Wikibooks
dewikibooks
https://de.wikibooks.org/wiki/Hauptseite
MediaWiki 1.47.0-wmf.2
first-letter
Medium
Spezial
Diskussion
Benutzer
Benutzer Diskussion
Wikibooks
Wikibooks Diskussion
Datei
Datei Diskussion
MediaWiki
MediaWiki Diskussion
Vorlage
Vorlage Diskussion
Hilfe
Hilfe Diskussion
Kategorie
Kategorie Diskussion
Regal
Regal Diskussion
TimedText
TimedText talk
Modul
Modul Diskussion
Veranstaltung
Veranstaltung Diskussion
Gitarre: Gadd4
0
41499
1085974
1085309
2026-05-16T22:13:35Z
Mjchael
2222
/* Pausenfüller */
1085974
wikitext
text/x-wiki
{{:Gitarre/ Navi|Balladendiplom|
{{:Gitarre: Balladendiplom/ Navi}}|
{{:Gitarre:_Balladendiplom/ Navi_Erweiterte_Akkorde}}|
img=Balladendiplom.gif|bg=#F0e68c|border=#ba55d3|color=#800080|px=100}}
== Gsus4 bzw. Gadd4 ==
Ein einfacher 4er fehlt noch
:G A H C
Erinnere dich kurz, wo die Grundtöne beim C-Dur-Akkord sind.
:[[Datei:crd C.svg]]
Wenn du den G greifst, dann ist nur eine Variante praktikabel.
:[[Datei:Crd Gadd4 320010.svg]]
Gadd4 ist also ein G-Dur-Akkord mit noch zusätzlich einem C.
Wundere dich nicht, wenn dieses G4 als mal als Gsus4 bezeichnet wird, obwohl die Dur-Terz noch enthalten ist (der Ton H auf der A-Saite 2.Bund).
Hier ist es nicht ganz so offensichtlich, dass das C fast genau unter dem Grundton G kommt, wenn nicht der Übergang von der G zur H-Saite wäre (Stimmen im 4. statt 5. Bund.). Es ist für das Greifen des Akkordes auch unwichtig, doch dir wird das Verschieben um einen Bund immer wieder auffallen.
Du hast ja schon in der letzten Lektionen gesehen, dass sich auf der Gitarre manchmal einige Intervalle nicht leicht greifen lassen, wenn man nicht auf Barrés ausweichen möchte. Andererseits ist es manchmal einfach unpraktisch einen bestimmten Akkordton zu meiden. Willst du unbedingt einen Gsus4 anstelle eines Gadd4, dann lege den Ringfinger gerade so weit um, dass die A-Saite leicht berührt und damit gedämpft wird. Wisse aber, dass die meisten Hobbygitarristen es nicht allzu genau mit sus und add nehmen.
== Wo setzt man Sus-Akkorde ein ==
=== Pausenfüller ===
Sus4 Akkorde (oder Add4) können eine einfache Verzierung für einen Pausenfüller sein.
;Beispiel<nowiki>:</nowiki> Über den Wolken (Auszug)
:{{crd|G}} Wind Nord-{{crd|G}} ost Startbahn 0-{{crd|Am}}3 {{crd|Am}}(Pause) {{crd|D}} - bis hier hin {{crd|D}} hör ich die Mo- {{crd|G}} toren (Pause){{crd|G4}} (Pause)
:{{crd|G}}(Pause) Wie ein {{crd|G}} Pfeil zieht sie vor-{{crd|Am}} bei {{crd|D}} und es dröhnt in meinen {{crd|G}} Ohren{{crd|G4}} …
So einfach die Akkordfolge ist, Anfänger haben oft Schwierigkeiten, die Pausen richtig einzuhalten. Bei diesem Beispiel wurden die Akkorde für jeden einzelnen Takt angegeben. Des Liedes endet mit zwei G und die nächste Zeile beginnt wieder mit zwei G. Manche laufen Gefahr, ein G auszulassen. Leider wird dadurch die 8er-Einteilung der Takte unterbrochen.
Wenn du beim letzten G jeder Zeile ein Gsus4 spielst, fällt es erfahrungsgemäß leichter, die Pausen richtig einzuhalten.
====You've got to hide your love away (Bearles)====
;auch G Am C G (Capo=2)
<!-- Zählen
-->[[Image:Tab spacer.svg]][[Image:Tab 1.svg]][[Image:Tab 0.svg]][[Image:Tab 2.svg]][[Image:Tab plus.svg]][[Image:Tab spacer.svg]]<!-- Halb
-->[[Image:Tab 3.svg]][[Image:Tab 4.svg]][[Image:Tab plus.svg]][[Image:Tab spacer.svg]]<br /><!--
Schlagmuster
-->[[Image:Tab start.svg]]<!-- Start
-->[[Image:Tact eadgbe.svg]][[Image:Tact0 ebgdae.svg]][[Image:Tact eadgbe.svg]][[Image:Tact ebgdae.svg]]<!-- B
-->[[Image:Tab break.svg]]<!-- Takthälfte
-->[[Image:Tact eadgbe.svg]][[Image:Tact ebgdae.svg]]<!-- 3 +
-->[[Image:Tab end.svg]]<!-- Ende --><!--
Platzhalter für einfacheres Kopieren
-->
<score sound="1" raw="1">
\version "2.20.0"
\header {
% title="You've got to hide your love away (Bearles)"
subtitle="Detail-Studie"
encoder="mjchael"
}
myG = {
< g, b, d g>4
< d g b g'>8 8 8 8
}
myC = {
< c e g>4
< g c' g'>8 8 8 8
}
myDsus = {
< d a d'>4
<a d' g'>8 8 8 8
}
myD = {
< d a d'>4
<a d' fis'>8 8 8 8
}
myDsusII = {
< d a d'>4
<a d' e'>8 8 8 8
}
myDiskant = {
\repeat volta 2 { \myG \myG \myC \myC \myDsus \myD \myDsusII \myD }
}
\score {
<<
\new ChordNames {
\set chordChanges = ##t
\chordmode {
g2. g c c d:sus4 d d:sus2 d
}
}
\new FretBoards {
\override FretBoards.FretBoard.size = #'1.5
\override FretBoard.fret-diagram-details.finger-code = #'in-dot
\override FretBoard.fret-diagram-details.dot-color = #'white
\override FretBoard.fret-diagram-details.orientation =
#'landscape
< g,-3 b,-2 d g b g'-4 > % G
< g,-3 b,-2 d g b g'-4 > % G
< c-3 e-2 g c'-1 g'-4 > % C
< c-3 e-2 g c'-1 g'-4 > % C
< a, d a-1 d'-3 g'-4 > % D4
< a, d a-1 d'-3 fis'-2 > % D
< a, d a-1 d'-3 e' > % D
< a, d a-1 d'-3 fis'-2 > % D
}
>>
}
\score {
\new Voice \with {
\consists "Pitch_squash_engraver"
}{
\set Staff.midiInstrument = "acoustic guitar (nylon)"
\improvisationOn
\override NoteHead.X-offset = 0
fis,4 \downbow % 1
8 \downbow % 2
8 \upbow % +
8 \downbow % 3
8 \upbow % +
4 \downbow % 1
8 \downbow % 2
8 \upbow % +
8 \downbow % 3
8 \upbow % +
}\addlyrics { "1 . " "2 " "+ " "3 " "+ " "1 . " "2 " "+ " "3 " "+ " }
\layout{}
}
\score { << % midi
\tempo 4 = 170
\time 3/4
\key g \major
\set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
{ \unfoldRepeats \repeat volta 4 {
\myDiskant
}
< g, b d g b ' >2.
}
>> \midi{} }
\paper {
indent=0\mm
line-width=80\mm
oddFooterMarkup=##f
oddHeaderMarkup=##f
% bookTitleMarkup=##f
scoreTitleMarkup=##f
}
</score>
* {{Youtube-Suche|You've+got+to+hide+your+love+away+Bearles|You've got to hide your love away (Bearles)}}
=== Quartvorhalt ===
Nach einen Dominantsept-Akkord (Dur7-Akkord) kann ein Sus4 Akkord den Schluss der Tonika etwas herauszögern. Der Dur7-Akkord kündigt den Schluss einer Musikpassage an und man erwartet einen Durakkorde.
;Beispiel
:[[Datei:crd D7.svg|100px]][[Datei:crd Gadd4 320010.svg|100px]][[Datei:crd G.svg|100px]]
Hier leitet der Dm7 eine II-V-I-Schlussverbindung ein. Man erwartet hier ebenfalls ein G-Dur.
:[[Datei:crd Dm7 x00211.svg|100px]][[Datei:crd Gadd4 320010.svg|100px]][[Datei:crd G.svg|100px]][[Datei:crd C.svg|100px]]
Der Ton C vom D7 bzw. Dm7 bleibt noch etwas stehen, und formt mit den Tönen vom G-Dur-Akkord einen Gsus4. Dieser Akkord wirkt noch nicht ganz fertig, weil er sich durch die fehlende (Dur-)Terz nicht richtig entscheiden kann, ob er Dur oder Moll ist. Es hört sich so an, als würde einem der Akkord durch ie fehlende Dur-Terz noch ein wenig vorenthalten.
Optimalerweise klingt der Ton H im Bass nicht mit. Dann wäre es ein echter Sus4-Akkord. Allerdings wird er oftmals aus rein grifftechnischen Gründen einfach mitgegriffen, und man spielt einen Gadd4, obwohl jeder Pianist ein Gsus4 greifen würde.
Der D7 bremst das Musikstück aus. Durch den Quartvorhalt rollt die Melodie noch ein wenig aus, bevor das Lied dann endlich bei der Tonika zum stehen kommt.
====Kurzschreibweise für eine Quartvorhalt====
Bei einem Quartvorhalt wird die Terz nur vorübergehend ersetzt, dann aber freigegeben. Man kann dieses abkürzen:
:<span style="font-size:2em;">'''G<sup>4-3</sup>'''</span>
Gemeint ist hier ein Gsus4-Akkord der sich zu einem einfachen G-Dur hin auflöst.
=== Stellvertreter der Subdominante ===
Nach der Dominante lösst sich der Schluss durch die Subdominante etwas herauszögern. Dann passt an dieser Stelle sehr oft ein Sus4-Akkord.
Das funktioniert natürlich auch andersrum.
:[[Datei:crd D7.svg|100px]][[Datei:crd C.svg|100px]][[Datei:crd G.svg|100px]]
:[[Datei:crd D7.svg|100px]][[Datei:crd Gadd4 320010.svg|100px]][[Datei:crd G.svg|100px]]
Auch der "Kirchenschluss" (den man oft beim "Amen" eines Kirchenliedes wiederfindet) G-C-G kann man oft durch den Quartvorhalt G G4-3 ersetzen.
D7 Gsus4 G hat eine schwächere Schlusswirkung als der Kirchenschluss D7 C G.
Du könntest den Quartvorhalt am Ende einer Strophe einsetzen und den Kirchenschluss am Ende des ganzen Liedes.
=== Melodieverlauf nachzeichnen ===
Manchmal wird mit der zusätzlichen Quarte auch einfach die Melodie nachgezeichnet.
;Beispielsweise
://: {{crd|D}} Bru- {{crd|D2}} der {{crd|D}} Jakob :// - //: {{crd|D}} Schläfst {{crd|D4}} du {{crd|D}} noch? ://
://: {{crd|D}} Hörst du nicht {{crd|D4}} die {{crd|D}} Glocken? :// - //: {{crd|D}} Ding Ding Dong ://<!-- nicht in das Liederbuch verschieben. das Lied soll dort für die Anfänger so einfach wie möglich bleiben -->
;Weitere Beispiele
* Schluss von "(C4) Yester- (C) day" (Beatles)
* (D) Come now is the time to (D4)wor- (D) ship (Sacro-Pop)
* We (D) came on the Sloop (D4) John (D) B.
Damit sind noch nicht alle Einsatzmöglichkeiten eines 4er-Akkordes abgedeckt, aber der Überblick sollte ausreichen, um einen Sus4- oder Add4-Akkord klanglich einzuordnen.
== Sus4 passt nicht immer zur Subdominante ==
Ein Sus4-Akkord kann sowohl beim Grundakkord (Tonika) als auch bei der Dominante (häufig als Dur7-Akkord) verwendet werden. Bei der Subdominante (der vierten Stufe einer Dur-Tonleiter) funktioniert er jedoch meist nicht so gut.
Falls dir die Begriffe Tonika, Dominante und Subdominante nicht mehr geläufig sind, schau dir noch einmal die [[Gitarre:_Die_Dur-Kadenz_-_Das_gro%C3%9Fe_Dreigestirn|die zwiite Lektion beim Lagerfeuerdiplom]] an.
Ein Beispiel: Beim Gsus4 kommt der Ton C als Quarte hinzu. Wenn G-Dur die Tonika der Tonart G-Dur ist, passt das gut, denn der Ton C ist Bestandteil der G-Dur-Tonleiter.
Auch in der Tonart C-Dur funktioniert Gsus4 problemlos, da G hier die Dominante ist und der Ton C ebenfalls in der Tonleiter vorkommt.
Anders sieht es aus, wenn G-Dur die Subdominante ist, zum Beispiel in der Tonart D-Dur. In dieser Tonleiter gibt es kein C, sondern ein C#. Deshalb klingt ein Gsus4 hier oft ungewohnt oder „schräg“, da der Ton C nicht zur Tonleiter passt. Trotzdem kann ein Sus4-Akkord auch bei der Subdominante gelegentlich als klangliche Variation oder Übergang eingesetzt werden.
Aus diesem Grund werden in den Akkordbildern die Quarten bei Sus4-Akkorden gelb markiert. Die Farbe Gelb dient als Hinweis: Achte darauf, dass die Quarte nicht in jeder harmonischen Situation gut funktioniert.
Möchtest du den Text eher noch einfacher (für Anfänger) oder etwas theoretischer formuliert haben?
[[Image:Crd Cadd4 033010.svg|75px]] [[Image:Crd Dsus4 x00233.svg|75px]] [[Image:Crd Esus4 022200.svg|75px]] [[Image:Crd Asus4 002230.svg|75px]] [[Datei:Crd Gadd4 320010.svg|75px]]
<noinclude>
{{:Gitarre:_Liedervorschlag|
{{:Gitarre: Liedervorschläge/ einfache Sus4- und Add4-Akkorde}}
|img=Balladendiplom.gif|bg=#F0e68c|border=#ba55d3|color=#800080|px=100}}
{{Navigation hoch}}
</noinclude>
g8oul6cicwxtlzidowrhdz6d4jgz12p
Gitarre: Picking-Travis-Pattern
0
52851
1085977
1085573
2026-05-17T08:36:31Z
Mjchael
2222
/* Travis-Picking-Etüde */ Lilypond + Stil
1085977
wikitext
text/x-wiki
{{:Gitarre/ Navi|Balladendiplom|
{{:Gitarre: Balladendiplom/ Navi}}|
{{:Gitarre:_Balladendiplom/ Navi_3-Finger-Picking}}|
img=Balladendiplom.gif|bg=#F0e68c|border=#ba55d3|color=#800080|px=100}}
= Das Travis-Pattern =
Für das nächste 3-Finger-Picking lohnt es sich, noch einmal das [[Gitarre: Blueszupfen mit 6er und 7er-Akkorden Wiederh.|Blueszupfen]] zu wiederholen. Mit dem Blues-Picking übst du noch einmal den "Pinch", also das gleichzeitige Zupfen des Daumens mit einem weiteren Finger (hier der Mittelfinger).
;wir hatten das Basis-Pattern
<score sound="1" raw="1">
\version "2.20.0"
\header {
title="Basis-Pattern"
encoder="mjchael"
}
myKey = {
\tempo 4 = 100
\time 4/4
\key g \major
\set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
}
myDiskant = {
\stemUp
d8 \rightHandFinger #1
d'8 \rightHandFinger #2
a8 \rightHandFinger #1
fis'8 \rightHandFinger #3
d8 \rightHandFinger #1
d'8 \rightHandFinger #2
a8 \rightHandFinger #1
fis'8 \rightHandFinger #3
\mark "4x"
}
myBass = {
\stemDown
d4 a4 d4 a4 |
}
% Layout
\score {
<<
\new ChordNames {
\set chordChanges = ##t
\chordmode {
d1
}
}
%Noten
{
\new Staff <<
\myKey
\clef "G_8"
\repeat volta 4
\mergeDifferentlyHeadedOn
\mergeDifferentlyDottedOn
\myDiskant
% Zählen
\addlyrics {
"1"8 "+"8 "2"8 "+"8
"3"8 "+"8 "4"8 "+"8
}
\\
\repeat volta 4
\myBass
>>
}
% Tabulatur
\new TabStaff {
\tabFullNotation
\repeat volta 4
<<
\myDiskant
\\
\myBass
>>
}
>>
\layout {}
}
% Midi
\score {
<<
\unfoldRepeats {
\new Staff <<
\myKey
\clef "G_8"
\repeat volta 4
\myDiskant
\\
\repeat volta 4
\myBass
>>
}
>>
\midi {}
}
\paper {
indent=0\mm
line-width=50\mm
oddFooterMarkup=##f
oddHeaderMarkup=##f
% bookTitleMarkup=##f
scoreTitleMarkup=##f
}
</score>
;und das Folk-Pattern
<score sound="1" raw="1">
\version "2.20.0"
\header {
title="Folk-Pattern"
encoder="mjchael"
}
myKey = {
\tempo 4 = 100
\time 4/4
\key g \major
\set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
}
myDiskant = {
\stemUp
d4 \rightHandFinger #1
% d'8 \rightHandFinger #2
a8 \rightHandFinger #1
fis'8 \rightHandFinger #3
d8 \rightHandFinger #1
d'8 \rightHandFinger #2
a4 \rightHandFinger #1
% fis'8 \rightHandFinger #3
\mark "4x"
}
myBass = {
\stemDown
d4 a4 d4 a4 |
}
% Layout
\score {
<<
\new ChordNames {
\set chordChanges = ##t
\chordmode {
d1
}
}
%Noten
{
\new Staff <<
\myKey
\clef "G_8"
\repeat volta 4
\mergeDifferentlyHeadedOn
\mergeDifferentlyDottedOn
\myDiskant
% Zählen
\addlyrics {
"1"8 "+"8 "2"8 "+"8
"3"8 "+"8 "4"8 "+"8
}
\\
\repeat volta 4
\myBass
>>
}
% Tabulatur
\new TabStaff {
\tabFullNotation
\repeat volta 4
<<
\myDiskant
\\
\myBass
>>
}
>>
\layout {}
}
% Midi
\score {
<<
\unfoldRepeats {
\new Staff <<
\myKey
\clef "G_8"
\repeat volta 4
\myDiskant
\\
\repeat volta 4
\myBass
>>
}
>>
\midi {}
}
\paper {
indent=0\mm
line-width=50\mm
oddFooterMarkup=##f
oddHeaderMarkup=##f
% bookTitleMarkup=##f
scoreTitleMarkup=##f
}
</score>
Nehmen wir das vordere Teil vom Basis-Pattern, und bauen da auf der "1" den Pinch ein.
;erste Hälfte des Basis-Pattern
<score sound="1" raw="1">
\version "2.20.0"
\header {
title="Anfang Basis-Pattern"
encoder="mjchael"
}
myKey = {
\tempo 4 = 100
\time 4/4
\key g \major
\set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
}
myDiskant = {
\stemUp
< d \rightHandFinger #1
\tweak color #darkgreen
fis' \rightHandFinger #3
>8
d'8 \rightHandFinger #2
a8 \rightHandFinger #1
fis'8 \rightHandFinger #3
r2
\mark "4x"
}
myBass = {
\stemDown
d4 a4 r2 |
}
% Layout
\score {
<<
\new ChordNames {
\set chordChanges = ##t
\chordmode {
d1
}
}
%Noten
{
\new Staff <<
\myKey
\clef "G_8"
\repeat volta 4
\mergeDifferentlyHeadedOn
\mergeDifferentlyDottedOn
\myDiskant
% Zählen
\addlyrics {
"1"8 "+"8 "2"8 "+"8
}
\\
\repeat volta 4
\myBass
>>
}
% Tabulatur
\new TabStaff {
\tabFullNotation
\repeat volta 4
<<
\myDiskant
\\
\myBass
>>
}
>>
\layout {}
}
% Midi
\score {
<<
\unfoldRepeats {
\new Staff <<
\myKey
\clef "G_8"
\repeat volta 4
\myDiskant
\\
\repeat volta 4
\myBass
>>
}
>>
\midi {}
}
\paper {
indent=0\mm
line-width=50\mm
oddFooterMarkup=##f
oddHeaderMarkup=##f
% bookTitleMarkup=##f
scoreTitleMarkup=##f
}
</score>
Den hinteren Teil nehmen wir vom Folk-Pattern
<score sound="1" raw="1">
\version "2.20.0"
\header {
title="Ende Folk-Pattern"
encoder="mjchael"
}
myKey = {
\tempo 4 = 100
\time 4/4
\key g \major
\set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
}
myDiskant = {
\stemUp
r2
d8 \rightHandFinger #1
d'8 \rightHandFinger #2
a4 \rightHandFinger #1
\mark "4x"
}
myBass = {
\stemDown
r2 d4 a4 |
}
% Layout
\score {
<<
\new ChordNames {
\set chordChanges = ##t
\chordmode {
d1
}
}
%Noten
{
\new Staff <<
\myKey
\clef "G_8"
\repeat volta 4
\mergeDifferentlyHeadedOn
\mergeDifferentlyDottedOn
\myDiskant
% Zählen
\addlyrics {
"3"8 "+"8 "4"8
}
\\
\repeat volta 4
\myBass
>>
}
% Tabulatur
\new TabStaff {
\tabFullNotation
\repeat volta 4
<<
\myDiskant
\\
\myBass
>>
}
>>
\layout {}
}
% Midi
\score {
<<
\unfoldRepeats {
\new Staff <<
\myKey
\clef "G_8"
\repeat volta 4
\myDiskant
\\
\repeat volta 4
\myBass
>>
}
>>
\midi {}
}
\paper {
indent=0\mm
line-width=50\mm
oddFooterMarkup=##f
oddHeaderMarkup=##f
% bookTitleMarkup=##f
scoreTitleMarkup=##f
}
</score>
Beide Hälften kannst du noch einmal getrennt üben. Achte auf das richtige Zählen.
Zusammen ergibt dieses das Travis-Picking
<score sound="1" raw="1">
\version "2.20.0"
\header {
title="Travis-Picking"
encoder="mjchael"
}
myKey = {
\tempo 4 = 100
\time 4/4
\key g \major
\set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
}
myDiskant = {
\stemUp
< d \rightHandFinger #1
\tweak color #darkgreen
fis' \rightHandFinger #3
>8
d'8 \rightHandFinger #2
a8 \rightHandFinger #1
fis'8 \rightHandFinger #3
d8 \rightHandFinger #1
d'8 \rightHandFinger #2
a4 \rightHandFinger #1
\mark "4x"
}
myBass = {
\stemDown
d4 a4 d4 a4 |
}
% Layout
\score {
<<
\new ChordNames {
\set chordChanges = ##t
\chordmode {
d1
}
}
%Noten
{
\new Staff <<
\myKey
\clef "G_8"
\repeat volta 4
\mergeDifferentlyHeadedOn
\mergeDifferentlyDottedOn
\myDiskant
% Zählen
\addlyrics {
"1"8 "+"8 "2"8 "+"8
"3"8 "+"8 "4"8
}
\\
\repeat volta 4
\myBass
>>
}
% Tabulatur
\new TabStaff {
\tabFullNotation
\repeat volta 4
<<
\myDiskant
\\
\myBass
>>
}
>>
\layout {}
}
% Midi
\score {
<<
\unfoldRepeats {
\new Staff <<
\myKey
\clef "G_8"
\repeat volta 4
\myDiskant
\\
\repeat volta 4
\myBass
>>
}
>>
\midi {}
}
\paper {
indent=0\mm
line-width=50\mm
oddFooterMarkup=##f
oddHeaderMarkup=##f
% bookTitleMarkup=##f
scoreTitleMarkup=##f
}
</score>
== Travis-Picking-Etüde ==
Akkorde wie das letzte Mal nur mit Travis-Picking
<score sound="1" raw="1">
\version "2.20.0"
\header {
title="Travis-Pattern-Etüde"
encoder="mjchael"
}
myKey = {
\tempo 4 = 160
\set Score.tempoHideNote = ##t
\time 4/4
\key g \major
\set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
}
myDiskant ={
\myKey
\repeat unfold 4 { fis'8 d' a fis' d d' a4 |} % 1-4 D
\break
\repeat volta 2{
\set minimumFret = #7
\repeat unfold 2 { b'8 g' d' b' d g' d'4 |} % 5-6 D/G
\set minimumFret = #5
\repeat unfold 2 { a'8 f' c' a' d f' c'4 |} % 7-8 D/F
\break
\set minimumFret = #3
\repeat unfold 2 { g'8 es' bes g' d es' bes4 |} % 9-10 D/Eb
\set minimumFret = #0
\repeat unfold 2 { fis'8 d' a fis' d d' a4 |} % 11-12 D
}
\break
\repeat unfold 2 {
c8 c' g e' g,8 b g g' | % 13 Basis C G
d4 a8 fis' d d' a4 | % 15-16 D
}
\break
\repeat volta 2 {
c8 d' a e' c d' a e' | % 1
b,8 d' g e' b, d' g e' | % 2
g,4 g8 g' r4 g | % 3
d4 a8 fis' d d' a4 | % 4
}
d1 \bar "|." | % 13
}
myBass = {
\myKey
\repeat unfold 4 { d4 a d a |} % 1-4 D
\repeat volta 2{
\set minimumFret = #7
\repeat unfold 2 { d4 d' d d' |} % 5-6 D/G
\set minimumFret = #5
\repeat unfold 2 { d4 c' d c' |} % 7-8 D/F
\set minimumFret = #3
\repeat unfold 2 { d4 bes d bes |} % 9-10 D/Eb
\set minimumFret = #0
\repeat unfold 2 { d4 a d a |} % 11-12 D
}
\repeat unfold 2 {
c4 g g,4 g | % 13 Basis C
d4 a d a | % 14 D
}
\repeat volta 2 {
c4 a c a | % 5
b,4 g b, g | % 6
g,4 g a,16 (b,8.) g4 | % 7
d4 a d a | % 8
}
\skip1 \bar "|." | % 13
}
%% Layout
\score {
<<
\new ChordNames {
\chordmode {
d1 s1 s1 s1
g:/d s1 f:/d s1
es:/d s1 d s1
c2 g2 d1 c2 g2 d1
\once \override ChordName.text = "C6add9" d:sus2/c
g:6/b g d
}
}
{
%Noten
\new Staff <<
\myKey
\clef "G_8"
\repeat volta 4 <<
\myDiskant
\\
\myBass
>>
>>
}
% Tabulatur
\new TabStaff {
\tabFullNotation \repeat volta 4
<<
% Tabulatur im Diskant
\myDiskant
\\
% Tabulatur im Bass
\myBass
>>
}
>>
\layout {}
}
% Midiausgabe mit Wiederholungen, ohne Akkorde
\score {
<<
\unfoldRepeats {
\new Staff <<
\myKey
\clef "G_8"
\myDiskant
\\
\myBass
>>
}
>>
\midi {}
}
% unterdrückt im raw="!"-Modus das DinA4-Format.
\paper {
indent=0\mm
% DinA4 0 210mm - 10mm Rand - 20mm Lochrand = 180mm
line-width=180\mm
oddFooterMarkup=##f
oddHeaderMarkup=##f
% bookTitleMarkup=##f
scoreTitleMarkup=##f
}
</score>
{{Audio|Travis-Picking-Etude.mid|Travis-Picking-Etude.mid}}
{{PDF-Version|Travis-Picking-Etude.pdf|Travis-Picking-Etude.pdf}}
Auch diesmal haben wir eine weitere kleine Erweiterung.
<score sound="1" raw="1">
\version "2.20.0"
\header {
title="Basslauf"
subtitle="aus 'Sweet Home Alabama'"
encoder="mjchael"
}
myKey = {
\tempo 4 = 160
\set Score.tempoHideNote = ##t
\time 4/4
\key g \major
\set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
}
myDiskant ={
\myKey
\repeat volta 2 {
d8 d' a fis' d8 d' a fis' | % D
c8 d' a e' c8 d' a e' | % Dsus2/C
b,8 d' g e' b,8 d' g e' | % Dsus2/B
g,4 g8 g' r4 g | % G
d4 a8 fis' d d' a4 | % D
}
d1 \bar "|." | % 13
}
myBass = {
\myKey
\repeat volta 2 {
d4 a d a | % D
c4 a c a | % Dsus2/C
b,4 g b, g | % Dsus2/B
g,4 g a,16 (b,8.) g4 | % G
d4 a d a | % D
}
\skip1 \bar "|." | % 13
}
%% Layout
\score {
<<
\new ChordNames {
\chordmode {
d1 d:sus2/c d:sus2/b g d
}
}
{
%Noten
\new Staff <<
\myKey
\clef "G_8"
\repeat volta 4 <<
\myDiskant
\\
\myBass
>>
>>
}
% Tabulatur
\new TabStaff {
\tabFullNotation \repeat volta 4
<<
% Tabulatur im Diskant
\myDiskant
\\
% Tabulatur im Bass
\myBass
>>
}
>>
\layout {}
}
% Midiausgabe mit Wiederholungen, ohne Akkorde
\score {
<<
\unfoldRepeats {
\new Staff <<
\myKey
\clef "G_8"
\myDiskant
\\
\myBass
>>
}
>>
\midi {}
}
% unterdrückt im raw="!"-Modus das DinA4-Format.
\paper {
indent=0\mm
% DinA4 0 210mm - 10mm Rand - 20mm Lochrand = 180mm
line-width=180\mm
oddFooterMarkup=##f
oddHeaderMarkup=##f
% bookTitleMarkup=##f
scoreTitleMarkup=##f
}
</score>
;Takt 1
Wir kommen vom D-Dur-Akkord. Von diesem Akkord aus bewegen wir nur den Mittelfinger auf die Position, wo normalerweise der Grundton vom C-Dur-Akkord ist. Weil jetzt die E-Saite leer ist wurde aus unserem D ein Dsus2. Mit C im Bass wird daraus ein Dsus2/C. Je nach Betrachtungsweise kannst du den auch vom Basston herleiten.
: C-Dur + A = C6
: C-Dur + D = Cadd9
: C6 + D = C6add9
Für die kleine Erweiterung brauchst du dir die Namen nicht besonders einzuprägen. Besser du prägst dir die 'Sweet Home Alabama'-Akkordfolge als ganzes ein.
;Takt 2
Für den Dsus2/B, den man auch Em7/B oder G6/B nennen könnte, bewegen wir den Zeigefinger auf den Basston vom B (deutsch H).
Versuche hier mal alle 3 mögliche Namen herzuleiten.
Der Ringfinger rührt sich nicht von seinem Platz. Der Mittelfinger verschwindet für einen Moment. Es ist zwar nicht der Fingersatz, den wir für den Em7 gelernt haben, aber hier in dieser Situation ist die Variante praktischer.
;Takt 3
Es folgt ein G mit einem Hammer-On, wie wir es in [[Gitarre: Folkdiplom - Hammer-On|einen der vorhergehenden Lektionen]] gelernt haben. Ob du dabei den kleinen Finger noch auf der D-Saite belässt oder den G wie gewohnt greifst, sei dir überlassen.
;Takt 4
Wir enden mit dem D und dem Folk-Picking.
Wenn du den letzten Teil nicht ganz so schnell hinbekommt und diesen etwas langsamer spielen muss, um dabei deine Finger zu sortieren, wird dieses hier überhaupt nicht stören.
Wieder könnte man sich für nur eine Akkordbezeichnung entscheiden, und alle anderen ignorieren. Wenn du nur diese eine Etüde lernen solltest, wäre dieses wohl sinvoller. Doch dir können in verschiedenen Liederbüchern und diversen Tab-Portalen alle Akkordbezeichnungen begegnen. Ein Autor konzentriert sich auf den Basslauf, ein anderer auf die einfchen Lagerfeuer-Akkorde, die er an dieser stelle wählen würde, wärend wieder ein anderer die erst beste Bezeichnung wählt, welche ihm eine Akkordtabelle ausgibt.
== Übung ==
Versuche mal das Travis-Picking mit folgender Akkordfolge des Intros von "Dust in the Wind". (Aus urheberrechtlichen Gründen können wir das Intro leider nicht vollständig drucken.)
<score>
<<
\new ChordNames { \chordmode {
c1
\once \override ChordName.text = "Cj7" c:maj7 \once \override ChordName.text = "Cadd9" c:9 a:m a:sus2 a:sus4
}}
\new FretBoards {
\override FretBoards.FretBoard.size = #'4
\override FretBoard.fret-diagram-details.finger-code = #'in-dot
\override FretBoard.fret-diagram-details.dot-color = #'white
\override FretBoard.fret-diagram-details.orientation =
#'landscape
< c-3 e-2 g c'-1 e' > % C
< c-3 e-2 g b e' > % Cj7
< c-3 e-2 g d'-4 e' > % Cadd9
\break
< a, e-2 a-3 c'-1 e' > % Am
< a, e-2 a-3 b e' > % Asus2
< a, e-2 a-3 d'-4 e' > % Aadd9
}
>>
</score>
<!--
<score sound="1" raw="1">
\version "2.20.0"
\header {
title="Travis-Pattern"
encoder="mjchael"
}
%Diskant- bzw. Melodiesaiten
Diskant = {
c'8 g e c' c c' e4 |
b8 g e b c b e4 |
d'8 g e d' c d' e4 |
c8 g e c' c c' e4 |
b8 a e b a, b e4 |
d'8 a e d' a, b e4 |
\mark "4x"
}
%Basssaiten, die hier nur mit dem Daumen gespielt werden.
Bass = {
c4 e c, e | c e c, e |
c e c, e | c e c, e |
a, e a, e | a, e a, e |
a, e a, e | a, e a, e |
c4 e c, e | c e c, e |
c e c, e | c e c, e |
a, e a, e | a, e a, e |
a, e a, e | a, e a, e |
}
% Layout- bzw. Bildausgabe
\score {
<<
\new ChordNames {
\chordmode {
c c:maj7 c:.9 c
a:sus4 a:sus2 a:m a:sus4
}
}
{
%Noten
\new Staff <<
\tempo 4 = 120
%Tempo ausblenden
\set Score.tempoHideNote = ##t
\time 4/4
\key c \major
\set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
\clef "G_8" \repeat volta 4
% Balken nur über viertel Noten, nicht über halbe Noten
\set Timing.beamExceptions = #'()
\set Timing.baseMoment = #(ly:make-moment 1/4)
\set Timing.beatStructure = #'(1 1 1 1)
% Noten im Diskant
\Diskant
\\
% Noten im Bass - beachte: Wiederholungszeichen ist für Midi notwendig!
\repeat volta 4
\Bass
>>
}
% Tabulatur
\new TabStaff {
\tabFullNotation \repeat volta 4
<<
% Tabulatur im Diskant
\Diskant
\\
% Tabulatur im Bass
\Bass
>>
}
>>
\layout {}
}
% Midiausgabe mit Wiederholungen, ohne Akkorde
\score {
<<
\unfoldRepeats {
\new Staff <<
\tempo 4 = 120
\time 4/4
\key c \major
\set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
\clef "G_8" \repeat volta 4
\Diskant
\\
\repeat volta 4
\Bass
>>
}
>>
\midi {}
}
% unterdrückt im raw="!"-Modus das DinA4-Format.
\paper {
indent=0\mm
line-width=80\mm
oddFooterMarkup=##f
oddHeaderMarkup=##f
% bookTitleMarkup=##f
scoreTitleMarkup=##f
}
</score>
-->
''Alle Akkorde wurden (bzw. werden in Kürze) hier im Balladendiplom vorgestellt.''
{| class="wikitable"
| C = x32010 || Cj7 = x32000 || Cadd9 = x32030 || C = x32010
|-
| Asus2 = x02200 || Asus4 = x02230 || Am = x02210 || Asus2 = x02200
|-
| Cadd9 = x32030 || C = x32010 || Cj7 = x32000 || Cadd9 = x32030
|-
| Am = x02210 || Asus2 = x02200 || Asus4 = x02230 || Am - G/H
|}
Du hast nur 2 Akkorde. C und Am. Auf der H-Saite kommt eine Bewegung hinzu. Dort werden nacheinander die Töne C (mit dem Zeigefinger gegriffen) H (leere Saite) D (mit dem kleinen Finger gegriffen) jeden Takt gewechselt. Weil die Töne alle drei Takte wechseln aber die Grundakkorde alle 4 Takte entsteht ein wirklich reizvoller Effekt.
Eigentlich handelt es sich bei dem Travis-Pattern auch um eines von vielen Folk-Pattern. Aber du wirst später in der Einführung zum Melodie-Picking sehen, dass man mit diesem Travis-Pattern richtige Melodien spielen kann. Der Gitarrist Merle Travis hat das Picking, in dem noch eine Melodie integriert war, populär gemacht. Das Intro von "Dust in the Wind" sollte dir einen kleinen Eindruck vermittelt haben.
<noinclude>
{{:Vorlage:Navigation hoch}}
{{Navigation zurückhochvor buch
|zurücklink=Gitarre: Picking-Folk-Pattern|zurücktext=Folk-Pattern
|hochlink=Gitarre: Einführung in das 3-Finger-Picking|hochtext=Einführung
|vorlink=Gitarre: Picking-Pattern kombinieren|vortext=Gitarre: Pattern kombinieren}}
</noinclude>
{{:Liederbuch/ Vorlage:Kategorien|Picking-Travis-Pattern|Tabulatur}}
8cipsmj86dk3uiv3oem8775q1e13s59
1085978
1085977
2026-05-17T08:56:17Z
Mjchael
2222
/* Travis-Picking-Etüde */
1085978
wikitext
text/x-wiki
{{:Gitarre/ Navi|Balladendiplom|
{{:Gitarre: Balladendiplom/ Navi}}|
{{:Gitarre:_Balladendiplom/ Navi_3-Finger-Picking}}|
img=Balladendiplom.gif|bg=#F0e68c|border=#ba55d3|color=#800080|px=100}}
= Das Travis-Pattern =
Für das nächste 3-Finger-Picking lohnt es sich, noch einmal das [[Gitarre: Blueszupfen mit 6er und 7er-Akkorden Wiederh.|Blueszupfen]] zu wiederholen. Mit dem Blues-Picking übst du noch einmal den "Pinch", also das gleichzeitige Zupfen des Daumens mit einem weiteren Finger (hier der Mittelfinger).
;wir hatten das Basis-Pattern
<score sound="1" raw="1">
\version "2.20.0"
\header {
title="Basis-Pattern"
encoder="mjchael"
}
myKey = {
\tempo 4 = 100
\time 4/4
\key g \major
\set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
}
myDiskant = {
\stemUp
d8 \rightHandFinger #1
d'8 \rightHandFinger #2
a8 \rightHandFinger #1
fis'8 \rightHandFinger #3
d8 \rightHandFinger #1
d'8 \rightHandFinger #2
a8 \rightHandFinger #1
fis'8 \rightHandFinger #3
\mark "4x"
}
myBass = {
\stemDown
d4 a4 d4 a4 |
}
% Layout
\score {
<<
\new ChordNames {
\set chordChanges = ##t
\chordmode {
d1
}
}
%Noten
{
\new Staff <<
\myKey
\clef "G_8"
\repeat volta 4
\mergeDifferentlyHeadedOn
\mergeDifferentlyDottedOn
\myDiskant
% Zählen
\addlyrics {
"1"8 "+"8 "2"8 "+"8
"3"8 "+"8 "4"8 "+"8
}
\\
\repeat volta 4
\myBass
>>
}
% Tabulatur
\new TabStaff {
\tabFullNotation
\repeat volta 4
<<
\myDiskant
\\
\myBass
>>
}
>>
\layout {}
}
% Midi
\score {
<<
\unfoldRepeats {
\new Staff <<
\myKey
\clef "G_8"
\repeat volta 4
\myDiskant
\\
\repeat volta 4
\myBass
>>
}
>>
\midi {}
}
\paper {
indent=0\mm
line-width=50\mm
oddFooterMarkup=##f
oddHeaderMarkup=##f
% bookTitleMarkup=##f
scoreTitleMarkup=##f
}
</score>
;und das Folk-Pattern
<score sound="1" raw="1">
\version "2.20.0"
\header {
title="Folk-Pattern"
encoder="mjchael"
}
myKey = {
\tempo 4 = 100
\time 4/4
\key g \major
\set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
}
myDiskant = {
\stemUp
d4 \rightHandFinger #1
% d'8 \rightHandFinger #2
a8 \rightHandFinger #1
fis'8 \rightHandFinger #3
d8 \rightHandFinger #1
d'8 \rightHandFinger #2
a4 \rightHandFinger #1
% fis'8 \rightHandFinger #3
\mark "4x"
}
myBass = {
\stemDown
d4 a4 d4 a4 |
}
% Layout
\score {
<<
\new ChordNames {
\set chordChanges = ##t
\chordmode {
d1
}
}
%Noten
{
\new Staff <<
\myKey
\clef "G_8"
\repeat volta 4
\mergeDifferentlyHeadedOn
\mergeDifferentlyDottedOn
\myDiskant
% Zählen
\addlyrics {
"1"8 "+"8 "2"8 "+"8
"3"8 "+"8 "4"8 "+"8
}
\\
\repeat volta 4
\myBass
>>
}
% Tabulatur
\new TabStaff {
\tabFullNotation
\repeat volta 4
<<
\myDiskant
\\
\myBass
>>
}
>>
\layout {}
}
% Midi
\score {
<<
\unfoldRepeats {
\new Staff <<
\myKey
\clef "G_8"
\repeat volta 4
\myDiskant
\\
\repeat volta 4
\myBass
>>
}
>>
\midi {}
}
\paper {
indent=0\mm
line-width=50\mm
oddFooterMarkup=##f
oddHeaderMarkup=##f
% bookTitleMarkup=##f
scoreTitleMarkup=##f
}
</score>
Nehmen wir das vordere Teil vom Basis-Pattern, und bauen da auf der "1" den Pinch ein.
;erste Hälfte des Basis-Pattern
<score sound="1" raw="1">
\version "2.20.0"
\header {
title="Anfang Basis-Pattern"
encoder="mjchael"
}
myKey = {
\tempo 4 = 100
\time 4/4
\key g \major
\set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
}
myDiskant = {
\stemUp
< d \rightHandFinger #1
\tweak color #darkgreen
fis' \rightHandFinger #3
>8
d'8 \rightHandFinger #2
a8 \rightHandFinger #1
fis'8 \rightHandFinger #3
r2
\mark "4x"
}
myBass = {
\stemDown
d4 a4 r2 |
}
% Layout
\score {
<<
\new ChordNames {
\set chordChanges = ##t
\chordmode {
d1
}
}
%Noten
{
\new Staff <<
\myKey
\clef "G_8"
\repeat volta 4
\mergeDifferentlyHeadedOn
\mergeDifferentlyDottedOn
\myDiskant
% Zählen
\addlyrics {
"1"8 "+"8 "2"8 "+"8
}
\\
\repeat volta 4
\myBass
>>
}
% Tabulatur
\new TabStaff {
\tabFullNotation
\repeat volta 4
<<
\myDiskant
\\
\myBass
>>
}
>>
\layout {}
}
% Midi
\score {
<<
\unfoldRepeats {
\new Staff <<
\myKey
\clef "G_8"
\repeat volta 4
\myDiskant
\\
\repeat volta 4
\myBass
>>
}
>>
\midi {}
}
\paper {
indent=0\mm
line-width=50\mm
oddFooterMarkup=##f
oddHeaderMarkup=##f
% bookTitleMarkup=##f
scoreTitleMarkup=##f
}
</score>
Den hinteren Teil nehmen wir vom Folk-Pattern
<score sound="1" raw="1">
\version "2.20.0"
\header {
title="Ende Folk-Pattern"
encoder="mjchael"
}
myKey = {
\tempo 4 = 100
\time 4/4
\key g \major
\set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
}
myDiskant = {
\stemUp
r2
d8 \rightHandFinger #1
d'8 \rightHandFinger #2
a4 \rightHandFinger #1
\mark "4x"
}
myBass = {
\stemDown
r2 d4 a4 |
}
% Layout
\score {
<<
\new ChordNames {
\set chordChanges = ##t
\chordmode {
d1
}
}
%Noten
{
\new Staff <<
\myKey
\clef "G_8"
\repeat volta 4
\mergeDifferentlyHeadedOn
\mergeDifferentlyDottedOn
\myDiskant
% Zählen
\addlyrics {
"3"8 "+"8 "4"8
}
\\
\repeat volta 4
\myBass
>>
}
% Tabulatur
\new TabStaff {
\tabFullNotation
\repeat volta 4
<<
\myDiskant
\\
\myBass
>>
}
>>
\layout {}
}
% Midi
\score {
<<
\unfoldRepeats {
\new Staff <<
\myKey
\clef "G_8"
\repeat volta 4
\myDiskant
\\
\repeat volta 4
\myBass
>>
}
>>
\midi {}
}
\paper {
indent=0\mm
line-width=50\mm
oddFooterMarkup=##f
oddHeaderMarkup=##f
% bookTitleMarkup=##f
scoreTitleMarkup=##f
}
</score>
Beide Hälften kannst du noch einmal getrennt üben. Achte auf das richtige Zählen.
Zusammen ergibt dieses das Travis-Picking
<score sound="1" raw="1">
\version "2.20.0"
\header {
title="Travis-Picking"
encoder="mjchael"
}
myKey = {
\tempo 4 = 100
\time 4/4
\key g \major
\set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
}
myDiskant = {
\stemUp
< d \rightHandFinger #1
\tweak color #darkgreen
fis' \rightHandFinger #3
>8
d'8 \rightHandFinger #2
a8 \rightHandFinger #1
fis'8 \rightHandFinger #3
d8 \rightHandFinger #1
d'8 \rightHandFinger #2
a4 \rightHandFinger #1
\mark "4x"
}
myBass = {
\stemDown
d4 a4 d4 a4 |
}
% Layout
\score {
<<
\new ChordNames {
\set chordChanges = ##t
\chordmode {
d1
}
}
%Noten
{
\new Staff <<
\myKey
\clef "G_8"
\repeat volta 4
\mergeDifferentlyHeadedOn
\mergeDifferentlyDottedOn
\myDiskant
% Zählen
\addlyrics {
"1"8 "+"8 "2"8 "+"8
"3"8 "+"8 "4"8
}
\\
\repeat volta 4
\myBass
>>
}
% Tabulatur
\new TabStaff {
\tabFullNotation
\repeat volta 4
<<
\myDiskant
\\
\myBass
>>
}
>>
\layout {}
}
% Midi
\score {
<<
\unfoldRepeats {
\new Staff <<
\myKey
\clef "G_8"
\repeat volta 4
\myDiskant
\\
\repeat volta 4
\myBass
>>
}
>>
\midi {}
}
\paper {
indent=0\mm
line-width=50\mm
oddFooterMarkup=##f
oddHeaderMarkup=##f
% bookTitleMarkup=##f
scoreTitleMarkup=##f
}
</score>
== Travis-Picking-Etüde ==
Akkorde wie das letzte Mal nur mit Travis-Picking
<score sound="1" raw="1">
\version "2.20.0"
\header {
title="Travis-Pattern-Etüde"
encoder="mjchael"
}
myKey = {
\tempo 4 = 160
\set Score.tempoHideNote = ##t
\time 4/4
\key g \major
\set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
}
myDiskant ={
\myKey
\repeat unfold 4 { fis'8 d' a fis' d d' a4 |} % 1-4 D
\break
\repeat volta 2{
\set minimumFret = #7
\repeat unfold 2 { b'8 g' d' b' d g' d'4 |} % 5-6 D/G
\set minimumFret = #5
\repeat unfold 2 { a'8 f' c' a' d f' c'4 |} % 7-8 D/F
\break
\set minimumFret = #3
\repeat unfold 2 { g'8 es' bes g' d es' bes4 |} % 9-10 D/Eb
\set minimumFret = #0
\repeat unfold 2 { fis'8 d' a fis' d d' a4 |} % 11-12 D
}
\break
\repeat unfold 2 {
c8 c' g e' g,8 b g g' | % 13 Basis C G
d4 a8 fis' d d' a4 | % 15-16 D
}
\break
\repeat volta 2 {
c8 d' a e' c d' a e' | % 1
b,8 d' g e' b, d' g e' | % 2
g,4 g8 g' r4 g | % 3
d4 a8 fis' d d' a4 | % 4
}
d1 \bar "|." | % 13
}
myBass = {
\myKey
\repeat unfold 4 { d4 a d a |} % 1-4 D
\repeat volta 2{
\set minimumFret = #7
\repeat unfold 2 { d4 d' d d' |} % 5-6 D/G
\set minimumFret = #5
\repeat unfold 2 { d4 c' d c' |} % 7-8 D/F
\set minimumFret = #3
\repeat unfold 2 { d4 bes d bes |} % 9-10 D/Eb
\set minimumFret = #0
\repeat unfold 2 { d4 a d a |} % 11-12 D
}
\repeat unfold 2 {
c4 g g,4 g | % 13 Basis C
d4 a d a | % 14 D
}
\repeat volta 2 {
c4 a c a | % 5
b,4 g b, g | % 6
g,4 g a,16 (b,8.) g4 | % 7
d4 a d a | % 8
}
\skip1 \bar "|." | % 13
}
%% Layout
\score {
<<
\new ChordNames {
\chordmode {
d1 s1 s1 s1
g:/d s1 f:/d s1
es:/d s1 d s1
c2 g2 d1 c2 g2 d1
\once \override ChordName.text = "C6add9" d:sus2/c
g:6/b g d
}
}
{
%Noten
\new Staff <<
\myKey
\clef "G_8"
\repeat volta 4 <<
\myDiskant
\\
\myBass
>>
>>
}
% Tabulatur
\new TabStaff {
\tabFullNotation \repeat volta 4
<<
% Tabulatur im Diskant
\myDiskant
\\
% Tabulatur im Bass
\myBass
>>
}
>>
\layout {}
}
% Midiausgabe mit Wiederholungen, ohne Akkorde
\score {
<<
\unfoldRepeats {
\new Staff <<
\myKey
\clef "G_8"
\myDiskant
\\
\myBass
>>
}
>>
\midi {}
}
% unterdrückt im raw="!"-Modus das DinA4-Format.
\paper {
indent=0\mm
% DinA4 0 210mm - 10mm Rand - 20mm Lochrand = 180mm
line-width=180\mm
oddFooterMarkup=##f
oddHeaderMarkup=##f
% bookTitleMarkup=##f
scoreTitleMarkup=##f
}
</score>
{{Audio|Travis-Picking-Etude.mid|Travis-Picking-Etude.mid}}
{{PDF-Version|Travis-Picking-Etude.pdf|Travis-Picking-Etude.pdf}}
;Eine weitere kleine Erweiterung.
<score sound="1" raw="1">
\version "2.20.0"
\header {
title="Basslauf"
subtitle="aus 'Sweet Home Alabama'"
encoder="mjchael"
}
myKey = {
\tempo 4 = 160
\set Score.tempoHideNote = ##t
\time 4/4
\key g \major
\set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
}
myDiskant ={
\myKey
\repeat volta 2 {
d8 d' a fis' d8 d' a fis' | % D
c8 d' a e' c8 d' a e' | % Dsus2/C
b,8 d' g e' b,8 d' g e' | % Dsus2/B
g,4 g8 g' r4 g | % G
d4 a8 fis' d d' a4 | % D
}
d1 \bar "|." | % 13
}
myBass = {
\myKey
\repeat volta 2 {
d4 a d a | % D
c4 a c a | % Dsus2/C
b,4 g b, g | % Dsus2/B
g,4 g a,16 (b,8.) g4 | % G
d4 a d a | % D
}
\skip1 \bar "|." | % 13
}
%% Layout
\score {
<<
\new ChordNames {
\chordmode {
d1 d:sus2/c d:sus2/b g d
}
}
{
%Noten
\new Staff <<
\myKey
\clef "G_8"
\repeat volta 4 <<
\myDiskant
\\
\myBass
>>
>>
}
% Tabulatur
\new TabStaff {
\tabFullNotation \repeat volta 4
<<
% Tabulatur im Diskant
\myDiskant
\\
% Tabulatur im Bass
\myBass
>>
}
>>
\layout {}
}
% Midiausgabe mit Wiederholungen, ohne Akkorde
\score {
<<
\unfoldRepeats {
\new Staff <<
\myKey
\clef "G_8"
\myDiskant
\\
\myBass
>>
}
>>
\midi {}
}
% unterdrückt im raw="!"-Modus das DinA4-Format.
\paper {
indent=0\mm
% DinA4 0 210mm - 10mm Rand - 20mm Lochrand = 180mm
line-width=180\mm
oddFooterMarkup=##f
oddHeaderMarkup=##f
% bookTitleMarkup=##f
scoreTitleMarkup=##f
}
</score>
;Takt 1
Wir kommen vom D-Dur-Akkord. Von diesem Akkord aus bewegen wir nur den Mittelfinger auf die Position, wo normalerweise der Grundton vom C-Dur-Akkord ist. Weil jetzt die E-Saite leer ist, wurde aus unserem D ein Dsus2. Mit C im Bass wird daraus ein Dsus2/C. Je nach Betrachtungsweise kannst du den auch vom Basston herleiten.
: C-Dur + A = C6
: C-Dur + D = Cadd9
: C6 + D = C6add9
Für die kleine Erweiterung brauchst du dir die Namen nicht besonders einzuprägen. Präge dir besser die 'Sweet Home Alabama'-Akkordfolge als ganzes ein.
;Takt 2
Für den Dsus2/B, den man auch Em7/B oder G6/B nennen könnte, bewegen wir den Zeigefinger auf den Basston vom B (deutsch H).
Der Ringfinger rührt sich nicht von seinem Platz. Der Mittelfinger verschwindet für einen Moment. Es ist zwar nicht der Fingersatz, den wir für den Em7 gelernt haben, aber hier in dieser Situation ist die Variante praktischer.
;Takt 3
Es folgt ein G mit einem Hammer-On, wie wir es in [[Gitarre: Folkdiplom - Hammer-On|einen der vorhergehenden Lektionen]] gelernt haben. Ob du dabei den kleinen Finger noch auf der D-Saite belässt oder den G wie gewohnt greifst, sei dir überlassen.
;Takt 4
Wir enden mit dem D und dem Folk-Picking.
Wenn du den letzten Teil nicht ganz so schnell hinbekommt und diesen etwas langsamer spielen muss, um dabei deine Finger zu sortieren, wird dieses hier überhaupt nicht stören.
Wieder könnte man sich für nur eine Akkordbezeichnung entscheiden, und alle anderen ignorieren. Wenn du nur diese eine Etüde lernen solltest, wäre dieses wohl sinvoller. Doch dir können in verschiedenen Liederbüchern und diversen Tab-Portalen alle Akkordbezeichnungen begegnen.
Ein Autor konzentriert sich auf den Basslauf, ein anderer auf die einfchen Lagerfeuer-Akkorde, die er an dieser Stelle wählen würde, wärend wieder ein anderer die erst beste Bezeichnung wählt, welche ihm eine Akkordtabelle ausgibt.
Versuche alle vorgestellten Namen herzuleiten, indem du schlicht die Töne an der Tonleiter abzählst.
== Übung ==
Versuche mal das Travis-Picking mit folgender Akkordfolge des Intros von "Dust in the Wind". (Aus urheberrechtlichen Gründen können wir das Intro leider nicht vollständig drucken.)
<score>
<<
\new ChordNames { \chordmode {
c1
\once \override ChordName.text = "Cj7" c:maj7 \once \override ChordName.text = "Cadd9" c:9 a:m a:sus2 a:sus4
}}
\new FretBoards {
\override FretBoards.FretBoard.size = #'4
\override FretBoard.fret-diagram-details.finger-code = #'in-dot
\override FretBoard.fret-diagram-details.dot-color = #'white
\override FretBoard.fret-diagram-details.orientation =
#'landscape
< c-3 e-2 g c'-1 e' > % C
< c-3 e-2 g b e' > % Cj7
< c-3 e-2 g d'-4 e' > % Cadd9
\break
< a, e-2 a-3 c'-1 e' > % Am
< a, e-2 a-3 b e' > % Asus2
< a, e-2 a-3 d'-4 e' > % Aadd9
}
>>
</score>
<!--
<score sound="1" raw="1">
\version "2.20.0"
\header {
title="Travis-Pattern"
encoder="mjchael"
}
%Diskant- bzw. Melodiesaiten
Diskant = {
c'8 g e c' c c' e4 |
b8 g e b c b e4 |
d'8 g e d' c d' e4 |
c8 g e c' c c' e4 |
b8 a e b a, b e4 |
d'8 a e d' a, b e4 |
\mark "4x"
}
%Basssaiten, die hier nur mit dem Daumen gespielt werden.
Bass = {
c4 e c, e | c e c, e |
c e c, e | c e c, e |
a, e a, e | a, e a, e |
a, e a, e | a, e a, e |
c4 e c, e | c e c, e |
c e c, e | c e c, e |
a, e a, e | a, e a, e |
a, e a, e | a, e a, e |
}
% Layout- bzw. Bildausgabe
\score {
<<
\new ChordNames {
\chordmode {
c c:maj7 c:.9 c
a:sus4 a:sus2 a:m a:sus4
}
}
{
%Noten
\new Staff <<
\tempo 4 = 120
%Tempo ausblenden
\set Score.tempoHideNote = ##t
\time 4/4
\key c \major
\set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
\clef "G_8" \repeat volta 4
% Balken nur über viertel Noten, nicht über halbe Noten
\set Timing.beamExceptions = #'()
\set Timing.baseMoment = #(ly:make-moment 1/4)
\set Timing.beatStructure = #'(1 1 1 1)
% Noten im Diskant
\Diskant
\\
% Noten im Bass - beachte: Wiederholungszeichen ist für Midi notwendig!
\repeat volta 4
\Bass
>>
}
% Tabulatur
\new TabStaff {
\tabFullNotation \repeat volta 4
<<
% Tabulatur im Diskant
\Diskant
\\
% Tabulatur im Bass
\Bass
>>
}
>>
\layout {}
}
% Midiausgabe mit Wiederholungen, ohne Akkorde
\score {
<<
\unfoldRepeats {
\new Staff <<
\tempo 4 = 120
\time 4/4
\key c \major
\set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
\clef "G_8" \repeat volta 4
\Diskant
\\
\repeat volta 4
\Bass
>>
}
>>
\midi {}
}
% unterdrückt im raw="!"-Modus das DinA4-Format.
\paper {
indent=0\mm
line-width=80\mm
oddFooterMarkup=##f
oddHeaderMarkup=##f
% bookTitleMarkup=##f
scoreTitleMarkup=##f
}
</score>
-->
''Alle Akkorde wurden (bzw. werden in Kürze) hier im Balladendiplom vorgestellt.''
{| class="wikitable"
| C = x32010 || Cj7 = x32000 || Cadd9 = x32030 || C = x32010
|-
| Asus2 = x02200 || Asus4 = x02230 || Am = x02210 || Asus2 = x02200
|-
| Cadd9 = x32030 || C = x32010 || Cj7 = x32000 || Cadd9 = x32030
|-
| Am = x02210 || Asus2 = x02200 || Asus4 = x02230 || Am - G/H
|}
Du hast nur 2 Akkorde. C und Am. Auf der H-Saite kommt eine Bewegung hinzu. Dort werden nacheinander die Töne C (mit dem Zeigefinger gegriffen) H (leere Saite) D (mit dem kleinen Finger gegriffen) jeden Takt gewechselt. Weil die Töne alle drei Takte wechseln aber die Grundakkorde alle 4 Takte entsteht ein wirklich reizvoller Effekt.
Eigentlich handelt es sich bei dem Travis-Pattern auch um eines von vielen Folk-Pattern. Aber du wirst später in der Einführung zum Melodie-Picking sehen, dass man mit diesem Travis-Pattern richtige Melodien spielen kann. Der Gitarrist Merle Travis hat das Picking, in dem noch eine Melodie integriert war, populär gemacht. Das Intro von "Dust in the Wind" sollte dir einen kleinen Eindruck vermittelt haben.
<noinclude>
{{:Vorlage:Navigation hoch}}
{{Navigation zurückhochvor buch
|zurücklink=Gitarre: Picking-Folk-Pattern|zurücktext=Folk-Pattern
|hochlink=Gitarre: Einführung in das 3-Finger-Picking|hochtext=Einführung
|vorlink=Gitarre: Picking-Pattern kombinieren|vortext=Gitarre: Pattern kombinieren}}
</noinclude>
{{:Liederbuch/ Vorlage:Kategorien|Picking-Travis-Pattern|Tabulatur}}
qq6sq7ivjmz96at6su5e2sigbdhk6lb
1085979
1085978
2026-05-17T09:02:05Z
Mjchael
2222
/* Das Travis-Pattern */ Rotstift
1085979
wikitext
text/x-wiki
{{:Gitarre/ Navi|Balladendiplom|
{{:Gitarre: Balladendiplom/ Navi}}|
{{:Gitarre:_Balladendiplom/ Navi_3-Finger-Picking}}|
img=Balladendiplom.gif|bg=#F0e68c|border=#ba55d3|color=#800080|px=100}}
= Das Travis-Pattern =
Es lohnt sich, das [[Gitarre: Blueszupfen mit 6er und 7er-Akkorden Wiederh.|Blueszupfen]] und damit den "Pinch" zu wiederhole.
;wir hatten das Basis-Pattern
<score sound="1" raw="1">
\version "2.20.0"
\header {
title="Basis-Pattern"
encoder="mjchael"
}
myKey = {
\tempo 4 = 100
\time 4/4
\key g \major
\set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
}
myDiskant = {
\stemUp
d8 \rightHandFinger #1
d'8 \rightHandFinger #2
a8 \rightHandFinger #1
fis'8 \rightHandFinger #3
d8 \rightHandFinger #1
d'8 \rightHandFinger #2
a8 \rightHandFinger #1
fis'8 \rightHandFinger #3
\mark "4x"
}
myBass = {
\stemDown
d4 a4 d4 a4 |
}
% Layout
\score {
<<
\new ChordNames {
\set chordChanges = ##t
\chordmode {
d1
}
}
%Noten
{
\new Staff <<
\myKey
\clef "G_8"
\repeat volta 4
\mergeDifferentlyHeadedOn
\mergeDifferentlyDottedOn
\myDiskant
% Zählen
\addlyrics {
"1"8 "+"8 "2"8 "+"8
"3"8 "+"8 "4"8 "+"8
}
\\
\repeat volta 4
\myBass
>>
}
% Tabulatur
\new TabStaff {
\tabFullNotation
\repeat volta 4
<<
\myDiskant
\\
\myBass
>>
}
>>
\layout {}
}
% Midi
\score {
<<
\unfoldRepeats {
\new Staff <<
\myKey
\clef "G_8"
\repeat volta 4
\myDiskant
\\
\repeat volta 4
\myBass
>>
}
>>
\midi {}
}
\paper {
indent=0\mm
line-width=50\mm
oddFooterMarkup=##f
oddHeaderMarkup=##f
% bookTitleMarkup=##f
scoreTitleMarkup=##f
}
</score>
;und das Folk-Pattern
<score sound="1" raw="1">
\version "2.20.0"
\header {
title="Folk-Pattern"
encoder="mjchael"
}
myKey = {
\tempo 4 = 100
\time 4/4
\key g \major
\set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
}
myDiskant = {
\stemUp
d4 \rightHandFinger #1
% d'8 \rightHandFinger #2
a8 \rightHandFinger #1
fis'8 \rightHandFinger #3
d8 \rightHandFinger #1
d'8 \rightHandFinger #2
a4 \rightHandFinger #1
% fis'8 \rightHandFinger #3
\mark "4x"
}
myBass = {
\stemDown
d4 a4 d4 a4 |
}
% Layout
\score {
<<
\new ChordNames {
\set chordChanges = ##t
\chordmode {
d1
}
}
%Noten
{
\new Staff <<
\myKey
\clef "G_8"
\repeat volta 4
\mergeDifferentlyHeadedOn
\mergeDifferentlyDottedOn
\myDiskant
% Zählen
\addlyrics {
"1"8 "+"8 "2"8 "+"8
"3"8 "+"8 "4"8 "+"8
}
\\
\repeat volta 4
\myBass
>>
}
% Tabulatur
\new TabStaff {
\tabFullNotation
\repeat volta 4
<<
\myDiskant
\\
\myBass
>>
}
>>
\layout {}
}
% Midi
\score {
<<
\unfoldRepeats {
\new Staff <<
\myKey
\clef "G_8"
\repeat volta 4
\myDiskant
\\
\repeat volta 4
\myBass
>>
}
>>
\midi {}
}
\paper {
indent=0\mm
line-width=50\mm
oddFooterMarkup=##f
oddHeaderMarkup=##f
% bookTitleMarkup=##f
scoreTitleMarkup=##f
}
</score>
Nehmen wir das vordere Teil vom Basis-Pattern, und bauen da auf der "1" den Pinch ein.
;erste Hälfte des Basis-Pattern
<score sound="1" raw="1">
\version "2.20.0"
\header {
title="Anfang Basis-Pattern"
encoder="mjchael"
}
myKey = {
\tempo 4 = 100
\time 4/4
\key g \major
\set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
}
myDiskant = {
\stemUp
< d \rightHandFinger #1
\tweak color #darkgreen
fis' \rightHandFinger #3
>8
d'8 \rightHandFinger #2
a8 \rightHandFinger #1
fis'8 \rightHandFinger #3
r2
\mark "4x"
}
myBass = {
\stemDown
d4 a4 r2 |
}
% Layout
\score {
<<
\new ChordNames {
\set chordChanges = ##t
\chordmode {
d1
}
}
%Noten
{
\new Staff <<
\myKey
\clef "G_8"
\repeat volta 4
\mergeDifferentlyHeadedOn
\mergeDifferentlyDottedOn
\myDiskant
% Zählen
\addlyrics {
"1"8 "+"8 "2"8 "+"8
}
\\
\repeat volta 4
\myBass
>>
}
% Tabulatur
\new TabStaff {
\tabFullNotation
\repeat volta 4
<<
\myDiskant
\\
\myBass
>>
}
>>
\layout {}
}
% Midi
\score {
<<
\unfoldRepeats {
\new Staff <<
\myKey
\clef "G_8"
\repeat volta 4
\myDiskant
\\
\repeat volta 4
\myBass
>>
}
>>
\midi {}
}
\paper {
indent=0\mm
line-width=50\mm
oddFooterMarkup=##f
oddHeaderMarkup=##f
% bookTitleMarkup=##f
scoreTitleMarkup=##f
}
</score>
Den hinteren Teil nehmen wir vom Folk-Pattern
<score sound="1" raw="1">
\version "2.20.0"
\header {
title="Ende Folk-Pattern"
encoder="mjchael"
}
myKey = {
\tempo 4 = 100
\time 4/4
\key g \major
\set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
}
myDiskant = {
\stemUp
r2
d8 \rightHandFinger #1
d'8 \rightHandFinger #2
a4 \rightHandFinger #1
\mark "4x"
}
myBass = {
\stemDown
r2 d4 a4 |
}
% Layout
\score {
<<
\new ChordNames {
\set chordChanges = ##t
\chordmode {
d1
}
}
%Noten
{
\new Staff <<
\myKey
\clef "G_8"
\repeat volta 4
\mergeDifferentlyHeadedOn
\mergeDifferentlyDottedOn
\myDiskant
% Zählen
\addlyrics {
"3"8 "+"8 "4"8
}
\\
\repeat volta 4
\myBass
>>
}
% Tabulatur
\new TabStaff {
\tabFullNotation
\repeat volta 4
<<
\myDiskant
\\
\myBass
>>
}
>>
\layout {}
}
% Midi
\score {
<<
\unfoldRepeats {
\new Staff <<
\myKey
\clef "G_8"
\repeat volta 4
\myDiskant
\\
\repeat volta 4
\myBass
>>
}
>>
\midi {}
}
\paper {
indent=0\mm
line-width=50\mm
oddFooterMarkup=##f
oddHeaderMarkup=##f
% bookTitleMarkup=##f
scoreTitleMarkup=##f
}
</score>
Beide Hälften kannst du noch einmal getrennt üben. Achte auf das richtige Zählen.
Zusammen ergibt dieses das Travis-Picking
<score sound="1" raw="1">
\version "2.20.0"
\header {
title="Travis-Picking"
encoder="mjchael"
}
myKey = {
\tempo 4 = 100
\time 4/4
\key g \major
\set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
}
myDiskant = {
\stemUp
< d \rightHandFinger #1
\tweak color #darkgreen
fis' \rightHandFinger #3
>8
d'8 \rightHandFinger #2
a8 \rightHandFinger #1
fis'8 \rightHandFinger #3
d8 \rightHandFinger #1
d'8 \rightHandFinger #2
a4 \rightHandFinger #1
\mark "4x"
}
myBass = {
\stemDown
d4 a4 d4 a4 |
}
% Layout
\score {
<<
\new ChordNames {
\set chordChanges = ##t
\chordmode {
d1
}
}
%Noten
{
\new Staff <<
\myKey
\clef "G_8"
\repeat volta 4
\mergeDifferentlyHeadedOn
\mergeDifferentlyDottedOn
\myDiskant
% Zählen
\addlyrics {
"1"8 "+"8 "2"8 "+"8
"3"8 "+"8 "4"8
}
\\
\repeat volta 4
\myBass
>>
}
% Tabulatur
\new TabStaff {
\tabFullNotation
\repeat volta 4
<<
\myDiskant
\\
\myBass
>>
}
>>
\layout {}
}
% Midi
\score {
<<
\unfoldRepeats {
\new Staff <<
\myKey
\clef "G_8"
\repeat volta 4
\myDiskant
\\
\repeat volta 4
\myBass
>>
}
>>
\midi {}
}
\paper {
indent=0\mm
line-width=50\mm
oddFooterMarkup=##f
oddHeaderMarkup=##f
% bookTitleMarkup=##f
scoreTitleMarkup=##f
}
</score>
== Travis-Picking-Etüde ==
Akkorde wie das letzte Mal nur mit Travis-Picking
<score sound="1" raw="1">
\version "2.20.0"
\header {
title="Travis-Pattern-Etüde"
encoder="mjchael"
}
myKey = {
\tempo 4 = 160
\set Score.tempoHideNote = ##t
\time 4/4
\key g \major
\set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
}
myDiskant ={
\myKey
\repeat unfold 4 { fis'8 d' a fis' d d' a4 |} % 1-4 D
\break
\repeat volta 2{
\set minimumFret = #7
\repeat unfold 2 { b'8 g' d' b' d g' d'4 |} % 5-6 D/G
\set minimumFret = #5
\repeat unfold 2 { a'8 f' c' a' d f' c'4 |} % 7-8 D/F
\break
\set minimumFret = #3
\repeat unfold 2 { g'8 es' bes g' d es' bes4 |} % 9-10 D/Eb
\set minimumFret = #0
\repeat unfold 2 { fis'8 d' a fis' d d' a4 |} % 11-12 D
}
\break
\repeat unfold 2 {
c8 c' g e' g,8 b g g' | % 13 Basis C G
d4 a8 fis' d d' a4 | % 15-16 D
}
\break
\repeat volta 2 {
c8 d' a e' c d' a e' | % 1
b,8 d' g e' b, d' g e' | % 2
g,4 g8 g' r4 g | % 3
d4 a8 fis' d d' a4 | % 4
}
d1 \bar "|." | % 13
}
myBass = {
\myKey
\repeat unfold 4 { d4 a d a |} % 1-4 D
\repeat volta 2{
\set minimumFret = #7
\repeat unfold 2 { d4 d' d d' |} % 5-6 D/G
\set minimumFret = #5
\repeat unfold 2 { d4 c' d c' |} % 7-8 D/F
\set minimumFret = #3
\repeat unfold 2 { d4 bes d bes |} % 9-10 D/Eb
\set minimumFret = #0
\repeat unfold 2 { d4 a d a |} % 11-12 D
}
\repeat unfold 2 {
c4 g g,4 g | % 13 Basis C
d4 a d a | % 14 D
}
\repeat volta 2 {
c4 a c a | % 5
b,4 g b, g | % 6
g,4 g a,16 (b,8.) g4 | % 7
d4 a d a | % 8
}
\skip1 \bar "|." | % 13
}
%% Layout
\score {
<<
\new ChordNames {
\chordmode {
d1 s1 s1 s1
g:/d s1 f:/d s1
es:/d s1 d s1
c2 g2 d1 c2 g2 d1
\once \override ChordName.text = "C6add9" d:sus2/c
g:6/b g d
}
}
{
%Noten
\new Staff <<
\myKey
\clef "G_8"
\repeat volta 4 <<
\myDiskant
\\
\myBass
>>
>>
}
% Tabulatur
\new TabStaff {
\tabFullNotation \repeat volta 4
<<
% Tabulatur im Diskant
\myDiskant
\\
% Tabulatur im Bass
\myBass
>>
}
>>
\layout {}
}
% Midiausgabe mit Wiederholungen, ohne Akkorde
\score {
<<
\unfoldRepeats {
\new Staff <<
\myKey
\clef "G_8"
\myDiskant
\\
\myBass
>>
}
>>
\midi {}
}
% unterdrückt im raw="!"-Modus das DinA4-Format.
\paper {
indent=0\mm
% DinA4 0 210mm - 10mm Rand - 20mm Lochrand = 180mm
line-width=180\mm
oddFooterMarkup=##f
oddHeaderMarkup=##f
% bookTitleMarkup=##f
scoreTitleMarkup=##f
}
</score>
{{Audio|Travis-Picking-Etude.mid|Travis-Picking-Etude.mid}}
{{PDF-Version|Travis-Picking-Etude.pdf|Travis-Picking-Etude.pdf}}
;Eine weitere kleine Erweiterung.
<score sound="1" raw="1">
\version "2.20.0"
\header {
title="Basslauf"
subtitle="aus 'Sweet Home Alabama'"
encoder="mjchael"
}
myKey = {
\tempo 4 = 160
\set Score.tempoHideNote = ##t
\time 4/4
\key g \major
\set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
}
myDiskant ={
\myKey
\repeat volta 2 {
d8 d' a fis' d8 d' a fis' | % D
c8 d' a e' c8 d' a e' | % Dsus2/C
b,8 d' g e' b,8 d' g e' | % Dsus2/B
g,4 g8 g' r4 g | % G
d4 a8 fis' d d' a4 | % D
}
d1 \bar "|." | % 13
}
myBass = {
\myKey
\repeat volta 2 {
d4 a d a | % D
c4 a c a | % Dsus2/C
b,4 g b, g | % Dsus2/B
g,4 g a,16 (b,8.) g4 | % G
d4 a d a | % D
}
\skip1 \bar "|." | % 13
}
%% Layout
\score {
<<
\new ChordNames {
\chordmode {
d1 d:sus2/c d:sus2/b g d
}
}
{
%Noten
\new Staff <<
\myKey
\clef "G_8"
\repeat volta 4 <<
\myDiskant
\\
\myBass
>>
>>
}
% Tabulatur
\new TabStaff {
\tabFullNotation \repeat volta 4
<<
% Tabulatur im Diskant
\myDiskant
\\
% Tabulatur im Bass
\myBass
>>
}
>>
\layout {}
}
% Midiausgabe mit Wiederholungen, ohne Akkorde
\score {
<<
\unfoldRepeats {
\new Staff <<
\myKey
\clef "G_8"
\myDiskant
\\
\myBass
>>
}
>>
\midi {}
}
% unterdrückt im raw="!"-Modus das DinA4-Format.
\paper {
indent=0\mm
% DinA4 0 210mm - 10mm Rand - 20mm Lochrand = 180mm
line-width=180\mm
oddFooterMarkup=##f
oddHeaderMarkup=##f
% bookTitleMarkup=##f
scoreTitleMarkup=##f
}
</score>
;Takt 1
Wir kommen vom D-Dur-Akkord. Von diesem Akkord aus bewegen wir nur den Mittelfinger auf die Position, wo normalerweise der Grundton vom C-Dur-Akkord ist. Weil jetzt die E-Saite leer ist, wurde aus unserem D ein Dsus2. Mit C im Bass wird daraus ein Dsus2/C. Je nach Betrachtungsweise kannst du den auch vom Basston herleiten.
: C-Dur + A = C6
: C-Dur + D = Cadd9
: C6 + D = C6add9
Für die kleine Erweiterung brauchst du dir die Namen nicht besonders einzuprägen. Präge dir besser die 'Sweet Home Alabama'-Akkordfolge als ganzes ein.
;Takt 2
Für den Dsus2/B, den man auch Em7/B oder G6/B nennen könnte, bewegen wir den Zeigefinger auf den Basston vom B (deutsch H).
Der Ringfinger rührt sich nicht von seinem Platz. Der Mittelfinger verschwindet für einen Moment. Es ist zwar nicht der Fingersatz, den wir für den Em7 gelernt haben, aber hier in dieser Situation ist die Variante praktischer.
;Takt 3
Es folgt ein G mit einem Hammer-On, wie wir es in [[Gitarre: Folkdiplom - Hammer-On|einen der vorhergehenden Lektionen]] gelernt haben. Ob du dabei den kleinen Finger noch auf der D-Saite belässt oder den G wie gewohnt greifst, sei dir überlassen.
;Takt 4
Wir enden mit dem D und dem Folk-Picking.
Wenn du den letzten Teil nicht ganz so schnell hinbekommt und diesen etwas langsamer spielen muss, um dabei deine Finger zu sortieren, wird dieses hier überhaupt nicht stören.
Wieder könnte man sich für nur eine Akkordbezeichnung entscheiden, und alle anderen ignorieren. Wenn du nur diese eine Etüde lernen solltest, wäre dieses wohl sinvoller. Doch dir können in verschiedenen Liederbüchern und diversen Tab-Portalen alle Akkordbezeichnungen begegnen.
Ein Autor konzentriert sich auf den Basslauf, ein anderer auf die einfchen Lagerfeuer-Akkorde, die er an dieser Stelle wählen würde, wärend wieder ein anderer die erst beste Bezeichnung wählt, welche ihm eine Akkordtabelle ausgibt.
Versuche alle vorgestellten Namen herzuleiten, indem du schlicht die Töne an der Tonleiter abzählst.
== Übung ==
Versuche mal das Travis-Picking mit folgender Akkordfolge des Intros von "Dust in the Wind". (Aus urheberrechtlichen Gründen können wir das Intro leider nicht vollständig drucken.)
<score>
<<
\new ChordNames { \chordmode {
c1
\once \override ChordName.text = "Cj7" c:maj7 \once \override ChordName.text = "Cadd9" c:9 a:m a:sus2 a:sus4
}}
\new FretBoards {
\override FretBoards.FretBoard.size = #'4
\override FretBoard.fret-diagram-details.finger-code = #'in-dot
\override FretBoard.fret-diagram-details.dot-color = #'white
\override FretBoard.fret-diagram-details.orientation =
#'landscape
< c-3 e-2 g c'-1 e' > % C
< c-3 e-2 g b e' > % Cj7
< c-3 e-2 g d'-4 e' > % Cadd9
\break
< a, e-2 a-3 c'-1 e' > % Am
< a, e-2 a-3 b e' > % Asus2
< a, e-2 a-3 d'-4 e' > % Aadd9
}
>>
</score>
<!--
<score sound="1" raw="1">
\version "2.20.0"
\header {
title="Travis-Pattern"
encoder="mjchael"
}
%Diskant- bzw. Melodiesaiten
Diskant = {
c'8 g e c' c c' e4 |
b8 g e b c b e4 |
d'8 g e d' c d' e4 |
c8 g e c' c c' e4 |
b8 a e b a, b e4 |
d'8 a e d' a, b e4 |
\mark "4x"
}
%Basssaiten, die hier nur mit dem Daumen gespielt werden.
Bass = {
c4 e c, e | c e c, e |
c e c, e | c e c, e |
a, e a, e | a, e a, e |
a, e a, e | a, e a, e |
c4 e c, e | c e c, e |
c e c, e | c e c, e |
a, e a, e | a, e a, e |
a, e a, e | a, e a, e |
}
% Layout- bzw. Bildausgabe
\score {
<<
\new ChordNames {
\chordmode {
c c:maj7 c:.9 c
a:sus4 a:sus2 a:m a:sus4
}
}
{
%Noten
\new Staff <<
\tempo 4 = 120
%Tempo ausblenden
\set Score.tempoHideNote = ##t
\time 4/4
\key c \major
\set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
\clef "G_8" \repeat volta 4
% Balken nur über viertel Noten, nicht über halbe Noten
\set Timing.beamExceptions = #'()
\set Timing.baseMoment = #(ly:make-moment 1/4)
\set Timing.beatStructure = #'(1 1 1 1)
% Noten im Diskant
\Diskant
\\
% Noten im Bass - beachte: Wiederholungszeichen ist für Midi notwendig!
\repeat volta 4
\Bass
>>
}
% Tabulatur
\new TabStaff {
\tabFullNotation \repeat volta 4
<<
% Tabulatur im Diskant
\Diskant
\\
% Tabulatur im Bass
\Bass
>>
}
>>
\layout {}
}
% Midiausgabe mit Wiederholungen, ohne Akkorde
\score {
<<
\unfoldRepeats {
\new Staff <<
\tempo 4 = 120
\time 4/4
\key c \major
\set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
\clef "G_8" \repeat volta 4
\Diskant
\\
\repeat volta 4
\Bass
>>
}
>>
\midi {}
}
% unterdrückt im raw="!"-Modus das DinA4-Format.
\paper {
indent=0\mm
line-width=80\mm
oddFooterMarkup=##f
oddHeaderMarkup=##f
% bookTitleMarkup=##f
scoreTitleMarkup=##f
}
</score>
-->
''Alle Akkorde wurden (bzw. werden in Kürze) hier im Balladendiplom vorgestellt.''
{| class="wikitable"
| C = x32010 || Cj7 = x32000 || Cadd9 = x32030 || C = x32010
|-
| Asus2 = x02200 || Asus4 = x02230 || Am = x02210 || Asus2 = x02200
|-
| Cadd9 = x32030 || C = x32010 || Cj7 = x32000 || Cadd9 = x32030
|-
| Am = x02210 || Asus2 = x02200 || Asus4 = x02230 || Am - G/H
|}
Du hast nur 2 Akkorde. C und Am. Auf der H-Saite kommt eine Bewegung hinzu. Dort werden nacheinander die Töne C (mit dem Zeigefinger gegriffen) H (leere Saite) D (mit dem kleinen Finger gegriffen) jeden Takt gewechselt. Weil die Töne alle drei Takte wechseln aber die Grundakkorde alle 4 Takte entsteht ein wirklich reizvoller Effekt.
Eigentlich handelt es sich bei dem Travis-Pattern auch um eines von vielen Folk-Pattern. Aber du wirst später in der Einführung zum Melodie-Picking sehen, dass man mit diesem Travis-Pattern richtige Melodien spielen kann. Der Gitarrist Merle Travis hat das Picking, in dem noch eine Melodie integriert war, populär gemacht. Das Intro von "Dust in the Wind" sollte dir einen kleinen Eindruck vermittelt haben.
<noinclude>
{{:Vorlage:Navigation hoch}}
{{Navigation zurückhochvor buch
|zurücklink=Gitarre: Picking-Folk-Pattern|zurücktext=Folk-Pattern
|hochlink=Gitarre: Einführung in das 3-Finger-Picking|hochtext=Einführung
|vorlink=Gitarre: Picking-Pattern kombinieren|vortext=Gitarre: Pattern kombinieren}}
</noinclude>
{{:Liederbuch/ Vorlage:Kategorien|Picking-Travis-Pattern|Tabulatur}}
54gm0gk11ipqf9412zlt5gzdqskn94x
1085981
1085979
2026-05-17T09:37:34Z
Mjchael
2222
/* Travis-Picking-Etüde */ Stil
1085981
wikitext
text/x-wiki
{{:Gitarre/ Navi|Balladendiplom|
{{:Gitarre: Balladendiplom/ Navi}}|
{{:Gitarre:_Balladendiplom/ Navi_3-Finger-Picking}}|
img=Balladendiplom.gif|bg=#F0e68c|border=#ba55d3|color=#800080|px=100}}
= Das Travis-Pattern =
Es lohnt sich, das [[Gitarre: Blueszupfen mit 6er und 7er-Akkorden Wiederh.|Blueszupfen]] und damit den "Pinch" zu wiederhole.
;wir hatten das Basis-Pattern
<score sound="1" raw="1">
\version "2.20.0"
\header {
title="Basis-Pattern"
encoder="mjchael"
}
myKey = {
\tempo 4 = 100
\time 4/4
\key g \major
\set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
}
myDiskant = {
\stemUp
d8 \rightHandFinger #1
d'8 \rightHandFinger #2
a8 \rightHandFinger #1
fis'8 \rightHandFinger #3
d8 \rightHandFinger #1
d'8 \rightHandFinger #2
a8 \rightHandFinger #1
fis'8 \rightHandFinger #3
\mark "4x"
}
myBass = {
\stemDown
d4 a4 d4 a4 |
}
% Layout
\score {
<<
\new ChordNames {
\set chordChanges = ##t
\chordmode {
d1
}
}
%Noten
{
\new Staff <<
\myKey
\clef "G_8"
\repeat volta 4
\mergeDifferentlyHeadedOn
\mergeDifferentlyDottedOn
\myDiskant
% Zählen
\addlyrics {
"1"8 "+"8 "2"8 "+"8
"3"8 "+"8 "4"8 "+"8
}
\\
\repeat volta 4
\myBass
>>
}
% Tabulatur
\new TabStaff {
\tabFullNotation
\repeat volta 4
<<
\myDiskant
\\
\myBass
>>
}
>>
\layout {}
}
% Midi
\score {
<<
\unfoldRepeats {
\new Staff <<
\myKey
\clef "G_8"
\repeat volta 4
\myDiskant
\\
\repeat volta 4
\myBass
>>
}
>>
\midi {}
}
\paper {
indent=0\mm
line-width=50\mm
oddFooterMarkup=##f
oddHeaderMarkup=##f
% bookTitleMarkup=##f
scoreTitleMarkup=##f
}
</score>
;und das Folk-Pattern
<score sound="1" raw="1">
\version "2.20.0"
\header {
title="Folk-Pattern"
encoder="mjchael"
}
myKey = {
\tempo 4 = 100
\time 4/4
\key g \major
\set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
}
myDiskant = {
\stemUp
d4 \rightHandFinger #1
% d'8 \rightHandFinger #2
a8 \rightHandFinger #1
fis'8 \rightHandFinger #3
d8 \rightHandFinger #1
d'8 \rightHandFinger #2
a4 \rightHandFinger #1
% fis'8 \rightHandFinger #3
\mark "4x"
}
myBass = {
\stemDown
d4 a4 d4 a4 |
}
% Layout
\score {
<<
\new ChordNames {
\set chordChanges = ##t
\chordmode {
d1
}
}
%Noten
{
\new Staff <<
\myKey
\clef "G_8"
\repeat volta 4
\mergeDifferentlyHeadedOn
\mergeDifferentlyDottedOn
\myDiskant
% Zählen
\addlyrics {
"1"8 "+"8 "2"8 "+"8
"3"8 "+"8 "4"8 "+"8
}
\\
\repeat volta 4
\myBass
>>
}
% Tabulatur
\new TabStaff {
\tabFullNotation
\repeat volta 4
<<
\myDiskant
\\
\myBass
>>
}
>>
\layout {}
}
% Midi
\score {
<<
\unfoldRepeats {
\new Staff <<
\myKey
\clef "G_8"
\repeat volta 4
\myDiskant
\\
\repeat volta 4
\myBass
>>
}
>>
\midi {}
}
\paper {
indent=0\mm
line-width=50\mm
oddFooterMarkup=##f
oddHeaderMarkup=##f
% bookTitleMarkup=##f
scoreTitleMarkup=##f
}
</score>
Nehmen wir das vordere Teil vom Basis-Pattern, und bauen da auf der "1" den Pinch ein.
;erste Hälfte des Basis-Pattern
<score sound="1" raw="1">
\version "2.20.0"
\header {
title="Anfang Basis-Pattern"
encoder="mjchael"
}
myKey = {
\tempo 4 = 100
\time 4/4
\key g \major
\set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
}
myDiskant = {
\stemUp
< d \rightHandFinger #1
\tweak color #darkgreen
fis' \rightHandFinger #3
>8
d'8 \rightHandFinger #2
a8 \rightHandFinger #1
fis'8 \rightHandFinger #3
r2
\mark "4x"
}
myBass = {
\stemDown
d4 a4 r2 |
}
% Layout
\score {
<<
\new ChordNames {
\set chordChanges = ##t
\chordmode {
d1
}
}
%Noten
{
\new Staff <<
\myKey
\clef "G_8"
\repeat volta 4
\mergeDifferentlyHeadedOn
\mergeDifferentlyDottedOn
\myDiskant
% Zählen
\addlyrics {
"1"8 "+"8 "2"8 "+"8
}
\\
\repeat volta 4
\myBass
>>
}
% Tabulatur
\new TabStaff {
\tabFullNotation
\repeat volta 4
<<
\myDiskant
\\
\myBass
>>
}
>>
\layout {}
}
% Midi
\score {
<<
\unfoldRepeats {
\new Staff <<
\myKey
\clef "G_8"
\repeat volta 4
\myDiskant
\\
\repeat volta 4
\myBass
>>
}
>>
\midi {}
}
\paper {
indent=0\mm
line-width=50\mm
oddFooterMarkup=##f
oddHeaderMarkup=##f
% bookTitleMarkup=##f
scoreTitleMarkup=##f
}
</score>
Den hinteren Teil nehmen wir vom Folk-Pattern
<score sound="1" raw="1">
\version "2.20.0"
\header {
title="Ende Folk-Pattern"
encoder="mjchael"
}
myKey = {
\tempo 4 = 100
\time 4/4
\key g \major
\set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
}
myDiskant = {
\stemUp
r2
d8 \rightHandFinger #1
d'8 \rightHandFinger #2
a4 \rightHandFinger #1
\mark "4x"
}
myBass = {
\stemDown
r2 d4 a4 |
}
% Layout
\score {
<<
\new ChordNames {
\set chordChanges = ##t
\chordmode {
d1
}
}
%Noten
{
\new Staff <<
\myKey
\clef "G_8"
\repeat volta 4
\mergeDifferentlyHeadedOn
\mergeDifferentlyDottedOn
\myDiskant
% Zählen
\addlyrics {
"3"8 "+"8 "4"8
}
\\
\repeat volta 4
\myBass
>>
}
% Tabulatur
\new TabStaff {
\tabFullNotation
\repeat volta 4
<<
\myDiskant
\\
\myBass
>>
}
>>
\layout {}
}
% Midi
\score {
<<
\unfoldRepeats {
\new Staff <<
\myKey
\clef "G_8"
\repeat volta 4
\myDiskant
\\
\repeat volta 4
\myBass
>>
}
>>
\midi {}
}
\paper {
indent=0\mm
line-width=50\mm
oddFooterMarkup=##f
oddHeaderMarkup=##f
% bookTitleMarkup=##f
scoreTitleMarkup=##f
}
</score>
Beide Hälften kannst du noch einmal getrennt üben. Achte auf das richtige Zählen.
Zusammen ergibt dieses das Travis-Picking
<score sound="1" raw="1">
\version "2.20.0"
\header {
title="Travis-Picking"
encoder="mjchael"
}
myKey = {
\tempo 4 = 100
\time 4/4
\key g \major
\set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
}
myDiskant = {
\stemUp
< d \rightHandFinger #1
\tweak color #darkgreen
fis' \rightHandFinger #3
>8
d'8 \rightHandFinger #2
a8 \rightHandFinger #1
fis'8 \rightHandFinger #3
d8 \rightHandFinger #1
d'8 \rightHandFinger #2
a4 \rightHandFinger #1
\mark "4x"
}
myBass = {
\stemDown
d4 a4 d4 a4 |
}
% Layout
\score {
<<
\new ChordNames {
\set chordChanges = ##t
\chordmode {
d1
}
}
%Noten
{
\new Staff <<
\myKey
\clef "G_8"
\repeat volta 4
\mergeDifferentlyHeadedOn
\mergeDifferentlyDottedOn
\myDiskant
% Zählen
\addlyrics {
"1"8 "+"8 "2"8 "+"8
"3"8 "+"8 "4"8
}
\\
\repeat volta 4
\myBass
>>
}
% Tabulatur
\new TabStaff {
\tabFullNotation
\repeat volta 4
<<
\myDiskant
\\
\myBass
>>
}
>>
\layout {}
}
% Midi
\score {
<<
\unfoldRepeats {
\new Staff <<
\myKey
\clef "G_8"
\repeat volta 4
\myDiskant
\\
\repeat volta 4
\myBass
>>
}
>>
\midi {}
}
\paper {
indent=0\mm
line-width=50\mm
oddFooterMarkup=##f
oddHeaderMarkup=##f
% bookTitleMarkup=##f
scoreTitleMarkup=##f
}
</score>
== Eine weitere kleine Erweiterung ==
<score sound="1" raw="1">
\version "2.20.0"
\header {
title="Basslauf"
subtitle="aus 'Sweet Home Alabama'"
encoder="mjchael"
}
myKey = {
\tempo 4 = 160
\set Score.tempoHideNote = ##t
\time 4/4
\key g \major
\set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
}
myDiskant ={
\myKey
\repeat volta 2 {
d8 d' a fis' d8 d' a fis' | % D
c8 d' a e' c8 d' a e' | % Dsus2/C
b,8 d' g e' b,8 d' g e' | % Dsus2/B
g,4 g8 g' r4 g | % G
d4 a8 fis' d d' a4 | % D
}
d1 \bar "|." | % 13
}
myBass = {
\myKey
\repeat volta 2 {
d4 a d a | % D
c4 a c a | % Dsus2/C
b,4 g b, g | % Dsus2/B
g,4 g a,16 (b,8.) g4 | % G
d4 a d a | % D
}
\skip1 \bar "|." | % 13
}
%% Layout
\score {
<<
\new ChordNames {
\chordmode {
d1 d:sus2/c d:sus2/b g d
}
}
{
%Noten
\new Staff <<
\myKey
\clef "G_8"
\repeat volta 4 <<
\myDiskant
\\
\myBass
>>
>>
}
% Tabulatur
\new TabStaff {
\tabFullNotation \repeat volta 4
<<
% Tabulatur im Diskant
\myDiskant
\\
% Tabulatur im Bass
\myBass
>>
}
>>
\layout {}
}
% Midiausgabe mit Wiederholungen, ohne Akkorde
\score {
<<
\unfoldRepeats {
\new Staff <<
\myKey
\clef "G_8"
\myDiskant
\\
\myBass
>>
}
>>
\midi {}
}
% unterdrückt im raw="!"-Modus das DinA4-Format.
\paper {
indent=0\mm
% DinA4 0 210mm - 10mm Rand - 20mm Lochrand = 180mm
line-width=180\mm
oddFooterMarkup=##f
oddHeaderMarkup=##f
% bookTitleMarkup=##f
scoreTitleMarkup=##f
}
</score>
;Takt 1
Wir kommen vom D-Dur-Akkord. Von diesem Akkord aus bewegen wir nur den Mittelfinger auf die Position, wo normalerweise der Grundton vom C-Dur-Akkord ist. Weil jetzt die E-Saite leer ist, wurde aus unserem D ein Dsus2. Mit C im Bass wird daraus ein Dsus2/C.
Je nach Betrachtungsweise kannst du den auch vom Basston herleiten.
: C-Dur + A = C6
: C-Dur + D = Cadd9
: C6 + D = C6add9
Für die kleine Erweiterung brauchst du dir die Namen nicht unbedingt einzuprägen. Lerne die 'Sweet Home Alabama'-Progression besser als ganze Akkordfolge.
;Takt 2
Für den Dsus2/B, den man auch Em7/B oder G6/B nennen könnte, bewegen wir den Zeigefinger auf den Basston vom B (deutsch H).
Der Ringfinger rührt sich nicht von seinem Platz. Der Mittelfinger verschwindet für einen Moment. Es ist zwar nicht der Fingersatz, den wir für den Em7 gelernt haben, aber hier in dieser Situation ist die Variante praktischer.
;Takt 3
Es folgt ein G mit einem Hammer-On, wie wir es in [[Gitarre: Folkdiplom - Hammer-On|einen der vorhergehenden Lektionen]] gelernt haben. Ob du dabei den kleinen Finger noch auf der D-Saite belässt oder den G wie gewohnt greifst, sei dir überlassen.
;Takt 4
Wir enden mit dem D und dem Folk-Picking.
Wenn du den letzten Teil nicht ganz so schnell hinbekommt und diesen etwas langsamer spielen muss, um dabei deine Finger zu sortieren, wird dieses hier überhaupt nicht stören.
; Schlussbestimmung
Wieder könnte man sich für nur eine Akkordbezeichnung entscheiden, und alle anderen ignorieren. Wenn du nur diese eine Etüde lernen solltest, wäre dieses wohl sinvoller. Doch dir können in verschiedenen Liederbüchern und diversen Tab-Portalen alle Akkordbezeichnungen begegnen.
Ein Autor konzentriert sich auf den Basslauf, ein anderer auf die einfchen Lagerfeuer-Akkorde, die er an dieser Stelle wählen würde, wärend wieder ein anderer die erst beste Bezeichnung wählt, welche ihm eine Akkordtabelle ausgibt.
Versuche alle vorgestellten Namen herzuleiten, indem du schlicht die Töne an der Tonleiter abzählst.
== Travis-Picking-Etüde ==
Akkorde wie das letzte Mal nur mit Travis-Picking
<score sound="1" raw="1">
\version "2.20.0"
\header {
title="Travis-Pattern-Etüde"
encoder="mjchael"
}
myKey = {
\tempo 4 = 160
\set Score.tempoHideNote = ##t
\time 4/4
\key g \major
\set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
}
myDiskant ={
\myKey
\repeat unfold 4 { fis'8 d' a fis' d d' a4 |} % 1-4 D
\break
\repeat volta 2{
\set minimumFret = #7
\repeat unfold 2 { b'8 g' d' b' d g' d'4 |} % 5-6 D/G
\set minimumFret = #5
\repeat unfold 2 { a'8 f' c' a' d f' c'4 |} % 7-8 D/F
\break
\set minimumFret = #3
\repeat unfold 2 { g'8 es' bes g' d es' bes4 |} % 9-10 D/Eb
\set minimumFret = #0
\repeat unfold 2 { fis'8 d' a fis' d d' a4 |} % 11-12 D
}
\break
\repeat unfold 2 {
c8 c' g e' g,8 b g g' | % 13 Basis C G
d4 a8 fis' d d' a4 | % 15-16 D
}
\break
\repeat volta 2 {
c8 d' a e' c d' a e' | % 1
b,8 d' g e' b, d' g e' | % 2
g,4 g8 g' r4 g | % 3
d4 a8 fis' d d' a4 | % 4
}
d1 \bar "|." | % 13
}
myBass = {
\myKey
\repeat unfold 4 { d4 a d a |} % 1-4 D
\repeat volta 2{
\set minimumFret = #7
\repeat unfold 2 { d4 d' d d' |} % 5-6 D/G
\set minimumFret = #5
\repeat unfold 2 { d4 c' d c' |} % 7-8 D/F
\set minimumFret = #3
\repeat unfold 2 { d4 bes d bes |} % 9-10 D/Eb
\set minimumFret = #0
\repeat unfold 2 { d4 a d a |} % 11-12 D
}
\repeat unfold 2 {
c4 g g,4 g | % 13 Basis C
d4 a d a | % 14 D
}
\repeat volta 2 {
c4 a c a | % 5
b,4 g b, g | % 6
g,4 g a,16 (b,8.) g4 | % 7
d4 a d a | % 8
}
\skip1 \bar "|." | % 13
}
%% Layout
\score {
<<
\new ChordNames {
\chordmode {
d1 s1 s1 s1
g:/d s1 f:/d s1
es:/d s1 d s1
c2 g2 d1 c2 g2 d1
\once \override ChordName.text = "C6add9" d:sus2/c
g:6/b g d
}
}
{
%Noten
\new Staff <<
\myKey
\clef "G_8"
\repeat volta 4 <<
\myDiskant
\\
\myBass
>>
>>
}
% Tabulatur
\new TabStaff {
\tabFullNotation \repeat volta 4
<<
% Tabulatur im Diskant
\myDiskant
\\
% Tabulatur im Bass
\myBass
>>
}
>>
\layout {}
}
% Midiausgabe mit Wiederholungen, ohne Akkorde
\score {
<<
\unfoldRepeats {
\new Staff <<
\myKey
\clef "G_8"
\myDiskant
\\
\myBass
>>
}
>>
\midi {}
}
% unterdrückt im raw="!"-Modus das DinA4-Format.
\paper {
indent=0\mm
% DinA4 0 210mm - 10mm Rand - 20mm Lochrand = 180mm
line-width=180\mm
oddFooterMarkup=##f
oddHeaderMarkup=##f
% bookTitleMarkup=##f
scoreTitleMarkup=##f
}
</score>
{{Audio|Travis-Picking-Etude.mid|Travis-Picking-Etude.mid}}
{{PDF-Version|Travis-Picking-Etude.pdf|Travis-Picking-Etude.pdf}}
== Übung ==
Versuche mal das Travis-Picking mit folgender Akkordfolge des Intros von "Dust in the Wind". (Aus urheberrechtlichen Gründen können wir das Intro leider nicht vollständig drucken.)
<score>
<<
\new ChordNames { \chordmode {
c1
\once \override ChordName.text = "Cj7" c:maj7 \once \override ChordName.text = "Cadd9" c:9 a:m a:sus2 a:sus4
}}
\new FretBoards {
\override FretBoards.FretBoard.size = #'4
\override FretBoard.fret-diagram-details.finger-code = #'in-dot
\override FretBoard.fret-diagram-details.dot-color = #'white
\override FretBoard.fret-diagram-details.orientation =
#'landscape
< c-3 e-2 g c'-1 e' > % C
< c-3 e-2 g b e' > % Cj7
< c-3 e-2 g d'-4 e' > % Cadd9
\break
< a, e-2 a-3 c'-1 e' > % Am
< a, e-2 a-3 b e' > % Asus2
< a, e-2 a-3 d'-4 e' > % Aadd9
}
>>
</score>
<!--
<score sound="1" raw="1">
\version "2.20.0"
\header {
title="Travis-Pattern"
encoder="mjchael"
}
%Diskant- bzw. Melodiesaiten
Diskant = {
c'8 g e c' c c' e4 |
b8 g e b c b e4 |
d'8 g e d' c d' e4 |
c8 g e c' c c' e4 |
b8 a e b a, b e4 |
d'8 a e d' a, b e4 |
\mark "4x"
}
%Basssaiten, die hier nur mit dem Daumen gespielt werden.
Bass = {
c4 e c, e | c e c, e |
c e c, e | c e c, e |
a, e a, e | a, e a, e |
a, e a, e | a, e a, e |
c4 e c, e | c e c, e |
c e c, e | c e c, e |
a, e a, e | a, e a, e |
a, e a, e | a, e a, e |
}
% Layout- bzw. Bildausgabe
\score {
<<
\new ChordNames {
\chordmode {
c c:maj7 c:.9 c
a:sus4 a:sus2 a:m a:sus4
}
}
{
%Noten
\new Staff <<
\tempo 4 = 120
%Tempo ausblenden
\set Score.tempoHideNote = ##t
\time 4/4
\key c \major
\set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
\clef "G_8" \repeat volta 4
% Balken nur über viertel Noten, nicht über halbe Noten
\set Timing.beamExceptions = #'()
\set Timing.baseMoment = #(ly:make-moment 1/4)
\set Timing.beatStructure = #'(1 1 1 1)
% Noten im Diskant
\Diskant
\\
% Noten im Bass - beachte: Wiederholungszeichen ist für Midi notwendig!
\repeat volta 4
\Bass
>>
}
% Tabulatur
\new TabStaff {
\tabFullNotation \repeat volta 4
<<
% Tabulatur im Diskant
\Diskant
\\
% Tabulatur im Bass
\Bass
>>
}
>>
\layout {}
}
% Midiausgabe mit Wiederholungen, ohne Akkorde
\score {
<<
\unfoldRepeats {
\new Staff <<
\tempo 4 = 120
\time 4/4
\key c \major
\set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
\clef "G_8" \repeat volta 4
\Diskant
\\
\repeat volta 4
\Bass
>>
}
>>
\midi {}
}
% unterdrückt im raw="!"-Modus das DinA4-Format.
\paper {
indent=0\mm
line-width=80\mm
oddFooterMarkup=##f
oddHeaderMarkup=##f
% bookTitleMarkup=##f
scoreTitleMarkup=##f
}
</score>
-->
''Alle Akkorde wurden (bzw. werden in Kürze) hier im Balladendiplom vorgestellt.''
{| class="wikitable"
| C = x32010 || Cj7 = x32000 || Cadd9 = x32030 || C = x32010
|-
| Asus2 = x02200 || Asus4 = x02230 || Am = x02210 || Asus2 = x02200
|-
| Cadd9 = x32030 || C = x32010 || Cj7 = x32000 || Cadd9 = x32030
|-
| Am = x02210 || Asus2 = x02200 || Asus4 = x02230 || Am - G/H
|}
Du hast nur 2 Akkorde. C und Am. Auf der H-Saite kommt eine Bewegung hinzu. Dort werden nacheinander die Töne C (mit dem Zeigefinger gegriffen) H (leere Saite) D (mit dem kleinen Finger gegriffen) jeden Takt gewechselt. Weil die Töne alle drei Takte wechseln aber die Grundakkorde alle 4 Takte entsteht ein wirklich reizvoller Effekt.
Eigentlich handelt es sich bei dem Travis-Pattern auch um eines von vielen Folk-Pattern. Aber du wirst später in der Einführung zum Melodie-Picking sehen, dass man mit diesem Travis-Pattern richtige Melodien spielen kann. Der Gitarrist Merle Travis hat das Picking, in dem noch eine Melodie integriert war, populär gemacht. Das Intro von "Dust in the Wind" sollte dir einen kleinen Eindruck vermittelt haben.
<noinclude>
{{:Vorlage:Navigation hoch}}
{{Navigation zurückhochvor buch
|zurücklink=Gitarre: Picking-Folk-Pattern|zurücktext=Folk-Pattern
|hochlink=Gitarre: Einführung in das 3-Finger-Picking|hochtext=Einführung
|vorlink=Gitarre: Picking-Pattern kombinieren|vortext=Gitarre: Pattern kombinieren}}
</noinclude>
{{:Liederbuch/ Vorlage:Kategorien|Picking-Travis-Pattern|Tabulatur}}
bzyxg72bj394xpaooycpcak2v4kpsxx
1085985
1085981
2026-05-17T11:08:08Z
Mjchael
2222
/* Eine weitere kleine Erweiterung */
1085985
wikitext
text/x-wiki
{{:Gitarre/ Navi|Balladendiplom|
{{:Gitarre: Balladendiplom/ Navi}}|
{{:Gitarre:_Balladendiplom/ Navi_3-Finger-Picking}}|
img=Balladendiplom.gif|bg=#F0e68c|border=#ba55d3|color=#800080|px=100}}
= Das Travis-Pattern =
Es lohnt sich, das [[Gitarre: Blueszupfen mit 6er und 7er-Akkorden Wiederh.|Blueszupfen]] und damit den "Pinch" zu wiederhole.
;wir hatten das Basis-Pattern
<score sound="1" raw="1">
\version "2.20.0"
\header {
title="Basis-Pattern"
encoder="mjchael"
}
myKey = {
\tempo 4 = 100
\time 4/4
\key g \major
\set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
}
myDiskant = {
\stemUp
d8 \rightHandFinger #1
d'8 \rightHandFinger #2
a8 \rightHandFinger #1
fis'8 \rightHandFinger #3
d8 \rightHandFinger #1
d'8 \rightHandFinger #2
a8 \rightHandFinger #1
fis'8 \rightHandFinger #3
\mark "4x"
}
myBass = {
\stemDown
d4 a4 d4 a4 |
}
% Layout
\score {
<<
\new ChordNames {
\set chordChanges = ##t
\chordmode {
d1
}
}
%Noten
{
\new Staff <<
\myKey
\clef "G_8"
\repeat volta 4
\mergeDifferentlyHeadedOn
\mergeDifferentlyDottedOn
\myDiskant
% Zählen
\addlyrics {
"1"8 "+"8 "2"8 "+"8
"3"8 "+"8 "4"8 "+"8
}
\\
\repeat volta 4
\myBass
>>
}
% Tabulatur
\new TabStaff {
\tabFullNotation
\repeat volta 4
<<
\myDiskant
\\
\myBass
>>
}
>>
\layout {}
}
% Midi
\score {
<<
\unfoldRepeats {
\new Staff <<
\myKey
\clef "G_8"
\repeat volta 4
\myDiskant
\\
\repeat volta 4
\myBass
>>
}
>>
\midi {}
}
\paper {
indent=0\mm
line-width=50\mm
oddFooterMarkup=##f
oddHeaderMarkup=##f
% bookTitleMarkup=##f
scoreTitleMarkup=##f
}
</score>
;und das Folk-Pattern
<score sound="1" raw="1">
\version "2.20.0"
\header {
title="Folk-Pattern"
encoder="mjchael"
}
myKey = {
\tempo 4 = 100
\time 4/4
\key g \major
\set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
}
myDiskant = {
\stemUp
d4 \rightHandFinger #1
% d'8 \rightHandFinger #2
a8 \rightHandFinger #1
fis'8 \rightHandFinger #3
d8 \rightHandFinger #1
d'8 \rightHandFinger #2
a4 \rightHandFinger #1
% fis'8 \rightHandFinger #3
\mark "4x"
}
myBass = {
\stemDown
d4 a4 d4 a4 |
}
% Layout
\score {
<<
\new ChordNames {
\set chordChanges = ##t
\chordmode {
d1
}
}
%Noten
{
\new Staff <<
\myKey
\clef "G_8"
\repeat volta 4
\mergeDifferentlyHeadedOn
\mergeDifferentlyDottedOn
\myDiskant
% Zählen
\addlyrics {
"1"8 "+"8 "2"8 "+"8
"3"8 "+"8 "4"8 "+"8
}
\\
\repeat volta 4
\myBass
>>
}
% Tabulatur
\new TabStaff {
\tabFullNotation
\repeat volta 4
<<
\myDiskant
\\
\myBass
>>
}
>>
\layout {}
}
% Midi
\score {
<<
\unfoldRepeats {
\new Staff <<
\myKey
\clef "G_8"
\repeat volta 4
\myDiskant
\\
\repeat volta 4
\myBass
>>
}
>>
\midi {}
}
\paper {
indent=0\mm
line-width=50\mm
oddFooterMarkup=##f
oddHeaderMarkup=##f
% bookTitleMarkup=##f
scoreTitleMarkup=##f
}
</score>
Nehmen wir das vordere Teil vom Basis-Pattern, und bauen da auf der "1" den Pinch ein.
;erste Hälfte des Basis-Pattern
<score sound="1" raw="1">
\version "2.20.0"
\header {
title="Anfang Basis-Pattern"
encoder="mjchael"
}
myKey = {
\tempo 4 = 100
\time 4/4
\key g \major
\set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
}
myDiskant = {
\stemUp
< d \rightHandFinger #1
\tweak color #darkgreen
fis' \rightHandFinger #3
>8
d'8 \rightHandFinger #2
a8 \rightHandFinger #1
fis'8 \rightHandFinger #3
r2
\mark "4x"
}
myBass = {
\stemDown
d4 a4 r2 |
}
% Layout
\score {
<<
\new ChordNames {
\set chordChanges = ##t
\chordmode {
d1
}
}
%Noten
{
\new Staff <<
\myKey
\clef "G_8"
\repeat volta 4
\mergeDifferentlyHeadedOn
\mergeDifferentlyDottedOn
\myDiskant
% Zählen
\addlyrics {
"1"8 "+"8 "2"8 "+"8
}
\\
\repeat volta 4
\myBass
>>
}
% Tabulatur
\new TabStaff {
\tabFullNotation
\repeat volta 4
<<
\myDiskant
\\
\myBass
>>
}
>>
\layout {}
}
% Midi
\score {
<<
\unfoldRepeats {
\new Staff <<
\myKey
\clef "G_8"
\repeat volta 4
\myDiskant
\\
\repeat volta 4
\myBass
>>
}
>>
\midi {}
}
\paper {
indent=0\mm
line-width=50\mm
oddFooterMarkup=##f
oddHeaderMarkup=##f
% bookTitleMarkup=##f
scoreTitleMarkup=##f
}
</score>
Den hinteren Teil nehmen wir vom Folk-Pattern
<score sound="1" raw="1">
\version "2.20.0"
\header {
title="Ende Folk-Pattern"
encoder="mjchael"
}
myKey = {
\tempo 4 = 100
\time 4/4
\key g \major
\set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
}
myDiskant = {
\stemUp
r2
d8 \rightHandFinger #1
d'8 \rightHandFinger #2
a4 \rightHandFinger #1
\mark "4x"
}
myBass = {
\stemDown
r2 d4 a4 |
}
% Layout
\score {
<<
\new ChordNames {
\set chordChanges = ##t
\chordmode {
d1
}
}
%Noten
{
\new Staff <<
\myKey
\clef "G_8"
\repeat volta 4
\mergeDifferentlyHeadedOn
\mergeDifferentlyDottedOn
\myDiskant
% Zählen
\addlyrics {
"3"8 "+"8 "4"8
}
\\
\repeat volta 4
\myBass
>>
}
% Tabulatur
\new TabStaff {
\tabFullNotation
\repeat volta 4
<<
\myDiskant
\\
\myBass
>>
}
>>
\layout {}
}
% Midi
\score {
<<
\unfoldRepeats {
\new Staff <<
\myKey
\clef "G_8"
\repeat volta 4
\myDiskant
\\
\repeat volta 4
\myBass
>>
}
>>
\midi {}
}
\paper {
indent=0\mm
line-width=50\mm
oddFooterMarkup=##f
oddHeaderMarkup=##f
% bookTitleMarkup=##f
scoreTitleMarkup=##f
}
</score>
Beide Hälften kannst du noch einmal getrennt üben. Achte auf das richtige Zählen.
Zusammen ergibt dieses das Travis-Picking
<score sound="1" raw="1">
\version "2.20.0"
\header {
title="Travis-Picking"
encoder="mjchael"
}
myKey = {
\tempo 4 = 100
\time 4/4
\key g \major
\set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
}
myDiskant = {
\stemUp
< d \rightHandFinger #1
\tweak color #darkgreen
fis' \rightHandFinger #3
>8
d'8 \rightHandFinger #2
a8 \rightHandFinger #1
fis'8 \rightHandFinger #3
d8 \rightHandFinger #1
d'8 \rightHandFinger #2
a4 \rightHandFinger #1
\mark "4x"
}
myBass = {
\stemDown
d4 a4 d4 a4 |
}
% Layout
\score {
<<
\new ChordNames {
\set chordChanges = ##t
\chordmode {
d1
}
}
%Noten
{
\new Staff <<
\myKey
\clef "G_8"
\repeat volta 4
\mergeDifferentlyHeadedOn
\mergeDifferentlyDottedOn
\myDiskant
% Zählen
\addlyrics {
"1"8 "+"8 "2"8 "+"8
"3"8 "+"8 "4"8
}
\\
\repeat volta 4
\myBass
>>
}
% Tabulatur
\new TabStaff {
\tabFullNotation
\repeat volta 4
<<
\myDiskant
\\
\myBass
>>
}
>>
\layout {}
}
% Midi
\score {
<<
\unfoldRepeats {
\new Staff <<
\myKey
\clef "G_8"
\repeat volta 4
\myDiskant
\\
\repeat volta 4
\myBass
>>
}
>>
\midi {}
}
\paper {
indent=0\mm
line-width=50\mm
oddFooterMarkup=##f
oddHeaderMarkup=##f
% bookTitleMarkup=##f
scoreTitleMarkup=##f
}
</score>
== Eine weitere kleine Erweiterung ==
<score sound="1" raw="1">
\version "2.20.0"
\header {
title="Basslauf"
subtitle="aus 'Sweet Home Alabama'"
encoder="mjchael"
}
myKey = {
\tempo 4 = 160
\set Score.tempoHideNote = ##t
\time 4/4
\key g \major
\set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
}
myDiskant ={
\myKey
\repeat volta 2 {
d8 d' a fis' d8 d' a fis' | % D
c8 d' a e' c8 d' a e' | % Dsus2/C
b,8 d' g e' b,8 d' g e' | % Dsus2/B
g,4 g8 g' r4 g | % G
d4 a8 fis' d d' a4 | % D
}
d1 \bar "|." | % 13
}
myBass = {
\myKey
\repeat volta 2 {
d4 a d a | % D
c4 a c a | % Dsus2/C
b,4 g b, g | % Dsus2/B
g,4 g a,16 (b,8.) g4 | % G
d4 a d a | % D
}
\skip1 \bar "|." | % 13
}
%% Layout
\score {
<<
\new ChordNames {
\chordmode {
d1 d:sus2/c d:sus2/b g d
}
}
{
%Noten
\new Staff <<
\myKey
\clef "G_8"
\repeat volta 4 <<
\myDiskant
\\
\myBass
>>
>>
}
% Tabulatur
\new TabStaff {
\tabFullNotation \repeat volta 4
<<
% Tabulatur im Diskant
\myDiskant
\\
% Tabulatur im Bass
\myBass
>>
}
>>
\layout {}
}
% Midiausgabe mit Wiederholungen, ohne Akkorde
\score {
<<
\unfoldRepeats {
\new Staff <<
\myKey
\clef "G_8"
\myDiskant
\\
\myBass
>>
}
>>
\midi {}
}
% unterdrückt im raw="!"-Modus das DinA4-Format.
\paper {
indent=0\mm
% DinA4 0 210mm - 10mm Rand - 20mm Lochrand = 180mm
line-width=180\mm
oddFooterMarkup=##f
oddHeaderMarkup=##f
% bookTitleMarkup=##f
scoreTitleMarkup=##f
}
</score>
;Takt 1+2
Wir kommen vom D-Dur-Akkord (eigentlich aus der vorhergehenden Zeile). Von diesem Akkord aus bewegen wir nur den Mittelfinger auf die Position, wo normalerweise der Grundton vom C-Dur-Akkord ist. Weil jetzt die E-Saite leer ist, wurde aus unserem D ein Dsus2. Mit C im Bass wird daraus ein Dsus2/C.
Je nach Betrachtungsweise kannst du den auch vom Basston herleiten.
: C-Dur + A = C6
: C-Dur + D = Cadd9
: C6 + D = C6add9
Für die kleine Erweiterung brauchst du dir die Namen nicht unbedingt einzuprägen. Lerne die 'Sweet Home Alabama'-Progression besser als ganze Akkordfolge.
;Takt 3
Für den Dsus2/B, den man auch Em7/B oder G6/B nennen könnte, bewegen wir den Zeigefinger auf den Basston vom B (deutsch H).
Der Ringfinger rührt sich nicht von seinem Platz. Der Mittelfinger verschwindet für einen Moment. Es ist zwar nicht der Fingersatz, den wir für den Em7 gelernt haben, aber hier in dieser Situation ist die Variante praktischer.
;Takt 4
Es folgt ein G mit einem Hammer-On, wie wir es in [[Gitarre: Folkdiplom - Hammer-On|einen der vorhergehenden Lektionen]] gelernt haben. Ob du dabei den kleinen Finger noch auf der D-Saite belässt oder den G wie gewohnt greifst, sei dir überlassen.
;Takt 5
Wir enden mit dem D und dem Folk-Picking.
Wenn du den letzten Teil nicht ganz so schnell hinbekommt und diesen etwas langsamer spielen muss, um dabei deine Finger zu sortieren, wird dieses hier überhaupt nicht stören.
; Schlussbestimmung
Wieder könnte man sich für nur eine Akkordbezeichnung entscheiden, und alle anderen ignorieren. Wenn du nur diese eine Etüde lernen solltest, wäre dieses wohl sinvoller. Doch dir können in verschiedenen Liederbüchern und diversen Tab-Portalen alle Akkordbezeichnungen begegnen.
Ein Autor konzentriert sich auf den Basslauf, ein anderer auf die einfchen Lagerfeuer-Akkorde, die er an dieser Stelle wählen würde, wärend wieder ein anderer die erst beste Bezeichnung wählt, welche ihm eine Akkordtabelle ausgibt.
Versuche alle vorgestellten Namen herzuleiten, indem du schlicht die Töne an der Tonleiter abzählst.
== Travis-Picking-Etüde ==
Akkorde wie das letzte Mal nur mit Travis-Picking
<score sound="1" raw="1">
\version "2.20.0"
\header {
title="Travis-Pattern-Etüde"
encoder="mjchael"
}
myKey = {
\tempo 4 = 160
\set Score.tempoHideNote = ##t
\time 4/4
\key g \major
\set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
}
myDiskant ={
\myKey
\repeat unfold 4 { fis'8 d' a fis' d d' a4 |} % 1-4 D
\break
\repeat volta 2{
\set minimumFret = #7
\repeat unfold 2 { b'8 g' d' b' d g' d'4 |} % 5-6 D/G
\set minimumFret = #5
\repeat unfold 2 { a'8 f' c' a' d f' c'4 |} % 7-8 D/F
\break
\set minimumFret = #3
\repeat unfold 2 { g'8 es' bes g' d es' bes4 |} % 9-10 D/Eb
\set minimumFret = #0
\repeat unfold 2 { fis'8 d' a fis' d d' a4 |} % 11-12 D
}
\break
\repeat unfold 2 {
c8 c' g e' g,8 b g g' | % 13 Basis C G
d4 a8 fis' d d' a4 | % 15-16 D
}
\break
\repeat volta 2 {
c8 d' a e' c d' a e' | % 1
b,8 d' g e' b, d' g e' | % 2
g,4 g8 g' r4 g | % 3
d4 a8 fis' d d' a4 | % 4
}
d1 \bar "|." | % 13
}
myBass = {
\myKey
\repeat unfold 4 { d4 a d a |} % 1-4 D
\repeat volta 2{
\set minimumFret = #7
\repeat unfold 2 { d4 d' d d' |} % 5-6 D/G
\set minimumFret = #5
\repeat unfold 2 { d4 c' d c' |} % 7-8 D/F
\set minimumFret = #3
\repeat unfold 2 { d4 bes d bes |} % 9-10 D/Eb
\set minimumFret = #0
\repeat unfold 2 { d4 a d a |} % 11-12 D
}
\repeat unfold 2 {
c4 g g,4 g | % 13 Basis C
d4 a d a | % 14 D
}
\repeat volta 2 {
c4 a c a | % 5
b,4 g b, g | % 6
g,4 g a,16 (b,8.) g4 | % 7
d4 a d a | % 8
}
\skip1 \bar "|." | % 13
}
%% Layout
\score {
<<
\new ChordNames {
\chordmode {
d1 s1 s1 s1
g:/d s1 f:/d s1
es:/d s1 d s1
c2 g2 d1 c2 g2 d1
\once \override ChordName.text = "C6add9" d:sus2/c
g:6/b g d
}
}
{
%Noten
\new Staff <<
\myKey
\clef "G_8"
\repeat volta 4 <<
\myDiskant
\\
\myBass
>>
>>
}
% Tabulatur
\new TabStaff {
\tabFullNotation \repeat volta 4
<<
% Tabulatur im Diskant
\myDiskant
\\
% Tabulatur im Bass
\myBass
>>
}
>>
\layout {}
}
% Midiausgabe mit Wiederholungen, ohne Akkorde
\score {
<<
\unfoldRepeats {
\new Staff <<
\myKey
\clef "G_8"
\myDiskant
\\
\myBass
>>
}
>>
\midi {}
}
% unterdrückt im raw="!"-Modus das DinA4-Format.
\paper {
indent=0\mm
% DinA4 0 210mm - 10mm Rand - 20mm Lochrand = 180mm
line-width=180\mm
oddFooterMarkup=##f
oddHeaderMarkup=##f
% bookTitleMarkup=##f
scoreTitleMarkup=##f
}
</score>
{{Audio|Travis-Picking-Etude.mid|Travis-Picking-Etude.mid}}
{{PDF-Version|Travis-Picking-Etude.pdf|Travis-Picking-Etude.pdf}}
== Übung ==
Versuche mal das Travis-Picking mit folgender Akkordfolge des Intros von "Dust in the Wind". (Aus urheberrechtlichen Gründen können wir das Intro leider nicht vollständig drucken.)
<score>
<<
\new ChordNames { \chordmode {
c1
\once \override ChordName.text = "Cj7" c:maj7 \once \override ChordName.text = "Cadd9" c:9 a:m a:sus2 a:sus4
}}
\new FretBoards {
\override FretBoards.FretBoard.size = #'4
\override FretBoard.fret-diagram-details.finger-code = #'in-dot
\override FretBoard.fret-diagram-details.dot-color = #'white
\override FretBoard.fret-diagram-details.orientation =
#'landscape
< c-3 e-2 g c'-1 e' > % C
< c-3 e-2 g b e' > % Cj7
< c-3 e-2 g d'-4 e' > % Cadd9
\break
< a, e-2 a-3 c'-1 e' > % Am
< a, e-2 a-3 b e' > % Asus2
< a, e-2 a-3 d'-4 e' > % Aadd9
}
>>
</score>
<!--
<score sound="1" raw="1">
\version "2.20.0"
\header {
title="Travis-Pattern"
encoder="mjchael"
}
%Diskant- bzw. Melodiesaiten
Diskant = {
c'8 g e c' c c' e4 |
b8 g e b c b e4 |
d'8 g e d' c d' e4 |
c8 g e c' c c' e4 |
b8 a e b a, b e4 |
d'8 a e d' a, b e4 |
\mark "4x"
}
%Basssaiten, die hier nur mit dem Daumen gespielt werden.
Bass = {
c4 e c, e | c e c, e |
c e c, e | c e c, e |
a, e a, e | a, e a, e |
a, e a, e | a, e a, e |
c4 e c, e | c e c, e |
c e c, e | c e c, e |
a, e a, e | a, e a, e |
a, e a, e | a, e a, e |
}
% Layout- bzw. Bildausgabe
\score {
<<
\new ChordNames {
\chordmode {
c c:maj7 c:.9 c
a:sus4 a:sus2 a:m a:sus4
}
}
{
%Noten
\new Staff <<
\tempo 4 = 120
%Tempo ausblenden
\set Score.tempoHideNote = ##t
\time 4/4
\key c \major
\set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
\clef "G_8" \repeat volta 4
% Balken nur über viertel Noten, nicht über halbe Noten
\set Timing.beamExceptions = #'()
\set Timing.baseMoment = #(ly:make-moment 1/4)
\set Timing.beatStructure = #'(1 1 1 1)
% Noten im Diskant
\Diskant
\\
% Noten im Bass - beachte: Wiederholungszeichen ist für Midi notwendig!
\repeat volta 4
\Bass
>>
}
% Tabulatur
\new TabStaff {
\tabFullNotation \repeat volta 4
<<
% Tabulatur im Diskant
\Diskant
\\
% Tabulatur im Bass
\Bass
>>
}
>>
\layout {}
}
% Midiausgabe mit Wiederholungen, ohne Akkorde
\score {
<<
\unfoldRepeats {
\new Staff <<
\tempo 4 = 120
\time 4/4
\key c \major
\set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
\clef "G_8" \repeat volta 4
\Diskant
\\
\repeat volta 4
\Bass
>>
}
>>
\midi {}
}
% unterdrückt im raw="!"-Modus das DinA4-Format.
\paper {
indent=0\mm
line-width=80\mm
oddFooterMarkup=##f
oddHeaderMarkup=##f
% bookTitleMarkup=##f
scoreTitleMarkup=##f
}
</score>
-->
''Alle Akkorde wurden (bzw. werden in Kürze) hier im Balladendiplom vorgestellt.''
{| class="wikitable"
| C = x32010 || Cj7 = x32000 || Cadd9 = x32030 || C = x32010
|-
| Asus2 = x02200 || Asus4 = x02230 || Am = x02210 || Asus2 = x02200
|-
| Cadd9 = x32030 || C = x32010 || Cj7 = x32000 || Cadd9 = x32030
|-
| Am = x02210 || Asus2 = x02200 || Asus4 = x02230 || Am - G/H
|}
Du hast nur 2 Akkorde. C und Am. Auf der H-Saite kommt eine Bewegung hinzu. Dort werden nacheinander die Töne C (mit dem Zeigefinger gegriffen) H (leere Saite) D (mit dem kleinen Finger gegriffen) jeden Takt gewechselt. Weil die Töne alle drei Takte wechseln aber die Grundakkorde alle 4 Takte entsteht ein wirklich reizvoller Effekt.
Eigentlich handelt es sich bei dem Travis-Pattern auch um eines von vielen Folk-Pattern. Aber du wirst später in der Einführung zum Melodie-Picking sehen, dass man mit diesem Travis-Pattern richtige Melodien spielen kann. Der Gitarrist Merle Travis hat das Picking, in dem noch eine Melodie integriert war, populär gemacht. Das Intro von "Dust in the Wind" sollte dir einen kleinen Eindruck vermittelt haben.
<noinclude>
{{:Vorlage:Navigation hoch}}
{{Navigation zurückhochvor buch
|zurücklink=Gitarre: Picking-Folk-Pattern|zurücktext=Folk-Pattern
|hochlink=Gitarre: Einführung in das 3-Finger-Picking|hochtext=Einführung
|vorlink=Gitarre: Picking-Pattern kombinieren|vortext=Gitarre: Pattern kombinieren}}
</noinclude>
{{:Liederbuch/ Vorlage:Kategorien|Picking-Travis-Pattern|Tabulatur}}
r40fnogr0e37a0fe98iv2201jc5annv
Traktorenlexikon: Fendt Favorit 3 S/SA
0
82891
1085913
1022654
2026-05-16T15:00:20Z
~2026-29388-20
116208
/* Getriebe */ Getriebehersteller korrigiert
1085913
wikitext
text/x-wiki
{{:Traktorenlexikon: Navigation |HERSTELLER-LINK=Traktorenlexikon: Fendt |HERSTELLER= Fendt}}
{{:Traktorenlexikon: Modell-Infobox
| HERSTELLER = Fendt
| MODELLREIHE = Favorit
| MODELL = Favorit 3s
| BILD =
| BILDBESCHREIBUNG =
| BAUWEISE = Blockbauweise
| PRODUKTIONSBEGINN = 1967
| PRODUKTIONSENDE = 1970
| STÜCKZAHL = 1011 ( A: 613 )
| EIGENGEWICHT = 2715 (Allrad: 2990)
| LÄNGE = 3845 (Allrad: 3786)
| BREITE = 1868 (Allrad: 1870)
| HÖHE = 1779
| RADSTAND = 2261 (Allrad: 2202)
| BODENFREIHEIT = 420 ( A: 350 )
| SPURWEITE =
| SPURWEITE VORNE = 1536 (Allrad: 1500)
| SPURWEITE HINTEN = 1500 (Allrad: 1500)
| WENDERADIUS MIT LENKBREMSE = 3700 ( A: 4060 )
| WENDERADIUS OHNE LENKBREMSE = 4100 ( A: 4550 )
| BEREIFUNG VORNE = 6,50-20 ( Allrad: 10,5-20 )
| BEREIFUNG HINTEN = 13,6/12-36
| LEISTUNG KW = 45,4
| LEISTUNG PS = 62
| NENNDREHZAHL = 2400
| ZYLINDER = 4
| HUBRAUM = 3380
| DREHMOMENTANSTIEG = 15
| KRAFTSTOFF = Diesel
| KÜHLSYSTEM = Wasserkühlung
| ANTRIEBSTYP = Hinterrad-oder Allradantrieb
| GETRIEBE = 16V/4R
| HÖCHSTGESCHWINDIGKEIT = 30
| KATEGORIESORTIERUNG = Fendt
}}
Ein Jahr nach dem Start der "modernen Serie" erschien der Favorit 3 S/SA. Die S-Version hatte 10 PS mehr als ihr Vorgänger. Die Dauerleistung wurde sogar mit 13 PS mehr angegeben. Durch den doppelten Massenausgleich erreichte der MWM-Motor eine besondere Laufruhe.
==Motor==
* MWM, Typ: D 225.4, wassergekühlter Viertakt-Vierzylinder-Reihenmotor mit Direkteinspritzung, Druckumlaufschmierung, hängende Ventile, Ölbadluftfilter, fünffach gelagerter Kurbelwelle, Ölfeinfilter, auswechselbare Zylinderköpfe, Schutzpfropfen, Bosch-Einspritzpumpe mit Regler, Mehrloch-Düse, doppelter Massenausgleich und Wasserumlaufkühlung mit Zweikreis-Rillenthermostat.
* Technische Bezeichnung = FW 165/1 (1011 Exemplare)
* Technische Bezeichnung, Allrad = FW 165/7 (613 Exemplare)
* Bohrung = 95 mm, Hub = 120 mm
* Verdichtungsverhältnis = 18:1
* Kompressionsdruck = 26 kp/cm²
* Geregelter Drehzahlbereich = 650-2566 U/min.
* Max. Drehmoment = 213 Nm bei 1500 U/min.
* Max. Einspritzdruck = 180+5 kp/cm²
==Kupplung==
* Tornado-Duplex-Kupplung von Fichtel & Sachs, Typ: DT 280/280
* Fahrkupplung mit 280 mm Durchmesser
* Zapfwellenkupplung mit 280 mm Durchmesser
==Getriebe==
* Halbsynchronisiertes ZF A 16 IV Getriebe
* Schnell/Langsam Gruppe und Kriechgang Gruppe in den ersten 3 Vorwärtsgängen und im Rückwärtsgang
* 16 Vorwärts-und 4 Rückwärtsgänge
* Wahlweise als 20 km/h-Ausführung mit gleicher Gangzahl
==Geschwindigkeiten vor- und rückwärts==
* Schnellgang-Ausführung
Langsame Gruppe
* 1.Gang = 0,95 km/h; 2.Gang = 1,4 km/h; 3.Gang = 2,2 km/h; 4.Gang = 3,6 km/h
* 5.Gang = 5,2 km/h; 6.Gang = 7,9 km/h; 7.Gang = 13,6 km/h; 8.Gang = 22,5 km/h.
* 1.Rückwärtsgang = 2,5 km/h; 2.Rückwärtsgang = 3,3 km/h.
Schnelle Gruppe
* 1.Gang = 1,2 km/h; 2.Gang = 1,7 km/h; 3.Gang = 2,7 km/h; 4.Gang = 4,5 km/h
* 5.Gang = 6,5 km/h; 6.Gang = 9,8 km/h; 7.Gang = 16,6 km/h; 8.Gang = 30,0 km/h.
* 1.Rückwärtsgang = 9,0 km/h; 2.Rückwärtsgang = 11,7 km/h.
* Superkriechgang-Ausführung
Langsame Gruppe
* Kriechgänge: 1.Gang = 0,67 km/h; 2.Gang = 0,94 km/h; 3.Gang = 1,40 km/h; Rückwärtsgang = 1,70 km/h.
* 1.Gang = 2,60 km/h; 2.Gang = 3,60 km/h; 3.Gang = 5,40 km/h; 4.Gang = 9,50 km/h; 5.Gang = 15,80 km/h.
* Rückwärtsgang = 6,50 km/h.
Schnelle Gruppe
* Kriechgänge: 1.Gang = 0,84 km/h; 2.Gang = 1,20 km/h; 3.Gang = 1,80 km/h; Rückwärtsgang = 2,10 km/h.
* 1.Gang = 3,20 km/h; 2.Gang = 4,50 km/h; 3.Gang = 6,80 km/h; 4.Gang = 11,90 km/h; 5.Gang = 19,70 km/h.
* Rückwärtsgang = 8,10 km/h.
==Zapfwelle==
* Unabhängige, lastschaltbare Motorzapfwelle mit Normprofil, Form-A
* Zweifach schaltbar, 540 und 1000 U/min.
* 622 U/min. bei Nenndrehzahl
* Zapfwellenleistung = 59,5 PS
* Max. zul. Drehmoment = 150 mkg
* 1021 U/min. bei Nenndrehzahl
* Max. zul. Drehmoment = 90 mkp
* Optional mit Riemenscheibe
* 250 mm Durchmesser und 170 mm Breite
* 1387 U/min. bei Nenndrehzahl / Leistung = 50 PS
* Riemengeschwindigkeit = 18,15 m/s
==Bremsen==
* Pedalbetätigte Zweibackenbremse auf die Hinterräder wirkend, als Einzelradbremse zu verwenden
* Wirksame Bremsfläche = 387 cm²
* Handbetätigte, feststellbare Außenbandbremse als Handbremse, auf das Getriebe wirkend
* Wirksame Bremsfläche = 194 cm²
* Optional mit Druckluftbremsanlage
==Achsen==
* Hinterradantrieb mit gefederter, verstellbarer Fendt-Pendelachse
* Allradantrieb mit ZF-Lenktrieb-Pendelachse mit seitlicher Gelenkwelle, Typ: GLA-2552 mit 30 Grad Lenkeinschlag
* Hinterachse als Portalachse ausgeführt
* Fußbetätigte Differentialsperre, über Stiftkupplung aktiviert
==Lenkung==
* ZF-Gemmerlenkung, Typ: 7340
* Optional mit hydraulischer Lenkeinrichtung
* Allrad mit Hydro-Spindellenkung, Typ: 7409
==Hydrauliksystem und Kraftheber==
* Automatische Fendt-Dreipunkt-Regelhydraulik in Blockbauweise ausgeführt
* Dreipunktgestänge der Kategorie II, auf Wunsch mit Schnellkuppler
* Automatische Regeleinrichtung, Zug bis 2000 kg und Druck bis 2500 kg
* Arbeitszylinder mit 86 mm Kolbendurchmesser und 165 mm Kolbenhub
* Sechs Steuerfunktionen: Heben, Senken und Schwimmstellung
* Zugkraft-, Lage-und stufenlose Mischregelung
* Bosch-Zahnradpumpe = 26,4 l/min. bei 175 kp/cm² ( Mit Hydro-Spindellenkung = 38,4 l/min.)
* Arbeitsvermögen = 1680 mkp
* Max. Hubkraft an der Ackerschiene = 2150-2300 kg
==Steuergeräte==
1 Steuergerät serienmäßig
==Elektrische Ausrüstung==
* 12 Volt-Einrichtung nach StVZO
* Anlasser 12V-4,0 PS
* Lichtmaschine 14V-11 A
* Batterie 12V-88 Ah
==Maße und Abmessungen==
Hinterradantrieb
* Länge = 3845 mm
* Breite = 1868
* Höhe bis Lenkrad = 1779 mm, bis Mähwerk = 2330 mm und mit Verdeck = 2390 mm
* Radstand = 2261 mm
* Bodenfreiheit = 420 mm
* Leergewicht = 2715 kg / zul. Gesamtgewicht = 4500 kg
Allradantrieb
* Länge = 3786 mm
* Breite = 1870
* Höhe bis Lenkrad = 1779 mm, bis Mähwerk = 2330 mm und mit Verdeck = 2390 mm
* Radstand = 2202 mm
* Bodenfreiheit = 350 mm
* Leergewicht = 2990 kg / zul. Gesamtgewicht = 4500 kg
==Bereifung==
Hinterradantrieb
* Serienbereifung vorne = 6.50-20 ASF, hinten = 13.6/12-36 AS
* Optional vorne = 7,50-16 ASF, hinten = 16.9/14-30 AS
Allradantrieb
* Serienbereifung vorne = 10,5-20 extra Spezial, hinten = 13.6/12-36 AS
* Optional vorne = 10,5-18 extra Spezial, hinten = 16.9/14-30 AS
==Füllmengen==
* Dieseltank 83 Liter
* Motoröl = 9 l
* Ölbadluftfilter = 0,75 l
* Getriebe = 52 l
* Getriebe-Allrad = 55 l
* Allrad-Vorderachse = 6 l
* Kühlsystem = 14 l
* Riementrieb = 1,5 l
* Hubwerk = 2,7 l
* Kraftheber = 6,5 l, mit Mähwerk zusätzlich 1,75 l
* mit Frontlader = 13,5 l
* mit Kipper = 12 l
* Mechanische Lenkung = 0,7 l
==Verbrauch==
* Spezifischer Kraftstoffverbrauch = 172 g/PSh mit Nennleistung
* Schmierölverbrauch = 1,0 g/PSh
==Kabine==
* Fahrerstand mit einstellbarem, hydraulisch gefederten Sattelsitz, Beifahrersitze auf beiden Kotflügeln, wettergeschütztes Armaturenbrett mit Traktormeter und verschließbares Ablagefach
* Optional, Allwetterverdeck mit Fronteinstieg, Handlampe, Zigarettenanzünder und Suchscheinwerfer
==Sonderausrüstung==
* Mähbalken 6'; Frontlader Gr. 3; Allwetterverdeck; Anbauseilwinde; Belastungsgewichte; Druckluftbremsanlage; Allradantrieb; Handlampe; Kipperanschluß; Riementrieb; Suchscheinwerfer; verstellbare Ackerschiene; Zigarettenanzünder; Auspuff oben; Vorglühanlage; Schnellkuppler; hydraulischer Geräteheber; Zugpendel; Reifenfüllanlage; Radgewichte und hydraulische Lenkeinrichtung Fritzmeyer Zs 648 Verdeck (optional)
==Sonstiges==
* Listenpreis der Hinterradantrieb-Ausführung 1969 = 18.800,- DM
* Listenpreis der Allradantrieb-Ausführung 1969 = 23.800,- DM
==Literatur==
* Fendt-Das Typenbuch ( A. Mößmer ) Seite 103
* Fendt, Schlepper-Prospekte von 1966 bis 1978 ( G. Kremer ) Seiten 24 und 58
* Fendt, Typen und Daten ( G. Kremer ) Seite 268
==Quellen==
<references />
==Weblinks==
{{:Traktorenlexikon: Navigation |HERSTELLER-LINK=Traktorenlexikon: Fendt |HERSTELLER= Fendt}}
ciib1evzpuapziyn40oqx8jl2g0hpn4
Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran
2
90313
1085922
1085867
2026-05-16T18:21:09Z
Thirunavukkarasye-Raveendran
47852
1085922
wikitext
text/x-wiki
[[File:Hortobagy-ziehbrunnen.jpg|thumb|300 px|Ziehbrunnen in Ungarn (genauer: gémeskút - wörtlich: "Reiher-Brunnen") - heutzutage fast nicht mehr zu sehen in Ungarn]]
[[File:Z DEK Deutsche Einheitskurzschrift - Verkehrsschrift - Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen.svg|thumb|300 px|Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen. (Deutsche Einheitskurzschrift [DEK] - Verkehrsschrift)]]
Mit meinen Steno-Beiträgen bin ich fertig: [[Stenografisches Wörterbuch]], [[Stenografie]] und mit [[Sütterlinschrift]] auch.
Jetzt mache ich ein bisschen [[Ungarisch]].
In Vorbereitung:
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Häufige Wörter Ungarisch 3|Vokalharmonie]] - hier WEITER
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Häufige Wörter Ungarisch 4|Rechtschreibung und Aussprache]] - Rechtschreibung und Aussprache - hier WEITER
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Häufige Wörter Ungarisch 5]] - Drudel - Temp - Witz-Zeichnungen
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Häufige Wörter Ungarisch 9|Kurzgeschichten 1 - LEER]]
** [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Häufige Wörter Ungarisch 10|Kurzgeschichten 1 a - LEER]]
** [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Häufige Wörter Ungarisch 11|Kurzgeschichten 1 b]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Häufige Wörter Ungarisch 2|Kurzgeschichten 2]]
** [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Häufige Wörter Ungarisch 16|Kurzgeschichten 2 a]]
** [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Häufige Wörter Ungarisch 17|Kurzgeschichten 2 b]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Häufige Wörter Ungarisch 6|Kurzgeschichten 3]]
** [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Häufige Wörter Ungarisch 18|Kurzgeschichten 3 a]]
** [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Häufige Wörter Ungarisch 86|Kurzgeschichten 3 b]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Häufige Wörter Ungarisch 12|Kurzgeschichten 4]]
** [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Kurzgeschichten 4a|Kurzgeschichten 4 a ]]
** [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Kurzgeschichten 4b|Kurzgeschichten 4 b ]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Kurzgeschichten 5|Kurzgeschichten 5]]
** [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Kurzgeschichten 5a|Kurzgeschichten 5 a ]] - - hier weiter
** [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Kurzgeschichten 5b|Kurzgeschichten 5 b ]] -
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Kurzgeschichten 6|Kurzgeschichten 6]] - hier weiter
** [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Kurzgeschichten 6a|Kurzgeschichten 6 a - ungarisch deutsch]]
** [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Kurzgeschichten 6b|Kurzgeschichten 6 b - ungarisch deutsch]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Kurzgeschichten 7|Kurzgeschichten 7]]
** [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Kurzgeschichten 7a|Kurzgeschichten 7 a - ungarisch deutsch]]
** [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Kurzgeschichten 7b|Kurzgeschichten 7 b - ungarisch deutsch]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Häufige Wörter Ungarisch|Liste einfacher Worte]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Häufige Wörter Ungarisch 13|Glaukom]] - Glaukom
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Häufige Wörter Ungarisch 14|das Auge]] - das Auge
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Häufige Wörter Ungarisch|Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Häufige Wörter Ungarisch 20]] - Vorbereitung - weitere Vokabeln
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Häufige Wörter Ungarisch 19|Charaktereigenschaften und Gefühle ausdrücken]] -
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch Lektion 1]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch Lektion 2]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch Lektion 3]]
* ungarische Geschichte:
** [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarische Geschichte 1|Ungarische Geschichte 1 - Abenteuererzeit]]
** [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarische Geschichte 2|Ungarische Geschichte 2]]
** [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarische Geschichte 3|Ungarische Geschichte 3]]
** [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarische Geschichte 4|Ungarische Geschichte 4]]
** [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarische Geschichte 5|Ungarische Geschichte 5]]
** [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarische Geschichte 6|Ungarische Geschichte 6]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch - kurze Sätze Grundwortschatz 1]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch - kurze Sätze Grundwortschatz 2]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch - kurze Sätze Grundwortschatz 3]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch - kurze Sätze Grundwortschatz 4]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch - kurze Sätze Grundwortschatz 5]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch - kurze Sätze Grundwortschatz 6]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch - kurze Sätze Grundwortschatz 7]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch - kurze Sätze Grundwortschatz 8]]
* AB HIER mit konkretem Wort:
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch - kurze Sätze Grundwortschatz 9]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch - kurze Sätze Grundwortschatz 10]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch - kurze Sätze Grundwortschatz 11]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch - kurze Sätze Grundwortschatz 12]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/TEMP 21|Vulgärsprache]]
* Die fertigen Beiträge zu verschiedenen Ungarisch-Themen sind jetzt im Lehrbuch [[Ungarisch]] eingearbeitet - auf der Unterseite [[Ungarisch/Ungarisch-Lesebuch]].
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Themen 0 Inhaltsverzeichnis]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Themen 1 Vokabular Ungarisch]] - ist ONLINE auf WB
* ... bis ...
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Themen 50 Vokabular Ungarisch]] - ist ONLINE auf WB
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Themen 51 Vokabular Ungarisch]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Themen 52 Vokabular Ungarisch]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Themen 53 Vokabular Ungarisch]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Themen 54 Vokabular Ungarisch]] - hier weiter
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Themen 55 Vokabular Ungarisch]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Themen 56 Vokabular Ungarisch]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Themen 58 Vokabular Ungarisch]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Themen 59 Vokabular Ungarisch]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Themen 60 Vokabular Ungarisch]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Themen 61 Vokabular Ungarisch]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Themen 62 Vokabular Ungarisch]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Themen 63 Vokabular Ungarisch]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Themen 64 Vokabular Ungarisch]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Themen 65 Vokabular Ungarisch]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Themen 66 Vokabular Ungarisch]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Themen 67 Vokabular Ungarisch]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Themen 68 Vokabular Ungarisch]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Themen 69 Vokabular Ungarisch]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Themen 70 Vokabular Ungarisch]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Themen 71 Vokabular Ungarisch]] - Frühstück 6
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Themen 72 Vokabular Ungarisch]]
* ...
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Themen 80 Vokabular Ungarisch]]
* ...
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Themen 89 Vokabular Ungarisch]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Alltagsthemen]] - Fragen für Prüfungen A1/A2
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Erwiderungen auf pick-up lines]] (Antworten auf Anmachsprüche)
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch Philosopie]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Märchen]] - und TEMP Farben und -ekek -etet -akak -okok -u gyalu
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Märchen Teil 2]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Themen Gutachterstil Jura]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/második másik más]] - zweiter második másik más; irgendwer, irgendwo, irgendwie
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Themen 50 Vokabular Ungarische Geschichte]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Themen 50 Vokabular Ungarische Sehenswürdigkeiten]] (und weiter unten: Liste der griechischen Götter, Zeus, Athene - mythologie mythologisch)
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Denkfehler 00 Inhaltsverzeichnis Ungarisch]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Denkfehler 01 Texte Ungarisch]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Denkfehler 02 Texte Ungarisch]]
* ...
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Denkfehler 20 Texte Ungarisch]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ähnliche ungarische Wörter]] (Versus - Vorbereitung)
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ähnliche ungarische Wörter A-D]] (Versus - Endversion A - D)
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ähnliche ungarische Wörter E-G]] (Versus - Endversion E - G)
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ähnliche ungarische Wörter H-J]] (Versus - Endversion H - J)
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ähnliche ungarische Wörter K-M]] (Versus - Endversion K - M)
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ähnliche ungarische Wörter N-Q]] (Versus - Endversion N - Q)
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ähnliche ungarische Wörter R-T]] (Versus - Endversion R - T)
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ähnliche ungarische Wörter U-X]] (Versus - Endversion U - X)
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Grammatik Konjugierter Infinitiv]] - jetzt: Partizip
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Grammatik TEMP24]] - jetzt: Die verschiedenen Arten von ungarischen Verben
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Grammatik TEMP2]] - jetzt: Possesivpronomen (mein, dein, sein, ...)
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Grammatik TEMP3]] - jetzt: Adverb
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Grammatik TEMP4]] - jetzt: Hochzeit und Heiraten
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Grammatik TEMP5]] - jetzt: Umstandswörter (Umstandssuffixe)
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Grammatik TEMP6]] - jetzt: -ik-Verben , ikes igek
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Prüfung zum Erwerb der Ungarischen Staatsbürgerschaft]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch - ganz kurz Worte|Ungarische Gedichte]] (bereits online: ganz kurz Worte)
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch - Worte mit deutschem oder slawischem Ursprung|Frühgeschichte der Ungarn]] (bereits online: Worte mit deutschem oder slawischem Ursprung)
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch - Buchstaben-Aussprache, Wortbetonung|Luftfahrt Piloten Flugzeug Vokabular VOR ILS RWY]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch - Zahlen]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch - Namen]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch - Dies und das 1]] (UND: Komparativ Superlativ; sowie: Verkleinerungsform - Diminutiv) (chupa)
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch - Verwandschaft]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Geographische Namen - Welt und Ungarn Ungarisch]] - muss noch übersetzt werden
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch - Biologie]] (und separat: Neujahr Silvester Karte Kleeblatt)
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Dialoge]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarische Filme Romane und Theaterstücke]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/nah und fern az und ez itt und ott]] - hier und dort
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Tagesablauf]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Einfache Sätze]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Nützliche Sätze für die Kommunikation mit dem Sprachlehrer|Anfängerthemen]] - Einkaufen und so (Lehrer ist jetzt ohnline in WB);
;Ungarische Grammatik
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch Plural]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch Infinitiv]] (Suffixe jetzt auf WB)
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch Zeitformen - Vergangehnheit und Zukunft]] - (ganz unten: Zeiträume
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Verben Ungarisch]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Imperativ Grammatik Ungarisch]] (und ganz unten: Fragen)
;Mixen: Konjunktiv = Konditional
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch Konditional]] - Konjunktiv = Konditional - Theorie
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch Konjunktiv]] - Konjunktiv = Konditional - Übungen
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch Imperativ]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch Personalpronomen]] - (Demonstrativpronomen ist jetzt online auf WB)
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch unbestimmte und bestimmte Konjugation]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch Adjektive und Adverbien]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch Possesiv statt Genitiv]] (Zeus 2 - entfalten; Berufe und Berufsbezeichnungen nő Sternchen , Konjugationstabellen Verben; képző - jel - rag )
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch Lokalkasus]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch Wörterbucheinträge]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch Dativ]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch Verneinung]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch Postpositionen]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Häufige Wörter Ungarisch 7|Kurzwörter, o-ö Schreibvarianten]] - z.B. fagyi reptér - falsche Freunde - false friends - ist online in WB
*Wortsuche ungarisch [https://listpages.toolforge.org/listpages.pl?pattern=%25szolg%C3%A1lat&database=huwiktionary]
*Wortsuche deutsch [https://listpages.toolforge.org/listpages.pl?pattern=%25werk&database=dewiktionary]
*Links - ungar. Material Audio: [https://rs.cms.hu-berlin.de/magyar/pages/search.php HU-Berlin]
*ungar Rechtschreibung - Ungar Akad. der Wiss. - MTA - [https://helyesiras.mta.hu/helyesiras/default/akh12#F11_0_0_2]
*Fragen Katalog für Lehrer http://iteslj.org/questions/
* https://sites.google.com/site/tanuljmagyarul20090909/home
* http://verbaliter.de/main/offers/h_offers.htm
* https://ungarisch.wurmweb.at/grammatik/
* https://www.szotar.net/blog/igekotok/
bbi5va1g079xygwnx3ygv0w8yln2p06
1085940
1085922
2026-05-16T20:17:12Z
Thirunavukkarasye-Raveendran
47852
1085940
wikitext
text/x-wiki
[[File:Hortobagy-ziehbrunnen.jpg|thumb|300 px|Ziehbrunnen in Ungarn (genauer: gémeskút - wörtlich: "Reiher-Brunnen") - heutzutage fast nicht mehr zu sehen in Ungarn]]
[[File:Z DEK Deutsche Einheitskurzschrift - Verkehrsschrift - Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen.svg|thumb|300 px|Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen. (Deutsche Einheitskurzschrift [DEK] - Verkehrsschrift)]]
Mit meinen Steno-Beiträgen bin ich fertig: [[Stenografisches Wörterbuch]], [[Stenografie]] und mit [[Sütterlinschrift]] auch.
Jetzt mache ich ein bisschen [[Ungarisch]].
In Vorbereitung:
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Häufige Wörter Ungarisch 3|Vokalharmonie]] - hier WEITER
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Häufige Wörter Ungarisch 4|Rechtschreibung und Aussprache]] - Rechtschreibung und Aussprache - hier WEITER
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Häufige Wörter Ungarisch 5]] - Drudel - Temp - Witz-Zeichnungen
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Häufige Wörter Ungarisch 9|Kurzgeschichten 1 - LEER]]
** [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Häufige Wörter Ungarisch 10|Kurzgeschichten 1 a - LEER]]
** [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Häufige Wörter Ungarisch 11|Kurzgeschichten 1 b]] - LEER
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Häufige Wörter Ungarisch 2|Kurzgeschichten 2]]
** [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Häufige Wörter Ungarisch 16|Kurzgeschichten 2 a]]
** [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Häufige Wörter Ungarisch 17|Kurzgeschichten 2 b]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Häufige Wörter Ungarisch 6|Kurzgeschichten 3]]
** [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Häufige Wörter Ungarisch 18|Kurzgeschichten 3 a]]
** [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Häufige Wörter Ungarisch 86|Kurzgeschichten 3 b]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Häufige Wörter Ungarisch 12|Kurzgeschichten 4]]
** [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Kurzgeschichten 4a|Kurzgeschichten 4 a ]]
** [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Kurzgeschichten 4b|Kurzgeschichten 4 b ]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Kurzgeschichten 5|Kurzgeschichten 5]]
** [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Kurzgeschichten 5a|Kurzgeschichten 5 a ]] - - hier weiter
** [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Kurzgeschichten 5b|Kurzgeschichten 5 b ]] -
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Kurzgeschichten 6|Kurzgeschichten 6]] - hier weiter
** [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Kurzgeschichten 6a|Kurzgeschichten 6 a - ungarisch deutsch]]
** [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Kurzgeschichten 6b|Kurzgeschichten 6 b - ungarisch deutsch]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Kurzgeschichten 7|Kurzgeschichten 7]]
** [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Kurzgeschichten 7a|Kurzgeschichten 7 a - ungarisch deutsch]]
** [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Kurzgeschichten 7b|Kurzgeschichten 7 b - ungarisch deutsch]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Häufige Wörter Ungarisch|Liste einfacher Worte]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Häufige Wörter Ungarisch 13|Glaukom]] - Glaukom
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Häufige Wörter Ungarisch 14|das Auge]] - das Auge
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Häufige Wörter Ungarisch|Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Häufige Wörter Ungarisch 20]] - Vorbereitung - weitere Vokabeln
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Häufige Wörter Ungarisch 19|Charaktereigenschaften und Gefühle ausdrücken]] -
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch Lektion 1]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch Lektion 2]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch Lektion 3]]
* ungarische Geschichte:
** [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarische Geschichte 1|Ungarische Geschichte 1 - Abenteuererzeit]]
** [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarische Geschichte 2|Ungarische Geschichte 2]]
** [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarische Geschichte 3|Ungarische Geschichte 3]]
** [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarische Geschichte 4|Ungarische Geschichte 4]]
** [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarische Geschichte 5|Ungarische Geschichte 5]]
** [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarische Geschichte 6|Ungarische Geschichte 6]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch - kurze Sätze Grundwortschatz 1]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch - kurze Sätze Grundwortschatz 2]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch - kurze Sätze Grundwortschatz 3]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch - kurze Sätze Grundwortschatz 4]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch - kurze Sätze Grundwortschatz 5]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch - kurze Sätze Grundwortschatz 6]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch - kurze Sätze Grundwortschatz 7]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch - kurze Sätze Grundwortschatz 8]]
* AB HIER mit konkretem Wort:
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch - kurze Sätze Grundwortschatz 9]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch - kurze Sätze Grundwortschatz 10]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch - kurze Sätze Grundwortschatz 11]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch - kurze Sätze Grundwortschatz 12]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/TEMP 21|Vulgärsprache]]
* Die fertigen Beiträge zu verschiedenen Ungarisch-Themen sind jetzt im Lehrbuch [[Ungarisch]] eingearbeitet - auf der Unterseite [[Ungarisch/Ungarisch-Lesebuch]].
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Themen 0 Inhaltsverzeichnis]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Themen 1 Vokabular Ungarisch]] - ist ONLINE auf WB
* ... bis ...
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Themen 50 Vokabular Ungarisch]] - ist ONLINE auf WB
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Themen 51 Vokabular Ungarisch]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Themen 52 Vokabular Ungarisch]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Themen 53 Vokabular Ungarisch]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Themen 54 Vokabular Ungarisch]] - hier weiter
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Themen 55 Vokabular Ungarisch]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Themen 56 Vokabular Ungarisch]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Themen 58 Vokabular Ungarisch]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Themen 59 Vokabular Ungarisch]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Themen 60 Vokabular Ungarisch]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Themen 61 Vokabular Ungarisch]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Themen 62 Vokabular Ungarisch]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Themen 63 Vokabular Ungarisch]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Themen 64 Vokabular Ungarisch]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Themen 65 Vokabular Ungarisch]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Themen 66 Vokabular Ungarisch]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Themen 67 Vokabular Ungarisch]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Themen 68 Vokabular Ungarisch]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Themen 69 Vokabular Ungarisch]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Themen 70 Vokabular Ungarisch]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Themen 71 Vokabular Ungarisch]] - Frühstück 6
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Themen 72 Vokabular Ungarisch]]
* ...
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Themen 80 Vokabular Ungarisch]]
* ...
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Themen 89 Vokabular Ungarisch]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Alltagsthemen]] - Fragen für Prüfungen A1/A2
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Erwiderungen auf pick-up lines]] (Antworten auf Anmachsprüche)
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch Philosopie]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Märchen]] - und TEMP Farben und -ekek -etet -akak -okok -u gyalu
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Märchen Teil 2]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Themen Gutachterstil Jura]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/második másik más]] - zweiter második másik más; irgendwer, irgendwo, irgendwie
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Themen 50 Vokabular Ungarische Geschichte]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Themen 50 Vokabular Ungarische Sehenswürdigkeiten]] (und weiter unten: Liste der griechischen Götter, Zeus, Athene - mythologie mythologisch)
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Denkfehler 00 Inhaltsverzeichnis Ungarisch]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Denkfehler 01 Texte Ungarisch]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Denkfehler 02 Texte Ungarisch]]
* ...
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Denkfehler 20 Texte Ungarisch]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ähnliche ungarische Wörter]] (Versus - Vorbereitung)
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ähnliche ungarische Wörter A-D]] (Versus - Endversion A - D)
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ähnliche ungarische Wörter E-G]] (Versus - Endversion E - G)
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ähnliche ungarische Wörter H-J]] (Versus - Endversion H - J)
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ähnliche ungarische Wörter K-M]] (Versus - Endversion K - M)
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ähnliche ungarische Wörter N-Q]] (Versus - Endversion N - Q)
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ähnliche ungarische Wörter R-T]] (Versus - Endversion R - T)
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ähnliche ungarische Wörter U-X]] (Versus - Endversion U - X)
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Grammatik Konjugierter Infinitiv]] - jetzt: Partizip
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Grammatik TEMP24]] - jetzt: Die verschiedenen Arten von ungarischen Verben
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Grammatik TEMP2]] - jetzt: Possesivpronomen (mein, dein, sein, ...)
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Grammatik TEMP3]] - jetzt: Adverb
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Grammatik TEMP4]] - jetzt: Hochzeit und Heiraten
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Grammatik TEMP5]] - jetzt: Umstandswörter (Umstandssuffixe)
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Grammatik TEMP6]] - jetzt: -ik-Verben , ikes igek
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Prüfung zum Erwerb der Ungarischen Staatsbürgerschaft]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch - ganz kurz Worte|Ungarische Gedichte]] (bereits online: ganz kurz Worte)
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch - Worte mit deutschem oder slawischem Ursprung|Frühgeschichte der Ungarn]] (bereits online: Worte mit deutschem oder slawischem Ursprung)
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch - Buchstaben-Aussprache, Wortbetonung|Luftfahrt Piloten Flugzeug Vokabular VOR ILS RWY]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch - Zahlen]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch - Namen]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch - Dies und das 1]] (UND: Komparativ Superlativ; sowie: Verkleinerungsform - Diminutiv) (chupa)
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch - Verwandschaft]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Geographische Namen - Welt und Ungarn Ungarisch]] - muss noch übersetzt werden
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch - Biologie]] (und separat: Neujahr Silvester Karte Kleeblatt)
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Dialoge]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarische Filme Romane und Theaterstücke]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/nah und fern az und ez itt und ott]] - hier und dort
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Tagesablauf]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Einfache Sätze]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Nützliche Sätze für die Kommunikation mit dem Sprachlehrer|Anfängerthemen]] - Einkaufen und so (Lehrer ist jetzt ohnline in WB);
;Ungarische Grammatik
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch Plural]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch Infinitiv]] (Suffixe jetzt auf WB)
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch Zeitformen - Vergangehnheit und Zukunft]] - (ganz unten: Zeiträume
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Verben Ungarisch]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Imperativ Grammatik Ungarisch]] (und ganz unten: Fragen)
;Mixen: Konjunktiv = Konditional
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch Konditional]] - Konjunktiv = Konditional - Theorie
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch Konjunktiv]] - Konjunktiv = Konditional - Übungen
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch Imperativ]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch Personalpronomen]] - (Demonstrativpronomen ist jetzt online auf WB)
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch unbestimmte und bestimmte Konjugation]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch Adjektive und Adverbien]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch Possesiv statt Genitiv]] (Zeus 2 - entfalten; Berufe und Berufsbezeichnungen nő Sternchen , Konjugationstabellen Verben; képző - jel - rag )
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch Lokalkasus]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch Wörterbucheinträge]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch Dativ]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch Verneinung]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch Postpositionen]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Häufige Wörter Ungarisch 7|Kurzwörter, o-ö Schreibvarianten]] - z.B. fagyi reptér - falsche Freunde - false friends - ist online in WB
*Wortsuche ungarisch [https://listpages.toolforge.org/listpages.pl?pattern=%25szolg%C3%A1lat&database=huwiktionary]
*Wortsuche deutsch [https://listpages.toolforge.org/listpages.pl?pattern=%25werk&database=dewiktionary]
*Links - ungar. Material Audio: [https://rs.cms.hu-berlin.de/magyar/pages/search.php HU-Berlin]
*ungar Rechtschreibung - Ungar Akad. der Wiss. - MTA - [https://helyesiras.mta.hu/helyesiras/default/akh12#F11_0_0_2]
*Fragen Katalog für Lehrer http://iteslj.org/questions/
* https://sites.google.com/site/tanuljmagyarul20090909/home
* http://verbaliter.de/main/offers/h_offers.htm
* https://ungarisch.wurmweb.at/grammatik/
* https://www.szotar.net/blog/igekotok/
1p4bmjao94ertkxs4xle413utjsh19j
1085964
1085940
2026-05-16T20:36:34Z
Thirunavukkarasye-Raveendran
47852
1085964
wikitext
text/x-wiki
[[File:Hortobagy-ziehbrunnen.jpg|thumb|300 px|Ziehbrunnen in Ungarn (genauer: gémeskút - wörtlich: "Reiher-Brunnen") - heutzutage fast nicht mehr zu sehen in Ungarn]]
[[File:Z DEK Deutsche Einheitskurzschrift - Verkehrsschrift - Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen.svg|thumb|300 px|Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen. (Deutsche Einheitskurzschrift [DEK] - Verkehrsschrift)]]
Mit meinen Steno-Beiträgen bin ich fertig: [[Stenografisches Wörterbuch]], [[Stenografie]] und mit [[Sütterlinschrift]] auch.
Jetzt mache ich ein bisschen [[Ungarisch]].
In Vorbereitung:
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Häufige Wörter Ungarisch 3|Vokalharmonie]] - hier WEITER
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Häufige Wörter Ungarisch 4|Rechtschreibung und Aussprache]] - Rechtschreibung und Aussprache - hier WEITER
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Häufige Wörter Ungarisch 5]] - Drudel - Temp - Witz-Zeichnungen
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Häufige Wörter Ungarisch 9|Kurzgeschichten 1 - LEER]]
** [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Häufige Wörter Ungarisch 10|Kurzgeschichten 1 a - LEER]]
** [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Häufige Wörter Ungarisch 11|Kurzgeschichten 1 b]] - LEER
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Häufige Wörter Ungarisch 2|Kurzgeschichten 2]]
** [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Häufige Wörter Ungarisch 16|Kurzgeschichten 2 a]] - LEER
** [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Häufige Wörter Ungarisch 17|Kurzgeschichten 2 b]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Häufige Wörter Ungarisch 6|Kurzgeschichten 3]]
** [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Häufige Wörter Ungarisch 18|Kurzgeschichten 3 a]]
** [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Häufige Wörter Ungarisch 86|Kurzgeschichten 3 b]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Häufige Wörter Ungarisch 12|Kurzgeschichten 4]]
** [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Kurzgeschichten 4a|Kurzgeschichten 4 a ]]
** [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Kurzgeschichten 4b|Kurzgeschichten 4 b ]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Kurzgeschichten 5|Kurzgeschichten 5]]
** [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Kurzgeschichten 5a|Kurzgeschichten 5 a ]] - - hier weiter
** [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Kurzgeschichten 5b|Kurzgeschichten 5 b ]] -
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Kurzgeschichten 6|Kurzgeschichten 6]] - hier weiter
** [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Kurzgeschichten 6a|Kurzgeschichten 6 a - ungarisch deutsch]]
** [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Kurzgeschichten 6b|Kurzgeschichten 6 b - ungarisch deutsch]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Kurzgeschichten 7|Kurzgeschichten 7]]
** [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Kurzgeschichten 7a|Kurzgeschichten 7 a - ungarisch deutsch]]
** [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Kurzgeschichten 7b|Kurzgeschichten 7 b - ungarisch deutsch]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Häufige Wörter Ungarisch|Liste einfacher Worte]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Häufige Wörter Ungarisch 13|Glaukom]] - Glaukom
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Häufige Wörter Ungarisch 14|das Auge]] - das Auge
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Häufige Wörter Ungarisch|Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Häufige Wörter Ungarisch 20]] - Vorbereitung - weitere Vokabeln
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Häufige Wörter Ungarisch 19|Charaktereigenschaften und Gefühle ausdrücken]] -
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch Lektion 1]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch Lektion 2]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch Lektion 3]]
* ungarische Geschichte:
** [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarische Geschichte 1|Ungarische Geschichte 1 - Abenteuererzeit]]
** [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarische Geschichte 2|Ungarische Geschichte 2]]
** [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarische Geschichte 3|Ungarische Geschichte 3]]
** [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarische Geschichte 4|Ungarische Geschichte 4]]
** [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarische Geschichte 5|Ungarische Geschichte 5]]
** [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarische Geschichte 6|Ungarische Geschichte 6]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch - kurze Sätze Grundwortschatz 1]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch - kurze Sätze Grundwortschatz 2]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch - kurze Sätze Grundwortschatz 3]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch - kurze Sätze Grundwortschatz 4]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch - kurze Sätze Grundwortschatz 5]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch - kurze Sätze Grundwortschatz 6]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch - kurze Sätze Grundwortschatz 7]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch - kurze Sätze Grundwortschatz 8]]
* AB HIER mit konkretem Wort:
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch - kurze Sätze Grundwortschatz 9]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch - kurze Sätze Grundwortschatz 10]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch - kurze Sätze Grundwortschatz 11]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch - kurze Sätze Grundwortschatz 12]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/TEMP 21|Vulgärsprache]]
* Die fertigen Beiträge zu verschiedenen Ungarisch-Themen sind jetzt im Lehrbuch [[Ungarisch]] eingearbeitet - auf der Unterseite [[Ungarisch/Ungarisch-Lesebuch]].
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Themen 0 Inhaltsverzeichnis]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Themen 1 Vokabular Ungarisch]] - ist ONLINE auf WB
* ... bis ...
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Themen 50 Vokabular Ungarisch]] - ist ONLINE auf WB
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Themen 51 Vokabular Ungarisch]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Themen 52 Vokabular Ungarisch]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Themen 53 Vokabular Ungarisch]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Themen 54 Vokabular Ungarisch]] - hier weiter
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Themen 55 Vokabular Ungarisch]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Themen 56 Vokabular Ungarisch]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Themen 58 Vokabular Ungarisch]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Themen 59 Vokabular Ungarisch]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Themen 60 Vokabular Ungarisch]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Themen 61 Vokabular Ungarisch]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Themen 62 Vokabular Ungarisch]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Themen 63 Vokabular Ungarisch]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Themen 64 Vokabular Ungarisch]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Themen 65 Vokabular Ungarisch]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Themen 66 Vokabular Ungarisch]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Themen 67 Vokabular Ungarisch]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Themen 68 Vokabular Ungarisch]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Themen 69 Vokabular Ungarisch]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Themen 70 Vokabular Ungarisch]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Themen 71 Vokabular Ungarisch]] - Frühstück 6
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Themen 72 Vokabular Ungarisch]]
* ...
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Themen 80 Vokabular Ungarisch]]
* ...
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Themen 89 Vokabular Ungarisch]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Alltagsthemen]] - Fragen für Prüfungen A1/A2
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Erwiderungen auf pick-up lines]] (Antworten auf Anmachsprüche)
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch Philosopie]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Märchen]] - und TEMP Farben und -ekek -etet -akak -okok -u gyalu
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Märchen Teil 2]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Themen Gutachterstil Jura]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/második másik más]] - zweiter második másik más; irgendwer, irgendwo, irgendwie
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Themen 50 Vokabular Ungarische Geschichte]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Themen 50 Vokabular Ungarische Sehenswürdigkeiten]] (und weiter unten: Liste der griechischen Götter, Zeus, Athene - mythologie mythologisch)
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Denkfehler 00 Inhaltsverzeichnis Ungarisch]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Denkfehler 01 Texte Ungarisch]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Denkfehler 02 Texte Ungarisch]]
* ...
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Denkfehler 20 Texte Ungarisch]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ähnliche ungarische Wörter]] (Versus - Vorbereitung)
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ähnliche ungarische Wörter A-D]] (Versus - Endversion A - D)
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ähnliche ungarische Wörter E-G]] (Versus - Endversion E - G)
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ähnliche ungarische Wörter H-J]] (Versus - Endversion H - J)
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ähnliche ungarische Wörter K-M]] (Versus - Endversion K - M)
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ähnliche ungarische Wörter N-Q]] (Versus - Endversion N - Q)
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ähnliche ungarische Wörter R-T]] (Versus - Endversion R - T)
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ähnliche ungarische Wörter U-X]] (Versus - Endversion U - X)
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Grammatik Konjugierter Infinitiv]] - jetzt: Partizip
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Grammatik TEMP24]] - jetzt: Die verschiedenen Arten von ungarischen Verben
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Grammatik TEMP2]] - jetzt: Possesivpronomen (mein, dein, sein, ...)
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Grammatik TEMP3]] - jetzt: Adverb
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Grammatik TEMP4]] - jetzt: Hochzeit und Heiraten
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Grammatik TEMP5]] - jetzt: Umstandswörter (Umstandssuffixe)
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Grammatik TEMP6]] - jetzt: -ik-Verben , ikes igek
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Prüfung zum Erwerb der Ungarischen Staatsbürgerschaft]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch - ganz kurz Worte|Ungarische Gedichte]] (bereits online: ganz kurz Worte)
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch - Worte mit deutschem oder slawischem Ursprung|Frühgeschichte der Ungarn]] (bereits online: Worte mit deutschem oder slawischem Ursprung)
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch - Buchstaben-Aussprache, Wortbetonung|Luftfahrt Piloten Flugzeug Vokabular VOR ILS RWY]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch - Zahlen]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch - Namen]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch - Dies und das 1]] (UND: Komparativ Superlativ; sowie: Verkleinerungsform - Diminutiv) (chupa)
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch - Verwandschaft]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Geographische Namen - Welt und Ungarn Ungarisch]] - muss noch übersetzt werden
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch - Biologie]] (und separat: Neujahr Silvester Karte Kleeblatt)
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Dialoge]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarische Filme Romane und Theaterstücke]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/nah und fern az und ez itt und ott]] - hier und dort
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Tagesablauf]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Einfache Sätze]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Nützliche Sätze für die Kommunikation mit dem Sprachlehrer|Anfängerthemen]] - Einkaufen und so (Lehrer ist jetzt ohnline in WB);
;Ungarische Grammatik
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch Plural]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch Infinitiv]] (Suffixe jetzt auf WB)
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch Zeitformen - Vergangehnheit und Zukunft]] - (ganz unten: Zeiträume
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Verben Ungarisch]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Imperativ Grammatik Ungarisch]] (und ganz unten: Fragen)
;Mixen: Konjunktiv = Konditional
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch Konditional]] - Konjunktiv = Konditional - Theorie
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch Konjunktiv]] - Konjunktiv = Konditional - Übungen
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch Imperativ]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch Personalpronomen]] - (Demonstrativpronomen ist jetzt online auf WB)
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch unbestimmte und bestimmte Konjugation]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch Adjektive und Adverbien]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch Possesiv statt Genitiv]] (Zeus 2 - entfalten; Berufe und Berufsbezeichnungen nő Sternchen , Konjugationstabellen Verben; képző - jel - rag )
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch Lokalkasus]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch Wörterbucheinträge]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch Dativ]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch Verneinung]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch Postpositionen]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Häufige Wörter Ungarisch 7|Kurzwörter, o-ö Schreibvarianten]] - z.B. fagyi reptér - falsche Freunde - false friends - ist online in WB
*Wortsuche ungarisch [https://listpages.toolforge.org/listpages.pl?pattern=%25szolg%C3%A1lat&database=huwiktionary]
*Wortsuche deutsch [https://listpages.toolforge.org/listpages.pl?pattern=%25werk&database=dewiktionary]
*Links - ungar. Material Audio: [https://rs.cms.hu-berlin.de/magyar/pages/search.php HU-Berlin]
*ungar Rechtschreibung - Ungar Akad. der Wiss. - MTA - [https://helyesiras.mta.hu/helyesiras/default/akh12#F11_0_0_2]
*Fragen Katalog für Lehrer http://iteslj.org/questions/
* https://sites.google.com/site/tanuljmagyarul20090909/home
* http://verbaliter.de/main/offers/h_offers.htm
* https://ungarisch.wurmweb.at/grammatik/
* https://www.szotar.net/blog/igekotok/
g7as9mdfl0d70ex6uevwf7xfv2wk4qv
Mathematik für Faule: Euklidische Geometrie
0
117696
1085907
1042506
2026-05-16T12:16:54Z
Mathmensch
52726
1085907
wikitext
text/x-wiki
Umbenennen in: Klassische Geometrie (projektive Geometrie soll mit einbezogen werden)
*[[/_Scherungen/|Scherungen]]
*[[/_Isometrien/|Isometrien]]
*[[/_Symmetrie/|Symmetrie]]
3nh2nouyyea2sjb5427h5ylkbyxu94n
Mathematik für Faule: Euklidische Geometrie/ Isometrien
0
117698
1085908
1084651
2026-05-16T12:31:04Z
Mathmensch
52726
1085908
wikitext
text/x-wiki
{{Satz|Isometrien des Euklidischen Raumes, die den Nullpunkt erhalten, sind nillinear und orthonormal|Es sei <math>H</math> ein Hilbertraum. Es sei <math>\varphi: H \to H</math> eine Isometrie, die den Nullpunkt erhält. Dann ist <math>\varphi</math> sowohl nillinear als auch orthonormal.}}
{{Beweis|Es bewahrt <math>\varphi</math> das Skalarprodukt von Elementen; dies folgt aus
:<math>\langle x + y, x + y \rangle = \langle x, x \rangle + 2 \langle x, y \rangle + \langle y, y \rangle</math>.
Nun können wir aber eine Orthonormalbasis <math>(e_\lambda)_{\lambda \in \Lambda}</math> von <math>H</math> wählen. Die Bilder von <math>e_\lambda</math> bilden dann wieder eine Orthonormalbasis (sagen wir <math>h_\lambda</math>). Hieraus folgt dann, dass es sich bei <math>\varphi</math> um eine nillineare, orthonormale Abhängige handelt, denn falls <math>x \in H</math> ist, so werden die Koeffizienten <math>\langle x, e_\lambda \rangle = \langle \varphi(x), h_\lambda \rangle</math> erhalten.}}
{{Satz|Wigner|Es sei <math>H</math> ein Hilbertraum und es sei <math>\varphi: PH \to PH</math> eine Abhängige, die die Quantentransitionswahrscheinlichkeit
:<math>\left| \left\langle \frac{x}{\|x\|}, \frac{y}{\|y\|} \right\rangle \right|</math>
bewahrt. Dann ist <math>\varphi</math> der Quotient entweder
* einer nilinear-unitären Abhängigen, oder
* einer antinilinear-antiunitären Abhängigen.}}
{{Beweis|}}
g72aj2hvn9lefakppdh2zwu6ksv98uf
Gödel
0
117878
1085910
1085793
2026-05-16T13:43:04Z
Santiago
19191
/* Das Kalkül ist kein Existenz-Beweis für GOTT */ ::das:: hinzugefügt
1085910
wikitext
text/x-wiki
[[Kategorie: Buch]]
{{Regal|ort=Philosophie}}
{{Vorlage:StatusBuch|9}}
==<div class="center"><span style="color:#660066">'''Kurt GÖDEL und der sog. ‚ontologische Gottesbeweis‘'''</span></div>==
<span style="font-family: Times;"><big><div class="center">לַמְנַצֵּ֗חַ לְדָ֫וִ֥ד אָ֘מַ֤ר נָבָ֣ל בְּ֭לִבּוֹ אֵ֣ין אֱלֹהִ֑ים הִֽשְׁחִ֗יתוּ הִֽתְעִ֥יבוּ עֲלִילָ֗ה אֵ֣ין עֹֽשֵׂה־טֽוֹב׃
(Psalm 14,1)</div></big></span>
----
===<div class="center"><span style="color:#660066">Vorwort</span></div>===
Zur Orientierung ''':''' Die Diskussion um GOTT läuft schon über zweitausend Jahren. Vor etwa tausend Jahren hat sich ein gewisser ANSELM gesagt ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Ich glaube an GOTT'' … <span style="color:#00B000">(sonst wäre er sicher nicht Erzbischof von Canterbury geworden)</span> … ''aber ich möchte auch wissen und verstehen, ob das stimmt und sinnvoll ist, was ich da glaube '''!''''' «</span> Dann hat er seine Überlegungen dazu aufgeschrieben, und das kann man in seinen Schriften auch heute noch lesen. Der sehr geschätzte deutsche Professor und Philosoph aus Königsberg, Immanuel KANT, hat das, was ANSELM da aufgeschrieben hat, gelesen, <span style="color:#00B000">(vermittelt durch CARTESIUS)</span>, und das dann den <span style="color:#FF6000">„ontologischen Gottesbeweis“</span> genannt, <span style="color:#00B000">(obwohl es in Wirklichkeit gar kein Gottesbeweis ist; genauer ''':''' es ist kein Beweis für die Existenz GOTTES)</span>, und dieser große KANT hat dann großartig bewiesen, das, was ANSELM da aufgeschrieben hat, sei falsch. Es sei <span style="color:#FF6000">„ja gar kein“</span> Gottesbeweis '''!''' <span style="color:#00B000">( Naja, was denn sonst '''?''' )</span> Wobei er den Fehler gemacht hat, dass er den, an sich, unvergleichbaren GOTT mit hundert Talern in seinem Vermögenszustande verglichen hat. <span style="color:#00B000">(Das ist aber eine andere Geschichte.)</span> Hundert Taler und GOTT haben ,an sich‘ nichts gemeinsam, außer, wenn KANT ,wirklich‘ hundert Taler hat, und GOTT auch ,wirklich‘ existiert, <span style="color:#00B000">(wie ANSELM und gläubige Menschen glauben)</span>, dann gibt es GOTT und die Taler eben ,wirklich‘. Aber damit ist man nicht schlauer geworden. Seit KANT läuft die ganze Diskussion um GOTT immer nur als Diskussion um den <span style="color:#00B000">(von KANT)</span> so genannten <span style="color:#FF6000">„ontologischen, <span style="color:#00B000">(kosmologischen, teleologischen etc.)</span> Gottesbeweis“</span> — obwohl es niemals einen Beweis für die Existenz GOTTES geben kann und niemals geben wird. <span style="color:#00B000">(Das haben Wissenschaftler jeder Richtung und Philosophen aller Weltanschauungen uns immer wieder nachdrücklich versucht zu sagen, weil keiner dieser sog. Beweise für die Existenz eines GOTTES stringent ist.)</span> Beweisen kann man die Existenz von Naturgesetzen. Die sind unveränderlich und fix, immer und überall. Jeder vernünftige Mensch muss sie akzeptieren. Man kann darüber nicht diskutieren und sie dann mit Mehrheitenbeschlüsse verändern. Wenn GOTT ebenso bewiesen werden könnte, dann wäre jeder vernünftige Mensch gezwungen, die Existenz GOTTES wie ein Naturgesetz anzunehmen. Gott ist aber kein Naturgesetz. GOTT ist <span style="color:#FF6000">„Person“</span>, — für Christgläubige ''':''' <span style="color:#FF6000">„ein GOTT in drei Personen“</span>. Und GOTT ist <span style="color:#FF6000">„Geist“</span>. Das besagt, dass GOTT nicht mit materiellen Dingen aus unserer Welt verglichen werden darf; <span style="color:#00B000">(was sowohl THOMAS von Aquin als auch Immanuel KANT doch getan haben)</span>. Und ganz wesentlich ''':''' der Zugang zu GOTT läuft nicht über den Beweis, sondern immer nur über den Glauben. Wer an GOTT glauben will, dem antwortet GOTT auf seine Weise — nämlich <span style="color:#FF6000">„geistig“</span> bzw. <span style="color:#FF6000">„geistlich“</span>. Wer nicht an GOTT glauben will, dessen Entscheidung respektiert GOTT, und drängt sich nicht auf. Glaube ist immer eine freie Entscheidung des Menschen für GOTT. Niemand darf gezwungen werden. Wenn es einen Beweis für GOTT gäbe, wäre jeder vernünftige Mensch gezwungen, an GOTT zu glauben. Und das widerspricht ganz entschieden der Freiheit des Glaubens. Daher gibt es nie und nimmermehr einen Existenzbeweis für GOTT '''!!!''' ... Daher darf man das Kalkül des Logiker GÖDEL, <span style="color:#00B000">(und damit auch das Theorem ANSELMS)</span>, nicht als einen Existenzbeweis für GOTT lesen. Sowohl ANSELM als auch GÖDEL setzen die Existenz GOTTES notwendig als gegeben voraus. Das GÖDEL-System, und auch das Theorem ANSELMS, sind bloß die logische Bestätigung der Widerspruchsfreiheit der Glaubensüberzeugung eines Menschen, der sich schon entschieden hat, an GOTT zu glauben; und nicht der Grund für seine Entscheidung. Alle sogenannten ,Gottesbeweise‘, sind in Wirklichkeit nichts anderes, als nachträgliche Evaluierungen eines GOTT-Glaubens, bzw. ,Wege‘, <span style="color:#00B000">(bei THOMAS von Aquin)</span>, die aufzeigen, dass der GOTT-Glaube widerspruchsfrei, sinnvoll, und <span style="color:#FF6000">»''mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar ist''«</span>, wie GÖDEL sagt.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Einleitung</span></div>===
Eine Studie zum GÖDEL-Kalkül. Der Logiker Kurt GÖDEL <span style="color:#00B000">(1906-1978)</span> hat mit diesem Kalkül eine moderne Rekonstruktion des, <span style="color:#00B000">(von KANT)</span>, so genannten ‚ontologischen Gottesbeweises‘ nach ANSELM von Canterbury auf modal-logischer Basis vorgelegt. Damit hat er die <span style="color:#FF6000">„Rede von GOTT“</span> auf eine ‚vernünftige Basis‘ gestellt, d.h. sie soll für jeden Menschen nachvollziehbar sein, <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig, (ohne sich auf den Glauben an irgendeine Religion zu stützen)''«</span>, wie er sagt. GÖDEL ,nimmt‘ als Logiker, angeregt durch den Philosophen und Mathematiker Gottfried Wilhelm LEIBNIZ, rein theoretisch, fürs Erste, einmal ‚an‘, <span style="color:#00B000">(als Prämisse, d.i. der Term :01: im 3. Beweisgang zum Theorem ANSELMS im Anhang)</span>, dass es GOTT gibt ''':''' d.i. ein sog. ,methodologischer GOTT-Glaube‘, und untersucht die logischen Konsequenzen. Dabei zeigt sich, beim genaueren Hinsehen, dass der ‚Nicht-GOTT-Glaube‘, der ‚dezidierte‘ Atheismus, <span style="color:#00B000">(im Möglichkeitsbeweis des Kalküls)</span>, überraschender Weise, zu einem Widerspruch führt, und damit logisch ,falsch‘ ist. Jedoch, GÖDEL kann und will mit seinem Kalkül keinen ,GOTT-Glauben‘ ,erzeugen‘, d.h. das GÖDEL-Kalkül ist kein <span style="color:#FF6000">„Existenz-Beweis"</span> für den GOTT der Bibel, sondern, es setzt die Existenz eines GOTTES, einfach als gegeben, schon voraus. GÖDEL beweist aber mit seinem System, dass der traditionelle abendländische ,GOTT-Glaube‘, <span style="color:#FF6000">»''die theologische Weltanschauung''«</span>, <span style="color:#00B000">(d.i. die Kalkül-Prämisse, und das, daraus ,regulär‘ (├ ) abgeleitete, Theorem ANSELMS)</span>, mit den Maßstäben der modernen Logik <span style="color:#FF6000">»''durchaus vereinbar''«</span> <span style="color:#00B000">(d.h. logisch ,richtig‘)</span> ist, im Gegensatz zum ,Nicht-GOTT-Glauben‘, der davon ausgeht, dass es keinen GOTT gibt. GÖDEL beweist mit seinem System ''':''' der traditionelle GOTT-Glaube ist, — mit mathematisch-logischer Evidenz —, widerspruchfrei und wahr. <span style="color:#00B000">(Der Beweis aus dem Widerspruch des Gegenteils ist ein ,indirekter Beweis‘ und kein ,Zirkelbeweis‘ '''!''' )</span> GÖDEL blieb bis zu seinem Tod ohne ein dezidiertes religiöses Bekenntnis. <span style="color:#00B000">(Das Leben ist nicht immer ,logisch‘.)</span>
Entsprechend der <span style="color:#FF6000">»''theologischen Weltanschauung''«</span> ist GOTT der Größte, <span style="color:#FF6000">»''über dem nichts Größeres mehr gedacht werden kann''«</span>, <span style="color:#00B000">(ANSELM)</span>; bzw. <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist ein Wesen von äußerster Größe und Vollkommenheit, das alle Grade derselben in sich schließt''«</span>, <span style="color:#00B000">(LEIBNIZ)</span>, und der für uns immer schon ,da‘ ist. Das ist die methodologische Prämisse des GÖDEL-Kalküls. Davon ausgehend, zeigen seine Axiome und Definitionen, dass es zu einem Widerspruch führt, falls man ,annimmt‘, es sei nicht möglich, dass es <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> gibt. Aus dem Widerspruch des Gegenteils wird von GÖDEL, mit dem <span style="color:#4C58FF">[ Modus tollendo tollens ] :: [ A → B, ¬B ├ ¬A ]</span>, dann ,bewiesen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> ''':''' es ist doch möglich, dass es <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span> wirklich gibt. Somit ist der Glaube an <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, — weil widerspruchsfrei —, mit den Worten GÖDELS ''':''' <span style="color:#FF6000">»''mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar''«</span>.
Immanuel KANT <span style="color:#00B000">(1724-1804)</span> scheint diesen Fall vorausgesehen zu haben, dass versucht werden könnte, die ,Möglichkeit‘ GOTTES aus einem Widerspruch zu ,beweisen‘ ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span> <span style="color:#00B000">[ Angenommen, es gibt ]</span> ''doch einen und zwar nur diesen '''Einen''' Begriff'' <span style="color:#00B000">[ ,GOTT‘, so dass ]</span> ''das Nichtsein oder das Aufheben seines Gegenstandes'' <span style="color:#00B000">[ GOTT ]</span>, ''in ,sich selbst‘ widersprechend sei; und dieses ist der Begriff des allerrealsten Wesens. Es hat, sagt ihr, alle Realität'', <span style="color:#00B000">[ bzw. alle Vollkommenheit ]</span>, ''und ihr seid berechtigt, ein solches Wesen als ,möglich‘ anzunehmen'' ... <span style="color:#00B000">[ denn das GÖDEL-Kalkül ,beweist‘ ( ╞ ) in der ,Widerlegung‘ im Anhang, wie auch im 1. Beweisgang, aus einem Widerspruch, dass die Existenz GOTTES definitiv logisch ,möglich‘ ist. ]</span> … ''obgleich der sich nicht widersprechende'', <span style="color:#00B000">[ ,mögliche‘ ]</span>, ''Begriff'', <span style="color:#00B000">[ ,GOTT‘ ]</span>, ''noch lange nicht die'' <span style="color:#00B000">[ reale ]</span> ''Möglichkeit des Gegenstandes'', <span style="color:#00B000">[ GOTT ]</span>, ''beweiset. … Das ist eine Warnung, von der Möglichkeit der Begriffe (logische)'', <span style="color:#4C58FF">— '''◇''' —</span>, ''nicht sofort auf die Möglichkeit der Dinge (reale)'', <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span>, ''zu schließen''<ref>vgl. ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kritik der reinen Vernunft</big></span>''‘, Seite 399; https://www.korpora.org/kant/aa03/399.html</ref>. <span style="color:#00B000">[ Trotz dieser Warnung, wird dieser Schluss dennoch im Theorem ANSELMS vollzogen, bzw. mit GÖDEL im 3. Beweisgang ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx→□∃xGx'''‘ —</span> '''!''' ]</span>. <span style="color:#FF6000">«</span>
Warum das <span style="color:#FF6000">»''mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar''«</span> ist, und inwieweit KANT sich irrt, wird in dieser Studie gezeigt.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Der Schlüsselbegriff im Kalkül</span></div>===
Der ‚Schlüsselbegriff‘ in diesem Kalkül ist <span style="color:#FF6000">„positive Eigenschaft“</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">„Perfektion“, „Vollkommenheit“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>. Für diesen wichtigen Begriff gibt es aber im Kalkül selbst keine explizite Definition, sondern er wird nur durch seine Verwendung innerhalb des Kalküls indirekt ‚definiert‘. <span style="color:#00B000">(Das heißt ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''P'''‘ — </span> bezeichnet ein System von ,Eigenschaften‘, die ,positiv‘, bzw. ,vollkommen‘ | ,perfekt‘ | genannt werden, von denen im Kalkül wohl beweisbar ist, dass sie sich gegenseitig ,nicht widersprechen‘, weil sie im System als solche ,gleichwertig‘, bzw. gleich ,wahr‘ sind, jedoch ohne sie erschöpfend aufzählen zu können, oder auch nur sagen zu können, was sie alle im einzelnen bedeuten, außer, dass sie kompatibel sind.)</span> Mit der Wahl dieses Schlüsselbegriffes hat GÖDEL eine wesentliche Vorentscheidung für die Ergebnisse des Kalküls getroffen '''!''' In seinen Notizen zum ‚ontologischen Beweis‘ vom 10. Februar 1970 gibt GÖDEL, — für die nachträgliche Interpretation dieses Begriffes <span style="color:#00B000">(und auch für das Kalkül selbst)</span> —, die richtungsweisende Erklärung ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»''Positiv bedeutet positiv im moralisch ästhetischen Sinne...''«</span>
::Und er fügt in Klammer hinzu ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»...''(unabhängig von der zufälligen Struktur der Welt). Nur dann sind die Axiome wahr''.«</span><ref>GÖDEL, Kurt, ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Ontological proof‘</big></span>'' in ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Collected Works‘</big></span>'', vol. III, ed. S.FEFERMAN et al., Oxford (U.P.), 1995; 403–404.</ref>
GÖDEL-Axiom-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚('''PX <small><math>{ \color{Blue} \dot\lor}</math></small> P¬X''')‘ ↔<span style="color:#00B000"> ‚('''¬PX ↔ P¬X''')‘</span> — </span> ''':''' <span style="color:#FF6000"> »''Entweder die Eigenschaft'' <span style="color:#4C58FF">‚'''X'''‘</span> ''oder ihre Negation'' <span style="color:#4C58FF">‚'''¬X'''‘</span> ''ist positiv''«</span>. Hier ist der Hauptkritikpunkt, dass es Eigenschaften gibt, die ,an sich‘ weder positiv noch negativ sind. Beispiele wären ''':''' ‚rothaarig‘ oder ‚schwerwiegend‘; solche Eigenschaften können aber ,für mich‘ entweder positiv oder negativ sein, abhängig von meiner Betrachtungsweise und subjektiven Vorlieben. Diese Eigenschaften, wie ‚rothaarig‘ an sich, oder meine positiv-negativen ‚Betrachtungsweisen‘, sind jedoch der <span style="color:#FF6000">»''zufälligen Struktur der Welt''«</span> entnommen und treffen nicht den <span style="color:#FF6000">»''moralisch ästhetischen Sinn''«</span> von <span style="color:#FF6000">»''positiv''«</span> bei GÖDEL. Er orientierte sich an LEIBNIZ, welcher im Bezug zum ‚ontologischen Beweis‘ definiert ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»''Vollkommenheit'' <span style="color:#00B000">[ GOTTES ]</span> ''nenne ich jede einfache Eigenschaft, die sowohl positiv als auch absolut ist, oder dasjenige, was sie ausdrückt, ohne jede Begrenzung ausdrückt''.«</span><ref>Zitiert nach Thomas GAWLICK, in ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Was sind und was sollen mathematische Gottesbeweise ?‘</big></span>'', Predigt vom 8.1.2012 in der Kreuzkirche zu Hannover. https://web.archive.org/web/20130524164359/http://www.idmp.uni-hannover.de/fileadmin/institut/IDMP-Studium-Mathematik/downloads/Gawlick/Predigt_Gawlick_Gottesbeweise.pdf</ref>
Die Seins-Eigentümlichkeiten <span style="color:#00B000">(Daseinsmodi, Perfektionen)</span> wie ‚wahr‘, ‚gut‘, ‚edel‘ usw. entsprechen dem <span style="color:#FF6000">»''moralisch ästhetischen Sinn''«</span> von <span style="color:#FF6000">»''positiv''«</span> bei GÖDEL. Das sind Beispiele für ‚absolut‘ positive Begriffe aus der Lehre der Seinsanalogie ''':''' <span style="font-family: Times;"><big>‚verissimum‘, ‚optimum‘, ‚nobilissimum‘</big></span>, usw., die, an sich, ohne jede Begrenzung gelten; zu finden in der <span style="font-family: Times;"><big>‚Via quarta‘</big></span>, bei THOMAS von Aquin, über die analoge Abstufung im ‚Sein‘ der Dinge. Diese analoge ‚Abstufung‘ ist dann die faktische Begrenztheit <span style="color:#00B000">(d.h. Unvollkommenheit)</span> im <span style="color:#FF6000">»''zufälligen''«</span> ‚Sein‘ der Dinge —. Die <span style="color:#FF6000">„positiven Eigenschaften“</span> GÖDELS ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, wie Wahrheit, Einheit, Gutheit, <span style="color:#00B000">(von ,Güte‘)</span>, Schönheit, Adel, <span style="color:#00B000">(von ,edel‘)</span>, Gleichheit, Andersheit, Wirklichkeit, ,Sein‘ im Sinne von Etwas-sein, etc. werden <span style="color:#FF6000">„Perfektionen“</span>, oder auch <span style="color:#FF6000">„Transzendentalia“</span> genannt, <span style="color:#00B000">(von lateinisch ''':''' <span style="font-family: Times;"><big>transcendere</big></span>, <span style="color:#FF6000">„übersteigen“</span>)</span>. In der mittelalterlichen Scholastik sind Transzendentalien die Grundbegriffe, die allem Seienden als <span style="color:#FF6000">„Modus“</span>, <span style="color:#00B000">(d.h. ,Eigentümlichkeit‘, als allgemeine Seinsweisen)</span>, zukommen. Wegen ihrer Allgemeinheit ,übersteigen‘ sie die besonderen Seinsweisen, welche ARISTOTELES die ,Kategorien‘ nannte. Ontologisch betrachtet, werden die Transzendentalien als das allem Seienden Gemeinsame aufgefasst, da sie von allem ausgesagt werden können. Von der KI werden sie, nicht unpassend, als <span style="color:#FF6000">„ultimative Eigenschaften des Seins“</span> bezeichnet, die <span style="color:#FF6000">„jenseits der materiellen Welt existieren“</span>, <span style="color:#00B000">(da sie ,ultimativ‘ nur von GOTT, als den absolute Vollkommenen, ausgesagt werden können, die jedoch, auch von allen übrigen Seienden, abgestuft, wegen deren seinsmäßigen Unvollkommenheiten, d.h. ,analog‘, ausgesagt werden)</span>. Diese Transzendentalien sind ,inakzident‘, das heißt, sie entstehen nicht aus anderen Begriffen, sondern sind erste, unteilbare Bestimmungen des Denkens und des Seins, die allen Seienden ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∀x'''‘ —</span>, unabhängig von ihren speziellen Eigenschaften, als ,relative‘ Vollkommenheiten, <span style="color:#00B000">(bzw. Unvollkommenheiten)</span>, notwendig ,analogisch‘ zukommen, d.h. sie sind in allen Seienden, seinsmäßig abgestuft und abgegrenzt, ,relativ‘ zum Unendlichen ihrer selbst; und damit ,bezogen‘ auf GOTT, dem absolut Vollkommenen. In der Erkenntnisordnung wirken sie als die ersten Begriffe des menschlichen Verstehens, die eine Basis für alle weiteren wissenschaftlichen Erkenntnisse bilden. In der Seinsordnung sind die Transzendentalien ontologisch eins, gleichwertig, <span style="color:#00B000">(,mathematisch äquivalent‘)</span>, und daher konvertierbar, d.h. austauschbar, <span style="color:#00B000">(vgl. z. B. <span style="font-family: Times;"><big>,ens et verum convertuntur‘</big></span>)</span>. Damit sind sie auch von einander abhängig, was GÖDEL sowohl im Axiom-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX ∧ □∀x(Xx→Yx)→PY'''‘ —</span>, für positive Eigenschaften, als auch in der Definition-2, für die Wesenseigenschaften, syntaktisch formalisiert hat mit dem Term-Element ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∀x(Xx→Yx)'''‘ —</span>, weil sie sich gegenseitig, — mit ,modaler‘ Notwendigkeit —, gleichwertig ,implizieren‘, d.h. einschließen, <span style="color:#00B000">(im Axiom-2 mit der Individuum-Variable <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''x'''‘ — </span>, und in der Definition-2 mit der Individuum-Variable <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''y'''‘ — </span>)</span>. Man kann die Transzendentalia, <span style="color:#00B000">(wie GÖDEL)</span>, auch ,Wesenseigenschaften‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''X'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, nennen, weil sie allem Seienden ,wesentlich analog‘ zukommen. Weil Transzendentalien miteinander austauschbar sind, sind sie auch widerspruchsfrei, was GÖDEL mit Axiom-1 syntaktisch darstellt. Die Gültigkeit und Wahrheit, d.h. die mathematisch-logische Evidenz von Axiom-1 und Axiom-2, beruht auf der ontologischen Allgemeinheit und Gültigkeit der Transzendentalia, die GÖDEL mit Definition-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>'''x ↔ Xx ∧ ∀Y(Yx→ □∀y(Xy→Yy))'''‘ —</span>, in sein Kalkül explizit eingeführt und ,bestimmt‘ hat. <span style="color:#00B000">(Definitionen werden formal-syntaktisch durch das Äquivalenzzeichen <span style="color:#4C58FF">,'''↔'''‘</span> angezeigt, gelesen als <span style="color:#FF6000">„...ist genau dann ... wenn...“</span>)</span>
Zum Überblick ''':''' <span style="color:#FF6000">„Transzendentalia“</span> sind universale, alles Seiende charakterisierende Begriffe, die über kategoriale Einteilungen hinausgehen, und sowohl in der klassischen Scholastik, als auch in der modernen Philosophie, <span style="color:#00B000">(KANT, Uwe MEIXNER<ref>vgl. die ,transzendentalen‘ Bedingungen möglicher Erkenntnisse bei KANT; und auch in der ,Axiomatischen Ontologie‘ bei Uwe MEIXNER</ref>)</span>, als Grundlage der Metaphysik und Erkenntnistheorie dienen. Sie sind die <span style="color:#FF6000">„ersten Begriffe des Seins“</span>, die jedem Ding als ,relative‘ Vollkommenheiten, <span style="color:#00B000">(Perfektionen)</span>, inhärent sind, ,analogisch‘ abgestuft, auf einen ,ultimativen‘ Bezugspunkt ausgerichtet, und die sich im Denken, <span style="color:#00B000">(für uns als wahr)</span>, und in der moralischen Wertung, <span style="color:#00B000">(für uns als gut und edel)</span>, manifestieren, relativ zum ,ultimativen‘ Bezugspunkt ihrer selbst. Die faktische Unvollkommenheit, die sich in der notwendigen Vergänglichkeit aller Dinge zeigt, ist einem ontologischen Defekt ,geschuldet‘, der stark zeitabhängig ist, d.h. der einen Anfang und ein Ende hat.
Das GÖDEL-Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Notwendige Existenz ist eine positive Eigenschaft''«</span>, ist immer falsch, wenn es auf etwas aus der <span style="color:#FF6000">»''zufälligen Struktur der Welt''«</span> angewendet wird, wie z. B. auf einen <span style="color:#FF6000">„Tsunami“</span>, dessen ‚Existenz‘ für uns nicht ‚positiv‘ ist. KANT hat schon festgestellt ''':''' <span style="color:#FF6000">„Existenz ist keine Eigenschaft“</span>. Das gilt für alles, was <span style="color:#FF6000">„existiert“</span>. Das Axiom-5 hat nur dann seine Gültigkeit, ist nur dann ,wahr‘, wenn <span style="color:#FF6000">„Dasein“</span> <span style="color:#00B000">(Existenz)</span> und <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaften“</span> <span style="color:#00B000">(Essenz)</span> in eins zusammenfallen. Bei allen Dingen, die ‚da‘ sind, ist ihr ‚Da-Sein‘ ontologisch immer verschieden zu dem ‚was‘ sie sind ''':''' zu ihrem ,Was-Sein‘. In der philosophischen Tradition, seit ARISTOTELES, wird die ontologische Identität, d.i. die Koinzidenz, der innere Zusammenhang von ‚Sein‘ und ‚Wesen‘ allein nur dem <span style="color:#FF6000">„selbst ‚unbewegten‘ Erstbewegenden“</span> zugeschrieben, dem <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>πρῶτον κινοῦν ἀκίνητον</big></span>“<span style="color:#00B000"> | </span>„prôton kinoûn akinêton“</span>, von dem ARISTOTELES etwas später sagt ''':''' <span style="color:#FF6000">»''denn dies ist der Gott''«</span> und dann hinzufügt ''':''' <span style="color:#FF6000">»''so sagen wir ja''«</span>; d.h. das ist eine Interpretation aus dem Glaubenskontext des ARISTOTELES. Er war ein Gott-gläubiger Grieche. Wer an GOTT glaubt, kann das nachvollziehen. GÖDEL musste dieses Axiom-5 postulieren, sonst wäre sein Kalkül nicht aufgegangen, ohne dass er deswegen schon an GOTT glauben müsste. Er hat für sein Kalkül das ontologische Theorem von der Identität von ‚Sein‘ und ‚Wesen‘ im ‚unbewegten Erstbeweger‘ benutzt. <span style="color:#00B000">(Gilt auch für Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Göttlichkeit, das GOTT-Sein, das ‚Dasein‘ GOTTES, ist eine positive Wesenseigenschaft, eine Perfektion; d.h. ist das ‚Wesen‘ GOTTES ''':''' GOTT ist perfekt''«</span>)</span>. Die ontologische Identität von Sein und Wesen, Existenz und Essenz, wie auch die Koinzidenz von Möglichkeit und Wirklichkeit, von Ursache und Wirkung, sowie auch die ontologische Einheit von <span style="color:#00B000">(Erkenntnis-)</span>Subjekt und <span style="color:#00B000">(Erkenntnis-)</span>Objekt im <span style="color:#FF6000">»''Erkennen seiner Erkenntnis''<span style="color:#00B000">[-Tätigkeit ]</span>«<span style="color:#00B000"> | </span>„<span style="font-family: Times;"><big>νοήσεως νόησις</big></span>“<span style="color:#00B000"> | </span>„noêseôs noêsis“</span> <span style="color:#00B000"><small>(<span style="font-family: Times;"><big>,''Metaphysik''‘</big></span> XII 9, 1074b34)</small></span>, gilt nur in der <span style="color:#FF6000">„unverursachten Letztursache"</span>, auf die ARISTOTELES bei seiner Prinzipienforschung gestoßen ist.
Es gibt verschiedene Versuche, die GÖDEL-Axiome durch sog. ,Modelle‘, relativ zu einfacheren ,Welten‘, zu verifizieren, um damit ihre relative Konsistenz nachzuweisen. Für GÖDEL aber <span style="color:#FF6000">»''sind die Axiome nur dann'' <span style="color:#00B000">[ in unserer ,realen‘ Welt ]</span> ''wahr'' <span style="color:#00B000">[ und annehmbar ]</span>«</span>, wenn sie <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen Struktur der Welt'' <span style="color:#00B000">[ d.h. jeder auch nur ,möglichen‘ Welt ]</span> ''sind''«</span>. Diese Bedingung verweist jede Verifikation und jede Interpretation der Axiome auf das ,Nicht-Zufällige‘, das ,Notwendige‘, ,Absolute‘, in dem die Axiome und Definitionen des GÖDEL-Kalküls erst dadurch ihren Sinn und ihre Bedeutung bekommen, wenn sie vom ,Absoluten‘ und ,Unendlichen‘ her erklärt und verstanden werden. Damit insistiert GÖDEL auf eine genuin <span style="color:#4C58FF">,theologische‘</span> Interpretation seines Kalküls, mit der <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span> zum Begriff GOTT, dem absolut Unendlichen, als Verifikationskriterium. Das entspricht auch der ,methodologischen‘ Prämisse seines Kalküls. Die wichtigsten Axiome und Definitionen im GÖDEL-Kalkül sind jedoch bloße ,Annahmen‘, deren Evidenz, sowohl die ,mathematische‘ als auch die <span style="color:#4C58FF">,theologische‘</span>, erst evaluiert, d.h. ,bewiesen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> werden muss. Das bedeutet ''':''' die Verifikation der Axiome und Definitionen von GOTT und seinen Vollkommenheiten kann nur Kalkül-intern durch den Aufweis ihrer Widerspruchsfreiheit erfolgen, d.i. <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen Struktur der Welt''«</span>. Evaluierte und verifizierte Axiome und Definitionen sind dann die ,modal‘ notwendigen, d.h. die ,transzendentalen‘ Voraussetzungen für die Ergebnisse eines Kalküls, damit seine Theoreme und Korollare in unserer ,realen‘ Welt als logisch ,wahr‘ und damit für uns auch als ,annehmbar‘ gelten können, während die Prämissen eines Kalküls, <span style="color:#00B000">(die Argument Einführung, <span style="color:#4C58FF">— '''AE:''' —</span> )</span>, nicht notwendige, und somit ,modal‘ frei gewählte ,Annahmen‘ sind. Jedoch aus diesen ,modal‘ frei gewählten, ,möglichen‘ <span style="color:#00B000">( <span style="color:#4C58FF">'''◇'''</span> )</span> Prämissen folgen mit Hilfe der ,bewiesenen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> Axiome und Definitionen die Ergebnisse mit ,modaler‘ Notwendigkeit <span style="color:#00B000">( <span style="color:#4C58FF">'''□'''</span> )</span>.
Die Logik des GÖDEL-Systems ist eine ,Prädikatenlogik‘ zweiter Stufe, in der die Quantoren nicht nur Individuum-Variable, sondern auch Eigenschafts-Variable, <span style="color:#00B000">(als noch ,unbestimmte‘ Prädikate im Allgemeinen)</span>, binden können. Die formale Struktur des GÖDEL-Kalküls besteht aus fünf Axiomen und drei Definitionen, mit deren Hilfe in drei Beweisgängen drei Theoreme und mehrere Korollare aus seiner ,methodologischen‘ Prämisse ,regulär‘ <span style="color:#00B000">(├ )</span> abgeleitet werden können, wobei die beiden ersten Beweisgänge, mit ihren Ergebnissen, den dritten vorbereiten, in dem es dann um das Theorem ANSELMS geht. Die Prämisse des GÖDEL-Kalküls ist der traditionelle ,GOTT-Glaube‘, in der Formulierung speziell nach LEIBNIZ. Ein Axiom, eine Definition, zwei Theoreme und alle Korollare im GÖDEL-Kalkül sind Aussagen über <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>. Alle fünf Axiome, eine Definition und ein Theorem, <span style="color:#00B000">(und das Korollar aus Axiom-4)</span>, sind auch Aussagen über die Eigenschaft <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit“, „Perfektion“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, die in der <span style="color:#FF6000">»''theologischen Weltanschauung''«</span> als die Wesenseigenschaft GOTTES gilt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist vollkommen''«</span> bzw. <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist das Vollkommenste der Wesen''«</span>, <span style="color:#00B000">(DESCARTES)</span>. Zwei Definitionen sind Aussagen über die allgemeinen Wesenseigenschaften aller Seienden, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, die, als notwendige Existenz, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>‘ —</span>, auch GOTT zugeordnet werden, mit der Besonderheit bei GOTT, dass sowohl alle Eigenschaften, als auch alle anderen Zuordnungen, wie Sein und Wesen, wie Ursache und Wirkung, usw., im Unendlichen, GOTT, <span style="color:#FF6000">„koinzident“</span> sind, d.h. in GOTT paarweise perspektivisch in ,eins‘ zusammenfallen, und die auch, wie alle Transzendentalia, konvertierbar, d.h. austauschbar sind. Diese Sachverhalte machen deutlich, dass die ,Verifikation‘ und sachgerechte ,Evaluierung‘ der GÖDEL-Axiomatik nur genuin <span style="color:#4C58FF">,theologisch‘</span> erfolgen kann. Die Evaluierung der <span style="color:#FF6000">»''mathematischen Evidenz''«</span> des GÖDEL-Systems, im Allgemeinen, muss jedoch entsprechend der Maßstäbe einer modalen Prädikatenlogik zweiter Stufe durchgeführt werden.
Das GÖDEL-Kalkül unterscheidet <span style="color:#00B000">(in Definition-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x ↔ ∀X(X'''<sub>ess</sub>'''x →□∃yXy)'''‘ —</span>)</span> formal-syntaktisch zwischen der Eigenschaft ,Existenz‘, <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''E'''‘ —</span>, die nur GOTT zugeordnet werden kann, und dem Existenz-Operator, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''∃'''‘ —</span>, der allem Übrigen, das nicht GOTT ist, zugeordnet wird. Es gibt hier auch den formal-syntaktischen Unterschied zwischen der, <span style="color:#00B000">(von mir notierten, jedoch von GÖDEL schon intendierten und angesprochenen)</span>, speziellen ,Notwendigkeit‘, <span style="color:#4C58FF"> — <sub>not</sub> —</span>, die nur der Existenz GOTTES zugeordnet ist, und der modalen ,Notwendigkeit‘, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□'''‘ —</span>, die auf Verschiedenes bezogen werden kann. Diese Unterschiede sind Hinweise, dass GÖDEL in seiner Kalkül-Logik und -Syntax, die Außerordentlichkeit und Eigenständigkeit GOTTES berücksichtigt, der, als Schöpfer der Welt, prinzipiell und absolut <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen Struktur der Welt''«</span> ist, die erst durch GOTT auch das ist, was sie ist.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Die Genese des Kalküls</span></div>===
Wie kommt GÖDEL zu seinem Kalkül '''?''' Sein Gewährsmann war Gottfried Wilhelm LEIBNIZ, <span style="color:#00B000">(1646-1716)</span>, den er sehr schätzte. Die rekonstruierbare Genese seines Kalküls findet man in LEIBNIZ ''':''' ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Neue Abhandlungen über den menschlichen Verstand‘</big></span>'', <span style="color:#00B000">(1704)</span>‚ ''<span style="font-family: Times;"><big>Viertes Buch, Kapitel X ''':''' ‚Von unserer Erkenntnis des Daseins Gottes‘</big></span>'', Seite 475f.
Hier der <span style="color:#00B000">[ kommentierte ]</span> Textausschnitt zum sog. ontologischen ‚Gottesbeweis‘''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span>''Folgendes etwa ist der Gang seines'' <span style="color:#00B000">[ d.h. ANSELMS, Erzbischof von Canterbury; 1033-1109, ]</span> ''Beweises ''':''' GOTT ist das Größte'', <span style="color:#00B000">[ ANSELM spricht vom biblischen GOTT des Glaubens, als ''':''' <span style="color:#FF6000">»''den, über dem ,Größeres‘'' | <span style="font-family: Times;"><big>‚maius‘</big></span> | ''nicht mehr gedacht werden kann''«</span> ]</span>, ''oder, wie DESCARTES es ausdrückt ''':''' das Vollkommenste der Wesen oder auch ein Wesen von äußerster Größe und Vollkommenheit'' ''':''' <span style="color:#00B000"> [ GÖDEL ''':''' </span><span style="color:#4C58FF">‚'''P'''‘</span> <span style="color:#00B000">:= ‚Perfektion‘, ‚positive Eigenschaft‘ ]</span>, ''das alle Grade derselben in sich schließt.''<span style="color:#00B000"> [ GÖDEL-Definition-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔∀X(PX→Xx)'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das Individuum'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''ist genau dann GOTT'', <span style="color:#4C58FF">,'''G'''‘</span>, ''wenn'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''alle Vollkommenheiten'', <span style="color:#4C58FF">,'''P'''‘</span>, ''in sich schließt''«</span>. Definition-1 bildet die traditionelle Vorstellung von GOTT ab. ]</span> ''Dies also ist der Begriff GOTTES.'' <span style="color:#00B000">[ Der Term <span style="color:#4C58FF">— ,'''G'''‘ —</span> steht hier für den biblischen ‚Begriff‘ <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span> als ,Individuumname‘ '''!''' ]</span> ''Sehen wir nun, wie aus diesem Begriff das ‚Dasein’ folgt.''<span style="color:#00B000"> [ GÖDEL ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist notwendig aus sich ‚da‘''«</span> ''':''' Term :10: im 3. Beweisgang. ]</span> ''Es ist etwas <u>mehr</u>, ‚da‘ zu sein, als nicht ‚da‘ zu sein, oder auch das ‚Dasein‘ fügt der Größe oder der Vollkommenheit'' <span style="color:#00B000">[ GOTTES ]</span> ''einen Grad hinzu, und wie DESCARTES es ausspricht, das ‚Dasein‘ ist selbst eine Vollkommenheit.''<span style="color:#FF6000">«</span>
<span style="color:#00B000">(Diesen Ausspruch DESCARTES übernimmt GÖDEL im Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''notwendige Existenz''</span> [ alias ‚Dasein GOTTES’ ] <span style="color:#FF6000">''ist eine positive Eigenschaft''</span> [ alias Vollkommenheit ]<span style="color:#FF6000">«</span>. Dem widerspricht KANT ''':''' <span style="color:#FF6000">„Existenz ist keine Eigenschaft“</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">„Sein ist kein reales Prädikat“</span>. Das Axiom-5 ist daher nur dann ‚wahr‘, wenn ‚Wirklichsein‘ | <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ἐνέργεια οὖσα</big></span>“</span> | ‚enérgeia úsa‘ | d.h. ‚Dasein‘ und ‚Wesen‘ | <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>οὐσία</big></span>“</span> | ‚usía‘ | — genauer ''':''' ‚Wesenseigenschaften’ —, ontologisch ,eins‘ sind, d.h. wenn <span style="color:#FF6000">„Existieren“</span> immer schon die <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaft“</span> GOTTES ist. Was nach ARISTOTELES nur im <span style="color:#FF6000">„unbewegten Erstbeweger“</span> der Fall ist; bzw. mit LEIBNIZ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''was das Privilegium der Gottheit allein ist''«</span> '''!''' Aus der ,methodologischen‘ ,Annahme‘ im 2. Beweisgang GÖDELS ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''das'' <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> ''steht für den GOTT der Christen''«</span>, und mit Hilfe von Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Göttlichkeit ist eine positive Eigenschaft''«</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist perfekt''«</span>, mit Axiom-4 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX → □PX'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Positive Eigenschaften sind notwendig aus sich, — von Natur aus —, positiv''«</span>, mit Definition-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>'''x ↔ Xx ∧ ∀Y(Yx→ □∀y(Xy→Yy))'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Zum Wesen gehören notwendig auch alle Konsequenzen aus einer Wesenseigenschaft''«</span>, und mit Axiom-1 und der Definition für GOTT, folgt nach einigen logischen Umformungen das GÖDEL-Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das'' <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> ''ist genau dann der GOTT der Christen, wenn das Wesen dieses GOTTES sein eigenes Sein ist''«</span>. Dasein und Wesen sind im Unendlichen, GOTT <span style="color:#FF6000">„koinzident“</span> ,eins‘. Mit diesem, im Kalkül <u>ohne</u> Axiom-5 ,regulär‘ (├ ) abgeleiteten Theorem, widerlegt er KANT für den individuellen Spezialfall <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span> := <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>. Nachprüfbar im Anhang ''':''' im ‚ontologischen‘ Beweis für das Basis-Theorem-2. Somit ist Axiom-5 ,wahr‘, und KANT hat sich hier, im Bezug auf GOTT, geirrt. <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span> als Wissenschaft von GOTT, war für KANT nie eine ernstzunehmende Option. <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span> als Wissenschaft von GOTT ist eine ziemlich ,ausgereifte‘ Disziplin. Es haben sich, durch Jahrhunderte hindurch, viele gescheite Menschen schon im Judentum, und dann auch im Christentum, und ebenfalls im Islam, darum bemüht.)</span>
:: <span style="color:#FF6000">»</span>''Darum ist dieser Grad von Größe und Vollkommenheit oder auch diese Vollkommenheit, welche im ‚Dasein‘ besteht, in diesem höchsten, durchaus großen, ganz vollkommenen Wesen, denn sonst würde ihm ein Grad fehlen, was gegen seine Definition wäre. Und folglich ist dies höchste Wesen ‚da‘. Die Scholastiker, ohne selbst ihren'' <span style="font-family: Times;"><big>doctor angelicus</big></span> <span style="color:#00B000">[ := THOMAS von Aquin ]</span> ''auszunehmen, haben diesen Beweis verachtet'', <span style="color:#00B000">[ wie später auch Immanuel KANT ]</span>, ''und ihn als einen Paralogismus'' <span style="color:#00B000">[ := Fehlschluss ]</span> ''betrachtet, worin sie sehr unrecht gehabt haben; und DESCARTES, welcher die scholastische Philosophie im Kolleg der Jesuiten zu La Flèche lange genug studiert hatte, hat sehr recht gehabt, ihn wieder zu Ehren zu bringen. Es ist nicht ein Paralogismus, sondern ein unvollständiger Beweis'', <span style="color:#00B000">[ den GÖDEL vervollständigt hat ]</span>, ''der etwas voraussetzt, was man noch hätte beweisen sollen, um ihm mathematische Evidenz zu verleihen — nämlich, dass man dabei stillschweigend voraussetzt, diese Vorstellung des durchaus großen oder durchaus vollkommenen Wesens sei möglich und enthalte keinen Widerspruch'' <span style="color:#00B000">[ '''::''' <span style="color:#4C58FF">— '''◇''' —</span> '''::''' ,möglich‘, ,konsistent‘, ,denkbar‘; GÖDEL beweist im 1. Beweisgang aus Theorem-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX→◇∃xXx'''‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">»''positive Eigenschaften'', <span style="color:#00B000">[ die allgemeinen Transzendentalien ]</span>, ''sind widerspruchsfrei''«</span>, mit Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, folgt Korollar-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist möglich''«</span> ]</span>. ''Und es ist schon etwas, dass man durch diese Bemerkung beweist ''':''' gesetzt, dass GOTT ‚möglich‘ ist, so ‚ist‘ er'' <span style="color:#00B000">[ ,notwendig‘ '''::''' <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span>, d.h. für jede mögliche Welt auch wirklich aus sich ‚da‘ ]</span>, ''was das Privilegium der Gottheit allein ist'' ''':''' <span style="color:#00B000">[ Im 3. Beweisgang, Theorem-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx→□∃xGx'''‘ —</span> ''':''' ‚ANSELMS Prinzip‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Weil GOTT widerspruchsfrei ,möglich‘ ist, darum ist auch der Glaube widerspruchsfrei, der besagt, dass GOTT aus sich ,notwendig‘ da ist''«</span>; mit Korollar-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx ∧ □∀y(Gy→x=y)'''‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">»''Es gibt notwendig nur einen einzigen GOTT''«</span>. Damit ist auch der Monotheïsmus bewiesen. ]</span> ''Man hat recht, die Möglichkeit eines jeden Wesens anzunehmen und vor allem die GOTTES, bis ein anderer das Gegenteil beweist''. <span style="color:#00B000">[ Das Gegenteil besagt, dass GOTT ,unmöglich‘ ist. Hier setzt der Möglichkeitsbeweis im GÖDEL-Kalkül an, und beweist, dass diese Aussage zu einem Widerspruch führt. ]</span> ''Somit gibt dieser metaphysische Beweis schon einen moralischen zwingenden Schluss ab, wonach wir dem gegenwärtigen Stande unserer Erkenntnisse zufolge urteilen müssen, dass GOTT ‚da‘ sei, und demgemäß handeln.'' <span style="color:#00B000">[ Aber nicht logisch zwingend '''!''' Denn die Interpretation <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> mit dem GOTT der Bibel, als ,methodologische‘ Kalkül-Prämisse, ist nicht zwingend, jedoch ,modal‘ möglich, <span style="color:#4C58FF">— '''◇''' —</span>, und im christlichen Glaubenskontext sinnvoll, was mit einer stimmigen <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Interpretation des GÖDEL-Kalküls gezeigt werden kann. Damit ist dann auch die Frage beantwortet, ob das GÖDEL-System sich plausibel als eine Theorie von GOTT und seinen Eigenschaften interpretieren lässt, bzw. als eine <span style="color:#FF6000">»''axiomatische''«</span> <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span>, wie sie André FUHRMANN apostrophiert. Das <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> ist der ,Individuumname‘ für den GOTT der Bibel, — ,GOTT‘ groß geschrieben —, im monotheïstischen, christlichen Glaubenskontext, den auch LEIBNIZ teilt. Dann steht der ,Name‘ auch synonym für das ,existierende‘ Individuum, d.h. für dessen ,Existenz‘.]</span> ''Es wäre aber doch zu wünschen, dass gescheite Männer'' <span style="color:#00B000">[ sic ! ]</span> ''den Beweis mit der Strenge einer mathematischen Evidenz vollendeten'', <span style="color:#00B000">[ was GÖDEL veranlasst hat, seine Version eines ‚ontologischen Beweises’ zu kreieren, dessen <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> man heute mit Computerprogrammen<ref>siehe Fußnote 11</ref> schon nachgewiesen hat ]</span> ... <span style="color:#FF6000">«</span>
Für GÖDEL war dieser Text eine intellektuelle Herausforderung, und er hat sie angenommen. Das war für GÖDEL sicher keine Glaubensangelegenheit. GOTT hat es ja auch nicht nötig, ‚bewiesen‘ zu werden. Wer <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> z. B. mit dem sog. ‚Urknall‘ gleich setzt, macht die <span style="color:#FF6000">»''zufällige Struktur der Welt''«</span> im ‚Urknall‘, <span style="color:#00B000">(pantheistisch)</span> zu einem ,Gott‘, was GÖDEL dezidiert für sein Kalkül ausgeschlossen haben wollte.
Kurt GÖDEL schreibt 1961 in einem Brief, in Anlehnung an den obigen Text ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»...''ich glaube, schon heute dürfte es möglich sein, rein verstandesmäßig ''<span style="color:#00B000">[ sic '''!''' ]</span>, ''(ohne sich auf den Glauben an irgendeine Religion zu stützen) einzusehen, dass die theologische Weltanschauung'', <span style="color:#00B000">[ dass es GOTT gibt ]</span>, ''mit allen bekannten Tatsachen'', <span style="color:#00B000">[ z. B. mit den Maßstäben einer modernen Logik ]</span>, ''durchaus vereinbar ist. Das hat schon vor 250 Jahren der berühmte Philosoph und Mathematiker LEIBNIZ versucht''.«</span><ref>Zitiert nach SCHIMANOVICH-GALIDESCU, M.-E., ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Princeton–Wien 1946–1966. Briefe an die Mutter</big></span>''‘, in ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kurt Gödel – Leben und Werk</big></span>''‘, ed. B.BULDT et al., Wien (HÖLDER–PICHLER–TEMSKY), 2001, Bd. 1.</ref>
===<div class="center"><span style="color:#660066">Die Interpretation des Kalküls</span></div>===
Wenn man sich das GÖDEL-Kalkül ansieht, wie es heute formalisiert vorliegt, stellt sich die Frage ''':''' <span style="color:#FF6000">„Lässt sich dieses System plausibel als eine Theorie von GOTT <span style="color:#00B000">(als eine ‚Rede von GOTT’ := <span style="color:#4C58FF">,Theologie’</span>)</span> und seiner Eigenschaften verstehen '''?''' “ — „Ist hier eine genuin <span style="color:#4C58FF">,theologische’</span> Interpretation möglich '''?''' “</span> Seine Herkunft aus der intellektuellen Auseinandersetzung des Logikers GÖDEL mit dem GOTT-gläubigen Philosophen LEIBNIZ und dem christlichen Theologen und Erzbischof ANSELM rechtfertigt diese Frage. Die <span style="color:#FF6000">„mathematische Evidenz“</span> des GÖDEL-Formalismus, <span style="color:#00B000">(im Anhang nachgestellt)</span>, ist allgemein anerkannt, <span style="color:#00B000">(Vorbehalte dagegen gibt es nur bei der Interpretation seiner Syntax, d.h. ob die Axiome, wie GÖDEL sie konzipiert hat, auch in unserer realen Welt ,wahr’ und ,annehmbar’ sind)</span>. Die <span style="color:#FF6000">„theologische Evidenz“</span> des GÖDEL-Systems wird durch eine ,Verankerung’ der Axiome und Definitionen in den <span style="color:#4C58FF">,theologisch’</span>-philosophischen Diskurs über GOTT evaluiert, der schon seit zweieinhalbtausend Jahren läuft. In diesen zweieinhalbtausend Jahren hat sich, — gegen ARISTOTELES und die antike Philosophie —, die Erkenntnis durchgesetzt, dass GOTT <span style="color:#FF6000">»''unabhängig''«</span> von der <span style="color:#FF6000">»''zufälligen''«</span> Raum-Zeit-Struktur unserer vergänglichen Welt ist. In meiner Darstellung des GÖDEL-Kalküls folge ich, <span style="color:#00B000">(im Unterschied zum Autographen GÖDELS, vom 10. Feb 1970)</span>, in der Axiom-Nummerierung, in der Syntax, und in der Beweis-Struktur, der Arbeit von André FUHRMANN ''':''' ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Existenz und Notwendigkeit. Kurt Gödels axiomatische Theologie‘</big></span>'' in ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Logik in der Philosophie‘</big></span>'' Hg. SCHROEDER-HEISTER, SPOHN und OLSSON, 2005, Synchron, Heidelberg, Seite 349–374. <span style="color:#00B000">(Die tiefer gestellte Notation der spezifischen ,Eigenschaft‘ einer Eigenschaft ist meine Ergänzung zur formalen Syntax, z. B. ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span>, angeregt durch die indizierende Schreibweise GÖDELS ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ,'''G''' Ess. '''x'''’ —</span>.)</span> Die Erkenntnisse zur Straffung und Präzisierung der GÖDEL-Syntax, <span style="color:#00B000">(besonders im Möglichkeitsbeweis)</span>, stammen aus der Arbeit von Günther J. WIRSCHING ''':''' ,''<span style="font-family: Times;"><big>Der Gödelsche Gottesbeweis</big></span>''‘, im Web <ref>https://edoc.ku.de/id/eprint/10243/1/OntBw.pdf</ref>. <span style="color:#00B000">(Auch der Hinweis auf AVICENNA kommt von WIRSCHING.)</span> Die Zitate von THOMAS von Aquin´s Stellungnahme zum Theorem ANSELMS, und von Georg Wilhelm Friedrich HEGEL zur Immanuel KANTS Ablehnung des Theorem ANSELMS, befinden sich in Franz SCHUPP, ,<span style="font-family: Times;"><big>''Geschichte der Philosophie im Überblick''</big></span>‘, Band 2 ‚<span style="font-family: Times;"><big>''Christliche Antike, Mittelalter''</big></span>‘, Hamburg 2003, Seite 168 und Seite 170.
Meines Erachtens ist der entscheidende Ansatzpunkt einer <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Interpretation das GÖDEL-Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">»''notwendige Existenz ist eine positive Eigenschaft''«</span>.
‚Frei‘ nach KANT ‚formuliere‘ ich ‚kurz‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">„Existenz ist keine Eigenschaft“</span>. Hier die Positionen KANTS zum Thema ‚Existenz‘ und ‚Eigenschaften‘ ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span>''… unbeschadet der wirklichen Existenz äußerer Dinge'', <span style="color:#00B000">[ kann man ]</span> ''von einer Menge ihrer Prädikate'', <span style="color:#00B000">[ d.h. Eigenschaften ],</span> ''sagen'' … ''':''' ''sie gehöreten nicht zu diesen ‚Dingen an sich selbst‘, sondern nur zu ihren Erscheinungen, und hätten außer unserer Vorstellung'' <span style="color:#00B000">[ ihrer, als ,wirklich‘ gedachten Erscheinung, ]</span> ''keine eigene Existenz, … weil ich finde, dass … '''alle Eigenschaften, die die Anschauung eines Körpers ausmachen''', bloß zu seiner Erscheinung gehören; denn die Existenz des Dinges, was erscheint, wird dadurch nicht … aufgehoben, sondern nur gezeigt, dass wir es'', <span style="color:#00B000">[ das Ding ]</span>, ''wie es ‚an sich selbst‘ sei'', <span style="color:#00B000">[ d.h. existiert ]</span>, ''durch Sinne gar nicht erkennen können''.<span style="color:#FF6000">«</span><ref>vgl. ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Prolegomena zu einer jeden künftigen Metaphysik, die als Wissenschaft wird auftreten können</big></span>''‘, Seite 289; https://www.korpora.org/kant/aa04/289.html</ref> <span style="color:#00B000"><small>(Hervorhebung durch KANT.)</small> [ Seine Prädikate, d.h. Eigenschaften, jedoch können wir mit unseren Sinnen ,anschauen‘, aber nur in Kombination mit unserer Vorstellung ihrer, als ,wirklich‘ gedachten Erscheinung, vermittelt durch den sog. ,transzendentalen Schematismus‘ unserer Einbildungskraft ''':'''</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''Eine verborgene Kunst in den Tiefen der menschlichen Seele''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">jedoch auch eines der ,dunkelsten‘ Kapitel in der K.d.r.V., bedingt durch KANTS Konzept von ,Wirklichkeit‘, bzw. ,Sein‘. ]</span>
Mit anderen Worten, man kann die ‚Existenz‘, bzw. das ‚Sein‘ der Dinge, <span style="color:#00B000">(das ‚Ding an sich’ bei KANT)</span>, nicht unter dem Mikroskop finden. Die ‚Existenz‘ bzw. das ‚Sein‘ ist keine sinnlich registrierbare ‚Eigenschaft‘ z. B. des rekonstruierten ‚Stadt-Schlosses‘ in Berlin. <span style="color:#00B000">(‚Sein‘ ist kein reales ‚Prädikat‘.)</span> Dafür haben wir andere Fähigkeiten ''':''' Ich kann seine ‚Existenz‘ mit meinem Verstand einsehen, weil auch ich selbst ‚existiere‘. Seine ‚Ansicht‘, wie ‚gefällig‘ es ist, und auch weitere ‚Eigenschaften‘, die mir auffallen, kann ich mit einem Handy-Foto dokumentieren. Diese ‚Eigenschaften‘ sind nicht die Ursache, dass das ‚Berliner Schloss‘ existiert. Wohl aber die Rekonstruktion dieses Schlosses ist die ‚Ursache‘, dass es ,existiert‘, und jetzt so aussieht. Insofern ist ‚Existenz‘ keine ‚Eigenschaft‘, sondern die ‚Existenz‘ des Dinges ist die Voraussetzung, der ‚Grund‘, dass ich die ‚Eigenschaften‘ des Dinges mit meinen Sinnen feststellen kann.
In einer Auseinandersetzung mit CARTESIUS schreibt KANT, philosophisch ‚tiefgründig‘ und logisch ‚exakt‘, über dessen <span style="color:#FF6000"><span style="font-family: Times;"><big>„Cogito, ergo sum“</big></span></span> ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span>''Das ‚Ich denke‘ ist ein empirischer Satz, und hält den Satz ‚Ich existiere‘ in sich. Ich kann aber nicht sagen ''':''' ‚Alles, was denkt, existiert‘; denn da würde die Eigenschaft des Denkens'', <span style="color:#00B000">[ eine essentielle Eigenschaft ]</span>, ''alle Wesen, die sie besitzen, zu notwendigen'' <span style="color:#00B000">[ d.h. notwendig existierenden ]</span> ''Wesen machen''. <span style="color:#00B000">[ Was allein nur von GOTT ausgesagt werden kann; mit AVICENNA, als anerkannter ARISTOTELES-Kommentator ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist das einzige Sein, bei dem Essenz'' <span style="color:#00B000">[ ‚Wesenseigenschaften‘ ]</span> ''und Existenz'' <span style="color:#00B000">[ ‚Dasein‘ ]</span> ''nicht zu trennen sind und das daher notwendig an sich da ist''«, <span style="color:#00B000">— konform mit GÖDEL ''':'''</span> »''notwendige Existenz ist eine positive'' <span style="color:#00B000">[ essentielle ]</span> ''Eigenschaft''«</span> ].</span> ''Daher kann meine Existenz auch nicht aus dem Satz, ‚Ich denke‘, als'' <span style="color:#00B000">[ logisch ]</span> ''gefolgert angesehen werden, wie CARTESIUS dafür hielt (weil sonst der Obersatz : ‚Alles, was denkt, existiert‘, vorausgehen müsste), sondern ist mit ihm identisch.'' <span style="color:#00B000">[ Eine einfache Schlussfolgerung ''':''' meine ‚Existenz‘ ist auch nicht von meiner ‚Eigenschaft‘ Denken ‚verursacht‘. ,Existenz‘ ist nicht bloß ein ,Gedanke‘ von mir. ]</span><span style="color:#FF6000">«</span> <span style="color:#00B000">(Aus der Anmerkung 41 zu den ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Paralogismen der reinen Vernunft</big></span>''‘, in ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kritik der reinen Vernunft</big></span>''‘, Seite 275,<ref>https://korpora.org/kant/aa03/275.html</ref> mit meinem Einschub des AVICENNA-Zitat aus Wikipedia.<ref>{{w|Avicenna#Metaphysik}}</ref>)</span>
Mit anderen Worten ''':''' <span style="color:#FF6000">„Die Eigenschaft, dass ich denken kann, ist nicht die Ursache meiner ‚Existenz‘“</span>, sondern, <span style="color:#FF6000">„Die Liebe meiner Eltern und ihre Entscheidung füreinander ist die Ursache meiner ‚Existenz‘. Daher ‚bin’ ich. Und weil ich ein Mensch ‚bin‘, kann ich denken.“</span> Auch mit diesen Anmerkungen ist leicht einsehbar, dass ‚Existenz‘ keine ‚Eigenschaft‘ ist — außer bei GOTT. In GOTT ist ‚Dasein‘ die ‚Wesenseigenschaft‘ GOTTES, d.h. ‚Dasein‘ und ‚Wesen‘ sind in GOTT untrennbar verbunden; sind <span style="color:#FF6000">„koinzident“</span> ‚eins‘. Das ist die Einzigartigkeit im Wesen GOTTES, dass GOTT immer schon ‚da‘ ist. Die Frage nach dem ‚Wesen‘ GOTTES lautet ''':''' <span style="color:#FF6000">„Was bist du ? “</span>/<span style="color:#CC66FF">„Wer bist Du ? “</span> Antwort, Exodus 3,14 ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Ich bin der ‚Ich-Bin-Da‘'' <span style="color:#00B000">[ für euch und für immer ]</span>«.</span> Weil GOTT für uns immer schon ‚da‘ ist, — <span style="color:#CC66FF">„von Ewigkeit zu Ewigkeit“</span> —, hat GOTT es nicht nötig, ‚bewiesen‘ zu werden. <span style="color:#00B000">(In der Mathematik ist ein ‚Satz‘ erst dann ‚wahr‘ und ‚existent‘, wenn er bewiesen ist. Bei GOTT ist es jedoch nicht so ''':''' GOTTES ‚Existenz‘ ist nicht erst dann ‚wahr‘, wenn seine ‚Existenz‘ von uns ‚bewiesen‘ ist. Sein ‚Dasein‘ ist jedem unserer ‚Beweisversuche‘ immer schon voraus. Der Zugang zu GOTT ist nicht der ,Beweis‘, sondern der ,Glaube‘. Wer an GOTT glauben ,will‘, dem antwortet GOTT. Wer nicht an GOTT glauben ,will‘, dessen Entscheidung respektiert GOTT, und drängt sich nicht auf. Die Glaubens-Entscheidung hat jedoch für jeden Menschen eine existenzielle Konsequenz ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet; wer aber nicht glaubt'', <span style="color:#00B000">[ und diese Entscheidung auch im Augenblick der ,Wahrheit‘, im Tod, in der sog. ,Endentscheidung‘, nicht widerruft ]</span>, ''wird verurteilt werden''«,</span> <small>({{Bibel | Markus Evangelium |16|16|EU}})</small>. Das Urteil lautet ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''zweiter Tod ''':''' der Feuersee''«</span>, <small>({{Bibel | Offenbarung |20|14f|EU}})</small>, ohne Berufungsmöglichkeit. <span style="color:#CC66FF">»''Ohne Glauben aber ist es unmöglich, Gott zu gefallen; denn wer zu Gott kommen will, muss glauben, dass er ist und dass er denen, die ihn suchen, ihren Lohn geben wird''«.</span> <small>({{Bibel | Hebräer Brief|11|6|EU}})</small>)</span>
Das GÖDEL-Axiom-5 ist m.E. der entscheidende Ansatzpunkt einer stimmigen <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Interpretation der GÖDEL-Axiomatik.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Das Kalkül ist kein Existenz-Beweis für GOTT</span></div>===
Die allgemeine <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> des GÖDEL-Formalismus, d.h. seine ‚Schlusskraft‘, ist von kompetenten Leuten<ref>„GÖDELS Argumentationskette ist nachweisbar korrekt – so viel hat der Computer nach Ansicht der Wissenschaftler Christoph BENZMÜLLER und Bruno WOLTZENLOGEL-PALEO nun gezeigt;“ vgl. https://www.fu-berlin.de/presse/informationen/fup/2013/fup_13_308/index.html</ref> schon festgestellt worden, <span style="color:#00B000">(im Anhang ‚nachrechenbar‘ mit den Regeln und Gesetzen einer modalen Prädikatenlogik 2. Stufe)</span>. Das GÖDEL-Kalkül ist jedoch kein ‚moderner‘<span style="color:#FF6000">„Existenz-Beweis“</span> für GOTT, wofür es gehalten oder meistens bezweifelt wird, sondern setzt, <span style="color:#00B000">(theoretisch methodisch)</span>, den <span style="color:#FF6000">„Glauben an die Existenz GOTTES“</span> schon voraus, ohne ihn zu hinterfragen. Das <span style="color:#FF6000">„Dasein“</span> bzw. die <span style="color:#FF6000">„Existenz“</span> GOTTES wird mit der Definition-1 für <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, bzw. mit dem Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ — </span>, im Kalkül ‚definitorisch‘ bzw. ‚axiomatisch‘ als Kalkül-,Annahme‘ eingeführt, unter der Voraussetzung, dass die ‚Eigenschaft‘ <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘ := </span><span style="color:#FF6000">„Göttlichkeit“</span> <span style="color:#00B000">(Essenz)</span> und das <span style="color:#FF6000">„Dasein GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> <span style="color:#00B000">(Existenz)</span>, ontologisch ‚identisch‘, genauer ''':''' <span style="color:#FF6000">„koinzident“</span> sind, was GÖDEL im Axiom-5 definitiv für sein System vorschreibt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ — </span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''notwendige Existenz ist eine positive Eigenschaft''«</span>. Das <span style="color:#FF6000">„Dasein GOTTES“</span> ist faktisch äquivalent zur <span style="color:#FF6000">„notwendigen Existenz als GOTT“</span>; und <span style="color:#FF6000">„Göttlichkeit“</span> ist die <span style="color:#FF6000">„positive Eigenschaft in GOTT“</span>. Beides ist nach Axiom-5 ‚identisch‘, d.h. dem ‚Sein nach‘ dasselbe, und daher konvertierbar. Beide, <span style="color:#00B000">(sowohl die Essenz, als auch die Existenz GOTTES)</span>, werden daher auch mit demselben Term ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> im Kalkül dargestellt. Der traditionelle, christliche ,GOTT-Glaube‘ wird zugleich mit diesem Term <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘ := </span> <span style="color:#FF6000">„GOTT“ <span style="color:#00B000">|</span> „göttlich“</span>, im 2. Beweisgang, dem Basisbeweis, und im 3. Beweisgang für das Theorem ANSELMS, jeweils als ,methodologische‘ Prämisse :01: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span> regulär <span style="color:#00B000">( ├ )</span> und explizit eingeführt ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''steht für den GOTT'' <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span> ''der Christen''«</span>. Das ist die ,modal‘-frei gewählte, <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span> Kalkül-,Annahme‘, <span style="color:#00B000">(als ,Argument-Einführung‘ := <span style="color:#4C58FF">‚'''AE:'''‘</span> )</span>, und wird dann mit Definition-1 näher ,bestimmt‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔∀X(PX→Xx)'''‘ — </span> ''':''' <span style="color:#FF6000"> »''Das'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''steht genau dann für ‚GOTT‘'' <span style="color:#00B000">|</span> ''‚göttlich‘'', <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, ''wenn'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''alle positiven Eigenschaften, bzw. Vollkommenheiten'', <span style="color:#4C58FF">‚'''PX'''‘</span>, ''hat''«</span>, entsprechend dem ‚Quelltext‘ bei LEIBNIZ. <span style="color:#00B000">(Das ,postulierte‘ Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PG'''‘ —</span>, wird standardmäßig gelesen als <span style="color:#FF6000">»''Göttlichkeit ist eine positive Eigenschaft''«</span>, hat aber auch die alternative Leseart ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist perfekt d.h. vollkommen''«</span>, was <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> auch richtig ist; mit <span style="color:#4C58FF">‚'''P'''‘ </span> := <span style="color:#FF6000">„Perfektion“/„Vollkommenheit“</span> ist dann die Summe aller <span style="color:#FF6000">„positiven Eigenschaften“</span>.)</span> Mit Axiom-3, — in dieser <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Leseart —, ist der ‚Wenn-Satz‘ in Definition-1 ‚aufgelöst‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT hat alle positiven Eigenschaften, weil er ‚perfekt‘ ist''«</span>.
In Definition-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x ↔ ∀X(X'''<sub>ess</sub>'''x →□∃yXy)'''‘ —</span>, wird die ,für uns‘ <span style="color:#FF6000">„notwendige Existenz“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>‘ —, </span> durch die ,aus sich‘ <span style="color:#FF6000">„notwendig“</span> <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span> instanziierten <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaften“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(als zu den Transzendentalia gehörig)</span>, bestimmt. Das GÖDEL-Kalkül setzt sowohl in Definition-3 als auch im Axiom-5 das Theorem des ARISTOTELES von der ontologischen ‚Identität‘, d.i. die Koinzidenz von <span style="color:#FF6000">„Dasein“</span>, <span style="color:#00B000">(Existenz)</span> und <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaften“</span>, <span style="color:#00B000">(Essenz)</span> im prinzipiell <span style="color:#FF6000">„unbewegten Erstbewegenden“</span> voraus. Ohne diese Annahme bzw. ohne Axiom-5, würde das GÖDEL-Kalkül nicht ‚funktionieren‘. Das GÖDEL-Theorem-2.1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx→G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span>, kann unter dieser Voraussetzung dann, <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> richtig und eindeutig, so gelesen werden ''':''' <span style="color:#FF6000">„Wenn <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> für GOTT, <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, als Individuum steht, dann ist GOTT-Sein, <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, <span style="color:#00B000">(,Existenz‘)</span>, das Wesen, <span style="color:#4C58FF">—<sub>ess</sub>—, </span> <span style="color:#00B000">(,Essenz‘)</span>, GOTTES <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span>”</span><ref>vgl. z.B. THOMAS von Aquin ''':''' ,''<span style="font-family: Times;"><big>De Ente et Essentia</big></span>''’, Kapitel 5 ''':''' „Deus, cuius essentia est ipsummet suum esse“ ''':''' „GOTT, dessen Wesen sein eigenes Sein ist“.</ref>, statt der <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> unrichtigen Lesearten in der Wikipedia ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Göttlich ist eine essentielle Eigenschaft jedes göttlichen Wesens''«</span><ref>{{w|Gottesbeweis#Kurt_Gödel|Gottesbeweis 2.1.2, Theorem 2}}; Version vom 10.09.2025</ref>, oder bei Christoph BENZMÜLLER et alia, im sog. ,Theorembeweiser‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Gottähnlich zu sein ist eine Essenz von jeder gottähnlichen Entität''«</span><ref>[https://www.fu-berlin.de/presse/informationen/fup/2013/fup_13_308/index.html ‚Gödels „Gottesbeweis“ bestätigt’, Theorem 2]</ref>, mit der suggestiven Annahme, es gäbe mehrere ,göttliche Wesen‘, bzw. ,gottähnliche Entitäten‘, was der monotheïstischen, abendländischen Tradition, bzw. dem <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Theorem von der ,Unvergleichlichkeit‘ und ,Einzigartigkeit‘ GOTTES widerspricht, das im GÖDEL-Kalkül mit Korollar-3 bestätigt wird. <span style="color:#00B000">(Die Interpretation <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘ :=</span> <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, als ,Individuumname‘, ist synonym zum <span style="color:#FF6000">„Dasein <span style="color:#00B000">(Existenz)</span> GOTTES“</span>, und äquivalent zur ‚positiven Eigenschaft‘ <span style="color:#FF6000">„Göttlichkeit“</span>, alias <span style="color:#FF6000">„göttlich zu sein“</span> = <span style="color:#FF6000">„GOTT zu sein“</span> = <span style="color:#FF6000">„GOTT-Sein“</span>; und mit dem GÖDEL-Term ''':''' <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''<sub>ess</sub>‘ :=</span> <span style="color:#FF6000">„das Wesen <span style="color:#00B000">(Essenz)</span> GOTTES“</span>.)</span>
<div class="center"><span style="color:#FF6000"><span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘ :=</span> „'''G'''öttlichkeit“ <span style="color:#4C58FF">↔</span> „'''G'''OTT“ <span style="color:#4C58FF">↔</span> „'''G'''OTT-Sein“</span> </div>
Die Rechtfertigung für diese <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span> Dreifach-Äquivalenz für <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, im GÖDEL-Kalkül, gibt Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ — </span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''die positive <u>Eigenschaft</u>'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, ''Göttlichkeit'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, ''äquivalent zu GOTT als Individuum-Name'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, ''ist auch äquivalent zum Dasein GOTTES'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, ''gleichbedeutend mit notwendiger <u>Existenz</u>'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>‘ —</span>'', dem <u>Sein</u> GOTTES für uns''«</span>. Hier hat GÖDEL explizit <span style="color:#FF6000">„Eigenschaft“</span> mit <span style="color:#FF6000">„Existenz“</span> bzw. <span style="color:#FF6000">„Sein“</span> gleichgesetzt; <span style="color:#00B000">(was jedoch nach KANT für alles, was in unserer Welt ‚existiert‘, bzw. für alles, was zur <span style="color:#FF6000">»''zufälligen Struktur der Welt''«</span> gehört, wie GÖDEL selbst sagt, in jedem Fall ‚unstatthaft‘ ist ''':''' <span style="color:#FF6000">„Existenz ist keine Eigenschaft“</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">„Sein ist kein reales Prädikat“</span>)</span>. Jedoch wegen dieser ‚Gleichsetzung‘, die einzig und allein, der aristotelisch-<span style="color:#4C58FF">,theologischen‘</span> Tradition entsprechend, singulär nur in GOTT ‚statthaft‘ ist, kann jetzt die ‚positive Eigenschaft‘ <span style="color:#00B000">(Essenz)</span> <span style="color:#FF6000">„Göttlichkeit“</span> <span style="color:#00B000">(ontologisch korrekt)</span> gelesen werden als <span style="color:#FF6000">„das, was GOTT zu dem macht, ‚was‘ GOTT an sich selbst ist“</span>, nämlich zu seinem <span style="color:#FF6000">„GOTT-Sein“</span> <span style="color:#00B000">(Existenz)</span>, zu seinem <span style="color:#FF6000">„Dasein als GOTT“</span>; zur Tatsache, dass <span style="color:#FF6000">„GOTT GOTT ist“</span>, d.h. dass <span style="color:#FF6000">„GOTT als GOTT ‚da‘ ist“</span>. Das ist, <span style="color:#00B000">(und da folgt ARISTOTELES seinem Lehrer PLATO)</span>, nach traditioneller Auslegung, die übliche, ontologische Funktion des ‚Wesens‘<span style="color:#00B000"> | <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>οὐσία</big></span>“</span> | ‚usía‘ |</span> eines Seienden ''':''' es ‚macht‘ das Seiende zu dem, ‚was‘ es ist; es ist die ‚Ursache‘ dafür, dass das Seiende, das ‚ist‘, ‚was‘ es ist | ‚Was-Sein‘ — ‚Wesen‘. <span style="color:#00B000">(ARISTOTELES lokalisiert jedoch das ,Wesen‘ im Seienden, im Gegensatz zu PLATO, der das ,Wesen‘, — ,getrennt‘ vom Seienden —, in den allgemeinen ,Ideen‘ lokalisiert.)</span>
Da aber in ‚Gott‘, <span style="color:#00B000">(dem <span style="color:#FF6000">„unbewegten, ‚unverursachten‘ Erstbeweger“</span>)</span>, Prozesshaftes, ‚Ursächliches‘ auszuschließen ist, ist die übliche prozesshafte, ‚ursächliche‘ Funktion von <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>οὐσία</big></span>“</span><span style="color:#00B000"> | ‚usía‘ |</span> ,Wesen‘ im <span style="color:#FF6000">„Erstbewegenden“</span> nach ARISTOTELES, sozusagen, schon ‚zum Abschluss‘ gekommen, schon ‚verwirklicht‘, — <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ἐν-έργεια οὖσα</big></span>“</span><span style="color:#00B000"> | ‚en-érgeia úsa‘</span> —, schon ‚ins-Werk‘ gesetzt; <span style="color:#00B000">(<span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>τὸ ἔργον</big></span>“</span> | ‚to érgon‘ | ‚das Werk‘; <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ἐνέργεια</big></span>“</span> | ‚enérgeia‘ | ,Wirksamkeit‘, ,Wirklichkeit‘, ,Aktualität‘, ,Energie‘; und <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>οὖσα</big></span>“</span> | ,úsa‘ | feminin Nominativ Singular von <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ὤν</big></span>“</span> | ‚ón‘ | ‚seiend‘)</span>. Sein ,Wesen‘ ist im ,Dasein‘ vollendet, ist ,wirkliches, verwirklichendes Sein‘, ‚seiende Aktualität‘, <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>actus purus</big></span>“</span> ''':''' sein Wesen ist ‚reine Tätigkeit‘, ,reine verwirklichende Gegenwärtigkeit‘, d.h. ,existent‘, ohne jede prozesshafte ‚Potenzialität‘. Aus der wichtigen und richtigen Erkenntnis, dass GOTT <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen'' <span style="color:#00B000">[ Raum-Zeit-]</span>''Struktur unserer Welt''«</span> ist, folgt mit der ontologischen Identität von ,Dasein‘ und ,Wesen‘ in GOTT ''':''' Der zeitlos ewige GOTT ist <span style="color:#FF6000">»''notwendig aus sich'' <span style="color:#00B000">(von Natur aus)</span> ''immer schon da''«</span>, m.a.W. ist <span style="color:#FF6000">„zeitlos-ursprungslos“</span>. Insofern ist <span style="color:#FF6000">„Göttlichkeit“</span> die <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaft“</span>, die im <span style="color:#FF6000">„Dasein GOTTES“</span> d.h. in <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, schon ihr ‚Ziel‘, ihre Vollendung, — <span style="color:#FF6000">„Perfektion“</span>, Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, erreicht hat. GOTT ist <span style="color:#FF6000">»''vollkommen''«</span> und darum auch <span style="color:#FF6000">»''notwendig für uns immer schon ‚da‘''«</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ — </span>. GOTT ist in seinem ‚zeitlosen Wesen‘ <span style="color:#FF6000">„unverursacht“</span>, da er <span style="color:#FF6000">»''notwendig aus sich'' <span style="color:#00B000">(von Natur aus)</span> ''vollkommen''«</span> ist ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□PG'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(eine Instanz von Axiom-4)</span>. <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, ist die <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaft“</span>, bzw. das <span style="color:#FF6000">„Wesen GOTTES“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''G'''<sub>ess</sub>‘ —</span>. <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist ,der‘ Vollkommenste''«</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>. Und zur absoluten <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit“</span> gehört <span style="color:#FF6000">„notwendig“</span> auch das <span style="color:#FF6000">„Existieren“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ — </span>. <span style="color:#FF6000">„Notwendige Existenz“</span> gehört zu den ,ultimativen‘ Transzendentalia in GOTT, was GÖDEL mit Definition-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x ↔ ∀X(X'''<sub>ess</sub>'''x →□∃yXy)'''‘ —</span>, syntaktisch formalisiert hat, wenn hier das <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> und auch das <span style="color:#4C58FF">‚'''y'''‘</span>, für den Dreifaltigen GOTT der Christen steht, was dann im Korollar-3, mit der Identität, bzw. der Koinzidenz beider Individuum-Variablen, explizit gezeigt wird.
Entscheidend für diese Interpretation des GÖDEL-Systems ist ''':''' nur unter der ,modal‘ notwendigen Voraussetzung der ontologischen ‚Identität‘ von <span style="color:#FF6000">„Sein“</span> und <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span>, Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — '''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span>, bzw. der ‚Gleichsetzung‘, <span style="color:#00B000">(Koinzidenz)</span>, von <span style="color:#FF6000">„notwendiger Existenz“</span> mit den ‚positiven‘ Wesenseigenschaften, der <span style="color:#FF6000">„Essenz“</span> in GOTT, Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ — </span>, ‚funktioniert‘ die GÖDEL-Axiomatik '''!''' Diese ‚Identität‘, bzw. ,Koinzidenz‘ wird in ARISTOTELES, ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Metaphysik</big></span>''‘, Buch XII 7, in einem Indizienbeweis erbracht, der mit der Methode der philosophischen Induktion zum Ergebnis kommt ''':'''
::<span style="color:#FF6000">» … ''es muss'' <span style="color:#00B000">[ notwendig ]</span> ''etwas geben, das, ohne selbst ‚bewegt‘'' <span style="color:#00B000">[ </span>''worden''<span style="color:#00B000"> ]</span> ''zu sein'', <span style="color:#00B000">[ ‚unentstanden‘ ]</span>, ''alles Übrige wie ein Geliebtes ‚bewegt‘'' <span style="color:#00B000">[ ‚entstehen lässt‘ ]</span>«</span>, das darum ‚zugleich‘ <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>αἴδιον καί οὐσία καί ἐνέργεια οὖσα</big></span>“ <span style="color:#00B000">|</span> »<span style="color:#00B000">[ zeitlich-]</span>''ewig, sowohl <u>Wesen</u>'', <span style="color:#00B000">[ etwas Konkretes, Essentielles ]</span>, ''als auch seiende Wirksamkeit — ''<span style="color:#00B000">[ </span>„<span style="font-family: Times;"><big>actus purus</big></span>“, „reine Tätigkeit“<span style="color:#00B000"> ]</span> ''— verwirklichendes, wirkliches <u>Sein</u> ist'', <span style="color:#00B000">[ ein Existierendes, das alles Übrige ,zur Existenz‘ bringen kann ]</span> «</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ὀρεκτόν καί νοητόν</big></span>“ <span style="color:#00B000"> | ,orektón kai noêtón‘ | </span> »''das ersehnt und erkennbar ist''.«</span> <span style="color:#00B000">(''<span style="font-family: Times;"><big>vgl. ,Metaphysik</big></span>''‘ XII 7, 1072a,23 – 1072b,4)</span>
Was <span style="color:#FF6000">»''alles Übrige''«</span> ,zur Existenz‘ bringen kann, bzw. ,verwirklichen‘ kann, muß auch selbst, als etwas Konkretes, Essentielles, ,existieren‘, bzw. ,wirklich sein‘. Die, daraus abgeleitete, ontologische ‚Identität‘, — ,Koinzidenz‘ —, von ‚Wesen‘ und ‚Sein‘, <span style="color:#00B000">(Ziel aller Sehnsucht und jedes Erkenntnisstrebens)</span>, <span style="color:#FF6000">»''ist das Privilegium der Gottheit allein''«</span> ''':''' mit Gottfried Wilhelm LEIBNIZ interpretiert, entsprechend einer adäquaten, aristotelisch-<span style="color:#4C58FF">,theologischen‘</span> Tradition. Dieses induktive, ‚ontologisch‘ a-posteriori Ergebnis aus der ‚Prinzipienforschung‘ des ARISTOTELES ist die metaphysische und logische Voraussetzung, dass GÖDEL seine Axiomatik im Kalkül des sog. ‚ontologischen Gottesbeweises‘ a-priori des ANSELM von Canterbury, und nach LEIBNIZ, deduktiv korrekt formulieren konnte; <span style="color:#00B000">(vgl. 3. Beweisgang)</span>.
Angenommen, die Variable <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span> steht für den <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, der Christen, <span style="color:#00B000">(siehe Anhang, Term :01: im 2. Beweisgang)</span>, dann ist, — auf Grund von diesem Beweisgang —, in unserer Welt ,wahr‘ und evident ''':''' die ‚positive Eigenschaft‘ <span style="color:#FF6000">»''Göttlichkeit''«</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, und das faktische <span style="color:#FF6000">»''‚Da‘-Sein'' <span style="color:#00B000">[ Existenz ]</span> ''GOTTES''«</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, ‚benennen‘, ontologisch ident, denselben Sachverhalt ''':''' nämlich das, was wir das <span style="color:#FF6000">»''Wesen'' <span style="color:#00B000">[ Essenz ]</span> ''GOTTES''«</span>, <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''G'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, nennen. <span style="color:#FF6000">»''Göttlichkeit'', bzw. ''GOTT-‚Sein‘ ist das Wesen GOTTES''«</span>, und dann umgedreht und äquivalent ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das Wesen GOTTES ist sein ‚Da‘-Sein als GOTT'', bzw. ''seine Göttlichkeit''«</span>, m.a.W. ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist wesentlich ‚grundlos‘'' <span style="color:#00B000">[ d.h. </span> ''notwendig aus sich''<span style="color:#00B000"> ]</span> ''‚da‘''«</span>. Das ist das Einzigartige im <span style="color:#FF6000">»''Wesen GOTTES''«</span> ''':''' GOTT ist, zeitlos-ewig, für uns immer schon ‚da‘, und das ‚ist‘ sein <span style="color:#FF6000">»''Wesen''«</span>; vorausgesetzt, ,angenommen‘, man glaubt an GOTT ''':''' Term :01:. <span style="color:#00B000">(Der schon von GÖDEL indizierte Term <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''G'''<sub>ess</sub>‘ — </span> ,expliziert‘ nur eine der drei Lesearten, die der Term <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''G'''‘ — „theologisch“</span> ,impliziert‘.)</span> Theorem-2 hat somit die syntaktische Form einer Definition ''':'''
<div class="center"><span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span></div>
Somit kann GOTT ‚explizit‘ <span style="color:#00B000">(aus einer bewiesenen Kalkül-Definition)</span> <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> genauer ‚bestimmt‘ werden ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist gerade deswegen GOTT, weil sein überzeitlich-ewiges und an sich ‚grundloses‘'' <span style="color:#00B000">[ aber für uns notwendiges ]</span> ''Dasein'' <span style="color:#00B000">[ Existenz ]</span> ''als GOTT, ontologisch, — dem Sein nach —, identisch ist mit seinem persönlichen und für uns liebevollen Wesen'' <span style="color:#00B000">[ Essenz ]</span> ''als GOTT; diese Identität von Dasein und Wesen gilt einzig und allein nur bei GOTT.''«</span> Die philosophische Frage nach dem <span style="color:#FF6000">„Wesen GOTTES“</span> lautet, <span style="color:#00B000">(auf die Person bezogen)</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">„Was bist du ? “</span> Sie ist äquivalent zur <span style="color:#4C58FF">,theologisch’</span>-biblischen Frage MOSES ''':''' <span style="color:#CC66FF">„Wer bist Du ? “</span> Die bekannte Antwort des GOTTES-JHWH aus ‚Exodus 3,14‘ thematisiert das persönliche, für uns liebevolle und für immer notwendige <span style="color:#FF6000">„Dasein GOTTES“</span> ''':''' <span style="font-family: Times;"><big>‘אֶֽהְיֶ֖ה אֲשֶׁ֣ר אֶֽהְיֶ֑ה‚</big></span> <span style="color:#00B000">| ‚eh'jeh asher eh'jeh‘ |</span> <span style="color:#CC66FF">»''Ich bin der ‚Ich-Bin-Da‘'', <span style="color:#00B000">[ für euch und für immer ]</span>«.</span> Mit diesem Zitat aus der Bibel ist die GÖDEL-Axiomatik, sozusagen, <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> ‚verifiziert‘. Sie hat einerseits im Theorem-2 ihren philosophischen ‚Abschluss’ erreicht, und andererseits damit formal-syntaktisch den ‚Anschluss‘ an eine allgemeine Basis-Glaubensaussage gefunden, die ‚an sich‘ für jeden CHRIST-gläubigen Menschen ‚selbstverständlich‘ ist. Was in der Metaphysik des ARISTOTELES das Ergebnis einer philosophischen ,Induktion‘ a-posteriori ist ''':''' <span style="color:#FF6000">„,Dasein‘ ist das ,Wesen‘ GOTTES“</span>, — <span style="color:#00B000">(das mit Theorem-2, auch ein Ergebnis der deduktiven GÖDEL-Axiomatik a-priori ist ''':''' die Beweisgrundlage für den Konsequenz-Teil im Theorem AMSELMS)</span>, — das ist in der Bibel die Grundüberzeugung jedes Menschen, der an GOTT glaubt ''':''' GOTT ist für uns immer schon <span style="color:#FF6000">„da“</span>, weil er uns liebt. Das ist das, <span style="color:#FF6000">„was“</span> GOTT für uns als GOTT ausmacht, — sein Wesen ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Wir haben die Liebe, die GOTT zu uns hat, erkannt und gläubig angenommen. GOTT ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in GOTT und GOTT bleibt in ihm.''«</span>, <small>({{Bibel | 1. Johannesbrief |4|16|EU}})</small>
Das eigentliche Ergebnis der GÖDEL-Axiomatik ist somit die ‚triviale‘ Erkenntnis, dass GOTT, <span style="color:#FF6000">„unverursacht“ <span style="color:#00B000">|</span> „grundlos“</span>, für uns immer schon ‚da‘ ist, — <span style="color:#CC66FF">„von Ewigkeit zu Ewigkeit“</span> —, vorausgesetzt <span style="color:#00B000">(‚angenommen‘)</span>, man ‚glaubt‘ an den zeitlos-ewigen GOTT. <span style="color:#00B000">(Der Glaube an die Zeitlosigkeit GOTTES ist mit der ‚Annahme‘ von Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist perfekt''«</span>, und der ‚Annahme‘ der Definition-1 für <span style="color:#4C58FF"> ‚'''Gx'''‘ := </span> den <span style="color:#FF6000">„GOTT der Christen“</span>, im Kalkül ‚implizit‘ schon eingeführt, da die Axiome und Definitionen, — nach GÖDEL —, nur dann <span style="color:#FF6000">»''wahr''«</span> sind, wenn sie <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen''</span> [ Raum-Zeit-]<span style="color:#FF6000">''Struktur''«</span> unserer Welt sind. Das ,impliziert‘ auch, dass der GOTT von Axiom-3 und Definition-1 ebenfalls <span style="color:#FF6000">»''unabhängig''«</span> von Raum und Zeit, d.h. zeitlos-ewig ist '''!''' )</span>
Wer an den GOTT der Bibel glaubt, kann sich von der ‚Vernünftigkeit‘ seines Glaubens mit Hilfe des sog. ,ontologischen‘ Gottesbeweises nach ANSELM von Canterbury, mit Kurt GÖDEL <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig''«</span>, überzeugen. <span style="color:#00B000">(Das war auch die Absicht ANSEMS '''!''' )</span> Die Annahme, es sei ‚unmöglich‘, dass es GOTT gibt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''¬◇∃xGx'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(dezidierter Atheismus)</span>, führt im GÖDEL-Kalkül formal zu einem logischen Widerspruch; vgl. z. B. ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Gödels Möglichkeitsbeweis</big></span>''‘, in ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Der Gödelsche Gottesbeweis</big></span>''‘, Seite 17, von Günther J. WIRSCHING; (https://edoc.ku.de/id/eprint/10243/1/OntBw.pdf), d.h. es ist also nicht ‚unmöglich‘, dass es GOTT gibt. Der GOTT-Glaube ist mit den Maßstäben einer modernen Logik <span style="color:#FF6000">»''durchaus vereinbar''«</span> und darum ,vernünftig‘. Damit steht fest ''':''' das GÖDEL-Kalkül ist kein moderner ‚Existenz-Beweis‘ für den GOTT der Bibel, sondern es setzt, <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig''«</span>, ,methodologisch‘, den Glauben an die Existenz eines ewigen GOTTES voraus, der, — <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen Struktur unserer '' <span style="color:#00B000">[ vergänglichen ]</span> ''Welt''«</span> —, für uns immer schon ‚da‘ ist. Wenn aber einmal als fix ‚angenommen‘ worden ist, <span style="color:#00B000">(als Prämisse)</span>, dass es wahr ist, dass GOTT ‚existiert‘, dann ist natürlich die ‚Annahme‘, dass GOTT ‚nicht existiert‘, falsch. Aber sie ist auch ,unlogisch‘ und ,unvernünftig‘, weil die Annahme ''':''' ,''Es ist unmöglich, dass es einen GOTT gibt''‘, offensichtlich und eindeutig zu einem Widerspruch führt; was z. B. Günther J. WIRSCHING mit seiner Version des <span style="color:#00B000">(nicht umkehrbaren)</span> ‚Möglichkeitsbeweises‘ für ,GOTT‘, explizit vorexerziert hat. <span style="color:#00B000">(Siehe Anhang ''':''' GÖDELS ‚Möglichkeitsbeweis‘ als ,Widerlegung‘ eines Nicht-GOTT-Glaubens; in Entsprechung zu Psalm 14,1 und Psalm 53,2 ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Der'' <span style="color:#00B000">[ ,unvernünftige‘ ]</span> ''Tor sagt in seinem Herzen ''':''' Es gibt keinen Gott. Sie handeln verderbt, handeln abscheulich; da ist keiner, der Gutes tut''«</span>. Historischer Hintergrund zu diesem Psalm-Text ''':''' Die Zerstörung des Tempels in Jerusalem durch die Truppen des NEBUKADNEZAR II.)</span> Der Logiker GÖDEL hat in seinem System zum ,ontologischen Beweis‘ keine ‚formale Unentscheidbarkeit‘ <span style="color:#00B000">(Agnostizismus)</span> feststellen können, wie auf einem anderen Feld seiner Forschungsarbeiten.
Das GÖDEL-Konsequenz-Teil von der ‚Notwendigkeit‘ GOTTES ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(die ‚Konsequenz’ aus dem ‚widerspruchsfreien‘ Korollar-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —,</span>)</span> im ‚Theorem ANSELMS‘, ist <span style="color:#00B000">(im 3. Beweisgang, Term :10:)</span> dann auch eine weitere Explikation des Basis-Theorems-2 des Kalküls ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span>, über die ‚ontologische Identität‘ vom <span style="color:#FF6000">„Dasein GOTTES“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, mit seinem <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — <sub>ess</sub> —</span>, dargestellt mit Term :9:.
<span style="color:#00B000">(Die ontologische Identitat von Dasein und Wesen in GOTT, ist die, für uns, <span style="color:#FF6000">„notwendige Präsenz <span style="color:#00B000">[ das Sein, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''‘ —</span>]</span> GOTTES“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span>, die äquivalent, bzw. koinzident ist zur <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit <span style="color:#00B000">[ das Wesen, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>]</span> GOTTES “</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>. Diese Identität von Sein und Wesen ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub> —</span>, bedeutet <span style="color:#4C58FF">,theologisch‘</span> konkret ''':''' die, für uns, notwendige Gegenwärtigkeit GOTTES, [ sein Dasein ], ist verwirklicht worden in der liebevollen [ Wesens-]Zuwendung GOTTES zu uns Menschen, in seiner Kindwerdung in Bethlehem, durch die Jungfrau MARIA ''':''' GOTTES Wesen ist ,Sein-mit-uns‘ ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''sein Name'', <span style="color:#00B000">[ sein Wesen ]</span>, ''ist IMMANUEL, das heiß übersetzt ''':''' GOTT-mit-uns''«, <small>({{Bibel | Matthäus Evangelium |1|23|EU}})</small></span>, der unsere Not-,wenden‘-wird, d.h. der uns und die Welt von der Korruption der Sünde und des Todes <span style="color:#4C58FF">,erlösen‘</span> will und wird.)</span>
Die, von GÖDEL im 1. Beweisgang, als Prämissen schon vorausgesetzten und ,angenommenen‘ Perfektionen, bzw. Vollkommenheiten, <span style="color:#00B000">(das sind die allgemeinen ,Transzendentalia‘ für alles Nicht-Göttliche in der Welt)</span>, werden im ersten Teil des 2. Beweisganges, mit Term :13: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PY'''‘ —</span>, dann auch als <span style="color:#FF6000">„positive Wesenseigenschaften“</span>, <span style="color:#00B000">(als die ultimativen ,Transzendentalia‘)</span>, in GOTT ‚definitiv‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> bestätigt; <span style="color:#00B000">(siehe Anhang, 2. Beweisgang, Anmerkung-2)</span>.
Im 3. Beweisgang ist das Basis-Theorem-2 die ,modal‘ notwendige, bzw. transzendentale, Voraussetzung, sowohl für das <span style="color:#FF6000">„an sich notwendige Dasein GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>, im Term :10:, als auch für die <span style="color:#FF6000">„für uns notwendige Existenz GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>‘ —</span>, sowohl in der Definition-3, als auch im Axiom-5; <span style="color:#00B000">(das <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''‘ —</span> wird nur GOTT zugeordnet; vgl. auch Anhang, 3. Beweisgang, Anmerkung-4)</span>. Dieses Basis-Theorem-2 ist auch zugleich die Antwort auf die Frage nach dem ‚Ursprung‘ GOTTES ''':''' GOTT ist <span style="color:#FF6000">„unverursacht“ <span style="color:#00B000">|</span> „ursprungslos“</span> ‚da‘, von <span style="color:#CC66FF">„Ewigkeit zu Ewigkeit“</span>, denn es ‚ist‘ sein <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span>, <span style="color:#00B000">(überzeitlich-ewig)</span> für uns immer schon ‚da‘ zu sein. Weitere ‚Einzelheiten‘ über Wesen und Eigenschaften GOTTES gehören in die Mystik, bzw. in die <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span>.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Die Bedeutung des Kalküls</span></div>===
<div class="center">Immanuel KANT und Kurt GÖDEL im ‚Dialog‘</div>
KANT sagt ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span>'''''Sein''' ist offenbar kein reales Prädikat''. ... ''Es ist bloß die'' <span style="color:#00B000">[ gedachte ]</span>'' Position'' <span style="color:#00B000">[ latinisiert, deutsch für ''':''' ,Setzung‘ ]</span> ''eines Dinges ... Nehme ich nun das Subjekt (Gott) mit allen seinen Prädikaten'' <span style="color:#00B000">[ d.h. Eigenschaften ]</span> ''(worunter auch die Allmacht gehört) zusammen, und sage ''':''' ‚'''Gott ist'''‘'', <span style="color:#00B000">[ ,GOTT existiert wirklich‘ ]</span>, ''oder ‚es ist ein Gott‘, so <u>setze</u> ich kein neues Prädikat'' <span style="color:#00B000">[ keine neue Eigenschaft ]</span> ''zum ‚Begriffe‘ von Gott ''':''''' <span style="color:#00B000">[ <span style="color:#0000FF; background-color:#FFFF00">‚Sein’ ist kein ‚reales Prädikat’ in GOTT</span>; ‚Existenz‘ ist in GOTT keine ‚Eigenschaft‘ ],</span> ... ''es kann daher zu dem Begriffe'', <span style="color:#00B000">[ ,GOTT‘ ]</span>, ''der bloß die'' <span style="color:#00B000">[ gedachte ]</span>'' Möglichkeit ausdrückt, darum, dass ich dessen Gegenstand'', <span style="color:#00B000">[ GOTT ]</span>, ''als schlechthin gegeben (durch den Ausdruck ''':''' er ist'', <span style="color:#00B000">[ GOTT ist wirklich ]</span>'' ) <u>denke</u>, nichts weiter hinzukommen.'' <span style="color:#00B000">[ Beides ist ,bloß gedacht‘ '''!''' ]</span> ''Und so enthält das Wirkliche nichts mehr als das bloß Mögliche. Hundert ‚wirkliche‘ Taler enthalten nicht das mindeste <u>mehr</u>, als hundert ‚mögliche‘. Denn, da diese den'' <span style="color:#00B000">[ gedachten ]</span>'' ‚Begriff‘, jene aber den Gegenstand und dessen'' <span style="color:#00B000">[ gedachte ]</span>'' Position an sich selbst bedeuten, so würde, im Fall dieser'', <span style="color:#00B000">[ die 100, als ,wirklich‘ bloß gedachten Taler ]</span>, ''<u>mehr</u> enthielte als jener,'' <span style="color:#00B000">[ als ihr ‚gedachter‘ Begriff im Verstand, wie ΑNSELM von Canterbury für GOTT, als ‚wirklich‘ Existierenden, argumentierte, …''so würde'' ]</span> ''mein ‚Begriff‘'' <span style="color:#00B000">[ die 100 im Verstand ‚gedachten‘ Taler ]</span> ''nicht den ganzen Gegenstand ausdrücken, und also auch <u>nicht der angemessene Begriff</u> von ihm sein. Aber in meinem Vermögenszustande ist <u>mehr</u> bei hundert ‚wirklichen‘ Talern, als bei dem bloßen Begriffe derselben'', <span style="color:#00B000">[ als bei 100 bloß ‚gedachten‘ Talern ]</span> ... <span style="color:#FF6000">«</span> <span style="color:#00B000"><ref>‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kritik der reinen Vernunft</big></span>''‘, Seite 401; https://www.korpora.org/kant/aa03/401.html</ref></span>.
GÖDEL würde darauf <span style="color:#00B000">(korrespondierend zur aristotelisch-<span style="color:#4C58FF">,theologischen‘</span> Tradition von der Identität von Sein und Wesen in GOTT)</span> antworten ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span>Die <span style="color:#FF6000">„100 Taler“</span> sind der <span style="color:#FF6000">»''zufälligen Struktur der'' <span style="color:#00B000">[ vergänglichen ]</span> ''Welt''«</span> entnommen, und sind daher nicht mit GOTT vergleichbar, der, <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen'' <span style="color:#00B000">[ Raum-Zeit-]</span>''Struktur''«</span> unserer Welt, <span style="color:#FF6000">„über“</span> dieser Welt steht. Einzig und allein nur von GOTT gilt ''':''' Der mit Dingen aus unserer Welt ,nicht vergleichbare‘ GOTT, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">„existiert notwendig für uns“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span>, und <span style="color:#FF6000">„notwendiges Existieren, <u>Sein</u>“</span> ,ist‘ eine <span style="color:#FF6000">„positive <u>Wesen</u>seigenschaft“</span> in GOTT, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>, weil GOTT aus sich <span style="color:#FF6000">„vollkommen“ <span style="color:#00B000">|</span> „perfekt“</span> ist, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#0000FF; background-color:#FFFF00">‚Sein‘ ist in GOTT ein ‚reales Prädikat‘</span>; <span style="color:#00B000">(notwendige ‚Existenz’ ist eine positive ‚Wesenseigenschaft’ in GOTT)</span>, und nur bei GOTT '''!''' Zum zeitlos-ewigen GOTT der Christen ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(als methodologische Prämisse)</span>, kann man sagen ''':''' Weil es, wegen Axiom-1 und Axiom-2, <span style="color:#FF6000">„widerspruchsfrei möglich"</span> ist, dass es ihn gibt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, darum ist dieser GOTT auch das ‚einzige‘ <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span>, das <span style="color:#FF6000">„notwendig aus sich“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>, d.h. <span style="color:#FF6000">„grundlos“ <span style="color:#00B000">|</span> „unverursacht“</span> für uns immer schon ‚da’ ist und immer ,da’ sein wird; und zusätzlich gilt ''':''' Es gibt für jede mögliche Welt ‚nur‘ diesen einen GOTT ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx ∧ □∀y(Gy→x=y)'''‘ — </span><span style="color:#00B000">(Monotheïsmus)</span>; vorausgesetzt, man geht von der ,Existenz’ dieses GOTTES aus, wobei diese Annahme <span style="color:#FF6000">»''mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar''«</span> ist.<span style="color:#FF6000">«</span>
Eine Beobachtung ''':''' KANT sagt, gleichsam als ,krönender‘ Abschluss seiner Widerlegung des, — von ihm so genannten —, ,ontologischen Gottesbeweises‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">»</span>''Aber in meinem Vermögenszustande ist <u>mehr</u> bei hundert ‚wirklichen‘ Talern, als bei dem bloßen Begriffe derselben, (d.i. ihrer Möglichkeit).''<span style="color:#FF6000">«</span> Diese Feststellung KANTS entspricht jedoch genau der Argumentation ANSELMS ''':''' GOTT <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>esse et in re</big></span>“</span>, d.h. GOTT ,existiert auch in Wirklichkeit‘, <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>quod maius est</big></span>“</span>, was <u>mehr</u> ist, als <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>esse solo in intellectu</big></span>“</span>, als nur ein bloßer Begriff ,im Verstand zu sein‘. Der ,Mehr-Wert‘ ergibt sich in beiden Fällen, sowohl bei den Talern als auch bei GOTT, aus der ,Wirklichkeit‘ ihrer Existenz, im Gegensatz zur bloßen, <span style="color:#00B000">(im Begriff gedachten)</span>, ,Möglichkeit‘ ihrer Existenz, so dass, in jedem Fall, der ,Begriff‘ im Verstand ohne Abstriche <span style="color:#FF6000">»</span>''den ganzen Gegenstand ausdrückt''<span style="color:#FF6000">«</span>, und von diesem auch <span style="color:#FF6000">»</span>''der angemessene Begriff''<span style="color:#FF6000">«</span> ist. Alles andere wäre eine ,Lüge‘. Mit dieser ,Beobachtung‘ ist das implizit ,Widersprüchliche‘ in KANTS Argumentation aufgedeckt ''':''' Das Wirkliche in KANTS Vermögenszustande enthält <span style="color:#FF6000">,doch mehr‘</span> als das bloß Mögliche, konträr zu seiner vorigen Behauptung ''':''' <span style="color:#FF6000">»</span>''das Wirkliche''<span style="color:#FF6000">«</span> enthalte <span style="color:#FF6000">»'',nichts mehr‘</span> als das bloß Mögliche''<span style="color:#FF6000">«</span>. Diese Behauptung ist offensichtlich falsch. Das ist somit ein indirekter Beweis und damit eine Bestätigung für die analoge Argumentation ANSELMS aus dem Wiederspruch des Gegenteils, am Beispiel KANTS <span style="color:#FF6000">»</span>''Vermögenzustandes bei hundert wirklichen Talern''<span style="color:#FF6000">«</span>, in dem in Wirklichkeit <span style="color:#FF6000">,doch mehr‘</span> ist, <span style="color:#FF6000">»</span>''als bei dem bloßen Begriffe derselben''<span style="color:#FF6000">«</span>.
<span style="color:#00B000">(Diese ,Beobachtung‘ ist zugleich auch das entscheidende Indiz dafür, dass das systembedingte Konzept KANTS von der ,Existenz‘, bzw. vom ,Sein‘ eines jeden Gegenstandes, als</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''dessen bloße Position''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">d.i. als seine ,Setzung‘ bloß im- und durch den Verstand ,falsch‘ ist, — d.h. im Klartext ''':''' für KANT ist das ,Sein‘ eines Gegenstandes bloß ein ,Gedanke‘ in uns, wenn er meint, dass uns ein Gegenstand erst dann wirklich ,gegeben‘ sei, wenn wir uns den</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''Gegenstand als schlechthin gegeben (durch den Ausdruck : <u>er ist</u>) <u>denken</u>''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">was nur seiner System-Konzeption geschuldet sein kann. Auf Grund dieser Konzeption ist das</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''Ding, wie es an sich selbst ist''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">für KANT systembedingt weder ,anschaubar‘, noch ,erkennbar‘. Diese falsche Konzeption über die ,Existenz‘, bzw. das ,Sein‘ eines Dinges, als</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''dessen bloße Position''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">ist für KANT letztendlich auch die Beweisgrundlage und Voraussetzung für seine Ablehnung des ontologischen Argumentes für GOTT. Wenn das ,wirkliche‘ Sein eines Dinges nichts anderes ist, als</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''dessen'' <span style="color:#00B000">[ bloß gedachte ]</span> ''Position''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">d.h. als seine ,mögliche‘ Setzung bloß im- und durch den Verstand, das ist das, als ,wirklich‘ bloß nur gedachte, Ding, dann</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''enthält''<span style="color:#FF6000">«</span> <span style="color:#00B000">natürlich</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''das Wirkliche''<span style="color:#00B000">, [ als die bloß gedachte Existenz ],</span> ''nichts mehr als das bloß Mögliche''<span style="color:#00B000">, [ als der gedachte Begriff ]<span style="color:#FF6000">«</span>, was offensichtlich unhaltbar ist. <span style="color:#4C58FF">[ Modus tollendo tollens ] </span> ''':''' Wenn die Konsequenz einer Wenn-Dann-Folgerung ,falsch‘ ist, dann ist auch ihre Voraussetzung, das System-Konzept KANTS, ,falsch‘ ''':''' d.i. seine ,Kopernikanische Wende‘ für die Metaphysik, soweit sie sein ,Sein’-Konzept betrifft. Korrekt und ,wahr‘ ist in jedem Fall ''':''' Das Wirkliche enthält <span style="color:#FF6000">,doch mehr‘</span> als das bloß Mögliche, und die Dinge ,existieren‘ schon immer unabhängig von unserem Denken. ,Existenz‘, das ,Sein‘, ist <span style="color:#FF6000">,doch mehr‘</span>, als bloß ein ,Gedanke‘ von uns.)</span>
Somit ist die Argumentation KANTS gegen den ontologischen Beweis ANSELMS für GOTT ,falsch‘ und unhaltbar, weil sie auf der ,falschen‘ Voraussetzung beruht ''':''' die ,Existenz‘, bzw. das ,Sein‘ eines jeden ,Gegenstandes‘, — wie z. B. auch die Existenz bei GOTT —, sei bloß dessen gedachte ,Position‘ an sich selbst, d.h. bloß seine ,Setzung‘ im- und durch den Verstand. Damit ,macht‘ er GOTT außerdem zu einem ,Ding‘ unter den vielen ,Dingen‘ dieser Welt, und verkennt so, — wie vor ihm THOMAS von Aquin —, auch die Einzigartigkeit und Exklusivität GOTTES im Theorem ANSELMS.
<div class="center">Die <span style="color:#FF6000">„Rede von GOTT“</span> in der philosophischen Tradition</div>
Wenn man die philosophische Tradition der <span style="color:#FF6000">„Rede von GOTT“</span> im Lichte der Ergebnisse der axiomatischen <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span> GÖDELS liest, dann stellt sie sich am Beispiel bei ARISTOTELES, — AVICENNA, — ANSELM, und bei GÖDEL wie folgt dar ''':'''
<span style="color:#FF6000">»''Das Erstbewegende,'' (<span style="font-family: Times;"><big>,πρῶτον κινοῦν‘</big></span>), ''das, ohne selbst ‚bewegt‘ zu sein'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ἀκίνητον‘</big></span> <span style="color:#00B000">| ''unverursacht, ,entstehungslos‘'' |</span> ), ''alles Übrige wie ein Geliebtes ‚bewegt‘'', (<span style="font-family: Times;"><big>,κινεῖ δὴ ὡς ἐρώμενον‘</big></span> <span style="color:#00B000"> | ''-verursacht, ,entstehen‘ lässt'' |</span> ), ''ist sowohl'' <span style="color:#00B000">[ zeitlich-]</span>''ewiges ‚Wesen‘'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ἀΐδιον καί οὐσία‘</big></span> <span style="color:#00B000">| ''‚Substanz‘'' |</span> ), ''als auch'' <span style="color:#00B000">[ zeitlich-]</span>''ewiges ‚wirksames, verwirklichendes Sein‘'', (<span style="font-family: Times;"><big>‚ἀΐδιον καί ἐνέργεια οὖσα‘ = ‚actus purus‘</big></span><span style="color:#00B000"> | '',reine Tätigkeit‘'' |</span> ), … ''ersehnt'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ὀρεκτόν‘</big></span>), ''und erkennbar'', (<span style="font-family: Times;"><big>,νοητόν‘</big></span>), ... ''denn dies ist der ‚Gott‘'', (<span style="font-family: Times;"><big>,τοῦτο γὰρ ὁ θεός‘</big></span>), <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, ''der'' <span style="color:#00B000">[ zeitlich-]</span>''Ewige'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ἀΐδιον‘</big></span>), — ''der Unvergleichliche'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ἄριστον‘</big></span> <span style="color:#00B000">| ''‚der Beste‘'' |</span> ), — ''der Lebendige'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ζῷον‘</big></span> <span style="color:#00B000">| ,''das Leben selbst‘'' |</span> ), — ... ''so sagen wir ja'', (<span style="font-family: Times;"><big>,φαμὲν δὴ‘</big></span>), — ...«</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(ARISTOTELES — Grieche)</span>.
Der ‚Begriff’ <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, als ,Individuumname‘, ist synonym mit <span style="color:#FF6000">„göttliches ‚Da-Sein’“</span>, das sowohl <span style="color:#FF6000">„aus sich vollkommen“</span>, als auch <span style="color:#FF6000">„notwendig für uns“</span> ‚da‘ ist; <span style="color:#00B000">(das ist das, an sich, vollkommene ‚Was-Sein‘ GOTTES ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ — </span>, das zugleich, für uns, das notwendige ‚Da-Sein‘ GOTTES ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘</span> — ist)</span>; <span style="color:#CC66FF">„von Ewigkeit zu Ewigkeit“</span>. Das ist der <u>angemessene Begriff</u> von GOTT, und gilt ‚nur‘ von GOTT. Weil GOTT <span style="color:#FF6000">„vollkommen“</span> ist, ist <span style="color:#FF6000">„Da-Sein“ <span style="color:#00B000">|</span> „GOTT-Sein“ <span style="color:#00B000">|</span> „Göttlichkeit“</span> das <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span> GOTTES ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span>. Im Unendlichen, GOTT, sind <span style="color:#FF6000">„Essenz“</span> und <span style="color:#FF6000">„Existenz“</span> koinzident ,eins‘, und daher untrennbar, und <span style="color:#FF6000">»''darum ist GOTT das einzige ‚Sein’, das notwendig an sich ‚da‘ ist''«</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(ABU ALI SINA alias AVICENNA — Muslim)</span>.
Der <span style="color:#00B000">(gedachte)</span> ‚Eigenschafts-Begriff‘ <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit (die Größe) GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(‚Perfektion‘, die Summe aller ‚positiven Eigenschaften‘ in GOTT)</span> schließt koinzident die ‚Eigenschaft’ <span style="color:#FF6000">„notwendige Existenz für uns“</span> mit ein ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>. GOTT wäre nicht <span style="color:#FF6000">„vollkommen“</span>, wenn er nicht auch real für uns ‚da‘ wäre, wenn er nicht ,immer schon’ <span style="color:#FF6000">„existierte“</span>. ‚Sein’ ist <u>mehr</u> als ‚Nicht-Sein’. ,Sein’, bzw. ,Existenz’ gehört zu den ,Transzendentalia’ in GOTT. Das sind die <span style="color:#00B000">(ultimativen)</span> ,Wesenseigenschaften’ in GOTT. Der unendliche GOTT ist daher das <span style="color:#FF6000">»''vollkommenste Wesen, über das nichts ,Größeres‘ d.h. Vollkommeneres <u>mehr</u> ‚gedacht‘ werden kann''«</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(ANSELM von Canterbury — Christ)</span>.
Der ‚Begriff’ <span style="color:#FF6000">„Perfektion GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, schließt koinzident das <span style="color:#FF6000">„notwendige Dasein GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘</span> —, für uns mit ein, ohne einen zeitlichen Anfang und ohne ein zeitliches Ende. Das ist die ‚zeitlos-ewige‘, an sich absolute, und <span style="color:#FF6000">„für uns notwendige Existenz GOTTES“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx→E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(Das ist ein ,regulär‘-mögliches Korollar im 2. Beweisgang aus Term :16: ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gy→Yy'''‘ —</span>, mit der <span style="color:#4C58FF">[ Instanz(Y:=E<sub>not</sub>) ]</span>, und der <span style="color:#4C58FF">[ FUB(y:=x) ]</span>; und auch ein ,regulär‘-mögliches Korollar im 3. Beweisgang ''':''' entsprechend der <span style="color:#FF6000">„logischen Implikation”</span> :: <span style="color:#4C58FF">[├ A ├ B ╞ A → B ]</span> von Term :01: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ — </span> und Term :05: <span style="color:#4C58FF"> —‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span> aus diesem Beweisgang. In Worten ''':''' <span style="color:#FF6000">»</span>''Angenommen, '' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span> ''steht für den GOTT der Christen'' ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ — </span>, ''dann existiert dieser GOTT'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span>, ''für uns notwendig'', <span style="color:#4C58FF">— <sub>not</sub> —</span> <span style="color:#FF6000">«</span>.)</span> Der Unendliche, GOTT, ist <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen'' <span style="color:#00B000">[ Raum-Zeit-]</span>''Struktur''«</span> unserer ‚vergänglichen‘, ,endlichen‘ Welt, welche prinzipiell vom dreidimensionalen Raum und von der unwiederbringlich ‚vergehenden‘ Zeit geprägt ist. Der ,GOTT der Christen‘ ist <span style="color:#FF6000">»''unabhängig''«</span> von dieser <span style="color:#FF6600">„vergehenden Raum-Zeit“, — »''jenes rätselhafte und anscheinend in sich widersprüchliche Etwas''« <span style="color:#00B000">(GÖDEL)<ref>Kurt GÖDEL, ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Eine Bemerkung über die Beziehungen zwischen der Relativitätstheorie und der idealistischen Philosophie‘</big></span>'', in P.A.SCHILPP (Hg.): ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Albert Einstein, Philosoph und Naturforscher‘</big></span>'', Seite 406</ref></span> —</span>. Ohne ‚Zeit‘ gibt es keinen zeitlichen Unterschied zwischen ‚Ursache‘ und ‚Wirkung‘, <span style="color:#00B000">(beides ist zeitlos ,eins‘)</span>, und so ist der zeitlos-ewige GOTT, der <span style="color:#FF6000">»''notwendig aus sich ,existiert‘'' «</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ — </span>, <span style="color:#FF6000">„unverursacht“ <span style="color:#00B000">|</span> „ursprungslos“</span> für uns immer schon ‚da‘ ''':''' <span style="color:#00B000">(GÖDEL — ohne religiöses Bekenntnis)</span>.
Mit dem GÖDEL-Kalkül ist die <span style="color:#FF6000">„Rede von GOTT“</span> auf eine ‚vernünftige Basis‘ gestellt worden, und ist somit für jeden Menschen nachvollziehbar, <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig, (ohne sich auf den Glauben an irgendeine Religion zu stützen)''«</span>, wie obige Beispiele zeigen.
'''Resümee :'''
Das GÖDEL-Kalkül zeigt mit <span style="color:#FF6000">»''mathematischer Evidenz''«</span>, was notwendig folgt, wenn die Axiome ‚wahr‘ sind, <span style="color:#00B000">(die Axiome bilden formal-syntaktisch <span style="color:#FF6000">»''die theologische Weltanschauung''«</span> ab)</span>, unter der Voraussetzung, dass die Axiome <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen'' <span style="color:#00B000">[ Raum-Zeit-]</span>'' Struktur''«</span> unserer Welt sind. Die ,Verifikation‘ der Axiome und Definitionen von GOTT und seiner Vollkommenheiten gelingt GÖDEL, — entsprechend seiner Unabhängigkeits-Bedingung —, durch den Aufweis ihrer Widerspruchsfreiheit ''':''' sie sind somit ,wahr‘ und, — im Kontext einer <span style="color:#FF6000">»''theologischen Weltanschauung''«</span> —, auch ,annehmbar‘ in unserer ,realen‘ Welt ''':''' <span style="color:#00B000">(siehe Anhang, 2. Beweisgang und Anmerkung-2)</span>. Er vermeidet damit den Fehler, der immer wieder im Diskurs über Gottesbeweise gemacht wird ''':''' GOTT mit seinen Geschöpfen zu vergleichen. Diese logisch-philosophische Rede von GOTT <span style="color:#00B000">(<span style="color:#FF6000">»''ohne sich auf den Glauben an irgendeine Religion zu stützen''«</span>)</span> hat eine <u>mehr</u> als zweitausendjährige Tradition hinter sich. Der <span style="color:#FF6000">„100-Taler-Gott“</span> des Philosophen KANT, hat heute, nachdem der Logiker und Systemtheoretiker GÖDEL sein System vorgelegt hat, an ‚Strahlkraft‘ verloren.
Kurt GÖDEL ''':'''
::<span style="color:#FF6000">» ''Die theologische Weltanschauung'', <span style="color:#00B000">[ dass GOTT für uns immer schon ‚da‘ ist ]</span>, ''ist rein verstandesmäßig mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar'';«</span> <span style="color:#00B000">[ d.h. sie ist das ,Resultat‘ der, — vom Glauben geleiteten —, ‚theoretischen Vernunft‘, alias ‚reinen Vernunft‘, und nicht bloß das ‚Postulat‘ einer ‚praktischen Vernunft‘, wie KANT meint ]. <span style="color:#FF6000">»''Der'' <span style="color:#00B000">[ christliche ]</span> ''Glaube ist die ‚Pupille‘ im ‚Auge‘ unseres Verstandes.''«</span> (Heilige KATHARINA von Siena, Lehrerin der Kirche, Patronin Europas<ref>vgl. <span style="font-family: Times;"><big>''Gebet 7 ‚Für die neuen Kardinäle‘, Rom, 21. Dezember 1378,''</big></span> aus <span style="font-family: Times;"><big>''Caterina von Siena ,Die Gebete‘.''</big></span> Kleinhain 2019, online: https://caterina.at/werke/gebete/gebete-detailansicht/gebet-7.html</ref> )</span>
Der sonst so rationale KANT, hier doch etwas emotionell, <span style="color:#00B000">(als wolle er die Ergebnisse im GÖDEL-Kalkül nicht wahr haben, die belegen, dass er sich bei GOTT geirrt, und die Funktion des christlichen Glaubens für die Philosophie falsch eingeschätzt hat)</span> ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span> ''Es war etwas ganz Unnatürliches und eine bloße Neuerung des Schulwitzes, aus einer ganz willkürlich entworfenen Idee das Dasein des ihr entsprechenden Gegenstandes selbst ausklauben zu wollen''<ref>vgl. ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kritik der reinen Vernunft</big></span>''‘, Seite 403. https://www.korpora.org/kant/aa03/403.html</ref>.<span style="color:#FF6000">«</span>
Für KANT, für die Scholastiker, <span style="color:#00B000">(und auch für uns)</span>, ist es natürlich ‚logisch‘, dass aus einem als ‚möglich’ gedachten Begriff, <span style="color:#FF6000">»</span>''aus einer ganz willkürlich entworfenen Idee''<span style="color:#FF6000">«</span>, keine Existenzaussage abgeleitet werden kann. <span style="color:#00B000">(Aus dem bloß gedachten Begriff ,goldene Berge‘ folgt natürlich nicht, dass es solche in Wirklichkeit auch gibt.)</span> In der philosophischen Tradition, die von ARISTOTELES herkommt, ist der Begriff <span style="color:#FF6000">»''GOTT''«</span> jedoch von allen anderen Begriffen so verschieden, so dass für GOTT diese Logik KANTS nicht mehr gilt. GOTT ist ,unvergleichlich‘ und ,einzigartig‘.
Dazu der Kommentar von HEGEL ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»''Wenn KANT sagt, man könne aus dem Begriff'' <span style="color:#00B000">[ ‚GOTT‘ ]</span> ''die Realität nicht ,herausklauben‘, so ist da der Begriff als endlich gefasst''.« <span style="color:#00B000">[ In der Endlichkeit unserer Welt trifft die Logik KANTS zu, dass dem ‚Begriff‘ nicht ,notwendig‘ das ‚Sein‘ folgt, denn es gibt in ihr die ,Lüge‘, die das ,Wirklich-Sein‘ im Begriff bloß behauptet, ohne dass es ,in Wirklichkeit‘ zutrifft, was sie behauptet. Es gilt hier nach KANT ''':''' »''Sein ist kein reales Prädikat''«. Somit ist ]</span> »''...der Begriff ohne'' <span style="color:#00B000">[ reales ]</span> ''Sein ein Einseitiges und Unwahres, und ebenso das Sein, in dem kein Begriff ist'', <span style="color:#00B000">[ ist ]</span> ''das begrifflose Sein,'' <span style="color:#00B000">[ d.i. das relative ,Noch-Nicht-Begriffene‘ ]</span>.'' Dieser Gegensatz, der in die Endlichkeit fällt'' <span style="color:#00B000">[ im Endlichen zutrifft ]</span>, ''kann bei dem Unendlichen, GOTT, gar nicht statthaben''<ref>Georg Wilhelm Friedrich HEGEL, ‚<span style="font-family: Times;"><big>''Ausführungen des ontologischen Beweises''</big></span>‘ in den ‚<span style="font-family: Times;"><big>''Vorlesungen über die Philosophie der Religion vom Jahr 1831''</big></span>‘ . Hamburg 1966, Seiten 175 bzw. 174</ref>; <span style="color:#00B000">[ denn ,Begriff‘ und ,Sein‘ sind in dem Unendlichen, GOTT, untrennbar und real immer dasselbe. Auf Grund dieser ontologischen Identität ,personifiziert‘ und ,repräsentiert‘ GOTT die ,Wahrheit‘ ''':''' GOTT ist die ,Wahrheit‘. In GOTT, dem <span style="color:#FF6000">„Schöpfer der Welt“</span>, folgt dem ,Begriff‘ immer ,notwendig‘ das ,Sein‘ ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''GOTT sprach ''':''' Es werde ,Licht‘. Und es wurde Licht''«, <small>{{Bibel | Genesis |1|3|EU}}</small>;</span> oder auch ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Der Herr sprach, und sogleich geschah es; er gebot, und alles war da''«,</span> <small>{{Bibel | Psalm |33|9|EU}}</small>.]</span>«</span>
Das Entscheidende bei der <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Interpretation des GÖDEL-Kalküls ist, dass der <span style="color:#00B000">(Begriff)</span> GOTT der Christen ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, nicht auf die Ebene seiner ,endlichen‘ Geschöpfe und unserer Welt gestellt wird, <span style="color:#00B000">(d.i. das ‚Universum‘ im ,Urknall‘, die ‚100-Taler‘, ein ‚Tsunami‘, auch ,einfache Modelle‘ von unserer Welt, etc.)</span>, und damit verglichen wird, sondern, dass der GOTT der Christen in seiner Einzigartigkeit und Besonderheit als <span style="color:#FF6000">»''der Unendliche''«</span> belassen und als <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen'' <span style="color:#00B000">[ Raum-Zeit-]</span>''Struktur''«</span> unserer vergänglichen Welt, — als <span style="color:#FF6000">»''der Unvergleichliche''«</span> —, verstanden wird. <span style="color:#00B000">(Alle Kritiken des sog. ,ontologischen‘ Gottesbeweises übersehen die Einzigartigkeit und Besonderheit des <span style="color:#FF6000">»''Unendlichen''«</span>, und/oder wollen diese nicht ,wahr‘ haben.)</span> Auch THOMAS von Aquin ,verortet‘ den GOTT ANSELMS, — in seiner Kritik an dessen Theorem —, irrtümlich unter die ,Dinge‘ der uns umgebenden ,Natur‘, wenn er sagt ''':''' GOTT <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>esse in rerum natura</big></span>“</span>, d.h. wörtlich, dass GOTT ,in der Natur der Dinge <span style="color:#00B000">(unserer Welt)</span> existiert‘, und verkennt somit, — wie nach ihm auch KANT —, die ,Unvergleichlichkeit‘ GOTTES, <span style="color:#00B000">(vgl. STh I q.2 a.1 ad 2<ref>„Deus … illud quo maius cogitari non potest; non tamen propter hoc sequitur quod intelligat id quod significatur per nomen, esse in rerum natura; sed in apprehensione intellectus tantum.“ ——— »''GOTT ist'' (nach ANSELM) ''der, über den Größeres nicht mehr gedacht werden kann. Aber nicht deswegen, weil er'', (der Narr von Psalm 14.1, den ANSELM zitiert), ''das versteht, was durch diesen Namen,'' (bzw. mit dem Begriff ,GOTT‘ im Theorem ANSELMS), ''bezeichnet wird, folgt daraus'', (wie ANSELM meint), ''dass er auch versteht, dass er'', (dieser GOTT), ''auch in der ,Natur‘ der Dinge'' (unserer Welt) ''existiert''; <span style="color:#00B000">[ was ANSELM so nie gesagt hat ]</span>. ''Daraus folgt nur, dass er'', (als ,GOTT‘), ''bloß in der Auffassung seines Verstandes'', (d.h. nur im Denken des Narren als ,Begriff‘), ''existiert.''« ——— Hier ,verortet‘ THOMAS einerseits den unendlichen GOTT, von dem das Theorem ANSELMS spricht, irrtümlich unter die endlichen Dinge der uns umgebenden ,Natur‘, was sachlich dem theologischen Theorem der Unvergleichlichkeit GOTTES widerspricht, der nicht unter die Dinge unserer Welt eingereiht werden darf. Anderseits verliert er dadurch auch den ,Blick‘ für die Außerordentlichkeit und Besonderheit GOTTES, dessen Natur völlig verschieden und unabhängig von der ,Natur‘ unserer raum-zeitlichen Welt ist. GÖDEL beweist jedoch, mit ANSELM, weil es notwendig, ohne Widerspruch, (»''bloß in der Auffassung unseres Verstandes''«), möglich ist, dass GOTT existiert, ist es korrekt, daraus auch mit Notwendigkeit zu folgern, dass der Glaube des Erzbischofs ANSELM, und der Glaube seiner Anvertrauten, von der Wirklichkeit GOTTES, logisch richtig und sinnvoll ist; denn Möglichkeit und Wirklichkeit sind in GOTT koinzident ,eins‘. Das ist das Privilegium GOTTES allein, der einzigartig und unvergleichlich ist. Damit zeigt er auf, dass THOMAS die Unvergleichlichkeit und Einzigartigkeit GOTTES in seinem Vorhalt nicht bedacht hat; und außerdem ANSELM missverstanden hat.</ref>)</span>; jedenfalls hier in der Auseinandersetzung mit ANSELM. Dagegen spricht ANSELM im ,''<span style="font-family: Times;"><big>Proslogion</big></span>''‘, Seite 85f, nur von einem <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>esse et in re</big></span>“</span> GOTTES, d.h. dass GOTT ,auch in Wirklichkeit existiert‘, <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>quod maius est</big></span>“</span>, was ,größer‘, bzw. ,mehr‘ ist, als <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>esse solo in intellectu</big></span>“</span>, als nur ,im Verstand zu sein‘; wobei die ,zeitlose-überzeitliche‘ Wirklichkeit <span style="color:#00B000">(Natur)</span> GOTTES jedoch völlig verschieden und <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen''«</span> Wirklichkeit <span style="color:#00B000">(die ,Natur‘)</span> der ,raum-zeitlichen‘ Welt der Dinge ist. Daher ist sie mit dieser auch nicht vergleichbar. GOTT ist <span style="color:#FF6000">„vollkommen“</span> und alle <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheiten“</span> in GOTT, <span style="color:#00B000">(die ultimativen ,Transzendentalia‘)</span>, sind koinzident ,eins‘, — ,fallen <span style="color:#FF6000">„notwendig“</span> in eins zusammen‘, und sind daher konvertierbar. Darum ist auch die Wirklichkeit GOTTES ,einzigartig‘ und ,unvergleichlich‘.
Mit Korollar-3 ist die Exklusivität und Außerordentlichkeit GOTTES definitiv im Kalkül ,bewiesen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span>. Der abendländische Monotheïsmus ist somit eine ,logische‘ Konsequenz aus den GÖDEL-Axiomen. <span style="color:#00B000">(Das <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span> Theorem von der ,Einzigartigkeit‘ und Exklusivität GOTTES, d.h. die exklusive Einheit von Essenz und Existenz, von Begriff und Sein, von Ursache und Wirkung, von Subjekt und Objekt, von Möglichkeit und Wirklichkeit, und aller Transzendentalien, ist, — nach HEGEL —, die Voraussetzung und Bedingung jeder Philosophie ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Die Einheit muss am Anfang der Philosophie stehen''«</span>; und ist zugleich auch ihr gesuchtes und bewiesenes Endergebnis und Ziel ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Diese Einheit muss auch das Resultat der Philosophie sein''«</span><ref>https://hegel-system.de/de/gottesbeweis.htm#hegels-kritik-an-kant</ref>, was hier im GÖDEL-Kalkül ,logisch‘ mit Korollar-3 verifiziert wird ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□(∃xGx ∧ ∀y(Gy→x=y))'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist exklusiv einzigartig''«</span>.)</span>
Die Einzigartigkeit GOTTES bedingt die Koinzidenz, den inneren Zusammenhang aller seiner Vollkommenheiten und Zuschreibungen, <span style="color:#00B000">(Axiom-2)</span>, d.h. ihr paarweise, perspektivisches ,Zusammenfallen in eins‘ im Unendlichen, GOTT. Aus der Notwendigkeit aller positiven Eigenschaften und Zuschreibungen, <span style="color:#00B000">(d.h. aus den ultimativen Transzendentalien, Axiom-4)</span>, die in GOTT paarweise, koinzident ,eins‘ sind, <span style="color:#00B000">(Axiom-2)</span>, ist die Einzigkeit GOTTES für uns erschließbar, <span style="color:#00B000">(Korollar-3)</span>. Axiom-4 ist die erste, ,modal‘ <span style="color:#FF6000">„notwendige“</span>, d.h. die transzendentale Voraussetzung für Korollar-3.
Wenn im Korollar-3 das <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span> z. B. für GOTT, dem ,Vater‘ der Christen, und das <span style="color:#4C58FF">— ‚'''y'''‘ —</span> für GOTT, dem ,Sohn‘, d.h. für ,JESUS CHRISTUS‘ steht, bzw. für den ,HEILIGEN GEIST‘, <span style="color:#00B000">(den ,Dreifaltigen GOTT‘ der Christenheit)</span>; oder auch für die Gottesbezeichnung ,GOTT-ADONAI‘ der Juden, oder für die Gottesbezeichnung ,ALLAH‘ der Muslime steht, dann weist dieses Korollar, für <span style="color:#4C58FF">— ‚'''∀y'''‘ —</span>, mit der ,ontologischen Identität‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x=y'''‘ —</span>, auf die ,Koinzidenz‘ des ,Dreifaltigen‘, bzw. auch auf den inneren Zusammenhang dieser Religionen hin.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Anhang : das GÖDEL-Kalkül</span></div>===
In der ,Legende zum GÖDEL-Kalkül‘ wird an einige Basics erinnert, und diese für die operative Praxis im anstehenden Kalkül adaptiert.
{|class="wikitable"
|-
! <div class="center"><span style="color:#660066">Legende zum GÖDEL-Kalkül</span></div>
|-
|
<small>
<math>\begin{align}
\text{ ◇ :: konsistent ↔ widerspruchsfrei ↔ möglich ↔ denkbar, } & \text{ □ :: notwendig ↔ wirklich, für jede mögliche Welt ↔ exklusiv} \\
\text{logischer Meta-Term :: [ A ├ B ] ::} & \text{ „aus A folgt im Kalkül ,regulär‘ (├ ) B.“} \\
\text{ A, B sind Aussagen über Eigenschaften, (A ist keine Eigenschaft);} & \text{ die Aussage, z.B. in der Kalkül-Zeile 10, wird als ,Term :10:‘ bezeichnet} \\
\text{ AE ::} & \text{ Argument Einführung, Prämisse, Postulat } \\
\text{ Xx ::} & \text{ „X ist eine Eigenschaft der Individuum-Variable x.“ } \\
\text{ ¬PX ::} & \text{ „X ist keine positive Eigenschaft, ist keine Perfektion, ist nicht vollkommen.“ } \\
\text{ Instanz(X := Y) ::} & \text{ Substitution der Eigenschaft X durch die ,bestimmte‘ Eigenschaft Y } \\
\text{ (Eine ,Instanz‘ ist ein Exemplar aus einer Menge gleichartiger Dinge;} & \text{ hier die ,bestimmte‘ Eigenschaft Y, als Ersatz für das unbestimmte X.) } \\
\text{ FUB(x := y) ::} & \text{ Freie-Um-Benennung der Variable x in y } \\
\text{ Gx ::} & \text{ „Die Variable x steht für den GOTT der Christen.“ } \\
\text{ [ G(y) ├ ⱯyG(y) ] ::} & \text{ All-Operator-Einführung der Variable y für GOTT } \\
\text{ „Angenommen, die Variable y steht für GOTT, dann } & \text{folgt ,regulär‘ (├ ), dass auch jedes y im Kalkül für GOTT steht.“}\\
\text{[ ⱯXA(X) ├ A(X) ] ::} & \text{ All-Operator-Beseitigung für die substituierte Eigenschaft X } \\
\text{ „Wenn X durch eine ,bestimmte‘ Eigenschaft ,instanziiert‘ ist oder } & \text{wird, dann kann der All-Operator von X ,regulär‘ (├ ) beseitigt werden.“}\\
\text{ KOMM(↔) ::} & \;\text{[ (A↔ B) ↔ (B ↔ A) ] :: Kommutativgesetz für ( ↔ )}\\
\text{ DIST(□∧) ::} & \;\text{[ (□A ∧ □B) ↔ □(A ∧ B) ] :: Distributivgesetz für (□∧ )} \\
\text{ (hypothetischer Syllogismus, häufige logische Schlussregel) ::} & \;\text{[ A → B, A ├ B ] :: (Modus ponendo ponens), Abtrennregel.} \\
\text{ „Wenn es wahr ist, dass aus A ein B folgt, und wenn A wahr ist, } & \text{dann ist im Kalkül ,regulär‘ (├ ) ableitbar, dass auch B wahr ist.“} \\
\text{ (negativer hypothetischer Syllogismus) ::} & \;\text{[ A → B, ¬B ├ ¬A ] :: (Modus tollendo tollens)} \\
\text{ „Wenn es wahr ist, dass aus A ein B folgt, und wenn B falsch ist, } & \text{dann ist im Kalkül ,regulär‘ (├ ) ableitbar, dass auch A falsch ist.“} \\
\text{''KONDITIONALER BEWEIS“ ::} & \;\text{[ ├ A ├ B ╞ A → B ] :: (logische Implikation)} \\
\text{ „Angenommen, A ist ,regulär‘ Axiom oder Prämisse, und B ist im } & \text{Kalkül ,regulär‘ abgeleitet, dann ist ,bewiesen‘ ( ╞ ) : A impliziert B, ist wahr.“} \\
\text{''INDIREKTER BEWEIS“ ::} & \;\text{[ ├ ¬A → F ╞ A ] :: (Reductio ad absurdum)} \\
\text{ „Wenn im Kalkül aus ¬A ,regulär‘ eine Kontradiktion } & \text{F folgt, dann ist A ,bewiesen‘ ( ╞ ) : A ist ,wahr‘.“} \\
\end{align}</math>
</small>
|}
A. FUHRMANN ''':''' <span style="color:#FF6000">»</span> ''Eine Prädikatenlogik zweiter Stufe ist eine Logik, in der die Quantoren auch Eigenschaftsausdrücke <span style="color:#00B000">(<span style="color:#FF6000">„Prädikate”</span>)</span> binden können''. <span style="color:#00B000">[ Die ,Prädikate‘ werden in einem Kalkül dieser Logik durch Definitionen ,bestimmt‘ ]</span>. ''Wir werden uns im folgenden recht frei einer dafür geeigneten formalen Sprache bedienen. Äußere Quantoren werden meist weggelassen und wir schreiben kurz'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Xx'''‘ — </span> ''bzw.'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ — </span> ''um auszudrücken, dass das Individuum'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ — </span> ''die Eigenschaft'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''‘ — </span> ''hat, bzw. dass die Eigenschaft'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''‘ — </span> ''die höherstufige Eigenschaft'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ — </span> ''<span style="color:#00B000">(für <span style="color:#FF6000">„positiv”</span>)</span> hat;'' <span style="color:#00B000"> [ wobei die Eigenschaft <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ — </span> als einzige im Kalkül ,unbestimmt‘ bleibt ]</span>. <span style="color:#FF6000">«</span><ref>A. FUHRMANN ‚''<span style="font-family: Times;"><big>‚G‘ wie Gödel. Kurt Gödels axiomatische Theologie</big></span>''‘, Seite 6, Anmerkung 3. Konform mit seinem Artikel in ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Logik in der Philosophie</big></span>''‘ hg. v. P. SCHROEDER-HEISTER, W. SPOHN und E. OLSSON. 2005, Synchron, Heidelberg.</ref>
Der All-Quantor für Eigenschaften, hier im GÖDEL-Kalkül der Prädikatenlogik zweiter Stufe, bindet die ,unbestimmte‘ Eigenschafts-Variable <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''‘ —</span> ausschließlich nur in den Definitionen im 2. und 3. Beweisgang . <span style="color:#00B000"> (Im ersten Beweisgang gibt es keine Definition.)</span> Dieser All-Quantor wird dann jedes Mal in der Beweis-Durchführung durch die Substitution ''':''' <span style="color:#4C58FF"> [ Instanz(X:= ..) ]</span> mit ,bestimmte‘ Eigenschafts-Konstanten wie <span style="color:#4C58FF">— (X:= G) —</span>, bzw. <span style="color:#4C58FF">— (X:= ¬Y) —</span>, oder <span style="color:#4C58FF">— (X:= E<sub>not</sub>) —</span> ,regulär‘ <span style="color:#00B000">(├ )</span> beseitigt ''':''' <span style="color:#4C58FF"> [ ⱯXA(X) ├ A(X) ]</span>; wobei die Eigenschafts-Konstante im Kalkül entweder als Zwischenergebnis ,regulär‘ abgeleitet, <span style="color:#00B000">(,errechnet‘)</span>, oder mit einer Definition schon ,bestimmt‘ worden ist.
Die spezifische ‚Eigenschaft‘ einer Eigenschaft wird hier, in der formalen Syntax der Prädikatenlogik zweiter Stufe, als eine tiefer gestellte Abkürzung <span style="color:#00B000">(als Index)</span> an ihre Trägereigenschaft angehängt, wie z. B. ‚wesentlich‘, bzw. ‚essentiell‘ durch <span style="color:#4C58FF"> — <sub>ess</sub> —</span>, oder ‚notwendig‘ durch <span style="color:#4C58FF"> — <sub>not</sub> —</span>. In der Definition-3 steht der Term ''':''' <span style="color:#4C58FF"> —‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span>, um auszudrücken, dass das Individuum <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span> notwendig <span style="color:#4C58FF">— <sub>not</sub> —</span> die Eigenschaft ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''‘ —</span>, für ,Existenz‘, hat, d.h. <span style="color:#FF6000">„das <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> existiert notwendig”</span>. Der schon von GÖDEL indizierte Term ''':''' <span style="color:#4C58FF">—‚'''G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span> kann gelesen werden als ''':''' <span style="color:#FF6000">„Das Individuum <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> hat die Wesenseigenschaft, <span style="color:#4C58FF"> — <sub>ess</sub> — </span> ''':''' GOTT zu sein, <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘ </span>”</span>, statt der ,an sich‘ konformen, aber <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> etwas ungenauen Formulierung ''':''' <span style="color:#FF6000">„das <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> ist wesentlich göttlich”</span>; oder mit der Voraussetzung ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''→'''G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span> deutlicher und <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> korrekt ''':''' <span style="color:#FF6000">„Wenn <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> für den GOTT der Christen, <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, steht, dann ist GOTT-Sein, <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, <span style="color:#00B000">(,Existenz‘)</span> das Wesen dieses GOTTES, <span style="color:#4C58FF">— <sub>ess</sub>‚'''x'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(,Essenz‘)</span> ”</span>; wobei, — entsprechend der ,methodologischen‘ Prämisse des Kalküls <span style="color:#00B000">(<span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ — </span> ''':''' das <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> steht für den ,GOTT der Christen‘)</span> —, bei der Interpretation der Terme dieses besonderen Kalküls, die <span style="color:#4C58FF">„christliche Theologie”</span> für den Begriff <span style="color:#FF6000">„GOTT”</span>, Korrektur und die leitende Instanz ist. Dabei muss die Dreifach-Äquivalenz von <span style="color:#4C58FF"><span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ — </span></span>berücksichtigt werden. Welche der drei Äquivalenzen, bzw. Lesearten von <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ — </span> bei einem bestimmten Term im Kalkül zulässig ist, muss <span style="color:#4C58FF">„theologisch”</span> überprüft und evaluiert werden. Bei manchen können sogar alle drei Lesearten <span style="color:#4C58FF">„theologisch”</span> zulässig sein.
Um philosophische, und sogar <span style="color:#4C58FF">„theologische”</span> Theoreme exakt zu formulieren, und untersuchen zu können, hat der Ausnahmelogiker GÖDEL ein Tor aufgestoßen, das uns ermöglichen kann, <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span>, und logisch objektiv nachprüfbar, in diesen Disziplinen zu argumentieren. Mit seiner modalen Prädikatenlogik zweiter Stufe, hat GÖDEL dem alten Wunsch eines Raimundus LULLUS, eines Gottfried Wilhelm LEIBNIZ, eines Immanuel KANT, und anderer, nach einer nachprüfbaren ,Universalsprache‘ in den Geisteswissenschaften, entsprochen; analog zur Mathematik, als Universalsprache in den Naturwissenschaften. Der sog. ,Theorembeweiser‘ der Wissenschaftler Christoph BENZMÜLLER und Bruno WOLTZENLOGEL-PALEO, mit Hilfe eines Computers, ist die offensichtliche Folge aus diesem Quanten-Schritt GÖDELS.
In der folgenden Neu-Kalkülisierung, wird jeder einzelne operative Logik-Schritt des Kalküls in der '''linken Spalte''' nummeriert und als Term-Ergebnis angezeigt, und in der '''rechten Spalte''' werden die dafür benötigten Term-Komponenten und die dabei angewendeten Logik-Regeln und -Gesetze dokumentiert. Am Anfang stehen die Ressourcen und das angestrebte Ziel des Beweisganges, <span style="color:#00B000">(das Theorem)</span>. Die GÖDEL Axiome und Definitionen, die Theoreme, die Zwischenergebnisse, das Endergebnis, und die logischen Meta-Terme, werden kontextabhängig interpretiert, <span style="color:#00B000">(angezeigt durch ,Interpretationspunkte‘ — :: —, falls nötig)</span>. Der jeweilige Beweisgang wird in den Anmerkungen ausführlich und umfassend kommentiert. Die Kalkül-Prämissen, <span style="color:#00B000">(AE: Argument Einführung)</span>, sind der modal-frei gewählte Einstieg in das Kalkül. Sie dokumentieren, zusammen mit dem angestrebten Beweis-Ziel, eine bestimmte Problemlage in einem externen Diskurs, der mit dem modalen Logik-System hier, formal-syntaktisch überprüft, und gegebenenfalls, verifiziert oder falsifiziert werden soll. Korollare sind einfache, logische Folgerungen aus dem jeweiligen Beweisgang ''':'''
====<div class="center"><span style="color:#660066">1. Beweisgang</span></div>====
{|class="wikitable"
|-
! <div class="center"><span style="color:#660066">GÖDELS ontologischer Beweis für Theorem 1, (Möglichkeitsbeweis)</span></div>
|-
! <span style="color:#00B000">''Terme der erweiterten Prädikatenlogik zweiter Stufe__________ „Benennungen“ und durchgeführte Logik-Operationen''</span>
|-
|
<small>
<math>\begin{align}
\text{(Axiom 1.1)} & \quad P \neg X \;\Longrightarrow\;\ \neg P\ X\ & \ & \text{„Wenn die Negation von X positiv ist, dann ist die Eigenschaft X nicht positiv“} \\
\text{(Axiom 2)} & \quad (P\ X \wedge \;\Box \;\forall x (\ X\ x \Longrightarrow \ Y\ x)) \Longrightarrow \ P\ Y & \ & \text{„Die Eigenschaften Y, die aus einer positiven Eigenschaft X modal} \\
\text{ } & \quad & \ & \; \; \text{notwendig folgen, sind auch positive Eigenschaften“} \\
\text{(Axiom 3)} & \quad P\ G \ & \ & \text{„Göttlichkeit, GOTT-Sein, ist eine pos. Eigenschaft“ ↔ „GOTT ist perfekt“} \\
\text{(Theorem 1)} &\quad P\ X \;\Longrightarrow\; \Diamond \; \exists x \ X \ x \ & \ & \text{ (◇ :: „möglich“ ↔ „konsistent“ ↔ „denkbar“; □ :: „notwendig“) } \\
\text{ } & \text{„Positive Eigenschaften sind konsistent“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen ist !} \\
\text{01} & \quad P\ X \ & \ & \text{ AE: „Angenommen, es gibt positive Eigenschaften, Perfektionen“} \\
\text{02} & \quad P\ X \;\Rightarrow\; \neg \Diamond \; \exists x \ X \ x \ & \ & \text{ AE: „Angenommen, positive Eigenschaften sind nicht konsistent“} \\
\text{03} & \quad (\neg x = .. )\ & \ & \text{ AE: „Es gibt die Eigenschaft, nicht mit x identisch zu sein“ :: (ungleich)} \\
\text{04} & \quad (\ x = .. )\ & \ & \text{ AE: „Es gibt die Eigenschaft, mit x identisch zu sein“ :: (gleich)} \\
\text{05} & \quad \text{ ├ }\; \neg \Diamond \; \exists x \ X \ x \ & \ & \text{:01:02:[Modus ponens] :: [A, A → B├ B] :AE:} \\
\text{06} & \quad \neg\neg \Box \neg \exists x \ X \ x \ & \ & \text{:05:[ ◇A ↔ ¬□¬A] :: (Modalregel)} \\
\text{07} & \quad \neg\neg \Box \neg\neg \forall x \neg X \ x \ & \ & \text{:06:[∃xA ↔ ¬Ɐx¬A] :: (Quantoren Regel)} \\
\text{08} & \quad \text{ ├ }\; \Box \; \forall x \neg X \ x \ & \ & \text{:07:NEG :: [¬¬A↔A] :: (Gesetz der Aussagenlogik)} \\
\text{09} & \quad \Box \; \forall x \neg X \ x \Leftrightarrow\ W & \ & \text{:02:08:[(:02:↔W) → (├:08:↔W)] :: (Kalkülregel)} \\
\text{10} & \quad \Box \; \forall x \ X \ x \Leftrightarrow\ F & \ & \text{:09:[(¬A↔W)↔(A↔F)] :: (Regel für Wahrheitswerte)} \\
\text{11} & \quad \ (\neg x = x ) \Leftrightarrow \ F \; \ & \text{ } & \text{Xx:03:Instanz(X:=(¬x=..)) ⇒ Kontradiktion !} \\
\text{12} & \quad \Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow\; (\neg x = x)) & \text{ } & \text{:10:11:[(:10:↔F) → (:11:↔F)] :: „ex falso sequitur quotlibet“} \\
\text{13} & \quad \ P\ X \wedge \;\Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow\; (\neg x = x)) & \ & \text{:01:12:[Konjunktion] :: [A, B ├ A∧B]} \\
\text{14} & \quad \ (P\ X \wedge \;\Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow \; (\neg x = x))) \Rightarrow \; P (\neg x = .. ) & \ & \text{(A2):Instanz(Y:=( ¬x= ..)) :: (Substitution für Eigenschaften)} \\
\text{15} & \quad \ P (\neg x = .. ) & \ & \text{:13:14:[Modus ponens] :: (logische Schlussregel)} \\
\text{16} & \quad \ P (\neg x = .. )\;\Rightarrow\ \neg P (\ x = .. )\ & \ & \text{(A1.1):Instanz(X:=(x=..))}\\
\text{17} & \quad \neg P (\ x = .. )\ & \ & \text{:15:16:[Modus ponens]}\\
\text{18} & \quad \ (x = x ) \Leftrightarrow \ W \; \ & \ & \text{Xx:04:Instanz(X:=(x=..)) ⇒ Tautologie !} \\
\text{19} & \quad \Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow\; (x = x)) & \text{ } & \text{:10:18:[(:10:↔F) → (:18:↔W)] :: „ex falso sequitur etiam verum“} \\
\text{20} & \quad \ P\ X \wedge \;\Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow\; (x = x)) & \ & \text{:01:19:[Konjunktion] :: [A, B ├ A∧B]} \\
\text{21} & \quad \ (P\ X \wedge \;\Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow\; (x = x))) \Rightarrow \ P (x = .. ) & \ & \text{(A2):Instanz(Y:=(x=..))} \\
\text{22} & \quad \ P (\ x = .. )\ & \ & \text{:20:21:[Modus ponens]}\\
\text{23} & \quad \text{ ├ }\; (\neg P (\ x = .. )\ \wedge \ P (\ x = .. )) \Leftrightarrow\ F & \ & \text{:17:22:[Konjunktion] ⇒ Kontradiktion !}\\
\text{24} & \quad \neg \Diamond \; \exists x \ X \ x \Rightarrow (\neg P (\ x = .. )\ \wedge \ P (\ x = .. )) & \ & \text{:05:23:[├A├B╞ A→B] :: ''KONDITIONALER BEWEIS''}\\
\text{25} & \quad \neg\neg \Diamond \; \exists x \ X \ x & \ & \text{:24:23:[Modus tollendo tollens] :: [A→B,¬B ├ ¬A]}\\
\text{26} & \quad \text{ ├ }\; \Diamond \; \exists x \ X \ x & \ & \text{:25:NEG; bzw. :05:23:[├¬A→F ╞ A] :: ''INDIREKTER BEWEIS''}\\
\text{27} & \quad \ P\ X \;\Longrightarrow\; \Diamond \; \exists x \ X \ x \ & \ & \text{:01:26:[├A├B ╞ A→B]} \\
\text{(Theorem 1)} & \;\text{„Positive Eigenschaften sind konsistent“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen war !} \\
\text{28} & \quad \ P\ G \;\Longrightarrow\; \Diamond \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{:27:Instanz(X:=G) } \\
\text{29} & \quad \Diamond \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{(A3):28:[Modus ponens]} \\
\text{(Korollar 1)} & \;\text{„Das Dasein GOTTES ist definitiv möglich“} & \ & \text{„Es ist denkbar, dass es GOTT gibt“} \\
\end{align}</math>
</small>
|}
Anmerkung-1 ''':''' <span style="color:#00B000">(Der Term <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ —</span>, im Axiom-2 ist an sich überflüssig, da dieser hier als Prämisse :01: ohnehin ,angenommen‘ wird. Der Beweisgang kommt mit Axiom-2 auch ohne diesen Term zum selben Ergebnis, und verkürzt sich dann sogar um zwei Schritte ''':''' Zeile 13 und Zeile 20 sind dann unnötig.)</span>
Der Beweisgang geht mit Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, prinzipiell von der Existenz eines GOTTES aus. Mit der Prämisse :01: <span style="color:#00B000">(hier im 1. Beweisgang)</span> postuliert GÖDEL vorerst allgemein, dass es <span style="color:#FF6000">»''Vollkommenheit, d.h. positive Eigenschaften''«</span> gibt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ —</span>, ohne im Kalkül zu definieren, was darunter zu verstehen ist. Definiert wird dann <span style="color:#00B000">(im 2. Beweisgang)</span>, was eine <span style="color:#FF6000">»''wesentliche Eigenschaft''«</span> ist ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(im Sinne von ,Transzendentalia‘)</span>; und mit Hilfe dieser Eigenschaft definiert GÖDEL <span style="color:#00B000">(im 3. Beweisgang)</span>, was eine <span style="color:#FF6000">»''notwendige Existenz''«</span> ist ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>‘ —</span>, die er <span style="color:#00B000">(im selben Beweisgang)</span> axiomatisch mit den <span style="color:#FF6000">»''positiven Eigenschaften in GOTT''«</span> gleich setzt ''':''' Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> —‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>. Erst im 2. Beweisgang wird mit Term :13:, nach einer <span style="font-family: Times;"><big>,Reductio ad absurdum‘</big></span>, definitiv bewiesen <span style="color:#00B000">( ╞ )</span>, dass die, von GÖDEL, hier postulierten, <span style="color:#00B000">(allgemeinen)</span>, positiven Eigenschaften, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ —</span>, tatsächlich auch in GOTT <span style="color:#FF6000">»''positive Eigenschaften''«</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, sind; <span style="color:#00B000">(das sind die ultimativen ,Transzendentalia‘ in GOTT)</span>. Jetzt aber muss vorerst der ,Wunsch‘, bzw. die LEIBNIZ-Frage beantwortet werden ''':''' Ob, mit <span style="color:#FF6000">»''mathematischer Evidenz''«</span>, <span style="color:#FF6000">»''GOTT''«</span> ,möglich‘ ist, der nach traditioneller Auffassung, <span style="color:#FF6000">»''ein Wesen von äußerster Größe und Vollkommenheit'' <span style="color:#00B000">[ ist ]</span>, ''das alle Grade derselben in sich schließt''«</span>, <span style="color:#00B000">(nach LEIBNIZ; was GÖDEL mit Definition-1 ,abbildet‘)</span>. Wenn man also beweisen will, dass die Existenz eines solchen ''<span style="color:#FF6000">»GOTTES«</span>'' ,möglich‘ sein soll, dann muss man beweisen, dass dieses postulierte System der <span style="color:#FF6000">»''positiven Eigenschaften in GOTT''«</span> formal ,widerspruchsfrei‘ ist. Das Ergebnis des 1. Beweisganges, das ,Theorem-1‘, <span style="color:#00B000">(,Erster Satz‘)</span>, fasst A. FUHRMANN zusammen als ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Positive Eigenschaften sind konsistent''«</span>. Wenn sie nicht konsistent wären, käme es zu unlösbaren Widersprüchen, <span style="color:#00B000">(Term :24:)</span>. Einmal Axiom-1 und zweimal Axiom-2, <span style="color:#00B000">(das die Gleichwertigkeit aller positiven Eigenschaften nachdrücklich klarstellt)</span>, sichern hier die Konsistenz <span style="color:#FF6000">»''aller positiven Eigenschaften'', <span style="color:#00B000">[ die ,Transzendentalien‘ ]</span>, ''in GOTT''«</span>. Die ,Gleichwertigkeit‘, <span style="color:#00B000">(,Äquivalenz‘)</span>, ist formal-syntaktisch daran erkennbar, dass die beiden Eigenschafts-Variablen <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''‘ —</span> und <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Y'''‘ —</span> im Axiom-2 für beliebige, unterschiedliche ,positive‘ Eigenschaften gegenseitig austauschbar, <span style="color:#00B000">(,konvertierbar‘)</span>, sind. Das heißt, dass beliebige, unterschiedliche ,positive‘ Eigenschaften, für die diese Variablen stehen, sich paarweise, wechselseitig ,implizieren‘, einschließen, und damit notwendig voneinander abhängen, d.h. koinzident ,eins‘ sind, konvertierbar, und somit gleichwertig sind; entsprechend dem Theorem von den Transzendentalia. Zu Term :29:, dem Korollar zu Theorem-1, notiert GÖDEL am 10. Feb. 1970, <span style="color:#00B000">(übersetzt von Joachim BROMAND)</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''◇∃xG(x) besagt, dass das System aller positiver Eigenschaften kompatibel ist'',</span> <span style="color:#00B000">[ d.h. miteinander verträglich, weil ohne Widersprüche ].</span> <span style="color:#FF6000">''Dies ist ,wahr‘ auf Grund von Axiom-2,'' <span style="color:#00B000">[ weil alle positiven Eigenschaften, d.h. die Transzendentalien, koinzident gleichwertig und konvertierbar sind ]</span>.«</span> Darum ist es definitiv ,möglich‘, dass es diesen GOTT gibt, der <span style="color:#FF6000">»''alle Grade der Vollkommenheit in sich schließt''«</span> und <span style="color:#FF6000">»''über dem ,Größeres‘ nicht mehr gedacht werden kann''«</span>, und, in weiterer Konsequenz, ist der GOTT-Glaube deshalb ,notwendig‘ widerspruchsfrei, nach Theorem-3 ''':''' <u>Wenn</u> es ''<span style="color:#FF6000">»möglich, bzw. denkbar«</span>'' ist, dass es ''<span style="color:#FF6000">»GOTT«</span>'' gibt, <u>dann</u> folgt daraus ''<span style="color:#FF6000">»notwendig«</span>'' ''':''' es ist ,widerspruchsfrei‘, wenn man als Voraussetzung ,annimmt‘, dass es ''<span style="color:#FF6000">»GOTT wirklich, für jede mögliche Welt«</span>'' gibt ''':''' Term :11: im 3. Beweisgang. Der Wenn-Satz ist hier mit Korollar-1 bewiesen; der Dann-Satz wird im 3. Beweisgang bewiesen <span style="color:#00B000">( ╞ )</span>.
Die ontologische ,Identität‘, d.h. die ,Gleichsetzung‘, bzw. die ,Koinzidenz‘ von Strukturen, die in der Endlichkeit für uns verschieden sind, jedoch in dem Unendlichen, GOTT, paarweise, perspektivisch in eins zusammenfallen, wie ,Sein‘ und ,Wesen‘, wie ,Ursache‘ und ,Wirkung‘ usw., und auch die Äquivalenz und Austauschbarkeit der Transzendentalien, haben im GÖDEL-Kalkül die logisch-syntaktische Form einer, aus sich, ,modal‘ notwendigen Implikation zwischen zwei verschiedenen, gegenseitig austauschbaren Eigenschafts-Variablen ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∀x(Xx→Yx)'''‘ —</span>. Dieses Term-Element stellt formal-syntaktisch die Gleichwertigkeit, <span style="color:#00B000">(Äquivalenz)</span>, bzw. die paarweise Koinzidenz aller ultimativen Eigenschaften und Zuordnungen in GOTT dar; sowohl hier im Axiom-2, als auch in der Definition-2 im 2. Beweisgang, über die ,Wesenseigenschaften‘, mit jeweils verschiedenen, frei umbenennbaren Individuum-Variablen. Die wechselseitige Austauschbarkeit der noch ,unbestimmten‘ Eigenschafts-Variablen ist formal äquivalent zur freien Umbenennung der noch ,unbestimmten‘ Individuum-Variablen ''':''' <span style="color:#4C58FF">[ FUB(x:=y) ]</span>. Der formale, gegenseitige, allgemeine Austausch der Eigenschafts-Variablen, bzw. die formale Gleichsetzung der positiven allgemeinen Eigenschaften, kann, auf Grund der Äquivalenz aller Vollkommenheiten, auch dann noch durchgeführt werden, wenn eine Eigenschafts-Variable durch eine Definition oder eine Schlussfolgerung ,bestimmt‘ worden ist, und dadurch zu einer Eigenschafts-Konstante, d.h. zu einer ,bestimmten‘ Eigenschaft geworden ist. Das ist z. B. bei einer instanziierenden Substitution der Fall ''':''' <span style="color:#4C58FF">[ Instanz(X:=..) ]</span>. Das ist eine spezifische Eigenheit der GÖDEL-Axiomatik.
Da die Variable <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> für GOTT steht, <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, <span style="color:#00B000">(im Korollar-1)</span>, ist die Eigenschaft ''':''' ''<span style="color:#FF6000">„nicht mit x identisch zu sein“</span>'' ''':''' <span style="color:#4C58FF">(¬x=..)</span>, d.h. das <span style="color:#FF6000">„Ungleichsein“</span>, das <span style="color:#FF6000">„Anderssein“</span> GOTTES, <span style="color:#00B000">(Prämisse :03:)</span>, die entscheidende Voraussetzung und Norm für jeden Diskurs über GOTT ''':''' um der <span style="color:#FF6000">„Unvergleichlichkeit“</span>
GOTTES gerecht zu werden, darf GOTT niemals mit etwas aus der ''<span style="color:#FF6000">»zufälligen Struktur der Welt«</span>'' verglichen, d.h. gleich gesetzt werden. Der Term :18: <span style="color:#4C58FF">(x=x) ↔ W</span> erinnert dagegen an die Selbstbezeichnung des GOTTES-JHWH in Exodus 3,14 ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Ich bin der ‚Ich-Bin‘''«</span>.
Zum Term :03: notiert A. FUHRMANN ''':''' <span style="color:#FF6000">»</span> ''Die Notation'' <span style="color:#4C58FF">(¬x=..)</span> ''für die Eigenschaft ''':''' <span style="color:#FF6000">„nicht mit x identisch zu sein“</span>'', <span style="color:#00B000">[ d.h. <span style="color:#FF6000">„Ungleichheit“, „Anderssein“</span>, bzw. die Notation <span style="color:#4C58FF">(x=..)</span> für den Existenzmodus-Perfektion ''':''' <span style="color:#FF6000">„Gleichheit“, „Idendität“</span> ]</span>, ''ist suggestiv und informell und ersetzt hier einen formal korrekten Abstraktionsausdruck wie'' <span style="color:#4C58FF">λy.(¬x=y)</span>, <span style="color:#00B000">[ bzw. <span style="color:#4C58FF">λy.(x=y)</span> ]</span>. ''Für die formal korrektere Notation bedarf es der zusätzlichen Vereinbarung, dass der Ausdruck'' <span style="color:#4C58FF">λy.(¬x=y)</span> ''gleichbedeutend sei mit dem Ausdruck'' <span style="color:#4C58FF">¬λy.(x=y)</span>. ''Diese Vereinbarung ist harmlos, da wir aufgrund der Regel der λ–Konversion'' ''':''' <span style="color:#4C58FF">λy.Xy.x ↔ Xx</span>, <span style="color:#00B000">[ mit der <span style="color:#4C58FF">Instanz(X:=(¬x=..))</span> ]</span>, ''so schließen dürfen'' ''':''' <span style="color:#4C58FF">λy.(¬x=y).x ↔ ¬x=x ↔ <span style="color:#00B000">¬(x=x)</span> ↔ ¬λy.(x=y).x</span> .<span style="color:#FF6000">«</span> <ref>A. FUHRMANN a.a.O. Seite 7, Anmerkung 4 (von mir korrigiert und ergänzt)</ref>
In der Kalkül-Zeile 29 wird das Korollar-1 durch einen <span style="color:#4C58FF">[ Modus ponens ]</span> mit Axiom-3 von der Kalkül-Prämisse-Term :01: ,abgekoppelt‘, d.h. es ist nicht mehr vom Term :01: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ —</span> logisch abhängig. Korollar-1 behält aber die bewiesene Widerspruchsfreiheit von Theorem-1, und ist dann nur mehr von Axiom-1 und Axiom-2 abhängig, was für das Theorem-ANSELMS am Schluss entscheidend ist. Erklärung zu Term :05: Das Ergebnis einer Logik-Operation zwischen Prämissen ist ,regulär‘ <span style="color:#00B000">(├ )</span> den Prämissen zuzurechnen.
====<div class="center"><span style="color:#660066">2. Beweisgang</span></div>====
{|class="wikitable"
|-
! <div class="center"><span style="color:#660066">GÖDELS ontologischer Beweis für Theorem 2, (,Basisbeweis‘)</span></div>
|-
! <span style="color:#00B000">''Terme der erweiterten Prädikatenlogik zweiter Stufe____________„Benennungen“ und durchgeführte Logik-Operationen''</span>
|-
|
<small>
<math>\begin{align}
\text{(Axiom 1.2)} & \quad \neg P\ X \;\Longrightarrow\;\ P\neg X\ & \ & \text{„Wenn X nicht positiv ist, dann ist die Negation ¬X positiv“} \\
\text{(Axiom 3)} & \quad \ P\ G \ & \ & \text{„Göttlichkeit, GOTT-Sein, ist eine pos. Eigenschaft“ ↔ „GOTT ist perfekt“} \\
\text{(Axiom 4)} & \quad \ P\ X \;\Longrightarrow\; \Box \; \ P\ X \ & \ & \text{„Positive Eigenschaften sind notwendig aus sich positiv“} \\
\text{(Definition 1)} &\quad \ G\ x \;\Longleftrightarrow\; \forall X(\ P \ X \Longrightarrow \ X \ x)\ & \ & \text{„x ist genau dann GOTT, wenn x alle positiven Eigenschaften hat“} \\
\text{(Definition 2)} & \quad \ X_{ess}\ x \;\Leftrightarrow X\ x \wedge \forall Y \left(\ Y\ x \Rightarrow \Box \; \forall y (\ X\ y \Rightarrow \ Y\ y)\right) & \ & \text{„X ist genau dann eine wesentliche Eigenschaft von x, wenn x sie hat, und} \\
\text{ } & \quad & \text { } & \;\;\text{alle anderen Eigenschaften Y von x notwendig aus dieser Eigenschaft X folgen“} \\
\text{[RM]} &\quad \ A \;\Longrightarrow\;\ B\; \text{ ├ }\;\Box \; A \Longrightarrow\;\Box\; \ B\ & \ & \text{( :: Modales Prinzip)} \\
\text{(Theorem 2)} &\quad \ G\ x \;\Longleftrightarrow\; \ G_{ess}\ x \ & \ & \text{(,G‘ :: „Göttlichkeit“ ↔ „GOTT“ ↔ „Dasein GOTTES“)} \\
\text{ } &\;\text{„Das Wesen GOTTES ist Dasein“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen ist !} \\
\text{01} &\quad \ G\ x \ & \ & \text{ AE: „Angenommen, x steht für den GOTT der Christen“} \\
\text{02} &\quad \ Y\ x \ & \ & \text{ AE: „Angenommen, GOTT hat die Eigenschaften Y“} \\
\text{03} &\quad \neg P\ Y & \ & \text{ AE: „Angenommen, die Y in GOTT sind nicht positiv“} \\
\text{04} &\quad \neg P \ Y \Rightarrow \ P \neg Y\ & \ &\text{(A1.2):Instanz(X:=Y) :: (Substitution für Eigenschaften) } \\
\text{05} &\quad \ P \neg Y \ & \ & \text {:03:04:[Modus ponens] :: [A, A → B├ B] } \\
\text{06} &\quad \forall X(\ P \ X \Rightarrow \ X \ x)\ & \ &\text{(D1):01:[Modus ponens] :: (logische Schlussregel)} \\
\text{07} &\quad \ P \ X \Rightarrow \ X \ x\ & \ &\text{:06:[ⱯXA(X) ├ A(X)] :: (Quantorenregel)} \\
\text{08} &\quad \ P \neg Y \Rightarrow \neg Y \ x\ & \ &\text{:07:Instanz(X:=¬Y)} \\
\text{09} &\quad \neg Y \ x\ & \ &\text{:05:08:[Modus ponens]} \\
\text{10} &\quad \text{ ├ }\; (Y\ x \wedge \neg Y \ x) \;\Leftrightarrow\;\ F\ & \ & \text{:02:09:[Konjunktion] ⇒ Kontradiktion !} \\
\text{11} &\quad \neg P\ Y \; \Rightarrow \; (Y\ x \wedge \neg Y \ x )\ & \ &\text{:03:10:[├A├B ╞ A → B] :: ''KONDITIONALER BEWEIS''} \\
\text{12} &\quad \neg\neg P\ Y \ & \ &\text{:11:10:[Modus tollendo tollens] :: [A → B,¬B├ ¬A]} \\
\text{13} &\quad \text{ ├ }\; P\ Y \ & \ &\text{:12:NEG; bzw. :03:10:[├¬A→F ╞ A] :: ''INDIREKTER BEWEIS'' :AE:} \\
\text{14} &\quad \ P\ Y \;\Rightarrow\;\Box \; \ P\ Y \ & \ & \text{(A4):Instanz(X:=Y)} \\
\text{15} &\quad \Box \; \ P\ Y \ & \ & \text{:13:14:[Modus ponens]} \\
\text{16} &\quad \ G \ y \Rightarrow \ Y \ y\ & \ &\text{:01:02:[├A├B ╞ A→B]:FUB(x:=y)} \\
\text{17} &\quad \text{ ├ }\; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)\ & \ &\text{:16:[G(y) ├ ⱯyG(y)]} \\
\text{18} &\quad \Box \; \ P\ Y \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)\ & \ &\text{:13:17:[├A├B ╞ A→B]:[RM]} \\
\text{19} &\quad \text{ ├ }\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)\ & \ &\text{:15:18:[Modus ponens]} \\
\text{20} &\quad \ Y\ x \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)\ & \ &\text{:02:19:[├A├B ╞ A→B]} \\
\text{21} &\quad \ (Y\ x \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)) \wedge \ G \ x & \ &\text{:20:01:[Konjunktion] :: [A, B├ A ∧ B]} \\
\text{22} &\quad \ (Y\ x \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ X \ y \Rightarrow \ Y \ y)) \wedge \ X \ x\;\Leftrightarrow\; X_{ess}\ x \ & \ &\text{(D2):KOMM(↔):KOMM(∧):[ⱯYA(Y) ├ A(Y)] wegen :13:} \\
\text{23} &\quad \ (Y\ x \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)) \wedge \ G \ x\;\Leftrightarrow\; G_{ess}\ x \ & \ &\text{:22:Instanz(X:=G)} \\
\text{24} & \quad \text{ ├ }\; G_{ess}\ x \ & \ &\text{:21:23:[Modus ponens]:AE: wegen :30:} \\
\text{25} &\quad \ G\ x \;\Rightarrow\; \ G_{ess}\ x \ & \ & \text{:01:24:[├A├B ╞ A→B] :: Theorem 2.1} \\
\text{26} &\quad \forall X(\ P \ X \Rightarrow \ X \ x)\ & \ &\text{(D1):01:[Modus ponens] } \\
\text{27} &\quad \ P \ X \Rightarrow \ X \ x\ & \ &\text{:26:[ⱯXA(X) ├ A(X)]} \\
\text{28} &\quad \ P \ G \Rightarrow \ G \ x\ & \ &\text{:27:Instanz(X:=G)} \\
\text{29} &\quad \text{ ├ }\; G \ x\ & \ &\text{(A3):28:[Modus ponens]} \\
\text{30} &\quad \ G_{ess}\ x \;\Rightarrow \ G \ x\ & \ &\text{:24:29:[├A├B ╞ A→B] :: Theorem 2.2 } \\
\text{31} &\quad \ G\ x \;\Longleftrightarrow\; \ G_{ess}\ x \ & \ & \text{:25:30:[Konjunktion]:BIKONDITIONAL :: [(A→B) ∧ (B→A) ↔ (A↔B)] } \\
\text{(Theorem 2)} &\; \text{„Dasein, GOTT-Sein, ist das Wesen GOTTES“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen war ! } \\
\text{32} &\quad \text{ ├ }\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ (x = y))\ & \ & \text{:19:Instanz(Y:=(x=..))} \\
\text{33} &\quad \ G\ x \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ (x = y))\ & \ & \text{:01:32:[├A├B ╞ A→B]} \\
\text{(Korollar 2)} & \;\text{„Es gibt notwendig höchstens einen GOTT“} & \ & \text{„Wenn es GOTT gibt, dann gibt es für jede mögliche Welt nur einen GOTT“} \\
\end{align}</math>
</small>
|}
<span style="color:#00B000"><small>(In den Kalkül-Zeilen 16, 18, 31 mussten zwei-, und in Zeile 22 drei Kalkül-Schritte, d.h. Logik-Operationen in eine Zeile zusammengezogen werden, weil der Parser dieser speziellen Mathematik-Funktion in Wikibooks jedes Mal wegen Puffer-Überlauf abstürzt, wenn zu den bestehenden Zeilen noch eine neue Zeile, oder ein Text-Element, zusätzlich eingefügt wird. Das vermindert etwas die Transparenz des Kalküls.)</small></span>
Anmerkung-2 ''':''' <span style="color:#00B000">(Dieser Beweisgang kommt auch ohne das ,unbestimmte‘ Konjunkt <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Xx'''‘ —</span> in der Definition-2 zum gleichen Ergebnis, und wird dadurch um eine Zeile verkürzt ''':''' Zeile 21 entfällt, und <span style="color:#4C58FF">[ KOMM(∧) ]</span> ist unnötig. Dieses Konjunkt wird hier ebenfalls schon in der Kalkül-Prämisse :01: <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx'''‘ —</span>, als ,Annahme‘ gesetzt, vorentschieden und ,bestimmt‘ mit der <span style="color:#4C58FF">[ Instanz(X:=G) ]</span>. Es war also logisch korrekt, dass GÖDEL, in seiner Notiz vom 10. Feb. 1970 zum ontologischen Beweis, dieses Konjunkt weggelassen hat, was ihm von Kommentatoren als ein Flüchtigkeitsfehler angerechnet worden war. Der gesamte 2. Beweisgang bewegt sich im Geltungsbereich der Prämisse Term :01:, d.h. ist in jeder Zeile von der Annahme abhängig ''':''' die Variable <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''x'''‘ —</span> steht für den GOTT der Christen. In der Kalkül-Zeile 33 wird mit Korollar-2 diese Abhängigkeit, für den Term :32:, explizit dargestellt.)</span>
Der Beweisgang geht mit der Prämisse :01: prinzipiell, als Voraussetzung, von der Existenz eines GOTTES aus. Im 1. Beweisgang wurde bewiesen, dass die von GÖDEL ,postulierten‘ <span style="color:#FF6000">»''allgemeinen positiven Eigenschaften, Vollkommenheiten, Perfektionen'', <span style="color:#00B000">[ die sog. ,Transzendentalien‘ ]</span> ''konsistent''«</span>, d.i. widerspruchsfrei sind. Hier, in diesem Beweisgang wird nun die Prämisse vom 1. Beweisgang, <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PX'''‘ —</span>, im Bezug auf GOTT hinterfragt ''':''' Gibt es auch in GOTT so Etwas, wie <span style="color:#FF6000">»''Vollkommenheit, Positives, Perfektes''«</span> '''?''' Die ,Annahme‘ jedoch, dass es <span style="color:#FF6000">»''in GOTT keine Vollkommenheit, nichts Positives, nichts Perfektes''«</span> <span style="color:#00B000">(keine Transzendentalien)</span> gibt, <span style="color:#00B000">(Prämisse Term :03:)</span>,<span style="color:#4C58FF"> — ‚'''¬PY'''‘ —</span>, d.h. dass die <span style="color:#00B000">(wesentlichen)</span> Eigenschaften in GOTT keine <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheiten“</span> seien, führt aber zu einem unlösbaren Widerspruch, <span style="color:#00B000">(Term :10:)</span>. Mit Term :13:, als 1. Hauptergebnis, ist damit, — als ,neue‘ Prämisse, <span style="color:#00B000">(ersetzt Term :03:)</span> —, definitiv ,bewiesen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ , d.h. es ist ,wahr‘)</span>, dass alle Eigenschaften, die hier mit <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Y'''‘ —</span> symbolisiert werden, <span style="color:#FF6000">„positive Eigenschaften“</span>, d.h. <span style="color:#FF6000">„Perfektionen“</span> sind, von denen das Kalkül ,annimmt‘, <span style="color:#00B000">(Prämissen Term :01:, Term :02: und speziell Term :16:)</span>, dass der GOTT der Christen sie besitzt. Alle ,Wesenseigenschaften‘ in GOTT ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Y'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, die durch den Term :13:, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PY'''‘ —, </span> dargestellt werden, sind somit <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheiten“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span><span style="color:#00B000">, (,ultimative Transzendentalien‘, aller ,Grade‘)</span>. Damit ist definitiv ‚bestätigt‘, <span style="color:#00B000">( ╞ , es ist ,wahr‘)</span>, was mit Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, schon ‚angenommen‘ worden ist ''':''' <span style="color:#FF6000">„GOTT ist perfekt; er hat alle positiven Eigenschaften“</span>; und auch Definition-1 ist damit ,verifiziert‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">„GOTT ist genau deswegen GOTT, weil er, als GOTT, positive Eigenschaften aller Grade in sich schließt“</span>; entsprechend dem Quelltext bei LEIBNIZ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist ein Wesen von äußerster Größe und Vollkommenheit, das alle Grade derselben in sich schließt''«</span>. Immer vorausgesetzt, <span style="color:#00B000">(,angenommen‘)</span>, man glaubt an GOTT ''':''' <span style="color:#00B000">(Term :01:)</span>. <span style="color:#00B000">(Der ,Schlüsselbegriff‘ <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span> ist der ,Schlüssel‘ zur Erkenntnis, dass GOTT ,notwendig‘, sowohl ,wesentlich‘ für uns, als auch an sich ,grundlos‘, immer schon ,da‘ ist.)</span> Hier, <span style="color:#00B000">(im 2. Beweisgang)</span>, hat Axiom-1, <span style="color:#00B000">(im Term :04:)</span>, sicher gestellt, dass die Eigenschaften in GOTT, <span style="color:#00B000">(Definition-1; Term :06:)</span>, tatsächlich <span style="color:#FF6000">„ultimativ positiv, perfekt und vollkommen“</span> sind ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PY'''‘ —</span>. Das GÖDEL-Axiom-1 bezieht seine ,Potenz‘ aus dem Prinzip vom ,auszuschließenden‘ Widerspruch ''':''' eine Eigenschaft kann nicht zugleich ,positiv‘ und ,nicht positiv‘ sein '''!'''
Formal lässt sich das 2. Hauptergebnis, Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''↔'''G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span> ''':''' schon aus Term :23: in diesem Beweisgang mit der <span style="color:#4C58FF">[ Vereinfachung ] :: [ A∧B ├ B ]</span> ohne Weiteres ,regulär‘ ableiten, — analog zu den Vorgehensweisen bei A. FUHRMANN und G.J. WIRSCHING. <span style="color:#00B000">(Beide Aussagen dieser ,Konjunktion‘ sind ,gleichwertig‘, daher partizipiert das Theorem-2 auch am Ergebnis der Widerspruchsfreiheit von Term :13:, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PY'''‘ —</span>, dem 1. Hauptergebnis.)</span> Der hier gewählte, etwas längere Weg zum Ergebnis, soll die innere Struktur und Abhängigkeit der Ergebnisse von bestimmten Voraussetzungen offen legen, und ihren ,Zweck‘ verdeutlichen. Die beiden Hauptergebnisse im Basisbeweis gehen vom vorgefundenen und traditionell vorgegebenen Begriff von ,GOTT‘ aus, <span style="color:#00B000">(Term :06:, Term :16: und Term :26:)</span>. Das ,bewiesene‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> 1. Hauptergebnis, hier im 2. Beweisgang, Term :13: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PY'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''die Eigenschaften in GOTT sind vollkommen, d.h. sind die ultimativen Transzendentalia''«</span>, rechtfertigt, bzw. verifiziert sowohl Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, als auch die Definition-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔∀X(PX→Xx)'''‘ —</span>, für die Annahme ''':''' den ,GOTT der Christen‘, der als GOTT alle Grade der Vollkommenheit in sich schließt. Und das ebenfalls ,bewiesene‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> 2. Hauptergebnis, hier im selben Beweisgang, Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''↔'''G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''das Wesen GOTTES ist sein eigenes Sein''«</span>, rechtfertigt, bzw. verifiziert sowohl Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>, als auch die Definition-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x ↔ ∀X(X'''<sub>ess</sub>'''x →□∃yXy)'''‘ —</span>, für die Wesenseigenschaft ''':''' ,notwendige Existenz‘, und widerlegt den Einwand KANTS, für den Spezialfall ''':''' GOTT. Zwei Axiome und zwei Definitionen von GOTT und seinen Vollkommenheiten werden durch die Ergebnisse im Basisbeweis des GÖDEL-Kalküls in unserer realen Welt als ,wahr‘, <span style="color:#00B000">(genauer als ,widerspruchsfrei‘)</span>, und, — im Rahmen des christlichen Glaubens —, als ,annehmbar‘ bestätigt. <span style="color:#00B000">(Anmerkung zu Term :24: ''':''' eine Prämisse ist regulär-,modal‘ immer ,frei‘ wählbar.)</span>
Zusammengefasst heißt das ''':''' die ,strittige‘ Begründung der ,methodologischen‘ Prämisse des GÖDEL-Kalküls ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(Prämisse, Term :01:)</span>, weil <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(Korollar-1)</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> steht für den GOTT der Christen, für den es ohne Widerspruch denkbar ist, dass es ihn gibt''«</span>, <span style="color:#00B000">(ANSELMS Prinzip, trotz der ,Warnung‘ KANTS)</span>, ist ,wahr‘ und für uns ,annehmbar, denn es ist auch, auf Grund der Ergebnisse des 2. Beweisganges, in unserer realen Welt ,wahr‘ und ,annehmbar‘, weil schon als ,widerspruchsfrei‘ verifiziert ''':''' der GOTT der Christen <span style="color:#00B000">(Term :01:)</span> ,existiert‘ für uns ,notwendig‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx→E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(d.i. das ,regulär‘-mögliche Korollar sowohl im 2. als auch im 3. Beweisgang)</span>, denn dieser GOTT ist aus sich ,vollkommen‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PG'''‘ —</span>, und zu seiner ,Vollkommenheit‘ <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span> gehört auch notwendig sein ,Existieren‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>. <span style="color:#00B000">(Jeder dieser Terme ist im Geltungsbereich der Prämisse Term :01: als ,wahr‘ und ,annehmbar‘ bewiesen.)</span> Das ist der ,Kern‘ des ontologischen Arguments, und somit ist auch diese ,strittige‘ Begründung der Prämisse des GÖDEL-Kalküls mit den Maßstäben der modernen Logik <span style="color:#FF6000">»''durchaus vereinbar''«</span>, d.h. sie ist logisch ,richtig‘ und, im Kontext des christlichen Glaubens, vernünftig. Die Annahme des Gegenteils zu dieser Prämisse ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''¬◇∃xGx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Es ist undenkbar, dass es diesen GOTT gibt''«</span>, führt jedoch, unabhängig von jeder Glaubensüberzeugung, zu einem Widerspruch — ist unlogisch und daher ,falsch‘, <span style="color:#00B000">(siehe Anhang ''':''' Widerlegung)</span>. Die Behauptung einer ,formalen Unentscheidbarkeit‘ zu den Annahmen über die Existenz GOTTES, ob oder nicht, <span style="color:#00B000">(d.h. ein ,methodologischer‘ Agnostizismus)</span>, ist gegen jede ,Logik‘; und ist auch ,falsch‘. Denn aus dem, im Kalkül abgeleiteten, Widerspruch aus der einen Annahme, und damit ihrer Unrichtigkeit, folgt notwendig die Richtigkeit der gegenteiligen Annahme. Damit ist eine klare Entscheidung getroffen.
Mit dem 2. Hauptergebnis, Theorem-2 ''':''' <span style="color:#FF6000">»'',Dasein‘ ist das ,Wesen‘ GOTTES''«</span>, folgt die GÖDEL-Axiomatik der philosophisch-<span style="color:#4C58FF">,theologischen‘</span> Tradition der ,Rede von GOTT‘ seit ARISTOTELES, und schließt sich damit formal-syntaktisch zugleich auch der religiösen Überzeugung der Christen an, die glauben, dass GOTT, als unser Vater, aus Liebe, in seinem Sohn, JESUS CHRISTUS, für uns immer schon <span style="color:#FF6000">»''da''«</span> ist, <span style="color:#00B000">(der Sohn ist koinzident ,eins‘ mit GOTT, dem Vater und dem GEIST)</span>, wirksam in und durch seine <span style="color:#4C58F0">„Kirche“</span>, im HEILIGEN GEIST, bis ans Ende der Zeit. Das ist das, <span style="color:#FF6000">»''was''«</span> GOTT eigentlich für uns ausmacht, — die Selbstmitteilung seines unergründlichen Wesens in den Sakramenten der <span style="color:#4C58F0">„Kirche“</span> ''':''' <span style="font-family: Times;"><big>‘אֶֽהְיֶ֖ה אֲשֶׁ֣ר אֶֽהְיֶ֑ה‚</big></span> <span style="color:#00B000">| ‚eh'jeh asher eh'jeh‘ |</span> <span style="color:#CC66FF">»''Ich bin da für euch und für immer, als der ich ''<span style="color:#00B000">[ immer schon gewesen ]</span> ''bin''«</span>; <span style="color:#00B000">(d.i. das <span style="color:#4C58FF">,theologisch‘</span>-exegetische ,Axiom‘ der Christen, und die <span style="color:#4C58FF">,theologisch‘</span> korrekte Explikation der ,regulären‘ Kalkül-Prämisse Term :01: <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx'''‘ —</span>, jeweils im 2. und 3. Beweisgang)</span>. Das heißt aber nicht, dass der Autor des Kalküls sich mit diesem Glauben identifiziert hat, <span style="color:#00B000">(,hat‘ er auch nicht)</span>, oder dass der Leser des ontologischen Beweises von Kurt GÖDEL sich damit identifizieren muss, wenn er dessen <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> anerkennt.
Zur erweiterten <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Explikation der Kalkül-Prämisse ''':''' Die <span style="color:#4C58F0">„Kirche“</span> ist das ,Meisterwerk‘ GOTTES ''':''' In ihr ist es GOTT gelungen, etwas Göttliches und Unzerstörbares in unsere korrupten Welt einzupflanzen ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx→E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Etwas Göttliches existiert notwendig, d.h. ,unzerstörbar‘ in unserer Welt''«</span>. Sie ist, durch die Menschwerdung des GOTTES Sohnes, JESUS CHRISTUS, dessen <span style="color:#4C58F0">„Leib“</span> die <span style="color:#4C58F0">„Kirche“</span> ist, untrennbar mit Menschen verbunden, die schon, von allem Anfang an, und jetzt immer noch, durch die Sünde korrumpiert sind. Mit ihr will und wird GOTT unsere Welt und die Menschheit, bis ans Ende der Zeit, von der Sünde und von deren Konsequenz, dem <span style="color:#00B000">(ewigen)</span> Tod <span style="color:#4C58FF">„erlösen“</span>, <span style="color:#00B000">(jedoch nicht ohne die Zustimmung des Menschen)</span>. Mit dieser Explikation wird die Tragweite des ontologischen Arguments ANSELMS, und damit auch die <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span> Relevanz der GÖDEL-Axiomatik erkennbar. Immer vorausgesetzt, <span style="color:#00B000">(,angenommen‘)</span>, man glaubt an GOTT, <span style="color:#00B000">(Term :01:)</span>.
====<div class="center"><span style="color:#660066">3. Beweisgang</span></div>====
{|class="wikitable"
|-
! <div class="center"><span style="color:#660066">GÖDELS ontologischer Beweis für Theorem 3, (ANSELMS Theorem)</span></div>
|-
! <span style="color:#00B000">''Terme der erweiterten Prädikatenlogik zweiter Stufe___________________„Benennungen“ und durchgeführte Logik-Operationen''</span>
|-
|
<small>
<math>\begin{align}
\text{(Axiom 5)} & \quad P\ E_{not}\; \ & \text { } & \text{„Notwendige Existenz ist eine positive Eigenschaft“} \\
\text{ } & \text{( :: Das ist nur dann wahr, wenn ,Dasein‘ und ,Wesen‘ } & \ & \text{( :: dagegen KANT : ,Existenz‘ ist keine ,Eigenschaft‘,} \\
\text{ } & \;\;\text{in eins zusammenfallen ! ARISTOTELES : Theorem-2)}\ & \ & \;\;\text{,Sein‘ ist für alles, was existiert, kein ,reales Prädikat‘ ! )} \\
\text{(Definition 1)} &\quad \ G\ x \;\Longleftrightarrow\; \forall X(\ P \ X \Longrightarrow \ X \ x)\ & \ & \text{„x ist genau dann GOTT, wenn x alle positiven Eigenschaften hat“} \\
\text{(Definition 3)} & \quad \ E_{not}\ x \;\Longleftrightarrow\;\ \forall X \left(\ X_{ess}\ x \Longrightarrow \Box \; \exists y \ X\ y \right) & \ & \text{„Notwendige Existenz ist genau dann eine Eigenschaft von x, wenn} \\
\text{ } & \quad & \ & \;\;\text{alle wesentl. Eigenschaften von x notwendig instanziiert sind“} \\
\text{(Korollar 1)} & \quad \Diamond \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{„Es ist widespruchsfrei möglich, dass es GOTT gibt“} \\
\text{(Theorem 2)} &\quad \ G\ x \;\Longleftrightarrow\; \ G_{ess}\ x \ & \ &\text{„Dasein, GOTT-Sein, Existenz ist das Wesen, die Essenz GOTTES“} \\
\text{(Korollar 2)} &\quad \ G\ x \;\Longrightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Longrightarrow \ (x = y))\ & \ &\text{„Wenn es GOTT gibt, dann gibt es notwendig nur einen GOTT“} \\
\text{(Theorem 3)} & \quad \Diamond \; \exists x \ G \ x \;\Longrightarrow\; \Box \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{( :: ANSELMS Prinzip)} \\
\text{ } & \text{„Weil es widerspruchsfrei möglich ist, dass es GOTT gibt,} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen ist !} \\
\text{ } & \;\;\text{ist der Glaube, dass es GOTT wirklich gibt, widerspruchsfrei“} \\
\text{01} & \quad \ G \ x\ & \ & \text{ AE: „Angenommen, x steht für den GOTT der Christen“} \\
\text{02} & \quad \forall X(\ P \ X \Rightarrow \ X \ x)\ & \ & \text{(D1):01:[Modus ponens] :: (logische Schlussregel)} \\
\text{03} & \quad \ P \ X \Rightarrow \ X \ x\ & \ & \text{:02:[ⱯXA(X) ├ A(X)] :: (Quantorenregel)} \\
\text{04} & \quad \ P \ E_{not}\;\Rightarrow \ E_{not}\ x\ & \ & \text{:03:Instanz(X:= Enot) :: (Substitution für Eigenschaften)} \\
\text{05} & \quad \ E_{not}\ x\ & \ & \text{(A5):04:[Modus ponens] :: [A, A → B├ B]} \\
\text{06} & \quad \forall X \left(\ X_{ess}\ x \Rightarrow \Box \; \exists y \ X\ y \right) & \ & \text{(D3):05:[Modus ponens]} \\
\text{07} & \quad \ X_{ess}\ x \Rightarrow \Box \; \exists y \ X\ y & \ & \text{:06:[ⱯXA(X) ├ A(X)]} \\
\text{08} & \quad \ G_{ess}\ x \Rightarrow \Box \; \exists y \ G\ y & \ & \text{:07:Instanz(X:= G)} \\
\text{09} & \quad \ G_{ess}\ x \ & \ & \text{(Th2):01:[Modus ponens]} \\
\text{10} & \quad \text{ ├ }\;\Box \; \exists x \ G\ x & \ & \text{:08:09:[Modus ponens]:FUB(y:=x) :: (Freie-Um-Benennung der Var.)} \\
\text{ } & \text{„Es gibt GOTT wirklich, für jede mögliche Welt“} & \ & \Longleftarrow\; \text{1. Hauptergebnis !} \\
\text{11} & \quad \;\Diamond \exists x \ G \ x \;\Longrightarrow \; \Box \; \exists x \ G\ x & \ & \text{(K1):10:[├A├B ╞ A→B] :: ''KONDITIONALER BEWEIS''} \\
\text{(Theorem 3)} & \;\text{„Weil es widerspruchsfrei möglich ist, dass es GOTT gibt,} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen war ! 2. Hauptergebnis ! } \\
\text{ } & \;\;\text{ist der Glaube, dass es GOTT wirklich gibt, widerspruchsfrei“} \\
\text{12} & \quad \;\Box \; \forall y(\ G \ y \Longrightarrow \ (x = y))\ & \ &\text{(K2):01:[Modus ponens]} \\
\text{13} & \quad \;\Box \; (\exists x \ G\ x \wedge \; \forall y(\ G \ y \Longrightarrow \ (x = y)))\ & \ & \text{:10:12:[Konjunktion]:DIST(□∧)} \\
\text{(Korollar 3)} & \;\text{„Es gibt notwendig genau nur einen GOTT“} & \ & \text{„Es gibt für jede mögliche Welt nur den GOTT der Christen“} \\
\end{align}</math>
</small>
|}
Anmerkung-3 ''':''' <span style="color:#00B000">(Ein Theorem und zwei Korollare, aus den beiden vorhergehenden Beweisgängen, werden hier, im 3. Beweisgang, zu ,Axiomen‘, die das Theorem-ANSELMS und sein Korollar mit-verifizieren und bestätigen.)</span>
Dieser Beweisgang ist das Ziel aller Bemühungen. Hier wird der sog. ,ontologische Gottesbeweis‘ nach ANSELM von Canterbury formal-syntaktisch dargestellt und als logisch nachvollziehbar von GÖDEL bestätigt. Damit hat er aber auch klar gestellt, dass der ontologische Beweis ANSELMS kein Beweis für die ,Existenz‘ des GOTTES der Bibel sein kann, bzw. sein ,will‘ ''':''' Denn mit der Prämisse, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(Term :01:, wie auch schon im ,Basisbeweis‘, und ausformuliert hier in Term :02:, mit der Definition für GOTT)</span>, wird mit dem traditionellen, abendländischen ,GOTT-Glauben‘, der ,glaubt‘, dass der Gott der Christen tatsächlich existiert, — methodologisch als ,Annahme‘ —, der Beweisgang schon regulär und explizit eröffnet, aus dem sich dann, logisch korrekt, mit Hilfe der GÖDEL-Axiome und Definitionen, das ,Theorem ANSELMS‘ ergibt; <span style="color:#00B000">(hier jedoch, mit Günther J. WIRSCHING, ohne den Umweg bei GÖDEL über das modale Axiom-BECKER ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇□A→□A'''‘ —</span>, das André FUHRMANN recherchiert hat)</span>. GÖDEL verwendet zur Darstellung des sog. ,ontologischen Gottesbeweises‘ nach ANSELM die Struktur eines modal-logischen Kalküls. Ein modal-logisches Kalkül ist ein genau geregeltes Schema, in dem bei bestimmten ,Annahmen‘ <span style="color:#00B000">(Axiome, Definitionen, Prämissen)</span> etwas anderes als das Vorausgesetzte auf Grund des Vorausgesetzten mit Notwendigkeit folgt. Entsprechend der ,Modalität‘ der sechs ,modal‘ notwendigen Voraussetzungen, hier, für den 3. Beweisgang, die in den <span style="color:#00B000">(und durch die)</span> beiden vorhergehenden Beweisgängen schon als ,modal‘ wahr, bzw. als annehmbar verifiziert und/oder ,bewiesen‘ wurden, sind auch die beiden ,Schlusssätze‘ <span style="color:#00B000">(Theorem-3 und Korollar-3)</span> ,modal‘ wahr, bzw. annehmbar '''!''' Die Wahl der Prämisse :01: dagegen ist nicht ,modal‘ notwendig, sondern beruht auf einer freien Entscheidung, und damit ist auch ihre Interpretation eine freie Entscheidung, mit der Voraussetzung, dass man das Kalkül mit Theoremen aus der <span style="color:#4C58FF">„christlichen Theologie“</span> evaluieren, und damit interpretieren will. Dazu berechtigt die Genese des Kalküls. Der Glaube an den GOTT der Christen ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, beruht immer auf einer freien Entscheidung. Das Kalkül, als solches, unabhängig von jeder Interpretation seiner Syntax, ist genau dann ,allgemein‘ <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span>, d.h. ,ist allgemein gültig‘, wenn es gültigen Logik-Regeln folgt. Die Bestimmung seiner Syntax jedoch, d.h. seine Interpretation, unterliegt hermeneutischen Kriterien, die nicht von Logik-Regeln abhängen, wie hier ''':''' <span style="color:#FF6000">»''(unabhängig von der zufälligen Struktur der Welt). Nur dann sind die Axiome wahr''«</span>, wie GÖDEL selbst hinzufügt. Mit der, — von GÖDEL eingeforderten —, ‚Unabhängigkeit‘ der Kalkül-Axiome von der zufälligen Struktur der Welt, wird implizit für das Kalkül auch festgelegt, dass <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span> ‚unabhängig‘ von der zufälligen <span style="color:#00B000">(Raum-Zeit-)</span>Struktur unserer vergänglichen Welt, und daher ,zeitlos-ewig‘ ist, <span style="color:#00B000">(was <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> korrekt ist)</span>, begründet durch Definition-1 und Axiom-3. Aus der zeitlosen Ewigkeit GOTTES folgt, dass GOTT, <span style="color:#FF6000">„unverursacht“ <span style="color:#00B000">|</span> „grundlos“</span>, für uns immer schon ‚da‘ ist, denn bei Zeitlosigkeit gibt es keinen ,zeitlichen‘ und damit auch keinen ,ontologischen‘ Unterschied zwischen ‚Ursache‘ und ‚Wirkung‘. Beides ist dann koinzident ,eins‘ ''':''' wie ,Wesen‘ und ,Dasein‘ in GOTT, bzw. wie ,Begriff‘ und ,Sein‘, oder ,Möglichkeit‘ und ,Wirklichkeit‘. <span style="color:#00B000">(Man vergleiche damit auch die ,postulierte‘ Einheit von ,Erkenntnisobjekt‘ und ,Erkenntnissubjekt‘ im ,Gott‘ des ARISTOTELES ''':''' im <span style="color:#FF6000">»<span style="color:#00B000">[ selbstbewussten ]</span> ''Erkennen seiner Erkenntnis''<span style="color:#00B000">[-Tätigkeit ]</span>«<span style="color:#00B000"> | </span>„<span style="font-family: Times;"><big>νοήσεως νόησις</big></span>“<span style="color:#00B000"> | </span>„noêseôs noêsis“</span> <small>(‚<span style="font-family: Times;"><big>''Metaphysik''</big></span>‘ XII 9, 1074b34)</small>, im Vollzug seiner Funktion als ,unbewegtes Bewegungsprinzip‘, als <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>πρῶτον κινοῦν ἀκίνητον</big></span>“<span style="color:#00B000"> | </span>„prôton kinoûn akinêton“</span> der Welt, das alles Übrige <span style="color:#FF6000">»''wie ein Geliebtes''«<span style="color:#00B000"> | <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ὡς ἐρώμενον</big></span>“</span> | <span style="color:#FF6000">„hôs erômenon“</span> bewegt; d.h. christlich ''':''' <span style="color:#FF6000">»''aus Liebe''«</span> ,entstehen‘ lässt.)</span>
Anmerkung-4 ''':''' Das <span style="color:#00B000">(im 2. Beweisgang)</span> schon bewiesene Theorem-2, d.i. die Koinzidenz von <span style="color:#FF6000">„Sein“</span> und <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span> in GOTT, <span style="color:#00B000">(‚Existenz‘</span> und <span style="color:#00B000">‚Essenz‘)</span>, rechtfertigt sowohl Axiom-5 als auch die Definition-3, und widerlegt den Einwand KANTS. Somit ist deren Setzung <span style="color:#00B000">(hier, im 3. Beweisgang)</span> korrekt, und durch das Theorem-2 schon vorbestimmt und bestätigt, d.h. beide sind ,wahr‘ und annehmbar, da sie durch die Gültigkeit von Theorem-2 ,verifiziert‘ worden sind. Damit wird klar erkennbar, dass das Theorem-2 tatsächlich die Basis des GÖDEL-Kalküls ist. Und wenn damit Axiom-5 im GÖDEL-Kalkül ‚gerechtfertigt‘ ist, dann ist auch, <span style="color:#00B000">(als Voraussetzung dafür)</span>, das Axiom-4 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX → □PX'''‘ — ''':''' </span> <span style="color:#FF6000">»''Positive Eigenschaften'', <span style="color:#00B000">[ ,Transzendentalia‘ ]</span>, ''sind notwendig aus sich'', <span style="color:#00B000">[ von Natur aus ]</span>, ''positiv''«</span>, im 2. Beweisgang erklärbar, in dem die ‚Positivität‘, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, einer Eigenschaft schon als ‚notwendig‘, <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span>, charakterisiert worden ist, äquivalent zu Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>, in dem die ‚Notwendigkeit‘, <span style="color:#4C58FF">— <sub>not</sub> —</span>, <span style="color:#00B000">(der Existenz <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''‘ —</span>)</span>, dann als ‚positive‘ Eigenschaft, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, ‚bestimmt‘ wird; <span style="color:#00B000">(unter der speziellen Voraussetzung, dass <span style="color:#FF6000">„Existieren“</span> definitiv als eine <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaft“</span> in GOTT ,instanziiert‘ ist; vgl. Definition-3. Eine ,bestimmte‘ Eigenschaft ist genau dann ,instanziiert‘, wenn sie an einem Träger real ,existiert‘. Definition-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x ↔ ∀X(X'''<sub>ess</sub>'''x →□∃yXy)'''‘ —</span>, besagt, dass die, von GÖDEL postulierte, <span style="color:#FF6000">„notwendige Existenz“</span> zu den ,ultimativen‘ Transzendentalia in GOTT gehört. Genauer ''':''' Sie ist die ,Summe‘ aller Transzendentalia.)</span> Zum Axiom-4, <span style="color:#00B000">(bzw. zum Term :14:, im 2. Beweisgang)</span>, erklärt GÖDEL in seinen Notizen zum Kalkül ''':''' <span style="color:#FF6000">»''da es'' <span style="color:#00B000">[ das Notwendigsein, <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span> ]</span> ''aus der Natur der'' <span style="color:#00B000">[ positiven ]</span> ''Eigenschaft folgt'', <span style="color:#00B000">[ deren Positivität, im selben Beweisgang, mit Term :13: vorher schon ,bewiesen‘ (╞ ) worden ist ]</span>«</span>.
Der Unendliche, GOTT, — im Glauben der Christen —, ist deswegen ,notwendig für uns da‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx→E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span>, weil er als GOTT ,vollkommen‘, ,perfekt‘ und absolut ,positiv‘, d.h. absolut ,gut allein‘ ist, ohne jede Negativität ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>; <span style="color:#00B000">(was auch schon im 2. Beweisgang mit Term :13: verifiziert wurde)</span>. Und wenn GOTT ,vollkommen‘, ,perfekt‘, ,positiv‘, und absolut ,gut‘ ist, dann ist er das auch ,notwendig aus sich‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG → □PG'''‘ — ::</span> <span style="color:#00B000">(als Zusatz-Korollar im 2. Beweisgang mit Axiom-4 und der <span style="color:#4C58FF">[ Instanz(X:=G) ]</span>)</span>, d.h. ,aus seinem Wesen‘. Das ist gerade das, ,was‘ GOTT als GOTT ausmacht ''':''' sein ,Wesen‘, bzw. seine <span style="color:#FF6000">„Natur“</span>. Zusammen mit der Definition-1 für GOTT, <span style="color:#00B000">(und der Definition-2 ''':''' Alle Wesenseigenschaften hängen notwendig gleichwertig aus sich zusammen)</span>, ist dieses, aus der <span style="color:#FF6000">„Natur“</span> GOTTES sich ergebende, ‚Notwendigsein‘, <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span>, aller ‚positiven‘ Eigenschaften im Axiom-4, und ihr logischer Zusammenhang, d.i. die Koinzidenz aller ,Vollkommenheiten‘ im Unendlichen, GOTT, ihr ,Zusammenfallen in eins‘, die entscheidende Voraussetzung, aus der sich dann für GÖDEL <span style="color:#00B000">(im 2. Beweisgang)</span> auch der logische Zusammenhang, bzw. die ontologische Identität, <span style="color:#00B000">(die Koinzidenz)</span>, von <span style="color:#FF6000">„Dasein“</span> und <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span> in GOTT, im Basis-Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span> mit Notwendigkeit ergibt. Das Theorem-2 ist dann, in weiterer Folge, die ,modal‘ notwendige, d.h. die transzendentale Voraussetzung auch für den Konsequenz-Teil im Theorem ANSELMS, <span style="color:#00B000">(Term :09: hier im 3. Beweisgang)</span>. <span style="color:#FF6000">„Positive Eigenschaften“<span style="color:#00B000"> | </span>„Vollkommenheiten“</span> sind ,immer‘ auch <span style="color:#FF6000">„notwendige Eigenschaften“</span>, daher ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>. Das ,Dasein‘, die <span style="color:#FF6000">„Existenz“</span> ist ,immer‘ etwas <span style="color:#FF6000">„Positives“</span>, speziell in GOTT, dem Schöpfer jeder ,Existenz‘, bzw. allen ,Seins‘. Axiom-4 begründet im GÖDEL-Kalkül das Basis-Theorem-2, und ,verankert‘ dieses Theorem damit zugleich in der <span style="color:#4C58FF">,theologisch‘</span>-philosophischen Tradition der ,Rede von GOTT‘ bei ARISTOTELES, — AVICENNA, — ANSELM, — DESCARTES, — LEIBNIZ, — HEGEL, — und bei GÖDEL mit äußerster ,logischer‘ Klarheit.
Anmerkung-5 ''':''' Der ‚Schlüsselbegriff‘ in diesem Kalkül ''':''' <span style="color:#FF6000">„positive Eigenschaft“</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit“<span style="color:#00B000"> | </span>„Perfektion“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ — </span>, dominiert alle Axiome des GÖDEL-Kalküls, jedoch ohne inhaltlich genauer ‚bestimmt‘ worden zu sein. Für <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ — </span> gibt es keine explizite Definition '''!''' <span style="color:#00B000">(Das Theorem-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX→◇∃xXx'''‘ —</span>, besagt nur, dass die ,postulierten‘, positiven Eigenschaften, die <span style="color:#FF6000">„Transzendentalia“</span>, formal miteinander verträglich, d.h. ‚widerspruchsfrei‘ sind, wegen Axiom-2. Axiom-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX ∧ □∀x(Xx→Yx)→PY'''‘ —</span>, besagt, dass positive Eigenschaften ,gleichwertig‘ sind, d.h. gleich ,wahr‘ sind, weil sie ,notwendig‘, <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span>, aus sich, alle paarweise mit- und voneinander ,impliziert‘ sind, sich gegenseitig ,einschließen‘, und damit eine Einheit bilden, d.h. in GOTT ,eins‘ sind. Axiom-2 ist somit zugleich eine ,indirekte‘ Definition für ,positive‘ Eigenschaften ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>. Definition-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>'''x ↔ Xx ∧ ∀Y(Yx→ □∀y(Xy→Yy))'''‘ —</span>, besagt ''':''' Weil die ,gleichwertigen‘, positiven Eigenschaften sich gegenseitig implizieren, und damit notwendig von einander abhängen, d.h. koinzident in GOTT ,eins‘ sind, — wenn <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> für GOTT steht —, sind sie somit auch die ,wesentlichen‘ Eigenschaften, die <span style="color:#FF6000">„ultimativen Transzendentalia“</span>, in GOTT, der, wesentlich und exklusiv, notwendig ,Einer‘ ist. Fußnote zu Definition-2 in der GÖDEL-Notiz ''':''' <span style="color:#FF6000">»''any two essences of x are nec. equivalent''«</span>. Die paarweise, notwendige Äquivalenz von zwei beliebigen Wesenseigenschaften der Individuum-Variable <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span>, wird hier, spezifisch für GOTT, d.h. wenn <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> für GOTT, dem einen, steht, zur <span style="color:#FF6000">„Koinzidenz“</span>, — zum paarweise ,Zusammenfallen in eins‘ —, dem inneren Zusammenhang aller seiner <span style="color:#FF6000">„ultimativen“</span> Vollkommenheiten, d.h. aller <span style="color:#FF6000">„Transzendentalia“</span> und Zuschreibungen, in dem Unendlichen, GOTT.)</span>
In den entscheidenden ‚Schlusssätzen‘ des Kalküls ist der ‚Schlüsselbegriff‘ verschwunden. Hier ist nur mehr von GOTT, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, die Rede ''':''' Korollar-1, <span style="color:#FF6000">„Es ist definitiv denkbar, dass es GOTT gibt“</span>, Theorem-2, <span style="color:#FF6000">„Dasein, GOTT-Sein, Göttlichkeit ist das Wesen GOTTES“</span>, Theorem-3, <span style="color:#FF6000">„Weil GOTT definitiv denkbar, d.h. widerspruchsfrei möglich ist, darum ist auch der Glaube an GOTT widerspruchsfrei, logisch richtig und mathematisch evident, der annimmt, dass es GOTT, mit Notwendigkeit, wirklich gibt“</span>, <span style="color:#00B000">(nach ANSELM von Canterbury, und was spezifisch das <span style="color:#FF6000">»</span>''Privilegium der Gottheit allein''<span style="color:#FF6000">«</span> ist, nach LEIBNIZ)</span>, und Korollar-3, <span style="color:#FF6000">„Es gibt notwendig aus sich, d.i. unverursacht, nur einen GOTT“</span>. Das GÖDEL-Kalkül ist zu diesen Erkenntnissen gekommen, ohne die Eigenschaften, bzw. die ‚Vollkommenheiten‘ GOTTES, d.h. wer oder was GOTT ‚an sich‘ selbst ist, genauer bestimmen zu müssen, <span style="color:#00B000">(was ,für uns‘ ohnehin ,unmöglich‘ ist)</span>; außer im Theorem-2, in dem das <span style="color:#FF6000">„Dasein“</span> GOTTES als die ‚für uns‘ bestimmende und wichtigste <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaft“</span> in GOTT erkannt worden ist, — immer vorausgesetzt <span style="color:#00B000">(,angenommen‘)</span>, man ‚glaubt‘ an den zeitlos-ewigen GOTT ''':''' <span style="color:#00B000">(Term :01:)</span>. Der GOTT des GÖDEL-Kalküls ist nicht mehr der an Raum und Zeit gebundene ‚Gott‘ des ARISTOTELES, sondern der von Raum und Zeit <span style="color:#FF6000">»''unabhängige''«</span> GOTT der Bibel bei ANSELM und bei LEIBNIZ. Das GÖDEL-Kalkül, <span style="color:#00B000">(wie ja auch der sog. ‚ontologische Gottesbeweis‘ ANSELMS)</span>, kann jedoch, — bei aller ‚Coolness‘ —, keinen GOTT-Glauben ‚erzeugen‘, sondern setzt vielmehr die Existenz GOTTES schon als notwendig gegeben voraus. Das Kalkül des Logiker GÖDEL beweist aber, dass der traditionelle ‚GOTT-Glaube‘, <span style="color:#FF6000">»''die theologische Weltanschauung''«</span>, mit den Maßstäben der modernen Logik <span style="color:#FF6000">»''durchaus vereinbar''«</span>, d.h. logisch ,richtig‘ und <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span> ist, weil der ‚Nicht-GOTT-Glaube‘, <span style="color:#FF6000">»''die atheistische Weltanschauung''«</span>, im Möglichkeitsbeweis notwendig zu unlösbaren Widersprüchen führt, und somit logisch ,falsch‘ ist. <span style="color:#00B000">(Die ,Logik‘ hat aber, — bekanntlich —, bei allen wichtigen, persönlichen Entscheidungen immer nur eine untergeordnete Rolle '''!''' )</span>
Anmerkung-6 ''':''' Das erste, ,regulär‘ <span style="color:#00B000">(├ )</span> abgeleitete, Hauptergebnis im 3. Beweisgang, Term :10: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span> ''':''' die ,notwendige‘ Existenz GOTTES, ist die logische Konsequenz aus der Prämisse, Term :1: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>. Dieses erste Hauptergebnis hat also den überlieferten, traditionellen GOTT-Glauben zur Voraussetzung, und ist daher davon ,abhängig‘. Das zweite Hauptergebnis im 3. Beweisgang, das Theorem ANSELMS ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx→□∃xGx'''‘ —</span>, dagegen, ist die Darstellung der Abhängigkeit des ersten Hauptergebnisses von dem, vorher schon bewiesenen, ,Axiom‘ von der ,möglichen‘ Existenz GOTTES ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, dem Korollar-1 aus dem 1. Beweisgang, und hat nicht mehr den überlieferten, traditionellen GOTT-Glauben zur Voraussetzung, und ist daher auch nicht mehr davon abhängig. Dazu die Feststellung LEIBNIZ‘ ''':'''
::Das Theorem ANSELMS ist <span style="color:#FF6000">»''ein unvollständiger Beweis, der etwas voraussetzt, was man noch hätte beweisen sollen, um ihm mathematische Evidenz zu verleihen — nämlich, dass man dabei stillschweigend voraussetzt, diese Vorstellung des durchaus großen oder durchaus vollkommenen Wesens sei möglich und enthalte keinen Widerspruch'' «</span>.
Diesen unvollständigen Beweis hat GÖDEL im 1. Beweisgang mit dem ,regulär‘ <span style="color:#00B000">(├ )</span> abgeleiteten, und als widerspruchfrei bewiesenen, Korollar-1 vervollständigt. Dieses Korollar ist nur vom logischen Axiom-1 und von der mathematischen Äquivalenz der Perfektionen, <span style="color:#00B000">(der Transzendentalia)</span>, im Axiom-2 ,abhängig‘, und nicht mehr von der methodologischen Kalkül-Prämisse, dem traditionellen GOTT-Glauben. Damit hat das Theorem ANSELMS die gesuchte <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> erreicht.
Zusammenfassung ''':'''
Theorem-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX→◇∃xXx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Positive Eigenschaften sind konsistent''«</span>, ist die logische Konsequenz aus der Prämisse im 1. Beweisgang, Term :01: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ —</span>, den, — <u>modal-frei</u> — gewählten, ,angenommenen‘ positiven Eigenschaften.
Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT-Sein ist das Wesen GOTTES''«</span>, ist die logische Konsequenz aus der Prämisse im 2. Beweisgang, Term :01: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, dem, — <u>modal-frei</u> — gewählten, ,angenommenen‘ GOTT-Glauben der Christen.
Im Unterschied dazu ist im 3. Beweisgang, im Theorem-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx→□∃xGx'''‘ —</span>, der Glaube, dass es einen GOTT notwendig gibt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>, die logische Konsequenz aus dem, — <u>modal-notwendig</u> — als widerspruchsfrei ,bewiesenen‘, Korollar-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, im 1. Beweisgang, <span style="color:#00B000">(auch im Beweisgang ,Widerlegung‘ im Anhang)</span>. Somit ist das Theorem ANSELMS, mit Korollar-1, nur vom logischen Axiom-1 der Widerspruchsfreiheit, und der paarweisen, mathematischen Äquivalenz beliebiger positiver Eigenschaften, <span style="color:#00B000">(aller Transzendentalia)</span>, im Axiom-2, abhängig. Damit ist die Bedingung für die geforderte, spezielle <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span>, und auch für die Widerspruchsfreiheit im Theorem ANSELMS erfüllt; unabhängig von jeder Glaubensüberzeugung.
====<div class="center"><span style="color:#660066">Widerlegung</span></div>====
{|class="wikitable"
|-
! <div class="center"><span style="color:#660066">GÖDEL-Kalkül : der Möglichkeitsbeweis als Widerlegung des Nicht-GOTT-Glaubens</span></div>
|-
! <span style="color:#00B000">''Terme der erweiterten Prädikatenlogik zweiter Stufe_____________ „Benennungen“ und durchgeführte Logik-Operationen''</span>
|-
|
<small>
<math>\begin{align}
\text{(Axiom 1.1)} & \quad P \neg X \;\Longrightarrow\;\ \neg P\ X\ & \ & \text{„Wenn die Negation von X positiv ist, dann ist X nicht positiv“} \\
\text{(Axiom 2)} & \quad \Box \;\forall x (\ X\ x \Longrightarrow \ Y\ x) \Longrightarrow \ P\ Y & \ & \text{„Die Eigenschaft Y in allen x, die aus der Eigenschaft X in allen x} \\
\text{ } & \quad & \ & \; \; \text{mit modaler Notwendigkeit folgt, ist eine positive Eigenschaft“} \\
\text{(Korollar-1)} &\quad \Diamond \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{ } \\
\text{ } & \text{„Es ist möglich, dass es den GOTT der Christen gibt“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen ist !} \\
\text{01} & \quad \; \neg \Diamond \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{ AE: „Es ist unmöglich, dass es diesen GOTT gibt“ (dezidierter Atheismus)} \\
\text{02} & \quad (\neg x = .. )\ & \ & \text{ AE: „Es gibt die Eigenschaft, nicht mit x identisch zu sein“ :: (ungleich)} \\
\text{03} & \quad (\ x = .. )\ & \ & \text{ AE: „Es gibt die Eigenschaft, mit x identisch zu sein“ :: (gleich)} \\
\text{04} & \quad \neg\neg \Box \neg \exists x \ G \ x \ & \ & \text{:01:[ ◇A ↔ ¬□¬A ] :: (Modalregel) } \\
\text{05} & \quad \neg\neg \Box \neg\neg \forall x \neg \ G \ x \ & \ & \text{:04:[ ∃xA ↔ ¬Ɐx¬A ] :: (Quantorenregel) } \\
\text{06} & \quad \text{ ├ }\; \Box \; \forall x \neg G \ x \ & \ & \text{:05:NEG :: [ ¬¬A↔A ] :: (Gesetz der Aussagenlogik) } \\
\text{07} & \quad \Box \; \forall x \neg G \ x \Leftrightarrow\ W & \ & \text{:01:06:[ (:01:↔W) → (├:06:↔W) ] :: (Kalkülregel) } \\
\text{08} & \quad \Box \; \forall x \ G \ x \Leftrightarrow\ F & \ & \text{:07:[ (¬A↔W)↔(A↔F) ] :: (Regel für Wahrheitswerte)} \\
\text{ } & \text{„Jeder GOTT-Glaube ist ganz sicher falsch ! “} & \ & \Longleftarrow\; \text{die logische Konsequenz aus der Prämisse :01: !} \\
\text{09} & \quad \ (\neg x = x ) \Leftrightarrow \ F \; \ & \text { } & \text{Xx:02:Instanz(X:=(¬x=..)) ⇒ Kontradiktion !} \\
\text{10} & \quad \Box \; \forall x (\ G \ x \Rightarrow\; (\neg x = x)) & \text { } & \text{:08:09:[ (:08:↔F) → (:09:↔F) ] :: „ex falso sequitur quotlibet“} \\
\text{11} & \quad \Box \; \forall x (\ G \ x \Rightarrow \; (\neg x = x)) \Rightarrow \; P (\neg x = .. ) & \ & \text{(A2):Instanz(X:=G):Instanz(Y:=(¬x= ..)) } \\
\text{12} & \quad \ P (\neg x = .. ) & \ & \text{:10:11:[ Modus ponens ] :: [ A→B, A ├ B ]} \\
\text{13} & \quad \ P (\neg x = .. )\;\Rightarrow\ \neg P (\ x = .. )\ & \ & \text{(A1.1):Instanz(X:=(x=..))}\\
\text{14} & \quad \neg P (\ x = .. )\ & \ & \text{:12:13:[ Modus ponens ] :: (log. Schlussregel)}\\
\text{15} & \quad \ (x = x ) \Leftrightarrow \ W \; \ & \ & \text{Xx:03:Instanz(X:=(x=..)) ⇒ Tautologie !} \\
\text{16} & \quad \Box \; \forall x (\ G \ x \Rightarrow\; (x = x)) & \ & \text{:08:15:[ (:08:↔F) → (:15:↔W) ] :: „ex falso sequitur etiam verum“} \\
\text{17} & \quad \Box \; \forall x (\ G \ x \Rightarrow\; (x = x)) \Rightarrow \ P (x = .. ) & \ & \text{(A2):Instanz(X:=G):Instanz(Y:=( x= ..))} \\
\text{18} & \quad \ P (\ x = .. )\ & \ & \text{:16:17:[ Modus ponens ]}\\
\text{19} & \quad \text{ ├ }\; (\neg P (\ x = .. )\ \wedge \ P (\ x = .. )) \Leftrightarrow\ F & \ &
\text{:14:18:[ Konjunktion ] ⇒ Kontradiktion !}\\
\text{20} & \quad \neg \Diamond \; \exists x \ G \ x \Rightarrow (\neg P (\ x = .. )\ \wedge \ P (\ x = .. )) & \ & \text{:01:19:[ ├A├B╞ A→B ] :: ''KONDITIONALER BEWEIS''}\\
\text{ } & {\color{RedOrange}\text{Der Atheismus führt zu einem logischen Widerspruch ! }} & \ & \Longleftarrow\; \text{was mit Term :20: bewiesen ist !} \\
\text{21} & \quad \neg\neg \Diamond \; \exists x \ G \ x & \ & \text{:20:19:[ Modus tollendo tollens ] :: [ A→B,¬B ├ ¬A ]}\\
\text{22} & \quad \; \Diamond \; \exists x \ G \ x & \ & \text{:21:NEG }\\
\text{(Korollar-1)} & \;\text{„Es ist definitiv möglich, dass es diesen GOTT gibt“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen war !} \\
\end{align}</math>
</small>
|}
Anmerkung-7 ''':''' Dieser Beweisgang geht prinzipiell von der Existenz GOTTES, <span style="color:#4C58FF">— ,'''G'''‘ —</span>, aus, wobei aber die Möglichkeit seiner Existenz, und damit die Sinnhaftigkeit des Glaubens an GOTT, durch die Prämisse :01: in Frage gestellt wird, und daher im Kalkül überprüft werden soll. Denn mit der Behauptung der Existenz allein ist es nicht getan. Es muss auch seine Möglichkeit, d.h. die Sinnhaftigkeit des Glaubens an GOTT aufgewiesen werden. LEIBNIZ hat als erster, <span style="color:#00B000">(nach ANSELM)</span>, dieses Problem gesehen, und GÖDEL hat dafür eine Lösung gefunden. Dieser Beweisgang, <span style="color:#00B000">(analog zum Möglichkeitsbeweis von Günther J. WIRSCHING konzipiert)</span>, setzt in den Axiomen, genau wie im 1. Beweisgang, die Existenz von etwas <span style="color:#FF6000">„Positiven“, „Perfekten“, „Vollkommenen“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ,'''P'''‘ —</span>, allgemein für die Welt voraus, <span style="color:#00B000">(das im Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ,'''PG'''‘ —</span>, GOTT ultimativ zugeordnet wird ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist absolut positiv, perfekt und vollkommen''«</span>)</span>; was im 2. Beweisgang mit Term :13: als widerspruchsfrei, <span style="color:#00B000">(als ,wahr‘ und ,annehmbar‘ im Kontext des christlichen Glaubens)</span>, schon ,bewiesen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> worden ist. Die Existenz der ,Transzendentalien‘ in der Welt ist ein allgemeines Faktum; ihre Existenz auch in GOTT ist mit dem Term :13: des 2. Beweisganges bewiesen, die jedoch im Unendlichen, GOTT, als Transzendentalia, auch in ,ultimativer‘ Form vorliegen. Axiom-1 ,besagt‘, dass Eigenschaften nicht zugleich, vollkommen und nicht vollkommen, sein können. Axiom-2 ,besagt‘, dass, allgemein, alle Vollkommenheiten, <span style="color:#00B000">(alle Transzendentalien)</span>, gleichwertig, <span style="color:#00B000">(mathematisch äquivalent)</span>, sind. <span style="color:#00B000">(Axiom-2 wird hier um das GÖDEL-Konjunkt <span style="color:#4C58FF">— ,'''PX'''‘ —</span> verkürzt dargestellt. Damit ist auch Axiom-3 für diesen Beweisgang unnötig geworden, ohne dass sich wegen dieser Kürzung am Ergebnis etwas ändert.)</span> Die Eigenschaft <span style="color:#4C58FF">— (¬x=..) —</span> ,besagt‘, dass GOTT ,unvergleichlich‘ ist, wenn <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> für GOTT steht. <span style="color:#00B000">(Der informelle Term, <span style="color:#4C58FF">— (¬x=..) —</span>, ersetzt hier, wie bei A. FUHRMANN, den formal korrekten Abstraktionsausdruck ''':''' <span style="color:#4C58FF">— λy.(¬x=y) —</span>, aus dem Lambda-Kalkül.)</span> Der Term :16: <span style="color:#4C58FF">— (x=x) ↔ W —</span> steht für die Selbstbezeichnung des GOTTES-JHWH in Exodus 3,14 ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Ich bin der ‚Ich-Bin‘''«</span>. Der GOTT der abendländischen, christlichen Tradition wird mit <span style="color:#4C58FF">— ,'''G'''‘ —</span> bezeichnet ''':''' d.i. der <span style="color:#FF6000">„GOTT der Christen“</span>, entsprechend der ,methodologischen‘ Prämisse und der ,Genese‘ des Kalküls, syntaktisch formalisiert in der Definition-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔∀X(PX→Xx)'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das Individuum'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''ist genau dann GOTT'', <span style="color:#4C58FF">,'''G'''‘</span>, ''wenn es alle Vollkommenheiten'', <span style="color:#4C58FF">,'''P'''‘</span>, ''in sich schließt''«</span>, nach der Vorgabe von LEIBNIZ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist ein Wesen von äußerster Größe und Vollkommenheit, das alle Grade derselben in sich schließt''«</span>. Mit Korollar-1 hat dieser Beweisgang dasselbe Endergebnis, wie der 1. Beweisgang. Der Beweis, dass der dezidierte Atheismus zu einem logischen Widerspruch führt, und damit falsch ist, ist ein Zwischenergebnis in diesem Beweisgang, und begründet mit <span style="color:#FF6000">»''mathematischer Evidenz''«</span>, und unabhängig von jeder Glaubensüberzeugung, den, von LEIBNIZ gesuchten, Möglichkeitsbeweis für die Existenz GOTTES im Argument des Erzbischofs, und bestätigt damit die Sinnhaftigkeit des GOTT-Glaubens. Einmal Axiom-1 und zweimal Axiom-2 sichern hier das Ergebnis des Kalküls ''':''' das Korollar-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>''':''' <span style="color:#FF6000">»''Es ist definitiv möglich, dass es den GOTT der Christen gibt''«</span>. Diese zwei Axiome sind die einzigen, und modal-notwendigen, d.h. die transzendentalen Voraussetzungen und Bedingungen für das Endergebnis ''':''' der Widerspruchsfreiheit und Sinnhaftigkeit des Glaubens der Christen an GOTT; <span style="color:#00B000">(dasselbe gilt natürlich auch für die <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span> Weltanschauung jeder monotheïstischen Religion '''!''' Dem Erzbischof ANSELM ging es damals nur um seinen Glauben an GOTT.)</span>.
Die Logik-Regel <span style="color:#FF6000"><span style="font-family: Times;"><big>„ex falso sequitur quotlibet, etiam verum“</big></span></span>, <span style="color:#00B000">(‚Aus Falschem folgt irgendetwas, auch Wahres‘)</span>, ist der scholastische Ausdruck für die ‚Implikation‘ <span style="color:#00B000">(Folgerung)</span> von Aussagen, die nur dann falsch, <span style="color:#4C58FF">— F —</span> ist, wenn das Antezedens wahr, <span style="color:#4C58FF">— W —</span>, und die Konsequenz falsch, <span style="color:#4C58FF">— F —</span> ist. Andernfalls ist sie immer wahr, <span style="color:#4C58FF">— W —</span>, auch wenn die Voraussetzung falsch, <span style="color:#4C58FF">— F —</span> ist ''':''' ‚Modern‘ darstellbar durch die ‚Wahrheitswertetafel‘ für die ‚materiale Implikation‘, <span style="color:#4C58FF">— ,(A → B)‘ —</span> <span style="color:#FF6000">„wenn A, dann B“</span>. Damit ist auch der <span style="color:#4C58FF">[ Modus tollendo tollens ] :: [ A → B, ¬B ├ ¬A ] </span> verstehbar; <span style="color:#00B000">(vgl. die vierte Zeile der ‚materialen Implikation‘)</span>. Der positive hypothetische Syllogismus ''':''' <span style="color:#4C58FF">[ Modus ponendo ponens ] :: [ A → B, A ├ B ] </span> ist aus der ersten Zeile ablesbar.
Die folgende Tabelle gibt für jeden ,Wahrheitswert‘ der Aussagen <math>A</math> und <math>B</math> das Resultat einiger zweiwertiger Verknüpfungen an ''':'''
{|class="wikitable hintergrundfarbe2" style="text-align:center;"
|-
!colspan="2"|''Belegung''!!Konjunktion!!Disjunktion!!materiale<br /> Implikation!!Äquivalenz<br /> Bikonditional!!kopulative<br /> Konjunktion
|-
!<math>A</math>
!<math>B</math>
!<math>A</math> und <math>B</math>
!<math>A</math> oder <math>B</math>
!wenn <math>A</math> dann <math>B</math>
!sowohl <math>A</math> als auch <math>B</math>
!entweder <math>A</math> oder <math>B</math>
|-
!W!!W
|W||W||W||W||F
|-
!W!!F
|F||W||F||F||W
|-
!F!!W
|F||W||W||F||W
|-
!F!!F
|F||F||W||W||F
|}
<span style="color:#00B000">(Eine ‚Konjunktion‘ ist nur dann ,wahr‘, wenn beide Aussagen einer ‚Konjunktion‘ wahr sind. Eine ‚kopulative Konjunktion‘ ist nur dann ,wahr‘, wenn entweder die eine, oder die andere Aussage der ‚kopulativen Konjunktion‘ wahr ist. Es besteht also eine Wenn-Dann-Verbindung zwischen beiden Aussagen — eine ,Kopplung‘. Das ist die logische Grundlage von Axiom-1 im GÖDEL-Formalismus)</span>
Um das Widersprüchliche der ,Annahme‘ nachzuweisen, dass positive Eigenschaften ,nicht konsistent‘ seien, <span style="color:#00B000">(im 1. Beweisgang)</span>, bzw. um das Falsche und Sinnwidrige der ,Annahme‘ klarzustellen, es sei ,unmöglich‘, dass es einen GOTT gibt, <span style="color:#00B000">(hier, in der Widerlegung)</span>, verwendet das GÖDEL-Kalkül den Gegensatz ''':''' wahr, <span style="color:#4C58FF">— W —</span>, falsch, <span style="color:#4C58FF">— F —</span>, zwischen der dritten und vierten Zeile der Wahrheitswertetafel für die ,materiale Implikation‘, entsprechend der Regel <span style="color:#FF6000"><span style="font-family: Times;"><big>„ex falso sequitur quotlibet, etiam verum“</big></span></span>, jeweils mit der Hilfe von Axiom-1 und Axiom-2; hier unabhängig von jeder Glaubensüberzeugung. Im Gegensatz dazu, wird, <span style="color:#00B000">(im 2. Beweisgang)</span>, aus dem Glauben an GOTT, mit einer <span style="font-family: Times;"><big>,Reductio ad absurdum‘</big></span>, speziell mit Axiom-1, das Widersprüchliche in der ,Annahme‘ nachgewiesen, es gäbe in GOTT <span style="color:#FF6000">»''keine Vollkommenheit, nichts Positives, nichts Perfektes''«</span>, d.h. keine ,Transzendentalia‘. In dieser <span style="font-family: Times;"><big>,Reductio ad absurdum‘</big></span>, im 2. Beweisgang, wird vorausgesetzt <span style="color:#00B000">(,angenommen‘)</span> ''':''' es gibt den GOTT der Christen, <span style="color:#00B000">(als Prämisse :01:)</span>, der ,unvergleichlich‘ und ,einzigartig‘ ist, und in dem auch alle ,Transzendentalia‘ <span style="color:#FF6000">„koinzident“</span> ,eins‘ sind, entsprechend Axiom-2.
Für KANT entsteht ein Widerspruch in den Prädikaten eines Satzes.
::<span style="color:#FF6000">»</span> ''Wenn ich das Prädicat in einem identischen Urtheile aufhebe'', <span style="color:#00B000">[ durch eine Negation ]</span>, ''und behalte das Subject, so entspringt ein Widerspruch''. <span style="color:#00B000">[ Wenn ich sage ''':''' ,''GOTT ist nicht allmächtig''‘, entsteht ein Widerspruch zur richtigen Aussage ''':''' ,''GOTT ist allmächtig''‘. ]</span> … ''Wenn ihr aber sagt ''':''' ,GOTT ist nicht‘, so ist weder die Allmacht, noch irgendein anderes seiner Prädicate gegeben; denn sie sind alle zusammt dem Subjecte aufgehoben'', <span style="color:#00B000">[ negiert ]</span>, ''und es zeigt sich in diesem Gedanken nicht der mindeste Widerspruch.'' <span style="color:#FF6000">«</span><ref>vgl. ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kritik der reinen Vernunft</big></span>''‘, Seite 398f; https://www.korpora.org/kant/aa03/398.html</ref>
Es ist richtig, wie KANT sagt, der Widerspruch entsteht nicht in dem Gedanken ''':''' ,''GOTT ist nicht''‘. GÖDEL zeigt daher, dass der Widerspruch erst dann entsteht, wenn von der Annahme ausgegangen wird ''':''' '',Es ist unmöglich, dass GOTT ist''‘. Daraus folgt dann ,regulär‘, mit Hilfe von Axiom-1 und Axiom-2, <span style="color:#00B000">(d.h. mit den Theoremen von den Transzendentalien)</span>, die logische ,Möglichkeit‘ GOTTES, unabhängig von jeder Glaubensüberzeugung. Wie LEIBNIZ klar erkannt hat, muss zuerst, aus dem Widerspruch des Gegenteils, die logische ,Möglichkeit‘, <span style="color:#00B000">(die Konsistenz)</span>, der Existenz GOTTES bewiesen werden ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, bevor daraus die reale ,Notwendigkeit‘ eines GOTTES abgeleitet werden kann ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>. Dieser Sachverhalt ist jedoch das ausschließliche Spezifikum GOTTES, <span style="color:#00B000">(das <span style="color:#FF6000">»''Privilegium der Gottheit allein''«</span>)</span>, und gilt nur bei GOTT, als dem Unvergleichlichen und Einzigartigen. Dieses ,Spezifikum‘ wird im Theorem ANSELMS abgebildet ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx→□∃xGx'''‘ —</span>, auf Grund von Axiom-2, das den inneren Zusammenhang, die Koinzidenz auch von ,Möglichkeit‘ und ,Notwendigkeit‘ im Unendlichen, GOTT, erkennen lässt. Bis Zeile 10, im 3. Beweisgang, reicht der Geltungsbereich der ,modal‘-frei gewählten Kalkül-Prämisse :01:, der ,methodologische‘ GOTT-Glaube. In Zeile 11 liegt der ,Schwerpunkt‘ des ontologischen Beweises dann aber am, — modal als notwendig — ,bewiesenen‘ Widerspruch des Gegenteils zum GOTT-Glauben, <span style="color:#00B000"> (formal-syntaktisch dargestellt als widerspruchfreies Antezedens, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, dem Korollar-1 aus dem 1. Beweisgang)</span>, und nicht mehr am ,angenommenen‘ GOTT-Glauben der Kalkül-Voraussetzung, <span style="color:#00B000">(nun dargestellt als Konsequenz <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span> im Theorem ANSELMS)</span>. Damit hat er, — angeregt durch LEIBNIZ, und mit ihm —, die fast einhellig akzeptierte Fehldeutung des ontologisch-<span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Arguments ANSELMS für GOTT durch gewichtige philosophische, <span style="color:#00B000">(KANT<ref>GOTT ist absolut einzigartig und unvergleichlich. KANT macht GOTT jedoch zu einem ,Ding‘ unter den vielen ,Dingen‘ dieser Welt, indem er die Existenz, bzw. das ,Sein‘ GOTTES mit dem ,Sein der Dinge‘ gleich setzt. Eine solche Gleichsetzung ist bei GOTT unangebracht und daher unzulässig! Er verkennt damit die Einzigartigkeit und Besonderheit GOTTES. Das ,Sein‘ der Dinge ist — nach KANT — ,kein reales Prädikat’, d.h. Existenz ist keine Eigenschaft. In GOTT ist ,Sein‘ hingegen ein ,reales Prädikat‘, d.h. Existieren ist die Wesenseigenschaft GOTTES, denn GOTT ist der, der für uns — aus Liebe — immer schon ,da‘ ist, von Ewigkeit zu Ewigkeit. Das ist das, was GOTT für uns ausmacht — sein Wesen.</ref>)</span>, und <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span>, <span style="color:#00B000">(THOMAS<ref>GOTT ist absolut einzigartig und unvergleichlich. THOMAS unterscheidet die ,Natur GOTTES‘ nicht von der ,Natur der Dinge‘, indem er die ,Natur‘ des GOTTES ANSELMS irrtümlich mit der ,Natur‘ der Dinge gleich setzt. Damit reiht er GOTT unter die vielen Dinge unserer Welt ein: GOTT ,esse in rerum natura‘, d.h. wörtlich, dass der GOTT ANSELMS in der ,Natur‘ der Dinge existiert. Eine solche Gleichsetzung ist bei GOTT unangebracht und daher unzulässig! Die ,zeitlose-überzeitliche‘ Wirklichkeit, (Natur), GOTTES ist völlig verschieden und unabhängig von der zufälligen Wirklichkeit, (die ,Natur‘), unserer ,raum-zeitlichen‘ Welt. Daher ist sie mit dieser auch nicht vergleichbar.</ref>)</span>, Autoritäten zurechtgerückt, welche die Einzigartigkeit und Unvergleichlichkeit des Unendlichen, GOTT, bei ihrer Beurteilung des Theorem ANSELMS nicht berücksichtigt haben, sondern den Unendlichen, <span style="color:#00B000">(irrtümlich)</span>, unter die endlichen Dinge unserer Welt eingereiht haben. GÖDEL hat mit dem bewiesenen Widerspruch des Gegenteils zum GOTT-Glauben, den Beweis für die <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> des Theorem ANSELMS geliefert, was, nach LEIBNIZ, für die Akzeptanz dieses Theorems noch gefehlt hat. Das Theorem ANSELMS besagt universell ''':''' Die <span style="color:#FF6000">»''theologische Weltanschauung''«</span> der Juden, Christen und Muslime, die ,annehmen‘, dass es mit ,Notwendigkeit‘ <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□'''‘ —</span> <span style="color:#00B000">(nur)</span> einen GOTT gibt, ist logisch richtig und <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span>, weil es <u>ohne Widerspruch</u> ,denkbar‘ <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇'''‘ —</span> ist, dass es GOTT gibt ''':''' Nicht mehr und nicht weniger, <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig, (ohne sich auf den Glauben an irgendeine Religion zu stützen)''«</span>.
Es geht hier bei GÖDEL nicht um Theoriefindung oder ähnliches. GÖDEL ist kein Theoretiker. GÖDEL ist Logiker und Mathematiker. Was er sagt, ist mathematisch wahr und logisch richtig. Wenn er sagt, dass die Aussage ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ — »''wahr''«</span> ist ''':''' <span style="color:#FF6000">»''es ist möglich, dass es Gott gibt, wegen Axiom-2 (und Axiom-1)''«</span>, dann spricht er hier von der mathematischen Wahrheit. Logischerweise ist dann die konträre Aussage ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''¬◇∃xGx'''‘ — »''falsch''«</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''es ist nicht möglich, dass es einen Gott gibt''«</span>, und zwar mathematisch falsch, weil sich aus dieser Aussage ein Widerspruch ergibt. Jeder, der die mathematische Logik GÖDELS lesen kann, kann das sehen und verstehen ''':''' Das Zwischenergebnis, <span style="color:#00B000">(Term :20:)</span>, in dieser Kalkül-Ableitung, die logische Konsequenz aus der Annahme des dezidierten Atheismus, es sei unmöglich, dass es GOTT gibt, ist der faktische, nachprüfbare, und für jeden Menschen sichtbare Beweis dafür, dass diese Annahme in einen Widerspruch mündet, und damit falsch und unlogisch ist. Das bedeutet, es ist eine Tatsache, bzw. es ist Faktum, dass der Atheismus, — mit <span style="color:#FF6000">»''mathematischer Evidenz''«</span> —, wirklich falsch und unlogisch ist, und daher als ,Unsinn‘ bezeichnet werden darf '''!''' Das ist nicht bloß als eine Theoriefindung, oder als eine Interpretation eines Autors zu verstehen. Das ist vielmehr genau so wahr und <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span>, wie, dass zwei mal zwei vier ergibt, und wirklich genau so logisch richtig, wie, dass die Erde sich um die Sonne dreht. Das ist gerade das Überraschende und Unerwartete am Gödel-Kalkül. Es geht hier nicht mehr um Theoriefindung oder Interpretationen, denen man zustimmen kann oder nicht. Es geht hier <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig''«</span> um mathematisch-logische Fakten. Damit steht GÖDEL in seiner Bedeutung neben KOPERNIKUS.
----
Kurt GÖDEL ist schon deswegen ein Ausnahmelogiker.
----
===<div class="center"><span style="color:#660066">Epilog für Skeptiker</span></div>===
Wenn man das GÖDEL Argument genau liest, dann ist nur die Annahme ''':''' <span style="color:#FF6000"> „es ist möglich, dass es GOTT gibt“</span> bewiesen, weil aus der Annahme ''':''' <span style="color:#FF6000">„es ist unmöglich, dass es GOTT gibt“</span> ein logischer Widerspruch ableitbar ist. Die Aussage ''':''' <span style="color:#FF6000">„es gibt GOTT“</span> ist dagegen schon eine Glaubensaussage, und damit ist das auch die ,Grundannahme‘ eines gläubigen Menschen, der dann aus der ,bewiesenen Möglichkeit‘, dass es Gott gibt, ableiten kann ''':''' <span style="color:#FF6000">»''es gibt GOTT wirklich''«</span>, wenn er will ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Es stimmt also, was ich glaube '''!''''' «</span> Das ist das Argument ANSELMS, der ein christlicher Amtsträger war, und der daher von dieser Grundannahme auch ausgeht. Solange in den Voraussetzungen des Möglichkeitsbeweises im Gödel-Kalkül kein Widerspruch nachweisbar ist, und solange in der logischen Durchführung keine schweren Mängel festgestellt werden können, ist das Ergebnis des Möglichkeitsbeweises, wie GÖDEL ihn durchgeführt hat, korrekt, und die Folgerungen daraus, logisch richtig, dass es sich hier um <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> handelt, <span style="color:#00B000">(z. B. wie 2 x 2 = 4)</span>. Aber niemand ist gezwungen, aus der Möglichkeit, dass es GOTT gibt, daraus zu schließen, dass es GOTT auch mit Notwendigkeit gibt, wie das im Argument ANSELMS geschieht, außer, er akzeptiert auch die Grundannahme, dass es den Unendlichen und Unvergleichlichen tatsächlich gibt. Dann kann er mit LEIBNIZ, der selbst an GOTT geglaubt hat, mit Bestimmtheit sagen ''':''' <span style="color:#FF6000">»''gesetzt, dass GOTT möglich ist, so ist er, was das Privilegium der Gottheit allein ist''«</span>, weil GÖDEL mit seinem Kalkül den noch ausstehenden Beweis der Widerspruchsfreiheit dafür geliefert hat.
Wenn Du den 3. Beweisgang des GÖDEL-Kalküls genauer anschaust, dann siehst Du, dass der Konsequenz-Teil im Argument ANSELMS, der identisch ist mit dem Term in der Zeile 10, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>, immer noch formallogisch abhängig ist von der methodologischen Glaubens-Prämisse, Term :01:, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">„das x steht für den Gott der Christen“</span>, was bis zur Zeile 10 offensichtlich korrekt ist. <span style="color:#00B000">(Man könnte nach dieser Zeile, ohne Weiteres, ,regulär‘ die <span style="color:#FF6000">„logische Implikation”</span> :: <span style="color:#4C58FF">[├ A ├ B ╞ A→B ]</span> mit Term :01: und Term :10: als ein mögliches Korollar bilden ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx→□∃xGx'''‘ — </span>)</span>. Das bedeutet, der Konsequenz-Teil im Theorem ANSELMS, der in diesem Korollar an zweiter Stelle steht, ist damit in seiner Formal-Struktur offensichtlich ,regulär‘ von der Glaubens-Prämisse, Term :01:, abhängig, d.h. er ist der Ausdruck einer Glaubensüberzeugung. Im Theorem ANSELMS steht er jetzt in der Zeile 11 als Konsequenz-Teil auch an zweiter Stelle, hat aber nicht mehr seine Glaubens-Prämisse als notwendige Bedingung an erster Stelle vor sich, wie im ,regulär‘-möglichen Korollar. Jetzt steht eine neue und andere Voraussetzung als Begründung vor ihm. Der Schwerpunkt des Argument ANSELMS liegt damit am Begründungs-Teil des ANSELM-Theorems, der jetzt die erste Stelle im Theorem einnimmt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">„es ist möglich, dass es GOTT gibt“</span>, der erst dadurch entstanden ist, und davon abhängig ist, weil sein Gegenteil ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''¬◇∃xGx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">„es ist unmöglich, dass es GOTT gibt“</span>, zu einem Widerspruch geführt hat. Dieser Begründungs-Teil, das Antezedens, im Argument ANSELMS, ist daher nicht mehr von der methodologischen Glaubens-Prämisse, Term :01:, abhängig, sondern nur vom Axiom-1, der Widerspruchsfreiheit, und von der paarweisen, mathematischen Äquivalenz beliebiger positiver Eigenschaften im Axiom-2, die im 1. Beweisgang, bzw. im Beweisgang ,Widerlegung‘, mit dem <span style="color:#4C58FF">[ Modus tollendo tollens ] :: [ A → B, ¬B ├ ¬A ]</span>, die Widerspruchsfreiheit des GOTT-Glaubens mit Notwendigkeit herbeigeführt haben. Daraus ergibt sich eine logische Verschiebung in der Argumentationskette, denn dieser Begründungs-Teil, der jetzt die Widerspruchsfreiheit für den Konsequenz-Teil liefert, ist selbst unabhängig und frei von jeder Glaubensüberzeugung. Weil widerspruchsfrei und <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span>, muss er als logische Begründung für die Widerspruchsfreiheit des Konsequenz-Teils gelesen werden, und damit bestätigt er die Widerspruchsfreiheit der Glaubensüberzeugung eines gläubigen Menschen, <span style="color:#00B000">(was auch das Ziel ANSELMS war)</span>. Das heißt also ''':''' der Glaube dieses Menschen ist widerspruchsfrei und sinnvoll, und enthält keinen Zirkelschluss, weil sein Gegenteil, der Nicht-GOTT-Glaube, zu einem Widerspruch führt; <span style="color:#00B000">(das hat GÖDEL mit seinem Kalkül-System bewiesen, dessen Argumentationskette mit einem Computer-Programm, dem sog. ,Theorembeweiser‘, überprüft worden ist, und als <span style="color:#FF6000">»''nachweisbar korrekt''«</span> befunden wurde)</span>. Das Theorem ANSELMS beweist, nach GÖDEL, dass der Glaube an GOTT, mit <span style="color:#FF6000">»''mathematischer Evidenz''«</span> notwendig widerspruchsfrei und sinnvoll ist, weil der Nicht-GOTT-Glaube notwendig zu einem Widerspruch führt. Das Theorem beweist jedoch nicht, dass die Existenz GOTTES notwendig sei, <span style="color:#00B000">(wie es fast immer fälschlich gelesen wurde und wird)</span>, sondern, das Theorem geht einfach davon aus, als nicht hinterfragtes Faktum, dass GOTT notwendig schon existiert, und beweist, dass diese Glaubens-Annahme widerspruchsfrei und sinnvoll, und <span style="color:#FF6000">»''mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar ist''«</span>.
Zusammengefasst heißt das konkret ''':''' Wenn Du an GOTT glauben willst, dann kannst Du das unbedenklich tun, denn Dein Glaube ist auch logisch in der <u>bewiesenen Möglichkeit</u>, dass es GOTT geben kann, begründet, und damit widerspruchsfrei, sinnvoll und kein Zirkelschluss. Dein Glaube an GOTT beruht jedoch, nach wie vor und in erster Linie, auf Deiner freien Entscheidung für GOTT, und nicht auf dem Zwang einer ,logischen‘ Argumentation. Wenn Du nicht an GOTT glauben willst, dann <u>musst Du, und sollst Du, auch nicht deswegen</u>, weil der Atheismus zu einem Widerspruch führt, und damit falsch ist, an GOTT glauben. Denn der Glaube an GOTT muss immer eine freie und Deine ganz persönliche Entscheidung für GOTT sein und bleiben. Niemand darf zum Glauben an GOTT gezwungen werden, auch nicht mit ,logischen‘ Argumenten. Warum '''?''' Weil GOTT die Liebe ist '''!''' Und die Liebe duldet keinen Zwang '''!'''
----
----
;Fußnoten
<references />
8r4k1wgrapzvi43e3mhqcrdxgtrc165
1085911
1085910
2026-05-16T13:44:07Z
Santiago
19191
/* Kurt GÖDEL und der sog. ‚ontologische Gottesbeweis‘ */
1085911
wikitext
text/x-wiki
[[Kategorie: Buch]]
{{Regal|ort=Philosophie}}
{{Vorlage:StatusBuch|9}}
==<div class="center"><span style="color:#660066">'''Kurt GÖDEL und der sog. ‚ontologische Gottesbeweis‘'''</span></div>==
<span style="font-family: Times;"><big><div class="center">לַמְנַצֵּ֗חַ לְדָ֫וִ֥ד אָ֘מַ֤ר נָבָ֣ל בְּ֭לִבּוֹ אֵ֣ין אֱלֹהִ֑ים הִֽשְׁחִ֗יתוּ הִֽתְעִ֥יבוּ עֲלִילָ֗ה אֵ֣ין עֹֽשֵׂה־טֽוֹב׃
(Psalm 14,1)</div></big></span>
----
===<div class="center"><span style="color:#660066">Vorwort</span></div>===
Zur Orientierung ''':''' Die Diskussion um GOTT läuft schon über zweitausend Jahren. Vor etwa tausend Jahren hat sich ein gewisser ANSELM gesagt ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Ich glaube an GOTT'' … <span style="color:#00B000">(sonst wäre er sicher nicht Erzbischof von Canterbury geworden)</span> … ''aber ich möchte auch wissen und verstehen, ob das stimmt und sinnvoll ist, was ich da glaube '''!''''' «</span> Dann hat er seine Überlegungen dazu aufgeschrieben, und das kann man in seinen Schriften auch heute noch lesen. Der sehr geschätzte deutsche Professor und Philosoph aus Königsberg, Immanuel KANT, hat das, was ANSELM da aufgeschrieben hat, gelesen, <span style="color:#00B000">(vermittelt durch CARTESIUS)</span>, und das dann den <span style="color:#FF6000">„ontologischen Gottesbeweis“</span> genannt, <span style="color:#00B000">(obwohl es in Wirklichkeit gar kein Gottesbeweis ist; genauer ''':''' es ist kein Beweis für die Existenz GOTTES)</span>, und dieser große KANT hat dann großartig bewiesen, das, was ANSELM da aufgeschrieben hat, sei falsch. Es sei <span style="color:#FF6000">„ja gar kein“</span> Gottesbeweis '''!''' <span style="color:#00B000">( Naja, was denn sonst '''?''' )</span> Wobei er den Fehler gemacht hat, dass er den, an sich, unvergleichbaren GOTT mit hundert Talern in seinem Vermögenszustande verglichen hat. <span style="color:#00B000">(Das ist aber eine andere Geschichte.)</span> Hundert Taler und GOTT haben ,an sich‘ nichts gemeinsam, außer, wenn KANT ,wirklich‘ hundert Taler hat, und GOTT auch ,wirklich‘ existiert, <span style="color:#00B000">(wie ANSELM und gläubige Menschen glauben)</span>, dann gibt es GOTT und die Taler eben ,wirklich‘. Aber damit ist man nicht schlauer geworden. Seit KANT läuft die ganze Diskussion um GOTT immer nur als Diskussion um den <span style="color:#00B000">(von KANT)</span> so genannten <span style="color:#FF6000">„ontologischen, <span style="color:#00B000">(kosmologischen, teleologischen etc.)</span> Gottesbeweis“</span> — obwohl es niemals einen Beweis für die Existenz GOTTES geben kann und niemals geben wird. <span style="color:#00B000">(Das haben Wissenschaftler jeder Richtung und Philosophen aller Weltanschauungen uns immer wieder nachdrücklich versucht zu sagen, weil keiner dieser sog. Beweise für die Existenz eines GOTTES stringent ist.)</span> Beweisen kann man die Existenz von Naturgesetzen. Die sind unveränderlich und fix, immer und überall. Jeder vernünftige Mensch muss sie akzeptieren. Man kann darüber nicht diskutieren und sie dann mit Mehrheitenbeschlüsse verändern. Wenn GOTT ebenso bewiesen werden könnte, dann wäre jeder vernünftige Mensch gezwungen, die Existenz GOTTES wie ein Naturgesetz anzunehmen. Gott ist aber kein Naturgesetz. GOTT ist <span style="color:#FF6000">„Person“</span>, — für Christgläubige ''':''' <span style="color:#FF6000">„ein GOTT in drei Personen“</span>. Und GOTT ist <span style="color:#FF6000">„Geist“</span>. Das besagt, dass GOTT nicht mit materiellen Dingen aus unserer Welt verglichen werden darf; <span style="color:#00B000">(was sowohl THOMAS von Aquin als auch Immanuel KANT doch getan haben)</span>. Und ganz wesentlich ''':''' der Zugang zu GOTT läuft nicht über den Beweis, sondern immer nur über den Glauben. Wer an GOTT glauben will, dem antwortet GOTT auf seine Weise — nämlich <span style="color:#FF6000">„geistig“</span> bzw. <span style="color:#FF6000">„geistlich“</span>. Wer nicht an GOTT glauben will, dessen Entscheidung respektiert GOTT, und drängt sich nicht auf. Glaube ist immer eine freie Entscheidung des Menschen für GOTT. Niemand darf gezwungen werden. Wenn es einen Beweis für GOTT gäbe, wäre jeder vernünftige Mensch gezwungen, an GOTT zu glauben. Und das widerspricht ganz entschieden der Freiheit des Glaubens. Daher gibt es nie und nimmermehr einen Existenzbeweis für GOTT '''!!!''' ... Daher darf man das Kalkül des Logiker GÖDEL, <span style="color:#00B000">(und damit auch das Theorem ANSELMS)</span>, nicht als einen Existenzbeweis für GOTT lesen. Sowohl ANSELM als auch GÖDEL setzen die Existenz GOTTES notwendig als gegeben voraus. Das GÖDEL-System, und auch das Theorem ANSELMS, sind bloß die logische Bestätigung der Widerspruchsfreiheit der Glaubensüberzeugung eines Menschen, der sich schon entschieden hat, an GOTT zu glauben; und nicht der Grund für seine Entscheidung. Alle sogenannten ,Gottesbeweise‘, sind in Wirklichkeit nichts anderes, als nachträgliche Evaluierungen eines GOTT-Glaubens, bzw. ,Wege‘, <span style="color:#00B000">(bei THOMAS von Aquin)</span>, die aufzeigen, dass der GOTT-Glaube widerspruchsfrei, sinnvoll, und <span style="color:#FF6000">»''mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar ist''«</span>, wie GÖDEL sagt.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Einleitung</span></div>===
Eine Studie zum GÖDEL-Kalkül. Der Logiker Kurt GÖDEL <span style="color:#00B000">(1906-1978)</span> hat mit diesem Kalkül eine moderne Rekonstruktion des, <span style="color:#00B000">(von KANT)</span>, so genannten ‚ontologischen Gottesbeweises‘ nach ANSELM von Canterbury auf modal-logischer Basis vorgelegt. Damit hat er die <span style="color:#FF6000">„Rede von GOTT“</span> auf eine ‚vernünftige Basis‘ gestellt, d.h. sie soll für jeden Menschen nachvollziehbar sein, <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig, (ohne sich auf den Glauben an irgendeine Religion zu stützen)''«</span>, wie er sagt. GÖDEL ,nimmt‘ als Logiker, angeregt durch den Philosophen und Mathematiker Gottfried Wilhelm LEIBNIZ, rein theoretisch, fürs Erste, einmal ‚an‘, <span style="color:#00B000">(als Prämisse, d.i. der Term :01: im 3. Beweisgang zum Theorem ANSELMS im Anhang)</span>, dass es GOTT gibt ''':''' d.i. ein sog. ,methodologischer GOTT-Glaube‘, und untersucht die logischen Konsequenzen. Dabei zeigt sich, beim genaueren Hinsehen, dass der ‚Nicht-GOTT-Glaube‘, der ‚dezidierte‘ Atheismus, <span style="color:#00B000">(im Möglichkeitsbeweis des Kalküls)</span>, überraschender Weise, zu einem Widerspruch führt, und damit logisch ,falsch‘ ist. Jedoch, GÖDEL kann und will mit seinem Kalkül keinen ,GOTT-Glauben‘ ,erzeugen‘, d.h. das GÖDEL-Kalkül ist kein <span style="color:#FF6000">„Existenz-Beweis"</span> für den GOTT der Bibel, sondern, es setzt die Existenz eines GOTTES, einfach als gegeben, schon voraus. GÖDEL beweist aber mit seinem System, dass der traditionelle abendländische ,GOTT-Glaube‘, <span style="color:#FF6000">»''die theologische Weltanschauung''«</span>, <span style="color:#00B000">(d.i. die Kalkül-Prämisse, und das, daraus ,regulär‘ (├ ) abgeleitete, Theorem ANSELMS)</span>, mit den Maßstäben der modernen Logik <span style="color:#FF6000">»''durchaus vereinbar''«</span> <span style="color:#00B000">(d.h. logisch ,richtig‘)</span> ist, im Gegensatz zum ,Nicht-GOTT-Glauben‘, der davon ausgeht, dass es keinen GOTT gibt. GÖDEL beweist mit seinem System ''':''' der traditionelle GOTT-Glaube ist, — mit mathematisch-logischer Evidenz —, widerspruchfrei und wahr. <span style="color:#00B000">(Der Beweis aus dem Widerspruch des Gegenteils ist ein ,indirekter Beweis‘ und kein ,Zirkelbeweis‘ '''!''' )</span> GÖDEL blieb bis zu seinem Tod ohne ein dezidiertes religiöses Bekenntnis. <span style="color:#00B000">(Das Leben ist nicht immer ,logisch‘.)</span>
Entsprechend der <span style="color:#FF6000">»''theologischen Weltanschauung''«</span> ist GOTT der Größte, <span style="color:#FF6000">»''über dem nichts Größeres mehr gedacht werden kann''«</span>, <span style="color:#00B000">(ANSELM)</span>; bzw. <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist ein Wesen von äußerster Größe und Vollkommenheit, das alle Grade derselben in sich schließt''«</span>, <span style="color:#00B000">(LEIBNIZ)</span>, und der für uns immer schon ,da‘ ist. Das ist die methodologische Prämisse des GÖDEL-Kalküls. Davon ausgehend, zeigen seine Axiome und Definitionen, dass es zu einem Widerspruch führt, falls man ,annimmt‘, es sei nicht möglich, dass es <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> gibt. Aus dem Widerspruch des Gegenteils wird von GÖDEL, mit dem <span style="color:#4C58FF">[ Modus tollendo tollens ] :: [ A → B, ¬B ├ ¬A ]</span>, dann ,bewiesen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> ''':''' es ist doch möglich, dass es <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span> wirklich gibt. Somit ist der Glaube an <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, — weil widerspruchsfrei —, mit den Worten GÖDELS ''':''' <span style="color:#FF6000">»''mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar''«</span>.
Immanuel KANT <span style="color:#00B000">(1724-1804)</span> scheint diesen Fall vorausgesehen zu haben, dass versucht werden könnte, die ,Möglichkeit‘ GOTTES aus einem Widerspruch zu ,beweisen‘ ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span> <span style="color:#00B000">[ Angenommen, es gibt ]</span> ''doch einen und zwar nur diesen '''Einen''' Begriff'' <span style="color:#00B000">[ ,GOTT‘, so dass ]</span> ''das Nichtsein oder das Aufheben seines Gegenstandes'' <span style="color:#00B000">[ GOTT ]</span>, ''in ,sich selbst‘ widersprechend sei; und dieses ist der Begriff des allerrealsten Wesens. Es hat, sagt ihr, alle Realität'', <span style="color:#00B000">[ bzw. alle Vollkommenheit ]</span>, ''und ihr seid berechtigt, ein solches Wesen als ,möglich‘ anzunehmen'' ... <span style="color:#00B000">[ denn das GÖDEL-Kalkül ,beweist‘ ( ╞ ) in der ,Widerlegung‘ im Anhang, wie auch im 1. Beweisgang, aus einem Widerspruch, dass die Existenz GOTTES definitiv logisch ,möglich‘ ist. ]</span> … ''obgleich der sich nicht widersprechende'', <span style="color:#00B000">[ ,mögliche‘ ]</span>, ''Begriff'', <span style="color:#00B000">[ ,GOTT‘ ]</span>, ''noch lange nicht die'' <span style="color:#00B000">[ reale ]</span> ''Möglichkeit des Gegenstandes'', <span style="color:#00B000">[ GOTT ]</span>, ''beweiset. … Das ist eine Warnung, von der Möglichkeit der Begriffe (logische)'', <span style="color:#4C58FF">— '''◇''' —</span>, ''nicht sofort auf die Möglichkeit der Dinge (reale)'', <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span>, ''zu schließen''<ref>vgl. ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kritik der reinen Vernunft</big></span>''‘, Seite 399; https://www.korpora.org/kant/aa03/399.html</ref>. <span style="color:#00B000">[ Trotz dieser Warnung, wird dieser Schluss dennoch im Theorem ANSELMS vollzogen, bzw. mit GÖDEL im 3. Beweisgang ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx→□∃xGx'''‘ —</span> '''!''' ]</span>. <span style="color:#FF6000">«</span>
Warum das <span style="color:#FF6000">»''mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar''«</span> ist, und inwieweit KANT sich irrt, wird in dieser Studie gezeigt.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Der Schlüsselbegriff im Kalkül</span></div>===
Der ‚Schlüsselbegriff‘ in diesem Kalkül ist <span style="color:#FF6000">„positive Eigenschaft“</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">„Perfektion“, „Vollkommenheit“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>. Für diesen wichtigen Begriff gibt es aber im Kalkül selbst keine explizite Definition, sondern er wird nur durch seine Verwendung innerhalb des Kalküls indirekt ‚definiert‘. <span style="color:#00B000">(Das heißt ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''P'''‘ — </span> bezeichnet ein System von ,Eigenschaften‘, die ,positiv‘, bzw. ,vollkommen‘ | ,perfekt‘ | genannt werden, von denen im Kalkül wohl beweisbar ist, dass sie sich gegenseitig ,nicht widersprechen‘, weil sie im System als solche ,gleichwertig‘, bzw. gleich ,wahr‘ sind, jedoch ohne sie erschöpfend aufzählen zu können, oder auch nur sagen zu können, was sie alle im einzelnen bedeuten, außer, dass sie kompatibel sind.)</span> Mit der Wahl dieses Schlüsselbegriffes hat GÖDEL eine wesentliche Vorentscheidung für die Ergebnisse des Kalküls getroffen '''!''' In seinen Notizen zum ‚ontologischen Beweis‘ vom 10. Februar 1970 gibt GÖDEL, — für die nachträgliche Interpretation dieses Begriffes <span style="color:#00B000">(und auch für das Kalkül selbst)</span> —, die richtungsweisende Erklärung ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»''Positiv bedeutet positiv im moralisch ästhetischen Sinne...''«</span>
::Und er fügt in Klammer hinzu ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»...''(unabhängig von der zufälligen Struktur der Welt). Nur dann sind die Axiome wahr''.«</span><ref>GÖDEL, Kurt, ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Ontological proof‘</big></span>'' in ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Collected Works‘</big></span>'', vol. III, ed. S.FEFERMAN et al., Oxford (U.P.), 1995; 403–404.</ref>
GÖDEL-Axiom-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚('''PX <small><math>{ \color{Blue} \dot\lor}</math></small> P¬X''')‘ ↔<span style="color:#00B000"> ‚('''¬PX ↔ P¬X''')‘</span> — </span> ''':''' <span style="color:#FF6000"> »''Entweder die Eigenschaft'' <span style="color:#4C58FF">‚'''X'''‘</span> ''oder ihre Negation'' <span style="color:#4C58FF">‚'''¬X'''‘</span> ''ist positiv''«</span>. Hier ist der Hauptkritikpunkt, dass es Eigenschaften gibt, die ,an sich‘ weder positiv noch negativ sind. Beispiele wären ''':''' ‚rothaarig‘ oder ‚schwerwiegend‘; solche Eigenschaften können aber ,für mich‘ entweder positiv oder negativ sein, abhängig von meiner Betrachtungsweise und subjektiven Vorlieben. Diese Eigenschaften, wie ‚rothaarig‘ an sich, oder meine positiv-negativen ‚Betrachtungsweisen‘, sind jedoch der <span style="color:#FF6000">»''zufälligen Struktur der Welt''«</span> entnommen und treffen nicht den <span style="color:#FF6000">»''moralisch ästhetischen Sinn''«</span> von <span style="color:#FF6000">»''positiv''«</span> bei GÖDEL. Er orientierte sich an LEIBNIZ, welcher im Bezug zum ‚ontologischen Beweis‘ definiert ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»''Vollkommenheit'' <span style="color:#00B000">[ GOTTES ]</span> ''nenne ich jede einfache Eigenschaft, die sowohl positiv als auch absolut ist, oder dasjenige, was sie ausdrückt, ohne jede Begrenzung ausdrückt''.«</span><ref>Zitiert nach Thomas GAWLICK, in ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Was sind und was sollen mathematische Gottesbeweise ?‘</big></span>'', Predigt vom 8.1.2012 in der Kreuzkirche zu Hannover. https://web.archive.org/web/20130524164359/http://www.idmp.uni-hannover.de/fileadmin/institut/IDMP-Studium-Mathematik/downloads/Gawlick/Predigt_Gawlick_Gottesbeweise.pdf</ref>
Die Seins-Eigentümlichkeiten <span style="color:#00B000">(Daseinsmodi, Perfektionen)</span> wie ‚wahr‘, ‚gut‘, ‚edel‘ usw. entsprechen dem <span style="color:#FF6000">»''moralisch ästhetischen Sinn''«</span> von <span style="color:#FF6000">»''positiv''«</span> bei GÖDEL. Das sind Beispiele für ‚absolut‘ positive Begriffe aus der Lehre der Seinsanalogie ''':''' <span style="font-family: Times;"><big>‚verissimum‘, ‚optimum‘, ‚nobilissimum‘</big></span>, usw., die, an sich, ohne jede Begrenzung gelten; zu finden in der <span style="font-family: Times;"><big>‚Via quarta‘</big></span>, bei THOMAS von Aquin, über die analoge Abstufung im ‚Sein‘ der Dinge. Diese analoge ‚Abstufung‘ ist dann die faktische Begrenztheit <span style="color:#00B000">(d.h. Unvollkommenheit)</span> im <span style="color:#FF6000">»''zufälligen''«</span> ‚Sein‘ der Dinge —. Die <span style="color:#FF6000">„positiven Eigenschaften“</span> GÖDELS ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, wie Wahrheit, Einheit, Gutheit, <span style="color:#00B000">(von ,Güte‘)</span>, Schönheit, Adel, <span style="color:#00B000">(von ,edel‘)</span>, Gleichheit, Andersheit, Wirklichkeit, ,Sein‘ im Sinne von Etwas-sein, etc. werden <span style="color:#FF6000">„Perfektionen“</span>, oder auch <span style="color:#FF6000">„Transzendentalia“</span> genannt, <span style="color:#00B000">(von lateinisch ''':''' <span style="font-family: Times;"><big>transcendere</big></span>, <span style="color:#FF6000">„übersteigen“</span>)</span>. In der mittelalterlichen Scholastik sind Transzendentalien die Grundbegriffe, die allem Seienden als <span style="color:#FF6000">„Modus“</span>, <span style="color:#00B000">(d.h. ,Eigentümlichkeit‘, als allgemeine Seinsweisen)</span>, zukommen. Wegen ihrer Allgemeinheit ,übersteigen‘ sie die besonderen Seinsweisen, welche ARISTOTELES die ,Kategorien‘ nannte. Ontologisch betrachtet, werden die Transzendentalien als das allem Seienden Gemeinsame aufgefasst, da sie von allem ausgesagt werden können. Von der KI werden sie, nicht unpassend, als <span style="color:#FF6000">„ultimative Eigenschaften des Seins“</span> bezeichnet, die <span style="color:#FF6000">„jenseits der materiellen Welt existieren“</span>, <span style="color:#00B000">(da sie ,ultimativ‘ nur von GOTT, als den absolute Vollkommenen, ausgesagt werden können, die jedoch, auch von allen übrigen Seienden, abgestuft, wegen deren seinsmäßigen Unvollkommenheiten, d.h. ,analog‘, ausgesagt werden)</span>. Diese Transzendentalien sind ,inakzident‘, das heißt, sie entstehen nicht aus anderen Begriffen, sondern sind erste, unteilbare Bestimmungen des Denkens und des Seins, die allen Seienden ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∀x'''‘ —</span>, unabhängig von ihren speziellen Eigenschaften, als ,relative‘ Vollkommenheiten, <span style="color:#00B000">(bzw. Unvollkommenheiten)</span>, notwendig ,analogisch‘ zukommen, d.h. sie sind in allen Seienden, seinsmäßig abgestuft und abgegrenzt, ,relativ‘ zum Unendlichen ihrer selbst; und damit ,bezogen‘ auf GOTT, dem absolut Vollkommenen. In der Erkenntnisordnung wirken sie als die ersten Begriffe des menschlichen Verstehens, die eine Basis für alle weiteren wissenschaftlichen Erkenntnisse bilden. In der Seinsordnung sind die Transzendentalien ontologisch eins, gleichwertig, <span style="color:#00B000">(,mathematisch äquivalent‘)</span>, und daher konvertierbar, d.h. austauschbar, <span style="color:#00B000">(vgl. z. B. <span style="font-family: Times;"><big>,ens et verum convertuntur‘</big></span>)</span>. Damit sind sie auch von einander abhängig, was GÖDEL sowohl im Axiom-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX ∧ □∀x(Xx→Yx)→PY'''‘ —</span>, für positive Eigenschaften, als auch in der Definition-2, für die Wesenseigenschaften, syntaktisch formalisiert hat mit dem Term-Element ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∀x(Xx→Yx)'''‘ —</span>, weil sie sich gegenseitig, — mit ,modaler‘ Notwendigkeit —, gleichwertig ,implizieren‘, d.h. einschließen, <span style="color:#00B000">(im Axiom-2 mit der Individuum-Variable <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''x'''‘ — </span>, und in der Definition-2 mit der Individuum-Variable <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''y'''‘ — </span>)</span>. Man kann die Transzendentalia, <span style="color:#00B000">(wie GÖDEL)</span>, auch ,Wesenseigenschaften‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''X'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, nennen, weil sie allem Seienden ,wesentlich analog‘ zukommen. Weil Transzendentalien miteinander austauschbar sind, sind sie auch widerspruchsfrei, was GÖDEL mit Axiom-1 syntaktisch darstellt. Die Gültigkeit und Wahrheit, d.h. die mathematisch-logische Evidenz von Axiom-1 und Axiom-2, beruht auf der ontologischen Allgemeinheit und Gültigkeit der Transzendentalia, die GÖDEL mit Definition-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>'''x ↔ Xx ∧ ∀Y(Yx→ □∀y(Xy→Yy))'''‘ —</span>, in sein Kalkül explizit eingeführt und ,bestimmt‘ hat. <span style="color:#00B000">(Definitionen werden formal-syntaktisch durch das Äquivalenzzeichen <span style="color:#4C58FF">,'''↔'''‘</span> angezeigt, gelesen als <span style="color:#FF6000">„...ist genau dann ... wenn...“</span>)</span>
Zum Überblick ''':''' <span style="color:#FF6000">„Transzendentalia“</span> sind universale, alles Seiende charakterisierende Begriffe, die über kategoriale Einteilungen hinausgehen, und sowohl in der klassischen Scholastik, als auch in der modernen Philosophie, <span style="color:#00B000">(KANT, Uwe MEIXNER<ref>vgl. die ,transzendentalen‘ Bedingungen möglicher Erkenntnisse bei KANT; und auch in der ,Axiomatischen Ontologie‘ bei Uwe MEIXNER</ref>)</span>, als Grundlage der Metaphysik und Erkenntnistheorie dienen. Sie sind die <span style="color:#FF6000">„ersten Begriffe des Seins“</span>, die jedem Ding als ,relative‘ Vollkommenheiten, <span style="color:#00B000">(Perfektionen)</span>, inhärent sind, ,analogisch‘ abgestuft, auf einen ,ultimativen‘ Bezugspunkt ausgerichtet, und die sich im Denken, <span style="color:#00B000">(für uns als wahr)</span>, und in der moralischen Wertung, <span style="color:#00B000">(für uns als gut und edel)</span>, manifestieren, relativ zum ,ultimativen‘ Bezugspunkt ihrer selbst. Die faktische Unvollkommenheit, die sich in der notwendigen Vergänglichkeit aller Dinge zeigt, ist einem ontologischen Defekt ,geschuldet‘, der stark zeitabhängig ist, d.h. der einen Anfang und ein Ende hat.
Das GÖDEL-Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Notwendige Existenz ist eine positive Eigenschaft''«</span>, ist immer falsch, wenn es auf etwas aus der <span style="color:#FF6000">»''zufälligen Struktur der Welt''«</span> angewendet wird, wie z. B. auf einen <span style="color:#FF6000">„Tsunami“</span>, dessen ‚Existenz‘ für uns nicht ‚positiv‘ ist. KANT hat schon festgestellt ''':''' <span style="color:#FF6000">„Existenz ist keine Eigenschaft“</span>. Das gilt für alles, was <span style="color:#FF6000">„existiert“</span>. Das Axiom-5 hat nur dann seine Gültigkeit, ist nur dann ,wahr‘, wenn <span style="color:#FF6000">„Dasein“</span> <span style="color:#00B000">(Existenz)</span> und <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaften“</span> <span style="color:#00B000">(Essenz)</span> in eins zusammenfallen. Bei allen Dingen, die ‚da‘ sind, ist ihr ‚Da-Sein‘ ontologisch immer verschieden zu dem ‚was‘ sie sind ''':''' zu ihrem ,Was-Sein‘. In der philosophischen Tradition, seit ARISTOTELES, wird die ontologische Identität, d.i. die Koinzidenz, der innere Zusammenhang von ‚Sein‘ und ‚Wesen‘ allein nur dem <span style="color:#FF6000">„selbst ‚unbewegten‘ Erstbewegenden“</span> zugeschrieben, dem <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>πρῶτον κινοῦν ἀκίνητον</big></span>“<span style="color:#00B000"> | </span>„prôton kinoûn akinêton“</span>, von dem ARISTOTELES etwas später sagt ''':''' <span style="color:#FF6000">»''denn dies ist der Gott''«</span> und dann hinzufügt ''':''' <span style="color:#FF6000">»''so sagen wir ja''«</span>; d.h. das ist eine Interpretation aus dem Glaubenskontext des ARISTOTELES. Er war ein Gott-gläubiger Grieche. Wer an GOTT glaubt, kann das nachvollziehen. GÖDEL musste dieses Axiom-5 postulieren, sonst wäre sein Kalkül nicht aufgegangen, ohne dass er deswegen schon an GOTT glauben müsste. Er hat für sein Kalkül das ontologische Theorem von der Identität von ‚Sein‘ und ‚Wesen‘ im ‚unbewegten Erstbeweger‘ benutzt. <span style="color:#00B000">(Gilt auch für Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Göttlichkeit, das GOTT-Sein, das ‚Dasein‘ GOTTES, ist eine positive Wesenseigenschaft, eine Perfektion; d.h. ist das ‚Wesen‘ GOTTES ''':''' GOTT ist perfekt''«</span>)</span>. Die ontologische Identität von Sein und Wesen, Existenz und Essenz, wie auch die Koinzidenz von Möglichkeit und Wirklichkeit, von Ursache und Wirkung, sowie auch die ontologische Einheit von <span style="color:#00B000">(Erkenntnis-)</span>Subjekt und <span style="color:#00B000">(Erkenntnis-)</span>Objekt im <span style="color:#FF6000">»''Erkennen seiner Erkenntnis''<span style="color:#00B000">[-Tätigkeit ]</span>«<span style="color:#00B000"> | </span>„<span style="font-family: Times;"><big>νοήσεως νόησις</big></span>“<span style="color:#00B000"> | </span>„noêseôs noêsis“</span> <span style="color:#00B000"><small>(<span style="font-family: Times;"><big>,''Metaphysik''‘</big></span> XII 9, 1074b34)</small></span>, gilt nur in der <span style="color:#FF6000">„unverursachten Letztursache"</span>, auf die ARISTOTELES bei seiner Prinzipienforschung gestoßen ist.
Es gibt verschiedene Versuche, die GÖDEL-Axiome durch sog. ,Modelle‘, relativ zu einfacheren ,Welten‘, zu verifizieren, um damit ihre relative Konsistenz nachzuweisen. Für GÖDEL aber <span style="color:#FF6000">»''sind die Axiome nur dann'' <span style="color:#00B000">[ in unserer ,realen‘ Welt ]</span> ''wahr'' <span style="color:#00B000">[ und annehmbar ]</span>«</span>, wenn sie <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen Struktur der Welt'' <span style="color:#00B000">[ d.h. jeder auch nur ,möglichen‘ Welt ]</span> ''sind''«</span>. Diese Bedingung verweist jede Verifikation und jede Interpretation der Axiome auf das ,Nicht-Zufällige‘, das ,Notwendige‘, ,Absolute‘, in dem die Axiome und Definitionen des GÖDEL-Kalküls erst dadurch ihren Sinn und ihre Bedeutung bekommen, wenn sie vom ,Absoluten‘ und ,Unendlichen‘ her erklärt und verstanden werden. Damit insistiert GÖDEL auf eine genuin <span style="color:#4C58FF">,theologische‘</span> Interpretation seines Kalküls, mit der <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span> zum Begriff GOTT, dem absolut Unendlichen, als Verifikationskriterium. Das entspricht auch der ,methodologischen‘ Prämisse seines Kalküls. Die wichtigsten Axiome und Definitionen im GÖDEL-Kalkül sind jedoch bloße ,Annahmen‘, deren Evidenz, sowohl die ,mathematische‘ als auch die <span style="color:#4C58FF">,theologische‘</span>, erst evaluiert, d.h. ,bewiesen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> werden muss. Das bedeutet ''':''' die Verifikation der Axiome und Definitionen von GOTT und seinen Vollkommenheiten kann nur Kalkül-intern durch den Aufweis ihrer Widerspruchsfreiheit erfolgen, d.i. <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen Struktur der Welt''«</span>. Evaluierte und verifizierte Axiome und Definitionen sind dann die ,modal‘ notwendigen, d.h. die ,transzendentalen‘ Voraussetzungen für die Ergebnisse eines Kalküls, damit seine Theoreme und Korollare in unserer ,realen‘ Welt als logisch ,wahr‘ und damit für uns auch als ,annehmbar‘ gelten können, während die Prämissen eines Kalküls, <span style="color:#00B000">(die Argument Einführung, <span style="color:#4C58FF">— '''AE:''' —</span> )</span>, nicht notwendige, und somit ,modal‘ frei gewählte ,Annahmen‘ sind. Jedoch aus diesen ,modal‘ frei gewählten, ,möglichen‘ <span style="color:#00B000">( <span style="color:#4C58FF">'''◇'''</span> )</span> Prämissen folgen mit Hilfe der ,bewiesenen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> Axiome und Definitionen die Ergebnisse mit ,modaler‘ Notwendigkeit <span style="color:#00B000">( <span style="color:#4C58FF">'''□'''</span> )</span>.
Die Logik des GÖDEL-Systems ist eine ,Prädikatenlogik‘ zweiter Stufe, in der die Quantoren nicht nur Individuum-Variable, sondern auch Eigenschafts-Variable, <span style="color:#00B000">(als noch ,unbestimmte‘ Prädikate im Allgemeinen)</span>, binden können. Die formale Struktur des GÖDEL-Kalküls besteht aus fünf Axiomen und drei Definitionen, mit deren Hilfe in drei Beweisgängen drei Theoreme und mehrere Korollare aus seiner ,methodologischen‘ Prämisse ,regulär‘ <span style="color:#00B000">(├ )</span> abgeleitet werden können, wobei die beiden ersten Beweisgänge, mit ihren Ergebnissen, den dritten vorbereiten, in dem es dann um das Theorem ANSELMS geht. Die Prämisse des GÖDEL-Kalküls ist der traditionelle ,GOTT-Glaube‘, in der Formulierung speziell nach LEIBNIZ. Ein Axiom, eine Definition, zwei Theoreme und alle Korollare im GÖDEL-Kalkül sind Aussagen über <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>. Alle fünf Axiome, eine Definition und ein Theorem, <span style="color:#00B000">(und das Korollar aus Axiom-4)</span>, sind auch Aussagen über die Eigenschaft <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit“, „Perfektion“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, die in der <span style="color:#FF6000">»''theologischen Weltanschauung''«</span> als die Wesenseigenschaft GOTTES gilt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist vollkommen''«</span> bzw. <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist das Vollkommenste der Wesen''«</span>, <span style="color:#00B000">(DESCARTES)</span>. Zwei Definitionen sind Aussagen über die allgemeinen Wesenseigenschaften aller Seienden, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, die, als notwendige Existenz, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>‘ —</span>, auch GOTT zugeordnet werden, mit der Besonderheit bei GOTT, dass sowohl alle Eigenschaften, als auch alle anderen Zuordnungen, wie Sein und Wesen, wie Ursache und Wirkung, usw., im Unendlichen, GOTT, <span style="color:#FF6000">„koinzident“</span> sind, d.h. in GOTT paarweise perspektivisch in ,eins‘ zusammenfallen, und die auch, wie alle Transzendentalia, konvertierbar, d.h. austauschbar sind. Diese Sachverhalte machen deutlich, dass die ,Verifikation‘ und sachgerechte ,Evaluierung‘ der GÖDEL-Axiomatik nur genuin <span style="color:#4C58FF">,theologisch‘</span> erfolgen kann. Die Evaluierung der <span style="color:#FF6000">»''mathematischen Evidenz''«</span> des GÖDEL-Systems, im Allgemeinen, muss jedoch entsprechend der Maßstäbe einer modalen Prädikatenlogik zweiter Stufe durchgeführt werden.
Das GÖDEL-Kalkül unterscheidet <span style="color:#00B000">(in Definition-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x ↔ ∀X(X'''<sub>ess</sub>'''x →□∃yXy)'''‘ —</span>)</span> formal-syntaktisch zwischen der Eigenschaft ,Existenz‘, <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''E'''‘ —</span>, die nur GOTT zugeordnet werden kann, und dem Existenz-Operator, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''∃'''‘ —</span>, der allem Übrigen, das nicht GOTT ist, zugeordnet wird. Es gibt hier auch den formal-syntaktischen Unterschied zwischen der, <span style="color:#00B000">(von mir notierten, jedoch von GÖDEL schon intendierten und angesprochenen)</span>, speziellen ,Notwendigkeit‘, <span style="color:#4C58FF"> — <sub>not</sub> —</span>, die nur der Existenz GOTTES zugeordnet ist, und der modalen ,Notwendigkeit‘, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□'''‘ —</span>, die auf Verschiedenes bezogen werden kann. Diese Unterschiede sind Hinweise, dass GÖDEL in seiner Kalkül-Logik und -Syntax, die Außerordentlichkeit und Eigenständigkeit GOTTES berücksichtigt, der, als Schöpfer der Welt, prinzipiell und absolut <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen Struktur der Welt''«</span> ist, die erst durch GOTT auch das ist, was sie ist.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Die Genese des Kalküls</span></div>===
Wie kommt GÖDEL zu seinem Kalkül '''?''' Sein Gewährsmann war Gottfried Wilhelm LEIBNIZ, <span style="color:#00B000">(1646-1716)</span>, den er sehr schätzte. Die rekonstruierbare Genese seines Kalküls findet man in LEIBNIZ ''':''' ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Neue Abhandlungen über den menschlichen Verstand‘</big></span>'', <span style="color:#00B000">(1704)</span>‚ ''<span style="font-family: Times;"><big>Viertes Buch, Kapitel X ''':''' ‚Von unserer Erkenntnis des Daseins Gottes‘</big></span>'', Seite 475f.
Hier der <span style="color:#00B000">[ kommentierte ]</span> Textausschnitt zum sog. ontologischen ‚Gottesbeweis‘''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span>''Folgendes etwa ist der Gang seines'' <span style="color:#00B000">[ d.h. ANSELMS, Erzbischof von Canterbury; 1033-1109, ]</span> ''Beweises ''':''' GOTT ist das Größte'', <span style="color:#00B000">[ ANSELM spricht vom biblischen GOTT des Glaubens, als ''':''' <span style="color:#FF6000">»''den, über dem ,Größeres‘'' | <span style="font-family: Times;"><big>‚maius‘</big></span> | ''nicht mehr gedacht werden kann''«</span> ]</span>, ''oder, wie DESCARTES es ausdrückt ''':''' das Vollkommenste der Wesen oder auch ein Wesen von äußerster Größe und Vollkommenheit'' ''':''' <span style="color:#00B000"> [ GÖDEL ''':''' </span><span style="color:#4C58FF">‚'''P'''‘</span> <span style="color:#00B000">:= ‚Perfektion‘, ‚positive Eigenschaft‘ ]</span>, ''das alle Grade derselben in sich schließt.''<span style="color:#00B000"> [ GÖDEL-Definition-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔∀X(PX→Xx)'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das Individuum'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''ist genau dann GOTT'', <span style="color:#4C58FF">,'''G'''‘</span>, ''wenn'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''alle Vollkommenheiten'', <span style="color:#4C58FF">,'''P'''‘</span>, ''in sich schließt''«</span>. Definition-1 bildet die traditionelle Vorstellung von GOTT ab. ]</span> ''Dies also ist der Begriff GOTTES.'' <span style="color:#00B000">[ Der Term <span style="color:#4C58FF">— ,'''G'''‘ —</span> steht hier für den biblischen ‚Begriff‘ <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span> als ,Individuumname‘ '''!''' ]</span> ''Sehen wir nun, wie aus diesem Begriff das ‚Dasein’ folgt.''<span style="color:#00B000"> [ GÖDEL ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist notwendig aus sich ‚da‘''«</span> ''':''' Term :10: im 3. Beweisgang. ]</span> ''Es ist etwas <u>mehr</u>, ‚da‘ zu sein, als nicht ‚da‘ zu sein, oder auch das ‚Dasein‘ fügt der Größe oder der Vollkommenheit'' <span style="color:#00B000">[ GOTTES ]</span> ''einen Grad hinzu, und wie DESCARTES es ausspricht, das ‚Dasein‘ ist selbst eine Vollkommenheit.''<span style="color:#FF6000">«</span>
<span style="color:#00B000">(Diesen Ausspruch DESCARTES übernimmt GÖDEL im Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''notwendige Existenz''</span> [ alias ‚Dasein GOTTES’ ] <span style="color:#FF6000">''ist eine positive Eigenschaft''</span> [ alias Vollkommenheit ]<span style="color:#FF6000">«</span>. Dem widerspricht KANT ''':''' <span style="color:#FF6000">„Existenz ist keine Eigenschaft“</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">„Sein ist kein reales Prädikat“</span>. Das Axiom-5 ist daher nur dann ‚wahr‘, wenn ‚Wirklichsein‘ | <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ἐνέργεια οὖσα</big></span>“</span> | ‚enérgeia úsa‘ | d.h. ‚Dasein‘ und ‚Wesen‘ | <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>οὐσία</big></span>“</span> | ‚usía‘ | — genauer ''':''' ‚Wesenseigenschaften’ —, ontologisch ,eins‘ sind, d.h. wenn <span style="color:#FF6000">„Existieren“</span> immer schon die <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaft“</span> GOTTES ist. Was nach ARISTOTELES nur im <span style="color:#FF6000">„unbewegten Erstbeweger“</span> der Fall ist; bzw. mit LEIBNIZ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''was das Privilegium der Gottheit allein ist''«</span> '''!''' Aus der ,methodologischen‘ ,Annahme‘ im 2. Beweisgang GÖDELS ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''das'' <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> ''steht für den GOTT der Christen''«</span>, und mit Hilfe von Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Göttlichkeit ist eine positive Eigenschaft''«</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist perfekt''«</span>, mit Axiom-4 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX → □PX'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Positive Eigenschaften sind notwendig aus sich, — von Natur aus —, positiv''«</span>, mit Definition-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>'''x ↔ Xx ∧ ∀Y(Yx→ □∀y(Xy→Yy))'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Zum Wesen gehören notwendig auch alle Konsequenzen aus einer Wesenseigenschaft''«</span>, und mit Axiom-1 und der Definition für GOTT, folgt nach einigen logischen Umformungen das GÖDEL-Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das'' <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> ''ist genau dann der GOTT der Christen, wenn das Wesen dieses GOTTES sein eigenes Sein ist''«</span>. Dasein und Wesen sind im Unendlichen, GOTT <span style="color:#FF6000">„koinzident“</span> ,eins‘. Mit diesem, im Kalkül <u>ohne</u> Axiom-5 ,regulär‘ (├ ) abgeleiteten Theorem, widerlegt er KANT für den individuellen Spezialfall <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span> := <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>. Nachprüfbar im Anhang ''':''' im ‚ontologischen‘ Beweis für das Basis-Theorem-2. Somit ist Axiom-5 ,wahr‘, und KANT hat sich hier, im Bezug auf GOTT, geirrt. <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span> als Wissenschaft von GOTT, war für KANT nie eine ernstzunehmende Option. <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span> als Wissenschaft von GOTT ist eine ziemlich ,ausgereifte‘ Disziplin. Es haben sich, durch Jahrhunderte hindurch, viele gescheite Menschen schon im Judentum, und dann auch im Christentum, und ebenfalls im Islam, darum bemüht.)</span>
:: <span style="color:#FF6000">»</span>''Darum ist dieser Grad von Größe und Vollkommenheit oder auch diese Vollkommenheit, welche im ‚Dasein‘ besteht, in diesem höchsten, durchaus großen, ganz vollkommenen Wesen, denn sonst würde ihm ein Grad fehlen, was gegen seine Definition wäre. Und folglich ist dies höchste Wesen ‚da‘. Die Scholastiker, ohne selbst ihren'' <span style="font-family: Times;"><big>doctor angelicus</big></span> <span style="color:#00B000">[ := THOMAS von Aquin ]</span> ''auszunehmen, haben diesen Beweis verachtet'', <span style="color:#00B000">[ wie später auch Immanuel KANT ]</span>, ''und ihn als einen Paralogismus'' <span style="color:#00B000">[ := Fehlschluss ]</span> ''betrachtet, worin sie sehr unrecht gehabt haben; und DESCARTES, welcher die scholastische Philosophie im Kolleg der Jesuiten zu La Flèche lange genug studiert hatte, hat sehr recht gehabt, ihn wieder zu Ehren zu bringen. Es ist nicht ein Paralogismus, sondern ein unvollständiger Beweis'', <span style="color:#00B000">[ den GÖDEL vervollständigt hat ]</span>, ''der etwas voraussetzt, was man noch hätte beweisen sollen, um ihm mathematische Evidenz zu verleihen — nämlich, dass man dabei stillschweigend voraussetzt, diese Vorstellung des durchaus großen oder durchaus vollkommenen Wesens sei möglich und enthalte keinen Widerspruch'' <span style="color:#00B000">[ '''::''' <span style="color:#4C58FF">— '''◇''' —</span> '''::''' ,möglich‘, ,konsistent‘, ,denkbar‘; GÖDEL beweist im 1. Beweisgang aus Theorem-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX→◇∃xXx'''‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">»''positive Eigenschaften'', <span style="color:#00B000">[ die allgemeinen Transzendentalien ]</span>, ''sind widerspruchsfrei''«</span>, mit Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, folgt Korollar-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist möglich''«</span> ]</span>. ''Und es ist schon etwas, dass man durch diese Bemerkung beweist ''':''' gesetzt, dass GOTT ‚möglich‘ ist, so ‚ist‘ er'' <span style="color:#00B000">[ ,notwendig‘ '''::''' <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span>, d.h. für jede mögliche Welt auch wirklich aus sich ‚da‘ ]</span>, ''was das Privilegium der Gottheit allein ist'' ''':''' <span style="color:#00B000">[ Im 3. Beweisgang, Theorem-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx→□∃xGx'''‘ —</span> ''':''' ‚ANSELMS Prinzip‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Weil GOTT widerspruchsfrei ,möglich‘ ist, darum ist auch der Glaube widerspruchsfrei, der besagt, dass GOTT aus sich ,notwendig‘ da ist''«</span>; mit Korollar-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx ∧ □∀y(Gy→x=y)'''‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">»''Es gibt notwendig nur einen einzigen GOTT''«</span>. Damit ist auch der Monotheïsmus bewiesen. ]</span> ''Man hat recht, die Möglichkeit eines jeden Wesens anzunehmen und vor allem die GOTTES, bis ein anderer das Gegenteil beweist''. <span style="color:#00B000">[ Das Gegenteil besagt, dass GOTT ,unmöglich‘ ist. Hier setzt der Möglichkeitsbeweis im GÖDEL-Kalkül an, und beweist, dass diese Aussage zu einem Widerspruch führt. ]</span> ''Somit gibt dieser metaphysische Beweis schon einen moralischen zwingenden Schluss ab, wonach wir dem gegenwärtigen Stande unserer Erkenntnisse zufolge urteilen müssen, dass GOTT ‚da‘ sei, und demgemäß handeln.'' <span style="color:#00B000">[ Aber nicht logisch zwingend '''!''' Denn die Interpretation <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> mit dem GOTT der Bibel, als ,methodologische‘ Kalkül-Prämisse, ist nicht zwingend, jedoch ,modal‘ möglich, <span style="color:#4C58FF">— '''◇''' —</span>, und im christlichen Glaubenskontext sinnvoll, was mit einer stimmigen <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Interpretation des GÖDEL-Kalküls gezeigt werden kann. Damit ist dann auch die Frage beantwortet, ob das GÖDEL-System sich plausibel als eine Theorie von GOTT und seinen Eigenschaften interpretieren lässt, bzw. als eine <span style="color:#FF6000">»''axiomatische''«</span> <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span>, wie sie André FUHRMANN apostrophiert. Das <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> ist der ,Individuumname‘ für den GOTT der Bibel, — ,GOTT‘ groß geschrieben —, im monotheïstischen, christlichen Glaubenskontext, den auch LEIBNIZ teilt. Dann steht der ,Name‘ auch synonym für das ,existierende‘ Individuum, d.h. für dessen ,Existenz‘.]</span> ''Es wäre aber doch zu wünschen, dass gescheite Männer'' <span style="color:#00B000">[ sic ! ]</span> ''den Beweis mit der Strenge einer mathematischen Evidenz vollendeten'', <span style="color:#00B000">[ was GÖDEL veranlasst hat, seine Version eines ‚ontologischen Beweises’ zu kreieren, dessen <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> man heute mit Computerprogrammen<ref>siehe Fußnote 11</ref> schon nachgewiesen hat ]</span> ... <span style="color:#FF6000">«</span>
Für GÖDEL war dieser Text eine intellektuelle Herausforderung, und er hat sie angenommen. Das war für GÖDEL sicher keine Glaubensangelegenheit. GOTT hat es ja auch nicht nötig, ‚bewiesen‘ zu werden. Wer <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> z. B. mit dem sog. ‚Urknall‘ gleich setzt, macht die <span style="color:#FF6000">»''zufällige Struktur der Welt''«</span> im ‚Urknall‘, <span style="color:#00B000">(pantheistisch)</span> zu einem ,Gott‘, was GÖDEL dezidiert für sein Kalkül ausgeschlossen haben wollte.
Kurt GÖDEL schreibt 1961 in einem Brief, in Anlehnung an den obigen Text ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»...''ich glaube, schon heute dürfte es möglich sein, rein verstandesmäßig ''<span style="color:#00B000">[ sic '''!''' ]</span>, ''(ohne sich auf den Glauben an irgendeine Religion zu stützen) einzusehen, dass die theologische Weltanschauung'', <span style="color:#00B000">[ dass es GOTT gibt ]</span>, ''mit allen bekannten Tatsachen'', <span style="color:#00B000">[ z. B. mit den Maßstäben einer modernen Logik ]</span>, ''durchaus vereinbar ist. Das hat schon vor 250 Jahren der berühmte Philosoph und Mathematiker LEIBNIZ versucht''.«</span><ref>Zitiert nach SCHIMANOVICH-GALIDESCU, M.-E., ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Princeton–Wien 1946–1966. Briefe an die Mutter</big></span>''‘, in ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kurt Gödel – Leben und Werk</big></span>''‘, ed. B.BULDT et al., Wien (HÖLDER–PICHLER–TEMSKY), 2001, Bd. 1.</ref>
===<div class="center"><span style="color:#660066">Die Interpretation des Kalküls</span></div>===
Wenn man sich das GÖDEL-Kalkül ansieht, wie es heute formalisiert vorliegt, stellt sich die Frage ''':''' <span style="color:#FF6000">„Lässt sich dieses System plausibel als eine Theorie von GOTT <span style="color:#00B000">(als eine ‚Rede von GOTT’ := <span style="color:#4C58FF">,Theologie’</span>)</span> und seiner Eigenschaften verstehen '''?''' “ — „Ist hier eine genuin <span style="color:#4C58FF">,theologische’</span> Interpretation möglich '''?''' “</span> Seine Herkunft aus der intellektuellen Auseinandersetzung des Logikers GÖDEL mit dem GOTT-gläubigen Philosophen LEIBNIZ und dem christlichen Theologen und Erzbischof ANSELM rechtfertigt diese Frage. Die <span style="color:#FF6000">„mathematische Evidenz“</span> des GÖDEL-Formalismus, <span style="color:#00B000">(im Anhang nachgestellt)</span>, ist allgemein anerkannt, <span style="color:#00B000">(Vorbehalte dagegen gibt es nur bei der Interpretation seiner Syntax, d.h. ob die Axiome, wie GÖDEL sie konzipiert hat, auch in unserer realen Welt ,wahr’ und ,annehmbar’ sind)</span>. Die <span style="color:#FF6000">„theologische Evidenz“</span> des GÖDEL-Systems wird durch eine ,Verankerung’ der Axiome und Definitionen in den <span style="color:#4C58FF">,theologisch’</span>-philosophischen Diskurs über GOTT evaluiert, der schon seit zweieinhalbtausend Jahren läuft. In diesen zweieinhalbtausend Jahren hat sich, — gegen ARISTOTELES und die antike Philosophie —, die Erkenntnis durchgesetzt, dass GOTT <span style="color:#FF6000">»''unabhängig''«</span> von der <span style="color:#FF6000">»''zufälligen''«</span> Raum-Zeit-Struktur unserer vergänglichen Welt ist. In meiner Darstellung des GÖDEL-Kalküls folge ich, <span style="color:#00B000">(im Unterschied zum Autographen GÖDELS, vom 10. Feb 1970)</span>, in der Axiom-Nummerierung, in der Syntax, und in der Beweis-Struktur, der Arbeit von André FUHRMANN ''':''' ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Existenz und Notwendigkeit. Kurt Gödels axiomatische Theologie‘</big></span>'' in ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Logik in der Philosophie‘</big></span>'' Hg. SCHROEDER-HEISTER, SPOHN und OLSSON, 2005, Synchron, Heidelberg, Seite 349–374. <span style="color:#00B000">(Die tiefer gestellte Notation der spezifischen ,Eigenschaft‘ einer Eigenschaft ist meine Ergänzung zur formalen Syntax, z. B. ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span>, angeregt durch die indizierende Schreibweise GÖDELS ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ,'''G''' Ess. '''x'''’ —</span>.)</span> Die Erkenntnisse zur Straffung und Präzisierung der GÖDEL-Syntax, <span style="color:#00B000">(besonders im Möglichkeitsbeweis)</span>, stammen aus der Arbeit von Günther J. WIRSCHING ''':''' ,''<span style="font-family: Times;"><big>Der Gödelsche Gottesbeweis</big></span>''‘, im Web <ref>https://edoc.ku.de/id/eprint/10243/1/OntBw.pdf</ref>. <span style="color:#00B000">(Auch der Hinweis auf AVICENNA kommt von WIRSCHING.)</span> Die Zitate von THOMAS von Aquin´s Stellungnahme zum Theorem ANSELMS, und von Georg Wilhelm Friedrich HEGEL zur Immanuel KANTS Ablehnung des Theorem ANSELMS, befinden sich in Franz SCHUPP, ,<span style="font-family: Times;"><big>''Geschichte der Philosophie im Überblick''</big></span>‘, Band 2 ‚<span style="font-family: Times;"><big>''Christliche Antike, Mittelalter''</big></span>‘, Hamburg 2003, Seite 168 und Seite 170.
Meines Erachtens ist der entscheidende Ansatzpunkt einer <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Interpretation das GÖDEL-Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">»''notwendige Existenz ist eine positive Eigenschaft''«</span>.
‚Frei‘ nach KANT ‚formuliere‘ ich ‚kurz‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">„Existenz ist keine Eigenschaft“</span>. Hier die Positionen KANTS zum Thema ‚Existenz‘ und ‚Eigenschaften‘ ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span>''… unbeschadet der wirklichen Existenz äußerer Dinge'', <span style="color:#00B000">[ kann man ]</span> ''von einer Menge ihrer Prädikate'', <span style="color:#00B000">[ d.h. Eigenschaften ],</span> ''sagen'' … ''':''' ''sie gehöreten nicht zu diesen ‚Dingen an sich selbst‘, sondern nur zu ihren Erscheinungen, und hätten außer unserer Vorstellung'' <span style="color:#00B000">[ ihrer, als ,wirklich‘ gedachten Erscheinung, ]</span> ''keine eigene Existenz, … weil ich finde, dass … '''alle Eigenschaften, die die Anschauung eines Körpers ausmachen''', bloß zu seiner Erscheinung gehören; denn die Existenz des Dinges, was erscheint, wird dadurch nicht … aufgehoben, sondern nur gezeigt, dass wir es'', <span style="color:#00B000">[ das Ding ]</span>, ''wie es ‚an sich selbst‘ sei'', <span style="color:#00B000">[ d.h. existiert ]</span>, ''durch Sinne gar nicht erkennen können''.<span style="color:#FF6000">«</span><ref>vgl. ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Prolegomena zu einer jeden künftigen Metaphysik, die als Wissenschaft wird auftreten können</big></span>''‘, Seite 289; https://www.korpora.org/kant/aa04/289.html</ref> <span style="color:#00B000"><small>(Hervorhebung durch KANT.)</small> [ Seine Prädikate, d.h. Eigenschaften, jedoch können wir mit unseren Sinnen ,anschauen‘, aber nur in Kombination mit unserer Vorstellung ihrer, als ,wirklich‘ gedachten Erscheinung, vermittelt durch den sog. ,transzendentalen Schematismus‘ unserer Einbildungskraft ''':'''</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''Eine verborgene Kunst in den Tiefen der menschlichen Seele''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">jedoch auch eines der ,dunkelsten‘ Kapitel in der K.d.r.V., bedingt durch KANTS Konzept von ,Wirklichkeit‘, bzw. ,Sein‘. ]</span>
Mit anderen Worten, man kann die ‚Existenz‘, bzw. das ‚Sein‘ der Dinge, <span style="color:#00B000">(das ‚Ding an sich’ bei KANT)</span>, nicht unter dem Mikroskop finden. Die ‚Existenz‘ bzw. das ‚Sein‘ ist keine sinnlich registrierbare ‚Eigenschaft‘ z. B. des rekonstruierten ‚Stadt-Schlosses‘ in Berlin. <span style="color:#00B000">(‚Sein‘ ist kein reales ‚Prädikat‘.)</span> Dafür haben wir andere Fähigkeiten ''':''' Ich kann seine ‚Existenz‘ mit meinem Verstand einsehen, weil auch ich selbst ‚existiere‘. Seine ‚Ansicht‘, wie ‚gefällig‘ es ist, und auch weitere ‚Eigenschaften‘, die mir auffallen, kann ich mit einem Handy-Foto dokumentieren. Diese ‚Eigenschaften‘ sind nicht die Ursache, dass das ‚Berliner Schloss‘ existiert. Wohl aber die Rekonstruktion dieses Schlosses ist die ‚Ursache‘, dass es ,existiert‘, und jetzt so aussieht. Insofern ist ‚Existenz‘ keine ‚Eigenschaft‘, sondern die ‚Existenz‘ des Dinges ist die Voraussetzung, der ‚Grund‘, dass ich die ‚Eigenschaften‘ des Dinges mit meinen Sinnen feststellen kann.
In einer Auseinandersetzung mit CARTESIUS schreibt KANT, philosophisch ‚tiefgründig‘ und logisch ‚exakt‘, über dessen <span style="color:#FF6000"><span style="font-family: Times;"><big>„Cogito, ergo sum“</big></span></span> ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span>''Das ‚Ich denke‘ ist ein empirischer Satz, und hält den Satz ‚Ich existiere‘ in sich. Ich kann aber nicht sagen ''':''' ‚Alles, was denkt, existiert‘; denn da würde die Eigenschaft des Denkens'', <span style="color:#00B000">[ eine essentielle Eigenschaft ]</span>, ''alle Wesen, die sie besitzen, zu notwendigen'' <span style="color:#00B000">[ d.h. notwendig existierenden ]</span> ''Wesen machen''. <span style="color:#00B000">[ Was allein nur von GOTT ausgesagt werden kann; mit AVICENNA, als anerkannter ARISTOTELES-Kommentator ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist das einzige Sein, bei dem Essenz'' <span style="color:#00B000">[ ‚Wesenseigenschaften‘ ]</span> ''und Existenz'' <span style="color:#00B000">[ ‚Dasein‘ ]</span> ''nicht zu trennen sind und das daher notwendig an sich da ist''«, <span style="color:#00B000">— konform mit GÖDEL ''':'''</span> »''notwendige Existenz ist eine positive'' <span style="color:#00B000">[ essentielle ]</span> ''Eigenschaft''«</span> ].</span> ''Daher kann meine Existenz auch nicht aus dem Satz, ‚Ich denke‘, als'' <span style="color:#00B000">[ logisch ]</span> ''gefolgert angesehen werden, wie CARTESIUS dafür hielt (weil sonst der Obersatz : ‚Alles, was denkt, existiert‘, vorausgehen müsste), sondern ist mit ihm identisch.'' <span style="color:#00B000">[ Eine einfache Schlussfolgerung ''':''' meine ‚Existenz‘ ist auch nicht von meiner ‚Eigenschaft‘ Denken ‚verursacht‘. ,Existenz‘ ist nicht bloß ein ,Gedanke‘ von mir. ]</span><span style="color:#FF6000">«</span> <span style="color:#00B000">(Aus der Anmerkung 41 zu den ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Paralogismen der reinen Vernunft</big></span>''‘, in ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kritik der reinen Vernunft</big></span>''‘, Seite 275,<ref>https://korpora.org/kant/aa03/275.html</ref> mit meinem Einschub des AVICENNA-Zitat aus Wikipedia.<ref>{{w|Avicenna#Metaphysik}}</ref>)</span>
Mit anderen Worten ''':''' <span style="color:#FF6000">„Die Eigenschaft, dass ich denken kann, ist nicht die Ursache meiner ‚Existenz‘“</span>, sondern, <span style="color:#FF6000">„Die Liebe meiner Eltern und ihre Entscheidung füreinander ist die Ursache meiner ‚Existenz‘. Daher ‚bin’ ich. Und weil ich ein Mensch ‚bin‘, kann ich denken.“</span> Auch mit diesen Anmerkungen ist leicht einsehbar, dass ‚Existenz‘ keine ‚Eigenschaft‘ ist — außer bei GOTT. In GOTT ist ‚Dasein‘ die ‚Wesenseigenschaft‘ GOTTES, d.h. ‚Dasein‘ und ‚Wesen‘ sind in GOTT untrennbar verbunden; sind <span style="color:#FF6000">„koinzident“</span> ‚eins‘. Das ist die Einzigartigkeit im Wesen GOTTES, dass GOTT immer schon ‚da‘ ist. Die Frage nach dem ‚Wesen‘ GOTTES lautet ''':''' <span style="color:#FF6000">„Was bist du ? “</span>/<span style="color:#CC66FF">„Wer bist Du ? “</span> Antwort, Exodus 3,14 ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Ich bin der ‚Ich-Bin-Da‘'' <span style="color:#00B000">[ für euch und für immer ]</span>«.</span> Weil GOTT für uns immer schon ‚da‘ ist, — <span style="color:#CC66FF">„von Ewigkeit zu Ewigkeit“</span> —, hat GOTT es nicht nötig, ‚bewiesen‘ zu werden. <span style="color:#00B000">(In der Mathematik ist ein ‚Satz‘ erst dann ‚wahr‘ und ‚existent‘, wenn er bewiesen ist. Bei GOTT ist es jedoch nicht so ''':''' GOTTES ‚Existenz‘ ist nicht erst dann ‚wahr‘, wenn seine ‚Existenz‘ von uns ‚bewiesen‘ ist. Sein ‚Dasein‘ ist jedem unserer ‚Beweisversuche‘ immer schon voraus. Der Zugang zu GOTT ist nicht der ,Beweis‘, sondern der ,Glaube‘. Wer an GOTT glauben ,will‘, dem antwortet GOTT. Wer nicht an GOTT glauben ,will‘, dessen Entscheidung respektiert GOTT, und drängt sich nicht auf. Die Glaubens-Entscheidung hat jedoch für jeden Menschen eine existenzielle Konsequenz ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet; wer aber nicht glaubt'', <span style="color:#00B000">[ und diese Entscheidung auch im Augenblick der ,Wahrheit‘, im Tod, in der sog. ,Endentscheidung‘, nicht widerruft ]</span>, ''wird verurteilt werden''«,</span> <small>({{Bibel | Markus Evangelium |16|16|EU}})</small>. Das Urteil lautet ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''zweiter Tod ''':''' der Feuersee''«</span>, <small>({{Bibel | Offenbarung |20|14f|EU}})</small>, ohne Berufungsmöglichkeit. <span style="color:#CC66FF">»''Ohne Glauben aber ist es unmöglich, Gott zu gefallen; denn wer zu Gott kommen will, muss glauben, dass er ist und dass er denen, die ihn suchen, ihren Lohn geben wird''«.</span> <small>({{Bibel | Hebräer Brief|11|6|EU}})</small>)</span>
Das GÖDEL-Axiom-5 ist m.E. der entscheidende Ansatzpunkt einer stimmigen <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Interpretation der GÖDEL-Axiomatik.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Das Kalkül ist kein Existenz-Beweis für GOTT</span></div>===
Die allgemeine <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> des GÖDEL-Formalismus, d.h. seine ‚Schlusskraft‘, ist von kompetenten Leuten<ref>„GÖDELS Argumentationskette ist nachweisbar korrekt – so viel hat der Computer nach Ansicht der Wissenschaftler Christoph BENZMÜLLER und Bruno WOLTZENLOGEL-PALEO nun gezeigt;“ vgl. https://www.fu-berlin.de/presse/informationen/fup/2013/fup_13_308/index.html</ref> schon festgestellt worden, <span style="color:#00B000">(im Anhang ‚nachrechenbar‘ mit den Regeln und Gesetzen einer modalen Prädikatenlogik 2. Stufe)</span>. Das GÖDEL-Kalkül ist jedoch kein ‚moderner‘<span style="color:#FF6000">„Existenz-Beweis“</span> für GOTT, wofür es gehalten oder meistens bezweifelt wird, sondern setzt, <span style="color:#00B000">(theoretisch methodisch)</span>, den <span style="color:#FF6000">„Glauben an die Existenz GOTTES“</span> schon voraus, ohne ihn zu hinterfragen. Das <span style="color:#FF6000">„Dasein“</span> bzw. die <span style="color:#FF6000">„Existenz“</span> GOTTES wird mit der Definition-1 für <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, bzw. mit dem Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ — </span>, im Kalkül ‚definitorisch‘ bzw. ‚axiomatisch‘ als Kalkül-,Annahme‘ eingeführt, unter der Voraussetzung, dass die ‚Eigenschaft‘ <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘ := </span><span style="color:#FF6000">„Göttlichkeit“</span> <span style="color:#00B000">(Essenz)</span> und das <span style="color:#FF6000">„Dasein GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> <span style="color:#00B000">(Existenz)</span>, ontologisch ‚identisch‘, genauer ''':''' <span style="color:#FF6000">„koinzident“</span> sind, was GÖDEL im Axiom-5 definitiv für sein System vorschreibt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ — </span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''notwendige Existenz ist eine positive Eigenschaft''«</span>. Das <span style="color:#FF6000">„Dasein GOTTES“</span> ist faktisch äquivalent zur <span style="color:#FF6000">„notwendigen Existenz als GOTT“</span>; und <span style="color:#FF6000">„Göttlichkeit“</span> ist die <span style="color:#FF6000">„positive Eigenschaft in GOTT“</span>. Beides ist nach Axiom-5 ‚identisch‘, d.h. dem ‚Sein nach‘ dasselbe, und daher konvertierbar. Beide, <span style="color:#00B000">(sowohl die Essenz, als auch die Existenz GOTTES)</span>, werden daher auch mit demselben Term ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> im Kalkül dargestellt. Der traditionelle, christliche ,GOTT-Glaube‘ wird zugleich mit diesem Term <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘ := </span> <span style="color:#FF6000">„GOTT“ <span style="color:#00B000">|</span> „göttlich“</span>, im 2. Beweisgang, dem Basisbeweis, und im 3. Beweisgang für das Theorem ANSELMS, jeweils als ,methodologische‘ Prämisse :01: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span> regulär <span style="color:#00B000">( ├ )</span> und explizit eingeführt ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''steht für den GOTT'' <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span> ''der Christen''«</span>. Das ist die ,modal‘-frei gewählte, <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span> Kalkül-,Annahme‘, <span style="color:#00B000">(als ,Argument-Einführung‘ := <span style="color:#4C58FF">‚'''AE:'''‘</span> )</span>, und wird dann mit Definition-1 näher ,bestimmt‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔∀X(PX→Xx)'''‘ — </span> ''':''' <span style="color:#FF6000"> »''Das'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''steht genau dann für ‚GOTT‘'' <span style="color:#00B000">|</span> ''‚göttlich‘'', <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, ''wenn'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''alle positiven Eigenschaften, bzw. Vollkommenheiten'', <span style="color:#4C58FF">‚'''PX'''‘</span>, ''hat''«</span>, entsprechend dem ‚Quelltext‘ bei LEIBNIZ. <span style="color:#00B000">(Das ,postulierte‘ Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PG'''‘ —</span>, wird standardmäßig gelesen als <span style="color:#FF6000">»''Göttlichkeit ist eine positive Eigenschaft''«</span>, hat aber auch die alternative Leseart ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist perfekt d.h. vollkommen''«</span>, was <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> auch richtig ist; mit <span style="color:#4C58FF">‚'''P'''‘ </span> := <span style="color:#FF6000">„Perfektion“/„Vollkommenheit“</span> ist dann die Summe aller <span style="color:#FF6000">„positiven Eigenschaften“</span>.)</span> Mit Axiom-3, — in dieser <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Leseart —, ist der ‚Wenn-Satz‘ in Definition-1 ‚aufgelöst‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT hat alle positiven Eigenschaften, weil er ‚perfekt‘ ist''«</span>.
In Definition-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x ↔ ∀X(X'''<sub>ess</sub>'''x →□∃yXy)'''‘ —</span>, wird die ,für uns‘ <span style="color:#FF6000">„notwendige Existenz“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>‘ —, </span> durch die ,aus sich‘ <span style="color:#FF6000">„notwendig“</span> <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span> instanziierten <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaften“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(als zu den Transzendentalia gehörig)</span>, bestimmt. Das GÖDEL-Kalkül setzt sowohl in Definition-3 als auch im Axiom-5 das Theorem des ARISTOTELES von der ontologischen ‚Identität‘, d.i. die Koinzidenz von <span style="color:#FF6000">„Dasein“</span>, <span style="color:#00B000">(Existenz)</span> und <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaften“</span>, <span style="color:#00B000">(Essenz)</span> im prinzipiell <span style="color:#FF6000">„unbewegten Erstbewegenden“</span> voraus. Ohne diese Annahme bzw. ohne Axiom-5, würde das GÖDEL-Kalkül nicht ‚funktionieren‘. Das GÖDEL-Theorem-2.1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx→G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span>, kann unter dieser Voraussetzung dann, <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> richtig und eindeutig, so gelesen werden ''':''' <span style="color:#FF6000">„Wenn <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> für GOTT, <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, als Individuum steht, dann ist GOTT-Sein, <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, <span style="color:#00B000">(,Existenz‘)</span>, das Wesen, <span style="color:#4C58FF">—<sub>ess</sub>—, </span> <span style="color:#00B000">(,Essenz‘)</span>, GOTTES <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span>”</span><ref>vgl. z.B. THOMAS von Aquin ''':''' ,''<span style="font-family: Times;"><big>De Ente et Essentia</big></span>''’, Kapitel 5 ''':''' „Deus, cuius essentia est ipsummet suum esse“ ''':''' „GOTT, dessen Wesen sein eigenes Sein ist“.</ref>, statt der <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> unrichtigen Lesearten in der Wikipedia ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Göttlich ist eine essentielle Eigenschaft jedes göttlichen Wesens''«</span><ref>{{w|Gottesbeweis#Kurt_Gödel|Gottesbeweis 2.1.2, Theorem 2}}; Version vom 10.09.2025</ref>, oder bei Christoph BENZMÜLLER et alia, im sog. ,Theorembeweiser‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Gottähnlich zu sein ist eine Essenz von jeder gottähnlichen Entität''«</span><ref>[https://www.fu-berlin.de/presse/informationen/fup/2013/fup_13_308/index.html ‚Gödels „Gottesbeweis“ bestätigt’, Theorem 2]</ref>, mit der suggestiven Annahme, es gäbe mehrere ,göttliche Wesen‘, bzw. ,gottähnliche Entitäten‘, was der monotheïstischen, abendländischen Tradition, bzw. dem <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Theorem von der ,Unvergleichlichkeit‘ und ,Einzigartigkeit‘ GOTTES widerspricht, das im GÖDEL-Kalkül mit Korollar-3 bestätigt wird. <span style="color:#00B000">(Die Interpretation <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘ :=</span> <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, als ,Individuumname‘, ist synonym zum <span style="color:#FF6000">„Dasein <span style="color:#00B000">(Existenz)</span> GOTTES“</span>, und äquivalent zur ‚positiven Eigenschaft‘ <span style="color:#FF6000">„Göttlichkeit“</span>, alias <span style="color:#FF6000">„göttlich zu sein“</span> = <span style="color:#FF6000">„GOTT zu sein“</span> = <span style="color:#FF6000">„GOTT-Sein“</span>; und mit dem GÖDEL-Term ''':''' <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''<sub>ess</sub>‘ :=</span> <span style="color:#FF6000">„das Wesen <span style="color:#00B000">(Essenz)</span> GOTTES“</span>.)</span>
<div class="center"><span style="color:#FF6000"><span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘ :=</span> „'''G'''öttlichkeit“ <span style="color:#4C58FF">↔</span> „'''G'''OTT“ <span style="color:#4C58FF">↔</span> „'''G'''OTT-Sein“</span> </div>
Die Rechtfertigung für diese <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span> Dreifach-Äquivalenz für <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, im GÖDEL-Kalkül, gibt Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ — </span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''die positive <u>Eigenschaft</u>'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, ''Göttlichkeit'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, ''äquivalent zu GOTT als Individuum-Name'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, ''ist auch äquivalent zum Dasein GOTTES'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, ''gleichbedeutend mit notwendiger <u>Existenz</u>'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>‘ —</span>'', dem <u>Sein</u> GOTTES für uns''«</span>. Hier hat GÖDEL explizit <span style="color:#FF6000">„Eigenschaft“</span> mit <span style="color:#FF6000">„Existenz“</span> bzw. <span style="color:#FF6000">„Sein“</span> gleichgesetzt; <span style="color:#00B000">(was jedoch nach KANT für alles, was in unserer Welt ‚existiert‘, bzw. für alles, was zur <span style="color:#FF6000">»''zufälligen Struktur der Welt''«</span> gehört, wie GÖDEL selbst sagt, in jedem Fall ‚unstatthaft‘ ist ''':''' <span style="color:#FF6000">„Existenz ist keine Eigenschaft“</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">„Sein ist kein reales Prädikat“</span>)</span>. Jedoch wegen dieser ‚Gleichsetzung‘, die einzig und allein, der aristotelisch-<span style="color:#4C58FF">,theologischen‘</span> Tradition entsprechend, singulär nur in GOTT ‚statthaft‘ ist, kann jetzt die ‚positive Eigenschaft‘ <span style="color:#00B000">(Essenz)</span> <span style="color:#FF6000">„Göttlichkeit“</span> <span style="color:#00B000">(ontologisch korrekt)</span> gelesen werden als <span style="color:#FF6000">„das, was GOTT zu dem macht, ‚was‘ GOTT an sich selbst ist“</span>, nämlich zu seinem <span style="color:#FF6000">„GOTT-Sein“</span> <span style="color:#00B000">(Existenz)</span>, zu seinem <span style="color:#FF6000">„Dasein als GOTT“</span>; zur Tatsache, dass <span style="color:#FF6000">„GOTT GOTT ist“</span>, d.h. dass <span style="color:#FF6000">„GOTT als GOTT ‚da‘ ist“</span>. Das ist, <span style="color:#00B000">(und da folgt ARISTOTELES seinem Lehrer PLATO)</span>, nach traditioneller Auslegung, die übliche, ontologische Funktion des ‚Wesens‘<span style="color:#00B000"> | <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>οὐσία</big></span>“</span> | ‚usía‘ |</span> eines Seienden ''':''' es ‚macht‘ das Seiende zu dem, ‚was‘ es ist; es ist die ‚Ursache‘ dafür, dass das Seiende, das ‚ist‘, ‚was‘ es ist | ‚Was-Sein‘ — ‚Wesen‘. <span style="color:#00B000">(ARISTOTELES lokalisiert jedoch das ,Wesen‘ im Seienden, im Gegensatz zu PLATO, der das ,Wesen‘, — ,getrennt‘ vom Seienden —, in den allgemeinen ,Ideen‘ lokalisiert.)</span>
Da aber in ‚Gott‘, <span style="color:#00B000">(dem <span style="color:#FF6000">„unbewegten, ‚unverursachten‘ Erstbeweger“</span>)</span>, Prozesshaftes, ‚Ursächliches‘ auszuschließen ist, ist die übliche prozesshafte, ‚ursächliche‘ Funktion von <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>οὐσία</big></span>“</span><span style="color:#00B000"> | ‚usía‘ |</span> ,Wesen‘ im <span style="color:#FF6000">„Erstbewegenden“</span> nach ARISTOTELES, sozusagen, schon ‚zum Abschluss‘ gekommen, schon ‚verwirklicht‘, — <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ἐν-έργεια οὖσα</big></span>“</span><span style="color:#00B000"> | ‚en-érgeia úsa‘</span> —, schon ‚ins-Werk‘ gesetzt; <span style="color:#00B000">(<span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>τὸ ἔργον</big></span>“</span> | ‚to érgon‘ | ‚das Werk‘; <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ἐνέργεια</big></span>“</span> | ‚enérgeia‘ | ,Wirksamkeit‘, ,Wirklichkeit‘, ,Aktualität‘, ,Energie‘; und <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>οὖσα</big></span>“</span> | ,úsa‘ | feminin Nominativ Singular von <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ὤν</big></span>“</span> | ‚ón‘ | ‚seiend‘)</span>. Sein ,Wesen‘ ist im ,Dasein‘ vollendet, ist ,wirkliches, verwirklichendes Sein‘, ‚seiende Aktualität‘, <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>actus purus</big></span>“</span> ''':''' sein Wesen ist ‚reine Tätigkeit‘, ,reine verwirklichende Gegenwärtigkeit‘, d.h. ,existent‘, ohne jede prozesshafte ‚Potenzialität‘. Aus der wichtigen und richtigen Erkenntnis, dass GOTT <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen'' <span style="color:#00B000">[ Raum-Zeit-]</span>''Struktur unserer Welt''«</span> ist, folgt mit der ontologischen Identität von ,Dasein‘ und ,Wesen‘ in GOTT ''':''' Der zeitlos ewige GOTT ist <span style="color:#FF6000">»''notwendig aus sich'' <span style="color:#00B000">(von Natur aus)</span> ''immer schon da''«</span>, m.a.W. ist <span style="color:#FF6000">„zeitlos-ursprungslos“</span>. Insofern ist <span style="color:#FF6000">„Göttlichkeit“</span> die <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaft“</span>, die im <span style="color:#FF6000">„Dasein GOTTES“</span> d.h. in <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, schon ihr ‚Ziel‘, ihre Vollendung, — <span style="color:#FF6000">„Perfektion“</span>, Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, erreicht hat. GOTT ist <span style="color:#FF6000">»''vollkommen''«</span> und darum auch <span style="color:#FF6000">»''notwendig für uns immer schon ‚da‘''«</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ — </span>. GOTT ist in seinem ‚zeitlosen Wesen‘ <span style="color:#FF6000">„unverursacht“</span>, da er <span style="color:#FF6000">»''notwendig aus sich'' <span style="color:#00B000">(von Natur aus)</span> ''vollkommen''«</span> ist ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□PG'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(eine Instanz von Axiom-4)</span>. <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, ist die <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaft“</span>, bzw. das <span style="color:#FF6000">„Wesen GOTTES“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''G'''<sub>ess</sub>‘ —</span>. <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist ,der‘ Vollkommenste''«</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>. Und zur absoluten <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit“</span> gehört <span style="color:#FF6000">„notwendig“</span> auch das <span style="color:#FF6000">„Existieren“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ — </span>. <span style="color:#FF6000">„Notwendige Existenz“</span> gehört zu den ,ultimativen‘ Transzendentalia in GOTT, was GÖDEL mit Definition-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x ↔ ∀X(X'''<sub>ess</sub>'''x →□∃yXy)'''‘ —</span>, syntaktisch formalisiert hat, wenn hier das <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> und auch das <span style="color:#4C58FF">‚'''y'''‘</span>, für den Dreifaltigen GOTT der Christen steht, was dann im Korollar-3, mit der Identität, bzw. der Koinzidenz beider Individuum-Variablen, explizit gezeigt wird.
Entscheidend für diese Interpretation des GÖDEL-Systems ist ''':''' nur unter der ,modal‘ notwendigen Voraussetzung der ontologischen ‚Identität‘ von <span style="color:#FF6000">„Sein“</span> und <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span>, Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — '''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span>, bzw. der ‚Gleichsetzung‘, <span style="color:#00B000">(Koinzidenz)</span>, von <span style="color:#FF6000">„notwendiger Existenz“</span> mit den ‚positiven‘ Wesenseigenschaften, der <span style="color:#FF6000">„Essenz“</span> in GOTT, Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ — </span>, ‚funktioniert‘ die GÖDEL-Axiomatik '''!''' Diese ‚Identität‘, bzw. ,Koinzidenz‘ wird in ARISTOTELES, ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Metaphysik</big></span>''‘, Buch XII 7, in einem Indizienbeweis erbracht, der mit der Methode der philosophischen Induktion zum Ergebnis kommt ''':'''
::<span style="color:#FF6000">» … ''es muss'' <span style="color:#00B000">[ notwendig ]</span> ''etwas geben, das, ohne selbst ‚bewegt‘'' <span style="color:#00B000">[ </span>''worden''<span style="color:#00B000"> ]</span> ''zu sein'', <span style="color:#00B000">[ ‚unentstanden‘ ]</span>, ''alles Übrige wie ein Geliebtes ‚bewegt‘'' <span style="color:#00B000">[ ‚entstehen lässt‘ ]</span>«</span>, das darum ‚zugleich‘ <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>αἴδιον καί οὐσία καί ἐνέργεια οὖσα</big></span>“ <span style="color:#00B000">|</span> »<span style="color:#00B000">[ zeitlich-]</span>''ewig, sowohl <u>Wesen</u>'', <span style="color:#00B000">[ etwas Konkretes, Essentielles ]</span>, ''als auch seiende Wirksamkeit — ''<span style="color:#00B000">[ </span>„<span style="font-family: Times;"><big>actus purus</big></span>“, „reine Tätigkeit“<span style="color:#00B000"> ]</span> ''— verwirklichendes, wirkliches <u>Sein</u> ist'', <span style="color:#00B000">[ ein Existierendes, das alles Übrige ,zur Existenz‘ bringen kann ]</span> «</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ὀρεκτόν καί νοητόν</big></span>“ <span style="color:#00B000"> | ,orektón kai noêtón‘ | </span> »''das ersehnt und erkennbar ist''.«</span> <span style="color:#00B000">(''<span style="font-family: Times;"><big>vgl. ,Metaphysik</big></span>''‘ XII 7, 1072a,23 – 1072b,4)</span>
Was <span style="color:#FF6000">»''alles Übrige''«</span> ,zur Existenz‘ bringen kann, bzw. ,verwirklichen‘ kann, muß auch selbst, als etwas Konkretes, Essentielles, ,existieren‘, bzw. ,wirklich sein‘. Die, daraus abgeleitete, ontologische ‚Identität‘, — ,Koinzidenz‘ —, von ‚Wesen‘ und ‚Sein‘, <span style="color:#00B000">(Ziel aller Sehnsucht und jedes Erkenntnisstrebens)</span>, <span style="color:#FF6000">»''ist das Privilegium der Gottheit allein''«</span> ''':''' mit Gottfried Wilhelm LEIBNIZ interpretiert, entsprechend einer adäquaten, aristotelisch-<span style="color:#4C58FF">,theologischen‘</span> Tradition. Dieses induktive, ‚ontologisch‘ a-posteriori Ergebnis aus der ‚Prinzipienforschung‘ des ARISTOTELES ist die metaphysische und logische Voraussetzung, dass GÖDEL seine Axiomatik im Kalkül des sog. ‚ontologischen Gottesbeweises‘ a-priori des ANSELM von Canterbury, und nach LEIBNIZ, deduktiv korrekt formulieren konnte; <span style="color:#00B000">(vgl. 3. Beweisgang)</span>.
Angenommen, die Variable <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span> steht für den <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, der Christen, <span style="color:#00B000">(siehe Anhang, Term :01: im 2. Beweisgang)</span>, dann ist, — auf Grund von diesem Beweisgang —, in unserer Welt ,wahr‘ und evident ''':''' die ‚positive Eigenschaft‘ <span style="color:#FF6000">»''Göttlichkeit''«</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, und das faktische <span style="color:#FF6000">»''‚Da‘-Sein'' <span style="color:#00B000">[ Existenz ]</span> ''GOTTES''«</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, ‚benennen‘, ontologisch ident, denselben Sachverhalt ''':''' nämlich das, was wir das <span style="color:#FF6000">»''Wesen'' <span style="color:#00B000">[ Essenz ]</span> ''GOTTES''«</span>, <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''G'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, nennen. <span style="color:#FF6000">»''Göttlichkeit'', bzw. ''GOTT-‚Sein‘ ist das Wesen GOTTES''«</span>, und dann umgedreht und äquivalent ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das Wesen GOTTES ist sein ‚Da‘-Sein als GOTT'', bzw. ''seine Göttlichkeit''«</span>, m.a.W. ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist wesentlich ‚grundlos‘'' <span style="color:#00B000">[ d.h. </span> ''notwendig aus sich''<span style="color:#00B000"> ]</span> ''‚da‘''«</span>. Das ist das Einzigartige im <span style="color:#FF6000">»''Wesen GOTTES''«</span> ''':''' GOTT ist, zeitlos-ewig, für uns immer schon ‚da‘, und das ‚ist‘ sein <span style="color:#FF6000">»''Wesen''«</span>; vorausgesetzt, ,angenommen‘, man glaubt an GOTT ''':''' Term :01:. <span style="color:#00B000">(Der schon von GÖDEL indizierte Term <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''G'''<sub>ess</sub>‘ — </span> ,expliziert‘ nur eine der drei Lesearten, die der Term <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''G'''‘ — „theologisch“</span> ,impliziert‘.)</span> Theorem-2 hat somit die syntaktische Form einer Definition ''':'''
<div class="center"><span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span></div>
Somit kann GOTT ‚explizit‘ <span style="color:#00B000">(aus einer bewiesenen Kalkül-Definition)</span> <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> genauer ‚bestimmt‘ werden ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist gerade deswegen GOTT, weil sein überzeitlich-ewiges und an sich ‚grundloses‘'' <span style="color:#00B000">[ aber für uns notwendiges ]</span> ''Dasein'' <span style="color:#00B000">[ Existenz ]</span> ''als GOTT, ontologisch, — dem Sein nach —, identisch ist mit seinem persönlichen und für uns liebevollen Wesen'' <span style="color:#00B000">[ Essenz ]</span> ''als GOTT; diese Identität von Dasein und Wesen gilt einzig und allein nur bei GOTT.''«</span> Die philosophische Frage nach dem <span style="color:#FF6000">„Wesen GOTTES“</span> lautet, <span style="color:#00B000">(auf die Person bezogen)</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">„Was bist du ? “</span> Sie ist äquivalent zur <span style="color:#4C58FF">,theologisch’</span>-biblischen Frage MOSES ''':''' <span style="color:#CC66FF">„Wer bist Du ? “</span> Die bekannte Antwort des GOTTES-JHWH aus ‚Exodus 3,14‘ thematisiert das persönliche, für uns liebevolle und für immer notwendige <span style="color:#FF6000">„Dasein GOTTES“</span> ''':''' <span style="font-family: Times;"><big>‘אֶֽהְיֶ֖ה אֲשֶׁ֣ר אֶֽהְיֶ֑ה‚</big></span> <span style="color:#00B000">| ‚eh'jeh asher eh'jeh‘ |</span> <span style="color:#CC66FF">»''Ich bin der ‚Ich-Bin-Da‘'', <span style="color:#00B000">[ für euch und für immer ]</span>«.</span> Mit diesem Zitat aus der Bibel ist die GÖDEL-Axiomatik, sozusagen, <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> ‚verifiziert‘. Sie hat einerseits im Theorem-2 ihren philosophischen ‚Abschluss’ erreicht, und andererseits damit formal-syntaktisch den ‚Anschluss‘ an eine allgemeine Basis-Glaubensaussage gefunden, die ‚an sich‘ für jeden CHRIST-gläubigen Menschen ‚selbstverständlich‘ ist. Was in der Metaphysik des ARISTOTELES das Ergebnis einer philosophischen ,Induktion‘ a-posteriori ist ''':''' <span style="color:#FF6000">„,Dasein‘ ist das ,Wesen‘ GOTTES“</span>, — <span style="color:#00B000">(das mit Theorem-2, auch ein Ergebnis der deduktiven GÖDEL-Axiomatik a-priori ist ''':''' die Beweisgrundlage für den Konsequenz-Teil im Theorem AMSELMS)</span>, — das ist in der Bibel die Grundüberzeugung jedes Menschen, der an GOTT glaubt ''':''' GOTT ist für uns immer schon <span style="color:#FF6000">„da“</span>, weil er uns liebt. Das ist das, <span style="color:#FF6000">„was“</span> GOTT für uns als GOTT ausmacht, — sein Wesen ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Wir haben die Liebe, die GOTT zu uns hat, erkannt und gläubig angenommen. GOTT ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in GOTT und GOTT bleibt in ihm.''«</span>, <small>({{Bibel | 1. Johannesbrief |4|16|EU}})</small>
Das eigentliche Ergebnis der GÖDEL-Axiomatik ist somit die ‚triviale‘ Erkenntnis, dass GOTT, <span style="color:#FF6000">„unverursacht“ <span style="color:#00B000">|</span> „grundlos“</span>, für uns immer schon ‚da‘ ist, — <span style="color:#CC66FF">„von Ewigkeit zu Ewigkeit“</span> —, vorausgesetzt <span style="color:#00B000">(‚angenommen‘)</span>, man ‚glaubt‘ an den zeitlos-ewigen GOTT. <span style="color:#00B000">(Der Glaube an die Zeitlosigkeit GOTTES ist mit der ‚Annahme‘ von Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist perfekt''«</span>, und der ‚Annahme‘ der Definition-1 für <span style="color:#4C58FF"> ‚'''Gx'''‘ := </span> den <span style="color:#FF6000">„GOTT der Christen“</span>, im Kalkül ‚implizit‘ schon eingeführt, da die Axiome und Definitionen, — nach GÖDEL —, nur dann <span style="color:#FF6000">»''wahr''«</span> sind, wenn sie <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen''</span> [ Raum-Zeit-]<span style="color:#FF6000">''Struktur''«</span> unserer Welt sind. Das ,impliziert‘ auch, dass der GOTT von Axiom-3 und Definition-1 ebenfalls <span style="color:#FF6000">»''unabhängig''«</span> von Raum und Zeit, d.h. zeitlos-ewig ist '''!''' )</span>
Wer an den GOTT der Bibel glaubt, kann sich von der ‚Vernünftigkeit‘ seines Glaubens mit Hilfe des sog. ,ontologischen‘ Gottesbeweises nach ANSELM von Canterbury, mit Kurt GÖDEL <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig''«</span>, überzeugen. <span style="color:#00B000">(Das war auch die Absicht ANSEMS '''!''' )</span> Die Annahme, es sei ‚unmöglich‘, dass es GOTT gibt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''¬◇∃xGx'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(dezidierter Atheismus)</span>, führt im GÖDEL-Kalkül formal zu einem logischen Widerspruch; vgl. z. B. ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Gödels Möglichkeitsbeweis</big></span>''‘, in ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Der Gödelsche Gottesbeweis</big></span>''‘, Seite 17, von Günther J. WIRSCHING; (https://edoc.ku.de/id/eprint/10243/1/OntBw.pdf), d.h. es ist also nicht ‚unmöglich‘, dass es GOTT gibt. Der GOTT-Glaube ist mit den Maßstäben einer modernen Logik <span style="color:#FF6000">»''durchaus vereinbar''«</span> und darum ,vernünftig‘. Damit steht fest ''':''' das GÖDEL-Kalkül ist kein moderner ‚Existenz-Beweis‘ für den GOTT der Bibel, sondern es setzt, <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig''«</span>, ,methodologisch‘, den Glauben an die Existenz eines ewigen GOTTES voraus, der, — <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen Struktur unserer '' <span style="color:#00B000">[ vergänglichen ]</span> ''Welt''«</span> —, für uns immer schon ‚da‘ ist. Wenn aber einmal als fix ‚angenommen‘ worden ist, <span style="color:#00B000">(als Prämisse)</span>, dass es wahr ist, dass GOTT ‚existiert‘, dann ist natürlich die ‚Annahme‘, dass GOTT ‚nicht existiert‘, falsch. Aber sie ist auch ,unlogisch‘ und ,unvernünftig‘, weil die Annahme ''':''' ,''Es ist unmöglich, dass es einen GOTT gibt''‘, offensichtlich und eindeutig zu einem Widerspruch führt; was z. B. Günther J. WIRSCHING mit seiner Version des <span style="color:#00B000">(nicht umkehrbaren)</span> ‚Möglichkeitsbeweises‘ für ,GOTT‘, explizit vorexerziert hat. <span style="color:#00B000">(Siehe Anhang ''':''' GÖDELS ‚Möglichkeitsbeweis‘ als ,Widerlegung‘ eines Nicht-GOTT-Glaubens; in Entsprechung zu Psalm 14,1 und Psalm 53,2 ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Der'' <span style="color:#00B000">[ ,unvernünftige‘ ]</span> ''Tor sagt in seinem Herzen ''':''' Es gibt keinen Gott. Sie handeln verderbt, handeln abscheulich; da ist keiner, der Gutes tut''«</span>. Historischer Hintergrund zu diesem Psalm-Text ''':''' Die Zerstörung des Tempels in Jerusalem durch die Truppen des NEBUKADNEZAR II.)</span> Der Logiker GÖDEL hat in seinem System zum ,ontologischen Beweis‘ keine ‚formale Unentscheidbarkeit‘ <span style="color:#00B000">(Agnostizismus)</span> feststellen können, wie auf einem anderen Feld seiner Forschungsarbeiten.
Das GÖDEL-Konsequenz-Teil von der ‚Notwendigkeit‘ GOTTES ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(die ‚Konsequenz’ aus dem ‚widerspruchsfreien‘ Korollar-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —,</span>)</span> im ‚Theorem ANSELMS‘, ist <span style="color:#00B000">(im 3. Beweisgang, Term :10:)</span> dann auch eine weitere Explikation des Basis-Theorems-2 des Kalküls ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span>, über die ‚ontologische Identität‘ vom <span style="color:#FF6000">„Dasein GOTTES“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, mit seinem <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — <sub>ess</sub> —</span>, dargestellt mit Term :9:.
<span style="color:#00B000">(Die ontologische Identitat von Dasein und Wesen in GOTT, ist die, für uns, <span style="color:#FF6000">„notwendige Präsenz <span style="color:#00B000">[ das Sein, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''‘ —</span>]</span> GOTTES“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span>, die äquivalent, bzw. koinzident ist zur <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit <span style="color:#00B000">[ das Wesen, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>]</span> GOTTES “</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>. Diese Identität von Sein und Wesen ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub> —</span>, bedeutet <span style="color:#4C58FF">,theologisch‘</span> konkret ''':''' die, für uns, notwendige Gegenwärtigkeit GOTTES, [ sein Dasein ], ist verwirklicht worden in der liebevollen [ Wesens-]Zuwendung GOTTES zu uns Menschen, in seiner Kindwerdung in Bethlehem, durch die Jungfrau MARIA ''':''' GOTTES Wesen ist ,Sein-mit-uns‘ ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''sein Name'', <span style="color:#00B000">[ sein Wesen ]</span>, ''ist IMMANUEL, das heiß übersetzt ''':''' GOTT-mit-uns''«, <small>({{Bibel | Matthäus Evangelium |1|23|EU}})</small></span>, der unsere Not-,wenden‘-wird, d.h. der uns und die Welt von der Korruption der Sünde und des Todes <span style="color:#4C58FF">,erlösen‘</span> will und wird.)</span>
Die, von GÖDEL im 1. Beweisgang, als Prämissen schon vorausgesetzten und ,angenommenen‘ Perfektionen, bzw. Vollkommenheiten, <span style="color:#00B000">(das sind die allgemeinen ,Transzendentalia‘ für alles Nicht-Göttliche in der Welt)</span>, werden im ersten Teil des 2. Beweisganges, mit Term :13: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PY'''‘ —</span>, dann auch als <span style="color:#FF6000">„positive Wesenseigenschaften“</span>, <span style="color:#00B000">(als die ultimativen ,Transzendentalia‘)</span>, in GOTT ‚definitiv‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> bestätigt; <span style="color:#00B000">(siehe Anhang, 2. Beweisgang, Anmerkung-2)</span>.
Im 3. Beweisgang ist das Basis-Theorem-2 die ,modal‘ notwendige, bzw. transzendentale, Voraussetzung, sowohl für das <span style="color:#FF6000">„an sich notwendige Dasein GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>, im Term :10:, als auch für die <span style="color:#FF6000">„für uns notwendige Existenz GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>‘ —</span>, sowohl in der Definition-3, als auch im Axiom-5; <span style="color:#00B000">(das <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''‘ —</span> wird nur GOTT zugeordnet; vgl. auch Anhang, 3. Beweisgang, Anmerkung-4)</span>. Dieses Basis-Theorem-2 ist auch zugleich die Antwort auf die Frage nach dem ‚Ursprung‘ GOTTES ''':''' GOTT ist <span style="color:#FF6000">„unverursacht“ <span style="color:#00B000">|</span> „ursprungslos“</span> ‚da‘, von <span style="color:#CC66FF">„Ewigkeit zu Ewigkeit“</span>, denn es ‚ist‘ sein <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span>, <span style="color:#00B000">(überzeitlich-ewig)</span> für uns immer schon ‚da‘ zu sein. Weitere ‚Einzelheiten‘ über Wesen und Eigenschaften GOTTES gehören in die Mystik, bzw. in die <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span>.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Die Bedeutung des Kalküls</span></div>===
<div class="center">Immanuel KANT und Kurt GÖDEL im ‚Dialog‘</div>
KANT sagt ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span>'''''Sein''' ist offenbar kein reales Prädikat''. ... ''Es ist bloß die'' <span style="color:#00B000">[ gedachte ]</span>'' Position'' <span style="color:#00B000">[ latinisiert, deutsch für ''':''' ,Setzung‘ ]</span> ''eines Dinges ... Nehme ich nun das Subjekt (Gott) mit allen seinen Prädikaten'' <span style="color:#00B000">[ d.h. Eigenschaften ]</span> ''(worunter auch die Allmacht gehört) zusammen, und sage ''':''' ‚'''Gott ist'''‘'', <span style="color:#00B000">[ ,GOTT existiert wirklich‘ ]</span>, ''oder ‚es ist ein Gott‘, so <u>setze</u> ich kein neues Prädikat'' <span style="color:#00B000">[ keine neue Eigenschaft ]</span> ''zum ‚Begriffe‘ von Gott ''':''''' <span style="color:#00B000">[ <span style="color:#0000FF; background-color:#FFFF00">‚Sein’ ist kein ‚reales Prädikat’ in GOTT</span>; ‚Existenz‘ ist in GOTT keine ‚Eigenschaft‘ ],</span> ... ''es kann daher zu dem Begriffe'', <span style="color:#00B000">[ ,GOTT‘ ]</span>, ''der bloß die'' <span style="color:#00B000">[ gedachte ]</span>'' Möglichkeit ausdrückt, darum, dass ich dessen Gegenstand'', <span style="color:#00B000">[ GOTT ]</span>, ''als schlechthin gegeben (durch den Ausdruck ''':''' er ist'', <span style="color:#00B000">[ GOTT ist wirklich ]</span>'' ) <u>denke</u>, nichts weiter hinzukommen.'' <span style="color:#00B000">[ Beides ist ,bloß gedacht‘ '''!''' ]</span> ''Und so enthält das Wirkliche nichts mehr als das bloß Mögliche. Hundert ‚wirkliche‘ Taler enthalten nicht das mindeste <u>mehr</u>, als hundert ‚mögliche‘. Denn, da diese den'' <span style="color:#00B000">[ gedachten ]</span>'' ‚Begriff‘, jene aber den Gegenstand und dessen'' <span style="color:#00B000">[ gedachte ]</span>'' Position an sich selbst bedeuten, so würde, im Fall dieser'', <span style="color:#00B000">[ die 100, als ,wirklich‘ bloß gedachten Taler ]</span>, ''<u>mehr</u> enthielte als jener,'' <span style="color:#00B000">[ als ihr ‚gedachter‘ Begriff im Verstand, wie ΑNSELM von Canterbury für GOTT, als ‚wirklich‘ Existierenden, argumentierte, …''so würde'' ]</span> ''mein ‚Begriff‘'' <span style="color:#00B000">[ die 100 im Verstand ‚gedachten‘ Taler ]</span> ''nicht den ganzen Gegenstand ausdrücken, und also auch <u>nicht der angemessene Begriff</u> von ihm sein. Aber in meinem Vermögenszustande ist <u>mehr</u> bei hundert ‚wirklichen‘ Talern, als bei dem bloßen Begriffe derselben'', <span style="color:#00B000">[ als bei 100 bloß ‚gedachten‘ Talern ]</span> ... <span style="color:#FF6000">«</span> <span style="color:#00B000"><ref>‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kritik der reinen Vernunft</big></span>''‘, Seite 401; https://www.korpora.org/kant/aa03/401.html</ref></span>.
GÖDEL würde darauf <span style="color:#00B000">(korrespondierend zur aristotelisch-<span style="color:#4C58FF">,theologischen‘</span> Tradition von der Identität von Sein und Wesen in GOTT)</span> antworten ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span>Die <span style="color:#FF6000">„100 Taler“</span> sind der <span style="color:#FF6000">»''zufälligen Struktur der'' <span style="color:#00B000">[ vergänglichen ]</span> ''Welt''«</span> entnommen, und sind daher nicht mit GOTT vergleichbar, der, <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen'' <span style="color:#00B000">[ Raum-Zeit-]</span>''Struktur''«</span> unserer Welt, <span style="color:#FF6000">„über“</span> dieser Welt steht. Einzig und allein nur von GOTT gilt ''':''' Der mit Dingen aus unserer Welt ,nicht vergleichbare‘ GOTT, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">„existiert notwendig für uns“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span>, und <span style="color:#FF6000">„notwendiges Existieren, <u>Sein</u>“</span> ,ist‘ eine <span style="color:#FF6000">„positive <u>Wesen</u>seigenschaft“</span> in GOTT, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>, weil GOTT aus sich <span style="color:#FF6000">„vollkommen“ <span style="color:#00B000">|</span> „perfekt“</span> ist, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#0000FF; background-color:#FFFF00">‚Sein‘ ist in GOTT ein ‚reales Prädikat‘</span>; <span style="color:#00B000">(notwendige ‚Existenz’ ist eine positive ‚Wesenseigenschaft’ in GOTT)</span>, und nur bei GOTT '''!''' Zum zeitlos-ewigen GOTT der Christen ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(als methodologische Prämisse)</span>, kann man sagen ''':''' Weil es, wegen Axiom-1 und Axiom-2, <span style="color:#FF6000">„widerspruchsfrei möglich"</span> ist, dass es ihn gibt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, darum ist dieser GOTT auch das ‚einzige‘ <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span>, das <span style="color:#FF6000">„notwendig aus sich“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>, d.h. <span style="color:#FF6000">„grundlos“ <span style="color:#00B000">|</span> „unverursacht“</span> für uns immer schon ‚da’ ist und immer ,da’ sein wird; und zusätzlich gilt ''':''' Es gibt für jede mögliche Welt ‚nur‘ diesen einen GOTT ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx ∧ □∀y(Gy→x=y)'''‘ — </span><span style="color:#00B000">(Monotheïsmus)</span>; vorausgesetzt, man geht von der ,Existenz’ dieses GOTTES aus, wobei diese Annahme <span style="color:#FF6000">»''mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar''«</span> ist.<span style="color:#FF6000">«</span>
Eine Beobachtung ''':''' KANT sagt, gleichsam als ,krönender‘ Abschluss seiner Widerlegung des, — von ihm so genannten —, ,ontologischen Gottesbeweises‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">»</span>''Aber in meinem Vermögenszustande ist <u>mehr</u> bei hundert ‚wirklichen‘ Talern, als bei dem bloßen Begriffe derselben, (d.i. ihrer Möglichkeit).''<span style="color:#FF6000">«</span> Diese Feststellung KANTS entspricht jedoch genau der Argumentation ANSELMS ''':''' GOTT <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>esse et in re</big></span>“</span>, d.h. GOTT ,existiert auch in Wirklichkeit‘, <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>quod maius est</big></span>“</span>, was <u>mehr</u> ist, als <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>esse solo in intellectu</big></span>“</span>, als nur ein bloßer Begriff ,im Verstand zu sein‘. Der ,Mehr-Wert‘ ergibt sich in beiden Fällen, sowohl bei den Talern als auch bei GOTT, aus der ,Wirklichkeit‘ ihrer Existenz, im Gegensatz zur bloßen, <span style="color:#00B000">(im Begriff gedachten)</span>, ,Möglichkeit‘ ihrer Existenz, so dass, in jedem Fall, der ,Begriff‘ im Verstand ohne Abstriche <span style="color:#FF6000">»</span>''den ganzen Gegenstand ausdrückt''<span style="color:#FF6000">«</span>, und von diesem auch <span style="color:#FF6000">»</span>''der angemessene Begriff''<span style="color:#FF6000">«</span> ist. Alles andere wäre eine ,Lüge‘. Mit dieser ,Beobachtung‘ ist das implizit ,Widersprüchliche‘ in KANTS Argumentation aufgedeckt ''':''' Das Wirkliche in KANTS Vermögenszustande enthält <span style="color:#FF6000">,doch mehr‘</span> als das bloß Mögliche, konträr zu seiner vorigen Behauptung ''':''' <span style="color:#FF6000">»</span>''das Wirkliche''<span style="color:#FF6000">«</span> enthalte <span style="color:#FF6000">»'',nichts mehr‘</span> als das bloß Mögliche''<span style="color:#FF6000">«</span>. Diese Behauptung ist offensichtlich falsch. Das ist somit ein indirekter Beweis und damit eine Bestätigung für die analoge Argumentation ANSELMS aus dem Wiederspruch des Gegenteils, am Beispiel KANTS <span style="color:#FF6000">»</span>''Vermögenzustandes bei hundert wirklichen Talern''<span style="color:#FF6000">«</span>, in dem in Wirklichkeit <span style="color:#FF6000">,doch mehr‘</span> ist, <span style="color:#FF6000">»</span>''als bei dem bloßen Begriffe derselben''<span style="color:#FF6000">«</span>.
<span style="color:#00B000">(Diese ,Beobachtung‘ ist zugleich auch das entscheidende Indiz dafür, dass das systembedingte Konzept KANTS von der ,Existenz‘, bzw. vom ,Sein‘ eines jeden Gegenstandes, als</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''dessen bloße Position''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">d.i. als seine ,Setzung‘ bloß im- und durch den Verstand ,falsch‘ ist, — d.h. im Klartext ''':''' für KANT ist das ,Sein‘ eines Gegenstandes bloß ein ,Gedanke‘ in uns, wenn er meint, dass uns ein Gegenstand erst dann wirklich ,gegeben‘ sei, wenn wir uns den</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''Gegenstand als schlechthin gegeben (durch den Ausdruck : <u>er ist</u>) <u>denken</u>''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">was nur seiner System-Konzeption geschuldet sein kann. Auf Grund dieser Konzeption ist das</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''Ding, wie es an sich selbst ist''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">für KANT systembedingt weder ,anschaubar‘, noch ,erkennbar‘. Diese falsche Konzeption über die ,Existenz‘, bzw. das ,Sein‘ eines Dinges, als</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''dessen bloße Position''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">ist für KANT letztendlich auch die Beweisgrundlage und Voraussetzung für seine Ablehnung des ontologischen Argumentes für GOTT. Wenn das ,wirkliche‘ Sein eines Dinges nichts anderes ist, als</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''dessen'' <span style="color:#00B000">[ bloß gedachte ]</span> ''Position''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">d.h. als seine ,mögliche‘ Setzung bloß im- und durch den Verstand, das ist das, als ,wirklich‘ bloß nur gedachte, Ding, dann</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''enthält''<span style="color:#FF6000">«</span> <span style="color:#00B000">natürlich</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''das Wirkliche''<span style="color:#00B000">, [ als die bloß gedachte Existenz ],</span> ''nichts mehr als das bloß Mögliche''<span style="color:#00B000">, [ als der gedachte Begriff ]<span style="color:#FF6000">«</span>, was offensichtlich unhaltbar ist. <span style="color:#4C58FF">[ Modus tollendo tollens ] </span> ''':''' Wenn die Konsequenz einer Wenn-Dann-Folgerung ,falsch‘ ist, dann ist auch ihre Voraussetzung, das System-Konzept KANTS, ,falsch‘ ''':''' d.i. seine ,Kopernikanische Wende‘ für die Metaphysik, soweit sie sein ,Sein’-Konzept betrifft. Korrekt und ,wahr‘ ist in jedem Fall ''':''' Das Wirkliche enthält <span style="color:#FF6000">,doch mehr‘</span> als das bloß Mögliche, und die Dinge ,existieren‘ schon immer unabhängig von unserem Denken. ,Existenz‘, das ,Sein‘, ist <span style="color:#FF6000">,doch mehr‘</span>, als bloß ein ,Gedanke‘ von uns.)</span>
Somit ist die Argumentation KANTS gegen den ontologischen Beweis ANSELMS für GOTT ,falsch‘ und unhaltbar, weil sie auf der ,falschen‘ Voraussetzung beruht ''':''' die ,Existenz‘, bzw. das ,Sein‘ eines jeden ,Gegenstandes‘, — wie z. B. auch die Existenz bei GOTT —, sei bloß dessen gedachte ,Position‘ an sich selbst, d.h. bloß seine ,Setzung‘ im- und durch den Verstand. Damit ,macht‘ er GOTT außerdem zu einem ,Ding‘ unter den vielen ,Dingen‘ dieser Welt, und verkennt so, — wie vor ihm THOMAS von Aquin —, auch die Einzigartigkeit und Exklusivität GOTTES im Theorem ANSELMS.
<div class="center">Die <span style="color:#FF6000">„Rede von GOTT“</span> in der philosophischen Tradition</div>
Wenn man die philosophische Tradition der <span style="color:#FF6000">„Rede von GOTT“</span> im Lichte der Ergebnisse der axiomatischen <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span> GÖDELS liest, dann stellt sie sich am Beispiel bei ARISTOTELES, — AVICENNA, — ANSELM, und bei GÖDEL wie folgt dar ''':'''
<span style="color:#FF6000">»''Das Erstbewegende,'' (<span style="font-family: Times;"><big>,πρῶτον κινοῦν‘</big></span>), ''das, ohne selbst ‚bewegt‘ zu sein'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ἀκίνητον‘</big></span> <span style="color:#00B000">| ''unverursacht, ,entstehungslos‘'' |</span> ), ''alles Übrige wie ein Geliebtes ‚bewegt‘'', (<span style="font-family: Times;"><big>,κινεῖ δὴ ὡς ἐρώμενον‘</big></span> <span style="color:#00B000"> | ''-verursacht, ,entstehen‘ lässt'' |</span> ), ''ist sowohl'' <span style="color:#00B000">[ zeitlich-]</span>''ewiges ‚Wesen‘'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ἀΐδιον καί οὐσία‘</big></span> <span style="color:#00B000">| ''‚Substanz‘'' |</span> ), ''als auch'' <span style="color:#00B000">[ zeitlich-]</span>''ewiges ‚wirksames, verwirklichendes Sein‘'', (<span style="font-family: Times;"><big>‚ἀΐδιον καί ἐνέργεια οὖσα‘ = ‚actus purus‘</big></span><span style="color:#00B000"> | '',reine Tätigkeit‘'' |</span> ), … ''ersehnt'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ὀρεκτόν‘</big></span>), ''und erkennbar'', (<span style="font-family: Times;"><big>,νοητόν‘</big></span>), ... ''denn dies ist der ‚Gott‘'', (<span style="font-family: Times;"><big>,τοῦτο γὰρ ὁ θεός‘</big></span>), <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, ''der'' <span style="color:#00B000">[ zeitlich-]</span>''Ewige'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ἀΐδιον‘</big></span>), — ''der Unvergleichliche'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ἄριστον‘</big></span> <span style="color:#00B000">| ''‚der Beste‘'' |</span> ), — ''der Lebendige'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ζῷον‘</big></span> <span style="color:#00B000">| ,''das Leben selbst‘'' |</span> ), — ... ''so sagen wir ja'', (<span style="font-family: Times;"><big>,φαμὲν δὴ‘</big></span>), — ...«</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(ARISTOTELES — Grieche)</span>.
Der ‚Begriff’ <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, als ,Individuumname‘, ist synonym mit <span style="color:#FF6000">„göttliches ‚Da-Sein’“</span>, das sowohl <span style="color:#FF6000">„aus sich vollkommen“</span>, als auch <span style="color:#FF6000">„notwendig für uns“</span> ‚da‘ ist; <span style="color:#00B000">(das ist das, an sich, vollkommene ‚Was-Sein‘ GOTTES ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ — </span>, das zugleich, für uns, das notwendige ‚Da-Sein‘ GOTTES ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘</span> — ist)</span>; <span style="color:#CC66FF">„von Ewigkeit zu Ewigkeit“</span>. Das ist der <u>angemessene Begriff</u> von GOTT, und gilt ‚nur‘ von GOTT. Weil GOTT <span style="color:#FF6000">„vollkommen“</span> ist, ist <span style="color:#FF6000">„Da-Sein“ <span style="color:#00B000">|</span> „GOTT-Sein“ <span style="color:#00B000">|</span> „Göttlichkeit“</span> das <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span> GOTTES ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span>. Im Unendlichen, GOTT, sind <span style="color:#FF6000">„Essenz“</span> und <span style="color:#FF6000">„Existenz“</span> koinzident ,eins‘, und daher untrennbar, und <span style="color:#FF6000">»''darum ist GOTT das einzige ‚Sein’, das notwendig an sich ‚da‘ ist''«</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(ABU ALI SINA alias AVICENNA — Muslim)</span>.
Der <span style="color:#00B000">(gedachte)</span> ‚Eigenschafts-Begriff‘ <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit (die Größe) GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(‚Perfektion‘, die Summe aller ‚positiven Eigenschaften‘ in GOTT)</span> schließt koinzident die ‚Eigenschaft’ <span style="color:#FF6000">„notwendige Existenz für uns“</span> mit ein ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>. GOTT wäre nicht <span style="color:#FF6000">„vollkommen“</span>, wenn er nicht auch real für uns ‚da‘ wäre, wenn er nicht ,immer schon’ <span style="color:#FF6000">„existierte“</span>. ‚Sein’ ist <u>mehr</u> als ‚Nicht-Sein’. ,Sein’, bzw. ,Existenz’ gehört zu den ,Transzendentalia’ in GOTT. Das sind die <span style="color:#00B000">(ultimativen)</span> ,Wesenseigenschaften’ in GOTT. Der unendliche GOTT ist daher das <span style="color:#FF6000">»''vollkommenste Wesen, über das nichts ,Größeres‘ d.h. Vollkommeneres <u>mehr</u> ‚gedacht‘ werden kann''«</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(ANSELM von Canterbury — Christ)</span>.
Der ‚Begriff’ <span style="color:#FF6000">„Perfektion GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, schließt koinzident das <span style="color:#FF6000">„notwendige Dasein GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘</span> —, für uns mit ein, ohne einen zeitlichen Anfang und ohne ein zeitliches Ende. Das ist die ‚zeitlos-ewige‘, an sich absolute, und <span style="color:#FF6000">„für uns notwendige Existenz GOTTES“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx→E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(Das ist ein ,regulär‘-mögliches Korollar im 2. Beweisgang aus Term :16: ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gy→Yy'''‘ —</span>, mit der <span style="color:#4C58FF">[ Instanz(Y:=E<sub>not</sub>) ]</span>, und der <span style="color:#4C58FF">[ FUB(y:=x) ]</span>; und auch ein ,regulär‘-mögliches Korollar im 3. Beweisgang ''':''' entsprechend der <span style="color:#FF6000">„logischen Implikation”</span> :: <span style="color:#4C58FF">[├ A ├ B ╞ A → B ]</span> von Term :01: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ — </span> und Term :05: <span style="color:#4C58FF"> —‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span> aus diesem Beweisgang. In Worten ''':''' <span style="color:#FF6000">»</span>''Angenommen, '' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span> ''steht für den GOTT der Christen'' ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ — </span>, ''dann existiert dieser GOTT'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span>, ''für uns notwendig'', <span style="color:#4C58FF">— <sub>not</sub> —</span> <span style="color:#FF6000">«</span>.)</span> Der Unendliche, GOTT, ist <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen'' <span style="color:#00B000">[ Raum-Zeit-]</span>''Struktur''«</span> unserer ‚vergänglichen‘, ,endlichen‘ Welt, welche prinzipiell vom dreidimensionalen Raum und von der unwiederbringlich ‚vergehenden‘ Zeit geprägt ist. Der ,GOTT der Christen‘ ist <span style="color:#FF6000">»''unabhängig''«</span> von dieser <span style="color:#FF6600">„vergehenden Raum-Zeit“, — »''jenes rätselhafte und anscheinend in sich widersprüchliche Etwas''« <span style="color:#00B000">(GÖDEL)<ref>Kurt GÖDEL, ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Eine Bemerkung über die Beziehungen zwischen der Relativitätstheorie und der idealistischen Philosophie‘</big></span>'', in P.A.SCHILPP (Hg.): ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Albert Einstein, Philosoph und Naturforscher‘</big></span>'', Seite 406</ref></span> —</span>. Ohne ‚Zeit‘ gibt es keinen zeitlichen Unterschied zwischen ‚Ursache‘ und ‚Wirkung‘, <span style="color:#00B000">(beides ist zeitlos ,eins‘)</span>, und so ist der zeitlos-ewige GOTT, der <span style="color:#FF6000">»''notwendig aus sich ,existiert‘'' «</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ — </span>, <span style="color:#FF6000">„unverursacht“ <span style="color:#00B000">|</span> „ursprungslos“</span> für uns immer schon ‚da‘ ''':''' <span style="color:#00B000">(GÖDEL — ohne religiöses Bekenntnis)</span>.
Mit dem GÖDEL-Kalkül ist die <span style="color:#FF6000">„Rede von GOTT“</span> auf eine ‚vernünftige Basis‘ gestellt worden, und ist somit für jeden Menschen nachvollziehbar, <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig, (ohne sich auf den Glauben an irgendeine Religion zu stützen)''«</span>, wie obige Beispiele zeigen.
'''Resümee :'''
Das GÖDEL-Kalkül zeigt mit <span style="color:#FF6000">»''mathematischer Evidenz''«</span>, was notwendig folgt, wenn die Axiome ‚wahr‘ sind, <span style="color:#00B000">(die Axiome bilden formal-syntaktisch <span style="color:#FF6000">»''die theologische Weltanschauung''«</span> ab)</span>, unter der Voraussetzung, dass die Axiome <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen'' <span style="color:#00B000">[ Raum-Zeit-]</span>'' Struktur''«</span> unserer Welt sind. Die ,Verifikation‘ der Axiome und Definitionen von GOTT und seiner Vollkommenheiten gelingt GÖDEL, — entsprechend seiner Unabhängigkeits-Bedingung —, durch den Aufweis ihrer Widerspruchsfreiheit ''':''' sie sind somit ,wahr‘ und, — im Kontext einer <span style="color:#FF6000">»''theologischen Weltanschauung''«</span> —, auch ,annehmbar‘ in unserer ,realen‘ Welt ''':''' <span style="color:#00B000">(siehe Anhang, 2. Beweisgang und Anmerkung-2)</span>. Er vermeidet damit den Fehler, der immer wieder im Diskurs über Gottesbeweise gemacht wird ''':''' GOTT mit seinen Geschöpfen zu vergleichen. Diese logisch-philosophische Rede von GOTT <span style="color:#00B000">(<span style="color:#FF6000">»''ohne sich auf den Glauben an irgendeine Religion zu stützen''«</span>)</span> hat eine <u>mehr</u> als zweitausendjährige Tradition hinter sich. Der <span style="color:#FF6000">„100-Taler-Gott“</span> des Philosophen KANT, hat heute, nachdem der Logiker und Systemtheoretiker GÖDEL sein System vorgelegt hat, an ‚Strahlkraft‘ verloren.
Kurt GÖDEL ''':'''
::<span style="color:#FF6000">» ''Die theologische Weltanschauung'', <span style="color:#00B000">[ dass GOTT für uns immer schon ‚da‘ ist ]</span>, ''ist rein verstandesmäßig mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar'';«</span> <span style="color:#00B000">[ d.h. sie ist das ,Resultat‘ der, — vom Glauben geleiteten —, ‚theoretischen Vernunft‘, alias ‚reinen Vernunft‘, und nicht bloß das ‚Postulat‘ einer ‚praktischen Vernunft‘, wie KANT meint ]. <span style="color:#FF6000">»''Der'' <span style="color:#00B000">[ christliche ]</span> ''Glaube ist die ‚Pupille‘ im ‚Auge‘ unseres Verstandes.''«</span> (Heilige KATHARINA von Siena, Lehrerin der Kirche, Patronin Europas<ref>vgl. <span style="font-family: Times;"><big>''Gebet 7 ‚Für die neuen Kardinäle‘, Rom, 21. Dezember 1378,''</big></span> aus <span style="font-family: Times;"><big>''Caterina von Siena ,Die Gebete‘.''</big></span> Kleinhain 2019, online: https://caterina.at/werke/gebete/gebete-detailansicht/gebet-7.html</ref> )</span>
Der sonst so rationale KANT, hier doch etwas emotionell, <span style="color:#00B000">(als wolle er die Ergebnisse im GÖDEL-Kalkül nicht wahr haben, die belegen, dass er sich bei GOTT geirrt, und die Funktion des christlichen Glaubens für die Philosophie falsch eingeschätzt hat)</span> ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span> ''Es war etwas ganz Unnatürliches und eine bloße Neuerung des Schulwitzes, aus einer ganz willkürlich entworfenen Idee das Dasein des ihr entsprechenden Gegenstandes selbst ausklauben zu wollen''<ref>vgl. ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kritik der reinen Vernunft</big></span>''‘, Seite 403. https://www.korpora.org/kant/aa03/403.html</ref>.<span style="color:#FF6000">«</span>
Für KANT, für die Scholastiker, <span style="color:#00B000">(und auch für uns)</span>, ist es natürlich ‚logisch‘, dass aus einem als ‚möglich’ gedachten Begriff, <span style="color:#FF6000">»</span>''aus einer ganz willkürlich entworfenen Idee''<span style="color:#FF6000">«</span>, keine Existenzaussage abgeleitet werden kann. <span style="color:#00B000">(Aus dem bloß gedachten Begriff ,goldene Berge‘ folgt natürlich nicht, dass es solche in Wirklichkeit auch gibt.)</span> In der philosophischen Tradition, die von ARISTOTELES herkommt, ist der Begriff <span style="color:#FF6000">»''GOTT''«</span> jedoch von allen anderen Begriffen so verschieden, so dass für GOTT diese Logik KANTS nicht mehr gilt. GOTT ist ,unvergleichlich‘ und ,einzigartig‘.
Dazu der Kommentar von HEGEL ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»''Wenn KANT sagt, man könne aus dem Begriff'' <span style="color:#00B000">[ ‚GOTT‘ ]</span> ''die Realität nicht ,herausklauben‘, so ist da der Begriff als endlich gefasst''.« <span style="color:#00B000">[ In der Endlichkeit unserer Welt trifft die Logik KANTS zu, dass dem ‚Begriff‘ nicht ,notwendig‘ das ‚Sein‘ folgt, denn es gibt in ihr die ,Lüge‘, die das ,Wirklich-Sein‘ im Begriff bloß behauptet, ohne dass es ,in Wirklichkeit‘ zutrifft, was sie behauptet. Es gilt hier nach KANT ''':''' »''Sein ist kein reales Prädikat''«. Somit ist ]</span> »''...der Begriff ohne'' <span style="color:#00B000">[ reales ]</span> ''Sein ein Einseitiges und Unwahres, und ebenso das Sein, in dem kein Begriff ist'', <span style="color:#00B000">[ ist ]</span> ''das begrifflose Sein,'' <span style="color:#00B000">[ d.i. das relative ,Noch-Nicht-Begriffene‘ ]</span>.'' Dieser Gegensatz, der in die Endlichkeit fällt'' <span style="color:#00B000">[ im Endlichen zutrifft ]</span>, ''kann bei dem Unendlichen, GOTT, gar nicht statthaben''<ref>Georg Wilhelm Friedrich HEGEL, ‚<span style="font-family: Times;"><big>''Ausführungen des ontologischen Beweises''</big></span>‘ in den ‚<span style="font-family: Times;"><big>''Vorlesungen über die Philosophie der Religion vom Jahr 1831''</big></span>‘ . Hamburg 1966, Seiten 175 bzw. 174</ref>; <span style="color:#00B000">[ denn ,Begriff‘ und ,Sein‘ sind in dem Unendlichen, GOTT, untrennbar und real immer dasselbe. Auf Grund dieser ontologischen Identität ,personifiziert‘ und ,repräsentiert‘ GOTT die ,Wahrheit‘ ''':''' GOTT ist die ,Wahrheit‘. In GOTT, dem <span style="color:#FF6000">„Schöpfer der Welt“</span>, folgt dem ,Begriff‘ immer ,notwendig‘ das ,Sein‘ ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''GOTT sprach ''':''' Es werde ,Licht‘. Und es wurde Licht''«, <small>{{Bibel | Genesis |1|3|EU}}</small>;</span> oder auch ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Der Herr sprach, und sogleich geschah es; er gebot, und alles war da''«,</span> <small>{{Bibel | Psalm |33|9|EU}}</small>.]</span>«</span>
Das Entscheidende bei der <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Interpretation des GÖDEL-Kalküls ist, dass der <span style="color:#00B000">(Begriff)</span> GOTT der Christen ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, nicht auf die Ebene seiner ,endlichen‘ Geschöpfe und unserer Welt gestellt wird, <span style="color:#00B000">(d.i. das ‚Universum‘ im ,Urknall‘, die ‚100-Taler‘, ein ‚Tsunami‘, auch ,einfache Modelle‘ von unserer Welt, etc.)</span>, und damit verglichen wird, sondern, dass der GOTT der Christen in seiner Einzigartigkeit und Besonderheit als <span style="color:#FF6000">»''der Unendliche''«</span> belassen und als <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen'' <span style="color:#00B000">[ Raum-Zeit-]</span>''Struktur''«</span> unserer vergänglichen Welt, — als <span style="color:#FF6000">»''der Unvergleichliche''«</span> —, verstanden wird. <span style="color:#00B000">(Alle Kritiken des sog. ,ontologischen‘ Gottesbeweises übersehen die Einzigartigkeit und Besonderheit des <span style="color:#FF6000">»''Unendlichen''«</span>, und/oder wollen diese nicht ,wahr‘ haben.)</span> Auch THOMAS von Aquin ,verortet‘ den GOTT ANSELMS, — in seiner Kritik an dessen Theorem —, irrtümlich unter die ,Dinge‘ der uns umgebenden ,Natur‘, wenn er sagt ''':''' GOTT <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>esse in rerum natura</big></span>“</span>, d.h. wörtlich, dass GOTT ,in der Natur der Dinge <span style="color:#00B000">(unserer Welt)</span> existiert‘, und verkennt somit, — wie nach ihm auch KANT —, die ,Unvergleichlichkeit‘ GOTTES, <span style="color:#00B000">(vgl. STh I q.2 a.1 ad 2<ref>„Deus … illud quo maius cogitari non potest; non tamen propter hoc sequitur quod intelligat id quod significatur per nomen, esse in rerum natura; sed in apprehensione intellectus tantum.“ ——— »''GOTT ist'' (nach ANSELM) ''der, über den Größeres nicht mehr gedacht werden kann. Aber nicht deswegen, weil er'', (der Narr von Psalm 14.1, den ANSELM zitiert), ''das versteht, was durch diesen Namen,'' (bzw. mit dem Begriff ,GOTT‘ im Theorem ANSELMS), ''bezeichnet wird, folgt daraus'', (wie ANSELM meint), ''dass er auch versteht, dass er'', (dieser GOTT), ''auch in der ,Natur‘ der Dinge'' (unserer Welt) ''existiert''; <span style="color:#00B000">[ was ANSELM so nie gesagt hat ]</span>. ''Daraus folgt nur, dass er'', (als ,GOTT‘), ''bloß in der Auffassung seines Verstandes'', (d.h. nur im Denken des Narren als ,Begriff‘), ''existiert.''« ——— Hier ,verortet‘ THOMAS einerseits den unendlichen GOTT, von dem das Theorem ANSELMS spricht, irrtümlich unter die endlichen Dinge der uns umgebenden ,Natur‘, was sachlich dem theologischen Theorem der Unvergleichlichkeit GOTTES widerspricht, der nicht unter die Dinge unserer Welt eingereiht werden darf. Anderseits verliert er dadurch auch den ,Blick‘ für die Außerordentlichkeit und Besonderheit GOTTES, dessen Natur völlig verschieden und unabhängig von der ,Natur‘ unserer raum-zeitlichen Welt ist. GÖDEL beweist jedoch, mit ANSELM, weil es notwendig, ohne Widerspruch, (»''bloß in der Auffassung unseres Verstandes''«), möglich ist, dass GOTT existiert, ist es korrekt, daraus auch mit Notwendigkeit zu folgern, dass der Glaube des Erzbischofs ANSELM, und der Glaube seiner Anvertrauten, von der Wirklichkeit GOTTES, logisch richtig und sinnvoll ist; denn Möglichkeit und Wirklichkeit sind in GOTT koinzident ,eins‘. Das ist das Privilegium GOTTES allein, der einzigartig und unvergleichlich ist. Damit zeigt er auf, dass THOMAS die Unvergleichlichkeit und Einzigartigkeit GOTTES in seinem Vorhalt nicht bedacht hat; und außerdem ANSELM missverstanden hat.</ref>)</span>; jedenfalls hier in der Auseinandersetzung mit ANSELM. Dagegen spricht ANSELM im ,''<span style="font-family: Times;"><big>Proslogion</big></span>''‘, Seite 85f, nur von einem <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>esse et in re</big></span>“</span> GOTTES, d.h. dass GOTT ,auch in Wirklichkeit existiert‘, <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>quod maius est</big></span>“</span>, was ,größer‘, bzw. ,mehr‘ ist, als <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>esse solo in intellectu</big></span>“</span>, als nur ,im Verstand zu sein‘; wobei die ,zeitlose-überzeitliche‘ Wirklichkeit <span style="color:#00B000">(Natur)</span> GOTTES jedoch völlig verschieden und <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen''«</span> Wirklichkeit <span style="color:#00B000">(die ,Natur‘)</span> der ,raum-zeitlichen‘ Welt der Dinge ist. Daher ist sie mit dieser auch nicht vergleichbar. GOTT ist <span style="color:#FF6000">„vollkommen“</span> und alle <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheiten“</span> in GOTT, <span style="color:#00B000">(die ultimativen ,Transzendentalia‘)</span>, sind koinzident ,eins‘, — ,fallen <span style="color:#FF6000">„notwendig“</span> in eins zusammen‘, und sind daher konvertierbar. Darum ist auch die Wirklichkeit GOTTES ,einzigartig‘ und ,unvergleichlich‘.
Mit Korollar-3 ist die Exklusivität und Außerordentlichkeit GOTTES definitiv im Kalkül ,bewiesen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span>. Der abendländische Monotheïsmus ist somit eine ,logische‘ Konsequenz aus den GÖDEL-Axiomen. <span style="color:#00B000">(Das <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span> Theorem von der ,Einzigartigkeit‘ und Exklusivität GOTTES, d.h. die exklusive Einheit von Essenz und Existenz, von Begriff und Sein, von Ursache und Wirkung, von Subjekt und Objekt, von Möglichkeit und Wirklichkeit, und aller Transzendentalien, ist, — nach HEGEL —, die Voraussetzung und Bedingung jeder Philosophie ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Die Einheit muss am Anfang der Philosophie stehen''«</span>; und ist zugleich auch ihr gesuchtes und bewiesenes Endergebnis und Ziel ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Diese Einheit muss auch das Resultat der Philosophie sein''«</span><ref>https://hegel-system.de/de/gottesbeweis.htm#hegels-kritik-an-kant</ref>, was hier im GÖDEL-Kalkül ,logisch‘ mit Korollar-3 verifiziert wird ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□(∃xGx ∧ ∀y(Gy→x=y))'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist exklusiv einzigartig''«</span>.)</span>
Die Einzigartigkeit GOTTES bedingt die Koinzidenz, den inneren Zusammenhang aller seiner Vollkommenheiten und Zuschreibungen, <span style="color:#00B000">(Axiom-2)</span>, d.h. ihr paarweise, perspektivisches ,Zusammenfallen in eins‘ im Unendlichen, GOTT. Aus der Notwendigkeit aller positiven Eigenschaften und Zuschreibungen, <span style="color:#00B000">(d.h. aus den ultimativen Transzendentalien, Axiom-4)</span>, die in GOTT paarweise, koinzident ,eins‘ sind, <span style="color:#00B000">(Axiom-2)</span>, ist die Einzigkeit GOTTES für uns erschließbar, <span style="color:#00B000">(Korollar-3)</span>. Axiom-4 ist die erste, ,modal‘ <span style="color:#FF6000">„notwendige“</span>, d.h. die transzendentale Voraussetzung für Korollar-3.
Wenn im Korollar-3 das <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span> z. B. für GOTT, dem ,Vater‘ der Christen, und das <span style="color:#4C58FF">— ‚'''y'''‘ —</span> für GOTT, dem ,Sohn‘, d.h. für ,JESUS CHRISTUS‘ steht, bzw. für den ,HEILIGEN GEIST‘, <span style="color:#00B000">(den ,Dreifaltigen GOTT‘ der Christenheit)</span>; oder auch für die Gottesbezeichnung ,GOTT-ADONAI‘ der Juden, oder für die Gottesbezeichnung ,ALLAH‘ der Muslime steht, dann weist dieses Korollar, für <span style="color:#4C58FF">— ‚'''∀y'''‘ —</span>, mit der ,ontologischen Identität‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x=y'''‘ —</span>, auf die ,Koinzidenz‘ des ,Dreifaltigen‘, bzw. auch auf den inneren Zusammenhang dieser Religionen hin.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Anhang : das GÖDEL-Kalkül</span></div>===
In der ,Legende zum GÖDEL-Kalkül‘ wird an einige Basics erinnert, und diese für die operative Praxis im anstehenden Kalkül adaptiert.
{|class="wikitable"
|-
! <div class="center"><span style="color:#660066">Legende zum GÖDEL-Kalkül</span></div>
|-
|
<small>
<math>\begin{align}
\text{ ◇ :: konsistent ↔ widerspruchsfrei ↔ möglich ↔ denkbar, } & \text{ □ :: notwendig ↔ wirklich, für jede mögliche Welt ↔ exklusiv} \\
\text{logischer Meta-Term :: [ A ├ B ] ::} & \text{ „aus A folgt im Kalkül ,regulär‘ (├ ) B.“} \\
\text{ A, B sind Aussagen über Eigenschaften, (A ist keine Eigenschaft);} & \text{ die Aussage, z.B. in der Kalkül-Zeile 10, wird als ,Term :10:‘ bezeichnet} \\
\text{ AE ::} & \text{ Argument Einführung, Prämisse, Postulat } \\
\text{ Xx ::} & \text{ „X ist eine Eigenschaft der Individuum-Variable x.“ } \\
\text{ ¬PX ::} & \text{ „X ist keine positive Eigenschaft, ist keine Perfektion, ist nicht vollkommen.“ } \\
\text{ Instanz(X := Y) ::} & \text{ Substitution der Eigenschaft X durch die ,bestimmte‘ Eigenschaft Y } \\
\text{ (Eine ,Instanz‘ ist ein Exemplar aus einer Menge gleichartiger Dinge;} & \text{ hier die ,bestimmte‘ Eigenschaft Y, als Ersatz für das unbestimmte X.) } \\
\text{ FUB(x := y) ::} & \text{ Freie-Um-Benennung der Variable x in y } \\
\text{ Gx ::} & \text{ „Die Variable x steht für den GOTT der Christen.“ } \\
\text{ [ G(y) ├ ⱯyG(y) ] ::} & \text{ All-Operator-Einführung der Variable y für GOTT } \\
\text{ „Angenommen, die Variable y steht für GOTT, dann } & \text{folgt ,regulär‘ (├ ), dass auch jedes y im Kalkül für GOTT steht.“}\\
\text{[ ⱯXA(X) ├ A(X) ] ::} & \text{ All-Operator-Beseitigung für die substituierte Eigenschaft X } \\
\text{ „Wenn X durch eine ,bestimmte‘ Eigenschaft ,instanziiert‘ ist oder } & \text{wird, dann kann der All-Operator von X ,regulär‘ (├ ) beseitigt werden.“}\\
\text{ KOMM(↔) ::} & \;\text{[ (A↔ B) ↔ (B ↔ A) ] :: Kommutativgesetz für ( ↔ )}\\
\text{ DIST(□∧) ::} & \;\text{[ (□A ∧ □B) ↔ □(A ∧ B) ] :: Distributivgesetz für (□∧ )} \\
\text{ (hypothetischer Syllogismus, häufige logische Schlussregel) ::} & \;\text{[ A → B, A ├ B ] :: (Modus ponendo ponens), Abtrennregel.} \\
\text{ „Wenn es wahr ist, dass aus A ein B folgt, und wenn A wahr ist, } & \text{dann ist im Kalkül ,regulär‘ (├ ) ableitbar, dass auch B wahr ist.“} \\
\text{ (negativer hypothetischer Syllogismus) ::} & \;\text{[ A → B, ¬B ├ ¬A ] :: (Modus tollendo tollens)} \\
\text{ „Wenn es wahr ist, dass aus A ein B folgt, und wenn B falsch ist, } & \text{dann ist im Kalkül ,regulär‘ (├ ) ableitbar, dass auch A falsch ist.“} \\
\text{''KONDITIONALER BEWEIS“ ::} & \;\text{[ ├ A ├ B ╞ A → B ] :: (logische Implikation)} \\
\text{ „Angenommen, A ist ,regulär‘ Axiom oder Prämisse, und B ist im } & \text{Kalkül ,regulär‘ abgeleitet, dann ist ,bewiesen‘ ( ╞ ) : A impliziert B, ist wahr.“} \\
\text{''INDIREKTER BEWEIS“ ::} & \;\text{[ ├ ¬A → F ╞ A ] :: (Reductio ad absurdum)} \\
\text{ „Wenn im Kalkül aus ¬A ,regulär‘ eine Kontradiktion } & \text{F folgt, dann ist A ,bewiesen‘ ( ╞ ) : A ist ,wahr‘.“} \\
\end{align}</math>
</small>
|}
A. FUHRMANN ''':''' <span style="color:#FF6000">»</span> ''Eine Prädikatenlogik zweiter Stufe ist eine Logik, in der die Quantoren auch Eigenschaftsausdrücke <span style="color:#00B000">(<span style="color:#FF6000">„Prädikate”</span>)</span> binden können''. <span style="color:#00B000">[ Die ,Prädikate‘ werden in einem Kalkül dieser Logik durch Definitionen ,bestimmt‘ ]</span>. ''Wir werden uns im folgenden recht frei einer dafür geeigneten formalen Sprache bedienen. Äußere Quantoren werden meist weggelassen und wir schreiben kurz'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Xx'''‘ — </span> ''bzw.'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ — </span> ''um auszudrücken, dass das Individuum'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ — </span> ''die Eigenschaft'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''‘ — </span> ''hat, bzw. dass die Eigenschaft'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''‘ — </span> ''die höherstufige Eigenschaft'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ — </span> ''<span style="color:#00B000">(für <span style="color:#FF6000">„positiv”</span>)</span> hat;'' <span style="color:#00B000"> [ wobei die Eigenschaft <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ — </span> als einzige im Kalkül ,unbestimmt‘ bleibt ]</span>. <span style="color:#FF6000">«</span><ref>A. FUHRMANN ‚''<span style="font-family: Times;"><big>‚G‘ wie Gödel. Kurt Gödels axiomatische Theologie</big></span>''‘, Seite 6, Anmerkung 3. Konform mit seinem Artikel in ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Logik in der Philosophie</big></span>''‘ hg. v. P. SCHROEDER-HEISTER, W. SPOHN und E. OLSSON. 2005, Synchron, Heidelberg.</ref>
Der All-Quantor für Eigenschaften, hier im GÖDEL-Kalkül der Prädikatenlogik zweiter Stufe, bindet die ,unbestimmte‘ Eigenschafts-Variable <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''‘ —</span> ausschließlich nur in den Definitionen im 2. und 3. Beweisgang . <span style="color:#00B000"> (Im ersten Beweisgang gibt es keine Definition.)</span> Dieser All-Quantor wird dann jedes Mal in der Beweis-Durchführung durch die Substitution ''':''' <span style="color:#4C58FF"> [ Instanz(X:= ..) ]</span> mit ,bestimmte‘ Eigenschafts-Konstanten wie <span style="color:#4C58FF">— (X:= G) —</span>, bzw. <span style="color:#4C58FF">— (X:= ¬Y) —</span>, oder <span style="color:#4C58FF">— (X:= E<sub>not</sub>) —</span> ,regulär‘ <span style="color:#00B000">(├ )</span> beseitigt ''':''' <span style="color:#4C58FF"> [ ⱯXA(X) ├ A(X) ]</span>; wobei die Eigenschafts-Konstante im Kalkül entweder als Zwischenergebnis ,regulär‘ abgeleitet, <span style="color:#00B000">(,errechnet‘)</span>, oder mit einer Definition schon ,bestimmt‘ worden ist.
Die spezifische ‚Eigenschaft‘ einer Eigenschaft wird hier, in der formalen Syntax der Prädikatenlogik zweiter Stufe, als eine tiefer gestellte Abkürzung <span style="color:#00B000">(als Index)</span> an ihre Trägereigenschaft angehängt, wie z. B. ‚wesentlich‘, bzw. ‚essentiell‘ durch <span style="color:#4C58FF"> — <sub>ess</sub> —</span>, oder ‚notwendig‘ durch <span style="color:#4C58FF"> — <sub>not</sub> —</span>. In der Definition-3 steht der Term ''':''' <span style="color:#4C58FF"> —‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span>, um auszudrücken, dass das Individuum <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span> notwendig <span style="color:#4C58FF">— <sub>not</sub> —</span> die Eigenschaft ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''‘ —</span>, für ,Existenz‘, hat, d.h. <span style="color:#FF6000">„das <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> existiert notwendig”</span>. Der schon von GÖDEL indizierte Term ''':''' <span style="color:#4C58FF">—‚'''G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span> kann gelesen werden als ''':''' <span style="color:#FF6000">„Das Individuum <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> hat die Wesenseigenschaft, <span style="color:#4C58FF"> — <sub>ess</sub> — </span> ''':''' GOTT zu sein, <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘ </span>”</span>, statt der ,an sich‘ konformen, aber <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> etwas ungenauen Formulierung ''':''' <span style="color:#FF6000">„das <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> ist wesentlich göttlich”</span>; oder mit der Voraussetzung ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''→'''G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span> deutlicher und <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> korrekt ''':''' <span style="color:#FF6000">„Wenn <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> für den GOTT der Christen, <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, steht, dann ist GOTT-Sein, <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, <span style="color:#00B000">(,Existenz‘)</span> das Wesen dieses GOTTES, <span style="color:#4C58FF">— <sub>ess</sub>‚'''x'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(,Essenz‘)</span> ”</span>; wobei, — entsprechend der ,methodologischen‘ Prämisse des Kalküls <span style="color:#00B000">(<span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ — </span> ''':''' das <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> steht für den ,GOTT der Christen‘)</span> —, bei der Interpretation der Terme dieses besonderen Kalküls, die <span style="color:#4C58FF">„christliche Theologie”</span> für den Begriff <span style="color:#FF6000">„GOTT”</span>, Korrektur und die leitende Instanz ist. Dabei muss die Dreifach-Äquivalenz von <span style="color:#4C58FF"><span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ — </span></span>berücksichtigt werden. Welche der drei Äquivalenzen, bzw. Lesearten von <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ — </span> bei einem bestimmten Term im Kalkül zulässig ist, muss <span style="color:#4C58FF">„theologisch”</span> überprüft und evaluiert werden. Bei manchen können sogar alle drei Lesearten <span style="color:#4C58FF">„theologisch”</span> zulässig sein.
Um philosophische, und sogar <span style="color:#4C58FF">„theologische”</span> Theoreme exakt zu formulieren, und untersuchen zu können, hat der Ausnahmelogiker GÖDEL ein Tor aufgestoßen, das uns ermöglichen kann, <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span>, und logisch objektiv nachprüfbar, in diesen Disziplinen zu argumentieren. Mit seiner modalen Prädikatenlogik zweiter Stufe, hat GÖDEL dem alten Wunsch eines Raimundus LULLUS, eines Gottfried Wilhelm LEIBNIZ, eines Immanuel KANT, und anderer, nach einer nachprüfbaren ,Universalsprache‘ in den Geisteswissenschaften, entsprochen; analog zur Mathematik, als Universalsprache in den Naturwissenschaften. Der sog. ,Theorembeweiser‘ der Wissenschaftler Christoph BENZMÜLLER und Bruno WOLTZENLOGEL-PALEO, mit Hilfe eines Computers, ist die offensichtliche Folge aus diesem Quanten-Schritt GÖDELS.
In der folgenden Neu-Kalkülisierung, wird jeder einzelne operative Logik-Schritt des Kalküls in der '''linken Spalte''' nummeriert und als Term-Ergebnis angezeigt, und in der '''rechten Spalte''' werden die dafür benötigten Term-Komponenten und die dabei angewendeten Logik-Regeln und -Gesetze dokumentiert. Am Anfang stehen die Ressourcen und das angestrebte Ziel des Beweisganges, <span style="color:#00B000">(das Theorem)</span>. Die GÖDEL Axiome und Definitionen, die Theoreme, die Zwischenergebnisse, das Endergebnis, und die logischen Meta-Terme, werden kontextabhängig interpretiert, <span style="color:#00B000">(angezeigt durch ,Interpretationspunkte‘ — :: —, falls nötig)</span>. Der jeweilige Beweisgang wird in den Anmerkungen ausführlich und umfassend kommentiert. Die Kalkül-Prämissen, <span style="color:#00B000">(AE: Argument Einführung)</span>, sind der modal-frei gewählte Einstieg in das Kalkül. Sie dokumentieren, zusammen mit dem angestrebten Beweis-Ziel, eine bestimmte Problemlage in einem externen Diskurs, der mit dem modalen Logik-System hier, formal-syntaktisch überprüft, und gegebenenfalls, verifiziert oder falsifiziert werden soll. Korollare sind einfache, logische Folgerungen aus dem jeweiligen Beweisgang ''':'''
====<div class="center"><span style="color:#660066">1. Beweisgang</span></div>====
{|class="wikitable"
|-
! <div class="center"><span style="color:#660066">GÖDELS ontologischer Beweis für Theorem 1, (Möglichkeitsbeweis)</span></div>
|-
! <span style="color:#00B000">''Terme der erweiterten Prädikatenlogik zweiter Stufe__________ „Benennungen“ und durchgeführte Logik-Operationen''</span>
|-
|
<small>
<math>\begin{align}
\text{(Axiom 1.1)} & \quad P \neg X \;\Longrightarrow\;\ \neg P\ X\ & \ & \text{„Wenn die Negation von X positiv ist, dann ist die Eigenschaft X nicht positiv“} \\
\text{(Axiom 2)} & \quad (P\ X \wedge \;\Box \;\forall x (\ X\ x \Longrightarrow \ Y\ x)) \Longrightarrow \ P\ Y & \ & \text{„Die Eigenschaften Y, die aus einer positiven Eigenschaft X modal} \\
\text{ } & \quad & \ & \; \; \text{notwendig folgen, sind auch positive Eigenschaften“} \\
\text{(Axiom 3)} & \quad P\ G \ & \ & \text{„Göttlichkeit, GOTT-Sein, ist eine pos. Eigenschaft“ ↔ „GOTT ist perfekt“} \\
\text{(Theorem 1)} &\quad P\ X \;\Longrightarrow\; \Diamond \; \exists x \ X \ x \ & \ & \text{ (◇ :: „möglich“ ↔ „konsistent“ ↔ „denkbar“; □ :: „notwendig“) } \\
\text{ } & \text{„Positive Eigenschaften sind konsistent“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen ist !} \\
\text{01} & \quad P\ X \ & \ & \text{ AE: „Angenommen, es gibt positive Eigenschaften, Perfektionen“} \\
\text{02} & \quad P\ X \;\Rightarrow\; \neg \Diamond \; \exists x \ X \ x \ & \ & \text{ AE: „Angenommen, positive Eigenschaften sind nicht konsistent“} \\
\text{03} & \quad (\neg x = .. )\ & \ & \text{ AE: „Es gibt die Eigenschaft, nicht mit x identisch zu sein“ :: (ungleich)} \\
\text{04} & \quad (\ x = .. )\ & \ & \text{ AE: „Es gibt die Eigenschaft, mit x identisch zu sein“ :: (gleich)} \\
\text{05} & \quad \text{ ├ }\; \neg \Diamond \; \exists x \ X \ x \ & \ & \text{:01:02:[Modus ponens] :: [A, A → B├ B] :AE:} \\
\text{06} & \quad \neg\neg \Box \neg \exists x \ X \ x \ & \ & \text{:05:[ ◇A ↔ ¬□¬A] :: (Modalregel)} \\
\text{07} & \quad \neg\neg \Box \neg\neg \forall x \neg X \ x \ & \ & \text{:06:[∃xA ↔ ¬Ɐx¬A] :: (Quantoren Regel)} \\
\text{08} & \quad \text{ ├ }\; \Box \; \forall x \neg X \ x \ & \ & \text{:07:NEG :: [¬¬A↔A] :: (Gesetz der Aussagenlogik)} \\
\text{09} & \quad \Box \; \forall x \neg X \ x \Leftrightarrow\ W & \ & \text{:02:08:[(:02:↔W) → (├:08:↔W)] :: (Kalkülregel)} \\
\text{10} & \quad \Box \; \forall x \ X \ x \Leftrightarrow\ F & \ & \text{:09:[(¬A↔W)↔(A↔F)] :: (Regel für Wahrheitswerte)} \\
\text{11} & \quad \ (\neg x = x ) \Leftrightarrow \ F \; \ & \text{ } & \text{Xx:03:Instanz(X:=(¬x=..)) ⇒ Kontradiktion !} \\
\text{12} & \quad \Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow\; (\neg x = x)) & \text{ } & \text{:10:11:[(:10:↔F) → (:11:↔F)] :: „ex falso sequitur quotlibet“} \\
\text{13} & \quad \ P\ X \wedge \;\Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow\; (\neg x = x)) & \ & \text{:01:12:[Konjunktion] :: [A, B ├ A∧B]} \\
\text{14} & \quad \ (P\ X \wedge \;\Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow \; (\neg x = x))) \Rightarrow \; P (\neg x = .. ) & \ & \text{(A2):Instanz(Y:=( ¬x= ..)) :: (Substitution für Eigenschaften)} \\
\text{15} & \quad \ P (\neg x = .. ) & \ & \text{:13:14:[Modus ponens] :: (logische Schlussregel)} \\
\text{16} & \quad \ P (\neg x = .. )\;\Rightarrow\ \neg P (\ x = .. )\ & \ & \text{(A1.1):Instanz(X:=(x=..))}\\
\text{17} & \quad \neg P (\ x = .. )\ & \ & \text{:15:16:[Modus ponens]}\\
\text{18} & \quad \ (x = x ) \Leftrightarrow \ W \; \ & \ & \text{Xx:04:Instanz(X:=(x=..)) ⇒ Tautologie !} \\
\text{19} & \quad \Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow\; (x = x)) & \text{ } & \text{:10:18:[(:10:↔F) → (:18:↔W)] :: „ex falso sequitur etiam verum“} \\
\text{20} & \quad \ P\ X \wedge \;\Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow\; (x = x)) & \ & \text{:01:19:[Konjunktion] :: [A, B ├ A∧B]} \\
\text{21} & \quad \ (P\ X \wedge \;\Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow\; (x = x))) \Rightarrow \ P (x = .. ) & \ & \text{(A2):Instanz(Y:=(x=..))} \\
\text{22} & \quad \ P (\ x = .. )\ & \ & \text{:20:21:[Modus ponens]}\\
\text{23} & \quad \text{ ├ }\; (\neg P (\ x = .. )\ \wedge \ P (\ x = .. )) \Leftrightarrow\ F & \ & \text{:17:22:[Konjunktion] ⇒ Kontradiktion !}\\
\text{24} & \quad \neg \Diamond \; \exists x \ X \ x \Rightarrow (\neg P (\ x = .. )\ \wedge \ P (\ x = .. )) & \ & \text{:05:23:[├A├B╞ A→B] :: ''KONDITIONALER BEWEIS''}\\
\text{25} & \quad \neg\neg \Diamond \; \exists x \ X \ x & \ & \text{:24:23:[Modus tollendo tollens] :: [A→B,¬B ├ ¬A]}\\
\text{26} & \quad \text{ ├ }\; \Diamond \; \exists x \ X \ x & \ & \text{:25:NEG; bzw. :05:23:[├¬A→F ╞ A] :: ''INDIREKTER BEWEIS''}\\
\text{27} & \quad \ P\ X \;\Longrightarrow\; \Diamond \; \exists x \ X \ x \ & \ & \text{:01:26:[├A├B ╞ A→B]} \\
\text{(Theorem 1)} & \;\text{„Positive Eigenschaften sind konsistent“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen war !} \\
\text{28} & \quad \ P\ G \;\Longrightarrow\; \Diamond \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{:27:Instanz(X:=G) } \\
\text{29} & \quad \Diamond \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{(A3):28:[Modus ponens]} \\
\text{(Korollar 1)} & \;\text{„Das Dasein GOTTES ist definitiv möglich“} & \ & \text{„Es ist denkbar, dass es GOTT gibt“} \\
\end{align}</math>
</small>
|}
Anmerkung-1 ''':''' <span style="color:#00B000">(Der Term <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ —</span>, im Axiom-2 ist an sich überflüssig, da dieser hier als Prämisse :01: ohnehin ,angenommen‘ wird. Der Beweisgang kommt mit Axiom-2 auch ohne diesen Term zum selben Ergebnis, und verkürzt sich dann sogar um zwei Schritte ''':''' Zeile 13 und Zeile 20 sind dann unnötig.)</span>
Der Beweisgang geht mit Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, prinzipiell von der Existenz eines GOTTES aus. Mit der Prämisse :01: <span style="color:#00B000">(hier im 1. Beweisgang)</span> postuliert GÖDEL vorerst allgemein, dass es <span style="color:#FF6000">»''Vollkommenheit, d.h. positive Eigenschaften''«</span> gibt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ —</span>, ohne im Kalkül zu definieren, was darunter zu verstehen ist. Definiert wird dann <span style="color:#00B000">(im 2. Beweisgang)</span>, was eine <span style="color:#FF6000">»''wesentliche Eigenschaft''«</span> ist ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(im Sinne von ,Transzendentalia‘)</span>; und mit Hilfe dieser Eigenschaft definiert GÖDEL <span style="color:#00B000">(im 3. Beweisgang)</span>, was eine <span style="color:#FF6000">»''notwendige Existenz''«</span> ist ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>‘ —</span>, die er <span style="color:#00B000">(im selben Beweisgang)</span> axiomatisch mit den <span style="color:#FF6000">»''positiven Eigenschaften in GOTT''«</span> gleich setzt ''':''' Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> —‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>. Erst im 2. Beweisgang wird mit Term :13:, nach einer <span style="font-family: Times;"><big>,Reductio ad absurdum‘</big></span>, definitiv bewiesen <span style="color:#00B000">( ╞ )</span>, dass die, von GÖDEL, hier postulierten, <span style="color:#00B000">(allgemeinen)</span>, positiven Eigenschaften, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ —</span>, tatsächlich auch in GOTT <span style="color:#FF6000">»''positive Eigenschaften''«</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, sind; <span style="color:#00B000">(das sind die ultimativen ,Transzendentalia‘ in GOTT)</span>. Jetzt aber muss vorerst der ,Wunsch‘, bzw. die LEIBNIZ-Frage beantwortet werden ''':''' Ob, mit <span style="color:#FF6000">»''mathematischer Evidenz''«</span>, <span style="color:#FF6000">»''GOTT''«</span> ,möglich‘ ist, der nach traditioneller Auffassung, <span style="color:#FF6000">»''ein Wesen von äußerster Größe und Vollkommenheit'' <span style="color:#00B000">[ ist ]</span>, ''das alle Grade derselben in sich schließt''«</span>, <span style="color:#00B000">(nach LEIBNIZ; was GÖDEL mit Definition-1 ,abbildet‘)</span>. Wenn man also beweisen will, dass die Existenz eines solchen ''<span style="color:#FF6000">»GOTTES«</span>'' ,möglich‘ sein soll, dann muss man beweisen, dass dieses postulierte System der <span style="color:#FF6000">»''positiven Eigenschaften in GOTT''«</span> formal ,widerspruchsfrei‘ ist. Das Ergebnis des 1. Beweisganges, das ,Theorem-1‘, <span style="color:#00B000">(,Erster Satz‘)</span>, fasst A. FUHRMANN zusammen als ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Positive Eigenschaften sind konsistent''«</span>. Wenn sie nicht konsistent wären, käme es zu unlösbaren Widersprüchen, <span style="color:#00B000">(Term :24:)</span>. Einmal Axiom-1 und zweimal Axiom-2, <span style="color:#00B000">(das die Gleichwertigkeit aller positiven Eigenschaften nachdrücklich klarstellt)</span>, sichern hier die Konsistenz <span style="color:#FF6000">»''aller positiven Eigenschaften'', <span style="color:#00B000">[ die ,Transzendentalien‘ ]</span>, ''in GOTT''«</span>. Die ,Gleichwertigkeit‘, <span style="color:#00B000">(,Äquivalenz‘)</span>, ist formal-syntaktisch daran erkennbar, dass die beiden Eigenschafts-Variablen <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''‘ —</span> und <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Y'''‘ —</span> im Axiom-2 für beliebige, unterschiedliche ,positive‘ Eigenschaften gegenseitig austauschbar, <span style="color:#00B000">(,konvertierbar‘)</span>, sind. Das heißt, dass beliebige, unterschiedliche ,positive‘ Eigenschaften, für die diese Variablen stehen, sich paarweise, wechselseitig ,implizieren‘, einschließen, und damit notwendig voneinander abhängen, d.h. koinzident ,eins‘ sind, konvertierbar, und somit gleichwertig sind; entsprechend dem Theorem von den Transzendentalia. Zu Term :29:, dem Korollar zu Theorem-1, notiert GÖDEL am 10. Feb. 1970, <span style="color:#00B000">(übersetzt von Joachim BROMAND)</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''◇∃xG(x) besagt, dass das System aller positiver Eigenschaften kompatibel ist'',</span> <span style="color:#00B000">[ d.h. miteinander verträglich, weil ohne Widersprüche ].</span> <span style="color:#FF6000">''Dies ist ,wahr‘ auf Grund von Axiom-2,'' <span style="color:#00B000">[ weil alle positiven Eigenschaften, d.h. die Transzendentalien, koinzident gleichwertig und konvertierbar sind ]</span>.«</span> Darum ist es definitiv ,möglich‘, dass es diesen GOTT gibt, der <span style="color:#FF6000">»''alle Grade der Vollkommenheit in sich schließt''«</span> und <span style="color:#FF6000">»''über dem ,Größeres‘ nicht mehr gedacht werden kann''«</span>, und, in weiterer Konsequenz, ist der GOTT-Glaube deshalb ,notwendig‘ widerspruchsfrei, nach Theorem-3 ''':''' <u>Wenn</u> es ''<span style="color:#FF6000">»möglich, bzw. denkbar«</span>'' ist, dass es ''<span style="color:#FF6000">»GOTT«</span>'' gibt, <u>dann</u> folgt daraus ''<span style="color:#FF6000">»notwendig«</span>'' ''':''' es ist ,widerspruchsfrei‘, wenn man als Voraussetzung ,annimmt‘, dass es ''<span style="color:#FF6000">»GOTT wirklich, für jede mögliche Welt«</span>'' gibt ''':''' Term :11: im 3. Beweisgang. Der Wenn-Satz ist hier mit Korollar-1 bewiesen; der Dann-Satz wird im 3. Beweisgang bewiesen <span style="color:#00B000">( ╞ )</span>.
Die ontologische ,Identität‘, d.h. die ,Gleichsetzung‘, bzw. die ,Koinzidenz‘ von Strukturen, die in der Endlichkeit für uns verschieden sind, jedoch in dem Unendlichen, GOTT, paarweise, perspektivisch in eins zusammenfallen, wie ,Sein‘ und ,Wesen‘, wie ,Ursache‘ und ,Wirkung‘ usw., und auch die Äquivalenz und Austauschbarkeit der Transzendentalien, haben im GÖDEL-Kalkül die logisch-syntaktische Form einer, aus sich, ,modal‘ notwendigen Implikation zwischen zwei verschiedenen, gegenseitig austauschbaren Eigenschafts-Variablen ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∀x(Xx→Yx)'''‘ —</span>. Dieses Term-Element stellt formal-syntaktisch die Gleichwertigkeit, <span style="color:#00B000">(Äquivalenz)</span>, bzw. die paarweise Koinzidenz aller ultimativen Eigenschaften und Zuordnungen in GOTT dar; sowohl hier im Axiom-2, als auch in der Definition-2 im 2. Beweisgang, über die ,Wesenseigenschaften‘, mit jeweils verschiedenen, frei umbenennbaren Individuum-Variablen. Die wechselseitige Austauschbarkeit der noch ,unbestimmten‘ Eigenschafts-Variablen ist formal äquivalent zur freien Umbenennung der noch ,unbestimmten‘ Individuum-Variablen ''':''' <span style="color:#4C58FF">[ FUB(x:=y) ]</span>. Der formale, gegenseitige, allgemeine Austausch der Eigenschafts-Variablen, bzw. die formale Gleichsetzung der positiven allgemeinen Eigenschaften, kann, auf Grund der Äquivalenz aller Vollkommenheiten, auch dann noch durchgeführt werden, wenn eine Eigenschafts-Variable durch eine Definition oder eine Schlussfolgerung ,bestimmt‘ worden ist, und dadurch zu einer Eigenschafts-Konstante, d.h. zu einer ,bestimmten‘ Eigenschaft geworden ist. Das ist z. B. bei einer instanziierenden Substitution der Fall ''':''' <span style="color:#4C58FF">[ Instanz(X:=..) ]</span>. Das ist eine spezifische Eigenheit der GÖDEL-Axiomatik.
Da die Variable <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> für GOTT steht, <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, <span style="color:#00B000">(im Korollar-1)</span>, ist die Eigenschaft ''':''' ''<span style="color:#FF6000">„nicht mit x identisch zu sein“</span>'' ''':''' <span style="color:#4C58FF">(¬x=..)</span>, d.h. das <span style="color:#FF6000">„Ungleichsein“</span>, das <span style="color:#FF6000">„Anderssein“</span> GOTTES, <span style="color:#00B000">(Prämisse :03:)</span>, die entscheidende Voraussetzung und Norm für jeden Diskurs über GOTT ''':''' um der <span style="color:#FF6000">„Unvergleichlichkeit“</span>
GOTTES gerecht zu werden, darf GOTT niemals mit etwas aus der ''<span style="color:#FF6000">»zufälligen Struktur der Welt«</span>'' verglichen, d.h. gleich gesetzt werden. Der Term :18: <span style="color:#4C58FF">(x=x) ↔ W</span> erinnert dagegen an die Selbstbezeichnung des GOTTES-JHWH in Exodus 3,14 ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Ich bin der ‚Ich-Bin‘''«</span>.
Zum Term :03: notiert A. FUHRMANN ''':''' <span style="color:#FF6000">»</span> ''Die Notation'' <span style="color:#4C58FF">(¬x=..)</span> ''für die Eigenschaft ''':''' <span style="color:#FF6000">„nicht mit x identisch zu sein“</span>'', <span style="color:#00B000">[ d.h. <span style="color:#FF6000">„Ungleichheit“, „Anderssein“</span>, bzw. die Notation <span style="color:#4C58FF">(x=..)</span> für den Existenzmodus-Perfektion ''':''' <span style="color:#FF6000">„Gleichheit“, „Idendität“</span> ]</span>, ''ist suggestiv und informell und ersetzt hier einen formal korrekten Abstraktionsausdruck wie'' <span style="color:#4C58FF">λy.(¬x=y)</span>, <span style="color:#00B000">[ bzw. <span style="color:#4C58FF">λy.(x=y)</span> ]</span>. ''Für die formal korrektere Notation bedarf es der zusätzlichen Vereinbarung, dass der Ausdruck'' <span style="color:#4C58FF">λy.(¬x=y)</span> ''gleichbedeutend sei mit dem Ausdruck'' <span style="color:#4C58FF">¬λy.(x=y)</span>. ''Diese Vereinbarung ist harmlos, da wir aufgrund der Regel der λ–Konversion'' ''':''' <span style="color:#4C58FF">λy.Xy.x ↔ Xx</span>, <span style="color:#00B000">[ mit der <span style="color:#4C58FF">Instanz(X:=(¬x=..))</span> ]</span>, ''so schließen dürfen'' ''':''' <span style="color:#4C58FF">λy.(¬x=y).x ↔ ¬x=x ↔ <span style="color:#00B000">¬(x=x)</span> ↔ ¬λy.(x=y).x</span> .<span style="color:#FF6000">«</span> <ref>A. FUHRMANN a.a.O. Seite 7, Anmerkung 4 (von mir korrigiert und ergänzt)</ref>
In der Kalkül-Zeile 29 wird das Korollar-1 durch einen <span style="color:#4C58FF">[ Modus ponens ]</span> mit Axiom-3 von der Kalkül-Prämisse-Term :01: ,abgekoppelt‘, d.h. es ist nicht mehr vom Term :01: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ —</span> logisch abhängig. Korollar-1 behält aber die bewiesene Widerspruchsfreiheit von Theorem-1, und ist dann nur mehr von Axiom-1 und Axiom-2 abhängig, was für das Theorem-ANSELMS am Schluss entscheidend ist. Erklärung zu Term :05: Das Ergebnis einer Logik-Operation zwischen Prämissen ist ,regulär‘ <span style="color:#00B000">(├ )</span> den Prämissen zuzurechnen.
====<div class="center"><span style="color:#660066">2. Beweisgang</span></div>====
{|class="wikitable"
|-
! <div class="center"><span style="color:#660066">GÖDELS ontologischer Beweis für Theorem 2, (,Basisbeweis‘)</span></div>
|-
! <span style="color:#00B000">''Terme der erweiterten Prädikatenlogik zweiter Stufe____________„Benennungen“ und durchgeführte Logik-Operationen''</span>
|-
|
<small>
<math>\begin{align}
\text{(Axiom 1.2)} & \quad \neg P\ X \;\Longrightarrow\;\ P\neg X\ & \ & \text{„Wenn X nicht positiv ist, dann ist die Negation ¬X positiv“} \\
\text{(Axiom 3)} & \quad \ P\ G \ & \ & \text{„Göttlichkeit, GOTT-Sein, ist eine pos. Eigenschaft“ ↔ „GOTT ist perfekt“} \\
\text{(Axiom 4)} & \quad \ P\ X \;\Longrightarrow\; \Box \; \ P\ X \ & \ & \text{„Positive Eigenschaften sind notwendig aus sich positiv“} \\
\text{(Definition 1)} &\quad \ G\ x \;\Longleftrightarrow\; \forall X(\ P \ X \Longrightarrow \ X \ x)\ & \ & \text{„x ist genau dann GOTT, wenn x alle positiven Eigenschaften hat“} \\
\text{(Definition 2)} & \quad \ X_{ess}\ x \;\Leftrightarrow X\ x \wedge \forall Y \left(\ Y\ x \Rightarrow \Box \; \forall y (\ X\ y \Rightarrow \ Y\ y)\right) & \ & \text{„X ist genau dann eine wesentliche Eigenschaft von x, wenn x sie hat, und} \\
\text{ } & \quad & \text { } & \;\;\text{alle anderen Eigenschaften Y von x notwendig aus dieser Eigenschaft X folgen“} \\
\text{[RM]} &\quad \ A \;\Longrightarrow\;\ B\; \text{ ├ }\;\Box \; A \Longrightarrow\;\Box\; \ B\ & \ & \text{( :: Modales Prinzip)} \\
\text{(Theorem 2)} &\quad \ G\ x \;\Longleftrightarrow\; \ G_{ess}\ x \ & \ & \text{(,G‘ :: „Göttlichkeit“ ↔ „GOTT“ ↔ „Dasein GOTTES“)} \\
\text{ } &\;\text{„Das Wesen GOTTES ist Dasein“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen ist !} \\
\text{01} &\quad \ G\ x \ & \ & \text{ AE: „Angenommen, x steht für den GOTT der Christen“} \\
\text{02} &\quad \ Y\ x \ & \ & \text{ AE: „Angenommen, GOTT hat die Eigenschaften Y“} \\
\text{03} &\quad \neg P\ Y & \ & \text{ AE: „Angenommen, die Y in GOTT sind nicht positiv“} \\
\text{04} &\quad \neg P \ Y \Rightarrow \ P \neg Y\ & \ &\text{(A1.2):Instanz(X:=Y) :: (Substitution für Eigenschaften) } \\
\text{05} &\quad \ P \neg Y \ & \ & \text {:03:04:[Modus ponens] :: [A, A → B├ B] } \\
\text{06} &\quad \forall X(\ P \ X \Rightarrow \ X \ x)\ & \ &\text{(D1):01:[Modus ponens] :: (logische Schlussregel)} \\
\text{07} &\quad \ P \ X \Rightarrow \ X \ x\ & \ &\text{:06:[ⱯXA(X) ├ A(X)] :: (Quantorenregel)} \\
\text{08} &\quad \ P \neg Y \Rightarrow \neg Y \ x\ & \ &\text{:07:Instanz(X:=¬Y)} \\
\text{09} &\quad \neg Y \ x\ & \ &\text{:05:08:[Modus ponens]} \\
\text{10} &\quad \text{ ├ }\; (Y\ x \wedge \neg Y \ x) \;\Leftrightarrow\;\ F\ & \ & \text{:02:09:[Konjunktion] ⇒ Kontradiktion !} \\
\text{11} &\quad \neg P\ Y \; \Rightarrow \; (Y\ x \wedge \neg Y \ x )\ & \ &\text{:03:10:[├A├B ╞ A → B] :: ''KONDITIONALER BEWEIS''} \\
\text{12} &\quad \neg\neg P\ Y \ & \ &\text{:11:10:[Modus tollendo tollens] :: [A → B,¬B├ ¬A]} \\
\text{13} &\quad \text{ ├ }\; P\ Y \ & \ &\text{:12:NEG; bzw. :03:10:[├¬A→F ╞ A] :: ''INDIREKTER BEWEIS'' :AE:} \\
\text{14} &\quad \ P\ Y \;\Rightarrow\;\Box \; \ P\ Y \ & \ & \text{(A4):Instanz(X:=Y)} \\
\text{15} &\quad \Box \; \ P\ Y \ & \ & \text{:13:14:[Modus ponens]} \\
\text{16} &\quad \ G \ y \Rightarrow \ Y \ y\ & \ &\text{:01:02:[├A├B ╞ A→B]:FUB(x:=y)} \\
\text{17} &\quad \text{ ├ }\; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)\ & \ &\text{:16:[G(y) ├ ⱯyG(y)]} \\
\text{18} &\quad \Box \; \ P\ Y \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)\ & \ &\text{:13:17:[├A├B ╞ A→B]:[RM]} \\
\text{19} &\quad \text{ ├ }\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)\ & \ &\text{:15:18:[Modus ponens]} \\
\text{20} &\quad \ Y\ x \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)\ & \ &\text{:02:19:[├A├B ╞ A→B]} \\
\text{21} &\quad \ (Y\ x \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)) \wedge \ G \ x & \ &\text{:20:01:[Konjunktion] :: [A, B├ A ∧ B]} \\
\text{22} &\quad \ (Y\ x \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ X \ y \Rightarrow \ Y \ y)) \wedge \ X \ x\;\Leftrightarrow\; X_{ess}\ x \ & \ &\text{(D2):KOMM(↔):KOMM(∧):[ⱯYA(Y) ├ A(Y)] wegen :13:} \\
\text{23} &\quad \ (Y\ x \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)) \wedge \ G \ x\;\Leftrightarrow\; G_{ess}\ x \ & \ &\text{:22:Instanz(X:=G)} \\
\text{24} & \quad \text{ ├ }\; G_{ess}\ x \ & \ &\text{:21:23:[Modus ponens]:AE: wegen :30:} \\
\text{25} &\quad \ G\ x \;\Rightarrow\; \ G_{ess}\ x \ & \ & \text{:01:24:[├A├B ╞ A→B] :: Theorem 2.1} \\
\text{26} &\quad \forall X(\ P \ X \Rightarrow \ X \ x)\ & \ &\text{(D1):01:[Modus ponens] } \\
\text{27} &\quad \ P \ X \Rightarrow \ X \ x\ & \ &\text{:26:[ⱯXA(X) ├ A(X)]} \\
\text{28} &\quad \ P \ G \Rightarrow \ G \ x\ & \ &\text{:27:Instanz(X:=G)} \\
\text{29} &\quad \text{ ├ }\; G \ x\ & \ &\text{(A3):28:[Modus ponens]} \\
\text{30} &\quad \ G_{ess}\ x \;\Rightarrow \ G \ x\ & \ &\text{:24:29:[├A├B ╞ A→B] :: Theorem 2.2 } \\
\text{31} &\quad \ G\ x \;\Longleftrightarrow\; \ G_{ess}\ x \ & \ & \text{:25:30:[Konjunktion]:BIKONDITIONAL :: [(A→B) ∧ (B→A) ↔ (A↔B)] } \\
\text{(Theorem 2)} &\; \text{„Dasein, GOTT-Sein, ist das Wesen GOTTES“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen war ! } \\
\text{32} &\quad \text{ ├ }\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ (x = y))\ & \ & \text{:19:Instanz(Y:=(x=..))} \\
\text{33} &\quad \ G\ x \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ (x = y))\ & \ & \text{:01:32:[├A├B ╞ A→B]} \\
\text{(Korollar 2)} & \;\text{„Es gibt notwendig höchstens einen GOTT“} & \ & \text{„Wenn es GOTT gibt, dann gibt es für jede mögliche Welt nur einen GOTT“} \\
\end{align}</math>
</small>
|}
<span style="color:#00B000"><small>(In den Kalkül-Zeilen 16, 18, 31 mussten zwei-, und in Zeile 22 drei Kalkül-Schritte, d.h. Logik-Operationen in eine Zeile zusammengezogen werden, weil der Parser dieser speziellen Mathematik-Funktion in Wikibooks jedes Mal wegen Puffer-Überlauf abstürzt, wenn zu den bestehenden Zeilen noch eine neue Zeile, oder ein Text-Element, zusätzlich eingefügt wird. Das vermindert etwas die Transparenz des Kalküls.)</small></span>
Anmerkung-2 ''':''' <span style="color:#00B000">(Dieser Beweisgang kommt auch ohne das ,unbestimmte‘ Konjunkt <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Xx'''‘ —</span> in der Definition-2 zum gleichen Ergebnis, und wird dadurch um eine Zeile verkürzt ''':''' Zeile 21 entfällt, und <span style="color:#4C58FF">[ KOMM(∧) ]</span> ist unnötig. Dieses Konjunkt wird hier ebenfalls schon in der Kalkül-Prämisse :01: <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx'''‘ —</span>, als ,Annahme‘ gesetzt, vorentschieden und ,bestimmt‘ mit der <span style="color:#4C58FF">[ Instanz(X:=G) ]</span>. Es war also logisch korrekt, dass GÖDEL, in seiner Notiz vom 10. Feb. 1970 zum ontologischen Beweis, dieses Konjunkt weggelassen hat, was ihm von Kommentatoren als ein Flüchtigkeitsfehler angerechnet worden war. Der gesamte 2. Beweisgang bewegt sich im Geltungsbereich der Prämisse Term :01:, d.h. ist in jeder Zeile von der Annahme abhängig ''':''' die Variable <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''x'''‘ —</span> steht für den GOTT der Christen. In der Kalkül-Zeile 33 wird mit Korollar-2 diese Abhängigkeit, für den Term :32:, explizit dargestellt.)</span>
Der Beweisgang geht mit der Prämisse :01: prinzipiell, als Voraussetzung, von der Existenz eines GOTTES aus. Im 1. Beweisgang wurde bewiesen, dass die von GÖDEL ,postulierten‘ <span style="color:#FF6000">»''allgemeinen positiven Eigenschaften, Vollkommenheiten, Perfektionen'', <span style="color:#00B000">[ die sog. ,Transzendentalien‘ ]</span> ''konsistent''«</span>, d.i. widerspruchsfrei sind. Hier, in diesem Beweisgang wird nun die Prämisse vom 1. Beweisgang, <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PX'''‘ —</span>, im Bezug auf GOTT hinterfragt ''':''' Gibt es auch in GOTT so Etwas, wie <span style="color:#FF6000">»''Vollkommenheit, Positives, Perfektes''«</span> '''?''' Die ,Annahme‘ jedoch, dass es <span style="color:#FF6000">»''in GOTT keine Vollkommenheit, nichts Positives, nichts Perfektes''«</span> <span style="color:#00B000">(keine Transzendentalien)</span> gibt, <span style="color:#00B000">(Prämisse Term :03:)</span>,<span style="color:#4C58FF"> — ‚'''¬PY'''‘ —</span>, d.h. dass die <span style="color:#00B000">(wesentlichen)</span> Eigenschaften in GOTT keine <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheiten“</span> seien, führt aber zu einem unlösbaren Widerspruch, <span style="color:#00B000">(Term :10:)</span>. Mit Term :13:, als 1. Hauptergebnis, ist damit, — als ,neue‘ Prämisse, <span style="color:#00B000">(ersetzt Term :03:)</span> —, definitiv ,bewiesen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ , d.h. es ist ,wahr‘)</span>, dass alle Eigenschaften, die hier mit <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Y'''‘ —</span> symbolisiert werden, <span style="color:#FF6000">„positive Eigenschaften“</span>, d.h. <span style="color:#FF6000">„Perfektionen“</span> sind, von denen das Kalkül ,annimmt‘, <span style="color:#00B000">(Prämissen Term :01:, Term :02: und speziell Term :16:)</span>, dass der GOTT der Christen sie besitzt. Alle ,Wesenseigenschaften‘ in GOTT ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Y'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, die durch den Term :13:, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PY'''‘ —, </span> dargestellt werden, sind somit <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheiten“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span><span style="color:#00B000">, (,ultimative Transzendentalien‘, aller ,Grade‘)</span>. Damit ist definitiv ‚bestätigt‘, <span style="color:#00B000">( ╞ , es ist ,wahr‘)</span>, was mit Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, schon ‚angenommen‘ worden ist ''':''' <span style="color:#FF6000">„GOTT ist perfekt; er hat alle positiven Eigenschaften“</span>; und auch Definition-1 ist damit ,verifiziert‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">„GOTT ist genau deswegen GOTT, weil er, als GOTT, positive Eigenschaften aller Grade in sich schließt“</span>; entsprechend dem Quelltext bei LEIBNIZ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist ein Wesen von äußerster Größe und Vollkommenheit, das alle Grade derselben in sich schließt''«</span>. Immer vorausgesetzt, <span style="color:#00B000">(,angenommen‘)</span>, man glaubt an GOTT ''':''' <span style="color:#00B000">(Term :01:)</span>. <span style="color:#00B000">(Der ,Schlüsselbegriff‘ <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span> ist der ,Schlüssel‘ zur Erkenntnis, dass GOTT ,notwendig‘, sowohl ,wesentlich‘ für uns, als auch an sich ,grundlos‘, immer schon ,da‘ ist.)</span> Hier, <span style="color:#00B000">(im 2. Beweisgang)</span>, hat Axiom-1, <span style="color:#00B000">(im Term :04:)</span>, sicher gestellt, dass die Eigenschaften in GOTT, <span style="color:#00B000">(Definition-1; Term :06:)</span>, tatsächlich <span style="color:#FF6000">„ultimativ positiv, perfekt und vollkommen“</span> sind ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PY'''‘ —</span>. Das GÖDEL-Axiom-1 bezieht seine ,Potenz‘ aus dem Prinzip vom ,auszuschließenden‘ Widerspruch ''':''' eine Eigenschaft kann nicht zugleich ,positiv‘ und ,nicht positiv‘ sein '''!'''
Formal lässt sich das 2. Hauptergebnis, Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''↔'''G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span> ''':''' schon aus Term :23: in diesem Beweisgang mit der <span style="color:#4C58FF">[ Vereinfachung ] :: [ A∧B ├ B ]</span> ohne Weiteres ,regulär‘ ableiten, — analog zu den Vorgehensweisen bei A. FUHRMANN und G.J. WIRSCHING. <span style="color:#00B000">(Beide Aussagen dieser ,Konjunktion‘ sind ,gleichwertig‘, daher partizipiert das Theorem-2 auch am Ergebnis der Widerspruchsfreiheit von Term :13:, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PY'''‘ —</span>, dem 1. Hauptergebnis.)</span> Der hier gewählte, etwas längere Weg zum Ergebnis, soll die innere Struktur und Abhängigkeit der Ergebnisse von bestimmten Voraussetzungen offen legen, und ihren ,Zweck‘ verdeutlichen. Die beiden Hauptergebnisse im Basisbeweis gehen vom vorgefundenen und traditionell vorgegebenen Begriff von ,GOTT‘ aus, <span style="color:#00B000">(Term :06:, Term :16: und Term :26:)</span>. Das ,bewiesene‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> 1. Hauptergebnis, hier im 2. Beweisgang, Term :13: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PY'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''die Eigenschaften in GOTT sind vollkommen, d.h. sind die ultimativen Transzendentalia''«</span>, rechtfertigt, bzw. verifiziert sowohl Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, als auch die Definition-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔∀X(PX→Xx)'''‘ —</span>, für die Annahme ''':''' den ,GOTT der Christen‘, der als GOTT alle Grade der Vollkommenheit in sich schließt. Und das ebenfalls ,bewiesene‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> 2. Hauptergebnis, hier im selben Beweisgang, Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''↔'''G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''das Wesen GOTTES ist sein eigenes Sein''«</span>, rechtfertigt, bzw. verifiziert sowohl Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>, als auch die Definition-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x ↔ ∀X(X'''<sub>ess</sub>'''x →□∃yXy)'''‘ —</span>, für die Wesenseigenschaft ''':''' ,notwendige Existenz‘, und widerlegt den Einwand KANTS, für den Spezialfall ''':''' GOTT. Zwei Axiome und zwei Definitionen von GOTT und seinen Vollkommenheiten werden durch die Ergebnisse im Basisbeweis des GÖDEL-Kalküls in unserer realen Welt als ,wahr‘, <span style="color:#00B000">(genauer als ,widerspruchsfrei‘)</span>, und, — im Rahmen des christlichen Glaubens —, als ,annehmbar‘ bestätigt. <span style="color:#00B000">(Anmerkung zu Term :24: ''':''' eine Prämisse ist regulär-,modal‘ immer ,frei‘ wählbar.)</span>
Zusammengefasst heißt das ''':''' die ,strittige‘ Begründung der ,methodologischen‘ Prämisse des GÖDEL-Kalküls ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(Prämisse, Term :01:)</span>, weil <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(Korollar-1)</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> steht für den GOTT der Christen, für den es ohne Widerspruch denkbar ist, dass es ihn gibt''«</span>, <span style="color:#00B000">(ANSELMS Prinzip, trotz der ,Warnung‘ KANTS)</span>, ist ,wahr‘ und für uns ,annehmbar, denn es ist auch, auf Grund der Ergebnisse des 2. Beweisganges, in unserer realen Welt ,wahr‘ und ,annehmbar‘, weil schon als ,widerspruchsfrei‘ verifiziert ''':''' der GOTT der Christen <span style="color:#00B000">(Term :01:)</span> ,existiert‘ für uns ,notwendig‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx→E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(d.i. das ,regulär‘-mögliche Korollar sowohl im 2. als auch im 3. Beweisgang)</span>, denn dieser GOTT ist aus sich ,vollkommen‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PG'''‘ —</span>, und zu seiner ,Vollkommenheit‘ <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span> gehört auch notwendig sein ,Existieren‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>. <span style="color:#00B000">(Jeder dieser Terme ist im Geltungsbereich der Prämisse Term :01: als ,wahr‘ und ,annehmbar‘ bewiesen.)</span> Das ist der ,Kern‘ des ontologischen Arguments, und somit ist auch diese ,strittige‘ Begründung der Prämisse des GÖDEL-Kalküls mit den Maßstäben der modernen Logik <span style="color:#FF6000">»''durchaus vereinbar''«</span>, d.h. sie ist logisch ,richtig‘ und, im Kontext des christlichen Glaubens, vernünftig. Die Annahme des Gegenteils zu dieser Prämisse ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''¬◇∃xGx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Es ist undenkbar, dass es diesen GOTT gibt''«</span>, führt jedoch, unabhängig von jeder Glaubensüberzeugung, zu einem Widerspruch — ist unlogisch und daher ,falsch‘, <span style="color:#00B000">(siehe Anhang ''':''' Widerlegung)</span>. Die Behauptung einer ,formalen Unentscheidbarkeit‘ zu den Annahmen über die Existenz GOTTES, ob oder nicht, <span style="color:#00B000">(d.h. ein ,methodologischer‘ Agnostizismus)</span>, ist gegen jede ,Logik‘; und ist auch ,falsch‘. Denn aus dem, im Kalkül abgeleiteten, Widerspruch aus der einen Annahme, und damit ihrer Unrichtigkeit, folgt notwendig die Richtigkeit der gegenteiligen Annahme. Damit ist eine klare Entscheidung getroffen.
Mit dem 2. Hauptergebnis, Theorem-2 ''':''' <span style="color:#FF6000">»'',Dasein‘ ist das ,Wesen‘ GOTTES''«</span>, folgt die GÖDEL-Axiomatik der philosophisch-<span style="color:#4C58FF">,theologischen‘</span> Tradition der ,Rede von GOTT‘ seit ARISTOTELES, und schließt sich damit formal-syntaktisch zugleich auch der religiösen Überzeugung der Christen an, die glauben, dass GOTT, als unser Vater, aus Liebe, in seinem Sohn, JESUS CHRISTUS, für uns immer schon <span style="color:#FF6000">»''da''«</span> ist, <span style="color:#00B000">(der Sohn ist koinzident ,eins‘ mit GOTT, dem Vater und dem GEIST)</span>, wirksam in und durch seine <span style="color:#4C58F0">„Kirche“</span>, im HEILIGEN GEIST, bis ans Ende der Zeit. Das ist das, <span style="color:#FF6000">»''was''«</span> GOTT eigentlich für uns ausmacht, — die Selbstmitteilung seines unergründlichen Wesens in den Sakramenten der <span style="color:#4C58F0">„Kirche“</span> ''':''' <span style="font-family: Times;"><big>‘אֶֽהְיֶ֖ה אֲשֶׁ֣ר אֶֽהְיֶ֑ה‚</big></span> <span style="color:#00B000">| ‚eh'jeh asher eh'jeh‘ |</span> <span style="color:#CC66FF">»''Ich bin da für euch und für immer, als der ich ''<span style="color:#00B000">[ immer schon gewesen ]</span> ''bin''«</span>; <span style="color:#00B000">(d.i. das <span style="color:#4C58FF">,theologisch‘</span>-exegetische ,Axiom‘ der Christen, und die <span style="color:#4C58FF">,theologisch‘</span> korrekte Explikation der ,regulären‘ Kalkül-Prämisse Term :01: <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx'''‘ —</span>, jeweils im 2. und 3. Beweisgang)</span>. Das heißt aber nicht, dass der Autor des Kalküls sich mit diesem Glauben identifiziert hat, <span style="color:#00B000">(,hat‘ er auch nicht)</span>, oder dass der Leser des ontologischen Beweises von Kurt GÖDEL sich damit identifizieren muss, wenn er dessen <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> anerkennt.
Zur erweiterten <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Explikation der Kalkül-Prämisse ''':''' Die <span style="color:#4C58F0">„Kirche“</span> ist das ,Meisterwerk‘ GOTTES ''':''' In ihr ist es GOTT gelungen, etwas Göttliches und Unzerstörbares in unsere korrupten Welt einzupflanzen ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx→E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Etwas Göttliches existiert notwendig, d.h. ,unzerstörbar‘ in unserer Welt''«</span>. Sie ist, durch die Menschwerdung des GOTTES Sohnes, JESUS CHRISTUS, dessen <span style="color:#4C58F0">„Leib“</span> die <span style="color:#4C58F0">„Kirche“</span> ist, untrennbar mit Menschen verbunden, die schon, von allem Anfang an, und jetzt immer noch, durch die Sünde korrumpiert sind. Mit ihr will und wird GOTT unsere Welt und die Menschheit, bis ans Ende der Zeit, von der Sünde und von deren Konsequenz, dem <span style="color:#00B000">(ewigen)</span> Tod <span style="color:#4C58FF">„erlösen“</span>, <span style="color:#00B000">(jedoch nicht ohne die Zustimmung des Menschen)</span>. Mit dieser Explikation wird die Tragweite des ontologischen Arguments ANSELMS, und damit auch die <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span> Relevanz der GÖDEL-Axiomatik erkennbar. Immer vorausgesetzt, <span style="color:#00B000">(,angenommen‘)</span>, man glaubt an GOTT, <span style="color:#00B000">(Term :01:)</span>.
====<div class="center"><span style="color:#660066">3. Beweisgang</span></div>====
{|class="wikitable"
|-
! <div class="center"><span style="color:#660066">GÖDELS ontologischer Beweis für Theorem 3, (ANSELMS Theorem)</span></div>
|-
! <span style="color:#00B000">''Terme der erweiterten Prädikatenlogik zweiter Stufe___________________„Benennungen“ und durchgeführte Logik-Operationen''</span>
|-
|
<small>
<math>\begin{align}
\text{(Axiom 5)} & \quad P\ E_{not}\; \ & \text { } & \text{„Notwendige Existenz ist eine positive Eigenschaft“} \\
\text{ } & \text{( :: Das ist nur dann wahr, wenn ,Dasein‘ und ,Wesen‘ } & \ & \text{( :: dagegen KANT : ,Existenz‘ ist keine ,Eigenschaft‘,} \\
\text{ } & \;\;\text{in eins zusammenfallen ! ARISTOTELES : Theorem-2)}\ & \ & \;\;\text{,Sein‘ ist für alles, was existiert, kein ,reales Prädikat‘ ! )} \\
\text{(Definition 1)} &\quad \ G\ x \;\Longleftrightarrow\; \forall X(\ P \ X \Longrightarrow \ X \ x)\ & \ & \text{„x ist genau dann GOTT, wenn x alle positiven Eigenschaften hat“} \\
\text{(Definition 3)} & \quad \ E_{not}\ x \;\Longleftrightarrow\;\ \forall X \left(\ X_{ess}\ x \Longrightarrow \Box \; \exists y \ X\ y \right) & \ & \text{„Notwendige Existenz ist genau dann eine Eigenschaft von x, wenn} \\
\text{ } & \quad & \ & \;\;\text{alle wesentl. Eigenschaften von x notwendig instanziiert sind“} \\
\text{(Korollar 1)} & \quad \Diamond \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{„Es ist widespruchsfrei möglich, dass es GOTT gibt“} \\
\text{(Theorem 2)} &\quad \ G\ x \;\Longleftrightarrow\; \ G_{ess}\ x \ & \ &\text{„Dasein, GOTT-Sein, Existenz ist das Wesen, die Essenz GOTTES“} \\
\text{(Korollar 2)} &\quad \ G\ x \;\Longrightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Longrightarrow \ (x = y))\ & \ &\text{„Wenn es GOTT gibt, dann gibt es notwendig nur einen GOTT“} \\
\text{(Theorem 3)} & \quad \Diamond \; \exists x \ G \ x \;\Longrightarrow\; \Box \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{( :: ANSELMS Prinzip)} \\
\text{ } & \text{„Weil es widerspruchsfrei möglich ist, dass es GOTT gibt,} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen ist !} \\
\text{ } & \;\;\text{ist der Glaube, dass es GOTT wirklich gibt, widerspruchsfrei“} \\
\text{01} & \quad \ G \ x\ & \ & \text{ AE: „Angenommen, x steht für den GOTT der Christen“} \\
\text{02} & \quad \forall X(\ P \ X \Rightarrow \ X \ x)\ & \ & \text{(D1):01:[Modus ponens] :: (logische Schlussregel)} \\
\text{03} & \quad \ P \ X \Rightarrow \ X \ x\ & \ & \text{:02:[ⱯXA(X) ├ A(X)] :: (Quantorenregel)} \\
\text{04} & \quad \ P \ E_{not}\;\Rightarrow \ E_{not}\ x\ & \ & \text{:03:Instanz(X:= Enot) :: (Substitution für Eigenschaften)} \\
\text{05} & \quad \ E_{not}\ x\ & \ & \text{(A5):04:[Modus ponens] :: [A, A → B├ B]} \\
\text{06} & \quad \forall X \left(\ X_{ess}\ x \Rightarrow \Box \; \exists y \ X\ y \right) & \ & \text{(D3):05:[Modus ponens]} \\
\text{07} & \quad \ X_{ess}\ x \Rightarrow \Box \; \exists y \ X\ y & \ & \text{:06:[ⱯXA(X) ├ A(X)]} \\
\text{08} & \quad \ G_{ess}\ x \Rightarrow \Box \; \exists y \ G\ y & \ & \text{:07:Instanz(X:= G)} \\
\text{09} & \quad \ G_{ess}\ x \ & \ & \text{(Th2):01:[Modus ponens]} \\
\text{10} & \quad \text{ ├ }\;\Box \; \exists x \ G\ x & \ & \text{:08:09:[Modus ponens]:FUB(y:=x) :: (Freie-Um-Benennung der Var.)} \\
\text{ } & \text{„Es gibt GOTT wirklich, für jede mögliche Welt“} & \ & \Longleftarrow\; \text{1. Hauptergebnis !} \\
\text{11} & \quad \;\Diamond \exists x \ G \ x \;\Longrightarrow \; \Box \; \exists x \ G\ x & \ & \text{(K1):10:[├A├B ╞ A→B] :: ''KONDITIONALER BEWEIS''} \\
\text{(Theorem 3)} & \;\text{„Weil es widerspruchsfrei möglich ist, dass es GOTT gibt,} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen war ! 2. Hauptergebnis ! } \\
\text{ } & \;\;\text{ist der Glaube, dass es GOTT wirklich gibt, widerspruchsfrei“} \\
\text{12} & \quad \;\Box \; \forall y(\ G \ y \Longrightarrow \ (x = y))\ & \ &\text{(K2):01:[Modus ponens]} \\
\text{13} & \quad \;\Box \; (\exists x \ G\ x \wedge \; \forall y(\ G \ y \Longrightarrow \ (x = y)))\ & \ & \text{:10:12:[Konjunktion]:DIST(□∧)} \\
\text{(Korollar 3)} & \;\text{„Es gibt notwendig genau nur einen GOTT“} & \ & \text{„Es gibt für jede mögliche Welt nur den GOTT der Christen“} \\
\end{align}</math>
</small>
|}
Anmerkung-3 ''':''' <span style="color:#00B000">(Ein Theorem und zwei Korollare, aus den beiden vorhergehenden Beweisgängen, werden hier, im 3. Beweisgang, zu ,Axiomen‘, die das Theorem-ANSELMS und sein Korollar mit-verifizieren und bestätigen.)</span>
Dieser Beweisgang ist das Ziel aller Bemühungen. Hier wird der sog. ,ontologische Gottesbeweis‘ nach ANSELM von Canterbury formal-syntaktisch dargestellt und als logisch nachvollziehbar von GÖDEL bestätigt. Damit hat er aber auch klar gestellt, dass der ontologische Beweis ANSELMS kein Beweis für die ,Existenz‘ des GOTTES der Bibel sein kann, bzw. sein ,will‘ ''':''' Denn mit der Prämisse, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(Term :01:, wie auch schon im ,Basisbeweis‘, und ausformuliert hier in Term :02:, mit der Definition für GOTT)</span>, wird mit dem traditionellen, abendländischen ,GOTT-Glauben‘, der ,glaubt‘, dass der Gott der Christen tatsächlich existiert, — methodologisch als ,Annahme‘ —, der Beweisgang schon regulär und explizit eröffnet, aus dem sich dann, logisch korrekt, mit Hilfe der GÖDEL-Axiome und Definitionen, das ,Theorem ANSELMS‘ ergibt; <span style="color:#00B000">(hier jedoch, mit Günther J. WIRSCHING, ohne den Umweg bei GÖDEL über das modale Axiom-BECKER ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇□A→□A'''‘ —</span>, das André FUHRMANN recherchiert hat)</span>. GÖDEL verwendet zur Darstellung des sog. ,ontologischen Gottesbeweises‘ nach ANSELM die Struktur eines modal-logischen Kalküls. Ein modal-logisches Kalkül ist ein genau geregeltes Schema, in dem bei bestimmten ,Annahmen‘ <span style="color:#00B000">(Axiome, Definitionen, Prämissen)</span> etwas anderes als das Vorausgesetzte auf Grund des Vorausgesetzten mit Notwendigkeit folgt. Entsprechend der ,Modalität‘ der sechs ,modal‘ notwendigen Voraussetzungen, hier, für den 3. Beweisgang, die in den <span style="color:#00B000">(und durch die)</span> beiden vorhergehenden Beweisgängen schon als ,modal‘ wahr, bzw. als annehmbar verifiziert und/oder ,bewiesen‘ wurden, sind auch die beiden ,Schlusssätze‘ <span style="color:#00B000">(Theorem-3 und Korollar-3)</span> ,modal‘ wahr, bzw. annehmbar '''!''' Die Wahl der Prämisse :01: dagegen ist nicht ,modal‘ notwendig, sondern beruht auf einer freien Entscheidung, und damit ist auch ihre Interpretation eine freie Entscheidung, mit der Voraussetzung, dass man das Kalkül mit Theoremen aus der <span style="color:#4C58FF">„christlichen Theologie“</span> evaluieren, und damit interpretieren will. Dazu berechtigt die Genese des Kalküls. Der Glaube an den GOTT der Christen ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, beruht immer auf einer freien Entscheidung. Das Kalkül, als solches, unabhängig von jeder Interpretation seiner Syntax, ist genau dann ,allgemein‘ <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span>, d.h. ,ist allgemein gültig‘, wenn es gültigen Logik-Regeln folgt. Die Bestimmung seiner Syntax jedoch, d.h. seine Interpretation, unterliegt hermeneutischen Kriterien, die nicht von Logik-Regeln abhängen, wie hier ''':''' <span style="color:#FF6000">»''(unabhängig von der zufälligen Struktur der Welt). Nur dann sind die Axiome wahr''«</span>, wie GÖDEL selbst hinzufügt. Mit der, — von GÖDEL eingeforderten —, ‚Unabhängigkeit‘ der Kalkül-Axiome von der zufälligen Struktur der Welt, wird implizit für das Kalkül auch festgelegt, dass <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span> ‚unabhängig‘ von der zufälligen <span style="color:#00B000">(Raum-Zeit-)</span>Struktur unserer vergänglichen Welt, und daher ,zeitlos-ewig‘ ist, <span style="color:#00B000">(was <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> korrekt ist)</span>, begründet durch Definition-1 und Axiom-3. Aus der zeitlosen Ewigkeit GOTTES folgt, dass GOTT, <span style="color:#FF6000">„unverursacht“ <span style="color:#00B000">|</span> „grundlos“</span>, für uns immer schon ‚da‘ ist, denn bei Zeitlosigkeit gibt es keinen ,zeitlichen‘ und damit auch keinen ,ontologischen‘ Unterschied zwischen ‚Ursache‘ und ‚Wirkung‘. Beides ist dann koinzident ,eins‘ ''':''' wie ,Wesen‘ und ,Dasein‘ in GOTT, bzw. wie ,Begriff‘ und ,Sein‘, oder ,Möglichkeit‘ und ,Wirklichkeit‘. <span style="color:#00B000">(Man vergleiche damit auch die ,postulierte‘ Einheit von ,Erkenntnisobjekt‘ und ,Erkenntnissubjekt‘ im ,Gott‘ des ARISTOTELES ''':''' im <span style="color:#FF6000">»<span style="color:#00B000">[ selbstbewussten ]</span> ''Erkennen seiner Erkenntnis''<span style="color:#00B000">[-Tätigkeit ]</span>«<span style="color:#00B000"> | </span>„<span style="font-family: Times;"><big>νοήσεως νόησις</big></span>“<span style="color:#00B000"> | </span>„noêseôs noêsis“</span> <small>(‚<span style="font-family: Times;"><big>''Metaphysik''</big></span>‘ XII 9, 1074b34)</small>, im Vollzug seiner Funktion als ,unbewegtes Bewegungsprinzip‘, als <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>πρῶτον κινοῦν ἀκίνητον</big></span>“<span style="color:#00B000"> | </span>„prôton kinoûn akinêton“</span> der Welt, das alles Übrige <span style="color:#FF6000">»''wie ein Geliebtes''«<span style="color:#00B000"> | <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ὡς ἐρώμενον</big></span>“</span> | <span style="color:#FF6000">„hôs erômenon“</span> bewegt; d.h. christlich ''':''' <span style="color:#FF6000">»''aus Liebe''«</span> ,entstehen‘ lässt.)</span>
Anmerkung-4 ''':''' Das <span style="color:#00B000">(im 2. Beweisgang)</span> schon bewiesene Theorem-2, d.i. die Koinzidenz von <span style="color:#FF6000">„Sein“</span> und <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span> in GOTT, <span style="color:#00B000">(‚Existenz‘</span> und <span style="color:#00B000">‚Essenz‘)</span>, rechtfertigt sowohl Axiom-5 als auch die Definition-3, und widerlegt den Einwand KANTS. Somit ist deren Setzung <span style="color:#00B000">(hier, im 3. Beweisgang)</span> korrekt, und durch das Theorem-2 schon vorbestimmt und bestätigt, d.h. beide sind ,wahr‘ und annehmbar, da sie durch die Gültigkeit von Theorem-2 ,verifiziert‘ worden sind. Damit wird klar erkennbar, dass das Theorem-2 tatsächlich die Basis des GÖDEL-Kalküls ist. Und wenn damit Axiom-5 im GÖDEL-Kalkül ‚gerechtfertigt‘ ist, dann ist auch, <span style="color:#00B000">(als Voraussetzung dafür)</span>, das Axiom-4 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX → □PX'''‘ — ''':''' </span> <span style="color:#FF6000">»''Positive Eigenschaften'', <span style="color:#00B000">[ ,Transzendentalia‘ ]</span>, ''sind notwendig aus sich'', <span style="color:#00B000">[ von Natur aus ]</span>, ''positiv''«</span>, im 2. Beweisgang erklärbar, in dem die ‚Positivität‘, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, einer Eigenschaft schon als ‚notwendig‘, <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span>, charakterisiert worden ist, äquivalent zu Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>, in dem die ‚Notwendigkeit‘, <span style="color:#4C58FF">— <sub>not</sub> —</span>, <span style="color:#00B000">(der Existenz <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''‘ —</span>)</span>, dann als ‚positive‘ Eigenschaft, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, ‚bestimmt‘ wird; <span style="color:#00B000">(unter der speziellen Voraussetzung, dass <span style="color:#FF6000">„Existieren“</span> definitiv als eine <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaft“</span> in GOTT ,instanziiert‘ ist; vgl. Definition-3. Eine ,bestimmte‘ Eigenschaft ist genau dann ,instanziiert‘, wenn sie an einem Träger real ,existiert‘. Definition-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x ↔ ∀X(X'''<sub>ess</sub>'''x →□∃yXy)'''‘ —</span>, besagt, dass die, von GÖDEL postulierte, <span style="color:#FF6000">„notwendige Existenz“</span> zu den ,ultimativen‘ Transzendentalia in GOTT gehört. Genauer ''':''' Sie ist die ,Summe‘ aller Transzendentalia.)</span> Zum Axiom-4, <span style="color:#00B000">(bzw. zum Term :14:, im 2. Beweisgang)</span>, erklärt GÖDEL in seinen Notizen zum Kalkül ''':''' <span style="color:#FF6000">»''da es'' <span style="color:#00B000">[ das Notwendigsein, <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span> ]</span> ''aus der Natur der'' <span style="color:#00B000">[ positiven ]</span> ''Eigenschaft folgt'', <span style="color:#00B000">[ deren Positivität, im selben Beweisgang, mit Term :13: vorher schon ,bewiesen‘ (╞ ) worden ist ]</span>«</span>.
Der Unendliche, GOTT, — im Glauben der Christen —, ist deswegen ,notwendig für uns da‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx→E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span>, weil er als GOTT ,vollkommen‘, ,perfekt‘ und absolut ,positiv‘, d.h. absolut ,gut allein‘ ist, ohne jede Negativität ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>; <span style="color:#00B000">(was auch schon im 2. Beweisgang mit Term :13: verifiziert wurde)</span>. Und wenn GOTT ,vollkommen‘, ,perfekt‘, ,positiv‘, und absolut ,gut‘ ist, dann ist er das auch ,notwendig aus sich‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG → □PG'''‘ — ::</span> <span style="color:#00B000">(als Zusatz-Korollar im 2. Beweisgang mit Axiom-4 und der <span style="color:#4C58FF">[ Instanz(X:=G) ]</span>)</span>, d.h. ,aus seinem Wesen‘. Das ist gerade das, ,was‘ GOTT als GOTT ausmacht ''':''' sein ,Wesen‘, bzw. seine <span style="color:#FF6000">„Natur“</span>. Zusammen mit der Definition-1 für GOTT, <span style="color:#00B000">(und der Definition-2 ''':''' Alle Wesenseigenschaften hängen notwendig gleichwertig aus sich zusammen)</span>, ist dieses, aus der <span style="color:#FF6000">„Natur“</span> GOTTES sich ergebende, ‚Notwendigsein‘, <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span>, aller ‚positiven‘ Eigenschaften im Axiom-4, und ihr logischer Zusammenhang, d.i. die Koinzidenz aller ,Vollkommenheiten‘ im Unendlichen, GOTT, ihr ,Zusammenfallen in eins‘, die entscheidende Voraussetzung, aus der sich dann für GÖDEL <span style="color:#00B000">(im 2. Beweisgang)</span> auch der logische Zusammenhang, bzw. die ontologische Identität, <span style="color:#00B000">(die Koinzidenz)</span>, von <span style="color:#FF6000">„Dasein“</span> und <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span> in GOTT, im Basis-Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span> mit Notwendigkeit ergibt. Das Theorem-2 ist dann, in weiterer Folge, die ,modal‘ notwendige, d.h. die transzendentale Voraussetzung auch für den Konsequenz-Teil im Theorem ANSELMS, <span style="color:#00B000">(Term :09: hier im 3. Beweisgang)</span>. <span style="color:#FF6000">„Positive Eigenschaften“<span style="color:#00B000"> | </span>„Vollkommenheiten“</span> sind ,immer‘ auch <span style="color:#FF6000">„notwendige Eigenschaften“</span>, daher ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>. Das ,Dasein‘, die <span style="color:#FF6000">„Existenz“</span> ist ,immer‘ etwas <span style="color:#FF6000">„Positives“</span>, speziell in GOTT, dem Schöpfer jeder ,Existenz‘, bzw. allen ,Seins‘. Axiom-4 begründet im GÖDEL-Kalkül das Basis-Theorem-2, und ,verankert‘ dieses Theorem damit zugleich in der <span style="color:#4C58FF">,theologisch‘</span>-philosophischen Tradition der ,Rede von GOTT‘ bei ARISTOTELES, — AVICENNA, — ANSELM, — DESCARTES, — LEIBNIZ, — HEGEL, — und bei GÖDEL mit äußerster ,logischer‘ Klarheit.
Anmerkung-5 ''':''' Der ‚Schlüsselbegriff‘ in diesem Kalkül ''':''' <span style="color:#FF6000">„positive Eigenschaft“</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit“<span style="color:#00B000"> | </span>„Perfektion“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ — </span>, dominiert alle Axiome des GÖDEL-Kalküls, jedoch ohne inhaltlich genauer ‚bestimmt‘ worden zu sein. Für <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ — </span> gibt es keine explizite Definition '''!''' <span style="color:#00B000">(Das Theorem-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX→◇∃xXx'''‘ —</span>, besagt nur, dass die ,postulierten‘, positiven Eigenschaften, die <span style="color:#FF6000">„Transzendentalia“</span>, formal miteinander verträglich, d.h. ‚widerspruchsfrei‘ sind, wegen Axiom-2. Axiom-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX ∧ □∀x(Xx→Yx)→PY'''‘ —</span>, besagt, dass positive Eigenschaften ,gleichwertig‘ sind, d.h. gleich ,wahr‘ sind, weil sie ,notwendig‘, <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span>, aus sich, alle paarweise mit- und voneinander ,impliziert‘ sind, sich gegenseitig ,einschließen‘, und damit eine Einheit bilden, d.h. in GOTT ,eins‘ sind. Axiom-2 ist somit zugleich eine ,indirekte‘ Definition für ,positive‘ Eigenschaften ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>. Definition-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>'''x ↔ Xx ∧ ∀Y(Yx→ □∀y(Xy→Yy))'''‘ —</span>, besagt ''':''' Weil die ,gleichwertigen‘, positiven Eigenschaften sich gegenseitig implizieren, und damit notwendig von einander abhängen, d.h. koinzident in GOTT ,eins‘ sind, — wenn <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> für GOTT steht —, sind sie somit auch die ,wesentlichen‘ Eigenschaften, die <span style="color:#FF6000">„ultimativen Transzendentalia“</span>, in GOTT, der, wesentlich und exklusiv, notwendig ,Einer‘ ist. Fußnote zu Definition-2 in der GÖDEL-Notiz ''':''' <span style="color:#FF6000">»''any two essences of x are nec. equivalent''«</span>. Die paarweise, notwendige Äquivalenz von zwei beliebigen Wesenseigenschaften der Individuum-Variable <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span>, wird hier, spezifisch für GOTT, d.h. wenn <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> für GOTT, dem einen, steht, zur <span style="color:#FF6000">„Koinzidenz“</span>, — zum paarweise ,Zusammenfallen in eins‘ —, dem inneren Zusammenhang aller seiner <span style="color:#FF6000">„ultimativen“</span> Vollkommenheiten, d.h. aller <span style="color:#FF6000">„Transzendentalia“</span> und Zuschreibungen, in dem Unendlichen, GOTT.)</span>
In den entscheidenden ‚Schlusssätzen‘ des Kalküls ist der ‚Schlüsselbegriff‘ verschwunden. Hier ist nur mehr von GOTT, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, die Rede ''':''' Korollar-1, <span style="color:#FF6000">„Es ist definitiv denkbar, dass es GOTT gibt“</span>, Theorem-2, <span style="color:#FF6000">„Dasein, GOTT-Sein, Göttlichkeit ist das Wesen GOTTES“</span>, Theorem-3, <span style="color:#FF6000">„Weil GOTT definitiv denkbar, d.h. widerspruchsfrei möglich ist, darum ist auch der Glaube an GOTT widerspruchsfrei, logisch richtig und mathematisch evident, der annimmt, dass es GOTT, mit Notwendigkeit, wirklich gibt“</span>, <span style="color:#00B000">(nach ANSELM von Canterbury, und was spezifisch das <span style="color:#FF6000">»</span>''Privilegium der Gottheit allein''<span style="color:#FF6000">«</span> ist, nach LEIBNIZ)</span>, und Korollar-3, <span style="color:#FF6000">„Es gibt notwendig aus sich, d.i. unverursacht, nur einen GOTT“</span>. Das GÖDEL-Kalkül ist zu diesen Erkenntnissen gekommen, ohne die Eigenschaften, bzw. die ‚Vollkommenheiten‘ GOTTES, d.h. wer oder was GOTT ‚an sich‘ selbst ist, genauer bestimmen zu müssen, <span style="color:#00B000">(was ,für uns‘ ohnehin ,unmöglich‘ ist)</span>; außer im Theorem-2, in dem das <span style="color:#FF6000">„Dasein“</span> GOTTES als die ‚für uns‘ bestimmende und wichtigste <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaft“</span> in GOTT erkannt worden ist, — immer vorausgesetzt <span style="color:#00B000">(,angenommen‘)</span>, man ‚glaubt‘ an den zeitlos-ewigen GOTT ''':''' <span style="color:#00B000">(Term :01:)</span>. Der GOTT des GÖDEL-Kalküls ist nicht mehr der an Raum und Zeit gebundene ‚Gott‘ des ARISTOTELES, sondern der von Raum und Zeit <span style="color:#FF6000">»''unabhängige''«</span> GOTT der Bibel bei ANSELM und bei LEIBNIZ. Das GÖDEL-Kalkül, <span style="color:#00B000">(wie ja auch der sog. ‚ontologische Gottesbeweis‘ ANSELMS)</span>, kann jedoch, — bei aller ‚Coolness‘ —, keinen GOTT-Glauben ‚erzeugen‘, sondern setzt vielmehr die Existenz GOTTES schon als notwendig gegeben voraus. Das Kalkül des Logiker GÖDEL beweist aber, dass der traditionelle ‚GOTT-Glaube‘, <span style="color:#FF6000">»''die theologische Weltanschauung''«</span>, mit den Maßstäben der modernen Logik <span style="color:#FF6000">»''durchaus vereinbar''«</span>, d.h. logisch ,richtig‘ und <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span> ist, weil der ‚Nicht-GOTT-Glaube‘, <span style="color:#FF6000">»''die atheistische Weltanschauung''«</span>, im Möglichkeitsbeweis notwendig zu unlösbaren Widersprüchen führt, und somit logisch ,falsch‘ ist. <span style="color:#00B000">(Die ,Logik‘ hat aber, — bekanntlich —, bei allen wichtigen, persönlichen Entscheidungen immer nur eine untergeordnete Rolle '''!''' )</span>
Anmerkung-6 ''':''' Das erste, ,regulär‘ <span style="color:#00B000">(├ )</span> abgeleitete, Hauptergebnis im 3. Beweisgang, Term :10: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span> ''':''' die ,notwendige‘ Existenz GOTTES, ist die logische Konsequenz aus der Prämisse, Term :1: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>. Dieses erste Hauptergebnis hat also den überlieferten, traditionellen GOTT-Glauben zur Voraussetzung, und ist daher davon ,abhängig‘. Das zweite Hauptergebnis im 3. Beweisgang, das Theorem ANSELMS ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx→□∃xGx'''‘ —</span>, dagegen, ist die Darstellung der Abhängigkeit des ersten Hauptergebnisses von dem, vorher schon bewiesenen, ,Axiom‘ von der ,möglichen‘ Existenz GOTTES ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, dem Korollar-1 aus dem 1. Beweisgang, und hat nicht mehr den überlieferten, traditionellen GOTT-Glauben zur Voraussetzung, und ist daher auch nicht mehr davon abhängig. Dazu die Feststellung LEIBNIZ‘ ''':'''
::Das Theorem ANSELMS ist <span style="color:#FF6000">»''ein unvollständiger Beweis, der etwas voraussetzt, was man noch hätte beweisen sollen, um ihm mathematische Evidenz zu verleihen — nämlich, dass man dabei stillschweigend voraussetzt, diese Vorstellung des durchaus großen oder durchaus vollkommenen Wesens sei möglich und enthalte keinen Widerspruch'' «</span>.
Diesen unvollständigen Beweis hat GÖDEL im 1. Beweisgang mit dem ,regulär‘ <span style="color:#00B000">(├ )</span> abgeleiteten, und als widerspruchfrei bewiesenen, Korollar-1 vervollständigt. Dieses Korollar ist nur vom logischen Axiom-1 und von der mathematischen Äquivalenz der Perfektionen, <span style="color:#00B000">(der Transzendentalia)</span>, im Axiom-2 ,abhängig‘, und nicht mehr von der methodologischen Kalkül-Prämisse, dem traditionellen GOTT-Glauben. Damit hat das Theorem ANSELMS die gesuchte <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> erreicht.
Zusammenfassung ''':'''
Theorem-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX→◇∃xXx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Positive Eigenschaften sind konsistent''«</span>, ist die logische Konsequenz aus der Prämisse im 1. Beweisgang, Term :01: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ —</span>, den, — <u>modal-frei</u> — gewählten, ,angenommenen‘ positiven Eigenschaften.
Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT-Sein ist das Wesen GOTTES''«</span>, ist die logische Konsequenz aus der Prämisse im 2. Beweisgang, Term :01: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, dem, — <u>modal-frei</u> — gewählten, ,angenommenen‘ GOTT-Glauben der Christen.
Im Unterschied dazu ist im 3. Beweisgang, im Theorem-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx→□∃xGx'''‘ —</span>, der Glaube, dass es einen GOTT notwendig gibt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>, die logische Konsequenz aus dem, — <u>modal-notwendig</u> — als widerspruchsfrei ,bewiesenen‘, Korollar-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, im 1. Beweisgang, <span style="color:#00B000">(auch im Beweisgang ,Widerlegung‘ im Anhang)</span>. Somit ist das Theorem ANSELMS, mit Korollar-1, nur vom logischen Axiom-1 der Widerspruchsfreiheit, und der paarweisen, mathematischen Äquivalenz beliebiger positiver Eigenschaften, <span style="color:#00B000">(aller Transzendentalia)</span>, im Axiom-2, abhängig. Damit ist die Bedingung für die geforderte, spezielle <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span>, und auch für die Widerspruchsfreiheit im Theorem ANSELMS erfüllt; unabhängig von jeder Glaubensüberzeugung.
====<div class="center"><span style="color:#660066">Widerlegung</span></div>====
{|class="wikitable"
|-
! <div class="center"><span style="color:#660066">GÖDEL-Kalkül : der Möglichkeitsbeweis als Widerlegung des Nicht-GOTT-Glaubens</span></div>
|-
! <span style="color:#00B000">''Terme der erweiterten Prädikatenlogik zweiter Stufe_____________ „Benennungen“ und durchgeführte Logik-Operationen''</span>
|-
|
<small>
<math>\begin{align}
\text{(Axiom 1.1)} & \quad P \neg X \;\Longrightarrow\;\ \neg P\ X\ & \ & \text{„Wenn die Negation von X positiv ist, dann ist X nicht positiv“} \\
\text{(Axiom 2)} & \quad \Box \;\forall x (\ X\ x \Longrightarrow \ Y\ x) \Longrightarrow \ P\ Y & \ & \text{„Die Eigenschaft Y in allen x, die aus der Eigenschaft X in allen x} \\
\text{ } & \quad & \ & \; \; \text{mit modaler Notwendigkeit folgt, ist eine positive Eigenschaft“} \\
\text{(Korollar-1)} &\quad \Diamond \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{ } \\
\text{ } & \text{„Es ist möglich, dass es den GOTT der Christen gibt“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen ist !} \\
\text{01} & \quad \; \neg \Diamond \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{ AE: „Es ist unmöglich, dass es diesen GOTT gibt“ (dezidierter Atheismus)} \\
\text{02} & \quad (\neg x = .. )\ & \ & \text{ AE: „Es gibt die Eigenschaft, nicht mit x identisch zu sein“ :: (ungleich)} \\
\text{03} & \quad (\ x = .. )\ & \ & \text{ AE: „Es gibt die Eigenschaft, mit x identisch zu sein“ :: (gleich)} \\
\text{04} & \quad \neg\neg \Box \neg \exists x \ G \ x \ & \ & \text{:01:[ ◇A ↔ ¬□¬A ] :: (Modalregel) } \\
\text{05} & \quad \neg\neg \Box \neg\neg \forall x \neg \ G \ x \ & \ & \text{:04:[ ∃xA ↔ ¬Ɐx¬A ] :: (Quantorenregel) } \\
\text{06} & \quad \text{ ├ }\; \Box \; \forall x \neg G \ x \ & \ & \text{:05:NEG :: [ ¬¬A↔A ] :: (Gesetz der Aussagenlogik) } \\
\text{07} & \quad \Box \; \forall x \neg G \ x \Leftrightarrow\ W & \ & \text{:01:06:[ (:01:↔W) → (├:06:↔W) ] :: (Kalkülregel) } \\
\text{08} & \quad \Box \; \forall x \ G \ x \Leftrightarrow\ F & \ & \text{:07:[ (¬A↔W)↔(A↔F) ] :: (Regel für Wahrheitswerte)} \\
\text{ } & \text{„Jeder GOTT-Glaube ist ganz sicher falsch ! “} & \ & \Longleftarrow\; \text{die logische Konsequenz aus der Prämisse :01: !} \\
\text{09} & \quad \ (\neg x = x ) \Leftrightarrow \ F \; \ & \text { } & \text{Xx:02:Instanz(X:=(¬x=..)) ⇒ Kontradiktion !} \\
\text{10} & \quad \Box \; \forall x (\ G \ x \Rightarrow\; (\neg x = x)) & \text { } & \text{:08:09:[ (:08:↔F) → (:09:↔F) ] :: „ex falso sequitur quotlibet“} \\
\text{11} & \quad \Box \; \forall x (\ G \ x \Rightarrow \; (\neg x = x)) \Rightarrow \; P (\neg x = .. ) & \ & \text{(A2):Instanz(X:=G):Instanz(Y:=(¬x= ..)) } \\
\text{12} & \quad \ P (\neg x = .. ) & \ & \text{:10:11:[ Modus ponens ] :: [ A→B, A ├ B ]} \\
\text{13} & \quad \ P (\neg x = .. )\;\Rightarrow\ \neg P (\ x = .. )\ & \ & \text{(A1.1):Instanz(X:=(x=..))}\\
\text{14} & \quad \neg P (\ x = .. )\ & \ & \text{:12:13:[ Modus ponens ] :: (log. Schlussregel)}\\
\text{15} & \quad \ (x = x ) \Leftrightarrow \ W \; \ & \ & \text{Xx:03:Instanz(X:=(x=..)) ⇒ Tautologie !} \\
\text{16} & \quad \Box \; \forall x (\ G \ x \Rightarrow\; (x = x)) & \ & \text{:08:15:[ (:08:↔F) → (:15:↔W) ] :: „ex falso sequitur etiam verum“} \\
\text{17} & \quad \Box \; \forall x (\ G \ x \Rightarrow\; (x = x)) \Rightarrow \ P (x = .. ) & \ & \text{(A2):Instanz(X:=G):Instanz(Y:=( x= ..))} \\
\text{18} & \quad \ P (\ x = .. )\ & \ & \text{:16:17:[ Modus ponens ]}\\
\text{19} & \quad \text{ ├ }\; (\neg P (\ x = .. )\ \wedge \ P (\ x = .. )) \Leftrightarrow\ F & \ &
\text{:14:18:[ Konjunktion ] ⇒ Kontradiktion !}\\
\text{20} & \quad \neg \Diamond \; \exists x \ G \ x \Rightarrow (\neg P (\ x = .. )\ \wedge \ P (\ x = .. )) & \ & \text{:01:19:[ ├A├B╞ A→B ] :: ''KONDITIONALER BEWEIS''}\\
\text{ } & {\color{RedOrange}\text{Der Atheismus führt zu einem logischen Widerspruch ! }} & \ & \Longleftarrow\; \text{was mit Term :20: bewiesen ist !} \\
\text{21} & \quad \neg\neg \Diamond \; \exists x \ G \ x & \ & \text{:20:19:[ Modus tollendo tollens ] :: [ A→B,¬B ├ ¬A ]}\\
\text{22} & \quad \; \Diamond \; \exists x \ G \ x & \ & \text{:21:NEG }\\
\text{(Korollar-1)} & \;\text{„Es ist definitiv möglich, dass es diesen GOTT gibt“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen war !} \\
\end{align}</math>
</small>
|}
Anmerkung-7 ''':''' Dieser Beweisgang geht prinzipiell von der Existenz GOTTES, <span style="color:#4C58FF">— ,'''G'''‘ —</span>, aus, wobei aber die Möglichkeit seiner Existenz, und damit die Sinnhaftigkeit des Glaubens an GOTT, durch die Prämisse :01: in Frage gestellt wird, und daher im Kalkül überprüft werden soll. Denn mit der Behauptung der Existenz allein ist es nicht getan. Es muss auch seine Möglichkeit, d.h. die Sinnhaftigkeit des Glaubens an GOTT aufgewiesen werden. LEIBNIZ hat als erster, <span style="color:#00B000">(nach ANSELM)</span>, dieses Problem gesehen, und GÖDEL hat dafür eine Lösung gefunden. Dieser Beweisgang, <span style="color:#00B000">(analog zum Möglichkeitsbeweis von Günther J. WIRSCHING konzipiert)</span>, setzt in den Axiomen, genau wie im 1. Beweisgang, die Existenz von etwas <span style="color:#FF6000">„Positiven“, „Perfekten“, „Vollkommenen“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ,'''P'''‘ —</span>, allgemein für die Welt voraus, <span style="color:#00B000">(das im Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ,'''PG'''‘ —</span>, GOTT ultimativ zugeordnet wird ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist absolut positiv, perfekt und vollkommen''«</span>)</span>; was im 2. Beweisgang mit Term :13: als widerspruchsfrei, <span style="color:#00B000">(als ,wahr‘ und ,annehmbar‘ im Kontext des christlichen Glaubens)</span>, schon ,bewiesen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> worden ist. Die Existenz der ,Transzendentalien‘ in der Welt ist ein allgemeines Faktum; ihre Existenz auch in GOTT ist mit dem Term :13: des 2. Beweisganges bewiesen, die jedoch im Unendlichen, GOTT, als Transzendentalia, auch in ,ultimativer‘ Form vorliegen. Axiom-1 ,besagt‘, dass Eigenschaften nicht zugleich, vollkommen und nicht vollkommen, sein können. Axiom-2 ,besagt‘, dass, allgemein, alle Vollkommenheiten, <span style="color:#00B000">(alle Transzendentalien)</span>, gleichwertig, <span style="color:#00B000">(mathematisch äquivalent)</span>, sind. <span style="color:#00B000">(Axiom-2 wird hier um das GÖDEL-Konjunkt <span style="color:#4C58FF">— ,'''PX'''‘ —</span> verkürzt dargestellt. Damit ist auch Axiom-3 für diesen Beweisgang unnötig geworden, ohne dass sich wegen dieser Kürzung am Ergebnis etwas ändert.)</span> Die Eigenschaft <span style="color:#4C58FF">— (¬x=..) —</span> ,besagt‘, dass GOTT ,unvergleichlich‘ ist, wenn <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> für GOTT steht. <span style="color:#00B000">(Der informelle Term, <span style="color:#4C58FF">— (¬x=..) —</span>, ersetzt hier, wie bei A. FUHRMANN, den formal korrekten Abstraktionsausdruck ''':''' <span style="color:#4C58FF">— λy.(¬x=y) —</span>, aus dem Lambda-Kalkül.)</span> Der Term :16: <span style="color:#4C58FF">— (x=x) ↔ W —</span> steht für die Selbstbezeichnung des GOTTES-JHWH in Exodus 3,14 ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Ich bin der ‚Ich-Bin‘''«</span>. Der GOTT der abendländischen, christlichen Tradition wird mit <span style="color:#4C58FF">— ,'''G'''‘ —</span> bezeichnet ''':''' d.i. der <span style="color:#FF6000">„GOTT der Christen“</span>, entsprechend der ,methodologischen‘ Prämisse und der ,Genese‘ des Kalküls, syntaktisch formalisiert in der Definition-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔∀X(PX→Xx)'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das Individuum'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''ist genau dann GOTT'', <span style="color:#4C58FF">,'''G'''‘</span>, ''wenn es alle Vollkommenheiten'', <span style="color:#4C58FF">,'''P'''‘</span>, ''in sich schließt''«</span>, nach der Vorgabe von LEIBNIZ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist ein Wesen von äußerster Größe und Vollkommenheit, das alle Grade derselben in sich schließt''«</span>. Mit Korollar-1 hat dieser Beweisgang dasselbe Endergebnis, wie der 1. Beweisgang. Der Beweis, dass der dezidierte Atheismus zu einem logischen Widerspruch führt, und damit falsch ist, ist ein Zwischenergebnis in diesem Beweisgang, und begründet mit <span style="color:#FF6000">»''mathematischer Evidenz''«</span>, und unabhängig von jeder Glaubensüberzeugung, den, von LEIBNIZ gesuchten, Möglichkeitsbeweis für die Existenz GOTTES im Argument des Erzbischofs, und bestätigt damit die Sinnhaftigkeit des GOTT-Glaubens. Einmal Axiom-1 und zweimal Axiom-2 sichern hier das Ergebnis des Kalküls ''':''' das Korollar-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>''':''' <span style="color:#FF6000">»''Es ist definitiv möglich, dass es den GOTT der Christen gibt''«</span>. Diese zwei Axiome sind die einzigen, und modal-notwendigen, d.h. die transzendentalen Voraussetzungen und Bedingungen für das Endergebnis ''':''' der Widerspruchsfreiheit und Sinnhaftigkeit des Glaubens der Christen an GOTT; <span style="color:#00B000">(dasselbe gilt natürlich auch für die <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span> Weltanschauung jeder monotheïstischen Religion '''!''' Dem Erzbischof ANSELM ging es damals nur um seinen Glauben an GOTT.)</span>.
Die Logik-Regel <span style="color:#FF6000"><span style="font-family: Times;"><big>„ex falso sequitur quotlibet, etiam verum“</big></span></span>, <span style="color:#00B000">(‚Aus Falschem folgt irgendetwas, auch Wahres‘)</span>, ist der scholastische Ausdruck für die ‚Implikation‘ <span style="color:#00B000">(Folgerung)</span> von Aussagen, die nur dann falsch, <span style="color:#4C58FF">— F —</span> ist, wenn das Antezedens wahr, <span style="color:#4C58FF">— W —</span>, und die Konsequenz falsch, <span style="color:#4C58FF">— F —</span> ist. Andernfalls ist sie immer wahr, <span style="color:#4C58FF">— W —</span>, auch wenn die Voraussetzung falsch, <span style="color:#4C58FF">— F —</span> ist ''':''' ‚Modern‘ darstellbar durch die ‚Wahrheitswertetafel‘ für die ‚materiale Implikation‘, <span style="color:#4C58FF">— ,(A → B)‘ —</span> <span style="color:#FF6000">„wenn A, dann B“</span>. Damit ist auch der <span style="color:#4C58FF">[ Modus tollendo tollens ] :: [ A → B, ¬B ├ ¬A ] </span> verstehbar; <span style="color:#00B000">(vgl. die vierte Zeile der ‚materialen Implikation‘)</span>. Der positive hypothetische Syllogismus ''':''' <span style="color:#4C58FF">[ Modus ponendo ponens ] :: [ A → B, A ├ B ] </span> ist aus der ersten Zeile ablesbar.
Die folgende Tabelle gibt für jeden ,Wahrheitswert‘ der Aussagen <math>A</math> und <math>B</math> das Resultat einiger zweiwertiger Verknüpfungen an ''':'''
{|class="wikitable hintergrundfarbe2" style="text-align:center;"
|-
!colspan="2"|''Belegung''!!Konjunktion!!Disjunktion!!materiale<br /> Implikation!!Äquivalenz<br /> Bikonditional!!kopulative<br /> Konjunktion
|-
!<math>A</math>
!<math>B</math>
!<math>A</math> und <math>B</math>
!<math>A</math> oder <math>B</math>
!wenn <math>A</math> dann <math>B</math>
!sowohl <math>A</math> als auch <math>B</math>
!entweder <math>A</math> oder <math>B</math>
|-
!W!!W
|W||W||W||W||F
|-
!W!!F
|F||W||F||F||W
|-
!F!!W
|F||W||W||F||W
|-
!F!!F
|F||F||W||W||F
|}
<span style="color:#00B000">(Eine ‚Konjunktion‘ ist nur dann ,wahr‘, wenn beide Aussagen einer ‚Konjunktion‘ wahr sind. Eine ‚kopulative Konjunktion‘ ist nur dann ,wahr‘, wenn entweder die eine, oder die andere Aussage der ‚kopulativen Konjunktion‘ wahr ist. Es besteht also eine Wenn-Dann-Verbindung zwischen beiden Aussagen — eine ,Kopplung‘. Das ist die logische Grundlage von Axiom-1 im GÖDEL-Formalismus)</span>
Um das Widersprüchliche der ,Annahme‘ nachzuweisen, dass positive Eigenschaften ,nicht konsistent‘ seien, <span style="color:#00B000">(im 1. Beweisgang)</span>, bzw. um das Falsche und Sinnwidrige der ,Annahme‘ klarzustellen, es sei ,unmöglich‘, dass es einen GOTT gibt, <span style="color:#00B000">(hier, in der Widerlegung)</span>, verwendet das GÖDEL-Kalkül den Gegensatz ''':''' wahr, <span style="color:#4C58FF">— W —</span>, falsch, <span style="color:#4C58FF">— F —</span>, zwischen der dritten und vierten Zeile der Wahrheitswertetafel für die ,materiale Implikation‘, entsprechend der Regel <span style="color:#FF6000"><span style="font-family: Times;"><big>„ex falso sequitur quotlibet, etiam verum“</big></span></span>, jeweils mit der Hilfe von Axiom-1 und Axiom-2; hier unabhängig von jeder Glaubensüberzeugung. Im Gegensatz dazu, wird, <span style="color:#00B000">(im 2. Beweisgang)</span>, aus dem Glauben an GOTT, mit einer <span style="font-family: Times;"><big>,Reductio ad absurdum‘</big></span>, speziell mit Axiom-1, das Widersprüchliche in der ,Annahme‘ nachgewiesen, es gäbe in GOTT <span style="color:#FF6000">»''keine Vollkommenheit, nichts Positives, nichts Perfektes''«</span>, d.h. keine ,Transzendentalia‘. In dieser <span style="font-family: Times;"><big>,Reductio ad absurdum‘</big></span>, im 2. Beweisgang, wird vorausgesetzt <span style="color:#00B000">(,angenommen‘)</span> ''':''' es gibt den GOTT der Christen, <span style="color:#00B000">(als Prämisse :01:)</span>, der ,unvergleichlich‘ und ,einzigartig‘ ist, und in dem auch alle ,Transzendentalia‘ <span style="color:#FF6000">„koinzident“</span> ,eins‘ sind, entsprechend Axiom-2.
Für KANT entsteht ein Widerspruch in den Prädikaten eines Satzes.
::<span style="color:#FF6000">»</span> ''Wenn ich das Prädicat in einem identischen Urtheile aufhebe'', <span style="color:#00B000">[ durch eine Negation ]</span>, ''und behalte das Subject, so entspringt ein Widerspruch''. <span style="color:#00B000">[ Wenn ich sage ''':''' ,''GOTT ist nicht allmächtig''‘, entsteht ein Widerspruch zur richtigen Aussage ''':''' ,''GOTT ist allmächtig''‘. ]</span> … ''Wenn ihr aber sagt ''':''' ,GOTT ist nicht‘, so ist weder die Allmacht, noch irgendein anderes seiner Prädicate gegeben; denn sie sind alle zusammt dem Subjecte aufgehoben'', <span style="color:#00B000">[ negiert ]</span>, ''und es zeigt sich in diesem Gedanken nicht der mindeste Widerspruch.'' <span style="color:#FF6000">«</span><ref>vgl. ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kritik der reinen Vernunft</big></span>''‘, Seite 398f; https://www.korpora.org/kant/aa03/398.html</ref>
Es ist richtig, wie KANT sagt, der Widerspruch entsteht nicht in dem Gedanken ''':''' ,''GOTT ist nicht''‘. GÖDEL zeigt daher, dass der Widerspruch erst dann entsteht, wenn von der Annahme ausgegangen wird ''':''' '',Es ist unmöglich, dass GOTT ist''‘. Daraus folgt dann ,regulär‘, mit Hilfe von Axiom-1 und Axiom-2, <span style="color:#00B000">(d.h. mit den Theoremen von den Transzendentalien)</span>, die logische ,Möglichkeit‘ GOTTES, unabhängig von jeder Glaubensüberzeugung. Wie LEIBNIZ klar erkannt hat, muss zuerst, aus dem Widerspruch des Gegenteils, die logische ,Möglichkeit‘, <span style="color:#00B000">(die Konsistenz)</span>, der Existenz GOTTES bewiesen werden ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, bevor daraus die reale ,Notwendigkeit‘ eines GOTTES abgeleitet werden kann ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>. Dieser Sachverhalt ist jedoch das ausschließliche Spezifikum GOTTES, <span style="color:#00B000">(das <span style="color:#FF6000">»''Privilegium der Gottheit allein''«</span>)</span>, und gilt nur bei GOTT, als dem Unvergleichlichen und Einzigartigen. Dieses ,Spezifikum‘ wird im Theorem ANSELMS abgebildet ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx→□∃xGx'''‘ —</span>, auf Grund von Axiom-2, das den inneren Zusammenhang, die Koinzidenz auch von ,Möglichkeit‘ und ,Notwendigkeit‘ im Unendlichen, GOTT, erkennen lässt. Bis Zeile 10, im 3. Beweisgang, reicht der Geltungsbereich der ,modal‘-frei gewählten Kalkül-Prämisse :01:, der ,methodologische‘ GOTT-Glaube. In Zeile 11 liegt der ,Schwerpunkt‘ des ontologischen Beweises dann aber am, — modal als notwendig — ,bewiesenen‘ Widerspruch des Gegenteils zum GOTT-Glauben, <span style="color:#00B000"> (formal-syntaktisch dargestellt als widerspruchfreies Antezedens, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, dem Korollar-1 aus dem 1. Beweisgang)</span>, und nicht mehr am ,angenommenen‘ GOTT-Glauben der Kalkül-Voraussetzung, <span style="color:#00B000">(nun dargestellt als Konsequenz <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span> im Theorem ANSELMS)</span>. Damit hat er, — angeregt durch LEIBNIZ, und mit ihm —, die fast einhellig akzeptierte Fehldeutung des ontologisch-<span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Arguments ANSELMS für GOTT durch gewichtige philosophische, <span style="color:#00B000">(KANT<ref>GOTT ist absolut einzigartig und unvergleichlich. KANT macht GOTT jedoch zu einem ,Ding‘ unter den vielen ,Dingen‘ dieser Welt, indem er die Existenz, bzw. das ,Sein‘ GOTTES mit dem ,Sein der Dinge‘ gleich setzt. Eine solche Gleichsetzung ist bei GOTT unangebracht und daher unzulässig! Er verkennt damit die Einzigartigkeit und Besonderheit GOTTES. Das ,Sein‘ der Dinge ist — nach KANT — ,kein reales Prädikat’, d.h. Existenz ist keine Eigenschaft. In GOTT ist ,Sein‘ hingegen ein ,reales Prädikat‘, d.h. Existieren ist die Wesenseigenschaft GOTTES, denn GOTT ist der, der für uns — aus Liebe — immer schon ,da‘ ist, von Ewigkeit zu Ewigkeit. Das ist das, was GOTT für uns ausmacht — sein Wesen.</ref>)</span>, und <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span>, <span style="color:#00B000">(THOMAS<ref>GOTT ist absolut einzigartig und unvergleichlich. THOMAS unterscheidet die ,Natur GOTTES‘ nicht von der ,Natur der Dinge‘, indem er die ,Natur‘ des GOTTES ANSELMS irrtümlich mit der ,Natur‘ der Dinge gleich setzt. Damit reiht er GOTT unter die vielen Dinge unserer Welt ein: GOTT ,esse in rerum natura‘, d.h. wörtlich, dass der GOTT ANSELMS in der ,Natur‘ der Dinge existiert. Eine solche Gleichsetzung ist bei GOTT unangebracht und daher unzulässig! Die ,zeitlose-überzeitliche‘ Wirklichkeit, (Natur), GOTTES ist völlig verschieden und unabhängig von der zufälligen Wirklichkeit, (die ,Natur‘), unserer ,raum-zeitlichen‘ Welt. Daher ist sie mit dieser auch nicht vergleichbar.</ref>)</span>, Autoritäten zurechtgerückt, welche die Einzigartigkeit und Unvergleichlichkeit des Unendlichen, GOTT, bei ihrer Beurteilung des Theorem ANSELMS nicht berücksichtigt haben, sondern den Unendlichen, <span style="color:#00B000">(irrtümlich)</span>, unter die endlichen Dinge unserer Welt eingereiht haben. GÖDEL hat mit dem bewiesenen Widerspruch des Gegenteils zum GOTT-Glauben, den Beweis für die <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> des Theorem ANSELMS geliefert, was, nach LEIBNIZ, für die Akzeptanz dieses Theorems noch gefehlt hat. Das Theorem ANSELMS besagt universell ''':''' Die <span style="color:#FF6000">»''theologische Weltanschauung''«</span> der Juden, Christen und Muslime, die ,annehmen‘, dass es mit ,Notwendigkeit‘ <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□'''‘ —</span> <span style="color:#00B000">(nur)</span> einen GOTT gibt, ist logisch richtig und <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span>, weil es <u>ohne Widerspruch</u> ,denkbar‘ <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇'''‘ —</span> ist, dass es GOTT gibt ''':''' Nicht mehr und nicht weniger, <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig, (ohne sich auf den Glauben an irgendeine Religion zu stützen)''«</span>.
Es geht hier bei GÖDEL nicht um Theoriefindung oder ähnliches. GÖDEL ist kein Theoretiker. GÖDEL ist Logiker und Mathematiker. Was er sagt, ist mathematisch wahr und logisch richtig. Wenn er sagt, dass die Aussage ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ — »''wahr''«</span> ist ''':''' <span style="color:#FF6000">»''es ist möglich, dass es Gott gibt, wegen Axiom-2 (und Axiom-1)''«</span>, dann spricht er hier von der mathematischen Wahrheit. Logischerweise ist dann die konträre Aussage ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''¬◇∃xGx'''‘ — »''falsch''«</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''es ist nicht möglich, dass es einen Gott gibt''«</span>, und zwar mathematisch falsch, weil sich aus dieser Aussage ein Widerspruch ergibt. Jeder, der die mathematische Logik GÖDELS lesen kann, kann das sehen und verstehen ''':''' Das Zwischenergebnis, <span style="color:#00B000">(Term :20:)</span>, in dieser Kalkül-Ableitung, die logische Konsequenz aus der Annahme des dezidierten Atheismus, es sei unmöglich, dass es GOTT gibt, ist der faktische, nachprüfbare, und für jeden Menschen sichtbare Beweis dafür, dass diese Annahme in einen Widerspruch mündet, und damit falsch und unlogisch ist. Das bedeutet, es ist eine Tatsache, bzw. es ist Faktum, dass der Atheismus, — mit <span style="color:#FF6000">»''mathematischer Evidenz''«</span> —, wirklich falsch und unlogisch ist, und daher als ,Unsinn‘ bezeichnet werden darf '''!''' Das ist nicht bloß als eine Theoriefindung, oder als eine Interpretation eines Autors zu verstehen. Das ist vielmehr genau so wahr und <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span>, wie, dass zwei mal zwei vier ergibt, und wirklich genau so logisch richtig, wie, dass die Erde sich um die Sonne dreht. Das ist gerade das Überraschende und Unerwartete am Gödel-Kalkül. Es geht hier nicht mehr um Theoriefindung oder Interpretationen, denen man zustimmen kann oder nicht. Es geht hier <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig''«</span> um mathematisch-logische Fakten. Damit steht GÖDEL in seiner Bedeutung neben KOPERNIKUS.
----
Kurt GÖDEL ist schon deswegen ein Ausnahmelogiker.
----
===<div class="center"><span style="color:#660066">Epilog für Skeptiker</span></div>===
Wenn man das GÖDEL Argument genau liest, dann ist nur die Annahme ''':''' <span style="color:#FF6000"> „es ist möglich, dass es GOTT gibt“</span> bewiesen, weil aus der Annahme ''':''' <span style="color:#FF6000">„es ist unmöglich, dass es GOTT gibt“</span> ein logischer Widerspruch ableitbar ist. Die Aussage ''':''' <span style="color:#FF6000">„es gibt GOTT“</span> ist dagegen schon eine Glaubensaussage, und damit ist das auch die ,Grundannahme‘ eines gläubigen Menschen, der dann aus der ,bewiesenen Möglichkeit‘, dass es Gott gibt, ableiten kann ''':''' <span style="color:#FF6000">»''es gibt GOTT wirklich''«</span>, wenn er will ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Es stimmt also, was ich glaube '''!''''' «</span> Das ist das Argument ANSELMS, der ein christlicher Amtsträger war, und der daher von dieser Grundannahme auch ausgeht. Solange in den Voraussetzungen des Möglichkeitsbeweises im Gödel-Kalkül kein Widerspruch nachweisbar ist, und solange in der logischen Durchführung keine schweren Mängel festgestellt werden können, ist das Ergebnis des Möglichkeitsbeweises, wie GÖDEL ihn durchgeführt hat, korrekt, und die Folgerungen daraus, logisch richtig, dass es sich hier um <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> handelt, <span style="color:#00B000">(z. B. wie 2 x 2 = 4)</span>. Aber niemand ist gezwungen, aus der Möglichkeit, dass es GOTT gibt, daraus zu schließen, dass es GOTT auch mit Notwendigkeit gibt, wie das im Argument ANSELMS geschieht, außer, er akzeptiert auch die Grundannahme, dass es den Unendlichen und Unvergleichlichen tatsächlich gibt. Dann kann er mit LEIBNIZ, der selbst an GOTT geglaubt hat, mit Bestimmtheit sagen ''':''' <span style="color:#FF6000">»''gesetzt, dass GOTT möglich ist, so ist er, was das Privilegium der Gottheit allein ist''«</span>, weil GÖDEL mit seinem Kalkül den noch ausstehenden Beweis der Widerspruchsfreiheit dafür geliefert hat.
Wenn Du den 3. Beweisgang des GÖDEL-Kalküls genauer anschaust, dann siehst Du, dass der Konsequenz-Teil im Argument ANSELMS, der identisch ist mit dem Term in der Zeile 10, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>, immer noch formallogisch abhängig ist von der methodologischen Glaubens-Prämisse, Term :01:, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">„das x steht für den Gott der Christen“</span>, was bis zur Zeile 10 offensichtlich korrekt ist. <span style="color:#00B000">(Man könnte nach dieser Zeile, ohne Weiteres, ,regulär‘ die <span style="color:#FF6000">„logische Implikation”</span> :: <span style="color:#4C58FF">[├ A ├ B ╞ A→B ]</span> mit Term :01: und Term :10: als ein mögliches Korollar bilden ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx→□∃xGx'''‘ — </span>)</span>. Das bedeutet, der Konsequenz-Teil im Theorem ANSELMS, der in diesem Korollar an zweiter Stelle steht, ist damit in seiner Formal-Struktur offensichtlich ,regulär‘ von der Glaubens-Prämisse, Term :01:, abhängig, d.h. er ist der Ausdruck einer Glaubensüberzeugung. Im Theorem ANSELMS steht er jetzt in der Zeile 11 als Konsequenz-Teil auch an zweiter Stelle, hat aber nicht mehr seine Glaubens-Prämisse als notwendige Bedingung an erster Stelle vor sich, wie im ,regulär‘-möglichen Korollar. Jetzt steht eine neue und andere Voraussetzung als Begründung vor ihm. Der Schwerpunkt des Argument ANSELMS liegt damit am Begründungs-Teil des ANSELM-Theorems, der jetzt die erste Stelle im Theorem einnimmt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">„es ist möglich, dass es GOTT gibt“</span>, der erst dadurch entstanden ist, und davon abhängig ist, weil sein Gegenteil ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''¬◇∃xGx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">„es ist unmöglich, dass es GOTT gibt“</span>, zu einem Widerspruch geführt hat. Dieser Begründungs-Teil, das Antezedens, im Argument ANSELMS, ist daher nicht mehr von der methodologischen Glaubens-Prämisse, Term :01:, abhängig, sondern nur vom Axiom-1, der Widerspruchsfreiheit, und von der paarweisen, mathematischen Äquivalenz beliebiger positiver Eigenschaften im Axiom-2, die im 1. Beweisgang, bzw. im Beweisgang ,Widerlegung‘, mit dem <span style="color:#4C58FF">[ Modus tollendo tollens ] :: [ A → B, ¬B ├ ¬A ]</span>, die Widerspruchsfreiheit des GOTT-Glaubens mit Notwendigkeit herbeigeführt haben. Daraus ergibt sich eine logische Verschiebung in der Argumentationskette, denn dieser Begründungs-Teil, der jetzt die Widerspruchsfreiheit für den Konsequenz-Teil liefert, ist selbst unabhängig und frei von jeder Glaubensüberzeugung. Weil widerspruchsfrei und <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span>, muss er als logische Begründung für die Widerspruchsfreiheit des Konsequenz-Teils gelesen werden, und damit bestätigt er die Widerspruchsfreiheit der Glaubensüberzeugung eines gläubigen Menschen, <span style="color:#00B000">(was auch das Ziel ANSELMS war)</span>. Das heißt also ''':''' der Glaube dieses Menschen ist widerspruchsfrei und sinnvoll, und enthält keinen Zirkelschluss, weil sein Gegenteil, der Nicht-GOTT-Glaube, zu einem Widerspruch führt; <span style="color:#00B000">(das hat GÖDEL mit seinem Kalkül-System bewiesen, dessen Argumentationskette mit einem Computer-Programm, dem sog. ,Theorembeweiser‘, überprüft worden ist, und als <span style="color:#FF6000">»''nachweisbar korrekt''«</span> befunden wurde)</span>. Das Theorem ANSELMS beweist, nach GÖDEL, dass der Glaube an GOTT, mit <span style="color:#FF6000">»''mathematischer Evidenz''«</span> notwendig widerspruchsfrei und sinnvoll ist, weil der Nicht-GOTT-Glaube notwendig zu einem Widerspruch führt. Das Theorem beweist jedoch nicht, dass die Existenz GOTTES notwendig sei, <span style="color:#00B000">(wie es fast immer fälschlich gelesen wurde und wird)</span>, sondern, das Theorem geht einfach davon aus, als nicht hinterfragtes Faktum, dass GOTT notwendig schon existiert, und beweist, dass diese Glaubens-Annahme widerspruchsfrei und sinnvoll, und <span style="color:#FF6000">»''mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar ist''«</span>.
Zusammengefasst heißt das konkret ''':''' Wenn Du an GOTT glauben willst, dann kannst Du das unbedenklich tun, denn Dein Glaube ist auch logisch in der <u>bewiesenen Möglichkeit</u>, dass es GOTT geben kann, begründet, und damit widerspruchsfrei, sinnvoll und kein Zirkelschluss. Dein Glaube an GOTT beruht jedoch, nach wie vor und in erster Linie, auf Deiner freien Entscheidung für GOTT, und nicht auf dem Zwang einer ,logischen‘ Argumentation. Wenn Du nicht an GOTT glauben willst, dann <u>musst Du, und sollst Du, auch nicht deswegen</u>, weil der Atheismus zu einem Widerspruch führt, und damit falsch ist, an GOTT glauben. Denn der Glaube an GOTT muss immer eine freie und Deine ganz persönliche Entscheidung für GOTT sein und bleiben. Niemand darf zum Glauben an GOTT gezwungen werden, auch nicht mit ,logischen‘ Argumenten. Warum '''?''' Weil GOTT die Liebe ist '''!''' Und die Liebe duldet keinen Zwang '''!'''
----
----
;Fußnoten
<references />
q10joerx956tqv5kcsujzh0uurfjk5z
1085912
1085911
2026-05-16T14:59:12Z
Santiago
19191
/* 3. Beweisgang */ ::dann:: hinzugefügt
1085912
wikitext
text/x-wiki
[[Kategorie: Buch]]
{{Regal|ort=Philosophie}}
{{Vorlage:StatusBuch|9}}
==<div class="center"><span style="color:#660066">'''Kurt GÖDEL und der sog. ‚ontologische Gottesbeweis‘'''</span></div>==
<span style="font-family: Times;"><big><div class="center">לַמְנַצֵּ֗חַ לְדָ֫וִ֥ד אָ֘מַ֤ר נָבָ֣ל בְּ֭לִבּוֹ אֵ֣ין אֱלֹהִ֑ים הִֽשְׁחִ֗יתוּ הִֽתְעִ֥יבוּ עֲלִילָ֗ה אֵ֣ין עֹֽשֵׂה־טֽוֹב׃
(Psalm 14,1)</div></big></span>
----
===<div class="center"><span style="color:#660066">Vorwort</span></div>===
Zur Orientierung ''':''' Die Diskussion um GOTT läuft schon über zweitausend Jahren. Vor etwa tausend Jahren hat sich ein gewisser ANSELM gesagt ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Ich glaube an GOTT'' … <span style="color:#00B000">(sonst wäre er sicher nicht Erzbischof von Canterbury geworden)</span> … ''aber ich möchte auch wissen und verstehen, ob das stimmt und sinnvoll ist, was ich da glaube '''!''''' «</span> Dann hat er seine Überlegungen dazu aufgeschrieben, und das kann man in seinen Schriften auch heute noch lesen. Der sehr geschätzte deutsche Professor und Philosoph aus Königsberg, Immanuel KANT, hat das, was ANSELM da aufgeschrieben hat, gelesen, <span style="color:#00B000">(vermittelt durch CARTESIUS)</span>, und das dann den <span style="color:#FF6000">„ontologischen Gottesbeweis“</span> genannt, <span style="color:#00B000">(obwohl es in Wirklichkeit gar kein Gottesbeweis ist; genauer ''':''' es ist kein Beweis für die Existenz GOTTES)</span>, und dieser große KANT hat dann großartig bewiesen, das, was ANSELM da aufgeschrieben hat, sei falsch. Es sei <span style="color:#FF6000">„ja gar kein“</span> Gottesbeweis '''!''' <span style="color:#00B000">( Naja, was denn sonst '''?''' )</span> Wobei er den Fehler gemacht hat, dass er den, an sich, unvergleichbaren GOTT mit hundert Talern in seinem Vermögenszustande verglichen hat. <span style="color:#00B000">(Das ist aber eine andere Geschichte.)</span> Hundert Taler und GOTT haben ,an sich‘ nichts gemeinsam, außer, wenn KANT ,wirklich‘ hundert Taler hat, und GOTT auch ,wirklich‘ existiert, <span style="color:#00B000">(wie ANSELM und gläubige Menschen glauben)</span>, dann gibt es GOTT und die Taler eben ,wirklich‘. Aber damit ist man nicht schlauer geworden. Seit KANT läuft die ganze Diskussion um GOTT immer nur als Diskussion um den <span style="color:#00B000">(von KANT)</span> so genannten <span style="color:#FF6000">„ontologischen, <span style="color:#00B000">(kosmologischen, teleologischen etc.)</span> Gottesbeweis“</span> — obwohl es niemals einen Beweis für die Existenz GOTTES geben kann und niemals geben wird. <span style="color:#00B000">(Das haben Wissenschaftler jeder Richtung und Philosophen aller Weltanschauungen uns immer wieder nachdrücklich versucht zu sagen, weil keiner dieser sog. Beweise für die Existenz eines GOTTES stringent ist.)</span> Beweisen kann man die Existenz von Naturgesetzen. Die sind unveränderlich und fix, immer und überall. Jeder vernünftige Mensch muss sie akzeptieren. Man kann darüber nicht diskutieren und sie dann mit Mehrheitenbeschlüsse verändern. Wenn GOTT ebenso bewiesen werden könnte, dann wäre jeder vernünftige Mensch gezwungen, die Existenz GOTTES wie ein Naturgesetz anzunehmen. Gott ist aber kein Naturgesetz. GOTT ist <span style="color:#FF6000">„Person“</span>, — für Christgläubige ''':''' <span style="color:#FF6000">„ein GOTT in drei Personen“</span>. Und GOTT ist <span style="color:#FF6000">„Geist“</span>. Das besagt, dass GOTT nicht mit materiellen Dingen aus unserer Welt verglichen werden darf; <span style="color:#00B000">(was sowohl THOMAS von Aquin als auch Immanuel KANT doch getan haben)</span>. Und ganz wesentlich ''':''' der Zugang zu GOTT läuft nicht über den Beweis, sondern immer nur über den Glauben. Wer an GOTT glauben will, dem antwortet GOTT auf seine Weise — nämlich <span style="color:#FF6000">„geistig“</span> bzw. <span style="color:#FF6000">„geistlich“</span>. Wer nicht an GOTT glauben will, dessen Entscheidung respektiert GOTT, und drängt sich nicht auf. Glaube ist immer eine freie Entscheidung des Menschen für GOTT. Niemand darf gezwungen werden. Wenn es einen Beweis für GOTT gäbe, wäre jeder vernünftige Mensch gezwungen, an GOTT zu glauben. Und das widerspricht ganz entschieden der Freiheit des Glaubens. Daher gibt es nie und nimmermehr einen Existenzbeweis für GOTT '''!!!''' ... Daher darf man das Kalkül des Logiker GÖDEL, <span style="color:#00B000">(und damit auch das Theorem ANSELMS)</span>, nicht als einen Existenzbeweis für GOTT lesen. Sowohl ANSELM als auch GÖDEL setzen die Existenz GOTTES notwendig als gegeben voraus. Das GÖDEL-System, und auch das Theorem ANSELMS, sind bloß die logische Bestätigung der Widerspruchsfreiheit der Glaubensüberzeugung eines Menschen, der sich schon entschieden hat, an GOTT zu glauben; und nicht der Grund für seine Entscheidung. Alle sogenannten ,Gottesbeweise‘, sind in Wirklichkeit nichts anderes, als nachträgliche Evaluierungen eines GOTT-Glaubens, bzw. ,Wege‘, <span style="color:#00B000">(bei THOMAS von Aquin)</span>, die aufzeigen, dass der GOTT-Glaube widerspruchsfrei, sinnvoll, und <span style="color:#FF6000">»''mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar ist''«</span>, wie GÖDEL sagt.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Einleitung</span></div>===
Eine Studie zum GÖDEL-Kalkül. Der Logiker Kurt GÖDEL <span style="color:#00B000">(1906-1978)</span> hat mit diesem Kalkül eine moderne Rekonstruktion des, <span style="color:#00B000">(von KANT)</span>, so genannten ‚ontologischen Gottesbeweises‘ nach ANSELM von Canterbury auf modal-logischer Basis vorgelegt. Damit hat er die <span style="color:#FF6000">„Rede von GOTT“</span> auf eine ‚vernünftige Basis‘ gestellt, d.h. sie soll für jeden Menschen nachvollziehbar sein, <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig, (ohne sich auf den Glauben an irgendeine Religion zu stützen)''«</span>, wie er sagt. GÖDEL ,nimmt‘ als Logiker, angeregt durch den Philosophen und Mathematiker Gottfried Wilhelm LEIBNIZ, rein theoretisch, fürs Erste, einmal ‚an‘, <span style="color:#00B000">(als Prämisse, d.i. der Term :01: im 3. Beweisgang zum Theorem ANSELMS im Anhang)</span>, dass es GOTT gibt ''':''' d.i. ein sog. ,methodologischer GOTT-Glaube‘, und untersucht die logischen Konsequenzen. Dabei zeigt sich, beim genaueren Hinsehen, dass der ‚Nicht-GOTT-Glaube‘, der ‚dezidierte‘ Atheismus, <span style="color:#00B000">(im Möglichkeitsbeweis des Kalküls)</span>, überraschender Weise, zu einem Widerspruch führt, und damit logisch ,falsch‘ ist. Jedoch, GÖDEL kann und will mit seinem Kalkül keinen ,GOTT-Glauben‘ ,erzeugen‘, d.h. das GÖDEL-Kalkül ist kein <span style="color:#FF6000">„Existenz-Beweis"</span> für den GOTT der Bibel, sondern, es setzt die Existenz eines GOTTES, einfach als gegeben, schon voraus. GÖDEL beweist aber mit seinem System, dass der traditionelle abendländische ,GOTT-Glaube‘, <span style="color:#FF6000">»''die theologische Weltanschauung''«</span>, <span style="color:#00B000">(d.i. die Kalkül-Prämisse, und das, daraus ,regulär‘ (├ ) abgeleitete, Theorem ANSELMS)</span>, mit den Maßstäben der modernen Logik <span style="color:#FF6000">»''durchaus vereinbar''«</span> <span style="color:#00B000">(d.h. logisch ,richtig‘)</span> ist, im Gegensatz zum ,Nicht-GOTT-Glauben‘, der davon ausgeht, dass es keinen GOTT gibt. GÖDEL beweist mit seinem System ''':''' der traditionelle GOTT-Glaube ist, — mit mathematisch-logischer Evidenz —, widerspruchfrei und wahr. <span style="color:#00B000">(Der Beweis aus dem Widerspruch des Gegenteils ist ein ,indirekter Beweis‘ und kein ,Zirkelbeweis‘ '''!''' )</span> GÖDEL blieb bis zu seinem Tod ohne ein dezidiertes religiöses Bekenntnis. <span style="color:#00B000">(Das Leben ist nicht immer ,logisch‘.)</span>
Entsprechend der <span style="color:#FF6000">»''theologischen Weltanschauung''«</span> ist GOTT der Größte, <span style="color:#FF6000">»''über dem nichts Größeres mehr gedacht werden kann''«</span>, <span style="color:#00B000">(ANSELM)</span>; bzw. <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist ein Wesen von äußerster Größe und Vollkommenheit, das alle Grade derselben in sich schließt''«</span>, <span style="color:#00B000">(LEIBNIZ)</span>, und der für uns immer schon ,da‘ ist. Das ist die methodologische Prämisse des GÖDEL-Kalküls. Davon ausgehend, zeigen seine Axiome und Definitionen, dass es zu einem Widerspruch führt, falls man ,annimmt‘, es sei nicht möglich, dass es <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> gibt. Aus dem Widerspruch des Gegenteils wird von GÖDEL, mit dem <span style="color:#4C58FF">[ Modus tollendo tollens ] :: [ A → B, ¬B ├ ¬A ]</span>, dann ,bewiesen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> ''':''' es ist doch möglich, dass es <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span> wirklich gibt. Somit ist der Glaube an <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, — weil widerspruchsfrei —, mit den Worten GÖDELS ''':''' <span style="color:#FF6000">»''mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar''«</span>.
Immanuel KANT <span style="color:#00B000">(1724-1804)</span> scheint diesen Fall vorausgesehen zu haben, dass versucht werden könnte, die ,Möglichkeit‘ GOTTES aus einem Widerspruch zu ,beweisen‘ ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span> <span style="color:#00B000">[ Angenommen, es gibt ]</span> ''doch einen und zwar nur diesen '''Einen''' Begriff'' <span style="color:#00B000">[ ,GOTT‘, so dass ]</span> ''das Nichtsein oder das Aufheben seines Gegenstandes'' <span style="color:#00B000">[ GOTT ]</span>, ''in ,sich selbst‘ widersprechend sei; und dieses ist der Begriff des allerrealsten Wesens. Es hat, sagt ihr, alle Realität'', <span style="color:#00B000">[ bzw. alle Vollkommenheit ]</span>, ''und ihr seid berechtigt, ein solches Wesen als ,möglich‘ anzunehmen'' ... <span style="color:#00B000">[ denn das GÖDEL-Kalkül ,beweist‘ ( ╞ ) in der ,Widerlegung‘ im Anhang, wie auch im 1. Beweisgang, aus einem Widerspruch, dass die Existenz GOTTES definitiv logisch ,möglich‘ ist. ]</span> … ''obgleich der sich nicht widersprechende'', <span style="color:#00B000">[ ,mögliche‘ ]</span>, ''Begriff'', <span style="color:#00B000">[ ,GOTT‘ ]</span>, ''noch lange nicht die'' <span style="color:#00B000">[ reale ]</span> ''Möglichkeit des Gegenstandes'', <span style="color:#00B000">[ GOTT ]</span>, ''beweiset. … Das ist eine Warnung, von der Möglichkeit der Begriffe (logische)'', <span style="color:#4C58FF">— '''◇''' —</span>, ''nicht sofort auf die Möglichkeit der Dinge (reale)'', <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span>, ''zu schließen''<ref>vgl. ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kritik der reinen Vernunft</big></span>''‘, Seite 399; https://www.korpora.org/kant/aa03/399.html</ref>. <span style="color:#00B000">[ Trotz dieser Warnung, wird dieser Schluss dennoch im Theorem ANSELMS vollzogen, bzw. mit GÖDEL im 3. Beweisgang ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx→□∃xGx'''‘ —</span> '''!''' ]</span>. <span style="color:#FF6000">«</span>
Warum das <span style="color:#FF6000">»''mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar''«</span> ist, und inwieweit KANT sich irrt, wird in dieser Studie gezeigt.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Der Schlüsselbegriff im Kalkül</span></div>===
Der ‚Schlüsselbegriff‘ in diesem Kalkül ist <span style="color:#FF6000">„positive Eigenschaft“</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">„Perfektion“, „Vollkommenheit“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>. Für diesen wichtigen Begriff gibt es aber im Kalkül selbst keine explizite Definition, sondern er wird nur durch seine Verwendung innerhalb des Kalküls indirekt ‚definiert‘. <span style="color:#00B000">(Das heißt ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''P'''‘ — </span> bezeichnet ein System von ,Eigenschaften‘, die ,positiv‘, bzw. ,vollkommen‘ | ,perfekt‘ | genannt werden, von denen im Kalkül wohl beweisbar ist, dass sie sich gegenseitig ,nicht widersprechen‘, weil sie im System als solche ,gleichwertig‘, bzw. gleich ,wahr‘ sind, jedoch ohne sie erschöpfend aufzählen zu können, oder auch nur sagen zu können, was sie alle im einzelnen bedeuten, außer, dass sie kompatibel sind.)</span> Mit der Wahl dieses Schlüsselbegriffes hat GÖDEL eine wesentliche Vorentscheidung für die Ergebnisse des Kalküls getroffen '''!''' In seinen Notizen zum ‚ontologischen Beweis‘ vom 10. Februar 1970 gibt GÖDEL, — für die nachträgliche Interpretation dieses Begriffes <span style="color:#00B000">(und auch für das Kalkül selbst)</span> —, die richtungsweisende Erklärung ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»''Positiv bedeutet positiv im moralisch ästhetischen Sinne...''«</span>
::Und er fügt in Klammer hinzu ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»...''(unabhängig von der zufälligen Struktur der Welt). Nur dann sind die Axiome wahr''.«</span><ref>GÖDEL, Kurt, ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Ontological proof‘</big></span>'' in ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Collected Works‘</big></span>'', vol. III, ed. S.FEFERMAN et al., Oxford (U.P.), 1995; 403–404.</ref>
GÖDEL-Axiom-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚('''PX <small><math>{ \color{Blue} \dot\lor}</math></small> P¬X''')‘ ↔<span style="color:#00B000"> ‚('''¬PX ↔ P¬X''')‘</span> — </span> ''':''' <span style="color:#FF6000"> »''Entweder die Eigenschaft'' <span style="color:#4C58FF">‚'''X'''‘</span> ''oder ihre Negation'' <span style="color:#4C58FF">‚'''¬X'''‘</span> ''ist positiv''«</span>. Hier ist der Hauptkritikpunkt, dass es Eigenschaften gibt, die ,an sich‘ weder positiv noch negativ sind. Beispiele wären ''':''' ‚rothaarig‘ oder ‚schwerwiegend‘; solche Eigenschaften können aber ,für mich‘ entweder positiv oder negativ sein, abhängig von meiner Betrachtungsweise und subjektiven Vorlieben. Diese Eigenschaften, wie ‚rothaarig‘ an sich, oder meine positiv-negativen ‚Betrachtungsweisen‘, sind jedoch der <span style="color:#FF6000">»''zufälligen Struktur der Welt''«</span> entnommen und treffen nicht den <span style="color:#FF6000">»''moralisch ästhetischen Sinn''«</span> von <span style="color:#FF6000">»''positiv''«</span> bei GÖDEL. Er orientierte sich an LEIBNIZ, welcher im Bezug zum ‚ontologischen Beweis‘ definiert ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»''Vollkommenheit'' <span style="color:#00B000">[ GOTTES ]</span> ''nenne ich jede einfache Eigenschaft, die sowohl positiv als auch absolut ist, oder dasjenige, was sie ausdrückt, ohne jede Begrenzung ausdrückt''.«</span><ref>Zitiert nach Thomas GAWLICK, in ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Was sind und was sollen mathematische Gottesbeweise ?‘</big></span>'', Predigt vom 8.1.2012 in der Kreuzkirche zu Hannover. https://web.archive.org/web/20130524164359/http://www.idmp.uni-hannover.de/fileadmin/institut/IDMP-Studium-Mathematik/downloads/Gawlick/Predigt_Gawlick_Gottesbeweise.pdf</ref>
Die Seins-Eigentümlichkeiten <span style="color:#00B000">(Daseinsmodi, Perfektionen)</span> wie ‚wahr‘, ‚gut‘, ‚edel‘ usw. entsprechen dem <span style="color:#FF6000">»''moralisch ästhetischen Sinn''«</span> von <span style="color:#FF6000">»''positiv''«</span> bei GÖDEL. Das sind Beispiele für ‚absolut‘ positive Begriffe aus der Lehre der Seinsanalogie ''':''' <span style="font-family: Times;"><big>‚verissimum‘, ‚optimum‘, ‚nobilissimum‘</big></span>, usw., die, an sich, ohne jede Begrenzung gelten; zu finden in der <span style="font-family: Times;"><big>‚Via quarta‘</big></span>, bei THOMAS von Aquin, über die analoge Abstufung im ‚Sein‘ der Dinge. Diese analoge ‚Abstufung‘ ist dann die faktische Begrenztheit <span style="color:#00B000">(d.h. Unvollkommenheit)</span> im <span style="color:#FF6000">»''zufälligen''«</span> ‚Sein‘ der Dinge —. Die <span style="color:#FF6000">„positiven Eigenschaften“</span> GÖDELS ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, wie Wahrheit, Einheit, Gutheit, <span style="color:#00B000">(von ,Güte‘)</span>, Schönheit, Adel, <span style="color:#00B000">(von ,edel‘)</span>, Gleichheit, Andersheit, Wirklichkeit, ,Sein‘ im Sinne von Etwas-sein, etc. werden <span style="color:#FF6000">„Perfektionen“</span>, oder auch <span style="color:#FF6000">„Transzendentalia“</span> genannt, <span style="color:#00B000">(von lateinisch ''':''' <span style="font-family: Times;"><big>transcendere</big></span>, <span style="color:#FF6000">„übersteigen“</span>)</span>. In der mittelalterlichen Scholastik sind Transzendentalien die Grundbegriffe, die allem Seienden als <span style="color:#FF6000">„Modus“</span>, <span style="color:#00B000">(d.h. ,Eigentümlichkeit‘, als allgemeine Seinsweisen)</span>, zukommen. Wegen ihrer Allgemeinheit ,übersteigen‘ sie die besonderen Seinsweisen, welche ARISTOTELES die ,Kategorien‘ nannte. Ontologisch betrachtet, werden die Transzendentalien als das allem Seienden Gemeinsame aufgefasst, da sie von allem ausgesagt werden können. Von der KI werden sie, nicht unpassend, als <span style="color:#FF6000">„ultimative Eigenschaften des Seins“</span> bezeichnet, die <span style="color:#FF6000">„jenseits der materiellen Welt existieren“</span>, <span style="color:#00B000">(da sie ,ultimativ‘ nur von GOTT, als den absolute Vollkommenen, ausgesagt werden können, die jedoch, auch von allen übrigen Seienden, abgestuft, wegen deren seinsmäßigen Unvollkommenheiten, d.h. ,analog‘, ausgesagt werden)</span>. Diese Transzendentalien sind ,inakzident‘, das heißt, sie entstehen nicht aus anderen Begriffen, sondern sind erste, unteilbare Bestimmungen des Denkens und des Seins, die allen Seienden ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∀x'''‘ —</span>, unabhängig von ihren speziellen Eigenschaften, als ,relative‘ Vollkommenheiten, <span style="color:#00B000">(bzw. Unvollkommenheiten)</span>, notwendig ,analogisch‘ zukommen, d.h. sie sind in allen Seienden, seinsmäßig abgestuft und abgegrenzt, ,relativ‘ zum Unendlichen ihrer selbst; und damit ,bezogen‘ auf GOTT, dem absolut Vollkommenen. In der Erkenntnisordnung wirken sie als die ersten Begriffe des menschlichen Verstehens, die eine Basis für alle weiteren wissenschaftlichen Erkenntnisse bilden. In der Seinsordnung sind die Transzendentalien ontologisch eins, gleichwertig, <span style="color:#00B000">(,mathematisch äquivalent‘)</span>, und daher konvertierbar, d.h. austauschbar, <span style="color:#00B000">(vgl. z. B. <span style="font-family: Times;"><big>,ens et verum convertuntur‘</big></span>)</span>. Damit sind sie auch von einander abhängig, was GÖDEL sowohl im Axiom-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX ∧ □∀x(Xx→Yx)→PY'''‘ —</span>, für positive Eigenschaften, als auch in der Definition-2, für die Wesenseigenschaften, syntaktisch formalisiert hat mit dem Term-Element ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∀x(Xx→Yx)'''‘ —</span>, weil sie sich gegenseitig, — mit ,modaler‘ Notwendigkeit —, gleichwertig ,implizieren‘, d.h. einschließen, <span style="color:#00B000">(im Axiom-2 mit der Individuum-Variable <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''x'''‘ — </span>, und in der Definition-2 mit der Individuum-Variable <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''y'''‘ — </span>)</span>. Man kann die Transzendentalia, <span style="color:#00B000">(wie GÖDEL)</span>, auch ,Wesenseigenschaften‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''X'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, nennen, weil sie allem Seienden ,wesentlich analog‘ zukommen. Weil Transzendentalien miteinander austauschbar sind, sind sie auch widerspruchsfrei, was GÖDEL mit Axiom-1 syntaktisch darstellt. Die Gültigkeit und Wahrheit, d.h. die mathematisch-logische Evidenz von Axiom-1 und Axiom-2, beruht auf der ontologischen Allgemeinheit und Gültigkeit der Transzendentalia, die GÖDEL mit Definition-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>'''x ↔ Xx ∧ ∀Y(Yx→ □∀y(Xy→Yy))'''‘ —</span>, in sein Kalkül explizit eingeführt und ,bestimmt‘ hat. <span style="color:#00B000">(Definitionen werden formal-syntaktisch durch das Äquivalenzzeichen <span style="color:#4C58FF">,'''↔'''‘</span> angezeigt, gelesen als <span style="color:#FF6000">„...ist genau dann ... wenn...“</span>)</span>
Zum Überblick ''':''' <span style="color:#FF6000">„Transzendentalia“</span> sind universale, alles Seiende charakterisierende Begriffe, die über kategoriale Einteilungen hinausgehen, und sowohl in der klassischen Scholastik, als auch in der modernen Philosophie, <span style="color:#00B000">(KANT, Uwe MEIXNER<ref>vgl. die ,transzendentalen‘ Bedingungen möglicher Erkenntnisse bei KANT; und auch in der ,Axiomatischen Ontologie‘ bei Uwe MEIXNER</ref>)</span>, als Grundlage der Metaphysik und Erkenntnistheorie dienen. Sie sind die <span style="color:#FF6000">„ersten Begriffe des Seins“</span>, die jedem Ding als ,relative‘ Vollkommenheiten, <span style="color:#00B000">(Perfektionen)</span>, inhärent sind, ,analogisch‘ abgestuft, auf einen ,ultimativen‘ Bezugspunkt ausgerichtet, und die sich im Denken, <span style="color:#00B000">(für uns als wahr)</span>, und in der moralischen Wertung, <span style="color:#00B000">(für uns als gut und edel)</span>, manifestieren, relativ zum ,ultimativen‘ Bezugspunkt ihrer selbst. Die faktische Unvollkommenheit, die sich in der notwendigen Vergänglichkeit aller Dinge zeigt, ist einem ontologischen Defekt ,geschuldet‘, der stark zeitabhängig ist, d.h. der einen Anfang und ein Ende hat.
Das GÖDEL-Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Notwendige Existenz ist eine positive Eigenschaft''«</span>, ist immer falsch, wenn es auf etwas aus der <span style="color:#FF6000">»''zufälligen Struktur der Welt''«</span> angewendet wird, wie z. B. auf einen <span style="color:#FF6000">„Tsunami“</span>, dessen ‚Existenz‘ für uns nicht ‚positiv‘ ist. KANT hat schon festgestellt ''':''' <span style="color:#FF6000">„Existenz ist keine Eigenschaft“</span>. Das gilt für alles, was <span style="color:#FF6000">„existiert“</span>. Das Axiom-5 hat nur dann seine Gültigkeit, ist nur dann ,wahr‘, wenn <span style="color:#FF6000">„Dasein“</span> <span style="color:#00B000">(Existenz)</span> und <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaften“</span> <span style="color:#00B000">(Essenz)</span> in eins zusammenfallen. Bei allen Dingen, die ‚da‘ sind, ist ihr ‚Da-Sein‘ ontologisch immer verschieden zu dem ‚was‘ sie sind ''':''' zu ihrem ,Was-Sein‘. In der philosophischen Tradition, seit ARISTOTELES, wird die ontologische Identität, d.i. die Koinzidenz, der innere Zusammenhang von ‚Sein‘ und ‚Wesen‘ allein nur dem <span style="color:#FF6000">„selbst ‚unbewegten‘ Erstbewegenden“</span> zugeschrieben, dem <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>πρῶτον κινοῦν ἀκίνητον</big></span>“<span style="color:#00B000"> | </span>„prôton kinoûn akinêton“</span>, von dem ARISTOTELES etwas später sagt ''':''' <span style="color:#FF6000">»''denn dies ist der Gott''«</span> und dann hinzufügt ''':''' <span style="color:#FF6000">»''so sagen wir ja''«</span>; d.h. das ist eine Interpretation aus dem Glaubenskontext des ARISTOTELES. Er war ein Gott-gläubiger Grieche. Wer an GOTT glaubt, kann das nachvollziehen. GÖDEL musste dieses Axiom-5 postulieren, sonst wäre sein Kalkül nicht aufgegangen, ohne dass er deswegen schon an GOTT glauben müsste. Er hat für sein Kalkül das ontologische Theorem von der Identität von ‚Sein‘ und ‚Wesen‘ im ‚unbewegten Erstbeweger‘ benutzt. <span style="color:#00B000">(Gilt auch für Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Göttlichkeit, das GOTT-Sein, das ‚Dasein‘ GOTTES, ist eine positive Wesenseigenschaft, eine Perfektion; d.h. ist das ‚Wesen‘ GOTTES ''':''' GOTT ist perfekt''«</span>)</span>. Die ontologische Identität von Sein und Wesen, Existenz und Essenz, wie auch die Koinzidenz von Möglichkeit und Wirklichkeit, von Ursache und Wirkung, sowie auch die ontologische Einheit von <span style="color:#00B000">(Erkenntnis-)</span>Subjekt und <span style="color:#00B000">(Erkenntnis-)</span>Objekt im <span style="color:#FF6000">»''Erkennen seiner Erkenntnis''<span style="color:#00B000">[-Tätigkeit ]</span>«<span style="color:#00B000"> | </span>„<span style="font-family: Times;"><big>νοήσεως νόησις</big></span>“<span style="color:#00B000"> | </span>„noêseôs noêsis“</span> <span style="color:#00B000"><small>(<span style="font-family: Times;"><big>,''Metaphysik''‘</big></span> XII 9, 1074b34)</small></span>, gilt nur in der <span style="color:#FF6000">„unverursachten Letztursache"</span>, auf die ARISTOTELES bei seiner Prinzipienforschung gestoßen ist.
Es gibt verschiedene Versuche, die GÖDEL-Axiome durch sog. ,Modelle‘, relativ zu einfacheren ,Welten‘, zu verifizieren, um damit ihre relative Konsistenz nachzuweisen. Für GÖDEL aber <span style="color:#FF6000">»''sind die Axiome nur dann'' <span style="color:#00B000">[ in unserer ,realen‘ Welt ]</span> ''wahr'' <span style="color:#00B000">[ und annehmbar ]</span>«</span>, wenn sie <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen Struktur der Welt'' <span style="color:#00B000">[ d.h. jeder auch nur ,möglichen‘ Welt ]</span> ''sind''«</span>. Diese Bedingung verweist jede Verifikation und jede Interpretation der Axiome auf das ,Nicht-Zufällige‘, das ,Notwendige‘, ,Absolute‘, in dem die Axiome und Definitionen des GÖDEL-Kalküls erst dadurch ihren Sinn und ihre Bedeutung bekommen, wenn sie vom ,Absoluten‘ und ,Unendlichen‘ her erklärt und verstanden werden. Damit insistiert GÖDEL auf eine genuin <span style="color:#4C58FF">,theologische‘</span> Interpretation seines Kalküls, mit der <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span> zum Begriff GOTT, dem absolut Unendlichen, als Verifikationskriterium. Das entspricht auch der ,methodologischen‘ Prämisse seines Kalküls. Die wichtigsten Axiome und Definitionen im GÖDEL-Kalkül sind jedoch bloße ,Annahmen‘, deren Evidenz, sowohl die ,mathematische‘ als auch die <span style="color:#4C58FF">,theologische‘</span>, erst evaluiert, d.h. ,bewiesen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> werden muss. Das bedeutet ''':''' die Verifikation der Axiome und Definitionen von GOTT und seinen Vollkommenheiten kann nur Kalkül-intern durch den Aufweis ihrer Widerspruchsfreiheit erfolgen, d.i. <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen Struktur der Welt''«</span>. Evaluierte und verifizierte Axiome und Definitionen sind dann die ,modal‘ notwendigen, d.h. die ,transzendentalen‘ Voraussetzungen für die Ergebnisse eines Kalküls, damit seine Theoreme und Korollare in unserer ,realen‘ Welt als logisch ,wahr‘ und damit für uns auch als ,annehmbar‘ gelten können, während die Prämissen eines Kalküls, <span style="color:#00B000">(die Argument Einführung, <span style="color:#4C58FF">— '''AE:''' —</span> )</span>, nicht notwendige, und somit ,modal‘ frei gewählte ,Annahmen‘ sind. Jedoch aus diesen ,modal‘ frei gewählten, ,möglichen‘ <span style="color:#00B000">( <span style="color:#4C58FF">'''◇'''</span> )</span> Prämissen folgen mit Hilfe der ,bewiesenen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> Axiome und Definitionen die Ergebnisse mit ,modaler‘ Notwendigkeit <span style="color:#00B000">( <span style="color:#4C58FF">'''□'''</span> )</span>.
Die Logik des GÖDEL-Systems ist eine ,Prädikatenlogik‘ zweiter Stufe, in der die Quantoren nicht nur Individuum-Variable, sondern auch Eigenschafts-Variable, <span style="color:#00B000">(als noch ,unbestimmte‘ Prädikate im Allgemeinen)</span>, binden können. Die formale Struktur des GÖDEL-Kalküls besteht aus fünf Axiomen und drei Definitionen, mit deren Hilfe in drei Beweisgängen drei Theoreme und mehrere Korollare aus seiner ,methodologischen‘ Prämisse ,regulär‘ <span style="color:#00B000">(├ )</span> abgeleitet werden können, wobei die beiden ersten Beweisgänge, mit ihren Ergebnissen, den dritten vorbereiten, in dem es dann um das Theorem ANSELMS geht. Die Prämisse des GÖDEL-Kalküls ist der traditionelle ,GOTT-Glaube‘, in der Formulierung speziell nach LEIBNIZ. Ein Axiom, eine Definition, zwei Theoreme und alle Korollare im GÖDEL-Kalkül sind Aussagen über <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>. Alle fünf Axiome, eine Definition und ein Theorem, <span style="color:#00B000">(und das Korollar aus Axiom-4)</span>, sind auch Aussagen über die Eigenschaft <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit“, „Perfektion“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, die in der <span style="color:#FF6000">»''theologischen Weltanschauung''«</span> als die Wesenseigenschaft GOTTES gilt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist vollkommen''«</span> bzw. <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist das Vollkommenste der Wesen''«</span>, <span style="color:#00B000">(DESCARTES)</span>. Zwei Definitionen sind Aussagen über die allgemeinen Wesenseigenschaften aller Seienden, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, die, als notwendige Existenz, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>‘ —</span>, auch GOTT zugeordnet werden, mit der Besonderheit bei GOTT, dass sowohl alle Eigenschaften, als auch alle anderen Zuordnungen, wie Sein und Wesen, wie Ursache und Wirkung, usw., im Unendlichen, GOTT, <span style="color:#FF6000">„koinzident“</span> sind, d.h. in GOTT paarweise perspektivisch in ,eins‘ zusammenfallen, und die auch, wie alle Transzendentalia, konvertierbar, d.h. austauschbar sind. Diese Sachverhalte machen deutlich, dass die ,Verifikation‘ und sachgerechte ,Evaluierung‘ der GÖDEL-Axiomatik nur genuin <span style="color:#4C58FF">,theologisch‘</span> erfolgen kann. Die Evaluierung der <span style="color:#FF6000">»''mathematischen Evidenz''«</span> des GÖDEL-Systems, im Allgemeinen, muss jedoch entsprechend der Maßstäbe einer modalen Prädikatenlogik zweiter Stufe durchgeführt werden.
Das GÖDEL-Kalkül unterscheidet <span style="color:#00B000">(in Definition-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x ↔ ∀X(X'''<sub>ess</sub>'''x →□∃yXy)'''‘ —</span>)</span> formal-syntaktisch zwischen der Eigenschaft ,Existenz‘, <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''E'''‘ —</span>, die nur GOTT zugeordnet werden kann, und dem Existenz-Operator, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''∃'''‘ —</span>, der allem Übrigen, das nicht GOTT ist, zugeordnet wird. Es gibt hier auch den formal-syntaktischen Unterschied zwischen der, <span style="color:#00B000">(von mir notierten, jedoch von GÖDEL schon intendierten und angesprochenen)</span>, speziellen ,Notwendigkeit‘, <span style="color:#4C58FF"> — <sub>not</sub> —</span>, die nur der Existenz GOTTES zugeordnet ist, und der modalen ,Notwendigkeit‘, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□'''‘ —</span>, die auf Verschiedenes bezogen werden kann. Diese Unterschiede sind Hinweise, dass GÖDEL in seiner Kalkül-Logik und -Syntax, die Außerordentlichkeit und Eigenständigkeit GOTTES berücksichtigt, der, als Schöpfer der Welt, prinzipiell und absolut <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen Struktur der Welt''«</span> ist, die erst durch GOTT auch das ist, was sie ist.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Die Genese des Kalküls</span></div>===
Wie kommt GÖDEL zu seinem Kalkül '''?''' Sein Gewährsmann war Gottfried Wilhelm LEIBNIZ, <span style="color:#00B000">(1646-1716)</span>, den er sehr schätzte. Die rekonstruierbare Genese seines Kalküls findet man in LEIBNIZ ''':''' ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Neue Abhandlungen über den menschlichen Verstand‘</big></span>'', <span style="color:#00B000">(1704)</span>‚ ''<span style="font-family: Times;"><big>Viertes Buch, Kapitel X ''':''' ‚Von unserer Erkenntnis des Daseins Gottes‘</big></span>'', Seite 475f.
Hier der <span style="color:#00B000">[ kommentierte ]</span> Textausschnitt zum sog. ontologischen ‚Gottesbeweis‘''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span>''Folgendes etwa ist der Gang seines'' <span style="color:#00B000">[ d.h. ANSELMS, Erzbischof von Canterbury; 1033-1109, ]</span> ''Beweises ''':''' GOTT ist das Größte'', <span style="color:#00B000">[ ANSELM spricht vom biblischen GOTT des Glaubens, als ''':''' <span style="color:#FF6000">»''den, über dem ,Größeres‘'' | <span style="font-family: Times;"><big>‚maius‘</big></span> | ''nicht mehr gedacht werden kann''«</span> ]</span>, ''oder, wie DESCARTES es ausdrückt ''':''' das Vollkommenste der Wesen oder auch ein Wesen von äußerster Größe und Vollkommenheit'' ''':''' <span style="color:#00B000"> [ GÖDEL ''':''' </span><span style="color:#4C58FF">‚'''P'''‘</span> <span style="color:#00B000">:= ‚Perfektion‘, ‚positive Eigenschaft‘ ]</span>, ''das alle Grade derselben in sich schließt.''<span style="color:#00B000"> [ GÖDEL-Definition-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔∀X(PX→Xx)'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das Individuum'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''ist genau dann GOTT'', <span style="color:#4C58FF">,'''G'''‘</span>, ''wenn'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''alle Vollkommenheiten'', <span style="color:#4C58FF">,'''P'''‘</span>, ''in sich schließt''«</span>. Definition-1 bildet die traditionelle Vorstellung von GOTT ab. ]</span> ''Dies also ist der Begriff GOTTES.'' <span style="color:#00B000">[ Der Term <span style="color:#4C58FF">— ,'''G'''‘ —</span> steht hier für den biblischen ‚Begriff‘ <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span> als ,Individuumname‘ '''!''' ]</span> ''Sehen wir nun, wie aus diesem Begriff das ‚Dasein’ folgt.''<span style="color:#00B000"> [ GÖDEL ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist notwendig aus sich ‚da‘''«</span> ''':''' Term :10: im 3. Beweisgang. ]</span> ''Es ist etwas <u>mehr</u>, ‚da‘ zu sein, als nicht ‚da‘ zu sein, oder auch das ‚Dasein‘ fügt der Größe oder der Vollkommenheit'' <span style="color:#00B000">[ GOTTES ]</span> ''einen Grad hinzu, und wie DESCARTES es ausspricht, das ‚Dasein‘ ist selbst eine Vollkommenheit.''<span style="color:#FF6000">«</span>
<span style="color:#00B000">(Diesen Ausspruch DESCARTES übernimmt GÖDEL im Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''notwendige Existenz''</span> [ alias ‚Dasein GOTTES’ ] <span style="color:#FF6000">''ist eine positive Eigenschaft''</span> [ alias Vollkommenheit ]<span style="color:#FF6000">«</span>. Dem widerspricht KANT ''':''' <span style="color:#FF6000">„Existenz ist keine Eigenschaft“</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">„Sein ist kein reales Prädikat“</span>. Das Axiom-5 ist daher nur dann ‚wahr‘, wenn ‚Wirklichsein‘ | <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ἐνέργεια οὖσα</big></span>“</span> | ‚enérgeia úsa‘ | d.h. ‚Dasein‘ und ‚Wesen‘ | <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>οὐσία</big></span>“</span> | ‚usía‘ | — genauer ''':''' ‚Wesenseigenschaften’ —, ontologisch ,eins‘ sind, d.h. wenn <span style="color:#FF6000">„Existieren“</span> immer schon die <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaft“</span> GOTTES ist. Was nach ARISTOTELES nur im <span style="color:#FF6000">„unbewegten Erstbeweger“</span> der Fall ist; bzw. mit LEIBNIZ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''was das Privilegium der Gottheit allein ist''«</span> '''!''' Aus der ,methodologischen‘ ,Annahme‘ im 2. Beweisgang GÖDELS ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''das'' <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> ''steht für den GOTT der Christen''«</span>, und mit Hilfe von Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Göttlichkeit ist eine positive Eigenschaft''«</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist perfekt''«</span>, mit Axiom-4 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX → □PX'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Positive Eigenschaften sind notwendig aus sich, — von Natur aus —, positiv''«</span>, mit Definition-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>'''x ↔ Xx ∧ ∀Y(Yx→ □∀y(Xy→Yy))'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Zum Wesen gehören notwendig auch alle Konsequenzen aus einer Wesenseigenschaft''«</span>, und mit Axiom-1 und der Definition für GOTT, folgt nach einigen logischen Umformungen das GÖDEL-Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das'' <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> ''ist genau dann der GOTT der Christen, wenn das Wesen dieses GOTTES sein eigenes Sein ist''«</span>. Dasein und Wesen sind im Unendlichen, GOTT <span style="color:#FF6000">„koinzident“</span> ,eins‘. Mit diesem, im Kalkül <u>ohne</u> Axiom-5 ,regulär‘ (├ ) abgeleiteten Theorem, widerlegt er KANT für den individuellen Spezialfall <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span> := <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>. Nachprüfbar im Anhang ''':''' im ‚ontologischen‘ Beweis für das Basis-Theorem-2. Somit ist Axiom-5 ,wahr‘, und KANT hat sich hier, im Bezug auf GOTT, geirrt. <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span> als Wissenschaft von GOTT, war für KANT nie eine ernstzunehmende Option. <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span> als Wissenschaft von GOTT ist eine ziemlich ,ausgereifte‘ Disziplin. Es haben sich, durch Jahrhunderte hindurch, viele gescheite Menschen schon im Judentum, und dann auch im Christentum, und ebenfalls im Islam, darum bemüht.)</span>
:: <span style="color:#FF6000">»</span>''Darum ist dieser Grad von Größe und Vollkommenheit oder auch diese Vollkommenheit, welche im ‚Dasein‘ besteht, in diesem höchsten, durchaus großen, ganz vollkommenen Wesen, denn sonst würde ihm ein Grad fehlen, was gegen seine Definition wäre. Und folglich ist dies höchste Wesen ‚da‘. Die Scholastiker, ohne selbst ihren'' <span style="font-family: Times;"><big>doctor angelicus</big></span> <span style="color:#00B000">[ := THOMAS von Aquin ]</span> ''auszunehmen, haben diesen Beweis verachtet'', <span style="color:#00B000">[ wie später auch Immanuel KANT ]</span>, ''und ihn als einen Paralogismus'' <span style="color:#00B000">[ := Fehlschluss ]</span> ''betrachtet, worin sie sehr unrecht gehabt haben; und DESCARTES, welcher die scholastische Philosophie im Kolleg der Jesuiten zu La Flèche lange genug studiert hatte, hat sehr recht gehabt, ihn wieder zu Ehren zu bringen. Es ist nicht ein Paralogismus, sondern ein unvollständiger Beweis'', <span style="color:#00B000">[ den GÖDEL vervollständigt hat ]</span>, ''der etwas voraussetzt, was man noch hätte beweisen sollen, um ihm mathematische Evidenz zu verleihen — nämlich, dass man dabei stillschweigend voraussetzt, diese Vorstellung des durchaus großen oder durchaus vollkommenen Wesens sei möglich und enthalte keinen Widerspruch'' <span style="color:#00B000">[ '''::''' <span style="color:#4C58FF">— '''◇''' —</span> '''::''' ,möglich‘, ,konsistent‘, ,denkbar‘; GÖDEL beweist im 1. Beweisgang aus Theorem-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX→◇∃xXx'''‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">»''positive Eigenschaften'', <span style="color:#00B000">[ die allgemeinen Transzendentalien ]</span>, ''sind widerspruchsfrei''«</span>, mit Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, folgt Korollar-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist möglich''«</span> ]</span>. ''Und es ist schon etwas, dass man durch diese Bemerkung beweist ''':''' gesetzt, dass GOTT ‚möglich‘ ist, so ‚ist‘ er'' <span style="color:#00B000">[ ,notwendig‘ '''::''' <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span>, d.h. für jede mögliche Welt auch wirklich aus sich ‚da‘ ]</span>, ''was das Privilegium der Gottheit allein ist'' ''':''' <span style="color:#00B000">[ Im 3. Beweisgang, Theorem-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx→□∃xGx'''‘ —</span> ''':''' ‚ANSELMS Prinzip‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Weil GOTT widerspruchsfrei ,möglich‘ ist, darum ist auch der Glaube widerspruchsfrei, der besagt, dass GOTT aus sich ,notwendig‘ da ist''«</span>; mit Korollar-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx ∧ □∀y(Gy→x=y)'''‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">»''Es gibt notwendig nur einen einzigen GOTT''«</span>. Damit ist auch der Monotheïsmus bewiesen. ]</span> ''Man hat recht, die Möglichkeit eines jeden Wesens anzunehmen und vor allem die GOTTES, bis ein anderer das Gegenteil beweist''. <span style="color:#00B000">[ Das Gegenteil besagt, dass GOTT ,unmöglich‘ ist. Hier setzt der Möglichkeitsbeweis im GÖDEL-Kalkül an, und beweist, dass diese Aussage zu einem Widerspruch führt. ]</span> ''Somit gibt dieser metaphysische Beweis schon einen moralischen zwingenden Schluss ab, wonach wir dem gegenwärtigen Stande unserer Erkenntnisse zufolge urteilen müssen, dass GOTT ‚da‘ sei, und demgemäß handeln.'' <span style="color:#00B000">[ Aber nicht logisch zwingend '''!''' Denn die Interpretation <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> mit dem GOTT der Bibel, als ,methodologische‘ Kalkül-Prämisse, ist nicht zwingend, jedoch ,modal‘ möglich, <span style="color:#4C58FF">— '''◇''' —</span>, und im christlichen Glaubenskontext sinnvoll, was mit einer stimmigen <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Interpretation des GÖDEL-Kalküls gezeigt werden kann. Damit ist dann auch die Frage beantwortet, ob das GÖDEL-System sich plausibel als eine Theorie von GOTT und seinen Eigenschaften interpretieren lässt, bzw. als eine <span style="color:#FF6000">»''axiomatische''«</span> <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span>, wie sie André FUHRMANN apostrophiert. Das <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> ist der ,Individuumname‘ für den GOTT der Bibel, — ,GOTT‘ groß geschrieben —, im monotheïstischen, christlichen Glaubenskontext, den auch LEIBNIZ teilt. Dann steht der ,Name‘ auch synonym für das ,existierende‘ Individuum, d.h. für dessen ,Existenz‘.]</span> ''Es wäre aber doch zu wünschen, dass gescheite Männer'' <span style="color:#00B000">[ sic ! ]</span> ''den Beweis mit der Strenge einer mathematischen Evidenz vollendeten'', <span style="color:#00B000">[ was GÖDEL veranlasst hat, seine Version eines ‚ontologischen Beweises’ zu kreieren, dessen <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> man heute mit Computerprogrammen<ref>siehe Fußnote 11</ref> schon nachgewiesen hat ]</span> ... <span style="color:#FF6000">«</span>
Für GÖDEL war dieser Text eine intellektuelle Herausforderung, und er hat sie angenommen. Das war für GÖDEL sicher keine Glaubensangelegenheit. GOTT hat es ja auch nicht nötig, ‚bewiesen‘ zu werden. Wer <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> z. B. mit dem sog. ‚Urknall‘ gleich setzt, macht die <span style="color:#FF6000">»''zufällige Struktur der Welt''«</span> im ‚Urknall‘, <span style="color:#00B000">(pantheistisch)</span> zu einem ,Gott‘, was GÖDEL dezidiert für sein Kalkül ausgeschlossen haben wollte.
Kurt GÖDEL schreibt 1961 in einem Brief, in Anlehnung an den obigen Text ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»...''ich glaube, schon heute dürfte es möglich sein, rein verstandesmäßig ''<span style="color:#00B000">[ sic '''!''' ]</span>, ''(ohne sich auf den Glauben an irgendeine Religion zu stützen) einzusehen, dass die theologische Weltanschauung'', <span style="color:#00B000">[ dass es GOTT gibt ]</span>, ''mit allen bekannten Tatsachen'', <span style="color:#00B000">[ z. B. mit den Maßstäben einer modernen Logik ]</span>, ''durchaus vereinbar ist. Das hat schon vor 250 Jahren der berühmte Philosoph und Mathematiker LEIBNIZ versucht''.«</span><ref>Zitiert nach SCHIMANOVICH-GALIDESCU, M.-E., ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Princeton–Wien 1946–1966. Briefe an die Mutter</big></span>''‘, in ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kurt Gödel – Leben und Werk</big></span>''‘, ed. B.BULDT et al., Wien (HÖLDER–PICHLER–TEMSKY), 2001, Bd. 1.</ref>
===<div class="center"><span style="color:#660066">Die Interpretation des Kalküls</span></div>===
Wenn man sich das GÖDEL-Kalkül ansieht, wie es heute formalisiert vorliegt, stellt sich die Frage ''':''' <span style="color:#FF6000">„Lässt sich dieses System plausibel als eine Theorie von GOTT <span style="color:#00B000">(als eine ‚Rede von GOTT’ := <span style="color:#4C58FF">,Theologie’</span>)</span> und seiner Eigenschaften verstehen '''?''' “ — „Ist hier eine genuin <span style="color:#4C58FF">,theologische’</span> Interpretation möglich '''?''' “</span> Seine Herkunft aus der intellektuellen Auseinandersetzung des Logikers GÖDEL mit dem GOTT-gläubigen Philosophen LEIBNIZ und dem christlichen Theologen und Erzbischof ANSELM rechtfertigt diese Frage. Die <span style="color:#FF6000">„mathematische Evidenz“</span> des GÖDEL-Formalismus, <span style="color:#00B000">(im Anhang nachgestellt)</span>, ist allgemein anerkannt, <span style="color:#00B000">(Vorbehalte dagegen gibt es nur bei der Interpretation seiner Syntax, d.h. ob die Axiome, wie GÖDEL sie konzipiert hat, auch in unserer realen Welt ,wahr’ und ,annehmbar’ sind)</span>. Die <span style="color:#FF6000">„theologische Evidenz“</span> des GÖDEL-Systems wird durch eine ,Verankerung’ der Axiome und Definitionen in den <span style="color:#4C58FF">,theologisch’</span>-philosophischen Diskurs über GOTT evaluiert, der schon seit zweieinhalbtausend Jahren läuft. In diesen zweieinhalbtausend Jahren hat sich, — gegen ARISTOTELES und die antike Philosophie —, die Erkenntnis durchgesetzt, dass GOTT <span style="color:#FF6000">»''unabhängig''«</span> von der <span style="color:#FF6000">»''zufälligen''«</span> Raum-Zeit-Struktur unserer vergänglichen Welt ist. In meiner Darstellung des GÖDEL-Kalküls folge ich, <span style="color:#00B000">(im Unterschied zum Autographen GÖDELS, vom 10. Feb 1970)</span>, in der Axiom-Nummerierung, in der Syntax, und in der Beweis-Struktur, der Arbeit von André FUHRMANN ''':''' ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Existenz und Notwendigkeit. Kurt Gödels axiomatische Theologie‘</big></span>'' in ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Logik in der Philosophie‘</big></span>'' Hg. SCHROEDER-HEISTER, SPOHN und OLSSON, 2005, Synchron, Heidelberg, Seite 349–374. <span style="color:#00B000">(Die tiefer gestellte Notation der spezifischen ,Eigenschaft‘ einer Eigenschaft ist meine Ergänzung zur formalen Syntax, z. B. ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span>, angeregt durch die indizierende Schreibweise GÖDELS ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ,'''G''' Ess. '''x'''’ —</span>.)</span> Die Erkenntnisse zur Straffung und Präzisierung der GÖDEL-Syntax, <span style="color:#00B000">(besonders im Möglichkeitsbeweis)</span>, stammen aus der Arbeit von Günther J. WIRSCHING ''':''' ,''<span style="font-family: Times;"><big>Der Gödelsche Gottesbeweis</big></span>''‘, im Web <ref>https://edoc.ku.de/id/eprint/10243/1/OntBw.pdf</ref>. <span style="color:#00B000">(Auch der Hinweis auf AVICENNA kommt von WIRSCHING.)</span> Die Zitate von THOMAS von Aquin´s Stellungnahme zum Theorem ANSELMS, und von Georg Wilhelm Friedrich HEGEL zur Immanuel KANTS Ablehnung des Theorem ANSELMS, befinden sich in Franz SCHUPP, ,<span style="font-family: Times;"><big>''Geschichte der Philosophie im Überblick''</big></span>‘, Band 2 ‚<span style="font-family: Times;"><big>''Christliche Antike, Mittelalter''</big></span>‘, Hamburg 2003, Seite 168 und Seite 170.
Meines Erachtens ist der entscheidende Ansatzpunkt einer <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Interpretation das GÖDEL-Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">»''notwendige Existenz ist eine positive Eigenschaft''«</span>.
‚Frei‘ nach KANT ‚formuliere‘ ich ‚kurz‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">„Existenz ist keine Eigenschaft“</span>. Hier die Positionen KANTS zum Thema ‚Existenz‘ und ‚Eigenschaften‘ ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span>''… unbeschadet der wirklichen Existenz äußerer Dinge'', <span style="color:#00B000">[ kann man ]</span> ''von einer Menge ihrer Prädikate'', <span style="color:#00B000">[ d.h. Eigenschaften ],</span> ''sagen'' … ''':''' ''sie gehöreten nicht zu diesen ‚Dingen an sich selbst‘, sondern nur zu ihren Erscheinungen, und hätten außer unserer Vorstellung'' <span style="color:#00B000">[ ihrer, als ,wirklich‘ gedachten Erscheinung, ]</span> ''keine eigene Existenz, … weil ich finde, dass … '''alle Eigenschaften, die die Anschauung eines Körpers ausmachen''', bloß zu seiner Erscheinung gehören; denn die Existenz des Dinges, was erscheint, wird dadurch nicht … aufgehoben, sondern nur gezeigt, dass wir es'', <span style="color:#00B000">[ das Ding ]</span>, ''wie es ‚an sich selbst‘ sei'', <span style="color:#00B000">[ d.h. existiert ]</span>, ''durch Sinne gar nicht erkennen können''.<span style="color:#FF6000">«</span><ref>vgl. ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Prolegomena zu einer jeden künftigen Metaphysik, die als Wissenschaft wird auftreten können</big></span>''‘, Seite 289; https://www.korpora.org/kant/aa04/289.html</ref> <span style="color:#00B000"><small>(Hervorhebung durch KANT.)</small> [ Seine Prädikate, d.h. Eigenschaften, jedoch können wir mit unseren Sinnen ,anschauen‘, aber nur in Kombination mit unserer Vorstellung ihrer, als ,wirklich‘ gedachten Erscheinung, vermittelt durch den sog. ,transzendentalen Schematismus‘ unserer Einbildungskraft ''':'''</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''Eine verborgene Kunst in den Tiefen der menschlichen Seele''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">jedoch auch eines der ,dunkelsten‘ Kapitel in der K.d.r.V., bedingt durch KANTS Konzept von ,Wirklichkeit‘, bzw. ,Sein‘. ]</span>
Mit anderen Worten, man kann die ‚Existenz‘, bzw. das ‚Sein‘ der Dinge, <span style="color:#00B000">(das ‚Ding an sich’ bei KANT)</span>, nicht unter dem Mikroskop finden. Die ‚Existenz‘ bzw. das ‚Sein‘ ist keine sinnlich registrierbare ‚Eigenschaft‘ z. B. des rekonstruierten ‚Stadt-Schlosses‘ in Berlin. <span style="color:#00B000">(‚Sein‘ ist kein reales ‚Prädikat‘.)</span> Dafür haben wir andere Fähigkeiten ''':''' Ich kann seine ‚Existenz‘ mit meinem Verstand einsehen, weil auch ich selbst ‚existiere‘. Seine ‚Ansicht‘, wie ‚gefällig‘ es ist, und auch weitere ‚Eigenschaften‘, die mir auffallen, kann ich mit einem Handy-Foto dokumentieren. Diese ‚Eigenschaften‘ sind nicht die Ursache, dass das ‚Berliner Schloss‘ existiert. Wohl aber die Rekonstruktion dieses Schlosses ist die ‚Ursache‘, dass es ,existiert‘, und jetzt so aussieht. Insofern ist ‚Existenz‘ keine ‚Eigenschaft‘, sondern die ‚Existenz‘ des Dinges ist die Voraussetzung, der ‚Grund‘, dass ich die ‚Eigenschaften‘ des Dinges mit meinen Sinnen feststellen kann.
In einer Auseinandersetzung mit CARTESIUS schreibt KANT, philosophisch ‚tiefgründig‘ und logisch ‚exakt‘, über dessen <span style="color:#FF6000"><span style="font-family: Times;"><big>„Cogito, ergo sum“</big></span></span> ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span>''Das ‚Ich denke‘ ist ein empirischer Satz, und hält den Satz ‚Ich existiere‘ in sich. Ich kann aber nicht sagen ''':''' ‚Alles, was denkt, existiert‘; denn da würde die Eigenschaft des Denkens'', <span style="color:#00B000">[ eine essentielle Eigenschaft ]</span>, ''alle Wesen, die sie besitzen, zu notwendigen'' <span style="color:#00B000">[ d.h. notwendig existierenden ]</span> ''Wesen machen''. <span style="color:#00B000">[ Was allein nur von GOTT ausgesagt werden kann; mit AVICENNA, als anerkannter ARISTOTELES-Kommentator ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist das einzige Sein, bei dem Essenz'' <span style="color:#00B000">[ ‚Wesenseigenschaften‘ ]</span> ''und Existenz'' <span style="color:#00B000">[ ‚Dasein‘ ]</span> ''nicht zu trennen sind und das daher notwendig an sich da ist''«, <span style="color:#00B000">— konform mit GÖDEL ''':'''</span> »''notwendige Existenz ist eine positive'' <span style="color:#00B000">[ essentielle ]</span> ''Eigenschaft''«</span> ].</span> ''Daher kann meine Existenz auch nicht aus dem Satz, ‚Ich denke‘, als'' <span style="color:#00B000">[ logisch ]</span> ''gefolgert angesehen werden, wie CARTESIUS dafür hielt (weil sonst der Obersatz : ‚Alles, was denkt, existiert‘, vorausgehen müsste), sondern ist mit ihm identisch.'' <span style="color:#00B000">[ Eine einfache Schlussfolgerung ''':''' meine ‚Existenz‘ ist auch nicht von meiner ‚Eigenschaft‘ Denken ‚verursacht‘. ,Existenz‘ ist nicht bloß ein ,Gedanke‘ von mir. ]</span><span style="color:#FF6000">«</span> <span style="color:#00B000">(Aus der Anmerkung 41 zu den ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Paralogismen der reinen Vernunft</big></span>''‘, in ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kritik der reinen Vernunft</big></span>''‘, Seite 275,<ref>https://korpora.org/kant/aa03/275.html</ref> mit meinem Einschub des AVICENNA-Zitat aus Wikipedia.<ref>{{w|Avicenna#Metaphysik}}</ref>)</span>
Mit anderen Worten ''':''' <span style="color:#FF6000">„Die Eigenschaft, dass ich denken kann, ist nicht die Ursache meiner ‚Existenz‘“</span>, sondern, <span style="color:#FF6000">„Die Liebe meiner Eltern und ihre Entscheidung füreinander ist die Ursache meiner ‚Existenz‘. Daher ‚bin’ ich. Und weil ich ein Mensch ‚bin‘, kann ich denken.“</span> Auch mit diesen Anmerkungen ist leicht einsehbar, dass ‚Existenz‘ keine ‚Eigenschaft‘ ist — außer bei GOTT. In GOTT ist ‚Dasein‘ die ‚Wesenseigenschaft‘ GOTTES, d.h. ‚Dasein‘ und ‚Wesen‘ sind in GOTT untrennbar verbunden; sind <span style="color:#FF6000">„koinzident“</span> ‚eins‘. Das ist die Einzigartigkeit im Wesen GOTTES, dass GOTT immer schon ‚da‘ ist. Die Frage nach dem ‚Wesen‘ GOTTES lautet ''':''' <span style="color:#FF6000">„Was bist du ? “</span>/<span style="color:#CC66FF">„Wer bist Du ? “</span> Antwort, Exodus 3,14 ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Ich bin der ‚Ich-Bin-Da‘'' <span style="color:#00B000">[ für euch und für immer ]</span>«.</span> Weil GOTT für uns immer schon ‚da‘ ist, — <span style="color:#CC66FF">„von Ewigkeit zu Ewigkeit“</span> —, hat GOTT es nicht nötig, ‚bewiesen‘ zu werden. <span style="color:#00B000">(In der Mathematik ist ein ‚Satz‘ erst dann ‚wahr‘ und ‚existent‘, wenn er bewiesen ist. Bei GOTT ist es jedoch nicht so ''':''' GOTTES ‚Existenz‘ ist nicht erst dann ‚wahr‘, wenn seine ‚Existenz‘ von uns ‚bewiesen‘ ist. Sein ‚Dasein‘ ist jedem unserer ‚Beweisversuche‘ immer schon voraus. Der Zugang zu GOTT ist nicht der ,Beweis‘, sondern der ,Glaube‘. Wer an GOTT glauben ,will‘, dem antwortet GOTT. Wer nicht an GOTT glauben ,will‘, dessen Entscheidung respektiert GOTT, und drängt sich nicht auf. Die Glaubens-Entscheidung hat jedoch für jeden Menschen eine existenzielle Konsequenz ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet; wer aber nicht glaubt'', <span style="color:#00B000">[ und diese Entscheidung auch im Augenblick der ,Wahrheit‘, im Tod, in der sog. ,Endentscheidung‘, nicht widerruft ]</span>, ''wird verurteilt werden''«,</span> <small>({{Bibel | Markus Evangelium |16|16|EU}})</small>. Das Urteil lautet ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''zweiter Tod ''':''' der Feuersee''«</span>, <small>({{Bibel | Offenbarung |20|14f|EU}})</small>, ohne Berufungsmöglichkeit. <span style="color:#CC66FF">»''Ohne Glauben aber ist es unmöglich, Gott zu gefallen; denn wer zu Gott kommen will, muss glauben, dass er ist und dass er denen, die ihn suchen, ihren Lohn geben wird''«.</span> <small>({{Bibel | Hebräer Brief|11|6|EU}})</small>)</span>
Das GÖDEL-Axiom-5 ist m.E. der entscheidende Ansatzpunkt einer stimmigen <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Interpretation der GÖDEL-Axiomatik.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Das Kalkül ist kein Existenz-Beweis für GOTT</span></div>===
Die allgemeine <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> des GÖDEL-Formalismus, d.h. seine ‚Schlusskraft‘, ist von kompetenten Leuten<ref>„GÖDELS Argumentationskette ist nachweisbar korrekt – so viel hat der Computer nach Ansicht der Wissenschaftler Christoph BENZMÜLLER und Bruno WOLTZENLOGEL-PALEO nun gezeigt;“ vgl. https://www.fu-berlin.de/presse/informationen/fup/2013/fup_13_308/index.html</ref> schon festgestellt worden, <span style="color:#00B000">(im Anhang ‚nachrechenbar‘ mit den Regeln und Gesetzen einer modalen Prädikatenlogik 2. Stufe)</span>. Das GÖDEL-Kalkül ist jedoch kein ‚moderner‘<span style="color:#FF6000">„Existenz-Beweis“</span> für GOTT, wofür es gehalten oder meistens bezweifelt wird, sondern setzt, <span style="color:#00B000">(theoretisch methodisch)</span>, den <span style="color:#FF6000">„Glauben an die Existenz GOTTES“</span> schon voraus, ohne ihn zu hinterfragen. Das <span style="color:#FF6000">„Dasein“</span> bzw. die <span style="color:#FF6000">„Existenz“</span> GOTTES wird mit der Definition-1 für <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, bzw. mit dem Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ — </span>, im Kalkül ‚definitorisch‘ bzw. ‚axiomatisch‘ als Kalkül-,Annahme‘ eingeführt, unter der Voraussetzung, dass die ‚Eigenschaft‘ <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘ := </span><span style="color:#FF6000">„Göttlichkeit“</span> <span style="color:#00B000">(Essenz)</span> und das <span style="color:#FF6000">„Dasein GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> <span style="color:#00B000">(Existenz)</span>, ontologisch ‚identisch‘, genauer ''':''' <span style="color:#FF6000">„koinzident“</span> sind, was GÖDEL im Axiom-5 definitiv für sein System vorschreibt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ — </span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''notwendige Existenz ist eine positive Eigenschaft''«</span>. Das <span style="color:#FF6000">„Dasein GOTTES“</span> ist faktisch äquivalent zur <span style="color:#FF6000">„notwendigen Existenz als GOTT“</span>; und <span style="color:#FF6000">„Göttlichkeit“</span> ist die <span style="color:#FF6000">„positive Eigenschaft in GOTT“</span>. Beides ist nach Axiom-5 ‚identisch‘, d.h. dem ‚Sein nach‘ dasselbe, und daher konvertierbar. Beide, <span style="color:#00B000">(sowohl die Essenz, als auch die Existenz GOTTES)</span>, werden daher auch mit demselben Term ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> im Kalkül dargestellt. Der traditionelle, christliche ,GOTT-Glaube‘ wird zugleich mit diesem Term <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘ := </span> <span style="color:#FF6000">„GOTT“ <span style="color:#00B000">|</span> „göttlich“</span>, im 2. Beweisgang, dem Basisbeweis, und im 3. Beweisgang für das Theorem ANSELMS, jeweils als ,methodologische‘ Prämisse :01: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span> regulär <span style="color:#00B000">( ├ )</span> und explizit eingeführt ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''steht für den GOTT'' <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span> ''der Christen''«</span>. Das ist die ,modal‘-frei gewählte, <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span> Kalkül-,Annahme‘, <span style="color:#00B000">(als ,Argument-Einführung‘ := <span style="color:#4C58FF">‚'''AE:'''‘</span> )</span>, und wird dann mit Definition-1 näher ,bestimmt‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔∀X(PX→Xx)'''‘ — </span> ''':''' <span style="color:#FF6000"> »''Das'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''steht genau dann für ‚GOTT‘'' <span style="color:#00B000">|</span> ''‚göttlich‘'', <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, ''wenn'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''alle positiven Eigenschaften, bzw. Vollkommenheiten'', <span style="color:#4C58FF">‚'''PX'''‘</span>, ''hat''«</span>, entsprechend dem ‚Quelltext‘ bei LEIBNIZ. <span style="color:#00B000">(Das ,postulierte‘ Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PG'''‘ —</span>, wird standardmäßig gelesen als <span style="color:#FF6000">»''Göttlichkeit ist eine positive Eigenschaft''«</span>, hat aber auch die alternative Leseart ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist perfekt d.h. vollkommen''«</span>, was <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> auch richtig ist; mit <span style="color:#4C58FF">‚'''P'''‘ </span> := <span style="color:#FF6000">„Perfektion“/„Vollkommenheit“</span> ist dann die Summe aller <span style="color:#FF6000">„positiven Eigenschaften“</span>.)</span> Mit Axiom-3, — in dieser <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Leseart —, ist der ‚Wenn-Satz‘ in Definition-1 ‚aufgelöst‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT hat alle positiven Eigenschaften, weil er ‚perfekt‘ ist''«</span>.
In Definition-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x ↔ ∀X(X'''<sub>ess</sub>'''x →□∃yXy)'''‘ —</span>, wird die ,für uns‘ <span style="color:#FF6000">„notwendige Existenz“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>‘ —, </span> durch die ,aus sich‘ <span style="color:#FF6000">„notwendig“</span> <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span> instanziierten <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaften“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(als zu den Transzendentalia gehörig)</span>, bestimmt. Das GÖDEL-Kalkül setzt sowohl in Definition-3 als auch im Axiom-5 das Theorem des ARISTOTELES von der ontologischen ‚Identität‘, d.i. die Koinzidenz von <span style="color:#FF6000">„Dasein“</span>, <span style="color:#00B000">(Existenz)</span> und <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaften“</span>, <span style="color:#00B000">(Essenz)</span> im prinzipiell <span style="color:#FF6000">„unbewegten Erstbewegenden“</span> voraus. Ohne diese Annahme bzw. ohne Axiom-5, würde das GÖDEL-Kalkül nicht ‚funktionieren‘. Das GÖDEL-Theorem-2.1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx→G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span>, kann unter dieser Voraussetzung dann, <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> richtig und eindeutig, so gelesen werden ''':''' <span style="color:#FF6000">„Wenn <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> für GOTT, <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, als Individuum steht, dann ist GOTT-Sein, <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, <span style="color:#00B000">(,Existenz‘)</span>, das Wesen, <span style="color:#4C58FF">—<sub>ess</sub>—, </span> <span style="color:#00B000">(,Essenz‘)</span>, GOTTES <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span>”</span><ref>vgl. z.B. THOMAS von Aquin ''':''' ,''<span style="font-family: Times;"><big>De Ente et Essentia</big></span>''’, Kapitel 5 ''':''' „Deus, cuius essentia est ipsummet suum esse“ ''':''' „GOTT, dessen Wesen sein eigenes Sein ist“.</ref>, statt der <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> unrichtigen Lesearten in der Wikipedia ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Göttlich ist eine essentielle Eigenschaft jedes göttlichen Wesens''«</span><ref>{{w|Gottesbeweis#Kurt_Gödel|Gottesbeweis 2.1.2, Theorem 2}}; Version vom 10.09.2025</ref>, oder bei Christoph BENZMÜLLER et alia, im sog. ,Theorembeweiser‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Gottähnlich zu sein ist eine Essenz von jeder gottähnlichen Entität''«</span><ref>[https://www.fu-berlin.de/presse/informationen/fup/2013/fup_13_308/index.html ‚Gödels „Gottesbeweis“ bestätigt’, Theorem 2]</ref>, mit der suggestiven Annahme, es gäbe mehrere ,göttliche Wesen‘, bzw. ,gottähnliche Entitäten‘, was der monotheïstischen, abendländischen Tradition, bzw. dem <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Theorem von der ,Unvergleichlichkeit‘ und ,Einzigartigkeit‘ GOTTES widerspricht, das im GÖDEL-Kalkül mit Korollar-3 bestätigt wird. <span style="color:#00B000">(Die Interpretation <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘ :=</span> <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, als ,Individuumname‘, ist synonym zum <span style="color:#FF6000">„Dasein <span style="color:#00B000">(Existenz)</span> GOTTES“</span>, und äquivalent zur ‚positiven Eigenschaft‘ <span style="color:#FF6000">„Göttlichkeit“</span>, alias <span style="color:#FF6000">„göttlich zu sein“</span> = <span style="color:#FF6000">„GOTT zu sein“</span> = <span style="color:#FF6000">„GOTT-Sein“</span>; und mit dem GÖDEL-Term ''':''' <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''<sub>ess</sub>‘ :=</span> <span style="color:#FF6000">„das Wesen <span style="color:#00B000">(Essenz)</span> GOTTES“</span>.)</span>
<div class="center"><span style="color:#FF6000"><span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘ :=</span> „'''G'''öttlichkeit“ <span style="color:#4C58FF">↔</span> „'''G'''OTT“ <span style="color:#4C58FF">↔</span> „'''G'''OTT-Sein“</span> </div>
Die Rechtfertigung für diese <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span> Dreifach-Äquivalenz für <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, im GÖDEL-Kalkül, gibt Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ — </span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''die positive <u>Eigenschaft</u>'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, ''Göttlichkeit'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, ''äquivalent zu GOTT als Individuum-Name'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, ''ist auch äquivalent zum Dasein GOTTES'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, ''gleichbedeutend mit notwendiger <u>Existenz</u>'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>‘ —</span>'', dem <u>Sein</u> GOTTES für uns''«</span>. Hier hat GÖDEL explizit <span style="color:#FF6000">„Eigenschaft“</span> mit <span style="color:#FF6000">„Existenz“</span> bzw. <span style="color:#FF6000">„Sein“</span> gleichgesetzt; <span style="color:#00B000">(was jedoch nach KANT für alles, was in unserer Welt ‚existiert‘, bzw. für alles, was zur <span style="color:#FF6000">»''zufälligen Struktur der Welt''«</span> gehört, wie GÖDEL selbst sagt, in jedem Fall ‚unstatthaft‘ ist ''':''' <span style="color:#FF6000">„Existenz ist keine Eigenschaft“</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">„Sein ist kein reales Prädikat“</span>)</span>. Jedoch wegen dieser ‚Gleichsetzung‘, die einzig und allein, der aristotelisch-<span style="color:#4C58FF">,theologischen‘</span> Tradition entsprechend, singulär nur in GOTT ‚statthaft‘ ist, kann jetzt die ‚positive Eigenschaft‘ <span style="color:#00B000">(Essenz)</span> <span style="color:#FF6000">„Göttlichkeit“</span> <span style="color:#00B000">(ontologisch korrekt)</span> gelesen werden als <span style="color:#FF6000">„das, was GOTT zu dem macht, ‚was‘ GOTT an sich selbst ist“</span>, nämlich zu seinem <span style="color:#FF6000">„GOTT-Sein“</span> <span style="color:#00B000">(Existenz)</span>, zu seinem <span style="color:#FF6000">„Dasein als GOTT“</span>; zur Tatsache, dass <span style="color:#FF6000">„GOTT GOTT ist“</span>, d.h. dass <span style="color:#FF6000">„GOTT als GOTT ‚da‘ ist“</span>. Das ist, <span style="color:#00B000">(und da folgt ARISTOTELES seinem Lehrer PLATO)</span>, nach traditioneller Auslegung, die übliche, ontologische Funktion des ‚Wesens‘<span style="color:#00B000"> | <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>οὐσία</big></span>“</span> | ‚usía‘ |</span> eines Seienden ''':''' es ‚macht‘ das Seiende zu dem, ‚was‘ es ist; es ist die ‚Ursache‘ dafür, dass das Seiende, das ‚ist‘, ‚was‘ es ist | ‚Was-Sein‘ — ‚Wesen‘. <span style="color:#00B000">(ARISTOTELES lokalisiert jedoch das ,Wesen‘ im Seienden, im Gegensatz zu PLATO, der das ,Wesen‘, — ,getrennt‘ vom Seienden —, in den allgemeinen ,Ideen‘ lokalisiert.)</span>
Da aber in ‚Gott‘, <span style="color:#00B000">(dem <span style="color:#FF6000">„unbewegten, ‚unverursachten‘ Erstbeweger“</span>)</span>, Prozesshaftes, ‚Ursächliches‘ auszuschließen ist, ist die übliche prozesshafte, ‚ursächliche‘ Funktion von <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>οὐσία</big></span>“</span><span style="color:#00B000"> | ‚usía‘ |</span> ,Wesen‘ im <span style="color:#FF6000">„Erstbewegenden“</span> nach ARISTOTELES, sozusagen, schon ‚zum Abschluss‘ gekommen, schon ‚verwirklicht‘, — <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ἐν-έργεια οὖσα</big></span>“</span><span style="color:#00B000"> | ‚en-érgeia úsa‘</span> —, schon ‚ins-Werk‘ gesetzt; <span style="color:#00B000">(<span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>τὸ ἔργον</big></span>“</span> | ‚to érgon‘ | ‚das Werk‘; <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ἐνέργεια</big></span>“</span> | ‚enérgeia‘ | ,Wirksamkeit‘, ,Wirklichkeit‘, ,Aktualität‘, ,Energie‘; und <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>οὖσα</big></span>“</span> | ,úsa‘ | feminin Nominativ Singular von <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ὤν</big></span>“</span> | ‚ón‘ | ‚seiend‘)</span>. Sein ,Wesen‘ ist im ,Dasein‘ vollendet, ist ,wirkliches, verwirklichendes Sein‘, ‚seiende Aktualität‘, <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>actus purus</big></span>“</span> ''':''' sein Wesen ist ‚reine Tätigkeit‘, ,reine verwirklichende Gegenwärtigkeit‘, d.h. ,existent‘, ohne jede prozesshafte ‚Potenzialität‘. Aus der wichtigen und richtigen Erkenntnis, dass GOTT <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen'' <span style="color:#00B000">[ Raum-Zeit-]</span>''Struktur unserer Welt''«</span> ist, folgt mit der ontologischen Identität von ,Dasein‘ und ,Wesen‘ in GOTT ''':''' Der zeitlos ewige GOTT ist <span style="color:#FF6000">»''notwendig aus sich'' <span style="color:#00B000">(von Natur aus)</span> ''immer schon da''«</span>, m.a.W. ist <span style="color:#FF6000">„zeitlos-ursprungslos“</span>. Insofern ist <span style="color:#FF6000">„Göttlichkeit“</span> die <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaft“</span>, die im <span style="color:#FF6000">„Dasein GOTTES“</span> d.h. in <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, schon ihr ‚Ziel‘, ihre Vollendung, — <span style="color:#FF6000">„Perfektion“</span>, Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, erreicht hat. GOTT ist <span style="color:#FF6000">»''vollkommen''«</span> und darum auch <span style="color:#FF6000">»''notwendig für uns immer schon ‚da‘''«</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ — </span>. GOTT ist in seinem ‚zeitlosen Wesen‘ <span style="color:#FF6000">„unverursacht“</span>, da er <span style="color:#FF6000">»''notwendig aus sich'' <span style="color:#00B000">(von Natur aus)</span> ''vollkommen''«</span> ist ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□PG'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(eine Instanz von Axiom-4)</span>. <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, ist die <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaft“</span>, bzw. das <span style="color:#FF6000">„Wesen GOTTES“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''G'''<sub>ess</sub>‘ —</span>. <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist ,der‘ Vollkommenste''«</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>. Und zur absoluten <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit“</span> gehört <span style="color:#FF6000">„notwendig“</span> auch das <span style="color:#FF6000">„Existieren“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ — </span>. <span style="color:#FF6000">„Notwendige Existenz“</span> gehört zu den ,ultimativen‘ Transzendentalia in GOTT, was GÖDEL mit Definition-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x ↔ ∀X(X'''<sub>ess</sub>'''x →□∃yXy)'''‘ —</span>, syntaktisch formalisiert hat, wenn hier das <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> und auch das <span style="color:#4C58FF">‚'''y'''‘</span>, für den Dreifaltigen GOTT der Christen steht, was dann im Korollar-3, mit der Identität, bzw. der Koinzidenz beider Individuum-Variablen, explizit gezeigt wird.
Entscheidend für diese Interpretation des GÖDEL-Systems ist ''':''' nur unter der ,modal‘ notwendigen Voraussetzung der ontologischen ‚Identität‘ von <span style="color:#FF6000">„Sein“</span> und <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span>, Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — '''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span>, bzw. der ‚Gleichsetzung‘, <span style="color:#00B000">(Koinzidenz)</span>, von <span style="color:#FF6000">„notwendiger Existenz“</span> mit den ‚positiven‘ Wesenseigenschaften, der <span style="color:#FF6000">„Essenz“</span> in GOTT, Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ — </span>, ‚funktioniert‘ die GÖDEL-Axiomatik '''!''' Diese ‚Identität‘, bzw. ,Koinzidenz‘ wird in ARISTOTELES, ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Metaphysik</big></span>''‘, Buch XII 7, in einem Indizienbeweis erbracht, der mit der Methode der philosophischen Induktion zum Ergebnis kommt ''':'''
::<span style="color:#FF6000">» … ''es muss'' <span style="color:#00B000">[ notwendig ]</span> ''etwas geben, das, ohne selbst ‚bewegt‘'' <span style="color:#00B000">[ </span>''worden''<span style="color:#00B000"> ]</span> ''zu sein'', <span style="color:#00B000">[ ‚unentstanden‘ ]</span>, ''alles Übrige wie ein Geliebtes ‚bewegt‘'' <span style="color:#00B000">[ ‚entstehen lässt‘ ]</span>«</span>, das darum ‚zugleich‘ <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>αἴδιον καί οὐσία καί ἐνέργεια οὖσα</big></span>“ <span style="color:#00B000">|</span> »<span style="color:#00B000">[ zeitlich-]</span>''ewig, sowohl <u>Wesen</u>'', <span style="color:#00B000">[ etwas Konkretes, Essentielles ]</span>, ''als auch seiende Wirksamkeit — ''<span style="color:#00B000">[ </span>„<span style="font-family: Times;"><big>actus purus</big></span>“, „reine Tätigkeit“<span style="color:#00B000"> ]</span> ''— verwirklichendes, wirkliches <u>Sein</u> ist'', <span style="color:#00B000">[ ein Existierendes, das alles Übrige ,zur Existenz‘ bringen kann ]</span> «</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ὀρεκτόν καί νοητόν</big></span>“ <span style="color:#00B000"> | ,orektón kai noêtón‘ | </span> »''das ersehnt und erkennbar ist''.«</span> <span style="color:#00B000">(''<span style="font-family: Times;"><big>vgl. ,Metaphysik</big></span>''‘ XII 7, 1072a,23 – 1072b,4)</span>
Was <span style="color:#FF6000">»''alles Übrige''«</span> ,zur Existenz‘ bringen kann, bzw. ,verwirklichen‘ kann, muß auch selbst, als etwas Konkretes, Essentielles, ,existieren‘, bzw. ,wirklich sein‘. Die, daraus abgeleitete, ontologische ‚Identität‘, — ,Koinzidenz‘ —, von ‚Wesen‘ und ‚Sein‘, <span style="color:#00B000">(Ziel aller Sehnsucht und jedes Erkenntnisstrebens)</span>, <span style="color:#FF6000">»''ist das Privilegium der Gottheit allein''«</span> ''':''' mit Gottfried Wilhelm LEIBNIZ interpretiert, entsprechend einer adäquaten, aristotelisch-<span style="color:#4C58FF">,theologischen‘</span> Tradition. Dieses induktive, ‚ontologisch‘ a-posteriori Ergebnis aus der ‚Prinzipienforschung‘ des ARISTOTELES ist die metaphysische und logische Voraussetzung, dass GÖDEL seine Axiomatik im Kalkül des sog. ‚ontologischen Gottesbeweises‘ a-priori des ANSELM von Canterbury, und nach LEIBNIZ, deduktiv korrekt formulieren konnte; <span style="color:#00B000">(vgl. 3. Beweisgang)</span>.
Angenommen, die Variable <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span> steht für den <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, der Christen, <span style="color:#00B000">(siehe Anhang, Term :01: im 2. Beweisgang)</span>, dann ist, — auf Grund von diesem Beweisgang —, in unserer Welt ,wahr‘ und evident ''':''' die ‚positive Eigenschaft‘ <span style="color:#FF6000">»''Göttlichkeit''«</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, und das faktische <span style="color:#FF6000">»''‚Da‘-Sein'' <span style="color:#00B000">[ Existenz ]</span> ''GOTTES''«</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, ‚benennen‘, ontologisch ident, denselben Sachverhalt ''':''' nämlich das, was wir das <span style="color:#FF6000">»''Wesen'' <span style="color:#00B000">[ Essenz ]</span> ''GOTTES''«</span>, <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''G'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, nennen. <span style="color:#FF6000">»''Göttlichkeit'', bzw. ''GOTT-‚Sein‘ ist das Wesen GOTTES''«</span>, und dann umgedreht und äquivalent ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das Wesen GOTTES ist sein ‚Da‘-Sein als GOTT'', bzw. ''seine Göttlichkeit''«</span>, m.a.W. ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist wesentlich ‚grundlos‘'' <span style="color:#00B000">[ d.h. </span> ''notwendig aus sich''<span style="color:#00B000"> ]</span> ''‚da‘''«</span>. Das ist das Einzigartige im <span style="color:#FF6000">»''Wesen GOTTES''«</span> ''':''' GOTT ist, zeitlos-ewig, für uns immer schon ‚da‘, und das ‚ist‘ sein <span style="color:#FF6000">»''Wesen''«</span>; vorausgesetzt, ,angenommen‘, man glaubt an GOTT ''':''' Term :01:. <span style="color:#00B000">(Der schon von GÖDEL indizierte Term <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''G'''<sub>ess</sub>‘ — </span> ,expliziert‘ nur eine der drei Lesearten, die der Term <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''G'''‘ — „theologisch“</span> ,impliziert‘.)</span> Theorem-2 hat somit die syntaktische Form einer Definition ''':'''
<div class="center"><span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span></div>
Somit kann GOTT ‚explizit‘ <span style="color:#00B000">(aus einer bewiesenen Kalkül-Definition)</span> <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> genauer ‚bestimmt‘ werden ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist gerade deswegen GOTT, weil sein überzeitlich-ewiges und an sich ‚grundloses‘'' <span style="color:#00B000">[ aber für uns notwendiges ]</span> ''Dasein'' <span style="color:#00B000">[ Existenz ]</span> ''als GOTT, ontologisch, — dem Sein nach —, identisch ist mit seinem persönlichen und für uns liebevollen Wesen'' <span style="color:#00B000">[ Essenz ]</span> ''als GOTT; diese Identität von Dasein und Wesen gilt einzig und allein nur bei GOTT.''«</span> Die philosophische Frage nach dem <span style="color:#FF6000">„Wesen GOTTES“</span> lautet, <span style="color:#00B000">(auf die Person bezogen)</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">„Was bist du ? “</span> Sie ist äquivalent zur <span style="color:#4C58FF">,theologisch’</span>-biblischen Frage MOSES ''':''' <span style="color:#CC66FF">„Wer bist Du ? “</span> Die bekannte Antwort des GOTTES-JHWH aus ‚Exodus 3,14‘ thematisiert das persönliche, für uns liebevolle und für immer notwendige <span style="color:#FF6000">„Dasein GOTTES“</span> ''':''' <span style="font-family: Times;"><big>‘אֶֽהְיֶ֖ה אֲשֶׁ֣ר אֶֽהְיֶ֑ה‚</big></span> <span style="color:#00B000">| ‚eh'jeh asher eh'jeh‘ |</span> <span style="color:#CC66FF">»''Ich bin der ‚Ich-Bin-Da‘'', <span style="color:#00B000">[ für euch und für immer ]</span>«.</span> Mit diesem Zitat aus der Bibel ist die GÖDEL-Axiomatik, sozusagen, <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> ‚verifiziert‘. Sie hat einerseits im Theorem-2 ihren philosophischen ‚Abschluss’ erreicht, und andererseits damit formal-syntaktisch den ‚Anschluss‘ an eine allgemeine Basis-Glaubensaussage gefunden, die ‚an sich‘ für jeden CHRIST-gläubigen Menschen ‚selbstverständlich‘ ist. Was in der Metaphysik des ARISTOTELES das Ergebnis einer philosophischen ,Induktion‘ a-posteriori ist ''':''' <span style="color:#FF6000">„,Dasein‘ ist das ,Wesen‘ GOTTES“</span>, — <span style="color:#00B000">(das mit Theorem-2, auch ein Ergebnis der deduktiven GÖDEL-Axiomatik a-priori ist ''':''' die Beweisgrundlage für den Konsequenz-Teil im Theorem AMSELMS)</span>, — das ist in der Bibel die Grundüberzeugung jedes Menschen, der an GOTT glaubt ''':''' GOTT ist für uns immer schon <span style="color:#FF6000">„da“</span>, weil er uns liebt. Das ist das, <span style="color:#FF6000">„was“</span> GOTT für uns als GOTT ausmacht, — sein Wesen ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Wir haben die Liebe, die GOTT zu uns hat, erkannt und gläubig angenommen. GOTT ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in GOTT und GOTT bleibt in ihm.''«</span>, <small>({{Bibel | 1. Johannesbrief |4|16|EU}})</small>
Das eigentliche Ergebnis der GÖDEL-Axiomatik ist somit die ‚triviale‘ Erkenntnis, dass GOTT, <span style="color:#FF6000">„unverursacht“ <span style="color:#00B000">|</span> „grundlos“</span>, für uns immer schon ‚da‘ ist, — <span style="color:#CC66FF">„von Ewigkeit zu Ewigkeit“</span> —, vorausgesetzt <span style="color:#00B000">(‚angenommen‘)</span>, man ‚glaubt‘ an den zeitlos-ewigen GOTT. <span style="color:#00B000">(Der Glaube an die Zeitlosigkeit GOTTES ist mit der ‚Annahme‘ von Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist perfekt''«</span>, und der ‚Annahme‘ der Definition-1 für <span style="color:#4C58FF"> ‚'''Gx'''‘ := </span> den <span style="color:#FF6000">„GOTT der Christen“</span>, im Kalkül ‚implizit‘ schon eingeführt, da die Axiome und Definitionen, — nach GÖDEL —, nur dann <span style="color:#FF6000">»''wahr''«</span> sind, wenn sie <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen''</span> [ Raum-Zeit-]<span style="color:#FF6000">''Struktur''«</span> unserer Welt sind. Das ,impliziert‘ auch, dass der GOTT von Axiom-3 und Definition-1 ebenfalls <span style="color:#FF6000">»''unabhängig''«</span> von Raum und Zeit, d.h. zeitlos-ewig ist '''!''' )</span>
Wer an den GOTT der Bibel glaubt, kann sich von der ‚Vernünftigkeit‘ seines Glaubens mit Hilfe des sog. ,ontologischen‘ Gottesbeweises nach ANSELM von Canterbury, mit Kurt GÖDEL <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig''«</span>, überzeugen. <span style="color:#00B000">(Das war auch die Absicht ANSEMS '''!''' )</span> Die Annahme, es sei ‚unmöglich‘, dass es GOTT gibt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''¬◇∃xGx'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(dezidierter Atheismus)</span>, führt im GÖDEL-Kalkül formal zu einem logischen Widerspruch; vgl. z. B. ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Gödels Möglichkeitsbeweis</big></span>''‘, in ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Der Gödelsche Gottesbeweis</big></span>''‘, Seite 17, von Günther J. WIRSCHING; (https://edoc.ku.de/id/eprint/10243/1/OntBw.pdf), d.h. es ist also nicht ‚unmöglich‘, dass es GOTT gibt. Der GOTT-Glaube ist mit den Maßstäben einer modernen Logik <span style="color:#FF6000">»''durchaus vereinbar''«</span> und darum ,vernünftig‘. Damit steht fest ''':''' das GÖDEL-Kalkül ist kein moderner ‚Existenz-Beweis‘ für den GOTT der Bibel, sondern es setzt, <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig''«</span>, ,methodologisch‘, den Glauben an die Existenz eines ewigen GOTTES voraus, der, — <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen Struktur unserer '' <span style="color:#00B000">[ vergänglichen ]</span> ''Welt''«</span> —, für uns immer schon ‚da‘ ist. Wenn aber einmal als fix ‚angenommen‘ worden ist, <span style="color:#00B000">(als Prämisse)</span>, dass es wahr ist, dass GOTT ‚existiert‘, dann ist natürlich die ‚Annahme‘, dass GOTT ‚nicht existiert‘, falsch. Aber sie ist auch ,unlogisch‘ und ,unvernünftig‘, weil die Annahme ''':''' ,''Es ist unmöglich, dass es einen GOTT gibt''‘, offensichtlich und eindeutig zu einem Widerspruch führt; was z. B. Günther J. WIRSCHING mit seiner Version des <span style="color:#00B000">(nicht umkehrbaren)</span> ‚Möglichkeitsbeweises‘ für ,GOTT‘, explizit vorexerziert hat. <span style="color:#00B000">(Siehe Anhang ''':''' GÖDELS ‚Möglichkeitsbeweis‘ als ,Widerlegung‘ eines Nicht-GOTT-Glaubens; in Entsprechung zu Psalm 14,1 und Psalm 53,2 ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Der'' <span style="color:#00B000">[ ,unvernünftige‘ ]</span> ''Tor sagt in seinem Herzen ''':''' Es gibt keinen Gott. Sie handeln verderbt, handeln abscheulich; da ist keiner, der Gutes tut''«</span>. Historischer Hintergrund zu diesem Psalm-Text ''':''' Die Zerstörung des Tempels in Jerusalem durch die Truppen des NEBUKADNEZAR II.)</span> Der Logiker GÖDEL hat in seinem System zum ,ontologischen Beweis‘ keine ‚formale Unentscheidbarkeit‘ <span style="color:#00B000">(Agnostizismus)</span> feststellen können, wie auf einem anderen Feld seiner Forschungsarbeiten.
Das GÖDEL-Konsequenz-Teil von der ‚Notwendigkeit‘ GOTTES ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(die ‚Konsequenz’ aus dem ‚widerspruchsfreien‘ Korollar-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —,</span>)</span> im ‚Theorem ANSELMS‘, ist <span style="color:#00B000">(im 3. Beweisgang, Term :10:)</span> dann auch eine weitere Explikation des Basis-Theorems-2 des Kalküls ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span>, über die ‚ontologische Identität‘ vom <span style="color:#FF6000">„Dasein GOTTES“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, mit seinem <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — <sub>ess</sub> —</span>, dargestellt mit Term :9:.
<span style="color:#00B000">(Die ontologische Identitat von Dasein und Wesen in GOTT, ist die, für uns, <span style="color:#FF6000">„notwendige Präsenz <span style="color:#00B000">[ das Sein, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''‘ —</span>]</span> GOTTES“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span>, die äquivalent, bzw. koinzident ist zur <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit <span style="color:#00B000">[ das Wesen, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>]</span> GOTTES “</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>. Diese Identität von Sein und Wesen ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub> —</span>, bedeutet <span style="color:#4C58FF">,theologisch‘</span> konkret ''':''' die, für uns, notwendige Gegenwärtigkeit GOTTES, [ sein Dasein ], ist verwirklicht worden in der liebevollen [ Wesens-]Zuwendung GOTTES zu uns Menschen, in seiner Kindwerdung in Bethlehem, durch die Jungfrau MARIA ''':''' GOTTES Wesen ist ,Sein-mit-uns‘ ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''sein Name'', <span style="color:#00B000">[ sein Wesen ]</span>, ''ist IMMANUEL, das heiß übersetzt ''':''' GOTT-mit-uns''«, <small>({{Bibel | Matthäus Evangelium |1|23|EU}})</small></span>, der unsere Not-,wenden‘-wird, d.h. der uns und die Welt von der Korruption der Sünde und des Todes <span style="color:#4C58FF">,erlösen‘</span> will und wird.)</span>
Die, von GÖDEL im 1. Beweisgang, als Prämissen schon vorausgesetzten und ,angenommenen‘ Perfektionen, bzw. Vollkommenheiten, <span style="color:#00B000">(das sind die allgemeinen ,Transzendentalia‘ für alles Nicht-Göttliche in der Welt)</span>, werden im ersten Teil des 2. Beweisganges, mit Term :13: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PY'''‘ —</span>, dann auch als <span style="color:#FF6000">„positive Wesenseigenschaften“</span>, <span style="color:#00B000">(als die ultimativen ,Transzendentalia‘)</span>, in GOTT ‚definitiv‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> bestätigt; <span style="color:#00B000">(siehe Anhang, 2. Beweisgang, Anmerkung-2)</span>.
Im 3. Beweisgang ist das Basis-Theorem-2 die ,modal‘ notwendige, bzw. transzendentale, Voraussetzung, sowohl für das <span style="color:#FF6000">„an sich notwendige Dasein GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>, im Term :10:, als auch für die <span style="color:#FF6000">„für uns notwendige Existenz GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>‘ —</span>, sowohl in der Definition-3, als auch im Axiom-5; <span style="color:#00B000">(das <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''‘ —</span> wird nur GOTT zugeordnet; vgl. auch Anhang, 3. Beweisgang, Anmerkung-4)</span>. Dieses Basis-Theorem-2 ist auch zugleich die Antwort auf die Frage nach dem ‚Ursprung‘ GOTTES ''':''' GOTT ist <span style="color:#FF6000">„unverursacht“ <span style="color:#00B000">|</span> „ursprungslos“</span> ‚da‘, von <span style="color:#CC66FF">„Ewigkeit zu Ewigkeit“</span>, denn es ‚ist‘ sein <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span>, <span style="color:#00B000">(überzeitlich-ewig)</span> für uns immer schon ‚da‘ zu sein. Weitere ‚Einzelheiten‘ über Wesen und Eigenschaften GOTTES gehören in die Mystik, bzw. in die <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span>.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Die Bedeutung des Kalküls</span></div>===
<div class="center">Immanuel KANT und Kurt GÖDEL im ‚Dialog‘</div>
KANT sagt ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span>'''''Sein''' ist offenbar kein reales Prädikat''. ... ''Es ist bloß die'' <span style="color:#00B000">[ gedachte ]</span>'' Position'' <span style="color:#00B000">[ latinisiert, deutsch für ''':''' ,Setzung‘ ]</span> ''eines Dinges ... Nehme ich nun das Subjekt (Gott) mit allen seinen Prädikaten'' <span style="color:#00B000">[ d.h. Eigenschaften ]</span> ''(worunter auch die Allmacht gehört) zusammen, und sage ''':''' ‚'''Gott ist'''‘'', <span style="color:#00B000">[ ,GOTT existiert wirklich‘ ]</span>, ''oder ‚es ist ein Gott‘, so <u>setze</u> ich kein neues Prädikat'' <span style="color:#00B000">[ keine neue Eigenschaft ]</span> ''zum ‚Begriffe‘ von Gott ''':''''' <span style="color:#00B000">[ <span style="color:#0000FF; background-color:#FFFF00">‚Sein’ ist kein ‚reales Prädikat’ in GOTT</span>; ‚Existenz‘ ist in GOTT keine ‚Eigenschaft‘ ],</span> ... ''es kann daher zu dem Begriffe'', <span style="color:#00B000">[ ,GOTT‘ ]</span>, ''der bloß die'' <span style="color:#00B000">[ gedachte ]</span>'' Möglichkeit ausdrückt, darum, dass ich dessen Gegenstand'', <span style="color:#00B000">[ GOTT ]</span>, ''als schlechthin gegeben (durch den Ausdruck ''':''' er ist'', <span style="color:#00B000">[ GOTT ist wirklich ]</span>'' ) <u>denke</u>, nichts weiter hinzukommen.'' <span style="color:#00B000">[ Beides ist ,bloß gedacht‘ '''!''' ]</span> ''Und so enthält das Wirkliche nichts mehr als das bloß Mögliche. Hundert ‚wirkliche‘ Taler enthalten nicht das mindeste <u>mehr</u>, als hundert ‚mögliche‘. Denn, da diese den'' <span style="color:#00B000">[ gedachten ]</span>'' ‚Begriff‘, jene aber den Gegenstand und dessen'' <span style="color:#00B000">[ gedachte ]</span>'' Position an sich selbst bedeuten, so würde, im Fall dieser'', <span style="color:#00B000">[ die 100, als ,wirklich‘ bloß gedachten Taler ]</span>, ''<u>mehr</u> enthielte als jener,'' <span style="color:#00B000">[ als ihr ‚gedachter‘ Begriff im Verstand, wie ΑNSELM von Canterbury für GOTT, als ‚wirklich‘ Existierenden, argumentierte, …''so würde'' ]</span> ''mein ‚Begriff‘'' <span style="color:#00B000">[ die 100 im Verstand ‚gedachten‘ Taler ]</span> ''nicht den ganzen Gegenstand ausdrücken, und also auch <u>nicht der angemessene Begriff</u> von ihm sein. Aber in meinem Vermögenszustande ist <u>mehr</u> bei hundert ‚wirklichen‘ Talern, als bei dem bloßen Begriffe derselben'', <span style="color:#00B000">[ als bei 100 bloß ‚gedachten‘ Talern ]</span> ... <span style="color:#FF6000">«</span> <span style="color:#00B000"><ref>‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kritik der reinen Vernunft</big></span>''‘, Seite 401; https://www.korpora.org/kant/aa03/401.html</ref></span>.
GÖDEL würde darauf <span style="color:#00B000">(korrespondierend zur aristotelisch-<span style="color:#4C58FF">,theologischen‘</span> Tradition von der Identität von Sein und Wesen in GOTT)</span> antworten ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span>Die <span style="color:#FF6000">„100 Taler“</span> sind der <span style="color:#FF6000">»''zufälligen Struktur der'' <span style="color:#00B000">[ vergänglichen ]</span> ''Welt''«</span> entnommen, und sind daher nicht mit GOTT vergleichbar, der, <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen'' <span style="color:#00B000">[ Raum-Zeit-]</span>''Struktur''«</span> unserer Welt, <span style="color:#FF6000">„über“</span> dieser Welt steht. Einzig und allein nur von GOTT gilt ''':''' Der mit Dingen aus unserer Welt ,nicht vergleichbare‘ GOTT, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">„existiert notwendig für uns“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span>, und <span style="color:#FF6000">„notwendiges Existieren, <u>Sein</u>“</span> ,ist‘ eine <span style="color:#FF6000">„positive <u>Wesen</u>seigenschaft“</span> in GOTT, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>, weil GOTT aus sich <span style="color:#FF6000">„vollkommen“ <span style="color:#00B000">|</span> „perfekt“</span> ist, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#0000FF; background-color:#FFFF00">‚Sein‘ ist in GOTT ein ‚reales Prädikat‘</span>; <span style="color:#00B000">(notwendige ‚Existenz’ ist eine positive ‚Wesenseigenschaft’ in GOTT)</span>, und nur bei GOTT '''!''' Zum zeitlos-ewigen GOTT der Christen ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(als methodologische Prämisse)</span>, kann man sagen ''':''' Weil es, wegen Axiom-1 und Axiom-2, <span style="color:#FF6000">„widerspruchsfrei möglich"</span> ist, dass es ihn gibt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, darum ist dieser GOTT auch das ‚einzige‘ <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span>, das <span style="color:#FF6000">„notwendig aus sich“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>, d.h. <span style="color:#FF6000">„grundlos“ <span style="color:#00B000">|</span> „unverursacht“</span> für uns immer schon ‚da’ ist und immer ,da’ sein wird; und zusätzlich gilt ''':''' Es gibt für jede mögliche Welt ‚nur‘ diesen einen GOTT ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx ∧ □∀y(Gy→x=y)'''‘ — </span><span style="color:#00B000">(Monotheïsmus)</span>; vorausgesetzt, man geht von der ,Existenz’ dieses GOTTES aus, wobei diese Annahme <span style="color:#FF6000">»''mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar''«</span> ist.<span style="color:#FF6000">«</span>
Eine Beobachtung ''':''' KANT sagt, gleichsam als ,krönender‘ Abschluss seiner Widerlegung des, — von ihm so genannten —, ,ontologischen Gottesbeweises‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">»</span>''Aber in meinem Vermögenszustande ist <u>mehr</u> bei hundert ‚wirklichen‘ Talern, als bei dem bloßen Begriffe derselben, (d.i. ihrer Möglichkeit).''<span style="color:#FF6000">«</span> Diese Feststellung KANTS entspricht jedoch genau der Argumentation ANSELMS ''':''' GOTT <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>esse et in re</big></span>“</span>, d.h. GOTT ,existiert auch in Wirklichkeit‘, <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>quod maius est</big></span>“</span>, was <u>mehr</u> ist, als <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>esse solo in intellectu</big></span>“</span>, als nur ein bloßer Begriff ,im Verstand zu sein‘. Der ,Mehr-Wert‘ ergibt sich in beiden Fällen, sowohl bei den Talern als auch bei GOTT, aus der ,Wirklichkeit‘ ihrer Existenz, im Gegensatz zur bloßen, <span style="color:#00B000">(im Begriff gedachten)</span>, ,Möglichkeit‘ ihrer Existenz, so dass, in jedem Fall, der ,Begriff‘ im Verstand ohne Abstriche <span style="color:#FF6000">»</span>''den ganzen Gegenstand ausdrückt''<span style="color:#FF6000">«</span>, und von diesem auch <span style="color:#FF6000">»</span>''der angemessene Begriff''<span style="color:#FF6000">«</span> ist. Alles andere wäre eine ,Lüge‘. Mit dieser ,Beobachtung‘ ist das implizit ,Widersprüchliche‘ in KANTS Argumentation aufgedeckt ''':''' Das Wirkliche in KANTS Vermögenszustande enthält <span style="color:#FF6000">,doch mehr‘</span> als das bloß Mögliche, konträr zu seiner vorigen Behauptung ''':''' <span style="color:#FF6000">»</span>''das Wirkliche''<span style="color:#FF6000">«</span> enthalte <span style="color:#FF6000">»'',nichts mehr‘</span> als das bloß Mögliche''<span style="color:#FF6000">«</span>. Diese Behauptung ist offensichtlich falsch. Das ist somit ein indirekter Beweis und damit eine Bestätigung für die analoge Argumentation ANSELMS aus dem Wiederspruch des Gegenteils, am Beispiel KANTS <span style="color:#FF6000">»</span>''Vermögenzustandes bei hundert wirklichen Talern''<span style="color:#FF6000">«</span>, in dem in Wirklichkeit <span style="color:#FF6000">,doch mehr‘</span> ist, <span style="color:#FF6000">»</span>''als bei dem bloßen Begriffe derselben''<span style="color:#FF6000">«</span>.
<span style="color:#00B000">(Diese ,Beobachtung‘ ist zugleich auch das entscheidende Indiz dafür, dass das systembedingte Konzept KANTS von der ,Existenz‘, bzw. vom ,Sein‘ eines jeden Gegenstandes, als</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''dessen bloße Position''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">d.i. als seine ,Setzung‘ bloß im- und durch den Verstand ,falsch‘ ist, — d.h. im Klartext ''':''' für KANT ist das ,Sein‘ eines Gegenstandes bloß ein ,Gedanke‘ in uns, wenn er meint, dass uns ein Gegenstand erst dann wirklich ,gegeben‘ sei, wenn wir uns den</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''Gegenstand als schlechthin gegeben (durch den Ausdruck : <u>er ist</u>) <u>denken</u>''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">was nur seiner System-Konzeption geschuldet sein kann. Auf Grund dieser Konzeption ist das</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''Ding, wie es an sich selbst ist''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">für KANT systembedingt weder ,anschaubar‘, noch ,erkennbar‘. Diese falsche Konzeption über die ,Existenz‘, bzw. das ,Sein‘ eines Dinges, als</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''dessen bloße Position''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">ist für KANT letztendlich auch die Beweisgrundlage und Voraussetzung für seine Ablehnung des ontologischen Argumentes für GOTT. Wenn das ,wirkliche‘ Sein eines Dinges nichts anderes ist, als</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''dessen'' <span style="color:#00B000">[ bloß gedachte ]</span> ''Position''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">d.h. als seine ,mögliche‘ Setzung bloß im- und durch den Verstand, das ist das, als ,wirklich‘ bloß nur gedachte, Ding, dann</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''enthält''<span style="color:#FF6000">«</span> <span style="color:#00B000">natürlich</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''das Wirkliche''<span style="color:#00B000">, [ als die bloß gedachte Existenz ],</span> ''nichts mehr als das bloß Mögliche''<span style="color:#00B000">, [ als der gedachte Begriff ]<span style="color:#FF6000">«</span>, was offensichtlich unhaltbar ist. <span style="color:#4C58FF">[ Modus tollendo tollens ] </span> ''':''' Wenn die Konsequenz einer Wenn-Dann-Folgerung ,falsch‘ ist, dann ist auch ihre Voraussetzung, das System-Konzept KANTS, ,falsch‘ ''':''' d.i. seine ,Kopernikanische Wende‘ für die Metaphysik, soweit sie sein ,Sein’-Konzept betrifft. Korrekt und ,wahr‘ ist in jedem Fall ''':''' Das Wirkliche enthält <span style="color:#FF6000">,doch mehr‘</span> als das bloß Mögliche, und die Dinge ,existieren‘ schon immer unabhängig von unserem Denken. ,Existenz‘, das ,Sein‘, ist <span style="color:#FF6000">,doch mehr‘</span>, als bloß ein ,Gedanke‘ von uns.)</span>
Somit ist die Argumentation KANTS gegen den ontologischen Beweis ANSELMS für GOTT ,falsch‘ und unhaltbar, weil sie auf der ,falschen‘ Voraussetzung beruht ''':''' die ,Existenz‘, bzw. das ,Sein‘ eines jeden ,Gegenstandes‘, — wie z. B. auch die Existenz bei GOTT —, sei bloß dessen gedachte ,Position‘ an sich selbst, d.h. bloß seine ,Setzung‘ im- und durch den Verstand. Damit ,macht‘ er GOTT außerdem zu einem ,Ding‘ unter den vielen ,Dingen‘ dieser Welt, und verkennt so, — wie vor ihm THOMAS von Aquin —, auch die Einzigartigkeit und Exklusivität GOTTES im Theorem ANSELMS.
<div class="center">Die <span style="color:#FF6000">„Rede von GOTT“</span> in der philosophischen Tradition</div>
Wenn man die philosophische Tradition der <span style="color:#FF6000">„Rede von GOTT“</span> im Lichte der Ergebnisse der axiomatischen <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span> GÖDELS liest, dann stellt sie sich am Beispiel bei ARISTOTELES, — AVICENNA, — ANSELM, und bei GÖDEL wie folgt dar ''':'''
<span style="color:#FF6000">»''Das Erstbewegende,'' (<span style="font-family: Times;"><big>,πρῶτον κινοῦν‘</big></span>), ''das, ohne selbst ‚bewegt‘ zu sein'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ἀκίνητον‘</big></span> <span style="color:#00B000">| ''unverursacht, ,entstehungslos‘'' |</span> ), ''alles Übrige wie ein Geliebtes ‚bewegt‘'', (<span style="font-family: Times;"><big>,κινεῖ δὴ ὡς ἐρώμενον‘</big></span> <span style="color:#00B000"> | ''-verursacht, ,entstehen‘ lässt'' |</span> ), ''ist sowohl'' <span style="color:#00B000">[ zeitlich-]</span>''ewiges ‚Wesen‘'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ἀΐδιον καί οὐσία‘</big></span> <span style="color:#00B000">| ''‚Substanz‘'' |</span> ), ''als auch'' <span style="color:#00B000">[ zeitlich-]</span>''ewiges ‚wirksames, verwirklichendes Sein‘'', (<span style="font-family: Times;"><big>‚ἀΐδιον καί ἐνέργεια οὖσα‘ = ‚actus purus‘</big></span><span style="color:#00B000"> | '',reine Tätigkeit‘'' |</span> ), … ''ersehnt'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ὀρεκτόν‘</big></span>), ''und erkennbar'', (<span style="font-family: Times;"><big>,νοητόν‘</big></span>), ... ''denn dies ist der ‚Gott‘'', (<span style="font-family: Times;"><big>,τοῦτο γὰρ ὁ θεός‘</big></span>), <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, ''der'' <span style="color:#00B000">[ zeitlich-]</span>''Ewige'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ἀΐδιον‘</big></span>), — ''der Unvergleichliche'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ἄριστον‘</big></span> <span style="color:#00B000">| ''‚der Beste‘'' |</span> ), — ''der Lebendige'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ζῷον‘</big></span> <span style="color:#00B000">| ,''das Leben selbst‘'' |</span> ), — ... ''so sagen wir ja'', (<span style="font-family: Times;"><big>,φαμὲν δὴ‘</big></span>), — ...«</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(ARISTOTELES — Grieche)</span>.
Der ‚Begriff’ <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, als ,Individuumname‘, ist synonym mit <span style="color:#FF6000">„göttliches ‚Da-Sein’“</span>, das sowohl <span style="color:#FF6000">„aus sich vollkommen“</span>, als auch <span style="color:#FF6000">„notwendig für uns“</span> ‚da‘ ist; <span style="color:#00B000">(das ist das, an sich, vollkommene ‚Was-Sein‘ GOTTES ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ — </span>, das zugleich, für uns, das notwendige ‚Da-Sein‘ GOTTES ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘</span> — ist)</span>; <span style="color:#CC66FF">„von Ewigkeit zu Ewigkeit“</span>. Das ist der <u>angemessene Begriff</u> von GOTT, und gilt ‚nur‘ von GOTT. Weil GOTT <span style="color:#FF6000">„vollkommen“</span> ist, ist <span style="color:#FF6000">„Da-Sein“ <span style="color:#00B000">|</span> „GOTT-Sein“ <span style="color:#00B000">|</span> „Göttlichkeit“</span> das <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span> GOTTES ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span>. Im Unendlichen, GOTT, sind <span style="color:#FF6000">„Essenz“</span> und <span style="color:#FF6000">„Existenz“</span> koinzident ,eins‘, und daher untrennbar, und <span style="color:#FF6000">»''darum ist GOTT das einzige ‚Sein’, das notwendig an sich ‚da‘ ist''«</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(ABU ALI SINA alias AVICENNA — Muslim)</span>.
Der <span style="color:#00B000">(gedachte)</span> ‚Eigenschafts-Begriff‘ <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit (die Größe) GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(‚Perfektion‘, die Summe aller ‚positiven Eigenschaften‘ in GOTT)</span> schließt koinzident die ‚Eigenschaft’ <span style="color:#FF6000">„notwendige Existenz für uns“</span> mit ein ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>. GOTT wäre nicht <span style="color:#FF6000">„vollkommen“</span>, wenn er nicht auch real für uns ‚da‘ wäre, wenn er nicht ,immer schon’ <span style="color:#FF6000">„existierte“</span>. ‚Sein’ ist <u>mehr</u> als ‚Nicht-Sein’. ,Sein’, bzw. ,Existenz’ gehört zu den ,Transzendentalia’ in GOTT. Das sind die <span style="color:#00B000">(ultimativen)</span> ,Wesenseigenschaften’ in GOTT. Der unendliche GOTT ist daher das <span style="color:#FF6000">»''vollkommenste Wesen, über das nichts ,Größeres‘ d.h. Vollkommeneres <u>mehr</u> ‚gedacht‘ werden kann''«</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(ANSELM von Canterbury — Christ)</span>.
Der ‚Begriff’ <span style="color:#FF6000">„Perfektion GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, schließt koinzident das <span style="color:#FF6000">„notwendige Dasein GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘</span> —, für uns mit ein, ohne einen zeitlichen Anfang und ohne ein zeitliches Ende. Das ist die ‚zeitlos-ewige‘, an sich absolute, und <span style="color:#FF6000">„für uns notwendige Existenz GOTTES“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx→E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(Das ist ein ,regulär‘-mögliches Korollar im 2. Beweisgang aus Term :16: ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gy→Yy'''‘ —</span>, mit der <span style="color:#4C58FF">[ Instanz(Y:=E<sub>not</sub>) ]</span>, und der <span style="color:#4C58FF">[ FUB(y:=x) ]</span>; und auch ein ,regulär‘-mögliches Korollar im 3. Beweisgang ''':''' entsprechend der <span style="color:#FF6000">„logischen Implikation”</span> :: <span style="color:#4C58FF">[├ A ├ B ╞ A → B ]</span> von Term :01: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ — </span> und Term :05: <span style="color:#4C58FF"> —‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span> aus diesem Beweisgang. In Worten ''':''' <span style="color:#FF6000">»</span>''Angenommen, '' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span> ''steht für den GOTT der Christen'' ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ — </span>, ''dann existiert dieser GOTT'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span>, ''für uns notwendig'', <span style="color:#4C58FF">— <sub>not</sub> —</span> <span style="color:#FF6000">«</span>.)</span> Der Unendliche, GOTT, ist <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen'' <span style="color:#00B000">[ Raum-Zeit-]</span>''Struktur''«</span> unserer ‚vergänglichen‘, ,endlichen‘ Welt, welche prinzipiell vom dreidimensionalen Raum und von der unwiederbringlich ‚vergehenden‘ Zeit geprägt ist. Der ,GOTT der Christen‘ ist <span style="color:#FF6000">»''unabhängig''«</span> von dieser <span style="color:#FF6600">„vergehenden Raum-Zeit“, — »''jenes rätselhafte und anscheinend in sich widersprüchliche Etwas''« <span style="color:#00B000">(GÖDEL)<ref>Kurt GÖDEL, ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Eine Bemerkung über die Beziehungen zwischen der Relativitätstheorie und der idealistischen Philosophie‘</big></span>'', in P.A.SCHILPP (Hg.): ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Albert Einstein, Philosoph und Naturforscher‘</big></span>'', Seite 406</ref></span> —</span>. Ohne ‚Zeit‘ gibt es keinen zeitlichen Unterschied zwischen ‚Ursache‘ und ‚Wirkung‘, <span style="color:#00B000">(beides ist zeitlos ,eins‘)</span>, und so ist der zeitlos-ewige GOTT, der <span style="color:#FF6000">»''notwendig aus sich ,existiert‘'' «</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ — </span>, <span style="color:#FF6000">„unverursacht“ <span style="color:#00B000">|</span> „ursprungslos“</span> für uns immer schon ‚da‘ ''':''' <span style="color:#00B000">(GÖDEL — ohne religiöses Bekenntnis)</span>.
Mit dem GÖDEL-Kalkül ist die <span style="color:#FF6000">„Rede von GOTT“</span> auf eine ‚vernünftige Basis‘ gestellt worden, und ist somit für jeden Menschen nachvollziehbar, <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig, (ohne sich auf den Glauben an irgendeine Religion zu stützen)''«</span>, wie obige Beispiele zeigen.
'''Resümee :'''
Das GÖDEL-Kalkül zeigt mit <span style="color:#FF6000">»''mathematischer Evidenz''«</span>, was notwendig folgt, wenn die Axiome ‚wahr‘ sind, <span style="color:#00B000">(die Axiome bilden formal-syntaktisch <span style="color:#FF6000">»''die theologische Weltanschauung''«</span> ab)</span>, unter der Voraussetzung, dass die Axiome <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen'' <span style="color:#00B000">[ Raum-Zeit-]</span>'' Struktur''«</span> unserer Welt sind. Die ,Verifikation‘ der Axiome und Definitionen von GOTT und seiner Vollkommenheiten gelingt GÖDEL, — entsprechend seiner Unabhängigkeits-Bedingung —, durch den Aufweis ihrer Widerspruchsfreiheit ''':''' sie sind somit ,wahr‘ und, — im Kontext einer <span style="color:#FF6000">»''theologischen Weltanschauung''«</span> —, auch ,annehmbar‘ in unserer ,realen‘ Welt ''':''' <span style="color:#00B000">(siehe Anhang, 2. Beweisgang und Anmerkung-2)</span>. Er vermeidet damit den Fehler, der immer wieder im Diskurs über Gottesbeweise gemacht wird ''':''' GOTT mit seinen Geschöpfen zu vergleichen. Diese logisch-philosophische Rede von GOTT <span style="color:#00B000">(<span style="color:#FF6000">»''ohne sich auf den Glauben an irgendeine Religion zu stützen''«</span>)</span> hat eine <u>mehr</u> als zweitausendjährige Tradition hinter sich. Der <span style="color:#FF6000">„100-Taler-Gott“</span> des Philosophen KANT, hat heute, nachdem der Logiker und Systemtheoretiker GÖDEL sein System vorgelegt hat, an ‚Strahlkraft‘ verloren.
Kurt GÖDEL ''':'''
::<span style="color:#FF6000">» ''Die theologische Weltanschauung'', <span style="color:#00B000">[ dass GOTT für uns immer schon ‚da‘ ist ]</span>, ''ist rein verstandesmäßig mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar'';«</span> <span style="color:#00B000">[ d.h. sie ist das ,Resultat‘ der, — vom Glauben geleiteten —, ‚theoretischen Vernunft‘, alias ‚reinen Vernunft‘, und nicht bloß das ‚Postulat‘ einer ‚praktischen Vernunft‘, wie KANT meint ]. <span style="color:#FF6000">»''Der'' <span style="color:#00B000">[ christliche ]</span> ''Glaube ist die ‚Pupille‘ im ‚Auge‘ unseres Verstandes.''«</span> (Heilige KATHARINA von Siena, Lehrerin der Kirche, Patronin Europas<ref>vgl. <span style="font-family: Times;"><big>''Gebet 7 ‚Für die neuen Kardinäle‘, Rom, 21. Dezember 1378,''</big></span> aus <span style="font-family: Times;"><big>''Caterina von Siena ,Die Gebete‘.''</big></span> Kleinhain 2019, online: https://caterina.at/werke/gebete/gebete-detailansicht/gebet-7.html</ref> )</span>
Der sonst so rationale KANT, hier doch etwas emotionell, <span style="color:#00B000">(als wolle er die Ergebnisse im GÖDEL-Kalkül nicht wahr haben, die belegen, dass er sich bei GOTT geirrt, und die Funktion des christlichen Glaubens für die Philosophie falsch eingeschätzt hat)</span> ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span> ''Es war etwas ganz Unnatürliches und eine bloße Neuerung des Schulwitzes, aus einer ganz willkürlich entworfenen Idee das Dasein des ihr entsprechenden Gegenstandes selbst ausklauben zu wollen''<ref>vgl. ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kritik der reinen Vernunft</big></span>''‘, Seite 403. https://www.korpora.org/kant/aa03/403.html</ref>.<span style="color:#FF6000">«</span>
Für KANT, für die Scholastiker, <span style="color:#00B000">(und auch für uns)</span>, ist es natürlich ‚logisch‘, dass aus einem als ‚möglich’ gedachten Begriff, <span style="color:#FF6000">»</span>''aus einer ganz willkürlich entworfenen Idee''<span style="color:#FF6000">«</span>, keine Existenzaussage abgeleitet werden kann. <span style="color:#00B000">(Aus dem bloß gedachten Begriff ,goldene Berge‘ folgt natürlich nicht, dass es solche in Wirklichkeit auch gibt.)</span> In der philosophischen Tradition, die von ARISTOTELES herkommt, ist der Begriff <span style="color:#FF6000">»''GOTT''«</span> jedoch von allen anderen Begriffen so verschieden, so dass für GOTT diese Logik KANTS nicht mehr gilt. GOTT ist ,unvergleichlich‘ und ,einzigartig‘.
Dazu der Kommentar von HEGEL ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»''Wenn KANT sagt, man könne aus dem Begriff'' <span style="color:#00B000">[ ‚GOTT‘ ]</span> ''die Realität nicht ,herausklauben‘, so ist da der Begriff als endlich gefasst''.« <span style="color:#00B000">[ In der Endlichkeit unserer Welt trifft die Logik KANTS zu, dass dem ‚Begriff‘ nicht ,notwendig‘ das ‚Sein‘ folgt, denn es gibt in ihr die ,Lüge‘, die das ,Wirklich-Sein‘ im Begriff bloß behauptet, ohne dass es ,in Wirklichkeit‘ zutrifft, was sie behauptet. Es gilt hier nach KANT ''':''' »''Sein ist kein reales Prädikat''«. Somit ist ]</span> »''...der Begriff ohne'' <span style="color:#00B000">[ reales ]</span> ''Sein ein Einseitiges und Unwahres, und ebenso das Sein, in dem kein Begriff ist'', <span style="color:#00B000">[ ist ]</span> ''das begrifflose Sein,'' <span style="color:#00B000">[ d.i. das relative ,Noch-Nicht-Begriffene‘ ]</span>.'' Dieser Gegensatz, der in die Endlichkeit fällt'' <span style="color:#00B000">[ im Endlichen zutrifft ]</span>, ''kann bei dem Unendlichen, GOTT, gar nicht statthaben''<ref>Georg Wilhelm Friedrich HEGEL, ‚<span style="font-family: Times;"><big>''Ausführungen des ontologischen Beweises''</big></span>‘ in den ‚<span style="font-family: Times;"><big>''Vorlesungen über die Philosophie der Religion vom Jahr 1831''</big></span>‘ . Hamburg 1966, Seiten 175 bzw. 174</ref>; <span style="color:#00B000">[ denn ,Begriff‘ und ,Sein‘ sind in dem Unendlichen, GOTT, untrennbar und real immer dasselbe. Auf Grund dieser ontologischen Identität ,personifiziert‘ und ,repräsentiert‘ GOTT die ,Wahrheit‘ ''':''' GOTT ist die ,Wahrheit‘. In GOTT, dem <span style="color:#FF6000">„Schöpfer der Welt“</span>, folgt dem ,Begriff‘ immer ,notwendig‘ das ,Sein‘ ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''GOTT sprach ''':''' Es werde ,Licht‘. Und es wurde Licht''«, <small>{{Bibel | Genesis |1|3|EU}}</small>;</span> oder auch ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Der Herr sprach, und sogleich geschah es; er gebot, und alles war da''«,</span> <small>{{Bibel | Psalm |33|9|EU}}</small>.]</span>«</span>
Das Entscheidende bei der <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Interpretation des GÖDEL-Kalküls ist, dass der <span style="color:#00B000">(Begriff)</span> GOTT der Christen ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, nicht auf die Ebene seiner ,endlichen‘ Geschöpfe und unserer Welt gestellt wird, <span style="color:#00B000">(d.i. das ‚Universum‘ im ,Urknall‘, die ‚100-Taler‘, ein ‚Tsunami‘, auch ,einfache Modelle‘ von unserer Welt, etc.)</span>, und damit verglichen wird, sondern, dass der GOTT der Christen in seiner Einzigartigkeit und Besonderheit als <span style="color:#FF6000">»''der Unendliche''«</span> belassen und als <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen'' <span style="color:#00B000">[ Raum-Zeit-]</span>''Struktur''«</span> unserer vergänglichen Welt, — als <span style="color:#FF6000">»''der Unvergleichliche''«</span> —, verstanden wird. <span style="color:#00B000">(Alle Kritiken des sog. ,ontologischen‘ Gottesbeweises übersehen die Einzigartigkeit und Besonderheit des <span style="color:#FF6000">»''Unendlichen''«</span>, und/oder wollen diese nicht ,wahr‘ haben.)</span> Auch THOMAS von Aquin ,verortet‘ den GOTT ANSELMS, — in seiner Kritik an dessen Theorem —, irrtümlich unter die ,Dinge‘ der uns umgebenden ,Natur‘, wenn er sagt ''':''' GOTT <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>esse in rerum natura</big></span>“</span>, d.h. wörtlich, dass GOTT ,in der Natur der Dinge <span style="color:#00B000">(unserer Welt)</span> existiert‘, und verkennt somit, — wie nach ihm auch KANT —, die ,Unvergleichlichkeit‘ GOTTES, <span style="color:#00B000">(vgl. STh I q.2 a.1 ad 2<ref>„Deus … illud quo maius cogitari non potest; non tamen propter hoc sequitur quod intelligat id quod significatur per nomen, esse in rerum natura; sed in apprehensione intellectus tantum.“ ——— »''GOTT ist'' (nach ANSELM) ''der, über den Größeres nicht mehr gedacht werden kann. Aber nicht deswegen, weil er'', (der Narr von Psalm 14.1, den ANSELM zitiert), ''das versteht, was durch diesen Namen,'' (bzw. mit dem Begriff ,GOTT‘ im Theorem ANSELMS), ''bezeichnet wird, folgt daraus'', (wie ANSELM meint), ''dass er auch versteht, dass er'', (dieser GOTT), ''auch in der ,Natur‘ der Dinge'' (unserer Welt) ''existiert''; <span style="color:#00B000">[ was ANSELM so nie gesagt hat ]</span>. ''Daraus folgt nur, dass er'', (als ,GOTT‘), ''bloß in der Auffassung seines Verstandes'', (d.h. nur im Denken des Narren als ,Begriff‘), ''existiert.''« ——— Hier ,verortet‘ THOMAS einerseits den unendlichen GOTT, von dem das Theorem ANSELMS spricht, irrtümlich unter die endlichen Dinge der uns umgebenden ,Natur‘, was sachlich dem theologischen Theorem der Unvergleichlichkeit GOTTES widerspricht, der nicht unter die Dinge unserer Welt eingereiht werden darf. Anderseits verliert er dadurch auch den ,Blick‘ für die Außerordentlichkeit und Besonderheit GOTTES, dessen Natur völlig verschieden und unabhängig von der ,Natur‘ unserer raum-zeitlichen Welt ist. GÖDEL beweist jedoch, mit ANSELM, weil es notwendig, ohne Widerspruch, (»''bloß in der Auffassung unseres Verstandes''«), möglich ist, dass GOTT existiert, ist es korrekt, daraus auch mit Notwendigkeit zu folgern, dass der Glaube des Erzbischofs ANSELM, und der Glaube seiner Anvertrauten, von der Wirklichkeit GOTTES, logisch richtig und sinnvoll ist; denn Möglichkeit und Wirklichkeit sind in GOTT koinzident ,eins‘. Das ist das Privilegium GOTTES allein, der einzigartig und unvergleichlich ist. Damit zeigt er auf, dass THOMAS die Unvergleichlichkeit und Einzigartigkeit GOTTES in seinem Vorhalt nicht bedacht hat; und außerdem ANSELM missverstanden hat.</ref>)</span>; jedenfalls hier in der Auseinandersetzung mit ANSELM. Dagegen spricht ANSELM im ,''<span style="font-family: Times;"><big>Proslogion</big></span>''‘, Seite 85f, nur von einem <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>esse et in re</big></span>“</span> GOTTES, d.h. dass GOTT ,auch in Wirklichkeit existiert‘, <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>quod maius est</big></span>“</span>, was ,größer‘, bzw. ,mehr‘ ist, als <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>esse solo in intellectu</big></span>“</span>, als nur ,im Verstand zu sein‘; wobei die ,zeitlose-überzeitliche‘ Wirklichkeit <span style="color:#00B000">(Natur)</span> GOTTES jedoch völlig verschieden und <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen''«</span> Wirklichkeit <span style="color:#00B000">(die ,Natur‘)</span> der ,raum-zeitlichen‘ Welt der Dinge ist. Daher ist sie mit dieser auch nicht vergleichbar. GOTT ist <span style="color:#FF6000">„vollkommen“</span> und alle <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheiten“</span> in GOTT, <span style="color:#00B000">(die ultimativen ,Transzendentalia‘)</span>, sind koinzident ,eins‘, — ,fallen <span style="color:#FF6000">„notwendig“</span> in eins zusammen‘, und sind daher konvertierbar. Darum ist auch die Wirklichkeit GOTTES ,einzigartig‘ und ,unvergleichlich‘.
Mit Korollar-3 ist die Exklusivität und Außerordentlichkeit GOTTES definitiv im Kalkül ,bewiesen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span>. Der abendländische Monotheïsmus ist somit eine ,logische‘ Konsequenz aus den GÖDEL-Axiomen. <span style="color:#00B000">(Das <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span> Theorem von der ,Einzigartigkeit‘ und Exklusivität GOTTES, d.h. die exklusive Einheit von Essenz und Existenz, von Begriff und Sein, von Ursache und Wirkung, von Subjekt und Objekt, von Möglichkeit und Wirklichkeit, und aller Transzendentalien, ist, — nach HEGEL —, die Voraussetzung und Bedingung jeder Philosophie ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Die Einheit muss am Anfang der Philosophie stehen''«</span>; und ist zugleich auch ihr gesuchtes und bewiesenes Endergebnis und Ziel ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Diese Einheit muss auch das Resultat der Philosophie sein''«</span><ref>https://hegel-system.de/de/gottesbeweis.htm#hegels-kritik-an-kant</ref>, was hier im GÖDEL-Kalkül ,logisch‘ mit Korollar-3 verifiziert wird ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□(∃xGx ∧ ∀y(Gy→x=y))'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist exklusiv einzigartig''«</span>.)</span>
Die Einzigartigkeit GOTTES bedingt die Koinzidenz, den inneren Zusammenhang aller seiner Vollkommenheiten und Zuschreibungen, <span style="color:#00B000">(Axiom-2)</span>, d.h. ihr paarweise, perspektivisches ,Zusammenfallen in eins‘ im Unendlichen, GOTT. Aus der Notwendigkeit aller positiven Eigenschaften und Zuschreibungen, <span style="color:#00B000">(d.h. aus den ultimativen Transzendentalien, Axiom-4)</span>, die in GOTT paarweise, koinzident ,eins‘ sind, <span style="color:#00B000">(Axiom-2)</span>, ist die Einzigkeit GOTTES für uns erschließbar, <span style="color:#00B000">(Korollar-3)</span>. Axiom-4 ist die erste, ,modal‘ <span style="color:#FF6000">„notwendige“</span>, d.h. die transzendentale Voraussetzung für Korollar-3.
Wenn im Korollar-3 das <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span> z. B. für GOTT, dem ,Vater‘ der Christen, und das <span style="color:#4C58FF">— ‚'''y'''‘ —</span> für GOTT, dem ,Sohn‘, d.h. für ,JESUS CHRISTUS‘ steht, bzw. für den ,HEILIGEN GEIST‘, <span style="color:#00B000">(den ,Dreifaltigen GOTT‘ der Christenheit)</span>; oder auch für die Gottesbezeichnung ,GOTT-ADONAI‘ der Juden, oder für die Gottesbezeichnung ,ALLAH‘ der Muslime steht, dann weist dieses Korollar, für <span style="color:#4C58FF">— ‚'''∀y'''‘ —</span>, mit der ,ontologischen Identität‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x=y'''‘ —</span>, auf die ,Koinzidenz‘ des ,Dreifaltigen‘, bzw. auch auf den inneren Zusammenhang dieser Religionen hin.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Anhang : das GÖDEL-Kalkül</span></div>===
In der ,Legende zum GÖDEL-Kalkül‘ wird an einige Basics erinnert, und diese für die operative Praxis im anstehenden Kalkül adaptiert.
{|class="wikitable"
|-
! <div class="center"><span style="color:#660066">Legende zum GÖDEL-Kalkül</span></div>
|-
|
<small>
<math>\begin{align}
\text{ ◇ :: konsistent ↔ widerspruchsfrei ↔ möglich ↔ denkbar, } & \text{ □ :: notwendig ↔ wirklich, für jede mögliche Welt ↔ exklusiv} \\
\text{logischer Meta-Term :: [ A ├ B ] ::} & \text{ „aus A folgt im Kalkül ,regulär‘ (├ ) B.“} \\
\text{ A, B sind Aussagen über Eigenschaften, (A ist keine Eigenschaft);} & \text{ die Aussage, z.B. in der Kalkül-Zeile 10, wird als ,Term :10:‘ bezeichnet} \\
\text{ AE ::} & \text{ Argument Einführung, Prämisse, Postulat } \\
\text{ Xx ::} & \text{ „X ist eine Eigenschaft der Individuum-Variable x.“ } \\
\text{ ¬PX ::} & \text{ „X ist keine positive Eigenschaft, ist keine Perfektion, ist nicht vollkommen.“ } \\
\text{ Instanz(X := Y) ::} & \text{ Substitution der Eigenschaft X durch die ,bestimmte‘ Eigenschaft Y } \\
\text{ (Eine ,Instanz‘ ist ein Exemplar aus einer Menge gleichartiger Dinge;} & \text{ hier die ,bestimmte‘ Eigenschaft Y, als Ersatz für das unbestimmte X.) } \\
\text{ FUB(x := y) ::} & \text{ Freie-Um-Benennung der Variable x in y } \\
\text{ Gx ::} & \text{ „Die Variable x steht für den GOTT der Christen.“ } \\
\text{ [ G(y) ├ ⱯyG(y) ] ::} & \text{ All-Operator-Einführung der Variable y für GOTT } \\
\text{ „Angenommen, die Variable y steht für GOTT, dann } & \text{folgt ,regulär‘ (├ ), dass auch jedes y im Kalkül für GOTT steht.“}\\
\text{[ ⱯXA(X) ├ A(X) ] ::} & \text{ All-Operator-Beseitigung für die substituierte Eigenschaft X } \\
\text{ „Wenn X durch eine ,bestimmte‘ Eigenschaft ,instanziiert‘ ist oder } & \text{wird, dann kann der All-Operator von X ,regulär‘ (├ ) beseitigt werden.“}\\
\text{ KOMM(↔) ::} & \;\text{[ (A↔ B) ↔ (B ↔ A) ] :: Kommutativgesetz für ( ↔ )}\\
\text{ DIST(□∧) ::} & \;\text{[ (□A ∧ □B) ↔ □(A ∧ B) ] :: Distributivgesetz für (□∧ )} \\
\text{ (hypothetischer Syllogismus, häufige logische Schlussregel) ::} & \;\text{[ A → B, A ├ B ] :: (Modus ponendo ponens), Abtrennregel.} \\
\text{ „Wenn es wahr ist, dass aus A ein B folgt, und wenn A wahr ist, } & \text{dann ist im Kalkül ,regulär‘ (├ ) ableitbar, dass auch B wahr ist.“} \\
\text{ (negativer hypothetischer Syllogismus) ::} & \;\text{[ A → B, ¬B ├ ¬A ] :: (Modus tollendo tollens)} \\
\text{ „Wenn es wahr ist, dass aus A ein B folgt, und wenn B falsch ist, } & \text{dann ist im Kalkül ,regulär‘ (├ ) ableitbar, dass auch A falsch ist.“} \\
\text{''KONDITIONALER BEWEIS“ ::} & \;\text{[ ├ A ├ B ╞ A → B ] :: (logische Implikation)} \\
\text{ „Angenommen, A ist ,regulär‘ Axiom oder Prämisse, und B ist im } & \text{Kalkül ,regulär‘ abgeleitet, dann ist ,bewiesen‘ ( ╞ ) : A impliziert B, ist wahr.“} \\
\text{''INDIREKTER BEWEIS“ ::} & \;\text{[ ├ ¬A → F ╞ A ] :: (Reductio ad absurdum)} \\
\text{ „Wenn im Kalkül aus ¬A ,regulär‘ eine Kontradiktion } & \text{F folgt, dann ist A ,bewiesen‘ ( ╞ ) : A ist ,wahr‘.“} \\
\end{align}</math>
</small>
|}
A. FUHRMANN ''':''' <span style="color:#FF6000">»</span> ''Eine Prädikatenlogik zweiter Stufe ist eine Logik, in der die Quantoren auch Eigenschaftsausdrücke <span style="color:#00B000">(<span style="color:#FF6000">„Prädikate”</span>)</span> binden können''. <span style="color:#00B000">[ Die ,Prädikate‘ werden in einem Kalkül dieser Logik durch Definitionen ,bestimmt‘ ]</span>. ''Wir werden uns im folgenden recht frei einer dafür geeigneten formalen Sprache bedienen. Äußere Quantoren werden meist weggelassen und wir schreiben kurz'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Xx'''‘ — </span> ''bzw.'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ — </span> ''um auszudrücken, dass das Individuum'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ — </span> ''die Eigenschaft'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''‘ — </span> ''hat, bzw. dass die Eigenschaft'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''‘ — </span> ''die höherstufige Eigenschaft'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ — </span> ''<span style="color:#00B000">(für <span style="color:#FF6000">„positiv”</span>)</span> hat;'' <span style="color:#00B000"> [ wobei die Eigenschaft <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ — </span> als einzige im Kalkül ,unbestimmt‘ bleibt ]</span>. <span style="color:#FF6000">«</span><ref>A. FUHRMANN ‚''<span style="font-family: Times;"><big>‚G‘ wie Gödel. Kurt Gödels axiomatische Theologie</big></span>''‘, Seite 6, Anmerkung 3. Konform mit seinem Artikel in ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Logik in der Philosophie</big></span>''‘ hg. v. P. SCHROEDER-HEISTER, W. SPOHN und E. OLSSON. 2005, Synchron, Heidelberg.</ref>
Der All-Quantor für Eigenschaften, hier im GÖDEL-Kalkül der Prädikatenlogik zweiter Stufe, bindet die ,unbestimmte‘ Eigenschafts-Variable <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''‘ —</span> ausschließlich nur in den Definitionen im 2. und 3. Beweisgang . <span style="color:#00B000"> (Im ersten Beweisgang gibt es keine Definition.)</span> Dieser All-Quantor wird dann jedes Mal in der Beweis-Durchführung durch die Substitution ''':''' <span style="color:#4C58FF"> [ Instanz(X:= ..) ]</span> mit ,bestimmte‘ Eigenschafts-Konstanten wie <span style="color:#4C58FF">— (X:= G) —</span>, bzw. <span style="color:#4C58FF">— (X:= ¬Y) —</span>, oder <span style="color:#4C58FF">— (X:= E<sub>not</sub>) —</span> ,regulär‘ <span style="color:#00B000">(├ )</span> beseitigt ''':''' <span style="color:#4C58FF"> [ ⱯXA(X) ├ A(X) ]</span>; wobei die Eigenschafts-Konstante im Kalkül entweder als Zwischenergebnis ,regulär‘ abgeleitet, <span style="color:#00B000">(,errechnet‘)</span>, oder mit einer Definition schon ,bestimmt‘ worden ist.
Die spezifische ‚Eigenschaft‘ einer Eigenschaft wird hier, in der formalen Syntax der Prädikatenlogik zweiter Stufe, als eine tiefer gestellte Abkürzung <span style="color:#00B000">(als Index)</span> an ihre Trägereigenschaft angehängt, wie z. B. ‚wesentlich‘, bzw. ‚essentiell‘ durch <span style="color:#4C58FF"> — <sub>ess</sub> —</span>, oder ‚notwendig‘ durch <span style="color:#4C58FF"> — <sub>not</sub> —</span>. In der Definition-3 steht der Term ''':''' <span style="color:#4C58FF"> —‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span>, um auszudrücken, dass das Individuum <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span> notwendig <span style="color:#4C58FF">— <sub>not</sub> —</span> die Eigenschaft ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''‘ —</span>, für ,Existenz‘, hat, d.h. <span style="color:#FF6000">„das <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> existiert notwendig”</span>. Der schon von GÖDEL indizierte Term ''':''' <span style="color:#4C58FF">—‚'''G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span> kann gelesen werden als ''':''' <span style="color:#FF6000">„Das Individuum <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> hat die Wesenseigenschaft, <span style="color:#4C58FF"> — <sub>ess</sub> — </span> ''':''' GOTT zu sein, <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘ </span>”</span>, statt der ,an sich‘ konformen, aber <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> etwas ungenauen Formulierung ''':''' <span style="color:#FF6000">„das <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> ist wesentlich göttlich”</span>; oder mit der Voraussetzung ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''→'''G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span> deutlicher und <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> korrekt ''':''' <span style="color:#FF6000">„Wenn <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> für den GOTT der Christen, <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, steht, dann ist GOTT-Sein, <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, <span style="color:#00B000">(,Existenz‘)</span> das Wesen dieses GOTTES, <span style="color:#4C58FF">— <sub>ess</sub>‚'''x'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(,Essenz‘)</span> ”</span>; wobei, — entsprechend der ,methodologischen‘ Prämisse des Kalküls <span style="color:#00B000">(<span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ — </span> ''':''' das <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> steht für den ,GOTT der Christen‘)</span> —, bei der Interpretation der Terme dieses besonderen Kalküls, die <span style="color:#4C58FF">„christliche Theologie”</span> für den Begriff <span style="color:#FF6000">„GOTT”</span>, Korrektur und die leitende Instanz ist. Dabei muss die Dreifach-Äquivalenz von <span style="color:#4C58FF"><span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ — </span></span>berücksichtigt werden. Welche der drei Äquivalenzen, bzw. Lesearten von <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ — </span> bei einem bestimmten Term im Kalkül zulässig ist, muss <span style="color:#4C58FF">„theologisch”</span> überprüft und evaluiert werden. Bei manchen können sogar alle drei Lesearten <span style="color:#4C58FF">„theologisch”</span> zulässig sein.
Um philosophische, und sogar <span style="color:#4C58FF">„theologische”</span> Theoreme exakt zu formulieren, und untersuchen zu können, hat der Ausnahmelogiker GÖDEL ein Tor aufgestoßen, das uns ermöglichen kann, <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span>, und logisch objektiv nachprüfbar, in diesen Disziplinen zu argumentieren. Mit seiner modalen Prädikatenlogik zweiter Stufe, hat GÖDEL dem alten Wunsch eines Raimundus LULLUS, eines Gottfried Wilhelm LEIBNIZ, eines Immanuel KANT, und anderer, nach einer nachprüfbaren ,Universalsprache‘ in den Geisteswissenschaften, entsprochen; analog zur Mathematik, als Universalsprache in den Naturwissenschaften. Der sog. ,Theorembeweiser‘ der Wissenschaftler Christoph BENZMÜLLER und Bruno WOLTZENLOGEL-PALEO, mit Hilfe eines Computers, ist die offensichtliche Folge aus diesem Quanten-Schritt GÖDELS.
In der folgenden Neu-Kalkülisierung, wird jeder einzelne operative Logik-Schritt des Kalküls in der '''linken Spalte''' nummeriert und als Term-Ergebnis angezeigt, und in der '''rechten Spalte''' werden die dafür benötigten Term-Komponenten und die dabei angewendeten Logik-Regeln und -Gesetze dokumentiert. Am Anfang stehen die Ressourcen und das angestrebte Ziel des Beweisganges, <span style="color:#00B000">(das Theorem)</span>. Die GÖDEL Axiome und Definitionen, die Theoreme, die Zwischenergebnisse, das Endergebnis, und die logischen Meta-Terme, werden kontextabhängig interpretiert, <span style="color:#00B000">(angezeigt durch ,Interpretationspunkte‘ — :: —, falls nötig)</span>. Der jeweilige Beweisgang wird in den Anmerkungen ausführlich und umfassend kommentiert. Die Kalkül-Prämissen, <span style="color:#00B000">(AE: Argument Einführung)</span>, sind der modal-frei gewählte Einstieg in das Kalkül. Sie dokumentieren, zusammen mit dem angestrebten Beweis-Ziel, eine bestimmte Problemlage in einem externen Diskurs, der mit dem modalen Logik-System hier, formal-syntaktisch überprüft, und gegebenenfalls, verifiziert oder falsifiziert werden soll. Korollare sind einfache, logische Folgerungen aus dem jeweiligen Beweisgang ''':'''
====<div class="center"><span style="color:#660066">1. Beweisgang</span></div>====
{|class="wikitable"
|-
! <div class="center"><span style="color:#660066">GÖDELS ontologischer Beweis für Theorem 1, (Möglichkeitsbeweis)</span></div>
|-
! <span style="color:#00B000">''Terme der erweiterten Prädikatenlogik zweiter Stufe__________ „Benennungen“ und durchgeführte Logik-Operationen''</span>
|-
|
<small>
<math>\begin{align}
\text{(Axiom 1.1)} & \quad P \neg X \;\Longrightarrow\;\ \neg P\ X\ & \ & \text{„Wenn die Negation von X positiv ist, dann ist die Eigenschaft X nicht positiv“} \\
\text{(Axiom 2)} & \quad (P\ X \wedge \;\Box \;\forall x (\ X\ x \Longrightarrow \ Y\ x)) \Longrightarrow \ P\ Y & \ & \text{„Die Eigenschaften Y, die aus einer positiven Eigenschaft X modal} \\
\text{ } & \quad & \ & \; \; \text{notwendig folgen, sind auch positive Eigenschaften“} \\
\text{(Axiom 3)} & \quad P\ G \ & \ & \text{„Göttlichkeit, GOTT-Sein, ist eine pos. Eigenschaft“ ↔ „GOTT ist perfekt“} \\
\text{(Theorem 1)} &\quad P\ X \;\Longrightarrow\; \Diamond \; \exists x \ X \ x \ & \ & \text{ (◇ :: „möglich“ ↔ „konsistent“ ↔ „denkbar“; □ :: „notwendig“) } \\
\text{ } & \text{„Positive Eigenschaften sind konsistent“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen ist !} \\
\text{01} & \quad P\ X \ & \ & \text{ AE: „Angenommen, es gibt positive Eigenschaften, Perfektionen“} \\
\text{02} & \quad P\ X \;\Rightarrow\; \neg \Diamond \; \exists x \ X \ x \ & \ & \text{ AE: „Angenommen, positive Eigenschaften sind nicht konsistent“} \\
\text{03} & \quad (\neg x = .. )\ & \ & \text{ AE: „Es gibt die Eigenschaft, nicht mit x identisch zu sein“ :: (ungleich)} \\
\text{04} & \quad (\ x = .. )\ & \ & \text{ AE: „Es gibt die Eigenschaft, mit x identisch zu sein“ :: (gleich)} \\
\text{05} & \quad \text{ ├ }\; \neg \Diamond \; \exists x \ X \ x \ & \ & \text{:01:02:[Modus ponens] :: [A, A → B├ B] :AE:} \\
\text{06} & \quad \neg\neg \Box \neg \exists x \ X \ x \ & \ & \text{:05:[ ◇A ↔ ¬□¬A] :: (Modalregel)} \\
\text{07} & \quad \neg\neg \Box \neg\neg \forall x \neg X \ x \ & \ & \text{:06:[∃xA ↔ ¬Ɐx¬A] :: (Quantoren Regel)} \\
\text{08} & \quad \text{ ├ }\; \Box \; \forall x \neg X \ x \ & \ & \text{:07:NEG :: [¬¬A↔A] :: (Gesetz der Aussagenlogik)} \\
\text{09} & \quad \Box \; \forall x \neg X \ x \Leftrightarrow\ W & \ & \text{:02:08:[(:02:↔W) → (├:08:↔W)] :: (Kalkülregel)} \\
\text{10} & \quad \Box \; \forall x \ X \ x \Leftrightarrow\ F & \ & \text{:09:[(¬A↔W)↔(A↔F)] :: (Regel für Wahrheitswerte)} \\
\text{11} & \quad \ (\neg x = x ) \Leftrightarrow \ F \; \ & \text{ } & \text{Xx:03:Instanz(X:=(¬x=..)) ⇒ Kontradiktion !} \\
\text{12} & \quad \Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow\; (\neg x = x)) & \text{ } & \text{:10:11:[(:10:↔F) → (:11:↔F)] :: „ex falso sequitur quotlibet“} \\
\text{13} & \quad \ P\ X \wedge \;\Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow\; (\neg x = x)) & \ & \text{:01:12:[Konjunktion] :: [A, B ├ A∧B]} \\
\text{14} & \quad \ (P\ X \wedge \;\Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow \; (\neg x = x))) \Rightarrow \; P (\neg x = .. ) & \ & \text{(A2):Instanz(Y:=( ¬x= ..)) :: (Substitution für Eigenschaften)} \\
\text{15} & \quad \ P (\neg x = .. ) & \ & \text{:13:14:[Modus ponens] :: (logische Schlussregel)} \\
\text{16} & \quad \ P (\neg x = .. )\;\Rightarrow\ \neg P (\ x = .. )\ & \ & \text{(A1.1):Instanz(X:=(x=..))}\\
\text{17} & \quad \neg P (\ x = .. )\ & \ & \text{:15:16:[Modus ponens]}\\
\text{18} & \quad \ (x = x ) \Leftrightarrow \ W \; \ & \ & \text{Xx:04:Instanz(X:=(x=..)) ⇒ Tautologie !} \\
\text{19} & \quad \Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow\; (x = x)) & \text{ } & \text{:10:18:[(:10:↔F) → (:18:↔W)] :: „ex falso sequitur etiam verum“} \\
\text{20} & \quad \ P\ X \wedge \;\Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow\; (x = x)) & \ & \text{:01:19:[Konjunktion] :: [A, B ├ A∧B]} \\
\text{21} & \quad \ (P\ X \wedge \;\Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow\; (x = x))) \Rightarrow \ P (x = .. ) & \ & \text{(A2):Instanz(Y:=(x=..))} \\
\text{22} & \quad \ P (\ x = .. )\ & \ & \text{:20:21:[Modus ponens]}\\
\text{23} & \quad \text{ ├ }\; (\neg P (\ x = .. )\ \wedge \ P (\ x = .. )) \Leftrightarrow\ F & \ & \text{:17:22:[Konjunktion] ⇒ Kontradiktion !}\\
\text{24} & \quad \neg \Diamond \; \exists x \ X \ x \Rightarrow (\neg P (\ x = .. )\ \wedge \ P (\ x = .. )) & \ & \text{:05:23:[├A├B╞ A→B] :: ''KONDITIONALER BEWEIS''}\\
\text{25} & \quad \neg\neg \Diamond \; \exists x \ X \ x & \ & \text{:24:23:[Modus tollendo tollens] :: [A→B,¬B ├ ¬A]}\\
\text{26} & \quad \text{ ├ }\; \Diamond \; \exists x \ X \ x & \ & \text{:25:NEG; bzw. :05:23:[├¬A→F ╞ A] :: ''INDIREKTER BEWEIS''}\\
\text{27} & \quad \ P\ X \;\Longrightarrow\; \Diamond \; \exists x \ X \ x \ & \ & \text{:01:26:[├A├B ╞ A→B]} \\
\text{(Theorem 1)} & \;\text{„Positive Eigenschaften sind konsistent“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen war !} \\
\text{28} & \quad \ P\ G \;\Longrightarrow\; \Diamond \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{:27:Instanz(X:=G) } \\
\text{29} & \quad \Diamond \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{(A3):28:[Modus ponens]} \\
\text{(Korollar 1)} & \;\text{„Das Dasein GOTTES ist definitiv möglich“} & \ & \text{„Es ist denkbar, dass es GOTT gibt“} \\
\end{align}</math>
</small>
|}
Anmerkung-1 ''':''' <span style="color:#00B000">(Der Term <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ —</span>, im Axiom-2 ist an sich überflüssig, da dieser hier als Prämisse :01: ohnehin ,angenommen‘ wird. Der Beweisgang kommt mit Axiom-2 auch ohne diesen Term zum selben Ergebnis, und verkürzt sich dann sogar um zwei Schritte ''':''' Zeile 13 und Zeile 20 sind dann unnötig.)</span>
Der Beweisgang geht mit Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, prinzipiell von der Existenz eines GOTTES aus. Mit der Prämisse :01: <span style="color:#00B000">(hier im 1. Beweisgang)</span> postuliert GÖDEL vorerst allgemein, dass es <span style="color:#FF6000">»''Vollkommenheit, d.h. positive Eigenschaften''«</span> gibt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ —</span>, ohne im Kalkül zu definieren, was darunter zu verstehen ist. Definiert wird dann <span style="color:#00B000">(im 2. Beweisgang)</span>, was eine <span style="color:#FF6000">»''wesentliche Eigenschaft''«</span> ist ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(im Sinne von ,Transzendentalia‘)</span>; und mit Hilfe dieser Eigenschaft definiert GÖDEL <span style="color:#00B000">(im 3. Beweisgang)</span>, was eine <span style="color:#FF6000">»''notwendige Existenz''«</span> ist ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>‘ —</span>, die er <span style="color:#00B000">(im selben Beweisgang)</span> axiomatisch mit den <span style="color:#FF6000">»''positiven Eigenschaften in GOTT''«</span> gleich setzt ''':''' Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> —‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>. Erst im 2. Beweisgang wird mit Term :13:, nach einer <span style="font-family: Times;"><big>,Reductio ad absurdum‘</big></span>, definitiv bewiesen <span style="color:#00B000">( ╞ )</span>, dass die, von GÖDEL, hier postulierten, <span style="color:#00B000">(allgemeinen)</span>, positiven Eigenschaften, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ —</span>, tatsächlich auch in GOTT <span style="color:#FF6000">»''positive Eigenschaften''«</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, sind; <span style="color:#00B000">(das sind die ultimativen ,Transzendentalia‘ in GOTT)</span>. Jetzt aber muss vorerst der ,Wunsch‘, bzw. die LEIBNIZ-Frage beantwortet werden ''':''' Ob, mit <span style="color:#FF6000">»''mathematischer Evidenz''«</span>, <span style="color:#FF6000">»''GOTT''«</span> ,möglich‘ ist, der nach traditioneller Auffassung, <span style="color:#FF6000">»''ein Wesen von äußerster Größe und Vollkommenheit'' <span style="color:#00B000">[ ist ]</span>, ''das alle Grade derselben in sich schließt''«</span>, <span style="color:#00B000">(nach LEIBNIZ; was GÖDEL mit Definition-1 ,abbildet‘)</span>. Wenn man also beweisen will, dass die Existenz eines solchen ''<span style="color:#FF6000">»GOTTES«</span>'' ,möglich‘ sein soll, dann muss man beweisen, dass dieses postulierte System der <span style="color:#FF6000">»''positiven Eigenschaften in GOTT''«</span> formal ,widerspruchsfrei‘ ist. Das Ergebnis des 1. Beweisganges, das ,Theorem-1‘, <span style="color:#00B000">(,Erster Satz‘)</span>, fasst A. FUHRMANN zusammen als ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Positive Eigenschaften sind konsistent''«</span>. Wenn sie nicht konsistent wären, käme es zu unlösbaren Widersprüchen, <span style="color:#00B000">(Term :24:)</span>. Einmal Axiom-1 und zweimal Axiom-2, <span style="color:#00B000">(das die Gleichwertigkeit aller positiven Eigenschaften nachdrücklich klarstellt)</span>, sichern hier die Konsistenz <span style="color:#FF6000">»''aller positiven Eigenschaften'', <span style="color:#00B000">[ die ,Transzendentalien‘ ]</span>, ''in GOTT''«</span>. Die ,Gleichwertigkeit‘, <span style="color:#00B000">(,Äquivalenz‘)</span>, ist formal-syntaktisch daran erkennbar, dass die beiden Eigenschafts-Variablen <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''‘ —</span> und <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Y'''‘ —</span> im Axiom-2 für beliebige, unterschiedliche ,positive‘ Eigenschaften gegenseitig austauschbar, <span style="color:#00B000">(,konvertierbar‘)</span>, sind. Das heißt, dass beliebige, unterschiedliche ,positive‘ Eigenschaften, für die diese Variablen stehen, sich paarweise, wechselseitig ,implizieren‘, einschließen, und damit notwendig voneinander abhängen, d.h. koinzident ,eins‘ sind, konvertierbar, und somit gleichwertig sind; entsprechend dem Theorem von den Transzendentalia. Zu Term :29:, dem Korollar zu Theorem-1, notiert GÖDEL am 10. Feb. 1970, <span style="color:#00B000">(übersetzt von Joachim BROMAND)</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''◇∃xG(x) besagt, dass das System aller positiver Eigenschaften kompatibel ist'',</span> <span style="color:#00B000">[ d.h. miteinander verträglich, weil ohne Widersprüche ].</span> <span style="color:#FF6000">''Dies ist ,wahr‘ auf Grund von Axiom-2,'' <span style="color:#00B000">[ weil alle positiven Eigenschaften, d.h. die Transzendentalien, koinzident gleichwertig und konvertierbar sind ]</span>.«</span> Darum ist es definitiv ,möglich‘, dass es diesen GOTT gibt, der <span style="color:#FF6000">»''alle Grade der Vollkommenheit in sich schließt''«</span> und <span style="color:#FF6000">»''über dem ,Größeres‘ nicht mehr gedacht werden kann''«</span>, und, in weiterer Konsequenz, ist der GOTT-Glaube deshalb ,notwendig‘ widerspruchsfrei, nach Theorem-3 ''':''' <u>Wenn</u> es ''<span style="color:#FF6000">»möglich, bzw. denkbar«</span>'' ist, dass es ''<span style="color:#FF6000">»GOTT«</span>'' gibt, <u>dann</u> folgt daraus ''<span style="color:#FF6000">»notwendig«</span>'' ''':''' es ist ,widerspruchsfrei‘, wenn man als Voraussetzung ,annimmt‘, dass es ''<span style="color:#FF6000">»GOTT wirklich, für jede mögliche Welt«</span>'' gibt ''':''' Term :11: im 3. Beweisgang. Der Wenn-Satz ist hier mit Korollar-1 bewiesen; der Dann-Satz wird im 3. Beweisgang bewiesen <span style="color:#00B000">( ╞ )</span>.
Die ontologische ,Identität‘, d.h. die ,Gleichsetzung‘, bzw. die ,Koinzidenz‘ von Strukturen, die in der Endlichkeit für uns verschieden sind, jedoch in dem Unendlichen, GOTT, paarweise, perspektivisch in eins zusammenfallen, wie ,Sein‘ und ,Wesen‘, wie ,Ursache‘ und ,Wirkung‘ usw., und auch die Äquivalenz und Austauschbarkeit der Transzendentalien, haben im GÖDEL-Kalkül die logisch-syntaktische Form einer, aus sich, ,modal‘ notwendigen Implikation zwischen zwei verschiedenen, gegenseitig austauschbaren Eigenschafts-Variablen ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∀x(Xx→Yx)'''‘ —</span>. Dieses Term-Element stellt formal-syntaktisch die Gleichwertigkeit, <span style="color:#00B000">(Äquivalenz)</span>, bzw. die paarweise Koinzidenz aller ultimativen Eigenschaften und Zuordnungen in GOTT dar; sowohl hier im Axiom-2, als auch in der Definition-2 im 2. Beweisgang, über die ,Wesenseigenschaften‘, mit jeweils verschiedenen, frei umbenennbaren Individuum-Variablen. Die wechselseitige Austauschbarkeit der noch ,unbestimmten‘ Eigenschafts-Variablen ist formal äquivalent zur freien Umbenennung der noch ,unbestimmten‘ Individuum-Variablen ''':''' <span style="color:#4C58FF">[ FUB(x:=y) ]</span>. Der formale, gegenseitige, allgemeine Austausch der Eigenschafts-Variablen, bzw. die formale Gleichsetzung der positiven allgemeinen Eigenschaften, kann, auf Grund der Äquivalenz aller Vollkommenheiten, auch dann noch durchgeführt werden, wenn eine Eigenschafts-Variable durch eine Definition oder eine Schlussfolgerung ,bestimmt‘ worden ist, und dadurch zu einer Eigenschafts-Konstante, d.h. zu einer ,bestimmten‘ Eigenschaft geworden ist. Das ist z. B. bei einer instanziierenden Substitution der Fall ''':''' <span style="color:#4C58FF">[ Instanz(X:=..) ]</span>. Das ist eine spezifische Eigenheit der GÖDEL-Axiomatik.
Da die Variable <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> für GOTT steht, <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, <span style="color:#00B000">(im Korollar-1)</span>, ist die Eigenschaft ''':''' ''<span style="color:#FF6000">„nicht mit x identisch zu sein“</span>'' ''':''' <span style="color:#4C58FF">(¬x=..)</span>, d.h. das <span style="color:#FF6000">„Ungleichsein“</span>, das <span style="color:#FF6000">„Anderssein“</span> GOTTES, <span style="color:#00B000">(Prämisse :03:)</span>, die entscheidende Voraussetzung und Norm für jeden Diskurs über GOTT ''':''' um der <span style="color:#FF6000">„Unvergleichlichkeit“</span>
GOTTES gerecht zu werden, darf GOTT niemals mit etwas aus der ''<span style="color:#FF6000">»zufälligen Struktur der Welt«</span>'' verglichen, d.h. gleich gesetzt werden. Der Term :18: <span style="color:#4C58FF">(x=x) ↔ W</span> erinnert dagegen an die Selbstbezeichnung des GOTTES-JHWH in Exodus 3,14 ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Ich bin der ‚Ich-Bin‘''«</span>.
Zum Term :03: notiert A. FUHRMANN ''':''' <span style="color:#FF6000">»</span> ''Die Notation'' <span style="color:#4C58FF">(¬x=..)</span> ''für die Eigenschaft ''':''' <span style="color:#FF6000">„nicht mit x identisch zu sein“</span>'', <span style="color:#00B000">[ d.h. <span style="color:#FF6000">„Ungleichheit“, „Anderssein“</span>, bzw. die Notation <span style="color:#4C58FF">(x=..)</span> für den Existenzmodus-Perfektion ''':''' <span style="color:#FF6000">„Gleichheit“, „Idendität“</span> ]</span>, ''ist suggestiv und informell und ersetzt hier einen formal korrekten Abstraktionsausdruck wie'' <span style="color:#4C58FF">λy.(¬x=y)</span>, <span style="color:#00B000">[ bzw. <span style="color:#4C58FF">λy.(x=y)</span> ]</span>. ''Für die formal korrektere Notation bedarf es der zusätzlichen Vereinbarung, dass der Ausdruck'' <span style="color:#4C58FF">λy.(¬x=y)</span> ''gleichbedeutend sei mit dem Ausdruck'' <span style="color:#4C58FF">¬λy.(x=y)</span>. ''Diese Vereinbarung ist harmlos, da wir aufgrund der Regel der λ–Konversion'' ''':''' <span style="color:#4C58FF">λy.Xy.x ↔ Xx</span>, <span style="color:#00B000">[ mit der <span style="color:#4C58FF">Instanz(X:=(¬x=..))</span> ]</span>, ''so schließen dürfen'' ''':''' <span style="color:#4C58FF">λy.(¬x=y).x ↔ ¬x=x ↔ <span style="color:#00B000">¬(x=x)</span> ↔ ¬λy.(x=y).x</span> .<span style="color:#FF6000">«</span> <ref>A. FUHRMANN a.a.O. Seite 7, Anmerkung 4 (von mir korrigiert und ergänzt)</ref>
In der Kalkül-Zeile 29 wird das Korollar-1 durch einen <span style="color:#4C58FF">[ Modus ponens ]</span> mit Axiom-3 von der Kalkül-Prämisse-Term :01: ,abgekoppelt‘, d.h. es ist nicht mehr vom Term :01: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ —</span> logisch abhängig. Korollar-1 behält aber die bewiesene Widerspruchsfreiheit von Theorem-1, und ist dann nur mehr von Axiom-1 und Axiom-2 abhängig, was für das Theorem-ANSELMS am Schluss entscheidend ist. Erklärung zu Term :05: Das Ergebnis einer Logik-Operation zwischen Prämissen ist ,regulär‘ <span style="color:#00B000">(├ )</span> den Prämissen zuzurechnen.
====<div class="center"><span style="color:#660066">2. Beweisgang</span></div>====
{|class="wikitable"
|-
! <div class="center"><span style="color:#660066">GÖDELS ontologischer Beweis für Theorem 2, (,Basisbeweis‘)</span></div>
|-
! <span style="color:#00B000">''Terme der erweiterten Prädikatenlogik zweiter Stufe____________„Benennungen“ und durchgeführte Logik-Operationen''</span>
|-
|
<small>
<math>\begin{align}
\text{(Axiom 1.2)} & \quad \neg P\ X \;\Longrightarrow\;\ P\neg X\ & \ & \text{„Wenn X nicht positiv ist, dann ist die Negation ¬X positiv“} \\
\text{(Axiom 3)} & \quad \ P\ G \ & \ & \text{„Göttlichkeit, GOTT-Sein, ist eine pos. Eigenschaft“ ↔ „GOTT ist perfekt“} \\
\text{(Axiom 4)} & \quad \ P\ X \;\Longrightarrow\; \Box \; \ P\ X \ & \ & \text{„Positive Eigenschaften sind notwendig aus sich positiv“} \\
\text{(Definition 1)} &\quad \ G\ x \;\Longleftrightarrow\; \forall X(\ P \ X \Longrightarrow \ X \ x)\ & \ & \text{„x ist genau dann GOTT, wenn x alle positiven Eigenschaften hat“} \\
\text{(Definition 2)} & \quad \ X_{ess}\ x \;\Leftrightarrow X\ x \wedge \forall Y \left(\ Y\ x \Rightarrow \Box \; \forall y (\ X\ y \Rightarrow \ Y\ y)\right) & \ & \text{„X ist genau dann eine wesentliche Eigenschaft von x, wenn x sie hat, und} \\
\text{ } & \quad & \text { } & \;\;\text{alle anderen Eigenschaften Y von x notwendig aus dieser Eigenschaft X folgen“} \\
\text{[RM]} &\quad \ A \;\Longrightarrow\;\ B\; \text{ ├ }\;\Box \; A \Longrightarrow\;\Box\; \ B\ & \ & \text{( :: Modales Prinzip)} \\
\text{(Theorem 2)} &\quad \ G\ x \;\Longleftrightarrow\; \ G_{ess}\ x \ & \ & \text{(,G‘ :: „Göttlichkeit“ ↔ „GOTT“ ↔ „Dasein GOTTES“)} \\
\text{ } &\;\text{„Das Wesen GOTTES ist Dasein“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen ist !} \\
\text{01} &\quad \ G\ x \ & \ & \text{ AE: „Angenommen, x steht für den GOTT der Christen“} \\
\text{02} &\quad \ Y\ x \ & \ & \text{ AE: „Angenommen, GOTT hat die Eigenschaften Y“} \\
\text{03} &\quad \neg P\ Y & \ & \text{ AE: „Angenommen, die Y in GOTT sind nicht positiv“} \\
\text{04} &\quad \neg P \ Y \Rightarrow \ P \neg Y\ & \ &\text{(A1.2):Instanz(X:=Y) :: (Substitution für Eigenschaften) } \\
\text{05} &\quad \ P \neg Y \ & \ & \text {:03:04:[Modus ponens] :: [A, A → B├ B] } \\
\text{06} &\quad \forall X(\ P \ X \Rightarrow \ X \ x)\ & \ &\text{(D1):01:[Modus ponens] :: (logische Schlussregel)} \\
\text{07} &\quad \ P \ X \Rightarrow \ X \ x\ & \ &\text{:06:[ⱯXA(X) ├ A(X)] :: (Quantorenregel)} \\
\text{08} &\quad \ P \neg Y \Rightarrow \neg Y \ x\ & \ &\text{:07:Instanz(X:=¬Y)} \\
\text{09} &\quad \neg Y \ x\ & \ &\text{:05:08:[Modus ponens]} \\
\text{10} &\quad \text{ ├ }\; (Y\ x \wedge \neg Y \ x) \;\Leftrightarrow\;\ F\ & \ & \text{:02:09:[Konjunktion] ⇒ Kontradiktion !} \\
\text{11} &\quad \neg P\ Y \; \Rightarrow \; (Y\ x \wedge \neg Y \ x )\ & \ &\text{:03:10:[├A├B ╞ A → B] :: ''KONDITIONALER BEWEIS''} \\
\text{12} &\quad \neg\neg P\ Y \ & \ &\text{:11:10:[Modus tollendo tollens] :: [A → B,¬B├ ¬A]} \\
\text{13} &\quad \text{ ├ }\; P\ Y \ & \ &\text{:12:NEG; bzw. :03:10:[├¬A→F ╞ A] :: ''INDIREKTER BEWEIS'' :AE:} \\
\text{14} &\quad \ P\ Y \;\Rightarrow\;\Box \; \ P\ Y \ & \ & \text{(A4):Instanz(X:=Y)} \\
\text{15} &\quad \Box \; \ P\ Y \ & \ & \text{:13:14:[Modus ponens]} \\
\text{16} &\quad \ G \ y \Rightarrow \ Y \ y\ & \ &\text{:01:02:[├A├B ╞ A→B]:FUB(x:=y)} \\
\text{17} &\quad \text{ ├ }\; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)\ & \ &\text{:16:[G(y) ├ ⱯyG(y)]} \\
\text{18} &\quad \Box \; \ P\ Y \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)\ & \ &\text{:13:17:[├A├B ╞ A→B]:[RM]} \\
\text{19} &\quad \text{ ├ }\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)\ & \ &\text{:15:18:[Modus ponens]} \\
\text{20} &\quad \ Y\ x \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)\ & \ &\text{:02:19:[├A├B ╞ A→B]} \\
\text{21} &\quad \ (Y\ x \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)) \wedge \ G \ x & \ &\text{:20:01:[Konjunktion] :: [A, B├ A ∧ B]} \\
\text{22} &\quad \ (Y\ x \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ X \ y \Rightarrow \ Y \ y)) \wedge \ X \ x\;\Leftrightarrow\; X_{ess}\ x \ & \ &\text{(D2):KOMM(↔):KOMM(∧):[ⱯYA(Y) ├ A(Y)] wegen :13:} \\
\text{23} &\quad \ (Y\ x \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)) \wedge \ G \ x\;\Leftrightarrow\; G_{ess}\ x \ & \ &\text{:22:Instanz(X:=G)} \\
\text{24} & \quad \text{ ├ }\; G_{ess}\ x \ & \ &\text{:21:23:[Modus ponens]:AE: wegen :30:} \\
\text{25} &\quad \ G\ x \;\Rightarrow\; \ G_{ess}\ x \ & \ & \text{:01:24:[├A├B ╞ A→B] :: Theorem 2.1} \\
\text{26} &\quad \forall X(\ P \ X \Rightarrow \ X \ x)\ & \ &\text{(D1):01:[Modus ponens] } \\
\text{27} &\quad \ P \ X \Rightarrow \ X \ x\ & \ &\text{:26:[ⱯXA(X) ├ A(X)]} \\
\text{28} &\quad \ P \ G \Rightarrow \ G \ x\ & \ &\text{:27:Instanz(X:=G)} \\
\text{29} &\quad \text{ ├ }\; G \ x\ & \ &\text{(A3):28:[Modus ponens]} \\
\text{30} &\quad \ G_{ess}\ x \;\Rightarrow \ G \ x\ & \ &\text{:24:29:[├A├B ╞ A→B] :: Theorem 2.2 } \\
\text{31} &\quad \ G\ x \;\Longleftrightarrow\; \ G_{ess}\ x \ & \ & \text{:25:30:[Konjunktion]:BIKONDITIONAL :: [(A→B) ∧ (B→A) ↔ (A↔B)] } \\
\text{(Theorem 2)} &\; \text{„Dasein, GOTT-Sein, ist das Wesen GOTTES“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen war ! } \\
\text{32} &\quad \text{ ├ }\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ (x = y))\ & \ & \text{:19:Instanz(Y:=(x=..))} \\
\text{33} &\quad \ G\ x \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ (x = y))\ & \ & \text{:01:32:[├A├B ╞ A→B]} \\
\text{(Korollar 2)} & \;\text{„Es gibt notwendig höchstens einen GOTT“} & \ & \text{„Wenn es GOTT gibt, dann gibt es für jede mögliche Welt nur einen GOTT“} \\
\end{align}</math>
</small>
|}
<span style="color:#00B000"><small>(In den Kalkül-Zeilen 16, 18, 31 mussten zwei-, und in Zeile 22 drei Kalkül-Schritte, d.h. Logik-Operationen in eine Zeile zusammengezogen werden, weil der Parser dieser speziellen Mathematik-Funktion in Wikibooks jedes Mal wegen Puffer-Überlauf abstürzt, wenn zu den bestehenden Zeilen noch eine neue Zeile, oder ein Text-Element, zusätzlich eingefügt wird. Das vermindert etwas die Transparenz des Kalküls.)</small></span>
Anmerkung-2 ''':''' <span style="color:#00B000">(Dieser Beweisgang kommt auch ohne das ,unbestimmte‘ Konjunkt <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Xx'''‘ —</span> in der Definition-2 zum gleichen Ergebnis, und wird dadurch um eine Zeile verkürzt ''':''' Zeile 21 entfällt, und <span style="color:#4C58FF">[ KOMM(∧) ]</span> ist unnötig. Dieses Konjunkt wird hier ebenfalls schon in der Kalkül-Prämisse :01: <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx'''‘ —</span>, als ,Annahme‘ gesetzt, vorentschieden und ,bestimmt‘ mit der <span style="color:#4C58FF">[ Instanz(X:=G) ]</span>. Es war also logisch korrekt, dass GÖDEL, in seiner Notiz vom 10. Feb. 1970 zum ontologischen Beweis, dieses Konjunkt weggelassen hat, was ihm von Kommentatoren als ein Flüchtigkeitsfehler angerechnet worden war. Der gesamte 2. Beweisgang bewegt sich im Geltungsbereich der Prämisse Term :01:, d.h. ist in jeder Zeile von der Annahme abhängig ''':''' die Variable <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''x'''‘ —</span> steht für den GOTT der Christen. In der Kalkül-Zeile 33 wird mit Korollar-2 diese Abhängigkeit, für den Term :32:, explizit dargestellt.)</span>
Der Beweisgang geht mit der Prämisse :01: prinzipiell, als Voraussetzung, von der Existenz eines GOTTES aus. Im 1. Beweisgang wurde bewiesen, dass die von GÖDEL ,postulierten‘ <span style="color:#FF6000">»''allgemeinen positiven Eigenschaften, Vollkommenheiten, Perfektionen'', <span style="color:#00B000">[ die sog. ,Transzendentalien‘ ]</span> ''konsistent''«</span>, d.i. widerspruchsfrei sind. Hier, in diesem Beweisgang wird nun die Prämisse vom 1. Beweisgang, <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PX'''‘ —</span>, im Bezug auf GOTT hinterfragt ''':''' Gibt es auch in GOTT so Etwas, wie <span style="color:#FF6000">»''Vollkommenheit, Positives, Perfektes''«</span> '''?''' Die ,Annahme‘ jedoch, dass es <span style="color:#FF6000">»''in GOTT keine Vollkommenheit, nichts Positives, nichts Perfektes''«</span> <span style="color:#00B000">(keine Transzendentalien)</span> gibt, <span style="color:#00B000">(Prämisse Term :03:)</span>,<span style="color:#4C58FF"> — ‚'''¬PY'''‘ —</span>, d.h. dass die <span style="color:#00B000">(wesentlichen)</span> Eigenschaften in GOTT keine <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheiten“</span> seien, führt aber zu einem unlösbaren Widerspruch, <span style="color:#00B000">(Term :10:)</span>. Mit Term :13:, als 1. Hauptergebnis, ist damit, — als ,neue‘ Prämisse, <span style="color:#00B000">(ersetzt Term :03:)</span> —, definitiv ,bewiesen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ , d.h. es ist ,wahr‘)</span>, dass alle Eigenschaften, die hier mit <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Y'''‘ —</span> symbolisiert werden, <span style="color:#FF6000">„positive Eigenschaften“</span>, d.h. <span style="color:#FF6000">„Perfektionen“</span> sind, von denen das Kalkül ,annimmt‘, <span style="color:#00B000">(Prämissen Term :01:, Term :02: und speziell Term :16:)</span>, dass der GOTT der Christen sie besitzt. Alle ,Wesenseigenschaften‘ in GOTT ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Y'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, die durch den Term :13:, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PY'''‘ —, </span> dargestellt werden, sind somit <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheiten“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span><span style="color:#00B000">, (,ultimative Transzendentalien‘, aller ,Grade‘)</span>. Damit ist definitiv ‚bestätigt‘, <span style="color:#00B000">( ╞ , es ist ,wahr‘)</span>, was mit Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, schon ‚angenommen‘ worden ist ''':''' <span style="color:#FF6000">„GOTT ist perfekt; er hat alle positiven Eigenschaften“</span>; und auch Definition-1 ist damit ,verifiziert‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">„GOTT ist genau deswegen GOTT, weil er, als GOTT, positive Eigenschaften aller Grade in sich schließt“</span>; entsprechend dem Quelltext bei LEIBNIZ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist ein Wesen von äußerster Größe und Vollkommenheit, das alle Grade derselben in sich schließt''«</span>. Immer vorausgesetzt, <span style="color:#00B000">(,angenommen‘)</span>, man glaubt an GOTT ''':''' <span style="color:#00B000">(Term :01:)</span>. <span style="color:#00B000">(Der ,Schlüsselbegriff‘ <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span> ist der ,Schlüssel‘ zur Erkenntnis, dass GOTT ,notwendig‘, sowohl ,wesentlich‘ für uns, als auch an sich ,grundlos‘, immer schon ,da‘ ist.)</span> Hier, <span style="color:#00B000">(im 2. Beweisgang)</span>, hat Axiom-1, <span style="color:#00B000">(im Term :04:)</span>, sicher gestellt, dass die Eigenschaften in GOTT, <span style="color:#00B000">(Definition-1; Term :06:)</span>, tatsächlich <span style="color:#FF6000">„ultimativ positiv, perfekt und vollkommen“</span> sind ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PY'''‘ —</span>. Das GÖDEL-Axiom-1 bezieht seine ,Potenz‘ aus dem Prinzip vom ,auszuschließenden‘ Widerspruch ''':''' eine Eigenschaft kann nicht zugleich ,positiv‘ und ,nicht positiv‘ sein '''!'''
Formal lässt sich das 2. Hauptergebnis, Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''↔'''G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span> ''':''' schon aus Term :23: in diesem Beweisgang mit der <span style="color:#4C58FF">[ Vereinfachung ] :: [ A∧B ├ B ]</span> ohne Weiteres ,regulär‘ ableiten, — analog zu den Vorgehensweisen bei A. FUHRMANN und G.J. WIRSCHING. <span style="color:#00B000">(Beide Aussagen dieser ,Konjunktion‘ sind ,gleichwertig‘, daher partizipiert das Theorem-2 auch am Ergebnis der Widerspruchsfreiheit von Term :13:, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PY'''‘ —</span>, dem 1. Hauptergebnis.)</span> Der hier gewählte, etwas längere Weg zum Ergebnis, soll die innere Struktur und Abhängigkeit der Ergebnisse von bestimmten Voraussetzungen offen legen, und ihren ,Zweck‘ verdeutlichen. Die beiden Hauptergebnisse im Basisbeweis gehen vom vorgefundenen und traditionell vorgegebenen Begriff von ,GOTT‘ aus, <span style="color:#00B000">(Term :06:, Term :16: und Term :26:)</span>. Das ,bewiesene‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> 1. Hauptergebnis, hier im 2. Beweisgang, Term :13: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PY'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''die Eigenschaften in GOTT sind vollkommen, d.h. sind die ultimativen Transzendentalia''«</span>, rechtfertigt, bzw. verifiziert sowohl Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, als auch die Definition-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔∀X(PX→Xx)'''‘ —</span>, für die Annahme ''':''' den ,GOTT der Christen‘, der als GOTT alle Grade der Vollkommenheit in sich schließt. Und das ebenfalls ,bewiesene‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> 2. Hauptergebnis, hier im selben Beweisgang, Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''↔'''G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''das Wesen GOTTES ist sein eigenes Sein''«</span>, rechtfertigt, bzw. verifiziert sowohl Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>, als auch die Definition-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x ↔ ∀X(X'''<sub>ess</sub>'''x →□∃yXy)'''‘ —</span>, für die Wesenseigenschaft ''':''' ,notwendige Existenz‘, und widerlegt den Einwand KANTS, für den Spezialfall ''':''' GOTT. Zwei Axiome und zwei Definitionen von GOTT und seinen Vollkommenheiten werden durch die Ergebnisse im Basisbeweis des GÖDEL-Kalküls in unserer realen Welt als ,wahr‘, <span style="color:#00B000">(genauer als ,widerspruchsfrei‘)</span>, und, — im Rahmen des christlichen Glaubens —, als ,annehmbar‘ bestätigt. <span style="color:#00B000">(Anmerkung zu Term :24: ''':''' eine Prämisse ist regulär-,modal‘ immer ,frei‘ wählbar.)</span>
Zusammengefasst heißt das ''':''' die ,strittige‘ Begründung der ,methodologischen‘ Prämisse des GÖDEL-Kalküls ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(Prämisse, Term :01:)</span>, weil <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(Korollar-1)</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> steht für den GOTT der Christen, für den es ohne Widerspruch denkbar ist, dass es ihn gibt''«</span>, <span style="color:#00B000">(ANSELMS Prinzip, trotz der ,Warnung‘ KANTS)</span>, ist ,wahr‘ und für uns ,annehmbar, denn es ist auch, auf Grund der Ergebnisse des 2. Beweisganges, in unserer realen Welt ,wahr‘ und ,annehmbar‘, weil schon als ,widerspruchsfrei‘ verifiziert ''':''' der GOTT der Christen <span style="color:#00B000">(Term :01:)</span> ,existiert‘ für uns ,notwendig‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx→E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(d.i. das ,regulär‘-mögliche Korollar sowohl im 2. als auch im 3. Beweisgang)</span>, denn dieser GOTT ist aus sich ,vollkommen‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PG'''‘ —</span>, und zu seiner ,Vollkommenheit‘ <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span> gehört auch notwendig sein ,Existieren‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>. <span style="color:#00B000">(Jeder dieser Terme ist im Geltungsbereich der Prämisse Term :01: als ,wahr‘ und ,annehmbar‘ bewiesen.)</span> Das ist der ,Kern‘ des ontologischen Arguments, und somit ist auch diese ,strittige‘ Begründung der Prämisse des GÖDEL-Kalküls mit den Maßstäben der modernen Logik <span style="color:#FF6000">»''durchaus vereinbar''«</span>, d.h. sie ist logisch ,richtig‘ und, im Kontext des christlichen Glaubens, vernünftig. Die Annahme des Gegenteils zu dieser Prämisse ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''¬◇∃xGx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Es ist undenkbar, dass es diesen GOTT gibt''«</span>, führt jedoch, unabhängig von jeder Glaubensüberzeugung, zu einem Widerspruch — ist unlogisch und daher ,falsch‘, <span style="color:#00B000">(siehe Anhang ''':''' Widerlegung)</span>. Die Behauptung einer ,formalen Unentscheidbarkeit‘ zu den Annahmen über die Existenz GOTTES, ob oder nicht, <span style="color:#00B000">(d.h. ein ,methodologischer‘ Agnostizismus)</span>, ist gegen jede ,Logik‘; und ist auch ,falsch‘. Denn aus dem, im Kalkül abgeleiteten, Widerspruch aus der einen Annahme, und damit ihrer Unrichtigkeit, folgt notwendig die Richtigkeit der gegenteiligen Annahme. Damit ist eine klare Entscheidung getroffen.
Mit dem 2. Hauptergebnis, Theorem-2 ''':''' <span style="color:#FF6000">»'',Dasein‘ ist das ,Wesen‘ GOTTES''«</span>, folgt die GÖDEL-Axiomatik der philosophisch-<span style="color:#4C58FF">,theologischen‘</span> Tradition der ,Rede von GOTT‘ seit ARISTOTELES, und schließt sich damit formal-syntaktisch zugleich auch der religiösen Überzeugung der Christen an, die glauben, dass GOTT, als unser Vater, aus Liebe, in seinem Sohn, JESUS CHRISTUS, für uns immer schon <span style="color:#FF6000">»''da''«</span> ist, <span style="color:#00B000">(der Sohn ist koinzident ,eins‘ mit GOTT, dem Vater und dem GEIST)</span>, wirksam in und durch seine <span style="color:#4C58F0">„Kirche“</span>, im HEILIGEN GEIST, bis ans Ende der Zeit. Das ist das, <span style="color:#FF6000">»''was''«</span> GOTT eigentlich für uns ausmacht, — die Selbstmitteilung seines unergründlichen Wesens in den Sakramenten der <span style="color:#4C58F0">„Kirche“</span> ''':''' <span style="font-family: Times;"><big>‘אֶֽהְיֶ֖ה אֲשֶׁ֣ר אֶֽהְיֶ֑ה‚</big></span> <span style="color:#00B000">| ‚eh'jeh asher eh'jeh‘ |</span> <span style="color:#CC66FF">»''Ich bin da für euch und für immer, als der ich ''<span style="color:#00B000">[ immer schon gewesen ]</span> ''bin''«</span>; <span style="color:#00B000">(d.i. das <span style="color:#4C58FF">,theologisch‘</span>-exegetische ,Axiom‘ der Christen, und die <span style="color:#4C58FF">,theologisch‘</span> korrekte Explikation der ,regulären‘ Kalkül-Prämisse Term :01: <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx'''‘ —</span>, jeweils im 2. und 3. Beweisgang)</span>. Das heißt aber nicht, dass der Autor des Kalküls sich mit diesem Glauben identifiziert hat, <span style="color:#00B000">(,hat‘ er auch nicht)</span>, oder dass der Leser des ontologischen Beweises von Kurt GÖDEL sich damit identifizieren muss, wenn er dessen <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> anerkennt.
Zur erweiterten <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Explikation der Kalkül-Prämisse ''':''' Die <span style="color:#4C58F0">„Kirche“</span> ist das ,Meisterwerk‘ GOTTES ''':''' In ihr ist es GOTT gelungen, etwas Göttliches und Unzerstörbares in unsere korrupten Welt einzupflanzen ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx→E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Etwas Göttliches existiert notwendig, d.h. ,unzerstörbar‘ in unserer Welt''«</span>. Sie ist, durch die Menschwerdung des GOTTES Sohnes, JESUS CHRISTUS, dessen <span style="color:#4C58F0">„Leib“</span> die <span style="color:#4C58F0">„Kirche“</span> ist, untrennbar mit Menschen verbunden, die schon, von allem Anfang an, und jetzt immer noch, durch die Sünde korrumpiert sind. Mit ihr will und wird GOTT unsere Welt und die Menschheit, bis ans Ende der Zeit, von der Sünde und von deren Konsequenz, dem <span style="color:#00B000">(ewigen)</span> Tod <span style="color:#4C58FF">„erlösen“</span>, <span style="color:#00B000">(jedoch nicht ohne die Zustimmung des Menschen)</span>. Mit dieser Explikation wird die Tragweite des ontologischen Arguments ANSELMS, und damit auch die <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span> Relevanz der GÖDEL-Axiomatik erkennbar. Immer vorausgesetzt, <span style="color:#00B000">(,angenommen‘)</span>, man glaubt an GOTT, <span style="color:#00B000">(Term :01:)</span>.
====<div class="center"><span style="color:#660066">3. Beweisgang</span></div>====
{|class="wikitable"
|-
! <div class="center"><span style="color:#660066">GÖDELS ontologischer Beweis für Theorem 3, (ANSELMS Theorem)</span></div>
|-
! <span style="color:#00B000">''Terme der erweiterten Prädikatenlogik zweiter Stufe___________________„Benennungen“ und durchgeführte Logik-Operationen''</span>
|-
|
<small>
<math>\begin{align}
\text{(Axiom 5)} & \quad P\ E_{not}\; \ & \text { } & \text{„Notwendige Existenz ist eine positive Eigenschaft“} \\
\text{ } & \text{( :: Das ist nur dann wahr, wenn ,Dasein‘ und ,Wesen‘ } & \ & \text{( :: dagegen KANT : ,Existenz‘ ist keine ,Eigenschaft‘,} \\
\text{ } & \;\;\text{in eins zusammenfallen ! ARISTOTELES : Theorem-2)}\ & \ & \;\;\text{,Sein‘ ist für alles, was existiert, kein ,reales Prädikat‘ ! )} \\
\text{(Definition 1)} &\quad \ G\ x \;\Longleftrightarrow\; \forall X(\ P \ X \Longrightarrow \ X \ x)\ & \ & \text{„x ist genau dann GOTT, wenn x alle positiven Eigenschaften hat“} \\
\text{(Definition 3)} & \quad \ E_{not}\ x \;\Longleftrightarrow\;\ \forall X \left(\ X_{ess}\ x \Longrightarrow \Box \; \exists y \ X\ y \right) & \ & \text{„Notwendige Existenz ist genau dann eine Eigenschaft von x, wenn} \\
\text{ } & \quad & \ & \;\;\text{alle wesentl. Eigenschaften von x notwendig instanziiert sind“} \\
\text{(Korollar 1)} & \quad \Diamond \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{„Es ist widespruchsfrei möglich, dass es GOTT gibt“} \\
\text{(Theorem 2)} &\quad \ G\ x \;\Longleftrightarrow\; \ G_{ess}\ x \ & \ &\text{„Dasein, GOTT-Sein, Existenz ist das Wesen, die Essenz GOTTES“} \\
\text{(Korollar 2)} &\quad \ G\ x \;\Longrightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Longrightarrow \ (x = y))\ & \ &\text{„Wenn es GOTT gibt, dann gibt es notwendig nur einen GOTT“} \\
\text{(Theorem 3)} & \quad \Diamond \; \exists x \ G \ x \;\Longrightarrow\; \Box \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{( :: ANSELMS Prinzip)} \\
\text{ } & \text{„Weil es widerspruchsfrei möglich ist, dass es GOTT gibt,} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen ist !} \\
\text{ } & \;\;\text{ist der Glaube, dass es GOTT wirklich gibt, widerspruchsfrei“} \\
\text{01} & \quad \ G \ x\ & \ & \text{ AE: „Angenommen, x steht für den GOTT der Christen“} \\
\text{02} & \quad \forall X(\ P \ X \Rightarrow \ X \ x)\ & \ & \text{(D1):01:[Modus ponens] :: (logische Schlussregel)} \\
\text{03} & \quad \ P \ X \Rightarrow \ X \ x\ & \ & \text{:02:[ⱯXA(X) ├ A(X)] :: (Quantorenregel)} \\
\text{04} & \quad \ P \ E_{not}\;\Rightarrow \ E_{not}\ x\ & \ & \text{:03:Instanz(X:= Enot) :: (Substitution für Eigenschaften)} \\
\text{05} & \quad \ E_{not}\ x\ & \ & \text{(A5):04:[Modus ponens] :: [A, A → B├ B]} \\
\text{06} & \quad \forall X \left(\ X_{ess}\ x \Rightarrow \Box \; \exists y \ X\ y \right) & \ & \text{(D3):05:[Modus ponens]} \\
\text{07} & \quad \ X_{ess}\ x \Rightarrow \Box \; \exists y \ X\ y & \ & \text{:06:[ⱯXA(X) ├ A(X)]} \\
\text{08} & \quad \ G_{ess}\ x \Rightarrow \Box \; \exists y \ G\ y & \ & \text{:07:Instanz(X:= G)} \\
\text{09} & \quad \ G_{ess}\ x \ & \ & \text{(Th2):01:[Modus ponens]} \\
\text{10} & \quad \text{ ├ }\;\Box \; \exists x \ G\ x & \ & \text{:08:09:[Modus ponens]:FUB(y:=x) :: (Freie-Um-Benennung der Var.)} \\
\text{ } & \text{„Es gibt GOTT wirklich, für jede mögliche Welt“} & \ & \Longleftarrow\; \text{1. Hauptergebnis !} \\
\text{11} & \quad \;\Diamond \exists x \ G \ x \;\Longrightarrow \; \Box \; \exists x \ G\ x & \ & \text{(K1):10:[├A├B ╞ A→B] :: ''KONDITIONALER BEWEIS''} \\
\text{(Theorem 3)} & \;\text{„Weil es widerspruchsfrei möglich ist, dass es GOTT gibt,} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen war ! 2. Hauptergebnis ! } \\
\text{ } & \;\;\text{ist der Glaube, dass es GOTT wirklich gibt, widerspruchsfrei“} \\
\text{12} & \quad \;\Box \; \forall y(\ G \ y \Longrightarrow \ (x = y))\ & \ &\text{(K2):01:[Modus ponens]} \\
\text{13} & \quad \;\Box \; (\exists x \ G\ x \wedge \; \forall y(\ G \ y \Longrightarrow \ (x = y)))\ & \ & \text{:10:12:[Konjunktion]:DIST(□∧)} \\
\text{(Korollar 3)} & \;\text{„Es gibt notwendig genau nur einen GOTT“} & \ & \text{„Es gibt für jede mögliche Welt nur den GOTT der Christen“} \\
\end{align}</math>
</small>
|}
Anmerkung-3 ''':''' <span style="color:#00B000">(Ein Theorem und zwei Korollare, aus den beiden vorhergehenden Beweisgängen, werden hier, im 3. Beweisgang, zu ,Axiomen‘, die das Theorem-ANSELMS und sein Korollar mit-verifizieren und bestätigen.)</span>
Dieser Beweisgang ist das Ziel aller Bemühungen. Hier wird der sog. ,ontologische Gottesbeweis‘ nach ANSELM von Canterbury formal-syntaktisch dargestellt und als logisch nachvollziehbar von GÖDEL bestätigt. Damit hat er aber auch klar gestellt, dass der ontologische Beweis ANSELMS kein Beweis für die ,Existenz‘ des GOTTES der Bibel sein kann, bzw. sein ,will‘ ''':''' Denn mit der Prämisse, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(Term :01:, wie auch schon im ,Basisbeweis‘, und ausformuliert hier in Term :02:, mit der Definition für GOTT)</span>, wird mit dem traditionellen, abendländischen ,GOTT-Glauben‘, der ,glaubt‘, dass der Gott der Christen tatsächlich existiert, — methodologisch als ,Annahme‘ —, der Beweisgang schon regulär und explizit eröffnet, aus dem sich dann, logisch korrekt, mit Hilfe der GÖDEL-Axiome und Definitionen, das ,Theorem ANSELMS‘ ergibt; <span style="color:#00B000">(hier jedoch, mit Günther J. WIRSCHING, ohne den Umweg bei GÖDEL über das modale Axiom-BECKER ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇□A→□A'''‘ —</span>, das André FUHRMANN recherchiert hat)</span>. GÖDEL verwendet zur Darstellung des sog. ,ontologischen Gottesbeweises‘ nach ANSELM die Struktur eines modal-logischen Kalküls. Ein modal-logisches Kalkül ist ein genau geregeltes Schema, in dem bei bestimmten ,Annahmen‘ <span style="color:#00B000">(Axiome, Definitionen, Prämissen)</span> etwas anderes als das Vorausgesetzte auf Grund des Vorausgesetzten mit Notwendigkeit folgt. Entsprechend der ,Modalität‘ der sechs ,modal‘ notwendigen Voraussetzungen, hier, für den 3. Beweisgang, die in den <span style="color:#00B000">(und durch die)</span> beiden vorhergehenden Beweisgängen schon als ,modal‘ wahr, bzw. als annehmbar verifiziert und/oder ,bewiesen‘ wurden, sind auch die beiden ,Schlusssätze‘ <span style="color:#00B000">(Theorem-3 und Korollar-3)</span> ,modal‘ wahr, bzw. annehmbar '''!''' Die Wahl der Prämisse :01: dagegen ist nicht ,modal‘ notwendig, sondern beruht auf einer freien Entscheidung, und damit ist auch ihre Interpretation eine freie Entscheidung, mit der Voraussetzung, dass man das Kalkül mit Theoremen aus der <span style="color:#4C58FF">„christlichen Theologie“</span> evaluieren, und damit interpretieren will. Dazu berechtigt die Genese des Kalküls. Der Glaube an den GOTT der Christen ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, beruht immer auf einer freien Entscheidung. Das Kalkül, als solches, unabhängig von jeder Interpretation seiner Syntax, ist genau dann ,allgemein‘ <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span>, d.h. ,ist allgemein gültig‘, wenn es gültigen Logik-Regeln folgt. Die Bestimmung seiner Syntax jedoch, d.h. seine Interpretation, unterliegt hermeneutischen Kriterien, die nicht von Logik-Regeln abhängen, wie hier ''':''' <span style="color:#FF6000">»''(unabhängig von der zufälligen Struktur der Welt). Nur dann sind die Axiome wahr''«</span>, wie GÖDEL selbst hinzufügt. Mit der, — von GÖDEL eingeforderten —, ‚Unabhängigkeit‘ der Kalkül-Axiome von der zufälligen Struktur der Welt, wird implizit für das Kalkül auch festgelegt, dass <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span> ‚unabhängig‘ von der zufälligen <span style="color:#00B000">(Raum-Zeit-)</span>Struktur unserer vergänglichen Welt, und daher ,zeitlos-ewig‘ ist, <span style="color:#00B000">(was <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> korrekt ist)</span>, begründet durch Definition-1 und Axiom-3. Aus der zeitlosen Ewigkeit GOTTES folgt, dass GOTT, <span style="color:#FF6000">„unverursacht“ <span style="color:#00B000">|</span> „grundlos“</span>, für uns immer schon ‚da‘ ist, denn bei Zeitlosigkeit gibt es keinen ,zeitlichen‘ und damit auch keinen ,ontologischen‘ Unterschied zwischen ‚Ursache‘ und ‚Wirkung‘. Beides ist dann koinzident ,eins‘ ''':''' wie ,Wesen‘ und ,Dasein‘ in GOTT, bzw. wie ,Begriff‘ und ,Sein‘, oder ,Möglichkeit‘ und ,Wirklichkeit‘. <span style="color:#00B000">(Man vergleiche damit auch die ,postulierte‘ Einheit von ,Erkenntnisobjekt‘ und ,Erkenntnissubjekt‘ im ,Gott‘ des ARISTOTELES ''':''' im <span style="color:#FF6000">»<span style="color:#00B000">[ selbstbewussten ]</span> ''Erkennen seiner Erkenntnis''<span style="color:#00B000">[-Tätigkeit ]</span>«<span style="color:#00B000"> | </span>„<span style="font-family: Times;"><big>νοήσεως νόησις</big></span>“<span style="color:#00B000"> | </span>„noêseôs noêsis“</span> <small>(‚<span style="font-family: Times;"><big>''Metaphysik''</big></span>‘ XII 9, 1074b34)</small>, im Vollzug seiner Funktion als ,unbewegtes Bewegungsprinzip‘, als <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>πρῶτον κινοῦν ἀκίνητον</big></span>“<span style="color:#00B000"> | </span>„prôton kinoûn akinêton“</span> der Welt, das alles Übrige <span style="color:#FF6000">»''wie ein Geliebtes''«<span style="color:#00B000"> | <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ὡς ἐρώμενον</big></span>“</span> | <span style="color:#FF6000">„hôs erômenon“</span> bewegt; d.h. christlich ''':''' <span style="color:#FF6000">»''aus Liebe''«</span> ,entstehen‘ lässt.)</span>
Anmerkung-4 ''':''' Das <span style="color:#00B000">(im 2. Beweisgang)</span> schon bewiesene Theorem-2, d.i. die Koinzidenz von <span style="color:#FF6000">„Sein“</span> und <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span> in GOTT, <span style="color:#00B000">(‚Existenz‘</span> und <span style="color:#00B000">‚Essenz‘)</span>, rechtfertigt sowohl Axiom-5 als auch die Definition-3, und widerlegt den Einwand KANTS. Somit ist deren Setzung <span style="color:#00B000">(hier, im 3. Beweisgang)</span> korrekt, und durch das Theorem-2 schon vorbestimmt und bestätigt, d.h. beide sind ,wahr‘ und annehmbar, da sie durch die Gültigkeit von Theorem-2 ,verifiziert‘ worden sind. Damit wird klar erkennbar, dass das Theorem-2 tatsächlich die Basis des GÖDEL-Kalküls ist. Und wenn damit Axiom-5 im GÖDEL-Kalkül ‚gerechtfertigt‘ ist, dann ist auch, <span style="color:#00B000">(als Voraussetzung dafür)</span>, das Axiom-4 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX → □PX'''‘ — ''':''' </span> <span style="color:#FF6000">»''Positive Eigenschaften'', <span style="color:#00B000">[ ,Transzendentalia‘ ]</span>, ''sind notwendig aus sich'', <span style="color:#00B000">[ von Natur aus ]</span>, ''positiv''«</span>, im 2. Beweisgang erklärbar, in dem die ‚Positivität‘, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, einer Eigenschaft schon als ‚notwendig‘, <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span>, charakterisiert worden ist, äquivalent zu Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>, in dem die ‚Notwendigkeit‘, <span style="color:#4C58FF">— <sub>not</sub> —</span>, <span style="color:#00B000">(der Existenz <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''‘ —</span>)</span>, dann als ‚positive‘ Eigenschaft, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, ‚bestimmt‘ wird; <span style="color:#00B000">(unter der speziellen Voraussetzung, dass <span style="color:#FF6000">„Existieren“</span> definitiv als eine <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaft“</span> in GOTT ,instanziiert‘ ist; vgl. Definition-3. Eine ,bestimmte‘ Eigenschaft ist genau dann ,instanziiert‘, wenn sie an einem Träger real ,existiert‘. Definition-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x ↔ ∀X(X'''<sub>ess</sub>'''x →□∃yXy)'''‘ —</span>, besagt, dass die, von GÖDEL postulierte, <span style="color:#FF6000">„notwendige Existenz“</span> zu den ,ultimativen‘ Transzendentalia in GOTT gehört. Genauer ''':''' Sie ist die ,Summe‘ aller Transzendentalia.)</span> Zum Axiom-4, <span style="color:#00B000">(bzw. zum Term :14:, im 2. Beweisgang)</span>, erklärt GÖDEL in seinen Notizen zum Kalkül ''':''' <span style="color:#FF6000">»''da es'' <span style="color:#00B000">[ das Notwendigsein, <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span> ]</span> ''aus der Natur der'' <span style="color:#00B000">[ positiven ]</span> ''Eigenschaft folgt'', <span style="color:#00B000">[ deren Positivität, im selben Beweisgang, mit Term :13: vorher schon ,bewiesen‘ (╞ ) worden ist ]</span>«</span>.
Der Unendliche, GOTT, — im Glauben der Christen —, ist deswegen ,notwendig für uns da‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx→E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span>, weil er als GOTT ,vollkommen‘, ,perfekt‘ und absolut ,positiv‘, d.h. absolut ,gut allein‘ ist, ohne jede Negativität ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>; <span style="color:#00B000">(was auch schon im 2. Beweisgang mit Term :13: verifiziert wurde)</span>. Und wenn GOTT ,vollkommen‘, ,perfekt‘, ,positiv‘, und absolut ,gut‘ ist, dann ist er das auch ,notwendig aus sich‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG → □PG'''‘ — ::</span> <span style="color:#00B000">(als Zusatz-Korollar im 2. Beweisgang mit Axiom-4 und der <span style="color:#4C58FF">[ Instanz(X:=G) ]</span>)</span>, d.h. ,aus seinem Wesen‘. Das ist gerade das, ,was‘ GOTT als GOTT ausmacht ''':''' sein ,Wesen‘, bzw. seine <span style="color:#FF6000">„Natur“</span>. Zusammen mit der Definition-1 für GOTT, <span style="color:#00B000">(und der Definition-2 ''':''' Alle Wesenseigenschaften hängen notwendig gleichwertig aus sich zusammen)</span>, ist dieses, aus der <span style="color:#FF6000">„Natur“</span> GOTTES sich ergebende, ‚Notwendigsein‘, <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span>, aller ‚positiven‘ Eigenschaften im Axiom-4, und ihr logischer Zusammenhang, d.i. die Koinzidenz aller ,Vollkommenheiten‘ im Unendlichen, GOTT, ihr ,Zusammenfallen in eins‘, die entscheidende Voraussetzung, aus der sich dann für GÖDEL <span style="color:#00B000">(im 2. Beweisgang)</span> auch der logische Zusammenhang, bzw. die ontologische Identität, <span style="color:#00B000">(die Koinzidenz)</span>, von <span style="color:#FF6000">„Dasein“</span> und <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span> in GOTT, im Basis-Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span> mit Notwendigkeit ergibt. Das Theorem-2 ist dann, in weiterer Folge, die ,modal‘ notwendige, d.h. die transzendentale Voraussetzung auch für den Konsequenz-Teil im Theorem ANSELMS, <span style="color:#00B000">(Term :09: hier im 3. Beweisgang)</span>. <span style="color:#FF6000">„Positive Eigenschaften“<span style="color:#00B000"> | </span>„Vollkommenheiten“</span> sind ,immer‘ auch <span style="color:#FF6000">„notwendige Eigenschaften“</span>, daher ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>. Das ,Dasein‘, die <span style="color:#FF6000">„Existenz“</span> ist ,immer‘ etwas <span style="color:#FF6000">„Positives“</span>, speziell in GOTT, dem Schöpfer jeder ,Existenz‘, bzw. allen ,Seins‘. Axiom-4 begründet im GÖDEL-Kalkül das Basis-Theorem-2, und ,verankert‘ dieses Theorem damit zugleich in der <span style="color:#4C58FF">,theologisch‘</span>-philosophischen Tradition der ,Rede von GOTT‘ bei ARISTOTELES, — AVICENNA, — ANSELM, — DESCARTES, — LEIBNIZ, — HEGEL, — und bei GÖDEL mit äußerster ,logischer‘ Klarheit.
Anmerkung-5 ''':''' Der ‚Schlüsselbegriff‘ in diesem Kalkül ''':''' <span style="color:#FF6000">„positive Eigenschaft“</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit“<span style="color:#00B000"> | </span>„Perfektion“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ — </span>, dominiert alle Axiome des GÖDEL-Kalküls, jedoch ohne inhaltlich genauer ‚bestimmt‘ worden zu sein. Für <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ — </span> gibt es keine explizite Definition '''!''' <span style="color:#00B000">(Das Theorem-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX→◇∃xXx'''‘ —</span>, besagt nur, dass die ,postulierten‘, positiven Eigenschaften, die <span style="color:#FF6000">„Transzendentalia“</span>, formal miteinander verträglich, d.h. ‚widerspruchsfrei‘ sind, wegen Axiom-2. Axiom-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX ∧ □∀x(Xx→Yx)→PY'''‘ —</span>, besagt, dass positive Eigenschaften ,gleichwertig‘ sind, d.h. gleich ,wahr‘ sind, weil sie ,notwendig‘, <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span>, aus sich, alle paarweise mit- und voneinander ,impliziert‘ sind, sich gegenseitig ,einschließen‘, und damit eine Einheit bilden, d.h. in GOTT ,eins‘ sind. Axiom-2 ist somit zugleich eine ,indirekte‘ Definition für ,positive‘ Eigenschaften ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>. Definition-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>'''x ↔ Xx ∧ ∀Y(Yx→ □∀y(Xy→Yy))'''‘ —</span>, besagt ''':''' Weil die ,gleichwertigen‘, positiven Eigenschaften sich gegenseitig implizieren, und damit notwendig von einander abhängen, d.h. koinzident in GOTT ,eins‘ sind, — wenn <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> für GOTT steht —, dann sind sie somit auch die ,wesentlichen‘ Eigenschaften, die <span style="color:#FF6000">„ultimativen Transzendentalia“</span>, in GOTT, der, wesentlich und exklusiv, notwendig ,Einer‘ ist. Fußnote zu Definition-2 in der GÖDEL-Notiz ''':''' <span style="color:#FF6000">»''any two essences of x are nec. equivalent''«</span>. Die paarweise, notwendige Äquivalenz von zwei beliebigen Wesenseigenschaften der Individuum-Variable <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span>, wird hier, spezifisch für GOTT, d.h. wenn <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> für GOTT, dem einen, steht, zur <span style="color:#FF6000">„Koinzidenz“</span>, — zum paarweise ,Zusammenfallen in eins‘ —, dem inneren Zusammenhang aller seiner <span style="color:#FF6000">„ultimativen“</span> Vollkommenheiten, d.h. aller <span style="color:#FF6000">„Transzendentalia“</span> und Zuschreibungen, in dem Unendlichen, GOTT.)</span>
In den entscheidenden ‚Schlusssätzen‘ des Kalküls ist der ‚Schlüsselbegriff‘ verschwunden. Hier ist nur mehr von GOTT, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, die Rede ''':''' Korollar-1, <span style="color:#FF6000">„Es ist definitiv denkbar, dass es GOTT gibt“</span>, Theorem-2, <span style="color:#FF6000">„Dasein, GOTT-Sein, Göttlichkeit ist das Wesen GOTTES“</span>, Theorem-3, <span style="color:#FF6000">„Weil GOTT definitiv denkbar, d.h. widerspruchsfrei möglich ist, darum ist auch der Glaube an GOTT widerspruchsfrei, logisch richtig und mathematisch evident, der annimmt, dass es GOTT, mit Notwendigkeit, wirklich gibt“</span>, <span style="color:#00B000">(nach ANSELM von Canterbury, und was spezifisch das <span style="color:#FF6000">»</span>''Privilegium der Gottheit allein''<span style="color:#FF6000">«</span> ist, nach LEIBNIZ)</span>, und Korollar-3, <span style="color:#FF6000">„Es gibt notwendig aus sich, d.i. unverursacht, nur einen GOTT“</span>. Das GÖDEL-Kalkül ist zu diesen Erkenntnissen gekommen, ohne die Eigenschaften, bzw. die ‚Vollkommenheiten‘ GOTTES, d.h. wer oder was GOTT ‚an sich‘ selbst ist, genauer bestimmen zu müssen, <span style="color:#00B000">(was ,für uns‘ ohnehin ,unmöglich‘ ist)</span>; außer im Theorem-2, in dem das <span style="color:#FF6000">„Dasein“</span> GOTTES als die ‚für uns‘ bestimmende und wichtigste <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaft“</span> in GOTT erkannt worden ist, — immer vorausgesetzt <span style="color:#00B000">(,angenommen‘)</span>, man ‚glaubt‘ an den zeitlos-ewigen GOTT ''':''' <span style="color:#00B000">(Term :01:)</span>. Der GOTT des GÖDEL-Kalküls ist nicht mehr der an Raum und Zeit gebundene ‚Gott‘ des ARISTOTELES, sondern der von Raum und Zeit <span style="color:#FF6000">»''unabhängige''«</span> GOTT der Bibel bei ANSELM und bei LEIBNIZ. Das GÖDEL-Kalkül, <span style="color:#00B000">(wie ja auch der sog. ‚ontologische Gottesbeweis‘ ANSELMS)</span>, kann jedoch, — bei aller ‚Coolness‘ —, keinen GOTT-Glauben ‚erzeugen‘, sondern setzt vielmehr die Existenz GOTTES schon als notwendig gegeben voraus. Das Kalkül des Logiker GÖDEL beweist aber, dass der traditionelle ‚GOTT-Glaube‘, <span style="color:#FF6000">»''die theologische Weltanschauung''«</span>, mit den Maßstäben der modernen Logik <span style="color:#FF6000">»''durchaus vereinbar''«</span>, d.h. logisch ,richtig‘ und <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span> ist, weil der ‚Nicht-GOTT-Glaube‘, <span style="color:#FF6000">»''die atheistische Weltanschauung''«</span>, im Möglichkeitsbeweis notwendig zu unlösbaren Widersprüchen führt, und somit logisch ,falsch‘ ist. <span style="color:#00B000">(Die ,Logik‘ hat aber, — bekanntlich —, bei allen wichtigen, persönlichen Entscheidungen immer nur eine untergeordnete Rolle '''!''' )</span>
Anmerkung-6 ''':''' Das erste, ,regulär‘ <span style="color:#00B000">(├ )</span> abgeleitete, Hauptergebnis im 3. Beweisgang, Term :10: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span> ''':''' die ,notwendige‘ Existenz GOTTES, ist die logische Konsequenz aus der Prämisse, Term :1: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>. Dieses erste Hauptergebnis hat also den überlieferten, traditionellen GOTT-Glauben zur Voraussetzung, und ist daher davon ,abhängig‘. Das zweite Hauptergebnis im 3. Beweisgang, das Theorem ANSELMS ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx→□∃xGx'''‘ —</span>, dagegen, ist die Darstellung der Abhängigkeit des ersten Hauptergebnisses von dem, vorher schon bewiesenen, ,Axiom‘ von der ,möglichen‘ Existenz GOTTES ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, dem Korollar-1 aus dem 1. Beweisgang, und hat nicht mehr den überlieferten, traditionellen GOTT-Glauben zur Voraussetzung, und ist daher auch nicht mehr davon abhängig. Dazu die Feststellung LEIBNIZ‘ ''':'''
::Das Theorem ANSELMS ist <span style="color:#FF6000">»''ein unvollständiger Beweis, der etwas voraussetzt, was man noch hätte beweisen sollen, um ihm mathematische Evidenz zu verleihen — nämlich, dass man dabei stillschweigend voraussetzt, diese Vorstellung des durchaus großen oder durchaus vollkommenen Wesens sei möglich und enthalte keinen Widerspruch'' «</span>.
Diesen unvollständigen Beweis hat GÖDEL im 1. Beweisgang mit dem ,regulär‘ <span style="color:#00B000">(├ )</span> abgeleiteten, und als widerspruchfrei bewiesenen, Korollar-1 vervollständigt. Dieses Korollar ist nur vom logischen Axiom-1 und von der mathematischen Äquivalenz der Perfektionen, <span style="color:#00B000">(der Transzendentalia)</span>, im Axiom-2 ,abhängig‘, und nicht mehr von der methodologischen Kalkül-Prämisse, dem traditionellen GOTT-Glauben. Damit hat das Theorem ANSELMS die gesuchte <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> erreicht.
Zusammenfassung ''':'''
Theorem-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX→◇∃xXx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Positive Eigenschaften sind konsistent''«</span>, ist die logische Konsequenz aus der Prämisse im 1. Beweisgang, Term :01: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ —</span>, den, — <u>modal-frei</u> — gewählten, ,angenommenen‘ positiven Eigenschaften.
Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT-Sein ist das Wesen GOTTES''«</span>, ist die logische Konsequenz aus der Prämisse im 2. Beweisgang, Term :01: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, dem, — <u>modal-frei</u> — gewählten, ,angenommenen‘ GOTT-Glauben der Christen.
Im Unterschied dazu ist im 3. Beweisgang, im Theorem-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx→□∃xGx'''‘ —</span>, der Glaube, dass es einen GOTT notwendig gibt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>, die logische Konsequenz aus dem, — <u>modal-notwendig</u> — als widerspruchsfrei ,bewiesenen‘, Korollar-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, im 1. Beweisgang, <span style="color:#00B000">(auch im Beweisgang ,Widerlegung‘ im Anhang)</span>. Somit ist das Theorem ANSELMS, mit Korollar-1, nur vom logischen Axiom-1 der Widerspruchsfreiheit, und der paarweisen, mathematischen Äquivalenz beliebiger positiver Eigenschaften, <span style="color:#00B000">(aller Transzendentalia)</span>, im Axiom-2, abhängig. Damit ist die Bedingung für die geforderte, spezielle <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span>, und auch für die Widerspruchsfreiheit im Theorem ANSELMS erfüllt; unabhängig von jeder Glaubensüberzeugung.
====<div class="center"><span style="color:#660066">Widerlegung</span></div>====
{|class="wikitable"
|-
! <div class="center"><span style="color:#660066">GÖDEL-Kalkül : der Möglichkeitsbeweis als Widerlegung des Nicht-GOTT-Glaubens</span></div>
|-
! <span style="color:#00B000">''Terme der erweiterten Prädikatenlogik zweiter Stufe_____________ „Benennungen“ und durchgeführte Logik-Operationen''</span>
|-
|
<small>
<math>\begin{align}
\text{(Axiom 1.1)} & \quad P \neg X \;\Longrightarrow\;\ \neg P\ X\ & \ & \text{„Wenn die Negation von X positiv ist, dann ist X nicht positiv“} \\
\text{(Axiom 2)} & \quad \Box \;\forall x (\ X\ x \Longrightarrow \ Y\ x) \Longrightarrow \ P\ Y & \ & \text{„Die Eigenschaft Y in allen x, die aus der Eigenschaft X in allen x} \\
\text{ } & \quad & \ & \; \; \text{mit modaler Notwendigkeit folgt, ist eine positive Eigenschaft“} \\
\text{(Korollar-1)} &\quad \Diamond \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{ } \\
\text{ } & \text{„Es ist möglich, dass es den GOTT der Christen gibt“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen ist !} \\
\text{01} & \quad \; \neg \Diamond \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{ AE: „Es ist unmöglich, dass es diesen GOTT gibt“ (dezidierter Atheismus)} \\
\text{02} & \quad (\neg x = .. )\ & \ & \text{ AE: „Es gibt die Eigenschaft, nicht mit x identisch zu sein“ :: (ungleich)} \\
\text{03} & \quad (\ x = .. )\ & \ & \text{ AE: „Es gibt die Eigenschaft, mit x identisch zu sein“ :: (gleich)} \\
\text{04} & \quad \neg\neg \Box \neg \exists x \ G \ x \ & \ & \text{:01:[ ◇A ↔ ¬□¬A ] :: (Modalregel) } \\
\text{05} & \quad \neg\neg \Box \neg\neg \forall x \neg \ G \ x \ & \ & \text{:04:[ ∃xA ↔ ¬Ɐx¬A ] :: (Quantorenregel) } \\
\text{06} & \quad \text{ ├ }\; \Box \; \forall x \neg G \ x \ & \ & \text{:05:NEG :: [ ¬¬A↔A ] :: (Gesetz der Aussagenlogik) } \\
\text{07} & \quad \Box \; \forall x \neg G \ x \Leftrightarrow\ W & \ & \text{:01:06:[ (:01:↔W) → (├:06:↔W) ] :: (Kalkülregel) } \\
\text{08} & \quad \Box \; \forall x \ G \ x \Leftrightarrow\ F & \ & \text{:07:[ (¬A↔W)↔(A↔F) ] :: (Regel für Wahrheitswerte)} \\
\text{ } & \text{„Jeder GOTT-Glaube ist ganz sicher falsch ! “} & \ & \Longleftarrow\; \text{die logische Konsequenz aus der Prämisse :01: !} \\
\text{09} & \quad \ (\neg x = x ) \Leftrightarrow \ F \; \ & \text { } & \text{Xx:02:Instanz(X:=(¬x=..)) ⇒ Kontradiktion !} \\
\text{10} & \quad \Box \; \forall x (\ G \ x \Rightarrow\; (\neg x = x)) & \text { } & \text{:08:09:[ (:08:↔F) → (:09:↔F) ] :: „ex falso sequitur quotlibet“} \\
\text{11} & \quad \Box \; \forall x (\ G \ x \Rightarrow \; (\neg x = x)) \Rightarrow \; P (\neg x = .. ) & \ & \text{(A2):Instanz(X:=G):Instanz(Y:=(¬x= ..)) } \\
\text{12} & \quad \ P (\neg x = .. ) & \ & \text{:10:11:[ Modus ponens ] :: [ A→B, A ├ B ]} \\
\text{13} & \quad \ P (\neg x = .. )\;\Rightarrow\ \neg P (\ x = .. )\ & \ & \text{(A1.1):Instanz(X:=(x=..))}\\
\text{14} & \quad \neg P (\ x = .. )\ & \ & \text{:12:13:[ Modus ponens ] :: (log. Schlussregel)}\\
\text{15} & \quad \ (x = x ) \Leftrightarrow \ W \; \ & \ & \text{Xx:03:Instanz(X:=(x=..)) ⇒ Tautologie !} \\
\text{16} & \quad \Box \; \forall x (\ G \ x \Rightarrow\; (x = x)) & \ & \text{:08:15:[ (:08:↔F) → (:15:↔W) ] :: „ex falso sequitur etiam verum“} \\
\text{17} & \quad \Box \; \forall x (\ G \ x \Rightarrow\; (x = x)) \Rightarrow \ P (x = .. ) & \ & \text{(A2):Instanz(X:=G):Instanz(Y:=( x= ..))} \\
\text{18} & \quad \ P (\ x = .. )\ & \ & \text{:16:17:[ Modus ponens ]}\\
\text{19} & \quad \text{ ├ }\; (\neg P (\ x = .. )\ \wedge \ P (\ x = .. )) \Leftrightarrow\ F & \ &
\text{:14:18:[ Konjunktion ] ⇒ Kontradiktion !}\\
\text{20} & \quad \neg \Diamond \; \exists x \ G \ x \Rightarrow (\neg P (\ x = .. )\ \wedge \ P (\ x = .. )) & \ & \text{:01:19:[ ├A├B╞ A→B ] :: ''KONDITIONALER BEWEIS''}\\
\text{ } & {\color{RedOrange}\text{Der Atheismus führt zu einem logischen Widerspruch ! }} & \ & \Longleftarrow\; \text{was mit Term :20: bewiesen ist !} \\
\text{21} & \quad \neg\neg \Diamond \; \exists x \ G \ x & \ & \text{:20:19:[ Modus tollendo tollens ] :: [ A→B,¬B ├ ¬A ]}\\
\text{22} & \quad \; \Diamond \; \exists x \ G \ x & \ & \text{:21:NEG }\\
\text{(Korollar-1)} & \;\text{„Es ist definitiv möglich, dass es diesen GOTT gibt“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen war !} \\
\end{align}</math>
</small>
|}
Anmerkung-7 ''':''' Dieser Beweisgang geht prinzipiell von der Existenz GOTTES, <span style="color:#4C58FF">— ,'''G'''‘ —</span>, aus, wobei aber die Möglichkeit seiner Existenz, und damit die Sinnhaftigkeit des Glaubens an GOTT, durch die Prämisse :01: in Frage gestellt wird, und daher im Kalkül überprüft werden soll. Denn mit der Behauptung der Existenz allein ist es nicht getan. Es muss auch seine Möglichkeit, d.h. die Sinnhaftigkeit des Glaubens an GOTT aufgewiesen werden. LEIBNIZ hat als erster, <span style="color:#00B000">(nach ANSELM)</span>, dieses Problem gesehen, und GÖDEL hat dafür eine Lösung gefunden. Dieser Beweisgang, <span style="color:#00B000">(analog zum Möglichkeitsbeweis von Günther J. WIRSCHING konzipiert)</span>, setzt in den Axiomen, genau wie im 1. Beweisgang, die Existenz von etwas <span style="color:#FF6000">„Positiven“, „Perfekten“, „Vollkommenen“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ,'''P'''‘ —</span>, allgemein für die Welt voraus, <span style="color:#00B000">(das im Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ,'''PG'''‘ —</span>, GOTT ultimativ zugeordnet wird ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist absolut positiv, perfekt und vollkommen''«</span>)</span>; was im 2. Beweisgang mit Term :13: als widerspruchsfrei, <span style="color:#00B000">(als ,wahr‘ und ,annehmbar‘ im Kontext des christlichen Glaubens)</span>, schon ,bewiesen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> worden ist. Die Existenz der ,Transzendentalien‘ in der Welt ist ein allgemeines Faktum; ihre Existenz auch in GOTT ist mit dem Term :13: des 2. Beweisganges bewiesen, die jedoch im Unendlichen, GOTT, als Transzendentalia, auch in ,ultimativer‘ Form vorliegen. Axiom-1 ,besagt‘, dass Eigenschaften nicht zugleich, vollkommen und nicht vollkommen, sein können. Axiom-2 ,besagt‘, dass, allgemein, alle Vollkommenheiten, <span style="color:#00B000">(alle Transzendentalien)</span>, gleichwertig, <span style="color:#00B000">(mathematisch äquivalent)</span>, sind. <span style="color:#00B000">(Axiom-2 wird hier um das GÖDEL-Konjunkt <span style="color:#4C58FF">— ,'''PX'''‘ —</span> verkürzt dargestellt. Damit ist auch Axiom-3 für diesen Beweisgang unnötig geworden, ohne dass sich wegen dieser Kürzung am Ergebnis etwas ändert.)</span> Die Eigenschaft <span style="color:#4C58FF">— (¬x=..) —</span> ,besagt‘, dass GOTT ,unvergleichlich‘ ist, wenn <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> für GOTT steht. <span style="color:#00B000">(Der informelle Term, <span style="color:#4C58FF">— (¬x=..) —</span>, ersetzt hier, wie bei A. FUHRMANN, den formal korrekten Abstraktionsausdruck ''':''' <span style="color:#4C58FF">— λy.(¬x=y) —</span>, aus dem Lambda-Kalkül.)</span> Der Term :16: <span style="color:#4C58FF">— (x=x) ↔ W —</span> steht für die Selbstbezeichnung des GOTTES-JHWH in Exodus 3,14 ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Ich bin der ‚Ich-Bin‘''«</span>. Der GOTT der abendländischen, christlichen Tradition wird mit <span style="color:#4C58FF">— ,'''G'''‘ —</span> bezeichnet ''':''' d.i. der <span style="color:#FF6000">„GOTT der Christen“</span>, entsprechend der ,methodologischen‘ Prämisse und der ,Genese‘ des Kalküls, syntaktisch formalisiert in der Definition-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔∀X(PX→Xx)'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das Individuum'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''ist genau dann GOTT'', <span style="color:#4C58FF">,'''G'''‘</span>, ''wenn es alle Vollkommenheiten'', <span style="color:#4C58FF">,'''P'''‘</span>, ''in sich schließt''«</span>, nach der Vorgabe von LEIBNIZ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist ein Wesen von äußerster Größe und Vollkommenheit, das alle Grade derselben in sich schließt''«</span>. Mit Korollar-1 hat dieser Beweisgang dasselbe Endergebnis, wie der 1. Beweisgang. Der Beweis, dass der dezidierte Atheismus zu einem logischen Widerspruch führt, und damit falsch ist, ist ein Zwischenergebnis in diesem Beweisgang, und begründet mit <span style="color:#FF6000">»''mathematischer Evidenz''«</span>, und unabhängig von jeder Glaubensüberzeugung, den, von LEIBNIZ gesuchten, Möglichkeitsbeweis für die Existenz GOTTES im Argument des Erzbischofs, und bestätigt damit die Sinnhaftigkeit des GOTT-Glaubens. Einmal Axiom-1 und zweimal Axiom-2 sichern hier das Ergebnis des Kalküls ''':''' das Korollar-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>''':''' <span style="color:#FF6000">»''Es ist definitiv möglich, dass es den GOTT der Christen gibt''«</span>. Diese zwei Axiome sind die einzigen, und modal-notwendigen, d.h. die transzendentalen Voraussetzungen und Bedingungen für das Endergebnis ''':''' der Widerspruchsfreiheit und Sinnhaftigkeit des Glaubens der Christen an GOTT; <span style="color:#00B000">(dasselbe gilt natürlich auch für die <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span> Weltanschauung jeder monotheïstischen Religion '''!''' Dem Erzbischof ANSELM ging es damals nur um seinen Glauben an GOTT.)</span>.
Die Logik-Regel <span style="color:#FF6000"><span style="font-family: Times;"><big>„ex falso sequitur quotlibet, etiam verum“</big></span></span>, <span style="color:#00B000">(‚Aus Falschem folgt irgendetwas, auch Wahres‘)</span>, ist der scholastische Ausdruck für die ‚Implikation‘ <span style="color:#00B000">(Folgerung)</span> von Aussagen, die nur dann falsch, <span style="color:#4C58FF">— F —</span> ist, wenn das Antezedens wahr, <span style="color:#4C58FF">— W —</span>, und die Konsequenz falsch, <span style="color:#4C58FF">— F —</span> ist. Andernfalls ist sie immer wahr, <span style="color:#4C58FF">— W —</span>, auch wenn die Voraussetzung falsch, <span style="color:#4C58FF">— F —</span> ist ''':''' ‚Modern‘ darstellbar durch die ‚Wahrheitswertetafel‘ für die ‚materiale Implikation‘, <span style="color:#4C58FF">— ,(A → B)‘ —</span> <span style="color:#FF6000">„wenn A, dann B“</span>. Damit ist auch der <span style="color:#4C58FF">[ Modus tollendo tollens ] :: [ A → B, ¬B ├ ¬A ] </span> verstehbar; <span style="color:#00B000">(vgl. die vierte Zeile der ‚materialen Implikation‘)</span>. Der positive hypothetische Syllogismus ''':''' <span style="color:#4C58FF">[ Modus ponendo ponens ] :: [ A → B, A ├ B ] </span> ist aus der ersten Zeile ablesbar.
Die folgende Tabelle gibt für jeden ,Wahrheitswert‘ der Aussagen <math>A</math> und <math>B</math> das Resultat einiger zweiwertiger Verknüpfungen an ''':'''
{|class="wikitable hintergrundfarbe2" style="text-align:center;"
|-
!colspan="2"|''Belegung''!!Konjunktion!!Disjunktion!!materiale<br /> Implikation!!Äquivalenz<br /> Bikonditional!!kopulative<br /> Konjunktion
|-
!<math>A</math>
!<math>B</math>
!<math>A</math> und <math>B</math>
!<math>A</math> oder <math>B</math>
!wenn <math>A</math> dann <math>B</math>
!sowohl <math>A</math> als auch <math>B</math>
!entweder <math>A</math> oder <math>B</math>
|-
!W!!W
|W||W||W||W||F
|-
!W!!F
|F||W||F||F||W
|-
!F!!W
|F||W||W||F||W
|-
!F!!F
|F||F||W||W||F
|}
<span style="color:#00B000">(Eine ‚Konjunktion‘ ist nur dann ,wahr‘, wenn beide Aussagen einer ‚Konjunktion‘ wahr sind. Eine ‚kopulative Konjunktion‘ ist nur dann ,wahr‘, wenn entweder die eine, oder die andere Aussage der ‚kopulativen Konjunktion‘ wahr ist. Es besteht also eine Wenn-Dann-Verbindung zwischen beiden Aussagen — eine ,Kopplung‘. Das ist die logische Grundlage von Axiom-1 im GÖDEL-Formalismus)</span>
Um das Widersprüchliche der ,Annahme‘ nachzuweisen, dass positive Eigenschaften ,nicht konsistent‘ seien, <span style="color:#00B000">(im 1. Beweisgang)</span>, bzw. um das Falsche und Sinnwidrige der ,Annahme‘ klarzustellen, es sei ,unmöglich‘, dass es einen GOTT gibt, <span style="color:#00B000">(hier, in der Widerlegung)</span>, verwendet das GÖDEL-Kalkül den Gegensatz ''':''' wahr, <span style="color:#4C58FF">— W —</span>, falsch, <span style="color:#4C58FF">— F —</span>, zwischen der dritten und vierten Zeile der Wahrheitswertetafel für die ,materiale Implikation‘, entsprechend der Regel <span style="color:#FF6000"><span style="font-family: Times;"><big>„ex falso sequitur quotlibet, etiam verum“</big></span></span>, jeweils mit der Hilfe von Axiom-1 und Axiom-2; hier unabhängig von jeder Glaubensüberzeugung. Im Gegensatz dazu, wird, <span style="color:#00B000">(im 2. Beweisgang)</span>, aus dem Glauben an GOTT, mit einer <span style="font-family: Times;"><big>,Reductio ad absurdum‘</big></span>, speziell mit Axiom-1, das Widersprüchliche in der ,Annahme‘ nachgewiesen, es gäbe in GOTT <span style="color:#FF6000">»''keine Vollkommenheit, nichts Positives, nichts Perfektes''«</span>, d.h. keine ,Transzendentalia‘. In dieser <span style="font-family: Times;"><big>,Reductio ad absurdum‘</big></span>, im 2. Beweisgang, wird vorausgesetzt <span style="color:#00B000">(,angenommen‘)</span> ''':''' es gibt den GOTT der Christen, <span style="color:#00B000">(als Prämisse :01:)</span>, der ,unvergleichlich‘ und ,einzigartig‘ ist, und in dem auch alle ,Transzendentalia‘ <span style="color:#FF6000">„koinzident“</span> ,eins‘ sind, entsprechend Axiom-2.
Für KANT entsteht ein Widerspruch in den Prädikaten eines Satzes.
::<span style="color:#FF6000">»</span> ''Wenn ich das Prädicat in einem identischen Urtheile aufhebe'', <span style="color:#00B000">[ durch eine Negation ]</span>, ''und behalte das Subject, so entspringt ein Widerspruch''. <span style="color:#00B000">[ Wenn ich sage ''':''' ,''GOTT ist nicht allmächtig''‘, entsteht ein Widerspruch zur richtigen Aussage ''':''' ,''GOTT ist allmächtig''‘. ]</span> … ''Wenn ihr aber sagt ''':''' ,GOTT ist nicht‘, so ist weder die Allmacht, noch irgendein anderes seiner Prädicate gegeben; denn sie sind alle zusammt dem Subjecte aufgehoben'', <span style="color:#00B000">[ negiert ]</span>, ''und es zeigt sich in diesem Gedanken nicht der mindeste Widerspruch.'' <span style="color:#FF6000">«</span><ref>vgl. ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kritik der reinen Vernunft</big></span>''‘, Seite 398f; https://www.korpora.org/kant/aa03/398.html</ref>
Es ist richtig, wie KANT sagt, der Widerspruch entsteht nicht in dem Gedanken ''':''' ,''GOTT ist nicht''‘. GÖDEL zeigt daher, dass der Widerspruch erst dann entsteht, wenn von der Annahme ausgegangen wird ''':''' '',Es ist unmöglich, dass GOTT ist''‘. Daraus folgt dann ,regulär‘, mit Hilfe von Axiom-1 und Axiom-2, <span style="color:#00B000">(d.h. mit den Theoremen von den Transzendentalien)</span>, die logische ,Möglichkeit‘ GOTTES, unabhängig von jeder Glaubensüberzeugung. Wie LEIBNIZ klar erkannt hat, muss zuerst, aus dem Widerspruch des Gegenteils, die logische ,Möglichkeit‘, <span style="color:#00B000">(die Konsistenz)</span>, der Existenz GOTTES bewiesen werden ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, bevor daraus die reale ,Notwendigkeit‘ eines GOTTES abgeleitet werden kann ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>. Dieser Sachverhalt ist jedoch das ausschließliche Spezifikum GOTTES, <span style="color:#00B000">(das <span style="color:#FF6000">»''Privilegium der Gottheit allein''«</span>)</span>, und gilt nur bei GOTT, als dem Unvergleichlichen und Einzigartigen. Dieses ,Spezifikum‘ wird im Theorem ANSELMS abgebildet ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx→□∃xGx'''‘ —</span>, auf Grund von Axiom-2, das den inneren Zusammenhang, die Koinzidenz auch von ,Möglichkeit‘ und ,Notwendigkeit‘ im Unendlichen, GOTT, erkennen lässt. Bis Zeile 10, im 3. Beweisgang, reicht der Geltungsbereich der ,modal‘-frei gewählten Kalkül-Prämisse :01:, der ,methodologische‘ GOTT-Glaube. In Zeile 11 liegt der ,Schwerpunkt‘ des ontologischen Beweises dann aber am, — modal als notwendig — ,bewiesenen‘ Widerspruch des Gegenteils zum GOTT-Glauben, <span style="color:#00B000"> (formal-syntaktisch dargestellt als widerspruchfreies Antezedens, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, dem Korollar-1 aus dem 1. Beweisgang)</span>, und nicht mehr am ,angenommenen‘ GOTT-Glauben der Kalkül-Voraussetzung, <span style="color:#00B000">(nun dargestellt als Konsequenz <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span> im Theorem ANSELMS)</span>. Damit hat er, — angeregt durch LEIBNIZ, und mit ihm —, die fast einhellig akzeptierte Fehldeutung des ontologisch-<span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Arguments ANSELMS für GOTT durch gewichtige philosophische, <span style="color:#00B000">(KANT<ref>GOTT ist absolut einzigartig und unvergleichlich. KANT macht GOTT jedoch zu einem ,Ding‘ unter den vielen ,Dingen‘ dieser Welt, indem er die Existenz, bzw. das ,Sein‘ GOTTES mit dem ,Sein der Dinge‘ gleich setzt. Eine solche Gleichsetzung ist bei GOTT unangebracht und daher unzulässig! Er verkennt damit die Einzigartigkeit und Besonderheit GOTTES. Das ,Sein‘ der Dinge ist — nach KANT — ,kein reales Prädikat’, d.h. Existenz ist keine Eigenschaft. In GOTT ist ,Sein‘ hingegen ein ,reales Prädikat‘, d.h. Existieren ist die Wesenseigenschaft GOTTES, denn GOTT ist der, der für uns — aus Liebe — immer schon ,da‘ ist, von Ewigkeit zu Ewigkeit. Das ist das, was GOTT für uns ausmacht — sein Wesen.</ref>)</span>, und <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span>, <span style="color:#00B000">(THOMAS<ref>GOTT ist absolut einzigartig und unvergleichlich. THOMAS unterscheidet die ,Natur GOTTES‘ nicht von der ,Natur der Dinge‘, indem er die ,Natur‘ des GOTTES ANSELMS irrtümlich mit der ,Natur‘ der Dinge gleich setzt. Damit reiht er GOTT unter die vielen Dinge unserer Welt ein: GOTT ,esse in rerum natura‘, d.h. wörtlich, dass der GOTT ANSELMS in der ,Natur‘ der Dinge existiert. Eine solche Gleichsetzung ist bei GOTT unangebracht und daher unzulässig! Die ,zeitlose-überzeitliche‘ Wirklichkeit, (Natur), GOTTES ist völlig verschieden und unabhängig von der zufälligen Wirklichkeit, (die ,Natur‘), unserer ,raum-zeitlichen‘ Welt. Daher ist sie mit dieser auch nicht vergleichbar.</ref>)</span>, Autoritäten zurechtgerückt, welche die Einzigartigkeit und Unvergleichlichkeit des Unendlichen, GOTT, bei ihrer Beurteilung des Theorem ANSELMS nicht berücksichtigt haben, sondern den Unendlichen, <span style="color:#00B000">(irrtümlich)</span>, unter die endlichen Dinge unserer Welt eingereiht haben. GÖDEL hat mit dem bewiesenen Widerspruch des Gegenteils zum GOTT-Glauben, den Beweis für die <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> des Theorem ANSELMS geliefert, was, nach LEIBNIZ, für die Akzeptanz dieses Theorems noch gefehlt hat. Das Theorem ANSELMS besagt universell ''':''' Die <span style="color:#FF6000">»''theologische Weltanschauung''«</span> der Juden, Christen und Muslime, die ,annehmen‘, dass es mit ,Notwendigkeit‘ <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□'''‘ —</span> <span style="color:#00B000">(nur)</span> einen GOTT gibt, ist logisch richtig und <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span>, weil es <u>ohne Widerspruch</u> ,denkbar‘ <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇'''‘ —</span> ist, dass es GOTT gibt ''':''' Nicht mehr und nicht weniger, <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig, (ohne sich auf den Glauben an irgendeine Religion zu stützen)''«</span>.
Es geht hier bei GÖDEL nicht um Theoriefindung oder ähnliches. GÖDEL ist kein Theoretiker. GÖDEL ist Logiker und Mathematiker. Was er sagt, ist mathematisch wahr und logisch richtig. Wenn er sagt, dass die Aussage ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ — »''wahr''«</span> ist ''':''' <span style="color:#FF6000">»''es ist möglich, dass es Gott gibt, wegen Axiom-2 (und Axiom-1)''«</span>, dann spricht er hier von der mathematischen Wahrheit. Logischerweise ist dann die konträre Aussage ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''¬◇∃xGx'''‘ — »''falsch''«</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''es ist nicht möglich, dass es einen Gott gibt''«</span>, und zwar mathematisch falsch, weil sich aus dieser Aussage ein Widerspruch ergibt. Jeder, der die mathematische Logik GÖDELS lesen kann, kann das sehen und verstehen ''':''' Das Zwischenergebnis, <span style="color:#00B000">(Term :20:)</span>, in dieser Kalkül-Ableitung, die logische Konsequenz aus der Annahme des dezidierten Atheismus, es sei unmöglich, dass es GOTT gibt, ist der faktische, nachprüfbare, und für jeden Menschen sichtbare Beweis dafür, dass diese Annahme in einen Widerspruch mündet, und damit falsch und unlogisch ist. Das bedeutet, es ist eine Tatsache, bzw. es ist Faktum, dass der Atheismus, — mit <span style="color:#FF6000">»''mathematischer Evidenz''«</span> —, wirklich falsch und unlogisch ist, und daher als ,Unsinn‘ bezeichnet werden darf '''!''' Das ist nicht bloß als eine Theoriefindung, oder als eine Interpretation eines Autors zu verstehen. Das ist vielmehr genau so wahr und <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span>, wie, dass zwei mal zwei vier ergibt, und wirklich genau so logisch richtig, wie, dass die Erde sich um die Sonne dreht. Das ist gerade das Überraschende und Unerwartete am Gödel-Kalkül. Es geht hier nicht mehr um Theoriefindung oder Interpretationen, denen man zustimmen kann oder nicht. Es geht hier <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig''«</span> um mathematisch-logische Fakten. Damit steht GÖDEL in seiner Bedeutung neben KOPERNIKUS.
----
Kurt GÖDEL ist schon deswegen ein Ausnahmelogiker.
----
===<div class="center"><span style="color:#660066">Epilog für Skeptiker</span></div>===
Wenn man das GÖDEL Argument genau liest, dann ist nur die Annahme ''':''' <span style="color:#FF6000"> „es ist möglich, dass es GOTT gibt“</span> bewiesen, weil aus der Annahme ''':''' <span style="color:#FF6000">„es ist unmöglich, dass es GOTT gibt“</span> ein logischer Widerspruch ableitbar ist. Die Aussage ''':''' <span style="color:#FF6000">„es gibt GOTT“</span> ist dagegen schon eine Glaubensaussage, und damit ist das auch die ,Grundannahme‘ eines gläubigen Menschen, der dann aus der ,bewiesenen Möglichkeit‘, dass es Gott gibt, ableiten kann ''':''' <span style="color:#FF6000">»''es gibt GOTT wirklich''«</span>, wenn er will ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Es stimmt also, was ich glaube '''!''''' «</span> Das ist das Argument ANSELMS, der ein christlicher Amtsträger war, und der daher von dieser Grundannahme auch ausgeht. Solange in den Voraussetzungen des Möglichkeitsbeweises im Gödel-Kalkül kein Widerspruch nachweisbar ist, und solange in der logischen Durchführung keine schweren Mängel festgestellt werden können, ist das Ergebnis des Möglichkeitsbeweises, wie GÖDEL ihn durchgeführt hat, korrekt, und die Folgerungen daraus, logisch richtig, dass es sich hier um <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> handelt, <span style="color:#00B000">(z. B. wie 2 x 2 = 4)</span>. Aber niemand ist gezwungen, aus der Möglichkeit, dass es GOTT gibt, daraus zu schließen, dass es GOTT auch mit Notwendigkeit gibt, wie das im Argument ANSELMS geschieht, außer, er akzeptiert auch die Grundannahme, dass es den Unendlichen und Unvergleichlichen tatsächlich gibt. Dann kann er mit LEIBNIZ, der selbst an GOTT geglaubt hat, mit Bestimmtheit sagen ''':''' <span style="color:#FF6000">»''gesetzt, dass GOTT möglich ist, so ist er, was das Privilegium der Gottheit allein ist''«</span>, weil GÖDEL mit seinem Kalkül den noch ausstehenden Beweis der Widerspruchsfreiheit dafür geliefert hat.
Wenn Du den 3. Beweisgang des GÖDEL-Kalküls genauer anschaust, dann siehst Du, dass der Konsequenz-Teil im Argument ANSELMS, der identisch ist mit dem Term in der Zeile 10, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>, immer noch formallogisch abhängig ist von der methodologischen Glaubens-Prämisse, Term :01:, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">„das x steht für den Gott der Christen“</span>, was bis zur Zeile 10 offensichtlich korrekt ist. <span style="color:#00B000">(Man könnte nach dieser Zeile, ohne Weiteres, ,regulär‘ die <span style="color:#FF6000">„logische Implikation”</span> :: <span style="color:#4C58FF">[├ A ├ B ╞ A→B ]</span> mit Term :01: und Term :10: als ein mögliches Korollar bilden ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx→□∃xGx'''‘ — </span>)</span>. Das bedeutet, der Konsequenz-Teil im Theorem ANSELMS, der in diesem Korollar an zweiter Stelle steht, ist damit in seiner Formal-Struktur offensichtlich ,regulär‘ von der Glaubens-Prämisse, Term :01:, abhängig, d.h. er ist der Ausdruck einer Glaubensüberzeugung. Im Theorem ANSELMS steht er jetzt in der Zeile 11 als Konsequenz-Teil auch an zweiter Stelle, hat aber nicht mehr seine Glaubens-Prämisse als notwendige Bedingung an erster Stelle vor sich, wie im ,regulär‘-möglichen Korollar. Jetzt steht eine neue und andere Voraussetzung als Begründung vor ihm. Der Schwerpunkt des Argument ANSELMS liegt damit am Begründungs-Teil des ANSELM-Theorems, der jetzt die erste Stelle im Theorem einnimmt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">„es ist möglich, dass es GOTT gibt“</span>, der erst dadurch entstanden ist, und davon abhängig ist, weil sein Gegenteil ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''¬◇∃xGx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">„es ist unmöglich, dass es GOTT gibt“</span>, zu einem Widerspruch geführt hat. Dieser Begründungs-Teil, das Antezedens, im Argument ANSELMS, ist daher nicht mehr von der methodologischen Glaubens-Prämisse, Term :01:, abhängig, sondern nur vom Axiom-1, der Widerspruchsfreiheit, und von der paarweisen, mathematischen Äquivalenz beliebiger positiver Eigenschaften im Axiom-2, die im 1. Beweisgang, bzw. im Beweisgang ,Widerlegung‘, mit dem <span style="color:#4C58FF">[ Modus tollendo tollens ] :: [ A → B, ¬B ├ ¬A ]</span>, die Widerspruchsfreiheit des GOTT-Glaubens mit Notwendigkeit herbeigeführt haben. Daraus ergibt sich eine logische Verschiebung in der Argumentationskette, denn dieser Begründungs-Teil, der jetzt die Widerspruchsfreiheit für den Konsequenz-Teil liefert, ist selbst unabhängig und frei von jeder Glaubensüberzeugung. Weil widerspruchsfrei und <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span>, muss er als logische Begründung für die Widerspruchsfreiheit des Konsequenz-Teils gelesen werden, und damit bestätigt er die Widerspruchsfreiheit der Glaubensüberzeugung eines gläubigen Menschen, <span style="color:#00B000">(was auch das Ziel ANSELMS war)</span>. Das heißt also ''':''' der Glaube dieses Menschen ist widerspruchsfrei und sinnvoll, und enthält keinen Zirkelschluss, weil sein Gegenteil, der Nicht-GOTT-Glaube, zu einem Widerspruch führt; <span style="color:#00B000">(das hat GÖDEL mit seinem Kalkül-System bewiesen, dessen Argumentationskette mit einem Computer-Programm, dem sog. ,Theorembeweiser‘, überprüft worden ist, und als <span style="color:#FF6000">»''nachweisbar korrekt''«</span> befunden wurde)</span>. Das Theorem ANSELMS beweist, nach GÖDEL, dass der Glaube an GOTT, mit <span style="color:#FF6000">»''mathematischer Evidenz''«</span> notwendig widerspruchsfrei und sinnvoll ist, weil der Nicht-GOTT-Glaube notwendig zu einem Widerspruch führt. Das Theorem beweist jedoch nicht, dass die Existenz GOTTES notwendig sei, <span style="color:#00B000">(wie es fast immer fälschlich gelesen wurde und wird)</span>, sondern, das Theorem geht einfach davon aus, als nicht hinterfragtes Faktum, dass GOTT notwendig schon existiert, und beweist, dass diese Glaubens-Annahme widerspruchsfrei und sinnvoll, und <span style="color:#FF6000">»''mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar ist''«</span>.
Zusammengefasst heißt das konkret ''':''' Wenn Du an GOTT glauben willst, dann kannst Du das unbedenklich tun, denn Dein Glaube ist auch logisch in der <u>bewiesenen Möglichkeit</u>, dass es GOTT geben kann, begründet, und damit widerspruchsfrei, sinnvoll und kein Zirkelschluss. Dein Glaube an GOTT beruht jedoch, nach wie vor und in erster Linie, auf Deiner freien Entscheidung für GOTT, und nicht auf dem Zwang einer ,logischen‘ Argumentation. Wenn Du nicht an GOTT glauben willst, dann <u>musst Du, und sollst Du, auch nicht deswegen</u>, weil der Atheismus zu einem Widerspruch führt, und damit falsch ist, an GOTT glauben. Denn der Glaube an GOTT muss immer eine freie und Deine ganz persönliche Entscheidung für GOTT sein und bleiben. Niemand darf zum Glauben an GOTT gezwungen werden, auch nicht mit ,logischen‘ Argumenten. Warum '''?''' Weil GOTT die Liebe ist '''!''' Und die Liebe duldet keinen Zwang '''!'''
----
----
;Fußnoten
<references />
eqrw577js4puyfx9dabuy4b7d2fsbms
1085914
1085912
2026-05-16T15:00:28Z
Santiago
19191
/* Kurt GÖDEL und der sog. ‚ontologische Gottesbeweis‘ */
1085914
wikitext
text/x-wiki
[[Kategorie: Buch]]
{{Regal|ort=Philosophie}}
{{Vorlage:StatusBuch|9}}
==<div class="center"><span style="color:#660066">'''Kurt GÖDEL und der sog. ‚ontologische Gottesbeweis‘'''</span></div>==
<span style="font-family: Times;"><big><div class="center">לַמְנַצֵּ֗חַ לְדָ֫וִ֥ד אָ֘מַ֤ר נָבָ֣ל בְּ֭לִבּוֹ אֵ֣ין אֱלֹהִ֑ים הִֽשְׁחִ֗יתוּ הִֽתְעִ֥יבוּ עֲלִילָ֗ה אֵ֣ין עֹֽשֵׂה־טֽוֹב׃
(Psalm 14,1)</div></big></span>
----
===<div class="center"><span style="color:#660066">Vorwort</span></div>===
Zur Orientierung ''':''' Die Diskussion um GOTT läuft schon über zweitausend Jahren. Vor etwa tausend Jahren hat sich ein gewisser ANSELM gesagt ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Ich glaube an GOTT'' … <span style="color:#00B000">(sonst wäre er sicher nicht Erzbischof von Canterbury geworden)</span> … ''aber ich möchte auch wissen und verstehen, ob das stimmt und sinnvoll ist, was ich da glaube '''!''''' «</span> Dann hat er seine Überlegungen dazu aufgeschrieben, und das kann man in seinen Schriften auch heute noch lesen. Der sehr geschätzte deutsche Professor und Philosoph aus Königsberg, Immanuel KANT, hat das, was ANSELM da aufgeschrieben hat, gelesen, <span style="color:#00B000">(vermittelt durch CARTESIUS)</span>, und das dann den <span style="color:#FF6000">„ontologischen Gottesbeweis“</span> genannt, <span style="color:#00B000">(obwohl es in Wirklichkeit gar kein Gottesbeweis ist; genauer ''':''' es ist kein Beweis für die Existenz GOTTES)</span>, und dieser große KANT hat dann großartig bewiesen, das, was ANSELM da aufgeschrieben hat, sei falsch. Es sei <span style="color:#FF6000">„ja gar kein“</span> Gottesbeweis '''!''' <span style="color:#00B000">( Naja, was denn sonst '''?''' )</span> Wobei er den Fehler gemacht hat, dass er den, an sich, unvergleichbaren GOTT mit hundert Talern in seinem Vermögenszustande verglichen hat. <span style="color:#00B000">(Das ist aber eine andere Geschichte.)</span> Hundert Taler und GOTT haben ,an sich‘ nichts gemeinsam, außer, wenn KANT ,wirklich‘ hundert Taler hat, und GOTT auch ,wirklich‘ existiert, <span style="color:#00B000">(wie ANSELM und gläubige Menschen glauben)</span>, dann gibt es GOTT und die Taler eben ,wirklich‘. Aber damit ist man nicht schlauer geworden. Seit KANT läuft die ganze Diskussion um GOTT immer nur als Diskussion um den <span style="color:#00B000">(von KANT)</span> so genannten <span style="color:#FF6000">„ontologischen, <span style="color:#00B000">(kosmologischen, teleologischen etc.)</span> Gottesbeweis“</span> — obwohl es niemals einen Beweis für die Existenz GOTTES geben kann und niemals geben wird. <span style="color:#00B000">(Das haben Wissenschaftler jeder Richtung und Philosophen aller Weltanschauungen uns immer wieder nachdrücklich versucht zu sagen, weil keiner dieser sog. Beweise für die Existenz eines GOTTES stringent ist.)</span> Beweisen kann man die Existenz von Naturgesetzen. Die sind unveränderlich und fix, immer und überall. Jeder vernünftige Mensch muss sie akzeptieren. Man kann darüber nicht diskutieren und sie dann mit Mehrheitenbeschlüsse verändern. Wenn GOTT ebenso bewiesen werden könnte, dann wäre jeder vernünftige Mensch gezwungen, die Existenz GOTTES wie ein Naturgesetz anzunehmen. Gott ist aber kein Naturgesetz. GOTT ist <span style="color:#FF6000">„Person“</span>, — für Christgläubige ''':''' <span style="color:#FF6000">„ein GOTT in drei Personen“</span>. Und GOTT ist <span style="color:#FF6000">„Geist“</span>. Das besagt, dass GOTT nicht mit materiellen Dingen aus unserer Welt verglichen werden darf; <span style="color:#00B000">(was sowohl THOMAS von Aquin als auch Immanuel KANT doch getan haben)</span>. Und ganz wesentlich ''':''' der Zugang zu GOTT läuft nicht über den Beweis, sondern immer nur über den Glauben. Wer an GOTT glauben will, dem antwortet GOTT auf seine Weise — nämlich <span style="color:#FF6000">„geistig“</span> bzw. <span style="color:#FF6000">„geistlich“</span>. Wer nicht an GOTT glauben will, dessen Entscheidung respektiert GOTT, und drängt sich nicht auf. Glaube ist immer eine freie Entscheidung des Menschen für GOTT. Niemand darf gezwungen werden. Wenn es einen Beweis für GOTT gäbe, wäre jeder vernünftige Mensch gezwungen, an GOTT zu glauben. Und das widerspricht ganz entschieden der Freiheit des Glaubens. Daher gibt es nie und nimmermehr einen Existenzbeweis für GOTT '''!!!''' ... Daher darf man das Kalkül des Logiker GÖDEL, <span style="color:#00B000">(und damit auch das Theorem ANSELMS)</span>, nicht als einen Existenzbeweis für GOTT lesen. Sowohl ANSELM als auch GÖDEL setzen die Existenz GOTTES notwendig als gegeben voraus. Das GÖDEL-System, und auch das Theorem ANSELMS, sind bloß die logische Bestätigung der Widerspruchsfreiheit der Glaubensüberzeugung eines Menschen, der sich schon entschieden hat, an GOTT zu glauben; und nicht der Grund für seine Entscheidung. Alle sogenannten ,Gottesbeweise‘, sind in Wirklichkeit nichts anderes, als nachträgliche Evaluierungen eines GOTT-Glaubens, bzw. ,Wege‘, <span style="color:#00B000">(bei THOMAS von Aquin)</span>, die aufzeigen, dass der GOTT-Glaube widerspruchsfrei, sinnvoll, und <span style="color:#FF6000">»''mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar ist''«</span>, wie GÖDEL sagt.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Einleitung</span></div>===
Eine Studie zum GÖDEL-Kalkül. Der Logiker Kurt GÖDEL <span style="color:#00B000">(1906-1978)</span> hat mit diesem Kalkül eine moderne Rekonstruktion des, <span style="color:#00B000">(von KANT)</span>, so genannten ‚ontologischen Gottesbeweises‘ nach ANSELM von Canterbury auf modal-logischer Basis vorgelegt. Damit hat er die <span style="color:#FF6000">„Rede von GOTT“</span> auf eine ‚vernünftige Basis‘ gestellt, d.h. sie soll für jeden Menschen nachvollziehbar sein, <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig, (ohne sich auf den Glauben an irgendeine Religion zu stützen)''«</span>, wie er sagt. GÖDEL ,nimmt‘ als Logiker, angeregt durch den Philosophen und Mathematiker Gottfried Wilhelm LEIBNIZ, rein theoretisch, fürs Erste, einmal ‚an‘, <span style="color:#00B000">(als Prämisse, d.i. der Term :01: im 3. Beweisgang zum Theorem ANSELMS im Anhang)</span>, dass es GOTT gibt ''':''' d.i. ein sog. ,methodologischer GOTT-Glaube‘, und untersucht die logischen Konsequenzen. Dabei zeigt sich, beim genaueren Hinsehen, dass der ‚Nicht-GOTT-Glaube‘, der ‚dezidierte‘ Atheismus, <span style="color:#00B000">(im Möglichkeitsbeweis des Kalküls)</span>, überraschender Weise, zu einem Widerspruch führt, und damit logisch ,falsch‘ ist. Jedoch, GÖDEL kann und will mit seinem Kalkül keinen ,GOTT-Glauben‘ ,erzeugen‘, d.h. das GÖDEL-Kalkül ist kein <span style="color:#FF6000">„Existenz-Beweis"</span> für den GOTT der Bibel, sondern, es setzt die Existenz eines GOTTES, einfach als gegeben, schon voraus. GÖDEL beweist aber mit seinem System, dass der traditionelle abendländische ,GOTT-Glaube‘, <span style="color:#FF6000">»''die theologische Weltanschauung''«</span>, <span style="color:#00B000">(d.i. die Kalkül-Prämisse, und das, daraus ,regulär‘ (├ ) abgeleitete, Theorem ANSELMS)</span>, mit den Maßstäben der modernen Logik <span style="color:#FF6000">»''durchaus vereinbar''«</span> <span style="color:#00B000">(d.h. logisch ,richtig‘)</span> ist, im Gegensatz zum ,Nicht-GOTT-Glauben‘, der davon ausgeht, dass es keinen GOTT gibt. GÖDEL beweist mit seinem System ''':''' der traditionelle GOTT-Glaube ist, — mit mathematisch-logischer Evidenz —, widerspruchfrei und wahr. <span style="color:#00B000">(Der Beweis aus dem Widerspruch des Gegenteils ist ein ,indirekter Beweis‘ und kein ,Zirkelbeweis‘ '''!''' )</span> GÖDEL blieb bis zu seinem Tod ohne ein dezidiertes religiöses Bekenntnis. <span style="color:#00B000">(Das Leben ist nicht immer ,logisch‘.)</span>
Entsprechend der <span style="color:#FF6000">»''theologischen Weltanschauung''«</span> ist GOTT der Größte, <span style="color:#FF6000">»''über dem nichts Größeres mehr gedacht werden kann''«</span>, <span style="color:#00B000">(ANSELM)</span>; bzw. <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist ein Wesen von äußerster Größe und Vollkommenheit, das alle Grade derselben in sich schließt''«</span>, <span style="color:#00B000">(LEIBNIZ)</span>, und der für uns immer schon ,da‘ ist. Das ist die methodologische Prämisse des GÖDEL-Kalküls. Davon ausgehend, zeigen seine Axiome und Definitionen, dass es zu einem Widerspruch führt, falls man ,annimmt‘, es sei nicht möglich, dass es <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> gibt. Aus dem Widerspruch des Gegenteils wird von GÖDEL, mit dem <span style="color:#4C58FF">[ Modus tollendo tollens ] :: [ A → B, ¬B ├ ¬A ]</span>, dann ,bewiesen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> ''':''' es ist doch möglich, dass es <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span> wirklich gibt. Somit ist der Glaube an <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, — weil widerspruchsfrei —, mit den Worten GÖDELS ''':''' <span style="color:#FF6000">»''mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar''«</span>.
Immanuel KANT <span style="color:#00B000">(1724-1804)</span> scheint diesen Fall vorausgesehen zu haben, dass versucht werden könnte, die ,Möglichkeit‘ GOTTES aus einem Widerspruch zu ,beweisen‘ ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span> <span style="color:#00B000">[ Angenommen, es gibt ]</span> ''doch einen und zwar nur diesen '''Einen''' Begriff'' <span style="color:#00B000">[ ,GOTT‘, so dass ]</span> ''das Nichtsein oder das Aufheben seines Gegenstandes'' <span style="color:#00B000">[ GOTT ]</span>, ''in ,sich selbst‘ widersprechend sei; und dieses ist der Begriff des allerrealsten Wesens. Es hat, sagt ihr, alle Realität'', <span style="color:#00B000">[ bzw. alle Vollkommenheit ]</span>, ''und ihr seid berechtigt, ein solches Wesen als ,möglich‘ anzunehmen'' ... <span style="color:#00B000">[ denn das GÖDEL-Kalkül ,beweist‘ ( ╞ ) in der ,Widerlegung‘ im Anhang, wie auch im 1. Beweisgang, aus einem Widerspruch, dass die Existenz GOTTES definitiv logisch ,möglich‘ ist. ]</span> … ''obgleich der sich nicht widersprechende'', <span style="color:#00B000">[ ,mögliche‘ ]</span>, ''Begriff'', <span style="color:#00B000">[ ,GOTT‘ ]</span>, ''noch lange nicht die'' <span style="color:#00B000">[ reale ]</span> ''Möglichkeit des Gegenstandes'', <span style="color:#00B000">[ GOTT ]</span>, ''beweiset. … Das ist eine Warnung, von der Möglichkeit der Begriffe (logische)'', <span style="color:#4C58FF">— '''◇''' —</span>, ''nicht sofort auf die Möglichkeit der Dinge (reale)'', <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span>, ''zu schließen''<ref>vgl. ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kritik der reinen Vernunft</big></span>''‘, Seite 399; https://www.korpora.org/kant/aa03/399.html</ref>. <span style="color:#00B000">[ Trotz dieser Warnung, wird dieser Schluss dennoch im Theorem ANSELMS vollzogen, bzw. mit GÖDEL im 3. Beweisgang ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx→□∃xGx'''‘ —</span> '''!''' ]</span>. <span style="color:#FF6000">«</span>
Warum das <span style="color:#FF6000">»''mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar''«</span> ist, und inwieweit KANT sich irrt, wird in dieser Studie gezeigt.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Der Schlüsselbegriff im Kalkül</span></div>===
Der ‚Schlüsselbegriff‘ in diesem Kalkül ist <span style="color:#FF6000">„positive Eigenschaft“</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">„Perfektion“, „Vollkommenheit“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>. Für diesen wichtigen Begriff gibt es aber im Kalkül selbst keine explizite Definition, sondern er wird nur durch seine Verwendung innerhalb des Kalküls indirekt ‚definiert‘. <span style="color:#00B000">(Das heißt ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''P'''‘ — </span> bezeichnet ein System von ,Eigenschaften‘, die ,positiv‘, bzw. ,vollkommen‘ | ,perfekt‘ | genannt werden, von denen im Kalkül wohl beweisbar ist, dass sie sich gegenseitig ,nicht widersprechen‘, weil sie im System als solche ,gleichwertig‘, bzw. gleich ,wahr‘ sind, jedoch ohne sie erschöpfend aufzählen zu können, oder auch nur sagen zu können, was sie alle im einzelnen bedeuten, außer, dass sie kompatibel sind.)</span> Mit der Wahl dieses Schlüsselbegriffes hat GÖDEL eine wesentliche Vorentscheidung für die Ergebnisse des Kalküls getroffen '''!''' In seinen Notizen zum ‚ontologischen Beweis‘ vom 10. Februar 1970 gibt GÖDEL, — für die nachträgliche Interpretation dieses Begriffes <span style="color:#00B000">(und auch für das Kalkül selbst)</span> —, die richtungsweisende Erklärung ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»''Positiv bedeutet positiv im moralisch ästhetischen Sinne...''«</span>
::Und er fügt in Klammer hinzu ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»...''(unabhängig von der zufälligen Struktur der Welt). Nur dann sind die Axiome wahr''.«</span><ref>GÖDEL, Kurt, ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Ontological proof‘</big></span>'' in ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Collected Works‘</big></span>'', vol. III, ed. S.FEFERMAN et al., Oxford (U.P.), 1995; 403–404.</ref>
GÖDEL-Axiom-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚('''PX <small><math>{ \color{Blue} \dot\lor}</math></small> P¬X''')‘ ↔<span style="color:#00B000"> ‚('''¬PX ↔ P¬X''')‘</span> — </span> ''':''' <span style="color:#FF6000"> »''Entweder die Eigenschaft'' <span style="color:#4C58FF">‚'''X'''‘</span> ''oder ihre Negation'' <span style="color:#4C58FF">‚'''¬X'''‘</span> ''ist positiv''«</span>. Hier ist der Hauptkritikpunkt, dass es Eigenschaften gibt, die ,an sich‘ weder positiv noch negativ sind. Beispiele wären ''':''' ‚rothaarig‘ oder ‚schwerwiegend‘; solche Eigenschaften können aber ,für mich‘ entweder positiv oder negativ sein, abhängig von meiner Betrachtungsweise und subjektiven Vorlieben. Diese Eigenschaften, wie ‚rothaarig‘ an sich, oder meine positiv-negativen ‚Betrachtungsweisen‘, sind jedoch der <span style="color:#FF6000">»''zufälligen Struktur der Welt''«</span> entnommen und treffen nicht den <span style="color:#FF6000">»''moralisch ästhetischen Sinn''«</span> von <span style="color:#FF6000">»''positiv''«</span> bei GÖDEL. Er orientierte sich an LEIBNIZ, welcher im Bezug zum ‚ontologischen Beweis‘ definiert ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»''Vollkommenheit'' <span style="color:#00B000">[ GOTTES ]</span> ''nenne ich jede einfache Eigenschaft, die sowohl positiv als auch absolut ist, oder dasjenige, was sie ausdrückt, ohne jede Begrenzung ausdrückt''.«</span><ref>Zitiert nach Thomas GAWLICK, in ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Was sind und was sollen mathematische Gottesbeweise ?‘</big></span>'', Predigt vom 8.1.2012 in der Kreuzkirche zu Hannover. https://web.archive.org/web/20130524164359/http://www.idmp.uni-hannover.de/fileadmin/institut/IDMP-Studium-Mathematik/downloads/Gawlick/Predigt_Gawlick_Gottesbeweise.pdf</ref>
Die Seins-Eigentümlichkeiten <span style="color:#00B000">(Daseinsmodi, Perfektionen)</span> wie ‚wahr‘, ‚gut‘, ‚edel‘ usw. entsprechen dem <span style="color:#FF6000">»''moralisch ästhetischen Sinn''«</span> von <span style="color:#FF6000">»''positiv''«</span> bei GÖDEL. Das sind Beispiele für ‚absolut‘ positive Begriffe aus der Lehre der Seinsanalogie ''':''' <span style="font-family: Times;"><big>‚verissimum‘, ‚optimum‘, ‚nobilissimum‘</big></span>, usw., die, an sich, ohne jede Begrenzung gelten; zu finden in der <span style="font-family: Times;"><big>‚Via quarta‘</big></span>, bei THOMAS von Aquin, über die analoge Abstufung im ‚Sein‘ der Dinge. Diese analoge ‚Abstufung‘ ist dann die faktische Begrenztheit <span style="color:#00B000">(d.h. Unvollkommenheit)</span> im <span style="color:#FF6000">»''zufälligen''«</span> ‚Sein‘ der Dinge —. Die <span style="color:#FF6000">„positiven Eigenschaften“</span> GÖDELS ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, wie Wahrheit, Einheit, Gutheit, <span style="color:#00B000">(von ,Güte‘)</span>, Schönheit, Adel, <span style="color:#00B000">(von ,edel‘)</span>, Gleichheit, Andersheit, Wirklichkeit, ,Sein‘ im Sinne von Etwas-sein, etc. werden <span style="color:#FF6000">„Perfektionen“</span>, oder auch <span style="color:#FF6000">„Transzendentalia“</span> genannt, <span style="color:#00B000">(von lateinisch ''':''' <span style="font-family: Times;"><big>transcendere</big></span>, <span style="color:#FF6000">„übersteigen“</span>)</span>. In der mittelalterlichen Scholastik sind Transzendentalien die Grundbegriffe, die allem Seienden als <span style="color:#FF6000">„Modus“</span>, <span style="color:#00B000">(d.h. ,Eigentümlichkeit‘, als allgemeine Seinsweisen)</span>, zukommen. Wegen ihrer Allgemeinheit ,übersteigen‘ sie die besonderen Seinsweisen, welche ARISTOTELES die ,Kategorien‘ nannte. Ontologisch betrachtet, werden die Transzendentalien als das allem Seienden Gemeinsame aufgefasst, da sie von allem ausgesagt werden können. Von der KI werden sie, nicht unpassend, als <span style="color:#FF6000">„ultimative Eigenschaften des Seins“</span> bezeichnet, die <span style="color:#FF6000">„jenseits der materiellen Welt existieren“</span>, <span style="color:#00B000">(da sie ,ultimativ‘ nur von GOTT, als den absolute Vollkommenen, ausgesagt werden können, die jedoch, auch von allen übrigen Seienden, abgestuft, wegen deren seinsmäßigen Unvollkommenheiten, d.h. ,analog‘, ausgesagt werden)</span>. Diese Transzendentalien sind ,inakzident‘, das heißt, sie entstehen nicht aus anderen Begriffen, sondern sind erste, unteilbare Bestimmungen des Denkens und des Seins, die allen Seienden ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∀x'''‘ —</span>, unabhängig von ihren speziellen Eigenschaften, als ,relative‘ Vollkommenheiten, <span style="color:#00B000">(bzw. Unvollkommenheiten)</span>, notwendig ,analogisch‘ zukommen, d.h. sie sind in allen Seienden, seinsmäßig abgestuft und abgegrenzt, ,relativ‘ zum Unendlichen ihrer selbst; und damit ,bezogen‘ auf GOTT, dem absolut Vollkommenen. In der Erkenntnisordnung wirken sie als die ersten Begriffe des menschlichen Verstehens, die eine Basis für alle weiteren wissenschaftlichen Erkenntnisse bilden. In der Seinsordnung sind die Transzendentalien ontologisch eins, gleichwertig, <span style="color:#00B000">(,mathematisch äquivalent‘)</span>, und daher konvertierbar, d.h. austauschbar, <span style="color:#00B000">(vgl. z. B. <span style="font-family: Times;"><big>,ens et verum convertuntur‘</big></span>)</span>. Damit sind sie auch von einander abhängig, was GÖDEL sowohl im Axiom-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX ∧ □∀x(Xx→Yx)→PY'''‘ —</span>, für positive Eigenschaften, als auch in der Definition-2, für die Wesenseigenschaften, syntaktisch formalisiert hat mit dem Term-Element ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∀x(Xx→Yx)'''‘ —</span>, weil sie sich gegenseitig, — mit ,modaler‘ Notwendigkeit —, gleichwertig ,implizieren‘, d.h. einschließen, <span style="color:#00B000">(im Axiom-2 mit der Individuum-Variable <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''x'''‘ — </span>, und in der Definition-2 mit der Individuum-Variable <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''y'''‘ — </span>)</span>. Man kann die Transzendentalia, <span style="color:#00B000">(wie GÖDEL)</span>, auch ,Wesenseigenschaften‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''X'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, nennen, weil sie allem Seienden ,wesentlich analog‘ zukommen. Weil Transzendentalien miteinander austauschbar sind, sind sie auch widerspruchsfrei, was GÖDEL mit Axiom-1 syntaktisch darstellt. Die Gültigkeit und Wahrheit, d.h. die mathematisch-logische Evidenz von Axiom-1 und Axiom-2, beruht auf der ontologischen Allgemeinheit und Gültigkeit der Transzendentalia, die GÖDEL mit Definition-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>'''x ↔ Xx ∧ ∀Y(Yx→ □∀y(Xy→Yy))'''‘ —</span>, in sein Kalkül explizit eingeführt und ,bestimmt‘ hat. <span style="color:#00B000">(Definitionen werden formal-syntaktisch durch das Äquivalenzzeichen <span style="color:#4C58FF">,'''↔'''‘</span> angezeigt, gelesen als <span style="color:#FF6000">„...ist genau dann ... wenn...“</span>)</span>
Zum Überblick ''':''' <span style="color:#FF6000">„Transzendentalia“</span> sind universale, alles Seiende charakterisierende Begriffe, die über kategoriale Einteilungen hinausgehen, und sowohl in der klassischen Scholastik, als auch in der modernen Philosophie, <span style="color:#00B000">(KANT, Uwe MEIXNER<ref>vgl. die ,transzendentalen‘ Bedingungen möglicher Erkenntnisse bei KANT; und auch in der ,Axiomatischen Ontologie‘ bei Uwe MEIXNER</ref>)</span>, als Grundlage der Metaphysik und Erkenntnistheorie dienen. Sie sind die <span style="color:#FF6000">„ersten Begriffe des Seins“</span>, die jedem Ding als ,relative‘ Vollkommenheiten, <span style="color:#00B000">(Perfektionen)</span>, inhärent sind, ,analogisch‘ abgestuft, auf einen ,ultimativen‘ Bezugspunkt ausgerichtet, und die sich im Denken, <span style="color:#00B000">(für uns als wahr)</span>, und in der moralischen Wertung, <span style="color:#00B000">(für uns als gut und edel)</span>, manifestieren, relativ zum ,ultimativen‘ Bezugspunkt ihrer selbst. Die faktische Unvollkommenheit, die sich in der notwendigen Vergänglichkeit aller Dinge zeigt, ist einem ontologischen Defekt ,geschuldet‘, der stark zeitabhängig ist, d.h. der einen Anfang und ein Ende hat.
Das GÖDEL-Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Notwendige Existenz ist eine positive Eigenschaft''«</span>, ist immer falsch, wenn es auf etwas aus der <span style="color:#FF6000">»''zufälligen Struktur der Welt''«</span> angewendet wird, wie z. B. auf einen <span style="color:#FF6000">„Tsunami“</span>, dessen ‚Existenz‘ für uns nicht ‚positiv‘ ist. KANT hat schon festgestellt ''':''' <span style="color:#FF6000">„Existenz ist keine Eigenschaft“</span>. Das gilt für alles, was <span style="color:#FF6000">„existiert“</span>. Das Axiom-5 hat nur dann seine Gültigkeit, ist nur dann ,wahr‘, wenn <span style="color:#FF6000">„Dasein“</span> <span style="color:#00B000">(Existenz)</span> und <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaften“</span> <span style="color:#00B000">(Essenz)</span> in eins zusammenfallen. Bei allen Dingen, die ‚da‘ sind, ist ihr ‚Da-Sein‘ ontologisch immer verschieden zu dem ‚was‘ sie sind ''':''' zu ihrem ,Was-Sein‘. In der philosophischen Tradition, seit ARISTOTELES, wird die ontologische Identität, d.i. die Koinzidenz, der innere Zusammenhang von ‚Sein‘ und ‚Wesen‘ allein nur dem <span style="color:#FF6000">„selbst ‚unbewegten‘ Erstbewegenden“</span> zugeschrieben, dem <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>πρῶτον κινοῦν ἀκίνητον</big></span>“<span style="color:#00B000"> | </span>„prôton kinoûn akinêton“</span>, von dem ARISTOTELES etwas später sagt ''':''' <span style="color:#FF6000">»''denn dies ist der Gott''«</span> und dann hinzufügt ''':''' <span style="color:#FF6000">»''so sagen wir ja''«</span>; d.h. das ist eine Interpretation aus dem Glaubenskontext des ARISTOTELES. Er war ein Gott-gläubiger Grieche. Wer an GOTT glaubt, kann das nachvollziehen. GÖDEL musste dieses Axiom-5 postulieren, sonst wäre sein Kalkül nicht aufgegangen, ohne dass er deswegen schon an GOTT glauben müsste. Er hat für sein Kalkül das ontologische Theorem von der Identität von ‚Sein‘ und ‚Wesen‘ im ‚unbewegten Erstbeweger‘ benutzt. <span style="color:#00B000">(Gilt auch für Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Göttlichkeit, das GOTT-Sein, das ‚Dasein‘ GOTTES, ist eine positive Wesenseigenschaft, eine Perfektion; d.h. ist das ‚Wesen‘ GOTTES ''':''' GOTT ist perfekt''«</span>)</span>. Die ontologische Identität von Sein und Wesen, Existenz und Essenz, wie auch die Koinzidenz von Möglichkeit und Wirklichkeit, von Ursache und Wirkung, sowie auch die ontologische Einheit von <span style="color:#00B000">(Erkenntnis-)</span>Subjekt und <span style="color:#00B000">(Erkenntnis-)</span>Objekt im <span style="color:#FF6000">»''Erkennen seiner Erkenntnis''<span style="color:#00B000">[-Tätigkeit ]</span>«<span style="color:#00B000"> | </span>„<span style="font-family: Times;"><big>νοήσεως νόησις</big></span>“<span style="color:#00B000"> | </span>„noêseôs noêsis“</span> <span style="color:#00B000"><small>(<span style="font-family: Times;"><big>,''Metaphysik''‘</big></span> XII 9, 1074b34)</small></span>, gilt nur in der <span style="color:#FF6000">„unverursachten Letztursache"</span>, auf die ARISTOTELES bei seiner Prinzipienforschung gestoßen ist.
Es gibt verschiedene Versuche, die GÖDEL-Axiome durch sog. ,Modelle‘, relativ zu einfacheren ,Welten‘, zu verifizieren, um damit ihre relative Konsistenz nachzuweisen. Für GÖDEL aber <span style="color:#FF6000">»''sind die Axiome nur dann'' <span style="color:#00B000">[ in unserer ,realen‘ Welt ]</span> ''wahr'' <span style="color:#00B000">[ und annehmbar ]</span>«</span>, wenn sie <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen Struktur der Welt'' <span style="color:#00B000">[ d.h. jeder auch nur ,möglichen‘ Welt ]</span> ''sind''«</span>. Diese Bedingung verweist jede Verifikation und jede Interpretation der Axiome auf das ,Nicht-Zufällige‘, das ,Notwendige‘, ,Absolute‘, in dem die Axiome und Definitionen des GÖDEL-Kalküls erst dadurch ihren Sinn und ihre Bedeutung bekommen, wenn sie vom ,Absoluten‘ und ,Unendlichen‘ her erklärt und verstanden werden. Damit insistiert GÖDEL auf eine genuin <span style="color:#4C58FF">,theologische‘</span> Interpretation seines Kalküls, mit der <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span> zum Begriff GOTT, dem absolut Unendlichen, als Verifikationskriterium. Das entspricht auch der ,methodologischen‘ Prämisse seines Kalküls. Die wichtigsten Axiome und Definitionen im GÖDEL-Kalkül sind jedoch bloße ,Annahmen‘, deren Evidenz, sowohl die ,mathematische‘ als auch die <span style="color:#4C58FF">,theologische‘</span>, erst evaluiert, d.h. ,bewiesen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> werden muss. Das bedeutet ''':''' die Verifikation der Axiome und Definitionen von GOTT und seinen Vollkommenheiten kann nur Kalkül-intern durch den Aufweis ihrer Widerspruchsfreiheit erfolgen, d.i. <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen Struktur der Welt''«</span>. Evaluierte und verifizierte Axiome und Definitionen sind dann die ,modal‘ notwendigen, d.h. die ,transzendentalen‘ Voraussetzungen für die Ergebnisse eines Kalküls, damit seine Theoreme und Korollare in unserer ,realen‘ Welt als logisch ,wahr‘ und damit für uns auch als ,annehmbar‘ gelten können, während die Prämissen eines Kalküls, <span style="color:#00B000">(die Argument Einführung, <span style="color:#4C58FF">— '''AE:''' —</span> )</span>, nicht notwendige, und somit ,modal‘ frei gewählte ,Annahmen‘ sind. Jedoch aus diesen ,modal‘ frei gewählten, ,möglichen‘ <span style="color:#00B000">( <span style="color:#4C58FF">'''◇'''</span> )</span> Prämissen folgen mit Hilfe der ,bewiesenen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> Axiome und Definitionen die Ergebnisse mit ,modaler‘ Notwendigkeit <span style="color:#00B000">( <span style="color:#4C58FF">'''□'''</span> )</span>.
Die Logik des GÖDEL-Systems ist eine ,Prädikatenlogik‘ zweiter Stufe, in der die Quantoren nicht nur Individuum-Variable, sondern auch Eigenschafts-Variable, <span style="color:#00B000">(als noch ,unbestimmte‘ Prädikate im Allgemeinen)</span>, binden können. Die formale Struktur des GÖDEL-Kalküls besteht aus fünf Axiomen und drei Definitionen, mit deren Hilfe in drei Beweisgängen drei Theoreme und mehrere Korollare aus seiner ,methodologischen‘ Prämisse ,regulär‘ <span style="color:#00B000">(├ )</span> abgeleitet werden können, wobei die beiden ersten Beweisgänge, mit ihren Ergebnissen, den dritten vorbereiten, in dem es dann um das Theorem ANSELMS geht. Die Prämisse des GÖDEL-Kalküls ist der traditionelle ,GOTT-Glaube‘, in der Formulierung speziell nach LEIBNIZ. Ein Axiom, eine Definition, zwei Theoreme und alle Korollare im GÖDEL-Kalkül sind Aussagen über <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>. Alle fünf Axiome, eine Definition und ein Theorem, <span style="color:#00B000">(und das Korollar aus Axiom-4)</span>, sind auch Aussagen über die Eigenschaft <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit“, „Perfektion“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, die in der <span style="color:#FF6000">»''theologischen Weltanschauung''«</span> als die Wesenseigenschaft GOTTES gilt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist vollkommen''«</span> bzw. <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist das Vollkommenste der Wesen''«</span>, <span style="color:#00B000">(DESCARTES)</span>. Zwei Definitionen sind Aussagen über die allgemeinen Wesenseigenschaften aller Seienden, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, die, als notwendige Existenz, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>‘ —</span>, auch GOTT zugeordnet werden, mit der Besonderheit bei GOTT, dass sowohl alle Eigenschaften, als auch alle anderen Zuordnungen, wie Sein und Wesen, wie Ursache und Wirkung, usw., im Unendlichen, GOTT, <span style="color:#FF6000">„koinzident“</span> sind, d.h. in GOTT paarweise perspektivisch in ,eins‘ zusammenfallen, und die auch, wie alle Transzendentalia, konvertierbar, d.h. austauschbar sind. Diese Sachverhalte machen deutlich, dass die ,Verifikation‘ und sachgerechte ,Evaluierung‘ der GÖDEL-Axiomatik nur genuin <span style="color:#4C58FF">,theologisch‘</span> erfolgen kann. Die Evaluierung der <span style="color:#FF6000">»''mathematischen Evidenz''«</span> des GÖDEL-Systems, im Allgemeinen, muss jedoch entsprechend der Maßstäbe einer modalen Prädikatenlogik zweiter Stufe durchgeführt werden.
Das GÖDEL-Kalkül unterscheidet <span style="color:#00B000">(in Definition-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x ↔ ∀X(X'''<sub>ess</sub>'''x →□∃yXy)'''‘ —</span>)</span> formal-syntaktisch zwischen der Eigenschaft ,Existenz‘, <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''E'''‘ —</span>, die nur GOTT zugeordnet werden kann, und dem Existenz-Operator, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''∃'''‘ —</span>, der allem Übrigen, das nicht GOTT ist, zugeordnet wird. Es gibt hier auch den formal-syntaktischen Unterschied zwischen der, <span style="color:#00B000">(von mir notierten, jedoch von GÖDEL schon intendierten und angesprochenen)</span>, speziellen ,Notwendigkeit‘, <span style="color:#4C58FF"> — <sub>not</sub> —</span>, die nur der Existenz GOTTES zugeordnet ist, und der modalen ,Notwendigkeit‘, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□'''‘ —</span>, die auf Verschiedenes bezogen werden kann. Diese Unterschiede sind Hinweise, dass GÖDEL in seiner Kalkül-Logik und -Syntax, die Außerordentlichkeit und Eigenständigkeit GOTTES berücksichtigt, der, als Schöpfer der Welt, prinzipiell und absolut <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen Struktur der Welt''«</span> ist, die erst durch GOTT auch das ist, was sie ist.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Die Genese des Kalküls</span></div>===
Wie kommt GÖDEL zu seinem Kalkül '''?''' Sein Gewährsmann war Gottfried Wilhelm LEIBNIZ, <span style="color:#00B000">(1646-1716)</span>, den er sehr schätzte. Die rekonstruierbare Genese seines Kalküls findet man in LEIBNIZ ''':''' ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Neue Abhandlungen über den menschlichen Verstand‘</big></span>'', <span style="color:#00B000">(1704)</span>‚ ''<span style="font-family: Times;"><big>Viertes Buch, Kapitel X ''':''' ‚Von unserer Erkenntnis des Daseins Gottes‘</big></span>'', Seite 475f.
Hier der <span style="color:#00B000">[ kommentierte ]</span> Textausschnitt zum sog. ontologischen ‚Gottesbeweis‘''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span>''Folgendes etwa ist der Gang seines'' <span style="color:#00B000">[ d.h. ANSELMS, Erzbischof von Canterbury; 1033-1109, ]</span> ''Beweises ''':''' GOTT ist das Größte'', <span style="color:#00B000">[ ANSELM spricht vom biblischen GOTT des Glaubens, als ''':''' <span style="color:#FF6000">»''den, über dem ,Größeres‘'' | <span style="font-family: Times;"><big>‚maius‘</big></span> | ''nicht mehr gedacht werden kann''«</span> ]</span>, ''oder, wie DESCARTES es ausdrückt ''':''' das Vollkommenste der Wesen oder auch ein Wesen von äußerster Größe und Vollkommenheit'' ''':''' <span style="color:#00B000"> [ GÖDEL ''':''' </span><span style="color:#4C58FF">‚'''P'''‘</span> <span style="color:#00B000">:= ‚Perfektion‘, ‚positive Eigenschaft‘ ]</span>, ''das alle Grade derselben in sich schließt.''<span style="color:#00B000"> [ GÖDEL-Definition-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔∀X(PX→Xx)'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das Individuum'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''ist genau dann GOTT'', <span style="color:#4C58FF">,'''G'''‘</span>, ''wenn'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''alle Vollkommenheiten'', <span style="color:#4C58FF">,'''P'''‘</span>, ''in sich schließt''«</span>. Definition-1 bildet die traditionelle Vorstellung von GOTT ab. ]</span> ''Dies also ist der Begriff GOTTES.'' <span style="color:#00B000">[ Der Term <span style="color:#4C58FF">— ,'''G'''‘ —</span> steht hier für den biblischen ‚Begriff‘ <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span> als ,Individuumname‘ '''!''' ]</span> ''Sehen wir nun, wie aus diesem Begriff das ‚Dasein’ folgt.''<span style="color:#00B000"> [ GÖDEL ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist notwendig aus sich ‚da‘''«</span> ''':''' Term :10: im 3. Beweisgang. ]</span> ''Es ist etwas <u>mehr</u>, ‚da‘ zu sein, als nicht ‚da‘ zu sein, oder auch das ‚Dasein‘ fügt der Größe oder der Vollkommenheit'' <span style="color:#00B000">[ GOTTES ]</span> ''einen Grad hinzu, und wie DESCARTES es ausspricht, das ‚Dasein‘ ist selbst eine Vollkommenheit.''<span style="color:#FF6000">«</span>
<span style="color:#00B000">(Diesen Ausspruch DESCARTES übernimmt GÖDEL im Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''notwendige Existenz''</span> [ alias ‚Dasein GOTTES’ ] <span style="color:#FF6000">''ist eine positive Eigenschaft''</span> [ alias Vollkommenheit ]<span style="color:#FF6000">«</span>. Dem widerspricht KANT ''':''' <span style="color:#FF6000">„Existenz ist keine Eigenschaft“</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">„Sein ist kein reales Prädikat“</span>. Das Axiom-5 ist daher nur dann ‚wahr‘, wenn ‚Wirklichsein‘ | <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ἐνέργεια οὖσα</big></span>“</span> | ‚enérgeia úsa‘ | d.h. ‚Dasein‘ und ‚Wesen‘ | <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>οὐσία</big></span>“</span> | ‚usía‘ | — genauer ''':''' ‚Wesenseigenschaften’ —, ontologisch ,eins‘ sind, d.h. wenn <span style="color:#FF6000">„Existieren“</span> immer schon die <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaft“</span> GOTTES ist. Was nach ARISTOTELES nur im <span style="color:#FF6000">„unbewegten Erstbeweger“</span> der Fall ist; bzw. mit LEIBNIZ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''was das Privilegium der Gottheit allein ist''«</span> '''!''' Aus der ,methodologischen‘ ,Annahme‘ im 2. Beweisgang GÖDELS ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''das'' <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> ''steht für den GOTT der Christen''«</span>, und mit Hilfe von Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Göttlichkeit ist eine positive Eigenschaft''«</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist perfekt''«</span>, mit Axiom-4 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX → □PX'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Positive Eigenschaften sind notwendig aus sich, — von Natur aus —, positiv''«</span>, mit Definition-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>'''x ↔ Xx ∧ ∀Y(Yx→ □∀y(Xy→Yy))'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Zum Wesen gehören notwendig auch alle Konsequenzen aus einer Wesenseigenschaft''«</span>, und mit Axiom-1 und der Definition für GOTT, folgt nach einigen logischen Umformungen das GÖDEL-Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das'' <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> ''ist genau dann der GOTT der Christen, wenn das Wesen dieses GOTTES sein eigenes Sein ist''«</span>. Dasein und Wesen sind im Unendlichen, GOTT <span style="color:#FF6000">„koinzident“</span> ,eins‘. Mit diesem, im Kalkül <u>ohne</u> Axiom-5 ,regulär‘ (├ ) abgeleiteten Theorem, widerlegt er KANT für den individuellen Spezialfall <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span> := <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>. Nachprüfbar im Anhang ''':''' im ‚ontologischen‘ Beweis für das Basis-Theorem-2. Somit ist Axiom-5 ,wahr‘, und KANT hat sich hier, im Bezug auf GOTT, geirrt. <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span> als Wissenschaft von GOTT, war für KANT nie eine ernstzunehmende Option. <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span> als Wissenschaft von GOTT ist eine ziemlich ,ausgereifte‘ Disziplin. Es haben sich, durch Jahrhunderte hindurch, viele gescheite Menschen schon im Judentum, und dann auch im Christentum, und ebenfalls im Islam, darum bemüht.)</span>
:: <span style="color:#FF6000">»</span>''Darum ist dieser Grad von Größe und Vollkommenheit oder auch diese Vollkommenheit, welche im ‚Dasein‘ besteht, in diesem höchsten, durchaus großen, ganz vollkommenen Wesen, denn sonst würde ihm ein Grad fehlen, was gegen seine Definition wäre. Und folglich ist dies höchste Wesen ‚da‘. Die Scholastiker, ohne selbst ihren'' <span style="font-family: Times;"><big>doctor angelicus</big></span> <span style="color:#00B000">[ := THOMAS von Aquin ]</span> ''auszunehmen, haben diesen Beweis verachtet'', <span style="color:#00B000">[ wie später auch Immanuel KANT ]</span>, ''und ihn als einen Paralogismus'' <span style="color:#00B000">[ := Fehlschluss ]</span> ''betrachtet, worin sie sehr unrecht gehabt haben; und DESCARTES, welcher die scholastische Philosophie im Kolleg der Jesuiten zu La Flèche lange genug studiert hatte, hat sehr recht gehabt, ihn wieder zu Ehren zu bringen. Es ist nicht ein Paralogismus, sondern ein unvollständiger Beweis'', <span style="color:#00B000">[ den GÖDEL vervollständigt hat ]</span>, ''der etwas voraussetzt, was man noch hätte beweisen sollen, um ihm mathematische Evidenz zu verleihen — nämlich, dass man dabei stillschweigend voraussetzt, diese Vorstellung des durchaus großen oder durchaus vollkommenen Wesens sei möglich und enthalte keinen Widerspruch'' <span style="color:#00B000">[ '''::''' <span style="color:#4C58FF">— '''◇''' —</span> '''::''' ,möglich‘, ,konsistent‘, ,denkbar‘; GÖDEL beweist im 1. Beweisgang aus Theorem-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX→◇∃xXx'''‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">»''positive Eigenschaften'', <span style="color:#00B000">[ die allgemeinen Transzendentalien ]</span>, ''sind widerspruchsfrei''«</span>, mit Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, folgt Korollar-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist möglich''«</span> ]</span>. ''Und es ist schon etwas, dass man durch diese Bemerkung beweist ''':''' gesetzt, dass GOTT ‚möglich‘ ist, so ‚ist‘ er'' <span style="color:#00B000">[ ,notwendig‘ '''::''' <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span>, d.h. für jede mögliche Welt auch wirklich aus sich ‚da‘ ]</span>, ''was das Privilegium der Gottheit allein ist'' ''':''' <span style="color:#00B000">[ Im 3. Beweisgang, Theorem-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx→□∃xGx'''‘ —</span> ''':''' ‚ANSELMS Prinzip‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Weil GOTT widerspruchsfrei ,möglich‘ ist, darum ist auch der Glaube widerspruchsfrei, der besagt, dass GOTT aus sich ,notwendig‘ da ist''«</span>; mit Korollar-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx ∧ □∀y(Gy→x=y)'''‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">»''Es gibt notwendig nur einen einzigen GOTT''«</span>. Damit ist auch der Monotheïsmus bewiesen. ]</span> ''Man hat recht, die Möglichkeit eines jeden Wesens anzunehmen und vor allem die GOTTES, bis ein anderer das Gegenteil beweist''. <span style="color:#00B000">[ Das Gegenteil besagt, dass GOTT ,unmöglich‘ ist. Hier setzt der Möglichkeitsbeweis im GÖDEL-Kalkül an, und beweist, dass diese Aussage zu einem Widerspruch führt. ]</span> ''Somit gibt dieser metaphysische Beweis schon einen moralischen zwingenden Schluss ab, wonach wir dem gegenwärtigen Stande unserer Erkenntnisse zufolge urteilen müssen, dass GOTT ‚da‘ sei, und demgemäß handeln.'' <span style="color:#00B000">[ Aber nicht logisch zwingend '''!''' Denn die Interpretation <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> mit dem GOTT der Bibel, als ,methodologische‘ Kalkül-Prämisse, ist nicht zwingend, jedoch ,modal‘ möglich, <span style="color:#4C58FF">— '''◇''' —</span>, und im christlichen Glaubenskontext sinnvoll, was mit einer stimmigen <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Interpretation des GÖDEL-Kalküls gezeigt werden kann. Damit ist dann auch die Frage beantwortet, ob das GÖDEL-System sich plausibel als eine Theorie von GOTT und seinen Eigenschaften interpretieren lässt, bzw. als eine <span style="color:#FF6000">»''axiomatische''«</span> <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span>, wie sie André FUHRMANN apostrophiert. Das <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> ist der ,Individuumname‘ für den GOTT der Bibel, — ,GOTT‘ groß geschrieben —, im monotheïstischen, christlichen Glaubenskontext, den auch LEIBNIZ teilt. Dann steht der ,Name‘ auch synonym für das ,existierende‘ Individuum, d.h. für dessen ,Existenz‘.]</span> ''Es wäre aber doch zu wünschen, dass gescheite Männer'' <span style="color:#00B000">[ sic ! ]</span> ''den Beweis mit der Strenge einer mathematischen Evidenz vollendeten'', <span style="color:#00B000">[ was GÖDEL veranlasst hat, seine Version eines ‚ontologischen Beweises’ zu kreieren, dessen <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> man heute mit Computerprogrammen<ref>siehe Fußnote 11</ref> schon nachgewiesen hat ]</span> ... <span style="color:#FF6000">«</span>
Für GÖDEL war dieser Text eine intellektuelle Herausforderung, und er hat sie angenommen. Das war für GÖDEL sicher keine Glaubensangelegenheit. GOTT hat es ja auch nicht nötig, ‚bewiesen‘ zu werden. Wer <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> z. B. mit dem sog. ‚Urknall‘ gleich setzt, macht die <span style="color:#FF6000">»''zufällige Struktur der Welt''«</span> im ‚Urknall‘, <span style="color:#00B000">(pantheistisch)</span> zu einem ,Gott‘, was GÖDEL dezidiert für sein Kalkül ausgeschlossen haben wollte.
Kurt GÖDEL schreibt 1961 in einem Brief, in Anlehnung an den obigen Text ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»...''ich glaube, schon heute dürfte es möglich sein, rein verstandesmäßig ''<span style="color:#00B000">[ sic '''!''' ]</span>, ''(ohne sich auf den Glauben an irgendeine Religion zu stützen) einzusehen, dass die theologische Weltanschauung'', <span style="color:#00B000">[ dass es GOTT gibt ]</span>, ''mit allen bekannten Tatsachen'', <span style="color:#00B000">[ z. B. mit den Maßstäben einer modernen Logik ]</span>, ''durchaus vereinbar ist. Das hat schon vor 250 Jahren der berühmte Philosoph und Mathematiker LEIBNIZ versucht''.«</span><ref>Zitiert nach SCHIMANOVICH-GALIDESCU, M.-E., ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Princeton–Wien 1946–1966. Briefe an die Mutter</big></span>''‘, in ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kurt Gödel – Leben und Werk</big></span>''‘, ed. B.BULDT et al., Wien (HÖLDER–PICHLER–TEMSKY), 2001, Bd. 1.</ref>
===<div class="center"><span style="color:#660066">Die Interpretation des Kalküls</span></div>===
Wenn man sich das GÖDEL-Kalkül ansieht, wie es heute formalisiert vorliegt, stellt sich die Frage ''':''' <span style="color:#FF6000">„Lässt sich dieses System plausibel als eine Theorie von GOTT <span style="color:#00B000">(als eine ‚Rede von GOTT’ := <span style="color:#4C58FF">,Theologie’</span>)</span> und seiner Eigenschaften verstehen '''?''' “ — „Ist hier eine genuin <span style="color:#4C58FF">,theologische’</span> Interpretation möglich '''?''' “</span> Seine Herkunft aus der intellektuellen Auseinandersetzung des Logikers GÖDEL mit dem GOTT-gläubigen Philosophen LEIBNIZ und dem christlichen Theologen und Erzbischof ANSELM rechtfertigt diese Frage. Die <span style="color:#FF6000">„mathematische Evidenz“</span> des GÖDEL-Formalismus, <span style="color:#00B000">(im Anhang nachgestellt)</span>, ist allgemein anerkannt, <span style="color:#00B000">(Vorbehalte dagegen gibt es nur bei der Interpretation seiner Syntax, d.h. ob die Axiome, wie GÖDEL sie konzipiert hat, auch in unserer realen Welt ,wahr’ und ,annehmbar’ sind)</span>. Die <span style="color:#FF6000">„theologische Evidenz“</span> des GÖDEL-Systems wird durch eine ,Verankerung’ der Axiome und Definitionen in den <span style="color:#4C58FF">,theologisch’</span>-philosophischen Diskurs über GOTT evaluiert, der schon seit zweieinhalbtausend Jahren läuft. In diesen zweieinhalbtausend Jahren hat sich, — gegen ARISTOTELES und die antike Philosophie —, die Erkenntnis durchgesetzt, dass GOTT <span style="color:#FF6000">»''unabhängig''«</span> von der <span style="color:#FF6000">»''zufälligen''«</span> Raum-Zeit-Struktur unserer vergänglichen Welt ist. In meiner Darstellung des GÖDEL-Kalküls folge ich, <span style="color:#00B000">(im Unterschied zum Autographen GÖDELS, vom 10. Feb 1970)</span>, in der Axiom-Nummerierung, in der Syntax, und in der Beweis-Struktur, der Arbeit von André FUHRMANN ''':''' ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Existenz und Notwendigkeit. Kurt Gödels axiomatische Theologie‘</big></span>'' in ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Logik in der Philosophie‘</big></span>'' Hg. SCHROEDER-HEISTER, SPOHN und OLSSON, 2005, Synchron, Heidelberg, Seite 349–374. <span style="color:#00B000">(Die tiefer gestellte Notation der spezifischen ,Eigenschaft‘ einer Eigenschaft ist meine Ergänzung zur formalen Syntax, z. B. ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span>, angeregt durch die indizierende Schreibweise GÖDELS ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ,'''G''' Ess. '''x'''’ —</span>.)</span> Die Erkenntnisse zur Straffung und Präzisierung der GÖDEL-Syntax, <span style="color:#00B000">(besonders im Möglichkeitsbeweis)</span>, stammen aus der Arbeit von Günther J. WIRSCHING ''':''' ,''<span style="font-family: Times;"><big>Der Gödelsche Gottesbeweis</big></span>''‘, im Web <ref>https://edoc.ku.de/id/eprint/10243/1/OntBw.pdf</ref>. <span style="color:#00B000">(Auch der Hinweis auf AVICENNA kommt von WIRSCHING.)</span> Die Zitate von THOMAS von Aquin´s Stellungnahme zum Theorem ANSELMS, und von Georg Wilhelm Friedrich HEGEL zur Immanuel KANTS Ablehnung des Theorem ANSELMS, befinden sich in Franz SCHUPP, ,<span style="font-family: Times;"><big>''Geschichte der Philosophie im Überblick''</big></span>‘, Band 2 ‚<span style="font-family: Times;"><big>''Christliche Antike, Mittelalter''</big></span>‘, Hamburg 2003, Seite 168 und Seite 170.
Meines Erachtens ist der entscheidende Ansatzpunkt einer <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Interpretation das GÖDEL-Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">»''notwendige Existenz ist eine positive Eigenschaft''«</span>.
‚Frei‘ nach KANT ‚formuliere‘ ich ‚kurz‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">„Existenz ist keine Eigenschaft“</span>. Hier die Positionen KANTS zum Thema ‚Existenz‘ und ‚Eigenschaften‘ ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span>''… unbeschadet der wirklichen Existenz äußerer Dinge'', <span style="color:#00B000">[ kann man ]</span> ''von einer Menge ihrer Prädikate'', <span style="color:#00B000">[ d.h. Eigenschaften ],</span> ''sagen'' … ''':''' ''sie gehöreten nicht zu diesen ‚Dingen an sich selbst‘, sondern nur zu ihren Erscheinungen, und hätten außer unserer Vorstellung'' <span style="color:#00B000">[ ihrer, als ,wirklich‘ gedachten Erscheinung, ]</span> ''keine eigene Existenz, … weil ich finde, dass … '''alle Eigenschaften, die die Anschauung eines Körpers ausmachen''', bloß zu seiner Erscheinung gehören; denn die Existenz des Dinges, was erscheint, wird dadurch nicht … aufgehoben, sondern nur gezeigt, dass wir es'', <span style="color:#00B000">[ das Ding ]</span>, ''wie es ‚an sich selbst‘ sei'', <span style="color:#00B000">[ d.h. existiert ]</span>, ''durch Sinne gar nicht erkennen können''.<span style="color:#FF6000">«</span><ref>vgl. ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Prolegomena zu einer jeden künftigen Metaphysik, die als Wissenschaft wird auftreten können</big></span>''‘, Seite 289; https://www.korpora.org/kant/aa04/289.html</ref> <span style="color:#00B000"><small>(Hervorhebung durch KANT.)</small> [ Seine Prädikate, d.h. Eigenschaften, jedoch können wir mit unseren Sinnen ,anschauen‘, aber nur in Kombination mit unserer Vorstellung ihrer, als ,wirklich‘ gedachten Erscheinung, vermittelt durch den sog. ,transzendentalen Schematismus‘ unserer Einbildungskraft ''':'''</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''Eine verborgene Kunst in den Tiefen der menschlichen Seele''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">jedoch auch eines der ,dunkelsten‘ Kapitel in der K.d.r.V., bedingt durch KANTS Konzept von ,Wirklichkeit‘, bzw. ,Sein‘. ]</span>
Mit anderen Worten, man kann die ‚Existenz‘, bzw. das ‚Sein‘ der Dinge, <span style="color:#00B000">(das ‚Ding an sich’ bei KANT)</span>, nicht unter dem Mikroskop finden. Die ‚Existenz‘ bzw. das ‚Sein‘ ist keine sinnlich registrierbare ‚Eigenschaft‘ z. B. des rekonstruierten ‚Stadt-Schlosses‘ in Berlin. <span style="color:#00B000">(‚Sein‘ ist kein reales ‚Prädikat‘.)</span> Dafür haben wir andere Fähigkeiten ''':''' Ich kann seine ‚Existenz‘ mit meinem Verstand einsehen, weil auch ich selbst ‚existiere‘. Seine ‚Ansicht‘, wie ‚gefällig‘ es ist, und auch weitere ‚Eigenschaften‘, die mir auffallen, kann ich mit einem Handy-Foto dokumentieren. Diese ‚Eigenschaften‘ sind nicht die Ursache, dass das ‚Berliner Schloss‘ existiert. Wohl aber die Rekonstruktion dieses Schlosses ist die ‚Ursache‘, dass es ,existiert‘, und jetzt so aussieht. Insofern ist ‚Existenz‘ keine ‚Eigenschaft‘, sondern die ‚Existenz‘ des Dinges ist die Voraussetzung, der ‚Grund‘, dass ich die ‚Eigenschaften‘ des Dinges mit meinen Sinnen feststellen kann.
In einer Auseinandersetzung mit CARTESIUS schreibt KANT, philosophisch ‚tiefgründig‘ und logisch ‚exakt‘, über dessen <span style="color:#FF6000"><span style="font-family: Times;"><big>„Cogito, ergo sum“</big></span></span> ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span>''Das ‚Ich denke‘ ist ein empirischer Satz, und hält den Satz ‚Ich existiere‘ in sich. Ich kann aber nicht sagen ''':''' ‚Alles, was denkt, existiert‘; denn da würde die Eigenschaft des Denkens'', <span style="color:#00B000">[ eine essentielle Eigenschaft ]</span>, ''alle Wesen, die sie besitzen, zu notwendigen'' <span style="color:#00B000">[ d.h. notwendig existierenden ]</span> ''Wesen machen''. <span style="color:#00B000">[ Was allein nur von GOTT ausgesagt werden kann; mit AVICENNA, als anerkannter ARISTOTELES-Kommentator ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist das einzige Sein, bei dem Essenz'' <span style="color:#00B000">[ ‚Wesenseigenschaften‘ ]</span> ''und Existenz'' <span style="color:#00B000">[ ‚Dasein‘ ]</span> ''nicht zu trennen sind und das daher notwendig an sich da ist''«, <span style="color:#00B000">— konform mit GÖDEL ''':'''</span> »''notwendige Existenz ist eine positive'' <span style="color:#00B000">[ essentielle ]</span> ''Eigenschaft''«</span> ].</span> ''Daher kann meine Existenz auch nicht aus dem Satz, ‚Ich denke‘, als'' <span style="color:#00B000">[ logisch ]</span> ''gefolgert angesehen werden, wie CARTESIUS dafür hielt (weil sonst der Obersatz : ‚Alles, was denkt, existiert‘, vorausgehen müsste), sondern ist mit ihm identisch.'' <span style="color:#00B000">[ Eine einfache Schlussfolgerung ''':''' meine ‚Existenz‘ ist auch nicht von meiner ‚Eigenschaft‘ Denken ‚verursacht‘. ,Existenz‘ ist nicht bloß ein ,Gedanke‘ von mir. ]</span><span style="color:#FF6000">«</span> <span style="color:#00B000">(Aus der Anmerkung 41 zu den ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Paralogismen der reinen Vernunft</big></span>''‘, in ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kritik der reinen Vernunft</big></span>''‘, Seite 275,<ref>https://korpora.org/kant/aa03/275.html</ref> mit meinem Einschub des AVICENNA-Zitat aus Wikipedia.<ref>{{w|Avicenna#Metaphysik}}</ref>)</span>
Mit anderen Worten ''':''' <span style="color:#FF6000">„Die Eigenschaft, dass ich denken kann, ist nicht die Ursache meiner ‚Existenz‘“</span>, sondern, <span style="color:#FF6000">„Die Liebe meiner Eltern und ihre Entscheidung füreinander ist die Ursache meiner ‚Existenz‘. Daher ‚bin’ ich. Und weil ich ein Mensch ‚bin‘, kann ich denken.“</span> Auch mit diesen Anmerkungen ist leicht einsehbar, dass ‚Existenz‘ keine ‚Eigenschaft‘ ist — außer bei GOTT. In GOTT ist ‚Dasein‘ die ‚Wesenseigenschaft‘ GOTTES, d.h. ‚Dasein‘ und ‚Wesen‘ sind in GOTT untrennbar verbunden; sind <span style="color:#FF6000">„koinzident“</span> ‚eins‘. Das ist die Einzigartigkeit im Wesen GOTTES, dass GOTT immer schon ‚da‘ ist. Die Frage nach dem ‚Wesen‘ GOTTES lautet ''':''' <span style="color:#FF6000">„Was bist du ? “</span>/<span style="color:#CC66FF">„Wer bist Du ? “</span> Antwort, Exodus 3,14 ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Ich bin der ‚Ich-Bin-Da‘'' <span style="color:#00B000">[ für euch und für immer ]</span>«.</span> Weil GOTT für uns immer schon ‚da‘ ist, — <span style="color:#CC66FF">„von Ewigkeit zu Ewigkeit“</span> —, hat GOTT es nicht nötig, ‚bewiesen‘ zu werden. <span style="color:#00B000">(In der Mathematik ist ein ‚Satz‘ erst dann ‚wahr‘ und ‚existent‘, wenn er bewiesen ist. Bei GOTT ist es jedoch nicht so ''':''' GOTTES ‚Existenz‘ ist nicht erst dann ‚wahr‘, wenn seine ‚Existenz‘ von uns ‚bewiesen‘ ist. Sein ‚Dasein‘ ist jedem unserer ‚Beweisversuche‘ immer schon voraus. Der Zugang zu GOTT ist nicht der ,Beweis‘, sondern der ,Glaube‘. Wer an GOTT glauben ,will‘, dem antwortet GOTT. Wer nicht an GOTT glauben ,will‘, dessen Entscheidung respektiert GOTT, und drängt sich nicht auf. Die Glaubens-Entscheidung hat jedoch für jeden Menschen eine existenzielle Konsequenz ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet; wer aber nicht glaubt'', <span style="color:#00B000">[ und diese Entscheidung auch im Augenblick der ,Wahrheit‘, im Tod, in der sog. ,Endentscheidung‘, nicht widerruft ]</span>, ''wird verurteilt werden''«,</span> <small>({{Bibel | Markus Evangelium |16|16|EU}})</small>. Das Urteil lautet ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''zweiter Tod ''':''' der Feuersee''«</span>, <small>({{Bibel | Offenbarung |20|14f|EU}})</small>, ohne Berufungsmöglichkeit. <span style="color:#CC66FF">»''Ohne Glauben aber ist es unmöglich, Gott zu gefallen; denn wer zu Gott kommen will, muss glauben, dass er ist und dass er denen, die ihn suchen, ihren Lohn geben wird''«.</span> <small>({{Bibel | Hebräer Brief|11|6|EU}})</small>)</span>
Das GÖDEL-Axiom-5 ist m.E. der entscheidende Ansatzpunkt einer stimmigen <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Interpretation der GÖDEL-Axiomatik.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Das Kalkül ist kein Existenz-Beweis für GOTT</span></div>===
Die allgemeine <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> des GÖDEL-Formalismus, d.h. seine ‚Schlusskraft‘, ist von kompetenten Leuten<ref>„GÖDELS Argumentationskette ist nachweisbar korrekt – so viel hat der Computer nach Ansicht der Wissenschaftler Christoph BENZMÜLLER und Bruno WOLTZENLOGEL-PALEO nun gezeigt;“ vgl. https://www.fu-berlin.de/presse/informationen/fup/2013/fup_13_308/index.html</ref> schon festgestellt worden, <span style="color:#00B000">(im Anhang ‚nachrechenbar‘ mit den Regeln und Gesetzen einer modalen Prädikatenlogik 2. Stufe)</span>. Das GÖDEL-Kalkül ist jedoch kein ‚moderner‘<span style="color:#FF6000">„Existenz-Beweis“</span> für GOTT, wofür es gehalten oder meistens bezweifelt wird, sondern setzt, <span style="color:#00B000">(theoretisch methodisch)</span>, den <span style="color:#FF6000">„Glauben an die Existenz GOTTES“</span> schon voraus, ohne ihn zu hinterfragen. Das <span style="color:#FF6000">„Dasein“</span> bzw. die <span style="color:#FF6000">„Existenz“</span> GOTTES wird mit der Definition-1 für <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, bzw. mit dem Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ — </span>, im Kalkül ‚definitorisch‘ bzw. ‚axiomatisch‘ als Kalkül-,Annahme‘ eingeführt, unter der Voraussetzung, dass die ‚Eigenschaft‘ <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘ := </span><span style="color:#FF6000">„Göttlichkeit“</span> <span style="color:#00B000">(Essenz)</span> und das <span style="color:#FF6000">„Dasein GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> <span style="color:#00B000">(Existenz)</span>, ontologisch ‚identisch‘, genauer ''':''' <span style="color:#FF6000">„koinzident“</span> sind, was GÖDEL im Axiom-5 definitiv für sein System vorschreibt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ — </span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''notwendige Existenz ist eine positive Eigenschaft''«</span>. Das <span style="color:#FF6000">„Dasein GOTTES“</span> ist faktisch äquivalent zur <span style="color:#FF6000">„notwendigen Existenz als GOTT“</span>; und <span style="color:#FF6000">„Göttlichkeit“</span> ist die <span style="color:#FF6000">„positive Eigenschaft in GOTT“</span>. Beides ist nach Axiom-5 ‚identisch‘, d.h. dem ‚Sein nach‘ dasselbe, und daher konvertierbar. Beide, <span style="color:#00B000">(sowohl die Essenz, als auch die Existenz GOTTES)</span>, werden daher auch mit demselben Term ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> im Kalkül dargestellt. Der traditionelle, christliche ,GOTT-Glaube‘ wird zugleich mit diesem Term <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘ := </span> <span style="color:#FF6000">„GOTT“ <span style="color:#00B000">|</span> „göttlich“</span>, im 2. Beweisgang, dem Basisbeweis, und im 3. Beweisgang für das Theorem ANSELMS, jeweils als ,methodologische‘ Prämisse :01: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span> regulär <span style="color:#00B000">( ├ )</span> und explizit eingeführt ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''steht für den GOTT'' <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span> ''der Christen''«</span>. Das ist die ,modal‘-frei gewählte, <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span> Kalkül-,Annahme‘, <span style="color:#00B000">(als ,Argument-Einführung‘ := <span style="color:#4C58FF">‚'''AE:'''‘</span> )</span>, und wird dann mit Definition-1 näher ,bestimmt‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔∀X(PX→Xx)'''‘ — </span> ''':''' <span style="color:#FF6000"> »''Das'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''steht genau dann für ‚GOTT‘'' <span style="color:#00B000">|</span> ''‚göttlich‘'', <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, ''wenn'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''alle positiven Eigenschaften, bzw. Vollkommenheiten'', <span style="color:#4C58FF">‚'''PX'''‘</span>, ''hat''«</span>, entsprechend dem ‚Quelltext‘ bei LEIBNIZ. <span style="color:#00B000">(Das ,postulierte‘ Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PG'''‘ —</span>, wird standardmäßig gelesen als <span style="color:#FF6000">»''Göttlichkeit ist eine positive Eigenschaft''«</span>, hat aber auch die alternative Leseart ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist perfekt d.h. vollkommen''«</span>, was <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> auch richtig ist; mit <span style="color:#4C58FF">‚'''P'''‘ </span> := <span style="color:#FF6000">„Perfektion“/„Vollkommenheit“</span> ist dann die Summe aller <span style="color:#FF6000">„positiven Eigenschaften“</span>.)</span> Mit Axiom-3, — in dieser <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Leseart —, ist der ‚Wenn-Satz‘ in Definition-1 ‚aufgelöst‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT hat alle positiven Eigenschaften, weil er ‚perfekt‘ ist''«</span>.
In Definition-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x ↔ ∀X(X'''<sub>ess</sub>'''x →□∃yXy)'''‘ —</span>, wird die ,für uns‘ <span style="color:#FF6000">„notwendige Existenz“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>‘ —, </span> durch die ,aus sich‘ <span style="color:#FF6000">„notwendig“</span> <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span> instanziierten <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaften“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(als zu den Transzendentalia gehörig)</span>, bestimmt. Das GÖDEL-Kalkül setzt sowohl in Definition-3 als auch im Axiom-5 das Theorem des ARISTOTELES von der ontologischen ‚Identität‘, d.i. die Koinzidenz von <span style="color:#FF6000">„Dasein“</span>, <span style="color:#00B000">(Existenz)</span> und <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaften“</span>, <span style="color:#00B000">(Essenz)</span> im prinzipiell <span style="color:#FF6000">„unbewegten Erstbewegenden“</span> voraus. Ohne diese Annahme bzw. ohne Axiom-5, würde das GÖDEL-Kalkül nicht ‚funktionieren‘. Das GÖDEL-Theorem-2.1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx→G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span>, kann unter dieser Voraussetzung dann, <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> richtig und eindeutig, so gelesen werden ''':''' <span style="color:#FF6000">„Wenn <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> für GOTT, <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, als Individuum steht, dann ist GOTT-Sein, <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, <span style="color:#00B000">(,Existenz‘)</span>, das Wesen, <span style="color:#4C58FF">—<sub>ess</sub>—, </span> <span style="color:#00B000">(,Essenz‘)</span>, GOTTES <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span>”</span><ref>vgl. z.B. THOMAS von Aquin ''':''' ,''<span style="font-family: Times;"><big>De Ente et Essentia</big></span>''’, Kapitel 5 ''':''' „Deus, cuius essentia est ipsummet suum esse“ ''':''' „GOTT, dessen Wesen sein eigenes Sein ist“.</ref>, statt der <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> unrichtigen Lesearten in der Wikipedia ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Göttlich ist eine essentielle Eigenschaft jedes göttlichen Wesens''«</span><ref>{{w|Gottesbeweis#Kurt_Gödel|Gottesbeweis 2.1.2, Theorem 2}}; Version vom 10.09.2025</ref>, oder bei Christoph BENZMÜLLER et alia, im sog. ,Theorembeweiser‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Gottähnlich zu sein ist eine Essenz von jeder gottähnlichen Entität''«</span><ref>[https://www.fu-berlin.de/presse/informationen/fup/2013/fup_13_308/index.html ‚Gödels „Gottesbeweis“ bestätigt’, Theorem 2]</ref>, mit der suggestiven Annahme, es gäbe mehrere ,göttliche Wesen‘, bzw. ,gottähnliche Entitäten‘, was der monotheïstischen, abendländischen Tradition, bzw. dem <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Theorem von der ,Unvergleichlichkeit‘ und ,Einzigartigkeit‘ GOTTES widerspricht, das im GÖDEL-Kalkül mit Korollar-3 bestätigt wird. <span style="color:#00B000">(Die Interpretation <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘ :=</span> <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, als ,Individuumname‘, ist synonym zum <span style="color:#FF6000">„Dasein <span style="color:#00B000">(Existenz)</span> GOTTES“</span>, und äquivalent zur ‚positiven Eigenschaft‘ <span style="color:#FF6000">„Göttlichkeit“</span>, alias <span style="color:#FF6000">„göttlich zu sein“</span> = <span style="color:#FF6000">„GOTT zu sein“</span> = <span style="color:#FF6000">„GOTT-Sein“</span>; und mit dem GÖDEL-Term ''':''' <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''<sub>ess</sub>‘ :=</span> <span style="color:#FF6000">„das Wesen <span style="color:#00B000">(Essenz)</span> GOTTES“</span>.)</span>
<div class="center"><span style="color:#FF6000"><span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘ :=</span> „'''G'''öttlichkeit“ <span style="color:#4C58FF">↔</span> „'''G'''OTT“ <span style="color:#4C58FF">↔</span> „'''G'''OTT-Sein“</span> </div>
Die Rechtfertigung für diese <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span> Dreifach-Äquivalenz für <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, im GÖDEL-Kalkül, gibt Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ — </span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''die positive <u>Eigenschaft</u>'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, ''Göttlichkeit'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, ''äquivalent zu GOTT als Individuum-Name'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, ''ist auch äquivalent zum Dasein GOTTES'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, ''gleichbedeutend mit notwendiger <u>Existenz</u>'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>‘ —</span>'', dem <u>Sein</u> GOTTES für uns''«</span>. Hier hat GÖDEL explizit <span style="color:#FF6000">„Eigenschaft“</span> mit <span style="color:#FF6000">„Existenz“</span> bzw. <span style="color:#FF6000">„Sein“</span> gleichgesetzt; <span style="color:#00B000">(was jedoch nach KANT für alles, was in unserer Welt ‚existiert‘, bzw. für alles, was zur <span style="color:#FF6000">»''zufälligen Struktur der Welt''«</span> gehört, wie GÖDEL selbst sagt, in jedem Fall ‚unstatthaft‘ ist ''':''' <span style="color:#FF6000">„Existenz ist keine Eigenschaft“</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">„Sein ist kein reales Prädikat“</span>)</span>. Jedoch wegen dieser ‚Gleichsetzung‘, die einzig und allein, der aristotelisch-<span style="color:#4C58FF">,theologischen‘</span> Tradition entsprechend, singulär nur in GOTT ‚statthaft‘ ist, kann jetzt die ‚positive Eigenschaft‘ <span style="color:#00B000">(Essenz)</span> <span style="color:#FF6000">„Göttlichkeit“</span> <span style="color:#00B000">(ontologisch korrekt)</span> gelesen werden als <span style="color:#FF6000">„das, was GOTT zu dem macht, ‚was‘ GOTT an sich selbst ist“</span>, nämlich zu seinem <span style="color:#FF6000">„GOTT-Sein“</span> <span style="color:#00B000">(Existenz)</span>, zu seinem <span style="color:#FF6000">„Dasein als GOTT“</span>; zur Tatsache, dass <span style="color:#FF6000">„GOTT GOTT ist“</span>, d.h. dass <span style="color:#FF6000">„GOTT als GOTT ‚da‘ ist“</span>. Das ist, <span style="color:#00B000">(und da folgt ARISTOTELES seinem Lehrer PLATO)</span>, nach traditioneller Auslegung, die übliche, ontologische Funktion des ‚Wesens‘<span style="color:#00B000"> | <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>οὐσία</big></span>“</span> | ‚usía‘ |</span> eines Seienden ''':''' es ‚macht‘ das Seiende zu dem, ‚was‘ es ist; es ist die ‚Ursache‘ dafür, dass das Seiende, das ‚ist‘, ‚was‘ es ist | ‚Was-Sein‘ — ‚Wesen‘. <span style="color:#00B000">(ARISTOTELES lokalisiert jedoch das ,Wesen‘ im Seienden, im Gegensatz zu PLATO, der das ,Wesen‘, — ,getrennt‘ vom Seienden —, in den allgemeinen ,Ideen‘ lokalisiert.)</span>
Da aber in ‚Gott‘, <span style="color:#00B000">(dem <span style="color:#FF6000">„unbewegten, ‚unverursachten‘ Erstbeweger“</span>)</span>, Prozesshaftes, ‚Ursächliches‘ auszuschließen ist, ist die übliche prozesshafte, ‚ursächliche‘ Funktion von <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>οὐσία</big></span>“</span><span style="color:#00B000"> | ‚usía‘ |</span> ,Wesen‘ im <span style="color:#FF6000">„Erstbewegenden“</span> nach ARISTOTELES, sozusagen, schon ‚zum Abschluss‘ gekommen, schon ‚verwirklicht‘, — <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ἐν-έργεια οὖσα</big></span>“</span><span style="color:#00B000"> | ‚en-érgeia úsa‘</span> —, schon ‚ins-Werk‘ gesetzt; <span style="color:#00B000">(<span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>τὸ ἔργον</big></span>“</span> | ‚to érgon‘ | ‚das Werk‘; <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ἐνέργεια</big></span>“</span> | ‚enérgeia‘ | ,Wirksamkeit‘, ,Wirklichkeit‘, ,Aktualität‘, ,Energie‘; und <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>οὖσα</big></span>“</span> | ,úsa‘ | feminin Nominativ Singular von <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ὤν</big></span>“</span> | ‚ón‘ | ‚seiend‘)</span>. Sein ,Wesen‘ ist im ,Dasein‘ vollendet, ist ,wirkliches, verwirklichendes Sein‘, ‚seiende Aktualität‘, <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>actus purus</big></span>“</span> ''':''' sein Wesen ist ‚reine Tätigkeit‘, ,reine verwirklichende Gegenwärtigkeit‘, d.h. ,existent‘, ohne jede prozesshafte ‚Potenzialität‘. Aus der wichtigen und richtigen Erkenntnis, dass GOTT <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen'' <span style="color:#00B000">[ Raum-Zeit-]</span>''Struktur unserer Welt''«</span> ist, folgt mit der ontologischen Identität von ,Dasein‘ und ,Wesen‘ in GOTT ''':''' Der zeitlos ewige GOTT ist <span style="color:#FF6000">»''notwendig aus sich'' <span style="color:#00B000">(von Natur aus)</span> ''immer schon da''«</span>, m.a.W. ist <span style="color:#FF6000">„zeitlos-ursprungslos“</span>. Insofern ist <span style="color:#FF6000">„Göttlichkeit“</span> die <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaft“</span>, die im <span style="color:#FF6000">„Dasein GOTTES“</span> d.h. in <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, schon ihr ‚Ziel‘, ihre Vollendung, — <span style="color:#FF6000">„Perfektion“</span>, Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, erreicht hat. GOTT ist <span style="color:#FF6000">»''vollkommen''«</span> und darum auch <span style="color:#FF6000">»''notwendig für uns immer schon ‚da‘''«</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ — </span>. GOTT ist in seinem ‚zeitlosen Wesen‘ <span style="color:#FF6000">„unverursacht“</span>, da er <span style="color:#FF6000">»''notwendig aus sich'' <span style="color:#00B000">(von Natur aus)</span> ''vollkommen''«</span> ist ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□PG'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(eine Instanz von Axiom-4)</span>. <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, ist die <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaft“</span>, bzw. das <span style="color:#FF6000">„Wesen GOTTES“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''G'''<sub>ess</sub>‘ —</span>. <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist ,der‘ Vollkommenste''«</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>. Und zur absoluten <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit“</span> gehört <span style="color:#FF6000">„notwendig“</span> auch das <span style="color:#FF6000">„Existieren“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ — </span>. <span style="color:#FF6000">„Notwendige Existenz“</span> gehört zu den ,ultimativen‘ Transzendentalia in GOTT, was GÖDEL mit Definition-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x ↔ ∀X(X'''<sub>ess</sub>'''x →□∃yXy)'''‘ —</span>, syntaktisch formalisiert hat, wenn hier das <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> und auch das <span style="color:#4C58FF">‚'''y'''‘</span>, für den Dreifaltigen GOTT der Christen steht, was dann im Korollar-3, mit der Identität, bzw. der Koinzidenz beider Individuum-Variablen, explizit gezeigt wird.
Entscheidend für diese Interpretation des GÖDEL-Systems ist ''':''' nur unter der ,modal‘ notwendigen Voraussetzung der ontologischen ‚Identität‘ von <span style="color:#FF6000">„Sein“</span> und <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span>, Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — '''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span>, bzw. der ‚Gleichsetzung‘, <span style="color:#00B000">(Koinzidenz)</span>, von <span style="color:#FF6000">„notwendiger Existenz“</span> mit den ‚positiven‘ Wesenseigenschaften, der <span style="color:#FF6000">„Essenz“</span> in GOTT, Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ — </span>, ‚funktioniert‘ die GÖDEL-Axiomatik '''!''' Diese ‚Identität‘, bzw. ,Koinzidenz‘ wird in ARISTOTELES, ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Metaphysik</big></span>''‘, Buch XII 7, in einem Indizienbeweis erbracht, der mit der Methode der philosophischen Induktion zum Ergebnis kommt ''':'''
::<span style="color:#FF6000">» … ''es muss'' <span style="color:#00B000">[ notwendig ]</span> ''etwas geben, das, ohne selbst ‚bewegt‘'' <span style="color:#00B000">[ </span>''worden''<span style="color:#00B000"> ]</span> ''zu sein'', <span style="color:#00B000">[ ‚unentstanden‘ ]</span>, ''alles Übrige wie ein Geliebtes ‚bewegt‘'' <span style="color:#00B000">[ ‚entstehen lässt‘ ]</span>«</span>, das darum ‚zugleich‘ <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>αἴδιον καί οὐσία καί ἐνέργεια οὖσα</big></span>“ <span style="color:#00B000">|</span> »<span style="color:#00B000">[ zeitlich-]</span>''ewig, sowohl <u>Wesen</u>'', <span style="color:#00B000">[ etwas Konkretes, Essentielles ]</span>, ''als auch seiende Wirksamkeit — ''<span style="color:#00B000">[ </span>„<span style="font-family: Times;"><big>actus purus</big></span>“, „reine Tätigkeit“<span style="color:#00B000"> ]</span> ''— verwirklichendes, wirkliches <u>Sein</u> ist'', <span style="color:#00B000">[ ein Existierendes, das alles Übrige ,zur Existenz‘ bringen kann ]</span> «</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ὀρεκτόν καί νοητόν</big></span>“ <span style="color:#00B000"> | ,orektón kai noêtón‘ | </span> »''das ersehnt und erkennbar ist''.«</span> <span style="color:#00B000">(''<span style="font-family: Times;"><big>vgl. ,Metaphysik</big></span>''‘ XII 7, 1072a,23 – 1072b,4)</span>
Was <span style="color:#FF6000">»''alles Übrige''«</span> ,zur Existenz‘ bringen kann, bzw. ,verwirklichen‘ kann, muß auch selbst, als etwas Konkretes, Essentielles, ,existieren‘, bzw. ,wirklich sein‘. Die, daraus abgeleitete, ontologische ‚Identität‘, — ,Koinzidenz‘ —, von ‚Wesen‘ und ‚Sein‘, <span style="color:#00B000">(Ziel aller Sehnsucht und jedes Erkenntnisstrebens)</span>, <span style="color:#FF6000">»''ist das Privilegium der Gottheit allein''«</span> ''':''' mit Gottfried Wilhelm LEIBNIZ interpretiert, entsprechend einer adäquaten, aristotelisch-<span style="color:#4C58FF">,theologischen‘</span> Tradition. Dieses induktive, ‚ontologisch‘ a-posteriori Ergebnis aus der ‚Prinzipienforschung‘ des ARISTOTELES ist die metaphysische und logische Voraussetzung, dass GÖDEL seine Axiomatik im Kalkül des sog. ‚ontologischen Gottesbeweises‘ a-priori des ANSELM von Canterbury, und nach LEIBNIZ, deduktiv korrekt formulieren konnte; <span style="color:#00B000">(vgl. 3. Beweisgang)</span>.
Angenommen, die Variable <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span> steht für den <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, der Christen, <span style="color:#00B000">(siehe Anhang, Term :01: im 2. Beweisgang)</span>, dann ist, — auf Grund von diesem Beweisgang —, in unserer Welt ,wahr‘ und evident ''':''' die ‚positive Eigenschaft‘ <span style="color:#FF6000">»''Göttlichkeit''«</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, und das faktische <span style="color:#FF6000">»''‚Da‘-Sein'' <span style="color:#00B000">[ Existenz ]</span> ''GOTTES''«</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, ‚benennen‘, ontologisch ident, denselben Sachverhalt ''':''' nämlich das, was wir das <span style="color:#FF6000">»''Wesen'' <span style="color:#00B000">[ Essenz ]</span> ''GOTTES''«</span>, <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''G'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, nennen. <span style="color:#FF6000">»''Göttlichkeit'', bzw. ''GOTT-‚Sein‘ ist das Wesen GOTTES''«</span>, und dann umgedreht und äquivalent ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das Wesen GOTTES ist sein ‚Da‘-Sein als GOTT'', bzw. ''seine Göttlichkeit''«</span>, m.a.W. ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist wesentlich ‚grundlos‘'' <span style="color:#00B000">[ d.h. </span> ''notwendig aus sich''<span style="color:#00B000"> ]</span> ''‚da‘''«</span>. Das ist das Einzigartige im <span style="color:#FF6000">»''Wesen GOTTES''«</span> ''':''' GOTT ist, zeitlos-ewig, für uns immer schon ‚da‘, und das ‚ist‘ sein <span style="color:#FF6000">»''Wesen''«</span>; vorausgesetzt, ,angenommen‘, man glaubt an GOTT ''':''' Term :01:. <span style="color:#00B000">(Der schon von GÖDEL indizierte Term <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''G'''<sub>ess</sub>‘ — </span> ,expliziert‘ nur eine der drei Lesearten, die der Term <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''G'''‘ — „theologisch“</span> ,impliziert‘.)</span> Theorem-2 hat somit die syntaktische Form einer Definition ''':'''
<div class="center"><span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span></div>
Somit kann GOTT ‚explizit‘ <span style="color:#00B000">(aus einer bewiesenen Kalkül-Definition)</span> <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> genauer ‚bestimmt‘ werden ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist gerade deswegen GOTT, weil sein überzeitlich-ewiges und an sich ‚grundloses‘'' <span style="color:#00B000">[ aber für uns notwendiges ]</span> ''Dasein'' <span style="color:#00B000">[ Existenz ]</span> ''als GOTT, ontologisch, — dem Sein nach —, identisch ist mit seinem persönlichen und für uns liebevollen Wesen'' <span style="color:#00B000">[ Essenz ]</span> ''als GOTT; diese Identität von Dasein und Wesen gilt einzig und allein nur bei GOTT.''«</span> Die philosophische Frage nach dem <span style="color:#FF6000">„Wesen GOTTES“</span> lautet, <span style="color:#00B000">(auf die Person bezogen)</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">„Was bist du ? “</span> Sie ist äquivalent zur <span style="color:#4C58FF">,theologisch’</span>-biblischen Frage MOSES ''':''' <span style="color:#CC66FF">„Wer bist Du ? “</span> Die bekannte Antwort des GOTTES-JHWH aus ‚Exodus 3,14‘ thematisiert das persönliche, für uns liebevolle und für immer notwendige <span style="color:#FF6000">„Dasein GOTTES“</span> ''':''' <span style="font-family: Times;"><big>‘אֶֽהְיֶ֖ה אֲשֶׁ֣ר אֶֽהְיֶ֑ה‚</big></span> <span style="color:#00B000">| ‚eh'jeh asher eh'jeh‘ |</span> <span style="color:#CC66FF">»''Ich bin der ‚Ich-Bin-Da‘'', <span style="color:#00B000">[ für euch und für immer ]</span>«.</span> Mit diesem Zitat aus der Bibel ist die GÖDEL-Axiomatik, sozusagen, <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> ‚verifiziert‘. Sie hat einerseits im Theorem-2 ihren philosophischen ‚Abschluss’ erreicht, und andererseits damit formal-syntaktisch den ‚Anschluss‘ an eine allgemeine Basis-Glaubensaussage gefunden, die ‚an sich‘ für jeden CHRIST-gläubigen Menschen ‚selbstverständlich‘ ist. Was in der Metaphysik des ARISTOTELES das Ergebnis einer philosophischen ,Induktion‘ a-posteriori ist ''':''' <span style="color:#FF6000">„,Dasein‘ ist das ,Wesen‘ GOTTES“</span>, — <span style="color:#00B000">(das mit Theorem-2, auch ein Ergebnis der deduktiven GÖDEL-Axiomatik a-priori ist ''':''' die Beweisgrundlage für den Konsequenz-Teil im Theorem AMSELMS)</span>, — das ist in der Bibel die Grundüberzeugung jedes Menschen, der an GOTT glaubt ''':''' GOTT ist für uns immer schon <span style="color:#FF6000">„da“</span>, weil er uns liebt. Das ist das, <span style="color:#FF6000">„was“</span> GOTT für uns als GOTT ausmacht, — sein Wesen ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Wir haben die Liebe, die GOTT zu uns hat, erkannt und gläubig angenommen. GOTT ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in GOTT und GOTT bleibt in ihm.''«</span>, <small>({{Bibel | 1. Johannesbrief |4|16|EU}})</small>
Das eigentliche Ergebnis der GÖDEL-Axiomatik ist somit die ‚triviale‘ Erkenntnis, dass GOTT, <span style="color:#FF6000">„unverursacht“ <span style="color:#00B000">|</span> „grundlos“</span>, für uns immer schon ‚da‘ ist, — <span style="color:#CC66FF">„von Ewigkeit zu Ewigkeit“</span> —, vorausgesetzt <span style="color:#00B000">(‚angenommen‘)</span>, man ‚glaubt‘ an den zeitlos-ewigen GOTT. <span style="color:#00B000">(Der Glaube an die Zeitlosigkeit GOTTES ist mit der ‚Annahme‘ von Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist perfekt''«</span>, und der ‚Annahme‘ der Definition-1 für <span style="color:#4C58FF"> ‚'''Gx'''‘ := </span> den <span style="color:#FF6000">„GOTT der Christen“</span>, im Kalkül ‚implizit‘ schon eingeführt, da die Axiome und Definitionen, — nach GÖDEL —, nur dann <span style="color:#FF6000">»''wahr''«</span> sind, wenn sie <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen''</span> [ Raum-Zeit-]<span style="color:#FF6000">''Struktur''«</span> unserer Welt sind. Das ,impliziert‘ auch, dass der GOTT von Axiom-3 und Definition-1 ebenfalls <span style="color:#FF6000">»''unabhängig''«</span> von Raum und Zeit, d.h. zeitlos-ewig ist '''!''' )</span>
Wer an den GOTT der Bibel glaubt, kann sich von der ‚Vernünftigkeit‘ seines Glaubens mit Hilfe des sog. ,ontologischen‘ Gottesbeweises nach ANSELM von Canterbury, mit Kurt GÖDEL <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig''«</span>, überzeugen. <span style="color:#00B000">(Das war auch die Absicht ANSEMS '''!''' )</span> Die Annahme, es sei ‚unmöglich‘, dass es GOTT gibt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''¬◇∃xGx'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(dezidierter Atheismus)</span>, führt im GÖDEL-Kalkül formal zu einem logischen Widerspruch; vgl. z. B. ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Gödels Möglichkeitsbeweis</big></span>''‘, in ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Der Gödelsche Gottesbeweis</big></span>''‘, Seite 17, von Günther J. WIRSCHING; (https://edoc.ku.de/id/eprint/10243/1/OntBw.pdf), d.h. es ist also nicht ‚unmöglich‘, dass es GOTT gibt. Der GOTT-Glaube ist mit den Maßstäben einer modernen Logik <span style="color:#FF6000">»''durchaus vereinbar''«</span> und darum ,vernünftig‘. Damit steht fest ''':''' das GÖDEL-Kalkül ist kein moderner ‚Existenz-Beweis‘ für den GOTT der Bibel, sondern es setzt, <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig''«</span>, ,methodologisch‘, den Glauben an die Existenz eines ewigen GOTTES voraus, der, — <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen Struktur unserer '' <span style="color:#00B000">[ vergänglichen ]</span> ''Welt''«</span> —, für uns immer schon ‚da‘ ist. Wenn aber einmal als fix ‚angenommen‘ worden ist, <span style="color:#00B000">(als Prämisse)</span>, dass es wahr ist, dass GOTT ‚existiert‘, dann ist natürlich die ‚Annahme‘, dass GOTT ‚nicht existiert‘, falsch. Aber sie ist auch ,unlogisch‘ und ,unvernünftig‘, weil die Annahme ''':''' ,''Es ist unmöglich, dass es einen GOTT gibt''‘, offensichtlich und eindeutig zu einem Widerspruch führt; was z. B. Günther J. WIRSCHING mit seiner Version des <span style="color:#00B000">(nicht umkehrbaren)</span> ‚Möglichkeitsbeweises‘ für ,GOTT‘, explizit vorexerziert hat. <span style="color:#00B000">(Siehe Anhang ''':''' GÖDELS ‚Möglichkeitsbeweis‘ als ,Widerlegung‘ eines Nicht-GOTT-Glaubens; in Entsprechung zu Psalm 14,1 und Psalm 53,2 ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Der'' <span style="color:#00B000">[ ,unvernünftige‘ ]</span> ''Tor sagt in seinem Herzen ''':''' Es gibt keinen Gott. Sie handeln verderbt, handeln abscheulich; da ist keiner, der Gutes tut''«</span>. Historischer Hintergrund zu diesem Psalm-Text ''':''' Die Zerstörung des Tempels in Jerusalem durch die Truppen des NEBUKADNEZAR II.)</span> Der Logiker GÖDEL hat in seinem System zum ,ontologischen Beweis‘ keine ‚formale Unentscheidbarkeit‘ <span style="color:#00B000">(Agnostizismus)</span> feststellen können, wie auf einem anderen Feld seiner Forschungsarbeiten.
Das GÖDEL-Konsequenz-Teil von der ‚Notwendigkeit‘ GOTTES ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(die ‚Konsequenz’ aus dem ‚widerspruchsfreien‘ Korollar-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —,</span>)</span> im ‚Theorem ANSELMS‘, ist <span style="color:#00B000">(im 3. Beweisgang, Term :10:)</span> dann auch eine weitere Explikation des Basis-Theorems-2 des Kalküls ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span>, über die ‚ontologische Identität‘ vom <span style="color:#FF6000">„Dasein GOTTES“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, mit seinem <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — <sub>ess</sub> —</span>, dargestellt mit Term :9:.
<span style="color:#00B000">(Die ontologische Identitat von Dasein und Wesen in GOTT, ist die, für uns, <span style="color:#FF6000">„notwendige Präsenz <span style="color:#00B000">[ das Sein, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''‘ —</span>]</span> GOTTES“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span>, die äquivalent, bzw. koinzident ist zur <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit <span style="color:#00B000">[ das Wesen, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>]</span> GOTTES “</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>. Diese Identität von Sein und Wesen ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub> —</span>, bedeutet <span style="color:#4C58FF">,theologisch‘</span> konkret ''':''' die, für uns, notwendige Gegenwärtigkeit GOTTES, [ sein Dasein ], ist verwirklicht worden in der liebevollen [ Wesens-]Zuwendung GOTTES zu uns Menschen, in seiner Kindwerdung in Bethlehem, durch die Jungfrau MARIA ''':''' GOTTES Wesen ist ,Sein-mit-uns‘ ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''sein Name'', <span style="color:#00B000">[ sein Wesen ]</span>, ''ist IMMANUEL, das heiß übersetzt ''':''' GOTT-mit-uns''«, <small>({{Bibel | Matthäus Evangelium |1|23|EU}})</small></span>, der unsere Not-,wenden‘-wird, d.h. der uns und die Welt von der Korruption der Sünde und des Todes <span style="color:#4C58FF">,erlösen‘</span> will und wird.)</span>
Die, von GÖDEL im 1. Beweisgang, als Prämissen schon vorausgesetzten und ,angenommenen‘ Perfektionen, bzw. Vollkommenheiten, <span style="color:#00B000">(das sind die allgemeinen ,Transzendentalia‘ für alles Nicht-Göttliche in der Welt)</span>, werden im ersten Teil des 2. Beweisganges, mit Term :13: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PY'''‘ —</span>, dann auch als <span style="color:#FF6000">„positive Wesenseigenschaften“</span>, <span style="color:#00B000">(als die ultimativen ,Transzendentalia‘)</span>, in GOTT ‚definitiv‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> bestätigt; <span style="color:#00B000">(siehe Anhang, 2. Beweisgang, Anmerkung-2)</span>.
Im 3. Beweisgang ist das Basis-Theorem-2 die ,modal‘ notwendige, bzw. transzendentale, Voraussetzung, sowohl für das <span style="color:#FF6000">„an sich notwendige Dasein GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>, im Term :10:, als auch für die <span style="color:#FF6000">„für uns notwendige Existenz GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>‘ —</span>, sowohl in der Definition-3, als auch im Axiom-5; <span style="color:#00B000">(das <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''‘ —</span> wird nur GOTT zugeordnet; vgl. auch Anhang, 3. Beweisgang, Anmerkung-4)</span>. Dieses Basis-Theorem-2 ist auch zugleich die Antwort auf die Frage nach dem ‚Ursprung‘ GOTTES ''':''' GOTT ist <span style="color:#FF6000">„unverursacht“ <span style="color:#00B000">|</span> „ursprungslos“</span> ‚da‘, von <span style="color:#CC66FF">„Ewigkeit zu Ewigkeit“</span>, denn es ‚ist‘ sein <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span>, <span style="color:#00B000">(überzeitlich-ewig)</span> für uns immer schon ‚da‘ zu sein. Weitere ‚Einzelheiten‘ über Wesen und Eigenschaften GOTTES gehören in die Mystik, bzw. in die <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span>.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Die Bedeutung des Kalküls</span></div>===
<div class="center">Immanuel KANT und Kurt GÖDEL im ‚Dialog‘</div>
KANT sagt ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span>'''''Sein''' ist offenbar kein reales Prädikat''. ... ''Es ist bloß die'' <span style="color:#00B000">[ gedachte ]</span>'' Position'' <span style="color:#00B000">[ latinisiert, deutsch für ''':''' ,Setzung‘ ]</span> ''eines Dinges ... Nehme ich nun das Subjekt (Gott) mit allen seinen Prädikaten'' <span style="color:#00B000">[ d.h. Eigenschaften ]</span> ''(worunter auch die Allmacht gehört) zusammen, und sage ''':''' ‚'''Gott ist'''‘'', <span style="color:#00B000">[ ,GOTT existiert wirklich‘ ]</span>, ''oder ‚es ist ein Gott‘, so <u>setze</u> ich kein neues Prädikat'' <span style="color:#00B000">[ keine neue Eigenschaft ]</span> ''zum ‚Begriffe‘ von Gott ''':''''' <span style="color:#00B000">[ <span style="color:#0000FF; background-color:#FFFF00">‚Sein’ ist kein ‚reales Prädikat’ in GOTT</span>; ‚Existenz‘ ist in GOTT keine ‚Eigenschaft‘ ],</span> ... ''es kann daher zu dem Begriffe'', <span style="color:#00B000">[ ,GOTT‘ ]</span>, ''der bloß die'' <span style="color:#00B000">[ gedachte ]</span>'' Möglichkeit ausdrückt, darum, dass ich dessen Gegenstand'', <span style="color:#00B000">[ GOTT ]</span>, ''als schlechthin gegeben (durch den Ausdruck ''':''' er ist'', <span style="color:#00B000">[ GOTT ist wirklich ]</span>'' ) <u>denke</u>, nichts weiter hinzukommen.'' <span style="color:#00B000">[ Beides ist ,bloß gedacht‘ '''!''' ]</span> ''Und so enthält das Wirkliche nichts mehr als das bloß Mögliche. Hundert ‚wirkliche‘ Taler enthalten nicht das mindeste <u>mehr</u>, als hundert ‚mögliche‘. Denn, da diese den'' <span style="color:#00B000">[ gedachten ]</span>'' ‚Begriff‘, jene aber den Gegenstand und dessen'' <span style="color:#00B000">[ gedachte ]</span>'' Position an sich selbst bedeuten, so würde, im Fall dieser'', <span style="color:#00B000">[ die 100, als ,wirklich‘ bloß gedachten Taler ]</span>, ''<u>mehr</u> enthielte als jener,'' <span style="color:#00B000">[ als ihr ‚gedachter‘ Begriff im Verstand, wie ΑNSELM von Canterbury für GOTT, als ‚wirklich‘ Existierenden, argumentierte, …''so würde'' ]</span> ''mein ‚Begriff‘'' <span style="color:#00B000">[ die 100 im Verstand ‚gedachten‘ Taler ]</span> ''nicht den ganzen Gegenstand ausdrücken, und also auch <u>nicht der angemessene Begriff</u> von ihm sein. Aber in meinem Vermögenszustande ist <u>mehr</u> bei hundert ‚wirklichen‘ Talern, als bei dem bloßen Begriffe derselben'', <span style="color:#00B000">[ als bei 100 bloß ‚gedachten‘ Talern ]</span> ... <span style="color:#FF6000">«</span> <span style="color:#00B000"><ref>‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kritik der reinen Vernunft</big></span>''‘, Seite 401; https://www.korpora.org/kant/aa03/401.html</ref></span>.
GÖDEL würde darauf <span style="color:#00B000">(korrespondierend zur aristotelisch-<span style="color:#4C58FF">,theologischen‘</span> Tradition von der Identität von Sein und Wesen in GOTT)</span> antworten ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span>Die <span style="color:#FF6000">„100 Taler“</span> sind der <span style="color:#FF6000">»''zufälligen Struktur der'' <span style="color:#00B000">[ vergänglichen ]</span> ''Welt''«</span> entnommen, und sind daher nicht mit GOTT vergleichbar, der, <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen'' <span style="color:#00B000">[ Raum-Zeit-]</span>''Struktur''«</span> unserer Welt, <span style="color:#FF6000">„über“</span> dieser Welt steht. Einzig und allein nur von GOTT gilt ''':''' Der mit Dingen aus unserer Welt ,nicht vergleichbare‘ GOTT, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">„existiert notwendig für uns“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span>, und <span style="color:#FF6000">„notwendiges Existieren, <u>Sein</u>“</span> ,ist‘ eine <span style="color:#FF6000">„positive <u>Wesen</u>seigenschaft“</span> in GOTT, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>, weil GOTT aus sich <span style="color:#FF6000">„vollkommen“ <span style="color:#00B000">|</span> „perfekt“</span> ist, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#0000FF; background-color:#FFFF00">‚Sein‘ ist in GOTT ein ‚reales Prädikat‘</span>; <span style="color:#00B000">(notwendige ‚Existenz’ ist eine positive ‚Wesenseigenschaft’ in GOTT)</span>, und nur bei GOTT '''!''' Zum zeitlos-ewigen GOTT der Christen ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(als methodologische Prämisse)</span>, kann man sagen ''':''' Weil es, wegen Axiom-1 und Axiom-2, <span style="color:#FF6000">„widerspruchsfrei möglich"</span> ist, dass es ihn gibt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, darum ist dieser GOTT auch das ‚einzige‘ <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span>, das <span style="color:#FF6000">„notwendig aus sich“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>, d.h. <span style="color:#FF6000">„grundlos“ <span style="color:#00B000">|</span> „unverursacht“</span> für uns immer schon ‚da’ ist und immer ,da’ sein wird; und zusätzlich gilt ''':''' Es gibt für jede mögliche Welt ‚nur‘ diesen einen GOTT ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx ∧ □∀y(Gy→x=y)'''‘ — </span><span style="color:#00B000">(Monotheïsmus)</span>; vorausgesetzt, man geht von der ,Existenz’ dieses GOTTES aus, wobei diese Annahme <span style="color:#FF6000">»''mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar''«</span> ist.<span style="color:#FF6000">«</span>
Eine Beobachtung ''':''' KANT sagt, gleichsam als ,krönender‘ Abschluss seiner Widerlegung des, — von ihm so genannten —, ,ontologischen Gottesbeweises‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">»</span>''Aber in meinem Vermögenszustande ist <u>mehr</u> bei hundert ‚wirklichen‘ Talern, als bei dem bloßen Begriffe derselben, (d.i. ihrer Möglichkeit).''<span style="color:#FF6000">«</span> Diese Feststellung KANTS entspricht jedoch genau der Argumentation ANSELMS ''':''' GOTT <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>esse et in re</big></span>“</span>, d.h. GOTT ,existiert auch in Wirklichkeit‘, <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>quod maius est</big></span>“</span>, was <u>mehr</u> ist, als <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>esse solo in intellectu</big></span>“</span>, als nur ein bloßer Begriff ,im Verstand zu sein‘. Der ,Mehr-Wert‘ ergibt sich in beiden Fällen, sowohl bei den Talern als auch bei GOTT, aus der ,Wirklichkeit‘ ihrer Existenz, im Gegensatz zur bloßen, <span style="color:#00B000">(im Begriff gedachten)</span>, ,Möglichkeit‘ ihrer Existenz, so dass, in jedem Fall, der ,Begriff‘ im Verstand ohne Abstriche <span style="color:#FF6000">»</span>''den ganzen Gegenstand ausdrückt''<span style="color:#FF6000">«</span>, und von diesem auch <span style="color:#FF6000">»</span>''der angemessene Begriff''<span style="color:#FF6000">«</span> ist. Alles andere wäre eine ,Lüge‘. Mit dieser ,Beobachtung‘ ist das implizit ,Widersprüchliche‘ in KANTS Argumentation aufgedeckt ''':''' Das Wirkliche in KANTS Vermögenszustande enthält <span style="color:#FF6000">,doch mehr‘</span> als das bloß Mögliche, konträr zu seiner vorigen Behauptung ''':''' <span style="color:#FF6000">»</span>''das Wirkliche''<span style="color:#FF6000">«</span> enthalte <span style="color:#FF6000">»'',nichts mehr‘</span> als das bloß Mögliche''<span style="color:#FF6000">«</span>. Diese Behauptung ist offensichtlich falsch. Das ist somit ein indirekter Beweis und damit eine Bestätigung für die analoge Argumentation ANSELMS aus dem Wiederspruch des Gegenteils, am Beispiel KANTS <span style="color:#FF6000">»</span>''Vermögenzustandes bei hundert wirklichen Talern''<span style="color:#FF6000">«</span>, in dem in Wirklichkeit <span style="color:#FF6000">,doch mehr‘</span> ist, <span style="color:#FF6000">»</span>''als bei dem bloßen Begriffe derselben''<span style="color:#FF6000">«</span>.
<span style="color:#00B000">(Diese ,Beobachtung‘ ist zugleich auch das entscheidende Indiz dafür, dass das systembedingte Konzept KANTS von der ,Existenz‘, bzw. vom ,Sein‘ eines jeden Gegenstandes, als</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''dessen bloße Position''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">d.i. als seine ,Setzung‘ bloß im- und durch den Verstand ,falsch‘ ist, — d.h. im Klartext ''':''' für KANT ist das ,Sein‘ eines Gegenstandes bloß ein ,Gedanke‘ in uns, wenn er meint, dass uns ein Gegenstand erst dann wirklich ,gegeben‘ sei, wenn wir uns den</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''Gegenstand als schlechthin gegeben (durch den Ausdruck : <u>er ist</u>) <u>denken</u>''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">was nur seiner System-Konzeption geschuldet sein kann. Auf Grund dieser Konzeption ist das</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''Ding, wie es an sich selbst ist''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">für KANT systembedingt weder ,anschaubar‘, noch ,erkennbar‘. Diese falsche Konzeption über die ,Existenz‘, bzw. das ,Sein‘ eines Dinges, als</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''dessen bloße Position''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">ist für KANT letztendlich auch die Beweisgrundlage und Voraussetzung für seine Ablehnung des ontologischen Argumentes für GOTT. Wenn das ,wirkliche‘ Sein eines Dinges nichts anderes ist, als</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''dessen'' <span style="color:#00B000">[ bloß gedachte ]</span> ''Position''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">d.h. als seine ,mögliche‘ Setzung bloß im- und durch den Verstand, das ist das, als ,wirklich‘ bloß nur gedachte, Ding, dann</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''enthält''<span style="color:#FF6000">«</span> <span style="color:#00B000">natürlich</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''das Wirkliche''<span style="color:#00B000">, [ als die bloß gedachte Existenz ],</span> ''nichts mehr als das bloß Mögliche''<span style="color:#00B000">, [ als der gedachte Begriff ]<span style="color:#FF6000">«</span>, was offensichtlich unhaltbar ist. <span style="color:#4C58FF">[ Modus tollendo tollens ] </span> ''':''' Wenn die Konsequenz einer Wenn-Dann-Folgerung ,falsch‘ ist, dann ist auch ihre Voraussetzung, das System-Konzept KANTS, ,falsch‘ ''':''' d.i. seine ,Kopernikanische Wende‘ für die Metaphysik, soweit sie sein ,Sein’-Konzept betrifft. Korrekt und ,wahr‘ ist in jedem Fall ''':''' Das Wirkliche enthält <span style="color:#FF6000">,doch mehr‘</span> als das bloß Mögliche, und die Dinge ,existieren‘ schon immer unabhängig von unserem Denken. ,Existenz‘, das ,Sein‘, ist <span style="color:#FF6000">,doch mehr‘</span>, als bloß ein ,Gedanke‘ von uns.)</span>
Somit ist die Argumentation KANTS gegen den ontologischen Beweis ANSELMS für GOTT ,falsch‘ und unhaltbar, weil sie auf der ,falschen‘ Voraussetzung beruht ''':''' die ,Existenz‘, bzw. das ,Sein‘ eines jeden ,Gegenstandes‘, — wie z. B. auch die Existenz bei GOTT —, sei bloß dessen gedachte ,Position‘ an sich selbst, d.h. bloß seine ,Setzung‘ im- und durch den Verstand. Damit ,macht‘ er GOTT außerdem zu einem ,Ding‘ unter den vielen ,Dingen‘ dieser Welt, und verkennt so, — wie vor ihm THOMAS von Aquin —, auch die Einzigartigkeit und Exklusivität GOTTES im Theorem ANSELMS.
<div class="center">Die <span style="color:#FF6000">„Rede von GOTT“</span> in der philosophischen Tradition</div>
Wenn man die philosophische Tradition der <span style="color:#FF6000">„Rede von GOTT“</span> im Lichte der Ergebnisse der axiomatischen <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span> GÖDELS liest, dann stellt sie sich am Beispiel bei ARISTOTELES, — AVICENNA, — ANSELM, und bei GÖDEL wie folgt dar ''':'''
<span style="color:#FF6000">»''Das Erstbewegende,'' (<span style="font-family: Times;"><big>,πρῶτον κινοῦν‘</big></span>), ''das, ohne selbst ‚bewegt‘ zu sein'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ἀκίνητον‘</big></span> <span style="color:#00B000">| ''unverursacht, ,entstehungslos‘'' |</span> ), ''alles Übrige wie ein Geliebtes ‚bewegt‘'', (<span style="font-family: Times;"><big>,κινεῖ δὴ ὡς ἐρώμενον‘</big></span> <span style="color:#00B000"> | ''-verursacht, ,entstehen‘ lässt'' |</span> ), ''ist sowohl'' <span style="color:#00B000">[ zeitlich-]</span>''ewiges ‚Wesen‘'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ἀΐδιον καί οὐσία‘</big></span> <span style="color:#00B000">| ''‚Substanz‘'' |</span> ), ''als auch'' <span style="color:#00B000">[ zeitlich-]</span>''ewiges ‚wirksames, verwirklichendes Sein‘'', (<span style="font-family: Times;"><big>‚ἀΐδιον καί ἐνέργεια οὖσα‘ = ‚actus purus‘</big></span><span style="color:#00B000"> | '',reine Tätigkeit‘'' |</span> ), … ''ersehnt'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ὀρεκτόν‘</big></span>), ''und erkennbar'', (<span style="font-family: Times;"><big>,νοητόν‘</big></span>), ... ''denn dies ist der ‚Gott‘'', (<span style="font-family: Times;"><big>,τοῦτο γὰρ ὁ θεός‘</big></span>), <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, ''der'' <span style="color:#00B000">[ zeitlich-]</span>''Ewige'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ἀΐδιον‘</big></span>), — ''der Unvergleichliche'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ἄριστον‘</big></span> <span style="color:#00B000">| ''‚der Beste‘'' |</span> ), — ''der Lebendige'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ζῷον‘</big></span> <span style="color:#00B000">| ,''das Leben selbst‘'' |</span> ), — ... ''so sagen wir ja'', (<span style="font-family: Times;"><big>,φαμὲν δὴ‘</big></span>), — ...«</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(ARISTOTELES — Grieche)</span>.
Der ‚Begriff’ <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, als ,Individuumname‘, ist synonym mit <span style="color:#FF6000">„göttliches ‚Da-Sein’“</span>, das sowohl <span style="color:#FF6000">„aus sich vollkommen“</span>, als auch <span style="color:#FF6000">„notwendig für uns“</span> ‚da‘ ist; <span style="color:#00B000">(das ist das, an sich, vollkommene ‚Was-Sein‘ GOTTES ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ — </span>, das zugleich, für uns, das notwendige ‚Da-Sein‘ GOTTES ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘</span> — ist)</span>; <span style="color:#CC66FF">„von Ewigkeit zu Ewigkeit“</span>. Das ist der <u>angemessene Begriff</u> von GOTT, und gilt ‚nur‘ von GOTT. Weil GOTT <span style="color:#FF6000">„vollkommen“</span> ist, ist <span style="color:#FF6000">„Da-Sein“ <span style="color:#00B000">|</span> „GOTT-Sein“ <span style="color:#00B000">|</span> „Göttlichkeit“</span> das <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span> GOTTES ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span>. Im Unendlichen, GOTT, sind <span style="color:#FF6000">„Essenz“</span> und <span style="color:#FF6000">„Existenz“</span> koinzident ,eins‘, und daher untrennbar, und <span style="color:#FF6000">»''darum ist GOTT das einzige ‚Sein’, das notwendig an sich ‚da‘ ist''«</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(ABU ALI SINA alias AVICENNA — Muslim)</span>.
Der <span style="color:#00B000">(gedachte)</span> ‚Eigenschafts-Begriff‘ <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit (die Größe) GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(‚Perfektion‘, die Summe aller ‚positiven Eigenschaften‘ in GOTT)</span> schließt koinzident die ‚Eigenschaft’ <span style="color:#FF6000">„notwendige Existenz für uns“</span> mit ein ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>. GOTT wäre nicht <span style="color:#FF6000">„vollkommen“</span>, wenn er nicht auch real für uns ‚da‘ wäre, wenn er nicht ,immer schon’ <span style="color:#FF6000">„existierte“</span>. ‚Sein’ ist <u>mehr</u> als ‚Nicht-Sein’. ,Sein’, bzw. ,Existenz’ gehört zu den ,Transzendentalia’ in GOTT. Das sind die <span style="color:#00B000">(ultimativen)</span> ,Wesenseigenschaften’ in GOTT. Der unendliche GOTT ist daher das <span style="color:#FF6000">»''vollkommenste Wesen, über das nichts ,Größeres‘ d.h. Vollkommeneres <u>mehr</u> ‚gedacht‘ werden kann''«</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(ANSELM von Canterbury — Christ)</span>.
Der ‚Begriff’ <span style="color:#FF6000">„Perfektion GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, schließt koinzident das <span style="color:#FF6000">„notwendige Dasein GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘</span> —, für uns mit ein, ohne einen zeitlichen Anfang und ohne ein zeitliches Ende. Das ist die ‚zeitlos-ewige‘, an sich absolute, und <span style="color:#FF6000">„für uns notwendige Existenz GOTTES“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx→E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(Das ist ein ,regulär‘-mögliches Korollar im 2. Beweisgang aus Term :16: ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gy→Yy'''‘ —</span>, mit der <span style="color:#4C58FF">[ Instanz(Y:=E<sub>not</sub>) ]</span>, und der <span style="color:#4C58FF">[ FUB(y:=x) ]</span>; und auch ein ,regulär‘-mögliches Korollar im 3. Beweisgang ''':''' entsprechend der <span style="color:#FF6000">„logischen Implikation”</span> :: <span style="color:#4C58FF">[├ A ├ B ╞ A → B ]</span> von Term :01: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ — </span> und Term :05: <span style="color:#4C58FF"> —‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span> aus diesem Beweisgang. In Worten ''':''' <span style="color:#FF6000">»</span>''Angenommen, '' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span> ''steht für den GOTT der Christen'' ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ — </span>, ''dann existiert dieser GOTT'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span>, ''für uns notwendig'', <span style="color:#4C58FF">— <sub>not</sub> —</span> <span style="color:#FF6000">«</span>.)</span> Der Unendliche, GOTT, ist <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen'' <span style="color:#00B000">[ Raum-Zeit-]</span>''Struktur''«</span> unserer ‚vergänglichen‘, ,endlichen‘ Welt, welche prinzipiell vom dreidimensionalen Raum und von der unwiederbringlich ‚vergehenden‘ Zeit geprägt ist. Der ,GOTT der Christen‘ ist <span style="color:#FF6000">»''unabhängig''«</span> von dieser <span style="color:#FF6600">„vergehenden Raum-Zeit“, — »''jenes rätselhafte und anscheinend in sich widersprüchliche Etwas''« <span style="color:#00B000">(GÖDEL)<ref>Kurt GÖDEL, ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Eine Bemerkung über die Beziehungen zwischen der Relativitätstheorie und der idealistischen Philosophie‘</big></span>'', in P.A.SCHILPP (Hg.): ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Albert Einstein, Philosoph und Naturforscher‘</big></span>'', Seite 406</ref></span> —</span>. Ohne ‚Zeit‘ gibt es keinen zeitlichen Unterschied zwischen ‚Ursache‘ und ‚Wirkung‘, <span style="color:#00B000">(beides ist zeitlos ,eins‘)</span>, und so ist der zeitlos-ewige GOTT, der <span style="color:#FF6000">»''notwendig aus sich ,existiert‘'' «</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ — </span>, <span style="color:#FF6000">„unverursacht“ <span style="color:#00B000">|</span> „ursprungslos“</span> für uns immer schon ‚da‘ ''':''' <span style="color:#00B000">(GÖDEL — ohne religiöses Bekenntnis)</span>.
Mit dem GÖDEL-Kalkül ist die <span style="color:#FF6000">„Rede von GOTT“</span> auf eine ‚vernünftige Basis‘ gestellt worden, und ist somit für jeden Menschen nachvollziehbar, <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig, (ohne sich auf den Glauben an irgendeine Religion zu stützen)''«</span>, wie obige Beispiele zeigen.
'''Resümee :'''
Das GÖDEL-Kalkül zeigt mit <span style="color:#FF6000">»''mathematischer Evidenz''«</span>, was notwendig folgt, wenn die Axiome ‚wahr‘ sind, <span style="color:#00B000">(die Axiome bilden formal-syntaktisch <span style="color:#FF6000">»''die theologische Weltanschauung''«</span> ab)</span>, unter der Voraussetzung, dass die Axiome <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen'' <span style="color:#00B000">[ Raum-Zeit-]</span>'' Struktur''«</span> unserer Welt sind. Die ,Verifikation‘ der Axiome und Definitionen von GOTT und seiner Vollkommenheiten gelingt GÖDEL, — entsprechend seiner Unabhängigkeits-Bedingung —, durch den Aufweis ihrer Widerspruchsfreiheit ''':''' sie sind somit ,wahr‘ und, — im Kontext einer <span style="color:#FF6000">»''theologischen Weltanschauung''«</span> —, auch ,annehmbar‘ in unserer ,realen‘ Welt ''':''' <span style="color:#00B000">(siehe Anhang, 2. Beweisgang und Anmerkung-2)</span>. Er vermeidet damit den Fehler, der immer wieder im Diskurs über Gottesbeweise gemacht wird ''':''' GOTT mit seinen Geschöpfen zu vergleichen. Diese logisch-philosophische Rede von GOTT <span style="color:#00B000">(<span style="color:#FF6000">»''ohne sich auf den Glauben an irgendeine Religion zu stützen''«</span>)</span> hat eine <u>mehr</u> als zweitausendjährige Tradition hinter sich. Der <span style="color:#FF6000">„100-Taler-Gott“</span> des Philosophen KANT, hat heute, nachdem der Logiker und Systemtheoretiker GÖDEL sein System vorgelegt hat, an ‚Strahlkraft‘ verloren.
Kurt GÖDEL ''':'''
::<span style="color:#FF6000">» ''Die theologische Weltanschauung'', <span style="color:#00B000">[ dass GOTT für uns immer schon ‚da‘ ist ]</span>, ''ist rein verstandesmäßig mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar'';«</span> <span style="color:#00B000">[ d.h. sie ist das ,Resultat‘ der, — vom Glauben geleiteten —, ‚theoretischen Vernunft‘, alias ‚reinen Vernunft‘, und nicht bloß das ‚Postulat‘ einer ‚praktischen Vernunft‘, wie KANT meint ]. <span style="color:#FF6000">»''Der'' <span style="color:#00B000">[ christliche ]</span> ''Glaube ist die ‚Pupille‘ im ‚Auge‘ unseres Verstandes.''«</span> (Heilige KATHARINA von Siena, Lehrerin der Kirche, Patronin Europas<ref>vgl. <span style="font-family: Times;"><big>''Gebet 7 ‚Für die neuen Kardinäle‘, Rom, 21. Dezember 1378,''</big></span> aus <span style="font-family: Times;"><big>''Caterina von Siena ,Die Gebete‘.''</big></span> Kleinhain 2019, online: https://caterina.at/werke/gebete/gebete-detailansicht/gebet-7.html</ref> )</span>
Der sonst so rationale KANT, hier doch etwas emotionell, <span style="color:#00B000">(als wolle er die Ergebnisse im GÖDEL-Kalkül nicht wahr haben, die belegen, dass er sich bei GOTT geirrt, und die Funktion des christlichen Glaubens für die Philosophie falsch eingeschätzt hat)</span> ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span> ''Es war etwas ganz Unnatürliches und eine bloße Neuerung des Schulwitzes, aus einer ganz willkürlich entworfenen Idee das Dasein des ihr entsprechenden Gegenstandes selbst ausklauben zu wollen''<ref>vgl. ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kritik der reinen Vernunft</big></span>''‘, Seite 403. https://www.korpora.org/kant/aa03/403.html</ref>.<span style="color:#FF6000">«</span>
Für KANT, für die Scholastiker, <span style="color:#00B000">(und auch für uns)</span>, ist es natürlich ‚logisch‘, dass aus einem als ‚möglich’ gedachten Begriff, <span style="color:#FF6000">»</span>''aus einer ganz willkürlich entworfenen Idee''<span style="color:#FF6000">«</span>, keine Existenzaussage abgeleitet werden kann. <span style="color:#00B000">(Aus dem bloß gedachten Begriff ,goldene Berge‘ folgt natürlich nicht, dass es solche in Wirklichkeit auch gibt.)</span> In der philosophischen Tradition, die von ARISTOTELES herkommt, ist der Begriff <span style="color:#FF6000">»''GOTT''«</span> jedoch von allen anderen Begriffen so verschieden, so dass für GOTT diese Logik KANTS nicht mehr gilt. GOTT ist ,unvergleichlich‘ und ,einzigartig‘.
Dazu der Kommentar von HEGEL ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»''Wenn KANT sagt, man könne aus dem Begriff'' <span style="color:#00B000">[ ‚GOTT‘ ]</span> ''die Realität nicht ,herausklauben‘, so ist da der Begriff als endlich gefasst''.« <span style="color:#00B000">[ In der Endlichkeit unserer Welt trifft die Logik KANTS zu, dass dem ‚Begriff‘ nicht ,notwendig‘ das ‚Sein‘ folgt, denn es gibt in ihr die ,Lüge‘, die das ,Wirklich-Sein‘ im Begriff bloß behauptet, ohne dass es ,in Wirklichkeit‘ zutrifft, was sie behauptet. Es gilt hier nach KANT ''':''' »''Sein ist kein reales Prädikat''«. Somit ist ]</span> »''...der Begriff ohne'' <span style="color:#00B000">[ reales ]</span> ''Sein ein Einseitiges und Unwahres, und ebenso das Sein, in dem kein Begriff ist'', <span style="color:#00B000">[ ist ]</span> ''das begrifflose Sein,'' <span style="color:#00B000">[ d.i. das relative ,Noch-Nicht-Begriffene‘ ]</span>.'' Dieser Gegensatz, der in die Endlichkeit fällt'' <span style="color:#00B000">[ im Endlichen zutrifft ]</span>, ''kann bei dem Unendlichen, GOTT, gar nicht statthaben''<ref>Georg Wilhelm Friedrich HEGEL, ‚<span style="font-family: Times;"><big>''Ausführungen des ontologischen Beweises''</big></span>‘ in den ‚<span style="font-family: Times;"><big>''Vorlesungen über die Philosophie der Religion vom Jahr 1831''</big></span>‘ . Hamburg 1966, Seiten 175 bzw. 174</ref>; <span style="color:#00B000">[ denn ,Begriff‘ und ,Sein‘ sind in dem Unendlichen, GOTT, untrennbar und real immer dasselbe. Auf Grund dieser ontologischen Identität ,personifiziert‘ und ,repräsentiert‘ GOTT die ,Wahrheit‘ ''':''' GOTT ist die ,Wahrheit‘. In GOTT, dem <span style="color:#FF6000">„Schöpfer der Welt“</span>, folgt dem ,Begriff‘ immer ,notwendig‘ das ,Sein‘ ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''GOTT sprach ''':''' Es werde ,Licht‘. Und es wurde Licht''«, <small>{{Bibel | Genesis |1|3|EU}}</small>;</span> oder auch ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Der Herr sprach, und sogleich geschah es; er gebot, und alles war da''«,</span> <small>{{Bibel | Psalm |33|9|EU}}</small>.]</span>«</span>
Das Entscheidende bei der <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Interpretation des GÖDEL-Kalküls ist, dass der <span style="color:#00B000">(Begriff)</span> GOTT der Christen ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, nicht auf die Ebene seiner ,endlichen‘ Geschöpfe und unserer Welt gestellt wird, <span style="color:#00B000">(d.i. das ‚Universum‘ im ,Urknall‘, die ‚100-Taler‘, ein ‚Tsunami‘, auch ,einfache Modelle‘ von unserer Welt, etc.)</span>, und damit verglichen wird, sondern, dass der GOTT der Christen in seiner Einzigartigkeit und Besonderheit als <span style="color:#FF6000">»''der Unendliche''«</span> belassen und als <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen'' <span style="color:#00B000">[ Raum-Zeit-]</span>''Struktur''«</span> unserer vergänglichen Welt, — als <span style="color:#FF6000">»''der Unvergleichliche''«</span> —, verstanden wird. <span style="color:#00B000">(Alle Kritiken des sog. ,ontologischen‘ Gottesbeweises übersehen die Einzigartigkeit und Besonderheit des <span style="color:#FF6000">»''Unendlichen''«</span>, und/oder wollen diese nicht ,wahr‘ haben.)</span> Auch THOMAS von Aquin ,verortet‘ den GOTT ANSELMS, — in seiner Kritik an dessen Theorem —, irrtümlich unter die ,Dinge‘ der uns umgebenden ,Natur‘, wenn er sagt ''':''' GOTT <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>esse in rerum natura</big></span>“</span>, d.h. wörtlich, dass GOTT ,in der Natur der Dinge <span style="color:#00B000">(unserer Welt)</span> existiert‘, und verkennt somit, — wie nach ihm auch KANT —, die ,Unvergleichlichkeit‘ GOTTES, <span style="color:#00B000">(vgl. STh I q.2 a.1 ad 2<ref>„Deus … illud quo maius cogitari non potest; non tamen propter hoc sequitur quod intelligat id quod significatur per nomen, esse in rerum natura; sed in apprehensione intellectus tantum.“ ——— »''GOTT ist'' (nach ANSELM) ''der, über den Größeres nicht mehr gedacht werden kann. Aber nicht deswegen, weil er'', (der Narr von Psalm 14.1, den ANSELM zitiert), ''das versteht, was durch diesen Namen,'' (bzw. mit dem Begriff ,GOTT‘ im Theorem ANSELMS), ''bezeichnet wird, folgt daraus'', (wie ANSELM meint), ''dass er auch versteht, dass er'', (dieser GOTT), ''auch in der ,Natur‘ der Dinge'' (unserer Welt) ''existiert''; <span style="color:#00B000">[ was ANSELM so nie gesagt hat ]</span>. ''Daraus folgt nur, dass er'', (als ,GOTT‘), ''bloß in der Auffassung seines Verstandes'', (d.h. nur im Denken des Narren als ,Begriff‘), ''existiert.''« ——— Hier ,verortet‘ THOMAS einerseits den unendlichen GOTT, von dem das Theorem ANSELMS spricht, irrtümlich unter die endlichen Dinge der uns umgebenden ,Natur‘, was sachlich dem theologischen Theorem der Unvergleichlichkeit GOTTES widerspricht, der nicht unter die Dinge unserer Welt eingereiht werden darf. Anderseits verliert er dadurch auch den ,Blick‘ für die Außerordentlichkeit und Besonderheit GOTTES, dessen Natur völlig verschieden und unabhängig von der ,Natur‘ unserer raum-zeitlichen Welt ist. GÖDEL beweist jedoch, mit ANSELM, weil es notwendig, ohne Widerspruch, (»''bloß in der Auffassung unseres Verstandes''«), möglich ist, dass GOTT existiert, ist es korrekt, daraus auch mit Notwendigkeit zu folgern, dass der Glaube des Erzbischofs ANSELM, und der Glaube seiner Anvertrauten, von der Wirklichkeit GOTTES, logisch richtig und sinnvoll ist; denn Möglichkeit und Wirklichkeit sind in GOTT koinzident ,eins‘. Das ist das Privilegium GOTTES allein, der einzigartig und unvergleichlich ist. Damit zeigt er auf, dass THOMAS die Unvergleichlichkeit und Einzigartigkeit GOTTES in seinem Vorhalt nicht bedacht hat; und außerdem ANSELM missverstanden hat.</ref>)</span>; jedenfalls hier in der Auseinandersetzung mit ANSELM. Dagegen spricht ANSELM im ,''<span style="font-family: Times;"><big>Proslogion</big></span>''‘, Seite 85f, nur von einem <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>esse et in re</big></span>“</span> GOTTES, d.h. dass GOTT ,auch in Wirklichkeit existiert‘, <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>quod maius est</big></span>“</span>, was ,größer‘, bzw. ,mehr‘ ist, als <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>esse solo in intellectu</big></span>“</span>, als nur ,im Verstand zu sein‘; wobei die ,zeitlose-überzeitliche‘ Wirklichkeit <span style="color:#00B000">(Natur)</span> GOTTES jedoch völlig verschieden und <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen''«</span> Wirklichkeit <span style="color:#00B000">(die ,Natur‘)</span> der ,raum-zeitlichen‘ Welt der Dinge ist. Daher ist sie mit dieser auch nicht vergleichbar. GOTT ist <span style="color:#FF6000">„vollkommen“</span> und alle <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheiten“</span> in GOTT, <span style="color:#00B000">(die ultimativen ,Transzendentalia‘)</span>, sind koinzident ,eins‘, — ,fallen <span style="color:#FF6000">„notwendig“</span> in eins zusammen‘, und sind daher konvertierbar. Darum ist auch die Wirklichkeit GOTTES ,einzigartig‘ und ,unvergleichlich‘.
Mit Korollar-3 ist die Exklusivität und Außerordentlichkeit GOTTES definitiv im Kalkül ,bewiesen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span>. Der abendländische Monotheïsmus ist somit eine ,logische‘ Konsequenz aus den GÖDEL-Axiomen. <span style="color:#00B000">(Das <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span> Theorem von der ,Einzigartigkeit‘ und Exklusivität GOTTES, d.h. die exklusive Einheit von Essenz und Existenz, von Begriff und Sein, von Ursache und Wirkung, von Subjekt und Objekt, von Möglichkeit und Wirklichkeit, und aller Transzendentalien, ist, — nach HEGEL —, die Voraussetzung und Bedingung jeder Philosophie ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Die Einheit muss am Anfang der Philosophie stehen''«</span>; und ist zugleich auch ihr gesuchtes und bewiesenes Endergebnis und Ziel ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Diese Einheit muss auch das Resultat der Philosophie sein''«</span><ref>https://hegel-system.de/de/gottesbeweis.htm#hegels-kritik-an-kant</ref>, was hier im GÖDEL-Kalkül ,logisch‘ mit Korollar-3 verifiziert wird ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□(∃xGx ∧ ∀y(Gy→x=y))'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist exklusiv einzigartig''«</span>.)</span>
Die Einzigartigkeit GOTTES bedingt die Koinzidenz, den inneren Zusammenhang aller seiner Vollkommenheiten und Zuschreibungen, <span style="color:#00B000">(Axiom-2)</span>, d.h. ihr paarweise, perspektivisches ,Zusammenfallen in eins‘ im Unendlichen, GOTT. Aus der Notwendigkeit aller positiven Eigenschaften und Zuschreibungen, <span style="color:#00B000">(d.h. aus den ultimativen Transzendentalien, Axiom-4)</span>, die in GOTT paarweise, koinzident ,eins‘ sind, <span style="color:#00B000">(Axiom-2)</span>, ist die Einzigkeit GOTTES für uns erschließbar, <span style="color:#00B000">(Korollar-3)</span>. Axiom-4 ist die erste, ,modal‘ <span style="color:#FF6000">„notwendige“</span>, d.h. die transzendentale Voraussetzung für Korollar-3.
Wenn im Korollar-3 das <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span> z. B. für GOTT, dem ,Vater‘ der Christen, und das <span style="color:#4C58FF">— ‚'''y'''‘ —</span> für GOTT, dem ,Sohn‘, d.h. für ,JESUS CHRISTUS‘ steht, bzw. für den ,HEILIGEN GEIST‘, <span style="color:#00B000">(den ,Dreifaltigen GOTT‘ der Christenheit)</span>; oder auch für die Gottesbezeichnung ,GOTT-ADONAI‘ der Juden, oder für die Gottesbezeichnung ,ALLAH‘ der Muslime steht, dann weist dieses Korollar, für <span style="color:#4C58FF">— ‚'''∀y'''‘ —</span>, mit der ,ontologischen Identität‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x=y'''‘ —</span>, auf die ,Koinzidenz‘ des ,Dreifaltigen‘, bzw. auch auf den inneren Zusammenhang dieser Religionen hin.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Anhang : das GÖDEL-Kalkül</span></div>===
In der ,Legende zum GÖDEL-Kalkül‘ wird an einige Basics erinnert, und diese für die operative Praxis im anstehenden Kalkül adaptiert.
{|class="wikitable"
|-
! <div class="center"><span style="color:#660066">Legende zum GÖDEL-Kalkül</span></div>
|-
|
<small>
<math>\begin{align}
\text{ ◇ :: konsistent ↔ widerspruchsfrei ↔ möglich ↔ denkbar, } & \text{ □ :: notwendig ↔ wirklich, für jede mögliche Welt ↔ exklusiv} \\
\text{logischer Meta-Term :: [ A ├ B ] ::} & \text{ „aus A folgt im Kalkül ,regulär‘ (├ ) B.“} \\
\text{ A, B sind Aussagen über Eigenschaften, (A ist keine Eigenschaft);} & \text{ die Aussage, z.B. in der Kalkül-Zeile 10, wird als ,Term :10:‘ bezeichnet} \\
\text{ AE ::} & \text{ Argument Einführung, Prämisse, Postulat } \\
\text{ Xx ::} & \text{ „X ist eine Eigenschaft der Individuum-Variable x.“ } \\
\text{ ¬PX ::} & \text{ „X ist keine positive Eigenschaft, ist keine Perfektion, ist nicht vollkommen.“ } \\
\text{ Instanz(X := Y) ::} & \text{ Substitution der Eigenschaft X durch die ,bestimmte‘ Eigenschaft Y } \\
\text{ (Eine ,Instanz‘ ist ein Exemplar aus einer Menge gleichartiger Dinge;} & \text{ hier die ,bestimmte‘ Eigenschaft Y, als Ersatz für das unbestimmte X.) } \\
\text{ FUB(x := y) ::} & \text{ Freie-Um-Benennung der Variable x in y } \\
\text{ Gx ::} & \text{ „Die Variable x steht für den GOTT der Christen.“ } \\
\text{ [ G(y) ├ ⱯyG(y) ] ::} & \text{ All-Operator-Einführung der Variable y für GOTT } \\
\text{ „Angenommen, die Variable y steht für GOTT, dann } & \text{folgt ,regulär‘ (├ ), dass auch jedes y im Kalkül für GOTT steht.“}\\
\text{[ ⱯXA(X) ├ A(X) ] ::} & \text{ All-Operator-Beseitigung für die substituierte Eigenschaft X } \\
\text{ „Wenn X durch eine ,bestimmte‘ Eigenschaft ,instanziiert‘ ist oder } & \text{wird, dann kann der All-Operator von X ,regulär‘ (├ ) beseitigt werden.“}\\
\text{ KOMM(↔) ::} & \;\text{[ (A↔ B) ↔ (B ↔ A) ] :: Kommutativgesetz für ( ↔ )}\\
\text{ DIST(□∧) ::} & \;\text{[ (□A ∧ □B) ↔ □(A ∧ B) ] :: Distributivgesetz für (□∧ )} \\
\text{ (hypothetischer Syllogismus, häufige logische Schlussregel) ::} & \;\text{[ A → B, A ├ B ] :: (Modus ponendo ponens), Abtrennregel.} \\
\text{ „Wenn es wahr ist, dass aus A ein B folgt, und wenn A wahr ist, } & \text{dann ist im Kalkül ,regulär‘ (├ ) ableitbar, dass auch B wahr ist.“} \\
\text{ (negativer hypothetischer Syllogismus) ::} & \;\text{[ A → B, ¬B ├ ¬A ] :: (Modus tollendo tollens)} \\
\text{ „Wenn es wahr ist, dass aus A ein B folgt, und wenn B falsch ist, } & \text{dann ist im Kalkül ,regulär‘ (├ ) ableitbar, dass auch A falsch ist.“} \\
\text{''KONDITIONALER BEWEIS“ ::} & \;\text{[ ├ A ├ B ╞ A → B ] :: (logische Implikation)} \\
\text{ „Angenommen, A ist ,regulär‘ Axiom oder Prämisse, und B ist im } & \text{Kalkül ,regulär‘ abgeleitet, dann ist ,bewiesen‘ ( ╞ ) : A impliziert B, ist wahr.“} \\
\text{''INDIREKTER BEWEIS“ ::} & \;\text{[ ├ ¬A → F ╞ A ] :: (Reductio ad absurdum)} \\
\text{ „Wenn im Kalkül aus ¬A ,regulär‘ eine Kontradiktion } & \text{F folgt, dann ist A ,bewiesen‘ ( ╞ ) : A ist ,wahr‘.“} \\
\end{align}</math>
</small>
|}
A. FUHRMANN ''':''' <span style="color:#FF6000">»</span> ''Eine Prädikatenlogik zweiter Stufe ist eine Logik, in der die Quantoren auch Eigenschaftsausdrücke <span style="color:#00B000">(<span style="color:#FF6000">„Prädikate”</span>)</span> binden können''. <span style="color:#00B000">[ Die ,Prädikate‘ werden in einem Kalkül dieser Logik durch Definitionen ,bestimmt‘ ]</span>. ''Wir werden uns im folgenden recht frei einer dafür geeigneten formalen Sprache bedienen. Äußere Quantoren werden meist weggelassen und wir schreiben kurz'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Xx'''‘ — </span> ''bzw.'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ — </span> ''um auszudrücken, dass das Individuum'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ — </span> ''die Eigenschaft'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''‘ — </span> ''hat, bzw. dass die Eigenschaft'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''‘ — </span> ''die höherstufige Eigenschaft'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ — </span> ''<span style="color:#00B000">(für <span style="color:#FF6000">„positiv”</span>)</span> hat;'' <span style="color:#00B000"> [ wobei die Eigenschaft <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ — </span> als einzige im Kalkül ,unbestimmt‘ bleibt ]</span>. <span style="color:#FF6000">«</span><ref>A. FUHRMANN ‚''<span style="font-family: Times;"><big>‚G‘ wie Gödel. Kurt Gödels axiomatische Theologie</big></span>''‘, Seite 6, Anmerkung 3. Konform mit seinem Artikel in ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Logik in der Philosophie</big></span>''‘ hg. v. P. SCHROEDER-HEISTER, W. SPOHN und E. OLSSON. 2005, Synchron, Heidelberg.</ref>
Der All-Quantor für Eigenschaften, hier im GÖDEL-Kalkül der Prädikatenlogik zweiter Stufe, bindet die ,unbestimmte‘ Eigenschafts-Variable <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''‘ —</span> ausschließlich nur in den Definitionen im 2. und 3. Beweisgang . <span style="color:#00B000"> (Im ersten Beweisgang gibt es keine Definition.)</span> Dieser All-Quantor wird dann jedes Mal in der Beweis-Durchführung durch die Substitution ''':''' <span style="color:#4C58FF"> [ Instanz(X:= ..) ]</span> mit ,bestimmte‘ Eigenschafts-Konstanten wie <span style="color:#4C58FF">— (X:= G) —</span>, bzw. <span style="color:#4C58FF">— (X:= ¬Y) —</span>, oder <span style="color:#4C58FF">— (X:= E<sub>not</sub>) —</span> ,regulär‘ <span style="color:#00B000">(├ )</span> beseitigt ''':''' <span style="color:#4C58FF"> [ ⱯXA(X) ├ A(X) ]</span>; wobei die Eigenschafts-Konstante im Kalkül entweder als Zwischenergebnis ,regulär‘ abgeleitet, <span style="color:#00B000">(,errechnet‘)</span>, oder mit einer Definition schon ,bestimmt‘ worden ist.
Die spezifische ‚Eigenschaft‘ einer Eigenschaft wird hier, in der formalen Syntax der Prädikatenlogik zweiter Stufe, als eine tiefer gestellte Abkürzung <span style="color:#00B000">(als Index)</span> an ihre Trägereigenschaft angehängt, wie z. B. ‚wesentlich‘, bzw. ‚essentiell‘ durch <span style="color:#4C58FF"> — <sub>ess</sub> —</span>, oder ‚notwendig‘ durch <span style="color:#4C58FF"> — <sub>not</sub> —</span>. In der Definition-3 steht der Term ''':''' <span style="color:#4C58FF"> —‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span>, um auszudrücken, dass das Individuum <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span> notwendig <span style="color:#4C58FF">— <sub>not</sub> —</span> die Eigenschaft ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''‘ —</span>, für ,Existenz‘, hat, d.h. <span style="color:#FF6000">„das <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> existiert notwendig”</span>. Der schon von GÖDEL indizierte Term ''':''' <span style="color:#4C58FF">—‚'''G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span> kann gelesen werden als ''':''' <span style="color:#FF6000">„Das Individuum <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> hat die Wesenseigenschaft, <span style="color:#4C58FF"> — <sub>ess</sub> — </span> ''':''' GOTT zu sein, <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘ </span>”</span>, statt der ,an sich‘ konformen, aber <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> etwas ungenauen Formulierung ''':''' <span style="color:#FF6000">„das <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> ist wesentlich göttlich”</span>; oder mit der Voraussetzung ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''→'''G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span> deutlicher und <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> korrekt ''':''' <span style="color:#FF6000">„Wenn <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> für den GOTT der Christen, <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, steht, dann ist GOTT-Sein, <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, <span style="color:#00B000">(,Existenz‘)</span> das Wesen dieses GOTTES, <span style="color:#4C58FF">— <sub>ess</sub>‚'''x'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(,Essenz‘)</span> ”</span>; wobei, — entsprechend der ,methodologischen‘ Prämisse des Kalküls <span style="color:#00B000">(<span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ — </span> ''':''' das <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> steht für den ,GOTT der Christen‘)</span> —, bei der Interpretation der Terme dieses besonderen Kalküls, die <span style="color:#4C58FF">„christliche Theologie”</span> für den Begriff <span style="color:#FF6000">„GOTT”</span>, Korrektur und die leitende Instanz ist. Dabei muss die Dreifach-Äquivalenz von <span style="color:#4C58FF"><span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ — </span></span>berücksichtigt werden. Welche der drei Äquivalenzen, bzw. Lesearten von <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ — </span> bei einem bestimmten Term im Kalkül zulässig ist, muss <span style="color:#4C58FF">„theologisch”</span> überprüft und evaluiert werden. Bei manchen können sogar alle drei Lesearten <span style="color:#4C58FF">„theologisch”</span> zulässig sein.
Um philosophische, und sogar <span style="color:#4C58FF">„theologische”</span> Theoreme exakt zu formulieren, und untersuchen zu können, hat der Ausnahmelogiker GÖDEL ein Tor aufgestoßen, das uns ermöglichen kann, <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span>, und logisch objektiv nachprüfbar, in diesen Disziplinen zu argumentieren. Mit seiner modalen Prädikatenlogik zweiter Stufe, hat GÖDEL dem alten Wunsch eines Raimundus LULLUS, eines Gottfried Wilhelm LEIBNIZ, eines Immanuel KANT, und anderer, nach einer nachprüfbaren ,Universalsprache‘ in den Geisteswissenschaften, entsprochen; analog zur Mathematik, als Universalsprache in den Naturwissenschaften. Der sog. ,Theorembeweiser‘ der Wissenschaftler Christoph BENZMÜLLER und Bruno WOLTZENLOGEL-PALEO, mit Hilfe eines Computers, ist die offensichtliche Folge aus diesem Quanten-Schritt GÖDELS.
In der folgenden Neu-Kalkülisierung, wird jeder einzelne operative Logik-Schritt des Kalküls in der '''linken Spalte''' nummeriert und als Term-Ergebnis angezeigt, und in der '''rechten Spalte''' werden die dafür benötigten Term-Komponenten und die dabei angewendeten Logik-Regeln und -Gesetze dokumentiert. Am Anfang stehen die Ressourcen und das angestrebte Ziel des Beweisganges, <span style="color:#00B000">(das Theorem)</span>. Die GÖDEL Axiome und Definitionen, die Theoreme, die Zwischenergebnisse, das Endergebnis, und die logischen Meta-Terme, werden kontextabhängig interpretiert, <span style="color:#00B000">(angezeigt durch ,Interpretationspunkte‘ — :: —, falls nötig)</span>. Der jeweilige Beweisgang wird in den Anmerkungen ausführlich und umfassend kommentiert. Die Kalkül-Prämissen, <span style="color:#00B000">(AE: Argument Einführung)</span>, sind der modal-frei gewählte Einstieg in das Kalkül. Sie dokumentieren, zusammen mit dem angestrebten Beweis-Ziel, eine bestimmte Problemlage in einem externen Diskurs, der mit dem modalen Logik-System hier, formal-syntaktisch überprüft, und gegebenenfalls, verifiziert oder falsifiziert werden soll. Korollare sind einfache, logische Folgerungen aus dem jeweiligen Beweisgang ''':'''
====<div class="center"><span style="color:#660066">1. Beweisgang</span></div>====
{|class="wikitable"
|-
! <div class="center"><span style="color:#660066">GÖDELS ontologischer Beweis für Theorem 1, (Möglichkeitsbeweis)</span></div>
|-
! <span style="color:#00B000">''Terme der erweiterten Prädikatenlogik zweiter Stufe__________ „Benennungen“ und durchgeführte Logik-Operationen''</span>
|-
|
<small>
<math>\begin{align}
\text{(Axiom 1.1)} & \quad P \neg X \;\Longrightarrow\;\ \neg P\ X\ & \ & \text{„Wenn die Negation von X positiv ist, dann ist die Eigenschaft X nicht positiv“} \\
\text{(Axiom 2)} & \quad (P\ X \wedge \;\Box \;\forall x (\ X\ x \Longrightarrow \ Y\ x)) \Longrightarrow \ P\ Y & \ & \text{„Die Eigenschaften Y, die aus einer positiven Eigenschaft X modal} \\
\text{ } & \quad & \ & \; \; \text{notwendig folgen, sind auch positive Eigenschaften“} \\
\text{(Axiom 3)} & \quad P\ G \ & \ & \text{„Göttlichkeit, GOTT-Sein, ist eine pos. Eigenschaft“ ↔ „GOTT ist perfekt“} \\
\text{(Theorem 1)} &\quad P\ X \;\Longrightarrow\; \Diamond \; \exists x \ X \ x \ & \ & \text{ (◇ :: „möglich“ ↔ „konsistent“ ↔ „denkbar“; □ :: „notwendig“) } \\
\text{ } & \text{„Positive Eigenschaften sind konsistent“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen ist !} \\
\text{01} & \quad P\ X \ & \ & \text{ AE: „Angenommen, es gibt positive Eigenschaften, Perfektionen“} \\
\text{02} & \quad P\ X \;\Rightarrow\; \neg \Diamond \; \exists x \ X \ x \ & \ & \text{ AE: „Angenommen, positive Eigenschaften sind nicht konsistent“} \\
\text{03} & \quad (\neg x = .. )\ & \ & \text{ AE: „Es gibt die Eigenschaft, nicht mit x identisch zu sein“ :: (ungleich)} \\
\text{04} & \quad (\ x = .. )\ & \ & \text{ AE: „Es gibt die Eigenschaft, mit x identisch zu sein“ :: (gleich)} \\
\text{05} & \quad \text{ ├ }\; \neg \Diamond \; \exists x \ X \ x \ & \ & \text{:01:02:[Modus ponens] :: [A, A → B├ B] :AE:} \\
\text{06} & \quad \neg\neg \Box \neg \exists x \ X \ x \ & \ & \text{:05:[ ◇A ↔ ¬□¬A] :: (Modalregel)} \\
\text{07} & \quad \neg\neg \Box \neg\neg \forall x \neg X \ x \ & \ & \text{:06:[∃xA ↔ ¬Ɐx¬A] :: (Quantoren Regel)} \\
\text{08} & \quad \text{ ├ }\; \Box \; \forall x \neg X \ x \ & \ & \text{:07:NEG :: [¬¬A↔A] :: (Gesetz der Aussagenlogik)} \\
\text{09} & \quad \Box \; \forall x \neg X \ x \Leftrightarrow\ W & \ & \text{:02:08:[(:02:↔W) → (├:08:↔W)] :: (Kalkülregel)} \\
\text{10} & \quad \Box \; \forall x \ X \ x \Leftrightarrow\ F & \ & \text{:09:[(¬A↔W)↔(A↔F)] :: (Regel für Wahrheitswerte)} \\
\text{11} & \quad \ (\neg x = x ) \Leftrightarrow \ F \; \ & \text{ } & \text{Xx:03:Instanz(X:=(¬x=..)) ⇒ Kontradiktion !} \\
\text{12} & \quad \Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow\; (\neg x = x)) & \text{ } & \text{:10:11:[(:10:↔F) → (:11:↔F)] :: „ex falso sequitur quotlibet“} \\
\text{13} & \quad \ P\ X \wedge \;\Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow\; (\neg x = x)) & \ & \text{:01:12:[Konjunktion] :: [A, B ├ A∧B]} \\
\text{14} & \quad \ (P\ X \wedge \;\Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow \; (\neg x = x))) \Rightarrow \; P (\neg x = .. ) & \ & \text{(A2):Instanz(Y:=( ¬x= ..)) :: (Substitution für Eigenschaften)} \\
\text{15} & \quad \ P (\neg x = .. ) & \ & \text{:13:14:[Modus ponens] :: (logische Schlussregel)} \\
\text{16} & \quad \ P (\neg x = .. )\;\Rightarrow\ \neg P (\ x = .. )\ & \ & \text{(A1.1):Instanz(X:=(x=..))}\\
\text{17} & \quad \neg P (\ x = .. )\ & \ & \text{:15:16:[Modus ponens]}\\
\text{18} & \quad \ (x = x ) \Leftrightarrow \ W \; \ & \ & \text{Xx:04:Instanz(X:=(x=..)) ⇒ Tautologie !} \\
\text{19} & \quad \Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow\; (x = x)) & \text{ } & \text{:10:18:[(:10:↔F) → (:18:↔W)] :: „ex falso sequitur etiam verum“} \\
\text{20} & \quad \ P\ X \wedge \;\Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow\; (x = x)) & \ & \text{:01:19:[Konjunktion] :: [A, B ├ A∧B]} \\
\text{21} & \quad \ (P\ X \wedge \;\Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow\; (x = x))) \Rightarrow \ P (x = .. ) & \ & \text{(A2):Instanz(Y:=(x=..))} \\
\text{22} & \quad \ P (\ x = .. )\ & \ & \text{:20:21:[Modus ponens]}\\
\text{23} & \quad \text{ ├ }\; (\neg P (\ x = .. )\ \wedge \ P (\ x = .. )) \Leftrightarrow\ F & \ & \text{:17:22:[Konjunktion] ⇒ Kontradiktion !}\\
\text{24} & \quad \neg \Diamond \; \exists x \ X \ x \Rightarrow (\neg P (\ x = .. )\ \wedge \ P (\ x = .. )) & \ & \text{:05:23:[├A├B╞ A→B] :: ''KONDITIONALER BEWEIS''}\\
\text{25} & \quad \neg\neg \Diamond \; \exists x \ X \ x & \ & \text{:24:23:[Modus tollendo tollens] :: [A→B,¬B ├ ¬A]}\\
\text{26} & \quad \text{ ├ }\; \Diamond \; \exists x \ X \ x & \ & \text{:25:NEG; bzw. :05:23:[├¬A→F ╞ A] :: ''INDIREKTER BEWEIS''}\\
\text{27} & \quad \ P\ X \;\Longrightarrow\; \Diamond \; \exists x \ X \ x \ & \ & \text{:01:26:[├A├B ╞ A→B]} \\
\text{(Theorem 1)} & \;\text{„Positive Eigenschaften sind konsistent“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen war !} \\
\text{28} & \quad \ P\ G \;\Longrightarrow\; \Diamond \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{:27:Instanz(X:=G) } \\
\text{29} & \quad \Diamond \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{(A3):28:[Modus ponens]} \\
\text{(Korollar 1)} & \;\text{„Das Dasein GOTTES ist definitiv möglich“} & \ & \text{„Es ist denkbar, dass es GOTT gibt“} \\
\end{align}</math>
</small>
|}
Anmerkung-1 ''':''' <span style="color:#00B000">(Der Term <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ —</span>, im Axiom-2 ist an sich überflüssig, da dieser hier als Prämisse :01: ohnehin ,angenommen‘ wird. Der Beweisgang kommt mit Axiom-2 auch ohne diesen Term zum selben Ergebnis, und verkürzt sich dann sogar um zwei Schritte ''':''' Zeile 13 und Zeile 20 sind dann unnötig.)</span>
Der Beweisgang geht mit Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, prinzipiell von der Existenz eines GOTTES aus. Mit der Prämisse :01: <span style="color:#00B000">(hier im 1. Beweisgang)</span> postuliert GÖDEL vorerst allgemein, dass es <span style="color:#FF6000">»''Vollkommenheit, d.h. positive Eigenschaften''«</span> gibt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ —</span>, ohne im Kalkül zu definieren, was darunter zu verstehen ist. Definiert wird dann <span style="color:#00B000">(im 2. Beweisgang)</span>, was eine <span style="color:#FF6000">»''wesentliche Eigenschaft''«</span> ist ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(im Sinne von ,Transzendentalia‘)</span>; und mit Hilfe dieser Eigenschaft definiert GÖDEL <span style="color:#00B000">(im 3. Beweisgang)</span>, was eine <span style="color:#FF6000">»''notwendige Existenz''«</span> ist ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>‘ —</span>, die er <span style="color:#00B000">(im selben Beweisgang)</span> axiomatisch mit den <span style="color:#FF6000">»''positiven Eigenschaften in GOTT''«</span> gleich setzt ''':''' Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> —‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>. Erst im 2. Beweisgang wird mit Term :13:, nach einer <span style="font-family: Times;"><big>,Reductio ad absurdum‘</big></span>, definitiv bewiesen <span style="color:#00B000">( ╞ )</span>, dass die, von GÖDEL, hier postulierten, <span style="color:#00B000">(allgemeinen)</span>, positiven Eigenschaften, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ —</span>, tatsächlich auch in GOTT <span style="color:#FF6000">»''positive Eigenschaften''«</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, sind; <span style="color:#00B000">(das sind die ultimativen ,Transzendentalia‘ in GOTT)</span>. Jetzt aber muss vorerst der ,Wunsch‘, bzw. die LEIBNIZ-Frage beantwortet werden ''':''' Ob, mit <span style="color:#FF6000">»''mathematischer Evidenz''«</span>, <span style="color:#FF6000">»''GOTT''«</span> ,möglich‘ ist, der nach traditioneller Auffassung, <span style="color:#FF6000">»''ein Wesen von äußerster Größe und Vollkommenheit'' <span style="color:#00B000">[ ist ]</span>, ''das alle Grade derselben in sich schließt''«</span>, <span style="color:#00B000">(nach LEIBNIZ; was GÖDEL mit Definition-1 ,abbildet‘)</span>. Wenn man also beweisen will, dass die Existenz eines solchen ''<span style="color:#FF6000">»GOTTES«</span>'' ,möglich‘ sein soll, dann muss man beweisen, dass dieses postulierte System der <span style="color:#FF6000">»''positiven Eigenschaften in GOTT''«</span> formal ,widerspruchsfrei‘ ist. Das Ergebnis des 1. Beweisganges, das ,Theorem-1‘, <span style="color:#00B000">(,Erster Satz‘)</span>, fasst A. FUHRMANN zusammen als ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Positive Eigenschaften sind konsistent''«</span>. Wenn sie nicht konsistent wären, käme es zu unlösbaren Widersprüchen, <span style="color:#00B000">(Term :24:)</span>. Einmal Axiom-1 und zweimal Axiom-2, <span style="color:#00B000">(das die Gleichwertigkeit aller positiven Eigenschaften nachdrücklich klarstellt)</span>, sichern hier die Konsistenz <span style="color:#FF6000">»''aller positiven Eigenschaften'', <span style="color:#00B000">[ die ,Transzendentalien‘ ]</span>, ''in GOTT''«</span>. Die ,Gleichwertigkeit‘, <span style="color:#00B000">(,Äquivalenz‘)</span>, ist formal-syntaktisch daran erkennbar, dass die beiden Eigenschafts-Variablen <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''‘ —</span> und <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Y'''‘ —</span> im Axiom-2 für beliebige, unterschiedliche ,positive‘ Eigenschaften gegenseitig austauschbar, <span style="color:#00B000">(,konvertierbar‘)</span>, sind. Das heißt, dass beliebige, unterschiedliche ,positive‘ Eigenschaften, für die diese Variablen stehen, sich paarweise, wechselseitig ,implizieren‘, einschließen, und damit notwendig voneinander abhängen, d.h. koinzident ,eins‘ sind, konvertierbar, und somit gleichwertig sind; entsprechend dem Theorem von den Transzendentalia. Zu Term :29:, dem Korollar zu Theorem-1, notiert GÖDEL am 10. Feb. 1970, <span style="color:#00B000">(übersetzt von Joachim BROMAND)</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''◇∃xG(x) besagt, dass das System aller positiver Eigenschaften kompatibel ist'',</span> <span style="color:#00B000">[ d.h. miteinander verträglich, weil ohne Widersprüche ].</span> <span style="color:#FF6000">''Dies ist ,wahr‘ auf Grund von Axiom-2,'' <span style="color:#00B000">[ weil alle positiven Eigenschaften, d.h. die Transzendentalien, koinzident gleichwertig und konvertierbar sind ]</span>.«</span> Darum ist es definitiv ,möglich‘, dass es diesen GOTT gibt, der <span style="color:#FF6000">»''alle Grade der Vollkommenheit in sich schließt''«</span> und <span style="color:#FF6000">»''über dem ,Größeres‘ nicht mehr gedacht werden kann''«</span>, und, in weiterer Konsequenz, ist der GOTT-Glaube deshalb ,notwendig‘ widerspruchsfrei, nach Theorem-3 ''':''' <u>Wenn</u> es ''<span style="color:#FF6000">»möglich, bzw. denkbar«</span>'' ist, dass es ''<span style="color:#FF6000">»GOTT«</span>'' gibt, <u>dann</u> folgt daraus ''<span style="color:#FF6000">»notwendig«</span>'' ''':''' es ist ,widerspruchsfrei‘, wenn man als Voraussetzung ,annimmt‘, dass es ''<span style="color:#FF6000">»GOTT wirklich, für jede mögliche Welt«</span>'' gibt ''':''' Term :11: im 3. Beweisgang. Der Wenn-Satz ist hier mit Korollar-1 bewiesen; der Dann-Satz wird im 3. Beweisgang bewiesen <span style="color:#00B000">( ╞ )</span>.
Die ontologische ,Identität‘, d.h. die ,Gleichsetzung‘, bzw. die ,Koinzidenz‘ von Strukturen, die in der Endlichkeit für uns verschieden sind, jedoch in dem Unendlichen, GOTT, paarweise, perspektivisch in eins zusammenfallen, wie ,Sein‘ und ,Wesen‘, wie ,Ursache‘ und ,Wirkung‘ usw., und auch die Äquivalenz und Austauschbarkeit der Transzendentalien, haben im GÖDEL-Kalkül die logisch-syntaktische Form einer, aus sich, ,modal‘ notwendigen Implikation zwischen zwei verschiedenen, gegenseitig austauschbaren Eigenschafts-Variablen ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∀x(Xx→Yx)'''‘ —</span>. Dieses Term-Element stellt formal-syntaktisch die Gleichwertigkeit, <span style="color:#00B000">(Äquivalenz)</span>, bzw. die paarweise Koinzidenz aller ultimativen Eigenschaften und Zuordnungen in GOTT dar; sowohl hier im Axiom-2, als auch in der Definition-2 im 2. Beweisgang, über die ,Wesenseigenschaften‘, mit jeweils verschiedenen, frei umbenennbaren Individuum-Variablen. Die wechselseitige Austauschbarkeit der noch ,unbestimmten‘ Eigenschafts-Variablen ist formal äquivalent zur freien Umbenennung der noch ,unbestimmten‘ Individuum-Variablen ''':''' <span style="color:#4C58FF">[ FUB(x:=y) ]</span>. Der formale, gegenseitige, allgemeine Austausch der Eigenschafts-Variablen, bzw. die formale Gleichsetzung der positiven allgemeinen Eigenschaften, kann, auf Grund der Äquivalenz aller Vollkommenheiten, auch dann noch durchgeführt werden, wenn eine Eigenschafts-Variable durch eine Definition oder eine Schlussfolgerung ,bestimmt‘ worden ist, und dadurch zu einer Eigenschafts-Konstante, d.h. zu einer ,bestimmten‘ Eigenschaft geworden ist. Das ist z. B. bei einer instanziierenden Substitution der Fall ''':''' <span style="color:#4C58FF">[ Instanz(X:=..) ]</span>. Das ist eine spezifische Eigenheit der GÖDEL-Axiomatik.
Da die Variable <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> für GOTT steht, <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, <span style="color:#00B000">(im Korollar-1)</span>, ist die Eigenschaft ''':''' ''<span style="color:#FF6000">„nicht mit x identisch zu sein“</span>'' ''':''' <span style="color:#4C58FF">(¬x=..)</span>, d.h. das <span style="color:#FF6000">„Ungleichsein“</span>, das <span style="color:#FF6000">„Anderssein“</span> GOTTES, <span style="color:#00B000">(Prämisse :03:)</span>, die entscheidende Voraussetzung und Norm für jeden Diskurs über GOTT ''':''' um der <span style="color:#FF6000">„Unvergleichlichkeit“</span>
GOTTES gerecht zu werden, darf GOTT niemals mit etwas aus der ''<span style="color:#FF6000">»zufälligen Struktur der Welt«</span>'' verglichen, d.h. gleich gesetzt werden. Der Term :18: <span style="color:#4C58FF">(x=x) ↔ W</span> erinnert dagegen an die Selbstbezeichnung des GOTTES-JHWH in Exodus 3,14 ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Ich bin der ‚Ich-Bin‘''«</span>.
Zum Term :03: notiert A. FUHRMANN ''':''' <span style="color:#FF6000">»</span> ''Die Notation'' <span style="color:#4C58FF">(¬x=..)</span> ''für die Eigenschaft ''':''' <span style="color:#FF6000">„nicht mit x identisch zu sein“</span>'', <span style="color:#00B000">[ d.h. <span style="color:#FF6000">„Ungleichheit“, „Anderssein“</span>, bzw. die Notation <span style="color:#4C58FF">(x=..)</span> für den Existenzmodus-Perfektion ''':''' <span style="color:#FF6000">„Gleichheit“, „Idendität“</span> ]</span>, ''ist suggestiv und informell und ersetzt hier einen formal korrekten Abstraktionsausdruck wie'' <span style="color:#4C58FF">λy.(¬x=y)</span>, <span style="color:#00B000">[ bzw. <span style="color:#4C58FF">λy.(x=y)</span> ]</span>. ''Für die formal korrektere Notation bedarf es der zusätzlichen Vereinbarung, dass der Ausdruck'' <span style="color:#4C58FF">λy.(¬x=y)</span> ''gleichbedeutend sei mit dem Ausdruck'' <span style="color:#4C58FF">¬λy.(x=y)</span>. ''Diese Vereinbarung ist harmlos, da wir aufgrund der Regel der λ–Konversion'' ''':''' <span style="color:#4C58FF">λy.Xy.x ↔ Xx</span>, <span style="color:#00B000">[ mit der <span style="color:#4C58FF">Instanz(X:=(¬x=..))</span> ]</span>, ''so schließen dürfen'' ''':''' <span style="color:#4C58FF">λy.(¬x=y).x ↔ ¬x=x ↔ <span style="color:#00B000">¬(x=x)</span> ↔ ¬λy.(x=y).x</span> .<span style="color:#FF6000">«</span> <ref>A. FUHRMANN a.a.O. Seite 7, Anmerkung 4 (von mir korrigiert und ergänzt)</ref>
In der Kalkül-Zeile 29 wird das Korollar-1 durch einen <span style="color:#4C58FF">[ Modus ponens ]</span> mit Axiom-3 von der Kalkül-Prämisse-Term :01: ,abgekoppelt‘, d.h. es ist nicht mehr vom Term :01: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ —</span> logisch abhängig. Korollar-1 behält aber die bewiesene Widerspruchsfreiheit von Theorem-1, und ist dann nur mehr von Axiom-1 und Axiom-2 abhängig, was für das Theorem-ANSELMS am Schluss entscheidend ist. Erklärung zu Term :05: Das Ergebnis einer Logik-Operation zwischen Prämissen ist ,regulär‘ <span style="color:#00B000">(├ )</span> den Prämissen zuzurechnen.
====<div class="center"><span style="color:#660066">2. Beweisgang</span></div>====
{|class="wikitable"
|-
! <div class="center"><span style="color:#660066">GÖDELS ontologischer Beweis für Theorem 2, (,Basisbeweis‘)</span></div>
|-
! <span style="color:#00B000">''Terme der erweiterten Prädikatenlogik zweiter Stufe____________„Benennungen“ und durchgeführte Logik-Operationen''</span>
|-
|
<small>
<math>\begin{align}
\text{(Axiom 1.2)} & \quad \neg P\ X \;\Longrightarrow\;\ P\neg X\ & \ & \text{„Wenn X nicht positiv ist, dann ist die Negation ¬X positiv“} \\
\text{(Axiom 3)} & \quad \ P\ G \ & \ & \text{„Göttlichkeit, GOTT-Sein, ist eine pos. Eigenschaft“ ↔ „GOTT ist perfekt“} \\
\text{(Axiom 4)} & \quad \ P\ X \;\Longrightarrow\; \Box \; \ P\ X \ & \ & \text{„Positive Eigenschaften sind notwendig aus sich positiv“} \\
\text{(Definition 1)} &\quad \ G\ x \;\Longleftrightarrow\; \forall X(\ P \ X \Longrightarrow \ X \ x)\ & \ & \text{„x ist genau dann GOTT, wenn x alle positiven Eigenschaften hat“} \\
\text{(Definition 2)} & \quad \ X_{ess}\ x \;\Leftrightarrow X\ x \wedge \forall Y \left(\ Y\ x \Rightarrow \Box \; \forall y (\ X\ y \Rightarrow \ Y\ y)\right) & \ & \text{„X ist genau dann eine wesentliche Eigenschaft von x, wenn x sie hat, und} \\
\text{ } & \quad & \text { } & \;\;\text{alle anderen Eigenschaften Y von x notwendig aus dieser Eigenschaft X folgen“} \\
\text{[RM]} &\quad \ A \;\Longrightarrow\;\ B\; \text{ ├ }\;\Box \; A \Longrightarrow\;\Box\; \ B\ & \ & \text{( :: Modales Prinzip)} \\
\text{(Theorem 2)} &\quad \ G\ x \;\Longleftrightarrow\; \ G_{ess}\ x \ & \ & \text{(,G‘ :: „Göttlichkeit“ ↔ „GOTT“ ↔ „Dasein GOTTES“)} \\
\text{ } &\;\text{„Das Wesen GOTTES ist Dasein“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen ist !} \\
\text{01} &\quad \ G\ x \ & \ & \text{ AE: „Angenommen, x steht für den GOTT der Christen“} \\
\text{02} &\quad \ Y\ x \ & \ & \text{ AE: „Angenommen, GOTT hat die Eigenschaften Y“} \\
\text{03} &\quad \neg P\ Y & \ & \text{ AE: „Angenommen, die Y in GOTT sind nicht positiv“} \\
\text{04} &\quad \neg P \ Y \Rightarrow \ P \neg Y\ & \ &\text{(A1.2):Instanz(X:=Y) :: (Substitution für Eigenschaften) } \\
\text{05} &\quad \ P \neg Y \ & \ & \text {:03:04:[Modus ponens] :: [A, A → B├ B] } \\
\text{06} &\quad \forall X(\ P \ X \Rightarrow \ X \ x)\ & \ &\text{(D1):01:[Modus ponens] :: (logische Schlussregel)} \\
\text{07} &\quad \ P \ X \Rightarrow \ X \ x\ & \ &\text{:06:[ⱯXA(X) ├ A(X)] :: (Quantorenregel)} \\
\text{08} &\quad \ P \neg Y \Rightarrow \neg Y \ x\ & \ &\text{:07:Instanz(X:=¬Y)} \\
\text{09} &\quad \neg Y \ x\ & \ &\text{:05:08:[Modus ponens]} \\
\text{10} &\quad \text{ ├ }\; (Y\ x \wedge \neg Y \ x) \;\Leftrightarrow\;\ F\ & \ & \text{:02:09:[Konjunktion] ⇒ Kontradiktion !} \\
\text{11} &\quad \neg P\ Y \; \Rightarrow \; (Y\ x \wedge \neg Y \ x )\ & \ &\text{:03:10:[├A├B ╞ A → B] :: ''KONDITIONALER BEWEIS''} \\
\text{12} &\quad \neg\neg P\ Y \ & \ &\text{:11:10:[Modus tollendo tollens] :: [A → B,¬B├ ¬A]} \\
\text{13} &\quad \text{ ├ }\; P\ Y \ & \ &\text{:12:NEG; bzw. :03:10:[├¬A→F ╞ A] :: ''INDIREKTER BEWEIS'' :AE:} \\
\text{14} &\quad \ P\ Y \;\Rightarrow\;\Box \; \ P\ Y \ & \ & \text{(A4):Instanz(X:=Y)} \\
\text{15} &\quad \Box \; \ P\ Y \ & \ & \text{:13:14:[Modus ponens]} \\
\text{16} &\quad \ G \ y \Rightarrow \ Y \ y\ & \ &\text{:01:02:[├A├B ╞ A→B]:FUB(x:=y)} \\
\text{17} &\quad \text{ ├ }\; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)\ & \ &\text{:16:[G(y) ├ ⱯyG(y)]} \\
\text{18} &\quad \Box \; \ P\ Y \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)\ & \ &\text{:13:17:[├A├B ╞ A→B]:[RM]} \\
\text{19} &\quad \text{ ├ }\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)\ & \ &\text{:15:18:[Modus ponens]} \\
\text{20} &\quad \ Y\ x \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)\ & \ &\text{:02:19:[├A├B ╞ A→B]} \\
\text{21} &\quad \ (Y\ x \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)) \wedge \ G \ x & \ &\text{:20:01:[Konjunktion] :: [A, B├ A ∧ B]} \\
\text{22} &\quad \ (Y\ x \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ X \ y \Rightarrow \ Y \ y)) \wedge \ X \ x\;\Leftrightarrow\; X_{ess}\ x \ & \ &\text{(D2):KOMM(↔):KOMM(∧):[ⱯYA(Y) ├ A(Y)] wegen :13:} \\
\text{23} &\quad \ (Y\ x \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)) \wedge \ G \ x\;\Leftrightarrow\; G_{ess}\ x \ & \ &\text{:22:Instanz(X:=G)} \\
\text{24} & \quad \text{ ├ }\; G_{ess}\ x \ & \ &\text{:21:23:[Modus ponens]:AE: wegen :30:} \\
\text{25} &\quad \ G\ x \;\Rightarrow\; \ G_{ess}\ x \ & \ & \text{:01:24:[├A├B ╞ A→B] :: Theorem 2.1} \\
\text{26} &\quad \forall X(\ P \ X \Rightarrow \ X \ x)\ & \ &\text{(D1):01:[Modus ponens] } \\
\text{27} &\quad \ P \ X \Rightarrow \ X \ x\ & \ &\text{:26:[ⱯXA(X) ├ A(X)]} \\
\text{28} &\quad \ P \ G \Rightarrow \ G \ x\ & \ &\text{:27:Instanz(X:=G)} \\
\text{29} &\quad \text{ ├ }\; G \ x\ & \ &\text{(A3):28:[Modus ponens]} \\
\text{30} &\quad \ G_{ess}\ x \;\Rightarrow \ G \ x\ & \ &\text{:24:29:[├A├B ╞ A→B] :: Theorem 2.2 } \\
\text{31} &\quad \ G\ x \;\Longleftrightarrow\; \ G_{ess}\ x \ & \ & \text{:25:30:[Konjunktion]:BIKONDITIONAL :: [(A→B) ∧ (B→A) ↔ (A↔B)] } \\
\text{(Theorem 2)} &\; \text{„Dasein, GOTT-Sein, ist das Wesen GOTTES“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen war ! } \\
\text{32} &\quad \text{ ├ }\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ (x = y))\ & \ & \text{:19:Instanz(Y:=(x=..))} \\
\text{33} &\quad \ G\ x \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ (x = y))\ & \ & \text{:01:32:[├A├B ╞ A→B]} \\
\text{(Korollar 2)} & \;\text{„Es gibt notwendig höchstens einen GOTT“} & \ & \text{„Wenn es GOTT gibt, dann gibt es für jede mögliche Welt nur einen GOTT“} \\
\end{align}</math>
</small>
|}
<span style="color:#00B000"><small>(In den Kalkül-Zeilen 16, 18, 31 mussten zwei-, und in Zeile 22 drei Kalkül-Schritte, d.h. Logik-Operationen in eine Zeile zusammengezogen werden, weil der Parser dieser speziellen Mathematik-Funktion in Wikibooks jedes Mal wegen Puffer-Überlauf abstürzt, wenn zu den bestehenden Zeilen noch eine neue Zeile, oder ein Text-Element, zusätzlich eingefügt wird. Das vermindert etwas die Transparenz des Kalküls.)</small></span>
Anmerkung-2 ''':''' <span style="color:#00B000">(Dieser Beweisgang kommt auch ohne das ,unbestimmte‘ Konjunkt <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Xx'''‘ —</span> in der Definition-2 zum gleichen Ergebnis, und wird dadurch um eine Zeile verkürzt ''':''' Zeile 21 entfällt, und <span style="color:#4C58FF">[ KOMM(∧) ]</span> ist unnötig. Dieses Konjunkt wird hier ebenfalls schon in der Kalkül-Prämisse :01: <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx'''‘ —</span>, als ,Annahme‘ gesetzt, vorentschieden und ,bestimmt‘ mit der <span style="color:#4C58FF">[ Instanz(X:=G) ]</span>. Es war also logisch korrekt, dass GÖDEL, in seiner Notiz vom 10. Feb. 1970 zum ontologischen Beweis, dieses Konjunkt weggelassen hat, was ihm von Kommentatoren als ein Flüchtigkeitsfehler angerechnet worden war. Der gesamte 2. Beweisgang bewegt sich im Geltungsbereich der Prämisse Term :01:, d.h. ist in jeder Zeile von der Annahme abhängig ''':''' die Variable <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''x'''‘ —</span> steht für den GOTT der Christen. In der Kalkül-Zeile 33 wird mit Korollar-2 diese Abhängigkeit, für den Term :32:, explizit dargestellt.)</span>
Der Beweisgang geht mit der Prämisse :01: prinzipiell, als Voraussetzung, von der Existenz eines GOTTES aus. Im 1. Beweisgang wurde bewiesen, dass die von GÖDEL ,postulierten‘ <span style="color:#FF6000">»''allgemeinen positiven Eigenschaften, Vollkommenheiten, Perfektionen'', <span style="color:#00B000">[ die sog. ,Transzendentalien‘ ]</span> ''konsistent''«</span>, d.i. widerspruchsfrei sind. Hier, in diesem Beweisgang wird nun die Prämisse vom 1. Beweisgang, <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PX'''‘ —</span>, im Bezug auf GOTT hinterfragt ''':''' Gibt es auch in GOTT so Etwas, wie <span style="color:#FF6000">»''Vollkommenheit, Positives, Perfektes''«</span> '''?''' Die ,Annahme‘ jedoch, dass es <span style="color:#FF6000">»''in GOTT keine Vollkommenheit, nichts Positives, nichts Perfektes''«</span> <span style="color:#00B000">(keine Transzendentalien)</span> gibt, <span style="color:#00B000">(Prämisse Term :03:)</span>,<span style="color:#4C58FF"> — ‚'''¬PY'''‘ —</span>, d.h. dass die <span style="color:#00B000">(wesentlichen)</span> Eigenschaften in GOTT keine <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheiten“</span> seien, führt aber zu einem unlösbaren Widerspruch, <span style="color:#00B000">(Term :10:)</span>. Mit Term :13:, als 1. Hauptergebnis, ist damit, — als ,neue‘ Prämisse, <span style="color:#00B000">(ersetzt Term :03:)</span> —, definitiv ,bewiesen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ , d.h. es ist ,wahr‘)</span>, dass alle Eigenschaften, die hier mit <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Y'''‘ —</span> symbolisiert werden, <span style="color:#FF6000">„positive Eigenschaften“</span>, d.h. <span style="color:#FF6000">„Perfektionen“</span> sind, von denen das Kalkül ,annimmt‘, <span style="color:#00B000">(Prämissen Term :01:, Term :02: und speziell Term :16:)</span>, dass der GOTT der Christen sie besitzt. Alle ,Wesenseigenschaften‘ in GOTT ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Y'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, die durch den Term :13:, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PY'''‘ —, </span> dargestellt werden, sind somit <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheiten“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span><span style="color:#00B000">, (,ultimative Transzendentalien‘, aller ,Grade‘)</span>. Damit ist definitiv ‚bestätigt‘, <span style="color:#00B000">( ╞ , es ist ,wahr‘)</span>, was mit Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, schon ‚angenommen‘ worden ist ''':''' <span style="color:#FF6000">„GOTT ist perfekt; er hat alle positiven Eigenschaften“</span>; und auch Definition-1 ist damit ,verifiziert‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">„GOTT ist genau deswegen GOTT, weil er, als GOTT, positive Eigenschaften aller Grade in sich schließt“</span>; entsprechend dem Quelltext bei LEIBNIZ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist ein Wesen von äußerster Größe und Vollkommenheit, das alle Grade derselben in sich schließt''«</span>. Immer vorausgesetzt, <span style="color:#00B000">(,angenommen‘)</span>, man glaubt an GOTT ''':''' <span style="color:#00B000">(Term :01:)</span>. <span style="color:#00B000">(Der ,Schlüsselbegriff‘ <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span> ist der ,Schlüssel‘ zur Erkenntnis, dass GOTT ,notwendig‘, sowohl ,wesentlich‘ für uns, als auch an sich ,grundlos‘, immer schon ,da‘ ist.)</span> Hier, <span style="color:#00B000">(im 2. Beweisgang)</span>, hat Axiom-1, <span style="color:#00B000">(im Term :04:)</span>, sicher gestellt, dass die Eigenschaften in GOTT, <span style="color:#00B000">(Definition-1; Term :06:)</span>, tatsächlich <span style="color:#FF6000">„ultimativ positiv, perfekt und vollkommen“</span> sind ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PY'''‘ —</span>. Das GÖDEL-Axiom-1 bezieht seine ,Potenz‘ aus dem Prinzip vom ,auszuschließenden‘ Widerspruch ''':''' eine Eigenschaft kann nicht zugleich ,positiv‘ und ,nicht positiv‘ sein '''!'''
Formal lässt sich das 2. Hauptergebnis, Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''↔'''G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span> ''':''' schon aus Term :23: in diesem Beweisgang mit der <span style="color:#4C58FF">[ Vereinfachung ] :: [ A∧B ├ B ]</span> ohne Weiteres ,regulär‘ ableiten, — analog zu den Vorgehensweisen bei A. FUHRMANN und G.J. WIRSCHING. <span style="color:#00B000">(Beide Aussagen dieser ,Konjunktion‘ sind ,gleichwertig‘, daher partizipiert das Theorem-2 auch am Ergebnis der Widerspruchsfreiheit von Term :13:, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PY'''‘ —</span>, dem 1. Hauptergebnis.)</span> Der hier gewählte, etwas längere Weg zum Ergebnis, soll die innere Struktur und Abhängigkeit der Ergebnisse von bestimmten Voraussetzungen offen legen, und ihren ,Zweck‘ verdeutlichen. Die beiden Hauptergebnisse im Basisbeweis gehen vom vorgefundenen und traditionell vorgegebenen Begriff von ,GOTT‘ aus, <span style="color:#00B000">(Term :06:, Term :16: und Term :26:)</span>. Das ,bewiesene‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> 1. Hauptergebnis, hier im 2. Beweisgang, Term :13: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PY'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''die Eigenschaften in GOTT sind vollkommen, d.h. sind die ultimativen Transzendentalia''«</span>, rechtfertigt, bzw. verifiziert sowohl Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, als auch die Definition-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔∀X(PX→Xx)'''‘ —</span>, für die Annahme ''':''' den ,GOTT der Christen‘, der als GOTT alle Grade der Vollkommenheit in sich schließt. Und das ebenfalls ,bewiesene‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> 2. Hauptergebnis, hier im selben Beweisgang, Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''↔'''G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''das Wesen GOTTES ist sein eigenes Sein''«</span>, rechtfertigt, bzw. verifiziert sowohl Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>, als auch die Definition-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x ↔ ∀X(X'''<sub>ess</sub>'''x →□∃yXy)'''‘ —</span>, für die Wesenseigenschaft ''':''' ,notwendige Existenz‘, und widerlegt den Einwand KANTS, für den Spezialfall ''':''' GOTT. Zwei Axiome und zwei Definitionen von GOTT und seinen Vollkommenheiten werden durch die Ergebnisse im Basisbeweis des GÖDEL-Kalküls in unserer realen Welt als ,wahr‘, <span style="color:#00B000">(genauer als ,widerspruchsfrei‘)</span>, und, — im Rahmen des christlichen Glaubens —, als ,annehmbar‘ bestätigt. <span style="color:#00B000">(Anmerkung zu Term :24: ''':''' eine Prämisse ist regulär-,modal‘ immer ,frei‘ wählbar.)</span>
Zusammengefasst heißt das ''':''' die ,strittige‘ Begründung der ,methodologischen‘ Prämisse des GÖDEL-Kalküls ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(Prämisse, Term :01:)</span>, weil <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(Korollar-1)</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> steht für den GOTT der Christen, für den es ohne Widerspruch denkbar ist, dass es ihn gibt''«</span>, <span style="color:#00B000">(ANSELMS Prinzip, trotz der ,Warnung‘ KANTS)</span>, ist ,wahr‘ und für uns ,annehmbar, denn es ist auch, auf Grund der Ergebnisse des 2. Beweisganges, in unserer realen Welt ,wahr‘ und ,annehmbar‘, weil schon als ,widerspruchsfrei‘ verifiziert ''':''' der GOTT der Christen <span style="color:#00B000">(Term :01:)</span> ,existiert‘ für uns ,notwendig‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx→E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(d.i. das ,regulär‘-mögliche Korollar sowohl im 2. als auch im 3. Beweisgang)</span>, denn dieser GOTT ist aus sich ,vollkommen‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PG'''‘ —</span>, und zu seiner ,Vollkommenheit‘ <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span> gehört auch notwendig sein ,Existieren‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>. <span style="color:#00B000">(Jeder dieser Terme ist im Geltungsbereich der Prämisse Term :01: als ,wahr‘ und ,annehmbar‘ bewiesen.)</span> Das ist der ,Kern‘ des ontologischen Arguments, und somit ist auch diese ,strittige‘ Begründung der Prämisse des GÖDEL-Kalküls mit den Maßstäben der modernen Logik <span style="color:#FF6000">»''durchaus vereinbar''«</span>, d.h. sie ist logisch ,richtig‘ und, im Kontext des christlichen Glaubens, vernünftig. Die Annahme des Gegenteils zu dieser Prämisse ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''¬◇∃xGx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Es ist undenkbar, dass es diesen GOTT gibt''«</span>, führt jedoch, unabhängig von jeder Glaubensüberzeugung, zu einem Widerspruch — ist unlogisch und daher ,falsch‘, <span style="color:#00B000">(siehe Anhang ''':''' Widerlegung)</span>. Die Behauptung einer ,formalen Unentscheidbarkeit‘ zu den Annahmen über die Existenz GOTTES, ob oder nicht, <span style="color:#00B000">(d.h. ein ,methodologischer‘ Agnostizismus)</span>, ist gegen jede ,Logik‘; und ist auch ,falsch‘. Denn aus dem, im Kalkül abgeleiteten, Widerspruch aus der einen Annahme, und damit ihrer Unrichtigkeit, folgt notwendig die Richtigkeit der gegenteiligen Annahme. Damit ist eine klare Entscheidung getroffen.
Mit dem 2. Hauptergebnis, Theorem-2 ''':''' <span style="color:#FF6000">»'',Dasein‘ ist das ,Wesen‘ GOTTES''«</span>, folgt die GÖDEL-Axiomatik der philosophisch-<span style="color:#4C58FF">,theologischen‘</span> Tradition der ,Rede von GOTT‘ seit ARISTOTELES, und schließt sich damit formal-syntaktisch zugleich auch der religiösen Überzeugung der Christen an, die glauben, dass GOTT, als unser Vater, aus Liebe, in seinem Sohn, JESUS CHRISTUS, für uns immer schon <span style="color:#FF6000">»''da''«</span> ist, <span style="color:#00B000">(der Sohn ist koinzident ,eins‘ mit GOTT, dem Vater und dem GEIST)</span>, wirksam in und durch seine <span style="color:#4C58F0">„Kirche“</span>, im HEILIGEN GEIST, bis ans Ende der Zeit. Das ist das, <span style="color:#FF6000">»''was''«</span> GOTT eigentlich für uns ausmacht, — die Selbstmitteilung seines unergründlichen Wesens in den Sakramenten der <span style="color:#4C58F0">„Kirche“</span> ''':''' <span style="font-family: Times;"><big>‘אֶֽהְיֶ֖ה אֲשֶׁ֣ר אֶֽהְיֶ֑ה‚</big></span> <span style="color:#00B000">| ‚eh'jeh asher eh'jeh‘ |</span> <span style="color:#CC66FF">»''Ich bin da für euch und für immer, als der ich ''<span style="color:#00B000">[ immer schon gewesen ]</span> ''bin''«</span>; <span style="color:#00B000">(d.i. das <span style="color:#4C58FF">,theologisch‘</span>-exegetische ,Axiom‘ der Christen, und die <span style="color:#4C58FF">,theologisch‘</span> korrekte Explikation der ,regulären‘ Kalkül-Prämisse Term :01: <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx'''‘ —</span>, jeweils im 2. und 3. Beweisgang)</span>. Das heißt aber nicht, dass der Autor des Kalküls sich mit diesem Glauben identifiziert hat, <span style="color:#00B000">(,hat‘ er auch nicht)</span>, oder dass der Leser des ontologischen Beweises von Kurt GÖDEL sich damit identifizieren muss, wenn er dessen <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> anerkennt.
Zur erweiterten <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Explikation der Kalkül-Prämisse ''':''' Die <span style="color:#4C58F0">„Kirche“</span> ist das ,Meisterwerk‘ GOTTES ''':''' In ihr ist es GOTT gelungen, etwas Göttliches und Unzerstörbares in unsere korrupten Welt einzupflanzen ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx→E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Etwas Göttliches existiert notwendig, d.h. ,unzerstörbar‘ in unserer Welt''«</span>. Sie ist, durch die Menschwerdung des GOTTES Sohnes, JESUS CHRISTUS, dessen <span style="color:#4C58F0">„Leib“</span> die <span style="color:#4C58F0">„Kirche“</span> ist, untrennbar mit Menschen verbunden, die schon, von allem Anfang an, und jetzt immer noch, durch die Sünde korrumpiert sind. Mit ihr will und wird GOTT unsere Welt und die Menschheit, bis ans Ende der Zeit, von der Sünde und von deren Konsequenz, dem <span style="color:#00B000">(ewigen)</span> Tod <span style="color:#4C58FF">„erlösen“</span>, <span style="color:#00B000">(jedoch nicht ohne die Zustimmung des Menschen)</span>. Mit dieser Explikation wird die Tragweite des ontologischen Arguments ANSELMS, und damit auch die <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span> Relevanz der GÖDEL-Axiomatik erkennbar. Immer vorausgesetzt, <span style="color:#00B000">(,angenommen‘)</span>, man glaubt an GOTT, <span style="color:#00B000">(Term :01:)</span>.
====<div class="center"><span style="color:#660066">3. Beweisgang</span></div>====
{|class="wikitable"
|-
! <div class="center"><span style="color:#660066">GÖDELS ontologischer Beweis für Theorem 3, (ANSELMS Theorem)</span></div>
|-
! <span style="color:#00B000">''Terme der erweiterten Prädikatenlogik zweiter Stufe___________________„Benennungen“ und durchgeführte Logik-Operationen''</span>
|-
|
<small>
<math>\begin{align}
\text{(Axiom 5)} & \quad P\ E_{not}\; \ & \text { } & \text{„Notwendige Existenz ist eine positive Eigenschaft“} \\
\text{ } & \text{( :: Das ist nur dann wahr, wenn ,Dasein‘ und ,Wesen‘ } & \ & \text{( :: dagegen KANT : ,Existenz‘ ist keine ,Eigenschaft‘,} \\
\text{ } & \;\;\text{in eins zusammenfallen ! ARISTOTELES : Theorem-2)}\ & \ & \;\;\text{,Sein‘ ist für alles, was existiert, kein ,reales Prädikat‘ ! )} \\
\text{(Definition 1)} &\quad \ G\ x \;\Longleftrightarrow\; \forall X(\ P \ X \Longrightarrow \ X \ x)\ & \ & \text{„x ist genau dann GOTT, wenn x alle positiven Eigenschaften hat“} \\
\text{(Definition 3)} & \quad \ E_{not}\ x \;\Longleftrightarrow\;\ \forall X \left(\ X_{ess}\ x \Longrightarrow \Box \; \exists y \ X\ y \right) & \ & \text{„Notwendige Existenz ist genau dann eine Eigenschaft von x, wenn} \\
\text{ } & \quad & \ & \;\;\text{alle wesentl. Eigenschaften von x notwendig instanziiert sind“} \\
\text{(Korollar 1)} & \quad \Diamond \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{„Es ist widespruchsfrei möglich, dass es GOTT gibt“} \\
\text{(Theorem 2)} &\quad \ G\ x \;\Longleftrightarrow\; \ G_{ess}\ x \ & \ &\text{„Dasein, GOTT-Sein, Existenz ist das Wesen, die Essenz GOTTES“} \\
\text{(Korollar 2)} &\quad \ G\ x \;\Longrightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Longrightarrow \ (x = y))\ & \ &\text{„Wenn es GOTT gibt, dann gibt es notwendig nur einen GOTT“} \\
\text{(Theorem 3)} & \quad \Diamond \; \exists x \ G \ x \;\Longrightarrow\; \Box \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{( :: ANSELMS Prinzip)} \\
\text{ } & \text{„Weil es widerspruchsfrei möglich ist, dass es GOTT gibt,} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen ist !} \\
\text{ } & \;\;\text{ist der Glaube, dass es GOTT wirklich gibt, widerspruchsfrei“} \\
\text{01} & \quad \ G \ x\ & \ & \text{ AE: „Angenommen, x steht für den GOTT der Christen“} \\
\text{02} & \quad \forall X(\ P \ X \Rightarrow \ X \ x)\ & \ & \text{(D1):01:[Modus ponens] :: (logische Schlussregel)} \\
\text{03} & \quad \ P \ X \Rightarrow \ X \ x\ & \ & \text{:02:[ⱯXA(X) ├ A(X)] :: (Quantorenregel)} \\
\text{04} & \quad \ P \ E_{not}\;\Rightarrow \ E_{not}\ x\ & \ & \text{:03:Instanz(X:= Enot) :: (Substitution für Eigenschaften)} \\
\text{05} & \quad \ E_{not}\ x\ & \ & \text{(A5):04:[Modus ponens] :: [A, A → B├ B]} \\
\text{06} & \quad \forall X \left(\ X_{ess}\ x \Rightarrow \Box \; \exists y \ X\ y \right) & \ & \text{(D3):05:[Modus ponens]} \\
\text{07} & \quad \ X_{ess}\ x \Rightarrow \Box \; \exists y \ X\ y & \ & \text{:06:[ⱯXA(X) ├ A(X)]} \\
\text{08} & \quad \ G_{ess}\ x \Rightarrow \Box \; \exists y \ G\ y & \ & \text{:07:Instanz(X:= G)} \\
\text{09} & \quad \ G_{ess}\ x \ & \ & \text{(Th2):01:[Modus ponens]} \\
\text{10} & \quad \text{ ├ }\;\Box \; \exists x \ G\ x & \ & \text{:08:09:[Modus ponens]:FUB(y:=x) :: (Freie-Um-Benennung der Var.)} \\
\text{ } & \text{„Es gibt GOTT wirklich, für jede mögliche Welt“} & \ & \Longleftarrow\; \text{1. Hauptergebnis !} \\
\text{11} & \quad \;\Diamond \exists x \ G \ x \;\Longrightarrow \; \Box \; \exists x \ G\ x & \ & \text{(K1):10:[├A├B ╞ A→B] :: ''KONDITIONALER BEWEIS''} \\
\text{(Theorem 3)} & \;\text{„Weil es widerspruchsfrei möglich ist, dass es GOTT gibt,} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen war ! 2. Hauptergebnis ! } \\
\text{ } & \;\;\text{ist der Glaube, dass es GOTT wirklich gibt, widerspruchsfrei“} \\
\text{12} & \quad \;\Box \; \forall y(\ G \ y \Longrightarrow \ (x = y))\ & \ &\text{(K2):01:[Modus ponens]} \\
\text{13} & \quad \;\Box \; (\exists x \ G\ x \wedge \; \forall y(\ G \ y \Longrightarrow \ (x = y)))\ & \ & \text{:10:12:[Konjunktion]:DIST(□∧)} \\
\text{(Korollar 3)} & \;\text{„Es gibt notwendig genau nur einen GOTT“} & \ & \text{„Es gibt für jede mögliche Welt nur den GOTT der Christen“} \\
\end{align}</math>
</small>
|}
Anmerkung-3 ''':''' <span style="color:#00B000">(Ein Theorem und zwei Korollare, aus den beiden vorhergehenden Beweisgängen, werden hier, im 3. Beweisgang, zu ,Axiomen‘, die das Theorem-ANSELMS und sein Korollar mit-verifizieren und bestätigen.)</span>
Dieser Beweisgang ist das Ziel aller Bemühungen. Hier wird der sog. ,ontologische Gottesbeweis‘ nach ANSELM von Canterbury formal-syntaktisch dargestellt und als logisch nachvollziehbar von GÖDEL bestätigt. Damit hat er aber auch klar gestellt, dass der ontologische Beweis ANSELMS kein Beweis für die ,Existenz‘ des GOTTES der Bibel sein kann, bzw. sein ,will‘ ''':''' Denn mit der Prämisse, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(Term :01:, wie auch schon im ,Basisbeweis‘, und ausformuliert hier in Term :02:, mit der Definition für GOTT)</span>, wird mit dem traditionellen, abendländischen ,GOTT-Glauben‘, der ,glaubt‘, dass der Gott der Christen tatsächlich existiert, — methodologisch als ,Annahme‘ —, der Beweisgang schon regulär und explizit eröffnet, aus dem sich dann, logisch korrekt, mit Hilfe der GÖDEL-Axiome und Definitionen, das ,Theorem ANSELMS‘ ergibt; <span style="color:#00B000">(hier jedoch, mit Günther J. WIRSCHING, ohne den Umweg bei GÖDEL über das modale Axiom-BECKER ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇□A→□A'''‘ —</span>, das André FUHRMANN recherchiert hat)</span>. GÖDEL verwendet zur Darstellung des sog. ,ontologischen Gottesbeweises‘ nach ANSELM die Struktur eines modal-logischen Kalküls. Ein modal-logisches Kalkül ist ein genau geregeltes Schema, in dem bei bestimmten ,Annahmen‘ <span style="color:#00B000">(Axiome, Definitionen, Prämissen)</span> etwas anderes als das Vorausgesetzte auf Grund des Vorausgesetzten mit Notwendigkeit folgt. Entsprechend der ,Modalität‘ der sechs ,modal‘ notwendigen Voraussetzungen, hier, für den 3. Beweisgang, die in den <span style="color:#00B000">(und durch die)</span> beiden vorhergehenden Beweisgängen schon als ,modal‘ wahr, bzw. als annehmbar verifiziert und/oder ,bewiesen‘ wurden, sind auch die beiden ,Schlusssätze‘ <span style="color:#00B000">(Theorem-3 und Korollar-3)</span> ,modal‘ wahr, bzw. annehmbar '''!''' Die Wahl der Prämisse :01: dagegen ist nicht ,modal‘ notwendig, sondern beruht auf einer freien Entscheidung, und damit ist auch ihre Interpretation eine freie Entscheidung, mit der Voraussetzung, dass man das Kalkül mit Theoremen aus der <span style="color:#4C58FF">„christlichen Theologie“</span> evaluieren, und damit interpretieren will. Dazu berechtigt die Genese des Kalküls. Der Glaube an den GOTT der Christen ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, beruht immer auf einer freien Entscheidung. Das Kalkül, als solches, unabhängig von jeder Interpretation seiner Syntax, ist genau dann ,allgemein‘ <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span>, d.h. ,ist allgemein gültig‘, wenn es gültigen Logik-Regeln folgt. Die Bestimmung seiner Syntax jedoch, d.h. seine Interpretation, unterliegt hermeneutischen Kriterien, die nicht von Logik-Regeln abhängen, wie hier ''':''' <span style="color:#FF6000">»''(unabhängig von der zufälligen Struktur der Welt). Nur dann sind die Axiome wahr''«</span>, wie GÖDEL selbst hinzufügt. Mit der, — von GÖDEL eingeforderten —, ‚Unabhängigkeit‘ der Kalkül-Axiome von der zufälligen Struktur der Welt, wird implizit für das Kalkül auch festgelegt, dass <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span> ‚unabhängig‘ von der zufälligen <span style="color:#00B000">(Raum-Zeit-)</span>Struktur unserer vergänglichen Welt, und daher ,zeitlos-ewig‘ ist, <span style="color:#00B000">(was <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> korrekt ist)</span>, begründet durch Definition-1 und Axiom-3. Aus der zeitlosen Ewigkeit GOTTES folgt, dass GOTT, <span style="color:#FF6000">„unverursacht“ <span style="color:#00B000">|</span> „grundlos“</span>, für uns immer schon ‚da‘ ist, denn bei Zeitlosigkeit gibt es keinen ,zeitlichen‘ und damit auch keinen ,ontologischen‘ Unterschied zwischen ‚Ursache‘ und ‚Wirkung‘. Beides ist dann koinzident ,eins‘ ''':''' wie ,Wesen‘ und ,Dasein‘ in GOTT, bzw. wie ,Begriff‘ und ,Sein‘, oder ,Möglichkeit‘ und ,Wirklichkeit‘. <span style="color:#00B000">(Man vergleiche damit auch die ,postulierte‘ Einheit von ,Erkenntnisobjekt‘ und ,Erkenntnissubjekt‘ im ,Gott‘ des ARISTOTELES ''':''' im <span style="color:#FF6000">»<span style="color:#00B000">[ selbstbewussten ]</span> ''Erkennen seiner Erkenntnis''<span style="color:#00B000">[-Tätigkeit ]</span>«<span style="color:#00B000"> | </span>„<span style="font-family: Times;"><big>νοήσεως νόησις</big></span>“<span style="color:#00B000"> | </span>„noêseôs noêsis“</span> <small>(‚<span style="font-family: Times;"><big>''Metaphysik''</big></span>‘ XII 9, 1074b34)</small>, im Vollzug seiner Funktion als ,unbewegtes Bewegungsprinzip‘, als <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>πρῶτον κινοῦν ἀκίνητον</big></span>“<span style="color:#00B000"> | </span>„prôton kinoûn akinêton“</span> der Welt, das alles Übrige <span style="color:#FF6000">»''wie ein Geliebtes''«<span style="color:#00B000"> | <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ὡς ἐρώμενον</big></span>“</span> | <span style="color:#FF6000">„hôs erômenon“</span> bewegt; d.h. christlich ''':''' <span style="color:#FF6000">»''aus Liebe''«</span> ,entstehen‘ lässt.)</span>
Anmerkung-4 ''':''' Das <span style="color:#00B000">(im 2. Beweisgang)</span> schon bewiesene Theorem-2, d.i. die Koinzidenz von <span style="color:#FF6000">„Sein“</span> und <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span> in GOTT, <span style="color:#00B000">(‚Existenz‘</span> und <span style="color:#00B000">‚Essenz‘)</span>, rechtfertigt sowohl Axiom-5 als auch die Definition-3, und widerlegt den Einwand KANTS. Somit ist deren Setzung <span style="color:#00B000">(hier, im 3. Beweisgang)</span> korrekt, und durch das Theorem-2 schon vorbestimmt und bestätigt, d.h. beide sind ,wahr‘ und annehmbar, da sie durch die Gültigkeit von Theorem-2 ,verifiziert‘ worden sind. Damit wird klar erkennbar, dass das Theorem-2 tatsächlich die Basis des GÖDEL-Kalküls ist. Und wenn damit Axiom-5 im GÖDEL-Kalkül ‚gerechtfertigt‘ ist, dann ist auch, <span style="color:#00B000">(als Voraussetzung dafür)</span>, das Axiom-4 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX → □PX'''‘ — ''':''' </span> <span style="color:#FF6000">»''Positive Eigenschaften'', <span style="color:#00B000">[ ,Transzendentalia‘ ]</span>, ''sind notwendig aus sich'', <span style="color:#00B000">[ von Natur aus ]</span>, ''positiv''«</span>, im 2. Beweisgang erklärbar, in dem die ‚Positivität‘, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, einer Eigenschaft schon als ‚notwendig‘, <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span>, charakterisiert worden ist, äquivalent zu Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>, in dem die ‚Notwendigkeit‘, <span style="color:#4C58FF">— <sub>not</sub> —</span>, <span style="color:#00B000">(der Existenz <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''‘ —</span>)</span>, dann als ‚positive‘ Eigenschaft, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, ‚bestimmt‘ wird; <span style="color:#00B000">(unter der speziellen Voraussetzung, dass <span style="color:#FF6000">„Existieren“</span> definitiv als eine <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaft“</span> in GOTT ,instanziiert‘ ist; vgl. Definition-3. Eine ,bestimmte‘ Eigenschaft ist genau dann ,instanziiert‘, wenn sie an einem Träger real ,existiert‘. Definition-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x ↔ ∀X(X'''<sub>ess</sub>'''x →□∃yXy)'''‘ —</span>, besagt, dass die, von GÖDEL postulierte, <span style="color:#FF6000">„notwendige Existenz“</span> zu den ,ultimativen‘ Transzendentalia in GOTT gehört. Genauer ''':''' Sie ist die ,Summe‘ aller Transzendentalia.)</span> Zum Axiom-4, <span style="color:#00B000">(bzw. zum Term :14:, im 2. Beweisgang)</span>, erklärt GÖDEL in seinen Notizen zum Kalkül ''':''' <span style="color:#FF6000">»''da es'' <span style="color:#00B000">[ das Notwendigsein, <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span> ]</span> ''aus der Natur der'' <span style="color:#00B000">[ positiven ]</span> ''Eigenschaft folgt'', <span style="color:#00B000">[ deren Positivität, im selben Beweisgang, mit Term :13: vorher schon ,bewiesen‘ (╞ ) worden ist ]</span>«</span>.
Der Unendliche, GOTT, — im Glauben der Christen —, ist deswegen ,notwendig für uns da‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx→E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span>, weil er als GOTT ,vollkommen‘, ,perfekt‘ und absolut ,positiv‘, d.h. absolut ,gut allein‘ ist, ohne jede Negativität ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>; <span style="color:#00B000">(was auch schon im 2. Beweisgang mit Term :13: verifiziert wurde)</span>. Und wenn GOTT ,vollkommen‘, ,perfekt‘, ,positiv‘, und absolut ,gut‘ ist, dann ist er das auch ,notwendig aus sich‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG → □PG'''‘ — ::</span> <span style="color:#00B000">(als Zusatz-Korollar im 2. Beweisgang mit Axiom-4 und der <span style="color:#4C58FF">[ Instanz(X:=G) ]</span>)</span>, d.h. ,aus seinem Wesen‘. Das ist gerade das, ,was‘ GOTT als GOTT ausmacht ''':''' sein ,Wesen‘, bzw. seine <span style="color:#FF6000">„Natur“</span>. Zusammen mit der Definition-1 für GOTT, <span style="color:#00B000">(und der Definition-2 ''':''' Alle Wesenseigenschaften hängen notwendig gleichwertig aus sich zusammen)</span>, ist dieses, aus der <span style="color:#FF6000">„Natur“</span> GOTTES sich ergebende, ‚Notwendigsein‘, <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span>, aller ‚positiven‘ Eigenschaften im Axiom-4, und ihr logischer Zusammenhang, d.i. die Koinzidenz aller ,Vollkommenheiten‘ im Unendlichen, GOTT, ihr ,Zusammenfallen in eins‘, die entscheidende Voraussetzung, aus der sich dann für GÖDEL <span style="color:#00B000">(im 2. Beweisgang)</span> auch der logische Zusammenhang, bzw. die ontologische Identität, <span style="color:#00B000">(die Koinzidenz)</span>, von <span style="color:#FF6000">„Dasein“</span> und <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span> in GOTT, im Basis-Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span> mit Notwendigkeit ergibt. Das Theorem-2 ist dann, in weiterer Folge, die ,modal‘ notwendige, d.h. die transzendentale Voraussetzung auch für den Konsequenz-Teil im Theorem ANSELMS, <span style="color:#00B000">(Term :09: hier im 3. Beweisgang)</span>. <span style="color:#FF6000">„Positive Eigenschaften“<span style="color:#00B000"> | </span>„Vollkommenheiten“</span> sind ,immer‘ auch <span style="color:#FF6000">„notwendige Eigenschaften“</span>, daher ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>. Das ,Dasein‘, die <span style="color:#FF6000">„Existenz“</span> ist ,immer‘ etwas <span style="color:#FF6000">„Positives“</span>, speziell in GOTT, dem Schöpfer jeder ,Existenz‘, bzw. allen ,Seins‘. Axiom-4 begründet im GÖDEL-Kalkül das Basis-Theorem-2, und ,verankert‘ dieses Theorem damit zugleich in der <span style="color:#4C58FF">,theologisch‘</span>-philosophischen Tradition der ,Rede von GOTT‘ bei ARISTOTELES, — AVICENNA, — ANSELM, — DESCARTES, — LEIBNIZ, — HEGEL, — und bei GÖDEL mit äußerster ,logischer‘ Klarheit.
Anmerkung-5 ''':''' Der ‚Schlüsselbegriff‘ in diesem Kalkül ''':''' <span style="color:#FF6000">„positive Eigenschaft“</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit“<span style="color:#00B000"> | </span>„Perfektion“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ — </span>, dominiert alle Axiome des GÖDEL-Kalküls, jedoch ohne inhaltlich genauer ‚bestimmt‘ worden zu sein. Für <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ — </span> gibt es keine explizite Definition '''!''' <span style="color:#00B000">(Das Theorem-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX→◇∃xXx'''‘ —</span>, besagt nur, dass die ,postulierten‘, positiven Eigenschaften, die <span style="color:#FF6000">„Transzendentalia“</span>, formal miteinander verträglich, d.h. ‚widerspruchsfrei‘ sind, wegen Axiom-2. Axiom-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX ∧ □∀x(Xx→Yx)→PY'''‘ —</span>, besagt, dass positive Eigenschaften ,gleichwertig‘ sind, d.h. gleich ,wahr‘ sind, weil sie ,notwendig‘, <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span>, aus sich, alle paarweise mit- und voneinander ,impliziert‘ sind, sich gegenseitig ,einschließen‘, und damit eine Einheit bilden, d.h. in GOTT ,eins‘ sind. Axiom-2 ist somit zugleich eine ,indirekte‘ Definition für ,positive‘ Eigenschaften ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>. Definition-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>'''x ↔ Xx ∧ ∀Y(Yx→ □∀y(Xy→Yy))'''‘ —</span>, besagt ''':''' Weil die ,gleichwertigen‘, positiven Eigenschaften sich gegenseitig implizieren, und damit notwendig von einander abhängen, d.h. koinzident in GOTT ,eins‘ sind, — wenn <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> für GOTT steht —, dann sind sie somit auch die ,wesentlichen‘ Eigenschaften, die <span style="color:#FF6000">„ultimativen Transzendentalia“</span>, in GOTT, der, wesentlich und exklusiv, notwendig ,Einer‘ ist. Fußnote zu Definition-2 in der GÖDEL-Notiz ''':''' <span style="color:#FF6000">»''any two essences of x are nec. equivalent''«</span>. Die paarweise, notwendige Äquivalenz von zwei beliebigen Wesenseigenschaften der Individuum-Variable <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span>, wird hier, spezifisch für GOTT, d.h. wenn <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> für GOTT, dem einen, steht, zur <span style="color:#FF6000">„Koinzidenz“</span>, — zum paarweise ,Zusammenfallen in eins‘ —, dem inneren Zusammenhang aller seiner <span style="color:#FF6000">„ultimativen“</span> Vollkommenheiten, d.h. aller <span style="color:#FF6000">„Transzendentalia“</span> und Zuschreibungen, in dem Unendlichen, GOTT.)</span>
In den entscheidenden ‚Schlusssätzen‘ des Kalküls ist der ‚Schlüsselbegriff‘ verschwunden. Hier ist nur mehr von GOTT, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, die Rede ''':''' Korollar-1, <span style="color:#FF6000">„Es ist definitiv denkbar, dass es GOTT gibt“</span>, Theorem-2, <span style="color:#FF6000">„Dasein, GOTT-Sein, Göttlichkeit ist das Wesen GOTTES“</span>, Theorem-3, <span style="color:#FF6000">„Weil GOTT definitiv denkbar, d.h. widerspruchsfrei möglich ist, darum ist auch der Glaube an GOTT widerspruchsfrei, logisch richtig und mathematisch evident, der annimmt, dass es GOTT, mit Notwendigkeit, wirklich gibt“</span>, <span style="color:#00B000">(nach ANSELM von Canterbury, und was spezifisch das <span style="color:#FF6000">»</span>''Privilegium der Gottheit allein''<span style="color:#FF6000">«</span> ist, nach LEIBNIZ)</span>, und Korollar-3, <span style="color:#FF6000">„Es gibt notwendig aus sich, d.i. unverursacht, nur einen GOTT“</span>. Das GÖDEL-Kalkül ist zu diesen Erkenntnissen gekommen, ohne die Eigenschaften, bzw. die ‚Vollkommenheiten‘ GOTTES, d.h. wer oder was GOTT ‚an sich‘ selbst ist, genauer bestimmen zu müssen, <span style="color:#00B000">(was ,für uns‘ ohnehin ,unmöglich‘ ist)</span>; außer im Theorem-2, in dem das <span style="color:#FF6000">„Dasein“</span> GOTTES als die ‚für uns‘ bestimmende und wichtigste <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaft“</span> in GOTT erkannt worden ist, — immer vorausgesetzt <span style="color:#00B000">(,angenommen‘)</span>, man ‚glaubt‘ an den zeitlos-ewigen GOTT ''':''' <span style="color:#00B000">(Term :01:)</span>. Der GOTT des GÖDEL-Kalküls ist nicht mehr der an Raum und Zeit gebundene ‚Gott‘ des ARISTOTELES, sondern der von Raum und Zeit <span style="color:#FF6000">»''unabhängige''«</span> GOTT der Bibel bei ANSELM und bei LEIBNIZ. Das GÖDEL-Kalkül, <span style="color:#00B000">(wie ja auch der sog. ‚ontologische Gottesbeweis‘ ANSELMS)</span>, kann jedoch, — bei aller ‚Coolness‘ —, keinen GOTT-Glauben ‚erzeugen‘, sondern setzt vielmehr die Existenz GOTTES schon als notwendig gegeben voraus. Das Kalkül des Logiker GÖDEL beweist aber, dass der traditionelle ‚GOTT-Glaube‘, <span style="color:#FF6000">»''die theologische Weltanschauung''«</span>, mit den Maßstäben der modernen Logik <span style="color:#FF6000">»''durchaus vereinbar''«</span>, d.h. logisch ,richtig‘ und <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span> ist, weil der ‚Nicht-GOTT-Glaube‘, <span style="color:#FF6000">»''die atheistische Weltanschauung''«</span>, im Möglichkeitsbeweis notwendig zu unlösbaren Widersprüchen führt, und somit logisch ,falsch‘ ist. <span style="color:#00B000">(Die ,Logik‘ hat aber, — bekanntlich —, bei allen wichtigen, persönlichen Entscheidungen immer nur eine untergeordnete Rolle '''!''' )</span>
Anmerkung-6 ''':''' Das erste, ,regulär‘ <span style="color:#00B000">(├ )</span> abgeleitete, Hauptergebnis im 3. Beweisgang, Term :10: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span> ''':''' die ,notwendige‘ Existenz GOTTES, ist die logische Konsequenz aus der Prämisse, Term :1: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>. Dieses erste Hauptergebnis hat also den überlieferten, traditionellen GOTT-Glauben zur Voraussetzung, und ist daher davon ,abhängig‘. Das zweite Hauptergebnis im 3. Beweisgang, das Theorem ANSELMS ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx→□∃xGx'''‘ —</span>, dagegen, ist die Darstellung der Abhängigkeit des ersten Hauptergebnisses von dem, vorher schon bewiesenen, ,Axiom‘ von der ,möglichen‘ Existenz GOTTES ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, dem Korollar-1 aus dem 1. Beweisgang, und hat nicht mehr den überlieferten, traditionellen GOTT-Glauben zur Voraussetzung, und ist daher auch nicht mehr davon abhängig. Dazu die Feststellung LEIBNIZ‘ ''':'''
::Das Theorem ANSELMS ist <span style="color:#FF6000">»''ein unvollständiger Beweis, der etwas voraussetzt, was man noch hätte beweisen sollen, um ihm mathematische Evidenz zu verleihen — nämlich, dass man dabei stillschweigend voraussetzt, diese Vorstellung des durchaus großen oder durchaus vollkommenen Wesens sei möglich und enthalte keinen Widerspruch'' «</span>.
Diesen unvollständigen Beweis hat GÖDEL im 1. Beweisgang mit dem ,regulär‘ <span style="color:#00B000">(├ )</span> abgeleiteten, und als widerspruchfrei bewiesenen, Korollar-1 vervollständigt. Dieses Korollar ist nur vom logischen Axiom-1 und von der mathematischen Äquivalenz der Perfektionen, <span style="color:#00B000">(der Transzendentalia)</span>, im Axiom-2 ,abhängig‘, und nicht mehr von der methodologischen Kalkül-Prämisse, dem traditionellen GOTT-Glauben. Damit hat das Theorem ANSELMS die gesuchte <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> erreicht.
Zusammenfassung ''':'''
Theorem-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX→◇∃xXx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Positive Eigenschaften sind konsistent''«</span>, ist die logische Konsequenz aus der Prämisse im 1. Beweisgang, Term :01: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ —</span>, den, — <u>modal-frei</u> — gewählten, ,angenommenen‘ positiven Eigenschaften.
Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT-Sein ist das Wesen GOTTES''«</span>, ist die logische Konsequenz aus der Prämisse im 2. Beweisgang, Term :01: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, dem, — <u>modal-frei</u> — gewählten, ,angenommenen‘ GOTT-Glauben der Christen.
Im Unterschied dazu ist im 3. Beweisgang, im Theorem-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx→□∃xGx'''‘ —</span>, der Glaube, dass es einen GOTT notwendig gibt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>, die logische Konsequenz aus dem, — <u>modal-notwendig</u> — als widerspruchsfrei ,bewiesenen‘, Korollar-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, im 1. Beweisgang, <span style="color:#00B000">(auch im Beweisgang ,Widerlegung‘ im Anhang)</span>. Somit ist das Theorem ANSELMS, mit Korollar-1, nur vom logischen Axiom-1 der Widerspruchsfreiheit, und der paarweisen, mathematischen Äquivalenz beliebiger positiver Eigenschaften, <span style="color:#00B000">(aller Transzendentalia)</span>, im Axiom-2, abhängig. Damit ist die Bedingung für die geforderte, spezielle <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span>, und auch für die Widerspruchsfreiheit im Theorem ANSELMS erfüllt; unabhängig von jeder Glaubensüberzeugung.
====<div class="center"><span style="color:#660066">Widerlegung</span></div>====
{|class="wikitable"
|-
! <div class="center"><span style="color:#660066">GÖDEL-Kalkül : der Möglichkeitsbeweis als Widerlegung des Nicht-GOTT-Glaubens</span></div>
|-
! <span style="color:#00B000">''Terme der erweiterten Prädikatenlogik zweiter Stufe_____________ „Benennungen“ und durchgeführte Logik-Operationen''</span>
|-
|
<small>
<math>\begin{align}
\text{(Axiom 1.1)} & \quad P \neg X \;\Longrightarrow\;\ \neg P\ X\ & \ & \text{„Wenn die Negation von X positiv ist, dann ist X nicht positiv“} \\
\text{(Axiom 2)} & \quad \Box \;\forall x (\ X\ x \Longrightarrow \ Y\ x) \Longrightarrow \ P\ Y & \ & \text{„Die Eigenschaft Y in allen x, die aus der Eigenschaft X in allen x} \\
\text{ } & \quad & \ & \; \; \text{mit modaler Notwendigkeit folgt, ist eine positive Eigenschaft“} \\
\text{(Korollar-1)} &\quad \Diamond \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{ } \\
\text{ } & \text{„Es ist möglich, dass es den GOTT der Christen gibt“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen ist !} \\
\text{01} & \quad \; \neg \Diamond \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{ AE: „Es ist unmöglich, dass es diesen GOTT gibt“ (dezidierter Atheismus)} \\
\text{02} & \quad (\neg x = .. )\ & \ & \text{ AE: „Es gibt die Eigenschaft, nicht mit x identisch zu sein“ :: (ungleich)} \\
\text{03} & \quad (\ x = .. )\ & \ & \text{ AE: „Es gibt die Eigenschaft, mit x identisch zu sein“ :: (gleich)} \\
\text{04} & \quad \neg\neg \Box \neg \exists x \ G \ x \ & \ & \text{:01:[ ◇A ↔ ¬□¬A ] :: (Modalregel) } \\
\text{05} & \quad \neg\neg \Box \neg\neg \forall x \neg \ G \ x \ & \ & \text{:04:[ ∃xA ↔ ¬Ɐx¬A ] :: (Quantorenregel) } \\
\text{06} & \quad \text{ ├ }\; \Box \; \forall x \neg G \ x \ & \ & \text{:05:NEG :: [ ¬¬A↔A ] :: (Gesetz der Aussagenlogik) } \\
\text{07} & \quad \Box \; \forall x \neg G \ x \Leftrightarrow\ W & \ & \text{:01:06:[ (:01:↔W) → (├:06:↔W) ] :: (Kalkülregel) } \\
\text{08} & \quad \Box \; \forall x \ G \ x \Leftrightarrow\ F & \ & \text{:07:[ (¬A↔W)↔(A↔F) ] :: (Regel für Wahrheitswerte)} \\
\text{ } & \text{„Jeder GOTT-Glaube ist ganz sicher falsch ! “} & \ & \Longleftarrow\; \text{die logische Konsequenz aus der Prämisse :01: !} \\
\text{09} & \quad \ (\neg x = x ) \Leftrightarrow \ F \; \ & \text { } & \text{Xx:02:Instanz(X:=(¬x=..)) ⇒ Kontradiktion !} \\
\text{10} & \quad \Box \; \forall x (\ G \ x \Rightarrow\; (\neg x = x)) & \text { } & \text{:08:09:[ (:08:↔F) → (:09:↔F) ] :: „ex falso sequitur quotlibet“} \\
\text{11} & \quad \Box \; \forall x (\ G \ x \Rightarrow \; (\neg x = x)) \Rightarrow \; P (\neg x = .. ) & \ & \text{(A2):Instanz(X:=G):Instanz(Y:=(¬x= ..)) } \\
\text{12} & \quad \ P (\neg x = .. ) & \ & \text{:10:11:[ Modus ponens ] :: [ A→B, A ├ B ]} \\
\text{13} & \quad \ P (\neg x = .. )\;\Rightarrow\ \neg P (\ x = .. )\ & \ & \text{(A1.1):Instanz(X:=(x=..))}\\
\text{14} & \quad \neg P (\ x = .. )\ & \ & \text{:12:13:[ Modus ponens ] :: (log. Schlussregel)}\\
\text{15} & \quad \ (x = x ) \Leftrightarrow \ W \; \ & \ & \text{Xx:03:Instanz(X:=(x=..)) ⇒ Tautologie !} \\
\text{16} & \quad \Box \; \forall x (\ G \ x \Rightarrow\; (x = x)) & \ & \text{:08:15:[ (:08:↔F) → (:15:↔W) ] :: „ex falso sequitur etiam verum“} \\
\text{17} & \quad \Box \; \forall x (\ G \ x \Rightarrow\; (x = x)) \Rightarrow \ P (x = .. ) & \ & \text{(A2):Instanz(X:=G):Instanz(Y:=( x= ..))} \\
\text{18} & \quad \ P (\ x = .. )\ & \ & \text{:16:17:[ Modus ponens ]}\\
\text{19} & \quad \text{ ├ }\; (\neg P (\ x = .. )\ \wedge \ P (\ x = .. )) \Leftrightarrow\ F & \ &
\text{:14:18:[ Konjunktion ] ⇒ Kontradiktion !}\\
\text{20} & \quad \neg \Diamond \; \exists x \ G \ x \Rightarrow (\neg P (\ x = .. )\ \wedge \ P (\ x = .. )) & \ & \text{:01:19:[ ├A├B╞ A→B ] :: ''KONDITIONALER BEWEIS''}\\
\text{ } & {\color{RedOrange}\text{Der Atheismus führt zu einem logischen Widerspruch ! }} & \ & \Longleftarrow\; \text{was mit Term :20: bewiesen ist !} \\
\text{21} & \quad \neg\neg \Diamond \; \exists x \ G \ x & \ & \text{:20:19:[ Modus tollendo tollens ] :: [ A→B,¬B ├ ¬A ]}\\
\text{22} & \quad \; \Diamond \; \exists x \ G \ x & \ & \text{:21:NEG }\\
\text{(Korollar-1)} & \;\text{„Es ist definitiv möglich, dass es diesen GOTT gibt“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen war !} \\
\end{align}</math>
</small>
|}
Anmerkung-7 ''':''' Dieser Beweisgang geht prinzipiell von der Existenz GOTTES, <span style="color:#4C58FF">— ,'''G'''‘ —</span>, aus, wobei aber die Möglichkeit seiner Existenz, und damit die Sinnhaftigkeit des Glaubens an GOTT, durch die Prämisse :01: in Frage gestellt wird, und daher im Kalkül überprüft werden soll. Denn mit der Behauptung der Existenz allein ist es nicht getan. Es muss auch seine Möglichkeit, d.h. die Sinnhaftigkeit des Glaubens an GOTT aufgewiesen werden. LEIBNIZ hat als erster, <span style="color:#00B000">(nach ANSELM)</span>, dieses Problem gesehen, und GÖDEL hat dafür eine Lösung gefunden. Dieser Beweisgang, <span style="color:#00B000">(analog zum Möglichkeitsbeweis von Günther J. WIRSCHING konzipiert)</span>, setzt in den Axiomen, genau wie im 1. Beweisgang, die Existenz von etwas <span style="color:#FF6000">„Positiven“, „Perfekten“, „Vollkommenen“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ,'''P'''‘ —</span>, allgemein für die Welt voraus, <span style="color:#00B000">(das im Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ,'''PG'''‘ —</span>, GOTT ultimativ zugeordnet wird ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist absolut positiv, perfekt und vollkommen''«</span>)</span>; was im 2. Beweisgang mit Term :13: als widerspruchsfrei, <span style="color:#00B000">(als ,wahr‘ und ,annehmbar‘ im Kontext des christlichen Glaubens)</span>, schon ,bewiesen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> worden ist. Die Existenz der ,Transzendentalien‘ in der Welt ist ein allgemeines Faktum; ihre Existenz auch in GOTT ist mit dem Term :13: des 2. Beweisganges bewiesen, die jedoch im Unendlichen, GOTT, als Transzendentalia, auch in ,ultimativer‘ Form vorliegen. Axiom-1 ,besagt‘, dass Eigenschaften nicht zugleich, vollkommen und nicht vollkommen, sein können. Axiom-2 ,besagt‘, dass, allgemein, alle Vollkommenheiten, <span style="color:#00B000">(alle Transzendentalien)</span>, gleichwertig, <span style="color:#00B000">(mathematisch äquivalent)</span>, sind. <span style="color:#00B000">(Axiom-2 wird hier um das GÖDEL-Konjunkt <span style="color:#4C58FF">— ,'''PX'''‘ —</span> verkürzt dargestellt. Damit ist auch Axiom-3 für diesen Beweisgang unnötig geworden, ohne dass sich wegen dieser Kürzung am Ergebnis etwas ändert.)</span> Die Eigenschaft <span style="color:#4C58FF">— (¬x=..) —</span> ,besagt‘, dass GOTT ,unvergleichlich‘ ist, wenn <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> für GOTT steht. <span style="color:#00B000">(Der informelle Term, <span style="color:#4C58FF">— (¬x=..) —</span>, ersetzt hier, wie bei A. FUHRMANN, den formal korrekten Abstraktionsausdruck ''':''' <span style="color:#4C58FF">— λy.(¬x=y) —</span>, aus dem Lambda-Kalkül.)</span> Der Term :16: <span style="color:#4C58FF">— (x=x) ↔ W —</span> steht für die Selbstbezeichnung des GOTTES-JHWH in Exodus 3,14 ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Ich bin der ‚Ich-Bin‘''«</span>. Der GOTT der abendländischen, christlichen Tradition wird mit <span style="color:#4C58FF">— ,'''G'''‘ —</span> bezeichnet ''':''' d.i. der <span style="color:#FF6000">„GOTT der Christen“</span>, entsprechend der ,methodologischen‘ Prämisse und der ,Genese‘ des Kalküls, syntaktisch formalisiert in der Definition-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔∀X(PX→Xx)'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das Individuum'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''ist genau dann GOTT'', <span style="color:#4C58FF">,'''G'''‘</span>, ''wenn es alle Vollkommenheiten'', <span style="color:#4C58FF">,'''P'''‘</span>, ''in sich schließt''«</span>, nach der Vorgabe von LEIBNIZ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist ein Wesen von äußerster Größe und Vollkommenheit, das alle Grade derselben in sich schließt''«</span>. Mit Korollar-1 hat dieser Beweisgang dasselbe Endergebnis, wie der 1. Beweisgang. Der Beweis, dass der dezidierte Atheismus zu einem logischen Widerspruch führt, und damit falsch ist, ist ein Zwischenergebnis in diesem Beweisgang, und begründet mit <span style="color:#FF6000">»''mathematischer Evidenz''«</span>, und unabhängig von jeder Glaubensüberzeugung, den, von LEIBNIZ gesuchten, Möglichkeitsbeweis für die Existenz GOTTES im Argument des Erzbischofs, und bestätigt damit die Sinnhaftigkeit des GOTT-Glaubens. Einmal Axiom-1 und zweimal Axiom-2 sichern hier das Ergebnis des Kalküls ''':''' das Korollar-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>''':''' <span style="color:#FF6000">»''Es ist definitiv möglich, dass es den GOTT der Christen gibt''«</span>. Diese zwei Axiome sind die einzigen, und modal-notwendigen, d.h. die transzendentalen Voraussetzungen und Bedingungen für das Endergebnis ''':''' der Widerspruchsfreiheit und Sinnhaftigkeit des Glaubens der Christen an GOTT; <span style="color:#00B000">(dasselbe gilt natürlich auch für die <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span> Weltanschauung jeder monotheïstischen Religion '''!''' Dem Erzbischof ANSELM ging es damals nur um seinen Glauben an GOTT.)</span>.
Die Logik-Regel <span style="color:#FF6000"><span style="font-family: Times;"><big>„ex falso sequitur quotlibet, etiam verum“</big></span></span>, <span style="color:#00B000">(‚Aus Falschem folgt irgendetwas, auch Wahres‘)</span>, ist der scholastische Ausdruck für die ‚Implikation‘ <span style="color:#00B000">(Folgerung)</span> von Aussagen, die nur dann falsch, <span style="color:#4C58FF">— F —</span> ist, wenn das Antezedens wahr, <span style="color:#4C58FF">— W —</span>, und die Konsequenz falsch, <span style="color:#4C58FF">— F —</span> ist. Andernfalls ist sie immer wahr, <span style="color:#4C58FF">— W —</span>, auch wenn die Voraussetzung falsch, <span style="color:#4C58FF">— F —</span> ist ''':''' ‚Modern‘ darstellbar durch die ‚Wahrheitswertetafel‘ für die ‚materiale Implikation‘, <span style="color:#4C58FF">— ,(A → B)‘ —</span> <span style="color:#FF6000">„wenn A, dann B“</span>. Damit ist auch der <span style="color:#4C58FF">[ Modus tollendo tollens ] :: [ A → B, ¬B ├ ¬A ] </span> verstehbar; <span style="color:#00B000">(vgl. die vierte Zeile der ‚materialen Implikation‘)</span>. Der positive hypothetische Syllogismus ''':''' <span style="color:#4C58FF">[ Modus ponendo ponens ] :: [ A → B, A ├ B ] </span> ist aus der ersten Zeile ablesbar.
Die folgende Tabelle gibt für jeden ,Wahrheitswert‘ der Aussagen <math>A</math> und <math>B</math> das Resultat einiger zweiwertiger Verknüpfungen an ''':'''
{|class="wikitable hintergrundfarbe2" style="text-align:center;"
|-
!colspan="2"|''Belegung''!!Konjunktion!!Disjunktion!!materiale<br /> Implikation!!Äquivalenz<br /> Bikonditional!!kopulative<br /> Konjunktion
|-
!<math>A</math>
!<math>B</math>
!<math>A</math> und <math>B</math>
!<math>A</math> oder <math>B</math>
!wenn <math>A</math> dann <math>B</math>
!sowohl <math>A</math> als auch <math>B</math>
!entweder <math>A</math> oder <math>B</math>
|-
!W!!W
|W||W||W||W||F
|-
!W!!F
|F||W||F||F||W
|-
!F!!W
|F||W||W||F||W
|-
!F!!F
|F||F||W||W||F
|}
<span style="color:#00B000">(Eine ‚Konjunktion‘ ist nur dann ,wahr‘, wenn beide Aussagen einer ‚Konjunktion‘ wahr sind. Eine ‚kopulative Konjunktion‘ ist nur dann ,wahr‘, wenn entweder die eine, oder die andere Aussage der ‚kopulativen Konjunktion‘ wahr ist. Es besteht also eine Wenn-Dann-Verbindung zwischen beiden Aussagen — eine ,Kopplung‘. Das ist die logische Grundlage von Axiom-1 im GÖDEL-Formalismus)</span>
Um das Widersprüchliche der ,Annahme‘ nachzuweisen, dass positive Eigenschaften ,nicht konsistent‘ seien, <span style="color:#00B000">(im 1. Beweisgang)</span>, bzw. um das Falsche und Sinnwidrige der ,Annahme‘ klarzustellen, es sei ,unmöglich‘, dass es einen GOTT gibt, <span style="color:#00B000">(hier, in der Widerlegung)</span>, verwendet das GÖDEL-Kalkül den Gegensatz ''':''' wahr, <span style="color:#4C58FF">— W —</span>, falsch, <span style="color:#4C58FF">— F —</span>, zwischen der dritten und vierten Zeile der Wahrheitswertetafel für die ,materiale Implikation‘, entsprechend der Regel <span style="color:#FF6000"><span style="font-family: Times;"><big>„ex falso sequitur quotlibet, etiam verum“</big></span></span>, jeweils mit der Hilfe von Axiom-1 und Axiom-2; hier unabhängig von jeder Glaubensüberzeugung. Im Gegensatz dazu, wird, <span style="color:#00B000">(im 2. Beweisgang)</span>, aus dem Glauben an GOTT, mit einer <span style="font-family: Times;"><big>,Reductio ad absurdum‘</big></span>, speziell mit Axiom-1, das Widersprüchliche in der ,Annahme‘ nachgewiesen, es gäbe in GOTT <span style="color:#FF6000">»''keine Vollkommenheit, nichts Positives, nichts Perfektes''«</span>, d.h. keine ,Transzendentalia‘. In dieser <span style="font-family: Times;"><big>,Reductio ad absurdum‘</big></span>, im 2. Beweisgang, wird vorausgesetzt <span style="color:#00B000">(,angenommen‘)</span> ''':''' es gibt den GOTT der Christen, <span style="color:#00B000">(als Prämisse :01:)</span>, der ,unvergleichlich‘ und ,einzigartig‘ ist, und in dem auch alle ,Transzendentalia‘ <span style="color:#FF6000">„koinzident“</span> ,eins‘ sind, entsprechend Axiom-2.
Für KANT entsteht ein Widerspruch in den Prädikaten eines Satzes.
::<span style="color:#FF6000">»</span> ''Wenn ich das Prädicat in einem identischen Urtheile aufhebe'', <span style="color:#00B000">[ durch eine Negation ]</span>, ''und behalte das Subject, so entspringt ein Widerspruch''. <span style="color:#00B000">[ Wenn ich sage ''':''' ,''GOTT ist nicht allmächtig''‘, entsteht ein Widerspruch zur richtigen Aussage ''':''' ,''GOTT ist allmächtig''‘. ]</span> … ''Wenn ihr aber sagt ''':''' ,GOTT ist nicht‘, so ist weder die Allmacht, noch irgendein anderes seiner Prädicate gegeben; denn sie sind alle zusammt dem Subjecte aufgehoben'', <span style="color:#00B000">[ negiert ]</span>, ''und es zeigt sich in diesem Gedanken nicht der mindeste Widerspruch.'' <span style="color:#FF6000">«</span><ref>vgl. ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kritik der reinen Vernunft</big></span>''‘, Seite 398f; https://www.korpora.org/kant/aa03/398.html</ref>
Es ist richtig, wie KANT sagt, der Widerspruch entsteht nicht in dem Gedanken ''':''' ,''GOTT ist nicht''‘. GÖDEL zeigt daher, dass der Widerspruch erst dann entsteht, wenn von der Annahme ausgegangen wird ''':''' '',Es ist unmöglich, dass GOTT ist''‘. Daraus folgt dann ,regulär‘, mit Hilfe von Axiom-1 und Axiom-2, <span style="color:#00B000">(d.h. mit den Theoremen von den Transzendentalien)</span>, die logische ,Möglichkeit‘ GOTTES, unabhängig von jeder Glaubensüberzeugung. Wie LEIBNIZ klar erkannt hat, muss zuerst, aus dem Widerspruch des Gegenteils, die logische ,Möglichkeit‘, <span style="color:#00B000">(die Konsistenz)</span>, der Existenz GOTTES bewiesen werden ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, bevor daraus die reale ,Notwendigkeit‘ eines GOTTES abgeleitet werden kann ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>. Dieser Sachverhalt ist jedoch das ausschließliche Spezifikum GOTTES, <span style="color:#00B000">(das <span style="color:#FF6000">»''Privilegium der Gottheit allein''«</span>)</span>, und gilt nur bei GOTT, als dem Unvergleichlichen und Einzigartigen. Dieses ,Spezifikum‘ wird im Theorem ANSELMS abgebildet ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx→□∃xGx'''‘ —</span>, auf Grund von Axiom-2, das den inneren Zusammenhang, die Koinzidenz auch von ,Möglichkeit‘ und ,Notwendigkeit‘ im Unendlichen, GOTT, erkennen lässt. Bis Zeile 10, im 3. Beweisgang, reicht der Geltungsbereich der ,modal‘-frei gewählten Kalkül-Prämisse :01:, der ,methodologische‘ GOTT-Glaube. In Zeile 11 liegt der ,Schwerpunkt‘ des ontologischen Beweises dann aber am, — modal als notwendig — ,bewiesenen‘ Widerspruch des Gegenteils zum GOTT-Glauben, <span style="color:#00B000"> (formal-syntaktisch dargestellt als widerspruchfreies Antezedens, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, dem Korollar-1 aus dem 1. Beweisgang)</span>, und nicht mehr am ,angenommenen‘ GOTT-Glauben der Kalkül-Voraussetzung, <span style="color:#00B000">(nun dargestellt als Konsequenz <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span> im Theorem ANSELMS)</span>. Damit hat er, — angeregt durch LEIBNIZ, und mit ihm —, die fast einhellig akzeptierte Fehldeutung des ontologisch-<span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Arguments ANSELMS für GOTT durch gewichtige philosophische, <span style="color:#00B000">(KANT<ref>GOTT ist absolut einzigartig und unvergleichlich. KANT macht GOTT jedoch zu einem ,Ding‘ unter den vielen ,Dingen‘ dieser Welt, indem er die Existenz, bzw. das ,Sein‘ GOTTES mit dem ,Sein der Dinge‘ gleich setzt. Eine solche Gleichsetzung ist bei GOTT unangebracht und daher unzulässig! Er verkennt damit die Einzigartigkeit und Besonderheit GOTTES. Das ,Sein‘ der Dinge ist — nach KANT — ,kein reales Prädikat’, d.h. Existenz ist keine Eigenschaft. In GOTT ist ,Sein‘ hingegen ein ,reales Prädikat‘, d.h. Existieren ist die Wesenseigenschaft GOTTES, denn GOTT ist der, der für uns — aus Liebe — immer schon ,da‘ ist, von Ewigkeit zu Ewigkeit. Das ist das, was GOTT für uns ausmacht — sein Wesen.</ref>)</span>, und <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span>, <span style="color:#00B000">(THOMAS<ref>GOTT ist absolut einzigartig und unvergleichlich. THOMAS unterscheidet die ,Natur GOTTES‘ nicht von der ,Natur der Dinge‘, indem er die ,Natur‘ des GOTTES ANSELMS irrtümlich mit der ,Natur‘ der Dinge gleich setzt. Damit reiht er GOTT unter die vielen Dinge unserer Welt ein: GOTT ,esse in rerum natura‘, d.h. wörtlich, dass der GOTT ANSELMS in der ,Natur‘ der Dinge existiert. Eine solche Gleichsetzung ist bei GOTT unangebracht und daher unzulässig! Die ,zeitlose-überzeitliche‘ Wirklichkeit, (Natur), GOTTES ist völlig verschieden und unabhängig von der zufälligen Wirklichkeit, (die ,Natur‘), unserer ,raum-zeitlichen‘ Welt. Daher ist sie mit dieser auch nicht vergleichbar.</ref>)</span>, Autoritäten zurechtgerückt, welche die Einzigartigkeit und Unvergleichlichkeit des Unendlichen, GOTT, bei ihrer Beurteilung des Theorem ANSELMS nicht berücksichtigt haben, sondern den Unendlichen, <span style="color:#00B000">(irrtümlich)</span>, unter die endlichen Dinge unserer Welt eingereiht haben. GÖDEL hat mit dem bewiesenen Widerspruch des Gegenteils zum GOTT-Glauben, den Beweis für die <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> des Theorem ANSELMS geliefert, was, nach LEIBNIZ, für die Akzeptanz dieses Theorems noch gefehlt hat. Das Theorem ANSELMS besagt universell ''':''' Die <span style="color:#FF6000">»''theologische Weltanschauung''«</span> der Juden, Christen und Muslime, die ,annehmen‘, dass es mit ,Notwendigkeit‘ <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□'''‘ —</span> <span style="color:#00B000">(nur)</span> einen GOTT gibt, ist logisch richtig und <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span>, weil es <u>ohne Widerspruch</u> ,denkbar‘ <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇'''‘ —</span> ist, dass es GOTT gibt ''':''' Nicht mehr und nicht weniger, <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig, (ohne sich auf den Glauben an irgendeine Religion zu stützen)''«</span>.
Es geht hier bei GÖDEL nicht um Theoriefindung oder ähnliches. GÖDEL ist kein Theoretiker. GÖDEL ist Logiker und Mathematiker. Was er sagt, ist mathematisch wahr und logisch richtig. Wenn er sagt, dass die Aussage ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ — »''wahr''«</span> ist ''':''' <span style="color:#FF6000">»''es ist möglich, dass es Gott gibt, wegen Axiom-2 (und Axiom-1)''«</span>, dann spricht er hier von der mathematischen Wahrheit. Logischerweise ist dann die konträre Aussage ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''¬◇∃xGx'''‘ — »''falsch''«</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''es ist nicht möglich, dass es einen Gott gibt''«</span>, und zwar mathematisch falsch, weil sich aus dieser Aussage ein Widerspruch ergibt. Jeder, der die mathematische Logik GÖDELS lesen kann, kann das sehen und verstehen ''':''' Das Zwischenergebnis, <span style="color:#00B000">(Term :20:)</span>, in dieser Kalkül-Ableitung, die logische Konsequenz aus der Annahme des dezidierten Atheismus, es sei unmöglich, dass es GOTT gibt, ist der faktische, nachprüfbare, und für jeden Menschen sichtbare Beweis dafür, dass diese Annahme in einen Widerspruch mündet, und damit falsch und unlogisch ist. Das bedeutet, es ist eine Tatsache, bzw. es ist Faktum, dass der Atheismus, — mit <span style="color:#FF6000">»''mathematischer Evidenz''«</span> —, wirklich falsch und unlogisch ist, und daher als ,Unsinn‘ bezeichnet werden darf '''!''' Das ist nicht bloß als eine Theoriefindung, oder als eine Interpretation eines Autors zu verstehen. Das ist vielmehr genau so wahr und <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span>, wie, dass zwei mal zwei vier ergibt, und wirklich genau so logisch richtig, wie, dass die Erde sich um die Sonne dreht. Das ist gerade das Überraschende und Unerwartete am Gödel-Kalkül. Es geht hier nicht mehr um Theoriefindung oder Interpretationen, denen man zustimmen kann oder nicht. Es geht hier <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig''«</span> um mathematisch-logische Fakten. Damit steht GÖDEL in seiner Bedeutung neben KOPERNIKUS.
----
Kurt GÖDEL ist schon deswegen ein Ausnahmelogiker.
----
===<div class="center"><span style="color:#660066">Epilog für Skeptiker</span></div>===
Wenn man das GÖDEL Argument genau liest, dann ist nur die Annahme ''':''' <span style="color:#FF6000"> „es ist möglich, dass es GOTT gibt“</span> bewiesen, weil aus der Annahme ''':''' <span style="color:#FF6000">„es ist unmöglich, dass es GOTT gibt“</span> ein logischer Widerspruch ableitbar ist. Die Aussage ''':''' <span style="color:#FF6000">„es gibt GOTT“</span> ist dagegen schon eine Glaubensaussage, und damit ist das auch die ,Grundannahme‘ eines gläubigen Menschen, der dann aus der ,bewiesenen Möglichkeit‘, dass es Gott gibt, ableiten kann ''':''' <span style="color:#FF6000">»''es gibt GOTT wirklich''«</span>, wenn er will ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Es stimmt also, was ich glaube '''!''''' «</span> Das ist das Argument ANSELMS, der ein christlicher Amtsträger war, und der daher von dieser Grundannahme auch ausgeht. Solange in den Voraussetzungen des Möglichkeitsbeweises im Gödel-Kalkül kein Widerspruch nachweisbar ist, und solange in der logischen Durchführung keine schweren Mängel festgestellt werden können, ist das Ergebnis des Möglichkeitsbeweises, wie GÖDEL ihn durchgeführt hat, korrekt, und die Folgerungen daraus, logisch richtig, dass es sich hier um <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> handelt, <span style="color:#00B000">(z. B. wie 2 x 2 = 4)</span>. Aber niemand ist gezwungen, aus der Möglichkeit, dass es GOTT gibt, daraus zu schließen, dass es GOTT auch mit Notwendigkeit gibt, wie das im Argument ANSELMS geschieht, außer, er akzeptiert auch die Grundannahme, dass es den Unendlichen und Unvergleichlichen tatsächlich gibt. Dann kann er mit LEIBNIZ, der selbst an GOTT geglaubt hat, mit Bestimmtheit sagen ''':''' <span style="color:#FF6000">»''gesetzt, dass GOTT möglich ist, so ist er, was das Privilegium der Gottheit allein ist''«</span>, weil GÖDEL mit seinem Kalkül den noch ausstehenden Beweis der Widerspruchsfreiheit dafür geliefert hat.
Wenn Du den 3. Beweisgang des GÖDEL-Kalküls genauer anschaust, dann siehst Du, dass der Konsequenz-Teil im Argument ANSELMS, der identisch ist mit dem Term in der Zeile 10, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>, immer noch formallogisch abhängig ist von der methodologischen Glaubens-Prämisse, Term :01:, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">„das x steht für den Gott der Christen“</span>, was bis zur Zeile 10 offensichtlich korrekt ist. <span style="color:#00B000">(Man könnte nach dieser Zeile, ohne Weiteres, ,regulär‘ die <span style="color:#FF6000">„logische Implikation”</span> :: <span style="color:#4C58FF">[├ A ├ B ╞ A→B ]</span> mit Term :01: und Term :10: als ein mögliches Korollar bilden ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx→□∃xGx'''‘ — </span>)</span>. Das bedeutet, der Konsequenz-Teil im Theorem ANSELMS, der in diesem Korollar an zweiter Stelle steht, ist damit in seiner Formal-Struktur offensichtlich ,regulär‘ von der Glaubens-Prämisse, Term :01:, abhängig, d.h. er ist der Ausdruck einer Glaubensüberzeugung. Im Theorem ANSELMS steht er jetzt in der Zeile 11 als Konsequenz-Teil auch an zweiter Stelle, hat aber nicht mehr seine Glaubens-Prämisse als notwendige Bedingung an erster Stelle vor sich, wie im ,regulär‘-möglichen Korollar. Jetzt steht eine neue und andere Voraussetzung als Begründung vor ihm. Der Schwerpunkt des Argument ANSELMS liegt damit am Begründungs-Teil des ANSELM-Theorems, der jetzt die erste Stelle im Theorem einnimmt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">„es ist möglich, dass es GOTT gibt“</span>, der erst dadurch entstanden ist, und davon abhängig ist, weil sein Gegenteil ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''¬◇∃xGx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">„es ist unmöglich, dass es GOTT gibt“</span>, zu einem Widerspruch geführt hat. Dieser Begründungs-Teil, das Antezedens, im Argument ANSELMS, ist daher nicht mehr von der methodologischen Glaubens-Prämisse, Term :01:, abhängig, sondern nur vom Axiom-1, der Widerspruchsfreiheit, und von der paarweisen, mathematischen Äquivalenz beliebiger positiver Eigenschaften im Axiom-2, die im 1. Beweisgang, bzw. im Beweisgang ,Widerlegung‘, mit dem <span style="color:#4C58FF">[ Modus tollendo tollens ] :: [ A → B, ¬B ├ ¬A ]</span>, die Widerspruchsfreiheit des GOTT-Glaubens mit Notwendigkeit herbeigeführt haben. Daraus ergibt sich eine logische Verschiebung in der Argumentationskette, denn dieser Begründungs-Teil, der jetzt die Widerspruchsfreiheit für den Konsequenz-Teil liefert, ist selbst unabhängig und frei von jeder Glaubensüberzeugung. Weil widerspruchsfrei und <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span>, muss er als logische Begründung für die Widerspruchsfreiheit des Konsequenz-Teils gelesen werden, und damit bestätigt er die Widerspruchsfreiheit der Glaubensüberzeugung eines gläubigen Menschen, <span style="color:#00B000">(was auch das Ziel ANSELMS war)</span>. Das heißt also ''':''' der Glaube dieses Menschen ist widerspruchsfrei und sinnvoll, und enthält keinen Zirkelschluss, weil sein Gegenteil, der Nicht-GOTT-Glaube, zu einem Widerspruch führt; <span style="color:#00B000">(das hat GÖDEL mit seinem Kalkül-System bewiesen, dessen Argumentationskette mit einem Computer-Programm, dem sog. ,Theorembeweiser‘, überprüft worden ist, und als <span style="color:#FF6000">»''nachweisbar korrekt''«</span> befunden wurde)</span>. Das Theorem ANSELMS beweist, nach GÖDEL, dass der Glaube an GOTT, mit <span style="color:#FF6000">»''mathematischer Evidenz''«</span> notwendig widerspruchsfrei und sinnvoll ist, weil der Nicht-GOTT-Glaube notwendig zu einem Widerspruch führt. Das Theorem beweist jedoch nicht, dass die Existenz GOTTES notwendig sei, <span style="color:#00B000">(wie es fast immer fälschlich gelesen wurde und wird)</span>, sondern, das Theorem geht einfach davon aus, als nicht hinterfragtes Faktum, dass GOTT notwendig schon existiert, und beweist, dass diese Glaubens-Annahme widerspruchsfrei und sinnvoll, und <span style="color:#FF6000">»''mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar ist''«</span>.
Zusammengefasst heißt das konkret ''':''' Wenn Du an GOTT glauben willst, dann kannst Du das unbedenklich tun, denn Dein Glaube ist auch logisch in der <u>bewiesenen Möglichkeit</u>, dass es GOTT geben kann, begründet, und damit widerspruchsfrei, sinnvoll und kein Zirkelschluss. Dein Glaube an GOTT beruht jedoch, nach wie vor und in erster Linie, auf Deiner freien Entscheidung für GOTT, und nicht auf dem Zwang einer ,logischen‘ Argumentation. Wenn Du nicht an GOTT glauben willst, dann <u>musst Du, und sollst Du, auch nicht deswegen</u>, weil der Atheismus zu einem Widerspruch führt, und damit falsch ist, an GOTT glauben. Denn der Glaube an GOTT muss immer eine freie und Deine ganz persönliche Entscheidung für GOTT sein und bleiben. Niemand darf zum Glauben an GOTT gezwungen werden, auch nicht mit ,logischen‘ Argumenten. Warum '''?''' Weil GOTT die Liebe ist '''!''' Und die Liebe duldet keinen Zwang '''!'''
----
----
;Fußnoten
<references />
kx4grj14dxn5gz2iry54vkitmw53dm0
1085917
1085914
2026-05-16T15:22:35Z
Santiago
19191
/* Epilog für Skeptiker */ Unterstrich
1085917
wikitext
text/x-wiki
[[Kategorie: Buch]]
{{Regal|ort=Philosophie}}
{{Vorlage:StatusBuch|9}}
==<div class="center"><span style="color:#660066">'''Kurt GÖDEL und der sog. ‚ontologische Gottesbeweis‘'''</span></div>==
<span style="font-family: Times;"><big><div class="center">לַמְנַצֵּ֗חַ לְדָ֫וִ֥ד אָ֘מַ֤ר נָבָ֣ל בְּ֭לִבּוֹ אֵ֣ין אֱלֹהִ֑ים הִֽשְׁחִ֗יתוּ הִֽתְעִ֥יבוּ עֲלִילָ֗ה אֵ֣ין עֹֽשֵׂה־טֽוֹב׃
(Psalm 14,1)</div></big></span>
----
===<div class="center"><span style="color:#660066">Vorwort</span></div>===
Zur Orientierung ''':''' Die Diskussion um GOTT läuft schon über zweitausend Jahren. Vor etwa tausend Jahren hat sich ein gewisser ANSELM gesagt ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Ich glaube an GOTT'' … <span style="color:#00B000">(sonst wäre er sicher nicht Erzbischof von Canterbury geworden)</span> … ''aber ich möchte auch wissen und verstehen, ob das stimmt und sinnvoll ist, was ich da glaube '''!''''' «</span> Dann hat er seine Überlegungen dazu aufgeschrieben, und das kann man in seinen Schriften auch heute noch lesen. Der sehr geschätzte deutsche Professor und Philosoph aus Königsberg, Immanuel KANT, hat das, was ANSELM da aufgeschrieben hat, gelesen, <span style="color:#00B000">(vermittelt durch CARTESIUS)</span>, und das dann den <span style="color:#FF6000">„ontologischen Gottesbeweis“</span> genannt, <span style="color:#00B000">(obwohl es in Wirklichkeit gar kein Gottesbeweis ist; genauer ''':''' es ist kein Beweis für die Existenz GOTTES)</span>, und dieser große KANT hat dann großartig bewiesen, das, was ANSELM da aufgeschrieben hat, sei falsch. Es sei <span style="color:#FF6000">„ja gar kein“</span> Gottesbeweis '''!''' <span style="color:#00B000">( Naja, was denn sonst '''?''' )</span> Wobei er den Fehler gemacht hat, dass er den, an sich, unvergleichbaren GOTT mit hundert Talern in seinem Vermögenszustande verglichen hat. <span style="color:#00B000">(Das ist aber eine andere Geschichte.)</span> Hundert Taler und GOTT haben ,an sich‘ nichts gemeinsam, außer, wenn KANT ,wirklich‘ hundert Taler hat, und GOTT auch ,wirklich‘ existiert, <span style="color:#00B000">(wie ANSELM und gläubige Menschen glauben)</span>, dann gibt es GOTT und die Taler eben ,wirklich‘. Aber damit ist man nicht schlauer geworden. Seit KANT läuft die ganze Diskussion um GOTT immer nur als Diskussion um den <span style="color:#00B000">(von KANT)</span> so genannten <span style="color:#FF6000">„ontologischen, <span style="color:#00B000">(kosmologischen, teleologischen etc.)</span> Gottesbeweis“</span> — obwohl es niemals einen Beweis für die Existenz GOTTES geben kann und niemals geben wird. <span style="color:#00B000">(Das haben Wissenschaftler jeder Richtung und Philosophen aller Weltanschauungen uns immer wieder nachdrücklich versucht zu sagen, weil keiner dieser sog. Beweise für die Existenz eines GOTTES stringent ist.)</span> Beweisen kann man die Existenz von Naturgesetzen. Die sind unveränderlich und fix, immer und überall. Jeder vernünftige Mensch muss sie akzeptieren. Man kann darüber nicht diskutieren und sie dann mit Mehrheitenbeschlüsse verändern. Wenn GOTT ebenso bewiesen werden könnte, dann wäre jeder vernünftige Mensch gezwungen, die Existenz GOTTES wie ein Naturgesetz anzunehmen. Gott ist aber kein Naturgesetz. GOTT ist <span style="color:#FF6000">„Person“</span>, — für Christgläubige ''':''' <span style="color:#FF6000">„ein GOTT in drei Personen“</span>. Und GOTT ist <span style="color:#FF6000">„Geist“</span>. Das besagt, dass GOTT nicht mit materiellen Dingen aus unserer Welt verglichen werden darf; <span style="color:#00B000">(was sowohl THOMAS von Aquin als auch Immanuel KANT doch getan haben)</span>. Und ganz wesentlich ''':''' der Zugang zu GOTT läuft nicht über den Beweis, sondern immer nur über den Glauben. Wer an GOTT glauben will, dem antwortet GOTT auf seine Weise — nämlich <span style="color:#FF6000">„geistig“</span> bzw. <span style="color:#FF6000">„geistlich“</span>. Wer nicht an GOTT glauben will, dessen Entscheidung respektiert GOTT, und drängt sich nicht auf. Glaube ist immer eine freie Entscheidung des Menschen für GOTT. Niemand darf gezwungen werden. Wenn es einen Beweis für GOTT gäbe, wäre jeder vernünftige Mensch gezwungen, an GOTT zu glauben. Und das widerspricht ganz entschieden der Freiheit des Glaubens. Daher gibt es nie und nimmermehr einen Existenzbeweis für GOTT '''!!!''' ... Daher darf man das Kalkül des Logiker GÖDEL, <span style="color:#00B000">(und damit auch das Theorem ANSELMS)</span>, nicht als einen Existenzbeweis für GOTT lesen. Sowohl ANSELM als auch GÖDEL setzen die Existenz GOTTES notwendig als gegeben voraus. Das GÖDEL-System, und auch das Theorem ANSELMS, sind bloß die logische Bestätigung der Widerspruchsfreiheit der Glaubensüberzeugung eines Menschen, der sich schon entschieden hat, an GOTT zu glauben; und nicht der Grund für seine Entscheidung. Alle sogenannten ,Gottesbeweise‘, sind in Wirklichkeit nichts anderes, als nachträgliche Evaluierungen eines GOTT-Glaubens, bzw. ,Wege‘, <span style="color:#00B000">(bei THOMAS von Aquin)</span>, die aufzeigen, dass der GOTT-Glaube widerspruchsfrei, sinnvoll, und <span style="color:#FF6000">»''mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar ist''«</span>, wie GÖDEL sagt.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Einleitung</span></div>===
Eine Studie zum GÖDEL-Kalkül. Der Logiker Kurt GÖDEL <span style="color:#00B000">(1906-1978)</span> hat mit diesem Kalkül eine moderne Rekonstruktion des, <span style="color:#00B000">(von KANT)</span>, so genannten ‚ontologischen Gottesbeweises‘ nach ANSELM von Canterbury auf modal-logischer Basis vorgelegt. Damit hat er die <span style="color:#FF6000">„Rede von GOTT“</span> auf eine ‚vernünftige Basis‘ gestellt, d.h. sie soll für jeden Menschen nachvollziehbar sein, <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig, (ohne sich auf den Glauben an irgendeine Religion zu stützen)''«</span>, wie er sagt. GÖDEL ,nimmt‘ als Logiker, angeregt durch den Philosophen und Mathematiker Gottfried Wilhelm LEIBNIZ, rein theoretisch, fürs Erste, einmal ‚an‘, <span style="color:#00B000">(als Prämisse, d.i. der Term :01: im 3. Beweisgang zum Theorem ANSELMS im Anhang)</span>, dass es GOTT gibt ''':''' d.i. ein sog. ,methodologischer GOTT-Glaube‘, und untersucht die logischen Konsequenzen. Dabei zeigt sich, beim genaueren Hinsehen, dass der ‚Nicht-GOTT-Glaube‘, der ‚dezidierte‘ Atheismus, <span style="color:#00B000">(im Möglichkeitsbeweis des Kalküls)</span>, überraschender Weise, zu einem Widerspruch führt, und damit logisch ,falsch‘ ist. Jedoch, GÖDEL kann und will mit seinem Kalkül keinen ,GOTT-Glauben‘ ,erzeugen‘, d.h. das GÖDEL-Kalkül ist kein <span style="color:#FF6000">„Existenz-Beweis"</span> für den GOTT der Bibel, sondern, es setzt die Existenz eines GOTTES, einfach als gegeben, schon voraus. GÖDEL beweist aber mit seinem System, dass der traditionelle abendländische ,GOTT-Glaube‘, <span style="color:#FF6000">»''die theologische Weltanschauung''«</span>, <span style="color:#00B000">(d.i. die Kalkül-Prämisse, und das, daraus ,regulär‘ (├ ) abgeleitete, Theorem ANSELMS)</span>, mit den Maßstäben der modernen Logik <span style="color:#FF6000">»''durchaus vereinbar''«</span> <span style="color:#00B000">(d.h. logisch ,richtig‘)</span> ist, im Gegensatz zum ,Nicht-GOTT-Glauben‘, der davon ausgeht, dass es keinen GOTT gibt. GÖDEL beweist mit seinem System ''':''' der traditionelle GOTT-Glaube ist, — mit mathematisch-logischer Evidenz —, widerspruchfrei und wahr. <span style="color:#00B000">(Der Beweis aus dem Widerspruch des Gegenteils ist ein ,indirekter Beweis‘ und kein ,Zirkelbeweis‘ '''!''' )</span> GÖDEL blieb bis zu seinem Tod ohne ein dezidiertes religiöses Bekenntnis. <span style="color:#00B000">(Das Leben ist nicht immer ,logisch‘.)</span>
Entsprechend der <span style="color:#FF6000">»''theologischen Weltanschauung''«</span> ist GOTT der Größte, <span style="color:#FF6000">»''über dem nichts Größeres mehr gedacht werden kann''«</span>, <span style="color:#00B000">(ANSELM)</span>; bzw. <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist ein Wesen von äußerster Größe und Vollkommenheit, das alle Grade derselben in sich schließt''«</span>, <span style="color:#00B000">(LEIBNIZ)</span>, und der für uns immer schon ,da‘ ist. Das ist die methodologische Prämisse des GÖDEL-Kalküls. Davon ausgehend, zeigen seine Axiome und Definitionen, dass es zu einem Widerspruch führt, falls man ,annimmt‘, es sei nicht möglich, dass es <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> gibt. Aus dem Widerspruch des Gegenteils wird von GÖDEL, mit dem <span style="color:#4C58FF">[ Modus tollendo tollens ] :: [ A → B, ¬B ├ ¬A ]</span>, dann ,bewiesen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> ''':''' es ist doch möglich, dass es <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span> wirklich gibt. Somit ist der Glaube an <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, — weil widerspruchsfrei —, mit den Worten GÖDELS ''':''' <span style="color:#FF6000">»''mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar''«</span>.
Immanuel KANT <span style="color:#00B000">(1724-1804)</span> scheint diesen Fall vorausgesehen zu haben, dass versucht werden könnte, die ,Möglichkeit‘ GOTTES aus einem Widerspruch zu ,beweisen‘ ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span> <span style="color:#00B000">[ Angenommen, es gibt ]</span> ''doch einen und zwar nur diesen '''Einen''' Begriff'' <span style="color:#00B000">[ ,GOTT‘, so dass ]</span> ''das Nichtsein oder das Aufheben seines Gegenstandes'' <span style="color:#00B000">[ GOTT ]</span>, ''in ,sich selbst‘ widersprechend sei; und dieses ist der Begriff des allerrealsten Wesens. Es hat, sagt ihr, alle Realität'', <span style="color:#00B000">[ bzw. alle Vollkommenheit ]</span>, ''und ihr seid berechtigt, ein solches Wesen als ,möglich‘ anzunehmen'' ... <span style="color:#00B000">[ denn das GÖDEL-Kalkül ,beweist‘ ( ╞ ) in der ,Widerlegung‘ im Anhang, wie auch im 1. Beweisgang, aus einem Widerspruch, dass die Existenz GOTTES definitiv logisch ,möglich‘ ist. ]</span> … ''obgleich der sich nicht widersprechende'', <span style="color:#00B000">[ ,mögliche‘ ]</span>, ''Begriff'', <span style="color:#00B000">[ ,GOTT‘ ]</span>, ''noch lange nicht die'' <span style="color:#00B000">[ reale ]</span> ''Möglichkeit des Gegenstandes'', <span style="color:#00B000">[ GOTT ]</span>, ''beweiset. … Das ist eine Warnung, von der Möglichkeit der Begriffe (logische)'', <span style="color:#4C58FF">— '''◇''' —</span>, ''nicht sofort auf die Möglichkeit der Dinge (reale)'', <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span>, ''zu schließen''<ref>vgl. ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kritik der reinen Vernunft</big></span>''‘, Seite 399; https://www.korpora.org/kant/aa03/399.html</ref>. <span style="color:#00B000">[ Trotz dieser Warnung, wird dieser Schluss dennoch im Theorem ANSELMS vollzogen, bzw. mit GÖDEL im 3. Beweisgang ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx→□∃xGx'''‘ —</span> '''!''' ]</span>. <span style="color:#FF6000">«</span>
Warum das <span style="color:#FF6000">»''mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar''«</span> ist, und inwieweit KANT sich irrt, wird in dieser Studie gezeigt.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Der Schlüsselbegriff im Kalkül</span></div>===
Der ‚Schlüsselbegriff‘ in diesem Kalkül ist <span style="color:#FF6000">„positive Eigenschaft“</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">„Perfektion“, „Vollkommenheit“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>. Für diesen wichtigen Begriff gibt es aber im Kalkül selbst keine explizite Definition, sondern er wird nur durch seine Verwendung innerhalb des Kalküls indirekt ‚definiert‘. <span style="color:#00B000">(Das heißt ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''P'''‘ — </span> bezeichnet ein System von ,Eigenschaften‘, die ,positiv‘, bzw. ,vollkommen‘ | ,perfekt‘ | genannt werden, von denen im Kalkül wohl beweisbar ist, dass sie sich gegenseitig ,nicht widersprechen‘, weil sie im System als solche ,gleichwertig‘, bzw. gleich ,wahr‘ sind, jedoch ohne sie erschöpfend aufzählen zu können, oder auch nur sagen zu können, was sie alle im einzelnen bedeuten, außer, dass sie kompatibel sind.)</span> Mit der Wahl dieses Schlüsselbegriffes hat GÖDEL eine wesentliche Vorentscheidung für die Ergebnisse des Kalküls getroffen '''!''' In seinen Notizen zum ‚ontologischen Beweis‘ vom 10. Februar 1970 gibt GÖDEL, — für die nachträgliche Interpretation dieses Begriffes <span style="color:#00B000">(und auch für das Kalkül selbst)</span> —, die richtungsweisende Erklärung ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»''Positiv bedeutet positiv im moralisch ästhetischen Sinne...''«</span>
::Und er fügt in Klammer hinzu ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»...''(unabhängig von der zufälligen Struktur der Welt). Nur dann sind die Axiome wahr''.«</span><ref>GÖDEL, Kurt, ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Ontological proof‘</big></span>'' in ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Collected Works‘</big></span>'', vol. III, ed. S.FEFERMAN et al., Oxford (U.P.), 1995; 403–404.</ref>
GÖDEL-Axiom-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚('''PX <small><math>{ \color{Blue} \dot\lor}</math></small> P¬X''')‘ ↔<span style="color:#00B000"> ‚('''¬PX ↔ P¬X''')‘</span> — </span> ''':''' <span style="color:#FF6000"> »''Entweder die Eigenschaft'' <span style="color:#4C58FF">‚'''X'''‘</span> ''oder ihre Negation'' <span style="color:#4C58FF">‚'''¬X'''‘</span> ''ist positiv''«</span>. Hier ist der Hauptkritikpunkt, dass es Eigenschaften gibt, die ,an sich‘ weder positiv noch negativ sind. Beispiele wären ''':''' ‚rothaarig‘ oder ‚schwerwiegend‘; solche Eigenschaften können aber ,für mich‘ entweder positiv oder negativ sein, abhängig von meiner Betrachtungsweise und subjektiven Vorlieben. Diese Eigenschaften, wie ‚rothaarig‘ an sich, oder meine positiv-negativen ‚Betrachtungsweisen‘, sind jedoch der <span style="color:#FF6000">»''zufälligen Struktur der Welt''«</span> entnommen und treffen nicht den <span style="color:#FF6000">»''moralisch ästhetischen Sinn''«</span> von <span style="color:#FF6000">»''positiv''«</span> bei GÖDEL. Er orientierte sich an LEIBNIZ, welcher im Bezug zum ‚ontologischen Beweis‘ definiert ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»''Vollkommenheit'' <span style="color:#00B000">[ GOTTES ]</span> ''nenne ich jede einfache Eigenschaft, die sowohl positiv als auch absolut ist, oder dasjenige, was sie ausdrückt, ohne jede Begrenzung ausdrückt''.«</span><ref>Zitiert nach Thomas GAWLICK, in ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Was sind und was sollen mathematische Gottesbeweise ?‘</big></span>'', Predigt vom 8.1.2012 in der Kreuzkirche zu Hannover. https://web.archive.org/web/20130524164359/http://www.idmp.uni-hannover.de/fileadmin/institut/IDMP-Studium-Mathematik/downloads/Gawlick/Predigt_Gawlick_Gottesbeweise.pdf</ref>
Die Seins-Eigentümlichkeiten <span style="color:#00B000">(Daseinsmodi, Perfektionen)</span> wie ‚wahr‘, ‚gut‘, ‚edel‘ usw. entsprechen dem <span style="color:#FF6000">»''moralisch ästhetischen Sinn''«</span> von <span style="color:#FF6000">»''positiv''«</span> bei GÖDEL. Das sind Beispiele für ‚absolut‘ positive Begriffe aus der Lehre der Seinsanalogie ''':''' <span style="font-family: Times;"><big>‚verissimum‘, ‚optimum‘, ‚nobilissimum‘</big></span>, usw., die, an sich, ohne jede Begrenzung gelten; zu finden in der <span style="font-family: Times;"><big>‚Via quarta‘</big></span>, bei THOMAS von Aquin, über die analoge Abstufung im ‚Sein‘ der Dinge. Diese analoge ‚Abstufung‘ ist dann die faktische Begrenztheit <span style="color:#00B000">(d.h. Unvollkommenheit)</span> im <span style="color:#FF6000">»''zufälligen''«</span> ‚Sein‘ der Dinge —. Die <span style="color:#FF6000">„positiven Eigenschaften“</span> GÖDELS ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, wie Wahrheit, Einheit, Gutheit, <span style="color:#00B000">(von ,Güte‘)</span>, Schönheit, Adel, <span style="color:#00B000">(von ,edel‘)</span>, Gleichheit, Andersheit, Wirklichkeit, ,Sein‘ im Sinne von Etwas-sein, etc. werden <span style="color:#FF6000">„Perfektionen“</span>, oder auch <span style="color:#FF6000">„Transzendentalia“</span> genannt, <span style="color:#00B000">(von lateinisch ''':''' <span style="font-family: Times;"><big>transcendere</big></span>, <span style="color:#FF6000">„übersteigen“</span>)</span>. In der mittelalterlichen Scholastik sind Transzendentalien die Grundbegriffe, die allem Seienden als <span style="color:#FF6000">„Modus“</span>, <span style="color:#00B000">(d.h. ,Eigentümlichkeit‘, als allgemeine Seinsweisen)</span>, zukommen. Wegen ihrer Allgemeinheit ,übersteigen‘ sie die besonderen Seinsweisen, welche ARISTOTELES die ,Kategorien‘ nannte. Ontologisch betrachtet, werden die Transzendentalien als das allem Seienden Gemeinsame aufgefasst, da sie von allem ausgesagt werden können. Von der KI werden sie, nicht unpassend, als <span style="color:#FF6000">„ultimative Eigenschaften des Seins“</span> bezeichnet, die <span style="color:#FF6000">„jenseits der materiellen Welt existieren“</span>, <span style="color:#00B000">(da sie ,ultimativ‘ nur von GOTT, als den absolute Vollkommenen, ausgesagt werden können, die jedoch, auch von allen übrigen Seienden, abgestuft, wegen deren seinsmäßigen Unvollkommenheiten, d.h. ,analog‘, ausgesagt werden)</span>. Diese Transzendentalien sind ,inakzident‘, das heißt, sie entstehen nicht aus anderen Begriffen, sondern sind erste, unteilbare Bestimmungen des Denkens und des Seins, die allen Seienden ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∀x'''‘ —</span>, unabhängig von ihren speziellen Eigenschaften, als ,relative‘ Vollkommenheiten, <span style="color:#00B000">(bzw. Unvollkommenheiten)</span>, notwendig ,analogisch‘ zukommen, d.h. sie sind in allen Seienden, seinsmäßig abgestuft und abgegrenzt, ,relativ‘ zum Unendlichen ihrer selbst; und damit ,bezogen‘ auf GOTT, dem absolut Vollkommenen. In der Erkenntnisordnung wirken sie als die ersten Begriffe des menschlichen Verstehens, die eine Basis für alle weiteren wissenschaftlichen Erkenntnisse bilden. In der Seinsordnung sind die Transzendentalien ontologisch eins, gleichwertig, <span style="color:#00B000">(,mathematisch äquivalent‘)</span>, und daher konvertierbar, d.h. austauschbar, <span style="color:#00B000">(vgl. z. B. <span style="font-family: Times;"><big>,ens et verum convertuntur‘</big></span>)</span>. Damit sind sie auch von einander abhängig, was GÖDEL sowohl im Axiom-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX ∧ □∀x(Xx→Yx)→PY'''‘ —</span>, für positive Eigenschaften, als auch in der Definition-2, für die Wesenseigenschaften, syntaktisch formalisiert hat mit dem Term-Element ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∀x(Xx→Yx)'''‘ —</span>, weil sie sich gegenseitig, — mit ,modaler‘ Notwendigkeit —, gleichwertig ,implizieren‘, d.h. einschließen, <span style="color:#00B000">(im Axiom-2 mit der Individuum-Variable <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''x'''‘ — </span>, und in der Definition-2 mit der Individuum-Variable <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''y'''‘ — </span>)</span>. Man kann die Transzendentalia, <span style="color:#00B000">(wie GÖDEL)</span>, auch ,Wesenseigenschaften‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''X'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, nennen, weil sie allem Seienden ,wesentlich analog‘ zukommen. Weil Transzendentalien miteinander austauschbar sind, sind sie auch widerspruchsfrei, was GÖDEL mit Axiom-1 syntaktisch darstellt. Die Gültigkeit und Wahrheit, d.h. die mathematisch-logische Evidenz von Axiom-1 und Axiom-2, beruht auf der ontologischen Allgemeinheit und Gültigkeit der Transzendentalia, die GÖDEL mit Definition-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>'''x ↔ Xx ∧ ∀Y(Yx→ □∀y(Xy→Yy))'''‘ —</span>, in sein Kalkül explizit eingeführt und ,bestimmt‘ hat. <span style="color:#00B000">(Definitionen werden formal-syntaktisch durch das Äquivalenzzeichen <span style="color:#4C58FF">,'''↔'''‘</span> angezeigt, gelesen als <span style="color:#FF6000">„...ist genau dann ... wenn...“</span>)</span>
Zum Überblick ''':''' <span style="color:#FF6000">„Transzendentalia“</span> sind universale, alles Seiende charakterisierende Begriffe, die über kategoriale Einteilungen hinausgehen, und sowohl in der klassischen Scholastik, als auch in der modernen Philosophie, <span style="color:#00B000">(KANT, Uwe MEIXNER<ref>vgl. die ,transzendentalen‘ Bedingungen möglicher Erkenntnisse bei KANT; und auch in der ,Axiomatischen Ontologie‘ bei Uwe MEIXNER</ref>)</span>, als Grundlage der Metaphysik und Erkenntnistheorie dienen. Sie sind die <span style="color:#FF6000">„ersten Begriffe des Seins“</span>, die jedem Ding als ,relative‘ Vollkommenheiten, <span style="color:#00B000">(Perfektionen)</span>, inhärent sind, ,analogisch‘ abgestuft, auf einen ,ultimativen‘ Bezugspunkt ausgerichtet, und die sich im Denken, <span style="color:#00B000">(für uns als wahr)</span>, und in der moralischen Wertung, <span style="color:#00B000">(für uns als gut und edel)</span>, manifestieren, relativ zum ,ultimativen‘ Bezugspunkt ihrer selbst. Die faktische Unvollkommenheit, die sich in der notwendigen Vergänglichkeit aller Dinge zeigt, ist einem ontologischen Defekt ,geschuldet‘, der stark zeitabhängig ist, d.h. der einen Anfang und ein Ende hat.
Das GÖDEL-Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Notwendige Existenz ist eine positive Eigenschaft''«</span>, ist immer falsch, wenn es auf etwas aus der <span style="color:#FF6000">»''zufälligen Struktur der Welt''«</span> angewendet wird, wie z. B. auf einen <span style="color:#FF6000">„Tsunami“</span>, dessen ‚Existenz‘ für uns nicht ‚positiv‘ ist. KANT hat schon festgestellt ''':''' <span style="color:#FF6000">„Existenz ist keine Eigenschaft“</span>. Das gilt für alles, was <span style="color:#FF6000">„existiert“</span>. Das Axiom-5 hat nur dann seine Gültigkeit, ist nur dann ,wahr‘, wenn <span style="color:#FF6000">„Dasein“</span> <span style="color:#00B000">(Existenz)</span> und <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaften“</span> <span style="color:#00B000">(Essenz)</span> in eins zusammenfallen. Bei allen Dingen, die ‚da‘ sind, ist ihr ‚Da-Sein‘ ontologisch immer verschieden zu dem ‚was‘ sie sind ''':''' zu ihrem ,Was-Sein‘. In der philosophischen Tradition, seit ARISTOTELES, wird die ontologische Identität, d.i. die Koinzidenz, der innere Zusammenhang von ‚Sein‘ und ‚Wesen‘ allein nur dem <span style="color:#FF6000">„selbst ‚unbewegten‘ Erstbewegenden“</span> zugeschrieben, dem <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>πρῶτον κινοῦν ἀκίνητον</big></span>“<span style="color:#00B000"> | </span>„prôton kinoûn akinêton“</span>, von dem ARISTOTELES etwas später sagt ''':''' <span style="color:#FF6000">»''denn dies ist der Gott''«</span> und dann hinzufügt ''':''' <span style="color:#FF6000">»''so sagen wir ja''«</span>; d.h. das ist eine Interpretation aus dem Glaubenskontext des ARISTOTELES. Er war ein Gott-gläubiger Grieche. Wer an GOTT glaubt, kann das nachvollziehen. GÖDEL musste dieses Axiom-5 postulieren, sonst wäre sein Kalkül nicht aufgegangen, ohne dass er deswegen schon an GOTT glauben müsste. Er hat für sein Kalkül das ontologische Theorem von der Identität von ‚Sein‘ und ‚Wesen‘ im ‚unbewegten Erstbeweger‘ benutzt. <span style="color:#00B000">(Gilt auch für Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Göttlichkeit, das GOTT-Sein, das ‚Dasein‘ GOTTES, ist eine positive Wesenseigenschaft, eine Perfektion; d.h. ist das ‚Wesen‘ GOTTES ''':''' GOTT ist perfekt''«</span>)</span>. Die ontologische Identität von Sein und Wesen, Existenz und Essenz, wie auch die Koinzidenz von Möglichkeit und Wirklichkeit, von Ursache und Wirkung, sowie auch die ontologische Einheit von <span style="color:#00B000">(Erkenntnis-)</span>Subjekt und <span style="color:#00B000">(Erkenntnis-)</span>Objekt im <span style="color:#FF6000">»''Erkennen seiner Erkenntnis''<span style="color:#00B000">[-Tätigkeit ]</span>«<span style="color:#00B000"> | </span>„<span style="font-family: Times;"><big>νοήσεως νόησις</big></span>“<span style="color:#00B000"> | </span>„noêseôs noêsis“</span> <span style="color:#00B000"><small>(<span style="font-family: Times;"><big>,''Metaphysik''‘</big></span> XII 9, 1074b34)</small></span>, gilt nur in der <span style="color:#FF6000">„unverursachten Letztursache"</span>, auf die ARISTOTELES bei seiner Prinzipienforschung gestoßen ist.
Es gibt verschiedene Versuche, die GÖDEL-Axiome durch sog. ,Modelle‘, relativ zu einfacheren ,Welten‘, zu verifizieren, um damit ihre relative Konsistenz nachzuweisen. Für GÖDEL aber <span style="color:#FF6000">»''sind die Axiome nur dann'' <span style="color:#00B000">[ in unserer ,realen‘ Welt ]</span> ''wahr'' <span style="color:#00B000">[ und annehmbar ]</span>«</span>, wenn sie <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen Struktur der Welt'' <span style="color:#00B000">[ d.h. jeder auch nur ,möglichen‘ Welt ]</span> ''sind''«</span>. Diese Bedingung verweist jede Verifikation und jede Interpretation der Axiome auf das ,Nicht-Zufällige‘, das ,Notwendige‘, ,Absolute‘, in dem die Axiome und Definitionen des GÖDEL-Kalküls erst dadurch ihren Sinn und ihre Bedeutung bekommen, wenn sie vom ,Absoluten‘ und ,Unendlichen‘ her erklärt und verstanden werden. Damit insistiert GÖDEL auf eine genuin <span style="color:#4C58FF">,theologische‘</span> Interpretation seines Kalküls, mit der <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span> zum Begriff GOTT, dem absolut Unendlichen, als Verifikationskriterium. Das entspricht auch der ,methodologischen‘ Prämisse seines Kalküls. Die wichtigsten Axiome und Definitionen im GÖDEL-Kalkül sind jedoch bloße ,Annahmen‘, deren Evidenz, sowohl die ,mathematische‘ als auch die <span style="color:#4C58FF">,theologische‘</span>, erst evaluiert, d.h. ,bewiesen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> werden muss. Das bedeutet ''':''' die Verifikation der Axiome und Definitionen von GOTT und seinen Vollkommenheiten kann nur Kalkül-intern durch den Aufweis ihrer Widerspruchsfreiheit erfolgen, d.i. <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen Struktur der Welt''«</span>. Evaluierte und verifizierte Axiome und Definitionen sind dann die ,modal‘ notwendigen, d.h. die ,transzendentalen‘ Voraussetzungen für die Ergebnisse eines Kalküls, damit seine Theoreme und Korollare in unserer ,realen‘ Welt als logisch ,wahr‘ und damit für uns auch als ,annehmbar‘ gelten können, während die Prämissen eines Kalküls, <span style="color:#00B000">(die Argument Einführung, <span style="color:#4C58FF">— '''AE:''' —</span> )</span>, nicht notwendige, und somit ,modal‘ frei gewählte ,Annahmen‘ sind. Jedoch aus diesen ,modal‘ frei gewählten, ,möglichen‘ <span style="color:#00B000">( <span style="color:#4C58FF">'''◇'''</span> )</span> Prämissen folgen mit Hilfe der ,bewiesenen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> Axiome und Definitionen die Ergebnisse mit ,modaler‘ Notwendigkeit <span style="color:#00B000">( <span style="color:#4C58FF">'''□'''</span> )</span>.
Die Logik des GÖDEL-Systems ist eine ,Prädikatenlogik‘ zweiter Stufe, in der die Quantoren nicht nur Individuum-Variable, sondern auch Eigenschafts-Variable, <span style="color:#00B000">(als noch ,unbestimmte‘ Prädikate im Allgemeinen)</span>, binden können. Die formale Struktur des GÖDEL-Kalküls besteht aus fünf Axiomen und drei Definitionen, mit deren Hilfe in drei Beweisgängen drei Theoreme und mehrere Korollare aus seiner ,methodologischen‘ Prämisse ,regulär‘ <span style="color:#00B000">(├ )</span> abgeleitet werden können, wobei die beiden ersten Beweisgänge, mit ihren Ergebnissen, den dritten vorbereiten, in dem es dann um das Theorem ANSELMS geht. Die Prämisse des GÖDEL-Kalküls ist der traditionelle ,GOTT-Glaube‘, in der Formulierung speziell nach LEIBNIZ. Ein Axiom, eine Definition, zwei Theoreme und alle Korollare im GÖDEL-Kalkül sind Aussagen über <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>. Alle fünf Axiome, eine Definition und ein Theorem, <span style="color:#00B000">(und das Korollar aus Axiom-4)</span>, sind auch Aussagen über die Eigenschaft <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit“, „Perfektion“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, die in der <span style="color:#FF6000">»''theologischen Weltanschauung''«</span> als die Wesenseigenschaft GOTTES gilt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist vollkommen''«</span> bzw. <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist das Vollkommenste der Wesen''«</span>, <span style="color:#00B000">(DESCARTES)</span>. Zwei Definitionen sind Aussagen über die allgemeinen Wesenseigenschaften aller Seienden, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, die, als notwendige Existenz, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>‘ —</span>, auch GOTT zugeordnet werden, mit der Besonderheit bei GOTT, dass sowohl alle Eigenschaften, als auch alle anderen Zuordnungen, wie Sein und Wesen, wie Ursache und Wirkung, usw., im Unendlichen, GOTT, <span style="color:#FF6000">„koinzident“</span> sind, d.h. in GOTT paarweise perspektivisch in ,eins‘ zusammenfallen, und die auch, wie alle Transzendentalia, konvertierbar, d.h. austauschbar sind. Diese Sachverhalte machen deutlich, dass die ,Verifikation‘ und sachgerechte ,Evaluierung‘ der GÖDEL-Axiomatik nur genuin <span style="color:#4C58FF">,theologisch‘</span> erfolgen kann. Die Evaluierung der <span style="color:#FF6000">»''mathematischen Evidenz''«</span> des GÖDEL-Systems, im Allgemeinen, muss jedoch entsprechend der Maßstäbe einer modalen Prädikatenlogik zweiter Stufe durchgeführt werden.
Das GÖDEL-Kalkül unterscheidet <span style="color:#00B000">(in Definition-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x ↔ ∀X(X'''<sub>ess</sub>'''x →□∃yXy)'''‘ —</span>)</span> formal-syntaktisch zwischen der Eigenschaft ,Existenz‘, <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''E'''‘ —</span>, die nur GOTT zugeordnet werden kann, und dem Existenz-Operator, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''∃'''‘ —</span>, der allem Übrigen, das nicht GOTT ist, zugeordnet wird. Es gibt hier auch den formal-syntaktischen Unterschied zwischen der, <span style="color:#00B000">(von mir notierten, jedoch von GÖDEL schon intendierten und angesprochenen)</span>, speziellen ,Notwendigkeit‘, <span style="color:#4C58FF"> — <sub>not</sub> —</span>, die nur der Existenz GOTTES zugeordnet ist, und der modalen ,Notwendigkeit‘, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□'''‘ —</span>, die auf Verschiedenes bezogen werden kann. Diese Unterschiede sind Hinweise, dass GÖDEL in seiner Kalkül-Logik und -Syntax, die Außerordentlichkeit und Eigenständigkeit GOTTES berücksichtigt, der, als Schöpfer der Welt, prinzipiell und absolut <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen Struktur der Welt''«</span> ist, die erst durch GOTT auch das ist, was sie ist.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Die Genese des Kalküls</span></div>===
Wie kommt GÖDEL zu seinem Kalkül '''?''' Sein Gewährsmann war Gottfried Wilhelm LEIBNIZ, <span style="color:#00B000">(1646-1716)</span>, den er sehr schätzte. Die rekonstruierbare Genese seines Kalküls findet man in LEIBNIZ ''':''' ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Neue Abhandlungen über den menschlichen Verstand‘</big></span>'', <span style="color:#00B000">(1704)</span>‚ ''<span style="font-family: Times;"><big>Viertes Buch, Kapitel X ''':''' ‚Von unserer Erkenntnis des Daseins Gottes‘</big></span>'', Seite 475f.
Hier der <span style="color:#00B000">[ kommentierte ]</span> Textausschnitt zum sog. ontologischen ‚Gottesbeweis‘''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span>''Folgendes etwa ist der Gang seines'' <span style="color:#00B000">[ d.h. ANSELMS, Erzbischof von Canterbury; 1033-1109, ]</span> ''Beweises ''':''' GOTT ist das Größte'', <span style="color:#00B000">[ ANSELM spricht vom biblischen GOTT des Glaubens, als ''':''' <span style="color:#FF6000">»''den, über dem ,Größeres‘'' | <span style="font-family: Times;"><big>‚maius‘</big></span> | ''nicht mehr gedacht werden kann''«</span> ]</span>, ''oder, wie DESCARTES es ausdrückt ''':''' das Vollkommenste der Wesen oder auch ein Wesen von äußerster Größe und Vollkommenheit'' ''':''' <span style="color:#00B000"> [ GÖDEL ''':''' </span><span style="color:#4C58FF">‚'''P'''‘</span> <span style="color:#00B000">:= ‚Perfektion‘, ‚positive Eigenschaft‘ ]</span>, ''das alle Grade derselben in sich schließt.''<span style="color:#00B000"> [ GÖDEL-Definition-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔∀X(PX→Xx)'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das Individuum'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''ist genau dann GOTT'', <span style="color:#4C58FF">,'''G'''‘</span>, ''wenn'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''alle Vollkommenheiten'', <span style="color:#4C58FF">,'''P'''‘</span>, ''in sich schließt''«</span>. Definition-1 bildet die traditionelle Vorstellung von GOTT ab. ]</span> ''Dies also ist der Begriff GOTTES.'' <span style="color:#00B000">[ Der Term <span style="color:#4C58FF">— ,'''G'''‘ —</span> steht hier für den biblischen ‚Begriff‘ <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span> als ,Individuumname‘ '''!''' ]</span> ''Sehen wir nun, wie aus diesem Begriff das ‚Dasein’ folgt.''<span style="color:#00B000"> [ GÖDEL ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist notwendig aus sich ‚da‘''«</span> ''':''' Term :10: im 3. Beweisgang. ]</span> ''Es ist etwas <u>mehr</u>, ‚da‘ zu sein, als nicht ‚da‘ zu sein, oder auch das ‚Dasein‘ fügt der Größe oder der Vollkommenheit'' <span style="color:#00B000">[ GOTTES ]</span> ''einen Grad hinzu, und wie DESCARTES es ausspricht, das ‚Dasein‘ ist selbst eine Vollkommenheit.''<span style="color:#FF6000">«</span>
<span style="color:#00B000">(Diesen Ausspruch DESCARTES übernimmt GÖDEL im Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''notwendige Existenz''</span> [ alias ‚Dasein GOTTES’ ] <span style="color:#FF6000">''ist eine positive Eigenschaft''</span> [ alias Vollkommenheit ]<span style="color:#FF6000">«</span>. Dem widerspricht KANT ''':''' <span style="color:#FF6000">„Existenz ist keine Eigenschaft“</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">„Sein ist kein reales Prädikat“</span>. Das Axiom-5 ist daher nur dann ‚wahr‘, wenn ‚Wirklichsein‘ | <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ἐνέργεια οὖσα</big></span>“</span> | ‚enérgeia úsa‘ | d.h. ‚Dasein‘ und ‚Wesen‘ | <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>οὐσία</big></span>“</span> | ‚usía‘ | — genauer ''':''' ‚Wesenseigenschaften’ —, ontologisch ,eins‘ sind, d.h. wenn <span style="color:#FF6000">„Existieren“</span> immer schon die <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaft“</span> GOTTES ist. Was nach ARISTOTELES nur im <span style="color:#FF6000">„unbewegten Erstbeweger“</span> der Fall ist; bzw. mit LEIBNIZ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''was das Privilegium der Gottheit allein ist''«</span> '''!''' Aus der ,methodologischen‘ ,Annahme‘ im 2. Beweisgang GÖDELS ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''das'' <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> ''steht für den GOTT der Christen''«</span>, und mit Hilfe von Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Göttlichkeit ist eine positive Eigenschaft''«</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist perfekt''«</span>, mit Axiom-4 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX → □PX'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Positive Eigenschaften sind notwendig aus sich, — von Natur aus —, positiv''«</span>, mit Definition-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>'''x ↔ Xx ∧ ∀Y(Yx→ □∀y(Xy→Yy))'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Zum Wesen gehören notwendig auch alle Konsequenzen aus einer Wesenseigenschaft''«</span>, und mit Axiom-1 und der Definition für GOTT, folgt nach einigen logischen Umformungen das GÖDEL-Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das'' <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> ''ist genau dann der GOTT der Christen, wenn das Wesen dieses GOTTES sein eigenes Sein ist''«</span>. Dasein und Wesen sind im Unendlichen, GOTT <span style="color:#FF6000">„koinzident“</span> ,eins‘. Mit diesem, im Kalkül <u>ohne</u> Axiom-5 ,regulär‘ (├ ) abgeleiteten Theorem, widerlegt er KANT für den individuellen Spezialfall <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span> := <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>. Nachprüfbar im Anhang ''':''' im ‚ontologischen‘ Beweis für das Basis-Theorem-2. Somit ist Axiom-5 ,wahr‘, und KANT hat sich hier, im Bezug auf GOTT, geirrt. <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span> als Wissenschaft von GOTT, war für KANT nie eine ernstzunehmende Option. <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span> als Wissenschaft von GOTT ist eine ziemlich ,ausgereifte‘ Disziplin. Es haben sich, durch Jahrhunderte hindurch, viele gescheite Menschen schon im Judentum, und dann auch im Christentum, und ebenfalls im Islam, darum bemüht.)</span>
:: <span style="color:#FF6000">»</span>''Darum ist dieser Grad von Größe und Vollkommenheit oder auch diese Vollkommenheit, welche im ‚Dasein‘ besteht, in diesem höchsten, durchaus großen, ganz vollkommenen Wesen, denn sonst würde ihm ein Grad fehlen, was gegen seine Definition wäre. Und folglich ist dies höchste Wesen ‚da‘. Die Scholastiker, ohne selbst ihren'' <span style="font-family: Times;"><big>doctor angelicus</big></span> <span style="color:#00B000">[ := THOMAS von Aquin ]</span> ''auszunehmen, haben diesen Beweis verachtet'', <span style="color:#00B000">[ wie später auch Immanuel KANT ]</span>, ''und ihn als einen Paralogismus'' <span style="color:#00B000">[ := Fehlschluss ]</span> ''betrachtet, worin sie sehr unrecht gehabt haben; und DESCARTES, welcher die scholastische Philosophie im Kolleg der Jesuiten zu La Flèche lange genug studiert hatte, hat sehr recht gehabt, ihn wieder zu Ehren zu bringen. Es ist nicht ein Paralogismus, sondern ein unvollständiger Beweis'', <span style="color:#00B000">[ den GÖDEL vervollständigt hat ]</span>, ''der etwas voraussetzt, was man noch hätte beweisen sollen, um ihm mathematische Evidenz zu verleihen — nämlich, dass man dabei stillschweigend voraussetzt, diese Vorstellung des durchaus großen oder durchaus vollkommenen Wesens sei möglich und enthalte keinen Widerspruch'' <span style="color:#00B000">[ '''::''' <span style="color:#4C58FF">— '''◇''' —</span> '''::''' ,möglich‘, ,konsistent‘, ,denkbar‘; GÖDEL beweist im 1. Beweisgang aus Theorem-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX→◇∃xXx'''‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">»''positive Eigenschaften'', <span style="color:#00B000">[ die allgemeinen Transzendentalien ]</span>, ''sind widerspruchsfrei''«</span>, mit Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, folgt Korollar-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist möglich''«</span> ]</span>. ''Und es ist schon etwas, dass man durch diese Bemerkung beweist ''':''' gesetzt, dass GOTT ‚möglich‘ ist, so ‚ist‘ er'' <span style="color:#00B000">[ ,notwendig‘ '''::''' <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span>, d.h. für jede mögliche Welt auch wirklich aus sich ‚da‘ ]</span>, ''was das Privilegium der Gottheit allein ist'' ''':''' <span style="color:#00B000">[ Im 3. Beweisgang, Theorem-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx→□∃xGx'''‘ —</span> ''':''' ‚ANSELMS Prinzip‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Weil GOTT widerspruchsfrei ,möglich‘ ist, darum ist auch der Glaube widerspruchsfrei, der besagt, dass GOTT aus sich ,notwendig‘ da ist''«</span>; mit Korollar-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx ∧ □∀y(Gy→x=y)'''‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">»''Es gibt notwendig nur einen einzigen GOTT''«</span>. Damit ist auch der Monotheïsmus bewiesen. ]</span> ''Man hat recht, die Möglichkeit eines jeden Wesens anzunehmen und vor allem die GOTTES, bis ein anderer das Gegenteil beweist''. <span style="color:#00B000">[ Das Gegenteil besagt, dass GOTT ,unmöglich‘ ist. Hier setzt der Möglichkeitsbeweis im GÖDEL-Kalkül an, und beweist, dass diese Aussage zu einem Widerspruch führt. ]</span> ''Somit gibt dieser metaphysische Beweis schon einen moralischen zwingenden Schluss ab, wonach wir dem gegenwärtigen Stande unserer Erkenntnisse zufolge urteilen müssen, dass GOTT ‚da‘ sei, und demgemäß handeln.'' <span style="color:#00B000">[ Aber nicht logisch zwingend '''!''' Denn die Interpretation <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> mit dem GOTT der Bibel, als ,methodologische‘ Kalkül-Prämisse, ist nicht zwingend, jedoch ,modal‘ möglich, <span style="color:#4C58FF">— '''◇''' —</span>, und im christlichen Glaubenskontext sinnvoll, was mit einer stimmigen <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Interpretation des GÖDEL-Kalküls gezeigt werden kann. Damit ist dann auch die Frage beantwortet, ob das GÖDEL-System sich plausibel als eine Theorie von GOTT und seinen Eigenschaften interpretieren lässt, bzw. als eine <span style="color:#FF6000">»''axiomatische''«</span> <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span>, wie sie André FUHRMANN apostrophiert. Das <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> ist der ,Individuumname‘ für den GOTT der Bibel, — ,GOTT‘ groß geschrieben —, im monotheïstischen, christlichen Glaubenskontext, den auch LEIBNIZ teilt. Dann steht der ,Name‘ auch synonym für das ,existierende‘ Individuum, d.h. für dessen ,Existenz‘.]</span> ''Es wäre aber doch zu wünschen, dass gescheite Männer'' <span style="color:#00B000">[ sic ! ]</span> ''den Beweis mit der Strenge einer mathematischen Evidenz vollendeten'', <span style="color:#00B000">[ was GÖDEL veranlasst hat, seine Version eines ‚ontologischen Beweises’ zu kreieren, dessen <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> man heute mit Computerprogrammen<ref>siehe Fußnote 11</ref> schon nachgewiesen hat ]</span> ... <span style="color:#FF6000">«</span>
Für GÖDEL war dieser Text eine intellektuelle Herausforderung, und er hat sie angenommen. Das war für GÖDEL sicher keine Glaubensangelegenheit. GOTT hat es ja auch nicht nötig, ‚bewiesen‘ zu werden. Wer <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> z. B. mit dem sog. ‚Urknall‘ gleich setzt, macht die <span style="color:#FF6000">»''zufällige Struktur der Welt''«</span> im ‚Urknall‘, <span style="color:#00B000">(pantheistisch)</span> zu einem ,Gott‘, was GÖDEL dezidiert für sein Kalkül ausgeschlossen haben wollte.
Kurt GÖDEL schreibt 1961 in einem Brief, in Anlehnung an den obigen Text ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»...''ich glaube, schon heute dürfte es möglich sein, rein verstandesmäßig ''<span style="color:#00B000">[ sic '''!''' ]</span>, ''(ohne sich auf den Glauben an irgendeine Religion zu stützen) einzusehen, dass die theologische Weltanschauung'', <span style="color:#00B000">[ dass es GOTT gibt ]</span>, ''mit allen bekannten Tatsachen'', <span style="color:#00B000">[ z. B. mit den Maßstäben einer modernen Logik ]</span>, ''durchaus vereinbar ist. Das hat schon vor 250 Jahren der berühmte Philosoph und Mathematiker LEIBNIZ versucht''.«</span><ref>Zitiert nach SCHIMANOVICH-GALIDESCU, M.-E., ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Princeton–Wien 1946–1966. Briefe an die Mutter</big></span>''‘, in ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kurt Gödel – Leben und Werk</big></span>''‘, ed. B.BULDT et al., Wien (HÖLDER–PICHLER–TEMSKY), 2001, Bd. 1.</ref>
===<div class="center"><span style="color:#660066">Die Interpretation des Kalküls</span></div>===
Wenn man sich das GÖDEL-Kalkül ansieht, wie es heute formalisiert vorliegt, stellt sich die Frage ''':''' <span style="color:#FF6000">„Lässt sich dieses System plausibel als eine Theorie von GOTT <span style="color:#00B000">(als eine ‚Rede von GOTT’ := <span style="color:#4C58FF">,Theologie’</span>)</span> und seiner Eigenschaften verstehen '''?''' “ — „Ist hier eine genuin <span style="color:#4C58FF">,theologische’</span> Interpretation möglich '''?''' “</span> Seine Herkunft aus der intellektuellen Auseinandersetzung des Logikers GÖDEL mit dem GOTT-gläubigen Philosophen LEIBNIZ und dem christlichen Theologen und Erzbischof ANSELM rechtfertigt diese Frage. Die <span style="color:#FF6000">„mathematische Evidenz“</span> des GÖDEL-Formalismus, <span style="color:#00B000">(im Anhang nachgestellt)</span>, ist allgemein anerkannt, <span style="color:#00B000">(Vorbehalte dagegen gibt es nur bei der Interpretation seiner Syntax, d.h. ob die Axiome, wie GÖDEL sie konzipiert hat, auch in unserer realen Welt ,wahr’ und ,annehmbar’ sind)</span>. Die <span style="color:#FF6000">„theologische Evidenz“</span> des GÖDEL-Systems wird durch eine ,Verankerung’ der Axiome und Definitionen in den <span style="color:#4C58FF">,theologisch’</span>-philosophischen Diskurs über GOTT evaluiert, der schon seit zweieinhalbtausend Jahren läuft. In diesen zweieinhalbtausend Jahren hat sich, — gegen ARISTOTELES und die antike Philosophie —, die Erkenntnis durchgesetzt, dass GOTT <span style="color:#FF6000">»''unabhängig''«</span> von der <span style="color:#FF6000">»''zufälligen''«</span> Raum-Zeit-Struktur unserer vergänglichen Welt ist. In meiner Darstellung des GÖDEL-Kalküls folge ich, <span style="color:#00B000">(im Unterschied zum Autographen GÖDELS, vom 10. Feb 1970)</span>, in der Axiom-Nummerierung, in der Syntax, und in der Beweis-Struktur, der Arbeit von André FUHRMANN ''':''' ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Existenz und Notwendigkeit. Kurt Gödels axiomatische Theologie‘</big></span>'' in ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Logik in der Philosophie‘</big></span>'' Hg. SCHROEDER-HEISTER, SPOHN und OLSSON, 2005, Synchron, Heidelberg, Seite 349–374. <span style="color:#00B000">(Die tiefer gestellte Notation der spezifischen ,Eigenschaft‘ einer Eigenschaft ist meine Ergänzung zur formalen Syntax, z. B. ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span>, angeregt durch die indizierende Schreibweise GÖDELS ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ,'''G''' Ess. '''x'''’ —</span>.)</span> Die Erkenntnisse zur Straffung und Präzisierung der GÖDEL-Syntax, <span style="color:#00B000">(besonders im Möglichkeitsbeweis)</span>, stammen aus der Arbeit von Günther J. WIRSCHING ''':''' ,''<span style="font-family: Times;"><big>Der Gödelsche Gottesbeweis</big></span>''‘, im Web <ref>https://edoc.ku.de/id/eprint/10243/1/OntBw.pdf</ref>. <span style="color:#00B000">(Auch der Hinweis auf AVICENNA kommt von WIRSCHING.)</span> Die Zitate von THOMAS von Aquin´s Stellungnahme zum Theorem ANSELMS, und von Georg Wilhelm Friedrich HEGEL zur Immanuel KANTS Ablehnung des Theorem ANSELMS, befinden sich in Franz SCHUPP, ,<span style="font-family: Times;"><big>''Geschichte der Philosophie im Überblick''</big></span>‘, Band 2 ‚<span style="font-family: Times;"><big>''Christliche Antike, Mittelalter''</big></span>‘, Hamburg 2003, Seite 168 und Seite 170.
Meines Erachtens ist der entscheidende Ansatzpunkt einer <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Interpretation das GÖDEL-Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">»''notwendige Existenz ist eine positive Eigenschaft''«</span>.
‚Frei‘ nach KANT ‚formuliere‘ ich ‚kurz‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">„Existenz ist keine Eigenschaft“</span>. Hier die Positionen KANTS zum Thema ‚Existenz‘ und ‚Eigenschaften‘ ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span>''… unbeschadet der wirklichen Existenz äußerer Dinge'', <span style="color:#00B000">[ kann man ]</span> ''von einer Menge ihrer Prädikate'', <span style="color:#00B000">[ d.h. Eigenschaften ],</span> ''sagen'' … ''':''' ''sie gehöreten nicht zu diesen ‚Dingen an sich selbst‘, sondern nur zu ihren Erscheinungen, und hätten außer unserer Vorstellung'' <span style="color:#00B000">[ ihrer, als ,wirklich‘ gedachten Erscheinung, ]</span> ''keine eigene Existenz, … weil ich finde, dass … '''alle Eigenschaften, die die Anschauung eines Körpers ausmachen''', bloß zu seiner Erscheinung gehören; denn die Existenz des Dinges, was erscheint, wird dadurch nicht … aufgehoben, sondern nur gezeigt, dass wir es'', <span style="color:#00B000">[ das Ding ]</span>, ''wie es ‚an sich selbst‘ sei'', <span style="color:#00B000">[ d.h. existiert ]</span>, ''durch Sinne gar nicht erkennen können''.<span style="color:#FF6000">«</span><ref>vgl. ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Prolegomena zu einer jeden künftigen Metaphysik, die als Wissenschaft wird auftreten können</big></span>''‘, Seite 289; https://www.korpora.org/kant/aa04/289.html</ref> <span style="color:#00B000"><small>(Hervorhebung durch KANT.)</small> [ Seine Prädikate, d.h. Eigenschaften, jedoch können wir mit unseren Sinnen ,anschauen‘, aber nur in Kombination mit unserer Vorstellung ihrer, als ,wirklich‘ gedachten Erscheinung, vermittelt durch den sog. ,transzendentalen Schematismus‘ unserer Einbildungskraft ''':'''</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''Eine verborgene Kunst in den Tiefen der menschlichen Seele''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">jedoch auch eines der ,dunkelsten‘ Kapitel in der K.d.r.V., bedingt durch KANTS Konzept von ,Wirklichkeit‘, bzw. ,Sein‘. ]</span>
Mit anderen Worten, man kann die ‚Existenz‘, bzw. das ‚Sein‘ der Dinge, <span style="color:#00B000">(das ‚Ding an sich’ bei KANT)</span>, nicht unter dem Mikroskop finden. Die ‚Existenz‘ bzw. das ‚Sein‘ ist keine sinnlich registrierbare ‚Eigenschaft‘ z. B. des rekonstruierten ‚Stadt-Schlosses‘ in Berlin. <span style="color:#00B000">(‚Sein‘ ist kein reales ‚Prädikat‘.)</span> Dafür haben wir andere Fähigkeiten ''':''' Ich kann seine ‚Existenz‘ mit meinem Verstand einsehen, weil auch ich selbst ‚existiere‘. Seine ‚Ansicht‘, wie ‚gefällig‘ es ist, und auch weitere ‚Eigenschaften‘, die mir auffallen, kann ich mit einem Handy-Foto dokumentieren. Diese ‚Eigenschaften‘ sind nicht die Ursache, dass das ‚Berliner Schloss‘ existiert. Wohl aber die Rekonstruktion dieses Schlosses ist die ‚Ursache‘, dass es ,existiert‘, und jetzt so aussieht. Insofern ist ‚Existenz‘ keine ‚Eigenschaft‘, sondern die ‚Existenz‘ des Dinges ist die Voraussetzung, der ‚Grund‘, dass ich die ‚Eigenschaften‘ des Dinges mit meinen Sinnen feststellen kann.
In einer Auseinandersetzung mit CARTESIUS schreibt KANT, philosophisch ‚tiefgründig‘ und logisch ‚exakt‘, über dessen <span style="color:#FF6000"><span style="font-family: Times;"><big>„Cogito, ergo sum“</big></span></span> ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span>''Das ‚Ich denke‘ ist ein empirischer Satz, und hält den Satz ‚Ich existiere‘ in sich. Ich kann aber nicht sagen ''':''' ‚Alles, was denkt, existiert‘; denn da würde die Eigenschaft des Denkens'', <span style="color:#00B000">[ eine essentielle Eigenschaft ]</span>, ''alle Wesen, die sie besitzen, zu notwendigen'' <span style="color:#00B000">[ d.h. notwendig existierenden ]</span> ''Wesen machen''. <span style="color:#00B000">[ Was allein nur von GOTT ausgesagt werden kann; mit AVICENNA, als anerkannter ARISTOTELES-Kommentator ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist das einzige Sein, bei dem Essenz'' <span style="color:#00B000">[ ‚Wesenseigenschaften‘ ]</span> ''und Existenz'' <span style="color:#00B000">[ ‚Dasein‘ ]</span> ''nicht zu trennen sind und das daher notwendig an sich da ist''«, <span style="color:#00B000">— konform mit GÖDEL ''':'''</span> »''notwendige Existenz ist eine positive'' <span style="color:#00B000">[ essentielle ]</span> ''Eigenschaft''«</span> ].</span> ''Daher kann meine Existenz auch nicht aus dem Satz, ‚Ich denke‘, als'' <span style="color:#00B000">[ logisch ]</span> ''gefolgert angesehen werden, wie CARTESIUS dafür hielt (weil sonst der Obersatz : ‚Alles, was denkt, existiert‘, vorausgehen müsste), sondern ist mit ihm identisch.'' <span style="color:#00B000">[ Eine einfache Schlussfolgerung ''':''' meine ‚Existenz‘ ist auch nicht von meiner ‚Eigenschaft‘ Denken ‚verursacht‘. ,Existenz‘ ist nicht bloß ein ,Gedanke‘ von mir. ]</span><span style="color:#FF6000">«</span> <span style="color:#00B000">(Aus der Anmerkung 41 zu den ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Paralogismen der reinen Vernunft</big></span>''‘, in ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kritik der reinen Vernunft</big></span>''‘, Seite 275,<ref>https://korpora.org/kant/aa03/275.html</ref> mit meinem Einschub des AVICENNA-Zitat aus Wikipedia.<ref>{{w|Avicenna#Metaphysik}}</ref>)</span>
Mit anderen Worten ''':''' <span style="color:#FF6000">„Die Eigenschaft, dass ich denken kann, ist nicht die Ursache meiner ‚Existenz‘“</span>, sondern, <span style="color:#FF6000">„Die Liebe meiner Eltern und ihre Entscheidung füreinander ist die Ursache meiner ‚Existenz‘. Daher ‚bin’ ich. Und weil ich ein Mensch ‚bin‘, kann ich denken.“</span> Auch mit diesen Anmerkungen ist leicht einsehbar, dass ‚Existenz‘ keine ‚Eigenschaft‘ ist — außer bei GOTT. In GOTT ist ‚Dasein‘ die ‚Wesenseigenschaft‘ GOTTES, d.h. ‚Dasein‘ und ‚Wesen‘ sind in GOTT untrennbar verbunden; sind <span style="color:#FF6000">„koinzident“</span> ‚eins‘. Das ist die Einzigartigkeit im Wesen GOTTES, dass GOTT immer schon ‚da‘ ist. Die Frage nach dem ‚Wesen‘ GOTTES lautet ''':''' <span style="color:#FF6000">„Was bist du ? “</span>/<span style="color:#CC66FF">„Wer bist Du ? “</span> Antwort, Exodus 3,14 ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Ich bin der ‚Ich-Bin-Da‘'' <span style="color:#00B000">[ für euch und für immer ]</span>«.</span> Weil GOTT für uns immer schon ‚da‘ ist, — <span style="color:#CC66FF">„von Ewigkeit zu Ewigkeit“</span> —, hat GOTT es nicht nötig, ‚bewiesen‘ zu werden. <span style="color:#00B000">(In der Mathematik ist ein ‚Satz‘ erst dann ‚wahr‘ und ‚existent‘, wenn er bewiesen ist. Bei GOTT ist es jedoch nicht so ''':''' GOTTES ‚Existenz‘ ist nicht erst dann ‚wahr‘, wenn seine ‚Existenz‘ von uns ‚bewiesen‘ ist. Sein ‚Dasein‘ ist jedem unserer ‚Beweisversuche‘ immer schon voraus. Der Zugang zu GOTT ist nicht der ,Beweis‘, sondern der ,Glaube‘. Wer an GOTT glauben ,will‘, dem antwortet GOTT. Wer nicht an GOTT glauben ,will‘, dessen Entscheidung respektiert GOTT, und drängt sich nicht auf. Die Glaubens-Entscheidung hat jedoch für jeden Menschen eine existenzielle Konsequenz ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet; wer aber nicht glaubt'', <span style="color:#00B000">[ und diese Entscheidung auch im Augenblick der ,Wahrheit‘, im Tod, in der sog. ,Endentscheidung‘, nicht widerruft ]</span>, ''wird verurteilt werden''«,</span> <small>({{Bibel | Markus Evangelium |16|16|EU}})</small>. Das Urteil lautet ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''zweiter Tod ''':''' der Feuersee''«</span>, <small>({{Bibel | Offenbarung |20|14f|EU}})</small>, ohne Berufungsmöglichkeit. <span style="color:#CC66FF">»''Ohne Glauben aber ist es unmöglich, Gott zu gefallen; denn wer zu Gott kommen will, muss glauben, dass er ist und dass er denen, die ihn suchen, ihren Lohn geben wird''«.</span> <small>({{Bibel | Hebräer Brief|11|6|EU}})</small>)</span>
Das GÖDEL-Axiom-5 ist m.E. der entscheidende Ansatzpunkt einer stimmigen <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Interpretation der GÖDEL-Axiomatik.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Das Kalkül ist kein Existenz-Beweis für GOTT</span></div>===
Die allgemeine <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> des GÖDEL-Formalismus, d.h. seine ‚Schlusskraft‘, ist von kompetenten Leuten<ref>„GÖDELS Argumentationskette ist nachweisbar korrekt – so viel hat der Computer nach Ansicht der Wissenschaftler Christoph BENZMÜLLER und Bruno WOLTZENLOGEL-PALEO nun gezeigt;“ vgl. https://www.fu-berlin.de/presse/informationen/fup/2013/fup_13_308/index.html</ref> schon festgestellt worden, <span style="color:#00B000">(im Anhang ‚nachrechenbar‘ mit den Regeln und Gesetzen einer modalen Prädikatenlogik 2. Stufe)</span>. Das GÖDEL-Kalkül ist jedoch kein ‚moderner‘<span style="color:#FF6000">„Existenz-Beweis“</span> für GOTT, wofür es gehalten oder meistens bezweifelt wird, sondern setzt, <span style="color:#00B000">(theoretisch methodisch)</span>, den <span style="color:#FF6000">„Glauben an die Existenz GOTTES“</span> schon voraus, ohne ihn zu hinterfragen. Das <span style="color:#FF6000">„Dasein“</span> bzw. die <span style="color:#FF6000">„Existenz“</span> GOTTES wird mit der Definition-1 für <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, bzw. mit dem Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ — </span>, im Kalkül ‚definitorisch‘ bzw. ‚axiomatisch‘ als Kalkül-,Annahme‘ eingeführt, unter der Voraussetzung, dass die ‚Eigenschaft‘ <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘ := </span><span style="color:#FF6000">„Göttlichkeit“</span> <span style="color:#00B000">(Essenz)</span> und das <span style="color:#FF6000">„Dasein GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> <span style="color:#00B000">(Existenz)</span>, ontologisch ‚identisch‘, genauer ''':''' <span style="color:#FF6000">„koinzident“</span> sind, was GÖDEL im Axiom-5 definitiv für sein System vorschreibt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ — </span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''notwendige Existenz ist eine positive Eigenschaft''«</span>. Das <span style="color:#FF6000">„Dasein GOTTES“</span> ist faktisch äquivalent zur <span style="color:#FF6000">„notwendigen Existenz als GOTT“</span>; und <span style="color:#FF6000">„Göttlichkeit“</span> ist die <span style="color:#FF6000">„positive Eigenschaft in GOTT“</span>. Beides ist nach Axiom-5 ‚identisch‘, d.h. dem ‚Sein nach‘ dasselbe, und daher konvertierbar. Beide, <span style="color:#00B000">(sowohl die Essenz, als auch die Existenz GOTTES)</span>, werden daher auch mit demselben Term ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> im Kalkül dargestellt. Der traditionelle, christliche ,GOTT-Glaube‘ wird zugleich mit diesem Term <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘ := </span> <span style="color:#FF6000">„GOTT“ <span style="color:#00B000">|</span> „göttlich“</span>, im 2. Beweisgang, dem Basisbeweis, und im 3. Beweisgang für das Theorem ANSELMS, jeweils als ,methodologische‘ Prämisse :01: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span> regulär <span style="color:#00B000">( ├ )</span> und explizit eingeführt ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''steht für den GOTT'' <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span> ''der Christen''«</span>. Das ist die ,modal‘-frei gewählte, <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span> Kalkül-,Annahme‘, <span style="color:#00B000">(als ,Argument-Einführung‘ := <span style="color:#4C58FF">‚'''AE:'''‘</span> )</span>, und wird dann mit Definition-1 näher ,bestimmt‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔∀X(PX→Xx)'''‘ — </span> ''':''' <span style="color:#FF6000"> »''Das'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''steht genau dann für ‚GOTT‘'' <span style="color:#00B000">|</span> ''‚göttlich‘'', <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, ''wenn'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''alle positiven Eigenschaften, bzw. Vollkommenheiten'', <span style="color:#4C58FF">‚'''PX'''‘</span>, ''hat''«</span>, entsprechend dem ‚Quelltext‘ bei LEIBNIZ. <span style="color:#00B000">(Das ,postulierte‘ Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PG'''‘ —</span>, wird standardmäßig gelesen als <span style="color:#FF6000">»''Göttlichkeit ist eine positive Eigenschaft''«</span>, hat aber auch die alternative Leseart ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist perfekt d.h. vollkommen''«</span>, was <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> auch richtig ist; mit <span style="color:#4C58FF">‚'''P'''‘ </span> := <span style="color:#FF6000">„Perfektion“/„Vollkommenheit“</span> ist dann die Summe aller <span style="color:#FF6000">„positiven Eigenschaften“</span>.)</span> Mit Axiom-3, — in dieser <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Leseart —, ist der ‚Wenn-Satz‘ in Definition-1 ‚aufgelöst‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT hat alle positiven Eigenschaften, weil er ‚perfekt‘ ist''«</span>.
In Definition-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x ↔ ∀X(X'''<sub>ess</sub>'''x →□∃yXy)'''‘ —</span>, wird die ,für uns‘ <span style="color:#FF6000">„notwendige Existenz“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>‘ —, </span> durch die ,aus sich‘ <span style="color:#FF6000">„notwendig“</span> <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span> instanziierten <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaften“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(als zu den Transzendentalia gehörig)</span>, bestimmt. Das GÖDEL-Kalkül setzt sowohl in Definition-3 als auch im Axiom-5 das Theorem des ARISTOTELES von der ontologischen ‚Identität‘, d.i. die Koinzidenz von <span style="color:#FF6000">„Dasein“</span>, <span style="color:#00B000">(Existenz)</span> und <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaften“</span>, <span style="color:#00B000">(Essenz)</span> im prinzipiell <span style="color:#FF6000">„unbewegten Erstbewegenden“</span> voraus. Ohne diese Annahme bzw. ohne Axiom-5, würde das GÖDEL-Kalkül nicht ‚funktionieren‘. Das GÖDEL-Theorem-2.1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx→G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span>, kann unter dieser Voraussetzung dann, <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> richtig und eindeutig, so gelesen werden ''':''' <span style="color:#FF6000">„Wenn <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> für GOTT, <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, als Individuum steht, dann ist GOTT-Sein, <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, <span style="color:#00B000">(,Existenz‘)</span>, das Wesen, <span style="color:#4C58FF">—<sub>ess</sub>—, </span> <span style="color:#00B000">(,Essenz‘)</span>, GOTTES <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span>”</span><ref>vgl. z.B. THOMAS von Aquin ''':''' ,''<span style="font-family: Times;"><big>De Ente et Essentia</big></span>''’, Kapitel 5 ''':''' „Deus, cuius essentia est ipsummet suum esse“ ''':''' „GOTT, dessen Wesen sein eigenes Sein ist“.</ref>, statt der <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> unrichtigen Lesearten in der Wikipedia ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Göttlich ist eine essentielle Eigenschaft jedes göttlichen Wesens''«</span><ref>{{w|Gottesbeweis#Kurt_Gödel|Gottesbeweis 2.1.2, Theorem 2}}; Version vom 10.09.2025</ref>, oder bei Christoph BENZMÜLLER et alia, im sog. ,Theorembeweiser‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Gottähnlich zu sein ist eine Essenz von jeder gottähnlichen Entität''«</span><ref>[https://www.fu-berlin.de/presse/informationen/fup/2013/fup_13_308/index.html ‚Gödels „Gottesbeweis“ bestätigt’, Theorem 2]</ref>, mit der suggestiven Annahme, es gäbe mehrere ,göttliche Wesen‘, bzw. ,gottähnliche Entitäten‘, was der monotheïstischen, abendländischen Tradition, bzw. dem <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Theorem von der ,Unvergleichlichkeit‘ und ,Einzigartigkeit‘ GOTTES widerspricht, das im GÖDEL-Kalkül mit Korollar-3 bestätigt wird. <span style="color:#00B000">(Die Interpretation <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘ :=</span> <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, als ,Individuumname‘, ist synonym zum <span style="color:#FF6000">„Dasein <span style="color:#00B000">(Existenz)</span> GOTTES“</span>, und äquivalent zur ‚positiven Eigenschaft‘ <span style="color:#FF6000">„Göttlichkeit“</span>, alias <span style="color:#FF6000">„göttlich zu sein“</span> = <span style="color:#FF6000">„GOTT zu sein“</span> = <span style="color:#FF6000">„GOTT-Sein“</span>; und mit dem GÖDEL-Term ''':''' <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''<sub>ess</sub>‘ :=</span> <span style="color:#FF6000">„das Wesen <span style="color:#00B000">(Essenz)</span> GOTTES“</span>.)</span>
<div class="center"><span style="color:#FF6000"><span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘ :=</span> „'''G'''öttlichkeit“ <span style="color:#4C58FF">↔</span> „'''G'''OTT“ <span style="color:#4C58FF">↔</span> „'''G'''OTT-Sein“</span> </div>
Die Rechtfertigung für diese <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span> Dreifach-Äquivalenz für <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, im GÖDEL-Kalkül, gibt Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ — </span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''die positive <u>Eigenschaft</u>'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, ''Göttlichkeit'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, ''äquivalent zu GOTT als Individuum-Name'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, ''ist auch äquivalent zum Dasein GOTTES'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, ''gleichbedeutend mit notwendiger <u>Existenz</u>'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>‘ —</span>'', dem <u>Sein</u> GOTTES für uns''«</span>. Hier hat GÖDEL explizit <span style="color:#FF6000">„Eigenschaft“</span> mit <span style="color:#FF6000">„Existenz“</span> bzw. <span style="color:#FF6000">„Sein“</span> gleichgesetzt; <span style="color:#00B000">(was jedoch nach KANT für alles, was in unserer Welt ‚existiert‘, bzw. für alles, was zur <span style="color:#FF6000">»''zufälligen Struktur der Welt''«</span> gehört, wie GÖDEL selbst sagt, in jedem Fall ‚unstatthaft‘ ist ''':''' <span style="color:#FF6000">„Existenz ist keine Eigenschaft“</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">„Sein ist kein reales Prädikat“</span>)</span>. Jedoch wegen dieser ‚Gleichsetzung‘, die einzig und allein, der aristotelisch-<span style="color:#4C58FF">,theologischen‘</span> Tradition entsprechend, singulär nur in GOTT ‚statthaft‘ ist, kann jetzt die ‚positive Eigenschaft‘ <span style="color:#00B000">(Essenz)</span> <span style="color:#FF6000">„Göttlichkeit“</span> <span style="color:#00B000">(ontologisch korrekt)</span> gelesen werden als <span style="color:#FF6000">„das, was GOTT zu dem macht, ‚was‘ GOTT an sich selbst ist“</span>, nämlich zu seinem <span style="color:#FF6000">„GOTT-Sein“</span> <span style="color:#00B000">(Existenz)</span>, zu seinem <span style="color:#FF6000">„Dasein als GOTT“</span>; zur Tatsache, dass <span style="color:#FF6000">„GOTT GOTT ist“</span>, d.h. dass <span style="color:#FF6000">„GOTT als GOTT ‚da‘ ist“</span>. Das ist, <span style="color:#00B000">(und da folgt ARISTOTELES seinem Lehrer PLATO)</span>, nach traditioneller Auslegung, die übliche, ontologische Funktion des ‚Wesens‘<span style="color:#00B000"> | <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>οὐσία</big></span>“</span> | ‚usía‘ |</span> eines Seienden ''':''' es ‚macht‘ das Seiende zu dem, ‚was‘ es ist; es ist die ‚Ursache‘ dafür, dass das Seiende, das ‚ist‘, ‚was‘ es ist | ‚Was-Sein‘ — ‚Wesen‘. <span style="color:#00B000">(ARISTOTELES lokalisiert jedoch das ,Wesen‘ im Seienden, im Gegensatz zu PLATO, der das ,Wesen‘, — ,getrennt‘ vom Seienden —, in den allgemeinen ,Ideen‘ lokalisiert.)</span>
Da aber in ‚Gott‘, <span style="color:#00B000">(dem <span style="color:#FF6000">„unbewegten, ‚unverursachten‘ Erstbeweger“</span>)</span>, Prozesshaftes, ‚Ursächliches‘ auszuschließen ist, ist die übliche prozesshafte, ‚ursächliche‘ Funktion von <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>οὐσία</big></span>“</span><span style="color:#00B000"> | ‚usía‘ |</span> ,Wesen‘ im <span style="color:#FF6000">„Erstbewegenden“</span> nach ARISTOTELES, sozusagen, schon ‚zum Abschluss‘ gekommen, schon ‚verwirklicht‘, — <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ἐν-έργεια οὖσα</big></span>“</span><span style="color:#00B000"> | ‚en-érgeia úsa‘</span> —, schon ‚ins-Werk‘ gesetzt; <span style="color:#00B000">(<span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>τὸ ἔργον</big></span>“</span> | ‚to érgon‘ | ‚das Werk‘; <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ἐνέργεια</big></span>“</span> | ‚enérgeia‘ | ,Wirksamkeit‘, ,Wirklichkeit‘, ,Aktualität‘, ,Energie‘; und <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>οὖσα</big></span>“</span> | ,úsa‘ | feminin Nominativ Singular von <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ὤν</big></span>“</span> | ‚ón‘ | ‚seiend‘)</span>. Sein ,Wesen‘ ist im ,Dasein‘ vollendet, ist ,wirkliches, verwirklichendes Sein‘, ‚seiende Aktualität‘, <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>actus purus</big></span>“</span> ''':''' sein Wesen ist ‚reine Tätigkeit‘, ,reine verwirklichende Gegenwärtigkeit‘, d.h. ,existent‘, ohne jede prozesshafte ‚Potenzialität‘. Aus der wichtigen und richtigen Erkenntnis, dass GOTT <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen'' <span style="color:#00B000">[ Raum-Zeit-]</span>''Struktur unserer Welt''«</span> ist, folgt mit der ontologischen Identität von ,Dasein‘ und ,Wesen‘ in GOTT ''':''' Der zeitlos ewige GOTT ist <span style="color:#FF6000">»''notwendig aus sich'' <span style="color:#00B000">(von Natur aus)</span> ''immer schon da''«</span>, m.a.W. ist <span style="color:#FF6000">„zeitlos-ursprungslos“</span>. Insofern ist <span style="color:#FF6000">„Göttlichkeit“</span> die <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaft“</span>, die im <span style="color:#FF6000">„Dasein GOTTES“</span> d.h. in <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, schon ihr ‚Ziel‘, ihre Vollendung, — <span style="color:#FF6000">„Perfektion“</span>, Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, erreicht hat. GOTT ist <span style="color:#FF6000">»''vollkommen''«</span> und darum auch <span style="color:#FF6000">»''notwendig für uns immer schon ‚da‘''«</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ — </span>. GOTT ist in seinem ‚zeitlosen Wesen‘ <span style="color:#FF6000">„unverursacht“</span>, da er <span style="color:#FF6000">»''notwendig aus sich'' <span style="color:#00B000">(von Natur aus)</span> ''vollkommen''«</span> ist ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□PG'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(eine Instanz von Axiom-4)</span>. <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, ist die <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaft“</span>, bzw. das <span style="color:#FF6000">„Wesen GOTTES“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''G'''<sub>ess</sub>‘ —</span>. <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist ,der‘ Vollkommenste''«</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>. Und zur absoluten <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit“</span> gehört <span style="color:#FF6000">„notwendig“</span> auch das <span style="color:#FF6000">„Existieren“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ — </span>. <span style="color:#FF6000">„Notwendige Existenz“</span> gehört zu den ,ultimativen‘ Transzendentalia in GOTT, was GÖDEL mit Definition-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x ↔ ∀X(X'''<sub>ess</sub>'''x →□∃yXy)'''‘ —</span>, syntaktisch formalisiert hat, wenn hier das <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> und auch das <span style="color:#4C58FF">‚'''y'''‘</span>, für den Dreifaltigen GOTT der Christen steht, was dann im Korollar-3, mit der Identität, bzw. der Koinzidenz beider Individuum-Variablen, explizit gezeigt wird.
Entscheidend für diese Interpretation des GÖDEL-Systems ist ''':''' nur unter der ,modal‘ notwendigen Voraussetzung der ontologischen ‚Identität‘ von <span style="color:#FF6000">„Sein“</span> und <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span>, Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — '''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span>, bzw. der ‚Gleichsetzung‘, <span style="color:#00B000">(Koinzidenz)</span>, von <span style="color:#FF6000">„notwendiger Existenz“</span> mit den ‚positiven‘ Wesenseigenschaften, der <span style="color:#FF6000">„Essenz“</span> in GOTT, Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ — </span>, ‚funktioniert‘ die GÖDEL-Axiomatik '''!''' Diese ‚Identität‘, bzw. ,Koinzidenz‘ wird in ARISTOTELES, ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Metaphysik</big></span>''‘, Buch XII 7, in einem Indizienbeweis erbracht, der mit der Methode der philosophischen Induktion zum Ergebnis kommt ''':'''
::<span style="color:#FF6000">» … ''es muss'' <span style="color:#00B000">[ notwendig ]</span> ''etwas geben, das, ohne selbst ‚bewegt‘'' <span style="color:#00B000">[ </span>''worden''<span style="color:#00B000"> ]</span> ''zu sein'', <span style="color:#00B000">[ ‚unentstanden‘ ]</span>, ''alles Übrige wie ein Geliebtes ‚bewegt‘'' <span style="color:#00B000">[ ‚entstehen lässt‘ ]</span>«</span>, das darum ‚zugleich‘ <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>αἴδιον καί οὐσία καί ἐνέργεια οὖσα</big></span>“ <span style="color:#00B000">|</span> »<span style="color:#00B000">[ zeitlich-]</span>''ewig, sowohl <u>Wesen</u>'', <span style="color:#00B000">[ etwas Konkretes, Essentielles ]</span>, ''als auch seiende Wirksamkeit — ''<span style="color:#00B000">[ </span>„<span style="font-family: Times;"><big>actus purus</big></span>“, „reine Tätigkeit“<span style="color:#00B000"> ]</span> ''— verwirklichendes, wirkliches <u>Sein</u> ist'', <span style="color:#00B000">[ ein Existierendes, das alles Übrige ,zur Existenz‘ bringen kann ]</span> «</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ὀρεκτόν καί νοητόν</big></span>“ <span style="color:#00B000"> | ,orektón kai noêtón‘ | </span> »''das ersehnt und erkennbar ist''.«</span> <span style="color:#00B000">(''<span style="font-family: Times;"><big>vgl. ,Metaphysik</big></span>''‘ XII 7, 1072a,23 – 1072b,4)</span>
Was <span style="color:#FF6000">»''alles Übrige''«</span> ,zur Existenz‘ bringen kann, bzw. ,verwirklichen‘ kann, muß auch selbst, als etwas Konkretes, Essentielles, ,existieren‘, bzw. ,wirklich sein‘. Die, daraus abgeleitete, ontologische ‚Identität‘, — ,Koinzidenz‘ —, von ‚Wesen‘ und ‚Sein‘, <span style="color:#00B000">(Ziel aller Sehnsucht und jedes Erkenntnisstrebens)</span>, <span style="color:#FF6000">»''ist das Privilegium der Gottheit allein''«</span> ''':''' mit Gottfried Wilhelm LEIBNIZ interpretiert, entsprechend einer adäquaten, aristotelisch-<span style="color:#4C58FF">,theologischen‘</span> Tradition. Dieses induktive, ‚ontologisch‘ a-posteriori Ergebnis aus der ‚Prinzipienforschung‘ des ARISTOTELES ist die metaphysische und logische Voraussetzung, dass GÖDEL seine Axiomatik im Kalkül des sog. ‚ontologischen Gottesbeweises‘ a-priori des ANSELM von Canterbury, und nach LEIBNIZ, deduktiv korrekt formulieren konnte; <span style="color:#00B000">(vgl. 3. Beweisgang)</span>.
Angenommen, die Variable <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span> steht für den <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, der Christen, <span style="color:#00B000">(siehe Anhang, Term :01: im 2. Beweisgang)</span>, dann ist, — auf Grund von diesem Beweisgang —, in unserer Welt ,wahr‘ und evident ''':''' die ‚positive Eigenschaft‘ <span style="color:#FF6000">»''Göttlichkeit''«</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, und das faktische <span style="color:#FF6000">»''‚Da‘-Sein'' <span style="color:#00B000">[ Existenz ]</span> ''GOTTES''«</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, ‚benennen‘, ontologisch ident, denselben Sachverhalt ''':''' nämlich das, was wir das <span style="color:#FF6000">»''Wesen'' <span style="color:#00B000">[ Essenz ]</span> ''GOTTES''«</span>, <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''G'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, nennen. <span style="color:#FF6000">»''Göttlichkeit'', bzw. ''GOTT-‚Sein‘ ist das Wesen GOTTES''«</span>, und dann umgedreht und äquivalent ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das Wesen GOTTES ist sein ‚Da‘-Sein als GOTT'', bzw. ''seine Göttlichkeit''«</span>, m.a.W. ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist wesentlich ‚grundlos‘'' <span style="color:#00B000">[ d.h. </span> ''notwendig aus sich''<span style="color:#00B000"> ]</span> ''‚da‘''«</span>. Das ist das Einzigartige im <span style="color:#FF6000">»''Wesen GOTTES''«</span> ''':''' GOTT ist, zeitlos-ewig, für uns immer schon ‚da‘, und das ‚ist‘ sein <span style="color:#FF6000">»''Wesen''«</span>; vorausgesetzt, ,angenommen‘, man glaubt an GOTT ''':''' Term :01:. <span style="color:#00B000">(Der schon von GÖDEL indizierte Term <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''G'''<sub>ess</sub>‘ — </span> ,expliziert‘ nur eine der drei Lesearten, die der Term <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''G'''‘ — „theologisch“</span> ,impliziert‘.)</span> Theorem-2 hat somit die syntaktische Form einer Definition ''':'''
<div class="center"><span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span></div>
Somit kann GOTT ‚explizit‘ <span style="color:#00B000">(aus einer bewiesenen Kalkül-Definition)</span> <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> genauer ‚bestimmt‘ werden ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist gerade deswegen GOTT, weil sein überzeitlich-ewiges und an sich ‚grundloses‘'' <span style="color:#00B000">[ aber für uns notwendiges ]</span> ''Dasein'' <span style="color:#00B000">[ Existenz ]</span> ''als GOTT, ontologisch, — dem Sein nach —, identisch ist mit seinem persönlichen und für uns liebevollen Wesen'' <span style="color:#00B000">[ Essenz ]</span> ''als GOTT; diese Identität von Dasein und Wesen gilt einzig und allein nur bei GOTT.''«</span> Die philosophische Frage nach dem <span style="color:#FF6000">„Wesen GOTTES“</span> lautet, <span style="color:#00B000">(auf die Person bezogen)</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">„Was bist du ? “</span> Sie ist äquivalent zur <span style="color:#4C58FF">,theologisch’</span>-biblischen Frage MOSES ''':''' <span style="color:#CC66FF">„Wer bist Du ? “</span> Die bekannte Antwort des GOTTES-JHWH aus ‚Exodus 3,14‘ thematisiert das persönliche, für uns liebevolle und für immer notwendige <span style="color:#FF6000">„Dasein GOTTES“</span> ''':''' <span style="font-family: Times;"><big>‘אֶֽהְיֶ֖ה אֲשֶׁ֣ר אֶֽהְיֶ֑ה‚</big></span> <span style="color:#00B000">| ‚eh'jeh asher eh'jeh‘ |</span> <span style="color:#CC66FF">»''Ich bin der ‚Ich-Bin-Da‘'', <span style="color:#00B000">[ für euch und für immer ]</span>«.</span> Mit diesem Zitat aus der Bibel ist die GÖDEL-Axiomatik, sozusagen, <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> ‚verifiziert‘. Sie hat einerseits im Theorem-2 ihren philosophischen ‚Abschluss’ erreicht, und andererseits damit formal-syntaktisch den ‚Anschluss‘ an eine allgemeine Basis-Glaubensaussage gefunden, die ‚an sich‘ für jeden CHRIST-gläubigen Menschen ‚selbstverständlich‘ ist. Was in der Metaphysik des ARISTOTELES das Ergebnis einer philosophischen ,Induktion‘ a-posteriori ist ''':''' <span style="color:#FF6000">„,Dasein‘ ist das ,Wesen‘ GOTTES“</span>, — <span style="color:#00B000">(das mit Theorem-2, auch ein Ergebnis der deduktiven GÖDEL-Axiomatik a-priori ist ''':''' die Beweisgrundlage für den Konsequenz-Teil im Theorem AMSELMS)</span>, — das ist in der Bibel die Grundüberzeugung jedes Menschen, der an GOTT glaubt ''':''' GOTT ist für uns immer schon <span style="color:#FF6000">„da“</span>, weil er uns liebt. Das ist das, <span style="color:#FF6000">„was“</span> GOTT für uns als GOTT ausmacht, — sein Wesen ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Wir haben die Liebe, die GOTT zu uns hat, erkannt und gläubig angenommen. GOTT ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in GOTT und GOTT bleibt in ihm.''«</span>, <small>({{Bibel | 1. Johannesbrief |4|16|EU}})</small>
Das eigentliche Ergebnis der GÖDEL-Axiomatik ist somit die ‚triviale‘ Erkenntnis, dass GOTT, <span style="color:#FF6000">„unverursacht“ <span style="color:#00B000">|</span> „grundlos“</span>, für uns immer schon ‚da‘ ist, — <span style="color:#CC66FF">„von Ewigkeit zu Ewigkeit“</span> —, vorausgesetzt <span style="color:#00B000">(‚angenommen‘)</span>, man ‚glaubt‘ an den zeitlos-ewigen GOTT. <span style="color:#00B000">(Der Glaube an die Zeitlosigkeit GOTTES ist mit der ‚Annahme‘ von Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist perfekt''«</span>, und der ‚Annahme‘ der Definition-1 für <span style="color:#4C58FF"> ‚'''Gx'''‘ := </span> den <span style="color:#FF6000">„GOTT der Christen“</span>, im Kalkül ‚implizit‘ schon eingeführt, da die Axiome und Definitionen, — nach GÖDEL —, nur dann <span style="color:#FF6000">»''wahr''«</span> sind, wenn sie <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen''</span> [ Raum-Zeit-]<span style="color:#FF6000">''Struktur''«</span> unserer Welt sind. Das ,impliziert‘ auch, dass der GOTT von Axiom-3 und Definition-1 ebenfalls <span style="color:#FF6000">»''unabhängig''«</span> von Raum und Zeit, d.h. zeitlos-ewig ist '''!''' )</span>
Wer an den GOTT der Bibel glaubt, kann sich von der ‚Vernünftigkeit‘ seines Glaubens mit Hilfe des sog. ,ontologischen‘ Gottesbeweises nach ANSELM von Canterbury, mit Kurt GÖDEL <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig''«</span>, überzeugen. <span style="color:#00B000">(Das war auch die Absicht ANSEMS '''!''' )</span> Die Annahme, es sei ‚unmöglich‘, dass es GOTT gibt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''¬◇∃xGx'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(dezidierter Atheismus)</span>, führt im GÖDEL-Kalkül formal zu einem logischen Widerspruch; vgl. z. B. ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Gödels Möglichkeitsbeweis</big></span>''‘, in ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Der Gödelsche Gottesbeweis</big></span>''‘, Seite 17, von Günther J. WIRSCHING; (https://edoc.ku.de/id/eprint/10243/1/OntBw.pdf), d.h. es ist also nicht ‚unmöglich‘, dass es GOTT gibt. Der GOTT-Glaube ist mit den Maßstäben einer modernen Logik <span style="color:#FF6000">»''durchaus vereinbar''«</span> und darum ,vernünftig‘. Damit steht fest ''':''' das GÖDEL-Kalkül ist kein moderner ‚Existenz-Beweis‘ für den GOTT der Bibel, sondern es setzt, <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig''«</span>, ,methodologisch‘, den Glauben an die Existenz eines ewigen GOTTES voraus, der, — <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen Struktur unserer '' <span style="color:#00B000">[ vergänglichen ]</span> ''Welt''«</span> —, für uns immer schon ‚da‘ ist. Wenn aber einmal als fix ‚angenommen‘ worden ist, <span style="color:#00B000">(als Prämisse)</span>, dass es wahr ist, dass GOTT ‚existiert‘, dann ist natürlich die ‚Annahme‘, dass GOTT ‚nicht existiert‘, falsch. Aber sie ist auch ,unlogisch‘ und ,unvernünftig‘, weil die Annahme ''':''' ,''Es ist unmöglich, dass es einen GOTT gibt''‘, offensichtlich und eindeutig zu einem Widerspruch führt; was z. B. Günther J. WIRSCHING mit seiner Version des <span style="color:#00B000">(nicht umkehrbaren)</span> ‚Möglichkeitsbeweises‘ für ,GOTT‘, explizit vorexerziert hat. <span style="color:#00B000">(Siehe Anhang ''':''' GÖDELS ‚Möglichkeitsbeweis‘ als ,Widerlegung‘ eines Nicht-GOTT-Glaubens; in Entsprechung zu Psalm 14,1 und Psalm 53,2 ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Der'' <span style="color:#00B000">[ ,unvernünftige‘ ]</span> ''Tor sagt in seinem Herzen ''':''' Es gibt keinen Gott. Sie handeln verderbt, handeln abscheulich; da ist keiner, der Gutes tut''«</span>. Historischer Hintergrund zu diesem Psalm-Text ''':''' Die Zerstörung des Tempels in Jerusalem durch die Truppen des NEBUKADNEZAR II.)</span> Der Logiker GÖDEL hat in seinem System zum ,ontologischen Beweis‘ keine ‚formale Unentscheidbarkeit‘ <span style="color:#00B000">(Agnostizismus)</span> feststellen können, wie auf einem anderen Feld seiner Forschungsarbeiten.
Das GÖDEL-Konsequenz-Teil von der ‚Notwendigkeit‘ GOTTES ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(die ‚Konsequenz’ aus dem ‚widerspruchsfreien‘ Korollar-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —,</span>)</span> im ‚Theorem ANSELMS‘, ist <span style="color:#00B000">(im 3. Beweisgang, Term :10:)</span> dann auch eine weitere Explikation des Basis-Theorems-2 des Kalküls ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span>, über die ‚ontologische Identität‘ vom <span style="color:#FF6000">„Dasein GOTTES“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, mit seinem <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — <sub>ess</sub> —</span>, dargestellt mit Term :9:.
<span style="color:#00B000">(Die ontologische Identitat von Dasein und Wesen in GOTT, ist die, für uns, <span style="color:#FF6000">„notwendige Präsenz <span style="color:#00B000">[ das Sein, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''‘ —</span>]</span> GOTTES“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span>, die äquivalent, bzw. koinzident ist zur <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit <span style="color:#00B000">[ das Wesen, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>]</span> GOTTES “</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>. Diese Identität von Sein und Wesen ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub> —</span>, bedeutet <span style="color:#4C58FF">,theologisch‘</span> konkret ''':''' die, für uns, notwendige Gegenwärtigkeit GOTTES, [ sein Dasein ], ist verwirklicht worden in der liebevollen [ Wesens-]Zuwendung GOTTES zu uns Menschen, in seiner Kindwerdung in Bethlehem, durch die Jungfrau MARIA ''':''' GOTTES Wesen ist ,Sein-mit-uns‘ ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''sein Name'', <span style="color:#00B000">[ sein Wesen ]</span>, ''ist IMMANUEL, das heiß übersetzt ''':''' GOTT-mit-uns''«, <small>({{Bibel | Matthäus Evangelium |1|23|EU}})</small></span>, der unsere Not-,wenden‘-wird, d.h. der uns und die Welt von der Korruption der Sünde und des Todes <span style="color:#4C58FF">,erlösen‘</span> will und wird.)</span>
Die, von GÖDEL im 1. Beweisgang, als Prämissen schon vorausgesetzten und ,angenommenen‘ Perfektionen, bzw. Vollkommenheiten, <span style="color:#00B000">(das sind die allgemeinen ,Transzendentalia‘ für alles Nicht-Göttliche in der Welt)</span>, werden im ersten Teil des 2. Beweisganges, mit Term :13: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PY'''‘ —</span>, dann auch als <span style="color:#FF6000">„positive Wesenseigenschaften“</span>, <span style="color:#00B000">(als die ultimativen ,Transzendentalia‘)</span>, in GOTT ‚definitiv‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> bestätigt; <span style="color:#00B000">(siehe Anhang, 2. Beweisgang, Anmerkung-2)</span>.
Im 3. Beweisgang ist das Basis-Theorem-2 die ,modal‘ notwendige, bzw. transzendentale, Voraussetzung, sowohl für das <span style="color:#FF6000">„an sich notwendige Dasein GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>, im Term :10:, als auch für die <span style="color:#FF6000">„für uns notwendige Existenz GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>‘ —</span>, sowohl in der Definition-3, als auch im Axiom-5; <span style="color:#00B000">(das <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''‘ —</span> wird nur GOTT zugeordnet; vgl. auch Anhang, 3. Beweisgang, Anmerkung-4)</span>. Dieses Basis-Theorem-2 ist auch zugleich die Antwort auf die Frage nach dem ‚Ursprung‘ GOTTES ''':''' GOTT ist <span style="color:#FF6000">„unverursacht“ <span style="color:#00B000">|</span> „ursprungslos“</span> ‚da‘, von <span style="color:#CC66FF">„Ewigkeit zu Ewigkeit“</span>, denn es ‚ist‘ sein <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span>, <span style="color:#00B000">(überzeitlich-ewig)</span> für uns immer schon ‚da‘ zu sein. Weitere ‚Einzelheiten‘ über Wesen und Eigenschaften GOTTES gehören in die Mystik, bzw. in die <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span>.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Die Bedeutung des Kalküls</span></div>===
<div class="center">Immanuel KANT und Kurt GÖDEL im ‚Dialog‘</div>
KANT sagt ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span>'''''Sein''' ist offenbar kein reales Prädikat''. ... ''Es ist bloß die'' <span style="color:#00B000">[ gedachte ]</span>'' Position'' <span style="color:#00B000">[ latinisiert, deutsch für ''':''' ,Setzung‘ ]</span> ''eines Dinges ... Nehme ich nun das Subjekt (Gott) mit allen seinen Prädikaten'' <span style="color:#00B000">[ d.h. Eigenschaften ]</span> ''(worunter auch die Allmacht gehört) zusammen, und sage ''':''' ‚'''Gott ist'''‘'', <span style="color:#00B000">[ ,GOTT existiert wirklich‘ ]</span>, ''oder ‚es ist ein Gott‘, so <u>setze</u> ich kein neues Prädikat'' <span style="color:#00B000">[ keine neue Eigenschaft ]</span> ''zum ‚Begriffe‘ von Gott ''':''''' <span style="color:#00B000">[ <span style="color:#0000FF; background-color:#FFFF00">‚Sein’ ist kein ‚reales Prädikat’ in GOTT</span>; ‚Existenz‘ ist in GOTT keine ‚Eigenschaft‘ ],</span> ... ''es kann daher zu dem Begriffe'', <span style="color:#00B000">[ ,GOTT‘ ]</span>, ''der bloß die'' <span style="color:#00B000">[ gedachte ]</span>'' Möglichkeit ausdrückt, darum, dass ich dessen Gegenstand'', <span style="color:#00B000">[ GOTT ]</span>, ''als schlechthin gegeben (durch den Ausdruck ''':''' er ist'', <span style="color:#00B000">[ GOTT ist wirklich ]</span>'' ) <u>denke</u>, nichts weiter hinzukommen.'' <span style="color:#00B000">[ Beides ist ,bloß gedacht‘ '''!''' ]</span> ''Und so enthält das Wirkliche nichts mehr als das bloß Mögliche. Hundert ‚wirkliche‘ Taler enthalten nicht das mindeste <u>mehr</u>, als hundert ‚mögliche‘. Denn, da diese den'' <span style="color:#00B000">[ gedachten ]</span>'' ‚Begriff‘, jene aber den Gegenstand und dessen'' <span style="color:#00B000">[ gedachte ]</span>'' Position an sich selbst bedeuten, so würde, im Fall dieser'', <span style="color:#00B000">[ die 100, als ,wirklich‘ bloß gedachten Taler ]</span>, ''<u>mehr</u> enthielte als jener,'' <span style="color:#00B000">[ als ihr ‚gedachter‘ Begriff im Verstand, wie ΑNSELM von Canterbury für GOTT, als ‚wirklich‘ Existierenden, argumentierte, …''so würde'' ]</span> ''mein ‚Begriff‘'' <span style="color:#00B000">[ die 100 im Verstand ‚gedachten‘ Taler ]</span> ''nicht den ganzen Gegenstand ausdrücken, und also auch <u>nicht der angemessene Begriff</u> von ihm sein. Aber in meinem Vermögenszustande ist <u>mehr</u> bei hundert ‚wirklichen‘ Talern, als bei dem bloßen Begriffe derselben'', <span style="color:#00B000">[ als bei 100 bloß ‚gedachten‘ Talern ]</span> ... <span style="color:#FF6000">«</span> <span style="color:#00B000"><ref>‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kritik der reinen Vernunft</big></span>''‘, Seite 401; https://www.korpora.org/kant/aa03/401.html</ref></span>.
GÖDEL würde darauf <span style="color:#00B000">(korrespondierend zur aristotelisch-<span style="color:#4C58FF">,theologischen‘</span> Tradition von der Identität von Sein und Wesen in GOTT)</span> antworten ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span>Die <span style="color:#FF6000">„100 Taler“</span> sind der <span style="color:#FF6000">»''zufälligen Struktur der'' <span style="color:#00B000">[ vergänglichen ]</span> ''Welt''«</span> entnommen, und sind daher nicht mit GOTT vergleichbar, der, <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen'' <span style="color:#00B000">[ Raum-Zeit-]</span>''Struktur''«</span> unserer Welt, <span style="color:#FF6000">„über“</span> dieser Welt steht. Einzig und allein nur von GOTT gilt ''':''' Der mit Dingen aus unserer Welt ,nicht vergleichbare‘ GOTT, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">„existiert notwendig für uns“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span>, und <span style="color:#FF6000">„notwendiges Existieren, <u>Sein</u>“</span> ,ist‘ eine <span style="color:#FF6000">„positive <u>Wesen</u>seigenschaft“</span> in GOTT, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>, weil GOTT aus sich <span style="color:#FF6000">„vollkommen“ <span style="color:#00B000">|</span> „perfekt“</span> ist, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#0000FF; background-color:#FFFF00">‚Sein‘ ist in GOTT ein ‚reales Prädikat‘</span>; <span style="color:#00B000">(notwendige ‚Existenz’ ist eine positive ‚Wesenseigenschaft’ in GOTT)</span>, und nur bei GOTT '''!''' Zum zeitlos-ewigen GOTT der Christen ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(als methodologische Prämisse)</span>, kann man sagen ''':''' Weil es, wegen Axiom-1 und Axiom-2, <span style="color:#FF6000">„widerspruchsfrei möglich"</span> ist, dass es ihn gibt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, darum ist dieser GOTT auch das ‚einzige‘ <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span>, das <span style="color:#FF6000">„notwendig aus sich“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>, d.h. <span style="color:#FF6000">„grundlos“ <span style="color:#00B000">|</span> „unverursacht“</span> für uns immer schon ‚da’ ist und immer ,da’ sein wird; und zusätzlich gilt ''':''' Es gibt für jede mögliche Welt ‚nur‘ diesen einen GOTT ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx ∧ □∀y(Gy→x=y)'''‘ — </span><span style="color:#00B000">(Monotheïsmus)</span>; vorausgesetzt, man geht von der ,Existenz’ dieses GOTTES aus, wobei diese Annahme <span style="color:#FF6000">»''mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar''«</span> ist.<span style="color:#FF6000">«</span>
Eine Beobachtung ''':''' KANT sagt, gleichsam als ,krönender‘ Abschluss seiner Widerlegung des, — von ihm so genannten —, ,ontologischen Gottesbeweises‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">»</span>''Aber in meinem Vermögenszustande ist <u>mehr</u> bei hundert ‚wirklichen‘ Talern, als bei dem bloßen Begriffe derselben, (d.i. ihrer Möglichkeit).''<span style="color:#FF6000">«</span> Diese Feststellung KANTS entspricht jedoch genau der Argumentation ANSELMS ''':''' GOTT <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>esse et in re</big></span>“</span>, d.h. GOTT ,existiert auch in Wirklichkeit‘, <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>quod maius est</big></span>“</span>, was <u>mehr</u> ist, als <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>esse solo in intellectu</big></span>“</span>, als nur ein bloßer Begriff ,im Verstand zu sein‘. Der ,Mehr-Wert‘ ergibt sich in beiden Fällen, sowohl bei den Talern als auch bei GOTT, aus der ,Wirklichkeit‘ ihrer Existenz, im Gegensatz zur bloßen, <span style="color:#00B000">(im Begriff gedachten)</span>, ,Möglichkeit‘ ihrer Existenz, so dass, in jedem Fall, der ,Begriff‘ im Verstand ohne Abstriche <span style="color:#FF6000">»</span>''den ganzen Gegenstand ausdrückt''<span style="color:#FF6000">«</span>, und von diesem auch <span style="color:#FF6000">»</span>''der angemessene Begriff''<span style="color:#FF6000">«</span> ist. Alles andere wäre eine ,Lüge‘. Mit dieser ,Beobachtung‘ ist das implizit ,Widersprüchliche‘ in KANTS Argumentation aufgedeckt ''':''' Das Wirkliche in KANTS Vermögenszustande enthält <span style="color:#FF6000">,doch mehr‘</span> als das bloß Mögliche, konträr zu seiner vorigen Behauptung ''':''' <span style="color:#FF6000">»</span>''das Wirkliche''<span style="color:#FF6000">«</span> enthalte <span style="color:#FF6000">»'',nichts mehr‘</span> als das bloß Mögliche''<span style="color:#FF6000">«</span>. Diese Behauptung ist offensichtlich falsch. Das ist somit ein indirekter Beweis und damit eine Bestätigung für die analoge Argumentation ANSELMS aus dem Wiederspruch des Gegenteils, am Beispiel KANTS <span style="color:#FF6000">»</span>''Vermögenzustandes bei hundert wirklichen Talern''<span style="color:#FF6000">«</span>, in dem in Wirklichkeit <span style="color:#FF6000">,doch mehr‘</span> ist, <span style="color:#FF6000">»</span>''als bei dem bloßen Begriffe derselben''<span style="color:#FF6000">«</span>.
<span style="color:#00B000">(Diese ,Beobachtung‘ ist zugleich auch das entscheidende Indiz dafür, dass das systembedingte Konzept KANTS von der ,Existenz‘, bzw. vom ,Sein‘ eines jeden Gegenstandes, als</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''dessen bloße Position''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">d.i. als seine ,Setzung‘ bloß im- und durch den Verstand ,falsch‘ ist, — d.h. im Klartext ''':''' für KANT ist das ,Sein‘ eines Gegenstandes bloß ein ,Gedanke‘ in uns, wenn er meint, dass uns ein Gegenstand erst dann wirklich ,gegeben‘ sei, wenn wir uns den</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''Gegenstand als schlechthin gegeben (durch den Ausdruck : <u>er ist</u>) <u>denken</u>''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">was nur seiner System-Konzeption geschuldet sein kann. Auf Grund dieser Konzeption ist das</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''Ding, wie es an sich selbst ist''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">für KANT systembedingt weder ,anschaubar‘, noch ,erkennbar‘. Diese falsche Konzeption über die ,Existenz‘, bzw. das ,Sein‘ eines Dinges, als</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''dessen bloße Position''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">ist für KANT letztendlich auch die Beweisgrundlage und Voraussetzung für seine Ablehnung des ontologischen Argumentes für GOTT. Wenn das ,wirkliche‘ Sein eines Dinges nichts anderes ist, als</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''dessen'' <span style="color:#00B000">[ bloß gedachte ]</span> ''Position''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">d.h. als seine ,mögliche‘ Setzung bloß im- und durch den Verstand, das ist das, als ,wirklich‘ bloß nur gedachte, Ding, dann</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''enthält''<span style="color:#FF6000">«</span> <span style="color:#00B000">natürlich</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''das Wirkliche''<span style="color:#00B000">, [ als die bloß gedachte Existenz ],</span> ''nichts mehr als das bloß Mögliche''<span style="color:#00B000">, [ als der gedachte Begriff ]<span style="color:#FF6000">«</span>, was offensichtlich unhaltbar ist. <span style="color:#4C58FF">[ Modus tollendo tollens ] </span> ''':''' Wenn die Konsequenz einer Wenn-Dann-Folgerung ,falsch‘ ist, dann ist auch ihre Voraussetzung, das System-Konzept KANTS, ,falsch‘ ''':''' d.i. seine ,Kopernikanische Wende‘ für die Metaphysik, soweit sie sein ,Sein’-Konzept betrifft. Korrekt und ,wahr‘ ist in jedem Fall ''':''' Das Wirkliche enthält <span style="color:#FF6000">,doch mehr‘</span> als das bloß Mögliche, und die Dinge ,existieren‘ schon immer unabhängig von unserem Denken. ,Existenz‘, das ,Sein‘, ist <span style="color:#FF6000">,doch mehr‘</span>, als bloß ein ,Gedanke‘ von uns.)</span>
Somit ist die Argumentation KANTS gegen den ontologischen Beweis ANSELMS für GOTT ,falsch‘ und unhaltbar, weil sie auf der ,falschen‘ Voraussetzung beruht ''':''' die ,Existenz‘, bzw. das ,Sein‘ eines jeden ,Gegenstandes‘, — wie z. B. auch die Existenz bei GOTT —, sei bloß dessen gedachte ,Position‘ an sich selbst, d.h. bloß seine ,Setzung‘ im- und durch den Verstand. Damit ,macht‘ er GOTT außerdem zu einem ,Ding‘ unter den vielen ,Dingen‘ dieser Welt, und verkennt so, — wie vor ihm THOMAS von Aquin —, auch die Einzigartigkeit und Exklusivität GOTTES im Theorem ANSELMS.
<div class="center">Die <span style="color:#FF6000">„Rede von GOTT“</span> in der philosophischen Tradition</div>
Wenn man die philosophische Tradition der <span style="color:#FF6000">„Rede von GOTT“</span> im Lichte der Ergebnisse der axiomatischen <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span> GÖDELS liest, dann stellt sie sich am Beispiel bei ARISTOTELES, — AVICENNA, — ANSELM, und bei GÖDEL wie folgt dar ''':'''
<span style="color:#FF6000">»''Das Erstbewegende,'' (<span style="font-family: Times;"><big>,πρῶτον κινοῦν‘</big></span>), ''das, ohne selbst ‚bewegt‘ zu sein'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ἀκίνητον‘</big></span> <span style="color:#00B000">| ''unverursacht, ,entstehungslos‘'' |</span> ), ''alles Übrige wie ein Geliebtes ‚bewegt‘'', (<span style="font-family: Times;"><big>,κινεῖ δὴ ὡς ἐρώμενον‘</big></span> <span style="color:#00B000"> | ''-verursacht, ,entstehen‘ lässt'' |</span> ), ''ist sowohl'' <span style="color:#00B000">[ zeitlich-]</span>''ewiges ‚Wesen‘'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ἀΐδιον καί οὐσία‘</big></span> <span style="color:#00B000">| ''‚Substanz‘'' |</span> ), ''als auch'' <span style="color:#00B000">[ zeitlich-]</span>''ewiges ‚wirksames, verwirklichendes Sein‘'', (<span style="font-family: Times;"><big>‚ἀΐδιον καί ἐνέργεια οὖσα‘ = ‚actus purus‘</big></span><span style="color:#00B000"> | '',reine Tätigkeit‘'' |</span> ), … ''ersehnt'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ὀρεκτόν‘</big></span>), ''und erkennbar'', (<span style="font-family: Times;"><big>,νοητόν‘</big></span>), ... ''denn dies ist der ‚Gott‘'', (<span style="font-family: Times;"><big>,τοῦτο γὰρ ὁ θεός‘</big></span>), <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, ''der'' <span style="color:#00B000">[ zeitlich-]</span>''Ewige'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ἀΐδιον‘</big></span>), — ''der Unvergleichliche'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ἄριστον‘</big></span> <span style="color:#00B000">| ''‚der Beste‘'' |</span> ), — ''der Lebendige'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ζῷον‘</big></span> <span style="color:#00B000">| ,''das Leben selbst‘'' |</span> ), — ... ''so sagen wir ja'', (<span style="font-family: Times;"><big>,φαμὲν δὴ‘</big></span>), — ...«</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(ARISTOTELES — Grieche)</span>.
Der ‚Begriff’ <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, als ,Individuumname‘, ist synonym mit <span style="color:#FF6000">„göttliches ‚Da-Sein’“</span>, das sowohl <span style="color:#FF6000">„aus sich vollkommen“</span>, als auch <span style="color:#FF6000">„notwendig für uns“</span> ‚da‘ ist; <span style="color:#00B000">(das ist das, an sich, vollkommene ‚Was-Sein‘ GOTTES ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ — </span>, das zugleich, für uns, das notwendige ‚Da-Sein‘ GOTTES ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘</span> — ist)</span>; <span style="color:#CC66FF">„von Ewigkeit zu Ewigkeit“</span>. Das ist der <u>angemessene Begriff</u> von GOTT, und gilt ‚nur‘ von GOTT. Weil GOTT <span style="color:#FF6000">„vollkommen“</span> ist, ist <span style="color:#FF6000">„Da-Sein“ <span style="color:#00B000">|</span> „GOTT-Sein“ <span style="color:#00B000">|</span> „Göttlichkeit“</span> das <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span> GOTTES ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span>. Im Unendlichen, GOTT, sind <span style="color:#FF6000">„Essenz“</span> und <span style="color:#FF6000">„Existenz“</span> koinzident ,eins‘, und daher untrennbar, und <span style="color:#FF6000">»''darum ist GOTT das einzige ‚Sein’, das notwendig an sich ‚da‘ ist''«</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(ABU ALI SINA alias AVICENNA — Muslim)</span>.
Der <span style="color:#00B000">(gedachte)</span> ‚Eigenschafts-Begriff‘ <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit (die Größe) GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(‚Perfektion‘, die Summe aller ‚positiven Eigenschaften‘ in GOTT)</span> schließt koinzident die ‚Eigenschaft’ <span style="color:#FF6000">„notwendige Existenz für uns“</span> mit ein ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>. GOTT wäre nicht <span style="color:#FF6000">„vollkommen“</span>, wenn er nicht auch real für uns ‚da‘ wäre, wenn er nicht ,immer schon’ <span style="color:#FF6000">„existierte“</span>. ‚Sein’ ist <u>mehr</u> als ‚Nicht-Sein’. ,Sein’, bzw. ,Existenz’ gehört zu den ,Transzendentalia’ in GOTT. Das sind die <span style="color:#00B000">(ultimativen)</span> ,Wesenseigenschaften’ in GOTT. Der unendliche GOTT ist daher das <span style="color:#FF6000">»''vollkommenste Wesen, über das nichts ,Größeres‘ d.h. Vollkommeneres <u>mehr</u> ‚gedacht‘ werden kann''«</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(ANSELM von Canterbury — Christ)</span>.
Der ‚Begriff’ <span style="color:#FF6000">„Perfektion GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, schließt koinzident das <span style="color:#FF6000">„notwendige Dasein GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘</span> —, für uns mit ein, ohne einen zeitlichen Anfang und ohne ein zeitliches Ende. Das ist die ‚zeitlos-ewige‘, an sich absolute, und <span style="color:#FF6000">„für uns notwendige Existenz GOTTES“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx→E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(Das ist ein ,regulär‘-mögliches Korollar im 2. Beweisgang aus Term :16: ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gy→Yy'''‘ —</span>, mit der <span style="color:#4C58FF">[ Instanz(Y:=E<sub>not</sub>) ]</span>, und der <span style="color:#4C58FF">[ FUB(y:=x) ]</span>; und auch ein ,regulär‘-mögliches Korollar im 3. Beweisgang ''':''' entsprechend der <span style="color:#FF6000">„logischen Implikation”</span> :: <span style="color:#4C58FF">[├ A ├ B ╞ A → B ]</span> von Term :01: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ — </span> und Term :05: <span style="color:#4C58FF"> —‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span> aus diesem Beweisgang. In Worten ''':''' <span style="color:#FF6000">»</span>''Angenommen, '' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span> ''steht für den GOTT der Christen'' ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ — </span>, ''dann existiert dieser GOTT'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span>, ''für uns notwendig'', <span style="color:#4C58FF">— <sub>not</sub> —</span> <span style="color:#FF6000">«</span>.)</span> Der Unendliche, GOTT, ist <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen'' <span style="color:#00B000">[ Raum-Zeit-]</span>''Struktur''«</span> unserer ‚vergänglichen‘, ,endlichen‘ Welt, welche prinzipiell vom dreidimensionalen Raum und von der unwiederbringlich ‚vergehenden‘ Zeit geprägt ist. Der ,GOTT der Christen‘ ist <span style="color:#FF6000">»''unabhängig''«</span> von dieser <span style="color:#FF6600">„vergehenden Raum-Zeit“, — »''jenes rätselhafte und anscheinend in sich widersprüchliche Etwas''« <span style="color:#00B000">(GÖDEL)<ref>Kurt GÖDEL, ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Eine Bemerkung über die Beziehungen zwischen der Relativitätstheorie und der idealistischen Philosophie‘</big></span>'', in P.A.SCHILPP (Hg.): ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Albert Einstein, Philosoph und Naturforscher‘</big></span>'', Seite 406</ref></span> —</span>. Ohne ‚Zeit‘ gibt es keinen zeitlichen Unterschied zwischen ‚Ursache‘ und ‚Wirkung‘, <span style="color:#00B000">(beides ist zeitlos ,eins‘)</span>, und so ist der zeitlos-ewige GOTT, der <span style="color:#FF6000">»''notwendig aus sich ,existiert‘'' «</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ — </span>, <span style="color:#FF6000">„unverursacht“ <span style="color:#00B000">|</span> „ursprungslos“</span> für uns immer schon ‚da‘ ''':''' <span style="color:#00B000">(GÖDEL — ohne religiöses Bekenntnis)</span>.
Mit dem GÖDEL-Kalkül ist die <span style="color:#FF6000">„Rede von GOTT“</span> auf eine ‚vernünftige Basis‘ gestellt worden, und ist somit für jeden Menschen nachvollziehbar, <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig, (ohne sich auf den Glauben an irgendeine Religion zu stützen)''«</span>, wie obige Beispiele zeigen.
'''Resümee :'''
Das GÖDEL-Kalkül zeigt mit <span style="color:#FF6000">»''mathematischer Evidenz''«</span>, was notwendig folgt, wenn die Axiome ‚wahr‘ sind, <span style="color:#00B000">(die Axiome bilden formal-syntaktisch <span style="color:#FF6000">»''die theologische Weltanschauung''«</span> ab)</span>, unter der Voraussetzung, dass die Axiome <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen'' <span style="color:#00B000">[ Raum-Zeit-]</span>'' Struktur''«</span> unserer Welt sind. Die ,Verifikation‘ der Axiome und Definitionen von GOTT und seiner Vollkommenheiten gelingt GÖDEL, — entsprechend seiner Unabhängigkeits-Bedingung —, durch den Aufweis ihrer Widerspruchsfreiheit ''':''' sie sind somit ,wahr‘ und, — im Kontext einer <span style="color:#FF6000">»''theologischen Weltanschauung''«</span> —, auch ,annehmbar‘ in unserer ,realen‘ Welt ''':''' <span style="color:#00B000">(siehe Anhang, 2. Beweisgang und Anmerkung-2)</span>. Er vermeidet damit den Fehler, der immer wieder im Diskurs über Gottesbeweise gemacht wird ''':''' GOTT mit seinen Geschöpfen zu vergleichen. Diese logisch-philosophische Rede von GOTT <span style="color:#00B000">(<span style="color:#FF6000">»''ohne sich auf den Glauben an irgendeine Religion zu stützen''«</span>)</span> hat eine <u>mehr</u> als zweitausendjährige Tradition hinter sich. Der <span style="color:#FF6000">„100-Taler-Gott“</span> des Philosophen KANT, hat heute, nachdem der Logiker und Systemtheoretiker GÖDEL sein System vorgelegt hat, an ‚Strahlkraft‘ verloren.
Kurt GÖDEL ''':'''
::<span style="color:#FF6000">» ''Die theologische Weltanschauung'', <span style="color:#00B000">[ dass GOTT für uns immer schon ‚da‘ ist ]</span>, ''ist rein verstandesmäßig mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar'';«</span> <span style="color:#00B000">[ d.h. sie ist das ,Resultat‘ der, — vom Glauben geleiteten —, ‚theoretischen Vernunft‘, alias ‚reinen Vernunft‘, und nicht bloß das ‚Postulat‘ einer ‚praktischen Vernunft‘, wie KANT meint ]. <span style="color:#FF6000">»''Der'' <span style="color:#00B000">[ christliche ]</span> ''Glaube ist die ‚Pupille‘ im ‚Auge‘ unseres Verstandes.''«</span> (Heilige KATHARINA von Siena, Lehrerin der Kirche, Patronin Europas<ref>vgl. <span style="font-family: Times;"><big>''Gebet 7 ‚Für die neuen Kardinäle‘, Rom, 21. Dezember 1378,''</big></span> aus <span style="font-family: Times;"><big>''Caterina von Siena ,Die Gebete‘.''</big></span> Kleinhain 2019, online: https://caterina.at/werke/gebete/gebete-detailansicht/gebet-7.html</ref> )</span>
Der sonst so rationale KANT, hier doch etwas emotionell, <span style="color:#00B000">(als wolle er die Ergebnisse im GÖDEL-Kalkül nicht wahr haben, die belegen, dass er sich bei GOTT geirrt, und die Funktion des christlichen Glaubens für die Philosophie falsch eingeschätzt hat)</span> ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span> ''Es war etwas ganz Unnatürliches und eine bloße Neuerung des Schulwitzes, aus einer ganz willkürlich entworfenen Idee das Dasein des ihr entsprechenden Gegenstandes selbst ausklauben zu wollen''<ref>vgl. ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kritik der reinen Vernunft</big></span>''‘, Seite 403. https://www.korpora.org/kant/aa03/403.html</ref>.<span style="color:#FF6000">«</span>
Für KANT, für die Scholastiker, <span style="color:#00B000">(und auch für uns)</span>, ist es natürlich ‚logisch‘, dass aus einem als ‚möglich’ gedachten Begriff, <span style="color:#FF6000">»</span>''aus einer ganz willkürlich entworfenen Idee''<span style="color:#FF6000">«</span>, keine Existenzaussage abgeleitet werden kann. <span style="color:#00B000">(Aus dem bloß gedachten Begriff ,goldene Berge‘ folgt natürlich nicht, dass es solche in Wirklichkeit auch gibt.)</span> In der philosophischen Tradition, die von ARISTOTELES herkommt, ist der Begriff <span style="color:#FF6000">»''GOTT''«</span> jedoch von allen anderen Begriffen so verschieden, so dass für GOTT diese Logik KANTS nicht mehr gilt. GOTT ist ,unvergleichlich‘ und ,einzigartig‘.
Dazu der Kommentar von HEGEL ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»''Wenn KANT sagt, man könne aus dem Begriff'' <span style="color:#00B000">[ ‚GOTT‘ ]</span> ''die Realität nicht ,herausklauben‘, so ist da der Begriff als endlich gefasst''.« <span style="color:#00B000">[ In der Endlichkeit unserer Welt trifft die Logik KANTS zu, dass dem ‚Begriff‘ nicht ,notwendig‘ das ‚Sein‘ folgt, denn es gibt in ihr die ,Lüge‘, die das ,Wirklich-Sein‘ im Begriff bloß behauptet, ohne dass es ,in Wirklichkeit‘ zutrifft, was sie behauptet. Es gilt hier nach KANT ''':''' »''Sein ist kein reales Prädikat''«. Somit ist ]</span> »''...der Begriff ohne'' <span style="color:#00B000">[ reales ]</span> ''Sein ein Einseitiges und Unwahres, und ebenso das Sein, in dem kein Begriff ist'', <span style="color:#00B000">[ ist ]</span> ''das begrifflose Sein,'' <span style="color:#00B000">[ d.i. das relative ,Noch-Nicht-Begriffene‘ ]</span>.'' Dieser Gegensatz, der in die Endlichkeit fällt'' <span style="color:#00B000">[ im Endlichen zutrifft ]</span>, ''kann bei dem Unendlichen, GOTT, gar nicht statthaben''<ref>Georg Wilhelm Friedrich HEGEL, ‚<span style="font-family: Times;"><big>''Ausführungen des ontologischen Beweises''</big></span>‘ in den ‚<span style="font-family: Times;"><big>''Vorlesungen über die Philosophie der Religion vom Jahr 1831''</big></span>‘ . Hamburg 1966, Seiten 175 bzw. 174</ref>; <span style="color:#00B000">[ denn ,Begriff‘ und ,Sein‘ sind in dem Unendlichen, GOTT, untrennbar und real immer dasselbe. Auf Grund dieser ontologischen Identität ,personifiziert‘ und ,repräsentiert‘ GOTT die ,Wahrheit‘ ''':''' GOTT ist die ,Wahrheit‘. In GOTT, dem <span style="color:#FF6000">„Schöpfer der Welt“</span>, folgt dem ,Begriff‘ immer ,notwendig‘ das ,Sein‘ ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''GOTT sprach ''':''' Es werde ,Licht‘. Und es wurde Licht''«, <small>{{Bibel | Genesis |1|3|EU}}</small>;</span> oder auch ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Der Herr sprach, und sogleich geschah es; er gebot, und alles war da''«,</span> <small>{{Bibel | Psalm |33|9|EU}}</small>.]</span>«</span>
Das Entscheidende bei der <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Interpretation des GÖDEL-Kalküls ist, dass der <span style="color:#00B000">(Begriff)</span> GOTT der Christen ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, nicht auf die Ebene seiner ,endlichen‘ Geschöpfe und unserer Welt gestellt wird, <span style="color:#00B000">(d.i. das ‚Universum‘ im ,Urknall‘, die ‚100-Taler‘, ein ‚Tsunami‘, auch ,einfache Modelle‘ von unserer Welt, etc.)</span>, und damit verglichen wird, sondern, dass der GOTT der Christen in seiner Einzigartigkeit und Besonderheit als <span style="color:#FF6000">»''der Unendliche''«</span> belassen und als <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen'' <span style="color:#00B000">[ Raum-Zeit-]</span>''Struktur''«</span> unserer vergänglichen Welt, — als <span style="color:#FF6000">»''der Unvergleichliche''«</span> —, verstanden wird. <span style="color:#00B000">(Alle Kritiken des sog. ,ontologischen‘ Gottesbeweises übersehen die Einzigartigkeit und Besonderheit des <span style="color:#FF6000">»''Unendlichen''«</span>, und/oder wollen diese nicht ,wahr‘ haben.)</span> Auch THOMAS von Aquin ,verortet‘ den GOTT ANSELMS, — in seiner Kritik an dessen Theorem —, irrtümlich unter die ,Dinge‘ der uns umgebenden ,Natur‘, wenn er sagt ''':''' GOTT <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>esse in rerum natura</big></span>“</span>, d.h. wörtlich, dass GOTT ,in der Natur der Dinge <span style="color:#00B000">(unserer Welt)</span> existiert‘, und verkennt somit, — wie nach ihm auch KANT —, die ,Unvergleichlichkeit‘ GOTTES, <span style="color:#00B000">(vgl. STh I q.2 a.1 ad 2<ref>„Deus … illud quo maius cogitari non potest; non tamen propter hoc sequitur quod intelligat id quod significatur per nomen, esse in rerum natura; sed in apprehensione intellectus tantum.“ ——— »''GOTT ist'' (nach ANSELM) ''der, über den Größeres nicht mehr gedacht werden kann. Aber nicht deswegen, weil er'', (der Narr von Psalm 14.1, den ANSELM zitiert), ''das versteht, was durch diesen Namen,'' (bzw. mit dem Begriff ,GOTT‘ im Theorem ANSELMS), ''bezeichnet wird, folgt daraus'', (wie ANSELM meint), ''dass er auch versteht, dass er'', (dieser GOTT), ''auch in der ,Natur‘ der Dinge'' (unserer Welt) ''existiert''; <span style="color:#00B000">[ was ANSELM so nie gesagt hat ]</span>. ''Daraus folgt nur, dass er'', (als ,GOTT‘), ''bloß in der Auffassung seines Verstandes'', (d.h. nur im Denken des Narren als ,Begriff‘), ''existiert.''« ——— Hier ,verortet‘ THOMAS einerseits den unendlichen GOTT, von dem das Theorem ANSELMS spricht, irrtümlich unter die endlichen Dinge der uns umgebenden ,Natur‘, was sachlich dem theologischen Theorem der Unvergleichlichkeit GOTTES widerspricht, der nicht unter die Dinge unserer Welt eingereiht werden darf. Anderseits verliert er dadurch auch den ,Blick‘ für die Außerordentlichkeit und Besonderheit GOTTES, dessen Natur völlig verschieden und unabhängig von der ,Natur‘ unserer raum-zeitlichen Welt ist. GÖDEL beweist jedoch, mit ANSELM, weil es notwendig, ohne Widerspruch, (»''bloß in der Auffassung unseres Verstandes''«), möglich ist, dass GOTT existiert, ist es korrekt, daraus auch mit Notwendigkeit zu folgern, dass der Glaube des Erzbischofs ANSELM, und der Glaube seiner Anvertrauten, von der Wirklichkeit GOTTES, logisch richtig und sinnvoll ist; denn Möglichkeit und Wirklichkeit sind in GOTT koinzident ,eins‘. Das ist das Privilegium GOTTES allein, der einzigartig und unvergleichlich ist. Damit zeigt er auf, dass THOMAS die Unvergleichlichkeit und Einzigartigkeit GOTTES in seinem Vorhalt nicht bedacht hat; und außerdem ANSELM missverstanden hat.</ref>)</span>; jedenfalls hier in der Auseinandersetzung mit ANSELM. Dagegen spricht ANSELM im ,''<span style="font-family: Times;"><big>Proslogion</big></span>''‘, Seite 85f, nur von einem <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>esse et in re</big></span>“</span> GOTTES, d.h. dass GOTT ,auch in Wirklichkeit existiert‘, <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>quod maius est</big></span>“</span>, was ,größer‘, bzw. ,mehr‘ ist, als <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>esse solo in intellectu</big></span>“</span>, als nur ,im Verstand zu sein‘; wobei die ,zeitlose-überzeitliche‘ Wirklichkeit <span style="color:#00B000">(Natur)</span> GOTTES jedoch völlig verschieden und <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen''«</span> Wirklichkeit <span style="color:#00B000">(die ,Natur‘)</span> der ,raum-zeitlichen‘ Welt der Dinge ist. Daher ist sie mit dieser auch nicht vergleichbar. GOTT ist <span style="color:#FF6000">„vollkommen“</span> und alle <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheiten“</span> in GOTT, <span style="color:#00B000">(die ultimativen ,Transzendentalia‘)</span>, sind koinzident ,eins‘, — ,fallen <span style="color:#FF6000">„notwendig“</span> in eins zusammen‘, und sind daher konvertierbar. Darum ist auch die Wirklichkeit GOTTES ,einzigartig‘ und ,unvergleichlich‘.
Mit Korollar-3 ist die Exklusivität und Außerordentlichkeit GOTTES definitiv im Kalkül ,bewiesen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span>. Der abendländische Monotheïsmus ist somit eine ,logische‘ Konsequenz aus den GÖDEL-Axiomen. <span style="color:#00B000">(Das <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span> Theorem von der ,Einzigartigkeit‘ und Exklusivität GOTTES, d.h. die exklusive Einheit von Essenz und Existenz, von Begriff und Sein, von Ursache und Wirkung, von Subjekt und Objekt, von Möglichkeit und Wirklichkeit, und aller Transzendentalien, ist, — nach HEGEL —, die Voraussetzung und Bedingung jeder Philosophie ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Die Einheit muss am Anfang der Philosophie stehen''«</span>; und ist zugleich auch ihr gesuchtes und bewiesenes Endergebnis und Ziel ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Diese Einheit muss auch das Resultat der Philosophie sein''«</span><ref>https://hegel-system.de/de/gottesbeweis.htm#hegels-kritik-an-kant</ref>, was hier im GÖDEL-Kalkül ,logisch‘ mit Korollar-3 verifiziert wird ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□(∃xGx ∧ ∀y(Gy→x=y))'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist exklusiv einzigartig''«</span>.)</span>
Die Einzigartigkeit GOTTES bedingt die Koinzidenz, den inneren Zusammenhang aller seiner Vollkommenheiten und Zuschreibungen, <span style="color:#00B000">(Axiom-2)</span>, d.h. ihr paarweise, perspektivisches ,Zusammenfallen in eins‘ im Unendlichen, GOTT. Aus der Notwendigkeit aller positiven Eigenschaften und Zuschreibungen, <span style="color:#00B000">(d.h. aus den ultimativen Transzendentalien, Axiom-4)</span>, die in GOTT paarweise, koinzident ,eins‘ sind, <span style="color:#00B000">(Axiom-2)</span>, ist die Einzigkeit GOTTES für uns erschließbar, <span style="color:#00B000">(Korollar-3)</span>. Axiom-4 ist die erste, ,modal‘ <span style="color:#FF6000">„notwendige“</span>, d.h. die transzendentale Voraussetzung für Korollar-3.
Wenn im Korollar-3 das <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span> z. B. für GOTT, dem ,Vater‘ der Christen, und das <span style="color:#4C58FF">— ‚'''y'''‘ —</span> für GOTT, dem ,Sohn‘, d.h. für ,JESUS CHRISTUS‘ steht, bzw. für den ,HEILIGEN GEIST‘, <span style="color:#00B000">(den ,Dreifaltigen GOTT‘ der Christenheit)</span>; oder auch für die Gottesbezeichnung ,GOTT-ADONAI‘ der Juden, oder für die Gottesbezeichnung ,ALLAH‘ der Muslime steht, dann weist dieses Korollar, für <span style="color:#4C58FF">— ‚'''∀y'''‘ —</span>, mit der ,ontologischen Identität‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x=y'''‘ —</span>, auf die ,Koinzidenz‘ des ,Dreifaltigen‘, bzw. auch auf den inneren Zusammenhang dieser Religionen hin.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Anhang : das GÖDEL-Kalkül</span></div>===
In der ,Legende zum GÖDEL-Kalkül‘ wird an einige Basics erinnert, und diese für die operative Praxis im anstehenden Kalkül adaptiert.
{|class="wikitable"
|-
! <div class="center"><span style="color:#660066">Legende zum GÖDEL-Kalkül</span></div>
|-
|
<small>
<math>\begin{align}
\text{ ◇ :: konsistent ↔ widerspruchsfrei ↔ möglich ↔ denkbar, } & \text{ □ :: notwendig ↔ wirklich, für jede mögliche Welt ↔ exklusiv} \\
\text{logischer Meta-Term :: [ A ├ B ] ::} & \text{ „aus A folgt im Kalkül ,regulär‘ (├ ) B.“} \\
\text{ A, B sind Aussagen über Eigenschaften, (A ist keine Eigenschaft);} & \text{ die Aussage, z.B. in der Kalkül-Zeile 10, wird als ,Term :10:‘ bezeichnet} \\
\text{ AE ::} & \text{ Argument Einführung, Prämisse, Postulat } \\
\text{ Xx ::} & \text{ „X ist eine Eigenschaft der Individuum-Variable x.“ } \\
\text{ ¬PX ::} & \text{ „X ist keine positive Eigenschaft, ist keine Perfektion, ist nicht vollkommen.“ } \\
\text{ Instanz(X := Y) ::} & \text{ Substitution der Eigenschaft X durch die ,bestimmte‘ Eigenschaft Y } \\
\text{ (Eine ,Instanz‘ ist ein Exemplar aus einer Menge gleichartiger Dinge;} & \text{ hier die ,bestimmte‘ Eigenschaft Y, als Ersatz für das unbestimmte X.) } \\
\text{ FUB(x := y) ::} & \text{ Freie-Um-Benennung der Variable x in y } \\
\text{ Gx ::} & \text{ „Die Variable x steht für den GOTT der Christen.“ } \\
\text{ [ G(y) ├ ⱯyG(y) ] ::} & \text{ All-Operator-Einführung der Variable y für GOTT } \\
\text{ „Angenommen, die Variable y steht für GOTT, dann } & \text{folgt ,regulär‘ (├ ), dass auch jedes y im Kalkül für GOTT steht.“}\\
\text{[ ⱯXA(X) ├ A(X) ] ::} & \text{ All-Operator-Beseitigung für die substituierte Eigenschaft X } \\
\text{ „Wenn X durch eine ,bestimmte‘ Eigenschaft ,instanziiert‘ ist oder } & \text{wird, dann kann der All-Operator von X ,regulär‘ (├ ) beseitigt werden.“}\\
\text{ KOMM(↔) ::} & \;\text{[ (A↔ B) ↔ (B ↔ A) ] :: Kommutativgesetz für ( ↔ )}\\
\text{ DIST(□∧) ::} & \;\text{[ (□A ∧ □B) ↔ □(A ∧ B) ] :: Distributivgesetz für (□∧ )} \\
\text{ (hypothetischer Syllogismus, häufige logische Schlussregel) ::} & \;\text{[ A → B, A ├ B ] :: (Modus ponendo ponens), Abtrennregel.} \\
\text{ „Wenn es wahr ist, dass aus A ein B folgt, und wenn A wahr ist, } & \text{dann ist im Kalkül ,regulär‘ (├ ) ableitbar, dass auch B wahr ist.“} \\
\text{ (negativer hypothetischer Syllogismus) ::} & \;\text{[ A → B, ¬B ├ ¬A ] :: (Modus tollendo tollens)} \\
\text{ „Wenn es wahr ist, dass aus A ein B folgt, und wenn B falsch ist, } & \text{dann ist im Kalkül ,regulär‘ (├ ) ableitbar, dass auch A falsch ist.“} \\
\text{''KONDITIONALER BEWEIS“ ::} & \;\text{[ ├ A ├ B ╞ A → B ] :: (logische Implikation)} \\
\text{ „Angenommen, A ist ,regulär‘ Axiom oder Prämisse, und B ist im } & \text{Kalkül ,regulär‘ abgeleitet, dann ist ,bewiesen‘ ( ╞ ) : A impliziert B, ist wahr.“} \\
\text{''INDIREKTER BEWEIS“ ::} & \;\text{[ ├ ¬A → F ╞ A ] :: (Reductio ad absurdum)} \\
\text{ „Wenn im Kalkül aus ¬A ,regulär‘ eine Kontradiktion } & \text{F folgt, dann ist A ,bewiesen‘ ( ╞ ) : A ist ,wahr‘.“} \\
\end{align}</math>
</small>
|}
A. FUHRMANN ''':''' <span style="color:#FF6000">»</span> ''Eine Prädikatenlogik zweiter Stufe ist eine Logik, in der die Quantoren auch Eigenschaftsausdrücke <span style="color:#00B000">(<span style="color:#FF6000">„Prädikate”</span>)</span> binden können''. <span style="color:#00B000">[ Die ,Prädikate‘ werden in einem Kalkül dieser Logik durch Definitionen ,bestimmt‘ ]</span>. ''Wir werden uns im folgenden recht frei einer dafür geeigneten formalen Sprache bedienen. Äußere Quantoren werden meist weggelassen und wir schreiben kurz'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Xx'''‘ — </span> ''bzw.'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ — </span> ''um auszudrücken, dass das Individuum'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ — </span> ''die Eigenschaft'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''‘ — </span> ''hat, bzw. dass die Eigenschaft'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''‘ — </span> ''die höherstufige Eigenschaft'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ — </span> ''<span style="color:#00B000">(für <span style="color:#FF6000">„positiv”</span>)</span> hat;'' <span style="color:#00B000"> [ wobei die Eigenschaft <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ — </span> als einzige im Kalkül ,unbestimmt‘ bleibt ]</span>. <span style="color:#FF6000">«</span><ref>A. FUHRMANN ‚''<span style="font-family: Times;"><big>‚G‘ wie Gödel. Kurt Gödels axiomatische Theologie</big></span>''‘, Seite 6, Anmerkung 3. Konform mit seinem Artikel in ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Logik in der Philosophie</big></span>''‘ hg. v. P. SCHROEDER-HEISTER, W. SPOHN und E. OLSSON. 2005, Synchron, Heidelberg.</ref>
Der All-Quantor für Eigenschaften, hier im GÖDEL-Kalkül der Prädikatenlogik zweiter Stufe, bindet die ,unbestimmte‘ Eigenschafts-Variable <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''‘ —</span> ausschließlich nur in den Definitionen im 2. und 3. Beweisgang . <span style="color:#00B000"> (Im ersten Beweisgang gibt es keine Definition.)</span> Dieser All-Quantor wird dann jedes Mal in der Beweis-Durchführung durch die Substitution ''':''' <span style="color:#4C58FF"> [ Instanz(X:= ..) ]</span> mit ,bestimmte‘ Eigenschafts-Konstanten wie <span style="color:#4C58FF">— (X:= G) —</span>, bzw. <span style="color:#4C58FF">— (X:= ¬Y) —</span>, oder <span style="color:#4C58FF">— (X:= E<sub>not</sub>) —</span> ,regulär‘ <span style="color:#00B000">(├ )</span> beseitigt ''':''' <span style="color:#4C58FF"> [ ⱯXA(X) ├ A(X) ]</span>; wobei die Eigenschafts-Konstante im Kalkül entweder als Zwischenergebnis ,regulär‘ abgeleitet, <span style="color:#00B000">(,errechnet‘)</span>, oder mit einer Definition schon ,bestimmt‘ worden ist.
Die spezifische ‚Eigenschaft‘ einer Eigenschaft wird hier, in der formalen Syntax der Prädikatenlogik zweiter Stufe, als eine tiefer gestellte Abkürzung <span style="color:#00B000">(als Index)</span> an ihre Trägereigenschaft angehängt, wie z. B. ‚wesentlich‘, bzw. ‚essentiell‘ durch <span style="color:#4C58FF"> — <sub>ess</sub> —</span>, oder ‚notwendig‘ durch <span style="color:#4C58FF"> — <sub>not</sub> —</span>. In der Definition-3 steht der Term ''':''' <span style="color:#4C58FF"> —‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span>, um auszudrücken, dass das Individuum <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span> notwendig <span style="color:#4C58FF">— <sub>not</sub> —</span> die Eigenschaft ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''‘ —</span>, für ,Existenz‘, hat, d.h. <span style="color:#FF6000">„das <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> existiert notwendig”</span>. Der schon von GÖDEL indizierte Term ''':''' <span style="color:#4C58FF">—‚'''G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span> kann gelesen werden als ''':''' <span style="color:#FF6000">„Das Individuum <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> hat die Wesenseigenschaft, <span style="color:#4C58FF"> — <sub>ess</sub> — </span> ''':''' GOTT zu sein, <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘ </span>”</span>, statt der ,an sich‘ konformen, aber <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> etwas ungenauen Formulierung ''':''' <span style="color:#FF6000">„das <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> ist wesentlich göttlich”</span>; oder mit der Voraussetzung ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''→'''G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span> deutlicher und <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> korrekt ''':''' <span style="color:#FF6000">„Wenn <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> für den GOTT der Christen, <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, steht, dann ist GOTT-Sein, <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, <span style="color:#00B000">(,Existenz‘)</span> das Wesen dieses GOTTES, <span style="color:#4C58FF">— <sub>ess</sub>‚'''x'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(,Essenz‘)</span> ”</span>; wobei, — entsprechend der ,methodologischen‘ Prämisse des Kalküls <span style="color:#00B000">(<span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ — </span> ''':''' das <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> steht für den ,GOTT der Christen‘)</span> —, bei der Interpretation der Terme dieses besonderen Kalküls, die <span style="color:#4C58FF">„christliche Theologie”</span> für den Begriff <span style="color:#FF6000">„GOTT”</span>, Korrektur und die leitende Instanz ist. Dabei muss die Dreifach-Äquivalenz von <span style="color:#4C58FF"><span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ — </span></span>berücksichtigt werden. Welche der drei Äquivalenzen, bzw. Lesearten von <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ — </span> bei einem bestimmten Term im Kalkül zulässig ist, muss <span style="color:#4C58FF">„theologisch”</span> überprüft und evaluiert werden. Bei manchen können sogar alle drei Lesearten <span style="color:#4C58FF">„theologisch”</span> zulässig sein.
Um philosophische, und sogar <span style="color:#4C58FF">„theologische”</span> Theoreme exakt zu formulieren, und untersuchen zu können, hat der Ausnahmelogiker GÖDEL ein Tor aufgestoßen, das uns ermöglichen kann, <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span>, und logisch objektiv nachprüfbar, in diesen Disziplinen zu argumentieren. Mit seiner modalen Prädikatenlogik zweiter Stufe, hat GÖDEL dem alten Wunsch eines Raimundus LULLUS, eines Gottfried Wilhelm LEIBNIZ, eines Immanuel KANT, und anderer, nach einer nachprüfbaren ,Universalsprache‘ in den Geisteswissenschaften, entsprochen; analog zur Mathematik, als Universalsprache in den Naturwissenschaften. Der sog. ,Theorembeweiser‘ der Wissenschaftler Christoph BENZMÜLLER und Bruno WOLTZENLOGEL-PALEO, mit Hilfe eines Computers, ist die offensichtliche Folge aus diesem Quanten-Schritt GÖDELS.
In der folgenden Neu-Kalkülisierung, wird jeder einzelne operative Logik-Schritt des Kalküls in der '''linken Spalte''' nummeriert und als Term-Ergebnis angezeigt, und in der '''rechten Spalte''' werden die dafür benötigten Term-Komponenten und die dabei angewendeten Logik-Regeln und -Gesetze dokumentiert. Am Anfang stehen die Ressourcen und das angestrebte Ziel des Beweisganges, <span style="color:#00B000">(das Theorem)</span>. Die GÖDEL Axiome und Definitionen, die Theoreme, die Zwischenergebnisse, das Endergebnis, und die logischen Meta-Terme, werden kontextabhängig interpretiert, <span style="color:#00B000">(angezeigt durch ,Interpretationspunkte‘ — :: —, falls nötig)</span>. Der jeweilige Beweisgang wird in den Anmerkungen ausführlich und umfassend kommentiert. Die Kalkül-Prämissen, <span style="color:#00B000">(AE: Argument Einführung)</span>, sind der modal-frei gewählte Einstieg in das Kalkül. Sie dokumentieren, zusammen mit dem angestrebten Beweis-Ziel, eine bestimmte Problemlage in einem externen Diskurs, der mit dem modalen Logik-System hier, formal-syntaktisch überprüft, und gegebenenfalls, verifiziert oder falsifiziert werden soll. Korollare sind einfache, logische Folgerungen aus dem jeweiligen Beweisgang ''':'''
====<div class="center"><span style="color:#660066">1. Beweisgang</span></div>====
{|class="wikitable"
|-
! <div class="center"><span style="color:#660066">GÖDELS ontologischer Beweis für Theorem 1, (Möglichkeitsbeweis)</span></div>
|-
! <span style="color:#00B000">''Terme der erweiterten Prädikatenlogik zweiter Stufe__________ „Benennungen“ und durchgeführte Logik-Operationen''</span>
|-
|
<small>
<math>\begin{align}
\text{(Axiom 1.1)} & \quad P \neg X \;\Longrightarrow\;\ \neg P\ X\ & \ & \text{„Wenn die Negation von X positiv ist, dann ist die Eigenschaft X nicht positiv“} \\
\text{(Axiom 2)} & \quad (P\ X \wedge \;\Box \;\forall x (\ X\ x \Longrightarrow \ Y\ x)) \Longrightarrow \ P\ Y & \ & \text{„Die Eigenschaften Y, die aus einer positiven Eigenschaft X modal} \\
\text{ } & \quad & \ & \; \; \text{notwendig folgen, sind auch positive Eigenschaften“} \\
\text{(Axiom 3)} & \quad P\ G \ & \ & \text{„Göttlichkeit, GOTT-Sein, ist eine pos. Eigenschaft“ ↔ „GOTT ist perfekt“} \\
\text{(Theorem 1)} &\quad P\ X \;\Longrightarrow\; \Diamond \; \exists x \ X \ x \ & \ & \text{ (◇ :: „möglich“ ↔ „konsistent“ ↔ „denkbar“; □ :: „notwendig“) } \\
\text{ } & \text{„Positive Eigenschaften sind konsistent“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen ist !} \\
\text{01} & \quad P\ X \ & \ & \text{ AE: „Angenommen, es gibt positive Eigenschaften, Perfektionen“} \\
\text{02} & \quad P\ X \;\Rightarrow\; \neg \Diamond \; \exists x \ X \ x \ & \ & \text{ AE: „Angenommen, positive Eigenschaften sind nicht konsistent“} \\
\text{03} & \quad (\neg x = .. )\ & \ & \text{ AE: „Es gibt die Eigenschaft, nicht mit x identisch zu sein“ :: (ungleich)} \\
\text{04} & \quad (\ x = .. )\ & \ & \text{ AE: „Es gibt die Eigenschaft, mit x identisch zu sein“ :: (gleich)} \\
\text{05} & \quad \text{ ├ }\; \neg \Diamond \; \exists x \ X \ x \ & \ & \text{:01:02:[Modus ponens] :: [A, A → B├ B] :AE:} \\
\text{06} & \quad \neg\neg \Box \neg \exists x \ X \ x \ & \ & \text{:05:[ ◇A ↔ ¬□¬A] :: (Modalregel)} \\
\text{07} & \quad \neg\neg \Box \neg\neg \forall x \neg X \ x \ & \ & \text{:06:[∃xA ↔ ¬Ɐx¬A] :: (Quantoren Regel)} \\
\text{08} & \quad \text{ ├ }\; \Box \; \forall x \neg X \ x \ & \ & \text{:07:NEG :: [¬¬A↔A] :: (Gesetz der Aussagenlogik)} \\
\text{09} & \quad \Box \; \forall x \neg X \ x \Leftrightarrow\ W & \ & \text{:02:08:[(:02:↔W) → (├:08:↔W)] :: (Kalkülregel)} \\
\text{10} & \quad \Box \; \forall x \ X \ x \Leftrightarrow\ F & \ & \text{:09:[(¬A↔W)↔(A↔F)] :: (Regel für Wahrheitswerte)} \\
\text{11} & \quad \ (\neg x = x ) \Leftrightarrow \ F \; \ & \text{ } & \text{Xx:03:Instanz(X:=(¬x=..)) ⇒ Kontradiktion !} \\
\text{12} & \quad \Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow\; (\neg x = x)) & \text{ } & \text{:10:11:[(:10:↔F) → (:11:↔F)] :: „ex falso sequitur quotlibet“} \\
\text{13} & \quad \ P\ X \wedge \;\Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow\; (\neg x = x)) & \ & \text{:01:12:[Konjunktion] :: [A, B ├ A∧B]} \\
\text{14} & \quad \ (P\ X \wedge \;\Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow \; (\neg x = x))) \Rightarrow \; P (\neg x = .. ) & \ & \text{(A2):Instanz(Y:=( ¬x= ..)) :: (Substitution für Eigenschaften)} \\
\text{15} & \quad \ P (\neg x = .. ) & \ & \text{:13:14:[Modus ponens] :: (logische Schlussregel)} \\
\text{16} & \quad \ P (\neg x = .. )\;\Rightarrow\ \neg P (\ x = .. )\ & \ & \text{(A1.1):Instanz(X:=(x=..))}\\
\text{17} & \quad \neg P (\ x = .. )\ & \ & \text{:15:16:[Modus ponens]}\\
\text{18} & \quad \ (x = x ) \Leftrightarrow \ W \; \ & \ & \text{Xx:04:Instanz(X:=(x=..)) ⇒ Tautologie !} \\
\text{19} & \quad \Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow\; (x = x)) & \text{ } & \text{:10:18:[(:10:↔F) → (:18:↔W)] :: „ex falso sequitur etiam verum“} \\
\text{20} & \quad \ P\ X \wedge \;\Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow\; (x = x)) & \ & \text{:01:19:[Konjunktion] :: [A, B ├ A∧B]} \\
\text{21} & \quad \ (P\ X \wedge \;\Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow\; (x = x))) \Rightarrow \ P (x = .. ) & \ & \text{(A2):Instanz(Y:=(x=..))} \\
\text{22} & \quad \ P (\ x = .. )\ & \ & \text{:20:21:[Modus ponens]}\\
\text{23} & \quad \text{ ├ }\; (\neg P (\ x = .. )\ \wedge \ P (\ x = .. )) \Leftrightarrow\ F & \ & \text{:17:22:[Konjunktion] ⇒ Kontradiktion !}\\
\text{24} & \quad \neg \Diamond \; \exists x \ X \ x \Rightarrow (\neg P (\ x = .. )\ \wedge \ P (\ x = .. )) & \ & \text{:05:23:[├A├B╞ A→B] :: ''KONDITIONALER BEWEIS''}\\
\text{25} & \quad \neg\neg \Diamond \; \exists x \ X \ x & \ & \text{:24:23:[Modus tollendo tollens] :: [A→B,¬B ├ ¬A]}\\
\text{26} & \quad \text{ ├ }\; \Diamond \; \exists x \ X \ x & \ & \text{:25:NEG; bzw. :05:23:[├¬A→F ╞ A] :: ''INDIREKTER BEWEIS''}\\
\text{27} & \quad \ P\ X \;\Longrightarrow\; \Diamond \; \exists x \ X \ x \ & \ & \text{:01:26:[├A├B ╞ A→B]} \\
\text{(Theorem 1)} & \;\text{„Positive Eigenschaften sind konsistent“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen war !} \\
\text{28} & \quad \ P\ G \;\Longrightarrow\; \Diamond \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{:27:Instanz(X:=G) } \\
\text{29} & \quad \Diamond \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{(A3):28:[Modus ponens]} \\
\text{(Korollar 1)} & \;\text{„Das Dasein GOTTES ist definitiv möglich“} & \ & \text{„Es ist denkbar, dass es GOTT gibt“} \\
\end{align}</math>
</small>
|}
Anmerkung-1 ''':''' <span style="color:#00B000">(Der Term <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ —</span>, im Axiom-2 ist an sich überflüssig, da dieser hier als Prämisse :01: ohnehin ,angenommen‘ wird. Der Beweisgang kommt mit Axiom-2 auch ohne diesen Term zum selben Ergebnis, und verkürzt sich dann sogar um zwei Schritte ''':''' Zeile 13 und Zeile 20 sind dann unnötig.)</span>
Der Beweisgang geht mit Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, prinzipiell von der Existenz eines GOTTES aus. Mit der Prämisse :01: <span style="color:#00B000">(hier im 1. Beweisgang)</span> postuliert GÖDEL vorerst allgemein, dass es <span style="color:#FF6000">»''Vollkommenheit, d.h. positive Eigenschaften''«</span> gibt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ —</span>, ohne im Kalkül zu definieren, was darunter zu verstehen ist. Definiert wird dann <span style="color:#00B000">(im 2. Beweisgang)</span>, was eine <span style="color:#FF6000">»''wesentliche Eigenschaft''«</span> ist ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(im Sinne von ,Transzendentalia‘)</span>; und mit Hilfe dieser Eigenschaft definiert GÖDEL <span style="color:#00B000">(im 3. Beweisgang)</span>, was eine <span style="color:#FF6000">»''notwendige Existenz''«</span> ist ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>‘ —</span>, die er <span style="color:#00B000">(im selben Beweisgang)</span> axiomatisch mit den <span style="color:#FF6000">»''positiven Eigenschaften in GOTT''«</span> gleich setzt ''':''' Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> —‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>. Erst im 2. Beweisgang wird mit Term :13:, nach einer <span style="font-family: Times;"><big>,Reductio ad absurdum‘</big></span>, definitiv bewiesen <span style="color:#00B000">( ╞ )</span>, dass die, von GÖDEL, hier postulierten, <span style="color:#00B000">(allgemeinen)</span>, positiven Eigenschaften, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ —</span>, tatsächlich auch in GOTT <span style="color:#FF6000">»''positive Eigenschaften''«</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, sind; <span style="color:#00B000">(das sind die ultimativen ,Transzendentalia‘ in GOTT)</span>. Jetzt aber muss vorerst der ,Wunsch‘, bzw. die LEIBNIZ-Frage beantwortet werden ''':''' Ob, mit <span style="color:#FF6000">»''mathematischer Evidenz''«</span>, <span style="color:#FF6000">»''GOTT''«</span> ,möglich‘ ist, der nach traditioneller Auffassung, <span style="color:#FF6000">»''ein Wesen von äußerster Größe und Vollkommenheit'' <span style="color:#00B000">[ ist ]</span>, ''das alle Grade derselben in sich schließt''«</span>, <span style="color:#00B000">(nach LEIBNIZ; was GÖDEL mit Definition-1 ,abbildet‘)</span>. Wenn man also beweisen will, dass die Existenz eines solchen ''<span style="color:#FF6000">»GOTTES«</span>'' ,möglich‘ sein soll, dann muss man beweisen, dass dieses postulierte System der <span style="color:#FF6000">»''positiven Eigenschaften in GOTT''«</span> formal ,widerspruchsfrei‘ ist. Das Ergebnis des 1. Beweisganges, das ,Theorem-1‘, <span style="color:#00B000">(,Erster Satz‘)</span>, fasst A. FUHRMANN zusammen als ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Positive Eigenschaften sind konsistent''«</span>. Wenn sie nicht konsistent wären, käme es zu unlösbaren Widersprüchen, <span style="color:#00B000">(Term :24:)</span>. Einmal Axiom-1 und zweimal Axiom-2, <span style="color:#00B000">(das die Gleichwertigkeit aller positiven Eigenschaften nachdrücklich klarstellt)</span>, sichern hier die Konsistenz <span style="color:#FF6000">»''aller positiven Eigenschaften'', <span style="color:#00B000">[ die ,Transzendentalien‘ ]</span>, ''in GOTT''«</span>. Die ,Gleichwertigkeit‘, <span style="color:#00B000">(,Äquivalenz‘)</span>, ist formal-syntaktisch daran erkennbar, dass die beiden Eigenschafts-Variablen <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''‘ —</span> und <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Y'''‘ —</span> im Axiom-2 für beliebige, unterschiedliche ,positive‘ Eigenschaften gegenseitig austauschbar, <span style="color:#00B000">(,konvertierbar‘)</span>, sind. Das heißt, dass beliebige, unterschiedliche ,positive‘ Eigenschaften, für die diese Variablen stehen, sich paarweise, wechselseitig ,implizieren‘, einschließen, und damit notwendig voneinander abhängen, d.h. koinzident ,eins‘ sind, konvertierbar, und somit gleichwertig sind; entsprechend dem Theorem von den Transzendentalia. Zu Term :29:, dem Korollar zu Theorem-1, notiert GÖDEL am 10. Feb. 1970, <span style="color:#00B000">(übersetzt von Joachim BROMAND)</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''◇∃xG(x) besagt, dass das System aller positiver Eigenschaften kompatibel ist'',</span> <span style="color:#00B000">[ d.h. miteinander verträglich, weil ohne Widersprüche ].</span> <span style="color:#FF6000">''Dies ist ,wahr‘ auf Grund von Axiom-2,'' <span style="color:#00B000">[ weil alle positiven Eigenschaften, d.h. die Transzendentalien, koinzident gleichwertig und konvertierbar sind ]</span>.«</span> Darum ist es definitiv ,möglich‘, dass es diesen GOTT gibt, der <span style="color:#FF6000">»''alle Grade der Vollkommenheit in sich schließt''«</span> und <span style="color:#FF6000">»''über dem ,Größeres‘ nicht mehr gedacht werden kann''«</span>, und, in weiterer Konsequenz, ist der GOTT-Glaube deshalb ,notwendig‘ widerspruchsfrei, nach Theorem-3 ''':''' <u>Wenn</u> es ''<span style="color:#FF6000">»möglich, bzw. denkbar«</span>'' ist, dass es ''<span style="color:#FF6000">»GOTT«</span>'' gibt, <u>dann</u> folgt daraus ''<span style="color:#FF6000">»notwendig«</span>'' ''':''' es ist ,widerspruchsfrei‘, wenn man als Voraussetzung ,annimmt‘, dass es ''<span style="color:#FF6000">»GOTT wirklich, für jede mögliche Welt«</span>'' gibt ''':''' Term :11: im 3. Beweisgang. Der Wenn-Satz ist hier mit Korollar-1 bewiesen; der Dann-Satz wird im 3. Beweisgang bewiesen <span style="color:#00B000">( ╞ )</span>.
Die ontologische ,Identität‘, d.h. die ,Gleichsetzung‘, bzw. die ,Koinzidenz‘ von Strukturen, die in der Endlichkeit für uns verschieden sind, jedoch in dem Unendlichen, GOTT, paarweise, perspektivisch in eins zusammenfallen, wie ,Sein‘ und ,Wesen‘, wie ,Ursache‘ und ,Wirkung‘ usw., und auch die Äquivalenz und Austauschbarkeit der Transzendentalien, haben im GÖDEL-Kalkül die logisch-syntaktische Form einer, aus sich, ,modal‘ notwendigen Implikation zwischen zwei verschiedenen, gegenseitig austauschbaren Eigenschafts-Variablen ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∀x(Xx→Yx)'''‘ —</span>. Dieses Term-Element stellt formal-syntaktisch die Gleichwertigkeit, <span style="color:#00B000">(Äquivalenz)</span>, bzw. die paarweise Koinzidenz aller ultimativen Eigenschaften und Zuordnungen in GOTT dar; sowohl hier im Axiom-2, als auch in der Definition-2 im 2. Beweisgang, über die ,Wesenseigenschaften‘, mit jeweils verschiedenen, frei umbenennbaren Individuum-Variablen. Die wechselseitige Austauschbarkeit der noch ,unbestimmten‘ Eigenschafts-Variablen ist formal äquivalent zur freien Umbenennung der noch ,unbestimmten‘ Individuum-Variablen ''':''' <span style="color:#4C58FF">[ FUB(x:=y) ]</span>. Der formale, gegenseitige, allgemeine Austausch der Eigenschafts-Variablen, bzw. die formale Gleichsetzung der positiven allgemeinen Eigenschaften, kann, auf Grund der Äquivalenz aller Vollkommenheiten, auch dann noch durchgeführt werden, wenn eine Eigenschafts-Variable durch eine Definition oder eine Schlussfolgerung ,bestimmt‘ worden ist, und dadurch zu einer Eigenschafts-Konstante, d.h. zu einer ,bestimmten‘ Eigenschaft geworden ist. Das ist z. B. bei einer instanziierenden Substitution der Fall ''':''' <span style="color:#4C58FF">[ Instanz(X:=..) ]</span>. Das ist eine spezifische Eigenheit der GÖDEL-Axiomatik.
Da die Variable <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> für GOTT steht, <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, <span style="color:#00B000">(im Korollar-1)</span>, ist die Eigenschaft ''':''' ''<span style="color:#FF6000">„nicht mit x identisch zu sein“</span>'' ''':''' <span style="color:#4C58FF">(¬x=..)</span>, d.h. das <span style="color:#FF6000">„Ungleichsein“</span>, das <span style="color:#FF6000">„Anderssein“</span> GOTTES, <span style="color:#00B000">(Prämisse :03:)</span>, die entscheidende Voraussetzung und Norm für jeden Diskurs über GOTT ''':''' um der <span style="color:#FF6000">„Unvergleichlichkeit“</span>
GOTTES gerecht zu werden, darf GOTT niemals mit etwas aus der ''<span style="color:#FF6000">»zufälligen Struktur der Welt«</span>'' verglichen, d.h. gleich gesetzt werden. Der Term :18: <span style="color:#4C58FF">(x=x) ↔ W</span> erinnert dagegen an die Selbstbezeichnung des GOTTES-JHWH in Exodus 3,14 ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Ich bin der ‚Ich-Bin‘''«</span>.
Zum Term :03: notiert A. FUHRMANN ''':''' <span style="color:#FF6000">»</span> ''Die Notation'' <span style="color:#4C58FF">(¬x=..)</span> ''für die Eigenschaft ''':''' <span style="color:#FF6000">„nicht mit x identisch zu sein“</span>'', <span style="color:#00B000">[ d.h. <span style="color:#FF6000">„Ungleichheit“, „Anderssein“</span>, bzw. die Notation <span style="color:#4C58FF">(x=..)</span> für den Existenzmodus-Perfektion ''':''' <span style="color:#FF6000">„Gleichheit“, „Idendität“</span> ]</span>, ''ist suggestiv und informell und ersetzt hier einen formal korrekten Abstraktionsausdruck wie'' <span style="color:#4C58FF">λy.(¬x=y)</span>, <span style="color:#00B000">[ bzw. <span style="color:#4C58FF">λy.(x=y)</span> ]</span>. ''Für die formal korrektere Notation bedarf es der zusätzlichen Vereinbarung, dass der Ausdruck'' <span style="color:#4C58FF">λy.(¬x=y)</span> ''gleichbedeutend sei mit dem Ausdruck'' <span style="color:#4C58FF">¬λy.(x=y)</span>. ''Diese Vereinbarung ist harmlos, da wir aufgrund der Regel der λ–Konversion'' ''':''' <span style="color:#4C58FF">λy.Xy.x ↔ Xx</span>, <span style="color:#00B000">[ mit der <span style="color:#4C58FF">Instanz(X:=(¬x=..))</span> ]</span>, ''so schließen dürfen'' ''':''' <span style="color:#4C58FF">λy.(¬x=y).x ↔ ¬x=x ↔ <span style="color:#00B000">¬(x=x)</span> ↔ ¬λy.(x=y).x</span> .<span style="color:#FF6000">«</span> <ref>A. FUHRMANN a.a.O. Seite 7, Anmerkung 4 (von mir korrigiert und ergänzt)</ref>
In der Kalkül-Zeile 29 wird das Korollar-1 durch einen <span style="color:#4C58FF">[ Modus ponens ]</span> mit Axiom-3 von der Kalkül-Prämisse-Term :01: ,abgekoppelt‘, d.h. es ist nicht mehr vom Term :01: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ —</span> logisch abhängig. Korollar-1 behält aber die bewiesene Widerspruchsfreiheit von Theorem-1, und ist dann nur mehr von Axiom-1 und Axiom-2 abhängig, was für das Theorem-ANSELMS am Schluss entscheidend ist. Erklärung zu Term :05: Das Ergebnis einer Logik-Operation zwischen Prämissen ist ,regulär‘ <span style="color:#00B000">(├ )</span> den Prämissen zuzurechnen.
====<div class="center"><span style="color:#660066">2. Beweisgang</span></div>====
{|class="wikitable"
|-
! <div class="center"><span style="color:#660066">GÖDELS ontologischer Beweis für Theorem 2, (,Basisbeweis‘)</span></div>
|-
! <span style="color:#00B000">''Terme der erweiterten Prädikatenlogik zweiter Stufe____________„Benennungen“ und durchgeführte Logik-Operationen''</span>
|-
|
<small>
<math>\begin{align}
\text{(Axiom 1.2)} & \quad \neg P\ X \;\Longrightarrow\;\ P\neg X\ & \ & \text{„Wenn X nicht positiv ist, dann ist die Negation ¬X positiv“} \\
\text{(Axiom 3)} & \quad \ P\ G \ & \ & \text{„Göttlichkeit, GOTT-Sein, ist eine pos. Eigenschaft“ ↔ „GOTT ist perfekt“} \\
\text{(Axiom 4)} & \quad \ P\ X \;\Longrightarrow\; \Box \; \ P\ X \ & \ & \text{„Positive Eigenschaften sind notwendig aus sich positiv“} \\
\text{(Definition 1)} &\quad \ G\ x \;\Longleftrightarrow\; \forall X(\ P \ X \Longrightarrow \ X \ x)\ & \ & \text{„x ist genau dann GOTT, wenn x alle positiven Eigenschaften hat“} \\
\text{(Definition 2)} & \quad \ X_{ess}\ x \;\Leftrightarrow X\ x \wedge \forall Y \left(\ Y\ x \Rightarrow \Box \; \forall y (\ X\ y \Rightarrow \ Y\ y)\right) & \ & \text{„X ist genau dann eine wesentliche Eigenschaft von x, wenn x sie hat, und} \\
\text{ } & \quad & \text { } & \;\;\text{alle anderen Eigenschaften Y von x notwendig aus dieser Eigenschaft X folgen“} \\
\text{[RM]} &\quad \ A \;\Longrightarrow\;\ B\; \text{ ├ }\;\Box \; A \Longrightarrow\;\Box\; \ B\ & \ & \text{( :: Modales Prinzip)} \\
\text{(Theorem 2)} &\quad \ G\ x \;\Longleftrightarrow\; \ G_{ess}\ x \ & \ & \text{(,G‘ :: „Göttlichkeit“ ↔ „GOTT“ ↔ „Dasein GOTTES“)} \\
\text{ } &\;\text{„Das Wesen GOTTES ist Dasein“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen ist !} \\
\text{01} &\quad \ G\ x \ & \ & \text{ AE: „Angenommen, x steht für den GOTT der Christen“} \\
\text{02} &\quad \ Y\ x \ & \ & \text{ AE: „Angenommen, GOTT hat die Eigenschaften Y“} \\
\text{03} &\quad \neg P\ Y & \ & \text{ AE: „Angenommen, die Y in GOTT sind nicht positiv“} \\
\text{04} &\quad \neg P \ Y \Rightarrow \ P \neg Y\ & \ &\text{(A1.2):Instanz(X:=Y) :: (Substitution für Eigenschaften) } \\
\text{05} &\quad \ P \neg Y \ & \ & \text {:03:04:[Modus ponens] :: [A, A → B├ B] } \\
\text{06} &\quad \forall X(\ P \ X \Rightarrow \ X \ x)\ & \ &\text{(D1):01:[Modus ponens] :: (logische Schlussregel)} \\
\text{07} &\quad \ P \ X \Rightarrow \ X \ x\ & \ &\text{:06:[ⱯXA(X) ├ A(X)] :: (Quantorenregel)} \\
\text{08} &\quad \ P \neg Y \Rightarrow \neg Y \ x\ & \ &\text{:07:Instanz(X:=¬Y)} \\
\text{09} &\quad \neg Y \ x\ & \ &\text{:05:08:[Modus ponens]} \\
\text{10} &\quad \text{ ├ }\; (Y\ x \wedge \neg Y \ x) \;\Leftrightarrow\;\ F\ & \ & \text{:02:09:[Konjunktion] ⇒ Kontradiktion !} \\
\text{11} &\quad \neg P\ Y \; \Rightarrow \; (Y\ x \wedge \neg Y \ x )\ & \ &\text{:03:10:[├A├B ╞ A → B] :: ''KONDITIONALER BEWEIS''} \\
\text{12} &\quad \neg\neg P\ Y \ & \ &\text{:11:10:[Modus tollendo tollens] :: [A → B,¬B├ ¬A]} \\
\text{13} &\quad \text{ ├ }\; P\ Y \ & \ &\text{:12:NEG; bzw. :03:10:[├¬A→F ╞ A] :: ''INDIREKTER BEWEIS'' :AE:} \\
\text{14} &\quad \ P\ Y \;\Rightarrow\;\Box \; \ P\ Y \ & \ & \text{(A4):Instanz(X:=Y)} \\
\text{15} &\quad \Box \; \ P\ Y \ & \ & \text{:13:14:[Modus ponens]} \\
\text{16} &\quad \ G \ y \Rightarrow \ Y \ y\ & \ &\text{:01:02:[├A├B ╞ A→B]:FUB(x:=y)} \\
\text{17} &\quad \text{ ├ }\; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)\ & \ &\text{:16:[G(y) ├ ⱯyG(y)]} \\
\text{18} &\quad \Box \; \ P\ Y \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)\ & \ &\text{:13:17:[├A├B ╞ A→B]:[RM]} \\
\text{19} &\quad \text{ ├ }\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)\ & \ &\text{:15:18:[Modus ponens]} \\
\text{20} &\quad \ Y\ x \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)\ & \ &\text{:02:19:[├A├B ╞ A→B]} \\
\text{21} &\quad \ (Y\ x \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)) \wedge \ G \ x & \ &\text{:20:01:[Konjunktion] :: [A, B├ A ∧ B]} \\
\text{22} &\quad \ (Y\ x \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ X \ y \Rightarrow \ Y \ y)) \wedge \ X \ x\;\Leftrightarrow\; X_{ess}\ x \ & \ &\text{(D2):KOMM(↔):KOMM(∧):[ⱯYA(Y) ├ A(Y)] wegen :13:} \\
\text{23} &\quad \ (Y\ x \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)) \wedge \ G \ x\;\Leftrightarrow\; G_{ess}\ x \ & \ &\text{:22:Instanz(X:=G)} \\
\text{24} & \quad \text{ ├ }\; G_{ess}\ x \ & \ &\text{:21:23:[Modus ponens]:AE: wegen :30:} \\
\text{25} &\quad \ G\ x \;\Rightarrow\; \ G_{ess}\ x \ & \ & \text{:01:24:[├A├B ╞ A→B] :: Theorem 2.1} \\
\text{26} &\quad \forall X(\ P \ X \Rightarrow \ X \ x)\ & \ &\text{(D1):01:[Modus ponens] } \\
\text{27} &\quad \ P \ X \Rightarrow \ X \ x\ & \ &\text{:26:[ⱯXA(X) ├ A(X)]} \\
\text{28} &\quad \ P \ G \Rightarrow \ G \ x\ & \ &\text{:27:Instanz(X:=G)} \\
\text{29} &\quad \text{ ├ }\; G \ x\ & \ &\text{(A3):28:[Modus ponens]} \\
\text{30} &\quad \ G_{ess}\ x \;\Rightarrow \ G \ x\ & \ &\text{:24:29:[├A├B ╞ A→B] :: Theorem 2.2 } \\
\text{31} &\quad \ G\ x \;\Longleftrightarrow\; \ G_{ess}\ x \ & \ & \text{:25:30:[Konjunktion]:BIKONDITIONAL :: [(A→B) ∧ (B→A) ↔ (A↔B)] } \\
\text{(Theorem 2)} &\; \text{„Dasein, GOTT-Sein, ist das Wesen GOTTES“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen war ! } \\
\text{32} &\quad \text{ ├ }\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ (x = y))\ & \ & \text{:19:Instanz(Y:=(x=..))} \\
\text{33} &\quad \ G\ x \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ (x = y))\ & \ & \text{:01:32:[├A├B ╞ A→B]} \\
\text{(Korollar 2)} & \;\text{„Es gibt notwendig höchstens einen GOTT“} & \ & \text{„Wenn es GOTT gibt, dann gibt es für jede mögliche Welt nur einen GOTT“} \\
\end{align}</math>
</small>
|}
<span style="color:#00B000"><small>(In den Kalkül-Zeilen 16, 18, 31 mussten zwei-, und in Zeile 22 drei Kalkül-Schritte, d.h. Logik-Operationen in eine Zeile zusammengezogen werden, weil der Parser dieser speziellen Mathematik-Funktion in Wikibooks jedes Mal wegen Puffer-Überlauf abstürzt, wenn zu den bestehenden Zeilen noch eine neue Zeile, oder ein Text-Element, zusätzlich eingefügt wird. Das vermindert etwas die Transparenz des Kalküls.)</small></span>
Anmerkung-2 ''':''' <span style="color:#00B000">(Dieser Beweisgang kommt auch ohne das ,unbestimmte‘ Konjunkt <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Xx'''‘ —</span> in der Definition-2 zum gleichen Ergebnis, und wird dadurch um eine Zeile verkürzt ''':''' Zeile 21 entfällt, und <span style="color:#4C58FF">[ KOMM(∧) ]</span> ist unnötig. Dieses Konjunkt wird hier ebenfalls schon in der Kalkül-Prämisse :01: <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx'''‘ —</span>, als ,Annahme‘ gesetzt, vorentschieden und ,bestimmt‘ mit der <span style="color:#4C58FF">[ Instanz(X:=G) ]</span>. Es war also logisch korrekt, dass GÖDEL, in seiner Notiz vom 10. Feb. 1970 zum ontologischen Beweis, dieses Konjunkt weggelassen hat, was ihm von Kommentatoren als ein Flüchtigkeitsfehler angerechnet worden war. Der gesamte 2. Beweisgang bewegt sich im Geltungsbereich der Prämisse Term :01:, d.h. ist in jeder Zeile von der Annahme abhängig ''':''' die Variable <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''x'''‘ —</span> steht für den GOTT der Christen. In der Kalkül-Zeile 33 wird mit Korollar-2 diese Abhängigkeit, für den Term :32:, explizit dargestellt.)</span>
Der Beweisgang geht mit der Prämisse :01: prinzipiell, als Voraussetzung, von der Existenz eines GOTTES aus. Im 1. Beweisgang wurde bewiesen, dass die von GÖDEL ,postulierten‘ <span style="color:#FF6000">»''allgemeinen positiven Eigenschaften, Vollkommenheiten, Perfektionen'', <span style="color:#00B000">[ die sog. ,Transzendentalien‘ ]</span> ''konsistent''«</span>, d.i. widerspruchsfrei sind. Hier, in diesem Beweisgang wird nun die Prämisse vom 1. Beweisgang, <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PX'''‘ —</span>, im Bezug auf GOTT hinterfragt ''':''' Gibt es auch in GOTT so Etwas, wie <span style="color:#FF6000">»''Vollkommenheit, Positives, Perfektes''«</span> '''?''' Die ,Annahme‘ jedoch, dass es <span style="color:#FF6000">»''in GOTT keine Vollkommenheit, nichts Positives, nichts Perfektes''«</span> <span style="color:#00B000">(keine Transzendentalien)</span> gibt, <span style="color:#00B000">(Prämisse Term :03:)</span>,<span style="color:#4C58FF"> — ‚'''¬PY'''‘ —</span>, d.h. dass die <span style="color:#00B000">(wesentlichen)</span> Eigenschaften in GOTT keine <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheiten“</span> seien, führt aber zu einem unlösbaren Widerspruch, <span style="color:#00B000">(Term :10:)</span>. Mit Term :13:, als 1. Hauptergebnis, ist damit, — als ,neue‘ Prämisse, <span style="color:#00B000">(ersetzt Term :03:)</span> —, definitiv ,bewiesen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ , d.h. es ist ,wahr‘)</span>, dass alle Eigenschaften, die hier mit <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Y'''‘ —</span> symbolisiert werden, <span style="color:#FF6000">„positive Eigenschaften“</span>, d.h. <span style="color:#FF6000">„Perfektionen“</span> sind, von denen das Kalkül ,annimmt‘, <span style="color:#00B000">(Prämissen Term :01:, Term :02: und speziell Term :16:)</span>, dass der GOTT der Christen sie besitzt. Alle ,Wesenseigenschaften‘ in GOTT ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Y'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, die durch den Term :13:, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PY'''‘ —, </span> dargestellt werden, sind somit <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheiten“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span><span style="color:#00B000">, (,ultimative Transzendentalien‘, aller ,Grade‘)</span>. Damit ist definitiv ‚bestätigt‘, <span style="color:#00B000">( ╞ , es ist ,wahr‘)</span>, was mit Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, schon ‚angenommen‘ worden ist ''':''' <span style="color:#FF6000">„GOTT ist perfekt; er hat alle positiven Eigenschaften“</span>; und auch Definition-1 ist damit ,verifiziert‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">„GOTT ist genau deswegen GOTT, weil er, als GOTT, positive Eigenschaften aller Grade in sich schließt“</span>; entsprechend dem Quelltext bei LEIBNIZ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist ein Wesen von äußerster Größe und Vollkommenheit, das alle Grade derselben in sich schließt''«</span>. Immer vorausgesetzt, <span style="color:#00B000">(,angenommen‘)</span>, man glaubt an GOTT ''':''' <span style="color:#00B000">(Term :01:)</span>. <span style="color:#00B000">(Der ,Schlüsselbegriff‘ <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span> ist der ,Schlüssel‘ zur Erkenntnis, dass GOTT ,notwendig‘, sowohl ,wesentlich‘ für uns, als auch an sich ,grundlos‘, immer schon ,da‘ ist.)</span> Hier, <span style="color:#00B000">(im 2. Beweisgang)</span>, hat Axiom-1, <span style="color:#00B000">(im Term :04:)</span>, sicher gestellt, dass die Eigenschaften in GOTT, <span style="color:#00B000">(Definition-1; Term :06:)</span>, tatsächlich <span style="color:#FF6000">„ultimativ positiv, perfekt und vollkommen“</span> sind ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PY'''‘ —</span>. Das GÖDEL-Axiom-1 bezieht seine ,Potenz‘ aus dem Prinzip vom ,auszuschließenden‘ Widerspruch ''':''' eine Eigenschaft kann nicht zugleich ,positiv‘ und ,nicht positiv‘ sein '''!'''
Formal lässt sich das 2. Hauptergebnis, Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''↔'''G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span> ''':''' schon aus Term :23: in diesem Beweisgang mit der <span style="color:#4C58FF">[ Vereinfachung ] :: [ A∧B ├ B ]</span> ohne Weiteres ,regulär‘ ableiten, — analog zu den Vorgehensweisen bei A. FUHRMANN und G.J. WIRSCHING. <span style="color:#00B000">(Beide Aussagen dieser ,Konjunktion‘ sind ,gleichwertig‘, daher partizipiert das Theorem-2 auch am Ergebnis der Widerspruchsfreiheit von Term :13:, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PY'''‘ —</span>, dem 1. Hauptergebnis.)</span> Der hier gewählte, etwas längere Weg zum Ergebnis, soll die innere Struktur und Abhängigkeit der Ergebnisse von bestimmten Voraussetzungen offen legen, und ihren ,Zweck‘ verdeutlichen. Die beiden Hauptergebnisse im Basisbeweis gehen vom vorgefundenen und traditionell vorgegebenen Begriff von ,GOTT‘ aus, <span style="color:#00B000">(Term :06:, Term :16: und Term :26:)</span>. Das ,bewiesene‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> 1. Hauptergebnis, hier im 2. Beweisgang, Term :13: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PY'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''die Eigenschaften in GOTT sind vollkommen, d.h. sind die ultimativen Transzendentalia''«</span>, rechtfertigt, bzw. verifiziert sowohl Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, als auch die Definition-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔∀X(PX→Xx)'''‘ —</span>, für die Annahme ''':''' den ,GOTT der Christen‘, der als GOTT alle Grade der Vollkommenheit in sich schließt. Und das ebenfalls ,bewiesene‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> 2. Hauptergebnis, hier im selben Beweisgang, Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''↔'''G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''das Wesen GOTTES ist sein eigenes Sein''«</span>, rechtfertigt, bzw. verifiziert sowohl Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>, als auch die Definition-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x ↔ ∀X(X'''<sub>ess</sub>'''x →□∃yXy)'''‘ —</span>, für die Wesenseigenschaft ''':''' ,notwendige Existenz‘, und widerlegt den Einwand KANTS, für den Spezialfall ''':''' GOTT. Zwei Axiome und zwei Definitionen von GOTT und seinen Vollkommenheiten werden durch die Ergebnisse im Basisbeweis des GÖDEL-Kalküls in unserer realen Welt als ,wahr‘, <span style="color:#00B000">(genauer als ,widerspruchsfrei‘)</span>, und, — im Rahmen des christlichen Glaubens —, als ,annehmbar‘ bestätigt. <span style="color:#00B000">(Anmerkung zu Term :24: ''':''' eine Prämisse ist regulär-,modal‘ immer ,frei‘ wählbar.)</span>
Zusammengefasst heißt das ''':''' die ,strittige‘ Begründung der ,methodologischen‘ Prämisse des GÖDEL-Kalküls ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(Prämisse, Term :01:)</span>, weil <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(Korollar-1)</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> steht für den GOTT der Christen, für den es ohne Widerspruch denkbar ist, dass es ihn gibt''«</span>, <span style="color:#00B000">(ANSELMS Prinzip, trotz der ,Warnung‘ KANTS)</span>, ist ,wahr‘ und für uns ,annehmbar, denn es ist auch, auf Grund der Ergebnisse des 2. Beweisganges, in unserer realen Welt ,wahr‘ und ,annehmbar‘, weil schon als ,widerspruchsfrei‘ verifiziert ''':''' der GOTT der Christen <span style="color:#00B000">(Term :01:)</span> ,existiert‘ für uns ,notwendig‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx→E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(d.i. das ,regulär‘-mögliche Korollar sowohl im 2. als auch im 3. Beweisgang)</span>, denn dieser GOTT ist aus sich ,vollkommen‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PG'''‘ —</span>, und zu seiner ,Vollkommenheit‘ <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span> gehört auch notwendig sein ,Existieren‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>. <span style="color:#00B000">(Jeder dieser Terme ist im Geltungsbereich der Prämisse Term :01: als ,wahr‘ und ,annehmbar‘ bewiesen.)</span> Das ist der ,Kern‘ des ontologischen Arguments, und somit ist auch diese ,strittige‘ Begründung der Prämisse des GÖDEL-Kalküls mit den Maßstäben der modernen Logik <span style="color:#FF6000">»''durchaus vereinbar''«</span>, d.h. sie ist logisch ,richtig‘ und, im Kontext des christlichen Glaubens, vernünftig. Die Annahme des Gegenteils zu dieser Prämisse ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''¬◇∃xGx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Es ist undenkbar, dass es diesen GOTT gibt''«</span>, führt jedoch, unabhängig von jeder Glaubensüberzeugung, zu einem Widerspruch — ist unlogisch und daher ,falsch‘, <span style="color:#00B000">(siehe Anhang ''':''' Widerlegung)</span>. Die Behauptung einer ,formalen Unentscheidbarkeit‘ zu den Annahmen über die Existenz GOTTES, ob oder nicht, <span style="color:#00B000">(d.h. ein ,methodologischer‘ Agnostizismus)</span>, ist gegen jede ,Logik‘; und ist auch ,falsch‘. Denn aus dem, im Kalkül abgeleiteten, Widerspruch aus der einen Annahme, und damit ihrer Unrichtigkeit, folgt notwendig die Richtigkeit der gegenteiligen Annahme. Damit ist eine klare Entscheidung getroffen.
Mit dem 2. Hauptergebnis, Theorem-2 ''':''' <span style="color:#FF6000">»'',Dasein‘ ist das ,Wesen‘ GOTTES''«</span>, folgt die GÖDEL-Axiomatik der philosophisch-<span style="color:#4C58FF">,theologischen‘</span> Tradition der ,Rede von GOTT‘ seit ARISTOTELES, und schließt sich damit formal-syntaktisch zugleich auch der religiösen Überzeugung der Christen an, die glauben, dass GOTT, als unser Vater, aus Liebe, in seinem Sohn, JESUS CHRISTUS, für uns immer schon <span style="color:#FF6000">»''da''«</span> ist, <span style="color:#00B000">(der Sohn ist koinzident ,eins‘ mit GOTT, dem Vater und dem GEIST)</span>, wirksam in und durch seine <span style="color:#4C58F0">„Kirche“</span>, im HEILIGEN GEIST, bis ans Ende der Zeit. Das ist das, <span style="color:#FF6000">»''was''«</span> GOTT eigentlich für uns ausmacht, — die Selbstmitteilung seines unergründlichen Wesens in den Sakramenten der <span style="color:#4C58F0">„Kirche“</span> ''':''' <span style="font-family: Times;"><big>‘אֶֽהְיֶ֖ה אֲשֶׁ֣ר אֶֽהְיֶ֑ה‚</big></span> <span style="color:#00B000">| ‚eh'jeh asher eh'jeh‘ |</span> <span style="color:#CC66FF">»''Ich bin da für euch und für immer, als der ich ''<span style="color:#00B000">[ immer schon gewesen ]</span> ''bin''«</span>; <span style="color:#00B000">(d.i. das <span style="color:#4C58FF">,theologisch‘</span>-exegetische ,Axiom‘ der Christen, und die <span style="color:#4C58FF">,theologisch‘</span> korrekte Explikation der ,regulären‘ Kalkül-Prämisse Term :01: <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx'''‘ —</span>, jeweils im 2. und 3. Beweisgang)</span>. Das heißt aber nicht, dass der Autor des Kalküls sich mit diesem Glauben identifiziert hat, <span style="color:#00B000">(,hat‘ er auch nicht)</span>, oder dass der Leser des ontologischen Beweises von Kurt GÖDEL sich damit identifizieren muss, wenn er dessen <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> anerkennt.
Zur erweiterten <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Explikation der Kalkül-Prämisse ''':''' Die <span style="color:#4C58F0">„Kirche“</span> ist das ,Meisterwerk‘ GOTTES ''':''' In ihr ist es GOTT gelungen, etwas Göttliches und Unzerstörbares in unsere korrupten Welt einzupflanzen ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx→E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Etwas Göttliches existiert notwendig, d.h. ,unzerstörbar‘ in unserer Welt''«</span>. Sie ist, durch die Menschwerdung des GOTTES Sohnes, JESUS CHRISTUS, dessen <span style="color:#4C58F0">„Leib“</span> die <span style="color:#4C58F0">„Kirche“</span> ist, untrennbar mit Menschen verbunden, die schon, von allem Anfang an, und jetzt immer noch, durch die Sünde korrumpiert sind. Mit ihr will und wird GOTT unsere Welt und die Menschheit, bis ans Ende der Zeit, von der Sünde und von deren Konsequenz, dem <span style="color:#00B000">(ewigen)</span> Tod <span style="color:#4C58FF">„erlösen“</span>, <span style="color:#00B000">(jedoch nicht ohne die Zustimmung des Menschen)</span>. Mit dieser Explikation wird die Tragweite des ontologischen Arguments ANSELMS, und damit auch die <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span> Relevanz der GÖDEL-Axiomatik erkennbar. Immer vorausgesetzt, <span style="color:#00B000">(,angenommen‘)</span>, man glaubt an GOTT, <span style="color:#00B000">(Term :01:)</span>.
====<div class="center"><span style="color:#660066">3. Beweisgang</span></div>====
{|class="wikitable"
|-
! <div class="center"><span style="color:#660066">GÖDELS ontologischer Beweis für Theorem 3, (ANSELMS Theorem)</span></div>
|-
! <span style="color:#00B000">''Terme der erweiterten Prädikatenlogik zweiter Stufe___________________„Benennungen“ und durchgeführte Logik-Operationen''</span>
|-
|
<small>
<math>\begin{align}
\text{(Axiom 5)} & \quad P\ E_{not}\; \ & \text { } & \text{„Notwendige Existenz ist eine positive Eigenschaft“} \\
\text{ } & \text{( :: Das ist nur dann wahr, wenn ,Dasein‘ und ,Wesen‘ } & \ & \text{( :: dagegen KANT : ,Existenz‘ ist keine ,Eigenschaft‘,} \\
\text{ } & \;\;\text{in eins zusammenfallen ! ARISTOTELES : Theorem-2)}\ & \ & \;\;\text{,Sein‘ ist für alles, was existiert, kein ,reales Prädikat‘ ! )} \\
\text{(Definition 1)} &\quad \ G\ x \;\Longleftrightarrow\; \forall X(\ P \ X \Longrightarrow \ X \ x)\ & \ & \text{„x ist genau dann GOTT, wenn x alle positiven Eigenschaften hat“} \\
\text{(Definition 3)} & \quad \ E_{not}\ x \;\Longleftrightarrow\;\ \forall X \left(\ X_{ess}\ x \Longrightarrow \Box \; \exists y \ X\ y \right) & \ & \text{„Notwendige Existenz ist genau dann eine Eigenschaft von x, wenn} \\
\text{ } & \quad & \ & \;\;\text{alle wesentl. Eigenschaften von x notwendig instanziiert sind“} \\
\text{(Korollar 1)} & \quad \Diamond \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{„Es ist widespruchsfrei möglich, dass es GOTT gibt“} \\
\text{(Theorem 2)} &\quad \ G\ x \;\Longleftrightarrow\; \ G_{ess}\ x \ & \ &\text{„Dasein, GOTT-Sein, Existenz ist das Wesen, die Essenz GOTTES“} \\
\text{(Korollar 2)} &\quad \ G\ x \;\Longrightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Longrightarrow \ (x = y))\ & \ &\text{„Wenn es GOTT gibt, dann gibt es notwendig nur einen GOTT“} \\
\text{(Theorem 3)} & \quad \Diamond \; \exists x \ G \ x \;\Longrightarrow\; \Box \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{( :: ANSELMS Prinzip)} \\
\text{ } & \text{„Weil es widerspruchsfrei möglich ist, dass es GOTT gibt,} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen ist !} \\
\text{ } & \;\;\text{ist der Glaube, dass es GOTT wirklich gibt, widerspruchsfrei“} \\
\text{01} & \quad \ G \ x\ & \ & \text{ AE: „Angenommen, x steht für den GOTT der Christen“} \\
\text{02} & \quad \forall X(\ P \ X \Rightarrow \ X \ x)\ & \ & \text{(D1):01:[Modus ponens] :: (logische Schlussregel)} \\
\text{03} & \quad \ P \ X \Rightarrow \ X \ x\ & \ & \text{:02:[ⱯXA(X) ├ A(X)] :: (Quantorenregel)} \\
\text{04} & \quad \ P \ E_{not}\;\Rightarrow \ E_{not}\ x\ & \ & \text{:03:Instanz(X:= Enot) :: (Substitution für Eigenschaften)} \\
\text{05} & \quad \ E_{not}\ x\ & \ & \text{(A5):04:[Modus ponens] :: [A, A → B├ B]} \\
\text{06} & \quad \forall X \left(\ X_{ess}\ x \Rightarrow \Box \; \exists y \ X\ y \right) & \ & \text{(D3):05:[Modus ponens]} \\
\text{07} & \quad \ X_{ess}\ x \Rightarrow \Box \; \exists y \ X\ y & \ & \text{:06:[ⱯXA(X) ├ A(X)]} \\
\text{08} & \quad \ G_{ess}\ x \Rightarrow \Box \; \exists y \ G\ y & \ & \text{:07:Instanz(X:= G)} \\
\text{09} & \quad \ G_{ess}\ x \ & \ & \text{(Th2):01:[Modus ponens]} \\
\text{10} & \quad \text{ ├ }\;\Box \; \exists x \ G\ x & \ & \text{:08:09:[Modus ponens]:FUB(y:=x) :: (Freie-Um-Benennung der Var.)} \\
\text{ } & \text{„Es gibt GOTT wirklich, für jede mögliche Welt“} & \ & \Longleftarrow\; \text{1. Hauptergebnis !} \\
\text{11} & \quad \;\Diamond \exists x \ G \ x \;\Longrightarrow \; \Box \; \exists x \ G\ x & \ & \text{(K1):10:[├A├B ╞ A→B] :: ''KONDITIONALER BEWEIS''} \\
\text{(Theorem 3)} & \;\text{„Weil es widerspruchsfrei möglich ist, dass es GOTT gibt,} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen war ! 2. Hauptergebnis ! } \\
\text{ } & \;\;\text{ist der Glaube, dass es GOTT wirklich gibt, widerspruchsfrei“} \\
\text{12} & \quad \;\Box \; \forall y(\ G \ y \Longrightarrow \ (x = y))\ & \ &\text{(K2):01:[Modus ponens]} \\
\text{13} & \quad \;\Box \; (\exists x \ G\ x \wedge \; \forall y(\ G \ y \Longrightarrow \ (x = y)))\ & \ & \text{:10:12:[Konjunktion]:DIST(□∧)} \\
\text{(Korollar 3)} & \;\text{„Es gibt notwendig genau nur einen GOTT“} & \ & \text{„Es gibt für jede mögliche Welt nur den GOTT der Christen“} \\
\end{align}</math>
</small>
|}
Anmerkung-3 ''':''' <span style="color:#00B000">(Ein Theorem und zwei Korollare, aus den beiden vorhergehenden Beweisgängen, werden hier, im 3. Beweisgang, zu ,Axiomen‘, die das Theorem-ANSELMS und sein Korollar mit-verifizieren und bestätigen.)</span>
Dieser Beweisgang ist das Ziel aller Bemühungen. Hier wird der sog. ,ontologische Gottesbeweis‘ nach ANSELM von Canterbury formal-syntaktisch dargestellt und als logisch nachvollziehbar von GÖDEL bestätigt. Damit hat er aber auch klar gestellt, dass der ontologische Beweis ANSELMS kein Beweis für die ,Existenz‘ des GOTTES der Bibel sein kann, bzw. sein ,will‘ ''':''' Denn mit der Prämisse, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(Term :01:, wie auch schon im ,Basisbeweis‘, und ausformuliert hier in Term :02:, mit der Definition für GOTT)</span>, wird mit dem traditionellen, abendländischen ,GOTT-Glauben‘, der ,glaubt‘, dass der Gott der Christen tatsächlich existiert, — methodologisch als ,Annahme‘ —, der Beweisgang schon regulär und explizit eröffnet, aus dem sich dann, logisch korrekt, mit Hilfe der GÖDEL-Axiome und Definitionen, das ,Theorem ANSELMS‘ ergibt; <span style="color:#00B000">(hier jedoch, mit Günther J. WIRSCHING, ohne den Umweg bei GÖDEL über das modale Axiom-BECKER ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇□A→□A'''‘ —</span>, das André FUHRMANN recherchiert hat)</span>. GÖDEL verwendet zur Darstellung des sog. ,ontologischen Gottesbeweises‘ nach ANSELM die Struktur eines modal-logischen Kalküls. Ein modal-logisches Kalkül ist ein genau geregeltes Schema, in dem bei bestimmten ,Annahmen‘ <span style="color:#00B000">(Axiome, Definitionen, Prämissen)</span> etwas anderes als das Vorausgesetzte auf Grund des Vorausgesetzten mit Notwendigkeit folgt. Entsprechend der ,Modalität‘ der sechs ,modal‘ notwendigen Voraussetzungen, hier, für den 3. Beweisgang, die in den <span style="color:#00B000">(und durch die)</span> beiden vorhergehenden Beweisgängen schon als ,modal‘ wahr, bzw. als annehmbar verifiziert und/oder ,bewiesen‘ wurden, sind auch die beiden ,Schlusssätze‘ <span style="color:#00B000">(Theorem-3 und Korollar-3)</span> ,modal‘ wahr, bzw. annehmbar '''!''' Die Wahl der Prämisse :01: dagegen ist nicht ,modal‘ notwendig, sondern beruht auf einer freien Entscheidung, und damit ist auch ihre Interpretation eine freie Entscheidung, mit der Voraussetzung, dass man das Kalkül mit Theoremen aus der <span style="color:#4C58FF">„christlichen Theologie“</span> evaluieren, und damit interpretieren will. Dazu berechtigt die Genese des Kalküls. Der Glaube an den GOTT der Christen ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, beruht immer auf einer freien Entscheidung. Das Kalkül, als solches, unabhängig von jeder Interpretation seiner Syntax, ist genau dann ,allgemein‘ <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span>, d.h. ,ist allgemein gültig‘, wenn es gültigen Logik-Regeln folgt. Die Bestimmung seiner Syntax jedoch, d.h. seine Interpretation, unterliegt hermeneutischen Kriterien, die nicht von Logik-Regeln abhängen, wie hier ''':''' <span style="color:#FF6000">»''(unabhängig von der zufälligen Struktur der Welt). Nur dann sind die Axiome wahr''«</span>, wie GÖDEL selbst hinzufügt. Mit der, — von GÖDEL eingeforderten —, ‚Unabhängigkeit‘ der Kalkül-Axiome von der zufälligen Struktur der Welt, wird implizit für das Kalkül auch festgelegt, dass <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span> ‚unabhängig‘ von der zufälligen <span style="color:#00B000">(Raum-Zeit-)</span>Struktur unserer vergänglichen Welt, und daher ,zeitlos-ewig‘ ist, <span style="color:#00B000">(was <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> korrekt ist)</span>, begründet durch Definition-1 und Axiom-3. Aus der zeitlosen Ewigkeit GOTTES folgt, dass GOTT, <span style="color:#FF6000">„unverursacht“ <span style="color:#00B000">|</span> „grundlos“</span>, für uns immer schon ‚da‘ ist, denn bei Zeitlosigkeit gibt es keinen ,zeitlichen‘ und damit auch keinen ,ontologischen‘ Unterschied zwischen ‚Ursache‘ und ‚Wirkung‘. Beides ist dann koinzident ,eins‘ ''':''' wie ,Wesen‘ und ,Dasein‘ in GOTT, bzw. wie ,Begriff‘ und ,Sein‘, oder ,Möglichkeit‘ und ,Wirklichkeit‘. <span style="color:#00B000">(Man vergleiche damit auch die ,postulierte‘ Einheit von ,Erkenntnisobjekt‘ und ,Erkenntnissubjekt‘ im ,Gott‘ des ARISTOTELES ''':''' im <span style="color:#FF6000">»<span style="color:#00B000">[ selbstbewussten ]</span> ''Erkennen seiner Erkenntnis''<span style="color:#00B000">[-Tätigkeit ]</span>«<span style="color:#00B000"> | </span>„<span style="font-family: Times;"><big>νοήσεως νόησις</big></span>“<span style="color:#00B000"> | </span>„noêseôs noêsis“</span> <small>(‚<span style="font-family: Times;"><big>''Metaphysik''</big></span>‘ XII 9, 1074b34)</small>, im Vollzug seiner Funktion als ,unbewegtes Bewegungsprinzip‘, als <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>πρῶτον κινοῦν ἀκίνητον</big></span>“<span style="color:#00B000"> | </span>„prôton kinoûn akinêton“</span> der Welt, das alles Übrige <span style="color:#FF6000">»''wie ein Geliebtes''«<span style="color:#00B000"> | <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ὡς ἐρώμενον</big></span>“</span> | <span style="color:#FF6000">„hôs erômenon“</span> bewegt; d.h. christlich ''':''' <span style="color:#FF6000">»''aus Liebe''«</span> ,entstehen‘ lässt.)</span>
Anmerkung-4 ''':''' Das <span style="color:#00B000">(im 2. Beweisgang)</span> schon bewiesene Theorem-2, d.i. die Koinzidenz von <span style="color:#FF6000">„Sein“</span> und <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span> in GOTT, <span style="color:#00B000">(‚Existenz‘</span> und <span style="color:#00B000">‚Essenz‘)</span>, rechtfertigt sowohl Axiom-5 als auch die Definition-3, und widerlegt den Einwand KANTS. Somit ist deren Setzung <span style="color:#00B000">(hier, im 3. Beweisgang)</span> korrekt, und durch das Theorem-2 schon vorbestimmt und bestätigt, d.h. beide sind ,wahr‘ und annehmbar, da sie durch die Gültigkeit von Theorem-2 ,verifiziert‘ worden sind. Damit wird klar erkennbar, dass das Theorem-2 tatsächlich die Basis des GÖDEL-Kalküls ist. Und wenn damit Axiom-5 im GÖDEL-Kalkül ‚gerechtfertigt‘ ist, dann ist auch, <span style="color:#00B000">(als Voraussetzung dafür)</span>, das Axiom-4 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX → □PX'''‘ — ''':''' </span> <span style="color:#FF6000">»''Positive Eigenschaften'', <span style="color:#00B000">[ ,Transzendentalia‘ ]</span>, ''sind notwendig aus sich'', <span style="color:#00B000">[ von Natur aus ]</span>, ''positiv''«</span>, im 2. Beweisgang erklärbar, in dem die ‚Positivität‘, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, einer Eigenschaft schon als ‚notwendig‘, <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span>, charakterisiert worden ist, äquivalent zu Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>, in dem die ‚Notwendigkeit‘, <span style="color:#4C58FF">— <sub>not</sub> —</span>, <span style="color:#00B000">(der Existenz <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''‘ —</span>)</span>, dann als ‚positive‘ Eigenschaft, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, ‚bestimmt‘ wird; <span style="color:#00B000">(unter der speziellen Voraussetzung, dass <span style="color:#FF6000">„Existieren“</span> definitiv als eine <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaft“</span> in GOTT ,instanziiert‘ ist; vgl. Definition-3. Eine ,bestimmte‘ Eigenschaft ist genau dann ,instanziiert‘, wenn sie an einem Träger real ,existiert‘. Definition-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x ↔ ∀X(X'''<sub>ess</sub>'''x →□∃yXy)'''‘ —</span>, besagt, dass die, von GÖDEL postulierte, <span style="color:#FF6000">„notwendige Existenz“</span> zu den ,ultimativen‘ Transzendentalia in GOTT gehört. Genauer ''':''' Sie ist die ,Summe‘ aller Transzendentalia.)</span> Zum Axiom-4, <span style="color:#00B000">(bzw. zum Term :14:, im 2. Beweisgang)</span>, erklärt GÖDEL in seinen Notizen zum Kalkül ''':''' <span style="color:#FF6000">»''da es'' <span style="color:#00B000">[ das Notwendigsein, <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span> ]</span> ''aus der Natur der'' <span style="color:#00B000">[ positiven ]</span> ''Eigenschaft folgt'', <span style="color:#00B000">[ deren Positivität, im selben Beweisgang, mit Term :13: vorher schon ,bewiesen‘ (╞ ) worden ist ]</span>«</span>.
Der Unendliche, GOTT, — im Glauben der Christen —, ist deswegen ,notwendig für uns da‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx→E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span>, weil er als GOTT ,vollkommen‘, ,perfekt‘ und absolut ,positiv‘, d.h. absolut ,gut allein‘ ist, ohne jede Negativität ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>; <span style="color:#00B000">(was auch schon im 2. Beweisgang mit Term :13: verifiziert wurde)</span>. Und wenn GOTT ,vollkommen‘, ,perfekt‘, ,positiv‘, und absolut ,gut‘ ist, dann ist er das auch ,notwendig aus sich‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG → □PG'''‘ — ::</span> <span style="color:#00B000">(als Zusatz-Korollar im 2. Beweisgang mit Axiom-4 und der <span style="color:#4C58FF">[ Instanz(X:=G) ]</span>)</span>, d.h. ,aus seinem Wesen‘. Das ist gerade das, ,was‘ GOTT als GOTT ausmacht ''':''' sein ,Wesen‘, bzw. seine <span style="color:#FF6000">„Natur“</span>. Zusammen mit der Definition-1 für GOTT, <span style="color:#00B000">(und der Definition-2 ''':''' Alle Wesenseigenschaften hängen notwendig gleichwertig aus sich zusammen)</span>, ist dieses, aus der <span style="color:#FF6000">„Natur“</span> GOTTES sich ergebende, ‚Notwendigsein‘, <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span>, aller ‚positiven‘ Eigenschaften im Axiom-4, und ihr logischer Zusammenhang, d.i. die Koinzidenz aller ,Vollkommenheiten‘ im Unendlichen, GOTT, ihr ,Zusammenfallen in eins‘, die entscheidende Voraussetzung, aus der sich dann für GÖDEL <span style="color:#00B000">(im 2. Beweisgang)</span> auch der logische Zusammenhang, bzw. die ontologische Identität, <span style="color:#00B000">(die Koinzidenz)</span>, von <span style="color:#FF6000">„Dasein“</span> und <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span> in GOTT, im Basis-Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span> mit Notwendigkeit ergibt. Das Theorem-2 ist dann, in weiterer Folge, die ,modal‘ notwendige, d.h. die transzendentale Voraussetzung auch für den Konsequenz-Teil im Theorem ANSELMS, <span style="color:#00B000">(Term :09: hier im 3. Beweisgang)</span>. <span style="color:#FF6000">„Positive Eigenschaften“<span style="color:#00B000"> | </span>„Vollkommenheiten“</span> sind ,immer‘ auch <span style="color:#FF6000">„notwendige Eigenschaften“</span>, daher ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>. Das ,Dasein‘, die <span style="color:#FF6000">„Existenz“</span> ist ,immer‘ etwas <span style="color:#FF6000">„Positives“</span>, speziell in GOTT, dem Schöpfer jeder ,Existenz‘, bzw. allen ,Seins‘. Axiom-4 begründet im GÖDEL-Kalkül das Basis-Theorem-2, und ,verankert‘ dieses Theorem damit zugleich in der <span style="color:#4C58FF">,theologisch‘</span>-philosophischen Tradition der ,Rede von GOTT‘ bei ARISTOTELES, — AVICENNA, — ANSELM, — DESCARTES, — LEIBNIZ, — HEGEL, — und bei GÖDEL mit äußerster ,logischer‘ Klarheit.
Anmerkung-5 ''':''' Der ‚Schlüsselbegriff‘ in diesem Kalkül ''':''' <span style="color:#FF6000">„positive Eigenschaft“</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit“<span style="color:#00B000"> | </span>„Perfektion“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ — </span>, dominiert alle Axiome des GÖDEL-Kalküls, jedoch ohne inhaltlich genauer ‚bestimmt‘ worden zu sein. Für <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ — </span> gibt es keine explizite Definition '''!''' <span style="color:#00B000">(Das Theorem-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX→◇∃xXx'''‘ —</span>, besagt nur, dass die ,postulierten‘, positiven Eigenschaften, die <span style="color:#FF6000">„Transzendentalia“</span>, formal miteinander verträglich, d.h. ‚widerspruchsfrei‘ sind, wegen Axiom-2. Axiom-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX ∧ □∀x(Xx→Yx)→PY'''‘ —</span>, besagt, dass positive Eigenschaften ,gleichwertig‘ sind, d.h. gleich ,wahr‘ sind, weil sie ,notwendig‘, <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span>, aus sich, alle paarweise mit- und voneinander ,impliziert‘ sind, sich gegenseitig ,einschließen‘, und damit eine Einheit bilden, d.h. in GOTT ,eins‘ sind. Axiom-2 ist somit zugleich eine ,indirekte‘ Definition für ,positive‘ Eigenschaften ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>. Definition-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>'''x ↔ Xx ∧ ∀Y(Yx→ □∀y(Xy→Yy))'''‘ —</span>, besagt ''':''' Weil die ,gleichwertigen‘, positiven Eigenschaften sich gegenseitig implizieren, und damit notwendig von einander abhängen, d.h. koinzident in GOTT ,eins‘ sind, — wenn <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> für GOTT steht —, dann sind sie somit auch die ,wesentlichen‘ Eigenschaften, die <span style="color:#FF6000">„ultimativen Transzendentalia“</span>, in GOTT, der, wesentlich und exklusiv, notwendig ,Einer‘ ist. Fußnote zu Definition-2 in der GÖDEL-Notiz ''':''' <span style="color:#FF6000">»''any two essences of x are nec. equivalent''«</span>. Die paarweise, notwendige Äquivalenz von zwei beliebigen Wesenseigenschaften der Individuum-Variable <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span>, wird hier, spezifisch für GOTT, d.h. wenn <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> für GOTT, dem einen, steht, zur <span style="color:#FF6000">„Koinzidenz“</span>, — zum paarweise ,Zusammenfallen in eins‘ —, dem inneren Zusammenhang aller seiner <span style="color:#FF6000">„ultimativen“</span> Vollkommenheiten, d.h. aller <span style="color:#FF6000">„Transzendentalia“</span> und Zuschreibungen, in dem Unendlichen, GOTT.)</span>
In den entscheidenden ‚Schlusssätzen‘ des Kalküls ist der ‚Schlüsselbegriff‘ verschwunden. Hier ist nur mehr von GOTT, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, die Rede ''':''' Korollar-1, <span style="color:#FF6000">„Es ist definitiv denkbar, dass es GOTT gibt“</span>, Theorem-2, <span style="color:#FF6000">„Dasein, GOTT-Sein, Göttlichkeit ist das Wesen GOTTES“</span>, Theorem-3, <span style="color:#FF6000">„Weil GOTT definitiv denkbar, d.h. widerspruchsfrei möglich ist, darum ist auch der Glaube an GOTT widerspruchsfrei, logisch richtig und mathematisch evident, der annimmt, dass es GOTT, mit Notwendigkeit, wirklich gibt“</span>, <span style="color:#00B000">(nach ANSELM von Canterbury, und was spezifisch das <span style="color:#FF6000">»</span>''Privilegium der Gottheit allein''<span style="color:#FF6000">«</span> ist, nach LEIBNIZ)</span>, und Korollar-3, <span style="color:#FF6000">„Es gibt notwendig aus sich, d.i. unverursacht, nur einen GOTT“</span>. Das GÖDEL-Kalkül ist zu diesen Erkenntnissen gekommen, ohne die Eigenschaften, bzw. die ‚Vollkommenheiten‘ GOTTES, d.h. wer oder was GOTT ‚an sich‘ selbst ist, genauer bestimmen zu müssen, <span style="color:#00B000">(was ,für uns‘ ohnehin ,unmöglich‘ ist)</span>; außer im Theorem-2, in dem das <span style="color:#FF6000">„Dasein“</span> GOTTES als die ‚für uns‘ bestimmende und wichtigste <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaft“</span> in GOTT erkannt worden ist, — immer vorausgesetzt <span style="color:#00B000">(,angenommen‘)</span>, man ‚glaubt‘ an den zeitlos-ewigen GOTT ''':''' <span style="color:#00B000">(Term :01:)</span>. Der GOTT des GÖDEL-Kalküls ist nicht mehr der an Raum und Zeit gebundene ‚Gott‘ des ARISTOTELES, sondern der von Raum und Zeit <span style="color:#FF6000">»''unabhängige''«</span> GOTT der Bibel bei ANSELM und bei LEIBNIZ. Das GÖDEL-Kalkül, <span style="color:#00B000">(wie ja auch der sog. ‚ontologische Gottesbeweis‘ ANSELMS)</span>, kann jedoch, — bei aller ‚Coolness‘ —, keinen GOTT-Glauben ‚erzeugen‘, sondern setzt vielmehr die Existenz GOTTES schon als notwendig gegeben voraus. Das Kalkül des Logiker GÖDEL beweist aber, dass der traditionelle ‚GOTT-Glaube‘, <span style="color:#FF6000">»''die theologische Weltanschauung''«</span>, mit den Maßstäben der modernen Logik <span style="color:#FF6000">»''durchaus vereinbar''«</span>, d.h. logisch ,richtig‘ und <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span> ist, weil der ‚Nicht-GOTT-Glaube‘, <span style="color:#FF6000">»''die atheistische Weltanschauung''«</span>, im Möglichkeitsbeweis notwendig zu unlösbaren Widersprüchen führt, und somit logisch ,falsch‘ ist. <span style="color:#00B000">(Die ,Logik‘ hat aber, — bekanntlich —, bei allen wichtigen, persönlichen Entscheidungen immer nur eine untergeordnete Rolle '''!''' )</span>
Anmerkung-6 ''':''' Das erste, ,regulär‘ <span style="color:#00B000">(├ )</span> abgeleitete, Hauptergebnis im 3. Beweisgang, Term :10: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span> ''':''' die ,notwendige‘ Existenz GOTTES, ist die logische Konsequenz aus der Prämisse, Term :1: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>. Dieses erste Hauptergebnis hat also den überlieferten, traditionellen GOTT-Glauben zur Voraussetzung, und ist daher davon ,abhängig‘. Das zweite Hauptergebnis im 3. Beweisgang, das Theorem ANSELMS ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx→□∃xGx'''‘ —</span>, dagegen, ist die Darstellung der Abhängigkeit des ersten Hauptergebnisses von dem, vorher schon bewiesenen, ,Axiom‘ von der ,möglichen‘ Existenz GOTTES ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, dem Korollar-1 aus dem 1. Beweisgang, und hat nicht mehr den überlieferten, traditionellen GOTT-Glauben zur Voraussetzung, und ist daher auch nicht mehr davon abhängig. Dazu die Feststellung LEIBNIZ‘ ''':'''
::Das Theorem ANSELMS ist <span style="color:#FF6000">»''ein unvollständiger Beweis, der etwas voraussetzt, was man noch hätte beweisen sollen, um ihm mathematische Evidenz zu verleihen — nämlich, dass man dabei stillschweigend voraussetzt, diese Vorstellung des durchaus großen oder durchaus vollkommenen Wesens sei möglich und enthalte keinen Widerspruch'' «</span>.
Diesen unvollständigen Beweis hat GÖDEL im 1. Beweisgang mit dem ,regulär‘ <span style="color:#00B000">(├ )</span> abgeleiteten, und als widerspruchfrei bewiesenen, Korollar-1 vervollständigt. Dieses Korollar ist nur vom logischen Axiom-1 und von der mathematischen Äquivalenz der Perfektionen, <span style="color:#00B000">(der Transzendentalia)</span>, im Axiom-2 ,abhängig‘, und nicht mehr von der methodologischen Kalkül-Prämisse, dem traditionellen GOTT-Glauben. Damit hat das Theorem ANSELMS die gesuchte <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> erreicht.
Zusammenfassung ''':'''
Theorem-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX→◇∃xXx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Positive Eigenschaften sind konsistent''«</span>, ist die logische Konsequenz aus der Prämisse im 1. Beweisgang, Term :01: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ —</span>, den, — <u>modal-frei</u> — gewählten, ,angenommenen‘ positiven Eigenschaften.
Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT-Sein ist das Wesen GOTTES''«</span>, ist die logische Konsequenz aus der Prämisse im 2. Beweisgang, Term :01: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, dem, — <u>modal-frei</u> — gewählten, ,angenommenen‘ GOTT-Glauben der Christen.
Im Unterschied dazu ist im 3. Beweisgang, im Theorem-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx→□∃xGx'''‘ —</span>, der Glaube, dass es einen GOTT notwendig gibt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>, die logische Konsequenz aus dem, — <u>modal-notwendig</u> — als widerspruchsfrei ,bewiesenen‘, Korollar-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, im 1. Beweisgang, <span style="color:#00B000">(auch im Beweisgang ,Widerlegung‘ im Anhang)</span>. Somit ist das Theorem ANSELMS, mit Korollar-1, nur vom logischen Axiom-1 der Widerspruchsfreiheit, und der paarweisen, mathematischen Äquivalenz beliebiger positiver Eigenschaften, <span style="color:#00B000">(aller Transzendentalia)</span>, im Axiom-2, abhängig. Damit ist die Bedingung für die geforderte, spezielle <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span>, und auch für die Widerspruchsfreiheit im Theorem ANSELMS erfüllt; unabhängig von jeder Glaubensüberzeugung.
====<div class="center"><span style="color:#660066">Widerlegung</span></div>====
{|class="wikitable"
|-
! <div class="center"><span style="color:#660066">GÖDEL-Kalkül : der Möglichkeitsbeweis als Widerlegung des Nicht-GOTT-Glaubens</span></div>
|-
! <span style="color:#00B000">''Terme der erweiterten Prädikatenlogik zweiter Stufe_____________ „Benennungen“ und durchgeführte Logik-Operationen''</span>
|-
|
<small>
<math>\begin{align}
\text{(Axiom 1.1)} & \quad P \neg X \;\Longrightarrow\;\ \neg P\ X\ & \ & \text{„Wenn die Negation von X positiv ist, dann ist X nicht positiv“} \\
\text{(Axiom 2)} & \quad \Box \;\forall x (\ X\ x \Longrightarrow \ Y\ x) \Longrightarrow \ P\ Y & \ & \text{„Die Eigenschaft Y in allen x, die aus der Eigenschaft X in allen x} \\
\text{ } & \quad & \ & \; \; \text{mit modaler Notwendigkeit folgt, ist eine positive Eigenschaft“} \\
\text{(Korollar-1)} &\quad \Diamond \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{ } \\
\text{ } & \text{„Es ist möglich, dass es den GOTT der Christen gibt“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen ist !} \\
\text{01} & \quad \; \neg \Diamond \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{ AE: „Es ist unmöglich, dass es diesen GOTT gibt“ (dezidierter Atheismus)} \\
\text{02} & \quad (\neg x = .. )\ & \ & \text{ AE: „Es gibt die Eigenschaft, nicht mit x identisch zu sein“ :: (ungleich)} \\
\text{03} & \quad (\ x = .. )\ & \ & \text{ AE: „Es gibt die Eigenschaft, mit x identisch zu sein“ :: (gleich)} \\
\text{04} & \quad \neg\neg \Box \neg \exists x \ G \ x \ & \ & \text{:01:[ ◇A ↔ ¬□¬A ] :: (Modalregel) } \\
\text{05} & \quad \neg\neg \Box \neg\neg \forall x \neg \ G \ x \ & \ & \text{:04:[ ∃xA ↔ ¬Ɐx¬A ] :: (Quantorenregel) } \\
\text{06} & \quad \text{ ├ }\; \Box \; \forall x \neg G \ x \ & \ & \text{:05:NEG :: [ ¬¬A↔A ] :: (Gesetz der Aussagenlogik) } \\
\text{07} & \quad \Box \; \forall x \neg G \ x \Leftrightarrow\ W & \ & \text{:01:06:[ (:01:↔W) → (├:06:↔W) ] :: (Kalkülregel) } \\
\text{08} & \quad \Box \; \forall x \ G \ x \Leftrightarrow\ F & \ & \text{:07:[ (¬A↔W)↔(A↔F) ] :: (Regel für Wahrheitswerte)} \\
\text{ } & \text{„Jeder GOTT-Glaube ist ganz sicher falsch ! “} & \ & \Longleftarrow\; \text{die logische Konsequenz aus der Prämisse :01: !} \\
\text{09} & \quad \ (\neg x = x ) \Leftrightarrow \ F \; \ & \text { } & \text{Xx:02:Instanz(X:=(¬x=..)) ⇒ Kontradiktion !} \\
\text{10} & \quad \Box \; \forall x (\ G \ x \Rightarrow\; (\neg x = x)) & \text { } & \text{:08:09:[ (:08:↔F) → (:09:↔F) ] :: „ex falso sequitur quotlibet“} \\
\text{11} & \quad \Box \; \forall x (\ G \ x \Rightarrow \; (\neg x = x)) \Rightarrow \; P (\neg x = .. ) & \ & \text{(A2):Instanz(X:=G):Instanz(Y:=(¬x= ..)) } \\
\text{12} & \quad \ P (\neg x = .. ) & \ & \text{:10:11:[ Modus ponens ] :: [ A→B, A ├ B ]} \\
\text{13} & \quad \ P (\neg x = .. )\;\Rightarrow\ \neg P (\ x = .. )\ & \ & \text{(A1.1):Instanz(X:=(x=..))}\\
\text{14} & \quad \neg P (\ x = .. )\ & \ & \text{:12:13:[ Modus ponens ] :: (log. Schlussregel)}\\
\text{15} & \quad \ (x = x ) \Leftrightarrow \ W \; \ & \ & \text{Xx:03:Instanz(X:=(x=..)) ⇒ Tautologie !} \\
\text{16} & \quad \Box \; \forall x (\ G \ x \Rightarrow\; (x = x)) & \ & \text{:08:15:[ (:08:↔F) → (:15:↔W) ] :: „ex falso sequitur etiam verum“} \\
\text{17} & \quad \Box \; \forall x (\ G \ x \Rightarrow\; (x = x)) \Rightarrow \ P (x = .. ) & \ & \text{(A2):Instanz(X:=G):Instanz(Y:=( x= ..))} \\
\text{18} & \quad \ P (\ x = .. )\ & \ & \text{:16:17:[ Modus ponens ]}\\
\text{19} & \quad \text{ ├ }\; (\neg P (\ x = .. )\ \wedge \ P (\ x = .. )) \Leftrightarrow\ F & \ &
\text{:14:18:[ Konjunktion ] ⇒ Kontradiktion !}\\
\text{20} & \quad \neg \Diamond \; \exists x \ G \ x \Rightarrow (\neg P (\ x = .. )\ \wedge \ P (\ x = .. )) & \ & \text{:01:19:[ ├A├B╞ A→B ] :: ''KONDITIONALER BEWEIS''}\\
\text{ } & {\color{RedOrange}\text{Der Atheismus führt zu einem logischen Widerspruch ! }} & \ & \Longleftarrow\; \text{was mit Term :20: bewiesen ist !} \\
\text{21} & \quad \neg\neg \Diamond \; \exists x \ G \ x & \ & \text{:20:19:[ Modus tollendo tollens ] :: [ A→B,¬B ├ ¬A ]}\\
\text{22} & \quad \; \Diamond \; \exists x \ G \ x & \ & \text{:21:NEG }\\
\text{(Korollar-1)} & \;\text{„Es ist definitiv möglich, dass es diesen GOTT gibt“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen war !} \\
\end{align}</math>
</small>
|}
Anmerkung-7 ''':''' Dieser Beweisgang geht prinzipiell von der Existenz GOTTES, <span style="color:#4C58FF">— ,'''G'''‘ —</span>, aus, wobei aber die Möglichkeit seiner Existenz, und damit die Sinnhaftigkeit des Glaubens an GOTT, durch die Prämisse :01: in Frage gestellt wird, und daher im Kalkül überprüft werden soll. Denn mit der Behauptung der Existenz allein ist es nicht getan. Es muss auch seine Möglichkeit, d.h. die Sinnhaftigkeit des Glaubens an GOTT aufgewiesen werden. LEIBNIZ hat als erster, <span style="color:#00B000">(nach ANSELM)</span>, dieses Problem gesehen, und GÖDEL hat dafür eine Lösung gefunden. Dieser Beweisgang, <span style="color:#00B000">(analog zum Möglichkeitsbeweis von Günther J. WIRSCHING konzipiert)</span>, setzt in den Axiomen, genau wie im 1. Beweisgang, die Existenz von etwas <span style="color:#FF6000">„Positiven“, „Perfekten“, „Vollkommenen“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ,'''P'''‘ —</span>, allgemein für die Welt voraus, <span style="color:#00B000">(das im Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ,'''PG'''‘ —</span>, GOTT ultimativ zugeordnet wird ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist absolut positiv, perfekt und vollkommen''«</span>)</span>; was im 2. Beweisgang mit Term :13: als widerspruchsfrei, <span style="color:#00B000">(als ,wahr‘ und ,annehmbar‘ im Kontext des christlichen Glaubens)</span>, schon ,bewiesen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> worden ist. Die Existenz der ,Transzendentalien‘ in der Welt ist ein allgemeines Faktum; ihre Existenz auch in GOTT ist mit dem Term :13: des 2. Beweisganges bewiesen, die jedoch im Unendlichen, GOTT, als Transzendentalia, auch in ,ultimativer‘ Form vorliegen. Axiom-1 ,besagt‘, dass Eigenschaften nicht zugleich, vollkommen und nicht vollkommen, sein können. Axiom-2 ,besagt‘, dass, allgemein, alle Vollkommenheiten, <span style="color:#00B000">(alle Transzendentalien)</span>, gleichwertig, <span style="color:#00B000">(mathematisch äquivalent)</span>, sind. <span style="color:#00B000">(Axiom-2 wird hier um das GÖDEL-Konjunkt <span style="color:#4C58FF">— ,'''PX'''‘ —</span> verkürzt dargestellt. Damit ist auch Axiom-3 für diesen Beweisgang unnötig geworden, ohne dass sich wegen dieser Kürzung am Ergebnis etwas ändert.)</span> Die Eigenschaft <span style="color:#4C58FF">— (¬x=..) —</span> ,besagt‘, dass GOTT ,unvergleichlich‘ ist, wenn <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> für GOTT steht. <span style="color:#00B000">(Der informelle Term, <span style="color:#4C58FF">— (¬x=..) —</span>, ersetzt hier, wie bei A. FUHRMANN, den formal korrekten Abstraktionsausdruck ''':''' <span style="color:#4C58FF">— λy.(¬x=y) —</span>, aus dem Lambda-Kalkül.)</span> Der Term :16: <span style="color:#4C58FF">— (x=x) ↔ W —</span> steht für die Selbstbezeichnung des GOTTES-JHWH in Exodus 3,14 ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Ich bin der ‚Ich-Bin‘''«</span>. Der GOTT der abendländischen, christlichen Tradition wird mit <span style="color:#4C58FF">— ,'''G'''‘ —</span> bezeichnet ''':''' d.i. der <span style="color:#FF6000">„GOTT der Christen“</span>, entsprechend der ,methodologischen‘ Prämisse und der ,Genese‘ des Kalküls, syntaktisch formalisiert in der Definition-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔∀X(PX→Xx)'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das Individuum'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''ist genau dann GOTT'', <span style="color:#4C58FF">,'''G'''‘</span>, ''wenn es alle Vollkommenheiten'', <span style="color:#4C58FF">,'''P'''‘</span>, ''in sich schließt''«</span>, nach der Vorgabe von LEIBNIZ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist ein Wesen von äußerster Größe und Vollkommenheit, das alle Grade derselben in sich schließt''«</span>. Mit Korollar-1 hat dieser Beweisgang dasselbe Endergebnis, wie der 1. Beweisgang. Der Beweis, dass der dezidierte Atheismus zu einem logischen Widerspruch führt, und damit falsch ist, ist ein Zwischenergebnis in diesem Beweisgang, und begründet mit <span style="color:#FF6000">»''mathematischer Evidenz''«</span>, und unabhängig von jeder Glaubensüberzeugung, den, von LEIBNIZ gesuchten, Möglichkeitsbeweis für die Existenz GOTTES im Argument des Erzbischofs, und bestätigt damit die Sinnhaftigkeit des GOTT-Glaubens. Einmal Axiom-1 und zweimal Axiom-2 sichern hier das Ergebnis des Kalküls ''':''' das Korollar-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>''':''' <span style="color:#FF6000">»''Es ist definitiv möglich, dass es den GOTT der Christen gibt''«</span>. Diese zwei Axiome sind die einzigen, und modal-notwendigen, d.h. die transzendentalen Voraussetzungen und Bedingungen für das Endergebnis ''':''' der Widerspruchsfreiheit und Sinnhaftigkeit des Glaubens der Christen an GOTT; <span style="color:#00B000">(dasselbe gilt natürlich auch für die <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span> Weltanschauung jeder monotheïstischen Religion '''!''' Dem Erzbischof ANSELM ging es damals nur um seinen Glauben an GOTT.)</span>.
Die Logik-Regel <span style="color:#FF6000"><span style="font-family: Times;"><big>„ex falso sequitur quotlibet, etiam verum“</big></span></span>, <span style="color:#00B000">(‚Aus Falschem folgt irgendetwas, auch Wahres‘)</span>, ist der scholastische Ausdruck für die ‚Implikation‘ <span style="color:#00B000">(Folgerung)</span> von Aussagen, die nur dann falsch, <span style="color:#4C58FF">— F —</span> ist, wenn das Antezedens wahr, <span style="color:#4C58FF">— W —</span>, und die Konsequenz falsch, <span style="color:#4C58FF">— F —</span> ist. Andernfalls ist sie immer wahr, <span style="color:#4C58FF">— W —</span>, auch wenn die Voraussetzung falsch, <span style="color:#4C58FF">— F —</span> ist ''':''' ‚Modern‘ darstellbar durch die ‚Wahrheitswertetafel‘ für die ‚materiale Implikation‘, <span style="color:#4C58FF">— ,(A → B)‘ —</span> <span style="color:#FF6000">„wenn A, dann B“</span>. Damit ist auch der <span style="color:#4C58FF">[ Modus tollendo tollens ] :: [ A → B, ¬B ├ ¬A ] </span> verstehbar; <span style="color:#00B000">(vgl. die vierte Zeile der ‚materialen Implikation‘)</span>. Der positive hypothetische Syllogismus ''':''' <span style="color:#4C58FF">[ Modus ponendo ponens ] :: [ A → B, A ├ B ] </span> ist aus der ersten Zeile ablesbar.
Die folgende Tabelle gibt für jeden ,Wahrheitswert‘ der Aussagen <math>A</math> und <math>B</math> das Resultat einiger zweiwertiger Verknüpfungen an ''':'''
{|class="wikitable hintergrundfarbe2" style="text-align:center;"
|-
!colspan="2"|''Belegung''!!Konjunktion!!Disjunktion!!materiale<br /> Implikation!!Äquivalenz<br /> Bikonditional!!kopulative<br /> Konjunktion
|-
!<math>A</math>
!<math>B</math>
!<math>A</math> und <math>B</math>
!<math>A</math> oder <math>B</math>
!wenn <math>A</math> dann <math>B</math>
!sowohl <math>A</math> als auch <math>B</math>
!entweder <math>A</math> oder <math>B</math>
|-
!W!!W
|W||W||W||W||F
|-
!W!!F
|F||W||F||F||W
|-
!F!!W
|F||W||W||F||W
|-
!F!!F
|F||F||W||W||F
|}
<span style="color:#00B000">(Eine ‚Konjunktion‘ ist nur dann ,wahr‘, wenn beide Aussagen einer ‚Konjunktion‘ wahr sind. Eine ‚kopulative Konjunktion‘ ist nur dann ,wahr‘, wenn entweder die eine, oder die andere Aussage der ‚kopulativen Konjunktion‘ wahr ist. Es besteht also eine Wenn-Dann-Verbindung zwischen beiden Aussagen — eine ,Kopplung‘. Das ist die logische Grundlage von Axiom-1 im GÖDEL-Formalismus)</span>
Um das Widersprüchliche der ,Annahme‘ nachzuweisen, dass positive Eigenschaften ,nicht konsistent‘ seien, <span style="color:#00B000">(im 1. Beweisgang)</span>, bzw. um das Falsche und Sinnwidrige der ,Annahme‘ klarzustellen, es sei ,unmöglich‘, dass es einen GOTT gibt, <span style="color:#00B000">(hier, in der Widerlegung)</span>, verwendet das GÖDEL-Kalkül den Gegensatz ''':''' wahr, <span style="color:#4C58FF">— W —</span>, falsch, <span style="color:#4C58FF">— F —</span>, zwischen der dritten und vierten Zeile der Wahrheitswertetafel für die ,materiale Implikation‘, entsprechend der Regel <span style="color:#FF6000"><span style="font-family: Times;"><big>„ex falso sequitur quotlibet, etiam verum“</big></span></span>, jeweils mit der Hilfe von Axiom-1 und Axiom-2; hier unabhängig von jeder Glaubensüberzeugung. Im Gegensatz dazu, wird, <span style="color:#00B000">(im 2. Beweisgang)</span>, aus dem Glauben an GOTT, mit einer <span style="font-family: Times;"><big>,Reductio ad absurdum‘</big></span>, speziell mit Axiom-1, das Widersprüchliche in der ,Annahme‘ nachgewiesen, es gäbe in GOTT <span style="color:#FF6000">»''keine Vollkommenheit, nichts Positives, nichts Perfektes''«</span>, d.h. keine ,Transzendentalia‘. In dieser <span style="font-family: Times;"><big>,Reductio ad absurdum‘</big></span>, im 2. Beweisgang, wird vorausgesetzt <span style="color:#00B000">(,angenommen‘)</span> ''':''' es gibt den GOTT der Christen, <span style="color:#00B000">(als Prämisse :01:)</span>, der ,unvergleichlich‘ und ,einzigartig‘ ist, und in dem auch alle ,Transzendentalia‘ <span style="color:#FF6000">„koinzident“</span> ,eins‘ sind, entsprechend Axiom-2.
Für KANT entsteht ein Widerspruch in den Prädikaten eines Satzes.
::<span style="color:#FF6000">»</span> ''Wenn ich das Prädicat in einem identischen Urtheile aufhebe'', <span style="color:#00B000">[ durch eine Negation ]</span>, ''und behalte das Subject, so entspringt ein Widerspruch''. <span style="color:#00B000">[ Wenn ich sage ''':''' ,''GOTT ist nicht allmächtig''‘, entsteht ein Widerspruch zur richtigen Aussage ''':''' ,''GOTT ist allmächtig''‘. ]</span> … ''Wenn ihr aber sagt ''':''' ,GOTT ist nicht‘, so ist weder die Allmacht, noch irgendein anderes seiner Prädicate gegeben; denn sie sind alle zusammt dem Subjecte aufgehoben'', <span style="color:#00B000">[ negiert ]</span>, ''und es zeigt sich in diesem Gedanken nicht der mindeste Widerspruch.'' <span style="color:#FF6000">«</span><ref>vgl. ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kritik der reinen Vernunft</big></span>''‘, Seite 398f; https://www.korpora.org/kant/aa03/398.html</ref>
Es ist richtig, wie KANT sagt, der Widerspruch entsteht nicht in dem Gedanken ''':''' ,''GOTT ist nicht''‘. GÖDEL zeigt daher, dass der Widerspruch erst dann entsteht, wenn von der Annahme ausgegangen wird ''':''' '',Es ist unmöglich, dass GOTT ist''‘. Daraus folgt dann ,regulär‘, mit Hilfe von Axiom-1 und Axiom-2, <span style="color:#00B000">(d.h. mit den Theoremen von den Transzendentalien)</span>, die logische ,Möglichkeit‘ GOTTES, unabhängig von jeder Glaubensüberzeugung. Wie LEIBNIZ klar erkannt hat, muss zuerst, aus dem Widerspruch des Gegenteils, die logische ,Möglichkeit‘, <span style="color:#00B000">(die Konsistenz)</span>, der Existenz GOTTES bewiesen werden ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, bevor daraus die reale ,Notwendigkeit‘ eines GOTTES abgeleitet werden kann ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>. Dieser Sachverhalt ist jedoch das ausschließliche Spezifikum GOTTES, <span style="color:#00B000">(das <span style="color:#FF6000">»''Privilegium der Gottheit allein''«</span>)</span>, und gilt nur bei GOTT, als dem Unvergleichlichen und Einzigartigen. Dieses ,Spezifikum‘ wird im Theorem ANSELMS abgebildet ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx→□∃xGx'''‘ —</span>, auf Grund von Axiom-2, das den inneren Zusammenhang, die Koinzidenz auch von ,Möglichkeit‘ und ,Notwendigkeit‘ im Unendlichen, GOTT, erkennen lässt. Bis Zeile 10, im 3. Beweisgang, reicht der Geltungsbereich der ,modal‘-frei gewählten Kalkül-Prämisse :01:, der ,methodologische‘ GOTT-Glaube. In Zeile 11 liegt der ,Schwerpunkt‘ des ontologischen Beweises dann aber am, — modal als notwendig — ,bewiesenen‘ Widerspruch des Gegenteils zum GOTT-Glauben, <span style="color:#00B000"> (formal-syntaktisch dargestellt als widerspruchfreies Antezedens, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, dem Korollar-1 aus dem 1. Beweisgang)</span>, und nicht mehr am ,angenommenen‘ GOTT-Glauben der Kalkül-Voraussetzung, <span style="color:#00B000">(nun dargestellt als Konsequenz <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span> im Theorem ANSELMS)</span>. Damit hat er, — angeregt durch LEIBNIZ, und mit ihm —, die fast einhellig akzeptierte Fehldeutung des ontologisch-<span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Arguments ANSELMS für GOTT durch gewichtige philosophische, <span style="color:#00B000">(KANT<ref>GOTT ist absolut einzigartig und unvergleichlich. KANT macht GOTT jedoch zu einem ,Ding‘ unter den vielen ,Dingen‘ dieser Welt, indem er die Existenz, bzw. das ,Sein‘ GOTTES mit dem ,Sein der Dinge‘ gleich setzt. Eine solche Gleichsetzung ist bei GOTT unangebracht und daher unzulässig! Er verkennt damit die Einzigartigkeit und Besonderheit GOTTES. Das ,Sein‘ der Dinge ist — nach KANT — ,kein reales Prädikat’, d.h. Existenz ist keine Eigenschaft. In GOTT ist ,Sein‘ hingegen ein ,reales Prädikat‘, d.h. Existieren ist die Wesenseigenschaft GOTTES, denn GOTT ist der, der für uns — aus Liebe — immer schon ,da‘ ist, von Ewigkeit zu Ewigkeit. Das ist das, was GOTT für uns ausmacht — sein Wesen.</ref>)</span>, und <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span>, <span style="color:#00B000">(THOMAS<ref>GOTT ist absolut einzigartig und unvergleichlich. THOMAS unterscheidet die ,Natur GOTTES‘ nicht von der ,Natur der Dinge‘, indem er die ,Natur‘ des GOTTES ANSELMS irrtümlich mit der ,Natur‘ der Dinge gleich setzt. Damit reiht er GOTT unter die vielen Dinge unserer Welt ein: GOTT ,esse in rerum natura‘, d.h. wörtlich, dass der GOTT ANSELMS in der ,Natur‘ der Dinge existiert. Eine solche Gleichsetzung ist bei GOTT unangebracht und daher unzulässig! Die ,zeitlose-überzeitliche‘ Wirklichkeit, (Natur), GOTTES ist völlig verschieden und unabhängig von der zufälligen Wirklichkeit, (die ,Natur‘), unserer ,raum-zeitlichen‘ Welt. Daher ist sie mit dieser auch nicht vergleichbar.</ref>)</span>, Autoritäten zurechtgerückt, welche die Einzigartigkeit und Unvergleichlichkeit des Unendlichen, GOTT, bei ihrer Beurteilung des Theorem ANSELMS nicht berücksichtigt haben, sondern den Unendlichen, <span style="color:#00B000">(irrtümlich)</span>, unter die endlichen Dinge unserer Welt eingereiht haben. GÖDEL hat mit dem bewiesenen Widerspruch des Gegenteils zum GOTT-Glauben, den Beweis für die <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> des Theorem ANSELMS geliefert, was, nach LEIBNIZ, für die Akzeptanz dieses Theorems noch gefehlt hat. Das Theorem ANSELMS besagt universell ''':''' Die <span style="color:#FF6000">»''theologische Weltanschauung''«</span> der Juden, Christen und Muslime, die ,annehmen‘, dass es mit ,Notwendigkeit‘ <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□'''‘ —</span> <span style="color:#00B000">(nur)</span> einen GOTT gibt, ist logisch richtig und <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span>, weil es <u>ohne Widerspruch</u> ,denkbar‘ <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇'''‘ —</span> ist, dass es GOTT gibt ''':''' Nicht mehr und nicht weniger, <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig, (ohne sich auf den Glauben an irgendeine Religion zu stützen)''«</span>.
Es geht hier bei GÖDEL nicht um Theoriefindung oder ähnliches. GÖDEL ist kein Theoretiker. GÖDEL ist Logiker und Mathematiker. Was er sagt, ist mathematisch wahr und logisch richtig. Wenn er sagt, dass die Aussage ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ — »''wahr''«</span> ist ''':''' <span style="color:#FF6000">»''es ist möglich, dass es Gott gibt, wegen Axiom-2 (und Axiom-1)''«</span>, dann spricht er hier von der mathematischen Wahrheit. Logischerweise ist dann die konträre Aussage ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''¬◇∃xGx'''‘ — »''falsch''«</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''es ist nicht möglich, dass es einen Gott gibt''«</span>, und zwar mathematisch falsch, weil sich aus dieser Aussage ein Widerspruch ergibt. Jeder, der die mathematische Logik GÖDELS lesen kann, kann das sehen und verstehen ''':''' Das Zwischenergebnis, <span style="color:#00B000">(Term :20:)</span>, in dieser Kalkül-Ableitung, die logische Konsequenz aus der Annahme des dezidierten Atheismus, es sei unmöglich, dass es GOTT gibt, ist der faktische, nachprüfbare, und für jeden Menschen sichtbare Beweis dafür, dass diese Annahme in einen Widerspruch mündet, und damit falsch und unlogisch ist. Das bedeutet, es ist eine Tatsache, bzw. es ist Faktum, dass der Atheismus, — mit <span style="color:#FF6000">»''mathematischer Evidenz''«</span> —, wirklich falsch und unlogisch ist, und daher als ,Unsinn‘ bezeichnet werden darf '''!''' Das ist nicht bloß als eine Theoriefindung, oder als eine Interpretation eines Autors zu verstehen. Das ist vielmehr genau so wahr und <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span>, wie, dass zwei mal zwei vier ergibt, und wirklich genau so logisch richtig, wie, dass die Erde sich um die Sonne dreht. Das ist gerade das Überraschende und Unerwartete am Gödel-Kalkül. Es geht hier nicht mehr um Theoriefindung oder Interpretationen, denen man zustimmen kann oder nicht. Es geht hier <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig''«</span> um mathematisch-logische Fakten. Damit steht GÖDEL in seiner Bedeutung neben KOPERNIKUS.
----
Kurt GÖDEL ist schon deswegen ein Ausnahmelogiker.
----
===<div class="center"><span style="color:#660066">Epilog für Skeptiker</span></div>===
Wenn man das GÖDEL Argument genau liest, dann ist nur die Annahme ''':''' <span style="color:#FF6000"> „es ist möglich, dass es GOTT gibt“</span> bewiesen, weil aus der Annahme ''':''' <span style="color:#FF6000">„es ist unmöglich, dass es GOTT gibt“</span> ein logischer Widerspruch ableitbar ist. Die Aussage ''':''' <span style="color:#FF6000">„es gibt GOTT“</span> ist dagegen schon eine Glaubensaussage, und damit ist das auch die ,Grundannahme‘ eines gläubigen Menschen, der dann aus der ,bewiesenen Möglichkeit‘, dass es Gott gibt, ableiten kann ''':''' <span style="color:#FF6000">»''es gibt GOTT wirklich''«</span>, wenn er will ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Es stimmt also, was ich glaube '''!''''' «</span> Das ist das Argument ANSELMS, der ein christlicher Amtsträger war, und der daher von dieser Grundannahme auch ausgeht. Solange in den Voraussetzungen des Möglichkeitsbeweises im Gödel-Kalkül kein Widerspruch nachweisbar ist, und solange in der logischen Durchführung keine schweren Mängel festgestellt werden können, ist das Ergebnis des Möglichkeitsbeweises, wie GÖDEL ihn durchgeführt hat, korrekt, und die Folgerungen daraus, logisch richtig, dass es sich hier um <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> handelt, <span style="color:#00B000">(z. B. wie 2 x 2 = 4)</span>. Aber niemand ist gezwungen, aus der Möglichkeit, dass es GOTT gibt, daraus zu schließen, dass es GOTT auch mit Notwendigkeit gibt, wie das im Argument ANSELMS geschieht, außer, er akzeptiert auch die Grundannahme, dass es den Unendlichen und Unvergleichlichen tatsächlich gibt. Dann kann er mit LEIBNIZ, der selbst an GOTT geglaubt hat, mit Bestimmtheit sagen ''':''' <span style="color:#FF6000">»''gesetzt, dass GOTT möglich ist, so ist er, was das Privilegium der Gottheit allein ist''«</span>, weil GÖDEL mit seinem Kalkül den noch ausstehenden Beweis der Widerspruchsfreiheit dafür geliefert hat.
Wenn Du den 3. Beweisgang des GÖDEL-Kalküls genauer anschaust, dann siehst Du, dass der Konsequenz-Teil im Argument ANSELMS, der identisch ist mit dem Term in der Zeile 10, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>, immer noch formallogisch abhängig ist von der methodologischen Glaubens-Prämisse, Term :01:, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">„das x steht für den Gott der Christen“</span>, was bis zur Zeile 10 offensichtlich korrekt ist. <span style="color:#00B000">(Man könnte nach dieser Zeile, ohne Weiteres, ,regulär‘ die <span style="color:#FF6000">„logische Implikation”</span> :: <span style="color:#4C58FF">[├ A ├ B ╞ A→B ]</span> mit Term :01: und Term :10: als ein mögliches Korollar bilden ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx→□∃xGx'''‘ — </span>)</span>. Das bedeutet, der Konsequenz-Teil im Theorem ANSELMS, der in diesem Korollar an zweiter Stelle steht, ist damit in seiner Formal-Struktur offensichtlich ,regulär‘ von der Glaubens-Prämisse, Term :01:, abhängig, d.h. er ist der Ausdruck einer Glaubensüberzeugung. Im Theorem ANSELMS steht er jetzt in der Zeile 11 als Konsequenz-Teil auch an zweiter Stelle, hat aber nicht mehr seine Glaubens-Prämisse als notwendige Bedingung an erster Stelle vor sich, wie im ,regulär‘-möglichen Korollar. Jetzt steht eine neue und andere Voraussetzung als Begründung vor ihm. Der Schwerpunkt des Argument ANSELMS liegt damit am Begründungs-Teil des ANSELM-Theorems, der jetzt die erste Stelle im Theorem einnimmt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">„es ist möglich, dass es GOTT gibt“</span>, der erst dadurch entstanden ist, und davon abhängig ist, weil sein Gegenteil ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''¬◇∃xGx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">„es ist unmöglich, dass es GOTT gibt“</span>, zu einem Widerspruch geführt hat. Dieser Begründungs-Teil, das Antezedens, im Argument ANSELMS, ist daher nicht mehr von der methodologischen Glaubens-Prämisse, Term :01:, abhängig, sondern nur vom Axiom-1, der Widerspruchsfreiheit, und von der paarweisen, mathematischen Äquivalenz beliebiger positiver Eigenschaften im Axiom-2, die im 1. Beweisgang, bzw. im Beweisgang ,Widerlegung‘, mit dem <span style="color:#4C58FF">[ Modus tollendo tollens ] :: [ A → B, ¬B ├ ¬A ]</span>, die Widerspruchsfreiheit des GOTT-Glaubens mit Notwendigkeit herbeigeführt haben. Daraus ergibt sich eine logische Verschiebung in der Argumentationskette, denn dieser Begründungs-Teil, der jetzt die Widerspruchsfreiheit für den Konsequenz-Teil liefert, ist selbst unabhängig und frei von jeder Glaubensüberzeugung. Weil widerspruchsfrei und <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span>, muss er als logische Begründung für die Widerspruchsfreiheit des Konsequenz-Teils gelesen werden, und damit bestätigt er die Widerspruchsfreiheit der Glaubensüberzeugung eines gläubigen Menschen, <span style="color:#00B000">(was auch das Ziel ANSELMS war)</span>. Das heißt also ''':''' der Glaube dieses Menschen ist widerspruchsfrei und sinnvoll, und enthält keinen Zirkelschluss, weil sein Gegenteil, der Nicht-GOTT-Glaube, zu einem Widerspruch führt; <span style="color:#00B000">(das hat GÖDEL mit seinem Kalkül-System bewiesen, dessen Argumentationskette mit einem Computer-Programm, dem sog. ,Theorembeweiser‘, überprüft worden ist, und als <span style="color:#FF6000">»''nachweisbar korrekt''«</span> befunden wurde)</span>. Das Theorem ANSELMS beweist, nach GÖDEL, dass der Glaube an GOTT, mit <span style="color:#FF6000">»''mathematischer Evidenz''«</span> notwendig widerspruchsfrei und sinnvoll ist, weil der Nicht-GOTT-Glaube notwendig zu einem Widerspruch führt. <u>Das Theorem beweist jedoch nicht, dass die Existenz GOTTES notwendig sei</u>, <span style="color:#00B000">(wie es fast immer fälschlich gelesen wurde und wird)</span>, sondern, das Theorem geht einfach davon aus, als nicht hinterfragtes Faktum, dass GOTT notwendig schon existiert, und beweist, dass diese Glaubens-Annahme widerspruchsfrei und sinnvoll, und <span style="color:#FF6000">»''mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar ist''«</span>.
Zusammengefasst heißt das konkret ''':''' Wenn Du an GOTT glauben willst, dann kannst Du das unbedenklich tun, denn Dein Glaube ist auch logisch in der <u>bewiesenen Möglichkeit</u>, dass es GOTT geben kann, begründet, und damit widerspruchsfrei, sinnvoll und kein Zirkelschluss. Dein Glaube an GOTT beruht jedoch, nach wie vor und in erster Linie, auf Deiner freien Entscheidung für GOTT, und nicht auf dem Zwang einer ,logischen‘ Argumentation. Wenn Du nicht an GOTT glauben willst, dann <u>musst Du, und sollst Du, auch nicht deswegen</u>, weil der Atheismus zu einem Widerspruch führt, und damit falsch ist, an GOTT glauben. Denn der Glaube an GOTT muss immer eine freie und Deine ganz persönliche Entscheidung für GOTT sein und bleiben. Niemand darf zum Glauben an GOTT gezwungen werden, auch nicht mit ,logischen‘ Argumenten. Warum '''?''' Weil GOTT die Liebe ist '''!''' Und die Liebe duldet keinen Zwang '''!'''
----
----
;Fußnoten
<references />
ddalhff865xg51cg619dct9kjjddfbs
1085918
1085917
2026-05-16T15:46:11Z
Santiago
19191
/* Epilog für Skeptiker */ ::ist er:: hinzugefügt
1085918
wikitext
text/x-wiki
[[Kategorie: Buch]]
{{Regal|ort=Philosophie}}
{{Vorlage:StatusBuch|9}}
==<div class="center"><span style="color:#660066">'''Kurt GÖDEL und der sog. ‚ontologische Gottesbeweis‘'''</span></div>==
<span style="font-family: Times;"><big><div class="center">לַמְנַצֵּ֗חַ לְדָ֫וִ֥ד אָ֘מַ֤ר נָבָ֣ל בְּ֭לִבּוֹ אֵ֣ין אֱלֹהִ֑ים הִֽשְׁחִ֗יתוּ הִֽתְעִ֥יבוּ עֲלִילָ֗ה אֵ֣ין עֹֽשֵׂה־טֽוֹב׃
(Psalm 14,1)</div></big></span>
----
===<div class="center"><span style="color:#660066">Vorwort</span></div>===
Zur Orientierung ''':''' Die Diskussion um GOTT läuft schon über zweitausend Jahren. Vor etwa tausend Jahren hat sich ein gewisser ANSELM gesagt ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Ich glaube an GOTT'' … <span style="color:#00B000">(sonst wäre er sicher nicht Erzbischof von Canterbury geworden)</span> … ''aber ich möchte auch wissen und verstehen, ob das stimmt und sinnvoll ist, was ich da glaube '''!''''' «</span> Dann hat er seine Überlegungen dazu aufgeschrieben, und das kann man in seinen Schriften auch heute noch lesen. Der sehr geschätzte deutsche Professor und Philosoph aus Königsberg, Immanuel KANT, hat das, was ANSELM da aufgeschrieben hat, gelesen, <span style="color:#00B000">(vermittelt durch CARTESIUS)</span>, und das dann den <span style="color:#FF6000">„ontologischen Gottesbeweis“</span> genannt, <span style="color:#00B000">(obwohl es in Wirklichkeit gar kein Gottesbeweis ist; genauer ''':''' es ist kein Beweis für die Existenz GOTTES)</span>, und dieser große KANT hat dann großartig bewiesen, das, was ANSELM da aufgeschrieben hat, sei falsch. Es sei <span style="color:#FF6000">„ja gar kein“</span> Gottesbeweis '''!''' <span style="color:#00B000">( Naja, was denn sonst '''?''' )</span> Wobei er den Fehler gemacht hat, dass er den, an sich, unvergleichbaren GOTT mit hundert Talern in seinem Vermögenszustande verglichen hat. <span style="color:#00B000">(Das ist aber eine andere Geschichte.)</span> Hundert Taler und GOTT haben ,an sich‘ nichts gemeinsam, außer, wenn KANT ,wirklich‘ hundert Taler hat, und GOTT auch ,wirklich‘ existiert, <span style="color:#00B000">(wie ANSELM und gläubige Menschen glauben)</span>, dann gibt es GOTT und die Taler eben ,wirklich‘. Aber damit ist man nicht schlauer geworden. Seit KANT läuft die ganze Diskussion um GOTT immer nur als Diskussion um den <span style="color:#00B000">(von KANT)</span> so genannten <span style="color:#FF6000">„ontologischen, <span style="color:#00B000">(kosmologischen, teleologischen etc.)</span> Gottesbeweis“</span> — obwohl es niemals einen Beweis für die Existenz GOTTES geben kann und niemals geben wird. <span style="color:#00B000">(Das haben Wissenschaftler jeder Richtung und Philosophen aller Weltanschauungen uns immer wieder nachdrücklich versucht zu sagen, weil keiner dieser sog. Beweise für die Existenz eines GOTTES stringent ist.)</span> Beweisen kann man die Existenz von Naturgesetzen. Die sind unveränderlich und fix, immer und überall. Jeder vernünftige Mensch muss sie akzeptieren. Man kann darüber nicht diskutieren und sie dann mit Mehrheitenbeschlüsse verändern. Wenn GOTT ebenso bewiesen werden könnte, dann wäre jeder vernünftige Mensch gezwungen, die Existenz GOTTES wie ein Naturgesetz anzunehmen. Gott ist aber kein Naturgesetz. GOTT ist <span style="color:#FF6000">„Person“</span>, — für Christgläubige ''':''' <span style="color:#FF6000">„ein GOTT in drei Personen“</span>. Und GOTT ist <span style="color:#FF6000">„Geist“</span>. Das besagt, dass GOTT nicht mit materiellen Dingen aus unserer Welt verglichen werden darf; <span style="color:#00B000">(was sowohl THOMAS von Aquin als auch Immanuel KANT doch getan haben)</span>. Und ganz wesentlich ''':''' der Zugang zu GOTT läuft nicht über den Beweis, sondern immer nur über den Glauben. Wer an GOTT glauben will, dem antwortet GOTT auf seine Weise — nämlich <span style="color:#FF6000">„geistig“</span> bzw. <span style="color:#FF6000">„geistlich“</span>. Wer nicht an GOTT glauben will, dessen Entscheidung respektiert GOTT, und drängt sich nicht auf. Glaube ist immer eine freie Entscheidung des Menschen für GOTT. Niemand darf gezwungen werden. Wenn es einen Beweis für GOTT gäbe, wäre jeder vernünftige Mensch gezwungen, an GOTT zu glauben. Und das widerspricht ganz entschieden der Freiheit des Glaubens. Daher gibt es nie und nimmermehr einen Existenzbeweis für GOTT '''!!!''' ... Daher darf man das Kalkül des Logiker GÖDEL, <span style="color:#00B000">(und damit auch das Theorem ANSELMS)</span>, nicht als einen Existenzbeweis für GOTT lesen. Sowohl ANSELM als auch GÖDEL setzen die Existenz GOTTES notwendig als gegeben voraus. Das GÖDEL-System, und auch das Theorem ANSELMS, sind bloß die logische Bestätigung der Widerspruchsfreiheit der Glaubensüberzeugung eines Menschen, der sich schon entschieden hat, an GOTT zu glauben; und nicht der Grund für seine Entscheidung. Alle sogenannten ,Gottesbeweise‘, sind in Wirklichkeit nichts anderes, als nachträgliche Evaluierungen eines GOTT-Glaubens, bzw. ,Wege‘, <span style="color:#00B000">(bei THOMAS von Aquin)</span>, die aufzeigen, dass der GOTT-Glaube widerspruchsfrei, sinnvoll, und <span style="color:#FF6000">»''mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar ist''«</span>, wie GÖDEL sagt.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Einleitung</span></div>===
Eine Studie zum GÖDEL-Kalkül. Der Logiker Kurt GÖDEL <span style="color:#00B000">(1906-1978)</span> hat mit diesem Kalkül eine moderne Rekonstruktion des, <span style="color:#00B000">(von KANT)</span>, so genannten ‚ontologischen Gottesbeweises‘ nach ANSELM von Canterbury auf modal-logischer Basis vorgelegt. Damit hat er die <span style="color:#FF6000">„Rede von GOTT“</span> auf eine ‚vernünftige Basis‘ gestellt, d.h. sie soll für jeden Menschen nachvollziehbar sein, <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig, (ohne sich auf den Glauben an irgendeine Religion zu stützen)''«</span>, wie er sagt. GÖDEL ,nimmt‘ als Logiker, angeregt durch den Philosophen und Mathematiker Gottfried Wilhelm LEIBNIZ, rein theoretisch, fürs Erste, einmal ‚an‘, <span style="color:#00B000">(als Prämisse, d.i. der Term :01: im 3. Beweisgang zum Theorem ANSELMS im Anhang)</span>, dass es GOTT gibt ''':''' d.i. ein sog. ,methodologischer GOTT-Glaube‘, und untersucht die logischen Konsequenzen. Dabei zeigt sich, beim genaueren Hinsehen, dass der ‚Nicht-GOTT-Glaube‘, der ‚dezidierte‘ Atheismus, <span style="color:#00B000">(im Möglichkeitsbeweis des Kalküls)</span>, überraschender Weise, zu einem Widerspruch führt, und damit logisch ,falsch‘ ist. Jedoch, GÖDEL kann und will mit seinem Kalkül keinen ,GOTT-Glauben‘ ,erzeugen‘, d.h. das GÖDEL-Kalkül ist kein <span style="color:#FF6000">„Existenz-Beweis"</span> für den GOTT der Bibel, sondern, es setzt die Existenz eines GOTTES, einfach als gegeben, schon voraus. GÖDEL beweist aber mit seinem System, dass der traditionelle abendländische ,GOTT-Glaube‘, <span style="color:#FF6000">»''die theologische Weltanschauung''«</span>, <span style="color:#00B000">(d.i. die Kalkül-Prämisse, und das, daraus ,regulär‘ (├ ) abgeleitete, Theorem ANSELMS)</span>, mit den Maßstäben der modernen Logik <span style="color:#FF6000">»''durchaus vereinbar''«</span> <span style="color:#00B000">(d.h. logisch ,richtig‘)</span> ist, im Gegensatz zum ,Nicht-GOTT-Glauben‘, der davon ausgeht, dass es keinen GOTT gibt. GÖDEL beweist mit seinem System ''':''' der traditionelle GOTT-Glaube ist, — mit mathematisch-logischer Evidenz —, widerspruchfrei und wahr. <span style="color:#00B000">(Der Beweis aus dem Widerspruch des Gegenteils ist ein ,indirekter Beweis‘ und kein ,Zirkelbeweis‘ '''!''' )</span> GÖDEL blieb bis zu seinem Tod ohne ein dezidiertes religiöses Bekenntnis. <span style="color:#00B000">(Das Leben ist nicht immer ,logisch‘.)</span>
Entsprechend der <span style="color:#FF6000">»''theologischen Weltanschauung''«</span> ist GOTT der Größte, <span style="color:#FF6000">»''über dem nichts Größeres mehr gedacht werden kann''«</span>, <span style="color:#00B000">(ANSELM)</span>; bzw. <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist ein Wesen von äußerster Größe und Vollkommenheit, das alle Grade derselben in sich schließt''«</span>, <span style="color:#00B000">(LEIBNIZ)</span>, und der für uns immer schon ,da‘ ist. Das ist die methodologische Prämisse des GÖDEL-Kalküls. Davon ausgehend, zeigen seine Axiome und Definitionen, dass es zu einem Widerspruch führt, falls man ,annimmt‘, es sei nicht möglich, dass es <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> gibt. Aus dem Widerspruch des Gegenteils wird von GÖDEL, mit dem <span style="color:#4C58FF">[ Modus tollendo tollens ] :: [ A → B, ¬B ├ ¬A ]</span>, dann ,bewiesen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> ''':''' es ist doch möglich, dass es <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span> wirklich gibt. Somit ist der Glaube an <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, — weil widerspruchsfrei —, mit den Worten GÖDELS ''':''' <span style="color:#FF6000">»''mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar''«</span>.
Immanuel KANT <span style="color:#00B000">(1724-1804)</span> scheint diesen Fall vorausgesehen zu haben, dass versucht werden könnte, die ,Möglichkeit‘ GOTTES aus einem Widerspruch zu ,beweisen‘ ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span> <span style="color:#00B000">[ Angenommen, es gibt ]</span> ''doch einen und zwar nur diesen '''Einen''' Begriff'' <span style="color:#00B000">[ ,GOTT‘, so dass ]</span> ''das Nichtsein oder das Aufheben seines Gegenstandes'' <span style="color:#00B000">[ GOTT ]</span>, ''in ,sich selbst‘ widersprechend sei; und dieses ist der Begriff des allerrealsten Wesens. Es hat, sagt ihr, alle Realität'', <span style="color:#00B000">[ bzw. alle Vollkommenheit ]</span>, ''und ihr seid berechtigt, ein solches Wesen als ,möglich‘ anzunehmen'' ... <span style="color:#00B000">[ denn das GÖDEL-Kalkül ,beweist‘ ( ╞ ) in der ,Widerlegung‘ im Anhang, wie auch im 1. Beweisgang, aus einem Widerspruch, dass die Existenz GOTTES definitiv logisch ,möglich‘ ist. ]</span> … ''obgleich der sich nicht widersprechende'', <span style="color:#00B000">[ ,mögliche‘ ]</span>, ''Begriff'', <span style="color:#00B000">[ ,GOTT‘ ]</span>, ''noch lange nicht die'' <span style="color:#00B000">[ reale ]</span> ''Möglichkeit des Gegenstandes'', <span style="color:#00B000">[ GOTT ]</span>, ''beweiset. … Das ist eine Warnung, von der Möglichkeit der Begriffe (logische)'', <span style="color:#4C58FF">— '''◇''' —</span>, ''nicht sofort auf die Möglichkeit der Dinge (reale)'', <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span>, ''zu schließen''<ref>vgl. ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kritik der reinen Vernunft</big></span>''‘, Seite 399; https://www.korpora.org/kant/aa03/399.html</ref>. <span style="color:#00B000">[ Trotz dieser Warnung, wird dieser Schluss dennoch im Theorem ANSELMS vollzogen, bzw. mit GÖDEL im 3. Beweisgang ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx→□∃xGx'''‘ —</span> '''!''' ]</span>. <span style="color:#FF6000">«</span>
Warum das <span style="color:#FF6000">»''mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar''«</span> ist, und inwieweit KANT sich irrt, wird in dieser Studie gezeigt.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Der Schlüsselbegriff im Kalkül</span></div>===
Der ‚Schlüsselbegriff‘ in diesem Kalkül ist <span style="color:#FF6000">„positive Eigenschaft“</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">„Perfektion“, „Vollkommenheit“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>. Für diesen wichtigen Begriff gibt es aber im Kalkül selbst keine explizite Definition, sondern er wird nur durch seine Verwendung innerhalb des Kalküls indirekt ‚definiert‘. <span style="color:#00B000">(Das heißt ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''P'''‘ — </span> bezeichnet ein System von ,Eigenschaften‘, die ,positiv‘, bzw. ,vollkommen‘ | ,perfekt‘ | genannt werden, von denen im Kalkül wohl beweisbar ist, dass sie sich gegenseitig ,nicht widersprechen‘, weil sie im System als solche ,gleichwertig‘, bzw. gleich ,wahr‘ sind, jedoch ohne sie erschöpfend aufzählen zu können, oder auch nur sagen zu können, was sie alle im einzelnen bedeuten, außer, dass sie kompatibel sind.)</span> Mit der Wahl dieses Schlüsselbegriffes hat GÖDEL eine wesentliche Vorentscheidung für die Ergebnisse des Kalküls getroffen '''!''' In seinen Notizen zum ‚ontologischen Beweis‘ vom 10. Februar 1970 gibt GÖDEL, — für die nachträgliche Interpretation dieses Begriffes <span style="color:#00B000">(und auch für das Kalkül selbst)</span> —, die richtungsweisende Erklärung ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»''Positiv bedeutet positiv im moralisch ästhetischen Sinne...''«</span>
::Und er fügt in Klammer hinzu ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»...''(unabhängig von der zufälligen Struktur der Welt). Nur dann sind die Axiome wahr''.«</span><ref>GÖDEL, Kurt, ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Ontological proof‘</big></span>'' in ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Collected Works‘</big></span>'', vol. III, ed. S.FEFERMAN et al., Oxford (U.P.), 1995; 403–404.</ref>
GÖDEL-Axiom-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚('''PX <small><math>{ \color{Blue} \dot\lor}</math></small> P¬X''')‘ ↔<span style="color:#00B000"> ‚('''¬PX ↔ P¬X''')‘</span> — </span> ''':''' <span style="color:#FF6000"> »''Entweder die Eigenschaft'' <span style="color:#4C58FF">‚'''X'''‘</span> ''oder ihre Negation'' <span style="color:#4C58FF">‚'''¬X'''‘</span> ''ist positiv''«</span>. Hier ist der Hauptkritikpunkt, dass es Eigenschaften gibt, die ,an sich‘ weder positiv noch negativ sind. Beispiele wären ''':''' ‚rothaarig‘ oder ‚schwerwiegend‘; solche Eigenschaften können aber ,für mich‘ entweder positiv oder negativ sein, abhängig von meiner Betrachtungsweise und subjektiven Vorlieben. Diese Eigenschaften, wie ‚rothaarig‘ an sich, oder meine positiv-negativen ‚Betrachtungsweisen‘, sind jedoch der <span style="color:#FF6000">»''zufälligen Struktur der Welt''«</span> entnommen und treffen nicht den <span style="color:#FF6000">»''moralisch ästhetischen Sinn''«</span> von <span style="color:#FF6000">»''positiv''«</span> bei GÖDEL. Er orientierte sich an LEIBNIZ, welcher im Bezug zum ‚ontologischen Beweis‘ definiert ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»''Vollkommenheit'' <span style="color:#00B000">[ GOTTES ]</span> ''nenne ich jede einfache Eigenschaft, die sowohl positiv als auch absolut ist, oder dasjenige, was sie ausdrückt, ohne jede Begrenzung ausdrückt''.«</span><ref>Zitiert nach Thomas GAWLICK, in ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Was sind und was sollen mathematische Gottesbeweise ?‘</big></span>'', Predigt vom 8.1.2012 in der Kreuzkirche zu Hannover. https://web.archive.org/web/20130524164359/http://www.idmp.uni-hannover.de/fileadmin/institut/IDMP-Studium-Mathematik/downloads/Gawlick/Predigt_Gawlick_Gottesbeweise.pdf</ref>
Die Seins-Eigentümlichkeiten <span style="color:#00B000">(Daseinsmodi, Perfektionen)</span> wie ‚wahr‘, ‚gut‘, ‚edel‘ usw. entsprechen dem <span style="color:#FF6000">»''moralisch ästhetischen Sinn''«</span> von <span style="color:#FF6000">»''positiv''«</span> bei GÖDEL. Das sind Beispiele für ‚absolut‘ positive Begriffe aus der Lehre der Seinsanalogie ''':''' <span style="font-family: Times;"><big>‚verissimum‘, ‚optimum‘, ‚nobilissimum‘</big></span>, usw., die, an sich, ohne jede Begrenzung gelten; zu finden in der <span style="font-family: Times;"><big>‚Via quarta‘</big></span>, bei THOMAS von Aquin, über die analoge Abstufung im ‚Sein‘ der Dinge. Diese analoge ‚Abstufung‘ ist dann die faktische Begrenztheit <span style="color:#00B000">(d.h. Unvollkommenheit)</span> im <span style="color:#FF6000">»''zufälligen''«</span> ‚Sein‘ der Dinge —. Die <span style="color:#FF6000">„positiven Eigenschaften“</span> GÖDELS ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, wie Wahrheit, Einheit, Gutheit, <span style="color:#00B000">(von ,Güte‘)</span>, Schönheit, Adel, <span style="color:#00B000">(von ,edel‘)</span>, Gleichheit, Andersheit, Wirklichkeit, ,Sein‘ im Sinne von Etwas-sein, etc. werden <span style="color:#FF6000">„Perfektionen“</span>, oder auch <span style="color:#FF6000">„Transzendentalia“</span> genannt, <span style="color:#00B000">(von lateinisch ''':''' <span style="font-family: Times;"><big>transcendere</big></span>, <span style="color:#FF6000">„übersteigen“</span>)</span>. In der mittelalterlichen Scholastik sind Transzendentalien die Grundbegriffe, die allem Seienden als <span style="color:#FF6000">„Modus“</span>, <span style="color:#00B000">(d.h. ,Eigentümlichkeit‘, als allgemeine Seinsweisen)</span>, zukommen. Wegen ihrer Allgemeinheit ,übersteigen‘ sie die besonderen Seinsweisen, welche ARISTOTELES die ,Kategorien‘ nannte. Ontologisch betrachtet, werden die Transzendentalien als das allem Seienden Gemeinsame aufgefasst, da sie von allem ausgesagt werden können. Von der KI werden sie, nicht unpassend, als <span style="color:#FF6000">„ultimative Eigenschaften des Seins“</span> bezeichnet, die <span style="color:#FF6000">„jenseits der materiellen Welt existieren“</span>, <span style="color:#00B000">(da sie ,ultimativ‘ nur von GOTT, als den absolute Vollkommenen, ausgesagt werden können, die jedoch, auch von allen übrigen Seienden, abgestuft, wegen deren seinsmäßigen Unvollkommenheiten, d.h. ,analog‘, ausgesagt werden)</span>. Diese Transzendentalien sind ,inakzident‘, das heißt, sie entstehen nicht aus anderen Begriffen, sondern sind erste, unteilbare Bestimmungen des Denkens und des Seins, die allen Seienden ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∀x'''‘ —</span>, unabhängig von ihren speziellen Eigenschaften, als ,relative‘ Vollkommenheiten, <span style="color:#00B000">(bzw. Unvollkommenheiten)</span>, notwendig ,analogisch‘ zukommen, d.h. sie sind in allen Seienden, seinsmäßig abgestuft und abgegrenzt, ,relativ‘ zum Unendlichen ihrer selbst; und damit ,bezogen‘ auf GOTT, dem absolut Vollkommenen. In der Erkenntnisordnung wirken sie als die ersten Begriffe des menschlichen Verstehens, die eine Basis für alle weiteren wissenschaftlichen Erkenntnisse bilden. In der Seinsordnung sind die Transzendentalien ontologisch eins, gleichwertig, <span style="color:#00B000">(,mathematisch äquivalent‘)</span>, und daher konvertierbar, d.h. austauschbar, <span style="color:#00B000">(vgl. z. B. <span style="font-family: Times;"><big>,ens et verum convertuntur‘</big></span>)</span>. Damit sind sie auch von einander abhängig, was GÖDEL sowohl im Axiom-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX ∧ □∀x(Xx→Yx)→PY'''‘ —</span>, für positive Eigenschaften, als auch in der Definition-2, für die Wesenseigenschaften, syntaktisch formalisiert hat mit dem Term-Element ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∀x(Xx→Yx)'''‘ —</span>, weil sie sich gegenseitig, — mit ,modaler‘ Notwendigkeit —, gleichwertig ,implizieren‘, d.h. einschließen, <span style="color:#00B000">(im Axiom-2 mit der Individuum-Variable <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''x'''‘ — </span>, und in der Definition-2 mit der Individuum-Variable <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''y'''‘ — </span>)</span>. Man kann die Transzendentalia, <span style="color:#00B000">(wie GÖDEL)</span>, auch ,Wesenseigenschaften‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''X'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, nennen, weil sie allem Seienden ,wesentlich analog‘ zukommen. Weil Transzendentalien miteinander austauschbar sind, sind sie auch widerspruchsfrei, was GÖDEL mit Axiom-1 syntaktisch darstellt. Die Gültigkeit und Wahrheit, d.h. die mathematisch-logische Evidenz von Axiom-1 und Axiom-2, beruht auf der ontologischen Allgemeinheit und Gültigkeit der Transzendentalia, die GÖDEL mit Definition-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>'''x ↔ Xx ∧ ∀Y(Yx→ □∀y(Xy→Yy))'''‘ —</span>, in sein Kalkül explizit eingeführt und ,bestimmt‘ hat. <span style="color:#00B000">(Definitionen werden formal-syntaktisch durch das Äquivalenzzeichen <span style="color:#4C58FF">,'''↔'''‘</span> angezeigt, gelesen als <span style="color:#FF6000">„...ist genau dann ... wenn...“</span>)</span>
Zum Überblick ''':''' <span style="color:#FF6000">„Transzendentalia“</span> sind universale, alles Seiende charakterisierende Begriffe, die über kategoriale Einteilungen hinausgehen, und sowohl in der klassischen Scholastik, als auch in der modernen Philosophie, <span style="color:#00B000">(KANT, Uwe MEIXNER<ref>vgl. die ,transzendentalen‘ Bedingungen möglicher Erkenntnisse bei KANT; und auch in der ,Axiomatischen Ontologie‘ bei Uwe MEIXNER</ref>)</span>, als Grundlage der Metaphysik und Erkenntnistheorie dienen. Sie sind die <span style="color:#FF6000">„ersten Begriffe des Seins“</span>, die jedem Ding als ,relative‘ Vollkommenheiten, <span style="color:#00B000">(Perfektionen)</span>, inhärent sind, ,analogisch‘ abgestuft, auf einen ,ultimativen‘ Bezugspunkt ausgerichtet, und die sich im Denken, <span style="color:#00B000">(für uns als wahr)</span>, und in der moralischen Wertung, <span style="color:#00B000">(für uns als gut und edel)</span>, manifestieren, relativ zum ,ultimativen‘ Bezugspunkt ihrer selbst. Die faktische Unvollkommenheit, die sich in der notwendigen Vergänglichkeit aller Dinge zeigt, ist einem ontologischen Defekt ,geschuldet‘, der stark zeitabhängig ist, d.h. der einen Anfang und ein Ende hat.
Das GÖDEL-Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Notwendige Existenz ist eine positive Eigenschaft''«</span>, ist immer falsch, wenn es auf etwas aus der <span style="color:#FF6000">»''zufälligen Struktur der Welt''«</span> angewendet wird, wie z. B. auf einen <span style="color:#FF6000">„Tsunami“</span>, dessen ‚Existenz‘ für uns nicht ‚positiv‘ ist. KANT hat schon festgestellt ''':''' <span style="color:#FF6000">„Existenz ist keine Eigenschaft“</span>. Das gilt für alles, was <span style="color:#FF6000">„existiert“</span>. Das Axiom-5 hat nur dann seine Gültigkeit, ist nur dann ,wahr‘, wenn <span style="color:#FF6000">„Dasein“</span> <span style="color:#00B000">(Existenz)</span> und <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaften“</span> <span style="color:#00B000">(Essenz)</span> in eins zusammenfallen. Bei allen Dingen, die ‚da‘ sind, ist ihr ‚Da-Sein‘ ontologisch immer verschieden zu dem ‚was‘ sie sind ''':''' zu ihrem ,Was-Sein‘. In der philosophischen Tradition, seit ARISTOTELES, wird die ontologische Identität, d.i. die Koinzidenz, der innere Zusammenhang von ‚Sein‘ und ‚Wesen‘ allein nur dem <span style="color:#FF6000">„selbst ‚unbewegten‘ Erstbewegenden“</span> zugeschrieben, dem <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>πρῶτον κινοῦν ἀκίνητον</big></span>“<span style="color:#00B000"> | </span>„prôton kinoûn akinêton“</span>, von dem ARISTOTELES etwas später sagt ''':''' <span style="color:#FF6000">»''denn dies ist der Gott''«</span> und dann hinzufügt ''':''' <span style="color:#FF6000">»''so sagen wir ja''«</span>; d.h. das ist eine Interpretation aus dem Glaubenskontext des ARISTOTELES. Er war ein Gott-gläubiger Grieche. Wer an GOTT glaubt, kann das nachvollziehen. GÖDEL musste dieses Axiom-5 postulieren, sonst wäre sein Kalkül nicht aufgegangen, ohne dass er deswegen schon an GOTT glauben müsste. Er hat für sein Kalkül das ontologische Theorem von der Identität von ‚Sein‘ und ‚Wesen‘ im ‚unbewegten Erstbeweger‘ benutzt. <span style="color:#00B000">(Gilt auch für Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Göttlichkeit, das GOTT-Sein, das ‚Dasein‘ GOTTES, ist eine positive Wesenseigenschaft, eine Perfektion; d.h. ist das ‚Wesen‘ GOTTES ''':''' GOTT ist perfekt''«</span>)</span>. Die ontologische Identität von Sein und Wesen, Existenz und Essenz, wie auch die Koinzidenz von Möglichkeit und Wirklichkeit, von Ursache und Wirkung, sowie auch die ontologische Einheit von <span style="color:#00B000">(Erkenntnis-)</span>Subjekt und <span style="color:#00B000">(Erkenntnis-)</span>Objekt im <span style="color:#FF6000">»''Erkennen seiner Erkenntnis''<span style="color:#00B000">[-Tätigkeit ]</span>«<span style="color:#00B000"> | </span>„<span style="font-family: Times;"><big>νοήσεως νόησις</big></span>“<span style="color:#00B000"> | </span>„noêseôs noêsis“</span> <span style="color:#00B000"><small>(<span style="font-family: Times;"><big>,''Metaphysik''‘</big></span> XII 9, 1074b34)</small></span>, gilt nur in der <span style="color:#FF6000">„unverursachten Letztursache"</span>, auf die ARISTOTELES bei seiner Prinzipienforschung gestoßen ist.
Es gibt verschiedene Versuche, die GÖDEL-Axiome durch sog. ,Modelle‘, relativ zu einfacheren ,Welten‘, zu verifizieren, um damit ihre relative Konsistenz nachzuweisen. Für GÖDEL aber <span style="color:#FF6000">»''sind die Axiome nur dann'' <span style="color:#00B000">[ in unserer ,realen‘ Welt ]</span> ''wahr'' <span style="color:#00B000">[ und annehmbar ]</span>«</span>, wenn sie <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen Struktur der Welt'' <span style="color:#00B000">[ d.h. jeder auch nur ,möglichen‘ Welt ]</span> ''sind''«</span>. Diese Bedingung verweist jede Verifikation und jede Interpretation der Axiome auf das ,Nicht-Zufällige‘, das ,Notwendige‘, ,Absolute‘, in dem die Axiome und Definitionen des GÖDEL-Kalküls erst dadurch ihren Sinn und ihre Bedeutung bekommen, wenn sie vom ,Absoluten‘ und ,Unendlichen‘ her erklärt und verstanden werden. Damit insistiert GÖDEL auf eine genuin <span style="color:#4C58FF">,theologische‘</span> Interpretation seines Kalküls, mit der <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span> zum Begriff GOTT, dem absolut Unendlichen, als Verifikationskriterium. Das entspricht auch der ,methodologischen‘ Prämisse seines Kalküls. Die wichtigsten Axiome und Definitionen im GÖDEL-Kalkül sind jedoch bloße ,Annahmen‘, deren Evidenz, sowohl die ,mathematische‘ als auch die <span style="color:#4C58FF">,theologische‘</span>, erst evaluiert, d.h. ,bewiesen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> werden muss. Das bedeutet ''':''' die Verifikation der Axiome und Definitionen von GOTT und seinen Vollkommenheiten kann nur Kalkül-intern durch den Aufweis ihrer Widerspruchsfreiheit erfolgen, d.i. <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen Struktur der Welt''«</span>. Evaluierte und verifizierte Axiome und Definitionen sind dann die ,modal‘ notwendigen, d.h. die ,transzendentalen‘ Voraussetzungen für die Ergebnisse eines Kalküls, damit seine Theoreme und Korollare in unserer ,realen‘ Welt als logisch ,wahr‘ und damit für uns auch als ,annehmbar‘ gelten können, während die Prämissen eines Kalküls, <span style="color:#00B000">(die Argument Einführung, <span style="color:#4C58FF">— '''AE:''' —</span> )</span>, nicht notwendige, und somit ,modal‘ frei gewählte ,Annahmen‘ sind. Jedoch aus diesen ,modal‘ frei gewählten, ,möglichen‘ <span style="color:#00B000">( <span style="color:#4C58FF">'''◇'''</span> )</span> Prämissen folgen mit Hilfe der ,bewiesenen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> Axiome und Definitionen die Ergebnisse mit ,modaler‘ Notwendigkeit <span style="color:#00B000">( <span style="color:#4C58FF">'''□'''</span> )</span>.
Die Logik des GÖDEL-Systems ist eine ,Prädikatenlogik‘ zweiter Stufe, in der die Quantoren nicht nur Individuum-Variable, sondern auch Eigenschafts-Variable, <span style="color:#00B000">(als noch ,unbestimmte‘ Prädikate im Allgemeinen)</span>, binden können. Die formale Struktur des GÖDEL-Kalküls besteht aus fünf Axiomen und drei Definitionen, mit deren Hilfe in drei Beweisgängen drei Theoreme und mehrere Korollare aus seiner ,methodologischen‘ Prämisse ,regulär‘ <span style="color:#00B000">(├ )</span> abgeleitet werden können, wobei die beiden ersten Beweisgänge, mit ihren Ergebnissen, den dritten vorbereiten, in dem es dann um das Theorem ANSELMS geht. Die Prämisse des GÖDEL-Kalküls ist der traditionelle ,GOTT-Glaube‘, in der Formulierung speziell nach LEIBNIZ. Ein Axiom, eine Definition, zwei Theoreme und alle Korollare im GÖDEL-Kalkül sind Aussagen über <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>. Alle fünf Axiome, eine Definition und ein Theorem, <span style="color:#00B000">(und das Korollar aus Axiom-4)</span>, sind auch Aussagen über die Eigenschaft <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit“, „Perfektion“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, die in der <span style="color:#FF6000">»''theologischen Weltanschauung''«</span> als die Wesenseigenschaft GOTTES gilt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist vollkommen''«</span> bzw. <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist das Vollkommenste der Wesen''«</span>, <span style="color:#00B000">(DESCARTES)</span>. Zwei Definitionen sind Aussagen über die allgemeinen Wesenseigenschaften aller Seienden, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, die, als notwendige Existenz, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>‘ —</span>, auch GOTT zugeordnet werden, mit der Besonderheit bei GOTT, dass sowohl alle Eigenschaften, als auch alle anderen Zuordnungen, wie Sein und Wesen, wie Ursache und Wirkung, usw., im Unendlichen, GOTT, <span style="color:#FF6000">„koinzident“</span> sind, d.h. in GOTT paarweise perspektivisch in ,eins‘ zusammenfallen, und die auch, wie alle Transzendentalia, konvertierbar, d.h. austauschbar sind. Diese Sachverhalte machen deutlich, dass die ,Verifikation‘ und sachgerechte ,Evaluierung‘ der GÖDEL-Axiomatik nur genuin <span style="color:#4C58FF">,theologisch‘</span> erfolgen kann. Die Evaluierung der <span style="color:#FF6000">»''mathematischen Evidenz''«</span> des GÖDEL-Systems, im Allgemeinen, muss jedoch entsprechend der Maßstäbe einer modalen Prädikatenlogik zweiter Stufe durchgeführt werden.
Das GÖDEL-Kalkül unterscheidet <span style="color:#00B000">(in Definition-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x ↔ ∀X(X'''<sub>ess</sub>'''x →□∃yXy)'''‘ —</span>)</span> formal-syntaktisch zwischen der Eigenschaft ,Existenz‘, <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''E'''‘ —</span>, die nur GOTT zugeordnet werden kann, und dem Existenz-Operator, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''∃'''‘ —</span>, der allem Übrigen, das nicht GOTT ist, zugeordnet wird. Es gibt hier auch den formal-syntaktischen Unterschied zwischen der, <span style="color:#00B000">(von mir notierten, jedoch von GÖDEL schon intendierten und angesprochenen)</span>, speziellen ,Notwendigkeit‘, <span style="color:#4C58FF"> — <sub>not</sub> —</span>, die nur der Existenz GOTTES zugeordnet ist, und der modalen ,Notwendigkeit‘, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□'''‘ —</span>, die auf Verschiedenes bezogen werden kann. Diese Unterschiede sind Hinweise, dass GÖDEL in seiner Kalkül-Logik und -Syntax, die Außerordentlichkeit und Eigenständigkeit GOTTES berücksichtigt, der, als Schöpfer der Welt, prinzipiell und absolut <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen Struktur der Welt''«</span> ist, die erst durch GOTT auch das ist, was sie ist.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Die Genese des Kalküls</span></div>===
Wie kommt GÖDEL zu seinem Kalkül '''?''' Sein Gewährsmann war Gottfried Wilhelm LEIBNIZ, <span style="color:#00B000">(1646-1716)</span>, den er sehr schätzte. Die rekonstruierbare Genese seines Kalküls findet man in LEIBNIZ ''':''' ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Neue Abhandlungen über den menschlichen Verstand‘</big></span>'', <span style="color:#00B000">(1704)</span>‚ ''<span style="font-family: Times;"><big>Viertes Buch, Kapitel X ''':''' ‚Von unserer Erkenntnis des Daseins Gottes‘</big></span>'', Seite 475f.
Hier der <span style="color:#00B000">[ kommentierte ]</span> Textausschnitt zum sog. ontologischen ‚Gottesbeweis‘''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span>''Folgendes etwa ist der Gang seines'' <span style="color:#00B000">[ d.h. ANSELMS, Erzbischof von Canterbury; 1033-1109, ]</span> ''Beweises ''':''' GOTT ist das Größte'', <span style="color:#00B000">[ ANSELM spricht vom biblischen GOTT des Glaubens, als ''':''' <span style="color:#FF6000">»''den, über dem ,Größeres‘'' | <span style="font-family: Times;"><big>‚maius‘</big></span> | ''nicht mehr gedacht werden kann''«</span> ]</span>, ''oder, wie DESCARTES es ausdrückt ''':''' das Vollkommenste der Wesen oder auch ein Wesen von äußerster Größe und Vollkommenheit'' ''':''' <span style="color:#00B000"> [ GÖDEL ''':''' </span><span style="color:#4C58FF">‚'''P'''‘</span> <span style="color:#00B000">:= ‚Perfektion‘, ‚positive Eigenschaft‘ ]</span>, ''das alle Grade derselben in sich schließt.''<span style="color:#00B000"> [ GÖDEL-Definition-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔∀X(PX→Xx)'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das Individuum'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''ist genau dann GOTT'', <span style="color:#4C58FF">,'''G'''‘</span>, ''wenn'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''alle Vollkommenheiten'', <span style="color:#4C58FF">,'''P'''‘</span>, ''in sich schließt''«</span>. Definition-1 bildet die traditionelle Vorstellung von GOTT ab. ]</span> ''Dies also ist der Begriff GOTTES.'' <span style="color:#00B000">[ Der Term <span style="color:#4C58FF">— ,'''G'''‘ —</span> steht hier für den biblischen ‚Begriff‘ <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span> als ,Individuumname‘ '''!''' ]</span> ''Sehen wir nun, wie aus diesem Begriff das ‚Dasein’ folgt.''<span style="color:#00B000"> [ GÖDEL ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist notwendig aus sich ‚da‘''«</span> ''':''' Term :10: im 3. Beweisgang. ]</span> ''Es ist etwas <u>mehr</u>, ‚da‘ zu sein, als nicht ‚da‘ zu sein, oder auch das ‚Dasein‘ fügt der Größe oder der Vollkommenheit'' <span style="color:#00B000">[ GOTTES ]</span> ''einen Grad hinzu, und wie DESCARTES es ausspricht, das ‚Dasein‘ ist selbst eine Vollkommenheit.''<span style="color:#FF6000">«</span>
<span style="color:#00B000">(Diesen Ausspruch DESCARTES übernimmt GÖDEL im Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''notwendige Existenz''</span> [ alias ‚Dasein GOTTES’ ] <span style="color:#FF6000">''ist eine positive Eigenschaft''</span> [ alias Vollkommenheit ]<span style="color:#FF6000">«</span>. Dem widerspricht KANT ''':''' <span style="color:#FF6000">„Existenz ist keine Eigenschaft“</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">„Sein ist kein reales Prädikat“</span>. Das Axiom-5 ist daher nur dann ‚wahr‘, wenn ‚Wirklichsein‘ | <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ἐνέργεια οὖσα</big></span>“</span> | ‚enérgeia úsa‘ | d.h. ‚Dasein‘ und ‚Wesen‘ | <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>οὐσία</big></span>“</span> | ‚usía‘ | — genauer ''':''' ‚Wesenseigenschaften’ —, ontologisch ,eins‘ sind, d.h. wenn <span style="color:#FF6000">„Existieren“</span> immer schon die <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaft“</span> GOTTES ist. Was nach ARISTOTELES nur im <span style="color:#FF6000">„unbewegten Erstbeweger“</span> der Fall ist; bzw. mit LEIBNIZ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''was das Privilegium der Gottheit allein ist''«</span> '''!''' Aus der ,methodologischen‘ ,Annahme‘ im 2. Beweisgang GÖDELS ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''das'' <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> ''steht für den GOTT der Christen''«</span>, und mit Hilfe von Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Göttlichkeit ist eine positive Eigenschaft''«</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist perfekt''«</span>, mit Axiom-4 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX → □PX'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Positive Eigenschaften sind notwendig aus sich, — von Natur aus —, positiv''«</span>, mit Definition-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>'''x ↔ Xx ∧ ∀Y(Yx→ □∀y(Xy→Yy))'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Zum Wesen gehören notwendig auch alle Konsequenzen aus einer Wesenseigenschaft''«</span>, und mit Axiom-1 und der Definition für GOTT, folgt nach einigen logischen Umformungen das GÖDEL-Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das'' <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> ''ist genau dann der GOTT der Christen, wenn das Wesen dieses GOTTES sein eigenes Sein ist''«</span>. Dasein und Wesen sind im Unendlichen, GOTT <span style="color:#FF6000">„koinzident“</span> ,eins‘. Mit diesem, im Kalkül <u>ohne</u> Axiom-5 ,regulär‘ (├ ) abgeleiteten Theorem, widerlegt er KANT für den individuellen Spezialfall <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span> := <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>. Nachprüfbar im Anhang ''':''' im ‚ontologischen‘ Beweis für das Basis-Theorem-2. Somit ist Axiom-5 ,wahr‘, und KANT hat sich hier, im Bezug auf GOTT, geirrt. <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span> als Wissenschaft von GOTT, war für KANT nie eine ernstzunehmende Option. <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span> als Wissenschaft von GOTT ist eine ziemlich ,ausgereifte‘ Disziplin. Es haben sich, durch Jahrhunderte hindurch, viele gescheite Menschen schon im Judentum, und dann auch im Christentum, und ebenfalls im Islam, darum bemüht.)</span>
:: <span style="color:#FF6000">»</span>''Darum ist dieser Grad von Größe und Vollkommenheit oder auch diese Vollkommenheit, welche im ‚Dasein‘ besteht, in diesem höchsten, durchaus großen, ganz vollkommenen Wesen, denn sonst würde ihm ein Grad fehlen, was gegen seine Definition wäre. Und folglich ist dies höchste Wesen ‚da‘. Die Scholastiker, ohne selbst ihren'' <span style="font-family: Times;"><big>doctor angelicus</big></span> <span style="color:#00B000">[ := THOMAS von Aquin ]</span> ''auszunehmen, haben diesen Beweis verachtet'', <span style="color:#00B000">[ wie später auch Immanuel KANT ]</span>, ''und ihn als einen Paralogismus'' <span style="color:#00B000">[ := Fehlschluss ]</span> ''betrachtet, worin sie sehr unrecht gehabt haben; und DESCARTES, welcher die scholastische Philosophie im Kolleg der Jesuiten zu La Flèche lange genug studiert hatte, hat sehr recht gehabt, ihn wieder zu Ehren zu bringen. Es ist nicht ein Paralogismus, sondern ein unvollständiger Beweis'', <span style="color:#00B000">[ den GÖDEL vervollständigt hat ]</span>, ''der etwas voraussetzt, was man noch hätte beweisen sollen, um ihm mathematische Evidenz zu verleihen — nämlich, dass man dabei stillschweigend voraussetzt, diese Vorstellung des durchaus großen oder durchaus vollkommenen Wesens sei möglich und enthalte keinen Widerspruch'' <span style="color:#00B000">[ '''::''' <span style="color:#4C58FF">— '''◇''' —</span> '''::''' ,möglich‘, ,konsistent‘, ,denkbar‘; GÖDEL beweist im 1. Beweisgang aus Theorem-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX→◇∃xXx'''‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">»''positive Eigenschaften'', <span style="color:#00B000">[ die allgemeinen Transzendentalien ]</span>, ''sind widerspruchsfrei''«</span>, mit Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, folgt Korollar-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist möglich''«</span> ]</span>. ''Und es ist schon etwas, dass man durch diese Bemerkung beweist ''':''' gesetzt, dass GOTT ‚möglich‘ ist, so ‚ist‘ er'' <span style="color:#00B000">[ ,notwendig‘ '''::''' <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span>, d.h. für jede mögliche Welt auch wirklich aus sich ‚da‘ ]</span>, ''was das Privilegium der Gottheit allein ist'' ''':''' <span style="color:#00B000">[ Im 3. Beweisgang, Theorem-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx→□∃xGx'''‘ —</span> ''':''' ‚ANSELMS Prinzip‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Weil GOTT widerspruchsfrei ,möglich‘ ist, darum ist auch der Glaube widerspruchsfrei, der besagt, dass GOTT aus sich ,notwendig‘ da ist''«</span>; mit Korollar-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx ∧ □∀y(Gy→x=y)'''‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">»''Es gibt notwendig nur einen einzigen GOTT''«</span>. Damit ist auch der Monotheïsmus bewiesen. ]</span> ''Man hat recht, die Möglichkeit eines jeden Wesens anzunehmen und vor allem die GOTTES, bis ein anderer das Gegenteil beweist''. <span style="color:#00B000">[ Das Gegenteil besagt, dass GOTT ,unmöglich‘ ist. Hier setzt der Möglichkeitsbeweis im GÖDEL-Kalkül an, und beweist, dass diese Aussage zu einem Widerspruch führt. ]</span> ''Somit gibt dieser metaphysische Beweis schon einen moralischen zwingenden Schluss ab, wonach wir dem gegenwärtigen Stande unserer Erkenntnisse zufolge urteilen müssen, dass GOTT ‚da‘ sei, und demgemäß handeln.'' <span style="color:#00B000">[ Aber nicht logisch zwingend '''!''' Denn die Interpretation <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> mit dem GOTT der Bibel, als ,methodologische‘ Kalkül-Prämisse, ist nicht zwingend, jedoch ,modal‘ möglich, <span style="color:#4C58FF">— '''◇''' —</span>, und im christlichen Glaubenskontext sinnvoll, was mit einer stimmigen <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Interpretation des GÖDEL-Kalküls gezeigt werden kann. Damit ist dann auch die Frage beantwortet, ob das GÖDEL-System sich plausibel als eine Theorie von GOTT und seinen Eigenschaften interpretieren lässt, bzw. als eine <span style="color:#FF6000">»''axiomatische''«</span> <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span>, wie sie André FUHRMANN apostrophiert. Das <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> ist der ,Individuumname‘ für den GOTT der Bibel, — ,GOTT‘ groß geschrieben —, im monotheïstischen, christlichen Glaubenskontext, den auch LEIBNIZ teilt. Dann steht der ,Name‘ auch synonym für das ,existierende‘ Individuum, d.h. für dessen ,Existenz‘.]</span> ''Es wäre aber doch zu wünschen, dass gescheite Männer'' <span style="color:#00B000">[ sic ! ]</span> ''den Beweis mit der Strenge einer mathematischen Evidenz vollendeten'', <span style="color:#00B000">[ was GÖDEL veranlasst hat, seine Version eines ‚ontologischen Beweises’ zu kreieren, dessen <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> man heute mit Computerprogrammen<ref>siehe Fußnote 11</ref> schon nachgewiesen hat ]</span> ... <span style="color:#FF6000">«</span>
Für GÖDEL war dieser Text eine intellektuelle Herausforderung, und er hat sie angenommen. Das war für GÖDEL sicher keine Glaubensangelegenheit. GOTT hat es ja auch nicht nötig, ‚bewiesen‘ zu werden. Wer <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> z. B. mit dem sog. ‚Urknall‘ gleich setzt, macht die <span style="color:#FF6000">»''zufällige Struktur der Welt''«</span> im ‚Urknall‘, <span style="color:#00B000">(pantheistisch)</span> zu einem ,Gott‘, was GÖDEL dezidiert für sein Kalkül ausgeschlossen haben wollte.
Kurt GÖDEL schreibt 1961 in einem Brief, in Anlehnung an den obigen Text ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»...''ich glaube, schon heute dürfte es möglich sein, rein verstandesmäßig ''<span style="color:#00B000">[ sic '''!''' ]</span>, ''(ohne sich auf den Glauben an irgendeine Religion zu stützen) einzusehen, dass die theologische Weltanschauung'', <span style="color:#00B000">[ dass es GOTT gibt ]</span>, ''mit allen bekannten Tatsachen'', <span style="color:#00B000">[ z. B. mit den Maßstäben einer modernen Logik ]</span>, ''durchaus vereinbar ist. Das hat schon vor 250 Jahren der berühmte Philosoph und Mathematiker LEIBNIZ versucht''.«</span><ref>Zitiert nach SCHIMANOVICH-GALIDESCU, M.-E., ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Princeton–Wien 1946–1966. Briefe an die Mutter</big></span>''‘, in ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kurt Gödel – Leben und Werk</big></span>''‘, ed. B.BULDT et al., Wien (HÖLDER–PICHLER–TEMSKY), 2001, Bd. 1.</ref>
===<div class="center"><span style="color:#660066">Die Interpretation des Kalküls</span></div>===
Wenn man sich das GÖDEL-Kalkül ansieht, wie es heute formalisiert vorliegt, stellt sich die Frage ''':''' <span style="color:#FF6000">„Lässt sich dieses System plausibel als eine Theorie von GOTT <span style="color:#00B000">(als eine ‚Rede von GOTT’ := <span style="color:#4C58FF">,Theologie’</span>)</span> und seiner Eigenschaften verstehen '''?''' “ — „Ist hier eine genuin <span style="color:#4C58FF">,theologische’</span> Interpretation möglich '''?''' “</span> Seine Herkunft aus der intellektuellen Auseinandersetzung des Logikers GÖDEL mit dem GOTT-gläubigen Philosophen LEIBNIZ und dem christlichen Theologen und Erzbischof ANSELM rechtfertigt diese Frage. Die <span style="color:#FF6000">„mathematische Evidenz“</span> des GÖDEL-Formalismus, <span style="color:#00B000">(im Anhang nachgestellt)</span>, ist allgemein anerkannt, <span style="color:#00B000">(Vorbehalte dagegen gibt es nur bei der Interpretation seiner Syntax, d.h. ob die Axiome, wie GÖDEL sie konzipiert hat, auch in unserer realen Welt ,wahr’ und ,annehmbar’ sind)</span>. Die <span style="color:#FF6000">„theologische Evidenz“</span> des GÖDEL-Systems wird durch eine ,Verankerung’ der Axiome und Definitionen in den <span style="color:#4C58FF">,theologisch’</span>-philosophischen Diskurs über GOTT evaluiert, der schon seit zweieinhalbtausend Jahren läuft. In diesen zweieinhalbtausend Jahren hat sich, — gegen ARISTOTELES und die antike Philosophie —, die Erkenntnis durchgesetzt, dass GOTT <span style="color:#FF6000">»''unabhängig''«</span> von der <span style="color:#FF6000">»''zufälligen''«</span> Raum-Zeit-Struktur unserer vergänglichen Welt ist. In meiner Darstellung des GÖDEL-Kalküls folge ich, <span style="color:#00B000">(im Unterschied zum Autographen GÖDELS, vom 10. Feb 1970)</span>, in der Axiom-Nummerierung, in der Syntax, und in der Beweis-Struktur, der Arbeit von André FUHRMANN ''':''' ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Existenz und Notwendigkeit. Kurt Gödels axiomatische Theologie‘</big></span>'' in ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Logik in der Philosophie‘</big></span>'' Hg. SCHROEDER-HEISTER, SPOHN und OLSSON, 2005, Synchron, Heidelberg, Seite 349–374. <span style="color:#00B000">(Die tiefer gestellte Notation der spezifischen ,Eigenschaft‘ einer Eigenschaft ist meine Ergänzung zur formalen Syntax, z. B. ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span>, angeregt durch die indizierende Schreibweise GÖDELS ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ,'''G''' Ess. '''x'''’ —</span>.)</span> Die Erkenntnisse zur Straffung und Präzisierung der GÖDEL-Syntax, <span style="color:#00B000">(besonders im Möglichkeitsbeweis)</span>, stammen aus der Arbeit von Günther J. WIRSCHING ''':''' ,''<span style="font-family: Times;"><big>Der Gödelsche Gottesbeweis</big></span>''‘, im Web <ref>https://edoc.ku.de/id/eprint/10243/1/OntBw.pdf</ref>. <span style="color:#00B000">(Auch der Hinweis auf AVICENNA kommt von WIRSCHING.)</span> Die Zitate von THOMAS von Aquin´s Stellungnahme zum Theorem ANSELMS, und von Georg Wilhelm Friedrich HEGEL zur Immanuel KANTS Ablehnung des Theorem ANSELMS, befinden sich in Franz SCHUPP, ,<span style="font-family: Times;"><big>''Geschichte der Philosophie im Überblick''</big></span>‘, Band 2 ‚<span style="font-family: Times;"><big>''Christliche Antike, Mittelalter''</big></span>‘, Hamburg 2003, Seite 168 und Seite 170.
Meines Erachtens ist der entscheidende Ansatzpunkt einer <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Interpretation das GÖDEL-Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">»''notwendige Existenz ist eine positive Eigenschaft''«</span>.
‚Frei‘ nach KANT ‚formuliere‘ ich ‚kurz‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">„Existenz ist keine Eigenschaft“</span>. Hier die Positionen KANTS zum Thema ‚Existenz‘ und ‚Eigenschaften‘ ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span>''… unbeschadet der wirklichen Existenz äußerer Dinge'', <span style="color:#00B000">[ kann man ]</span> ''von einer Menge ihrer Prädikate'', <span style="color:#00B000">[ d.h. Eigenschaften ],</span> ''sagen'' … ''':''' ''sie gehöreten nicht zu diesen ‚Dingen an sich selbst‘, sondern nur zu ihren Erscheinungen, und hätten außer unserer Vorstellung'' <span style="color:#00B000">[ ihrer, als ,wirklich‘ gedachten Erscheinung, ]</span> ''keine eigene Existenz, … weil ich finde, dass … '''alle Eigenschaften, die die Anschauung eines Körpers ausmachen''', bloß zu seiner Erscheinung gehören; denn die Existenz des Dinges, was erscheint, wird dadurch nicht … aufgehoben, sondern nur gezeigt, dass wir es'', <span style="color:#00B000">[ das Ding ]</span>, ''wie es ‚an sich selbst‘ sei'', <span style="color:#00B000">[ d.h. existiert ]</span>, ''durch Sinne gar nicht erkennen können''.<span style="color:#FF6000">«</span><ref>vgl. ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Prolegomena zu einer jeden künftigen Metaphysik, die als Wissenschaft wird auftreten können</big></span>''‘, Seite 289; https://www.korpora.org/kant/aa04/289.html</ref> <span style="color:#00B000"><small>(Hervorhebung durch KANT.)</small> [ Seine Prädikate, d.h. Eigenschaften, jedoch können wir mit unseren Sinnen ,anschauen‘, aber nur in Kombination mit unserer Vorstellung ihrer, als ,wirklich‘ gedachten Erscheinung, vermittelt durch den sog. ,transzendentalen Schematismus‘ unserer Einbildungskraft ''':'''</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''Eine verborgene Kunst in den Tiefen der menschlichen Seele''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">jedoch auch eines der ,dunkelsten‘ Kapitel in der K.d.r.V., bedingt durch KANTS Konzept von ,Wirklichkeit‘, bzw. ,Sein‘. ]</span>
Mit anderen Worten, man kann die ‚Existenz‘, bzw. das ‚Sein‘ der Dinge, <span style="color:#00B000">(das ‚Ding an sich’ bei KANT)</span>, nicht unter dem Mikroskop finden. Die ‚Existenz‘ bzw. das ‚Sein‘ ist keine sinnlich registrierbare ‚Eigenschaft‘ z. B. des rekonstruierten ‚Stadt-Schlosses‘ in Berlin. <span style="color:#00B000">(‚Sein‘ ist kein reales ‚Prädikat‘.)</span> Dafür haben wir andere Fähigkeiten ''':''' Ich kann seine ‚Existenz‘ mit meinem Verstand einsehen, weil auch ich selbst ‚existiere‘. Seine ‚Ansicht‘, wie ‚gefällig‘ es ist, und auch weitere ‚Eigenschaften‘, die mir auffallen, kann ich mit einem Handy-Foto dokumentieren. Diese ‚Eigenschaften‘ sind nicht die Ursache, dass das ‚Berliner Schloss‘ existiert. Wohl aber die Rekonstruktion dieses Schlosses ist die ‚Ursache‘, dass es ,existiert‘, und jetzt so aussieht. Insofern ist ‚Existenz‘ keine ‚Eigenschaft‘, sondern die ‚Existenz‘ des Dinges ist die Voraussetzung, der ‚Grund‘, dass ich die ‚Eigenschaften‘ des Dinges mit meinen Sinnen feststellen kann.
In einer Auseinandersetzung mit CARTESIUS schreibt KANT, philosophisch ‚tiefgründig‘ und logisch ‚exakt‘, über dessen <span style="color:#FF6000"><span style="font-family: Times;"><big>„Cogito, ergo sum“</big></span></span> ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span>''Das ‚Ich denke‘ ist ein empirischer Satz, und hält den Satz ‚Ich existiere‘ in sich. Ich kann aber nicht sagen ''':''' ‚Alles, was denkt, existiert‘; denn da würde die Eigenschaft des Denkens'', <span style="color:#00B000">[ eine essentielle Eigenschaft ]</span>, ''alle Wesen, die sie besitzen, zu notwendigen'' <span style="color:#00B000">[ d.h. notwendig existierenden ]</span> ''Wesen machen''. <span style="color:#00B000">[ Was allein nur von GOTT ausgesagt werden kann; mit AVICENNA, als anerkannter ARISTOTELES-Kommentator ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist das einzige Sein, bei dem Essenz'' <span style="color:#00B000">[ ‚Wesenseigenschaften‘ ]</span> ''und Existenz'' <span style="color:#00B000">[ ‚Dasein‘ ]</span> ''nicht zu trennen sind und das daher notwendig an sich da ist''«, <span style="color:#00B000">— konform mit GÖDEL ''':'''</span> »''notwendige Existenz ist eine positive'' <span style="color:#00B000">[ essentielle ]</span> ''Eigenschaft''«</span> ].</span> ''Daher kann meine Existenz auch nicht aus dem Satz, ‚Ich denke‘, als'' <span style="color:#00B000">[ logisch ]</span> ''gefolgert angesehen werden, wie CARTESIUS dafür hielt (weil sonst der Obersatz : ‚Alles, was denkt, existiert‘, vorausgehen müsste), sondern ist mit ihm identisch.'' <span style="color:#00B000">[ Eine einfache Schlussfolgerung ''':''' meine ‚Existenz‘ ist auch nicht von meiner ‚Eigenschaft‘ Denken ‚verursacht‘. ,Existenz‘ ist nicht bloß ein ,Gedanke‘ von mir. ]</span><span style="color:#FF6000">«</span> <span style="color:#00B000">(Aus der Anmerkung 41 zu den ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Paralogismen der reinen Vernunft</big></span>''‘, in ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kritik der reinen Vernunft</big></span>''‘, Seite 275,<ref>https://korpora.org/kant/aa03/275.html</ref> mit meinem Einschub des AVICENNA-Zitat aus Wikipedia.<ref>{{w|Avicenna#Metaphysik}}</ref>)</span>
Mit anderen Worten ''':''' <span style="color:#FF6000">„Die Eigenschaft, dass ich denken kann, ist nicht die Ursache meiner ‚Existenz‘“</span>, sondern, <span style="color:#FF6000">„Die Liebe meiner Eltern und ihre Entscheidung füreinander ist die Ursache meiner ‚Existenz‘. Daher ‚bin’ ich. Und weil ich ein Mensch ‚bin‘, kann ich denken.“</span> Auch mit diesen Anmerkungen ist leicht einsehbar, dass ‚Existenz‘ keine ‚Eigenschaft‘ ist — außer bei GOTT. In GOTT ist ‚Dasein‘ die ‚Wesenseigenschaft‘ GOTTES, d.h. ‚Dasein‘ und ‚Wesen‘ sind in GOTT untrennbar verbunden; sind <span style="color:#FF6000">„koinzident“</span> ‚eins‘. Das ist die Einzigartigkeit im Wesen GOTTES, dass GOTT immer schon ‚da‘ ist. Die Frage nach dem ‚Wesen‘ GOTTES lautet ''':''' <span style="color:#FF6000">„Was bist du ? “</span>/<span style="color:#CC66FF">„Wer bist Du ? “</span> Antwort, Exodus 3,14 ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Ich bin der ‚Ich-Bin-Da‘'' <span style="color:#00B000">[ für euch und für immer ]</span>«.</span> Weil GOTT für uns immer schon ‚da‘ ist, — <span style="color:#CC66FF">„von Ewigkeit zu Ewigkeit“</span> —, hat GOTT es nicht nötig, ‚bewiesen‘ zu werden. <span style="color:#00B000">(In der Mathematik ist ein ‚Satz‘ erst dann ‚wahr‘ und ‚existent‘, wenn er bewiesen ist. Bei GOTT ist es jedoch nicht so ''':''' GOTTES ‚Existenz‘ ist nicht erst dann ‚wahr‘, wenn seine ‚Existenz‘ von uns ‚bewiesen‘ ist. Sein ‚Dasein‘ ist jedem unserer ‚Beweisversuche‘ immer schon voraus. Der Zugang zu GOTT ist nicht der ,Beweis‘, sondern der ,Glaube‘. Wer an GOTT glauben ,will‘, dem antwortet GOTT. Wer nicht an GOTT glauben ,will‘, dessen Entscheidung respektiert GOTT, und drängt sich nicht auf. Die Glaubens-Entscheidung hat jedoch für jeden Menschen eine existenzielle Konsequenz ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet; wer aber nicht glaubt'', <span style="color:#00B000">[ und diese Entscheidung auch im Augenblick der ,Wahrheit‘, im Tod, in der sog. ,Endentscheidung‘, nicht widerruft ]</span>, ''wird verurteilt werden''«,</span> <small>({{Bibel | Markus Evangelium |16|16|EU}})</small>. Das Urteil lautet ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''zweiter Tod ''':''' der Feuersee''«</span>, <small>({{Bibel | Offenbarung |20|14f|EU}})</small>, ohne Berufungsmöglichkeit. <span style="color:#CC66FF">»''Ohne Glauben aber ist es unmöglich, Gott zu gefallen; denn wer zu Gott kommen will, muss glauben, dass er ist und dass er denen, die ihn suchen, ihren Lohn geben wird''«.</span> <small>({{Bibel | Hebräer Brief|11|6|EU}})</small>)</span>
Das GÖDEL-Axiom-5 ist m.E. der entscheidende Ansatzpunkt einer stimmigen <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Interpretation der GÖDEL-Axiomatik.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Das Kalkül ist kein Existenz-Beweis für GOTT</span></div>===
Die allgemeine <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> des GÖDEL-Formalismus, d.h. seine ‚Schlusskraft‘, ist von kompetenten Leuten<ref>„GÖDELS Argumentationskette ist nachweisbar korrekt – so viel hat der Computer nach Ansicht der Wissenschaftler Christoph BENZMÜLLER und Bruno WOLTZENLOGEL-PALEO nun gezeigt;“ vgl. https://www.fu-berlin.de/presse/informationen/fup/2013/fup_13_308/index.html</ref> schon festgestellt worden, <span style="color:#00B000">(im Anhang ‚nachrechenbar‘ mit den Regeln und Gesetzen einer modalen Prädikatenlogik 2. Stufe)</span>. Das GÖDEL-Kalkül ist jedoch kein ‚moderner‘<span style="color:#FF6000">„Existenz-Beweis“</span> für GOTT, wofür es gehalten oder meistens bezweifelt wird, sondern setzt, <span style="color:#00B000">(theoretisch methodisch)</span>, den <span style="color:#FF6000">„Glauben an die Existenz GOTTES“</span> schon voraus, ohne ihn zu hinterfragen. Das <span style="color:#FF6000">„Dasein“</span> bzw. die <span style="color:#FF6000">„Existenz“</span> GOTTES wird mit der Definition-1 für <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, bzw. mit dem Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ — </span>, im Kalkül ‚definitorisch‘ bzw. ‚axiomatisch‘ als Kalkül-,Annahme‘ eingeführt, unter der Voraussetzung, dass die ‚Eigenschaft‘ <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘ := </span><span style="color:#FF6000">„Göttlichkeit“</span> <span style="color:#00B000">(Essenz)</span> und das <span style="color:#FF6000">„Dasein GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> <span style="color:#00B000">(Existenz)</span>, ontologisch ‚identisch‘, genauer ''':''' <span style="color:#FF6000">„koinzident“</span> sind, was GÖDEL im Axiom-5 definitiv für sein System vorschreibt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ — </span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''notwendige Existenz ist eine positive Eigenschaft''«</span>. Das <span style="color:#FF6000">„Dasein GOTTES“</span> ist faktisch äquivalent zur <span style="color:#FF6000">„notwendigen Existenz als GOTT“</span>; und <span style="color:#FF6000">„Göttlichkeit“</span> ist die <span style="color:#FF6000">„positive Eigenschaft in GOTT“</span>. Beides ist nach Axiom-5 ‚identisch‘, d.h. dem ‚Sein nach‘ dasselbe, und daher konvertierbar. Beide, <span style="color:#00B000">(sowohl die Essenz, als auch die Existenz GOTTES)</span>, werden daher auch mit demselben Term ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> im Kalkül dargestellt. Der traditionelle, christliche ,GOTT-Glaube‘ wird zugleich mit diesem Term <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘ := </span> <span style="color:#FF6000">„GOTT“ <span style="color:#00B000">|</span> „göttlich“</span>, im 2. Beweisgang, dem Basisbeweis, und im 3. Beweisgang für das Theorem ANSELMS, jeweils als ,methodologische‘ Prämisse :01: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span> regulär <span style="color:#00B000">( ├ )</span> und explizit eingeführt ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''steht für den GOTT'' <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span> ''der Christen''«</span>. Das ist die ,modal‘-frei gewählte, <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span> Kalkül-,Annahme‘, <span style="color:#00B000">(als ,Argument-Einführung‘ := <span style="color:#4C58FF">‚'''AE:'''‘</span> )</span>, und wird dann mit Definition-1 näher ,bestimmt‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔∀X(PX→Xx)'''‘ — </span> ''':''' <span style="color:#FF6000"> »''Das'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''steht genau dann für ‚GOTT‘'' <span style="color:#00B000">|</span> ''‚göttlich‘'', <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, ''wenn'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''alle positiven Eigenschaften, bzw. Vollkommenheiten'', <span style="color:#4C58FF">‚'''PX'''‘</span>, ''hat''«</span>, entsprechend dem ‚Quelltext‘ bei LEIBNIZ. <span style="color:#00B000">(Das ,postulierte‘ Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PG'''‘ —</span>, wird standardmäßig gelesen als <span style="color:#FF6000">»''Göttlichkeit ist eine positive Eigenschaft''«</span>, hat aber auch die alternative Leseart ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist perfekt d.h. vollkommen''«</span>, was <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> auch richtig ist; mit <span style="color:#4C58FF">‚'''P'''‘ </span> := <span style="color:#FF6000">„Perfektion“/„Vollkommenheit“</span> ist dann die Summe aller <span style="color:#FF6000">„positiven Eigenschaften“</span>.)</span> Mit Axiom-3, — in dieser <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Leseart —, ist der ‚Wenn-Satz‘ in Definition-1 ‚aufgelöst‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT hat alle positiven Eigenschaften, weil er ‚perfekt‘ ist''«</span>.
In Definition-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x ↔ ∀X(X'''<sub>ess</sub>'''x →□∃yXy)'''‘ —</span>, wird die ,für uns‘ <span style="color:#FF6000">„notwendige Existenz“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>‘ —, </span> durch die ,aus sich‘ <span style="color:#FF6000">„notwendig“</span> <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span> instanziierten <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaften“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(als zu den Transzendentalia gehörig)</span>, bestimmt. Das GÖDEL-Kalkül setzt sowohl in Definition-3 als auch im Axiom-5 das Theorem des ARISTOTELES von der ontologischen ‚Identität‘, d.i. die Koinzidenz von <span style="color:#FF6000">„Dasein“</span>, <span style="color:#00B000">(Existenz)</span> und <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaften“</span>, <span style="color:#00B000">(Essenz)</span> im prinzipiell <span style="color:#FF6000">„unbewegten Erstbewegenden“</span> voraus. Ohne diese Annahme bzw. ohne Axiom-5, würde das GÖDEL-Kalkül nicht ‚funktionieren‘. Das GÖDEL-Theorem-2.1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx→G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span>, kann unter dieser Voraussetzung dann, <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> richtig und eindeutig, so gelesen werden ''':''' <span style="color:#FF6000">„Wenn <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> für GOTT, <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, als Individuum steht, dann ist GOTT-Sein, <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, <span style="color:#00B000">(,Existenz‘)</span>, das Wesen, <span style="color:#4C58FF">—<sub>ess</sub>—, </span> <span style="color:#00B000">(,Essenz‘)</span>, GOTTES <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span>”</span><ref>vgl. z.B. THOMAS von Aquin ''':''' ,''<span style="font-family: Times;"><big>De Ente et Essentia</big></span>''’, Kapitel 5 ''':''' „Deus, cuius essentia est ipsummet suum esse“ ''':''' „GOTT, dessen Wesen sein eigenes Sein ist“.</ref>, statt der <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> unrichtigen Lesearten in der Wikipedia ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Göttlich ist eine essentielle Eigenschaft jedes göttlichen Wesens''«</span><ref>{{w|Gottesbeweis#Kurt_Gödel|Gottesbeweis 2.1.2, Theorem 2}}; Version vom 10.09.2025</ref>, oder bei Christoph BENZMÜLLER et alia, im sog. ,Theorembeweiser‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Gottähnlich zu sein ist eine Essenz von jeder gottähnlichen Entität''«</span><ref>[https://www.fu-berlin.de/presse/informationen/fup/2013/fup_13_308/index.html ‚Gödels „Gottesbeweis“ bestätigt’, Theorem 2]</ref>, mit der suggestiven Annahme, es gäbe mehrere ,göttliche Wesen‘, bzw. ,gottähnliche Entitäten‘, was der monotheïstischen, abendländischen Tradition, bzw. dem <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Theorem von der ,Unvergleichlichkeit‘ und ,Einzigartigkeit‘ GOTTES widerspricht, das im GÖDEL-Kalkül mit Korollar-3 bestätigt wird. <span style="color:#00B000">(Die Interpretation <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘ :=</span> <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, als ,Individuumname‘, ist synonym zum <span style="color:#FF6000">„Dasein <span style="color:#00B000">(Existenz)</span> GOTTES“</span>, und äquivalent zur ‚positiven Eigenschaft‘ <span style="color:#FF6000">„Göttlichkeit“</span>, alias <span style="color:#FF6000">„göttlich zu sein“</span> = <span style="color:#FF6000">„GOTT zu sein“</span> = <span style="color:#FF6000">„GOTT-Sein“</span>; und mit dem GÖDEL-Term ''':''' <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''<sub>ess</sub>‘ :=</span> <span style="color:#FF6000">„das Wesen <span style="color:#00B000">(Essenz)</span> GOTTES“</span>.)</span>
<div class="center"><span style="color:#FF6000"><span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘ :=</span> „'''G'''öttlichkeit“ <span style="color:#4C58FF">↔</span> „'''G'''OTT“ <span style="color:#4C58FF">↔</span> „'''G'''OTT-Sein“</span> </div>
Die Rechtfertigung für diese <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span> Dreifach-Äquivalenz für <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, im GÖDEL-Kalkül, gibt Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ — </span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''die positive <u>Eigenschaft</u>'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, ''Göttlichkeit'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, ''äquivalent zu GOTT als Individuum-Name'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, ''ist auch äquivalent zum Dasein GOTTES'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, ''gleichbedeutend mit notwendiger <u>Existenz</u>'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>‘ —</span>'', dem <u>Sein</u> GOTTES für uns''«</span>. Hier hat GÖDEL explizit <span style="color:#FF6000">„Eigenschaft“</span> mit <span style="color:#FF6000">„Existenz“</span> bzw. <span style="color:#FF6000">„Sein“</span> gleichgesetzt; <span style="color:#00B000">(was jedoch nach KANT für alles, was in unserer Welt ‚existiert‘, bzw. für alles, was zur <span style="color:#FF6000">»''zufälligen Struktur der Welt''«</span> gehört, wie GÖDEL selbst sagt, in jedem Fall ‚unstatthaft‘ ist ''':''' <span style="color:#FF6000">„Existenz ist keine Eigenschaft“</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">„Sein ist kein reales Prädikat“</span>)</span>. Jedoch wegen dieser ‚Gleichsetzung‘, die einzig und allein, der aristotelisch-<span style="color:#4C58FF">,theologischen‘</span> Tradition entsprechend, singulär nur in GOTT ‚statthaft‘ ist, kann jetzt die ‚positive Eigenschaft‘ <span style="color:#00B000">(Essenz)</span> <span style="color:#FF6000">„Göttlichkeit“</span> <span style="color:#00B000">(ontologisch korrekt)</span> gelesen werden als <span style="color:#FF6000">„das, was GOTT zu dem macht, ‚was‘ GOTT an sich selbst ist“</span>, nämlich zu seinem <span style="color:#FF6000">„GOTT-Sein“</span> <span style="color:#00B000">(Existenz)</span>, zu seinem <span style="color:#FF6000">„Dasein als GOTT“</span>; zur Tatsache, dass <span style="color:#FF6000">„GOTT GOTT ist“</span>, d.h. dass <span style="color:#FF6000">„GOTT als GOTT ‚da‘ ist“</span>. Das ist, <span style="color:#00B000">(und da folgt ARISTOTELES seinem Lehrer PLATO)</span>, nach traditioneller Auslegung, die übliche, ontologische Funktion des ‚Wesens‘<span style="color:#00B000"> | <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>οὐσία</big></span>“</span> | ‚usía‘ |</span> eines Seienden ''':''' es ‚macht‘ das Seiende zu dem, ‚was‘ es ist; es ist die ‚Ursache‘ dafür, dass das Seiende, das ‚ist‘, ‚was‘ es ist | ‚Was-Sein‘ — ‚Wesen‘. <span style="color:#00B000">(ARISTOTELES lokalisiert jedoch das ,Wesen‘ im Seienden, im Gegensatz zu PLATO, der das ,Wesen‘, — ,getrennt‘ vom Seienden —, in den allgemeinen ,Ideen‘ lokalisiert.)</span>
Da aber in ‚Gott‘, <span style="color:#00B000">(dem <span style="color:#FF6000">„unbewegten, ‚unverursachten‘ Erstbeweger“</span>)</span>, Prozesshaftes, ‚Ursächliches‘ auszuschließen ist, ist die übliche prozesshafte, ‚ursächliche‘ Funktion von <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>οὐσία</big></span>“</span><span style="color:#00B000"> | ‚usía‘ |</span> ,Wesen‘ im <span style="color:#FF6000">„Erstbewegenden“</span> nach ARISTOTELES, sozusagen, schon ‚zum Abschluss‘ gekommen, schon ‚verwirklicht‘, — <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ἐν-έργεια οὖσα</big></span>“</span><span style="color:#00B000"> | ‚en-érgeia úsa‘</span> —, schon ‚ins-Werk‘ gesetzt; <span style="color:#00B000">(<span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>τὸ ἔργον</big></span>“</span> | ‚to érgon‘ | ‚das Werk‘; <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ἐνέργεια</big></span>“</span> | ‚enérgeia‘ | ,Wirksamkeit‘, ,Wirklichkeit‘, ,Aktualität‘, ,Energie‘; und <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>οὖσα</big></span>“</span> | ,úsa‘ | feminin Nominativ Singular von <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ὤν</big></span>“</span> | ‚ón‘ | ‚seiend‘)</span>. Sein ,Wesen‘ ist im ,Dasein‘ vollendet, ist ,wirkliches, verwirklichendes Sein‘, ‚seiende Aktualität‘, <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>actus purus</big></span>“</span> ''':''' sein Wesen ist ‚reine Tätigkeit‘, ,reine verwirklichende Gegenwärtigkeit‘, d.h. ,existent‘, ohne jede prozesshafte ‚Potenzialität‘. Aus der wichtigen und richtigen Erkenntnis, dass GOTT <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen'' <span style="color:#00B000">[ Raum-Zeit-]</span>''Struktur unserer Welt''«</span> ist, folgt mit der ontologischen Identität von ,Dasein‘ und ,Wesen‘ in GOTT ''':''' Der zeitlos ewige GOTT ist <span style="color:#FF6000">»''notwendig aus sich'' <span style="color:#00B000">(von Natur aus)</span> ''immer schon da''«</span>, m.a.W. ist <span style="color:#FF6000">„zeitlos-ursprungslos“</span>. Insofern ist <span style="color:#FF6000">„Göttlichkeit“</span> die <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaft“</span>, die im <span style="color:#FF6000">„Dasein GOTTES“</span> d.h. in <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, schon ihr ‚Ziel‘, ihre Vollendung, — <span style="color:#FF6000">„Perfektion“</span>, Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, erreicht hat. GOTT ist <span style="color:#FF6000">»''vollkommen''«</span> und darum auch <span style="color:#FF6000">»''notwendig für uns immer schon ‚da‘''«</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ — </span>. GOTT ist in seinem ‚zeitlosen Wesen‘ <span style="color:#FF6000">„unverursacht“</span>, da er <span style="color:#FF6000">»''notwendig aus sich'' <span style="color:#00B000">(von Natur aus)</span> ''vollkommen''«</span> ist ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□PG'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(eine Instanz von Axiom-4)</span>. <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, ist die <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaft“</span>, bzw. das <span style="color:#FF6000">„Wesen GOTTES“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''G'''<sub>ess</sub>‘ —</span>. <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist ,der‘ Vollkommenste''«</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>. Und zur absoluten <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit“</span> gehört <span style="color:#FF6000">„notwendig“</span> auch das <span style="color:#FF6000">„Existieren“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ — </span>. <span style="color:#FF6000">„Notwendige Existenz“</span> gehört zu den ,ultimativen‘ Transzendentalia in GOTT, was GÖDEL mit Definition-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x ↔ ∀X(X'''<sub>ess</sub>'''x →□∃yXy)'''‘ —</span>, syntaktisch formalisiert hat, wenn hier das <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> und auch das <span style="color:#4C58FF">‚'''y'''‘</span>, für den Dreifaltigen GOTT der Christen steht, was dann im Korollar-3, mit der Identität, bzw. der Koinzidenz beider Individuum-Variablen, explizit gezeigt wird.
Entscheidend für diese Interpretation des GÖDEL-Systems ist ''':''' nur unter der ,modal‘ notwendigen Voraussetzung der ontologischen ‚Identität‘ von <span style="color:#FF6000">„Sein“</span> und <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span>, Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — '''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span>, bzw. der ‚Gleichsetzung‘, <span style="color:#00B000">(Koinzidenz)</span>, von <span style="color:#FF6000">„notwendiger Existenz“</span> mit den ‚positiven‘ Wesenseigenschaften, der <span style="color:#FF6000">„Essenz“</span> in GOTT, Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ — </span>, ‚funktioniert‘ die GÖDEL-Axiomatik '''!''' Diese ‚Identität‘, bzw. ,Koinzidenz‘ wird in ARISTOTELES, ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Metaphysik</big></span>''‘, Buch XII 7, in einem Indizienbeweis erbracht, der mit der Methode der philosophischen Induktion zum Ergebnis kommt ''':'''
::<span style="color:#FF6000">» … ''es muss'' <span style="color:#00B000">[ notwendig ]</span> ''etwas geben, das, ohne selbst ‚bewegt‘'' <span style="color:#00B000">[ </span>''worden''<span style="color:#00B000"> ]</span> ''zu sein'', <span style="color:#00B000">[ ‚unentstanden‘ ]</span>, ''alles Übrige wie ein Geliebtes ‚bewegt‘'' <span style="color:#00B000">[ ‚entstehen lässt‘ ]</span>«</span>, das darum ‚zugleich‘ <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>αἴδιον καί οὐσία καί ἐνέργεια οὖσα</big></span>“ <span style="color:#00B000">|</span> »<span style="color:#00B000">[ zeitlich-]</span>''ewig, sowohl <u>Wesen</u>'', <span style="color:#00B000">[ etwas Konkretes, Essentielles ]</span>, ''als auch seiende Wirksamkeit — ''<span style="color:#00B000">[ </span>„<span style="font-family: Times;"><big>actus purus</big></span>“, „reine Tätigkeit“<span style="color:#00B000"> ]</span> ''— verwirklichendes, wirkliches <u>Sein</u> ist'', <span style="color:#00B000">[ ein Existierendes, das alles Übrige ,zur Existenz‘ bringen kann ]</span> «</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ὀρεκτόν καί νοητόν</big></span>“ <span style="color:#00B000"> | ,orektón kai noêtón‘ | </span> »''das ersehnt und erkennbar ist''.«</span> <span style="color:#00B000">(''<span style="font-family: Times;"><big>vgl. ,Metaphysik</big></span>''‘ XII 7, 1072a,23 – 1072b,4)</span>
Was <span style="color:#FF6000">»''alles Übrige''«</span> ,zur Existenz‘ bringen kann, bzw. ,verwirklichen‘ kann, muß auch selbst, als etwas Konkretes, Essentielles, ,existieren‘, bzw. ,wirklich sein‘. Die, daraus abgeleitete, ontologische ‚Identität‘, — ,Koinzidenz‘ —, von ‚Wesen‘ und ‚Sein‘, <span style="color:#00B000">(Ziel aller Sehnsucht und jedes Erkenntnisstrebens)</span>, <span style="color:#FF6000">»''ist das Privilegium der Gottheit allein''«</span> ''':''' mit Gottfried Wilhelm LEIBNIZ interpretiert, entsprechend einer adäquaten, aristotelisch-<span style="color:#4C58FF">,theologischen‘</span> Tradition. Dieses induktive, ‚ontologisch‘ a-posteriori Ergebnis aus der ‚Prinzipienforschung‘ des ARISTOTELES ist die metaphysische und logische Voraussetzung, dass GÖDEL seine Axiomatik im Kalkül des sog. ‚ontologischen Gottesbeweises‘ a-priori des ANSELM von Canterbury, und nach LEIBNIZ, deduktiv korrekt formulieren konnte; <span style="color:#00B000">(vgl. 3. Beweisgang)</span>.
Angenommen, die Variable <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span> steht für den <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, der Christen, <span style="color:#00B000">(siehe Anhang, Term :01: im 2. Beweisgang)</span>, dann ist, — auf Grund von diesem Beweisgang —, in unserer Welt ,wahr‘ und evident ''':''' die ‚positive Eigenschaft‘ <span style="color:#FF6000">»''Göttlichkeit''«</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, und das faktische <span style="color:#FF6000">»''‚Da‘-Sein'' <span style="color:#00B000">[ Existenz ]</span> ''GOTTES''«</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, ‚benennen‘, ontologisch ident, denselben Sachverhalt ''':''' nämlich das, was wir das <span style="color:#FF6000">»''Wesen'' <span style="color:#00B000">[ Essenz ]</span> ''GOTTES''«</span>, <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''G'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, nennen. <span style="color:#FF6000">»''Göttlichkeit'', bzw. ''GOTT-‚Sein‘ ist das Wesen GOTTES''«</span>, und dann umgedreht und äquivalent ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das Wesen GOTTES ist sein ‚Da‘-Sein als GOTT'', bzw. ''seine Göttlichkeit''«</span>, m.a.W. ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist wesentlich ‚grundlos‘'' <span style="color:#00B000">[ d.h. </span> ''notwendig aus sich''<span style="color:#00B000"> ]</span> ''‚da‘''«</span>. Das ist das Einzigartige im <span style="color:#FF6000">»''Wesen GOTTES''«</span> ''':''' GOTT ist, zeitlos-ewig, für uns immer schon ‚da‘, und das ‚ist‘ sein <span style="color:#FF6000">»''Wesen''«</span>; vorausgesetzt, ,angenommen‘, man glaubt an GOTT ''':''' Term :01:. <span style="color:#00B000">(Der schon von GÖDEL indizierte Term <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''G'''<sub>ess</sub>‘ — </span> ,expliziert‘ nur eine der drei Lesearten, die der Term <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''G'''‘ — „theologisch“</span> ,impliziert‘.)</span> Theorem-2 hat somit die syntaktische Form einer Definition ''':'''
<div class="center"><span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span></div>
Somit kann GOTT ‚explizit‘ <span style="color:#00B000">(aus einer bewiesenen Kalkül-Definition)</span> <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> genauer ‚bestimmt‘ werden ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist gerade deswegen GOTT, weil sein überzeitlich-ewiges und an sich ‚grundloses‘'' <span style="color:#00B000">[ aber für uns notwendiges ]</span> ''Dasein'' <span style="color:#00B000">[ Existenz ]</span> ''als GOTT, ontologisch, — dem Sein nach —, identisch ist mit seinem persönlichen und für uns liebevollen Wesen'' <span style="color:#00B000">[ Essenz ]</span> ''als GOTT; diese Identität von Dasein und Wesen gilt einzig und allein nur bei GOTT.''«</span> Die philosophische Frage nach dem <span style="color:#FF6000">„Wesen GOTTES“</span> lautet, <span style="color:#00B000">(auf die Person bezogen)</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">„Was bist du ? “</span> Sie ist äquivalent zur <span style="color:#4C58FF">,theologisch’</span>-biblischen Frage MOSES ''':''' <span style="color:#CC66FF">„Wer bist Du ? “</span> Die bekannte Antwort des GOTTES-JHWH aus ‚Exodus 3,14‘ thematisiert das persönliche, für uns liebevolle und für immer notwendige <span style="color:#FF6000">„Dasein GOTTES“</span> ''':''' <span style="font-family: Times;"><big>‘אֶֽהְיֶ֖ה אֲשֶׁ֣ר אֶֽהְיֶ֑ה‚</big></span> <span style="color:#00B000">| ‚eh'jeh asher eh'jeh‘ |</span> <span style="color:#CC66FF">»''Ich bin der ‚Ich-Bin-Da‘'', <span style="color:#00B000">[ für euch und für immer ]</span>«.</span> Mit diesem Zitat aus der Bibel ist die GÖDEL-Axiomatik, sozusagen, <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> ‚verifiziert‘. Sie hat einerseits im Theorem-2 ihren philosophischen ‚Abschluss’ erreicht, und andererseits damit formal-syntaktisch den ‚Anschluss‘ an eine allgemeine Basis-Glaubensaussage gefunden, die ‚an sich‘ für jeden CHRIST-gläubigen Menschen ‚selbstverständlich‘ ist. Was in der Metaphysik des ARISTOTELES das Ergebnis einer philosophischen ,Induktion‘ a-posteriori ist ''':''' <span style="color:#FF6000">„,Dasein‘ ist das ,Wesen‘ GOTTES“</span>, — <span style="color:#00B000">(das mit Theorem-2, auch ein Ergebnis der deduktiven GÖDEL-Axiomatik a-priori ist ''':''' die Beweisgrundlage für den Konsequenz-Teil im Theorem AMSELMS)</span>, — das ist in der Bibel die Grundüberzeugung jedes Menschen, der an GOTT glaubt ''':''' GOTT ist für uns immer schon <span style="color:#FF6000">„da“</span>, weil er uns liebt. Das ist das, <span style="color:#FF6000">„was“</span> GOTT für uns als GOTT ausmacht, — sein Wesen ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Wir haben die Liebe, die GOTT zu uns hat, erkannt und gläubig angenommen. GOTT ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in GOTT und GOTT bleibt in ihm.''«</span>, <small>({{Bibel | 1. Johannesbrief |4|16|EU}})</small>
Das eigentliche Ergebnis der GÖDEL-Axiomatik ist somit die ‚triviale‘ Erkenntnis, dass GOTT, <span style="color:#FF6000">„unverursacht“ <span style="color:#00B000">|</span> „grundlos“</span>, für uns immer schon ‚da‘ ist, — <span style="color:#CC66FF">„von Ewigkeit zu Ewigkeit“</span> —, vorausgesetzt <span style="color:#00B000">(‚angenommen‘)</span>, man ‚glaubt‘ an den zeitlos-ewigen GOTT. <span style="color:#00B000">(Der Glaube an die Zeitlosigkeit GOTTES ist mit der ‚Annahme‘ von Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist perfekt''«</span>, und der ‚Annahme‘ der Definition-1 für <span style="color:#4C58FF"> ‚'''Gx'''‘ := </span> den <span style="color:#FF6000">„GOTT der Christen“</span>, im Kalkül ‚implizit‘ schon eingeführt, da die Axiome und Definitionen, — nach GÖDEL —, nur dann <span style="color:#FF6000">»''wahr''«</span> sind, wenn sie <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen''</span> [ Raum-Zeit-]<span style="color:#FF6000">''Struktur''«</span> unserer Welt sind. Das ,impliziert‘ auch, dass der GOTT von Axiom-3 und Definition-1 ebenfalls <span style="color:#FF6000">»''unabhängig''«</span> von Raum und Zeit, d.h. zeitlos-ewig ist '''!''' )</span>
Wer an den GOTT der Bibel glaubt, kann sich von der ‚Vernünftigkeit‘ seines Glaubens mit Hilfe des sog. ,ontologischen‘ Gottesbeweises nach ANSELM von Canterbury, mit Kurt GÖDEL <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig''«</span>, überzeugen. <span style="color:#00B000">(Das war auch die Absicht ANSEMS '''!''' )</span> Die Annahme, es sei ‚unmöglich‘, dass es GOTT gibt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''¬◇∃xGx'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(dezidierter Atheismus)</span>, führt im GÖDEL-Kalkül formal zu einem logischen Widerspruch; vgl. z. B. ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Gödels Möglichkeitsbeweis</big></span>''‘, in ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Der Gödelsche Gottesbeweis</big></span>''‘, Seite 17, von Günther J. WIRSCHING; (https://edoc.ku.de/id/eprint/10243/1/OntBw.pdf), d.h. es ist also nicht ‚unmöglich‘, dass es GOTT gibt. Der GOTT-Glaube ist mit den Maßstäben einer modernen Logik <span style="color:#FF6000">»''durchaus vereinbar''«</span> und darum ,vernünftig‘. Damit steht fest ''':''' das GÖDEL-Kalkül ist kein moderner ‚Existenz-Beweis‘ für den GOTT der Bibel, sondern es setzt, <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig''«</span>, ,methodologisch‘, den Glauben an die Existenz eines ewigen GOTTES voraus, der, — <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen Struktur unserer '' <span style="color:#00B000">[ vergänglichen ]</span> ''Welt''«</span> —, für uns immer schon ‚da‘ ist. Wenn aber einmal als fix ‚angenommen‘ worden ist, <span style="color:#00B000">(als Prämisse)</span>, dass es wahr ist, dass GOTT ‚existiert‘, dann ist natürlich die ‚Annahme‘, dass GOTT ‚nicht existiert‘, falsch. Aber sie ist auch ,unlogisch‘ und ,unvernünftig‘, weil die Annahme ''':''' ,''Es ist unmöglich, dass es einen GOTT gibt''‘, offensichtlich und eindeutig zu einem Widerspruch führt; was z. B. Günther J. WIRSCHING mit seiner Version des <span style="color:#00B000">(nicht umkehrbaren)</span> ‚Möglichkeitsbeweises‘ für ,GOTT‘, explizit vorexerziert hat. <span style="color:#00B000">(Siehe Anhang ''':''' GÖDELS ‚Möglichkeitsbeweis‘ als ,Widerlegung‘ eines Nicht-GOTT-Glaubens; in Entsprechung zu Psalm 14,1 und Psalm 53,2 ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Der'' <span style="color:#00B000">[ ,unvernünftige‘ ]</span> ''Tor sagt in seinem Herzen ''':''' Es gibt keinen Gott. Sie handeln verderbt, handeln abscheulich; da ist keiner, der Gutes tut''«</span>. Historischer Hintergrund zu diesem Psalm-Text ''':''' Die Zerstörung des Tempels in Jerusalem durch die Truppen des NEBUKADNEZAR II.)</span> Der Logiker GÖDEL hat in seinem System zum ,ontologischen Beweis‘ keine ‚formale Unentscheidbarkeit‘ <span style="color:#00B000">(Agnostizismus)</span> feststellen können, wie auf einem anderen Feld seiner Forschungsarbeiten.
Das GÖDEL-Konsequenz-Teil von der ‚Notwendigkeit‘ GOTTES ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(die ‚Konsequenz’ aus dem ‚widerspruchsfreien‘ Korollar-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —,</span>)</span> im ‚Theorem ANSELMS‘, ist <span style="color:#00B000">(im 3. Beweisgang, Term :10:)</span> dann auch eine weitere Explikation des Basis-Theorems-2 des Kalküls ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span>, über die ‚ontologische Identität‘ vom <span style="color:#FF6000">„Dasein GOTTES“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, mit seinem <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — <sub>ess</sub> —</span>, dargestellt mit Term :9:.
<span style="color:#00B000">(Die ontologische Identitat von Dasein und Wesen in GOTT, ist die, für uns, <span style="color:#FF6000">„notwendige Präsenz <span style="color:#00B000">[ das Sein, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''‘ —</span>]</span> GOTTES“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span>, die äquivalent, bzw. koinzident ist zur <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit <span style="color:#00B000">[ das Wesen, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>]</span> GOTTES “</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>. Diese Identität von Sein und Wesen ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub> —</span>, bedeutet <span style="color:#4C58FF">,theologisch‘</span> konkret ''':''' die, für uns, notwendige Gegenwärtigkeit GOTTES, [ sein Dasein ], ist verwirklicht worden in der liebevollen [ Wesens-]Zuwendung GOTTES zu uns Menschen, in seiner Kindwerdung in Bethlehem, durch die Jungfrau MARIA ''':''' GOTTES Wesen ist ,Sein-mit-uns‘ ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''sein Name'', <span style="color:#00B000">[ sein Wesen ]</span>, ''ist IMMANUEL, das heiß übersetzt ''':''' GOTT-mit-uns''«, <small>({{Bibel | Matthäus Evangelium |1|23|EU}})</small></span>, der unsere Not-,wenden‘-wird, d.h. der uns und die Welt von der Korruption der Sünde und des Todes <span style="color:#4C58FF">,erlösen‘</span> will und wird.)</span>
Die, von GÖDEL im 1. Beweisgang, als Prämissen schon vorausgesetzten und ,angenommenen‘ Perfektionen, bzw. Vollkommenheiten, <span style="color:#00B000">(das sind die allgemeinen ,Transzendentalia‘ für alles Nicht-Göttliche in der Welt)</span>, werden im ersten Teil des 2. Beweisganges, mit Term :13: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PY'''‘ —</span>, dann auch als <span style="color:#FF6000">„positive Wesenseigenschaften“</span>, <span style="color:#00B000">(als die ultimativen ,Transzendentalia‘)</span>, in GOTT ‚definitiv‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> bestätigt; <span style="color:#00B000">(siehe Anhang, 2. Beweisgang, Anmerkung-2)</span>.
Im 3. Beweisgang ist das Basis-Theorem-2 die ,modal‘ notwendige, bzw. transzendentale, Voraussetzung, sowohl für das <span style="color:#FF6000">„an sich notwendige Dasein GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>, im Term :10:, als auch für die <span style="color:#FF6000">„für uns notwendige Existenz GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>‘ —</span>, sowohl in der Definition-3, als auch im Axiom-5; <span style="color:#00B000">(das <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''‘ —</span> wird nur GOTT zugeordnet; vgl. auch Anhang, 3. Beweisgang, Anmerkung-4)</span>. Dieses Basis-Theorem-2 ist auch zugleich die Antwort auf die Frage nach dem ‚Ursprung‘ GOTTES ''':''' GOTT ist <span style="color:#FF6000">„unverursacht“ <span style="color:#00B000">|</span> „ursprungslos“</span> ‚da‘, von <span style="color:#CC66FF">„Ewigkeit zu Ewigkeit“</span>, denn es ‚ist‘ sein <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span>, <span style="color:#00B000">(überzeitlich-ewig)</span> für uns immer schon ‚da‘ zu sein. Weitere ‚Einzelheiten‘ über Wesen und Eigenschaften GOTTES gehören in die Mystik, bzw. in die <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span>.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Die Bedeutung des Kalküls</span></div>===
<div class="center">Immanuel KANT und Kurt GÖDEL im ‚Dialog‘</div>
KANT sagt ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span>'''''Sein''' ist offenbar kein reales Prädikat''. ... ''Es ist bloß die'' <span style="color:#00B000">[ gedachte ]</span>'' Position'' <span style="color:#00B000">[ latinisiert, deutsch für ''':''' ,Setzung‘ ]</span> ''eines Dinges ... Nehme ich nun das Subjekt (Gott) mit allen seinen Prädikaten'' <span style="color:#00B000">[ d.h. Eigenschaften ]</span> ''(worunter auch die Allmacht gehört) zusammen, und sage ''':''' ‚'''Gott ist'''‘'', <span style="color:#00B000">[ ,GOTT existiert wirklich‘ ]</span>, ''oder ‚es ist ein Gott‘, so <u>setze</u> ich kein neues Prädikat'' <span style="color:#00B000">[ keine neue Eigenschaft ]</span> ''zum ‚Begriffe‘ von Gott ''':''''' <span style="color:#00B000">[ <span style="color:#0000FF; background-color:#FFFF00">‚Sein’ ist kein ‚reales Prädikat’ in GOTT</span>; ‚Existenz‘ ist in GOTT keine ‚Eigenschaft‘ ],</span> ... ''es kann daher zu dem Begriffe'', <span style="color:#00B000">[ ,GOTT‘ ]</span>, ''der bloß die'' <span style="color:#00B000">[ gedachte ]</span>'' Möglichkeit ausdrückt, darum, dass ich dessen Gegenstand'', <span style="color:#00B000">[ GOTT ]</span>, ''als schlechthin gegeben (durch den Ausdruck ''':''' er ist'', <span style="color:#00B000">[ GOTT ist wirklich ]</span>'' ) <u>denke</u>, nichts weiter hinzukommen.'' <span style="color:#00B000">[ Beides ist ,bloß gedacht‘ '''!''' ]</span> ''Und so enthält das Wirkliche nichts mehr als das bloß Mögliche. Hundert ‚wirkliche‘ Taler enthalten nicht das mindeste <u>mehr</u>, als hundert ‚mögliche‘. Denn, da diese den'' <span style="color:#00B000">[ gedachten ]</span>'' ‚Begriff‘, jene aber den Gegenstand und dessen'' <span style="color:#00B000">[ gedachte ]</span>'' Position an sich selbst bedeuten, so würde, im Fall dieser'', <span style="color:#00B000">[ die 100, als ,wirklich‘ bloß gedachten Taler ]</span>, ''<u>mehr</u> enthielte als jener,'' <span style="color:#00B000">[ als ihr ‚gedachter‘ Begriff im Verstand, wie ΑNSELM von Canterbury für GOTT, als ‚wirklich‘ Existierenden, argumentierte, …''so würde'' ]</span> ''mein ‚Begriff‘'' <span style="color:#00B000">[ die 100 im Verstand ‚gedachten‘ Taler ]</span> ''nicht den ganzen Gegenstand ausdrücken, und also auch <u>nicht der angemessene Begriff</u> von ihm sein. Aber in meinem Vermögenszustande ist <u>mehr</u> bei hundert ‚wirklichen‘ Talern, als bei dem bloßen Begriffe derselben'', <span style="color:#00B000">[ als bei 100 bloß ‚gedachten‘ Talern ]</span> ... <span style="color:#FF6000">«</span> <span style="color:#00B000"><ref>‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kritik der reinen Vernunft</big></span>''‘, Seite 401; https://www.korpora.org/kant/aa03/401.html</ref></span>.
GÖDEL würde darauf <span style="color:#00B000">(korrespondierend zur aristotelisch-<span style="color:#4C58FF">,theologischen‘</span> Tradition von der Identität von Sein und Wesen in GOTT)</span> antworten ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span>Die <span style="color:#FF6000">„100 Taler“</span> sind der <span style="color:#FF6000">»''zufälligen Struktur der'' <span style="color:#00B000">[ vergänglichen ]</span> ''Welt''«</span> entnommen, und sind daher nicht mit GOTT vergleichbar, der, <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen'' <span style="color:#00B000">[ Raum-Zeit-]</span>''Struktur''«</span> unserer Welt, <span style="color:#FF6000">„über“</span> dieser Welt steht. Einzig und allein nur von GOTT gilt ''':''' Der mit Dingen aus unserer Welt ,nicht vergleichbare‘ GOTT, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">„existiert notwendig für uns“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span>, und <span style="color:#FF6000">„notwendiges Existieren, <u>Sein</u>“</span> ,ist‘ eine <span style="color:#FF6000">„positive <u>Wesen</u>seigenschaft“</span> in GOTT, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>, weil GOTT aus sich <span style="color:#FF6000">„vollkommen“ <span style="color:#00B000">|</span> „perfekt“</span> ist, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#0000FF; background-color:#FFFF00">‚Sein‘ ist in GOTT ein ‚reales Prädikat‘</span>; <span style="color:#00B000">(notwendige ‚Existenz’ ist eine positive ‚Wesenseigenschaft’ in GOTT)</span>, und nur bei GOTT '''!''' Zum zeitlos-ewigen GOTT der Christen ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(als methodologische Prämisse)</span>, kann man sagen ''':''' Weil es, wegen Axiom-1 und Axiom-2, <span style="color:#FF6000">„widerspruchsfrei möglich"</span> ist, dass es ihn gibt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, darum ist dieser GOTT auch das ‚einzige‘ <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span>, das <span style="color:#FF6000">„notwendig aus sich“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>, d.h. <span style="color:#FF6000">„grundlos“ <span style="color:#00B000">|</span> „unverursacht“</span> für uns immer schon ‚da’ ist und immer ,da’ sein wird; und zusätzlich gilt ''':''' Es gibt für jede mögliche Welt ‚nur‘ diesen einen GOTT ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx ∧ □∀y(Gy→x=y)'''‘ — </span><span style="color:#00B000">(Monotheïsmus)</span>; vorausgesetzt, man geht von der ,Existenz’ dieses GOTTES aus, wobei diese Annahme <span style="color:#FF6000">»''mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar''«</span> ist.<span style="color:#FF6000">«</span>
Eine Beobachtung ''':''' KANT sagt, gleichsam als ,krönender‘ Abschluss seiner Widerlegung des, — von ihm so genannten —, ,ontologischen Gottesbeweises‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">»</span>''Aber in meinem Vermögenszustande ist <u>mehr</u> bei hundert ‚wirklichen‘ Talern, als bei dem bloßen Begriffe derselben, (d.i. ihrer Möglichkeit).''<span style="color:#FF6000">«</span> Diese Feststellung KANTS entspricht jedoch genau der Argumentation ANSELMS ''':''' GOTT <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>esse et in re</big></span>“</span>, d.h. GOTT ,existiert auch in Wirklichkeit‘, <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>quod maius est</big></span>“</span>, was <u>mehr</u> ist, als <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>esse solo in intellectu</big></span>“</span>, als nur ein bloßer Begriff ,im Verstand zu sein‘. Der ,Mehr-Wert‘ ergibt sich in beiden Fällen, sowohl bei den Talern als auch bei GOTT, aus der ,Wirklichkeit‘ ihrer Existenz, im Gegensatz zur bloßen, <span style="color:#00B000">(im Begriff gedachten)</span>, ,Möglichkeit‘ ihrer Existenz, so dass, in jedem Fall, der ,Begriff‘ im Verstand ohne Abstriche <span style="color:#FF6000">»</span>''den ganzen Gegenstand ausdrückt''<span style="color:#FF6000">«</span>, und von diesem auch <span style="color:#FF6000">»</span>''der angemessene Begriff''<span style="color:#FF6000">«</span> ist. Alles andere wäre eine ,Lüge‘. Mit dieser ,Beobachtung‘ ist das implizit ,Widersprüchliche‘ in KANTS Argumentation aufgedeckt ''':''' Das Wirkliche in KANTS Vermögenszustande enthält <span style="color:#FF6000">,doch mehr‘</span> als das bloß Mögliche, konträr zu seiner vorigen Behauptung ''':''' <span style="color:#FF6000">»</span>''das Wirkliche''<span style="color:#FF6000">«</span> enthalte <span style="color:#FF6000">»'',nichts mehr‘</span> als das bloß Mögliche''<span style="color:#FF6000">«</span>. Diese Behauptung ist offensichtlich falsch. Das ist somit ein indirekter Beweis und damit eine Bestätigung für die analoge Argumentation ANSELMS aus dem Wiederspruch des Gegenteils, am Beispiel KANTS <span style="color:#FF6000">»</span>''Vermögenzustandes bei hundert wirklichen Talern''<span style="color:#FF6000">«</span>, in dem in Wirklichkeit <span style="color:#FF6000">,doch mehr‘</span> ist, <span style="color:#FF6000">»</span>''als bei dem bloßen Begriffe derselben''<span style="color:#FF6000">«</span>.
<span style="color:#00B000">(Diese ,Beobachtung‘ ist zugleich auch das entscheidende Indiz dafür, dass das systembedingte Konzept KANTS von der ,Existenz‘, bzw. vom ,Sein‘ eines jeden Gegenstandes, als</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''dessen bloße Position''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">d.i. als seine ,Setzung‘ bloß im- und durch den Verstand ,falsch‘ ist, — d.h. im Klartext ''':''' für KANT ist das ,Sein‘ eines Gegenstandes bloß ein ,Gedanke‘ in uns, wenn er meint, dass uns ein Gegenstand erst dann wirklich ,gegeben‘ sei, wenn wir uns den</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''Gegenstand als schlechthin gegeben (durch den Ausdruck : <u>er ist</u>) <u>denken</u>''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">was nur seiner System-Konzeption geschuldet sein kann. Auf Grund dieser Konzeption ist das</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''Ding, wie es an sich selbst ist''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">für KANT systembedingt weder ,anschaubar‘, noch ,erkennbar‘. Diese falsche Konzeption über die ,Existenz‘, bzw. das ,Sein‘ eines Dinges, als</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''dessen bloße Position''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">ist für KANT letztendlich auch die Beweisgrundlage und Voraussetzung für seine Ablehnung des ontologischen Argumentes für GOTT. Wenn das ,wirkliche‘ Sein eines Dinges nichts anderes ist, als</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''dessen'' <span style="color:#00B000">[ bloß gedachte ]</span> ''Position''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">d.h. als seine ,mögliche‘ Setzung bloß im- und durch den Verstand, das ist das, als ,wirklich‘ bloß nur gedachte, Ding, dann</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''enthält''<span style="color:#FF6000">«</span> <span style="color:#00B000">natürlich</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''das Wirkliche''<span style="color:#00B000">, [ als die bloß gedachte Existenz ],</span> ''nichts mehr als das bloß Mögliche''<span style="color:#00B000">, [ als der gedachte Begriff ]<span style="color:#FF6000">«</span>, was offensichtlich unhaltbar ist. <span style="color:#4C58FF">[ Modus tollendo tollens ] </span> ''':''' Wenn die Konsequenz einer Wenn-Dann-Folgerung ,falsch‘ ist, dann ist auch ihre Voraussetzung, das System-Konzept KANTS, ,falsch‘ ''':''' d.i. seine ,Kopernikanische Wende‘ für die Metaphysik, soweit sie sein ,Sein’-Konzept betrifft. Korrekt und ,wahr‘ ist in jedem Fall ''':''' Das Wirkliche enthält <span style="color:#FF6000">,doch mehr‘</span> als das bloß Mögliche, und die Dinge ,existieren‘ schon immer unabhängig von unserem Denken. ,Existenz‘, das ,Sein‘, ist <span style="color:#FF6000">,doch mehr‘</span>, als bloß ein ,Gedanke‘ von uns.)</span>
Somit ist die Argumentation KANTS gegen den ontologischen Beweis ANSELMS für GOTT ,falsch‘ und unhaltbar, weil sie auf der ,falschen‘ Voraussetzung beruht ''':''' die ,Existenz‘, bzw. das ,Sein‘ eines jeden ,Gegenstandes‘, — wie z. B. auch die Existenz bei GOTT —, sei bloß dessen gedachte ,Position‘ an sich selbst, d.h. bloß seine ,Setzung‘ im- und durch den Verstand. Damit ,macht‘ er GOTT außerdem zu einem ,Ding‘ unter den vielen ,Dingen‘ dieser Welt, und verkennt so, — wie vor ihm THOMAS von Aquin —, auch die Einzigartigkeit und Exklusivität GOTTES im Theorem ANSELMS.
<div class="center">Die <span style="color:#FF6000">„Rede von GOTT“</span> in der philosophischen Tradition</div>
Wenn man die philosophische Tradition der <span style="color:#FF6000">„Rede von GOTT“</span> im Lichte der Ergebnisse der axiomatischen <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span> GÖDELS liest, dann stellt sie sich am Beispiel bei ARISTOTELES, — AVICENNA, — ANSELM, und bei GÖDEL wie folgt dar ''':'''
<span style="color:#FF6000">»''Das Erstbewegende,'' (<span style="font-family: Times;"><big>,πρῶτον κινοῦν‘</big></span>), ''das, ohne selbst ‚bewegt‘ zu sein'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ἀκίνητον‘</big></span> <span style="color:#00B000">| ''unverursacht, ,entstehungslos‘'' |</span> ), ''alles Übrige wie ein Geliebtes ‚bewegt‘'', (<span style="font-family: Times;"><big>,κινεῖ δὴ ὡς ἐρώμενον‘</big></span> <span style="color:#00B000"> | ''-verursacht, ,entstehen‘ lässt'' |</span> ), ''ist sowohl'' <span style="color:#00B000">[ zeitlich-]</span>''ewiges ‚Wesen‘'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ἀΐδιον καί οὐσία‘</big></span> <span style="color:#00B000">| ''‚Substanz‘'' |</span> ), ''als auch'' <span style="color:#00B000">[ zeitlich-]</span>''ewiges ‚wirksames, verwirklichendes Sein‘'', (<span style="font-family: Times;"><big>‚ἀΐδιον καί ἐνέργεια οὖσα‘ = ‚actus purus‘</big></span><span style="color:#00B000"> | '',reine Tätigkeit‘'' |</span> ), … ''ersehnt'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ὀρεκτόν‘</big></span>), ''und erkennbar'', (<span style="font-family: Times;"><big>,νοητόν‘</big></span>), ... ''denn dies ist der ‚Gott‘'', (<span style="font-family: Times;"><big>,τοῦτο γὰρ ὁ θεός‘</big></span>), <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, ''der'' <span style="color:#00B000">[ zeitlich-]</span>''Ewige'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ἀΐδιον‘</big></span>), — ''der Unvergleichliche'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ἄριστον‘</big></span> <span style="color:#00B000">| ''‚der Beste‘'' |</span> ), — ''der Lebendige'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ζῷον‘</big></span> <span style="color:#00B000">| ,''das Leben selbst‘'' |</span> ), — ... ''so sagen wir ja'', (<span style="font-family: Times;"><big>,φαμὲν δὴ‘</big></span>), — ...«</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(ARISTOTELES — Grieche)</span>.
Der ‚Begriff’ <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, als ,Individuumname‘, ist synonym mit <span style="color:#FF6000">„göttliches ‚Da-Sein’“</span>, das sowohl <span style="color:#FF6000">„aus sich vollkommen“</span>, als auch <span style="color:#FF6000">„notwendig für uns“</span> ‚da‘ ist; <span style="color:#00B000">(das ist das, an sich, vollkommene ‚Was-Sein‘ GOTTES ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ — </span>, das zugleich, für uns, das notwendige ‚Da-Sein‘ GOTTES ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘</span> — ist)</span>; <span style="color:#CC66FF">„von Ewigkeit zu Ewigkeit“</span>. Das ist der <u>angemessene Begriff</u> von GOTT, und gilt ‚nur‘ von GOTT. Weil GOTT <span style="color:#FF6000">„vollkommen“</span> ist, ist <span style="color:#FF6000">„Da-Sein“ <span style="color:#00B000">|</span> „GOTT-Sein“ <span style="color:#00B000">|</span> „Göttlichkeit“</span> das <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span> GOTTES ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span>. Im Unendlichen, GOTT, sind <span style="color:#FF6000">„Essenz“</span> und <span style="color:#FF6000">„Existenz“</span> koinzident ,eins‘, und daher untrennbar, und <span style="color:#FF6000">»''darum ist GOTT das einzige ‚Sein’, das notwendig an sich ‚da‘ ist''«</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(ABU ALI SINA alias AVICENNA — Muslim)</span>.
Der <span style="color:#00B000">(gedachte)</span> ‚Eigenschafts-Begriff‘ <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit (die Größe) GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(‚Perfektion‘, die Summe aller ‚positiven Eigenschaften‘ in GOTT)</span> schließt koinzident die ‚Eigenschaft’ <span style="color:#FF6000">„notwendige Existenz für uns“</span> mit ein ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>. GOTT wäre nicht <span style="color:#FF6000">„vollkommen“</span>, wenn er nicht auch real für uns ‚da‘ wäre, wenn er nicht ,immer schon’ <span style="color:#FF6000">„existierte“</span>. ‚Sein’ ist <u>mehr</u> als ‚Nicht-Sein’. ,Sein’, bzw. ,Existenz’ gehört zu den ,Transzendentalia’ in GOTT. Das sind die <span style="color:#00B000">(ultimativen)</span> ,Wesenseigenschaften’ in GOTT. Der unendliche GOTT ist daher das <span style="color:#FF6000">»''vollkommenste Wesen, über das nichts ,Größeres‘ d.h. Vollkommeneres <u>mehr</u> ‚gedacht‘ werden kann''«</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(ANSELM von Canterbury — Christ)</span>.
Der ‚Begriff’ <span style="color:#FF6000">„Perfektion GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, schließt koinzident das <span style="color:#FF6000">„notwendige Dasein GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘</span> —, für uns mit ein, ohne einen zeitlichen Anfang und ohne ein zeitliches Ende. Das ist die ‚zeitlos-ewige‘, an sich absolute, und <span style="color:#FF6000">„für uns notwendige Existenz GOTTES“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx→E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(Das ist ein ,regulär‘-mögliches Korollar im 2. Beweisgang aus Term :16: ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gy→Yy'''‘ —</span>, mit der <span style="color:#4C58FF">[ Instanz(Y:=E<sub>not</sub>) ]</span>, und der <span style="color:#4C58FF">[ FUB(y:=x) ]</span>; und auch ein ,regulär‘-mögliches Korollar im 3. Beweisgang ''':''' entsprechend der <span style="color:#FF6000">„logischen Implikation”</span> :: <span style="color:#4C58FF">[├ A ├ B ╞ A → B ]</span> von Term :01: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ — </span> und Term :05: <span style="color:#4C58FF"> —‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span> aus diesem Beweisgang. In Worten ''':''' <span style="color:#FF6000">»</span>''Angenommen, '' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span> ''steht für den GOTT der Christen'' ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ — </span>, ''dann existiert dieser GOTT'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span>, ''für uns notwendig'', <span style="color:#4C58FF">— <sub>not</sub> —</span> <span style="color:#FF6000">«</span>.)</span> Der Unendliche, GOTT, ist <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen'' <span style="color:#00B000">[ Raum-Zeit-]</span>''Struktur''«</span> unserer ‚vergänglichen‘, ,endlichen‘ Welt, welche prinzipiell vom dreidimensionalen Raum und von der unwiederbringlich ‚vergehenden‘ Zeit geprägt ist. Der ,GOTT der Christen‘ ist <span style="color:#FF6000">»''unabhängig''«</span> von dieser <span style="color:#FF6600">„vergehenden Raum-Zeit“, — »''jenes rätselhafte und anscheinend in sich widersprüchliche Etwas''« <span style="color:#00B000">(GÖDEL)<ref>Kurt GÖDEL, ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Eine Bemerkung über die Beziehungen zwischen der Relativitätstheorie und der idealistischen Philosophie‘</big></span>'', in P.A.SCHILPP (Hg.): ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Albert Einstein, Philosoph und Naturforscher‘</big></span>'', Seite 406</ref></span> —</span>. Ohne ‚Zeit‘ gibt es keinen zeitlichen Unterschied zwischen ‚Ursache‘ und ‚Wirkung‘, <span style="color:#00B000">(beides ist zeitlos ,eins‘)</span>, und so ist der zeitlos-ewige GOTT, der <span style="color:#FF6000">»''notwendig aus sich ,existiert‘'' «</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ — </span>, <span style="color:#FF6000">„unverursacht“ <span style="color:#00B000">|</span> „ursprungslos“</span> für uns immer schon ‚da‘ ''':''' <span style="color:#00B000">(GÖDEL — ohne religiöses Bekenntnis)</span>.
Mit dem GÖDEL-Kalkül ist die <span style="color:#FF6000">„Rede von GOTT“</span> auf eine ‚vernünftige Basis‘ gestellt worden, und ist somit für jeden Menschen nachvollziehbar, <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig, (ohne sich auf den Glauben an irgendeine Religion zu stützen)''«</span>, wie obige Beispiele zeigen.
'''Resümee :'''
Das GÖDEL-Kalkül zeigt mit <span style="color:#FF6000">»''mathematischer Evidenz''«</span>, was notwendig folgt, wenn die Axiome ‚wahr‘ sind, <span style="color:#00B000">(die Axiome bilden formal-syntaktisch <span style="color:#FF6000">»''die theologische Weltanschauung''«</span> ab)</span>, unter der Voraussetzung, dass die Axiome <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen'' <span style="color:#00B000">[ Raum-Zeit-]</span>'' Struktur''«</span> unserer Welt sind. Die ,Verifikation‘ der Axiome und Definitionen von GOTT und seiner Vollkommenheiten gelingt GÖDEL, — entsprechend seiner Unabhängigkeits-Bedingung —, durch den Aufweis ihrer Widerspruchsfreiheit ''':''' sie sind somit ,wahr‘ und, — im Kontext einer <span style="color:#FF6000">»''theologischen Weltanschauung''«</span> —, auch ,annehmbar‘ in unserer ,realen‘ Welt ''':''' <span style="color:#00B000">(siehe Anhang, 2. Beweisgang und Anmerkung-2)</span>. Er vermeidet damit den Fehler, der immer wieder im Diskurs über Gottesbeweise gemacht wird ''':''' GOTT mit seinen Geschöpfen zu vergleichen. Diese logisch-philosophische Rede von GOTT <span style="color:#00B000">(<span style="color:#FF6000">»''ohne sich auf den Glauben an irgendeine Religion zu stützen''«</span>)</span> hat eine <u>mehr</u> als zweitausendjährige Tradition hinter sich. Der <span style="color:#FF6000">„100-Taler-Gott“</span> des Philosophen KANT, hat heute, nachdem der Logiker und Systemtheoretiker GÖDEL sein System vorgelegt hat, an ‚Strahlkraft‘ verloren.
Kurt GÖDEL ''':'''
::<span style="color:#FF6000">» ''Die theologische Weltanschauung'', <span style="color:#00B000">[ dass GOTT für uns immer schon ‚da‘ ist ]</span>, ''ist rein verstandesmäßig mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar'';«</span> <span style="color:#00B000">[ d.h. sie ist das ,Resultat‘ der, — vom Glauben geleiteten —, ‚theoretischen Vernunft‘, alias ‚reinen Vernunft‘, und nicht bloß das ‚Postulat‘ einer ‚praktischen Vernunft‘, wie KANT meint ]. <span style="color:#FF6000">»''Der'' <span style="color:#00B000">[ christliche ]</span> ''Glaube ist die ‚Pupille‘ im ‚Auge‘ unseres Verstandes.''«</span> (Heilige KATHARINA von Siena, Lehrerin der Kirche, Patronin Europas<ref>vgl. <span style="font-family: Times;"><big>''Gebet 7 ‚Für die neuen Kardinäle‘, Rom, 21. Dezember 1378,''</big></span> aus <span style="font-family: Times;"><big>''Caterina von Siena ,Die Gebete‘.''</big></span> Kleinhain 2019, online: https://caterina.at/werke/gebete/gebete-detailansicht/gebet-7.html</ref> )</span>
Der sonst so rationale KANT, hier doch etwas emotionell, <span style="color:#00B000">(als wolle er die Ergebnisse im GÖDEL-Kalkül nicht wahr haben, die belegen, dass er sich bei GOTT geirrt, und die Funktion des christlichen Glaubens für die Philosophie falsch eingeschätzt hat)</span> ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span> ''Es war etwas ganz Unnatürliches und eine bloße Neuerung des Schulwitzes, aus einer ganz willkürlich entworfenen Idee das Dasein des ihr entsprechenden Gegenstandes selbst ausklauben zu wollen''<ref>vgl. ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kritik der reinen Vernunft</big></span>''‘, Seite 403. https://www.korpora.org/kant/aa03/403.html</ref>.<span style="color:#FF6000">«</span>
Für KANT, für die Scholastiker, <span style="color:#00B000">(und auch für uns)</span>, ist es natürlich ‚logisch‘, dass aus einem als ‚möglich’ gedachten Begriff, <span style="color:#FF6000">»</span>''aus einer ganz willkürlich entworfenen Idee''<span style="color:#FF6000">«</span>, keine Existenzaussage abgeleitet werden kann. <span style="color:#00B000">(Aus dem bloß gedachten Begriff ,goldene Berge‘ folgt natürlich nicht, dass es solche in Wirklichkeit auch gibt.)</span> In der philosophischen Tradition, die von ARISTOTELES herkommt, ist der Begriff <span style="color:#FF6000">»''GOTT''«</span> jedoch von allen anderen Begriffen so verschieden, so dass für GOTT diese Logik KANTS nicht mehr gilt. GOTT ist ,unvergleichlich‘ und ,einzigartig‘.
Dazu der Kommentar von HEGEL ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»''Wenn KANT sagt, man könne aus dem Begriff'' <span style="color:#00B000">[ ‚GOTT‘ ]</span> ''die Realität nicht ,herausklauben‘, so ist da der Begriff als endlich gefasst''.« <span style="color:#00B000">[ In der Endlichkeit unserer Welt trifft die Logik KANTS zu, dass dem ‚Begriff‘ nicht ,notwendig‘ das ‚Sein‘ folgt, denn es gibt in ihr die ,Lüge‘, die das ,Wirklich-Sein‘ im Begriff bloß behauptet, ohne dass es ,in Wirklichkeit‘ zutrifft, was sie behauptet. Es gilt hier nach KANT ''':''' »''Sein ist kein reales Prädikat''«. Somit ist ]</span> »''...der Begriff ohne'' <span style="color:#00B000">[ reales ]</span> ''Sein ein Einseitiges und Unwahres, und ebenso das Sein, in dem kein Begriff ist'', <span style="color:#00B000">[ ist ]</span> ''das begrifflose Sein,'' <span style="color:#00B000">[ d.i. das relative ,Noch-Nicht-Begriffene‘ ]</span>.'' Dieser Gegensatz, der in die Endlichkeit fällt'' <span style="color:#00B000">[ im Endlichen zutrifft ]</span>, ''kann bei dem Unendlichen, GOTT, gar nicht statthaben''<ref>Georg Wilhelm Friedrich HEGEL, ‚<span style="font-family: Times;"><big>''Ausführungen des ontologischen Beweises''</big></span>‘ in den ‚<span style="font-family: Times;"><big>''Vorlesungen über die Philosophie der Religion vom Jahr 1831''</big></span>‘ . Hamburg 1966, Seiten 175 bzw. 174</ref>; <span style="color:#00B000">[ denn ,Begriff‘ und ,Sein‘ sind in dem Unendlichen, GOTT, untrennbar und real immer dasselbe. Auf Grund dieser ontologischen Identität ,personifiziert‘ und ,repräsentiert‘ GOTT die ,Wahrheit‘ ''':''' GOTT ist die ,Wahrheit‘. In GOTT, dem <span style="color:#FF6000">„Schöpfer der Welt“</span>, folgt dem ,Begriff‘ immer ,notwendig‘ das ,Sein‘ ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''GOTT sprach ''':''' Es werde ,Licht‘. Und es wurde Licht''«, <small>{{Bibel | Genesis |1|3|EU}}</small>;</span> oder auch ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Der Herr sprach, und sogleich geschah es; er gebot, und alles war da''«,</span> <small>{{Bibel | Psalm |33|9|EU}}</small>.]</span>«</span>
Das Entscheidende bei der <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Interpretation des GÖDEL-Kalküls ist, dass der <span style="color:#00B000">(Begriff)</span> GOTT der Christen ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, nicht auf die Ebene seiner ,endlichen‘ Geschöpfe und unserer Welt gestellt wird, <span style="color:#00B000">(d.i. das ‚Universum‘ im ,Urknall‘, die ‚100-Taler‘, ein ‚Tsunami‘, auch ,einfache Modelle‘ von unserer Welt, etc.)</span>, und damit verglichen wird, sondern, dass der GOTT der Christen in seiner Einzigartigkeit und Besonderheit als <span style="color:#FF6000">»''der Unendliche''«</span> belassen und als <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen'' <span style="color:#00B000">[ Raum-Zeit-]</span>''Struktur''«</span> unserer vergänglichen Welt, — als <span style="color:#FF6000">»''der Unvergleichliche''«</span> —, verstanden wird. <span style="color:#00B000">(Alle Kritiken des sog. ,ontologischen‘ Gottesbeweises übersehen die Einzigartigkeit und Besonderheit des <span style="color:#FF6000">»''Unendlichen''«</span>, und/oder wollen diese nicht ,wahr‘ haben.)</span> Auch THOMAS von Aquin ,verortet‘ den GOTT ANSELMS, — in seiner Kritik an dessen Theorem —, irrtümlich unter die ,Dinge‘ der uns umgebenden ,Natur‘, wenn er sagt ''':''' GOTT <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>esse in rerum natura</big></span>“</span>, d.h. wörtlich, dass GOTT ,in der Natur der Dinge <span style="color:#00B000">(unserer Welt)</span> existiert‘, und verkennt somit, — wie nach ihm auch KANT —, die ,Unvergleichlichkeit‘ GOTTES, <span style="color:#00B000">(vgl. STh I q.2 a.1 ad 2<ref>„Deus … illud quo maius cogitari non potest; non tamen propter hoc sequitur quod intelligat id quod significatur per nomen, esse in rerum natura; sed in apprehensione intellectus tantum.“ ——— »''GOTT ist'' (nach ANSELM) ''der, über den Größeres nicht mehr gedacht werden kann. Aber nicht deswegen, weil er'', (der Narr von Psalm 14.1, den ANSELM zitiert), ''das versteht, was durch diesen Namen,'' (bzw. mit dem Begriff ,GOTT‘ im Theorem ANSELMS), ''bezeichnet wird, folgt daraus'', (wie ANSELM meint), ''dass er auch versteht, dass er'', (dieser GOTT), ''auch in der ,Natur‘ der Dinge'' (unserer Welt) ''existiert''; <span style="color:#00B000">[ was ANSELM so nie gesagt hat ]</span>. ''Daraus folgt nur, dass er'', (als ,GOTT‘), ''bloß in der Auffassung seines Verstandes'', (d.h. nur im Denken des Narren als ,Begriff‘), ''existiert.''« ——— Hier ,verortet‘ THOMAS einerseits den unendlichen GOTT, von dem das Theorem ANSELMS spricht, irrtümlich unter die endlichen Dinge der uns umgebenden ,Natur‘, was sachlich dem theologischen Theorem der Unvergleichlichkeit GOTTES widerspricht, der nicht unter die Dinge unserer Welt eingereiht werden darf. Anderseits verliert er dadurch auch den ,Blick‘ für die Außerordentlichkeit und Besonderheit GOTTES, dessen Natur völlig verschieden und unabhängig von der ,Natur‘ unserer raum-zeitlichen Welt ist. GÖDEL beweist jedoch, mit ANSELM, weil es notwendig, ohne Widerspruch, (»''bloß in der Auffassung unseres Verstandes''«), möglich ist, dass GOTT existiert, ist es korrekt, daraus auch mit Notwendigkeit zu folgern, dass der Glaube des Erzbischofs ANSELM, und der Glaube seiner Anvertrauten, von der Wirklichkeit GOTTES, logisch richtig und sinnvoll ist; denn Möglichkeit und Wirklichkeit sind in GOTT koinzident ,eins‘. Das ist das Privilegium GOTTES allein, der einzigartig und unvergleichlich ist. Damit zeigt er auf, dass THOMAS die Unvergleichlichkeit und Einzigartigkeit GOTTES in seinem Vorhalt nicht bedacht hat; und außerdem ANSELM missverstanden hat.</ref>)</span>; jedenfalls hier in der Auseinandersetzung mit ANSELM. Dagegen spricht ANSELM im ,''<span style="font-family: Times;"><big>Proslogion</big></span>''‘, Seite 85f, nur von einem <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>esse et in re</big></span>“</span> GOTTES, d.h. dass GOTT ,auch in Wirklichkeit existiert‘, <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>quod maius est</big></span>“</span>, was ,größer‘, bzw. ,mehr‘ ist, als <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>esse solo in intellectu</big></span>“</span>, als nur ,im Verstand zu sein‘; wobei die ,zeitlose-überzeitliche‘ Wirklichkeit <span style="color:#00B000">(Natur)</span> GOTTES jedoch völlig verschieden und <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen''«</span> Wirklichkeit <span style="color:#00B000">(die ,Natur‘)</span> der ,raum-zeitlichen‘ Welt der Dinge ist. Daher ist sie mit dieser auch nicht vergleichbar. GOTT ist <span style="color:#FF6000">„vollkommen“</span> und alle <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheiten“</span> in GOTT, <span style="color:#00B000">(die ultimativen ,Transzendentalia‘)</span>, sind koinzident ,eins‘, — ,fallen <span style="color:#FF6000">„notwendig“</span> in eins zusammen‘, und sind daher konvertierbar. Darum ist auch die Wirklichkeit GOTTES ,einzigartig‘ und ,unvergleichlich‘.
Mit Korollar-3 ist die Exklusivität und Außerordentlichkeit GOTTES definitiv im Kalkül ,bewiesen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span>. Der abendländische Monotheïsmus ist somit eine ,logische‘ Konsequenz aus den GÖDEL-Axiomen. <span style="color:#00B000">(Das <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span> Theorem von der ,Einzigartigkeit‘ und Exklusivität GOTTES, d.h. die exklusive Einheit von Essenz und Existenz, von Begriff und Sein, von Ursache und Wirkung, von Subjekt und Objekt, von Möglichkeit und Wirklichkeit, und aller Transzendentalien, ist, — nach HEGEL —, die Voraussetzung und Bedingung jeder Philosophie ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Die Einheit muss am Anfang der Philosophie stehen''«</span>; und ist zugleich auch ihr gesuchtes und bewiesenes Endergebnis und Ziel ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Diese Einheit muss auch das Resultat der Philosophie sein''«</span><ref>https://hegel-system.de/de/gottesbeweis.htm#hegels-kritik-an-kant</ref>, was hier im GÖDEL-Kalkül ,logisch‘ mit Korollar-3 verifiziert wird ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□(∃xGx ∧ ∀y(Gy→x=y))'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist exklusiv einzigartig''«</span>.)</span>
Die Einzigartigkeit GOTTES bedingt die Koinzidenz, den inneren Zusammenhang aller seiner Vollkommenheiten und Zuschreibungen, <span style="color:#00B000">(Axiom-2)</span>, d.h. ihr paarweise, perspektivisches ,Zusammenfallen in eins‘ im Unendlichen, GOTT. Aus der Notwendigkeit aller positiven Eigenschaften und Zuschreibungen, <span style="color:#00B000">(d.h. aus den ultimativen Transzendentalien, Axiom-4)</span>, die in GOTT paarweise, koinzident ,eins‘ sind, <span style="color:#00B000">(Axiom-2)</span>, ist die Einzigkeit GOTTES für uns erschließbar, <span style="color:#00B000">(Korollar-3)</span>. Axiom-4 ist die erste, ,modal‘ <span style="color:#FF6000">„notwendige“</span>, d.h. die transzendentale Voraussetzung für Korollar-3.
Wenn im Korollar-3 das <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span> z. B. für GOTT, dem ,Vater‘ der Christen, und das <span style="color:#4C58FF">— ‚'''y'''‘ —</span> für GOTT, dem ,Sohn‘, d.h. für ,JESUS CHRISTUS‘ steht, bzw. für den ,HEILIGEN GEIST‘, <span style="color:#00B000">(den ,Dreifaltigen GOTT‘ der Christenheit)</span>; oder auch für die Gottesbezeichnung ,GOTT-ADONAI‘ der Juden, oder für die Gottesbezeichnung ,ALLAH‘ der Muslime steht, dann weist dieses Korollar, für <span style="color:#4C58FF">— ‚'''∀y'''‘ —</span>, mit der ,ontologischen Identität‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x=y'''‘ —</span>, auf die ,Koinzidenz‘ des ,Dreifaltigen‘, bzw. auch auf den inneren Zusammenhang dieser Religionen hin.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Anhang : das GÖDEL-Kalkül</span></div>===
In der ,Legende zum GÖDEL-Kalkül‘ wird an einige Basics erinnert, und diese für die operative Praxis im anstehenden Kalkül adaptiert.
{|class="wikitable"
|-
! <div class="center"><span style="color:#660066">Legende zum GÖDEL-Kalkül</span></div>
|-
|
<small>
<math>\begin{align}
\text{ ◇ :: konsistent ↔ widerspruchsfrei ↔ möglich ↔ denkbar, } & \text{ □ :: notwendig ↔ wirklich, für jede mögliche Welt ↔ exklusiv} \\
\text{logischer Meta-Term :: [ A ├ B ] ::} & \text{ „aus A folgt im Kalkül ,regulär‘ (├ ) B.“} \\
\text{ A, B sind Aussagen über Eigenschaften, (A ist keine Eigenschaft);} & \text{ die Aussage, z.B. in der Kalkül-Zeile 10, wird als ,Term :10:‘ bezeichnet} \\
\text{ AE ::} & \text{ Argument Einführung, Prämisse, Postulat } \\
\text{ Xx ::} & \text{ „X ist eine Eigenschaft der Individuum-Variable x.“ } \\
\text{ ¬PX ::} & \text{ „X ist keine positive Eigenschaft, ist keine Perfektion, ist nicht vollkommen.“ } \\
\text{ Instanz(X := Y) ::} & \text{ Substitution der Eigenschaft X durch die ,bestimmte‘ Eigenschaft Y } \\
\text{ (Eine ,Instanz‘ ist ein Exemplar aus einer Menge gleichartiger Dinge;} & \text{ hier die ,bestimmte‘ Eigenschaft Y, als Ersatz für das unbestimmte X.) } \\
\text{ FUB(x := y) ::} & \text{ Freie-Um-Benennung der Variable x in y } \\
\text{ Gx ::} & \text{ „Die Variable x steht für den GOTT der Christen.“ } \\
\text{ [ G(y) ├ ⱯyG(y) ] ::} & \text{ All-Operator-Einführung der Variable y für GOTT } \\
\text{ „Angenommen, die Variable y steht für GOTT, dann } & \text{folgt ,regulär‘ (├ ), dass auch jedes y im Kalkül für GOTT steht.“}\\
\text{[ ⱯXA(X) ├ A(X) ] ::} & \text{ All-Operator-Beseitigung für die substituierte Eigenschaft X } \\
\text{ „Wenn X durch eine ,bestimmte‘ Eigenschaft ,instanziiert‘ ist oder } & \text{wird, dann kann der All-Operator von X ,regulär‘ (├ ) beseitigt werden.“}\\
\text{ KOMM(↔) ::} & \;\text{[ (A↔ B) ↔ (B ↔ A) ] :: Kommutativgesetz für ( ↔ )}\\
\text{ DIST(□∧) ::} & \;\text{[ (□A ∧ □B) ↔ □(A ∧ B) ] :: Distributivgesetz für (□∧ )} \\
\text{ (hypothetischer Syllogismus, häufige logische Schlussregel) ::} & \;\text{[ A → B, A ├ B ] :: (Modus ponendo ponens), Abtrennregel.} \\
\text{ „Wenn es wahr ist, dass aus A ein B folgt, und wenn A wahr ist, } & \text{dann ist im Kalkül ,regulär‘ (├ ) ableitbar, dass auch B wahr ist.“} \\
\text{ (negativer hypothetischer Syllogismus) ::} & \;\text{[ A → B, ¬B ├ ¬A ] :: (Modus tollendo tollens)} \\
\text{ „Wenn es wahr ist, dass aus A ein B folgt, und wenn B falsch ist, } & \text{dann ist im Kalkül ,regulär‘ (├ ) ableitbar, dass auch A falsch ist.“} \\
\text{''KONDITIONALER BEWEIS“ ::} & \;\text{[ ├ A ├ B ╞ A → B ] :: (logische Implikation)} \\
\text{ „Angenommen, A ist ,regulär‘ Axiom oder Prämisse, und B ist im } & \text{Kalkül ,regulär‘ abgeleitet, dann ist ,bewiesen‘ ( ╞ ) : A impliziert B, ist wahr.“} \\
\text{''INDIREKTER BEWEIS“ ::} & \;\text{[ ├ ¬A → F ╞ A ] :: (Reductio ad absurdum)} \\
\text{ „Wenn im Kalkül aus ¬A ,regulär‘ eine Kontradiktion } & \text{F folgt, dann ist A ,bewiesen‘ ( ╞ ) : A ist ,wahr‘.“} \\
\end{align}</math>
</small>
|}
A. FUHRMANN ''':''' <span style="color:#FF6000">»</span> ''Eine Prädikatenlogik zweiter Stufe ist eine Logik, in der die Quantoren auch Eigenschaftsausdrücke <span style="color:#00B000">(<span style="color:#FF6000">„Prädikate”</span>)</span> binden können''. <span style="color:#00B000">[ Die ,Prädikate‘ werden in einem Kalkül dieser Logik durch Definitionen ,bestimmt‘ ]</span>. ''Wir werden uns im folgenden recht frei einer dafür geeigneten formalen Sprache bedienen. Äußere Quantoren werden meist weggelassen und wir schreiben kurz'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Xx'''‘ — </span> ''bzw.'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ — </span> ''um auszudrücken, dass das Individuum'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ — </span> ''die Eigenschaft'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''‘ — </span> ''hat, bzw. dass die Eigenschaft'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''‘ — </span> ''die höherstufige Eigenschaft'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ — </span> ''<span style="color:#00B000">(für <span style="color:#FF6000">„positiv”</span>)</span> hat;'' <span style="color:#00B000"> [ wobei die Eigenschaft <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ — </span> als einzige im Kalkül ,unbestimmt‘ bleibt ]</span>. <span style="color:#FF6000">«</span><ref>A. FUHRMANN ‚''<span style="font-family: Times;"><big>‚G‘ wie Gödel. Kurt Gödels axiomatische Theologie</big></span>''‘, Seite 6, Anmerkung 3. Konform mit seinem Artikel in ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Logik in der Philosophie</big></span>''‘ hg. v. P. SCHROEDER-HEISTER, W. SPOHN und E. OLSSON. 2005, Synchron, Heidelberg.</ref>
Der All-Quantor für Eigenschaften, hier im GÖDEL-Kalkül der Prädikatenlogik zweiter Stufe, bindet die ,unbestimmte‘ Eigenschafts-Variable <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''‘ —</span> ausschließlich nur in den Definitionen im 2. und 3. Beweisgang . <span style="color:#00B000"> (Im ersten Beweisgang gibt es keine Definition.)</span> Dieser All-Quantor wird dann jedes Mal in der Beweis-Durchführung durch die Substitution ''':''' <span style="color:#4C58FF"> [ Instanz(X:= ..) ]</span> mit ,bestimmte‘ Eigenschafts-Konstanten wie <span style="color:#4C58FF">— (X:= G) —</span>, bzw. <span style="color:#4C58FF">— (X:= ¬Y) —</span>, oder <span style="color:#4C58FF">— (X:= E<sub>not</sub>) —</span> ,regulär‘ <span style="color:#00B000">(├ )</span> beseitigt ''':''' <span style="color:#4C58FF"> [ ⱯXA(X) ├ A(X) ]</span>; wobei die Eigenschafts-Konstante im Kalkül entweder als Zwischenergebnis ,regulär‘ abgeleitet, <span style="color:#00B000">(,errechnet‘)</span>, oder mit einer Definition schon ,bestimmt‘ worden ist.
Die spezifische ‚Eigenschaft‘ einer Eigenschaft wird hier, in der formalen Syntax der Prädikatenlogik zweiter Stufe, als eine tiefer gestellte Abkürzung <span style="color:#00B000">(als Index)</span> an ihre Trägereigenschaft angehängt, wie z. B. ‚wesentlich‘, bzw. ‚essentiell‘ durch <span style="color:#4C58FF"> — <sub>ess</sub> —</span>, oder ‚notwendig‘ durch <span style="color:#4C58FF"> — <sub>not</sub> —</span>. In der Definition-3 steht der Term ''':''' <span style="color:#4C58FF"> —‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span>, um auszudrücken, dass das Individuum <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span> notwendig <span style="color:#4C58FF">— <sub>not</sub> —</span> die Eigenschaft ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''‘ —</span>, für ,Existenz‘, hat, d.h. <span style="color:#FF6000">„das <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> existiert notwendig”</span>. Der schon von GÖDEL indizierte Term ''':''' <span style="color:#4C58FF">—‚'''G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span> kann gelesen werden als ''':''' <span style="color:#FF6000">„Das Individuum <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> hat die Wesenseigenschaft, <span style="color:#4C58FF"> — <sub>ess</sub> — </span> ''':''' GOTT zu sein, <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘ </span>”</span>, statt der ,an sich‘ konformen, aber <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> etwas ungenauen Formulierung ''':''' <span style="color:#FF6000">„das <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> ist wesentlich göttlich”</span>; oder mit der Voraussetzung ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''→'''G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span> deutlicher und <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> korrekt ''':''' <span style="color:#FF6000">„Wenn <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> für den GOTT der Christen, <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, steht, dann ist GOTT-Sein, <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, <span style="color:#00B000">(,Existenz‘)</span> das Wesen dieses GOTTES, <span style="color:#4C58FF">— <sub>ess</sub>‚'''x'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(,Essenz‘)</span> ”</span>; wobei, — entsprechend der ,methodologischen‘ Prämisse des Kalküls <span style="color:#00B000">(<span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ — </span> ''':''' das <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> steht für den ,GOTT der Christen‘)</span> —, bei der Interpretation der Terme dieses besonderen Kalküls, die <span style="color:#4C58FF">„christliche Theologie”</span> für den Begriff <span style="color:#FF6000">„GOTT”</span>, Korrektur und die leitende Instanz ist. Dabei muss die Dreifach-Äquivalenz von <span style="color:#4C58FF"><span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ — </span></span>berücksichtigt werden. Welche der drei Äquivalenzen, bzw. Lesearten von <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ — </span> bei einem bestimmten Term im Kalkül zulässig ist, muss <span style="color:#4C58FF">„theologisch”</span> überprüft und evaluiert werden. Bei manchen können sogar alle drei Lesearten <span style="color:#4C58FF">„theologisch”</span> zulässig sein.
Um philosophische, und sogar <span style="color:#4C58FF">„theologische”</span> Theoreme exakt zu formulieren, und untersuchen zu können, hat der Ausnahmelogiker GÖDEL ein Tor aufgestoßen, das uns ermöglichen kann, <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span>, und logisch objektiv nachprüfbar, in diesen Disziplinen zu argumentieren. Mit seiner modalen Prädikatenlogik zweiter Stufe, hat GÖDEL dem alten Wunsch eines Raimundus LULLUS, eines Gottfried Wilhelm LEIBNIZ, eines Immanuel KANT, und anderer, nach einer nachprüfbaren ,Universalsprache‘ in den Geisteswissenschaften, entsprochen; analog zur Mathematik, als Universalsprache in den Naturwissenschaften. Der sog. ,Theorembeweiser‘ der Wissenschaftler Christoph BENZMÜLLER und Bruno WOLTZENLOGEL-PALEO, mit Hilfe eines Computers, ist die offensichtliche Folge aus diesem Quanten-Schritt GÖDELS.
In der folgenden Neu-Kalkülisierung, wird jeder einzelne operative Logik-Schritt des Kalküls in der '''linken Spalte''' nummeriert und als Term-Ergebnis angezeigt, und in der '''rechten Spalte''' werden die dafür benötigten Term-Komponenten und die dabei angewendeten Logik-Regeln und -Gesetze dokumentiert. Am Anfang stehen die Ressourcen und das angestrebte Ziel des Beweisganges, <span style="color:#00B000">(das Theorem)</span>. Die GÖDEL Axiome und Definitionen, die Theoreme, die Zwischenergebnisse, das Endergebnis, und die logischen Meta-Terme, werden kontextabhängig interpretiert, <span style="color:#00B000">(angezeigt durch ,Interpretationspunkte‘ — :: —, falls nötig)</span>. Der jeweilige Beweisgang wird in den Anmerkungen ausführlich und umfassend kommentiert. Die Kalkül-Prämissen, <span style="color:#00B000">(AE: Argument Einführung)</span>, sind der modal-frei gewählte Einstieg in das Kalkül. Sie dokumentieren, zusammen mit dem angestrebten Beweis-Ziel, eine bestimmte Problemlage in einem externen Diskurs, der mit dem modalen Logik-System hier, formal-syntaktisch überprüft, und gegebenenfalls, verifiziert oder falsifiziert werden soll. Korollare sind einfache, logische Folgerungen aus dem jeweiligen Beweisgang ''':'''
====<div class="center"><span style="color:#660066">1. Beweisgang</span></div>====
{|class="wikitable"
|-
! <div class="center"><span style="color:#660066">GÖDELS ontologischer Beweis für Theorem 1, (Möglichkeitsbeweis)</span></div>
|-
! <span style="color:#00B000">''Terme der erweiterten Prädikatenlogik zweiter Stufe__________ „Benennungen“ und durchgeführte Logik-Operationen''</span>
|-
|
<small>
<math>\begin{align}
\text{(Axiom 1.1)} & \quad P \neg X \;\Longrightarrow\;\ \neg P\ X\ & \ & \text{„Wenn die Negation von X positiv ist, dann ist die Eigenschaft X nicht positiv“} \\
\text{(Axiom 2)} & \quad (P\ X \wedge \;\Box \;\forall x (\ X\ x \Longrightarrow \ Y\ x)) \Longrightarrow \ P\ Y & \ & \text{„Die Eigenschaften Y, die aus einer positiven Eigenschaft X modal} \\
\text{ } & \quad & \ & \; \; \text{notwendig folgen, sind auch positive Eigenschaften“} \\
\text{(Axiom 3)} & \quad P\ G \ & \ & \text{„Göttlichkeit, GOTT-Sein, ist eine pos. Eigenschaft“ ↔ „GOTT ist perfekt“} \\
\text{(Theorem 1)} &\quad P\ X \;\Longrightarrow\; \Diamond \; \exists x \ X \ x \ & \ & \text{ (◇ :: „möglich“ ↔ „konsistent“ ↔ „denkbar“; □ :: „notwendig“) } \\
\text{ } & \text{„Positive Eigenschaften sind konsistent“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen ist !} \\
\text{01} & \quad P\ X \ & \ & \text{ AE: „Angenommen, es gibt positive Eigenschaften, Perfektionen“} \\
\text{02} & \quad P\ X \;\Rightarrow\; \neg \Diamond \; \exists x \ X \ x \ & \ & \text{ AE: „Angenommen, positive Eigenschaften sind nicht konsistent“} \\
\text{03} & \quad (\neg x = .. )\ & \ & \text{ AE: „Es gibt die Eigenschaft, nicht mit x identisch zu sein“ :: (ungleich)} \\
\text{04} & \quad (\ x = .. )\ & \ & \text{ AE: „Es gibt die Eigenschaft, mit x identisch zu sein“ :: (gleich)} \\
\text{05} & \quad \text{ ├ }\; \neg \Diamond \; \exists x \ X \ x \ & \ & \text{:01:02:[Modus ponens] :: [A, A → B├ B] :AE:} \\
\text{06} & \quad \neg\neg \Box \neg \exists x \ X \ x \ & \ & \text{:05:[ ◇A ↔ ¬□¬A] :: (Modalregel)} \\
\text{07} & \quad \neg\neg \Box \neg\neg \forall x \neg X \ x \ & \ & \text{:06:[∃xA ↔ ¬Ɐx¬A] :: (Quantoren Regel)} \\
\text{08} & \quad \text{ ├ }\; \Box \; \forall x \neg X \ x \ & \ & \text{:07:NEG :: [¬¬A↔A] :: (Gesetz der Aussagenlogik)} \\
\text{09} & \quad \Box \; \forall x \neg X \ x \Leftrightarrow\ W & \ & \text{:02:08:[(:02:↔W) → (├:08:↔W)] :: (Kalkülregel)} \\
\text{10} & \quad \Box \; \forall x \ X \ x \Leftrightarrow\ F & \ & \text{:09:[(¬A↔W)↔(A↔F)] :: (Regel für Wahrheitswerte)} \\
\text{11} & \quad \ (\neg x = x ) \Leftrightarrow \ F \; \ & \text{ } & \text{Xx:03:Instanz(X:=(¬x=..)) ⇒ Kontradiktion !} \\
\text{12} & \quad \Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow\; (\neg x = x)) & \text{ } & \text{:10:11:[(:10:↔F) → (:11:↔F)] :: „ex falso sequitur quotlibet“} \\
\text{13} & \quad \ P\ X \wedge \;\Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow\; (\neg x = x)) & \ & \text{:01:12:[Konjunktion] :: [A, B ├ A∧B]} \\
\text{14} & \quad \ (P\ X \wedge \;\Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow \; (\neg x = x))) \Rightarrow \; P (\neg x = .. ) & \ & \text{(A2):Instanz(Y:=( ¬x= ..)) :: (Substitution für Eigenschaften)} \\
\text{15} & \quad \ P (\neg x = .. ) & \ & \text{:13:14:[Modus ponens] :: (logische Schlussregel)} \\
\text{16} & \quad \ P (\neg x = .. )\;\Rightarrow\ \neg P (\ x = .. )\ & \ & \text{(A1.1):Instanz(X:=(x=..))}\\
\text{17} & \quad \neg P (\ x = .. )\ & \ & \text{:15:16:[Modus ponens]}\\
\text{18} & \quad \ (x = x ) \Leftrightarrow \ W \; \ & \ & \text{Xx:04:Instanz(X:=(x=..)) ⇒ Tautologie !} \\
\text{19} & \quad \Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow\; (x = x)) & \text{ } & \text{:10:18:[(:10:↔F) → (:18:↔W)] :: „ex falso sequitur etiam verum“} \\
\text{20} & \quad \ P\ X \wedge \;\Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow\; (x = x)) & \ & \text{:01:19:[Konjunktion] :: [A, B ├ A∧B]} \\
\text{21} & \quad \ (P\ X \wedge \;\Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow\; (x = x))) \Rightarrow \ P (x = .. ) & \ & \text{(A2):Instanz(Y:=(x=..))} \\
\text{22} & \quad \ P (\ x = .. )\ & \ & \text{:20:21:[Modus ponens]}\\
\text{23} & \quad \text{ ├ }\; (\neg P (\ x = .. )\ \wedge \ P (\ x = .. )) \Leftrightarrow\ F & \ & \text{:17:22:[Konjunktion] ⇒ Kontradiktion !}\\
\text{24} & \quad \neg \Diamond \; \exists x \ X \ x \Rightarrow (\neg P (\ x = .. )\ \wedge \ P (\ x = .. )) & \ & \text{:05:23:[├A├B╞ A→B] :: ''KONDITIONALER BEWEIS''}\\
\text{25} & \quad \neg\neg \Diamond \; \exists x \ X \ x & \ & \text{:24:23:[Modus tollendo tollens] :: [A→B,¬B ├ ¬A]}\\
\text{26} & \quad \text{ ├ }\; \Diamond \; \exists x \ X \ x & \ & \text{:25:NEG; bzw. :05:23:[├¬A→F ╞ A] :: ''INDIREKTER BEWEIS''}\\
\text{27} & \quad \ P\ X \;\Longrightarrow\; \Diamond \; \exists x \ X \ x \ & \ & \text{:01:26:[├A├B ╞ A→B]} \\
\text{(Theorem 1)} & \;\text{„Positive Eigenschaften sind konsistent“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen war !} \\
\text{28} & \quad \ P\ G \;\Longrightarrow\; \Diamond \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{:27:Instanz(X:=G) } \\
\text{29} & \quad \Diamond \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{(A3):28:[Modus ponens]} \\
\text{(Korollar 1)} & \;\text{„Das Dasein GOTTES ist definitiv möglich“} & \ & \text{„Es ist denkbar, dass es GOTT gibt“} \\
\end{align}</math>
</small>
|}
Anmerkung-1 ''':''' <span style="color:#00B000">(Der Term <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ —</span>, im Axiom-2 ist an sich überflüssig, da dieser hier als Prämisse :01: ohnehin ,angenommen‘ wird. Der Beweisgang kommt mit Axiom-2 auch ohne diesen Term zum selben Ergebnis, und verkürzt sich dann sogar um zwei Schritte ''':''' Zeile 13 und Zeile 20 sind dann unnötig.)</span>
Der Beweisgang geht mit Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, prinzipiell von der Existenz eines GOTTES aus. Mit der Prämisse :01: <span style="color:#00B000">(hier im 1. Beweisgang)</span> postuliert GÖDEL vorerst allgemein, dass es <span style="color:#FF6000">»''Vollkommenheit, d.h. positive Eigenschaften''«</span> gibt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ —</span>, ohne im Kalkül zu definieren, was darunter zu verstehen ist. Definiert wird dann <span style="color:#00B000">(im 2. Beweisgang)</span>, was eine <span style="color:#FF6000">»''wesentliche Eigenschaft''«</span> ist ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(im Sinne von ,Transzendentalia‘)</span>; und mit Hilfe dieser Eigenschaft definiert GÖDEL <span style="color:#00B000">(im 3. Beweisgang)</span>, was eine <span style="color:#FF6000">»''notwendige Existenz''«</span> ist ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>‘ —</span>, die er <span style="color:#00B000">(im selben Beweisgang)</span> axiomatisch mit den <span style="color:#FF6000">»''positiven Eigenschaften in GOTT''«</span> gleich setzt ''':''' Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> —‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>. Erst im 2. Beweisgang wird mit Term :13:, nach einer <span style="font-family: Times;"><big>,Reductio ad absurdum‘</big></span>, definitiv bewiesen <span style="color:#00B000">( ╞ )</span>, dass die, von GÖDEL, hier postulierten, <span style="color:#00B000">(allgemeinen)</span>, positiven Eigenschaften, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ —</span>, tatsächlich auch in GOTT <span style="color:#FF6000">»''positive Eigenschaften''«</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, sind; <span style="color:#00B000">(das sind die ultimativen ,Transzendentalia‘ in GOTT)</span>. Jetzt aber muss vorerst der ,Wunsch‘, bzw. die LEIBNIZ-Frage beantwortet werden ''':''' Ob, mit <span style="color:#FF6000">»''mathematischer Evidenz''«</span>, <span style="color:#FF6000">»''GOTT''«</span> ,möglich‘ ist, der nach traditioneller Auffassung, <span style="color:#FF6000">»''ein Wesen von äußerster Größe und Vollkommenheit'' <span style="color:#00B000">[ ist ]</span>, ''das alle Grade derselben in sich schließt''«</span>, <span style="color:#00B000">(nach LEIBNIZ; was GÖDEL mit Definition-1 ,abbildet‘)</span>. Wenn man also beweisen will, dass die Existenz eines solchen ''<span style="color:#FF6000">»GOTTES«</span>'' ,möglich‘ sein soll, dann muss man beweisen, dass dieses postulierte System der <span style="color:#FF6000">»''positiven Eigenschaften in GOTT''«</span> formal ,widerspruchsfrei‘ ist. Das Ergebnis des 1. Beweisganges, das ,Theorem-1‘, <span style="color:#00B000">(,Erster Satz‘)</span>, fasst A. FUHRMANN zusammen als ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Positive Eigenschaften sind konsistent''«</span>. Wenn sie nicht konsistent wären, käme es zu unlösbaren Widersprüchen, <span style="color:#00B000">(Term :24:)</span>. Einmal Axiom-1 und zweimal Axiom-2, <span style="color:#00B000">(das die Gleichwertigkeit aller positiven Eigenschaften nachdrücklich klarstellt)</span>, sichern hier die Konsistenz <span style="color:#FF6000">»''aller positiven Eigenschaften'', <span style="color:#00B000">[ die ,Transzendentalien‘ ]</span>, ''in GOTT''«</span>. Die ,Gleichwertigkeit‘, <span style="color:#00B000">(,Äquivalenz‘)</span>, ist formal-syntaktisch daran erkennbar, dass die beiden Eigenschafts-Variablen <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''‘ —</span> und <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Y'''‘ —</span> im Axiom-2 für beliebige, unterschiedliche ,positive‘ Eigenschaften gegenseitig austauschbar, <span style="color:#00B000">(,konvertierbar‘)</span>, sind. Das heißt, dass beliebige, unterschiedliche ,positive‘ Eigenschaften, für die diese Variablen stehen, sich paarweise, wechselseitig ,implizieren‘, einschließen, und damit notwendig voneinander abhängen, d.h. koinzident ,eins‘ sind, konvertierbar, und somit gleichwertig sind; entsprechend dem Theorem von den Transzendentalia. Zu Term :29:, dem Korollar zu Theorem-1, notiert GÖDEL am 10. Feb. 1970, <span style="color:#00B000">(übersetzt von Joachim BROMAND)</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''◇∃xG(x) besagt, dass das System aller positiver Eigenschaften kompatibel ist'',</span> <span style="color:#00B000">[ d.h. miteinander verträglich, weil ohne Widersprüche ].</span> <span style="color:#FF6000">''Dies ist ,wahr‘ auf Grund von Axiom-2,'' <span style="color:#00B000">[ weil alle positiven Eigenschaften, d.h. die Transzendentalien, koinzident gleichwertig und konvertierbar sind ]</span>.«</span> Darum ist es definitiv ,möglich‘, dass es diesen GOTT gibt, der <span style="color:#FF6000">»''alle Grade der Vollkommenheit in sich schließt''«</span> und <span style="color:#FF6000">»''über dem ,Größeres‘ nicht mehr gedacht werden kann''«</span>, und, in weiterer Konsequenz, ist der GOTT-Glaube deshalb ,notwendig‘ widerspruchsfrei, nach Theorem-3 ''':''' <u>Wenn</u> es ''<span style="color:#FF6000">»möglich, bzw. denkbar«</span>'' ist, dass es ''<span style="color:#FF6000">»GOTT«</span>'' gibt, <u>dann</u> folgt daraus ''<span style="color:#FF6000">»notwendig«</span>'' ''':''' es ist ,widerspruchsfrei‘, wenn man als Voraussetzung ,annimmt‘, dass es ''<span style="color:#FF6000">»GOTT wirklich, für jede mögliche Welt«</span>'' gibt ''':''' Term :11: im 3. Beweisgang. Der Wenn-Satz ist hier mit Korollar-1 bewiesen; der Dann-Satz wird im 3. Beweisgang bewiesen <span style="color:#00B000">( ╞ )</span>.
Die ontologische ,Identität‘, d.h. die ,Gleichsetzung‘, bzw. die ,Koinzidenz‘ von Strukturen, die in der Endlichkeit für uns verschieden sind, jedoch in dem Unendlichen, GOTT, paarweise, perspektivisch in eins zusammenfallen, wie ,Sein‘ und ,Wesen‘, wie ,Ursache‘ und ,Wirkung‘ usw., und auch die Äquivalenz und Austauschbarkeit der Transzendentalien, haben im GÖDEL-Kalkül die logisch-syntaktische Form einer, aus sich, ,modal‘ notwendigen Implikation zwischen zwei verschiedenen, gegenseitig austauschbaren Eigenschafts-Variablen ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∀x(Xx→Yx)'''‘ —</span>. Dieses Term-Element stellt formal-syntaktisch die Gleichwertigkeit, <span style="color:#00B000">(Äquivalenz)</span>, bzw. die paarweise Koinzidenz aller ultimativen Eigenschaften und Zuordnungen in GOTT dar; sowohl hier im Axiom-2, als auch in der Definition-2 im 2. Beweisgang, über die ,Wesenseigenschaften‘, mit jeweils verschiedenen, frei umbenennbaren Individuum-Variablen. Die wechselseitige Austauschbarkeit der noch ,unbestimmten‘ Eigenschafts-Variablen ist formal äquivalent zur freien Umbenennung der noch ,unbestimmten‘ Individuum-Variablen ''':''' <span style="color:#4C58FF">[ FUB(x:=y) ]</span>. Der formale, gegenseitige, allgemeine Austausch der Eigenschafts-Variablen, bzw. die formale Gleichsetzung der positiven allgemeinen Eigenschaften, kann, auf Grund der Äquivalenz aller Vollkommenheiten, auch dann noch durchgeführt werden, wenn eine Eigenschafts-Variable durch eine Definition oder eine Schlussfolgerung ,bestimmt‘ worden ist, und dadurch zu einer Eigenschafts-Konstante, d.h. zu einer ,bestimmten‘ Eigenschaft geworden ist. Das ist z. B. bei einer instanziierenden Substitution der Fall ''':''' <span style="color:#4C58FF">[ Instanz(X:=..) ]</span>. Das ist eine spezifische Eigenheit der GÖDEL-Axiomatik.
Da die Variable <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> für GOTT steht, <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, <span style="color:#00B000">(im Korollar-1)</span>, ist die Eigenschaft ''':''' ''<span style="color:#FF6000">„nicht mit x identisch zu sein“</span>'' ''':''' <span style="color:#4C58FF">(¬x=..)</span>, d.h. das <span style="color:#FF6000">„Ungleichsein“</span>, das <span style="color:#FF6000">„Anderssein“</span> GOTTES, <span style="color:#00B000">(Prämisse :03:)</span>, die entscheidende Voraussetzung und Norm für jeden Diskurs über GOTT ''':''' um der <span style="color:#FF6000">„Unvergleichlichkeit“</span>
GOTTES gerecht zu werden, darf GOTT niemals mit etwas aus der ''<span style="color:#FF6000">»zufälligen Struktur der Welt«</span>'' verglichen, d.h. gleich gesetzt werden. Der Term :18: <span style="color:#4C58FF">(x=x) ↔ W</span> erinnert dagegen an die Selbstbezeichnung des GOTTES-JHWH in Exodus 3,14 ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Ich bin der ‚Ich-Bin‘''«</span>.
Zum Term :03: notiert A. FUHRMANN ''':''' <span style="color:#FF6000">»</span> ''Die Notation'' <span style="color:#4C58FF">(¬x=..)</span> ''für die Eigenschaft ''':''' <span style="color:#FF6000">„nicht mit x identisch zu sein“</span>'', <span style="color:#00B000">[ d.h. <span style="color:#FF6000">„Ungleichheit“, „Anderssein“</span>, bzw. die Notation <span style="color:#4C58FF">(x=..)</span> für den Existenzmodus-Perfektion ''':''' <span style="color:#FF6000">„Gleichheit“, „Idendität“</span> ]</span>, ''ist suggestiv und informell und ersetzt hier einen formal korrekten Abstraktionsausdruck wie'' <span style="color:#4C58FF">λy.(¬x=y)</span>, <span style="color:#00B000">[ bzw. <span style="color:#4C58FF">λy.(x=y)</span> ]</span>. ''Für die formal korrektere Notation bedarf es der zusätzlichen Vereinbarung, dass der Ausdruck'' <span style="color:#4C58FF">λy.(¬x=y)</span> ''gleichbedeutend sei mit dem Ausdruck'' <span style="color:#4C58FF">¬λy.(x=y)</span>. ''Diese Vereinbarung ist harmlos, da wir aufgrund der Regel der λ–Konversion'' ''':''' <span style="color:#4C58FF">λy.Xy.x ↔ Xx</span>, <span style="color:#00B000">[ mit der <span style="color:#4C58FF">Instanz(X:=(¬x=..))</span> ]</span>, ''so schließen dürfen'' ''':''' <span style="color:#4C58FF">λy.(¬x=y).x ↔ ¬x=x ↔ <span style="color:#00B000">¬(x=x)</span> ↔ ¬λy.(x=y).x</span> .<span style="color:#FF6000">«</span> <ref>A. FUHRMANN a.a.O. Seite 7, Anmerkung 4 (von mir korrigiert und ergänzt)</ref>
In der Kalkül-Zeile 29 wird das Korollar-1 durch einen <span style="color:#4C58FF">[ Modus ponens ]</span> mit Axiom-3 von der Kalkül-Prämisse-Term :01: ,abgekoppelt‘, d.h. es ist nicht mehr vom Term :01: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ —</span> logisch abhängig. Korollar-1 behält aber die bewiesene Widerspruchsfreiheit von Theorem-1, und ist dann nur mehr von Axiom-1 und Axiom-2 abhängig, was für das Theorem-ANSELMS am Schluss entscheidend ist. Erklärung zu Term :05: Das Ergebnis einer Logik-Operation zwischen Prämissen ist ,regulär‘ <span style="color:#00B000">(├ )</span> den Prämissen zuzurechnen.
====<div class="center"><span style="color:#660066">2. Beweisgang</span></div>====
{|class="wikitable"
|-
! <div class="center"><span style="color:#660066">GÖDELS ontologischer Beweis für Theorem 2, (,Basisbeweis‘)</span></div>
|-
! <span style="color:#00B000">''Terme der erweiterten Prädikatenlogik zweiter Stufe____________„Benennungen“ und durchgeführte Logik-Operationen''</span>
|-
|
<small>
<math>\begin{align}
\text{(Axiom 1.2)} & \quad \neg P\ X \;\Longrightarrow\;\ P\neg X\ & \ & \text{„Wenn X nicht positiv ist, dann ist die Negation ¬X positiv“} \\
\text{(Axiom 3)} & \quad \ P\ G \ & \ & \text{„Göttlichkeit, GOTT-Sein, ist eine pos. Eigenschaft“ ↔ „GOTT ist perfekt“} \\
\text{(Axiom 4)} & \quad \ P\ X \;\Longrightarrow\; \Box \; \ P\ X \ & \ & \text{„Positive Eigenschaften sind notwendig aus sich positiv“} \\
\text{(Definition 1)} &\quad \ G\ x \;\Longleftrightarrow\; \forall X(\ P \ X \Longrightarrow \ X \ x)\ & \ & \text{„x ist genau dann GOTT, wenn x alle positiven Eigenschaften hat“} \\
\text{(Definition 2)} & \quad \ X_{ess}\ x \;\Leftrightarrow X\ x \wedge \forall Y \left(\ Y\ x \Rightarrow \Box \; \forall y (\ X\ y \Rightarrow \ Y\ y)\right) & \ & \text{„X ist genau dann eine wesentliche Eigenschaft von x, wenn x sie hat, und} \\
\text{ } & \quad & \text { } & \;\;\text{alle anderen Eigenschaften Y von x notwendig aus dieser Eigenschaft X folgen“} \\
\text{[RM]} &\quad \ A \;\Longrightarrow\;\ B\; \text{ ├ }\;\Box \; A \Longrightarrow\;\Box\; \ B\ & \ & \text{( :: Modales Prinzip)} \\
\text{(Theorem 2)} &\quad \ G\ x \;\Longleftrightarrow\; \ G_{ess}\ x \ & \ & \text{(,G‘ :: „Göttlichkeit“ ↔ „GOTT“ ↔ „Dasein GOTTES“)} \\
\text{ } &\;\text{„Das Wesen GOTTES ist Dasein“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen ist !} \\
\text{01} &\quad \ G\ x \ & \ & \text{ AE: „Angenommen, x steht für den GOTT der Christen“} \\
\text{02} &\quad \ Y\ x \ & \ & \text{ AE: „Angenommen, GOTT hat die Eigenschaften Y“} \\
\text{03} &\quad \neg P\ Y & \ & \text{ AE: „Angenommen, die Y in GOTT sind nicht positiv“} \\
\text{04} &\quad \neg P \ Y \Rightarrow \ P \neg Y\ & \ &\text{(A1.2):Instanz(X:=Y) :: (Substitution für Eigenschaften) } \\
\text{05} &\quad \ P \neg Y \ & \ & \text {:03:04:[Modus ponens] :: [A, A → B├ B] } \\
\text{06} &\quad \forall X(\ P \ X \Rightarrow \ X \ x)\ & \ &\text{(D1):01:[Modus ponens] :: (logische Schlussregel)} \\
\text{07} &\quad \ P \ X \Rightarrow \ X \ x\ & \ &\text{:06:[ⱯXA(X) ├ A(X)] :: (Quantorenregel)} \\
\text{08} &\quad \ P \neg Y \Rightarrow \neg Y \ x\ & \ &\text{:07:Instanz(X:=¬Y)} \\
\text{09} &\quad \neg Y \ x\ & \ &\text{:05:08:[Modus ponens]} \\
\text{10} &\quad \text{ ├ }\; (Y\ x \wedge \neg Y \ x) \;\Leftrightarrow\;\ F\ & \ & \text{:02:09:[Konjunktion] ⇒ Kontradiktion !} \\
\text{11} &\quad \neg P\ Y \; \Rightarrow \; (Y\ x \wedge \neg Y \ x )\ & \ &\text{:03:10:[├A├B ╞ A → B] :: ''KONDITIONALER BEWEIS''} \\
\text{12} &\quad \neg\neg P\ Y \ & \ &\text{:11:10:[Modus tollendo tollens] :: [A → B,¬B├ ¬A]} \\
\text{13} &\quad \text{ ├ }\; P\ Y \ & \ &\text{:12:NEG; bzw. :03:10:[├¬A→F ╞ A] :: ''INDIREKTER BEWEIS'' :AE:} \\
\text{14} &\quad \ P\ Y \;\Rightarrow\;\Box \; \ P\ Y \ & \ & \text{(A4):Instanz(X:=Y)} \\
\text{15} &\quad \Box \; \ P\ Y \ & \ & \text{:13:14:[Modus ponens]} \\
\text{16} &\quad \ G \ y \Rightarrow \ Y \ y\ & \ &\text{:01:02:[├A├B ╞ A→B]:FUB(x:=y)} \\
\text{17} &\quad \text{ ├ }\; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)\ & \ &\text{:16:[G(y) ├ ⱯyG(y)]} \\
\text{18} &\quad \Box \; \ P\ Y \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)\ & \ &\text{:13:17:[├A├B ╞ A→B]:[RM]} \\
\text{19} &\quad \text{ ├ }\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)\ & \ &\text{:15:18:[Modus ponens]} \\
\text{20} &\quad \ Y\ x \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)\ & \ &\text{:02:19:[├A├B ╞ A→B]} \\
\text{21} &\quad \ (Y\ x \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)) \wedge \ G \ x & \ &\text{:20:01:[Konjunktion] :: [A, B├ A ∧ B]} \\
\text{22} &\quad \ (Y\ x \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ X \ y \Rightarrow \ Y \ y)) \wedge \ X \ x\;\Leftrightarrow\; X_{ess}\ x \ & \ &\text{(D2):KOMM(↔):KOMM(∧):[ⱯYA(Y) ├ A(Y)] wegen :13:} \\
\text{23} &\quad \ (Y\ x \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)) \wedge \ G \ x\;\Leftrightarrow\; G_{ess}\ x \ & \ &\text{:22:Instanz(X:=G)} \\
\text{24} & \quad \text{ ├ }\; G_{ess}\ x \ & \ &\text{:21:23:[Modus ponens]:AE: wegen :30:} \\
\text{25} &\quad \ G\ x \;\Rightarrow\; \ G_{ess}\ x \ & \ & \text{:01:24:[├A├B ╞ A→B] :: Theorem 2.1} \\
\text{26} &\quad \forall X(\ P \ X \Rightarrow \ X \ x)\ & \ &\text{(D1):01:[Modus ponens] } \\
\text{27} &\quad \ P \ X \Rightarrow \ X \ x\ & \ &\text{:26:[ⱯXA(X) ├ A(X)]} \\
\text{28} &\quad \ P \ G \Rightarrow \ G \ x\ & \ &\text{:27:Instanz(X:=G)} \\
\text{29} &\quad \text{ ├ }\; G \ x\ & \ &\text{(A3):28:[Modus ponens]} \\
\text{30} &\quad \ G_{ess}\ x \;\Rightarrow \ G \ x\ & \ &\text{:24:29:[├A├B ╞ A→B] :: Theorem 2.2 } \\
\text{31} &\quad \ G\ x \;\Longleftrightarrow\; \ G_{ess}\ x \ & \ & \text{:25:30:[Konjunktion]:BIKONDITIONAL :: [(A→B) ∧ (B→A) ↔ (A↔B)] } \\
\text{(Theorem 2)} &\; \text{„Dasein, GOTT-Sein, ist das Wesen GOTTES“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen war ! } \\
\text{32} &\quad \text{ ├ }\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ (x = y))\ & \ & \text{:19:Instanz(Y:=(x=..))} \\
\text{33} &\quad \ G\ x \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ (x = y))\ & \ & \text{:01:32:[├A├B ╞ A→B]} \\
\text{(Korollar 2)} & \;\text{„Es gibt notwendig höchstens einen GOTT“} & \ & \text{„Wenn es GOTT gibt, dann gibt es für jede mögliche Welt nur einen GOTT“} \\
\end{align}</math>
</small>
|}
<span style="color:#00B000"><small>(In den Kalkül-Zeilen 16, 18, 31 mussten zwei-, und in Zeile 22 drei Kalkül-Schritte, d.h. Logik-Operationen in eine Zeile zusammengezogen werden, weil der Parser dieser speziellen Mathematik-Funktion in Wikibooks jedes Mal wegen Puffer-Überlauf abstürzt, wenn zu den bestehenden Zeilen noch eine neue Zeile, oder ein Text-Element, zusätzlich eingefügt wird. Das vermindert etwas die Transparenz des Kalküls.)</small></span>
Anmerkung-2 ''':''' <span style="color:#00B000">(Dieser Beweisgang kommt auch ohne das ,unbestimmte‘ Konjunkt <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Xx'''‘ —</span> in der Definition-2 zum gleichen Ergebnis, und wird dadurch um eine Zeile verkürzt ''':''' Zeile 21 entfällt, und <span style="color:#4C58FF">[ KOMM(∧) ]</span> ist unnötig. Dieses Konjunkt wird hier ebenfalls schon in der Kalkül-Prämisse :01: <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx'''‘ —</span>, als ,Annahme‘ gesetzt, vorentschieden und ,bestimmt‘ mit der <span style="color:#4C58FF">[ Instanz(X:=G) ]</span>. Es war also logisch korrekt, dass GÖDEL, in seiner Notiz vom 10. Feb. 1970 zum ontologischen Beweis, dieses Konjunkt weggelassen hat, was ihm von Kommentatoren als ein Flüchtigkeitsfehler angerechnet worden war. Der gesamte 2. Beweisgang bewegt sich im Geltungsbereich der Prämisse Term :01:, d.h. ist in jeder Zeile von der Annahme abhängig ''':''' die Variable <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''x'''‘ —</span> steht für den GOTT der Christen. In der Kalkül-Zeile 33 wird mit Korollar-2 diese Abhängigkeit, für den Term :32:, explizit dargestellt.)</span>
Der Beweisgang geht mit der Prämisse :01: prinzipiell, als Voraussetzung, von der Existenz eines GOTTES aus. Im 1. Beweisgang wurde bewiesen, dass die von GÖDEL ,postulierten‘ <span style="color:#FF6000">»''allgemeinen positiven Eigenschaften, Vollkommenheiten, Perfektionen'', <span style="color:#00B000">[ die sog. ,Transzendentalien‘ ]</span> ''konsistent''«</span>, d.i. widerspruchsfrei sind. Hier, in diesem Beweisgang wird nun die Prämisse vom 1. Beweisgang, <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PX'''‘ —</span>, im Bezug auf GOTT hinterfragt ''':''' Gibt es auch in GOTT so Etwas, wie <span style="color:#FF6000">»''Vollkommenheit, Positives, Perfektes''«</span> '''?''' Die ,Annahme‘ jedoch, dass es <span style="color:#FF6000">»''in GOTT keine Vollkommenheit, nichts Positives, nichts Perfektes''«</span> <span style="color:#00B000">(keine Transzendentalien)</span> gibt, <span style="color:#00B000">(Prämisse Term :03:)</span>,<span style="color:#4C58FF"> — ‚'''¬PY'''‘ —</span>, d.h. dass die <span style="color:#00B000">(wesentlichen)</span> Eigenschaften in GOTT keine <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheiten“</span> seien, führt aber zu einem unlösbaren Widerspruch, <span style="color:#00B000">(Term :10:)</span>. Mit Term :13:, als 1. Hauptergebnis, ist damit, — als ,neue‘ Prämisse, <span style="color:#00B000">(ersetzt Term :03:)</span> —, definitiv ,bewiesen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ , d.h. es ist ,wahr‘)</span>, dass alle Eigenschaften, die hier mit <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Y'''‘ —</span> symbolisiert werden, <span style="color:#FF6000">„positive Eigenschaften“</span>, d.h. <span style="color:#FF6000">„Perfektionen“</span> sind, von denen das Kalkül ,annimmt‘, <span style="color:#00B000">(Prämissen Term :01:, Term :02: und speziell Term :16:)</span>, dass der GOTT der Christen sie besitzt. Alle ,Wesenseigenschaften‘ in GOTT ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Y'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, die durch den Term :13:, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PY'''‘ —, </span> dargestellt werden, sind somit <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheiten“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span><span style="color:#00B000">, (,ultimative Transzendentalien‘, aller ,Grade‘)</span>. Damit ist definitiv ‚bestätigt‘, <span style="color:#00B000">( ╞ , es ist ,wahr‘)</span>, was mit Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, schon ‚angenommen‘ worden ist ''':''' <span style="color:#FF6000">„GOTT ist perfekt; er hat alle positiven Eigenschaften“</span>; und auch Definition-1 ist damit ,verifiziert‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">„GOTT ist genau deswegen GOTT, weil er, als GOTT, positive Eigenschaften aller Grade in sich schließt“</span>; entsprechend dem Quelltext bei LEIBNIZ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist ein Wesen von äußerster Größe und Vollkommenheit, das alle Grade derselben in sich schließt''«</span>. Immer vorausgesetzt, <span style="color:#00B000">(,angenommen‘)</span>, man glaubt an GOTT ''':''' <span style="color:#00B000">(Term :01:)</span>. <span style="color:#00B000">(Der ,Schlüsselbegriff‘ <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span> ist der ,Schlüssel‘ zur Erkenntnis, dass GOTT ,notwendig‘, sowohl ,wesentlich‘ für uns, als auch an sich ,grundlos‘, immer schon ,da‘ ist.)</span> Hier, <span style="color:#00B000">(im 2. Beweisgang)</span>, hat Axiom-1, <span style="color:#00B000">(im Term :04:)</span>, sicher gestellt, dass die Eigenschaften in GOTT, <span style="color:#00B000">(Definition-1; Term :06:)</span>, tatsächlich <span style="color:#FF6000">„ultimativ positiv, perfekt und vollkommen“</span> sind ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PY'''‘ —</span>. Das GÖDEL-Axiom-1 bezieht seine ,Potenz‘ aus dem Prinzip vom ,auszuschließenden‘ Widerspruch ''':''' eine Eigenschaft kann nicht zugleich ,positiv‘ und ,nicht positiv‘ sein '''!'''
Formal lässt sich das 2. Hauptergebnis, Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''↔'''G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span> ''':''' schon aus Term :23: in diesem Beweisgang mit der <span style="color:#4C58FF">[ Vereinfachung ] :: [ A∧B ├ B ]</span> ohne Weiteres ,regulär‘ ableiten, — analog zu den Vorgehensweisen bei A. FUHRMANN und G.J. WIRSCHING. <span style="color:#00B000">(Beide Aussagen dieser ,Konjunktion‘ sind ,gleichwertig‘, daher partizipiert das Theorem-2 auch am Ergebnis der Widerspruchsfreiheit von Term :13:, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PY'''‘ —</span>, dem 1. Hauptergebnis.)</span> Der hier gewählte, etwas längere Weg zum Ergebnis, soll die innere Struktur und Abhängigkeit der Ergebnisse von bestimmten Voraussetzungen offen legen, und ihren ,Zweck‘ verdeutlichen. Die beiden Hauptergebnisse im Basisbeweis gehen vom vorgefundenen und traditionell vorgegebenen Begriff von ,GOTT‘ aus, <span style="color:#00B000">(Term :06:, Term :16: und Term :26:)</span>. Das ,bewiesene‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> 1. Hauptergebnis, hier im 2. Beweisgang, Term :13: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PY'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''die Eigenschaften in GOTT sind vollkommen, d.h. sind die ultimativen Transzendentalia''«</span>, rechtfertigt, bzw. verifiziert sowohl Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, als auch die Definition-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔∀X(PX→Xx)'''‘ —</span>, für die Annahme ''':''' den ,GOTT der Christen‘, der als GOTT alle Grade der Vollkommenheit in sich schließt. Und das ebenfalls ,bewiesene‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> 2. Hauptergebnis, hier im selben Beweisgang, Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''↔'''G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''das Wesen GOTTES ist sein eigenes Sein''«</span>, rechtfertigt, bzw. verifiziert sowohl Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>, als auch die Definition-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x ↔ ∀X(X'''<sub>ess</sub>'''x →□∃yXy)'''‘ —</span>, für die Wesenseigenschaft ''':''' ,notwendige Existenz‘, und widerlegt den Einwand KANTS, für den Spezialfall ''':''' GOTT. Zwei Axiome und zwei Definitionen von GOTT und seinen Vollkommenheiten werden durch die Ergebnisse im Basisbeweis des GÖDEL-Kalküls in unserer realen Welt als ,wahr‘, <span style="color:#00B000">(genauer als ,widerspruchsfrei‘)</span>, und, — im Rahmen des christlichen Glaubens —, als ,annehmbar‘ bestätigt. <span style="color:#00B000">(Anmerkung zu Term :24: ''':''' eine Prämisse ist regulär-,modal‘ immer ,frei‘ wählbar.)</span>
Zusammengefasst heißt das ''':''' die ,strittige‘ Begründung der ,methodologischen‘ Prämisse des GÖDEL-Kalküls ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(Prämisse, Term :01:)</span>, weil <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(Korollar-1)</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> steht für den GOTT der Christen, für den es ohne Widerspruch denkbar ist, dass es ihn gibt''«</span>, <span style="color:#00B000">(ANSELMS Prinzip, trotz der ,Warnung‘ KANTS)</span>, ist ,wahr‘ und für uns ,annehmbar, denn es ist auch, auf Grund der Ergebnisse des 2. Beweisganges, in unserer realen Welt ,wahr‘ und ,annehmbar‘, weil schon als ,widerspruchsfrei‘ verifiziert ''':''' der GOTT der Christen <span style="color:#00B000">(Term :01:)</span> ,existiert‘ für uns ,notwendig‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx→E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(d.i. das ,regulär‘-mögliche Korollar sowohl im 2. als auch im 3. Beweisgang)</span>, denn dieser GOTT ist aus sich ,vollkommen‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PG'''‘ —</span>, und zu seiner ,Vollkommenheit‘ <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span> gehört auch notwendig sein ,Existieren‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>. <span style="color:#00B000">(Jeder dieser Terme ist im Geltungsbereich der Prämisse Term :01: als ,wahr‘ und ,annehmbar‘ bewiesen.)</span> Das ist der ,Kern‘ des ontologischen Arguments, und somit ist auch diese ,strittige‘ Begründung der Prämisse des GÖDEL-Kalküls mit den Maßstäben der modernen Logik <span style="color:#FF6000">»''durchaus vereinbar''«</span>, d.h. sie ist logisch ,richtig‘ und, im Kontext des christlichen Glaubens, vernünftig. Die Annahme des Gegenteils zu dieser Prämisse ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''¬◇∃xGx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Es ist undenkbar, dass es diesen GOTT gibt''«</span>, führt jedoch, unabhängig von jeder Glaubensüberzeugung, zu einem Widerspruch — ist unlogisch und daher ,falsch‘, <span style="color:#00B000">(siehe Anhang ''':''' Widerlegung)</span>. Die Behauptung einer ,formalen Unentscheidbarkeit‘ zu den Annahmen über die Existenz GOTTES, ob oder nicht, <span style="color:#00B000">(d.h. ein ,methodologischer‘ Agnostizismus)</span>, ist gegen jede ,Logik‘; und ist auch ,falsch‘. Denn aus dem, im Kalkül abgeleiteten, Widerspruch aus der einen Annahme, und damit ihrer Unrichtigkeit, folgt notwendig die Richtigkeit der gegenteiligen Annahme. Damit ist eine klare Entscheidung getroffen.
Mit dem 2. Hauptergebnis, Theorem-2 ''':''' <span style="color:#FF6000">»'',Dasein‘ ist das ,Wesen‘ GOTTES''«</span>, folgt die GÖDEL-Axiomatik der philosophisch-<span style="color:#4C58FF">,theologischen‘</span> Tradition der ,Rede von GOTT‘ seit ARISTOTELES, und schließt sich damit formal-syntaktisch zugleich auch der religiösen Überzeugung der Christen an, die glauben, dass GOTT, als unser Vater, aus Liebe, in seinem Sohn, JESUS CHRISTUS, für uns immer schon <span style="color:#FF6000">»''da''«</span> ist, <span style="color:#00B000">(der Sohn ist koinzident ,eins‘ mit GOTT, dem Vater und dem GEIST)</span>, wirksam in und durch seine <span style="color:#4C58F0">„Kirche“</span>, im HEILIGEN GEIST, bis ans Ende der Zeit. Das ist das, <span style="color:#FF6000">»''was''«</span> GOTT eigentlich für uns ausmacht, — die Selbstmitteilung seines unergründlichen Wesens in den Sakramenten der <span style="color:#4C58F0">„Kirche“</span> ''':''' <span style="font-family: Times;"><big>‘אֶֽהְיֶ֖ה אֲשֶׁ֣ר אֶֽהְיֶ֑ה‚</big></span> <span style="color:#00B000">| ‚eh'jeh asher eh'jeh‘ |</span> <span style="color:#CC66FF">»''Ich bin da für euch und für immer, als der ich ''<span style="color:#00B000">[ immer schon gewesen ]</span> ''bin''«</span>; <span style="color:#00B000">(d.i. das <span style="color:#4C58FF">,theologisch‘</span>-exegetische ,Axiom‘ der Christen, und die <span style="color:#4C58FF">,theologisch‘</span> korrekte Explikation der ,regulären‘ Kalkül-Prämisse Term :01: <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx'''‘ —</span>, jeweils im 2. und 3. Beweisgang)</span>. Das heißt aber nicht, dass der Autor des Kalküls sich mit diesem Glauben identifiziert hat, <span style="color:#00B000">(,hat‘ er auch nicht)</span>, oder dass der Leser des ontologischen Beweises von Kurt GÖDEL sich damit identifizieren muss, wenn er dessen <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> anerkennt.
Zur erweiterten <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Explikation der Kalkül-Prämisse ''':''' Die <span style="color:#4C58F0">„Kirche“</span> ist das ,Meisterwerk‘ GOTTES ''':''' In ihr ist es GOTT gelungen, etwas Göttliches und Unzerstörbares in unsere korrupten Welt einzupflanzen ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx→E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Etwas Göttliches existiert notwendig, d.h. ,unzerstörbar‘ in unserer Welt''«</span>. Sie ist, durch die Menschwerdung des GOTTES Sohnes, JESUS CHRISTUS, dessen <span style="color:#4C58F0">„Leib“</span> die <span style="color:#4C58F0">„Kirche“</span> ist, untrennbar mit Menschen verbunden, die schon, von allem Anfang an, und jetzt immer noch, durch die Sünde korrumpiert sind. Mit ihr will und wird GOTT unsere Welt und die Menschheit, bis ans Ende der Zeit, von der Sünde und von deren Konsequenz, dem <span style="color:#00B000">(ewigen)</span> Tod <span style="color:#4C58FF">„erlösen“</span>, <span style="color:#00B000">(jedoch nicht ohne die Zustimmung des Menschen)</span>. Mit dieser Explikation wird die Tragweite des ontologischen Arguments ANSELMS, und damit auch die <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span> Relevanz der GÖDEL-Axiomatik erkennbar. Immer vorausgesetzt, <span style="color:#00B000">(,angenommen‘)</span>, man glaubt an GOTT, <span style="color:#00B000">(Term :01:)</span>.
====<div class="center"><span style="color:#660066">3. Beweisgang</span></div>====
{|class="wikitable"
|-
! <div class="center"><span style="color:#660066">GÖDELS ontologischer Beweis für Theorem 3, (ANSELMS Theorem)</span></div>
|-
! <span style="color:#00B000">''Terme der erweiterten Prädikatenlogik zweiter Stufe___________________„Benennungen“ und durchgeführte Logik-Operationen''</span>
|-
|
<small>
<math>\begin{align}
\text{(Axiom 5)} & \quad P\ E_{not}\; \ & \text { } & \text{„Notwendige Existenz ist eine positive Eigenschaft“} \\
\text{ } & \text{( :: Das ist nur dann wahr, wenn ,Dasein‘ und ,Wesen‘ } & \ & \text{( :: dagegen KANT : ,Existenz‘ ist keine ,Eigenschaft‘,} \\
\text{ } & \;\;\text{in eins zusammenfallen ! ARISTOTELES : Theorem-2)}\ & \ & \;\;\text{,Sein‘ ist für alles, was existiert, kein ,reales Prädikat‘ ! )} \\
\text{(Definition 1)} &\quad \ G\ x \;\Longleftrightarrow\; \forall X(\ P \ X \Longrightarrow \ X \ x)\ & \ & \text{„x ist genau dann GOTT, wenn x alle positiven Eigenschaften hat“} \\
\text{(Definition 3)} & \quad \ E_{not}\ x \;\Longleftrightarrow\;\ \forall X \left(\ X_{ess}\ x \Longrightarrow \Box \; \exists y \ X\ y \right) & \ & \text{„Notwendige Existenz ist genau dann eine Eigenschaft von x, wenn} \\
\text{ } & \quad & \ & \;\;\text{alle wesentl. Eigenschaften von x notwendig instanziiert sind“} \\
\text{(Korollar 1)} & \quad \Diamond \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{„Es ist widespruchsfrei möglich, dass es GOTT gibt“} \\
\text{(Theorem 2)} &\quad \ G\ x \;\Longleftrightarrow\; \ G_{ess}\ x \ & \ &\text{„Dasein, GOTT-Sein, Existenz ist das Wesen, die Essenz GOTTES“} \\
\text{(Korollar 2)} &\quad \ G\ x \;\Longrightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Longrightarrow \ (x = y))\ & \ &\text{„Wenn es GOTT gibt, dann gibt es notwendig nur einen GOTT“} \\
\text{(Theorem 3)} & \quad \Diamond \; \exists x \ G \ x \;\Longrightarrow\; \Box \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{( :: ANSELMS Prinzip)} \\
\text{ } & \text{„Weil es widerspruchsfrei möglich ist, dass es GOTT gibt,} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen ist !} \\
\text{ } & \;\;\text{ist der Glaube, dass es GOTT wirklich gibt, widerspruchsfrei“} \\
\text{01} & \quad \ G \ x\ & \ & \text{ AE: „Angenommen, x steht für den GOTT der Christen“} \\
\text{02} & \quad \forall X(\ P \ X \Rightarrow \ X \ x)\ & \ & \text{(D1):01:[Modus ponens] :: (logische Schlussregel)} \\
\text{03} & \quad \ P \ X \Rightarrow \ X \ x\ & \ & \text{:02:[ⱯXA(X) ├ A(X)] :: (Quantorenregel)} \\
\text{04} & \quad \ P \ E_{not}\;\Rightarrow \ E_{not}\ x\ & \ & \text{:03:Instanz(X:= Enot) :: (Substitution für Eigenschaften)} \\
\text{05} & \quad \ E_{not}\ x\ & \ & \text{(A5):04:[Modus ponens] :: [A, A → B├ B]} \\
\text{06} & \quad \forall X \left(\ X_{ess}\ x \Rightarrow \Box \; \exists y \ X\ y \right) & \ & \text{(D3):05:[Modus ponens]} \\
\text{07} & \quad \ X_{ess}\ x \Rightarrow \Box \; \exists y \ X\ y & \ & \text{:06:[ⱯXA(X) ├ A(X)]} \\
\text{08} & \quad \ G_{ess}\ x \Rightarrow \Box \; \exists y \ G\ y & \ & \text{:07:Instanz(X:= G)} \\
\text{09} & \quad \ G_{ess}\ x \ & \ & \text{(Th2):01:[Modus ponens]} \\
\text{10} & \quad \text{ ├ }\;\Box \; \exists x \ G\ x & \ & \text{:08:09:[Modus ponens]:FUB(y:=x) :: (Freie-Um-Benennung der Var.)} \\
\text{ } & \text{„Es gibt GOTT wirklich, für jede mögliche Welt“} & \ & \Longleftarrow\; \text{1. Hauptergebnis !} \\
\text{11} & \quad \;\Diamond \exists x \ G \ x \;\Longrightarrow \; \Box \; \exists x \ G\ x & \ & \text{(K1):10:[├A├B ╞ A→B] :: ''KONDITIONALER BEWEIS''} \\
\text{(Theorem 3)} & \;\text{„Weil es widerspruchsfrei möglich ist, dass es GOTT gibt,} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen war ! 2. Hauptergebnis ! } \\
\text{ } & \;\;\text{ist der Glaube, dass es GOTT wirklich gibt, widerspruchsfrei“} \\
\text{12} & \quad \;\Box \; \forall y(\ G \ y \Longrightarrow \ (x = y))\ & \ &\text{(K2):01:[Modus ponens]} \\
\text{13} & \quad \;\Box \; (\exists x \ G\ x \wedge \; \forall y(\ G \ y \Longrightarrow \ (x = y)))\ & \ & \text{:10:12:[Konjunktion]:DIST(□∧)} \\
\text{(Korollar 3)} & \;\text{„Es gibt notwendig genau nur einen GOTT“} & \ & \text{„Es gibt für jede mögliche Welt nur den GOTT der Christen“} \\
\end{align}</math>
</small>
|}
Anmerkung-3 ''':''' <span style="color:#00B000">(Ein Theorem und zwei Korollare, aus den beiden vorhergehenden Beweisgängen, werden hier, im 3. Beweisgang, zu ,Axiomen‘, die das Theorem-ANSELMS und sein Korollar mit-verifizieren und bestätigen.)</span>
Dieser Beweisgang ist das Ziel aller Bemühungen. Hier wird der sog. ,ontologische Gottesbeweis‘ nach ANSELM von Canterbury formal-syntaktisch dargestellt und als logisch nachvollziehbar von GÖDEL bestätigt. Damit hat er aber auch klar gestellt, dass der ontologische Beweis ANSELMS kein Beweis für die ,Existenz‘ des GOTTES der Bibel sein kann, bzw. sein ,will‘ ''':''' Denn mit der Prämisse, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(Term :01:, wie auch schon im ,Basisbeweis‘, und ausformuliert hier in Term :02:, mit der Definition für GOTT)</span>, wird mit dem traditionellen, abendländischen ,GOTT-Glauben‘, der ,glaubt‘, dass der Gott der Christen tatsächlich existiert, — methodologisch als ,Annahme‘ —, der Beweisgang schon regulär und explizit eröffnet, aus dem sich dann, logisch korrekt, mit Hilfe der GÖDEL-Axiome und Definitionen, das ,Theorem ANSELMS‘ ergibt; <span style="color:#00B000">(hier jedoch, mit Günther J. WIRSCHING, ohne den Umweg bei GÖDEL über das modale Axiom-BECKER ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇□A→□A'''‘ —</span>, das André FUHRMANN recherchiert hat)</span>. GÖDEL verwendet zur Darstellung des sog. ,ontologischen Gottesbeweises‘ nach ANSELM die Struktur eines modal-logischen Kalküls. Ein modal-logisches Kalkül ist ein genau geregeltes Schema, in dem bei bestimmten ,Annahmen‘ <span style="color:#00B000">(Axiome, Definitionen, Prämissen)</span> etwas anderes als das Vorausgesetzte auf Grund des Vorausgesetzten mit Notwendigkeit folgt. Entsprechend der ,Modalität‘ der sechs ,modal‘ notwendigen Voraussetzungen, hier, für den 3. Beweisgang, die in den <span style="color:#00B000">(und durch die)</span> beiden vorhergehenden Beweisgängen schon als ,modal‘ wahr, bzw. als annehmbar verifiziert und/oder ,bewiesen‘ wurden, sind auch die beiden ,Schlusssätze‘ <span style="color:#00B000">(Theorem-3 und Korollar-3)</span> ,modal‘ wahr, bzw. annehmbar '''!''' Die Wahl der Prämisse :01: dagegen ist nicht ,modal‘ notwendig, sondern beruht auf einer freien Entscheidung, und damit ist auch ihre Interpretation eine freie Entscheidung, mit der Voraussetzung, dass man das Kalkül mit Theoremen aus der <span style="color:#4C58FF">„christlichen Theologie“</span> evaluieren, und damit interpretieren will. Dazu berechtigt die Genese des Kalküls. Der Glaube an den GOTT der Christen ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, beruht immer auf einer freien Entscheidung. Das Kalkül, als solches, unabhängig von jeder Interpretation seiner Syntax, ist genau dann ,allgemein‘ <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span>, d.h. ,ist allgemein gültig‘, wenn es gültigen Logik-Regeln folgt. Die Bestimmung seiner Syntax jedoch, d.h. seine Interpretation, unterliegt hermeneutischen Kriterien, die nicht von Logik-Regeln abhängen, wie hier ''':''' <span style="color:#FF6000">»''(unabhängig von der zufälligen Struktur der Welt). Nur dann sind die Axiome wahr''«</span>, wie GÖDEL selbst hinzufügt. Mit der, — von GÖDEL eingeforderten —, ‚Unabhängigkeit‘ der Kalkül-Axiome von der zufälligen Struktur der Welt, wird implizit für das Kalkül auch festgelegt, dass <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span> ‚unabhängig‘ von der zufälligen <span style="color:#00B000">(Raum-Zeit-)</span>Struktur unserer vergänglichen Welt, und daher ,zeitlos-ewig‘ ist, <span style="color:#00B000">(was <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> korrekt ist)</span>, begründet durch Definition-1 und Axiom-3. Aus der zeitlosen Ewigkeit GOTTES folgt, dass GOTT, <span style="color:#FF6000">„unverursacht“ <span style="color:#00B000">|</span> „grundlos“</span>, für uns immer schon ‚da‘ ist, denn bei Zeitlosigkeit gibt es keinen ,zeitlichen‘ und damit auch keinen ,ontologischen‘ Unterschied zwischen ‚Ursache‘ und ‚Wirkung‘. Beides ist dann koinzident ,eins‘ ''':''' wie ,Wesen‘ und ,Dasein‘ in GOTT, bzw. wie ,Begriff‘ und ,Sein‘, oder ,Möglichkeit‘ und ,Wirklichkeit‘. <span style="color:#00B000">(Man vergleiche damit auch die ,postulierte‘ Einheit von ,Erkenntnisobjekt‘ und ,Erkenntnissubjekt‘ im ,Gott‘ des ARISTOTELES ''':''' im <span style="color:#FF6000">»<span style="color:#00B000">[ selbstbewussten ]</span> ''Erkennen seiner Erkenntnis''<span style="color:#00B000">[-Tätigkeit ]</span>«<span style="color:#00B000"> | </span>„<span style="font-family: Times;"><big>νοήσεως νόησις</big></span>“<span style="color:#00B000"> | </span>„noêseôs noêsis“</span> <small>(‚<span style="font-family: Times;"><big>''Metaphysik''</big></span>‘ XII 9, 1074b34)</small>, im Vollzug seiner Funktion als ,unbewegtes Bewegungsprinzip‘, als <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>πρῶτον κινοῦν ἀκίνητον</big></span>“<span style="color:#00B000"> | </span>„prôton kinoûn akinêton“</span> der Welt, das alles Übrige <span style="color:#FF6000">»''wie ein Geliebtes''«<span style="color:#00B000"> | <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ὡς ἐρώμενον</big></span>“</span> | <span style="color:#FF6000">„hôs erômenon“</span> bewegt; d.h. christlich ''':''' <span style="color:#FF6000">»''aus Liebe''«</span> ,entstehen‘ lässt.)</span>
Anmerkung-4 ''':''' Das <span style="color:#00B000">(im 2. Beweisgang)</span> schon bewiesene Theorem-2, d.i. die Koinzidenz von <span style="color:#FF6000">„Sein“</span> und <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span> in GOTT, <span style="color:#00B000">(‚Existenz‘</span> und <span style="color:#00B000">‚Essenz‘)</span>, rechtfertigt sowohl Axiom-5 als auch die Definition-3, und widerlegt den Einwand KANTS. Somit ist deren Setzung <span style="color:#00B000">(hier, im 3. Beweisgang)</span> korrekt, und durch das Theorem-2 schon vorbestimmt und bestätigt, d.h. beide sind ,wahr‘ und annehmbar, da sie durch die Gültigkeit von Theorem-2 ,verifiziert‘ worden sind. Damit wird klar erkennbar, dass das Theorem-2 tatsächlich die Basis des GÖDEL-Kalküls ist. Und wenn damit Axiom-5 im GÖDEL-Kalkül ‚gerechtfertigt‘ ist, dann ist auch, <span style="color:#00B000">(als Voraussetzung dafür)</span>, das Axiom-4 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX → □PX'''‘ — ''':''' </span> <span style="color:#FF6000">»''Positive Eigenschaften'', <span style="color:#00B000">[ ,Transzendentalia‘ ]</span>, ''sind notwendig aus sich'', <span style="color:#00B000">[ von Natur aus ]</span>, ''positiv''«</span>, im 2. Beweisgang erklärbar, in dem die ‚Positivität‘, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, einer Eigenschaft schon als ‚notwendig‘, <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span>, charakterisiert worden ist, äquivalent zu Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>, in dem die ‚Notwendigkeit‘, <span style="color:#4C58FF">— <sub>not</sub> —</span>, <span style="color:#00B000">(der Existenz <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''‘ —</span>)</span>, dann als ‚positive‘ Eigenschaft, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, ‚bestimmt‘ wird; <span style="color:#00B000">(unter der speziellen Voraussetzung, dass <span style="color:#FF6000">„Existieren“</span> definitiv als eine <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaft“</span> in GOTT ,instanziiert‘ ist; vgl. Definition-3. Eine ,bestimmte‘ Eigenschaft ist genau dann ,instanziiert‘, wenn sie an einem Träger real ,existiert‘. Definition-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x ↔ ∀X(X'''<sub>ess</sub>'''x →□∃yXy)'''‘ —</span>, besagt, dass die, von GÖDEL postulierte, <span style="color:#FF6000">„notwendige Existenz“</span> zu den ,ultimativen‘ Transzendentalia in GOTT gehört. Genauer ''':''' Sie ist die ,Summe‘ aller Transzendentalia.)</span> Zum Axiom-4, <span style="color:#00B000">(bzw. zum Term :14:, im 2. Beweisgang)</span>, erklärt GÖDEL in seinen Notizen zum Kalkül ''':''' <span style="color:#FF6000">»''da es'' <span style="color:#00B000">[ das Notwendigsein, <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span> ]</span> ''aus der Natur der'' <span style="color:#00B000">[ positiven ]</span> ''Eigenschaft folgt'', <span style="color:#00B000">[ deren Positivität, im selben Beweisgang, mit Term :13: vorher schon ,bewiesen‘ (╞ ) worden ist ]</span>«</span>.
Der Unendliche, GOTT, — im Glauben der Christen —, ist deswegen ,notwendig für uns da‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx→E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span>, weil er als GOTT ,vollkommen‘, ,perfekt‘ und absolut ,positiv‘, d.h. absolut ,gut allein‘ ist, ohne jede Negativität ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>; <span style="color:#00B000">(was auch schon im 2. Beweisgang mit Term :13: verifiziert wurde)</span>. Und wenn GOTT ,vollkommen‘, ,perfekt‘, ,positiv‘, und absolut ,gut‘ ist, dann ist er das auch ,notwendig aus sich‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG → □PG'''‘ — ::</span> <span style="color:#00B000">(als Zusatz-Korollar im 2. Beweisgang mit Axiom-4 und der <span style="color:#4C58FF">[ Instanz(X:=G) ]</span>)</span>, d.h. ,aus seinem Wesen‘. Das ist gerade das, ,was‘ GOTT als GOTT ausmacht ''':''' sein ,Wesen‘, bzw. seine <span style="color:#FF6000">„Natur“</span>. Zusammen mit der Definition-1 für GOTT, <span style="color:#00B000">(und der Definition-2 ''':''' Alle Wesenseigenschaften hängen notwendig gleichwertig aus sich zusammen)</span>, ist dieses, aus der <span style="color:#FF6000">„Natur“</span> GOTTES sich ergebende, ‚Notwendigsein‘, <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span>, aller ‚positiven‘ Eigenschaften im Axiom-4, und ihr logischer Zusammenhang, d.i. die Koinzidenz aller ,Vollkommenheiten‘ im Unendlichen, GOTT, ihr ,Zusammenfallen in eins‘, die entscheidende Voraussetzung, aus der sich dann für GÖDEL <span style="color:#00B000">(im 2. Beweisgang)</span> auch der logische Zusammenhang, bzw. die ontologische Identität, <span style="color:#00B000">(die Koinzidenz)</span>, von <span style="color:#FF6000">„Dasein“</span> und <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span> in GOTT, im Basis-Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span> mit Notwendigkeit ergibt. Das Theorem-2 ist dann, in weiterer Folge, die ,modal‘ notwendige, d.h. die transzendentale Voraussetzung auch für den Konsequenz-Teil im Theorem ANSELMS, <span style="color:#00B000">(Term :09: hier im 3. Beweisgang)</span>. <span style="color:#FF6000">„Positive Eigenschaften“<span style="color:#00B000"> | </span>„Vollkommenheiten“</span> sind ,immer‘ auch <span style="color:#FF6000">„notwendige Eigenschaften“</span>, daher ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>. Das ,Dasein‘, die <span style="color:#FF6000">„Existenz“</span> ist ,immer‘ etwas <span style="color:#FF6000">„Positives“</span>, speziell in GOTT, dem Schöpfer jeder ,Existenz‘, bzw. allen ,Seins‘. Axiom-4 begründet im GÖDEL-Kalkül das Basis-Theorem-2, und ,verankert‘ dieses Theorem damit zugleich in der <span style="color:#4C58FF">,theologisch‘</span>-philosophischen Tradition der ,Rede von GOTT‘ bei ARISTOTELES, — AVICENNA, — ANSELM, — DESCARTES, — LEIBNIZ, — HEGEL, — und bei GÖDEL mit äußerster ,logischer‘ Klarheit.
Anmerkung-5 ''':''' Der ‚Schlüsselbegriff‘ in diesem Kalkül ''':''' <span style="color:#FF6000">„positive Eigenschaft“</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit“<span style="color:#00B000"> | </span>„Perfektion“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ — </span>, dominiert alle Axiome des GÖDEL-Kalküls, jedoch ohne inhaltlich genauer ‚bestimmt‘ worden zu sein. Für <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ — </span> gibt es keine explizite Definition '''!''' <span style="color:#00B000">(Das Theorem-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX→◇∃xXx'''‘ —</span>, besagt nur, dass die ,postulierten‘, positiven Eigenschaften, die <span style="color:#FF6000">„Transzendentalia“</span>, formal miteinander verträglich, d.h. ‚widerspruchsfrei‘ sind, wegen Axiom-2. Axiom-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX ∧ □∀x(Xx→Yx)→PY'''‘ —</span>, besagt, dass positive Eigenschaften ,gleichwertig‘ sind, d.h. gleich ,wahr‘ sind, weil sie ,notwendig‘, <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span>, aus sich, alle paarweise mit- und voneinander ,impliziert‘ sind, sich gegenseitig ,einschließen‘, und damit eine Einheit bilden, d.h. in GOTT ,eins‘ sind. Axiom-2 ist somit zugleich eine ,indirekte‘ Definition für ,positive‘ Eigenschaften ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>. Definition-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>'''x ↔ Xx ∧ ∀Y(Yx→ □∀y(Xy→Yy))'''‘ —</span>, besagt ''':''' Weil die ,gleichwertigen‘, positiven Eigenschaften sich gegenseitig implizieren, und damit notwendig von einander abhängen, d.h. koinzident in GOTT ,eins‘ sind, — wenn <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> für GOTT steht —, dann sind sie somit auch die ,wesentlichen‘ Eigenschaften, die <span style="color:#FF6000">„ultimativen Transzendentalia“</span>, in GOTT, der, wesentlich und exklusiv, notwendig ,Einer‘ ist. Fußnote zu Definition-2 in der GÖDEL-Notiz ''':''' <span style="color:#FF6000">»''any two essences of x are nec. equivalent''«</span>. Die paarweise, notwendige Äquivalenz von zwei beliebigen Wesenseigenschaften der Individuum-Variable <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span>, wird hier, spezifisch für GOTT, d.h. wenn <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> für GOTT, dem einen, steht, zur <span style="color:#FF6000">„Koinzidenz“</span>, — zum paarweise ,Zusammenfallen in eins‘ —, dem inneren Zusammenhang aller seiner <span style="color:#FF6000">„ultimativen“</span> Vollkommenheiten, d.h. aller <span style="color:#FF6000">„Transzendentalia“</span> und Zuschreibungen, in dem Unendlichen, GOTT.)</span>
In den entscheidenden ‚Schlusssätzen‘ des Kalküls ist der ‚Schlüsselbegriff‘ verschwunden. Hier ist nur mehr von GOTT, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, die Rede ''':''' Korollar-1, <span style="color:#FF6000">„Es ist definitiv denkbar, dass es GOTT gibt“</span>, Theorem-2, <span style="color:#FF6000">„Dasein, GOTT-Sein, Göttlichkeit ist das Wesen GOTTES“</span>, Theorem-3, <span style="color:#FF6000">„Weil GOTT definitiv denkbar, d.h. widerspruchsfrei möglich ist, darum ist auch der Glaube an GOTT widerspruchsfrei, logisch richtig und mathematisch evident, der annimmt, dass es GOTT, mit Notwendigkeit, wirklich gibt“</span>, <span style="color:#00B000">(nach ANSELM von Canterbury, und was spezifisch das <span style="color:#FF6000">»</span>''Privilegium der Gottheit allein''<span style="color:#FF6000">«</span> ist, nach LEIBNIZ)</span>, und Korollar-3, <span style="color:#FF6000">„Es gibt notwendig aus sich, d.i. unverursacht, nur einen GOTT“</span>. Das GÖDEL-Kalkül ist zu diesen Erkenntnissen gekommen, ohne die Eigenschaften, bzw. die ‚Vollkommenheiten‘ GOTTES, d.h. wer oder was GOTT ‚an sich‘ selbst ist, genauer bestimmen zu müssen, <span style="color:#00B000">(was ,für uns‘ ohnehin ,unmöglich‘ ist)</span>; außer im Theorem-2, in dem das <span style="color:#FF6000">„Dasein“</span> GOTTES als die ‚für uns‘ bestimmende und wichtigste <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaft“</span> in GOTT erkannt worden ist, — immer vorausgesetzt <span style="color:#00B000">(,angenommen‘)</span>, man ‚glaubt‘ an den zeitlos-ewigen GOTT ''':''' <span style="color:#00B000">(Term :01:)</span>. Der GOTT des GÖDEL-Kalküls ist nicht mehr der an Raum und Zeit gebundene ‚Gott‘ des ARISTOTELES, sondern der von Raum und Zeit <span style="color:#FF6000">»''unabhängige''«</span> GOTT der Bibel bei ANSELM und bei LEIBNIZ. Das GÖDEL-Kalkül, <span style="color:#00B000">(wie ja auch der sog. ‚ontologische Gottesbeweis‘ ANSELMS)</span>, kann jedoch, — bei aller ‚Coolness‘ —, keinen GOTT-Glauben ‚erzeugen‘, sondern setzt vielmehr die Existenz GOTTES schon als notwendig gegeben voraus. Das Kalkül des Logiker GÖDEL beweist aber, dass der traditionelle ‚GOTT-Glaube‘, <span style="color:#FF6000">»''die theologische Weltanschauung''«</span>, mit den Maßstäben der modernen Logik <span style="color:#FF6000">»''durchaus vereinbar''«</span>, d.h. logisch ,richtig‘ und <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span> ist, weil der ‚Nicht-GOTT-Glaube‘, <span style="color:#FF6000">»''die atheistische Weltanschauung''«</span>, im Möglichkeitsbeweis notwendig zu unlösbaren Widersprüchen führt, und somit logisch ,falsch‘ ist. <span style="color:#00B000">(Die ,Logik‘ hat aber, — bekanntlich —, bei allen wichtigen, persönlichen Entscheidungen immer nur eine untergeordnete Rolle '''!''' )</span>
Anmerkung-6 ''':''' Das erste, ,regulär‘ <span style="color:#00B000">(├ )</span> abgeleitete, Hauptergebnis im 3. Beweisgang, Term :10: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span> ''':''' die ,notwendige‘ Existenz GOTTES, ist die logische Konsequenz aus der Prämisse, Term :1: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>. Dieses erste Hauptergebnis hat also den überlieferten, traditionellen GOTT-Glauben zur Voraussetzung, und ist daher davon ,abhängig‘. Das zweite Hauptergebnis im 3. Beweisgang, das Theorem ANSELMS ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx→□∃xGx'''‘ —</span>, dagegen, ist die Darstellung der Abhängigkeit des ersten Hauptergebnisses von dem, vorher schon bewiesenen, ,Axiom‘ von der ,möglichen‘ Existenz GOTTES ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, dem Korollar-1 aus dem 1. Beweisgang, und hat nicht mehr den überlieferten, traditionellen GOTT-Glauben zur Voraussetzung, und ist daher auch nicht mehr davon abhängig. Dazu die Feststellung LEIBNIZ‘ ''':'''
::Das Theorem ANSELMS ist <span style="color:#FF6000">»''ein unvollständiger Beweis, der etwas voraussetzt, was man noch hätte beweisen sollen, um ihm mathematische Evidenz zu verleihen — nämlich, dass man dabei stillschweigend voraussetzt, diese Vorstellung des durchaus großen oder durchaus vollkommenen Wesens sei möglich und enthalte keinen Widerspruch'' «</span>.
Diesen unvollständigen Beweis hat GÖDEL im 1. Beweisgang mit dem ,regulär‘ <span style="color:#00B000">(├ )</span> abgeleiteten, und als widerspruchfrei bewiesenen, Korollar-1 vervollständigt. Dieses Korollar ist nur vom logischen Axiom-1 und von der mathematischen Äquivalenz der Perfektionen, <span style="color:#00B000">(der Transzendentalia)</span>, im Axiom-2 ,abhängig‘, und nicht mehr von der methodologischen Kalkül-Prämisse, dem traditionellen GOTT-Glauben. Damit hat das Theorem ANSELMS die gesuchte <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> erreicht.
Zusammenfassung ''':'''
Theorem-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX→◇∃xXx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Positive Eigenschaften sind konsistent''«</span>, ist die logische Konsequenz aus der Prämisse im 1. Beweisgang, Term :01: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ —</span>, den, — <u>modal-frei</u> — gewählten, ,angenommenen‘ positiven Eigenschaften.
Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT-Sein ist das Wesen GOTTES''«</span>, ist die logische Konsequenz aus der Prämisse im 2. Beweisgang, Term :01: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, dem, — <u>modal-frei</u> — gewählten, ,angenommenen‘ GOTT-Glauben der Christen.
Im Unterschied dazu ist im 3. Beweisgang, im Theorem-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx→□∃xGx'''‘ —</span>, der Glaube, dass es einen GOTT notwendig gibt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>, die logische Konsequenz aus dem, — <u>modal-notwendig</u> — als widerspruchsfrei ,bewiesenen‘, Korollar-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, im 1. Beweisgang, <span style="color:#00B000">(auch im Beweisgang ,Widerlegung‘ im Anhang)</span>. Somit ist das Theorem ANSELMS, mit Korollar-1, nur vom logischen Axiom-1 der Widerspruchsfreiheit, und der paarweisen, mathematischen Äquivalenz beliebiger positiver Eigenschaften, <span style="color:#00B000">(aller Transzendentalia)</span>, im Axiom-2, abhängig. Damit ist die Bedingung für die geforderte, spezielle <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span>, und auch für die Widerspruchsfreiheit im Theorem ANSELMS erfüllt; unabhängig von jeder Glaubensüberzeugung.
====<div class="center"><span style="color:#660066">Widerlegung</span></div>====
{|class="wikitable"
|-
! <div class="center"><span style="color:#660066">GÖDEL-Kalkül : der Möglichkeitsbeweis als Widerlegung des Nicht-GOTT-Glaubens</span></div>
|-
! <span style="color:#00B000">''Terme der erweiterten Prädikatenlogik zweiter Stufe_____________ „Benennungen“ und durchgeführte Logik-Operationen''</span>
|-
|
<small>
<math>\begin{align}
\text{(Axiom 1.1)} & \quad P \neg X \;\Longrightarrow\;\ \neg P\ X\ & \ & \text{„Wenn die Negation von X positiv ist, dann ist X nicht positiv“} \\
\text{(Axiom 2)} & \quad \Box \;\forall x (\ X\ x \Longrightarrow \ Y\ x) \Longrightarrow \ P\ Y & \ & \text{„Die Eigenschaft Y in allen x, die aus der Eigenschaft X in allen x} \\
\text{ } & \quad & \ & \; \; \text{mit modaler Notwendigkeit folgt, ist eine positive Eigenschaft“} \\
\text{(Korollar-1)} &\quad \Diamond \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{ } \\
\text{ } & \text{„Es ist möglich, dass es den GOTT der Christen gibt“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen ist !} \\
\text{01} & \quad \; \neg \Diamond \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{ AE: „Es ist unmöglich, dass es diesen GOTT gibt“ (dezidierter Atheismus)} \\
\text{02} & \quad (\neg x = .. )\ & \ & \text{ AE: „Es gibt die Eigenschaft, nicht mit x identisch zu sein“ :: (ungleich)} \\
\text{03} & \quad (\ x = .. )\ & \ & \text{ AE: „Es gibt die Eigenschaft, mit x identisch zu sein“ :: (gleich)} \\
\text{04} & \quad \neg\neg \Box \neg \exists x \ G \ x \ & \ & \text{:01:[ ◇A ↔ ¬□¬A ] :: (Modalregel) } \\
\text{05} & \quad \neg\neg \Box \neg\neg \forall x \neg \ G \ x \ & \ & \text{:04:[ ∃xA ↔ ¬Ɐx¬A ] :: (Quantorenregel) } \\
\text{06} & \quad \text{ ├ }\; \Box \; \forall x \neg G \ x \ & \ & \text{:05:NEG :: [ ¬¬A↔A ] :: (Gesetz der Aussagenlogik) } \\
\text{07} & \quad \Box \; \forall x \neg G \ x \Leftrightarrow\ W & \ & \text{:01:06:[ (:01:↔W) → (├:06:↔W) ] :: (Kalkülregel) } \\
\text{08} & \quad \Box \; \forall x \ G \ x \Leftrightarrow\ F & \ & \text{:07:[ (¬A↔W)↔(A↔F) ] :: (Regel für Wahrheitswerte)} \\
\text{ } & \text{„Jeder GOTT-Glaube ist ganz sicher falsch ! “} & \ & \Longleftarrow\; \text{die logische Konsequenz aus der Prämisse :01: !} \\
\text{09} & \quad \ (\neg x = x ) \Leftrightarrow \ F \; \ & \text { } & \text{Xx:02:Instanz(X:=(¬x=..)) ⇒ Kontradiktion !} \\
\text{10} & \quad \Box \; \forall x (\ G \ x \Rightarrow\; (\neg x = x)) & \text { } & \text{:08:09:[ (:08:↔F) → (:09:↔F) ] :: „ex falso sequitur quotlibet“} \\
\text{11} & \quad \Box \; \forall x (\ G \ x \Rightarrow \; (\neg x = x)) \Rightarrow \; P (\neg x = .. ) & \ & \text{(A2):Instanz(X:=G):Instanz(Y:=(¬x= ..)) } \\
\text{12} & \quad \ P (\neg x = .. ) & \ & \text{:10:11:[ Modus ponens ] :: [ A→B, A ├ B ]} \\
\text{13} & \quad \ P (\neg x = .. )\;\Rightarrow\ \neg P (\ x = .. )\ & \ & \text{(A1.1):Instanz(X:=(x=..))}\\
\text{14} & \quad \neg P (\ x = .. )\ & \ & \text{:12:13:[ Modus ponens ] :: (log. Schlussregel)}\\
\text{15} & \quad \ (x = x ) \Leftrightarrow \ W \; \ & \ & \text{Xx:03:Instanz(X:=(x=..)) ⇒ Tautologie !} \\
\text{16} & \quad \Box \; \forall x (\ G \ x \Rightarrow\; (x = x)) & \ & \text{:08:15:[ (:08:↔F) → (:15:↔W) ] :: „ex falso sequitur etiam verum“} \\
\text{17} & \quad \Box \; \forall x (\ G \ x \Rightarrow\; (x = x)) \Rightarrow \ P (x = .. ) & \ & \text{(A2):Instanz(X:=G):Instanz(Y:=( x= ..))} \\
\text{18} & \quad \ P (\ x = .. )\ & \ & \text{:16:17:[ Modus ponens ]}\\
\text{19} & \quad \text{ ├ }\; (\neg P (\ x = .. )\ \wedge \ P (\ x = .. )) \Leftrightarrow\ F & \ &
\text{:14:18:[ Konjunktion ] ⇒ Kontradiktion !}\\
\text{20} & \quad \neg \Diamond \; \exists x \ G \ x \Rightarrow (\neg P (\ x = .. )\ \wedge \ P (\ x = .. )) & \ & \text{:01:19:[ ├A├B╞ A→B ] :: ''KONDITIONALER BEWEIS''}\\
\text{ } & {\color{RedOrange}\text{Der Atheismus führt zu einem logischen Widerspruch ! }} & \ & \Longleftarrow\; \text{was mit Term :20: bewiesen ist !} \\
\text{21} & \quad \neg\neg \Diamond \; \exists x \ G \ x & \ & \text{:20:19:[ Modus tollendo tollens ] :: [ A→B,¬B ├ ¬A ]}\\
\text{22} & \quad \; \Diamond \; \exists x \ G \ x & \ & \text{:21:NEG }\\
\text{(Korollar-1)} & \;\text{„Es ist definitiv möglich, dass es diesen GOTT gibt“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen war !} \\
\end{align}</math>
</small>
|}
Anmerkung-7 ''':''' Dieser Beweisgang geht prinzipiell von der Existenz GOTTES, <span style="color:#4C58FF">— ,'''G'''‘ —</span>, aus, wobei aber die Möglichkeit seiner Existenz, und damit die Sinnhaftigkeit des Glaubens an GOTT, durch die Prämisse :01: in Frage gestellt wird, und daher im Kalkül überprüft werden soll. Denn mit der Behauptung der Existenz allein ist es nicht getan. Es muss auch seine Möglichkeit, d.h. die Sinnhaftigkeit des Glaubens an GOTT aufgewiesen werden. LEIBNIZ hat als erster, <span style="color:#00B000">(nach ANSELM)</span>, dieses Problem gesehen, und GÖDEL hat dafür eine Lösung gefunden. Dieser Beweisgang, <span style="color:#00B000">(analog zum Möglichkeitsbeweis von Günther J. WIRSCHING konzipiert)</span>, setzt in den Axiomen, genau wie im 1. Beweisgang, die Existenz von etwas <span style="color:#FF6000">„Positiven“, „Perfekten“, „Vollkommenen“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ,'''P'''‘ —</span>, allgemein für die Welt voraus, <span style="color:#00B000">(das im Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ,'''PG'''‘ —</span>, GOTT ultimativ zugeordnet wird ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist absolut positiv, perfekt und vollkommen''«</span>)</span>; was im 2. Beweisgang mit Term :13: als widerspruchsfrei, <span style="color:#00B000">(als ,wahr‘ und ,annehmbar‘ im Kontext des christlichen Glaubens)</span>, schon ,bewiesen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> worden ist. Die Existenz der ,Transzendentalien‘ in der Welt ist ein allgemeines Faktum; ihre Existenz auch in GOTT ist mit dem Term :13: des 2. Beweisganges bewiesen, die jedoch im Unendlichen, GOTT, als Transzendentalia, auch in ,ultimativer‘ Form vorliegen. Axiom-1 ,besagt‘, dass Eigenschaften nicht zugleich, vollkommen und nicht vollkommen, sein können. Axiom-2 ,besagt‘, dass, allgemein, alle Vollkommenheiten, <span style="color:#00B000">(alle Transzendentalien)</span>, gleichwertig, <span style="color:#00B000">(mathematisch äquivalent)</span>, sind. <span style="color:#00B000">(Axiom-2 wird hier um das GÖDEL-Konjunkt <span style="color:#4C58FF">— ,'''PX'''‘ —</span> verkürzt dargestellt. Damit ist auch Axiom-3 für diesen Beweisgang unnötig geworden, ohne dass sich wegen dieser Kürzung am Ergebnis etwas ändert.)</span> Die Eigenschaft <span style="color:#4C58FF">— (¬x=..) —</span> ,besagt‘, dass GOTT ,unvergleichlich‘ ist, wenn <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> für GOTT steht. <span style="color:#00B000">(Der informelle Term, <span style="color:#4C58FF">— (¬x=..) —</span>, ersetzt hier, wie bei A. FUHRMANN, den formal korrekten Abstraktionsausdruck ''':''' <span style="color:#4C58FF">— λy.(¬x=y) —</span>, aus dem Lambda-Kalkül.)</span> Der Term :16: <span style="color:#4C58FF">— (x=x) ↔ W —</span> steht für die Selbstbezeichnung des GOTTES-JHWH in Exodus 3,14 ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Ich bin der ‚Ich-Bin‘''«</span>. Der GOTT der abendländischen, christlichen Tradition wird mit <span style="color:#4C58FF">— ,'''G'''‘ —</span> bezeichnet ''':''' d.i. der <span style="color:#FF6000">„GOTT der Christen“</span>, entsprechend der ,methodologischen‘ Prämisse und der ,Genese‘ des Kalküls, syntaktisch formalisiert in der Definition-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔∀X(PX→Xx)'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das Individuum'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''ist genau dann GOTT'', <span style="color:#4C58FF">,'''G'''‘</span>, ''wenn es alle Vollkommenheiten'', <span style="color:#4C58FF">,'''P'''‘</span>, ''in sich schließt''«</span>, nach der Vorgabe von LEIBNIZ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist ein Wesen von äußerster Größe und Vollkommenheit, das alle Grade derselben in sich schließt''«</span>. Mit Korollar-1 hat dieser Beweisgang dasselbe Endergebnis, wie der 1. Beweisgang. Der Beweis, dass der dezidierte Atheismus zu einem logischen Widerspruch führt, und damit falsch ist, ist ein Zwischenergebnis in diesem Beweisgang, und begründet mit <span style="color:#FF6000">»''mathematischer Evidenz''«</span>, und unabhängig von jeder Glaubensüberzeugung, den, von LEIBNIZ gesuchten, Möglichkeitsbeweis für die Existenz GOTTES im Argument des Erzbischofs, und bestätigt damit die Sinnhaftigkeit des GOTT-Glaubens. Einmal Axiom-1 und zweimal Axiom-2 sichern hier das Ergebnis des Kalküls ''':''' das Korollar-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>''':''' <span style="color:#FF6000">»''Es ist definitiv möglich, dass es den GOTT der Christen gibt''«</span>. Diese zwei Axiome sind die einzigen, und modal-notwendigen, d.h. die transzendentalen Voraussetzungen und Bedingungen für das Endergebnis ''':''' der Widerspruchsfreiheit und Sinnhaftigkeit des Glaubens der Christen an GOTT; <span style="color:#00B000">(dasselbe gilt natürlich auch für die <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span> Weltanschauung jeder monotheïstischen Religion '''!''' Dem Erzbischof ANSELM ging es damals nur um seinen Glauben an GOTT.)</span>.
Die Logik-Regel <span style="color:#FF6000"><span style="font-family: Times;"><big>„ex falso sequitur quotlibet, etiam verum“</big></span></span>, <span style="color:#00B000">(‚Aus Falschem folgt irgendetwas, auch Wahres‘)</span>, ist der scholastische Ausdruck für die ‚Implikation‘ <span style="color:#00B000">(Folgerung)</span> von Aussagen, die nur dann falsch, <span style="color:#4C58FF">— F —</span> ist, wenn das Antezedens wahr, <span style="color:#4C58FF">— W —</span>, und die Konsequenz falsch, <span style="color:#4C58FF">— F —</span> ist. Andernfalls ist sie immer wahr, <span style="color:#4C58FF">— W —</span>, auch wenn die Voraussetzung falsch, <span style="color:#4C58FF">— F —</span> ist ''':''' ‚Modern‘ darstellbar durch die ‚Wahrheitswertetafel‘ für die ‚materiale Implikation‘, <span style="color:#4C58FF">— ,(A → B)‘ —</span> <span style="color:#FF6000">„wenn A, dann B“</span>. Damit ist auch der <span style="color:#4C58FF">[ Modus tollendo tollens ] :: [ A → B, ¬B ├ ¬A ] </span> verstehbar; <span style="color:#00B000">(vgl. die vierte Zeile der ‚materialen Implikation‘)</span>. Der positive hypothetische Syllogismus ''':''' <span style="color:#4C58FF">[ Modus ponendo ponens ] :: [ A → B, A ├ B ] </span> ist aus der ersten Zeile ablesbar.
Die folgende Tabelle gibt für jeden ,Wahrheitswert‘ der Aussagen <math>A</math> und <math>B</math> das Resultat einiger zweiwertiger Verknüpfungen an ''':'''
{|class="wikitable hintergrundfarbe2" style="text-align:center;"
|-
!colspan="2"|''Belegung''!!Konjunktion!!Disjunktion!!materiale<br /> Implikation!!Äquivalenz<br /> Bikonditional!!kopulative<br /> Konjunktion
|-
!<math>A</math>
!<math>B</math>
!<math>A</math> und <math>B</math>
!<math>A</math> oder <math>B</math>
!wenn <math>A</math> dann <math>B</math>
!sowohl <math>A</math> als auch <math>B</math>
!entweder <math>A</math> oder <math>B</math>
|-
!W!!W
|W||W||W||W||F
|-
!W!!F
|F||W||F||F||W
|-
!F!!W
|F||W||W||F||W
|-
!F!!F
|F||F||W||W||F
|}
<span style="color:#00B000">(Eine ‚Konjunktion‘ ist nur dann ,wahr‘, wenn beide Aussagen einer ‚Konjunktion‘ wahr sind. Eine ‚kopulative Konjunktion‘ ist nur dann ,wahr‘, wenn entweder die eine, oder die andere Aussage der ‚kopulativen Konjunktion‘ wahr ist. Es besteht also eine Wenn-Dann-Verbindung zwischen beiden Aussagen — eine ,Kopplung‘. Das ist die logische Grundlage von Axiom-1 im GÖDEL-Formalismus)</span>
Um das Widersprüchliche der ,Annahme‘ nachzuweisen, dass positive Eigenschaften ,nicht konsistent‘ seien, <span style="color:#00B000">(im 1. Beweisgang)</span>, bzw. um das Falsche und Sinnwidrige der ,Annahme‘ klarzustellen, es sei ,unmöglich‘, dass es einen GOTT gibt, <span style="color:#00B000">(hier, in der Widerlegung)</span>, verwendet das GÖDEL-Kalkül den Gegensatz ''':''' wahr, <span style="color:#4C58FF">— W —</span>, falsch, <span style="color:#4C58FF">— F —</span>, zwischen der dritten und vierten Zeile der Wahrheitswertetafel für die ,materiale Implikation‘, entsprechend der Regel <span style="color:#FF6000"><span style="font-family: Times;"><big>„ex falso sequitur quotlibet, etiam verum“</big></span></span>, jeweils mit der Hilfe von Axiom-1 und Axiom-2; hier unabhängig von jeder Glaubensüberzeugung. Im Gegensatz dazu, wird, <span style="color:#00B000">(im 2. Beweisgang)</span>, aus dem Glauben an GOTT, mit einer <span style="font-family: Times;"><big>,Reductio ad absurdum‘</big></span>, speziell mit Axiom-1, das Widersprüchliche in der ,Annahme‘ nachgewiesen, es gäbe in GOTT <span style="color:#FF6000">»''keine Vollkommenheit, nichts Positives, nichts Perfektes''«</span>, d.h. keine ,Transzendentalia‘. In dieser <span style="font-family: Times;"><big>,Reductio ad absurdum‘</big></span>, im 2. Beweisgang, wird vorausgesetzt <span style="color:#00B000">(,angenommen‘)</span> ''':''' es gibt den GOTT der Christen, <span style="color:#00B000">(als Prämisse :01:)</span>, der ,unvergleichlich‘ und ,einzigartig‘ ist, und in dem auch alle ,Transzendentalia‘ <span style="color:#FF6000">„koinzident“</span> ,eins‘ sind, entsprechend Axiom-2.
Für KANT entsteht ein Widerspruch in den Prädikaten eines Satzes.
::<span style="color:#FF6000">»</span> ''Wenn ich das Prädicat in einem identischen Urtheile aufhebe'', <span style="color:#00B000">[ durch eine Negation ]</span>, ''und behalte das Subject, so entspringt ein Widerspruch''. <span style="color:#00B000">[ Wenn ich sage ''':''' ,''GOTT ist nicht allmächtig''‘, entsteht ein Widerspruch zur richtigen Aussage ''':''' ,''GOTT ist allmächtig''‘. ]</span> … ''Wenn ihr aber sagt ''':''' ,GOTT ist nicht‘, so ist weder die Allmacht, noch irgendein anderes seiner Prädicate gegeben; denn sie sind alle zusammt dem Subjecte aufgehoben'', <span style="color:#00B000">[ negiert ]</span>, ''und es zeigt sich in diesem Gedanken nicht der mindeste Widerspruch.'' <span style="color:#FF6000">«</span><ref>vgl. ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kritik der reinen Vernunft</big></span>''‘, Seite 398f; https://www.korpora.org/kant/aa03/398.html</ref>
Es ist richtig, wie KANT sagt, der Widerspruch entsteht nicht in dem Gedanken ''':''' ,''GOTT ist nicht''‘. GÖDEL zeigt daher, dass der Widerspruch erst dann entsteht, wenn von der Annahme ausgegangen wird ''':''' '',Es ist unmöglich, dass GOTT ist''‘. Daraus folgt dann ,regulär‘, mit Hilfe von Axiom-1 und Axiom-2, <span style="color:#00B000">(d.h. mit den Theoremen von den Transzendentalien)</span>, die logische ,Möglichkeit‘ GOTTES, unabhängig von jeder Glaubensüberzeugung. Wie LEIBNIZ klar erkannt hat, muss zuerst, aus dem Widerspruch des Gegenteils, die logische ,Möglichkeit‘, <span style="color:#00B000">(die Konsistenz)</span>, der Existenz GOTTES bewiesen werden ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, bevor daraus die reale ,Notwendigkeit‘ eines GOTTES abgeleitet werden kann ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>. Dieser Sachverhalt ist jedoch das ausschließliche Spezifikum GOTTES, <span style="color:#00B000">(das <span style="color:#FF6000">»''Privilegium der Gottheit allein''«</span>)</span>, und gilt nur bei GOTT, als dem Unvergleichlichen und Einzigartigen. Dieses ,Spezifikum‘ wird im Theorem ANSELMS abgebildet ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx→□∃xGx'''‘ —</span>, auf Grund von Axiom-2, das den inneren Zusammenhang, die Koinzidenz auch von ,Möglichkeit‘ und ,Notwendigkeit‘ im Unendlichen, GOTT, erkennen lässt. Bis Zeile 10, im 3. Beweisgang, reicht der Geltungsbereich der ,modal‘-frei gewählten Kalkül-Prämisse :01:, der ,methodologische‘ GOTT-Glaube. In Zeile 11 liegt der ,Schwerpunkt‘ des ontologischen Beweises dann aber am, — modal als notwendig — ,bewiesenen‘ Widerspruch des Gegenteils zum GOTT-Glauben, <span style="color:#00B000"> (formal-syntaktisch dargestellt als widerspruchfreies Antezedens, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, dem Korollar-1 aus dem 1. Beweisgang)</span>, und nicht mehr am ,angenommenen‘ GOTT-Glauben der Kalkül-Voraussetzung, <span style="color:#00B000">(nun dargestellt als Konsequenz <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span> im Theorem ANSELMS)</span>. Damit hat er, — angeregt durch LEIBNIZ, und mit ihm —, die fast einhellig akzeptierte Fehldeutung des ontologisch-<span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Arguments ANSELMS für GOTT durch gewichtige philosophische, <span style="color:#00B000">(KANT<ref>GOTT ist absolut einzigartig und unvergleichlich. KANT macht GOTT jedoch zu einem ,Ding‘ unter den vielen ,Dingen‘ dieser Welt, indem er die Existenz, bzw. das ,Sein‘ GOTTES mit dem ,Sein der Dinge‘ gleich setzt. Eine solche Gleichsetzung ist bei GOTT unangebracht und daher unzulässig! Er verkennt damit die Einzigartigkeit und Besonderheit GOTTES. Das ,Sein‘ der Dinge ist — nach KANT — ,kein reales Prädikat’, d.h. Existenz ist keine Eigenschaft. In GOTT ist ,Sein‘ hingegen ein ,reales Prädikat‘, d.h. Existieren ist die Wesenseigenschaft GOTTES, denn GOTT ist der, der für uns — aus Liebe — immer schon ,da‘ ist, von Ewigkeit zu Ewigkeit. Das ist das, was GOTT für uns ausmacht — sein Wesen.</ref>)</span>, und <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span>, <span style="color:#00B000">(THOMAS<ref>GOTT ist absolut einzigartig und unvergleichlich. THOMAS unterscheidet die ,Natur GOTTES‘ nicht von der ,Natur der Dinge‘, indem er die ,Natur‘ des GOTTES ANSELMS irrtümlich mit der ,Natur‘ der Dinge gleich setzt. Damit reiht er GOTT unter die vielen Dinge unserer Welt ein: GOTT ,esse in rerum natura‘, d.h. wörtlich, dass der GOTT ANSELMS in der ,Natur‘ der Dinge existiert. Eine solche Gleichsetzung ist bei GOTT unangebracht und daher unzulässig! Die ,zeitlose-überzeitliche‘ Wirklichkeit, (Natur), GOTTES ist völlig verschieden und unabhängig von der zufälligen Wirklichkeit, (die ,Natur‘), unserer ,raum-zeitlichen‘ Welt. Daher ist sie mit dieser auch nicht vergleichbar.</ref>)</span>, Autoritäten zurechtgerückt, welche die Einzigartigkeit und Unvergleichlichkeit des Unendlichen, GOTT, bei ihrer Beurteilung des Theorem ANSELMS nicht berücksichtigt haben, sondern den Unendlichen, <span style="color:#00B000">(irrtümlich)</span>, unter die endlichen Dinge unserer Welt eingereiht haben. GÖDEL hat mit dem bewiesenen Widerspruch des Gegenteils zum GOTT-Glauben, den Beweis für die <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> des Theorem ANSELMS geliefert, was, nach LEIBNIZ, für die Akzeptanz dieses Theorems noch gefehlt hat. Das Theorem ANSELMS besagt universell ''':''' Die <span style="color:#FF6000">»''theologische Weltanschauung''«</span> der Juden, Christen und Muslime, die ,annehmen‘, dass es mit ,Notwendigkeit‘ <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□'''‘ —</span> <span style="color:#00B000">(nur)</span> einen GOTT gibt, ist logisch richtig und <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span>, weil es <u>ohne Widerspruch</u> ,denkbar‘ <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇'''‘ —</span> ist, dass es GOTT gibt ''':''' Nicht mehr und nicht weniger, <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig, (ohne sich auf den Glauben an irgendeine Religion zu stützen)''«</span>.
Es geht hier bei GÖDEL nicht um Theoriefindung oder ähnliches. GÖDEL ist kein Theoretiker. GÖDEL ist Logiker und Mathematiker. Was er sagt, ist mathematisch wahr und logisch richtig. Wenn er sagt, dass die Aussage ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ — »''wahr''«</span> ist ''':''' <span style="color:#FF6000">»''es ist möglich, dass es Gott gibt, wegen Axiom-2 (und Axiom-1)''«</span>, dann spricht er hier von der mathematischen Wahrheit. Logischerweise ist dann die konträre Aussage ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''¬◇∃xGx'''‘ — »''falsch''«</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''es ist nicht möglich, dass es einen Gott gibt''«</span>, und zwar mathematisch falsch, weil sich aus dieser Aussage ein Widerspruch ergibt. Jeder, der die mathematische Logik GÖDELS lesen kann, kann das sehen und verstehen ''':''' Das Zwischenergebnis, <span style="color:#00B000">(Term :20:)</span>, in dieser Kalkül-Ableitung, die logische Konsequenz aus der Annahme des dezidierten Atheismus, es sei unmöglich, dass es GOTT gibt, ist der faktische, nachprüfbare, und für jeden Menschen sichtbare Beweis dafür, dass diese Annahme in einen Widerspruch mündet, und damit falsch und unlogisch ist. Das bedeutet, es ist eine Tatsache, bzw. es ist Faktum, dass der Atheismus, — mit <span style="color:#FF6000">»''mathematischer Evidenz''«</span> —, wirklich falsch und unlogisch ist, und daher als ,Unsinn‘ bezeichnet werden darf '''!''' Das ist nicht bloß als eine Theoriefindung, oder als eine Interpretation eines Autors zu verstehen. Das ist vielmehr genau so wahr und <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span>, wie, dass zwei mal zwei vier ergibt, und wirklich genau so logisch richtig, wie, dass die Erde sich um die Sonne dreht. Das ist gerade das Überraschende und Unerwartete am Gödel-Kalkül. Es geht hier nicht mehr um Theoriefindung oder Interpretationen, denen man zustimmen kann oder nicht. Es geht hier <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig''«</span> um mathematisch-logische Fakten. Damit steht GÖDEL in seiner Bedeutung neben KOPERNIKUS.
----
Kurt GÖDEL ist schon deswegen ein Ausnahmelogiker.
----
===<div class="center"><span style="color:#660066">Epilog für Skeptiker</span></div>===
Wenn man das GÖDEL Argument genau liest, dann ist nur die Annahme ''':''' <span style="color:#FF6000"> „es ist möglich, dass es GOTT gibt“</span> bewiesen, weil aus der Annahme ''':''' <span style="color:#FF6000">„es ist unmöglich, dass es GOTT gibt“</span> ein logischer Widerspruch ableitbar ist. Die Aussage ''':''' <span style="color:#FF6000">„es gibt GOTT“</span> ist dagegen schon eine Glaubensaussage, und damit ist das auch die ,Grundannahme‘ eines gläubigen Menschen, der dann aus der ,bewiesenen Möglichkeit‘, dass es Gott gibt, ableiten kann ''':''' <span style="color:#FF6000">»''es gibt GOTT wirklich''«</span>, wenn er will ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Es stimmt also, was ich glaube '''!''''' «</span> Das ist das Argument ANSELMS, der ein christlicher Amtsträger war, und der daher von dieser Grundannahme auch ausgeht. Solange in den Voraussetzungen des Möglichkeitsbeweises im Gödel-Kalkül kein Widerspruch nachweisbar ist, und solange in der logischen Durchführung keine schweren Mängel festgestellt werden können, ist das Ergebnis des Möglichkeitsbeweises, wie GÖDEL ihn durchgeführt hat, korrekt, und die Folgerungen daraus, logisch richtig, dass es sich hier um <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> handelt, <span style="color:#00B000">(z. B. wie 2 x 2 = 4)</span>. Aber niemand ist gezwungen, aus der Möglichkeit, dass es GOTT gibt, daraus zu schließen, dass es GOTT auch mit Notwendigkeit gibt, wie das im Argument ANSELMS geschieht, außer, er akzeptiert auch die Grundannahme, dass es den Unendlichen und Unvergleichlichen tatsächlich gibt. Dann kann er mit LEIBNIZ, der selbst an GOTT geglaubt hat, mit Bestimmtheit sagen ''':''' <span style="color:#FF6000">»''gesetzt, dass GOTT möglich ist, so ist er, was das Privilegium der Gottheit allein ist''«</span>, weil GÖDEL mit seinem Kalkül den noch ausstehenden Beweis der Widerspruchsfreiheit dafür geliefert hat.
Wenn Du den 3. Beweisgang des GÖDEL-Kalküls genauer anschaust, dann siehst Du, dass der Konsequenz-Teil im Argument ANSELMS, der identisch ist mit dem Term in der Zeile 10, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>, immer noch formallogisch abhängig ist von der methodologischen Glaubens-Prämisse, Term :01:, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">„das x steht für den Gott der Christen“</span>, was bis zur Zeile 10 offensichtlich korrekt ist. <span style="color:#00B000">(Man könnte nach dieser Zeile, ohne Weiteres, ,regulär‘ die <span style="color:#FF6000">„logische Implikation”</span> :: <span style="color:#4C58FF">[├ A ├ B ╞ A→B ]</span> mit Term :01: und Term :10: als ein mögliches Korollar bilden ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx→□∃xGx'''‘ — </span>)</span>. Das bedeutet, der Konsequenz-Teil im Theorem ANSELMS, der in diesem Korollar an zweiter Stelle steht, ist damit in seiner Formal-Struktur offensichtlich ,regulär‘ von der Glaubens-Prämisse, Term :01:, abhängig, d.h. er ist der Ausdruck einer Glaubensüberzeugung. Im Theorem ANSELMS steht er jetzt in der Zeile 11 als Konsequenz-Teil auch an zweiter Stelle, hat aber nicht mehr seine Glaubens-Prämisse als notwendige Bedingung an erster Stelle vor sich, wie im ,regulär‘-möglichen Korollar. Jetzt steht eine neue und andere Voraussetzung als Begründung vor ihm. Der Schwerpunkt des Argument ANSELMS liegt damit am Begründungs-Teil des ANSELM-Theorems, der jetzt die erste Stelle im Theorem einnimmt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">„es ist möglich, dass es GOTT gibt“</span>, der erst dadurch entstanden ist, und davon abhängig ist, weil sein Gegenteil ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''¬◇∃xGx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">„es ist unmöglich, dass es GOTT gibt“</span>, zu einem Widerspruch geführt hat. Dieser Begründungs-Teil, das Antezedens, im Argument ANSELMS, ist daher nicht mehr von der methodologischen Glaubens-Prämisse, Term :01:, abhängig, sondern nur vom Axiom-1, der Widerspruchsfreiheit, und von der paarweisen, mathematischen Äquivalenz beliebiger positiver Eigenschaften im Axiom-2, die im 1. Beweisgang, bzw. im Beweisgang ,Widerlegung‘, mit dem <span style="color:#4C58FF">[ Modus tollendo tollens ] :: [ A → B, ¬B ├ ¬A ]</span>, die Widerspruchsfreiheit des GOTT-Glaubens mit Notwendigkeit herbeigeführt haben. Daraus ergibt sich eine logische Verschiebung in der Argumentationskette, denn dieser Begründungs-Teil, der jetzt die Widerspruchsfreiheit für den Konsequenz-Teil liefert, ist selbst unabhängig und frei von jeder Glaubensüberzeugung. Weil widerspruchsfrei und <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span>, muss er als logische Begründung für die Widerspruchsfreiheit des Konsequenz-Teils gelesen werden, und damit bestätigt er die Widerspruchsfreiheit der Glaubensüberzeugung eines gläubigen Menschen, <span style="color:#00B000">(was auch das Ziel ANSELMS war)</span>. Das heißt also ''':''' der Glaube dieses Menschen ist widerspruchsfrei und sinnvoll, und enthält keinen Zirkelschluss, weil sein Gegenteil, der Nicht-GOTT-Glaube, zu einem Widerspruch führt; <span style="color:#00B000">(das hat GÖDEL mit seinem Kalkül-System bewiesen, dessen Argumentationskette mit einem Computer-Programm, dem sog. ,Theorembeweiser‘, überprüft worden ist, und als <span style="color:#FF6000">»''nachweisbar korrekt''«</span> befunden wurde)</span>. Das Theorem ANSELMS beweist, nach GÖDEL, dass der Glaube an GOTT, mit <span style="color:#FF6000">»''mathematischer Evidenz''«</span> notwendig widerspruchsfrei und sinnvoll ist, weil der Nicht-GOTT-Glaube notwendig zu einem Widerspruch führt. <u>Das Theorem beweist jedoch nicht, dass die Existenz GOTTES notwendig sei</u>, <span style="color:#00B000">(wie es fast immer fälschlich gelesen wurde und wird)</span>, sondern, das Theorem geht einfach davon aus, als nicht hinterfragtes Faktum, dass GOTT notwendig schon existiert, und beweist, dass diese Glaubens-Annahme widerspruchsfrei und sinnvoll, und <span style="color:#FF6000">»''mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar ist''«</span>.
Zusammengefasst heißt das konkret ''':''' Wenn Du an GOTT glauben willst, dann kannst Du das unbedenklich tun, denn Dein Glaube ist auch logisch in der <u>bewiesenen Möglichkeit</u>, dass es GOTT geben kann, begründet, und damit ist er widerspruchsfrei, sinnvoll und kein Zirkelschluss. Dein Glaube an GOTT beruht jedoch, nach wie vor und in erster Linie, auf Deiner freien Entscheidung für GOTT, und nicht auf dem Zwang einer ,logischen‘ Argumentation. Wenn Du nicht an GOTT glauben willst, dann <u>musst Du, und sollst Du, auch nicht deswegen</u>, weil der Atheismus zu einem Widerspruch führt, und damit falsch ist, an GOTT glauben. Denn der Glaube an GOTT muss immer eine freie und Deine ganz persönliche Entscheidung für GOTT sein und bleiben. Niemand darf zum Glauben an GOTT gezwungen werden, auch nicht mit ,logischen‘ Argumenten. Warum '''?''' Weil GOTT die Liebe ist '''!''' Und die Liebe duldet keinen Zwang '''!'''
----
----
;Fußnoten
<references />
rdb35p27yakmuvh1b35f648drisel5h
1085919
1085918
2026-05-16T15:53:56Z
Santiago
19191
/* Kurt GÖDEL und der sog. ‚ontologische Gottesbeweis‘ */
1085919
wikitext
text/x-wiki
[[Kategorie: Buch]]
{{Regal|ort=Philosophie}}
{{Vorlage:StatusBuch|9}}
==<div class="center"><span style="color:#660066">'''Kurt GÖDEL und der sog. ‚ontologische Gottesbeweis‘'''</span></div>==
<span style="font-family: Times;"><big><div class="center">לַמְנַצֵּ֗חַ לְדָ֫וִ֥ד אָ֘מַ֤ר נָבָ֣ל בְּ֭לִבּוֹ אֵ֣ין אֱלֹהִ֑ים הִֽשְׁחִ֗יתוּ הִֽתְעִ֥יבוּ עֲלִילָ֗ה אֵ֣ין עֹֽשֵׂה־טֽוֹב׃
(Psalm 14,1)</div></big></span>
----
===<div class="center"><span style="color:#660066">Vorwort</span></div>===
Zur Orientierung ''':''' Die Diskussion um GOTT läuft schon über zweitausend Jahren. Vor etwa tausend Jahren hat sich ein gewisser ANSELM gesagt ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Ich glaube an GOTT'' … <span style="color:#00B000">(sonst wäre er sicher nicht Erzbischof von Canterbury geworden)</span> … ''aber ich möchte auch wissen und verstehen, ob das stimmt und sinnvoll ist, was ich da glaube '''!''''' «</span> Dann hat er seine Überlegungen dazu aufgeschrieben, und das kann man in seinen Schriften auch heute noch lesen. Der sehr geschätzte deutsche Professor und Philosoph aus Königsberg, Immanuel KANT, hat das, was ANSELM da aufgeschrieben hat, gelesen, <span style="color:#00B000">(vermittelt durch CARTESIUS)</span>, und das dann den <span style="color:#FF6000">„ontologischen Gottesbeweis“</span> genannt, <span style="color:#00B000">(obwohl es in Wirklichkeit gar kein Gottesbeweis ist; genauer ''':''' es ist kein Beweis für die Existenz GOTTES)</span>, und dieser große KANT hat dann großartig bewiesen, das, was ANSELM da aufgeschrieben hat, sei falsch. Es sei <span style="color:#FF6000">„ja gar kein“</span> Gottesbeweis '''!''' <span style="color:#00B000">( Naja, was denn sonst '''?''' )</span> Wobei er den Fehler gemacht hat, dass er den, an sich, unvergleichbaren GOTT mit hundert Talern in seinem Vermögenszustande verglichen hat. <span style="color:#00B000">(Das ist aber eine andere Geschichte.)</span> Hundert Taler und GOTT haben ,an sich‘ nichts gemeinsam, außer, wenn KANT ,wirklich‘ hundert Taler hat, und GOTT auch ,wirklich‘ existiert, <span style="color:#00B000">(wie ANSELM und gläubige Menschen glauben)</span>, dann gibt es GOTT und die Taler eben ,wirklich‘. Aber damit ist man nicht schlauer geworden. Seit KANT läuft die ganze Diskussion um GOTT immer nur als Diskussion um den <span style="color:#00B000">(von KANT)</span> so genannten <span style="color:#FF6000">„ontologischen, <span style="color:#00B000">(kosmologischen, teleologischen etc.)</span> Gottesbeweis“</span> — obwohl es niemals einen Beweis für die Existenz GOTTES geben kann und niemals geben wird. <span style="color:#00B000">(Das haben Wissenschaftler jeder Richtung und Philosophen aller Weltanschauungen uns immer wieder nachdrücklich versucht zu sagen, weil keiner dieser sog. Beweise für die Existenz eines GOTTES stringent ist.)</span> Beweisen kann man die Existenz von Naturgesetzen. Die sind unveränderlich und fix, immer und überall. Jeder vernünftige Mensch muss sie akzeptieren. Man kann darüber nicht diskutieren und sie dann mit Mehrheitenbeschlüsse verändern. Wenn GOTT ebenso bewiesen werden könnte, dann wäre jeder vernünftige Mensch gezwungen, die Existenz GOTTES wie ein Naturgesetz anzunehmen. Gott ist aber kein Naturgesetz. GOTT ist <span style="color:#FF6000">„Person“</span>, — für Christgläubige ''':''' <span style="color:#FF6000">„ein GOTT in drei Personen“</span>. Und GOTT ist <span style="color:#FF6000">„Geist“</span>. Das besagt, dass GOTT nicht mit materiellen Dingen aus unserer Welt verglichen werden darf; <span style="color:#00B000">(was sowohl THOMAS von Aquin als auch Immanuel KANT doch getan haben)</span>. Und ganz wesentlich ''':''' der Zugang zu GOTT läuft nicht über den Beweis, sondern immer nur über den Glauben. Wer an GOTT glauben will, dem antwortet GOTT auf seine Weise — nämlich <span style="color:#FF6000">„geistig“</span> bzw. <span style="color:#FF6000">„geistlich“</span>. Wer nicht an GOTT glauben will, dessen Entscheidung respektiert GOTT, und drängt sich nicht auf. Glaube ist immer eine freie Entscheidung des Menschen für GOTT. Niemand darf gezwungen werden. Wenn es einen Beweis für GOTT gäbe, wäre jeder vernünftige Mensch gezwungen, an GOTT zu glauben. Und das widerspricht ganz entschieden der Freiheit des Glaubens. Daher gibt es nie und nimmermehr einen Existenzbeweis für GOTT '''!!!''' ... Daher darf man das Kalkül des Logiker GÖDEL, <span style="color:#00B000">(und damit auch das Theorem ANSELMS)</span>, nicht als einen Existenzbeweis für GOTT lesen. Sowohl ANSELM als auch GÖDEL setzen die Existenz GOTTES notwendig als gegeben voraus. Das GÖDEL-System, und auch das Theorem ANSELMS, sind bloß die logische Bestätigung der Widerspruchsfreiheit der Glaubensüberzeugung eines Menschen, der sich schon entschieden hat, an GOTT zu glauben; und nicht der Grund für seine Entscheidung. Alle sogenannten ,Gottesbeweise‘, sind in Wirklichkeit nichts anderes, als nachträgliche Evaluierungen eines GOTT-Glaubens, bzw. ,Wege‘, <span style="color:#00B000">(bei THOMAS von Aquin)</span>, die aufzeigen, dass der GOTT-Glaube widerspruchsfrei, sinnvoll, und <span style="color:#FF6000">»''mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar ist''«</span>, wie GÖDEL sagt.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Einleitung</span></div>===
Eine Studie zum GÖDEL-Kalkül. Der Logiker Kurt GÖDEL <span style="color:#00B000">(1906-1978)</span> hat mit diesem Kalkül eine moderne Rekonstruktion des, <span style="color:#00B000">(von KANT)</span>, so genannten ‚ontologischen Gottesbeweises‘ nach ANSELM von Canterbury auf modal-logischer Basis vorgelegt. Damit hat er die <span style="color:#FF6000">„Rede von GOTT“</span> auf eine ‚vernünftige Basis‘ gestellt, d.h. sie soll für jeden Menschen nachvollziehbar sein, <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig, (ohne sich auf den Glauben an irgendeine Religion zu stützen)''«</span>, wie er sagt. GÖDEL ,nimmt‘ als Logiker, angeregt durch den Philosophen und Mathematiker Gottfried Wilhelm LEIBNIZ, rein theoretisch, fürs Erste, einmal ‚an‘, <span style="color:#00B000">(als Prämisse, d.i. der Term :01: im 3. Beweisgang zum Theorem ANSELMS im Anhang)</span>, dass es GOTT gibt ''':''' d.i. ein sog. ,methodologischer GOTT-Glaube‘, und untersucht die logischen Konsequenzen. Dabei zeigt sich, beim genaueren Hinsehen, dass der ‚Nicht-GOTT-Glaube‘, der ‚dezidierte‘ Atheismus, <span style="color:#00B000">(im Möglichkeitsbeweis des Kalküls)</span>, überraschender Weise, zu einem Widerspruch führt, und damit logisch ,falsch‘ ist. Jedoch, GÖDEL kann und will mit seinem Kalkül keinen ,GOTT-Glauben‘ ,erzeugen‘, d.h. das GÖDEL-Kalkül ist kein <span style="color:#FF6000">„Existenz-Beweis"</span> für den GOTT der Bibel, sondern, es setzt die Existenz eines GOTTES, einfach als gegeben, schon voraus. GÖDEL beweist aber mit seinem System, dass der traditionelle abendländische ,GOTT-Glaube‘, <span style="color:#FF6000">»''die theologische Weltanschauung''«</span>, <span style="color:#00B000">(d.i. die Kalkül-Prämisse, und das, daraus ,regulär‘ (├ ) abgeleitete, Theorem ANSELMS)</span>, mit den Maßstäben der modernen Logik <span style="color:#FF6000">»''durchaus vereinbar''«</span> <span style="color:#00B000">(d.h. logisch ,richtig‘)</span> ist, im Gegensatz zum ,Nicht-GOTT-Glauben‘, der davon ausgeht, dass es keinen GOTT gibt. GÖDEL beweist mit seinem System ''':''' der traditionelle GOTT-Glaube ist, — mit mathematisch-logischer Evidenz —, widerspruchfrei und wahr. <span style="color:#00B000">(Der Beweis aus dem Widerspruch des Gegenteils ist ein ,indirekter Beweis‘ und kein ,Zirkelbeweis‘ '''!''' )</span> GÖDEL blieb bis zu seinem Tod ohne ein dezidiertes religiöses Bekenntnis. <span style="color:#00B000">(Das Leben ist nicht immer ,logisch‘.)</span>
Entsprechend der <span style="color:#FF6000">»''theologischen Weltanschauung''«</span> ist GOTT der Größte, <span style="color:#FF6000">»''über dem nichts Größeres mehr gedacht werden kann''«</span>, <span style="color:#00B000">(ANSELM)</span>; bzw. <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist ein Wesen von äußerster Größe und Vollkommenheit, das alle Grade derselben in sich schließt''«</span>, <span style="color:#00B000">(LEIBNIZ)</span>, und der für uns immer schon ,da‘ ist. Das ist die methodologische Prämisse des GÖDEL-Kalküls. Davon ausgehend, zeigen seine Axiome und Definitionen, dass es zu einem Widerspruch führt, falls man ,annimmt‘, es sei nicht möglich, dass es <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> gibt. Aus dem Widerspruch des Gegenteils wird von GÖDEL, mit dem <span style="color:#4C58FF">[ Modus tollendo tollens ] :: [ A → B, ¬B ├ ¬A ]</span>, dann ,bewiesen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> ''':''' es ist doch möglich, dass es <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span> wirklich gibt. Somit ist der Glaube an <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, — weil widerspruchsfrei —, mit den Worten GÖDELS ''':''' <span style="color:#FF6000">»''mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar''«</span>.
Immanuel KANT <span style="color:#00B000">(1724-1804)</span> scheint diesen Fall vorausgesehen zu haben, dass versucht werden könnte, die ,Möglichkeit‘ GOTTES aus einem Widerspruch zu ,beweisen‘ ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span> <span style="color:#00B000">[ Angenommen, es gibt ]</span> ''doch einen und zwar nur diesen '''Einen''' Begriff'' <span style="color:#00B000">[ ,GOTT‘, so dass ]</span> ''das Nichtsein oder das Aufheben seines Gegenstandes'' <span style="color:#00B000">[ GOTT ]</span>, ''in ,sich selbst‘ widersprechend sei; und dieses ist der Begriff des allerrealsten Wesens. Es hat, sagt ihr, alle Realität'', <span style="color:#00B000">[ bzw. alle Vollkommenheit ]</span>, ''und ihr seid berechtigt, ein solches Wesen als ,möglich‘ anzunehmen'' ... <span style="color:#00B000">[ denn das GÖDEL-Kalkül ,beweist‘ ( ╞ ) in der ,Widerlegung‘ im Anhang, wie auch im 1. Beweisgang, aus einem Widerspruch, dass die Existenz GOTTES definitiv logisch ,möglich‘ ist. ]</span> … ''obgleich der sich nicht widersprechende'', <span style="color:#00B000">[ ,mögliche‘ ]</span>, ''Begriff'', <span style="color:#00B000">[ ,GOTT‘ ]</span>, ''noch lange nicht die'' <span style="color:#00B000">[ reale ]</span> ''Möglichkeit des Gegenstandes'', <span style="color:#00B000">[ GOTT ]</span>, ''beweiset. … Das ist eine Warnung, von der Möglichkeit der Begriffe (logische)'', <span style="color:#4C58FF">— '''◇''' —</span>, ''nicht sofort auf die Möglichkeit der Dinge (reale)'', <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span>, ''zu schließen''<ref>vgl. ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kritik der reinen Vernunft</big></span>''‘, Seite 399; https://www.korpora.org/kant/aa03/399.html</ref>. <span style="color:#00B000">[ Trotz dieser Warnung, wird dieser Schluss dennoch im Theorem ANSELMS vollzogen, bzw. mit GÖDEL im 3. Beweisgang ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx→□∃xGx'''‘ —</span> '''!''' ]</span>. <span style="color:#FF6000">«</span>
Warum das <span style="color:#FF6000">»''mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar''«</span> ist, und inwieweit KANT sich irrt, wird in dieser Studie gezeigt.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Der Schlüsselbegriff im Kalkül</span></div>===
Der ‚Schlüsselbegriff‘ in diesem Kalkül ist <span style="color:#FF6000">„positive Eigenschaft“</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">„Perfektion“, „Vollkommenheit“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>. Für diesen wichtigen Begriff gibt es aber im Kalkül selbst keine explizite Definition, sondern er wird nur durch seine Verwendung innerhalb des Kalküls indirekt ‚definiert‘. <span style="color:#00B000">(Das heißt ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''P'''‘ — </span> bezeichnet ein System von ,Eigenschaften‘, die ,positiv‘, bzw. ,vollkommen‘ | ,perfekt‘ | genannt werden, von denen im Kalkül wohl beweisbar ist, dass sie sich gegenseitig ,nicht widersprechen‘, weil sie im System als solche ,gleichwertig‘, bzw. gleich ,wahr‘ sind, jedoch ohne sie erschöpfend aufzählen zu können, oder auch nur sagen zu können, was sie alle im einzelnen bedeuten, außer, dass sie kompatibel sind.)</span> Mit der Wahl dieses Schlüsselbegriffes hat GÖDEL eine wesentliche Vorentscheidung für die Ergebnisse des Kalküls getroffen '''!''' In seinen Notizen zum ‚ontologischen Beweis‘ vom 10. Februar 1970 gibt GÖDEL, — für die nachträgliche Interpretation dieses Begriffes <span style="color:#00B000">(und auch für das Kalkül selbst)</span> —, die richtungsweisende Erklärung ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»''Positiv bedeutet positiv im moralisch ästhetischen Sinne...''«</span>
::Und er fügt in Klammer hinzu ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»...''(unabhängig von der zufälligen Struktur der Welt). Nur dann sind die Axiome wahr''.«</span><ref>GÖDEL, Kurt, ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Ontological proof‘</big></span>'' in ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Collected Works‘</big></span>'', vol. III, ed. S.FEFERMAN et al., Oxford (U.P.), 1995; 403–404.</ref>
GÖDEL-Axiom-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚('''PX <small><math>{ \color{Blue} \dot\lor}</math></small> P¬X''')‘ ↔<span style="color:#00B000"> ‚('''¬PX ↔ P¬X''')‘</span> — </span> ''':''' <span style="color:#FF6000"> »''Entweder die Eigenschaft'' <span style="color:#4C58FF">‚'''X'''‘</span> ''oder ihre Negation'' <span style="color:#4C58FF">‚'''¬X'''‘</span> ''ist positiv''«</span>. Hier ist der Hauptkritikpunkt, dass es Eigenschaften gibt, die ,an sich‘ weder positiv noch negativ sind. Beispiele wären ''':''' ‚rothaarig‘ oder ‚schwerwiegend‘; solche Eigenschaften können aber ,für mich‘ entweder positiv oder negativ sein, abhängig von meiner Betrachtungsweise und subjektiven Vorlieben. Diese Eigenschaften, wie ‚rothaarig‘ an sich, oder meine positiv-negativen ‚Betrachtungsweisen‘, sind jedoch der <span style="color:#FF6000">»''zufälligen Struktur der Welt''«</span> entnommen und treffen nicht den <span style="color:#FF6000">»''moralisch ästhetischen Sinn''«</span> von <span style="color:#FF6000">»''positiv''«</span> bei GÖDEL. Er orientierte sich an LEIBNIZ, welcher im Bezug zum ‚ontologischen Beweis‘ definiert ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»''Vollkommenheit'' <span style="color:#00B000">[ GOTTES ]</span> ''nenne ich jede einfache Eigenschaft, die sowohl positiv als auch absolut ist, oder dasjenige, was sie ausdrückt, ohne jede Begrenzung ausdrückt''.«</span><ref>Zitiert nach Thomas GAWLICK, in ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Was sind und was sollen mathematische Gottesbeweise ?‘</big></span>'', Predigt vom 8.1.2012 in der Kreuzkirche zu Hannover. https://web.archive.org/web/20130524164359/http://www.idmp.uni-hannover.de/fileadmin/institut/IDMP-Studium-Mathematik/downloads/Gawlick/Predigt_Gawlick_Gottesbeweise.pdf</ref>
Die Seins-Eigentümlichkeiten <span style="color:#00B000">(Daseinsmodi, Perfektionen)</span> wie ‚wahr‘, ‚gut‘, ‚edel‘ usw. entsprechen dem <span style="color:#FF6000">»''moralisch ästhetischen Sinn''«</span> von <span style="color:#FF6000">»''positiv''«</span> bei GÖDEL. Das sind Beispiele für ‚absolut‘ positive Begriffe aus der Lehre der Seinsanalogie ''':''' <span style="font-family: Times;"><big>‚verissimum‘, ‚optimum‘, ‚nobilissimum‘</big></span>, usw., die, an sich, ohne jede Begrenzung gelten; zu finden in der <span style="font-family: Times;"><big>‚Via quarta‘</big></span>, bei THOMAS von Aquin, über die analoge Abstufung im ‚Sein‘ der Dinge. Diese analoge ‚Abstufung‘ ist dann die faktische Begrenztheit <span style="color:#00B000">(d.h. Unvollkommenheit)</span> im <span style="color:#FF6000">»''zufälligen''«</span> ‚Sein‘ der Dinge —. Die <span style="color:#FF6000">„positiven Eigenschaften“</span> GÖDELS ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, wie Wahrheit, Einheit, Gutheit, <span style="color:#00B000">(von ,Güte‘)</span>, Schönheit, Adel, <span style="color:#00B000">(von ,edel‘)</span>, Gleichheit, Andersheit, Wirklichkeit, ,Sein‘ im Sinne von Etwas-sein, etc. werden <span style="color:#FF6000">„Perfektionen“</span>, oder auch <span style="color:#FF6000">„Transzendentalia“</span> genannt, <span style="color:#00B000">(von lateinisch ''':''' <span style="font-family: Times;"><big>transcendere</big></span>, <span style="color:#FF6000">„übersteigen“</span>)</span>. In der mittelalterlichen Scholastik sind Transzendentalien die Grundbegriffe, die allem Seienden als <span style="color:#FF6000">„Modus“</span>, <span style="color:#00B000">(d.h. ,Eigentümlichkeit‘, als allgemeine Seinsweisen)</span>, zukommen. Wegen ihrer Allgemeinheit ,übersteigen‘ sie die besonderen Seinsweisen, welche ARISTOTELES die ,Kategorien‘ nannte. Ontologisch betrachtet, werden die Transzendentalien als das allem Seienden Gemeinsame aufgefasst, da sie von allem ausgesagt werden können. Von der KI werden sie, nicht unpassend, als <span style="color:#FF6000">„ultimative Eigenschaften des Seins“</span> bezeichnet, die <span style="color:#FF6000">„jenseits der materiellen Welt existieren“</span>, <span style="color:#00B000">(da sie ,ultimativ‘ nur von GOTT, als den absolute Vollkommenen, ausgesagt werden können, die jedoch, auch von allen übrigen Seienden, abgestuft, wegen deren seinsmäßigen Unvollkommenheiten, d.h. ,analog‘, ausgesagt werden)</span>. Diese Transzendentalien sind ,inakzident‘, das heißt, sie entstehen nicht aus anderen Begriffen, sondern sind erste, unteilbare Bestimmungen des Denkens und des Seins, die allen Seienden ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∀x'''‘ —</span>, unabhängig von ihren speziellen Eigenschaften, als ,relative‘ Vollkommenheiten, <span style="color:#00B000">(bzw. Unvollkommenheiten)</span>, notwendig ,analogisch‘ zukommen, d.h. sie sind in allen Seienden, seinsmäßig abgestuft und abgegrenzt, ,relativ‘ zum Unendlichen ihrer selbst; und damit ,bezogen‘ auf GOTT, dem absolut Vollkommenen. In der Erkenntnisordnung wirken sie als die ersten Begriffe des menschlichen Verstehens, die eine Basis für alle weiteren wissenschaftlichen Erkenntnisse bilden. In der Seinsordnung sind die Transzendentalien ontologisch eins, gleichwertig, <span style="color:#00B000">(,mathematisch äquivalent‘)</span>, und daher konvertierbar, d.h. austauschbar, <span style="color:#00B000">(vgl. z. B. <span style="font-family: Times;"><big>,ens et verum convertuntur‘</big></span>)</span>. Damit sind sie auch von einander abhängig, was GÖDEL sowohl im Axiom-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX ∧ □∀x(Xx→Yx)→PY'''‘ —</span>, für positive Eigenschaften, als auch in der Definition-2, für die Wesenseigenschaften, syntaktisch formalisiert hat mit dem Term-Element ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∀x(Xx→Yx)'''‘ —</span>, weil sie sich gegenseitig, — mit ,modaler‘ Notwendigkeit —, gleichwertig ,implizieren‘, d.h. einschließen, <span style="color:#00B000">(im Axiom-2 mit der Individuum-Variable <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''x'''‘ — </span>, und in der Definition-2 mit der Individuum-Variable <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''y'''‘ — </span>)</span>. Man kann die Transzendentalia, <span style="color:#00B000">(wie GÖDEL)</span>, auch ,Wesenseigenschaften‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''X'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, nennen, weil sie allem Seienden ,wesentlich analog‘ zukommen. Weil Transzendentalien miteinander austauschbar sind, sind sie auch widerspruchsfrei, was GÖDEL mit Axiom-1 syntaktisch darstellt. Die Gültigkeit und Wahrheit, d.h. die mathematisch-logische Evidenz von Axiom-1 und Axiom-2, beruht auf der ontologischen Allgemeinheit und Gültigkeit der Transzendentalia, die GÖDEL mit Definition-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>'''x ↔ Xx ∧ ∀Y(Yx→ □∀y(Xy→Yy))'''‘ —</span>, in sein Kalkül explizit eingeführt und ,bestimmt‘ hat. <span style="color:#00B000">(Definitionen werden formal-syntaktisch durch das Äquivalenzzeichen <span style="color:#4C58FF">,'''↔'''‘</span> angezeigt, gelesen als <span style="color:#FF6000">„...ist genau dann ... wenn...“</span>)</span>
Zum Überblick ''':''' <span style="color:#FF6000">„Transzendentalia“</span> sind universale, alles Seiende charakterisierende Begriffe, die über kategoriale Einteilungen hinausgehen, und sowohl in der klassischen Scholastik, als auch in der modernen Philosophie, <span style="color:#00B000">(KANT, Uwe MEIXNER<ref>vgl. die ,transzendentalen‘ Bedingungen möglicher Erkenntnisse bei KANT; und auch in der ,Axiomatischen Ontologie‘ bei Uwe MEIXNER</ref>)</span>, als Grundlage der Metaphysik und Erkenntnistheorie dienen. Sie sind die <span style="color:#FF6000">„ersten Begriffe des Seins“</span>, die jedem Ding als ,relative‘ Vollkommenheiten, <span style="color:#00B000">(Perfektionen)</span>, inhärent sind, ,analogisch‘ abgestuft, auf einen ,ultimativen‘ Bezugspunkt ausgerichtet, und die sich im Denken, <span style="color:#00B000">(für uns als wahr)</span>, und in der moralischen Wertung, <span style="color:#00B000">(für uns als gut und edel)</span>, manifestieren, relativ zum ,ultimativen‘ Bezugspunkt ihrer selbst. Die faktische Unvollkommenheit, die sich in der notwendigen Vergänglichkeit aller Dinge zeigt, ist einem ontologischen Defekt ,geschuldet‘, der stark zeitabhängig ist, d.h. der einen Anfang und ein Ende hat.
Das GÖDEL-Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Notwendige Existenz ist eine positive Eigenschaft''«</span>, ist immer falsch, wenn es auf etwas aus der <span style="color:#FF6000">»''zufälligen Struktur der Welt''«</span> angewendet wird, wie z. B. auf einen <span style="color:#FF6000">„Tsunami“</span>, dessen ‚Existenz‘ für uns nicht ‚positiv‘ ist. KANT hat schon festgestellt ''':''' <span style="color:#FF6000">„Existenz ist keine Eigenschaft“</span>. Das gilt für alles, was <span style="color:#FF6000">„existiert“</span>. Das Axiom-5 hat nur dann seine Gültigkeit, ist nur dann ,wahr‘, wenn <span style="color:#FF6000">„Dasein“</span> <span style="color:#00B000">(Existenz)</span> und <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaften“</span> <span style="color:#00B000">(Essenz)</span> in eins zusammenfallen. Bei allen Dingen, die ‚da‘ sind, ist ihr ‚Da-Sein‘ ontologisch immer verschieden zu dem ‚was‘ sie sind ''':''' zu ihrem ,Was-Sein‘. In der philosophischen Tradition, seit ARISTOTELES, wird die ontologische Identität, d.i. die Koinzidenz, der innere Zusammenhang von ‚Sein‘ und ‚Wesen‘ allein nur dem <span style="color:#FF6000">„selbst ‚unbewegten‘ Erstbewegenden“</span> zugeschrieben, dem <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>πρῶτον κινοῦν ἀκίνητον</big></span>“<span style="color:#00B000"> | </span>„prôton kinoûn akinêton“</span>, von dem ARISTOTELES etwas später sagt ''':''' <span style="color:#FF6000">»''denn dies ist der Gott''«</span> und dann hinzufügt ''':''' <span style="color:#FF6000">»''so sagen wir ja''«</span>; d.h. das ist eine Interpretation aus dem Glaubenskontext des ARISTOTELES. Er war ein Gott-gläubiger Grieche. Wer an GOTT glaubt, kann das nachvollziehen. GÖDEL musste dieses Axiom-5 postulieren, sonst wäre sein Kalkül nicht aufgegangen, ohne dass er deswegen schon an GOTT glauben müsste. Er hat für sein Kalkül das ontologische Theorem von der Identität von ‚Sein‘ und ‚Wesen‘ im ‚unbewegten Erstbeweger‘ benutzt. <span style="color:#00B000">(Gilt auch für Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Göttlichkeit, das GOTT-Sein, das ‚Dasein‘ GOTTES, ist eine positive Wesenseigenschaft, eine Perfektion; d.h. ist das ‚Wesen‘ GOTTES ''':''' GOTT ist perfekt''«</span>)</span>. Die ontologische Identität von Sein und Wesen, Existenz und Essenz, wie auch die Koinzidenz von Möglichkeit und Wirklichkeit, von Ursache und Wirkung, sowie auch die ontologische Einheit von <span style="color:#00B000">(Erkenntnis-)</span>Subjekt und <span style="color:#00B000">(Erkenntnis-)</span>Objekt im <span style="color:#FF6000">»''Erkennen seiner Erkenntnis''<span style="color:#00B000">[-Tätigkeit ]</span>«<span style="color:#00B000"> | </span>„<span style="font-family: Times;"><big>νοήσεως νόησις</big></span>“<span style="color:#00B000"> | </span>„noêseôs noêsis“</span> <span style="color:#00B000"><small>(<span style="font-family: Times;"><big>,''Metaphysik''‘</big></span> XII 9, 1074b34)</small></span>, gilt nur in der <span style="color:#FF6000">„unverursachten Letztursache"</span>, auf die ARISTOTELES bei seiner Prinzipienforschung gestoßen ist.
Es gibt verschiedene Versuche, die GÖDEL-Axiome durch sog. ,Modelle‘, relativ zu einfacheren ,Welten‘, zu verifizieren, um damit ihre relative Konsistenz nachzuweisen. Für GÖDEL aber <span style="color:#FF6000">»''sind die Axiome nur dann'' <span style="color:#00B000">[ in unserer ,realen‘ Welt ]</span> ''wahr'' <span style="color:#00B000">[ und annehmbar ]</span>«</span>, wenn sie <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen Struktur der Welt'' <span style="color:#00B000">[ d.h. jeder auch nur ,möglichen‘ Welt ]</span> ''sind''«</span>. Diese Bedingung verweist jede Verifikation und jede Interpretation der Axiome auf das ,Nicht-Zufällige‘, das ,Notwendige‘, ,Absolute‘, in dem die Axiome und Definitionen des GÖDEL-Kalküls erst dadurch ihren Sinn und ihre Bedeutung bekommen, wenn sie vom ,Absoluten‘ und ,Unendlichen‘ her erklärt und verstanden werden. Damit insistiert GÖDEL auf eine genuin <span style="color:#4C58FF">,theologische‘</span> Interpretation seines Kalküls, mit der <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span> zum Begriff GOTT, dem absolut Unendlichen, als Verifikationskriterium. Das entspricht auch der ,methodologischen‘ Prämisse seines Kalküls. Die wichtigsten Axiome und Definitionen im GÖDEL-Kalkül sind jedoch bloße ,Annahmen‘, deren Evidenz, sowohl die ,mathematische‘ als auch die <span style="color:#4C58FF">,theologische‘</span>, erst evaluiert, d.h. ,bewiesen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> werden muss. Das bedeutet ''':''' die Verifikation der Axiome und Definitionen von GOTT und seinen Vollkommenheiten kann nur Kalkül-intern durch den Aufweis ihrer Widerspruchsfreiheit erfolgen, d.i. <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen Struktur der Welt''«</span>. Evaluierte und verifizierte Axiome und Definitionen sind dann die ,modal‘ notwendigen, d.h. die ,transzendentalen‘ Voraussetzungen für die Ergebnisse eines Kalküls, damit seine Theoreme und Korollare in unserer ,realen‘ Welt als logisch ,wahr‘ und damit für uns auch als ,annehmbar‘ gelten können, während die Prämissen eines Kalküls, <span style="color:#00B000">(die Argument Einführung, <span style="color:#4C58FF">— '''AE:''' —</span> )</span>, nicht notwendige, und somit ,modal‘ frei gewählte ,Annahmen‘ sind. Jedoch aus diesen ,modal‘ frei gewählten, ,möglichen‘ <span style="color:#00B000">( <span style="color:#4C58FF">'''◇'''</span> )</span> Prämissen folgen mit Hilfe der ,bewiesenen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> Axiome und Definitionen die Ergebnisse mit ,modaler‘ Notwendigkeit <span style="color:#00B000">( <span style="color:#4C58FF">'''□'''</span> )</span>.
Die Logik des GÖDEL-Systems ist eine ,Prädikatenlogik‘ zweiter Stufe, in der die Quantoren nicht nur Individuum-Variable, sondern auch Eigenschafts-Variable, <span style="color:#00B000">(als noch ,unbestimmte‘ Prädikate im Allgemeinen)</span>, binden können. Die formale Struktur des GÖDEL-Kalküls besteht aus fünf Axiomen und drei Definitionen, mit deren Hilfe in drei Beweisgängen drei Theoreme und mehrere Korollare aus seiner ,methodologischen‘ Prämisse ,regulär‘ <span style="color:#00B000">(├ )</span> abgeleitet werden können, wobei die beiden ersten Beweisgänge, mit ihren Ergebnissen, den dritten vorbereiten, in dem es dann um das Theorem ANSELMS geht. Die Prämisse des GÖDEL-Kalküls ist der traditionelle ,GOTT-Glaube‘, in der Formulierung speziell nach LEIBNIZ. Ein Axiom, eine Definition, zwei Theoreme und alle Korollare im GÖDEL-Kalkül sind Aussagen über <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>. Alle fünf Axiome, eine Definition und ein Theorem, <span style="color:#00B000">(und das Korollar aus Axiom-4)</span>, sind auch Aussagen über die Eigenschaft <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit“, „Perfektion“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, die in der <span style="color:#FF6000">»''theologischen Weltanschauung''«</span> als die Wesenseigenschaft GOTTES gilt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist vollkommen''«</span> bzw. <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist das Vollkommenste der Wesen''«</span>, <span style="color:#00B000">(DESCARTES)</span>. Zwei Definitionen sind Aussagen über die allgemeinen Wesenseigenschaften aller Seienden, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, die, als notwendige Existenz, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>‘ —</span>, auch GOTT zugeordnet werden, mit der Besonderheit bei GOTT, dass sowohl alle Eigenschaften, als auch alle anderen Zuordnungen, wie Sein und Wesen, wie Ursache und Wirkung, usw., im Unendlichen, GOTT, <span style="color:#FF6000">„koinzident“</span> sind, d.h. in GOTT paarweise perspektivisch in ,eins‘ zusammenfallen, und die auch, wie alle Transzendentalia, konvertierbar, d.h. austauschbar sind. Diese Sachverhalte machen deutlich, dass die ,Verifikation‘ und sachgerechte ,Evaluierung‘ der GÖDEL-Axiomatik nur genuin <span style="color:#4C58FF">,theologisch‘</span> erfolgen kann. Die Evaluierung der <span style="color:#FF6000">»''mathematischen Evidenz''«</span> des GÖDEL-Systems, im Allgemeinen, muss jedoch entsprechend der Maßstäbe einer modalen Prädikatenlogik zweiter Stufe durchgeführt werden.
Das GÖDEL-Kalkül unterscheidet <span style="color:#00B000">(in Definition-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x ↔ ∀X(X'''<sub>ess</sub>'''x →□∃yXy)'''‘ —</span>)</span> formal-syntaktisch zwischen der Eigenschaft ,Existenz‘, <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''E'''‘ —</span>, die nur GOTT zugeordnet werden kann, und dem Existenz-Operator, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''∃'''‘ —</span>, der allem Übrigen, das nicht GOTT ist, zugeordnet wird. Es gibt hier auch den formal-syntaktischen Unterschied zwischen der, <span style="color:#00B000">(von mir notierten, jedoch von GÖDEL schon intendierten und angesprochenen)</span>, speziellen ,Notwendigkeit‘, <span style="color:#4C58FF"> — <sub>not</sub> —</span>, die nur der Existenz GOTTES zugeordnet ist, und der modalen ,Notwendigkeit‘, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□'''‘ —</span>, die auf Verschiedenes bezogen werden kann. Diese Unterschiede sind Hinweise, dass GÖDEL in seiner Kalkül-Logik und -Syntax, die Außerordentlichkeit und Eigenständigkeit GOTTES berücksichtigt, der, als Schöpfer der Welt, prinzipiell und absolut <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen Struktur der Welt''«</span> ist, die erst durch GOTT auch das ist, was sie ist.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Die Genese des Kalküls</span></div>===
Wie kommt GÖDEL zu seinem Kalkül '''?''' Sein Gewährsmann war Gottfried Wilhelm LEIBNIZ, <span style="color:#00B000">(1646-1716)</span>, den er sehr schätzte. Die rekonstruierbare Genese seines Kalküls findet man in LEIBNIZ ''':''' ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Neue Abhandlungen über den menschlichen Verstand‘</big></span>'', <span style="color:#00B000">(1704)</span>‚ ''<span style="font-family: Times;"><big>Viertes Buch, Kapitel X ''':''' ‚Von unserer Erkenntnis des Daseins Gottes‘</big></span>'', Seite 475f.
Hier der <span style="color:#00B000">[ kommentierte ]</span> Textausschnitt zum sog. ontologischen ‚Gottesbeweis‘''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span>''Folgendes etwa ist der Gang seines'' <span style="color:#00B000">[ d.h. ANSELMS, Erzbischof von Canterbury; 1033-1109, ]</span> ''Beweises ''':''' GOTT ist das Größte'', <span style="color:#00B000">[ ANSELM spricht vom biblischen GOTT des Glaubens, als ''':''' <span style="color:#FF6000">»''den, über dem ,Größeres‘'' | <span style="font-family: Times;"><big>‚maius‘</big></span> | ''nicht mehr gedacht werden kann''«</span> ]</span>, ''oder, wie DESCARTES es ausdrückt ''':''' das Vollkommenste der Wesen oder auch ein Wesen von äußerster Größe und Vollkommenheit'' ''':''' <span style="color:#00B000"> [ GÖDEL ''':''' </span><span style="color:#4C58FF">‚'''P'''‘</span> <span style="color:#00B000">:= ‚Perfektion‘, ‚positive Eigenschaft‘ ]</span>, ''das alle Grade derselben in sich schließt.''<span style="color:#00B000"> [ GÖDEL-Definition-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔∀X(PX→Xx)'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das Individuum'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''ist genau dann GOTT'', <span style="color:#4C58FF">,'''G'''‘</span>, ''wenn'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''alle Vollkommenheiten'', <span style="color:#4C58FF">,'''P'''‘</span>, ''in sich schließt''«</span>. Definition-1 bildet die traditionelle Vorstellung von GOTT ab. ]</span> ''Dies also ist der Begriff GOTTES.'' <span style="color:#00B000">[ Der Term <span style="color:#4C58FF">— ,'''G'''‘ —</span> steht hier für den biblischen ‚Begriff‘ <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span> als ,Individuumname‘ '''!''' ]</span> ''Sehen wir nun, wie aus diesem Begriff das ‚Dasein’ folgt.''<span style="color:#00B000"> [ GÖDEL ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist notwendig aus sich ‚da‘''«</span> ''':''' Term :10: im 3. Beweisgang. ]</span> ''Es ist etwas <u>mehr</u>, ‚da‘ zu sein, als nicht ‚da‘ zu sein, oder auch das ‚Dasein‘ fügt der Größe oder der Vollkommenheit'' <span style="color:#00B000">[ GOTTES ]</span> ''einen Grad hinzu, und wie DESCARTES es ausspricht, das ‚Dasein‘ ist selbst eine Vollkommenheit.''<span style="color:#FF6000">«</span>
<span style="color:#00B000">(Diesen Ausspruch DESCARTES übernimmt GÖDEL im Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''notwendige Existenz''</span> [ alias ‚Dasein GOTTES’ ] <span style="color:#FF6000">''ist eine positive Eigenschaft''</span> [ alias Vollkommenheit ]<span style="color:#FF6000">«</span>. Dem widerspricht KANT ''':''' <span style="color:#FF6000">„Existenz ist keine Eigenschaft“</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">„Sein ist kein reales Prädikat“</span>. Das Axiom-5 ist daher nur dann ‚wahr‘, wenn ‚Wirklichsein‘ | <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ἐνέργεια οὖσα</big></span>“</span> | ‚enérgeia úsa‘ | d.h. ‚Dasein‘ und ‚Wesen‘ | <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>οὐσία</big></span>“</span> | ‚usía‘ | — genauer ''':''' ‚Wesenseigenschaften’ —, ontologisch ,eins‘ sind, d.h. wenn <span style="color:#FF6000">„Existieren“</span> immer schon die <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaft“</span> GOTTES ist. Was nach ARISTOTELES nur im <span style="color:#FF6000">„unbewegten Erstbeweger“</span> der Fall ist; bzw. mit LEIBNIZ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''was das Privilegium der Gottheit allein ist''«</span> '''!''' Aus der ,methodologischen‘ ,Annahme‘ im 2. Beweisgang GÖDELS ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''das'' <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> ''steht für den GOTT der Christen''«</span>, und mit Hilfe von Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Göttlichkeit ist eine positive Eigenschaft''«</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist perfekt''«</span>, mit Axiom-4 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX → □PX'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Positive Eigenschaften sind notwendig aus sich, — von Natur aus —, positiv''«</span>, mit Definition-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>'''x ↔ Xx ∧ ∀Y(Yx→ □∀y(Xy→Yy))'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Zum Wesen gehören notwendig auch alle Konsequenzen aus einer Wesenseigenschaft''«</span>, und mit Axiom-1 und der Definition für GOTT, folgt nach einigen logischen Umformungen das GÖDEL-Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das'' <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> ''ist genau dann der GOTT der Christen, wenn das Wesen dieses GOTTES sein eigenes Sein ist''«</span>. Dasein und Wesen sind im Unendlichen, GOTT <span style="color:#FF6000">„koinzident“</span> ,eins‘. Mit diesem, im Kalkül <u>ohne</u> Axiom-5 ,regulär‘ (├ ) abgeleiteten Theorem, widerlegt er KANT für den individuellen Spezialfall <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span> := <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>. Nachprüfbar im Anhang ''':''' im ‚ontologischen‘ Beweis für das Basis-Theorem-2. Somit ist Axiom-5 ,wahr‘, und KANT hat sich hier, im Bezug auf GOTT, geirrt. <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span> als Wissenschaft von GOTT, war für KANT nie eine ernstzunehmende Option. <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span> als Wissenschaft von GOTT ist eine ziemlich ,ausgereifte‘ Disziplin. Es haben sich, durch Jahrhunderte hindurch, viele gescheite Menschen schon im Judentum, und dann auch im Christentum, und ebenfalls im Islam, darum bemüht.)</span>
:: <span style="color:#FF6000">»</span>''Darum ist dieser Grad von Größe und Vollkommenheit oder auch diese Vollkommenheit, welche im ‚Dasein‘ besteht, in diesem höchsten, durchaus großen, ganz vollkommenen Wesen, denn sonst würde ihm ein Grad fehlen, was gegen seine Definition wäre. Und folglich ist dies höchste Wesen ‚da‘. Die Scholastiker, ohne selbst ihren'' <span style="font-family: Times;"><big>doctor angelicus</big></span> <span style="color:#00B000">[ := THOMAS von Aquin ]</span> ''auszunehmen, haben diesen Beweis verachtet'', <span style="color:#00B000">[ wie später auch Immanuel KANT ]</span>, ''und ihn als einen Paralogismus'' <span style="color:#00B000">[ := Fehlschluss ]</span> ''betrachtet, worin sie sehr unrecht gehabt haben; und DESCARTES, welcher die scholastische Philosophie im Kolleg der Jesuiten zu La Flèche lange genug studiert hatte, hat sehr recht gehabt, ihn wieder zu Ehren zu bringen. Es ist nicht ein Paralogismus, sondern ein unvollständiger Beweis'', <span style="color:#00B000">[ den GÖDEL vervollständigt hat ]</span>, ''der etwas voraussetzt, was man noch hätte beweisen sollen, um ihm mathematische Evidenz zu verleihen — nämlich, dass man dabei stillschweigend voraussetzt, diese Vorstellung des durchaus großen oder durchaus vollkommenen Wesens sei möglich und enthalte keinen Widerspruch'' <span style="color:#00B000">[ '''::''' <span style="color:#4C58FF">— '''◇''' —</span> '''::''' ,möglich‘, ,konsistent‘, ,denkbar‘; GÖDEL beweist im 1. Beweisgang aus Theorem-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX→◇∃xXx'''‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">»''positive Eigenschaften'', <span style="color:#00B000">[ die allgemeinen Transzendentalien ]</span>, ''sind widerspruchsfrei''«</span>, mit Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, folgt Korollar-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist möglich''«</span> ]</span>. ''Und es ist schon etwas, dass man durch diese Bemerkung beweist ''':''' gesetzt, dass GOTT ‚möglich‘ ist, so ‚ist‘ er'' <span style="color:#00B000">[ ,notwendig‘ '''::''' <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span>, d.h. für jede mögliche Welt auch wirklich aus sich ‚da‘ ]</span>, ''was das Privilegium der Gottheit allein ist'' ''':''' <span style="color:#00B000">[ Im 3. Beweisgang, Theorem-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx→□∃xGx'''‘ —</span> ''':''' ‚ANSELMS Prinzip‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Weil GOTT widerspruchsfrei ,möglich‘ ist, darum ist auch der Glaube widerspruchsfrei, der besagt, dass GOTT aus sich ,notwendig‘ da ist''«</span>; mit Korollar-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx ∧ □∀y(Gy→x=y)'''‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">»''Es gibt notwendig nur einen einzigen GOTT''«</span>. Damit ist auch der Monotheïsmus bewiesen. ]</span> ''Man hat recht, die Möglichkeit eines jeden Wesens anzunehmen und vor allem die GOTTES, bis ein anderer das Gegenteil beweist''. <span style="color:#00B000">[ Das Gegenteil besagt, dass GOTT ,unmöglich‘ ist. Hier setzt der Möglichkeitsbeweis im GÖDEL-Kalkül an, und beweist, dass diese Aussage zu einem Widerspruch führt. ]</span> ''Somit gibt dieser metaphysische Beweis schon einen moralischen zwingenden Schluss ab, wonach wir dem gegenwärtigen Stande unserer Erkenntnisse zufolge urteilen müssen, dass GOTT ‚da‘ sei, und demgemäß handeln.'' <span style="color:#00B000">[ Aber nicht logisch zwingend '''!''' Denn die Interpretation <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> mit dem GOTT der Bibel, als ,methodologische‘ Kalkül-Prämisse, ist nicht zwingend, jedoch ,modal‘ möglich, <span style="color:#4C58FF">— '''◇''' —</span>, und im christlichen Glaubenskontext sinnvoll, was mit einer stimmigen <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Interpretation des GÖDEL-Kalküls gezeigt werden kann. Damit ist dann auch die Frage beantwortet, ob das GÖDEL-System sich plausibel als eine Theorie von GOTT und seinen Eigenschaften interpretieren lässt, bzw. als eine <span style="color:#FF6000">»''axiomatische''«</span> <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span>, wie sie André FUHRMANN apostrophiert. Das <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> ist der ,Individuumname‘ für den GOTT der Bibel, — ,GOTT‘ groß geschrieben —, im monotheïstischen, christlichen Glaubenskontext, den auch LEIBNIZ teilt. Dann steht der ,Name‘ auch synonym für das ,existierende‘ Individuum, d.h. für dessen ,Existenz‘.]</span> ''Es wäre aber doch zu wünschen, dass gescheite Männer'' <span style="color:#00B000">[ sic ! ]</span> ''den Beweis mit der Strenge einer mathematischen Evidenz vollendeten'', <span style="color:#00B000">[ was GÖDEL veranlasst hat, seine Version eines ‚ontologischen Beweises’ zu kreieren, dessen <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> man heute mit Computerprogrammen<ref>siehe Fußnote 11</ref> schon nachgewiesen hat ]</span> ... <span style="color:#FF6000">«</span>
Für GÖDEL war dieser Text eine intellektuelle Herausforderung, und er hat sie angenommen. Das war für GÖDEL sicher keine Glaubensangelegenheit. GOTT hat es ja auch nicht nötig, ‚bewiesen‘ zu werden. Wer <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> z. B. mit dem sog. ‚Urknall‘ gleich setzt, macht die <span style="color:#FF6000">»''zufällige Struktur der Welt''«</span> im ‚Urknall‘, <span style="color:#00B000">(pantheistisch)</span> zu einem ,Gott‘, was GÖDEL dezidiert für sein Kalkül ausgeschlossen haben wollte.
Kurt GÖDEL schreibt 1961 in einem Brief, in Anlehnung an den obigen Text ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»...''ich glaube, schon heute dürfte es möglich sein, rein verstandesmäßig ''<span style="color:#00B000">[ sic '''!''' ]</span>, ''(ohne sich auf den Glauben an irgendeine Religion zu stützen) einzusehen, dass die theologische Weltanschauung'', <span style="color:#00B000">[ dass es GOTT gibt ]</span>, ''mit allen bekannten Tatsachen'', <span style="color:#00B000">[ z. B. mit den Maßstäben einer modernen Logik ]</span>, ''durchaus vereinbar ist. Das hat schon vor 250 Jahren der berühmte Philosoph und Mathematiker LEIBNIZ versucht''.«</span><ref>Zitiert nach SCHIMANOVICH-GALIDESCU, M.-E., ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Princeton–Wien 1946–1966. Briefe an die Mutter</big></span>''‘, in ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kurt Gödel – Leben und Werk</big></span>''‘, ed. B.BULDT et al., Wien (HÖLDER–PICHLER–TEMSKY), 2001, Bd. 1.</ref>
===<div class="center"><span style="color:#660066">Die Interpretation des Kalküls</span></div>===
Wenn man sich das GÖDEL-Kalkül ansieht, wie es heute formalisiert vorliegt, stellt sich die Frage ''':''' <span style="color:#FF6000">„Lässt sich dieses System plausibel als eine Theorie von GOTT <span style="color:#00B000">(als eine ‚Rede von GOTT’ := <span style="color:#4C58FF">,Theologie’</span>)</span> und seiner Eigenschaften verstehen '''?''' “ — „Ist hier eine genuin <span style="color:#4C58FF">,theologische’</span> Interpretation möglich '''?''' “</span> Seine Herkunft aus der intellektuellen Auseinandersetzung des Logikers GÖDEL mit dem GOTT-gläubigen Philosophen LEIBNIZ und dem christlichen Theologen und Erzbischof ANSELM rechtfertigt diese Frage. Die <span style="color:#FF6000">„mathematische Evidenz“</span> des GÖDEL-Formalismus, <span style="color:#00B000">(im Anhang nachgestellt)</span>, ist allgemein anerkannt, <span style="color:#00B000">(Vorbehalte dagegen gibt es nur bei der Interpretation seiner Syntax, d.h. ob die Axiome, wie GÖDEL sie konzipiert hat, auch in unserer realen Welt ,wahr’ und ,annehmbar’ sind)</span>. Die <span style="color:#FF6000">„theologische Evidenz“</span> des GÖDEL-Systems wird durch eine ,Verankerung’ der Axiome und Definitionen in den <span style="color:#4C58FF">,theologisch’</span>-philosophischen Diskurs über GOTT evaluiert, der schon seit zweieinhalbtausend Jahren läuft. In diesen zweieinhalbtausend Jahren hat sich, — gegen ARISTOTELES und die antike Philosophie —, die Erkenntnis durchgesetzt, dass GOTT <span style="color:#FF6000">»''unabhängig''«</span> von der <span style="color:#FF6000">»''zufälligen''«</span> Raum-Zeit-Struktur unserer vergänglichen Welt ist. In meiner Darstellung des GÖDEL-Kalküls folge ich, <span style="color:#00B000">(im Unterschied zum Autographen GÖDELS, vom 10. Feb 1970)</span>, in der Axiom-Nummerierung, in der Syntax, und in der Beweis-Struktur, der Arbeit von André FUHRMANN ''':''' ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Existenz und Notwendigkeit. Kurt Gödels axiomatische Theologie‘</big></span>'' in ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Logik in der Philosophie‘</big></span>'' Hg. SCHROEDER-HEISTER, SPOHN und OLSSON, 2005, Synchron, Heidelberg, Seite 349–374. <span style="color:#00B000">(Die tiefer gestellte Notation der spezifischen ,Eigenschaft‘ einer Eigenschaft ist meine Ergänzung zur formalen Syntax, z. B. ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span>, angeregt durch die indizierende Schreibweise GÖDELS ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ,'''G''' Ess. '''x'''’ —</span>.)</span> Die Erkenntnisse zur Straffung und Präzisierung der GÖDEL-Syntax, <span style="color:#00B000">(besonders im Möglichkeitsbeweis)</span>, stammen aus der Arbeit von Günther J. WIRSCHING ''':''' ,''<span style="font-family: Times;"><big>Der Gödelsche Gottesbeweis</big></span>''‘, im Web <ref>https://edoc.ku.de/id/eprint/10243/1/OntBw.pdf</ref>. <span style="color:#00B000">(Auch der Hinweis auf AVICENNA kommt von WIRSCHING.)</span> Die Zitate von THOMAS von Aquin´s Stellungnahme zum Theorem ANSELMS, und von Georg Wilhelm Friedrich HEGEL zur Immanuel KANTS Ablehnung des Theorem ANSELMS, befinden sich in Franz SCHUPP, ,<span style="font-family: Times;"><big>''Geschichte der Philosophie im Überblick''</big></span>‘, Band 2 ‚<span style="font-family: Times;"><big>''Christliche Antike, Mittelalter''</big></span>‘, Hamburg 2003, Seite 168 und Seite 170.
Meines Erachtens ist der entscheidende Ansatzpunkt einer <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Interpretation das GÖDEL-Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">»''notwendige Existenz ist eine positive Eigenschaft''«</span>.
‚Frei‘ nach KANT ‚formuliere‘ ich ‚kurz‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">„Existenz ist keine Eigenschaft“</span>. Hier die Positionen KANTS zum Thema ‚Existenz‘ und ‚Eigenschaften‘ ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span>''… unbeschadet der wirklichen Existenz äußerer Dinge'', <span style="color:#00B000">[ kann man ]</span> ''von einer Menge ihrer Prädikate'', <span style="color:#00B000">[ d.h. Eigenschaften ],</span> ''sagen'' … ''':''' ''sie gehöreten nicht zu diesen ‚Dingen an sich selbst‘, sondern nur zu ihren Erscheinungen, und hätten außer unserer Vorstellung'' <span style="color:#00B000">[ ihrer, als ,wirklich‘ gedachten Erscheinung, ]</span> ''keine eigene Existenz, … weil ich finde, dass … '''alle Eigenschaften, die die Anschauung eines Körpers ausmachen''', bloß zu seiner Erscheinung gehören; denn die Existenz des Dinges, was erscheint, wird dadurch nicht … aufgehoben, sondern nur gezeigt, dass wir es'', <span style="color:#00B000">[ das Ding ]</span>, ''wie es ‚an sich selbst‘ sei'', <span style="color:#00B000">[ d.h. existiert ]</span>, ''durch Sinne gar nicht erkennen können''.<span style="color:#FF6000">«</span><ref>vgl. ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Prolegomena zu einer jeden künftigen Metaphysik, die als Wissenschaft wird auftreten können</big></span>''‘, Seite 289; https://www.korpora.org/kant/aa04/289.html</ref> <span style="color:#00B000"><small>(Hervorhebung durch KANT.)</small> [ Seine Prädikate, d.h. Eigenschaften, jedoch können wir mit unseren Sinnen ,anschauen‘, aber nur in Kombination mit unserer Vorstellung ihrer, als ,wirklich‘ gedachten Erscheinung, vermittelt durch den sog. ,transzendentalen Schematismus‘ unserer Einbildungskraft ''':'''</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''Eine verborgene Kunst in den Tiefen der menschlichen Seele''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">jedoch auch eines der ,dunkelsten‘ Kapitel in der K.d.r.V., bedingt durch KANTS Konzept von ,Wirklichkeit‘, bzw. ,Sein‘. ]</span>
Mit anderen Worten, man kann die ‚Existenz‘, bzw. das ‚Sein‘ der Dinge, <span style="color:#00B000">(das ‚Ding an sich’ bei KANT)</span>, nicht unter dem Mikroskop finden. Die ‚Existenz‘ bzw. das ‚Sein‘ ist keine sinnlich registrierbare ‚Eigenschaft‘ z. B. des rekonstruierten ‚Stadt-Schlosses‘ in Berlin. <span style="color:#00B000">(‚Sein‘ ist kein reales ‚Prädikat‘.)</span> Dafür haben wir andere Fähigkeiten ''':''' Ich kann seine ‚Existenz‘ mit meinem Verstand einsehen, weil auch ich selbst ‚existiere‘. Seine ‚Ansicht‘, wie ‚gefällig‘ es ist, und auch weitere ‚Eigenschaften‘, die mir auffallen, kann ich mit einem Handy-Foto dokumentieren. Diese ‚Eigenschaften‘ sind nicht die Ursache, dass das ‚Berliner Schloss‘ existiert. Wohl aber die Rekonstruktion dieses Schlosses ist die ‚Ursache‘, dass es ,existiert‘, und jetzt so aussieht. Insofern ist ‚Existenz‘ keine ‚Eigenschaft‘, sondern die ‚Existenz‘ des Dinges ist die Voraussetzung, der ‚Grund‘, dass ich die ‚Eigenschaften‘ des Dinges mit meinen Sinnen feststellen kann.
In einer Auseinandersetzung mit CARTESIUS schreibt KANT, philosophisch ‚tiefgründig‘ und logisch ‚exakt‘, über dessen <span style="color:#FF6000"><span style="font-family: Times;"><big>„Cogito, ergo sum“</big></span></span> ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span>''Das ‚Ich denke‘ ist ein empirischer Satz, und hält den Satz ‚Ich existiere‘ in sich. Ich kann aber nicht sagen ''':''' ‚Alles, was denkt, existiert‘; denn da würde die Eigenschaft des Denkens'', <span style="color:#00B000">[ eine essentielle Eigenschaft ]</span>, ''alle Wesen, die sie besitzen, zu notwendigen'' <span style="color:#00B000">[ d.h. notwendig existierenden ]</span> ''Wesen machen''. <span style="color:#00B000">[ Was allein nur von GOTT ausgesagt werden kann; mit AVICENNA, als anerkannter ARISTOTELES-Kommentator ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist das einzige Sein, bei dem Essenz'' <span style="color:#00B000">[ ‚Wesenseigenschaften‘ ]</span> ''und Existenz'' <span style="color:#00B000">[ ‚Dasein‘ ]</span> ''nicht zu trennen sind und das daher notwendig an sich da ist''«, <span style="color:#00B000">— konform mit GÖDEL ''':'''</span> »''notwendige Existenz ist eine positive'' <span style="color:#00B000">[ essentielle ]</span> ''Eigenschaft''«</span> ].</span> ''Daher kann meine Existenz auch nicht aus dem Satz, ‚Ich denke‘, als'' <span style="color:#00B000">[ logisch ]</span> ''gefolgert angesehen werden, wie CARTESIUS dafür hielt (weil sonst der Obersatz : ‚Alles, was denkt, existiert‘, vorausgehen müsste), sondern ist mit ihm identisch.'' <span style="color:#00B000">[ Eine einfache Schlussfolgerung ''':''' meine ‚Existenz‘ ist auch nicht von meiner ‚Eigenschaft‘ Denken ‚verursacht‘. ,Existenz‘ ist nicht bloß ein ,Gedanke‘ von mir. ]</span><span style="color:#FF6000">«</span> <span style="color:#00B000">(Aus der Anmerkung 41 zu den ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Paralogismen der reinen Vernunft</big></span>''‘, in ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kritik der reinen Vernunft</big></span>''‘, Seite 275,<ref>https://korpora.org/kant/aa03/275.html</ref> mit meinem Einschub des AVICENNA-Zitat aus Wikipedia.<ref>{{w|Avicenna#Metaphysik}}</ref>)</span>
Mit anderen Worten ''':''' <span style="color:#FF6000">„Die Eigenschaft, dass ich denken kann, ist nicht die Ursache meiner ‚Existenz‘“</span>, sondern, <span style="color:#FF6000">„Die Liebe meiner Eltern und ihre Entscheidung füreinander ist die Ursache meiner ‚Existenz‘. Daher ‚bin’ ich. Und weil ich ein Mensch ‚bin‘, kann ich denken.“</span> Auch mit diesen Anmerkungen ist leicht einsehbar, dass ‚Existenz‘ keine ‚Eigenschaft‘ ist — außer bei GOTT. In GOTT ist ‚Dasein‘ die ‚Wesenseigenschaft‘ GOTTES, d.h. ‚Dasein‘ und ‚Wesen‘ sind in GOTT untrennbar verbunden; sind <span style="color:#FF6000">„koinzident“</span> ‚eins‘. Das ist die Einzigartigkeit im Wesen GOTTES, dass GOTT immer schon ‚da‘ ist. Die Frage nach dem ‚Wesen‘ GOTTES lautet ''':''' <span style="color:#FF6000">„Was bist du ? “</span>/<span style="color:#CC66FF">„Wer bist Du ? “</span> Antwort, Exodus 3,14 ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Ich bin der ‚Ich-Bin-Da‘'' <span style="color:#00B000">[ für euch und für immer ]</span>«.</span> Weil GOTT für uns immer schon ‚da‘ ist, — <span style="color:#CC66FF">„von Ewigkeit zu Ewigkeit“</span> —, hat GOTT es nicht nötig, ‚bewiesen‘ zu werden. <span style="color:#00B000">(In der Mathematik ist ein ‚Satz‘ erst dann ‚wahr‘ und ‚existent‘, wenn er bewiesen ist. Bei GOTT ist es jedoch nicht so ''':''' GOTTES ‚Existenz‘ ist nicht erst dann ‚wahr‘, wenn seine ‚Existenz‘ von uns ‚bewiesen‘ ist. Sein ‚Dasein‘ ist jedem unserer ‚Beweisversuche‘ immer schon voraus. Der Zugang zu GOTT ist nicht der ,Beweis‘, sondern der ,Glaube‘. Wer an GOTT glauben ,will‘, dem antwortet GOTT. Wer nicht an GOTT glauben ,will‘, dessen Entscheidung respektiert GOTT, und drängt sich nicht auf. Die Glaubens-Entscheidung hat jedoch für jeden Menschen eine existenzielle Konsequenz ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet; wer aber nicht glaubt'', <span style="color:#00B000">[ und diese Entscheidung auch im Augenblick der ,Wahrheit‘, im Tod, in der sog. ,Endentscheidung‘, nicht widerruft ]</span>, ''wird verurteilt werden''«,</span> <small>({{Bibel | Markus Evangelium |16|16|EU}})</small>. Das Urteil lautet ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''zweiter Tod ''':''' der Feuersee''«</span>, <small>({{Bibel | Offenbarung |20|14f|EU}})</small>, ohne Berufungsmöglichkeit. <span style="color:#CC66FF">»''Ohne Glauben aber ist es unmöglich, Gott zu gefallen; denn wer zu Gott kommen will, muss glauben, dass er ist und dass er denen, die ihn suchen, ihren Lohn geben wird''«.</span> <small>({{Bibel | Hebräer Brief|11|6|EU}})</small>)</span>
Das GÖDEL-Axiom-5 ist m.E. der entscheidende Ansatzpunkt einer stimmigen <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Interpretation der GÖDEL-Axiomatik.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Das Kalkül ist kein Existenz-Beweis für GOTT</span></div>===
Die allgemeine <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> des GÖDEL-Formalismus, d.h. seine ‚Schlusskraft‘, ist von kompetenten Leuten<ref>„GÖDELS Argumentationskette ist nachweisbar korrekt – so viel hat der Computer nach Ansicht der Wissenschaftler Christoph BENZMÜLLER und Bruno WOLTZENLOGEL-PALEO nun gezeigt;“ vgl. https://www.fu-berlin.de/presse/informationen/fup/2013/fup_13_308/index.html</ref> schon festgestellt worden, <span style="color:#00B000">(im Anhang ‚nachrechenbar‘ mit den Regeln und Gesetzen einer modalen Prädikatenlogik 2. Stufe)</span>. Das GÖDEL-Kalkül ist jedoch kein ‚moderner‘<span style="color:#FF6000">„Existenz-Beweis“</span> für GOTT, wofür es gehalten oder meistens bezweifelt wird, sondern setzt, <span style="color:#00B000">(theoretisch methodisch)</span>, den <span style="color:#FF6000">„Glauben an die Existenz GOTTES“</span> schon voraus, ohne ihn zu hinterfragen. Das <span style="color:#FF6000">„Dasein“</span> bzw. die <span style="color:#FF6000">„Existenz“</span> GOTTES wird mit der Definition-1 für <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, bzw. mit dem Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ — </span>, im Kalkül ‚definitorisch‘ bzw. ‚axiomatisch‘ als Kalkül-,Annahme‘ eingeführt, unter der Voraussetzung, dass die ‚Eigenschaft‘ <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘ := </span><span style="color:#FF6000">„Göttlichkeit“</span> <span style="color:#00B000">(Essenz)</span> und das <span style="color:#FF6000">„Dasein GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> <span style="color:#00B000">(Existenz)</span>, ontologisch ‚identisch‘, genauer ''':''' <span style="color:#FF6000">„koinzident“</span> sind, was GÖDEL im Axiom-5 definitiv für sein System vorschreibt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ — </span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''notwendige Existenz ist eine positive Eigenschaft''«</span>. Das <span style="color:#FF6000">„Dasein GOTTES“</span> ist faktisch äquivalent zur <span style="color:#FF6000">„notwendigen Existenz als GOTT“</span>; und <span style="color:#FF6000">„Göttlichkeit“</span> ist die <span style="color:#FF6000">„positive Eigenschaft in GOTT“</span>. Beides ist nach Axiom-5 ‚identisch‘, d.h. dem ‚Sein nach‘ dasselbe, und daher konvertierbar. Beide, <span style="color:#00B000">(sowohl die Essenz, als auch die Existenz GOTTES)</span>, werden daher auch mit demselben Term ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> im Kalkül dargestellt. Der traditionelle, christliche ,GOTT-Glaube‘ wird zugleich mit diesem Term <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘ := </span> <span style="color:#FF6000">„GOTT“ <span style="color:#00B000">|</span> „göttlich“</span>, im 2. Beweisgang, dem Basisbeweis, und im 3. Beweisgang für das Theorem ANSELMS, jeweils als ,methodologische‘ Prämisse :01: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span> regulär <span style="color:#00B000">( ├ )</span> und explizit eingeführt ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''steht für den GOTT'' <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span> ''der Christen''«</span>. Das ist die ,modal‘-frei gewählte, <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span> Kalkül-,Annahme‘, <span style="color:#00B000">(als ,Argument-Einführung‘ := <span style="color:#4C58FF">‚'''AE:'''‘</span> )</span>, und wird dann mit Definition-1 näher ,bestimmt‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔∀X(PX→Xx)'''‘ — </span> ''':''' <span style="color:#FF6000"> »''Das'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''steht genau dann für ‚GOTT‘'' <span style="color:#00B000">|</span> ''‚göttlich‘'', <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, ''wenn'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''alle positiven Eigenschaften, bzw. Vollkommenheiten'', <span style="color:#4C58FF">‚'''PX'''‘</span>, ''hat''«</span>, entsprechend dem ‚Quelltext‘ bei LEIBNIZ. <span style="color:#00B000">(Das ,postulierte‘ Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PG'''‘ —</span>, wird standardmäßig gelesen als <span style="color:#FF6000">»''Göttlichkeit ist eine positive Eigenschaft''«</span>, hat aber auch die alternative Leseart ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist perfekt d.h. vollkommen''«</span>, was <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> auch richtig ist; mit <span style="color:#4C58FF">‚'''P'''‘ </span> := <span style="color:#FF6000">„Perfektion“/„Vollkommenheit“</span> ist dann die Summe aller <span style="color:#FF6000">„positiven Eigenschaften“</span>.)</span> Mit Axiom-3, — in dieser <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Leseart —, ist der ‚Wenn-Satz‘ in Definition-1 ‚aufgelöst‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT hat alle positiven Eigenschaften, weil er ‚perfekt‘ ist''«</span>.
In Definition-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x ↔ ∀X(X'''<sub>ess</sub>'''x →□∃yXy)'''‘ —</span>, wird die ,für uns‘ <span style="color:#FF6000">„notwendige Existenz“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>‘ —, </span> durch die ,aus sich‘ <span style="color:#FF6000">„notwendig“</span> <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span> instanziierten <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaften“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(als zu den Transzendentalia gehörig)</span>, bestimmt. Das GÖDEL-Kalkül setzt sowohl in Definition-3 als auch im Axiom-5 das Theorem des ARISTOTELES von der ontologischen ‚Identität‘, d.i. die Koinzidenz von <span style="color:#FF6000">„Dasein“</span>, <span style="color:#00B000">(Existenz)</span> und <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaften“</span>, <span style="color:#00B000">(Essenz)</span> im prinzipiell <span style="color:#FF6000">„unbewegten Erstbewegenden“</span> voraus. Ohne diese Annahme bzw. ohne Axiom-5, würde das GÖDEL-Kalkül nicht ‚funktionieren‘. Das GÖDEL-Theorem-2.1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx→G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span>, kann unter dieser Voraussetzung dann, <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> richtig und eindeutig, so gelesen werden ''':''' <span style="color:#FF6000">„Wenn <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> für GOTT, <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, als Individuum steht, dann ist GOTT-Sein, <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, <span style="color:#00B000">(,Existenz‘)</span>, das Wesen, <span style="color:#4C58FF">—<sub>ess</sub>—, </span> <span style="color:#00B000">(,Essenz‘)</span>, GOTTES <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span>”</span><ref>vgl. z.B. THOMAS von Aquin ''':''' ,''<span style="font-family: Times;"><big>De Ente et Essentia</big></span>''’, Kapitel 5 ''':''' „Deus, cuius essentia est ipsummet suum esse“ ''':''' „GOTT, dessen Wesen sein eigenes Sein ist“.</ref>, statt der <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> unrichtigen Lesearten in der Wikipedia ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Göttlich ist eine essentielle Eigenschaft jedes göttlichen Wesens''«</span><ref>{{w|Gottesbeweis#Kurt_Gödel|Gottesbeweis 2.1.2, Theorem 2}}; Version vom 10.09.2025</ref>, oder bei Christoph BENZMÜLLER et alia, im sog. ,Theorembeweiser‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Gottähnlich zu sein ist eine Essenz von jeder gottähnlichen Entität''«</span><ref>[https://www.fu-berlin.de/presse/informationen/fup/2013/fup_13_308/index.html ‚Gödels „Gottesbeweis“ bestätigt’, Theorem 2]</ref>, mit der suggestiven Annahme, es gäbe mehrere ,göttliche Wesen‘, bzw. ,gottähnliche Entitäten‘, was der monotheïstischen, abendländischen Tradition, bzw. dem <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Theorem von der ,Unvergleichlichkeit‘ und ,Einzigartigkeit‘ GOTTES widerspricht, das im GÖDEL-Kalkül mit Korollar-3 bestätigt wird. <span style="color:#00B000">(Die Interpretation <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘ :=</span> <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, als ,Individuumname‘, ist synonym zum <span style="color:#FF6000">„Dasein <span style="color:#00B000">(Existenz)</span> GOTTES“</span>, und äquivalent zur ‚positiven Eigenschaft‘ <span style="color:#FF6000">„Göttlichkeit“</span>, alias <span style="color:#FF6000">„göttlich zu sein“</span> = <span style="color:#FF6000">„GOTT zu sein“</span> = <span style="color:#FF6000">„GOTT-Sein“</span>; und mit dem GÖDEL-Term ''':''' <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''<sub>ess</sub>‘ :=</span> <span style="color:#FF6000">„das Wesen <span style="color:#00B000">(Essenz)</span> GOTTES“</span>.)</span>
<div class="center"><span style="color:#FF6000"><span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘ :=</span> „'''G'''öttlichkeit“ <span style="color:#4C58FF">↔</span> „'''G'''OTT“ <span style="color:#4C58FF">↔</span> „'''G'''OTT-Sein“</span> </div>
Die Rechtfertigung für diese <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span> Dreifach-Äquivalenz für <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, im GÖDEL-Kalkül, gibt Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ — </span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''die positive <u>Eigenschaft</u>'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, ''Göttlichkeit'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, ''äquivalent zu GOTT als Individuum-Name'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, ''ist auch äquivalent zum Dasein GOTTES'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, ''gleichbedeutend mit notwendiger <u>Existenz</u>'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>‘ —</span>'', dem <u>Sein</u> GOTTES für uns''«</span>. Hier hat GÖDEL explizit <span style="color:#FF6000">„Eigenschaft“</span> mit <span style="color:#FF6000">„Existenz“</span> bzw. <span style="color:#FF6000">„Sein“</span> gleichgesetzt; <span style="color:#00B000">(was jedoch nach KANT für alles, was in unserer Welt ‚existiert‘, bzw. für alles, was zur <span style="color:#FF6000">»''zufälligen Struktur der Welt''«</span> gehört, wie GÖDEL selbst sagt, in jedem Fall ‚unstatthaft‘ ist ''':''' <span style="color:#FF6000">„Existenz ist keine Eigenschaft“</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">„Sein ist kein reales Prädikat“</span>)</span>. Jedoch wegen dieser ‚Gleichsetzung‘, die einzig und allein, der aristotelisch-<span style="color:#4C58FF">,theologischen‘</span> Tradition entsprechend, singulär nur in GOTT ‚statthaft‘ ist, kann jetzt die ‚positive Eigenschaft‘ <span style="color:#00B000">(Essenz)</span> <span style="color:#FF6000">„Göttlichkeit“</span> <span style="color:#00B000">(ontologisch korrekt)</span> gelesen werden als <span style="color:#FF6000">„das, was GOTT zu dem macht, ‚was‘ GOTT an sich selbst ist“</span>, nämlich zu seinem <span style="color:#FF6000">„GOTT-Sein“</span> <span style="color:#00B000">(Existenz)</span>, zu seinem <span style="color:#FF6000">„Dasein als GOTT“</span>; zur Tatsache, dass <span style="color:#FF6000">„GOTT GOTT ist“</span>, d.h. dass <span style="color:#FF6000">„GOTT als GOTT ‚da‘ ist“</span>. Das ist, <span style="color:#00B000">(und da folgt ARISTOTELES seinem Lehrer PLATO)</span>, nach traditioneller Auslegung, die übliche, ontologische Funktion des ‚Wesens‘<span style="color:#00B000"> | <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>οὐσία</big></span>“</span> | ‚usía‘ |</span> eines Seienden ''':''' es ‚macht‘ das Seiende zu dem, ‚was‘ es ist; es ist die ‚Ursache‘ dafür, dass das Seiende, das ‚ist‘, ‚was‘ es ist | ‚Was-Sein‘ — ‚Wesen‘. <span style="color:#00B000">(ARISTOTELES lokalisiert jedoch das ,Wesen‘ im Seienden, im Gegensatz zu PLATO, der das ,Wesen‘, — ,getrennt‘ vom Seienden —, in den allgemeinen ,Ideen‘ lokalisiert.)</span>
Da aber in ‚Gott‘, <span style="color:#00B000">(dem <span style="color:#FF6000">„unbewegten, ‚unverursachten‘ Erstbeweger“</span>)</span>, Prozesshaftes, ‚Ursächliches‘ auszuschließen ist, ist die übliche prozesshafte, ‚ursächliche‘ Funktion von <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>οὐσία</big></span>“</span><span style="color:#00B000"> | ‚usía‘ |</span> ,Wesen‘ im <span style="color:#FF6000">„Erstbewegenden“</span> nach ARISTOTELES, sozusagen, schon ‚zum Abschluss‘ gekommen, schon ‚verwirklicht‘, — <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ἐν-έργεια οὖσα</big></span>“</span><span style="color:#00B000"> | ‚en-érgeia úsa‘</span> —, schon ‚ins-Werk‘ gesetzt; <span style="color:#00B000">(<span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>τὸ ἔργον</big></span>“</span> | ‚to érgon‘ | ‚das Werk‘; <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ἐνέργεια</big></span>“</span> | ‚enérgeia‘ | ,Wirksamkeit‘, ,Wirklichkeit‘, ,Aktualität‘, ,Energie‘; und <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>οὖσα</big></span>“</span> | ,úsa‘ | feminin Nominativ Singular von <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ὤν</big></span>“</span> | ‚ón‘ | ‚seiend‘)</span>. Sein ,Wesen‘ ist im ,Dasein‘ vollendet, ist ,wirkliches, verwirklichendes Sein‘, ‚seiende Aktualität‘, <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>actus purus</big></span>“</span> ''':''' sein Wesen ist ‚reine Tätigkeit‘, ,reine verwirklichende Gegenwärtigkeit‘, d.h. ,existent‘, ohne jede prozesshafte ‚Potenzialität‘. Aus der wichtigen und richtigen Erkenntnis, dass GOTT <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen'' <span style="color:#00B000">[ Raum-Zeit-]</span>''Struktur unserer Welt''«</span> ist, folgt mit der ontologischen Identität von ,Dasein‘ und ,Wesen‘ in GOTT ''':''' Der zeitlos ewige GOTT ist <span style="color:#FF6000">»''notwendig aus sich'' <span style="color:#00B000">(von Natur aus)</span> ''immer schon da''«</span>, m.a.W. ist <span style="color:#FF6000">„zeitlos-ursprungslos“</span>. Insofern ist <span style="color:#FF6000">„Göttlichkeit“</span> die <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaft“</span>, die im <span style="color:#FF6000">„Dasein GOTTES“</span> d.h. in <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, schon ihr ‚Ziel‘, ihre Vollendung, — <span style="color:#FF6000">„Perfektion“</span>, Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, erreicht hat. GOTT ist <span style="color:#FF6000">»''vollkommen''«</span> und darum auch <span style="color:#FF6000">»''notwendig für uns immer schon ‚da‘''«</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ — </span>. GOTT ist in seinem ‚zeitlosen Wesen‘ <span style="color:#FF6000">„unverursacht“</span>, da er <span style="color:#FF6000">»''notwendig aus sich'' <span style="color:#00B000">(von Natur aus)</span> ''vollkommen''«</span> ist ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□PG'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(eine Instanz von Axiom-4)</span>. <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, ist die <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaft“</span>, bzw. das <span style="color:#FF6000">„Wesen GOTTES“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''G'''<sub>ess</sub>‘ —</span>. <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist ,der‘ Vollkommenste''«</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>. Und zur absoluten <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit“</span> gehört <span style="color:#FF6000">„notwendig“</span> auch das <span style="color:#FF6000">„Existieren“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ — </span>. <span style="color:#FF6000">„Notwendige Existenz“</span> gehört zu den ,ultimativen‘ Transzendentalia in GOTT, was GÖDEL mit Definition-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x ↔ ∀X(X'''<sub>ess</sub>'''x →□∃yXy)'''‘ —</span>, syntaktisch formalisiert hat, wenn hier das <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> und auch das <span style="color:#4C58FF">‚'''y'''‘</span>, für den Dreifaltigen GOTT der Christen steht, was dann im Korollar-3, mit der Identität, bzw. der Koinzidenz beider Individuum-Variablen, explizit gezeigt wird.
Entscheidend für diese Interpretation des GÖDEL-Systems ist ''':''' nur unter der ,modal‘ notwendigen Voraussetzung der ontologischen ‚Identität‘ von <span style="color:#FF6000">„Sein“</span> und <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span>, Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — '''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span>, bzw. der ‚Gleichsetzung‘, <span style="color:#00B000">(Koinzidenz)</span>, von <span style="color:#FF6000">„notwendiger Existenz“</span> mit den ‚positiven‘ Wesenseigenschaften, der <span style="color:#FF6000">„Essenz“</span> in GOTT, Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ — </span>, ‚funktioniert‘ die GÖDEL-Axiomatik '''!''' Diese ‚Identität‘, bzw. ,Koinzidenz‘ wird in ARISTOTELES, ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Metaphysik</big></span>''‘, Buch XII 7, in einem Indizienbeweis erbracht, der mit der Methode der philosophischen Induktion zum Ergebnis kommt ''':'''
::<span style="color:#FF6000">» … ''es muss'' <span style="color:#00B000">[ notwendig ]</span> ''etwas geben, das, ohne selbst ‚bewegt‘'' <span style="color:#00B000">[ </span>''worden''<span style="color:#00B000"> ]</span> ''zu sein'', <span style="color:#00B000">[ ‚unentstanden‘ ]</span>, ''alles Übrige wie ein Geliebtes ‚bewegt‘'' <span style="color:#00B000">[ ‚entstehen lässt‘ ]</span>«</span>, das darum ‚zugleich‘ <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>αἴδιον καί οὐσία καί ἐνέργεια οὖσα</big></span>“ <span style="color:#00B000">|</span> »<span style="color:#00B000">[ zeitlich-]</span>''ewig, sowohl <u>Wesen</u>'', <span style="color:#00B000">[ etwas Konkretes, Essentielles ]</span>, ''als auch seiende Wirksamkeit — ''<span style="color:#00B000">[ </span>„<span style="font-family: Times;"><big>actus purus</big></span>“, „reine Tätigkeit“<span style="color:#00B000"> ]</span> ''— verwirklichendes, wirkliches <u>Sein</u> ist'', <span style="color:#00B000">[ ein Existierendes, das alles Übrige ,zur Existenz‘ bringen kann ]</span> «</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ὀρεκτόν καί νοητόν</big></span>“ <span style="color:#00B000"> | ,orektón kai noêtón‘ | </span> »''das ersehnt und erkennbar ist''.«</span> <span style="color:#00B000">(''<span style="font-family: Times;"><big>vgl. ,Metaphysik</big></span>''‘ XII 7, 1072a,23 – 1072b,4)</span>
Was <span style="color:#FF6000">»''alles Übrige''«</span> ,zur Existenz‘ bringen kann, bzw. ,verwirklichen‘ kann, muß auch selbst, als etwas Konkretes, Essentielles, ,existieren‘, bzw. ,wirklich sein‘. Die, daraus abgeleitete, ontologische ‚Identität‘, — ,Koinzidenz‘ —, von ‚Wesen‘ und ‚Sein‘, <span style="color:#00B000">(Ziel aller Sehnsucht und jedes Erkenntnisstrebens)</span>, <span style="color:#FF6000">»''ist das Privilegium der Gottheit allein''«</span> ''':''' mit Gottfried Wilhelm LEIBNIZ interpretiert, entsprechend einer adäquaten, aristotelisch-<span style="color:#4C58FF">,theologischen‘</span> Tradition. Dieses induktive, ‚ontologisch‘ a-posteriori Ergebnis aus der ‚Prinzipienforschung‘ des ARISTOTELES ist die metaphysische und logische Voraussetzung, dass GÖDEL seine Axiomatik im Kalkül des sog. ‚ontologischen Gottesbeweises‘ a-priori des ANSELM von Canterbury, und nach LEIBNIZ, deduktiv korrekt formulieren konnte; <span style="color:#00B000">(vgl. 3. Beweisgang)</span>.
Angenommen, die Variable <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span> steht für den <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, der Christen, <span style="color:#00B000">(siehe Anhang, Term :01: im 2. Beweisgang)</span>, dann ist, — auf Grund von diesem Beweisgang —, in unserer Welt ,wahr‘ und evident ''':''' die ‚positive Eigenschaft‘ <span style="color:#FF6000">»''Göttlichkeit''«</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, und das faktische <span style="color:#FF6000">»''‚Da‘-Sein'' <span style="color:#00B000">[ Existenz ]</span> ''GOTTES''«</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, ‚benennen‘, ontologisch ident, denselben Sachverhalt ''':''' nämlich das, was wir das <span style="color:#FF6000">»''Wesen'' <span style="color:#00B000">[ Essenz ]</span> ''GOTTES''«</span>, <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''G'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, nennen. <span style="color:#FF6000">»''Göttlichkeit'', bzw. ''GOTT-‚Sein‘ ist das Wesen GOTTES''«</span>, und dann umgedreht und äquivalent ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das Wesen GOTTES ist sein ‚Da‘-Sein als GOTT'', bzw. ''seine Göttlichkeit''«</span>, m.a.W. ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist wesentlich ‚grundlos‘'' <span style="color:#00B000">[ d.h. </span> ''notwendig aus sich''<span style="color:#00B000"> ]</span> ''‚da‘''«</span>. Das ist das Einzigartige im <span style="color:#FF6000">»''Wesen GOTTES''«</span> ''':''' GOTT ist, zeitlos-ewig, für uns immer schon ‚da‘, und das ‚ist‘ sein <span style="color:#FF6000">»''Wesen''«</span>; vorausgesetzt, ,angenommen‘, man glaubt an GOTT ''':''' Term :01:. <span style="color:#00B000">(Der schon von GÖDEL indizierte Term <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''G'''<sub>ess</sub>‘ — </span> ,expliziert‘ nur eine der drei Lesearten, die der Term <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''G'''‘ — „theologisch“</span> ,impliziert‘.)</span> Theorem-2 hat somit die syntaktische Form einer Definition ''':'''
<div class="center"><span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span></div>
Somit kann GOTT ‚explizit‘ <span style="color:#00B000">(aus einer bewiesenen Kalkül-Definition)</span> <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> genauer ‚bestimmt‘ werden ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist gerade deswegen GOTT, weil sein überzeitlich-ewiges und an sich ‚grundloses‘'' <span style="color:#00B000">[ aber für uns notwendiges ]</span> ''Dasein'' <span style="color:#00B000">[ Existenz ]</span> ''als GOTT, ontologisch, — dem Sein nach —, identisch ist mit seinem persönlichen und für uns liebevollen Wesen'' <span style="color:#00B000">[ Essenz ]</span> ''als GOTT; diese Identität von Dasein und Wesen gilt einzig und allein nur bei GOTT.''«</span> Die philosophische Frage nach dem <span style="color:#FF6000">„Wesen GOTTES“</span> lautet, <span style="color:#00B000">(auf die Person bezogen)</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">„Was bist du ? “</span> Sie ist äquivalent zur <span style="color:#4C58FF">,theologisch’</span>-biblischen Frage MOSES ''':''' <span style="color:#CC66FF">„Wer bist Du ? “</span> Die bekannte Antwort des GOTTES-JHWH aus ‚Exodus 3,14‘ thematisiert das persönliche, für uns liebevolle und für immer notwendige <span style="color:#FF6000">„Dasein GOTTES“</span> ''':''' <span style="font-family: Times;"><big>‘אֶֽהְיֶ֖ה אֲשֶׁ֣ר אֶֽהְיֶ֑ה‚</big></span> <span style="color:#00B000">| ‚eh'jeh asher eh'jeh‘ |</span> <span style="color:#CC66FF">»''Ich bin der ‚Ich-Bin-Da‘'', <span style="color:#00B000">[ für euch und für immer ]</span>«.</span> Mit diesem Zitat aus der Bibel ist die GÖDEL-Axiomatik, sozusagen, <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> ‚verifiziert‘. Sie hat einerseits im Theorem-2 ihren philosophischen ‚Abschluss’ erreicht, und andererseits damit formal-syntaktisch den ‚Anschluss‘ an eine allgemeine Basis-Glaubensaussage gefunden, die ‚an sich‘ für jeden CHRIST-gläubigen Menschen ‚selbstverständlich‘ ist. Was in der Metaphysik des ARISTOTELES das Ergebnis einer philosophischen ,Induktion‘ a-posteriori ist ''':''' <span style="color:#FF6000">„,Dasein‘ ist das ,Wesen‘ GOTTES“</span>, — <span style="color:#00B000">(das mit Theorem-2, auch ein Ergebnis der deduktiven GÖDEL-Axiomatik a-priori ist ''':''' die Beweisgrundlage für den Konsequenz-Teil im Theorem AMSELMS)</span>, — das ist in der Bibel die Grundüberzeugung jedes Menschen, der an GOTT glaubt ''':''' GOTT ist für uns immer schon <span style="color:#FF6000">„da“</span>, weil er uns liebt. Das ist das, <span style="color:#FF6000">„was“</span> GOTT für uns als GOTT ausmacht, — sein Wesen ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Wir haben die Liebe, die GOTT zu uns hat, erkannt und gläubig angenommen. GOTT ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in GOTT und GOTT bleibt in ihm.''«</span>, <small>({{Bibel | 1. Johannesbrief |4|16|EU}})</small>
Das eigentliche Ergebnis der GÖDEL-Axiomatik ist somit die ‚triviale‘ Erkenntnis, dass GOTT, <span style="color:#FF6000">„unverursacht“ <span style="color:#00B000">|</span> „grundlos“</span>, für uns immer schon ‚da‘ ist, — <span style="color:#CC66FF">„von Ewigkeit zu Ewigkeit“</span> —, vorausgesetzt <span style="color:#00B000">(‚angenommen‘)</span>, man ‚glaubt‘ an den zeitlos-ewigen GOTT. <span style="color:#00B000">(Der Glaube an die Zeitlosigkeit GOTTES ist mit der ‚Annahme‘ von Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist perfekt''«</span>, und der ‚Annahme‘ der Definition-1 für <span style="color:#4C58FF"> ‚'''Gx'''‘ := </span> den <span style="color:#FF6000">„GOTT der Christen“</span>, im Kalkül ‚implizit‘ schon eingeführt, da die Axiome und Definitionen, — nach GÖDEL —, nur dann <span style="color:#FF6000">»''wahr''«</span> sind, wenn sie <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen''</span> [ Raum-Zeit-]<span style="color:#FF6000">''Struktur''«</span> unserer Welt sind. Das ,impliziert‘ auch, dass der GOTT von Axiom-3 und Definition-1 ebenfalls <span style="color:#FF6000">»''unabhängig''«</span> von Raum und Zeit, d.h. zeitlos-ewig ist '''!''' )</span>
Wer an den GOTT der Bibel glaubt, kann sich von der ‚Vernünftigkeit‘ seines Glaubens mit Hilfe des sog. ,ontologischen‘ Gottesbeweises nach ANSELM von Canterbury, mit Kurt GÖDEL <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig''«</span>, überzeugen. <span style="color:#00B000">(Das war auch die Absicht ANSEMS '''!''' )</span> Die Annahme, es sei ‚unmöglich‘, dass es GOTT gibt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''¬◇∃xGx'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(dezidierter Atheismus)</span>, führt im GÖDEL-Kalkül formal zu einem logischen Widerspruch; vgl. z. B. ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Gödels Möglichkeitsbeweis</big></span>''‘, in ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Der Gödelsche Gottesbeweis</big></span>''‘, Seite 17, von Günther J. WIRSCHING; (https://edoc.ku.de/id/eprint/10243/1/OntBw.pdf), d.h. es ist also nicht ‚unmöglich‘, dass es GOTT gibt. Der GOTT-Glaube ist mit den Maßstäben einer modernen Logik <span style="color:#FF6000">»''durchaus vereinbar''«</span> und darum ,vernünftig‘. Damit steht fest ''':''' das GÖDEL-Kalkül ist kein moderner ‚Existenz-Beweis‘ für den GOTT der Bibel, sondern es setzt, <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig''«</span>, ,methodologisch‘, den Glauben an die Existenz eines ewigen GOTTES voraus, der, — <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen Struktur unserer '' <span style="color:#00B000">[ vergänglichen ]</span> ''Welt''«</span> —, für uns immer schon ‚da‘ ist. Wenn aber einmal als fix ‚angenommen‘ worden ist, <span style="color:#00B000">(als Prämisse)</span>, dass es wahr ist, dass GOTT ‚existiert‘, dann ist natürlich die ‚Annahme‘, dass GOTT ‚nicht existiert‘, falsch. Aber sie ist auch ,unlogisch‘ und ,unvernünftig‘, weil die Annahme ''':''' ,''Es ist unmöglich, dass es einen GOTT gibt''‘, offensichtlich und eindeutig zu einem Widerspruch führt; was z. B. Günther J. WIRSCHING mit seiner Version des <span style="color:#00B000">(nicht umkehrbaren)</span> ‚Möglichkeitsbeweises‘ für ,GOTT‘, explizit vorexerziert hat. <span style="color:#00B000">(Siehe Anhang ''':''' GÖDELS ‚Möglichkeitsbeweis‘ als ,Widerlegung‘ eines Nicht-GOTT-Glaubens; in Entsprechung zu Psalm 14,1 und Psalm 53,2 ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Der'' <span style="color:#00B000">[ ,unvernünftige‘ ]</span> ''Tor sagt in seinem Herzen ''':''' Es gibt keinen Gott. Sie handeln verderbt, handeln abscheulich; da ist keiner, der Gutes tut''«</span>. Historischer Hintergrund zu diesem Psalm-Text ''':''' Die Zerstörung des Tempels in Jerusalem durch die Truppen des NEBUKADNEZAR II.)</span> Der Logiker GÖDEL hat in seinem System zum ,ontologischen Beweis‘ keine ‚formale Unentscheidbarkeit‘ <span style="color:#00B000">(Agnostizismus)</span> feststellen können, wie auf einem anderen Feld seiner Forschungsarbeiten.
Das GÖDEL-Konsequenz-Teil von der ‚Notwendigkeit‘ GOTTES ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(die ‚Konsequenz’ aus dem ‚widerspruchsfreien‘ Korollar-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —,</span>)</span> im ‚Theorem ANSELMS‘, ist <span style="color:#00B000">(im 3. Beweisgang, Term :10:)</span> dann auch eine weitere Explikation des Basis-Theorems-2 des Kalküls ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span>, über die ‚ontologische Identität‘ vom <span style="color:#FF6000">„Dasein GOTTES“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, mit seinem <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — <sub>ess</sub> —</span>, dargestellt mit Term :9:.
<span style="color:#00B000">(Die ontologische Identitat von Dasein und Wesen in GOTT, ist die, für uns, <span style="color:#FF6000">„notwendige Präsenz <span style="color:#00B000">[ das Sein, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''‘ —</span>]</span> GOTTES“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span>, die äquivalent, bzw. koinzident ist zur <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit <span style="color:#00B000">[ das Wesen, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>]</span> GOTTES “</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>. Diese Identität von Sein und Wesen ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub> —</span>, bedeutet <span style="color:#4C58FF">,theologisch‘</span> konkret ''':''' die, für uns, notwendige Gegenwärtigkeit GOTTES, [ sein Dasein ], ist verwirklicht worden in der liebevollen [ Wesens-]Zuwendung GOTTES zu uns Menschen, in seiner Kindwerdung in Bethlehem, durch die Jungfrau MARIA ''':''' GOTTES Wesen ist ,Sein-mit-uns‘ ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''sein Name'', <span style="color:#00B000">[ sein Wesen ]</span>, ''ist IMMANUEL, das heiß übersetzt ''':''' GOTT-mit-uns''«, <small>({{Bibel | Matthäus Evangelium |1|23|EU}})</small></span>, der unsere Not-,wenden‘-wird, d.h. der uns und die Welt von der Korruption der Sünde und des Todes <span style="color:#4C58FF">,erlösen‘</span> will und wird.)</span>
Die, von GÖDEL im 1. Beweisgang, als Prämissen schon vorausgesetzten und ,angenommenen‘ Perfektionen, bzw. Vollkommenheiten, <span style="color:#00B000">(das sind die allgemeinen ,Transzendentalia‘ für alles Nicht-Göttliche in der Welt)</span>, werden im ersten Teil des 2. Beweisganges, mit Term :13: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PY'''‘ —</span>, dann auch als <span style="color:#FF6000">„positive Wesenseigenschaften“</span>, <span style="color:#00B000">(als die ultimativen ,Transzendentalia‘)</span>, in GOTT ‚definitiv‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> bestätigt; <span style="color:#00B000">(siehe Anhang, 2. Beweisgang, Anmerkung-2)</span>.
Im 3. Beweisgang ist das Basis-Theorem-2 die ,modal‘ notwendige, bzw. transzendentale, Voraussetzung, sowohl für das <span style="color:#FF6000">„an sich notwendige Dasein GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>, im Term :10:, als auch für die <span style="color:#FF6000">„für uns notwendige Existenz GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>‘ —</span>, sowohl in der Definition-3, als auch im Axiom-5; <span style="color:#00B000">(das <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''‘ —</span> wird nur GOTT zugeordnet; vgl. auch Anhang, 3. Beweisgang, Anmerkung-4)</span>. Dieses Basis-Theorem-2 ist auch zugleich die Antwort auf die Frage nach dem ‚Ursprung‘ GOTTES ''':''' GOTT ist <span style="color:#FF6000">„unverursacht“ <span style="color:#00B000">|</span> „ursprungslos“</span> ‚da‘, von <span style="color:#CC66FF">„Ewigkeit zu Ewigkeit“</span>, denn es ‚ist‘ sein <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span>, <span style="color:#00B000">(überzeitlich-ewig)</span> für uns immer schon ‚da‘ zu sein. Weitere ‚Einzelheiten‘ über Wesen und Eigenschaften GOTTES gehören in die Mystik, bzw. in die <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span>.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Die Bedeutung des Kalküls</span></div>===
<div class="center">Immanuel KANT und Kurt GÖDEL im ‚Dialog‘</div>
KANT sagt ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span>'''''Sein''' ist offenbar kein reales Prädikat''. ... ''Es ist bloß die'' <span style="color:#00B000">[ gedachte ]</span>'' Position'' <span style="color:#00B000">[ latinisiert, deutsch für ''':''' ,Setzung‘ ]</span> ''eines Dinges ... Nehme ich nun das Subjekt (Gott) mit allen seinen Prädikaten'' <span style="color:#00B000">[ d.h. Eigenschaften ]</span> ''(worunter auch die Allmacht gehört) zusammen, und sage ''':''' ‚'''Gott ist'''‘'', <span style="color:#00B000">[ ,GOTT existiert wirklich‘ ]</span>, ''oder ‚es ist ein Gott‘, so <u>setze</u> ich kein neues Prädikat'' <span style="color:#00B000">[ keine neue Eigenschaft ]</span> ''zum ‚Begriffe‘ von Gott ''':''''' <span style="color:#00B000">[ <span style="color:#0000FF; background-color:#FFFF00">‚Sein’ ist kein ‚reales Prädikat’ in GOTT</span>; ‚Existenz‘ ist in GOTT keine ‚Eigenschaft‘ ],</span> ... ''es kann daher zu dem Begriffe'', <span style="color:#00B000">[ ,GOTT‘ ]</span>, ''der bloß die'' <span style="color:#00B000">[ gedachte ]</span>'' Möglichkeit ausdrückt, darum, dass ich dessen Gegenstand'', <span style="color:#00B000">[ GOTT ]</span>, ''als schlechthin gegeben (durch den Ausdruck ''':''' er ist'', <span style="color:#00B000">[ GOTT ist wirklich ]</span>'' ) <u>denke</u>, nichts weiter hinzukommen.'' <span style="color:#00B000">[ Beides ist ,bloß gedacht‘ '''!''' ]</span> ''Und so enthält das Wirkliche nichts mehr als das bloß Mögliche. Hundert ‚wirkliche‘ Taler enthalten nicht das mindeste <u>mehr</u>, als hundert ‚mögliche‘. Denn, da diese den'' <span style="color:#00B000">[ gedachten ]</span>'' ‚Begriff‘, jene aber den Gegenstand und dessen'' <span style="color:#00B000">[ gedachte ]</span>'' Position an sich selbst bedeuten, so würde, im Fall dieser'', <span style="color:#00B000">[ die 100, als ,wirklich‘ bloß gedachten Taler ]</span>, ''<u>mehr</u> enthielte als jener,'' <span style="color:#00B000">[ als ihr ‚gedachter‘ Begriff im Verstand, wie ΑNSELM von Canterbury für GOTT, als ‚wirklich‘ Existierenden, argumentierte, …''so würde'' ]</span> ''mein ‚Begriff‘'' <span style="color:#00B000">[ die 100 im Verstand ‚gedachten‘ Taler ]</span> ''nicht den ganzen Gegenstand ausdrücken, und also auch <u>nicht der angemessene Begriff</u> von ihm sein. Aber in meinem Vermögenszustande ist <u>mehr</u> bei hundert ‚wirklichen‘ Talern, als bei dem bloßen Begriffe derselben'', <span style="color:#00B000">[ als bei 100 bloß ‚gedachten‘ Talern ]</span> ... <span style="color:#FF6000">«</span> <span style="color:#00B000"><ref>‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kritik der reinen Vernunft</big></span>''‘, Seite 401; https://www.korpora.org/kant/aa03/401.html</ref></span>.
GÖDEL würde darauf <span style="color:#00B000">(korrespondierend zur aristotelisch-<span style="color:#4C58FF">,theologischen‘</span> Tradition von der Identität von Sein und Wesen in GOTT)</span> antworten ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span>Die <span style="color:#FF6000">„100 Taler“</span> sind der <span style="color:#FF6000">»''zufälligen Struktur der'' <span style="color:#00B000">[ vergänglichen ]</span> ''Welt''«</span> entnommen, und sind daher nicht mit GOTT vergleichbar, der, <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen'' <span style="color:#00B000">[ Raum-Zeit-]</span>''Struktur''«</span> unserer Welt, <span style="color:#FF6000">„über“</span> dieser Welt steht. Einzig und allein nur von GOTT gilt ''':''' Der mit Dingen aus unserer Welt ,nicht vergleichbare‘ GOTT, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">„existiert notwendig für uns“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span>, und <span style="color:#FF6000">„notwendiges Existieren, <u>Sein</u>“</span> ,ist‘ eine <span style="color:#FF6000">„positive <u>Wesen</u>seigenschaft“</span> in GOTT, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>, weil GOTT aus sich <span style="color:#FF6000">„vollkommen“ <span style="color:#00B000">|</span> „perfekt“</span> ist, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#0000FF; background-color:#FFFF00">‚Sein‘ ist in GOTT ein ‚reales Prädikat‘</span>; <span style="color:#00B000">(notwendige ‚Existenz’ ist eine positive ‚Wesenseigenschaft’ in GOTT)</span>, und nur bei GOTT '''!''' Zum zeitlos-ewigen GOTT der Christen ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(als methodologische Prämisse)</span>, kann man sagen ''':''' Weil es, wegen Axiom-1 und Axiom-2, <span style="color:#FF6000">„widerspruchsfrei möglich"</span> ist, dass es ihn gibt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, darum ist dieser GOTT auch das ‚einzige‘ <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span>, das <span style="color:#FF6000">„notwendig aus sich“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>, d.h. <span style="color:#FF6000">„grundlos“ <span style="color:#00B000">|</span> „unverursacht“</span> für uns immer schon ‚da’ ist und immer ,da’ sein wird; und zusätzlich gilt ''':''' Es gibt für jede mögliche Welt ‚nur‘ diesen einen GOTT ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx ∧ □∀y(Gy→x=y)'''‘ — </span><span style="color:#00B000">(Monotheïsmus)</span>; vorausgesetzt, man geht von der ,Existenz’ dieses GOTTES aus, wobei diese Annahme <span style="color:#FF6000">»''mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar''«</span> ist.<span style="color:#FF6000">«</span>
Eine Beobachtung ''':''' KANT sagt, gleichsam als ,krönender‘ Abschluss seiner Widerlegung des, — von ihm so genannten —, ,ontologischen Gottesbeweises‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">»</span>''Aber in meinem Vermögenszustande ist <u>mehr</u> bei hundert ‚wirklichen‘ Talern, als bei dem bloßen Begriffe derselben, (d.i. ihrer Möglichkeit).''<span style="color:#FF6000">«</span> Diese Feststellung KANTS entspricht jedoch genau der Argumentation ANSELMS ''':''' GOTT <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>esse et in re</big></span>“</span>, d.h. GOTT ,existiert auch in Wirklichkeit‘, <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>quod maius est</big></span>“</span>, was <u>mehr</u> ist, als <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>esse solo in intellectu</big></span>“</span>, als nur ein bloßer Begriff ,im Verstand zu sein‘. Der ,Mehr-Wert‘ ergibt sich in beiden Fällen, sowohl bei den Talern als auch bei GOTT, aus der ,Wirklichkeit‘ ihrer Existenz, im Gegensatz zur bloßen, <span style="color:#00B000">(im Begriff gedachten)</span>, ,Möglichkeit‘ ihrer Existenz, so dass, in jedem Fall, der ,Begriff‘ im Verstand ohne Abstriche <span style="color:#FF6000">»</span>''den ganzen Gegenstand ausdrückt''<span style="color:#FF6000">«</span>, und von diesem auch <span style="color:#FF6000">»</span>''der angemessene Begriff''<span style="color:#FF6000">«</span> ist. Alles andere wäre eine ,Lüge‘. Mit dieser ,Beobachtung‘ ist das implizit ,Widersprüchliche‘ in KANTS Argumentation aufgedeckt ''':''' Das Wirkliche in KANTS Vermögenszustande enthält <span style="color:#FF6000">,doch mehr‘</span> als das bloß Mögliche, konträr zu seiner vorigen Behauptung ''':''' <span style="color:#FF6000">»</span>''das Wirkliche''<span style="color:#FF6000">«</span> enthalte <span style="color:#FF6000">»'',nichts mehr‘</span> als das bloß Mögliche''<span style="color:#FF6000">«</span>. Diese Behauptung ist offensichtlich falsch. Das ist somit ein indirekter Beweis und damit eine Bestätigung für die analoge Argumentation ANSELMS aus dem Wiederspruch des Gegenteils, am Beispiel KANTS <span style="color:#FF6000">»</span>''Vermögenzustandes bei hundert wirklichen Talern''<span style="color:#FF6000">«</span>, in dem in Wirklichkeit <span style="color:#FF6000">,doch mehr‘</span> ist, <span style="color:#FF6000">»</span>''als bei dem bloßen Begriffe derselben''<span style="color:#FF6000">«</span>.
<span style="color:#00B000">(Diese ,Beobachtung‘ ist zugleich auch das entscheidende Indiz dafür, dass das systembedingte Konzept KANTS von der ,Existenz‘, bzw. vom ,Sein‘ eines jeden Gegenstandes, als</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''dessen bloße Position''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">d.i. als seine ,Setzung‘ bloß im- und durch den Verstand ,falsch‘ ist, — d.h. im Klartext ''':''' für KANT ist das ,Sein‘ eines Gegenstandes bloß ein ,Gedanke‘ in uns, wenn er meint, dass uns ein Gegenstand erst dann wirklich ,gegeben‘ sei, wenn wir uns den</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''Gegenstand als schlechthin gegeben (durch den Ausdruck : <u>er ist</u>) <u>denken</u>''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">was nur seiner System-Konzeption geschuldet sein kann. Auf Grund dieser Konzeption ist das</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''Ding, wie es an sich selbst ist''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">für KANT systembedingt weder ,anschaubar‘, noch ,erkennbar‘. Diese falsche Konzeption über die ,Existenz‘, bzw. das ,Sein‘ eines Dinges, als</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''dessen bloße Position''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">ist für KANT letztendlich auch die Beweisgrundlage und Voraussetzung für seine Ablehnung des ontologischen Argumentes für GOTT. Wenn das ,wirkliche‘ Sein eines Dinges nichts anderes ist, als</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''dessen'' <span style="color:#00B000">[ bloß gedachte ]</span> ''Position''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">d.h. als seine ,mögliche‘ Setzung bloß im- und durch den Verstand, das ist das, als ,wirklich‘ bloß nur gedachte, Ding, dann</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''enthält''<span style="color:#FF6000">«</span> <span style="color:#00B000">natürlich</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''das Wirkliche''<span style="color:#00B000">, [ als die bloß gedachte Existenz ],</span> ''nichts mehr als das bloß Mögliche''<span style="color:#00B000">, [ als der gedachte Begriff ]<span style="color:#FF6000">«</span>, was offensichtlich unhaltbar ist. <span style="color:#4C58FF">[ Modus tollendo tollens ] </span> ''':''' Wenn die Konsequenz einer Wenn-Dann-Folgerung ,falsch‘ ist, dann ist auch ihre Voraussetzung, das System-Konzept KANTS, ,falsch‘ ''':''' d.i. seine ,Kopernikanische Wende‘ für die Metaphysik, soweit sie sein ,Sein’-Konzept betrifft. Korrekt und ,wahr‘ ist in jedem Fall ''':''' Das Wirkliche enthält <span style="color:#FF6000">,doch mehr‘</span> als das bloß Mögliche, und die Dinge ,existieren‘ schon immer unabhängig von unserem Denken. ,Existenz‘, das ,Sein‘, ist <span style="color:#FF6000">,doch mehr‘</span>, als bloß ein ,Gedanke‘ von uns.)</span>
Somit ist die Argumentation KANTS gegen den ontologischen Beweis ANSELMS für GOTT ,falsch‘ und unhaltbar, weil sie auf der ,falschen‘ Voraussetzung beruht ''':''' die ,Existenz‘, bzw. das ,Sein‘ eines jeden ,Gegenstandes‘, — wie z. B. auch die Existenz bei GOTT —, sei bloß dessen gedachte ,Position‘ an sich selbst, d.h. bloß seine ,Setzung‘ im- und durch den Verstand. Damit ,macht‘ er GOTT außerdem zu einem ,Ding‘ unter den vielen ,Dingen‘ dieser Welt, und verkennt so, — wie vor ihm THOMAS von Aquin —, auch die Einzigartigkeit und Exklusivität GOTTES im Theorem ANSELMS.
<div class="center">Die <span style="color:#FF6000">„Rede von GOTT“</span> in der philosophischen Tradition</div>
Wenn man die philosophische Tradition der <span style="color:#FF6000">„Rede von GOTT“</span> im Lichte der Ergebnisse der axiomatischen <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span> GÖDELS liest, dann stellt sie sich am Beispiel bei ARISTOTELES, — AVICENNA, — ANSELM, und bei GÖDEL wie folgt dar ''':'''
<span style="color:#FF6000">»''Das Erstbewegende,'' (<span style="font-family: Times;"><big>,πρῶτον κινοῦν‘</big></span>), ''das, ohne selbst ‚bewegt‘ zu sein'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ἀκίνητον‘</big></span> <span style="color:#00B000">| ''unverursacht, ,entstehungslos‘'' |</span> ), ''alles Übrige wie ein Geliebtes ‚bewegt‘'', (<span style="font-family: Times;"><big>,κινεῖ δὴ ὡς ἐρώμενον‘</big></span> <span style="color:#00B000"> | ''-verursacht, ,entstehen‘ lässt'' |</span> ), ''ist sowohl'' <span style="color:#00B000">[ zeitlich-]</span>''ewiges ‚Wesen‘'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ἀΐδιον καί οὐσία‘</big></span> <span style="color:#00B000">| ''‚Substanz‘'' |</span> ), ''als auch'' <span style="color:#00B000">[ zeitlich-]</span>''ewiges ‚wirksames, verwirklichendes Sein‘'', (<span style="font-family: Times;"><big>‚ἀΐδιον καί ἐνέργεια οὖσα‘ = ‚actus purus‘</big></span><span style="color:#00B000"> | '',reine Tätigkeit‘'' |</span> ), … ''ersehnt'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ὀρεκτόν‘</big></span>), ''und erkennbar'', (<span style="font-family: Times;"><big>,νοητόν‘</big></span>), ... ''denn dies ist der ‚Gott‘'', (<span style="font-family: Times;"><big>,τοῦτο γὰρ ὁ θεός‘</big></span>), <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, ''der'' <span style="color:#00B000">[ zeitlich-]</span>''Ewige'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ἀΐδιον‘</big></span>), — ''der Unvergleichliche'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ἄριστον‘</big></span> <span style="color:#00B000">| ''‚der Beste‘'' |</span> ), — ''der Lebendige'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ζῷον‘</big></span> <span style="color:#00B000">| ,''das Leben selbst‘'' |</span> ), — ... ''so sagen wir ja'', (<span style="font-family: Times;"><big>,φαμὲν δὴ‘</big></span>), — ...«</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(ARISTOTELES — Grieche)</span>.
Der ‚Begriff’ <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, als ,Individuumname‘, ist synonym mit <span style="color:#FF6000">„göttliches ‚Da-Sein’“</span>, das sowohl <span style="color:#FF6000">„aus sich vollkommen“</span>, als auch <span style="color:#FF6000">„notwendig für uns“</span> ‚da‘ ist; <span style="color:#00B000">(das ist das, an sich, vollkommene ‚Was-Sein‘ GOTTES ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ — </span>, das zugleich, für uns, das notwendige ‚Da-Sein‘ GOTTES ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘</span> — ist)</span>; <span style="color:#CC66FF">„von Ewigkeit zu Ewigkeit“</span>. Das ist der <u>angemessene Begriff</u> von GOTT, und gilt ‚nur‘ von GOTT. Weil GOTT <span style="color:#FF6000">„vollkommen“</span> ist, ist <span style="color:#FF6000">„Da-Sein“ <span style="color:#00B000">|</span> „GOTT-Sein“ <span style="color:#00B000">|</span> „Göttlichkeit“</span> das <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span> GOTTES ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span>. Im Unendlichen, GOTT, sind <span style="color:#FF6000">„Essenz“</span> und <span style="color:#FF6000">„Existenz“</span> koinzident ,eins‘, und daher untrennbar, und <span style="color:#FF6000">»''darum ist GOTT das einzige ‚Sein’, das notwendig an sich ‚da‘ ist''«</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(ABU ALI SINA alias AVICENNA — Muslim)</span>.
Der <span style="color:#00B000">(gedachte)</span> ‚Eigenschafts-Begriff‘ <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit (die Größe) GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(‚Perfektion‘, die Summe aller ‚positiven Eigenschaften‘ in GOTT)</span> schließt koinzident die ‚Eigenschaft’ <span style="color:#FF6000">„notwendige Existenz für uns“</span> mit ein ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>. GOTT wäre nicht <span style="color:#FF6000">„vollkommen“</span>, wenn er nicht auch real für uns ‚da‘ wäre, wenn er nicht ,immer schon’ <span style="color:#FF6000">„existierte“</span>. ‚Sein’ ist <u>mehr</u> als ‚Nicht-Sein’. ,Sein’, bzw. ,Existenz’ gehört zu den ,Transzendentalia’ in GOTT. Das sind die <span style="color:#00B000">(ultimativen)</span> ,Wesenseigenschaften’ in GOTT. Der unendliche GOTT ist daher das <span style="color:#FF6000">»''vollkommenste Wesen, über das nichts ,Größeres‘ d.h. Vollkommeneres <u>mehr</u> ‚gedacht‘ werden kann''«</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(ANSELM von Canterbury — Christ)</span>.
Der ‚Begriff’ <span style="color:#FF6000">„Perfektion GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, schließt koinzident das <span style="color:#FF6000">„notwendige Dasein GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘</span> —, für uns mit ein, ohne einen zeitlichen Anfang und ohne ein zeitliches Ende. Das ist die ‚zeitlos-ewige‘, an sich absolute, und <span style="color:#FF6000">„für uns notwendige Existenz GOTTES“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx→E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(Das ist ein ,regulär‘-mögliches Korollar im 2. Beweisgang aus Term :16: ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gy→Yy'''‘ —</span>, mit der <span style="color:#4C58FF">[ Instanz(Y:=E<sub>not</sub>) ]</span>, und der <span style="color:#4C58FF">[ FUB(y:=x) ]</span>; und auch ein ,regulär‘-mögliches Korollar im 3. Beweisgang ''':''' entsprechend der <span style="color:#FF6000">„logischen Implikation”</span> :: <span style="color:#4C58FF">[├ A ├ B ╞ A → B ]</span> von Term :01: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ — </span> und Term :05: <span style="color:#4C58FF"> —‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span> aus diesem Beweisgang. In Worten ''':''' <span style="color:#FF6000">»</span>''Angenommen, '' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span> ''steht für den GOTT der Christen'' ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ — </span>, ''dann existiert dieser GOTT'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span>, ''für uns notwendig'', <span style="color:#4C58FF">— <sub>not</sub> —</span> <span style="color:#FF6000">«</span>.)</span> Der Unendliche, GOTT, ist <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen'' <span style="color:#00B000">[ Raum-Zeit-]</span>''Struktur''«</span> unserer ‚vergänglichen‘, ,endlichen‘ Welt, welche prinzipiell vom dreidimensionalen Raum und von der unwiederbringlich ‚vergehenden‘ Zeit geprägt ist. Der ,GOTT der Christen‘ ist <span style="color:#FF6000">»''unabhängig''«</span> von dieser <span style="color:#FF6600">„vergehenden Raum-Zeit“, — »''jenes rätselhafte und anscheinend in sich widersprüchliche Etwas''« <span style="color:#00B000">(GÖDEL)<ref>Kurt GÖDEL, ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Eine Bemerkung über die Beziehungen zwischen der Relativitätstheorie und der idealistischen Philosophie‘</big></span>'', in P.A.SCHILPP (Hg.): ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Albert Einstein, Philosoph und Naturforscher‘</big></span>'', Seite 406</ref></span> —</span>. Ohne ‚Zeit‘ gibt es keinen zeitlichen Unterschied zwischen ‚Ursache‘ und ‚Wirkung‘, <span style="color:#00B000">(beides ist zeitlos ,eins‘)</span>, und so ist der zeitlos-ewige GOTT, der <span style="color:#FF6000">»''notwendig aus sich ,existiert‘'' «</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ — </span>, <span style="color:#FF6000">„unverursacht“ <span style="color:#00B000">|</span> „ursprungslos“</span> für uns immer schon ‚da‘ ''':''' <span style="color:#00B000">(GÖDEL — ohne religiöses Bekenntnis)</span>.
Mit dem GÖDEL-Kalkül ist die <span style="color:#FF6000">„Rede von GOTT“</span> auf eine ‚vernünftige Basis‘ gestellt worden, und ist somit für jeden Menschen nachvollziehbar, <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig, (ohne sich auf den Glauben an irgendeine Religion zu stützen)''«</span>, wie obige Beispiele zeigen.
'''Resümee :'''
Das GÖDEL-Kalkül zeigt mit <span style="color:#FF6000">»''mathematischer Evidenz''«</span>, was notwendig folgt, wenn die Axiome ‚wahr‘ sind, <span style="color:#00B000">(die Axiome bilden formal-syntaktisch <span style="color:#FF6000">»''die theologische Weltanschauung''«</span> ab)</span>, unter der Voraussetzung, dass die Axiome <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen'' <span style="color:#00B000">[ Raum-Zeit-]</span>'' Struktur''«</span> unserer Welt sind. Die ,Verifikation‘ der Axiome und Definitionen von GOTT und seiner Vollkommenheiten gelingt GÖDEL, — entsprechend seiner Unabhängigkeits-Bedingung —, durch den Aufweis ihrer Widerspruchsfreiheit ''':''' sie sind somit ,wahr‘ und, — im Kontext einer <span style="color:#FF6000">»''theologischen Weltanschauung''«</span> —, auch ,annehmbar‘ in unserer ,realen‘ Welt ''':''' <span style="color:#00B000">(siehe Anhang, 2. Beweisgang und Anmerkung-2)</span>. Er vermeidet damit den Fehler, der immer wieder im Diskurs über Gottesbeweise gemacht wird ''':''' GOTT mit seinen Geschöpfen zu vergleichen. Diese logisch-philosophische Rede von GOTT <span style="color:#00B000">(<span style="color:#FF6000">»''ohne sich auf den Glauben an irgendeine Religion zu stützen''«</span>)</span> hat eine <u>mehr</u> als zweitausendjährige Tradition hinter sich. Der <span style="color:#FF6000">„100-Taler-Gott“</span> des Philosophen KANT, hat heute, nachdem der Logiker und Systemtheoretiker GÖDEL sein System vorgelegt hat, an ‚Strahlkraft‘ verloren.
Kurt GÖDEL ''':'''
::<span style="color:#FF6000">» ''Die theologische Weltanschauung'', <span style="color:#00B000">[ dass GOTT für uns immer schon ‚da‘ ist ]</span>, ''ist rein verstandesmäßig mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar'';«</span> <span style="color:#00B000">[ d.h. sie ist das ,Resultat‘ der, — vom Glauben geleiteten —, ‚theoretischen Vernunft‘, alias ‚reinen Vernunft‘, und nicht bloß das ‚Postulat‘ einer ‚praktischen Vernunft‘, wie KANT meint ]. <span style="color:#FF6000">»''Der'' <span style="color:#00B000">[ christliche ]</span> ''Glaube ist die ‚Pupille‘ im ‚Auge‘ unseres Verstandes.''«</span> (Heilige KATHARINA von Siena, Lehrerin der Kirche, Patronin Europas<ref>vgl. <span style="font-family: Times;"><big>''Gebet 7 ‚Für die neuen Kardinäle‘, Rom, 21. Dezember 1378,''</big></span> aus <span style="font-family: Times;"><big>''Caterina von Siena ,Die Gebete‘.''</big></span> Kleinhain 2019, online: https://caterina.at/werke/gebete/gebete-detailansicht/gebet-7.html</ref> )</span>
Der sonst so rationale KANT, hier doch etwas emotionell, <span style="color:#00B000">(als wolle er die Ergebnisse im GÖDEL-Kalkül nicht wahr haben, die belegen, dass er sich bei GOTT geirrt, und die Funktion des christlichen Glaubens für die Philosophie falsch eingeschätzt hat)</span> ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span> ''Es war etwas ganz Unnatürliches und eine bloße Neuerung des Schulwitzes, aus einer ganz willkürlich entworfenen Idee das Dasein des ihr entsprechenden Gegenstandes selbst ausklauben zu wollen''<ref>vgl. ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kritik der reinen Vernunft</big></span>''‘, Seite 403. https://www.korpora.org/kant/aa03/403.html</ref>.<span style="color:#FF6000">«</span>
Für KANT, für die Scholastiker, <span style="color:#00B000">(und auch für uns)</span>, ist es natürlich ‚logisch‘, dass aus einem als ‚möglich’ gedachten Begriff, <span style="color:#FF6000">»</span>''aus einer ganz willkürlich entworfenen Idee''<span style="color:#FF6000">«</span>, keine Existenzaussage abgeleitet werden kann. <span style="color:#00B000">(Aus dem bloß gedachten Begriff ,goldene Berge‘ folgt natürlich nicht, dass es solche in Wirklichkeit auch gibt.)</span> In der philosophischen Tradition, die von ARISTOTELES herkommt, ist der Begriff <span style="color:#FF6000">»''GOTT''«</span> jedoch von allen anderen Begriffen so verschieden, so dass für GOTT diese Logik KANTS nicht mehr gilt. GOTT ist ,unvergleichlich‘ und ,einzigartig‘.
Dazu der Kommentar von HEGEL ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»''Wenn KANT sagt, man könne aus dem Begriff'' <span style="color:#00B000">[ ‚GOTT‘ ]</span> ''die Realität nicht ,herausklauben‘, so ist da der Begriff als endlich gefasst''.« <span style="color:#00B000">[ In der Endlichkeit unserer Welt trifft die Logik KANTS zu, dass dem ‚Begriff‘ nicht ,notwendig‘ das ‚Sein‘ folgt, denn es gibt in ihr die ,Lüge‘, die das ,Wirklich-Sein‘ im Begriff bloß behauptet, ohne dass es ,in Wirklichkeit‘ zutrifft, was sie behauptet. Es gilt hier nach KANT ''':''' »''Sein ist kein reales Prädikat''«. Somit ist ]</span> »''...der Begriff ohne'' <span style="color:#00B000">[ reales ]</span> ''Sein ein Einseitiges und Unwahres, und ebenso das Sein, in dem kein Begriff ist'', <span style="color:#00B000">[ ist ]</span> ''das begrifflose Sein,'' <span style="color:#00B000">[ d.i. das relative ,Noch-Nicht-Begriffene‘ ]</span>.'' Dieser Gegensatz, der in die Endlichkeit fällt'' <span style="color:#00B000">[ im Endlichen zutrifft ]</span>, ''kann bei dem Unendlichen, GOTT, gar nicht statthaben''<ref>Georg Wilhelm Friedrich HEGEL, ‚<span style="font-family: Times;"><big>''Ausführungen des ontologischen Beweises''</big></span>‘ in den ‚<span style="font-family: Times;"><big>''Vorlesungen über die Philosophie der Religion vom Jahr 1831''</big></span>‘ . Hamburg 1966, Seiten 175 bzw. 174</ref>; <span style="color:#00B000">[ denn ,Begriff‘ und ,Sein‘ sind in dem Unendlichen, GOTT, untrennbar und real immer dasselbe. Auf Grund dieser ontologischen Identität ,personifiziert‘ und ,repräsentiert‘ GOTT die ,Wahrheit‘ ''':''' GOTT ist die ,Wahrheit‘. In GOTT, dem <span style="color:#FF6000">„Schöpfer der Welt“</span>, folgt dem ,Begriff‘ immer ,notwendig‘ das ,Sein‘ ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''GOTT sprach ''':''' Es werde ,Licht‘. Und es wurde Licht''«, <small>{{Bibel | Genesis |1|3|EU}}</small>;</span> oder auch ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Der Herr sprach, und sogleich geschah es; er gebot, und alles war da''«,</span> <small>{{Bibel | Psalm |33|9|EU}}</small>.]</span>«</span>
Das Entscheidende bei der <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Interpretation des GÖDEL-Kalküls ist, dass der <span style="color:#00B000">(Begriff)</span> GOTT der Christen ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, nicht auf die Ebene seiner ,endlichen‘ Geschöpfe und unserer Welt gestellt wird, <span style="color:#00B000">(d.i. das ‚Universum‘ im ,Urknall‘, die ‚100-Taler‘, ein ‚Tsunami‘, auch ,einfache Modelle‘ von unserer Welt, etc.)</span>, und damit verglichen wird, sondern, dass der GOTT der Christen in seiner Einzigartigkeit und Besonderheit als <span style="color:#FF6000">»''der Unendliche''«</span> belassen und als <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen'' <span style="color:#00B000">[ Raum-Zeit-]</span>''Struktur''«</span> unserer vergänglichen Welt, — als <span style="color:#FF6000">»''der Unvergleichliche''«</span> —, verstanden wird. <span style="color:#00B000">(Alle Kritiken des sog. ,ontologischen‘ Gottesbeweises übersehen die Einzigartigkeit und Besonderheit des <span style="color:#FF6000">»''Unendlichen''«</span>, und/oder wollen diese nicht ,wahr‘ haben.)</span> Auch THOMAS von Aquin ,verortet‘ den GOTT ANSELMS, — in seiner Kritik an dessen Theorem —, irrtümlich unter die ,Dinge‘ der uns umgebenden ,Natur‘, wenn er sagt ''':''' GOTT <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>esse in rerum natura</big></span>“</span>, d.h. wörtlich, dass GOTT ,in der Natur der Dinge <span style="color:#00B000">(unserer Welt)</span> existiert‘, und verkennt somit, — wie nach ihm auch KANT —, die ,Unvergleichlichkeit‘ GOTTES, <span style="color:#00B000">(vgl. STh I q.2 a.1 ad 2<ref>„Deus … illud quo maius cogitari non potest; non tamen propter hoc sequitur quod intelligat id quod significatur per nomen, esse in rerum natura; sed in apprehensione intellectus tantum.“ ——— »''GOTT ist'' (nach ANSELM) ''der, über den Größeres nicht mehr gedacht werden kann. Aber nicht deswegen, weil er'', (der Narr von Psalm 14.1, den ANSELM zitiert), ''das versteht, was durch diesen Namen,'' (bzw. mit dem Begriff ,GOTT‘ im Theorem ANSELMS), ''bezeichnet wird, folgt daraus'', (wie ANSELM meint), ''dass er auch versteht, dass er'', (dieser GOTT), ''auch in der ,Natur‘ der Dinge'' (unserer Welt) ''existiert''; <span style="color:#00B000">[ was ANSELM so nie gesagt hat ]</span>. ''Daraus folgt nur, dass er'', (als ,GOTT‘), ''bloß in der Auffassung seines Verstandes'', (d.h. nur im Denken des Narren als ,Begriff‘), ''existiert.''« ——— Hier ,verortet‘ THOMAS einerseits den unendlichen GOTT, von dem das Theorem ANSELMS spricht, irrtümlich unter die endlichen Dinge der uns umgebenden ,Natur‘, was sachlich dem theologischen Theorem der Unvergleichlichkeit GOTTES widerspricht, der nicht unter die Dinge unserer Welt eingereiht werden darf. Anderseits verliert er dadurch auch den ,Blick‘ für die Außerordentlichkeit und Besonderheit GOTTES, dessen Natur völlig verschieden und unabhängig von der ,Natur‘ unserer raum-zeitlichen Welt ist. GÖDEL beweist jedoch, mit ANSELM, weil es notwendig, ohne Widerspruch, (»''bloß in der Auffassung unseres Verstandes''«), möglich ist, dass GOTT existiert, ist es korrekt, daraus auch mit Notwendigkeit zu folgern, dass der Glaube des Erzbischofs ANSELM, und der Glaube seiner Anvertrauten, von der Wirklichkeit GOTTES, logisch richtig und sinnvoll ist; denn Möglichkeit und Wirklichkeit sind in GOTT koinzident ,eins‘. Das ist das Privilegium GOTTES allein, der einzigartig und unvergleichlich ist. Damit zeigt er auf, dass THOMAS die Unvergleichlichkeit und Einzigartigkeit GOTTES in seinem Vorhalt nicht bedacht hat; und außerdem ANSELM missverstanden hat.</ref>)</span>; jedenfalls hier in der Auseinandersetzung mit ANSELM. Dagegen spricht ANSELM im ,''<span style="font-family: Times;"><big>Proslogion</big></span>''‘, Seite 85f, nur von einem <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>esse et in re</big></span>“</span> GOTTES, d.h. dass GOTT ,auch in Wirklichkeit existiert‘, <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>quod maius est</big></span>“</span>, was ,größer‘, bzw. ,mehr‘ ist, als <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>esse solo in intellectu</big></span>“</span>, als nur ,im Verstand zu sein‘; wobei die ,zeitlose-überzeitliche‘ Wirklichkeit <span style="color:#00B000">(Natur)</span> GOTTES jedoch völlig verschieden und <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen''«</span> Wirklichkeit <span style="color:#00B000">(die ,Natur‘)</span> der ,raum-zeitlichen‘ Welt der Dinge ist. Daher ist sie mit dieser auch nicht vergleichbar. GOTT ist <span style="color:#FF6000">„vollkommen“</span> und alle <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheiten“</span> in GOTT, <span style="color:#00B000">(die ultimativen ,Transzendentalia‘)</span>, sind koinzident ,eins‘, — ,fallen <span style="color:#FF6000">„notwendig“</span> in eins zusammen‘, und sind daher konvertierbar. Darum ist auch die Wirklichkeit GOTTES ,einzigartig‘ und ,unvergleichlich‘.
Mit Korollar-3 ist die Exklusivität und Außerordentlichkeit GOTTES definitiv im Kalkül ,bewiesen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span>. Der abendländische Monotheïsmus ist somit eine ,logische‘ Konsequenz aus den GÖDEL-Axiomen. <span style="color:#00B000">(Das <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span> Theorem von der ,Einzigartigkeit‘ und Exklusivität GOTTES, d.h. die exklusive Einheit von Essenz und Existenz, von Begriff und Sein, von Ursache und Wirkung, von Subjekt und Objekt, von Möglichkeit und Wirklichkeit, und aller Transzendentalien, ist, — nach HEGEL —, die Voraussetzung und Bedingung jeder Philosophie ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Die Einheit muss am Anfang der Philosophie stehen''«</span>; und ist zugleich auch ihr gesuchtes und bewiesenes Endergebnis und Ziel ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Diese Einheit muss auch das Resultat der Philosophie sein''«</span><ref>https://hegel-system.de/de/gottesbeweis.htm#hegels-kritik-an-kant</ref>, was hier im GÖDEL-Kalkül ,logisch‘ mit Korollar-3 verifiziert wird ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□(∃xGx ∧ ∀y(Gy→x=y))'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist exklusiv einzigartig''«</span>.)</span>
Die Einzigartigkeit GOTTES bedingt die Koinzidenz, den inneren Zusammenhang aller seiner Vollkommenheiten und Zuschreibungen, <span style="color:#00B000">(Axiom-2)</span>, d.h. ihr paarweise, perspektivisches ,Zusammenfallen in eins‘ im Unendlichen, GOTT. Aus der Notwendigkeit aller positiven Eigenschaften und Zuschreibungen, <span style="color:#00B000">(d.h. aus den ultimativen Transzendentalien, Axiom-4)</span>, die in GOTT paarweise, koinzident ,eins‘ sind, <span style="color:#00B000">(Axiom-2)</span>, ist die Einzigkeit GOTTES für uns erschließbar, <span style="color:#00B000">(Korollar-3)</span>. Axiom-4 ist die erste, ,modal‘ <span style="color:#FF6000">„notwendige“</span>, d.h. die transzendentale Voraussetzung für Korollar-3.
Wenn im Korollar-3 das <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span> z. B. für GOTT, dem ,Vater‘ der Christen, und das <span style="color:#4C58FF">— ‚'''y'''‘ —</span> für GOTT, dem ,Sohn‘, d.h. für ,JESUS CHRISTUS‘ steht, bzw. für den ,HEILIGEN GEIST‘, <span style="color:#00B000">(den ,Dreifaltigen GOTT‘ der Christenheit)</span>; oder auch für die Gottesbezeichnung ,GOTT-ADONAI‘ der Juden, oder für die Gottesbezeichnung ,ALLAH‘ der Muslime steht, dann weist dieses Korollar, für <span style="color:#4C58FF">— ‚'''∀y'''‘ —</span>, mit der ,ontologischen Identität‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x=y'''‘ —</span>, auf die ,Koinzidenz‘ des ,Dreifaltigen‘, bzw. auch auf den inneren Zusammenhang dieser Religionen hin.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Anhang : das GÖDEL-Kalkül</span></div>===
In der ,Legende zum GÖDEL-Kalkül‘ wird an einige Basics erinnert, und diese für die operative Praxis im anstehenden Kalkül adaptiert.
{|class="wikitable"
|-
! <div class="center"><span style="color:#660066">Legende zum GÖDEL-Kalkül</span></div>
|-
|
<small>
<math>\begin{align}
\text{ ◇ :: konsistent ↔ widerspruchsfrei ↔ möglich ↔ denkbar, } & \text{ □ :: notwendig ↔ wirklich, für jede mögliche Welt ↔ exklusiv} \\
\text{logischer Meta-Term :: [ A ├ B ] ::} & \text{ „aus A folgt im Kalkül ,regulär‘ (├ ) B.“} \\
\text{ A, B sind Aussagen über Eigenschaften, (A ist keine Eigenschaft);} & \text{ die Aussage, z.B. in der Kalkül-Zeile 10, wird als ,Term :10:‘ bezeichnet} \\
\text{ AE ::} & \text{ Argument Einführung, Prämisse, Postulat } \\
\text{ Xx ::} & \text{ „X ist eine Eigenschaft der Individuum-Variable x.“ } \\
\text{ ¬PX ::} & \text{ „X ist keine positive Eigenschaft, ist keine Perfektion, ist nicht vollkommen.“ } \\
\text{ Instanz(X := Y) ::} & \text{ Substitution der Eigenschaft X durch die ,bestimmte‘ Eigenschaft Y } \\
\text{ (Eine ,Instanz‘ ist ein Exemplar aus einer Menge gleichartiger Dinge;} & \text{ hier die ,bestimmte‘ Eigenschaft Y, als Ersatz für das unbestimmte X.) } \\
\text{ FUB(x := y) ::} & \text{ Freie-Um-Benennung der Variable x in y } \\
\text{ Gx ::} & \text{ „Die Variable x steht für den GOTT der Christen.“ } \\
\text{ [ G(y) ├ ⱯyG(y) ] ::} & \text{ All-Operator-Einführung der Variable y für GOTT } \\
\text{ „Angenommen, die Variable y steht für GOTT, dann } & \text{folgt ,regulär‘ (├ ), dass auch jedes y im Kalkül für GOTT steht.“}\\
\text{[ ⱯXA(X) ├ A(X) ] ::} & \text{ All-Operator-Beseitigung für die substituierte Eigenschaft X } \\
\text{ „Wenn X durch eine ,bestimmte‘ Eigenschaft ,instanziiert‘ ist oder } & \text{wird, dann kann der All-Operator von X ,regulär‘ (├ ) beseitigt werden.“}\\
\text{ KOMM(↔) ::} & \;\text{[ (A↔ B) ↔ (B ↔ A) ] :: Kommutativgesetz für ( ↔ )}\\
\text{ DIST(□∧) ::} & \;\text{[ (□A ∧ □B) ↔ □(A ∧ B) ] :: Distributivgesetz für (□∧ )} \\
\text{ (hypothetischer Syllogismus, häufige logische Schlussregel) ::} & \;\text{[ A → B, A ├ B ] :: (Modus ponendo ponens), Abtrennregel.} \\
\text{ „Wenn es wahr ist, dass aus A ein B folgt, und wenn A wahr ist, } & \text{dann ist im Kalkül ,regulär‘ (├ ) ableitbar, dass auch B wahr ist.“} \\
\text{ (negativer hypothetischer Syllogismus) ::} & \;\text{[ A → B, ¬B ├ ¬A ] :: (Modus tollendo tollens)} \\
\text{ „Wenn es wahr ist, dass aus A ein B folgt, und wenn B falsch ist, } & \text{dann ist im Kalkül ,regulär‘ (├ ) ableitbar, dass auch A falsch ist.“} \\
\text{''KONDITIONALER BEWEIS“ ::} & \;\text{[ ├ A ├ B ╞ A → B ] :: (logische Implikation)} \\
\text{ „Angenommen, A ist ,regulär‘ Axiom oder Prämisse, und B ist im } & \text{Kalkül ,regulär‘ abgeleitet, dann ist ,bewiesen‘ ( ╞ ) : A impliziert B, ist wahr.“} \\
\text{''INDIREKTER BEWEIS“ ::} & \;\text{[ ├ ¬A → F ╞ A ] :: (Reductio ad absurdum)} \\
\text{ „Wenn im Kalkül aus ¬A ,regulär‘ eine Kontradiktion } & \text{F folgt, dann ist A ,bewiesen‘ ( ╞ ) : A ist ,wahr‘.“} \\
\end{align}</math>
</small>
|}
A. FUHRMANN ''':''' <span style="color:#FF6000">»</span> ''Eine Prädikatenlogik zweiter Stufe ist eine Logik, in der die Quantoren auch Eigenschaftsausdrücke <span style="color:#00B000">(<span style="color:#FF6000">„Prädikate”</span>)</span> binden können''. <span style="color:#00B000">[ Die ,Prädikate‘ werden in einem Kalkül dieser Logik durch Definitionen ,bestimmt‘ ]</span>. ''Wir werden uns im folgenden recht frei einer dafür geeigneten formalen Sprache bedienen. Äußere Quantoren werden meist weggelassen und wir schreiben kurz'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Xx'''‘ — </span> ''bzw.'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ — </span> ''um auszudrücken, dass das Individuum'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ — </span> ''die Eigenschaft'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''‘ — </span> ''hat, bzw. dass die Eigenschaft'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''‘ — </span> ''die höherstufige Eigenschaft'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ — </span> ''<span style="color:#00B000">(für <span style="color:#FF6000">„positiv”</span>)</span> hat;'' <span style="color:#00B000"> [ wobei die Eigenschaft <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ — </span> als einzige im Kalkül ,unbestimmt‘ bleibt ]</span>. <span style="color:#FF6000">«</span><ref>A. FUHRMANN ‚''<span style="font-family: Times;"><big>‚G‘ wie Gödel. Kurt Gödels axiomatische Theologie</big></span>''‘, Seite 6, Anmerkung 3. Konform mit seinem Artikel in ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Logik in der Philosophie</big></span>''‘ hg. v. P. SCHROEDER-HEISTER, W. SPOHN und E. OLSSON. 2005, Synchron, Heidelberg.</ref>
Der All-Quantor für Eigenschaften, hier im GÖDEL-Kalkül der Prädikatenlogik zweiter Stufe, bindet die ,unbestimmte‘ Eigenschafts-Variable <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''‘ —</span> ausschließlich nur in den Definitionen im 2. und 3. Beweisgang . <span style="color:#00B000"> (Im ersten Beweisgang gibt es keine Definition.)</span> Dieser All-Quantor wird dann jedes Mal in der Beweis-Durchführung durch die Substitution ''':''' <span style="color:#4C58FF"> [ Instanz(X:= ..) ]</span> mit ,bestimmte‘ Eigenschafts-Konstanten wie <span style="color:#4C58FF">— (X:= G) —</span>, bzw. <span style="color:#4C58FF">— (X:= ¬Y) —</span>, oder <span style="color:#4C58FF">— (X:= E<sub>not</sub>) —</span> ,regulär‘ <span style="color:#00B000">(├ )</span> beseitigt ''':''' <span style="color:#4C58FF"> [ ⱯXA(X) ├ A(X) ]</span>; wobei die Eigenschafts-Konstante im Kalkül entweder als Zwischenergebnis ,regulär‘ abgeleitet, <span style="color:#00B000">(,errechnet‘)</span>, oder mit einer Definition schon ,bestimmt‘ worden ist.
Die spezifische ‚Eigenschaft‘ einer Eigenschaft wird hier, in der formalen Syntax der Prädikatenlogik zweiter Stufe, als eine tiefer gestellte Abkürzung <span style="color:#00B000">(als Index)</span> an ihre Trägereigenschaft angehängt, wie z. B. ‚wesentlich‘, bzw. ‚essentiell‘ durch <span style="color:#4C58FF"> — <sub>ess</sub> —</span>, oder ‚notwendig‘ durch <span style="color:#4C58FF"> — <sub>not</sub> —</span>. In der Definition-3 steht der Term ''':''' <span style="color:#4C58FF"> —‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span>, um auszudrücken, dass das Individuum <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span> notwendig <span style="color:#4C58FF">— <sub>not</sub> —</span> die Eigenschaft ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''‘ —</span>, für ,Existenz‘, hat, d.h. <span style="color:#FF6000">„das <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> existiert notwendig”</span>. Der schon von GÖDEL indizierte Term ''':''' <span style="color:#4C58FF">—‚'''G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span> kann gelesen werden als ''':''' <span style="color:#FF6000">„Das Individuum <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> hat die Wesenseigenschaft, <span style="color:#4C58FF"> — <sub>ess</sub> — </span> ''':''' GOTT zu sein, <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘ </span>”</span>, statt der ,an sich‘ konformen, aber <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> etwas ungenauen Formulierung ''':''' <span style="color:#FF6000">„das <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> ist wesentlich göttlich”</span>; oder mit der Voraussetzung ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''→'''G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span> deutlicher und <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> korrekt ''':''' <span style="color:#FF6000">„Wenn <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> für den GOTT der Christen, <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, steht, dann ist GOTT-Sein, <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, <span style="color:#00B000">(,Existenz‘)</span> das Wesen dieses GOTTES, <span style="color:#4C58FF">— <sub>ess</sub>‚'''x'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(,Essenz‘)</span> ”</span>; wobei, — entsprechend der ,methodologischen‘ Prämisse des Kalküls <span style="color:#00B000">(<span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ — </span> ''':''' das <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> steht für den ,GOTT der Christen‘)</span> —, bei der Interpretation der Terme dieses besonderen Kalküls, die <span style="color:#4C58FF">„christliche Theologie”</span> für den Begriff <span style="color:#FF6000">„GOTT”</span>, Korrektur und die leitende Instanz ist. Dabei muss die Dreifach-Äquivalenz von <span style="color:#4C58FF"><span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ — </span></span>berücksichtigt werden. Welche der drei Äquivalenzen, bzw. Lesearten von <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ — </span> bei einem bestimmten Term im Kalkül zulässig ist, muss <span style="color:#4C58FF">„theologisch”</span> überprüft und evaluiert werden. Bei manchen können sogar alle drei Lesearten <span style="color:#4C58FF">„theologisch”</span> zulässig sein.
Um philosophische, und sogar <span style="color:#4C58FF">„theologische”</span> Theoreme exakt zu formulieren, und untersuchen zu können, hat der Ausnahmelogiker GÖDEL ein Tor aufgestoßen, das uns ermöglichen kann, <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span>, und logisch objektiv nachprüfbar, in diesen Disziplinen zu argumentieren. Mit seiner modalen Prädikatenlogik zweiter Stufe, hat GÖDEL dem alten Wunsch eines Raimundus LULLUS, eines Gottfried Wilhelm LEIBNIZ, eines Immanuel KANT, und anderer, nach einer nachprüfbaren ,Universalsprache‘ in den Geisteswissenschaften, entsprochen; analog zur Mathematik, als Universalsprache in den Naturwissenschaften. Der sog. ,Theorembeweiser‘ der Wissenschaftler Christoph BENZMÜLLER und Bruno WOLTZENLOGEL-PALEO, mit Hilfe eines Computers, ist die offensichtliche Folge aus diesem Quanten-Schritt GÖDELS.
In der folgenden Neu-Kalkülisierung, wird jeder einzelne operative Logik-Schritt des Kalküls in der '''linken Spalte''' nummeriert und als Term-Ergebnis angezeigt, und in der '''rechten Spalte''' werden die dafür benötigten Term-Komponenten und die dabei angewendeten Logik-Regeln und -Gesetze dokumentiert. Am Anfang stehen die Ressourcen und das angestrebte Ziel des Beweisganges, <span style="color:#00B000">(das Theorem)</span>. Die GÖDEL Axiome und Definitionen, die Theoreme, die Zwischenergebnisse, das Endergebnis, und die logischen Meta-Terme, werden kontextabhängig interpretiert, <span style="color:#00B000">(angezeigt durch ,Interpretationspunkte‘ — :: —, falls nötig)</span>. Der jeweilige Beweisgang wird in den Anmerkungen ausführlich und umfassend kommentiert. Die Kalkül-Prämissen, <span style="color:#00B000">(AE: Argument Einführung)</span>, sind der modal-frei gewählte Einstieg in das Kalkül. Sie dokumentieren, zusammen mit dem angestrebten Beweis-Ziel, eine bestimmte Problemlage in einem externen Diskurs, der mit dem modalen Logik-System hier, formal-syntaktisch überprüft, und gegebenenfalls, verifiziert oder falsifiziert werden soll. Korollare sind einfache, logische Folgerungen aus dem jeweiligen Beweisgang ''':'''
====<div class="center"><span style="color:#660066">1. Beweisgang</span></div>====
{|class="wikitable"
|-
! <div class="center"><span style="color:#660066">GÖDELS ontologischer Beweis für Theorem 1, (Möglichkeitsbeweis)</span></div>
|-
! <span style="color:#00B000">''Terme der erweiterten Prädikatenlogik zweiter Stufe__________ „Benennungen“ und durchgeführte Logik-Operationen''</span>
|-
|
<small>
<math>\begin{align}
\text{(Axiom 1.1)} & \quad P \neg X \;\Longrightarrow\;\ \neg P\ X\ & \ & \text{„Wenn die Negation von X positiv ist, dann ist die Eigenschaft X nicht positiv“} \\
\text{(Axiom 2)} & \quad (P\ X \wedge \;\Box \;\forall x (\ X\ x \Longrightarrow \ Y\ x)) \Longrightarrow \ P\ Y & \ & \text{„Die Eigenschaften Y, die aus einer positiven Eigenschaft X modal} \\
\text{ } & \quad & \ & \; \; \text{notwendig folgen, sind auch positive Eigenschaften“} \\
\text{(Axiom 3)} & \quad P\ G \ & \ & \text{„Göttlichkeit, GOTT-Sein, ist eine pos. Eigenschaft“ ↔ „GOTT ist perfekt“} \\
\text{(Theorem 1)} &\quad P\ X \;\Longrightarrow\; \Diamond \; \exists x \ X \ x \ & \ & \text{ (◇ :: „möglich“ ↔ „konsistent“ ↔ „denkbar“; □ :: „notwendig“) } \\
\text{ } & \text{„Positive Eigenschaften sind konsistent“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen ist !} \\
\text{01} & \quad P\ X \ & \ & \text{ AE: „Angenommen, es gibt positive Eigenschaften, Perfektionen“} \\
\text{02} & \quad P\ X \;\Rightarrow\; \neg \Diamond \; \exists x \ X \ x \ & \ & \text{ AE: „Angenommen, positive Eigenschaften sind nicht konsistent“} \\
\text{03} & \quad (\neg x = .. )\ & \ & \text{ AE: „Es gibt die Eigenschaft, nicht mit x identisch zu sein“ :: (ungleich)} \\
\text{04} & \quad (\ x = .. )\ & \ & \text{ AE: „Es gibt die Eigenschaft, mit x identisch zu sein“ :: (gleich)} \\
\text{05} & \quad \text{ ├ }\; \neg \Diamond \; \exists x \ X \ x \ & \ & \text{:01:02:[Modus ponens] :: [A, A → B├ B] :AE:} \\
\text{06} & \quad \neg\neg \Box \neg \exists x \ X \ x \ & \ & \text{:05:[ ◇A ↔ ¬□¬A] :: (Modalregel)} \\
\text{07} & \quad \neg\neg \Box \neg\neg \forall x \neg X \ x \ & \ & \text{:06:[∃xA ↔ ¬Ɐx¬A] :: (Quantoren Regel)} \\
\text{08} & \quad \text{ ├ }\; \Box \; \forall x \neg X \ x \ & \ & \text{:07:NEG :: [¬¬A↔A] :: (Gesetz der Aussagenlogik)} \\
\text{09} & \quad \Box \; \forall x \neg X \ x \Leftrightarrow\ W & \ & \text{:02:08:[(:02:↔W) → (├:08:↔W)] :: (Kalkülregel)} \\
\text{10} & \quad \Box \; \forall x \ X \ x \Leftrightarrow\ F & \ & \text{:09:[(¬A↔W)↔(A↔F)] :: (Regel für Wahrheitswerte)} \\
\text{11} & \quad \ (\neg x = x ) \Leftrightarrow \ F \; \ & \text{ } & \text{Xx:03:Instanz(X:=(¬x=..)) ⇒ Kontradiktion !} \\
\text{12} & \quad \Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow\; (\neg x = x)) & \text{ } & \text{:10:11:[(:10:↔F) → (:11:↔F)] :: „ex falso sequitur quotlibet“} \\
\text{13} & \quad \ P\ X \wedge \;\Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow\; (\neg x = x)) & \ & \text{:01:12:[Konjunktion] :: [A, B ├ A∧B]} \\
\text{14} & \quad \ (P\ X \wedge \;\Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow \; (\neg x = x))) \Rightarrow \; P (\neg x = .. ) & \ & \text{(A2):Instanz(Y:=( ¬x= ..)) :: (Substitution für Eigenschaften)} \\
\text{15} & \quad \ P (\neg x = .. ) & \ & \text{:13:14:[Modus ponens] :: (logische Schlussregel)} \\
\text{16} & \quad \ P (\neg x = .. )\;\Rightarrow\ \neg P (\ x = .. )\ & \ & \text{(A1.1):Instanz(X:=(x=..))}\\
\text{17} & \quad \neg P (\ x = .. )\ & \ & \text{:15:16:[Modus ponens]}\\
\text{18} & \quad \ (x = x ) \Leftrightarrow \ W \; \ & \ & \text{Xx:04:Instanz(X:=(x=..)) ⇒ Tautologie !} \\
\text{19} & \quad \Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow\; (x = x)) & \text{ } & \text{:10:18:[(:10:↔F) → (:18:↔W)] :: „ex falso sequitur etiam verum“} \\
\text{20} & \quad \ P\ X \wedge \;\Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow\; (x = x)) & \ & \text{:01:19:[Konjunktion] :: [A, B ├ A∧B]} \\
\text{21} & \quad \ (P\ X \wedge \;\Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow\; (x = x))) \Rightarrow \ P (x = .. ) & \ & \text{(A2):Instanz(Y:=(x=..))} \\
\text{22} & \quad \ P (\ x = .. )\ & \ & \text{:20:21:[Modus ponens]}\\
\text{23} & \quad \text{ ├ }\; (\neg P (\ x = .. )\ \wedge \ P (\ x = .. )) \Leftrightarrow\ F & \ & \text{:17:22:[Konjunktion] ⇒ Kontradiktion !}\\
\text{24} & \quad \neg \Diamond \; \exists x \ X \ x \Rightarrow (\neg P (\ x = .. )\ \wedge \ P (\ x = .. )) & \ & \text{:05:23:[├A├B╞ A→B] :: ''KONDITIONALER BEWEIS''}\\
\text{25} & \quad \neg\neg \Diamond \; \exists x \ X \ x & \ & \text{:24:23:[Modus tollendo tollens] :: [A→B,¬B ├ ¬A]}\\
\text{26} & \quad \text{ ├ }\; \Diamond \; \exists x \ X \ x & \ & \text{:25:NEG; bzw. :05:23:[├¬A→F ╞ A] :: ''INDIREKTER BEWEIS''}\\
\text{27} & \quad \ P\ X \;\Longrightarrow\; \Diamond \; \exists x \ X \ x \ & \ & \text{:01:26:[├A├B ╞ A→B]} \\
\text{(Theorem 1)} & \;\text{„Positive Eigenschaften sind konsistent“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen war !} \\
\text{28} & \quad \ P\ G \;\Longrightarrow\; \Diamond \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{:27:Instanz(X:=G) } \\
\text{29} & \quad \Diamond \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{(A3):28:[Modus ponens]} \\
\text{(Korollar 1)} & \;\text{„Das Dasein GOTTES ist definitiv möglich“} & \ & \text{„Es ist denkbar, dass es GOTT gibt“} \\
\end{align}</math>
</small>
|}
Anmerkung-1 ''':''' <span style="color:#00B000">(Der Term <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ —</span>, im Axiom-2 ist an sich überflüssig, da dieser hier als Prämisse :01: ohnehin ,angenommen‘ wird. Der Beweisgang kommt mit Axiom-2 auch ohne diesen Term zum selben Ergebnis, und verkürzt sich dann sogar um zwei Schritte ''':''' Zeile 13 und Zeile 20 sind dann unnötig.)</span>
Der Beweisgang geht mit Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, prinzipiell von der Existenz eines GOTTES aus. Mit der Prämisse :01: <span style="color:#00B000">(hier im 1. Beweisgang)</span> postuliert GÖDEL vorerst allgemein, dass es <span style="color:#FF6000">»''Vollkommenheit, d.h. positive Eigenschaften''«</span> gibt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ —</span>, ohne im Kalkül zu definieren, was darunter zu verstehen ist. Definiert wird dann <span style="color:#00B000">(im 2. Beweisgang)</span>, was eine <span style="color:#FF6000">»''wesentliche Eigenschaft''«</span> ist ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(im Sinne von ,Transzendentalia‘)</span>; und mit Hilfe dieser Eigenschaft definiert GÖDEL <span style="color:#00B000">(im 3. Beweisgang)</span>, was eine <span style="color:#FF6000">»''notwendige Existenz''«</span> ist ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>‘ —</span>, die er <span style="color:#00B000">(im selben Beweisgang)</span> axiomatisch mit den <span style="color:#FF6000">»''positiven Eigenschaften in GOTT''«</span> gleich setzt ''':''' Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> —‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>. Erst im 2. Beweisgang wird mit Term :13:, nach einer <span style="font-family: Times;"><big>,Reductio ad absurdum‘</big></span>, definitiv bewiesen <span style="color:#00B000">( ╞ )</span>, dass die, von GÖDEL, hier postulierten, <span style="color:#00B000">(allgemeinen)</span>, positiven Eigenschaften, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ —</span>, tatsächlich auch in GOTT <span style="color:#FF6000">»''positive Eigenschaften''«</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, sind; <span style="color:#00B000">(das sind die ultimativen ,Transzendentalia‘ in GOTT)</span>. Jetzt aber muss vorerst der ,Wunsch‘, bzw. die LEIBNIZ-Frage beantwortet werden ''':''' Ob, mit <span style="color:#FF6000">»''mathematischer Evidenz''«</span>, <span style="color:#FF6000">»''GOTT''«</span> ,möglich‘ ist, der nach traditioneller Auffassung, <span style="color:#FF6000">»''ein Wesen von äußerster Größe und Vollkommenheit'' <span style="color:#00B000">[ ist ]</span>, ''das alle Grade derselben in sich schließt''«</span>, <span style="color:#00B000">(nach LEIBNIZ; was GÖDEL mit Definition-1 ,abbildet‘)</span>. Wenn man also beweisen will, dass die Existenz eines solchen ''<span style="color:#FF6000">»GOTTES«</span>'' ,möglich‘ sein soll, dann muss man beweisen, dass dieses postulierte System der <span style="color:#FF6000">»''positiven Eigenschaften in GOTT''«</span> formal ,widerspruchsfrei‘ ist. Das Ergebnis des 1. Beweisganges, das ,Theorem-1‘, <span style="color:#00B000">(,Erster Satz‘)</span>, fasst A. FUHRMANN zusammen als ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Positive Eigenschaften sind konsistent''«</span>. Wenn sie nicht konsistent wären, käme es zu unlösbaren Widersprüchen, <span style="color:#00B000">(Term :24:)</span>. Einmal Axiom-1 und zweimal Axiom-2, <span style="color:#00B000">(das die Gleichwertigkeit aller positiven Eigenschaften nachdrücklich klarstellt)</span>, sichern hier die Konsistenz <span style="color:#FF6000">»''aller positiven Eigenschaften'', <span style="color:#00B000">[ die ,Transzendentalien‘ ]</span>, ''in GOTT''«</span>. Die ,Gleichwertigkeit‘, <span style="color:#00B000">(,Äquivalenz‘)</span>, ist formal-syntaktisch daran erkennbar, dass die beiden Eigenschafts-Variablen <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''‘ —</span> und <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Y'''‘ —</span> im Axiom-2 für beliebige, unterschiedliche ,positive‘ Eigenschaften gegenseitig austauschbar, <span style="color:#00B000">(,konvertierbar‘)</span>, sind. Das heißt, dass beliebige, unterschiedliche ,positive‘ Eigenschaften, für die diese Variablen stehen, sich paarweise, wechselseitig ,implizieren‘, einschließen, und damit notwendig voneinander abhängen, d.h. koinzident ,eins‘ sind, konvertierbar, und somit gleichwertig sind; entsprechend dem Theorem von den Transzendentalia. Zu Term :29:, dem Korollar zu Theorem-1, notiert GÖDEL am 10. Feb. 1970, <span style="color:#00B000">(übersetzt von Joachim BROMAND)</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''◇∃xG(x) besagt, dass das System aller positiver Eigenschaften kompatibel ist'',</span> <span style="color:#00B000">[ d.h. miteinander verträglich, weil ohne Widersprüche ].</span> <span style="color:#FF6000">''Dies ist ,wahr‘ auf Grund von Axiom-2,'' <span style="color:#00B000">[ weil alle positiven Eigenschaften, d.h. die Transzendentalien, koinzident gleichwertig und konvertierbar sind ]</span>.«</span> Darum ist es definitiv ,möglich‘, dass es diesen GOTT gibt, der <span style="color:#FF6000">»''alle Grade der Vollkommenheit in sich schließt''«</span> und <span style="color:#FF6000">»''über dem ,Größeres‘ nicht mehr gedacht werden kann''«</span>, und, in weiterer Konsequenz, ist der GOTT-Glaube deshalb ,notwendig‘ widerspruchsfrei, nach Theorem-3 ''':''' <u>Wenn</u> es ''<span style="color:#FF6000">»möglich, bzw. denkbar«</span>'' ist, dass es ''<span style="color:#FF6000">»GOTT«</span>'' gibt, <u>dann</u> folgt daraus ''<span style="color:#FF6000">»notwendig«</span>'' ''':''' es ist ,widerspruchsfrei‘, wenn man als Voraussetzung ,annimmt‘, dass es ''<span style="color:#FF6000">»GOTT wirklich, für jede mögliche Welt«</span>'' gibt ''':''' Term :11: im 3. Beweisgang. Der Wenn-Satz ist hier mit Korollar-1 bewiesen; der Dann-Satz wird im 3. Beweisgang bewiesen <span style="color:#00B000">( ╞ )</span>.
Die ontologische ,Identität‘, d.h. die ,Gleichsetzung‘, bzw. die ,Koinzidenz‘ von Strukturen, die in der Endlichkeit für uns verschieden sind, jedoch in dem Unendlichen, GOTT, paarweise, perspektivisch in eins zusammenfallen, wie ,Sein‘ und ,Wesen‘, wie ,Ursache‘ und ,Wirkung‘ usw., und auch die Äquivalenz und Austauschbarkeit der Transzendentalien, haben im GÖDEL-Kalkül die logisch-syntaktische Form einer, aus sich, ,modal‘ notwendigen Implikation zwischen zwei verschiedenen, gegenseitig austauschbaren Eigenschafts-Variablen ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∀x(Xx→Yx)'''‘ —</span>. Dieses Term-Element stellt formal-syntaktisch die Gleichwertigkeit, <span style="color:#00B000">(Äquivalenz)</span>, bzw. die paarweise Koinzidenz aller ultimativen Eigenschaften und Zuordnungen in GOTT dar; sowohl hier im Axiom-2, als auch in der Definition-2 im 2. Beweisgang, über die ,Wesenseigenschaften‘, mit jeweils verschiedenen, frei umbenennbaren Individuum-Variablen. Die wechselseitige Austauschbarkeit der noch ,unbestimmten‘ Eigenschafts-Variablen ist formal äquivalent zur freien Umbenennung der noch ,unbestimmten‘ Individuum-Variablen ''':''' <span style="color:#4C58FF">[ FUB(x:=y) ]</span>. Der formale, gegenseitige, allgemeine Austausch der Eigenschafts-Variablen, bzw. die formale Gleichsetzung der positiven allgemeinen Eigenschaften, kann, auf Grund der Äquivalenz aller Vollkommenheiten, auch dann noch durchgeführt werden, wenn eine Eigenschafts-Variable durch eine Definition oder eine Schlussfolgerung ,bestimmt‘ worden ist, und dadurch zu einer Eigenschafts-Konstante, d.h. zu einer ,bestimmten‘ Eigenschaft geworden ist. Das ist z. B. bei einer instanziierenden Substitution der Fall ''':''' <span style="color:#4C58FF">[ Instanz(X:=..) ]</span>. Das ist eine spezifische Eigenheit der GÖDEL-Axiomatik.
Da die Variable <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> für GOTT steht, <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, <span style="color:#00B000">(im Korollar-1)</span>, ist die Eigenschaft ''':''' ''<span style="color:#FF6000">„nicht mit x identisch zu sein“</span>'' ''':''' <span style="color:#4C58FF">(¬x=..)</span>, d.h. das <span style="color:#FF6000">„Ungleichsein“</span>, das <span style="color:#FF6000">„Anderssein“</span> GOTTES, <span style="color:#00B000">(Prämisse :03:)</span>, die entscheidende Voraussetzung und Norm für jeden Diskurs über GOTT ''':''' um der <span style="color:#FF6000">„Unvergleichlichkeit“</span>
GOTTES gerecht zu werden, darf GOTT niemals mit etwas aus der ''<span style="color:#FF6000">»zufälligen Struktur der Welt«</span>'' verglichen, d.h. gleich gesetzt werden. Der Term :18: <span style="color:#4C58FF">(x=x) ↔ W</span> erinnert dagegen an die Selbstbezeichnung des GOTTES-JHWH in Exodus 3,14 ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Ich bin der ‚Ich-Bin‘''«</span>.
Zum Term :03: notiert A. FUHRMANN ''':''' <span style="color:#FF6000">»</span> ''Die Notation'' <span style="color:#4C58FF">(¬x=..)</span> ''für die Eigenschaft ''':''' <span style="color:#FF6000">„nicht mit x identisch zu sein“</span>'', <span style="color:#00B000">[ d.h. <span style="color:#FF6000">„Ungleichheit“, „Anderssein“</span>, bzw. die Notation <span style="color:#4C58FF">(x=..)</span> für den Existenzmodus-Perfektion ''':''' <span style="color:#FF6000">„Gleichheit“, „Idendität“</span> ]</span>, ''ist suggestiv und informell und ersetzt hier einen formal korrekten Abstraktionsausdruck wie'' <span style="color:#4C58FF">λy.(¬x=y)</span>, <span style="color:#00B000">[ bzw. <span style="color:#4C58FF">λy.(x=y)</span> ]</span>. ''Für die formal korrektere Notation bedarf es der zusätzlichen Vereinbarung, dass der Ausdruck'' <span style="color:#4C58FF">λy.(¬x=y)</span> ''gleichbedeutend sei mit dem Ausdruck'' <span style="color:#4C58FF">¬λy.(x=y)</span>. ''Diese Vereinbarung ist harmlos, da wir aufgrund der Regel der λ–Konversion'' ''':''' <span style="color:#4C58FF">λy.Xy.x ↔ Xx</span>, <span style="color:#00B000">[ mit der <span style="color:#4C58FF">Instanz(X:=(¬x=..))</span> ]</span>, ''so schließen dürfen'' ''':''' <span style="color:#4C58FF">λy.(¬x=y).x ↔ ¬x=x ↔ <span style="color:#00B000">¬(x=x)</span> ↔ ¬λy.(x=y).x</span> .<span style="color:#FF6000">«</span> <ref>A. FUHRMANN a.a.O. Seite 7, Anmerkung 4 (von mir korrigiert und ergänzt)</ref>
In der Kalkül-Zeile 29 wird das Korollar-1 durch einen <span style="color:#4C58FF">[ Modus ponens ]</span> mit Axiom-3 von der Kalkül-Prämisse-Term :01: ,abgekoppelt‘, d.h. es ist nicht mehr vom Term :01: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ —</span> logisch abhängig. Korollar-1 behält aber die bewiesene Widerspruchsfreiheit von Theorem-1, und ist dann nur mehr von Axiom-1 und Axiom-2 abhängig, was für das Theorem-ANSELMS am Schluss entscheidend ist. Erklärung zu Term :05: Das Ergebnis einer Logik-Operation zwischen Prämissen ist ,regulär‘ <span style="color:#00B000">(├ )</span> den Prämissen zuzurechnen.
====<div class="center"><span style="color:#660066">2. Beweisgang</span></div>====
{|class="wikitable"
|-
! <div class="center"><span style="color:#660066">GÖDELS ontologischer Beweis für Theorem 2, (,Basisbeweis‘)</span></div>
|-
! <span style="color:#00B000">''Terme der erweiterten Prädikatenlogik zweiter Stufe____________„Benennungen“ und durchgeführte Logik-Operationen''</span>
|-
|
<small>
<math>\begin{align}
\text{(Axiom 1.2)} & \quad \neg P\ X \;\Longrightarrow\;\ P\neg X\ & \ & \text{„Wenn X nicht positiv ist, dann ist die Negation ¬X positiv“} \\
\text{(Axiom 3)} & \quad \ P\ G \ & \ & \text{„Göttlichkeit, GOTT-Sein, ist eine pos. Eigenschaft“ ↔ „GOTT ist perfekt“} \\
\text{(Axiom 4)} & \quad \ P\ X \;\Longrightarrow\; \Box \; \ P\ X \ & \ & \text{„Positive Eigenschaften sind notwendig aus sich positiv“} \\
\text{(Definition 1)} &\quad \ G\ x \;\Longleftrightarrow\; \forall X(\ P \ X \Longrightarrow \ X \ x)\ & \ & \text{„x ist genau dann GOTT, wenn x alle positiven Eigenschaften hat“} \\
\text{(Definition 2)} & \quad \ X_{ess}\ x \;\Leftrightarrow X\ x \wedge \forall Y \left(\ Y\ x \Rightarrow \Box \; \forall y (\ X\ y \Rightarrow \ Y\ y)\right) & \ & \text{„X ist genau dann eine wesentliche Eigenschaft von x, wenn x sie hat, und} \\
\text{ } & \quad & \text { } & \;\;\text{alle anderen Eigenschaften Y von x notwendig aus dieser Eigenschaft X folgen“} \\
\text{[RM]} &\quad \ A \;\Longrightarrow\;\ B\; \text{ ├ }\;\Box \; A \Longrightarrow\;\Box\; \ B\ & \ & \text{( :: Modales Prinzip)} \\
\text{(Theorem 2)} &\quad \ G\ x \;\Longleftrightarrow\; \ G_{ess}\ x \ & \ & \text{(,G‘ :: „Göttlichkeit“ ↔ „GOTT“ ↔ „Dasein GOTTES“)} \\
\text{ } &\;\text{„Das Wesen GOTTES ist Dasein“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen ist !} \\
\text{01} &\quad \ G\ x \ & \ & \text{ AE: „Angenommen, x steht für den GOTT der Christen“} \\
\text{02} &\quad \ Y\ x \ & \ & \text{ AE: „Angenommen, GOTT hat die Eigenschaften Y“} \\
\text{03} &\quad \neg P\ Y & \ & \text{ AE: „Angenommen, die Y in GOTT sind nicht positiv“} \\
\text{04} &\quad \neg P \ Y \Rightarrow \ P \neg Y\ & \ &\text{(A1.2):Instanz(X:=Y) :: (Substitution für Eigenschaften) } \\
\text{05} &\quad \ P \neg Y \ & \ & \text {:03:04:[Modus ponens] :: [A, A → B├ B] } \\
\text{06} &\quad \forall X(\ P \ X \Rightarrow \ X \ x)\ & \ &\text{(D1):01:[Modus ponens] :: (logische Schlussregel)} \\
\text{07} &\quad \ P \ X \Rightarrow \ X \ x\ & \ &\text{:06:[ⱯXA(X) ├ A(X)] :: (Quantorenregel)} \\
\text{08} &\quad \ P \neg Y \Rightarrow \neg Y \ x\ & \ &\text{:07:Instanz(X:=¬Y)} \\
\text{09} &\quad \neg Y \ x\ & \ &\text{:05:08:[Modus ponens]} \\
\text{10} &\quad \text{ ├ }\; (Y\ x \wedge \neg Y \ x) \;\Leftrightarrow\;\ F\ & \ & \text{:02:09:[Konjunktion] ⇒ Kontradiktion !} \\
\text{11} &\quad \neg P\ Y \; \Rightarrow \; (Y\ x \wedge \neg Y \ x )\ & \ &\text{:03:10:[├A├B ╞ A → B] :: ''KONDITIONALER BEWEIS''} \\
\text{12} &\quad \neg\neg P\ Y \ & \ &\text{:11:10:[Modus tollendo tollens] :: [A → B,¬B├ ¬A]} \\
\text{13} &\quad \text{ ├ }\; P\ Y \ & \ &\text{:12:NEG; bzw. :03:10:[├¬A→F ╞ A] :: ''INDIREKTER BEWEIS'' :AE:} \\
\text{14} &\quad \ P\ Y \;\Rightarrow\;\Box \; \ P\ Y \ & \ & \text{(A4):Instanz(X:=Y)} \\
\text{15} &\quad \Box \; \ P\ Y \ & \ & \text{:13:14:[Modus ponens]} \\
\text{16} &\quad \ G \ y \Rightarrow \ Y \ y\ & \ &\text{:01:02:[├A├B ╞ A→B]:FUB(x:=y)} \\
\text{17} &\quad \text{ ├ }\; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)\ & \ &\text{:16:[G(y) ├ ⱯyG(y)]} \\
\text{18} &\quad \Box \; \ P\ Y \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)\ & \ &\text{:13:17:[├A├B ╞ A→B]:[RM]} \\
\text{19} &\quad \text{ ├ }\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)\ & \ &\text{:15:18:[Modus ponens]} \\
\text{20} &\quad \ Y\ x \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)\ & \ &\text{:02:19:[├A├B ╞ A→B]} \\
\text{21} &\quad \ (Y\ x \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)) \wedge \ G \ x & \ &\text{:20:01:[Konjunktion] :: [A, B├ A ∧ B]} \\
\text{22} &\quad \ (Y\ x \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ X \ y \Rightarrow \ Y \ y)) \wedge \ X \ x\;\Leftrightarrow\; X_{ess}\ x \ & \ &\text{(D2):KOMM(↔):KOMM(∧):[ⱯYA(Y) ├ A(Y)] wegen :13:} \\
\text{23} &\quad \ (Y\ x \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)) \wedge \ G \ x\;\Leftrightarrow\; G_{ess}\ x \ & \ &\text{:22:Instanz(X:=G)} \\
\text{24} & \quad \text{ ├ }\; G_{ess}\ x \ & \ &\text{:21:23:[Modus ponens]:AE: wegen :30:} \\
\text{25} &\quad \ G\ x \;\Rightarrow\; \ G_{ess}\ x \ & \ & \text{:01:24:[├A├B ╞ A→B] :: Theorem 2.1} \\
\text{26} &\quad \forall X(\ P \ X \Rightarrow \ X \ x)\ & \ &\text{(D1):01:[Modus ponens] } \\
\text{27} &\quad \ P \ X \Rightarrow \ X \ x\ & \ &\text{:26:[ⱯXA(X) ├ A(X)]} \\
\text{28} &\quad \ P \ G \Rightarrow \ G \ x\ & \ &\text{:27:Instanz(X:=G)} \\
\text{29} &\quad \text{ ├ }\; G \ x\ & \ &\text{(A3):28:[Modus ponens]} \\
\text{30} &\quad \ G_{ess}\ x \;\Rightarrow \ G \ x\ & \ &\text{:24:29:[├A├B ╞ A→B] :: Theorem 2.2 } \\
\text{31} &\quad \ G\ x \;\Longleftrightarrow\; \ G_{ess}\ x \ & \ & \text{:25:30:[Konjunktion]:BIKONDITIONAL :: [(A→B) ∧ (B→A) ↔ (A↔B)] } \\
\text{(Theorem 2)} &\; \text{„Dasein, GOTT-Sein, ist das Wesen GOTTES“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen war ! } \\
\text{32} &\quad \text{ ├ }\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ (x = y))\ & \ & \text{:19:Instanz(Y:=(x=..))} \\
\text{33} &\quad \ G\ x \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ (x = y))\ & \ & \text{:01:32:[├A├B ╞ A→B]} \\
\text{(Korollar 2)} & \;\text{„Es gibt notwendig höchstens einen GOTT“} & \ & \text{„Wenn es GOTT gibt, dann gibt es für jede mögliche Welt nur einen GOTT“} \\
\end{align}</math>
</small>
|}
<span style="color:#00B000"><small>(In den Kalkül-Zeilen 16, 18, 31 mussten zwei-, und in Zeile 22 drei Kalkül-Schritte, d.h. Logik-Operationen in eine Zeile zusammengezogen werden, weil der Parser dieser speziellen Mathematik-Funktion in Wikibooks jedes Mal wegen Puffer-Überlauf abstürzt, wenn zu den bestehenden Zeilen noch eine neue Zeile, oder ein Text-Element, zusätzlich eingefügt wird. Das vermindert etwas die Transparenz des Kalküls.)</small></span>
Anmerkung-2 ''':''' <span style="color:#00B000">(Dieser Beweisgang kommt auch ohne das ,unbestimmte‘ Konjunkt <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Xx'''‘ —</span> in der Definition-2 zum gleichen Ergebnis, und wird dadurch um eine Zeile verkürzt ''':''' Zeile 21 entfällt, und <span style="color:#4C58FF">[ KOMM(∧) ]</span> ist unnötig. Dieses Konjunkt wird hier ebenfalls schon in der Kalkül-Prämisse :01: <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx'''‘ —</span>, als ,Annahme‘ gesetzt, vorentschieden und ,bestimmt‘ mit der <span style="color:#4C58FF">[ Instanz(X:=G) ]</span>. Es war also logisch korrekt, dass GÖDEL, in seiner Notiz vom 10. Feb. 1970 zum ontologischen Beweis, dieses Konjunkt weggelassen hat, was ihm von Kommentatoren als ein Flüchtigkeitsfehler angerechnet worden war. Der gesamte 2. Beweisgang bewegt sich im Geltungsbereich der Prämisse Term :01:, d.h. ist in jeder Zeile von der Annahme abhängig ''':''' die Variable <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''x'''‘ —</span> steht für den GOTT der Christen. In der Kalkül-Zeile 33 wird mit Korollar-2 diese Abhängigkeit, für den Term :32:, explizit dargestellt.)</span>
Der Beweisgang geht mit der Prämisse :01: prinzipiell, als Voraussetzung, von der Existenz eines GOTTES aus. Im 1. Beweisgang wurde bewiesen, dass die von GÖDEL ,postulierten‘ <span style="color:#FF6000">»''allgemeinen positiven Eigenschaften, Vollkommenheiten, Perfektionen'', <span style="color:#00B000">[ die sog. ,Transzendentalien‘ ]</span> ''konsistent''«</span>, d.i. widerspruchsfrei sind. Hier, in diesem Beweisgang wird nun die Prämisse vom 1. Beweisgang, <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PX'''‘ —</span>, im Bezug auf GOTT hinterfragt ''':''' Gibt es auch in GOTT so Etwas, wie <span style="color:#FF6000">»''Vollkommenheit, Positives, Perfektes''«</span> '''?''' Die ,Annahme‘ jedoch, dass es <span style="color:#FF6000">»''in GOTT keine Vollkommenheit, nichts Positives, nichts Perfektes''«</span> <span style="color:#00B000">(keine Transzendentalien)</span> gibt, <span style="color:#00B000">(Prämisse Term :03:)</span>,<span style="color:#4C58FF"> — ‚'''¬PY'''‘ —</span>, d.h. dass die <span style="color:#00B000">(wesentlichen)</span> Eigenschaften in GOTT keine <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheiten“</span> seien, führt aber zu einem unlösbaren Widerspruch, <span style="color:#00B000">(Term :10:)</span>. Mit Term :13:, als 1. Hauptergebnis, ist damit, — als ,neue‘ Prämisse, <span style="color:#00B000">(ersetzt Term :03:)</span> —, definitiv ,bewiesen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ , d.h. es ist ,wahr‘)</span>, dass alle Eigenschaften, die hier mit <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Y'''‘ —</span> symbolisiert werden, <span style="color:#FF6000">„positive Eigenschaften“</span>, d.h. <span style="color:#FF6000">„Perfektionen“</span> sind, von denen das Kalkül ,annimmt‘, <span style="color:#00B000">(Prämissen Term :01:, Term :02: und speziell Term :16:)</span>, dass der GOTT der Christen sie besitzt. Alle ,Wesenseigenschaften‘ in GOTT ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Y'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, die durch den Term :13:, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PY'''‘ —, </span> dargestellt werden, sind somit <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheiten“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span><span style="color:#00B000">, (,ultimative Transzendentalien‘, aller ,Grade‘)</span>. Damit ist definitiv ‚bestätigt‘, <span style="color:#00B000">( ╞ , es ist ,wahr‘)</span>, was mit Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, schon ‚angenommen‘ worden ist ''':''' <span style="color:#FF6000">„GOTT ist perfekt; er hat alle positiven Eigenschaften“</span>; und auch Definition-1 ist damit ,verifiziert‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">„GOTT ist genau deswegen GOTT, weil er, als GOTT, positive Eigenschaften aller Grade in sich schließt“</span>; entsprechend dem Quelltext bei LEIBNIZ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist ein Wesen von äußerster Größe und Vollkommenheit, das alle Grade derselben in sich schließt''«</span>. Immer vorausgesetzt, <span style="color:#00B000">(,angenommen‘)</span>, man glaubt an GOTT ''':''' <span style="color:#00B000">(Term :01:)</span>. <span style="color:#00B000">(Der ,Schlüsselbegriff‘ <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span> ist der ,Schlüssel‘ zur Erkenntnis, dass GOTT ,notwendig‘, sowohl ,wesentlich‘ für uns, als auch an sich ,grundlos‘, immer schon ,da‘ ist.)</span> Hier, <span style="color:#00B000">(im 2. Beweisgang)</span>, hat Axiom-1, <span style="color:#00B000">(im Term :04:)</span>, sicher gestellt, dass die Eigenschaften in GOTT, <span style="color:#00B000">(Definition-1; Term :06:)</span>, tatsächlich <span style="color:#FF6000">„ultimativ positiv, perfekt und vollkommen“</span> sind ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PY'''‘ —</span>. Das GÖDEL-Axiom-1 bezieht seine ,Potenz‘ aus dem Prinzip vom ,auszuschließenden‘ Widerspruch ''':''' eine Eigenschaft kann nicht zugleich ,positiv‘ und ,nicht positiv‘ sein '''!'''
Formal lässt sich das 2. Hauptergebnis, Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''↔'''G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span> ''':''' schon aus Term :23: in diesem Beweisgang mit der <span style="color:#4C58FF">[ Vereinfachung ] :: [ A∧B ├ B ]</span> ohne Weiteres ,regulär‘ ableiten, — analog zu den Vorgehensweisen bei A. FUHRMANN und G.J. WIRSCHING. <span style="color:#00B000">(Beide Aussagen dieser ,Konjunktion‘ sind ,gleichwertig‘, daher partizipiert das Theorem-2 auch am Ergebnis der Widerspruchsfreiheit von Term :13:, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PY'''‘ —</span>, dem 1. Hauptergebnis.)</span> Der hier gewählte, etwas längere Weg zum Ergebnis, soll die innere Struktur und Abhängigkeit der Ergebnisse von bestimmten Voraussetzungen offen legen, und ihren ,Zweck‘ verdeutlichen. Die beiden Hauptergebnisse im Basisbeweis gehen vom vorgefundenen und traditionell vorgegebenen Begriff von ,GOTT‘ aus, <span style="color:#00B000">(Term :06:, Term :16: und Term :26:)</span>. Das ,bewiesene‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> 1. Hauptergebnis, hier im 2. Beweisgang, Term :13: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PY'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''die Eigenschaften in GOTT sind vollkommen, d.h. sind die ultimativen Transzendentalia''«</span>, rechtfertigt, bzw. verifiziert sowohl Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, als auch die Definition-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔∀X(PX→Xx)'''‘ —</span>, für die Annahme ''':''' den ,GOTT der Christen‘, der als GOTT alle Grade der Vollkommenheit in sich schließt. Und das ebenfalls ,bewiesene‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> 2. Hauptergebnis, hier im selben Beweisgang, Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''↔'''G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''das Wesen GOTTES ist sein eigenes Sein''«</span>, rechtfertigt, bzw. verifiziert sowohl Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>, als auch die Definition-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x ↔ ∀X(X'''<sub>ess</sub>'''x →□∃yXy)'''‘ —</span>, für die Wesenseigenschaft ''':''' ,notwendige Existenz‘, und widerlegt den Einwand KANTS, für den Spezialfall ''':''' GOTT. Zwei Axiome und zwei Definitionen von GOTT und seinen Vollkommenheiten werden durch die Ergebnisse im Basisbeweis des GÖDEL-Kalküls in unserer realen Welt als ,wahr‘, <span style="color:#00B000">(genauer als ,widerspruchsfrei‘)</span>, und, — im Rahmen des christlichen Glaubens —, als ,annehmbar‘ bestätigt. <span style="color:#00B000">(Anmerkung zu Term :24: ''':''' eine Prämisse ist regulär-,modal‘ immer ,frei‘ wählbar.)</span>
Zusammengefasst heißt das ''':''' die ,strittige‘ Begründung der ,methodologischen‘ Prämisse des GÖDEL-Kalküls ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(Prämisse, Term :01:)</span>, weil <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(Korollar-1)</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> steht für den GOTT der Christen, für den es ohne Widerspruch denkbar ist, dass es ihn gibt''«</span>, <span style="color:#00B000">(ANSELMS Prinzip, trotz der ,Warnung‘ KANTS)</span>, ist ,wahr‘ und für uns ,annehmbar, denn es ist auch, auf Grund der Ergebnisse des 2. Beweisganges, in unserer realen Welt ,wahr‘ und ,annehmbar‘, weil schon als ,widerspruchsfrei‘ verifiziert ''':''' der GOTT der Christen <span style="color:#00B000">(Term :01:)</span> ,existiert‘ für uns ,notwendig‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx→E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(d.i. das ,regulär‘-mögliche Korollar sowohl im 2. als auch im 3. Beweisgang)</span>, denn dieser GOTT ist aus sich ,vollkommen‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PG'''‘ —</span>, und zu seiner ,Vollkommenheit‘ <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span> gehört auch notwendig sein ,Existieren‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>. <span style="color:#00B000">(Jeder dieser Terme ist im Geltungsbereich der Prämisse Term :01: als ,wahr‘ und ,annehmbar‘ bewiesen.)</span> Das ist der ,Kern‘ des ontologischen Arguments, und somit ist auch diese ,strittige‘ Begründung der Prämisse des GÖDEL-Kalküls mit den Maßstäben der modernen Logik <span style="color:#FF6000">»''durchaus vereinbar''«</span>, d.h. sie ist logisch ,richtig‘ und, im Kontext des christlichen Glaubens, vernünftig. Die Annahme des Gegenteils zu dieser Prämisse ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''¬◇∃xGx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Es ist undenkbar, dass es diesen GOTT gibt''«</span>, führt jedoch, unabhängig von jeder Glaubensüberzeugung, zu einem Widerspruch — ist unlogisch und daher ,falsch‘, <span style="color:#00B000">(siehe Anhang ''':''' Widerlegung)</span>. Die Behauptung einer ,formalen Unentscheidbarkeit‘ zu den Annahmen über die Existenz GOTTES, ob oder nicht, <span style="color:#00B000">(d.h. ein ,methodologischer‘ Agnostizismus)</span>, ist gegen jede ,Logik‘; und ist auch ,falsch‘. Denn aus dem, im Kalkül abgeleiteten, Widerspruch aus der einen Annahme, und damit ihrer Unrichtigkeit, folgt notwendig die Richtigkeit der gegenteiligen Annahme. Damit ist eine klare Entscheidung getroffen.
Mit dem 2. Hauptergebnis, Theorem-2 ''':''' <span style="color:#FF6000">»'',Dasein‘ ist das ,Wesen‘ GOTTES''«</span>, folgt die GÖDEL-Axiomatik der philosophisch-<span style="color:#4C58FF">,theologischen‘</span> Tradition der ,Rede von GOTT‘ seit ARISTOTELES, und schließt sich damit formal-syntaktisch zugleich auch der religiösen Überzeugung der Christen an, die glauben, dass GOTT, als unser Vater, aus Liebe, in seinem Sohn, JESUS CHRISTUS, für uns immer schon <span style="color:#FF6000">»''da''«</span> ist, <span style="color:#00B000">(der Sohn ist koinzident ,eins‘ mit GOTT, dem Vater und dem GEIST)</span>, wirksam in und durch seine <span style="color:#4C58F0">„Kirche“</span>, im HEILIGEN GEIST, bis ans Ende der Zeit. Das ist das, <span style="color:#FF6000">»''was''«</span> GOTT eigentlich für uns ausmacht, — die Selbstmitteilung seines unergründlichen Wesens in den Sakramenten der <span style="color:#4C58F0">„Kirche“</span> ''':''' <span style="font-family: Times;"><big>‘אֶֽהְיֶ֖ה אֲשֶׁ֣ר אֶֽהְיֶ֑ה‚</big></span> <span style="color:#00B000">| ‚eh'jeh asher eh'jeh‘ |</span> <span style="color:#CC66FF">»''Ich bin da für euch und für immer, als der ich ''<span style="color:#00B000">[ immer schon gewesen ]</span> ''bin''«</span>; <span style="color:#00B000">(d.i. das <span style="color:#4C58FF">,theologisch‘</span>-exegetische ,Axiom‘ der Christen, und die <span style="color:#4C58FF">,theologisch‘</span> korrekte Explikation der ,regulären‘ Kalkül-Prämisse Term :01: <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx'''‘ —</span>, jeweils im 2. und 3. Beweisgang)</span>. Das heißt aber nicht, dass der Autor des Kalküls sich mit diesem Glauben identifiziert hat, <span style="color:#00B000">(,hat‘ er auch nicht)</span>, oder dass der Leser des ontologischen Beweises von Kurt GÖDEL sich damit identifizieren muss, wenn er dessen <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> anerkennt.
Zur erweiterten <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Explikation der Kalkül-Prämisse ''':''' Die <span style="color:#4C58F0">„Kirche“</span> ist das ,Meisterwerk‘ GOTTES ''':''' In ihr ist es GOTT gelungen, etwas Göttliches und Unzerstörbares in unsere korrupten Welt einzupflanzen ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx→E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Etwas Göttliches existiert notwendig, d.h. ,unzerstörbar‘ in unserer Welt''«</span>. Sie ist, durch die Menschwerdung des GOTTES Sohnes, JESUS CHRISTUS, dessen <span style="color:#4C58F0">„Leib“</span> die <span style="color:#4C58F0">„Kirche“</span> ist, untrennbar mit Menschen verbunden, die schon, von allem Anfang an, und jetzt immer noch, durch die Sünde korrumpiert sind. Mit ihr will und wird GOTT unsere Welt und die Menschheit, bis ans Ende der Zeit, von der Sünde und von deren Konsequenz, dem <span style="color:#00B000">(ewigen)</span> Tod <span style="color:#4C58FF">„erlösen“</span>, <span style="color:#00B000">(jedoch nicht ohne die Zustimmung des Menschen)</span>. Mit dieser Explikation wird die Tragweite des ontologischen Arguments ANSELMS, und damit auch die <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span> Relevanz der GÖDEL-Axiomatik erkennbar. Immer vorausgesetzt, <span style="color:#00B000">(,angenommen‘)</span>, man glaubt an GOTT, <span style="color:#00B000">(Term :01:)</span>.
====<div class="center"><span style="color:#660066">3. Beweisgang</span></div>====
{|class="wikitable"
|-
! <div class="center"><span style="color:#660066">GÖDELS ontologischer Beweis für Theorem 3, (ANSELMS Theorem)</span></div>
|-
! <span style="color:#00B000">''Terme der erweiterten Prädikatenlogik zweiter Stufe___________________„Benennungen“ und durchgeführte Logik-Operationen''</span>
|-
|
<small>
<math>\begin{align}
\text{(Axiom 5)} & \quad P\ E_{not}\; \ & \text { } & \text{„Notwendige Existenz ist eine positive Eigenschaft“} \\
\text{ } & \text{( :: Das ist nur dann wahr, wenn ,Dasein‘ und ,Wesen‘ } & \ & \text{( :: dagegen KANT : ,Existenz‘ ist keine ,Eigenschaft‘,} \\
\text{ } & \;\;\text{in eins zusammenfallen ! ARISTOTELES : Theorem-2)}\ & \ & \;\;\text{,Sein‘ ist für alles, was existiert, kein ,reales Prädikat‘ ! )} \\
\text{(Definition 1)} &\quad \ G\ x \;\Longleftrightarrow\; \forall X(\ P \ X \Longrightarrow \ X \ x)\ & \ & \text{„x ist genau dann GOTT, wenn x alle positiven Eigenschaften hat“} \\
\text{(Definition 3)} & \quad \ E_{not}\ x \;\Longleftrightarrow\;\ \forall X \left(\ X_{ess}\ x \Longrightarrow \Box \; \exists y \ X\ y \right) & \ & \text{„Notwendige Existenz ist genau dann eine Eigenschaft von x, wenn} \\
\text{ } & \quad & \ & \;\;\text{alle wesentl. Eigenschaften von x notwendig instanziiert sind“} \\
\text{(Korollar 1)} & \quad \Diamond \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{„Es ist widespruchsfrei möglich, dass es GOTT gibt“} \\
\text{(Theorem 2)} &\quad \ G\ x \;\Longleftrightarrow\; \ G_{ess}\ x \ & \ &\text{„Dasein, GOTT-Sein, Existenz ist das Wesen, die Essenz GOTTES“} \\
\text{(Korollar 2)} &\quad \ G\ x \;\Longrightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Longrightarrow \ (x = y))\ & \ &\text{„Wenn es GOTT gibt, dann gibt es notwendig nur einen GOTT“} \\
\text{(Theorem 3)} & \quad \Diamond \; \exists x \ G \ x \;\Longrightarrow\; \Box \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{( :: ANSELMS Prinzip)} \\
\text{ } & \text{„Weil es widerspruchsfrei möglich ist, dass es GOTT gibt,} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen ist !} \\
\text{ } & \;\;\text{ist der Glaube, dass es GOTT wirklich gibt, widerspruchsfrei“} \\
\text{01} & \quad \ G \ x\ & \ & \text{ AE: „Angenommen, x steht für den GOTT der Christen“} \\
\text{02} & \quad \forall X(\ P \ X \Rightarrow \ X \ x)\ & \ & \text{(D1):01:[Modus ponens] :: (logische Schlussregel)} \\
\text{03} & \quad \ P \ X \Rightarrow \ X \ x\ & \ & \text{:02:[ⱯXA(X) ├ A(X)] :: (Quantorenregel)} \\
\text{04} & \quad \ P \ E_{not}\;\Rightarrow \ E_{not}\ x\ & \ & \text{:03:Instanz(X:= Enot) :: (Substitution für Eigenschaften)} \\
\text{05} & \quad \ E_{not}\ x\ & \ & \text{(A5):04:[Modus ponens] :: [A, A → B├ B]} \\
\text{06} & \quad \forall X \left(\ X_{ess}\ x \Rightarrow \Box \; \exists y \ X\ y \right) & \ & \text{(D3):05:[Modus ponens]} \\
\text{07} & \quad \ X_{ess}\ x \Rightarrow \Box \; \exists y \ X\ y & \ & \text{:06:[ⱯXA(X) ├ A(X)]} \\
\text{08} & \quad \ G_{ess}\ x \Rightarrow \Box \; \exists y \ G\ y & \ & \text{:07:Instanz(X:= G)} \\
\text{09} & \quad \ G_{ess}\ x \ & \ & \text{(Th2):01:[Modus ponens]} \\
\text{10} & \quad \text{ ├ }\;\Box \; \exists x \ G\ x & \ & \text{:08:09:[Modus ponens]:FUB(y:=x) :: (Freie-Um-Benennung der Var.)} \\
\text{ } & \text{„Es gibt GOTT wirklich, für jede mögliche Welt“} & \ & \Longleftarrow\; \text{1. Hauptergebnis !} \\
\text{11} & \quad \;\Diamond \exists x \ G \ x \;\Longrightarrow \; \Box \; \exists x \ G\ x & \ & \text{(K1):10:[├A├B ╞ A→B] :: ''KONDITIONALER BEWEIS''} \\
\text{(Theorem 3)} & \;\text{„Weil es widerspruchsfrei möglich ist, dass es GOTT gibt,} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen war ! 2. Hauptergebnis ! } \\
\text{ } & \;\;\text{ist der Glaube, dass es GOTT wirklich gibt, widerspruchsfrei“} \\
\text{12} & \quad \;\Box \; \forall y(\ G \ y \Longrightarrow \ (x = y))\ & \ &\text{(K2):01:[Modus ponens]} \\
\text{13} & \quad \;\Box \; (\exists x \ G\ x \wedge \; \forall y(\ G \ y \Longrightarrow \ (x = y)))\ & \ & \text{:10:12:[Konjunktion]:DIST(□∧)} \\
\text{(Korollar 3)} & \;\text{„Es gibt notwendig genau nur einen GOTT“} & \ & \text{„Es gibt für jede mögliche Welt nur den GOTT der Christen“} \\
\end{align}</math>
</small>
|}
Anmerkung-3 ''':''' <span style="color:#00B000">(Ein Theorem und zwei Korollare, aus den beiden vorhergehenden Beweisgängen, werden hier, im 3. Beweisgang, zu ,Axiomen‘, die das Theorem-ANSELMS und sein Korollar mit-verifizieren und bestätigen.)</span>
Dieser Beweisgang ist das Ziel aller Bemühungen. Hier wird der sog. ,ontologische Gottesbeweis‘ nach ANSELM von Canterbury formal-syntaktisch dargestellt und als logisch nachvollziehbar von GÖDEL bestätigt. Damit hat er aber auch klar gestellt, dass der ontologische Beweis ANSELMS kein Beweis für die ,Existenz‘ des GOTTES der Bibel sein kann, bzw. sein ,will‘ ''':''' Denn mit der Prämisse, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(Term :01:, wie auch schon im ,Basisbeweis‘, und ausformuliert hier in Term :02:, mit der Definition für GOTT)</span>, wird mit dem traditionellen, abendländischen ,GOTT-Glauben‘, der ,glaubt‘, dass der Gott der Christen tatsächlich existiert, — methodologisch als ,Annahme‘ —, der Beweisgang schon regulär und explizit eröffnet, aus dem sich dann, logisch korrekt, mit Hilfe der GÖDEL-Axiome und Definitionen, das ,Theorem ANSELMS‘ ergibt; <span style="color:#00B000">(hier jedoch, mit Günther J. WIRSCHING, ohne den Umweg bei GÖDEL über das modale Axiom-BECKER ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇□A→□A'''‘ —</span>, das André FUHRMANN recherchiert hat)</span>. GÖDEL verwendet zur Darstellung des sog. ,ontologischen Gottesbeweises‘ nach ANSELM die Struktur eines modal-logischen Kalküls. Ein modal-logisches Kalkül ist ein genau geregeltes Schema, in dem bei bestimmten ,Annahmen‘ <span style="color:#00B000">(Axiome, Definitionen, Prämissen)</span> etwas anderes als das Vorausgesetzte auf Grund des Vorausgesetzten mit Notwendigkeit folgt. Entsprechend der ,Modalität‘ der sechs ,modal‘ notwendigen Voraussetzungen, hier, für den 3. Beweisgang, die in den <span style="color:#00B000">(und durch die)</span> beiden vorhergehenden Beweisgängen schon als ,modal‘ wahr, bzw. als annehmbar verifiziert und/oder ,bewiesen‘ wurden, sind auch die beiden ,Schlusssätze‘ <span style="color:#00B000">(Theorem-3 und Korollar-3)</span> ,modal‘ wahr, bzw. annehmbar '''!''' Die Wahl der Prämisse :01: dagegen ist nicht ,modal‘ notwendig, sondern beruht auf einer freien Entscheidung, und damit ist auch ihre Interpretation eine freie Entscheidung, mit der Voraussetzung, dass man das Kalkül mit Theoremen aus der <span style="color:#4C58FF">„christlichen Theologie“</span> evaluieren, und damit interpretieren will. Dazu berechtigt die Genese des Kalküls. Der Glaube an den GOTT der Christen ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, beruht immer auf einer freien Entscheidung. Das Kalkül, als solches, unabhängig von jeder Interpretation seiner Syntax, ist genau dann ,allgemein‘ <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span>, d.h. ,ist allgemein gültig‘, wenn es gültigen Logik-Regeln folgt. Die Bestimmung seiner Syntax jedoch, d.h. seine Interpretation, unterliegt hermeneutischen Kriterien, die nicht von Logik-Regeln abhängen, wie hier ''':''' <span style="color:#FF6000">»''(unabhängig von der zufälligen Struktur der Welt). Nur dann sind die Axiome wahr''«</span>, wie GÖDEL selbst hinzufügt. Mit der, — von GÖDEL eingeforderten —, ‚Unabhängigkeit‘ der Kalkül-Axiome von der zufälligen Struktur der Welt, wird implizit für das Kalkül auch festgelegt, dass <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span> ‚unabhängig‘ von der zufälligen <span style="color:#00B000">(Raum-Zeit-)</span>Struktur unserer vergänglichen Welt, und daher ,zeitlos-ewig‘ ist, <span style="color:#00B000">(was <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> korrekt ist)</span>, begründet durch Definition-1 und Axiom-3. Aus der zeitlosen Ewigkeit GOTTES folgt, dass GOTT, <span style="color:#FF6000">„unverursacht“ <span style="color:#00B000">|</span> „grundlos“</span>, für uns immer schon ‚da‘ ist, denn bei Zeitlosigkeit gibt es keinen ,zeitlichen‘ und damit auch keinen ,ontologischen‘ Unterschied zwischen ‚Ursache‘ und ‚Wirkung‘. Beides ist dann koinzident ,eins‘ ''':''' wie ,Wesen‘ und ,Dasein‘ in GOTT, bzw. wie ,Begriff‘ und ,Sein‘, oder ,Möglichkeit‘ und ,Wirklichkeit‘. <span style="color:#00B000">(Man vergleiche damit auch die ,postulierte‘ Einheit von ,Erkenntnisobjekt‘ und ,Erkenntnissubjekt‘ im ,Gott‘ des ARISTOTELES ''':''' im <span style="color:#FF6000">»<span style="color:#00B000">[ selbstbewussten ]</span> ''Erkennen seiner Erkenntnis''<span style="color:#00B000">[-Tätigkeit ]</span>«<span style="color:#00B000"> | </span>„<span style="font-family: Times;"><big>νοήσεως νόησις</big></span>“<span style="color:#00B000"> | </span>„noêseôs noêsis“</span> <small>(‚<span style="font-family: Times;"><big>''Metaphysik''</big></span>‘ XII 9, 1074b34)</small>, im Vollzug seiner Funktion als ,unbewegtes Bewegungsprinzip‘, als <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>πρῶτον κινοῦν ἀκίνητον</big></span>“<span style="color:#00B000"> | </span>„prôton kinoûn akinêton“</span> der Welt, das alles Übrige <span style="color:#FF6000">»''wie ein Geliebtes''«<span style="color:#00B000"> | <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ὡς ἐρώμενον</big></span>“</span> | <span style="color:#FF6000">„hôs erômenon“</span> bewegt; d.h. christlich ''':''' <span style="color:#FF6000">»''aus Liebe''«</span> ,entstehen‘ lässt.)</span>
Anmerkung-4 ''':''' Das <span style="color:#00B000">(im 2. Beweisgang)</span> schon bewiesene Theorem-2, d.i. die Koinzidenz von <span style="color:#FF6000">„Sein“</span> und <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span> in GOTT, <span style="color:#00B000">(‚Existenz‘</span> und <span style="color:#00B000">‚Essenz‘)</span>, rechtfertigt sowohl Axiom-5 als auch die Definition-3, und widerlegt den Einwand KANTS. Somit ist deren Setzung <span style="color:#00B000">(hier, im 3. Beweisgang)</span> korrekt, und durch das Theorem-2 schon vorbestimmt und bestätigt, d.h. beide sind ,wahr‘ und annehmbar, da sie durch die Gültigkeit von Theorem-2 ,verifiziert‘ worden sind. Damit wird klar erkennbar, dass das Theorem-2 tatsächlich die Basis des GÖDEL-Kalküls ist. Und wenn damit Axiom-5 im GÖDEL-Kalkül ‚gerechtfertigt‘ ist, dann ist auch, <span style="color:#00B000">(als Voraussetzung dafür)</span>, das Axiom-4 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX → □PX'''‘ — ''':''' </span> <span style="color:#FF6000">»''Positive Eigenschaften'', <span style="color:#00B000">[ ,Transzendentalia‘ ]</span>, ''sind notwendig aus sich'', <span style="color:#00B000">[ von Natur aus ]</span>, ''positiv''«</span>, im 2. Beweisgang erklärbar, in dem die ‚Positivität‘, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, einer Eigenschaft schon als ‚notwendig‘, <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span>, charakterisiert worden ist, äquivalent zu Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>, in dem die ‚Notwendigkeit‘, <span style="color:#4C58FF">— <sub>not</sub> —</span>, <span style="color:#00B000">(der Existenz <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''‘ —</span>)</span>, dann als ‚positive‘ Eigenschaft, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, ‚bestimmt‘ wird; <span style="color:#00B000">(unter der speziellen Voraussetzung, dass <span style="color:#FF6000">„Existieren“</span> definitiv als eine <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaft“</span> in GOTT ,instanziiert‘ ist; vgl. Definition-3. Eine ,bestimmte‘ Eigenschaft ist genau dann ,instanziiert‘, wenn sie an einem Träger real ,existiert‘. Definition-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x ↔ ∀X(X'''<sub>ess</sub>'''x →□∃yXy)'''‘ —</span>, besagt, dass die, von GÖDEL postulierte, <span style="color:#FF6000">„notwendige Existenz“</span> zu den ,ultimativen‘ Transzendentalia in GOTT gehört. Genauer ''':''' Sie ist die ,Summe‘ aller Transzendentalia.)</span> Zum Axiom-4, <span style="color:#00B000">(bzw. zum Term :14:, im 2. Beweisgang)</span>, erklärt GÖDEL in seinen Notizen zum Kalkül ''':''' <span style="color:#FF6000">»''da es'' <span style="color:#00B000">[ das Notwendigsein, <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span> ]</span> ''aus der Natur der'' <span style="color:#00B000">[ positiven ]</span> ''Eigenschaft folgt'', <span style="color:#00B000">[ deren Positivität, im selben Beweisgang, mit Term :13: vorher schon ,bewiesen‘ (╞ ) worden ist ]</span>«</span>.
Der Unendliche, GOTT, — im Glauben der Christen —, ist deswegen ,notwendig für uns da‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx→E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span>, weil er als GOTT ,vollkommen‘, ,perfekt‘ und absolut ,positiv‘, d.h. absolut ,gut allein‘ ist, ohne jede Negativität ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>; <span style="color:#00B000">(was auch schon im 2. Beweisgang mit Term :13: verifiziert wurde)</span>. Und wenn GOTT ,vollkommen‘, ,perfekt‘, ,positiv‘, und absolut ,gut‘ ist, dann ist er das auch ,notwendig aus sich‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG → □PG'''‘ — ::</span> <span style="color:#00B000">(als Zusatz-Korollar im 2. Beweisgang mit Axiom-4 und der <span style="color:#4C58FF">[ Instanz(X:=G) ]</span>)</span>, d.h. ,aus seinem Wesen‘. Das ist gerade das, ,was‘ GOTT als GOTT ausmacht ''':''' sein ,Wesen‘, bzw. seine <span style="color:#FF6000">„Natur“</span>. Zusammen mit der Definition-1 für GOTT, <span style="color:#00B000">(und der Definition-2 ''':''' Alle Wesenseigenschaften hängen notwendig gleichwertig aus sich zusammen)</span>, ist dieses, aus der <span style="color:#FF6000">„Natur“</span> GOTTES sich ergebende, ‚Notwendigsein‘, <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span>, aller ‚positiven‘ Eigenschaften im Axiom-4, und ihr logischer Zusammenhang, d.i. die Koinzidenz aller ,Vollkommenheiten‘ im Unendlichen, GOTT, ihr ,Zusammenfallen in eins‘, die entscheidende Voraussetzung, aus der sich dann für GÖDEL <span style="color:#00B000">(im 2. Beweisgang)</span> auch der logische Zusammenhang, bzw. die ontologische Identität, <span style="color:#00B000">(die Koinzidenz)</span>, von <span style="color:#FF6000">„Dasein“</span> und <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span> in GOTT, im Basis-Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span> mit Notwendigkeit ergibt. Das Theorem-2 ist dann, in weiterer Folge, die ,modal‘ notwendige, d.h. die transzendentale Voraussetzung auch für den Konsequenz-Teil im Theorem ANSELMS, <span style="color:#00B000">(Term :09: hier im 3. Beweisgang)</span>. <span style="color:#FF6000">„Positive Eigenschaften“<span style="color:#00B000"> | </span>„Vollkommenheiten“</span> sind ,immer‘ auch <span style="color:#FF6000">„notwendige Eigenschaften“</span>, daher ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>. Das ,Dasein‘, die <span style="color:#FF6000">„Existenz“</span> ist ,immer‘ etwas <span style="color:#FF6000">„Positives“</span>, speziell in GOTT, dem Schöpfer jeder ,Existenz‘, bzw. allen ,Seins‘. Axiom-4 begründet im GÖDEL-Kalkül das Basis-Theorem-2, und ,verankert‘ dieses Theorem damit zugleich in der <span style="color:#4C58FF">,theologisch‘</span>-philosophischen Tradition der ,Rede von GOTT‘ bei ARISTOTELES, — AVICENNA, — ANSELM, — DESCARTES, — LEIBNIZ, — HEGEL, — und bei GÖDEL mit äußerster ,logischer‘ Klarheit.
Anmerkung-5 ''':''' Der ‚Schlüsselbegriff‘ in diesem Kalkül ''':''' <span style="color:#FF6000">„positive Eigenschaft“</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit“<span style="color:#00B000"> | </span>„Perfektion“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ — </span>, dominiert alle Axiome des GÖDEL-Kalküls, jedoch ohne inhaltlich genauer ‚bestimmt‘ worden zu sein. Für <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ — </span> gibt es keine explizite Definition '''!''' <span style="color:#00B000">(Das Theorem-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX→◇∃xXx'''‘ —</span>, besagt nur, dass die ,postulierten‘, positiven Eigenschaften, die <span style="color:#FF6000">„Transzendentalia“</span>, formal miteinander verträglich, d.h. ‚widerspruchsfrei‘ sind, wegen Axiom-2. Axiom-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX ∧ □∀x(Xx→Yx)→PY'''‘ —</span>, besagt, dass positive Eigenschaften ,gleichwertig‘ sind, d.h. gleich ,wahr‘ sind, weil sie ,notwendig‘, <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span>, aus sich, alle paarweise mit- und voneinander ,impliziert‘ sind, sich gegenseitig ,einschließen‘, und damit eine Einheit bilden, d.h. in GOTT ,eins‘ sind. Axiom-2 ist somit zugleich eine ,indirekte‘ Definition für ,positive‘ Eigenschaften ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>. Definition-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>'''x ↔ Xx ∧ ∀Y(Yx→ □∀y(Xy→Yy))'''‘ —</span>, besagt ''':''' Weil die ,gleichwertigen‘, positiven Eigenschaften sich gegenseitig implizieren, und damit notwendig von einander abhängen, d.h. koinzident in GOTT ,eins‘ sind, — wenn <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> für GOTT steht —, dann sind sie somit auch die ,wesentlichen‘ Eigenschaften, die <span style="color:#FF6000">„ultimativen Transzendentalia“</span>, in GOTT, der, wesentlich und exklusiv, notwendig ,Einer‘ ist. Fußnote zu Definition-2 in der GÖDEL-Notiz ''':''' <span style="color:#FF6000">»''any two essences of x are nec. equivalent''«</span>. Die paarweise, notwendige Äquivalenz von zwei beliebigen Wesenseigenschaften der Individuum-Variable <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span>, wird hier, spezifisch für GOTT, d.h. wenn <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> für GOTT, dem einen, steht, zur <span style="color:#FF6000">„Koinzidenz“</span>, — zum paarweise ,Zusammenfallen in eins‘ —, dem inneren Zusammenhang aller seiner <span style="color:#FF6000">„ultimativen“</span> Vollkommenheiten, d.h. aller <span style="color:#FF6000">„Transzendentalia“</span> und Zuschreibungen, in dem Unendlichen, GOTT.)</span>
In den entscheidenden ‚Schlusssätzen‘ des Kalküls ist der ‚Schlüsselbegriff‘ verschwunden. Hier ist nur mehr von GOTT, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, die Rede ''':''' Korollar-1, <span style="color:#FF6000">„Es ist definitiv denkbar, dass es GOTT gibt“</span>, Theorem-2, <span style="color:#FF6000">„Dasein, GOTT-Sein, Göttlichkeit ist das Wesen GOTTES“</span>, Theorem-3, <span style="color:#FF6000">„Weil GOTT definitiv denkbar, d.h. widerspruchsfrei möglich ist, darum ist auch der Glaube an GOTT widerspruchsfrei, logisch richtig und mathematisch evident, der annimmt, dass es GOTT, mit Notwendigkeit, wirklich gibt“</span>, <span style="color:#00B000">(nach ANSELM von Canterbury, und was spezifisch das <span style="color:#FF6000">»</span>''Privilegium der Gottheit allein''<span style="color:#FF6000">«</span> ist, nach LEIBNIZ)</span>, und Korollar-3, <span style="color:#FF6000">„Es gibt notwendig aus sich, d.i. unverursacht, nur einen GOTT“</span>. Das GÖDEL-Kalkül ist zu diesen Erkenntnissen gekommen, ohne die Eigenschaften, bzw. die ‚Vollkommenheiten‘ GOTTES, d.h. wer oder was GOTT ‚an sich‘ selbst ist, genauer bestimmen zu müssen, <span style="color:#00B000">(was ,für uns‘ ohnehin ,unmöglich‘ ist)</span>; außer im Theorem-2, in dem das <span style="color:#FF6000">„Dasein“</span> GOTTES als die ‚für uns‘ bestimmende und wichtigste <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaft“</span> in GOTT erkannt worden ist, — immer vorausgesetzt <span style="color:#00B000">(,angenommen‘)</span>, man ‚glaubt‘ an den zeitlos-ewigen GOTT ''':''' <span style="color:#00B000">(Term :01:)</span>. Der GOTT des GÖDEL-Kalküls ist nicht mehr der an Raum und Zeit gebundene ‚Gott‘ des ARISTOTELES, sondern der von Raum und Zeit <span style="color:#FF6000">»''unabhängige''«</span> GOTT der Bibel bei ANSELM und bei LEIBNIZ. Das GÖDEL-Kalkül, <span style="color:#00B000">(wie ja auch der sog. ‚ontologische Gottesbeweis‘ ANSELMS)</span>, kann jedoch, — bei aller ‚Coolness‘ —, keinen GOTT-Glauben ‚erzeugen‘, sondern setzt vielmehr die Existenz GOTTES schon als notwendig gegeben voraus. Das Kalkül des Logiker GÖDEL beweist aber, dass der traditionelle ‚GOTT-Glaube‘, <span style="color:#FF6000">»''die theologische Weltanschauung''«</span>, mit den Maßstäben der modernen Logik <span style="color:#FF6000">»''durchaus vereinbar''«</span>, d.h. logisch ,richtig‘ und <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span> ist, weil der ‚Nicht-GOTT-Glaube‘, <span style="color:#FF6000">»''die atheistische Weltanschauung''«</span>, im Möglichkeitsbeweis notwendig zu unlösbaren Widersprüchen führt, und somit logisch ,falsch‘ ist. <span style="color:#00B000">(Die ,Logik‘ hat aber, — bekanntlich —, bei allen wichtigen, persönlichen Entscheidungen immer nur eine untergeordnete Rolle '''!''' )</span>
Anmerkung-6 ''':''' Das erste, ,regulär‘ <span style="color:#00B000">(├ )</span> abgeleitete, Hauptergebnis im 3. Beweisgang, Term :10: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span> ''':''' die ,notwendige‘ Existenz GOTTES, ist die logische Konsequenz aus der Prämisse, Term :1: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>. Dieses erste Hauptergebnis hat also den überlieferten, traditionellen GOTT-Glauben zur Voraussetzung, und ist daher davon ,abhängig‘. Das zweite Hauptergebnis im 3. Beweisgang, das Theorem ANSELMS ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx→□∃xGx'''‘ —</span>, dagegen, ist die Darstellung der Abhängigkeit des ersten Hauptergebnisses von dem, vorher schon bewiesenen, ,Axiom‘ von der ,möglichen‘ Existenz GOTTES ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, dem Korollar-1 aus dem 1. Beweisgang, und hat nicht mehr den überlieferten, traditionellen GOTT-Glauben zur Voraussetzung, und ist daher auch nicht mehr davon abhängig. Dazu die Feststellung LEIBNIZ‘ ''':'''
::Das Theorem ANSELMS ist <span style="color:#FF6000">»''ein unvollständiger Beweis, der etwas voraussetzt, was man noch hätte beweisen sollen, um ihm mathematische Evidenz zu verleihen — nämlich, dass man dabei stillschweigend voraussetzt, diese Vorstellung des durchaus großen oder durchaus vollkommenen Wesens sei möglich und enthalte keinen Widerspruch'' «</span>.
Diesen unvollständigen Beweis hat GÖDEL im 1. Beweisgang mit dem ,regulär‘ <span style="color:#00B000">(├ )</span> abgeleiteten, und als widerspruchfrei bewiesenen, Korollar-1 vervollständigt. Dieses Korollar ist nur vom logischen Axiom-1 und von der mathematischen Äquivalenz der Perfektionen, <span style="color:#00B000">(der Transzendentalia)</span>, im Axiom-2 ,abhängig‘, und nicht mehr von der methodologischen Kalkül-Prämisse, dem traditionellen GOTT-Glauben. Damit hat das Theorem ANSELMS die gesuchte <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> erreicht.
Zusammenfassung ''':'''
Theorem-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX→◇∃xXx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Positive Eigenschaften sind konsistent''«</span>, ist die logische Konsequenz aus der Prämisse im 1. Beweisgang, Term :01: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ —</span>, den, — <u>modal-frei</u> — gewählten, ,angenommenen‘ positiven Eigenschaften.
Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT-Sein ist das Wesen GOTTES''«</span>, ist die logische Konsequenz aus der Prämisse im 2. Beweisgang, Term :01: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, dem, — <u>modal-frei</u> — gewählten, ,angenommenen‘ GOTT-Glauben der Christen.
Im Unterschied dazu ist im 3. Beweisgang, im Theorem-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx→□∃xGx'''‘ —</span>, der Glaube, dass es einen GOTT notwendig gibt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>, die logische Konsequenz aus dem, — <u>modal-notwendig</u> — als widerspruchsfrei ,bewiesenen‘, Korollar-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, im 1. Beweisgang, <span style="color:#00B000">(auch im Beweisgang ,Widerlegung‘ im Anhang)</span>. Somit ist das Theorem ANSELMS, mit Korollar-1, nur vom logischen Axiom-1 der Widerspruchsfreiheit, und der paarweisen, mathematischen Äquivalenz beliebiger positiver Eigenschaften, <span style="color:#00B000">(aller Transzendentalia)</span>, im Axiom-2, abhängig. Damit ist die Bedingung für die geforderte, spezielle <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span>, und auch für die Widerspruchsfreiheit im Theorem ANSELMS erfüllt; unabhängig von jeder Glaubensüberzeugung.
====<div class="center"><span style="color:#660066">Widerlegung</span></div>====
{|class="wikitable"
|-
! <div class="center"><span style="color:#660066">GÖDEL-Kalkül : der Möglichkeitsbeweis als Widerlegung des Nicht-GOTT-Glaubens</span></div>
|-
! <span style="color:#00B000">''Terme der erweiterten Prädikatenlogik zweiter Stufe_____________ „Benennungen“ und durchgeführte Logik-Operationen''</span>
|-
|
<small>
<math>\begin{align}
\text{(Axiom 1.1)} & \quad P \neg X \;\Longrightarrow\;\ \neg P\ X\ & \ & \text{„Wenn die Negation von X positiv ist, dann ist X nicht positiv“} \\
\text{(Axiom 2)} & \quad \Box \;\forall x (\ X\ x \Longrightarrow \ Y\ x) \Longrightarrow \ P\ Y & \ & \text{„Die Eigenschaft Y in allen x, die aus der Eigenschaft X in allen x} \\
\text{ } & \quad & \ & \; \; \text{mit modaler Notwendigkeit folgt, ist eine positive Eigenschaft“} \\
\text{(Korollar-1)} &\quad \Diamond \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{ } \\
\text{ } & \text{„Es ist möglich, dass es den GOTT der Christen gibt“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen ist !} \\
\text{01} & \quad \; \neg \Diamond \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{ AE: „Es ist unmöglich, dass es diesen GOTT gibt“ (dezidierter Atheismus)} \\
\text{02} & \quad (\neg x = .. )\ & \ & \text{ AE: „Es gibt die Eigenschaft, nicht mit x identisch zu sein“ :: (ungleich)} \\
\text{03} & \quad (\ x = .. )\ & \ & \text{ AE: „Es gibt die Eigenschaft, mit x identisch zu sein“ :: (gleich)} \\
\text{04} & \quad \neg\neg \Box \neg \exists x \ G \ x \ & \ & \text{:01:[ ◇A ↔ ¬□¬A ] :: (Modalregel) } \\
\text{05} & \quad \neg\neg \Box \neg\neg \forall x \neg \ G \ x \ & \ & \text{:04:[ ∃xA ↔ ¬Ɐx¬A ] :: (Quantorenregel) } \\
\text{06} & \quad \text{ ├ }\; \Box \; \forall x \neg G \ x \ & \ & \text{:05:NEG :: [ ¬¬A↔A ] :: (Gesetz der Aussagenlogik) } \\
\text{07} & \quad \Box \; \forall x \neg G \ x \Leftrightarrow\ W & \ & \text{:01:06:[ (:01:↔W) → (├:06:↔W) ] :: (Kalkülregel) } \\
\text{08} & \quad \Box \; \forall x \ G \ x \Leftrightarrow\ F & \ & \text{:07:[ (¬A↔W)↔(A↔F) ] :: (Regel für Wahrheitswerte)} \\
\text{ } & \text{„Jeder GOTT-Glaube ist ganz sicher falsch ! “} & \ & \Longleftarrow\; \text{die logische Konsequenz aus der Prämisse :01: !} \\
\text{09} & \quad \ (\neg x = x ) \Leftrightarrow \ F \; \ & \text { } & \text{Xx:02:Instanz(X:=(¬x=..)) ⇒ Kontradiktion !} \\
\text{10} & \quad \Box \; \forall x (\ G \ x \Rightarrow\; (\neg x = x)) & \text { } & \text{:08:09:[ (:08:↔F) → (:09:↔F) ] :: „ex falso sequitur quotlibet“} \\
\text{11} & \quad \Box \; \forall x (\ G \ x \Rightarrow \; (\neg x = x)) \Rightarrow \; P (\neg x = .. ) & \ & \text{(A2):Instanz(X:=G):Instanz(Y:=(¬x= ..)) } \\
\text{12} & \quad \ P (\neg x = .. ) & \ & \text{:10:11:[ Modus ponens ] :: [ A→B, A ├ B ]} \\
\text{13} & \quad \ P (\neg x = .. )\;\Rightarrow\ \neg P (\ x = .. )\ & \ & \text{(A1.1):Instanz(X:=(x=..))}\\
\text{14} & \quad \neg P (\ x = .. )\ & \ & \text{:12:13:[ Modus ponens ] :: (log. Schlussregel)}\\
\text{15} & \quad \ (x = x ) \Leftrightarrow \ W \; \ & \ & \text{Xx:03:Instanz(X:=(x=..)) ⇒ Tautologie !} \\
\text{16} & \quad \Box \; \forall x (\ G \ x \Rightarrow\; (x = x)) & \ & \text{:08:15:[ (:08:↔F) → (:15:↔W) ] :: „ex falso sequitur etiam verum“} \\
\text{17} & \quad \Box \; \forall x (\ G \ x \Rightarrow\; (x = x)) \Rightarrow \ P (x = .. ) & \ & \text{(A2):Instanz(X:=G):Instanz(Y:=( x= ..))} \\
\text{18} & \quad \ P (\ x = .. )\ & \ & \text{:16:17:[ Modus ponens ]}\\
\text{19} & \quad \text{ ├ }\; (\neg P (\ x = .. )\ \wedge \ P (\ x = .. )) \Leftrightarrow\ F & \ &
\text{:14:18:[ Konjunktion ] ⇒ Kontradiktion !}\\
\text{20} & \quad \neg \Diamond \; \exists x \ G \ x \Rightarrow (\neg P (\ x = .. )\ \wedge \ P (\ x = .. )) & \ & \text{:01:19:[ ├A├B╞ A→B ] :: ''KONDITIONALER BEWEIS''}\\
\text{ } & {\color{RedOrange}\text{Der Atheismus führt zu einem logischen Widerspruch ! }} & \ & \Longleftarrow\; \text{was mit Term :20: bewiesen ist !} \\
\text{21} & \quad \neg\neg \Diamond \; \exists x \ G \ x & \ & \text{:20:19:[ Modus tollendo tollens ] :: [ A→B,¬B ├ ¬A ]}\\
\text{22} & \quad \; \Diamond \; \exists x \ G \ x & \ & \text{:21:NEG }\\
\text{(Korollar-1)} & \;\text{„Es ist definitiv möglich, dass es diesen GOTT gibt“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen war !} \\
\end{align}</math>
</small>
|}
Anmerkung-7 ''':''' Dieser Beweisgang geht prinzipiell von der Existenz GOTTES, <span style="color:#4C58FF">— ,'''G'''‘ —</span>, aus, wobei aber die Möglichkeit seiner Existenz, und damit die Sinnhaftigkeit des Glaubens an GOTT, durch die Prämisse :01: in Frage gestellt wird, und daher im Kalkül überprüft werden soll. Denn mit der Behauptung der Existenz allein ist es nicht getan. Es muss auch seine Möglichkeit, d.h. die Sinnhaftigkeit des Glaubens an GOTT aufgewiesen werden. LEIBNIZ hat als erster, <span style="color:#00B000">(nach ANSELM)</span>, dieses Problem gesehen, und GÖDEL hat dafür eine Lösung gefunden. Dieser Beweisgang, <span style="color:#00B000">(analog zum Möglichkeitsbeweis von Günther J. WIRSCHING konzipiert)</span>, setzt in den Axiomen, genau wie im 1. Beweisgang, die Existenz von etwas <span style="color:#FF6000">„Positiven“, „Perfekten“, „Vollkommenen“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ,'''P'''‘ —</span>, allgemein für die Welt voraus, <span style="color:#00B000">(das im Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ,'''PG'''‘ —</span>, GOTT ultimativ zugeordnet wird ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist absolut positiv, perfekt und vollkommen''«</span>)</span>; was im 2. Beweisgang mit Term :13: als widerspruchsfrei, <span style="color:#00B000">(als ,wahr‘ und ,annehmbar‘ im Kontext des christlichen Glaubens)</span>, schon ,bewiesen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> worden ist. Die Existenz der ,Transzendentalien‘ in der Welt ist ein allgemeines Faktum; ihre Existenz auch in GOTT ist mit dem Term :13: des 2. Beweisganges bewiesen, die jedoch im Unendlichen, GOTT, als Transzendentalia, auch in ,ultimativer‘ Form vorliegen. Axiom-1 ,besagt‘, dass Eigenschaften nicht zugleich, vollkommen und nicht vollkommen, sein können. Axiom-2 ,besagt‘, dass, allgemein, alle Vollkommenheiten, <span style="color:#00B000">(alle Transzendentalien)</span>, gleichwertig, <span style="color:#00B000">(mathematisch äquivalent)</span>, sind. <span style="color:#00B000">(Axiom-2 wird hier um das GÖDEL-Konjunkt <span style="color:#4C58FF">— ,'''PX'''‘ —</span> verkürzt dargestellt. Damit ist auch Axiom-3 für diesen Beweisgang unnötig geworden, ohne dass sich wegen dieser Kürzung am Ergebnis etwas ändert.)</span> Die Eigenschaft <span style="color:#4C58FF">— (¬x=..) —</span> ,besagt‘, dass GOTT ,unvergleichlich‘ ist, wenn <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> für GOTT steht. <span style="color:#00B000">(Der informelle Term, <span style="color:#4C58FF">— (¬x=..) —</span>, ersetzt hier, wie bei A. FUHRMANN, den formal korrekten Abstraktionsausdruck ''':''' <span style="color:#4C58FF">— λy.(¬x=y) —</span>, aus dem Lambda-Kalkül.)</span> Der Term :16: <span style="color:#4C58FF">— (x=x) ↔ W —</span> steht für die Selbstbezeichnung des GOTTES-JHWH in Exodus 3,14 ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Ich bin der ‚Ich-Bin‘''«</span>. Der GOTT der abendländischen, christlichen Tradition wird mit <span style="color:#4C58FF">— ,'''G'''‘ —</span> bezeichnet ''':''' d.i. der <span style="color:#FF6000">„GOTT der Christen“</span>, entsprechend der ,methodologischen‘ Prämisse und der ,Genese‘ des Kalküls, syntaktisch formalisiert in der Definition-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔∀X(PX→Xx)'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das Individuum'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''ist genau dann GOTT'', <span style="color:#4C58FF">,'''G'''‘</span>, ''wenn es alle Vollkommenheiten'', <span style="color:#4C58FF">,'''P'''‘</span>, ''in sich schließt''«</span>, nach der Vorgabe von LEIBNIZ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist ein Wesen von äußerster Größe und Vollkommenheit, das alle Grade derselben in sich schließt''«</span>. Mit Korollar-1 hat dieser Beweisgang dasselbe Endergebnis, wie der 1. Beweisgang. Der Beweis, dass der dezidierte Atheismus zu einem logischen Widerspruch führt, und damit falsch ist, ist ein Zwischenergebnis in diesem Beweisgang, und begründet mit <span style="color:#FF6000">»''mathematischer Evidenz''«</span>, und unabhängig von jeder Glaubensüberzeugung, den, von LEIBNIZ gesuchten, Möglichkeitsbeweis für die Existenz GOTTES im Argument des Erzbischofs, und bestätigt damit die Sinnhaftigkeit des GOTT-Glaubens. Einmal Axiom-1 und zweimal Axiom-2 sichern hier das Ergebnis des Kalküls ''':''' das Korollar-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>''':''' <span style="color:#FF6000">»''Es ist definitiv möglich, dass es den GOTT der Christen gibt''«</span>. Diese zwei Axiome sind die einzigen, und modal-notwendigen, d.h. die transzendentalen Voraussetzungen und Bedingungen für das Endergebnis ''':''' der Widerspruchsfreiheit und Sinnhaftigkeit des Glaubens der Christen an GOTT; <span style="color:#00B000">(dasselbe gilt natürlich auch für die <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span> Weltanschauung jeder monotheïstischen Religion '''!''' Dem Erzbischof ANSELM ging es damals nur um seinen Glauben an GOTT.)</span>.
Die Logik-Regel <span style="color:#FF6000"><span style="font-family: Times;"><big>„ex falso sequitur quotlibet, etiam verum“</big></span></span>, <span style="color:#00B000">(‚Aus Falschem folgt irgendetwas, auch Wahres‘)</span>, ist der scholastische Ausdruck für die ‚Implikation‘ <span style="color:#00B000">(Folgerung)</span> von Aussagen, die nur dann falsch, <span style="color:#4C58FF">— F —</span> ist, wenn das Antezedens wahr, <span style="color:#4C58FF">— W —</span>, und die Konsequenz falsch, <span style="color:#4C58FF">— F —</span> ist. Andernfalls ist sie immer wahr, <span style="color:#4C58FF">— W —</span>, auch wenn die Voraussetzung falsch, <span style="color:#4C58FF">— F —</span> ist ''':''' ‚Modern‘ darstellbar durch die ‚Wahrheitswertetafel‘ für die ‚materiale Implikation‘, <span style="color:#4C58FF">— ,(A → B)‘ —</span> <span style="color:#FF6000">„wenn A, dann B“</span>. Damit ist auch der <span style="color:#4C58FF">[ Modus tollendo tollens ] :: [ A → B, ¬B ├ ¬A ] </span> verstehbar; <span style="color:#00B000">(vgl. die vierte Zeile der ‚materialen Implikation‘)</span>. Der positive hypothetische Syllogismus ''':''' <span style="color:#4C58FF">[ Modus ponendo ponens ] :: [ A → B, A ├ B ] </span> ist aus der ersten Zeile ablesbar.
Die folgende Tabelle gibt für jeden ,Wahrheitswert‘ der Aussagen <math>A</math> und <math>B</math> das Resultat einiger zweiwertiger Verknüpfungen an ''':'''
{|class="wikitable hintergrundfarbe2" style="text-align:center;"
|-
!colspan="2"|''Belegung''!!Konjunktion!!Disjunktion!!materiale<br /> Implikation!!Äquivalenz<br /> Bikonditional!!kopulative<br /> Konjunktion
|-
!<math>A</math>
!<math>B</math>
!<math>A</math> und <math>B</math>
!<math>A</math> oder <math>B</math>
!wenn <math>A</math> dann <math>B</math>
!sowohl <math>A</math> als auch <math>B</math>
!entweder <math>A</math> oder <math>B</math>
|-
!W!!W
|W||W||W||W||F
|-
!W!!F
|F||W||F||F||W
|-
!F!!W
|F||W||W||F||W
|-
!F!!F
|F||F||W||W||F
|}
<span style="color:#00B000">(Eine ‚Konjunktion‘ ist nur dann ,wahr‘, wenn beide Aussagen einer ‚Konjunktion‘ wahr sind. Eine ‚kopulative Konjunktion‘ ist nur dann ,wahr‘, wenn entweder die eine, oder die andere Aussage der ‚kopulativen Konjunktion‘ wahr ist. Es besteht also eine Wenn-Dann-Verbindung zwischen beiden Aussagen — eine ,Kopplung‘. Das ist die logische Grundlage von Axiom-1 im GÖDEL-Formalismus)</span>
Um das Widersprüchliche der ,Annahme‘ nachzuweisen, dass positive Eigenschaften ,nicht konsistent‘ seien, <span style="color:#00B000">(im 1. Beweisgang)</span>, bzw. um das Falsche und Sinnwidrige der ,Annahme‘ klarzustellen, es sei ,unmöglich‘, dass es einen GOTT gibt, <span style="color:#00B000">(hier, in der Widerlegung)</span>, verwendet das GÖDEL-Kalkül den Gegensatz ''':''' wahr, <span style="color:#4C58FF">— W —</span>, falsch, <span style="color:#4C58FF">— F —</span>, zwischen der dritten und vierten Zeile der Wahrheitswertetafel für die ,materiale Implikation‘, entsprechend der Regel <span style="color:#FF6000"><span style="font-family: Times;"><big>„ex falso sequitur quotlibet, etiam verum“</big></span></span>, jeweils mit der Hilfe von Axiom-1 und Axiom-2; hier unabhängig von jeder Glaubensüberzeugung. Im Gegensatz dazu, wird, <span style="color:#00B000">(im 2. Beweisgang)</span>, aus dem Glauben an GOTT, mit einer <span style="font-family: Times;"><big>,Reductio ad absurdum‘</big></span>, speziell mit Axiom-1, das Widersprüchliche in der ,Annahme‘ nachgewiesen, es gäbe in GOTT <span style="color:#FF6000">»''keine Vollkommenheit, nichts Positives, nichts Perfektes''«</span>, d.h. keine ,Transzendentalia‘. In dieser <span style="font-family: Times;"><big>,Reductio ad absurdum‘</big></span>, im 2. Beweisgang, wird vorausgesetzt <span style="color:#00B000">(,angenommen‘)</span> ''':''' es gibt den GOTT der Christen, <span style="color:#00B000">(als Prämisse :01:)</span>, der ,unvergleichlich‘ und ,einzigartig‘ ist, und in dem auch alle ,Transzendentalia‘ <span style="color:#FF6000">„koinzident“</span> ,eins‘ sind, entsprechend Axiom-2.
Für KANT entsteht ein Widerspruch in den Prädikaten eines Satzes.
::<span style="color:#FF6000">»</span> ''Wenn ich das Prädicat in einem identischen Urtheile aufhebe'', <span style="color:#00B000">[ durch eine Negation ]</span>, ''und behalte das Subject, so entspringt ein Widerspruch''. <span style="color:#00B000">[ Wenn ich sage ''':''' ,''GOTT ist nicht allmächtig''‘, entsteht ein Widerspruch zur richtigen Aussage ''':''' ,''GOTT ist allmächtig''‘. ]</span> … ''Wenn ihr aber sagt ''':''' ,GOTT ist nicht‘, so ist weder die Allmacht, noch irgendein anderes seiner Prädicate gegeben; denn sie sind alle zusammt dem Subjecte aufgehoben'', <span style="color:#00B000">[ negiert ]</span>, ''und es zeigt sich in diesem Gedanken nicht der mindeste Widerspruch.'' <span style="color:#FF6000">«</span><ref>vgl. ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kritik der reinen Vernunft</big></span>''‘, Seite 398f; https://www.korpora.org/kant/aa03/398.html</ref>
Es ist richtig, wie KANT sagt, der Widerspruch entsteht nicht in dem Gedanken ''':''' ,''GOTT ist nicht''‘. GÖDEL zeigt daher, dass der Widerspruch erst dann entsteht, wenn von der Annahme ausgegangen wird ''':''' '',Es ist unmöglich, dass GOTT ist''‘. Daraus folgt dann ,regulär‘, mit Hilfe von Axiom-1 und Axiom-2, <span style="color:#00B000">(d.h. mit den Theoremen von den Transzendentalien)</span>, die logische ,Möglichkeit‘ GOTTES, unabhängig von jeder Glaubensüberzeugung. Wie LEIBNIZ klar erkannt hat, muss zuerst, aus dem Widerspruch des Gegenteils, die logische ,Möglichkeit‘, <span style="color:#00B000">(die Konsistenz)</span>, der Existenz GOTTES bewiesen werden ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, bevor daraus die reale ,Notwendigkeit‘ eines GOTTES abgeleitet werden kann ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>. Dieser Sachverhalt ist jedoch das ausschließliche Spezifikum GOTTES, <span style="color:#00B000">(das <span style="color:#FF6000">»''Privilegium der Gottheit allein''«</span>)</span>, und gilt nur bei GOTT, als dem Unvergleichlichen und Einzigartigen. Dieses ,Spezifikum‘ wird im Theorem ANSELMS abgebildet ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx→□∃xGx'''‘ —</span>, auf Grund von Axiom-2, das den inneren Zusammenhang, die Koinzidenz auch von ,Möglichkeit‘ und ,Notwendigkeit‘ im Unendlichen, GOTT, erkennen lässt. Bis Zeile 10, im 3. Beweisgang, reicht der Geltungsbereich der ,modal‘-frei gewählten Kalkül-Prämisse :01:, der ,methodologische‘ GOTT-Glaube. In Zeile 11 liegt der ,Schwerpunkt‘ des ontologischen Beweises dann aber am, — modal als notwendig — ,bewiesenen‘ Widerspruch des Gegenteils zum GOTT-Glauben, <span style="color:#00B000"> (formal-syntaktisch dargestellt als widerspruchfreies Antezedens, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, dem Korollar-1 aus dem 1. Beweisgang)</span>, und nicht mehr am ,angenommenen‘ GOTT-Glauben der Kalkül-Voraussetzung, <span style="color:#00B000">(nun dargestellt als Konsequenz <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span> im Theorem ANSELMS)</span>. Damit hat er, — angeregt durch LEIBNIZ, und mit ihm —, die fast einhellig akzeptierte Fehldeutung des ontologisch-<span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Arguments ANSELMS für GOTT durch gewichtige philosophische, <span style="color:#00B000">(KANT<ref>GOTT ist absolut einzigartig und unvergleichlich. KANT macht GOTT jedoch zu einem ,Ding‘ unter den vielen ,Dingen‘ dieser Welt, indem er die Existenz, bzw. das ,Sein‘ GOTTES mit dem ,Sein der Dinge‘ gleich setzt. Eine solche Gleichsetzung ist bei GOTT unangebracht und daher unzulässig! Er verkennt damit die Einzigartigkeit und Besonderheit GOTTES. Das ,Sein‘ der Dinge ist — nach KANT — ,kein reales Prädikat’, d.h. Existenz ist keine Eigenschaft. In GOTT ist ,Sein‘ hingegen ein ,reales Prädikat‘, d.h. Existieren ist die Wesenseigenschaft GOTTES, denn GOTT ist der, der für uns — aus Liebe — immer schon ,da‘ ist, von Ewigkeit zu Ewigkeit. Das ist das, was GOTT für uns ausmacht — sein Wesen.</ref>)</span>, und <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span>, <span style="color:#00B000">(THOMAS<ref>GOTT ist absolut einzigartig und unvergleichlich. THOMAS unterscheidet die ,Natur GOTTES‘ nicht von der ,Natur der Dinge‘, indem er die ,Natur‘ des GOTTES ANSELMS irrtümlich mit der ,Natur‘ der Dinge gleich setzt. Damit reiht er GOTT unter die vielen Dinge unserer Welt ein: GOTT ,esse in rerum natura‘, d.h. wörtlich, dass der GOTT ANSELMS in der ,Natur‘ der Dinge existiert. Eine solche Gleichsetzung ist bei GOTT unangebracht und daher unzulässig! Die ,zeitlose-überzeitliche‘ Wirklichkeit, (Natur), GOTTES ist völlig verschieden und unabhängig von der zufälligen Wirklichkeit, (die ,Natur‘), unserer ,raum-zeitlichen‘ Welt. Daher ist sie mit dieser auch nicht vergleichbar.</ref>)</span>, Autoritäten zurechtgerückt, welche die Einzigartigkeit und Unvergleichlichkeit des Unendlichen, GOTT, bei ihrer Beurteilung des Theorem ANSELMS nicht berücksichtigt haben, sondern den Unendlichen, <span style="color:#00B000">(irrtümlich)</span>, unter die endlichen Dinge unserer Welt eingereiht haben. GÖDEL hat mit dem bewiesenen Widerspruch des Gegenteils zum GOTT-Glauben, den Beweis für die <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> des Theorem ANSELMS geliefert, was, nach LEIBNIZ, für die Akzeptanz dieses Theorems noch gefehlt hat. Das Theorem ANSELMS besagt universell ''':''' Die <span style="color:#FF6000">»''theologische Weltanschauung''«</span> der Juden, Christen und Muslime, die ,annehmen‘, dass es mit ,Notwendigkeit‘ <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□'''‘ —</span> <span style="color:#00B000">(nur)</span> einen GOTT gibt, ist logisch richtig und <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span>, weil es <u>ohne Widerspruch</u> ,denkbar‘ <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇'''‘ —</span> ist, dass es GOTT gibt ''':''' Nicht mehr und nicht weniger, <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig, (ohne sich auf den Glauben an irgendeine Religion zu stützen)''«</span>.
Es geht hier bei GÖDEL nicht um Theoriefindung oder ähnliches. GÖDEL ist kein Theoretiker. GÖDEL ist Logiker und Mathematiker. Was er sagt, ist mathematisch wahr und logisch richtig. Wenn er sagt, dass die Aussage ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ — »''wahr''«</span> ist ''':''' <span style="color:#FF6000">»''es ist möglich, dass es Gott gibt, wegen Axiom-2 (und Axiom-1)''«</span>, dann spricht er hier von der mathematischen Wahrheit. Logischerweise ist dann die konträre Aussage ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''¬◇∃xGx'''‘ — »''falsch''«</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''es ist nicht möglich, dass es einen Gott gibt''«</span>, und zwar mathematisch falsch, weil sich aus dieser Aussage ein Widerspruch ergibt. Jeder, der die mathematische Logik GÖDELS lesen kann, kann das sehen und verstehen ''':''' Das Zwischenergebnis, <span style="color:#00B000">(Term :20:)</span>, in dieser Kalkül-Ableitung, die logische Konsequenz aus der Annahme des dezidierten Atheismus, es sei unmöglich, dass es GOTT gibt, ist der faktische, nachprüfbare, und für jeden Menschen sichtbare Beweis dafür, dass diese Annahme in einen Widerspruch mündet, und damit falsch und unlogisch ist. Das bedeutet, es ist eine Tatsache, bzw. es ist Faktum, dass der Atheismus, — mit <span style="color:#FF6000">»''mathematischer Evidenz''«</span> —, wirklich falsch und unlogisch ist, und daher als ,Unsinn‘ bezeichnet werden darf '''!''' Das ist nicht bloß als eine Theoriefindung, oder als eine Interpretation eines Autors zu verstehen. Das ist vielmehr genau so wahr und <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span>, wie, dass zwei mal zwei vier ergibt, und wirklich genau so logisch richtig, wie, dass die Erde sich um die Sonne dreht. Das ist gerade das Überraschende und Unerwartete am Gödel-Kalkül. Es geht hier nicht mehr um Theoriefindung oder Interpretationen, denen man zustimmen kann oder nicht. Es geht hier <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig''«</span> um mathematisch-logische Fakten. Damit steht GÖDEL in seiner Bedeutung neben KOPERNIKUS.
----
Kurt GÖDEL ist schon deswegen ein Ausnahmelogiker.
----
===<div class="center"><span style="color:#660066">Epilog für Skeptiker</span></div>===
Wenn man das GÖDEL Argument genau liest, dann ist nur die Annahme ''':''' <span style="color:#FF6000"> „es ist möglich, dass es GOTT gibt“</span> bewiesen, weil aus der Annahme ''':''' <span style="color:#FF6000">„es ist unmöglich, dass es GOTT gibt“</span> ein logischer Widerspruch ableitbar ist. Die Aussage ''':''' <span style="color:#FF6000">„es gibt GOTT“</span> ist dagegen schon eine Glaubensaussage, und damit ist das auch die ,Grundannahme‘ eines gläubigen Menschen, der dann aus der ,bewiesenen Möglichkeit‘, dass es Gott gibt, ableiten kann ''':''' <span style="color:#FF6000">»''es gibt GOTT wirklich''«</span>, wenn er will ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Es stimmt also, was ich glaube '''!''''' «</span> Das ist das Argument ANSELMS, der ein christlicher Amtsträger war, und der daher von dieser Grundannahme auch ausgeht. Solange in den Voraussetzungen des Möglichkeitsbeweises im Gödel-Kalkül kein Widerspruch nachweisbar ist, und solange in der logischen Durchführung keine schweren Mängel festgestellt werden können, ist das Ergebnis des Möglichkeitsbeweises, wie GÖDEL ihn durchgeführt hat, korrekt, und die Folgerungen daraus, logisch richtig, dass es sich hier um <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> handelt, <span style="color:#00B000">(z. B. wie 2 x 2 = 4)</span>. Aber niemand ist gezwungen, aus der Möglichkeit, dass es GOTT gibt, daraus zu schließen, dass es GOTT auch mit Notwendigkeit gibt, wie das im Argument ANSELMS geschieht, außer, er akzeptiert auch die Grundannahme, dass es den Unendlichen und Unvergleichlichen tatsächlich gibt. Dann kann er mit LEIBNIZ, der selbst an GOTT geglaubt hat, mit Bestimmtheit sagen ''':''' <span style="color:#FF6000">»''gesetzt, dass GOTT möglich ist, so ist er, was das Privilegium der Gottheit allein ist''«</span>, weil GÖDEL mit seinem Kalkül den noch ausstehenden Beweis der Widerspruchsfreiheit dafür geliefert hat.
Wenn Du den 3. Beweisgang des GÖDEL-Kalküls genauer anschaust, dann siehst Du, dass der Konsequenz-Teil im Argument ANSELMS, der identisch ist mit dem Term in der Zeile 10, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>, immer noch formallogisch abhängig ist von der methodologischen Glaubens-Prämisse, Term :01:, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">„das x steht für den Gott der Christen“</span>, was bis zur Zeile 10 offensichtlich korrekt ist. <span style="color:#00B000">(Man könnte nach dieser Zeile, ohne Weiteres, ,regulär‘ die <span style="color:#FF6000">„logische Implikation”</span> :: <span style="color:#4C58FF">[├ A ├ B ╞ A→B ]</span> mit Term :01: und Term :10: als ein mögliches Korollar bilden ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx→□∃xGx'''‘ — </span>)</span>. Das bedeutet, der Konsequenz-Teil im Theorem ANSELMS, der in diesem Korollar an zweiter Stelle steht, ist damit in seiner Formal-Struktur offensichtlich ,regulär‘ von der Glaubens-Prämisse, Term :01:, abhängig, d.h. er ist der Ausdruck einer Glaubensüberzeugung. Im Theorem ANSELMS steht er jetzt in der Zeile 11 als Konsequenz-Teil auch an zweiter Stelle, hat aber nicht mehr seine Glaubens-Prämisse als notwendige Bedingung an erster Stelle vor sich, wie im ,regulär‘-möglichen Korollar. Jetzt steht eine neue und andere Voraussetzung als Begründung vor ihm. Der Schwerpunkt des Argument ANSELMS liegt damit am Begründungs-Teil des ANSELM-Theorems, der jetzt die erste Stelle im Theorem einnimmt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">„es ist möglich, dass es GOTT gibt“</span>, der erst dadurch entstanden ist, und davon abhängig ist, weil sein Gegenteil ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''¬◇∃xGx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">„es ist unmöglich, dass es GOTT gibt“</span>, zu einem Widerspruch geführt hat. Dieser Begründungs-Teil, das Antezedens, im Argument ANSELMS, ist daher nicht mehr von der methodologischen Glaubens-Prämisse, Term :01:, abhängig, sondern nur vom Axiom-1, der Widerspruchsfreiheit, und von der paarweisen, mathematischen Äquivalenz beliebiger positiver Eigenschaften im Axiom-2, die im 1. Beweisgang, bzw. im Beweisgang ,Widerlegung‘, mit dem <span style="color:#4C58FF">[ Modus tollendo tollens ] :: [ A → B, ¬B ├ ¬A ]</span>, die Widerspruchsfreiheit des GOTT-Glaubens mit Notwendigkeit herbeigeführt haben. Daraus ergibt sich eine logische Verschiebung in der Argumentationskette, denn dieser Begründungs-Teil, der jetzt die Widerspruchsfreiheit für den Konsequenz-Teil liefert, ist selbst unabhängig und frei von jeder Glaubensüberzeugung. Weil widerspruchsfrei und <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span>, muss er als logische Begründung für die Widerspruchsfreiheit des Konsequenz-Teils gelesen werden, und damit bestätigt er die Widerspruchsfreiheit der Glaubensüberzeugung eines gläubigen Menschen, <span style="color:#00B000">(was auch das Ziel ANSELMS war)</span>. Das heißt also ''':''' der Glaube dieses Menschen ist widerspruchsfrei und sinnvoll, und enthält keinen Zirkelschluss, weil sein Gegenteil, der Nicht-GOTT-Glaube, zu einem Widerspruch führt; <span style="color:#00B000">(das hat GÖDEL mit seinem Kalkül-System bewiesen, dessen Argumentationskette mit einem Computer-Programm, dem sog. ,Theorembeweiser‘, überprüft worden ist, und als <span style="color:#FF6000">»''nachweisbar korrekt''«</span> befunden wurde)</span>. Das Theorem ANSELMS beweist, nach GÖDEL, dass der Glaube an GOTT, mit <span style="color:#FF6000">»''mathematischer Evidenz''«</span> notwendig widerspruchsfrei und sinnvoll ist, weil der Nicht-GOTT-Glaube notwendig zu einem Widerspruch führt. <u>Das Theorem beweist jedoch nicht, dass die Existenz GOTTES notwendig sei</u>, <span style="color:#00B000">(wie es fast immer fälschlich gelesen wurde und wird)</span>, sondern, das Theorem geht einfach davon aus, als nicht hinterfragtes Faktum, dass GOTT notwendig schon existiert, und beweist, dass diese Glaubens-Annahme widerspruchsfrei und sinnvoll, und <span style="color:#FF6000">»''mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar ist''«</span>.
Zusammengefasst heißt das konkret ''':''' Wenn Du an GOTT glauben willst, dann kannst Du das unbedenklich tun, denn Dein Glaube ist auch logisch in der <u>bewiesenen Möglichkeit</u>, dass es GOTT geben kann, begründet, und damit ist er widerspruchsfrei, sinnvoll und kein Zirkelschluss. Dein Glaube an GOTT beruht jedoch, nach wie vor und in erster Linie, auf Deiner freien Entscheidung für GOTT, und nicht auf dem Zwang einer ,logischen‘ Argumentation. Wenn Du nicht an GOTT glauben willst, dann <u>musst Du, und sollst Du, auch nicht deswegen</u>, weil der Atheismus zu einem Widerspruch führt, und damit falsch ist, an GOTT glauben. Denn der Glaube an GOTT muss immer eine freie und Deine ganz persönliche Entscheidung für GOTT sein und bleiben. Niemand darf zum Glauben an GOTT gezwungen werden, auch nicht mit ,logischen‘ Argumenten. Warum '''?''' Weil GOTT die Liebe ist '''!''' Und die Liebe duldet keinen Zwang '''!'''
----
----
;Fußnoten
<references />
8c7pqhmann5xxim7gqaqogcbgcd4y6k
1085929
1085919
2026-05-16T20:11:29Z
Santiago
19191
/* Die Bedeutung des Kalküls */ Strich
1085929
wikitext
text/x-wiki
[[Kategorie: Buch]]
{{Regal|ort=Philosophie}}
{{Vorlage:StatusBuch|9}}
==<div class="center"><span style="color:#660066">'''Kurt GÖDEL und der sog. ‚ontologische Gottesbeweis‘'''</span></div>==
<span style="font-family: Times;"><big><div class="center">לַמְנַצֵּ֗חַ לְדָ֫וִ֥ד אָ֘מַ֤ר נָבָ֣ל בְּ֭לִבּוֹ אֵ֣ין אֱלֹהִ֑ים הִֽשְׁחִ֗יתוּ הִֽתְעִ֥יבוּ עֲלִילָ֗ה אֵ֣ין עֹֽשֵׂה־טֽוֹב׃
(Psalm 14,1)</div></big></span>
----
===<div class="center"><span style="color:#660066">Vorwort</span></div>===
Zur Orientierung ''':''' Die Diskussion um GOTT läuft schon über zweitausend Jahren. Vor etwa tausend Jahren hat sich ein gewisser ANSELM gesagt ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Ich glaube an GOTT'' … <span style="color:#00B000">(sonst wäre er sicher nicht Erzbischof von Canterbury geworden)</span> … ''aber ich möchte auch wissen und verstehen, ob das stimmt und sinnvoll ist, was ich da glaube '''!''''' «</span> Dann hat er seine Überlegungen dazu aufgeschrieben, und das kann man in seinen Schriften auch heute noch lesen. Der sehr geschätzte deutsche Professor und Philosoph aus Königsberg, Immanuel KANT, hat das, was ANSELM da aufgeschrieben hat, gelesen, <span style="color:#00B000">(vermittelt durch CARTESIUS)</span>, und das dann den <span style="color:#FF6000">„ontologischen Gottesbeweis“</span> genannt, <span style="color:#00B000">(obwohl es in Wirklichkeit gar kein Gottesbeweis ist; genauer ''':''' es ist kein Beweis für die Existenz GOTTES)</span>, und dieser große KANT hat dann großartig bewiesen, das, was ANSELM da aufgeschrieben hat, sei falsch. Es sei <span style="color:#FF6000">„ja gar kein“</span> Gottesbeweis '''!''' <span style="color:#00B000">( Naja, was denn sonst '''?''' )</span> Wobei er den Fehler gemacht hat, dass er den, an sich, unvergleichbaren GOTT mit hundert Talern in seinem Vermögenszustande verglichen hat. <span style="color:#00B000">(Das ist aber eine andere Geschichte.)</span> Hundert Taler und GOTT haben ,an sich‘ nichts gemeinsam, außer, wenn KANT ,wirklich‘ hundert Taler hat, und GOTT auch ,wirklich‘ existiert, <span style="color:#00B000">(wie ANSELM und gläubige Menschen glauben)</span>, dann gibt es GOTT und die Taler eben ,wirklich‘. Aber damit ist man nicht schlauer geworden. Seit KANT läuft die ganze Diskussion um GOTT immer nur als Diskussion um den <span style="color:#00B000">(von KANT)</span> so genannten <span style="color:#FF6000">„ontologischen, <span style="color:#00B000">(kosmologischen, teleologischen etc.)</span> Gottesbeweis“</span> — obwohl es niemals einen Beweis für die Existenz GOTTES geben kann und niemals geben wird. <span style="color:#00B000">(Das haben Wissenschaftler jeder Richtung und Philosophen aller Weltanschauungen uns immer wieder nachdrücklich versucht zu sagen, weil keiner dieser sog. Beweise für die Existenz eines GOTTES stringent ist.)</span> Beweisen kann man die Existenz von Naturgesetzen. Die sind unveränderlich und fix, immer und überall. Jeder vernünftige Mensch muss sie akzeptieren. Man kann darüber nicht diskutieren und sie dann mit Mehrheitenbeschlüsse verändern. Wenn GOTT ebenso bewiesen werden könnte, dann wäre jeder vernünftige Mensch gezwungen, die Existenz GOTTES wie ein Naturgesetz anzunehmen. Gott ist aber kein Naturgesetz. GOTT ist <span style="color:#FF6000">„Person“</span>, — für Christgläubige ''':''' <span style="color:#FF6000">„ein GOTT in drei Personen“</span>. Und GOTT ist <span style="color:#FF6000">„Geist“</span>. Das besagt, dass GOTT nicht mit materiellen Dingen aus unserer Welt verglichen werden darf; <span style="color:#00B000">(was sowohl THOMAS von Aquin als auch Immanuel KANT doch getan haben)</span>. Und ganz wesentlich ''':''' der Zugang zu GOTT läuft nicht über den Beweis, sondern immer nur über den Glauben. Wer an GOTT glauben will, dem antwortet GOTT auf seine Weise — nämlich <span style="color:#FF6000">„geistig“</span> bzw. <span style="color:#FF6000">„geistlich“</span>. Wer nicht an GOTT glauben will, dessen Entscheidung respektiert GOTT, und drängt sich nicht auf. Glaube ist immer eine freie Entscheidung des Menschen für GOTT. Niemand darf gezwungen werden. Wenn es einen Beweis für GOTT gäbe, wäre jeder vernünftige Mensch gezwungen, an GOTT zu glauben. Und das widerspricht ganz entschieden der Freiheit des Glaubens. Daher gibt es nie und nimmermehr einen Existenzbeweis für GOTT '''!!!''' ... Daher darf man das Kalkül des Logiker GÖDEL, <span style="color:#00B000">(und damit auch das Theorem ANSELMS)</span>, nicht als einen Existenzbeweis für GOTT lesen. Sowohl ANSELM als auch GÖDEL setzen die Existenz GOTTES notwendig als gegeben voraus. Das GÖDEL-System, und auch das Theorem ANSELMS, sind bloß die logische Bestätigung der Widerspruchsfreiheit der Glaubensüberzeugung eines Menschen, der sich schon entschieden hat, an GOTT zu glauben; und nicht der Grund für seine Entscheidung. Alle sogenannten ,Gottesbeweise‘, sind in Wirklichkeit nichts anderes, als nachträgliche Evaluierungen eines GOTT-Glaubens, bzw. ,Wege‘, <span style="color:#00B000">(bei THOMAS von Aquin)</span>, die aufzeigen, dass der GOTT-Glaube widerspruchsfrei, sinnvoll, und <span style="color:#FF6000">»''mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar ist''«</span>, wie GÖDEL sagt.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Einleitung</span></div>===
Eine Studie zum GÖDEL-Kalkül. Der Logiker Kurt GÖDEL <span style="color:#00B000">(1906-1978)</span> hat mit diesem Kalkül eine moderne Rekonstruktion des, <span style="color:#00B000">(von KANT)</span>, so genannten ‚ontologischen Gottesbeweises‘ nach ANSELM von Canterbury auf modal-logischer Basis vorgelegt. Damit hat er die <span style="color:#FF6000">„Rede von GOTT“</span> auf eine ‚vernünftige Basis‘ gestellt, d.h. sie soll für jeden Menschen nachvollziehbar sein, <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig, (ohne sich auf den Glauben an irgendeine Religion zu stützen)''«</span>, wie er sagt. GÖDEL ,nimmt‘ als Logiker, angeregt durch den Philosophen und Mathematiker Gottfried Wilhelm LEIBNIZ, rein theoretisch, fürs Erste, einmal ‚an‘, <span style="color:#00B000">(als Prämisse, d.i. der Term :01: im 3. Beweisgang zum Theorem ANSELMS im Anhang)</span>, dass es GOTT gibt ''':''' d.i. ein sog. ,methodologischer GOTT-Glaube‘, und untersucht die logischen Konsequenzen. Dabei zeigt sich, beim genaueren Hinsehen, dass der ‚Nicht-GOTT-Glaube‘, der ‚dezidierte‘ Atheismus, <span style="color:#00B000">(im Möglichkeitsbeweis des Kalküls)</span>, überraschender Weise, zu einem Widerspruch führt, und damit logisch ,falsch‘ ist. Jedoch, GÖDEL kann und will mit seinem Kalkül keinen ,GOTT-Glauben‘ ,erzeugen‘, d.h. das GÖDEL-Kalkül ist kein <span style="color:#FF6000">„Existenz-Beweis"</span> für den GOTT der Bibel, sondern, es setzt die Existenz eines GOTTES, einfach als gegeben, schon voraus. GÖDEL beweist aber mit seinem System, dass der traditionelle abendländische ,GOTT-Glaube‘, <span style="color:#FF6000">»''die theologische Weltanschauung''«</span>, <span style="color:#00B000">(d.i. die Kalkül-Prämisse, und das, daraus ,regulär‘ (├ ) abgeleitete, Theorem ANSELMS)</span>, mit den Maßstäben der modernen Logik <span style="color:#FF6000">»''durchaus vereinbar''«</span> <span style="color:#00B000">(d.h. logisch ,richtig‘)</span> ist, im Gegensatz zum ,Nicht-GOTT-Glauben‘, der davon ausgeht, dass es keinen GOTT gibt. GÖDEL beweist mit seinem System ''':''' der traditionelle GOTT-Glaube ist, — mit mathematisch-logischer Evidenz —, widerspruchfrei und wahr. <span style="color:#00B000">(Der Beweis aus dem Widerspruch des Gegenteils ist ein ,indirekter Beweis‘ und kein ,Zirkelbeweis‘ '''!''' )</span> GÖDEL blieb bis zu seinem Tod ohne ein dezidiertes religiöses Bekenntnis. <span style="color:#00B000">(Das Leben ist nicht immer ,logisch‘.)</span>
Entsprechend der <span style="color:#FF6000">»''theologischen Weltanschauung''«</span> ist GOTT der Größte, <span style="color:#FF6000">»''über dem nichts Größeres mehr gedacht werden kann''«</span>, <span style="color:#00B000">(ANSELM)</span>; bzw. <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist ein Wesen von äußerster Größe und Vollkommenheit, das alle Grade derselben in sich schließt''«</span>, <span style="color:#00B000">(LEIBNIZ)</span>, und der für uns immer schon ,da‘ ist. Das ist die methodologische Prämisse des GÖDEL-Kalküls. Davon ausgehend, zeigen seine Axiome und Definitionen, dass es zu einem Widerspruch führt, falls man ,annimmt‘, es sei nicht möglich, dass es <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> gibt. Aus dem Widerspruch des Gegenteils wird von GÖDEL, mit dem <span style="color:#4C58FF">[ Modus tollendo tollens ] :: [ A → B, ¬B ├ ¬A ]</span>, dann ,bewiesen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> ''':''' es ist doch möglich, dass es <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span> wirklich gibt. Somit ist der Glaube an <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, — weil widerspruchsfrei —, mit den Worten GÖDELS ''':''' <span style="color:#FF6000">»''mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar''«</span>.
Immanuel KANT <span style="color:#00B000">(1724-1804)</span> scheint diesen Fall vorausgesehen zu haben, dass versucht werden könnte, die ,Möglichkeit‘ GOTTES aus einem Widerspruch zu ,beweisen‘ ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span> <span style="color:#00B000">[ Angenommen, es gibt ]</span> ''doch einen und zwar nur diesen '''Einen''' Begriff'' <span style="color:#00B000">[ ,GOTT‘, so dass ]</span> ''das Nichtsein oder das Aufheben seines Gegenstandes'' <span style="color:#00B000">[ GOTT ]</span>, ''in ,sich selbst‘ widersprechend sei; und dieses ist der Begriff des allerrealsten Wesens. Es hat, sagt ihr, alle Realität'', <span style="color:#00B000">[ bzw. alle Vollkommenheit ]</span>, ''und ihr seid berechtigt, ein solches Wesen als ,möglich‘ anzunehmen'' ... <span style="color:#00B000">[ denn das GÖDEL-Kalkül ,beweist‘ ( ╞ ) in der ,Widerlegung‘ im Anhang, wie auch im 1. Beweisgang, aus einem Widerspruch, dass die Existenz GOTTES definitiv logisch ,möglich‘ ist. ]</span> … ''obgleich der sich nicht widersprechende'', <span style="color:#00B000">[ ,mögliche‘ ]</span>, ''Begriff'', <span style="color:#00B000">[ ,GOTT‘ ]</span>, ''noch lange nicht die'' <span style="color:#00B000">[ reale ]</span> ''Möglichkeit des Gegenstandes'', <span style="color:#00B000">[ GOTT ]</span>, ''beweiset. … Das ist eine Warnung, von der Möglichkeit der Begriffe (logische)'', <span style="color:#4C58FF">— '''◇''' —</span>, ''nicht sofort auf die Möglichkeit der Dinge (reale)'', <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span>, ''zu schließen''<ref>vgl. ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kritik der reinen Vernunft</big></span>''‘, Seite 399; https://www.korpora.org/kant/aa03/399.html</ref>. <span style="color:#00B000">[ Trotz dieser Warnung, wird dieser Schluss dennoch im Theorem ANSELMS vollzogen, bzw. mit GÖDEL im 3. Beweisgang ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx→□∃xGx'''‘ —</span> '''!''' ]</span>. <span style="color:#FF6000">«</span>
Warum das <span style="color:#FF6000">»''mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar''«</span> ist, und inwieweit KANT sich irrt, wird in dieser Studie gezeigt.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Der Schlüsselbegriff im Kalkül</span></div>===
Der ‚Schlüsselbegriff‘ in diesem Kalkül ist <span style="color:#FF6000">„positive Eigenschaft“</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">„Perfektion“, „Vollkommenheit“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>. Für diesen wichtigen Begriff gibt es aber im Kalkül selbst keine explizite Definition, sondern er wird nur durch seine Verwendung innerhalb des Kalküls indirekt ‚definiert‘. <span style="color:#00B000">(Das heißt ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''P'''‘ — </span> bezeichnet ein System von ,Eigenschaften‘, die ,positiv‘, bzw. ,vollkommen‘ | ,perfekt‘ | genannt werden, von denen im Kalkül wohl beweisbar ist, dass sie sich gegenseitig ,nicht widersprechen‘, weil sie im System als solche ,gleichwertig‘, bzw. gleich ,wahr‘ sind, jedoch ohne sie erschöpfend aufzählen zu können, oder auch nur sagen zu können, was sie alle im einzelnen bedeuten, außer, dass sie kompatibel sind.)</span> Mit der Wahl dieses Schlüsselbegriffes hat GÖDEL eine wesentliche Vorentscheidung für die Ergebnisse des Kalküls getroffen '''!''' In seinen Notizen zum ‚ontologischen Beweis‘ vom 10. Februar 1970 gibt GÖDEL, — für die nachträgliche Interpretation dieses Begriffes <span style="color:#00B000">(und auch für das Kalkül selbst)</span> —, die richtungsweisende Erklärung ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»''Positiv bedeutet positiv im moralisch ästhetischen Sinne...''«</span>
::Und er fügt in Klammer hinzu ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»...''(unabhängig von der zufälligen Struktur der Welt). Nur dann sind die Axiome wahr''.«</span><ref>GÖDEL, Kurt, ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Ontological proof‘</big></span>'' in ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Collected Works‘</big></span>'', vol. III, ed. S.FEFERMAN et al., Oxford (U.P.), 1995; 403–404.</ref>
GÖDEL-Axiom-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚('''PX <small><math>{ \color{Blue} \dot\lor}</math></small> P¬X''')‘ ↔<span style="color:#00B000"> ‚('''¬PX ↔ P¬X''')‘</span> — </span> ''':''' <span style="color:#FF6000"> »''Entweder die Eigenschaft'' <span style="color:#4C58FF">‚'''X'''‘</span> ''oder ihre Negation'' <span style="color:#4C58FF">‚'''¬X'''‘</span> ''ist positiv''«</span>. Hier ist der Hauptkritikpunkt, dass es Eigenschaften gibt, die ,an sich‘ weder positiv noch negativ sind. Beispiele wären ''':''' ‚rothaarig‘ oder ‚schwerwiegend‘; solche Eigenschaften können aber ,für mich‘ entweder positiv oder negativ sein, abhängig von meiner Betrachtungsweise und subjektiven Vorlieben. Diese Eigenschaften, wie ‚rothaarig‘ an sich, oder meine positiv-negativen ‚Betrachtungsweisen‘, sind jedoch der <span style="color:#FF6000">»''zufälligen Struktur der Welt''«</span> entnommen und treffen nicht den <span style="color:#FF6000">»''moralisch ästhetischen Sinn''«</span> von <span style="color:#FF6000">»''positiv''«</span> bei GÖDEL. Er orientierte sich an LEIBNIZ, welcher im Bezug zum ‚ontologischen Beweis‘ definiert ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»''Vollkommenheit'' <span style="color:#00B000">[ GOTTES ]</span> ''nenne ich jede einfache Eigenschaft, die sowohl positiv als auch absolut ist, oder dasjenige, was sie ausdrückt, ohne jede Begrenzung ausdrückt''.«</span><ref>Zitiert nach Thomas GAWLICK, in ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Was sind und was sollen mathematische Gottesbeweise ?‘</big></span>'', Predigt vom 8.1.2012 in der Kreuzkirche zu Hannover. https://web.archive.org/web/20130524164359/http://www.idmp.uni-hannover.de/fileadmin/institut/IDMP-Studium-Mathematik/downloads/Gawlick/Predigt_Gawlick_Gottesbeweise.pdf</ref>
Die Seins-Eigentümlichkeiten <span style="color:#00B000">(Daseinsmodi, Perfektionen)</span> wie ‚wahr‘, ‚gut‘, ‚edel‘ usw. entsprechen dem <span style="color:#FF6000">»''moralisch ästhetischen Sinn''«</span> von <span style="color:#FF6000">»''positiv''«</span> bei GÖDEL. Das sind Beispiele für ‚absolut‘ positive Begriffe aus der Lehre der Seinsanalogie ''':''' <span style="font-family: Times;"><big>‚verissimum‘, ‚optimum‘, ‚nobilissimum‘</big></span>, usw., die, an sich, ohne jede Begrenzung gelten; zu finden in der <span style="font-family: Times;"><big>‚Via quarta‘</big></span>, bei THOMAS von Aquin, über die analoge Abstufung im ‚Sein‘ der Dinge. Diese analoge ‚Abstufung‘ ist dann die faktische Begrenztheit <span style="color:#00B000">(d.h. Unvollkommenheit)</span> im <span style="color:#FF6000">»''zufälligen''«</span> ‚Sein‘ der Dinge —. Die <span style="color:#FF6000">„positiven Eigenschaften“</span> GÖDELS ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, wie Wahrheit, Einheit, Gutheit, <span style="color:#00B000">(von ,Güte‘)</span>, Schönheit, Adel, <span style="color:#00B000">(von ,edel‘)</span>, Gleichheit, Andersheit, Wirklichkeit, ,Sein‘ im Sinne von Etwas-sein, etc. werden <span style="color:#FF6000">„Perfektionen“</span>, oder auch <span style="color:#FF6000">„Transzendentalia“</span> genannt, <span style="color:#00B000">(von lateinisch ''':''' <span style="font-family: Times;"><big>transcendere</big></span>, <span style="color:#FF6000">„übersteigen“</span>)</span>. In der mittelalterlichen Scholastik sind Transzendentalien die Grundbegriffe, die allem Seienden als <span style="color:#FF6000">„Modus“</span>, <span style="color:#00B000">(d.h. ,Eigentümlichkeit‘, als allgemeine Seinsweisen)</span>, zukommen. Wegen ihrer Allgemeinheit ,übersteigen‘ sie die besonderen Seinsweisen, welche ARISTOTELES die ,Kategorien‘ nannte. Ontologisch betrachtet, werden die Transzendentalien als das allem Seienden Gemeinsame aufgefasst, da sie von allem ausgesagt werden können. Von der KI werden sie, nicht unpassend, als <span style="color:#FF6000">„ultimative Eigenschaften des Seins“</span> bezeichnet, die <span style="color:#FF6000">„jenseits der materiellen Welt existieren“</span>, <span style="color:#00B000">(da sie ,ultimativ‘ nur von GOTT, als den absolute Vollkommenen, ausgesagt werden können, die jedoch, auch von allen übrigen Seienden, abgestuft, wegen deren seinsmäßigen Unvollkommenheiten, d.h. ,analog‘, ausgesagt werden)</span>. Diese Transzendentalien sind ,inakzident‘, das heißt, sie entstehen nicht aus anderen Begriffen, sondern sind erste, unteilbare Bestimmungen des Denkens und des Seins, die allen Seienden ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∀x'''‘ —</span>, unabhängig von ihren speziellen Eigenschaften, als ,relative‘ Vollkommenheiten, <span style="color:#00B000">(bzw. Unvollkommenheiten)</span>, notwendig ,analogisch‘ zukommen, d.h. sie sind in allen Seienden, seinsmäßig abgestuft und abgegrenzt, ,relativ‘ zum Unendlichen ihrer selbst; und damit ,bezogen‘ auf GOTT, dem absolut Vollkommenen. In der Erkenntnisordnung wirken sie als die ersten Begriffe des menschlichen Verstehens, die eine Basis für alle weiteren wissenschaftlichen Erkenntnisse bilden. In der Seinsordnung sind die Transzendentalien ontologisch eins, gleichwertig, <span style="color:#00B000">(,mathematisch äquivalent‘)</span>, und daher konvertierbar, d.h. austauschbar, <span style="color:#00B000">(vgl. z. B. <span style="font-family: Times;"><big>,ens et verum convertuntur‘</big></span>)</span>. Damit sind sie auch von einander abhängig, was GÖDEL sowohl im Axiom-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX ∧ □∀x(Xx→Yx)→PY'''‘ —</span>, für positive Eigenschaften, als auch in der Definition-2, für die Wesenseigenschaften, syntaktisch formalisiert hat mit dem Term-Element ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∀x(Xx→Yx)'''‘ —</span>, weil sie sich gegenseitig, — mit ,modaler‘ Notwendigkeit —, gleichwertig ,implizieren‘, d.h. einschließen, <span style="color:#00B000">(im Axiom-2 mit der Individuum-Variable <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''x'''‘ — </span>, und in der Definition-2 mit der Individuum-Variable <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''y'''‘ — </span>)</span>. Man kann die Transzendentalia, <span style="color:#00B000">(wie GÖDEL)</span>, auch ,Wesenseigenschaften‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''X'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, nennen, weil sie allem Seienden ,wesentlich analog‘ zukommen. Weil Transzendentalien miteinander austauschbar sind, sind sie auch widerspruchsfrei, was GÖDEL mit Axiom-1 syntaktisch darstellt. Die Gültigkeit und Wahrheit, d.h. die mathematisch-logische Evidenz von Axiom-1 und Axiom-2, beruht auf der ontologischen Allgemeinheit und Gültigkeit der Transzendentalia, die GÖDEL mit Definition-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>'''x ↔ Xx ∧ ∀Y(Yx→ □∀y(Xy→Yy))'''‘ —</span>, in sein Kalkül explizit eingeführt und ,bestimmt‘ hat. <span style="color:#00B000">(Definitionen werden formal-syntaktisch durch das Äquivalenzzeichen <span style="color:#4C58FF">,'''↔'''‘</span> angezeigt, gelesen als <span style="color:#FF6000">„...ist genau dann ... wenn...“</span>)</span>
Zum Überblick ''':''' <span style="color:#FF6000">„Transzendentalia“</span> sind universale, alles Seiende charakterisierende Begriffe, die über kategoriale Einteilungen hinausgehen, und sowohl in der klassischen Scholastik, als auch in der modernen Philosophie, <span style="color:#00B000">(KANT, Uwe MEIXNER<ref>vgl. die ,transzendentalen‘ Bedingungen möglicher Erkenntnisse bei KANT; und auch in der ,Axiomatischen Ontologie‘ bei Uwe MEIXNER</ref>)</span>, als Grundlage der Metaphysik und Erkenntnistheorie dienen. Sie sind die <span style="color:#FF6000">„ersten Begriffe des Seins“</span>, die jedem Ding als ,relative‘ Vollkommenheiten, <span style="color:#00B000">(Perfektionen)</span>, inhärent sind, ,analogisch‘ abgestuft, auf einen ,ultimativen‘ Bezugspunkt ausgerichtet, und die sich im Denken, <span style="color:#00B000">(für uns als wahr)</span>, und in der moralischen Wertung, <span style="color:#00B000">(für uns als gut und edel)</span>, manifestieren, relativ zum ,ultimativen‘ Bezugspunkt ihrer selbst. Die faktische Unvollkommenheit, die sich in der notwendigen Vergänglichkeit aller Dinge zeigt, ist einem ontologischen Defekt ,geschuldet‘, der stark zeitabhängig ist, d.h. der einen Anfang und ein Ende hat.
Das GÖDEL-Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Notwendige Existenz ist eine positive Eigenschaft''«</span>, ist immer falsch, wenn es auf etwas aus der <span style="color:#FF6000">»''zufälligen Struktur der Welt''«</span> angewendet wird, wie z. B. auf einen <span style="color:#FF6000">„Tsunami“</span>, dessen ‚Existenz‘ für uns nicht ‚positiv‘ ist. KANT hat schon festgestellt ''':''' <span style="color:#FF6000">„Existenz ist keine Eigenschaft“</span>. Das gilt für alles, was <span style="color:#FF6000">„existiert“</span>. Das Axiom-5 hat nur dann seine Gültigkeit, ist nur dann ,wahr‘, wenn <span style="color:#FF6000">„Dasein“</span> <span style="color:#00B000">(Existenz)</span> und <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaften“</span> <span style="color:#00B000">(Essenz)</span> in eins zusammenfallen. Bei allen Dingen, die ‚da‘ sind, ist ihr ‚Da-Sein‘ ontologisch immer verschieden zu dem ‚was‘ sie sind ''':''' zu ihrem ,Was-Sein‘. In der philosophischen Tradition, seit ARISTOTELES, wird die ontologische Identität, d.i. die Koinzidenz, der innere Zusammenhang von ‚Sein‘ und ‚Wesen‘ allein nur dem <span style="color:#FF6000">„selbst ‚unbewegten‘ Erstbewegenden“</span> zugeschrieben, dem <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>πρῶτον κινοῦν ἀκίνητον</big></span>“<span style="color:#00B000"> | </span>„prôton kinoûn akinêton“</span>, von dem ARISTOTELES etwas später sagt ''':''' <span style="color:#FF6000">»''denn dies ist der Gott''«</span> und dann hinzufügt ''':''' <span style="color:#FF6000">»''so sagen wir ja''«</span>; d.h. das ist eine Interpretation aus dem Glaubenskontext des ARISTOTELES. Er war ein Gott-gläubiger Grieche. Wer an GOTT glaubt, kann das nachvollziehen. GÖDEL musste dieses Axiom-5 postulieren, sonst wäre sein Kalkül nicht aufgegangen, ohne dass er deswegen schon an GOTT glauben müsste. Er hat für sein Kalkül das ontologische Theorem von der Identität von ‚Sein‘ und ‚Wesen‘ im ‚unbewegten Erstbeweger‘ benutzt. <span style="color:#00B000">(Gilt auch für Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Göttlichkeit, das GOTT-Sein, das ‚Dasein‘ GOTTES, ist eine positive Wesenseigenschaft, eine Perfektion; d.h. ist das ‚Wesen‘ GOTTES ''':''' GOTT ist perfekt''«</span>)</span>. Die ontologische Identität von Sein und Wesen, Existenz und Essenz, wie auch die Koinzidenz von Möglichkeit und Wirklichkeit, von Ursache und Wirkung, sowie auch die ontologische Einheit von <span style="color:#00B000">(Erkenntnis-)</span>Subjekt und <span style="color:#00B000">(Erkenntnis-)</span>Objekt im <span style="color:#FF6000">»''Erkennen seiner Erkenntnis''<span style="color:#00B000">[-Tätigkeit ]</span>«<span style="color:#00B000"> | </span>„<span style="font-family: Times;"><big>νοήσεως νόησις</big></span>“<span style="color:#00B000"> | </span>„noêseôs noêsis“</span> <span style="color:#00B000"><small>(<span style="font-family: Times;"><big>,''Metaphysik''‘</big></span> XII 9, 1074b34)</small></span>, gilt nur in der <span style="color:#FF6000">„unverursachten Letztursache"</span>, auf die ARISTOTELES bei seiner Prinzipienforschung gestoßen ist.
Es gibt verschiedene Versuche, die GÖDEL-Axiome durch sog. ,Modelle‘, relativ zu einfacheren ,Welten‘, zu verifizieren, um damit ihre relative Konsistenz nachzuweisen. Für GÖDEL aber <span style="color:#FF6000">»''sind die Axiome nur dann'' <span style="color:#00B000">[ in unserer ,realen‘ Welt ]</span> ''wahr'' <span style="color:#00B000">[ und annehmbar ]</span>«</span>, wenn sie <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen Struktur der Welt'' <span style="color:#00B000">[ d.h. jeder auch nur ,möglichen‘ Welt ]</span> ''sind''«</span>. Diese Bedingung verweist jede Verifikation und jede Interpretation der Axiome auf das ,Nicht-Zufällige‘, das ,Notwendige‘, ,Absolute‘, in dem die Axiome und Definitionen des GÖDEL-Kalküls erst dadurch ihren Sinn und ihre Bedeutung bekommen, wenn sie vom ,Absoluten‘ und ,Unendlichen‘ her erklärt und verstanden werden. Damit insistiert GÖDEL auf eine genuin <span style="color:#4C58FF">,theologische‘</span> Interpretation seines Kalküls, mit der <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span> zum Begriff GOTT, dem absolut Unendlichen, als Verifikationskriterium. Das entspricht auch der ,methodologischen‘ Prämisse seines Kalküls. Die wichtigsten Axiome und Definitionen im GÖDEL-Kalkül sind jedoch bloße ,Annahmen‘, deren Evidenz, sowohl die ,mathematische‘ als auch die <span style="color:#4C58FF">,theologische‘</span>, erst evaluiert, d.h. ,bewiesen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> werden muss. Das bedeutet ''':''' die Verifikation der Axiome und Definitionen von GOTT und seinen Vollkommenheiten kann nur Kalkül-intern durch den Aufweis ihrer Widerspruchsfreiheit erfolgen, d.i. <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen Struktur der Welt''«</span>. Evaluierte und verifizierte Axiome und Definitionen sind dann die ,modal‘ notwendigen, d.h. die ,transzendentalen‘ Voraussetzungen für die Ergebnisse eines Kalküls, damit seine Theoreme und Korollare in unserer ,realen‘ Welt als logisch ,wahr‘ und damit für uns auch als ,annehmbar‘ gelten können, während die Prämissen eines Kalküls, <span style="color:#00B000">(die Argument Einführung, <span style="color:#4C58FF">— '''AE:''' —</span> )</span>, nicht notwendige, und somit ,modal‘ frei gewählte ,Annahmen‘ sind. Jedoch aus diesen ,modal‘ frei gewählten, ,möglichen‘ <span style="color:#00B000">( <span style="color:#4C58FF">'''◇'''</span> )</span> Prämissen folgen mit Hilfe der ,bewiesenen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> Axiome und Definitionen die Ergebnisse mit ,modaler‘ Notwendigkeit <span style="color:#00B000">( <span style="color:#4C58FF">'''□'''</span> )</span>.
Die Logik des GÖDEL-Systems ist eine ,Prädikatenlogik‘ zweiter Stufe, in der die Quantoren nicht nur Individuum-Variable, sondern auch Eigenschafts-Variable, <span style="color:#00B000">(als noch ,unbestimmte‘ Prädikate im Allgemeinen)</span>, binden können. Die formale Struktur des GÖDEL-Kalküls besteht aus fünf Axiomen und drei Definitionen, mit deren Hilfe in drei Beweisgängen drei Theoreme und mehrere Korollare aus seiner ,methodologischen‘ Prämisse ,regulär‘ <span style="color:#00B000">(├ )</span> abgeleitet werden können, wobei die beiden ersten Beweisgänge, mit ihren Ergebnissen, den dritten vorbereiten, in dem es dann um das Theorem ANSELMS geht. Die Prämisse des GÖDEL-Kalküls ist der traditionelle ,GOTT-Glaube‘, in der Formulierung speziell nach LEIBNIZ. Ein Axiom, eine Definition, zwei Theoreme und alle Korollare im GÖDEL-Kalkül sind Aussagen über <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>. Alle fünf Axiome, eine Definition und ein Theorem, <span style="color:#00B000">(und das Korollar aus Axiom-4)</span>, sind auch Aussagen über die Eigenschaft <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit“, „Perfektion“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, die in der <span style="color:#FF6000">»''theologischen Weltanschauung''«</span> als die Wesenseigenschaft GOTTES gilt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist vollkommen''«</span> bzw. <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist das Vollkommenste der Wesen''«</span>, <span style="color:#00B000">(DESCARTES)</span>. Zwei Definitionen sind Aussagen über die allgemeinen Wesenseigenschaften aller Seienden, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, die, als notwendige Existenz, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>‘ —</span>, auch GOTT zugeordnet werden, mit der Besonderheit bei GOTT, dass sowohl alle Eigenschaften, als auch alle anderen Zuordnungen, wie Sein und Wesen, wie Ursache und Wirkung, usw., im Unendlichen, GOTT, <span style="color:#FF6000">„koinzident“</span> sind, d.h. in GOTT paarweise perspektivisch in ,eins‘ zusammenfallen, und die auch, wie alle Transzendentalia, konvertierbar, d.h. austauschbar sind. Diese Sachverhalte machen deutlich, dass die ,Verifikation‘ und sachgerechte ,Evaluierung‘ der GÖDEL-Axiomatik nur genuin <span style="color:#4C58FF">,theologisch‘</span> erfolgen kann. Die Evaluierung der <span style="color:#FF6000">»''mathematischen Evidenz''«</span> des GÖDEL-Systems, im Allgemeinen, muss jedoch entsprechend der Maßstäbe einer modalen Prädikatenlogik zweiter Stufe durchgeführt werden.
Das GÖDEL-Kalkül unterscheidet <span style="color:#00B000">(in Definition-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x ↔ ∀X(X'''<sub>ess</sub>'''x →□∃yXy)'''‘ —</span>)</span> formal-syntaktisch zwischen der Eigenschaft ,Existenz‘, <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''E'''‘ —</span>, die nur GOTT zugeordnet werden kann, und dem Existenz-Operator, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''∃'''‘ —</span>, der allem Übrigen, das nicht GOTT ist, zugeordnet wird. Es gibt hier auch den formal-syntaktischen Unterschied zwischen der, <span style="color:#00B000">(von mir notierten, jedoch von GÖDEL schon intendierten und angesprochenen)</span>, speziellen ,Notwendigkeit‘, <span style="color:#4C58FF"> — <sub>not</sub> —</span>, die nur der Existenz GOTTES zugeordnet ist, und der modalen ,Notwendigkeit‘, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□'''‘ —</span>, die auf Verschiedenes bezogen werden kann. Diese Unterschiede sind Hinweise, dass GÖDEL in seiner Kalkül-Logik und -Syntax, die Außerordentlichkeit und Eigenständigkeit GOTTES berücksichtigt, der, als Schöpfer der Welt, prinzipiell und absolut <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen Struktur der Welt''«</span> ist, die erst durch GOTT auch das ist, was sie ist.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Die Genese des Kalküls</span></div>===
Wie kommt GÖDEL zu seinem Kalkül '''?''' Sein Gewährsmann war Gottfried Wilhelm LEIBNIZ, <span style="color:#00B000">(1646-1716)</span>, den er sehr schätzte. Die rekonstruierbare Genese seines Kalküls findet man in LEIBNIZ ''':''' ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Neue Abhandlungen über den menschlichen Verstand‘</big></span>'', <span style="color:#00B000">(1704)</span>‚ ''<span style="font-family: Times;"><big>Viertes Buch, Kapitel X ''':''' ‚Von unserer Erkenntnis des Daseins Gottes‘</big></span>'', Seite 475f.
Hier der <span style="color:#00B000">[ kommentierte ]</span> Textausschnitt zum sog. ontologischen ‚Gottesbeweis‘''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span>''Folgendes etwa ist der Gang seines'' <span style="color:#00B000">[ d.h. ANSELMS, Erzbischof von Canterbury; 1033-1109, ]</span> ''Beweises ''':''' GOTT ist das Größte'', <span style="color:#00B000">[ ANSELM spricht vom biblischen GOTT des Glaubens, als ''':''' <span style="color:#FF6000">»''den, über dem ,Größeres‘'' | <span style="font-family: Times;"><big>‚maius‘</big></span> | ''nicht mehr gedacht werden kann''«</span> ]</span>, ''oder, wie DESCARTES es ausdrückt ''':''' das Vollkommenste der Wesen oder auch ein Wesen von äußerster Größe und Vollkommenheit'' ''':''' <span style="color:#00B000"> [ GÖDEL ''':''' </span><span style="color:#4C58FF">‚'''P'''‘</span> <span style="color:#00B000">:= ‚Perfektion‘, ‚positive Eigenschaft‘ ]</span>, ''das alle Grade derselben in sich schließt.''<span style="color:#00B000"> [ GÖDEL-Definition-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔∀X(PX→Xx)'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das Individuum'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''ist genau dann GOTT'', <span style="color:#4C58FF">,'''G'''‘</span>, ''wenn'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''alle Vollkommenheiten'', <span style="color:#4C58FF">,'''P'''‘</span>, ''in sich schließt''«</span>. Definition-1 bildet die traditionelle Vorstellung von GOTT ab. ]</span> ''Dies also ist der Begriff GOTTES.'' <span style="color:#00B000">[ Der Term <span style="color:#4C58FF">— ,'''G'''‘ —</span> steht hier für den biblischen ‚Begriff‘ <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span> als ,Individuumname‘ '''!''' ]</span> ''Sehen wir nun, wie aus diesem Begriff das ‚Dasein’ folgt.''<span style="color:#00B000"> [ GÖDEL ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist notwendig aus sich ‚da‘''«</span> ''':''' Term :10: im 3. Beweisgang. ]</span> ''Es ist etwas <u>mehr</u>, ‚da‘ zu sein, als nicht ‚da‘ zu sein, oder auch das ‚Dasein‘ fügt der Größe oder der Vollkommenheit'' <span style="color:#00B000">[ GOTTES ]</span> ''einen Grad hinzu, und wie DESCARTES es ausspricht, das ‚Dasein‘ ist selbst eine Vollkommenheit.''<span style="color:#FF6000">«</span>
<span style="color:#00B000">(Diesen Ausspruch DESCARTES übernimmt GÖDEL im Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''notwendige Existenz''</span> [ alias ‚Dasein GOTTES’ ] <span style="color:#FF6000">''ist eine positive Eigenschaft''</span> [ alias Vollkommenheit ]<span style="color:#FF6000">«</span>. Dem widerspricht KANT ''':''' <span style="color:#FF6000">„Existenz ist keine Eigenschaft“</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">„Sein ist kein reales Prädikat“</span>. Das Axiom-5 ist daher nur dann ‚wahr‘, wenn ‚Wirklichsein‘ | <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ἐνέργεια οὖσα</big></span>“</span> | ‚enérgeia úsa‘ | d.h. ‚Dasein‘ und ‚Wesen‘ | <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>οὐσία</big></span>“</span> | ‚usía‘ | — genauer ''':''' ‚Wesenseigenschaften’ —, ontologisch ,eins‘ sind, d.h. wenn <span style="color:#FF6000">„Existieren“</span> immer schon die <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaft“</span> GOTTES ist. Was nach ARISTOTELES nur im <span style="color:#FF6000">„unbewegten Erstbeweger“</span> der Fall ist; bzw. mit LEIBNIZ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''was das Privilegium der Gottheit allein ist''«</span> '''!''' Aus der ,methodologischen‘ ,Annahme‘ im 2. Beweisgang GÖDELS ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''das'' <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> ''steht für den GOTT der Christen''«</span>, und mit Hilfe von Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Göttlichkeit ist eine positive Eigenschaft''«</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist perfekt''«</span>, mit Axiom-4 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX → □PX'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Positive Eigenschaften sind notwendig aus sich, — von Natur aus —, positiv''«</span>, mit Definition-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>'''x ↔ Xx ∧ ∀Y(Yx→ □∀y(Xy→Yy))'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Zum Wesen gehören notwendig auch alle Konsequenzen aus einer Wesenseigenschaft''«</span>, und mit Axiom-1 und der Definition für GOTT, folgt nach einigen logischen Umformungen das GÖDEL-Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das'' <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> ''ist genau dann der GOTT der Christen, wenn das Wesen dieses GOTTES sein eigenes Sein ist''«</span>. Dasein und Wesen sind im Unendlichen, GOTT <span style="color:#FF6000">„koinzident“</span> ,eins‘. Mit diesem, im Kalkül <u>ohne</u> Axiom-5 ,regulär‘ (├ ) abgeleiteten Theorem, widerlegt er KANT für den individuellen Spezialfall <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span> := <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>. Nachprüfbar im Anhang ''':''' im ‚ontologischen‘ Beweis für das Basis-Theorem-2. Somit ist Axiom-5 ,wahr‘, und KANT hat sich hier, im Bezug auf GOTT, geirrt. <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span> als Wissenschaft von GOTT, war für KANT nie eine ernstzunehmende Option. <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span> als Wissenschaft von GOTT ist eine ziemlich ,ausgereifte‘ Disziplin. Es haben sich, durch Jahrhunderte hindurch, viele gescheite Menschen schon im Judentum, und dann auch im Christentum, und ebenfalls im Islam, darum bemüht.)</span>
:: <span style="color:#FF6000">»</span>''Darum ist dieser Grad von Größe und Vollkommenheit oder auch diese Vollkommenheit, welche im ‚Dasein‘ besteht, in diesem höchsten, durchaus großen, ganz vollkommenen Wesen, denn sonst würde ihm ein Grad fehlen, was gegen seine Definition wäre. Und folglich ist dies höchste Wesen ‚da‘. Die Scholastiker, ohne selbst ihren'' <span style="font-family: Times;"><big>doctor angelicus</big></span> <span style="color:#00B000">[ := THOMAS von Aquin ]</span> ''auszunehmen, haben diesen Beweis verachtet'', <span style="color:#00B000">[ wie später auch Immanuel KANT ]</span>, ''und ihn als einen Paralogismus'' <span style="color:#00B000">[ := Fehlschluss ]</span> ''betrachtet, worin sie sehr unrecht gehabt haben; und DESCARTES, welcher die scholastische Philosophie im Kolleg der Jesuiten zu La Flèche lange genug studiert hatte, hat sehr recht gehabt, ihn wieder zu Ehren zu bringen. Es ist nicht ein Paralogismus, sondern ein unvollständiger Beweis'', <span style="color:#00B000">[ den GÖDEL vervollständigt hat ]</span>, ''der etwas voraussetzt, was man noch hätte beweisen sollen, um ihm mathematische Evidenz zu verleihen — nämlich, dass man dabei stillschweigend voraussetzt, diese Vorstellung des durchaus großen oder durchaus vollkommenen Wesens sei möglich und enthalte keinen Widerspruch'' <span style="color:#00B000">[ '''::''' <span style="color:#4C58FF">— '''◇''' —</span> '''::''' ,möglich‘, ,konsistent‘, ,denkbar‘; GÖDEL beweist im 1. Beweisgang aus Theorem-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX→◇∃xXx'''‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">»''positive Eigenschaften'', <span style="color:#00B000">[ die allgemeinen Transzendentalien ]</span>, ''sind widerspruchsfrei''«</span>, mit Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, folgt Korollar-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist möglich''«</span> ]</span>. ''Und es ist schon etwas, dass man durch diese Bemerkung beweist ''':''' gesetzt, dass GOTT ‚möglich‘ ist, so ‚ist‘ er'' <span style="color:#00B000">[ ,notwendig‘ '''::''' <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span>, d.h. für jede mögliche Welt auch wirklich aus sich ‚da‘ ]</span>, ''was das Privilegium der Gottheit allein ist'' ''':''' <span style="color:#00B000">[ Im 3. Beweisgang, Theorem-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx→□∃xGx'''‘ —</span> ''':''' ‚ANSELMS Prinzip‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Weil GOTT widerspruchsfrei ,möglich‘ ist, darum ist auch der Glaube widerspruchsfrei, der besagt, dass GOTT aus sich ,notwendig‘ da ist''«</span>; mit Korollar-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx ∧ □∀y(Gy→x=y)'''‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">»''Es gibt notwendig nur einen einzigen GOTT''«</span>. Damit ist auch der Monotheïsmus bewiesen. ]</span> ''Man hat recht, die Möglichkeit eines jeden Wesens anzunehmen und vor allem die GOTTES, bis ein anderer das Gegenteil beweist''. <span style="color:#00B000">[ Das Gegenteil besagt, dass GOTT ,unmöglich‘ ist. Hier setzt der Möglichkeitsbeweis im GÖDEL-Kalkül an, und beweist, dass diese Aussage zu einem Widerspruch führt. ]</span> ''Somit gibt dieser metaphysische Beweis schon einen moralischen zwingenden Schluss ab, wonach wir dem gegenwärtigen Stande unserer Erkenntnisse zufolge urteilen müssen, dass GOTT ‚da‘ sei, und demgemäß handeln.'' <span style="color:#00B000">[ Aber nicht logisch zwingend '''!''' Denn die Interpretation <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> mit dem GOTT der Bibel, als ,methodologische‘ Kalkül-Prämisse, ist nicht zwingend, jedoch ,modal‘ möglich, <span style="color:#4C58FF">— '''◇''' —</span>, und im christlichen Glaubenskontext sinnvoll, was mit einer stimmigen <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Interpretation des GÖDEL-Kalküls gezeigt werden kann. Damit ist dann auch die Frage beantwortet, ob das GÖDEL-System sich plausibel als eine Theorie von GOTT und seinen Eigenschaften interpretieren lässt, bzw. als eine <span style="color:#FF6000">»''axiomatische''«</span> <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span>, wie sie André FUHRMANN apostrophiert. Das <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> ist der ,Individuumname‘ für den GOTT der Bibel, — ,GOTT‘ groß geschrieben —, im monotheïstischen, christlichen Glaubenskontext, den auch LEIBNIZ teilt. Dann steht der ,Name‘ auch synonym für das ,existierende‘ Individuum, d.h. für dessen ,Existenz‘.]</span> ''Es wäre aber doch zu wünschen, dass gescheite Männer'' <span style="color:#00B000">[ sic ! ]</span> ''den Beweis mit der Strenge einer mathematischen Evidenz vollendeten'', <span style="color:#00B000">[ was GÖDEL veranlasst hat, seine Version eines ‚ontologischen Beweises’ zu kreieren, dessen <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> man heute mit Computerprogrammen<ref>siehe Fußnote 11</ref> schon nachgewiesen hat ]</span> ... <span style="color:#FF6000">«</span>
Für GÖDEL war dieser Text eine intellektuelle Herausforderung, und er hat sie angenommen. Das war für GÖDEL sicher keine Glaubensangelegenheit. GOTT hat es ja auch nicht nötig, ‚bewiesen‘ zu werden. Wer <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> z. B. mit dem sog. ‚Urknall‘ gleich setzt, macht die <span style="color:#FF6000">»''zufällige Struktur der Welt''«</span> im ‚Urknall‘, <span style="color:#00B000">(pantheistisch)</span> zu einem ,Gott‘, was GÖDEL dezidiert für sein Kalkül ausgeschlossen haben wollte.
Kurt GÖDEL schreibt 1961 in einem Brief, in Anlehnung an den obigen Text ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»...''ich glaube, schon heute dürfte es möglich sein, rein verstandesmäßig ''<span style="color:#00B000">[ sic '''!''' ]</span>, ''(ohne sich auf den Glauben an irgendeine Religion zu stützen) einzusehen, dass die theologische Weltanschauung'', <span style="color:#00B000">[ dass es GOTT gibt ]</span>, ''mit allen bekannten Tatsachen'', <span style="color:#00B000">[ z. B. mit den Maßstäben einer modernen Logik ]</span>, ''durchaus vereinbar ist. Das hat schon vor 250 Jahren der berühmte Philosoph und Mathematiker LEIBNIZ versucht''.«</span><ref>Zitiert nach SCHIMANOVICH-GALIDESCU, M.-E., ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Princeton–Wien 1946–1966. Briefe an die Mutter</big></span>''‘, in ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kurt Gödel – Leben und Werk</big></span>''‘, ed. B.BULDT et al., Wien (HÖLDER–PICHLER–TEMSKY), 2001, Bd. 1.</ref>
===<div class="center"><span style="color:#660066">Die Interpretation des Kalküls</span></div>===
Wenn man sich das GÖDEL-Kalkül ansieht, wie es heute formalisiert vorliegt, stellt sich die Frage ''':''' <span style="color:#FF6000">„Lässt sich dieses System plausibel als eine Theorie von GOTT <span style="color:#00B000">(als eine ‚Rede von GOTT’ := <span style="color:#4C58FF">,Theologie’</span>)</span> und seiner Eigenschaften verstehen '''?''' “ — „Ist hier eine genuin <span style="color:#4C58FF">,theologische’</span> Interpretation möglich '''?''' “</span> Seine Herkunft aus der intellektuellen Auseinandersetzung des Logikers GÖDEL mit dem GOTT-gläubigen Philosophen LEIBNIZ und dem christlichen Theologen und Erzbischof ANSELM rechtfertigt diese Frage. Die <span style="color:#FF6000">„mathematische Evidenz“</span> des GÖDEL-Formalismus, <span style="color:#00B000">(im Anhang nachgestellt)</span>, ist allgemein anerkannt, <span style="color:#00B000">(Vorbehalte dagegen gibt es nur bei der Interpretation seiner Syntax, d.h. ob die Axiome, wie GÖDEL sie konzipiert hat, auch in unserer realen Welt ,wahr’ und ,annehmbar’ sind)</span>. Die <span style="color:#FF6000">„theologische Evidenz“</span> des GÖDEL-Systems wird durch eine ,Verankerung’ der Axiome und Definitionen in den <span style="color:#4C58FF">,theologisch’</span>-philosophischen Diskurs über GOTT evaluiert, der schon seit zweieinhalbtausend Jahren läuft. In diesen zweieinhalbtausend Jahren hat sich, — gegen ARISTOTELES und die antike Philosophie —, die Erkenntnis durchgesetzt, dass GOTT <span style="color:#FF6000">»''unabhängig''«</span> von der <span style="color:#FF6000">»''zufälligen''«</span> Raum-Zeit-Struktur unserer vergänglichen Welt ist. In meiner Darstellung des GÖDEL-Kalküls folge ich, <span style="color:#00B000">(im Unterschied zum Autographen GÖDELS, vom 10. Feb 1970)</span>, in der Axiom-Nummerierung, in der Syntax, und in der Beweis-Struktur, der Arbeit von André FUHRMANN ''':''' ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Existenz und Notwendigkeit. Kurt Gödels axiomatische Theologie‘</big></span>'' in ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Logik in der Philosophie‘</big></span>'' Hg. SCHROEDER-HEISTER, SPOHN und OLSSON, 2005, Synchron, Heidelberg, Seite 349–374. <span style="color:#00B000">(Die tiefer gestellte Notation der spezifischen ,Eigenschaft‘ einer Eigenschaft ist meine Ergänzung zur formalen Syntax, z. B. ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span>, angeregt durch die indizierende Schreibweise GÖDELS ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ,'''G''' Ess. '''x'''’ —</span>.)</span> Die Erkenntnisse zur Straffung und Präzisierung der GÖDEL-Syntax, <span style="color:#00B000">(besonders im Möglichkeitsbeweis)</span>, stammen aus der Arbeit von Günther J. WIRSCHING ''':''' ,''<span style="font-family: Times;"><big>Der Gödelsche Gottesbeweis</big></span>''‘, im Web <ref>https://edoc.ku.de/id/eprint/10243/1/OntBw.pdf</ref>. <span style="color:#00B000">(Auch der Hinweis auf AVICENNA kommt von WIRSCHING.)</span> Die Zitate von THOMAS von Aquin´s Stellungnahme zum Theorem ANSELMS, und von Georg Wilhelm Friedrich HEGEL zur Immanuel KANTS Ablehnung des Theorem ANSELMS, befinden sich in Franz SCHUPP, ,<span style="font-family: Times;"><big>''Geschichte der Philosophie im Überblick''</big></span>‘, Band 2 ‚<span style="font-family: Times;"><big>''Christliche Antike, Mittelalter''</big></span>‘, Hamburg 2003, Seite 168 und Seite 170.
Meines Erachtens ist der entscheidende Ansatzpunkt einer <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Interpretation das GÖDEL-Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">»''notwendige Existenz ist eine positive Eigenschaft''«</span>.
‚Frei‘ nach KANT ‚formuliere‘ ich ‚kurz‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">„Existenz ist keine Eigenschaft“</span>. Hier die Positionen KANTS zum Thema ‚Existenz‘ und ‚Eigenschaften‘ ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span>''… unbeschadet der wirklichen Existenz äußerer Dinge'', <span style="color:#00B000">[ kann man ]</span> ''von einer Menge ihrer Prädikate'', <span style="color:#00B000">[ d.h. Eigenschaften ],</span> ''sagen'' … ''':''' ''sie gehöreten nicht zu diesen ‚Dingen an sich selbst‘, sondern nur zu ihren Erscheinungen, und hätten außer unserer Vorstellung'' <span style="color:#00B000">[ ihrer, als ,wirklich‘ gedachten Erscheinung, ]</span> ''keine eigene Existenz, … weil ich finde, dass … '''alle Eigenschaften, die die Anschauung eines Körpers ausmachen''', bloß zu seiner Erscheinung gehören; denn die Existenz des Dinges, was erscheint, wird dadurch nicht … aufgehoben, sondern nur gezeigt, dass wir es'', <span style="color:#00B000">[ das Ding ]</span>, ''wie es ‚an sich selbst‘ sei'', <span style="color:#00B000">[ d.h. existiert ]</span>, ''durch Sinne gar nicht erkennen können''.<span style="color:#FF6000">«</span><ref>vgl. ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Prolegomena zu einer jeden künftigen Metaphysik, die als Wissenschaft wird auftreten können</big></span>''‘, Seite 289; https://www.korpora.org/kant/aa04/289.html</ref> <span style="color:#00B000"><small>(Hervorhebung durch KANT.)</small> [ Seine Prädikate, d.h. Eigenschaften, jedoch können wir mit unseren Sinnen ,anschauen‘, aber nur in Kombination mit unserer Vorstellung ihrer, als ,wirklich‘ gedachten Erscheinung, vermittelt durch den sog. ,transzendentalen Schematismus‘ unserer Einbildungskraft ''':'''</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''Eine verborgene Kunst in den Tiefen der menschlichen Seele''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">jedoch auch eines der ,dunkelsten‘ Kapitel in der K.d.r.V., bedingt durch KANTS Konzept von ,Wirklichkeit‘, bzw. ,Sein‘. ]</span>
Mit anderen Worten, man kann die ‚Existenz‘, bzw. das ‚Sein‘ der Dinge, <span style="color:#00B000">(das ‚Ding an sich’ bei KANT)</span>, nicht unter dem Mikroskop finden. Die ‚Existenz‘ bzw. das ‚Sein‘ ist keine sinnlich registrierbare ‚Eigenschaft‘ z. B. des rekonstruierten ‚Stadt-Schlosses‘ in Berlin. <span style="color:#00B000">(‚Sein‘ ist kein reales ‚Prädikat‘.)</span> Dafür haben wir andere Fähigkeiten ''':''' Ich kann seine ‚Existenz‘ mit meinem Verstand einsehen, weil auch ich selbst ‚existiere‘. Seine ‚Ansicht‘, wie ‚gefällig‘ es ist, und auch weitere ‚Eigenschaften‘, die mir auffallen, kann ich mit einem Handy-Foto dokumentieren. Diese ‚Eigenschaften‘ sind nicht die Ursache, dass das ‚Berliner Schloss‘ existiert. Wohl aber die Rekonstruktion dieses Schlosses ist die ‚Ursache‘, dass es ,existiert‘, und jetzt so aussieht. Insofern ist ‚Existenz‘ keine ‚Eigenschaft‘, sondern die ‚Existenz‘ des Dinges ist die Voraussetzung, der ‚Grund‘, dass ich die ‚Eigenschaften‘ des Dinges mit meinen Sinnen feststellen kann.
In einer Auseinandersetzung mit CARTESIUS schreibt KANT, philosophisch ‚tiefgründig‘ und logisch ‚exakt‘, über dessen <span style="color:#FF6000"><span style="font-family: Times;"><big>„Cogito, ergo sum“</big></span></span> ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span>''Das ‚Ich denke‘ ist ein empirischer Satz, und hält den Satz ‚Ich existiere‘ in sich. Ich kann aber nicht sagen ''':''' ‚Alles, was denkt, existiert‘; denn da würde die Eigenschaft des Denkens'', <span style="color:#00B000">[ eine essentielle Eigenschaft ]</span>, ''alle Wesen, die sie besitzen, zu notwendigen'' <span style="color:#00B000">[ d.h. notwendig existierenden ]</span> ''Wesen machen''. <span style="color:#00B000">[ Was allein nur von GOTT ausgesagt werden kann; mit AVICENNA, als anerkannter ARISTOTELES-Kommentator ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist das einzige Sein, bei dem Essenz'' <span style="color:#00B000">[ ‚Wesenseigenschaften‘ ]</span> ''und Existenz'' <span style="color:#00B000">[ ‚Dasein‘ ]</span> ''nicht zu trennen sind und das daher notwendig an sich da ist''«, <span style="color:#00B000">— konform mit GÖDEL ''':'''</span> »''notwendige Existenz ist eine positive'' <span style="color:#00B000">[ essentielle ]</span> ''Eigenschaft''«</span> ].</span> ''Daher kann meine Existenz auch nicht aus dem Satz, ‚Ich denke‘, als'' <span style="color:#00B000">[ logisch ]</span> ''gefolgert angesehen werden, wie CARTESIUS dafür hielt (weil sonst der Obersatz : ‚Alles, was denkt, existiert‘, vorausgehen müsste), sondern ist mit ihm identisch.'' <span style="color:#00B000">[ Eine einfache Schlussfolgerung ''':''' meine ‚Existenz‘ ist auch nicht von meiner ‚Eigenschaft‘ Denken ‚verursacht‘. ,Existenz‘ ist nicht bloß ein ,Gedanke‘ von mir. ]</span><span style="color:#FF6000">«</span> <span style="color:#00B000">(Aus der Anmerkung 41 zu den ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Paralogismen der reinen Vernunft</big></span>''‘, in ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kritik der reinen Vernunft</big></span>''‘, Seite 275,<ref>https://korpora.org/kant/aa03/275.html</ref> mit meinem Einschub des AVICENNA-Zitat aus Wikipedia.<ref>{{w|Avicenna#Metaphysik}}</ref>)</span>
Mit anderen Worten ''':''' <span style="color:#FF6000">„Die Eigenschaft, dass ich denken kann, ist nicht die Ursache meiner ‚Existenz‘“</span>, sondern, <span style="color:#FF6000">„Die Liebe meiner Eltern und ihre Entscheidung füreinander ist die Ursache meiner ‚Existenz‘. Daher ‚bin’ ich. Und weil ich ein Mensch ‚bin‘, kann ich denken.“</span> Auch mit diesen Anmerkungen ist leicht einsehbar, dass ‚Existenz‘ keine ‚Eigenschaft‘ ist — außer bei GOTT. In GOTT ist ‚Dasein‘ die ‚Wesenseigenschaft‘ GOTTES, d.h. ‚Dasein‘ und ‚Wesen‘ sind in GOTT untrennbar verbunden; sind <span style="color:#FF6000">„koinzident“</span> ‚eins‘. Das ist die Einzigartigkeit im Wesen GOTTES, dass GOTT immer schon ‚da‘ ist. Die Frage nach dem ‚Wesen‘ GOTTES lautet ''':''' <span style="color:#FF6000">„Was bist du ? “</span>/<span style="color:#CC66FF">„Wer bist Du ? “</span> Antwort, Exodus 3,14 ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Ich bin der ‚Ich-Bin-Da‘'' <span style="color:#00B000">[ für euch und für immer ]</span>«.</span> Weil GOTT für uns immer schon ‚da‘ ist, — <span style="color:#CC66FF">„von Ewigkeit zu Ewigkeit“</span> —, hat GOTT es nicht nötig, ‚bewiesen‘ zu werden. <span style="color:#00B000">(In der Mathematik ist ein ‚Satz‘ erst dann ‚wahr‘ und ‚existent‘, wenn er bewiesen ist. Bei GOTT ist es jedoch nicht so ''':''' GOTTES ‚Existenz‘ ist nicht erst dann ‚wahr‘, wenn seine ‚Existenz‘ von uns ‚bewiesen‘ ist. Sein ‚Dasein‘ ist jedem unserer ‚Beweisversuche‘ immer schon voraus. Der Zugang zu GOTT ist nicht der ,Beweis‘, sondern der ,Glaube‘. Wer an GOTT glauben ,will‘, dem antwortet GOTT. Wer nicht an GOTT glauben ,will‘, dessen Entscheidung respektiert GOTT, und drängt sich nicht auf. Die Glaubens-Entscheidung hat jedoch für jeden Menschen eine existenzielle Konsequenz ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet; wer aber nicht glaubt'', <span style="color:#00B000">[ und diese Entscheidung auch im Augenblick der ,Wahrheit‘, im Tod, in der sog. ,Endentscheidung‘, nicht widerruft ]</span>, ''wird verurteilt werden''«,</span> <small>({{Bibel | Markus Evangelium |16|16|EU}})</small>. Das Urteil lautet ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''zweiter Tod ''':''' der Feuersee''«</span>, <small>({{Bibel | Offenbarung |20|14f|EU}})</small>, ohne Berufungsmöglichkeit. <span style="color:#CC66FF">»''Ohne Glauben aber ist es unmöglich, Gott zu gefallen; denn wer zu Gott kommen will, muss glauben, dass er ist und dass er denen, die ihn suchen, ihren Lohn geben wird''«.</span> <small>({{Bibel | Hebräer Brief|11|6|EU}})</small>)</span>
Das GÖDEL-Axiom-5 ist m.E. der entscheidende Ansatzpunkt einer stimmigen <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Interpretation der GÖDEL-Axiomatik.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Das Kalkül ist kein Existenz-Beweis für GOTT</span></div>===
Die allgemeine <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> des GÖDEL-Formalismus, d.h. seine ‚Schlusskraft‘, ist von kompetenten Leuten<ref>„GÖDELS Argumentationskette ist nachweisbar korrekt – so viel hat der Computer nach Ansicht der Wissenschaftler Christoph BENZMÜLLER und Bruno WOLTZENLOGEL-PALEO nun gezeigt;“ vgl. https://www.fu-berlin.de/presse/informationen/fup/2013/fup_13_308/index.html</ref> schon festgestellt worden, <span style="color:#00B000">(im Anhang ‚nachrechenbar‘ mit den Regeln und Gesetzen einer modalen Prädikatenlogik 2. Stufe)</span>. Das GÖDEL-Kalkül ist jedoch kein ‚moderner‘<span style="color:#FF6000">„Existenz-Beweis“</span> für GOTT, wofür es gehalten oder meistens bezweifelt wird, sondern setzt, <span style="color:#00B000">(theoretisch methodisch)</span>, den <span style="color:#FF6000">„Glauben an die Existenz GOTTES“</span> schon voraus, ohne ihn zu hinterfragen. Das <span style="color:#FF6000">„Dasein“</span> bzw. die <span style="color:#FF6000">„Existenz“</span> GOTTES wird mit der Definition-1 für <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, bzw. mit dem Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ — </span>, im Kalkül ‚definitorisch‘ bzw. ‚axiomatisch‘ als Kalkül-,Annahme‘ eingeführt, unter der Voraussetzung, dass die ‚Eigenschaft‘ <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘ := </span><span style="color:#FF6000">„Göttlichkeit“</span> <span style="color:#00B000">(Essenz)</span> und das <span style="color:#FF6000">„Dasein GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> <span style="color:#00B000">(Existenz)</span>, ontologisch ‚identisch‘, genauer ''':''' <span style="color:#FF6000">„koinzident“</span> sind, was GÖDEL im Axiom-5 definitiv für sein System vorschreibt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ — </span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''notwendige Existenz ist eine positive Eigenschaft''«</span>. Das <span style="color:#FF6000">„Dasein GOTTES“</span> ist faktisch äquivalent zur <span style="color:#FF6000">„notwendigen Existenz als GOTT“</span>; und <span style="color:#FF6000">„Göttlichkeit“</span> ist die <span style="color:#FF6000">„positive Eigenschaft in GOTT“</span>. Beides ist nach Axiom-5 ‚identisch‘, d.h. dem ‚Sein nach‘ dasselbe, und daher konvertierbar. Beide, <span style="color:#00B000">(sowohl die Essenz, als auch die Existenz GOTTES)</span>, werden daher auch mit demselben Term ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> im Kalkül dargestellt. Der traditionelle, christliche ,GOTT-Glaube‘ wird zugleich mit diesem Term <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘ := </span> <span style="color:#FF6000">„GOTT“ <span style="color:#00B000">|</span> „göttlich“</span>, im 2. Beweisgang, dem Basisbeweis, und im 3. Beweisgang für das Theorem ANSELMS, jeweils als ,methodologische‘ Prämisse :01: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span> regulär <span style="color:#00B000">( ├ )</span> und explizit eingeführt ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''steht für den GOTT'' <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span> ''der Christen''«</span>. Das ist die ,modal‘-frei gewählte, <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span> Kalkül-,Annahme‘, <span style="color:#00B000">(als ,Argument-Einführung‘ := <span style="color:#4C58FF">‚'''AE:'''‘</span> )</span>, und wird dann mit Definition-1 näher ,bestimmt‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔∀X(PX→Xx)'''‘ — </span> ''':''' <span style="color:#FF6000"> »''Das'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''steht genau dann für ‚GOTT‘'' <span style="color:#00B000">|</span> ''‚göttlich‘'', <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, ''wenn'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''alle positiven Eigenschaften, bzw. Vollkommenheiten'', <span style="color:#4C58FF">‚'''PX'''‘</span>, ''hat''«</span>, entsprechend dem ‚Quelltext‘ bei LEIBNIZ. <span style="color:#00B000">(Das ,postulierte‘ Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PG'''‘ —</span>, wird standardmäßig gelesen als <span style="color:#FF6000">»''Göttlichkeit ist eine positive Eigenschaft''«</span>, hat aber auch die alternative Leseart ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist perfekt d.h. vollkommen''«</span>, was <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> auch richtig ist; mit <span style="color:#4C58FF">‚'''P'''‘ </span> := <span style="color:#FF6000">„Perfektion“/„Vollkommenheit“</span> ist dann die Summe aller <span style="color:#FF6000">„positiven Eigenschaften“</span>.)</span> Mit Axiom-3, — in dieser <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Leseart —, ist der ‚Wenn-Satz‘ in Definition-1 ‚aufgelöst‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT hat alle positiven Eigenschaften, weil er ‚perfekt‘ ist''«</span>.
In Definition-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x ↔ ∀X(X'''<sub>ess</sub>'''x →□∃yXy)'''‘ —</span>, wird die ,für uns‘ <span style="color:#FF6000">„notwendige Existenz“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>‘ —, </span> durch die ,aus sich‘ <span style="color:#FF6000">„notwendig“</span> <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span> instanziierten <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaften“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(als zu den Transzendentalia gehörig)</span>, bestimmt. Das GÖDEL-Kalkül setzt sowohl in Definition-3 als auch im Axiom-5 das Theorem des ARISTOTELES von der ontologischen ‚Identität‘, d.i. die Koinzidenz von <span style="color:#FF6000">„Dasein“</span>, <span style="color:#00B000">(Existenz)</span> und <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaften“</span>, <span style="color:#00B000">(Essenz)</span> im prinzipiell <span style="color:#FF6000">„unbewegten Erstbewegenden“</span> voraus. Ohne diese Annahme bzw. ohne Axiom-5, würde das GÖDEL-Kalkül nicht ‚funktionieren‘. Das GÖDEL-Theorem-2.1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx→G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span>, kann unter dieser Voraussetzung dann, <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> richtig und eindeutig, so gelesen werden ''':''' <span style="color:#FF6000">„Wenn <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> für GOTT, <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, als Individuum steht, dann ist GOTT-Sein, <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, <span style="color:#00B000">(,Existenz‘)</span>, das Wesen, <span style="color:#4C58FF">—<sub>ess</sub>—, </span> <span style="color:#00B000">(,Essenz‘)</span>, GOTTES <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span>”</span><ref>vgl. z.B. THOMAS von Aquin ''':''' ,''<span style="font-family: Times;"><big>De Ente et Essentia</big></span>''’, Kapitel 5 ''':''' „Deus, cuius essentia est ipsummet suum esse“ ''':''' „GOTT, dessen Wesen sein eigenes Sein ist“.</ref>, statt der <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> unrichtigen Lesearten in der Wikipedia ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Göttlich ist eine essentielle Eigenschaft jedes göttlichen Wesens''«</span><ref>{{w|Gottesbeweis#Kurt_Gödel|Gottesbeweis 2.1.2, Theorem 2}}; Version vom 10.09.2025</ref>, oder bei Christoph BENZMÜLLER et alia, im sog. ,Theorembeweiser‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Gottähnlich zu sein ist eine Essenz von jeder gottähnlichen Entität''«</span><ref>[https://www.fu-berlin.de/presse/informationen/fup/2013/fup_13_308/index.html ‚Gödels „Gottesbeweis“ bestätigt’, Theorem 2]</ref>, mit der suggestiven Annahme, es gäbe mehrere ,göttliche Wesen‘, bzw. ,gottähnliche Entitäten‘, was der monotheïstischen, abendländischen Tradition, bzw. dem <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Theorem von der ,Unvergleichlichkeit‘ und ,Einzigartigkeit‘ GOTTES widerspricht, das im GÖDEL-Kalkül mit Korollar-3 bestätigt wird. <span style="color:#00B000">(Die Interpretation <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘ :=</span> <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, als ,Individuumname‘, ist synonym zum <span style="color:#FF6000">„Dasein <span style="color:#00B000">(Existenz)</span> GOTTES“</span>, und äquivalent zur ‚positiven Eigenschaft‘ <span style="color:#FF6000">„Göttlichkeit“</span>, alias <span style="color:#FF6000">„göttlich zu sein“</span> = <span style="color:#FF6000">„GOTT zu sein“</span> = <span style="color:#FF6000">„GOTT-Sein“</span>; und mit dem GÖDEL-Term ''':''' <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''<sub>ess</sub>‘ :=</span> <span style="color:#FF6000">„das Wesen <span style="color:#00B000">(Essenz)</span> GOTTES“</span>.)</span>
<div class="center"><span style="color:#FF6000"><span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘ :=</span> „'''G'''öttlichkeit“ <span style="color:#4C58FF">↔</span> „'''G'''OTT“ <span style="color:#4C58FF">↔</span> „'''G'''OTT-Sein“</span> </div>
Die Rechtfertigung für diese <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span> Dreifach-Äquivalenz für <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, im GÖDEL-Kalkül, gibt Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ — </span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''die positive <u>Eigenschaft</u>'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, ''Göttlichkeit'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, ''äquivalent zu GOTT als Individuum-Name'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, ''ist auch äquivalent zum Dasein GOTTES'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, ''gleichbedeutend mit notwendiger <u>Existenz</u>'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>‘ —</span>'', dem <u>Sein</u> GOTTES für uns''«</span>. Hier hat GÖDEL explizit <span style="color:#FF6000">„Eigenschaft“</span> mit <span style="color:#FF6000">„Existenz“</span> bzw. <span style="color:#FF6000">„Sein“</span> gleichgesetzt; <span style="color:#00B000">(was jedoch nach KANT für alles, was in unserer Welt ‚existiert‘, bzw. für alles, was zur <span style="color:#FF6000">»''zufälligen Struktur der Welt''«</span> gehört, wie GÖDEL selbst sagt, in jedem Fall ‚unstatthaft‘ ist ''':''' <span style="color:#FF6000">„Existenz ist keine Eigenschaft“</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">„Sein ist kein reales Prädikat“</span>)</span>. Jedoch wegen dieser ‚Gleichsetzung‘, die einzig und allein, der aristotelisch-<span style="color:#4C58FF">,theologischen‘</span> Tradition entsprechend, singulär nur in GOTT ‚statthaft‘ ist, kann jetzt die ‚positive Eigenschaft‘ <span style="color:#00B000">(Essenz)</span> <span style="color:#FF6000">„Göttlichkeit“</span> <span style="color:#00B000">(ontologisch korrekt)</span> gelesen werden als <span style="color:#FF6000">„das, was GOTT zu dem macht, ‚was‘ GOTT an sich selbst ist“</span>, nämlich zu seinem <span style="color:#FF6000">„GOTT-Sein“</span> <span style="color:#00B000">(Existenz)</span>, zu seinem <span style="color:#FF6000">„Dasein als GOTT“</span>; zur Tatsache, dass <span style="color:#FF6000">„GOTT GOTT ist“</span>, d.h. dass <span style="color:#FF6000">„GOTT als GOTT ‚da‘ ist“</span>. Das ist, <span style="color:#00B000">(und da folgt ARISTOTELES seinem Lehrer PLATO)</span>, nach traditioneller Auslegung, die übliche, ontologische Funktion des ‚Wesens‘<span style="color:#00B000"> | <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>οὐσία</big></span>“</span> | ‚usía‘ |</span> eines Seienden ''':''' es ‚macht‘ das Seiende zu dem, ‚was‘ es ist; es ist die ‚Ursache‘ dafür, dass das Seiende, das ‚ist‘, ‚was‘ es ist | ‚Was-Sein‘ — ‚Wesen‘. <span style="color:#00B000">(ARISTOTELES lokalisiert jedoch das ,Wesen‘ im Seienden, im Gegensatz zu PLATO, der das ,Wesen‘, — ,getrennt‘ vom Seienden —, in den allgemeinen ,Ideen‘ lokalisiert.)</span>
Da aber in ‚Gott‘, <span style="color:#00B000">(dem <span style="color:#FF6000">„unbewegten, ‚unverursachten‘ Erstbeweger“</span>)</span>, Prozesshaftes, ‚Ursächliches‘ auszuschließen ist, ist die übliche prozesshafte, ‚ursächliche‘ Funktion von <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>οὐσία</big></span>“</span><span style="color:#00B000"> | ‚usía‘ |</span> ,Wesen‘ im <span style="color:#FF6000">„Erstbewegenden“</span> nach ARISTOTELES, sozusagen, schon ‚zum Abschluss‘ gekommen, schon ‚verwirklicht‘, — <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ἐν-έργεια οὖσα</big></span>“</span><span style="color:#00B000"> | ‚en-érgeia úsa‘</span> —, schon ‚ins-Werk‘ gesetzt; <span style="color:#00B000">(<span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>τὸ ἔργον</big></span>“</span> | ‚to érgon‘ | ‚das Werk‘; <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ἐνέργεια</big></span>“</span> | ‚enérgeia‘ | ,Wirksamkeit‘, ,Wirklichkeit‘, ,Aktualität‘, ,Energie‘; und <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>οὖσα</big></span>“</span> | ,úsa‘ | feminin Nominativ Singular von <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ὤν</big></span>“</span> | ‚ón‘ | ‚seiend‘)</span>. Sein ,Wesen‘ ist im ,Dasein‘ vollendet, ist ,wirkliches, verwirklichendes Sein‘, ‚seiende Aktualität‘, <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>actus purus</big></span>“</span> ''':''' sein Wesen ist ‚reine Tätigkeit‘, ,reine verwirklichende Gegenwärtigkeit‘, d.h. ,existent‘, ohne jede prozesshafte ‚Potenzialität‘. Aus der wichtigen und richtigen Erkenntnis, dass GOTT <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen'' <span style="color:#00B000">[ Raum-Zeit-]</span>''Struktur unserer Welt''«</span> ist, folgt mit der ontologischen Identität von ,Dasein‘ und ,Wesen‘ in GOTT ''':''' Der zeitlos ewige GOTT ist <span style="color:#FF6000">»''notwendig aus sich'' <span style="color:#00B000">(von Natur aus)</span> ''immer schon da''«</span>, m.a.W. ist <span style="color:#FF6000">„zeitlos-ursprungslos“</span>. Insofern ist <span style="color:#FF6000">„Göttlichkeit“</span> die <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaft“</span>, die im <span style="color:#FF6000">„Dasein GOTTES“</span> d.h. in <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, schon ihr ‚Ziel‘, ihre Vollendung, — <span style="color:#FF6000">„Perfektion“</span>, Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, erreicht hat. GOTT ist <span style="color:#FF6000">»''vollkommen''«</span> und darum auch <span style="color:#FF6000">»''notwendig für uns immer schon ‚da‘''«</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ — </span>. GOTT ist in seinem ‚zeitlosen Wesen‘ <span style="color:#FF6000">„unverursacht“</span>, da er <span style="color:#FF6000">»''notwendig aus sich'' <span style="color:#00B000">(von Natur aus)</span> ''vollkommen''«</span> ist ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□PG'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(eine Instanz von Axiom-4)</span>. <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, ist die <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaft“</span>, bzw. das <span style="color:#FF6000">„Wesen GOTTES“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''G'''<sub>ess</sub>‘ —</span>. <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist ,der‘ Vollkommenste''«</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>. Und zur absoluten <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit“</span> gehört <span style="color:#FF6000">„notwendig“</span> auch das <span style="color:#FF6000">„Existieren“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ — </span>. <span style="color:#FF6000">„Notwendige Existenz“</span> gehört zu den ,ultimativen‘ Transzendentalia in GOTT, was GÖDEL mit Definition-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x ↔ ∀X(X'''<sub>ess</sub>'''x →□∃yXy)'''‘ —</span>, syntaktisch formalisiert hat, wenn hier das <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> und auch das <span style="color:#4C58FF">‚'''y'''‘</span>, für den Dreifaltigen GOTT der Christen steht, was dann im Korollar-3, mit der Identität, bzw. der Koinzidenz beider Individuum-Variablen, explizit gezeigt wird.
Entscheidend für diese Interpretation des GÖDEL-Systems ist ''':''' nur unter der ,modal‘ notwendigen Voraussetzung der ontologischen ‚Identität‘ von <span style="color:#FF6000">„Sein“</span> und <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span>, Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — '''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span>, bzw. der ‚Gleichsetzung‘, <span style="color:#00B000">(Koinzidenz)</span>, von <span style="color:#FF6000">„notwendiger Existenz“</span> mit den ‚positiven‘ Wesenseigenschaften, der <span style="color:#FF6000">„Essenz“</span> in GOTT, Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ — </span>, ‚funktioniert‘ die GÖDEL-Axiomatik '''!''' Diese ‚Identität‘, bzw. ,Koinzidenz‘ wird in ARISTOTELES, ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Metaphysik</big></span>''‘, Buch XII 7, in einem Indizienbeweis erbracht, der mit der Methode der philosophischen Induktion zum Ergebnis kommt ''':'''
::<span style="color:#FF6000">» … ''es muss'' <span style="color:#00B000">[ notwendig ]</span> ''etwas geben, das, ohne selbst ‚bewegt‘'' <span style="color:#00B000">[ </span>''worden''<span style="color:#00B000"> ]</span> ''zu sein'', <span style="color:#00B000">[ ‚unentstanden‘ ]</span>, ''alles Übrige wie ein Geliebtes ‚bewegt‘'' <span style="color:#00B000">[ ‚entstehen lässt‘ ]</span>«</span>, das darum ‚zugleich‘ <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>αἴδιον καί οὐσία καί ἐνέργεια οὖσα</big></span>“ <span style="color:#00B000">|</span> »<span style="color:#00B000">[ zeitlich-]</span>''ewig, sowohl <u>Wesen</u>'', <span style="color:#00B000">[ etwas Konkretes, Essentielles ]</span>, ''als auch seiende Wirksamkeit — ''<span style="color:#00B000">[ </span>„<span style="font-family: Times;"><big>actus purus</big></span>“, „reine Tätigkeit“<span style="color:#00B000"> ]</span> ''— verwirklichendes, wirkliches <u>Sein</u> ist'', <span style="color:#00B000">[ ein Existierendes, das alles Übrige ,zur Existenz‘ bringen kann ]</span> «</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ὀρεκτόν καί νοητόν</big></span>“ <span style="color:#00B000"> | ,orektón kai noêtón‘ | </span> »''das ersehnt und erkennbar ist''.«</span> <span style="color:#00B000">(''<span style="font-family: Times;"><big>vgl. ,Metaphysik</big></span>''‘ XII 7, 1072a,23 – 1072b,4)</span>
Was <span style="color:#FF6000">»''alles Übrige''«</span> ,zur Existenz‘ bringen kann, bzw. ,verwirklichen‘ kann, muß auch selbst, als etwas Konkretes, Essentielles, ,existieren‘, bzw. ,wirklich sein‘. Die, daraus abgeleitete, ontologische ‚Identität‘, — ,Koinzidenz‘ —, von ‚Wesen‘ und ‚Sein‘, <span style="color:#00B000">(Ziel aller Sehnsucht und jedes Erkenntnisstrebens)</span>, <span style="color:#FF6000">»''ist das Privilegium der Gottheit allein''«</span> ''':''' mit Gottfried Wilhelm LEIBNIZ interpretiert, entsprechend einer adäquaten, aristotelisch-<span style="color:#4C58FF">,theologischen‘</span> Tradition. Dieses induktive, ‚ontologisch‘ a-posteriori Ergebnis aus der ‚Prinzipienforschung‘ des ARISTOTELES ist die metaphysische und logische Voraussetzung, dass GÖDEL seine Axiomatik im Kalkül des sog. ‚ontologischen Gottesbeweises‘ a-priori des ANSELM von Canterbury, und nach LEIBNIZ, deduktiv korrekt formulieren konnte; <span style="color:#00B000">(vgl. 3. Beweisgang)</span>.
Angenommen, die Variable <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span> steht für den <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, der Christen, <span style="color:#00B000">(siehe Anhang, Term :01: im 2. Beweisgang)</span>, dann ist, — auf Grund von diesem Beweisgang —, in unserer Welt ,wahr‘ und evident ''':''' die ‚positive Eigenschaft‘ <span style="color:#FF6000">»''Göttlichkeit''«</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, und das faktische <span style="color:#FF6000">»''‚Da‘-Sein'' <span style="color:#00B000">[ Existenz ]</span> ''GOTTES''«</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, ‚benennen‘, ontologisch ident, denselben Sachverhalt ''':''' nämlich das, was wir das <span style="color:#FF6000">»''Wesen'' <span style="color:#00B000">[ Essenz ]</span> ''GOTTES''«</span>, <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''G'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, nennen. <span style="color:#FF6000">»''Göttlichkeit'', bzw. ''GOTT-‚Sein‘ ist das Wesen GOTTES''«</span>, und dann umgedreht und äquivalent ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das Wesen GOTTES ist sein ‚Da‘-Sein als GOTT'', bzw. ''seine Göttlichkeit''«</span>, m.a.W. ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist wesentlich ‚grundlos‘'' <span style="color:#00B000">[ d.h. </span> ''notwendig aus sich''<span style="color:#00B000"> ]</span> ''‚da‘''«</span>. Das ist das Einzigartige im <span style="color:#FF6000">»''Wesen GOTTES''«</span> ''':''' GOTT ist, zeitlos-ewig, für uns immer schon ‚da‘, und das ‚ist‘ sein <span style="color:#FF6000">»''Wesen''«</span>; vorausgesetzt, ,angenommen‘, man glaubt an GOTT ''':''' Term :01:. <span style="color:#00B000">(Der schon von GÖDEL indizierte Term <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''G'''<sub>ess</sub>‘ — </span> ,expliziert‘ nur eine der drei Lesearten, die der Term <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''G'''‘ — „theologisch“</span> ,impliziert‘.)</span> Theorem-2 hat somit die syntaktische Form einer Definition ''':'''
<div class="center"><span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span></div>
Somit kann GOTT ‚explizit‘ <span style="color:#00B000">(aus einer bewiesenen Kalkül-Definition)</span> <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> genauer ‚bestimmt‘ werden ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist gerade deswegen GOTT, weil sein überzeitlich-ewiges und an sich ‚grundloses‘'' <span style="color:#00B000">[ aber für uns notwendiges ]</span> ''Dasein'' <span style="color:#00B000">[ Existenz ]</span> ''als GOTT, ontologisch, — dem Sein nach —, identisch ist mit seinem persönlichen und für uns liebevollen Wesen'' <span style="color:#00B000">[ Essenz ]</span> ''als GOTT; diese Identität von Dasein und Wesen gilt einzig und allein nur bei GOTT.''«</span> Die philosophische Frage nach dem <span style="color:#FF6000">„Wesen GOTTES“</span> lautet, <span style="color:#00B000">(auf die Person bezogen)</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">„Was bist du ? “</span> Sie ist äquivalent zur <span style="color:#4C58FF">,theologisch’</span>-biblischen Frage MOSES ''':''' <span style="color:#CC66FF">„Wer bist Du ? “</span> Die bekannte Antwort des GOTTES-JHWH aus ‚Exodus 3,14‘ thematisiert das persönliche, für uns liebevolle und für immer notwendige <span style="color:#FF6000">„Dasein GOTTES“</span> ''':''' <span style="font-family: Times;"><big>‘אֶֽהְיֶ֖ה אֲשֶׁ֣ר אֶֽהְיֶ֑ה‚</big></span> <span style="color:#00B000">| ‚eh'jeh asher eh'jeh‘ |</span> <span style="color:#CC66FF">»''Ich bin der ‚Ich-Bin-Da‘'', <span style="color:#00B000">[ für euch und für immer ]</span>«.</span> Mit diesem Zitat aus der Bibel ist die GÖDEL-Axiomatik, sozusagen, <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> ‚verifiziert‘. Sie hat einerseits im Theorem-2 ihren philosophischen ‚Abschluss’ erreicht, und andererseits damit formal-syntaktisch den ‚Anschluss‘ an eine allgemeine Basis-Glaubensaussage gefunden, die ‚an sich‘ für jeden CHRIST-gläubigen Menschen ‚selbstverständlich‘ ist. Was in der Metaphysik des ARISTOTELES das Ergebnis einer philosophischen ,Induktion‘ a-posteriori ist ''':''' <span style="color:#FF6000">„,Dasein‘ ist das ,Wesen‘ GOTTES“</span>, — <span style="color:#00B000">(das mit Theorem-2, auch ein Ergebnis der deduktiven GÖDEL-Axiomatik a-priori ist ''':''' die Beweisgrundlage für den Konsequenz-Teil im Theorem AMSELMS)</span>, — das ist in der Bibel die Grundüberzeugung jedes Menschen, der an GOTT glaubt ''':''' GOTT ist für uns immer schon <span style="color:#FF6000">„da“</span>, weil er uns liebt. Das ist das, <span style="color:#FF6000">„was“</span> GOTT für uns als GOTT ausmacht, — sein Wesen ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Wir haben die Liebe, die GOTT zu uns hat, erkannt und gläubig angenommen. GOTT ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in GOTT und GOTT bleibt in ihm.''«</span>, <small>({{Bibel | 1. Johannesbrief |4|16|EU}})</small>
Das eigentliche Ergebnis der GÖDEL-Axiomatik ist somit die ‚triviale‘ Erkenntnis, dass GOTT, <span style="color:#FF6000">„unverursacht“ <span style="color:#00B000">|</span> „grundlos“</span>, für uns immer schon ‚da‘ ist, — <span style="color:#CC66FF">„von Ewigkeit zu Ewigkeit“</span> —, vorausgesetzt <span style="color:#00B000">(‚angenommen‘)</span>, man ‚glaubt‘ an den zeitlos-ewigen GOTT. <span style="color:#00B000">(Der Glaube an die Zeitlosigkeit GOTTES ist mit der ‚Annahme‘ von Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist perfekt''«</span>, und der ‚Annahme‘ der Definition-1 für <span style="color:#4C58FF"> ‚'''Gx'''‘ := </span> den <span style="color:#FF6000">„GOTT der Christen“</span>, im Kalkül ‚implizit‘ schon eingeführt, da die Axiome und Definitionen, — nach GÖDEL —, nur dann <span style="color:#FF6000">»''wahr''«</span> sind, wenn sie <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen''</span> [ Raum-Zeit-]<span style="color:#FF6000">''Struktur''«</span> unserer Welt sind. Das ,impliziert‘ auch, dass der GOTT von Axiom-3 und Definition-1 ebenfalls <span style="color:#FF6000">»''unabhängig''«</span> von Raum und Zeit, d.h. zeitlos-ewig ist '''!''' )</span>
Wer an den GOTT der Bibel glaubt, kann sich von der ‚Vernünftigkeit‘ seines Glaubens mit Hilfe des sog. ,ontologischen‘ Gottesbeweises nach ANSELM von Canterbury, mit Kurt GÖDEL <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig''«</span>, überzeugen. <span style="color:#00B000">(Das war auch die Absicht ANSEMS '''!''' )</span> Die Annahme, es sei ‚unmöglich‘, dass es GOTT gibt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''¬◇∃xGx'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(dezidierter Atheismus)</span>, führt im GÖDEL-Kalkül formal zu einem logischen Widerspruch; vgl. z. B. ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Gödels Möglichkeitsbeweis</big></span>''‘, in ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Der Gödelsche Gottesbeweis</big></span>''‘, Seite 17, von Günther J. WIRSCHING; (https://edoc.ku.de/id/eprint/10243/1/OntBw.pdf), d.h. es ist also nicht ‚unmöglich‘, dass es GOTT gibt. Der GOTT-Glaube ist mit den Maßstäben einer modernen Logik <span style="color:#FF6000">»''durchaus vereinbar''«</span> und darum ,vernünftig‘. Damit steht fest ''':''' das GÖDEL-Kalkül ist kein moderner ‚Existenz-Beweis‘ für den GOTT der Bibel, sondern es setzt, <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig''«</span>, ,methodologisch‘, den Glauben an die Existenz eines ewigen GOTTES voraus, der, — <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen Struktur unserer '' <span style="color:#00B000">[ vergänglichen ]</span> ''Welt''«</span> —, für uns immer schon ‚da‘ ist. Wenn aber einmal als fix ‚angenommen‘ worden ist, <span style="color:#00B000">(als Prämisse)</span>, dass es wahr ist, dass GOTT ‚existiert‘, dann ist natürlich die ‚Annahme‘, dass GOTT ‚nicht existiert‘, falsch. Aber sie ist auch ,unlogisch‘ und ,unvernünftig‘, weil die Annahme ''':''' ,''Es ist unmöglich, dass es einen GOTT gibt''‘, offensichtlich und eindeutig zu einem Widerspruch führt; was z. B. Günther J. WIRSCHING mit seiner Version des <span style="color:#00B000">(nicht umkehrbaren)</span> ‚Möglichkeitsbeweises‘ für ,GOTT‘, explizit vorexerziert hat. <span style="color:#00B000">(Siehe Anhang ''':''' GÖDELS ‚Möglichkeitsbeweis‘ als ,Widerlegung‘ eines Nicht-GOTT-Glaubens; in Entsprechung zu Psalm 14,1 und Psalm 53,2 ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Der'' <span style="color:#00B000">[ ,unvernünftige‘ ]</span> ''Tor sagt in seinem Herzen ''':''' Es gibt keinen Gott. Sie handeln verderbt, handeln abscheulich; da ist keiner, der Gutes tut''«</span>. Historischer Hintergrund zu diesem Psalm-Text ''':''' Die Zerstörung des Tempels in Jerusalem durch die Truppen des NEBUKADNEZAR II.)</span> Der Logiker GÖDEL hat in seinem System zum ,ontologischen Beweis‘ keine ‚formale Unentscheidbarkeit‘ <span style="color:#00B000">(Agnostizismus)</span> feststellen können, wie auf einem anderen Feld seiner Forschungsarbeiten.
Das GÖDEL-Konsequenz-Teil von der ‚Notwendigkeit‘ GOTTES ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(die ‚Konsequenz’ aus dem ‚widerspruchsfreien‘ Korollar-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —,</span>)</span> im ‚Theorem ANSELMS‘, ist <span style="color:#00B000">(im 3. Beweisgang, Term :10:)</span> dann auch eine weitere Explikation des Basis-Theorems-2 des Kalküls ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span>, über die ‚ontologische Identität‘ vom <span style="color:#FF6000">„Dasein GOTTES“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, mit seinem <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — <sub>ess</sub> —</span>, dargestellt mit Term :9:.
<span style="color:#00B000">(Die ontologische Identitat von Dasein und Wesen in GOTT, ist die, für uns, <span style="color:#FF6000">„notwendige Präsenz <span style="color:#00B000">[ das Sein, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''‘ —</span>]</span> GOTTES“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span>, die äquivalent, bzw. koinzident ist zur <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit <span style="color:#00B000">[ das Wesen, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>]</span> GOTTES “</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>. Diese Identität von Sein und Wesen ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub> —</span>, bedeutet <span style="color:#4C58FF">,theologisch‘</span> konkret ''':''' die, für uns, notwendige Gegenwärtigkeit GOTTES, [ sein Dasein ], ist verwirklicht worden in der liebevollen [ Wesens-]Zuwendung GOTTES zu uns Menschen, in seiner Kindwerdung in Bethlehem, durch die Jungfrau MARIA ''':''' GOTTES Wesen ist ,Sein-mit-uns‘ ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''sein Name'', <span style="color:#00B000">[ sein Wesen ]</span>, ''ist IMMANUEL, das heiß übersetzt ''':''' GOTT-mit-uns''«, <small>({{Bibel | Matthäus Evangelium |1|23|EU}})</small></span>, der unsere Not-,wenden‘-wird, d.h. der uns und die Welt von der Korruption der Sünde und des Todes <span style="color:#4C58FF">,erlösen‘</span> will und wird.)</span>
Die, von GÖDEL im 1. Beweisgang, als Prämissen schon vorausgesetzten und ,angenommenen‘ Perfektionen, bzw. Vollkommenheiten, <span style="color:#00B000">(das sind die allgemeinen ,Transzendentalia‘ für alles Nicht-Göttliche in der Welt)</span>, werden im ersten Teil des 2. Beweisganges, mit Term :13: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PY'''‘ —</span>, dann auch als <span style="color:#FF6000">„positive Wesenseigenschaften“</span>, <span style="color:#00B000">(als die ultimativen ,Transzendentalia‘)</span>, in GOTT ‚definitiv‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> bestätigt; <span style="color:#00B000">(siehe Anhang, 2. Beweisgang, Anmerkung-2)</span>.
Im 3. Beweisgang ist das Basis-Theorem-2 die ,modal‘ notwendige, bzw. transzendentale, Voraussetzung, sowohl für das <span style="color:#FF6000">„an sich notwendige Dasein GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>, im Term :10:, als auch für die <span style="color:#FF6000">„für uns notwendige Existenz GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>‘ —</span>, sowohl in der Definition-3, als auch im Axiom-5; <span style="color:#00B000">(das <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''‘ —</span> wird nur GOTT zugeordnet; vgl. auch Anhang, 3. Beweisgang, Anmerkung-4)</span>. Dieses Basis-Theorem-2 ist auch zugleich die Antwort auf die Frage nach dem ‚Ursprung‘ GOTTES ''':''' GOTT ist <span style="color:#FF6000">„unverursacht“ <span style="color:#00B000">|</span> „ursprungslos“</span> ‚da‘, von <span style="color:#CC66FF">„Ewigkeit zu Ewigkeit“</span>, denn es ‚ist‘ sein <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span>, <span style="color:#00B000">(überzeitlich-ewig)</span> für uns immer schon ‚da‘ zu sein. Weitere ‚Einzelheiten‘ über Wesen und Eigenschaften GOTTES gehören in die Mystik, bzw. in die <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span>.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Die Bedeutung des Kalküls</span></div>===
<div class="center">Immanuel KANT und Kurt GÖDEL im ‚Dialog‘</div>
KANT sagt ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span>'''''Sein''' ist offenbar kein reales Prädikat''. ... ''Es ist bloß die'' <span style="color:#00B000">[ gedachte ]</span>'' Position'' <span style="color:#00B000">[ latinisiert, deutsch für ''':''' ,Setzung‘ ]</span> ''eines Dinges ... Nehme ich nun das Subjekt (Gott) mit allen seinen Prädikaten'' <span style="color:#00B000">[ d.h. Eigenschaften ]</span> ''(worunter auch die Allmacht gehört) zusammen, und sage ''':''' ‚'''Gott ist'''‘'', <span style="color:#00B000">[ ,GOTT existiert wirklich‘ ]</span>, ''oder ‚es ist ein Gott‘, so <u>setze</u> ich kein neues Prädikat'' <span style="color:#00B000">[ keine neue Eigenschaft ]</span> ''zum ‚Begriffe‘ von Gott ''':''''' <span style="color:#00B000">[ <span style="color:#0000FF; background-color:#FFFF00">‚Sein’ ist kein ‚reales Prädikat’ in GOTT</span>; ‚Existenz‘ ist in GOTT keine ‚Eigenschaft‘ ],</span> ... ''es kann daher zu dem Begriffe'', <span style="color:#00B000">[ ,GOTT‘ ]</span>, ''der bloß die'' <span style="color:#00B000">[ gedachte ]</span>'' Möglichkeit ausdrückt, darum, dass ich dessen Gegenstand'', <span style="color:#00B000">[ GOTT ]</span>, ''als schlechthin gegeben (durch den Ausdruck ''':''' er ist'', <span style="color:#00B000">[ GOTT ist wirklich ]</span>'' ) <u>denke</u>, nichts weiter hinzukommen.'' <span style="color:#00B000">[ Beides ist ,bloß gedacht‘ '''!''' ]</span> ''Und so enthält das Wirkliche nichts mehr als das bloß Mögliche. Hundert ‚wirkliche‘ Taler enthalten nicht das mindeste <u>mehr</u>, als hundert ‚mögliche‘. Denn, da diese den'' <span style="color:#00B000">[ gedachten ]</span>'' ‚Begriff‘, jene aber den Gegenstand und dessen'' <span style="color:#00B000">[ gedachte ]</span>'' Position an sich selbst bedeuten, so würde, im Fall dieser'', <span style="color:#00B000">[ die 100, als ,wirklich‘ bloß gedachten Taler ]</span>, ''<u>mehr</u> enthielte als jener,'' <span style="color:#00B000">[ als ihr ‚gedachter‘ Begriff im Verstand, wie ΑNSELM von Canterbury für GOTT, als ‚wirklich‘ Existierenden, argumentierte, …''so würde'' ]</span> ''mein ‚Begriff‘'' <span style="color:#00B000">[ die 100 im Verstand ‚gedachten‘ Taler ]</span> ''nicht den ganzen Gegenstand ausdrücken, und also auch <u>nicht der angemessene Begriff</u> von ihm sein. Aber in meinem Vermögenszustande ist <u>mehr</u> bei hundert ‚wirklichen‘ Talern, als bei dem bloßen Begriffe derselben'', <span style="color:#00B000">[ als bei 100 bloß ‚gedachten‘ Talern ]</span> ... <span style="color:#FF6000">«</span> <span style="color:#00B000"><ref>‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kritik der reinen Vernunft</big></span>''‘, Seite 401; https://www.korpora.org/kant/aa03/401.html</ref></span>.
GÖDEL würde darauf <span style="color:#00B000">(korrespondierend zur aristotelisch-<span style="color:#4C58FF">,theologischen‘</span> Tradition von der Identität von Sein und Wesen in GOTT)</span> antworten ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span>Die <span style="color:#FF6000">„100 Taler“</span> sind der <span style="color:#FF6000">»''zufälligen Struktur der'' <span style="color:#00B000">[ vergänglichen ]</span> ''Welt''«</span> entnommen, und sind daher nicht mit GOTT vergleichbar, der, <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen'' <span style="color:#00B000">[ Raum-Zeit-]</span>''Struktur''«</span> unserer Welt, <span style="color:#FF6000">„über“</span> dieser Welt steht. Einzig und allein nur von GOTT gilt ''':''' Der mit Dingen aus unserer Welt ,nicht vergleichbare‘ GOTT, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">„existiert notwendig für uns“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span>, und <span style="color:#FF6000">„notwendiges Existieren, <u>Sein</u>“</span> ,ist‘ eine <span style="color:#FF6000">„positive <u>Wesen</u>seigenschaft“</span> in GOTT, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>, weil GOTT aus sich <span style="color:#FF6000">„vollkommen“ <span style="color:#00B000">|</span> „perfekt“</span> ist, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#0000FF; background-color:#FFFF00">‚Sein‘ ist in GOTT ein ‚reales Prädikat‘</span>; <span style="color:#00B000">(notwendige ‚Existenz’ ist eine positive ‚Wesenseigenschaft’ in GOTT)</span>, und nur bei GOTT '''!''' Zum zeitlos-ewigen GOTT der Christen ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(als methodologische Prämisse)</span>, kann man sagen ''':''' Weil es, wegen Axiom-1 und Axiom-2, <span style="color:#FF6000">„widerspruchsfrei möglich"</span> ist, dass es ihn gibt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, darum ist dieser GOTT auch das ‚einzige‘ <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span>, das <span style="color:#FF6000">„notwendig aus sich“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>, d.h. <span style="color:#FF6000">„grundlos“ <span style="color:#00B000">|</span> „unverursacht“</span> für uns immer schon ‚da’ ist und immer ,da’ sein wird; und zusätzlich gilt ''':''' Es gibt für jede mögliche Welt ‚nur‘ diesen einen GOTT ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx ∧ □∀y(Gy→x=y)'''‘ — </span><span style="color:#00B000">(Monotheïsmus)</span>; vorausgesetzt, man geht von der ,Existenz’ dieses GOTTES aus, wobei diese Annahme <span style="color:#FF6000">»''mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar''«</span> ist.<span style="color:#FF6000">«</span>
Eine Beobachtung ''':''' KANT sagt, gleichsam als ,krönender‘ Abschluss seiner Widerlegung des, — von ihm so genannten —, ,ontologischen Gottesbeweises‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">»</span>''Aber in meinem Vermögenszustande ist <u>mehr</u> bei hundert ‚wirklichen‘ Talern, als bei dem bloßen Begriffe derselben, (d.i. ihrer Möglichkeit).''<span style="color:#FF6000">«</span> Diese Feststellung KANTS entspricht jedoch genau der Argumentation ANSELMS ''':''' GOTT <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>esse et in re</big></span>“</span>, d.h. GOTT ,existiert auch in Wirklichkeit‘, <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>quod maius est</big></span>“</span>, was <u>mehr</u> ist, als <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>esse solo in intellectu</big></span>“</span>, als nur ein bloßer Begriff ,im Verstand zu sein‘. Der ,Mehr-Wert‘ ergibt sich in beiden Fällen, sowohl bei den Talern als auch bei GOTT, aus der ,Wirklichkeit‘ ihrer Existenz, im Gegensatz zur bloßen, <span style="color:#00B000">(im Begriff gedachten)</span>, ,Möglichkeit‘ ihrer Existenz, so dass, in jedem Fall, der ,Begriff‘ im Verstand ohne Abstriche <span style="color:#FF6000">»</span>''den ganzen Gegenstand ausdrückt''<span style="color:#FF6000">«</span>, und von diesem auch <span style="color:#FF6000">»</span>''der angemessene Begriff''<span style="color:#FF6000">«</span> ist. Alles andere wäre eine ,Lüge‘. Mit dieser ,Beobachtung‘ ist das implizit ,Widersprüchliche‘ in KANTS Argumentation aufgedeckt ''':''' Das Wirkliche in KANTS Vermögenszustande enthält <span style="color:#FF6000">,doch mehr‘</span> als das bloß Mögliche, konträr zu seiner vorigen Behauptung ''':''' <span style="color:#FF6000">»</span>''das Wirkliche''<span style="color:#FF6000">«</span> enthalte <span style="color:#FF6000">»'',nichts mehr‘</span> als das bloß Mögliche''<span style="color:#FF6000">«</span>. Diese Behauptung ist offensichtlich falsch. Das ist somit ein indirekter Beweis und damit eine Bestätigung für die analoge Argumentation ANSELMS aus dem Wiederspruch des Gegenteils, am Beispiel KANTS <span style="color:#FF6000">»</span>''Vermögenzustandes bei hundert wirklichen Talern''<span style="color:#FF6000">«</span>, in dem in Wirklichkeit <span style="color:#FF6000">,doch mehr‘</span> ist, <span style="color:#FF6000">»</span>''als bei dem bloßen Begriffe derselben''<span style="color:#FF6000">«</span>.
<span style="color:#00B000">(Diese ,Beobachtung‘ ist zugleich auch das entscheidende Indiz dafür, dass das systembedingte Konzept KANTS von der ,Existenz‘, bzw. vom ,Sein‘ eines jeden Gegenstandes, als</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''dessen bloße Position''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">d.i. als seine ,Setzung‘ bloß im- und durch den Verstand ,falsch‘ ist, — d.h. im Klartext ''':''' für KANT ist das ,Sein‘ eines Gegenstandes bloß ein ,Gedanke‘ in uns, wenn er meint, dass uns ein Gegenstand erst dann wirklich ,gegeben‘ sei, wenn wir uns den</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''Gegenstand als schlechthin gegeben (durch den Ausdruck : <u>er ist</u>) <u>denken</u>''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">was nur seiner System-Konzeption geschuldet sein kann. Auf Grund dieser Konzeption ist das</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''Ding, wie es an sich selbst ist''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">für KANT systembedingt weder ,anschaubar‘, noch ,erkennbar‘. Diese falsche Konzeption über die ,Existenz‘, bzw. das ,Sein‘ eines Dinges, als</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''dessen bloße Position''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">ist für KANT letztendlich auch die Beweisgrundlage und Voraussetzung für seine Ablehnung des ontologischen Argumentes für GOTT. Wenn das ,wirkliche‘ Sein eines Dinges nichts anderes ist, als</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''dessen'' <span style="color:#00B000">[ bloß gedachte ]</span> ''Position''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">d.h. als seine ,mögliche‘ Setzung bloß im- und durch den Verstand, das ist das, als ,wirklich‘ bloß nur gedachte, Ding, dann</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''enthält''<span style="color:#FF6000">«</span> <span style="color:#00B000">natürlich</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''das Wirkliche''<span style="color:#00B000">, [ als die bloß gedachte Existenz ],</span> ''nichts mehr als das bloß Mögliche''<span style="color:#00B000">, [ als der gedachte Begriff ]<span style="color:#FF6000">«</span>, was offensichtlich unhaltbar ist. <span style="color:#4C58FF">[ Modus tollendo tollens ] </span> ''':''' Wenn die Konsequenz einer Wenn-Dann-Folgerung ,falsch‘ ist, dann ist auch ihre Voraussetzung, das System-Konzept KANTS, ,falsch‘ ''':''' d.i. seine ,Kopernikanische Wende‘ für die Metaphysik, soweit sie sein ,Sein’-Konzept betrifft. Korrekt und ,wahr‘ ist in jedem Fall ''':''' Das Wirkliche enthält <span style="color:#FF6000">,doch mehr‘</span> als das bloß Mögliche, und die Dinge ,existieren‘ schon immer unabhängig von unserem Denken. ,Existenz‘, das ,Sein‘, ist <span style="color:#FF6000">,doch mehr‘</span>, als bloß ein ,Gedanke‘ von uns.)</span>
Somit ist die Argumentation KANTS gegen den ontologischen Beweis ANSELMS für GOTT ,falsch‘ und unhaltbar, weil sie auf der ,falschen‘ Voraussetzung beruht ''':''' die ,Existenz‘, bzw. das ,Sein‘ eines jeden ,Gegenstandes‘, — wie z. B. auch die Existenz bei GOTT —, sei bloß dessen gedachte ,Position‘ an sich selbst, d.h. bloß seine ,Setzung‘ im- und durch den Verstand. Damit ,macht‘ er GOTT außerdem zu einem ,Ding‘ unter den vielen ,Dingen‘ dieser Welt, und verkennt so, — wie vor ihm THOMAS von Aquin —, auch die Einzigartigkeit und Exklusivität GOTTES im Theorem ANSELMS.
<div class="center">Die <span style="color:#FF6000">„Rede von GOTT“</span> in der philosophischen Tradition</div>
Wenn man die philosophische Tradition der <span style="color:#FF6000">„Rede von GOTT“</span> im Lichte der Ergebnisse der axiomatischen <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span> GÖDELS liest, dann stellt sie sich am Beispiel bei ARISTOTELES, — AVICENNA, — ANSELM, und bei GÖDEL wie folgt dar ''':'''
<span style="color:#FF6000">»''Das Erstbewegende,'' (<span style="font-family: Times;"><big>,πρῶτον κινοῦν‘</big></span>), ''das, ohne selbst ‚bewegt‘ zu sein'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ἀκίνητον‘</big></span> <span style="color:#00B000">| ''unverursacht, ,entstehungslos‘'' |</span> ), ''alles Übrige wie ein Geliebtes ‚bewegt‘'', (<span style="font-family: Times;"><big>,κινεῖ δὴ ὡς ἐρώμενον‘</big></span> <span style="color:#00B000"> | ''-verursacht, ,entstehen‘ lässt'' |</span> ), ''ist sowohl'' <span style="color:#00B000">[ zeitlich-]</span>''ewiges ‚Wesen‘'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ἀΐδιον καί οὐσία‘</big></span> <span style="color:#00B000">| ''‚Substanz‘'' |</span> ), ''als auch'' <span style="color:#00B000">[ zeitlich-]</span>''ewiges ‚wirksames, verwirklichendes Sein‘'', (<span style="font-family: Times;"><big>‚ἀΐδιον καί ἐνέργεια οὖσα‘ = ‚actus purus‘</big></span><span style="color:#00B000"> | '',reine Tätigkeit‘'' |</span> ), … ''ersehnt'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ὀρεκτόν‘</big></span>), ''und erkennbar'', (<span style="font-family: Times;"><big>,νοητόν‘</big></span>), ... ''denn dies ist der ‚Gott‘'', (<span style="font-family: Times;"><big>,τοῦτο γὰρ ὁ θεός‘</big></span>), <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, ''der'' <span style="color:#00B000">[ zeitlich-]</span>''Ewige'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ἀΐδιον‘</big></span>), — ''der Unvergleichliche'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ἄριστον‘</big></span> <span style="color:#00B000">| ''‚der Beste‘'' |</span> ), — ''der Lebendige'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ζῷον‘</big></span> <span style="color:#00B000">| ,''das Leben selbst‘'' |</span> ), — ... ''so sagen wir ja'', (<span style="font-family: Times;"><big>,φαμὲν δὴ‘</big></span>), — ...«</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(ARISTOTELES — Grieche)</span>.
Der ‚Begriff’ <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, als ,Individuumname‘, ist synonym mit <span style="color:#FF6000">„göttliches ‚Da-Sein’“</span>, das sowohl <span style="color:#FF6000">„aus sich vollkommen“</span>, als auch <span style="color:#FF6000">„notwendig für uns“</span> ‚da‘ ist; <span style="color:#00B000">(das ist das, an sich, vollkommene ‚Was-Sein‘ GOTTES ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ — </span>, das zugleich, für uns, das notwendige ‚Da-Sein‘ GOTTES ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘</span> — ist)</span>; <span style="color:#CC66FF">„von Ewigkeit zu Ewigkeit“</span>. Das ist der <u>angemessene Begriff</u> von GOTT, und gilt ‚nur‘ von GOTT. Weil GOTT <span style="color:#FF6000">„vollkommen“</span> ist, ist <span style="color:#FF6000">„Da-Sein“ <span style="color:#00B000">|</span> „GOTT-Sein“ <span style="color:#00B000">|</span> „Göttlichkeit“</span> das <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span> GOTTES ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span>. Im Unendlichen, GOTT, sind <span style="color:#FF6000">„Essenz“</span> und <span style="color:#FF6000">„Existenz“</span> koinzident ,eins‘, und daher untrennbar, und <span style="color:#FF6000">»''darum ist GOTT das einzige ‚Sein’, das notwendig an sich ‚da‘ ist''«</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(ABU ALI SINA alias AVICENNA — Muslim)</span>.
Der <span style="color:#00B000">(gedachte)</span> ‚Eigenschafts-Begriff‘ <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit (die Größe) GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(‚Perfektion‘, die Summe aller ‚positiven Eigenschaften‘ in GOTT)</span> schließt koinzident die ‚Eigenschaft’ <span style="color:#FF6000">„notwendige Existenz für uns“</span> mit ein ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>. GOTT wäre nicht <span style="color:#FF6000">„vollkommen“</span>, wenn er nicht auch real für uns ‚da‘ wäre, wenn er nicht ,immer schon’ <span style="color:#FF6000">„existierte“</span>. ‚Sein’ ist <u>mehr</u> als ‚Nicht-Sein’. ,Sein’, bzw. ,Existenz’ gehört zu den ,Transzendentalia’ in GOTT. Das sind die <span style="color:#00B000">(ultimativen)</span> ,Wesenseigenschaften’ in GOTT. Der unendliche GOTT ist daher das <span style="color:#FF6000">»''vollkommenste Wesen, über das nichts ,Größeres‘ d.h. Vollkommeneres <u>mehr</u> ‚gedacht‘ werden kann''«</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(ANSELM von Canterbury — Christ)</span>.
Der ‚Begriff’ <span style="color:#FF6000">„Perfektion GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, schließt koinzident das <span style="color:#FF6000">„notwendige Dasein GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘</span> —, für uns mit ein, ohne einen zeitlichen Anfang und ohne ein zeitliches Ende. Das ist die ‚zeitlos-ewige‘, an sich absolute, und <span style="color:#FF6000">„für uns notwendige Existenz GOTTES“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx→E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(Das ist ein ,regulär‘-mögliches Korollar im 2. Beweisgang aus Term :16: ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gy→Yy'''‘ —</span>, mit der <span style="color:#4C58FF">[ Instanz(Y:=E<sub>not</sub>) ]</span>, und der <span style="color:#4C58FF">[ FUB(y:=x) ]</span>; und auch ein ,regulär‘-mögliches Korollar im 3. Beweisgang ''':''' entsprechend der <span style="color:#FF6000">„logischen Implikation”</span> :: <span style="color:#4C58FF">[├ A ├ B ╞ A → B ]</span> von Term :01: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ — </span> und Term :05: <span style="color:#4C58FF"> —‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span> aus diesem Beweisgang. In Worten ''':''' <span style="color:#FF6000">»</span>''Angenommen, '' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span> ''steht für den GOTT der Christen'' ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ — </span>, ''dann existiert dieser GOTT'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span>, ''für uns notwendig'', <span style="color:#4C58FF">— <sub>not</sub> —</span> <span style="color:#FF6000">«</span>.)</span> Der Unendliche, GOTT, ist <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen'' <span style="color:#00B000">[ Raum-Zeit-]</span>''Struktur''«</span> unserer ‚vergänglichen‘, ,endlichen‘ Welt, welche prinzipiell vom dreidimensionalen Raum und von der unwiederbringlich ‚vergehenden‘ Zeit geprägt ist. Der ,GOTT der Christen‘ ist <span style="color:#FF6000">»''unabhängig''«</span> von dieser <span style="color:#FF6600">„vergehenden Raum-Zeit“, — »''jenes rätselhafte und anscheinend in sich widersprüchliche Etwas''« <span style="color:#00B000">(GÖDEL)<ref>Kurt GÖDEL, ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Eine Bemerkung über die Beziehungen zwischen der Relativitätstheorie und der idealistischen Philosophie‘</big></span>'', in P.A.SCHILPP (Hg.): ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Albert Einstein, Philosoph und Naturforscher‘</big></span>'', Seite 406</ref></span> —</span>. Ohne ‚Zeit‘ gibt es keinen zeitlichen Unterschied zwischen ‚Ursache‘ und ‚Wirkung‘, <span style="color:#00B000">(beides ist zeitlos ,eins‘)</span>, und so ist der zeitlos-ewige GOTT, der <span style="color:#FF6000">»''notwendig aus sich ,existiert‘'' «</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ — </span>, <span style="color:#FF6000">„unverursacht“ <span style="color:#00B000">|</span> „ursprungslos“</span> für uns immer schon ‚da‘ ''':''' <span style="color:#00B000">(GÖDEL — ohne religiöses Bekenntnis)</span>.
Mit dem GÖDEL-Kalkül ist die <span style="color:#FF6000">„Rede von GOTT“</span> auf eine ‚vernünftige Basis‘ gestellt worden, und ist somit für jeden Menschen nachvollziehbar, <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig, (ohne sich auf den Glauben an irgendeine Religion zu stützen)''«</span>, wie obige Beispiele zeigen.
'''Resümee :'''
Das GÖDEL-Kalkül zeigt mit <span style="color:#FF6000">»''mathematischer Evidenz''«</span>, was notwendig folgt, wenn die Axiome ‚wahr‘ sind, <span style="color:#00B000">(die Axiome bilden formal-syntaktisch <span style="color:#FF6000">»''die theologische Weltanschauung''«</span> ab)</span>, unter der Voraussetzung, dass die Axiome <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen'' <span style="color:#00B000">[ Raum-Zeit-]</span>'' Struktur''«</span> unserer Welt sind. Die ,Verifikation‘ der Axiome und Definitionen von GOTT und seiner Vollkommenheiten gelingt GÖDEL, — entsprechend seiner Unabhängigkeits-Bedingung —, durch den Aufweis ihrer Widerspruchsfreiheit ''':''' sie sind somit ,wahr‘ und, — im Kontext einer <span style="color:#FF6000">»''theologischen Weltanschauung''«</span> —, auch ,annehmbar‘ in unserer ,realen‘ Welt ''':''' <span style="color:#00B000">(siehe Anhang, 2. Beweisgang und Anmerkung-2)</span>. Er vermeidet damit den Fehler, der immer wieder im Diskurs über Gottesbeweise gemacht wird ''':''' GOTT mit seinen Geschöpfen zu vergleichen. Diese logisch-philosophische Rede von GOTT <span style="color:#00B000">(<span style="color:#FF6000">»''ohne sich auf den Glauben an irgendeine Religion zu stützen''«</span>)</span> hat eine <u>mehr</u> als zweitausendjährige Tradition hinter sich. Der <span style="color:#FF6000">„100-Taler-Gott“</span> des Philosophen KANT, hat heute, nachdem der Logiker und Systemtheoretiker GÖDEL sein System vorgelegt hat, an ‚Strahlkraft‘ verloren.
Kurt GÖDEL ''':'''
::<span style="color:#FF6000">» ''Die theologische Weltanschauung'', <span style="color:#00B000">[ dass GOTT für uns immer schon ‚da‘ ist ]</span>, ''ist rein verstandesmäßig mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar'';«</span> <span style="color:#00B000">[ d.h. sie ist das ,Resultat‘ der, — vom Glauben geleiteten —, ‚theoretischen Vernunft‘, alias ‚reinen Vernunft‘, und nicht bloß das ‚Postulat‘ einer ‚praktischen Vernunft‘, wie KANT meint ]. <span style="color:#FF6000">»''Der'' <span style="color:#00B000">[ christliche ]</span> ''Glaube ist die ‚Pupille‘ im ‚Auge‘ unseres Verstandes.''«</span> (Heilige KATHARINA von Siena, Lehrerin der Kirche, Patronin Europas<ref>vgl. <span style="font-family: Times;"><big>''Gebet 7 ‚Für die neuen Kardinäle‘, Rom, 21. Dezember 1378,''</big></span> aus <span style="font-family: Times;"><big>''Caterina von Siena ,Die Gebete‘.''</big></span> Kleinhain 2019, online: https://caterina.at/werke/gebete/gebete-detailansicht/gebet-7.html</ref> )</span>
Der sonst so rationale KANT, hier doch etwas emotionell, <span style="color:#00B000">(als wolle er die Ergebnisse im GÖDEL-Kalkül nicht wahr haben, die belegen, dass er sich bei GOTT geirrt, und die Funktion des christlichen Glaubens für die Philosophie falsch eingeschätzt hat)</span> ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span> ''Es war etwas ganz Unnatürliches und eine bloße Neuerung des Schulwitzes, aus einer ganz willkürlich entworfenen Idee das Dasein des ihr entsprechenden Gegenstandes selbst ausklauben zu wollen''<ref>vgl. ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kritik der reinen Vernunft</big></span>''‘, Seite 403. https://www.korpora.org/kant/aa03/403.html</ref>.<span style="color:#FF6000">«</span>
Für KANT, für die Scholastiker, <span style="color:#00B000">(und auch für uns)</span>, ist es natürlich ‚logisch‘, dass aus einem als ‚möglich’ gedachten Begriff, <span style="color:#FF6000">»</span>''aus einer ganz willkürlich entworfenen Idee''<span style="color:#FF6000">«</span>, keine Existenzaussage abgeleitet werden kann. <span style="color:#00B000">(Aus dem bloß gedachten Begriff ,goldene Berge‘ folgt natürlich nicht, dass es solche in Wirklichkeit auch gibt.)</span> In der philosophischen Tradition, die von ARISTOTELES herkommt, ist der Begriff <span style="color:#FF6000">»''GOTT''«</span> jedoch von allen anderen Begriffen so verschieden, so dass für GOTT diese Logik KANTS nicht mehr gilt. GOTT ist ,unvergleichlich‘ und ,einzigartig‘.
Dazu der Kommentar von HEGEL ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»''Wenn KANT sagt, man könne aus dem Begriff'' <span style="color:#00B000">[ ‚GOTT‘ ]</span> ''die Realität nicht ,herausklauben‘, so ist da der Begriff als endlich gefasst''.« <span style="color:#00B000">[ In der Endlichkeit unserer Welt trifft die Logik KANTS zu, dass dem ‚Begriff‘ nicht ,notwendig‘ das ‚Sein‘ folgt, denn es gibt in ihr die ,Lüge‘, die das ,Wirklich-Sein‘ im Begriff bloß behauptet, ohne dass es ,in Wirklichkeit‘ zutrifft, was sie behauptet. Es gilt hier nach KANT ''':''' »''Sein ist kein reales Prädikat''«. Somit ist ]</span> »''...der Begriff ohne'' <span style="color:#00B000">[ reales ]</span> ''Sein ein Einseitiges und Unwahres, und ebenso das Sein, in dem kein Begriff ist'', <span style="color:#00B000">[ ist ]</span> ''das begrifflose Sein,'' <span style="color:#00B000">[ d.i. das relative ,Noch-Nicht-Begriffene‘ ]</span>.'' Dieser Gegensatz, der in die Endlichkeit fällt'' <span style="color:#00B000">[ im Endlichen zutrifft ]</span>, ''kann bei dem Unendlichen, GOTT, gar nicht statthaben''<ref>Georg Wilhelm Friedrich HEGEL, ‚<span style="font-family: Times;"><big>''Ausführungen des ontologischen Beweises''</big></span>‘ in den ‚<span style="font-family: Times;"><big>''Vorlesungen über die Philosophie der Religion vom Jahr 1831''</big></span>‘ . Hamburg 1966, Seiten 175 bzw. 174</ref>; <span style="color:#00B000">[ denn ,Begriff‘ und ,Sein‘ sind in dem Unendlichen, GOTT, untrennbar und real immer dasselbe. Auf Grund dieser ontologischen Identität ,personifiziert‘ und ,repräsentiert‘ GOTT die ,Wahrheit‘ ''':''' GOTT ist die ,Wahrheit‘. In GOTT, dem <span style="color:#FF6000">„Schöpfer der Welt“</span>, folgt dem ,Begriff‘ immer ,notwendig‘ das ,Sein‘ ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''GOTT sprach ''':''' Es werde ,Licht‘. Und es wurde Licht''«, <small>{{Bibel | Genesis |1|3|EU}}</small>;</span> oder auch ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Der Herr sprach, und sogleich geschah es; er gebot, und alles war da''«,</span> <small>{{Bibel | Psalm |33|9|EU}}</small>.]</span>«</span>
Das Entscheidende bei der <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Interpretation des GÖDEL-Kalküls ist, dass der <span style="color:#00B000">(Begriff)</span> GOTT der Christen ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, nicht auf die Ebene seiner ,endlichen‘ Geschöpfe und unserer Welt gestellt wird, <span style="color:#00B000">(d.i. das ‚Universum‘ im ,Urknall‘, die ‚100-Taler‘, ein ‚Tsunami‘, auch ,einfache Modelle‘ von unserer Welt, etc.)</span>, und damit verglichen wird, sondern, dass der GOTT der Christen in seiner Einzigartigkeit und Besonderheit als <span style="color:#FF6000">»''der Unendliche''«</span> belassen und als <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen'' <span style="color:#00B000">[ Raum-Zeit-]</span>''Struktur''«</span> unserer vergänglichen Welt, — als <span style="color:#FF6000">»''der Unvergleichliche''«</span> —, verstanden wird. <span style="color:#00B000">(Alle Kritiken des sog. ,ontologischen‘ Gottesbeweises übersehen die Einzigartigkeit und Besonderheit des <span style="color:#FF6000">»''Unendlichen''«</span>, und/oder wollen diese nicht ,wahr‘ haben.)</span> Auch THOMAS von Aquin ,verortet‘ den GOTT ANSELMS, — in seiner Kritik an dessen Theorem —, irrtümlich unter die ,Dinge‘ der uns umgebenden ,Natur‘, wenn er sagt ''':''' GOTT <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>esse in rerum natura</big></span>“</span>, d.h. wörtlich, dass GOTT ,in der Natur der Dinge <span style="color:#00B000">(unserer Welt)</span> existiert‘, und verkennt somit, — wie nach ihm auch KANT —, die ,Unvergleichlichkeit‘ GOTTES, <span style="color:#00B000">(vgl. STh I q.2 a.1 ad 2<ref>„Deus … illud quo maius cogitari non potest; non tamen propter hoc sequitur quod intelligat id quod significatur per nomen, esse in rerum natura; sed in apprehensione intellectus tantum.“ ——— »''GOTT ist'' (nach ANSELM) ''der, über den Größeres nicht mehr gedacht werden kann. Aber nicht deswegen, weil er'', (der Narr von Psalm 14.1, den ANSELM zitiert), ''das versteht, was durch diesen Namen,'' (bzw. mit dem Begriff ,GOTT‘ im Theorem ANSELMS), ''bezeichnet wird, folgt daraus'', (wie ANSELM meint), ''dass er auch versteht, dass er'', (dieser GOTT), ''auch in der ,Natur‘ der Dinge'' (unserer Welt) ''existiert''; <span style="color:#00B000">[ was ANSELM so nie gesagt hat ]</span>. ''Daraus folgt nur, dass er'', (als ,GOTT‘), ''bloß in der Auffassung seines Verstandes'', (d.h. nur im Denken des Narren als ,Begriff‘), ''existiert.''« ——— Hier ,verortet‘ THOMAS einerseits den unendlichen GOTT, von dem das Theorem ANSELMS spricht, irrtümlich unter die endlichen Dinge der uns umgebenden ,Natur‘, was sachlich dem theologischen Theorem der Unvergleichlichkeit GOTTES widerspricht, der nicht unter die Dinge unserer Welt eingereiht werden darf. Anderseits verliert er dadurch auch den ,Blick‘ für die Außerordentlichkeit und Besonderheit GOTTES, dessen Natur völlig verschieden und unabhängig von der ,Natur‘ unserer raum-zeitlichen Welt ist. GÖDEL beweist jedoch, mit ANSELM, weil es notwendig, ohne Widerspruch, (»''bloß in der Auffassung unseres Verstandes''«), möglich ist, dass GOTT existiert, ist es korrekt, daraus auch mit Notwendigkeit zu folgern, dass der Glaube des Erzbischofs ANSELM, und der Glaube seiner Anvertrauten, von der Wirklichkeit GOTTES, logisch richtig und sinnvoll ist; denn Möglichkeit und Wirklichkeit sind in GOTT koinzident ,eins‘. Das ist das Privilegium GOTTES allein, der einzigartig und unvergleichlich ist. Damit zeigt er auf, dass THOMAS die Unvergleichlichkeit und Einzigartigkeit GOTTES in seinem Vorhalt nicht bedacht hat; und außerdem ANSELM missverstanden hat.</ref>)</span>; jedenfalls hier in der Auseinandersetzung mit ANSELM. Dagegen spricht ANSELM im ,''<span style="font-family: Times;"><big>Proslogion</big></span>''‘, Seite 85f, nur von einem <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>esse et in re</big></span>“</span> GOTTES, d.h. dass GOTT ,auch in Wirklichkeit existiert‘, <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>quod maius est</big></span>“</span>, was ,größer‘, bzw. ,mehr‘ ist, als <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>esse solo in intellectu</big></span>“</span>, als nur ,im Verstand zu sein‘; wobei die ,zeitlose-überzeitliche‘ Wirklichkeit <span style="color:#00B000">(Natur)</span> GOTTES jedoch völlig verschieden und <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen''«</span> Wirklichkeit <span style="color:#00B000">(die ,Natur‘)</span> der ,raum-zeitlichen‘ Welt der Dinge ist. Daher ist sie mit dieser auch nicht vergleichbar. GOTT ist <span style="color:#FF6000">„vollkommen“</span> und alle <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheiten“</span> in GOTT, <span style="color:#00B000">(die ultimativen ,Transzendentalia‘)</span>, sind koinzident ,eins‘, — ,fallen <span style="color:#FF6000">„notwendig“</span> in eins zusammen‘, und sind daher konvertierbar. Darum ist auch die Wirklichkeit GOTTES ,einzigartig‘ und ,unvergleichlich‘.
Mit Korollar-3 ist die Exklusivität und Außerordentlichkeit GOTTES definitiv im Kalkül ,bewiesen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span>. Der abendländische Monotheïsmus ist somit eine ,logische‘ Konsequenz aus den GÖDEL-Axiomen. <span style="color:#00B000">(Das <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span> Theorem von der ,Einzigartigkeit‘ und Exklusivität GOTTES, d.h. die exklusive Einheit von Essenz und Existenz, von Begriff und Sein, von Ursache und Wirkung, von Subjekt und Objekt, von Möglichkeit und Wirklichkeit, und aller Transzendentalien, ist, — nach HEGEL —, die Voraussetzung und Bedingung jeder Philosophie ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Die Einheit muss am Anfang der Philosophie stehen''«</span>; und ist zugleich auch ihr gesuchtes und bewiesenes Endergebnis und Ziel ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Diese Einheit muss auch das Resultat der Philosophie sein''«</span><ref>https://hegel-system.de/de/gottesbeweis.htm#hegels-kritik-an-kant</ref>, was hier im GÖDEL-Kalkül ,logisch‘ mit Korollar-3 verifiziert wird ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□(∃xGx ∧ ∀y(Gy→x=y))'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist exklusiv einzigartig''«</span>.)</span>
Die Einzigartigkeit GOTTES bedingt die Koinzidenz, den inneren Zusammenhang aller seiner Vollkommenheiten und Zuschreibungen, <span style="color:#00B000">(Axiom-2)</span>, d.h. ihr paarweise, perspektivisches ,Zusammenfallen in eins‘ im Unendlichen, GOTT. — Aus der Notwendigkeit aller positiven Eigenschaften und Zuschreibungen, <span style="color:#00B000">(d.h. aus den ultimativen Transzendentalien, Axiom-4)</span>, die in GOTT paarweise, koinzident ,eins‘ sind, <span style="color:#00B000">(Axiom-2)</span>, ist die Einzigkeit GOTTES für uns erschließbar, <span style="color:#00B000">(Korollar-3)</span>. Axiom-4 ist die erste, ,modal‘ <span style="color:#FF6000">„notwendige“</span>, d.h. die transzendentale Voraussetzung für Korollar-3.
Wenn im Korollar-3 das <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span> z. B. für GOTT, dem ,Vater‘ der Christen, und das <span style="color:#4C58FF">— ‚'''y'''‘ —</span> für GOTT, dem ,Sohn‘, d.h. für ,JESUS CHRISTUS‘ steht, bzw. für den ,HEILIGEN GEIST‘, <span style="color:#00B000">(den ,Dreifaltigen GOTT‘ der Christenheit)</span>; oder auch für die Gottesbezeichnung ,GOTT-ADONAI‘ der Juden, oder für die Gottesbezeichnung ,ALLAH‘ der Muslime steht, dann weist dieses Korollar, für <span style="color:#4C58FF">— ‚'''∀y'''‘ —</span>, mit der ,ontologischen Identität‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x=y'''‘ —</span>, auf die ,Koinzidenz‘ des ,Dreifaltigen‘, bzw. auch auf den inneren Zusammenhang dieser Religionen hin.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Anhang : das GÖDEL-Kalkül</span></div>===
In der ,Legende zum GÖDEL-Kalkül‘ wird an einige Basics erinnert, und diese für die operative Praxis im anstehenden Kalkül adaptiert.
{|class="wikitable"
|-
! <div class="center"><span style="color:#660066">Legende zum GÖDEL-Kalkül</span></div>
|-
|
<small>
<math>\begin{align}
\text{ ◇ :: konsistent ↔ widerspruchsfrei ↔ möglich ↔ denkbar, } & \text{ □ :: notwendig ↔ wirklich, für jede mögliche Welt ↔ exklusiv} \\
\text{logischer Meta-Term :: [ A ├ B ] ::} & \text{ „aus A folgt im Kalkül ,regulär‘ (├ ) B.“} \\
\text{ A, B sind Aussagen über Eigenschaften, (A ist keine Eigenschaft);} & \text{ die Aussage, z.B. in der Kalkül-Zeile 10, wird als ,Term :10:‘ bezeichnet} \\
\text{ AE ::} & \text{ Argument Einführung, Prämisse, Postulat } \\
\text{ Xx ::} & \text{ „X ist eine Eigenschaft der Individuum-Variable x.“ } \\
\text{ ¬PX ::} & \text{ „X ist keine positive Eigenschaft, ist keine Perfektion, ist nicht vollkommen.“ } \\
\text{ Instanz(X := Y) ::} & \text{ Substitution der Eigenschaft X durch die ,bestimmte‘ Eigenschaft Y } \\
\text{ (Eine ,Instanz‘ ist ein Exemplar aus einer Menge gleichartiger Dinge;} & \text{ hier die ,bestimmte‘ Eigenschaft Y, als Ersatz für das unbestimmte X.) } \\
\text{ FUB(x := y) ::} & \text{ Freie-Um-Benennung der Variable x in y } \\
\text{ Gx ::} & \text{ „Die Variable x steht für den GOTT der Christen.“ } \\
\text{ [ G(y) ├ ⱯyG(y) ] ::} & \text{ All-Operator-Einführung der Variable y für GOTT } \\
\text{ „Angenommen, die Variable y steht für GOTT, dann } & \text{folgt ,regulär‘ (├ ), dass auch jedes y im Kalkül für GOTT steht.“}\\
\text{[ ⱯXA(X) ├ A(X) ] ::} & \text{ All-Operator-Beseitigung für die substituierte Eigenschaft X } \\
\text{ „Wenn X durch eine ,bestimmte‘ Eigenschaft ,instanziiert‘ ist oder } & \text{wird, dann kann der All-Operator von X ,regulär‘ (├ ) beseitigt werden.“}\\
\text{ KOMM(↔) ::} & \;\text{[ (A↔ B) ↔ (B ↔ A) ] :: Kommutativgesetz für ( ↔ )}\\
\text{ DIST(□∧) ::} & \;\text{[ (□A ∧ □B) ↔ □(A ∧ B) ] :: Distributivgesetz für (□∧ )} \\
\text{ (hypothetischer Syllogismus, häufige logische Schlussregel) ::} & \;\text{[ A → B, A ├ B ] :: (Modus ponendo ponens), Abtrennregel.} \\
\text{ „Wenn es wahr ist, dass aus A ein B folgt, und wenn A wahr ist, } & \text{dann ist im Kalkül ,regulär‘ (├ ) ableitbar, dass auch B wahr ist.“} \\
\text{ (negativer hypothetischer Syllogismus) ::} & \;\text{[ A → B, ¬B ├ ¬A ] :: (Modus tollendo tollens)} \\
\text{ „Wenn es wahr ist, dass aus A ein B folgt, und wenn B falsch ist, } & \text{dann ist im Kalkül ,regulär‘ (├ ) ableitbar, dass auch A falsch ist.“} \\
\text{''KONDITIONALER BEWEIS“ ::} & \;\text{[ ├ A ├ B ╞ A → B ] :: (logische Implikation)} \\
\text{ „Angenommen, A ist ,regulär‘ Axiom oder Prämisse, und B ist im } & \text{Kalkül ,regulär‘ abgeleitet, dann ist ,bewiesen‘ ( ╞ ) : A impliziert B, ist wahr.“} \\
\text{''INDIREKTER BEWEIS“ ::} & \;\text{[ ├ ¬A → F ╞ A ] :: (Reductio ad absurdum)} \\
\text{ „Wenn im Kalkül aus ¬A ,regulär‘ eine Kontradiktion } & \text{F folgt, dann ist A ,bewiesen‘ ( ╞ ) : A ist ,wahr‘.“} \\
\end{align}</math>
</small>
|}
A. FUHRMANN ''':''' <span style="color:#FF6000">»</span> ''Eine Prädikatenlogik zweiter Stufe ist eine Logik, in der die Quantoren auch Eigenschaftsausdrücke <span style="color:#00B000">(<span style="color:#FF6000">„Prädikate”</span>)</span> binden können''. <span style="color:#00B000">[ Die ,Prädikate‘ werden in einem Kalkül dieser Logik durch Definitionen ,bestimmt‘ ]</span>. ''Wir werden uns im folgenden recht frei einer dafür geeigneten formalen Sprache bedienen. Äußere Quantoren werden meist weggelassen und wir schreiben kurz'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Xx'''‘ — </span> ''bzw.'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ — </span> ''um auszudrücken, dass das Individuum'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ — </span> ''die Eigenschaft'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''‘ — </span> ''hat, bzw. dass die Eigenschaft'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''‘ — </span> ''die höherstufige Eigenschaft'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ — </span> ''<span style="color:#00B000">(für <span style="color:#FF6000">„positiv”</span>)</span> hat;'' <span style="color:#00B000"> [ wobei die Eigenschaft <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ — </span> als einzige im Kalkül ,unbestimmt‘ bleibt ]</span>. <span style="color:#FF6000">«</span><ref>A. FUHRMANN ‚''<span style="font-family: Times;"><big>‚G‘ wie Gödel. Kurt Gödels axiomatische Theologie</big></span>''‘, Seite 6, Anmerkung 3. Konform mit seinem Artikel in ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Logik in der Philosophie</big></span>''‘ hg. v. P. SCHROEDER-HEISTER, W. SPOHN und E. OLSSON. 2005, Synchron, Heidelberg.</ref>
Der All-Quantor für Eigenschaften, hier im GÖDEL-Kalkül der Prädikatenlogik zweiter Stufe, bindet die ,unbestimmte‘ Eigenschafts-Variable <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''‘ —</span> ausschließlich nur in den Definitionen im 2. und 3. Beweisgang . <span style="color:#00B000"> (Im ersten Beweisgang gibt es keine Definition.)</span> Dieser All-Quantor wird dann jedes Mal in der Beweis-Durchführung durch die Substitution ''':''' <span style="color:#4C58FF"> [ Instanz(X:= ..) ]</span> mit ,bestimmte‘ Eigenschafts-Konstanten wie <span style="color:#4C58FF">— (X:= G) —</span>, bzw. <span style="color:#4C58FF">— (X:= ¬Y) —</span>, oder <span style="color:#4C58FF">— (X:= E<sub>not</sub>) —</span> ,regulär‘ <span style="color:#00B000">(├ )</span> beseitigt ''':''' <span style="color:#4C58FF"> [ ⱯXA(X) ├ A(X) ]</span>; wobei die Eigenschafts-Konstante im Kalkül entweder als Zwischenergebnis ,regulär‘ abgeleitet, <span style="color:#00B000">(,errechnet‘)</span>, oder mit einer Definition schon ,bestimmt‘ worden ist.
Die spezifische ‚Eigenschaft‘ einer Eigenschaft wird hier, in der formalen Syntax der Prädikatenlogik zweiter Stufe, als eine tiefer gestellte Abkürzung <span style="color:#00B000">(als Index)</span> an ihre Trägereigenschaft angehängt, wie z. B. ‚wesentlich‘, bzw. ‚essentiell‘ durch <span style="color:#4C58FF"> — <sub>ess</sub> —</span>, oder ‚notwendig‘ durch <span style="color:#4C58FF"> — <sub>not</sub> —</span>. In der Definition-3 steht der Term ''':''' <span style="color:#4C58FF"> —‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span>, um auszudrücken, dass das Individuum <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span> notwendig <span style="color:#4C58FF">— <sub>not</sub> —</span> die Eigenschaft ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''‘ —</span>, für ,Existenz‘, hat, d.h. <span style="color:#FF6000">„das <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> existiert notwendig”</span>. Der schon von GÖDEL indizierte Term ''':''' <span style="color:#4C58FF">—‚'''G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span> kann gelesen werden als ''':''' <span style="color:#FF6000">„Das Individuum <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> hat die Wesenseigenschaft, <span style="color:#4C58FF"> — <sub>ess</sub> — </span> ''':''' GOTT zu sein, <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘ </span>”</span>, statt der ,an sich‘ konformen, aber <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> etwas ungenauen Formulierung ''':''' <span style="color:#FF6000">„das <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> ist wesentlich göttlich”</span>; oder mit der Voraussetzung ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''→'''G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span> deutlicher und <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> korrekt ''':''' <span style="color:#FF6000">„Wenn <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> für den GOTT der Christen, <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, steht, dann ist GOTT-Sein, <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, <span style="color:#00B000">(,Existenz‘)</span> das Wesen dieses GOTTES, <span style="color:#4C58FF">— <sub>ess</sub>‚'''x'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(,Essenz‘)</span> ”</span>; wobei, — entsprechend der ,methodologischen‘ Prämisse des Kalküls <span style="color:#00B000">(<span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ — </span> ''':''' das <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> steht für den ,GOTT der Christen‘)</span> —, bei der Interpretation der Terme dieses besonderen Kalküls, die <span style="color:#4C58FF">„christliche Theologie”</span> für den Begriff <span style="color:#FF6000">„GOTT”</span>, Korrektur und die leitende Instanz ist. Dabei muss die Dreifach-Äquivalenz von <span style="color:#4C58FF"><span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ — </span></span>berücksichtigt werden. Welche der drei Äquivalenzen, bzw. Lesearten von <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ — </span> bei einem bestimmten Term im Kalkül zulässig ist, muss <span style="color:#4C58FF">„theologisch”</span> überprüft und evaluiert werden. Bei manchen können sogar alle drei Lesearten <span style="color:#4C58FF">„theologisch”</span> zulässig sein.
Um philosophische, und sogar <span style="color:#4C58FF">„theologische”</span> Theoreme exakt zu formulieren, und untersuchen zu können, hat der Ausnahmelogiker GÖDEL ein Tor aufgestoßen, das uns ermöglichen kann, <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span>, und logisch objektiv nachprüfbar, in diesen Disziplinen zu argumentieren. Mit seiner modalen Prädikatenlogik zweiter Stufe, hat GÖDEL dem alten Wunsch eines Raimundus LULLUS, eines Gottfried Wilhelm LEIBNIZ, eines Immanuel KANT, und anderer, nach einer nachprüfbaren ,Universalsprache‘ in den Geisteswissenschaften, entsprochen; analog zur Mathematik, als Universalsprache in den Naturwissenschaften. Der sog. ,Theorembeweiser‘ der Wissenschaftler Christoph BENZMÜLLER und Bruno WOLTZENLOGEL-PALEO, mit Hilfe eines Computers, ist die offensichtliche Folge aus diesem Quanten-Schritt GÖDELS.
In der folgenden Neu-Kalkülisierung, wird jeder einzelne operative Logik-Schritt des Kalküls in der '''linken Spalte''' nummeriert und als Term-Ergebnis angezeigt, und in der '''rechten Spalte''' werden die dafür benötigten Term-Komponenten und die dabei angewendeten Logik-Regeln und -Gesetze dokumentiert. Am Anfang stehen die Ressourcen und das angestrebte Ziel des Beweisganges, <span style="color:#00B000">(das Theorem)</span>. Die GÖDEL Axiome und Definitionen, die Theoreme, die Zwischenergebnisse, das Endergebnis, und die logischen Meta-Terme, werden kontextabhängig interpretiert, <span style="color:#00B000">(angezeigt durch ,Interpretationspunkte‘ — :: —, falls nötig)</span>. Der jeweilige Beweisgang wird in den Anmerkungen ausführlich und umfassend kommentiert. Die Kalkül-Prämissen, <span style="color:#00B000">(AE: Argument Einführung)</span>, sind der modal-frei gewählte Einstieg in das Kalkül. Sie dokumentieren, zusammen mit dem angestrebten Beweis-Ziel, eine bestimmte Problemlage in einem externen Diskurs, der mit dem modalen Logik-System hier, formal-syntaktisch überprüft, und gegebenenfalls, verifiziert oder falsifiziert werden soll. Korollare sind einfache, logische Folgerungen aus dem jeweiligen Beweisgang ''':'''
====<div class="center"><span style="color:#660066">1. Beweisgang</span></div>====
{|class="wikitable"
|-
! <div class="center"><span style="color:#660066">GÖDELS ontologischer Beweis für Theorem 1, (Möglichkeitsbeweis)</span></div>
|-
! <span style="color:#00B000">''Terme der erweiterten Prädikatenlogik zweiter Stufe__________ „Benennungen“ und durchgeführte Logik-Operationen''</span>
|-
|
<small>
<math>\begin{align}
\text{(Axiom 1.1)} & \quad P \neg X \;\Longrightarrow\;\ \neg P\ X\ & \ & \text{„Wenn die Negation von X positiv ist, dann ist die Eigenschaft X nicht positiv“} \\
\text{(Axiom 2)} & \quad (P\ X \wedge \;\Box \;\forall x (\ X\ x \Longrightarrow \ Y\ x)) \Longrightarrow \ P\ Y & \ & \text{„Die Eigenschaften Y, die aus einer positiven Eigenschaft X modal} \\
\text{ } & \quad & \ & \; \; \text{notwendig folgen, sind auch positive Eigenschaften“} \\
\text{(Axiom 3)} & \quad P\ G \ & \ & \text{„Göttlichkeit, GOTT-Sein, ist eine pos. Eigenschaft“ ↔ „GOTT ist perfekt“} \\
\text{(Theorem 1)} &\quad P\ X \;\Longrightarrow\; \Diamond \; \exists x \ X \ x \ & \ & \text{ (◇ :: „möglich“ ↔ „konsistent“ ↔ „denkbar“; □ :: „notwendig“) } \\
\text{ } & \text{„Positive Eigenschaften sind konsistent“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen ist !} \\
\text{01} & \quad P\ X \ & \ & \text{ AE: „Angenommen, es gibt positive Eigenschaften, Perfektionen“} \\
\text{02} & \quad P\ X \;\Rightarrow\; \neg \Diamond \; \exists x \ X \ x \ & \ & \text{ AE: „Angenommen, positive Eigenschaften sind nicht konsistent“} \\
\text{03} & \quad (\neg x = .. )\ & \ & \text{ AE: „Es gibt die Eigenschaft, nicht mit x identisch zu sein“ :: (ungleich)} \\
\text{04} & \quad (\ x = .. )\ & \ & \text{ AE: „Es gibt die Eigenschaft, mit x identisch zu sein“ :: (gleich)} \\
\text{05} & \quad \text{ ├ }\; \neg \Diamond \; \exists x \ X \ x \ & \ & \text{:01:02:[Modus ponens] :: [A, A → B├ B] :AE:} \\
\text{06} & \quad \neg\neg \Box \neg \exists x \ X \ x \ & \ & \text{:05:[ ◇A ↔ ¬□¬A] :: (Modalregel)} \\
\text{07} & \quad \neg\neg \Box \neg\neg \forall x \neg X \ x \ & \ & \text{:06:[∃xA ↔ ¬Ɐx¬A] :: (Quantoren Regel)} \\
\text{08} & \quad \text{ ├ }\; \Box \; \forall x \neg X \ x \ & \ & \text{:07:NEG :: [¬¬A↔A] :: (Gesetz der Aussagenlogik)} \\
\text{09} & \quad \Box \; \forall x \neg X \ x \Leftrightarrow\ W & \ & \text{:02:08:[(:02:↔W) → (├:08:↔W)] :: (Kalkülregel)} \\
\text{10} & \quad \Box \; \forall x \ X \ x \Leftrightarrow\ F & \ & \text{:09:[(¬A↔W)↔(A↔F)] :: (Regel für Wahrheitswerte)} \\
\text{11} & \quad \ (\neg x = x ) \Leftrightarrow \ F \; \ & \text{ } & \text{Xx:03:Instanz(X:=(¬x=..)) ⇒ Kontradiktion !} \\
\text{12} & \quad \Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow\; (\neg x = x)) & \text{ } & \text{:10:11:[(:10:↔F) → (:11:↔F)] :: „ex falso sequitur quotlibet“} \\
\text{13} & \quad \ P\ X \wedge \;\Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow\; (\neg x = x)) & \ & \text{:01:12:[Konjunktion] :: [A, B ├ A∧B]} \\
\text{14} & \quad \ (P\ X \wedge \;\Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow \; (\neg x = x))) \Rightarrow \; P (\neg x = .. ) & \ & \text{(A2):Instanz(Y:=( ¬x= ..)) :: (Substitution für Eigenschaften)} \\
\text{15} & \quad \ P (\neg x = .. ) & \ & \text{:13:14:[Modus ponens] :: (logische Schlussregel)} \\
\text{16} & \quad \ P (\neg x = .. )\;\Rightarrow\ \neg P (\ x = .. )\ & \ & \text{(A1.1):Instanz(X:=(x=..))}\\
\text{17} & \quad \neg P (\ x = .. )\ & \ & \text{:15:16:[Modus ponens]}\\
\text{18} & \quad \ (x = x ) \Leftrightarrow \ W \; \ & \ & \text{Xx:04:Instanz(X:=(x=..)) ⇒ Tautologie !} \\
\text{19} & \quad \Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow\; (x = x)) & \text{ } & \text{:10:18:[(:10:↔F) → (:18:↔W)] :: „ex falso sequitur etiam verum“} \\
\text{20} & \quad \ P\ X \wedge \;\Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow\; (x = x)) & \ & \text{:01:19:[Konjunktion] :: [A, B ├ A∧B]} \\
\text{21} & \quad \ (P\ X \wedge \;\Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow\; (x = x))) \Rightarrow \ P (x = .. ) & \ & \text{(A2):Instanz(Y:=(x=..))} \\
\text{22} & \quad \ P (\ x = .. )\ & \ & \text{:20:21:[Modus ponens]}\\
\text{23} & \quad \text{ ├ }\; (\neg P (\ x = .. )\ \wedge \ P (\ x = .. )) \Leftrightarrow\ F & \ & \text{:17:22:[Konjunktion] ⇒ Kontradiktion !}\\
\text{24} & \quad \neg \Diamond \; \exists x \ X \ x \Rightarrow (\neg P (\ x = .. )\ \wedge \ P (\ x = .. )) & \ & \text{:05:23:[├A├B╞ A→B] :: ''KONDITIONALER BEWEIS''}\\
\text{25} & \quad \neg\neg \Diamond \; \exists x \ X \ x & \ & \text{:24:23:[Modus tollendo tollens] :: [A→B,¬B ├ ¬A]}\\
\text{26} & \quad \text{ ├ }\; \Diamond \; \exists x \ X \ x & \ & \text{:25:NEG; bzw. :05:23:[├¬A→F ╞ A] :: ''INDIREKTER BEWEIS''}\\
\text{27} & \quad \ P\ X \;\Longrightarrow\; \Diamond \; \exists x \ X \ x \ & \ & \text{:01:26:[├A├B ╞ A→B]} \\
\text{(Theorem 1)} & \;\text{„Positive Eigenschaften sind konsistent“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen war !} \\
\text{28} & \quad \ P\ G \;\Longrightarrow\; \Diamond \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{:27:Instanz(X:=G) } \\
\text{29} & \quad \Diamond \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{(A3):28:[Modus ponens]} \\
\text{(Korollar 1)} & \;\text{„Das Dasein GOTTES ist definitiv möglich“} & \ & \text{„Es ist denkbar, dass es GOTT gibt“} \\
\end{align}</math>
</small>
|}
Anmerkung-1 ''':''' <span style="color:#00B000">(Der Term <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ —</span>, im Axiom-2 ist an sich überflüssig, da dieser hier als Prämisse :01: ohnehin ,angenommen‘ wird. Der Beweisgang kommt mit Axiom-2 auch ohne diesen Term zum selben Ergebnis, und verkürzt sich dann sogar um zwei Schritte ''':''' Zeile 13 und Zeile 20 sind dann unnötig.)</span>
Der Beweisgang geht mit Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, prinzipiell von der Existenz eines GOTTES aus. Mit der Prämisse :01: <span style="color:#00B000">(hier im 1. Beweisgang)</span> postuliert GÖDEL vorerst allgemein, dass es <span style="color:#FF6000">»''Vollkommenheit, d.h. positive Eigenschaften''«</span> gibt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ —</span>, ohne im Kalkül zu definieren, was darunter zu verstehen ist. Definiert wird dann <span style="color:#00B000">(im 2. Beweisgang)</span>, was eine <span style="color:#FF6000">»''wesentliche Eigenschaft''«</span> ist ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(im Sinne von ,Transzendentalia‘)</span>; und mit Hilfe dieser Eigenschaft definiert GÖDEL <span style="color:#00B000">(im 3. Beweisgang)</span>, was eine <span style="color:#FF6000">»''notwendige Existenz''«</span> ist ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>‘ —</span>, die er <span style="color:#00B000">(im selben Beweisgang)</span> axiomatisch mit den <span style="color:#FF6000">»''positiven Eigenschaften in GOTT''«</span> gleich setzt ''':''' Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> —‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>. Erst im 2. Beweisgang wird mit Term :13:, nach einer <span style="font-family: Times;"><big>,Reductio ad absurdum‘</big></span>, definitiv bewiesen <span style="color:#00B000">( ╞ )</span>, dass die, von GÖDEL, hier postulierten, <span style="color:#00B000">(allgemeinen)</span>, positiven Eigenschaften, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ —</span>, tatsächlich auch in GOTT <span style="color:#FF6000">»''positive Eigenschaften''«</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, sind; <span style="color:#00B000">(das sind die ultimativen ,Transzendentalia‘ in GOTT)</span>. Jetzt aber muss vorerst der ,Wunsch‘, bzw. die LEIBNIZ-Frage beantwortet werden ''':''' Ob, mit <span style="color:#FF6000">»''mathematischer Evidenz''«</span>, <span style="color:#FF6000">»''GOTT''«</span> ,möglich‘ ist, der nach traditioneller Auffassung, <span style="color:#FF6000">»''ein Wesen von äußerster Größe und Vollkommenheit'' <span style="color:#00B000">[ ist ]</span>, ''das alle Grade derselben in sich schließt''«</span>, <span style="color:#00B000">(nach LEIBNIZ; was GÖDEL mit Definition-1 ,abbildet‘)</span>. Wenn man also beweisen will, dass die Existenz eines solchen ''<span style="color:#FF6000">»GOTTES«</span>'' ,möglich‘ sein soll, dann muss man beweisen, dass dieses postulierte System der <span style="color:#FF6000">»''positiven Eigenschaften in GOTT''«</span> formal ,widerspruchsfrei‘ ist. Das Ergebnis des 1. Beweisganges, das ,Theorem-1‘, <span style="color:#00B000">(,Erster Satz‘)</span>, fasst A. FUHRMANN zusammen als ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Positive Eigenschaften sind konsistent''«</span>. Wenn sie nicht konsistent wären, käme es zu unlösbaren Widersprüchen, <span style="color:#00B000">(Term :24:)</span>. Einmal Axiom-1 und zweimal Axiom-2, <span style="color:#00B000">(das die Gleichwertigkeit aller positiven Eigenschaften nachdrücklich klarstellt)</span>, sichern hier die Konsistenz <span style="color:#FF6000">»''aller positiven Eigenschaften'', <span style="color:#00B000">[ die ,Transzendentalien‘ ]</span>, ''in GOTT''«</span>. Die ,Gleichwertigkeit‘, <span style="color:#00B000">(,Äquivalenz‘)</span>, ist formal-syntaktisch daran erkennbar, dass die beiden Eigenschafts-Variablen <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''‘ —</span> und <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Y'''‘ —</span> im Axiom-2 für beliebige, unterschiedliche ,positive‘ Eigenschaften gegenseitig austauschbar, <span style="color:#00B000">(,konvertierbar‘)</span>, sind. Das heißt, dass beliebige, unterschiedliche ,positive‘ Eigenschaften, für die diese Variablen stehen, sich paarweise, wechselseitig ,implizieren‘, einschließen, und damit notwendig voneinander abhängen, d.h. koinzident ,eins‘ sind, konvertierbar, und somit gleichwertig sind; entsprechend dem Theorem von den Transzendentalia. Zu Term :29:, dem Korollar zu Theorem-1, notiert GÖDEL am 10. Feb. 1970, <span style="color:#00B000">(übersetzt von Joachim BROMAND)</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''◇∃xG(x) besagt, dass das System aller positiver Eigenschaften kompatibel ist'',</span> <span style="color:#00B000">[ d.h. miteinander verträglich, weil ohne Widersprüche ].</span> <span style="color:#FF6000">''Dies ist ,wahr‘ auf Grund von Axiom-2,'' <span style="color:#00B000">[ weil alle positiven Eigenschaften, d.h. die Transzendentalien, koinzident gleichwertig und konvertierbar sind ]</span>.«</span> Darum ist es definitiv ,möglich‘, dass es diesen GOTT gibt, der <span style="color:#FF6000">»''alle Grade der Vollkommenheit in sich schließt''«</span> und <span style="color:#FF6000">»''über dem ,Größeres‘ nicht mehr gedacht werden kann''«</span>, und, in weiterer Konsequenz, ist der GOTT-Glaube deshalb ,notwendig‘ widerspruchsfrei, nach Theorem-3 ''':''' <u>Wenn</u> es ''<span style="color:#FF6000">»möglich, bzw. denkbar«</span>'' ist, dass es ''<span style="color:#FF6000">»GOTT«</span>'' gibt, <u>dann</u> folgt daraus ''<span style="color:#FF6000">»notwendig«</span>'' ''':''' es ist ,widerspruchsfrei‘, wenn man als Voraussetzung ,annimmt‘, dass es ''<span style="color:#FF6000">»GOTT wirklich, für jede mögliche Welt«</span>'' gibt ''':''' Term :11: im 3. Beweisgang. Der Wenn-Satz ist hier mit Korollar-1 bewiesen; der Dann-Satz wird im 3. Beweisgang bewiesen <span style="color:#00B000">( ╞ )</span>.
Die ontologische ,Identität‘, d.h. die ,Gleichsetzung‘, bzw. die ,Koinzidenz‘ von Strukturen, die in der Endlichkeit für uns verschieden sind, jedoch in dem Unendlichen, GOTT, paarweise, perspektivisch in eins zusammenfallen, wie ,Sein‘ und ,Wesen‘, wie ,Ursache‘ und ,Wirkung‘ usw., und auch die Äquivalenz und Austauschbarkeit der Transzendentalien, haben im GÖDEL-Kalkül die logisch-syntaktische Form einer, aus sich, ,modal‘ notwendigen Implikation zwischen zwei verschiedenen, gegenseitig austauschbaren Eigenschafts-Variablen ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∀x(Xx→Yx)'''‘ —</span>. Dieses Term-Element stellt formal-syntaktisch die Gleichwertigkeit, <span style="color:#00B000">(Äquivalenz)</span>, bzw. die paarweise Koinzidenz aller ultimativen Eigenschaften und Zuordnungen in GOTT dar; sowohl hier im Axiom-2, als auch in der Definition-2 im 2. Beweisgang, über die ,Wesenseigenschaften‘, mit jeweils verschiedenen, frei umbenennbaren Individuum-Variablen. Die wechselseitige Austauschbarkeit der noch ,unbestimmten‘ Eigenschafts-Variablen ist formal äquivalent zur freien Umbenennung der noch ,unbestimmten‘ Individuum-Variablen ''':''' <span style="color:#4C58FF">[ FUB(x:=y) ]</span>. Der formale, gegenseitige, allgemeine Austausch der Eigenschafts-Variablen, bzw. die formale Gleichsetzung der positiven allgemeinen Eigenschaften, kann, auf Grund der Äquivalenz aller Vollkommenheiten, auch dann noch durchgeführt werden, wenn eine Eigenschafts-Variable durch eine Definition oder eine Schlussfolgerung ,bestimmt‘ worden ist, und dadurch zu einer Eigenschafts-Konstante, d.h. zu einer ,bestimmten‘ Eigenschaft geworden ist. Das ist z. B. bei einer instanziierenden Substitution der Fall ''':''' <span style="color:#4C58FF">[ Instanz(X:=..) ]</span>. Das ist eine spezifische Eigenheit der GÖDEL-Axiomatik.
Da die Variable <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> für GOTT steht, <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, <span style="color:#00B000">(im Korollar-1)</span>, ist die Eigenschaft ''':''' ''<span style="color:#FF6000">„nicht mit x identisch zu sein“</span>'' ''':''' <span style="color:#4C58FF">(¬x=..)</span>, d.h. das <span style="color:#FF6000">„Ungleichsein“</span>, das <span style="color:#FF6000">„Anderssein“</span> GOTTES, <span style="color:#00B000">(Prämisse :03:)</span>, die entscheidende Voraussetzung und Norm für jeden Diskurs über GOTT ''':''' um der <span style="color:#FF6000">„Unvergleichlichkeit“</span>
GOTTES gerecht zu werden, darf GOTT niemals mit etwas aus der ''<span style="color:#FF6000">»zufälligen Struktur der Welt«</span>'' verglichen, d.h. gleich gesetzt werden. Der Term :18: <span style="color:#4C58FF">(x=x) ↔ W</span> erinnert dagegen an die Selbstbezeichnung des GOTTES-JHWH in Exodus 3,14 ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Ich bin der ‚Ich-Bin‘''«</span>.
Zum Term :03: notiert A. FUHRMANN ''':''' <span style="color:#FF6000">»</span> ''Die Notation'' <span style="color:#4C58FF">(¬x=..)</span> ''für die Eigenschaft ''':''' <span style="color:#FF6000">„nicht mit x identisch zu sein“</span>'', <span style="color:#00B000">[ d.h. <span style="color:#FF6000">„Ungleichheit“, „Anderssein“</span>, bzw. die Notation <span style="color:#4C58FF">(x=..)</span> für den Existenzmodus-Perfektion ''':''' <span style="color:#FF6000">„Gleichheit“, „Idendität“</span> ]</span>, ''ist suggestiv und informell und ersetzt hier einen formal korrekten Abstraktionsausdruck wie'' <span style="color:#4C58FF">λy.(¬x=y)</span>, <span style="color:#00B000">[ bzw. <span style="color:#4C58FF">λy.(x=y)</span> ]</span>. ''Für die formal korrektere Notation bedarf es der zusätzlichen Vereinbarung, dass der Ausdruck'' <span style="color:#4C58FF">λy.(¬x=y)</span> ''gleichbedeutend sei mit dem Ausdruck'' <span style="color:#4C58FF">¬λy.(x=y)</span>. ''Diese Vereinbarung ist harmlos, da wir aufgrund der Regel der λ–Konversion'' ''':''' <span style="color:#4C58FF">λy.Xy.x ↔ Xx</span>, <span style="color:#00B000">[ mit der <span style="color:#4C58FF">Instanz(X:=(¬x=..))</span> ]</span>, ''so schließen dürfen'' ''':''' <span style="color:#4C58FF">λy.(¬x=y).x ↔ ¬x=x ↔ <span style="color:#00B000">¬(x=x)</span> ↔ ¬λy.(x=y).x</span> .<span style="color:#FF6000">«</span> <ref>A. FUHRMANN a.a.O. Seite 7, Anmerkung 4 (von mir korrigiert und ergänzt)</ref>
In der Kalkül-Zeile 29 wird das Korollar-1 durch einen <span style="color:#4C58FF">[ Modus ponens ]</span> mit Axiom-3 von der Kalkül-Prämisse-Term :01: ,abgekoppelt‘, d.h. es ist nicht mehr vom Term :01: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ —</span> logisch abhängig. Korollar-1 behält aber die bewiesene Widerspruchsfreiheit von Theorem-1, und ist dann nur mehr von Axiom-1 und Axiom-2 abhängig, was für das Theorem-ANSELMS am Schluss entscheidend ist. Erklärung zu Term :05: Das Ergebnis einer Logik-Operation zwischen Prämissen ist ,regulär‘ <span style="color:#00B000">(├ )</span> den Prämissen zuzurechnen.
====<div class="center"><span style="color:#660066">2. Beweisgang</span></div>====
{|class="wikitable"
|-
! <div class="center"><span style="color:#660066">GÖDELS ontologischer Beweis für Theorem 2, (,Basisbeweis‘)</span></div>
|-
! <span style="color:#00B000">''Terme der erweiterten Prädikatenlogik zweiter Stufe____________„Benennungen“ und durchgeführte Logik-Operationen''</span>
|-
|
<small>
<math>\begin{align}
\text{(Axiom 1.2)} & \quad \neg P\ X \;\Longrightarrow\;\ P\neg X\ & \ & \text{„Wenn X nicht positiv ist, dann ist die Negation ¬X positiv“} \\
\text{(Axiom 3)} & \quad \ P\ G \ & \ & \text{„Göttlichkeit, GOTT-Sein, ist eine pos. Eigenschaft“ ↔ „GOTT ist perfekt“} \\
\text{(Axiom 4)} & \quad \ P\ X \;\Longrightarrow\; \Box \; \ P\ X \ & \ & \text{„Positive Eigenschaften sind notwendig aus sich positiv“} \\
\text{(Definition 1)} &\quad \ G\ x \;\Longleftrightarrow\; \forall X(\ P \ X \Longrightarrow \ X \ x)\ & \ & \text{„x ist genau dann GOTT, wenn x alle positiven Eigenschaften hat“} \\
\text{(Definition 2)} & \quad \ X_{ess}\ x \;\Leftrightarrow X\ x \wedge \forall Y \left(\ Y\ x \Rightarrow \Box \; \forall y (\ X\ y \Rightarrow \ Y\ y)\right) & \ & \text{„X ist genau dann eine wesentliche Eigenschaft von x, wenn x sie hat, und} \\
\text{ } & \quad & \text { } & \;\;\text{alle anderen Eigenschaften Y von x notwendig aus dieser Eigenschaft X folgen“} \\
\text{[RM]} &\quad \ A \;\Longrightarrow\;\ B\; \text{ ├ }\;\Box \; A \Longrightarrow\;\Box\; \ B\ & \ & \text{( :: Modales Prinzip)} \\
\text{(Theorem 2)} &\quad \ G\ x \;\Longleftrightarrow\; \ G_{ess}\ x \ & \ & \text{(,G‘ :: „Göttlichkeit“ ↔ „GOTT“ ↔ „Dasein GOTTES“)} \\
\text{ } &\;\text{„Das Wesen GOTTES ist Dasein“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen ist !} \\
\text{01} &\quad \ G\ x \ & \ & \text{ AE: „Angenommen, x steht für den GOTT der Christen“} \\
\text{02} &\quad \ Y\ x \ & \ & \text{ AE: „Angenommen, GOTT hat die Eigenschaften Y“} \\
\text{03} &\quad \neg P\ Y & \ & \text{ AE: „Angenommen, die Y in GOTT sind nicht positiv“} \\
\text{04} &\quad \neg P \ Y \Rightarrow \ P \neg Y\ & \ &\text{(A1.2):Instanz(X:=Y) :: (Substitution für Eigenschaften) } \\
\text{05} &\quad \ P \neg Y \ & \ & \text {:03:04:[Modus ponens] :: [A, A → B├ B] } \\
\text{06} &\quad \forall X(\ P \ X \Rightarrow \ X \ x)\ & \ &\text{(D1):01:[Modus ponens] :: (logische Schlussregel)} \\
\text{07} &\quad \ P \ X \Rightarrow \ X \ x\ & \ &\text{:06:[ⱯXA(X) ├ A(X)] :: (Quantorenregel)} \\
\text{08} &\quad \ P \neg Y \Rightarrow \neg Y \ x\ & \ &\text{:07:Instanz(X:=¬Y)} \\
\text{09} &\quad \neg Y \ x\ & \ &\text{:05:08:[Modus ponens]} \\
\text{10} &\quad \text{ ├ }\; (Y\ x \wedge \neg Y \ x) \;\Leftrightarrow\;\ F\ & \ & \text{:02:09:[Konjunktion] ⇒ Kontradiktion !} \\
\text{11} &\quad \neg P\ Y \; \Rightarrow \; (Y\ x \wedge \neg Y \ x )\ & \ &\text{:03:10:[├A├B ╞ A → B] :: ''KONDITIONALER BEWEIS''} \\
\text{12} &\quad \neg\neg P\ Y \ & \ &\text{:11:10:[Modus tollendo tollens] :: [A → B,¬B├ ¬A]} \\
\text{13} &\quad \text{ ├ }\; P\ Y \ & \ &\text{:12:NEG; bzw. :03:10:[├¬A→F ╞ A] :: ''INDIREKTER BEWEIS'' :AE:} \\
\text{14} &\quad \ P\ Y \;\Rightarrow\;\Box \; \ P\ Y \ & \ & \text{(A4):Instanz(X:=Y)} \\
\text{15} &\quad \Box \; \ P\ Y \ & \ & \text{:13:14:[Modus ponens]} \\
\text{16} &\quad \ G \ y \Rightarrow \ Y \ y\ & \ &\text{:01:02:[├A├B ╞ A→B]:FUB(x:=y)} \\
\text{17} &\quad \text{ ├ }\; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)\ & \ &\text{:16:[G(y) ├ ⱯyG(y)]} \\
\text{18} &\quad \Box \; \ P\ Y \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)\ & \ &\text{:13:17:[├A├B ╞ A→B]:[RM]} \\
\text{19} &\quad \text{ ├ }\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)\ & \ &\text{:15:18:[Modus ponens]} \\
\text{20} &\quad \ Y\ x \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)\ & \ &\text{:02:19:[├A├B ╞ A→B]} \\
\text{21} &\quad \ (Y\ x \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)) \wedge \ G \ x & \ &\text{:20:01:[Konjunktion] :: [A, B├ A ∧ B]} \\
\text{22} &\quad \ (Y\ x \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ X \ y \Rightarrow \ Y \ y)) \wedge \ X \ x\;\Leftrightarrow\; X_{ess}\ x \ & \ &\text{(D2):KOMM(↔):KOMM(∧):[ⱯYA(Y) ├ A(Y)] wegen :13:} \\
\text{23} &\quad \ (Y\ x \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)) \wedge \ G \ x\;\Leftrightarrow\; G_{ess}\ x \ & \ &\text{:22:Instanz(X:=G)} \\
\text{24} & \quad \text{ ├ }\; G_{ess}\ x \ & \ &\text{:21:23:[Modus ponens]:AE: wegen :30:} \\
\text{25} &\quad \ G\ x \;\Rightarrow\; \ G_{ess}\ x \ & \ & \text{:01:24:[├A├B ╞ A→B] :: Theorem 2.1} \\
\text{26} &\quad \forall X(\ P \ X \Rightarrow \ X \ x)\ & \ &\text{(D1):01:[Modus ponens] } \\
\text{27} &\quad \ P \ X \Rightarrow \ X \ x\ & \ &\text{:26:[ⱯXA(X) ├ A(X)]} \\
\text{28} &\quad \ P \ G \Rightarrow \ G \ x\ & \ &\text{:27:Instanz(X:=G)} \\
\text{29} &\quad \text{ ├ }\; G \ x\ & \ &\text{(A3):28:[Modus ponens]} \\
\text{30} &\quad \ G_{ess}\ x \;\Rightarrow \ G \ x\ & \ &\text{:24:29:[├A├B ╞ A→B] :: Theorem 2.2 } \\
\text{31} &\quad \ G\ x \;\Longleftrightarrow\; \ G_{ess}\ x \ & \ & \text{:25:30:[Konjunktion]:BIKONDITIONAL :: [(A→B) ∧ (B→A) ↔ (A↔B)] } \\
\text{(Theorem 2)} &\; \text{„Dasein, GOTT-Sein, ist das Wesen GOTTES“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen war ! } \\
\text{32} &\quad \text{ ├ }\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ (x = y))\ & \ & \text{:19:Instanz(Y:=(x=..))} \\
\text{33} &\quad \ G\ x \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ (x = y))\ & \ & \text{:01:32:[├A├B ╞ A→B]} \\
\text{(Korollar 2)} & \;\text{„Es gibt notwendig höchstens einen GOTT“} & \ & \text{„Wenn es GOTT gibt, dann gibt es für jede mögliche Welt nur einen GOTT“} \\
\end{align}</math>
</small>
|}
<span style="color:#00B000"><small>(In den Kalkül-Zeilen 16, 18, 31 mussten zwei-, und in Zeile 22 drei Kalkül-Schritte, d.h. Logik-Operationen in eine Zeile zusammengezogen werden, weil der Parser dieser speziellen Mathematik-Funktion in Wikibooks jedes Mal wegen Puffer-Überlauf abstürzt, wenn zu den bestehenden Zeilen noch eine neue Zeile, oder ein Text-Element, zusätzlich eingefügt wird. Das vermindert etwas die Transparenz des Kalküls.)</small></span>
Anmerkung-2 ''':''' <span style="color:#00B000">(Dieser Beweisgang kommt auch ohne das ,unbestimmte‘ Konjunkt <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Xx'''‘ —</span> in der Definition-2 zum gleichen Ergebnis, und wird dadurch um eine Zeile verkürzt ''':''' Zeile 21 entfällt, und <span style="color:#4C58FF">[ KOMM(∧) ]</span> ist unnötig. Dieses Konjunkt wird hier ebenfalls schon in der Kalkül-Prämisse :01: <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx'''‘ —</span>, als ,Annahme‘ gesetzt, vorentschieden und ,bestimmt‘ mit der <span style="color:#4C58FF">[ Instanz(X:=G) ]</span>. Es war also logisch korrekt, dass GÖDEL, in seiner Notiz vom 10. Feb. 1970 zum ontologischen Beweis, dieses Konjunkt weggelassen hat, was ihm von Kommentatoren als ein Flüchtigkeitsfehler angerechnet worden war. Der gesamte 2. Beweisgang bewegt sich im Geltungsbereich der Prämisse Term :01:, d.h. ist in jeder Zeile von der Annahme abhängig ''':''' die Variable <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''x'''‘ —</span> steht für den GOTT der Christen. In der Kalkül-Zeile 33 wird mit Korollar-2 diese Abhängigkeit, für den Term :32:, explizit dargestellt.)</span>
Der Beweisgang geht mit der Prämisse :01: prinzipiell, als Voraussetzung, von der Existenz eines GOTTES aus. Im 1. Beweisgang wurde bewiesen, dass die von GÖDEL ,postulierten‘ <span style="color:#FF6000">»''allgemeinen positiven Eigenschaften, Vollkommenheiten, Perfektionen'', <span style="color:#00B000">[ die sog. ,Transzendentalien‘ ]</span> ''konsistent''«</span>, d.i. widerspruchsfrei sind. Hier, in diesem Beweisgang wird nun die Prämisse vom 1. Beweisgang, <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PX'''‘ —</span>, im Bezug auf GOTT hinterfragt ''':''' Gibt es auch in GOTT so Etwas, wie <span style="color:#FF6000">»''Vollkommenheit, Positives, Perfektes''«</span> '''?''' Die ,Annahme‘ jedoch, dass es <span style="color:#FF6000">»''in GOTT keine Vollkommenheit, nichts Positives, nichts Perfektes''«</span> <span style="color:#00B000">(keine Transzendentalien)</span> gibt, <span style="color:#00B000">(Prämisse Term :03:)</span>,<span style="color:#4C58FF"> — ‚'''¬PY'''‘ —</span>, d.h. dass die <span style="color:#00B000">(wesentlichen)</span> Eigenschaften in GOTT keine <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheiten“</span> seien, führt aber zu einem unlösbaren Widerspruch, <span style="color:#00B000">(Term :10:)</span>. Mit Term :13:, als 1. Hauptergebnis, ist damit, — als ,neue‘ Prämisse, <span style="color:#00B000">(ersetzt Term :03:)</span> —, definitiv ,bewiesen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ , d.h. es ist ,wahr‘)</span>, dass alle Eigenschaften, die hier mit <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Y'''‘ —</span> symbolisiert werden, <span style="color:#FF6000">„positive Eigenschaften“</span>, d.h. <span style="color:#FF6000">„Perfektionen“</span> sind, von denen das Kalkül ,annimmt‘, <span style="color:#00B000">(Prämissen Term :01:, Term :02: und speziell Term :16:)</span>, dass der GOTT der Christen sie besitzt. Alle ,Wesenseigenschaften‘ in GOTT ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Y'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, die durch den Term :13:, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PY'''‘ —, </span> dargestellt werden, sind somit <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheiten“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span><span style="color:#00B000">, (,ultimative Transzendentalien‘, aller ,Grade‘)</span>. Damit ist definitiv ‚bestätigt‘, <span style="color:#00B000">( ╞ , es ist ,wahr‘)</span>, was mit Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, schon ‚angenommen‘ worden ist ''':''' <span style="color:#FF6000">„GOTT ist perfekt; er hat alle positiven Eigenschaften“</span>; und auch Definition-1 ist damit ,verifiziert‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">„GOTT ist genau deswegen GOTT, weil er, als GOTT, positive Eigenschaften aller Grade in sich schließt“</span>; entsprechend dem Quelltext bei LEIBNIZ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist ein Wesen von äußerster Größe und Vollkommenheit, das alle Grade derselben in sich schließt''«</span>. Immer vorausgesetzt, <span style="color:#00B000">(,angenommen‘)</span>, man glaubt an GOTT ''':''' <span style="color:#00B000">(Term :01:)</span>. <span style="color:#00B000">(Der ,Schlüsselbegriff‘ <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span> ist der ,Schlüssel‘ zur Erkenntnis, dass GOTT ,notwendig‘, sowohl ,wesentlich‘ für uns, als auch an sich ,grundlos‘, immer schon ,da‘ ist.)</span> Hier, <span style="color:#00B000">(im 2. Beweisgang)</span>, hat Axiom-1, <span style="color:#00B000">(im Term :04:)</span>, sicher gestellt, dass die Eigenschaften in GOTT, <span style="color:#00B000">(Definition-1; Term :06:)</span>, tatsächlich <span style="color:#FF6000">„ultimativ positiv, perfekt und vollkommen“</span> sind ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PY'''‘ —</span>. Das GÖDEL-Axiom-1 bezieht seine ,Potenz‘ aus dem Prinzip vom ,auszuschließenden‘ Widerspruch ''':''' eine Eigenschaft kann nicht zugleich ,positiv‘ und ,nicht positiv‘ sein '''!'''
Formal lässt sich das 2. Hauptergebnis, Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''↔'''G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span> ''':''' schon aus Term :23: in diesem Beweisgang mit der <span style="color:#4C58FF">[ Vereinfachung ] :: [ A∧B ├ B ]</span> ohne Weiteres ,regulär‘ ableiten, — analog zu den Vorgehensweisen bei A. FUHRMANN und G.J. WIRSCHING. <span style="color:#00B000">(Beide Aussagen dieser ,Konjunktion‘ sind ,gleichwertig‘, daher partizipiert das Theorem-2 auch am Ergebnis der Widerspruchsfreiheit von Term :13:, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PY'''‘ —</span>, dem 1. Hauptergebnis.)</span> Der hier gewählte, etwas längere Weg zum Ergebnis, soll die innere Struktur und Abhängigkeit der Ergebnisse von bestimmten Voraussetzungen offen legen, und ihren ,Zweck‘ verdeutlichen. Die beiden Hauptergebnisse im Basisbeweis gehen vom vorgefundenen und traditionell vorgegebenen Begriff von ,GOTT‘ aus, <span style="color:#00B000">(Term :06:, Term :16: und Term :26:)</span>. Das ,bewiesene‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> 1. Hauptergebnis, hier im 2. Beweisgang, Term :13: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PY'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''die Eigenschaften in GOTT sind vollkommen, d.h. sind die ultimativen Transzendentalia''«</span>, rechtfertigt, bzw. verifiziert sowohl Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, als auch die Definition-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔∀X(PX→Xx)'''‘ —</span>, für die Annahme ''':''' den ,GOTT der Christen‘, der als GOTT alle Grade der Vollkommenheit in sich schließt. Und das ebenfalls ,bewiesene‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> 2. Hauptergebnis, hier im selben Beweisgang, Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''↔'''G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''das Wesen GOTTES ist sein eigenes Sein''«</span>, rechtfertigt, bzw. verifiziert sowohl Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>, als auch die Definition-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x ↔ ∀X(X'''<sub>ess</sub>'''x →□∃yXy)'''‘ —</span>, für die Wesenseigenschaft ''':''' ,notwendige Existenz‘, und widerlegt den Einwand KANTS, für den Spezialfall ''':''' GOTT. Zwei Axiome und zwei Definitionen von GOTT und seinen Vollkommenheiten werden durch die Ergebnisse im Basisbeweis des GÖDEL-Kalküls in unserer realen Welt als ,wahr‘, <span style="color:#00B000">(genauer als ,widerspruchsfrei‘)</span>, und, — im Rahmen des christlichen Glaubens —, als ,annehmbar‘ bestätigt. <span style="color:#00B000">(Anmerkung zu Term :24: ''':''' eine Prämisse ist regulär-,modal‘ immer ,frei‘ wählbar.)</span>
Zusammengefasst heißt das ''':''' die ,strittige‘ Begründung der ,methodologischen‘ Prämisse des GÖDEL-Kalküls ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(Prämisse, Term :01:)</span>, weil <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(Korollar-1)</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> steht für den GOTT der Christen, für den es ohne Widerspruch denkbar ist, dass es ihn gibt''«</span>, <span style="color:#00B000">(ANSELMS Prinzip, trotz der ,Warnung‘ KANTS)</span>, ist ,wahr‘ und für uns ,annehmbar, denn es ist auch, auf Grund der Ergebnisse des 2. Beweisganges, in unserer realen Welt ,wahr‘ und ,annehmbar‘, weil schon als ,widerspruchsfrei‘ verifiziert ''':''' der GOTT der Christen <span style="color:#00B000">(Term :01:)</span> ,existiert‘ für uns ,notwendig‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx→E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(d.i. das ,regulär‘-mögliche Korollar sowohl im 2. als auch im 3. Beweisgang)</span>, denn dieser GOTT ist aus sich ,vollkommen‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PG'''‘ —</span>, und zu seiner ,Vollkommenheit‘ <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span> gehört auch notwendig sein ,Existieren‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>. <span style="color:#00B000">(Jeder dieser Terme ist im Geltungsbereich der Prämisse Term :01: als ,wahr‘ und ,annehmbar‘ bewiesen.)</span> Das ist der ,Kern‘ des ontologischen Arguments, und somit ist auch diese ,strittige‘ Begründung der Prämisse des GÖDEL-Kalküls mit den Maßstäben der modernen Logik <span style="color:#FF6000">»''durchaus vereinbar''«</span>, d.h. sie ist logisch ,richtig‘ und, im Kontext des christlichen Glaubens, vernünftig. Die Annahme des Gegenteils zu dieser Prämisse ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''¬◇∃xGx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Es ist undenkbar, dass es diesen GOTT gibt''«</span>, führt jedoch, unabhängig von jeder Glaubensüberzeugung, zu einem Widerspruch — ist unlogisch und daher ,falsch‘, <span style="color:#00B000">(siehe Anhang ''':''' Widerlegung)</span>. Die Behauptung einer ,formalen Unentscheidbarkeit‘ zu den Annahmen über die Existenz GOTTES, ob oder nicht, <span style="color:#00B000">(d.h. ein ,methodologischer‘ Agnostizismus)</span>, ist gegen jede ,Logik‘; und ist auch ,falsch‘. Denn aus dem, im Kalkül abgeleiteten, Widerspruch aus der einen Annahme, und damit ihrer Unrichtigkeit, folgt notwendig die Richtigkeit der gegenteiligen Annahme. Damit ist eine klare Entscheidung getroffen.
Mit dem 2. Hauptergebnis, Theorem-2 ''':''' <span style="color:#FF6000">»'',Dasein‘ ist das ,Wesen‘ GOTTES''«</span>, folgt die GÖDEL-Axiomatik der philosophisch-<span style="color:#4C58FF">,theologischen‘</span> Tradition der ,Rede von GOTT‘ seit ARISTOTELES, und schließt sich damit formal-syntaktisch zugleich auch der religiösen Überzeugung der Christen an, die glauben, dass GOTT, als unser Vater, aus Liebe, in seinem Sohn, JESUS CHRISTUS, für uns immer schon <span style="color:#FF6000">»''da''«</span> ist, <span style="color:#00B000">(der Sohn ist koinzident ,eins‘ mit GOTT, dem Vater und dem GEIST)</span>, wirksam in und durch seine <span style="color:#4C58F0">„Kirche“</span>, im HEILIGEN GEIST, bis ans Ende der Zeit. Das ist das, <span style="color:#FF6000">»''was''«</span> GOTT eigentlich für uns ausmacht, — die Selbstmitteilung seines unergründlichen Wesens in den Sakramenten der <span style="color:#4C58F0">„Kirche“</span> ''':''' <span style="font-family: Times;"><big>‘אֶֽהְיֶ֖ה אֲשֶׁ֣ר אֶֽהְיֶ֑ה‚</big></span> <span style="color:#00B000">| ‚eh'jeh asher eh'jeh‘ |</span> <span style="color:#CC66FF">»''Ich bin da für euch und für immer, als der ich ''<span style="color:#00B000">[ immer schon gewesen ]</span> ''bin''«</span>; <span style="color:#00B000">(d.i. das <span style="color:#4C58FF">,theologisch‘</span>-exegetische ,Axiom‘ der Christen, und die <span style="color:#4C58FF">,theologisch‘</span> korrekte Explikation der ,regulären‘ Kalkül-Prämisse Term :01: <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx'''‘ —</span>, jeweils im 2. und 3. Beweisgang)</span>. Das heißt aber nicht, dass der Autor des Kalküls sich mit diesem Glauben identifiziert hat, <span style="color:#00B000">(,hat‘ er auch nicht)</span>, oder dass der Leser des ontologischen Beweises von Kurt GÖDEL sich damit identifizieren muss, wenn er dessen <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> anerkennt.
Zur erweiterten <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Explikation der Kalkül-Prämisse ''':''' Die <span style="color:#4C58F0">„Kirche“</span> ist das ,Meisterwerk‘ GOTTES ''':''' In ihr ist es GOTT gelungen, etwas Göttliches und Unzerstörbares in unsere korrupten Welt einzupflanzen ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx→E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Etwas Göttliches existiert notwendig, d.h. ,unzerstörbar‘ in unserer Welt''«</span>. Sie ist, durch die Menschwerdung des GOTTES Sohnes, JESUS CHRISTUS, dessen <span style="color:#4C58F0">„Leib“</span> die <span style="color:#4C58F0">„Kirche“</span> ist, untrennbar mit Menschen verbunden, die schon, von allem Anfang an, und jetzt immer noch, durch die Sünde korrumpiert sind. Mit ihr will und wird GOTT unsere Welt und die Menschheit, bis ans Ende der Zeit, von der Sünde und von deren Konsequenz, dem <span style="color:#00B000">(ewigen)</span> Tod <span style="color:#4C58FF">„erlösen“</span>, <span style="color:#00B000">(jedoch nicht ohne die Zustimmung des Menschen)</span>. Mit dieser Explikation wird die Tragweite des ontologischen Arguments ANSELMS, und damit auch die <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span> Relevanz der GÖDEL-Axiomatik erkennbar. Immer vorausgesetzt, <span style="color:#00B000">(,angenommen‘)</span>, man glaubt an GOTT, <span style="color:#00B000">(Term :01:)</span>.
====<div class="center"><span style="color:#660066">3. Beweisgang</span></div>====
{|class="wikitable"
|-
! <div class="center"><span style="color:#660066">GÖDELS ontologischer Beweis für Theorem 3, (ANSELMS Theorem)</span></div>
|-
! <span style="color:#00B000">''Terme der erweiterten Prädikatenlogik zweiter Stufe___________________„Benennungen“ und durchgeführte Logik-Operationen''</span>
|-
|
<small>
<math>\begin{align}
\text{(Axiom 5)} & \quad P\ E_{not}\; \ & \text { } & \text{„Notwendige Existenz ist eine positive Eigenschaft“} \\
\text{ } & \text{( :: Das ist nur dann wahr, wenn ,Dasein‘ und ,Wesen‘ } & \ & \text{( :: dagegen KANT : ,Existenz‘ ist keine ,Eigenschaft‘,} \\
\text{ } & \;\;\text{in eins zusammenfallen ! ARISTOTELES : Theorem-2)}\ & \ & \;\;\text{,Sein‘ ist für alles, was existiert, kein ,reales Prädikat‘ ! )} \\
\text{(Definition 1)} &\quad \ G\ x \;\Longleftrightarrow\; \forall X(\ P \ X \Longrightarrow \ X \ x)\ & \ & \text{„x ist genau dann GOTT, wenn x alle positiven Eigenschaften hat“} \\
\text{(Definition 3)} & \quad \ E_{not}\ x \;\Longleftrightarrow\;\ \forall X \left(\ X_{ess}\ x \Longrightarrow \Box \; \exists y \ X\ y \right) & \ & \text{„Notwendige Existenz ist genau dann eine Eigenschaft von x, wenn} \\
\text{ } & \quad & \ & \;\;\text{alle wesentl. Eigenschaften von x notwendig instanziiert sind“} \\
\text{(Korollar 1)} & \quad \Diamond \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{„Es ist widespruchsfrei möglich, dass es GOTT gibt“} \\
\text{(Theorem 2)} &\quad \ G\ x \;\Longleftrightarrow\; \ G_{ess}\ x \ & \ &\text{„Dasein, GOTT-Sein, Existenz ist das Wesen, die Essenz GOTTES“} \\
\text{(Korollar 2)} &\quad \ G\ x \;\Longrightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Longrightarrow \ (x = y))\ & \ &\text{„Wenn es GOTT gibt, dann gibt es notwendig nur einen GOTT“} \\
\text{(Theorem 3)} & \quad \Diamond \; \exists x \ G \ x \;\Longrightarrow\; \Box \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{( :: ANSELMS Prinzip)} \\
\text{ } & \text{„Weil es widerspruchsfrei möglich ist, dass es GOTT gibt,} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen ist !} \\
\text{ } & \;\;\text{ist der Glaube, dass es GOTT wirklich gibt, widerspruchsfrei“} \\
\text{01} & \quad \ G \ x\ & \ & \text{ AE: „Angenommen, x steht für den GOTT der Christen“} \\
\text{02} & \quad \forall X(\ P \ X \Rightarrow \ X \ x)\ & \ & \text{(D1):01:[Modus ponens] :: (logische Schlussregel)} \\
\text{03} & \quad \ P \ X \Rightarrow \ X \ x\ & \ & \text{:02:[ⱯXA(X) ├ A(X)] :: (Quantorenregel)} \\
\text{04} & \quad \ P \ E_{not}\;\Rightarrow \ E_{not}\ x\ & \ & \text{:03:Instanz(X:= Enot) :: (Substitution für Eigenschaften)} \\
\text{05} & \quad \ E_{not}\ x\ & \ & \text{(A5):04:[Modus ponens] :: [A, A → B├ B]} \\
\text{06} & \quad \forall X \left(\ X_{ess}\ x \Rightarrow \Box \; \exists y \ X\ y \right) & \ & \text{(D3):05:[Modus ponens]} \\
\text{07} & \quad \ X_{ess}\ x \Rightarrow \Box \; \exists y \ X\ y & \ & \text{:06:[ⱯXA(X) ├ A(X)]} \\
\text{08} & \quad \ G_{ess}\ x \Rightarrow \Box \; \exists y \ G\ y & \ & \text{:07:Instanz(X:= G)} \\
\text{09} & \quad \ G_{ess}\ x \ & \ & \text{(Th2):01:[Modus ponens]} \\
\text{10} & \quad \text{ ├ }\;\Box \; \exists x \ G\ x & \ & \text{:08:09:[Modus ponens]:FUB(y:=x) :: (Freie-Um-Benennung der Var.)} \\
\text{ } & \text{„Es gibt GOTT wirklich, für jede mögliche Welt“} & \ & \Longleftarrow\; \text{1. Hauptergebnis !} \\
\text{11} & \quad \;\Diamond \exists x \ G \ x \;\Longrightarrow \; \Box \; \exists x \ G\ x & \ & \text{(K1):10:[├A├B ╞ A→B] :: ''KONDITIONALER BEWEIS''} \\
\text{(Theorem 3)} & \;\text{„Weil es widerspruchsfrei möglich ist, dass es GOTT gibt,} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen war ! 2. Hauptergebnis ! } \\
\text{ } & \;\;\text{ist der Glaube, dass es GOTT wirklich gibt, widerspruchsfrei“} \\
\text{12} & \quad \;\Box \; \forall y(\ G \ y \Longrightarrow \ (x = y))\ & \ &\text{(K2):01:[Modus ponens]} \\
\text{13} & \quad \;\Box \; (\exists x \ G\ x \wedge \; \forall y(\ G \ y \Longrightarrow \ (x = y)))\ & \ & \text{:10:12:[Konjunktion]:DIST(□∧)} \\
\text{(Korollar 3)} & \;\text{„Es gibt notwendig genau nur einen GOTT“} & \ & \text{„Es gibt für jede mögliche Welt nur den GOTT der Christen“} \\
\end{align}</math>
</small>
|}
Anmerkung-3 ''':''' <span style="color:#00B000">(Ein Theorem und zwei Korollare, aus den beiden vorhergehenden Beweisgängen, werden hier, im 3. Beweisgang, zu ,Axiomen‘, die das Theorem-ANSELMS und sein Korollar mit-verifizieren und bestätigen.)</span>
Dieser Beweisgang ist das Ziel aller Bemühungen. Hier wird der sog. ,ontologische Gottesbeweis‘ nach ANSELM von Canterbury formal-syntaktisch dargestellt und als logisch nachvollziehbar von GÖDEL bestätigt. Damit hat er aber auch klar gestellt, dass der ontologische Beweis ANSELMS kein Beweis für die ,Existenz‘ des GOTTES der Bibel sein kann, bzw. sein ,will‘ ''':''' Denn mit der Prämisse, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(Term :01:, wie auch schon im ,Basisbeweis‘, und ausformuliert hier in Term :02:, mit der Definition für GOTT)</span>, wird mit dem traditionellen, abendländischen ,GOTT-Glauben‘, der ,glaubt‘, dass der Gott der Christen tatsächlich existiert, — methodologisch als ,Annahme‘ —, der Beweisgang schon regulär und explizit eröffnet, aus dem sich dann, logisch korrekt, mit Hilfe der GÖDEL-Axiome und Definitionen, das ,Theorem ANSELMS‘ ergibt; <span style="color:#00B000">(hier jedoch, mit Günther J. WIRSCHING, ohne den Umweg bei GÖDEL über das modale Axiom-BECKER ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇□A→□A'''‘ —</span>, das André FUHRMANN recherchiert hat)</span>. GÖDEL verwendet zur Darstellung des sog. ,ontologischen Gottesbeweises‘ nach ANSELM die Struktur eines modal-logischen Kalküls. Ein modal-logisches Kalkül ist ein genau geregeltes Schema, in dem bei bestimmten ,Annahmen‘ <span style="color:#00B000">(Axiome, Definitionen, Prämissen)</span> etwas anderes als das Vorausgesetzte auf Grund des Vorausgesetzten mit Notwendigkeit folgt. Entsprechend der ,Modalität‘ der sechs ,modal‘ notwendigen Voraussetzungen, hier, für den 3. Beweisgang, die in den <span style="color:#00B000">(und durch die)</span> beiden vorhergehenden Beweisgängen schon als ,modal‘ wahr, bzw. als annehmbar verifiziert und/oder ,bewiesen‘ wurden, sind auch die beiden ,Schlusssätze‘ <span style="color:#00B000">(Theorem-3 und Korollar-3)</span> ,modal‘ wahr, bzw. annehmbar '''!''' Die Wahl der Prämisse :01: dagegen ist nicht ,modal‘ notwendig, sondern beruht auf einer freien Entscheidung, und damit ist auch ihre Interpretation eine freie Entscheidung, mit der Voraussetzung, dass man das Kalkül mit Theoremen aus der <span style="color:#4C58FF">„christlichen Theologie“</span> evaluieren, und damit interpretieren will. Dazu berechtigt die Genese des Kalküls. Der Glaube an den GOTT der Christen ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, beruht immer auf einer freien Entscheidung. Das Kalkül, als solches, unabhängig von jeder Interpretation seiner Syntax, ist genau dann ,allgemein‘ <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span>, d.h. ,ist allgemein gültig‘, wenn es gültigen Logik-Regeln folgt. Die Bestimmung seiner Syntax jedoch, d.h. seine Interpretation, unterliegt hermeneutischen Kriterien, die nicht von Logik-Regeln abhängen, wie hier ''':''' <span style="color:#FF6000">»''(unabhängig von der zufälligen Struktur der Welt). Nur dann sind die Axiome wahr''«</span>, wie GÖDEL selbst hinzufügt. Mit der, — von GÖDEL eingeforderten —, ‚Unabhängigkeit‘ der Kalkül-Axiome von der zufälligen Struktur der Welt, wird implizit für das Kalkül auch festgelegt, dass <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span> ‚unabhängig‘ von der zufälligen <span style="color:#00B000">(Raum-Zeit-)</span>Struktur unserer vergänglichen Welt, und daher ,zeitlos-ewig‘ ist, <span style="color:#00B000">(was <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> korrekt ist)</span>, begründet durch Definition-1 und Axiom-3. Aus der zeitlosen Ewigkeit GOTTES folgt, dass GOTT, <span style="color:#FF6000">„unverursacht“ <span style="color:#00B000">|</span> „grundlos“</span>, für uns immer schon ‚da‘ ist, denn bei Zeitlosigkeit gibt es keinen ,zeitlichen‘ und damit auch keinen ,ontologischen‘ Unterschied zwischen ‚Ursache‘ und ‚Wirkung‘. Beides ist dann koinzident ,eins‘ ''':''' wie ,Wesen‘ und ,Dasein‘ in GOTT, bzw. wie ,Begriff‘ und ,Sein‘, oder ,Möglichkeit‘ und ,Wirklichkeit‘. <span style="color:#00B000">(Man vergleiche damit auch die ,postulierte‘ Einheit von ,Erkenntnisobjekt‘ und ,Erkenntnissubjekt‘ im ,Gott‘ des ARISTOTELES ''':''' im <span style="color:#FF6000">»<span style="color:#00B000">[ selbstbewussten ]</span> ''Erkennen seiner Erkenntnis''<span style="color:#00B000">[-Tätigkeit ]</span>«<span style="color:#00B000"> | </span>„<span style="font-family: Times;"><big>νοήσεως νόησις</big></span>“<span style="color:#00B000"> | </span>„noêseôs noêsis“</span> <small>(‚<span style="font-family: Times;"><big>''Metaphysik''</big></span>‘ XII 9, 1074b34)</small>, im Vollzug seiner Funktion als ,unbewegtes Bewegungsprinzip‘, als <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>πρῶτον κινοῦν ἀκίνητον</big></span>“<span style="color:#00B000"> | </span>„prôton kinoûn akinêton“</span> der Welt, das alles Übrige <span style="color:#FF6000">»''wie ein Geliebtes''«<span style="color:#00B000"> | <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ὡς ἐρώμενον</big></span>“</span> | <span style="color:#FF6000">„hôs erômenon“</span> bewegt; d.h. christlich ''':''' <span style="color:#FF6000">»''aus Liebe''«</span> ,entstehen‘ lässt.)</span>
Anmerkung-4 ''':''' Das <span style="color:#00B000">(im 2. Beweisgang)</span> schon bewiesene Theorem-2, d.i. die Koinzidenz von <span style="color:#FF6000">„Sein“</span> und <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span> in GOTT, <span style="color:#00B000">(‚Existenz‘</span> und <span style="color:#00B000">‚Essenz‘)</span>, rechtfertigt sowohl Axiom-5 als auch die Definition-3, und widerlegt den Einwand KANTS. Somit ist deren Setzung <span style="color:#00B000">(hier, im 3. Beweisgang)</span> korrekt, und durch das Theorem-2 schon vorbestimmt und bestätigt, d.h. beide sind ,wahr‘ und annehmbar, da sie durch die Gültigkeit von Theorem-2 ,verifiziert‘ worden sind. Damit wird klar erkennbar, dass das Theorem-2 tatsächlich die Basis des GÖDEL-Kalküls ist. Und wenn damit Axiom-5 im GÖDEL-Kalkül ‚gerechtfertigt‘ ist, dann ist auch, <span style="color:#00B000">(als Voraussetzung dafür)</span>, das Axiom-4 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX → □PX'''‘ — ''':''' </span> <span style="color:#FF6000">»''Positive Eigenschaften'', <span style="color:#00B000">[ ,Transzendentalia‘ ]</span>, ''sind notwendig aus sich'', <span style="color:#00B000">[ von Natur aus ]</span>, ''positiv''«</span>, im 2. Beweisgang erklärbar, in dem die ‚Positivität‘, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, einer Eigenschaft schon als ‚notwendig‘, <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span>, charakterisiert worden ist, äquivalent zu Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>, in dem die ‚Notwendigkeit‘, <span style="color:#4C58FF">— <sub>not</sub> —</span>, <span style="color:#00B000">(der Existenz <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''‘ —</span>)</span>, dann als ‚positive‘ Eigenschaft, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, ‚bestimmt‘ wird; <span style="color:#00B000">(unter der speziellen Voraussetzung, dass <span style="color:#FF6000">„Existieren“</span> definitiv als eine <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaft“</span> in GOTT ,instanziiert‘ ist; vgl. Definition-3. Eine ,bestimmte‘ Eigenschaft ist genau dann ,instanziiert‘, wenn sie an einem Träger real ,existiert‘. Definition-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x ↔ ∀X(X'''<sub>ess</sub>'''x →□∃yXy)'''‘ —</span>, besagt, dass die, von GÖDEL postulierte, <span style="color:#FF6000">„notwendige Existenz“</span> zu den ,ultimativen‘ Transzendentalia in GOTT gehört. Genauer ''':''' Sie ist die ,Summe‘ aller Transzendentalia.)</span> Zum Axiom-4, <span style="color:#00B000">(bzw. zum Term :14:, im 2. Beweisgang)</span>, erklärt GÖDEL in seinen Notizen zum Kalkül ''':''' <span style="color:#FF6000">»''da es'' <span style="color:#00B000">[ das Notwendigsein, <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span> ]</span> ''aus der Natur der'' <span style="color:#00B000">[ positiven ]</span> ''Eigenschaft folgt'', <span style="color:#00B000">[ deren Positivität, im selben Beweisgang, mit Term :13: vorher schon ,bewiesen‘ (╞ ) worden ist ]</span>«</span>.
Der Unendliche, GOTT, — im Glauben der Christen —, ist deswegen ,notwendig für uns da‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx→E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span>, weil er als GOTT ,vollkommen‘, ,perfekt‘ und absolut ,positiv‘, d.h. absolut ,gut allein‘ ist, ohne jede Negativität ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>; <span style="color:#00B000">(was auch schon im 2. Beweisgang mit Term :13: verifiziert wurde)</span>. Und wenn GOTT ,vollkommen‘, ,perfekt‘, ,positiv‘, und absolut ,gut‘ ist, dann ist er das auch ,notwendig aus sich‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG → □PG'''‘ — ::</span> <span style="color:#00B000">(als Zusatz-Korollar im 2. Beweisgang mit Axiom-4 und der <span style="color:#4C58FF">[ Instanz(X:=G) ]</span>)</span>, d.h. ,aus seinem Wesen‘. Das ist gerade das, ,was‘ GOTT als GOTT ausmacht ''':''' sein ,Wesen‘, bzw. seine <span style="color:#FF6000">„Natur“</span>. Zusammen mit der Definition-1 für GOTT, <span style="color:#00B000">(und der Definition-2 ''':''' Alle Wesenseigenschaften hängen notwendig gleichwertig aus sich zusammen)</span>, ist dieses, aus der <span style="color:#FF6000">„Natur“</span> GOTTES sich ergebende, ‚Notwendigsein‘, <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span>, aller ‚positiven‘ Eigenschaften im Axiom-4, und ihr logischer Zusammenhang, d.i. die Koinzidenz aller ,Vollkommenheiten‘ im Unendlichen, GOTT, ihr ,Zusammenfallen in eins‘, die entscheidende Voraussetzung, aus der sich dann für GÖDEL <span style="color:#00B000">(im 2. Beweisgang)</span> auch der logische Zusammenhang, bzw. die ontologische Identität, <span style="color:#00B000">(die Koinzidenz)</span>, von <span style="color:#FF6000">„Dasein“</span> und <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span> in GOTT, im Basis-Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span> mit Notwendigkeit ergibt. Das Theorem-2 ist dann, in weiterer Folge, die ,modal‘ notwendige, d.h. die transzendentale Voraussetzung auch für den Konsequenz-Teil im Theorem ANSELMS, <span style="color:#00B000">(Term :09: hier im 3. Beweisgang)</span>. <span style="color:#FF6000">„Positive Eigenschaften“<span style="color:#00B000"> | </span>„Vollkommenheiten“</span> sind ,immer‘ auch <span style="color:#FF6000">„notwendige Eigenschaften“</span>, daher ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>. Das ,Dasein‘, die <span style="color:#FF6000">„Existenz“</span> ist ,immer‘ etwas <span style="color:#FF6000">„Positives“</span>, speziell in GOTT, dem Schöpfer jeder ,Existenz‘, bzw. allen ,Seins‘. Axiom-4 begründet im GÖDEL-Kalkül das Basis-Theorem-2, und ,verankert‘ dieses Theorem damit zugleich in der <span style="color:#4C58FF">,theologisch‘</span>-philosophischen Tradition der ,Rede von GOTT‘ bei ARISTOTELES, — AVICENNA, — ANSELM, — DESCARTES, — LEIBNIZ, — HEGEL, — und bei GÖDEL mit äußerster ,logischer‘ Klarheit.
Anmerkung-5 ''':''' Der ‚Schlüsselbegriff‘ in diesem Kalkül ''':''' <span style="color:#FF6000">„positive Eigenschaft“</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit“<span style="color:#00B000"> | </span>„Perfektion“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ — </span>, dominiert alle Axiome des GÖDEL-Kalküls, jedoch ohne inhaltlich genauer ‚bestimmt‘ worden zu sein. Für <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ — </span> gibt es keine explizite Definition '''!''' <span style="color:#00B000">(Das Theorem-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX→◇∃xXx'''‘ —</span>, besagt nur, dass die ,postulierten‘, positiven Eigenschaften, die <span style="color:#FF6000">„Transzendentalia“</span>, formal miteinander verträglich, d.h. ‚widerspruchsfrei‘ sind, wegen Axiom-2. Axiom-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX ∧ □∀x(Xx→Yx)→PY'''‘ —</span>, besagt, dass positive Eigenschaften ,gleichwertig‘ sind, d.h. gleich ,wahr‘ sind, weil sie ,notwendig‘, <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span>, aus sich, alle paarweise mit- und voneinander ,impliziert‘ sind, sich gegenseitig ,einschließen‘, und damit eine Einheit bilden, d.h. in GOTT ,eins‘ sind. Axiom-2 ist somit zugleich eine ,indirekte‘ Definition für ,positive‘ Eigenschaften ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>. Definition-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>'''x ↔ Xx ∧ ∀Y(Yx→ □∀y(Xy→Yy))'''‘ —</span>, besagt ''':''' Weil die ,gleichwertigen‘, positiven Eigenschaften sich gegenseitig implizieren, und damit notwendig von einander abhängen, d.h. koinzident in GOTT ,eins‘ sind, — wenn <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> für GOTT steht —, dann sind sie somit auch die ,wesentlichen‘ Eigenschaften, die <span style="color:#FF6000">„ultimativen Transzendentalia“</span>, in GOTT, der, wesentlich und exklusiv, notwendig ,Einer‘ ist. Fußnote zu Definition-2 in der GÖDEL-Notiz ''':''' <span style="color:#FF6000">»''any two essences of x are nec. equivalent''«</span>. Die paarweise, notwendige Äquivalenz von zwei beliebigen Wesenseigenschaften der Individuum-Variable <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span>, wird hier, spezifisch für GOTT, d.h. wenn <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> für GOTT, dem einen, steht, zur <span style="color:#FF6000">„Koinzidenz“</span>, — zum paarweise ,Zusammenfallen in eins‘ —, dem inneren Zusammenhang aller seiner <span style="color:#FF6000">„ultimativen“</span> Vollkommenheiten, d.h. aller <span style="color:#FF6000">„Transzendentalia“</span> und Zuschreibungen, in dem Unendlichen, GOTT.)</span>
In den entscheidenden ‚Schlusssätzen‘ des Kalküls ist der ‚Schlüsselbegriff‘ verschwunden. Hier ist nur mehr von GOTT, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, die Rede ''':''' Korollar-1, <span style="color:#FF6000">„Es ist definitiv denkbar, dass es GOTT gibt“</span>, Theorem-2, <span style="color:#FF6000">„Dasein, GOTT-Sein, Göttlichkeit ist das Wesen GOTTES“</span>, Theorem-3, <span style="color:#FF6000">„Weil GOTT definitiv denkbar, d.h. widerspruchsfrei möglich ist, darum ist auch der Glaube an GOTT widerspruchsfrei, logisch richtig und mathematisch evident, der annimmt, dass es GOTT, mit Notwendigkeit, wirklich gibt“</span>, <span style="color:#00B000">(nach ANSELM von Canterbury, und was spezifisch das <span style="color:#FF6000">»</span>''Privilegium der Gottheit allein''<span style="color:#FF6000">«</span> ist, nach LEIBNIZ)</span>, und Korollar-3, <span style="color:#FF6000">„Es gibt notwendig aus sich, d.i. unverursacht, nur einen GOTT“</span>. Das GÖDEL-Kalkül ist zu diesen Erkenntnissen gekommen, ohne die Eigenschaften, bzw. die ‚Vollkommenheiten‘ GOTTES, d.h. wer oder was GOTT ‚an sich‘ selbst ist, genauer bestimmen zu müssen, <span style="color:#00B000">(was ,für uns‘ ohnehin ,unmöglich‘ ist)</span>; außer im Theorem-2, in dem das <span style="color:#FF6000">„Dasein“</span> GOTTES als die ‚für uns‘ bestimmende und wichtigste <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaft“</span> in GOTT erkannt worden ist, — immer vorausgesetzt <span style="color:#00B000">(,angenommen‘)</span>, man ‚glaubt‘ an den zeitlos-ewigen GOTT ''':''' <span style="color:#00B000">(Term :01:)</span>. Der GOTT des GÖDEL-Kalküls ist nicht mehr der an Raum und Zeit gebundene ‚Gott‘ des ARISTOTELES, sondern der von Raum und Zeit <span style="color:#FF6000">»''unabhängige''«</span> GOTT der Bibel bei ANSELM und bei LEIBNIZ. Das GÖDEL-Kalkül, <span style="color:#00B000">(wie ja auch der sog. ‚ontologische Gottesbeweis‘ ANSELMS)</span>, kann jedoch, — bei aller ‚Coolness‘ —, keinen GOTT-Glauben ‚erzeugen‘, sondern setzt vielmehr die Existenz GOTTES schon als notwendig gegeben voraus. Das Kalkül des Logiker GÖDEL beweist aber, dass der traditionelle ‚GOTT-Glaube‘, <span style="color:#FF6000">»''die theologische Weltanschauung''«</span>, mit den Maßstäben der modernen Logik <span style="color:#FF6000">»''durchaus vereinbar''«</span>, d.h. logisch ,richtig‘ und <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span> ist, weil der ‚Nicht-GOTT-Glaube‘, <span style="color:#FF6000">»''die atheistische Weltanschauung''«</span>, im Möglichkeitsbeweis notwendig zu unlösbaren Widersprüchen führt, und somit logisch ,falsch‘ ist. <span style="color:#00B000">(Die ,Logik‘ hat aber, — bekanntlich —, bei allen wichtigen, persönlichen Entscheidungen immer nur eine untergeordnete Rolle '''!''' )</span>
Anmerkung-6 ''':''' Das erste, ,regulär‘ <span style="color:#00B000">(├ )</span> abgeleitete, Hauptergebnis im 3. Beweisgang, Term :10: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span> ''':''' die ,notwendige‘ Existenz GOTTES, ist die logische Konsequenz aus der Prämisse, Term :1: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>. Dieses erste Hauptergebnis hat also den überlieferten, traditionellen GOTT-Glauben zur Voraussetzung, und ist daher davon ,abhängig‘. Das zweite Hauptergebnis im 3. Beweisgang, das Theorem ANSELMS ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx→□∃xGx'''‘ —</span>, dagegen, ist die Darstellung der Abhängigkeit des ersten Hauptergebnisses von dem, vorher schon bewiesenen, ,Axiom‘ von der ,möglichen‘ Existenz GOTTES ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, dem Korollar-1 aus dem 1. Beweisgang, und hat nicht mehr den überlieferten, traditionellen GOTT-Glauben zur Voraussetzung, und ist daher auch nicht mehr davon abhängig. Dazu die Feststellung LEIBNIZ‘ ''':'''
::Das Theorem ANSELMS ist <span style="color:#FF6000">»''ein unvollständiger Beweis, der etwas voraussetzt, was man noch hätte beweisen sollen, um ihm mathematische Evidenz zu verleihen — nämlich, dass man dabei stillschweigend voraussetzt, diese Vorstellung des durchaus großen oder durchaus vollkommenen Wesens sei möglich und enthalte keinen Widerspruch'' «</span>.
Diesen unvollständigen Beweis hat GÖDEL im 1. Beweisgang mit dem ,regulär‘ <span style="color:#00B000">(├ )</span> abgeleiteten, und als widerspruchfrei bewiesenen, Korollar-1 vervollständigt. Dieses Korollar ist nur vom logischen Axiom-1 und von der mathematischen Äquivalenz der Perfektionen, <span style="color:#00B000">(der Transzendentalia)</span>, im Axiom-2 ,abhängig‘, und nicht mehr von der methodologischen Kalkül-Prämisse, dem traditionellen GOTT-Glauben. Damit hat das Theorem ANSELMS die gesuchte <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> erreicht.
Zusammenfassung ''':'''
Theorem-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX→◇∃xXx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Positive Eigenschaften sind konsistent''«</span>, ist die logische Konsequenz aus der Prämisse im 1. Beweisgang, Term :01: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ —</span>, den, — <u>modal-frei</u> — gewählten, ,angenommenen‘ positiven Eigenschaften.
Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT-Sein ist das Wesen GOTTES''«</span>, ist die logische Konsequenz aus der Prämisse im 2. Beweisgang, Term :01: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, dem, — <u>modal-frei</u> — gewählten, ,angenommenen‘ GOTT-Glauben der Christen.
Im Unterschied dazu ist im 3. Beweisgang, im Theorem-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx→□∃xGx'''‘ —</span>, der Glaube, dass es einen GOTT notwendig gibt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>, die logische Konsequenz aus dem, — <u>modal-notwendig</u> — als widerspruchsfrei ,bewiesenen‘, Korollar-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, im 1. Beweisgang, <span style="color:#00B000">(auch im Beweisgang ,Widerlegung‘ im Anhang)</span>. Somit ist das Theorem ANSELMS, mit Korollar-1, nur vom logischen Axiom-1 der Widerspruchsfreiheit, und der paarweisen, mathematischen Äquivalenz beliebiger positiver Eigenschaften, <span style="color:#00B000">(aller Transzendentalia)</span>, im Axiom-2, abhängig. Damit ist die Bedingung für die geforderte, spezielle <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span>, und auch für die Widerspruchsfreiheit im Theorem ANSELMS erfüllt; unabhängig von jeder Glaubensüberzeugung.
====<div class="center"><span style="color:#660066">Widerlegung</span></div>====
{|class="wikitable"
|-
! <div class="center"><span style="color:#660066">GÖDEL-Kalkül : der Möglichkeitsbeweis als Widerlegung des Nicht-GOTT-Glaubens</span></div>
|-
! <span style="color:#00B000">''Terme der erweiterten Prädikatenlogik zweiter Stufe_____________ „Benennungen“ und durchgeführte Logik-Operationen''</span>
|-
|
<small>
<math>\begin{align}
\text{(Axiom 1.1)} & \quad P \neg X \;\Longrightarrow\;\ \neg P\ X\ & \ & \text{„Wenn die Negation von X positiv ist, dann ist X nicht positiv“} \\
\text{(Axiom 2)} & \quad \Box \;\forall x (\ X\ x \Longrightarrow \ Y\ x) \Longrightarrow \ P\ Y & \ & \text{„Die Eigenschaft Y in allen x, die aus der Eigenschaft X in allen x} \\
\text{ } & \quad & \ & \; \; \text{mit modaler Notwendigkeit folgt, ist eine positive Eigenschaft“} \\
\text{(Korollar-1)} &\quad \Diamond \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{ } \\
\text{ } & \text{„Es ist möglich, dass es den GOTT der Christen gibt“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen ist !} \\
\text{01} & \quad \; \neg \Diamond \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{ AE: „Es ist unmöglich, dass es diesen GOTT gibt“ (dezidierter Atheismus)} \\
\text{02} & \quad (\neg x = .. )\ & \ & \text{ AE: „Es gibt die Eigenschaft, nicht mit x identisch zu sein“ :: (ungleich)} \\
\text{03} & \quad (\ x = .. )\ & \ & \text{ AE: „Es gibt die Eigenschaft, mit x identisch zu sein“ :: (gleich)} \\
\text{04} & \quad \neg\neg \Box \neg \exists x \ G \ x \ & \ & \text{:01:[ ◇A ↔ ¬□¬A ] :: (Modalregel) } \\
\text{05} & \quad \neg\neg \Box \neg\neg \forall x \neg \ G \ x \ & \ & \text{:04:[ ∃xA ↔ ¬Ɐx¬A ] :: (Quantorenregel) } \\
\text{06} & \quad \text{ ├ }\; \Box \; \forall x \neg G \ x \ & \ & \text{:05:NEG :: [ ¬¬A↔A ] :: (Gesetz der Aussagenlogik) } \\
\text{07} & \quad \Box \; \forall x \neg G \ x \Leftrightarrow\ W & \ & \text{:01:06:[ (:01:↔W) → (├:06:↔W) ] :: (Kalkülregel) } \\
\text{08} & \quad \Box \; \forall x \ G \ x \Leftrightarrow\ F & \ & \text{:07:[ (¬A↔W)↔(A↔F) ] :: (Regel für Wahrheitswerte)} \\
\text{ } & \text{„Jeder GOTT-Glaube ist ganz sicher falsch ! “} & \ & \Longleftarrow\; \text{die logische Konsequenz aus der Prämisse :01: !} \\
\text{09} & \quad \ (\neg x = x ) \Leftrightarrow \ F \; \ & \text { } & \text{Xx:02:Instanz(X:=(¬x=..)) ⇒ Kontradiktion !} \\
\text{10} & \quad \Box \; \forall x (\ G \ x \Rightarrow\; (\neg x = x)) & \text { } & \text{:08:09:[ (:08:↔F) → (:09:↔F) ] :: „ex falso sequitur quotlibet“} \\
\text{11} & \quad \Box \; \forall x (\ G \ x \Rightarrow \; (\neg x = x)) \Rightarrow \; P (\neg x = .. ) & \ & \text{(A2):Instanz(X:=G):Instanz(Y:=(¬x= ..)) } \\
\text{12} & \quad \ P (\neg x = .. ) & \ & \text{:10:11:[ Modus ponens ] :: [ A→B, A ├ B ]} \\
\text{13} & \quad \ P (\neg x = .. )\;\Rightarrow\ \neg P (\ x = .. )\ & \ & \text{(A1.1):Instanz(X:=(x=..))}\\
\text{14} & \quad \neg P (\ x = .. )\ & \ & \text{:12:13:[ Modus ponens ] :: (log. Schlussregel)}\\
\text{15} & \quad \ (x = x ) \Leftrightarrow \ W \; \ & \ & \text{Xx:03:Instanz(X:=(x=..)) ⇒ Tautologie !} \\
\text{16} & \quad \Box \; \forall x (\ G \ x \Rightarrow\; (x = x)) & \ & \text{:08:15:[ (:08:↔F) → (:15:↔W) ] :: „ex falso sequitur etiam verum“} \\
\text{17} & \quad \Box \; \forall x (\ G \ x \Rightarrow\; (x = x)) \Rightarrow \ P (x = .. ) & \ & \text{(A2):Instanz(X:=G):Instanz(Y:=( x= ..))} \\
\text{18} & \quad \ P (\ x = .. )\ & \ & \text{:16:17:[ Modus ponens ]}\\
\text{19} & \quad \text{ ├ }\; (\neg P (\ x = .. )\ \wedge \ P (\ x = .. )) \Leftrightarrow\ F & \ &
\text{:14:18:[ Konjunktion ] ⇒ Kontradiktion !}\\
\text{20} & \quad \neg \Diamond \; \exists x \ G \ x \Rightarrow (\neg P (\ x = .. )\ \wedge \ P (\ x = .. )) & \ & \text{:01:19:[ ├A├B╞ A→B ] :: ''KONDITIONALER BEWEIS''}\\
\text{ } & {\color{RedOrange}\text{Der Atheismus führt zu einem logischen Widerspruch ! }} & \ & \Longleftarrow\; \text{was mit Term :20: bewiesen ist !} \\
\text{21} & \quad \neg\neg \Diamond \; \exists x \ G \ x & \ & \text{:20:19:[ Modus tollendo tollens ] :: [ A→B,¬B ├ ¬A ]}\\
\text{22} & \quad \; \Diamond \; \exists x \ G \ x & \ & \text{:21:NEG }\\
\text{(Korollar-1)} & \;\text{„Es ist definitiv möglich, dass es diesen GOTT gibt“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen war !} \\
\end{align}</math>
</small>
|}
Anmerkung-7 ''':''' Dieser Beweisgang geht prinzipiell von der Existenz GOTTES, <span style="color:#4C58FF">— ,'''G'''‘ —</span>, aus, wobei aber die Möglichkeit seiner Existenz, und damit die Sinnhaftigkeit des Glaubens an GOTT, durch die Prämisse :01: in Frage gestellt wird, und daher im Kalkül überprüft werden soll. Denn mit der Behauptung der Existenz allein ist es nicht getan. Es muss auch seine Möglichkeit, d.h. die Sinnhaftigkeit des Glaubens an GOTT aufgewiesen werden. LEIBNIZ hat als erster, <span style="color:#00B000">(nach ANSELM)</span>, dieses Problem gesehen, und GÖDEL hat dafür eine Lösung gefunden. Dieser Beweisgang, <span style="color:#00B000">(analog zum Möglichkeitsbeweis von Günther J. WIRSCHING konzipiert)</span>, setzt in den Axiomen, genau wie im 1. Beweisgang, die Existenz von etwas <span style="color:#FF6000">„Positiven“, „Perfekten“, „Vollkommenen“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ,'''P'''‘ —</span>, allgemein für die Welt voraus, <span style="color:#00B000">(das im Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ,'''PG'''‘ —</span>, GOTT ultimativ zugeordnet wird ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist absolut positiv, perfekt und vollkommen''«</span>)</span>; was im 2. Beweisgang mit Term :13: als widerspruchsfrei, <span style="color:#00B000">(als ,wahr‘ und ,annehmbar‘ im Kontext des christlichen Glaubens)</span>, schon ,bewiesen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> worden ist. Die Existenz der ,Transzendentalien‘ in der Welt ist ein allgemeines Faktum; ihre Existenz auch in GOTT ist mit dem Term :13: des 2. Beweisganges bewiesen, die jedoch im Unendlichen, GOTT, als Transzendentalia, auch in ,ultimativer‘ Form vorliegen. Axiom-1 ,besagt‘, dass Eigenschaften nicht zugleich, vollkommen und nicht vollkommen, sein können. Axiom-2 ,besagt‘, dass, allgemein, alle Vollkommenheiten, <span style="color:#00B000">(alle Transzendentalien)</span>, gleichwertig, <span style="color:#00B000">(mathematisch äquivalent)</span>, sind. <span style="color:#00B000">(Axiom-2 wird hier um das GÖDEL-Konjunkt <span style="color:#4C58FF">— ,'''PX'''‘ —</span> verkürzt dargestellt. Damit ist auch Axiom-3 für diesen Beweisgang unnötig geworden, ohne dass sich wegen dieser Kürzung am Ergebnis etwas ändert.)</span> Die Eigenschaft <span style="color:#4C58FF">— (¬x=..) —</span> ,besagt‘, dass GOTT ,unvergleichlich‘ ist, wenn <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> für GOTT steht. <span style="color:#00B000">(Der informelle Term, <span style="color:#4C58FF">— (¬x=..) —</span>, ersetzt hier, wie bei A. FUHRMANN, den formal korrekten Abstraktionsausdruck ''':''' <span style="color:#4C58FF">— λy.(¬x=y) —</span>, aus dem Lambda-Kalkül.)</span> Der Term :16: <span style="color:#4C58FF">— (x=x) ↔ W —</span> steht für die Selbstbezeichnung des GOTTES-JHWH in Exodus 3,14 ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Ich bin der ‚Ich-Bin‘''«</span>. Der GOTT der abendländischen, christlichen Tradition wird mit <span style="color:#4C58FF">— ,'''G'''‘ —</span> bezeichnet ''':''' d.i. der <span style="color:#FF6000">„GOTT der Christen“</span>, entsprechend der ,methodologischen‘ Prämisse und der ,Genese‘ des Kalküls, syntaktisch formalisiert in der Definition-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔∀X(PX→Xx)'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das Individuum'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''ist genau dann GOTT'', <span style="color:#4C58FF">,'''G'''‘</span>, ''wenn es alle Vollkommenheiten'', <span style="color:#4C58FF">,'''P'''‘</span>, ''in sich schließt''«</span>, nach der Vorgabe von LEIBNIZ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist ein Wesen von äußerster Größe und Vollkommenheit, das alle Grade derselben in sich schließt''«</span>. Mit Korollar-1 hat dieser Beweisgang dasselbe Endergebnis, wie der 1. Beweisgang. Der Beweis, dass der dezidierte Atheismus zu einem logischen Widerspruch führt, und damit falsch ist, ist ein Zwischenergebnis in diesem Beweisgang, und begründet mit <span style="color:#FF6000">»''mathematischer Evidenz''«</span>, und unabhängig von jeder Glaubensüberzeugung, den, von LEIBNIZ gesuchten, Möglichkeitsbeweis für die Existenz GOTTES im Argument des Erzbischofs, und bestätigt damit die Sinnhaftigkeit des GOTT-Glaubens. Einmal Axiom-1 und zweimal Axiom-2 sichern hier das Ergebnis des Kalküls ''':''' das Korollar-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>''':''' <span style="color:#FF6000">»''Es ist definitiv möglich, dass es den GOTT der Christen gibt''«</span>. Diese zwei Axiome sind die einzigen, und modal-notwendigen, d.h. die transzendentalen Voraussetzungen und Bedingungen für das Endergebnis ''':''' der Widerspruchsfreiheit und Sinnhaftigkeit des Glaubens der Christen an GOTT; <span style="color:#00B000">(dasselbe gilt natürlich auch für die <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span> Weltanschauung jeder monotheïstischen Religion '''!''' Dem Erzbischof ANSELM ging es damals nur um seinen Glauben an GOTT.)</span>.
Die Logik-Regel <span style="color:#FF6000"><span style="font-family: Times;"><big>„ex falso sequitur quotlibet, etiam verum“</big></span></span>, <span style="color:#00B000">(‚Aus Falschem folgt irgendetwas, auch Wahres‘)</span>, ist der scholastische Ausdruck für die ‚Implikation‘ <span style="color:#00B000">(Folgerung)</span> von Aussagen, die nur dann falsch, <span style="color:#4C58FF">— F —</span> ist, wenn das Antezedens wahr, <span style="color:#4C58FF">— W —</span>, und die Konsequenz falsch, <span style="color:#4C58FF">— F —</span> ist. Andernfalls ist sie immer wahr, <span style="color:#4C58FF">— W —</span>, auch wenn die Voraussetzung falsch, <span style="color:#4C58FF">— F —</span> ist ''':''' ‚Modern‘ darstellbar durch die ‚Wahrheitswertetafel‘ für die ‚materiale Implikation‘, <span style="color:#4C58FF">— ,(A → B)‘ —</span> <span style="color:#FF6000">„wenn A, dann B“</span>. Damit ist auch der <span style="color:#4C58FF">[ Modus tollendo tollens ] :: [ A → B, ¬B ├ ¬A ] </span> verstehbar; <span style="color:#00B000">(vgl. die vierte Zeile der ‚materialen Implikation‘)</span>. Der positive hypothetische Syllogismus ''':''' <span style="color:#4C58FF">[ Modus ponendo ponens ] :: [ A → B, A ├ B ] </span> ist aus der ersten Zeile ablesbar.
Die folgende Tabelle gibt für jeden ,Wahrheitswert‘ der Aussagen <math>A</math> und <math>B</math> das Resultat einiger zweiwertiger Verknüpfungen an ''':'''
{|class="wikitable hintergrundfarbe2" style="text-align:center;"
|-
!colspan="2"|''Belegung''!!Konjunktion!!Disjunktion!!materiale<br /> Implikation!!Äquivalenz<br /> Bikonditional!!kopulative<br /> Konjunktion
|-
!<math>A</math>
!<math>B</math>
!<math>A</math> und <math>B</math>
!<math>A</math> oder <math>B</math>
!wenn <math>A</math> dann <math>B</math>
!sowohl <math>A</math> als auch <math>B</math>
!entweder <math>A</math> oder <math>B</math>
|-
!W!!W
|W||W||W||W||F
|-
!W!!F
|F||W||F||F||W
|-
!F!!W
|F||W||W||F||W
|-
!F!!F
|F||F||W||W||F
|}
<span style="color:#00B000">(Eine ‚Konjunktion‘ ist nur dann ,wahr‘, wenn beide Aussagen einer ‚Konjunktion‘ wahr sind. Eine ‚kopulative Konjunktion‘ ist nur dann ,wahr‘, wenn entweder die eine, oder die andere Aussage der ‚kopulativen Konjunktion‘ wahr ist. Es besteht also eine Wenn-Dann-Verbindung zwischen beiden Aussagen — eine ,Kopplung‘. Das ist die logische Grundlage von Axiom-1 im GÖDEL-Formalismus)</span>
Um das Widersprüchliche der ,Annahme‘ nachzuweisen, dass positive Eigenschaften ,nicht konsistent‘ seien, <span style="color:#00B000">(im 1. Beweisgang)</span>, bzw. um das Falsche und Sinnwidrige der ,Annahme‘ klarzustellen, es sei ,unmöglich‘, dass es einen GOTT gibt, <span style="color:#00B000">(hier, in der Widerlegung)</span>, verwendet das GÖDEL-Kalkül den Gegensatz ''':''' wahr, <span style="color:#4C58FF">— W —</span>, falsch, <span style="color:#4C58FF">— F —</span>, zwischen der dritten und vierten Zeile der Wahrheitswertetafel für die ,materiale Implikation‘, entsprechend der Regel <span style="color:#FF6000"><span style="font-family: Times;"><big>„ex falso sequitur quotlibet, etiam verum“</big></span></span>, jeweils mit der Hilfe von Axiom-1 und Axiom-2; hier unabhängig von jeder Glaubensüberzeugung. Im Gegensatz dazu, wird, <span style="color:#00B000">(im 2. Beweisgang)</span>, aus dem Glauben an GOTT, mit einer <span style="font-family: Times;"><big>,Reductio ad absurdum‘</big></span>, speziell mit Axiom-1, das Widersprüchliche in der ,Annahme‘ nachgewiesen, es gäbe in GOTT <span style="color:#FF6000">»''keine Vollkommenheit, nichts Positives, nichts Perfektes''«</span>, d.h. keine ,Transzendentalia‘. In dieser <span style="font-family: Times;"><big>,Reductio ad absurdum‘</big></span>, im 2. Beweisgang, wird vorausgesetzt <span style="color:#00B000">(,angenommen‘)</span> ''':''' es gibt den GOTT der Christen, <span style="color:#00B000">(als Prämisse :01:)</span>, der ,unvergleichlich‘ und ,einzigartig‘ ist, und in dem auch alle ,Transzendentalia‘ <span style="color:#FF6000">„koinzident“</span> ,eins‘ sind, entsprechend Axiom-2.
Für KANT entsteht ein Widerspruch in den Prädikaten eines Satzes.
::<span style="color:#FF6000">»</span> ''Wenn ich das Prädicat in einem identischen Urtheile aufhebe'', <span style="color:#00B000">[ durch eine Negation ]</span>, ''und behalte das Subject, so entspringt ein Widerspruch''. <span style="color:#00B000">[ Wenn ich sage ''':''' ,''GOTT ist nicht allmächtig''‘, entsteht ein Widerspruch zur richtigen Aussage ''':''' ,''GOTT ist allmächtig''‘. ]</span> … ''Wenn ihr aber sagt ''':''' ,GOTT ist nicht‘, so ist weder die Allmacht, noch irgendein anderes seiner Prädicate gegeben; denn sie sind alle zusammt dem Subjecte aufgehoben'', <span style="color:#00B000">[ negiert ]</span>, ''und es zeigt sich in diesem Gedanken nicht der mindeste Widerspruch.'' <span style="color:#FF6000">«</span><ref>vgl. ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kritik der reinen Vernunft</big></span>''‘, Seite 398f; https://www.korpora.org/kant/aa03/398.html</ref>
Es ist richtig, wie KANT sagt, der Widerspruch entsteht nicht in dem Gedanken ''':''' ,''GOTT ist nicht''‘. GÖDEL zeigt daher, dass der Widerspruch erst dann entsteht, wenn von der Annahme ausgegangen wird ''':''' '',Es ist unmöglich, dass GOTT ist''‘. Daraus folgt dann ,regulär‘, mit Hilfe von Axiom-1 und Axiom-2, <span style="color:#00B000">(d.h. mit den Theoremen von den Transzendentalien)</span>, die logische ,Möglichkeit‘ GOTTES, unabhängig von jeder Glaubensüberzeugung. Wie LEIBNIZ klar erkannt hat, muss zuerst, aus dem Widerspruch des Gegenteils, die logische ,Möglichkeit‘, <span style="color:#00B000">(die Konsistenz)</span>, der Existenz GOTTES bewiesen werden ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, bevor daraus die reale ,Notwendigkeit‘ eines GOTTES abgeleitet werden kann ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>. Dieser Sachverhalt ist jedoch das ausschließliche Spezifikum GOTTES, <span style="color:#00B000">(das <span style="color:#FF6000">»''Privilegium der Gottheit allein''«</span>)</span>, und gilt nur bei GOTT, als dem Unvergleichlichen und Einzigartigen. Dieses ,Spezifikum‘ wird im Theorem ANSELMS abgebildet ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx→□∃xGx'''‘ —</span>, auf Grund von Axiom-2, das den inneren Zusammenhang, die Koinzidenz auch von ,Möglichkeit‘ und ,Notwendigkeit‘ im Unendlichen, GOTT, erkennen lässt. Bis Zeile 10, im 3. Beweisgang, reicht der Geltungsbereich der ,modal‘-frei gewählten Kalkül-Prämisse :01:, der ,methodologische‘ GOTT-Glaube. In Zeile 11 liegt der ,Schwerpunkt‘ des ontologischen Beweises dann aber am, — modal als notwendig — ,bewiesenen‘ Widerspruch des Gegenteils zum GOTT-Glauben, <span style="color:#00B000"> (formal-syntaktisch dargestellt als widerspruchfreies Antezedens, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, dem Korollar-1 aus dem 1. Beweisgang)</span>, und nicht mehr am ,angenommenen‘ GOTT-Glauben der Kalkül-Voraussetzung, <span style="color:#00B000">(nun dargestellt als Konsequenz <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span> im Theorem ANSELMS)</span>. Damit hat er, — angeregt durch LEIBNIZ, und mit ihm —, die fast einhellig akzeptierte Fehldeutung des ontologisch-<span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Arguments ANSELMS für GOTT durch gewichtige philosophische, <span style="color:#00B000">(KANT<ref>GOTT ist absolut einzigartig und unvergleichlich. KANT macht GOTT jedoch zu einem ,Ding‘ unter den vielen ,Dingen‘ dieser Welt, indem er die Existenz, bzw. das ,Sein‘ GOTTES mit dem ,Sein der Dinge‘ gleich setzt. Eine solche Gleichsetzung ist bei GOTT unangebracht und daher unzulässig! Er verkennt damit die Einzigartigkeit und Besonderheit GOTTES. Das ,Sein‘ der Dinge ist — nach KANT — ,kein reales Prädikat’, d.h. Existenz ist keine Eigenschaft. In GOTT ist ,Sein‘ hingegen ein ,reales Prädikat‘, d.h. Existieren ist die Wesenseigenschaft GOTTES, denn GOTT ist der, der für uns — aus Liebe — immer schon ,da‘ ist, von Ewigkeit zu Ewigkeit. Das ist das, was GOTT für uns ausmacht — sein Wesen.</ref>)</span>, und <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span>, <span style="color:#00B000">(THOMAS<ref>GOTT ist absolut einzigartig und unvergleichlich. THOMAS unterscheidet die ,Natur GOTTES‘ nicht von der ,Natur der Dinge‘, indem er die ,Natur‘ des GOTTES ANSELMS irrtümlich mit der ,Natur‘ der Dinge gleich setzt. Damit reiht er GOTT unter die vielen Dinge unserer Welt ein: GOTT ,esse in rerum natura‘, d.h. wörtlich, dass der GOTT ANSELMS in der ,Natur‘ der Dinge existiert. Eine solche Gleichsetzung ist bei GOTT unangebracht und daher unzulässig! Die ,zeitlose-überzeitliche‘ Wirklichkeit, (Natur), GOTTES ist völlig verschieden und unabhängig von der zufälligen Wirklichkeit, (die ,Natur‘), unserer ,raum-zeitlichen‘ Welt. Daher ist sie mit dieser auch nicht vergleichbar.</ref>)</span>, Autoritäten zurechtgerückt, welche die Einzigartigkeit und Unvergleichlichkeit des Unendlichen, GOTT, bei ihrer Beurteilung des Theorem ANSELMS nicht berücksichtigt haben, sondern den Unendlichen, <span style="color:#00B000">(irrtümlich)</span>, unter die endlichen Dinge unserer Welt eingereiht haben. GÖDEL hat mit dem bewiesenen Widerspruch des Gegenteils zum GOTT-Glauben, den Beweis für die <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> des Theorem ANSELMS geliefert, was, nach LEIBNIZ, für die Akzeptanz dieses Theorems noch gefehlt hat. Das Theorem ANSELMS besagt universell ''':''' Die <span style="color:#FF6000">»''theologische Weltanschauung''«</span> der Juden, Christen und Muslime, die ,annehmen‘, dass es mit ,Notwendigkeit‘ <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□'''‘ —</span> <span style="color:#00B000">(nur)</span> einen GOTT gibt, ist logisch richtig und <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span>, weil es <u>ohne Widerspruch</u> ,denkbar‘ <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇'''‘ —</span> ist, dass es GOTT gibt ''':''' Nicht mehr und nicht weniger, <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig, (ohne sich auf den Glauben an irgendeine Religion zu stützen)''«</span>.
Es geht hier bei GÖDEL nicht um Theoriefindung oder ähnliches. GÖDEL ist kein Theoretiker. GÖDEL ist Logiker und Mathematiker. Was er sagt, ist mathematisch wahr und logisch richtig. Wenn er sagt, dass die Aussage ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ — »''wahr''«</span> ist ''':''' <span style="color:#FF6000">»''es ist möglich, dass es Gott gibt, wegen Axiom-2 (und Axiom-1)''«</span>, dann spricht er hier von der mathematischen Wahrheit. Logischerweise ist dann die konträre Aussage ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''¬◇∃xGx'''‘ — »''falsch''«</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''es ist nicht möglich, dass es einen Gott gibt''«</span>, und zwar mathematisch falsch, weil sich aus dieser Aussage ein Widerspruch ergibt. Jeder, der die mathematische Logik GÖDELS lesen kann, kann das sehen und verstehen ''':''' Das Zwischenergebnis, <span style="color:#00B000">(Term :20:)</span>, in dieser Kalkül-Ableitung, die logische Konsequenz aus der Annahme des dezidierten Atheismus, es sei unmöglich, dass es GOTT gibt, ist der faktische, nachprüfbare, und für jeden Menschen sichtbare Beweis dafür, dass diese Annahme in einen Widerspruch mündet, und damit falsch und unlogisch ist. Das bedeutet, es ist eine Tatsache, bzw. es ist Faktum, dass der Atheismus, — mit <span style="color:#FF6000">»''mathematischer Evidenz''«</span> —, wirklich falsch und unlogisch ist, und daher als ,Unsinn‘ bezeichnet werden darf '''!''' Das ist nicht bloß als eine Theoriefindung, oder als eine Interpretation eines Autors zu verstehen. Das ist vielmehr genau so wahr und <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span>, wie, dass zwei mal zwei vier ergibt, und wirklich genau so logisch richtig, wie, dass die Erde sich um die Sonne dreht. Das ist gerade das Überraschende und Unerwartete am Gödel-Kalkül. Es geht hier nicht mehr um Theoriefindung oder Interpretationen, denen man zustimmen kann oder nicht. Es geht hier <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig''«</span> um mathematisch-logische Fakten. Damit steht GÖDEL in seiner Bedeutung neben KOPERNIKUS.
----
Kurt GÖDEL ist schon deswegen ein Ausnahmelogiker.
----
===<div class="center"><span style="color:#660066">Epilog für Skeptiker</span></div>===
Wenn man das GÖDEL Argument genau liest, dann ist nur die Annahme ''':''' <span style="color:#FF6000"> „es ist möglich, dass es GOTT gibt“</span> bewiesen, weil aus der Annahme ''':''' <span style="color:#FF6000">„es ist unmöglich, dass es GOTT gibt“</span> ein logischer Widerspruch ableitbar ist. Die Aussage ''':''' <span style="color:#FF6000">„es gibt GOTT“</span> ist dagegen schon eine Glaubensaussage, und damit ist das auch die ,Grundannahme‘ eines gläubigen Menschen, der dann aus der ,bewiesenen Möglichkeit‘, dass es Gott gibt, ableiten kann ''':''' <span style="color:#FF6000">»''es gibt GOTT wirklich''«</span>, wenn er will ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Es stimmt also, was ich glaube '''!''''' «</span> Das ist das Argument ANSELMS, der ein christlicher Amtsträger war, und der daher von dieser Grundannahme auch ausgeht. Solange in den Voraussetzungen des Möglichkeitsbeweises im Gödel-Kalkül kein Widerspruch nachweisbar ist, und solange in der logischen Durchführung keine schweren Mängel festgestellt werden können, ist das Ergebnis des Möglichkeitsbeweises, wie GÖDEL ihn durchgeführt hat, korrekt, und die Folgerungen daraus, logisch richtig, dass es sich hier um <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> handelt, <span style="color:#00B000">(z. B. wie 2 x 2 = 4)</span>. Aber niemand ist gezwungen, aus der Möglichkeit, dass es GOTT gibt, daraus zu schließen, dass es GOTT auch mit Notwendigkeit gibt, wie das im Argument ANSELMS geschieht, außer, er akzeptiert auch die Grundannahme, dass es den Unendlichen und Unvergleichlichen tatsächlich gibt. Dann kann er mit LEIBNIZ, der selbst an GOTT geglaubt hat, mit Bestimmtheit sagen ''':''' <span style="color:#FF6000">»''gesetzt, dass GOTT möglich ist, so ist er, was das Privilegium der Gottheit allein ist''«</span>, weil GÖDEL mit seinem Kalkül den noch ausstehenden Beweis der Widerspruchsfreiheit dafür geliefert hat.
Wenn Du den 3. Beweisgang des GÖDEL-Kalküls genauer anschaust, dann siehst Du, dass der Konsequenz-Teil im Argument ANSELMS, der identisch ist mit dem Term in der Zeile 10, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>, immer noch formallogisch abhängig ist von der methodologischen Glaubens-Prämisse, Term :01:, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">„das x steht für den Gott der Christen“</span>, was bis zur Zeile 10 offensichtlich korrekt ist. <span style="color:#00B000">(Man könnte nach dieser Zeile, ohne Weiteres, ,regulär‘ die <span style="color:#FF6000">„logische Implikation”</span> :: <span style="color:#4C58FF">[├ A ├ B ╞ A→B ]</span> mit Term :01: und Term :10: als ein mögliches Korollar bilden ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx→□∃xGx'''‘ — </span>)</span>. Das bedeutet, der Konsequenz-Teil im Theorem ANSELMS, der in diesem Korollar an zweiter Stelle steht, ist damit in seiner Formal-Struktur offensichtlich ,regulär‘ von der Glaubens-Prämisse, Term :01:, abhängig, d.h. er ist der Ausdruck einer Glaubensüberzeugung. Im Theorem ANSELMS steht er jetzt in der Zeile 11 als Konsequenz-Teil auch an zweiter Stelle, hat aber nicht mehr seine Glaubens-Prämisse als notwendige Bedingung an erster Stelle vor sich, wie im ,regulär‘-möglichen Korollar. Jetzt steht eine neue und andere Voraussetzung als Begründung vor ihm. Der Schwerpunkt des Argument ANSELMS liegt damit am Begründungs-Teil des ANSELM-Theorems, der jetzt die erste Stelle im Theorem einnimmt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">„es ist möglich, dass es GOTT gibt“</span>, der erst dadurch entstanden ist, und davon abhängig ist, weil sein Gegenteil ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''¬◇∃xGx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">„es ist unmöglich, dass es GOTT gibt“</span>, zu einem Widerspruch geführt hat. Dieser Begründungs-Teil, das Antezedens, im Argument ANSELMS, ist daher nicht mehr von der methodologischen Glaubens-Prämisse, Term :01:, abhängig, sondern nur vom Axiom-1, der Widerspruchsfreiheit, und von der paarweisen, mathematischen Äquivalenz beliebiger positiver Eigenschaften im Axiom-2, die im 1. Beweisgang, bzw. im Beweisgang ,Widerlegung‘, mit dem <span style="color:#4C58FF">[ Modus tollendo tollens ] :: [ A → B, ¬B ├ ¬A ]</span>, die Widerspruchsfreiheit des GOTT-Glaubens mit Notwendigkeit herbeigeführt haben. Daraus ergibt sich eine logische Verschiebung in der Argumentationskette, denn dieser Begründungs-Teil, der jetzt die Widerspruchsfreiheit für den Konsequenz-Teil liefert, ist selbst unabhängig und frei von jeder Glaubensüberzeugung. Weil widerspruchsfrei und <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span>, muss er als logische Begründung für die Widerspruchsfreiheit des Konsequenz-Teils gelesen werden, und damit bestätigt er die Widerspruchsfreiheit der Glaubensüberzeugung eines gläubigen Menschen, <span style="color:#00B000">(was auch das Ziel ANSELMS war)</span>. Das heißt also ''':''' der Glaube dieses Menschen ist widerspruchsfrei und sinnvoll, und enthält keinen Zirkelschluss, weil sein Gegenteil, der Nicht-GOTT-Glaube, zu einem Widerspruch führt; <span style="color:#00B000">(das hat GÖDEL mit seinem Kalkül-System bewiesen, dessen Argumentationskette mit einem Computer-Programm, dem sog. ,Theorembeweiser‘, überprüft worden ist, und als <span style="color:#FF6000">»''nachweisbar korrekt''«</span> befunden wurde)</span>. Das Theorem ANSELMS beweist, nach GÖDEL, dass der Glaube an GOTT, mit <span style="color:#FF6000">»''mathematischer Evidenz''«</span> notwendig widerspruchsfrei und sinnvoll ist, weil der Nicht-GOTT-Glaube notwendig zu einem Widerspruch führt. <u>Das Theorem beweist jedoch nicht, dass die Existenz GOTTES notwendig sei</u>, <span style="color:#00B000">(wie es fast immer fälschlich gelesen wurde und wird)</span>, sondern, das Theorem geht einfach davon aus, als nicht hinterfragtes Faktum, dass GOTT notwendig schon existiert, und beweist, dass diese Glaubens-Annahme widerspruchsfrei und sinnvoll, und <span style="color:#FF6000">»''mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar ist''«</span>.
Zusammengefasst heißt das konkret ''':''' Wenn Du an GOTT glauben willst, dann kannst Du das unbedenklich tun, denn Dein Glaube ist auch logisch in der <u>bewiesenen Möglichkeit</u>, dass es GOTT geben kann, begründet, und damit ist er widerspruchsfrei, sinnvoll und kein Zirkelschluss. Dein Glaube an GOTT beruht jedoch, nach wie vor und in erster Linie, auf Deiner freien Entscheidung für GOTT, und nicht auf dem Zwang einer ,logischen‘ Argumentation. Wenn Du nicht an GOTT glauben willst, dann <u>musst Du, und sollst Du, auch nicht deswegen</u>, weil der Atheismus zu einem Widerspruch führt, und damit falsch ist, an GOTT glauben. Denn der Glaube an GOTT muss immer eine freie und Deine ganz persönliche Entscheidung für GOTT sein und bleiben. Niemand darf zum Glauben an GOTT gezwungen werden, auch nicht mit ,logischen‘ Argumenten. Warum '''?''' Weil GOTT die Liebe ist '''!''' Und die Liebe duldet keinen Zwang '''!'''
----
----
;Fußnoten
<references />
0ewk14upcbkad3waahqu7zsjd1mckkx
1085939
1085929
2026-05-16T20:16:50Z
Santiago
19191
/* Anhang : das GÖDEL-Kalkül */ fett
1085939
wikitext
text/x-wiki
[[Kategorie: Buch]]
{{Regal|ort=Philosophie}}
{{Vorlage:StatusBuch|9}}
==<div class="center"><span style="color:#660066">'''Kurt GÖDEL und der sog. ‚ontologische Gottesbeweis‘'''</span></div>==
<span style="font-family: Times;"><big><div class="center">לַמְנַצֵּ֗חַ לְדָ֫וִ֥ד אָ֘מַ֤ר נָבָ֣ל בְּ֭לִבּוֹ אֵ֣ין אֱלֹהִ֑ים הִֽשְׁחִ֗יתוּ הִֽתְעִ֥יבוּ עֲלִילָ֗ה אֵ֣ין עֹֽשֵׂה־טֽוֹב׃
(Psalm 14,1)</div></big></span>
----
===<div class="center"><span style="color:#660066">Vorwort</span></div>===
Zur Orientierung ''':''' Die Diskussion um GOTT läuft schon über zweitausend Jahren. Vor etwa tausend Jahren hat sich ein gewisser ANSELM gesagt ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Ich glaube an GOTT'' … <span style="color:#00B000">(sonst wäre er sicher nicht Erzbischof von Canterbury geworden)</span> … ''aber ich möchte auch wissen und verstehen, ob das stimmt und sinnvoll ist, was ich da glaube '''!''''' «</span> Dann hat er seine Überlegungen dazu aufgeschrieben, und das kann man in seinen Schriften auch heute noch lesen. Der sehr geschätzte deutsche Professor und Philosoph aus Königsberg, Immanuel KANT, hat das, was ANSELM da aufgeschrieben hat, gelesen, <span style="color:#00B000">(vermittelt durch CARTESIUS)</span>, und das dann den <span style="color:#FF6000">„ontologischen Gottesbeweis“</span> genannt, <span style="color:#00B000">(obwohl es in Wirklichkeit gar kein Gottesbeweis ist; genauer ''':''' es ist kein Beweis für die Existenz GOTTES)</span>, und dieser große KANT hat dann großartig bewiesen, das, was ANSELM da aufgeschrieben hat, sei falsch. Es sei <span style="color:#FF6000">„ja gar kein“</span> Gottesbeweis '''!''' <span style="color:#00B000">( Naja, was denn sonst '''?''' )</span> Wobei er den Fehler gemacht hat, dass er den, an sich, unvergleichbaren GOTT mit hundert Talern in seinem Vermögenszustande verglichen hat. <span style="color:#00B000">(Das ist aber eine andere Geschichte.)</span> Hundert Taler und GOTT haben ,an sich‘ nichts gemeinsam, außer, wenn KANT ,wirklich‘ hundert Taler hat, und GOTT auch ,wirklich‘ existiert, <span style="color:#00B000">(wie ANSELM und gläubige Menschen glauben)</span>, dann gibt es GOTT und die Taler eben ,wirklich‘. Aber damit ist man nicht schlauer geworden. Seit KANT läuft die ganze Diskussion um GOTT immer nur als Diskussion um den <span style="color:#00B000">(von KANT)</span> so genannten <span style="color:#FF6000">„ontologischen, <span style="color:#00B000">(kosmologischen, teleologischen etc.)</span> Gottesbeweis“</span> — obwohl es niemals einen Beweis für die Existenz GOTTES geben kann und niemals geben wird. <span style="color:#00B000">(Das haben Wissenschaftler jeder Richtung und Philosophen aller Weltanschauungen uns immer wieder nachdrücklich versucht zu sagen, weil keiner dieser sog. Beweise für die Existenz eines GOTTES stringent ist.)</span> Beweisen kann man die Existenz von Naturgesetzen. Die sind unveränderlich und fix, immer und überall. Jeder vernünftige Mensch muss sie akzeptieren. Man kann darüber nicht diskutieren und sie dann mit Mehrheitenbeschlüsse verändern. Wenn GOTT ebenso bewiesen werden könnte, dann wäre jeder vernünftige Mensch gezwungen, die Existenz GOTTES wie ein Naturgesetz anzunehmen. Gott ist aber kein Naturgesetz. GOTT ist <span style="color:#FF6000">„Person“</span>, — für Christgläubige ''':''' <span style="color:#FF6000">„ein GOTT in drei Personen“</span>. Und GOTT ist <span style="color:#FF6000">„Geist“</span>. Das besagt, dass GOTT nicht mit materiellen Dingen aus unserer Welt verglichen werden darf; <span style="color:#00B000">(was sowohl THOMAS von Aquin als auch Immanuel KANT doch getan haben)</span>. Und ganz wesentlich ''':''' der Zugang zu GOTT läuft nicht über den Beweis, sondern immer nur über den Glauben. Wer an GOTT glauben will, dem antwortet GOTT auf seine Weise — nämlich <span style="color:#FF6000">„geistig“</span> bzw. <span style="color:#FF6000">„geistlich“</span>. Wer nicht an GOTT glauben will, dessen Entscheidung respektiert GOTT, und drängt sich nicht auf. Glaube ist immer eine freie Entscheidung des Menschen für GOTT. Niemand darf gezwungen werden. Wenn es einen Beweis für GOTT gäbe, wäre jeder vernünftige Mensch gezwungen, an GOTT zu glauben. Und das widerspricht ganz entschieden der Freiheit des Glaubens. Daher gibt es nie und nimmermehr einen Existenzbeweis für GOTT '''!!!''' ... Daher darf man das Kalkül des Logiker GÖDEL, <span style="color:#00B000">(und damit auch das Theorem ANSELMS)</span>, nicht als einen Existenzbeweis für GOTT lesen. Sowohl ANSELM als auch GÖDEL setzen die Existenz GOTTES notwendig als gegeben voraus. Das GÖDEL-System, und auch das Theorem ANSELMS, sind bloß die logische Bestätigung der Widerspruchsfreiheit der Glaubensüberzeugung eines Menschen, der sich schon entschieden hat, an GOTT zu glauben; und nicht der Grund für seine Entscheidung. Alle sogenannten ,Gottesbeweise‘, sind in Wirklichkeit nichts anderes, als nachträgliche Evaluierungen eines GOTT-Glaubens, bzw. ,Wege‘, <span style="color:#00B000">(bei THOMAS von Aquin)</span>, die aufzeigen, dass der GOTT-Glaube widerspruchsfrei, sinnvoll, und <span style="color:#FF6000">»''mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar ist''«</span>, wie GÖDEL sagt.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Einleitung</span></div>===
Eine Studie zum GÖDEL-Kalkül. Der Logiker Kurt GÖDEL <span style="color:#00B000">(1906-1978)</span> hat mit diesem Kalkül eine moderne Rekonstruktion des, <span style="color:#00B000">(von KANT)</span>, so genannten ‚ontologischen Gottesbeweises‘ nach ANSELM von Canterbury auf modal-logischer Basis vorgelegt. Damit hat er die <span style="color:#FF6000">„Rede von GOTT“</span> auf eine ‚vernünftige Basis‘ gestellt, d.h. sie soll für jeden Menschen nachvollziehbar sein, <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig, (ohne sich auf den Glauben an irgendeine Religion zu stützen)''«</span>, wie er sagt. GÖDEL ,nimmt‘ als Logiker, angeregt durch den Philosophen und Mathematiker Gottfried Wilhelm LEIBNIZ, rein theoretisch, fürs Erste, einmal ‚an‘, <span style="color:#00B000">(als Prämisse, d.i. der Term :01: im 3. Beweisgang zum Theorem ANSELMS im Anhang)</span>, dass es GOTT gibt ''':''' d.i. ein sog. ,methodologischer GOTT-Glaube‘, und untersucht die logischen Konsequenzen. Dabei zeigt sich, beim genaueren Hinsehen, dass der ‚Nicht-GOTT-Glaube‘, der ‚dezidierte‘ Atheismus, <span style="color:#00B000">(im Möglichkeitsbeweis des Kalküls)</span>, überraschender Weise, zu einem Widerspruch führt, und damit logisch ,falsch‘ ist. Jedoch, GÖDEL kann und will mit seinem Kalkül keinen ,GOTT-Glauben‘ ,erzeugen‘, d.h. das GÖDEL-Kalkül ist kein <span style="color:#FF6000">„Existenz-Beweis"</span> für den GOTT der Bibel, sondern, es setzt die Existenz eines GOTTES, einfach als gegeben, schon voraus. GÖDEL beweist aber mit seinem System, dass der traditionelle abendländische ,GOTT-Glaube‘, <span style="color:#FF6000">»''die theologische Weltanschauung''«</span>, <span style="color:#00B000">(d.i. die Kalkül-Prämisse, und das, daraus ,regulär‘ (├ ) abgeleitete, Theorem ANSELMS)</span>, mit den Maßstäben der modernen Logik <span style="color:#FF6000">»''durchaus vereinbar''«</span> <span style="color:#00B000">(d.h. logisch ,richtig‘)</span> ist, im Gegensatz zum ,Nicht-GOTT-Glauben‘, der davon ausgeht, dass es keinen GOTT gibt. GÖDEL beweist mit seinem System ''':''' der traditionelle GOTT-Glaube ist, — mit mathematisch-logischer Evidenz —, widerspruchfrei und wahr. <span style="color:#00B000">(Der Beweis aus dem Widerspruch des Gegenteils ist ein ,indirekter Beweis‘ und kein ,Zirkelbeweis‘ '''!''' )</span> GÖDEL blieb bis zu seinem Tod ohne ein dezidiertes religiöses Bekenntnis. <span style="color:#00B000">(Das Leben ist nicht immer ,logisch‘.)</span>
Entsprechend der <span style="color:#FF6000">»''theologischen Weltanschauung''«</span> ist GOTT der Größte, <span style="color:#FF6000">»''über dem nichts Größeres mehr gedacht werden kann''«</span>, <span style="color:#00B000">(ANSELM)</span>; bzw. <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist ein Wesen von äußerster Größe und Vollkommenheit, das alle Grade derselben in sich schließt''«</span>, <span style="color:#00B000">(LEIBNIZ)</span>, und der für uns immer schon ,da‘ ist. Das ist die methodologische Prämisse des GÖDEL-Kalküls. Davon ausgehend, zeigen seine Axiome und Definitionen, dass es zu einem Widerspruch führt, falls man ,annimmt‘, es sei nicht möglich, dass es <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> gibt. Aus dem Widerspruch des Gegenteils wird von GÖDEL, mit dem <span style="color:#4C58FF">[ Modus tollendo tollens ] :: [ A → B, ¬B ├ ¬A ]</span>, dann ,bewiesen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> ''':''' es ist doch möglich, dass es <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span> wirklich gibt. Somit ist der Glaube an <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, — weil widerspruchsfrei —, mit den Worten GÖDELS ''':''' <span style="color:#FF6000">»''mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar''«</span>.
Immanuel KANT <span style="color:#00B000">(1724-1804)</span> scheint diesen Fall vorausgesehen zu haben, dass versucht werden könnte, die ,Möglichkeit‘ GOTTES aus einem Widerspruch zu ,beweisen‘ ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span> <span style="color:#00B000">[ Angenommen, es gibt ]</span> ''doch einen und zwar nur diesen '''Einen''' Begriff'' <span style="color:#00B000">[ ,GOTT‘, so dass ]</span> ''das Nichtsein oder das Aufheben seines Gegenstandes'' <span style="color:#00B000">[ GOTT ]</span>, ''in ,sich selbst‘ widersprechend sei; und dieses ist der Begriff des allerrealsten Wesens. Es hat, sagt ihr, alle Realität'', <span style="color:#00B000">[ bzw. alle Vollkommenheit ]</span>, ''und ihr seid berechtigt, ein solches Wesen als ,möglich‘ anzunehmen'' ... <span style="color:#00B000">[ denn das GÖDEL-Kalkül ,beweist‘ ( ╞ ) in der ,Widerlegung‘ im Anhang, wie auch im 1. Beweisgang, aus einem Widerspruch, dass die Existenz GOTTES definitiv logisch ,möglich‘ ist. ]</span> … ''obgleich der sich nicht widersprechende'', <span style="color:#00B000">[ ,mögliche‘ ]</span>, ''Begriff'', <span style="color:#00B000">[ ,GOTT‘ ]</span>, ''noch lange nicht die'' <span style="color:#00B000">[ reale ]</span> ''Möglichkeit des Gegenstandes'', <span style="color:#00B000">[ GOTT ]</span>, ''beweiset. … Das ist eine Warnung, von der Möglichkeit der Begriffe (logische)'', <span style="color:#4C58FF">— '''◇''' —</span>, ''nicht sofort auf die Möglichkeit der Dinge (reale)'', <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span>, ''zu schließen''<ref>vgl. ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kritik der reinen Vernunft</big></span>''‘, Seite 399; https://www.korpora.org/kant/aa03/399.html</ref>. <span style="color:#00B000">[ Trotz dieser Warnung, wird dieser Schluss dennoch im Theorem ANSELMS vollzogen, bzw. mit GÖDEL im 3. Beweisgang ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx→□∃xGx'''‘ —</span> '''!''' ]</span>. <span style="color:#FF6000">«</span>
Warum das <span style="color:#FF6000">»''mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar''«</span> ist, und inwieweit KANT sich irrt, wird in dieser Studie gezeigt.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Der Schlüsselbegriff im Kalkül</span></div>===
Der ‚Schlüsselbegriff‘ in diesem Kalkül ist <span style="color:#FF6000">„positive Eigenschaft“</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">„Perfektion“, „Vollkommenheit“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>. Für diesen wichtigen Begriff gibt es aber im Kalkül selbst keine explizite Definition, sondern er wird nur durch seine Verwendung innerhalb des Kalküls indirekt ‚definiert‘. <span style="color:#00B000">(Das heißt ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''P'''‘ — </span> bezeichnet ein System von ,Eigenschaften‘, die ,positiv‘, bzw. ,vollkommen‘ | ,perfekt‘ | genannt werden, von denen im Kalkül wohl beweisbar ist, dass sie sich gegenseitig ,nicht widersprechen‘, weil sie im System als solche ,gleichwertig‘, bzw. gleich ,wahr‘ sind, jedoch ohne sie erschöpfend aufzählen zu können, oder auch nur sagen zu können, was sie alle im einzelnen bedeuten, außer, dass sie kompatibel sind.)</span> Mit der Wahl dieses Schlüsselbegriffes hat GÖDEL eine wesentliche Vorentscheidung für die Ergebnisse des Kalküls getroffen '''!''' In seinen Notizen zum ‚ontologischen Beweis‘ vom 10. Februar 1970 gibt GÖDEL, — für die nachträgliche Interpretation dieses Begriffes <span style="color:#00B000">(und auch für das Kalkül selbst)</span> —, die richtungsweisende Erklärung ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»''Positiv bedeutet positiv im moralisch ästhetischen Sinne...''«</span>
::Und er fügt in Klammer hinzu ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»...''(unabhängig von der zufälligen Struktur der Welt). Nur dann sind die Axiome wahr''.«</span><ref>GÖDEL, Kurt, ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Ontological proof‘</big></span>'' in ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Collected Works‘</big></span>'', vol. III, ed. S.FEFERMAN et al., Oxford (U.P.), 1995; 403–404.</ref>
GÖDEL-Axiom-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚('''PX <small><math>{ \color{Blue} \dot\lor}</math></small> P¬X''')‘ ↔<span style="color:#00B000"> ‚('''¬PX ↔ P¬X''')‘</span> — </span> ''':''' <span style="color:#FF6000"> »''Entweder die Eigenschaft'' <span style="color:#4C58FF">‚'''X'''‘</span> ''oder ihre Negation'' <span style="color:#4C58FF">‚'''¬X'''‘</span> ''ist positiv''«</span>. Hier ist der Hauptkritikpunkt, dass es Eigenschaften gibt, die ,an sich‘ weder positiv noch negativ sind. Beispiele wären ''':''' ‚rothaarig‘ oder ‚schwerwiegend‘; solche Eigenschaften können aber ,für mich‘ entweder positiv oder negativ sein, abhängig von meiner Betrachtungsweise und subjektiven Vorlieben. Diese Eigenschaften, wie ‚rothaarig‘ an sich, oder meine positiv-negativen ‚Betrachtungsweisen‘, sind jedoch der <span style="color:#FF6000">»''zufälligen Struktur der Welt''«</span> entnommen und treffen nicht den <span style="color:#FF6000">»''moralisch ästhetischen Sinn''«</span> von <span style="color:#FF6000">»''positiv''«</span> bei GÖDEL. Er orientierte sich an LEIBNIZ, welcher im Bezug zum ‚ontologischen Beweis‘ definiert ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»''Vollkommenheit'' <span style="color:#00B000">[ GOTTES ]</span> ''nenne ich jede einfache Eigenschaft, die sowohl positiv als auch absolut ist, oder dasjenige, was sie ausdrückt, ohne jede Begrenzung ausdrückt''.«</span><ref>Zitiert nach Thomas GAWLICK, in ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Was sind und was sollen mathematische Gottesbeweise ?‘</big></span>'', Predigt vom 8.1.2012 in der Kreuzkirche zu Hannover. https://web.archive.org/web/20130524164359/http://www.idmp.uni-hannover.de/fileadmin/institut/IDMP-Studium-Mathematik/downloads/Gawlick/Predigt_Gawlick_Gottesbeweise.pdf</ref>
Die Seins-Eigentümlichkeiten <span style="color:#00B000">(Daseinsmodi, Perfektionen)</span> wie ‚wahr‘, ‚gut‘, ‚edel‘ usw. entsprechen dem <span style="color:#FF6000">»''moralisch ästhetischen Sinn''«</span> von <span style="color:#FF6000">»''positiv''«</span> bei GÖDEL. Das sind Beispiele für ‚absolut‘ positive Begriffe aus der Lehre der Seinsanalogie ''':''' <span style="font-family: Times;"><big>‚verissimum‘, ‚optimum‘, ‚nobilissimum‘</big></span>, usw., die, an sich, ohne jede Begrenzung gelten; zu finden in der <span style="font-family: Times;"><big>‚Via quarta‘</big></span>, bei THOMAS von Aquin, über die analoge Abstufung im ‚Sein‘ der Dinge. Diese analoge ‚Abstufung‘ ist dann die faktische Begrenztheit <span style="color:#00B000">(d.h. Unvollkommenheit)</span> im <span style="color:#FF6000">»''zufälligen''«</span> ‚Sein‘ der Dinge —. Die <span style="color:#FF6000">„positiven Eigenschaften“</span> GÖDELS ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, wie Wahrheit, Einheit, Gutheit, <span style="color:#00B000">(von ,Güte‘)</span>, Schönheit, Adel, <span style="color:#00B000">(von ,edel‘)</span>, Gleichheit, Andersheit, Wirklichkeit, ,Sein‘ im Sinne von Etwas-sein, etc. werden <span style="color:#FF6000">„Perfektionen“</span>, oder auch <span style="color:#FF6000">„Transzendentalia“</span> genannt, <span style="color:#00B000">(von lateinisch ''':''' <span style="font-family: Times;"><big>transcendere</big></span>, <span style="color:#FF6000">„übersteigen“</span>)</span>. In der mittelalterlichen Scholastik sind Transzendentalien die Grundbegriffe, die allem Seienden als <span style="color:#FF6000">„Modus“</span>, <span style="color:#00B000">(d.h. ,Eigentümlichkeit‘, als allgemeine Seinsweisen)</span>, zukommen. Wegen ihrer Allgemeinheit ,übersteigen‘ sie die besonderen Seinsweisen, welche ARISTOTELES die ,Kategorien‘ nannte. Ontologisch betrachtet, werden die Transzendentalien als das allem Seienden Gemeinsame aufgefasst, da sie von allem ausgesagt werden können. Von der KI werden sie, nicht unpassend, als <span style="color:#FF6000">„ultimative Eigenschaften des Seins“</span> bezeichnet, die <span style="color:#FF6000">„jenseits der materiellen Welt existieren“</span>, <span style="color:#00B000">(da sie ,ultimativ‘ nur von GOTT, als den absolute Vollkommenen, ausgesagt werden können, die jedoch, auch von allen übrigen Seienden, abgestuft, wegen deren seinsmäßigen Unvollkommenheiten, d.h. ,analog‘, ausgesagt werden)</span>. Diese Transzendentalien sind ,inakzident‘, das heißt, sie entstehen nicht aus anderen Begriffen, sondern sind erste, unteilbare Bestimmungen des Denkens und des Seins, die allen Seienden ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∀x'''‘ —</span>, unabhängig von ihren speziellen Eigenschaften, als ,relative‘ Vollkommenheiten, <span style="color:#00B000">(bzw. Unvollkommenheiten)</span>, notwendig ,analogisch‘ zukommen, d.h. sie sind in allen Seienden, seinsmäßig abgestuft und abgegrenzt, ,relativ‘ zum Unendlichen ihrer selbst; und damit ,bezogen‘ auf GOTT, dem absolut Vollkommenen. In der Erkenntnisordnung wirken sie als die ersten Begriffe des menschlichen Verstehens, die eine Basis für alle weiteren wissenschaftlichen Erkenntnisse bilden. In der Seinsordnung sind die Transzendentalien ontologisch eins, gleichwertig, <span style="color:#00B000">(,mathematisch äquivalent‘)</span>, und daher konvertierbar, d.h. austauschbar, <span style="color:#00B000">(vgl. z. B. <span style="font-family: Times;"><big>,ens et verum convertuntur‘</big></span>)</span>. Damit sind sie auch von einander abhängig, was GÖDEL sowohl im Axiom-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX ∧ □∀x(Xx→Yx)→PY'''‘ —</span>, für positive Eigenschaften, als auch in der Definition-2, für die Wesenseigenschaften, syntaktisch formalisiert hat mit dem Term-Element ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∀x(Xx→Yx)'''‘ —</span>, weil sie sich gegenseitig, — mit ,modaler‘ Notwendigkeit —, gleichwertig ,implizieren‘, d.h. einschließen, <span style="color:#00B000">(im Axiom-2 mit der Individuum-Variable <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''x'''‘ — </span>, und in der Definition-2 mit der Individuum-Variable <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''y'''‘ — </span>)</span>. Man kann die Transzendentalia, <span style="color:#00B000">(wie GÖDEL)</span>, auch ,Wesenseigenschaften‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''X'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, nennen, weil sie allem Seienden ,wesentlich analog‘ zukommen. Weil Transzendentalien miteinander austauschbar sind, sind sie auch widerspruchsfrei, was GÖDEL mit Axiom-1 syntaktisch darstellt. Die Gültigkeit und Wahrheit, d.h. die mathematisch-logische Evidenz von Axiom-1 und Axiom-2, beruht auf der ontologischen Allgemeinheit und Gültigkeit der Transzendentalia, die GÖDEL mit Definition-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>'''x ↔ Xx ∧ ∀Y(Yx→ □∀y(Xy→Yy))'''‘ —</span>, in sein Kalkül explizit eingeführt und ,bestimmt‘ hat. <span style="color:#00B000">(Definitionen werden formal-syntaktisch durch das Äquivalenzzeichen <span style="color:#4C58FF">,'''↔'''‘</span> angezeigt, gelesen als <span style="color:#FF6000">„...ist genau dann ... wenn...“</span>)</span>
Zum Überblick ''':''' <span style="color:#FF6000">„Transzendentalia“</span> sind universale, alles Seiende charakterisierende Begriffe, die über kategoriale Einteilungen hinausgehen, und sowohl in der klassischen Scholastik, als auch in der modernen Philosophie, <span style="color:#00B000">(KANT, Uwe MEIXNER<ref>vgl. die ,transzendentalen‘ Bedingungen möglicher Erkenntnisse bei KANT; und auch in der ,Axiomatischen Ontologie‘ bei Uwe MEIXNER</ref>)</span>, als Grundlage der Metaphysik und Erkenntnistheorie dienen. Sie sind die <span style="color:#FF6000">„ersten Begriffe des Seins“</span>, die jedem Ding als ,relative‘ Vollkommenheiten, <span style="color:#00B000">(Perfektionen)</span>, inhärent sind, ,analogisch‘ abgestuft, auf einen ,ultimativen‘ Bezugspunkt ausgerichtet, und die sich im Denken, <span style="color:#00B000">(für uns als wahr)</span>, und in der moralischen Wertung, <span style="color:#00B000">(für uns als gut und edel)</span>, manifestieren, relativ zum ,ultimativen‘ Bezugspunkt ihrer selbst. Die faktische Unvollkommenheit, die sich in der notwendigen Vergänglichkeit aller Dinge zeigt, ist einem ontologischen Defekt ,geschuldet‘, der stark zeitabhängig ist, d.h. der einen Anfang und ein Ende hat.
Das GÖDEL-Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Notwendige Existenz ist eine positive Eigenschaft''«</span>, ist immer falsch, wenn es auf etwas aus der <span style="color:#FF6000">»''zufälligen Struktur der Welt''«</span> angewendet wird, wie z. B. auf einen <span style="color:#FF6000">„Tsunami“</span>, dessen ‚Existenz‘ für uns nicht ‚positiv‘ ist. KANT hat schon festgestellt ''':''' <span style="color:#FF6000">„Existenz ist keine Eigenschaft“</span>. Das gilt für alles, was <span style="color:#FF6000">„existiert“</span>. Das Axiom-5 hat nur dann seine Gültigkeit, ist nur dann ,wahr‘, wenn <span style="color:#FF6000">„Dasein“</span> <span style="color:#00B000">(Existenz)</span> und <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaften“</span> <span style="color:#00B000">(Essenz)</span> in eins zusammenfallen. Bei allen Dingen, die ‚da‘ sind, ist ihr ‚Da-Sein‘ ontologisch immer verschieden zu dem ‚was‘ sie sind ''':''' zu ihrem ,Was-Sein‘. In der philosophischen Tradition, seit ARISTOTELES, wird die ontologische Identität, d.i. die Koinzidenz, der innere Zusammenhang von ‚Sein‘ und ‚Wesen‘ allein nur dem <span style="color:#FF6000">„selbst ‚unbewegten‘ Erstbewegenden“</span> zugeschrieben, dem <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>πρῶτον κινοῦν ἀκίνητον</big></span>“<span style="color:#00B000"> | </span>„prôton kinoûn akinêton“</span>, von dem ARISTOTELES etwas später sagt ''':''' <span style="color:#FF6000">»''denn dies ist der Gott''«</span> und dann hinzufügt ''':''' <span style="color:#FF6000">»''so sagen wir ja''«</span>; d.h. das ist eine Interpretation aus dem Glaubenskontext des ARISTOTELES. Er war ein Gott-gläubiger Grieche. Wer an GOTT glaubt, kann das nachvollziehen. GÖDEL musste dieses Axiom-5 postulieren, sonst wäre sein Kalkül nicht aufgegangen, ohne dass er deswegen schon an GOTT glauben müsste. Er hat für sein Kalkül das ontologische Theorem von der Identität von ‚Sein‘ und ‚Wesen‘ im ‚unbewegten Erstbeweger‘ benutzt. <span style="color:#00B000">(Gilt auch für Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Göttlichkeit, das GOTT-Sein, das ‚Dasein‘ GOTTES, ist eine positive Wesenseigenschaft, eine Perfektion; d.h. ist das ‚Wesen‘ GOTTES ''':''' GOTT ist perfekt''«</span>)</span>. Die ontologische Identität von Sein und Wesen, Existenz und Essenz, wie auch die Koinzidenz von Möglichkeit und Wirklichkeit, von Ursache und Wirkung, sowie auch die ontologische Einheit von <span style="color:#00B000">(Erkenntnis-)</span>Subjekt und <span style="color:#00B000">(Erkenntnis-)</span>Objekt im <span style="color:#FF6000">»''Erkennen seiner Erkenntnis''<span style="color:#00B000">[-Tätigkeit ]</span>«<span style="color:#00B000"> | </span>„<span style="font-family: Times;"><big>νοήσεως νόησις</big></span>“<span style="color:#00B000"> | </span>„noêseôs noêsis“</span> <span style="color:#00B000"><small>(<span style="font-family: Times;"><big>,''Metaphysik''‘</big></span> XII 9, 1074b34)</small></span>, gilt nur in der <span style="color:#FF6000">„unverursachten Letztursache"</span>, auf die ARISTOTELES bei seiner Prinzipienforschung gestoßen ist.
Es gibt verschiedene Versuche, die GÖDEL-Axiome durch sog. ,Modelle‘, relativ zu einfacheren ,Welten‘, zu verifizieren, um damit ihre relative Konsistenz nachzuweisen. Für GÖDEL aber <span style="color:#FF6000">»''sind die Axiome nur dann'' <span style="color:#00B000">[ in unserer ,realen‘ Welt ]</span> ''wahr'' <span style="color:#00B000">[ und annehmbar ]</span>«</span>, wenn sie <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen Struktur der Welt'' <span style="color:#00B000">[ d.h. jeder auch nur ,möglichen‘ Welt ]</span> ''sind''«</span>. Diese Bedingung verweist jede Verifikation und jede Interpretation der Axiome auf das ,Nicht-Zufällige‘, das ,Notwendige‘, ,Absolute‘, in dem die Axiome und Definitionen des GÖDEL-Kalküls erst dadurch ihren Sinn und ihre Bedeutung bekommen, wenn sie vom ,Absoluten‘ und ,Unendlichen‘ her erklärt und verstanden werden. Damit insistiert GÖDEL auf eine genuin <span style="color:#4C58FF">,theologische‘</span> Interpretation seines Kalküls, mit der <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span> zum Begriff GOTT, dem absolut Unendlichen, als Verifikationskriterium. Das entspricht auch der ,methodologischen‘ Prämisse seines Kalküls. Die wichtigsten Axiome und Definitionen im GÖDEL-Kalkül sind jedoch bloße ,Annahmen‘, deren Evidenz, sowohl die ,mathematische‘ als auch die <span style="color:#4C58FF">,theologische‘</span>, erst evaluiert, d.h. ,bewiesen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> werden muss. Das bedeutet ''':''' die Verifikation der Axiome und Definitionen von GOTT und seinen Vollkommenheiten kann nur Kalkül-intern durch den Aufweis ihrer Widerspruchsfreiheit erfolgen, d.i. <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen Struktur der Welt''«</span>. Evaluierte und verifizierte Axiome und Definitionen sind dann die ,modal‘ notwendigen, d.h. die ,transzendentalen‘ Voraussetzungen für die Ergebnisse eines Kalküls, damit seine Theoreme und Korollare in unserer ,realen‘ Welt als logisch ,wahr‘ und damit für uns auch als ,annehmbar‘ gelten können, während die Prämissen eines Kalküls, <span style="color:#00B000">(die Argument Einführung, <span style="color:#4C58FF">— '''AE:''' —</span> )</span>, nicht notwendige, und somit ,modal‘ frei gewählte ,Annahmen‘ sind. Jedoch aus diesen ,modal‘ frei gewählten, ,möglichen‘ <span style="color:#00B000">( <span style="color:#4C58FF">'''◇'''</span> )</span> Prämissen folgen mit Hilfe der ,bewiesenen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> Axiome und Definitionen die Ergebnisse mit ,modaler‘ Notwendigkeit <span style="color:#00B000">( <span style="color:#4C58FF">'''□'''</span> )</span>.
Die Logik des GÖDEL-Systems ist eine ,Prädikatenlogik‘ zweiter Stufe, in der die Quantoren nicht nur Individuum-Variable, sondern auch Eigenschafts-Variable, <span style="color:#00B000">(als noch ,unbestimmte‘ Prädikate im Allgemeinen)</span>, binden können. Die formale Struktur des GÖDEL-Kalküls besteht aus fünf Axiomen und drei Definitionen, mit deren Hilfe in drei Beweisgängen drei Theoreme und mehrere Korollare aus seiner ,methodologischen‘ Prämisse ,regulär‘ <span style="color:#00B000">(├ )</span> abgeleitet werden können, wobei die beiden ersten Beweisgänge, mit ihren Ergebnissen, den dritten vorbereiten, in dem es dann um das Theorem ANSELMS geht. Die Prämisse des GÖDEL-Kalküls ist der traditionelle ,GOTT-Glaube‘, in der Formulierung speziell nach LEIBNIZ. Ein Axiom, eine Definition, zwei Theoreme und alle Korollare im GÖDEL-Kalkül sind Aussagen über <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>. Alle fünf Axiome, eine Definition und ein Theorem, <span style="color:#00B000">(und das Korollar aus Axiom-4)</span>, sind auch Aussagen über die Eigenschaft <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit“, „Perfektion“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, die in der <span style="color:#FF6000">»''theologischen Weltanschauung''«</span> als die Wesenseigenschaft GOTTES gilt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist vollkommen''«</span> bzw. <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist das Vollkommenste der Wesen''«</span>, <span style="color:#00B000">(DESCARTES)</span>. Zwei Definitionen sind Aussagen über die allgemeinen Wesenseigenschaften aller Seienden, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, die, als notwendige Existenz, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>‘ —</span>, auch GOTT zugeordnet werden, mit der Besonderheit bei GOTT, dass sowohl alle Eigenschaften, als auch alle anderen Zuordnungen, wie Sein und Wesen, wie Ursache und Wirkung, usw., im Unendlichen, GOTT, <span style="color:#FF6000">„koinzident“</span> sind, d.h. in GOTT paarweise perspektivisch in ,eins‘ zusammenfallen, und die auch, wie alle Transzendentalia, konvertierbar, d.h. austauschbar sind. Diese Sachverhalte machen deutlich, dass die ,Verifikation‘ und sachgerechte ,Evaluierung‘ der GÖDEL-Axiomatik nur genuin <span style="color:#4C58FF">,theologisch‘</span> erfolgen kann. Die Evaluierung der <span style="color:#FF6000">»''mathematischen Evidenz''«</span> des GÖDEL-Systems, im Allgemeinen, muss jedoch entsprechend der Maßstäbe einer modalen Prädikatenlogik zweiter Stufe durchgeführt werden.
Das GÖDEL-Kalkül unterscheidet <span style="color:#00B000">(in Definition-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x ↔ ∀X(X'''<sub>ess</sub>'''x →□∃yXy)'''‘ —</span>)</span> formal-syntaktisch zwischen der Eigenschaft ,Existenz‘, <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''E'''‘ —</span>, die nur GOTT zugeordnet werden kann, und dem Existenz-Operator, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''∃'''‘ —</span>, der allem Übrigen, das nicht GOTT ist, zugeordnet wird. Es gibt hier auch den formal-syntaktischen Unterschied zwischen der, <span style="color:#00B000">(von mir notierten, jedoch von GÖDEL schon intendierten und angesprochenen)</span>, speziellen ,Notwendigkeit‘, <span style="color:#4C58FF"> — <sub>not</sub> —</span>, die nur der Existenz GOTTES zugeordnet ist, und der modalen ,Notwendigkeit‘, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□'''‘ —</span>, die auf Verschiedenes bezogen werden kann. Diese Unterschiede sind Hinweise, dass GÖDEL in seiner Kalkül-Logik und -Syntax, die Außerordentlichkeit und Eigenständigkeit GOTTES berücksichtigt, der, als Schöpfer der Welt, prinzipiell und absolut <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen Struktur der Welt''«</span> ist, die erst durch GOTT auch das ist, was sie ist.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Die Genese des Kalküls</span></div>===
Wie kommt GÖDEL zu seinem Kalkül '''?''' Sein Gewährsmann war Gottfried Wilhelm LEIBNIZ, <span style="color:#00B000">(1646-1716)</span>, den er sehr schätzte. Die rekonstruierbare Genese seines Kalküls findet man in LEIBNIZ ''':''' ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Neue Abhandlungen über den menschlichen Verstand‘</big></span>'', <span style="color:#00B000">(1704)</span>‚ ''<span style="font-family: Times;"><big>Viertes Buch, Kapitel X ''':''' ‚Von unserer Erkenntnis des Daseins Gottes‘</big></span>'', Seite 475f.
Hier der <span style="color:#00B000">[ kommentierte ]</span> Textausschnitt zum sog. ontologischen ‚Gottesbeweis‘''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span>''Folgendes etwa ist der Gang seines'' <span style="color:#00B000">[ d.h. ANSELMS, Erzbischof von Canterbury; 1033-1109, ]</span> ''Beweises ''':''' GOTT ist das Größte'', <span style="color:#00B000">[ ANSELM spricht vom biblischen GOTT des Glaubens, als ''':''' <span style="color:#FF6000">»''den, über dem ,Größeres‘'' | <span style="font-family: Times;"><big>‚maius‘</big></span> | ''nicht mehr gedacht werden kann''«</span> ]</span>, ''oder, wie DESCARTES es ausdrückt ''':''' das Vollkommenste der Wesen oder auch ein Wesen von äußerster Größe und Vollkommenheit'' ''':''' <span style="color:#00B000"> [ GÖDEL ''':''' </span><span style="color:#4C58FF">‚'''P'''‘</span> <span style="color:#00B000">:= ‚Perfektion‘, ‚positive Eigenschaft‘ ]</span>, ''das alle Grade derselben in sich schließt.''<span style="color:#00B000"> [ GÖDEL-Definition-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔∀X(PX→Xx)'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das Individuum'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''ist genau dann GOTT'', <span style="color:#4C58FF">,'''G'''‘</span>, ''wenn'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''alle Vollkommenheiten'', <span style="color:#4C58FF">,'''P'''‘</span>, ''in sich schließt''«</span>. Definition-1 bildet die traditionelle Vorstellung von GOTT ab. ]</span> ''Dies also ist der Begriff GOTTES.'' <span style="color:#00B000">[ Der Term <span style="color:#4C58FF">— ,'''G'''‘ —</span> steht hier für den biblischen ‚Begriff‘ <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span> als ,Individuumname‘ '''!''' ]</span> ''Sehen wir nun, wie aus diesem Begriff das ‚Dasein’ folgt.''<span style="color:#00B000"> [ GÖDEL ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist notwendig aus sich ‚da‘''«</span> ''':''' Term :10: im 3. Beweisgang. ]</span> ''Es ist etwas <u>mehr</u>, ‚da‘ zu sein, als nicht ‚da‘ zu sein, oder auch das ‚Dasein‘ fügt der Größe oder der Vollkommenheit'' <span style="color:#00B000">[ GOTTES ]</span> ''einen Grad hinzu, und wie DESCARTES es ausspricht, das ‚Dasein‘ ist selbst eine Vollkommenheit.''<span style="color:#FF6000">«</span>
<span style="color:#00B000">(Diesen Ausspruch DESCARTES übernimmt GÖDEL im Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''notwendige Existenz''</span> [ alias ‚Dasein GOTTES’ ] <span style="color:#FF6000">''ist eine positive Eigenschaft''</span> [ alias Vollkommenheit ]<span style="color:#FF6000">«</span>. Dem widerspricht KANT ''':''' <span style="color:#FF6000">„Existenz ist keine Eigenschaft“</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">„Sein ist kein reales Prädikat“</span>. Das Axiom-5 ist daher nur dann ‚wahr‘, wenn ‚Wirklichsein‘ | <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ἐνέργεια οὖσα</big></span>“</span> | ‚enérgeia úsa‘ | d.h. ‚Dasein‘ und ‚Wesen‘ | <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>οὐσία</big></span>“</span> | ‚usía‘ | — genauer ''':''' ‚Wesenseigenschaften’ —, ontologisch ,eins‘ sind, d.h. wenn <span style="color:#FF6000">„Existieren“</span> immer schon die <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaft“</span> GOTTES ist. Was nach ARISTOTELES nur im <span style="color:#FF6000">„unbewegten Erstbeweger“</span> der Fall ist; bzw. mit LEIBNIZ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''was das Privilegium der Gottheit allein ist''«</span> '''!''' Aus der ,methodologischen‘ ,Annahme‘ im 2. Beweisgang GÖDELS ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''das'' <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> ''steht für den GOTT der Christen''«</span>, und mit Hilfe von Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Göttlichkeit ist eine positive Eigenschaft''«</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist perfekt''«</span>, mit Axiom-4 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX → □PX'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Positive Eigenschaften sind notwendig aus sich, — von Natur aus —, positiv''«</span>, mit Definition-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>'''x ↔ Xx ∧ ∀Y(Yx→ □∀y(Xy→Yy))'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Zum Wesen gehören notwendig auch alle Konsequenzen aus einer Wesenseigenschaft''«</span>, und mit Axiom-1 und der Definition für GOTT, folgt nach einigen logischen Umformungen das GÖDEL-Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das'' <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> ''ist genau dann der GOTT der Christen, wenn das Wesen dieses GOTTES sein eigenes Sein ist''«</span>. Dasein und Wesen sind im Unendlichen, GOTT <span style="color:#FF6000">„koinzident“</span> ,eins‘. Mit diesem, im Kalkül <u>ohne</u> Axiom-5 ,regulär‘ (├ ) abgeleiteten Theorem, widerlegt er KANT für den individuellen Spezialfall <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span> := <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>. Nachprüfbar im Anhang ''':''' im ‚ontologischen‘ Beweis für das Basis-Theorem-2. Somit ist Axiom-5 ,wahr‘, und KANT hat sich hier, im Bezug auf GOTT, geirrt. <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span> als Wissenschaft von GOTT, war für KANT nie eine ernstzunehmende Option. <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span> als Wissenschaft von GOTT ist eine ziemlich ,ausgereifte‘ Disziplin. Es haben sich, durch Jahrhunderte hindurch, viele gescheite Menschen schon im Judentum, und dann auch im Christentum, und ebenfalls im Islam, darum bemüht.)</span>
:: <span style="color:#FF6000">»</span>''Darum ist dieser Grad von Größe und Vollkommenheit oder auch diese Vollkommenheit, welche im ‚Dasein‘ besteht, in diesem höchsten, durchaus großen, ganz vollkommenen Wesen, denn sonst würde ihm ein Grad fehlen, was gegen seine Definition wäre. Und folglich ist dies höchste Wesen ‚da‘. Die Scholastiker, ohne selbst ihren'' <span style="font-family: Times;"><big>doctor angelicus</big></span> <span style="color:#00B000">[ := THOMAS von Aquin ]</span> ''auszunehmen, haben diesen Beweis verachtet'', <span style="color:#00B000">[ wie später auch Immanuel KANT ]</span>, ''und ihn als einen Paralogismus'' <span style="color:#00B000">[ := Fehlschluss ]</span> ''betrachtet, worin sie sehr unrecht gehabt haben; und DESCARTES, welcher die scholastische Philosophie im Kolleg der Jesuiten zu La Flèche lange genug studiert hatte, hat sehr recht gehabt, ihn wieder zu Ehren zu bringen. Es ist nicht ein Paralogismus, sondern ein unvollständiger Beweis'', <span style="color:#00B000">[ den GÖDEL vervollständigt hat ]</span>, ''der etwas voraussetzt, was man noch hätte beweisen sollen, um ihm mathematische Evidenz zu verleihen — nämlich, dass man dabei stillschweigend voraussetzt, diese Vorstellung des durchaus großen oder durchaus vollkommenen Wesens sei möglich und enthalte keinen Widerspruch'' <span style="color:#00B000">[ '''::''' <span style="color:#4C58FF">— '''◇''' —</span> '''::''' ,möglich‘, ,konsistent‘, ,denkbar‘; GÖDEL beweist im 1. Beweisgang aus Theorem-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX→◇∃xXx'''‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">»''positive Eigenschaften'', <span style="color:#00B000">[ die allgemeinen Transzendentalien ]</span>, ''sind widerspruchsfrei''«</span>, mit Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, folgt Korollar-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist möglich''«</span> ]</span>. ''Und es ist schon etwas, dass man durch diese Bemerkung beweist ''':''' gesetzt, dass GOTT ‚möglich‘ ist, so ‚ist‘ er'' <span style="color:#00B000">[ ,notwendig‘ '''::''' <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span>, d.h. für jede mögliche Welt auch wirklich aus sich ‚da‘ ]</span>, ''was das Privilegium der Gottheit allein ist'' ''':''' <span style="color:#00B000">[ Im 3. Beweisgang, Theorem-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx→□∃xGx'''‘ —</span> ''':''' ‚ANSELMS Prinzip‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Weil GOTT widerspruchsfrei ,möglich‘ ist, darum ist auch der Glaube widerspruchsfrei, der besagt, dass GOTT aus sich ,notwendig‘ da ist''«</span>; mit Korollar-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx ∧ □∀y(Gy→x=y)'''‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">»''Es gibt notwendig nur einen einzigen GOTT''«</span>. Damit ist auch der Monotheïsmus bewiesen. ]</span> ''Man hat recht, die Möglichkeit eines jeden Wesens anzunehmen und vor allem die GOTTES, bis ein anderer das Gegenteil beweist''. <span style="color:#00B000">[ Das Gegenteil besagt, dass GOTT ,unmöglich‘ ist. Hier setzt der Möglichkeitsbeweis im GÖDEL-Kalkül an, und beweist, dass diese Aussage zu einem Widerspruch führt. ]</span> ''Somit gibt dieser metaphysische Beweis schon einen moralischen zwingenden Schluss ab, wonach wir dem gegenwärtigen Stande unserer Erkenntnisse zufolge urteilen müssen, dass GOTT ‚da‘ sei, und demgemäß handeln.'' <span style="color:#00B000">[ Aber nicht logisch zwingend '''!''' Denn die Interpretation <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> mit dem GOTT der Bibel, als ,methodologische‘ Kalkül-Prämisse, ist nicht zwingend, jedoch ,modal‘ möglich, <span style="color:#4C58FF">— '''◇''' —</span>, und im christlichen Glaubenskontext sinnvoll, was mit einer stimmigen <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Interpretation des GÖDEL-Kalküls gezeigt werden kann. Damit ist dann auch die Frage beantwortet, ob das GÖDEL-System sich plausibel als eine Theorie von GOTT und seinen Eigenschaften interpretieren lässt, bzw. als eine <span style="color:#FF6000">»''axiomatische''«</span> <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span>, wie sie André FUHRMANN apostrophiert. Das <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> ist der ,Individuumname‘ für den GOTT der Bibel, — ,GOTT‘ groß geschrieben —, im monotheïstischen, christlichen Glaubenskontext, den auch LEIBNIZ teilt. Dann steht der ,Name‘ auch synonym für das ,existierende‘ Individuum, d.h. für dessen ,Existenz‘.]</span> ''Es wäre aber doch zu wünschen, dass gescheite Männer'' <span style="color:#00B000">[ sic ! ]</span> ''den Beweis mit der Strenge einer mathematischen Evidenz vollendeten'', <span style="color:#00B000">[ was GÖDEL veranlasst hat, seine Version eines ‚ontologischen Beweises’ zu kreieren, dessen <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> man heute mit Computerprogrammen<ref>siehe Fußnote 11</ref> schon nachgewiesen hat ]</span> ... <span style="color:#FF6000">«</span>
Für GÖDEL war dieser Text eine intellektuelle Herausforderung, und er hat sie angenommen. Das war für GÖDEL sicher keine Glaubensangelegenheit. GOTT hat es ja auch nicht nötig, ‚bewiesen‘ zu werden. Wer <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> z. B. mit dem sog. ‚Urknall‘ gleich setzt, macht die <span style="color:#FF6000">»''zufällige Struktur der Welt''«</span> im ‚Urknall‘, <span style="color:#00B000">(pantheistisch)</span> zu einem ,Gott‘, was GÖDEL dezidiert für sein Kalkül ausgeschlossen haben wollte.
Kurt GÖDEL schreibt 1961 in einem Brief, in Anlehnung an den obigen Text ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»...''ich glaube, schon heute dürfte es möglich sein, rein verstandesmäßig ''<span style="color:#00B000">[ sic '''!''' ]</span>, ''(ohne sich auf den Glauben an irgendeine Religion zu stützen) einzusehen, dass die theologische Weltanschauung'', <span style="color:#00B000">[ dass es GOTT gibt ]</span>, ''mit allen bekannten Tatsachen'', <span style="color:#00B000">[ z. B. mit den Maßstäben einer modernen Logik ]</span>, ''durchaus vereinbar ist. Das hat schon vor 250 Jahren der berühmte Philosoph und Mathematiker LEIBNIZ versucht''.«</span><ref>Zitiert nach SCHIMANOVICH-GALIDESCU, M.-E., ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Princeton–Wien 1946–1966. Briefe an die Mutter</big></span>''‘, in ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kurt Gödel – Leben und Werk</big></span>''‘, ed. B.BULDT et al., Wien (HÖLDER–PICHLER–TEMSKY), 2001, Bd. 1.</ref>
===<div class="center"><span style="color:#660066">Die Interpretation des Kalküls</span></div>===
Wenn man sich das GÖDEL-Kalkül ansieht, wie es heute formalisiert vorliegt, stellt sich die Frage ''':''' <span style="color:#FF6000">„Lässt sich dieses System plausibel als eine Theorie von GOTT <span style="color:#00B000">(als eine ‚Rede von GOTT’ := <span style="color:#4C58FF">,Theologie’</span>)</span> und seiner Eigenschaften verstehen '''?''' “ — „Ist hier eine genuin <span style="color:#4C58FF">,theologische’</span> Interpretation möglich '''?''' “</span> Seine Herkunft aus der intellektuellen Auseinandersetzung des Logikers GÖDEL mit dem GOTT-gläubigen Philosophen LEIBNIZ und dem christlichen Theologen und Erzbischof ANSELM rechtfertigt diese Frage. Die <span style="color:#FF6000">„mathematische Evidenz“</span> des GÖDEL-Formalismus, <span style="color:#00B000">(im Anhang nachgestellt)</span>, ist allgemein anerkannt, <span style="color:#00B000">(Vorbehalte dagegen gibt es nur bei der Interpretation seiner Syntax, d.h. ob die Axiome, wie GÖDEL sie konzipiert hat, auch in unserer realen Welt ,wahr’ und ,annehmbar’ sind)</span>. Die <span style="color:#FF6000">„theologische Evidenz“</span> des GÖDEL-Systems wird durch eine ,Verankerung’ der Axiome und Definitionen in den <span style="color:#4C58FF">,theologisch’</span>-philosophischen Diskurs über GOTT evaluiert, der schon seit zweieinhalbtausend Jahren läuft. In diesen zweieinhalbtausend Jahren hat sich, — gegen ARISTOTELES und die antike Philosophie —, die Erkenntnis durchgesetzt, dass GOTT <span style="color:#FF6000">»''unabhängig''«</span> von der <span style="color:#FF6000">»''zufälligen''«</span> Raum-Zeit-Struktur unserer vergänglichen Welt ist. In meiner Darstellung des GÖDEL-Kalküls folge ich, <span style="color:#00B000">(im Unterschied zum Autographen GÖDELS, vom 10. Feb 1970)</span>, in der Axiom-Nummerierung, in der Syntax, und in der Beweis-Struktur, der Arbeit von André FUHRMANN ''':''' ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Existenz und Notwendigkeit. Kurt Gödels axiomatische Theologie‘</big></span>'' in ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Logik in der Philosophie‘</big></span>'' Hg. SCHROEDER-HEISTER, SPOHN und OLSSON, 2005, Synchron, Heidelberg, Seite 349–374. <span style="color:#00B000">(Die tiefer gestellte Notation der spezifischen ,Eigenschaft‘ einer Eigenschaft ist meine Ergänzung zur formalen Syntax, z. B. ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span>, angeregt durch die indizierende Schreibweise GÖDELS ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ,'''G''' Ess. '''x'''’ —</span>.)</span> Die Erkenntnisse zur Straffung und Präzisierung der GÖDEL-Syntax, <span style="color:#00B000">(besonders im Möglichkeitsbeweis)</span>, stammen aus der Arbeit von Günther J. WIRSCHING ''':''' ,''<span style="font-family: Times;"><big>Der Gödelsche Gottesbeweis</big></span>''‘, im Web <ref>https://edoc.ku.de/id/eprint/10243/1/OntBw.pdf</ref>. <span style="color:#00B000">(Auch der Hinweis auf AVICENNA kommt von WIRSCHING.)</span> Die Zitate von THOMAS von Aquin´s Stellungnahme zum Theorem ANSELMS, und von Georg Wilhelm Friedrich HEGEL zur Immanuel KANTS Ablehnung des Theorem ANSELMS, befinden sich in Franz SCHUPP, ,<span style="font-family: Times;"><big>''Geschichte der Philosophie im Überblick''</big></span>‘, Band 2 ‚<span style="font-family: Times;"><big>''Christliche Antike, Mittelalter''</big></span>‘, Hamburg 2003, Seite 168 und Seite 170.
Meines Erachtens ist der entscheidende Ansatzpunkt einer <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Interpretation das GÖDEL-Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">»''notwendige Existenz ist eine positive Eigenschaft''«</span>.
‚Frei‘ nach KANT ‚formuliere‘ ich ‚kurz‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">„Existenz ist keine Eigenschaft“</span>. Hier die Positionen KANTS zum Thema ‚Existenz‘ und ‚Eigenschaften‘ ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span>''… unbeschadet der wirklichen Existenz äußerer Dinge'', <span style="color:#00B000">[ kann man ]</span> ''von einer Menge ihrer Prädikate'', <span style="color:#00B000">[ d.h. Eigenschaften ],</span> ''sagen'' … ''':''' ''sie gehöreten nicht zu diesen ‚Dingen an sich selbst‘, sondern nur zu ihren Erscheinungen, und hätten außer unserer Vorstellung'' <span style="color:#00B000">[ ihrer, als ,wirklich‘ gedachten Erscheinung, ]</span> ''keine eigene Existenz, … weil ich finde, dass … '''alle Eigenschaften, die die Anschauung eines Körpers ausmachen''', bloß zu seiner Erscheinung gehören; denn die Existenz des Dinges, was erscheint, wird dadurch nicht … aufgehoben, sondern nur gezeigt, dass wir es'', <span style="color:#00B000">[ das Ding ]</span>, ''wie es ‚an sich selbst‘ sei'', <span style="color:#00B000">[ d.h. existiert ]</span>, ''durch Sinne gar nicht erkennen können''.<span style="color:#FF6000">«</span><ref>vgl. ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Prolegomena zu einer jeden künftigen Metaphysik, die als Wissenschaft wird auftreten können</big></span>''‘, Seite 289; https://www.korpora.org/kant/aa04/289.html</ref> <span style="color:#00B000"><small>(Hervorhebung durch KANT.)</small> [ Seine Prädikate, d.h. Eigenschaften, jedoch können wir mit unseren Sinnen ,anschauen‘, aber nur in Kombination mit unserer Vorstellung ihrer, als ,wirklich‘ gedachten Erscheinung, vermittelt durch den sog. ,transzendentalen Schematismus‘ unserer Einbildungskraft ''':'''</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''Eine verborgene Kunst in den Tiefen der menschlichen Seele''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">jedoch auch eines der ,dunkelsten‘ Kapitel in der K.d.r.V., bedingt durch KANTS Konzept von ,Wirklichkeit‘, bzw. ,Sein‘. ]</span>
Mit anderen Worten, man kann die ‚Existenz‘, bzw. das ‚Sein‘ der Dinge, <span style="color:#00B000">(das ‚Ding an sich’ bei KANT)</span>, nicht unter dem Mikroskop finden. Die ‚Existenz‘ bzw. das ‚Sein‘ ist keine sinnlich registrierbare ‚Eigenschaft‘ z. B. des rekonstruierten ‚Stadt-Schlosses‘ in Berlin. <span style="color:#00B000">(‚Sein‘ ist kein reales ‚Prädikat‘.)</span> Dafür haben wir andere Fähigkeiten ''':''' Ich kann seine ‚Existenz‘ mit meinem Verstand einsehen, weil auch ich selbst ‚existiere‘. Seine ‚Ansicht‘, wie ‚gefällig‘ es ist, und auch weitere ‚Eigenschaften‘, die mir auffallen, kann ich mit einem Handy-Foto dokumentieren. Diese ‚Eigenschaften‘ sind nicht die Ursache, dass das ‚Berliner Schloss‘ existiert. Wohl aber die Rekonstruktion dieses Schlosses ist die ‚Ursache‘, dass es ,existiert‘, und jetzt so aussieht. Insofern ist ‚Existenz‘ keine ‚Eigenschaft‘, sondern die ‚Existenz‘ des Dinges ist die Voraussetzung, der ‚Grund‘, dass ich die ‚Eigenschaften‘ des Dinges mit meinen Sinnen feststellen kann.
In einer Auseinandersetzung mit CARTESIUS schreibt KANT, philosophisch ‚tiefgründig‘ und logisch ‚exakt‘, über dessen <span style="color:#FF6000"><span style="font-family: Times;"><big>„Cogito, ergo sum“</big></span></span> ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span>''Das ‚Ich denke‘ ist ein empirischer Satz, und hält den Satz ‚Ich existiere‘ in sich. Ich kann aber nicht sagen ''':''' ‚Alles, was denkt, existiert‘; denn da würde die Eigenschaft des Denkens'', <span style="color:#00B000">[ eine essentielle Eigenschaft ]</span>, ''alle Wesen, die sie besitzen, zu notwendigen'' <span style="color:#00B000">[ d.h. notwendig existierenden ]</span> ''Wesen machen''. <span style="color:#00B000">[ Was allein nur von GOTT ausgesagt werden kann; mit AVICENNA, als anerkannter ARISTOTELES-Kommentator ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist das einzige Sein, bei dem Essenz'' <span style="color:#00B000">[ ‚Wesenseigenschaften‘ ]</span> ''und Existenz'' <span style="color:#00B000">[ ‚Dasein‘ ]</span> ''nicht zu trennen sind und das daher notwendig an sich da ist''«, <span style="color:#00B000">— konform mit GÖDEL ''':'''</span> »''notwendige Existenz ist eine positive'' <span style="color:#00B000">[ essentielle ]</span> ''Eigenschaft''«</span> ].</span> ''Daher kann meine Existenz auch nicht aus dem Satz, ‚Ich denke‘, als'' <span style="color:#00B000">[ logisch ]</span> ''gefolgert angesehen werden, wie CARTESIUS dafür hielt (weil sonst der Obersatz : ‚Alles, was denkt, existiert‘, vorausgehen müsste), sondern ist mit ihm identisch.'' <span style="color:#00B000">[ Eine einfache Schlussfolgerung ''':''' meine ‚Existenz‘ ist auch nicht von meiner ‚Eigenschaft‘ Denken ‚verursacht‘. ,Existenz‘ ist nicht bloß ein ,Gedanke‘ von mir. ]</span><span style="color:#FF6000">«</span> <span style="color:#00B000">(Aus der Anmerkung 41 zu den ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Paralogismen der reinen Vernunft</big></span>''‘, in ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kritik der reinen Vernunft</big></span>''‘, Seite 275,<ref>https://korpora.org/kant/aa03/275.html</ref> mit meinem Einschub des AVICENNA-Zitat aus Wikipedia.<ref>{{w|Avicenna#Metaphysik}}</ref>)</span>
Mit anderen Worten ''':''' <span style="color:#FF6000">„Die Eigenschaft, dass ich denken kann, ist nicht die Ursache meiner ‚Existenz‘“</span>, sondern, <span style="color:#FF6000">„Die Liebe meiner Eltern und ihre Entscheidung füreinander ist die Ursache meiner ‚Existenz‘. Daher ‚bin’ ich. Und weil ich ein Mensch ‚bin‘, kann ich denken.“</span> Auch mit diesen Anmerkungen ist leicht einsehbar, dass ‚Existenz‘ keine ‚Eigenschaft‘ ist — außer bei GOTT. In GOTT ist ‚Dasein‘ die ‚Wesenseigenschaft‘ GOTTES, d.h. ‚Dasein‘ und ‚Wesen‘ sind in GOTT untrennbar verbunden; sind <span style="color:#FF6000">„koinzident“</span> ‚eins‘. Das ist die Einzigartigkeit im Wesen GOTTES, dass GOTT immer schon ‚da‘ ist. Die Frage nach dem ‚Wesen‘ GOTTES lautet ''':''' <span style="color:#FF6000">„Was bist du ? “</span>/<span style="color:#CC66FF">„Wer bist Du ? “</span> Antwort, Exodus 3,14 ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Ich bin der ‚Ich-Bin-Da‘'' <span style="color:#00B000">[ für euch und für immer ]</span>«.</span> Weil GOTT für uns immer schon ‚da‘ ist, — <span style="color:#CC66FF">„von Ewigkeit zu Ewigkeit“</span> —, hat GOTT es nicht nötig, ‚bewiesen‘ zu werden. <span style="color:#00B000">(In der Mathematik ist ein ‚Satz‘ erst dann ‚wahr‘ und ‚existent‘, wenn er bewiesen ist. Bei GOTT ist es jedoch nicht so ''':''' GOTTES ‚Existenz‘ ist nicht erst dann ‚wahr‘, wenn seine ‚Existenz‘ von uns ‚bewiesen‘ ist. Sein ‚Dasein‘ ist jedem unserer ‚Beweisversuche‘ immer schon voraus. Der Zugang zu GOTT ist nicht der ,Beweis‘, sondern der ,Glaube‘. Wer an GOTT glauben ,will‘, dem antwortet GOTT. Wer nicht an GOTT glauben ,will‘, dessen Entscheidung respektiert GOTT, und drängt sich nicht auf. Die Glaubens-Entscheidung hat jedoch für jeden Menschen eine existenzielle Konsequenz ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet; wer aber nicht glaubt'', <span style="color:#00B000">[ und diese Entscheidung auch im Augenblick der ,Wahrheit‘, im Tod, in der sog. ,Endentscheidung‘, nicht widerruft ]</span>, ''wird verurteilt werden''«,</span> <small>({{Bibel | Markus Evangelium |16|16|EU}})</small>. Das Urteil lautet ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''zweiter Tod ''':''' der Feuersee''«</span>, <small>({{Bibel | Offenbarung |20|14f|EU}})</small>, ohne Berufungsmöglichkeit. <span style="color:#CC66FF">»''Ohne Glauben aber ist es unmöglich, Gott zu gefallen; denn wer zu Gott kommen will, muss glauben, dass er ist und dass er denen, die ihn suchen, ihren Lohn geben wird''«.</span> <small>({{Bibel | Hebräer Brief|11|6|EU}})</small>)</span>
Das GÖDEL-Axiom-5 ist m.E. der entscheidende Ansatzpunkt einer stimmigen <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Interpretation der GÖDEL-Axiomatik.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Das Kalkül ist kein Existenz-Beweis für GOTT</span></div>===
Die allgemeine <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> des GÖDEL-Formalismus, d.h. seine ‚Schlusskraft‘, ist von kompetenten Leuten<ref>„GÖDELS Argumentationskette ist nachweisbar korrekt – so viel hat der Computer nach Ansicht der Wissenschaftler Christoph BENZMÜLLER und Bruno WOLTZENLOGEL-PALEO nun gezeigt;“ vgl. https://www.fu-berlin.de/presse/informationen/fup/2013/fup_13_308/index.html</ref> schon festgestellt worden, <span style="color:#00B000">(im Anhang ‚nachrechenbar‘ mit den Regeln und Gesetzen einer modalen Prädikatenlogik 2. Stufe)</span>. Das GÖDEL-Kalkül ist jedoch kein ‚moderner‘<span style="color:#FF6000">„Existenz-Beweis“</span> für GOTT, wofür es gehalten oder meistens bezweifelt wird, sondern setzt, <span style="color:#00B000">(theoretisch methodisch)</span>, den <span style="color:#FF6000">„Glauben an die Existenz GOTTES“</span> schon voraus, ohne ihn zu hinterfragen. Das <span style="color:#FF6000">„Dasein“</span> bzw. die <span style="color:#FF6000">„Existenz“</span> GOTTES wird mit der Definition-1 für <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, bzw. mit dem Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ — </span>, im Kalkül ‚definitorisch‘ bzw. ‚axiomatisch‘ als Kalkül-,Annahme‘ eingeführt, unter der Voraussetzung, dass die ‚Eigenschaft‘ <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘ := </span><span style="color:#FF6000">„Göttlichkeit“</span> <span style="color:#00B000">(Essenz)</span> und das <span style="color:#FF6000">„Dasein GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> <span style="color:#00B000">(Existenz)</span>, ontologisch ‚identisch‘, genauer ''':''' <span style="color:#FF6000">„koinzident“</span> sind, was GÖDEL im Axiom-5 definitiv für sein System vorschreibt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ — </span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''notwendige Existenz ist eine positive Eigenschaft''«</span>. Das <span style="color:#FF6000">„Dasein GOTTES“</span> ist faktisch äquivalent zur <span style="color:#FF6000">„notwendigen Existenz als GOTT“</span>; und <span style="color:#FF6000">„Göttlichkeit“</span> ist die <span style="color:#FF6000">„positive Eigenschaft in GOTT“</span>. Beides ist nach Axiom-5 ‚identisch‘, d.h. dem ‚Sein nach‘ dasselbe, und daher konvertierbar. Beide, <span style="color:#00B000">(sowohl die Essenz, als auch die Existenz GOTTES)</span>, werden daher auch mit demselben Term ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> im Kalkül dargestellt. Der traditionelle, christliche ,GOTT-Glaube‘ wird zugleich mit diesem Term <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘ := </span> <span style="color:#FF6000">„GOTT“ <span style="color:#00B000">|</span> „göttlich“</span>, im 2. Beweisgang, dem Basisbeweis, und im 3. Beweisgang für das Theorem ANSELMS, jeweils als ,methodologische‘ Prämisse :01: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span> regulär <span style="color:#00B000">( ├ )</span> und explizit eingeführt ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''steht für den GOTT'' <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span> ''der Christen''«</span>. Das ist die ,modal‘-frei gewählte, <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span> Kalkül-,Annahme‘, <span style="color:#00B000">(als ,Argument-Einführung‘ := <span style="color:#4C58FF">‚'''AE:'''‘</span> )</span>, und wird dann mit Definition-1 näher ,bestimmt‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔∀X(PX→Xx)'''‘ — </span> ''':''' <span style="color:#FF6000"> »''Das'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''steht genau dann für ‚GOTT‘'' <span style="color:#00B000">|</span> ''‚göttlich‘'', <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, ''wenn'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''alle positiven Eigenschaften, bzw. Vollkommenheiten'', <span style="color:#4C58FF">‚'''PX'''‘</span>, ''hat''«</span>, entsprechend dem ‚Quelltext‘ bei LEIBNIZ. <span style="color:#00B000">(Das ,postulierte‘ Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PG'''‘ —</span>, wird standardmäßig gelesen als <span style="color:#FF6000">»''Göttlichkeit ist eine positive Eigenschaft''«</span>, hat aber auch die alternative Leseart ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist perfekt d.h. vollkommen''«</span>, was <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> auch richtig ist; mit <span style="color:#4C58FF">‚'''P'''‘ </span> := <span style="color:#FF6000">„Perfektion“/„Vollkommenheit“</span> ist dann die Summe aller <span style="color:#FF6000">„positiven Eigenschaften“</span>.)</span> Mit Axiom-3, — in dieser <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Leseart —, ist der ‚Wenn-Satz‘ in Definition-1 ‚aufgelöst‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT hat alle positiven Eigenschaften, weil er ‚perfekt‘ ist''«</span>.
In Definition-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x ↔ ∀X(X'''<sub>ess</sub>'''x →□∃yXy)'''‘ —</span>, wird die ,für uns‘ <span style="color:#FF6000">„notwendige Existenz“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>‘ —, </span> durch die ,aus sich‘ <span style="color:#FF6000">„notwendig“</span> <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span> instanziierten <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaften“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(als zu den Transzendentalia gehörig)</span>, bestimmt. Das GÖDEL-Kalkül setzt sowohl in Definition-3 als auch im Axiom-5 das Theorem des ARISTOTELES von der ontologischen ‚Identität‘, d.i. die Koinzidenz von <span style="color:#FF6000">„Dasein“</span>, <span style="color:#00B000">(Existenz)</span> und <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaften“</span>, <span style="color:#00B000">(Essenz)</span> im prinzipiell <span style="color:#FF6000">„unbewegten Erstbewegenden“</span> voraus. Ohne diese Annahme bzw. ohne Axiom-5, würde das GÖDEL-Kalkül nicht ‚funktionieren‘. Das GÖDEL-Theorem-2.1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx→G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span>, kann unter dieser Voraussetzung dann, <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> richtig und eindeutig, so gelesen werden ''':''' <span style="color:#FF6000">„Wenn <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> für GOTT, <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, als Individuum steht, dann ist GOTT-Sein, <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, <span style="color:#00B000">(,Existenz‘)</span>, das Wesen, <span style="color:#4C58FF">—<sub>ess</sub>—, </span> <span style="color:#00B000">(,Essenz‘)</span>, GOTTES <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span>”</span><ref>vgl. z.B. THOMAS von Aquin ''':''' ,''<span style="font-family: Times;"><big>De Ente et Essentia</big></span>''’, Kapitel 5 ''':''' „Deus, cuius essentia est ipsummet suum esse“ ''':''' „GOTT, dessen Wesen sein eigenes Sein ist“.</ref>, statt der <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> unrichtigen Lesearten in der Wikipedia ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Göttlich ist eine essentielle Eigenschaft jedes göttlichen Wesens''«</span><ref>{{w|Gottesbeweis#Kurt_Gödel|Gottesbeweis 2.1.2, Theorem 2}}; Version vom 10.09.2025</ref>, oder bei Christoph BENZMÜLLER et alia, im sog. ,Theorembeweiser‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Gottähnlich zu sein ist eine Essenz von jeder gottähnlichen Entität''«</span><ref>[https://www.fu-berlin.de/presse/informationen/fup/2013/fup_13_308/index.html ‚Gödels „Gottesbeweis“ bestätigt’, Theorem 2]</ref>, mit der suggestiven Annahme, es gäbe mehrere ,göttliche Wesen‘, bzw. ,gottähnliche Entitäten‘, was der monotheïstischen, abendländischen Tradition, bzw. dem <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Theorem von der ,Unvergleichlichkeit‘ und ,Einzigartigkeit‘ GOTTES widerspricht, das im GÖDEL-Kalkül mit Korollar-3 bestätigt wird. <span style="color:#00B000">(Die Interpretation <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘ :=</span> <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, als ,Individuumname‘, ist synonym zum <span style="color:#FF6000">„Dasein <span style="color:#00B000">(Existenz)</span> GOTTES“</span>, und äquivalent zur ‚positiven Eigenschaft‘ <span style="color:#FF6000">„Göttlichkeit“</span>, alias <span style="color:#FF6000">„göttlich zu sein“</span> = <span style="color:#FF6000">„GOTT zu sein“</span> = <span style="color:#FF6000">„GOTT-Sein“</span>; und mit dem GÖDEL-Term ''':''' <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''<sub>ess</sub>‘ :=</span> <span style="color:#FF6000">„das Wesen <span style="color:#00B000">(Essenz)</span> GOTTES“</span>.)</span>
<div class="center"><span style="color:#FF6000"><span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘ :=</span> „'''G'''öttlichkeit“ <span style="color:#4C58FF">↔</span> „'''G'''OTT“ <span style="color:#4C58FF">↔</span> „'''G'''OTT-Sein“</span> </div>
Die Rechtfertigung für diese <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span> Dreifach-Äquivalenz für <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, im GÖDEL-Kalkül, gibt Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ — </span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''die positive <u>Eigenschaft</u>'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, ''Göttlichkeit'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, ''äquivalent zu GOTT als Individuum-Name'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, ''ist auch äquivalent zum Dasein GOTTES'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, ''gleichbedeutend mit notwendiger <u>Existenz</u>'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>‘ —</span>'', dem <u>Sein</u> GOTTES für uns''«</span>. Hier hat GÖDEL explizit <span style="color:#FF6000">„Eigenschaft“</span> mit <span style="color:#FF6000">„Existenz“</span> bzw. <span style="color:#FF6000">„Sein“</span> gleichgesetzt; <span style="color:#00B000">(was jedoch nach KANT für alles, was in unserer Welt ‚existiert‘, bzw. für alles, was zur <span style="color:#FF6000">»''zufälligen Struktur der Welt''«</span> gehört, wie GÖDEL selbst sagt, in jedem Fall ‚unstatthaft‘ ist ''':''' <span style="color:#FF6000">„Existenz ist keine Eigenschaft“</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">„Sein ist kein reales Prädikat“</span>)</span>. Jedoch wegen dieser ‚Gleichsetzung‘, die einzig und allein, der aristotelisch-<span style="color:#4C58FF">,theologischen‘</span> Tradition entsprechend, singulär nur in GOTT ‚statthaft‘ ist, kann jetzt die ‚positive Eigenschaft‘ <span style="color:#00B000">(Essenz)</span> <span style="color:#FF6000">„Göttlichkeit“</span> <span style="color:#00B000">(ontologisch korrekt)</span> gelesen werden als <span style="color:#FF6000">„das, was GOTT zu dem macht, ‚was‘ GOTT an sich selbst ist“</span>, nämlich zu seinem <span style="color:#FF6000">„GOTT-Sein“</span> <span style="color:#00B000">(Existenz)</span>, zu seinem <span style="color:#FF6000">„Dasein als GOTT“</span>; zur Tatsache, dass <span style="color:#FF6000">„GOTT GOTT ist“</span>, d.h. dass <span style="color:#FF6000">„GOTT als GOTT ‚da‘ ist“</span>. Das ist, <span style="color:#00B000">(und da folgt ARISTOTELES seinem Lehrer PLATO)</span>, nach traditioneller Auslegung, die übliche, ontologische Funktion des ‚Wesens‘<span style="color:#00B000"> | <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>οὐσία</big></span>“</span> | ‚usía‘ |</span> eines Seienden ''':''' es ‚macht‘ das Seiende zu dem, ‚was‘ es ist; es ist die ‚Ursache‘ dafür, dass das Seiende, das ‚ist‘, ‚was‘ es ist | ‚Was-Sein‘ — ‚Wesen‘. <span style="color:#00B000">(ARISTOTELES lokalisiert jedoch das ,Wesen‘ im Seienden, im Gegensatz zu PLATO, der das ,Wesen‘, — ,getrennt‘ vom Seienden —, in den allgemeinen ,Ideen‘ lokalisiert.)</span>
Da aber in ‚Gott‘, <span style="color:#00B000">(dem <span style="color:#FF6000">„unbewegten, ‚unverursachten‘ Erstbeweger“</span>)</span>, Prozesshaftes, ‚Ursächliches‘ auszuschließen ist, ist die übliche prozesshafte, ‚ursächliche‘ Funktion von <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>οὐσία</big></span>“</span><span style="color:#00B000"> | ‚usía‘ |</span> ,Wesen‘ im <span style="color:#FF6000">„Erstbewegenden“</span> nach ARISTOTELES, sozusagen, schon ‚zum Abschluss‘ gekommen, schon ‚verwirklicht‘, — <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ἐν-έργεια οὖσα</big></span>“</span><span style="color:#00B000"> | ‚en-érgeia úsa‘</span> —, schon ‚ins-Werk‘ gesetzt; <span style="color:#00B000">(<span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>τὸ ἔργον</big></span>“</span> | ‚to érgon‘ | ‚das Werk‘; <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ἐνέργεια</big></span>“</span> | ‚enérgeia‘ | ,Wirksamkeit‘, ,Wirklichkeit‘, ,Aktualität‘, ,Energie‘; und <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>οὖσα</big></span>“</span> | ,úsa‘ | feminin Nominativ Singular von <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ὤν</big></span>“</span> | ‚ón‘ | ‚seiend‘)</span>. Sein ,Wesen‘ ist im ,Dasein‘ vollendet, ist ,wirkliches, verwirklichendes Sein‘, ‚seiende Aktualität‘, <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>actus purus</big></span>“</span> ''':''' sein Wesen ist ‚reine Tätigkeit‘, ,reine verwirklichende Gegenwärtigkeit‘, d.h. ,existent‘, ohne jede prozesshafte ‚Potenzialität‘. Aus der wichtigen und richtigen Erkenntnis, dass GOTT <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen'' <span style="color:#00B000">[ Raum-Zeit-]</span>''Struktur unserer Welt''«</span> ist, folgt mit der ontologischen Identität von ,Dasein‘ und ,Wesen‘ in GOTT ''':''' Der zeitlos ewige GOTT ist <span style="color:#FF6000">»''notwendig aus sich'' <span style="color:#00B000">(von Natur aus)</span> ''immer schon da''«</span>, m.a.W. ist <span style="color:#FF6000">„zeitlos-ursprungslos“</span>. Insofern ist <span style="color:#FF6000">„Göttlichkeit“</span> die <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaft“</span>, die im <span style="color:#FF6000">„Dasein GOTTES“</span> d.h. in <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, schon ihr ‚Ziel‘, ihre Vollendung, — <span style="color:#FF6000">„Perfektion“</span>, Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, erreicht hat. GOTT ist <span style="color:#FF6000">»''vollkommen''«</span> und darum auch <span style="color:#FF6000">»''notwendig für uns immer schon ‚da‘''«</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ — </span>. GOTT ist in seinem ‚zeitlosen Wesen‘ <span style="color:#FF6000">„unverursacht“</span>, da er <span style="color:#FF6000">»''notwendig aus sich'' <span style="color:#00B000">(von Natur aus)</span> ''vollkommen''«</span> ist ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□PG'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(eine Instanz von Axiom-4)</span>. <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, ist die <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaft“</span>, bzw. das <span style="color:#FF6000">„Wesen GOTTES“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''G'''<sub>ess</sub>‘ —</span>. <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist ,der‘ Vollkommenste''«</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>. Und zur absoluten <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit“</span> gehört <span style="color:#FF6000">„notwendig“</span> auch das <span style="color:#FF6000">„Existieren“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ — </span>. <span style="color:#FF6000">„Notwendige Existenz“</span> gehört zu den ,ultimativen‘ Transzendentalia in GOTT, was GÖDEL mit Definition-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x ↔ ∀X(X'''<sub>ess</sub>'''x →□∃yXy)'''‘ —</span>, syntaktisch formalisiert hat, wenn hier das <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> und auch das <span style="color:#4C58FF">‚'''y'''‘</span>, für den Dreifaltigen GOTT der Christen steht, was dann im Korollar-3, mit der Identität, bzw. der Koinzidenz beider Individuum-Variablen, explizit gezeigt wird.
Entscheidend für diese Interpretation des GÖDEL-Systems ist ''':''' nur unter der ,modal‘ notwendigen Voraussetzung der ontologischen ‚Identität‘ von <span style="color:#FF6000">„Sein“</span> und <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span>, Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — '''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span>, bzw. der ‚Gleichsetzung‘, <span style="color:#00B000">(Koinzidenz)</span>, von <span style="color:#FF6000">„notwendiger Existenz“</span> mit den ‚positiven‘ Wesenseigenschaften, der <span style="color:#FF6000">„Essenz“</span> in GOTT, Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ — </span>, ‚funktioniert‘ die GÖDEL-Axiomatik '''!''' Diese ‚Identität‘, bzw. ,Koinzidenz‘ wird in ARISTOTELES, ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Metaphysik</big></span>''‘, Buch XII 7, in einem Indizienbeweis erbracht, der mit der Methode der philosophischen Induktion zum Ergebnis kommt ''':'''
::<span style="color:#FF6000">» … ''es muss'' <span style="color:#00B000">[ notwendig ]</span> ''etwas geben, das, ohne selbst ‚bewegt‘'' <span style="color:#00B000">[ </span>''worden''<span style="color:#00B000"> ]</span> ''zu sein'', <span style="color:#00B000">[ ‚unentstanden‘ ]</span>, ''alles Übrige wie ein Geliebtes ‚bewegt‘'' <span style="color:#00B000">[ ‚entstehen lässt‘ ]</span>«</span>, das darum ‚zugleich‘ <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>αἴδιον καί οὐσία καί ἐνέργεια οὖσα</big></span>“ <span style="color:#00B000">|</span> »<span style="color:#00B000">[ zeitlich-]</span>''ewig, sowohl <u>Wesen</u>'', <span style="color:#00B000">[ etwas Konkretes, Essentielles ]</span>, ''als auch seiende Wirksamkeit — ''<span style="color:#00B000">[ </span>„<span style="font-family: Times;"><big>actus purus</big></span>“, „reine Tätigkeit“<span style="color:#00B000"> ]</span> ''— verwirklichendes, wirkliches <u>Sein</u> ist'', <span style="color:#00B000">[ ein Existierendes, das alles Übrige ,zur Existenz‘ bringen kann ]</span> «</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ὀρεκτόν καί νοητόν</big></span>“ <span style="color:#00B000"> | ,orektón kai noêtón‘ | </span> »''das ersehnt und erkennbar ist''.«</span> <span style="color:#00B000">(''<span style="font-family: Times;"><big>vgl. ,Metaphysik</big></span>''‘ XII 7, 1072a,23 – 1072b,4)</span>
Was <span style="color:#FF6000">»''alles Übrige''«</span> ,zur Existenz‘ bringen kann, bzw. ,verwirklichen‘ kann, muß auch selbst, als etwas Konkretes, Essentielles, ,existieren‘, bzw. ,wirklich sein‘. Die, daraus abgeleitete, ontologische ‚Identität‘, — ,Koinzidenz‘ —, von ‚Wesen‘ und ‚Sein‘, <span style="color:#00B000">(Ziel aller Sehnsucht und jedes Erkenntnisstrebens)</span>, <span style="color:#FF6000">»''ist das Privilegium der Gottheit allein''«</span> ''':''' mit Gottfried Wilhelm LEIBNIZ interpretiert, entsprechend einer adäquaten, aristotelisch-<span style="color:#4C58FF">,theologischen‘</span> Tradition. Dieses induktive, ‚ontologisch‘ a-posteriori Ergebnis aus der ‚Prinzipienforschung‘ des ARISTOTELES ist die metaphysische und logische Voraussetzung, dass GÖDEL seine Axiomatik im Kalkül des sog. ‚ontologischen Gottesbeweises‘ a-priori des ANSELM von Canterbury, und nach LEIBNIZ, deduktiv korrekt formulieren konnte; <span style="color:#00B000">(vgl. 3. Beweisgang)</span>.
Angenommen, die Variable <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span> steht für den <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, der Christen, <span style="color:#00B000">(siehe Anhang, Term :01: im 2. Beweisgang)</span>, dann ist, — auf Grund von diesem Beweisgang —, in unserer Welt ,wahr‘ und evident ''':''' die ‚positive Eigenschaft‘ <span style="color:#FF6000">»''Göttlichkeit''«</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, und das faktische <span style="color:#FF6000">»''‚Da‘-Sein'' <span style="color:#00B000">[ Existenz ]</span> ''GOTTES''«</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, ‚benennen‘, ontologisch ident, denselben Sachverhalt ''':''' nämlich das, was wir das <span style="color:#FF6000">»''Wesen'' <span style="color:#00B000">[ Essenz ]</span> ''GOTTES''«</span>, <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''G'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, nennen. <span style="color:#FF6000">»''Göttlichkeit'', bzw. ''GOTT-‚Sein‘ ist das Wesen GOTTES''«</span>, und dann umgedreht und äquivalent ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das Wesen GOTTES ist sein ‚Da‘-Sein als GOTT'', bzw. ''seine Göttlichkeit''«</span>, m.a.W. ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist wesentlich ‚grundlos‘'' <span style="color:#00B000">[ d.h. </span> ''notwendig aus sich''<span style="color:#00B000"> ]</span> ''‚da‘''«</span>. Das ist das Einzigartige im <span style="color:#FF6000">»''Wesen GOTTES''«</span> ''':''' GOTT ist, zeitlos-ewig, für uns immer schon ‚da‘, und das ‚ist‘ sein <span style="color:#FF6000">»''Wesen''«</span>; vorausgesetzt, ,angenommen‘, man glaubt an GOTT ''':''' Term :01:. <span style="color:#00B000">(Der schon von GÖDEL indizierte Term <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''G'''<sub>ess</sub>‘ — </span> ,expliziert‘ nur eine der drei Lesearten, die der Term <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''G'''‘ — „theologisch“</span> ,impliziert‘.)</span> Theorem-2 hat somit die syntaktische Form einer Definition ''':'''
<div class="center"><span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span></div>
Somit kann GOTT ‚explizit‘ <span style="color:#00B000">(aus einer bewiesenen Kalkül-Definition)</span> <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> genauer ‚bestimmt‘ werden ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist gerade deswegen GOTT, weil sein überzeitlich-ewiges und an sich ‚grundloses‘'' <span style="color:#00B000">[ aber für uns notwendiges ]</span> ''Dasein'' <span style="color:#00B000">[ Existenz ]</span> ''als GOTT, ontologisch, — dem Sein nach —, identisch ist mit seinem persönlichen und für uns liebevollen Wesen'' <span style="color:#00B000">[ Essenz ]</span> ''als GOTT; diese Identität von Dasein und Wesen gilt einzig und allein nur bei GOTT.''«</span> Die philosophische Frage nach dem <span style="color:#FF6000">„Wesen GOTTES“</span> lautet, <span style="color:#00B000">(auf die Person bezogen)</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">„Was bist du ? “</span> Sie ist äquivalent zur <span style="color:#4C58FF">,theologisch’</span>-biblischen Frage MOSES ''':''' <span style="color:#CC66FF">„Wer bist Du ? “</span> Die bekannte Antwort des GOTTES-JHWH aus ‚Exodus 3,14‘ thematisiert das persönliche, für uns liebevolle und für immer notwendige <span style="color:#FF6000">„Dasein GOTTES“</span> ''':''' <span style="font-family: Times;"><big>‘אֶֽהְיֶ֖ה אֲשֶׁ֣ר אֶֽהְיֶ֑ה‚</big></span> <span style="color:#00B000">| ‚eh'jeh asher eh'jeh‘ |</span> <span style="color:#CC66FF">»''Ich bin der ‚Ich-Bin-Da‘'', <span style="color:#00B000">[ für euch und für immer ]</span>«.</span> Mit diesem Zitat aus der Bibel ist die GÖDEL-Axiomatik, sozusagen, <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> ‚verifiziert‘. Sie hat einerseits im Theorem-2 ihren philosophischen ‚Abschluss’ erreicht, und andererseits damit formal-syntaktisch den ‚Anschluss‘ an eine allgemeine Basis-Glaubensaussage gefunden, die ‚an sich‘ für jeden CHRIST-gläubigen Menschen ‚selbstverständlich‘ ist. Was in der Metaphysik des ARISTOTELES das Ergebnis einer philosophischen ,Induktion‘ a-posteriori ist ''':''' <span style="color:#FF6000">„,Dasein‘ ist das ,Wesen‘ GOTTES“</span>, — <span style="color:#00B000">(das mit Theorem-2, auch ein Ergebnis der deduktiven GÖDEL-Axiomatik a-priori ist ''':''' die Beweisgrundlage für den Konsequenz-Teil im Theorem AMSELMS)</span>, — das ist in der Bibel die Grundüberzeugung jedes Menschen, der an GOTT glaubt ''':''' GOTT ist für uns immer schon <span style="color:#FF6000">„da“</span>, weil er uns liebt. Das ist das, <span style="color:#FF6000">„was“</span> GOTT für uns als GOTT ausmacht, — sein Wesen ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Wir haben die Liebe, die GOTT zu uns hat, erkannt und gläubig angenommen. GOTT ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in GOTT und GOTT bleibt in ihm.''«</span>, <small>({{Bibel | 1. Johannesbrief |4|16|EU}})</small>
Das eigentliche Ergebnis der GÖDEL-Axiomatik ist somit die ‚triviale‘ Erkenntnis, dass GOTT, <span style="color:#FF6000">„unverursacht“ <span style="color:#00B000">|</span> „grundlos“</span>, für uns immer schon ‚da‘ ist, — <span style="color:#CC66FF">„von Ewigkeit zu Ewigkeit“</span> —, vorausgesetzt <span style="color:#00B000">(‚angenommen‘)</span>, man ‚glaubt‘ an den zeitlos-ewigen GOTT. <span style="color:#00B000">(Der Glaube an die Zeitlosigkeit GOTTES ist mit der ‚Annahme‘ von Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist perfekt''«</span>, und der ‚Annahme‘ der Definition-1 für <span style="color:#4C58FF"> ‚'''Gx'''‘ := </span> den <span style="color:#FF6000">„GOTT der Christen“</span>, im Kalkül ‚implizit‘ schon eingeführt, da die Axiome und Definitionen, — nach GÖDEL —, nur dann <span style="color:#FF6000">»''wahr''«</span> sind, wenn sie <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen''</span> [ Raum-Zeit-]<span style="color:#FF6000">''Struktur''«</span> unserer Welt sind. Das ,impliziert‘ auch, dass der GOTT von Axiom-3 und Definition-1 ebenfalls <span style="color:#FF6000">»''unabhängig''«</span> von Raum und Zeit, d.h. zeitlos-ewig ist '''!''' )</span>
Wer an den GOTT der Bibel glaubt, kann sich von der ‚Vernünftigkeit‘ seines Glaubens mit Hilfe des sog. ,ontologischen‘ Gottesbeweises nach ANSELM von Canterbury, mit Kurt GÖDEL <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig''«</span>, überzeugen. <span style="color:#00B000">(Das war auch die Absicht ANSEMS '''!''' )</span> Die Annahme, es sei ‚unmöglich‘, dass es GOTT gibt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''¬◇∃xGx'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(dezidierter Atheismus)</span>, führt im GÖDEL-Kalkül formal zu einem logischen Widerspruch; vgl. z. B. ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Gödels Möglichkeitsbeweis</big></span>''‘, in ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Der Gödelsche Gottesbeweis</big></span>''‘, Seite 17, von Günther J. WIRSCHING; (https://edoc.ku.de/id/eprint/10243/1/OntBw.pdf), d.h. es ist also nicht ‚unmöglich‘, dass es GOTT gibt. Der GOTT-Glaube ist mit den Maßstäben einer modernen Logik <span style="color:#FF6000">»''durchaus vereinbar''«</span> und darum ,vernünftig‘. Damit steht fest ''':''' das GÖDEL-Kalkül ist kein moderner ‚Existenz-Beweis‘ für den GOTT der Bibel, sondern es setzt, <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig''«</span>, ,methodologisch‘, den Glauben an die Existenz eines ewigen GOTTES voraus, der, — <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen Struktur unserer '' <span style="color:#00B000">[ vergänglichen ]</span> ''Welt''«</span> —, für uns immer schon ‚da‘ ist. Wenn aber einmal als fix ‚angenommen‘ worden ist, <span style="color:#00B000">(als Prämisse)</span>, dass es wahr ist, dass GOTT ‚existiert‘, dann ist natürlich die ‚Annahme‘, dass GOTT ‚nicht existiert‘, falsch. Aber sie ist auch ,unlogisch‘ und ,unvernünftig‘, weil die Annahme ''':''' ,''Es ist unmöglich, dass es einen GOTT gibt''‘, offensichtlich und eindeutig zu einem Widerspruch führt; was z. B. Günther J. WIRSCHING mit seiner Version des <span style="color:#00B000">(nicht umkehrbaren)</span> ‚Möglichkeitsbeweises‘ für ,GOTT‘, explizit vorexerziert hat. <span style="color:#00B000">(Siehe Anhang ''':''' GÖDELS ‚Möglichkeitsbeweis‘ als ,Widerlegung‘ eines Nicht-GOTT-Glaubens; in Entsprechung zu Psalm 14,1 und Psalm 53,2 ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Der'' <span style="color:#00B000">[ ,unvernünftige‘ ]</span> ''Tor sagt in seinem Herzen ''':''' Es gibt keinen Gott. Sie handeln verderbt, handeln abscheulich; da ist keiner, der Gutes tut''«</span>. Historischer Hintergrund zu diesem Psalm-Text ''':''' Die Zerstörung des Tempels in Jerusalem durch die Truppen des NEBUKADNEZAR II.)</span> Der Logiker GÖDEL hat in seinem System zum ,ontologischen Beweis‘ keine ‚formale Unentscheidbarkeit‘ <span style="color:#00B000">(Agnostizismus)</span> feststellen können, wie auf einem anderen Feld seiner Forschungsarbeiten.
Das GÖDEL-Konsequenz-Teil von der ‚Notwendigkeit‘ GOTTES ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(die ‚Konsequenz’ aus dem ‚widerspruchsfreien‘ Korollar-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —,</span>)</span> im ‚Theorem ANSELMS‘, ist <span style="color:#00B000">(im 3. Beweisgang, Term :10:)</span> dann auch eine weitere Explikation des Basis-Theorems-2 des Kalküls ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span>, über die ‚ontologische Identität‘ vom <span style="color:#FF6000">„Dasein GOTTES“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, mit seinem <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — <sub>ess</sub> —</span>, dargestellt mit Term :9:.
<span style="color:#00B000">(Die ontologische Identitat von Dasein und Wesen in GOTT, ist die, für uns, <span style="color:#FF6000">„notwendige Präsenz <span style="color:#00B000">[ das Sein, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''‘ —</span>]</span> GOTTES“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span>, die äquivalent, bzw. koinzident ist zur <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit <span style="color:#00B000">[ das Wesen, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>]</span> GOTTES “</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>. Diese Identität von Sein und Wesen ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub> —</span>, bedeutet <span style="color:#4C58FF">,theologisch‘</span> konkret ''':''' die, für uns, notwendige Gegenwärtigkeit GOTTES, [ sein Dasein ], ist verwirklicht worden in der liebevollen [ Wesens-]Zuwendung GOTTES zu uns Menschen, in seiner Kindwerdung in Bethlehem, durch die Jungfrau MARIA ''':''' GOTTES Wesen ist ,Sein-mit-uns‘ ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''sein Name'', <span style="color:#00B000">[ sein Wesen ]</span>, ''ist IMMANUEL, das heiß übersetzt ''':''' GOTT-mit-uns''«, <small>({{Bibel | Matthäus Evangelium |1|23|EU}})</small></span>, der unsere Not-,wenden‘-wird, d.h. der uns und die Welt von der Korruption der Sünde und des Todes <span style="color:#4C58FF">,erlösen‘</span> will und wird.)</span>
Die, von GÖDEL im 1. Beweisgang, als Prämissen schon vorausgesetzten und ,angenommenen‘ Perfektionen, bzw. Vollkommenheiten, <span style="color:#00B000">(das sind die allgemeinen ,Transzendentalia‘ für alles Nicht-Göttliche in der Welt)</span>, werden im ersten Teil des 2. Beweisganges, mit Term :13: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PY'''‘ —</span>, dann auch als <span style="color:#FF6000">„positive Wesenseigenschaften“</span>, <span style="color:#00B000">(als die ultimativen ,Transzendentalia‘)</span>, in GOTT ‚definitiv‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> bestätigt; <span style="color:#00B000">(siehe Anhang, 2. Beweisgang, Anmerkung-2)</span>.
Im 3. Beweisgang ist das Basis-Theorem-2 die ,modal‘ notwendige, bzw. transzendentale, Voraussetzung, sowohl für das <span style="color:#FF6000">„an sich notwendige Dasein GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>, im Term :10:, als auch für die <span style="color:#FF6000">„für uns notwendige Existenz GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>‘ —</span>, sowohl in der Definition-3, als auch im Axiom-5; <span style="color:#00B000">(das <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''‘ —</span> wird nur GOTT zugeordnet; vgl. auch Anhang, 3. Beweisgang, Anmerkung-4)</span>. Dieses Basis-Theorem-2 ist auch zugleich die Antwort auf die Frage nach dem ‚Ursprung‘ GOTTES ''':''' GOTT ist <span style="color:#FF6000">„unverursacht“ <span style="color:#00B000">|</span> „ursprungslos“</span> ‚da‘, von <span style="color:#CC66FF">„Ewigkeit zu Ewigkeit“</span>, denn es ‚ist‘ sein <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span>, <span style="color:#00B000">(überzeitlich-ewig)</span> für uns immer schon ‚da‘ zu sein. Weitere ‚Einzelheiten‘ über Wesen und Eigenschaften GOTTES gehören in die Mystik, bzw. in die <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span>.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Die Bedeutung des Kalküls</span></div>===
<div class="center">Immanuel KANT und Kurt GÖDEL im ‚Dialog‘</div>
KANT sagt ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span>'''''Sein''' ist offenbar kein reales Prädikat''. ... ''Es ist bloß die'' <span style="color:#00B000">[ gedachte ]</span>'' Position'' <span style="color:#00B000">[ latinisiert, deutsch für ''':''' ,Setzung‘ ]</span> ''eines Dinges ... Nehme ich nun das Subjekt (Gott) mit allen seinen Prädikaten'' <span style="color:#00B000">[ d.h. Eigenschaften ]</span> ''(worunter auch die Allmacht gehört) zusammen, und sage ''':''' ‚'''Gott ist'''‘'', <span style="color:#00B000">[ ,GOTT existiert wirklich‘ ]</span>, ''oder ‚es ist ein Gott‘, so <u>setze</u> ich kein neues Prädikat'' <span style="color:#00B000">[ keine neue Eigenschaft ]</span> ''zum ‚Begriffe‘ von Gott ''':''''' <span style="color:#00B000">[ <span style="color:#0000FF; background-color:#FFFF00">‚Sein’ ist kein ‚reales Prädikat’ in GOTT</span>; ‚Existenz‘ ist in GOTT keine ‚Eigenschaft‘ ],</span> ... ''es kann daher zu dem Begriffe'', <span style="color:#00B000">[ ,GOTT‘ ]</span>, ''der bloß die'' <span style="color:#00B000">[ gedachte ]</span>'' Möglichkeit ausdrückt, darum, dass ich dessen Gegenstand'', <span style="color:#00B000">[ GOTT ]</span>, ''als schlechthin gegeben (durch den Ausdruck ''':''' er ist'', <span style="color:#00B000">[ GOTT ist wirklich ]</span>'' ) <u>denke</u>, nichts weiter hinzukommen.'' <span style="color:#00B000">[ Beides ist ,bloß gedacht‘ '''!''' ]</span> ''Und so enthält das Wirkliche nichts mehr als das bloß Mögliche. Hundert ‚wirkliche‘ Taler enthalten nicht das mindeste <u>mehr</u>, als hundert ‚mögliche‘. Denn, da diese den'' <span style="color:#00B000">[ gedachten ]</span>'' ‚Begriff‘, jene aber den Gegenstand und dessen'' <span style="color:#00B000">[ gedachte ]</span>'' Position an sich selbst bedeuten, so würde, im Fall dieser'', <span style="color:#00B000">[ die 100, als ,wirklich‘ bloß gedachten Taler ]</span>, ''<u>mehr</u> enthielte als jener,'' <span style="color:#00B000">[ als ihr ‚gedachter‘ Begriff im Verstand, wie ΑNSELM von Canterbury für GOTT, als ‚wirklich‘ Existierenden, argumentierte, …''so würde'' ]</span> ''mein ‚Begriff‘'' <span style="color:#00B000">[ die 100 im Verstand ‚gedachten‘ Taler ]</span> ''nicht den ganzen Gegenstand ausdrücken, und also auch <u>nicht der angemessene Begriff</u> von ihm sein. Aber in meinem Vermögenszustande ist <u>mehr</u> bei hundert ‚wirklichen‘ Talern, als bei dem bloßen Begriffe derselben'', <span style="color:#00B000">[ als bei 100 bloß ‚gedachten‘ Talern ]</span> ... <span style="color:#FF6000">«</span> <span style="color:#00B000"><ref>‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kritik der reinen Vernunft</big></span>''‘, Seite 401; https://www.korpora.org/kant/aa03/401.html</ref></span>.
GÖDEL würde darauf <span style="color:#00B000">(korrespondierend zur aristotelisch-<span style="color:#4C58FF">,theologischen‘</span> Tradition von der Identität von Sein und Wesen in GOTT)</span> antworten ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span>Die <span style="color:#FF6000">„100 Taler“</span> sind der <span style="color:#FF6000">»''zufälligen Struktur der'' <span style="color:#00B000">[ vergänglichen ]</span> ''Welt''«</span> entnommen, und sind daher nicht mit GOTT vergleichbar, der, <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen'' <span style="color:#00B000">[ Raum-Zeit-]</span>''Struktur''«</span> unserer Welt, <span style="color:#FF6000">„über“</span> dieser Welt steht. Einzig und allein nur von GOTT gilt ''':''' Der mit Dingen aus unserer Welt ,nicht vergleichbare‘ GOTT, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">„existiert notwendig für uns“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span>, und <span style="color:#FF6000">„notwendiges Existieren, <u>Sein</u>“</span> ,ist‘ eine <span style="color:#FF6000">„positive <u>Wesen</u>seigenschaft“</span> in GOTT, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>, weil GOTT aus sich <span style="color:#FF6000">„vollkommen“ <span style="color:#00B000">|</span> „perfekt“</span> ist, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#0000FF; background-color:#FFFF00">‚Sein‘ ist in GOTT ein ‚reales Prädikat‘</span>; <span style="color:#00B000">(notwendige ‚Existenz’ ist eine positive ‚Wesenseigenschaft’ in GOTT)</span>, und nur bei GOTT '''!''' Zum zeitlos-ewigen GOTT der Christen ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(als methodologische Prämisse)</span>, kann man sagen ''':''' Weil es, wegen Axiom-1 und Axiom-2, <span style="color:#FF6000">„widerspruchsfrei möglich"</span> ist, dass es ihn gibt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, darum ist dieser GOTT auch das ‚einzige‘ <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span>, das <span style="color:#FF6000">„notwendig aus sich“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>, d.h. <span style="color:#FF6000">„grundlos“ <span style="color:#00B000">|</span> „unverursacht“</span> für uns immer schon ‚da’ ist und immer ,da’ sein wird; und zusätzlich gilt ''':''' Es gibt für jede mögliche Welt ‚nur‘ diesen einen GOTT ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx ∧ □∀y(Gy→x=y)'''‘ — </span><span style="color:#00B000">(Monotheïsmus)</span>; vorausgesetzt, man geht von der ,Existenz’ dieses GOTTES aus, wobei diese Annahme <span style="color:#FF6000">»''mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar''«</span> ist.<span style="color:#FF6000">«</span>
Eine Beobachtung ''':''' KANT sagt, gleichsam als ,krönender‘ Abschluss seiner Widerlegung des, — von ihm so genannten —, ,ontologischen Gottesbeweises‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">»</span>''Aber in meinem Vermögenszustande ist <u>mehr</u> bei hundert ‚wirklichen‘ Talern, als bei dem bloßen Begriffe derselben, (d.i. ihrer Möglichkeit).''<span style="color:#FF6000">«</span> Diese Feststellung KANTS entspricht jedoch genau der Argumentation ANSELMS ''':''' GOTT <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>esse et in re</big></span>“</span>, d.h. GOTT ,existiert auch in Wirklichkeit‘, <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>quod maius est</big></span>“</span>, was <u>mehr</u> ist, als <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>esse solo in intellectu</big></span>“</span>, als nur ein bloßer Begriff ,im Verstand zu sein‘. Der ,Mehr-Wert‘ ergibt sich in beiden Fällen, sowohl bei den Talern als auch bei GOTT, aus der ,Wirklichkeit‘ ihrer Existenz, im Gegensatz zur bloßen, <span style="color:#00B000">(im Begriff gedachten)</span>, ,Möglichkeit‘ ihrer Existenz, so dass, in jedem Fall, der ,Begriff‘ im Verstand ohne Abstriche <span style="color:#FF6000">»</span>''den ganzen Gegenstand ausdrückt''<span style="color:#FF6000">«</span>, und von diesem auch <span style="color:#FF6000">»</span>''der angemessene Begriff''<span style="color:#FF6000">«</span> ist. Alles andere wäre eine ,Lüge‘. Mit dieser ,Beobachtung‘ ist das implizit ,Widersprüchliche‘ in KANTS Argumentation aufgedeckt ''':''' Das Wirkliche in KANTS Vermögenszustande enthält <span style="color:#FF6000">,doch mehr‘</span> als das bloß Mögliche, konträr zu seiner vorigen Behauptung ''':''' <span style="color:#FF6000">»</span>''das Wirkliche''<span style="color:#FF6000">«</span> enthalte <span style="color:#FF6000">»'',nichts mehr‘</span> als das bloß Mögliche''<span style="color:#FF6000">«</span>. Diese Behauptung ist offensichtlich falsch. Das ist somit ein indirekter Beweis und damit eine Bestätigung für die analoge Argumentation ANSELMS aus dem Wiederspruch des Gegenteils, am Beispiel KANTS <span style="color:#FF6000">»</span>''Vermögenzustandes bei hundert wirklichen Talern''<span style="color:#FF6000">«</span>, in dem in Wirklichkeit <span style="color:#FF6000">,doch mehr‘</span> ist, <span style="color:#FF6000">»</span>''als bei dem bloßen Begriffe derselben''<span style="color:#FF6000">«</span>.
<span style="color:#00B000">(Diese ,Beobachtung‘ ist zugleich auch das entscheidende Indiz dafür, dass das systembedingte Konzept KANTS von der ,Existenz‘, bzw. vom ,Sein‘ eines jeden Gegenstandes, als</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''dessen bloße Position''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">d.i. als seine ,Setzung‘ bloß im- und durch den Verstand ,falsch‘ ist, — d.h. im Klartext ''':''' für KANT ist das ,Sein‘ eines Gegenstandes bloß ein ,Gedanke‘ in uns, wenn er meint, dass uns ein Gegenstand erst dann wirklich ,gegeben‘ sei, wenn wir uns den</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''Gegenstand als schlechthin gegeben (durch den Ausdruck : <u>er ist</u>) <u>denken</u>''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">was nur seiner System-Konzeption geschuldet sein kann. Auf Grund dieser Konzeption ist das</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''Ding, wie es an sich selbst ist''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">für KANT systembedingt weder ,anschaubar‘, noch ,erkennbar‘. Diese falsche Konzeption über die ,Existenz‘, bzw. das ,Sein‘ eines Dinges, als</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''dessen bloße Position''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">ist für KANT letztendlich auch die Beweisgrundlage und Voraussetzung für seine Ablehnung des ontologischen Argumentes für GOTT. Wenn das ,wirkliche‘ Sein eines Dinges nichts anderes ist, als</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''dessen'' <span style="color:#00B000">[ bloß gedachte ]</span> ''Position''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">d.h. als seine ,mögliche‘ Setzung bloß im- und durch den Verstand, das ist das, als ,wirklich‘ bloß nur gedachte, Ding, dann</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''enthält''<span style="color:#FF6000">«</span> <span style="color:#00B000">natürlich</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''das Wirkliche''<span style="color:#00B000">, [ als die bloß gedachte Existenz ],</span> ''nichts mehr als das bloß Mögliche''<span style="color:#00B000">, [ als der gedachte Begriff ]<span style="color:#FF6000">«</span>, was offensichtlich unhaltbar ist. <span style="color:#4C58FF">[ Modus tollendo tollens ] </span> ''':''' Wenn die Konsequenz einer Wenn-Dann-Folgerung ,falsch‘ ist, dann ist auch ihre Voraussetzung, das System-Konzept KANTS, ,falsch‘ ''':''' d.i. seine ,Kopernikanische Wende‘ für die Metaphysik, soweit sie sein ,Sein’-Konzept betrifft. Korrekt und ,wahr‘ ist in jedem Fall ''':''' Das Wirkliche enthält <span style="color:#FF6000">,doch mehr‘</span> als das bloß Mögliche, und die Dinge ,existieren‘ schon immer unabhängig von unserem Denken. ,Existenz‘, das ,Sein‘, ist <span style="color:#FF6000">,doch mehr‘</span>, als bloß ein ,Gedanke‘ von uns.)</span>
Somit ist die Argumentation KANTS gegen den ontologischen Beweis ANSELMS für GOTT ,falsch‘ und unhaltbar, weil sie auf der ,falschen‘ Voraussetzung beruht ''':''' die ,Existenz‘, bzw. das ,Sein‘ eines jeden ,Gegenstandes‘, — wie z. B. auch die Existenz bei GOTT —, sei bloß dessen gedachte ,Position‘ an sich selbst, d.h. bloß seine ,Setzung‘ im- und durch den Verstand. Damit ,macht‘ er GOTT außerdem zu einem ,Ding‘ unter den vielen ,Dingen‘ dieser Welt, und verkennt so, — wie vor ihm THOMAS von Aquin —, auch die Einzigartigkeit und Exklusivität GOTTES im Theorem ANSELMS.
<div class="center">Die <span style="color:#FF6000">„Rede von GOTT“</span> in der philosophischen Tradition</div>
Wenn man die philosophische Tradition der <span style="color:#FF6000">„Rede von GOTT“</span> im Lichte der Ergebnisse der axiomatischen <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span> GÖDELS liest, dann stellt sie sich am Beispiel bei ARISTOTELES, — AVICENNA, — ANSELM, und bei GÖDEL wie folgt dar ''':'''
<span style="color:#FF6000">»''Das Erstbewegende,'' (<span style="font-family: Times;"><big>,πρῶτον κινοῦν‘</big></span>), ''das, ohne selbst ‚bewegt‘ zu sein'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ἀκίνητον‘</big></span> <span style="color:#00B000">| ''unverursacht, ,entstehungslos‘'' |</span> ), ''alles Übrige wie ein Geliebtes ‚bewegt‘'', (<span style="font-family: Times;"><big>,κινεῖ δὴ ὡς ἐρώμενον‘</big></span> <span style="color:#00B000"> | ''-verursacht, ,entstehen‘ lässt'' |</span> ), ''ist sowohl'' <span style="color:#00B000">[ zeitlich-]</span>''ewiges ‚Wesen‘'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ἀΐδιον καί οὐσία‘</big></span> <span style="color:#00B000">| ''‚Substanz‘'' |</span> ), ''als auch'' <span style="color:#00B000">[ zeitlich-]</span>''ewiges ‚wirksames, verwirklichendes Sein‘'', (<span style="font-family: Times;"><big>‚ἀΐδιον καί ἐνέργεια οὖσα‘ = ‚actus purus‘</big></span><span style="color:#00B000"> | '',reine Tätigkeit‘'' |</span> ), … ''ersehnt'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ὀρεκτόν‘</big></span>), ''und erkennbar'', (<span style="font-family: Times;"><big>,νοητόν‘</big></span>), ... ''denn dies ist der ‚Gott‘'', (<span style="font-family: Times;"><big>,τοῦτο γὰρ ὁ θεός‘</big></span>), <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, ''der'' <span style="color:#00B000">[ zeitlich-]</span>''Ewige'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ἀΐδιον‘</big></span>), — ''der Unvergleichliche'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ἄριστον‘</big></span> <span style="color:#00B000">| ''‚der Beste‘'' |</span> ), — ''der Lebendige'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ζῷον‘</big></span> <span style="color:#00B000">| ,''das Leben selbst‘'' |</span> ), — ... ''so sagen wir ja'', (<span style="font-family: Times;"><big>,φαμὲν δὴ‘</big></span>), — ...«</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(ARISTOTELES — Grieche)</span>.
Der ‚Begriff’ <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, als ,Individuumname‘, ist synonym mit <span style="color:#FF6000">„göttliches ‚Da-Sein’“</span>, das sowohl <span style="color:#FF6000">„aus sich vollkommen“</span>, als auch <span style="color:#FF6000">„notwendig für uns“</span> ‚da‘ ist; <span style="color:#00B000">(das ist das, an sich, vollkommene ‚Was-Sein‘ GOTTES ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ — </span>, das zugleich, für uns, das notwendige ‚Da-Sein‘ GOTTES ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘</span> — ist)</span>; <span style="color:#CC66FF">„von Ewigkeit zu Ewigkeit“</span>. Das ist der <u>angemessene Begriff</u> von GOTT, und gilt ‚nur‘ von GOTT. Weil GOTT <span style="color:#FF6000">„vollkommen“</span> ist, ist <span style="color:#FF6000">„Da-Sein“ <span style="color:#00B000">|</span> „GOTT-Sein“ <span style="color:#00B000">|</span> „Göttlichkeit“</span> das <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span> GOTTES ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span>. Im Unendlichen, GOTT, sind <span style="color:#FF6000">„Essenz“</span> und <span style="color:#FF6000">„Existenz“</span> koinzident ,eins‘, und daher untrennbar, und <span style="color:#FF6000">»''darum ist GOTT das einzige ‚Sein’, das notwendig an sich ‚da‘ ist''«</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(ABU ALI SINA alias AVICENNA — Muslim)</span>.
Der <span style="color:#00B000">(gedachte)</span> ‚Eigenschafts-Begriff‘ <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit (die Größe) GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(‚Perfektion‘, die Summe aller ‚positiven Eigenschaften‘ in GOTT)</span> schließt koinzident die ‚Eigenschaft’ <span style="color:#FF6000">„notwendige Existenz für uns“</span> mit ein ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>. GOTT wäre nicht <span style="color:#FF6000">„vollkommen“</span>, wenn er nicht auch real für uns ‚da‘ wäre, wenn er nicht ,immer schon’ <span style="color:#FF6000">„existierte“</span>. ‚Sein’ ist <u>mehr</u> als ‚Nicht-Sein’. ,Sein’, bzw. ,Existenz’ gehört zu den ,Transzendentalia’ in GOTT. Das sind die <span style="color:#00B000">(ultimativen)</span> ,Wesenseigenschaften’ in GOTT. Der unendliche GOTT ist daher das <span style="color:#FF6000">»''vollkommenste Wesen, über das nichts ,Größeres‘ d.h. Vollkommeneres <u>mehr</u> ‚gedacht‘ werden kann''«</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(ANSELM von Canterbury — Christ)</span>.
Der ‚Begriff’ <span style="color:#FF6000">„Perfektion GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, schließt koinzident das <span style="color:#FF6000">„notwendige Dasein GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘</span> —, für uns mit ein, ohne einen zeitlichen Anfang und ohne ein zeitliches Ende. Das ist die ‚zeitlos-ewige‘, an sich absolute, und <span style="color:#FF6000">„für uns notwendige Existenz GOTTES“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx→E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(Das ist ein ,regulär‘-mögliches Korollar im 2. Beweisgang aus Term :16: ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gy→Yy'''‘ —</span>, mit der <span style="color:#4C58FF">[ Instanz(Y:=E<sub>not</sub>) ]</span>, und der <span style="color:#4C58FF">[ FUB(y:=x) ]</span>; und auch ein ,regulär‘-mögliches Korollar im 3. Beweisgang ''':''' entsprechend der <span style="color:#FF6000">„logischen Implikation”</span> :: <span style="color:#4C58FF">[├ A ├ B ╞ A → B ]</span> von Term :01: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ — </span> und Term :05: <span style="color:#4C58FF"> —‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span> aus diesem Beweisgang. In Worten ''':''' <span style="color:#FF6000">»</span>''Angenommen, '' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span> ''steht für den GOTT der Christen'' ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ — </span>, ''dann existiert dieser GOTT'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span>, ''für uns notwendig'', <span style="color:#4C58FF">— <sub>not</sub> —</span> <span style="color:#FF6000">«</span>.)</span> Der Unendliche, GOTT, ist <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen'' <span style="color:#00B000">[ Raum-Zeit-]</span>''Struktur''«</span> unserer ‚vergänglichen‘, ,endlichen‘ Welt, welche prinzipiell vom dreidimensionalen Raum und von der unwiederbringlich ‚vergehenden‘ Zeit geprägt ist. Der ,GOTT der Christen‘ ist <span style="color:#FF6000">»''unabhängig''«</span> von dieser <span style="color:#FF6600">„vergehenden Raum-Zeit“, — »''jenes rätselhafte und anscheinend in sich widersprüchliche Etwas''« <span style="color:#00B000">(GÖDEL)<ref>Kurt GÖDEL, ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Eine Bemerkung über die Beziehungen zwischen der Relativitätstheorie und der idealistischen Philosophie‘</big></span>'', in P.A.SCHILPP (Hg.): ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Albert Einstein, Philosoph und Naturforscher‘</big></span>'', Seite 406</ref></span> —</span>. Ohne ‚Zeit‘ gibt es keinen zeitlichen Unterschied zwischen ‚Ursache‘ und ‚Wirkung‘, <span style="color:#00B000">(beides ist zeitlos ,eins‘)</span>, und so ist der zeitlos-ewige GOTT, der <span style="color:#FF6000">»''notwendig aus sich ,existiert‘'' «</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ — </span>, <span style="color:#FF6000">„unverursacht“ <span style="color:#00B000">|</span> „ursprungslos“</span> für uns immer schon ‚da‘ ''':''' <span style="color:#00B000">(GÖDEL — ohne religiöses Bekenntnis)</span>.
Mit dem GÖDEL-Kalkül ist die <span style="color:#FF6000">„Rede von GOTT“</span> auf eine ‚vernünftige Basis‘ gestellt worden, und ist somit für jeden Menschen nachvollziehbar, <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig, (ohne sich auf den Glauben an irgendeine Religion zu stützen)''«</span>, wie obige Beispiele zeigen.
'''Resümee :'''
Das GÖDEL-Kalkül zeigt mit <span style="color:#FF6000">»''mathematischer Evidenz''«</span>, was notwendig folgt, wenn die Axiome ‚wahr‘ sind, <span style="color:#00B000">(die Axiome bilden formal-syntaktisch <span style="color:#FF6000">»''die theologische Weltanschauung''«</span> ab)</span>, unter der Voraussetzung, dass die Axiome <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen'' <span style="color:#00B000">[ Raum-Zeit-]</span>'' Struktur''«</span> unserer Welt sind. Die ,Verifikation‘ der Axiome und Definitionen von GOTT und seiner Vollkommenheiten gelingt GÖDEL, — entsprechend seiner Unabhängigkeits-Bedingung —, durch den Aufweis ihrer Widerspruchsfreiheit ''':''' sie sind somit ,wahr‘ und, — im Kontext einer <span style="color:#FF6000">»''theologischen Weltanschauung''«</span> —, auch ,annehmbar‘ in unserer ,realen‘ Welt ''':''' <span style="color:#00B000">(siehe Anhang, 2. Beweisgang und Anmerkung-2)</span>. Er vermeidet damit den Fehler, der immer wieder im Diskurs über Gottesbeweise gemacht wird ''':''' GOTT mit seinen Geschöpfen zu vergleichen. Diese logisch-philosophische Rede von GOTT <span style="color:#00B000">(<span style="color:#FF6000">»''ohne sich auf den Glauben an irgendeine Religion zu stützen''«</span>)</span> hat eine <u>mehr</u> als zweitausendjährige Tradition hinter sich. Der <span style="color:#FF6000">„100-Taler-Gott“</span> des Philosophen KANT, hat heute, nachdem der Logiker und Systemtheoretiker GÖDEL sein System vorgelegt hat, an ‚Strahlkraft‘ verloren.
Kurt GÖDEL ''':'''
::<span style="color:#FF6000">» ''Die theologische Weltanschauung'', <span style="color:#00B000">[ dass GOTT für uns immer schon ‚da‘ ist ]</span>, ''ist rein verstandesmäßig mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar'';«</span> <span style="color:#00B000">[ d.h. sie ist das ,Resultat‘ der, — vom Glauben geleiteten —, ‚theoretischen Vernunft‘, alias ‚reinen Vernunft‘, und nicht bloß das ‚Postulat‘ einer ‚praktischen Vernunft‘, wie KANT meint ]. <span style="color:#FF6000">»''Der'' <span style="color:#00B000">[ christliche ]</span> ''Glaube ist die ‚Pupille‘ im ‚Auge‘ unseres Verstandes.''«</span> (Heilige KATHARINA von Siena, Lehrerin der Kirche, Patronin Europas<ref>vgl. <span style="font-family: Times;"><big>''Gebet 7 ‚Für die neuen Kardinäle‘, Rom, 21. Dezember 1378,''</big></span> aus <span style="font-family: Times;"><big>''Caterina von Siena ,Die Gebete‘.''</big></span> Kleinhain 2019, online: https://caterina.at/werke/gebete/gebete-detailansicht/gebet-7.html</ref> )</span>
Der sonst so rationale KANT, hier doch etwas emotionell, <span style="color:#00B000">(als wolle er die Ergebnisse im GÖDEL-Kalkül nicht wahr haben, die belegen, dass er sich bei GOTT geirrt, und die Funktion des christlichen Glaubens für die Philosophie falsch eingeschätzt hat)</span> ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span> ''Es war etwas ganz Unnatürliches und eine bloße Neuerung des Schulwitzes, aus einer ganz willkürlich entworfenen Idee das Dasein des ihr entsprechenden Gegenstandes selbst ausklauben zu wollen''<ref>vgl. ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kritik der reinen Vernunft</big></span>''‘, Seite 403. https://www.korpora.org/kant/aa03/403.html</ref>.<span style="color:#FF6000">«</span>
Für KANT, für die Scholastiker, <span style="color:#00B000">(und auch für uns)</span>, ist es natürlich ‚logisch‘, dass aus einem als ‚möglich’ gedachten Begriff, <span style="color:#FF6000">»</span>''aus einer ganz willkürlich entworfenen Idee''<span style="color:#FF6000">«</span>, keine Existenzaussage abgeleitet werden kann. <span style="color:#00B000">(Aus dem bloß gedachten Begriff ,goldene Berge‘ folgt natürlich nicht, dass es solche in Wirklichkeit auch gibt.)</span> In der philosophischen Tradition, die von ARISTOTELES herkommt, ist der Begriff <span style="color:#FF6000">»''GOTT''«</span> jedoch von allen anderen Begriffen so verschieden, so dass für GOTT diese Logik KANTS nicht mehr gilt. GOTT ist ,unvergleichlich‘ und ,einzigartig‘.
Dazu der Kommentar von HEGEL ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»''Wenn KANT sagt, man könne aus dem Begriff'' <span style="color:#00B000">[ ‚GOTT‘ ]</span> ''die Realität nicht ,herausklauben‘, so ist da der Begriff als endlich gefasst''.« <span style="color:#00B000">[ In der Endlichkeit unserer Welt trifft die Logik KANTS zu, dass dem ‚Begriff‘ nicht ,notwendig‘ das ‚Sein‘ folgt, denn es gibt in ihr die ,Lüge‘, die das ,Wirklich-Sein‘ im Begriff bloß behauptet, ohne dass es ,in Wirklichkeit‘ zutrifft, was sie behauptet. Es gilt hier nach KANT ''':''' »''Sein ist kein reales Prädikat''«. Somit ist ]</span> »''...der Begriff ohne'' <span style="color:#00B000">[ reales ]</span> ''Sein ein Einseitiges und Unwahres, und ebenso das Sein, in dem kein Begriff ist'', <span style="color:#00B000">[ ist ]</span> ''das begrifflose Sein,'' <span style="color:#00B000">[ d.i. das relative ,Noch-Nicht-Begriffene‘ ]</span>.'' Dieser Gegensatz, der in die Endlichkeit fällt'' <span style="color:#00B000">[ im Endlichen zutrifft ]</span>, ''kann bei dem Unendlichen, GOTT, gar nicht statthaben''<ref>Georg Wilhelm Friedrich HEGEL, ‚<span style="font-family: Times;"><big>''Ausführungen des ontologischen Beweises''</big></span>‘ in den ‚<span style="font-family: Times;"><big>''Vorlesungen über die Philosophie der Religion vom Jahr 1831''</big></span>‘ . Hamburg 1966, Seiten 175 bzw. 174</ref>; <span style="color:#00B000">[ denn ,Begriff‘ und ,Sein‘ sind in dem Unendlichen, GOTT, untrennbar und real immer dasselbe. Auf Grund dieser ontologischen Identität ,personifiziert‘ und ,repräsentiert‘ GOTT die ,Wahrheit‘ ''':''' GOTT ist die ,Wahrheit‘. In GOTT, dem <span style="color:#FF6000">„Schöpfer der Welt“</span>, folgt dem ,Begriff‘ immer ,notwendig‘ das ,Sein‘ ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''GOTT sprach ''':''' Es werde ,Licht‘. Und es wurde Licht''«, <small>{{Bibel | Genesis |1|3|EU}}</small>;</span> oder auch ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Der Herr sprach, und sogleich geschah es; er gebot, und alles war da''«,</span> <small>{{Bibel | Psalm |33|9|EU}}</small>.]</span>«</span>
Das Entscheidende bei der <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Interpretation des GÖDEL-Kalküls ist, dass der <span style="color:#00B000">(Begriff)</span> GOTT der Christen ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, nicht auf die Ebene seiner ,endlichen‘ Geschöpfe und unserer Welt gestellt wird, <span style="color:#00B000">(d.i. das ‚Universum‘ im ,Urknall‘, die ‚100-Taler‘, ein ‚Tsunami‘, auch ,einfache Modelle‘ von unserer Welt, etc.)</span>, und damit verglichen wird, sondern, dass der GOTT der Christen in seiner Einzigartigkeit und Besonderheit als <span style="color:#FF6000">»''der Unendliche''«</span> belassen und als <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen'' <span style="color:#00B000">[ Raum-Zeit-]</span>''Struktur''«</span> unserer vergänglichen Welt, — als <span style="color:#FF6000">»''der Unvergleichliche''«</span> —, verstanden wird. <span style="color:#00B000">(Alle Kritiken des sog. ,ontologischen‘ Gottesbeweises übersehen die Einzigartigkeit und Besonderheit des <span style="color:#FF6000">»''Unendlichen''«</span>, und/oder wollen diese nicht ,wahr‘ haben.)</span> Auch THOMAS von Aquin ,verortet‘ den GOTT ANSELMS, — in seiner Kritik an dessen Theorem —, irrtümlich unter die ,Dinge‘ der uns umgebenden ,Natur‘, wenn er sagt ''':''' GOTT <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>esse in rerum natura</big></span>“</span>, d.h. wörtlich, dass GOTT ,in der Natur der Dinge <span style="color:#00B000">(unserer Welt)</span> existiert‘, und verkennt somit, — wie nach ihm auch KANT —, die ,Unvergleichlichkeit‘ GOTTES, <span style="color:#00B000">(vgl. STh I q.2 a.1 ad 2<ref>„Deus … illud quo maius cogitari non potest; non tamen propter hoc sequitur quod intelligat id quod significatur per nomen, esse in rerum natura; sed in apprehensione intellectus tantum.“ ——— »''GOTT ist'' (nach ANSELM) ''der, über den Größeres nicht mehr gedacht werden kann. Aber nicht deswegen, weil er'', (der Narr von Psalm 14.1, den ANSELM zitiert), ''das versteht, was durch diesen Namen,'' (bzw. mit dem Begriff ,GOTT‘ im Theorem ANSELMS), ''bezeichnet wird, folgt daraus'', (wie ANSELM meint), ''dass er auch versteht, dass er'', (dieser GOTT), ''auch in der ,Natur‘ der Dinge'' (unserer Welt) ''existiert''; <span style="color:#00B000">[ was ANSELM so nie gesagt hat ]</span>. ''Daraus folgt nur, dass er'', (als ,GOTT‘), ''bloß in der Auffassung seines Verstandes'', (d.h. nur im Denken des Narren als ,Begriff‘), ''existiert.''« ——— Hier ,verortet‘ THOMAS einerseits den unendlichen GOTT, von dem das Theorem ANSELMS spricht, irrtümlich unter die endlichen Dinge der uns umgebenden ,Natur‘, was sachlich dem theologischen Theorem der Unvergleichlichkeit GOTTES widerspricht, der nicht unter die Dinge unserer Welt eingereiht werden darf. Anderseits verliert er dadurch auch den ,Blick‘ für die Außerordentlichkeit und Besonderheit GOTTES, dessen Natur völlig verschieden und unabhängig von der ,Natur‘ unserer raum-zeitlichen Welt ist. GÖDEL beweist jedoch, mit ANSELM, weil es notwendig, ohne Widerspruch, (»''bloß in der Auffassung unseres Verstandes''«), möglich ist, dass GOTT existiert, ist es korrekt, daraus auch mit Notwendigkeit zu folgern, dass der Glaube des Erzbischofs ANSELM, und der Glaube seiner Anvertrauten, von der Wirklichkeit GOTTES, logisch richtig und sinnvoll ist; denn Möglichkeit und Wirklichkeit sind in GOTT koinzident ,eins‘. Das ist das Privilegium GOTTES allein, der einzigartig und unvergleichlich ist. Damit zeigt er auf, dass THOMAS die Unvergleichlichkeit und Einzigartigkeit GOTTES in seinem Vorhalt nicht bedacht hat; und außerdem ANSELM missverstanden hat.</ref>)</span>; jedenfalls hier in der Auseinandersetzung mit ANSELM. Dagegen spricht ANSELM im ,''<span style="font-family: Times;"><big>Proslogion</big></span>''‘, Seite 85f, nur von einem <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>esse et in re</big></span>“</span> GOTTES, d.h. dass GOTT ,auch in Wirklichkeit existiert‘, <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>quod maius est</big></span>“</span>, was ,größer‘, bzw. ,mehr‘ ist, als <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>esse solo in intellectu</big></span>“</span>, als nur ,im Verstand zu sein‘; wobei die ,zeitlose-überzeitliche‘ Wirklichkeit <span style="color:#00B000">(Natur)</span> GOTTES jedoch völlig verschieden und <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen''«</span> Wirklichkeit <span style="color:#00B000">(die ,Natur‘)</span> der ,raum-zeitlichen‘ Welt der Dinge ist. Daher ist sie mit dieser auch nicht vergleichbar. GOTT ist <span style="color:#FF6000">„vollkommen“</span> und alle <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheiten“</span> in GOTT, <span style="color:#00B000">(die ultimativen ,Transzendentalia‘)</span>, sind koinzident ,eins‘, — ,fallen <span style="color:#FF6000">„notwendig“</span> in eins zusammen‘, und sind daher konvertierbar. Darum ist auch die Wirklichkeit GOTTES ,einzigartig‘ und ,unvergleichlich‘.
Mit Korollar-3 ist die Exklusivität und Außerordentlichkeit GOTTES definitiv im Kalkül ,bewiesen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span>. Der abendländische Monotheïsmus ist somit eine ,logische‘ Konsequenz aus den GÖDEL-Axiomen. <span style="color:#00B000">(Das <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span> Theorem von der ,Einzigartigkeit‘ und Exklusivität GOTTES, d.h. die exklusive Einheit von Essenz und Existenz, von Begriff und Sein, von Ursache und Wirkung, von Subjekt und Objekt, von Möglichkeit und Wirklichkeit, und aller Transzendentalien, ist, — nach HEGEL —, die Voraussetzung und Bedingung jeder Philosophie ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Die Einheit muss am Anfang der Philosophie stehen''«</span>; und ist zugleich auch ihr gesuchtes und bewiesenes Endergebnis und Ziel ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Diese Einheit muss auch das Resultat der Philosophie sein''«</span><ref>https://hegel-system.de/de/gottesbeweis.htm#hegels-kritik-an-kant</ref>, was hier im GÖDEL-Kalkül ,logisch‘ mit Korollar-3 verifiziert wird ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□(∃xGx ∧ ∀y(Gy→x=y))'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist exklusiv einzigartig''«</span>.)</span>
Die Einzigartigkeit GOTTES bedingt die Koinzidenz, den inneren Zusammenhang aller seiner Vollkommenheiten und Zuschreibungen, <span style="color:#00B000">(Axiom-2)</span>, d.h. ihr paarweise, perspektivisches ,Zusammenfallen in eins‘ im Unendlichen, GOTT. — Aus der Notwendigkeit aller positiven Eigenschaften und Zuschreibungen, <span style="color:#00B000">(d.h. aus den ultimativen Transzendentalien, Axiom-4)</span>, die in GOTT paarweise, koinzident ,eins‘ sind, <span style="color:#00B000">(Axiom-2)</span>, ist die Einzigkeit GOTTES für uns erschließbar, <span style="color:#00B000">(Korollar-3)</span>. Axiom-4 ist die erste, ,modal‘ <span style="color:#FF6000">„notwendige“</span>, d.h. die transzendentale Voraussetzung für Korollar-3.
Wenn im Korollar-3 das <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span> z. B. für GOTT, dem ,Vater‘ der Christen, und das <span style="color:#4C58FF">— ‚'''y'''‘ —</span> für GOTT, dem ,Sohn‘, d.h. für ,JESUS CHRISTUS‘ steht, bzw. für den ,HEILIGEN GEIST‘, <span style="color:#00B000">(den ,Dreifaltigen GOTT‘ der Christenheit)</span>; oder auch für die Gottesbezeichnung ,GOTT-ADONAI‘ der Juden, oder für die Gottesbezeichnung ,ALLAH‘ der Muslime steht, dann weist dieses Korollar, für <span style="color:#4C58FF">— ‚'''∀y'''‘ —</span>, mit der ,ontologischen Identität‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x=y'''‘ —</span>, auf die ,Koinzidenz‘ des ,Dreifaltigen‘, bzw. auch auf den inneren Zusammenhang dieser Religionen hin.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Anhang : das GÖDEL-Kalkül</span></div>===
In der ,Legende zum GÖDEL-Kalkül‘ wird an einige Basics erinnert, und diese für die operative Praxis im anstehenden Kalkül adaptiert.
{|class="wikitable"
|-
! <div class="center"><span style="color:#660066">Legende zum GÖDEL-Kalkül</span></div>
|-
|
<small>
<math>\begin{align}
\text{ ◇ :: konsistent ↔ widerspruchsfrei ↔ möglich ↔ denkbar, } & \text{ □ :: notwendig ↔ wirklich, für jede mögliche Welt ↔ exklusiv} \\
\text{logischer Meta-Term :: [ A ├ B ] ::} & \text{ „aus A folgt im Kalkül ,regulär‘ (├ ) B.“} \\
\text{ A, B sind Aussagen über Eigenschaften, (A ist keine Eigenschaft);} & \text{ die Aussage, z.B. in der Kalkül-Zeile 10, wird als ,Term :10:‘ bezeichnet} \\
\text{ AE ::} & \text{ Argument Einführung, Prämisse, Postulat } \\
\text{ Xx ::} & \text{ „X ist eine Eigenschaft der Individuum-Variable x.“ } \\
\text{ ¬PX ::} & \text{ „X ist keine positive Eigenschaft, ist keine Perfektion, ist nicht vollkommen.“ } \\
\text{ Instanz(X := Y) ::} & \text{ Substitution der Eigenschaft X durch die ,bestimmte‘ Eigenschaft Y } \\
\text{ (Eine ,Instanz‘ ist ein Exemplar aus einer Menge gleichartiger Dinge;} & \text{ hier die ,bestimmte‘ Eigenschaft Y, als Ersatz für das unbestimmte X.) } \\
\text{ FUB(x := y) ::} & \text{ Freie-Um-Benennung der Variable x in y } \\
\text{ Gx ::} & \text{ „Die Variable x steht für den GOTT der Christen.“ } \\
\text{ [ G(y) ├ ⱯyG(y) ] ::} & \text{ All-Operator-Einführung der Variable y für GOTT } \\
\text{ „Angenommen, die Variable y steht für GOTT, dann } & \text{folgt ,regulär‘ (├ ), dass auch jedes y im Kalkül für GOTT steht.“}\\
\text{[ ⱯXA(X) ├ A(X) ] ::} & \text{ All-Operator-Beseitigung für die substituierte Eigenschaft X } \\
\text{ „Wenn X durch eine ,bestimmte‘ Eigenschaft ,instanziiert‘ ist oder } & \text{wird, dann kann der All-Operator von X ,regulär‘ (├ ) beseitigt werden.“}\\
\text{ KOMM(↔) ::} & \;\text{[ (A↔ B) ↔ (B ↔ A) ] :: Kommutativgesetz für ( ↔ )}\\
\text{ DIST(□∧) ::} & \;\text{[ (□A ∧ □B) ↔ □(A ∧ B) ] :: Distributivgesetz für (□∧ )} \\
\text{ (hypothetischer Syllogismus, häufige logische Schlussregel) ::} & \;\text{[ A → B, A ├ B ] :: (Modus ponendo ponens), Abtrennregel.} \\
\text{ „Wenn es wahr ist, dass aus A ein B folgt, und wenn A wahr ist, } & \text{dann ist im Kalkül ,regulär‘ (├ ) ableitbar, dass auch B wahr ist.“} \\
\text{ (negativer hypothetischer Syllogismus) ::} & \;\text{[ A → B, ¬B ├ ¬A ] :: (Modus tollendo tollens)} \\
\text{ „Wenn es wahr ist, dass aus A ein B folgt, und wenn B falsch ist, } & \text{dann ist im Kalkül ,regulär‘ (├ ) ableitbar, dass auch A falsch ist.“} \\
\text{''KONDITIONALER BEWEIS“ ::} & \;\text{[ ├ A ├ B ╞ A → B ] :: (logische Implikation)} \\
\text{ „Angenommen, A ist ,regulär‘ Axiom oder Prämisse, und B ist im } & \text{Kalkül ,regulär‘ abgeleitet, dann ist ,bewiesen‘ ( ╞ ) : A impliziert B, ist wahr.“} \\
\text{''INDIREKTER BEWEIS“ ::} & \;\text{[ ├ ¬A → F ╞ A ] :: (Reductio ad absurdum)} \\
\text{ „Wenn im Kalkül aus ¬A ,regulär‘ eine Kontradiktion } & \text{F folgt, dann ist A ,bewiesen‘ ( ╞ ) : A ist ,wahr‘.“} \\
\end{align}</math>
</small>
|}
A. FUHRMANN ''':''' <span style="color:#FF6000">»</span> ''Eine Prädikatenlogik zweiter Stufe ist eine Logik, in der die Quantoren auch Eigenschaftsausdrücke <span style="color:#00B000">(<span style="color:#FF6000">„Prädikate”</span>)</span> binden können''. <span style="color:#00B000">[ Die ,Prädikate‘ werden in einem Kalkül dieser Logik durch Definitionen ,bestimmt‘ ]</span>. ''Wir werden uns im folgenden recht frei einer dafür geeigneten formalen Sprache bedienen. Äußere Quantoren werden meist weggelassen und wir schreiben kurz'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Xx'''‘ — </span> ''bzw.'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ — </span> ''um auszudrücken, dass das Individuum'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ — </span> ''die Eigenschaft'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''‘ — </span> ''hat, bzw. dass die Eigenschaft'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''‘ — </span> ''die höherstufige Eigenschaft'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ — </span> ''<span style="color:#00B000">(für <span style="color:#FF6000">„positiv”</span>)</span> hat;'' <span style="color:#00B000"> [ wobei die Eigenschaft <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ — </span> als einzige im Kalkül ,unbestimmt‘ bleibt ]</span>. <span style="color:#FF6000">«</span><ref>A. FUHRMANN ‚''<span style="font-family: Times;"><big>‚G‘ wie Gödel. Kurt Gödels axiomatische Theologie</big></span>''‘, Seite 6, Anmerkung 3. Konform mit seinem Artikel in ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Logik in der Philosophie</big></span>''‘ hg. v. P. SCHROEDER-HEISTER, W. SPOHN und E. OLSSON. 2005, Synchron, Heidelberg.</ref>
Der All-Quantor für Eigenschaften, hier im GÖDEL-Kalkül der Prädikatenlogik zweiter Stufe, bindet die ,unbestimmte‘ Eigenschafts-Variable <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''‘ —</span> ausschließlich nur in den Definitionen im 2. und 3. Beweisgang . <span style="color:#00B000"> (Im ersten Beweisgang gibt es keine Definition.)</span> Dieser All-Quantor wird dann jedes Mal in der Beweis-Durchführung durch die Substitution ''':''' <span style="color:#4C58FF"> [ Instanz(X:= ..) ]</span> mit ,bestimmte‘ Eigenschafts-Konstanten wie <span style="color:#4C58FF">— (X:= G) —</span>, bzw. <span style="color:#4C58FF">— (X:= ¬Y) —</span>, oder <span style="color:#4C58FF">— (X:= E<sub>not</sub>) —</span> ,regulär‘ <span style="color:#00B000">(├ )</span> beseitigt ''':''' <span style="color:#4C58FF"> [ ⱯXA(X) ├ A(X) ]</span>; wobei die Eigenschafts-Konstante im Kalkül entweder als Zwischenergebnis ,regulär‘ abgeleitet, <span style="color:#00B000">(,errechnet‘)</span>, oder mit einer Definition schon ,bestimmt‘ worden ist.
Die spezifische ‚Eigenschaft‘ einer Eigenschaft wird hier, in der formalen Syntax der Prädikatenlogik zweiter Stufe, als eine tiefer gestellte Abkürzung <span style="color:#00B000">(als Index)</span> an ihre Trägereigenschaft angehängt, wie z. B. ‚wesentlich‘, bzw. ‚essentiell‘ durch <span style="color:#4C58FF"> — <sub>ess</sub> —</span>, oder ‚notwendig‘ durch <span style="color:#4C58FF"> — <sub>not</sub> —</span>. In der Definition-3 steht der Term ''':''' <span style="color:#4C58FF"> —‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span>, um auszudrücken, dass das Individuum <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span> notwendig <span style="color:#4C58FF">— <sub>not</sub> —</span> die Eigenschaft ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''‘ —</span>, für ,Existenz‘, hat, d.h. <span style="color:#FF6000">„das <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> existiert notwendig”</span>. Der schon von GÖDEL indizierte Term ''':''' <span style="color:#4C58FF">—‚'''G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span> kann gelesen werden als ''':''' <span style="color:#FF6000">„Das Individuum <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> hat die Wesenseigenschaft, <span style="color:#4C58FF"> — <sub>ess</sub> — </span> ''':''' GOTT zu sein, <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘ </span>”</span>, statt der ,an sich‘ konformen, aber <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> etwas ungenauen Formulierung ''':''' <span style="color:#FF6000">„das <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> ist wesentlich göttlich”</span>; oder mit der Voraussetzung ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''→'''G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span> deutlicher und <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> korrekt ''':''' <span style="color:#FF6000">„Wenn <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> für den GOTT der Christen, <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, steht, dann ist GOTT-Sein, <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, <span style="color:#00B000">(,Existenz‘)</span> das Wesen dieses GOTTES, <span style="color:#4C58FF">— <sub>ess</sub>‚'''x'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(,Essenz‘)</span> ”</span>; wobei, — entsprechend der ,methodologischen‘ Prämisse des Kalküls <span style="color:#00B000">(<span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ — </span> ''':''' das <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> steht für den ,GOTT der Christen‘)</span> —, bei der Interpretation der Terme dieses besonderen Kalküls, die <span style="color:#4C58FF">„christliche Theologie”</span> für den Begriff <span style="color:#FF6000">„GOTT”</span>, Korrektur und die leitende Instanz ist. Dabei muss die Dreifach-Äquivalenz von <span style="color:#4C58FF"><span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ — </span></span>berücksichtigt werden. Welche der drei Äquivalenzen, bzw. Lesearten von <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ — </span> bei einem bestimmten Term im Kalkül zulässig ist, muss <span style="color:#4C58FF">„theologisch”</span> überprüft und evaluiert werden. Bei manchen können sogar alle drei Lesearten <span style="color:#4C58FF">„theologisch”</span> zulässig sein.
Um philosophische, und sogar <span style="color:#4C58FF">„theologische”</span> Theoreme exakt zu formulieren, und untersuchen zu können, hat der Ausnahmelogiker GÖDEL ein Tor aufgestoßen, das uns ermöglichen kann, <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span>, und logisch objektiv nachprüfbar, in diesen Disziplinen zu argumentieren. Mit seiner modalen Prädikatenlogik zweiter Stufe, hat GÖDEL dem alten Wunsch eines Raimundus LULLUS, eines Gottfried Wilhelm LEIBNIZ, eines Immanuel KANT, und anderer, nach einer nachprüfbaren ,Universalsprache‘ in den Geisteswissenschaften, entsprochen; analog zur Mathematik, als Universalsprache in den Naturwissenschaften. Der sog. ,Theorembeweiser‘ der Wissenschaftler Christoph BENZMÜLLER und Bruno WOLTZENLOGEL-PALEO, mit Hilfe eines Computers, ist die offensichtliche Folge aus diesem Quanten-Schritt GÖDELS.
In der folgenden Neu-Kalkülisierung, wird jeder einzelne operative Logik-Schritt des Kalküls in der '''linken Spalte''' nummeriert und als Term-Ergebnis angezeigt, und in der '''rechten Spalte''' werden die dafür benötigten Term-Komponenten und die dabei angewendeten Logik-Regeln und -Gesetze dokumentiert. Am Anfang stehen die Ressourcen und das angestrebte Ziel des Beweisganges, <span style="color:#00B000">(das Theorem)</span>. Die GÖDEL Axiome und Definitionen, die Theoreme, die Zwischenergebnisse, das Endergebnis, und die logischen Meta-Terme, werden kontextabhängig interpretiert, <span style="color:#00B000">(angezeigt durch ,Interpretationspunkte‘ — '''::''' —, falls nötig)</span>. Der jeweilige Beweisgang wird in den Anmerkungen ausführlich und umfassend kommentiert. Die Kalkül-Prämissen, <span style="color:#00B000">(AE: Argument Einführung)</span>, sind der modal-frei gewählte Einstieg in das Kalkül. Sie dokumentieren, zusammen mit dem angestrebten Beweis-Ziel, eine bestimmte Problemlage in einem externen Diskurs, der mit dem modalen Logik-System hier, formal-syntaktisch überprüft, und gegebenenfalls, verifiziert oder falsifiziert werden soll. Korollare sind einfache, logische Folgerungen aus dem jeweiligen Beweisgang ''':'''
====<div class="center"><span style="color:#660066">1. Beweisgang</span></div>====
{|class="wikitable"
|-
! <div class="center"><span style="color:#660066">GÖDELS ontologischer Beweis für Theorem 1, (Möglichkeitsbeweis)</span></div>
|-
! <span style="color:#00B000">''Terme der erweiterten Prädikatenlogik zweiter Stufe__________ „Benennungen“ und durchgeführte Logik-Operationen''</span>
|-
|
<small>
<math>\begin{align}
\text{(Axiom 1.1)} & \quad P \neg X \;\Longrightarrow\;\ \neg P\ X\ & \ & \text{„Wenn die Negation von X positiv ist, dann ist die Eigenschaft X nicht positiv“} \\
\text{(Axiom 2)} & \quad (P\ X \wedge \;\Box \;\forall x (\ X\ x \Longrightarrow \ Y\ x)) \Longrightarrow \ P\ Y & \ & \text{„Die Eigenschaften Y, die aus einer positiven Eigenschaft X modal} \\
\text{ } & \quad & \ & \; \; \text{notwendig folgen, sind auch positive Eigenschaften“} \\
\text{(Axiom 3)} & \quad P\ G \ & \ & \text{„Göttlichkeit, GOTT-Sein, ist eine pos. Eigenschaft“ ↔ „GOTT ist perfekt“} \\
\text{(Theorem 1)} &\quad P\ X \;\Longrightarrow\; \Diamond \; \exists x \ X \ x \ & \ & \text{ (◇ :: „möglich“ ↔ „konsistent“ ↔ „denkbar“; □ :: „notwendig“) } \\
\text{ } & \text{„Positive Eigenschaften sind konsistent“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen ist !} \\
\text{01} & \quad P\ X \ & \ & \text{ AE: „Angenommen, es gibt positive Eigenschaften, Perfektionen“} \\
\text{02} & \quad P\ X \;\Rightarrow\; \neg \Diamond \; \exists x \ X \ x \ & \ & \text{ AE: „Angenommen, positive Eigenschaften sind nicht konsistent“} \\
\text{03} & \quad (\neg x = .. )\ & \ & \text{ AE: „Es gibt die Eigenschaft, nicht mit x identisch zu sein“ :: (ungleich)} \\
\text{04} & \quad (\ x = .. )\ & \ & \text{ AE: „Es gibt die Eigenschaft, mit x identisch zu sein“ :: (gleich)} \\
\text{05} & \quad \text{ ├ }\; \neg \Diamond \; \exists x \ X \ x \ & \ & \text{:01:02:[Modus ponens] :: [A, A → B├ B] :AE:} \\
\text{06} & \quad \neg\neg \Box \neg \exists x \ X \ x \ & \ & \text{:05:[ ◇A ↔ ¬□¬A] :: (Modalregel)} \\
\text{07} & \quad \neg\neg \Box \neg\neg \forall x \neg X \ x \ & \ & \text{:06:[∃xA ↔ ¬Ɐx¬A] :: (Quantoren Regel)} \\
\text{08} & \quad \text{ ├ }\; \Box \; \forall x \neg X \ x \ & \ & \text{:07:NEG :: [¬¬A↔A] :: (Gesetz der Aussagenlogik)} \\
\text{09} & \quad \Box \; \forall x \neg X \ x \Leftrightarrow\ W & \ & \text{:02:08:[(:02:↔W) → (├:08:↔W)] :: (Kalkülregel)} \\
\text{10} & \quad \Box \; \forall x \ X \ x \Leftrightarrow\ F & \ & \text{:09:[(¬A↔W)↔(A↔F)] :: (Regel für Wahrheitswerte)} \\
\text{11} & \quad \ (\neg x = x ) \Leftrightarrow \ F \; \ & \text{ } & \text{Xx:03:Instanz(X:=(¬x=..)) ⇒ Kontradiktion !} \\
\text{12} & \quad \Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow\; (\neg x = x)) & \text{ } & \text{:10:11:[(:10:↔F) → (:11:↔F)] :: „ex falso sequitur quotlibet“} \\
\text{13} & \quad \ P\ X \wedge \;\Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow\; (\neg x = x)) & \ & \text{:01:12:[Konjunktion] :: [A, B ├ A∧B]} \\
\text{14} & \quad \ (P\ X \wedge \;\Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow \; (\neg x = x))) \Rightarrow \; P (\neg x = .. ) & \ & \text{(A2):Instanz(Y:=( ¬x= ..)) :: (Substitution für Eigenschaften)} \\
\text{15} & \quad \ P (\neg x = .. ) & \ & \text{:13:14:[Modus ponens] :: (logische Schlussregel)} \\
\text{16} & \quad \ P (\neg x = .. )\;\Rightarrow\ \neg P (\ x = .. )\ & \ & \text{(A1.1):Instanz(X:=(x=..))}\\
\text{17} & \quad \neg P (\ x = .. )\ & \ & \text{:15:16:[Modus ponens]}\\
\text{18} & \quad \ (x = x ) \Leftrightarrow \ W \; \ & \ & \text{Xx:04:Instanz(X:=(x=..)) ⇒ Tautologie !} \\
\text{19} & \quad \Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow\; (x = x)) & \text{ } & \text{:10:18:[(:10:↔F) → (:18:↔W)] :: „ex falso sequitur etiam verum“} \\
\text{20} & \quad \ P\ X \wedge \;\Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow\; (x = x)) & \ & \text{:01:19:[Konjunktion] :: [A, B ├ A∧B]} \\
\text{21} & \quad \ (P\ X \wedge \;\Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow\; (x = x))) \Rightarrow \ P (x = .. ) & \ & \text{(A2):Instanz(Y:=(x=..))} \\
\text{22} & \quad \ P (\ x = .. )\ & \ & \text{:20:21:[Modus ponens]}\\
\text{23} & \quad \text{ ├ }\; (\neg P (\ x = .. )\ \wedge \ P (\ x = .. )) \Leftrightarrow\ F & \ & \text{:17:22:[Konjunktion] ⇒ Kontradiktion !}\\
\text{24} & \quad \neg \Diamond \; \exists x \ X \ x \Rightarrow (\neg P (\ x = .. )\ \wedge \ P (\ x = .. )) & \ & \text{:05:23:[├A├B╞ A→B] :: ''KONDITIONALER BEWEIS''}\\
\text{25} & \quad \neg\neg \Diamond \; \exists x \ X \ x & \ & \text{:24:23:[Modus tollendo tollens] :: [A→B,¬B ├ ¬A]}\\
\text{26} & \quad \text{ ├ }\; \Diamond \; \exists x \ X \ x & \ & \text{:25:NEG; bzw. :05:23:[├¬A→F ╞ A] :: ''INDIREKTER BEWEIS''}\\
\text{27} & \quad \ P\ X \;\Longrightarrow\; \Diamond \; \exists x \ X \ x \ & \ & \text{:01:26:[├A├B ╞ A→B]} \\
\text{(Theorem 1)} & \;\text{„Positive Eigenschaften sind konsistent“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen war !} \\
\text{28} & \quad \ P\ G \;\Longrightarrow\; \Diamond \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{:27:Instanz(X:=G) } \\
\text{29} & \quad \Diamond \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{(A3):28:[Modus ponens]} \\
\text{(Korollar 1)} & \;\text{„Das Dasein GOTTES ist definitiv möglich“} & \ & \text{„Es ist denkbar, dass es GOTT gibt“} \\
\end{align}</math>
</small>
|}
Anmerkung-1 ''':''' <span style="color:#00B000">(Der Term <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ —</span>, im Axiom-2 ist an sich überflüssig, da dieser hier als Prämisse :01: ohnehin ,angenommen‘ wird. Der Beweisgang kommt mit Axiom-2 auch ohne diesen Term zum selben Ergebnis, und verkürzt sich dann sogar um zwei Schritte ''':''' Zeile 13 und Zeile 20 sind dann unnötig.)</span>
Der Beweisgang geht mit Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, prinzipiell von der Existenz eines GOTTES aus. Mit der Prämisse :01: <span style="color:#00B000">(hier im 1. Beweisgang)</span> postuliert GÖDEL vorerst allgemein, dass es <span style="color:#FF6000">»''Vollkommenheit, d.h. positive Eigenschaften''«</span> gibt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ —</span>, ohne im Kalkül zu definieren, was darunter zu verstehen ist. Definiert wird dann <span style="color:#00B000">(im 2. Beweisgang)</span>, was eine <span style="color:#FF6000">»''wesentliche Eigenschaft''«</span> ist ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(im Sinne von ,Transzendentalia‘)</span>; und mit Hilfe dieser Eigenschaft definiert GÖDEL <span style="color:#00B000">(im 3. Beweisgang)</span>, was eine <span style="color:#FF6000">»''notwendige Existenz''«</span> ist ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>‘ —</span>, die er <span style="color:#00B000">(im selben Beweisgang)</span> axiomatisch mit den <span style="color:#FF6000">»''positiven Eigenschaften in GOTT''«</span> gleich setzt ''':''' Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> —‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>. Erst im 2. Beweisgang wird mit Term :13:, nach einer <span style="font-family: Times;"><big>,Reductio ad absurdum‘</big></span>, definitiv bewiesen <span style="color:#00B000">( ╞ )</span>, dass die, von GÖDEL, hier postulierten, <span style="color:#00B000">(allgemeinen)</span>, positiven Eigenschaften, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ —</span>, tatsächlich auch in GOTT <span style="color:#FF6000">»''positive Eigenschaften''«</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, sind; <span style="color:#00B000">(das sind die ultimativen ,Transzendentalia‘ in GOTT)</span>. Jetzt aber muss vorerst der ,Wunsch‘, bzw. die LEIBNIZ-Frage beantwortet werden ''':''' Ob, mit <span style="color:#FF6000">»''mathematischer Evidenz''«</span>, <span style="color:#FF6000">»''GOTT''«</span> ,möglich‘ ist, der nach traditioneller Auffassung, <span style="color:#FF6000">»''ein Wesen von äußerster Größe und Vollkommenheit'' <span style="color:#00B000">[ ist ]</span>, ''das alle Grade derselben in sich schließt''«</span>, <span style="color:#00B000">(nach LEIBNIZ; was GÖDEL mit Definition-1 ,abbildet‘)</span>. Wenn man also beweisen will, dass die Existenz eines solchen ''<span style="color:#FF6000">»GOTTES«</span>'' ,möglich‘ sein soll, dann muss man beweisen, dass dieses postulierte System der <span style="color:#FF6000">»''positiven Eigenschaften in GOTT''«</span> formal ,widerspruchsfrei‘ ist. Das Ergebnis des 1. Beweisganges, das ,Theorem-1‘, <span style="color:#00B000">(,Erster Satz‘)</span>, fasst A. FUHRMANN zusammen als ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Positive Eigenschaften sind konsistent''«</span>. Wenn sie nicht konsistent wären, käme es zu unlösbaren Widersprüchen, <span style="color:#00B000">(Term :24:)</span>. Einmal Axiom-1 und zweimal Axiom-2, <span style="color:#00B000">(das die Gleichwertigkeit aller positiven Eigenschaften nachdrücklich klarstellt)</span>, sichern hier die Konsistenz <span style="color:#FF6000">»''aller positiven Eigenschaften'', <span style="color:#00B000">[ die ,Transzendentalien‘ ]</span>, ''in GOTT''«</span>. Die ,Gleichwertigkeit‘, <span style="color:#00B000">(,Äquivalenz‘)</span>, ist formal-syntaktisch daran erkennbar, dass die beiden Eigenschafts-Variablen <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''‘ —</span> und <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Y'''‘ —</span> im Axiom-2 für beliebige, unterschiedliche ,positive‘ Eigenschaften gegenseitig austauschbar, <span style="color:#00B000">(,konvertierbar‘)</span>, sind. Das heißt, dass beliebige, unterschiedliche ,positive‘ Eigenschaften, für die diese Variablen stehen, sich paarweise, wechselseitig ,implizieren‘, einschließen, und damit notwendig voneinander abhängen, d.h. koinzident ,eins‘ sind, konvertierbar, und somit gleichwertig sind; entsprechend dem Theorem von den Transzendentalia. Zu Term :29:, dem Korollar zu Theorem-1, notiert GÖDEL am 10. Feb. 1970, <span style="color:#00B000">(übersetzt von Joachim BROMAND)</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''◇∃xG(x) besagt, dass das System aller positiver Eigenschaften kompatibel ist'',</span> <span style="color:#00B000">[ d.h. miteinander verträglich, weil ohne Widersprüche ].</span> <span style="color:#FF6000">''Dies ist ,wahr‘ auf Grund von Axiom-2,'' <span style="color:#00B000">[ weil alle positiven Eigenschaften, d.h. die Transzendentalien, koinzident gleichwertig und konvertierbar sind ]</span>.«</span> Darum ist es definitiv ,möglich‘, dass es diesen GOTT gibt, der <span style="color:#FF6000">»''alle Grade der Vollkommenheit in sich schließt''«</span> und <span style="color:#FF6000">»''über dem ,Größeres‘ nicht mehr gedacht werden kann''«</span>, und, in weiterer Konsequenz, ist der GOTT-Glaube deshalb ,notwendig‘ widerspruchsfrei, nach Theorem-3 ''':''' <u>Wenn</u> es ''<span style="color:#FF6000">»möglich, bzw. denkbar«</span>'' ist, dass es ''<span style="color:#FF6000">»GOTT«</span>'' gibt, <u>dann</u> folgt daraus ''<span style="color:#FF6000">»notwendig«</span>'' ''':''' es ist ,widerspruchsfrei‘, wenn man als Voraussetzung ,annimmt‘, dass es ''<span style="color:#FF6000">»GOTT wirklich, für jede mögliche Welt«</span>'' gibt ''':''' Term :11: im 3. Beweisgang. Der Wenn-Satz ist hier mit Korollar-1 bewiesen; der Dann-Satz wird im 3. Beweisgang bewiesen <span style="color:#00B000">( ╞ )</span>.
Die ontologische ,Identität‘, d.h. die ,Gleichsetzung‘, bzw. die ,Koinzidenz‘ von Strukturen, die in der Endlichkeit für uns verschieden sind, jedoch in dem Unendlichen, GOTT, paarweise, perspektivisch in eins zusammenfallen, wie ,Sein‘ und ,Wesen‘, wie ,Ursache‘ und ,Wirkung‘ usw., und auch die Äquivalenz und Austauschbarkeit der Transzendentalien, haben im GÖDEL-Kalkül die logisch-syntaktische Form einer, aus sich, ,modal‘ notwendigen Implikation zwischen zwei verschiedenen, gegenseitig austauschbaren Eigenschafts-Variablen ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∀x(Xx→Yx)'''‘ —</span>. Dieses Term-Element stellt formal-syntaktisch die Gleichwertigkeit, <span style="color:#00B000">(Äquivalenz)</span>, bzw. die paarweise Koinzidenz aller ultimativen Eigenschaften und Zuordnungen in GOTT dar; sowohl hier im Axiom-2, als auch in der Definition-2 im 2. Beweisgang, über die ,Wesenseigenschaften‘, mit jeweils verschiedenen, frei umbenennbaren Individuum-Variablen. Die wechselseitige Austauschbarkeit der noch ,unbestimmten‘ Eigenschafts-Variablen ist formal äquivalent zur freien Umbenennung der noch ,unbestimmten‘ Individuum-Variablen ''':''' <span style="color:#4C58FF">[ FUB(x:=y) ]</span>. Der formale, gegenseitige, allgemeine Austausch der Eigenschafts-Variablen, bzw. die formale Gleichsetzung der positiven allgemeinen Eigenschaften, kann, auf Grund der Äquivalenz aller Vollkommenheiten, auch dann noch durchgeführt werden, wenn eine Eigenschafts-Variable durch eine Definition oder eine Schlussfolgerung ,bestimmt‘ worden ist, und dadurch zu einer Eigenschafts-Konstante, d.h. zu einer ,bestimmten‘ Eigenschaft geworden ist. Das ist z. B. bei einer instanziierenden Substitution der Fall ''':''' <span style="color:#4C58FF">[ Instanz(X:=..) ]</span>. Das ist eine spezifische Eigenheit der GÖDEL-Axiomatik.
Da die Variable <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> für GOTT steht, <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, <span style="color:#00B000">(im Korollar-1)</span>, ist die Eigenschaft ''':''' ''<span style="color:#FF6000">„nicht mit x identisch zu sein“</span>'' ''':''' <span style="color:#4C58FF">(¬x=..)</span>, d.h. das <span style="color:#FF6000">„Ungleichsein“</span>, das <span style="color:#FF6000">„Anderssein“</span> GOTTES, <span style="color:#00B000">(Prämisse :03:)</span>, die entscheidende Voraussetzung und Norm für jeden Diskurs über GOTT ''':''' um der <span style="color:#FF6000">„Unvergleichlichkeit“</span>
GOTTES gerecht zu werden, darf GOTT niemals mit etwas aus der ''<span style="color:#FF6000">»zufälligen Struktur der Welt«</span>'' verglichen, d.h. gleich gesetzt werden. Der Term :18: <span style="color:#4C58FF">(x=x) ↔ W</span> erinnert dagegen an die Selbstbezeichnung des GOTTES-JHWH in Exodus 3,14 ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Ich bin der ‚Ich-Bin‘''«</span>.
Zum Term :03: notiert A. FUHRMANN ''':''' <span style="color:#FF6000">»</span> ''Die Notation'' <span style="color:#4C58FF">(¬x=..)</span> ''für die Eigenschaft ''':''' <span style="color:#FF6000">„nicht mit x identisch zu sein“</span>'', <span style="color:#00B000">[ d.h. <span style="color:#FF6000">„Ungleichheit“, „Anderssein“</span>, bzw. die Notation <span style="color:#4C58FF">(x=..)</span> für den Existenzmodus-Perfektion ''':''' <span style="color:#FF6000">„Gleichheit“, „Idendität“</span> ]</span>, ''ist suggestiv und informell und ersetzt hier einen formal korrekten Abstraktionsausdruck wie'' <span style="color:#4C58FF">λy.(¬x=y)</span>, <span style="color:#00B000">[ bzw. <span style="color:#4C58FF">λy.(x=y)</span> ]</span>. ''Für die formal korrektere Notation bedarf es der zusätzlichen Vereinbarung, dass der Ausdruck'' <span style="color:#4C58FF">λy.(¬x=y)</span> ''gleichbedeutend sei mit dem Ausdruck'' <span style="color:#4C58FF">¬λy.(x=y)</span>. ''Diese Vereinbarung ist harmlos, da wir aufgrund der Regel der λ–Konversion'' ''':''' <span style="color:#4C58FF">λy.Xy.x ↔ Xx</span>, <span style="color:#00B000">[ mit der <span style="color:#4C58FF">Instanz(X:=(¬x=..))</span> ]</span>, ''so schließen dürfen'' ''':''' <span style="color:#4C58FF">λy.(¬x=y).x ↔ ¬x=x ↔ <span style="color:#00B000">¬(x=x)</span> ↔ ¬λy.(x=y).x</span> .<span style="color:#FF6000">«</span> <ref>A. FUHRMANN a.a.O. Seite 7, Anmerkung 4 (von mir korrigiert und ergänzt)</ref>
In der Kalkül-Zeile 29 wird das Korollar-1 durch einen <span style="color:#4C58FF">[ Modus ponens ]</span> mit Axiom-3 von der Kalkül-Prämisse-Term :01: ,abgekoppelt‘, d.h. es ist nicht mehr vom Term :01: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ —</span> logisch abhängig. Korollar-1 behält aber die bewiesene Widerspruchsfreiheit von Theorem-1, und ist dann nur mehr von Axiom-1 und Axiom-2 abhängig, was für das Theorem-ANSELMS am Schluss entscheidend ist. Erklärung zu Term :05: Das Ergebnis einer Logik-Operation zwischen Prämissen ist ,regulär‘ <span style="color:#00B000">(├ )</span> den Prämissen zuzurechnen.
====<div class="center"><span style="color:#660066">2. Beweisgang</span></div>====
{|class="wikitable"
|-
! <div class="center"><span style="color:#660066">GÖDELS ontologischer Beweis für Theorem 2, (,Basisbeweis‘)</span></div>
|-
! <span style="color:#00B000">''Terme der erweiterten Prädikatenlogik zweiter Stufe____________„Benennungen“ und durchgeführte Logik-Operationen''</span>
|-
|
<small>
<math>\begin{align}
\text{(Axiom 1.2)} & \quad \neg P\ X \;\Longrightarrow\;\ P\neg X\ & \ & \text{„Wenn X nicht positiv ist, dann ist die Negation ¬X positiv“} \\
\text{(Axiom 3)} & \quad \ P\ G \ & \ & \text{„Göttlichkeit, GOTT-Sein, ist eine pos. Eigenschaft“ ↔ „GOTT ist perfekt“} \\
\text{(Axiom 4)} & \quad \ P\ X \;\Longrightarrow\; \Box \; \ P\ X \ & \ & \text{„Positive Eigenschaften sind notwendig aus sich positiv“} \\
\text{(Definition 1)} &\quad \ G\ x \;\Longleftrightarrow\; \forall X(\ P \ X \Longrightarrow \ X \ x)\ & \ & \text{„x ist genau dann GOTT, wenn x alle positiven Eigenschaften hat“} \\
\text{(Definition 2)} & \quad \ X_{ess}\ x \;\Leftrightarrow X\ x \wedge \forall Y \left(\ Y\ x \Rightarrow \Box \; \forall y (\ X\ y \Rightarrow \ Y\ y)\right) & \ & \text{„X ist genau dann eine wesentliche Eigenschaft von x, wenn x sie hat, und} \\
\text{ } & \quad & \text { } & \;\;\text{alle anderen Eigenschaften Y von x notwendig aus dieser Eigenschaft X folgen“} \\
\text{[RM]} &\quad \ A \;\Longrightarrow\;\ B\; \text{ ├ }\;\Box \; A \Longrightarrow\;\Box\; \ B\ & \ & \text{( :: Modales Prinzip)} \\
\text{(Theorem 2)} &\quad \ G\ x \;\Longleftrightarrow\; \ G_{ess}\ x \ & \ & \text{(,G‘ :: „Göttlichkeit“ ↔ „GOTT“ ↔ „Dasein GOTTES“)} \\
\text{ } &\;\text{„Das Wesen GOTTES ist Dasein“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen ist !} \\
\text{01} &\quad \ G\ x \ & \ & \text{ AE: „Angenommen, x steht für den GOTT der Christen“} \\
\text{02} &\quad \ Y\ x \ & \ & \text{ AE: „Angenommen, GOTT hat die Eigenschaften Y“} \\
\text{03} &\quad \neg P\ Y & \ & \text{ AE: „Angenommen, die Y in GOTT sind nicht positiv“} \\
\text{04} &\quad \neg P \ Y \Rightarrow \ P \neg Y\ & \ &\text{(A1.2):Instanz(X:=Y) :: (Substitution für Eigenschaften) } \\
\text{05} &\quad \ P \neg Y \ & \ & \text {:03:04:[Modus ponens] :: [A, A → B├ B] } \\
\text{06} &\quad \forall X(\ P \ X \Rightarrow \ X \ x)\ & \ &\text{(D1):01:[Modus ponens] :: (logische Schlussregel)} \\
\text{07} &\quad \ P \ X \Rightarrow \ X \ x\ & \ &\text{:06:[ⱯXA(X) ├ A(X)] :: (Quantorenregel)} \\
\text{08} &\quad \ P \neg Y \Rightarrow \neg Y \ x\ & \ &\text{:07:Instanz(X:=¬Y)} \\
\text{09} &\quad \neg Y \ x\ & \ &\text{:05:08:[Modus ponens]} \\
\text{10} &\quad \text{ ├ }\; (Y\ x \wedge \neg Y \ x) \;\Leftrightarrow\;\ F\ & \ & \text{:02:09:[Konjunktion] ⇒ Kontradiktion !} \\
\text{11} &\quad \neg P\ Y \; \Rightarrow \; (Y\ x \wedge \neg Y \ x )\ & \ &\text{:03:10:[├A├B ╞ A → B] :: ''KONDITIONALER BEWEIS''} \\
\text{12} &\quad \neg\neg P\ Y \ & \ &\text{:11:10:[Modus tollendo tollens] :: [A → B,¬B├ ¬A]} \\
\text{13} &\quad \text{ ├ }\; P\ Y \ & \ &\text{:12:NEG; bzw. :03:10:[├¬A→F ╞ A] :: ''INDIREKTER BEWEIS'' :AE:} \\
\text{14} &\quad \ P\ Y \;\Rightarrow\;\Box \; \ P\ Y \ & \ & \text{(A4):Instanz(X:=Y)} \\
\text{15} &\quad \Box \; \ P\ Y \ & \ & \text{:13:14:[Modus ponens]} \\
\text{16} &\quad \ G \ y \Rightarrow \ Y \ y\ & \ &\text{:01:02:[├A├B ╞ A→B]:FUB(x:=y)} \\
\text{17} &\quad \text{ ├ }\; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)\ & \ &\text{:16:[G(y) ├ ⱯyG(y)]} \\
\text{18} &\quad \Box \; \ P\ Y \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)\ & \ &\text{:13:17:[├A├B ╞ A→B]:[RM]} \\
\text{19} &\quad \text{ ├ }\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)\ & \ &\text{:15:18:[Modus ponens]} \\
\text{20} &\quad \ Y\ x \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)\ & \ &\text{:02:19:[├A├B ╞ A→B]} \\
\text{21} &\quad \ (Y\ x \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)) \wedge \ G \ x & \ &\text{:20:01:[Konjunktion] :: [A, B├ A ∧ B]} \\
\text{22} &\quad \ (Y\ x \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ X \ y \Rightarrow \ Y \ y)) \wedge \ X \ x\;\Leftrightarrow\; X_{ess}\ x \ & \ &\text{(D2):KOMM(↔):KOMM(∧):[ⱯYA(Y) ├ A(Y)] wegen :13:} \\
\text{23} &\quad \ (Y\ x \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)) \wedge \ G \ x\;\Leftrightarrow\; G_{ess}\ x \ & \ &\text{:22:Instanz(X:=G)} \\
\text{24} & \quad \text{ ├ }\; G_{ess}\ x \ & \ &\text{:21:23:[Modus ponens]:AE: wegen :30:} \\
\text{25} &\quad \ G\ x \;\Rightarrow\; \ G_{ess}\ x \ & \ & \text{:01:24:[├A├B ╞ A→B] :: Theorem 2.1} \\
\text{26} &\quad \forall X(\ P \ X \Rightarrow \ X \ x)\ & \ &\text{(D1):01:[Modus ponens] } \\
\text{27} &\quad \ P \ X \Rightarrow \ X \ x\ & \ &\text{:26:[ⱯXA(X) ├ A(X)]} \\
\text{28} &\quad \ P \ G \Rightarrow \ G \ x\ & \ &\text{:27:Instanz(X:=G)} \\
\text{29} &\quad \text{ ├ }\; G \ x\ & \ &\text{(A3):28:[Modus ponens]} \\
\text{30} &\quad \ G_{ess}\ x \;\Rightarrow \ G \ x\ & \ &\text{:24:29:[├A├B ╞ A→B] :: Theorem 2.2 } \\
\text{31} &\quad \ G\ x \;\Longleftrightarrow\; \ G_{ess}\ x \ & \ & \text{:25:30:[Konjunktion]:BIKONDITIONAL :: [(A→B) ∧ (B→A) ↔ (A↔B)] } \\
\text{(Theorem 2)} &\; \text{„Dasein, GOTT-Sein, ist das Wesen GOTTES“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen war ! } \\
\text{32} &\quad \text{ ├ }\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ (x = y))\ & \ & \text{:19:Instanz(Y:=(x=..))} \\
\text{33} &\quad \ G\ x \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ (x = y))\ & \ & \text{:01:32:[├A├B ╞ A→B]} \\
\text{(Korollar 2)} & \;\text{„Es gibt notwendig höchstens einen GOTT“} & \ & \text{„Wenn es GOTT gibt, dann gibt es für jede mögliche Welt nur einen GOTT“} \\
\end{align}</math>
</small>
|}
<span style="color:#00B000"><small>(In den Kalkül-Zeilen 16, 18, 31 mussten zwei-, und in Zeile 22 drei Kalkül-Schritte, d.h. Logik-Operationen in eine Zeile zusammengezogen werden, weil der Parser dieser speziellen Mathematik-Funktion in Wikibooks jedes Mal wegen Puffer-Überlauf abstürzt, wenn zu den bestehenden Zeilen noch eine neue Zeile, oder ein Text-Element, zusätzlich eingefügt wird. Das vermindert etwas die Transparenz des Kalküls.)</small></span>
Anmerkung-2 ''':''' <span style="color:#00B000">(Dieser Beweisgang kommt auch ohne das ,unbestimmte‘ Konjunkt <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Xx'''‘ —</span> in der Definition-2 zum gleichen Ergebnis, und wird dadurch um eine Zeile verkürzt ''':''' Zeile 21 entfällt, und <span style="color:#4C58FF">[ KOMM(∧) ]</span> ist unnötig. Dieses Konjunkt wird hier ebenfalls schon in der Kalkül-Prämisse :01: <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx'''‘ —</span>, als ,Annahme‘ gesetzt, vorentschieden und ,bestimmt‘ mit der <span style="color:#4C58FF">[ Instanz(X:=G) ]</span>. Es war also logisch korrekt, dass GÖDEL, in seiner Notiz vom 10. Feb. 1970 zum ontologischen Beweis, dieses Konjunkt weggelassen hat, was ihm von Kommentatoren als ein Flüchtigkeitsfehler angerechnet worden war. Der gesamte 2. Beweisgang bewegt sich im Geltungsbereich der Prämisse Term :01:, d.h. ist in jeder Zeile von der Annahme abhängig ''':''' die Variable <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''x'''‘ —</span> steht für den GOTT der Christen. In der Kalkül-Zeile 33 wird mit Korollar-2 diese Abhängigkeit, für den Term :32:, explizit dargestellt.)</span>
Der Beweisgang geht mit der Prämisse :01: prinzipiell, als Voraussetzung, von der Existenz eines GOTTES aus. Im 1. Beweisgang wurde bewiesen, dass die von GÖDEL ,postulierten‘ <span style="color:#FF6000">»''allgemeinen positiven Eigenschaften, Vollkommenheiten, Perfektionen'', <span style="color:#00B000">[ die sog. ,Transzendentalien‘ ]</span> ''konsistent''«</span>, d.i. widerspruchsfrei sind. Hier, in diesem Beweisgang wird nun die Prämisse vom 1. Beweisgang, <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PX'''‘ —</span>, im Bezug auf GOTT hinterfragt ''':''' Gibt es auch in GOTT so Etwas, wie <span style="color:#FF6000">»''Vollkommenheit, Positives, Perfektes''«</span> '''?''' Die ,Annahme‘ jedoch, dass es <span style="color:#FF6000">»''in GOTT keine Vollkommenheit, nichts Positives, nichts Perfektes''«</span> <span style="color:#00B000">(keine Transzendentalien)</span> gibt, <span style="color:#00B000">(Prämisse Term :03:)</span>,<span style="color:#4C58FF"> — ‚'''¬PY'''‘ —</span>, d.h. dass die <span style="color:#00B000">(wesentlichen)</span> Eigenschaften in GOTT keine <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheiten“</span> seien, führt aber zu einem unlösbaren Widerspruch, <span style="color:#00B000">(Term :10:)</span>. Mit Term :13:, als 1. Hauptergebnis, ist damit, — als ,neue‘ Prämisse, <span style="color:#00B000">(ersetzt Term :03:)</span> —, definitiv ,bewiesen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ , d.h. es ist ,wahr‘)</span>, dass alle Eigenschaften, die hier mit <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Y'''‘ —</span> symbolisiert werden, <span style="color:#FF6000">„positive Eigenschaften“</span>, d.h. <span style="color:#FF6000">„Perfektionen“</span> sind, von denen das Kalkül ,annimmt‘, <span style="color:#00B000">(Prämissen Term :01:, Term :02: und speziell Term :16:)</span>, dass der GOTT der Christen sie besitzt. Alle ,Wesenseigenschaften‘ in GOTT ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Y'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, die durch den Term :13:, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PY'''‘ —, </span> dargestellt werden, sind somit <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheiten“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span><span style="color:#00B000">, (,ultimative Transzendentalien‘, aller ,Grade‘)</span>. Damit ist definitiv ‚bestätigt‘, <span style="color:#00B000">( ╞ , es ist ,wahr‘)</span>, was mit Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, schon ‚angenommen‘ worden ist ''':''' <span style="color:#FF6000">„GOTT ist perfekt; er hat alle positiven Eigenschaften“</span>; und auch Definition-1 ist damit ,verifiziert‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">„GOTT ist genau deswegen GOTT, weil er, als GOTT, positive Eigenschaften aller Grade in sich schließt“</span>; entsprechend dem Quelltext bei LEIBNIZ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist ein Wesen von äußerster Größe und Vollkommenheit, das alle Grade derselben in sich schließt''«</span>. Immer vorausgesetzt, <span style="color:#00B000">(,angenommen‘)</span>, man glaubt an GOTT ''':''' <span style="color:#00B000">(Term :01:)</span>. <span style="color:#00B000">(Der ,Schlüsselbegriff‘ <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span> ist der ,Schlüssel‘ zur Erkenntnis, dass GOTT ,notwendig‘, sowohl ,wesentlich‘ für uns, als auch an sich ,grundlos‘, immer schon ,da‘ ist.)</span> Hier, <span style="color:#00B000">(im 2. Beweisgang)</span>, hat Axiom-1, <span style="color:#00B000">(im Term :04:)</span>, sicher gestellt, dass die Eigenschaften in GOTT, <span style="color:#00B000">(Definition-1; Term :06:)</span>, tatsächlich <span style="color:#FF6000">„ultimativ positiv, perfekt und vollkommen“</span> sind ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PY'''‘ —</span>. Das GÖDEL-Axiom-1 bezieht seine ,Potenz‘ aus dem Prinzip vom ,auszuschließenden‘ Widerspruch ''':''' eine Eigenschaft kann nicht zugleich ,positiv‘ und ,nicht positiv‘ sein '''!'''
Formal lässt sich das 2. Hauptergebnis, Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''↔'''G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span> ''':''' schon aus Term :23: in diesem Beweisgang mit der <span style="color:#4C58FF">[ Vereinfachung ] :: [ A∧B ├ B ]</span> ohne Weiteres ,regulär‘ ableiten, — analog zu den Vorgehensweisen bei A. FUHRMANN und G.J. WIRSCHING. <span style="color:#00B000">(Beide Aussagen dieser ,Konjunktion‘ sind ,gleichwertig‘, daher partizipiert das Theorem-2 auch am Ergebnis der Widerspruchsfreiheit von Term :13:, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PY'''‘ —</span>, dem 1. Hauptergebnis.)</span> Der hier gewählte, etwas längere Weg zum Ergebnis, soll die innere Struktur und Abhängigkeit der Ergebnisse von bestimmten Voraussetzungen offen legen, und ihren ,Zweck‘ verdeutlichen. Die beiden Hauptergebnisse im Basisbeweis gehen vom vorgefundenen und traditionell vorgegebenen Begriff von ,GOTT‘ aus, <span style="color:#00B000">(Term :06:, Term :16: und Term :26:)</span>. Das ,bewiesene‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> 1. Hauptergebnis, hier im 2. Beweisgang, Term :13: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PY'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''die Eigenschaften in GOTT sind vollkommen, d.h. sind die ultimativen Transzendentalia''«</span>, rechtfertigt, bzw. verifiziert sowohl Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, als auch die Definition-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔∀X(PX→Xx)'''‘ —</span>, für die Annahme ''':''' den ,GOTT der Christen‘, der als GOTT alle Grade der Vollkommenheit in sich schließt. Und das ebenfalls ,bewiesene‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> 2. Hauptergebnis, hier im selben Beweisgang, Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''↔'''G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''das Wesen GOTTES ist sein eigenes Sein''«</span>, rechtfertigt, bzw. verifiziert sowohl Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>, als auch die Definition-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x ↔ ∀X(X'''<sub>ess</sub>'''x →□∃yXy)'''‘ —</span>, für die Wesenseigenschaft ''':''' ,notwendige Existenz‘, und widerlegt den Einwand KANTS, für den Spezialfall ''':''' GOTT. Zwei Axiome und zwei Definitionen von GOTT und seinen Vollkommenheiten werden durch die Ergebnisse im Basisbeweis des GÖDEL-Kalküls in unserer realen Welt als ,wahr‘, <span style="color:#00B000">(genauer als ,widerspruchsfrei‘)</span>, und, — im Rahmen des christlichen Glaubens —, als ,annehmbar‘ bestätigt. <span style="color:#00B000">(Anmerkung zu Term :24: ''':''' eine Prämisse ist regulär-,modal‘ immer ,frei‘ wählbar.)</span>
Zusammengefasst heißt das ''':''' die ,strittige‘ Begründung der ,methodologischen‘ Prämisse des GÖDEL-Kalküls ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(Prämisse, Term :01:)</span>, weil <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(Korollar-1)</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> steht für den GOTT der Christen, für den es ohne Widerspruch denkbar ist, dass es ihn gibt''«</span>, <span style="color:#00B000">(ANSELMS Prinzip, trotz der ,Warnung‘ KANTS)</span>, ist ,wahr‘ und für uns ,annehmbar, denn es ist auch, auf Grund der Ergebnisse des 2. Beweisganges, in unserer realen Welt ,wahr‘ und ,annehmbar‘, weil schon als ,widerspruchsfrei‘ verifiziert ''':''' der GOTT der Christen <span style="color:#00B000">(Term :01:)</span> ,existiert‘ für uns ,notwendig‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx→E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(d.i. das ,regulär‘-mögliche Korollar sowohl im 2. als auch im 3. Beweisgang)</span>, denn dieser GOTT ist aus sich ,vollkommen‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PG'''‘ —</span>, und zu seiner ,Vollkommenheit‘ <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span> gehört auch notwendig sein ,Existieren‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>. <span style="color:#00B000">(Jeder dieser Terme ist im Geltungsbereich der Prämisse Term :01: als ,wahr‘ und ,annehmbar‘ bewiesen.)</span> Das ist der ,Kern‘ des ontologischen Arguments, und somit ist auch diese ,strittige‘ Begründung der Prämisse des GÖDEL-Kalküls mit den Maßstäben der modernen Logik <span style="color:#FF6000">»''durchaus vereinbar''«</span>, d.h. sie ist logisch ,richtig‘ und, im Kontext des christlichen Glaubens, vernünftig. Die Annahme des Gegenteils zu dieser Prämisse ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''¬◇∃xGx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Es ist undenkbar, dass es diesen GOTT gibt''«</span>, führt jedoch, unabhängig von jeder Glaubensüberzeugung, zu einem Widerspruch — ist unlogisch und daher ,falsch‘, <span style="color:#00B000">(siehe Anhang ''':''' Widerlegung)</span>. Die Behauptung einer ,formalen Unentscheidbarkeit‘ zu den Annahmen über die Existenz GOTTES, ob oder nicht, <span style="color:#00B000">(d.h. ein ,methodologischer‘ Agnostizismus)</span>, ist gegen jede ,Logik‘; und ist auch ,falsch‘. Denn aus dem, im Kalkül abgeleiteten, Widerspruch aus der einen Annahme, und damit ihrer Unrichtigkeit, folgt notwendig die Richtigkeit der gegenteiligen Annahme. Damit ist eine klare Entscheidung getroffen.
Mit dem 2. Hauptergebnis, Theorem-2 ''':''' <span style="color:#FF6000">»'',Dasein‘ ist das ,Wesen‘ GOTTES''«</span>, folgt die GÖDEL-Axiomatik der philosophisch-<span style="color:#4C58FF">,theologischen‘</span> Tradition der ,Rede von GOTT‘ seit ARISTOTELES, und schließt sich damit formal-syntaktisch zugleich auch der religiösen Überzeugung der Christen an, die glauben, dass GOTT, als unser Vater, aus Liebe, in seinem Sohn, JESUS CHRISTUS, für uns immer schon <span style="color:#FF6000">»''da''«</span> ist, <span style="color:#00B000">(der Sohn ist koinzident ,eins‘ mit GOTT, dem Vater und dem GEIST)</span>, wirksam in und durch seine <span style="color:#4C58F0">„Kirche“</span>, im HEILIGEN GEIST, bis ans Ende der Zeit. Das ist das, <span style="color:#FF6000">»''was''«</span> GOTT eigentlich für uns ausmacht, — die Selbstmitteilung seines unergründlichen Wesens in den Sakramenten der <span style="color:#4C58F0">„Kirche“</span> ''':''' <span style="font-family: Times;"><big>‘אֶֽהְיֶ֖ה אֲשֶׁ֣ר אֶֽהְיֶ֑ה‚</big></span> <span style="color:#00B000">| ‚eh'jeh asher eh'jeh‘ |</span> <span style="color:#CC66FF">»''Ich bin da für euch und für immer, als der ich ''<span style="color:#00B000">[ immer schon gewesen ]</span> ''bin''«</span>; <span style="color:#00B000">(d.i. das <span style="color:#4C58FF">,theologisch‘</span>-exegetische ,Axiom‘ der Christen, und die <span style="color:#4C58FF">,theologisch‘</span> korrekte Explikation der ,regulären‘ Kalkül-Prämisse Term :01: <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx'''‘ —</span>, jeweils im 2. und 3. Beweisgang)</span>. Das heißt aber nicht, dass der Autor des Kalküls sich mit diesem Glauben identifiziert hat, <span style="color:#00B000">(,hat‘ er auch nicht)</span>, oder dass der Leser des ontologischen Beweises von Kurt GÖDEL sich damit identifizieren muss, wenn er dessen <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> anerkennt.
Zur erweiterten <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Explikation der Kalkül-Prämisse ''':''' Die <span style="color:#4C58F0">„Kirche“</span> ist das ,Meisterwerk‘ GOTTES ''':''' In ihr ist es GOTT gelungen, etwas Göttliches und Unzerstörbares in unsere korrupten Welt einzupflanzen ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx→E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Etwas Göttliches existiert notwendig, d.h. ,unzerstörbar‘ in unserer Welt''«</span>. Sie ist, durch die Menschwerdung des GOTTES Sohnes, JESUS CHRISTUS, dessen <span style="color:#4C58F0">„Leib“</span> die <span style="color:#4C58F0">„Kirche“</span> ist, untrennbar mit Menschen verbunden, die schon, von allem Anfang an, und jetzt immer noch, durch die Sünde korrumpiert sind. Mit ihr will und wird GOTT unsere Welt und die Menschheit, bis ans Ende der Zeit, von der Sünde und von deren Konsequenz, dem <span style="color:#00B000">(ewigen)</span> Tod <span style="color:#4C58FF">„erlösen“</span>, <span style="color:#00B000">(jedoch nicht ohne die Zustimmung des Menschen)</span>. Mit dieser Explikation wird die Tragweite des ontologischen Arguments ANSELMS, und damit auch die <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span> Relevanz der GÖDEL-Axiomatik erkennbar. Immer vorausgesetzt, <span style="color:#00B000">(,angenommen‘)</span>, man glaubt an GOTT, <span style="color:#00B000">(Term :01:)</span>.
====<div class="center"><span style="color:#660066">3. Beweisgang</span></div>====
{|class="wikitable"
|-
! <div class="center"><span style="color:#660066">GÖDELS ontologischer Beweis für Theorem 3, (ANSELMS Theorem)</span></div>
|-
! <span style="color:#00B000">''Terme der erweiterten Prädikatenlogik zweiter Stufe___________________„Benennungen“ und durchgeführte Logik-Operationen''</span>
|-
|
<small>
<math>\begin{align}
\text{(Axiom 5)} & \quad P\ E_{not}\; \ & \text { } & \text{„Notwendige Existenz ist eine positive Eigenschaft“} \\
\text{ } & \text{( :: Das ist nur dann wahr, wenn ,Dasein‘ und ,Wesen‘ } & \ & \text{( :: dagegen KANT : ,Existenz‘ ist keine ,Eigenschaft‘,} \\
\text{ } & \;\;\text{in eins zusammenfallen ! ARISTOTELES : Theorem-2)}\ & \ & \;\;\text{,Sein‘ ist für alles, was existiert, kein ,reales Prädikat‘ ! )} \\
\text{(Definition 1)} &\quad \ G\ x \;\Longleftrightarrow\; \forall X(\ P \ X \Longrightarrow \ X \ x)\ & \ & \text{„x ist genau dann GOTT, wenn x alle positiven Eigenschaften hat“} \\
\text{(Definition 3)} & \quad \ E_{not}\ x \;\Longleftrightarrow\;\ \forall X \left(\ X_{ess}\ x \Longrightarrow \Box \; \exists y \ X\ y \right) & \ & \text{„Notwendige Existenz ist genau dann eine Eigenschaft von x, wenn} \\
\text{ } & \quad & \ & \;\;\text{alle wesentl. Eigenschaften von x notwendig instanziiert sind“} \\
\text{(Korollar 1)} & \quad \Diamond \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{„Es ist widespruchsfrei möglich, dass es GOTT gibt“} \\
\text{(Theorem 2)} &\quad \ G\ x \;\Longleftrightarrow\; \ G_{ess}\ x \ & \ &\text{„Dasein, GOTT-Sein, Existenz ist das Wesen, die Essenz GOTTES“} \\
\text{(Korollar 2)} &\quad \ G\ x \;\Longrightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Longrightarrow \ (x = y))\ & \ &\text{„Wenn es GOTT gibt, dann gibt es notwendig nur einen GOTT“} \\
\text{(Theorem 3)} & \quad \Diamond \; \exists x \ G \ x \;\Longrightarrow\; \Box \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{( :: ANSELMS Prinzip)} \\
\text{ } & \text{„Weil es widerspruchsfrei möglich ist, dass es GOTT gibt,} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen ist !} \\
\text{ } & \;\;\text{ist der Glaube, dass es GOTT wirklich gibt, widerspruchsfrei“} \\
\text{01} & \quad \ G \ x\ & \ & \text{ AE: „Angenommen, x steht für den GOTT der Christen“} \\
\text{02} & \quad \forall X(\ P \ X \Rightarrow \ X \ x)\ & \ & \text{(D1):01:[Modus ponens] :: (logische Schlussregel)} \\
\text{03} & \quad \ P \ X \Rightarrow \ X \ x\ & \ & \text{:02:[ⱯXA(X) ├ A(X)] :: (Quantorenregel)} \\
\text{04} & \quad \ P \ E_{not}\;\Rightarrow \ E_{not}\ x\ & \ & \text{:03:Instanz(X:= Enot) :: (Substitution für Eigenschaften)} \\
\text{05} & \quad \ E_{not}\ x\ & \ & \text{(A5):04:[Modus ponens] :: [A, A → B├ B]} \\
\text{06} & \quad \forall X \left(\ X_{ess}\ x \Rightarrow \Box \; \exists y \ X\ y \right) & \ & \text{(D3):05:[Modus ponens]} \\
\text{07} & \quad \ X_{ess}\ x \Rightarrow \Box \; \exists y \ X\ y & \ & \text{:06:[ⱯXA(X) ├ A(X)]} \\
\text{08} & \quad \ G_{ess}\ x \Rightarrow \Box \; \exists y \ G\ y & \ & \text{:07:Instanz(X:= G)} \\
\text{09} & \quad \ G_{ess}\ x \ & \ & \text{(Th2):01:[Modus ponens]} \\
\text{10} & \quad \text{ ├ }\;\Box \; \exists x \ G\ x & \ & \text{:08:09:[Modus ponens]:FUB(y:=x) :: (Freie-Um-Benennung der Var.)} \\
\text{ } & \text{„Es gibt GOTT wirklich, für jede mögliche Welt“} & \ & \Longleftarrow\; \text{1. Hauptergebnis !} \\
\text{11} & \quad \;\Diamond \exists x \ G \ x \;\Longrightarrow \; \Box \; \exists x \ G\ x & \ & \text{(K1):10:[├A├B ╞ A→B] :: ''KONDITIONALER BEWEIS''} \\
\text{(Theorem 3)} & \;\text{„Weil es widerspruchsfrei möglich ist, dass es GOTT gibt,} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen war ! 2. Hauptergebnis ! } \\
\text{ } & \;\;\text{ist der Glaube, dass es GOTT wirklich gibt, widerspruchsfrei“} \\
\text{12} & \quad \;\Box \; \forall y(\ G \ y \Longrightarrow \ (x = y))\ & \ &\text{(K2):01:[Modus ponens]} \\
\text{13} & \quad \;\Box \; (\exists x \ G\ x \wedge \; \forall y(\ G \ y \Longrightarrow \ (x = y)))\ & \ & \text{:10:12:[Konjunktion]:DIST(□∧)} \\
\text{(Korollar 3)} & \;\text{„Es gibt notwendig genau nur einen GOTT“} & \ & \text{„Es gibt für jede mögliche Welt nur den GOTT der Christen“} \\
\end{align}</math>
</small>
|}
Anmerkung-3 ''':''' <span style="color:#00B000">(Ein Theorem und zwei Korollare, aus den beiden vorhergehenden Beweisgängen, werden hier, im 3. Beweisgang, zu ,Axiomen‘, die das Theorem-ANSELMS und sein Korollar mit-verifizieren und bestätigen.)</span>
Dieser Beweisgang ist das Ziel aller Bemühungen. Hier wird der sog. ,ontologische Gottesbeweis‘ nach ANSELM von Canterbury formal-syntaktisch dargestellt und als logisch nachvollziehbar von GÖDEL bestätigt. Damit hat er aber auch klar gestellt, dass der ontologische Beweis ANSELMS kein Beweis für die ,Existenz‘ des GOTTES der Bibel sein kann, bzw. sein ,will‘ ''':''' Denn mit der Prämisse, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(Term :01:, wie auch schon im ,Basisbeweis‘, und ausformuliert hier in Term :02:, mit der Definition für GOTT)</span>, wird mit dem traditionellen, abendländischen ,GOTT-Glauben‘, der ,glaubt‘, dass der Gott der Christen tatsächlich existiert, — methodologisch als ,Annahme‘ —, der Beweisgang schon regulär und explizit eröffnet, aus dem sich dann, logisch korrekt, mit Hilfe der GÖDEL-Axiome und Definitionen, das ,Theorem ANSELMS‘ ergibt; <span style="color:#00B000">(hier jedoch, mit Günther J. WIRSCHING, ohne den Umweg bei GÖDEL über das modale Axiom-BECKER ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇□A→□A'''‘ —</span>, das André FUHRMANN recherchiert hat)</span>. GÖDEL verwendet zur Darstellung des sog. ,ontologischen Gottesbeweises‘ nach ANSELM die Struktur eines modal-logischen Kalküls. Ein modal-logisches Kalkül ist ein genau geregeltes Schema, in dem bei bestimmten ,Annahmen‘ <span style="color:#00B000">(Axiome, Definitionen, Prämissen)</span> etwas anderes als das Vorausgesetzte auf Grund des Vorausgesetzten mit Notwendigkeit folgt. Entsprechend der ,Modalität‘ der sechs ,modal‘ notwendigen Voraussetzungen, hier, für den 3. Beweisgang, die in den <span style="color:#00B000">(und durch die)</span> beiden vorhergehenden Beweisgängen schon als ,modal‘ wahr, bzw. als annehmbar verifiziert und/oder ,bewiesen‘ wurden, sind auch die beiden ,Schlusssätze‘ <span style="color:#00B000">(Theorem-3 und Korollar-3)</span> ,modal‘ wahr, bzw. annehmbar '''!''' Die Wahl der Prämisse :01: dagegen ist nicht ,modal‘ notwendig, sondern beruht auf einer freien Entscheidung, und damit ist auch ihre Interpretation eine freie Entscheidung, mit der Voraussetzung, dass man das Kalkül mit Theoremen aus der <span style="color:#4C58FF">„christlichen Theologie“</span> evaluieren, und damit interpretieren will. Dazu berechtigt die Genese des Kalküls. Der Glaube an den GOTT der Christen ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, beruht immer auf einer freien Entscheidung. Das Kalkül, als solches, unabhängig von jeder Interpretation seiner Syntax, ist genau dann ,allgemein‘ <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span>, d.h. ,ist allgemein gültig‘, wenn es gültigen Logik-Regeln folgt. Die Bestimmung seiner Syntax jedoch, d.h. seine Interpretation, unterliegt hermeneutischen Kriterien, die nicht von Logik-Regeln abhängen, wie hier ''':''' <span style="color:#FF6000">»''(unabhängig von der zufälligen Struktur der Welt). Nur dann sind die Axiome wahr''«</span>, wie GÖDEL selbst hinzufügt. Mit der, — von GÖDEL eingeforderten —, ‚Unabhängigkeit‘ der Kalkül-Axiome von der zufälligen Struktur der Welt, wird implizit für das Kalkül auch festgelegt, dass <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span> ‚unabhängig‘ von der zufälligen <span style="color:#00B000">(Raum-Zeit-)</span>Struktur unserer vergänglichen Welt, und daher ,zeitlos-ewig‘ ist, <span style="color:#00B000">(was <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> korrekt ist)</span>, begründet durch Definition-1 und Axiom-3. Aus der zeitlosen Ewigkeit GOTTES folgt, dass GOTT, <span style="color:#FF6000">„unverursacht“ <span style="color:#00B000">|</span> „grundlos“</span>, für uns immer schon ‚da‘ ist, denn bei Zeitlosigkeit gibt es keinen ,zeitlichen‘ und damit auch keinen ,ontologischen‘ Unterschied zwischen ‚Ursache‘ und ‚Wirkung‘. Beides ist dann koinzident ,eins‘ ''':''' wie ,Wesen‘ und ,Dasein‘ in GOTT, bzw. wie ,Begriff‘ und ,Sein‘, oder ,Möglichkeit‘ und ,Wirklichkeit‘. <span style="color:#00B000">(Man vergleiche damit auch die ,postulierte‘ Einheit von ,Erkenntnisobjekt‘ und ,Erkenntnissubjekt‘ im ,Gott‘ des ARISTOTELES ''':''' im <span style="color:#FF6000">»<span style="color:#00B000">[ selbstbewussten ]</span> ''Erkennen seiner Erkenntnis''<span style="color:#00B000">[-Tätigkeit ]</span>«<span style="color:#00B000"> | </span>„<span style="font-family: Times;"><big>νοήσεως νόησις</big></span>“<span style="color:#00B000"> | </span>„noêseôs noêsis“</span> <small>(‚<span style="font-family: Times;"><big>''Metaphysik''</big></span>‘ XII 9, 1074b34)</small>, im Vollzug seiner Funktion als ,unbewegtes Bewegungsprinzip‘, als <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>πρῶτον κινοῦν ἀκίνητον</big></span>“<span style="color:#00B000"> | </span>„prôton kinoûn akinêton“</span> der Welt, das alles Übrige <span style="color:#FF6000">»''wie ein Geliebtes''«<span style="color:#00B000"> | <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ὡς ἐρώμενον</big></span>“</span> | <span style="color:#FF6000">„hôs erômenon“</span> bewegt; d.h. christlich ''':''' <span style="color:#FF6000">»''aus Liebe''«</span> ,entstehen‘ lässt.)</span>
Anmerkung-4 ''':''' Das <span style="color:#00B000">(im 2. Beweisgang)</span> schon bewiesene Theorem-2, d.i. die Koinzidenz von <span style="color:#FF6000">„Sein“</span> und <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span> in GOTT, <span style="color:#00B000">(‚Existenz‘</span> und <span style="color:#00B000">‚Essenz‘)</span>, rechtfertigt sowohl Axiom-5 als auch die Definition-3, und widerlegt den Einwand KANTS. Somit ist deren Setzung <span style="color:#00B000">(hier, im 3. Beweisgang)</span> korrekt, und durch das Theorem-2 schon vorbestimmt und bestätigt, d.h. beide sind ,wahr‘ und annehmbar, da sie durch die Gültigkeit von Theorem-2 ,verifiziert‘ worden sind. Damit wird klar erkennbar, dass das Theorem-2 tatsächlich die Basis des GÖDEL-Kalküls ist. Und wenn damit Axiom-5 im GÖDEL-Kalkül ‚gerechtfertigt‘ ist, dann ist auch, <span style="color:#00B000">(als Voraussetzung dafür)</span>, das Axiom-4 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX → □PX'''‘ — ''':''' </span> <span style="color:#FF6000">»''Positive Eigenschaften'', <span style="color:#00B000">[ ,Transzendentalia‘ ]</span>, ''sind notwendig aus sich'', <span style="color:#00B000">[ von Natur aus ]</span>, ''positiv''«</span>, im 2. Beweisgang erklärbar, in dem die ‚Positivität‘, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, einer Eigenschaft schon als ‚notwendig‘, <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span>, charakterisiert worden ist, äquivalent zu Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>, in dem die ‚Notwendigkeit‘, <span style="color:#4C58FF">— <sub>not</sub> —</span>, <span style="color:#00B000">(der Existenz <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''‘ —</span>)</span>, dann als ‚positive‘ Eigenschaft, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, ‚bestimmt‘ wird; <span style="color:#00B000">(unter der speziellen Voraussetzung, dass <span style="color:#FF6000">„Existieren“</span> definitiv als eine <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaft“</span> in GOTT ,instanziiert‘ ist; vgl. Definition-3. Eine ,bestimmte‘ Eigenschaft ist genau dann ,instanziiert‘, wenn sie an einem Träger real ,existiert‘. Definition-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x ↔ ∀X(X'''<sub>ess</sub>'''x →□∃yXy)'''‘ —</span>, besagt, dass die, von GÖDEL postulierte, <span style="color:#FF6000">„notwendige Existenz“</span> zu den ,ultimativen‘ Transzendentalia in GOTT gehört. Genauer ''':''' Sie ist die ,Summe‘ aller Transzendentalia.)</span> Zum Axiom-4, <span style="color:#00B000">(bzw. zum Term :14:, im 2. Beweisgang)</span>, erklärt GÖDEL in seinen Notizen zum Kalkül ''':''' <span style="color:#FF6000">»''da es'' <span style="color:#00B000">[ das Notwendigsein, <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span> ]</span> ''aus der Natur der'' <span style="color:#00B000">[ positiven ]</span> ''Eigenschaft folgt'', <span style="color:#00B000">[ deren Positivität, im selben Beweisgang, mit Term :13: vorher schon ,bewiesen‘ (╞ ) worden ist ]</span>«</span>.
Der Unendliche, GOTT, — im Glauben der Christen —, ist deswegen ,notwendig für uns da‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx→E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span>, weil er als GOTT ,vollkommen‘, ,perfekt‘ und absolut ,positiv‘, d.h. absolut ,gut allein‘ ist, ohne jede Negativität ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>; <span style="color:#00B000">(was auch schon im 2. Beweisgang mit Term :13: verifiziert wurde)</span>. Und wenn GOTT ,vollkommen‘, ,perfekt‘, ,positiv‘, und absolut ,gut‘ ist, dann ist er das auch ,notwendig aus sich‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG → □PG'''‘ — ::</span> <span style="color:#00B000">(als Zusatz-Korollar im 2. Beweisgang mit Axiom-4 und der <span style="color:#4C58FF">[ Instanz(X:=G) ]</span>)</span>, d.h. ,aus seinem Wesen‘. Das ist gerade das, ,was‘ GOTT als GOTT ausmacht ''':''' sein ,Wesen‘, bzw. seine <span style="color:#FF6000">„Natur“</span>. Zusammen mit der Definition-1 für GOTT, <span style="color:#00B000">(und der Definition-2 ''':''' Alle Wesenseigenschaften hängen notwendig gleichwertig aus sich zusammen)</span>, ist dieses, aus der <span style="color:#FF6000">„Natur“</span> GOTTES sich ergebende, ‚Notwendigsein‘, <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span>, aller ‚positiven‘ Eigenschaften im Axiom-4, und ihr logischer Zusammenhang, d.i. die Koinzidenz aller ,Vollkommenheiten‘ im Unendlichen, GOTT, ihr ,Zusammenfallen in eins‘, die entscheidende Voraussetzung, aus der sich dann für GÖDEL <span style="color:#00B000">(im 2. Beweisgang)</span> auch der logische Zusammenhang, bzw. die ontologische Identität, <span style="color:#00B000">(die Koinzidenz)</span>, von <span style="color:#FF6000">„Dasein“</span> und <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span> in GOTT, im Basis-Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span> mit Notwendigkeit ergibt. Das Theorem-2 ist dann, in weiterer Folge, die ,modal‘ notwendige, d.h. die transzendentale Voraussetzung auch für den Konsequenz-Teil im Theorem ANSELMS, <span style="color:#00B000">(Term :09: hier im 3. Beweisgang)</span>. <span style="color:#FF6000">„Positive Eigenschaften“<span style="color:#00B000"> | </span>„Vollkommenheiten“</span> sind ,immer‘ auch <span style="color:#FF6000">„notwendige Eigenschaften“</span>, daher ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>. Das ,Dasein‘, die <span style="color:#FF6000">„Existenz“</span> ist ,immer‘ etwas <span style="color:#FF6000">„Positives“</span>, speziell in GOTT, dem Schöpfer jeder ,Existenz‘, bzw. allen ,Seins‘. Axiom-4 begründet im GÖDEL-Kalkül das Basis-Theorem-2, und ,verankert‘ dieses Theorem damit zugleich in der <span style="color:#4C58FF">,theologisch‘</span>-philosophischen Tradition der ,Rede von GOTT‘ bei ARISTOTELES, — AVICENNA, — ANSELM, — DESCARTES, — LEIBNIZ, — HEGEL, — und bei GÖDEL mit äußerster ,logischer‘ Klarheit.
Anmerkung-5 ''':''' Der ‚Schlüsselbegriff‘ in diesem Kalkül ''':''' <span style="color:#FF6000">„positive Eigenschaft“</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit“<span style="color:#00B000"> | </span>„Perfektion“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ — </span>, dominiert alle Axiome des GÖDEL-Kalküls, jedoch ohne inhaltlich genauer ‚bestimmt‘ worden zu sein. Für <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ — </span> gibt es keine explizite Definition '''!''' <span style="color:#00B000">(Das Theorem-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX→◇∃xXx'''‘ —</span>, besagt nur, dass die ,postulierten‘, positiven Eigenschaften, die <span style="color:#FF6000">„Transzendentalia“</span>, formal miteinander verträglich, d.h. ‚widerspruchsfrei‘ sind, wegen Axiom-2. Axiom-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX ∧ □∀x(Xx→Yx)→PY'''‘ —</span>, besagt, dass positive Eigenschaften ,gleichwertig‘ sind, d.h. gleich ,wahr‘ sind, weil sie ,notwendig‘, <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span>, aus sich, alle paarweise mit- und voneinander ,impliziert‘ sind, sich gegenseitig ,einschließen‘, und damit eine Einheit bilden, d.h. in GOTT ,eins‘ sind. Axiom-2 ist somit zugleich eine ,indirekte‘ Definition für ,positive‘ Eigenschaften ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>. Definition-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>'''x ↔ Xx ∧ ∀Y(Yx→ □∀y(Xy→Yy))'''‘ —</span>, besagt ''':''' Weil die ,gleichwertigen‘, positiven Eigenschaften sich gegenseitig implizieren, und damit notwendig von einander abhängen, d.h. koinzident in GOTT ,eins‘ sind, — wenn <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> für GOTT steht —, dann sind sie somit auch die ,wesentlichen‘ Eigenschaften, die <span style="color:#FF6000">„ultimativen Transzendentalia“</span>, in GOTT, der, wesentlich und exklusiv, notwendig ,Einer‘ ist. Fußnote zu Definition-2 in der GÖDEL-Notiz ''':''' <span style="color:#FF6000">»''any two essences of x are nec. equivalent''«</span>. Die paarweise, notwendige Äquivalenz von zwei beliebigen Wesenseigenschaften der Individuum-Variable <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span>, wird hier, spezifisch für GOTT, d.h. wenn <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> für GOTT, dem einen, steht, zur <span style="color:#FF6000">„Koinzidenz“</span>, — zum paarweise ,Zusammenfallen in eins‘ —, dem inneren Zusammenhang aller seiner <span style="color:#FF6000">„ultimativen“</span> Vollkommenheiten, d.h. aller <span style="color:#FF6000">„Transzendentalia“</span> und Zuschreibungen, in dem Unendlichen, GOTT.)</span>
In den entscheidenden ‚Schlusssätzen‘ des Kalküls ist der ‚Schlüsselbegriff‘ verschwunden. Hier ist nur mehr von GOTT, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, die Rede ''':''' Korollar-1, <span style="color:#FF6000">„Es ist definitiv denkbar, dass es GOTT gibt“</span>, Theorem-2, <span style="color:#FF6000">„Dasein, GOTT-Sein, Göttlichkeit ist das Wesen GOTTES“</span>, Theorem-3, <span style="color:#FF6000">„Weil GOTT definitiv denkbar, d.h. widerspruchsfrei möglich ist, darum ist auch der Glaube an GOTT widerspruchsfrei, logisch richtig und mathematisch evident, der annimmt, dass es GOTT, mit Notwendigkeit, wirklich gibt“</span>, <span style="color:#00B000">(nach ANSELM von Canterbury, und was spezifisch das <span style="color:#FF6000">»</span>''Privilegium der Gottheit allein''<span style="color:#FF6000">«</span> ist, nach LEIBNIZ)</span>, und Korollar-3, <span style="color:#FF6000">„Es gibt notwendig aus sich, d.i. unverursacht, nur einen GOTT“</span>. Das GÖDEL-Kalkül ist zu diesen Erkenntnissen gekommen, ohne die Eigenschaften, bzw. die ‚Vollkommenheiten‘ GOTTES, d.h. wer oder was GOTT ‚an sich‘ selbst ist, genauer bestimmen zu müssen, <span style="color:#00B000">(was ,für uns‘ ohnehin ,unmöglich‘ ist)</span>; außer im Theorem-2, in dem das <span style="color:#FF6000">„Dasein“</span> GOTTES als die ‚für uns‘ bestimmende und wichtigste <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaft“</span> in GOTT erkannt worden ist, — immer vorausgesetzt <span style="color:#00B000">(,angenommen‘)</span>, man ‚glaubt‘ an den zeitlos-ewigen GOTT ''':''' <span style="color:#00B000">(Term :01:)</span>. Der GOTT des GÖDEL-Kalküls ist nicht mehr der an Raum und Zeit gebundene ‚Gott‘ des ARISTOTELES, sondern der von Raum und Zeit <span style="color:#FF6000">»''unabhängige''«</span> GOTT der Bibel bei ANSELM und bei LEIBNIZ. Das GÖDEL-Kalkül, <span style="color:#00B000">(wie ja auch der sog. ‚ontologische Gottesbeweis‘ ANSELMS)</span>, kann jedoch, — bei aller ‚Coolness‘ —, keinen GOTT-Glauben ‚erzeugen‘, sondern setzt vielmehr die Existenz GOTTES schon als notwendig gegeben voraus. Das Kalkül des Logiker GÖDEL beweist aber, dass der traditionelle ‚GOTT-Glaube‘, <span style="color:#FF6000">»''die theologische Weltanschauung''«</span>, mit den Maßstäben der modernen Logik <span style="color:#FF6000">»''durchaus vereinbar''«</span>, d.h. logisch ,richtig‘ und <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span> ist, weil der ‚Nicht-GOTT-Glaube‘, <span style="color:#FF6000">»''die atheistische Weltanschauung''«</span>, im Möglichkeitsbeweis notwendig zu unlösbaren Widersprüchen führt, und somit logisch ,falsch‘ ist. <span style="color:#00B000">(Die ,Logik‘ hat aber, — bekanntlich —, bei allen wichtigen, persönlichen Entscheidungen immer nur eine untergeordnete Rolle '''!''' )</span>
Anmerkung-6 ''':''' Das erste, ,regulär‘ <span style="color:#00B000">(├ )</span> abgeleitete, Hauptergebnis im 3. Beweisgang, Term :10: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span> ''':''' die ,notwendige‘ Existenz GOTTES, ist die logische Konsequenz aus der Prämisse, Term :1: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>. Dieses erste Hauptergebnis hat also den überlieferten, traditionellen GOTT-Glauben zur Voraussetzung, und ist daher davon ,abhängig‘. Das zweite Hauptergebnis im 3. Beweisgang, das Theorem ANSELMS ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx→□∃xGx'''‘ —</span>, dagegen, ist die Darstellung der Abhängigkeit des ersten Hauptergebnisses von dem, vorher schon bewiesenen, ,Axiom‘ von der ,möglichen‘ Existenz GOTTES ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, dem Korollar-1 aus dem 1. Beweisgang, und hat nicht mehr den überlieferten, traditionellen GOTT-Glauben zur Voraussetzung, und ist daher auch nicht mehr davon abhängig. Dazu die Feststellung LEIBNIZ‘ ''':'''
::Das Theorem ANSELMS ist <span style="color:#FF6000">»''ein unvollständiger Beweis, der etwas voraussetzt, was man noch hätte beweisen sollen, um ihm mathematische Evidenz zu verleihen — nämlich, dass man dabei stillschweigend voraussetzt, diese Vorstellung des durchaus großen oder durchaus vollkommenen Wesens sei möglich und enthalte keinen Widerspruch'' «</span>.
Diesen unvollständigen Beweis hat GÖDEL im 1. Beweisgang mit dem ,regulär‘ <span style="color:#00B000">(├ )</span> abgeleiteten, und als widerspruchfrei bewiesenen, Korollar-1 vervollständigt. Dieses Korollar ist nur vom logischen Axiom-1 und von der mathematischen Äquivalenz der Perfektionen, <span style="color:#00B000">(der Transzendentalia)</span>, im Axiom-2 ,abhängig‘, und nicht mehr von der methodologischen Kalkül-Prämisse, dem traditionellen GOTT-Glauben. Damit hat das Theorem ANSELMS die gesuchte <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> erreicht.
Zusammenfassung ''':'''
Theorem-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX→◇∃xXx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Positive Eigenschaften sind konsistent''«</span>, ist die logische Konsequenz aus der Prämisse im 1. Beweisgang, Term :01: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ —</span>, den, — <u>modal-frei</u> — gewählten, ,angenommenen‘ positiven Eigenschaften.
Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT-Sein ist das Wesen GOTTES''«</span>, ist die logische Konsequenz aus der Prämisse im 2. Beweisgang, Term :01: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, dem, — <u>modal-frei</u> — gewählten, ,angenommenen‘ GOTT-Glauben der Christen.
Im Unterschied dazu ist im 3. Beweisgang, im Theorem-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx→□∃xGx'''‘ —</span>, der Glaube, dass es einen GOTT notwendig gibt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>, die logische Konsequenz aus dem, — <u>modal-notwendig</u> — als widerspruchsfrei ,bewiesenen‘, Korollar-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, im 1. Beweisgang, <span style="color:#00B000">(auch im Beweisgang ,Widerlegung‘ im Anhang)</span>. Somit ist das Theorem ANSELMS, mit Korollar-1, nur vom logischen Axiom-1 der Widerspruchsfreiheit, und der paarweisen, mathematischen Äquivalenz beliebiger positiver Eigenschaften, <span style="color:#00B000">(aller Transzendentalia)</span>, im Axiom-2, abhängig. Damit ist die Bedingung für die geforderte, spezielle <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span>, und auch für die Widerspruchsfreiheit im Theorem ANSELMS erfüllt; unabhängig von jeder Glaubensüberzeugung.
====<div class="center"><span style="color:#660066">Widerlegung</span></div>====
{|class="wikitable"
|-
! <div class="center"><span style="color:#660066">GÖDEL-Kalkül : der Möglichkeitsbeweis als Widerlegung des Nicht-GOTT-Glaubens</span></div>
|-
! <span style="color:#00B000">''Terme der erweiterten Prädikatenlogik zweiter Stufe_____________ „Benennungen“ und durchgeführte Logik-Operationen''</span>
|-
|
<small>
<math>\begin{align}
\text{(Axiom 1.1)} & \quad P \neg X \;\Longrightarrow\;\ \neg P\ X\ & \ & \text{„Wenn die Negation von X positiv ist, dann ist X nicht positiv“} \\
\text{(Axiom 2)} & \quad \Box \;\forall x (\ X\ x \Longrightarrow \ Y\ x) \Longrightarrow \ P\ Y & \ & \text{„Die Eigenschaft Y in allen x, die aus der Eigenschaft X in allen x} \\
\text{ } & \quad & \ & \; \; \text{mit modaler Notwendigkeit folgt, ist eine positive Eigenschaft“} \\
\text{(Korollar-1)} &\quad \Diamond \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{ } \\
\text{ } & \text{„Es ist möglich, dass es den GOTT der Christen gibt“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen ist !} \\
\text{01} & \quad \; \neg \Diamond \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{ AE: „Es ist unmöglich, dass es diesen GOTT gibt“ (dezidierter Atheismus)} \\
\text{02} & \quad (\neg x = .. )\ & \ & \text{ AE: „Es gibt die Eigenschaft, nicht mit x identisch zu sein“ :: (ungleich)} \\
\text{03} & \quad (\ x = .. )\ & \ & \text{ AE: „Es gibt die Eigenschaft, mit x identisch zu sein“ :: (gleich)} \\
\text{04} & \quad \neg\neg \Box \neg \exists x \ G \ x \ & \ & \text{:01:[ ◇A ↔ ¬□¬A ] :: (Modalregel) } \\
\text{05} & \quad \neg\neg \Box \neg\neg \forall x \neg \ G \ x \ & \ & \text{:04:[ ∃xA ↔ ¬Ɐx¬A ] :: (Quantorenregel) } \\
\text{06} & \quad \text{ ├ }\; \Box \; \forall x \neg G \ x \ & \ & \text{:05:NEG :: [ ¬¬A↔A ] :: (Gesetz der Aussagenlogik) } \\
\text{07} & \quad \Box \; \forall x \neg G \ x \Leftrightarrow\ W & \ & \text{:01:06:[ (:01:↔W) → (├:06:↔W) ] :: (Kalkülregel) } \\
\text{08} & \quad \Box \; \forall x \ G \ x \Leftrightarrow\ F & \ & \text{:07:[ (¬A↔W)↔(A↔F) ] :: (Regel für Wahrheitswerte)} \\
\text{ } & \text{„Jeder GOTT-Glaube ist ganz sicher falsch ! “} & \ & \Longleftarrow\; \text{die logische Konsequenz aus der Prämisse :01: !} \\
\text{09} & \quad \ (\neg x = x ) \Leftrightarrow \ F \; \ & \text { } & \text{Xx:02:Instanz(X:=(¬x=..)) ⇒ Kontradiktion !} \\
\text{10} & \quad \Box \; \forall x (\ G \ x \Rightarrow\; (\neg x = x)) & \text { } & \text{:08:09:[ (:08:↔F) → (:09:↔F) ] :: „ex falso sequitur quotlibet“} \\
\text{11} & \quad \Box \; \forall x (\ G \ x \Rightarrow \; (\neg x = x)) \Rightarrow \; P (\neg x = .. ) & \ & \text{(A2):Instanz(X:=G):Instanz(Y:=(¬x= ..)) } \\
\text{12} & \quad \ P (\neg x = .. ) & \ & \text{:10:11:[ Modus ponens ] :: [ A→B, A ├ B ]} \\
\text{13} & \quad \ P (\neg x = .. )\;\Rightarrow\ \neg P (\ x = .. )\ & \ & \text{(A1.1):Instanz(X:=(x=..))}\\
\text{14} & \quad \neg P (\ x = .. )\ & \ & \text{:12:13:[ Modus ponens ] :: (log. Schlussregel)}\\
\text{15} & \quad \ (x = x ) \Leftrightarrow \ W \; \ & \ & \text{Xx:03:Instanz(X:=(x=..)) ⇒ Tautologie !} \\
\text{16} & \quad \Box \; \forall x (\ G \ x \Rightarrow\; (x = x)) & \ & \text{:08:15:[ (:08:↔F) → (:15:↔W) ] :: „ex falso sequitur etiam verum“} \\
\text{17} & \quad \Box \; \forall x (\ G \ x \Rightarrow\; (x = x)) \Rightarrow \ P (x = .. ) & \ & \text{(A2):Instanz(X:=G):Instanz(Y:=( x= ..))} \\
\text{18} & \quad \ P (\ x = .. )\ & \ & \text{:16:17:[ Modus ponens ]}\\
\text{19} & \quad \text{ ├ }\; (\neg P (\ x = .. )\ \wedge \ P (\ x = .. )) \Leftrightarrow\ F & \ &
\text{:14:18:[ Konjunktion ] ⇒ Kontradiktion !}\\
\text{20} & \quad \neg \Diamond \; \exists x \ G \ x \Rightarrow (\neg P (\ x = .. )\ \wedge \ P (\ x = .. )) & \ & \text{:01:19:[ ├A├B╞ A→B ] :: ''KONDITIONALER BEWEIS''}\\
\text{ } & {\color{RedOrange}\text{Der Atheismus führt zu einem logischen Widerspruch ! }} & \ & \Longleftarrow\; \text{was mit Term :20: bewiesen ist !} \\
\text{21} & \quad \neg\neg \Diamond \; \exists x \ G \ x & \ & \text{:20:19:[ Modus tollendo tollens ] :: [ A→B,¬B ├ ¬A ]}\\
\text{22} & \quad \; \Diamond \; \exists x \ G \ x & \ & \text{:21:NEG }\\
\text{(Korollar-1)} & \;\text{„Es ist definitiv möglich, dass es diesen GOTT gibt“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen war !} \\
\end{align}</math>
</small>
|}
Anmerkung-7 ''':''' Dieser Beweisgang geht prinzipiell von der Existenz GOTTES, <span style="color:#4C58FF">— ,'''G'''‘ —</span>, aus, wobei aber die Möglichkeit seiner Existenz, und damit die Sinnhaftigkeit des Glaubens an GOTT, durch die Prämisse :01: in Frage gestellt wird, und daher im Kalkül überprüft werden soll. Denn mit der Behauptung der Existenz allein ist es nicht getan. Es muss auch seine Möglichkeit, d.h. die Sinnhaftigkeit des Glaubens an GOTT aufgewiesen werden. LEIBNIZ hat als erster, <span style="color:#00B000">(nach ANSELM)</span>, dieses Problem gesehen, und GÖDEL hat dafür eine Lösung gefunden. Dieser Beweisgang, <span style="color:#00B000">(analog zum Möglichkeitsbeweis von Günther J. WIRSCHING konzipiert)</span>, setzt in den Axiomen, genau wie im 1. Beweisgang, die Existenz von etwas <span style="color:#FF6000">„Positiven“, „Perfekten“, „Vollkommenen“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ,'''P'''‘ —</span>, allgemein für die Welt voraus, <span style="color:#00B000">(das im Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ,'''PG'''‘ —</span>, GOTT ultimativ zugeordnet wird ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist absolut positiv, perfekt und vollkommen''«</span>)</span>; was im 2. Beweisgang mit Term :13: als widerspruchsfrei, <span style="color:#00B000">(als ,wahr‘ und ,annehmbar‘ im Kontext des christlichen Glaubens)</span>, schon ,bewiesen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> worden ist. Die Existenz der ,Transzendentalien‘ in der Welt ist ein allgemeines Faktum; ihre Existenz auch in GOTT ist mit dem Term :13: des 2. Beweisganges bewiesen, die jedoch im Unendlichen, GOTT, als Transzendentalia, auch in ,ultimativer‘ Form vorliegen. Axiom-1 ,besagt‘, dass Eigenschaften nicht zugleich, vollkommen und nicht vollkommen, sein können. Axiom-2 ,besagt‘, dass, allgemein, alle Vollkommenheiten, <span style="color:#00B000">(alle Transzendentalien)</span>, gleichwertig, <span style="color:#00B000">(mathematisch äquivalent)</span>, sind. <span style="color:#00B000">(Axiom-2 wird hier um das GÖDEL-Konjunkt <span style="color:#4C58FF">— ,'''PX'''‘ —</span> verkürzt dargestellt. Damit ist auch Axiom-3 für diesen Beweisgang unnötig geworden, ohne dass sich wegen dieser Kürzung am Ergebnis etwas ändert.)</span> Die Eigenschaft <span style="color:#4C58FF">— (¬x=..) —</span> ,besagt‘, dass GOTT ,unvergleichlich‘ ist, wenn <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> für GOTT steht. <span style="color:#00B000">(Der informelle Term, <span style="color:#4C58FF">— (¬x=..) —</span>, ersetzt hier, wie bei A. FUHRMANN, den formal korrekten Abstraktionsausdruck ''':''' <span style="color:#4C58FF">— λy.(¬x=y) —</span>, aus dem Lambda-Kalkül.)</span> Der Term :16: <span style="color:#4C58FF">— (x=x) ↔ W —</span> steht für die Selbstbezeichnung des GOTTES-JHWH in Exodus 3,14 ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Ich bin der ‚Ich-Bin‘''«</span>. Der GOTT der abendländischen, christlichen Tradition wird mit <span style="color:#4C58FF">— ,'''G'''‘ —</span> bezeichnet ''':''' d.i. der <span style="color:#FF6000">„GOTT der Christen“</span>, entsprechend der ,methodologischen‘ Prämisse und der ,Genese‘ des Kalküls, syntaktisch formalisiert in der Definition-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔∀X(PX→Xx)'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das Individuum'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''ist genau dann GOTT'', <span style="color:#4C58FF">,'''G'''‘</span>, ''wenn es alle Vollkommenheiten'', <span style="color:#4C58FF">,'''P'''‘</span>, ''in sich schließt''«</span>, nach der Vorgabe von LEIBNIZ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist ein Wesen von äußerster Größe und Vollkommenheit, das alle Grade derselben in sich schließt''«</span>. Mit Korollar-1 hat dieser Beweisgang dasselbe Endergebnis, wie der 1. Beweisgang. Der Beweis, dass der dezidierte Atheismus zu einem logischen Widerspruch führt, und damit falsch ist, ist ein Zwischenergebnis in diesem Beweisgang, und begründet mit <span style="color:#FF6000">»''mathematischer Evidenz''«</span>, und unabhängig von jeder Glaubensüberzeugung, den, von LEIBNIZ gesuchten, Möglichkeitsbeweis für die Existenz GOTTES im Argument des Erzbischofs, und bestätigt damit die Sinnhaftigkeit des GOTT-Glaubens. Einmal Axiom-1 und zweimal Axiom-2 sichern hier das Ergebnis des Kalküls ''':''' das Korollar-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>''':''' <span style="color:#FF6000">»''Es ist definitiv möglich, dass es den GOTT der Christen gibt''«</span>. Diese zwei Axiome sind die einzigen, und modal-notwendigen, d.h. die transzendentalen Voraussetzungen und Bedingungen für das Endergebnis ''':''' der Widerspruchsfreiheit und Sinnhaftigkeit des Glaubens der Christen an GOTT; <span style="color:#00B000">(dasselbe gilt natürlich auch für die <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span> Weltanschauung jeder monotheïstischen Religion '''!''' Dem Erzbischof ANSELM ging es damals nur um seinen Glauben an GOTT.)</span>.
Die Logik-Regel <span style="color:#FF6000"><span style="font-family: Times;"><big>„ex falso sequitur quotlibet, etiam verum“</big></span></span>, <span style="color:#00B000">(‚Aus Falschem folgt irgendetwas, auch Wahres‘)</span>, ist der scholastische Ausdruck für die ‚Implikation‘ <span style="color:#00B000">(Folgerung)</span> von Aussagen, die nur dann falsch, <span style="color:#4C58FF">— F —</span> ist, wenn das Antezedens wahr, <span style="color:#4C58FF">— W —</span>, und die Konsequenz falsch, <span style="color:#4C58FF">— F —</span> ist. Andernfalls ist sie immer wahr, <span style="color:#4C58FF">— W —</span>, auch wenn die Voraussetzung falsch, <span style="color:#4C58FF">— F —</span> ist ''':''' ‚Modern‘ darstellbar durch die ‚Wahrheitswertetafel‘ für die ‚materiale Implikation‘, <span style="color:#4C58FF">— ,(A → B)‘ —</span> <span style="color:#FF6000">„wenn A, dann B“</span>. Damit ist auch der <span style="color:#4C58FF">[ Modus tollendo tollens ] :: [ A → B, ¬B ├ ¬A ] </span> verstehbar; <span style="color:#00B000">(vgl. die vierte Zeile der ‚materialen Implikation‘)</span>. Der positive hypothetische Syllogismus ''':''' <span style="color:#4C58FF">[ Modus ponendo ponens ] :: [ A → B, A ├ B ] </span> ist aus der ersten Zeile ablesbar.
Die folgende Tabelle gibt für jeden ,Wahrheitswert‘ der Aussagen <math>A</math> und <math>B</math> das Resultat einiger zweiwertiger Verknüpfungen an ''':'''
{|class="wikitable hintergrundfarbe2" style="text-align:center;"
|-
!colspan="2"|''Belegung''!!Konjunktion!!Disjunktion!!materiale<br /> Implikation!!Äquivalenz<br /> Bikonditional!!kopulative<br /> Konjunktion
|-
!<math>A</math>
!<math>B</math>
!<math>A</math> und <math>B</math>
!<math>A</math> oder <math>B</math>
!wenn <math>A</math> dann <math>B</math>
!sowohl <math>A</math> als auch <math>B</math>
!entweder <math>A</math> oder <math>B</math>
|-
!W!!W
|W||W||W||W||F
|-
!W!!F
|F||W||F||F||W
|-
!F!!W
|F||W||W||F||W
|-
!F!!F
|F||F||W||W||F
|}
<span style="color:#00B000">(Eine ‚Konjunktion‘ ist nur dann ,wahr‘, wenn beide Aussagen einer ‚Konjunktion‘ wahr sind. Eine ‚kopulative Konjunktion‘ ist nur dann ,wahr‘, wenn entweder die eine, oder die andere Aussage der ‚kopulativen Konjunktion‘ wahr ist. Es besteht also eine Wenn-Dann-Verbindung zwischen beiden Aussagen — eine ,Kopplung‘. Das ist die logische Grundlage von Axiom-1 im GÖDEL-Formalismus)</span>
Um das Widersprüchliche der ,Annahme‘ nachzuweisen, dass positive Eigenschaften ,nicht konsistent‘ seien, <span style="color:#00B000">(im 1. Beweisgang)</span>, bzw. um das Falsche und Sinnwidrige der ,Annahme‘ klarzustellen, es sei ,unmöglich‘, dass es einen GOTT gibt, <span style="color:#00B000">(hier, in der Widerlegung)</span>, verwendet das GÖDEL-Kalkül den Gegensatz ''':''' wahr, <span style="color:#4C58FF">— W —</span>, falsch, <span style="color:#4C58FF">— F —</span>, zwischen der dritten und vierten Zeile der Wahrheitswertetafel für die ,materiale Implikation‘, entsprechend der Regel <span style="color:#FF6000"><span style="font-family: Times;"><big>„ex falso sequitur quotlibet, etiam verum“</big></span></span>, jeweils mit der Hilfe von Axiom-1 und Axiom-2; hier unabhängig von jeder Glaubensüberzeugung. Im Gegensatz dazu, wird, <span style="color:#00B000">(im 2. Beweisgang)</span>, aus dem Glauben an GOTT, mit einer <span style="font-family: Times;"><big>,Reductio ad absurdum‘</big></span>, speziell mit Axiom-1, das Widersprüchliche in der ,Annahme‘ nachgewiesen, es gäbe in GOTT <span style="color:#FF6000">»''keine Vollkommenheit, nichts Positives, nichts Perfektes''«</span>, d.h. keine ,Transzendentalia‘. In dieser <span style="font-family: Times;"><big>,Reductio ad absurdum‘</big></span>, im 2. Beweisgang, wird vorausgesetzt <span style="color:#00B000">(,angenommen‘)</span> ''':''' es gibt den GOTT der Christen, <span style="color:#00B000">(als Prämisse :01:)</span>, der ,unvergleichlich‘ und ,einzigartig‘ ist, und in dem auch alle ,Transzendentalia‘ <span style="color:#FF6000">„koinzident“</span> ,eins‘ sind, entsprechend Axiom-2.
Für KANT entsteht ein Widerspruch in den Prädikaten eines Satzes.
::<span style="color:#FF6000">»</span> ''Wenn ich das Prädicat in einem identischen Urtheile aufhebe'', <span style="color:#00B000">[ durch eine Negation ]</span>, ''und behalte das Subject, so entspringt ein Widerspruch''. <span style="color:#00B000">[ Wenn ich sage ''':''' ,''GOTT ist nicht allmächtig''‘, entsteht ein Widerspruch zur richtigen Aussage ''':''' ,''GOTT ist allmächtig''‘. ]</span> … ''Wenn ihr aber sagt ''':''' ,GOTT ist nicht‘, so ist weder die Allmacht, noch irgendein anderes seiner Prädicate gegeben; denn sie sind alle zusammt dem Subjecte aufgehoben'', <span style="color:#00B000">[ negiert ]</span>, ''und es zeigt sich in diesem Gedanken nicht der mindeste Widerspruch.'' <span style="color:#FF6000">«</span><ref>vgl. ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kritik der reinen Vernunft</big></span>''‘, Seite 398f; https://www.korpora.org/kant/aa03/398.html</ref>
Es ist richtig, wie KANT sagt, der Widerspruch entsteht nicht in dem Gedanken ''':''' ,''GOTT ist nicht''‘. GÖDEL zeigt daher, dass der Widerspruch erst dann entsteht, wenn von der Annahme ausgegangen wird ''':''' '',Es ist unmöglich, dass GOTT ist''‘. Daraus folgt dann ,regulär‘, mit Hilfe von Axiom-1 und Axiom-2, <span style="color:#00B000">(d.h. mit den Theoremen von den Transzendentalien)</span>, die logische ,Möglichkeit‘ GOTTES, unabhängig von jeder Glaubensüberzeugung. Wie LEIBNIZ klar erkannt hat, muss zuerst, aus dem Widerspruch des Gegenteils, die logische ,Möglichkeit‘, <span style="color:#00B000">(die Konsistenz)</span>, der Existenz GOTTES bewiesen werden ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, bevor daraus die reale ,Notwendigkeit‘ eines GOTTES abgeleitet werden kann ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>. Dieser Sachverhalt ist jedoch das ausschließliche Spezifikum GOTTES, <span style="color:#00B000">(das <span style="color:#FF6000">»''Privilegium der Gottheit allein''«</span>)</span>, und gilt nur bei GOTT, als dem Unvergleichlichen und Einzigartigen. Dieses ,Spezifikum‘ wird im Theorem ANSELMS abgebildet ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx→□∃xGx'''‘ —</span>, auf Grund von Axiom-2, das den inneren Zusammenhang, die Koinzidenz auch von ,Möglichkeit‘ und ,Notwendigkeit‘ im Unendlichen, GOTT, erkennen lässt. Bis Zeile 10, im 3. Beweisgang, reicht der Geltungsbereich der ,modal‘-frei gewählten Kalkül-Prämisse :01:, der ,methodologische‘ GOTT-Glaube. In Zeile 11 liegt der ,Schwerpunkt‘ des ontologischen Beweises dann aber am, — modal als notwendig — ,bewiesenen‘ Widerspruch des Gegenteils zum GOTT-Glauben, <span style="color:#00B000"> (formal-syntaktisch dargestellt als widerspruchfreies Antezedens, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, dem Korollar-1 aus dem 1. Beweisgang)</span>, und nicht mehr am ,angenommenen‘ GOTT-Glauben der Kalkül-Voraussetzung, <span style="color:#00B000">(nun dargestellt als Konsequenz <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span> im Theorem ANSELMS)</span>. Damit hat er, — angeregt durch LEIBNIZ, und mit ihm —, die fast einhellig akzeptierte Fehldeutung des ontologisch-<span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Arguments ANSELMS für GOTT durch gewichtige philosophische, <span style="color:#00B000">(KANT<ref>GOTT ist absolut einzigartig und unvergleichlich. KANT macht GOTT jedoch zu einem ,Ding‘ unter den vielen ,Dingen‘ dieser Welt, indem er die Existenz, bzw. das ,Sein‘ GOTTES mit dem ,Sein der Dinge‘ gleich setzt. Eine solche Gleichsetzung ist bei GOTT unangebracht und daher unzulässig! Er verkennt damit die Einzigartigkeit und Besonderheit GOTTES. Das ,Sein‘ der Dinge ist — nach KANT — ,kein reales Prädikat’, d.h. Existenz ist keine Eigenschaft. In GOTT ist ,Sein‘ hingegen ein ,reales Prädikat‘, d.h. Existieren ist die Wesenseigenschaft GOTTES, denn GOTT ist der, der für uns — aus Liebe — immer schon ,da‘ ist, von Ewigkeit zu Ewigkeit. Das ist das, was GOTT für uns ausmacht — sein Wesen.</ref>)</span>, und <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span>, <span style="color:#00B000">(THOMAS<ref>GOTT ist absolut einzigartig und unvergleichlich. THOMAS unterscheidet die ,Natur GOTTES‘ nicht von der ,Natur der Dinge‘, indem er die ,Natur‘ des GOTTES ANSELMS irrtümlich mit der ,Natur‘ der Dinge gleich setzt. Damit reiht er GOTT unter die vielen Dinge unserer Welt ein: GOTT ,esse in rerum natura‘, d.h. wörtlich, dass der GOTT ANSELMS in der ,Natur‘ der Dinge existiert. Eine solche Gleichsetzung ist bei GOTT unangebracht und daher unzulässig! Die ,zeitlose-überzeitliche‘ Wirklichkeit, (Natur), GOTTES ist völlig verschieden und unabhängig von der zufälligen Wirklichkeit, (die ,Natur‘), unserer ,raum-zeitlichen‘ Welt. Daher ist sie mit dieser auch nicht vergleichbar.</ref>)</span>, Autoritäten zurechtgerückt, welche die Einzigartigkeit und Unvergleichlichkeit des Unendlichen, GOTT, bei ihrer Beurteilung des Theorem ANSELMS nicht berücksichtigt haben, sondern den Unendlichen, <span style="color:#00B000">(irrtümlich)</span>, unter die endlichen Dinge unserer Welt eingereiht haben. GÖDEL hat mit dem bewiesenen Widerspruch des Gegenteils zum GOTT-Glauben, den Beweis für die <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> des Theorem ANSELMS geliefert, was, nach LEIBNIZ, für die Akzeptanz dieses Theorems noch gefehlt hat. Das Theorem ANSELMS besagt universell ''':''' Die <span style="color:#FF6000">»''theologische Weltanschauung''«</span> der Juden, Christen und Muslime, die ,annehmen‘, dass es mit ,Notwendigkeit‘ <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□'''‘ —</span> <span style="color:#00B000">(nur)</span> einen GOTT gibt, ist logisch richtig und <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span>, weil es <u>ohne Widerspruch</u> ,denkbar‘ <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇'''‘ —</span> ist, dass es GOTT gibt ''':''' Nicht mehr und nicht weniger, <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig, (ohne sich auf den Glauben an irgendeine Religion zu stützen)''«</span>.
Es geht hier bei GÖDEL nicht um Theoriefindung oder ähnliches. GÖDEL ist kein Theoretiker. GÖDEL ist Logiker und Mathematiker. Was er sagt, ist mathematisch wahr und logisch richtig. Wenn er sagt, dass die Aussage ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ — »''wahr''«</span> ist ''':''' <span style="color:#FF6000">»''es ist möglich, dass es Gott gibt, wegen Axiom-2 (und Axiom-1)''«</span>, dann spricht er hier von der mathematischen Wahrheit. Logischerweise ist dann die konträre Aussage ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''¬◇∃xGx'''‘ — »''falsch''«</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''es ist nicht möglich, dass es einen Gott gibt''«</span>, und zwar mathematisch falsch, weil sich aus dieser Aussage ein Widerspruch ergibt. Jeder, der die mathematische Logik GÖDELS lesen kann, kann das sehen und verstehen ''':''' Das Zwischenergebnis, <span style="color:#00B000">(Term :20:)</span>, in dieser Kalkül-Ableitung, die logische Konsequenz aus der Annahme des dezidierten Atheismus, es sei unmöglich, dass es GOTT gibt, ist der faktische, nachprüfbare, und für jeden Menschen sichtbare Beweis dafür, dass diese Annahme in einen Widerspruch mündet, und damit falsch und unlogisch ist. Das bedeutet, es ist eine Tatsache, bzw. es ist Faktum, dass der Atheismus, — mit <span style="color:#FF6000">»''mathematischer Evidenz''«</span> —, wirklich falsch und unlogisch ist, und daher als ,Unsinn‘ bezeichnet werden darf '''!''' Das ist nicht bloß als eine Theoriefindung, oder als eine Interpretation eines Autors zu verstehen. Das ist vielmehr genau so wahr und <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span>, wie, dass zwei mal zwei vier ergibt, und wirklich genau so logisch richtig, wie, dass die Erde sich um die Sonne dreht. Das ist gerade das Überraschende und Unerwartete am Gödel-Kalkül. Es geht hier nicht mehr um Theoriefindung oder Interpretationen, denen man zustimmen kann oder nicht. Es geht hier <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig''«</span> um mathematisch-logische Fakten. Damit steht GÖDEL in seiner Bedeutung neben KOPERNIKUS.
----
Kurt GÖDEL ist schon deswegen ein Ausnahmelogiker.
----
===<div class="center"><span style="color:#660066">Epilog für Skeptiker</span></div>===
Wenn man das GÖDEL Argument genau liest, dann ist nur die Annahme ''':''' <span style="color:#FF6000"> „es ist möglich, dass es GOTT gibt“</span> bewiesen, weil aus der Annahme ''':''' <span style="color:#FF6000">„es ist unmöglich, dass es GOTT gibt“</span> ein logischer Widerspruch ableitbar ist. Die Aussage ''':''' <span style="color:#FF6000">„es gibt GOTT“</span> ist dagegen schon eine Glaubensaussage, und damit ist das auch die ,Grundannahme‘ eines gläubigen Menschen, der dann aus der ,bewiesenen Möglichkeit‘, dass es Gott gibt, ableiten kann ''':''' <span style="color:#FF6000">»''es gibt GOTT wirklich''«</span>, wenn er will ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Es stimmt also, was ich glaube '''!''''' «</span> Das ist das Argument ANSELMS, der ein christlicher Amtsträger war, und der daher von dieser Grundannahme auch ausgeht. Solange in den Voraussetzungen des Möglichkeitsbeweises im Gödel-Kalkül kein Widerspruch nachweisbar ist, und solange in der logischen Durchführung keine schweren Mängel festgestellt werden können, ist das Ergebnis des Möglichkeitsbeweises, wie GÖDEL ihn durchgeführt hat, korrekt, und die Folgerungen daraus, logisch richtig, dass es sich hier um <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> handelt, <span style="color:#00B000">(z. B. wie 2 x 2 = 4)</span>. Aber niemand ist gezwungen, aus der Möglichkeit, dass es GOTT gibt, daraus zu schließen, dass es GOTT auch mit Notwendigkeit gibt, wie das im Argument ANSELMS geschieht, außer, er akzeptiert auch die Grundannahme, dass es den Unendlichen und Unvergleichlichen tatsächlich gibt. Dann kann er mit LEIBNIZ, der selbst an GOTT geglaubt hat, mit Bestimmtheit sagen ''':''' <span style="color:#FF6000">»''gesetzt, dass GOTT möglich ist, so ist er, was das Privilegium der Gottheit allein ist''«</span>, weil GÖDEL mit seinem Kalkül den noch ausstehenden Beweis der Widerspruchsfreiheit dafür geliefert hat.
Wenn Du den 3. Beweisgang des GÖDEL-Kalküls genauer anschaust, dann siehst Du, dass der Konsequenz-Teil im Argument ANSELMS, der identisch ist mit dem Term in der Zeile 10, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>, immer noch formallogisch abhängig ist von der methodologischen Glaubens-Prämisse, Term :01:, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">„das x steht für den Gott der Christen“</span>, was bis zur Zeile 10 offensichtlich korrekt ist. <span style="color:#00B000">(Man könnte nach dieser Zeile, ohne Weiteres, ,regulär‘ die <span style="color:#FF6000">„logische Implikation”</span> :: <span style="color:#4C58FF">[├ A ├ B ╞ A→B ]</span> mit Term :01: und Term :10: als ein mögliches Korollar bilden ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx→□∃xGx'''‘ — </span>)</span>. Das bedeutet, der Konsequenz-Teil im Theorem ANSELMS, der in diesem Korollar an zweiter Stelle steht, ist damit in seiner Formal-Struktur offensichtlich ,regulär‘ von der Glaubens-Prämisse, Term :01:, abhängig, d.h. er ist der Ausdruck einer Glaubensüberzeugung. Im Theorem ANSELMS steht er jetzt in der Zeile 11 als Konsequenz-Teil auch an zweiter Stelle, hat aber nicht mehr seine Glaubens-Prämisse als notwendige Bedingung an erster Stelle vor sich, wie im ,regulär‘-möglichen Korollar. Jetzt steht eine neue und andere Voraussetzung als Begründung vor ihm. Der Schwerpunkt des Argument ANSELMS liegt damit am Begründungs-Teil des ANSELM-Theorems, der jetzt die erste Stelle im Theorem einnimmt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">„es ist möglich, dass es GOTT gibt“</span>, der erst dadurch entstanden ist, und davon abhängig ist, weil sein Gegenteil ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''¬◇∃xGx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">„es ist unmöglich, dass es GOTT gibt“</span>, zu einem Widerspruch geführt hat. Dieser Begründungs-Teil, das Antezedens, im Argument ANSELMS, ist daher nicht mehr von der methodologischen Glaubens-Prämisse, Term :01:, abhängig, sondern nur vom Axiom-1, der Widerspruchsfreiheit, und von der paarweisen, mathematischen Äquivalenz beliebiger positiver Eigenschaften im Axiom-2, die im 1. Beweisgang, bzw. im Beweisgang ,Widerlegung‘, mit dem <span style="color:#4C58FF">[ Modus tollendo tollens ] :: [ A → B, ¬B ├ ¬A ]</span>, die Widerspruchsfreiheit des GOTT-Glaubens mit Notwendigkeit herbeigeführt haben. Daraus ergibt sich eine logische Verschiebung in der Argumentationskette, denn dieser Begründungs-Teil, der jetzt die Widerspruchsfreiheit für den Konsequenz-Teil liefert, ist selbst unabhängig und frei von jeder Glaubensüberzeugung. Weil widerspruchsfrei und <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span>, muss er als logische Begründung für die Widerspruchsfreiheit des Konsequenz-Teils gelesen werden, und damit bestätigt er die Widerspruchsfreiheit der Glaubensüberzeugung eines gläubigen Menschen, <span style="color:#00B000">(was auch das Ziel ANSELMS war)</span>. Das heißt also ''':''' der Glaube dieses Menschen ist widerspruchsfrei und sinnvoll, und enthält keinen Zirkelschluss, weil sein Gegenteil, der Nicht-GOTT-Glaube, zu einem Widerspruch führt; <span style="color:#00B000">(das hat GÖDEL mit seinem Kalkül-System bewiesen, dessen Argumentationskette mit einem Computer-Programm, dem sog. ,Theorembeweiser‘, überprüft worden ist, und als <span style="color:#FF6000">»''nachweisbar korrekt''«</span> befunden wurde)</span>. Das Theorem ANSELMS beweist, nach GÖDEL, dass der Glaube an GOTT, mit <span style="color:#FF6000">»''mathematischer Evidenz''«</span> notwendig widerspruchsfrei und sinnvoll ist, weil der Nicht-GOTT-Glaube notwendig zu einem Widerspruch führt. <u>Das Theorem beweist jedoch nicht, dass die Existenz GOTTES notwendig sei</u>, <span style="color:#00B000">(wie es fast immer fälschlich gelesen wurde und wird)</span>, sondern, das Theorem geht einfach davon aus, als nicht hinterfragtes Faktum, dass GOTT notwendig schon existiert, und beweist, dass diese Glaubens-Annahme widerspruchsfrei und sinnvoll, und <span style="color:#FF6000">»''mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar ist''«</span>.
Zusammengefasst heißt das konkret ''':''' Wenn Du an GOTT glauben willst, dann kannst Du das unbedenklich tun, denn Dein Glaube ist auch logisch in der <u>bewiesenen Möglichkeit</u>, dass es GOTT geben kann, begründet, und damit ist er widerspruchsfrei, sinnvoll und kein Zirkelschluss. Dein Glaube an GOTT beruht jedoch, nach wie vor und in erster Linie, auf Deiner freien Entscheidung für GOTT, und nicht auf dem Zwang einer ,logischen‘ Argumentation. Wenn Du nicht an GOTT glauben willst, dann <u>musst Du, und sollst Du, auch nicht deswegen</u>, weil der Atheismus zu einem Widerspruch führt, und damit falsch ist, an GOTT glauben. Denn der Glaube an GOTT muss immer eine freie und Deine ganz persönliche Entscheidung für GOTT sein und bleiben. Niemand darf zum Glauben an GOTT gezwungen werden, auch nicht mit ,logischen‘ Argumenten. Warum '''?''' Weil GOTT die Liebe ist '''!''' Und die Liebe duldet keinen Zwang '''!'''
----
----
;Fußnoten
<references />
r17b241unovvgw4e5yak25lplgz71i2
1085949
1085939
2026-05-16T20:25:14Z
Santiago
19191
/* Kurt GÖDEL und der sog. ‚ontologische Gottesbeweis‘ */
1085949
wikitext
text/x-wiki
[[Kategorie: Buch]]
{{Regal|ort=Philosophie}}
{{Vorlage:StatusBuch|9}}
==<div class="center"><span style="color:#660066">'''Kurt GÖDEL und der sog. ‚ontologische Gottesbeweis‘'''</span></div>==
<span style="font-family: Times;"><big><div class="center">לַמְנַצֵּ֗חַ לְדָ֫וִ֥ד אָ֘מַ֤ר נָבָ֣ל בְּ֭לִבּוֹ אֵ֣ין אֱלֹהִ֑ים הִֽשְׁחִ֗יתוּ הִֽתְעִ֥יבוּ עֲלִילָ֗ה אֵ֣ין עֹֽשֵׂה־טֽוֹב׃
(Psalm 14,1)</div></big></span>
----
===<div class="center"><span style="color:#660066">Vorwort</span></div>===
Zur Orientierung ''':''' Die Diskussion um GOTT läuft schon über zweitausend Jahren. Vor etwa tausend Jahren hat sich ein gewisser ANSELM gesagt ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Ich glaube an GOTT'' … <span style="color:#00B000">(sonst wäre er sicher nicht Erzbischof von Canterbury geworden)</span> … ''aber ich möchte auch wissen und verstehen, ob das stimmt und sinnvoll ist, was ich da glaube '''!''''' «</span> Dann hat er seine Überlegungen dazu aufgeschrieben, und das kann man in seinen Schriften auch heute noch lesen. Der sehr geschätzte deutsche Professor und Philosoph aus Königsberg, Immanuel KANT, hat das, was ANSELM da aufgeschrieben hat, gelesen, <span style="color:#00B000">(vermittelt durch CARTESIUS)</span>, und das dann den <span style="color:#FF6000">„ontologischen Gottesbeweis“</span> genannt, <span style="color:#00B000">(obwohl es in Wirklichkeit gar kein Gottesbeweis ist; genauer ''':''' es ist kein Beweis für die Existenz GOTTES)</span>, und dieser große KANT hat dann großartig bewiesen, das, was ANSELM da aufgeschrieben hat, sei falsch. Es sei <span style="color:#FF6000">„ja gar kein“</span> Gottesbeweis '''!''' <span style="color:#00B000">( Naja, was denn sonst '''?''' )</span> Wobei er den Fehler gemacht hat, dass er den, an sich, unvergleichbaren GOTT mit hundert Talern in seinem Vermögenszustande verglichen hat. <span style="color:#00B000">(Das ist aber eine andere Geschichte.)</span> Hundert Taler und GOTT haben ,an sich‘ nichts gemeinsam, außer, wenn KANT ,wirklich‘ hundert Taler hat, und GOTT auch ,wirklich‘ existiert, <span style="color:#00B000">(wie ANSELM und gläubige Menschen glauben)</span>, dann gibt es GOTT und die Taler eben ,wirklich‘. Aber damit ist man nicht schlauer geworden. Seit KANT läuft die ganze Diskussion um GOTT immer nur als Diskussion um den <span style="color:#00B000">(von KANT)</span> so genannten <span style="color:#FF6000">„ontologischen, <span style="color:#00B000">(kosmologischen, teleologischen etc.)</span> Gottesbeweis“</span> — obwohl es niemals einen Beweis für die Existenz GOTTES geben kann und niemals geben wird. <span style="color:#00B000">(Das haben Wissenschaftler jeder Richtung und Philosophen aller Weltanschauungen uns immer wieder nachdrücklich versucht zu sagen, weil keiner dieser sog. Beweise für die Existenz eines GOTTES stringent ist.)</span> Beweisen kann man die Existenz von Naturgesetzen. Die sind unveränderlich und fix, immer und überall. Jeder vernünftige Mensch muss sie akzeptieren. Man kann darüber nicht diskutieren und sie dann mit Mehrheitenbeschlüsse verändern. Wenn GOTT ebenso bewiesen werden könnte, dann wäre jeder vernünftige Mensch gezwungen, die Existenz GOTTES wie ein Naturgesetz anzunehmen. Gott ist aber kein Naturgesetz. GOTT ist <span style="color:#FF6000">„Person“</span>, — für Christgläubige ''':''' <span style="color:#FF6000">„ein GOTT in drei Personen“</span>. Und GOTT ist <span style="color:#FF6000">„Geist“</span>. Das besagt, dass GOTT nicht mit materiellen Dingen aus unserer Welt verglichen werden darf; <span style="color:#00B000">(was sowohl THOMAS von Aquin als auch Immanuel KANT doch getan haben)</span>. Und ganz wesentlich ''':''' der Zugang zu GOTT läuft nicht über den Beweis, sondern immer nur über den Glauben. Wer an GOTT glauben will, dem antwortet GOTT auf seine Weise — nämlich <span style="color:#FF6000">„geistig“</span> bzw. <span style="color:#FF6000">„geistlich“</span>. Wer nicht an GOTT glauben will, dessen Entscheidung respektiert GOTT, und drängt sich nicht auf. Glaube ist immer eine freie Entscheidung des Menschen für GOTT. Niemand darf gezwungen werden. Wenn es einen Beweis für GOTT gäbe, wäre jeder vernünftige Mensch gezwungen, an GOTT zu glauben. Und das widerspricht ganz entschieden der Freiheit des Glaubens. Daher gibt es nie und nimmermehr einen Existenzbeweis für GOTT '''!!!''' ... Daher darf man das Kalkül des Logiker GÖDEL, <span style="color:#00B000">(und damit auch das Theorem ANSELMS)</span>, nicht als einen Existenzbeweis für GOTT lesen. Sowohl ANSELM als auch GÖDEL setzen die Existenz GOTTES notwendig als gegeben voraus. Das GÖDEL-System, und auch das Theorem ANSELMS, sind bloß die logische Bestätigung der Widerspruchsfreiheit der Glaubensüberzeugung eines Menschen, der sich schon entschieden hat, an GOTT zu glauben; und nicht der Grund für seine Entscheidung. Alle sogenannten ,Gottesbeweise‘, sind in Wirklichkeit nichts anderes, als nachträgliche Evaluierungen eines GOTT-Glaubens, bzw. ,Wege‘, <span style="color:#00B000">(bei THOMAS von Aquin)</span>, die aufzeigen, dass der GOTT-Glaube widerspruchsfrei, sinnvoll, und <span style="color:#FF6000">»''mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar ist''«</span>, wie GÖDEL sagt.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Einleitung</span></div>===
Eine Studie zum GÖDEL-Kalkül. Der Logiker Kurt GÖDEL <span style="color:#00B000">(1906-1978)</span> hat mit diesem Kalkül eine moderne Rekonstruktion des, <span style="color:#00B000">(von KANT)</span>, so genannten ‚ontologischen Gottesbeweises‘ nach ANSELM von Canterbury auf modal-logischer Basis vorgelegt. Damit hat er die <span style="color:#FF6000">„Rede von GOTT“</span> auf eine ‚vernünftige Basis‘ gestellt, d.h. sie soll für jeden Menschen nachvollziehbar sein, <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig, (ohne sich auf den Glauben an irgendeine Religion zu stützen)''«</span>, wie er sagt. GÖDEL ,nimmt‘ als Logiker, angeregt durch den Philosophen und Mathematiker Gottfried Wilhelm LEIBNIZ, rein theoretisch, fürs Erste, einmal ‚an‘, <span style="color:#00B000">(als Prämisse, d.i. der Term :01: im 3. Beweisgang zum Theorem ANSELMS im Anhang)</span>, dass es GOTT gibt ''':''' d.i. ein sog. ,methodologischer GOTT-Glaube‘, und untersucht die logischen Konsequenzen. Dabei zeigt sich, beim genaueren Hinsehen, dass der ‚Nicht-GOTT-Glaube‘, der ‚dezidierte‘ Atheismus, <span style="color:#00B000">(im Möglichkeitsbeweis des Kalküls)</span>, überraschender Weise, zu einem Widerspruch führt, und damit logisch ,falsch‘ ist. Jedoch, GÖDEL kann und will mit seinem Kalkül keinen ,GOTT-Glauben‘ ,erzeugen‘, d.h. das GÖDEL-Kalkül ist kein <span style="color:#FF6000">„Existenz-Beweis"</span> für den GOTT der Bibel, sondern, es setzt die Existenz eines GOTTES, einfach als gegeben, schon voraus. GÖDEL beweist aber mit seinem System, dass der traditionelle abendländische ,GOTT-Glaube‘, <span style="color:#FF6000">»''die theologische Weltanschauung''«</span>, <span style="color:#00B000">(d.i. die Kalkül-Prämisse, und das, daraus ,regulär‘ (├ ) abgeleitete, Theorem ANSELMS)</span>, mit den Maßstäben der modernen Logik <span style="color:#FF6000">»''durchaus vereinbar''«</span> <span style="color:#00B000">(d.h. logisch ,richtig‘)</span> ist, im Gegensatz zum ,Nicht-GOTT-Glauben‘, der davon ausgeht, dass es keinen GOTT gibt. GÖDEL beweist mit seinem System ''':''' der traditionelle GOTT-Glaube ist, — mit mathematisch-logischer Evidenz —, widerspruchfrei und wahr. <span style="color:#00B000">(Der Beweis aus dem Widerspruch des Gegenteils ist ein ,indirekter Beweis‘ und kein ,Zirkelbeweis‘ '''!''' )</span> GÖDEL blieb bis zu seinem Tod ohne ein dezidiertes religiöses Bekenntnis. <span style="color:#00B000">(Das Leben ist nicht immer ,logisch‘.)</span>
Entsprechend der <span style="color:#FF6000">»''theologischen Weltanschauung''«</span> ist GOTT der Größte, <span style="color:#FF6000">»''über dem nichts Größeres mehr gedacht werden kann''«</span>, <span style="color:#00B000">(ANSELM)</span>; bzw. <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist ein Wesen von äußerster Größe und Vollkommenheit, das alle Grade derselben in sich schließt''«</span>, <span style="color:#00B000">(LEIBNIZ)</span>, und der für uns immer schon ,da‘ ist. Das ist die methodologische Prämisse des GÖDEL-Kalküls. Davon ausgehend, zeigen seine Axiome und Definitionen, dass es zu einem Widerspruch führt, falls man ,annimmt‘, es sei nicht möglich, dass es <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> gibt. Aus dem Widerspruch des Gegenteils wird von GÖDEL, mit dem <span style="color:#4C58FF">[ Modus tollendo tollens ] :: [ A → B, ¬B ├ ¬A ]</span>, dann ,bewiesen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> ''':''' es ist doch möglich, dass es <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span> wirklich gibt. Somit ist der Glaube an <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, — weil widerspruchsfrei —, mit den Worten GÖDELS ''':''' <span style="color:#FF6000">»''mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar''«</span>.
Immanuel KANT <span style="color:#00B000">(1724-1804)</span> scheint diesen Fall vorausgesehen zu haben, dass versucht werden könnte, die ,Möglichkeit‘ GOTTES aus einem Widerspruch zu ,beweisen‘ ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span> <span style="color:#00B000">[ Angenommen, es gibt ]</span> ''doch einen und zwar nur diesen '''Einen''' Begriff'' <span style="color:#00B000">[ ,GOTT‘, so dass ]</span> ''das Nichtsein oder das Aufheben seines Gegenstandes'' <span style="color:#00B000">[ GOTT ]</span>, ''in ,sich selbst‘ widersprechend sei; und dieses ist der Begriff des allerrealsten Wesens. Es hat, sagt ihr, alle Realität'', <span style="color:#00B000">[ bzw. alle Vollkommenheit ]</span>, ''und ihr seid berechtigt, ein solches Wesen als ,möglich‘ anzunehmen'' ... <span style="color:#00B000">[ denn das GÖDEL-Kalkül ,beweist‘ ( ╞ ) in der ,Widerlegung‘ im Anhang, wie auch im 1. Beweisgang, aus einem Widerspruch, dass die Existenz GOTTES definitiv logisch ,möglich‘ ist. ]</span> … ''obgleich der sich nicht widersprechende'', <span style="color:#00B000">[ ,mögliche‘ ]</span>, ''Begriff'', <span style="color:#00B000">[ ,GOTT‘ ]</span>, ''noch lange nicht die'' <span style="color:#00B000">[ reale ]</span> ''Möglichkeit des Gegenstandes'', <span style="color:#00B000">[ GOTT ]</span>, ''beweiset. … Das ist eine Warnung, von der Möglichkeit der Begriffe (logische)'', <span style="color:#4C58FF">— '''◇''' —</span>, ''nicht sofort auf die Möglichkeit der Dinge (reale)'', <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span>, ''zu schließen''<ref>vgl. ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kritik der reinen Vernunft</big></span>''‘, Seite 399; https://www.korpora.org/kant/aa03/399.html</ref>. <span style="color:#00B000">[ Trotz dieser Warnung, wird dieser Schluss dennoch im Theorem ANSELMS vollzogen, bzw. mit GÖDEL im 3. Beweisgang ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx→□∃xGx'''‘ —</span> '''!''' ]</span>. <span style="color:#FF6000">«</span>
Warum das <span style="color:#FF6000">»''mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar''«</span> ist, und inwieweit KANT sich irrt, wird in dieser Studie gezeigt.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Der Schlüsselbegriff im Kalkül</span></div>===
Der ‚Schlüsselbegriff‘ in diesem Kalkül ist <span style="color:#FF6000">„positive Eigenschaft“</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">„Perfektion“, „Vollkommenheit“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>. Für diesen wichtigen Begriff gibt es aber im Kalkül selbst keine explizite Definition, sondern er wird nur durch seine Verwendung innerhalb des Kalküls indirekt ‚definiert‘. <span style="color:#00B000">(Das heißt ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''P'''‘ — </span> bezeichnet ein System von ,Eigenschaften‘, die ,positiv‘, bzw. ,vollkommen‘ | ,perfekt‘ | genannt werden, von denen im Kalkül wohl beweisbar ist, dass sie sich gegenseitig ,nicht widersprechen‘, weil sie im System als solche ,gleichwertig‘, bzw. gleich ,wahr‘ sind, jedoch ohne sie erschöpfend aufzählen zu können, oder auch nur sagen zu können, was sie alle im einzelnen bedeuten, außer, dass sie kompatibel sind.)</span> Mit der Wahl dieses Schlüsselbegriffes hat GÖDEL eine wesentliche Vorentscheidung für die Ergebnisse des Kalküls getroffen '''!''' In seinen Notizen zum ‚ontologischen Beweis‘ vom 10. Februar 1970 gibt GÖDEL, — für die nachträgliche Interpretation dieses Begriffes <span style="color:#00B000">(und auch für das Kalkül selbst)</span> —, die richtungsweisende Erklärung ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»''Positiv bedeutet positiv im moralisch ästhetischen Sinne...''«</span>
::Und er fügt in Klammer hinzu ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»...''(unabhängig von der zufälligen Struktur der Welt). Nur dann sind die Axiome wahr''.«</span><ref>GÖDEL, Kurt, ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Ontological proof‘</big></span>'' in ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Collected Works‘</big></span>'', vol. III, ed. S.FEFERMAN et al., Oxford (U.P.), 1995; 403–404.</ref>
GÖDEL-Axiom-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚('''PX <small><math>{ \color{Blue} \dot\lor}</math></small> P¬X''')‘ ↔<span style="color:#00B000"> ‚('''¬PX ↔ P¬X''')‘</span> — </span> ''':''' <span style="color:#FF6000"> »''Entweder die Eigenschaft'' <span style="color:#4C58FF">‚'''X'''‘</span> ''oder ihre Negation'' <span style="color:#4C58FF">‚'''¬X'''‘</span> ''ist positiv''«</span>. Hier ist der Hauptkritikpunkt, dass es Eigenschaften gibt, die ,an sich‘ weder positiv noch negativ sind. Beispiele wären ''':''' ‚rothaarig‘ oder ‚schwerwiegend‘; solche Eigenschaften können aber ,für mich‘ entweder positiv oder negativ sein, abhängig von meiner Betrachtungsweise und subjektiven Vorlieben. Diese Eigenschaften, wie ‚rothaarig‘ an sich, oder meine positiv-negativen ‚Betrachtungsweisen‘, sind jedoch der <span style="color:#FF6000">»''zufälligen Struktur der Welt''«</span> entnommen und treffen nicht den <span style="color:#FF6000">»''moralisch ästhetischen Sinn''«</span> von <span style="color:#FF6000">»''positiv''«</span> bei GÖDEL. Er orientierte sich an LEIBNIZ, welcher im Bezug zum ‚ontologischen Beweis‘ definiert ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»''Vollkommenheit'' <span style="color:#00B000">[ GOTTES ]</span> ''nenne ich jede einfache Eigenschaft, die sowohl positiv als auch absolut ist, oder dasjenige, was sie ausdrückt, ohne jede Begrenzung ausdrückt''.«</span><ref>Zitiert nach Thomas GAWLICK, in ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Was sind und was sollen mathematische Gottesbeweise ?‘</big></span>'', Predigt vom 8.1.2012 in der Kreuzkirche zu Hannover. https://web.archive.org/web/20130524164359/http://www.idmp.uni-hannover.de/fileadmin/institut/IDMP-Studium-Mathematik/downloads/Gawlick/Predigt_Gawlick_Gottesbeweise.pdf</ref>
Die Seins-Eigentümlichkeiten <span style="color:#00B000">(Daseinsmodi, Perfektionen)</span> wie ‚wahr‘, ‚gut‘, ‚edel‘ usw. entsprechen dem <span style="color:#FF6000">»''moralisch ästhetischen Sinn''«</span> von <span style="color:#FF6000">»''positiv''«</span> bei GÖDEL. Das sind Beispiele für ‚absolut‘ positive Begriffe aus der Lehre der Seinsanalogie ''':''' <span style="font-family: Times;"><big>‚verissimum‘, ‚optimum‘, ‚nobilissimum‘</big></span>, usw., die, an sich, ohne jede Begrenzung gelten; zu finden in der <span style="font-family: Times;"><big>‚Via quarta‘</big></span>, bei THOMAS von Aquin, über die analoge Abstufung im ‚Sein‘ der Dinge. Diese analoge ‚Abstufung‘ ist dann die faktische Begrenztheit <span style="color:#00B000">(d.h. Unvollkommenheit)</span> im <span style="color:#FF6000">»''zufälligen''«</span> ‚Sein‘ der Dinge —. Die <span style="color:#FF6000">„positiven Eigenschaften“</span> GÖDELS ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, wie Wahrheit, Einheit, Gutheit, <span style="color:#00B000">(von ,Güte‘)</span>, Schönheit, Adel, <span style="color:#00B000">(von ,edel‘)</span>, Gleichheit, Andersheit, Wirklichkeit, ,Sein‘ im Sinne von Etwas-sein, etc. werden <span style="color:#FF6000">„Perfektionen“</span>, oder auch <span style="color:#FF6000">„Transzendentalia“</span> genannt, <span style="color:#00B000">(von lateinisch ''':''' <span style="font-family: Times;"><big>transcendere</big></span>, <span style="color:#FF6000">„übersteigen“</span>)</span>. In der mittelalterlichen Scholastik sind Transzendentalien die Grundbegriffe, die allem Seienden als <span style="color:#FF6000">„Modus“</span>, <span style="color:#00B000">(d.h. ,Eigentümlichkeit‘, als allgemeine Seinsweisen)</span>, zukommen. Wegen ihrer Allgemeinheit ,übersteigen‘ sie die besonderen Seinsweisen, welche ARISTOTELES die ,Kategorien‘ nannte. Ontologisch betrachtet, werden die Transzendentalien als das allem Seienden Gemeinsame aufgefasst, da sie von allem ausgesagt werden können. Von der KI werden sie, nicht unpassend, als <span style="color:#FF6000">„ultimative Eigenschaften des Seins“</span> bezeichnet, die <span style="color:#FF6000">„jenseits der materiellen Welt existieren“</span>, <span style="color:#00B000">(da sie ,ultimativ‘ nur von GOTT, als den absolute Vollkommenen, ausgesagt werden können, die jedoch, auch von allen übrigen Seienden, abgestuft, wegen deren seinsmäßigen Unvollkommenheiten, d.h. ,analog‘, ausgesagt werden)</span>. Diese Transzendentalien sind ,inakzident‘, das heißt, sie entstehen nicht aus anderen Begriffen, sondern sind erste, unteilbare Bestimmungen des Denkens und des Seins, die allen Seienden ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∀x'''‘ —</span>, unabhängig von ihren speziellen Eigenschaften, als ,relative‘ Vollkommenheiten, <span style="color:#00B000">(bzw. Unvollkommenheiten)</span>, notwendig ,analogisch‘ zukommen, d.h. sie sind in allen Seienden, seinsmäßig abgestuft und abgegrenzt, ,relativ‘ zum Unendlichen ihrer selbst; und damit ,bezogen‘ auf GOTT, dem absolut Vollkommenen. In der Erkenntnisordnung wirken sie als die ersten Begriffe des menschlichen Verstehens, die eine Basis für alle weiteren wissenschaftlichen Erkenntnisse bilden. In der Seinsordnung sind die Transzendentalien ontologisch eins, gleichwertig, <span style="color:#00B000">(,mathematisch äquivalent‘)</span>, und daher konvertierbar, d.h. austauschbar, <span style="color:#00B000">(vgl. z. B. <span style="font-family: Times;"><big>,ens et verum convertuntur‘</big></span>)</span>. Damit sind sie auch von einander abhängig, was GÖDEL sowohl im Axiom-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX ∧ □∀x(Xx→Yx)→PY'''‘ —</span>, für positive Eigenschaften, als auch in der Definition-2, für die Wesenseigenschaften, syntaktisch formalisiert hat mit dem Term-Element ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∀x(Xx→Yx)'''‘ —</span>, weil sie sich gegenseitig, — mit ,modaler‘ Notwendigkeit —, gleichwertig ,implizieren‘, d.h. einschließen, <span style="color:#00B000">(im Axiom-2 mit der Individuum-Variable <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''x'''‘ — </span>, und in der Definition-2 mit der Individuum-Variable <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''y'''‘ — </span>)</span>. Man kann die Transzendentalia, <span style="color:#00B000">(wie GÖDEL)</span>, auch ,Wesenseigenschaften‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''X'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, nennen, weil sie allem Seienden ,wesentlich analog‘ zukommen. Weil Transzendentalien miteinander austauschbar sind, sind sie auch widerspruchsfrei, was GÖDEL mit Axiom-1 syntaktisch darstellt. Die Gültigkeit und Wahrheit, d.h. die mathematisch-logische Evidenz von Axiom-1 und Axiom-2, beruht auf der ontologischen Allgemeinheit und Gültigkeit der Transzendentalia, die GÖDEL mit Definition-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>'''x ↔ Xx ∧ ∀Y(Yx→ □∀y(Xy→Yy))'''‘ —</span>, in sein Kalkül explizit eingeführt und ,bestimmt‘ hat. <span style="color:#00B000">(Definitionen werden formal-syntaktisch durch das Äquivalenzzeichen <span style="color:#4C58FF">,'''↔'''‘</span> angezeigt, gelesen als <span style="color:#FF6000">„...ist genau dann ... wenn...“</span>)</span>
Zum Überblick ''':''' <span style="color:#FF6000">„Transzendentalia“</span> sind universale, alles Seiende charakterisierende Begriffe, die über kategoriale Einteilungen hinausgehen, und sowohl in der klassischen Scholastik, als auch in der modernen Philosophie, <span style="color:#00B000">(KANT, Uwe MEIXNER<ref>vgl. die ,transzendentalen‘ Bedingungen möglicher Erkenntnisse bei KANT; und auch in der ,Axiomatischen Ontologie‘ bei Uwe MEIXNER</ref>)</span>, als Grundlage der Metaphysik und Erkenntnistheorie dienen. Sie sind die <span style="color:#FF6000">„ersten Begriffe des Seins“</span>, die jedem Ding als ,relative‘ Vollkommenheiten, <span style="color:#00B000">(Perfektionen)</span>, inhärent sind, ,analogisch‘ abgestuft, auf einen ,ultimativen‘ Bezugspunkt ausgerichtet, und die sich im Denken, <span style="color:#00B000">(für uns als wahr)</span>, und in der moralischen Wertung, <span style="color:#00B000">(für uns als gut und edel)</span>, manifestieren, relativ zum ,ultimativen‘ Bezugspunkt ihrer selbst. Die faktische Unvollkommenheit, die sich in der notwendigen Vergänglichkeit aller Dinge zeigt, ist einem ontologischen Defekt ,geschuldet‘, der stark zeitabhängig ist, d.h. der einen Anfang und ein Ende hat.
Das GÖDEL-Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Notwendige Existenz ist eine positive Eigenschaft''«</span>, ist immer falsch, wenn es auf etwas aus der <span style="color:#FF6000">»''zufälligen Struktur der Welt''«</span> angewendet wird, wie z. B. auf einen <span style="color:#FF6000">„Tsunami“</span>, dessen ‚Existenz‘ für uns nicht ‚positiv‘ ist. KANT hat schon festgestellt ''':''' <span style="color:#FF6000">„Existenz ist keine Eigenschaft“</span>. Das gilt für alles, was <span style="color:#FF6000">„existiert“</span>. Das Axiom-5 hat nur dann seine Gültigkeit, ist nur dann ,wahr‘, wenn <span style="color:#FF6000">„Dasein“</span> <span style="color:#00B000">(Existenz)</span> und <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaften“</span> <span style="color:#00B000">(Essenz)</span> in eins zusammenfallen. Bei allen Dingen, die ‚da‘ sind, ist ihr ‚Da-Sein‘ ontologisch immer verschieden zu dem ‚was‘ sie sind ''':''' zu ihrem ,Was-Sein‘. In der philosophischen Tradition, seit ARISTOTELES, wird die ontologische Identität, d.i. die Koinzidenz, der innere Zusammenhang von ‚Sein‘ und ‚Wesen‘ allein nur dem <span style="color:#FF6000">„selbst ‚unbewegten‘ Erstbewegenden“</span> zugeschrieben, dem <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>πρῶτον κινοῦν ἀκίνητον</big></span>“<span style="color:#00B000"> | </span>„prôton kinoûn akinêton“</span>, von dem ARISTOTELES etwas später sagt ''':''' <span style="color:#FF6000">»''denn dies ist der Gott''«</span> und dann hinzufügt ''':''' <span style="color:#FF6000">»''so sagen wir ja''«</span>; d.h. das ist eine Interpretation aus dem Glaubenskontext des ARISTOTELES. Er war ein Gott-gläubiger Grieche. Wer an GOTT glaubt, kann das nachvollziehen. GÖDEL musste dieses Axiom-5 postulieren, sonst wäre sein Kalkül nicht aufgegangen, ohne dass er deswegen schon an GOTT glauben müsste. Er hat für sein Kalkül das ontologische Theorem von der Identität von ‚Sein‘ und ‚Wesen‘ im ‚unbewegten Erstbeweger‘ benutzt. <span style="color:#00B000">(Gilt auch für Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Göttlichkeit, das GOTT-Sein, das ‚Dasein‘ GOTTES, ist eine positive Wesenseigenschaft, eine Perfektion; d.h. ist das ‚Wesen‘ GOTTES ''':''' GOTT ist perfekt''«</span>)</span>. Die ontologische Identität von Sein und Wesen, Existenz und Essenz, wie auch die Koinzidenz von Möglichkeit und Wirklichkeit, von Ursache und Wirkung, sowie auch die ontologische Einheit von <span style="color:#00B000">(Erkenntnis-)</span>Subjekt und <span style="color:#00B000">(Erkenntnis-)</span>Objekt im <span style="color:#FF6000">»''Erkennen seiner Erkenntnis''<span style="color:#00B000">[-Tätigkeit ]</span>«<span style="color:#00B000"> | </span>„<span style="font-family: Times;"><big>νοήσεως νόησις</big></span>“<span style="color:#00B000"> | </span>„noêseôs noêsis“</span> <span style="color:#00B000"><small>(<span style="font-family: Times;"><big>,''Metaphysik''‘</big></span> XII 9, 1074b34)</small></span>, gilt nur in der <span style="color:#FF6000">„unverursachten Letztursache"</span>, auf die ARISTOTELES bei seiner Prinzipienforschung gestoßen ist.
Es gibt verschiedene Versuche, die GÖDEL-Axiome durch sog. ,Modelle‘, relativ zu einfacheren ,Welten‘, zu verifizieren, um damit ihre relative Konsistenz nachzuweisen. Für GÖDEL aber <span style="color:#FF6000">»''sind die Axiome nur dann'' <span style="color:#00B000">[ in unserer ,realen‘ Welt ]</span> ''wahr'' <span style="color:#00B000">[ und annehmbar ]</span>«</span>, wenn sie <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen Struktur der Welt'' <span style="color:#00B000">[ d.h. jeder auch nur ,möglichen‘ Welt ]</span> ''sind''«</span>. Diese Bedingung verweist jede Verifikation und jede Interpretation der Axiome auf das ,Nicht-Zufällige‘, das ,Notwendige‘, ,Absolute‘, in dem die Axiome und Definitionen des GÖDEL-Kalküls erst dadurch ihren Sinn und ihre Bedeutung bekommen, wenn sie vom ,Absoluten‘ und ,Unendlichen‘ her erklärt und verstanden werden. Damit insistiert GÖDEL auf eine genuin <span style="color:#4C58FF">,theologische‘</span> Interpretation seines Kalküls, mit der <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span> zum Begriff GOTT, dem absolut Unendlichen, als Verifikationskriterium. Das entspricht auch der ,methodologischen‘ Prämisse seines Kalküls. Die wichtigsten Axiome und Definitionen im GÖDEL-Kalkül sind jedoch bloße ,Annahmen‘, deren Evidenz, sowohl die ,mathematische‘ als auch die <span style="color:#4C58FF">,theologische‘</span>, erst evaluiert, d.h. ,bewiesen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> werden muss. Das bedeutet ''':''' die Verifikation der Axiome und Definitionen von GOTT und seinen Vollkommenheiten kann nur Kalkül-intern durch den Aufweis ihrer Widerspruchsfreiheit erfolgen, d.i. <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen Struktur der Welt''«</span>. Evaluierte und verifizierte Axiome und Definitionen sind dann die ,modal‘ notwendigen, d.h. die ,transzendentalen‘ Voraussetzungen für die Ergebnisse eines Kalküls, damit seine Theoreme und Korollare in unserer ,realen‘ Welt als logisch ,wahr‘ und damit für uns auch als ,annehmbar‘ gelten können, während die Prämissen eines Kalküls, <span style="color:#00B000">(die Argument Einführung, <span style="color:#4C58FF">— '''AE:''' —</span> )</span>, nicht notwendige, und somit ,modal‘ frei gewählte ,Annahmen‘ sind. Jedoch aus diesen ,modal‘ frei gewählten, ,möglichen‘ <span style="color:#00B000">( <span style="color:#4C58FF">'''◇'''</span> )</span> Prämissen folgen mit Hilfe der ,bewiesenen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> Axiome und Definitionen die Ergebnisse mit ,modaler‘ Notwendigkeit <span style="color:#00B000">( <span style="color:#4C58FF">'''□'''</span> )</span>.
Die Logik des GÖDEL-Systems ist eine ,Prädikatenlogik‘ zweiter Stufe, in der die Quantoren nicht nur Individuum-Variable, sondern auch Eigenschafts-Variable, <span style="color:#00B000">(als noch ,unbestimmte‘ Prädikate im Allgemeinen)</span>, binden können. Die formale Struktur des GÖDEL-Kalküls besteht aus fünf Axiomen und drei Definitionen, mit deren Hilfe in drei Beweisgängen drei Theoreme und mehrere Korollare aus seiner ,methodologischen‘ Prämisse ,regulär‘ <span style="color:#00B000">(├ )</span> abgeleitet werden können, wobei die beiden ersten Beweisgänge, mit ihren Ergebnissen, den dritten vorbereiten, in dem es dann um das Theorem ANSELMS geht. Die Prämisse des GÖDEL-Kalküls ist der traditionelle ,GOTT-Glaube‘, in der Formulierung speziell nach LEIBNIZ. Ein Axiom, eine Definition, zwei Theoreme und alle Korollare im GÖDEL-Kalkül sind Aussagen über <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>. Alle fünf Axiome, eine Definition und ein Theorem, <span style="color:#00B000">(und das Korollar aus Axiom-4)</span>, sind auch Aussagen über die Eigenschaft <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit“, „Perfektion“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, die in der <span style="color:#FF6000">»''theologischen Weltanschauung''«</span> als die Wesenseigenschaft GOTTES gilt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist vollkommen''«</span> bzw. <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist das Vollkommenste der Wesen''«</span>, <span style="color:#00B000">(DESCARTES)</span>. Zwei Definitionen sind Aussagen über die allgemeinen Wesenseigenschaften aller Seienden, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, die, als notwendige Existenz, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>‘ —</span>, auch GOTT zugeordnet werden, mit der Besonderheit bei GOTT, dass sowohl alle Eigenschaften, als auch alle anderen Zuordnungen, wie Sein und Wesen, wie Ursache und Wirkung, usw., im Unendlichen, GOTT, <span style="color:#FF6000">„koinzident“</span> sind, d.h. in GOTT paarweise perspektivisch in ,eins‘ zusammenfallen, und die auch, wie alle Transzendentalia, konvertierbar, d.h. austauschbar sind. Diese Sachverhalte machen deutlich, dass die ,Verifikation‘ und sachgerechte ,Evaluierung‘ der GÖDEL-Axiomatik nur genuin <span style="color:#4C58FF">,theologisch‘</span> erfolgen kann. Die Evaluierung der <span style="color:#FF6000">»''mathematischen Evidenz''«</span> des GÖDEL-Systems, im Allgemeinen, muss jedoch entsprechend der Maßstäbe einer modalen Prädikatenlogik zweiter Stufe durchgeführt werden.
Das GÖDEL-Kalkül unterscheidet <span style="color:#00B000">(in Definition-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x ↔ ∀X(X'''<sub>ess</sub>'''x →□∃yXy)'''‘ —</span>)</span> formal-syntaktisch zwischen der Eigenschaft ,Existenz‘, <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''E'''‘ —</span>, die nur GOTT zugeordnet werden kann, und dem Existenz-Operator, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''∃'''‘ —</span>, der allem Übrigen, das nicht GOTT ist, zugeordnet wird. Es gibt hier auch den formal-syntaktischen Unterschied zwischen der, <span style="color:#00B000">(von mir notierten, jedoch von GÖDEL schon intendierten und angesprochenen)</span>, speziellen ,Notwendigkeit‘, <span style="color:#4C58FF"> — <sub>not</sub> —</span>, die nur der Existenz GOTTES zugeordnet ist, und der modalen ,Notwendigkeit‘, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□'''‘ —</span>, die auf Verschiedenes bezogen werden kann. Diese Unterschiede sind Hinweise, dass GÖDEL in seiner Kalkül-Logik und -Syntax, die Außerordentlichkeit und Eigenständigkeit GOTTES berücksichtigt, der, als Schöpfer der Welt, prinzipiell und absolut <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen Struktur der Welt''«</span> ist, die erst durch GOTT auch das ist, was sie ist.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Die Genese des Kalküls</span></div>===
Wie kommt GÖDEL zu seinem Kalkül '''?''' Sein Gewährsmann war Gottfried Wilhelm LEIBNIZ, <span style="color:#00B000">(1646-1716)</span>, den er sehr schätzte. Die rekonstruierbare Genese seines Kalküls findet man in LEIBNIZ ''':''' ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Neue Abhandlungen über den menschlichen Verstand‘</big></span>'', <span style="color:#00B000">(1704)</span>‚ ''<span style="font-family: Times;"><big>Viertes Buch, Kapitel X ''':''' ‚Von unserer Erkenntnis des Daseins Gottes‘</big></span>'', Seite 475f.
Hier der <span style="color:#00B000">[ kommentierte ]</span> Textausschnitt zum sog. ontologischen ‚Gottesbeweis‘''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span>''Folgendes etwa ist der Gang seines'' <span style="color:#00B000">[ d.h. ANSELMS, Erzbischof von Canterbury; 1033-1109, ]</span> ''Beweises ''':''' GOTT ist das Größte'', <span style="color:#00B000">[ ANSELM spricht vom biblischen GOTT des Glaubens, als ''':''' <span style="color:#FF6000">»''den, über dem ,Größeres‘'' | <span style="font-family: Times;"><big>‚maius‘</big></span> | ''nicht mehr gedacht werden kann''«</span> ]</span>, ''oder, wie DESCARTES es ausdrückt ''':''' das Vollkommenste der Wesen oder auch ein Wesen von äußerster Größe und Vollkommenheit'' ''':''' <span style="color:#00B000"> [ GÖDEL ''':''' </span><span style="color:#4C58FF">‚'''P'''‘</span> <span style="color:#00B000">:= ‚Perfektion‘, ‚positive Eigenschaft‘ ]</span>, ''das alle Grade derselben in sich schließt.''<span style="color:#00B000"> [ GÖDEL-Definition-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔∀X(PX→Xx)'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das Individuum'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''ist genau dann GOTT'', <span style="color:#4C58FF">,'''G'''‘</span>, ''wenn'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''alle Vollkommenheiten'', <span style="color:#4C58FF">,'''P'''‘</span>, ''in sich schließt''«</span>. Definition-1 bildet die traditionelle Vorstellung von GOTT ab. ]</span> ''Dies also ist der Begriff GOTTES.'' <span style="color:#00B000">[ Der Term <span style="color:#4C58FF">— ,'''G'''‘ —</span> steht hier für den biblischen ‚Begriff‘ <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span> als ,Individuumname‘ '''!''' ]</span> ''Sehen wir nun, wie aus diesem Begriff das ‚Dasein’ folgt.''<span style="color:#00B000"> [ GÖDEL ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist notwendig aus sich ‚da‘''«</span> ''':''' Term :10: im 3. Beweisgang. ]</span> ''Es ist etwas <u>mehr</u>, ‚da‘ zu sein, als nicht ‚da‘ zu sein, oder auch das ‚Dasein‘ fügt der Größe oder der Vollkommenheit'' <span style="color:#00B000">[ GOTTES ]</span> ''einen Grad hinzu, und wie DESCARTES es ausspricht, das ‚Dasein‘ ist selbst eine Vollkommenheit.''<span style="color:#FF6000">«</span>
<span style="color:#00B000">(Diesen Ausspruch DESCARTES übernimmt GÖDEL im Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''notwendige Existenz''</span> [ alias ‚Dasein GOTTES’ ] <span style="color:#FF6000">''ist eine positive Eigenschaft''</span> [ alias Vollkommenheit ]<span style="color:#FF6000">«</span>. Dem widerspricht KANT ''':''' <span style="color:#FF6000">„Existenz ist keine Eigenschaft“</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">„Sein ist kein reales Prädikat“</span>. Das Axiom-5 ist daher nur dann ‚wahr‘, wenn ‚Wirklichsein‘ | <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ἐνέργεια οὖσα</big></span>“</span> | ‚enérgeia úsa‘ | d.h. ‚Dasein‘ und ‚Wesen‘ | <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>οὐσία</big></span>“</span> | ‚usía‘ | — genauer ''':''' ‚Wesenseigenschaften’ —, ontologisch ,eins‘ sind, d.h. wenn <span style="color:#FF6000">„Existieren“</span> immer schon die <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaft“</span> GOTTES ist. Was nach ARISTOTELES nur im <span style="color:#FF6000">„unbewegten Erstbeweger“</span> der Fall ist; bzw. mit LEIBNIZ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''was das Privilegium der Gottheit allein ist''«</span> '''!''' Aus der ,methodologischen‘ ,Annahme‘ im 2. Beweisgang GÖDELS ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''das'' <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> ''steht für den GOTT der Christen''«</span>, und mit Hilfe von Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Göttlichkeit ist eine positive Eigenschaft''«</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist perfekt''«</span>, mit Axiom-4 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX → □PX'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Positive Eigenschaften sind notwendig aus sich, — von Natur aus —, positiv''«</span>, mit Definition-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>'''x ↔ Xx ∧ ∀Y(Yx→ □∀y(Xy→Yy))'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Zum Wesen gehören notwendig auch alle Konsequenzen aus einer Wesenseigenschaft''«</span>, und mit Axiom-1 und der Definition für GOTT, folgt nach einigen logischen Umformungen das GÖDEL-Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das'' <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> ''ist genau dann der GOTT der Christen, wenn das Wesen dieses GOTTES sein eigenes Sein ist''«</span>. Dasein und Wesen sind im Unendlichen, GOTT <span style="color:#FF6000">„koinzident“</span> ,eins‘. Mit diesem, im Kalkül <u>ohne</u> Axiom-5 ,regulär‘ (├ ) abgeleiteten Theorem, widerlegt er KANT für den individuellen Spezialfall <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span> := <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>. Nachprüfbar im Anhang ''':''' im ‚ontologischen‘ Beweis für das Basis-Theorem-2. Somit ist Axiom-5 ,wahr‘, und KANT hat sich hier, im Bezug auf GOTT, geirrt. <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span> als Wissenschaft von GOTT, war für KANT nie eine ernstzunehmende Option. <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span> als Wissenschaft von GOTT ist eine ziemlich ,ausgereifte‘ Disziplin. Es haben sich, durch Jahrhunderte hindurch, viele gescheite Menschen schon im Judentum, und dann auch im Christentum, und ebenfalls im Islam, darum bemüht.)</span>
:: <span style="color:#FF6000">»</span>''Darum ist dieser Grad von Größe und Vollkommenheit oder auch diese Vollkommenheit, welche im ‚Dasein‘ besteht, in diesem höchsten, durchaus großen, ganz vollkommenen Wesen, denn sonst würde ihm ein Grad fehlen, was gegen seine Definition wäre. Und folglich ist dies höchste Wesen ‚da‘. Die Scholastiker, ohne selbst ihren'' <span style="font-family: Times;"><big>doctor angelicus</big></span> <span style="color:#00B000">[ := THOMAS von Aquin ]</span> ''auszunehmen, haben diesen Beweis verachtet'', <span style="color:#00B000">[ wie später auch Immanuel KANT ]</span>, ''und ihn als einen Paralogismus'' <span style="color:#00B000">[ := Fehlschluss ]</span> ''betrachtet, worin sie sehr unrecht gehabt haben; und DESCARTES, welcher die scholastische Philosophie im Kolleg der Jesuiten zu La Flèche lange genug studiert hatte, hat sehr recht gehabt, ihn wieder zu Ehren zu bringen. Es ist nicht ein Paralogismus, sondern ein unvollständiger Beweis'', <span style="color:#00B000">[ den GÖDEL vervollständigt hat ]</span>, ''der etwas voraussetzt, was man noch hätte beweisen sollen, um ihm mathematische Evidenz zu verleihen — nämlich, dass man dabei stillschweigend voraussetzt, diese Vorstellung des durchaus großen oder durchaus vollkommenen Wesens sei möglich und enthalte keinen Widerspruch'' <span style="color:#00B000">[ '''::''' <span style="color:#4C58FF">— '''◇''' —</span> '''::''' ,möglich‘, ,konsistent‘, ,denkbar‘; GÖDEL beweist im 1. Beweisgang aus Theorem-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX→◇∃xXx'''‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">»''positive Eigenschaften'', <span style="color:#00B000">[ die allgemeinen Transzendentalien ]</span>, ''sind widerspruchsfrei''«</span>, mit Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, folgt Korollar-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist möglich''«</span> ]</span>. ''Und es ist schon etwas, dass man durch diese Bemerkung beweist ''':''' gesetzt, dass GOTT ‚möglich‘ ist, so ‚ist‘ er'' <span style="color:#00B000">[ ,notwendig‘ '''::''' <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span>, d.h. für jede mögliche Welt auch wirklich aus sich ‚da‘ ]</span>, ''was das Privilegium der Gottheit allein ist'' ''':''' <span style="color:#00B000">[ Im 3. Beweisgang, Theorem-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx→□∃xGx'''‘ —</span> ''':''' ‚ANSELMS Prinzip‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Weil GOTT widerspruchsfrei ,möglich‘ ist, darum ist auch der Glaube widerspruchsfrei, der besagt, dass GOTT aus sich ,notwendig‘ da ist''«</span>; mit Korollar-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx ∧ □∀y(Gy→x=y)'''‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">»''Es gibt notwendig nur einen einzigen GOTT''«</span>. Damit ist auch der Monotheïsmus bewiesen. ]</span> ''Man hat recht, die Möglichkeit eines jeden Wesens anzunehmen und vor allem die GOTTES, bis ein anderer das Gegenteil beweist''. <span style="color:#00B000">[ Das Gegenteil besagt, dass GOTT ,unmöglich‘ ist. Hier setzt der Möglichkeitsbeweis im GÖDEL-Kalkül an, und beweist, dass diese Aussage zu einem Widerspruch führt. ]</span> ''Somit gibt dieser metaphysische Beweis schon einen moralischen zwingenden Schluss ab, wonach wir dem gegenwärtigen Stande unserer Erkenntnisse zufolge urteilen müssen, dass GOTT ‚da‘ sei, und demgemäß handeln.'' <span style="color:#00B000">[ Aber nicht logisch zwingend '''!''' Denn die Interpretation <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> mit dem GOTT der Bibel, als ,methodologische‘ Kalkül-Prämisse, ist nicht zwingend, jedoch ,modal‘ möglich, <span style="color:#4C58FF">— '''◇''' —</span>, und im christlichen Glaubenskontext sinnvoll, was mit einer stimmigen <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Interpretation des GÖDEL-Kalküls gezeigt werden kann. Damit ist dann auch die Frage beantwortet, ob das GÖDEL-System sich plausibel als eine Theorie von GOTT und seinen Eigenschaften interpretieren lässt, bzw. als eine <span style="color:#FF6000">»''axiomatische''«</span> <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span>, wie sie André FUHRMANN apostrophiert. Das <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> ist der ,Individuumname‘ für den GOTT der Bibel, — ,GOTT‘ groß geschrieben —, im monotheïstischen, christlichen Glaubenskontext, den auch LEIBNIZ teilt. Dann steht der ,Name‘ auch synonym für das ,existierende‘ Individuum, d.h. für dessen ,Existenz‘.]</span> ''Es wäre aber doch zu wünschen, dass gescheite Männer'' <span style="color:#00B000">[ sic ! ]</span> ''den Beweis mit der Strenge einer mathematischen Evidenz vollendeten'', <span style="color:#00B000">[ was GÖDEL veranlasst hat, seine Version eines ‚ontologischen Beweises’ zu kreieren, dessen <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> man heute mit Computerprogrammen<ref>siehe Fußnote 11</ref> schon nachgewiesen hat ]</span> ... <span style="color:#FF6000">«</span>
Für GÖDEL war dieser Text eine intellektuelle Herausforderung, und er hat sie angenommen. Das war für GÖDEL sicher keine Glaubensangelegenheit. GOTT hat es ja auch nicht nötig, ‚bewiesen‘ zu werden. Wer <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> z. B. mit dem sog. ‚Urknall‘ gleich setzt, macht die <span style="color:#FF6000">»''zufällige Struktur der Welt''«</span> im ‚Urknall‘, <span style="color:#00B000">(pantheistisch)</span> zu einem ,Gott‘, was GÖDEL dezidiert für sein Kalkül ausgeschlossen haben wollte.
Kurt GÖDEL schreibt 1961 in einem Brief, in Anlehnung an den obigen Text ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»...''ich glaube, schon heute dürfte es möglich sein, rein verstandesmäßig ''<span style="color:#00B000">[ sic '''!''' ]</span>, ''(ohne sich auf den Glauben an irgendeine Religion zu stützen) einzusehen, dass die theologische Weltanschauung'', <span style="color:#00B000">[ dass es GOTT gibt ]</span>, ''mit allen bekannten Tatsachen'', <span style="color:#00B000">[ z. B. mit den Maßstäben einer modernen Logik ]</span>, ''durchaus vereinbar ist. Das hat schon vor 250 Jahren der berühmte Philosoph und Mathematiker LEIBNIZ versucht''.«</span><ref>Zitiert nach SCHIMANOVICH-GALIDESCU, M.-E., ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Princeton–Wien 1946–1966. Briefe an die Mutter</big></span>''‘, in ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kurt Gödel – Leben und Werk</big></span>''‘, ed. B.BULDT et al., Wien (HÖLDER–PICHLER–TEMSKY), 2001, Bd. 1.</ref>
===<div class="center"><span style="color:#660066">Die Interpretation des Kalküls</span></div>===
Wenn man sich das GÖDEL-Kalkül ansieht, wie es heute formalisiert vorliegt, stellt sich die Frage ''':''' <span style="color:#FF6000">„Lässt sich dieses System plausibel als eine Theorie von GOTT <span style="color:#00B000">(als eine ‚Rede von GOTT’ := <span style="color:#4C58FF">,Theologie’</span>)</span> und seiner Eigenschaften verstehen '''?''' “ — „Ist hier eine genuin <span style="color:#4C58FF">,theologische’</span> Interpretation möglich '''?''' “</span> Seine Herkunft aus der intellektuellen Auseinandersetzung des Logikers GÖDEL mit dem GOTT-gläubigen Philosophen LEIBNIZ und dem christlichen Theologen und Erzbischof ANSELM rechtfertigt diese Frage. Die <span style="color:#FF6000">„mathematische Evidenz“</span> des GÖDEL-Formalismus, <span style="color:#00B000">(im Anhang nachgestellt)</span>, ist allgemein anerkannt, <span style="color:#00B000">(Vorbehalte dagegen gibt es nur bei der Interpretation seiner Syntax, d.h. ob die Axiome, wie GÖDEL sie konzipiert hat, auch in unserer realen Welt ,wahr’ und ,annehmbar’ sind)</span>. Die <span style="color:#FF6000">„theologische Evidenz“</span> des GÖDEL-Systems wird durch eine ,Verankerung’ der Axiome und Definitionen in den <span style="color:#4C58FF">,theologisch’</span>-philosophischen Diskurs über GOTT evaluiert, der schon seit zweieinhalbtausend Jahren läuft. In diesen zweieinhalbtausend Jahren hat sich, — gegen ARISTOTELES und die antike Philosophie —, die Erkenntnis durchgesetzt, dass GOTT <span style="color:#FF6000">»''unabhängig''«</span> von der <span style="color:#FF6000">»''zufälligen''«</span> Raum-Zeit-Struktur unserer vergänglichen Welt ist. In meiner Darstellung des GÖDEL-Kalküls folge ich, <span style="color:#00B000">(im Unterschied zum Autographen GÖDELS, vom 10. Feb 1970)</span>, in der Axiom-Nummerierung, in der Syntax, und in der Beweis-Struktur, der Arbeit von André FUHRMANN ''':''' ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Existenz und Notwendigkeit. Kurt Gödels axiomatische Theologie‘</big></span>'' in ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Logik in der Philosophie‘</big></span>'' Hg. SCHROEDER-HEISTER, SPOHN und OLSSON, 2005, Synchron, Heidelberg, Seite 349–374. <span style="color:#00B000">(Die tiefer gestellte Notation der spezifischen ,Eigenschaft‘ einer Eigenschaft ist meine Ergänzung zur formalen Syntax, z. B. ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span>, angeregt durch die indizierende Schreibweise GÖDELS ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ,'''G''' Ess. '''x'''’ —</span>.)</span> Die Erkenntnisse zur Straffung und Präzisierung der GÖDEL-Syntax, <span style="color:#00B000">(besonders im Möglichkeitsbeweis)</span>, stammen aus der Arbeit von Günther J. WIRSCHING ''':''' ,''<span style="font-family: Times;"><big>Der Gödelsche Gottesbeweis</big></span>''‘, im Web <ref>https://edoc.ku.de/id/eprint/10243/1/OntBw.pdf</ref>. <span style="color:#00B000">(Auch der Hinweis auf AVICENNA kommt von WIRSCHING.)</span> Die Zitate von THOMAS von Aquin´s Stellungnahme zum Theorem ANSELMS, und von Georg Wilhelm Friedrich HEGEL zur Immanuel KANTS Ablehnung des Theorem ANSELMS, befinden sich in Franz SCHUPP, ,<span style="font-family: Times;"><big>''Geschichte der Philosophie im Überblick''</big></span>‘, Band 2 ‚<span style="font-family: Times;"><big>''Christliche Antike, Mittelalter''</big></span>‘, Hamburg 2003, Seite 168 und Seite 170.
Meines Erachtens ist der entscheidende Ansatzpunkt einer <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Interpretation das GÖDEL-Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">»''notwendige Existenz ist eine positive Eigenschaft''«</span>.
‚Frei‘ nach KANT ‚formuliere‘ ich ‚kurz‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">„Existenz ist keine Eigenschaft“</span>. Hier die Positionen KANTS zum Thema ‚Existenz‘ und ‚Eigenschaften‘ ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span>''… unbeschadet der wirklichen Existenz äußerer Dinge'', <span style="color:#00B000">[ kann man ]</span> ''von einer Menge ihrer Prädikate'', <span style="color:#00B000">[ d.h. Eigenschaften ],</span> ''sagen'' … ''':''' ''sie gehöreten nicht zu diesen ‚Dingen an sich selbst‘, sondern nur zu ihren Erscheinungen, und hätten außer unserer Vorstellung'' <span style="color:#00B000">[ ihrer, als ,wirklich‘ gedachten Erscheinung, ]</span> ''keine eigene Existenz, … weil ich finde, dass … '''alle Eigenschaften, die die Anschauung eines Körpers ausmachen''', bloß zu seiner Erscheinung gehören; denn die Existenz des Dinges, was erscheint, wird dadurch nicht … aufgehoben, sondern nur gezeigt, dass wir es'', <span style="color:#00B000">[ das Ding ]</span>, ''wie es ‚an sich selbst‘ sei'', <span style="color:#00B000">[ d.h. existiert ]</span>, ''durch Sinne gar nicht erkennen können''.<span style="color:#FF6000">«</span><ref>vgl. ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Prolegomena zu einer jeden künftigen Metaphysik, die als Wissenschaft wird auftreten können</big></span>''‘, Seite 289; https://www.korpora.org/kant/aa04/289.html</ref> <span style="color:#00B000"><small>(Hervorhebung durch KANT.)</small> [ Seine Prädikate, d.h. Eigenschaften, jedoch können wir mit unseren Sinnen ,anschauen‘, aber nur in Kombination mit unserer Vorstellung ihrer, als ,wirklich‘ gedachten Erscheinung, vermittelt durch den sog. ,transzendentalen Schematismus‘ unserer Einbildungskraft ''':'''</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''Eine verborgene Kunst in den Tiefen der menschlichen Seele''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">jedoch auch eines der ,dunkelsten‘ Kapitel in der K.d.r.V., bedingt durch KANTS Konzept von ,Wirklichkeit‘, bzw. ,Sein‘. ]</span>
Mit anderen Worten, man kann die ‚Existenz‘, bzw. das ‚Sein‘ der Dinge, <span style="color:#00B000">(das ‚Ding an sich’ bei KANT)</span>, nicht unter dem Mikroskop finden. Die ‚Existenz‘ bzw. das ‚Sein‘ ist keine sinnlich registrierbare ‚Eigenschaft‘ z. B. des rekonstruierten ‚Stadt-Schlosses‘ in Berlin. <span style="color:#00B000">(‚Sein‘ ist kein reales ‚Prädikat‘.)</span> Dafür haben wir andere Fähigkeiten ''':''' Ich kann seine ‚Existenz‘ mit meinem Verstand einsehen, weil auch ich selbst ‚existiere‘. Seine ‚Ansicht‘, wie ‚gefällig‘ es ist, und auch weitere ‚Eigenschaften‘, die mir auffallen, kann ich mit einem Handy-Foto dokumentieren. Diese ‚Eigenschaften‘ sind nicht die Ursache, dass das ‚Berliner Schloss‘ existiert. Wohl aber die Rekonstruktion dieses Schlosses ist die ‚Ursache‘, dass es ,existiert‘, und jetzt so aussieht. Insofern ist ‚Existenz‘ keine ‚Eigenschaft‘, sondern die ‚Existenz‘ des Dinges ist die Voraussetzung, der ‚Grund‘, dass ich die ‚Eigenschaften‘ des Dinges mit meinen Sinnen feststellen kann.
In einer Auseinandersetzung mit CARTESIUS schreibt KANT, philosophisch ‚tiefgründig‘ und logisch ‚exakt‘, über dessen <span style="color:#FF6000"><span style="font-family: Times;"><big>„Cogito, ergo sum“</big></span></span> ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span>''Das ‚Ich denke‘ ist ein empirischer Satz, und hält den Satz ‚Ich existiere‘ in sich. Ich kann aber nicht sagen ''':''' ‚Alles, was denkt, existiert‘; denn da würde die Eigenschaft des Denkens'', <span style="color:#00B000">[ eine essentielle Eigenschaft ]</span>, ''alle Wesen, die sie besitzen, zu notwendigen'' <span style="color:#00B000">[ d.h. notwendig existierenden ]</span> ''Wesen machen''. <span style="color:#00B000">[ Was allein nur von GOTT ausgesagt werden kann; mit AVICENNA, als anerkannter ARISTOTELES-Kommentator ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist das einzige Sein, bei dem Essenz'' <span style="color:#00B000">[ ‚Wesenseigenschaften‘ ]</span> ''und Existenz'' <span style="color:#00B000">[ ‚Dasein‘ ]</span> ''nicht zu trennen sind und das daher notwendig an sich da ist''«, <span style="color:#00B000">— konform mit GÖDEL ''':'''</span> »''notwendige Existenz ist eine positive'' <span style="color:#00B000">[ essentielle ]</span> ''Eigenschaft''«</span> ].</span> ''Daher kann meine Existenz auch nicht aus dem Satz, ‚Ich denke‘, als'' <span style="color:#00B000">[ logisch ]</span> ''gefolgert angesehen werden, wie CARTESIUS dafür hielt (weil sonst der Obersatz : ‚Alles, was denkt, existiert‘, vorausgehen müsste), sondern ist mit ihm identisch.'' <span style="color:#00B000">[ Eine einfache Schlussfolgerung ''':''' meine ‚Existenz‘ ist auch nicht von meiner ‚Eigenschaft‘ Denken ‚verursacht‘. ,Existenz‘ ist nicht bloß ein ,Gedanke‘ von mir. ]</span><span style="color:#FF6000">«</span> <span style="color:#00B000">(Aus der Anmerkung 41 zu den ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Paralogismen der reinen Vernunft</big></span>''‘, in ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kritik der reinen Vernunft</big></span>''‘, Seite 275,<ref>https://korpora.org/kant/aa03/275.html</ref> mit meinem Einschub des AVICENNA-Zitat aus Wikipedia.<ref>{{w|Avicenna#Metaphysik}}</ref>)</span>
Mit anderen Worten ''':''' <span style="color:#FF6000">„Die Eigenschaft, dass ich denken kann, ist nicht die Ursache meiner ‚Existenz‘“</span>, sondern, <span style="color:#FF6000">„Die Liebe meiner Eltern und ihre Entscheidung füreinander ist die Ursache meiner ‚Existenz‘. Daher ‚bin’ ich. Und weil ich ein Mensch ‚bin‘, kann ich denken.“</span> Auch mit diesen Anmerkungen ist leicht einsehbar, dass ‚Existenz‘ keine ‚Eigenschaft‘ ist — außer bei GOTT. In GOTT ist ‚Dasein‘ die ‚Wesenseigenschaft‘ GOTTES, d.h. ‚Dasein‘ und ‚Wesen‘ sind in GOTT untrennbar verbunden; sind <span style="color:#FF6000">„koinzident“</span> ‚eins‘. Das ist die Einzigartigkeit im Wesen GOTTES, dass GOTT immer schon ‚da‘ ist. Die Frage nach dem ‚Wesen‘ GOTTES lautet ''':''' <span style="color:#FF6000">„Was bist du ? “</span>/<span style="color:#CC66FF">„Wer bist Du ? “</span> Antwort, Exodus 3,14 ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Ich bin der ‚Ich-Bin-Da‘'' <span style="color:#00B000">[ für euch und für immer ]</span>«.</span> Weil GOTT für uns immer schon ‚da‘ ist, — <span style="color:#CC66FF">„von Ewigkeit zu Ewigkeit“</span> —, hat GOTT es nicht nötig, ‚bewiesen‘ zu werden. <span style="color:#00B000">(In der Mathematik ist ein ‚Satz‘ erst dann ‚wahr‘ und ‚existent‘, wenn er bewiesen ist. Bei GOTT ist es jedoch nicht so ''':''' GOTTES ‚Existenz‘ ist nicht erst dann ‚wahr‘, wenn seine ‚Existenz‘ von uns ‚bewiesen‘ ist. Sein ‚Dasein‘ ist jedem unserer ‚Beweisversuche‘ immer schon voraus. Der Zugang zu GOTT ist nicht der ,Beweis‘, sondern der ,Glaube‘. Wer an GOTT glauben ,will‘, dem antwortet GOTT. Wer nicht an GOTT glauben ,will‘, dessen Entscheidung respektiert GOTT, und drängt sich nicht auf. Die Glaubens-Entscheidung hat jedoch für jeden Menschen eine existenzielle Konsequenz ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet; wer aber nicht glaubt'', <span style="color:#00B000">[ und diese Entscheidung auch im Augenblick der ,Wahrheit‘, im Tod, in der sog. ,Endentscheidung‘, nicht widerruft ]</span>, ''wird verurteilt werden''«,</span> <small>({{Bibel | Markus Evangelium |16|16|EU}})</small>. Das Urteil lautet ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''zweiter Tod ''':''' der Feuersee''«</span>, <small>({{Bibel | Offenbarung |20|14f|EU}})</small>, ohne Berufungsmöglichkeit. <span style="color:#CC66FF">»''Ohne Glauben aber ist es unmöglich, Gott zu gefallen; denn wer zu Gott kommen will, muss glauben, dass er ist und dass er denen, die ihn suchen, ihren Lohn geben wird''«.</span> <small>({{Bibel | Hebräer Brief|11|6|EU}})</small>)</span>
Das GÖDEL-Axiom-5 ist m.E. der entscheidende Ansatzpunkt einer stimmigen <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Interpretation der GÖDEL-Axiomatik.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Das Kalkül ist kein Existenz-Beweis für GOTT</span></div>===
Die allgemeine <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> des GÖDEL-Formalismus, d.h. seine ‚Schlusskraft‘, ist von kompetenten Leuten<ref>„GÖDELS Argumentationskette ist nachweisbar korrekt – so viel hat der Computer nach Ansicht der Wissenschaftler Christoph BENZMÜLLER und Bruno WOLTZENLOGEL-PALEO nun gezeigt;“ vgl. https://www.fu-berlin.de/presse/informationen/fup/2013/fup_13_308/index.html</ref> schon festgestellt worden, <span style="color:#00B000">(im Anhang ‚nachrechenbar‘ mit den Regeln und Gesetzen einer modalen Prädikatenlogik 2. Stufe)</span>. Das GÖDEL-Kalkül ist jedoch kein ‚moderner‘<span style="color:#FF6000">„Existenz-Beweis“</span> für GOTT, wofür es gehalten oder meistens bezweifelt wird, sondern setzt, <span style="color:#00B000">(theoretisch methodisch)</span>, den <span style="color:#FF6000">„Glauben an die Existenz GOTTES“</span> schon voraus, ohne ihn zu hinterfragen. Das <span style="color:#FF6000">„Dasein“</span> bzw. die <span style="color:#FF6000">„Existenz“</span> GOTTES wird mit der Definition-1 für <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, bzw. mit dem Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ — </span>, im Kalkül ‚definitorisch‘ bzw. ‚axiomatisch‘ als Kalkül-,Annahme‘ eingeführt, unter der Voraussetzung, dass die ‚Eigenschaft‘ <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘ := </span><span style="color:#FF6000">„Göttlichkeit“</span> <span style="color:#00B000">(Essenz)</span> und das <span style="color:#FF6000">„Dasein GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> <span style="color:#00B000">(Existenz)</span>, ontologisch ‚identisch‘, genauer ''':''' <span style="color:#FF6000">„koinzident“</span> sind, was GÖDEL im Axiom-5 definitiv für sein System vorschreibt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ — </span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''notwendige Existenz ist eine positive Eigenschaft''«</span>. Das <span style="color:#FF6000">„Dasein GOTTES“</span> ist faktisch äquivalent zur <span style="color:#FF6000">„notwendigen Existenz als GOTT“</span>; und <span style="color:#FF6000">„Göttlichkeit“</span> ist die <span style="color:#FF6000">„positive Eigenschaft in GOTT“</span>. Beides ist nach Axiom-5 ‚identisch‘, d.h. dem ‚Sein nach‘ dasselbe, und daher konvertierbar. Beide, <span style="color:#00B000">(sowohl die Essenz, als auch die Existenz GOTTES)</span>, werden daher auch mit demselben Term ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> im Kalkül dargestellt. Der traditionelle, christliche ,GOTT-Glaube‘ wird zugleich mit diesem Term <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘ := </span> <span style="color:#FF6000">„GOTT“ <span style="color:#00B000">|</span> „göttlich“</span>, im 2. Beweisgang, dem Basisbeweis, und im 3. Beweisgang für das Theorem ANSELMS, jeweils als ,methodologische‘ Prämisse :01: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span> regulär <span style="color:#00B000">( ├ )</span> und explizit eingeführt ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''steht für den GOTT'' <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span> ''der Christen''«</span>. Das ist die ,modal‘-frei gewählte, <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span> Kalkül-,Annahme‘, <span style="color:#00B000">(als ,Argument-Einführung‘ := <span style="color:#4C58FF">‚'''AE:'''‘</span> )</span>, und wird dann mit Definition-1 näher ,bestimmt‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔∀X(PX→Xx)'''‘ — </span> ''':''' <span style="color:#FF6000"> »''Das'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''steht genau dann für ‚GOTT‘'' <span style="color:#00B000">|</span> ''‚göttlich‘'', <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, ''wenn'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''alle positiven Eigenschaften, bzw. Vollkommenheiten'', <span style="color:#4C58FF">‚'''PX'''‘</span>, ''hat''«</span>, entsprechend dem ‚Quelltext‘ bei LEIBNIZ. <span style="color:#00B000">(Das ,postulierte‘ Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PG'''‘ —</span>, wird standardmäßig gelesen als <span style="color:#FF6000">»''Göttlichkeit ist eine positive Eigenschaft''«</span>, hat aber auch die alternative Leseart ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist perfekt d.h. vollkommen''«</span>, was <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> auch richtig ist; mit <span style="color:#4C58FF">‚'''P'''‘ </span> := <span style="color:#FF6000">„Perfektion“/„Vollkommenheit“</span> ist dann die Summe aller <span style="color:#FF6000">„positiven Eigenschaften“</span>.)</span> Mit Axiom-3, — in dieser <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Leseart —, ist der ‚Wenn-Satz‘ in Definition-1 ‚aufgelöst‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT hat alle positiven Eigenschaften, weil er ‚perfekt‘ ist''«</span>.
In Definition-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x ↔ ∀X(X'''<sub>ess</sub>'''x →□∃yXy)'''‘ —</span>, wird die ,für uns‘ <span style="color:#FF6000">„notwendige Existenz“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>‘ —, </span> durch die ,aus sich‘ <span style="color:#FF6000">„notwendig“</span> <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span> instanziierten <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaften“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(als zu den Transzendentalia gehörig)</span>, bestimmt. Das GÖDEL-Kalkül setzt sowohl in Definition-3 als auch im Axiom-5 das Theorem des ARISTOTELES von der ontologischen ‚Identität‘, d.i. die Koinzidenz von <span style="color:#FF6000">„Dasein“</span>, <span style="color:#00B000">(Existenz)</span> und <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaften“</span>, <span style="color:#00B000">(Essenz)</span> im prinzipiell <span style="color:#FF6000">„unbewegten Erstbewegenden“</span> voraus. Ohne diese Annahme bzw. ohne Axiom-5, würde das GÖDEL-Kalkül nicht ‚funktionieren‘. Das GÖDEL-Theorem-2.1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx→G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span>, kann unter dieser Voraussetzung dann, <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> richtig und eindeutig, so gelesen werden ''':''' <span style="color:#FF6000">„Wenn <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> für GOTT, <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, als Individuum steht, dann ist GOTT-Sein, <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, <span style="color:#00B000">(,Existenz‘)</span>, das Wesen, <span style="color:#4C58FF">—<sub>ess</sub>—, </span> <span style="color:#00B000">(,Essenz‘)</span>, GOTTES <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span>”</span><ref>vgl. z.B. THOMAS von Aquin ''':''' ,''<span style="font-family: Times;"><big>De Ente et Essentia</big></span>''’, Kapitel 5 ''':''' „Deus, cuius essentia est ipsummet suum esse“ ''':''' „GOTT, dessen Wesen sein eigenes Sein ist“.</ref>, statt der <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> unrichtigen Lesearten in der Wikipedia ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Göttlich ist eine essentielle Eigenschaft jedes göttlichen Wesens''«</span><ref>{{w|Gottesbeweis#Kurt_Gödel|Gottesbeweis 2.1.2, Theorem 2}}; Version vom 10.09.2025</ref>, oder bei Christoph BENZMÜLLER et alia, im sog. ,Theorembeweiser‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Gottähnlich zu sein ist eine Essenz von jeder gottähnlichen Entität''«</span><ref>[https://www.fu-berlin.de/presse/informationen/fup/2013/fup_13_308/index.html ‚Gödels „Gottesbeweis“ bestätigt’, Theorem 2]</ref>, mit der suggestiven Annahme, es gäbe mehrere ,göttliche Wesen‘, bzw. ,gottähnliche Entitäten‘, was der monotheïstischen, abendländischen Tradition, bzw. dem <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Theorem von der ,Unvergleichlichkeit‘ und ,Einzigartigkeit‘ GOTTES widerspricht, das im GÖDEL-Kalkül mit Korollar-3 bestätigt wird. <span style="color:#00B000">(Die Interpretation <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘ :=</span> <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, als ,Individuumname‘, ist synonym zum <span style="color:#FF6000">„Dasein <span style="color:#00B000">(Existenz)</span> GOTTES“</span>, und äquivalent zur ‚positiven Eigenschaft‘ <span style="color:#FF6000">„Göttlichkeit“</span>, alias <span style="color:#FF6000">„göttlich zu sein“</span> = <span style="color:#FF6000">„GOTT zu sein“</span> = <span style="color:#FF6000">„GOTT-Sein“</span>; und mit dem GÖDEL-Term ''':''' <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''<sub>ess</sub>‘ :=</span> <span style="color:#FF6000">„das Wesen <span style="color:#00B000">(Essenz)</span> GOTTES“</span>.)</span>
<div class="center"><span style="color:#FF6000"><span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘ :=</span> „'''G'''öttlichkeit“ <span style="color:#4C58FF">↔</span> „'''G'''OTT“ <span style="color:#4C58FF">↔</span> „'''G'''OTT-Sein“</span> </div>
Die Rechtfertigung für diese <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span> Dreifach-Äquivalenz für <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, im GÖDEL-Kalkül, gibt Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ — </span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''die positive <u>Eigenschaft</u>'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, ''Göttlichkeit'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, ''äquivalent zu GOTT als Individuum-Name'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, ''ist auch äquivalent zum Dasein GOTTES'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, ''gleichbedeutend mit notwendiger <u>Existenz</u>'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>‘ —</span>'', dem <u>Sein</u> GOTTES für uns''«</span>. Hier hat GÖDEL explizit <span style="color:#FF6000">„Eigenschaft“</span> mit <span style="color:#FF6000">„Existenz“</span> bzw. <span style="color:#FF6000">„Sein“</span> gleichgesetzt; <span style="color:#00B000">(was jedoch nach KANT für alles, was in unserer Welt ‚existiert‘, bzw. für alles, was zur <span style="color:#FF6000">»''zufälligen Struktur der Welt''«</span> gehört, wie GÖDEL selbst sagt, in jedem Fall ‚unstatthaft‘ ist ''':''' <span style="color:#FF6000">„Existenz ist keine Eigenschaft“</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">„Sein ist kein reales Prädikat“</span>)</span>. Jedoch wegen dieser ‚Gleichsetzung‘, die einzig und allein, der aristotelisch-<span style="color:#4C58FF">,theologischen‘</span> Tradition entsprechend, singulär nur in GOTT ‚statthaft‘ ist, kann jetzt die ‚positive Eigenschaft‘ <span style="color:#00B000">(Essenz)</span> <span style="color:#FF6000">„Göttlichkeit“</span> <span style="color:#00B000">(ontologisch korrekt)</span> gelesen werden als <span style="color:#FF6000">„das, was GOTT zu dem macht, ‚was‘ GOTT an sich selbst ist“</span>, nämlich zu seinem <span style="color:#FF6000">„GOTT-Sein“</span> <span style="color:#00B000">(Existenz)</span>, zu seinem <span style="color:#FF6000">„Dasein als GOTT“</span>; zur Tatsache, dass <span style="color:#FF6000">„GOTT GOTT ist“</span>, d.h. dass <span style="color:#FF6000">„GOTT als GOTT ‚da‘ ist“</span>. Das ist, <span style="color:#00B000">(und da folgt ARISTOTELES seinem Lehrer PLATO)</span>, nach traditioneller Auslegung, die übliche, ontologische Funktion des ‚Wesens‘<span style="color:#00B000"> | <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>οὐσία</big></span>“</span> | ‚usía‘ |</span> eines Seienden ''':''' es ‚macht‘ das Seiende zu dem, ‚was‘ es ist; es ist die ‚Ursache‘ dafür, dass das Seiende, das ‚ist‘, ‚was‘ es ist | ‚Was-Sein‘ — ‚Wesen‘. <span style="color:#00B000">(ARISTOTELES lokalisiert jedoch das ,Wesen‘ im Seienden, im Gegensatz zu PLATO, der das ,Wesen‘, — ,getrennt‘ vom Seienden —, in den allgemeinen ,Ideen‘ lokalisiert.)</span>
Da aber in ‚Gott‘, <span style="color:#00B000">(dem <span style="color:#FF6000">„unbewegten, ‚unverursachten‘ Erstbeweger“</span>)</span>, Prozesshaftes, ‚Ursächliches‘ auszuschließen ist, ist die übliche prozesshafte, ‚ursächliche‘ Funktion von <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>οὐσία</big></span>“</span><span style="color:#00B000"> | ‚usía‘ |</span> ,Wesen‘ im <span style="color:#FF6000">„Erstbewegenden“</span> nach ARISTOTELES, sozusagen, schon ‚zum Abschluss‘ gekommen, schon ‚verwirklicht‘, — <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ἐν-έργεια οὖσα</big></span>“</span><span style="color:#00B000"> | ‚en-érgeia úsa‘</span> —, schon ‚ins-Werk‘ gesetzt; <span style="color:#00B000">(<span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>τὸ ἔργον</big></span>“</span> | ‚to érgon‘ | ‚das Werk‘; <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ἐνέργεια</big></span>“</span> | ‚enérgeia‘ | ,Wirksamkeit‘, ,Wirklichkeit‘, ,Aktualität‘, ,Energie‘; und <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>οὖσα</big></span>“</span> | ,úsa‘ | feminin Nominativ Singular von <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ὤν</big></span>“</span> | ‚ón‘ | ‚seiend‘)</span>. Sein ,Wesen‘ ist im ,Dasein‘ vollendet, ist ,wirkliches, verwirklichendes Sein‘, ‚seiende Aktualität‘, <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>actus purus</big></span>“</span> ''':''' sein Wesen ist ‚reine Tätigkeit‘, ,reine verwirklichende Gegenwärtigkeit‘, d.h. ,existent‘, ohne jede prozesshafte ‚Potenzialität‘. Aus der wichtigen und richtigen Erkenntnis, dass GOTT <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen'' <span style="color:#00B000">[ Raum-Zeit-]</span>''Struktur unserer Welt''«</span> ist, folgt mit der ontologischen Identität von ,Dasein‘ und ,Wesen‘ in GOTT ''':''' Der zeitlos ewige GOTT ist <span style="color:#FF6000">»''notwendig aus sich'' <span style="color:#00B000">(von Natur aus)</span> ''immer schon da''«</span>, m.a.W. ist <span style="color:#FF6000">„zeitlos-ursprungslos“</span>. Insofern ist <span style="color:#FF6000">„Göttlichkeit“</span> die <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaft“</span>, die im <span style="color:#FF6000">„Dasein GOTTES“</span> d.h. in <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, schon ihr ‚Ziel‘, ihre Vollendung, — <span style="color:#FF6000">„Perfektion“</span>, Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, erreicht hat. GOTT ist <span style="color:#FF6000">»''vollkommen''«</span> und darum auch <span style="color:#FF6000">»''notwendig für uns immer schon ‚da‘''«</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ — </span>. GOTT ist in seinem ‚zeitlosen Wesen‘ <span style="color:#FF6000">„unverursacht“</span>, da er <span style="color:#FF6000">»''notwendig aus sich'' <span style="color:#00B000">(von Natur aus)</span> ''vollkommen''«</span> ist ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□PG'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(eine Instanz von Axiom-4)</span>. <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, ist die <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaft“</span>, bzw. das <span style="color:#FF6000">„Wesen GOTTES“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''G'''<sub>ess</sub>‘ —</span>. <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist ,der‘ Vollkommenste''«</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>. Und zur absoluten <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit“</span> gehört <span style="color:#FF6000">„notwendig“</span> auch das <span style="color:#FF6000">„Existieren“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ — </span>. <span style="color:#FF6000">„Notwendige Existenz“</span> gehört zu den ,ultimativen‘ Transzendentalia in GOTT, was GÖDEL mit Definition-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x ↔ ∀X(X'''<sub>ess</sub>'''x →□∃yXy)'''‘ —</span>, syntaktisch formalisiert hat, wenn hier das <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> und auch das <span style="color:#4C58FF">‚'''y'''‘</span>, für den Dreifaltigen GOTT der Christen steht, was dann im Korollar-3, mit der Identität, bzw. der Koinzidenz beider Individuum-Variablen, explizit gezeigt wird.
Entscheidend für diese Interpretation des GÖDEL-Systems ist ''':''' nur unter der ,modal‘ notwendigen Voraussetzung der ontologischen ‚Identität‘ von <span style="color:#FF6000">„Sein“</span> und <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span>, Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — '''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span>, bzw. der ‚Gleichsetzung‘, <span style="color:#00B000">(Koinzidenz)</span>, von <span style="color:#FF6000">„notwendiger Existenz“</span> mit den ‚positiven‘ Wesenseigenschaften, der <span style="color:#FF6000">„Essenz“</span> in GOTT, Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ — </span>, ‚funktioniert‘ die GÖDEL-Axiomatik '''!''' Diese ‚Identität‘, bzw. ,Koinzidenz‘ wird in ARISTOTELES, ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Metaphysik</big></span>''‘, Buch XII 7, in einem Indizienbeweis erbracht, der mit der Methode der philosophischen Induktion zum Ergebnis kommt ''':'''
::<span style="color:#FF6000">» … ''es muss'' <span style="color:#00B000">[ notwendig ]</span> ''etwas geben, das, ohne selbst ‚bewegt‘'' <span style="color:#00B000">[ </span>''worden''<span style="color:#00B000"> ]</span> ''zu sein'', <span style="color:#00B000">[ ‚unentstanden‘ ]</span>, ''alles Übrige wie ein Geliebtes ‚bewegt‘'' <span style="color:#00B000">[ ‚entstehen lässt‘ ]</span>«</span>, das darum ‚zugleich‘ <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>αἴδιον καί οὐσία καί ἐνέργεια οὖσα</big></span>“ <span style="color:#00B000">|</span> »<span style="color:#00B000">[ zeitlich-]</span>''ewig, sowohl <u>Wesen</u>'', <span style="color:#00B000">[ etwas Konkretes, Essentielles ]</span>, ''als auch seiende Wirksamkeit — ''<span style="color:#00B000">[ </span>„<span style="font-family: Times;"><big>actus purus</big></span>“, „reine Tätigkeit“<span style="color:#00B000"> ]</span> ''— verwirklichendes, wirkliches <u>Sein</u> ist'', <span style="color:#00B000">[ ein Existierendes, das alles Übrige ,zur Existenz‘ bringen kann ]</span> «</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ὀρεκτόν καί νοητόν</big></span>“ <span style="color:#00B000"> | ,orektón kai noêtón‘ | </span> »''das ersehnt und erkennbar ist''.«</span> <span style="color:#00B000">(''<span style="font-family: Times;"><big>vgl. ,Metaphysik</big></span>''‘ XII 7, 1072a,23 – 1072b,4)</span>
Was <span style="color:#FF6000">»''alles Übrige''«</span> ,zur Existenz‘ bringen kann, bzw. ,verwirklichen‘ kann, muß auch selbst, als etwas Konkretes, Essentielles, ,existieren‘, bzw. ,wirklich sein‘. Die, daraus abgeleitete, ontologische ‚Identität‘, — ,Koinzidenz‘ —, von ‚Wesen‘ und ‚Sein‘, <span style="color:#00B000">(Ziel aller Sehnsucht und jedes Erkenntnisstrebens)</span>, <span style="color:#FF6000">»''ist das Privilegium der Gottheit allein''«</span> ''':''' mit Gottfried Wilhelm LEIBNIZ interpretiert, entsprechend einer adäquaten, aristotelisch-<span style="color:#4C58FF">,theologischen‘</span> Tradition. Dieses induktive, ‚ontologisch‘ a-posteriori Ergebnis aus der ‚Prinzipienforschung‘ des ARISTOTELES ist die metaphysische und logische Voraussetzung, dass GÖDEL seine Axiomatik im Kalkül des sog. ‚ontologischen Gottesbeweises‘ a-priori des ANSELM von Canterbury, und nach LEIBNIZ, deduktiv korrekt formulieren konnte; <span style="color:#00B000">(vgl. 3. Beweisgang)</span>.
Angenommen, die Variable <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span> steht für den <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, der Christen, <span style="color:#00B000">(siehe Anhang, Term :01: im 2. Beweisgang)</span>, dann ist, — auf Grund von diesem Beweisgang —, in unserer Welt ,wahr‘ und evident ''':''' die ‚positive Eigenschaft‘ <span style="color:#FF6000">»''Göttlichkeit''«</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, und das faktische <span style="color:#FF6000">»''‚Da‘-Sein'' <span style="color:#00B000">[ Existenz ]</span> ''GOTTES''«</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, ‚benennen‘, ontologisch ident, denselben Sachverhalt ''':''' nämlich das, was wir das <span style="color:#FF6000">»''Wesen'' <span style="color:#00B000">[ Essenz ]</span> ''GOTTES''«</span>, <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''G'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, nennen. <span style="color:#FF6000">»''Göttlichkeit'', bzw. ''GOTT-‚Sein‘ ist das Wesen GOTTES''«</span>, und dann umgedreht und äquivalent ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das Wesen GOTTES ist sein ‚Da‘-Sein als GOTT'', bzw. ''seine Göttlichkeit''«</span>, m.a.W. ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist wesentlich ‚grundlos‘'' <span style="color:#00B000">[ d.h. </span> ''notwendig aus sich''<span style="color:#00B000"> ]</span> ''‚da‘''«</span>. Das ist das Einzigartige im <span style="color:#FF6000">»''Wesen GOTTES''«</span> ''':''' GOTT ist, zeitlos-ewig, für uns immer schon ‚da‘, und das ‚ist‘ sein <span style="color:#FF6000">»''Wesen''«</span>; vorausgesetzt, ,angenommen‘, man glaubt an GOTT ''':''' Term :01:. <span style="color:#00B000">(Der schon von GÖDEL indizierte Term <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''G'''<sub>ess</sub>‘ — </span> ,expliziert‘ nur eine der drei Lesearten, die der Term <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''G'''‘ — „theologisch“</span> ,impliziert‘.)</span> Theorem-2 hat somit die syntaktische Form einer Definition ''':'''
<div class="center"><span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span></div>
Somit kann GOTT ‚explizit‘ <span style="color:#00B000">(aus einer bewiesenen Kalkül-Definition)</span> <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> genauer ‚bestimmt‘ werden ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist gerade deswegen GOTT, weil sein überzeitlich-ewiges und an sich ‚grundloses‘'' <span style="color:#00B000">[ aber für uns notwendiges ]</span> ''Dasein'' <span style="color:#00B000">[ Existenz ]</span> ''als GOTT, ontologisch, — dem Sein nach —, identisch ist mit seinem persönlichen und für uns liebevollen Wesen'' <span style="color:#00B000">[ Essenz ]</span> ''als GOTT; diese Identität von Dasein und Wesen gilt einzig und allein nur bei GOTT.''«</span> Die philosophische Frage nach dem <span style="color:#FF6000">„Wesen GOTTES“</span> lautet, <span style="color:#00B000">(auf die Person bezogen)</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">„Was bist du ? “</span> Sie ist äquivalent zur <span style="color:#4C58FF">,theologisch’</span>-biblischen Frage MOSES ''':''' <span style="color:#CC66FF">„Wer bist Du ? “</span> Die bekannte Antwort des GOTTES-JHWH aus ‚Exodus 3,14‘ thematisiert das persönliche, für uns liebevolle und für immer notwendige <span style="color:#FF6000">„Dasein GOTTES“</span> ''':''' <span style="font-family: Times;"><big>‘אֶֽהְיֶ֖ה אֲשֶׁ֣ר אֶֽהְיֶ֑ה‚</big></span> <span style="color:#00B000">| ‚eh'jeh asher eh'jeh‘ |</span> <span style="color:#CC66FF">»''Ich bin der ‚Ich-Bin-Da‘'', <span style="color:#00B000">[ für euch und für immer ]</span>«.</span> Mit diesem Zitat aus der Bibel ist die GÖDEL-Axiomatik, sozusagen, <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> ‚verifiziert‘. Sie hat einerseits im Theorem-2 ihren philosophischen ‚Abschluss’ erreicht, und andererseits damit formal-syntaktisch den ‚Anschluss‘ an eine allgemeine Basis-Glaubensaussage gefunden, die ‚an sich‘ für jeden CHRIST-gläubigen Menschen ‚selbstverständlich‘ ist. Was in der Metaphysik des ARISTOTELES das Ergebnis einer philosophischen ,Induktion‘ a-posteriori ist ''':''' <span style="color:#FF6000">„,Dasein‘ ist das ,Wesen‘ GOTTES“</span>, — <span style="color:#00B000">(das mit Theorem-2, auch ein Ergebnis der deduktiven GÖDEL-Axiomatik a-priori ist ''':''' die Beweisgrundlage für den Konsequenz-Teil im Theorem AMSELMS)</span>, — das ist in der Bibel die Grundüberzeugung jedes Menschen, der an GOTT glaubt ''':''' GOTT ist für uns immer schon <span style="color:#FF6000">„da“</span>, weil er uns liebt. Das ist das, <span style="color:#FF6000">„was“</span> GOTT für uns als GOTT ausmacht, — sein Wesen ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Wir haben die Liebe, die GOTT zu uns hat, erkannt und gläubig angenommen. GOTT ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in GOTT und GOTT bleibt in ihm.''«</span>, <small>({{Bibel | 1. Johannesbrief |4|16|EU}})</small>
Das eigentliche Ergebnis der GÖDEL-Axiomatik ist somit die ‚triviale‘ Erkenntnis, dass GOTT, <span style="color:#FF6000">„unverursacht“ <span style="color:#00B000">|</span> „grundlos“</span>, für uns immer schon ‚da‘ ist, — <span style="color:#CC66FF">„von Ewigkeit zu Ewigkeit“</span> —, vorausgesetzt <span style="color:#00B000">(‚angenommen‘)</span>, man ‚glaubt‘ an den zeitlos-ewigen GOTT. <span style="color:#00B000">(Der Glaube an die Zeitlosigkeit GOTTES ist mit der ‚Annahme‘ von Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist perfekt''«</span>, und der ‚Annahme‘ der Definition-1 für <span style="color:#4C58FF"> ‚'''Gx'''‘ := </span> den <span style="color:#FF6000">„GOTT der Christen“</span>, im Kalkül ‚implizit‘ schon eingeführt, da die Axiome und Definitionen, — nach GÖDEL —, nur dann <span style="color:#FF6000">»''wahr''«</span> sind, wenn sie <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen''</span> [ Raum-Zeit-]<span style="color:#FF6000">''Struktur''«</span> unserer Welt sind. Das ,impliziert‘ auch, dass der GOTT von Axiom-3 und Definition-1 ebenfalls <span style="color:#FF6000">»''unabhängig''«</span> von Raum und Zeit, d.h. zeitlos-ewig ist '''!''' )</span>
Wer an den GOTT der Bibel glaubt, kann sich von der ‚Vernünftigkeit‘ seines Glaubens mit Hilfe des sog. ,ontologischen‘ Gottesbeweises nach ANSELM von Canterbury, mit Kurt GÖDEL <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig''«</span>, überzeugen. <span style="color:#00B000">(Das war auch die Absicht ANSEMS '''!''' )</span> Die Annahme, es sei ‚unmöglich‘, dass es GOTT gibt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''¬◇∃xGx'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(dezidierter Atheismus)</span>, führt im GÖDEL-Kalkül formal zu einem logischen Widerspruch; vgl. z. B. ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Gödels Möglichkeitsbeweis</big></span>''‘, in ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Der Gödelsche Gottesbeweis</big></span>''‘, Seite 17, von Günther J. WIRSCHING; (https://edoc.ku.de/id/eprint/10243/1/OntBw.pdf), d.h. es ist also nicht ‚unmöglich‘, dass es GOTT gibt. Der GOTT-Glaube ist mit den Maßstäben einer modernen Logik <span style="color:#FF6000">»''durchaus vereinbar''«</span> und darum ,vernünftig‘. Damit steht fest ''':''' das GÖDEL-Kalkül ist kein moderner ‚Existenz-Beweis‘ für den GOTT der Bibel, sondern es setzt, <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig''«</span>, ,methodologisch‘, den Glauben an die Existenz eines ewigen GOTTES voraus, der, — <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen Struktur unserer '' <span style="color:#00B000">[ vergänglichen ]</span> ''Welt''«</span> —, für uns immer schon ‚da‘ ist. Wenn aber einmal als fix ‚angenommen‘ worden ist, <span style="color:#00B000">(als Prämisse)</span>, dass es wahr ist, dass GOTT ‚existiert‘, dann ist natürlich die ‚Annahme‘, dass GOTT ‚nicht existiert‘, falsch. Aber sie ist auch ,unlogisch‘ und ,unvernünftig‘, weil die Annahme ''':''' ,''Es ist unmöglich, dass es einen GOTT gibt''‘, offensichtlich und eindeutig zu einem Widerspruch führt; was z. B. Günther J. WIRSCHING mit seiner Version des <span style="color:#00B000">(nicht umkehrbaren)</span> ‚Möglichkeitsbeweises‘ für ,GOTT‘, explizit vorexerziert hat. <span style="color:#00B000">(Siehe Anhang ''':''' GÖDELS ‚Möglichkeitsbeweis‘ als ,Widerlegung‘ eines Nicht-GOTT-Glaubens; in Entsprechung zu Psalm 14,1 und Psalm 53,2 ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Der'' <span style="color:#00B000">[ ,unvernünftige‘ ]</span> ''Tor sagt in seinem Herzen ''':''' Es gibt keinen Gott. Sie handeln verderbt, handeln abscheulich; da ist keiner, der Gutes tut''«</span>. Historischer Hintergrund zu diesem Psalm-Text ''':''' Die Zerstörung des Tempels in Jerusalem durch die Truppen des NEBUKADNEZAR II.)</span> Der Logiker GÖDEL hat in seinem System zum ,ontologischen Beweis‘ keine ‚formale Unentscheidbarkeit‘ <span style="color:#00B000">(Agnostizismus)</span> feststellen können, wie auf einem anderen Feld seiner Forschungsarbeiten.
Das GÖDEL-Konsequenz-Teil von der ‚Notwendigkeit‘ GOTTES ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(die ‚Konsequenz’ aus dem ‚widerspruchsfreien‘ Korollar-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —,</span>)</span> im ‚Theorem ANSELMS‘, ist <span style="color:#00B000">(im 3. Beweisgang, Term :10:)</span> dann auch eine weitere Explikation des Basis-Theorems-2 des Kalküls ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span>, über die ‚ontologische Identität‘ vom <span style="color:#FF6000">„Dasein GOTTES“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, mit seinem <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — <sub>ess</sub> —</span>, dargestellt mit Term :9:.
<span style="color:#00B000">(Die ontologische Identitat von Dasein und Wesen in GOTT, ist die, für uns, <span style="color:#FF6000">„notwendige Präsenz <span style="color:#00B000">[ das Sein, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''‘ —</span>]</span> GOTTES“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span>, die äquivalent, bzw. koinzident ist zur <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit <span style="color:#00B000">[ das Wesen, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>]</span> GOTTES “</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>. Diese Identität von Sein und Wesen ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub> —</span>, bedeutet <span style="color:#4C58FF">,theologisch‘</span> konkret ''':''' die, für uns, notwendige Gegenwärtigkeit GOTTES, [ sein Dasein ], ist verwirklicht worden in der liebevollen [ Wesens-]Zuwendung GOTTES zu uns Menschen, in seiner Kindwerdung in Bethlehem, durch die Jungfrau MARIA ''':''' GOTTES Wesen ist ,Sein-mit-uns‘ ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''sein Name'', <span style="color:#00B000">[ sein Wesen ]</span>, ''ist IMMANUEL, das heiß übersetzt ''':''' GOTT-mit-uns''«, <small>({{Bibel | Matthäus Evangelium |1|23|EU}})</small></span>, der unsere Not-,wenden‘-wird, d.h. der uns und die Welt von der Korruption der Sünde und des Todes <span style="color:#4C58FF">,erlösen‘</span> will und wird.)</span>
Die, von GÖDEL im 1. Beweisgang, als Prämissen schon vorausgesetzten und ,angenommenen‘ Perfektionen, bzw. Vollkommenheiten, <span style="color:#00B000">(das sind die allgemeinen ,Transzendentalia‘ für alles Nicht-Göttliche in der Welt)</span>, werden im ersten Teil des 2. Beweisganges, mit Term :13: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PY'''‘ —</span>, dann auch als <span style="color:#FF6000">„positive Wesenseigenschaften“</span>, <span style="color:#00B000">(als die ultimativen ,Transzendentalia‘)</span>, in GOTT ‚definitiv‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> bestätigt; <span style="color:#00B000">(siehe Anhang, 2. Beweisgang, Anmerkung-2)</span>.
Im 3. Beweisgang ist das Basis-Theorem-2 die ,modal‘ notwendige, bzw. transzendentale, Voraussetzung, sowohl für das <span style="color:#FF6000">„an sich notwendige Dasein GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>, im Term :10:, als auch für die <span style="color:#FF6000">„für uns notwendige Existenz GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>‘ —</span>, sowohl in der Definition-3, als auch im Axiom-5; <span style="color:#00B000">(das <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''‘ —</span> wird nur GOTT zugeordnet; vgl. auch Anhang, 3. Beweisgang, Anmerkung-4)</span>. Dieses Basis-Theorem-2 ist auch zugleich die Antwort auf die Frage nach dem ‚Ursprung‘ GOTTES ''':''' GOTT ist <span style="color:#FF6000">„unverursacht“ <span style="color:#00B000">|</span> „ursprungslos“</span> ‚da‘, von <span style="color:#CC66FF">„Ewigkeit zu Ewigkeit“</span>, denn es ‚ist‘ sein <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span>, <span style="color:#00B000">(überzeitlich-ewig)</span> für uns immer schon ‚da‘ zu sein. Weitere ‚Einzelheiten‘ über Wesen und Eigenschaften GOTTES gehören in die Mystik, bzw. in die <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span>.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Die Bedeutung des Kalküls</span></div>===
<div class="center">Immanuel KANT und Kurt GÖDEL im ‚Dialog‘</div>
KANT sagt ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span>'''''Sein''' ist offenbar kein reales Prädikat''. ... ''Es ist bloß die'' <span style="color:#00B000">[ gedachte ]</span>'' Position'' <span style="color:#00B000">[ latinisiert, deutsch für ''':''' ,Setzung‘ ]</span> ''eines Dinges ... Nehme ich nun das Subjekt (Gott) mit allen seinen Prädikaten'' <span style="color:#00B000">[ d.h. Eigenschaften ]</span> ''(worunter auch die Allmacht gehört) zusammen, und sage ''':''' ‚'''Gott ist'''‘'', <span style="color:#00B000">[ ,GOTT existiert wirklich‘ ]</span>, ''oder ‚es ist ein Gott‘, so <u>setze</u> ich kein neues Prädikat'' <span style="color:#00B000">[ keine neue Eigenschaft ]</span> ''zum ‚Begriffe‘ von Gott ''':''''' <span style="color:#00B000">[ <span style="color:#0000FF; background-color:#FFFF00">‚Sein’ ist kein ‚reales Prädikat’ in GOTT</span>; ‚Existenz‘ ist in GOTT keine ‚Eigenschaft‘ ],</span> ... ''es kann daher zu dem Begriffe'', <span style="color:#00B000">[ ,GOTT‘ ]</span>, ''der bloß die'' <span style="color:#00B000">[ gedachte ]</span>'' Möglichkeit ausdrückt, darum, dass ich dessen Gegenstand'', <span style="color:#00B000">[ GOTT ]</span>, ''als schlechthin gegeben (durch den Ausdruck ''':''' er ist'', <span style="color:#00B000">[ GOTT ist wirklich ]</span>'' ) <u>denke</u>, nichts weiter hinzukommen.'' <span style="color:#00B000">[ Beides ist ,bloß gedacht‘ '''!''' ]</span> ''Und so enthält das Wirkliche nichts mehr als das bloß Mögliche. Hundert ‚wirkliche‘ Taler enthalten nicht das mindeste <u>mehr</u>, als hundert ‚mögliche‘. Denn, da diese den'' <span style="color:#00B000">[ gedachten ]</span>'' ‚Begriff‘, jene aber den Gegenstand und dessen'' <span style="color:#00B000">[ gedachte ]</span>'' Position an sich selbst bedeuten, so würde, im Fall dieser'', <span style="color:#00B000">[ die 100, als ,wirklich‘ bloß gedachten Taler ]</span>, ''<u>mehr</u> enthielte als jener,'' <span style="color:#00B000">[ als ihr ‚gedachter‘ Begriff im Verstand, wie ΑNSELM von Canterbury für GOTT, als ‚wirklich‘ Existierenden, argumentierte, …''so würde'' ]</span> ''mein ‚Begriff‘'' <span style="color:#00B000">[ die 100 im Verstand ‚gedachten‘ Taler ]</span> ''nicht den ganzen Gegenstand ausdrücken, und also auch <u>nicht der angemessene Begriff</u> von ihm sein. Aber in meinem Vermögenszustande ist <u>mehr</u> bei hundert ‚wirklichen‘ Talern, als bei dem bloßen Begriffe derselben'', <span style="color:#00B000">[ als bei 100 bloß ‚gedachten‘ Talern ]</span> ... <span style="color:#FF6000">«</span> <span style="color:#00B000"><ref>‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kritik der reinen Vernunft</big></span>''‘, Seite 401; https://www.korpora.org/kant/aa03/401.html</ref></span>.
GÖDEL würde darauf <span style="color:#00B000">(korrespondierend zur aristotelisch-<span style="color:#4C58FF">,theologischen‘</span> Tradition von der Identität von Sein und Wesen in GOTT)</span> antworten ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span>Die <span style="color:#FF6000">„100 Taler“</span> sind der <span style="color:#FF6000">»''zufälligen Struktur der'' <span style="color:#00B000">[ vergänglichen ]</span> ''Welt''«</span> entnommen, und sind daher nicht mit GOTT vergleichbar, der, <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen'' <span style="color:#00B000">[ Raum-Zeit-]</span>''Struktur''«</span> unserer Welt, <span style="color:#FF6000">„über“</span> dieser Welt steht. Einzig und allein nur von GOTT gilt ''':''' Der mit Dingen aus unserer Welt ,nicht vergleichbare‘ GOTT, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">„existiert notwendig für uns“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span>, und <span style="color:#FF6000">„notwendiges Existieren, <u>Sein</u>“</span> ,ist‘ eine <span style="color:#FF6000">„positive <u>Wesen</u>seigenschaft“</span> in GOTT, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>, weil GOTT aus sich <span style="color:#FF6000">„vollkommen“ <span style="color:#00B000">|</span> „perfekt“</span> ist, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#0000FF; background-color:#FFFF00">‚Sein‘ ist in GOTT ein ‚reales Prädikat‘</span>; <span style="color:#00B000">(notwendige ‚Existenz’ ist eine positive ‚Wesenseigenschaft’ in GOTT)</span>, und nur bei GOTT '''!''' Zum zeitlos-ewigen GOTT der Christen ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(als methodologische Prämisse)</span>, kann man sagen ''':''' Weil es, wegen Axiom-1 und Axiom-2, <span style="color:#FF6000">„widerspruchsfrei möglich"</span> ist, dass es ihn gibt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, darum ist dieser GOTT auch das ‚einzige‘ <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span>, das <span style="color:#FF6000">„notwendig aus sich“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>, d.h. <span style="color:#FF6000">„grundlos“ <span style="color:#00B000">|</span> „unverursacht“</span> für uns immer schon ‚da’ ist und immer ,da’ sein wird; und zusätzlich gilt ''':''' Es gibt für jede mögliche Welt ‚nur‘ diesen einen GOTT ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx ∧ □∀y(Gy→x=y)'''‘ — </span><span style="color:#00B000">(Monotheïsmus)</span>; vorausgesetzt, man geht von der ,Existenz’ dieses GOTTES aus, wobei diese Annahme <span style="color:#FF6000">»''mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar''«</span> ist.<span style="color:#FF6000">«</span>
Eine Beobachtung ''':''' KANT sagt, gleichsam als ,krönender‘ Abschluss seiner Widerlegung des, — von ihm so genannten —, ,ontologischen Gottesbeweises‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">»</span>''Aber in meinem Vermögenszustande ist <u>mehr</u> bei hundert ‚wirklichen‘ Talern, als bei dem bloßen Begriffe derselben, (d.i. ihrer Möglichkeit).''<span style="color:#FF6000">«</span> Diese Feststellung KANTS entspricht jedoch genau der Argumentation ANSELMS ''':''' GOTT <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>esse et in re</big></span>“</span>, d.h. GOTT ,existiert auch in Wirklichkeit‘, <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>quod maius est</big></span>“</span>, was <u>mehr</u> ist, als <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>esse solo in intellectu</big></span>“</span>, als nur ein bloßer Begriff ,im Verstand zu sein‘. Der ,Mehr-Wert‘ ergibt sich in beiden Fällen, sowohl bei den Talern als auch bei GOTT, aus der ,Wirklichkeit‘ ihrer Existenz, im Gegensatz zur bloßen, <span style="color:#00B000">(im Begriff gedachten)</span>, ,Möglichkeit‘ ihrer Existenz, so dass, in jedem Fall, der ,Begriff‘ im Verstand ohne Abstriche <span style="color:#FF6000">»</span>''den ganzen Gegenstand ausdrückt''<span style="color:#FF6000">«</span>, und von diesem auch <span style="color:#FF6000">»</span>''der angemessene Begriff''<span style="color:#FF6000">«</span> ist. Alles andere wäre eine ,Lüge‘. Mit dieser ,Beobachtung‘ ist das implizit ,Widersprüchliche‘ in KANTS Argumentation aufgedeckt ''':''' Das Wirkliche in KANTS Vermögenszustande enthält <span style="color:#FF6000">,doch mehr‘</span> als das bloß Mögliche, konträr zu seiner vorigen Behauptung ''':''' <span style="color:#FF6000">»</span>''das Wirkliche''<span style="color:#FF6000">«</span> enthalte <span style="color:#FF6000">»'',nichts mehr‘</span> als das bloß Mögliche''<span style="color:#FF6000">«</span>. Diese Behauptung ist offensichtlich falsch. Das ist somit ein indirekter Beweis und damit eine Bestätigung für die analoge Argumentation ANSELMS aus dem Wiederspruch des Gegenteils, am Beispiel KANTS <span style="color:#FF6000">»</span>''Vermögenzustandes bei hundert wirklichen Talern''<span style="color:#FF6000">«</span>, in dem in Wirklichkeit <span style="color:#FF6000">,doch mehr‘</span> ist, <span style="color:#FF6000">»</span>''als bei dem bloßen Begriffe derselben''<span style="color:#FF6000">«</span>.
<span style="color:#00B000">(Diese ,Beobachtung‘ ist zugleich auch das entscheidende Indiz dafür, dass das systembedingte Konzept KANTS von der ,Existenz‘, bzw. vom ,Sein‘ eines jeden Gegenstandes, als</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''dessen bloße Position''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">d.i. als seine ,Setzung‘ bloß im- und durch den Verstand ,falsch‘ ist, — d.h. im Klartext ''':''' für KANT ist das ,Sein‘ eines Gegenstandes bloß ein ,Gedanke‘ in uns, wenn er meint, dass uns ein Gegenstand erst dann wirklich ,gegeben‘ sei, wenn wir uns den</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''Gegenstand als schlechthin gegeben (durch den Ausdruck : <u>er ist</u>) <u>denken</u>''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">was nur seiner System-Konzeption geschuldet sein kann. Auf Grund dieser Konzeption ist das</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''Ding, wie es an sich selbst ist''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">für KANT systembedingt weder ,anschaubar‘, noch ,erkennbar‘. Diese falsche Konzeption über die ,Existenz‘, bzw. das ,Sein‘ eines Dinges, als</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''dessen bloße Position''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">ist für KANT letztendlich auch die Beweisgrundlage und Voraussetzung für seine Ablehnung des ontologischen Argumentes für GOTT. Wenn das ,wirkliche‘ Sein eines Dinges nichts anderes ist, als</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''dessen'' <span style="color:#00B000">[ bloß gedachte ]</span> ''Position''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">d.h. als seine ,mögliche‘ Setzung bloß im- und durch den Verstand, das ist das, als ,wirklich‘ bloß nur gedachte, Ding, dann</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''enthält''<span style="color:#FF6000">«</span> <span style="color:#00B000">natürlich</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''das Wirkliche''<span style="color:#00B000">, [ als die bloß gedachte Existenz ],</span> ''nichts mehr als das bloß Mögliche''<span style="color:#00B000">, [ als der gedachte Begriff ]<span style="color:#FF6000">«</span>, was offensichtlich unhaltbar ist. <span style="color:#4C58FF">[ Modus tollendo tollens ] </span> ''':''' Wenn die Konsequenz einer Wenn-Dann-Folgerung ,falsch‘ ist, dann ist auch ihre Voraussetzung, das System-Konzept KANTS, ,falsch‘ ''':''' d.i. seine ,Kopernikanische Wende‘ für die Metaphysik, soweit sie sein ,Sein’-Konzept betrifft. Korrekt und ,wahr‘ ist in jedem Fall ''':''' Das Wirkliche enthält <span style="color:#FF6000">,doch mehr‘</span> als das bloß Mögliche, und die Dinge ,existieren‘ schon immer unabhängig von unserem Denken. ,Existenz‘, das ,Sein‘, ist <span style="color:#FF6000">,doch mehr‘</span>, als bloß ein ,Gedanke‘ von uns.)</span>
Somit ist die Argumentation KANTS gegen den ontologischen Beweis ANSELMS für GOTT ,falsch‘ und unhaltbar, weil sie auf der ,falschen‘ Voraussetzung beruht ''':''' die ,Existenz‘, bzw. das ,Sein‘ eines jeden ,Gegenstandes‘, — wie z. B. auch die Existenz bei GOTT —, sei bloß dessen gedachte ,Position‘ an sich selbst, d.h. bloß seine ,Setzung‘ im- und durch den Verstand. Damit ,macht‘ er GOTT außerdem zu einem ,Ding‘ unter den vielen ,Dingen‘ dieser Welt, und verkennt so, — wie vor ihm THOMAS von Aquin —, auch die Einzigartigkeit und Exklusivität GOTTES im Theorem ANSELMS.
<div class="center">Die <span style="color:#FF6000">„Rede von GOTT“</span> in der philosophischen Tradition</div>
Wenn man die philosophische Tradition der <span style="color:#FF6000">„Rede von GOTT“</span> im Lichte der Ergebnisse der axiomatischen <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span> GÖDELS liest, dann stellt sie sich am Beispiel bei ARISTOTELES, — AVICENNA, — ANSELM, und bei GÖDEL wie folgt dar ''':'''
<span style="color:#FF6000">»''Das Erstbewegende,'' (<span style="font-family: Times;"><big>,πρῶτον κινοῦν‘</big></span>), ''das, ohne selbst ‚bewegt‘ zu sein'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ἀκίνητον‘</big></span> <span style="color:#00B000">| ''unverursacht, ,entstehungslos‘'' |</span> ), ''alles Übrige wie ein Geliebtes ‚bewegt‘'', (<span style="font-family: Times;"><big>,κινεῖ δὴ ὡς ἐρώμενον‘</big></span> <span style="color:#00B000"> | ''-verursacht, ,entstehen‘ lässt'' |</span> ), ''ist sowohl'' <span style="color:#00B000">[ zeitlich-]</span>''ewiges ‚Wesen‘'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ἀΐδιον καί οὐσία‘</big></span> <span style="color:#00B000">| ''‚Substanz‘'' |</span> ), ''als auch'' <span style="color:#00B000">[ zeitlich-]</span>''ewiges ‚wirksames, verwirklichendes Sein‘'', (<span style="font-family: Times;"><big>‚ἀΐδιον καί ἐνέργεια οὖσα‘ = ‚actus purus‘</big></span><span style="color:#00B000"> | '',reine Tätigkeit‘'' |</span> ), … ''ersehnt'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ὀρεκτόν‘</big></span>), ''und erkennbar'', (<span style="font-family: Times;"><big>,νοητόν‘</big></span>), ... ''denn dies ist der ‚Gott‘'', (<span style="font-family: Times;"><big>,τοῦτο γὰρ ὁ θεός‘</big></span>), <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, ''der'' <span style="color:#00B000">[ zeitlich-]</span>''Ewige'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ἀΐδιον‘</big></span>), — ''der Unvergleichliche'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ἄριστον‘</big></span> <span style="color:#00B000">| ''‚der Beste‘'' |</span> ), — ''der Lebendige'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ζῷον‘</big></span> <span style="color:#00B000">| ,''das Leben selbst‘'' |</span> ), — ... ''so sagen wir ja'', (<span style="font-family: Times;"><big>,φαμὲν δὴ‘</big></span>), — ...«</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(ARISTOTELES — Grieche)</span>.
Der ‚Begriff’ <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, als ,Individuumname‘, ist synonym mit <span style="color:#FF6000">„göttliches ‚Da-Sein’“</span>, das sowohl <span style="color:#FF6000">„aus sich vollkommen“</span>, als auch <span style="color:#FF6000">„notwendig für uns“</span> ‚da‘ ist; <span style="color:#00B000">(das ist das, an sich, vollkommene ‚Was-Sein‘ GOTTES ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ — </span>, das zugleich, für uns, das notwendige ‚Da-Sein‘ GOTTES ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘</span> — ist)</span>; <span style="color:#CC66FF">„von Ewigkeit zu Ewigkeit“</span>. Das ist der <u>angemessene Begriff</u> von GOTT, und gilt ‚nur‘ von GOTT. Weil GOTT <span style="color:#FF6000">„vollkommen“</span> ist, ist <span style="color:#FF6000">„Da-Sein“ <span style="color:#00B000">|</span> „GOTT-Sein“ <span style="color:#00B000">|</span> „Göttlichkeit“</span> das <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span> GOTTES ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span>. Im Unendlichen, GOTT, sind <span style="color:#FF6000">„Essenz“</span> und <span style="color:#FF6000">„Existenz“</span> koinzident ,eins‘, und daher untrennbar, und <span style="color:#FF6000">»''darum ist GOTT das einzige ‚Sein’, das notwendig an sich ‚da‘ ist''«</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(ABU ALI SINA alias AVICENNA — Muslim)</span>.
Der <span style="color:#00B000">(gedachte)</span> ‚Eigenschafts-Begriff‘ <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit (die Größe) GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(‚Perfektion‘, die Summe aller ‚positiven Eigenschaften‘ in GOTT)</span> schließt koinzident die ‚Eigenschaft’ <span style="color:#FF6000">„notwendige Existenz für uns“</span> mit ein ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>. GOTT wäre nicht <span style="color:#FF6000">„vollkommen“</span>, wenn er nicht auch real für uns ‚da‘ wäre, wenn er nicht ,immer schon’ <span style="color:#FF6000">„existierte“</span>. ‚Sein’ ist <u>mehr</u> als ‚Nicht-Sein’. ,Sein’, bzw. ,Existenz’ gehört zu den ,Transzendentalia’ in GOTT. Das sind die <span style="color:#00B000">(ultimativen)</span> ,Wesenseigenschaften’ in GOTT. Der unendliche GOTT ist daher das <span style="color:#FF6000">»''vollkommenste Wesen, über das nichts ,Größeres‘ d.h. Vollkommeneres <u>mehr</u> ‚gedacht‘ werden kann''«</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(ANSELM von Canterbury — Christ)</span>.
Der ‚Begriff’ <span style="color:#FF6000">„Perfektion GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, schließt koinzident das <span style="color:#FF6000">„notwendige Dasein GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘</span> —, für uns mit ein, ohne einen zeitlichen Anfang und ohne ein zeitliches Ende. Das ist die ‚zeitlos-ewige‘, an sich absolute, und <span style="color:#FF6000">„für uns notwendige Existenz GOTTES“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx→E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(Das ist ein ,regulär‘-mögliches Korollar im 2. Beweisgang aus Term :16: ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gy→Yy'''‘ —</span>, mit der <span style="color:#4C58FF">[ Instanz(Y:=E<sub>not</sub>) ]</span>, und der <span style="color:#4C58FF">[ FUB(y:=x) ]</span>; und auch ein ,regulär‘-mögliches Korollar im 3. Beweisgang ''':''' entsprechend der <span style="color:#FF6000">„logischen Implikation”</span> :: <span style="color:#4C58FF">[├ A ├ B ╞ A → B ]</span> von Term :01: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ — </span> und Term :05: <span style="color:#4C58FF"> —‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span> aus diesem Beweisgang. In Worten ''':''' <span style="color:#FF6000">»</span>''Angenommen, '' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span> ''steht für den GOTT der Christen'' ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ — </span>, ''dann existiert dieser GOTT'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span>, ''für uns notwendig'', <span style="color:#4C58FF">— <sub>not</sub> —</span> <span style="color:#FF6000">«</span>.)</span> Der Unendliche, GOTT, ist <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen'' <span style="color:#00B000">[ Raum-Zeit-]</span>''Struktur''«</span> unserer ‚vergänglichen‘, ,endlichen‘ Welt, welche prinzipiell vom dreidimensionalen Raum und von der unwiederbringlich ‚vergehenden‘ Zeit geprägt ist. Der ,GOTT der Christen‘ ist <span style="color:#FF6000">»''unabhängig''«</span> von dieser <span style="color:#FF6600">„vergehenden Raum-Zeit“, — »''jenes rätselhafte und anscheinend in sich widersprüchliche Etwas''« <span style="color:#00B000">(GÖDEL)<ref>Kurt GÖDEL, ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Eine Bemerkung über die Beziehungen zwischen der Relativitätstheorie und der idealistischen Philosophie‘</big></span>'', in P.A.SCHILPP (Hg.): ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Albert Einstein, Philosoph und Naturforscher‘</big></span>'', Seite 406</ref></span> —</span>. Ohne ‚Zeit‘ gibt es keinen zeitlichen Unterschied zwischen ‚Ursache‘ und ‚Wirkung‘, <span style="color:#00B000">(beides ist zeitlos ,eins‘)</span>, und so ist der zeitlos-ewige GOTT, der <span style="color:#FF6000">»''notwendig aus sich ,existiert‘'' «</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ — </span>, <span style="color:#FF6000">„unverursacht“ <span style="color:#00B000">|</span> „ursprungslos“</span> für uns immer schon ‚da‘ ''':''' <span style="color:#00B000">(GÖDEL — ohne religiöses Bekenntnis)</span>.
Mit dem GÖDEL-Kalkül ist die <span style="color:#FF6000">„Rede von GOTT“</span> auf eine ‚vernünftige Basis‘ gestellt worden, und ist somit für jeden Menschen nachvollziehbar, <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig, (ohne sich auf den Glauben an irgendeine Religion zu stützen)''«</span>, wie obige Beispiele zeigen.
'''Resümee :'''
Das GÖDEL-Kalkül zeigt mit <span style="color:#FF6000">»''mathematischer Evidenz''«</span>, was notwendig folgt, wenn die Axiome ‚wahr‘ sind, <span style="color:#00B000">(die Axiome bilden formal-syntaktisch <span style="color:#FF6000">»''die theologische Weltanschauung''«</span> ab)</span>, unter der Voraussetzung, dass die Axiome <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen'' <span style="color:#00B000">[ Raum-Zeit-]</span>'' Struktur''«</span> unserer Welt sind. Die ,Verifikation‘ der Axiome und Definitionen von GOTT und seiner Vollkommenheiten gelingt GÖDEL, — entsprechend seiner Unabhängigkeits-Bedingung —, durch den Aufweis ihrer Widerspruchsfreiheit ''':''' sie sind somit ,wahr‘ und, — im Kontext einer <span style="color:#FF6000">»''theologischen Weltanschauung''«</span> —, auch ,annehmbar‘ in unserer ,realen‘ Welt ''':''' <span style="color:#00B000">(siehe Anhang, 2. Beweisgang und Anmerkung-2)</span>. Er vermeidet damit den Fehler, der immer wieder im Diskurs über Gottesbeweise gemacht wird ''':''' GOTT mit seinen Geschöpfen zu vergleichen. Diese logisch-philosophische Rede von GOTT <span style="color:#00B000">(<span style="color:#FF6000">»''ohne sich auf den Glauben an irgendeine Religion zu stützen''«</span>)</span> hat eine <u>mehr</u> als zweitausendjährige Tradition hinter sich. Der <span style="color:#FF6000">„100-Taler-Gott“</span> des Philosophen KANT, hat heute, nachdem der Logiker und Systemtheoretiker GÖDEL sein System vorgelegt hat, an ‚Strahlkraft‘ verloren.
Kurt GÖDEL ''':'''
::<span style="color:#FF6000">» ''Die theologische Weltanschauung'', <span style="color:#00B000">[ dass GOTT für uns immer schon ‚da‘ ist ]</span>, ''ist rein verstandesmäßig mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar'';«</span> <span style="color:#00B000">[ d.h. sie ist das ,Resultat‘ der, — vom Glauben geleiteten —, ‚theoretischen Vernunft‘, alias ‚reinen Vernunft‘, und nicht bloß das ‚Postulat‘ einer ‚praktischen Vernunft‘, wie KANT meint ]. <span style="color:#FF6000">»''Der'' <span style="color:#00B000">[ christliche ]</span> ''Glaube ist die ‚Pupille‘ im ‚Auge‘ unseres Verstandes.''«</span> (Heilige KATHARINA von Siena, Lehrerin der Kirche, Patronin Europas<ref>vgl. <span style="font-family: Times;"><big>''Gebet 7 ‚Für die neuen Kardinäle‘, Rom, 21. Dezember 1378,''</big></span> aus <span style="font-family: Times;"><big>''Caterina von Siena ,Die Gebete‘.''</big></span> Kleinhain 2019, online: https://caterina.at/werke/gebete/gebete-detailansicht/gebet-7.html</ref> )</span>
Der sonst so rationale KANT, hier doch etwas emotionell, <span style="color:#00B000">(als wolle er die Ergebnisse im GÖDEL-Kalkül nicht wahr haben, die belegen, dass er sich bei GOTT geirrt, und die Funktion des christlichen Glaubens für die Philosophie falsch eingeschätzt hat)</span> ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span> ''Es war etwas ganz Unnatürliches und eine bloße Neuerung des Schulwitzes, aus einer ganz willkürlich entworfenen Idee das Dasein des ihr entsprechenden Gegenstandes selbst ausklauben zu wollen''<ref>vgl. ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kritik der reinen Vernunft</big></span>''‘, Seite 403. https://www.korpora.org/kant/aa03/403.html</ref>.<span style="color:#FF6000">«</span>
Für KANT, für die Scholastiker, <span style="color:#00B000">(und auch für uns)</span>, ist es natürlich ‚logisch‘, dass aus einem als ‚möglich’ gedachten Begriff, <span style="color:#FF6000">»</span>''aus einer ganz willkürlich entworfenen Idee''<span style="color:#FF6000">«</span>, keine Existenzaussage abgeleitet werden kann. <span style="color:#00B000">(Aus dem bloß gedachten Begriff ,goldene Berge‘ folgt natürlich nicht, dass es solche in Wirklichkeit auch gibt.)</span> In der philosophischen Tradition, die von ARISTOTELES herkommt, ist der Begriff <span style="color:#FF6000">»''GOTT''«</span> jedoch von allen anderen Begriffen so verschieden, so dass für GOTT diese Logik KANTS nicht mehr gilt. GOTT ist ,unvergleichlich‘ und ,einzigartig‘.
Dazu der Kommentar von HEGEL ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»''Wenn KANT sagt, man könne aus dem Begriff'' <span style="color:#00B000">[ ‚GOTT‘ ]</span> ''die Realität nicht ,herausklauben‘, so ist da der Begriff als endlich gefasst''.« <span style="color:#00B000">[ In der Endlichkeit unserer Welt trifft die Logik KANTS zu, dass dem ‚Begriff‘ nicht ,notwendig‘ das ‚Sein‘ folgt, denn es gibt in ihr die ,Lüge‘, die das ,Wirklich-Sein‘ im Begriff bloß behauptet, ohne dass es ,in Wirklichkeit‘ zutrifft, was sie behauptet. Es gilt hier nach KANT ''':''' »''Sein ist kein reales Prädikat''«. Somit ist ]</span> »''...der Begriff ohne'' <span style="color:#00B000">[ reales ]</span> ''Sein ein Einseitiges und Unwahres, und ebenso das Sein, in dem kein Begriff ist'', <span style="color:#00B000">[ ist ]</span> ''das begrifflose Sein,'' <span style="color:#00B000">[ d.i. das relative ,Noch-Nicht-Begriffene‘ ]</span>.'' Dieser Gegensatz, der in die Endlichkeit fällt'' <span style="color:#00B000">[ im Endlichen zutrifft ]</span>, ''kann bei dem Unendlichen, GOTT, gar nicht statthaben''<ref>Georg Wilhelm Friedrich HEGEL, ‚<span style="font-family: Times;"><big>''Ausführungen des ontologischen Beweises''</big></span>‘ in den ‚<span style="font-family: Times;"><big>''Vorlesungen über die Philosophie der Religion vom Jahr 1831''</big></span>‘ . Hamburg 1966, Seiten 175 bzw. 174</ref>; <span style="color:#00B000">[ denn ,Begriff‘ und ,Sein‘ sind in dem Unendlichen, GOTT, untrennbar und real immer dasselbe. Auf Grund dieser ontologischen Identität ,personifiziert‘ und ,repräsentiert‘ GOTT die ,Wahrheit‘ ''':''' GOTT ist die ,Wahrheit‘. In GOTT, dem <span style="color:#FF6000">„Schöpfer der Welt“</span>, folgt dem ,Begriff‘ immer ,notwendig‘ das ,Sein‘ ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''GOTT sprach ''':''' Es werde ,Licht‘. Und es wurde Licht''«, <small>{{Bibel | Genesis |1|3|EU}}</small>;</span> oder auch ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Der Herr sprach, und sogleich geschah es; er gebot, und alles war da''«,</span> <small>{{Bibel | Psalm |33|9|EU}}</small>.]</span>«</span>
Das Entscheidende bei der <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Interpretation des GÖDEL-Kalküls ist, dass der <span style="color:#00B000">(Begriff)</span> GOTT der Christen ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, nicht auf die Ebene seiner ,endlichen‘ Geschöpfe und unserer Welt gestellt wird, <span style="color:#00B000">(d.i. das ‚Universum‘ im ,Urknall‘, die ‚100-Taler‘, ein ‚Tsunami‘, auch ,einfache Modelle‘ von unserer Welt, etc.)</span>, und damit verglichen wird, sondern, dass der GOTT der Christen in seiner Einzigartigkeit und Besonderheit als <span style="color:#FF6000">»''der Unendliche''«</span> belassen und als <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen'' <span style="color:#00B000">[ Raum-Zeit-]</span>''Struktur''«</span> unserer vergänglichen Welt, — als <span style="color:#FF6000">»''der Unvergleichliche''«</span> —, verstanden wird. <span style="color:#00B000">(Alle Kritiken des sog. ,ontologischen‘ Gottesbeweises übersehen die Einzigartigkeit und Besonderheit des <span style="color:#FF6000">»''Unendlichen''«</span>, und/oder wollen diese nicht ,wahr‘ haben.)</span> Auch THOMAS von Aquin ,verortet‘ den GOTT ANSELMS, — in seiner Kritik an dessen Theorem —, irrtümlich unter die ,Dinge‘ der uns umgebenden ,Natur‘, wenn er sagt ''':''' GOTT <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>esse in rerum natura</big></span>“</span>, d.h. wörtlich, dass GOTT ,in der Natur der Dinge <span style="color:#00B000">(unserer Welt)</span> existiert‘, und verkennt somit, — wie nach ihm auch KANT —, die ,Unvergleichlichkeit‘ GOTTES, <span style="color:#00B000">(vgl. STh I q.2 a.1 ad 2<ref>„Deus … illud quo maius cogitari non potest; non tamen propter hoc sequitur quod intelligat id quod significatur per nomen, esse in rerum natura; sed in apprehensione intellectus tantum.“ ——— »''GOTT ist'' (nach ANSELM) ''der, über den Größeres nicht mehr gedacht werden kann. Aber nicht deswegen, weil er'', (der Narr von Psalm 14.1, den ANSELM zitiert), ''das versteht, was durch diesen Namen,'' (bzw. mit dem Begriff ,GOTT‘ im Theorem ANSELMS), ''bezeichnet wird, folgt daraus'', (wie ANSELM meint), ''dass er auch versteht, dass er'', (dieser GOTT), ''auch in der ,Natur‘ der Dinge'' (unserer Welt) ''existiert''; <span style="color:#00B000">[ was ANSELM so nie gesagt hat ]</span>. ''Daraus folgt nur, dass er'', (als ,GOTT‘), ''bloß in der Auffassung seines Verstandes'', (d.h. nur im Denken des Narren als ,Begriff‘), ''existiert.''« ——— Hier ,verortet‘ THOMAS einerseits den unendlichen GOTT, von dem das Theorem ANSELMS spricht, irrtümlich unter die endlichen Dinge der uns umgebenden ,Natur‘, was sachlich dem theologischen Theorem der Unvergleichlichkeit GOTTES widerspricht, der nicht unter die Dinge unserer Welt eingereiht werden darf. Anderseits verliert er dadurch auch den ,Blick‘ für die Außerordentlichkeit und Besonderheit GOTTES, dessen Natur völlig verschieden und unabhängig von der ,Natur‘ unserer raum-zeitlichen Welt ist. GÖDEL beweist jedoch, mit ANSELM, weil es notwendig, ohne Widerspruch, (»''bloß in der Auffassung unseres Verstandes''«), möglich ist, dass GOTT existiert, ist es korrekt, daraus auch mit Notwendigkeit zu folgern, dass der Glaube des Erzbischofs ANSELM, und der Glaube seiner Anvertrauten, von der Wirklichkeit GOTTES, logisch richtig und sinnvoll ist; denn Möglichkeit und Wirklichkeit sind in GOTT koinzident ,eins‘. Das ist das Privilegium GOTTES allein, der einzigartig und unvergleichlich ist. Damit zeigt er auf, dass THOMAS die Unvergleichlichkeit und Einzigartigkeit GOTTES in seinem Vorhalt nicht bedacht hat; und außerdem ANSELM missverstanden hat.</ref>)</span>; jedenfalls hier in der Auseinandersetzung mit ANSELM. Dagegen spricht ANSELM im ,''<span style="font-family: Times;"><big>Proslogion</big></span>''‘, Seite 85f, nur von einem <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>esse et in re</big></span>“</span> GOTTES, d.h. dass GOTT ,auch in Wirklichkeit existiert‘, <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>quod maius est</big></span>“</span>, was ,größer‘, bzw. ,mehr‘ ist, als <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>esse solo in intellectu</big></span>“</span>, als nur ,im Verstand zu sein‘; wobei die ,zeitlose-überzeitliche‘ Wirklichkeit <span style="color:#00B000">(Natur)</span> GOTTES jedoch völlig verschieden und <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen''«</span> Wirklichkeit <span style="color:#00B000">(die ,Natur‘)</span> der ,raum-zeitlichen‘ Welt der Dinge ist. Daher ist sie mit dieser auch nicht vergleichbar. GOTT ist <span style="color:#FF6000">„vollkommen“</span> und alle <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheiten“</span> in GOTT, <span style="color:#00B000">(die ultimativen ,Transzendentalia‘)</span>, sind koinzident ,eins‘, — ,fallen <span style="color:#FF6000">„notwendig“</span> in eins zusammen‘, und sind daher konvertierbar. Darum ist auch die Wirklichkeit GOTTES ,einzigartig‘ und ,unvergleichlich‘.
Mit Korollar-3 ist die Exklusivität und Außerordentlichkeit GOTTES definitiv im Kalkül ,bewiesen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span>. Der abendländische Monotheïsmus ist somit eine ,logische‘ Konsequenz aus den GÖDEL-Axiomen. <span style="color:#00B000">(Das <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span> Theorem von der ,Einzigartigkeit‘ und Exklusivität GOTTES, d.h. die exklusive Einheit von Essenz und Existenz, von Begriff und Sein, von Ursache und Wirkung, von Subjekt und Objekt, von Möglichkeit und Wirklichkeit, und aller Transzendentalien, ist, — nach HEGEL —, die Voraussetzung und Bedingung jeder Philosophie ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Die Einheit muss am Anfang der Philosophie stehen''«</span>; und ist zugleich auch ihr gesuchtes und bewiesenes Endergebnis und Ziel ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Diese Einheit muss auch das Resultat der Philosophie sein''«</span><ref>https://hegel-system.de/de/gottesbeweis.htm#hegels-kritik-an-kant</ref>, was hier im GÖDEL-Kalkül ,logisch‘ mit Korollar-3 verifiziert wird ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□(∃xGx ∧ ∀y(Gy→x=y))'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist exklusiv einzigartig''«</span>.)</span>
Die Einzigartigkeit GOTTES bedingt die Koinzidenz, den inneren Zusammenhang aller seiner Vollkommenheiten und Zuschreibungen, <span style="color:#00B000">(Axiom-2)</span>, d.h. ihr paarweise, perspektivisches ,Zusammenfallen in eins‘ im Unendlichen, GOTT. — Aus der Notwendigkeit aller positiven Eigenschaften und Zuschreibungen, <span style="color:#00B000">(d.h. aus den ultimativen Transzendentalien, Axiom-4)</span>, die in GOTT paarweise, koinzident ,eins‘ sind, <span style="color:#00B000">(Axiom-2)</span>, ist die Einzigkeit GOTTES für uns erschließbar, <span style="color:#00B000">(Korollar-3)</span>. Axiom-4 ist die erste, ,modal‘ <span style="color:#FF6000">„notwendige“</span>, d.h. die transzendentale Voraussetzung für Korollar-3.
Wenn im Korollar-3 das <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span> z. B. für GOTT, dem ,Vater‘ der Christen, und das <span style="color:#4C58FF">— ‚'''y'''‘ —</span> für GOTT, dem ,Sohn‘, d.h. für ,JESUS CHRISTUS‘ steht, bzw. für den ,HEILIGEN GEIST‘, <span style="color:#00B000">(den ,Dreifaltigen GOTT‘ der Christenheit)</span>; oder auch für die Gottesbezeichnung ,GOTT-ADONAI‘ der Juden, oder für die Gottesbezeichnung ,ALLAH‘ der Muslime steht, dann weist dieses Korollar, für <span style="color:#4C58FF">— ‚'''∀y'''‘ —</span>, mit der ,ontologischen Identität‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x=y'''‘ —</span>, auf die ,Koinzidenz‘ des ,Dreifaltigen‘, bzw. auch auf den inneren Zusammenhang dieser Religionen hin.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Anhang : das GÖDEL-Kalkül</span></div>===
In der ,Legende zum GÖDEL-Kalkül‘ wird an einige Basics erinnert, und diese für die operative Praxis im anstehenden Kalkül adaptiert.
{|class="wikitable"
|-
! <div class="center"><span style="color:#660066">Legende zum GÖDEL-Kalkül</span></div>
|-
|
<small>
<math>\begin{align}
\text{ ◇ :: konsistent ↔ widerspruchsfrei ↔ möglich ↔ denkbar, } & \text{ □ :: notwendig ↔ wirklich, für jede mögliche Welt ↔ exklusiv} \\
\text{logischer Meta-Term :: [ A ├ B ] ::} & \text{ „aus A folgt im Kalkül ,regulär‘ (├ ) B.“} \\
\text{ A, B sind Aussagen über Eigenschaften, (A ist keine Eigenschaft);} & \text{ die Aussage, z.B. in der Kalkül-Zeile 10, wird als ,Term :10:‘ bezeichnet} \\
\text{ AE ::} & \text{ Argument Einführung, Prämisse, Postulat } \\
\text{ Xx ::} & \text{ „X ist eine Eigenschaft der Individuum-Variable x.“ } \\
\text{ ¬PX ::} & \text{ „X ist keine positive Eigenschaft, ist keine Perfektion, ist nicht vollkommen.“ } \\
\text{ Instanz(X := Y) ::} & \text{ Substitution der Eigenschaft X durch die ,bestimmte‘ Eigenschaft Y } \\
\text{ (Eine ,Instanz‘ ist ein Exemplar aus einer Menge gleichartiger Dinge;} & \text{ hier die ,bestimmte‘ Eigenschaft Y, als Ersatz für das unbestimmte X.) } \\
\text{ FUB(x := y) ::} & \text{ Freie-Um-Benennung der Variable x in y } \\
\text{ Gx ::} & \text{ „Die Variable x steht für den GOTT der Christen.“ } \\
\text{ [ G(y) ├ ⱯyG(y) ] ::} & \text{ All-Operator-Einführung der Variable y für GOTT } \\
\text{ „Angenommen, die Variable y steht für GOTT, dann } & \text{folgt ,regulär‘ (├ ), dass auch jedes y im Kalkül für GOTT steht.“}\\
\text{[ ⱯXA(X) ├ A(X) ] ::} & \text{ All-Operator-Beseitigung für die substituierte Eigenschaft X } \\
\text{ „Wenn X durch eine ,bestimmte‘ Eigenschaft ,instanziiert‘ ist oder } & \text{wird, dann kann der All-Operator von X ,regulär‘ (├ ) beseitigt werden.“}\\
\text{ KOMM(↔) ::} & \;\text{[ (A↔ B) ↔ (B ↔ A) ] :: Kommutativgesetz für ( ↔ )}\\
\text{ DIST(□∧) ::} & \;\text{[ (□A ∧ □B) ↔ □(A ∧ B) ] :: Distributivgesetz für (□∧ )} \\
\text{ (hypothetischer Syllogismus, häufige logische Schlussregel) ::} & \;\text{[ A → B, A ├ B ] :: (Modus ponendo ponens), Abtrennregel.} \\
\text{ „Wenn es wahr ist, dass aus A ein B folgt, und wenn A wahr ist, } & \text{dann ist im Kalkül ,regulär‘ (├ ) ableitbar, dass auch B wahr ist.“} \\
\text{ (negativer hypothetischer Syllogismus) ::} & \;\text{[ A → B, ¬B ├ ¬A ] :: (Modus tollendo tollens)} \\
\text{ „Wenn es wahr ist, dass aus A ein B folgt, und wenn B falsch ist, } & \text{dann ist im Kalkül ,regulär‘ (├ ) ableitbar, dass auch A falsch ist.“} \\
\text{''KONDITIONALER BEWEIS“ ::} & \;\text{[ ├ A ├ B ╞ A → B ] :: (logische Implikation)} \\
\text{ „Angenommen, A ist ,regulär‘ Axiom oder Prämisse, und B ist im } & \text{Kalkül ,regulär‘ abgeleitet, dann ist ,bewiesen‘ ( ╞ ) : A impliziert B, ist wahr.“} \\
\text{''INDIREKTER BEWEIS“ ::} & \;\text{[ ├ ¬A → F ╞ A ] :: (Reductio ad absurdum)} \\
\text{ „Wenn im Kalkül aus ¬A ,regulär‘ eine Kontradiktion } & \text{F folgt, dann ist A ,bewiesen‘ ( ╞ ) : A ist ,wahr‘.“} \\
\end{align}</math>
</small>
|}
A. FUHRMANN ''':''' <span style="color:#FF6000">»</span> ''Eine Prädikatenlogik zweiter Stufe ist eine Logik, in der die Quantoren auch Eigenschaftsausdrücke <span style="color:#00B000">(<span style="color:#FF6000">„Prädikate”</span>)</span> binden können''. <span style="color:#00B000">[ Die ,Prädikate‘ werden in einem Kalkül dieser Logik durch Definitionen ,bestimmt‘ ]</span>. ''Wir werden uns im folgenden recht frei einer dafür geeigneten formalen Sprache bedienen. Äußere Quantoren werden meist weggelassen und wir schreiben kurz'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Xx'''‘ — </span> ''bzw.'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ — </span> ''um auszudrücken, dass das Individuum'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ — </span> ''die Eigenschaft'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''‘ — </span> ''hat, bzw. dass die Eigenschaft'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''‘ — </span> ''die höherstufige Eigenschaft'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ — </span> ''<span style="color:#00B000">(für <span style="color:#FF6000">„positiv”</span>)</span> hat;'' <span style="color:#00B000"> [ wobei die Eigenschaft <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ — </span> als einzige im Kalkül ,unbestimmt‘ bleibt ]</span>. <span style="color:#FF6000">«</span><ref>A. FUHRMANN ‚''<span style="font-family: Times;"><big>‚G‘ wie Gödel. Kurt Gödels axiomatische Theologie</big></span>''‘, Seite 6, Anmerkung 3. Konform mit seinem Artikel in ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Logik in der Philosophie</big></span>''‘ hg. v. P. SCHROEDER-HEISTER, W. SPOHN und E. OLSSON. 2005, Synchron, Heidelberg.</ref>
Der All-Quantor für Eigenschaften, hier im GÖDEL-Kalkül der Prädikatenlogik zweiter Stufe, bindet die ,unbestimmte‘ Eigenschafts-Variable <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''‘ —</span> ausschließlich nur in den Definitionen im 2. und 3. Beweisgang . <span style="color:#00B000"> (Im ersten Beweisgang gibt es keine Definition.)</span> Dieser All-Quantor wird dann jedes Mal in der Beweis-Durchführung durch die Substitution ''':''' <span style="color:#4C58FF"> [ Instanz(X:= ..) ]</span> mit ,bestimmte‘ Eigenschafts-Konstanten wie <span style="color:#4C58FF">— (X:= G) —</span>, bzw. <span style="color:#4C58FF">— (X:= ¬Y) —</span>, oder <span style="color:#4C58FF">— (X:= E<sub>not</sub>) —</span> ,regulär‘ <span style="color:#00B000">(├ )</span> beseitigt ''':''' <span style="color:#4C58FF"> [ ⱯXA(X) ├ A(X) ]</span>; wobei die Eigenschafts-Konstante im Kalkül entweder als Zwischenergebnis ,regulär‘ abgeleitet, <span style="color:#00B000">(,errechnet‘)</span>, oder mit einer Definition schon ,bestimmt‘ worden ist.
Die spezifische ‚Eigenschaft‘ einer Eigenschaft wird hier, in der formalen Syntax der Prädikatenlogik zweiter Stufe, als eine tiefer gestellte Abkürzung <span style="color:#00B000">(als Index)</span> an ihre Trägereigenschaft angehängt, wie z. B. ‚wesentlich‘, bzw. ‚essentiell‘ durch <span style="color:#4C58FF"> — <sub>ess</sub> —</span>, oder ‚notwendig‘ durch <span style="color:#4C58FF"> — <sub>not</sub> —</span>. In der Definition-3 steht der Term ''':''' <span style="color:#4C58FF"> —‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span>, um auszudrücken, dass das Individuum <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span> notwendig <span style="color:#4C58FF">— <sub>not</sub> —</span> die Eigenschaft ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''‘ —</span>, für ,Existenz‘, hat, d.h. <span style="color:#FF6000">„das <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> existiert notwendig”</span>. Der schon von GÖDEL indizierte Term ''':''' <span style="color:#4C58FF">—‚'''G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span> kann gelesen werden als ''':''' <span style="color:#FF6000">„Das Individuum <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> hat die Wesenseigenschaft, <span style="color:#4C58FF"> — <sub>ess</sub> — </span> ''':''' GOTT zu sein, <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘ </span>”</span>, statt der ,an sich‘ konformen, aber <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> etwas ungenauen Formulierung ''':''' <span style="color:#FF6000">„das <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> ist wesentlich göttlich”</span>; oder mit der Voraussetzung ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''→'''G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span> deutlicher und <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> korrekt ''':''' <span style="color:#FF6000">„Wenn <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> für den GOTT der Christen, <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, steht, dann ist GOTT-Sein, <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, <span style="color:#00B000">(,Existenz‘)</span> das Wesen dieses GOTTES, <span style="color:#4C58FF">— <sub>ess</sub>‚'''x'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(,Essenz‘)</span> ”</span>; wobei, — entsprechend der ,methodologischen‘ Prämisse des Kalküls <span style="color:#00B000">(<span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ — </span> ''':''' das <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> steht für den ,GOTT der Christen‘)</span> —, bei der Interpretation der Terme dieses besonderen Kalküls, die <span style="color:#4C58FF">„christliche Theologie”</span> für den Begriff <span style="color:#FF6000">„GOTT”</span>, Korrektur und die leitende Instanz ist. Dabei muss die Dreifach-Äquivalenz von <span style="color:#4C58FF"><span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ — </span></span>berücksichtigt werden. Welche der drei Äquivalenzen, bzw. Lesearten von <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ — </span> bei einem bestimmten Term im Kalkül zulässig ist, muss <span style="color:#4C58FF">„theologisch”</span> überprüft und evaluiert werden. Bei manchen können sogar alle drei Lesearten <span style="color:#4C58FF">„theologisch”</span> zulässig sein.
Um philosophische, und sogar <span style="color:#4C58FF">„theologische”</span> Theoreme exakt zu formulieren, und untersuchen zu können, hat der Ausnahmelogiker GÖDEL ein Tor aufgestoßen, das uns ermöglichen kann, <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span>, und logisch objektiv nachprüfbar, in diesen Disziplinen zu argumentieren. Mit seiner modalen Prädikatenlogik zweiter Stufe, hat GÖDEL dem alten Wunsch eines Raimundus LULLUS, eines Gottfried Wilhelm LEIBNIZ, eines Immanuel KANT, und anderer, nach einer nachprüfbaren ,Universalsprache‘ in den Geisteswissenschaften, entsprochen; analog zur Mathematik, als Universalsprache in den Naturwissenschaften. Der sog. ,Theorembeweiser‘ der Wissenschaftler Christoph BENZMÜLLER und Bruno WOLTZENLOGEL-PALEO, mit Hilfe eines Computers, ist die offensichtliche Folge aus diesem Quanten-Schritt GÖDELS.
In der folgenden Neu-Kalkülisierung, wird jeder einzelne operative Logik-Schritt des Kalküls in der '''linken Spalte''' nummeriert und als Term-Ergebnis angezeigt, und in der '''rechten Spalte''' werden die dafür benötigten Term-Komponenten und die dabei angewendeten Logik-Regeln und -Gesetze dokumentiert. Am Anfang stehen die Ressourcen und das angestrebte Ziel des Beweisganges, <span style="color:#00B000">(das Theorem)</span>. Die GÖDEL Axiome und Definitionen, die Theoreme, die Zwischenergebnisse, das Endergebnis, und die logischen Meta-Terme, werden kontextabhängig interpretiert, <span style="color:#00B000">(angezeigt durch ,Interpretationspunkte‘ — '''::''' —, falls nötig)</span>. Der jeweilige Beweisgang wird in den Anmerkungen ausführlich und umfassend kommentiert. Die Kalkül-Prämissen, <span style="color:#00B000">(AE: Argument Einführung)</span>, sind der modal-frei gewählte Einstieg in das Kalkül. Sie dokumentieren, zusammen mit dem angestrebten Beweis-Ziel, eine bestimmte Problemlage in einem externen Diskurs, der mit dem modalen Logik-System hier, formal-syntaktisch überprüft, und gegebenenfalls, verifiziert oder falsifiziert werden soll. Korollare sind einfache, logische Folgerungen aus dem jeweiligen Beweisgang ''':'''
====<div class="center"><span style="color:#660066">1. Beweisgang</span></div>====
{|class="wikitable"
|-
! <div class="center"><span style="color:#660066">GÖDELS ontologischer Beweis für Theorem 1, (Möglichkeitsbeweis)</span></div>
|-
! <span style="color:#00B000">''Terme der erweiterten Prädikatenlogik zweiter Stufe__________ „Benennungen“ und durchgeführte Logik-Operationen''</span>
|-
|
<small>
<math>\begin{align}
\text{(Axiom 1.1)} & \quad P \neg X \;\Longrightarrow\;\ \neg P\ X\ & \ & \text{„Wenn die Negation von X positiv ist, dann ist die Eigenschaft X nicht positiv“} \\
\text{(Axiom 2)} & \quad (P\ X \wedge \;\Box \;\forall x (\ X\ x \Longrightarrow \ Y\ x)) \Longrightarrow \ P\ Y & \ & \text{„Die Eigenschaften Y, die aus einer positiven Eigenschaft X modal} \\
\text{ } & \quad & \ & \; \; \text{notwendig folgen, sind auch positive Eigenschaften“} \\
\text{(Axiom 3)} & \quad P\ G \ & \ & \text{„Göttlichkeit, GOTT-Sein, ist eine pos. Eigenschaft“ ↔ „GOTT ist perfekt“} \\
\text{(Theorem 1)} &\quad P\ X \;\Longrightarrow\; \Diamond \; \exists x \ X \ x \ & \ & \text{ (◇ :: „möglich“ ↔ „konsistent“ ↔ „denkbar“; □ :: „notwendig“) } \\
\text{ } & \text{„Positive Eigenschaften sind konsistent“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen ist !} \\
\text{01} & \quad P\ X \ & \ & \text{ AE: „Angenommen, es gibt positive Eigenschaften, Perfektionen“} \\
\text{02} & \quad P\ X \;\Rightarrow\; \neg \Diamond \; \exists x \ X \ x \ & \ & \text{ AE: „Angenommen, positive Eigenschaften sind nicht konsistent“} \\
\text{03} & \quad (\neg x = .. )\ & \ & \text{ AE: „Es gibt die Eigenschaft, nicht mit x identisch zu sein“ :: (ungleich)} \\
\text{04} & \quad (\ x = .. )\ & \ & \text{ AE: „Es gibt die Eigenschaft, mit x identisch zu sein“ :: (gleich)} \\
\text{05} & \quad \text{ ├ }\; \neg \Diamond \; \exists x \ X \ x \ & \ & \text{:01:02:[Modus ponens] :: [A, A → B├ B] :AE:} \\
\text{06} & \quad \neg\neg \Box \neg \exists x \ X \ x \ & \ & \text{:05:[ ◇A ↔ ¬□¬A] :: (Modalregel)} \\
\text{07} & \quad \neg\neg \Box \neg\neg \forall x \neg X \ x \ & \ & \text{:06:[∃xA ↔ ¬Ɐx¬A] :: (Quantoren Regel)} \\
\text{08} & \quad \text{ ├ }\; \Box \; \forall x \neg X \ x \ & \ & \text{:07:NEG :: [¬¬A↔A] :: (Gesetz der Aussagenlogik)} \\
\text{09} & \quad \Box \; \forall x \neg X \ x \Leftrightarrow\ W & \ & \text{:02:08:[(:02:↔W) → (├:08:↔W)] :: (Kalkülregel)} \\
\text{10} & \quad \Box \; \forall x \ X \ x \Leftrightarrow\ F & \ & \text{:09:[(¬A↔W)↔(A↔F)] :: (Regel für Wahrheitswerte)} \\
\text{11} & \quad \ (\neg x = x ) \Leftrightarrow \ F \; \ & \text{ } & \text{Xx:03:Instanz(X:=(¬x=..)) ⇒ Kontradiktion !} \\
\text{12} & \quad \Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow\; (\neg x = x)) & \text{ } & \text{:10:11:[(:10:↔F) → (:11:↔F)] :: „ex falso sequitur quotlibet“} \\
\text{13} & \quad \ P\ X \wedge \;\Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow\; (\neg x = x)) & \ & \text{:01:12:[Konjunktion] :: [A, B ├ A∧B]} \\
\text{14} & \quad \ (P\ X \wedge \;\Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow \; (\neg x = x))) \Rightarrow \; P (\neg x = .. ) & \ & \text{(A2):Instanz(Y:=( ¬x= ..)) :: (Substitution für Eigenschaften)} \\
\text{15} & \quad \ P (\neg x = .. ) & \ & \text{:13:14:[Modus ponens] :: (logische Schlussregel)} \\
\text{16} & \quad \ P (\neg x = .. )\;\Rightarrow\ \neg P (\ x = .. )\ & \ & \text{(A1.1):Instanz(X:=(x=..))}\\
\text{17} & \quad \neg P (\ x = .. )\ & \ & \text{:15:16:[Modus ponens]}\\
\text{18} & \quad \ (x = x ) \Leftrightarrow \ W \; \ & \ & \text{Xx:04:Instanz(X:=(x=..)) ⇒ Tautologie !} \\
\text{19} & \quad \Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow\; (x = x)) & \text{ } & \text{:10:18:[(:10:↔F) → (:18:↔W)] :: „ex falso sequitur etiam verum“} \\
\text{20} & \quad \ P\ X \wedge \;\Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow\; (x = x)) & \ & \text{:01:19:[Konjunktion] :: [A, B ├ A∧B]} \\
\text{21} & \quad \ (P\ X \wedge \;\Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow\; (x = x))) \Rightarrow \ P (x = .. ) & \ & \text{(A2):Instanz(Y:=(x=..))} \\
\text{22} & \quad \ P (\ x = .. )\ & \ & \text{:20:21:[Modus ponens]}\\
\text{23} & \quad \text{ ├ }\; (\neg P (\ x = .. )\ \wedge \ P (\ x = .. )) \Leftrightarrow\ F & \ & \text{:17:22:[Konjunktion] ⇒ Kontradiktion !}\\
\text{24} & \quad \neg \Diamond \; \exists x \ X \ x \Rightarrow (\neg P (\ x = .. )\ \wedge \ P (\ x = .. )) & \ & \text{:05:23:[├A├B╞ A→B] :: ''KONDITIONALER BEWEIS''}\\
\text{25} & \quad \neg\neg \Diamond \; \exists x \ X \ x & \ & \text{:24:23:[Modus tollendo tollens] :: [A→B,¬B ├ ¬A]}\\
\text{26} & \quad \text{ ├ }\; \Diamond \; \exists x \ X \ x & \ & \text{:25:NEG; bzw. :05:23:[├¬A→F ╞ A] :: ''INDIREKTER BEWEIS''}\\
\text{27} & \quad \ P\ X \;\Longrightarrow\; \Diamond \; \exists x \ X \ x \ & \ & \text{:01:26:[├A├B ╞ A→B]} \\
\text{(Theorem 1)} & \;\text{„Positive Eigenschaften sind konsistent“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen war !} \\
\text{28} & \quad \ P\ G \;\Longrightarrow\; \Diamond \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{:27:Instanz(X:=G) } \\
\text{29} & \quad \Diamond \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{(A3):28:[Modus ponens]} \\
\text{(Korollar 1)} & \;\text{„Das Dasein GOTTES ist definitiv möglich“} & \ & \text{„Es ist denkbar, dass es GOTT gibt“} \\
\end{align}</math>
</small>
|}
Anmerkung-1 ''':''' <span style="color:#00B000">(Der Term <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ —</span>, im Axiom-2 ist an sich überflüssig, da dieser hier als Prämisse :01: ohnehin ,angenommen‘ wird. Der Beweisgang kommt mit Axiom-2 auch ohne diesen Term zum selben Ergebnis, und verkürzt sich dann sogar um zwei Schritte ''':''' Zeile 13 und Zeile 20 sind dann unnötig.)</span>
Der Beweisgang geht mit Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, prinzipiell von der Existenz eines GOTTES aus. Mit der Prämisse :01: <span style="color:#00B000">(hier im 1. Beweisgang)</span> postuliert GÖDEL vorerst allgemein, dass es <span style="color:#FF6000">»''Vollkommenheit, d.h. positive Eigenschaften''«</span> gibt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ —</span>, ohne im Kalkül zu definieren, was darunter zu verstehen ist. Definiert wird dann <span style="color:#00B000">(im 2. Beweisgang)</span>, was eine <span style="color:#FF6000">»''wesentliche Eigenschaft''«</span> ist ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(im Sinne von ,Transzendentalia‘)</span>; und mit Hilfe dieser Eigenschaft definiert GÖDEL <span style="color:#00B000">(im 3. Beweisgang)</span>, was eine <span style="color:#FF6000">»''notwendige Existenz''«</span> ist ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>‘ —</span>, die er <span style="color:#00B000">(im selben Beweisgang)</span> axiomatisch mit den <span style="color:#FF6000">»''positiven Eigenschaften in GOTT''«</span> gleich setzt ''':''' Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> —‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>. Erst im 2. Beweisgang wird mit Term :13:, nach einer <span style="font-family: Times;"><big>,Reductio ad absurdum‘</big></span>, definitiv bewiesen <span style="color:#00B000">( ╞ )</span>, dass die, von GÖDEL, hier postulierten, <span style="color:#00B000">(allgemeinen)</span>, positiven Eigenschaften, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ —</span>, tatsächlich auch in GOTT <span style="color:#FF6000">»''positive Eigenschaften''«</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, sind; <span style="color:#00B000">(das sind die ultimativen ,Transzendentalia‘ in GOTT)</span>. Jetzt aber muss vorerst der ,Wunsch‘, bzw. die LEIBNIZ-Frage beantwortet werden ''':''' Ob, mit <span style="color:#FF6000">»''mathematischer Evidenz''«</span>, <span style="color:#FF6000">»''GOTT''«</span> ,möglich‘ ist, der nach traditioneller Auffassung, <span style="color:#FF6000">»''ein Wesen von äußerster Größe und Vollkommenheit'' <span style="color:#00B000">[ ist ]</span>, ''das alle Grade derselben in sich schließt''«</span>, <span style="color:#00B000">(nach LEIBNIZ; was GÖDEL mit Definition-1 ,abbildet‘)</span>. Wenn man also beweisen will, dass die Existenz eines solchen ''<span style="color:#FF6000">»GOTTES«</span>'' ,möglich‘ sein soll, dann muss man beweisen, dass dieses postulierte System der <span style="color:#FF6000">»''positiven Eigenschaften in GOTT''«</span> formal ,widerspruchsfrei‘ ist. Das Ergebnis des 1. Beweisganges, das ,Theorem-1‘, <span style="color:#00B000">(,Erster Satz‘)</span>, fasst A. FUHRMANN zusammen als ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Positive Eigenschaften sind konsistent''«</span>. Wenn sie nicht konsistent wären, käme es zu unlösbaren Widersprüchen, <span style="color:#00B000">(Term :24:)</span>. Einmal Axiom-1 und zweimal Axiom-2, <span style="color:#00B000">(das die Gleichwertigkeit aller positiven Eigenschaften nachdrücklich klarstellt)</span>, sichern hier die Konsistenz <span style="color:#FF6000">»''aller positiven Eigenschaften'', <span style="color:#00B000">[ die ,Transzendentalien‘ ]</span>, ''in GOTT''«</span>. Die ,Gleichwertigkeit‘, <span style="color:#00B000">(,Äquivalenz‘)</span>, ist formal-syntaktisch daran erkennbar, dass die beiden Eigenschafts-Variablen <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''‘ —</span> und <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Y'''‘ —</span> im Axiom-2 für beliebige, unterschiedliche ,positive‘ Eigenschaften gegenseitig austauschbar, <span style="color:#00B000">(,konvertierbar‘)</span>, sind. Das heißt, dass beliebige, unterschiedliche ,positive‘ Eigenschaften, für die diese Variablen stehen, sich paarweise, wechselseitig ,implizieren‘, einschließen, und damit notwendig voneinander abhängen, d.h. koinzident ,eins‘ sind, konvertierbar, und somit gleichwertig sind; entsprechend dem Theorem von den Transzendentalia. Zu Term :29:, dem Korollar zu Theorem-1, notiert GÖDEL am 10. Feb. 1970, <span style="color:#00B000">(übersetzt von Joachim BROMAND)</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''◇∃xG(x) besagt, dass das System aller positiver Eigenschaften kompatibel ist'',</span> <span style="color:#00B000">[ d.h. miteinander verträglich, weil ohne Widersprüche ].</span> <span style="color:#FF6000">''Dies ist ,wahr‘ auf Grund von Axiom-2,'' <span style="color:#00B000">[ weil alle positiven Eigenschaften, d.h. die Transzendentalien, koinzident gleichwertig und konvertierbar sind ]</span>.«</span> Darum ist es definitiv ,möglich‘, dass es diesen GOTT gibt, der <span style="color:#FF6000">»''alle Grade der Vollkommenheit in sich schließt''«</span> und <span style="color:#FF6000">»''über dem ,Größeres‘ nicht mehr gedacht werden kann''«</span>, und, in weiterer Konsequenz, ist der GOTT-Glaube deshalb ,notwendig‘ widerspruchsfrei, nach Theorem-3 ''':''' <u>Wenn</u> es ''<span style="color:#FF6000">»möglich, bzw. denkbar«</span>'' ist, dass es ''<span style="color:#FF6000">»GOTT«</span>'' gibt, <u>dann</u> folgt daraus ''<span style="color:#FF6000">»notwendig«</span>'' ''':''' es ist ,widerspruchsfrei‘, wenn man als Voraussetzung ,annimmt‘, dass es ''<span style="color:#FF6000">»GOTT wirklich, für jede mögliche Welt«</span>'' gibt ''':''' Term :11: im 3. Beweisgang. Der Wenn-Satz ist hier mit Korollar-1 bewiesen; der Dann-Satz wird im 3. Beweisgang bewiesen <span style="color:#00B000">( ╞ )</span>.
Die ontologische ,Identität‘, d.h. die ,Gleichsetzung‘, bzw. die ,Koinzidenz‘ von Strukturen, die in der Endlichkeit für uns verschieden sind, jedoch in dem Unendlichen, GOTT, paarweise, perspektivisch in eins zusammenfallen, wie ,Sein‘ und ,Wesen‘, wie ,Ursache‘ und ,Wirkung‘ usw., und auch die Äquivalenz und Austauschbarkeit der Transzendentalien, haben im GÖDEL-Kalkül die logisch-syntaktische Form einer, aus sich, ,modal‘ notwendigen Implikation zwischen zwei verschiedenen, gegenseitig austauschbaren Eigenschafts-Variablen ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∀x(Xx→Yx)'''‘ —</span>. Dieses Term-Element stellt formal-syntaktisch die Gleichwertigkeit, <span style="color:#00B000">(Äquivalenz)</span>, bzw. die paarweise Koinzidenz aller ultimativen Eigenschaften und Zuordnungen in GOTT dar; sowohl hier im Axiom-2, als auch in der Definition-2 im 2. Beweisgang, über die ,Wesenseigenschaften‘, mit jeweils verschiedenen, frei umbenennbaren Individuum-Variablen. Die wechselseitige Austauschbarkeit der noch ,unbestimmten‘ Eigenschafts-Variablen ist formal äquivalent zur freien Umbenennung der noch ,unbestimmten‘ Individuum-Variablen ''':''' <span style="color:#4C58FF">[ FUB(x:=y) ]</span>. Der formale, gegenseitige, allgemeine Austausch der Eigenschafts-Variablen, bzw. die formale Gleichsetzung der positiven allgemeinen Eigenschaften, kann, auf Grund der Äquivalenz aller Vollkommenheiten, auch dann noch durchgeführt werden, wenn eine Eigenschafts-Variable durch eine Definition oder eine Schlussfolgerung ,bestimmt‘ worden ist, und dadurch zu einer Eigenschafts-Konstante, d.h. zu einer ,bestimmten‘ Eigenschaft geworden ist. Das ist z. B. bei einer instanziierenden Substitution der Fall ''':''' <span style="color:#4C58FF">[ Instanz(X:=..) ]</span>. Das ist eine spezifische Eigenheit der GÖDEL-Axiomatik.
Da die Variable <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> für GOTT steht, <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, <span style="color:#00B000">(im Korollar-1)</span>, ist die Eigenschaft ''':''' ''<span style="color:#FF6000">„nicht mit x identisch zu sein“</span>'' ''':''' <span style="color:#4C58FF">(¬x=..)</span>, d.h. das <span style="color:#FF6000">„Ungleichsein“</span>, das <span style="color:#FF6000">„Anderssein“</span> GOTTES, <span style="color:#00B000">(Prämisse :03:)</span>, die entscheidende Voraussetzung und Norm für jeden Diskurs über GOTT ''':''' um der <span style="color:#FF6000">„Unvergleichlichkeit“</span>
GOTTES gerecht zu werden, darf GOTT niemals mit etwas aus der ''<span style="color:#FF6000">»zufälligen Struktur der Welt«</span>'' verglichen, d.h. gleich gesetzt werden. Der Term :18: <span style="color:#4C58FF">(x=x) ↔ W</span> erinnert dagegen an die Selbstbezeichnung des GOTTES-JHWH in Exodus 3,14 ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Ich bin der ‚Ich-Bin‘''«</span>.
Zum Term :03: notiert A. FUHRMANN ''':''' <span style="color:#FF6000">»</span> ''Die Notation'' <span style="color:#4C58FF">(¬x=..)</span> ''für die Eigenschaft ''':''' <span style="color:#FF6000">„nicht mit x identisch zu sein“</span>'', <span style="color:#00B000">[ d.h. <span style="color:#FF6000">„Ungleichheit“, „Anderssein“</span>, bzw. die Notation <span style="color:#4C58FF">(x=..)</span> für den Existenzmodus-Perfektion ''':''' <span style="color:#FF6000">„Gleichheit“, „Idendität“</span> ]</span>, ''ist suggestiv und informell und ersetzt hier einen formal korrekten Abstraktionsausdruck wie'' <span style="color:#4C58FF">λy.(¬x=y)</span>, <span style="color:#00B000">[ bzw. <span style="color:#4C58FF">λy.(x=y)</span> ]</span>. ''Für die formal korrektere Notation bedarf es der zusätzlichen Vereinbarung, dass der Ausdruck'' <span style="color:#4C58FF">λy.(¬x=y)</span> ''gleichbedeutend sei mit dem Ausdruck'' <span style="color:#4C58FF">¬λy.(x=y)</span>. ''Diese Vereinbarung ist harmlos, da wir aufgrund der Regel der λ–Konversion'' ''':''' <span style="color:#4C58FF">λy.Xy.x ↔ Xx</span>, <span style="color:#00B000">[ mit der <span style="color:#4C58FF">Instanz(X:=(¬x=..))</span> ]</span>, ''so schließen dürfen'' ''':''' <span style="color:#4C58FF">λy.(¬x=y).x ↔ ¬x=x ↔ <span style="color:#00B000">¬(x=x)</span> ↔ ¬λy.(x=y).x</span> .<span style="color:#FF6000">«</span> <ref>A. FUHRMANN a.a.O. Seite 7, Anmerkung 4 (von mir korrigiert und ergänzt)</ref>
In der Kalkül-Zeile 29 wird das Korollar-1 durch einen <span style="color:#4C58FF">[ Modus ponens ]</span> mit Axiom-3 von der Kalkül-Prämisse-Term :01: ,abgekoppelt‘, d.h. es ist nicht mehr vom Term :01: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ —</span> logisch abhängig. Korollar-1 behält aber die bewiesene Widerspruchsfreiheit von Theorem-1, und ist dann nur mehr von Axiom-1 und Axiom-2 abhängig, was für das Theorem-ANSELMS am Schluss entscheidend ist. Erklärung zu Term :05: Das Ergebnis einer Logik-Operation zwischen Prämissen ist ,regulär‘ <span style="color:#00B000">(├ )</span> den Prämissen zuzurechnen.
====<div class="center"><span style="color:#660066">2. Beweisgang</span></div>====
{|class="wikitable"
|-
! <div class="center"><span style="color:#660066">GÖDELS ontologischer Beweis für Theorem 2, (,Basisbeweis‘)</span></div>
|-
! <span style="color:#00B000">''Terme der erweiterten Prädikatenlogik zweiter Stufe____________„Benennungen“ und durchgeführte Logik-Operationen''</span>
|-
|
<small>
<math>\begin{align}
\text{(Axiom 1.2)} & \quad \neg P\ X \;\Longrightarrow\;\ P\neg X\ & \ & \text{„Wenn X nicht positiv ist, dann ist die Negation ¬X positiv“} \\
\text{(Axiom 3)} & \quad \ P\ G \ & \ & \text{„Göttlichkeit, GOTT-Sein, ist eine pos. Eigenschaft“ ↔ „GOTT ist perfekt“} \\
\text{(Axiom 4)} & \quad \ P\ X \;\Longrightarrow\; \Box \; \ P\ X \ & \ & \text{„Positive Eigenschaften sind notwendig aus sich positiv“} \\
\text{(Definition 1)} &\quad \ G\ x \;\Longleftrightarrow\; \forall X(\ P \ X \Longrightarrow \ X \ x)\ & \ & \text{„x ist genau dann GOTT, wenn x alle positiven Eigenschaften hat“} \\
\text{(Definition 2)} & \quad \ X_{ess}\ x \;\Leftrightarrow X\ x \wedge \forall Y \left(\ Y\ x \Rightarrow \Box \; \forall y (\ X\ y \Rightarrow \ Y\ y)\right) & \ & \text{„X ist genau dann eine wesentliche Eigenschaft von x, wenn x sie hat, und} \\
\text{ } & \quad & \text { } & \;\;\text{alle anderen Eigenschaften Y von x notwendig aus dieser Eigenschaft X folgen“} \\
\text{[RM]} &\quad \ A \;\Longrightarrow\;\ B\; \text{ ├ }\;\Box \; A \Longrightarrow\;\Box\; \ B\ & \ & \text{( :: Modales Prinzip)} \\
\text{(Theorem 2)} &\quad \ G\ x \;\Longleftrightarrow\; \ G_{ess}\ x \ & \ & \text{(,G‘ :: „Göttlichkeit“ ↔ „GOTT“ ↔ „Dasein GOTTES“)} \\
\text{ } &\;\text{„Das Wesen GOTTES ist Dasein“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen ist !} \\
\text{01} &\quad \ G\ x \ & \ & \text{ AE: „Angenommen, x steht für den GOTT der Christen“} \\
\text{02} &\quad \ Y\ x \ & \ & \text{ AE: „Angenommen, GOTT hat die Eigenschaften Y“} \\
\text{03} &\quad \neg P\ Y & \ & \text{ AE: „Angenommen, die Y in GOTT sind nicht positiv“} \\
\text{04} &\quad \neg P \ Y \Rightarrow \ P \neg Y\ & \ &\text{(A1.2):Instanz(X:=Y) :: (Substitution für Eigenschaften) } \\
\text{05} &\quad \ P \neg Y \ & \ & \text {:03:04:[Modus ponens] :: [A, A → B├ B] } \\
\text{06} &\quad \forall X(\ P \ X \Rightarrow \ X \ x)\ & \ &\text{(D1):01:[Modus ponens] :: (logische Schlussregel)} \\
\text{07} &\quad \ P \ X \Rightarrow \ X \ x\ & \ &\text{:06:[ⱯXA(X) ├ A(X)] :: (Quantorenregel)} \\
\text{08} &\quad \ P \neg Y \Rightarrow \neg Y \ x\ & \ &\text{:07:Instanz(X:=¬Y)} \\
\text{09} &\quad \neg Y \ x\ & \ &\text{:05:08:[Modus ponens]} \\
\text{10} &\quad \text{ ├ }\; (Y\ x \wedge \neg Y \ x) \;\Leftrightarrow\;\ F\ & \ & \text{:02:09:[Konjunktion] ⇒ Kontradiktion !} \\
\text{11} &\quad \neg P\ Y \; \Rightarrow \; (Y\ x \wedge \neg Y \ x )\ & \ &\text{:03:10:[├A├B ╞ A → B] :: ''KONDITIONALER BEWEIS''} \\
\text{12} &\quad \neg\neg P\ Y \ & \ &\text{:11:10:[Modus tollendo tollens] :: [A → B,¬B├ ¬A]} \\
\text{13} &\quad \text{ ├ }\; P\ Y \ & \ &\text{:12:NEG; bzw. :03:10:[├¬A→F ╞ A] :: ''INDIREKTER BEWEIS'' :AE:} \\
\text{14} &\quad \ P\ Y \;\Rightarrow\;\Box \; \ P\ Y \ & \ & \text{(A4):Instanz(X:=Y)} \\
\text{15} &\quad \Box \; \ P\ Y \ & \ & \text{:13:14:[Modus ponens]} \\
\text{16} &\quad \ G \ y \Rightarrow \ Y \ y\ & \ &\text{:01:02:[├A├B ╞ A→B]:FUB(x:=y)} \\
\text{17} &\quad \text{ ├ }\; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)\ & \ &\text{:16:[G(y) ├ ⱯyG(y)]} \\
\text{18} &\quad \Box \; \ P\ Y \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)\ & \ &\text{:13:17:[├A├B ╞ A→B]:[RM]} \\
\text{19} &\quad \text{ ├ }\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)\ & \ &\text{:15:18:[Modus ponens]} \\
\text{20} &\quad \ Y\ x \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)\ & \ &\text{:02:19:[├A├B ╞ A→B]} \\
\text{21} &\quad \ (Y\ x \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)) \wedge \ G \ x & \ &\text{:20:01:[Konjunktion] :: [A, B├ A ∧ B]} \\
\text{22} &\quad \ (Y\ x \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ X \ y \Rightarrow \ Y \ y)) \wedge \ X \ x\;\Leftrightarrow\; X_{ess}\ x \ & \ &\text{(D2):KOMM(↔):KOMM(∧):[ⱯYA(Y) ├ A(Y)] wegen :13:} \\
\text{23} &\quad \ (Y\ x \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)) \wedge \ G \ x\;\Leftrightarrow\; G_{ess}\ x \ & \ &\text{:22:Instanz(X:=G)} \\
\text{24} & \quad \text{ ├ }\; G_{ess}\ x \ & \ &\text{:21:23:[Modus ponens]:AE: wegen :30:} \\
\text{25} &\quad \ G\ x \;\Rightarrow\; \ G_{ess}\ x \ & \ & \text{:01:24:[├A├B ╞ A→B] :: Theorem 2.1} \\
\text{26} &\quad \forall X(\ P \ X \Rightarrow \ X \ x)\ & \ &\text{(D1):01:[Modus ponens] } \\
\text{27} &\quad \ P \ X \Rightarrow \ X \ x\ & \ &\text{:26:[ⱯXA(X) ├ A(X)]} \\
\text{28} &\quad \ P \ G \Rightarrow \ G \ x\ & \ &\text{:27:Instanz(X:=G)} \\
\text{29} &\quad \text{ ├ }\; G \ x\ & \ &\text{(A3):28:[Modus ponens]} \\
\text{30} &\quad \ G_{ess}\ x \;\Rightarrow \ G \ x\ & \ &\text{:24:29:[├A├B ╞ A→B] :: Theorem 2.2 } \\
\text{31} &\quad \ G\ x \;\Longleftrightarrow\; \ G_{ess}\ x \ & \ & \text{:25:30:[Konjunktion]:BIKONDITIONAL :: [(A→B) ∧ (B→A) ↔ (A↔B)] } \\
\text{(Theorem 2)} &\; \text{„Dasein, GOTT-Sein, ist das Wesen GOTTES“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen war ! } \\
\text{32} &\quad \text{ ├ }\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ (x = y))\ & \ & \text{:19:Instanz(Y:=(x=..))} \\
\text{33} &\quad \ G\ x \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ (x = y))\ & \ & \text{:01:32:[├A├B ╞ A→B]} \\
\text{(Korollar 2)} & \;\text{„Es gibt notwendig höchstens einen GOTT“} & \ & \text{„Wenn es GOTT gibt, dann gibt es für jede mögliche Welt nur einen GOTT“} \\
\end{align}</math>
</small>
|}
<span style="color:#00B000"><small>(In den Kalkül-Zeilen 16, 18, 31 mussten zwei-, und in Zeile 22 drei Kalkül-Schritte, d.h. Logik-Operationen in eine Zeile zusammengezogen werden, weil der Parser dieser speziellen Mathematik-Funktion in Wikibooks jedes Mal wegen Puffer-Überlauf abstürzt, wenn zu den bestehenden Zeilen noch eine neue Zeile, oder ein Text-Element, zusätzlich eingefügt wird. Das vermindert etwas die Transparenz des Kalküls.)</small></span>
Anmerkung-2 ''':''' <span style="color:#00B000">(Dieser Beweisgang kommt auch ohne das ,unbestimmte‘ Konjunkt <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Xx'''‘ —</span> in der Definition-2 zum gleichen Ergebnis, und wird dadurch um eine Zeile verkürzt ''':''' Zeile 21 entfällt, und <span style="color:#4C58FF">[ KOMM(∧) ]</span> ist unnötig. Dieses Konjunkt wird hier ebenfalls schon in der Kalkül-Prämisse :01: <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx'''‘ —</span>, als ,Annahme‘ gesetzt, vorentschieden und ,bestimmt‘ mit der <span style="color:#4C58FF">[ Instanz(X:=G) ]</span>. Es war also logisch korrekt, dass GÖDEL, in seiner Notiz vom 10. Feb. 1970 zum ontologischen Beweis, dieses Konjunkt weggelassen hat, was ihm von Kommentatoren als ein Flüchtigkeitsfehler angerechnet worden war. Der gesamte 2. Beweisgang bewegt sich im Geltungsbereich der Prämisse Term :01:, d.h. ist in jeder Zeile von der Annahme abhängig ''':''' die Variable <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''x'''‘ —</span> steht für den GOTT der Christen. In der Kalkül-Zeile 33 wird mit Korollar-2 diese Abhängigkeit, für den Term :32:, explizit dargestellt.)</span>
Der Beweisgang geht mit der Prämisse :01: prinzipiell, als Voraussetzung, von der Existenz eines GOTTES aus. Im 1. Beweisgang wurde bewiesen, dass die von GÖDEL ,postulierten‘ <span style="color:#FF6000">»''allgemeinen positiven Eigenschaften, Vollkommenheiten, Perfektionen'', <span style="color:#00B000">[ die sog. ,Transzendentalien‘ ]</span> ''konsistent''«</span>, d.i. widerspruchsfrei sind. Hier, in diesem Beweisgang wird nun die Prämisse vom 1. Beweisgang, <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PX'''‘ —</span>, im Bezug auf GOTT hinterfragt ''':''' Gibt es auch in GOTT so Etwas, wie <span style="color:#FF6000">»''Vollkommenheit, Positives, Perfektes''«</span> '''?''' Die ,Annahme‘ jedoch, dass es <span style="color:#FF6000">»''in GOTT keine Vollkommenheit, nichts Positives, nichts Perfektes''«</span> <span style="color:#00B000">(keine Transzendentalien)</span> gibt, <span style="color:#00B000">(Prämisse Term :03:)</span>,<span style="color:#4C58FF"> — ‚'''¬PY'''‘ —</span>, d.h. dass die <span style="color:#00B000">(wesentlichen)</span> Eigenschaften in GOTT keine <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheiten“</span> seien, führt aber zu einem unlösbaren Widerspruch, <span style="color:#00B000">(Term :10:)</span>. Mit Term :13:, als 1. Hauptergebnis, ist damit, — als ,neue‘ Prämisse, <span style="color:#00B000">(ersetzt Term :03:)</span> —, definitiv ,bewiesen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ , d.h. es ist ,wahr‘)</span>, dass alle Eigenschaften, die hier mit <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Y'''‘ —</span> symbolisiert werden, <span style="color:#FF6000">„positive Eigenschaften“</span>, d.h. <span style="color:#FF6000">„Perfektionen“</span> sind, von denen das Kalkül ,annimmt‘, <span style="color:#00B000">(Prämissen Term :01:, Term :02: und speziell Term :16:)</span>, dass der GOTT der Christen sie besitzt. Alle ,Wesenseigenschaften‘ in GOTT ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Y'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, die durch den Term :13:, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PY'''‘ —, </span> dargestellt werden, sind somit <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheiten“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span><span style="color:#00B000">, (,ultimative Transzendentalien‘, aller ,Grade‘)</span>. Damit ist definitiv ‚bestätigt‘, <span style="color:#00B000">( ╞ , es ist ,wahr‘)</span>, was mit Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, schon ‚angenommen‘ worden ist ''':''' <span style="color:#FF6000">„GOTT ist perfekt; er hat alle positiven Eigenschaften“</span>; und auch Definition-1 ist damit ,verifiziert‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">„GOTT ist genau deswegen GOTT, weil er, als GOTT, positive Eigenschaften aller Grade in sich schließt“</span>; entsprechend dem Quelltext bei LEIBNIZ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist ein Wesen von äußerster Größe und Vollkommenheit, das alle Grade derselben in sich schließt''«</span>. Immer vorausgesetzt, <span style="color:#00B000">(,angenommen‘)</span>, man glaubt an GOTT ''':''' <span style="color:#00B000">(Term :01:)</span>. <span style="color:#00B000">(Der ,Schlüsselbegriff‘ <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span> ist der ,Schlüssel‘ zur Erkenntnis, dass GOTT ,notwendig‘, sowohl ,wesentlich‘ für uns, als auch an sich ,grundlos‘, immer schon ,da‘ ist.)</span> Hier, <span style="color:#00B000">(im 2. Beweisgang)</span>, hat Axiom-1, <span style="color:#00B000">(im Term :04:)</span>, sicher gestellt, dass die Eigenschaften in GOTT, <span style="color:#00B000">(Definition-1; Term :06:)</span>, tatsächlich <span style="color:#FF6000">„ultimativ positiv, perfekt und vollkommen“</span> sind ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PY'''‘ —</span>. Das GÖDEL-Axiom-1 bezieht seine ,Potenz‘ aus dem Prinzip vom ,auszuschließenden‘ Widerspruch ''':''' eine Eigenschaft kann nicht zugleich ,positiv‘ und ,nicht positiv‘ sein '''!'''
Formal lässt sich das 2. Hauptergebnis, Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''↔'''G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span> ''':''' schon aus Term :23: in diesem Beweisgang mit der <span style="color:#4C58FF">[ Vereinfachung ] :: [ A∧B ├ B ]</span> ohne Weiteres ,regulär‘ ableiten, — analog zu den Vorgehensweisen bei A. FUHRMANN und G.J. WIRSCHING. <span style="color:#00B000">(Beide Aussagen dieser ,Konjunktion‘ sind ,gleichwertig‘, daher partizipiert das Theorem-2 auch am Ergebnis der Widerspruchsfreiheit von Term :13:, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PY'''‘ —</span>, dem 1. Hauptergebnis.)</span> Der hier gewählte, etwas längere Weg zum Ergebnis, soll die innere Struktur und Abhängigkeit der Ergebnisse von bestimmten Voraussetzungen offen legen, und ihren ,Zweck‘ verdeutlichen. Die beiden Hauptergebnisse im Basisbeweis gehen vom vorgefundenen und traditionell vorgegebenen Begriff von ,GOTT‘ aus, <span style="color:#00B000">(Term :06:, Term :16: und Term :26:)</span>. Das ,bewiesene‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> 1. Hauptergebnis, hier im 2. Beweisgang, Term :13: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PY'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''die Eigenschaften in GOTT sind vollkommen, d.h. sind die ultimativen Transzendentalia''«</span>, rechtfertigt, bzw. verifiziert sowohl Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, als auch die Definition-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔∀X(PX→Xx)'''‘ —</span>, für die Annahme ''':''' den ,GOTT der Christen‘, der als GOTT alle Grade der Vollkommenheit in sich schließt. Und das ebenfalls ,bewiesene‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> 2. Hauptergebnis, hier im selben Beweisgang, Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''↔'''G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''das Wesen GOTTES ist sein eigenes Sein''«</span>, rechtfertigt, bzw. verifiziert sowohl Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>, als auch die Definition-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x ↔ ∀X(X'''<sub>ess</sub>'''x →□∃yXy)'''‘ —</span>, für die Wesenseigenschaft ''':''' ,notwendige Existenz‘, und widerlegt den Einwand KANTS, für den Spezialfall ''':''' GOTT. Zwei Axiome und zwei Definitionen von GOTT und seinen Vollkommenheiten werden durch die Ergebnisse im Basisbeweis des GÖDEL-Kalküls in unserer realen Welt als ,wahr‘, <span style="color:#00B000">(genauer als ,widerspruchsfrei‘)</span>, und, — im Rahmen des christlichen Glaubens —, als ,annehmbar‘ bestätigt. <span style="color:#00B000">(Anmerkung zu Term :24: ''':''' eine Prämisse ist regulär-,modal‘ immer ,frei‘ wählbar.)</span>
Zusammengefasst heißt das ''':''' die ,strittige‘ Begründung der ,methodologischen‘ Prämisse des GÖDEL-Kalküls ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(Prämisse, Term :01:)</span>, weil <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(Korollar-1)</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> steht für den GOTT der Christen, für den es ohne Widerspruch denkbar ist, dass es ihn gibt''«</span>, <span style="color:#00B000">(ANSELMS Prinzip, trotz der ,Warnung‘ KANTS)</span>, ist ,wahr‘ und für uns ,annehmbar, denn es ist auch, auf Grund der Ergebnisse des 2. Beweisganges, in unserer realen Welt ,wahr‘ und ,annehmbar‘, weil schon als ,widerspruchsfrei‘ verifiziert ''':''' der GOTT der Christen <span style="color:#00B000">(Term :01:)</span> ,existiert‘ für uns ,notwendig‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx→E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(d.i. das ,regulär‘-mögliche Korollar sowohl im 2. als auch im 3. Beweisgang)</span>, denn dieser GOTT ist aus sich ,vollkommen‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PG'''‘ —</span>, und zu seiner ,Vollkommenheit‘ <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span> gehört auch notwendig sein ,Existieren‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>. <span style="color:#00B000">(Jeder dieser Terme ist im Geltungsbereich der Prämisse Term :01: als ,wahr‘ und ,annehmbar‘ bewiesen.)</span> Das ist der ,Kern‘ des ontologischen Arguments, und somit ist auch diese ,strittige‘ Begründung der Prämisse des GÖDEL-Kalküls mit den Maßstäben der modernen Logik <span style="color:#FF6000">»''durchaus vereinbar''«</span>, d.h. sie ist logisch ,richtig‘ und, im Kontext des christlichen Glaubens, vernünftig. Die Annahme des Gegenteils zu dieser Prämisse ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''¬◇∃xGx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Es ist undenkbar, dass es diesen GOTT gibt''«</span>, führt jedoch, unabhängig von jeder Glaubensüberzeugung, zu einem Widerspruch — ist unlogisch und daher ,falsch‘, <span style="color:#00B000">(siehe Anhang ''':''' Widerlegung)</span>. Die Behauptung einer ,formalen Unentscheidbarkeit‘ zu den Annahmen über die Existenz GOTTES, ob oder nicht, <span style="color:#00B000">(d.h. ein ,methodologischer‘ Agnostizismus)</span>, ist gegen jede ,Logik‘; und ist auch ,falsch‘. Denn aus dem, im Kalkül abgeleiteten, Widerspruch aus der einen Annahme, und damit ihrer Unrichtigkeit, folgt notwendig die Richtigkeit der gegenteiligen Annahme. Damit ist eine klare Entscheidung getroffen.
Mit dem 2. Hauptergebnis, Theorem-2 ''':''' <span style="color:#FF6000">»'',Dasein‘ ist das ,Wesen‘ GOTTES''«</span>, folgt die GÖDEL-Axiomatik der philosophisch-<span style="color:#4C58FF">,theologischen‘</span> Tradition der ,Rede von GOTT‘ seit ARISTOTELES, und schließt sich damit formal-syntaktisch zugleich auch der religiösen Überzeugung der Christen an, die glauben, dass GOTT, als unser Vater, aus Liebe, in seinem Sohn, JESUS CHRISTUS, für uns immer schon <span style="color:#FF6000">»''da''«</span> ist, <span style="color:#00B000">(der Sohn ist koinzident ,eins‘ mit GOTT, dem Vater und dem GEIST)</span>, wirksam in und durch seine <span style="color:#4C58F0">„Kirche“</span>, im HEILIGEN GEIST, bis ans Ende der Zeit. Das ist das, <span style="color:#FF6000">»''was''«</span> GOTT eigentlich für uns ausmacht, — die Selbstmitteilung seines unergründlichen Wesens in den Sakramenten der <span style="color:#4C58F0">„Kirche“</span> ''':''' <span style="font-family: Times;"><big>‘אֶֽהְיֶ֖ה אֲשֶׁ֣ר אֶֽהְיֶ֑ה‚</big></span> <span style="color:#00B000">| ‚eh'jeh asher eh'jeh‘ |</span> <span style="color:#CC66FF">»''Ich bin da für euch und für immer, als der ich ''<span style="color:#00B000">[ immer schon gewesen ]</span> ''bin''«</span>; <span style="color:#00B000">(d.i. das <span style="color:#4C58FF">,theologisch‘</span>-exegetische ,Axiom‘ der Christen, und die <span style="color:#4C58FF">,theologisch‘</span> korrekte Explikation der ,regulären‘ Kalkül-Prämisse Term :01: <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx'''‘ —</span>, jeweils im 2. und 3. Beweisgang)</span>. Das heißt aber nicht, dass der Autor des Kalküls sich mit diesem Glauben identifiziert hat, <span style="color:#00B000">(,hat‘ er auch nicht)</span>, oder dass der Leser des ontologischen Beweises von Kurt GÖDEL sich damit identifizieren muss, wenn er dessen <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> anerkennt.
Zur erweiterten <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Explikation der Kalkül-Prämisse ''':''' Die <span style="color:#4C58F0">„Kirche“</span> ist das ,Meisterwerk‘ GOTTES ''':''' In ihr ist es GOTT gelungen, etwas Göttliches und Unzerstörbares in unsere korrupten Welt einzupflanzen ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx→E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Etwas Göttliches existiert notwendig, d.h. ,unzerstörbar‘ in unserer Welt''«</span>. Sie ist, durch die Menschwerdung des GOTTES Sohnes, JESUS CHRISTUS, dessen <span style="color:#4C58F0">„Leib“</span> die <span style="color:#4C58F0">„Kirche“</span> ist, untrennbar mit Menschen verbunden, die schon, von allem Anfang an, und jetzt immer noch, durch die Sünde korrumpiert sind. Mit ihr will und wird GOTT unsere Welt und die Menschheit, bis ans Ende der Zeit, von der Sünde und von deren Konsequenz, dem <span style="color:#00B000">(ewigen)</span> Tod <span style="color:#4C58FF">„erlösen“</span>, <span style="color:#00B000">(jedoch nicht ohne die Zustimmung des Menschen)</span>. Mit dieser Explikation wird die Tragweite des ontologischen Arguments ANSELMS, und damit auch die <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span> Relevanz der GÖDEL-Axiomatik erkennbar. Immer vorausgesetzt, <span style="color:#00B000">(,angenommen‘)</span>, man glaubt an GOTT, <span style="color:#00B000">(Term :01:)</span>.
====<div class="center"><span style="color:#660066">3. Beweisgang</span></div>====
{|class="wikitable"
|-
! <div class="center"><span style="color:#660066">GÖDELS ontologischer Beweis für Theorem 3, (ANSELMS Theorem)</span></div>
|-
! <span style="color:#00B000">''Terme der erweiterten Prädikatenlogik zweiter Stufe___________________„Benennungen“ und durchgeführte Logik-Operationen''</span>
|-
|
<small>
<math>\begin{align}
\text{(Axiom 5)} & \quad P\ E_{not}\; \ & \text { } & \text{„Notwendige Existenz ist eine positive Eigenschaft“} \\
\text{ } & \text{( :: Das ist nur dann wahr, wenn ,Dasein‘ und ,Wesen‘ } & \ & \text{( :: dagegen KANT : ,Existenz‘ ist keine ,Eigenschaft‘,} \\
\text{ } & \;\;\text{in eins zusammenfallen ! ARISTOTELES : Theorem-2)}\ & \ & \;\;\text{,Sein‘ ist für alles, was existiert, kein ,reales Prädikat‘ ! )} \\
\text{(Definition 1)} &\quad \ G\ x \;\Longleftrightarrow\; \forall X(\ P \ X \Longrightarrow \ X \ x)\ & \ & \text{„x ist genau dann GOTT, wenn x alle positiven Eigenschaften hat“} \\
\text{(Definition 3)} & \quad \ E_{not}\ x \;\Longleftrightarrow\;\ \forall X \left(\ X_{ess}\ x \Longrightarrow \Box \; \exists y \ X\ y \right) & \ & \text{„Notwendige Existenz ist genau dann eine Eigenschaft von x, wenn} \\
\text{ } & \quad & \ & \;\;\text{alle wesentl. Eigenschaften von x notwendig instanziiert sind“} \\
\text{(Korollar 1)} & \quad \Diamond \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{„Es ist widespruchsfrei möglich, dass es GOTT gibt“} \\
\text{(Theorem 2)} &\quad \ G\ x \;\Longleftrightarrow\; \ G_{ess}\ x \ & \ &\text{„Dasein, GOTT-Sein, Existenz ist das Wesen, die Essenz GOTTES“} \\
\text{(Korollar 2)} &\quad \ G\ x \;\Longrightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Longrightarrow \ (x = y))\ & \ &\text{„Wenn es GOTT gibt, dann gibt es notwendig nur einen GOTT“} \\
\text{(Theorem 3)} & \quad \Diamond \; \exists x \ G \ x \;\Longrightarrow\; \Box \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{( :: ANSELMS Prinzip)} \\
\text{ } & \text{„Weil es widerspruchsfrei möglich ist, dass es GOTT gibt,} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen ist !} \\
\text{ } & \;\;\text{ist der Glaube, dass es GOTT wirklich gibt, widerspruchsfrei“} \\
\text{01} & \quad \ G \ x\ & \ & \text{ AE: „Angenommen, x steht für den GOTT der Christen“} \\
\text{02} & \quad \forall X(\ P \ X \Rightarrow \ X \ x)\ & \ & \text{(D1):01:[Modus ponens] :: (logische Schlussregel)} \\
\text{03} & \quad \ P \ X \Rightarrow \ X \ x\ & \ & \text{:02:[ⱯXA(X) ├ A(X)] :: (Quantorenregel)} \\
\text{04} & \quad \ P \ E_{not}\;\Rightarrow \ E_{not}\ x\ & \ & \text{:03:Instanz(X:= Enot) :: (Substitution für Eigenschaften)} \\
\text{05} & \quad \ E_{not}\ x\ & \ & \text{(A5):04:[Modus ponens] :: [A, A → B├ B]} \\
\text{06} & \quad \forall X \left(\ X_{ess}\ x \Rightarrow \Box \; \exists y \ X\ y \right) & \ & \text{(D3):05:[Modus ponens]} \\
\text{07} & \quad \ X_{ess}\ x \Rightarrow \Box \; \exists y \ X\ y & \ & \text{:06:[ⱯXA(X) ├ A(X)]} \\
\text{08} & \quad \ G_{ess}\ x \Rightarrow \Box \; \exists y \ G\ y & \ & \text{:07:Instanz(X:= G)} \\
\text{09} & \quad \ G_{ess}\ x \ & \ & \text{(Th2):01:[Modus ponens]} \\
\text{10} & \quad \text{ ├ }\;\Box \; \exists x \ G\ x & \ & \text{:08:09:[Modus ponens]:FUB(y:=x) :: (Freie-Um-Benennung der Var.)} \\
\text{ } & \text{„Es gibt GOTT wirklich, für jede mögliche Welt“} & \ & \Longleftarrow\; \text{1. Hauptergebnis !} \\
\text{11} & \quad \;\Diamond \exists x \ G \ x \;\Longrightarrow \; \Box \; \exists x \ G\ x & \ & \text{(K1):10:[├A├B ╞ A→B] :: ''KONDITIONALER BEWEIS''} \\
\text{(Theorem 3)} & \;\text{„Weil es widerspruchsfrei möglich ist, dass es GOTT gibt,} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen war ! 2. Hauptergebnis ! } \\
\text{ } & \;\;\text{ist der Glaube, dass es GOTT wirklich gibt, widerspruchsfrei“} \\
\text{12} & \quad \;\Box \; \forall y(\ G \ y \Longrightarrow \ (x = y))\ & \ &\text{(K2):01:[Modus ponens]} \\
\text{13} & \quad \;\Box \; (\exists x \ G\ x \wedge \; \forall y(\ G \ y \Longrightarrow \ (x = y)))\ & \ & \text{:10:12:[Konjunktion]:DIST(□∧)} \\
\text{(Korollar 3)} & \;\text{„Es gibt notwendig genau nur einen GOTT“} & \ & \text{„Es gibt für jede mögliche Welt nur den GOTT der Christen“} \\
\end{align}</math>
</small>
|}
Anmerkung-3 ''':''' <span style="color:#00B000">(Ein Theorem und zwei Korollare, aus den beiden vorhergehenden Beweisgängen, werden hier, im 3. Beweisgang, zu ,Axiomen‘, die das Theorem-ANSELMS und sein Korollar mit-verifizieren und bestätigen.)</span>
Dieser Beweisgang ist das Ziel aller Bemühungen. Hier wird der sog. ,ontologische Gottesbeweis‘ nach ANSELM von Canterbury formal-syntaktisch dargestellt und als logisch nachvollziehbar von GÖDEL bestätigt. Damit hat er aber auch klar gestellt, dass der ontologische Beweis ANSELMS kein Beweis für die ,Existenz‘ des GOTTES der Bibel sein kann, bzw. sein ,will‘ ''':''' Denn mit der Prämisse, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(Term :01:, wie auch schon im ,Basisbeweis‘, und ausformuliert hier in Term :02:, mit der Definition für GOTT)</span>, wird mit dem traditionellen, abendländischen ,GOTT-Glauben‘, der ,glaubt‘, dass der Gott der Christen tatsächlich existiert, — methodologisch als ,Annahme‘ —, der Beweisgang schon regulär und explizit eröffnet, aus dem sich dann, logisch korrekt, mit Hilfe der GÖDEL-Axiome und Definitionen, das ,Theorem ANSELMS‘ ergibt; <span style="color:#00B000">(hier jedoch, mit Günther J. WIRSCHING, ohne den Umweg bei GÖDEL über das modale Axiom-BECKER ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇□A→□A'''‘ —</span>, das André FUHRMANN recherchiert hat)</span>. GÖDEL verwendet zur Darstellung des sog. ,ontologischen Gottesbeweises‘ nach ANSELM die Struktur eines modal-logischen Kalküls. Ein modal-logisches Kalkül ist ein genau geregeltes Schema, in dem bei bestimmten ,Annahmen‘ <span style="color:#00B000">(Axiome, Definitionen, Prämissen)</span> etwas anderes als das Vorausgesetzte auf Grund des Vorausgesetzten mit Notwendigkeit folgt. Entsprechend der ,Modalität‘ der sechs ,modal‘ notwendigen Voraussetzungen, hier, für den 3. Beweisgang, die in den <span style="color:#00B000">(und durch die)</span> beiden vorhergehenden Beweisgängen schon als ,modal‘ wahr, bzw. als annehmbar verifiziert und/oder ,bewiesen‘ wurden, sind auch die beiden ,Schlusssätze‘ <span style="color:#00B000">(Theorem-3 und Korollar-3)</span> ,modal‘ wahr, bzw. annehmbar '''!''' Die Wahl der Prämisse :01: dagegen ist nicht ,modal‘ notwendig, sondern beruht auf einer freien Entscheidung, und damit ist auch ihre Interpretation eine freie Entscheidung, mit der Voraussetzung, dass man das Kalkül mit Theoremen aus der <span style="color:#4C58FF">„christlichen Theologie“</span> evaluieren, und damit interpretieren will. Dazu berechtigt die Genese des Kalküls. Der Glaube an den GOTT der Christen ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, beruht immer auf einer freien Entscheidung. Das Kalkül, als solches, unabhängig von jeder Interpretation seiner Syntax, ist genau dann ,allgemein‘ <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span>, d.h. ,ist allgemein gültig‘, wenn es gültigen Logik-Regeln folgt. Die Bestimmung seiner Syntax jedoch, d.h. seine Interpretation, unterliegt hermeneutischen Kriterien, die nicht von Logik-Regeln abhängen, wie hier ''':''' <span style="color:#FF6000">»''(unabhängig von der zufälligen Struktur der Welt). Nur dann sind die Axiome wahr''«</span>, wie GÖDEL selbst hinzufügt. Mit der, — von GÖDEL eingeforderten —, ‚Unabhängigkeit‘ der Kalkül-Axiome von der zufälligen Struktur der Welt, wird implizit für das Kalkül auch festgelegt, dass <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span> ‚unabhängig‘ von der zufälligen <span style="color:#00B000">(Raum-Zeit-)</span>Struktur unserer vergänglichen Welt, und daher ,zeitlos-ewig‘ ist, <span style="color:#00B000">(was <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> korrekt ist)</span>, begründet durch Definition-1 und Axiom-3. Aus der zeitlosen Ewigkeit GOTTES folgt, dass GOTT, <span style="color:#FF6000">„unverursacht“ <span style="color:#00B000">|</span> „grundlos“</span>, für uns immer schon ‚da‘ ist, denn bei Zeitlosigkeit gibt es keinen ,zeitlichen‘ und damit auch keinen ,ontologischen‘ Unterschied zwischen ‚Ursache‘ und ‚Wirkung‘. Beides ist dann koinzident ,eins‘ ''':''' wie ,Wesen‘ und ,Dasein‘ in GOTT, bzw. wie ,Begriff‘ und ,Sein‘, oder ,Möglichkeit‘ und ,Wirklichkeit‘. <span style="color:#00B000">(Man vergleiche damit auch die ,postulierte‘ Einheit von ,Erkenntnisobjekt‘ und ,Erkenntnissubjekt‘ im ,Gott‘ des ARISTOTELES ''':''' im <span style="color:#FF6000">»<span style="color:#00B000">[ selbstbewussten ]</span> ''Erkennen seiner Erkenntnis''<span style="color:#00B000">[-Tätigkeit ]</span>«<span style="color:#00B000"> | </span>„<span style="font-family: Times;"><big>νοήσεως νόησις</big></span>“<span style="color:#00B000"> | </span>„noêseôs noêsis“</span> <small>(‚<span style="font-family: Times;"><big>''Metaphysik''</big></span>‘ XII 9, 1074b34)</small>, im Vollzug seiner Funktion als ,unbewegtes Bewegungsprinzip‘, als <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>πρῶτον κινοῦν ἀκίνητον</big></span>“<span style="color:#00B000"> | </span>„prôton kinoûn akinêton“</span> der Welt, das alles Übrige <span style="color:#FF6000">»''wie ein Geliebtes''«<span style="color:#00B000"> | <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ὡς ἐρώμενον</big></span>“</span> | <span style="color:#FF6000">„hôs erômenon“</span> bewegt; d.h. christlich ''':''' <span style="color:#FF6000">»''aus Liebe''«</span> ,entstehen‘ lässt.)</span>
Anmerkung-4 ''':''' Das <span style="color:#00B000">(im 2. Beweisgang)</span> schon bewiesene Theorem-2, d.i. die Koinzidenz von <span style="color:#FF6000">„Sein“</span> und <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span> in GOTT, <span style="color:#00B000">(‚Existenz‘</span> und <span style="color:#00B000">‚Essenz‘)</span>, rechtfertigt sowohl Axiom-5 als auch die Definition-3, und widerlegt den Einwand KANTS. Somit ist deren Setzung <span style="color:#00B000">(hier, im 3. Beweisgang)</span> korrekt, und durch das Theorem-2 schon vorbestimmt und bestätigt, d.h. beide sind ,wahr‘ und annehmbar, da sie durch die Gültigkeit von Theorem-2 ,verifiziert‘ worden sind. Damit wird klar erkennbar, dass das Theorem-2 tatsächlich die Basis des GÖDEL-Kalküls ist. Und wenn damit Axiom-5 im GÖDEL-Kalkül ‚gerechtfertigt‘ ist, dann ist auch, <span style="color:#00B000">(als Voraussetzung dafür)</span>, das Axiom-4 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX → □PX'''‘ — ''':''' </span> <span style="color:#FF6000">»''Positive Eigenschaften'', <span style="color:#00B000">[ ,Transzendentalia‘ ]</span>, ''sind notwendig aus sich'', <span style="color:#00B000">[ von Natur aus ]</span>, ''positiv''«</span>, im 2. Beweisgang erklärbar, in dem die ‚Positivität‘, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, einer Eigenschaft schon als ‚notwendig‘, <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span>, charakterisiert worden ist, äquivalent zu Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>, in dem die ‚Notwendigkeit‘, <span style="color:#4C58FF">— <sub>not</sub> —</span>, <span style="color:#00B000">(der Existenz <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''‘ —</span>)</span>, dann als ‚positive‘ Eigenschaft, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, ‚bestimmt‘ wird; <span style="color:#00B000">(unter der speziellen Voraussetzung, dass <span style="color:#FF6000">„Existieren“</span> definitiv als eine <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaft“</span> in GOTT ,instanziiert‘ ist; vgl. Definition-3. Eine ,bestimmte‘ Eigenschaft ist genau dann ,instanziiert‘, wenn sie an einem Träger real ,existiert‘. Definition-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x ↔ ∀X(X'''<sub>ess</sub>'''x →□∃yXy)'''‘ —</span>, besagt, dass die, von GÖDEL postulierte, <span style="color:#FF6000">„notwendige Existenz“</span> zu den ,ultimativen‘ Transzendentalia in GOTT gehört. Genauer ''':''' Sie ist die ,Summe‘ aller Transzendentalia.)</span> Zum Axiom-4, <span style="color:#00B000">(bzw. zum Term :14:, im 2. Beweisgang)</span>, erklärt GÖDEL in seinen Notizen zum Kalkül ''':''' <span style="color:#FF6000">»''da es'' <span style="color:#00B000">[ das Notwendigsein, <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span> ]</span> ''aus der Natur der'' <span style="color:#00B000">[ positiven ]</span> ''Eigenschaft folgt'', <span style="color:#00B000">[ deren Positivität, im selben Beweisgang, mit Term :13: vorher schon ,bewiesen‘ (╞ ) worden ist ]</span>«</span>.
Der Unendliche, GOTT, — im Glauben der Christen —, ist deswegen ,notwendig für uns da‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx→E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span>, weil er als GOTT ,vollkommen‘, ,perfekt‘ und absolut ,positiv‘, d.h. absolut ,gut allein‘ ist, ohne jede Negativität ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>; <span style="color:#00B000">(was auch schon im 2. Beweisgang mit Term :13: verifiziert wurde)</span>. Und wenn GOTT ,vollkommen‘, ,perfekt‘, ,positiv‘, und absolut ,gut‘ ist, dann ist er das auch ,notwendig aus sich‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG → □PG'''‘ — ::</span> <span style="color:#00B000">(als Zusatz-Korollar im 2. Beweisgang mit Axiom-4 und der <span style="color:#4C58FF">[ Instanz(X:=G) ]</span>)</span>, d.h. ,aus seinem Wesen‘. Das ist gerade das, ,was‘ GOTT als GOTT ausmacht ''':''' sein ,Wesen‘, bzw. seine <span style="color:#FF6000">„Natur“</span>. Zusammen mit der Definition-1 für GOTT, <span style="color:#00B000">(und der Definition-2 ''':''' Alle Wesenseigenschaften hängen notwendig gleichwertig aus sich zusammen)</span>, ist dieses, aus der <span style="color:#FF6000">„Natur“</span> GOTTES sich ergebende, ‚Notwendigsein‘, <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span>, aller ‚positiven‘ Eigenschaften im Axiom-4, und ihr logischer Zusammenhang, d.i. die Koinzidenz aller ,Vollkommenheiten‘ im Unendlichen, GOTT, ihr ,Zusammenfallen in eins‘, die entscheidende Voraussetzung, aus der sich dann für GÖDEL <span style="color:#00B000">(im 2. Beweisgang)</span> auch der logische Zusammenhang, bzw. die ontologische Identität, <span style="color:#00B000">(die Koinzidenz)</span>, von <span style="color:#FF6000">„Dasein“</span> und <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span> in GOTT, im Basis-Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span> mit Notwendigkeit ergibt. Das Theorem-2 ist dann, in weiterer Folge, die ,modal‘ notwendige, d.h. die transzendentale Voraussetzung auch für den Konsequenz-Teil im Theorem ANSELMS, <span style="color:#00B000">(Term :09: hier im 3. Beweisgang)</span>. <span style="color:#FF6000">„Positive Eigenschaften“<span style="color:#00B000"> | </span>„Vollkommenheiten“</span> sind ,immer‘ auch <span style="color:#FF6000">„notwendige Eigenschaften“</span>, daher ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>. Das ,Dasein‘, die <span style="color:#FF6000">„Existenz“</span> ist ,immer‘ etwas <span style="color:#FF6000">„Positives“</span>, speziell in GOTT, dem Schöpfer jeder ,Existenz‘, bzw. allen ,Seins‘. Axiom-4 begründet im GÖDEL-Kalkül das Basis-Theorem-2, und ,verankert‘ dieses Theorem damit zugleich in der <span style="color:#4C58FF">,theologisch‘</span>-philosophischen Tradition der ,Rede von GOTT‘ bei ARISTOTELES, — AVICENNA, — ANSELM, — DESCARTES, — LEIBNIZ, — HEGEL, — und bei GÖDEL mit äußerster ,logischer‘ Klarheit.
Anmerkung-5 ''':''' Der ‚Schlüsselbegriff‘ in diesem Kalkül ''':''' <span style="color:#FF6000">„positive Eigenschaft“</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit“<span style="color:#00B000"> | </span>„Perfektion“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ — </span>, dominiert alle Axiome des GÖDEL-Kalküls, jedoch ohne inhaltlich genauer ‚bestimmt‘ worden zu sein. Für <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ — </span> gibt es keine explizite Definition '''!''' <span style="color:#00B000">(Das Theorem-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX→◇∃xXx'''‘ —</span>, besagt nur, dass die ,postulierten‘, positiven Eigenschaften, die <span style="color:#FF6000">„Transzendentalia“</span>, formal miteinander verträglich, d.h. ‚widerspruchsfrei‘ sind, wegen Axiom-2. Axiom-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX ∧ □∀x(Xx→Yx)→PY'''‘ —</span>, besagt, dass positive Eigenschaften ,gleichwertig‘ sind, d.h. gleich ,wahr‘ sind, weil sie ,notwendig‘, <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span>, aus sich, alle paarweise mit- und voneinander ,impliziert‘ sind, sich gegenseitig ,einschließen‘, und damit eine Einheit bilden, d.h. in GOTT ,eins‘ sind. Axiom-2 ist somit zugleich eine ,indirekte‘ Definition für ,positive‘ Eigenschaften ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>. Definition-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>'''x ↔ Xx ∧ ∀Y(Yx→ □∀y(Xy→Yy))'''‘ —</span>, besagt ''':''' Weil die ,gleichwertigen‘, positiven Eigenschaften sich gegenseitig implizieren, und damit notwendig von einander abhängen, d.h. koinzident in GOTT ,eins‘ sind, — wenn <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> für GOTT steht —, dann sind sie somit auch die ,wesentlichen‘ Eigenschaften, die <span style="color:#FF6000">„ultimativen Transzendentalia“</span>, in GOTT, der, wesentlich und exklusiv, notwendig ,Einer‘ ist. Fußnote zu Definition-2 in der GÖDEL-Notiz ''':''' <span style="color:#FF6000">»''any two essences of x are nec. equivalent''«</span>. Die paarweise, notwendige Äquivalenz von zwei beliebigen Wesenseigenschaften der Individuum-Variable <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span>, wird hier, spezifisch für GOTT, d.h. wenn <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> für GOTT, dem einen, steht, zur <span style="color:#FF6000">„Koinzidenz“</span>, — zum paarweise ,Zusammenfallen in eins‘ —, dem inneren Zusammenhang aller seiner <span style="color:#FF6000">„ultimativen“</span> Vollkommenheiten, d.h. aller <span style="color:#FF6000">„Transzendentalia“</span> und Zuschreibungen, in dem Unendlichen, GOTT.)</span>
In den entscheidenden ‚Schlusssätzen‘ des Kalküls ist der ‚Schlüsselbegriff‘ verschwunden. Hier ist nur mehr von GOTT, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, die Rede ''':''' Korollar-1, <span style="color:#FF6000">„Es ist definitiv denkbar, dass es GOTT gibt“</span>, Theorem-2, <span style="color:#FF6000">„Dasein, GOTT-Sein, Göttlichkeit ist das Wesen GOTTES“</span>, Theorem-3, <span style="color:#FF6000">„Weil GOTT definitiv denkbar, d.h. widerspruchsfrei möglich ist, darum ist auch der Glaube an GOTT widerspruchsfrei, logisch richtig und mathematisch evident, der annimmt, dass es GOTT, mit Notwendigkeit, wirklich gibt“</span>, <span style="color:#00B000">(nach ANSELM von Canterbury, und was spezifisch das <span style="color:#FF6000">»</span>''Privilegium der Gottheit allein''<span style="color:#FF6000">«</span> ist, nach LEIBNIZ)</span>, und Korollar-3, <span style="color:#FF6000">„Es gibt notwendig aus sich, d.i. unverursacht, nur einen GOTT“</span>. Das GÖDEL-Kalkül ist zu diesen Erkenntnissen gekommen, ohne die Eigenschaften, bzw. die ‚Vollkommenheiten‘ GOTTES, d.h. wer oder was GOTT ‚an sich‘ selbst ist, genauer bestimmen zu müssen, <span style="color:#00B000">(was ,für uns‘ ohnehin ,unmöglich‘ ist)</span>; außer im Theorem-2, in dem das <span style="color:#FF6000">„Dasein“</span> GOTTES als die ‚für uns‘ bestimmende und wichtigste <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaft“</span> in GOTT erkannt worden ist, — immer vorausgesetzt <span style="color:#00B000">(,angenommen‘)</span>, man ‚glaubt‘ an den zeitlos-ewigen GOTT ''':''' <span style="color:#00B000">(Term :01:)</span>. Der GOTT des GÖDEL-Kalküls ist nicht mehr der an Raum und Zeit gebundene ‚Gott‘ des ARISTOTELES, sondern der von Raum und Zeit <span style="color:#FF6000">»''unabhängige''«</span> GOTT der Bibel bei ANSELM und bei LEIBNIZ. Das GÖDEL-Kalkül, <span style="color:#00B000">(wie ja auch der sog. ‚ontologische Gottesbeweis‘ ANSELMS)</span>, kann jedoch, — bei aller ‚Coolness‘ —, keinen GOTT-Glauben ‚erzeugen‘, sondern setzt vielmehr die Existenz GOTTES schon als notwendig gegeben voraus. Das Kalkül des Logiker GÖDEL beweist aber, dass der traditionelle ‚GOTT-Glaube‘, <span style="color:#FF6000">»''die theologische Weltanschauung''«</span>, mit den Maßstäben der modernen Logik <span style="color:#FF6000">»''durchaus vereinbar''«</span>, d.h. logisch ,richtig‘ und <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span> ist, weil der ‚Nicht-GOTT-Glaube‘, <span style="color:#FF6000">»''die atheistische Weltanschauung''«</span>, im Möglichkeitsbeweis notwendig zu unlösbaren Widersprüchen führt, und somit logisch ,falsch‘ ist. <span style="color:#00B000">(Die ,Logik‘ hat aber, — bekanntlich —, bei allen wichtigen, persönlichen Entscheidungen immer nur eine untergeordnete Rolle '''!''' )</span>
Anmerkung-6 ''':''' Das erste, ,regulär‘ <span style="color:#00B000">(├ )</span> abgeleitete, Hauptergebnis im 3. Beweisgang, Term :10: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span> ''':''' die ,notwendige‘ Existenz GOTTES, ist die logische Konsequenz aus der Prämisse, Term :1: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>. Dieses erste Hauptergebnis hat also den überlieferten, traditionellen GOTT-Glauben zur Voraussetzung, und ist daher davon ,abhängig‘. Das zweite Hauptergebnis im 3. Beweisgang, das Theorem ANSELMS ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx→□∃xGx'''‘ —</span>, dagegen, ist die Darstellung der Abhängigkeit des ersten Hauptergebnisses von dem, vorher schon bewiesenen, ,Axiom‘ von der ,möglichen‘ Existenz GOTTES ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, dem Korollar-1 aus dem 1. Beweisgang, und hat nicht mehr den überlieferten, traditionellen GOTT-Glauben zur Voraussetzung, und ist daher auch nicht mehr davon abhängig. Dazu die Feststellung LEIBNIZ‘ ''':'''
::Das Theorem ANSELMS ist <span style="color:#FF6000">»''ein unvollständiger Beweis, der etwas voraussetzt, was man noch hätte beweisen sollen, um ihm mathematische Evidenz zu verleihen — nämlich, dass man dabei stillschweigend voraussetzt, diese Vorstellung des durchaus großen oder durchaus vollkommenen Wesens sei möglich und enthalte keinen Widerspruch'' «</span>.
Diesen unvollständigen Beweis hat GÖDEL im 1. Beweisgang mit dem ,regulär‘ <span style="color:#00B000">(├ )</span> abgeleiteten, und als widerspruchfrei bewiesenen, Korollar-1 vervollständigt. Dieses Korollar ist nur vom logischen Axiom-1 und von der mathematischen Äquivalenz der Perfektionen, <span style="color:#00B000">(der Transzendentalia)</span>, im Axiom-2 ,abhängig‘, und nicht mehr von der methodologischen Kalkül-Prämisse, dem traditionellen GOTT-Glauben. Damit hat das Theorem ANSELMS die gesuchte <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> erreicht.
Zusammenfassung ''':'''
Theorem-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX→◇∃xXx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Positive Eigenschaften sind konsistent''«</span>, ist die logische Konsequenz aus der Prämisse im 1. Beweisgang, Term :01: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ —</span>, den, — <u>modal-frei</u> — gewählten, ,angenommenen‘ positiven Eigenschaften.
Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT-Sein ist das Wesen GOTTES''«</span>, ist die logische Konsequenz aus der Prämisse im 2. Beweisgang, Term :01: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, dem, — <u>modal-frei</u> — gewählten, ,angenommenen‘ GOTT-Glauben der Christen.
Im Unterschied dazu ist im 3. Beweisgang, im Theorem-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx→□∃xGx'''‘ —</span>, der Glaube, dass es einen GOTT notwendig gibt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>, die logische Konsequenz aus dem, — <u>modal-notwendig</u> — als widerspruchsfrei ,bewiesenen‘, Korollar-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, im 1. Beweisgang, <span style="color:#00B000">(auch im Beweisgang ,Widerlegung‘ im Anhang)</span>. Somit ist das Theorem ANSELMS, mit Korollar-1, nur vom logischen Axiom-1 der Widerspruchsfreiheit, und der paarweisen, mathematischen Äquivalenz beliebiger positiver Eigenschaften, <span style="color:#00B000">(aller Transzendentalia)</span>, im Axiom-2, abhängig. Damit ist die Bedingung für die geforderte, spezielle <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span>, und auch für die Widerspruchsfreiheit im Theorem ANSELMS erfüllt; unabhängig von jeder Glaubensüberzeugung.
====<div class="center"><span style="color:#660066">Widerlegung</span></div>====
{|class="wikitable"
|-
! <div class="center"><span style="color:#660066">GÖDEL-Kalkül : der Möglichkeitsbeweis als Widerlegung des Nicht-GOTT-Glaubens</span></div>
|-
! <span style="color:#00B000">''Terme der erweiterten Prädikatenlogik zweiter Stufe_____________ „Benennungen“ und durchgeführte Logik-Operationen''</span>
|-
|
<small>
<math>\begin{align}
\text{(Axiom 1.1)} & \quad P \neg X \;\Longrightarrow\;\ \neg P\ X\ & \ & \text{„Wenn die Negation von X positiv ist, dann ist X nicht positiv“} \\
\text{(Axiom 2)} & \quad \Box \;\forall x (\ X\ x \Longrightarrow \ Y\ x) \Longrightarrow \ P\ Y & \ & \text{„Die Eigenschaft Y in allen x, die aus der Eigenschaft X in allen x} \\
\text{ } & \quad & \ & \; \; \text{mit modaler Notwendigkeit folgt, ist eine positive Eigenschaft“} \\
\text{(Korollar-1)} &\quad \Diamond \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{ } \\
\text{ } & \text{„Es ist möglich, dass es den GOTT der Christen gibt“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen ist !} \\
\text{01} & \quad \; \neg \Diamond \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{ AE: „Es ist unmöglich, dass es diesen GOTT gibt“ (dezidierter Atheismus)} \\
\text{02} & \quad (\neg x = .. )\ & \ & \text{ AE: „Es gibt die Eigenschaft, nicht mit x identisch zu sein“ :: (ungleich)} \\
\text{03} & \quad (\ x = .. )\ & \ & \text{ AE: „Es gibt die Eigenschaft, mit x identisch zu sein“ :: (gleich)} \\
\text{04} & \quad \neg\neg \Box \neg \exists x \ G \ x \ & \ & \text{:01:[ ◇A ↔ ¬□¬A ] :: (Modalregel) } \\
\text{05} & \quad \neg\neg \Box \neg\neg \forall x \neg \ G \ x \ & \ & \text{:04:[ ∃xA ↔ ¬Ɐx¬A ] :: (Quantorenregel) } \\
\text{06} & \quad \text{ ├ }\; \Box \; \forall x \neg G \ x \ & \ & \text{:05:NEG :: [ ¬¬A↔A ] :: (Gesetz der Aussagenlogik) } \\
\text{07} & \quad \Box \; \forall x \neg G \ x \Leftrightarrow\ W & \ & \text{:01:06:[ (:01:↔W) → (├:06:↔W) ] :: (Kalkülregel) } \\
\text{08} & \quad \Box \; \forall x \ G \ x \Leftrightarrow\ F & \ & \text{:07:[ (¬A↔W)↔(A↔F) ] :: (Regel für Wahrheitswerte)} \\
\text{ } & \text{„Jeder GOTT-Glaube ist ganz sicher falsch ! “} & \ & \Longleftarrow\; \text{die logische Konsequenz aus der Prämisse :01: !} \\
\text{09} & \quad \ (\neg x = x ) \Leftrightarrow \ F \; \ & \text { } & \text{Xx:02:Instanz(X:=(¬x=..)) ⇒ Kontradiktion !} \\
\text{10} & \quad \Box \; \forall x (\ G \ x \Rightarrow\; (\neg x = x)) & \text { } & \text{:08:09:[ (:08:↔F) → (:09:↔F) ] :: „ex falso sequitur quotlibet“} \\
\text{11} & \quad \Box \; \forall x (\ G \ x \Rightarrow \; (\neg x = x)) \Rightarrow \; P (\neg x = .. ) & \ & \text{(A2):Instanz(X:=G):Instanz(Y:=(¬x= ..)) } \\
\text{12} & \quad \ P (\neg x = .. ) & \ & \text{:10:11:[ Modus ponens ] :: [ A→B, A ├ B ]} \\
\text{13} & \quad \ P (\neg x = .. )\;\Rightarrow\ \neg P (\ x = .. )\ & \ & \text{(A1.1):Instanz(X:=(x=..))}\\
\text{14} & \quad \neg P (\ x = .. )\ & \ & \text{:12:13:[ Modus ponens ] :: (log. Schlussregel)}\\
\text{15} & \quad \ (x = x ) \Leftrightarrow \ W \; \ & \ & \text{Xx:03:Instanz(X:=(x=..)) ⇒ Tautologie !} \\
\text{16} & \quad \Box \; \forall x (\ G \ x \Rightarrow\; (x = x)) & \ & \text{:08:15:[ (:08:↔F) → (:15:↔W) ] :: „ex falso sequitur etiam verum“} \\
\text{17} & \quad \Box \; \forall x (\ G \ x \Rightarrow\; (x = x)) \Rightarrow \ P (x = .. ) & \ & \text{(A2):Instanz(X:=G):Instanz(Y:=( x= ..))} \\
\text{18} & \quad \ P (\ x = .. )\ & \ & \text{:16:17:[ Modus ponens ]}\\
\text{19} & \quad \text{ ├ }\; (\neg P (\ x = .. )\ \wedge \ P (\ x = .. )) \Leftrightarrow\ F & \ &
\text{:14:18:[ Konjunktion ] ⇒ Kontradiktion !}\\
\text{20} & \quad \neg \Diamond \; \exists x \ G \ x \Rightarrow (\neg P (\ x = .. )\ \wedge \ P (\ x = .. )) & \ & \text{:01:19:[ ├A├B╞ A→B ] :: ''KONDITIONALER BEWEIS''}\\
\text{ } & {\color{RedOrange}\text{Der Atheismus führt zu einem logischen Widerspruch ! }} & \ & \Longleftarrow\; \text{was mit Term :20: bewiesen ist !} \\
\text{21} & \quad \neg\neg \Diamond \; \exists x \ G \ x & \ & \text{:20:19:[ Modus tollendo tollens ] :: [ A→B,¬B ├ ¬A ]}\\
\text{22} & \quad \; \Diamond \; \exists x \ G \ x & \ & \text{:21:NEG }\\
\text{(Korollar-1)} & \;\text{„Es ist definitiv möglich, dass es diesen GOTT gibt“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen war !} \\
\end{align}</math>
</small>
|}
Anmerkung-7 ''':''' Dieser Beweisgang geht prinzipiell von der Existenz GOTTES, <span style="color:#4C58FF">— ,'''G'''‘ —</span>, aus, wobei aber die Möglichkeit seiner Existenz, und damit die Sinnhaftigkeit des Glaubens an GOTT, durch die Prämisse :01: in Frage gestellt wird, und daher im Kalkül überprüft werden soll. Denn mit der Behauptung der Existenz allein ist es nicht getan. Es muss auch seine Möglichkeit, d.h. die Sinnhaftigkeit des Glaubens an GOTT aufgewiesen werden. LEIBNIZ hat als erster, <span style="color:#00B000">(nach ANSELM)</span>, dieses Problem gesehen, und GÖDEL hat dafür eine Lösung gefunden. Dieser Beweisgang, <span style="color:#00B000">(analog zum Möglichkeitsbeweis von Günther J. WIRSCHING konzipiert)</span>, setzt in den Axiomen, genau wie im 1. Beweisgang, die Existenz von etwas <span style="color:#FF6000">„Positiven“, „Perfekten“, „Vollkommenen“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ,'''P'''‘ —</span>, allgemein für die Welt voraus, <span style="color:#00B000">(das im Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ,'''PG'''‘ —</span>, GOTT ultimativ zugeordnet wird ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist absolut positiv, perfekt und vollkommen''«</span>)</span>; was im 2. Beweisgang mit Term :13: als widerspruchsfrei, <span style="color:#00B000">(als ,wahr‘ und ,annehmbar‘ im Kontext des christlichen Glaubens)</span>, schon ,bewiesen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> worden ist. Die Existenz der ,Transzendentalien‘ in der Welt ist ein allgemeines Faktum; ihre Existenz auch in GOTT ist mit dem Term :13: des 2. Beweisganges bewiesen, die jedoch im Unendlichen, GOTT, als Transzendentalia, auch in ,ultimativer‘ Form vorliegen. Axiom-1 ,besagt‘, dass Eigenschaften nicht zugleich, vollkommen und nicht vollkommen, sein können. Axiom-2 ,besagt‘, dass, allgemein, alle Vollkommenheiten, <span style="color:#00B000">(alle Transzendentalien)</span>, gleichwertig, <span style="color:#00B000">(mathematisch äquivalent)</span>, sind. <span style="color:#00B000">(Axiom-2 wird hier um das GÖDEL-Konjunkt <span style="color:#4C58FF">— ,'''PX'''‘ —</span> verkürzt dargestellt. Damit ist auch Axiom-3 für diesen Beweisgang unnötig geworden, ohne dass sich wegen dieser Kürzung am Ergebnis etwas ändert.)</span> Die Eigenschaft <span style="color:#4C58FF">— (¬x=..) —</span> ,besagt‘, dass GOTT ,unvergleichlich‘ ist, wenn <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> für GOTT steht. <span style="color:#00B000">(Der informelle Term, <span style="color:#4C58FF">— (¬x=..) —</span>, ersetzt hier, wie bei A. FUHRMANN, den formal korrekten Abstraktionsausdruck ''':''' <span style="color:#4C58FF">— λy.(¬x=y) —</span>, aus dem Lambda-Kalkül.)</span> Der Term :16: <span style="color:#4C58FF">— (x=x) ↔ W —</span> steht für die Selbstbezeichnung des GOTTES-JHWH in Exodus 3,14 ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Ich bin der ‚Ich-Bin‘''«</span>. Der GOTT der abendländischen, christlichen Tradition wird mit <span style="color:#4C58FF">— ,'''G'''‘ —</span> bezeichnet ''':''' d.i. der <span style="color:#FF6000">„GOTT der Christen“</span>, entsprechend der ,methodologischen‘ Prämisse und der ,Genese‘ des Kalküls, syntaktisch formalisiert in der Definition-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔∀X(PX→Xx)'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das Individuum'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''ist genau dann GOTT'', <span style="color:#4C58FF">,'''G'''‘</span>, ''wenn es alle Vollkommenheiten'', <span style="color:#4C58FF">,'''P'''‘</span>, ''in sich schließt''«</span>, nach der Vorgabe von LEIBNIZ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist ein Wesen von äußerster Größe und Vollkommenheit, das alle Grade derselben in sich schließt''«</span>. Mit Korollar-1 hat dieser Beweisgang dasselbe Endergebnis, wie der 1. Beweisgang. Der Beweis, dass der dezidierte Atheismus zu einem logischen Widerspruch führt, und damit falsch ist, ist ein Zwischenergebnis in diesem Beweisgang, und begründet mit <span style="color:#FF6000">»''mathematischer Evidenz''«</span>, und unabhängig von jeder Glaubensüberzeugung, den, von LEIBNIZ gesuchten, Möglichkeitsbeweis für die Existenz GOTTES im Argument des Erzbischofs, und bestätigt damit die Sinnhaftigkeit des GOTT-Glaubens. Einmal Axiom-1 und zweimal Axiom-2 sichern hier das Ergebnis des Kalküls ''':''' das Korollar-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>''':''' <span style="color:#FF6000">»''Es ist definitiv möglich, dass es den GOTT der Christen gibt''«</span>. Diese zwei Axiome sind die einzigen, und modal-notwendigen, d.h. die transzendentalen Voraussetzungen und Bedingungen für das Endergebnis ''':''' der Widerspruchsfreiheit und Sinnhaftigkeit des Glaubens der Christen an GOTT; <span style="color:#00B000">(dasselbe gilt natürlich auch für die <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span> Weltanschauung jeder monotheïstischen Religion '''!''' Dem Erzbischof ANSELM ging es damals nur um seinen Glauben an GOTT.)</span>.
Die Logik-Regel <span style="color:#FF6000"><span style="font-family: Times;"><big>„ex falso sequitur quotlibet, etiam verum“</big></span></span>, <span style="color:#00B000">(‚Aus Falschem folgt irgendetwas, auch Wahres‘)</span>, ist der scholastische Ausdruck für die ‚Implikation‘ <span style="color:#00B000">(Folgerung)</span> von Aussagen, die nur dann falsch, <span style="color:#4C58FF">— F —</span> ist, wenn das Antezedens wahr, <span style="color:#4C58FF">— W —</span>, und die Konsequenz falsch, <span style="color:#4C58FF">— F —</span> ist. Andernfalls ist sie immer wahr, <span style="color:#4C58FF">— W —</span>, auch wenn die Voraussetzung falsch, <span style="color:#4C58FF">— F —</span> ist ''':''' ‚Modern‘ darstellbar durch die ‚Wahrheitswertetafel‘ für die ‚materiale Implikation‘, <span style="color:#4C58FF">— ,(A → B)‘ —</span> <span style="color:#FF6000">„wenn A, dann B“</span>. Damit ist auch der <span style="color:#4C58FF">[ Modus tollendo tollens ] :: [ A → B, ¬B ├ ¬A ] </span> verstehbar; <span style="color:#00B000">(vgl. die vierte Zeile der ‚materialen Implikation‘)</span>. Der positive hypothetische Syllogismus ''':''' <span style="color:#4C58FF">[ Modus ponendo ponens ] :: [ A → B, A ├ B ] </span> ist aus der ersten Zeile ablesbar.
Die folgende Tabelle gibt für jeden ,Wahrheitswert‘ der Aussagen <math>A</math> und <math>B</math> das Resultat einiger zweiwertiger Verknüpfungen an ''':'''
{|class="wikitable hintergrundfarbe2" style="text-align:center;"
|-
!colspan="2"|''Belegung''!!Konjunktion!!Disjunktion!!materiale<br /> Implikation!!Äquivalenz<br /> Bikonditional!!kopulative<br /> Konjunktion
|-
!<math>A</math>
!<math>B</math>
!<math>A</math> und <math>B</math>
!<math>A</math> oder <math>B</math>
!wenn <math>A</math> dann <math>B</math>
!sowohl <math>A</math> als auch <math>B</math>
!entweder <math>A</math> oder <math>B</math>
|-
!W!!W
|W||W||W||W||F
|-
!W!!F
|F||W||F||F||W
|-
!F!!W
|F||W||W||F||W
|-
!F!!F
|F||F||W||W||F
|}
<span style="color:#00B000">(Eine ‚Konjunktion‘ ist nur dann ,wahr‘, wenn beide Aussagen einer ‚Konjunktion‘ wahr sind. Eine ‚kopulative Konjunktion‘ ist nur dann ,wahr‘, wenn entweder die eine, oder die andere Aussage der ‚kopulativen Konjunktion‘ wahr ist. Es besteht also eine Wenn-Dann-Verbindung zwischen beiden Aussagen — eine ,Kopplung‘. Das ist die logische Grundlage von Axiom-1 im GÖDEL-Formalismus)</span>
Um das Widersprüchliche der ,Annahme‘ nachzuweisen, dass positive Eigenschaften ,nicht konsistent‘ seien, <span style="color:#00B000">(im 1. Beweisgang)</span>, bzw. um das Falsche und Sinnwidrige der ,Annahme‘ klarzustellen, es sei ,unmöglich‘, dass es einen GOTT gibt, <span style="color:#00B000">(hier, in der Widerlegung)</span>, verwendet das GÖDEL-Kalkül den Gegensatz ''':''' wahr, <span style="color:#4C58FF">— W —</span>, falsch, <span style="color:#4C58FF">— F —</span>, zwischen der dritten und vierten Zeile der Wahrheitswertetafel für die ,materiale Implikation‘, entsprechend der Regel <span style="color:#FF6000"><span style="font-family: Times;"><big>„ex falso sequitur quotlibet, etiam verum“</big></span></span>, jeweils mit der Hilfe von Axiom-1 und Axiom-2; hier unabhängig von jeder Glaubensüberzeugung. Im Gegensatz dazu, wird, <span style="color:#00B000">(im 2. Beweisgang)</span>, aus dem Glauben an GOTT, mit einer <span style="font-family: Times;"><big>,Reductio ad absurdum‘</big></span>, speziell mit Axiom-1, das Widersprüchliche in der ,Annahme‘ nachgewiesen, es gäbe in GOTT <span style="color:#FF6000">»''keine Vollkommenheit, nichts Positives, nichts Perfektes''«</span>, d.h. keine ,Transzendentalia‘. In dieser <span style="font-family: Times;"><big>,Reductio ad absurdum‘</big></span>, im 2. Beweisgang, wird vorausgesetzt <span style="color:#00B000">(,angenommen‘)</span> ''':''' es gibt den GOTT der Christen, <span style="color:#00B000">(als Prämisse :01:)</span>, der ,unvergleichlich‘ und ,einzigartig‘ ist, und in dem auch alle ,Transzendentalia‘ <span style="color:#FF6000">„koinzident“</span> ,eins‘ sind, entsprechend Axiom-2.
Für KANT entsteht ein Widerspruch in den Prädikaten eines Satzes.
::<span style="color:#FF6000">»</span> ''Wenn ich das Prädicat in einem identischen Urtheile aufhebe'', <span style="color:#00B000">[ durch eine Negation ]</span>, ''und behalte das Subject, so entspringt ein Widerspruch''. <span style="color:#00B000">[ Wenn ich sage ''':''' ,''GOTT ist nicht allmächtig''‘, entsteht ein Widerspruch zur richtigen Aussage ''':''' ,''GOTT ist allmächtig''‘. ]</span> … ''Wenn ihr aber sagt ''':''' ,GOTT ist nicht‘, so ist weder die Allmacht, noch irgendein anderes seiner Prädicate gegeben; denn sie sind alle zusammt dem Subjecte aufgehoben'', <span style="color:#00B000">[ negiert ]</span>, ''und es zeigt sich in diesem Gedanken nicht der mindeste Widerspruch.'' <span style="color:#FF6000">«</span><ref>vgl. ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kritik der reinen Vernunft</big></span>''‘, Seite 398f; https://www.korpora.org/kant/aa03/398.html</ref>
Es ist richtig, wie KANT sagt, der Widerspruch entsteht nicht in dem Gedanken ''':''' ,''GOTT ist nicht''‘. GÖDEL zeigt daher, dass der Widerspruch erst dann entsteht, wenn von der Annahme ausgegangen wird ''':''' '',Es ist unmöglich, dass GOTT ist''‘. Daraus folgt dann ,regulär‘, mit Hilfe von Axiom-1 und Axiom-2, <span style="color:#00B000">(d.h. mit den Theoremen von den Transzendentalien)</span>, die logische ,Möglichkeit‘ GOTTES, unabhängig von jeder Glaubensüberzeugung. Wie LEIBNIZ klar erkannt hat, muss zuerst, aus dem Widerspruch des Gegenteils, die logische ,Möglichkeit‘, <span style="color:#00B000">(die Konsistenz)</span>, der Existenz GOTTES bewiesen werden ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, bevor daraus die reale ,Notwendigkeit‘ eines GOTTES abgeleitet werden kann ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>. Dieser Sachverhalt ist jedoch das ausschließliche Spezifikum GOTTES, <span style="color:#00B000">(das <span style="color:#FF6000">»''Privilegium der Gottheit allein''«</span>)</span>, und gilt nur bei GOTT, als dem Unvergleichlichen und Einzigartigen. Dieses ,Spezifikum‘ wird im Theorem ANSELMS abgebildet ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx→□∃xGx'''‘ —</span>, auf Grund von Axiom-2, das den inneren Zusammenhang, die Koinzidenz auch von ,Möglichkeit‘ und ,Notwendigkeit‘ im Unendlichen, GOTT, erkennen lässt. Bis Zeile 10, im 3. Beweisgang, reicht der Geltungsbereich der ,modal‘-frei gewählten Kalkül-Prämisse :01:, der ,methodologische‘ GOTT-Glaube. In Zeile 11 liegt der ,Schwerpunkt‘ des ontologischen Beweises dann aber am, — modal als notwendig — ,bewiesenen‘ Widerspruch des Gegenteils zum GOTT-Glauben, <span style="color:#00B000"> (formal-syntaktisch dargestellt als widerspruchfreies Antezedens, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, dem Korollar-1 aus dem 1. Beweisgang)</span>, und nicht mehr am ,angenommenen‘ GOTT-Glauben der Kalkül-Voraussetzung, <span style="color:#00B000">(nun dargestellt als Konsequenz <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span> im Theorem ANSELMS)</span>. Damit hat er, — angeregt durch LEIBNIZ, und mit ihm —, die fast einhellig akzeptierte Fehldeutung des ontologisch-<span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Arguments ANSELMS für GOTT durch gewichtige philosophische, <span style="color:#00B000">(KANT<ref>GOTT ist absolut einzigartig und unvergleichlich. KANT macht GOTT jedoch zu einem ,Ding‘ unter den vielen ,Dingen‘ dieser Welt, indem er die Existenz, bzw. das ,Sein‘ GOTTES mit dem ,Sein der Dinge‘ gleich setzt. Eine solche Gleichsetzung ist bei GOTT unangebracht und daher unzulässig! Er verkennt damit die Einzigartigkeit und Besonderheit GOTTES. Das ,Sein‘ der Dinge ist — nach KANT — ,kein reales Prädikat’, d.h. Existenz ist keine Eigenschaft. In GOTT ist ,Sein‘ hingegen ein ,reales Prädikat‘, d.h. Existieren ist die Wesenseigenschaft GOTTES, denn GOTT ist der, der für uns — aus Liebe — immer schon ,da‘ ist, von Ewigkeit zu Ewigkeit. Das ist das, was GOTT für uns ausmacht — sein Wesen.</ref>)</span>, und <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span>, <span style="color:#00B000">(THOMAS<ref>GOTT ist absolut einzigartig und unvergleichlich. THOMAS unterscheidet die ,Natur GOTTES‘ nicht von der ,Natur der Dinge‘, indem er die ,Natur‘ des GOTTES ANSELMS irrtümlich mit der ,Natur‘ der Dinge gleich setzt. Damit reiht er GOTT unter die vielen Dinge unserer Welt ein: GOTT ,esse in rerum natura‘, d.h. wörtlich, dass der GOTT ANSELMS in der ,Natur‘ der Dinge existiert. Eine solche Gleichsetzung ist bei GOTT unangebracht und daher unzulässig! Die ,zeitlose-überzeitliche‘ Wirklichkeit, (Natur), GOTTES ist völlig verschieden und unabhängig von der zufälligen Wirklichkeit, (die ,Natur‘), unserer ,raum-zeitlichen‘ Welt. Daher ist sie mit dieser auch nicht vergleichbar.</ref>)</span>, Autoritäten zurechtgerückt, welche die Einzigartigkeit und Unvergleichlichkeit des Unendlichen, GOTT, bei ihrer Beurteilung des Theorem ANSELMS nicht berücksichtigt haben, sondern den Unendlichen, <span style="color:#00B000">(irrtümlich)</span>, unter die endlichen Dinge unserer Welt eingereiht haben. GÖDEL hat mit dem bewiesenen Widerspruch des Gegenteils zum GOTT-Glauben, den Beweis für die <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> des Theorem ANSELMS geliefert, was, nach LEIBNIZ, für die Akzeptanz dieses Theorems noch gefehlt hat. Das Theorem ANSELMS besagt universell ''':''' Die <span style="color:#FF6000">»''theologische Weltanschauung''«</span> der Juden, Christen und Muslime, die ,annehmen‘, dass es mit ,Notwendigkeit‘ <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□'''‘ —</span> <span style="color:#00B000">(nur)</span> einen GOTT gibt, ist logisch richtig und <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span>, weil es <u>ohne Widerspruch</u> ,denkbar‘ <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇'''‘ —</span> ist, dass es GOTT gibt ''':''' Nicht mehr und nicht weniger, <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig, (ohne sich auf den Glauben an irgendeine Religion zu stützen)''«</span>.
Es geht hier bei GÖDEL nicht um Theoriefindung oder ähnliches. GÖDEL ist kein Theoretiker. GÖDEL ist Logiker und Mathematiker. Was er sagt, ist mathematisch wahr und logisch richtig. Wenn er sagt, dass die Aussage ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ — »''wahr''«</span> ist ''':''' <span style="color:#FF6000">»''es ist möglich, dass es Gott gibt, wegen Axiom-2 (und Axiom-1)''«</span>, dann spricht er hier von der mathematischen Wahrheit. Logischerweise ist dann die konträre Aussage ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''¬◇∃xGx'''‘ — »''falsch''«</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''es ist nicht möglich, dass es einen Gott gibt''«</span>, und zwar mathematisch falsch, weil sich aus dieser Aussage ein Widerspruch ergibt. Jeder, der die mathematische Logik GÖDELS lesen kann, kann das sehen und verstehen ''':''' Das Zwischenergebnis, <span style="color:#00B000">(Term :20:)</span>, in dieser Kalkül-Ableitung, die logische Konsequenz aus der Annahme des dezidierten Atheismus, es sei unmöglich, dass es GOTT gibt, ist der faktische, nachprüfbare, und für jeden Menschen sichtbare Beweis dafür, dass diese Annahme in einen Widerspruch mündet, und damit falsch und unlogisch ist. Das bedeutet, es ist eine Tatsache, bzw. es ist Faktum, dass der Atheismus, — mit <span style="color:#FF6000">»''mathematischer Evidenz''«</span> —, wirklich falsch und unlogisch ist, und daher als ,Unsinn‘ bezeichnet werden darf '''!''' Das ist nicht bloß als eine Theoriefindung, oder als eine Interpretation eines Autors zu verstehen. Das ist vielmehr genau so wahr und <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span>, wie, dass zwei mal zwei vier ergibt, und wirklich genau so logisch richtig, wie, dass die Erde sich um die Sonne dreht. Das ist gerade das Überraschende und Unerwartete am Gödel-Kalkül. Es geht hier nicht mehr um Theoriefindung oder Interpretationen, denen man zustimmen kann oder nicht. Es geht hier <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig''«</span> um mathematisch-logische Fakten. Damit steht GÖDEL in seiner Bedeutung neben KOPERNIKUS.
----
Kurt GÖDEL ist schon deswegen ein Ausnahmelogiker.
----
===<div class="center"><span style="color:#660066">Epilog für Skeptiker</span></div>===
Wenn man das GÖDEL Argument genau liest, dann ist nur die Annahme ''':''' <span style="color:#FF6000"> „es ist möglich, dass es GOTT gibt“</span> bewiesen, weil aus der Annahme ''':''' <span style="color:#FF6000">„es ist unmöglich, dass es GOTT gibt“</span> ein logischer Widerspruch ableitbar ist. Die Aussage ''':''' <span style="color:#FF6000">„es gibt GOTT“</span> ist dagegen schon eine Glaubensaussage, und damit ist das auch die ,Grundannahme‘ eines gläubigen Menschen, der dann aus der ,bewiesenen Möglichkeit‘, dass es Gott gibt, ableiten kann ''':''' <span style="color:#FF6000">»''es gibt GOTT wirklich''«</span>, wenn er will ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Es stimmt also, was ich glaube '''!''''' «</span> Das ist das Argument ANSELMS, der ein christlicher Amtsträger war, und der daher von dieser Grundannahme auch ausgeht. Solange in den Voraussetzungen des Möglichkeitsbeweises im Gödel-Kalkül kein Widerspruch nachweisbar ist, und solange in der logischen Durchführung keine schweren Mängel festgestellt werden können, ist das Ergebnis des Möglichkeitsbeweises, wie GÖDEL ihn durchgeführt hat, korrekt, und die Folgerungen daraus, logisch richtig, dass es sich hier um <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> handelt, <span style="color:#00B000">(z. B. wie 2 x 2 = 4)</span>. Aber niemand ist gezwungen, aus der Möglichkeit, dass es GOTT gibt, daraus zu schließen, dass es GOTT auch mit Notwendigkeit gibt, wie das im Argument ANSELMS geschieht, außer, er akzeptiert auch die Grundannahme, dass es den Unendlichen und Unvergleichlichen tatsächlich gibt. Dann kann er mit LEIBNIZ, der selbst an GOTT geglaubt hat, mit Bestimmtheit sagen ''':''' <span style="color:#FF6000">»''gesetzt, dass GOTT möglich ist, so ist er, was das Privilegium der Gottheit allein ist''«</span>, weil GÖDEL mit seinem Kalkül den noch ausstehenden Beweis der Widerspruchsfreiheit dafür geliefert hat.
Wenn Du den 3. Beweisgang des GÖDEL-Kalküls genauer anschaust, dann siehst Du, dass der Konsequenz-Teil im Argument ANSELMS, der identisch ist mit dem Term in der Zeile 10, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>, immer noch formallogisch abhängig ist von der methodologischen Glaubens-Prämisse, Term :01:, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">„das x steht für den Gott der Christen“</span>, was bis zur Zeile 10 offensichtlich korrekt ist. <span style="color:#00B000">(Man könnte nach dieser Zeile, ohne Weiteres, ,regulär‘ die <span style="color:#FF6000">„logische Implikation”</span> :: <span style="color:#4C58FF">[├ A ├ B ╞ A→B ]</span> mit Term :01: und Term :10: als ein mögliches Korollar bilden ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx→□∃xGx'''‘ — </span>)</span>. Das bedeutet, der Konsequenz-Teil im Theorem ANSELMS, der in diesem Korollar an zweiter Stelle steht, ist damit in seiner Formal-Struktur offensichtlich ,regulär‘ von der Glaubens-Prämisse, Term :01:, abhängig, d.h. er ist der Ausdruck einer Glaubensüberzeugung. Im Theorem ANSELMS steht er jetzt in der Zeile 11 als Konsequenz-Teil auch an zweiter Stelle, hat aber nicht mehr seine Glaubens-Prämisse als notwendige Bedingung an erster Stelle vor sich, wie im ,regulär‘-möglichen Korollar. Jetzt steht eine neue und andere Voraussetzung als Begründung vor ihm. Der Schwerpunkt des Argument ANSELMS liegt damit am Begründungs-Teil des ANSELM-Theorems, der jetzt die erste Stelle im Theorem einnimmt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">„es ist möglich, dass es GOTT gibt“</span>, der erst dadurch entstanden ist, und davon abhängig ist, weil sein Gegenteil ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''¬◇∃xGx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">„es ist unmöglich, dass es GOTT gibt“</span>, zu einem Widerspruch geführt hat. Dieser Begründungs-Teil, das Antezedens, im Argument ANSELMS, ist daher nicht mehr von der methodologischen Glaubens-Prämisse, Term :01:, abhängig, sondern nur vom Axiom-1, der Widerspruchsfreiheit, und von der paarweisen, mathematischen Äquivalenz beliebiger positiver Eigenschaften im Axiom-2, die im 1. Beweisgang, bzw. im Beweisgang ,Widerlegung‘, mit dem <span style="color:#4C58FF">[ Modus tollendo tollens ] :: [ A → B, ¬B ├ ¬A ]</span>, die Widerspruchsfreiheit des GOTT-Glaubens mit Notwendigkeit herbeigeführt haben. Daraus ergibt sich eine logische Verschiebung in der Argumentationskette, denn dieser Begründungs-Teil, der jetzt die Widerspruchsfreiheit für den Konsequenz-Teil liefert, ist selbst unabhängig und frei von jeder Glaubensüberzeugung. Weil widerspruchsfrei und <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span>, muss er als logische Begründung für die Widerspruchsfreiheit des Konsequenz-Teils gelesen werden, und damit bestätigt er die Widerspruchsfreiheit der Glaubensüberzeugung eines gläubigen Menschen, <span style="color:#00B000">(was auch das Ziel ANSELMS war)</span>. Das heißt also ''':''' der Glaube dieses Menschen ist widerspruchsfrei und sinnvoll, und enthält keinen Zirkelschluss, weil sein Gegenteil, der Nicht-GOTT-Glaube, zu einem Widerspruch führt; <span style="color:#00B000">(das hat GÖDEL mit seinem Kalkül-System bewiesen, dessen Argumentationskette mit einem Computer-Programm, dem sog. ,Theorembeweiser‘, überprüft worden ist, und als <span style="color:#FF6000">»''nachweisbar korrekt''«</span> befunden wurde)</span>. Das Theorem ANSELMS beweist, nach GÖDEL, dass der Glaube an GOTT, mit <span style="color:#FF6000">»''mathematischer Evidenz''«</span> notwendig widerspruchsfrei und sinnvoll ist, weil der Nicht-GOTT-Glaube notwendig zu einem Widerspruch führt. <u>Das Theorem beweist jedoch nicht, dass die Existenz GOTTES notwendig sei</u>, <span style="color:#00B000">(wie es fast immer fälschlich gelesen wurde und wird)</span>, sondern, das Theorem geht einfach davon aus, als nicht hinterfragtes Faktum, dass GOTT notwendig schon existiert, und beweist, dass diese Glaubens-Annahme widerspruchsfrei und sinnvoll, und <span style="color:#FF6000">»''mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar ist''«</span>.
Zusammengefasst heißt das konkret ''':''' Wenn Du an GOTT glauben willst, dann kannst Du das unbedenklich tun, denn Dein Glaube ist auch logisch in der <u>bewiesenen Möglichkeit</u>, dass es GOTT geben kann, begründet, und damit ist er widerspruchsfrei, sinnvoll und kein Zirkelschluss. Dein Glaube an GOTT beruht jedoch, nach wie vor und in erster Linie, auf Deiner freien Entscheidung für GOTT, und nicht auf dem Zwang einer ,logischen‘ Argumentation. Wenn Du nicht an GOTT glauben willst, dann <u>musst Du, und sollst Du, auch nicht deswegen</u>, weil der Atheismus zu einem Widerspruch führt, und damit falsch ist, an GOTT glauben. Denn der Glaube an GOTT muss immer eine freie und Deine ganz persönliche Entscheidung für GOTT sein und bleiben. Niemand darf zum Glauben an GOTT gezwungen werden, auch nicht mit ,logischen‘ Argumenten. Warum '''?''' Weil GOTT die Liebe ist '''!''' Und die Liebe duldet keinen Zwang '''!'''
----
----
;Fußnoten
<references />
jmr4kox1d6kk23fbqd3186r4ul1sujw
Ing Mathematik: Python
0
117969
1085975
1085852
2026-05-17T07:20:42Z
Intruder
1513
/* Laplace-Transformation */
1085975
wikitext
text/x-wiki
{{Navigation_zurückhochvor_buch|
zurücktext=Julia für Ingenieure|
zurücklink=Ing Mathematik: Julia|
hochtext=Gesamtinhaltsverzeichnis|
hochlink=Ing:_Mathematik_für_Ingenieure|
vortext=Landau-Notation|
vorlink=Ing Mathematik: Landau}}
= Hallo Welt und allgemeine Hinweise =
== Was ist Python ==
* Python ist eine universelle höhere Programmiersprache.
* Python ist objektorientiert.
* Python ist Open-Source (Python Software Foundation License).
* Python ist für viele Betriebssysteme erhältlich (z.B. für Linux, MS Windows, macOS).
* Python ist ein Interpreter.
* Python ist durch Module fast beliebig erweiterbar.
* Python als Programmiersprache ist case-sensitive - d.h. Groß- und Kleinschreibung ist relevant bei der Eingabe von Befehlen.
{{Wikipedia | Python (Programmiersprache)}}
== Python installieren ==
=== MS Windows ===
Laden Sie das aktuelle Python-Paket von der Webseite [https://www.python.org/] herunter. Weiter geht es wie bei jedem anderen größeren zu installierenden Programm. Einfach das Installationsprogramm im Explorer doppelklicken und den Anweisungen des Setup-Programmes folgen.
=== Linux ===
Entweder ist Python bereits standardmäßig installiert, ansonsten ist die Installation mittels Paketmanagementsystem einfach möglich. Aber auch die Spyder-Entwicklungsumgebung ([https://www.spyder-ide.org]) bietet einen guten Einstieg mit Python (das gilt auch für MS Windows). Spyder bringt auch schon etliche wichtige Module standardmäßig mit.
== Python starten ==
=== MS Windows ===
Das Icon für das Python-Programm doppelklicken. Und schon startet das Programm.
[[Datei:PythonIng_start1.jpg]]
Python im interaktiven Modus präsentiert sich dann so:
Python 3.12.4 (tags/v3.12.4:8e8a4ba, Jun 6 2024, 19:30:16) [MSC v.1940 64 bit (AMD64)] on win32
Type "help", "copyright", "credits" or "license" for more information.
>>>
Alternativ kann das Programm auch über die Eingabeaufforderung oder die PowerShell gestartet werden:
c:\devel\Python>python.exe
Python 3.12.4 (tags/v3.12.4:8e8a4ba, Jun 6 2024, 19:30:16) [MSC v.1940 64 bit (AMD64)] on win32
Type "help", "copyright", "credits" or "license" for more information.
>>>
=== Linux ===
Tippen Sie einfach das Wort „python“ (oder unter openSUSE Tumbleweed z.B. auch „python3.11“ oder „python3.13“) in einem Linux-Terminal ein, schließen den Befehl mit der RETURN-Taste ab, und schon startet Python im interaktiven Modus:
Python 3.13.12 (main, Feb 09 2026, 22:37:44) [GCC] on linux
Type "help", "copyright", "credits" or "license" for more information.
>>>
Es gibt auch noch andere Möglichkeiten Python zwecks Programmausführung zu starten, z. B. den {{W|Shebang}} (<code>#!</code>) am Beginn eines Python-Scripts. Das Script sei als Script.py gespeichert. Dann kann das Script mit ./Script.py ausgeführt werden. Für openSUSE Tumbleweed sei nachfolgend ein lauffähiges "Hallo Welt!"-Script angegeben. Es wird in diesem Script der Python-Interpreter in der Version 3.13 verwendet :
#!/usr/bin/python3.13
print("Hallo Welt!")
Die Berechtigungen zum Ausführen der Datei müssen natürlich noch richtig gesetzt werden, z.B. mittels <code>chmod 777 Script.py</code>.
<small>Oder es wird in einen Pfad verschoben, in dem sich ausführbare Programme generell befinden (<code>echo $PATH</code>). Das Script kann dann wie ein normales Programm ohne weitere Angaben mit Script.py gestartet werden. Alternativ wird nicht das Script an sich verschoben, sondern nur ein symbolischer Link angelegt, z.B. mit <code>ln -s ~/tmp/Script.py ~/.local/bin/Script.py</code>.<code>~/.local/bin</code> sei ein im PATH gelegenes Verzeichnis. Dies sind aber schon Features für fortgeschrittene Linux-Benutzer und werden am Anfang eher selten benötigt.</small>
== Ein paar Worte zur Erklärung ==
Getestet wurden die Beispiele unter den Betriebssystemen
* MS Windows 10 mit der Python-Version 3.12.0 (teilweise auch mit 3.12.2 und 3.13.1; nur die Inhalte die bis spätestens Juli 2025 erstellt wurden)
* MS Windows 11 ab der Python-Version 3.13.4 (nur zum Teil; ab Juli 2025)
* openSUSE Leap 15.6 mit der Python-Version 3.11.12 (Spyder, nur vereinzelt) und zum Teil mit 3.12.11 (ab Juli 2025 bis November 2025).
* openSUSE Tumbleweed ab der Python-Version 3.13.9 (nur vereinzelt, ab November 2025)
An Beliebtheit rangiert Python mit Stand März 2026 mit einem Rating von 21,25% an 1. Stelle vor C und C++ (lt. [https://www.tiobe.com/tiobe-index/ TPCI - TIOBE Programming Community Index]). Lt. [https://innovationgraph.github.com/global-metrics/programming-languages GitHub Top 50 Programming Languages Globally] lag Python im Q3/2025 auf Rang 2, vor TypeScript und hinter JavaScript. Der Name "Python" rührt von der Komikertruppe {{W|Monty Python}} her. Die Icons für Python (z.B. Python selbst, Eric IDE, IDLE) sind aber durch die Python-Schlangenart symbolisiert.
<gallery>
Python-logo-notext.svg|Python-Logo
Guido van Rossum OSCON 2006.jpg|Guido van Rossum (geb. 1956), der Erfinder von Python
</gallery>
== Ein erstes Programm ==
Kommentare werden in Python mit der Raute (#) eingeleitet. Sie werden vom Python-Interpreter ignoriert. Text kann mit der print-Funktion ausgegeben werden. Starten Sie Python und geben sie folgende Anweisungen zeilenweise ein
>>> # Das ist ein Kommentar
>>> print("Hallo Welt!")
Als Ergebnis erhalten Sie
Hallo Welt!
Der Prompt (>>>) ist selbstverständlich nicht einzutippen, sondern wird vom Python-System geliefert.
Strings können in Python entweder in Anführungszeichen (") gesetzt werden oder in Hochkommatas('). In diesem Text wird die erste Variante bevorzugt eingesetzt.
Im Gegensatz zu Julia ist es hier egal, ob zwischen <code>print</code> und der öffnenden Klammer Leerzeichen stehen.
= Python als Taschenrechner =
== Allgemeines ==
Wir wollen 3 * 5 berechnen. Dazu starten wir Python im interaktiven Modus. Geben Sie dann die Formel
>>> 3 * 5
ein, drücken die Taste ENTER/RETURN ({{Taste|↵}}) und erhalten als Ergebnis
15
Auch kompliziertere Ausdrücke sind möglich. Beispielsweise mit Winkelfunktionen, Quadratwurzeln etc. Wir wollen nun den Ausdruck <math>\sin\sqrt{15}</math> berechnen :
>>> import math
>>> math.sin(math.sqrt(15))
-0.6679052983383519
Als erstes wird das math-Modul importiert. Dann wird der mathematische Ausdruck berechnet.
Eine andere Variante, die dasselbe Ergebnis liefert, ist
>>> from math import *
>>> sin(sqrt(15))
-0.6679052983383519
Es wird also aus dem Modul <code>math</code> alles importiert (erkennbar am <code>*</code>). Will man nicht alles importieren, so kann man das auch einschränken:
>>> from math import sin, sqrt
Beenden lässt sich das Python-Programm durch Eingabe von <code>exit()</code> (und natürlich ist zur Bestätigung die RETURN-Taste zu drücken).
== Die Hilfefunktion von Python ==
Bei Eingabe der Anweisung help() springt Python in den Hilfemodus.
Eingabe:
>>> help()
Eingabe:
help> math.sin
Ausgabe:
Help on built-in function sin in math:
math.sin = sin(x, /)
Return the sine of x (measured in radians).
Für die komplette Python-Dokumentation siehe [https://docs.python.org/3/]. Verlassen kann man den Hilfemodus durch das Drücken von STRG-C.
== Aufgaben ==
* Erkunden Sie die Tangensfunktion "tan" mittels Python-Hilfe (vergessen Sie nicht das math-Modul zu importieren und das <code>math.</code> vor <code>tan</code>)
* Berechnen Sie mit Python den Ausdruck <math>\frac{1}{2}\cdot e^2 \cdot \tan(\pi/3)</math>. Siehe für die Exponentialfunktion im Python-Hilfesystem auch den Befehl <code>math.exp</code>. Alternativ kann auch die Konstante <code>math.e</code> eingesetzt werden. Potenzieren kann man bei Python mit dem **-Operator (z.B. 2**3 = 8). Für <math>\pi</math> gibt es <code>math.pi</code>.
= Python als Scriptsprache =
Häufig wird man aber kompliziertere Anweisungsfolgen verarbeiten müssen. Diese will man normalerweise nicht jedesmal neu eingeben, sondern in einer Datei speichern und diese Datei dann zur Ausführung bringen. Speichern Sie dazu folgenden Code in einer Textdatei, z.B. unter MS Windows als c:\tmp\test1.py
# Das ist ein Kommentar
print("Hallo Welt!")
Python-Dateien werden mit der Dateiendung .py versehen. Achten Sie darauf, dass vor dem print keine Leerzeichen vorhanden sind. Das ist eine Python-Eigenheit. Wie wir später sehen werden, nutzt Python Einrückungen als syntaktisches Mittel, z.B. um bei Schleifen den Schleifenkörper zu kennzeichnen.
Danach bringen Sie die Skriptdatei test1.py (sozusagen das Hauptprogramm) folgendermaßen zur Ausführung:
1) Starten Sie unter MS Windows die Eingabeaufforderung (oder alternativ auch die Windows PowerShell). Das sieht dann etwa so aus:
Microsoft Windows [Version 10.0.19045.3693]
(c) Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
C:\Users\xyz>
: <small>Falls jemand nicht weiß, wie man die Eingabeaufforderung startet: Eine Möglichkeit ist, einfach in der Taskleiste von Windows das "Start"-Symbol ([[Image:Windows_logo_-_2021_(Black).svg|10px]]) mit der rechten Maustaste anklicken. "Ausführen" auswählen (oder alternativ für die PowerShell unter Windows 10 den Eintrag "Windows PowerShell", unter Windows 11 den Eintrag "Terminal"). Im sich öffnenden Dialogfenster gibt man in die "Öffnen"-Zeile das Wort <code>cmd</code> ein und mit "OK" wird das Ganze bestätigt.</small>
2) Wechseln Sie mittels <code>cd c:\tmp</code> in das Verzeichnis c:\tmp
3) Angenommen, Sie haben Python unter dem Pfad <code>c:\devel\Python\</code> installiert. Starten Sie das Programm so (der Prompt <code>c:\tmp></code>ist natürlich nicht mit einzutippen):
c:\tmp>c:\devel\Python\python.exe test1.py
4) Wie erwartet ergibt sich folgende Ausgabe am Bildschirm
Hallo Welt!
Die Vorgehensweise unter Linux ist prinzipiell gleich. Die kleinen Unterschiede, wie z.B. der Slash statt dem Backslash in Pfadangaben, sollten für Linux-Benutzer keine Hürde darstellen.
== Variablen ==
Variablenbezeichner können aus Buchstaben (A-Za-z), Ziffern (0-9) und Underscores (_) bestehen, dürfen aber nicht mit einer Zahl beginnen. Führende Underscores haben u.a. im Kontext mit der Objektorientierten Programmierung eine spezielle Bedeutung und sollten nicht für "normale" Variablenbezeichner verwendet werden.
Gültige Variablenbezeichner wären also:
xyz
x1
_wert
name_anzahl
Es gibt in Python etliche Schlüsselwörter (z.B. for, if oder return). Diese dürfen nicht als eigene Variablenbezeichner verwendet werden. Eine Liste aller Schlüsselwörter liefert das Script
import keyword
print(keyword.kwlist)
<small>Übung: Speichern Sie dieses Script in eine Datei, z.B. in c:\tmp\test1.py. Führen Sie diese Datei aus, um die Liste der Schlüsselwörter auszugeben.</small>
Da Python case-sensitiv ist, repräsentieren folgende Bezeichner verschiedene Variablen:
xyz
XYZ
xYz
Werte werden an Variablen mittels Gleich-Zeichen (=) zugewiesen. Im Folgenden wird der Code immer in der Datei c:\tmp\test1.py gespeichert.
x = 5
y = 10
z = x*y
print(z)
Bringen Sie die Datei test1.py zur Ausführung so erhalten Sie folgende Bildschirmausgabe
50
Sie können auch mehrere Anweisungen in einer Zeile durch Semikolon getrennt schreiben. Dies führt aber zu unübersichtlichem Code.
x = 5; y = 10; z = x*y; print(z)
Ausgabe:
50
Auch aus der Programmiersprache C/C++ oder Java bekannte Konstrukte können Sie verwenden, z.B.
x = 5
# x = x - 2
x -= 2
print(x)
Bildschirmausgabe:
3
Beachten Sie, dass mit dem =-Zeichen eine Wertezuweisung durchgeführt wird. Dies ist nicht äquivalent zum mathematischen =-Zeichen, wie am vorigen Beispiel zu ersehen ist. Den Inkrement-/Dekrementoperator (z.B. x++ oder x--) aus C/C++ oder Java kennt Python aber nicht.
Variablen sind nicht an einen bestimmten Datentyp gebunden, folgendes ist mit Python problemlos möglich:
import math
wert = 10
print(wert)
wert = 35.5
print(wert)
wert = "Hallo"
print(wert)
wert = math.pi
print(wert)
Ausgabe:
10
35.5
Hallo
3.141592653589793
== Physische und logische Zeilen ==
In Python muss eine Anweisung in einer logischen Zeile Platz finden. Wird eine Anweisung aber zu lang für eine Zeile, dann kann sie in mehrere physische Zeilen unterteilt werden. Dies kann einerseits durch einen Backslash am Ende einer Zeile geschehen, z.B.
a = 2 + \
5
Dies stellt eine logische Zeile dar, die in zwei physische Zeilen unterbrochen ist.
Geklammerte Ausdrücke werden automatisch zu einer logischen Zeile verbunden, z.B.
a = (2 +
5)
Achtung: Im ersten Beispiel darf nach dem Backslash nichts mehr stehen, auch kein Kommentar. Dies trifft im zweiten Bespiel nicht zu, hier könnte noch ein Kommentar folgen, z.B.
a = (2 + # Kommentar
5)
Auch für Strings gibt es Möglichkeiten, diese auf mehrere Zeilen aufzuspalten.
# Kurzer String
str1 = "ABC"
# Langer String
str2 = """Hallo Welt,
Grüetzi Schwyzer,
Servus an alle"""
# Backslash
str3 = "UVW\
XYZ"
print(str1)
print(str2)
print(str3)
Ausgabe:
ABC
Hallo Welt,
Grüetzi Schwyzer,
Servus an alle
UVWXYZ
==Hexadezimale, oktale, binäre und andere Zahlen==
d = 1050 # Dezimalzahl
h = 0xAA2 # Hexadezimalzahl
o = 0o12 # Oktalzahl
b = 0b100001101 # Binärzahl
print(d)
print(h)
print(o)
print(b)
Ausgabe:
1050
2722
10
269
Groß- und Kleinbuchstaben sind in obigen Literalen übrigens egal. So kann man z.B. statt <code>0b1001</code> auch <code>0B1001</code> schreiben (siehe dazu [https://docs.python.org/3/reference/lexical_analysis.html#integer-literals]).
Sie können auch dezimale in hexadezimale Zahlen umwandeln, usw.:
h = hex(1050) # Dezimalzahl -> Hexadezimalzahl
b = bin(1050) # Dezimalzahl -> Binärzahl
o = oct(1050) # Dezimalzahl -> Oktalzahl
print(h)
print(b)
print(o)
Ausgabe:
0x41a
0b10000011010
0o2032
Gegeben sei die Zahl 121 zur Basis 3. Diese soll in eine Dezimalzahl umgewandelt werden. Das kann so geschehen:
z = int("121", 3)
print(z)
Ausgabe:
16
Dass dies richtig ist, davon kann man sich folgendermaßen überzeugen:
<math> 1 \cdot 3^2 + 2 \cdot 3^1 + 1 \cdot 3^0 = 9 + 6+ 1 = 16 </math>
Zahlen übersichtlicher schreiben kann man auch mittels Underscore, z.B.:
print("Eine Million (Variante 1) =", 1000000)
print("Eine Million (Variante 2) =", 1_000_000)
print("Eine Rechnung:", 2_000 * 400_000);
Es ergibt sich bei beiden Varianten die gleiche Ausgabe. Variante 2 ist aber im Sourcecode leichter lesbar, detto die Zahlen in der Rechnung:
Eine Million (Variante 1) = 1000000
Eine Million (Variante 2) = 1000000
Eine Rechnung: 800000000
== Strings und Platzhalter==
Ein paar einfache Beispiele:
print("Hallo {}" . format("Hugo"))
print("Hallo {:s}" . format("Hugo"))
print("Hallo %s" % "Hugo")
Ausgabe:
Hallo Hugo
Hallo Hugo
Hallo Hugo
Python-Code (formatted string literals):
str1 = "Hallo"
str2 = "Hugo"
print(f"{str1} {str2}")
Ausgabe:
Hallo Hugo
Komplexere Beispiele:
print("Hallo {} und {}" . format("Hugo", "Mike"))
print("Hallo {name1} und {name2}" . format(name2="Hugo", name1="Mike"))
# Füllzeichen: *
# Bündigkeit: > (=rechts), < (=links), ^ (=zentriert)
# Feldweite: 10
# Typ: s (=String), f (=Gleitkommazahl), d (=Dezimalzahl) etc.
print("Hallo {:*>10s}" . format("Hugo"))
print("Hallo {:*<10s}" . format("Hugo"))
Ausgabe:
Hallo Hugo und Mike
Hallo Mike und Hugo
Hallo ******Hugo
Hallo Hugo******
Python-Code:
str = "Hallo\t%s\t%7.2f\t%10.2e\t%i" % ("Hugo", 12.34567, 34.567, 264)
print(str)
Ausgabe:
Hallo Hugo 12.35 3.46e+01 264
== Unicode ==
Neben den bekannten ASCII-Zeichen lassen sich Zeichen auch mittels Unicode beschreiben. Griechische Buchstaben oder komplexere mathematische Operatoren - all das sollte kein Problem sein. Siehe auch {{W|Unicode}}, {{W|Liste der Unicodeblöcke}} und {{W|Unicodeblock Mathematische Operatoren}}. Im Folgenden werden ein paar Zeichen (Allquantor, Nabla-Operator, Existenzquantor), die man aus der Mathematik kennt, erzeugt.
ch1 = "\N{FOR ALL}"
ch2 = "\N{NABLA}"
ch3 = "\u2203"
print(ch1, ch2, ch3)
Ausgabe:
∀ ∇ ∃
<small>Diese Ausgabe ergibt sich z.B. mit der IDLE-Shell oder mit Cygwin. Beim Ausführen über die Windows-Eingabeaufforderung oder Windows PowerShell unter MS Windows 10 erfolgt keine korrekte Darstellung. IDLE ist die mit Python mitgelieferte IDE ('''I'''ntegrated '''D'''evelopment '''E'''nvironment, Integrierte Entwicklungsumgebung). Gegen Ende dieses Textes wird IDLE kurz beschrieben.
Das Problem mit der Windows Eingabeaufforderung lässt sich aber umgehen. Man muss nur eine Schriftart auswählen, die die Zeichen kennt, z.B. "DejaVu Sans Mono". Dazu klicken Sie einfach bei der Eingabeaufforderung mit der rechten Maustaste oben auf die weiße Leiste und wählen im aufpoppenden Fenster den Menüpunkt "Eigenschaften". Es öffnet sich ein Dialogfenster. Über den Reiter "Schriftart" lässt sich nun die Schriftart einstellen. Unter MS Windows 11 oder openSUSE Leap 15.6 (bash-Konsole) gibt es dieses Problem ohnehin nicht.</small>
== Reguläre Ausdrücke ==
Python kennt auch {{W|Regulärer Ausdruck|reguläre Ausdrücke}}. Dazu gibt es in Python das Modul <code>re</code>. Beipielsweise sollen alle Zahlen (<math>\text{zahl}\in\mathbb{N}_0</math>) in einem String gesucht und ausgegeben werden. Als String sei gegeben: <code>3x Grüße und 100 Kekse.</code> Das Muster (Pattern) ist <code>\d+</code>. <code>\d</code> steht für eine Dezimalziffer 0-9. Das Plus-Zeichen (+) steht symbolisch für ein oder mehrere Zeichen des vorherigen Ausdrucks. Hier also ein oder mehrere Dezimalziffern. Es wird die Funktion <code>findall</code> aus dem Modul <code>re</code>verwendet.
Python-Code:
from re import findall
str = "3x Grüße und 100 Kekse."
pat = "\\d+" # Doppel-Backslashes müssen verwendet werden, sonst gibt Python eine Warnung aus!
# alternativ: pat = r"\d+"
# oder: pat = "[0-9]+"
numb = findall(pat, str)
print(numb)
Ausgabe:
['3', '100']
Python kennt noch viele weitere Möglichkeiten mittels regulärer Ausdrücke zu hantieren. Dies soll hier aber nicht vertieft werden, da das Thema schon ziemlich speziell und komplex ist. Bei Bedarf siehe aber z.B. die Bücher ''Weigend, Seite 380ff'' und ''Ernesti, Kaiser'' [https://openbook.rheinwerk-verlag.de/python/28_001.html] oder die Python-Dokumentation [https://docs.python.org/3/library/re.html]. Auch [[Python unter Linux: Reguläre Ausdrücke]] liefert ein umfangreiches und brauchbares Python-2-Kapitel zu den regulären Ausdrücken. Die dort gelisteten Beispiele müssten ggf. vor Verwendung auf Python-3 umgeschrieben werden. <small>Wie macht man das? Dazu siehe z.B. [https://openbook.rheinwerk-verlag.de/python/43_001.html], [https://portingguide.readthedocs.io/en/latest/] oder [https://www.digitalocean.com/community/tutorials/how-to-port-python-2-code-to-python-3]</small>
<small>Es gibt auch ein externes Modul ''regex'', das bei Bedarf extra installiert werden muss ([https://pypi.org/project/regex/]). Es bietet zusätzliche Funktionalität und gründlicheren Unicode-Support. Dies sei hier aber nur der Vollständigkeit halber erwähnt.</small>
== Verzweigungen ==
=== if ===
Die IF-Verzweigung ist aus anderen Programmiersprachen bereits bekannt. In Pseudocode lässt sie sich folgendermaßen darstellen:
WENN bedingung TRUE
führe block1 aus
SONST
führe block2 aus
ENDE
In Python gibt es keinen expliziten ENDE-Kennzeichner. Stattdessen wird der Code durch Einrückungen strukturiert. Alles mit der gleichen Einrückungstiefe gehört zum selben Block. Dies zeichnet Python vor anderen Programmiersprachen aus.
Die test1.py-Datei laute also wie folgt:
x = 5
if x < 4:
print("x ist kleiner als 4")
else:
print("Der else-Zweig wird ausgefuehrt")
print("x ist groesser oder gleich 4")
Ausgabe:
Der else-Zweig wird ausgefuehrt
x ist groesser oder gleich 4
Man achte auch auf die Doppelpunkte in der if- und else-Zeile. Darauf vergisst man gerne, wenn man von anderen Programmiersprachen kommt.
Folgendes wäre in Python ein Fehler (genauer gesagt ein IndentationError).
x = 5
if x < 4:
print("x ist kleiner als 4")
else:
print("Der else-Zweig wird ausgefuehrt")
print("x ist groesser oder gleich 4")
Auch Nachstehendes würde nicht zum gewünschten Ergebnis führen (löst aber keine Fehlermeldung aus). Der letzte print-Befehl ist schon außerhalb der IF-ELSE-Verzweigung.
x = 3
if x < 4:
print("x ist kleiner als 4")
else:
print("Der else-Zweig wird ausgefuehrt")
print("x ist groesser oder gleich 4")
Ausgabe:
x ist kleiner als 4
x ist groesser oder gleich 4
Python kennt eine Reihe von Vergleichs- und Verknüpfungsoperatoren:
<, <= ... kleiner (gleich)
>, >= ... größer (gleich)
== ... gleich
!= ... ungleich
is ... identisch
is not ... nicht identisch
and ... AND
or ... OR
not ... NOT
Beispielsweise:
a = 5
b = 9
if a<=10 and b!=7:
print("OK")
else
print("Nicht OK")
Ausgabe:
OK
Der else-Block kann übrigens auch ersatzlos entfallen.
Mehrfache Verzweigungen werden durch das elif-Konstrukt erstellt.
a = 14
if a<=10:
print("<=5")
elif a>11 and a<15:
print("11 bis 15")
elif a>16 and a<20:
print("16 bis 20")
else:
print(">=20")
Ausgabe:
11 bis 15
In Python gibt es auch die Schlüsselwörter <code>True</code> (für wahr) und <code>False</code> (für falsch). Man beachte, dass sie mit Großbuchstaben beginnen. Andere Schreibweisen wären ein Fehler. Sie gehören zum Datentyp <code>bool</code>. Ihnen sind auch die Zahlen <code>1</code> und <code>0</code> zugewiesen.
=== match ===
Ab Python 3.10 gibt es auch die match-Anweisung. Dies ist das Python-Pendant für die switch-Anweisung in anderen Programmiersprachen, geht aber bei näherer Betrachtung weit darüber hinaus. Hier nur ein einfaches Beispiel:
x = "Hello"
match x:
case "Servus" | "Ciao": # or
print("Servus an alle")
case "Grüetzi":
print("Grüetzi Schwyzer")
case _: # other, default, sonstiges ...
print("Hallo Welt")
Ausgabe:
Hallo Welt
Für nähere Details siehe z.B. [https://www.geeksforgeeks.org/python-match-case-statement/], [https://learnpython.com/blog/python-match-case-statement/], [https://docs.python.org/3/tutorial/controlflow.html#match-statements] und das Python Enhancement Proposal (PEP) 636 – Structural Pattern Matching: Tutorial [https://peps.python.org/pep-0636] und dort insbesondere den Anhang A - Quick Intro.
<small><code>match, case, _</code> etc. sind sogenannte ''soft keywords''. Im Gegensatz zu den normalen Schlüsselwörtern dürfen ihnen auch Werte zugewiesen werden. Eine Liste der weichen Schlüsselwörter lässt sich durch <code>keyword.softkwlist</code> erstellen (die Anweisung gibt es seit Python 3.9). Siehe dazu auch [https://stackoverflow.com/questions/65800344/what-are-soft-keywords] und [https://docs.python.org/3/library/keyword.html#keyword.softkwlist].</small>
== Schleifen ==
=== while ===
Die WHILE-Schleife ist kopfgesteuert. Sie funktioniert wie aus anderen Programmiersprachen bekannt.
In Pseudocode:
SOLANGE bedingung TRUE
führe block aus
ENDE
In Python:
x = 0
while x <= 10:
print(x)
x += 1
Ausgabe:
0
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
=== for ===
for x in range(6):
print(x*2)
Ausgabe:
0
2
4
6
8
10
Die Schleife läuft von 0 bis 5. Ausgegeben wird jeweils der Wert x*2. Aquivalent kann diese Schleife auch so geschrieben werden:
for x in range(0, 11, 2):
print(x)
Die Ausgabe ist wie oben. Der Startwert sei 0, der Endwert ist 11-1 und die Schrittweite ist 2.
Ein anderes Beispiel sei
for x in "text":
print(x)
Ausgabe:
t
e
x
t
== Schleifen abbrechen ==
=== break ===
<code>break</code> bricht die Schleife ab und setzt mit dem nächsten Befehl außerhalb der Schleife fort.
for var in range(100):
print(var)
if var == 5:
break
Ausgabe:
0
1
2
3
4
5
=== continue ===
<code>continue</code> bricht den aktuellen Schleifendurchlauf ab und setzt mit dem nächsten Schleifendurchlauf fort.
for var in range (11):
if var == 5:
continue
print(var)
Ausgabe:
0
1
2
3
4
6
7
8
9
10
== try - except ==
try:
z1 = 12 / 0
print(z1)
except ZeroDivisionError:
print("Das Ergebnis ist unendlich")
except:
print("Kann nicht berechnet werden!")
print("Bitte die Formel korrigieren!")
Ausgabe:
Das Ergebnis ist unendlich
Es wird versucht, eine Zahl durch Null zu dividieren. Das ist nicht möglich, es wird eine Ausnahme ausgelöst. Das Programm springt daher in den except-ZeroDivisionError-Block und führt die dort gelisteten Anweisungen aus (in unserem Fall eine print-Anweisung). Würden wir dieses Programm ohne try-except ausführen, so ergibt sich aus
z1 = 12 / 0
print(z1)
folgende Fehlermeldung und ein unmittelbarer Programmabbruch
Traceback (most recent call last):
File "C:\tmp\test1.py", line 1, in <module>
z1 = 12 / 0
ZeroDivisionError: division by zero
Mit dem try-except-Mechanismus können also Ausnahmen oder Fehler aufgefangen und behandelt werden. In unserem Beispiel ist das eher trivial, aber bei größeren Programmen kann das durchaus Sinn machen.
== pass ==
Ein leerer Block muss in Python mittels dem Schlüsselwort <code>pass</code> dargestellt werden. Z.B.
x = 2
if x == 1:
print("Wert ist ", x)
else:
pass
Würde man das <code>pass</code> im else-Block weglassen, so würde man eine Fehlermeldung erhalten:
IndentationError: expected an indented block after 'else' statement on line 5
= Funktionen =
== Aufrufen von Funktionen ==
Funktionen sind uns im Rahmen dieses Kurses schon zuhauf begegnet. Sei es die print()-, die math.sin()- oder die hex()-Funktion. All diese Funktionen werden von Python zur Verfügung gestellt, ohne dass man sie explizit programmieren müsste. Aufgerufen werden diese Funktionen, indem man ihren Namen eintippt, gefolgt von runden Klammern. In diesen Klammern können noch Argumente übergeben werden. Auch Rückgabewerte sind möglich.
== Funktionen selber schreiben ==
Funktionen werden mit dem def-Schlüsselwort (man definiert die Funktion) eingeleitet, danach folgt der Funktionsname, danach wiederum runde Klammern, in denen formale Argumente stehen können. Abgeschlossen wird die def-Zeile mit einem Doppelpunkt. Danach folgt der Funktionskörper. Dieser Funktionskörper muss wiederum eingerückt werden (wie von den Verzweigungen und Schleifen bekannt). Aufgerufen wird diese Funktion, indem man ihren Funktionsnamen eingibt, gefolgt von runden Klammern (ggf. mit den aktuellen Parametern). Z.B.
# Funktion definieren
def halloWelt(i):
# i ... beliebige Ganzzahl
print("Hallo " * i, end="")
print("Welt!")
# Funktion aufrufen
halloWelt(3)
Ausgabe:
Hallo Hallo Hallo Welt!
Unterschied zwischen formalen und aktuellen Parametern:
[[Datei:PythonIng_func1.jpg]]
<small>Aktuelle Parameter werden auch Argumente genannt.</small>
Rückgabe von Funktionswerten:
# Funktion definieren
def mathFunc(a, b):
r1 = a + b
r2 = a * b
return r1, r2
# Funktion aufrufen
a, b = mathFunc(3, 5)
# Ausgabe der zurückgegebenen Werte
print(a)
print(b)
Ausgabe:
8
15
Vorgabeparameter, z.B.:
def mathFunc(a=10, b=20):
r1 = a + b
r2 = a * b
return r1, r2
a, b = mathFunc(3, 5)
print(a)
print(b)
a, b = mathFunc(5)
print(a)
print(b)
a, b = mathFunc(b=6)
print(a)
print(b)
Ausgabe:
8
15
25
100
16
60
== Lambda-Funktionen ==
print((lambda a, b: a*b) (3, 5))
Ausgabe:
15
Eingeleitet wird eine Lambda-Funktion (auch Lambda-Form, Lambda-Operator oder anonyme Funktion genannt) mit dem Schlüsselwort <code>lambda</code>. Es folgen die formalen Argumente, danach ein Doppelpunkt, die Berechnungsvorschrift und ggf. abschliessend in Klammern die aktuellen Parameter.
Man kann einer Lambda-Funktion auch einen Funktionsnamen geben und die Funktion über diesen Namen aufrufen, z.B.
prod = lambda a, b: a*b
print(prod(3, 5))
Als Ausgabe wird wieder die Zahl 15 geliefert.
== Rekursive Funktionen ==
Funktionen können wiederum andere Funktionen aufrufen. Von einem rekursiven Funktionsaufruf spricht man, wenn die aufgerufene Funktion gleich der aufrufenden ist.
def printFunc(i):
if (i >= 5):
return
else:
print("Hallo Welt")
printFunc(i+1)
printFunc(1)
Ausgabe:
Hallo Welt
Hallo Welt
Hallo Welt
Hallo Welt
== Funktionsannotationen ==
Python ist sehr flexibel, was Typen angeht. Im Vorhergehenden haben wir generell keine Typangaben gemacht. Will man Typen angeben, so bietet Python das Konzept der Funktionsannotation.
def calcFunc(a:int, b:int) -> int:
return a+b, a*b
r1 = calcFunc(8, 9)
r2 = calcFunc(8.0, 9.0)
print(r1)
print(r2)
Ausgabe:
(17, 72)
(17.0, 72.0)
Jetzt sieht man auf den ersten Blick, welche Typen der Programmierer im Sinn hatte, als er die Funktion erstellte. Das Problem dabei ist nur, dass es Python ziemlich egal ist, welche Typen man in Endeffekt eingibt. Im obigen Beispiel können statt Integer-Typen auch Float-Typen eingegeben werden.
== Variadische Funktionen ==
Python-Code:
def test1(a, *b):
print(a);
for c in b:
print(c);
test1("Hallo", "Welt", "Schweizer", "und alle anderen")
Ausgabe:
Hallo
Welt
Schweizer
und alle anderen
Mit dem Stern (auch als Splat-Operator bezeichnet) in der formalen Parameterliste bei der Funktion <code>test1</code> wird angezeigt, dass eine beliebige Anzahl von Argumenten übergeben wird. <small> Dies entspricht in etwa dem, was in anderen Programmiersprachen (PHP etc.) mittels Ellipse (<code>...</code>) angezeigt wird.</small>
= Tupel, Listen und andere =
[[Datei:Python 3. The standard type hierarchy.png|mini|hochkant=1.7|Datentypen und Strukturen]]
Tupel, Listen und einige andere sind Datenstrukturen oder Sequenzen.
Listen (z.B. eine Einkaufsliste) sind veränderbar (mutable). Ein Tupel kann dagegen nicht verändert werden (immutable). Listen werden beim Anlegen in eckige Klammern eingeschlossen, Tupel in runde Klammern. Beim Tupel können die Klammern auch weggelassen werden. Ein Tupel mit nur einem Element muss mit einem Beistrich abgeschlossen werden. Der Grund ist, dass Python sonst nicht entscheiden kann, ob ein Tupel angelegt werden soll, oder nur ein geklammerter Wert. Nachfolgend werden einige Operationen mit Listen und Tupel dargestellt.
Als Gedächtnisstütze kann man sich den Unterschied zwischen Tupel und Liste ev. so leichter merken:
: T'''u'''pel ... r'''u'''nde Klammern, '''u'''nveränderlich
: L'''i'''ste ... eck'''i'''ge Klammern, veränderl'''i'''ch.
# Liste und Tupel
liste = [1, 2, "Hallo"]
tupel = (1, 2, "Hallo")
# Ausgabe von liste und tupel
print(liste)
print(tupel)
# Ausgabe von Einzelelementen
print(liste[1])
print(tupel[2])
# Element an Liste anhängen und einfügen
liste.append(55)
liste.insert(4, "Welt")
print(liste)
# Element aus Liste entfernen
liste.remove(1)
print(liste)
# einige weitere Beispiele
liste2 = [1,]
tupel2 = 1, 2
tupel3 = (1,)
print(liste2)
print(tupel2)
print(tupel3)
Ausgabe:
[1, 2, 'Hallo']
(1, 2, 'Hallo')
2
Hallo
[1, 2, 'Hallo', 55, 'Welt']
[2, 'Hallo', 55, 'Welt']
[1]
(1, 2)
(1,)
Zu den Datenstrukturen gehören weiters auch Mengen und Dictionaries. Mengen sind von der Mathematik bekannt, sie sind ungeordnet und es kommen keine mehrfachen Elemente vor. Dictionaries sind durch Schlüssel :Wert-Paare gekennzeichnet. Mengen werden beim Anlegen wie Dictionaries in geschweifte Klammern eingeschlossen.
dict = {"vorname":"Hugo", "nachname":"Meister" }
menge = {1, 1, 3, 4, 4, 4, "Hallo"}
print(dict)
print(menge)
print(dict["vorname"])
Ausgabe:
{'vorname': 'Hugo', 'nachname': 'Meister'}
{1, 3, 4, 'Hallo'}
Hugo
Geschweifte Klammern ohne Inhalt stellen Dictionaries dar und keine Mengen:
di = {}
print(type(di))
Ausgabe:
<class 'dict'>
== List Comprehensions ==
Aus einer Eingabeliste soll eine Ausgabeliste erzeugt werden. Das kann folgendermaßen geschehen.
Mathematische Schreibweise: <math>lc = \{2x|x\in\ \mathbb{N}, 1\le x < 11\}</math>
Python-Code:
lc = [x*2 for x in range(1,11)]
print(lc)
Ausgabe:
[2, 4, 6, 8, 10, 12, 14, 16, 18, 20]
Mathematische Schreibweise: <math>lc = \{2x | x \in \mathbb{N}, 1\le x < 11, x \bmod 2 = 0 \}</math>
Python-Code:
lc = [x*2 for x in range(1,11) if x%2 == 0]
print(lc)
Ausgabe:
[4, 8, 12, 16, 20]
Siehe auch {{W|List Comprehension}}.
== Set Comprehensions ==
Dies ist sehr ähnlich wie im vorigen Abschnitt beschrieben. Es wird aber keine Liste, sondern eine Menge erzeugt.
sc = {x*2 for x in range(1,11)}
print(sc)
Ausgabe:
{2, 4, 6, 8, 10, 12, 14, 16, 18, 20}
== Listen zusammenführen - zip() ==
li1 = ["A", "B", "C", "D"]
li2 = [1, 2, 3, 4]
li3 = [5.5, 6.6, 7.7, 8.8]
z = zip(li1, li2, li3)
print(z)
li4 = list(z)
print(li4)
Ausgabe:
<zip object at 0x00000283B6C6AC80>
[('A', 1, 5.5), ('B', 2, 6.6), ('C', 3, 7.7), ('D', 4, 8.8)]
== Generatorausdruck ==
g = (i*2 for i in range(1,11))
print(g)
t = tuple(g)
print(t)
print(t[1:3])
Ausgabe:
<generator object <genexpr> at 0x00000241D2A4A5A0>
(2, 4, 6, 8, 10, 12, 14, 16, 18, 20)
(4, 6)
== Slicing ==
slice ... Scheibe, Teil, in Scheiben schneiden
Beispiel: Zugriff auf Elemente eines geordneten sequentiellen Objekttyps (Liste, Tupel oder String):
str1 = "Hallo"
# Das erste Element wird mit dem Index 0 angesprochen
# [start (inkl.) : stop (exkl.) : step (default=1)]
str2 = str1[0:2]
# Alternativ auch: str2 = str1[:2]
print(str2)
tup1 = (0,1,2,3)
# Das letzte Element hat auch den Index -1, das vorletzte den Index -2 usw.
tup2 = tup1[-3:-1]
print(tup2)
lst1 = [[1, 5, 10, 20],
[30, 40, 50, 60]]
lst2 = lst1[1][1]
print(lst2)
Ausgabe:
Ha
(1, 2)
40
Beispiel: Umdrehen von Strings
str1 = "Hallo"
str2 = str1[::-1]
print(str2)
Ausgabe:
ollaH
= Objektorientierte Programmierung =
== Eine einfache Klasse ==
[[Datei:PythonIng_uml1.svg | 200px]]
class Fahrzeug:
raeder = 4
def __init__(self, geschwindigkeit, leistung):
self.__geschwind = geschwindigkeit
self.__leistung = leistung
def setGeschwindigkeit(self, geschwindigkeit): # geschwindigkeit in km/h
self.__geschwind = geschwindigkeit
def setLeistung(self, leistung):
self.__leistung = leistung
def convertGeschw(self):
# geschwindigkeit in m/s rueckgeben
return self.__geschwind / 3.6
fahr = Fahrzeug(150, 90)
print(fahr.convertGeschw())
Ausgabe:
41.666666666666664
Die Klasse Fahrzeug wird durch das class-Schlüsselwort eingeleitet. raeder ist ein Klassenattribut und public. __init__ wird bei der Objekterzeugung automatisch aufgerufen. Man achte darauf, dass diese Methode immer mit zwei Unterstrichen eingeleitet und abgeschlossen wird. Instanzattributen wird das Wort self vorangestellt. Wir sehen uns z.B. das Attribut self.__geschwind an. Auch hier werden zwei Unterstriche verwendet. Das bedeutet, dass dieses Attribut private ist. Bei den Methoden wird immer self als erster Parameter angegeben. Beim Aufruf der entsprechenden Funktion wird das self aber nicht berücksichtigt.
== Klassen importieren ==
Häufig ist es sinnvoll und übersichtlicher Klassen in eigenen Dateien zu speichern. Das sind dann eigene Module. Abgespeichert werden Sie mit der Endung py, wie bisher auch praktiziert. Aufgerufen werden Sie mit der import-Anweisung. Dann ist aber nur der Dateiname ohne Endung py zu verwenden. Klarer wird das mit einem Beispiel.
Datei c:\tmp\fahrzeug.py
class Fahrzeug:
raeder = 4
def __init__(self, geschwindigkeit, leistung):
self.__geschwind = geschwindigkeit
self.__leistung = leistung
def setGeschwindigkeit(self, geschwindigkeit): # geschwindigkeit in km/h
self.__geschwind = geschwindigkeit
def setLeistung(self, leistung):
self.__leistung = leistung
def convertGeschw(self):
# geschwindigkeit in m/s rueckgeben
return self.__geschwind / 3.6
Datei c:\tmp\test1.py
import fahrzeug
fahr = fahrzeug.Fahrzeug(150, 90)
print(fahr.convertGeschw())
Ausgabe:
41.666666666666664
Die üblichen import-Anweisungen lauten wie folgt:
{| {{prettytable}}
! import-Befehl
! Instanz
|-
| import xyz || xyz.Klasse
|-
| import xyz as x || x.Klasse
|-
| from xyz import Klasse || Klasse
|-
| from xyz import * || Klasse
|}
Der Vorteil der ersten beiden import-Anweisungen ist, dass es kaum zu Namenskollisionen kommen kann. Dafür hat man bei den letzten beiden Varianten weniger Tipparbeit.
== Vererbung ==
[[Datei:PythonIng_uml2.svg | 200px]]
Datei fahrzeug.py:
class Fahrzeug:
raeder = 4
def __init__(self, geschwindigkeit, leistung):
self.__geschwind = geschwindigkeit
self.__leistung = leistung
def setGeschwindigkeit(self, geschwindigkeit): # geschwindigkeit in km/h
self.__geschwind = geschwindigkeit
def setLeistung(self, leistung):
self.__leistung = leistung
def convertGeschw(self):
# geschwindigkeit in m/s rueckgeben
return self.__geschwind / 3.6
class Luftfahrzeug(Fahrzeug):
def __init__(self, geschwindigkeit, leistung, fluegel):
super().__init__(geschwindigkeit, leistung)
self.__flueg = fluegel
def getFlueg(self):
return self.__flueg
Datei test1.py:
import fahrzeug
fahr = fahrzeug.Luftfahrzeug(150, 90, 4)
print(fahr.getFlueg())
Ausgabe:
4
= Grafiken zeichnen =
Für das Zeichnen von Grafiken wird hier das Modul <code>matplotlib</code> verwendet. <code>matplotlib</code> ist ein externes Modul und muss vor der ersten Verwendung installiert werden. Das geht so:
# Starten Sie ein Terminal (bei Windows die Eingabeaufforderung).
# Führen Sie darin folgenden Befehl aus <code>c:\devel\Python\Scripts\pip.exe install matplotlib</code>
pip ist übrigens der Paketmanager von Python ({{W|Pip_(Python)}}).
Optimalerweise installieren wir auch gleich das Modul <code>numpy</code> (Numerical Python). Wir werden es im Folgenden oft benötigen (nicht nur bei den Grafiken). Das funktioniert vom Prinzip her genauso, wie für <code>matplotlib</code> gezeigt.
<small>Verwenden Sie Spyder, so sind diese Schritte nicht nötig. Spyder inkludiert diese Pakete standardmäßig. Unter openSUSE Tumbleweed lassen sich diese Pakete mittels YaST oder zypper installieren.</small>
== 2D ==
=== Graph einer Funktion ===
Es soll die cosh-Funktion im Intervall <math>x\in[-3,3]</math> gezeichnet werden. Der Programmcode lautet in der einfachsten Form:
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(-3., 3.1, .1)
y = np.cosh(x)
plt.plot(x,y)
plt.grid()
plt.show()
Ausgabe:
[[Datei:PythonIng_cosh1.jpg]]
Der Code ist quasi selbsterklärend. Das Untermodul pyplot des matplotlib-Moduls und das numpy-Modul werden importiert. x läuft von -3 bis +3. y wird für jeden x-Wert per Formel ausgerechnet. "plt.plot()" ist der Zeichenbefehl. "plt.show" ist notwendig, um das Fenster mit der Grafik anzuzeigen.
Die Schrittweite 0.1 wurde so gewählt, um einen ausreichend glatten Verlauf des Graphen zu gewährleisten. Das ist immer ein Kompromiss zwischen Berechnungszeit und Ansehnlichkeit. Testen Sie einfach ein paar verschiedene Werte, um ein Gefühl dafür zu zu bekommen. "plt.grid()" zeichnet ein Gitter in die Grafik (kann auch weggelassen werden).
Die Bezeichnungen plt und np könnten auch anders gewählt werden. Es ist aber Konvention, diese so wie hier gezeigt zu wählen.
<small>Mit der im obigen Bild gezeigten Menüleiste kann die dargestellte Grafik nachträglich noch geändert werden (Zoom, Pan, Achsenparameter, Kurvenparameter etc.). Natürlich kann man das alles auch direkt programmieren. Wie das funktioniert wird ansatzweise etwas später gezeigt.</small>
Ein etwas komplexeres Beispiel ist Folgendes:
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(-3., 3.1, .1)
y = np.cosh(x) + 2**x
plt.plot(x,y)
plt.grid()
plt.show()
Ausgabe:
[[Datei:PythonIng_cosh4.png]]
Man beachte, dass im Gegensatz zu Octave und Julia der ominöse Punkt (.) bei 2**x mit Python nicht benötigt wird. Das macht das Programmiererleben etwas einfacher.
=== Graphen mehrerer Funktionen und weiteres ===
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(-3., 3.1, .1)
y1 = np.cosh(x) + 2**x
y2 = np.sin(x) * np.cos(x)
plt.plot(x, y1, label = "cosh(x) + 2**x")
plt.plot(x, y2, label = "sin(x) * cos(x)")
plt.grid()
plt.title("Funktionsgraphen")
plt.xlabel("x")
plt.ylabel("y")
plt.legend(loc="best")
plt.show()
[[Datei:PythonIng_cosh2.png]]
Um die Linienstile etwas individueller zu gestalten, ist folgender Programmcode gedacht:
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(-3., 3.1, .1)
y1 = np.cosh(x) + 2**x
y2 = np.sin(x) * np.cos(x)
plt.plot(x, y1, label = "cosh(x) + 2**x", lw=5, ls="dotted")
plt.plot(x, y2, label = "sin(x) * cos(x)", lw=3, ls="--")
plt.grid()
plt.title("Funktionsgraphen")
plt.xlabel("x")
plt.ylabel("y")
plt.legend(loc="best")
plt.show()
[[Datei:PythonIng_cosh3.png]]
=== Funktion in Parameterdarstellung ===
Es soll die archimedische Spirale <math>x = t \cos(t), y = t \sin(t)</math> im Intervall <math>[0, 6\pi[</math> gezeichnet werden.
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
t = np.arange(0., 6*np.pi, .1)
x = t * np.cos(t)
y = t * np.sin(t)
plt.plot(x, y)
plt.grid()
plt.title("Archimedische Spirale")
plt.show()
[[Datei:PythonIng_spirale1.png]]
Diese Darstellung erscheint verzerrt. Will man gleiche Achsenskalierungen, so kann man den plt.axis()-Befehl verwenden.
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
t = np.arange(0., 6*np.pi, .1)
x = t * np.cos(t)
y = t * np.sin(t)
plt.plot(x, y)
plt.grid()
plt.title("Archimedische Spirale")
plt.axis("equal")
plt.show()
[[Datei:PythonIng_spirale2.png]]
=== Funktion in Polardarstellung ===
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
fig = plt.figure()
ax = fig.add_subplot(projection="polar")
r = np.arange(0, 1, 0.01)
theta = r**3
line = ax.plot(theta, r)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_polar1.png]]
=== Logarithmische Achsenskalierung ===
==== Semilog ====
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(0., 10, .1)
y = 10**x
plt.plot(x, y)
plt.grid()
plt.semilogy()
plt.show()
Ausgabe:
[[Datei:PythonIng_semilog1.png]]
==== LogLog ====
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(0., 10, .1)
y = 10**x
plt.plot(x, y)
plt.grid()
plt.loglog()
plt.show()
[[Datei:PythonIng_loglog1.png]]
=== Gefüllte Fläche ===
import numpy as np
import matplotlib.pyplot as plt
x = np.arange(0, 3, 0.1)
y1 = 3*x - 1
y2 = x**2
plt.plot(x, y1, x, y2, color='black')
plt.fill_between(x, y1, y2, where=y1>=y2)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_gefuellt.png]]
=== Linien, Pfeile, Rechtecke, Kreise und Texte ===
import matplotlib as mpl
import matplotlib.pyplot as plt
fig, ax = plt.subplots()
r = mpl.patches.Rectangle((0, 0), 3, 3, angle=30, fill=False)
c = mpl.patches.Circle((4, 4), 2, fill=False)
ax.add_patch(r)
ax.add_patch(c)
ax.plot([-2, 7], [-2, 0], color="black")
ax.arrow(0, 7, 5, 0, length_includes_head=True, head_width=0.5, head_length=1.5,
color="black")
ax.set_aspect("equal")
plt.axis([-3, 8, -3, 8])
plt.show()
[[Datei:PythonIng_linien_pfeile_etc.png]]
Text kann mit <code>ax.text(x, y, "Text")</code> hinzugefügt werden, bspw.
import matplotlib.pyplot as plt
fig, ax = plt.subplots()
ax.text(0.1, 0.1, "Hallo")
ax.text(0.5, 0.5, "Welt", size="40", family="cursive", style="italic",
rotation=30.0)
plt.show()
Oder einfacher auch ohne <code>subplots</code>
import matplotlib.pyplot as plt
plt.text(0.1, 0.1, "Hallo")
plt.text(0.5, 0.5, "Welt", size="40", family="cursive", style="italic",
rotation=30.0)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_text1.png]]
Auch Sonderzeichen (griechische Buchstaben etc.) können verwendet werden (siehe dazu auch [https://matplotlib.org/stable/users/explain/text/mathtext.html]).
import matplotlib.pyplot as plt
plt.text(.3, .5,
r'$\Omega\ \psi\ \oint\ \nabla\ \dot a\ \frac{a}{b}\ a_b$',
size="20")
plt.show()
[[Datei:PythonIng_text20.svg]]
Jetzt wird noch gezeigt, wofür <code>subplots</code> sinnvoll eingesetzt werden können.
import matplotlib.pyplot as plt
fig, ax = plt.subplots(nrows=1, ncols=2)
ax[0].text(0.1, 0.1, "Hallo")
ax[1].text(0.1, 0.5, "Welt", size="40", family="cursive", style="italic",
rotation=30.0)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_text2.png]]
=== Aufgaben ===
* Zeichnen Sie die Strophoide <math>x = \frac{a(t^2-1)}{t^2+1}, y = \frac{at(t^2-1)}{t^2+1}, a = 2, -3 \leq t \leq 3</math>. Das Ganze sollte in etwa so aussehen wie folgende Grafik:
[[Datei:octave_strophoide.jpg]]
* Zeichnen Sie die verschlungene Hypozykloide <math>x = (R-r)\cos t + c\cos\frac{R-r}{r}t, y = (R-r)\sin t - c\sin\frac{R-r}{r}t, c = 3, r = 2, R = 6, -15 \leq t \leq 15</math>. Das Ganze sollte in etwa so aussehen wie folgende Grafik:
[[Datei:octave_hypozykloide.jpg]]
* Testen Sie bei den obigen Übungsaufgaben verschiedene Linienstile und Farben. Farben können mit dem plt.plot()-Parameter color gewählt werden.
* Testen Sie bei den obigen Übungsaufgaben verschiedene Werte für a, c, r und R.
== 3D ==
=== Räumliche Kurven ===
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
t = np.arange(0, 6*np.pi, 0.1)
x = t * np.cos(t)
y = t * np.sin(t)
z = t
fig, ax = plt.subplots(subplot_kw={"projection": "3d"})
ax.plot(x, y, z)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_raumkurve1.png]]
=== Flächen ===
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(0, 10, 0.1)
y = np.arange(0, 10, 0.1)
x, y = np.meshgrid(x, y)
z = np.sin(x) + 3 * np.cos(y)
fig, ax = plt.subplots(subplot_kw={"projection": "3d"})
ax.plot_surface(x, y, z)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_fläche1.png]]
Das Ganze in Netzdarstellung läßt sich so programmieren:
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(0, 10, 0.5)
y = np.arange(0, 10, 0.5)
x, y = np.meshgrid(x, y)
z = np.sin(x) + 3 * np.cos(y)
fig, ax = plt.subplots(subplot_kw={"projection": "3d"})
ax.plot_wireframe(x, y, z)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_fläche2.png]]
Ein etwas komplexeres Beispiel:
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(0.1, 10, 0.1)
y = np.arange(0.1, 10, 0.1)
x, y = np.meshgrid(x, y)
z1 = np.sin(x) + 3 * np.cos(y)
z2 = np.sin(x) + np.log(y)
z3 = x + np.cos(y)
z4 = x**2 - y
fig, ax = plt.subplots(subplot_kw={"projection": "3d"}, nrows=2, ncols=2)
ax[0][0].plot_surface(x, y, z1)
ax[0][1].plot_surface(x, y, z2)
ax[1][0].plot_surface(x, y, z3)
ax[1][1].plot_surface(x, y, z4)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_subplot1.png]]
Man beachte, dass man die Unterbilder im Bild nach dem Ausführen des Scripts z.B. mit der mittleren Maustaste einzeln drehen, oder über die Einträge in der Menüzeile einzeln bearbeiten kann. Mit ein paar Zeilen Programmtext lässt sich also eine Menge an Funktionalität generieren.
Die Farbgebung lässt sich über <code>colormaps</code> variieren.
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
from matplotlib import cm
x = np.arange(0, 10, 0.1)
y = np.arange(0, 10, 0.1)
x, y = np.meshgrid(x, y)
z = np.sin(x) + 3 * np.cos(y)
fig, ax = plt.subplots(subplot_kw={"projection": "3d"})
ax.plot_surface(x, y, z, cmap = cm.coolwarm)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_colormap1.png]]
Es gibt eine Menge an Colormaps, z.B. <code>plasma, Greys, Dark2, ocean</code>. Zwecks detaillierterer Infos siehe die matplotlib-Dokumentation. <small>Verwendet man die IDE namens IDLE, so gibt es dort auch die automatische Codevervollständigung. D.h. es werden alle Möglichkeiten (in unserem Fall nach dem Eintippen von <code>cm.</code> alle verfügbaren Colormaps) angezeigt.</small>
Die "edgecolor" und Linienbreite können auch frei gewählt werden:
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
from matplotlib import cm
x = np.arange(0, 10, 0.1)
y = np.arange(0, 10, 0.1)
x, y = np.meshgrid(x, y)
z = np.sin(x) + 3 * np.cos(y)
fig, ax = plt.subplots(subplot_kw={"projection": "3d"})
ax.plot_surface(x, y, z, cmap = cm.coolwarm, edgecolor="black", linewidth=1.0)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_colormap2.png]]
=== Höhenlinien ===
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(0, 10, 0.1)
y = np.arange(0, 10, 0.1)
x, y = np.meshgrid(x, y)
z = np.sin(x) + 3 * np.cos(y)
fig, ax = plt.subplots()
ax.contour(x, y, z)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_höhenlinien1.png]]
Etwas abgewandelt sieht das so aus:
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(0, 10, 0.1)
y = np.arange(0, 10, 0.1)
x, y = np.meshgrid(x, y)
z = np.sin(x) + 3 * np.cos(y)
fig, ax = plt.subplots()
hl = ax.contour(x, y, z)
ax.clabel(hl, inline = True)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_höhenlinien2.png]]
Und noch eine Variante sei gezeigt.
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(0, 10, 0.1)
y = np.arange(0, 10, 0.1)
x, y = np.meshgrid(x, y)
z = np.sin(x) + 3 * np.cos(y)
fig, ax = plt.subplots()
ax.contourf(x, y, z)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_höhenlinien3.png]]
=== Aufgaben ===
* Zeichnen Sie die räumliche Kurve <math>x = 2 \cdot \cosh(t)</math>, <math>y = 5 \cdot \sin(t)</math>, <math> z = t^{2} - t</math>, <math>0 \leq t \leq 3\pi</math>.
* Zeichnen Sie die Fläche <math>z = \log(x) + \cos(y)</math>.
== Animationen ==
=== Mit matplotlib ===
Auch mit matplotlib sind Animationen möglich. Das ist ein bisschen komplizierter und wird deshalb hier nur mit einem sehr einfachen Beispiel dargestellt (bei Interesse siehe z.B. auch das [https://matplotlib.org/stable/users/explain/animations/animations.html#animations Animations using Matplotlib-Tutorial]).
import matplotlib.pyplot as plt
import matplotlib.animation as ani
import matplotlib
import numpy as np
def update(frame):
line.set_xdata(x[:frame])
line.set_ydata(y[:frame])
return (line)
fig, ax = plt.subplots()
x = np.arange(0, 10, .1)
y = np.sin(x)
line, = ax.plot(x[0], y[0])
ax.set(xlim=[0, 10], ylim=[-1, 1])
a = ani.FuncAnimation(fig=fig, func=update, frames=100, interval=20)
plt.show()
# Speichere die Animation in einem animierten GIF (optional)
a.save(filename="c:/tmp/PythonIng_anim5.gif", writer="pillow")
[[Datei:PythonIng_anim5.gif]]
Es wird eine Sinuskurve auf den Bildschirm gezeichnet. In der letzten Zeile wird diese Animation in ein animiertes GIF gespeichert. Das ist natürlich optional und kann auch weggelassen werden.
=== Mit VPython ===
Aber auch mit dem Modul VPython lassen sich einfache 3D-Animationen erstellen. VPython ist ein externes Modul, das vorab installiert werden muss. Unter openSUSE Tumbleweed gibt es dzt. kein entsprechendes rpm-Paket. Die übliche Methode der Installation mittels YaST oder zypper ist somit nicht möglich. Auch eine direkte Verwendung von pip führt nur zu einer Fehlermeldung (<code>error: externally-managed-environment</code>). Es empfiehlt sich dort folgende Vorgehensweise:
# Erstelle zuerst eine virtuelle Umgebung, z.B.: <code>python3.11 -m venv ~/tmp/venv1</code>
# Wechsle das Verzeichnis: <code>cd ~/tmp/venv1/bin</code>
# Installiere das entsprechende Paket: <code>./pip install vpython</code>
# Führe das entsprechende Skript aus: <code>./python ~/tmp/test1.py</code>
Aktuell (März 2026) ist dieses Programmpaket lt. der [https://vpython.org/presentation2018/install.html VPython-Homepage] nur für die Python-Versionen 3.8 bis 3.12 verfügbar.
Ein Beispiel zu einer einfachen Animation wird nachfolgend geliefert.
from vpython import *
scene.width = 1200
scene.height = 600
scene.center = vector(20,0,0)
scene.background = color.white
cylinder(pos=vector(0,0,0), axis=vector(20,0,0), radius=5,
color=color.blue)
cone(pos=vector(0,0,0), axis=vector(-10,0,0), radius=5,
color=color.blue)
helix(pos=vector(20,0,0), axis=vector(40,0,0), radius=2,
coils=10, thickness=0.5, color=color.blue)
ball = sphere(pos=vector(20,0,0), color = color.green, radius = 1)
ball.p = vector(0.15, 0, 0)
toc = True
while True:
rate(200)
if(ball.pos.x <= 60 and toc == True):
ball.pos += ball.p
else:
toc = False
ball.pos -= ball.p
if(ball.pos.x <= 20 and toc == False):
toc = True
[[Datei:PythonIng_vpython_anim.JPG]]
Idealerweise öffnet sich beim Ausführen des Scripts ein Browserfenster. Darin wird die programmierte Animation gezeigt (siehe auch den obigen Screenshot). Eine Größenänderung können Sie mit der mittleren Maustaste initiieren. Die Szenerie drehen können Sie mit der rechten Maustaste.
=== Mit VTK ===
Komplexer, aber auch mächtiger als VPython ist die Verwendung von VTK ('''V'''isualization '''T'''ool'''k'''it). Genauer gesagt des Python-Wrappers von VTK. Dieses externe Python-Modul muss vorab installiert werden (z.B. mittels YaST, pip oder in eine virtuelle Umgebung). VTK ist eine Softwarebibliothek zur 3D-Visualisierung und wurde ursprünglich in C++ geschrieben. Verbreitet eingesetzt wird diese Bibliothek in der Wissenschaft und Forschung, z.B.
* in der medizinischen Bildgebung
* für Strömungssimulationen
* für Klimadaten
VTK funktioniert nach dem {{W|Grafikpipeline|Pipeline-Prinzip}}:
Source (Quellen) -> Filter -> Mapper (Senken) -> Actor/Renderer
Daten fließen von den Quellen zu den Senken.
Als einfaches Beispiel wird die Darstellung eines Zylinders gezeigt, der mit den Maustasten gedreht oder in der Größe geändert werden kann:
import vtk
# Zylinder erzeugen
cyl = vtk.vtkCylinderSource()
cyl.SetRadius(5.0)
cyl.SetHeight(20.0)
cyl.SetResolution(40)
# Geometrie in darstellbare Daten umwandeln
mapper = vtk.vtkPolyDataMapper()
mapper.SetInputConnection(cyl.GetOutputPort())
# Objekt in der Szene
actor = vtk.vtkActor()
actor.SetMapper(mapper)
# Szene verwalten
renderer = vtk.vtkRenderer()
renderer.AddActor(actor)
# Render-Fenster
render_window = vtk.vtkRenderWindow()
render_window.AddRenderer(renderer)
# Maus/Tastatur-Steuerung
interactor = vtk.vtkRenderWindowInteractor()
interactor.SetRenderWindow(render_window)
# Starten
render_window.Render()
interactor.Start()
Ausgabe:
[[Datei:PythonIng_VTK_1.png]]
Gleiches Beispiel wie oben, aber mit einer Animationssequenz:
import vtk
import time
cyl = vtk.vtkCylinderSource()
cyl.SetRadius(5.0)
cyl.SetHeight(20.0)
cyl.SetResolution(40)
mapper = vtk.vtkPolyDataMapper()
mapper.SetInputConnection(cyl.GetOutputPort())
actor = vtk.vtkActor()
actor.SetMapper(mapper)
renderer = vtk.vtkRenderer()
renderer.AddActor(actor)
render_window = vtk.vtkRenderWindow()
render_window.AddRenderer(renderer)
interactor = vtk.vtkRenderWindowInteractor()
interactor.SetRenderWindow(render_window)
for i in range(360):
actor.RotateZ(1)
actor.RotateY(.5)
render_window.Render()
time.sleep(0.01)
Das Grafikfenster schließt sich nach Ablauf der Schleife. Das Fenster bleibt geöffnet, wenn Sie am Programmende folgenden Befehl hinschreiben
interactor.Start()
Um den animierten Zylinder grün einzufärben, müssen Sie Folgendes im obigen Programm ergänzen (Farbnamen):
colors = vtk.vtkNamedColors()
actor.GetProperty().SetColor(colors.GetColor3d("Green"))
Als Namen können Sie u.a. die CSS3 Web-Farben verwenden (siehe z.B. [https://wiki.selfhtml.org/wiki/Farbe/Farbangaben] und {{W|Webfarbe#CSS_3}}).
Alternativ funktioniert auch das ({{W|RGB-Farbraum|RGB}}):
actor.GetProperty().SetColor(0.0, 0.6, 0.0)
Wie der Zylinder mit einer Textur versehen wird, zeigt folgendes Programm:
import vtk
import time
cylinder = vtk.vtkCylinderSource()
cylinder.SetResolution(30)
cylinder.SetHeight(3.0)
cylinder.SetRadius(1.0)
cylinder.CappingOn()
texture_coords = vtk.vtkTextureMapToCylinder()
texture_coords.SetInputConnection(cylinder.GetOutputPort())
texture_coords.PreventSeamOn()
reader = vtk.vtkJPEGReader()
reader.SetFileName("PythonIng_textur.jpg")
texture = vtk.vtkTexture()
texture.SetInputConnection(reader.GetOutputPort())
mapper = vtk.vtkPolyDataMapper()
mapper.SetInputConnection(texture_coords.GetOutputPort())
actor = vtk.vtkActor()
actor.SetMapper(mapper)
actor.SetTexture(texture)
renderer = vtk.vtkRenderer()
renderWindow = vtk.vtkRenderWindow()
renderWindow.AddRenderer(renderer)
interactor = vtk.vtkRenderWindowInteractor()
interactor.SetRenderWindow(renderWindow)
renderer.AddActor(actor)
for i in range(360):
actor.RotateZ(1)
actor.RotateY(.5)
renderWindow.Render()
time.sleep(0.01)
interactor.Start()
<gallery>
PythonIng_textur.jpg | Textur-Datei
PythonIng_VTK_2.png | Ausgabe (Screenshot)
</gallery>
Nun aber genug von VTK und der Erstellung von Grafiken, weiter geht es mit mathematischeren Themen.
= Vektoren und Matrizen =
== Zahlenfolgen ==
from numpy import *
start = 0
stop = 10
step = 2
num = 10
r = arange(start, stop, step)
l = linspace(start, stop, num)
print("r = ", r)
print("l = ", l)
Ausgabe:
r = [0 2 4 6 8]
l = [ 0. 1.11111111 2.22222222 3.33333333 4.44444444 5.55555556
6.66666667 7.77777778 8.88888889 10. ]
== Vektoren ==
Vektoren sollten jedem aus der Linearen Algebra bekannt sein.
=== Arrays ===
In Python mit NumPy kann man Vektoren durch die Funktion array erzeugen.
import numpy as np
l1 = (-5, 3, 2)
l2 = (1, 1, 4)
a1 = np.array(l1)
a2 = np.array(l2)
a3 = a1 + a2
a4 = 2 * a2
print(a1)
print(a2)
print(a3)
print(a3[2])
print(a4)
Ausgabe:
[-5 3 2]
[1 1 4]
[-4 4 6]
6
[2 2 8]
=== Zeilen- und Spaltenvektoren ===
import numpy as np
# Zeilenvektor
z = np.array([ [-5, 3, 2] ])
# Spaltenvektor
s = np.array([[1], [1], [4]])
print(z)
print(s)
Ausgabe:
[ [-5 3 2] ]
[[1]
[1]
[4]]
=== Skalarprodukt ===
import numpy as np
a1 = np.array((-5, 3, 2))
a2 = np.array((1, 1, 4))
skalarprodukt = np.dot(a1, a2)
print(skalarprodukt)
Ausgabe:
6
=== Vektorprodukt ===
<math>a\ast b=\left(\begin{array}{c}
a_{1}\\
a_{2}\\
a_{3}
\end{array}\right)\ast\left(\begin{array}{c}
b_{1}\\
b_{2}\\
b_{3}
\end{array}\right)=\left(\begin{array}{c}
a_{2}b_{3}-a_{3}b_{2}\\
a_{3}b_{1}-a_{1}b_{3}\\
a_{1}b_{2}-a_{2}b_{1}
\end{array}\right)
</math>
Python-Code:
import numpy as np
a1 = np.array((-5, 3, 2))
a2 = np.array((1, 1, 4))
vektorprodukt = np.cross(a1, a2)
print(vektorprodukt)
Ausgabe:
[10 22 -8]
=== Transponierter Vektor ===
import numpy as np
# Zeilenvektor
z = np.array([ [-5, 3, 2] ])
# Spaltenvektor
s = np.array([[1], [1], [4]])
# transponierter Vektor
z_tp = np.transpose(z)
# transponierter Vektor
s_tp = np.transpose(s)
print(z_tp)
print(s_tp)
Ausgabe:
[[-5]
[ 3]
[ 2]]
[ [1 1 4] ]
=== Vektorfelder visualisieren ===
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
# Daten generieren
x = np.arange(0, 10, 1)
y = np.arange(0, 10, 1)
X, Y = np.meshgrid(x, y)
U = X * Y
V = Y + X
# Plotten
fig, ax = plt.subplots()
ax.quiver(X, Y, U, V, angles='xy')
plt.show()
Ausgabe:
[[Datei:PythonIng_quiver1.png]]
== Matrizen==
import numpy as np
m1 = np.matrix([[1, 2, 3], [4, 5, 6]])
print(m1)
Ausgabe:
[[1 2 3]
[4 5 6]]
=== Zugriff auf Matrizenelemente ===
import numpy as np
m1 = np.matrix([[1, 2, 3], [4, 5, 6]])
# Element aus Zeile 2 und Spalte 3 (Achtung! Index startet bei Null)
print(m1[1,2])
Ausgabe:
6
=== Addition und Subtraktion von Matrizen ===
import numpy as np
m1 = np.matrix([[1, 2, 3], [4, 5, 6]])
m2 = np.matrix([[0, 0, 2], [1, 3, 2]])
print(m1 + m2)
print(m1 - m2)
Ausgabe:
[[1 2 5]
[5 8 8]]
[[1 2 1]
[3 2 4]]
=== Transponierte Matrix ===
import numpy as np
m = np.matrix([[1, 2, 3], [4, 5, 6]])
mt = np.transpose(m)
print(m)
print(mt)
Ausgabe:
[[1 2 3]
[4 5 6]]
[[1 4]
[2 5]
[3 6]]
=== Rang einer Matrix ===
import numpy as np
m = np.matrix([[1, 3], [0, -5]])
rg = np.linalg.matrix_rank(m)
print(rg)
Ausgabe:
2
=== Inverse Matrix ===
import numpy as np
m = np.matrix([[1, 3], [0, -5]])
mi = np.linalg.inv(m)
print(mi)
Ausgabe:
[[ 1. 0.6]
[-0. -0.2]]
=== Multiplikation von Matrizen (falksches Schema) ===
import numpy as np
m1 = np.matrix([[1, 3, 4], [0, -5, 1]])
m2 = np.matrix([[1, 2], [2, 3], [0, 2]])
print(m1 @ m2)
Ausgabe:
[[ 7 19]
[-10 -13]]
=== Eigenwerte und Eigenvektoren ===
import numpy as np
m = np.matrix([[5, 8], [1, 3]])
D,V = np.linalg.eig(m)
# Eigenwerte
print(D)
# Eigenvektoren
print(V)
Ausgabe:
[7. 1.]
[[ 0.9701425 -0.89442719]
[ 0.24253563 0.4472136 ]]
=== Teilmatrizen ===
import numpy as np
m = np.matrix([[1, 3, 4], [0, -5, 1]])
print("m = ", m)
# Erste Zeile extrahieren
m1 = m[0,:]
print("m1 = ", m1)
# Das Element aus der 1. Zeile und der 2. Spalte extrahieren
m2 = m[0,1]
print("m2 = ", m2)
# Zweite Spalte extrahieren
m3 = m[:, 1]
print("m3 = ", m3)
Ausgabe:
m = [[ 1 3 4]
[ 0 -5 1]]
m1 = [ [1 3 4] ]
m2 = 3
m3 = [[ 3]
[-5]]
=== Spezielle Matrizen ===
==== Nullmatrix ====
import numpy as np
z = np.zeros((3, 2))
print(z)
Ausgabe:
[[0. 0.]
[0. 0.]
[0. 0.]]
==== Einheitsmatrix ====
import numpy as np
z = np.eye(3)
print(z)
Ausgabe:
[[1. 0. 0.]
[0. 1. 0.]
[0. 0. 1.]]
==== Matrix mit lauter Einsen ====
import numpy as np
z = np.ones((3, 2))
print(z)
Ausgabe:
[[1. 1.]
[1. 1.]
[1. 1.]]
=== Spärlich besetzte Matrizen ===
Das Thema spärlich besetzter Matrizen wird hier nur kurz angerissen. Nähere Details siehe unter dem Weblink [https://docs.scipy.org/doc/scipy/reference/sparse.html#module-scipy.sparse].
import numpy as np
import scipy
A = scipy.sparse.csr_array(np.eye(5))
print(A)
Ausgabe:
(0, 0) 1.0
(1, 1) 1.0
(2, 2) 1.0
(3, 3) 1.0
(4, 4) 1.0
= Lineare Gleichungssysteme =
Sei <math>Ax = b</math> ein lineares Gleichungssystem. <math>A</math> sei die Koeffizientenmatrix, <math>x</math> der Lösungsvektor und <math>b</math> ein bekannter Vektor.
Beispiel:
import numpy as np
A = np.array([[5, 1], [0, 2]])
b = np.array([1, 2])
x = np.linalg.solve(A, b)
print(x)
Ausgabe:
[0. 1.]
== Aufgabe ==
* Lösen Sie folgendes Gleichungssystem mittels Python (und zur Kontrolle auch händisch):
5x + 6y - 2z = 12
3x - y - 3z = 6
2x + 2y + 4z = 5
= Polynome =
== Ein erstes einfaches Beispiel ==
Gegeben sei das Polynom <math>7x^3+5x^2+1</math>. In Python:
import numpy as np
p = np.poly1d([7, 5, 0, 1])
print(p)
Ausgabe:
3 2
7 x + 5 x + 1
== Einzelne Polynomwerte berechnen ==
import numpy as np
p = np.poly1d([7, 5, 0, 1])
print(p(1.5))
Ausgabe:
35.875
== Polynome integrieren und differenzieren ==
import numpy as np
p = np.poly1d([7, 5, 0, 1])
# 1. Ableitung
p1 = p.deriv()
p2 = p.deriv(1)
# 2. Ableitung
p3 = p.deriv(2)
# Integral
p4 = p.integ()
print(p1)
print(p2)
print(p3)
print(p4)
Ausgabe:
2
21 x + 10 x
2
21 x + 10 x
42 x + 10
4 3
1.75 x + 1.667 x + 1 x
== Nullstellen bestimmen ==
import numpy as np
p = np.poly1d([2, 5, 0, 4])
r = np.roots(p)
print(r)
Ausgabe:
[-2.7621427 +0.j 0.13107135+0.84077099j 0.13107135-0.84077099j]
== Aufgaben ==
* Berechnen Sie den Wert für x = 3 des Polynoms <math>y = 2x^4 - 3x^3 - x + 7</math>.
* Differenzieren und integrieren Sie das Polynom <math>y = 2x^4 - 3x^3 - x + 7</math>.
* Berechnen Sie die Nullstellen von <math>y = 7x^5 - 3x^2 + 12</math>.
= Nichtlineare Gleichungen und Gleichungssysteme =
== Nullstellenbestimmung ==
Löse eine beliebige Gleichung f(x) = 0, z.B. <math> f(x) = x^2 - 5\cos(x) - 10 = 0 </math>:
import scipy
import numpy as np
def f(x):
return x**2 - 5*np.cos(x) - 10
xstart = [-1, 1] # Startwerte
xn = scipy.optimize.root(f, xstart)
print(xn.x)
Ausgabe:
[-2.46813009 2.46813009]
Funktionsgraph:
[[Datei:octave_nichtlin2.jpg]]
== Gleichungssysteme ==
SymPy ist ein externes Modul, das symbolisches Rechnen ('''Sym'''bolic '''Py'''thon) ermöglicht.
Folgende Aufgabe ist dem Buch "Knorrenschild: Numerische Mathematik, Hanser, 2017, Seite 72" entnommen. Zu lösen ist das nichtlineare Gleichungssystem
<math>f_1 = 2x_1 + 4x_2 = 0 </math>
<math>f_2 = 4x_1 + 8x_2^3 = 0</math>
Mit Python ist das so möglich:
import sympy
x1, x2 = sympy.symbols("x1 x2")
f1 = 2*x1 + 4*x2
f2 = 4*x1 + 8*x2**3
s = sympy.solve((f1, f2), x1, x2)
print(s)
Ausgabe:
[(-2, 1), (0, 0), (2, -1)]
Plot:
[[Datei:IngPython_nl_gleichung1.svg|500px]]
= Komplexe Zahlen =
Die imaginäre Einheit wird in Python durch den Buchstaben <code>j</code> symbolisiert. Darstellen kann man eine komplexe Zahl bekannterweise in mehreren Formen:
* Kartesische Darstellung <math>z = \Re(z) + j \cdot \Im(z)</math>
* Polardarstellungen <math>z = r \cdot (\cos(\phi) + j \cdot \sin(\phi)) = r \cdot e^{j\cdot \phi}</math>
Die konjugiert komplexe Zahl ist <math>z^* = \Re(z) - j \cdot \Im(z)</math>
Nachfolgend einige mathematische Operationen mit Python und NumPy.
import numpy as np
z1 = 2 + 5j # kartesische Darstellung
z2 = 3 * np.exp(3j) # Polardarstellung
# Addition
res = z1 + z2
print("z1 + z2 = ", res)
# Multiplikation
res = z1 * z2
print("z1 * z2 = ", res)
# Realteil
res = np.real(z2)
print("Realteil von z2 = ", res)
# Imaginärteil
res = np.imag(z2)
print("Imaginaerteil von z2 = ", res)
# Betrag
res = np.abs(z1)
print("Betrag von z1 = ", res)
# Argument
res = np.angle(z1)
print("Argument von z1 = ", res)
# Konjugiert komplexe Zahl
res = np.conj(z1)
print("Konjugiert komplexe Zahl von z1 = ", res)
Ausgabe:
z1 + z2 = (-0.9699774898013365+5.423360024179601j)
z1 * z2 = (-8.05675510050068-14.003167400647481j)
Realteil von z2 = -2.9699774898013365
Imaginaerteil von z2 = 0.4233600241796016
Betrag von z1 = 5.385164807134504
Argument von z1 = 1.1902899496825317
Konjugiert komplexe Zahl von z1 = (2-5j)
= Interpolation =
import numpy as np
import scipy
import matplotlib.pyplot as plt
# Stützpunkte
xp = np.arange(1, 6)
yp = (0, -5, 2, 7, 6)
ti = np.arange(1, 5, 0.01)
i1 = scipy.interpolate.interp1d(xp, yp, kind = "linear")
i2 = scipy.interpolate.interp1d(xp, yp, kind = "cubic")
plt.plot(xp, yp, "rx")
plt.plot(xp, i1(xp))
plt.plot(ti, i2(ti))
plt.show()
Ausgabe:
[[Datei:PythonIng_interpol1.png]]
= Differenzialrechnung =
== Numerisches Differenzieren ==
Als Beispiel differenzieren wir <math>y = 5x\sin{x}</math> und stellen das Ganze grafisch dar.
from findiff import Diff
import numpy as np
import matplotlib.pyplot as plt
x = np.linspace(0, 10, 1000)
f = 5 * x * np.sin(x)
dx = x[1] - x[0]
# Ableitung
d_dx = Diff(0, dx)
df_dx = d_dx(f)
# Grafik
plt.plot(x, f, label = "y")
plt.plot(x, df_dx, label = "y'")
plt.grid()
plt.legend(loc="best")
plt.show()
Ausgabe:
[[Datei:octave_diff1.jpg]]
<small>findiff ist ein externes Modul. Dieses muss installiert werden (z.B. so: ...\Python\Scripts\pip.exe install --upgrade findiff). Für die Vorgehensweise unter openSUSE Tumbleweed siehe das Kapitel VPython, nur dass das Ganze mit einer aktuelleren Python-Version exekutiert wird, z.B. mit Python 3.13. Das im Buch "Steinkamp: Der Python-Kurs für Ingenieure und Naturwissenschaftler, Rheinwerk" verwendete Modul "scipy.misc" ist veraltet (deprecated ... missbilligt). Lt. [https://docs.scipy.org/doc/scipy-1.17.0/dev/roadmap-detailed.html#misc SciPy-Dokumentation für die Version 1.17.0] wurden alle entsprechenden Features schon entfernt.</small>
== Symbolisches Differenzieren ==
Differenzieren Sie die Funktionen <math>f_1(x) = x^2</math> und <math>f_2(x) = \sin(x)\cos\left(\frac{x}{2}\right)</math>.
import sympy
x = sympy.symbols("x")
f1 = x**2;
f2 = sympy.sin(x) * sympy.cos(x/2.)
d1 = sympy.diff(f1, x)
d2 = sympy.diff(f2, x)
print(d1)
print(d2)
Ausgabe:
2*x
-0.5*sin(0.5*x)*sin(x) + cos(0.5*x)*cos(x)
== Aufgaben ==
* Differenzieren Sie die Funktion <math>y = \log(x) + 10x</math> und stellen Sie y, sowie y' grafisch am Bildschirm dar.
* Differenzieren Sie die Funktion <math>y = \frac{\sinh(x)}{(1+x)}</math> und stellen Sie y, sowie y' grafisch am Bildschirm dar.
= Integralrechnung =
== Numerisches Integrieren ==
Berechnen Sie das Integral <math>\int_{0}^{3}x^2 dx</math>.
import scipy
def f(x):
return x**2
i = scipy.integrate.quad(f, 0, 3)
print(i)
Ausgabe:
(9.000000000000002, 9.992007221626411e-14)
Das trifft den exakten Wert 9.0 ziemlich genau.
Berechnen Sie das Integral <math>\int_{0}^{\infty} 2^{-x} dx</math>.
import scipy
import numpy as np
def f(x):
return 2**(-x)
i = scipy.integrate.quad(f, 0, np.inf)
print(i)
Ausgabe:
(1.4426950408889556, 4.486558477977586e-09)
== Symbolisches Integrieren ==
Berechnen Sie <math>\int x^2 \text{d}x</math> und <math>\int \sin{x}\cos{\frac{x}{2}} \text{d}x</math>.
import sympy
x = sympy.symbols("x")
f1 = x**2
f2 = sympy.sin(x) * sympy.cos(x/2.)
i1 = sympy.integrate(f1, x)
i2 = sympy.integrate(f2, x)
print(i1)
print(i2)
Ausgabe:
x**3/3
-0.666666666666667*sin(0.5*x)*sin(x) - 1.33333333333333*cos(0.5*x)*cos(x)
Berechnen Sie das Integral <math>\int_{0}^{\infty} 2^{-x} \text{d}x</math>.
import sympy
x = sympy.symbols("x")
f = 2**(-x)
i = sympy.integrate(f, (x, 0, sympy.oo))
print(i)
Ausgabe:
1/log(2)
Mit <code>sympy.pprint(i)</code> ließe sich letzere Ausgabe etwas schöner schreiben:
1
──────
log(2)
Man beachtete, <code>log</code> steht hier für den natürlichen Logarithmus <code>ln</code>.
== Aufgaben ==
* Integrieren Sie die Funktion <math>y = \log(x) + 10x</math> von 1 bis 5.
* Integrieren Sie die Funktion <math>y = x^3</math> von 0 bis 4.
* Integrieren Sie <math>\int x^x(\log (x) + 1)\mathrm dx</math> symbolisch.
= Gewöhnliche Differenzialgleichungen =
== DGL numerisch lösen ==
Für die Lösung von Differenzialgleichungen steht u.a. die Funktion scipy.integrate.solve_ivp() zur Verfügung. Diese Funktion implementiert auch das Runge-Kutta-Verfahren (RK45).
{{Wikipedia | Runge-Kutta-Verfahren}}
Beispiel <math>y' = x^2 + y^3</math>:
import scipy
import numpy as np
import matplotlib.pyplot as plt
def dy_dx(x, y):
return x**2 + y**3
y0 = [1]
xi = [0, 1]
x = np.arange(0, 1, 0.01)
z = scipy.integrate.solve_ivp(dy_dx, xi, y0, method="RK45", dense_output=True)
y = z.sol(x)
plt.plot(x, y.T)
plt.grid()
plt.show()
[[Datei:PythonIng_dgl1.png]]
== DGL symbolisch lösen ==
Beispiel <math>y' = x^2 + y^3</math>:
import sympy
x = sympy.symbols("x")
y = sympy.Function("f")(x)
dgl = x**2 + y**3
lsg = sympy.dsolve(dgl, y)
print(lsg)
Ausgabe:
[Eq(f(x), (-x**2)**(1/3)), Eq(f(x), (-x**2)**(1/3)*(-1 - sqrt(3)*I)/2), Eq(f(x), (-x**2)**(1/3)*(-1 + sqrt(3)*I)/2)]
Mit <code>sympy.pprint</code> (pretty print) lässt sich die Ausgabe etwas übersichtlicher darstellen.
import sympy
x = sympy.symbols("x")
y = sympy.Function("f")(x)
dgl = x**2 + y**3
lsg = sympy.dsolve(dgl, y)
sympy.pprint(lsg)
Ausgabe:
⎡ _____ _____ ⎤
⎢ _____ 3 ╱ 2 3 ╱ 2 ⎥
⎢ 3 ╱ 2 ╲╱ -x ⋅(-1 - √3⋅ⅈ) ╲╱ -x ⋅(-1 + √3⋅ⅈ)⎥
⎢f(x) = ╲╱ -x , f(x) = ────────────────────, f(x) = ────────────────────⎥
⎣ 2 2 ⎦
== Aufgaben ==
* Lösen Sie die Differenzialgleichung <math>y' = \frac{1}{x\cdot y}</math> mit Python. Kontrollieren Sie das Ergebnis, indem Sie die DGl händisch lösen.
* Lösen Sie die Differenzialgleichung <math>m' = -k\cdot m</math>. Kontrollieren Sie das Ergebnis, indem Sie die DGl händisch lösen.
* Lösen Sie die Differenzialgleichung <math>y' = \sqrt{|y|}</math>.
=Laplace-Transformation=
Laplace-Transformation:
<math>F(s) =\mathcal{L} \left\{f\right\}(s) = \int_{0}^{\infty} f(t) \mathrm e^{-st} \,\mathrm{d}t, \qquad s\in\mathbb{C}
</math>
Inverse Laplace-Transformation:
<math>\mathcal{L}^{-1} \left\{F\right\}(t)
= \frac{1}{2 \pi \mathrm j} \int_{ \gamma - \mathrm j \infty}^{ \gamma + \mathrm j \infty} \mathrm e^{st} F(s)\,\mathrm ds
= \begin{cases}
f(t) & \text{für } t \geq 0 \\
0 & \text{für } t < 0
\end{cases}
</math>
Siehe auch [[Ing_Mathematik:_Laplace-Transformation]]
Code:
import sympy
from sympy.abc import t, s
# Laplace-Transformation der Funktion f(t) = 1 (Heaviside-Fkt.)
f = 1
# alternativ: f = sympy.Heaviside(t)
F = sympy.laplace_transform(f, t, s, noconds=True)
print("Laplace-Transformierte F(s):", F)
# Inverse Laplace-Transformation zurück in den Zeitbereich
f_inv = sympy.inverse_laplace_transform(F, s, t)
print("Inverse Transformation f(t):", f_inv)
Ausgabe:
Laplace-Transformierte F(s): 1/s
Inverse Transformation f(t): Heaviside(t)
=Rechnen mit wirklich großen Zahlen=
Bekannt ist, dass Python kaum Einschränkungen beim Wertebereich von Ganzzahlen hat, z.B.
print(10**300)
Ausgabe (gekürzt):
100000000000000000000...00000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000
Ähnliches geht auch mit Gleitpunktzahlen, z.B. durch die Verwendung des Moduls mpmath:
import mpmath
print(mpmath.mpf(1500.4)**mpmath.mpf(300))
Ausgabe:
7.27975299218612e+952
Anderes Beispiel:
from mpmath import mp, pi
mp.dps = 100
print(pi)
Ausgabe:
3.141592653589793238462643383279502884197169399375105820974944592307816406286208998628034825342117068
mpmath kann noch einiges mehr, dazu sei aber auf die entsprechende Dokumentation auf der mpmath-Homepage verwiesen. mpmath ist Bestandteil von SymPy, kann aber auch separat installiert werden.
Aber auch Python selbst besitzt eine Möglichkeit, um mit großen bzw. exakten Gleitpunktzahlen zu rechnen, nämlich das interne Modul decimal. Dieses hat einige Vorteile gegenüber mpmath, aber auch gravierende Nachteile. Diese seien hier nicht detailliert aufgezählt. Grob gesagt hat decimal im Finanzwesen seine Berechtigung. Für wissenschaftliche Anwendungen wird aber mpmath vorzuziehen sein, da es u.a. vielfältige mathematische Funktionen bereit stellt. Nachfolgend ein einfaches Beispiel mit decimal:
import decimal
print("Potenzierung:", decimal.Decimal(1500.4) ** decimal.Decimal(300.0))
print("Einfache Addition:", 0.1 + 0.2)
decimal.getcontext().prec = 50
print("Addition mit decimal:", decimal.Decimal("0.1") + decimal.Decimal("0.2"))
Ausgabe:
Potenzierung: 7.279752992186121551039839134E+952
Einfache Addition: 0.30000000000000004
Addition mit decimal: 0.3
<u>Aufgabe:</u> Recherchieren Sie im Internet die genauen Vor- und Nachteile von decimal und mpmath. Verwenden Sie dazu auch KI (z.B. von Google, chatgpt).
=Regelungstechnische Aufgabenstellungen=
Für regelungstechnische Aufgaben gibt es u.a. das externe Paket <code>control</code>. Hier soll nicht detailliert darauf eingegangen werden. Anhand eines Beispiels soll anschließend nur die Visualisierung in Form eines Bode-Diagramms und der Sprungantwort gezeigt werden. Gegeben sei ein P-Regler mit <math>R = \frac{5}{2}</math> und eine Strecke <math>S= \frac{1}{30s^3+20s^2+10s+1,5}</math>. Gesucht sei vorerst ein Bode-Diagramm für den offenen Regelkreis und das Führungsverhalten.
import numpy as np
import control as ct
import matplotlib.pyplot as plt
zaehler1 = np.array([1.])
nenner1 = np.array([30., 20., 10., 1.5])
strecke = ct.tf(zaehler1, nenner1)
zaehler2 = np.array([5.])
nenner2 = np.array([2.])
regler = ct.tf(zaehler2, nenner2)
G0 = regler*strecke # oder: G0 = ct.series(regler, strecke)
Gw = ct.feedback(G0)
ct.bode_plot(G0, label='G0')
ct.bode_plot(Gw, label='Gw')
plt.show()
[[Datei:PythonIng_bode1.svg]]
Nun noch für obiges Beispiel die Sprungantwort. Diese zeigt einige große Überschwinger, d.h. der Regler kann sicher noch optimiert werden.
import numpy as np
import control as ct
import matplotlib.pyplot as plt
zaehler1 = np.array([1.])
nenner1 = np.array([30., 20., 10., 1.5])
strecke = ct.tf(zaehler1, nenner1)
zaehler2 = np.array([5.])
nenner2 = np.array([2.])
regler = ct.tf(zaehler2, nenner2)
G0 = regler*strecke
Gw = ct.feedback(G0)
t, y = ct.step_response(Gw)
plt.plot(t,y)
plt.title('Sprungantwort')
plt.xlabel('t')
plt.ylabel('h(t)')
plt.grid()
plt.show()
[[Datei:PythonIng_bode3.svg]]
Einige weitere wichtige Daten (Phasenreserve, Amplitudenreserve, Durchtrittsfrequenz) lassen sich mittels der <code>control</code>-Funktion <code>margin()</code> ermitteln. Die Ortskurve lässt sich mit der Funktion <code>nyquist_plot()</code> zeichnen. Dies sei hier aber nicht weiter ausgeführt.
==Aufgaben==
* Zeichen Sie mit Python die Ortskurve für obiges Beispiel.
* Was passiert, wenn man die Reglerverstärkung weiter aufdreht (z.B. auf <math>R = \frac{25}{2}</math>)?
* Wie sehen das Bode-Diagramm und die Sprungantwort aus, wenn ein PI-Regler verwendet wird?
= Stereostatik etc. =
Das Modul SymPy bietet einige Möglichkeiten einfache Bauwerke zu berechnen, z.B. Balken oder Fachwerke. Nachfolgend wird ein einfaches Fachwerk berechnet und gezeichnet.
Python-Code:
from sympy.physics.continuum_mechanics.truss import Truss
t = Truss()
# Knoten
t.add_node(("A", -3, 0), ("B", 0, 0), ("C", 4, 0), ("D", 7, 0),
("E", 6, 1.5), ("F", 2, 3), ("G", -2, 1.5))
# Stäbe
t.add_member(("AB","A","B"), ("BC","B","C"), ("CD","C","D"))
t.add_member(("AG","A","G"), ("GB","G","B"), ("GF","G","F"))
t.add_member(("BF","B","F"), ("FC","F","C"), ("CE","C","E"))
t.add_member(("FE","F","E"), ("DE","D","E"))
# Auflager; roller ... Loslager, pinned ... Festlager
t.apply_support(("A","roller"), ("D","pinned"))
# Einwirkende Kräfte
t.apply_load(("G", 5, 270), ("E", 3, 90))
# Berechnung
t.solve()
print("Reaction Forces: ", t.reaction_loads)
print("Internal Forces: ", t.internal_forces)
# Fachwerk zeichnen
p = t.draw()
p.show()
Ausgabe auf der Konsole:
Reaction Forces: {'R_A_y': 4.20000000000000, 'R_D_x': 0, 'R_D_y': -2.20000000000000}
Internal Forces: {'AB': 2.80000000000000, 'BC': 0.333333333333333, 'CD': -1.46666666666667,
'AG': -5.04777178564958, 'GB': -2.05555555555556, 'GF': -1.23413387432364,
'BF': 0.411111111111111*sqrt(13), 'FC': -0.3*sqrt(13), 'CE': 1.50000000000000,
'FE': 0.284800124843917, 'DE': 2.64407093534026}
Zeichnung:
[[File:PythonIng_fachwerk1.svg|300px]]
Details zu diesem Thema siehe z.B. [https://docs.sympy.org/latest/modules/physics/continuum_mechanics/index.html Continuum Mechanics] oder [https://docs.sympy.org/latest/tutorials/physics/continuum_mechanics/index.html Continuum Mechanics Tutorials]. Auch andere mechanische Probleme werden von SymPy abgehandelt ([https://docs.sympy.org/latest/tutorials/physics/index.html Physics Tutorials]).
== Aufgabe ==
Gegeben sei ein einseitig eingespannter Kragträger. Belastet wird er durch eine Einzellast am Trägerende. Für die Daten siehe folgende ASCII-Skizze:
| 20 kN
//|---> x |
//| V
//|----------------------
//| 10 m |
Elastizitätsmodul E = 2,1*10⁵ N/mm²
Flächenträgheitsmoment I = 0.001 m⁴
Berechnen Sie die Auflagerreaktionen, den Querkraft- und Biegemomentenverlauf, sowie die Verformungen.
Stellen Sie dies mit Hilfe von SymPy graphisch und auch mittels Formeln dar. Verwenden Sie dazu auch pprint (pretty print) aus dem SymPy-Modul. Zwecks Lösungsansatz siehe die oben aufgeführte Seite "Continuum Mechanics Tutorials". Achten Sie auch auf die Einheiten! Kontrollieren Sie das Ganze mittels händischer Rechnung. In dem genannten Tutorial ist von "Singularity Functions" die Rede. Gemeint ist damit in diesem Kontext die {{W|Föppl-Klammer}}.
Einige Python-Programme, vorrangig zu Maschinenelementen, finden sich auf [https://baymp.de/download_python.html BayMP für Python] (Balken, Zahnräder, Stabknickung usw.).
= Stochastik =
Die Stochastik ist ein sehr weites Feld. Hier werden nur einige wenige sehr einfache, aber wichtige Themen angerissen. Python stellt mit den Moduln math und statistics Software zu diesem Zwecke bereit. math und statistics sind bereits im Lieferumfang von Python enthalten. Aber auch mit den externen Modulen NumPy, SciPy und pandas kann man Stochastik in Python betreiben. Dies wird hier aber nicht gemacht.
== Lageparameter ==
import statistics
werte = [1, 3, 4, 4, 1, 7, 9, 1, 2, 3]
m1 = statistics.mean(werte)
m2 = statistics.mode(werte)
m3 = statistics.median(werte)
print("Arithmetischer Mittelwert = ", m1)
print("Modalwert = ", m2)
print("Median = ", m3)
Ausgabe:
Arithmetischer Mittelwert = 3.5
Modalwert = 1
Median = 3.0
== Streuungsparameter ==
import statistics
werte = [1, 3, 4, 4, 1, 7, 9, 1, 2, 3]
s = statistics.stdev(werte)
print("Standardabweichung = ", s)
Ausgabe:
Standardabweichung = 2.6770630673681683
== Kombinatorik ==
import math
n = 7
k = 5
print("n! = ", math.factorial(n))
print("Kombinationen (n über k) = ", math.comb(n, k))
Ausgabe:
n! = 5040
Kombinationen (n über k) = 21
= Ein- und Ausgabe =
== print ==
Die Anweisung print haben wir schon oft verwendet. Hier soll anhand von Beispielen kurz beschrieben werden, was der Befehl print leisten kann.
print("Hallo", "Welt", 1, sep="-")
print("Hallo", end=" ")
print("Welt")
Ausgabe:
Hallo-Welt-1
Hallo Welt
== input ==
a = int(input("Zahl 1: "))
b = int(input("Zahl 2: "))
print("a + b = ", a+b)
Ausgabe (nach Eingabe der beiden Ganzzahlen):
Zahl 1: 4
Zahl 2: 5
a + b = 9
== Aus Dateien lesen ==
Es seinen die datei.txt
Hallo Welt.
Wie geht es dir?
...
und test1.py
dat = open("datei.txt", mode = "r")
print(dat.read())
dat.close()
Ausgabe
Hallo Welt.
Wie geht es dir?
...
Mit dem open()-Befehl wird die Datei datei.txt im Lesemodus geöffnet (r ... read). Mit dem read()-Befehl wird die Datei eingelesen und mittels print ausgegeben.
== In Dateien schreiben ==
dat = open("datei.txt", mode = "a", encoding = "utf-8")
dat.write("Hänge Zeile an\n")
dat.close()
Die Datei datei.txt sieht nach Abarbeitung des obigen Skripts nun so aus
Hallo Welt.
Wie geht es dir?
...
Hänge Zeile an
Es wird die Datei im Schreibmodus geöffnet (a ... append (anhängend), w ... write (überschreibend)).
write() fügt hier also eine Zeile Text am Dateiende ein. close() schließt die Datei wieder.
Das close() kann man sich mit der with-Anweisung auch sparen.
with open("datei.txt", mode="a", encoding="utf-8") as dat:
dat.write("Hänge Zeile an\n")
= Benutzeroberflächen erstellen =
== tkinter ==
{{Wikipedia | Tkinter}}
Python bietet standardmäßig das Modul tkinter zur Programmierung von Benutzeroberflächen. Es müssen also bei der Verwendung von tkinter keine externen Module installiert werden. Hier wird eine (sehr) kurze Einführung in das Erstellen von grafischen Oberflächen mittels tkinter gegeben.
import tkinter as tk
win = tk.Tk()
win.title("Hallo Welt!")
win.minsize(300, 50)
but = tk.Button(win, text = "Push the button")
but.pack()
win.mainloop()
Ausgabe:
[[Datei:PythonIng_gui1.jpg]]
Ein etwas komplizierteres Beispiel sei nachfolgend gezeigt. Es sollen zwei Strings miteinander verknüpft und ausgegeben werden.
import tkinter as tk
win = tk.Tk()
win.title("Hallo Welt!")
def on_button_clicked():
str = ent1.get() + ent2.get()
lab2["text"] = str
ent1 = tk.Entry(win)
ent2 = tk.Entry(win)
lab1 = tk.Label(win, text="verknuepfen mit")
lab2 = tk.Label(win, text="")
but = tk.Button(win, text = "=", command=on_button_clicked)
ent1.pack(side="left")
lab1.pack(side="left")
ent2.pack(side="left")
but.pack(side="left")
ent2.pack(side="left")
lab2.pack(side="left")
win.mainloop()
Ausgabe (vor der Eingabe der Teilstrings):
[[Datei:PythonIng_gui2.jpg]]
Ausgabe (nach der Eingabe der Teilstrings und dem Drücken des =-Buttons):
[[Datei:PythonIng_gui3.jpg]]
== curses ==
{{Wikipedia | curses}}
Mit dem curses-Modul lassen sich u.a. TUIs ('''T'''ext '''U'''ser '''I'''nterfaces) erstellen. Ein sehr einfaches Beispiel zur allgemeinen Funktionsweise wird nachstehend geliefert.
import curses
stdscr = curses.initscr()
curses.start_color()
curses.init_pair(1, curses.COLOR_RED, curses.COLOR_WHITE)
stdscr.clear()
stdscr.addstr("Hallo Welt", curses.color_pair(1))
stdscr.refresh()
stdscr.getch()
curses.endwin()
Als Ausgabe sollte <span style="color:#FF0000;">Hallo Welt</span> (rote Schrift auf weißem Hintergrund) auf dem Terminal/der Konsole erscheinen. Getestet wurde dies mit openSUSE Tumbleweed, Python-Version 3.13.12. Das entsprechende Python-curses-Package muss installiert sein.
Allgemeine Informationen zur Terminal-/Konsolengröße und Cursorposition liefert folgendes Programm:
import curses
stdscr = curses.initscr()
stdscr.addstr(3, 5, "LINES: %d" % curses.LINES)
stdscr.addstr(4, 5, "COLS: %d" % curses.COLS)
(y,x) = stdscr.getyx()
stdscr.addstr(5, 5, "Momentane Cursorposition: [%d, %d]" % (y, x))
(y,x) = stdscr.getbegyx()
stdscr.addstr(6, 5, "Koordinatenursprung: [%d, %d]" % (y, x))
(y,x) = stdscr.getmaxyx()
stdscr.addstr(7, 5, "Fenstergröße: [%d, %d]" % (y, x))
stdscr.addstr(11, 2, "Taste drücken -> Ende")
stdscr.refresh()
stdscr.getch()
curses.endwin()
Es sollte sich in etwa folgende Ausgabe ergeben:
LINES: 44
COLS: 110
Momentane Cursorposition: [4, 15]
Koordinatenursprung: [0, 0]
Fenstergröße: [44, 110]
Taste drücken -> Ende
Zur Funktionsweise von curses siehe auch das Wikibook [[ncurses]]. Zum Verständnis sind dort allerdings elementare Kenntnisse in der Programmiersprache C erforderlich.
== Qt ==
{{Wikipedia | Qt (Bibliothek)}}
Auch für das Qt-Framework gibt es eine Anbindung an Python. Nachfolgend ein einfaches Beispiel.
import sys
from PySide6.QtWidgets import QApplication, QLabel
app = QApplication(sys.argv)
label = QLabel("Hallo Welt!")
label.show()
sys.exit(app.exec())
Ausgabe:
[[Datei:PythonIng_gui10.png]]
== Gtk ==
{{Wikipedia | GTK (Programmbibliothek)}}
Eine idente Ausgabe, wie oben für Qt gezeigt, erzeugt z.B. folgendes Gtk-Programm:
import gi
gi.require_version("Gtk", "4.0")
from gi.repository import Gtk
def on_activate(app):
win = Gtk.ApplicationWindow(application=app)
lab = Gtk.Label(label="Hallo Welt!")
win.set_child(lab)
win.present()
app = Gtk.Application()
app.connect('activate', on_activate)
app.run(None)
Auch für die Benutzung von Qt und Gtk müssen die jeweiligen Packages installiert sein. Getestet wurden die entsprechenden Python-Programme nur unter openSUSE Tumbleweed. Wie das GTK-Paket unter MS Windows 11 installiert wird, siehe z.B. [https://www.gtk.org/docs/installations/windows Setting up GTK for Windows].
Damit sei aber das Thema "Benutzeroberflächen erstellen" hier abgeschlossen, da dies schon ein sehr spezielles Aufgabengebiet ist, das eher Informatiker und nicht so sehr Ingenieure anspricht. Bei Bedarf siehe aber ggf. die entsprechenden Links unten in diesem Tutorial. Dort sind weiterführende Informationen zu finden.
= Style Guide und flake8 =
Wie man schönen und richtigen Python-Code schreibt, erfahren Sie in
* [https://peps.python.org/pep-0008/ PEP 8 – Style Guide for Python Code]
Ein Modul, das prüft, ob die Richtlinien im Style Guide eingehalten wurden, ist ''flake8'':
* [https://flake8.pycqa.org/en/latest/ Flake8: Your Tool For Style Guide Enforcement]
= Einige Integrierte Entwicklungsumgebungen (IDEs)=
Werden Programmtexte größer und umfangreicher, so ist das Arbeiten mit der interaktiven Programmierumgebung bzw. das direkte Ausführen von Python-Skripten mühsam. Man wünscht sich z.B. Hilfen zum Debuggen oder die automatische Code-Vervollständigung. Zu diesem Zweck wurden IDEs (Integrated Development Environments) geschaffen. Von diesen seinen nachfolgend auszugsweise einige kurz beschrieben. Testen Sie einfach aus, welche davon für Sie bzw. für Ihr Python-Projekt geeignet sind.
== IDLE ==
IDLE ist die mit dem Python-Programmpaket mitgelieferte IDE. Der Name leitet sich einerseits ab vom Monty-Python-Mitglied Eric Idle, andererseits steht es als Abkürzung für "'''I'''ntegrated '''D'''evelopment and '''L'''earning '''E'''nvironment. IDLE ist einfach zu bedienen, bietet aber schon einen beachtlichen Leistungsumfang. Nachfolgend wird ein Screenshot zu IDLE geliefert. Rechts ist das Editor-Fenster zu sehen, links die interaktive Programmierumgebung. Um das Beispiel selbst nachvollziehen zu können, starten Sie IDLE. Das geht ähnlich, wie Sie die interaktive Programmierumgebung von Python starten (nur, dass Sie eben das IDLE-Icon doppelklicken und nicht das Python-Icon. Unter Linux geben Sie einfach in einem Terminal <code>idle3.13</code> o. Ä. ein). Weiter geht es mit "File - Open - ...". Die auszuführende Datei auswählen (im konkreten Fall ein "Hallo-Welt"-Programm). Es erscheint das rechte Fenster. Dort "Run - Run Module" auswählen. Und schon wird im linken Fenster "Hallo Welt!" ausgegeben.
[[Datei:PythonIng_idle1.jpg | 600px]]
Siehe auch {{W|IDLE}}.
== PyCharm ==
PyCharm ist ein kommerzielles Produkt. Es gab aber auch eine kostenlose Community Edition. Seit 2025 sind beide Varianten vereint. Für die ersten 30 Tage sind die Pro-Funktionen frei verfügbar, danach nur noch die Kernfunktionalitäten (oder man bezieht kostenpflichtig die Pro-Version). Zu beziehen ist PyCharm unter dem Weblink [https://www.jetbrains.com/pycharm/]. Nachfolgend ein etwas abgewandeltes "Hallo Welt"-Programm, editiert und ausgeführt mit PyCharm.
[[Datei:PyCharm_IDE_2023_screenshot.png | 600px]]
Siehe auch {{W|PyCharm}}.
== Eric ==
Auch eric ist Open Source und steht unter der GNU General Public License Version 3 oder später. Zu beziehen ist diese Software unter [https://eric-ide.python-projects.org/].
[[Datei:Screenshot_Eric_4.png | 600px]]
Siehe auch {{W|eric (Software)}}.
<small>
Unter openSUSE Tumbleweed sollte sich eric auch mit YaST installieren lassen. Bei mir gibt es aber dann beim Ausführen des eric-Programms eine Fehlermeldung (Stand März 2026):
...
ModuleNotFoundError: No module named 'PyQt6.QtPdfWidgets'
Umgehen kann man dieses Problem aber wieder mit dem Erstellen einer virtuellen Umgebung, in etwa so
python3.13 -m venv ~/tmp/venv1
cd ~/tmp/venv1/bin
./python3.13 -m pip install --upgrade --prefer-binary eric-ide
./eric7_ide
</small>
== PyScripter ==
Vom Funktionsumfang vergleichbar mit den vorherigen IDEs ist PyScripter. Auch PyScripter ist Open Source. Die Projekt-Homepage findet sich auf [https://sourceforge.net/projects/pyscripter/]. PyScripter ist nur für MS Windows verfügbar.
[[Datei:PythonIng_pyscripter1.jpg | 600px]]
== Spyder IDE ==
Spyder enthält bereits eine stabile Python-Version und etliche Module (z.B. matplotlib, numpy, control). Ansonsten kann dieses Softwarepaket vom Funktionsumfang her mit den anderen genannten IDEs locker mithalten. Spyder wurde unter der MIT-Lizenz veröffentlicht. Diese Software findet sich auf [https://www.spyder-ide.org].
[[Datei:Spyder-windows-screenshot.png | 600px]]
Siehe auch {{W|Spyder (Software)}}
== Sonstige ==
Die genannten IDEs sind nicht die Einzigen. Es gibt, um dem Image Pythons als beliebteste Programmiersprache gerecht zu werden, noch einige andere. Sowohl Open Source-Programme als auch kommerzielle Programme sind im Web zu finden, z.B. Thonny oder {{W|Visual Studio Code}}. Braucht man den Umfang von ausgewachsenen IDEs nicht, so kann man auch normale Texteditoren verwenden (z.B. {{W|Geany}} oder {{W|Kate_(Texteditor)|Kate}}).
= Debuggen und Testen =
Das Debuggen und Testen von Programmen sind wichtige Bestandteile der Programmierung. Syntaxfehler lassen sich i.A. leicht beheben. Schwieriger ist das Eingrenzen von logischen Fehlern, die ev. nur in bestimmten Situationen auftreten und keine explizite Fehlermeldung hervorrufen. Das Programm liefert falsche Ergebnisse oder es stürzt aus heiterem Himmel ab. Um das zu verhindern gibt es verschiedene Werkzeuge, die bei der Fehlersuche behilflich sein können. Vorerst siehe aber zwecks Begriffsklärung noch folgende Links:
* {{W|Debuggen}}
* {{W|Debugger}}
* {{W|Softwaretest}}
<gallery>
First Computer Bug, 1947.jpg
Test ganzheitlich.png
V-Modell.svg
</gallery>
== Das Modul pdb ==
Python bringt schon ein Modul zum Debuggen mit. Siehe z.B. [https://docs.python.org/3/library/pdb.html pdb — The Python Debugger].
Komfortabler lässt sich das aber mittels Integrierter Entwicklungsumgebungen (IDEs) angehen.
== Debuggen mit IDEs ==
Für die IDEs IDLE und Spyder sei kurz auf die entsprechenden Webseiten verwiesen:
* [https://www.cs.uky.edu/~keen/help/debug-tutorial/debug.html Debugging under IDLE].
* [https://docs.spyder-ide.org/current/panes/debugging.html Spyder Debugger]
Dort wird die Vorgehensweise auch mittels Screenshots erläutert.
== assert ==
assert ... behaupten, zusichern ({{W|Assertion (Informatik)}})
Python-Code:
def print1(x, y):
assert type(x) == float
assert type(y) == float
assert y != 0.0
print(x/y)
print1(10., 5.)
print1(10., 0.)
Ausgabe:
2.0
Traceback (most recent call last):
File "/home/hr/Develop/test1.py", line 8, in <module>
print1(10., 0.)
File "/home/hr/Develop/test1.py", line 4, in print1
assert y != 0.0
^^^^^^^^
AssertionError
Python-Code:
def print1(x, y):
assert type(x) == float
assert type(y) == float
assert y != 0.0
print(x/y)
print1(10., 5.)
print1("10.", "5.")
Ausgabe:
2.0
Traceback (most recent call last):
File "/home/hr/Develop/test1.py", line 8, in <module>
print1("10.", "5.")
File "/home/hr/Develop/test1.py", line 2, in print1
assert type(x) == float
^^^^^^^^^^^^^^^^
AssertionError
Aber auch bei nachfolgendem Code gibt es eine Fehlermeldung:
def print1(x, y):
assert type(x) == float
assert type(y) == float
assert y != 0.0
print(x/y)
print1(10., 5.)
print1(10, 5)
Ausgabe:
2.0
Traceback (most recent call last):
File "/home/hr/Develop/test1.py", line 8, in <module>
print1(10, 5)
File "/home/hr/Develop/test1.py", line 2, in print1
assert type(x) == float
^^^^^^^^^^^^^^^^
AssertionError
Damit letzteres funktioniert, kann man den Programmcode so umschreiben:
def print1(x, y):
assert type(x) == float or type(x) == int
assert type(y) == float or type(y) == int
assert y != 0.0
print(x/y)
print1(10., 5.)
print1(10, 5)
Ausgabe:
2.0
2.0
Und jetzt fangen wir den <code>AssertionError</code> auf:
def print1(x, y):
try:
assert type(x) == float or type(x) == int
assert type(y) == float or type(y) == int
assert y != 0.0
print(x/y)
except(AssertionError):
print("Hallo")
print1(10., 5.)
print1("10.", "5.")
Ausgabe:
2.0
Hallo
Ich hoffe, es ist wenigstens im Ansatz klar geworden, wofür <code>assert</code> gut sein kann. Ausschalten kann man die <code>assert</code>-Überprüfung übrigens mit dem Python-Schalter <code>-O</code>.
== Doctests ==
Innerhalb eines Docstrings kann die Arbeit im interaktiven Modus simuliert werden. Nach den Promptzeichen (>>>) erfolgen dann bei unserem Beispiel innerhalb des Docstrings simulierte Aufrufe der Funktion <code>print1()</code>. Danach folgen jeweils die Sollresultate. Wird das Modul oder die Datei als Hauptprogramm aufgerufen, so wird die Funktion <code>doctest.testmode()</code> aufgerufen und ein Bericht auf der Konsole ausgegeben. Wird das Modul nicht als Hauptprogramm aufgerufen, sondern importiert, dann wird diese <code>testmod</code>-Funktion nicht aufgerufen. D.h. dieser Code kann sowohl für Testzwecke als auch für den produktiven Einsatz verwendet werden. Das ist auch sinnvoll, weil wenn man Teile der Datei immer löschen bzw. einfügen müsste, so würden sich Fehlerquellen auftun. Das würde den Sinn und Zweck von Doctests konterkarieren.
def print1(x=0., y=1.):
""" Dividiere zwei Zahlen
Autor: Intruder
Datum: 12.08.2025
>>> print1(2., 1.)
2.0
>>> print1(5., 2.)
2.5
>>> print1(5.)
5.0
"""
print(x/y)
if __name__ == "__main__":
import doctest
doctest.testmod(verbose=True)
Ausgabe:
Trying:
print1(2., 1.)
Expecting:
2.0
ok
Trying:
print1(5., 2)
Expecting:
2.5
ok
Trying:
print1(5.)
Expecting:
5.0
ok
1 items had no tests:
__main__
1 items passed all tests:
3 tests in __main__.print1
3 tests in 2 items.
3 passed and 0 failed.
Test passed.
Das gezeigte Beispiel ist so ziemlich das einfachste, das es gibt. Für weiterführende Details siehe z.B.:
* [https://peps.python.org/pep-0257/ PEP 257 – Docstring Conventions]
* [https://docs.python.org/3/library/doctest.html doctest — Test interactive Python examples]
== pytest ==
Siehe zu diesem Thema auch {{W|Modultest}}.
pytest ist ein externes Modul und muss vorab installiert werden, z.B. mittels
pip install -U pytest
pip install -U pytest-html
Python-Code, Datei test1.py:
def add(x, y):
return x + y
def test_answer():
assert add(1, 1) == 3
Starten von pytest in der Konsole:
pytest test1.py
Ausgabe:
==================================================== test session starts ====================================================
platform linux -- Python 3.12.11, pytest-8.4.1, pluggy-1.6.0
rootdir: /home/hr/Develop
plugins: anyio-4.10.0, metadata-3.1.1, html-4.1.1
collected 1 item
test1.py F [100%]
========================================================= FAILURES ==========================================================
________________________________________________________ test_answer ________________________________________________________
def test_answer():
> assert add(1, 1) == 3
E assert 2 == 3
E + where 2 = add(1, 1)
test1.py:6: AssertionError
================================================== short test summary info ==================================================
FAILED test1.py::test_answer - assert 2 == 3
===================================================== 1 failed in 0.09s =====================================================
Hier erhalten wir einen Fehler, da 1+1 eindeutig ungleich 3 ist. Aber aus irgendeinem Grund wollte der Programmierer oder Tester in diesem Fall, dass dies so ist. Testfälle werden übrigens mit dem Präfix <code>test_</code> eingeleitet.
Python-Code:
def add(x, y):
return x + y + 1
def test_answer():
assert add(1, 1) == 3
Ausgabe:
==================================================== test session starts ====================================================
platform linux -- Python 3.12.11, pytest-8.4.1, pluggy-1.6.0
rootdir: /home/hr/Develop
plugins: anyio-4.10.0, metadata-3.1.1, html-4.1.1
collected 1 item
test1.py . [100%]
===================================================== 1 passed in 0.01s =====================================================
Jetzt ist alles in Ordnung. Weiterführendes siehe z.B.
* [https://docs.pytest.org/en/stable/ pytest: helps you write better programs]
== unittest ==
Auch unittest dient zur Durchführung von Testreihen, ist aber Bestandteil von Python. Hier wird vorerst nicht näher darauf eingegangen. Siehe z.B.
* [https://docs.python.org/3/library/unittest.html unittest — Unit testing framework]
Lt. ''Inden: Python Challenge; dpunkt, 2021, Seite 481'' soll unittest weniger komfortabel als pytest sein.
Einen Vergleich von unittest mit pytest findet man in
* [https://knapsackpro.com/testing_frameworks/difference_between/pytest/vs/unittest pytest vs unittest]
= Ausblick =
Dies war eine kurze Einführung in die Berechnungs- und Darstellungsmöglichkeiten mit Python. Es sollten etliche relevante Themen behandelt, oder zumindest kurz angesprochen worden sein. Wem dieser Text nicht ausreichend ist, der sei auf die entsprechenden weiterführenden Weblinks, Bücher und die Python-Hilfefunktion verwiesen. Python kennt noch viel mehr Befehle, als hier dargestellt wurden. Das Themenspektrum ist auch durch die Einbindung externer Module fast beliebig erweiterbar.
= Weblinks=
== Python allgemein ==
* [https://www.python.org/ Python Homepage]
== Externe mathematische Module ==
* [https://numpy.org/ NumPy]
* [https://numpy.org/doc/stable/user/numpy-for-matlab-users.html NumPy for MATLAB users]
* [https://scipy.org/ SciPy]
* [https://www.sympy.org/en/index.html SymPy]
* [https://pandas.pydata.org/ pandas]
* [https://github.com/maroba/findiff findiff]
* [https://mpmath.org/ mpmath]
== Externe Module für Grafiken ==
* [https://matplotlib.org/ Matplotlib]
* [https://vpython.org/ VPython]
* [https://docs.vtk.org/en/latest/api/python.html VTK]
== Erstellung von User Interfaces ==
* [https://docs.python.org/3/library/tkinter.html tkinter - Python interface to Tcl/Tk]
* [https://docs.python.org/3/library/curses.html curses - Terminal handling for character-cell displays]
* [https://wiki.qt.io/Qt_for_Python Qt for Python]
* [https://www.gtk.org/docs/language-bindings/python GTK and Python]
== Erstellen virtueller Umgebungen ==
* [https://docs.python.org/3/library/venv.html venv - Creation of virtual environments]
== Sonstige ==
* [https://python-control.readthedocs.io/en/stable/ Python Control Systems Library]
* [https://pypi.org/project/regex/ regex - Regular Expressions]
= Bücher =
== Gedruckte Bücher, OpenBooks, Magazine ==
* Diverse: c't Python Lernen, Verstehen, Anwenden; Heise, 2022
* Ernesti, Kaiser: Python3 - das umfassende Handbuch; 5. Aufl., Rheinwerk, [https://openbook.rheinwerk-verlag.de/python/ OpenBook]
* Inden: Python Challenge; dpunkt, 2021, ISBN 978-3-86490-809-5
* Klein: Numerisches Python; 2. Aufl., Hanser, 2023, ISBN 978-3-446-47170-2
* Steinkamp: Der Python-Kurs für Ingenieure und Naturwissenschaftler; Rheinwerk, 2021, ISBN 978-3-8362-7316-9
* Weigend: Python 3 - Das umfassende Praxisbuch; 9. Aufl., mitp, 2022, ISBN 978-3-7475-0544-1
* Woyand: Python für Ingenieure und Naturwissenschaftler; 4. Aufl., Hanser, 2021, ISBN 978-3-446-46483-4
== Andere Wikibooks ==
* [[:en:Subject:Python_programming_language | Englische Wikibooks zum Thema Python]]
* [[Python|Deutschsprachiges Python-Wikibook]] [[Bild:2von10.png|20%]]
* [[Python unter Linux|Python 2.7 unter Linux]] [[Bild:10von10.png|100%]]
{{Navigation_zurückhochvor_buch|
zurücktext=Julia für Ingenieure|
zurücklink=Ing Mathematik: Julia|
hochtext=Gesamtinhaltsverzeichnis|
hochlink=Ing:_Mathematik_für_Ingenieure|
vortext=Landau-Notation|
vorlink=Ing Mathematik: Landau}}
kz1z8r8pqvlz9lk84fq2xfp623v7xfe
1085976
1085975
2026-05-17T07:44:56Z
Intruder
1513
/* Laplace-Transformation */
1085976
wikitext
text/x-wiki
{{Navigation_zurückhochvor_buch|
zurücktext=Julia für Ingenieure|
zurücklink=Ing Mathematik: Julia|
hochtext=Gesamtinhaltsverzeichnis|
hochlink=Ing:_Mathematik_für_Ingenieure|
vortext=Landau-Notation|
vorlink=Ing Mathematik: Landau}}
= Hallo Welt und allgemeine Hinweise =
== Was ist Python ==
* Python ist eine universelle höhere Programmiersprache.
* Python ist objektorientiert.
* Python ist Open-Source (Python Software Foundation License).
* Python ist für viele Betriebssysteme erhältlich (z.B. für Linux, MS Windows, macOS).
* Python ist ein Interpreter.
* Python ist durch Module fast beliebig erweiterbar.
* Python als Programmiersprache ist case-sensitive - d.h. Groß- und Kleinschreibung ist relevant bei der Eingabe von Befehlen.
{{Wikipedia | Python (Programmiersprache)}}
== Python installieren ==
=== MS Windows ===
Laden Sie das aktuelle Python-Paket von der Webseite [https://www.python.org/] herunter. Weiter geht es wie bei jedem anderen größeren zu installierenden Programm. Einfach das Installationsprogramm im Explorer doppelklicken und den Anweisungen des Setup-Programmes folgen.
=== Linux ===
Entweder ist Python bereits standardmäßig installiert, ansonsten ist die Installation mittels Paketmanagementsystem einfach möglich. Aber auch die Spyder-Entwicklungsumgebung ([https://www.spyder-ide.org]) bietet einen guten Einstieg mit Python (das gilt auch für MS Windows). Spyder bringt auch schon etliche wichtige Module standardmäßig mit.
== Python starten ==
=== MS Windows ===
Das Icon für das Python-Programm doppelklicken. Und schon startet das Programm.
[[Datei:PythonIng_start1.jpg]]
Python im interaktiven Modus präsentiert sich dann so:
Python 3.12.4 (tags/v3.12.4:8e8a4ba, Jun 6 2024, 19:30:16) [MSC v.1940 64 bit (AMD64)] on win32
Type "help", "copyright", "credits" or "license" for more information.
>>>
Alternativ kann das Programm auch über die Eingabeaufforderung oder die PowerShell gestartet werden:
c:\devel\Python>python.exe
Python 3.12.4 (tags/v3.12.4:8e8a4ba, Jun 6 2024, 19:30:16) [MSC v.1940 64 bit (AMD64)] on win32
Type "help", "copyright", "credits" or "license" for more information.
>>>
=== Linux ===
Tippen Sie einfach das Wort „python“ (oder unter openSUSE Tumbleweed z.B. auch „python3.11“ oder „python3.13“) in einem Linux-Terminal ein, schließen den Befehl mit der RETURN-Taste ab, und schon startet Python im interaktiven Modus:
Python 3.13.12 (main, Feb 09 2026, 22:37:44) [GCC] on linux
Type "help", "copyright", "credits" or "license" for more information.
>>>
Es gibt auch noch andere Möglichkeiten Python zwecks Programmausführung zu starten, z. B. den {{W|Shebang}} (<code>#!</code>) am Beginn eines Python-Scripts. Das Script sei als Script.py gespeichert. Dann kann das Script mit ./Script.py ausgeführt werden. Für openSUSE Tumbleweed sei nachfolgend ein lauffähiges "Hallo Welt!"-Script angegeben. Es wird in diesem Script der Python-Interpreter in der Version 3.13 verwendet :
#!/usr/bin/python3.13
print("Hallo Welt!")
Die Berechtigungen zum Ausführen der Datei müssen natürlich noch richtig gesetzt werden, z.B. mittels <code>chmod 777 Script.py</code>.
<small>Oder es wird in einen Pfad verschoben, in dem sich ausführbare Programme generell befinden (<code>echo $PATH</code>). Das Script kann dann wie ein normales Programm ohne weitere Angaben mit Script.py gestartet werden. Alternativ wird nicht das Script an sich verschoben, sondern nur ein symbolischer Link angelegt, z.B. mit <code>ln -s ~/tmp/Script.py ~/.local/bin/Script.py</code>.<code>~/.local/bin</code> sei ein im PATH gelegenes Verzeichnis. Dies sind aber schon Features für fortgeschrittene Linux-Benutzer und werden am Anfang eher selten benötigt.</small>
== Ein paar Worte zur Erklärung ==
Getestet wurden die Beispiele unter den Betriebssystemen
* MS Windows 10 mit der Python-Version 3.12.0 (teilweise auch mit 3.12.2 und 3.13.1; nur die Inhalte die bis spätestens Juli 2025 erstellt wurden)
* MS Windows 11 ab der Python-Version 3.13.4 (nur zum Teil; ab Juli 2025)
* openSUSE Leap 15.6 mit der Python-Version 3.11.12 (Spyder, nur vereinzelt) und zum Teil mit 3.12.11 (ab Juli 2025 bis November 2025).
* openSUSE Tumbleweed ab der Python-Version 3.13.9 (nur vereinzelt, ab November 2025)
An Beliebtheit rangiert Python mit Stand März 2026 mit einem Rating von 21,25% an 1. Stelle vor C und C++ (lt. [https://www.tiobe.com/tiobe-index/ TPCI - TIOBE Programming Community Index]). Lt. [https://innovationgraph.github.com/global-metrics/programming-languages GitHub Top 50 Programming Languages Globally] lag Python im Q3/2025 auf Rang 2, vor TypeScript und hinter JavaScript. Der Name "Python" rührt von der Komikertruppe {{W|Monty Python}} her. Die Icons für Python (z.B. Python selbst, Eric IDE, IDLE) sind aber durch die Python-Schlangenart symbolisiert.
<gallery>
Python-logo-notext.svg|Python-Logo
Guido van Rossum OSCON 2006.jpg|Guido van Rossum (geb. 1956), der Erfinder von Python
</gallery>
== Ein erstes Programm ==
Kommentare werden in Python mit der Raute (#) eingeleitet. Sie werden vom Python-Interpreter ignoriert. Text kann mit der print-Funktion ausgegeben werden. Starten Sie Python und geben sie folgende Anweisungen zeilenweise ein
>>> # Das ist ein Kommentar
>>> print("Hallo Welt!")
Als Ergebnis erhalten Sie
Hallo Welt!
Der Prompt (>>>) ist selbstverständlich nicht einzutippen, sondern wird vom Python-System geliefert.
Strings können in Python entweder in Anführungszeichen (") gesetzt werden oder in Hochkommatas('). In diesem Text wird die erste Variante bevorzugt eingesetzt.
Im Gegensatz zu Julia ist es hier egal, ob zwischen <code>print</code> und der öffnenden Klammer Leerzeichen stehen.
= Python als Taschenrechner =
== Allgemeines ==
Wir wollen 3 * 5 berechnen. Dazu starten wir Python im interaktiven Modus. Geben Sie dann die Formel
>>> 3 * 5
ein, drücken die Taste ENTER/RETURN ({{Taste|↵}}) und erhalten als Ergebnis
15
Auch kompliziertere Ausdrücke sind möglich. Beispielsweise mit Winkelfunktionen, Quadratwurzeln etc. Wir wollen nun den Ausdruck <math>\sin\sqrt{15}</math> berechnen :
>>> import math
>>> math.sin(math.sqrt(15))
-0.6679052983383519
Als erstes wird das math-Modul importiert. Dann wird der mathematische Ausdruck berechnet.
Eine andere Variante, die dasselbe Ergebnis liefert, ist
>>> from math import *
>>> sin(sqrt(15))
-0.6679052983383519
Es wird also aus dem Modul <code>math</code> alles importiert (erkennbar am <code>*</code>). Will man nicht alles importieren, so kann man das auch einschränken:
>>> from math import sin, sqrt
Beenden lässt sich das Python-Programm durch Eingabe von <code>exit()</code> (und natürlich ist zur Bestätigung die RETURN-Taste zu drücken).
== Die Hilfefunktion von Python ==
Bei Eingabe der Anweisung help() springt Python in den Hilfemodus.
Eingabe:
>>> help()
Eingabe:
help> math.sin
Ausgabe:
Help on built-in function sin in math:
math.sin = sin(x, /)
Return the sine of x (measured in radians).
Für die komplette Python-Dokumentation siehe [https://docs.python.org/3/]. Verlassen kann man den Hilfemodus durch das Drücken von STRG-C.
== Aufgaben ==
* Erkunden Sie die Tangensfunktion "tan" mittels Python-Hilfe (vergessen Sie nicht das math-Modul zu importieren und das <code>math.</code> vor <code>tan</code>)
* Berechnen Sie mit Python den Ausdruck <math>\frac{1}{2}\cdot e^2 \cdot \tan(\pi/3)</math>. Siehe für die Exponentialfunktion im Python-Hilfesystem auch den Befehl <code>math.exp</code>. Alternativ kann auch die Konstante <code>math.e</code> eingesetzt werden. Potenzieren kann man bei Python mit dem **-Operator (z.B. 2**3 = 8). Für <math>\pi</math> gibt es <code>math.pi</code>.
= Python als Scriptsprache =
Häufig wird man aber kompliziertere Anweisungsfolgen verarbeiten müssen. Diese will man normalerweise nicht jedesmal neu eingeben, sondern in einer Datei speichern und diese Datei dann zur Ausführung bringen. Speichern Sie dazu folgenden Code in einer Textdatei, z.B. unter MS Windows als c:\tmp\test1.py
# Das ist ein Kommentar
print("Hallo Welt!")
Python-Dateien werden mit der Dateiendung .py versehen. Achten Sie darauf, dass vor dem print keine Leerzeichen vorhanden sind. Das ist eine Python-Eigenheit. Wie wir später sehen werden, nutzt Python Einrückungen als syntaktisches Mittel, z.B. um bei Schleifen den Schleifenkörper zu kennzeichnen.
Danach bringen Sie die Skriptdatei test1.py (sozusagen das Hauptprogramm) folgendermaßen zur Ausführung:
1) Starten Sie unter MS Windows die Eingabeaufforderung (oder alternativ auch die Windows PowerShell). Das sieht dann etwa so aus:
Microsoft Windows [Version 10.0.19045.3693]
(c) Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
C:\Users\xyz>
: <small>Falls jemand nicht weiß, wie man die Eingabeaufforderung startet: Eine Möglichkeit ist, einfach in der Taskleiste von Windows das "Start"-Symbol ([[Image:Windows_logo_-_2021_(Black).svg|10px]]) mit der rechten Maustaste anklicken. "Ausführen" auswählen (oder alternativ für die PowerShell unter Windows 10 den Eintrag "Windows PowerShell", unter Windows 11 den Eintrag "Terminal"). Im sich öffnenden Dialogfenster gibt man in die "Öffnen"-Zeile das Wort <code>cmd</code> ein und mit "OK" wird das Ganze bestätigt.</small>
2) Wechseln Sie mittels <code>cd c:\tmp</code> in das Verzeichnis c:\tmp
3) Angenommen, Sie haben Python unter dem Pfad <code>c:\devel\Python\</code> installiert. Starten Sie das Programm so (der Prompt <code>c:\tmp></code>ist natürlich nicht mit einzutippen):
c:\tmp>c:\devel\Python\python.exe test1.py
4) Wie erwartet ergibt sich folgende Ausgabe am Bildschirm
Hallo Welt!
Die Vorgehensweise unter Linux ist prinzipiell gleich. Die kleinen Unterschiede, wie z.B. der Slash statt dem Backslash in Pfadangaben, sollten für Linux-Benutzer keine Hürde darstellen.
== Variablen ==
Variablenbezeichner können aus Buchstaben (A-Za-z), Ziffern (0-9) und Underscores (_) bestehen, dürfen aber nicht mit einer Zahl beginnen. Führende Underscores haben u.a. im Kontext mit der Objektorientierten Programmierung eine spezielle Bedeutung und sollten nicht für "normale" Variablenbezeichner verwendet werden.
Gültige Variablenbezeichner wären also:
xyz
x1
_wert
name_anzahl
Es gibt in Python etliche Schlüsselwörter (z.B. for, if oder return). Diese dürfen nicht als eigene Variablenbezeichner verwendet werden. Eine Liste aller Schlüsselwörter liefert das Script
import keyword
print(keyword.kwlist)
<small>Übung: Speichern Sie dieses Script in eine Datei, z.B. in c:\tmp\test1.py. Führen Sie diese Datei aus, um die Liste der Schlüsselwörter auszugeben.</small>
Da Python case-sensitiv ist, repräsentieren folgende Bezeichner verschiedene Variablen:
xyz
XYZ
xYz
Werte werden an Variablen mittels Gleich-Zeichen (=) zugewiesen. Im Folgenden wird der Code immer in der Datei c:\tmp\test1.py gespeichert.
x = 5
y = 10
z = x*y
print(z)
Bringen Sie die Datei test1.py zur Ausführung so erhalten Sie folgende Bildschirmausgabe
50
Sie können auch mehrere Anweisungen in einer Zeile durch Semikolon getrennt schreiben. Dies führt aber zu unübersichtlichem Code.
x = 5; y = 10; z = x*y; print(z)
Ausgabe:
50
Auch aus der Programmiersprache C/C++ oder Java bekannte Konstrukte können Sie verwenden, z.B.
x = 5
# x = x - 2
x -= 2
print(x)
Bildschirmausgabe:
3
Beachten Sie, dass mit dem =-Zeichen eine Wertezuweisung durchgeführt wird. Dies ist nicht äquivalent zum mathematischen =-Zeichen, wie am vorigen Beispiel zu ersehen ist. Den Inkrement-/Dekrementoperator (z.B. x++ oder x--) aus C/C++ oder Java kennt Python aber nicht.
Variablen sind nicht an einen bestimmten Datentyp gebunden, folgendes ist mit Python problemlos möglich:
import math
wert = 10
print(wert)
wert = 35.5
print(wert)
wert = "Hallo"
print(wert)
wert = math.pi
print(wert)
Ausgabe:
10
35.5
Hallo
3.141592653589793
== Physische und logische Zeilen ==
In Python muss eine Anweisung in einer logischen Zeile Platz finden. Wird eine Anweisung aber zu lang für eine Zeile, dann kann sie in mehrere physische Zeilen unterteilt werden. Dies kann einerseits durch einen Backslash am Ende einer Zeile geschehen, z.B.
a = 2 + \
5
Dies stellt eine logische Zeile dar, die in zwei physische Zeilen unterbrochen ist.
Geklammerte Ausdrücke werden automatisch zu einer logischen Zeile verbunden, z.B.
a = (2 +
5)
Achtung: Im ersten Beispiel darf nach dem Backslash nichts mehr stehen, auch kein Kommentar. Dies trifft im zweiten Bespiel nicht zu, hier könnte noch ein Kommentar folgen, z.B.
a = (2 + # Kommentar
5)
Auch für Strings gibt es Möglichkeiten, diese auf mehrere Zeilen aufzuspalten.
# Kurzer String
str1 = "ABC"
# Langer String
str2 = """Hallo Welt,
Grüetzi Schwyzer,
Servus an alle"""
# Backslash
str3 = "UVW\
XYZ"
print(str1)
print(str2)
print(str3)
Ausgabe:
ABC
Hallo Welt,
Grüetzi Schwyzer,
Servus an alle
UVWXYZ
==Hexadezimale, oktale, binäre und andere Zahlen==
d = 1050 # Dezimalzahl
h = 0xAA2 # Hexadezimalzahl
o = 0o12 # Oktalzahl
b = 0b100001101 # Binärzahl
print(d)
print(h)
print(o)
print(b)
Ausgabe:
1050
2722
10
269
Groß- und Kleinbuchstaben sind in obigen Literalen übrigens egal. So kann man z.B. statt <code>0b1001</code> auch <code>0B1001</code> schreiben (siehe dazu [https://docs.python.org/3/reference/lexical_analysis.html#integer-literals]).
Sie können auch dezimale in hexadezimale Zahlen umwandeln, usw.:
h = hex(1050) # Dezimalzahl -> Hexadezimalzahl
b = bin(1050) # Dezimalzahl -> Binärzahl
o = oct(1050) # Dezimalzahl -> Oktalzahl
print(h)
print(b)
print(o)
Ausgabe:
0x41a
0b10000011010
0o2032
Gegeben sei die Zahl 121 zur Basis 3. Diese soll in eine Dezimalzahl umgewandelt werden. Das kann so geschehen:
z = int("121", 3)
print(z)
Ausgabe:
16
Dass dies richtig ist, davon kann man sich folgendermaßen überzeugen:
<math> 1 \cdot 3^2 + 2 \cdot 3^1 + 1 \cdot 3^0 = 9 + 6+ 1 = 16 </math>
Zahlen übersichtlicher schreiben kann man auch mittels Underscore, z.B.:
print("Eine Million (Variante 1) =", 1000000)
print("Eine Million (Variante 2) =", 1_000_000)
print("Eine Rechnung:", 2_000 * 400_000);
Es ergibt sich bei beiden Varianten die gleiche Ausgabe. Variante 2 ist aber im Sourcecode leichter lesbar, detto die Zahlen in der Rechnung:
Eine Million (Variante 1) = 1000000
Eine Million (Variante 2) = 1000000
Eine Rechnung: 800000000
== Strings und Platzhalter==
Ein paar einfache Beispiele:
print("Hallo {}" . format("Hugo"))
print("Hallo {:s}" . format("Hugo"))
print("Hallo %s" % "Hugo")
Ausgabe:
Hallo Hugo
Hallo Hugo
Hallo Hugo
Python-Code (formatted string literals):
str1 = "Hallo"
str2 = "Hugo"
print(f"{str1} {str2}")
Ausgabe:
Hallo Hugo
Komplexere Beispiele:
print("Hallo {} und {}" . format("Hugo", "Mike"))
print("Hallo {name1} und {name2}" . format(name2="Hugo", name1="Mike"))
# Füllzeichen: *
# Bündigkeit: > (=rechts), < (=links), ^ (=zentriert)
# Feldweite: 10
# Typ: s (=String), f (=Gleitkommazahl), d (=Dezimalzahl) etc.
print("Hallo {:*>10s}" . format("Hugo"))
print("Hallo {:*<10s}" . format("Hugo"))
Ausgabe:
Hallo Hugo und Mike
Hallo Mike und Hugo
Hallo ******Hugo
Hallo Hugo******
Python-Code:
str = "Hallo\t%s\t%7.2f\t%10.2e\t%i" % ("Hugo", 12.34567, 34.567, 264)
print(str)
Ausgabe:
Hallo Hugo 12.35 3.46e+01 264
== Unicode ==
Neben den bekannten ASCII-Zeichen lassen sich Zeichen auch mittels Unicode beschreiben. Griechische Buchstaben oder komplexere mathematische Operatoren - all das sollte kein Problem sein. Siehe auch {{W|Unicode}}, {{W|Liste der Unicodeblöcke}} und {{W|Unicodeblock Mathematische Operatoren}}. Im Folgenden werden ein paar Zeichen (Allquantor, Nabla-Operator, Existenzquantor), die man aus der Mathematik kennt, erzeugt.
ch1 = "\N{FOR ALL}"
ch2 = "\N{NABLA}"
ch3 = "\u2203"
print(ch1, ch2, ch3)
Ausgabe:
∀ ∇ ∃
<small>Diese Ausgabe ergibt sich z.B. mit der IDLE-Shell oder mit Cygwin. Beim Ausführen über die Windows-Eingabeaufforderung oder Windows PowerShell unter MS Windows 10 erfolgt keine korrekte Darstellung. IDLE ist die mit Python mitgelieferte IDE ('''I'''ntegrated '''D'''evelopment '''E'''nvironment, Integrierte Entwicklungsumgebung). Gegen Ende dieses Textes wird IDLE kurz beschrieben.
Das Problem mit der Windows Eingabeaufforderung lässt sich aber umgehen. Man muss nur eine Schriftart auswählen, die die Zeichen kennt, z.B. "DejaVu Sans Mono". Dazu klicken Sie einfach bei der Eingabeaufforderung mit der rechten Maustaste oben auf die weiße Leiste und wählen im aufpoppenden Fenster den Menüpunkt "Eigenschaften". Es öffnet sich ein Dialogfenster. Über den Reiter "Schriftart" lässt sich nun die Schriftart einstellen. Unter MS Windows 11 oder openSUSE Leap 15.6 (bash-Konsole) gibt es dieses Problem ohnehin nicht.</small>
== Reguläre Ausdrücke ==
Python kennt auch {{W|Regulärer Ausdruck|reguläre Ausdrücke}}. Dazu gibt es in Python das Modul <code>re</code>. Beipielsweise sollen alle Zahlen (<math>\text{zahl}\in\mathbb{N}_0</math>) in einem String gesucht und ausgegeben werden. Als String sei gegeben: <code>3x Grüße und 100 Kekse.</code> Das Muster (Pattern) ist <code>\d+</code>. <code>\d</code> steht für eine Dezimalziffer 0-9. Das Plus-Zeichen (+) steht symbolisch für ein oder mehrere Zeichen des vorherigen Ausdrucks. Hier also ein oder mehrere Dezimalziffern. Es wird die Funktion <code>findall</code> aus dem Modul <code>re</code>verwendet.
Python-Code:
from re import findall
str = "3x Grüße und 100 Kekse."
pat = "\\d+" # Doppel-Backslashes müssen verwendet werden, sonst gibt Python eine Warnung aus!
# alternativ: pat = r"\d+"
# oder: pat = "[0-9]+"
numb = findall(pat, str)
print(numb)
Ausgabe:
['3', '100']
Python kennt noch viele weitere Möglichkeiten mittels regulärer Ausdrücke zu hantieren. Dies soll hier aber nicht vertieft werden, da das Thema schon ziemlich speziell und komplex ist. Bei Bedarf siehe aber z.B. die Bücher ''Weigend, Seite 380ff'' und ''Ernesti, Kaiser'' [https://openbook.rheinwerk-verlag.de/python/28_001.html] oder die Python-Dokumentation [https://docs.python.org/3/library/re.html]. Auch [[Python unter Linux: Reguläre Ausdrücke]] liefert ein umfangreiches und brauchbares Python-2-Kapitel zu den regulären Ausdrücken. Die dort gelisteten Beispiele müssten ggf. vor Verwendung auf Python-3 umgeschrieben werden. <small>Wie macht man das? Dazu siehe z.B. [https://openbook.rheinwerk-verlag.de/python/43_001.html], [https://portingguide.readthedocs.io/en/latest/] oder [https://www.digitalocean.com/community/tutorials/how-to-port-python-2-code-to-python-3]</small>
<small>Es gibt auch ein externes Modul ''regex'', das bei Bedarf extra installiert werden muss ([https://pypi.org/project/regex/]). Es bietet zusätzliche Funktionalität und gründlicheren Unicode-Support. Dies sei hier aber nur der Vollständigkeit halber erwähnt.</small>
== Verzweigungen ==
=== if ===
Die IF-Verzweigung ist aus anderen Programmiersprachen bereits bekannt. In Pseudocode lässt sie sich folgendermaßen darstellen:
WENN bedingung TRUE
führe block1 aus
SONST
führe block2 aus
ENDE
In Python gibt es keinen expliziten ENDE-Kennzeichner. Stattdessen wird der Code durch Einrückungen strukturiert. Alles mit der gleichen Einrückungstiefe gehört zum selben Block. Dies zeichnet Python vor anderen Programmiersprachen aus.
Die test1.py-Datei laute also wie folgt:
x = 5
if x < 4:
print("x ist kleiner als 4")
else:
print("Der else-Zweig wird ausgefuehrt")
print("x ist groesser oder gleich 4")
Ausgabe:
Der else-Zweig wird ausgefuehrt
x ist groesser oder gleich 4
Man achte auch auf die Doppelpunkte in der if- und else-Zeile. Darauf vergisst man gerne, wenn man von anderen Programmiersprachen kommt.
Folgendes wäre in Python ein Fehler (genauer gesagt ein IndentationError).
x = 5
if x < 4:
print("x ist kleiner als 4")
else:
print("Der else-Zweig wird ausgefuehrt")
print("x ist groesser oder gleich 4")
Auch Nachstehendes würde nicht zum gewünschten Ergebnis führen (löst aber keine Fehlermeldung aus). Der letzte print-Befehl ist schon außerhalb der IF-ELSE-Verzweigung.
x = 3
if x < 4:
print("x ist kleiner als 4")
else:
print("Der else-Zweig wird ausgefuehrt")
print("x ist groesser oder gleich 4")
Ausgabe:
x ist kleiner als 4
x ist groesser oder gleich 4
Python kennt eine Reihe von Vergleichs- und Verknüpfungsoperatoren:
<, <= ... kleiner (gleich)
>, >= ... größer (gleich)
== ... gleich
!= ... ungleich
is ... identisch
is not ... nicht identisch
and ... AND
or ... OR
not ... NOT
Beispielsweise:
a = 5
b = 9
if a<=10 and b!=7:
print("OK")
else
print("Nicht OK")
Ausgabe:
OK
Der else-Block kann übrigens auch ersatzlos entfallen.
Mehrfache Verzweigungen werden durch das elif-Konstrukt erstellt.
a = 14
if a<=10:
print("<=5")
elif a>11 and a<15:
print("11 bis 15")
elif a>16 and a<20:
print("16 bis 20")
else:
print(">=20")
Ausgabe:
11 bis 15
In Python gibt es auch die Schlüsselwörter <code>True</code> (für wahr) und <code>False</code> (für falsch). Man beachte, dass sie mit Großbuchstaben beginnen. Andere Schreibweisen wären ein Fehler. Sie gehören zum Datentyp <code>bool</code>. Ihnen sind auch die Zahlen <code>1</code> und <code>0</code> zugewiesen.
=== match ===
Ab Python 3.10 gibt es auch die match-Anweisung. Dies ist das Python-Pendant für die switch-Anweisung in anderen Programmiersprachen, geht aber bei näherer Betrachtung weit darüber hinaus. Hier nur ein einfaches Beispiel:
x = "Hello"
match x:
case "Servus" | "Ciao": # or
print("Servus an alle")
case "Grüetzi":
print("Grüetzi Schwyzer")
case _: # other, default, sonstiges ...
print("Hallo Welt")
Ausgabe:
Hallo Welt
Für nähere Details siehe z.B. [https://www.geeksforgeeks.org/python-match-case-statement/], [https://learnpython.com/blog/python-match-case-statement/], [https://docs.python.org/3/tutorial/controlflow.html#match-statements] und das Python Enhancement Proposal (PEP) 636 – Structural Pattern Matching: Tutorial [https://peps.python.org/pep-0636] und dort insbesondere den Anhang A - Quick Intro.
<small><code>match, case, _</code> etc. sind sogenannte ''soft keywords''. Im Gegensatz zu den normalen Schlüsselwörtern dürfen ihnen auch Werte zugewiesen werden. Eine Liste der weichen Schlüsselwörter lässt sich durch <code>keyword.softkwlist</code> erstellen (die Anweisung gibt es seit Python 3.9). Siehe dazu auch [https://stackoverflow.com/questions/65800344/what-are-soft-keywords] und [https://docs.python.org/3/library/keyword.html#keyword.softkwlist].</small>
== Schleifen ==
=== while ===
Die WHILE-Schleife ist kopfgesteuert. Sie funktioniert wie aus anderen Programmiersprachen bekannt.
In Pseudocode:
SOLANGE bedingung TRUE
führe block aus
ENDE
In Python:
x = 0
while x <= 10:
print(x)
x += 1
Ausgabe:
0
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
=== for ===
for x in range(6):
print(x*2)
Ausgabe:
0
2
4
6
8
10
Die Schleife läuft von 0 bis 5. Ausgegeben wird jeweils der Wert x*2. Aquivalent kann diese Schleife auch so geschrieben werden:
for x in range(0, 11, 2):
print(x)
Die Ausgabe ist wie oben. Der Startwert sei 0, der Endwert ist 11-1 und die Schrittweite ist 2.
Ein anderes Beispiel sei
for x in "text":
print(x)
Ausgabe:
t
e
x
t
== Schleifen abbrechen ==
=== break ===
<code>break</code> bricht die Schleife ab und setzt mit dem nächsten Befehl außerhalb der Schleife fort.
for var in range(100):
print(var)
if var == 5:
break
Ausgabe:
0
1
2
3
4
5
=== continue ===
<code>continue</code> bricht den aktuellen Schleifendurchlauf ab und setzt mit dem nächsten Schleifendurchlauf fort.
for var in range (11):
if var == 5:
continue
print(var)
Ausgabe:
0
1
2
3
4
6
7
8
9
10
== try - except ==
try:
z1 = 12 / 0
print(z1)
except ZeroDivisionError:
print("Das Ergebnis ist unendlich")
except:
print("Kann nicht berechnet werden!")
print("Bitte die Formel korrigieren!")
Ausgabe:
Das Ergebnis ist unendlich
Es wird versucht, eine Zahl durch Null zu dividieren. Das ist nicht möglich, es wird eine Ausnahme ausgelöst. Das Programm springt daher in den except-ZeroDivisionError-Block und führt die dort gelisteten Anweisungen aus (in unserem Fall eine print-Anweisung). Würden wir dieses Programm ohne try-except ausführen, so ergibt sich aus
z1 = 12 / 0
print(z1)
folgende Fehlermeldung und ein unmittelbarer Programmabbruch
Traceback (most recent call last):
File "C:\tmp\test1.py", line 1, in <module>
z1 = 12 / 0
ZeroDivisionError: division by zero
Mit dem try-except-Mechanismus können also Ausnahmen oder Fehler aufgefangen und behandelt werden. In unserem Beispiel ist das eher trivial, aber bei größeren Programmen kann das durchaus Sinn machen.
== pass ==
Ein leerer Block muss in Python mittels dem Schlüsselwort <code>pass</code> dargestellt werden. Z.B.
x = 2
if x == 1:
print("Wert ist ", x)
else:
pass
Würde man das <code>pass</code> im else-Block weglassen, so würde man eine Fehlermeldung erhalten:
IndentationError: expected an indented block after 'else' statement on line 5
= Funktionen =
== Aufrufen von Funktionen ==
Funktionen sind uns im Rahmen dieses Kurses schon zuhauf begegnet. Sei es die print()-, die math.sin()- oder die hex()-Funktion. All diese Funktionen werden von Python zur Verfügung gestellt, ohne dass man sie explizit programmieren müsste. Aufgerufen werden diese Funktionen, indem man ihren Namen eintippt, gefolgt von runden Klammern. In diesen Klammern können noch Argumente übergeben werden. Auch Rückgabewerte sind möglich.
== Funktionen selber schreiben ==
Funktionen werden mit dem def-Schlüsselwort (man definiert die Funktion) eingeleitet, danach folgt der Funktionsname, danach wiederum runde Klammern, in denen formale Argumente stehen können. Abgeschlossen wird die def-Zeile mit einem Doppelpunkt. Danach folgt der Funktionskörper. Dieser Funktionskörper muss wiederum eingerückt werden (wie von den Verzweigungen und Schleifen bekannt). Aufgerufen wird diese Funktion, indem man ihren Funktionsnamen eingibt, gefolgt von runden Klammern (ggf. mit den aktuellen Parametern). Z.B.
# Funktion definieren
def halloWelt(i):
# i ... beliebige Ganzzahl
print("Hallo " * i, end="")
print("Welt!")
# Funktion aufrufen
halloWelt(3)
Ausgabe:
Hallo Hallo Hallo Welt!
Unterschied zwischen formalen und aktuellen Parametern:
[[Datei:PythonIng_func1.jpg]]
<small>Aktuelle Parameter werden auch Argumente genannt.</small>
Rückgabe von Funktionswerten:
# Funktion definieren
def mathFunc(a, b):
r1 = a + b
r2 = a * b
return r1, r2
# Funktion aufrufen
a, b = mathFunc(3, 5)
# Ausgabe der zurückgegebenen Werte
print(a)
print(b)
Ausgabe:
8
15
Vorgabeparameter, z.B.:
def mathFunc(a=10, b=20):
r1 = a + b
r2 = a * b
return r1, r2
a, b = mathFunc(3, 5)
print(a)
print(b)
a, b = mathFunc(5)
print(a)
print(b)
a, b = mathFunc(b=6)
print(a)
print(b)
Ausgabe:
8
15
25
100
16
60
== Lambda-Funktionen ==
print((lambda a, b: a*b) (3, 5))
Ausgabe:
15
Eingeleitet wird eine Lambda-Funktion (auch Lambda-Form, Lambda-Operator oder anonyme Funktion genannt) mit dem Schlüsselwort <code>lambda</code>. Es folgen die formalen Argumente, danach ein Doppelpunkt, die Berechnungsvorschrift und ggf. abschliessend in Klammern die aktuellen Parameter.
Man kann einer Lambda-Funktion auch einen Funktionsnamen geben und die Funktion über diesen Namen aufrufen, z.B.
prod = lambda a, b: a*b
print(prod(3, 5))
Als Ausgabe wird wieder die Zahl 15 geliefert.
== Rekursive Funktionen ==
Funktionen können wiederum andere Funktionen aufrufen. Von einem rekursiven Funktionsaufruf spricht man, wenn die aufgerufene Funktion gleich der aufrufenden ist.
def printFunc(i):
if (i >= 5):
return
else:
print("Hallo Welt")
printFunc(i+1)
printFunc(1)
Ausgabe:
Hallo Welt
Hallo Welt
Hallo Welt
Hallo Welt
== Funktionsannotationen ==
Python ist sehr flexibel, was Typen angeht. Im Vorhergehenden haben wir generell keine Typangaben gemacht. Will man Typen angeben, so bietet Python das Konzept der Funktionsannotation.
def calcFunc(a:int, b:int) -> int:
return a+b, a*b
r1 = calcFunc(8, 9)
r2 = calcFunc(8.0, 9.0)
print(r1)
print(r2)
Ausgabe:
(17, 72)
(17.0, 72.0)
Jetzt sieht man auf den ersten Blick, welche Typen der Programmierer im Sinn hatte, als er die Funktion erstellte. Das Problem dabei ist nur, dass es Python ziemlich egal ist, welche Typen man in Endeffekt eingibt. Im obigen Beispiel können statt Integer-Typen auch Float-Typen eingegeben werden.
== Variadische Funktionen ==
Python-Code:
def test1(a, *b):
print(a);
for c in b:
print(c);
test1("Hallo", "Welt", "Schweizer", "und alle anderen")
Ausgabe:
Hallo
Welt
Schweizer
und alle anderen
Mit dem Stern (auch als Splat-Operator bezeichnet) in der formalen Parameterliste bei der Funktion <code>test1</code> wird angezeigt, dass eine beliebige Anzahl von Argumenten übergeben wird. <small> Dies entspricht in etwa dem, was in anderen Programmiersprachen (PHP etc.) mittels Ellipse (<code>...</code>) angezeigt wird.</small>
= Tupel, Listen und andere =
[[Datei:Python 3. The standard type hierarchy.png|mini|hochkant=1.7|Datentypen und Strukturen]]
Tupel, Listen und einige andere sind Datenstrukturen oder Sequenzen.
Listen (z.B. eine Einkaufsliste) sind veränderbar (mutable). Ein Tupel kann dagegen nicht verändert werden (immutable). Listen werden beim Anlegen in eckige Klammern eingeschlossen, Tupel in runde Klammern. Beim Tupel können die Klammern auch weggelassen werden. Ein Tupel mit nur einem Element muss mit einem Beistrich abgeschlossen werden. Der Grund ist, dass Python sonst nicht entscheiden kann, ob ein Tupel angelegt werden soll, oder nur ein geklammerter Wert. Nachfolgend werden einige Operationen mit Listen und Tupel dargestellt.
Als Gedächtnisstütze kann man sich den Unterschied zwischen Tupel und Liste ev. so leichter merken:
: T'''u'''pel ... r'''u'''nde Klammern, '''u'''nveränderlich
: L'''i'''ste ... eck'''i'''ge Klammern, veränderl'''i'''ch.
# Liste und Tupel
liste = [1, 2, "Hallo"]
tupel = (1, 2, "Hallo")
# Ausgabe von liste und tupel
print(liste)
print(tupel)
# Ausgabe von Einzelelementen
print(liste[1])
print(tupel[2])
# Element an Liste anhängen und einfügen
liste.append(55)
liste.insert(4, "Welt")
print(liste)
# Element aus Liste entfernen
liste.remove(1)
print(liste)
# einige weitere Beispiele
liste2 = [1,]
tupel2 = 1, 2
tupel3 = (1,)
print(liste2)
print(tupel2)
print(tupel3)
Ausgabe:
[1, 2, 'Hallo']
(1, 2, 'Hallo')
2
Hallo
[1, 2, 'Hallo', 55, 'Welt']
[2, 'Hallo', 55, 'Welt']
[1]
(1, 2)
(1,)
Zu den Datenstrukturen gehören weiters auch Mengen und Dictionaries. Mengen sind von der Mathematik bekannt, sie sind ungeordnet und es kommen keine mehrfachen Elemente vor. Dictionaries sind durch Schlüssel :Wert-Paare gekennzeichnet. Mengen werden beim Anlegen wie Dictionaries in geschweifte Klammern eingeschlossen.
dict = {"vorname":"Hugo", "nachname":"Meister" }
menge = {1, 1, 3, 4, 4, 4, "Hallo"}
print(dict)
print(menge)
print(dict["vorname"])
Ausgabe:
{'vorname': 'Hugo', 'nachname': 'Meister'}
{1, 3, 4, 'Hallo'}
Hugo
Geschweifte Klammern ohne Inhalt stellen Dictionaries dar und keine Mengen:
di = {}
print(type(di))
Ausgabe:
<class 'dict'>
== List Comprehensions ==
Aus einer Eingabeliste soll eine Ausgabeliste erzeugt werden. Das kann folgendermaßen geschehen.
Mathematische Schreibweise: <math>lc = \{2x|x\in\ \mathbb{N}, 1\le x < 11\}</math>
Python-Code:
lc = [x*2 for x in range(1,11)]
print(lc)
Ausgabe:
[2, 4, 6, 8, 10, 12, 14, 16, 18, 20]
Mathematische Schreibweise: <math>lc = \{2x | x \in \mathbb{N}, 1\le x < 11, x \bmod 2 = 0 \}</math>
Python-Code:
lc = [x*2 for x in range(1,11) if x%2 == 0]
print(lc)
Ausgabe:
[4, 8, 12, 16, 20]
Siehe auch {{W|List Comprehension}}.
== Set Comprehensions ==
Dies ist sehr ähnlich wie im vorigen Abschnitt beschrieben. Es wird aber keine Liste, sondern eine Menge erzeugt.
sc = {x*2 for x in range(1,11)}
print(sc)
Ausgabe:
{2, 4, 6, 8, 10, 12, 14, 16, 18, 20}
== Listen zusammenführen - zip() ==
li1 = ["A", "B", "C", "D"]
li2 = [1, 2, 3, 4]
li3 = [5.5, 6.6, 7.7, 8.8]
z = zip(li1, li2, li3)
print(z)
li4 = list(z)
print(li4)
Ausgabe:
<zip object at 0x00000283B6C6AC80>
[('A', 1, 5.5), ('B', 2, 6.6), ('C', 3, 7.7), ('D', 4, 8.8)]
== Generatorausdruck ==
g = (i*2 for i in range(1,11))
print(g)
t = tuple(g)
print(t)
print(t[1:3])
Ausgabe:
<generator object <genexpr> at 0x00000241D2A4A5A0>
(2, 4, 6, 8, 10, 12, 14, 16, 18, 20)
(4, 6)
== Slicing ==
slice ... Scheibe, Teil, in Scheiben schneiden
Beispiel: Zugriff auf Elemente eines geordneten sequentiellen Objekttyps (Liste, Tupel oder String):
str1 = "Hallo"
# Das erste Element wird mit dem Index 0 angesprochen
# [start (inkl.) : stop (exkl.) : step (default=1)]
str2 = str1[0:2]
# Alternativ auch: str2 = str1[:2]
print(str2)
tup1 = (0,1,2,3)
# Das letzte Element hat auch den Index -1, das vorletzte den Index -2 usw.
tup2 = tup1[-3:-1]
print(tup2)
lst1 = [[1, 5, 10, 20],
[30, 40, 50, 60]]
lst2 = lst1[1][1]
print(lst2)
Ausgabe:
Ha
(1, 2)
40
Beispiel: Umdrehen von Strings
str1 = "Hallo"
str2 = str1[::-1]
print(str2)
Ausgabe:
ollaH
= Objektorientierte Programmierung =
== Eine einfache Klasse ==
[[Datei:PythonIng_uml1.svg | 200px]]
class Fahrzeug:
raeder = 4
def __init__(self, geschwindigkeit, leistung):
self.__geschwind = geschwindigkeit
self.__leistung = leistung
def setGeschwindigkeit(self, geschwindigkeit): # geschwindigkeit in km/h
self.__geschwind = geschwindigkeit
def setLeistung(self, leistung):
self.__leistung = leistung
def convertGeschw(self):
# geschwindigkeit in m/s rueckgeben
return self.__geschwind / 3.6
fahr = Fahrzeug(150, 90)
print(fahr.convertGeschw())
Ausgabe:
41.666666666666664
Die Klasse Fahrzeug wird durch das class-Schlüsselwort eingeleitet. raeder ist ein Klassenattribut und public. __init__ wird bei der Objekterzeugung automatisch aufgerufen. Man achte darauf, dass diese Methode immer mit zwei Unterstrichen eingeleitet und abgeschlossen wird. Instanzattributen wird das Wort self vorangestellt. Wir sehen uns z.B. das Attribut self.__geschwind an. Auch hier werden zwei Unterstriche verwendet. Das bedeutet, dass dieses Attribut private ist. Bei den Methoden wird immer self als erster Parameter angegeben. Beim Aufruf der entsprechenden Funktion wird das self aber nicht berücksichtigt.
== Klassen importieren ==
Häufig ist es sinnvoll und übersichtlicher Klassen in eigenen Dateien zu speichern. Das sind dann eigene Module. Abgespeichert werden Sie mit der Endung py, wie bisher auch praktiziert. Aufgerufen werden Sie mit der import-Anweisung. Dann ist aber nur der Dateiname ohne Endung py zu verwenden. Klarer wird das mit einem Beispiel.
Datei c:\tmp\fahrzeug.py
class Fahrzeug:
raeder = 4
def __init__(self, geschwindigkeit, leistung):
self.__geschwind = geschwindigkeit
self.__leistung = leistung
def setGeschwindigkeit(self, geschwindigkeit): # geschwindigkeit in km/h
self.__geschwind = geschwindigkeit
def setLeistung(self, leistung):
self.__leistung = leistung
def convertGeschw(self):
# geschwindigkeit in m/s rueckgeben
return self.__geschwind / 3.6
Datei c:\tmp\test1.py
import fahrzeug
fahr = fahrzeug.Fahrzeug(150, 90)
print(fahr.convertGeschw())
Ausgabe:
41.666666666666664
Die üblichen import-Anweisungen lauten wie folgt:
{| {{prettytable}}
! import-Befehl
! Instanz
|-
| import xyz || xyz.Klasse
|-
| import xyz as x || x.Klasse
|-
| from xyz import Klasse || Klasse
|-
| from xyz import * || Klasse
|}
Der Vorteil der ersten beiden import-Anweisungen ist, dass es kaum zu Namenskollisionen kommen kann. Dafür hat man bei den letzten beiden Varianten weniger Tipparbeit.
== Vererbung ==
[[Datei:PythonIng_uml2.svg | 200px]]
Datei fahrzeug.py:
class Fahrzeug:
raeder = 4
def __init__(self, geschwindigkeit, leistung):
self.__geschwind = geschwindigkeit
self.__leistung = leistung
def setGeschwindigkeit(self, geschwindigkeit): # geschwindigkeit in km/h
self.__geschwind = geschwindigkeit
def setLeistung(self, leistung):
self.__leistung = leistung
def convertGeschw(self):
# geschwindigkeit in m/s rueckgeben
return self.__geschwind / 3.6
class Luftfahrzeug(Fahrzeug):
def __init__(self, geschwindigkeit, leistung, fluegel):
super().__init__(geschwindigkeit, leistung)
self.__flueg = fluegel
def getFlueg(self):
return self.__flueg
Datei test1.py:
import fahrzeug
fahr = fahrzeug.Luftfahrzeug(150, 90, 4)
print(fahr.getFlueg())
Ausgabe:
4
= Grafiken zeichnen =
Für das Zeichnen von Grafiken wird hier das Modul <code>matplotlib</code> verwendet. <code>matplotlib</code> ist ein externes Modul und muss vor der ersten Verwendung installiert werden. Das geht so:
# Starten Sie ein Terminal (bei Windows die Eingabeaufforderung).
# Führen Sie darin folgenden Befehl aus <code>c:\devel\Python\Scripts\pip.exe install matplotlib</code>
pip ist übrigens der Paketmanager von Python ({{W|Pip_(Python)}}).
Optimalerweise installieren wir auch gleich das Modul <code>numpy</code> (Numerical Python). Wir werden es im Folgenden oft benötigen (nicht nur bei den Grafiken). Das funktioniert vom Prinzip her genauso, wie für <code>matplotlib</code> gezeigt.
<small>Verwenden Sie Spyder, so sind diese Schritte nicht nötig. Spyder inkludiert diese Pakete standardmäßig. Unter openSUSE Tumbleweed lassen sich diese Pakete mittels YaST oder zypper installieren.</small>
== 2D ==
=== Graph einer Funktion ===
Es soll die cosh-Funktion im Intervall <math>x\in[-3,3]</math> gezeichnet werden. Der Programmcode lautet in der einfachsten Form:
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(-3., 3.1, .1)
y = np.cosh(x)
plt.plot(x,y)
plt.grid()
plt.show()
Ausgabe:
[[Datei:PythonIng_cosh1.jpg]]
Der Code ist quasi selbsterklärend. Das Untermodul pyplot des matplotlib-Moduls und das numpy-Modul werden importiert. x läuft von -3 bis +3. y wird für jeden x-Wert per Formel ausgerechnet. "plt.plot()" ist der Zeichenbefehl. "plt.show" ist notwendig, um das Fenster mit der Grafik anzuzeigen.
Die Schrittweite 0.1 wurde so gewählt, um einen ausreichend glatten Verlauf des Graphen zu gewährleisten. Das ist immer ein Kompromiss zwischen Berechnungszeit und Ansehnlichkeit. Testen Sie einfach ein paar verschiedene Werte, um ein Gefühl dafür zu zu bekommen. "plt.grid()" zeichnet ein Gitter in die Grafik (kann auch weggelassen werden).
Die Bezeichnungen plt und np könnten auch anders gewählt werden. Es ist aber Konvention, diese so wie hier gezeigt zu wählen.
<small>Mit der im obigen Bild gezeigten Menüleiste kann die dargestellte Grafik nachträglich noch geändert werden (Zoom, Pan, Achsenparameter, Kurvenparameter etc.). Natürlich kann man das alles auch direkt programmieren. Wie das funktioniert wird ansatzweise etwas später gezeigt.</small>
Ein etwas komplexeres Beispiel ist Folgendes:
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(-3., 3.1, .1)
y = np.cosh(x) + 2**x
plt.plot(x,y)
plt.grid()
plt.show()
Ausgabe:
[[Datei:PythonIng_cosh4.png]]
Man beachte, dass im Gegensatz zu Octave und Julia der ominöse Punkt (.) bei 2**x mit Python nicht benötigt wird. Das macht das Programmiererleben etwas einfacher.
=== Graphen mehrerer Funktionen und weiteres ===
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(-3., 3.1, .1)
y1 = np.cosh(x) + 2**x
y2 = np.sin(x) * np.cos(x)
plt.plot(x, y1, label = "cosh(x) + 2**x")
plt.plot(x, y2, label = "sin(x) * cos(x)")
plt.grid()
plt.title("Funktionsgraphen")
plt.xlabel("x")
plt.ylabel("y")
plt.legend(loc="best")
plt.show()
[[Datei:PythonIng_cosh2.png]]
Um die Linienstile etwas individueller zu gestalten, ist folgender Programmcode gedacht:
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(-3., 3.1, .1)
y1 = np.cosh(x) + 2**x
y2 = np.sin(x) * np.cos(x)
plt.plot(x, y1, label = "cosh(x) + 2**x", lw=5, ls="dotted")
plt.plot(x, y2, label = "sin(x) * cos(x)", lw=3, ls="--")
plt.grid()
plt.title("Funktionsgraphen")
plt.xlabel("x")
plt.ylabel("y")
plt.legend(loc="best")
plt.show()
[[Datei:PythonIng_cosh3.png]]
=== Funktion in Parameterdarstellung ===
Es soll die archimedische Spirale <math>x = t \cos(t), y = t \sin(t)</math> im Intervall <math>[0, 6\pi[</math> gezeichnet werden.
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
t = np.arange(0., 6*np.pi, .1)
x = t * np.cos(t)
y = t * np.sin(t)
plt.plot(x, y)
plt.grid()
plt.title("Archimedische Spirale")
plt.show()
[[Datei:PythonIng_spirale1.png]]
Diese Darstellung erscheint verzerrt. Will man gleiche Achsenskalierungen, so kann man den plt.axis()-Befehl verwenden.
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
t = np.arange(0., 6*np.pi, .1)
x = t * np.cos(t)
y = t * np.sin(t)
plt.plot(x, y)
plt.grid()
plt.title("Archimedische Spirale")
plt.axis("equal")
plt.show()
[[Datei:PythonIng_spirale2.png]]
=== Funktion in Polardarstellung ===
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
fig = plt.figure()
ax = fig.add_subplot(projection="polar")
r = np.arange(0, 1, 0.01)
theta = r**3
line = ax.plot(theta, r)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_polar1.png]]
=== Logarithmische Achsenskalierung ===
==== Semilog ====
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(0., 10, .1)
y = 10**x
plt.plot(x, y)
plt.grid()
plt.semilogy()
plt.show()
Ausgabe:
[[Datei:PythonIng_semilog1.png]]
==== LogLog ====
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(0., 10, .1)
y = 10**x
plt.plot(x, y)
plt.grid()
plt.loglog()
plt.show()
[[Datei:PythonIng_loglog1.png]]
=== Gefüllte Fläche ===
import numpy as np
import matplotlib.pyplot as plt
x = np.arange(0, 3, 0.1)
y1 = 3*x - 1
y2 = x**2
plt.plot(x, y1, x, y2, color='black')
plt.fill_between(x, y1, y2, where=y1>=y2)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_gefuellt.png]]
=== Linien, Pfeile, Rechtecke, Kreise und Texte ===
import matplotlib as mpl
import matplotlib.pyplot as plt
fig, ax = plt.subplots()
r = mpl.patches.Rectangle((0, 0), 3, 3, angle=30, fill=False)
c = mpl.patches.Circle((4, 4), 2, fill=False)
ax.add_patch(r)
ax.add_patch(c)
ax.plot([-2, 7], [-2, 0], color="black")
ax.arrow(0, 7, 5, 0, length_includes_head=True, head_width=0.5, head_length=1.5,
color="black")
ax.set_aspect("equal")
plt.axis([-3, 8, -3, 8])
plt.show()
[[Datei:PythonIng_linien_pfeile_etc.png]]
Text kann mit <code>ax.text(x, y, "Text")</code> hinzugefügt werden, bspw.
import matplotlib.pyplot as plt
fig, ax = plt.subplots()
ax.text(0.1, 0.1, "Hallo")
ax.text(0.5, 0.5, "Welt", size="40", family="cursive", style="italic",
rotation=30.0)
plt.show()
Oder einfacher auch ohne <code>subplots</code>
import matplotlib.pyplot as plt
plt.text(0.1, 0.1, "Hallo")
plt.text(0.5, 0.5, "Welt", size="40", family="cursive", style="italic",
rotation=30.0)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_text1.png]]
Auch Sonderzeichen (griechische Buchstaben etc.) können verwendet werden (siehe dazu auch [https://matplotlib.org/stable/users/explain/text/mathtext.html]).
import matplotlib.pyplot as plt
plt.text(.3, .5,
r'$\Omega\ \psi\ \oint\ \nabla\ \dot a\ \frac{a}{b}\ a_b$',
size="20")
plt.show()
[[Datei:PythonIng_text20.svg]]
Jetzt wird noch gezeigt, wofür <code>subplots</code> sinnvoll eingesetzt werden können.
import matplotlib.pyplot as plt
fig, ax = plt.subplots(nrows=1, ncols=2)
ax[0].text(0.1, 0.1, "Hallo")
ax[1].text(0.1, 0.5, "Welt", size="40", family="cursive", style="italic",
rotation=30.0)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_text2.png]]
=== Aufgaben ===
* Zeichnen Sie die Strophoide <math>x = \frac{a(t^2-1)}{t^2+1}, y = \frac{at(t^2-1)}{t^2+1}, a = 2, -3 \leq t \leq 3</math>. Das Ganze sollte in etwa so aussehen wie folgende Grafik:
[[Datei:octave_strophoide.jpg]]
* Zeichnen Sie die verschlungene Hypozykloide <math>x = (R-r)\cos t + c\cos\frac{R-r}{r}t, y = (R-r)\sin t - c\sin\frac{R-r}{r}t, c = 3, r = 2, R = 6, -15 \leq t \leq 15</math>. Das Ganze sollte in etwa so aussehen wie folgende Grafik:
[[Datei:octave_hypozykloide.jpg]]
* Testen Sie bei den obigen Übungsaufgaben verschiedene Linienstile und Farben. Farben können mit dem plt.plot()-Parameter color gewählt werden.
* Testen Sie bei den obigen Übungsaufgaben verschiedene Werte für a, c, r und R.
== 3D ==
=== Räumliche Kurven ===
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
t = np.arange(0, 6*np.pi, 0.1)
x = t * np.cos(t)
y = t * np.sin(t)
z = t
fig, ax = plt.subplots(subplot_kw={"projection": "3d"})
ax.plot(x, y, z)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_raumkurve1.png]]
=== Flächen ===
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(0, 10, 0.1)
y = np.arange(0, 10, 0.1)
x, y = np.meshgrid(x, y)
z = np.sin(x) + 3 * np.cos(y)
fig, ax = plt.subplots(subplot_kw={"projection": "3d"})
ax.plot_surface(x, y, z)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_fläche1.png]]
Das Ganze in Netzdarstellung läßt sich so programmieren:
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(0, 10, 0.5)
y = np.arange(0, 10, 0.5)
x, y = np.meshgrid(x, y)
z = np.sin(x) + 3 * np.cos(y)
fig, ax = plt.subplots(subplot_kw={"projection": "3d"})
ax.plot_wireframe(x, y, z)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_fläche2.png]]
Ein etwas komplexeres Beispiel:
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(0.1, 10, 0.1)
y = np.arange(0.1, 10, 0.1)
x, y = np.meshgrid(x, y)
z1 = np.sin(x) + 3 * np.cos(y)
z2 = np.sin(x) + np.log(y)
z3 = x + np.cos(y)
z4 = x**2 - y
fig, ax = plt.subplots(subplot_kw={"projection": "3d"}, nrows=2, ncols=2)
ax[0][0].plot_surface(x, y, z1)
ax[0][1].plot_surface(x, y, z2)
ax[1][0].plot_surface(x, y, z3)
ax[1][1].plot_surface(x, y, z4)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_subplot1.png]]
Man beachte, dass man die Unterbilder im Bild nach dem Ausführen des Scripts z.B. mit der mittleren Maustaste einzeln drehen, oder über die Einträge in der Menüzeile einzeln bearbeiten kann. Mit ein paar Zeilen Programmtext lässt sich also eine Menge an Funktionalität generieren.
Die Farbgebung lässt sich über <code>colormaps</code> variieren.
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
from matplotlib import cm
x = np.arange(0, 10, 0.1)
y = np.arange(0, 10, 0.1)
x, y = np.meshgrid(x, y)
z = np.sin(x) + 3 * np.cos(y)
fig, ax = plt.subplots(subplot_kw={"projection": "3d"})
ax.plot_surface(x, y, z, cmap = cm.coolwarm)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_colormap1.png]]
Es gibt eine Menge an Colormaps, z.B. <code>plasma, Greys, Dark2, ocean</code>. Zwecks detaillierterer Infos siehe die matplotlib-Dokumentation. <small>Verwendet man die IDE namens IDLE, so gibt es dort auch die automatische Codevervollständigung. D.h. es werden alle Möglichkeiten (in unserem Fall nach dem Eintippen von <code>cm.</code> alle verfügbaren Colormaps) angezeigt.</small>
Die "edgecolor" und Linienbreite können auch frei gewählt werden:
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
from matplotlib import cm
x = np.arange(0, 10, 0.1)
y = np.arange(0, 10, 0.1)
x, y = np.meshgrid(x, y)
z = np.sin(x) + 3 * np.cos(y)
fig, ax = plt.subplots(subplot_kw={"projection": "3d"})
ax.plot_surface(x, y, z, cmap = cm.coolwarm, edgecolor="black", linewidth=1.0)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_colormap2.png]]
=== Höhenlinien ===
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(0, 10, 0.1)
y = np.arange(0, 10, 0.1)
x, y = np.meshgrid(x, y)
z = np.sin(x) + 3 * np.cos(y)
fig, ax = plt.subplots()
ax.contour(x, y, z)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_höhenlinien1.png]]
Etwas abgewandelt sieht das so aus:
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(0, 10, 0.1)
y = np.arange(0, 10, 0.1)
x, y = np.meshgrid(x, y)
z = np.sin(x) + 3 * np.cos(y)
fig, ax = plt.subplots()
hl = ax.contour(x, y, z)
ax.clabel(hl, inline = True)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_höhenlinien2.png]]
Und noch eine Variante sei gezeigt.
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(0, 10, 0.1)
y = np.arange(0, 10, 0.1)
x, y = np.meshgrid(x, y)
z = np.sin(x) + 3 * np.cos(y)
fig, ax = plt.subplots()
ax.contourf(x, y, z)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_höhenlinien3.png]]
=== Aufgaben ===
* Zeichnen Sie die räumliche Kurve <math>x = 2 \cdot \cosh(t)</math>, <math>y = 5 \cdot \sin(t)</math>, <math> z = t^{2} - t</math>, <math>0 \leq t \leq 3\pi</math>.
* Zeichnen Sie die Fläche <math>z = \log(x) + \cos(y)</math>.
== Animationen ==
=== Mit matplotlib ===
Auch mit matplotlib sind Animationen möglich. Das ist ein bisschen komplizierter und wird deshalb hier nur mit einem sehr einfachen Beispiel dargestellt (bei Interesse siehe z.B. auch das [https://matplotlib.org/stable/users/explain/animations/animations.html#animations Animations using Matplotlib-Tutorial]).
import matplotlib.pyplot as plt
import matplotlib.animation as ani
import matplotlib
import numpy as np
def update(frame):
line.set_xdata(x[:frame])
line.set_ydata(y[:frame])
return (line)
fig, ax = plt.subplots()
x = np.arange(0, 10, .1)
y = np.sin(x)
line, = ax.plot(x[0], y[0])
ax.set(xlim=[0, 10], ylim=[-1, 1])
a = ani.FuncAnimation(fig=fig, func=update, frames=100, interval=20)
plt.show()
# Speichere die Animation in einem animierten GIF (optional)
a.save(filename="c:/tmp/PythonIng_anim5.gif", writer="pillow")
[[Datei:PythonIng_anim5.gif]]
Es wird eine Sinuskurve auf den Bildschirm gezeichnet. In der letzten Zeile wird diese Animation in ein animiertes GIF gespeichert. Das ist natürlich optional und kann auch weggelassen werden.
=== Mit VPython ===
Aber auch mit dem Modul VPython lassen sich einfache 3D-Animationen erstellen. VPython ist ein externes Modul, das vorab installiert werden muss. Unter openSUSE Tumbleweed gibt es dzt. kein entsprechendes rpm-Paket. Die übliche Methode der Installation mittels YaST oder zypper ist somit nicht möglich. Auch eine direkte Verwendung von pip führt nur zu einer Fehlermeldung (<code>error: externally-managed-environment</code>). Es empfiehlt sich dort folgende Vorgehensweise:
# Erstelle zuerst eine virtuelle Umgebung, z.B.: <code>python3.11 -m venv ~/tmp/venv1</code>
# Wechsle das Verzeichnis: <code>cd ~/tmp/venv1/bin</code>
# Installiere das entsprechende Paket: <code>./pip install vpython</code>
# Führe das entsprechende Skript aus: <code>./python ~/tmp/test1.py</code>
Aktuell (März 2026) ist dieses Programmpaket lt. der [https://vpython.org/presentation2018/install.html VPython-Homepage] nur für die Python-Versionen 3.8 bis 3.12 verfügbar.
Ein Beispiel zu einer einfachen Animation wird nachfolgend geliefert.
from vpython import *
scene.width = 1200
scene.height = 600
scene.center = vector(20,0,0)
scene.background = color.white
cylinder(pos=vector(0,0,0), axis=vector(20,0,0), radius=5,
color=color.blue)
cone(pos=vector(0,0,0), axis=vector(-10,0,0), radius=5,
color=color.blue)
helix(pos=vector(20,0,0), axis=vector(40,0,0), radius=2,
coils=10, thickness=0.5, color=color.blue)
ball = sphere(pos=vector(20,0,0), color = color.green, radius = 1)
ball.p = vector(0.15, 0, 0)
toc = True
while True:
rate(200)
if(ball.pos.x <= 60 and toc == True):
ball.pos += ball.p
else:
toc = False
ball.pos -= ball.p
if(ball.pos.x <= 20 and toc == False):
toc = True
[[Datei:PythonIng_vpython_anim.JPG]]
Idealerweise öffnet sich beim Ausführen des Scripts ein Browserfenster. Darin wird die programmierte Animation gezeigt (siehe auch den obigen Screenshot). Eine Größenänderung können Sie mit der mittleren Maustaste initiieren. Die Szenerie drehen können Sie mit der rechten Maustaste.
=== Mit VTK ===
Komplexer, aber auch mächtiger als VPython ist die Verwendung von VTK ('''V'''isualization '''T'''ool'''k'''it). Genauer gesagt des Python-Wrappers von VTK. Dieses externe Python-Modul muss vorab installiert werden (z.B. mittels YaST, pip oder in eine virtuelle Umgebung). VTK ist eine Softwarebibliothek zur 3D-Visualisierung und wurde ursprünglich in C++ geschrieben. Verbreitet eingesetzt wird diese Bibliothek in der Wissenschaft und Forschung, z.B.
* in der medizinischen Bildgebung
* für Strömungssimulationen
* für Klimadaten
VTK funktioniert nach dem {{W|Grafikpipeline|Pipeline-Prinzip}}:
Source (Quellen) -> Filter -> Mapper (Senken) -> Actor/Renderer
Daten fließen von den Quellen zu den Senken.
Als einfaches Beispiel wird die Darstellung eines Zylinders gezeigt, der mit den Maustasten gedreht oder in der Größe geändert werden kann:
import vtk
# Zylinder erzeugen
cyl = vtk.vtkCylinderSource()
cyl.SetRadius(5.0)
cyl.SetHeight(20.0)
cyl.SetResolution(40)
# Geometrie in darstellbare Daten umwandeln
mapper = vtk.vtkPolyDataMapper()
mapper.SetInputConnection(cyl.GetOutputPort())
# Objekt in der Szene
actor = vtk.vtkActor()
actor.SetMapper(mapper)
# Szene verwalten
renderer = vtk.vtkRenderer()
renderer.AddActor(actor)
# Render-Fenster
render_window = vtk.vtkRenderWindow()
render_window.AddRenderer(renderer)
# Maus/Tastatur-Steuerung
interactor = vtk.vtkRenderWindowInteractor()
interactor.SetRenderWindow(render_window)
# Starten
render_window.Render()
interactor.Start()
Ausgabe:
[[Datei:PythonIng_VTK_1.png]]
Gleiches Beispiel wie oben, aber mit einer Animationssequenz:
import vtk
import time
cyl = vtk.vtkCylinderSource()
cyl.SetRadius(5.0)
cyl.SetHeight(20.0)
cyl.SetResolution(40)
mapper = vtk.vtkPolyDataMapper()
mapper.SetInputConnection(cyl.GetOutputPort())
actor = vtk.vtkActor()
actor.SetMapper(mapper)
renderer = vtk.vtkRenderer()
renderer.AddActor(actor)
render_window = vtk.vtkRenderWindow()
render_window.AddRenderer(renderer)
interactor = vtk.vtkRenderWindowInteractor()
interactor.SetRenderWindow(render_window)
for i in range(360):
actor.RotateZ(1)
actor.RotateY(.5)
render_window.Render()
time.sleep(0.01)
Das Grafikfenster schließt sich nach Ablauf der Schleife. Das Fenster bleibt geöffnet, wenn Sie am Programmende folgenden Befehl hinschreiben
interactor.Start()
Um den animierten Zylinder grün einzufärben, müssen Sie Folgendes im obigen Programm ergänzen (Farbnamen):
colors = vtk.vtkNamedColors()
actor.GetProperty().SetColor(colors.GetColor3d("Green"))
Als Namen können Sie u.a. die CSS3 Web-Farben verwenden (siehe z.B. [https://wiki.selfhtml.org/wiki/Farbe/Farbangaben] und {{W|Webfarbe#CSS_3}}).
Alternativ funktioniert auch das ({{W|RGB-Farbraum|RGB}}):
actor.GetProperty().SetColor(0.0, 0.6, 0.0)
Wie der Zylinder mit einer Textur versehen wird, zeigt folgendes Programm:
import vtk
import time
cylinder = vtk.vtkCylinderSource()
cylinder.SetResolution(30)
cylinder.SetHeight(3.0)
cylinder.SetRadius(1.0)
cylinder.CappingOn()
texture_coords = vtk.vtkTextureMapToCylinder()
texture_coords.SetInputConnection(cylinder.GetOutputPort())
texture_coords.PreventSeamOn()
reader = vtk.vtkJPEGReader()
reader.SetFileName("PythonIng_textur.jpg")
texture = vtk.vtkTexture()
texture.SetInputConnection(reader.GetOutputPort())
mapper = vtk.vtkPolyDataMapper()
mapper.SetInputConnection(texture_coords.GetOutputPort())
actor = vtk.vtkActor()
actor.SetMapper(mapper)
actor.SetTexture(texture)
renderer = vtk.vtkRenderer()
renderWindow = vtk.vtkRenderWindow()
renderWindow.AddRenderer(renderer)
interactor = vtk.vtkRenderWindowInteractor()
interactor.SetRenderWindow(renderWindow)
renderer.AddActor(actor)
for i in range(360):
actor.RotateZ(1)
actor.RotateY(.5)
renderWindow.Render()
time.sleep(0.01)
interactor.Start()
<gallery>
PythonIng_textur.jpg | Textur-Datei
PythonIng_VTK_2.png | Ausgabe (Screenshot)
</gallery>
Nun aber genug von VTK und der Erstellung von Grafiken, weiter geht es mit mathematischeren Themen.
= Vektoren und Matrizen =
== Zahlenfolgen ==
from numpy import *
start = 0
stop = 10
step = 2
num = 10
r = arange(start, stop, step)
l = linspace(start, stop, num)
print("r = ", r)
print("l = ", l)
Ausgabe:
r = [0 2 4 6 8]
l = [ 0. 1.11111111 2.22222222 3.33333333 4.44444444 5.55555556
6.66666667 7.77777778 8.88888889 10. ]
== Vektoren ==
Vektoren sollten jedem aus der Linearen Algebra bekannt sein.
=== Arrays ===
In Python mit NumPy kann man Vektoren durch die Funktion array erzeugen.
import numpy as np
l1 = (-5, 3, 2)
l2 = (1, 1, 4)
a1 = np.array(l1)
a2 = np.array(l2)
a3 = a1 + a2
a4 = 2 * a2
print(a1)
print(a2)
print(a3)
print(a3[2])
print(a4)
Ausgabe:
[-5 3 2]
[1 1 4]
[-4 4 6]
6
[2 2 8]
=== Zeilen- und Spaltenvektoren ===
import numpy as np
# Zeilenvektor
z = np.array([ [-5, 3, 2] ])
# Spaltenvektor
s = np.array([[1], [1], [4]])
print(z)
print(s)
Ausgabe:
[ [-5 3 2] ]
[[1]
[1]
[4]]
=== Skalarprodukt ===
import numpy as np
a1 = np.array((-5, 3, 2))
a2 = np.array((1, 1, 4))
skalarprodukt = np.dot(a1, a2)
print(skalarprodukt)
Ausgabe:
6
=== Vektorprodukt ===
<math>a\ast b=\left(\begin{array}{c}
a_{1}\\
a_{2}\\
a_{3}
\end{array}\right)\ast\left(\begin{array}{c}
b_{1}\\
b_{2}\\
b_{3}
\end{array}\right)=\left(\begin{array}{c}
a_{2}b_{3}-a_{3}b_{2}\\
a_{3}b_{1}-a_{1}b_{3}\\
a_{1}b_{2}-a_{2}b_{1}
\end{array}\right)
</math>
Python-Code:
import numpy as np
a1 = np.array((-5, 3, 2))
a2 = np.array((1, 1, 4))
vektorprodukt = np.cross(a1, a2)
print(vektorprodukt)
Ausgabe:
[10 22 -8]
=== Transponierter Vektor ===
import numpy as np
# Zeilenvektor
z = np.array([ [-5, 3, 2] ])
# Spaltenvektor
s = np.array([[1], [1], [4]])
# transponierter Vektor
z_tp = np.transpose(z)
# transponierter Vektor
s_tp = np.transpose(s)
print(z_tp)
print(s_tp)
Ausgabe:
[[-5]
[ 3]
[ 2]]
[ [1 1 4] ]
=== Vektorfelder visualisieren ===
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
# Daten generieren
x = np.arange(0, 10, 1)
y = np.arange(0, 10, 1)
X, Y = np.meshgrid(x, y)
U = X * Y
V = Y + X
# Plotten
fig, ax = plt.subplots()
ax.quiver(X, Y, U, V, angles='xy')
plt.show()
Ausgabe:
[[Datei:PythonIng_quiver1.png]]
== Matrizen==
import numpy as np
m1 = np.matrix([[1, 2, 3], [4, 5, 6]])
print(m1)
Ausgabe:
[[1 2 3]
[4 5 6]]
=== Zugriff auf Matrizenelemente ===
import numpy as np
m1 = np.matrix([[1, 2, 3], [4, 5, 6]])
# Element aus Zeile 2 und Spalte 3 (Achtung! Index startet bei Null)
print(m1[1,2])
Ausgabe:
6
=== Addition und Subtraktion von Matrizen ===
import numpy as np
m1 = np.matrix([[1, 2, 3], [4, 5, 6]])
m2 = np.matrix([[0, 0, 2], [1, 3, 2]])
print(m1 + m2)
print(m1 - m2)
Ausgabe:
[[1 2 5]
[5 8 8]]
[[1 2 1]
[3 2 4]]
=== Transponierte Matrix ===
import numpy as np
m = np.matrix([[1, 2, 3], [4, 5, 6]])
mt = np.transpose(m)
print(m)
print(mt)
Ausgabe:
[[1 2 3]
[4 5 6]]
[[1 4]
[2 5]
[3 6]]
=== Rang einer Matrix ===
import numpy as np
m = np.matrix([[1, 3], [0, -5]])
rg = np.linalg.matrix_rank(m)
print(rg)
Ausgabe:
2
=== Inverse Matrix ===
import numpy as np
m = np.matrix([[1, 3], [0, -5]])
mi = np.linalg.inv(m)
print(mi)
Ausgabe:
[[ 1. 0.6]
[-0. -0.2]]
=== Multiplikation von Matrizen (falksches Schema) ===
import numpy as np
m1 = np.matrix([[1, 3, 4], [0, -5, 1]])
m2 = np.matrix([[1, 2], [2, 3], [0, 2]])
print(m1 @ m2)
Ausgabe:
[[ 7 19]
[-10 -13]]
=== Eigenwerte und Eigenvektoren ===
import numpy as np
m = np.matrix([[5, 8], [1, 3]])
D,V = np.linalg.eig(m)
# Eigenwerte
print(D)
# Eigenvektoren
print(V)
Ausgabe:
[7. 1.]
[[ 0.9701425 -0.89442719]
[ 0.24253563 0.4472136 ]]
=== Teilmatrizen ===
import numpy as np
m = np.matrix([[1, 3, 4], [0, -5, 1]])
print("m = ", m)
# Erste Zeile extrahieren
m1 = m[0,:]
print("m1 = ", m1)
# Das Element aus der 1. Zeile und der 2. Spalte extrahieren
m2 = m[0,1]
print("m2 = ", m2)
# Zweite Spalte extrahieren
m3 = m[:, 1]
print("m3 = ", m3)
Ausgabe:
m = [[ 1 3 4]
[ 0 -5 1]]
m1 = [ [1 3 4] ]
m2 = 3
m3 = [[ 3]
[-5]]
=== Spezielle Matrizen ===
==== Nullmatrix ====
import numpy as np
z = np.zeros((3, 2))
print(z)
Ausgabe:
[[0. 0.]
[0. 0.]
[0. 0.]]
==== Einheitsmatrix ====
import numpy as np
z = np.eye(3)
print(z)
Ausgabe:
[[1. 0. 0.]
[0. 1. 0.]
[0. 0. 1.]]
==== Matrix mit lauter Einsen ====
import numpy as np
z = np.ones((3, 2))
print(z)
Ausgabe:
[[1. 1.]
[1. 1.]
[1. 1.]]
=== Spärlich besetzte Matrizen ===
Das Thema spärlich besetzter Matrizen wird hier nur kurz angerissen. Nähere Details siehe unter dem Weblink [https://docs.scipy.org/doc/scipy/reference/sparse.html#module-scipy.sparse].
import numpy as np
import scipy
A = scipy.sparse.csr_array(np.eye(5))
print(A)
Ausgabe:
(0, 0) 1.0
(1, 1) 1.0
(2, 2) 1.0
(3, 3) 1.0
(4, 4) 1.0
= Lineare Gleichungssysteme =
Sei <math>Ax = b</math> ein lineares Gleichungssystem. <math>A</math> sei die Koeffizientenmatrix, <math>x</math> der Lösungsvektor und <math>b</math> ein bekannter Vektor.
Beispiel:
import numpy as np
A = np.array([[5, 1], [0, 2]])
b = np.array([1, 2])
x = np.linalg.solve(A, b)
print(x)
Ausgabe:
[0. 1.]
== Aufgabe ==
* Lösen Sie folgendes Gleichungssystem mittels Python (und zur Kontrolle auch händisch):
5x + 6y - 2z = 12
3x - y - 3z = 6
2x + 2y + 4z = 5
= Polynome =
== Ein erstes einfaches Beispiel ==
Gegeben sei das Polynom <math>7x^3+5x^2+1</math>. In Python:
import numpy as np
p = np.poly1d([7, 5, 0, 1])
print(p)
Ausgabe:
3 2
7 x + 5 x + 1
== Einzelne Polynomwerte berechnen ==
import numpy as np
p = np.poly1d([7, 5, 0, 1])
print(p(1.5))
Ausgabe:
35.875
== Polynome integrieren und differenzieren ==
import numpy as np
p = np.poly1d([7, 5, 0, 1])
# 1. Ableitung
p1 = p.deriv()
p2 = p.deriv(1)
# 2. Ableitung
p3 = p.deriv(2)
# Integral
p4 = p.integ()
print(p1)
print(p2)
print(p3)
print(p4)
Ausgabe:
2
21 x + 10 x
2
21 x + 10 x
42 x + 10
4 3
1.75 x + 1.667 x + 1 x
== Nullstellen bestimmen ==
import numpy as np
p = np.poly1d([2, 5, 0, 4])
r = np.roots(p)
print(r)
Ausgabe:
[-2.7621427 +0.j 0.13107135+0.84077099j 0.13107135-0.84077099j]
== Aufgaben ==
* Berechnen Sie den Wert für x = 3 des Polynoms <math>y = 2x^4 - 3x^3 - x + 7</math>.
* Differenzieren und integrieren Sie das Polynom <math>y = 2x^4 - 3x^3 - x + 7</math>.
* Berechnen Sie die Nullstellen von <math>y = 7x^5 - 3x^2 + 12</math>.
= Nichtlineare Gleichungen und Gleichungssysteme =
== Nullstellenbestimmung ==
Löse eine beliebige Gleichung f(x) = 0, z.B. <math> f(x) = x^2 - 5\cos(x) - 10 = 0 </math>:
import scipy
import numpy as np
def f(x):
return x**2 - 5*np.cos(x) - 10
xstart = [-1, 1] # Startwerte
xn = scipy.optimize.root(f, xstart)
print(xn.x)
Ausgabe:
[-2.46813009 2.46813009]
Funktionsgraph:
[[Datei:octave_nichtlin2.jpg]]
== Gleichungssysteme ==
SymPy ist ein externes Modul, das symbolisches Rechnen ('''Sym'''bolic '''Py'''thon) ermöglicht.
Folgende Aufgabe ist dem Buch "Knorrenschild: Numerische Mathematik, Hanser, 2017, Seite 72" entnommen. Zu lösen ist das nichtlineare Gleichungssystem
<math>f_1 = 2x_1 + 4x_2 = 0 </math>
<math>f_2 = 4x_1 + 8x_2^3 = 0</math>
Mit Python ist das so möglich:
import sympy
x1, x2 = sympy.symbols("x1 x2")
f1 = 2*x1 + 4*x2
f2 = 4*x1 + 8*x2**3
s = sympy.solve((f1, f2), x1, x2)
print(s)
Ausgabe:
[(-2, 1), (0, 0), (2, -1)]
Plot:
[[Datei:IngPython_nl_gleichung1.svg|500px]]
= Komplexe Zahlen =
Die imaginäre Einheit wird in Python durch den Buchstaben <code>j</code> symbolisiert. Darstellen kann man eine komplexe Zahl bekannterweise in mehreren Formen:
* Kartesische Darstellung <math>z = \Re(z) + j \cdot \Im(z)</math>
* Polardarstellungen <math>z = r \cdot (\cos(\phi) + j \cdot \sin(\phi)) = r \cdot e^{j\cdot \phi}</math>
Die konjugiert komplexe Zahl ist <math>z^* = \Re(z) - j \cdot \Im(z)</math>
Nachfolgend einige mathematische Operationen mit Python und NumPy.
import numpy as np
z1 = 2 + 5j # kartesische Darstellung
z2 = 3 * np.exp(3j) # Polardarstellung
# Addition
res = z1 + z2
print("z1 + z2 = ", res)
# Multiplikation
res = z1 * z2
print("z1 * z2 = ", res)
# Realteil
res = np.real(z2)
print("Realteil von z2 = ", res)
# Imaginärteil
res = np.imag(z2)
print("Imaginaerteil von z2 = ", res)
# Betrag
res = np.abs(z1)
print("Betrag von z1 = ", res)
# Argument
res = np.angle(z1)
print("Argument von z1 = ", res)
# Konjugiert komplexe Zahl
res = np.conj(z1)
print("Konjugiert komplexe Zahl von z1 = ", res)
Ausgabe:
z1 + z2 = (-0.9699774898013365+5.423360024179601j)
z1 * z2 = (-8.05675510050068-14.003167400647481j)
Realteil von z2 = -2.9699774898013365
Imaginaerteil von z2 = 0.4233600241796016
Betrag von z1 = 5.385164807134504
Argument von z1 = 1.1902899496825317
Konjugiert komplexe Zahl von z1 = (2-5j)
= Interpolation =
import numpy as np
import scipy
import matplotlib.pyplot as plt
# Stützpunkte
xp = np.arange(1, 6)
yp = (0, -5, 2, 7, 6)
ti = np.arange(1, 5, 0.01)
i1 = scipy.interpolate.interp1d(xp, yp, kind = "linear")
i2 = scipy.interpolate.interp1d(xp, yp, kind = "cubic")
plt.plot(xp, yp, "rx")
plt.plot(xp, i1(xp))
plt.plot(ti, i2(ti))
plt.show()
Ausgabe:
[[Datei:PythonIng_interpol1.png]]
= Differenzialrechnung =
== Numerisches Differenzieren ==
Als Beispiel differenzieren wir <math>y = 5x\sin{x}</math> und stellen das Ganze grafisch dar.
from findiff import Diff
import numpy as np
import matplotlib.pyplot as plt
x = np.linspace(0, 10, 1000)
f = 5 * x * np.sin(x)
dx = x[1] - x[0]
# Ableitung
d_dx = Diff(0, dx)
df_dx = d_dx(f)
# Grafik
plt.plot(x, f, label = "y")
plt.plot(x, df_dx, label = "y'")
plt.grid()
plt.legend(loc="best")
plt.show()
Ausgabe:
[[Datei:octave_diff1.jpg]]
<small>findiff ist ein externes Modul. Dieses muss installiert werden (z.B. so: ...\Python\Scripts\pip.exe install --upgrade findiff). Für die Vorgehensweise unter openSUSE Tumbleweed siehe das Kapitel VPython, nur dass das Ganze mit einer aktuelleren Python-Version exekutiert wird, z.B. mit Python 3.13. Das im Buch "Steinkamp: Der Python-Kurs für Ingenieure und Naturwissenschaftler, Rheinwerk" verwendete Modul "scipy.misc" ist veraltet (deprecated ... missbilligt). Lt. [https://docs.scipy.org/doc/scipy-1.17.0/dev/roadmap-detailed.html#misc SciPy-Dokumentation für die Version 1.17.0] wurden alle entsprechenden Features schon entfernt.</small>
== Symbolisches Differenzieren ==
Differenzieren Sie die Funktionen <math>f_1(x) = x^2</math> und <math>f_2(x) = \sin(x)\cos\left(\frac{x}{2}\right)</math>.
import sympy
x = sympy.symbols("x")
f1 = x**2;
f2 = sympy.sin(x) * sympy.cos(x/2.)
d1 = sympy.diff(f1, x)
d2 = sympy.diff(f2, x)
print(d1)
print(d2)
Ausgabe:
2*x
-0.5*sin(0.5*x)*sin(x) + cos(0.5*x)*cos(x)
== Aufgaben ==
* Differenzieren Sie die Funktion <math>y = \log(x) + 10x</math> und stellen Sie y, sowie y' grafisch am Bildschirm dar.
* Differenzieren Sie die Funktion <math>y = \frac{\sinh(x)}{(1+x)}</math> und stellen Sie y, sowie y' grafisch am Bildschirm dar.
= Integralrechnung =
== Numerisches Integrieren ==
Berechnen Sie das Integral <math>\int_{0}^{3}x^2 dx</math>.
import scipy
def f(x):
return x**2
i = scipy.integrate.quad(f, 0, 3)
print(i)
Ausgabe:
(9.000000000000002, 9.992007221626411e-14)
Das trifft den exakten Wert 9.0 ziemlich genau.
Berechnen Sie das Integral <math>\int_{0}^{\infty} 2^{-x} dx</math>.
import scipy
import numpy as np
def f(x):
return 2**(-x)
i = scipy.integrate.quad(f, 0, np.inf)
print(i)
Ausgabe:
(1.4426950408889556, 4.486558477977586e-09)
== Symbolisches Integrieren ==
Berechnen Sie <math>\int x^2 \text{d}x</math> und <math>\int \sin{x}\cos{\frac{x}{2}} \text{d}x</math>.
import sympy
x = sympy.symbols("x")
f1 = x**2
f2 = sympy.sin(x) * sympy.cos(x/2.)
i1 = sympy.integrate(f1, x)
i2 = sympy.integrate(f2, x)
print(i1)
print(i2)
Ausgabe:
x**3/3
-0.666666666666667*sin(0.5*x)*sin(x) - 1.33333333333333*cos(0.5*x)*cos(x)
Berechnen Sie das Integral <math>\int_{0}^{\infty} 2^{-x} \text{d}x</math>.
import sympy
x = sympy.symbols("x")
f = 2**(-x)
i = sympy.integrate(f, (x, 0, sympy.oo))
print(i)
Ausgabe:
1/log(2)
Mit <code>sympy.pprint(i)</code> ließe sich letzere Ausgabe etwas schöner schreiben:
1
──────
log(2)
Man beachtete, <code>log</code> steht hier für den natürlichen Logarithmus <code>ln</code>.
== Aufgaben ==
* Integrieren Sie die Funktion <math>y = \log(x) + 10x</math> von 1 bis 5.
* Integrieren Sie die Funktion <math>y = x^3</math> von 0 bis 4.
* Integrieren Sie <math>\int x^x(\log (x) + 1)\mathrm dx</math> symbolisch.
= Gewöhnliche Differenzialgleichungen =
== DGL numerisch lösen ==
Für die Lösung von Differenzialgleichungen steht u.a. die Funktion scipy.integrate.solve_ivp() zur Verfügung. Diese Funktion implementiert auch das Runge-Kutta-Verfahren (RK45).
{{Wikipedia | Runge-Kutta-Verfahren}}
Beispiel <math>y' = x^2 + y^3</math>:
import scipy
import numpy as np
import matplotlib.pyplot as plt
def dy_dx(x, y):
return x**2 + y**3
y0 = [1]
xi = [0, 1]
x = np.arange(0, 1, 0.01)
z = scipy.integrate.solve_ivp(dy_dx, xi, y0, method="RK45", dense_output=True)
y = z.sol(x)
plt.plot(x, y.T)
plt.grid()
plt.show()
[[Datei:PythonIng_dgl1.png]]
== DGL symbolisch lösen ==
Beispiel <math>y' = x^2 + y^3</math>:
import sympy
x = sympy.symbols("x")
y = sympy.Function("f")(x)
dgl = x**2 + y**3
lsg = sympy.dsolve(dgl, y)
print(lsg)
Ausgabe:
[Eq(f(x), (-x**2)**(1/3)), Eq(f(x), (-x**2)**(1/3)*(-1 - sqrt(3)*I)/2), Eq(f(x), (-x**2)**(1/3)*(-1 + sqrt(3)*I)/2)]
Mit <code>sympy.pprint</code> (pretty print) lässt sich die Ausgabe etwas übersichtlicher darstellen.
import sympy
x = sympy.symbols("x")
y = sympy.Function("f")(x)
dgl = x**2 + y**3
lsg = sympy.dsolve(dgl, y)
sympy.pprint(lsg)
Ausgabe:
⎡ _____ _____ ⎤
⎢ _____ 3 ╱ 2 3 ╱ 2 ⎥
⎢ 3 ╱ 2 ╲╱ -x ⋅(-1 - √3⋅ⅈ) ╲╱ -x ⋅(-1 + √3⋅ⅈ)⎥
⎢f(x) = ╲╱ -x , f(x) = ────────────────────, f(x) = ────────────────────⎥
⎣ 2 2 ⎦
== Aufgaben ==
* Lösen Sie die Differenzialgleichung <math>y' = \frac{1}{x\cdot y}</math> mit Python. Kontrollieren Sie das Ergebnis, indem Sie die DGl händisch lösen.
* Lösen Sie die Differenzialgleichung <math>m' = -k\cdot m</math>. Kontrollieren Sie das Ergebnis, indem Sie die DGl händisch lösen.
* Lösen Sie die Differenzialgleichung <math>y' = \sqrt{|y|}</math>.
=Laplace-Transformation=
Laplace-Transformation:
<math>F(s) =\mathcal{L} \left\{f\right\}(s) = \int_{0}^{\infty} f(t) \mathrm e^{-st} \,\mathrm{d}t, \qquad s\in\mathbb{C}
</math>
Inverse Laplace-Transformation:
<math>\mathcal{L}^{-1} \left\{F\right\}(t)
= \frac{1}{2 \pi \mathrm j} \int_{ \gamma - \mathrm j \infty}^{ \gamma + \mathrm j \infty} \mathrm e^{st} F(s)\,\mathrm ds
= \begin{cases}
f(t) & \text{für } t \geq 0 \\
0 & \text{für } t < 0
\end{cases}
</math>
Siehe auch [[Ing_Mathematik:_Laplace-Transformation]]
Code:
import sympy
from sympy.abc import t, s
# Laplace-Transformation der Funktion f(t) = 1 (Heaviside-Fkt.)
f = 1
# alternativ: f = sympy.Heaviside(t)
F = sympy.laplace_transform(f, t, s, noconds=True)
print("Laplace-Transformierte F(s):", F)
# Inverse Laplace-Transformation zurück in den Zeitbereich
f_inv = sympy.inverse_laplace_transform(F, s, t)
print("Inverse Transformation f(t):", f_inv)
Ausgabe:
Laplace-Transformierte F(s): 1/s
Inverse Transformation f(t): Heaviside(t)
Die Zeile
from sympy.abc import t, s
steht alternativ für
t = sympy.symbols("t")
s = sympy.symbols("s")
=Rechnen mit wirklich großen Zahlen=
Bekannt ist, dass Python kaum Einschränkungen beim Wertebereich von Ganzzahlen hat, z.B.
print(10**300)
Ausgabe (gekürzt):
100000000000000000000...00000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000
Ähnliches geht auch mit Gleitpunktzahlen, z.B. durch die Verwendung des Moduls mpmath:
import mpmath
print(mpmath.mpf(1500.4)**mpmath.mpf(300))
Ausgabe:
7.27975299218612e+952
Anderes Beispiel:
from mpmath import mp, pi
mp.dps = 100
print(pi)
Ausgabe:
3.141592653589793238462643383279502884197169399375105820974944592307816406286208998628034825342117068
mpmath kann noch einiges mehr, dazu sei aber auf die entsprechende Dokumentation auf der mpmath-Homepage verwiesen. mpmath ist Bestandteil von SymPy, kann aber auch separat installiert werden.
Aber auch Python selbst besitzt eine Möglichkeit, um mit großen bzw. exakten Gleitpunktzahlen zu rechnen, nämlich das interne Modul decimal. Dieses hat einige Vorteile gegenüber mpmath, aber auch gravierende Nachteile. Diese seien hier nicht detailliert aufgezählt. Grob gesagt hat decimal im Finanzwesen seine Berechtigung. Für wissenschaftliche Anwendungen wird aber mpmath vorzuziehen sein, da es u.a. vielfältige mathematische Funktionen bereit stellt. Nachfolgend ein einfaches Beispiel mit decimal:
import decimal
print("Potenzierung:", decimal.Decimal(1500.4) ** decimal.Decimal(300.0))
print("Einfache Addition:", 0.1 + 0.2)
decimal.getcontext().prec = 50
print("Addition mit decimal:", decimal.Decimal("0.1") + decimal.Decimal("0.2"))
Ausgabe:
Potenzierung: 7.279752992186121551039839134E+952
Einfache Addition: 0.30000000000000004
Addition mit decimal: 0.3
<u>Aufgabe:</u> Recherchieren Sie im Internet die genauen Vor- und Nachteile von decimal und mpmath. Verwenden Sie dazu auch KI (z.B. von Google, chatgpt).
=Regelungstechnische Aufgabenstellungen=
Für regelungstechnische Aufgaben gibt es u.a. das externe Paket <code>control</code>. Hier soll nicht detailliert darauf eingegangen werden. Anhand eines Beispiels soll anschließend nur die Visualisierung in Form eines Bode-Diagramms und der Sprungantwort gezeigt werden. Gegeben sei ein P-Regler mit <math>R = \frac{5}{2}</math> und eine Strecke <math>S= \frac{1}{30s^3+20s^2+10s+1,5}</math>. Gesucht sei vorerst ein Bode-Diagramm für den offenen Regelkreis und das Führungsverhalten.
import numpy as np
import control as ct
import matplotlib.pyplot as plt
zaehler1 = np.array([1.])
nenner1 = np.array([30., 20., 10., 1.5])
strecke = ct.tf(zaehler1, nenner1)
zaehler2 = np.array([5.])
nenner2 = np.array([2.])
regler = ct.tf(zaehler2, nenner2)
G0 = regler*strecke # oder: G0 = ct.series(regler, strecke)
Gw = ct.feedback(G0)
ct.bode_plot(G0, label='G0')
ct.bode_plot(Gw, label='Gw')
plt.show()
[[Datei:PythonIng_bode1.svg]]
Nun noch für obiges Beispiel die Sprungantwort. Diese zeigt einige große Überschwinger, d.h. der Regler kann sicher noch optimiert werden.
import numpy as np
import control as ct
import matplotlib.pyplot as plt
zaehler1 = np.array([1.])
nenner1 = np.array([30., 20., 10., 1.5])
strecke = ct.tf(zaehler1, nenner1)
zaehler2 = np.array([5.])
nenner2 = np.array([2.])
regler = ct.tf(zaehler2, nenner2)
G0 = regler*strecke
Gw = ct.feedback(G0)
t, y = ct.step_response(Gw)
plt.plot(t,y)
plt.title('Sprungantwort')
plt.xlabel('t')
plt.ylabel('h(t)')
plt.grid()
plt.show()
[[Datei:PythonIng_bode3.svg]]
Einige weitere wichtige Daten (Phasenreserve, Amplitudenreserve, Durchtrittsfrequenz) lassen sich mittels der <code>control</code>-Funktion <code>margin()</code> ermitteln. Die Ortskurve lässt sich mit der Funktion <code>nyquist_plot()</code> zeichnen. Dies sei hier aber nicht weiter ausgeführt.
==Aufgaben==
* Zeichen Sie mit Python die Ortskurve für obiges Beispiel.
* Was passiert, wenn man die Reglerverstärkung weiter aufdreht (z.B. auf <math>R = \frac{25}{2}</math>)?
* Wie sehen das Bode-Diagramm und die Sprungantwort aus, wenn ein PI-Regler verwendet wird?
= Stereostatik etc. =
Das Modul SymPy bietet einige Möglichkeiten einfache Bauwerke zu berechnen, z.B. Balken oder Fachwerke. Nachfolgend wird ein einfaches Fachwerk berechnet und gezeichnet.
Python-Code:
from sympy.physics.continuum_mechanics.truss import Truss
t = Truss()
# Knoten
t.add_node(("A", -3, 0), ("B", 0, 0), ("C", 4, 0), ("D", 7, 0),
("E", 6, 1.5), ("F", 2, 3), ("G", -2, 1.5))
# Stäbe
t.add_member(("AB","A","B"), ("BC","B","C"), ("CD","C","D"))
t.add_member(("AG","A","G"), ("GB","G","B"), ("GF","G","F"))
t.add_member(("BF","B","F"), ("FC","F","C"), ("CE","C","E"))
t.add_member(("FE","F","E"), ("DE","D","E"))
# Auflager; roller ... Loslager, pinned ... Festlager
t.apply_support(("A","roller"), ("D","pinned"))
# Einwirkende Kräfte
t.apply_load(("G", 5, 270), ("E", 3, 90))
# Berechnung
t.solve()
print("Reaction Forces: ", t.reaction_loads)
print("Internal Forces: ", t.internal_forces)
# Fachwerk zeichnen
p = t.draw()
p.show()
Ausgabe auf der Konsole:
Reaction Forces: {'R_A_y': 4.20000000000000, 'R_D_x': 0, 'R_D_y': -2.20000000000000}
Internal Forces: {'AB': 2.80000000000000, 'BC': 0.333333333333333, 'CD': -1.46666666666667,
'AG': -5.04777178564958, 'GB': -2.05555555555556, 'GF': -1.23413387432364,
'BF': 0.411111111111111*sqrt(13), 'FC': -0.3*sqrt(13), 'CE': 1.50000000000000,
'FE': 0.284800124843917, 'DE': 2.64407093534026}
Zeichnung:
[[File:PythonIng_fachwerk1.svg|300px]]
Details zu diesem Thema siehe z.B. [https://docs.sympy.org/latest/modules/physics/continuum_mechanics/index.html Continuum Mechanics] oder [https://docs.sympy.org/latest/tutorials/physics/continuum_mechanics/index.html Continuum Mechanics Tutorials]. Auch andere mechanische Probleme werden von SymPy abgehandelt ([https://docs.sympy.org/latest/tutorials/physics/index.html Physics Tutorials]).
== Aufgabe ==
Gegeben sei ein einseitig eingespannter Kragträger. Belastet wird er durch eine Einzellast am Trägerende. Für die Daten siehe folgende ASCII-Skizze:
| 20 kN
//|---> x |
//| V
//|----------------------
//| 10 m |
Elastizitätsmodul E = 2,1*10⁵ N/mm²
Flächenträgheitsmoment I = 0.001 m⁴
Berechnen Sie die Auflagerreaktionen, den Querkraft- und Biegemomentenverlauf, sowie die Verformungen.
Stellen Sie dies mit Hilfe von SymPy graphisch und auch mittels Formeln dar. Verwenden Sie dazu auch pprint (pretty print) aus dem SymPy-Modul. Zwecks Lösungsansatz siehe die oben aufgeführte Seite "Continuum Mechanics Tutorials". Achten Sie auch auf die Einheiten! Kontrollieren Sie das Ganze mittels händischer Rechnung. In dem genannten Tutorial ist von "Singularity Functions" die Rede. Gemeint ist damit in diesem Kontext die {{W|Föppl-Klammer}}.
Einige Python-Programme, vorrangig zu Maschinenelementen, finden sich auf [https://baymp.de/download_python.html BayMP für Python] (Balken, Zahnräder, Stabknickung usw.).
= Stochastik =
Die Stochastik ist ein sehr weites Feld. Hier werden nur einige wenige sehr einfache, aber wichtige Themen angerissen. Python stellt mit den Moduln math und statistics Software zu diesem Zwecke bereit. math und statistics sind bereits im Lieferumfang von Python enthalten. Aber auch mit den externen Modulen NumPy, SciPy und pandas kann man Stochastik in Python betreiben. Dies wird hier aber nicht gemacht.
== Lageparameter ==
import statistics
werte = [1, 3, 4, 4, 1, 7, 9, 1, 2, 3]
m1 = statistics.mean(werte)
m2 = statistics.mode(werte)
m3 = statistics.median(werte)
print("Arithmetischer Mittelwert = ", m1)
print("Modalwert = ", m2)
print("Median = ", m3)
Ausgabe:
Arithmetischer Mittelwert = 3.5
Modalwert = 1
Median = 3.0
== Streuungsparameter ==
import statistics
werte = [1, 3, 4, 4, 1, 7, 9, 1, 2, 3]
s = statistics.stdev(werte)
print("Standardabweichung = ", s)
Ausgabe:
Standardabweichung = 2.6770630673681683
== Kombinatorik ==
import math
n = 7
k = 5
print("n! = ", math.factorial(n))
print("Kombinationen (n über k) = ", math.comb(n, k))
Ausgabe:
n! = 5040
Kombinationen (n über k) = 21
= Ein- und Ausgabe =
== print ==
Die Anweisung print haben wir schon oft verwendet. Hier soll anhand von Beispielen kurz beschrieben werden, was der Befehl print leisten kann.
print("Hallo", "Welt", 1, sep="-")
print("Hallo", end=" ")
print("Welt")
Ausgabe:
Hallo-Welt-1
Hallo Welt
== input ==
a = int(input("Zahl 1: "))
b = int(input("Zahl 2: "))
print("a + b = ", a+b)
Ausgabe (nach Eingabe der beiden Ganzzahlen):
Zahl 1: 4
Zahl 2: 5
a + b = 9
== Aus Dateien lesen ==
Es seinen die datei.txt
Hallo Welt.
Wie geht es dir?
...
und test1.py
dat = open("datei.txt", mode = "r")
print(dat.read())
dat.close()
Ausgabe
Hallo Welt.
Wie geht es dir?
...
Mit dem open()-Befehl wird die Datei datei.txt im Lesemodus geöffnet (r ... read). Mit dem read()-Befehl wird die Datei eingelesen und mittels print ausgegeben.
== In Dateien schreiben ==
dat = open("datei.txt", mode = "a", encoding = "utf-8")
dat.write("Hänge Zeile an\n")
dat.close()
Die Datei datei.txt sieht nach Abarbeitung des obigen Skripts nun so aus
Hallo Welt.
Wie geht es dir?
...
Hänge Zeile an
Es wird die Datei im Schreibmodus geöffnet (a ... append (anhängend), w ... write (überschreibend)).
write() fügt hier also eine Zeile Text am Dateiende ein. close() schließt die Datei wieder.
Das close() kann man sich mit der with-Anweisung auch sparen.
with open("datei.txt", mode="a", encoding="utf-8") as dat:
dat.write("Hänge Zeile an\n")
= Benutzeroberflächen erstellen =
== tkinter ==
{{Wikipedia | Tkinter}}
Python bietet standardmäßig das Modul tkinter zur Programmierung von Benutzeroberflächen. Es müssen also bei der Verwendung von tkinter keine externen Module installiert werden. Hier wird eine (sehr) kurze Einführung in das Erstellen von grafischen Oberflächen mittels tkinter gegeben.
import tkinter as tk
win = tk.Tk()
win.title("Hallo Welt!")
win.minsize(300, 50)
but = tk.Button(win, text = "Push the button")
but.pack()
win.mainloop()
Ausgabe:
[[Datei:PythonIng_gui1.jpg]]
Ein etwas komplizierteres Beispiel sei nachfolgend gezeigt. Es sollen zwei Strings miteinander verknüpft und ausgegeben werden.
import tkinter as tk
win = tk.Tk()
win.title("Hallo Welt!")
def on_button_clicked():
str = ent1.get() + ent2.get()
lab2["text"] = str
ent1 = tk.Entry(win)
ent2 = tk.Entry(win)
lab1 = tk.Label(win, text="verknuepfen mit")
lab2 = tk.Label(win, text="")
but = tk.Button(win, text = "=", command=on_button_clicked)
ent1.pack(side="left")
lab1.pack(side="left")
ent2.pack(side="left")
but.pack(side="left")
ent2.pack(side="left")
lab2.pack(side="left")
win.mainloop()
Ausgabe (vor der Eingabe der Teilstrings):
[[Datei:PythonIng_gui2.jpg]]
Ausgabe (nach der Eingabe der Teilstrings und dem Drücken des =-Buttons):
[[Datei:PythonIng_gui3.jpg]]
== curses ==
{{Wikipedia | curses}}
Mit dem curses-Modul lassen sich u.a. TUIs ('''T'''ext '''U'''ser '''I'''nterfaces) erstellen. Ein sehr einfaches Beispiel zur allgemeinen Funktionsweise wird nachstehend geliefert.
import curses
stdscr = curses.initscr()
curses.start_color()
curses.init_pair(1, curses.COLOR_RED, curses.COLOR_WHITE)
stdscr.clear()
stdscr.addstr("Hallo Welt", curses.color_pair(1))
stdscr.refresh()
stdscr.getch()
curses.endwin()
Als Ausgabe sollte <span style="color:#FF0000;">Hallo Welt</span> (rote Schrift auf weißem Hintergrund) auf dem Terminal/der Konsole erscheinen. Getestet wurde dies mit openSUSE Tumbleweed, Python-Version 3.13.12. Das entsprechende Python-curses-Package muss installiert sein.
Allgemeine Informationen zur Terminal-/Konsolengröße und Cursorposition liefert folgendes Programm:
import curses
stdscr = curses.initscr()
stdscr.addstr(3, 5, "LINES: %d" % curses.LINES)
stdscr.addstr(4, 5, "COLS: %d" % curses.COLS)
(y,x) = stdscr.getyx()
stdscr.addstr(5, 5, "Momentane Cursorposition: [%d, %d]" % (y, x))
(y,x) = stdscr.getbegyx()
stdscr.addstr(6, 5, "Koordinatenursprung: [%d, %d]" % (y, x))
(y,x) = stdscr.getmaxyx()
stdscr.addstr(7, 5, "Fenstergröße: [%d, %d]" % (y, x))
stdscr.addstr(11, 2, "Taste drücken -> Ende")
stdscr.refresh()
stdscr.getch()
curses.endwin()
Es sollte sich in etwa folgende Ausgabe ergeben:
LINES: 44
COLS: 110
Momentane Cursorposition: [4, 15]
Koordinatenursprung: [0, 0]
Fenstergröße: [44, 110]
Taste drücken -> Ende
Zur Funktionsweise von curses siehe auch das Wikibook [[ncurses]]. Zum Verständnis sind dort allerdings elementare Kenntnisse in der Programmiersprache C erforderlich.
== Qt ==
{{Wikipedia | Qt (Bibliothek)}}
Auch für das Qt-Framework gibt es eine Anbindung an Python. Nachfolgend ein einfaches Beispiel.
import sys
from PySide6.QtWidgets import QApplication, QLabel
app = QApplication(sys.argv)
label = QLabel("Hallo Welt!")
label.show()
sys.exit(app.exec())
Ausgabe:
[[Datei:PythonIng_gui10.png]]
== Gtk ==
{{Wikipedia | GTK (Programmbibliothek)}}
Eine idente Ausgabe, wie oben für Qt gezeigt, erzeugt z.B. folgendes Gtk-Programm:
import gi
gi.require_version("Gtk", "4.0")
from gi.repository import Gtk
def on_activate(app):
win = Gtk.ApplicationWindow(application=app)
lab = Gtk.Label(label="Hallo Welt!")
win.set_child(lab)
win.present()
app = Gtk.Application()
app.connect('activate', on_activate)
app.run(None)
Auch für die Benutzung von Qt und Gtk müssen die jeweiligen Packages installiert sein. Getestet wurden die entsprechenden Python-Programme nur unter openSUSE Tumbleweed. Wie das GTK-Paket unter MS Windows 11 installiert wird, siehe z.B. [https://www.gtk.org/docs/installations/windows Setting up GTK for Windows].
Damit sei aber das Thema "Benutzeroberflächen erstellen" hier abgeschlossen, da dies schon ein sehr spezielles Aufgabengebiet ist, das eher Informatiker und nicht so sehr Ingenieure anspricht. Bei Bedarf siehe aber ggf. die entsprechenden Links unten in diesem Tutorial. Dort sind weiterführende Informationen zu finden.
= Style Guide und flake8 =
Wie man schönen und richtigen Python-Code schreibt, erfahren Sie in
* [https://peps.python.org/pep-0008/ PEP 8 – Style Guide for Python Code]
Ein Modul, das prüft, ob die Richtlinien im Style Guide eingehalten wurden, ist ''flake8'':
* [https://flake8.pycqa.org/en/latest/ Flake8: Your Tool For Style Guide Enforcement]
= Einige Integrierte Entwicklungsumgebungen (IDEs)=
Werden Programmtexte größer und umfangreicher, so ist das Arbeiten mit der interaktiven Programmierumgebung bzw. das direkte Ausführen von Python-Skripten mühsam. Man wünscht sich z.B. Hilfen zum Debuggen oder die automatische Code-Vervollständigung. Zu diesem Zweck wurden IDEs (Integrated Development Environments) geschaffen. Von diesen seinen nachfolgend auszugsweise einige kurz beschrieben. Testen Sie einfach aus, welche davon für Sie bzw. für Ihr Python-Projekt geeignet sind.
== IDLE ==
IDLE ist die mit dem Python-Programmpaket mitgelieferte IDE. Der Name leitet sich einerseits ab vom Monty-Python-Mitglied Eric Idle, andererseits steht es als Abkürzung für "'''I'''ntegrated '''D'''evelopment and '''L'''earning '''E'''nvironment. IDLE ist einfach zu bedienen, bietet aber schon einen beachtlichen Leistungsumfang. Nachfolgend wird ein Screenshot zu IDLE geliefert. Rechts ist das Editor-Fenster zu sehen, links die interaktive Programmierumgebung. Um das Beispiel selbst nachvollziehen zu können, starten Sie IDLE. Das geht ähnlich, wie Sie die interaktive Programmierumgebung von Python starten (nur, dass Sie eben das IDLE-Icon doppelklicken und nicht das Python-Icon. Unter Linux geben Sie einfach in einem Terminal <code>idle3.13</code> o. Ä. ein). Weiter geht es mit "File - Open - ...". Die auszuführende Datei auswählen (im konkreten Fall ein "Hallo-Welt"-Programm). Es erscheint das rechte Fenster. Dort "Run - Run Module" auswählen. Und schon wird im linken Fenster "Hallo Welt!" ausgegeben.
[[Datei:PythonIng_idle1.jpg | 600px]]
Siehe auch {{W|IDLE}}.
== PyCharm ==
PyCharm ist ein kommerzielles Produkt. Es gab aber auch eine kostenlose Community Edition. Seit 2025 sind beide Varianten vereint. Für die ersten 30 Tage sind die Pro-Funktionen frei verfügbar, danach nur noch die Kernfunktionalitäten (oder man bezieht kostenpflichtig die Pro-Version). Zu beziehen ist PyCharm unter dem Weblink [https://www.jetbrains.com/pycharm/]. Nachfolgend ein etwas abgewandeltes "Hallo Welt"-Programm, editiert und ausgeführt mit PyCharm.
[[Datei:PyCharm_IDE_2023_screenshot.png | 600px]]
Siehe auch {{W|PyCharm}}.
== Eric ==
Auch eric ist Open Source und steht unter der GNU General Public License Version 3 oder später. Zu beziehen ist diese Software unter [https://eric-ide.python-projects.org/].
[[Datei:Screenshot_Eric_4.png | 600px]]
Siehe auch {{W|eric (Software)}}.
<small>
Unter openSUSE Tumbleweed sollte sich eric auch mit YaST installieren lassen. Bei mir gibt es aber dann beim Ausführen des eric-Programms eine Fehlermeldung (Stand März 2026):
...
ModuleNotFoundError: No module named 'PyQt6.QtPdfWidgets'
Umgehen kann man dieses Problem aber wieder mit dem Erstellen einer virtuellen Umgebung, in etwa so
python3.13 -m venv ~/tmp/venv1
cd ~/tmp/venv1/bin
./python3.13 -m pip install --upgrade --prefer-binary eric-ide
./eric7_ide
</small>
== PyScripter ==
Vom Funktionsumfang vergleichbar mit den vorherigen IDEs ist PyScripter. Auch PyScripter ist Open Source. Die Projekt-Homepage findet sich auf [https://sourceforge.net/projects/pyscripter/]. PyScripter ist nur für MS Windows verfügbar.
[[Datei:PythonIng_pyscripter1.jpg | 600px]]
== Spyder IDE ==
Spyder enthält bereits eine stabile Python-Version und etliche Module (z.B. matplotlib, numpy, control). Ansonsten kann dieses Softwarepaket vom Funktionsumfang her mit den anderen genannten IDEs locker mithalten. Spyder wurde unter der MIT-Lizenz veröffentlicht. Diese Software findet sich auf [https://www.spyder-ide.org].
[[Datei:Spyder-windows-screenshot.png | 600px]]
Siehe auch {{W|Spyder (Software)}}
== Sonstige ==
Die genannten IDEs sind nicht die Einzigen. Es gibt, um dem Image Pythons als beliebteste Programmiersprache gerecht zu werden, noch einige andere. Sowohl Open Source-Programme als auch kommerzielle Programme sind im Web zu finden, z.B. Thonny oder {{W|Visual Studio Code}}. Braucht man den Umfang von ausgewachsenen IDEs nicht, so kann man auch normale Texteditoren verwenden (z.B. {{W|Geany}} oder {{W|Kate_(Texteditor)|Kate}}).
= Debuggen und Testen =
Das Debuggen und Testen von Programmen sind wichtige Bestandteile der Programmierung. Syntaxfehler lassen sich i.A. leicht beheben. Schwieriger ist das Eingrenzen von logischen Fehlern, die ev. nur in bestimmten Situationen auftreten und keine explizite Fehlermeldung hervorrufen. Das Programm liefert falsche Ergebnisse oder es stürzt aus heiterem Himmel ab. Um das zu verhindern gibt es verschiedene Werkzeuge, die bei der Fehlersuche behilflich sein können. Vorerst siehe aber zwecks Begriffsklärung noch folgende Links:
* {{W|Debuggen}}
* {{W|Debugger}}
* {{W|Softwaretest}}
<gallery>
First Computer Bug, 1947.jpg
Test ganzheitlich.png
V-Modell.svg
</gallery>
== Das Modul pdb ==
Python bringt schon ein Modul zum Debuggen mit. Siehe z.B. [https://docs.python.org/3/library/pdb.html pdb — The Python Debugger].
Komfortabler lässt sich das aber mittels Integrierter Entwicklungsumgebungen (IDEs) angehen.
== Debuggen mit IDEs ==
Für die IDEs IDLE und Spyder sei kurz auf die entsprechenden Webseiten verwiesen:
* [https://www.cs.uky.edu/~keen/help/debug-tutorial/debug.html Debugging under IDLE].
* [https://docs.spyder-ide.org/current/panes/debugging.html Spyder Debugger]
Dort wird die Vorgehensweise auch mittels Screenshots erläutert.
== assert ==
assert ... behaupten, zusichern ({{W|Assertion (Informatik)}})
Python-Code:
def print1(x, y):
assert type(x) == float
assert type(y) == float
assert y != 0.0
print(x/y)
print1(10., 5.)
print1(10., 0.)
Ausgabe:
2.0
Traceback (most recent call last):
File "/home/hr/Develop/test1.py", line 8, in <module>
print1(10., 0.)
File "/home/hr/Develop/test1.py", line 4, in print1
assert y != 0.0
^^^^^^^^
AssertionError
Python-Code:
def print1(x, y):
assert type(x) == float
assert type(y) == float
assert y != 0.0
print(x/y)
print1(10., 5.)
print1("10.", "5.")
Ausgabe:
2.0
Traceback (most recent call last):
File "/home/hr/Develop/test1.py", line 8, in <module>
print1("10.", "5.")
File "/home/hr/Develop/test1.py", line 2, in print1
assert type(x) == float
^^^^^^^^^^^^^^^^
AssertionError
Aber auch bei nachfolgendem Code gibt es eine Fehlermeldung:
def print1(x, y):
assert type(x) == float
assert type(y) == float
assert y != 0.0
print(x/y)
print1(10., 5.)
print1(10, 5)
Ausgabe:
2.0
Traceback (most recent call last):
File "/home/hr/Develop/test1.py", line 8, in <module>
print1(10, 5)
File "/home/hr/Develop/test1.py", line 2, in print1
assert type(x) == float
^^^^^^^^^^^^^^^^
AssertionError
Damit letzteres funktioniert, kann man den Programmcode so umschreiben:
def print1(x, y):
assert type(x) == float or type(x) == int
assert type(y) == float or type(y) == int
assert y != 0.0
print(x/y)
print1(10., 5.)
print1(10, 5)
Ausgabe:
2.0
2.0
Und jetzt fangen wir den <code>AssertionError</code> auf:
def print1(x, y):
try:
assert type(x) == float or type(x) == int
assert type(y) == float or type(y) == int
assert y != 0.0
print(x/y)
except(AssertionError):
print("Hallo")
print1(10., 5.)
print1("10.", "5.")
Ausgabe:
2.0
Hallo
Ich hoffe, es ist wenigstens im Ansatz klar geworden, wofür <code>assert</code> gut sein kann. Ausschalten kann man die <code>assert</code>-Überprüfung übrigens mit dem Python-Schalter <code>-O</code>.
== Doctests ==
Innerhalb eines Docstrings kann die Arbeit im interaktiven Modus simuliert werden. Nach den Promptzeichen (>>>) erfolgen dann bei unserem Beispiel innerhalb des Docstrings simulierte Aufrufe der Funktion <code>print1()</code>. Danach folgen jeweils die Sollresultate. Wird das Modul oder die Datei als Hauptprogramm aufgerufen, so wird die Funktion <code>doctest.testmode()</code> aufgerufen und ein Bericht auf der Konsole ausgegeben. Wird das Modul nicht als Hauptprogramm aufgerufen, sondern importiert, dann wird diese <code>testmod</code>-Funktion nicht aufgerufen. D.h. dieser Code kann sowohl für Testzwecke als auch für den produktiven Einsatz verwendet werden. Das ist auch sinnvoll, weil wenn man Teile der Datei immer löschen bzw. einfügen müsste, so würden sich Fehlerquellen auftun. Das würde den Sinn und Zweck von Doctests konterkarieren.
def print1(x=0., y=1.):
""" Dividiere zwei Zahlen
Autor: Intruder
Datum: 12.08.2025
>>> print1(2., 1.)
2.0
>>> print1(5., 2.)
2.5
>>> print1(5.)
5.0
"""
print(x/y)
if __name__ == "__main__":
import doctest
doctest.testmod(verbose=True)
Ausgabe:
Trying:
print1(2., 1.)
Expecting:
2.0
ok
Trying:
print1(5., 2)
Expecting:
2.5
ok
Trying:
print1(5.)
Expecting:
5.0
ok
1 items had no tests:
__main__
1 items passed all tests:
3 tests in __main__.print1
3 tests in 2 items.
3 passed and 0 failed.
Test passed.
Das gezeigte Beispiel ist so ziemlich das einfachste, das es gibt. Für weiterführende Details siehe z.B.:
* [https://peps.python.org/pep-0257/ PEP 257 – Docstring Conventions]
* [https://docs.python.org/3/library/doctest.html doctest — Test interactive Python examples]
== pytest ==
Siehe zu diesem Thema auch {{W|Modultest}}.
pytest ist ein externes Modul und muss vorab installiert werden, z.B. mittels
pip install -U pytest
pip install -U pytest-html
Python-Code, Datei test1.py:
def add(x, y):
return x + y
def test_answer():
assert add(1, 1) == 3
Starten von pytest in der Konsole:
pytest test1.py
Ausgabe:
==================================================== test session starts ====================================================
platform linux -- Python 3.12.11, pytest-8.4.1, pluggy-1.6.0
rootdir: /home/hr/Develop
plugins: anyio-4.10.0, metadata-3.1.1, html-4.1.1
collected 1 item
test1.py F [100%]
========================================================= FAILURES ==========================================================
________________________________________________________ test_answer ________________________________________________________
def test_answer():
> assert add(1, 1) == 3
E assert 2 == 3
E + where 2 = add(1, 1)
test1.py:6: AssertionError
================================================== short test summary info ==================================================
FAILED test1.py::test_answer - assert 2 == 3
===================================================== 1 failed in 0.09s =====================================================
Hier erhalten wir einen Fehler, da 1+1 eindeutig ungleich 3 ist. Aber aus irgendeinem Grund wollte der Programmierer oder Tester in diesem Fall, dass dies so ist. Testfälle werden übrigens mit dem Präfix <code>test_</code> eingeleitet.
Python-Code:
def add(x, y):
return x + y + 1
def test_answer():
assert add(1, 1) == 3
Ausgabe:
==================================================== test session starts ====================================================
platform linux -- Python 3.12.11, pytest-8.4.1, pluggy-1.6.0
rootdir: /home/hr/Develop
plugins: anyio-4.10.0, metadata-3.1.1, html-4.1.1
collected 1 item
test1.py . [100%]
===================================================== 1 passed in 0.01s =====================================================
Jetzt ist alles in Ordnung. Weiterführendes siehe z.B.
* [https://docs.pytest.org/en/stable/ pytest: helps you write better programs]
== unittest ==
Auch unittest dient zur Durchführung von Testreihen, ist aber Bestandteil von Python. Hier wird vorerst nicht näher darauf eingegangen. Siehe z.B.
* [https://docs.python.org/3/library/unittest.html unittest — Unit testing framework]
Lt. ''Inden: Python Challenge; dpunkt, 2021, Seite 481'' soll unittest weniger komfortabel als pytest sein.
Einen Vergleich von unittest mit pytest findet man in
* [https://knapsackpro.com/testing_frameworks/difference_between/pytest/vs/unittest pytest vs unittest]
= Ausblick =
Dies war eine kurze Einführung in die Berechnungs- und Darstellungsmöglichkeiten mit Python. Es sollten etliche relevante Themen behandelt, oder zumindest kurz angesprochen worden sein. Wem dieser Text nicht ausreichend ist, der sei auf die entsprechenden weiterführenden Weblinks, Bücher und die Python-Hilfefunktion verwiesen. Python kennt noch viel mehr Befehle, als hier dargestellt wurden. Das Themenspektrum ist auch durch die Einbindung externer Module fast beliebig erweiterbar.
= Weblinks=
== Python allgemein ==
* [https://www.python.org/ Python Homepage]
== Externe mathematische Module ==
* [https://numpy.org/ NumPy]
* [https://numpy.org/doc/stable/user/numpy-for-matlab-users.html NumPy for MATLAB users]
* [https://scipy.org/ SciPy]
* [https://www.sympy.org/en/index.html SymPy]
* [https://pandas.pydata.org/ pandas]
* [https://github.com/maroba/findiff findiff]
* [https://mpmath.org/ mpmath]
== Externe Module für Grafiken ==
* [https://matplotlib.org/ Matplotlib]
* [https://vpython.org/ VPython]
* [https://docs.vtk.org/en/latest/api/python.html VTK]
== Erstellung von User Interfaces ==
* [https://docs.python.org/3/library/tkinter.html tkinter - Python interface to Tcl/Tk]
* [https://docs.python.org/3/library/curses.html curses - Terminal handling for character-cell displays]
* [https://wiki.qt.io/Qt_for_Python Qt for Python]
* [https://www.gtk.org/docs/language-bindings/python GTK and Python]
== Erstellen virtueller Umgebungen ==
* [https://docs.python.org/3/library/venv.html venv - Creation of virtual environments]
== Sonstige ==
* [https://python-control.readthedocs.io/en/stable/ Python Control Systems Library]
* [https://pypi.org/project/regex/ regex - Regular Expressions]
= Bücher =
== Gedruckte Bücher, OpenBooks, Magazine ==
* Diverse: c't Python Lernen, Verstehen, Anwenden; Heise, 2022
* Ernesti, Kaiser: Python3 - das umfassende Handbuch; 5. Aufl., Rheinwerk, [https://openbook.rheinwerk-verlag.de/python/ OpenBook]
* Inden: Python Challenge; dpunkt, 2021, ISBN 978-3-86490-809-5
* Klein: Numerisches Python; 2. Aufl., Hanser, 2023, ISBN 978-3-446-47170-2
* Steinkamp: Der Python-Kurs für Ingenieure und Naturwissenschaftler; Rheinwerk, 2021, ISBN 978-3-8362-7316-9
* Weigend: Python 3 - Das umfassende Praxisbuch; 9. Aufl., mitp, 2022, ISBN 978-3-7475-0544-1
* Woyand: Python für Ingenieure und Naturwissenschaftler; 4. Aufl., Hanser, 2021, ISBN 978-3-446-46483-4
== Andere Wikibooks ==
* [[:en:Subject:Python_programming_language | Englische Wikibooks zum Thema Python]]
* [[Python|Deutschsprachiges Python-Wikibook]] [[Bild:2von10.png|20%]]
* [[Python unter Linux|Python 2.7 unter Linux]] [[Bild:10von10.png|100%]]
{{Navigation_zurückhochvor_buch|
zurücktext=Julia für Ingenieure|
zurücklink=Ing Mathematik: Julia|
hochtext=Gesamtinhaltsverzeichnis|
hochlink=Ing:_Mathematik_für_Ingenieure|
vortext=Landau-Notation|
vorlink=Ing Mathematik: Landau}}
16pc498z31du9nsnylyedd2m19vdgdn
1085980
1085976
2026-05-17T09:35:20Z
Intruder
1513
/* Fourier-Reihen */
1085980
wikitext
text/x-wiki
{{Navigation_zurückhochvor_buch|
zurücktext=Julia für Ingenieure|
zurücklink=Ing Mathematik: Julia|
hochtext=Gesamtinhaltsverzeichnis|
hochlink=Ing:_Mathematik_für_Ingenieure|
vortext=Landau-Notation|
vorlink=Ing Mathematik: Landau}}
= Hallo Welt und allgemeine Hinweise =
== Was ist Python ==
* Python ist eine universelle höhere Programmiersprache.
* Python ist objektorientiert.
* Python ist Open-Source (Python Software Foundation License).
* Python ist für viele Betriebssysteme erhältlich (z.B. für Linux, MS Windows, macOS).
* Python ist ein Interpreter.
* Python ist durch Module fast beliebig erweiterbar.
* Python als Programmiersprache ist case-sensitive - d.h. Groß- und Kleinschreibung ist relevant bei der Eingabe von Befehlen.
{{Wikipedia | Python (Programmiersprache)}}
== Python installieren ==
=== MS Windows ===
Laden Sie das aktuelle Python-Paket von der Webseite [https://www.python.org/] herunter. Weiter geht es wie bei jedem anderen größeren zu installierenden Programm. Einfach das Installationsprogramm im Explorer doppelklicken und den Anweisungen des Setup-Programmes folgen.
=== Linux ===
Entweder ist Python bereits standardmäßig installiert, ansonsten ist die Installation mittels Paketmanagementsystem einfach möglich. Aber auch die Spyder-Entwicklungsumgebung ([https://www.spyder-ide.org]) bietet einen guten Einstieg mit Python (das gilt auch für MS Windows). Spyder bringt auch schon etliche wichtige Module standardmäßig mit.
== Python starten ==
=== MS Windows ===
Das Icon für das Python-Programm doppelklicken. Und schon startet das Programm.
[[Datei:PythonIng_start1.jpg]]
Python im interaktiven Modus präsentiert sich dann so:
Python 3.12.4 (tags/v3.12.4:8e8a4ba, Jun 6 2024, 19:30:16) [MSC v.1940 64 bit (AMD64)] on win32
Type "help", "copyright", "credits" or "license" for more information.
>>>
Alternativ kann das Programm auch über die Eingabeaufforderung oder die PowerShell gestartet werden:
c:\devel\Python>python.exe
Python 3.12.4 (tags/v3.12.4:8e8a4ba, Jun 6 2024, 19:30:16) [MSC v.1940 64 bit (AMD64)] on win32
Type "help", "copyright", "credits" or "license" for more information.
>>>
=== Linux ===
Tippen Sie einfach das Wort „python“ (oder unter openSUSE Tumbleweed z.B. auch „python3.11“ oder „python3.13“) in einem Linux-Terminal ein, schließen den Befehl mit der RETURN-Taste ab, und schon startet Python im interaktiven Modus:
Python 3.13.12 (main, Feb 09 2026, 22:37:44) [GCC] on linux
Type "help", "copyright", "credits" or "license" for more information.
>>>
Es gibt auch noch andere Möglichkeiten Python zwecks Programmausführung zu starten, z. B. den {{W|Shebang}} (<code>#!</code>) am Beginn eines Python-Scripts. Das Script sei als Script.py gespeichert. Dann kann das Script mit ./Script.py ausgeführt werden. Für openSUSE Tumbleweed sei nachfolgend ein lauffähiges "Hallo Welt!"-Script angegeben. Es wird in diesem Script der Python-Interpreter in der Version 3.13 verwendet :
#!/usr/bin/python3.13
print("Hallo Welt!")
Die Berechtigungen zum Ausführen der Datei müssen natürlich noch richtig gesetzt werden, z.B. mittels <code>chmod 777 Script.py</code>.
<small>Oder es wird in einen Pfad verschoben, in dem sich ausführbare Programme generell befinden (<code>echo $PATH</code>). Das Script kann dann wie ein normales Programm ohne weitere Angaben mit Script.py gestartet werden. Alternativ wird nicht das Script an sich verschoben, sondern nur ein symbolischer Link angelegt, z.B. mit <code>ln -s ~/tmp/Script.py ~/.local/bin/Script.py</code>.<code>~/.local/bin</code> sei ein im PATH gelegenes Verzeichnis. Dies sind aber schon Features für fortgeschrittene Linux-Benutzer und werden am Anfang eher selten benötigt.</small>
== Ein paar Worte zur Erklärung ==
Getestet wurden die Beispiele unter den Betriebssystemen
* MS Windows 10 mit der Python-Version 3.12.0 (teilweise auch mit 3.12.2 und 3.13.1; nur die Inhalte die bis spätestens Juli 2025 erstellt wurden)
* MS Windows 11 ab der Python-Version 3.13.4 (nur zum Teil; ab Juli 2025)
* openSUSE Leap 15.6 mit der Python-Version 3.11.12 (Spyder, nur vereinzelt) und zum Teil mit 3.12.11 (ab Juli 2025 bis November 2025).
* openSUSE Tumbleweed ab der Python-Version 3.13.9 (nur vereinzelt, ab November 2025)
An Beliebtheit rangiert Python mit Stand März 2026 mit einem Rating von 21,25% an 1. Stelle vor C und C++ (lt. [https://www.tiobe.com/tiobe-index/ TPCI - TIOBE Programming Community Index]). Lt. [https://innovationgraph.github.com/global-metrics/programming-languages GitHub Top 50 Programming Languages Globally] lag Python im Q3/2025 auf Rang 2, vor TypeScript und hinter JavaScript. Der Name "Python" rührt von der Komikertruppe {{W|Monty Python}} her. Die Icons für Python (z.B. Python selbst, Eric IDE, IDLE) sind aber durch die Python-Schlangenart symbolisiert.
<gallery>
Python-logo-notext.svg|Python-Logo
Guido van Rossum OSCON 2006.jpg|Guido van Rossum (geb. 1956), der Erfinder von Python
</gallery>
== Ein erstes Programm ==
Kommentare werden in Python mit der Raute (#) eingeleitet. Sie werden vom Python-Interpreter ignoriert. Text kann mit der print-Funktion ausgegeben werden. Starten Sie Python und geben sie folgende Anweisungen zeilenweise ein
>>> # Das ist ein Kommentar
>>> print("Hallo Welt!")
Als Ergebnis erhalten Sie
Hallo Welt!
Der Prompt (>>>) ist selbstverständlich nicht einzutippen, sondern wird vom Python-System geliefert.
Strings können in Python entweder in Anführungszeichen (") gesetzt werden oder in Hochkommatas('). In diesem Text wird die erste Variante bevorzugt eingesetzt.
Im Gegensatz zu Julia ist es hier egal, ob zwischen <code>print</code> und der öffnenden Klammer Leerzeichen stehen.
= Python als Taschenrechner =
== Allgemeines ==
Wir wollen 3 * 5 berechnen. Dazu starten wir Python im interaktiven Modus. Geben Sie dann die Formel
>>> 3 * 5
ein, drücken die Taste ENTER/RETURN ({{Taste|↵}}) und erhalten als Ergebnis
15
Auch kompliziertere Ausdrücke sind möglich. Beispielsweise mit Winkelfunktionen, Quadratwurzeln etc. Wir wollen nun den Ausdruck <math>\sin\sqrt{15}</math> berechnen :
>>> import math
>>> math.sin(math.sqrt(15))
-0.6679052983383519
Als erstes wird das math-Modul importiert. Dann wird der mathematische Ausdruck berechnet.
Eine andere Variante, die dasselbe Ergebnis liefert, ist
>>> from math import *
>>> sin(sqrt(15))
-0.6679052983383519
Es wird also aus dem Modul <code>math</code> alles importiert (erkennbar am <code>*</code>). Will man nicht alles importieren, so kann man das auch einschränken:
>>> from math import sin, sqrt
Beenden lässt sich das Python-Programm durch Eingabe von <code>exit()</code> (und natürlich ist zur Bestätigung die RETURN-Taste zu drücken).
== Die Hilfefunktion von Python ==
Bei Eingabe der Anweisung help() springt Python in den Hilfemodus.
Eingabe:
>>> help()
Eingabe:
help> math.sin
Ausgabe:
Help on built-in function sin in math:
math.sin = sin(x, /)
Return the sine of x (measured in radians).
Für die komplette Python-Dokumentation siehe [https://docs.python.org/3/]. Verlassen kann man den Hilfemodus durch das Drücken von STRG-C.
== Aufgaben ==
* Erkunden Sie die Tangensfunktion "tan" mittels Python-Hilfe (vergessen Sie nicht das math-Modul zu importieren und das <code>math.</code> vor <code>tan</code>)
* Berechnen Sie mit Python den Ausdruck <math>\frac{1}{2}\cdot e^2 \cdot \tan(\pi/3)</math>. Siehe für die Exponentialfunktion im Python-Hilfesystem auch den Befehl <code>math.exp</code>. Alternativ kann auch die Konstante <code>math.e</code> eingesetzt werden. Potenzieren kann man bei Python mit dem **-Operator (z.B. 2**3 = 8). Für <math>\pi</math> gibt es <code>math.pi</code>.
= Python als Scriptsprache =
Häufig wird man aber kompliziertere Anweisungsfolgen verarbeiten müssen. Diese will man normalerweise nicht jedesmal neu eingeben, sondern in einer Datei speichern und diese Datei dann zur Ausführung bringen. Speichern Sie dazu folgenden Code in einer Textdatei, z.B. unter MS Windows als c:\tmp\test1.py
# Das ist ein Kommentar
print("Hallo Welt!")
Python-Dateien werden mit der Dateiendung .py versehen. Achten Sie darauf, dass vor dem print keine Leerzeichen vorhanden sind. Das ist eine Python-Eigenheit. Wie wir später sehen werden, nutzt Python Einrückungen als syntaktisches Mittel, z.B. um bei Schleifen den Schleifenkörper zu kennzeichnen.
Danach bringen Sie die Skriptdatei test1.py (sozusagen das Hauptprogramm) folgendermaßen zur Ausführung:
1) Starten Sie unter MS Windows die Eingabeaufforderung (oder alternativ auch die Windows PowerShell). Das sieht dann etwa so aus:
Microsoft Windows [Version 10.0.19045.3693]
(c) Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
C:\Users\xyz>
: <small>Falls jemand nicht weiß, wie man die Eingabeaufforderung startet: Eine Möglichkeit ist, einfach in der Taskleiste von Windows das "Start"-Symbol ([[Image:Windows_logo_-_2021_(Black).svg|10px]]) mit der rechten Maustaste anklicken. "Ausführen" auswählen (oder alternativ für die PowerShell unter Windows 10 den Eintrag "Windows PowerShell", unter Windows 11 den Eintrag "Terminal"). Im sich öffnenden Dialogfenster gibt man in die "Öffnen"-Zeile das Wort <code>cmd</code> ein und mit "OK" wird das Ganze bestätigt.</small>
2) Wechseln Sie mittels <code>cd c:\tmp</code> in das Verzeichnis c:\tmp
3) Angenommen, Sie haben Python unter dem Pfad <code>c:\devel\Python\</code> installiert. Starten Sie das Programm so (der Prompt <code>c:\tmp></code>ist natürlich nicht mit einzutippen):
c:\tmp>c:\devel\Python\python.exe test1.py
4) Wie erwartet ergibt sich folgende Ausgabe am Bildschirm
Hallo Welt!
Die Vorgehensweise unter Linux ist prinzipiell gleich. Die kleinen Unterschiede, wie z.B. der Slash statt dem Backslash in Pfadangaben, sollten für Linux-Benutzer keine Hürde darstellen.
== Variablen ==
Variablenbezeichner können aus Buchstaben (A-Za-z), Ziffern (0-9) und Underscores (_) bestehen, dürfen aber nicht mit einer Zahl beginnen. Führende Underscores haben u.a. im Kontext mit der Objektorientierten Programmierung eine spezielle Bedeutung und sollten nicht für "normale" Variablenbezeichner verwendet werden.
Gültige Variablenbezeichner wären also:
xyz
x1
_wert
name_anzahl
Es gibt in Python etliche Schlüsselwörter (z.B. for, if oder return). Diese dürfen nicht als eigene Variablenbezeichner verwendet werden. Eine Liste aller Schlüsselwörter liefert das Script
import keyword
print(keyword.kwlist)
<small>Übung: Speichern Sie dieses Script in eine Datei, z.B. in c:\tmp\test1.py. Führen Sie diese Datei aus, um die Liste der Schlüsselwörter auszugeben.</small>
Da Python case-sensitiv ist, repräsentieren folgende Bezeichner verschiedene Variablen:
xyz
XYZ
xYz
Werte werden an Variablen mittels Gleich-Zeichen (=) zugewiesen. Im Folgenden wird der Code immer in der Datei c:\tmp\test1.py gespeichert.
x = 5
y = 10
z = x*y
print(z)
Bringen Sie die Datei test1.py zur Ausführung so erhalten Sie folgende Bildschirmausgabe
50
Sie können auch mehrere Anweisungen in einer Zeile durch Semikolon getrennt schreiben. Dies führt aber zu unübersichtlichem Code.
x = 5; y = 10; z = x*y; print(z)
Ausgabe:
50
Auch aus der Programmiersprache C/C++ oder Java bekannte Konstrukte können Sie verwenden, z.B.
x = 5
# x = x - 2
x -= 2
print(x)
Bildschirmausgabe:
3
Beachten Sie, dass mit dem =-Zeichen eine Wertezuweisung durchgeführt wird. Dies ist nicht äquivalent zum mathematischen =-Zeichen, wie am vorigen Beispiel zu ersehen ist. Den Inkrement-/Dekrementoperator (z.B. x++ oder x--) aus C/C++ oder Java kennt Python aber nicht.
Variablen sind nicht an einen bestimmten Datentyp gebunden, folgendes ist mit Python problemlos möglich:
import math
wert = 10
print(wert)
wert = 35.5
print(wert)
wert = "Hallo"
print(wert)
wert = math.pi
print(wert)
Ausgabe:
10
35.5
Hallo
3.141592653589793
== Physische und logische Zeilen ==
In Python muss eine Anweisung in einer logischen Zeile Platz finden. Wird eine Anweisung aber zu lang für eine Zeile, dann kann sie in mehrere physische Zeilen unterteilt werden. Dies kann einerseits durch einen Backslash am Ende einer Zeile geschehen, z.B.
a = 2 + \
5
Dies stellt eine logische Zeile dar, die in zwei physische Zeilen unterbrochen ist.
Geklammerte Ausdrücke werden automatisch zu einer logischen Zeile verbunden, z.B.
a = (2 +
5)
Achtung: Im ersten Beispiel darf nach dem Backslash nichts mehr stehen, auch kein Kommentar. Dies trifft im zweiten Bespiel nicht zu, hier könnte noch ein Kommentar folgen, z.B.
a = (2 + # Kommentar
5)
Auch für Strings gibt es Möglichkeiten, diese auf mehrere Zeilen aufzuspalten.
# Kurzer String
str1 = "ABC"
# Langer String
str2 = """Hallo Welt,
Grüetzi Schwyzer,
Servus an alle"""
# Backslash
str3 = "UVW\
XYZ"
print(str1)
print(str2)
print(str3)
Ausgabe:
ABC
Hallo Welt,
Grüetzi Schwyzer,
Servus an alle
UVWXYZ
==Hexadezimale, oktale, binäre und andere Zahlen==
d = 1050 # Dezimalzahl
h = 0xAA2 # Hexadezimalzahl
o = 0o12 # Oktalzahl
b = 0b100001101 # Binärzahl
print(d)
print(h)
print(o)
print(b)
Ausgabe:
1050
2722
10
269
Groß- und Kleinbuchstaben sind in obigen Literalen übrigens egal. So kann man z.B. statt <code>0b1001</code> auch <code>0B1001</code> schreiben (siehe dazu [https://docs.python.org/3/reference/lexical_analysis.html#integer-literals]).
Sie können auch dezimale in hexadezimale Zahlen umwandeln, usw.:
h = hex(1050) # Dezimalzahl -> Hexadezimalzahl
b = bin(1050) # Dezimalzahl -> Binärzahl
o = oct(1050) # Dezimalzahl -> Oktalzahl
print(h)
print(b)
print(o)
Ausgabe:
0x41a
0b10000011010
0o2032
Gegeben sei die Zahl 121 zur Basis 3. Diese soll in eine Dezimalzahl umgewandelt werden. Das kann so geschehen:
z = int("121", 3)
print(z)
Ausgabe:
16
Dass dies richtig ist, davon kann man sich folgendermaßen überzeugen:
<math> 1 \cdot 3^2 + 2 \cdot 3^1 + 1 \cdot 3^0 = 9 + 6+ 1 = 16 </math>
Zahlen übersichtlicher schreiben kann man auch mittels Underscore, z.B.:
print("Eine Million (Variante 1) =", 1000000)
print("Eine Million (Variante 2) =", 1_000_000)
print("Eine Rechnung:", 2_000 * 400_000);
Es ergibt sich bei beiden Varianten die gleiche Ausgabe. Variante 2 ist aber im Sourcecode leichter lesbar, detto die Zahlen in der Rechnung:
Eine Million (Variante 1) = 1000000
Eine Million (Variante 2) = 1000000
Eine Rechnung: 800000000
== Strings und Platzhalter==
Ein paar einfache Beispiele:
print("Hallo {}" . format("Hugo"))
print("Hallo {:s}" . format("Hugo"))
print("Hallo %s" % "Hugo")
Ausgabe:
Hallo Hugo
Hallo Hugo
Hallo Hugo
Python-Code (formatted string literals):
str1 = "Hallo"
str2 = "Hugo"
print(f"{str1} {str2}")
Ausgabe:
Hallo Hugo
Komplexere Beispiele:
print("Hallo {} und {}" . format("Hugo", "Mike"))
print("Hallo {name1} und {name2}" . format(name2="Hugo", name1="Mike"))
# Füllzeichen: *
# Bündigkeit: > (=rechts), < (=links), ^ (=zentriert)
# Feldweite: 10
# Typ: s (=String), f (=Gleitkommazahl), d (=Dezimalzahl) etc.
print("Hallo {:*>10s}" . format("Hugo"))
print("Hallo {:*<10s}" . format("Hugo"))
Ausgabe:
Hallo Hugo und Mike
Hallo Mike und Hugo
Hallo ******Hugo
Hallo Hugo******
Python-Code:
str = "Hallo\t%s\t%7.2f\t%10.2e\t%i" % ("Hugo", 12.34567, 34.567, 264)
print(str)
Ausgabe:
Hallo Hugo 12.35 3.46e+01 264
== Unicode ==
Neben den bekannten ASCII-Zeichen lassen sich Zeichen auch mittels Unicode beschreiben. Griechische Buchstaben oder komplexere mathematische Operatoren - all das sollte kein Problem sein. Siehe auch {{W|Unicode}}, {{W|Liste der Unicodeblöcke}} und {{W|Unicodeblock Mathematische Operatoren}}. Im Folgenden werden ein paar Zeichen (Allquantor, Nabla-Operator, Existenzquantor), die man aus der Mathematik kennt, erzeugt.
ch1 = "\N{FOR ALL}"
ch2 = "\N{NABLA}"
ch3 = "\u2203"
print(ch1, ch2, ch3)
Ausgabe:
∀ ∇ ∃
<small>Diese Ausgabe ergibt sich z.B. mit der IDLE-Shell oder mit Cygwin. Beim Ausführen über die Windows-Eingabeaufforderung oder Windows PowerShell unter MS Windows 10 erfolgt keine korrekte Darstellung. IDLE ist die mit Python mitgelieferte IDE ('''I'''ntegrated '''D'''evelopment '''E'''nvironment, Integrierte Entwicklungsumgebung). Gegen Ende dieses Textes wird IDLE kurz beschrieben.
Das Problem mit der Windows Eingabeaufforderung lässt sich aber umgehen. Man muss nur eine Schriftart auswählen, die die Zeichen kennt, z.B. "DejaVu Sans Mono". Dazu klicken Sie einfach bei der Eingabeaufforderung mit der rechten Maustaste oben auf die weiße Leiste und wählen im aufpoppenden Fenster den Menüpunkt "Eigenschaften". Es öffnet sich ein Dialogfenster. Über den Reiter "Schriftart" lässt sich nun die Schriftart einstellen. Unter MS Windows 11 oder openSUSE Leap 15.6 (bash-Konsole) gibt es dieses Problem ohnehin nicht.</small>
== Reguläre Ausdrücke ==
Python kennt auch {{W|Regulärer Ausdruck|reguläre Ausdrücke}}. Dazu gibt es in Python das Modul <code>re</code>. Beipielsweise sollen alle Zahlen (<math>\text{zahl}\in\mathbb{N}_0</math>) in einem String gesucht und ausgegeben werden. Als String sei gegeben: <code>3x Grüße und 100 Kekse.</code> Das Muster (Pattern) ist <code>\d+</code>. <code>\d</code> steht für eine Dezimalziffer 0-9. Das Plus-Zeichen (+) steht symbolisch für ein oder mehrere Zeichen des vorherigen Ausdrucks. Hier also ein oder mehrere Dezimalziffern. Es wird die Funktion <code>findall</code> aus dem Modul <code>re</code>verwendet.
Python-Code:
from re import findall
str = "3x Grüße und 100 Kekse."
pat = "\\d+" # Doppel-Backslashes müssen verwendet werden, sonst gibt Python eine Warnung aus!
# alternativ: pat = r"\d+"
# oder: pat = "[0-9]+"
numb = findall(pat, str)
print(numb)
Ausgabe:
['3', '100']
Python kennt noch viele weitere Möglichkeiten mittels regulärer Ausdrücke zu hantieren. Dies soll hier aber nicht vertieft werden, da das Thema schon ziemlich speziell und komplex ist. Bei Bedarf siehe aber z.B. die Bücher ''Weigend, Seite 380ff'' und ''Ernesti, Kaiser'' [https://openbook.rheinwerk-verlag.de/python/28_001.html] oder die Python-Dokumentation [https://docs.python.org/3/library/re.html]. Auch [[Python unter Linux: Reguläre Ausdrücke]] liefert ein umfangreiches und brauchbares Python-2-Kapitel zu den regulären Ausdrücken. Die dort gelisteten Beispiele müssten ggf. vor Verwendung auf Python-3 umgeschrieben werden. <small>Wie macht man das? Dazu siehe z.B. [https://openbook.rheinwerk-verlag.de/python/43_001.html], [https://portingguide.readthedocs.io/en/latest/] oder [https://www.digitalocean.com/community/tutorials/how-to-port-python-2-code-to-python-3]</small>
<small>Es gibt auch ein externes Modul ''regex'', das bei Bedarf extra installiert werden muss ([https://pypi.org/project/regex/]). Es bietet zusätzliche Funktionalität und gründlicheren Unicode-Support. Dies sei hier aber nur der Vollständigkeit halber erwähnt.</small>
== Verzweigungen ==
=== if ===
Die IF-Verzweigung ist aus anderen Programmiersprachen bereits bekannt. In Pseudocode lässt sie sich folgendermaßen darstellen:
WENN bedingung TRUE
führe block1 aus
SONST
führe block2 aus
ENDE
In Python gibt es keinen expliziten ENDE-Kennzeichner. Stattdessen wird der Code durch Einrückungen strukturiert. Alles mit der gleichen Einrückungstiefe gehört zum selben Block. Dies zeichnet Python vor anderen Programmiersprachen aus.
Die test1.py-Datei laute also wie folgt:
x = 5
if x < 4:
print("x ist kleiner als 4")
else:
print("Der else-Zweig wird ausgefuehrt")
print("x ist groesser oder gleich 4")
Ausgabe:
Der else-Zweig wird ausgefuehrt
x ist groesser oder gleich 4
Man achte auch auf die Doppelpunkte in der if- und else-Zeile. Darauf vergisst man gerne, wenn man von anderen Programmiersprachen kommt.
Folgendes wäre in Python ein Fehler (genauer gesagt ein IndentationError).
x = 5
if x < 4:
print("x ist kleiner als 4")
else:
print("Der else-Zweig wird ausgefuehrt")
print("x ist groesser oder gleich 4")
Auch Nachstehendes würde nicht zum gewünschten Ergebnis führen (löst aber keine Fehlermeldung aus). Der letzte print-Befehl ist schon außerhalb der IF-ELSE-Verzweigung.
x = 3
if x < 4:
print("x ist kleiner als 4")
else:
print("Der else-Zweig wird ausgefuehrt")
print("x ist groesser oder gleich 4")
Ausgabe:
x ist kleiner als 4
x ist groesser oder gleich 4
Python kennt eine Reihe von Vergleichs- und Verknüpfungsoperatoren:
<, <= ... kleiner (gleich)
>, >= ... größer (gleich)
== ... gleich
!= ... ungleich
is ... identisch
is not ... nicht identisch
and ... AND
or ... OR
not ... NOT
Beispielsweise:
a = 5
b = 9
if a<=10 and b!=7:
print("OK")
else
print("Nicht OK")
Ausgabe:
OK
Der else-Block kann übrigens auch ersatzlos entfallen.
Mehrfache Verzweigungen werden durch das elif-Konstrukt erstellt.
a = 14
if a<=10:
print("<=5")
elif a>11 and a<15:
print("11 bis 15")
elif a>16 and a<20:
print("16 bis 20")
else:
print(">=20")
Ausgabe:
11 bis 15
In Python gibt es auch die Schlüsselwörter <code>True</code> (für wahr) und <code>False</code> (für falsch). Man beachte, dass sie mit Großbuchstaben beginnen. Andere Schreibweisen wären ein Fehler. Sie gehören zum Datentyp <code>bool</code>. Ihnen sind auch die Zahlen <code>1</code> und <code>0</code> zugewiesen.
=== match ===
Ab Python 3.10 gibt es auch die match-Anweisung. Dies ist das Python-Pendant für die switch-Anweisung in anderen Programmiersprachen, geht aber bei näherer Betrachtung weit darüber hinaus. Hier nur ein einfaches Beispiel:
x = "Hello"
match x:
case "Servus" | "Ciao": # or
print("Servus an alle")
case "Grüetzi":
print("Grüetzi Schwyzer")
case _: # other, default, sonstiges ...
print("Hallo Welt")
Ausgabe:
Hallo Welt
Für nähere Details siehe z.B. [https://www.geeksforgeeks.org/python-match-case-statement/], [https://learnpython.com/blog/python-match-case-statement/], [https://docs.python.org/3/tutorial/controlflow.html#match-statements] und das Python Enhancement Proposal (PEP) 636 – Structural Pattern Matching: Tutorial [https://peps.python.org/pep-0636] und dort insbesondere den Anhang A - Quick Intro.
<small><code>match, case, _</code> etc. sind sogenannte ''soft keywords''. Im Gegensatz zu den normalen Schlüsselwörtern dürfen ihnen auch Werte zugewiesen werden. Eine Liste der weichen Schlüsselwörter lässt sich durch <code>keyword.softkwlist</code> erstellen (die Anweisung gibt es seit Python 3.9). Siehe dazu auch [https://stackoverflow.com/questions/65800344/what-are-soft-keywords] und [https://docs.python.org/3/library/keyword.html#keyword.softkwlist].</small>
== Schleifen ==
=== while ===
Die WHILE-Schleife ist kopfgesteuert. Sie funktioniert wie aus anderen Programmiersprachen bekannt.
In Pseudocode:
SOLANGE bedingung TRUE
führe block aus
ENDE
In Python:
x = 0
while x <= 10:
print(x)
x += 1
Ausgabe:
0
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
=== for ===
for x in range(6):
print(x*2)
Ausgabe:
0
2
4
6
8
10
Die Schleife läuft von 0 bis 5. Ausgegeben wird jeweils der Wert x*2. Aquivalent kann diese Schleife auch so geschrieben werden:
for x in range(0, 11, 2):
print(x)
Die Ausgabe ist wie oben. Der Startwert sei 0, der Endwert ist 11-1 und die Schrittweite ist 2.
Ein anderes Beispiel sei
for x in "text":
print(x)
Ausgabe:
t
e
x
t
== Schleifen abbrechen ==
=== break ===
<code>break</code> bricht die Schleife ab und setzt mit dem nächsten Befehl außerhalb der Schleife fort.
for var in range(100):
print(var)
if var == 5:
break
Ausgabe:
0
1
2
3
4
5
=== continue ===
<code>continue</code> bricht den aktuellen Schleifendurchlauf ab und setzt mit dem nächsten Schleifendurchlauf fort.
for var in range (11):
if var == 5:
continue
print(var)
Ausgabe:
0
1
2
3
4
6
7
8
9
10
== try - except ==
try:
z1 = 12 / 0
print(z1)
except ZeroDivisionError:
print("Das Ergebnis ist unendlich")
except:
print("Kann nicht berechnet werden!")
print("Bitte die Formel korrigieren!")
Ausgabe:
Das Ergebnis ist unendlich
Es wird versucht, eine Zahl durch Null zu dividieren. Das ist nicht möglich, es wird eine Ausnahme ausgelöst. Das Programm springt daher in den except-ZeroDivisionError-Block und führt die dort gelisteten Anweisungen aus (in unserem Fall eine print-Anweisung). Würden wir dieses Programm ohne try-except ausführen, so ergibt sich aus
z1 = 12 / 0
print(z1)
folgende Fehlermeldung und ein unmittelbarer Programmabbruch
Traceback (most recent call last):
File "C:\tmp\test1.py", line 1, in <module>
z1 = 12 / 0
ZeroDivisionError: division by zero
Mit dem try-except-Mechanismus können also Ausnahmen oder Fehler aufgefangen und behandelt werden. In unserem Beispiel ist das eher trivial, aber bei größeren Programmen kann das durchaus Sinn machen.
== pass ==
Ein leerer Block muss in Python mittels dem Schlüsselwort <code>pass</code> dargestellt werden. Z.B.
x = 2
if x == 1:
print("Wert ist ", x)
else:
pass
Würde man das <code>pass</code> im else-Block weglassen, so würde man eine Fehlermeldung erhalten:
IndentationError: expected an indented block after 'else' statement on line 5
= Funktionen =
== Aufrufen von Funktionen ==
Funktionen sind uns im Rahmen dieses Kurses schon zuhauf begegnet. Sei es die print()-, die math.sin()- oder die hex()-Funktion. All diese Funktionen werden von Python zur Verfügung gestellt, ohne dass man sie explizit programmieren müsste. Aufgerufen werden diese Funktionen, indem man ihren Namen eintippt, gefolgt von runden Klammern. In diesen Klammern können noch Argumente übergeben werden. Auch Rückgabewerte sind möglich.
== Funktionen selber schreiben ==
Funktionen werden mit dem def-Schlüsselwort (man definiert die Funktion) eingeleitet, danach folgt der Funktionsname, danach wiederum runde Klammern, in denen formale Argumente stehen können. Abgeschlossen wird die def-Zeile mit einem Doppelpunkt. Danach folgt der Funktionskörper. Dieser Funktionskörper muss wiederum eingerückt werden (wie von den Verzweigungen und Schleifen bekannt). Aufgerufen wird diese Funktion, indem man ihren Funktionsnamen eingibt, gefolgt von runden Klammern (ggf. mit den aktuellen Parametern). Z.B.
# Funktion definieren
def halloWelt(i):
# i ... beliebige Ganzzahl
print("Hallo " * i, end="")
print("Welt!")
# Funktion aufrufen
halloWelt(3)
Ausgabe:
Hallo Hallo Hallo Welt!
Unterschied zwischen formalen und aktuellen Parametern:
[[Datei:PythonIng_func1.jpg]]
<small>Aktuelle Parameter werden auch Argumente genannt.</small>
Rückgabe von Funktionswerten:
# Funktion definieren
def mathFunc(a, b):
r1 = a + b
r2 = a * b
return r1, r2
# Funktion aufrufen
a, b = mathFunc(3, 5)
# Ausgabe der zurückgegebenen Werte
print(a)
print(b)
Ausgabe:
8
15
Vorgabeparameter, z.B.:
def mathFunc(a=10, b=20):
r1 = a + b
r2 = a * b
return r1, r2
a, b = mathFunc(3, 5)
print(a)
print(b)
a, b = mathFunc(5)
print(a)
print(b)
a, b = mathFunc(b=6)
print(a)
print(b)
Ausgabe:
8
15
25
100
16
60
== Lambda-Funktionen ==
print((lambda a, b: a*b) (3, 5))
Ausgabe:
15
Eingeleitet wird eine Lambda-Funktion (auch Lambda-Form, Lambda-Operator oder anonyme Funktion genannt) mit dem Schlüsselwort <code>lambda</code>. Es folgen die formalen Argumente, danach ein Doppelpunkt, die Berechnungsvorschrift und ggf. abschliessend in Klammern die aktuellen Parameter.
Man kann einer Lambda-Funktion auch einen Funktionsnamen geben und die Funktion über diesen Namen aufrufen, z.B.
prod = lambda a, b: a*b
print(prod(3, 5))
Als Ausgabe wird wieder die Zahl 15 geliefert.
== Rekursive Funktionen ==
Funktionen können wiederum andere Funktionen aufrufen. Von einem rekursiven Funktionsaufruf spricht man, wenn die aufgerufene Funktion gleich der aufrufenden ist.
def printFunc(i):
if (i >= 5):
return
else:
print("Hallo Welt")
printFunc(i+1)
printFunc(1)
Ausgabe:
Hallo Welt
Hallo Welt
Hallo Welt
Hallo Welt
== Funktionsannotationen ==
Python ist sehr flexibel, was Typen angeht. Im Vorhergehenden haben wir generell keine Typangaben gemacht. Will man Typen angeben, so bietet Python das Konzept der Funktionsannotation.
def calcFunc(a:int, b:int) -> int:
return a+b, a*b
r1 = calcFunc(8, 9)
r2 = calcFunc(8.0, 9.0)
print(r1)
print(r2)
Ausgabe:
(17, 72)
(17.0, 72.0)
Jetzt sieht man auf den ersten Blick, welche Typen der Programmierer im Sinn hatte, als er die Funktion erstellte. Das Problem dabei ist nur, dass es Python ziemlich egal ist, welche Typen man in Endeffekt eingibt. Im obigen Beispiel können statt Integer-Typen auch Float-Typen eingegeben werden.
== Variadische Funktionen ==
Python-Code:
def test1(a, *b):
print(a);
for c in b:
print(c);
test1("Hallo", "Welt", "Schweizer", "und alle anderen")
Ausgabe:
Hallo
Welt
Schweizer
und alle anderen
Mit dem Stern (auch als Splat-Operator bezeichnet) in der formalen Parameterliste bei der Funktion <code>test1</code> wird angezeigt, dass eine beliebige Anzahl von Argumenten übergeben wird. <small> Dies entspricht in etwa dem, was in anderen Programmiersprachen (PHP etc.) mittels Ellipse (<code>...</code>) angezeigt wird.</small>
= Tupel, Listen und andere =
[[Datei:Python 3. The standard type hierarchy.png|mini|hochkant=1.7|Datentypen und Strukturen]]
Tupel, Listen und einige andere sind Datenstrukturen oder Sequenzen.
Listen (z.B. eine Einkaufsliste) sind veränderbar (mutable). Ein Tupel kann dagegen nicht verändert werden (immutable). Listen werden beim Anlegen in eckige Klammern eingeschlossen, Tupel in runde Klammern. Beim Tupel können die Klammern auch weggelassen werden. Ein Tupel mit nur einem Element muss mit einem Beistrich abgeschlossen werden. Der Grund ist, dass Python sonst nicht entscheiden kann, ob ein Tupel angelegt werden soll, oder nur ein geklammerter Wert. Nachfolgend werden einige Operationen mit Listen und Tupel dargestellt.
Als Gedächtnisstütze kann man sich den Unterschied zwischen Tupel und Liste ev. so leichter merken:
: T'''u'''pel ... r'''u'''nde Klammern, '''u'''nveränderlich
: L'''i'''ste ... eck'''i'''ge Klammern, veränderl'''i'''ch.
# Liste und Tupel
liste = [1, 2, "Hallo"]
tupel = (1, 2, "Hallo")
# Ausgabe von liste und tupel
print(liste)
print(tupel)
# Ausgabe von Einzelelementen
print(liste[1])
print(tupel[2])
# Element an Liste anhängen und einfügen
liste.append(55)
liste.insert(4, "Welt")
print(liste)
# Element aus Liste entfernen
liste.remove(1)
print(liste)
# einige weitere Beispiele
liste2 = [1,]
tupel2 = 1, 2
tupel3 = (1,)
print(liste2)
print(tupel2)
print(tupel3)
Ausgabe:
[1, 2, 'Hallo']
(1, 2, 'Hallo')
2
Hallo
[1, 2, 'Hallo', 55, 'Welt']
[2, 'Hallo', 55, 'Welt']
[1]
(1, 2)
(1,)
Zu den Datenstrukturen gehören weiters auch Mengen und Dictionaries. Mengen sind von der Mathematik bekannt, sie sind ungeordnet und es kommen keine mehrfachen Elemente vor. Dictionaries sind durch Schlüssel :Wert-Paare gekennzeichnet. Mengen werden beim Anlegen wie Dictionaries in geschweifte Klammern eingeschlossen.
dict = {"vorname":"Hugo", "nachname":"Meister" }
menge = {1, 1, 3, 4, 4, 4, "Hallo"}
print(dict)
print(menge)
print(dict["vorname"])
Ausgabe:
{'vorname': 'Hugo', 'nachname': 'Meister'}
{1, 3, 4, 'Hallo'}
Hugo
Geschweifte Klammern ohne Inhalt stellen Dictionaries dar und keine Mengen:
di = {}
print(type(di))
Ausgabe:
<class 'dict'>
== List Comprehensions ==
Aus einer Eingabeliste soll eine Ausgabeliste erzeugt werden. Das kann folgendermaßen geschehen.
Mathematische Schreibweise: <math>lc = \{2x|x\in\ \mathbb{N}, 1\le x < 11\}</math>
Python-Code:
lc = [x*2 for x in range(1,11)]
print(lc)
Ausgabe:
[2, 4, 6, 8, 10, 12, 14, 16, 18, 20]
Mathematische Schreibweise: <math>lc = \{2x | x \in \mathbb{N}, 1\le x < 11, x \bmod 2 = 0 \}</math>
Python-Code:
lc = [x*2 for x in range(1,11) if x%2 == 0]
print(lc)
Ausgabe:
[4, 8, 12, 16, 20]
Siehe auch {{W|List Comprehension}}.
== Set Comprehensions ==
Dies ist sehr ähnlich wie im vorigen Abschnitt beschrieben. Es wird aber keine Liste, sondern eine Menge erzeugt.
sc = {x*2 for x in range(1,11)}
print(sc)
Ausgabe:
{2, 4, 6, 8, 10, 12, 14, 16, 18, 20}
== Listen zusammenführen - zip() ==
li1 = ["A", "B", "C", "D"]
li2 = [1, 2, 3, 4]
li3 = [5.5, 6.6, 7.7, 8.8]
z = zip(li1, li2, li3)
print(z)
li4 = list(z)
print(li4)
Ausgabe:
<zip object at 0x00000283B6C6AC80>
[('A', 1, 5.5), ('B', 2, 6.6), ('C', 3, 7.7), ('D', 4, 8.8)]
== Generatorausdruck ==
g = (i*2 for i in range(1,11))
print(g)
t = tuple(g)
print(t)
print(t[1:3])
Ausgabe:
<generator object <genexpr> at 0x00000241D2A4A5A0>
(2, 4, 6, 8, 10, 12, 14, 16, 18, 20)
(4, 6)
== Slicing ==
slice ... Scheibe, Teil, in Scheiben schneiden
Beispiel: Zugriff auf Elemente eines geordneten sequentiellen Objekttyps (Liste, Tupel oder String):
str1 = "Hallo"
# Das erste Element wird mit dem Index 0 angesprochen
# [start (inkl.) : stop (exkl.) : step (default=1)]
str2 = str1[0:2]
# Alternativ auch: str2 = str1[:2]
print(str2)
tup1 = (0,1,2,3)
# Das letzte Element hat auch den Index -1, das vorletzte den Index -2 usw.
tup2 = tup1[-3:-1]
print(tup2)
lst1 = [[1, 5, 10, 20],
[30, 40, 50, 60]]
lst2 = lst1[1][1]
print(lst2)
Ausgabe:
Ha
(1, 2)
40
Beispiel: Umdrehen von Strings
str1 = "Hallo"
str2 = str1[::-1]
print(str2)
Ausgabe:
ollaH
= Objektorientierte Programmierung =
== Eine einfache Klasse ==
[[Datei:PythonIng_uml1.svg | 200px]]
class Fahrzeug:
raeder = 4
def __init__(self, geschwindigkeit, leistung):
self.__geschwind = geschwindigkeit
self.__leistung = leistung
def setGeschwindigkeit(self, geschwindigkeit): # geschwindigkeit in km/h
self.__geschwind = geschwindigkeit
def setLeistung(self, leistung):
self.__leistung = leistung
def convertGeschw(self):
# geschwindigkeit in m/s rueckgeben
return self.__geschwind / 3.6
fahr = Fahrzeug(150, 90)
print(fahr.convertGeschw())
Ausgabe:
41.666666666666664
Die Klasse Fahrzeug wird durch das class-Schlüsselwort eingeleitet. raeder ist ein Klassenattribut und public. __init__ wird bei der Objekterzeugung automatisch aufgerufen. Man achte darauf, dass diese Methode immer mit zwei Unterstrichen eingeleitet und abgeschlossen wird. Instanzattributen wird das Wort self vorangestellt. Wir sehen uns z.B. das Attribut self.__geschwind an. Auch hier werden zwei Unterstriche verwendet. Das bedeutet, dass dieses Attribut private ist. Bei den Methoden wird immer self als erster Parameter angegeben. Beim Aufruf der entsprechenden Funktion wird das self aber nicht berücksichtigt.
== Klassen importieren ==
Häufig ist es sinnvoll und übersichtlicher Klassen in eigenen Dateien zu speichern. Das sind dann eigene Module. Abgespeichert werden Sie mit der Endung py, wie bisher auch praktiziert. Aufgerufen werden Sie mit der import-Anweisung. Dann ist aber nur der Dateiname ohne Endung py zu verwenden. Klarer wird das mit einem Beispiel.
Datei c:\tmp\fahrzeug.py
class Fahrzeug:
raeder = 4
def __init__(self, geschwindigkeit, leistung):
self.__geschwind = geschwindigkeit
self.__leistung = leistung
def setGeschwindigkeit(self, geschwindigkeit): # geschwindigkeit in km/h
self.__geschwind = geschwindigkeit
def setLeistung(self, leistung):
self.__leistung = leistung
def convertGeschw(self):
# geschwindigkeit in m/s rueckgeben
return self.__geschwind / 3.6
Datei c:\tmp\test1.py
import fahrzeug
fahr = fahrzeug.Fahrzeug(150, 90)
print(fahr.convertGeschw())
Ausgabe:
41.666666666666664
Die üblichen import-Anweisungen lauten wie folgt:
{| {{prettytable}}
! import-Befehl
! Instanz
|-
| import xyz || xyz.Klasse
|-
| import xyz as x || x.Klasse
|-
| from xyz import Klasse || Klasse
|-
| from xyz import * || Klasse
|}
Der Vorteil der ersten beiden import-Anweisungen ist, dass es kaum zu Namenskollisionen kommen kann. Dafür hat man bei den letzten beiden Varianten weniger Tipparbeit.
== Vererbung ==
[[Datei:PythonIng_uml2.svg | 200px]]
Datei fahrzeug.py:
class Fahrzeug:
raeder = 4
def __init__(self, geschwindigkeit, leistung):
self.__geschwind = geschwindigkeit
self.__leistung = leistung
def setGeschwindigkeit(self, geschwindigkeit): # geschwindigkeit in km/h
self.__geschwind = geschwindigkeit
def setLeistung(self, leistung):
self.__leistung = leistung
def convertGeschw(self):
# geschwindigkeit in m/s rueckgeben
return self.__geschwind / 3.6
class Luftfahrzeug(Fahrzeug):
def __init__(self, geschwindigkeit, leistung, fluegel):
super().__init__(geschwindigkeit, leistung)
self.__flueg = fluegel
def getFlueg(self):
return self.__flueg
Datei test1.py:
import fahrzeug
fahr = fahrzeug.Luftfahrzeug(150, 90, 4)
print(fahr.getFlueg())
Ausgabe:
4
= Grafiken zeichnen =
Für das Zeichnen von Grafiken wird hier das Modul <code>matplotlib</code> verwendet. <code>matplotlib</code> ist ein externes Modul und muss vor der ersten Verwendung installiert werden. Das geht so:
# Starten Sie ein Terminal (bei Windows die Eingabeaufforderung).
# Führen Sie darin folgenden Befehl aus <code>c:\devel\Python\Scripts\pip.exe install matplotlib</code>
pip ist übrigens der Paketmanager von Python ({{W|Pip_(Python)}}).
Optimalerweise installieren wir auch gleich das Modul <code>numpy</code> (Numerical Python). Wir werden es im Folgenden oft benötigen (nicht nur bei den Grafiken). Das funktioniert vom Prinzip her genauso, wie für <code>matplotlib</code> gezeigt.
<small>Verwenden Sie Spyder, so sind diese Schritte nicht nötig. Spyder inkludiert diese Pakete standardmäßig. Unter openSUSE Tumbleweed lassen sich diese Pakete mittels YaST oder zypper installieren.</small>
== 2D ==
=== Graph einer Funktion ===
Es soll die cosh-Funktion im Intervall <math>x\in[-3,3]</math> gezeichnet werden. Der Programmcode lautet in der einfachsten Form:
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(-3., 3.1, .1)
y = np.cosh(x)
plt.plot(x,y)
plt.grid()
plt.show()
Ausgabe:
[[Datei:PythonIng_cosh1.jpg]]
Der Code ist quasi selbsterklärend. Das Untermodul pyplot des matplotlib-Moduls und das numpy-Modul werden importiert. x läuft von -3 bis +3. y wird für jeden x-Wert per Formel ausgerechnet. "plt.plot()" ist der Zeichenbefehl. "plt.show" ist notwendig, um das Fenster mit der Grafik anzuzeigen.
Die Schrittweite 0.1 wurde so gewählt, um einen ausreichend glatten Verlauf des Graphen zu gewährleisten. Das ist immer ein Kompromiss zwischen Berechnungszeit und Ansehnlichkeit. Testen Sie einfach ein paar verschiedene Werte, um ein Gefühl dafür zu zu bekommen. "plt.grid()" zeichnet ein Gitter in die Grafik (kann auch weggelassen werden).
Die Bezeichnungen plt und np könnten auch anders gewählt werden. Es ist aber Konvention, diese so wie hier gezeigt zu wählen.
<small>Mit der im obigen Bild gezeigten Menüleiste kann die dargestellte Grafik nachträglich noch geändert werden (Zoom, Pan, Achsenparameter, Kurvenparameter etc.). Natürlich kann man das alles auch direkt programmieren. Wie das funktioniert wird ansatzweise etwas später gezeigt.</small>
Ein etwas komplexeres Beispiel ist Folgendes:
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(-3., 3.1, .1)
y = np.cosh(x) + 2**x
plt.plot(x,y)
plt.grid()
plt.show()
Ausgabe:
[[Datei:PythonIng_cosh4.png]]
Man beachte, dass im Gegensatz zu Octave und Julia der ominöse Punkt (.) bei 2**x mit Python nicht benötigt wird. Das macht das Programmiererleben etwas einfacher.
=== Graphen mehrerer Funktionen und weiteres ===
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(-3., 3.1, .1)
y1 = np.cosh(x) + 2**x
y2 = np.sin(x) * np.cos(x)
plt.plot(x, y1, label = "cosh(x) + 2**x")
plt.plot(x, y2, label = "sin(x) * cos(x)")
plt.grid()
plt.title("Funktionsgraphen")
plt.xlabel("x")
plt.ylabel("y")
plt.legend(loc="best")
plt.show()
[[Datei:PythonIng_cosh2.png]]
Um die Linienstile etwas individueller zu gestalten, ist folgender Programmcode gedacht:
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(-3., 3.1, .1)
y1 = np.cosh(x) + 2**x
y2 = np.sin(x) * np.cos(x)
plt.plot(x, y1, label = "cosh(x) + 2**x", lw=5, ls="dotted")
plt.plot(x, y2, label = "sin(x) * cos(x)", lw=3, ls="--")
plt.grid()
plt.title("Funktionsgraphen")
plt.xlabel("x")
plt.ylabel("y")
plt.legend(loc="best")
plt.show()
[[Datei:PythonIng_cosh3.png]]
=== Funktion in Parameterdarstellung ===
Es soll die archimedische Spirale <math>x = t \cos(t), y = t \sin(t)</math> im Intervall <math>[0, 6\pi[</math> gezeichnet werden.
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
t = np.arange(0., 6*np.pi, .1)
x = t * np.cos(t)
y = t * np.sin(t)
plt.plot(x, y)
plt.grid()
plt.title("Archimedische Spirale")
plt.show()
[[Datei:PythonIng_spirale1.png]]
Diese Darstellung erscheint verzerrt. Will man gleiche Achsenskalierungen, so kann man den plt.axis()-Befehl verwenden.
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
t = np.arange(0., 6*np.pi, .1)
x = t * np.cos(t)
y = t * np.sin(t)
plt.plot(x, y)
plt.grid()
plt.title("Archimedische Spirale")
plt.axis("equal")
plt.show()
[[Datei:PythonIng_spirale2.png]]
=== Funktion in Polardarstellung ===
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
fig = plt.figure()
ax = fig.add_subplot(projection="polar")
r = np.arange(0, 1, 0.01)
theta = r**3
line = ax.plot(theta, r)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_polar1.png]]
=== Logarithmische Achsenskalierung ===
==== Semilog ====
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(0., 10, .1)
y = 10**x
plt.plot(x, y)
plt.grid()
plt.semilogy()
plt.show()
Ausgabe:
[[Datei:PythonIng_semilog1.png]]
==== LogLog ====
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(0., 10, .1)
y = 10**x
plt.plot(x, y)
plt.grid()
plt.loglog()
plt.show()
[[Datei:PythonIng_loglog1.png]]
=== Gefüllte Fläche ===
import numpy as np
import matplotlib.pyplot as plt
x = np.arange(0, 3, 0.1)
y1 = 3*x - 1
y2 = x**2
plt.plot(x, y1, x, y2, color='black')
plt.fill_between(x, y1, y2, where=y1>=y2)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_gefuellt.png]]
=== Linien, Pfeile, Rechtecke, Kreise und Texte ===
import matplotlib as mpl
import matplotlib.pyplot as plt
fig, ax = plt.subplots()
r = mpl.patches.Rectangle((0, 0), 3, 3, angle=30, fill=False)
c = mpl.patches.Circle((4, 4), 2, fill=False)
ax.add_patch(r)
ax.add_patch(c)
ax.plot([-2, 7], [-2, 0], color="black")
ax.arrow(0, 7, 5, 0, length_includes_head=True, head_width=0.5, head_length=1.5,
color="black")
ax.set_aspect("equal")
plt.axis([-3, 8, -3, 8])
plt.show()
[[Datei:PythonIng_linien_pfeile_etc.png]]
Text kann mit <code>ax.text(x, y, "Text")</code> hinzugefügt werden, bspw.
import matplotlib.pyplot as plt
fig, ax = plt.subplots()
ax.text(0.1, 0.1, "Hallo")
ax.text(0.5, 0.5, "Welt", size="40", family="cursive", style="italic",
rotation=30.0)
plt.show()
Oder einfacher auch ohne <code>subplots</code>
import matplotlib.pyplot as plt
plt.text(0.1, 0.1, "Hallo")
plt.text(0.5, 0.5, "Welt", size="40", family="cursive", style="italic",
rotation=30.0)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_text1.png]]
Auch Sonderzeichen (griechische Buchstaben etc.) können verwendet werden (siehe dazu auch [https://matplotlib.org/stable/users/explain/text/mathtext.html]).
import matplotlib.pyplot as plt
plt.text(.3, .5,
r'$\Omega\ \psi\ \oint\ \nabla\ \dot a\ \frac{a}{b}\ a_b$',
size="20")
plt.show()
[[Datei:PythonIng_text20.svg]]
Jetzt wird noch gezeigt, wofür <code>subplots</code> sinnvoll eingesetzt werden können.
import matplotlib.pyplot as plt
fig, ax = plt.subplots(nrows=1, ncols=2)
ax[0].text(0.1, 0.1, "Hallo")
ax[1].text(0.1, 0.5, "Welt", size="40", family="cursive", style="italic",
rotation=30.0)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_text2.png]]
=== Aufgaben ===
* Zeichnen Sie die Strophoide <math>x = \frac{a(t^2-1)}{t^2+1}, y = \frac{at(t^2-1)}{t^2+1}, a = 2, -3 \leq t \leq 3</math>. Das Ganze sollte in etwa so aussehen wie folgende Grafik:
[[Datei:octave_strophoide.jpg]]
* Zeichnen Sie die verschlungene Hypozykloide <math>x = (R-r)\cos t + c\cos\frac{R-r}{r}t, y = (R-r)\sin t - c\sin\frac{R-r}{r}t, c = 3, r = 2, R = 6, -15 \leq t \leq 15</math>. Das Ganze sollte in etwa so aussehen wie folgende Grafik:
[[Datei:octave_hypozykloide.jpg]]
* Testen Sie bei den obigen Übungsaufgaben verschiedene Linienstile und Farben. Farben können mit dem plt.plot()-Parameter color gewählt werden.
* Testen Sie bei den obigen Übungsaufgaben verschiedene Werte für a, c, r und R.
== 3D ==
=== Räumliche Kurven ===
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
t = np.arange(0, 6*np.pi, 0.1)
x = t * np.cos(t)
y = t * np.sin(t)
z = t
fig, ax = plt.subplots(subplot_kw={"projection": "3d"})
ax.plot(x, y, z)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_raumkurve1.png]]
=== Flächen ===
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(0, 10, 0.1)
y = np.arange(0, 10, 0.1)
x, y = np.meshgrid(x, y)
z = np.sin(x) + 3 * np.cos(y)
fig, ax = plt.subplots(subplot_kw={"projection": "3d"})
ax.plot_surface(x, y, z)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_fläche1.png]]
Das Ganze in Netzdarstellung läßt sich so programmieren:
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(0, 10, 0.5)
y = np.arange(0, 10, 0.5)
x, y = np.meshgrid(x, y)
z = np.sin(x) + 3 * np.cos(y)
fig, ax = plt.subplots(subplot_kw={"projection": "3d"})
ax.plot_wireframe(x, y, z)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_fläche2.png]]
Ein etwas komplexeres Beispiel:
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(0.1, 10, 0.1)
y = np.arange(0.1, 10, 0.1)
x, y = np.meshgrid(x, y)
z1 = np.sin(x) + 3 * np.cos(y)
z2 = np.sin(x) + np.log(y)
z3 = x + np.cos(y)
z4 = x**2 - y
fig, ax = plt.subplots(subplot_kw={"projection": "3d"}, nrows=2, ncols=2)
ax[0][0].plot_surface(x, y, z1)
ax[0][1].plot_surface(x, y, z2)
ax[1][0].plot_surface(x, y, z3)
ax[1][1].plot_surface(x, y, z4)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_subplot1.png]]
Man beachte, dass man die Unterbilder im Bild nach dem Ausführen des Scripts z.B. mit der mittleren Maustaste einzeln drehen, oder über die Einträge in der Menüzeile einzeln bearbeiten kann. Mit ein paar Zeilen Programmtext lässt sich also eine Menge an Funktionalität generieren.
Die Farbgebung lässt sich über <code>colormaps</code> variieren.
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
from matplotlib import cm
x = np.arange(0, 10, 0.1)
y = np.arange(0, 10, 0.1)
x, y = np.meshgrid(x, y)
z = np.sin(x) + 3 * np.cos(y)
fig, ax = plt.subplots(subplot_kw={"projection": "3d"})
ax.plot_surface(x, y, z, cmap = cm.coolwarm)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_colormap1.png]]
Es gibt eine Menge an Colormaps, z.B. <code>plasma, Greys, Dark2, ocean</code>. Zwecks detaillierterer Infos siehe die matplotlib-Dokumentation. <small>Verwendet man die IDE namens IDLE, so gibt es dort auch die automatische Codevervollständigung. D.h. es werden alle Möglichkeiten (in unserem Fall nach dem Eintippen von <code>cm.</code> alle verfügbaren Colormaps) angezeigt.</small>
Die "edgecolor" und Linienbreite können auch frei gewählt werden:
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
from matplotlib import cm
x = np.arange(0, 10, 0.1)
y = np.arange(0, 10, 0.1)
x, y = np.meshgrid(x, y)
z = np.sin(x) + 3 * np.cos(y)
fig, ax = plt.subplots(subplot_kw={"projection": "3d"})
ax.plot_surface(x, y, z, cmap = cm.coolwarm, edgecolor="black", linewidth=1.0)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_colormap2.png]]
=== Höhenlinien ===
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(0, 10, 0.1)
y = np.arange(0, 10, 0.1)
x, y = np.meshgrid(x, y)
z = np.sin(x) + 3 * np.cos(y)
fig, ax = plt.subplots()
ax.contour(x, y, z)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_höhenlinien1.png]]
Etwas abgewandelt sieht das so aus:
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(0, 10, 0.1)
y = np.arange(0, 10, 0.1)
x, y = np.meshgrid(x, y)
z = np.sin(x) + 3 * np.cos(y)
fig, ax = plt.subplots()
hl = ax.contour(x, y, z)
ax.clabel(hl, inline = True)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_höhenlinien2.png]]
Und noch eine Variante sei gezeigt.
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(0, 10, 0.1)
y = np.arange(0, 10, 0.1)
x, y = np.meshgrid(x, y)
z = np.sin(x) + 3 * np.cos(y)
fig, ax = plt.subplots()
ax.contourf(x, y, z)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_höhenlinien3.png]]
=== Aufgaben ===
* Zeichnen Sie die räumliche Kurve <math>x = 2 \cdot \cosh(t)</math>, <math>y = 5 \cdot \sin(t)</math>, <math> z = t^{2} - t</math>, <math>0 \leq t \leq 3\pi</math>.
* Zeichnen Sie die Fläche <math>z = \log(x) + \cos(y)</math>.
== Animationen ==
=== Mit matplotlib ===
Auch mit matplotlib sind Animationen möglich. Das ist ein bisschen komplizierter und wird deshalb hier nur mit einem sehr einfachen Beispiel dargestellt (bei Interesse siehe z.B. auch das [https://matplotlib.org/stable/users/explain/animations/animations.html#animations Animations using Matplotlib-Tutorial]).
import matplotlib.pyplot as plt
import matplotlib.animation as ani
import matplotlib
import numpy as np
def update(frame):
line.set_xdata(x[:frame])
line.set_ydata(y[:frame])
return (line)
fig, ax = plt.subplots()
x = np.arange(0, 10, .1)
y = np.sin(x)
line, = ax.plot(x[0], y[0])
ax.set(xlim=[0, 10], ylim=[-1, 1])
a = ani.FuncAnimation(fig=fig, func=update, frames=100, interval=20)
plt.show()
# Speichere die Animation in einem animierten GIF (optional)
a.save(filename="c:/tmp/PythonIng_anim5.gif", writer="pillow")
[[Datei:PythonIng_anim5.gif]]
Es wird eine Sinuskurve auf den Bildschirm gezeichnet. In der letzten Zeile wird diese Animation in ein animiertes GIF gespeichert. Das ist natürlich optional und kann auch weggelassen werden.
=== Mit VPython ===
Aber auch mit dem Modul VPython lassen sich einfache 3D-Animationen erstellen. VPython ist ein externes Modul, das vorab installiert werden muss. Unter openSUSE Tumbleweed gibt es dzt. kein entsprechendes rpm-Paket. Die übliche Methode der Installation mittels YaST oder zypper ist somit nicht möglich. Auch eine direkte Verwendung von pip führt nur zu einer Fehlermeldung (<code>error: externally-managed-environment</code>). Es empfiehlt sich dort folgende Vorgehensweise:
# Erstelle zuerst eine virtuelle Umgebung, z.B.: <code>python3.11 -m venv ~/tmp/venv1</code>
# Wechsle das Verzeichnis: <code>cd ~/tmp/venv1/bin</code>
# Installiere das entsprechende Paket: <code>./pip install vpython</code>
# Führe das entsprechende Skript aus: <code>./python ~/tmp/test1.py</code>
Aktuell (März 2026) ist dieses Programmpaket lt. der [https://vpython.org/presentation2018/install.html VPython-Homepage] nur für die Python-Versionen 3.8 bis 3.12 verfügbar.
Ein Beispiel zu einer einfachen Animation wird nachfolgend geliefert.
from vpython import *
scene.width = 1200
scene.height = 600
scene.center = vector(20,0,0)
scene.background = color.white
cylinder(pos=vector(0,0,0), axis=vector(20,0,0), radius=5,
color=color.blue)
cone(pos=vector(0,0,0), axis=vector(-10,0,0), radius=5,
color=color.blue)
helix(pos=vector(20,0,0), axis=vector(40,0,0), radius=2,
coils=10, thickness=0.5, color=color.blue)
ball = sphere(pos=vector(20,0,0), color = color.green, radius = 1)
ball.p = vector(0.15, 0, 0)
toc = True
while True:
rate(200)
if(ball.pos.x <= 60 and toc == True):
ball.pos += ball.p
else:
toc = False
ball.pos -= ball.p
if(ball.pos.x <= 20 and toc == False):
toc = True
[[Datei:PythonIng_vpython_anim.JPG]]
Idealerweise öffnet sich beim Ausführen des Scripts ein Browserfenster. Darin wird die programmierte Animation gezeigt (siehe auch den obigen Screenshot). Eine Größenänderung können Sie mit der mittleren Maustaste initiieren. Die Szenerie drehen können Sie mit der rechten Maustaste.
=== Mit VTK ===
Komplexer, aber auch mächtiger als VPython ist die Verwendung von VTK ('''V'''isualization '''T'''ool'''k'''it). Genauer gesagt des Python-Wrappers von VTK. Dieses externe Python-Modul muss vorab installiert werden (z.B. mittels YaST, pip oder in eine virtuelle Umgebung). VTK ist eine Softwarebibliothek zur 3D-Visualisierung und wurde ursprünglich in C++ geschrieben. Verbreitet eingesetzt wird diese Bibliothek in der Wissenschaft und Forschung, z.B.
* in der medizinischen Bildgebung
* für Strömungssimulationen
* für Klimadaten
VTK funktioniert nach dem {{W|Grafikpipeline|Pipeline-Prinzip}}:
Source (Quellen) -> Filter -> Mapper (Senken) -> Actor/Renderer
Daten fließen von den Quellen zu den Senken.
Als einfaches Beispiel wird die Darstellung eines Zylinders gezeigt, der mit den Maustasten gedreht oder in der Größe geändert werden kann:
import vtk
# Zylinder erzeugen
cyl = vtk.vtkCylinderSource()
cyl.SetRadius(5.0)
cyl.SetHeight(20.0)
cyl.SetResolution(40)
# Geometrie in darstellbare Daten umwandeln
mapper = vtk.vtkPolyDataMapper()
mapper.SetInputConnection(cyl.GetOutputPort())
# Objekt in der Szene
actor = vtk.vtkActor()
actor.SetMapper(mapper)
# Szene verwalten
renderer = vtk.vtkRenderer()
renderer.AddActor(actor)
# Render-Fenster
render_window = vtk.vtkRenderWindow()
render_window.AddRenderer(renderer)
# Maus/Tastatur-Steuerung
interactor = vtk.vtkRenderWindowInteractor()
interactor.SetRenderWindow(render_window)
# Starten
render_window.Render()
interactor.Start()
Ausgabe:
[[Datei:PythonIng_VTK_1.png]]
Gleiches Beispiel wie oben, aber mit einer Animationssequenz:
import vtk
import time
cyl = vtk.vtkCylinderSource()
cyl.SetRadius(5.0)
cyl.SetHeight(20.0)
cyl.SetResolution(40)
mapper = vtk.vtkPolyDataMapper()
mapper.SetInputConnection(cyl.GetOutputPort())
actor = vtk.vtkActor()
actor.SetMapper(mapper)
renderer = vtk.vtkRenderer()
renderer.AddActor(actor)
render_window = vtk.vtkRenderWindow()
render_window.AddRenderer(renderer)
interactor = vtk.vtkRenderWindowInteractor()
interactor.SetRenderWindow(render_window)
for i in range(360):
actor.RotateZ(1)
actor.RotateY(.5)
render_window.Render()
time.sleep(0.01)
Das Grafikfenster schließt sich nach Ablauf der Schleife. Das Fenster bleibt geöffnet, wenn Sie am Programmende folgenden Befehl hinschreiben
interactor.Start()
Um den animierten Zylinder grün einzufärben, müssen Sie Folgendes im obigen Programm ergänzen (Farbnamen):
colors = vtk.vtkNamedColors()
actor.GetProperty().SetColor(colors.GetColor3d("Green"))
Als Namen können Sie u.a. die CSS3 Web-Farben verwenden (siehe z.B. [https://wiki.selfhtml.org/wiki/Farbe/Farbangaben] und {{W|Webfarbe#CSS_3}}).
Alternativ funktioniert auch das ({{W|RGB-Farbraum|RGB}}):
actor.GetProperty().SetColor(0.0, 0.6, 0.0)
Wie der Zylinder mit einer Textur versehen wird, zeigt folgendes Programm:
import vtk
import time
cylinder = vtk.vtkCylinderSource()
cylinder.SetResolution(30)
cylinder.SetHeight(3.0)
cylinder.SetRadius(1.0)
cylinder.CappingOn()
texture_coords = vtk.vtkTextureMapToCylinder()
texture_coords.SetInputConnection(cylinder.GetOutputPort())
texture_coords.PreventSeamOn()
reader = vtk.vtkJPEGReader()
reader.SetFileName("PythonIng_textur.jpg")
texture = vtk.vtkTexture()
texture.SetInputConnection(reader.GetOutputPort())
mapper = vtk.vtkPolyDataMapper()
mapper.SetInputConnection(texture_coords.GetOutputPort())
actor = vtk.vtkActor()
actor.SetMapper(mapper)
actor.SetTexture(texture)
renderer = vtk.vtkRenderer()
renderWindow = vtk.vtkRenderWindow()
renderWindow.AddRenderer(renderer)
interactor = vtk.vtkRenderWindowInteractor()
interactor.SetRenderWindow(renderWindow)
renderer.AddActor(actor)
for i in range(360):
actor.RotateZ(1)
actor.RotateY(.5)
renderWindow.Render()
time.sleep(0.01)
interactor.Start()
<gallery>
PythonIng_textur.jpg | Textur-Datei
PythonIng_VTK_2.png | Ausgabe (Screenshot)
</gallery>
Nun aber genug von VTK und der Erstellung von Grafiken, weiter geht es mit mathematischeren Themen.
= Vektoren und Matrizen =
== Zahlenfolgen ==
from numpy import *
start = 0
stop = 10
step = 2
num = 10
r = arange(start, stop, step)
l = linspace(start, stop, num)
print("r = ", r)
print("l = ", l)
Ausgabe:
r = [0 2 4 6 8]
l = [ 0. 1.11111111 2.22222222 3.33333333 4.44444444 5.55555556
6.66666667 7.77777778 8.88888889 10. ]
== Vektoren ==
Vektoren sollten jedem aus der Linearen Algebra bekannt sein.
=== Arrays ===
In Python mit NumPy kann man Vektoren durch die Funktion array erzeugen.
import numpy as np
l1 = (-5, 3, 2)
l2 = (1, 1, 4)
a1 = np.array(l1)
a2 = np.array(l2)
a3 = a1 + a2
a4 = 2 * a2
print(a1)
print(a2)
print(a3)
print(a3[2])
print(a4)
Ausgabe:
[-5 3 2]
[1 1 4]
[-4 4 6]
6
[2 2 8]
=== Zeilen- und Spaltenvektoren ===
import numpy as np
# Zeilenvektor
z = np.array([ [-5, 3, 2] ])
# Spaltenvektor
s = np.array([[1], [1], [4]])
print(z)
print(s)
Ausgabe:
[ [-5 3 2] ]
[[1]
[1]
[4]]
=== Skalarprodukt ===
import numpy as np
a1 = np.array((-5, 3, 2))
a2 = np.array((1, 1, 4))
skalarprodukt = np.dot(a1, a2)
print(skalarprodukt)
Ausgabe:
6
=== Vektorprodukt ===
<math>a\ast b=\left(\begin{array}{c}
a_{1}\\
a_{2}\\
a_{3}
\end{array}\right)\ast\left(\begin{array}{c}
b_{1}\\
b_{2}\\
b_{3}
\end{array}\right)=\left(\begin{array}{c}
a_{2}b_{3}-a_{3}b_{2}\\
a_{3}b_{1}-a_{1}b_{3}\\
a_{1}b_{2}-a_{2}b_{1}
\end{array}\right)
</math>
Python-Code:
import numpy as np
a1 = np.array((-5, 3, 2))
a2 = np.array((1, 1, 4))
vektorprodukt = np.cross(a1, a2)
print(vektorprodukt)
Ausgabe:
[10 22 -8]
=== Transponierter Vektor ===
import numpy as np
# Zeilenvektor
z = np.array([ [-5, 3, 2] ])
# Spaltenvektor
s = np.array([[1], [1], [4]])
# transponierter Vektor
z_tp = np.transpose(z)
# transponierter Vektor
s_tp = np.transpose(s)
print(z_tp)
print(s_tp)
Ausgabe:
[[-5]
[ 3]
[ 2]]
[ [1 1 4] ]
=== Vektorfelder visualisieren ===
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
# Daten generieren
x = np.arange(0, 10, 1)
y = np.arange(0, 10, 1)
X, Y = np.meshgrid(x, y)
U = X * Y
V = Y + X
# Plotten
fig, ax = plt.subplots()
ax.quiver(X, Y, U, V, angles='xy')
plt.show()
Ausgabe:
[[Datei:PythonIng_quiver1.png]]
== Matrizen==
import numpy as np
m1 = np.matrix([[1, 2, 3], [4, 5, 6]])
print(m1)
Ausgabe:
[[1 2 3]
[4 5 6]]
=== Zugriff auf Matrizenelemente ===
import numpy as np
m1 = np.matrix([[1, 2, 3], [4, 5, 6]])
# Element aus Zeile 2 und Spalte 3 (Achtung! Index startet bei Null)
print(m1[1,2])
Ausgabe:
6
=== Addition und Subtraktion von Matrizen ===
import numpy as np
m1 = np.matrix([[1, 2, 3], [4, 5, 6]])
m2 = np.matrix([[0, 0, 2], [1, 3, 2]])
print(m1 + m2)
print(m1 - m2)
Ausgabe:
[[1 2 5]
[5 8 8]]
[[1 2 1]
[3 2 4]]
=== Transponierte Matrix ===
import numpy as np
m = np.matrix([[1, 2, 3], [4, 5, 6]])
mt = np.transpose(m)
print(m)
print(mt)
Ausgabe:
[[1 2 3]
[4 5 6]]
[[1 4]
[2 5]
[3 6]]
=== Rang einer Matrix ===
import numpy as np
m = np.matrix([[1, 3], [0, -5]])
rg = np.linalg.matrix_rank(m)
print(rg)
Ausgabe:
2
=== Inverse Matrix ===
import numpy as np
m = np.matrix([[1, 3], [0, -5]])
mi = np.linalg.inv(m)
print(mi)
Ausgabe:
[[ 1. 0.6]
[-0. -0.2]]
=== Multiplikation von Matrizen (falksches Schema) ===
import numpy as np
m1 = np.matrix([[1, 3, 4], [0, -5, 1]])
m2 = np.matrix([[1, 2], [2, 3], [0, 2]])
print(m1 @ m2)
Ausgabe:
[[ 7 19]
[-10 -13]]
=== Eigenwerte und Eigenvektoren ===
import numpy as np
m = np.matrix([[5, 8], [1, 3]])
D,V = np.linalg.eig(m)
# Eigenwerte
print(D)
# Eigenvektoren
print(V)
Ausgabe:
[7. 1.]
[[ 0.9701425 -0.89442719]
[ 0.24253563 0.4472136 ]]
=== Teilmatrizen ===
import numpy as np
m = np.matrix([[1, 3, 4], [0, -5, 1]])
print("m = ", m)
# Erste Zeile extrahieren
m1 = m[0,:]
print("m1 = ", m1)
# Das Element aus der 1. Zeile und der 2. Spalte extrahieren
m2 = m[0,1]
print("m2 = ", m2)
# Zweite Spalte extrahieren
m3 = m[:, 1]
print("m3 = ", m3)
Ausgabe:
m = [[ 1 3 4]
[ 0 -5 1]]
m1 = [ [1 3 4] ]
m2 = 3
m3 = [[ 3]
[-5]]
=== Spezielle Matrizen ===
==== Nullmatrix ====
import numpy as np
z = np.zeros((3, 2))
print(z)
Ausgabe:
[[0. 0.]
[0. 0.]
[0. 0.]]
==== Einheitsmatrix ====
import numpy as np
z = np.eye(3)
print(z)
Ausgabe:
[[1. 0. 0.]
[0. 1. 0.]
[0. 0. 1.]]
==== Matrix mit lauter Einsen ====
import numpy as np
z = np.ones((3, 2))
print(z)
Ausgabe:
[[1. 1.]
[1. 1.]
[1. 1.]]
=== Spärlich besetzte Matrizen ===
Das Thema spärlich besetzter Matrizen wird hier nur kurz angerissen. Nähere Details siehe unter dem Weblink [https://docs.scipy.org/doc/scipy/reference/sparse.html#module-scipy.sparse].
import numpy as np
import scipy
A = scipy.sparse.csr_array(np.eye(5))
print(A)
Ausgabe:
(0, 0) 1.0
(1, 1) 1.0
(2, 2) 1.0
(3, 3) 1.0
(4, 4) 1.0
= Lineare Gleichungssysteme =
Sei <math>Ax = b</math> ein lineares Gleichungssystem. <math>A</math> sei die Koeffizientenmatrix, <math>x</math> der Lösungsvektor und <math>b</math> ein bekannter Vektor.
Beispiel:
import numpy as np
A = np.array([[5, 1], [0, 2]])
b = np.array([1, 2])
x = np.linalg.solve(A, b)
print(x)
Ausgabe:
[0. 1.]
== Aufgabe ==
* Lösen Sie folgendes Gleichungssystem mittels Python (und zur Kontrolle auch händisch):
5x + 6y - 2z = 12
3x - y - 3z = 6
2x + 2y + 4z = 5
= Polynome =
== Ein erstes einfaches Beispiel ==
Gegeben sei das Polynom <math>7x^3+5x^2+1</math>. In Python:
import numpy as np
p = np.poly1d([7, 5, 0, 1])
print(p)
Ausgabe:
3 2
7 x + 5 x + 1
== Einzelne Polynomwerte berechnen ==
import numpy as np
p = np.poly1d([7, 5, 0, 1])
print(p(1.5))
Ausgabe:
35.875
== Polynome integrieren und differenzieren ==
import numpy as np
p = np.poly1d([7, 5, 0, 1])
# 1. Ableitung
p1 = p.deriv()
p2 = p.deriv(1)
# 2. Ableitung
p3 = p.deriv(2)
# Integral
p4 = p.integ()
print(p1)
print(p2)
print(p3)
print(p4)
Ausgabe:
2
21 x + 10 x
2
21 x + 10 x
42 x + 10
4 3
1.75 x + 1.667 x + 1 x
== Nullstellen bestimmen ==
import numpy as np
p = np.poly1d([2, 5, 0, 4])
r = np.roots(p)
print(r)
Ausgabe:
[-2.7621427 +0.j 0.13107135+0.84077099j 0.13107135-0.84077099j]
== Aufgaben ==
* Berechnen Sie den Wert für x = 3 des Polynoms <math>y = 2x^4 - 3x^3 - x + 7</math>.
* Differenzieren und integrieren Sie das Polynom <math>y = 2x^4 - 3x^3 - x + 7</math>.
* Berechnen Sie die Nullstellen von <math>y = 7x^5 - 3x^2 + 12</math>.
= Nichtlineare Gleichungen und Gleichungssysteme =
== Nullstellenbestimmung ==
Löse eine beliebige Gleichung f(x) = 0, z.B. <math> f(x) = x^2 - 5\cos(x) - 10 = 0 </math>:
import scipy
import numpy as np
def f(x):
return x**2 - 5*np.cos(x) - 10
xstart = [-1, 1] # Startwerte
xn = scipy.optimize.root(f, xstart)
print(xn.x)
Ausgabe:
[-2.46813009 2.46813009]
Funktionsgraph:
[[Datei:octave_nichtlin2.jpg]]
== Gleichungssysteme ==
SymPy ist ein externes Modul, das symbolisches Rechnen ('''Sym'''bolic '''Py'''thon) ermöglicht.
Folgende Aufgabe ist dem Buch "Knorrenschild: Numerische Mathematik, Hanser, 2017, Seite 72" entnommen. Zu lösen ist das nichtlineare Gleichungssystem
<math>f_1 = 2x_1 + 4x_2 = 0 </math>
<math>f_2 = 4x_1 + 8x_2^3 = 0</math>
Mit Python ist das so möglich:
import sympy
x1, x2 = sympy.symbols("x1 x2")
f1 = 2*x1 + 4*x2
f2 = 4*x1 + 8*x2**3
s = sympy.solve((f1, f2), x1, x2)
print(s)
Ausgabe:
[(-2, 1), (0, 0), (2, -1)]
Plot:
[[Datei:IngPython_nl_gleichung1.svg|500px]]
= Komplexe Zahlen =
Die imaginäre Einheit wird in Python durch den Buchstaben <code>j</code> symbolisiert. Darstellen kann man eine komplexe Zahl bekannterweise in mehreren Formen:
* Kartesische Darstellung <math>z = \Re(z) + j \cdot \Im(z)</math>
* Polardarstellungen <math>z = r \cdot (\cos(\phi) + j \cdot \sin(\phi)) = r \cdot e^{j\cdot \phi}</math>
Die konjugiert komplexe Zahl ist <math>z^* = \Re(z) - j \cdot \Im(z)</math>
Nachfolgend einige mathematische Operationen mit Python und NumPy.
import numpy as np
z1 = 2 + 5j # kartesische Darstellung
z2 = 3 * np.exp(3j) # Polardarstellung
# Addition
res = z1 + z2
print("z1 + z2 = ", res)
# Multiplikation
res = z1 * z2
print("z1 * z2 = ", res)
# Realteil
res = np.real(z2)
print("Realteil von z2 = ", res)
# Imaginärteil
res = np.imag(z2)
print("Imaginaerteil von z2 = ", res)
# Betrag
res = np.abs(z1)
print("Betrag von z1 = ", res)
# Argument
res = np.angle(z1)
print("Argument von z1 = ", res)
# Konjugiert komplexe Zahl
res = np.conj(z1)
print("Konjugiert komplexe Zahl von z1 = ", res)
Ausgabe:
z1 + z2 = (-0.9699774898013365+5.423360024179601j)
z1 * z2 = (-8.05675510050068-14.003167400647481j)
Realteil von z2 = -2.9699774898013365
Imaginaerteil von z2 = 0.4233600241796016
Betrag von z1 = 5.385164807134504
Argument von z1 = 1.1902899496825317
Konjugiert komplexe Zahl von z1 = (2-5j)
= Interpolation =
import numpy as np
import scipy
import matplotlib.pyplot as plt
# Stützpunkte
xp = np.arange(1, 6)
yp = (0, -5, 2, 7, 6)
ti = np.arange(1, 5, 0.01)
i1 = scipy.interpolate.interp1d(xp, yp, kind = "linear")
i2 = scipy.interpolate.interp1d(xp, yp, kind = "cubic")
plt.plot(xp, yp, "rx")
plt.plot(xp, i1(xp))
plt.plot(ti, i2(ti))
plt.show()
Ausgabe:
[[Datei:PythonIng_interpol1.png]]
= Differenzialrechnung =
== Numerisches Differenzieren ==
Als Beispiel differenzieren wir <math>y = 5x\sin{x}</math> und stellen das Ganze grafisch dar.
from findiff import Diff
import numpy as np
import matplotlib.pyplot as plt
x = np.linspace(0, 10, 1000)
f = 5 * x * np.sin(x)
dx = x[1] - x[0]
# Ableitung
d_dx = Diff(0, dx)
df_dx = d_dx(f)
# Grafik
plt.plot(x, f, label = "y")
plt.plot(x, df_dx, label = "y'")
plt.grid()
plt.legend(loc="best")
plt.show()
Ausgabe:
[[Datei:octave_diff1.jpg]]
<small>findiff ist ein externes Modul. Dieses muss installiert werden (z.B. so: ...\Python\Scripts\pip.exe install --upgrade findiff). Für die Vorgehensweise unter openSUSE Tumbleweed siehe das Kapitel VPython, nur dass das Ganze mit einer aktuelleren Python-Version exekutiert wird, z.B. mit Python 3.13. Das im Buch "Steinkamp: Der Python-Kurs für Ingenieure und Naturwissenschaftler, Rheinwerk" verwendete Modul "scipy.misc" ist veraltet (deprecated ... missbilligt). Lt. [https://docs.scipy.org/doc/scipy-1.17.0/dev/roadmap-detailed.html#misc SciPy-Dokumentation für die Version 1.17.0] wurden alle entsprechenden Features schon entfernt.</small>
== Symbolisches Differenzieren ==
Differenzieren Sie die Funktionen <math>f_1(x) = x^2</math> und <math>f_2(x) = \sin(x)\cos\left(\frac{x}{2}\right)</math>.
import sympy
x = sympy.symbols("x")
f1 = x**2;
f2 = sympy.sin(x) * sympy.cos(x/2.)
d1 = sympy.diff(f1, x)
d2 = sympy.diff(f2, x)
print(d1)
print(d2)
Ausgabe:
2*x
-0.5*sin(0.5*x)*sin(x) + cos(0.5*x)*cos(x)
== Aufgaben ==
* Differenzieren Sie die Funktion <math>y = \log(x) + 10x</math> und stellen Sie y, sowie y' grafisch am Bildschirm dar.
* Differenzieren Sie die Funktion <math>y = \frac{\sinh(x)}{(1+x)}</math> und stellen Sie y, sowie y' grafisch am Bildschirm dar.
= Integralrechnung =
== Numerisches Integrieren ==
Berechnen Sie das Integral <math>\int_{0}^{3}x^2 dx</math>.
import scipy
def f(x):
return x**2
i = scipy.integrate.quad(f, 0, 3)
print(i)
Ausgabe:
(9.000000000000002, 9.992007221626411e-14)
Das trifft den exakten Wert 9.0 ziemlich genau.
Berechnen Sie das Integral <math>\int_{0}^{\infty} 2^{-x} dx</math>.
import scipy
import numpy as np
def f(x):
return 2**(-x)
i = scipy.integrate.quad(f, 0, np.inf)
print(i)
Ausgabe:
(1.4426950408889556, 4.486558477977586e-09)
== Symbolisches Integrieren ==
Berechnen Sie <math>\int x^2 \text{d}x</math> und <math>\int \sin{x}\cos{\frac{x}{2}} \text{d}x</math>.
import sympy
x = sympy.symbols("x")
f1 = x**2
f2 = sympy.sin(x) * sympy.cos(x/2.)
i1 = sympy.integrate(f1, x)
i2 = sympy.integrate(f2, x)
print(i1)
print(i2)
Ausgabe:
x**3/3
-0.666666666666667*sin(0.5*x)*sin(x) - 1.33333333333333*cos(0.5*x)*cos(x)
Berechnen Sie das Integral <math>\int_{0}^{\infty} 2^{-x} \text{d}x</math>.
import sympy
x = sympy.symbols("x")
f = 2**(-x)
i = sympy.integrate(f, (x, 0, sympy.oo))
print(i)
Ausgabe:
1/log(2)
Mit <code>sympy.pprint(i)</code> ließe sich letzere Ausgabe etwas schöner schreiben:
1
──────
log(2)
Man beachtete, <code>log</code> steht hier für den natürlichen Logarithmus <code>ln</code>.
== Aufgaben ==
* Integrieren Sie die Funktion <math>y = \log(x) + 10x</math> von 1 bis 5.
* Integrieren Sie die Funktion <math>y = x^3</math> von 0 bis 4.
* Integrieren Sie <math>\int x^x(\log (x) + 1)\mathrm dx</math> symbolisch.
= Gewöhnliche Differenzialgleichungen =
== DGL numerisch lösen ==
Für die Lösung von Differenzialgleichungen steht u.a. die Funktion scipy.integrate.solve_ivp() zur Verfügung. Diese Funktion implementiert auch das Runge-Kutta-Verfahren (RK45).
{{Wikipedia | Runge-Kutta-Verfahren}}
Beispiel <math>y' = x^2 + y^3</math>:
import scipy
import numpy as np
import matplotlib.pyplot as plt
def dy_dx(x, y):
return x**2 + y**3
y0 = [1]
xi = [0, 1]
x = np.arange(0, 1, 0.01)
z = scipy.integrate.solve_ivp(dy_dx, xi, y0, method="RK45", dense_output=True)
y = z.sol(x)
plt.plot(x, y.T)
plt.grid()
plt.show()
[[Datei:PythonIng_dgl1.png]]
== DGL symbolisch lösen ==
Beispiel <math>y' = x^2 + y^3</math>:
import sympy
x = sympy.symbols("x")
y = sympy.Function("f")(x)
dgl = x**2 + y**3
lsg = sympy.dsolve(dgl, y)
print(lsg)
Ausgabe:
[Eq(f(x), (-x**2)**(1/3)), Eq(f(x), (-x**2)**(1/3)*(-1 - sqrt(3)*I)/2), Eq(f(x), (-x**2)**(1/3)*(-1 + sqrt(3)*I)/2)]
Mit <code>sympy.pprint</code> (pretty print) lässt sich die Ausgabe etwas übersichtlicher darstellen.
import sympy
x = sympy.symbols("x")
y = sympy.Function("f")(x)
dgl = x**2 + y**3
lsg = sympy.dsolve(dgl, y)
sympy.pprint(lsg)
Ausgabe:
⎡ _____ _____ ⎤
⎢ _____ 3 ╱ 2 3 ╱ 2 ⎥
⎢ 3 ╱ 2 ╲╱ -x ⋅(-1 - √3⋅ⅈ) ╲╱ -x ⋅(-1 + √3⋅ⅈ)⎥
⎢f(x) = ╲╱ -x , f(x) = ────────────────────, f(x) = ────────────────────⎥
⎣ 2 2 ⎦
== Aufgaben ==
* Lösen Sie die Differenzialgleichung <math>y' = \frac{1}{x\cdot y}</math> mit Python. Kontrollieren Sie das Ergebnis, indem Sie die DGl händisch lösen.
* Lösen Sie die Differenzialgleichung <math>m' = -k\cdot m</math>. Kontrollieren Sie das Ergebnis, indem Sie die DGl händisch lösen.
* Lösen Sie die Differenzialgleichung <math>y' = \sqrt{|y|}</math>.
=Laplace-Transformation=
Laplace-Transformation:
<math>F(s) =\mathcal{L} \left\{f\right\}(s) = \int_{0}^{\infty} f(t) \mathrm e^{-st} \,\mathrm{d}t, \qquad s\in\mathbb{C}
</math>
Inverse Laplace-Transformation:
<math>\mathcal{L}^{-1} \left\{F\right\}(t)
= \frac{1}{2 \pi \mathrm j} \int_{ \gamma - \mathrm j \infty}^{ \gamma + \mathrm j \infty} \mathrm e^{st} F(s)\,\mathrm ds
= \begin{cases}
f(t) & \text{für } t \geq 0 \\
0 & \text{für } t < 0
\end{cases}
</math>
Siehe auch [[Ing_Mathematik:_Laplace-Transformation]]
Code:
import sympy
from sympy.abc import t, s
# Laplace-Transformation der Funktion f(t) = 1 (Heaviside-Fkt.)
f = 1
# alternativ: f = sympy.Heaviside(t)
F = sympy.laplace_transform(f, t, s, noconds=True)
print("Laplace-Transformierte F(s):", F)
# Inverse Laplace-Transformation zurück in den Zeitbereich
f_inv = sympy.inverse_laplace_transform(F, s, t)
print("Inverse Transformation f(t):", f_inv)
Ausgabe:
Laplace-Transformierte F(s): 1/s
Inverse Transformation f(t): Heaviside(t)
Die Zeile
from sympy.abc import t, s
steht alternativ für
t = sympy.symbols("t")
s = sympy.symbols("s")
=Fourier-Reihen=
Für die Sägezahnfunktion <math>y=x;\, 0 < x < 2\pi</math> sei die Fourierreihe mit einem Python-Programm (unter Mithilfe von sympy) hergeleitet.
Code:
from sympy import fourier_series, pi, symbols, pprint
x = symbols('x')
f = x
s = fourier_series(f, (x, 0, 2*pi))
pprint(s.truncate(n=4))
Ausgabe:
2⋅sin(3⋅x)
-2⋅sin(x) - sin(2⋅x) - ────────── + π
3
=Rechnen mit wirklich großen Zahlen=
Bekannt ist, dass Python kaum Einschränkungen beim Wertebereich von Ganzzahlen hat, z.B.
print(10**300)
Ausgabe (gekürzt):
100000000000000000000...00000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000
Ähnliches geht auch mit Gleitpunktzahlen, z.B. durch die Verwendung des Moduls mpmath:
import mpmath
print(mpmath.mpf(1500.4)**mpmath.mpf(300))
Ausgabe:
7.27975299218612e+952
Anderes Beispiel:
from mpmath import mp, pi
mp.dps = 100
print(pi)
Ausgabe:
3.141592653589793238462643383279502884197169399375105820974944592307816406286208998628034825342117068
mpmath kann noch einiges mehr, dazu sei aber auf die entsprechende Dokumentation auf der mpmath-Homepage verwiesen. mpmath ist Bestandteil von SymPy, kann aber auch separat installiert werden.
Aber auch Python selbst besitzt eine Möglichkeit, um mit großen bzw. exakten Gleitpunktzahlen zu rechnen, nämlich das interne Modul decimal. Dieses hat einige Vorteile gegenüber mpmath, aber auch gravierende Nachteile. Diese seien hier nicht detailliert aufgezählt. Grob gesagt hat decimal im Finanzwesen seine Berechtigung. Für wissenschaftliche Anwendungen wird aber mpmath vorzuziehen sein, da es u.a. vielfältige mathematische Funktionen bereit stellt. Nachfolgend ein einfaches Beispiel mit decimal:
import decimal
print("Potenzierung:", decimal.Decimal(1500.4) ** decimal.Decimal(300.0))
print("Einfache Addition:", 0.1 + 0.2)
decimal.getcontext().prec = 50
print("Addition mit decimal:", decimal.Decimal("0.1") + decimal.Decimal("0.2"))
Ausgabe:
Potenzierung: 7.279752992186121551039839134E+952
Einfache Addition: 0.30000000000000004
Addition mit decimal: 0.3
<u>Aufgabe:</u> Recherchieren Sie im Internet die genauen Vor- und Nachteile von decimal und mpmath. Verwenden Sie dazu auch KI (z.B. von Google, chatgpt).
=Regelungstechnische Aufgabenstellungen=
Für regelungstechnische Aufgaben gibt es u.a. das externe Paket <code>control</code>. Hier soll nicht detailliert darauf eingegangen werden. Anhand eines Beispiels soll anschließend nur die Visualisierung in Form eines Bode-Diagramms und der Sprungantwort gezeigt werden. Gegeben sei ein P-Regler mit <math>R = \frac{5}{2}</math> und eine Strecke <math>S= \frac{1}{30s^3+20s^2+10s+1,5}</math>. Gesucht sei vorerst ein Bode-Diagramm für den offenen Regelkreis und das Führungsverhalten.
import numpy as np
import control as ct
import matplotlib.pyplot as plt
zaehler1 = np.array([1.])
nenner1 = np.array([30., 20., 10., 1.5])
strecke = ct.tf(zaehler1, nenner1)
zaehler2 = np.array([5.])
nenner2 = np.array([2.])
regler = ct.tf(zaehler2, nenner2)
G0 = regler*strecke # oder: G0 = ct.series(regler, strecke)
Gw = ct.feedback(G0)
ct.bode_plot(G0, label='G0')
ct.bode_plot(Gw, label='Gw')
plt.show()
[[Datei:PythonIng_bode1.svg]]
Nun noch für obiges Beispiel die Sprungantwort. Diese zeigt einige große Überschwinger, d.h. der Regler kann sicher noch optimiert werden.
import numpy as np
import control as ct
import matplotlib.pyplot as plt
zaehler1 = np.array([1.])
nenner1 = np.array([30., 20., 10., 1.5])
strecke = ct.tf(zaehler1, nenner1)
zaehler2 = np.array([5.])
nenner2 = np.array([2.])
regler = ct.tf(zaehler2, nenner2)
G0 = regler*strecke
Gw = ct.feedback(G0)
t, y = ct.step_response(Gw)
plt.plot(t,y)
plt.title('Sprungantwort')
plt.xlabel('t')
plt.ylabel('h(t)')
plt.grid()
plt.show()
[[Datei:PythonIng_bode3.svg]]
Einige weitere wichtige Daten (Phasenreserve, Amplitudenreserve, Durchtrittsfrequenz) lassen sich mittels der <code>control</code>-Funktion <code>margin()</code> ermitteln. Die Ortskurve lässt sich mit der Funktion <code>nyquist_plot()</code> zeichnen. Dies sei hier aber nicht weiter ausgeführt.
==Aufgaben==
* Zeichen Sie mit Python die Ortskurve für obiges Beispiel.
* Was passiert, wenn man die Reglerverstärkung weiter aufdreht (z.B. auf <math>R = \frac{25}{2}</math>)?
* Wie sehen das Bode-Diagramm und die Sprungantwort aus, wenn ein PI-Regler verwendet wird?
= Stereostatik etc. =
Das Modul SymPy bietet einige Möglichkeiten einfache Bauwerke zu berechnen, z.B. Balken oder Fachwerke. Nachfolgend wird ein einfaches Fachwerk berechnet und gezeichnet.
Python-Code:
from sympy.physics.continuum_mechanics.truss import Truss
t = Truss()
# Knoten
t.add_node(("A", -3, 0), ("B", 0, 0), ("C", 4, 0), ("D", 7, 0),
("E", 6, 1.5), ("F", 2, 3), ("G", -2, 1.5))
# Stäbe
t.add_member(("AB","A","B"), ("BC","B","C"), ("CD","C","D"))
t.add_member(("AG","A","G"), ("GB","G","B"), ("GF","G","F"))
t.add_member(("BF","B","F"), ("FC","F","C"), ("CE","C","E"))
t.add_member(("FE","F","E"), ("DE","D","E"))
# Auflager; roller ... Loslager, pinned ... Festlager
t.apply_support(("A","roller"), ("D","pinned"))
# Einwirkende Kräfte
t.apply_load(("G", 5, 270), ("E", 3, 90))
# Berechnung
t.solve()
print("Reaction Forces: ", t.reaction_loads)
print("Internal Forces: ", t.internal_forces)
# Fachwerk zeichnen
p = t.draw()
p.show()
Ausgabe auf der Konsole:
Reaction Forces: {'R_A_y': 4.20000000000000, 'R_D_x': 0, 'R_D_y': -2.20000000000000}
Internal Forces: {'AB': 2.80000000000000, 'BC': 0.333333333333333, 'CD': -1.46666666666667,
'AG': -5.04777178564958, 'GB': -2.05555555555556, 'GF': -1.23413387432364,
'BF': 0.411111111111111*sqrt(13), 'FC': -0.3*sqrt(13), 'CE': 1.50000000000000,
'FE': 0.284800124843917, 'DE': 2.64407093534026}
Zeichnung:
[[File:PythonIng_fachwerk1.svg|300px]]
Details zu diesem Thema siehe z.B. [https://docs.sympy.org/latest/modules/physics/continuum_mechanics/index.html Continuum Mechanics] oder [https://docs.sympy.org/latest/tutorials/physics/continuum_mechanics/index.html Continuum Mechanics Tutorials]. Auch andere mechanische Probleme werden von SymPy abgehandelt ([https://docs.sympy.org/latest/tutorials/physics/index.html Physics Tutorials]).
== Aufgabe ==
Gegeben sei ein einseitig eingespannter Kragträger. Belastet wird er durch eine Einzellast am Trägerende. Für die Daten siehe folgende ASCII-Skizze:
| 20 kN
//|---> x |
//| V
//|----------------------
//| 10 m |
Elastizitätsmodul E = 2,1*10⁵ N/mm²
Flächenträgheitsmoment I = 0.001 m⁴
Berechnen Sie die Auflagerreaktionen, den Querkraft- und Biegemomentenverlauf, sowie die Verformungen.
Stellen Sie dies mit Hilfe von SymPy graphisch und auch mittels Formeln dar. Verwenden Sie dazu auch pprint (pretty print) aus dem SymPy-Modul. Zwecks Lösungsansatz siehe die oben aufgeführte Seite "Continuum Mechanics Tutorials". Achten Sie auch auf die Einheiten! Kontrollieren Sie das Ganze mittels händischer Rechnung. In dem genannten Tutorial ist von "Singularity Functions" die Rede. Gemeint ist damit in diesem Kontext die {{W|Föppl-Klammer}}.
Einige Python-Programme, vorrangig zu Maschinenelementen, finden sich auf [https://baymp.de/download_python.html BayMP für Python] (Balken, Zahnräder, Stabknickung usw.).
= Stochastik =
Die Stochastik ist ein sehr weites Feld. Hier werden nur einige wenige sehr einfache, aber wichtige Themen angerissen. Python stellt mit den Moduln math und statistics Software zu diesem Zwecke bereit. math und statistics sind bereits im Lieferumfang von Python enthalten. Aber auch mit den externen Modulen NumPy, SciPy und pandas kann man Stochastik in Python betreiben. Dies wird hier aber nicht gemacht.
== Lageparameter ==
import statistics
werte = [1, 3, 4, 4, 1, 7, 9, 1, 2, 3]
m1 = statistics.mean(werte)
m2 = statistics.mode(werte)
m3 = statistics.median(werte)
print("Arithmetischer Mittelwert = ", m1)
print("Modalwert = ", m2)
print("Median = ", m3)
Ausgabe:
Arithmetischer Mittelwert = 3.5
Modalwert = 1
Median = 3.0
== Streuungsparameter ==
import statistics
werte = [1, 3, 4, 4, 1, 7, 9, 1, 2, 3]
s = statistics.stdev(werte)
print("Standardabweichung = ", s)
Ausgabe:
Standardabweichung = 2.6770630673681683
== Kombinatorik ==
import math
n = 7
k = 5
print("n! = ", math.factorial(n))
print("Kombinationen (n über k) = ", math.comb(n, k))
Ausgabe:
n! = 5040
Kombinationen (n über k) = 21
= Ein- und Ausgabe =
== print ==
Die Anweisung print haben wir schon oft verwendet. Hier soll anhand von Beispielen kurz beschrieben werden, was der Befehl print leisten kann.
print("Hallo", "Welt", 1, sep="-")
print("Hallo", end=" ")
print("Welt")
Ausgabe:
Hallo-Welt-1
Hallo Welt
== input ==
a = int(input("Zahl 1: "))
b = int(input("Zahl 2: "))
print("a + b = ", a+b)
Ausgabe (nach Eingabe der beiden Ganzzahlen):
Zahl 1: 4
Zahl 2: 5
a + b = 9
== Aus Dateien lesen ==
Es seinen die datei.txt
Hallo Welt.
Wie geht es dir?
...
und test1.py
dat = open("datei.txt", mode = "r")
print(dat.read())
dat.close()
Ausgabe
Hallo Welt.
Wie geht es dir?
...
Mit dem open()-Befehl wird die Datei datei.txt im Lesemodus geöffnet (r ... read). Mit dem read()-Befehl wird die Datei eingelesen und mittels print ausgegeben.
== In Dateien schreiben ==
dat = open("datei.txt", mode = "a", encoding = "utf-8")
dat.write("Hänge Zeile an\n")
dat.close()
Die Datei datei.txt sieht nach Abarbeitung des obigen Skripts nun so aus
Hallo Welt.
Wie geht es dir?
...
Hänge Zeile an
Es wird die Datei im Schreibmodus geöffnet (a ... append (anhängend), w ... write (überschreibend)).
write() fügt hier also eine Zeile Text am Dateiende ein. close() schließt die Datei wieder.
Das close() kann man sich mit der with-Anweisung auch sparen.
with open("datei.txt", mode="a", encoding="utf-8") as dat:
dat.write("Hänge Zeile an\n")
= Benutzeroberflächen erstellen =
== tkinter ==
{{Wikipedia | Tkinter}}
Python bietet standardmäßig das Modul tkinter zur Programmierung von Benutzeroberflächen. Es müssen also bei der Verwendung von tkinter keine externen Module installiert werden. Hier wird eine (sehr) kurze Einführung in das Erstellen von grafischen Oberflächen mittels tkinter gegeben.
import tkinter as tk
win = tk.Tk()
win.title("Hallo Welt!")
win.minsize(300, 50)
but = tk.Button(win, text = "Push the button")
but.pack()
win.mainloop()
Ausgabe:
[[Datei:PythonIng_gui1.jpg]]
Ein etwas komplizierteres Beispiel sei nachfolgend gezeigt. Es sollen zwei Strings miteinander verknüpft und ausgegeben werden.
import tkinter as tk
win = tk.Tk()
win.title("Hallo Welt!")
def on_button_clicked():
str = ent1.get() + ent2.get()
lab2["text"] = str
ent1 = tk.Entry(win)
ent2 = tk.Entry(win)
lab1 = tk.Label(win, text="verknuepfen mit")
lab2 = tk.Label(win, text="")
but = tk.Button(win, text = "=", command=on_button_clicked)
ent1.pack(side="left")
lab1.pack(side="left")
ent2.pack(side="left")
but.pack(side="left")
ent2.pack(side="left")
lab2.pack(side="left")
win.mainloop()
Ausgabe (vor der Eingabe der Teilstrings):
[[Datei:PythonIng_gui2.jpg]]
Ausgabe (nach der Eingabe der Teilstrings und dem Drücken des =-Buttons):
[[Datei:PythonIng_gui3.jpg]]
== curses ==
{{Wikipedia | curses}}
Mit dem curses-Modul lassen sich u.a. TUIs ('''T'''ext '''U'''ser '''I'''nterfaces) erstellen. Ein sehr einfaches Beispiel zur allgemeinen Funktionsweise wird nachstehend geliefert.
import curses
stdscr = curses.initscr()
curses.start_color()
curses.init_pair(1, curses.COLOR_RED, curses.COLOR_WHITE)
stdscr.clear()
stdscr.addstr("Hallo Welt", curses.color_pair(1))
stdscr.refresh()
stdscr.getch()
curses.endwin()
Als Ausgabe sollte <span style="color:#FF0000;">Hallo Welt</span> (rote Schrift auf weißem Hintergrund) auf dem Terminal/der Konsole erscheinen. Getestet wurde dies mit openSUSE Tumbleweed, Python-Version 3.13.12. Das entsprechende Python-curses-Package muss installiert sein.
Allgemeine Informationen zur Terminal-/Konsolengröße und Cursorposition liefert folgendes Programm:
import curses
stdscr = curses.initscr()
stdscr.addstr(3, 5, "LINES: %d" % curses.LINES)
stdscr.addstr(4, 5, "COLS: %d" % curses.COLS)
(y,x) = stdscr.getyx()
stdscr.addstr(5, 5, "Momentane Cursorposition: [%d, %d]" % (y, x))
(y,x) = stdscr.getbegyx()
stdscr.addstr(6, 5, "Koordinatenursprung: [%d, %d]" % (y, x))
(y,x) = stdscr.getmaxyx()
stdscr.addstr(7, 5, "Fenstergröße: [%d, %d]" % (y, x))
stdscr.addstr(11, 2, "Taste drücken -> Ende")
stdscr.refresh()
stdscr.getch()
curses.endwin()
Es sollte sich in etwa folgende Ausgabe ergeben:
LINES: 44
COLS: 110
Momentane Cursorposition: [4, 15]
Koordinatenursprung: [0, 0]
Fenstergröße: [44, 110]
Taste drücken -> Ende
Zur Funktionsweise von curses siehe auch das Wikibook [[ncurses]]. Zum Verständnis sind dort allerdings elementare Kenntnisse in der Programmiersprache C erforderlich.
== Qt ==
{{Wikipedia | Qt (Bibliothek)}}
Auch für das Qt-Framework gibt es eine Anbindung an Python. Nachfolgend ein einfaches Beispiel.
import sys
from PySide6.QtWidgets import QApplication, QLabel
app = QApplication(sys.argv)
label = QLabel("Hallo Welt!")
label.show()
sys.exit(app.exec())
Ausgabe:
[[Datei:PythonIng_gui10.png]]
== Gtk ==
{{Wikipedia | GTK (Programmbibliothek)}}
Eine idente Ausgabe, wie oben für Qt gezeigt, erzeugt z.B. folgendes Gtk-Programm:
import gi
gi.require_version("Gtk", "4.0")
from gi.repository import Gtk
def on_activate(app):
win = Gtk.ApplicationWindow(application=app)
lab = Gtk.Label(label="Hallo Welt!")
win.set_child(lab)
win.present()
app = Gtk.Application()
app.connect('activate', on_activate)
app.run(None)
Auch für die Benutzung von Qt und Gtk müssen die jeweiligen Packages installiert sein. Getestet wurden die entsprechenden Python-Programme nur unter openSUSE Tumbleweed. Wie das GTK-Paket unter MS Windows 11 installiert wird, siehe z.B. [https://www.gtk.org/docs/installations/windows Setting up GTK for Windows].
Damit sei aber das Thema "Benutzeroberflächen erstellen" hier abgeschlossen, da dies schon ein sehr spezielles Aufgabengebiet ist, das eher Informatiker und nicht so sehr Ingenieure anspricht. Bei Bedarf siehe aber ggf. die entsprechenden Links unten in diesem Tutorial. Dort sind weiterführende Informationen zu finden.
= Style Guide und flake8 =
Wie man schönen und richtigen Python-Code schreibt, erfahren Sie in
* [https://peps.python.org/pep-0008/ PEP 8 – Style Guide for Python Code]
Ein Modul, das prüft, ob die Richtlinien im Style Guide eingehalten wurden, ist ''flake8'':
* [https://flake8.pycqa.org/en/latest/ Flake8: Your Tool For Style Guide Enforcement]
= Einige Integrierte Entwicklungsumgebungen (IDEs)=
Werden Programmtexte größer und umfangreicher, so ist das Arbeiten mit der interaktiven Programmierumgebung bzw. das direkte Ausführen von Python-Skripten mühsam. Man wünscht sich z.B. Hilfen zum Debuggen oder die automatische Code-Vervollständigung. Zu diesem Zweck wurden IDEs (Integrated Development Environments) geschaffen. Von diesen seinen nachfolgend auszugsweise einige kurz beschrieben. Testen Sie einfach aus, welche davon für Sie bzw. für Ihr Python-Projekt geeignet sind.
== IDLE ==
IDLE ist die mit dem Python-Programmpaket mitgelieferte IDE. Der Name leitet sich einerseits ab vom Monty-Python-Mitglied Eric Idle, andererseits steht es als Abkürzung für "'''I'''ntegrated '''D'''evelopment and '''L'''earning '''E'''nvironment. IDLE ist einfach zu bedienen, bietet aber schon einen beachtlichen Leistungsumfang. Nachfolgend wird ein Screenshot zu IDLE geliefert. Rechts ist das Editor-Fenster zu sehen, links die interaktive Programmierumgebung. Um das Beispiel selbst nachvollziehen zu können, starten Sie IDLE. Das geht ähnlich, wie Sie die interaktive Programmierumgebung von Python starten (nur, dass Sie eben das IDLE-Icon doppelklicken und nicht das Python-Icon. Unter Linux geben Sie einfach in einem Terminal <code>idle3.13</code> o. Ä. ein). Weiter geht es mit "File - Open - ...". Die auszuführende Datei auswählen (im konkreten Fall ein "Hallo-Welt"-Programm). Es erscheint das rechte Fenster. Dort "Run - Run Module" auswählen. Und schon wird im linken Fenster "Hallo Welt!" ausgegeben.
[[Datei:PythonIng_idle1.jpg | 600px]]
Siehe auch {{W|IDLE}}.
== PyCharm ==
PyCharm ist ein kommerzielles Produkt. Es gab aber auch eine kostenlose Community Edition. Seit 2025 sind beide Varianten vereint. Für die ersten 30 Tage sind die Pro-Funktionen frei verfügbar, danach nur noch die Kernfunktionalitäten (oder man bezieht kostenpflichtig die Pro-Version). Zu beziehen ist PyCharm unter dem Weblink [https://www.jetbrains.com/pycharm/]. Nachfolgend ein etwas abgewandeltes "Hallo Welt"-Programm, editiert und ausgeführt mit PyCharm.
[[Datei:PyCharm_IDE_2023_screenshot.png | 600px]]
Siehe auch {{W|PyCharm}}.
== Eric ==
Auch eric ist Open Source und steht unter der GNU General Public License Version 3 oder später. Zu beziehen ist diese Software unter [https://eric-ide.python-projects.org/].
[[Datei:Screenshot_Eric_4.png | 600px]]
Siehe auch {{W|eric (Software)}}.
<small>
Unter openSUSE Tumbleweed sollte sich eric auch mit YaST installieren lassen. Bei mir gibt es aber dann beim Ausführen des eric-Programms eine Fehlermeldung (Stand März 2026):
...
ModuleNotFoundError: No module named 'PyQt6.QtPdfWidgets'
Umgehen kann man dieses Problem aber wieder mit dem Erstellen einer virtuellen Umgebung, in etwa so
python3.13 -m venv ~/tmp/venv1
cd ~/tmp/venv1/bin
./python3.13 -m pip install --upgrade --prefer-binary eric-ide
./eric7_ide
</small>
== PyScripter ==
Vom Funktionsumfang vergleichbar mit den vorherigen IDEs ist PyScripter. Auch PyScripter ist Open Source. Die Projekt-Homepage findet sich auf [https://sourceforge.net/projects/pyscripter/]. PyScripter ist nur für MS Windows verfügbar.
[[Datei:PythonIng_pyscripter1.jpg | 600px]]
== Spyder IDE ==
Spyder enthält bereits eine stabile Python-Version und etliche Module (z.B. matplotlib, numpy, control). Ansonsten kann dieses Softwarepaket vom Funktionsumfang her mit den anderen genannten IDEs locker mithalten. Spyder wurde unter der MIT-Lizenz veröffentlicht. Diese Software findet sich auf [https://www.spyder-ide.org].
[[Datei:Spyder-windows-screenshot.png | 600px]]
Siehe auch {{W|Spyder (Software)}}
== Sonstige ==
Die genannten IDEs sind nicht die Einzigen. Es gibt, um dem Image Pythons als beliebteste Programmiersprache gerecht zu werden, noch einige andere. Sowohl Open Source-Programme als auch kommerzielle Programme sind im Web zu finden, z.B. Thonny oder {{W|Visual Studio Code}}. Braucht man den Umfang von ausgewachsenen IDEs nicht, so kann man auch normale Texteditoren verwenden (z.B. {{W|Geany}} oder {{W|Kate_(Texteditor)|Kate}}).
= Debuggen und Testen =
Das Debuggen und Testen von Programmen sind wichtige Bestandteile der Programmierung. Syntaxfehler lassen sich i.A. leicht beheben. Schwieriger ist das Eingrenzen von logischen Fehlern, die ev. nur in bestimmten Situationen auftreten und keine explizite Fehlermeldung hervorrufen. Das Programm liefert falsche Ergebnisse oder es stürzt aus heiterem Himmel ab. Um das zu verhindern gibt es verschiedene Werkzeuge, die bei der Fehlersuche behilflich sein können. Vorerst siehe aber zwecks Begriffsklärung noch folgende Links:
* {{W|Debuggen}}
* {{W|Debugger}}
* {{W|Softwaretest}}
<gallery>
First Computer Bug, 1947.jpg
Test ganzheitlich.png
V-Modell.svg
</gallery>
== Das Modul pdb ==
Python bringt schon ein Modul zum Debuggen mit. Siehe z.B. [https://docs.python.org/3/library/pdb.html pdb — The Python Debugger].
Komfortabler lässt sich das aber mittels Integrierter Entwicklungsumgebungen (IDEs) angehen.
== Debuggen mit IDEs ==
Für die IDEs IDLE und Spyder sei kurz auf die entsprechenden Webseiten verwiesen:
* [https://www.cs.uky.edu/~keen/help/debug-tutorial/debug.html Debugging under IDLE].
* [https://docs.spyder-ide.org/current/panes/debugging.html Spyder Debugger]
Dort wird die Vorgehensweise auch mittels Screenshots erläutert.
== assert ==
assert ... behaupten, zusichern ({{W|Assertion (Informatik)}})
Python-Code:
def print1(x, y):
assert type(x) == float
assert type(y) == float
assert y != 0.0
print(x/y)
print1(10., 5.)
print1(10., 0.)
Ausgabe:
2.0
Traceback (most recent call last):
File "/home/hr/Develop/test1.py", line 8, in <module>
print1(10., 0.)
File "/home/hr/Develop/test1.py", line 4, in print1
assert y != 0.0
^^^^^^^^
AssertionError
Python-Code:
def print1(x, y):
assert type(x) == float
assert type(y) == float
assert y != 0.0
print(x/y)
print1(10., 5.)
print1("10.", "5.")
Ausgabe:
2.0
Traceback (most recent call last):
File "/home/hr/Develop/test1.py", line 8, in <module>
print1("10.", "5.")
File "/home/hr/Develop/test1.py", line 2, in print1
assert type(x) == float
^^^^^^^^^^^^^^^^
AssertionError
Aber auch bei nachfolgendem Code gibt es eine Fehlermeldung:
def print1(x, y):
assert type(x) == float
assert type(y) == float
assert y != 0.0
print(x/y)
print1(10., 5.)
print1(10, 5)
Ausgabe:
2.0
Traceback (most recent call last):
File "/home/hr/Develop/test1.py", line 8, in <module>
print1(10, 5)
File "/home/hr/Develop/test1.py", line 2, in print1
assert type(x) == float
^^^^^^^^^^^^^^^^
AssertionError
Damit letzteres funktioniert, kann man den Programmcode so umschreiben:
def print1(x, y):
assert type(x) == float or type(x) == int
assert type(y) == float or type(y) == int
assert y != 0.0
print(x/y)
print1(10., 5.)
print1(10, 5)
Ausgabe:
2.0
2.0
Und jetzt fangen wir den <code>AssertionError</code> auf:
def print1(x, y):
try:
assert type(x) == float or type(x) == int
assert type(y) == float or type(y) == int
assert y != 0.0
print(x/y)
except(AssertionError):
print("Hallo")
print1(10., 5.)
print1("10.", "5.")
Ausgabe:
2.0
Hallo
Ich hoffe, es ist wenigstens im Ansatz klar geworden, wofür <code>assert</code> gut sein kann. Ausschalten kann man die <code>assert</code>-Überprüfung übrigens mit dem Python-Schalter <code>-O</code>.
== Doctests ==
Innerhalb eines Docstrings kann die Arbeit im interaktiven Modus simuliert werden. Nach den Promptzeichen (>>>) erfolgen dann bei unserem Beispiel innerhalb des Docstrings simulierte Aufrufe der Funktion <code>print1()</code>. Danach folgen jeweils die Sollresultate. Wird das Modul oder die Datei als Hauptprogramm aufgerufen, so wird die Funktion <code>doctest.testmode()</code> aufgerufen und ein Bericht auf der Konsole ausgegeben. Wird das Modul nicht als Hauptprogramm aufgerufen, sondern importiert, dann wird diese <code>testmod</code>-Funktion nicht aufgerufen. D.h. dieser Code kann sowohl für Testzwecke als auch für den produktiven Einsatz verwendet werden. Das ist auch sinnvoll, weil wenn man Teile der Datei immer löschen bzw. einfügen müsste, so würden sich Fehlerquellen auftun. Das würde den Sinn und Zweck von Doctests konterkarieren.
def print1(x=0., y=1.):
""" Dividiere zwei Zahlen
Autor: Intruder
Datum: 12.08.2025
>>> print1(2., 1.)
2.0
>>> print1(5., 2.)
2.5
>>> print1(5.)
5.0
"""
print(x/y)
if __name__ == "__main__":
import doctest
doctest.testmod(verbose=True)
Ausgabe:
Trying:
print1(2., 1.)
Expecting:
2.0
ok
Trying:
print1(5., 2)
Expecting:
2.5
ok
Trying:
print1(5.)
Expecting:
5.0
ok
1 items had no tests:
__main__
1 items passed all tests:
3 tests in __main__.print1
3 tests in 2 items.
3 passed and 0 failed.
Test passed.
Das gezeigte Beispiel ist so ziemlich das einfachste, das es gibt. Für weiterführende Details siehe z.B.:
* [https://peps.python.org/pep-0257/ PEP 257 – Docstring Conventions]
* [https://docs.python.org/3/library/doctest.html doctest — Test interactive Python examples]
== pytest ==
Siehe zu diesem Thema auch {{W|Modultest}}.
pytest ist ein externes Modul und muss vorab installiert werden, z.B. mittels
pip install -U pytest
pip install -U pytest-html
Python-Code, Datei test1.py:
def add(x, y):
return x + y
def test_answer():
assert add(1, 1) == 3
Starten von pytest in der Konsole:
pytest test1.py
Ausgabe:
==================================================== test session starts ====================================================
platform linux -- Python 3.12.11, pytest-8.4.1, pluggy-1.6.0
rootdir: /home/hr/Develop
plugins: anyio-4.10.0, metadata-3.1.1, html-4.1.1
collected 1 item
test1.py F [100%]
========================================================= FAILURES ==========================================================
________________________________________________________ test_answer ________________________________________________________
def test_answer():
> assert add(1, 1) == 3
E assert 2 == 3
E + where 2 = add(1, 1)
test1.py:6: AssertionError
================================================== short test summary info ==================================================
FAILED test1.py::test_answer - assert 2 == 3
===================================================== 1 failed in 0.09s =====================================================
Hier erhalten wir einen Fehler, da 1+1 eindeutig ungleich 3 ist. Aber aus irgendeinem Grund wollte der Programmierer oder Tester in diesem Fall, dass dies so ist. Testfälle werden übrigens mit dem Präfix <code>test_</code> eingeleitet.
Python-Code:
def add(x, y):
return x + y + 1
def test_answer():
assert add(1, 1) == 3
Ausgabe:
==================================================== test session starts ====================================================
platform linux -- Python 3.12.11, pytest-8.4.1, pluggy-1.6.0
rootdir: /home/hr/Develop
plugins: anyio-4.10.0, metadata-3.1.1, html-4.1.1
collected 1 item
test1.py . [100%]
===================================================== 1 passed in 0.01s =====================================================
Jetzt ist alles in Ordnung. Weiterführendes siehe z.B.
* [https://docs.pytest.org/en/stable/ pytest: helps you write better programs]
== unittest ==
Auch unittest dient zur Durchführung von Testreihen, ist aber Bestandteil von Python. Hier wird vorerst nicht näher darauf eingegangen. Siehe z.B.
* [https://docs.python.org/3/library/unittest.html unittest — Unit testing framework]
Lt. ''Inden: Python Challenge; dpunkt, 2021, Seite 481'' soll unittest weniger komfortabel als pytest sein.
Einen Vergleich von unittest mit pytest findet man in
* [https://knapsackpro.com/testing_frameworks/difference_between/pytest/vs/unittest pytest vs unittest]
= Ausblick =
Dies war eine kurze Einführung in die Berechnungs- und Darstellungsmöglichkeiten mit Python. Es sollten etliche relevante Themen behandelt, oder zumindest kurz angesprochen worden sein. Wem dieser Text nicht ausreichend ist, der sei auf die entsprechenden weiterführenden Weblinks, Bücher und die Python-Hilfefunktion verwiesen. Python kennt noch viel mehr Befehle, als hier dargestellt wurden. Das Themenspektrum ist auch durch die Einbindung externer Module fast beliebig erweiterbar.
= Weblinks=
== Python allgemein ==
* [https://www.python.org/ Python Homepage]
== Externe mathematische Module ==
* [https://numpy.org/ NumPy]
* [https://numpy.org/doc/stable/user/numpy-for-matlab-users.html NumPy for MATLAB users]
* [https://scipy.org/ SciPy]
* [https://www.sympy.org/en/index.html SymPy]
* [https://pandas.pydata.org/ pandas]
* [https://github.com/maroba/findiff findiff]
* [https://mpmath.org/ mpmath]
== Externe Module für Grafiken ==
* [https://matplotlib.org/ Matplotlib]
* [https://vpython.org/ VPython]
* [https://docs.vtk.org/en/latest/api/python.html VTK]
== Erstellung von User Interfaces ==
* [https://docs.python.org/3/library/tkinter.html tkinter - Python interface to Tcl/Tk]
* [https://docs.python.org/3/library/curses.html curses - Terminal handling for character-cell displays]
* [https://wiki.qt.io/Qt_for_Python Qt for Python]
* [https://www.gtk.org/docs/language-bindings/python GTK and Python]
== Erstellen virtueller Umgebungen ==
* [https://docs.python.org/3/library/venv.html venv - Creation of virtual environments]
== Sonstige ==
* [https://python-control.readthedocs.io/en/stable/ Python Control Systems Library]
* [https://pypi.org/project/regex/ regex - Regular Expressions]
= Bücher =
== Gedruckte Bücher, OpenBooks, Magazine ==
* Diverse: c't Python Lernen, Verstehen, Anwenden; Heise, 2022
* Ernesti, Kaiser: Python3 - das umfassende Handbuch; 5. Aufl., Rheinwerk, [https://openbook.rheinwerk-verlag.de/python/ OpenBook]
* Inden: Python Challenge; dpunkt, 2021, ISBN 978-3-86490-809-5
* Klein: Numerisches Python; 2. Aufl., Hanser, 2023, ISBN 978-3-446-47170-2
* Steinkamp: Der Python-Kurs für Ingenieure und Naturwissenschaftler; Rheinwerk, 2021, ISBN 978-3-8362-7316-9
* Weigend: Python 3 - Das umfassende Praxisbuch; 9. Aufl., mitp, 2022, ISBN 978-3-7475-0544-1
* Woyand: Python für Ingenieure und Naturwissenschaftler; 4. Aufl., Hanser, 2021, ISBN 978-3-446-46483-4
== Andere Wikibooks ==
* [[:en:Subject:Python_programming_language | Englische Wikibooks zum Thema Python]]
* [[Python|Deutschsprachiges Python-Wikibook]] [[Bild:2von10.png|20%]]
* [[Python unter Linux|Python 2.7 unter Linux]] [[Bild:10von10.png|100%]]
{{Navigation_zurückhochvor_buch|
zurücktext=Julia für Ingenieure|
zurücklink=Ing Mathematik: Julia|
hochtext=Gesamtinhaltsverzeichnis|
hochlink=Ing:_Mathematik_für_Ingenieure|
vortext=Landau-Notation|
vorlink=Ing Mathematik: Landau}}
8kyc97utvo2uju8fvok1872jolejto9
1085982
1085980
2026-05-17T09:45:44Z
Intruder
1513
/* Fourier-Reihen */
1085982
wikitext
text/x-wiki
{{Navigation_zurückhochvor_buch|
zurücktext=Julia für Ingenieure|
zurücklink=Ing Mathematik: Julia|
hochtext=Gesamtinhaltsverzeichnis|
hochlink=Ing:_Mathematik_für_Ingenieure|
vortext=Landau-Notation|
vorlink=Ing Mathematik: Landau}}
= Hallo Welt und allgemeine Hinweise =
== Was ist Python ==
* Python ist eine universelle höhere Programmiersprache.
* Python ist objektorientiert.
* Python ist Open-Source (Python Software Foundation License).
* Python ist für viele Betriebssysteme erhältlich (z.B. für Linux, MS Windows, macOS).
* Python ist ein Interpreter.
* Python ist durch Module fast beliebig erweiterbar.
* Python als Programmiersprache ist case-sensitive - d.h. Groß- und Kleinschreibung ist relevant bei der Eingabe von Befehlen.
{{Wikipedia | Python (Programmiersprache)}}
== Python installieren ==
=== MS Windows ===
Laden Sie das aktuelle Python-Paket von der Webseite [https://www.python.org/] herunter. Weiter geht es wie bei jedem anderen größeren zu installierenden Programm. Einfach das Installationsprogramm im Explorer doppelklicken und den Anweisungen des Setup-Programmes folgen.
=== Linux ===
Entweder ist Python bereits standardmäßig installiert, ansonsten ist die Installation mittels Paketmanagementsystem einfach möglich. Aber auch die Spyder-Entwicklungsumgebung ([https://www.spyder-ide.org]) bietet einen guten Einstieg mit Python (das gilt auch für MS Windows). Spyder bringt auch schon etliche wichtige Module standardmäßig mit.
== Python starten ==
=== MS Windows ===
Das Icon für das Python-Programm doppelklicken. Und schon startet das Programm.
[[Datei:PythonIng_start1.jpg]]
Python im interaktiven Modus präsentiert sich dann so:
Python 3.12.4 (tags/v3.12.4:8e8a4ba, Jun 6 2024, 19:30:16) [MSC v.1940 64 bit (AMD64)] on win32
Type "help", "copyright", "credits" or "license" for more information.
>>>
Alternativ kann das Programm auch über die Eingabeaufforderung oder die PowerShell gestartet werden:
c:\devel\Python>python.exe
Python 3.12.4 (tags/v3.12.4:8e8a4ba, Jun 6 2024, 19:30:16) [MSC v.1940 64 bit (AMD64)] on win32
Type "help", "copyright", "credits" or "license" for more information.
>>>
=== Linux ===
Tippen Sie einfach das Wort „python“ (oder unter openSUSE Tumbleweed z.B. auch „python3.11“ oder „python3.13“) in einem Linux-Terminal ein, schließen den Befehl mit der RETURN-Taste ab, und schon startet Python im interaktiven Modus:
Python 3.13.12 (main, Feb 09 2026, 22:37:44) [GCC] on linux
Type "help", "copyright", "credits" or "license" for more information.
>>>
Es gibt auch noch andere Möglichkeiten Python zwecks Programmausführung zu starten, z. B. den {{W|Shebang}} (<code>#!</code>) am Beginn eines Python-Scripts. Das Script sei als Script.py gespeichert. Dann kann das Script mit ./Script.py ausgeführt werden. Für openSUSE Tumbleweed sei nachfolgend ein lauffähiges "Hallo Welt!"-Script angegeben. Es wird in diesem Script der Python-Interpreter in der Version 3.13 verwendet :
#!/usr/bin/python3.13
print("Hallo Welt!")
Die Berechtigungen zum Ausführen der Datei müssen natürlich noch richtig gesetzt werden, z.B. mittels <code>chmod 777 Script.py</code>.
<small>Oder es wird in einen Pfad verschoben, in dem sich ausführbare Programme generell befinden (<code>echo $PATH</code>). Das Script kann dann wie ein normales Programm ohne weitere Angaben mit Script.py gestartet werden. Alternativ wird nicht das Script an sich verschoben, sondern nur ein symbolischer Link angelegt, z.B. mit <code>ln -s ~/tmp/Script.py ~/.local/bin/Script.py</code>.<code>~/.local/bin</code> sei ein im PATH gelegenes Verzeichnis. Dies sind aber schon Features für fortgeschrittene Linux-Benutzer und werden am Anfang eher selten benötigt.</small>
== Ein paar Worte zur Erklärung ==
Getestet wurden die Beispiele unter den Betriebssystemen
* MS Windows 10 mit der Python-Version 3.12.0 (teilweise auch mit 3.12.2 und 3.13.1; nur die Inhalte die bis spätestens Juli 2025 erstellt wurden)
* MS Windows 11 ab der Python-Version 3.13.4 (nur zum Teil; ab Juli 2025)
* openSUSE Leap 15.6 mit der Python-Version 3.11.12 (Spyder, nur vereinzelt) und zum Teil mit 3.12.11 (ab Juli 2025 bis November 2025).
* openSUSE Tumbleweed ab der Python-Version 3.13.9 (nur vereinzelt, ab November 2025)
An Beliebtheit rangiert Python mit Stand März 2026 mit einem Rating von 21,25% an 1. Stelle vor C und C++ (lt. [https://www.tiobe.com/tiobe-index/ TPCI - TIOBE Programming Community Index]). Lt. [https://innovationgraph.github.com/global-metrics/programming-languages GitHub Top 50 Programming Languages Globally] lag Python im Q3/2025 auf Rang 2, vor TypeScript und hinter JavaScript. Der Name "Python" rührt von der Komikertruppe {{W|Monty Python}} her. Die Icons für Python (z.B. Python selbst, Eric IDE, IDLE) sind aber durch die Python-Schlangenart symbolisiert.
<gallery>
Python-logo-notext.svg|Python-Logo
Guido van Rossum OSCON 2006.jpg|Guido van Rossum (geb. 1956), der Erfinder von Python
</gallery>
== Ein erstes Programm ==
Kommentare werden in Python mit der Raute (#) eingeleitet. Sie werden vom Python-Interpreter ignoriert. Text kann mit der print-Funktion ausgegeben werden. Starten Sie Python und geben sie folgende Anweisungen zeilenweise ein
>>> # Das ist ein Kommentar
>>> print("Hallo Welt!")
Als Ergebnis erhalten Sie
Hallo Welt!
Der Prompt (>>>) ist selbstverständlich nicht einzutippen, sondern wird vom Python-System geliefert.
Strings können in Python entweder in Anführungszeichen (") gesetzt werden oder in Hochkommatas('). In diesem Text wird die erste Variante bevorzugt eingesetzt.
Im Gegensatz zu Julia ist es hier egal, ob zwischen <code>print</code> und der öffnenden Klammer Leerzeichen stehen.
= Python als Taschenrechner =
== Allgemeines ==
Wir wollen 3 * 5 berechnen. Dazu starten wir Python im interaktiven Modus. Geben Sie dann die Formel
>>> 3 * 5
ein, drücken die Taste ENTER/RETURN ({{Taste|↵}}) und erhalten als Ergebnis
15
Auch kompliziertere Ausdrücke sind möglich. Beispielsweise mit Winkelfunktionen, Quadratwurzeln etc. Wir wollen nun den Ausdruck <math>\sin\sqrt{15}</math> berechnen :
>>> import math
>>> math.sin(math.sqrt(15))
-0.6679052983383519
Als erstes wird das math-Modul importiert. Dann wird der mathematische Ausdruck berechnet.
Eine andere Variante, die dasselbe Ergebnis liefert, ist
>>> from math import *
>>> sin(sqrt(15))
-0.6679052983383519
Es wird also aus dem Modul <code>math</code> alles importiert (erkennbar am <code>*</code>). Will man nicht alles importieren, so kann man das auch einschränken:
>>> from math import sin, sqrt
Beenden lässt sich das Python-Programm durch Eingabe von <code>exit()</code> (und natürlich ist zur Bestätigung die RETURN-Taste zu drücken).
== Die Hilfefunktion von Python ==
Bei Eingabe der Anweisung help() springt Python in den Hilfemodus.
Eingabe:
>>> help()
Eingabe:
help> math.sin
Ausgabe:
Help on built-in function sin in math:
math.sin = sin(x, /)
Return the sine of x (measured in radians).
Für die komplette Python-Dokumentation siehe [https://docs.python.org/3/]. Verlassen kann man den Hilfemodus durch das Drücken von STRG-C.
== Aufgaben ==
* Erkunden Sie die Tangensfunktion "tan" mittels Python-Hilfe (vergessen Sie nicht das math-Modul zu importieren und das <code>math.</code> vor <code>tan</code>)
* Berechnen Sie mit Python den Ausdruck <math>\frac{1}{2}\cdot e^2 \cdot \tan(\pi/3)</math>. Siehe für die Exponentialfunktion im Python-Hilfesystem auch den Befehl <code>math.exp</code>. Alternativ kann auch die Konstante <code>math.e</code> eingesetzt werden. Potenzieren kann man bei Python mit dem **-Operator (z.B. 2**3 = 8). Für <math>\pi</math> gibt es <code>math.pi</code>.
= Python als Scriptsprache =
Häufig wird man aber kompliziertere Anweisungsfolgen verarbeiten müssen. Diese will man normalerweise nicht jedesmal neu eingeben, sondern in einer Datei speichern und diese Datei dann zur Ausführung bringen. Speichern Sie dazu folgenden Code in einer Textdatei, z.B. unter MS Windows als c:\tmp\test1.py
# Das ist ein Kommentar
print("Hallo Welt!")
Python-Dateien werden mit der Dateiendung .py versehen. Achten Sie darauf, dass vor dem print keine Leerzeichen vorhanden sind. Das ist eine Python-Eigenheit. Wie wir später sehen werden, nutzt Python Einrückungen als syntaktisches Mittel, z.B. um bei Schleifen den Schleifenkörper zu kennzeichnen.
Danach bringen Sie die Skriptdatei test1.py (sozusagen das Hauptprogramm) folgendermaßen zur Ausführung:
1) Starten Sie unter MS Windows die Eingabeaufforderung (oder alternativ auch die Windows PowerShell). Das sieht dann etwa so aus:
Microsoft Windows [Version 10.0.19045.3693]
(c) Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
C:\Users\xyz>
: <small>Falls jemand nicht weiß, wie man die Eingabeaufforderung startet: Eine Möglichkeit ist, einfach in der Taskleiste von Windows das "Start"-Symbol ([[Image:Windows_logo_-_2021_(Black).svg|10px]]) mit der rechten Maustaste anklicken. "Ausführen" auswählen (oder alternativ für die PowerShell unter Windows 10 den Eintrag "Windows PowerShell", unter Windows 11 den Eintrag "Terminal"). Im sich öffnenden Dialogfenster gibt man in die "Öffnen"-Zeile das Wort <code>cmd</code> ein und mit "OK" wird das Ganze bestätigt.</small>
2) Wechseln Sie mittels <code>cd c:\tmp</code> in das Verzeichnis c:\tmp
3) Angenommen, Sie haben Python unter dem Pfad <code>c:\devel\Python\</code> installiert. Starten Sie das Programm so (der Prompt <code>c:\tmp></code>ist natürlich nicht mit einzutippen):
c:\tmp>c:\devel\Python\python.exe test1.py
4) Wie erwartet ergibt sich folgende Ausgabe am Bildschirm
Hallo Welt!
Die Vorgehensweise unter Linux ist prinzipiell gleich. Die kleinen Unterschiede, wie z.B. der Slash statt dem Backslash in Pfadangaben, sollten für Linux-Benutzer keine Hürde darstellen.
== Variablen ==
Variablenbezeichner können aus Buchstaben (A-Za-z), Ziffern (0-9) und Underscores (_) bestehen, dürfen aber nicht mit einer Zahl beginnen. Führende Underscores haben u.a. im Kontext mit der Objektorientierten Programmierung eine spezielle Bedeutung und sollten nicht für "normale" Variablenbezeichner verwendet werden.
Gültige Variablenbezeichner wären also:
xyz
x1
_wert
name_anzahl
Es gibt in Python etliche Schlüsselwörter (z.B. for, if oder return). Diese dürfen nicht als eigene Variablenbezeichner verwendet werden. Eine Liste aller Schlüsselwörter liefert das Script
import keyword
print(keyword.kwlist)
<small>Übung: Speichern Sie dieses Script in eine Datei, z.B. in c:\tmp\test1.py. Führen Sie diese Datei aus, um die Liste der Schlüsselwörter auszugeben.</small>
Da Python case-sensitiv ist, repräsentieren folgende Bezeichner verschiedene Variablen:
xyz
XYZ
xYz
Werte werden an Variablen mittels Gleich-Zeichen (=) zugewiesen. Im Folgenden wird der Code immer in der Datei c:\tmp\test1.py gespeichert.
x = 5
y = 10
z = x*y
print(z)
Bringen Sie die Datei test1.py zur Ausführung so erhalten Sie folgende Bildschirmausgabe
50
Sie können auch mehrere Anweisungen in einer Zeile durch Semikolon getrennt schreiben. Dies führt aber zu unübersichtlichem Code.
x = 5; y = 10; z = x*y; print(z)
Ausgabe:
50
Auch aus der Programmiersprache C/C++ oder Java bekannte Konstrukte können Sie verwenden, z.B.
x = 5
# x = x - 2
x -= 2
print(x)
Bildschirmausgabe:
3
Beachten Sie, dass mit dem =-Zeichen eine Wertezuweisung durchgeführt wird. Dies ist nicht äquivalent zum mathematischen =-Zeichen, wie am vorigen Beispiel zu ersehen ist. Den Inkrement-/Dekrementoperator (z.B. x++ oder x--) aus C/C++ oder Java kennt Python aber nicht.
Variablen sind nicht an einen bestimmten Datentyp gebunden, folgendes ist mit Python problemlos möglich:
import math
wert = 10
print(wert)
wert = 35.5
print(wert)
wert = "Hallo"
print(wert)
wert = math.pi
print(wert)
Ausgabe:
10
35.5
Hallo
3.141592653589793
== Physische und logische Zeilen ==
In Python muss eine Anweisung in einer logischen Zeile Platz finden. Wird eine Anweisung aber zu lang für eine Zeile, dann kann sie in mehrere physische Zeilen unterteilt werden. Dies kann einerseits durch einen Backslash am Ende einer Zeile geschehen, z.B.
a = 2 + \
5
Dies stellt eine logische Zeile dar, die in zwei physische Zeilen unterbrochen ist.
Geklammerte Ausdrücke werden automatisch zu einer logischen Zeile verbunden, z.B.
a = (2 +
5)
Achtung: Im ersten Beispiel darf nach dem Backslash nichts mehr stehen, auch kein Kommentar. Dies trifft im zweiten Bespiel nicht zu, hier könnte noch ein Kommentar folgen, z.B.
a = (2 + # Kommentar
5)
Auch für Strings gibt es Möglichkeiten, diese auf mehrere Zeilen aufzuspalten.
# Kurzer String
str1 = "ABC"
# Langer String
str2 = """Hallo Welt,
Grüetzi Schwyzer,
Servus an alle"""
# Backslash
str3 = "UVW\
XYZ"
print(str1)
print(str2)
print(str3)
Ausgabe:
ABC
Hallo Welt,
Grüetzi Schwyzer,
Servus an alle
UVWXYZ
==Hexadezimale, oktale, binäre und andere Zahlen==
d = 1050 # Dezimalzahl
h = 0xAA2 # Hexadezimalzahl
o = 0o12 # Oktalzahl
b = 0b100001101 # Binärzahl
print(d)
print(h)
print(o)
print(b)
Ausgabe:
1050
2722
10
269
Groß- und Kleinbuchstaben sind in obigen Literalen übrigens egal. So kann man z.B. statt <code>0b1001</code> auch <code>0B1001</code> schreiben (siehe dazu [https://docs.python.org/3/reference/lexical_analysis.html#integer-literals]).
Sie können auch dezimale in hexadezimale Zahlen umwandeln, usw.:
h = hex(1050) # Dezimalzahl -> Hexadezimalzahl
b = bin(1050) # Dezimalzahl -> Binärzahl
o = oct(1050) # Dezimalzahl -> Oktalzahl
print(h)
print(b)
print(o)
Ausgabe:
0x41a
0b10000011010
0o2032
Gegeben sei die Zahl 121 zur Basis 3. Diese soll in eine Dezimalzahl umgewandelt werden. Das kann so geschehen:
z = int("121", 3)
print(z)
Ausgabe:
16
Dass dies richtig ist, davon kann man sich folgendermaßen überzeugen:
<math> 1 \cdot 3^2 + 2 \cdot 3^1 + 1 \cdot 3^0 = 9 + 6+ 1 = 16 </math>
Zahlen übersichtlicher schreiben kann man auch mittels Underscore, z.B.:
print("Eine Million (Variante 1) =", 1000000)
print("Eine Million (Variante 2) =", 1_000_000)
print("Eine Rechnung:", 2_000 * 400_000);
Es ergibt sich bei beiden Varianten die gleiche Ausgabe. Variante 2 ist aber im Sourcecode leichter lesbar, detto die Zahlen in der Rechnung:
Eine Million (Variante 1) = 1000000
Eine Million (Variante 2) = 1000000
Eine Rechnung: 800000000
== Strings und Platzhalter==
Ein paar einfache Beispiele:
print("Hallo {}" . format("Hugo"))
print("Hallo {:s}" . format("Hugo"))
print("Hallo %s" % "Hugo")
Ausgabe:
Hallo Hugo
Hallo Hugo
Hallo Hugo
Python-Code (formatted string literals):
str1 = "Hallo"
str2 = "Hugo"
print(f"{str1} {str2}")
Ausgabe:
Hallo Hugo
Komplexere Beispiele:
print("Hallo {} und {}" . format("Hugo", "Mike"))
print("Hallo {name1} und {name2}" . format(name2="Hugo", name1="Mike"))
# Füllzeichen: *
# Bündigkeit: > (=rechts), < (=links), ^ (=zentriert)
# Feldweite: 10
# Typ: s (=String), f (=Gleitkommazahl), d (=Dezimalzahl) etc.
print("Hallo {:*>10s}" . format("Hugo"))
print("Hallo {:*<10s}" . format("Hugo"))
Ausgabe:
Hallo Hugo und Mike
Hallo Mike und Hugo
Hallo ******Hugo
Hallo Hugo******
Python-Code:
str = "Hallo\t%s\t%7.2f\t%10.2e\t%i" % ("Hugo", 12.34567, 34.567, 264)
print(str)
Ausgabe:
Hallo Hugo 12.35 3.46e+01 264
== Unicode ==
Neben den bekannten ASCII-Zeichen lassen sich Zeichen auch mittels Unicode beschreiben. Griechische Buchstaben oder komplexere mathematische Operatoren - all das sollte kein Problem sein. Siehe auch {{W|Unicode}}, {{W|Liste der Unicodeblöcke}} und {{W|Unicodeblock Mathematische Operatoren}}. Im Folgenden werden ein paar Zeichen (Allquantor, Nabla-Operator, Existenzquantor), die man aus der Mathematik kennt, erzeugt.
ch1 = "\N{FOR ALL}"
ch2 = "\N{NABLA}"
ch3 = "\u2203"
print(ch1, ch2, ch3)
Ausgabe:
∀ ∇ ∃
<small>Diese Ausgabe ergibt sich z.B. mit der IDLE-Shell oder mit Cygwin. Beim Ausführen über die Windows-Eingabeaufforderung oder Windows PowerShell unter MS Windows 10 erfolgt keine korrekte Darstellung. IDLE ist die mit Python mitgelieferte IDE ('''I'''ntegrated '''D'''evelopment '''E'''nvironment, Integrierte Entwicklungsumgebung). Gegen Ende dieses Textes wird IDLE kurz beschrieben.
Das Problem mit der Windows Eingabeaufforderung lässt sich aber umgehen. Man muss nur eine Schriftart auswählen, die die Zeichen kennt, z.B. "DejaVu Sans Mono". Dazu klicken Sie einfach bei der Eingabeaufforderung mit der rechten Maustaste oben auf die weiße Leiste und wählen im aufpoppenden Fenster den Menüpunkt "Eigenschaften". Es öffnet sich ein Dialogfenster. Über den Reiter "Schriftart" lässt sich nun die Schriftart einstellen. Unter MS Windows 11 oder openSUSE Leap 15.6 (bash-Konsole) gibt es dieses Problem ohnehin nicht.</small>
== Reguläre Ausdrücke ==
Python kennt auch {{W|Regulärer Ausdruck|reguläre Ausdrücke}}. Dazu gibt es in Python das Modul <code>re</code>. Beipielsweise sollen alle Zahlen (<math>\text{zahl}\in\mathbb{N}_0</math>) in einem String gesucht und ausgegeben werden. Als String sei gegeben: <code>3x Grüße und 100 Kekse.</code> Das Muster (Pattern) ist <code>\d+</code>. <code>\d</code> steht für eine Dezimalziffer 0-9. Das Plus-Zeichen (+) steht symbolisch für ein oder mehrere Zeichen des vorherigen Ausdrucks. Hier also ein oder mehrere Dezimalziffern. Es wird die Funktion <code>findall</code> aus dem Modul <code>re</code>verwendet.
Python-Code:
from re import findall
str = "3x Grüße und 100 Kekse."
pat = "\\d+" # Doppel-Backslashes müssen verwendet werden, sonst gibt Python eine Warnung aus!
# alternativ: pat = r"\d+"
# oder: pat = "[0-9]+"
numb = findall(pat, str)
print(numb)
Ausgabe:
['3', '100']
Python kennt noch viele weitere Möglichkeiten mittels regulärer Ausdrücke zu hantieren. Dies soll hier aber nicht vertieft werden, da das Thema schon ziemlich speziell und komplex ist. Bei Bedarf siehe aber z.B. die Bücher ''Weigend, Seite 380ff'' und ''Ernesti, Kaiser'' [https://openbook.rheinwerk-verlag.de/python/28_001.html] oder die Python-Dokumentation [https://docs.python.org/3/library/re.html]. Auch [[Python unter Linux: Reguläre Ausdrücke]] liefert ein umfangreiches und brauchbares Python-2-Kapitel zu den regulären Ausdrücken. Die dort gelisteten Beispiele müssten ggf. vor Verwendung auf Python-3 umgeschrieben werden. <small>Wie macht man das? Dazu siehe z.B. [https://openbook.rheinwerk-verlag.de/python/43_001.html], [https://portingguide.readthedocs.io/en/latest/] oder [https://www.digitalocean.com/community/tutorials/how-to-port-python-2-code-to-python-3]</small>
<small>Es gibt auch ein externes Modul ''regex'', das bei Bedarf extra installiert werden muss ([https://pypi.org/project/regex/]). Es bietet zusätzliche Funktionalität und gründlicheren Unicode-Support. Dies sei hier aber nur der Vollständigkeit halber erwähnt.</small>
== Verzweigungen ==
=== if ===
Die IF-Verzweigung ist aus anderen Programmiersprachen bereits bekannt. In Pseudocode lässt sie sich folgendermaßen darstellen:
WENN bedingung TRUE
führe block1 aus
SONST
führe block2 aus
ENDE
In Python gibt es keinen expliziten ENDE-Kennzeichner. Stattdessen wird der Code durch Einrückungen strukturiert. Alles mit der gleichen Einrückungstiefe gehört zum selben Block. Dies zeichnet Python vor anderen Programmiersprachen aus.
Die test1.py-Datei laute also wie folgt:
x = 5
if x < 4:
print("x ist kleiner als 4")
else:
print("Der else-Zweig wird ausgefuehrt")
print("x ist groesser oder gleich 4")
Ausgabe:
Der else-Zweig wird ausgefuehrt
x ist groesser oder gleich 4
Man achte auch auf die Doppelpunkte in der if- und else-Zeile. Darauf vergisst man gerne, wenn man von anderen Programmiersprachen kommt.
Folgendes wäre in Python ein Fehler (genauer gesagt ein IndentationError).
x = 5
if x < 4:
print("x ist kleiner als 4")
else:
print("Der else-Zweig wird ausgefuehrt")
print("x ist groesser oder gleich 4")
Auch Nachstehendes würde nicht zum gewünschten Ergebnis führen (löst aber keine Fehlermeldung aus). Der letzte print-Befehl ist schon außerhalb der IF-ELSE-Verzweigung.
x = 3
if x < 4:
print("x ist kleiner als 4")
else:
print("Der else-Zweig wird ausgefuehrt")
print("x ist groesser oder gleich 4")
Ausgabe:
x ist kleiner als 4
x ist groesser oder gleich 4
Python kennt eine Reihe von Vergleichs- und Verknüpfungsoperatoren:
<, <= ... kleiner (gleich)
>, >= ... größer (gleich)
== ... gleich
!= ... ungleich
is ... identisch
is not ... nicht identisch
and ... AND
or ... OR
not ... NOT
Beispielsweise:
a = 5
b = 9
if a<=10 and b!=7:
print("OK")
else
print("Nicht OK")
Ausgabe:
OK
Der else-Block kann übrigens auch ersatzlos entfallen.
Mehrfache Verzweigungen werden durch das elif-Konstrukt erstellt.
a = 14
if a<=10:
print("<=5")
elif a>11 and a<15:
print("11 bis 15")
elif a>16 and a<20:
print("16 bis 20")
else:
print(">=20")
Ausgabe:
11 bis 15
In Python gibt es auch die Schlüsselwörter <code>True</code> (für wahr) und <code>False</code> (für falsch). Man beachte, dass sie mit Großbuchstaben beginnen. Andere Schreibweisen wären ein Fehler. Sie gehören zum Datentyp <code>bool</code>. Ihnen sind auch die Zahlen <code>1</code> und <code>0</code> zugewiesen.
=== match ===
Ab Python 3.10 gibt es auch die match-Anweisung. Dies ist das Python-Pendant für die switch-Anweisung in anderen Programmiersprachen, geht aber bei näherer Betrachtung weit darüber hinaus. Hier nur ein einfaches Beispiel:
x = "Hello"
match x:
case "Servus" | "Ciao": # or
print("Servus an alle")
case "Grüetzi":
print("Grüetzi Schwyzer")
case _: # other, default, sonstiges ...
print("Hallo Welt")
Ausgabe:
Hallo Welt
Für nähere Details siehe z.B. [https://www.geeksforgeeks.org/python-match-case-statement/], [https://learnpython.com/blog/python-match-case-statement/], [https://docs.python.org/3/tutorial/controlflow.html#match-statements] und das Python Enhancement Proposal (PEP) 636 – Structural Pattern Matching: Tutorial [https://peps.python.org/pep-0636] und dort insbesondere den Anhang A - Quick Intro.
<small><code>match, case, _</code> etc. sind sogenannte ''soft keywords''. Im Gegensatz zu den normalen Schlüsselwörtern dürfen ihnen auch Werte zugewiesen werden. Eine Liste der weichen Schlüsselwörter lässt sich durch <code>keyword.softkwlist</code> erstellen (die Anweisung gibt es seit Python 3.9). Siehe dazu auch [https://stackoverflow.com/questions/65800344/what-are-soft-keywords] und [https://docs.python.org/3/library/keyword.html#keyword.softkwlist].</small>
== Schleifen ==
=== while ===
Die WHILE-Schleife ist kopfgesteuert. Sie funktioniert wie aus anderen Programmiersprachen bekannt.
In Pseudocode:
SOLANGE bedingung TRUE
führe block aus
ENDE
In Python:
x = 0
while x <= 10:
print(x)
x += 1
Ausgabe:
0
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
=== for ===
for x in range(6):
print(x*2)
Ausgabe:
0
2
4
6
8
10
Die Schleife läuft von 0 bis 5. Ausgegeben wird jeweils der Wert x*2. Aquivalent kann diese Schleife auch so geschrieben werden:
for x in range(0, 11, 2):
print(x)
Die Ausgabe ist wie oben. Der Startwert sei 0, der Endwert ist 11-1 und die Schrittweite ist 2.
Ein anderes Beispiel sei
for x in "text":
print(x)
Ausgabe:
t
e
x
t
== Schleifen abbrechen ==
=== break ===
<code>break</code> bricht die Schleife ab und setzt mit dem nächsten Befehl außerhalb der Schleife fort.
for var in range(100):
print(var)
if var == 5:
break
Ausgabe:
0
1
2
3
4
5
=== continue ===
<code>continue</code> bricht den aktuellen Schleifendurchlauf ab und setzt mit dem nächsten Schleifendurchlauf fort.
for var in range (11):
if var == 5:
continue
print(var)
Ausgabe:
0
1
2
3
4
6
7
8
9
10
== try - except ==
try:
z1 = 12 / 0
print(z1)
except ZeroDivisionError:
print("Das Ergebnis ist unendlich")
except:
print("Kann nicht berechnet werden!")
print("Bitte die Formel korrigieren!")
Ausgabe:
Das Ergebnis ist unendlich
Es wird versucht, eine Zahl durch Null zu dividieren. Das ist nicht möglich, es wird eine Ausnahme ausgelöst. Das Programm springt daher in den except-ZeroDivisionError-Block und führt die dort gelisteten Anweisungen aus (in unserem Fall eine print-Anweisung). Würden wir dieses Programm ohne try-except ausführen, so ergibt sich aus
z1 = 12 / 0
print(z1)
folgende Fehlermeldung und ein unmittelbarer Programmabbruch
Traceback (most recent call last):
File "C:\tmp\test1.py", line 1, in <module>
z1 = 12 / 0
ZeroDivisionError: division by zero
Mit dem try-except-Mechanismus können also Ausnahmen oder Fehler aufgefangen und behandelt werden. In unserem Beispiel ist das eher trivial, aber bei größeren Programmen kann das durchaus Sinn machen.
== pass ==
Ein leerer Block muss in Python mittels dem Schlüsselwort <code>pass</code> dargestellt werden. Z.B.
x = 2
if x == 1:
print("Wert ist ", x)
else:
pass
Würde man das <code>pass</code> im else-Block weglassen, so würde man eine Fehlermeldung erhalten:
IndentationError: expected an indented block after 'else' statement on line 5
= Funktionen =
== Aufrufen von Funktionen ==
Funktionen sind uns im Rahmen dieses Kurses schon zuhauf begegnet. Sei es die print()-, die math.sin()- oder die hex()-Funktion. All diese Funktionen werden von Python zur Verfügung gestellt, ohne dass man sie explizit programmieren müsste. Aufgerufen werden diese Funktionen, indem man ihren Namen eintippt, gefolgt von runden Klammern. In diesen Klammern können noch Argumente übergeben werden. Auch Rückgabewerte sind möglich.
== Funktionen selber schreiben ==
Funktionen werden mit dem def-Schlüsselwort (man definiert die Funktion) eingeleitet, danach folgt der Funktionsname, danach wiederum runde Klammern, in denen formale Argumente stehen können. Abgeschlossen wird die def-Zeile mit einem Doppelpunkt. Danach folgt der Funktionskörper. Dieser Funktionskörper muss wiederum eingerückt werden (wie von den Verzweigungen und Schleifen bekannt). Aufgerufen wird diese Funktion, indem man ihren Funktionsnamen eingibt, gefolgt von runden Klammern (ggf. mit den aktuellen Parametern). Z.B.
# Funktion definieren
def halloWelt(i):
# i ... beliebige Ganzzahl
print("Hallo " * i, end="")
print("Welt!")
# Funktion aufrufen
halloWelt(3)
Ausgabe:
Hallo Hallo Hallo Welt!
Unterschied zwischen formalen und aktuellen Parametern:
[[Datei:PythonIng_func1.jpg]]
<small>Aktuelle Parameter werden auch Argumente genannt.</small>
Rückgabe von Funktionswerten:
# Funktion definieren
def mathFunc(a, b):
r1 = a + b
r2 = a * b
return r1, r2
# Funktion aufrufen
a, b = mathFunc(3, 5)
# Ausgabe der zurückgegebenen Werte
print(a)
print(b)
Ausgabe:
8
15
Vorgabeparameter, z.B.:
def mathFunc(a=10, b=20):
r1 = a + b
r2 = a * b
return r1, r2
a, b = mathFunc(3, 5)
print(a)
print(b)
a, b = mathFunc(5)
print(a)
print(b)
a, b = mathFunc(b=6)
print(a)
print(b)
Ausgabe:
8
15
25
100
16
60
== Lambda-Funktionen ==
print((lambda a, b: a*b) (3, 5))
Ausgabe:
15
Eingeleitet wird eine Lambda-Funktion (auch Lambda-Form, Lambda-Operator oder anonyme Funktion genannt) mit dem Schlüsselwort <code>lambda</code>. Es folgen die formalen Argumente, danach ein Doppelpunkt, die Berechnungsvorschrift und ggf. abschliessend in Klammern die aktuellen Parameter.
Man kann einer Lambda-Funktion auch einen Funktionsnamen geben und die Funktion über diesen Namen aufrufen, z.B.
prod = lambda a, b: a*b
print(prod(3, 5))
Als Ausgabe wird wieder die Zahl 15 geliefert.
== Rekursive Funktionen ==
Funktionen können wiederum andere Funktionen aufrufen. Von einem rekursiven Funktionsaufruf spricht man, wenn die aufgerufene Funktion gleich der aufrufenden ist.
def printFunc(i):
if (i >= 5):
return
else:
print("Hallo Welt")
printFunc(i+1)
printFunc(1)
Ausgabe:
Hallo Welt
Hallo Welt
Hallo Welt
Hallo Welt
== Funktionsannotationen ==
Python ist sehr flexibel, was Typen angeht. Im Vorhergehenden haben wir generell keine Typangaben gemacht. Will man Typen angeben, so bietet Python das Konzept der Funktionsannotation.
def calcFunc(a:int, b:int) -> int:
return a+b, a*b
r1 = calcFunc(8, 9)
r2 = calcFunc(8.0, 9.0)
print(r1)
print(r2)
Ausgabe:
(17, 72)
(17.0, 72.0)
Jetzt sieht man auf den ersten Blick, welche Typen der Programmierer im Sinn hatte, als er die Funktion erstellte. Das Problem dabei ist nur, dass es Python ziemlich egal ist, welche Typen man in Endeffekt eingibt. Im obigen Beispiel können statt Integer-Typen auch Float-Typen eingegeben werden.
== Variadische Funktionen ==
Python-Code:
def test1(a, *b):
print(a);
for c in b:
print(c);
test1("Hallo", "Welt", "Schweizer", "und alle anderen")
Ausgabe:
Hallo
Welt
Schweizer
und alle anderen
Mit dem Stern (auch als Splat-Operator bezeichnet) in der formalen Parameterliste bei der Funktion <code>test1</code> wird angezeigt, dass eine beliebige Anzahl von Argumenten übergeben wird. <small> Dies entspricht in etwa dem, was in anderen Programmiersprachen (PHP etc.) mittels Ellipse (<code>...</code>) angezeigt wird.</small>
= Tupel, Listen und andere =
[[Datei:Python 3. The standard type hierarchy.png|mini|hochkant=1.7|Datentypen und Strukturen]]
Tupel, Listen und einige andere sind Datenstrukturen oder Sequenzen.
Listen (z.B. eine Einkaufsliste) sind veränderbar (mutable). Ein Tupel kann dagegen nicht verändert werden (immutable). Listen werden beim Anlegen in eckige Klammern eingeschlossen, Tupel in runde Klammern. Beim Tupel können die Klammern auch weggelassen werden. Ein Tupel mit nur einem Element muss mit einem Beistrich abgeschlossen werden. Der Grund ist, dass Python sonst nicht entscheiden kann, ob ein Tupel angelegt werden soll, oder nur ein geklammerter Wert. Nachfolgend werden einige Operationen mit Listen und Tupel dargestellt.
Als Gedächtnisstütze kann man sich den Unterschied zwischen Tupel und Liste ev. so leichter merken:
: T'''u'''pel ... r'''u'''nde Klammern, '''u'''nveränderlich
: L'''i'''ste ... eck'''i'''ge Klammern, veränderl'''i'''ch.
# Liste und Tupel
liste = [1, 2, "Hallo"]
tupel = (1, 2, "Hallo")
# Ausgabe von liste und tupel
print(liste)
print(tupel)
# Ausgabe von Einzelelementen
print(liste[1])
print(tupel[2])
# Element an Liste anhängen und einfügen
liste.append(55)
liste.insert(4, "Welt")
print(liste)
# Element aus Liste entfernen
liste.remove(1)
print(liste)
# einige weitere Beispiele
liste2 = [1,]
tupel2 = 1, 2
tupel3 = (1,)
print(liste2)
print(tupel2)
print(tupel3)
Ausgabe:
[1, 2, 'Hallo']
(1, 2, 'Hallo')
2
Hallo
[1, 2, 'Hallo', 55, 'Welt']
[2, 'Hallo', 55, 'Welt']
[1]
(1, 2)
(1,)
Zu den Datenstrukturen gehören weiters auch Mengen und Dictionaries. Mengen sind von der Mathematik bekannt, sie sind ungeordnet und es kommen keine mehrfachen Elemente vor. Dictionaries sind durch Schlüssel :Wert-Paare gekennzeichnet. Mengen werden beim Anlegen wie Dictionaries in geschweifte Klammern eingeschlossen.
dict = {"vorname":"Hugo", "nachname":"Meister" }
menge = {1, 1, 3, 4, 4, 4, "Hallo"}
print(dict)
print(menge)
print(dict["vorname"])
Ausgabe:
{'vorname': 'Hugo', 'nachname': 'Meister'}
{1, 3, 4, 'Hallo'}
Hugo
Geschweifte Klammern ohne Inhalt stellen Dictionaries dar und keine Mengen:
di = {}
print(type(di))
Ausgabe:
<class 'dict'>
== List Comprehensions ==
Aus einer Eingabeliste soll eine Ausgabeliste erzeugt werden. Das kann folgendermaßen geschehen.
Mathematische Schreibweise: <math>lc = \{2x|x\in\ \mathbb{N}, 1\le x < 11\}</math>
Python-Code:
lc = [x*2 for x in range(1,11)]
print(lc)
Ausgabe:
[2, 4, 6, 8, 10, 12, 14, 16, 18, 20]
Mathematische Schreibweise: <math>lc = \{2x | x \in \mathbb{N}, 1\le x < 11, x \bmod 2 = 0 \}</math>
Python-Code:
lc = [x*2 for x in range(1,11) if x%2 == 0]
print(lc)
Ausgabe:
[4, 8, 12, 16, 20]
Siehe auch {{W|List Comprehension}}.
== Set Comprehensions ==
Dies ist sehr ähnlich wie im vorigen Abschnitt beschrieben. Es wird aber keine Liste, sondern eine Menge erzeugt.
sc = {x*2 for x in range(1,11)}
print(sc)
Ausgabe:
{2, 4, 6, 8, 10, 12, 14, 16, 18, 20}
== Listen zusammenführen - zip() ==
li1 = ["A", "B", "C", "D"]
li2 = [1, 2, 3, 4]
li3 = [5.5, 6.6, 7.7, 8.8]
z = zip(li1, li2, li3)
print(z)
li4 = list(z)
print(li4)
Ausgabe:
<zip object at 0x00000283B6C6AC80>
[('A', 1, 5.5), ('B', 2, 6.6), ('C', 3, 7.7), ('D', 4, 8.8)]
== Generatorausdruck ==
g = (i*2 for i in range(1,11))
print(g)
t = tuple(g)
print(t)
print(t[1:3])
Ausgabe:
<generator object <genexpr> at 0x00000241D2A4A5A0>
(2, 4, 6, 8, 10, 12, 14, 16, 18, 20)
(4, 6)
== Slicing ==
slice ... Scheibe, Teil, in Scheiben schneiden
Beispiel: Zugriff auf Elemente eines geordneten sequentiellen Objekttyps (Liste, Tupel oder String):
str1 = "Hallo"
# Das erste Element wird mit dem Index 0 angesprochen
# [start (inkl.) : stop (exkl.) : step (default=1)]
str2 = str1[0:2]
# Alternativ auch: str2 = str1[:2]
print(str2)
tup1 = (0,1,2,3)
# Das letzte Element hat auch den Index -1, das vorletzte den Index -2 usw.
tup2 = tup1[-3:-1]
print(tup2)
lst1 = [[1, 5, 10, 20],
[30, 40, 50, 60]]
lst2 = lst1[1][1]
print(lst2)
Ausgabe:
Ha
(1, 2)
40
Beispiel: Umdrehen von Strings
str1 = "Hallo"
str2 = str1[::-1]
print(str2)
Ausgabe:
ollaH
= Objektorientierte Programmierung =
== Eine einfache Klasse ==
[[Datei:PythonIng_uml1.svg | 200px]]
class Fahrzeug:
raeder = 4
def __init__(self, geschwindigkeit, leistung):
self.__geschwind = geschwindigkeit
self.__leistung = leistung
def setGeschwindigkeit(self, geschwindigkeit): # geschwindigkeit in km/h
self.__geschwind = geschwindigkeit
def setLeistung(self, leistung):
self.__leistung = leistung
def convertGeschw(self):
# geschwindigkeit in m/s rueckgeben
return self.__geschwind / 3.6
fahr = Fahrzeug(150, 90)
print(fahr.convertGeschw())
Ausgabe:
41.666666666666664
Die Klasse Fahrzeug wird durch das class-Schlüsselwort eingeleitet. raeder ist ein Klassenattribut und public. __init__ wird bei der Objekterzeugung automatisch aufgerufen. Man achte darauf, dass diese Methode immer mit zwei Unterstrichen eingeleitet und abgeschlossen wird. Instanzattributen wird das Wort self vorangestellt. Wir sehen uns z.B. das Attribut self.__geschwind an. Auch hier werden zwei Unterstriche verwendet. Das bedeutet, dass dieses Attribut private ist. Bei den Methoden wird immer self als erster Parameter angegeben. Beim Aufruf der entsprechenden Funktion wird das self aber nicht berücksichtigt.
== Klassen importieren ==
Häufig ist es sinnvoll und übersichtlicher Klassen in eigenen Dateien zu speichern. Das sind dann eigene Module. Abgespeichert werden Sie mit der Endung py, wie bisher auch praktiziert. Aufgerufen werden Sie mit der import-Anweisung. Dann ist aber nur der Dateiname ohne Endung py zu verwenden. Klarer wird das mit einem Beispiel.
Datei c:\tmp\fahrzeug.py
class Fahrzeug:
raeder = 4
def __init__(self, geschwindigkeit, leistung):
self.__geschwind = geschwindigkeit
self.__leistung = leistung
def setGeschwindigkeit(self, geschwindigkeit): # geschwindigkeit in km/h
self.__geschwind = geschwindigkeit
def setLeistung(self, leistung):
self.__leistung = leistung
def convertGeschw(self):
# geschwindigkeit in m/s rueckgeben
return self.__geschwind / 3.6
Datei c:\tmp\test1.py
import fahrzeug
fahr = fahrzeug.Fahrzeug(150, 90)
print(fahr.convertGeschw())
Ausgabe:
41.666666666666664
Die üblichen import-Anweisungen lauten wie folgt:
{| {{prettytable}}
! import-Befehl
! Instanz
|-
| import xyz || xyz.Klasse
|-
| import xyz as x || x.Klasse
|-
| from xyz import Klasse || Klasse
|-
| from xyz import * || Klasse
|}
Der Vorteil der ersten beiden import-Anweisungen ist, dass es kaum zu Namenskollisionen kommen kann. Dafür hat man bei den letzten beiden Varianten weniger Tipparbeit.
== Vererbung ==
[[Datei:PythonIng_uml2.svg | 200px]]
Datei fahrzeug.py:
class Fahrzeug:
raeder = 4
def __init__(self, geschwindigkeit, leistung):
self.__geschwind = geschwindigkeit
self.__leistung = leistung
def setGeschwindigkeit(self, geschwindigkeit): # geschwindigkeit in km/h
self.__geschwind = geschwindigkeit
def setLeistung(self, leistung):
self.__leistung = leistung
def convertGeschw(self):
# geschwindigkeit in m/s rueckgeben
return self.__geschwind / 3.6
class Luftfahrzeug(Fahrzeug):
def __init__(self, geschwindigkeit, leistung, fluegel):
super().__init__(geschwindigkeit, leistung)
self.__flueg = fluegel
def getFlueg(self):
return self.__flueg
Datei test1.py:
import fahrzeug
fahr = fahrzeug.Luftfahrzeug(150, 90, 4)
print(fahr.getFlueg())
Ausgabe:
4
= Grafiken zeichnen =
Für das Zeichnen von Grafiken wird hier das Modul <code>matplotlib</code> verwendet. <code>matplotlib</code> ist ein externes Modul und muss vor der ersten Verwendung installiert werden. Das geht so:
# Starten Sie ein Terminal (bei Windows die Eingabeaufforderung).
# Führen Sie darin folgenden Befehl aus <code>c:\devel\Python\Scripts\pip.exe install matplotlib</code>
pip ist übrigens der Paketmanager von Python ({{W|Pip_(Python)}}).
Optimalerweise installieren wir auch gleich das Modul <code>numpy</code> (Numerical Python). Wir werden es im Folgenden oft benötigen (nicht nur bei den Grafiken). Das funktioniert vom Prinzip her genauso, wie für <code>matplotlib</code> gezeigt.
<small>Verwenden Sie Spyder, so sind diese Schritte nicht nötig. Spyder inkludiert diese Pakete standardmäßig. Unter openSUSE Tumbleweed lassen sich diese Pakete mittels YaST oder zypper installieren.</small>
== 2D ==
=== Graph einer Funktion ===
Es soll die cosh-Funktion im Intervall <math>x\in[-3,3]</math> gezeichnet werden. Der Programmcode lautet in der einfachsten Form:
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(-3., 3.1, .1)
y = np.cosh(x)
plt.plot(x,y)
plt.grid()
plt.show()
Ausgabe:
[[Datei:PythonIng_cosh1.jpg]]
Der Code ist quasi selbsterklärend. Das Untermodul pyplot des matplotlib-Moduls und das numpy-Modul werden importiert. x läuft von -3 bis +3. y wird für jeden x-Wert per Formel ausgerechnet. "plt.plot()" ist der Zeichenbefehl. "plt.show" ist notwendig, um das Fenster mit der Grafik anzuzeigen.
Die Schrittweite 0.1 wurde so gewählt, um einen ausreichend glatten Verlauf des Graphen zu gewährleisten. Das ist immer ein Kompromiss zwischen Berechnungszeit und Ansehnlichkeit. Testen Sie einfach ein paar verschiedene Werte, um ein Gefühl dafür zu zu bekommen. "plt.grid()" zeichnet ein Gitter in die Grafik (kann auch weggelassen werden).
Die Bezeichnungen plt und np könnten auch anders gewählt werden. Es ist aber Konvention, diese so wie hier gezeigt zu wählen.
<small>Mit der im obigen Bild gezeigten Menüleiste kann die dargestellte Grafik nachträglich noch geändert werden (Zoom, Pan, Achsenparameter, Kurvenparameter etc.). Natürlich kann man das alles auch direkt programmieren. Wie das funktioniert wird ansatzweise etwas später gezeigt.</small>
Ein etwas komplexeres Beispiel ist Folgendes:
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(-3., 3.1, .1)
y = np.cosh(x) + 2**x
plt.plot(x,y)
plt.grid()
plt.show()
Ausgabe:
[[Datei:PythonIng_cosh4.png]]
Man beachte, dass im Gegensatz zu Octave und Julia der ominöse Punkt (.) bei 2**x mit Python nicht benötigt wird. Das macht das Programmiererleben etwas einfacher.
=== Graphen mehrerer Funktionen und weiteres ===
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(-3., 3.1, .1)
y1 = np.cosh(x) + 2**x
y2 = np.sin(x) * np.cos(x)
plt.plot(x, y1, label = "cosh(x) + 2**x")
plt.plot(x, y2, label = "sin(x) * cos(x)")
plt.grid()
plt.title("Funktionsgraphen")
plt.xlabel("x")
plt.ylabel("y")
plt.legend(loc="best")
plt.show()
[[Datei:PythonIng_cosh2.png]]
Um die Linienstile etwas individueller zu gestalten, ist folgender Programmcode gedacht:
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(-3., 3.1, .1)
y1 = np.cosh(x) + 2**x
y2 = np.sin(x) * np.cos(x)
plt.plot(x, y1, label = "cosh(x) + 2**x", lw=5, ls="dotted")
plt.plot(x, y2, label = "sin(x) * cos(x)", lw=3, ls="--")
plt.grid()
plt.title("Funktionsgraphen")
plt.xlabel("x")
plt.ylabel("y")
plt.legend(loc="best")
plt.show()
[[Datei:PythonIng_cosh3.png]]
=== Funktion in Parameterdarstellung ===
Es soll die archimedische Spirale <math>x = t \cos(t), y = t \sin(t)</math> im Intervall <math>[0, 6\pi[</math> gezeichnet werden.
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
t = np.arange(0., 6*np.pi, .1)
x = t * np.cos(t)
y = t * np.sin(t)
plt.plot(x, y)
plt.grid()
plt.title("Archimedische Spirale")
plt.show()
[[Datei:PythonIng_spirale1.png]]
Diese Darstellung erscheint verzerrt. Will man gleiche Achsenskalierungen, so kann man den plt.axis()-Befehl verwenden.
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
t = np.arange(0., 6*np.pi, .1)
x = t * np.cos(t)
y = t * np.sin(t)
plt.plot(x, y)
plt.grid()
plt.title("Archimedische Spirale")
plt.axis("equal")
plt.show()
[[Datei:PythonIng_spirale2.png]]
=== Funktion in Polardarstellung ===
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
fig = plt.figure()
ax = fig.add_subplot(projection="polar")
r = np.arange(0, 1, 0.01)
theta = r**3
line = ax.plot(theta, r)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_polar1.png]]
=== Logarithmische Achsenskalierung ===
==== Semilog ====
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(0., 10, .1)
y = 10**x
plt.plot(x, y)
plt.grid()
plt.semilogy()
plt.show()
Ausgabe:
[[Datei:PythonIng_semilog1.png]]
==== LogLog ====
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(0., 10, .1)
y = 10**x
plt.plot(x, y)
plt.grid()
plt.loglog()
plt.show()
[[Datei:PythonIng_loglog1.png]]
=== Gefüllte Fläche ===
import numpy as np
import matplotlib.pyplot as plt
x = np.arange(0, 3, 0.1)
y1 = 3*x - 1
y2 = x**2
plt.plot(x, y1, x, y2, color='black')
plt.fill_between(x, y1, y2, where=y1>=y2)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_gefuellt.png]]
=== Linien, Pfeile, Rechtecke, Kreise und Texte ===
import matplotlib as mpl
import matplotlib.pyplot as plt
fig, ax = plt.subplots()
r = mpl.patches.Rectangle((0, 0), 3, 3, angle=30, fill=False)
c = mpl.patches.Circle((4, 4), 2, fill=False)
ax.add_patch(r)
ax.add_patch(c)
ax.plot([-2, 7], [-2, 0], color="black")
ax.arrow(0, 7, 5, 0, length_includes_head=True, head_width=0.5, head_length=1.5,
color="black")
ax.set_aspect("equal")
plt.axis([-3, 8, -3, 8])
plt.show()
[[Datei:PythonIng_linien_pfeile_etc.png]]
Text kann mit <code>ax.text(x, y, "Text")</code> hinzugefügt werden, bspw.
import matplotlib.pyplot as plt
fig, ax = plt.subplots()
ax.text(0.1, 0.1, "Hallo")
ax.text(0.5, 0.5, "Welt", size="40", family="cursive", style="italic",
rotation=30.0)
plt.show()
Oder einfacher auch ohne <code>subplots</code>
import matplotlib.pyplot as plt
plt.text(0.1, 0.1, "Hallo")
plt.text(0.5, 0.5, "Welt", size="40", family="cursive", style="italic",
rotation=30.0)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_text1.png]]
Auch Sonderzeichen (griechische Buchstaben etc.) können verwendet werden (siehe dazu auch [https://matplotlib.org/stable/users/explain/text/mathtext.html]).
import matplotlib.pyplot as plt
plt.text(.3, .5,
r'$\Omega\ \psi\ \oint\ \nabla\ \dot a\ \frac{a}{b}\ a_b$',
size="20")
plt.show()
[[Datei:PythonIng_text20.svg]]
Jetzt wird noch gezeigt, wofür <code>subplots</code> sinnvoll eingesetzt werden können.
import matplotlib.pyplot as plt
fig, ax = plt.subplots(nrows=1, ncols=2)
ax[0].text(0.1, 0.1, "Hallo")
ax[1].text(0.1, 0.5, "Welt", size="40", family="cursive", style="italic",
rotation=30.0)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_text2.png]]
=== Aufgaben ===
* Zeichnen Sie die Strophoide <math>x = \frac{a(t^2-1)}{t^2+1}, y = \frac{at(t^2-1)}{t^2+1}, a = 2, -3 \leq t \leq 3</math>. Das Ganze sollte in etwa so aussehen wie folgende Grafik:
[[Datei:octave_strophoide.jpg]]
* Zeichnen Sie die verschlungene Hypozykloide <math>x = (R-r)\cos t + c\cos\frac{R-r}{r}t, y = (R-r)\sin t - c\sin\frac{R-r}{r}t, c = 3, r = 2, R = 6, -15 \leq t \leq 15</math>. Das Ganze sollte in etwa so aussehen wie folgende Grafik:
[[Datei:octave_hypozykloide.jpg]]
* Testen Sie bei den obigen Übungsaufgaben verschiedene Linienstile und Farben. Farben können mit dem plt.plot()-Parameter color gewählt werden.
* Testen Sie bei den obigen Übungsaufgaben verschiedene Werte für a, c, r und R.
== 3D ==
=== Räumliche Kurven ===
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
t = np.arange(0, 6*np.pi, 0.1)
x = t * np.cos(t)
y = t * np.sin(t)
z = t
fig, ax = plt.subplots(subplot_kw={"projection": "3d"})
ax.plot(x, y, z)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_raumkurve1.png]]
=== Flächen ===
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(0, 10, 0.1)
y = np.arange(0, 10, 0.1)
x, y = np.meshgrid(x, y)
z = np.sin(x) + 3 * np.cos(y)
fig, ax = plt.subplots(subplot_kw={"projection": "3d"})
ax.plot_surface(x, y, z)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_fläche1.png]]
Das Ganze in Netzdarstellung läßt sich so programmieren:
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(0, 10, 0.5)
y = np.arange(0, 10, 0.5)
x, y = np.meshgrid(x, y)
z = np.sin(x) + 3 * np.cos(y)
fig, ax = plt.subplots(subplot_kw={"projection": "3d"})
ax.plot_wireframe(x, y, z)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_fläche2.png]]
Ein etwas komplexeres Beispiel:
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(0.1, 10, 0.1)
y = np.arange(0.1, 10, 0.1)
x, y = np.meshgrid(x, y)
z1 = np.sin(x) + 3 * np.cos(y)
z2 = np.sin(x) + np.log(y)
z3 = x + np.cos(y)
z4 = x**2 - y
fig, ax = plt.subplots(subplot_kw={"projection": "3d"}, nrows=2, ncols=2)
ax[0][0].plot_surface(x, y, z1)
ax[0][1].plot_surface(x, y, z2)
ax[1][0].plot_surface(x, y, z3)
ax[1][1].plot_surface(x, y, z4)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_subplot1.png]]
Man beachte, dass man die Unterbilder im Bild nach dem Ausführen des Scripts z.B. mit der mittleren Maustaste einzeln drehen, oder über die Einträge in der Menüzeile einzeln bearbeiten kann. Mit ein paar Zeilen Programmtext lässt sich also eine Menge an Funktionalität generieren.
Die Farbgebung lässt sich über <code>colormaps</code> variieren.
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
from matplotlib import cm
x = np.arange(0, 10, 0.1)
y = np.arange(0, 10, 0.1)
x, y = np.meshgrid(x, y)
z = np.sin(x) + 3 * np.cos(y)
fig, ax = plt.subplots(subplot_kw={"projection": "3d"})
ax.plot_surface(x, y, z, cmap = cm.coolwarm)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_colormap1.png]]
Es gibt eine Menge an Colormaps, z.B. <code>plasma, Greys, Dark2, ocean</code>. Zwecks detaillierterer Infos siehe die matplotlib-Dokumentation. <small>Verwendet man die IDE namens IDLE, so gibt es dort auch die automatische Codevervollständigung. D.h. es werden alle Möglichkeiten (in unserem Fall nach dem Eintippen von <code>cm.</code> alle verfügbaren Colormaps) angezeigt.</small>
Die "edgecolor" und Linienbreite können auch frei gewählt werden:
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
from matplotlib import cm
x = np.arange(0, 10, 0.1)
y = np.arange(0, 10, 0.1)
x, y = np.meshgrid(x, y)
z = np.sin(x) + 3 * np.cos(y)
fig, ax = plt.subplots(subplot_kw={"projection": "3d"})
ax.plot_surface(x, y, z, cmap = cm.coolwarm, edgecolor="black", linewidth=1.0)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_colormap2.png]]
=== Höhenlinien ===
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(0, 10, 0.1)
y = np.arange(0, 10, 0.1)
x, y = np.meshgrid(x, y)
z = np.sin(x) + 3 * np.cos(y)
fig, ax = plt.subplots()
ax.contour(x, y, z)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_höhenlinien1.png]]
Etwas abgewandelt sieht das so aus:
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(0, 10, 0.1)
y = np.arange(0, 10, 0.1)
x, y = np.meshgrid(x, y)
z = np.sin(x) + 3 * np.cos(y)
fig, ax = plt.subplots()
hl = ax.contour(x, y, z)
ax.clabel(hl, inline = True)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_höhenlinien2.png]]
Und noch eine Variante sei gezeigt.
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(0, 10, 0.1)
y = np.arange(0, 10, 0.1)
x, y = np.meshgrid(x, y)
z = np.sin(x) + 3 * np.cos(y)
fig, ax = plt.subplots()
ax.contourf(x, y, z)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_höhenlinien3.png]]
=== Aufgaben ===
* Zeichnen Sie die räumliche Kurve <math>x = 2 \cdot \cosh(t)</math>, <math>y = 5 \cdot \sin(t)</math>, <math> z = t^{2} - t</math>, <math>0 \leq t \leq 3\pi</math>.
* Zeichnen Sie die Fläche <math>z = \log(x) + \cos(y)</math>.
== Animationen ==
=== Mit matplotlib ===
Auch mit matplotlib sind Animationen möglich. Das ist ein bisschen komplizierter und wird deshalb hier nur mit einem sehr einfachen Beispiel dargestellt (bei Interesse siehe z.B. auch das [https://matplotlib.org/stable/users/explain/animations/animations.html#animations Animations using Matplotlib-Tutorial]).
import matplotlib.pyplot as plt
import matplotlib.animation as ani
import matplotlib
import numpy as np
def update(frame):
line.set_xdata(x[:frame])
line.set_ydata(y[:frame])
return (line)
fig, ax = plt.subplots()
x = np.arange(0, 10, .1)
y = np.sin(x)
line, = ax.plot(x[0], y[0])
ax.set(xlim=[0, 10], ylim=[-1, 1])
a = ani.FuncAnimation(fig=fig, func=update, frames=100, interval=20)
plt.show()
# Speichere die Animation in einem animierten GIF (optional)
a.save(filename="c:/tmp/PythonIng_anim5.gif", writer="pillow")
[[Datei:PythonIng_anim5.gif]]
Es wird eine Sinuskurve auf den Bildschirm gezeichnet. In der letzten Zeile wird diese Animation in ein animiertes GIF gespeichert. Das ist natürlich optional und kann auch weggelassen werden.
=== Mit VPython ===
Aber auch mit dem Modul VPython lassen sich einfache 3D-Animationen erstellen. VPython ist ein externes Modul, das vorab installiert werden muss. Unter openSUSE Tumbleweed gibt es dzt. kein entsprechendes rpm-Paket. Die übliche Methode der Installation mittels YaST oder zypper ist somit nicht möglich. Auch eine direkte Verwendung von pip führt nur zu einer Fehlermeldung (<code>error: externally-managed-environment</code>). Es empfiehlt sich dort folgende Vorgehensweise:
# Erstelle zuerst eine virtuelle Umgebung, z.B.: <code>python3.11 -m venv ~/tmp/venv1</code>
# Wechsle das Verzeichnis: <code>cd ~/tmp/venv1/bin</code>
# Installiere das entsprechende Paket: <code>./pip install vpython</code>
# Führe das entsprechende Skript aus: <code>./python ~/tmp/test1.py</code>
Aktuell (März 2026) ist dieses Programmpaket lt. der [https://vpython.org/presentation2018/install.html VPython-Homepage] nur für die Python-Versionen 3.8 bis 3.12 verfügbar.
Ein Beispiel zu einer einfachen Animation wird nachfolgend geliefert.
from vpython import *
scene.width = 1200
scene.height = 600
scene.center = vector(20,0,0)
scene.background = color.white
cylinder(pos=vector(0,0,0), axis=vector(20,0,0), radius=5,
color=color.blue)
cone(pos=vector(0,0,0), axis=vector(-10,0,0), radius=5,
color=color.blue)
helix(pos=vector(20,0,0), axis=vector(40,0,0), radius=2,
coils=10, thickness=0.5, color=color.blue)
ball = sphere(pos=vector(20,0,0), color = color.green, radius = 1)
ball.p = vector(0.15, 0, 0)
toc = True
while True:
rate(200)
if(ball.pos.x <= 60 and toc == True):
ball.pos += ball.p
else:
toc = False
ball.pos -= ball.p
if(ball.pos.x <= 20 and toc == False):
toc = True
[[Datei:PythonIng_vpython_anim.JPG]]
Idealerweise öffnet sich beim Ausführen des Scripts ein Browserfenster. Darin wird die programmierte Animation gezeigt (siehe auch den obigen Screenshot). Eine Größenänderung können Sie mit der mittleren Maustaste initiieren. Die Szenerie drehen können Sie mit der rechten Maustaste.
=== Mit VTK ===
Komplexer, aber auch mächtiger als VPython ist die Verwendung von VTK ('''V'''isualization '''T'''ool'''k'''it). Genauer gesagt des Python-Wrappers von VTK. Dieses externe Python-Modul muss vorab installiert werden (z.B. mittels YaST, pip oder in eine virtuelle Umgebung). VTK ist eine Softwarebibliothek zur 3D-Visualisierung und wurde ursprünglich in C++ geschrieben. Verbreitet eingesetzt wird diese Bibliothek in der Wissenschaft und Forschung, z.B.
* in der medizinischen Bildgebung
* für Strömungssimulationen
* für Klimadaten
VTK funktioniert nach dem {{W|Grafikpipeline|Pipeline-Prinzip}}:
Source (Quellen) -> Filter -> Mapper (Senken) -> Actor/Renderer
Daten fließen von den Quellen zu den Senken.
Als einfaches Beispiel wird die Darstellung eines Zylinders gezeigt, der mit den Maustasten gedreht oder in der Größe geändert werden kann:
import vtk
# Zylinder erzeugen
cyl = vtk.vtkCylinderSource()
cyl.SetRadius(5.0)
cyl.SetHeight(20.0)
cyl.SetResolution(40)
# Geometrie in darstellbare Daten umwandeln
mapper = vtk.vtkPolyDataMapper()
mapper.SetInputConnection(cyl.GetOutputPort())
# Objekt in der Szene
actor = vtk.vtkActor()
actor.SetMapper(mapper)
# Szene verwalten
renderer = vtk.vtkRenderer()
renderer.AddActor(actor)
# Render-Fenster
render_window = vtk.vtkRenderWindow()
render_window.AddRenderer(renderer)
# Maus/Tastatur-Steuerung
interactor = vtk.vtkRenderWindowInteractor()
interactor.SetRenderWindow(render_window)
# Starten
render_window.Render()
interactor.Start()
Ausgabe:
[[Datei:PythonIng_VTK_1.png]]
Gleiches Beispiel wie oben, aber mit einer Animationssequenz:
import vtk
import time
cyl = vtk.vtkCylinderSource()
cyl.SetRadius(5.0)
cyl.SetHeight(20.0)
cyl.SetResolution(40)
mapper = vtk.vtkPolyDataMapper()
mapper.SetInputConnection(cyl.GetOutputPort())
actor = vtk.vtkActor()
actor.SetMapper(mapper)
renderer = vtk.vtkRenderer()
renderer.AddActor(actor)
render_window = vtk.vtkRenderWindow()
render_window.AddRenderer(renderer)
interactor = vtk.vtkRenderWindowInteractor()
interactor.SetRenderWindow(render_window)
for i in range(360):
actor.RotateZ(1)
actor.RotateY(.5)
render_window.Render()
time.sleep(0.01)
Das Grafikfenster schließt sich nach Ablauf der Schleife. Das Fenster bleibt geöffnet, wenn Sie am Programmende folgenden Befehl hinschreiben
interactor.Start()
Um den animierten Zylinder grün einzufärben, müssen Sie Folgendes im obigen Programm ergänzen (Farbnamen):
colors = vtk.vtkNamedColors()
actor.GetProperty().SetColor(colors.GetColor3d("Green"))
Als Namen können Sie u.a. die CSS3 Web-Farben verwenden (siehe z.B. [https://wiki.selfhtml.org/wiki/Farbe/Farbangaben] und {{W|Webfarbe#CSS_3}}).
Alternativ funktioniert auch das ({{W|RGB-Farbraum|RGB}}):
actor.GetProperty().SetColor(0.0, 0.6, 0.0)
Wie der Zylinder mit einer Textur versehen wird, zeigt folgendes Programm:
import vtk
import time
cylinder = vtk.vtkCylinderSource()
cylinder.SetResolution(30)
cylinder.SetHeight(3.0)
cylinder.SetRadius(1.0)
cylinder.CappingOn()
texture_coords = vtk.vtkTextureMapToCylinder()
texture_coords.SetInputConnection(cylinder.GetOutputPort())
texture_coords.PreventSeamOn()
reader = vtk.vtkJPEGReader()
reader.SetFileName("PythonIng_textur.jpg")
texture = vtk.vtkTexture()
texture.SetInputConnection(reader.GetOutputPort())
mapper = vtk.vtkPolyDataMapper()
mapper.SetInputConnection(texture_coords.GetOutputPort())
actor = vtk.vtkActor()
actor.SetMapper(mapper)
actor.SetTexture(texture)
renderer = vtk.vtkRenderer()
renderWindow = vtk.vtkRenderWindow()
renderWindow.AddRenderer(renderer)
interactor = vtk.vtkRenderWindowInteractor()
interactor.SetRenderWindow(renderWindow)
renderer.AddActor(actor)
for i in range(360):
actor.RotateZ(1)
actor.RotateY(.5)
renderWindow.Render()
time.sleep(0.01)
interactor.Start()
<gallery>
PythonIng_textur.jpg | Textur-Datei
PythonIng_VTK_2.png | Ausgabe (Screenshot)
</gallery>
Nun aber genug von VTK und der Erstellung von Grafiken, weiter geht es mit mathematischeren Themen.
= Vektoren und Matrizen =
== Zahlenfolgen ==
from numpy import *
start = 0
stop = 10
step = 2
num = 10
r = arange(start, stop, step)
l = linspace(start, stop, num)
print("r = ", r)
print("l = ", l)
Ausgabe:
r = [0 2 4 6 8]
l = [ 0. 1.11111111 2.22222222 3.33333333 4.44444444 5.55555556
6.66666667 7.77777778 8.88888889 10. ]
== Vektoren ==
Vektoren sollten jedem aus der Linearen Algebra bekannt sein.
=== Arrays ===
In Python mit NumPy kann man Vektoren durch die Funktion array erzeugen.
import numpy as np
l1 = (-5, 3, 2)
l2 = (1, 1, 4)
a1 = np.array(l1)
a2 = np.array(l2)
a3 = a1 + a2
a4 = 2 * a2
print(a1)
print(a2)
print(a3)
print(a3[2])
print(a4)
Ausgabe:
[-5 3 2]
[1 1 4]
[-4 4 6]
6
[2 2 8]
=== Zeilen- und Spaltenvektoren ===
import numpy as np
# Zeilenvektor
z = np.array([ [-5, 3, 2] ])
# Spaltenvektor
s = np.array([[1], [1], [4]])
print(z)
print(s)
Ausgabe:
[ [-5 3 2] ]
[[1]
[1]
[4]]
=== Skalarprodukt ===
import numpy as np
a1 = np.array((-5, 3, 2))
a2 = np.array((1, 1, 4))
skalarprodukt = np.dot(a1, a2)
print(skalarprodukt)
Ausgabe:
6
=== Vektorprodukt ===
<math>a\ast b=\left(\begin{array}{c}
a_{1}\\
a_{2}\\
a_{3}
\end{array}\right)\ast\left(\begin{array}{c}
b_{1}\\
b_{2}\\
b_{3}
\end{array}\right)=\left(\begin{array}{c}
a_{2}b_{3}-a_{3}b_{2}\\
a_{3}b_{1}-a_{1}b_{3}\\
a_{1}b_{2}-a_{2}b_{1}
\end{array}\right)
</math>
Python-Code:
import numpy as np
a1 = np.array((-5, 3, 2))
a2 = np.array((1, 1, 4))
vektorprodukt = np.cross(a1, a2)
print(vektorprodukt)
Ausgabe:
[10 22 -8]
=== Transponierter Vektor ===
import numpy as np
# Zeilenvektor
z = np.array([ [-5, 3, 2] ])
# Spaltenvektor
s = np.array([[1], [1], [4]])
# transponierter Vektor
z_tp = np.transpose(z)
# transponierter Vektor
s_tp = np.transpose(s)
print(z_tp)
print(s_tp)
Ausgabe:
[[-5]
[ 3]
[ 2]]
[ [1 1 4] ]
=== Vektorfelder visualisieren ===
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
# Daten generieren
x = np.arange(0, 10, 1)
y = np.arange(0, 10, 1)
X, Y = np.meshgrid(x, y)
U = X * Y
V = Y + X
# Plotten
fig, ax = plt.subplots()
ax.quiver(X, Y, U, V, angles='xy')
plt.show()
Ausgabe:
[[Datei:PythonIng_quiver1.png]]
== Matrizen==
import numpy as np
m1 = np.matrix([[1, 2, 3], [4, 5, 6]])
print(m1)
Ausgabe:
[[1 2 3]
[4 5 6]]
=== Zugriff auf Matrizenelemente ===
import numpy as np
m1 = np.matrix([[1, 2, 3], [4, 5, 6]])
# Element aus Zeile 2 und Spalte 3 (Achtung! Index startet bei Null)
print(m1[1,2])
Ausgabe:
6
=== Addition und Subtraktion von Matrizen ===
import numpy as np
m1 = np.matrix([[1, 2, 3], [4, 5, 6]])
m2 = np.matrix([[0, 0, 2], [1, 3, 2]])
print(m1 + m2)
print(m1 - m2)
Ausgabe:
[[1 2 5]
[5 8 8]]
[[1 2 1]
[3 2 4]]
=== Transponierte Matrix ===
import numpy as np
m = np.matrix([[1, 2, 3], [4, 5, 6]])
mt = np.transpose(m)
print(m)
print(mt)
Ausgabe:
[[1 2 3]
[4 5 6]]
[[1 4]
[2 5]
[3 6]]
=== Rang einer Matrix ===
import numpy as np
m = np.matrix([[1, 3], [0, -5]])
rg = np.linalg.matrix_rank(m)
print(rg)
Ausgabe:
2
=== Inverse Matrix ===
import numpy as np
m = np.matrix([[1, 3], [0, -5]])
mi = np.linalg.inv(m)
print(mi)
Ausgabe:
[[ 1. 0.6]
[-0. -0.2]]
=== Multiplikation von Matrizen (falksches Schema) ===
import numpy as np
m1 = np.matrix([[1, 3, 4], [0, -5, 1]])
m2 = np.matrix([[1, 2], [2, 3], [0, 2]])
print(m1 @ m2)
Ausgabe:
[[ 7 19]
[-10 -13]]
=== Eigenwerte und Eigenvektoren ===
import numpy as np
m = np.matrix([[5, 8], [1, 3]])
D,V = np.linalg.eig(m)
# Eigenwerte
print(D)
# Eigenvektoren
print(V)
Ausgabe:
[7. 1.]
[[ 0.9701425 -0.89442719]
[ 0.24253563 0.4472136 ]]
=== Teilmatrizen ===
import numpy as np
m = np.matrix([[1, 3, 4], [0, -5, 1]])
print("m = ", m)
# Erste Zeile extrahieren
m1 = m[0,:]
print("m1 = ", m1)
# Das Element aus der 1. Zeile und der 2. Spalte extrahieren
m2 = m[0,1]
print("m2 = ", m2)
# Zweite Spalte extrahieren
m3 = m[:, 1]
print("m3 = ", m3)
Ausgabe:
m = [[ 1 3 4]
[ 0 -5 1]]
m1 = [ [1 3 4] ]
m2 = 3
m3 = [[ 3]
[-5]]
=== Spezielle Matrizen ===
==== Nullmatrix ====
import numpy as np
z = np.zeros((3, 2))
print(z)
Ausgabe:
[[0. 0.]
[0. 0.]
[0. 0.]]
==== Einheitsmatrix ====
import numpy as np
z = np.eye(3)
print(z)
Ausgabe:
[[1. 0. 0.]
[0. 1. 0.]
[0. 0. 1.]]
==== Matrix mit lauter Einsen ====
import numpy as np
z = np.ones((3, 2))
print(z)
Ausgabe:
[[1. 1.]
[1. 1.]
[1. 1.]]
=== Spärlich besetzte Matrizen ===
Das Thema spärlich besetzter Matrizen wird hier nur kurz angerissen. Nähere Details siehe unter dem Weblink [https://docs.scipy.org/doc/scipy/reference/sparse.html#module-scipy.sparse].
import numpy as np
import scipy
A = scipy.sparse.csr_array(np.eye(5))
print(A)
Ausgabe:
(0, 0) 1.0
(1, 1) 1.0
(2, 2) 1.0
(3, 3) 1.0
(4, 4) 1.0
= Lineare Gleichungssysteme =
Sei <math>Ax = b</math> ein lineares Gleichungssystem. <math>A</math> sei die Koeffizientenmatrix, <math>x</math> der Lösungsvektor und <math>b</math> ein bekannter Vektor.
Beispiel:
import numpy as np
A = np.array([[5, 1], [0, 2]])
b = np.array([1, 2])
x = np.linalg.solve(A, b)
print(x)
Ausgabe:
[0. 1.]
== Aufgabe ==
* Lösen Sie folgendes Gleichungssystem mittels Python (und zur Kontrolle auch händisch):
5x + 6y - 2z = 12
3x - y - 3z = 6
2x + 2y + 4z = 5
= Polynome =
== Ein erstes einfaches Beispiel ==
Gegeben sei das Polynom <math>7x^3+5x^2+1</math>. In Python:
import numpy as np
p = np.poly1d([7, 5, 0, 1])
print(p)
Ausgabe:
3 2
7 x + 5 x + 1
== Einzelne Polynomwerte berechnen ==
import numpy as np
p = np.poly1d([7, 5, 0, 1])
print(p(1.5))
Ausgabe:
35.875
== Polynome integrieren und differenzieren ==
import numpy as np
p = np.poly1d([7, 5, 0, 1])
# 1. Ableitung
p1 = p.deriv()
p2 = p.deriv(1)
# 2. Ableitung
p3 = p.deriv(2)
# Integral
p4 = p.integ()
print(p1)
print(p2)
print(p3)
print(p4)
Ausgabe:
2
21 x + 10 x
2
21 x + 10 x
42 x + 10
4 3
1.75 x + 1.667 x + 1 x
== Nullstellen bestimmen ==
import numpy as np
p = np.poly1d([2, 5, 0, 4])
r = np.roots(p)
print(r)
Ausgabe:
[-2.7621427 +0.j 0.13107135+0.84077099j 0.13107135-0.84077099j]
== Aufgaben ==
* Berechnen Sie den Wert für x = 3 des Polynoms <math>y = 2x^4 - 3x^3 - x + 7</math>.
* Differenzieren und integrieren Sie das Polynom <math>y = 2x^4 - 3x^3 - x + 7</math>.
* Berechnen Sie die Nullstellen von <math>y = 7x^5 - 3x^2 + 12</math>.
= Nichtlineare Gleichungen und Gleichungssysteme =
== Nullstellenbestimmung ==
Löse eine beliebige Gleichung f(x) = 0, z.B. <math> f(x) = x^2 - 5\cos(x) - 10 = 0 </math>:
import scipy
import numpy as np
def f(x):
return x**2 - 5*np.cos(x) - 10
xstart = [-1, 1] # Startwerte
xn = scipy.optimize.root(f, xstart)
print(xn.x)
Ausgabe:
[-2.46813009 2.46813009]
Funktionsgraph:
[[Datei:octave_nichtlin2.jpg]]
== Gleichungssysteme ==
SymPy ist ein externes Modul, das symbolisches Rechnen ('''Sym'''bolic '''Py'''thon) ermöglicht.
Folgende Aufgabe ist dem Buch "Knorrenschild: Numerische Mathematik, Hanser, 2017, Seite 72" entnommen. Zu lösen ist das nichtlineare Gleichungssystem
<math>f_1 = 2x_1 + 4x_2 = 0 </math>
<math>f_2 = 4x_1 + 8x_2^3 = 0</math>
Mit Python ist das so möglich:
import sympy
x1, x2 = sympy.symbols("x1 x2")
f1 = 2*x1 + 4*x2
f2 = 4*x1 + 8*x2**3
s = sympy.solve((f1, f2), x1, x2)
print(s)
Ausgabe:
[(-2, 1), (0, 0), (2, -1)]
Plot:
[[Datei:IngPython_nl_gleichung1.svg|500px]]
= Komplexe Zahlen =
Die imaginäre Einheit wird in Python durch den Buchstaben <code>j</code> symbolisiert. Darstellen kann man eine komplexe Zahl bekannterweise in mehreren Formen:
* Kartesische Darstellung <math>z = \Re(z) + j \cdot \Im(z)</math>
* Polardarstellungen <math>z = r \cdot (\cos(\phi) + j \cdot \sin(\phi)) = r \cdot e^{j\cdot \phi}</math>
Die konjugiert komplexe Zahl ist <math>z^* = \Re(z) - j \cdot \Im(z)</math>
Nachfolgend einige mathematische Operationen mit Python und NumPy.
import numpy as np
z1 = 2 + 5j # kartesische Darstellung
z2 = 3 * np.exp(3j) # Polardarstellung
# Addition
res = z1 + z2
print("z1 + z2 = ", res)
# Multiplikation
res = z1 * z2
print("z1 * z2 = ", res)
# Realteil
res = np.real(z2)
print("Realteil von z2 = ", res)
# Imaginärteil
res = np.imag(z2)
print("Imaginaerteil von z2 = ", res)
# Betrag
res = np.abs(z1)
print("Betrag von z1 = ", res)
# Argument
res = np.angle(z1)
print("Argument von z1 = ", res)
# Konjugiert komplexe Zahl
res = np.conj(z1)
print("Konjugiert komplexe Zahl von z1 = ", res)
Ausgabe:
z1 + z2 = (-0.9699774898013365+5.423360024179601j)
z1 * z2 = (-8.05675510050068-14.003167400647481j)
Realteil von z2 = -2.9699774898013365
Imaginaerteil von z2 = 0.4233600241796016
Betrag von z1 = 5.385164807134504
Argument von z1 = 1.1902899496825317
Konjugiert komplexe Zahl von z1 = (2-5j)
= Interpolation =
import numpy as np
import scipy
import matplotlib.pyplot as plt
# Stützpunkte
xp = np.arange(1, 6)
yp = (0, -5, 2, 7, 6)
ti = np.arange(1, 5, 0.01)
i1 = scipy.interpolate.interp1d(xp, yp, kind = "linear")
i2 = scipy.interpolate.interp1d(xp, yp, kind = "cubic")
plt.plot(xp, yp, "rx")
plt.plot(xp, i1(xp))
plt.plot(ti, i2(ti))
plt.show()
Ausgabe:
[[Datei:PythonIng_interpol1.png]]
= Differenzialrechnung =
== Numerisches Differenzieren ==
Als Beispiel differenzieren wir <math>y = 5x\sin{x}</math> und stellen das Ganze grafisch dar.
from findiff import Diff
import numpy as np
import matplotlib.pyplot as plt
x = np.linspace(0, 10, 1000)
f = 5 * x * np.sin(x)
dx = x[1] - x[0]
# Ableitung
d_dx = Diff(0, dx)
df_dx = d_dx(f)
# Grafik
plt.plot(x, f, label = "y")
plt.plot(x, df_dx, label = "y'")
plt.grid()
plt.legend(loc="best")
plt.show()
Ausgabe:
[[Datei:octave_diff1.jpg]]
<small>findiff ist ein externes Modul. Dieses muss installiert werden (z.B. so: ...\Python\Scripts\pip.exe install --upgrade findiff). Für die Vorgehensweise unter openSUSE Tumbleweed siehe das Kapitel VPython, nur dass das Ganze mit einer aktuelleren Python-Version exekutiert wird, z.B. mit Python 3.13. Das im Buch "Steinkamp: Der Python-Kurs für Ingenieure und Naturwissenschaftler, Rheinwerk" verwendete Modul "scipy.misc" ist veraltet (deprecated ... missbilligt). Lt. [https://docs.scipy.org/doc/scipy-1.17.0/dev/roadmap-detailed.html#misc SciPy-Dokumentation für die Version 1.17.0] wurden alle entsprechenden Features schon entfernt.</small>
== Symbolisches Differenzieren ==
Differenzieren Sie die Funktionen <math>f_1(x) = x^2</math> und <math>f_2(x) = \sin(x)\cos\left(\frac{x}{2}\right)</math>.
import sympy
x = sympy.symbols("x")
f1 = x**2;
f2 = sympy.sin(x) * sympy.cos(x/2.)
d1 = sympy.diff(f1, x)
d2 = sympy.diff(f2, x)
print(d1)
print(d2)
Ausgabe:
2*x
-0.5*sin(0.5*x)*sin(x) + cos(0.5*x)*cos(x)
== Aufgaben ==
* Differenzieren Sie die Funktion <math>y = \log(x) + 10x</math> und stellen Sie y, sowie y' grafisch am Bildschirm dar.
* Differenzieren Sie die Funktion <math>y = \frac{\sinh(x)}{(1+x)}</math> und stellen Sie y, sowie y' grafisch am Bildschirm dar.
= Integralrechnung =
== Numerisches Integrieren ==
Berechnen Sie das Integral <math>\int_{0}^{3}x^2 dx</math>.
import scipy
def f(x):
return x**2
i = scipy.integrate.quad(f, 0, 3)
print(i)
Ausgabe:
(9.000000000000002, 9.992007221626411e-14)
Das trifft den exakten Wert 9.0 ziemlich genau.
Berechnen Sie das Integral <math>\int_{0}^{\infty} 2^{-x} dx</math>.
import scipy
import numpy as np
def f(x):
return 2**(-x)
i = scipy.integrate.quad(f, 0, np.inf)
print(i)
Ausgabe:
(1.4426950408889556, 4.486558477977586e-09)
== Symbolisches Integrieren ==
Berechnen Sie <math>\int x^2 \text{d}x</math> und <math>\int \sin{x}\cos{\frac{x}{2}} \text{d}x</math>.
import sympy
x = sympy.symbols("x")
f1 = x**2
f2 = sympy.sin(x) * sympy.cos(x/2.)
i1 = sympy.integrate(f1, x)
i2 = sympy.integrate(f2, x)
print(i1)
print(i2)
Ausgabe:
x**3/3
-0.666666666666667*sin(0.5*x)*sin(x) - 1.33333333333333*cos(0.5*x)*cos(x)
Berechnen Sie das Integral <math>\int_{0}^{\infty} 2^{-x} \text{d}x</math>.
import sympy
x = sympy.symbols("x")
f = 2**(-x)
i = sympy.integrate(f, (x, 0, sympy.oo))
print(i)
Ausgabe:
1/log(2)
Mit <code>sympy.pprint(i)</code> ließe sich letzere Ausgabe etwas schöner schreiben:
1
──────
log(2)
Man beachtete, <code>log</code> steht hier für den natürlichen Logarithmus <code>ln</code>.
== Aufgaben ==
* Integrieren Sie die Funktion <math>y = \log(x) + 10x</math> von 1 bis 5.
* Integrieren Sie die Funktion <math>y = x^3</math> von 0 bis 4.
* Integrieren Sie <math>\int x^x(\log (x) + 1)\mathrm dx</math> symbolisch.
= Gewöhnliche Differenzialgleichungen =
== DGL numerisch lösen ==
Für die Lösung von Differenzialgleichungen steht u.a. die Funktion scipy.integrate.solve_ivp() zur Verfügung. Diese Funktion implementiert auch das Runge-Kutta-Verfahren (RK45).
{{Wikipedia | Runge-Kutta-Verfahren}}
Beispiel <math>y' = x^2 + y^3</math>:
import scipy
import numpy as np
import matplotlib.pyplot as plt
def dy_dx(x, y):
return x**2 + y**3
y0 = [1]
xi = [0, 1]
x = np.arange(0, 1, 0.01)
z = scipy.integrate.solve_ivp(dy_dx, xi, y0, method="RK45", dense_output=True)
y = z.sol(x)
plt.plot(x, y.T)
plt.grid()
plt.show()
[[Datei:PythonIng_dgl1.png]]
== DGL symbolisch lösen ==
Beispiel <math>y' = x^2 + y^3</math>:
import sympy
x = sympy.symbols("x")
y = sympy.Function("f")(x)
dgl = x**2 + y**3
lsg = sympy.dsolve(dgl, y)
print(lsg)
Ausgabe:
[Eq(f(x), (-x**2)**(1/3)), Eq(f(x), (-x**2)**(1/3)*(-1 - sqrt(3)*I)/2), Eq(f(x), (-x**2)**(1/3)*(-1 + sqrt(3)*I)/2)]
Mit <code>sympy.pprint</code> (pretty print) lässt sich die Ausgabe etwas übersichtlicher darstellen.
import sympy
x = sympy.symbols("x")
y = sympy.Function("f")(x)
dgl = x**2 + y**3
lsg = sympy.dsolve(dgl, y)
sympy.pprint(lsg)
Ausgabe:
⎡ _____ _____ ⎤
⎢ _____ 3 ╱ 2 3 ╱ 2 ⎥
⎢ 3 ╱ 2 ╲╱ -x ⋅(-1 - √3⋅ⅈ) ╲╱ -x ⋅(-1 + √3⋅ⅈ)⎥
⎢f(x) = ╲╱ -x , f(x) = ────────────────────, f(x) = ────────────────────⎥
⎣ 2 2 ⎦
== Aufgaben ==
* Lösen Sie die Differenzialgleichung <math>y' = \frac{1}{x\cdot y}</math> mit Python. Kontrollieren Sie das Ergebnis, indem Sie die DGl händisch lösen.
* Lösen Sie die Differenzialgleichung <math>m' = -k\cdot m</math>. Kontrollieren Sie das Ergebnis, indem Sie die DGl händisch lösen.
* Lösen Sie die Differenzialgleichung <math>y' = \sqrt{|y|}</math>.
=Laplace-Transformation=
Laplace-Transformation:
<math>F(s) =\mathcal{L} \left\{f\right\}(s) = \int_{0}^{\infty} f(t) \mathrm e^{-st} \,\mathrm{d}t, \qquad s\in\mathbb{C}
</math>
Inverse Laplace-Transformation:
<math>\mathcal{L}^{-1} \left\{F\right\}(t)
= \frac{1}{2 \pi \mathrm j} \int_{ \gamma - \mathrm j \infty}^{ \gamma + \mathrm j \infty} \mathrm e^{st} F(s)\,\mathrm ds
= \begin{cases}
f(t) & \text{für } t \geq 0 \\
0 & \text{für } t < 0
\end{cases}
</math>
Siehe auch [[Ing_Mathematik:_Laplace-Transformation]]
Code:
import sympy
from sympy.abc import t, s
# Laplace-Transformation der Funktion f(t) = 1 (Heaviside-Fkt.)
f = 1
# alternativ: f = sympy.Heaviside(t)
F = sympy.laplace_transform(f, t, s, noconds=True)
print("Laplace-Transformierte F(s):", F)
# Inverse Laplace-Transformation zurück in den Zeitbereich
f_inv = sympy.inverse_laplace_transform(F, s, t)
print("Inverse Transformation f(t):", f_inv)
Ausgabe:
Laplace-Transformierte F(s): 1/s
Inverse Transformation f(t): Heaviside(t)
Die Zeile
from sympy.abc import t, s
steht alternativ für
t = sympy.symbols("t")
s = sympy.symbols("s")
=Fourier-Reihen=
Für die Sägezahnfunktion <math>y=x;\, 0 < x < 2\pi</math> sei die Fourierreihe mit einem Python-Programm (unter Mithilfe von sympy) hergeleitet.
Code:
from sympy import fourier_series, pi, symbols, pprint
x = symbols('x')
f = x
s = fourier_series(f, (x, 0, 2*pi))
pprint(s.truncate(n=4))
Ausgabe:
2⋅sin(3⋅x)
-2⋅sin(x) - sin(2⋅x) - ────────── + π
3
Siehe auch [[Ing Mathematik: Fourierreihen]].
=Rechnen mit wirklich großen Zahlen=
Bekannt ist, dass Python kaum Einschränkungen beim Wertebereich von Ganzzahlen hat, z.B.
print(10**300)
Ausgabe (gekürzt):
100000000000000000000...00000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000
Ähnliches geht auch mit Gleitpunktzahlen, z.B. durch die Verwendung des Moduls mpmath:
import mpmath
print(mpmath.mpf(1500.4)**mpmath.mpf(300))
Ausgabe:
7.27975299218612e+952
Anderes Beispiel:
from mpmath import mp, pi
mp.dps = 100
print(pi)
Ausgabe:
3.141592653589793238462643383279502884197169399375105820974944592307816406286208998628034825342117068
mpmath kann noch einiges mehr, dazu sei aber auf die entsprechende Dokumentation auf der mpmath-Homepage verwiesen. mpmath ist Bestandteil von SymPy, kann aber auch separat installiert werden.
Aber auch Python selbst besitzt eine Möglichkeit, um mit großen bzw. exakten Gleitpunktzahlen zu rechnen, nämlich das interne Modul decimal. Dieses hat einige Vorteile gegenüber mpmath, aber auch gravierende Nachteile. Diese seien hier nicht detailliert aufgezählt. Grob gesagt hat decimal im Finanzwesen seine Berechtigung. Für wissenschaftliche Anwendungen wird aber mpmath vorzuziehen sein, da es u.a. vielfältige mathematische Funktionen bereit stellt. Nachfolgend ein einfaches Beispiel mit decimal:
import decimal
print("Potenzierung:", decimal.Decimal(1500.4) ** decimal.Decimal(300.0))
print("Einfache Addition:", 0.1 + 0.2)
decimal.getcontext().prec = 50
print("Addition mit decimal:", decimal.Decimal("0.1") + decimal.Decimal("0.2"))
Ausgabe:
Potenzierung: 7.279752992186121551039839134E+952
Einfache Addition: 0.30000000000000004
Addition mit decimal: 0.3
<u>Aufgabe:</u> Recherchieren Sie im Internet die genauen Vor- und Nachteile von decimal und mpmath. Verwenden Sie dazu auch KI (z.B. von Google, chatgpt).
=Regelungstechnische Aufgabenstellungen=
Für regelungstechnische Aufgaben gibt es u.a. das externe Paket <code>control</code>. Hier soll nicht detailliert darauf eingegangen werden. Anhand eines Beispiels soll anschließend nur die Visualisierung in Form eines Bode-Diagramms und der Sprungantwort gezeigt werden. Gegeben sei ein P-Regler mit <math>R = \frac{5}{2}</math> und eine Strecke <math>S= \frac{1}{30s^3+20s^2+10s+1,5}</math>. Gesucht sei vorerst ein Bode-Diagramm für den offenen Regelkreis und das Führungsverhalten.
import numpy as np
import control as ct
import matplotlib.pyplot as plt
zaehler1 = np.array([1.])
nenner1 = np.array([30., 20., 10., 1.5])
strecke = ct.tf(zaehler1, nenner1)
zaehler2 = np.array([5.])
nenner2 = np.array([2.])
regler = ct.tf(zaehler2, nenner2)
G0 = regler*strecke # oder: G0 = ct.series(regler, strecke)
Gw = ct.feedback(G0)
ct.bode_plot(G0, label='G0')
ct.bode_plot(Gw, label='Gw')
plt.show()
[[Datei:PythonIng_bode1.svg]]
Nun noch für obiges Beispiel die Sprungantwort. Diese zeigt einige große Überschwinger, d.h. der Regler kann sicher noch optimiert werden.
import numpy as np
import control as ct
import matplotlib.pyplot as plt
zaehler1 = np.array([1.])
nenner1 = np.array([30., 20., 10., 1.5])
strecke = ct.tf(zaehler1, nenner1)
zaehler2 = np.array([5.])
nenner2 = np.array([2.])
regler = ct.tf(zaehler2, nenner2)
G0 = regler*strecke
Gw = ct.feedback(G0)
t, y = ct.step_response(Gw)
plt.plot(t,y)
plt.title('Sprungantwort')
plt.xlabel('t')
plt.ylabel('h(t)')
plt.grid()
plt.show()
[[Datei:PythonIng_bode3.svg]]
Einige weitere wichtige Daten (Phasenreserve, Amplitudenreserve, Durchtrittsfrequenz) lassen sich mittels der <code>control</code>-Funktion <code>margin()</code> ermitteln. Die Ortskurve lässt sich mit der Funktion <code>nyquist_plot()</code> zeichnen. Dies sei hier aber nicht weiter ausgeführt.
==Aufgaben==
* Zeichen Sie mit Python die Ortskurve für obiges Beispiel.
* Was passiert, wenn man die Reglerverstärkung weiter aufdreht (z.B. auf <math>R = \frac{25}{2}</math>)?
* Wie sehen das Bode-Diagramm und die Sprungantwort aus, wenn ein PI-Regler verwendet wird?
= Stereostatik etc. =
Das Modul SymPy bietet einige Möglichkeiten einfache Bauwerke zu berechnen, z.B. Balken oder Fachwerke. Nachfolgend wird ein einfaches Fachwerk berechnet und gezeichnet.
Python-Code:
from sympy.physics.continuum_mechanics.truss import Truss
t = Truss()
# Knoten
t.add_node(("A", -3, 0), ("B", 0, 0), ("C", 4, 0), ("D", 7, 0),
("E", 6, 1.5), ("F", 2, 3), ("G", -2, 1.5))
# Stäbe
t.add_member(("AB","A","B"), ("BC","B","C"), ("CD","C","D"))
t.add_member(("AG","A","G"), ("GB","G","B"), ("GF","G","F"))
t.add_member(("BF","B","F"), ("FC","F","C"), ("CE","C","E"))
t.add_member(("FE","F","E"), ("DE","D","E"))
# Auflager; roller ... Loslager, pinned ... Festlager
t.apply_support(("A","roller"), ("D","pinned"))
# Einwirkende Kräfte
t.apply_load(("G", 5, 270), ("E", 3, 90))
# Berechnung
t.solve()
print("Reaction Forces: ", t.reaction_loads)
print("Internal Forces: ", t.internal_forces)
# Fachwerk zeichnen
p = t.draw()
p.show()
Ausgabe auf der Konsole:
Reaction Forces: {'R_A_y': 4.20000000000000, 'R_D_x': 0, 'R_D_y': -2.20000000000000}
Internal Forces: {'AB': 2.80000000000000, 'BC': 0.333333333333333, 'CD': -1.46666666666667,
'AG': -5.04777178564958, 'GB': -2.05555555555556, 'GF': -1.23413387432364,
'BF': 0.411111111111111*sqrt(13), 'FC': -0.3*sqrt(13), 'CE': 1.50000000000000,
'FE': 0.284800124843917, 'DE': 2.64407093534026}
Zeichnung:
[[File:PythonIng_fachwerk1.svg|300px]]
Details zu diesem Thema siehe z.B. [https://docs.sympy.org/latest/modules/physics/continuum_mechanics/index.html Continuum Mechanics] oder [https://docs.sympy.org/latest/tutorials/physics/continuum_mechanics/index.html Continuum Mechanics Tutorials]. Auch andere mechanische Probleme werden von SymPy abgehandelt ([https://docs.sympy.org/latest/tutorials/physics/index.html Physics Tutorials]).
== Aufgabe ==
Gegeben sei ein einseitig eingespannter Kragträger. Belastet wird er durch eine Einzellast am Trägerende. Für die Daten siehe folgende ASCII-Skizze:
| 20 kN
//|---> x |
//| V
//|----------------------
//| 10 m |
Elastizitätsmodul E = 2,1*10⁵ N/mm²
Flächenträgheitsmoment I = 0.001 m⁴
Berechnen Sie die Auflagerreaktionen, den Querkraft- und Biegemomentenverlauf, sowie die Verformungen.
Stellen Sie dies mit Hilfe von SymPy graphisch und auch mittels Formeln dar. Verwenden Sie dazu auch pprint (pretty print) aus dem SymPy-Modul. Zwecks Lösungsansatz siehe die oben aufgeführte Seite "Continuum Mechanics Tutorials". Achten Sie auch auf die Einheiten! Kontrollieren Sie das Ganze mittels händischer Rechnung. In dem genannten Tutorial ist von "Singularity Functions" die Rede. Gemeint ist damit in diesem Kontext die {{W|Föppl-Klammer}}.
Einige Python-Programme, vorrangig zu Maschinenelementen, finden sich auf [https://baymp.de/download_python.html BayMP für Python] (Balken, Zahnräder, Stabknickung usw.).
= Stochastik =
Die Stochastik ist ein sehr weites Feld. Hier werden nur einige wenige sehr einfache, aber wichtige Themen angerissen. Python stellt mit den Moduln math und statistics Software zu diesem Zwecke bereit. math und statistics sind bereits im Lieferumfang von Python enthalten. Aber auch mit den externen Modulen NumPy, SciPy und pandas kann man Stochastik in Python betreiben. Dies wird hier aber nicht gemacht.
== Lageparameter ==
import statistics
werte = [1, 3, 4, 4, 1, 7, 9, 1, 2, 3]
m1 = statistics.mean(werte)
m2 = statistics.mode(werte)
m3 = statistics.median(werte)
print("Arithmetischer Mittelwert = ", m1)
print("Modalwert = ", m2)
print("Median = ", m3)
Ausgabe:
Arithmetischer Mittelwert = 3.5
Modalwert = 1
Median = 3.0
== Streuungsparameter ==
import statistics
werte = [1, 3, 4, 4, 1, 7, 9, 1, 2, 3]
s = statistics.stdev(werte)
print("Standardabweichung = ", s)
Ausgabe:
Standardabweichung = 2.6770630673681683
== Kombinatorik ==
import math
n = 7
k = 5
print("n! = ", math.factorial(n))
print("Kombinationen (n über k) = ", math.comb(n, k))
Ausgabe:
n! = 5040
Kombinationen (n über k) = 21
= Ein- und Ausgabe =
== print ==
Die Anweisung print haben wir schon oft verwendet. Hier soll anhand von Beispielen kurz beschrieben werden, was der Befehl print leisten kann.
print("Hallo", "Welt", 1, sep="-")
print("Hallo", end=" ")
print("Welt")
Ausgabe:
Hallo-Welt-1
Hallo Welt
== input ==
a = int(input("Zahl 1: "))
b = int(input("Zahl 2: "))
print("a + b = ", a+b)
Ausgabe (nach Eingabe der beiden Ganzzahlen):
Zahl 1: 4
Zahl 2: 5
a + b = 9
== Aus Dateien lesen ==
Es seinen die datei.txt
Hallo Welt.
Wie geht es dir?
...
und test1.py
dat = open("datei.txt", mode = "r")
print(dat.read())
dat.close()
Ausgabe
Hallo Welt.
Wie geht es dir?
...
Mit dem open()-Befehl wird die Datei datei.txt im Lesemodus geöffnet (r ... read). Mit dem read()-Befehl wird die Datei eingelesen und mittels print ausgegeben.
== In Dateien schreiben ==
dat = open("datei.txt", mode = "a", encoding = "utf-8")
dat.write("Hänge Zeile an\n")
dat.close()
Die Datei datei.txt sieht nach Abarbeitung des obigen Skripts nun so aus
Hallo Welt.
Wie geht es dir?
...
Hänge Zeile an
Es wird die Datei im Schreibmodus geöffnet (a ... append (anhängend), w ... write (überschreibend)).
write() fügt hier also eine Zeile Text am Dateiende ein. close() schließt die Datei wieder.
Das close() kann man sich mit der with-Anweisung auch sparen.
with open("datei.txt", mode="a", encoding="utf-8") as dat:
dat.write("Hänge Zeile an\n")
= Benutzeroberflächen erstellen =
== tkinter ==
{{Wikipedia | Tkinter}}
Python bietet standardmäßig das Modul tkinter zur Programmierung von Benutzeroberflächen. Es müssen also bei der Verwendung von tkinter keine externen Module installiert werden. Hier wird eine (sehr) kurze Einführung in das Erstellen von grafischen Oberflächen mittels tkinter gegeben.
import tkinter as tk
win = tk.Tk()
win.title("Hallo Welt!")
win.minsize(300, 50)
but = tk.Button(win, text = "Push the button")
but.pack()
win.mainloop()
Ausgabe:
[[Datei:PythonIng_gui1.jpg]]
Ein etwas komplizierteres Beispiel sei nachfolgend gezeigt. Es sollen zwei Strings miteinander verknüpft und ausgegeben werden.
import tkinter as tk
win = tk.Tk()
win.title("Hallo Welt!")
def on_button_clicked():
str = ent1.get() + ent2.get()
lab2["text"] = str
ent1 = tk.Entry(win)
ent2 = tk.Entry(win)
lab1 = tk.Label(win, text="verknuepfen mit")
lab2 = tk.Label(win, text="")
but = tk.Button(win, text = "=", command=on_button_clicked)
ent1.pack(side="left")
lab1.pack(side="left")
ent2.pack(side="left")
but.pack(side="left")
ent2.pack(side="left")
lab2.pack(side="left")
win.mainloop()
Ausgabe (vor der Eingabe der Teilstrings):
[[Datei:PythonIng_gui2.jpg]]
Ausgabe (nach der Eingabe der Teilstrings und dem Drücken des =-Buttons):
[[Datei:PythonIng_gui3.jpg]]
== curses ==
{{Wikipedia | curses}}
Mit dem curses-Modul lassen sich u.a. TUIs ('''T'''ext '''U'''ser '''I'''nterfaces) erstellen. Ein sehr einfaches Beispiel zur allgemeinen Funktionsweise wird nachstehend geliefert.
import curses
stdscr = curses.initscr()
curses.start_color()
curses.init_pair(1, curses.COLOR_RED, curses.COLOR_WHITE)
stdscr.clear()
stdscr.addstr("Hallo Welt", curses.color_pair(1))
stdscr.refresh()
stdscr.getch()
curses.endwin()
Als Ausgabe sollte <span style="color:#FF0000;">Hallo Welt</span> (rote Schrift auf weißem Hintergrund) auf dem Terminal/der Konsole erscheinen. Getestet wurde dies mit openSUSE Tumbleweed, Python-Version 3.13.12. Das entsprechende Python-curses-Package muss installiert sein.
Allgemeine Informationen zur Terminal-/Konsolengröße und Cursorposition liefert folgendes Programm:
import curses
stdscr = curses.initscr()
stdscr.addstr(3, 5, "LINES: %d" % curses.LINES)
stdscr.addstr(4, 5, "COLS: %d" % curses.COLS)
(y,x) = stdscr.getyx()
stdscr.addstr(5, 5, "Momentane Cursorposition: [%d, %d]" % (y, x))
(y,x) = stdscr.getbegyx()
stdscr.addstr(6, 5, "Koordinatenursprung: [%d, %d]" % (y, x))
(y,x) = stdscr.getmaxyx()
stdscr.addstr(7, 5, "Fenstergröße: [%d, %d]" % (y, x))
stdscr.addstr(11, 2, "Taste drücken -> Ende")
stdscr.refresh()
stdscr.getch()
curses.endwin()
Es sollte sich in etwa folgende Ausgabe ergeben:
LINES: 44
COLS: 110
Momentane Cursorposition: [4, 15]
Koordinatenursprung: [0, 0]
Fenstergröße: [44, 110]
Taste drücken -> Ende
Zur Funktionsweise von curses siehe auch das Wikibook [[ncurses]]. Zum Verständnis sind dort allerdings elementare Kenntnisse in der Programmiersprache C erforderlich.
== Qt ==
{{Wikipedia | Qt (Bibliothek)}}
Auch für das Qt-Framework gibt es eine Anbindung an Python. Nachfolgend ein einfaches Beispiel.
import sys
from PySide6.QtWidgets import QApplication, QLabel
app = QApplication(sys.argv)
label = QLabel("Hallo Welt!")
label.show()
sys.exit(app.exec())
Ausgabe:
[[Datei:PythonIng_gui10.png]]
== Gtk ==
{{Wikipedia | GTK (Programmbibliothek)}}
Eine idente Ausgabe, wie oben für Qt gezeigt, erzeugt z.B. folgendes Gtk-Programm:
import gi
gi.require_version("Gtk", "4.0")
from gi.repository import Gtk
def on_activate(app):
win = Gtk.ApplicationWindow(application=app)
lab = Gtk.Label(label="Hallo Welt!")
win.set_child(lab)
win.present()
app = Gtk.Application()
app.connect('activate', on_activate)
app.run(None)
Auch für die Benutzung von Qt und Gtk müssen die jeweiligen Packages installiert sein. Getestet wurden die entsprechenden Python-Programme nur unter openSUSE Tumbleweed. Wie das GTK-Paket unter MS Windows 11 installiert wird, siehe z.B. [https://www.gtk.org/docs/installations/windows Setting up GTK for Windows].
Damit sei aber das Thema "Benutzeroberflächen erstellen" hier abgeschlossen, da dies schon ein sehr spezielles Aufgabengebiet ist, das eher Informatiker und nicht so sehr Ingenieure anspricht. Bei Bedarf siehe aber ggf. die entsprechenden Links unten in diesem Tutorial. Dort sind weiterführende Informationen zu finden.
= Style Guide und flake8 =
Wie man schönen und richtigen Python-Code schreibt, erfahren Sie in
* [https://peps.python.org/pep-0008/ PEP 8 – Style Guide for Python Code]
Ein Modul, das prüft, ob die Richtlinien im Style Guide eingehalten wurden, ist ''flake8'':
* [https://flake8.pycqa.org/en/latest/ Flake8: Your Tool For Style Guide Enforcement]
= Einige Integrierte Entwicklungsumgebungen (IDEs)=
Werden Programmtexte größer und umfangreicher, so ist das Arbeiten mit der interaktiven Programmierumgebung bzw. das direkte Ausführen von Python-Skripten mühsam. Man wünscht sich z.B. Hilfen zum Debuggen oder die automatische Code-Vervollständigung. Zu diesem Zweck wurden IDEs (Integrated Development Environments) geschaffen. Von diesen seinen nachfolgend auszugsweise einige kurz beschrieben. Testen Sie einfach aus, welche davon für Sie bzw. für Ihr Python-Projekt geeignet sind.
== IDLE ==
IDLE ist die mit dem Python-Programmpaket mitgelieferte IDE. Der Name leitet sich einerseits ab vom Monty-Python-Mitglied Eric Idle, andererseits steht es als Abkürzung für "'''I'''ntegrated '''D'''evelopment and '''L'''earning '''E'''nvironment. IDLE ist einfach zu bedienen, bietet aber schon einen beachtlichen Leistungsumfang. Nachfolgend wird ein Screenshot zu IDLE geliefert. Rechts ist das Editor-Fenster zu sehen, links die interaktive Programmierumgebung. Um das Beispiel selbst nachvollziehen zu können, starten Sie IDLE. Das geht ähnlich, wie Sie die interaktive Programmierumgebung von Python starten (nur, dass Sie eben das IDLE-Icon doppelklicken und nicht das Python-Icon. Unter Linux geben Sie einfach in einem Terminal <code>idle3.13</code> o. Ä. ein). Weiter geht es mit "File - Open - ...". Die auszuführende Datei auswählen (im konkreten Fall ein "Hallo-Welt"-Programm). Es erscheint das rechte Fenster. Dort "Run - Run Module" auswählen. Und schon wird im linken Fenster "Hallo Welt!" ausgegeben.
[[Datei:PythonIng_idle1.jpg | 600px]]
Siehe auch {{W|IDLE}}.
== PyCharm ==
PyCharm ist ein kommerzielles Produkt. Es gab aber auch eine kostenlose Community Edition. Seit 2025 sind beide Varianten vereint. Für die ersten 30 Tage sind die Pro-Funktionen frei verfügbar, danach nur noch die Kernfunktionalitäten (oder man bezieht kostenpflichtig die Pro-Version). Zu beziehen ist PyCharm unter dem Weblink [https://www.jetbrains.com/pycharm/]. Nachfolgend ein etwas abgewandeltes "Hallo Welt"-Programm, editiert und ausgeführt mit PyCharm.
[[Datei:PyCharm_IDE_2023_screenshot.png | 600px]]
Siehe auch {{W|PyCharm}}.
== Eric ==
Auch eric ist Open Source und steht unter der GNU General Public License Version 3 oder später. Zu beziehen ist diese Software unter [https://eric-ide.python-projects.org/].
[[Datei:Screenshot_Eric_4.png | 600px]]
Siehe auch {{W|eric (Software)}}.
<small>
Unter openSUSE Tumbleweed sollte sich eric auch mit YaST installieren lassen. Bei mir gibt es aber dann beim Ausführen des eric-Programms eine Fehlermeldung (Stand März 2026):
...
ModuleNotFoundError: No module named 'PyQt6.QtPdfWidgets'
Umgehen kann man dieses Problem aber wieder mit dem Erstellen einer virtuellen Umgebung, in etwa so
python3.13 -m venv ~/tmp/venv1
cd ~/tmp/venv1/bin
./python3.13 -m pip install --upgrade --prefer-binary eric-ide
./eric7_ide
</small>
== PyScripter ==
Vom Funktionsumfang vergleichbar mit den vorherigen IDEs ist PyScripter. Auch PyScripter ist Open Source. Die Projekt-Homepage findet sich auf [https://sourceforge.net/projects/pyscripter/]. PyScripter ist nur für MS Windows verfügbar.
[[Datei:PythonIng_pyscripter1.jpg | 600px]]
== Spyder IDE ==
Spyder enthält bereits eine stabile Python-Version und etliche Module (z.B. matplotlib, numpy, control). Ansonsten kann dieses Softwarepaket vom Funktionsumfang her mit den anderen genannten IDEs locker mithalten. Spyder wurde unter der MIT-Lizenz veröffentlicht. Diese Software findet sich auf [https://www.spyder-ide.org].
[[Datei:Spyder-windows-screenshot.png | 600px]]
Siehe auch {{W|Spyder (Software)}}
== Sonstige ==
Die genannten IDEs sind nicht die Einzigen. Es gibt, um dem Image Pythons als beliebteste Programmiersprache gerecht zu werden, noch einige andere. Sowohl Open Source-Programme als auch kommerzielle Programme sind im Web zu finden, z.B. Thonny oder {{W|Visual Studio Code}}. Braucht man den Umfang von ausgewachsenen IDEs nicht, so kann man auch normale Texteditoren verwenden (z.B. {{W|Geany}} oder {{W|Kate_(Texteditor)|Kate}}).
= Debuggen und Testen =
Das Debuggen und Testen von Programmen sind wichtige Bestandteile der Programmierung. Syntaxfehler lassen sich i.A. leicht beheben. Schwieriger ist das Eingrenzen von logischen Fehlern, die ev. nur in bestimmten Situationen auftreten und keine explizite Fehlermeldung hervorrufen. Das Programm liefert falsche Ergebnisse oder es stürzt aus heiterem Himmel ab. Um das zu verhindern gibt es verschiedene Werkzeuge, die bei der Fehlersuche behilflich sein können. Vorerst siehe aber zwecks Begriffsklärung noch folgende Links:
* {{W|Debuggen}}
* {{W|Debugger}}
* {{W|Softwaretest}}
<gallery>
First Computer Bug, 1947.jpg
Test ganzheitlich.png
V-Modell.svg
</gallery>
== Das Modul pdb ==
Python bringt schon ein Modul zum Debuggen mit. Siehe z.B. [https://docs.python.org/3/library/pdb.html pdb — The Python Debugger].
Komfortabler lässt sich das aber mittels Integrierter Entwicklungsumgebungen (IDEs) angehen.
== Debuggen mit IDEs ==
Für die IDEs IDLE und Spyder sei kurz auf die entsprechenden Webseiten verwiesen:
* [https://www.cs.uky.edu/~keen/help/debug-tutorial/debug.html Debugging under IDLE].
* [https://docs.spyder-ide.org/current/panes/debugging.html Spyder Debugger]
Dort wird die Vorgehensweise auch mittels Screenshots erläutert.
== assert ==
assert ... behaupten, zusichern ({{W|Assertion (Informatik)}})
Python-Code:
def print1(x, y):
assert type(x) == float
assert type(y) == float
assert y != 0.0
print(x/y)
print1(10., 5.)
print1(10., 0.)
Ausgabe:
2.0
Traceback (most recent call last):
File "/home/hr/Develop/test1.py", line 8, in <module>
print1(10., 0.)
File "/home/hr/Develop/test1.py", line 4, in print1
assert y != 0.0
^^^^^^^^
AssertionError
Python-Code:
def print1(x, y):
assert type(x) == float
assert type(y) == float
assert y != 0.0
print(x/y)
print1(10., 5.)
print1("10.", "5.")
Ausgabe:
2.0
Traceback (most recent call last):
File "/home/hr/Develop/test1.py", line 8, in <module>
print1("10.", "5.")
File "/home/hr/Develop/test1.py", line 2, in print1
assert type(x) == float
^^^^^^^^^^^^^^^^
AssertionError
Aber auch bei nachfolgendem Code gibt es eine Fehlermeldung:
def print1(x, y):
assert type(x) == float
assert type(y) == float
assert y != 0.0
print(x/y)
print1(10., 5.)
print1(10, 5)
Ausgabe:
2.0
Traceback (most recent call last):
File "/home/hr/Develop/test1.py", line 8, in <module>
print1(10, 5)
File "/home/hr/Develop/test1.py", line 2, in print1
assert type(x) == float
^^^^^^^^^^^^^^^^
AssertionError
Damit letzteres funktioniert, kann man den Programmcode so umschreiben:
def print1(x, y):
assert type(x) == float or type(x) == int
assert type(y) == float or type(y) == int
assert y != 0.0
print(x/y)
print1(10., 5.)
print1(10, 5)
Ausgabe:
2.0
2.0
Und jetzt fangen wir den <code>AssertionError</code> auf:
def print1(x, y):
try:
assert type(x) == float or type(x) == int
assert type(y) == float or type(y) == int
assert y != 0.0
print(x/y)
except(AssertionError):
print("Hallo")
print1(10., 5.)
print1("10.", "5.")
Ausgabe:
2.0
Hallo
Ich hoffe, es ist wenigstens im Ansatz klar geworden, wofür <code>assert</code> gut sein kann. Ausschalten kann man die <code>assert</code>-Überprüfung übrigens mit dem Python-Schalter <code>-O</code>.
== Doctests ==
Innerhalb eines Docstrings kann die Arbeit im interaktiven Modus simuliert werden. Nach den Promptzeichen (>>>) erfolgen dann bei unserem Beispiel innerhalb des Docstrings simulierte Aufrufe der Funktion <code>print1()</code>. Danach folgen jeweils die Sollresultate. Wird das Modul oder die Datei als Hauptprogramm aufgerufen, so wird die Funktion <code>doctest.testmode()</code> aufgerufen und ein Bericht auf der Konsole ausgegeben. Wird das Modul nicht als Hauptprogramm aufgerufen, sondern importiert, dann wird diese <code>testmod</code>-Funktion nicht aufgerufen. D.h. dieser Code kann sowohl für Testzwecke als auch für den produktiven Einsatz verwendet werden. Das ist auch sinnvoll, weil wenn man Teile der Datei immer löschen bzw. einfügen müsste, so würden sich Fehlerquellen auftun. Das würde den Sinn und Zweck von Doctests konterkarieren.
def print1(x=0., y=1.):
""" Dividiere zwei Zahlen
Autor: Intruder
Datum: 12.08.2025
>>> print1(2., 1.)
2.0
>>> print1(5., 2.)
2.5
>>> print1(5.)
5.0
"""
print(x/y)
if __name__ == "__main__":
import doctest
doctest.testmod(verbose=True)
Ausgabe:
Trying:
print1(2., 1.)
Expecting:
2.0
ok
Trying:
print1(5., 2)
Expecting:
2.5
ok
Trying:
print1(5.)
Expecting:
5.0
ok
1 items had no tests:
__main__
1 items passed all tests:
3 tests in __main__.print1
3 tests in 2 items.
3 passed and 0 failed.
Test passed.
Das gezeigte Beispiel ist so ziemlich das einfachste, das es gibt. Für weiterführende Details siehe z.B.:
* [https://peps.python.org/pep-0257/ PEP 257 – Docstring Conventions]
* [https://docs.python.org/3/library/doctest.html doctest — Test interactive Python examples]
== pytest ==
Siehe zu diesem Thema auch {{W|Modultest}}.
pytest ist ein externes Modul und muss vorab installiert werden, z.B. mittels
pip install -U pytest
pip install -U pytest-html
Python-Code, Datei test1.py:
def add(x, y):
return x + y
def test_answer():
assert add(1, 1) == 3
Starten von pytest in der Konsole:
pytest test1.py
Ausgabe:
==================================================== test session starts ====================================================
platform linux -- Python 3.12.11, pytest-8.4.1, pluggy-1.6.0
rootdir: /home/hr/Develop
plugins: anyio-4.10.0, metadata-3.1.1, html-4.1.1
collected 1 item
test1.py F [100%]
========================================================= FAILURES ==========================================================
________________________________________________________ test_answer ________________________________________________________
def test_answer():
> assert add(1, 1) == 3
E assert 2 == 3
E + where 2 = add(1, 1)
test1.py:6: AssertionError
================================================== short test summary info ==================================================
FAILED test1.py::test_answer - assert 2 == 3
===================================================== 1 failed in 0.09s =====================================================
Hier erhalten wir einen Fehler, da 1+1 eindeutig ungleich 3 ist. Aber aus irgendeinem Grund wollte der Programmierer oder Tester in diesem Fall, dass dies so ist. Testfälle werden übrigens mit dem Präfix <code>test_</code> eingeleitet.
Python-Code:
def add(x, y):
return x + y + 1
def test_answer():
assert add(1, 1) == 3
Ausgabe:
==================================================== test session starts ====================================================
platform linux -- Python 3.12.11, pytest-8.4.1, pluggy-1.6.0
rootdir: /home/hr/Develop
plugins: anyio-4.10.0, metadata-3.1.1, html-4.1.1
collected 1 item
test1.py . [100%]
===================================================== 1 passed in 0.01s =====================================================
Jetzt ist alles in Ordnung. Weiterführendes siehe z.B.
* [https://docs.pytest.org/en/stable/ pytest: helps you write better programs]
== unittest ==
Auch unittest dient zur Durchführung von Testreihen, ist aber Bestandteil von Python. Hier wird vorerst nicht näher darauf eingegangen. Siehe z.B.
* [https://docs.python.org/3/library/unittest.html unittest — Unit testing framework]
Lt. ''Inden: Python Challenge; dpunkt, 2021, Seite 481'' soll unittest weniger komfortabel als pytest sein.
Einen Vergleich von unittest mit pytest findet man in
* [https://knapsackpro.com/testing_frameworks/difference_between/pytest/vs/unittest pytest vs unittest]
= Ausblick =
Dies war eine kurze Einführung in die Berechnungs- und Darstellungsmöglichkeiten mit Python. Es sollten etliche relevante Themen behandelt, oder zumindest kurz angesprochen worden sein. Wem dieser Text nicht ausreichend ist, der sei auf die entsprechenden weiterführenden Weblinks, Bücher und die Python-Hilfefunktion verwiesen. Python kennt noch viel mehr Befehle, als hier dargestellt wurden. Das Themenspektrum ist auch durch die Einbindung externer Module fast beliebig erweiterbar.
= Weblinks=
== Python allgemein ==
* [https://www.python.org/ Python Homepage]
== Externe mathematische Module ==
* [https://numpy.org/ NumPy]
* [https://numpy.org/doc/stable/user/numpy-for-matlab-users.html NumPy for MATLAB users]
* [https://scipy.org/ SciPy]
* [https://www.sympy.org/en/index.html SymPy]
* [https://pandas.pydata.org/ pandas]
* [https://github.com/maroba/findiff findiff]
* [https://mpmath.org/ mpmath]
== Externe Module für Grafiken ==
* [https://matplotlib.org/ Matplotlib]
* [https://vpython.org/ VPython]
* [https://docs.vtk.org/en/latest/api/python.html VTK]
== Erstellung von User Interfaces ==
* [https://docs.python.org/3/library/tkinter.html tkinter - Python interface to Tcl/Tk]
* [https://docs.python.org/3/library/curses.html curses - Terminal handling for character-cell displays]
* [https://wiki.qt.io/Qt_for_Python Qt for Python]
* [https://www.gtk.org/docs/language-bindings/python GTK and Python]
== Erstellen virtueller Umgebungen ==
* [https://docs.python.org/3/library/venv.html venv - Creation of virtual environments]
== Sonstige ==
* [https://python-control.readthedocs.io/en/stable/ Python Control Systems Library]
* [https://pypi.org/project/regex/ regex - Regular Expressions]
= Bücher =
== Gedruckte Bücher, OpenBooks, Magazine ==
* Diverse: c't Python Lernen, Verstehen, Anwenden; Heise, 2022
* Ernesti, Kaiser: Python3 - das umfassende Handbuch; 5. Aufl., Rheinwerk, [https://openbook.rheinwerk-verlag.de/python/ OpenBook]
* Inden: Python Challenge; dpunkt, 2021, ISBN 978-3-86490-809-5
* Klein: Numerisches Python; 2. Aufl., Hanser, 2023, ISBN 978-3-446-47170-2
* Steinkamp: Der Python-Kurs für Ingenieure und Naturwissenschaftler; Rheinwerk, 2021, ISBN 978-3-8362-7316-9
* Weigend: Python 3 - Das umfassende Praxisbuch; 9. Aufl., mitp, 2022, ISBN 978-3-7475-0544-1
* Woyand: Python für Ingenieure und Naturwissenschaftler; 4. Aufl., Hanser, 2021, ISBN 978-3-446-46483-4
== Andere Wikibooks ==
* [[:en:Subject:Python_programming_language | Englische Wikibooks zum Thema Python]]
* [[Python|Deutschsprachiges Python-Wikibook]] [[Bild:2von10.png|20%]]
* [[Python unter Linux|Python 2.7 unter Linux]] [[Bild:10von10.png|100%]]
{{Navigation_zurückhochvor_buch|
zurücktext=Julia für Ingenieure|
zurücklink=Ing Mathematik: Julia|
hochtext=Gesamtinhaltsverzeichnis|
hochlink=Ing:_Mathematik_für_Ingenieure|
vortext=Landau-Notation|
vorlink=Ing Mathematik: Landau}}
fr8hbwxqkozr5nki4n1agt5cj1h3kse
1085983
1085982
2026-05-17T10:12:36Z
Intruder
1513
/* Fourier-Reihen */
1085983
wikitext
text/x-wiki
{{Navigation_zurückhochvor_buch|
zurücktext=Julia für Ingenieure|
zurücklink=Ing Mathematik: Julia|
hochtext=Gesamtinhaltsverzeichnis|
hochlink=Ing:_Mathematik_für_Ingenieure|
vortext=Landau-Notation|
vorlink=Ing Mathematik: Landau}}
= Hallo Welt und allgemeine Hinweise =
== Was ist Python ==
* Python ist eine universelle höhere Programmiersprache.
* Python ist objektorientiert.
* Python ist Open-Source (Python Software Foundation License).
* Python ist für viele Betriebssysteme erhältlich (z.B. für Linux, MS Windows, macOS).
* Python ist ein Interpreter.
* Python ist durch Module fast beliebig erweiterbar.
* Python als Programmiersprache ist case-sensitive - d.h. Groß- und Kleinschreibung ist relevant bei der Eingabe von Befehlen.
{{Wikipedia | Python (Programmiersprache)}}
== Python installieren ==
=== MS Windows ===
Laden Sie das aktuelle Python-Paket von der Webseite [https://www.python.org/] herunter. Weiter geht es wie bei jedem anderen größeren zu installierenden Programm. Einfach das Installationsprogramm im Explorer doppelklicken und den Anweisungen des Setup-Programmes folgen.
=== Linux ===
Entweder ist Python bereits standardmäßig installiert, ansonsten ist die Installation mittels Paketmanagementsystem einfach möglich. Aber auch die Spyder-Entwicklungsumgebung ([https://www.spyder-ide.org]) bietet einen guten Einstieg mit Python (das gilt auch für MS Windows). Spyder bringt auch schon etliche wichtige Module standardmäßig mit.
== Python starten ==
=== MS Windows ===
Das Icon für das Python-Programm doppelklicken. Und schon startet das Programm.
[[Datei:PythonIng_start1.jpg]]
Python im interaktiven Modus präsentiert sich dann so:
Python 3.12.4 (tags/v3.12.4:8e8a4ba, Jun 6 2024, 19:30:16) [MSC v.1940 64 bit (AMD64)] on win32
Type "help", "copyright", "credits" or "license" for more information.
>>>
Alternativ kann das Programm auch über die Eingabeaufforderung oder die PowerShell gestartet werden:
c:\devel\Python>python.exe
Python 3.12.4 (tags/v3.12.4:8e8a4ba, Jun 6 2024, 19:30:16) [MSC v.1940 64 bit (AMD64)] on win32
Type "help", "copyright", "credits" or "license" for more information.
>>>
=== Linux ===
Tippen Sie einfach das Wort „python“ (oder unter openSUSE Tumbleweed z.B. auch „python3.11“ oder „python3.13“) in einem Linux-Terminal ein, schließen den Befehl mit der RETURN-Taste ab, und schon startet Python im interaktiven Modus:
Python 3.13.12 (main, Feb 09 2026, 22:37:44) [GCC] on linux
Type "help", "copyright", "credits" or "license" for more information.
>>>
Es gibt auch noch andere Möglichkeiten Python zwecks Programmausführung zu starten, z. B. den {{W|Shebang}} (<code>#!</code>) am Beginn eines Python-Scripts. Das Script sei als Script.py gespeichert. Dann kann das Script mit ./Script.py ausgeführt werden. Für openSUSE Tumbleweed sei nachfolgend ein lauffähiges "Hallo Welt!"-Script angegeben. Es wird in diesem Script der Python-Interpreter in der Version 3.13 verwendet :
#!/usr/bin/python3.13
print("Hallo Welt!")
Die Berechtigungen zum Ausführen der Datei müssen natürlich noch richtig gesetzt werden, z.B. mittels <code>chmod 777 Script.py</code>.
<small>Oder es wird in einen Pfad verschoben, in dem sich ausführbare Programme generell befinden (<code>echo $PATH</code>). Das Script kann dann wie ein normales Programm ohne weitere Angaben mit Script.py gestartet werden. Alternativ wird nicht das Script an sich verschoben, sondern nur ein symbolischer Link angelegt, z.B. mit <code>ln -s ~/tmp/Script.py ~/.local/bin/Script.py</code>.<code>~/.local/bin</code> sei ein im PATH gelegenes Verzeichnis. Dies sind aber schon Features für fortgeschrittene Linux-Benutzer und werden am Anfang eher selten benötigt.</small>
== Ein paar Worte zur Erklärung ==
Getestet wurden die Beispiele unter den Betriebssystemen
* MS Windows 10 mit der Python-Version 3.12.0 (teilweise auch mit 3.12.2 und 3.13.1; nur die Inhalte die bis spätestens Juli 2025 erstellt wurden)
* MS Windows 11 ab der Python-Version 3.13.4 (nur zum Teil; ab Juli 2025)
* openSUSE Leap 15.6 mit der Python-Version 3.11.12 (Spyder, nur vereinzelt) und zum Teil mit 3.12.11 (ab Juli 2025 bis November 2025).
* openSUSE Tumbleweed ab der Python-Version 3.13.9 (nur vereinzelt, ab November 2025)
An Beliebtheit rangiert Python mit Stand März 2026 mit einem Rating von 21,25% an 1. Stelle vor C und C++ (lt. [https://www.tiobe.com/tiobe-index/ TPCI - TIOBE Programming Community Index]). Lt. [https://innovationgraph.github.com/global-metrics/programming-languages GitHub Top 50 Programming Languages Globally] lag Python im Q3/2025 auf Rang 2, vor TypeScript und hinter JavaScript. Der Name "Python" rührt von der Komikertruppe {{W|Monty Python}} her. Die Icons für Python (z.B. Python selbst, Eric IDE, IDLE) sind aber durch die Python-Schlangenart symbolisiert.
<gallery>
Python-logo-notext.svg|Python-Logo
Guido van Rossum OSCON 2006.jpg|Guido van Rossum (geb. 1956), der Erfinder von Python
</gallery>
== Ein erstes Programm ==
Kommentare werden in Python mit der Raute (#) eingeleitet. Sie werden vom Python-Interpreter ignoriert. Text kann mit der print-Funktion ausgegeben werden. Starten Sie Python und geben sie folgende Anweisungen zeilenweise ein
>>> # Das ist ein Kommentar
>>> print("Hallo Welt!")
Als Ergebnis erhalten Sie
Hallo Welt!
Der Prompt (>>>) ist selbstverständlich nicht einzutippen, sondern wird vom Python-System geliefert.
Strings können in Python entweder in Anführungszeichen (") gesetzt werden oder in Hochkommatas('). In diesem Text wird die erste Variante bevorzugt eingesetzt.
Im Gegensatz zu Julia ist es hier egal, ob zwischen <code>print</code> und der öffnenden Klammer Leerzeichen stehen.
= Python als Taschenrechner =
== Allgemeines ==
Wir wollen 3 * 5 berechnen. Dazu starten wir Python im interaktiven Modus. Geben Sie dann die Formel
>>> 3 * 5
ein, drücken die Taste ENTER/RETURN ({{Taste|↵}}) und erhalten als Ergebnis
15
Auch kompliziertere Ausdrücke sind möglich. Beispielsweise mit Winkelfunktionen, Quadratwurzeln etc. Wir wollen nun den Ausdruck <math>\sin\sqrt{15}</math> berechnen :
>>> import math
>>> math.sin(math.sqrt(15))
-0.6679052983383519
Als erstes wird das math-Modul importiert. Dann wird der mathematische Ausdruck berechnet.
Eine andere Variante, die dasselbe Ergebnis liefert, ist
>>> from math import *
>>> sin(sqrt(15))
-0.6679052983383519
Es wird also aus dem Modul <code>math</code> alles importiert (erkennbar am <code>*</code>). Will man nicht alles importieren, so kann man das auch einschränken:
>>> from math import sin, sqrt
Beenden lässt sich das Python-Programm durch Eingabe von <code>exit()</code> (und natürlich ist zur Bestätigung die RETURN-Taste zu drücken).
== Die Hilfefunktion von Python ==
Bei Eingabe der Anweisung help() springt Python in den Hilfemodus.
Eingabe:
>>> help()
Eingabe:
help> math.sin
Ausgabe:
Help on built-in function sin in math:
math.sin = sin(x, /)
Return the sine of x (measured in radians).
Für die komplette Python-Dokumentation siehe [https://docs.python.org/3/]. Verlassen kann man den Hilfemodus durch das Drücken von STRG-C.
== Aufgaben ==
* Erkunden Sie die Tangensfunktion "tan" mittels Python-Hilfe (vergessen Sie nicht das math-Modul zu importieren und das <code>math.</code> vor <code>tan</code>)
* Berechnen Sie mit Python den Ausdruck <math>\frac{1}{2}\cdot e^2 \cdot \tan(\pi/3)</math>. Siehe für die Exponentialfunktion im Python-Hilfesystem auch den Befehl <code>math.exp</code>. Alternativ kann auch die Konstante <code>math.e</code> eingesetzt werden. Potenzieren kann man bei Python mit dem **-Operator (z.B. 2**3 = 8). Für <math>\pi</math> gibt es <code>math.pi</code>.
= Python als Scriptsprache =
Häufig wird man aber kompliziertere Anweisungsfolgen verarbeiten müssen. Diese will man normalerweise nicht jedesmal neu eingeben, sondern in einer Datei speichern und diese Datei dann zur Ausführung bringen. Speichern Sie dazu folgenden Code in einer Textdatei, z.B. unter MS Windows als c:\tmp\test1.py
# Das ist ein Kommentar
print("Hallo Welt!")
Python-Dateien werden mit der Dateiendung .py versehen. Achten Sie darauf, dass vor dem print keine Leerzeichen vorhanden sind. Das ist eine Python-Eigenheit. Wie wir später sehen werden, nutzt Python Einrückungen als syntaktisches Mittel, z.B. um bei Schleifen den Schleifenkörper zu kennzeichnen.
Danach bringen Sie die Skriptdatei test1.py (sozusagen das Hauptprogramm) folgendermaßen zur Ausführung:
1) Starten Sie unter MS Windows die Eingabeaufforderung (oder alternativ auch die Windows PowerShell). Das sieht dann etwa so aus:
Microsoft Windows [Version 10.0.19045.3693]
(c) Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
C:\Users\xyz>
: <small>Falls jemand nicht weiß, wie man die Eingabeaufforderung startet: Eine Möglichkeit ist, einfach in der Taskleiste von Windows das "Start"-Symbol ([[Image:Windows_logo_-_2021_(Black).svg|10px]]) mit der rechten Maustaste anklicken. "Ausführen" auswählen (oder alternativ für die PowerShell unter Windows 10 den Eintrag "Windows PowerShell", unter Windows 11 den Eintrag "Terminal"). Im sich öffnenden Dialogfenster gibt man in die "Öffnen"-Zeile das Wort <code>cmd</code> ein und mit "OK" wird das Ganze bestätigt.</small>
2) Wechseln Sie mittels <code>cd c:\tmp</code> in das Verzeichnis c:\tmp
3) Angenommen, Sie haben Python unter dem Pfad <code>c:\devel\Python\</code> installiert. Starten Sie das Programm so (der Prompt <code>c:\tmp></code>ist natürlich nicht mit einzutippen):
c:\tmp>c:\devel\Python\python.exe test1.py
4) Wie erwartet ergibt sich folgende Ausgabe am Bildschirm
Hallo Welt!
Die Vorgehensweise unter Linux ist prinzipiell gleich. Die kleinen Unterschiede, wie z.B. der Slash statt dem Backslash in Pfadangaben, sollten für Linux-Benutzer keine Hürde darstellen.
== Variablen ==
Variablenbezeichner können aus Buchstaben (A-Za-z), Ziffern (0-9) und Underscores (_) bestehen, dürfen aber nicht mit einer Zahl beginnen. Führende Underscores haben u.a. im Kontext mit der Objektorientierten Programmierung eine spezielle Bedeutung und sollten nicht für "normale" Variablenbezeichner verwendet werden.
Gültige Variablenbezeichner wären also:
xyz
x1
_wert
name_anzahl
Es gibt in Python etliche Schlüsselwörter (z.B. for, if oder return). Diese dürfen nicht als eigene Variablenbezeichner verwendet werden. Eine Liste aller Schlüsselwörter liefert das Script
import keyword
print(keyword.kwlist)
<small>Übung: Speichern Sie dieses Script in eine Datei, z.B. in c:\tmp\test1.py. Führen Sie diese Datei aus, um die Liste der Schlüsselwörter auszugeben.</small>
Da Python case-sensitiv ist, repräsentieren folgende Bezeichner verschiedene Variablen:
xyz
XYZ
xYz
Werte werden an Variablen mittels Gleich-Zeichen (=) zugewiesen. Im Folgenden wird der Code immer in der Datei c:\tmp\test1.py gespeichert.
x = 5
y = 10
z = x*y
print(z)
Bringen Sie die Datei test1.py zur Ausführung so erhalten Sie folgende Bildschirmausgabe
50
Sie können auch mehrere Anweisungen in einer Zeile durch Semikolon getrennt schreiben. Dies führt aber zu unübersichtlichem Code.
x = 5; y = 10; z = x*y; print(z)
Ausgabe:
50
Auch aus der Programmiersprache C/C++ oder Java bekannte Konstrukte können Sie verwenden, z.B.
x = 5
# x = x - 2
x -= 2
print(x)
Bildschirmausgabe:
3
Beachten Sie, dass mit dem =-Zeichen eine Wertezuweisung durchgeführt wird. Dies ist nicht äquivalent zum mathematischen =-Zeichen, wie am vorigen Beispiel zu ersehen ist. Den Inkrement-/Dekrementoperator (z.B. x++ oder x--) aus C/C++ oder Java kennt Python aber nicht.
Variablen sind nicht an einen bestimmten Datentyp gebunden, folgendes ist mit Python problemlos möglich:
import math
wert = 10
print(wert)
wert = 35.5
print(wert)
wert = "Hallo"
print(wert)
wert = math.pi
print(wert)
Ausgabe:
10
35.5
Hallo
3.141592653589793
== Physische und logische Zeilen ==
In Python muss eine Anweisung in einer logischen Zeile Platz finden. Wird eine Anweisung aber zu lang für eine Zeile, dann kann sie in mehrere physische Zeilen unterteilt werden. Dies kann einerseits durch einen Backslash am Ende einer Zeile geschehen, z.B.
a = 2 + \
5
Dies stellt eine logische Zeile dar, die in zwei physische Zeilen unterbrochen ist.
Geklammerte Ausdrücke werden automatisch zu einer logischen Zeile verbunden, z.B.
a = (2 +
5)
Achtung: Im ersten Beispiel darf nach dem Backslash nichts mehr stehen, auch kein Kommentar. Dies trifft im zweiten Bespiel nicht zu, hier könnte noch ein Kommentar folgen, z.B.
a = (2 + # Kommentar
5)
Auch für Strings gibt es Möglichkeiten, diese auf mehrere Zeilen aufzuspalten.
# Kurzer String
str1 = "ABC"
# Langer String
str2 = """Hallo Welt,
Grüetzi Schwyzer,
Servus an alle"""
# Backslash
str3 = "UVW\
XYZ"
print(str1)
print(str2)
print(str3)
Ausgabe:
ABC
Hallo Welt,
Grüetzi Schwyzer,
Servus an alle
UVWXYZ
==Hexadezimale, oktale, binäre und andere Zahlen==
d = 1050 # Dezimalzahl
h = 0xAA2 # Hexadezimalzahl
o = 0o12 # Oktalzahl
b = 0b100001101 # Binärzahl
print(d)
print(h)
print(o)
print(b)
Ausgabe:
1050
2722
10
269
Groß- und Kleinbuchstaben sind in obigen Literalen übrigens egal. So kann man z.B. statt <code>0b1001</code> auch <code>0B1001</code> schreiben (siehe dazu [https://docs.python.org/3/reference/lexical_analysis.html#integer-literals]).
Sie können auch dezimale in hexadezimale Zahlen umwandeln, usw.:
h = hex(1050) # Dezimalzahl -> Hexadezimalzahl
b = bin(1050) # Dezimalzahl -> Binärzahl
o = oct(1050) # Dezimalzahl -> Oktalzahl
print(h)
print(b)
print(o)
Ausgabe:
0x41a
0b10000011010
0o2032
Gegeben sei die Zahl 121 zur Basis 3. Diese soll in eine Dezimalzahl umgewandelt werden. Das kann so geschehen:
z = int("121", 3)
print(z)
Ausgabe:
16
Dass dies richtig ist, davon kann man sich folgendermaßen überzeugen:
<math> 1 \cdot 3^2 + 2 \cdot 3^1 + 1 \cdot 3^0 = 9 + 6+ 1 = 16 </math>
Zahlen übersichtlicher schreiben kann man auch mittels Underscore, z.B.:
print("Eine Million (Variante 1) =", 1000000)
print("Eine Million (Variante 2) =", 1_000_000)
print("Eine Rechnung:", 2_000 * 400_000);
Es ergibt sich bei beiden Varianten die gleiche Ausgabe. Variante 2 ist aber im Sourcecode leichter lesbar, detto die Zahlen in der Rechnung:
Eine Million (Variante 1) = 1000000
Eine Million (Variante 2) = 1000000
Eine Rechnung: 800000000
== Strings und Platzhalter==
Ein paar einfache Beispiele:
print("Hallo {}" . format("Hugo"))
print("Hallo {:s}" . format("Hugo"))
print("Hallo %s" % "Hugo")
Ausgabe:
Hallo Hugo
Hallo Hugo
Hallo Hugo
Python-Code (formatted string literals):
str1 = "Hallo"
str2 = "Hugo"
print(f"{str1} {str2}")
Ausgabe:
Hallo Hugo
Komplexere Beispiele:
print("Hallo {} und {}" . format("Hugo", "Mike"))
print("Hallo {name1} und {name2}" . format(name2="Hugo", name1="Mike"))
# Füllzeichen: *
# Bündigkeit: > (=rechts), < (=links), ^ (=zentriert)
# Feldweite: 10
# Typ: s (=String), f (=Gleitkommazahl), d (=Dezimalzahl) etc.
print("Hallo {:*>10s}" . format("Hugo"))
print("Hallo {:*<10s}" . format("Hugo"))
Ausgabe:
Hallo Hugo und Mike
Hallo Mike und Hugo
Hallo ******Hugo
Hallo Hugo******
Python-Code:
str = "Hallo\t%s\t%7.2f\t%10.2e\t%i" % ("Hugo", 12.34567, 34.567, 264)
print(str)
Ausgabe:
Hallo Hugo 12.35 3.46e+01 264
== Unicode ==
Neben den bekannten ASCII-Zeichen lassen sich Zeichen auch mittels Unicode beschreiben. Griechische Buchstaben oder komplexere mathematische Operatoren - all das sollte kein Problem sein. Siehe auch {{W|Unicode}}, {{W|Liste der Unicodeblöcke}} und {{W|Unicodeblock Mathematische Operatoren}}. Im Folgenden werden ein paar Zeichen (Allquantor, Nabla-Operator, Existenzquantor), die man aus der Mathematik kennt, erzeugt.
ch1 = "\N{FOR ALL}"
ch2 = "\N{NABLA}"
ch3 = "\u2203"
print(ch1, ch2, ch3)
Ausgabe:
∀ ∇ ∃
<small>Diese Ausgabe ergibt sich z.B. mit der IDLE-Shell oder mit Cygwin. Beim Ausführen über die Windows-Eingabeaufforderung oder Windows PowerShell unter MS Windows 10 erfolgt keine korrekte Darstellung. IDLE ist die mit Python mitgelieferte IDE ('''I'''ntegrated '''D'''evelopment '''E'''nvironment, Integrierte Entwicklungsumgebung). Gegen Ende dieses Textes wird IDLE kurz beschrieben.
Das Problem mit der Windows Eingabeaufforderung lässt sich aber umgehen. Man muss nur eine Schriftart auswählen, die die Zeichen kennt, z.B. "DejaVu Sans Mono". Dazu klicken Sie einfach bei der Eingabeaufforderung mit der rechten Maustaste oben auf die weiße Leiste und wählen im aufpoppenden Fenster den Menüpunkt "Eigenschaften". Es öffnet sich ein Dialogfenster. Über den Reiter "Schriftart" lässt sich nun die Schriftart einstellen. Unter MS Windows 11 oder openSUSE Leap 15.6 (bash-Konsole) gibt es dieses Problem ohnehin nicht.</small>
== Reguläre Ausdrücke ==
Python kennt auch {{W|Regulärer Ausdruck|reguläre Ausdrücke}}. Dazu gibt es in Python das Modul <code>re</code>. Beipielsweise sollen alle Zahlen (<math>\text{zahl}\in\mathbb{N}_0</math>) in einem String gesucht und ausgegeben werden. Als String sei gegeben: <code>3x Grüße und 100 Kekse.</code> Das Muster (Pattern) ist <code>\d+</code>. <code>\d</code> steht für eine Dezimalziffer 0-9. Das Plus-Zeichen (+) steht symbolisch für ein oder mehrere Zeichen des vorherigen Ausdrucks. Hier also ein oder mehrere Dezimalziffern. Es wird die Funktion <code>findall</code> aus dem Modul <code>re</code>verwendet.
Python-Code:
from re import findall
str = "3x Grüße und 100 Kekse."
pat = "\\d+" # Doppel-Backslashes müssen verwendet werden, sonst gibt Python eine Warnung aus!
# alternativ: pat = r"\d+"
# oder: pat = "[0-9]+"
numb = findall(pat, str)
print(numb)
Ausgabe:
['3', '100']
Python kennt noch viele weitere Möglichkeiten mittels regulärer Ausdrücke zu hantieren. Dies soll hier aber nicht vertieft werden, da das Thema schon ziemlich speziell und komplex ist. Bei Bedarf siehe aber z.B. die Bücher ''Weigend, Seite 380ff'' und ''Ernesti, Kaiser'' [https://openbook.rheinwerk-verlag.de/python/28_001.html] oder die Python-Dokumentation [https://docs.python.org/3/library/re.html]. Auch [[Python unter Linux: Reguläre Ausdrücke]] liefert ein umfangreiches und brauchbares Python-2-Kapitel zu den regulären Ausdrücken. Die dort gelisteten Beispiele müssten ggf. vor Verwendung auf Python-3 umgeschrieben werden. <small>Wie macht man das? Dazu siehe z.B. [https://openbook.rheinwerk-verlag.de/python/43_001.html], [https://portingguide.readthedocs.io/en/latest/] oder [https://www.digitalocean.com/community/tutorials/how-to-port-python-2-code-to-python-3]</small>
<small>Es gibt auch ein externes Modul ''regex'', das bei Bedarf extra installiert werden muss ([https://pypi.org/project/regex/]). Es bietet zusätzliche Funktionalität und gründlicheren Unicode-Support. Dies sei hier aber nur der Vollständigkeit halber erwähnt.</small>
== Verzweigungen ==
=== if ===
Die IF-Verzweigung ist aus anderen Programmiersprachen bereits bekannt. In Pseudocode lässt sie sich folgendermaßen darstellen:
WENN bedingung TRUE
führe block1 aus
SONST
führe block2 aus
ENDE
In Python gibt es keinen expliziten ENDE-Kennzeichner. Stattdessen wird der Code durch Einrückungen strukturiert. Alles mit der gleichen Einrückungstiefe gehört zum selben Block. Dies zeichnet Python vor anderen Programmiersprachen aus.
Die test1.py-Datei laute also wie folgt:
x = 5
if x < 4:
print("x ist kleiner als 4")
else:
print("Der else-Zweig wird ausgefuehrt")
print("x ist groesser oder gleich 4")
Ausgabe:
Der else-Zweig wird ausgefuehrt
x ist groesser oder gleich 4
Man achte auch auf die Doppelpunkte in der if- und else-Zeile. Darauf vergisst man gerne, wenn man von anderen Programmiersprachen kommt.
Folgendes wäre in Python ein Fehler (genauer gesagt ein IndentationError).
x = 5
if x < 4:
print("x ist kleiner als 4")
else:
print("Der else-Zweig wird ausgefuehrt")
print("x ist groesser oder gleich 4")
Auch Nachstehendes würde nicht zum gewünschten Ergebnis führen (löst aber keine Fehlermeldung aus). Der letzte print-Befehl ist schon außerhalb der IF-ELSE-Verzweigung.
x = 3
if x < 4:
print("x ist kleiner als 4")
else:
print("Der else-Zweig wird ausgefuehrt")
print("x ist groesser oder gleich 4")
Ausgabe:
x ist kleiner als 4
x ist groesser oder gleich 4
Python kennt eine Reihe von Vergleichs- und Verknüpfungsoperatoren:
<, <= ... kleiner (gleich)
>, >= ... größer (gleich)
== ... gleich
!= ... ungleich
is ... identisch
is not ... nicht identisch
and ... AND
or ... OR
not ... NOT
Beispielsweise:
a = 5
b = 9
if a<=10 and b!=7:
print("OK")
else
print("Nicht OK")
Ausgabe:
OK
Der else-Block kann übrigens auch ersatzlos entfallen.
Mehrfache Verzweigungen werden durch das elif-Konstrukt erstellt.
a = 14
if a<=10:
print("<=5")
elif a>11 and a<15:
print("11 bis 15")
elif a>16 and a<20:
print("16 bis 20")
else:
print(">=20")
Ausgabe:
11 bis 15
In Python gibt es auch die Schlüsselwörter <code>True</code> (für wahr) und <code>False</code> (für falsch). Man beachte, dass sie mit Großbuchstaben beginnen. Andere Schreibweisen wären ein Fehler. Sie gehören zum Datentyp <code>bool</code>. Ihnen sind auch die Zahlen <code>1</code> und <code>0</code> zugewiesen.
=== match ===
Ab Python 3.10 gibt es auch die match-Anweisung. Dies ist das Python-Pendant für die switch-Anweisung in anderen Programmiersprachen, geht aber bei näherer Betrachtung weit darüber hinaus. Hier nur ein einfaches Beispiel:
x = "Hello"
match x:
case "Servus" | "Ciao": # or
print("Servus an alle")
case "Grüetzi":
print("Grüetzi Schwyzer")
case _: # other, default, sonstiges ...
print("Hallo Welt")
Ausgabe:
Hallo Welt
Für nähere Details siehe z.B. [https://www.geeksforgeeks.org/python-match-case-statement/], [https://learnpython.com/blog/python-match-case-statement/], [https://docs.python.org/3/tutorial/controlflow.html#match-statements] und das Python Enhancement Proposal (PEP) 636 – Structural Pattern Matching: Tutorial [https://peps.python.org/pep-0636] und dort insbesondere den Anhang A - Quick Intro.
<small><code>match, case, _</code> etc. sind sogenannte ''soft keywords''. Im Gegensatz zu den normalen Schlüsselwörtern dürfen ihnen auch Werte zugewiesen werden. Eine Liste der weichen Schlüsselwörter lässt sich durch <code>keyword.softkwlist</code> erstellen (die Anweisung gibt es seit Python 3.9). Siehe dazu auch [https://stackoverflow.com/questions/65800344/what-are-soft-keywords] und [https://docs.python.org/3/library/keyword.html#keyword.softkwlist].</small>
== Schleifen ==
=== while ===
Die WHILE-Schleife ist kopfgesteuert. Sie funktioniert wie aus anderen Programmiersprachen bekannt.
In Pseudocode:
SOLANGE bedingung TRUE
führe block aus
ENDE
In Python:
x = 0
while x <= 10:
print(x)
x += 1
Ausgabe:
0
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
=== for ===
for x in range(6):
print(x*2)
Ausgabe:
0
2
4
6
8
10
Die Schleife läuft von 0 bis 5. Ausgegeben wird jeweils der Wert x*2. Aquivalent kann diese Schleife auch so geschrieben werden:
for x in range(0, 11, 2):
print(x)
Die Ausgabe ist wie oben. Der Startwert sei 0, der Endwert ist 11-1 und die Schrittweite ist 2.
Ein anderes Beispiel sei
for x in "text":
print(x)
Ausgabe:
t
e
x
t
== Schleifen abbrechen ==
=== break ===
<code>break</code> bricht die Schleife ab und setzt mit dem nächsten Befehl außerhalb der Schleife fort.
for var in range(100):
print(var)
if var == 5:
break
Ausgabe:
0
1
2
3
4
5
=== continue ===
<code>continue</code> bricht den aktuellen Schleifendurchlauf ab und setzt mit dem nächsten Schleifendurchlauf fort.
for var in range (11):
if var == 5:
continue
print(var)
Ausgabe:
0
1
2
3
4
6
7
8
9
10
== try - except ==
try:
z1 = 12 / 0
print(z1)
except ZeroDivisionError:
print("Das Ergebnis ist unendlich")
except:
print("Kann nicht berechnet werden!")
print("Bitte die Formel korrigieren!")
Ausgabe:
Das Ergebnis ist unendlich
Es wird versucht, eine Zahl durch Null zu dividieren. Das ist nicht möglich, es wird eine Ausnahme ausgelöst. Das Programm springt daher in den except-ZeroDivisionError-Block und führt die dort gelisteten Anweisungen aus (in unserem Fall eine print-Anweisung). Würden wir dieses Programm ohne try-except ausführen, so ergibt sich aus
z1 = 12 / 0
print(z1)
folgende Fehlermeldung und ein unmittelbarer Programmabbruch
Traceback (most recent call last):
File "C:\tmp\test1.py", line 1, in <module>
z1 = 12 / 0
ZeroDivisionError: division by zero
Mit dem try-except-Mechanismus können also Ausnahmen oder Fehler aufgefangen und behandelt werden. In unserem Beispiel ist das eher trivial, aber bei größeren Programmen kann das durchaus Sinn machen.
== pass ==
Ein leerer Block muss in Python mittels dem Schlüsselwort <code>pass</code> dargestellt werden. Z.B.
x = 2
if x == 1:
print("Wert ist ", x)
else:
pass
Würde man das <code>pass</code> im else-Block weglassen, so würde man eine Fehlermeldung erhalten:
IndentationError: expected an indented block after 'else' statement on line 5
= Funktionen =
== Aufrufen von Funktionen ==
Funktionen sind uns im Rahmen dieses Kurses schon zuhauf begegnet. Sei es die print()-, die math.sin()- oder die hex()-Funktion. All diese Funktionen werden von Python zur Verfügung gestellt, ohne dass man sie explizit programmieren müsste. Aufgerufen werden diese Funktionen, indem man ihren Namen eintippt, gefolgt von runden Klammern. In diesen Klammern können noch Argumente übergeben werden. Auch Rückgabewerte sind möglich.
== Funktionen selber schreiben ==
Funktionen werden mit dem def-Schlüsselwort (man definiert die Funktion) eingeleitet, danach folgt der Funktionsname, danach wiederum runde Klammern, in denen formale Argumente stehen können. Abgeschlossen wird die def-Zeile mit einem Doppelpunkt. Danach folgt der Funktionskörper. Dieser Funktionskörper muss wiederum eingerückt werden (wie von den Verzweigungen und Schleifen bekannt). Aufgerufen wird diese Funktion, indem man ihren Funktionsnamen eingibt, gefolgt von runden Klammern (ggf. mit den aktuellen Parametern). Z.B.
# Funktion definieren
def halloWelt(i):
# i ... beliebige Ganzzahl
print("Hallo " * i, end="")
print("Welt!")
# Funktion aufrufen
halloWelt(3)
Ausgabe:
Hallo Hallo Hallo Welt!
Unterschied zwischen formalen und aktuellen Parametern:
[[Datei:PythonIng_func1.jpg]]
<small>Aktuelle Parameter werden auch Argumente genannt.</small>
Rückgabe von Funktionswerten:
# Funktion definieren
def mathFunc(a, b):
r1 = a + b
r2 = a * b
return r1, r2
# Funktion aufrufen
a, b = mathFunc(3, 5)
# Ausgabe der zurückgegebenen Werte
print(a)
print(b)
Ausgabe:
8
15
Vorgabeparameter, z.B.:
def mathFunc(a=10, b=20):
r1 = a + b
r2 = a * b
return r1, r2
a, b = mathFunc(3, 5)
print(a)
print(b)
a, b = mathFunc(5)
print(a)
print(b)
a, b = mathFunc(b=6)
print(a)
print(b)
Ausgabe:
8
15
25
100
16
60
== Lambda-Funktionen ==
print((lambda a, b: a*b) (3, 5))
Ausgabe:
15
Eingeleitet wird eine Lambda-Funktion (auch Lambda-Form, Lambda-Operator oder anonyme Funktion genannt) mit dem Schlüsselwort <code>lambda</code>. Es folgen die formalen Argumente, danach ein Doppelpunkt, die Berechnungsvorschrift und ggf. abschliessend in Klammern die aktuellen Parameter.
Man kann einer Lambda-Funktion auch einen Funktionsnamen geben und die Funktion über diesen Namen aufrufen, z.B.
prod = lambda a, b: a*b
print(prod(3, 5))
Als Ausgabe wird wieder die Zahl 15 geliefert.
== Rekursive Funktionen ==
Funktionen können wiederum andere Funktionen aufrufen. Von einem rekursiven Funktionsaufruf spricht man, wenn die aufgerufene Funktion gleich der aufrufenden ist.
def printFunc(i):
if (i >= 5):
return
else:
print("Hallo Welt")
printFunc(i+1)
printFunc(1)
Ausgabe:
Hallo Welt
Hallo Welt
Hallo Welt
Hallo Welt
== Funktionsannotationen ==
Python ist sehr flexibel, was Typen angeht. Im Vorhergehenden haben wir generell keine Typangaben gemacht. Will man Typen angeben, so bietet Python das Konzept der Funktionsannotation.
def calcFunc(a:int, b:int) -> int:
return a+b, a*b
r1 = calcFunc(8, 9)
r2 = calcFunc(8.0, 9.0)
print(r1)
print(r2)
Ausgabe:
(17, 72)
(17.0, 72.0)
Jetzt sieht man auf den ersten Blick, welche Typen der Programmierer im Sinn hatte, als er die Funktion erstellte. Das Problem dabei ist nur, dass es Python ziemlich egal ist, welche Typen man in Endeffekt eingibt. Im obigen Beispiel können statt Integer-Typen auch Float-Typen eingegeben werden.
== Variadische Funktionen ==
Python-Code:
def test1(a, *b):
print(a);
for c in b:
print(c);
test1("Hallo", "Welt", "Schweizer", "und alle anderen")
Ausgabe:
Hallo
Welt
Schweizer
und alle anderen
Mit dem Stern (auch als Splat-Operator bezeichnet) in der formalen Parameterliste bei der Funktion <code>test1</code> wird angezeigt, dass eine beliebige Anzahl von Argumenten übergeben wird. <small> Dies entspricht in etwa dem, was in anderen Programmiersprachen (PHP etc.) mittels Ellipse (<code>...</code>) angezeigt wird.</small>
= Tupel, Listen und andere =
[[Datei:Python 3. The standard type hierarchy.png|mini|hochkant=1.7|Datentypen und Strukturen]]
Tupel, Listen und einige andere sind Datenstrukturen oder Sequenzen.
Listen (z.B. eine Einkaufsliste) sind veränderbar (mutable). Ein Tupel kann dagegen nicht verändert werden (immutable). Listen werden beim Anlegen in eckige Klammern eingeschlossen, Tupel in runde Klammern. Beim Tupel können die Klammern auch weggelassen werden. Ein Tupel mit nur einem Element muss mit einem Beistrich abgeschlossen werden. Der Grund ist, dass Python sonst nicht entscheiden kann, ob ein Tupel angelegt werden soll, oder nur ein geklammerter Wert. Nachfolgend werden einige Operationen mit Listen und Tupel dargestellt.
Als Gedächtnisstütze kann man sich den Unterschied zwischen Tupel und Liste ev. so leichter merken:
: T'''u'''pel ... r'''u'''nde Klammern, '''u'''nveränderlich
: L'''i'''ste ... eck'''i'''ge Klammern, veränderl'''i'''ch.
# Liste und Tupel
liste = [1, 2, "Hallo"]
tupel = (1, 2, "Hallo")
# Ausgabe von liste und tupel
print(liste)
print(tupel)
# Ausgabe von Einzelelementen
print(liste[1])
print(tupel[2])
# Element an Liste anhängen und einfügen
liste.append(55)
liste.insert(4, "Welt")
print(liste)
# Element aus Liste entfernen
liste.remove(1)
print(liste)
# einige weitere Beispiele
liste2 = [1,]
tupel2 = 1, 2
tupel3 = (1,)
print(liste2)
print(tupel2)
print(tupel3)
Ausgabe:
[1, 2, 'Hallo']
(1, 2, 'Hallo')
2
Hallo
[1, 2, 'Hallo', 55, 'Welt']
[2, 'Hallo', 55, 'Welt']
[1]
(1, 2)
(1,)
Zu den Datenstrukturen gehören weiters auch Mengen und Dictionaries. Mengen sind von der Mathematik bekannt, sie sind ungeordnet und es kommen keine mehrfachen Elemente vor. Dictionaries sind durch Schlüssel :Wert-Paare gekennzeichnet. Mengen werden beim Anlegen wie Dictionaries in geschweifte Klammern eingeschlossen.
dict = {"vorname":"Hugo", "nachname":"Meister" }
menge = {1, 1, 3, 4, 4, 4, "Hallo"}
print(dict)
print(menge)
print(dict["vorname"])
Ausgabe:
{'vorname': 'Hugo', 'nachname': 'Meister'}
{1, 3, 4, 'Hallo'}
Hugo
Geschweifte Klammern ohne Inhalt stellen Dictionaries dar und keine Mengen:
di = {}
print(type(di))
Ausgabe:
<class 'dict'>
== List Comprehensions ==
Aus einer Eingabeliste soll eine Ausgabeliste erzeugt werden. Das kann folgendermaßen geschehen.
Mathematische Schreibweise: <math>lc = \{2x|x\in\ \mathbb{N}, 1\le x < 11\}</math>
Python-Code:
lc = [x*2 for x in range(1,11)]
print(lc)
Ausgabe:
[2, 4, 6, 8, 10, 12, 14, 16, 18, 20]
Mathematische Schreibweise: <math>lc = \{2x | x \in \mathbb{N}, 1\le x < 11, x \bmod 2 = 0 \}</math>
Python-Code:
lc = [x*2 for x in range(1,11) if x%2 == 0]
print(lc)
Ausgabe:
[4, 8, 12, 16, 20]
Siehe auch {{W|List Comprehension}}.
== Set Comprehensions ==
Dies ist sehr ähnlich wie im vorigen Abschnitt beschrieben. Es wird aber keine Liste, sondern eine Menge erzeugt.
sc = {x*2 for x in range(1,11)}
print(sc)
Ausgabe:
{2, 4, 6, 8, 10, 12, 14, 16, 18, 20}
== Listen zusammenführen - zip() ==
li1 = ["A", "B", "C", "D"]
li2 = [1, 2, 3, 4]
li3 = [5.5, 6.6, 7.7, 8.8]
z = zip(li1, li2, li3)
print(z)
li4 = list(z)
print(li4)
Ausgabe:
<zip object at 0x00000283B6C6AC80>
[('A', 1, 5.5), ('B', 2, 6.6), ('C', 3, 7.7), ('D', 4, 8.8)]
== Generatorausdruck ==
g = (i*2 for i in range(1,11))
print(g)
t = tuple(g)
print(t)
print(t[1:3])
Ausgabe:
<generator object <genexpr> at 0x00000241D2A4A5A0>
(2, 4, 6, 8, 10, 12, 14, 16, 18, 20)
(4, 6)
== Slicing ==
slice ... Scheibe, Teil, in Scheiben schneiden
Beispiel: Zugriff auf Elemente eines geordneten sequentiellen Objekttyps (Liste, Tupel oder String):
str1 = "Hallo"
# Das erste Element wird mit dem Index 0 angesprochen
# [start (inkl.) : stop (exkl.) : step (default=1)]
str2 = str1[0:2]
# Alternativ auch: str2 = str1[:2]
print(str2)
tup1 = (0,1,2,3)
# Das letzte Element hat auch den Index -1, das vorletzte den Index -2 usw.
tup2 = tup1[-3:-1]
print(tup2)
lst1 = [[1, 5, 10, 20],
[30, 40, 50, 60]]
lst2 = lst1[1][1]
print(lst2)
Ausgabe:
Ha
(1, 2)
40
Beispiel: Umdrehen von Strings
str1 = "Hallo"
str2 = str1[::-1]
print(str2)
Ausgabe:
ollaH
= Objektorientierte Programmierung =
== Eine einfache Klasse ==
[[Datei:PythonIng_uml1.svg | 200px]]
class Fahrzeug:
raeder = 4
def __init__(self, geschwindigkeit, leistung):
self.__geschwind = geschwindigkeit
self.__leistung = leistung
def setGeschwindigkeit(self, geschwindigkeit): # geschwindigkeit in km/h
self.__geschwind = geschwindigkeit
def setLeistung(self, leistung):
self.__leistung = leistung
def convertGeschw(self):
# geschwindigkeit in m/s rueckgeben
return self.__geschwind / 3.6
fahr = Fahrzeug(150, 90)
print(fahr.convertGeschw())
Ausgabe:
41.666666666666664
Die Klasse Fahrzeug wird durch das class-Schlüsselwort eingeleitet. raeder ist ein Klassenattribut und public. __init__ wird bei der Objekterzeugung automatisch aufgerufen. Man achte darauf, dass diese Methode immer mit zwei Unterstrichen eingeleitet und abgeschlossen wird. Instanzattributen wird das Wort self vorangestellt. Wir sehen uns z.B. das Attribut self.__geschwind an. Auch hier werden zwei Unterstriche verwendet. Das bedeutet, dass dieses Attribut private ist. Bei den Methoden wird immer self als erster Parameter angegeben. Beim Aufruf der entsprechenden Funktion wird das self aber nicht berücksichtigt.
== Klassen importieren ==
Häufig ist es sinnvoll und übersichtlicher Klassen in eigenen Dateien zu speichern. Das sind dann eigene Module. Abgespeichert werden Sie mit der Endung py, wie bisher auch praktiziert. Aufgerufen werden Sie mit der import-Anweisung. Dann ist aber nur der Dateiname ohne Endung py zu verwenden. Klarer wird das mit einem Beispiel.
Datei c:\tmp\fahrzeug.py
class Fahrzeug:
raeder = 4
def __init__(self, geschwindigkeit, leistung):
self.__geschwind = geschwindigkeit
self.__leistung = leistung
def setGeschwindigkeit(self, geschwindigkeit): # geschwindigkeit in km/h
self.__geschwind = geschwindigkeit
def setLeistung(self, leistung):
self.__leistung = leistung
def convertGeschw(self):
# geschwindigkeit in m/s rueckgeben
return self.__geschwind / 3.6
Datei c:\tmp\test1.py
import fahrzeug
fahr = fahrzeug.Fahrzeug(150, 90)
print(fahr.convertGeschw())
Ausgabe:
41.666666666666664
Die üblichen import-Anweisungen lauten wie folgt:
{| {{prettytable}}
! import-Befehl
! Instanz
|-
| import xyz || xyz.Klasse
|-
| import xyz as x || x.Klasse
|-
| from xyz import Klasse || Klasse
|-
| from xyz import * || Klasse
|}
Der Vorteil der ersten beiden import-Anweisungen ist, dass es kaum zu Namenskollisionen kommen kann. Dafür hat man bei den letzten beiden Varianten weniger Tipparbeit.
== Vererbung ==
[[Datei:PythonIng_uml2.svg | 200px]]
Datei fahrzeug.py:
class Fahrzeug:
raeder = 4
def __init__(self, geschwindigkeit, leistung):
self.__geschwind = geschwindigkeit
self.__leistung = leistung
def setGeschwindigkeit(self, geschwindigkeit): # geschwindigkeit in km/h
self.__geschwind = geschwindigkeit
def setLeistung(self, leistung):
self.__leistung = leistung
def convertGeschw(self):
# geschwindigkeit in m/s rueckgeben
return self.__geschwind / 3.6
class Luftfahrzeug(Fahrzeug):
def __init__(self, geschwindigkeit, leistung, fluegel):
super().__init__(geschwindigkeit, leistung)
self.__flueg = fluegel
def getFlueg(self):
return self.__flueg
Datei test1.py:
import fahrzeug
fahr = fahrzeug.Luftfahrzeug(150, 90, 4)
print(fahr.getFlueg())
Ausgabe:
4
= Grafiken zeichnen =
Für das Zeichnen von Grafiken wird hier das Modul <code>matplotlib</code> verwendet. <code>matplotlib</code> ist ein externes Modul und muss vor der ersten Verwendung installiert werden. Das geht so:
# Starten Sie ein Terminal (bei Windows die Eingabeaufforderung).
# Führen Sie darin folgenden Befehl aus <code>c:\devel\Python\Scripts\pip.exe install matplotlib</code>
pip ist übrigens der Paketmanager von Python ({{W|Pip_(Python)}}).
Optimalerweise installieren wir auch gleich das Modul <code>numpy</code> (Numerical Python). Wir werden es im Folgenden oft benötigen (nicht nur bei den Grafiken). Das funktioniert vom Prinzip her genauso, wie für <code>matplotlib</code> gezeigt.
<small>Verwenden Sie Spyder, so sind diese Schritte nicht nötig. Spyder inkludiert diese Pakete standardmäßig. Unter openSUSE Tumbleweed lassen sich diese Pakete mittels YaST oder zypper installieren.</small>
== 2D ==
=== Graph einer Funktion ===
Es soll die cosh-Funktion im Intervall <math>x\in[-3,3]</math> gezeichnet werden. Der Programmcode lautet in der einfachsten Form:
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(-3., 3.1, .1)
y = np.cosh(x)
plt.plot(x,y)
plt.grid()
plt.show()
Ausgabe:
[[Datei:PythonIng_cosh1.jpg]]
Der Code ist quasi selbsterklärend. Das Untermodul pyplot des matplotlib-Moduls und das numpy-Modul werden importiert. x läuft von -3 bis +3. y wird für jeden x-Wert per Formel ausgerechnet. "plt.plot()" ist der Zeichenbefehl. "plt.show" ist notwendig, um das Fenster mit der Grafik anzuzeigen.
Die Schrittweite 0.1 wurde so gewählt, um einen ausreichend glatten Verlauf des Graphen zu gewährleisten. Das ist immer ein Kompromiss zwischen Berechnungszeit und Ansehnlichkeit. Testen Sie einfach ein paar verschiedene Werte, um ein Gefühl dafür zu zu bekommen. "plt.grid()" zeichnet ein Gitter in die Grafik (kann auch weggelassen werden).
Die Bezeichnungen plt und np könnten auch anders gewählt werden. Es ist aber Konvention, diese so wie hier gezeigt zu wählen.
<small>Mit der im obigen Bild gezeigten Menüleiste kann die dargestellte Grafik nachträglich noch geändert werden (Zoom, Pan, Achsenparameter, Kurvenparameter etc.). Natürlich kann man das alles auch direkt programmieren. Wie das funktioniert wird ansatzweise etwas später gezeigt.</small>
Ein etwas komplexeres Beispiel ist Folgendes:
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(-3., 3.1, .1)
y = np.cosh(x) + 2**x
plt.plot(x,y)
plt.grid()
plt.show()
Ausgabe:
[[Datei:PythonIng_cosh4.png]]
Man beachte, dass im Gegensatz zu Octave und Julia der ominöse Punkt (.) bei 2**x mit Python nicht benötigt wird. Das macht das Programmiererleben etwas einfacher.
=== Graphen mehrerer Funktionen und weiteres ===
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(-3., 3.1, .1)
y1 = np.cosh(x) + 2**x
y2 = np.sin(x) * np.cos(x)
plt.plot(x, y1, label = "cosh(x) + 2**x")
plt.plot(x, y2, label = "sin(x) * cos(x)")
plt.grid()
plt.title("Funktionsgraphen")
plt.xlabel("x")
plt.ylabel("y")
plt.legend(loc="best")
plt.show()
[[Datei:PythonIng_cosh2.png]]
Um die Linienstile etwas individueller zu gestalten, ist folgender Programmcode gedacht:
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(-3., 3.1, .1)
y1 = np.cosh(x) + 2**x
y2 = np.sin(x) * np.cos(x)
plt.plot(x, y1, label = "cosh(x) + 2**x", lw=5, ls="dotted")
plt.plot(x, y2, label = "sin(x) * cos(x)", lw=3, ls="--")
plt.grid()
plt.title("Funktionsgraphen")
plt.xlabel("x")
plt.ylabel("y")
plt.legend(loc="best")
plt.show()
[[Datei:PythonIng_cosh3.png]]
=== Funktion in Parameterdarstellung ===
Es soll die archimedische Spirale <math>x = t \cos(t), y = t \sin(t)</math> im Intervall <math>[0, 6\pi[</math> gezeichnet werden.
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
t = np.arange(0., 6*np.pi, .1)
x = t * np.cos(t)
y = t * np.sin(t)
plt.plot(x, y)
plt.grid()
plt.title("Archimedische Spirale")
plt.show()
[[Datei:PythonIng_spirale1.png]]
Diese Darstellung erscheint verzerrt. Will man gleiche Achsenskalierungen, so kann man den plt.axis()-Befehl verwenden.
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
t = np.arange(0., 6*np.pi, .1)
x = t * np.cos(t)
y = t * np.sin(t)
plt.plot(x, y)
plt.grid()
plt.title("Archimedische Spirale")
plt.axis("equal")
plt.show()
[[Datei:PythonIng_spirale2.png]]
=== Funktion in Polardarstellung ===
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
fig = plt.figure()
ax = fig.add_subplot(projection="polar")
r = np.arange(0, 1, 0.01)
theta = r**3
line = ax.plot(theta, r)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_polar1.png]]
=== Logarithmische Achsenskalierung ===
==== Semilog ====
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(0., 10, .1)
y = 10**x
plt.plot(x, y)
plt.grid()
plt.semilogy()
plt.show()
Ausgabe:
[[Datei:PythonIng_semilog1.png]]
==== LogLog ====
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(0., 10, .1)
y = 10**x
plt.plot(x, y)
plt.grid()
plt.loglog()
plt.show()
[[Datei:PythonIng_loglog1.png]]
=== Gefüllte Fläche ===
import numpy as np
import matplotlib.pyplot as plt
x = np.arange(0, 3, 0.1)
y1 = 3*x - 1
y2 = x**2
plt.plot(x, y1, x, y2, color='black')
plt.fill_between(x, y1, y2, where=y1>=y2)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_gefuellt.png]]
=== Linien, Pfeile, Rechtecke, Kreise und Texte ===
import matplotlib as mpl
import matplotlib.pyplot as plt
fig, ax = plt.subplots()
r = mpl.patches.Rectangle((0, 0), 3, 3, angle=30, fill=False)
c = mpl.patches.Circle((4, 4), 2, fill=False)
ax.add_patch(r)
ax.add_patch(c)
ax.plot([-2, 7], [-2, 0], color="black")
ax.arrow(0, 7, 5, 0, length_includes_head=True, head_width=0.5, head_length=1.5,
color="black")
ax.set_aspect("equal")
plt.axis([-3, 8, -3, 8])
plt.show()
[[Datei:PythonIng_linien_pfeile_etc.png]]
Text kann mit <code>ax.text(x, y, "Text")</code> hinzugefügt werden, bspw.
import matplotlib.pyplot as plt
fig, ax = plt.subplots()
ax.text(0.1, 0.1, "Hallo")
ax.text(0.5, 0.5, "Welt", size="40", family="cursive", style="italic",
rotation=30.0)
plt.show()
Oder einfacher auch ohne <code>subplots</code>
import matplotlib.pyplot as plt
plt.text(0.1, 0.1, "Hallo")
plt.text(0.5, 0.5, "Welt", size="40", family="cursive", style="italic",
rotation=30.0)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_text1.png]]
Auch Sonderzeichen (griechische Buchstaben etc.) können verwendet werden (siehe dazu auch [https://matplotlib.org/stable/users/explain/text/mathtext.html]).
import matplotlib.pyplot as plt
plt.text(.3, .5,
r'$\Omega\ \psi\ \oint\ \nabla\ \dot a\ \frac{a}{b}\ a_b$',
size="20")
plt.show()
[[Datei:PythonIng_text20.svg]]
Jetzt wird noch gezeigt, wofür <code>subplots</code> sinnvoll eingesetzt werden können.
import matplotlib.pyplot as plt
fig, ax = plt.subplots(nrows=1, ncols=2)
ax[0].text(0.1, 0.1, "Hallo")
ax[1].text(0.1, 0.5, "Welt", size="40", family="cursive", style="italic",
rotation=30.0)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_text2.png]]
=== Aufgaben ===
* Zeichnen Sie die Strophoide <math>x = \frac{a(t^2-1)}{t^2+1}, y = \frac{at(t^2-1)}{t^2+1}, a = 2, -3 \leq t \leq 3</math>. Das Ganze sollte in etwa so aussehen wie folgende Grafik:
[[Datei:octave_strophoide.jpg]]
* Zeichnen Sie die verschlungene Hypozykloide <math>x = (R-r)\cos t + c\cos\frac{R-r}{r}t, y = (R-r)\sin t - c\sin\frac{R-r}{r}t, c = 3, r = 2, R = 6, -15 \leq t \leq 15</math>. Das Ganze sollte in etwa so aussehen wie folgende Grafik:
[[Datei:octave_hypozykloide.jpg]]
* Testen Sie bei den obigen Übungsaufgaben verschiedene Linienstile und Farben. Farben können mit dem plt.plot()-Parameter color gewählt werden.
* Testen Sie bei den obigen Übungsaufgaben verschiedene Werte für a, c, r und R.
== 3D ==
=== Räumliche Kurven ===
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
t = np.arange(0, 6*np.pi, 0.1)
x = t * np.cos(t)
y = t * np.sin(t)
z = t
fig, ax = plt.subplots(subplot_kw={"projection": "3d"})
ax.plot(x, y, z)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_raumkurve1.png]]
=== Flächen ===
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(0, 10, 0.1)
y = np.arange(0, 10, 0.1)
x, y = np.meshgrid(x, y)
z = np.sin(x) + 3 * np.cos(y)
fig, ax = plt.subplots(subplot_kw={"projection": "3d"})
ax.plot_surface(x, y, z)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_fläche1.png]]
Das Ganze in Netzdarstellung läßt sich so programmieren:
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(0, 10, 0.5)
y = np.arange(0, 10, 0.5)
x, y = np.meshgrid(x, y)
z = np.sin(x) + 3 * np.cos(y)
fig, ax = plt.subplots(subplot_kw={"projection": "3d"})
ax.plot_wireframe(x, y, z)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_fläche2.png]]
Ein etwas komplexeres Beispiel:
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(0.1, 10, 0.1)
y = np.arange(0.1, 10, 0.1)
x, y = np.meshgrid(x, y)
z1 = np.sin(x) + 3 * np.cos(y)
z2 = np.sin(x) + np.log(y)
z3 = x + np.cos(y)
z4 = x**2 - y
fig, ax = plt.subplots(subplot_kw={"projection": "3d"}, nrows=2, ncols=2)
ax[0][0].plot_surface(x, y, z1)
ax[0][1].plot_surface(x, y, z2)
ax[1][0].plot_surface(x, y, z3)
ax[1][1].plot_surface(x, y, z4)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_subplot1.png]]
Man beachte, dass man die Unterbilder im Bild nach dem Ausführen des Scripts z.B. mit der mittleren Maustaste einzeln drehen, oder über die Einträge in der Menüzeile einzeln bearbeiten kann. Mit ein paar Zeilen Programmtext lässt sich also eine Menge an Funktionalität generieren.
Die Farbgebung lässt sich über <code>colormaps</code> variieren.
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
from matplotlib import cm
x = np.arange(0, 10, 0.1)
y = np.arange(0, 10, 0.1)
x, y = np.meshgrid(x, y)
z = np.sin(x) + 3 * np.cos(y)
fig, ax = plt.subplots(subplot_kw={"projection": "3d"})
ax.plot_surface(x, y, z, cmap = cm.coolwarm)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_colormap1.png]]
Es gibt eine Menge an Colormaps, z.B. <code>plasma, Greys, Dark2, ocean</code>. Zwecks detaillierterer Infos siehe die matplotlib-Dokumentation. <small>Verwendet man die IDE namens IDLE, so gibt es dort auch die automatische Codevervollständigung. D.h. es werden alle Möglichkeiten (in unserem Fall nach dem Eintippen von <code>cm.</code> alle verfügbaren Colormaps) angezeigt.</small>
Die "edgecolor" und Linienbreite können auch frei gewählt werden:
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
from matplotlib import cm
x = np.arange(0, 10, 0.1)
y = np.arange(0, 10, 0.1)
x, y = np.meshgrid(x, y)
z = np.sin(x) + 3 * np.cos(y)
fig, ax = plt.subplots(subplot_kw={"projection": "3d"})
ax.plot_surface(x, y, z, cmap = cm.coolwarm, edgecolor="black", linewidth=1.0)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_colormap2.png]]
=== Höhenlinien ===
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(0, 10, 0.1)
y = np.arange(0, 10, 0.1)
x, y = np.meshgrid(x, y)
z = np.sin(x) + 3 * np.cos(y)
fig, ax = plt.subplots()
ax.contour(x, y, z)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_höhenlinien1.png]]
Etwas abgewandelt sieht das so aus:
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(0, 10, 0.1)
y = np.arange(0, 10, 0.1)
x, y = np.meshgrid(x, y)
z = np.sin(x) + 3 * np.cos(y)
fig, ax = plt.subplots()
hl = ax.contour(x, y, z)
ax.clabel(hl, inline = True)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_höhenlinien2.png]]
Und noch eine Variante sei gezeigt.
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(0, 10, 0.1)
y = np.arange(0, 10, 0.1)
x, y = np.meshgrid(x, y)
z = np.sin(x) + 3 * np.cos(y)
fig, ax = plt.subplots()
ax.contourf(x, y, z)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_höhenlinien3.png]]
=== Aufgaben ===
* Zeichnen Sie die räumliche Kurve <math>x = 2 \cdot \cosh(t)</math>, <math>y = 5 \cdot \sin(t)</math>, <math> z = t^{2} - t</math>, <math>0 \leq t \leq 3\pi</math>.
* Zeichnen Sie die Fläche <math>z = \log(x) + \cos(y)</math>.
== Animationen ==
=== Mit matplotlib ===
Auch mit matplotlib sind Animationen möglich. Das ist ein bisschen komplizierter und wird deshalb hier nur mit einem sehr einfachen Beispiel dargestellt (bei Interesse siehe z.B. auch das [https://matplotlib.org/stable/users/explain/animations/animations.html#animations Animations using Matplotlib-Tutorial]).
import matplotlib.pyplot as plt
import matplotlib.animation as ani
import matplotlib
import numpy as np
def update(frame):
line.set_xdata(x[:frame])
line.set_ydata(y[:frame])
return (line)
fig, ax = plt.subplots()
x = np.arange(0, 10, .1)
y = np.sin(x)
line, = ax.plot(x[0], y[0])
ax.set(xlim=[0, 10], ylim=[-1, 1])
a = ani.FuncAnimation(fig=fig, func=update, frames=100, interval=20)
plt.show()
# Speichere die Animation in einem animierten GIF (optional)
a.save(filename="c:/tmp/PythonIng_anim5.gif", writer="pillow")
[[Datei:PythonIng_anim5.gif]]
Es wird eine Sinuskurve auf den Bildschirm gezeichnet. In der letzten Zeile wird diese Animation in ein animiertes GIF gespeichert. Das ist natürlich optional und kann auch weggelassen werden.
=== Mit VPython ===
Aber auch mit dem Modul VPython lassen sich einfache 3D-Animationen erstellen. VPython ist ein externes Modul, das vorab installiert werden muss. Unter openSUSE Tumbleweed gibt es dzt. kein entsprechendes rpm-Paket. Die übliche Methode der Installation mittels YaST oder zypper ist somit nicht möglich. Auch eine direkte Verwendung von pip führt nur zu einer Fehlermeldung (<code>error: externally-managed-environment</code>). Es empfiehlt sich dort folgende Vorgehensweise:
# Erstelle zuerst eine virtuelle Umgebung, z.B.: <code>python3.11 -m venv ~/tmp/venv1</code>
# Wechsle das Verzeichnis: <code>cd ~/tmp/venv1/bin</code>
# Installiere das entsprechende Paket: <code>./pip install vpython</code>
# Führe das entsprechende Skript aus: <code>./python ~/tmp/test1.py</code>
Aktuell (März 2026) ist dieses Programmpaket lt. der [https://vpython.org/presentation2018/install.html VPython-Homepage] nur für die Python-Versionen 3.8 bis 3.12 verfügbar.
Ein Beispiel zu einer einfachen Animation wird nachfolgend geliefert.
from vpython import *
scene.width = 1200
scene.height = 600
scene.center = vector(20,0,0)
scene.background = color.white
cylinder(pos=vector(0,0,0), axis=vector(20,0,0), radius=5,
color=color.blue)
cone(pos=vector(0,0,0), axis=vector(-10,0,0), radius=5,
color=color.blue)
helix(pos=vector(20,0,0), axis=vector(40,0,0), radius=2,
coils=10, thickness=0.5, color=color.blue)
ball = sphere(pos=vector(20,0,0), color = color.green, radius = 1)
ball.p = vector(0.15, 0, 0)
toc = True
while True:
rate(200)
if(ball.pos.x <= 60 and toc == True):
ball.pos += ball.p
else:
toc = False
ball.pos -= ball.p
if(ball.pos.x <= 20 and toc == False):
toc = True
[[Datei:PythonIng_vpython_anim.JPG]]
Idealerweise öffnet sich beim Ausführen des Scripts ein Browserfenster. Darin wird die programmierte Animation gezeigt (siehe auch den obigen Screenshot). Eine Größenänderung können Sie mit der mittleren Maustaste initiieren. Die Szenerie drehen können Sie mit der rechten Maustaste.
=== Mit VTK ===
Komplexer, aber auch mächtiger als VPython ist die Verwendung von VTK ('''V'''isualization '''T'''ool'''k'''it). Genauer gesagt des Python-Wrappers von VTK. Dieses externe Python-Modul muss vorab installiert werden (z.B. mittels YaST, pip oder in eine virtuelle Umgebung). VTK ist eine Softwarebibliothek zur 3D-Visualisierung und wurde ursprünglich in C++ geschrieben. Verbreitet eingesetzt wird diese Bibliothek in der Wissenschaft und Forschung, z.B.
* in der medizinischen Bildgebung
* für Strömungssimulationen
* für Klimadaten
VTK funktioniert nach dem {{W|Grafikpipeline|Pipeline-Prinzip}}:
Source (Quellen) -> Filter -> Mapper (Senken) -> Actor/Renderer
Daten fließen von den Quellen zu den Senken.
Als einfaches Beispiel wird die Darstellung eines Zylinders gezeigt, der mit den Maustasten gedreht oder in der Größe geändert werden kann:
import vtk
# Zylinder erzeugen
cyl = vtk.vtkCylinderSource()
cyl.SetRadius(5.0)
cyl.SetHeight(20.0)
cyl.SetResolution(40)
# Geometrie in darstellbare Daten umwandeln
mapper = vtk.vtkPolyDataMapper()
mapper.SetInputConnection(cyl.GetOutputPort())
# Objekt in der Szene
actor = vtk.vtkActor()
actor.SetMapper(mapper)
# Szene verwalten
renderer = vtk.vtkRenderer()
renderer.AddActor(actor)
# Render-Fenster
render_window = vtk.vtkRenderWindow()
render_window.AddRenderer(renderer)
# Maus/Tastatur-Steuerung
interactor = vtk.vtkRenderWindowInteractor()
interactor.SetRenderWindow(render_window)
# Starten
render_window.Render()
interactor.Start()
Ausgabe:
[[Datei:PythonIng_VTK_1.png]]
Gleiches Beispiel wie oben, aber mit einer Animationssequenz:
import vtk
import time
cyl = vtk.vtkCylinderSource()
cyl.SetRadius(5.0)
cyl.SetHeight(20.0)
cyl.SetResolution(40)
mapper = vtk.vtkPolyDataMapper()
mapper.SetInputConnection(cyl.GetOutputPort())
actor = vtk.vtkActor()
actor.SetMapper(mapper)
renderer = vtk.vtkRenderer()
renderer.AddActor(actor)
render_window = vtk.vtkRenderWindow()
render_window.AddRenderer(renderer)
interactor = vtk.vtkRenderWindowInteractor()
interactor.SetRenderWindow(render_window)
for i in range(360):
actor.RotateZ(1)
actor.RotateY(.5)
render_window.Render()
time.sleep(0.01)
Das Grafikfenster schließt sich nach Ablauf der Schleife. Das Fenster bleibt geöffnet, wenn Sie am Programmende folgenden Befehl hinschreiben
interactor.Start()
Um den animierten Zylinder grün einzufärben, müssen Sie Folgendes im obigen Programm ergänzen (Farbnamen):
colors = vtk.vtkNamedColors()
actor.GetProperty().SetColor(colors.GetColor3d("Green"))
Als Namen können Sie u.a. die CSS3 Web-Farben verwenden (siehe z.B. [https://wiki.selfhtml.org/wiki/Farbe/Farbangaben] und {{W|Webfarbe#CSS_3}}).
Alternativ funktioniert auch das ({{W|RGB-Farbraum|RGB}}):
actor.GetProperty().SetColor(0.0, 0.6, 0.0)
Wie der Zylinder mit einer Textur versehen wird, zeigt folgendes Programm:
import vtk
import time
cylinder = vtk.vtkCylinderSource()
cylinder.SetResolution(30)
cylinder.SetHeight(3.0)
cylinder.SetRadius(1.0)
cylinder.CappingOn()
texture_coords = vtk.vtkTextureMapToCylinder()
texture_coords.SetInputConnection(cylinder.GetOutputPort())
texture_coords.PreventSeamOn()
reader = vtk.vtkJPEGReader()
reader.SetFileName("PythonIng_textur.jpg")
texture = vtk.vtkTexture()
texture.SetInputConnection(reader.GetOutputPort())
mapper = vtk.vtkPolyDataMapper()
mapper.SetInputConnection(texture_coords.GetOutputPort())
actor = vtk.vtkActor()
actor.SetMapper(mapper)
actor.SetTexture(texture)
renderer = vtk.vtkRenderer()
renderWindow = vtk.vtkRenderWindow()
renderWindow.AddRenderer(renderer)
interactor = vtk.vtkRenderWindowInteractor()
interactor.SetRenderWindow(renderWindow)
renderer.AddActor(actor)
for i in range(360):
actor.RotateZ(1)
actor.RotateY(.5)
renderWindow.Render()
time.sleep(0.01)
interactor.Start()
<gallery>
PythonIng_textur.jpg | Textur-Datei
PythonIng_VTK_2.png | Ausgabe (Screenshot)
</gallery>
Nun aber genug von VTK und der Erstellung von Grafiken, weiter geht es mit mathematischeren Themen.
= Vektoren und Matrizen =
== Zahlenfolgen ==
from numpy import *
start = 0
stop = 10
step = 2
num = 10
r = arange(start, stop, step)
l = linspace(start, stop, num)
print("r = ", r)
print("l = ", l)
Ausgabe:
r = [0 2 4 6 8]
l = [ 0. 1.11111111 2.22222222 3.33333333 4.44444444 5.55555556
6.66666667 7.77777778 8.88888889 10. ]
== Vektoren ==
Vektoren sollten jedem aus der Linearen Algebra bekannt sein.
=== Arrays ===
In Python mit NumPy kann man Vektoren durch die Funktion array erzeugen.
import numpy as np
l1 = (-5, 3, 2)
l2 = (1, 1, 4)
a1 = np.array(l1)
a2 = np.array(l2)
a3 = a1 + a2
a4 = 2 * a2
print(a1)
print(a2)
print(a3)
print(a3[2])
print(a4)
Ausgabe:
[-5 3 2]
[1 1 4]
[-4 4 6]
6
[2 2 8]
=== Zeilen- und Spaltenvektoren ===
import numpy as np
# Zeilenvektor
z = np.array([ [-5, 3, 2] ])
# Spaltenvektor
s = np.array([[1], [1], [4]])
print(z)
print(s)
Ausgabe:
[ [-5 3 2] ]
[[1]
[1]
[4]]
=== Skalarprodukt ===
import numpy as np
a1 = np.array((-5, 3, 2))
a2 = np.array((1, 1, 4))
skalarprodukt = np.dot(a1, a2)
print(skalarprodukt)
Ausgabe:
6
=== Vektorprodukt ===
<math>a\ast b=\left(\begin{array}{c}
a_{1}\\
a_{2}\\
a_{3}
\end{array}\right)\ast\left(\begin{array}{c}
b_{1}\\
b_{2}\\
b_{3}
\end{array}\right)=\left(\begin{array}{c}
a_{2}b_{3}-a_{3}b_{2}\\
a_{3}b_{1}-a_{1}b_{3}\\
a_{1}b_{2}-a_{2}b_{1}
\end{array}\right)
</math>
Python-Code:
import numpy as np
a1 = np.array((-5, 3, 2))
a2 = np.array((1, 1, 4))
vektorprodukt = np.cross(a1, a2)
print(vektorprodukt)
Ausgabe:
[10 22 -8]
=== Transponierter Vektor ===
import numpy as np
# Zeilenvektor
z = np.array([ [-5, 3, 2] ])
# Spaltenvektor
s = np.array([[1], [1], [4]])
# transponierter Vektor
z_tp = np.transpose(z)
# transponierter Vektor
s_tp = np.transpose(s)
print(z_tp)
print(s_tp)
Ausgabe:
[[-5]
[ 3]
[ 2]]
[ [1 1 4] ]
=== Vektorfelder visualisieren ===
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
# Daten generieren
x = np.arange(0, 10, 1)
y = np.arange(0, 10, 1)
X, Y = np.meshgrid(x, y)
U = X * Y
V = Y + X
# Plotten
fig, ax = plt.subplots()
ax.quiver(X, Y, U, V, angles='xy')
plt.show()
Ausgabe:
[[Datei:PythonIng_quiver1.png]]
== Matrizen==
import numpy as np
m1 = np.matrix([[1, 2, 3], [4, 5, 6]])
print(m1)
Ausgabe:
[[1 2 3]
[4 5 6]]
=== Zugriff auf Matrizenelemente ===
import numpy as np
m1 = np.matrix([[1, 2, 3], [4, 5, 6]])
# Element aus Zeile 2 und Spalte 3 (Achtung! Index startet bei Null)
print(m1[1,2])
Ausgabe:
6
=== Addition und Subtraktion von Matrizen ===
import numpy as np
m1 = np.matrix([[1, 2, 3], [4, 5, 6]])
m2 = np.matrix([[0, 0, 2], [1, 3, 2]])
print(m1 + m2)
print(m1 - m2)
Ausgabe:
[[1 2 5]
[5 8 8]]
[[1 2 1]
[3 2 4]]
=== Transponierte Matrix ===
import numpy as np
m = np.matrix([[1, 2, 3], [4, 5, 6]])
mt = np.transpose(m)
print(m)
print(mt)
Ausgabe:
[[1 2 3]
[4 5 6]]
[[1 4]
[2 5]
[3 6]]
=== Rang einer Matrix ===
import numpy as np
m = np.matrix([[1, 3], [0, -5]])
rg = np.linalg.matrix_rank(m)
print(rg)
Ausgabe:
2
=== Inverse Matrix ===
import numpy as np
m = np.matrix([[1, 3], [0, -5]])
mi = np.linalg.inv(m)
print(mi)
Ausgabe:
[[ 1. 0.6]
[-0. -0.2]]
=== Multiplikation von Matrizen (falksches Schema) ===
import numpy as np
m1 = np.matrix([[1, 3, 4], [0, -5, 1]])
m2 = np.matrix([[1, 2], [2, 3], [0, 2]])
print(m1 @ m2)
Ausgabe:
[[ 7 19]
[-10 -13]]
=== Eigenwerte und Eigenvektoren ===
import numpy as np
m = np.matrix([[5, 8], [1, 3]])
D,V = np.linalg.eig(m)
# Eigenwerte
print(D)
# Eigenvektoren
print(V)
Ausgabe:
[7. 1.]
[[ 0.9701425 -0.89442719]
[ 0.24253563 0.4472136 ]]
=== Teilmatrizen ===
import numpy as np
m = np.matrix([[1, 3, 4], [0, -5, 1]])
print("m = ", m)
# Erste Zeile extrahieren
m1 = m[0,:]
print("m1 = ", m1)
# Das Element aus der 1. Zeile und der 2. Spalte extrahieren
m2 = m[0,1]
print("m2 = ", m2)
# Zweite Spalte extrahieren
m3 = m[:, 1]
print("m3 = ", m3)
Ausgabe:
m = [[ 1 3 4]
[ 0 -5 1]]
m1 = [ [1 3 4] ]
m2 = 3
m3 = [[ 3]
[-5]]
=== Spezielle Matrizen ===
==== Nullmatrix ====
import numpy as np
z = np.zeros((3, 2))
print(z)
Ausgabe:
[[0. 0.]
[0. 0.]
[0. 0.]]
==== Einheitsmatrix ====
import numpy as np
z = np.eye(3)
print(z)
Ausgabe:
[[1. 0. 0.]
[0. 1. 0.]
[0. 0. 1.]]
==== Matrix mit lauter Einsen ====
import numpy as np
z = np.ones((3, 2))
print(z)
Ausgabe:
[[1. 1.]
[1. 1.]
[1. 1.]]
=== Spärlich besetzte Matrizen ===
Das Thema spärlich besetzter Matrizen wird hier nur kurz angerissen. Nähere Details siehe unter dem Weblink [https://docs.scipy.org/doc/scipy/reference/sparse.html#module-scipy.sparse].
import numpy as np
import scipy
A = scipy.sparse.csr_array(np.eye(5))
print(A)
Ausgabe:
(0, 0) 1.0
(1, 1) 1.0
(2, 2) 1.0
(3, 3) 1.0
(4, 4) 1.0
= Lineare Gleichungssysteme =
Sei <math>Ax = b</math> ein lineares Gleichungssystem. <math>A</math> sei die Koeffizientenmatrix, <math>x</math> der Lösungsvektor und <math>b</math> ein bekannter Vektor.
Beispiel:
import numpy as np
A = np.array([[5, 1], [0, 2]])
b = np.array([1, 2])
x = np.linalg.solve(A, b)
print(x)
Ausgabe:
[0. 1.]
== Aufgabe ==
* Lösen Sie folgendes Gleichungssystem mittels Python (und zur Kontrolle auch händisch):
5x + 6y - 2z = 12
3x - y - 3z = 6
2x + 2y + 4z = 5
= Polynome =
== Ein erstes einfaches Beispiel ==
Gegeben sei das Polynom <math>7x^3+5x^2+1</math>. In Python:
import numpy as np
p = np.poly1d([7, 5, 0, 1])
print(p)
Ausgabe:
3 2
7 x + 5 x + 1
== Einzelne Polynomwerte berechnen ==
import numpy as np
p = np.poly1d([7, 5, 0, 1])
print(p(1.5))
Ausgabe:
35.875
== Polynome integrieren und differenzieren ==
import numpy as np
p = np.poly1d([7, 5, 0, 1])
# 1. Ableitung
p1 = p.deriv()
p2 = p.deriv(1)
# 2. Ableitung
p3 = p.deriv(2)
# Integral
p4 = p.integ()
print(p1)
print(p2)
print(p3)
print(p4)
Ausgabe:
2
21 x + 10 x
2
21 x + 10 x
42 x + 10
4 3
1.75 x + 1.667 x + 1 x
== Nullstellen bestimmen ==
import numpy as np
p = np.poly1d([2, 5, 0, 4])
r = np.roots(p)
print(r)
Ausgabe:
[-2.7621427 +0.j 0.13107135+0.84077099j 0.13107135-0.84077099j]
== Aufgaben ==
* Berechnen Sie den Wert für x = 3 des Polynoms <math>y = 2x^4 - 3x^3 - x + 7</math>.
* Differenzieren und integrieren Sie das Polynom <math>y = 2x^4 - 3x^3 - x + 7</math>.
* Berechnen Sie die Nullstellen von <math>y = 7x^5 - 3x^2 + 12</math>.
= Nichtlineare Gleichungen und Gleichungssysteme =
== Nullstellenbestimmung ==
Löse eine beliebige Gleichung f(x) = 0, z.B. <math> f(x) = x^2 - 5\cos(x) - 10 = 0 </math>:
import scipy
import numpy as np
def f(x):
return x**2 - 5*np.cos(x) - 10
xstart = [-1, 1] # Startwerte
xn = scipy.optimize.root(f, xstart)
print(xn.x)
Ausgabe:
[-2.46813009 2.46813009]
Funktionsgraph:
[[Datei:octave_nichtlin2.jpg]]
== Gleichungssysteme ==
SymPy ist ein externes Modul, das symbolisches Rechnen ('''Sym'''bolic '''Py'''thon) ermöglicht.
Folgende Aufgabe ist dem Buch "Knorrenschild: Numerische Mathematik, Hanser, 2017, Seite 72" entnommen. Zu lösen ist das nichtlineare Gleichungssystem
<math>f_1 = 2x_1 + 4x_2 = 0 </math>
<math>f_2 = 4x_1 + 8x_2^3 = 0</math>
Mit Python ist das so möglich:
import sympy
x1, x2 = sympy.symbols("x1 x2")
f1 = 2*x1 + 4*x2
f2 = 4*x1 + 8*x2**3
s = sympy.solve((f1, f2), x1, x2)
print(s)
Ausgabe:
[(-2, 1), (0, 0), (2, -1)]
Plot:
[[Datei:IngPython_nl_gleichung1.svg|500px]]
= Komplexe Zahlen =
Die imaginäre Einheit wird in Python durch den Buchstaben <code>j</code> symbolisiert. Darstellen kann man eine komplexe Zahl bekannterweise in mehreren Formen:
* Kartesische Darstellung <math>z = \Re(z) + j \cdot \Im(z)</math>
* Polardarstellungen <math>z = r \cdot (\cos(\phi) + j \cdot \sin(\phi)) = r \cdot e^{j\cdot \phi}</math>
Die konjugiert komplexe Zahl ist <math>z^* = \Re(z) - j \cdot \Im(z)</math>
Nachfolgend einige mathematische Operationen mit Python und NumPy.
import numpy as np
z1 = 2 + 5j # kartesische Darstellung
z2 = 3 * np.exp(3j) # Polardarstellung
# Addition
res = z1 + z2
print("z1 + z2 = ", res)
# Multiplikation
res = z1 * z2
print("z1 * z2 = ", res)
# Realteil
res = np.real(z2)
print("Realteil von z2 = ", res)
# Imaginärteil
res = np.imag(z2)
print("Imaginaerteil von z2 = ", res)
# Betrag
res = np.abs(z1)
print("Betrag von z1 = ", res)
# Argument
res = np.angle(z1)
print("Argument von z1 = ", res)
# Konjugiert komplexe Zahl
res = np.conj(z1)
print("Konjugiert komplexe Zahl von z1 = ", res)
Ausgabe:
z1 + z2 = (-0.9699774898013365+5.423360024179601j)
z1 * z2 = (-8.05675510050068-14.003167400647481j)
Realteil von z2 = -2.9699774898013365
Imaginaerteil von z2 = 0.4233600241796016
Betrag von z1 = 5.385164807134504
Argument von z1 = 1.1902899496825317
Konjugiert komplexe Zahl von z1 = (2-5j)
= Interpolation =
import numpy as np
import scipy
import matplotlib.pyplot as plt
# Stützpunkte
xp = np.arange(1, 6)
yp = (0, -5, 2, 7, 6)
ti = np.arange(1, 5, 0.01)
i1 = scipy.interpolate.interp1d(xp, yp, kind = "linear")
i2 = scipy.interpolate.interp1d(xp, yp, kind = "cubic")
plt.plot(xp, yp, "rx")
plt.plot(xp, i1(xp))
plt.plot(ti, i2(ti))
plt.show()
Ausgabe:
[[Datei:PythonIng_interpol1.png]]
= Differenzialrechnung =
== Numerisches Differenzieren ==
Als Beispiel differenzieren wir <math>y = 5x\sin{x}</math> und stellen das Ganze grafisch dar.
from findiff import Diff
import numpy as np
import matplotlib.pyplot as plt
x = np.linspace(0, 10, 1000)
f = 5 * x * np.sin(x)
dx = x[1] - x[0]
# Ableitung
d_dx = Diff(0, dx)
df_dx = d_dx(f)
# Grafik
plt.plot(x, f, label = "y")
plt.plot(x, df_dx, label = "y'")
plt.grid()
plt.legend(loc="best")
plt.show()
Ausgabe:
[[Datei:octave_diff1.jpg]]
<small>findiff ist ein externes Modul. Dieses muss installiert werden (z.B. so: ...\Python\Scripts\pip.exe install --upgrade findiff). Für die Vorgehensweise unter openSUSE Tumbleweed siehe das Kapitel VPython, nur dass das Ganze mit einer aktuelleren Python-Version exekutiert wird, z.B. mit Python 3.13. Das im Buch "Steinkamp: Der Python-Kurs für Ingenieure und Naturwissenschaftler, Rheinwerk" verwendete Modul "scipy.misc" ist veraltet (deprecated ... missbilligt). Lt. [https://docs.scipy.org/doc/scipy-1.17.0/dev/roadmap-detailed.html#misc SciPy-Dokumentation für die Version 1.17.0] wurden alle entsprechenden Features schon entfernt.</small>
== Symbolisches Differenzieren ==
Differenzieren Sie die Funktionen <math>f_1(x) = x^2</math> und <math>f_2(x) = \sin(x)\cos\left(\frac{x}{2}\right)</math>.
import sympy
x = sympy.symbols("x")
f1 = x**2;
f2 = sympy.sin(x) * sympy.cos(x/2.)
d1 = sympy.diff(f1, x)
d2 = sympy.diff(f2, x)
print(d1)
print(d2)
Ausgabe:
2*x
-0.5*sin(0.5*x)*sin(x) + cos(0.5*x)*cos(x)
== Aufgaben ==
* Differenzieren Sie die Funktion <math>y = \log(x) + 10x</math> und stellen Sie y, sowie y' grafisch am Bildschirm dar.
* Differenzieren Sie die Funktion <math>y = \frac{\sinh(x)}{(1+x)}</math> und stellen Sie y, sowie y' grafisch am Bildschirm dar.
= Integralrechnung =
== Numerisches Integrieren ==
Berechnen Sie das Integral <math>\int_{0}^{3}x^2 dx</math>.
import scipy
def f(x):
return x**2
i = scipy.integrate.quad(f, 0, 3)
print(i)
Ausgabe:
(9.000000000000002, 9.992007221626411e-14)
Das trifft den exakten Wert 9.0 ziemlich genau.
Berechnen Sie das Integral <math>\int_{0}^{\infty} 2^{-x} dx</math>.
import scipy
import numpy as np
def f(x):
return 2**(-x)
i = scipy.integrate.quad(f, 0, np.inf)
print(i)
Ausgabe:
(1.4426950408889556, 4.486558477977586e-09)
== Symbolisches Integrieren ==
Berechnen Sie <math>\int x^2 \text{d}x</math> und <math>\int \sin{x}\cos{\frac{x}{2}} \text{d}x</math>.
import sympy
x = sympy.symbols("x")
f1 = x**2
f2 = sympy.sin(x) * sympy.cos(x/2.)
i1 = sympy.integrate(f1, x)
i2 = sympy.integrate(f2, x)
print(i1)
print(i2)
Ausgabe:
x**3/3
-0.666666666666667*sin(0.5*x)*sin(x) - 1.33333333333333*cos(0.5*x)*cos(x)
Berechnen Sie das Integral <math>\int_{0}^{\infty} 2^{-x} \text{d}x</math>.
import sympy
x = sympy.symbols("x")
f = 2**(-x)
i = sympy.integrate(f, (x, 0, sympy.oo))
print(i)
Ausgabe:
1/log(2)
Mit <code>sympy.pprint(i)</code> ließe sich letzere Ausgabe etwas schöner schreiben:
1
──────
log(2)
Man beachtete, <code>log</code> steht hier für den natürlichen Logarithmus <code>ln</code>.
== Aufgaben ==
* Integrieren Sie die Funktion <math>y = \log(x) + 10x</math> von 1 bis 5.
* Integrieren Sie die Funktion <math>y = x^3</math> von 0 bis 4.
* Integrieren Sie <math>\int x^x(\log (x) + 1)\mathrm dx</math> symbolisch.
= Gewöhnliche Differenzialgleichungen =
== DGL numerisch lösen ==
Für die Lösung von Differenzialgleichungen steht u.a. die Funktion scipy.integrate.solve_ivp() zur Verfügung. Diese Funktion implementiert auch das Runge-Kutta-Verfahren (RK45).
{{Wikipedia | Runge-Kutta-Verfahren}}
Beispiel <math>y' = x^2 + y^3</math>:
import scipy
import numpy as np
import matplotlib.pyplot as plt
def dy_dx(x, y):
return x**2 + y**3
y0 = [1]
xi = [0, 1]
x = np.arange(0, 1, 0.01)
z = scipy.integrate.solve_ivp(dy_dx, xi, y0, method="RK45", dense_output=True)
y = z.sol(x)
plt.plot(x, y.T)
plt.grid()
plt.show()
[[Datei:PythonIng_dgl1.png]]
== DGL symbolisch lösen ==
Beispiel <math>y' = x^2 + y^3</math>:
import sympy
x = sympy.symbols("x")
y = sympy.Function("f")(x)
dgl = x**2 + y**3
lsg = sympy.dsolve(dgl, y)
print(lsg)
Ausgabe:
[Eq(f(x), (-x**2)**(1/3)), Eq(f(x), (-x**2)**(1/3)*(-1 - sqrt(3)*I)/2), Eq(f(x), (-x**2)**(1/3)*(-1 + sqrt(3)*I)/2)]
Mit <code>sympy.pprint</code> (pretty print) lässt sich die Ausgabe etwas übersichtlicher darstellen.
import sympy
x = sympy.symbols("x")
y = sympy.Function("f")(x)
dgl = x**2 + y**3
lsg = sympy.dsolve(dgl, y)
sympy.pprint(lsg)
Ausgabe:
⎡ _____ _____ ⎤
⎢ _____ 3 ╱ 2 3 ╱ 2 ⎥
⎢ 3 ╱ 2 ╲╱ -x ⋅(-1 - √3⋅ⅈ) ╲╱ -x ⋅(-1 + √3⋅ⅈ)⎥
⎢f(x) = ╲╱ -x , f(x) = ────────────────────, f(x) = ────────────────────⎥
⎣ 2 2 ⎦
== Aufgaben ==
* Lösen Sie die Differenzialgleichung <math>y' = \frac{1}{x\cdot y}</math> mit Python. Kontrollieren Sie das Ergebnis, indem Sie die DGl händisch lösen.
* Lösen Sie die Differenzialgleichung <math>m' = -k\cdot m</math>. Kontrollieren Sie das Ergebnis, indem Sie die DGl händisch lösen.
* Lösen Sie die Differenzialgleichung <math>y' = \sqrt{|y|}</math>.
=Laplace-Transformation=
Laplace-Transformation:
<math>F(s) =\mathcal{L} \left\{f\right\}(s) = \int_{0}^{\infty} f(t) \mathrm e^{-st} \,\mathrm{d}t, \qquad s\in\mathbb{C}
</math>
Inverse Laplace-Transformation:
<math>\mathcal{L}^{-1} \left\{F\right\}(t)
= \frac{1}{2 \pi \mathrm j} \int_{ \gamma - \mathrm j \infty}^{ \gamma + \mathrm j \infty} \mathrm e^{st} F(s)\,\mathrm ds
= \begin{cases}
f(t) & \text{für } t \geq 0 \\
0 & \text{für } t < 0
\end{cases}
</math>
Siehe auch [[Ing_Mathematik:_Laplace-Transformation]]
Code:
import sympy
from sympy.abc import t, s
# Laplace-Transformation der Funktion f(t) = 1 (Heaviside-Fkt.)
f = 1
# alternativ: f = sympy.Heaviside(t)
F = sympy.laplace_transform(f, t, s, noconds=True)
print("Laplace-Transformierte F(s):", F)
# Inverse Laplace-Transformation zurück in den Zeitbereich
f_inv = sympy.inverse_laplace_transform(F, s, t)
print("Inverse Transformation f(t):", f_inv)
Ausgabe:
Laplace-Transformierte F(s): 1/s
Inverse Transformation f(t): Heaviside(t)
Die Zeile
from sympy.abc import t, s
steht alternativ für
t = sympy.symbols("t")
s = sympy.symbols("s")
=Fourier-Reihen=
Für die Sägezahnfunktion <math>y=x;\, 0 < x < 2\pi</math> sei die Fourierreihe mit einem Python-Programm (unter Mithilfe von sympy) hergeleitet.
Code:
from sympy import fourier_series, pi, symbols, pprint
x = symbols('x')
f = x
s = fourier_series(f, (x, 0, 2*pi))
pprint(s.truncate(n=4))
Ausgabe:
2⋅sin(3⋅x)
-2⋅sin(x) - sin(2⋅x) - ────────── + π
3
Siehe auch [[Ing Mathematik: Fourierreihen]].
Ein komplizierteres Beispiel:
[[Datei:IngMath fourier bsp13.svg | 300px]]
<math>0\le t < T/2\text{:}\quad f(t) = H</math>
<math>T/2 \le t \le T\text{:}\quad f(t) = \frac{2H}{T}\left( t-\frac{T}{2}\right)</math>
Code:
import sympy as sp
H = sp.Symbol('H', positive=True)
T = sp.Symbol('T', positive=True)
t = sp.Symbol('t')
f = sp.Piecewise(
(H, (t > 0) & (t < T/2)),
(2*H/T*(t-T/2), (t > T/2) & (t < T))
)
f_series = sp.fourier_series(f, (t, 0, T))
sp.pprint(f_series.truncate(4))
Ausgabe:
⎛2⋅π⋅t⎞ ⎛4⋅π⋅t⎞ ⎛6⋅π⋅t⎞ ⎛2⋅π⋅t⎞ ⎛6⋅π⋅t⎞
H⋅sin⎜─────⎟ H⋅sin⎜─────⎟ H⋅sin⎜─────⎟ 2⋅H⋅cos⎜─────⎟ 2⋅H⋅cos⎜─────⎟
⎝ T ⎠ ⎝ T ⎠ ⎝ T ⎠ ⎝ T ⎠ ⎝ T ⎠ 3⋅H
──────────── - ──────────── + ──────────── + ────────────── + ────────────── + ───
π 2⋅π 3⋅π 2 2 4
π 9⋅π
=Rechnen mit wirklich großen Zahlen=
Bekannt ist, dass Python kaum Einschränkungen beim Wertebereich von Ganzzahlen hat, z.B.
print(10**300)
Ausgabe (gekürzt):
100000000000000000000...00000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000
Ähnliches geht auch mit Gleitpunktzahlen, z.B. durch die Verwendung des Moduls mpmath:
import mpmath
print(mpmath.mpf(1500.4)**mpmath.mpf(300))
Ausgabe:
7.27975299218612e+952
Anderes Beispiel:
from mpmath import mp, pi
mp.dps = 100
print(pi)
Ausgabe:
3.141592653589793238462643383279502884197169399375105820974944592307816406286208998628034825342117068
mpmath kann noch einiges mehr, dazu sei aber auf die entsprechende Dokumentation auf der mpmath-Homepage verwiesen. mpmath ist Bestandteil von SymPy, kann aber auch separat installiert werden.
Aber auch Python selbst besitzt eine Möglichkeit, um mit großen bzw. exakten Gleitpunktzahlen zu rechnen, nämlich das interne Modul decimal. Dieses hat einige Vorteile gegenüber mpmath, aber auch gravierende Nachteile. Diese seien hier nicht detailliert aufgezählt. Grob gesagt hat decimal im Finanzwesen seine Berechtigung. Für wissenschaftliche Anwendungen wird aber mpmath vorzuziehen sein, da es u.a. vielfältige mathematische Funktionen bereit stellt. Nachfolgend ein einfaches Beispiel mit decimal:
import decimal
print("Potenzierung:", decimal.Decimal(1500.4) ** decimal.Decimal(300.0))
print("Einfache Addition:", 0.1 + 0.2)
decimal.getcontext().prec = 50
print("Addition mit decimal:", decimal.Decimal("0.1") + decimal.Decimal("0.2"))
Ausgabe:
Potenzierung: 7.279752992186121551039839134E+952
Einfache Addition: 0.30000000000000004
Addition mit decimal: 0.3
<u>Aufgabe:</u> Recherchieren Sie im Internet die genauen Vor- und Nachteile von decimal und mpmath. Verwenden Sie dazu auch KI (z.B. von Google, chatgpt).
=Regelungstechnische Aufgabenstellungen=
Für regelungstechnische Aufgaben gibt es u.a. das externe Paket <code>control</code>. Hier soll nicht detailliert darauf eingegangen werden. Anhand eines Beispiels soll anschließend nur die Visualisierung in Form eines Bode-Diagramms und der Sprungantwort gezeigt werden. Gegeben sei ein P-Regler mit <math>R = \frac{5}{2}</math> und eine Strecke <math>S= \frac{1}{30s^3+20s^2+10s+1,5}</math>. Gesucht sei vorerst ein Bode-Diagramm für den offenen Regelkreis und das Führungsverhalten.
import numpy as np
import control as ct
import matplotlib.pyplot as plt
zaehler1 = np.array([1.])
nenner1 = np.array([30., 20., 10., 1.5])
strecke = ct.tf(zaehler1, nenner1)
zaehler2 = np.array([5.])
nenner2 = np.array([2.])
regler = ct.tf(zaehler2, nenner2)
G0 = regler*strecke # oder: G0 = ct.series(regler, strecke)
Gw = ct.feedback(G0)
ct.bode_plot(G0, label='G0')
ct.bode_plot(Gw, label='Gw')
plt.show()
[[Datei:PythonIng_bode1.svg]]
Nun noch für obiges Beispiel die Sprungantwort. Diese zeigt einige große Überschwinger, d.h. der Regler kann sicher noch optimiert werden.
import numpy as np
import control as ct
import matplotlib.pyplot as plt
zaehler1 = np.array([1.])
nenner1 = np.array([30., 20., 10., 1.5])
strecke = ct.tf(zaehler1, nenner1)
zaehler2 = np.array([5.])
nenner2 = np.array([2.])
regler = ct.tf(zaehler2, nenner2)
G0 = regler*strecke
Gw = ct.feedback(G0)
t, y = ct.step_response(Gw)
plt.plot(t,y)
plt.title('Sprungantwort')
plt.xlabel('t')
plt.ylabel('h(t)')
plt.grid()
plt.show()
[[Datei:PythonIng_bode3.svg]]
Einige weitere wichtige Daten (Phasenreserve, Amplitudenreserve, Durchtrittsfrequenz) lassen sich mittels der <code>control</code>-Funktion <code>margin()</code> ermitteln. Die Ortskurve lässt sich mit der Funktion <code>nyquist_plot()</code> zeichnen. Dies sei hier aber nicht weiter ausgeführt.
==Aufgaben==
* Zeichen Sie mit Python die Ortskurve für obiges Beispiel.
* Was passiert, wenn man die Reglerverstärkung weiter aufdreht (z.B. auf <math>R = \frac{25}{2}</math>)?
* Wie sehen das Bode-Diagramm und die Sprungantwort aus, wenn ein PI-Regler verwendet wird?
= Stereostatik etc. =
Das Modul SymPy bietet einige Möglichkeiten einfache Bauwerke zu berechnen, z.B. Balken oder Fachwerke. Nachfolgend wird ein einfaches Fachwerk berechnet und gezeichnet.
Python-Code:
from sympy.physics.continuum_mechanics.truss import Truss
t = Truss()
# Knoten
t.add_node(("A", -3, 0), ("B", 0, 0), ("C", 4, 0), ("D", 7, 0),
("E", 6, 1.5), ("F", 2, 3), ("G", -2, 1.5))
# Stäbe
t.add_member(("AB","A","B"), ("BC","B","C"), ("CD","C","D"))
t.add_member(("AG","A","G"), ("GB","G","B"), ("GF","G","F"))
t.add_member(("BF","B","F"), ("FC","F","C"), ("CE","C","E"))
t.add_member(("FE","F","E"), ("DE","D","E"))
# Auflager; roller ... Loslager, pinned ... Festlager
t.apply_support(("A","roller"), ("D","pinned"))
# Einwirkende Kräfte
t.apply_load(("G", 5, 270), ("E", 3, 90))
# Berechnung
t.solve()
print("Reaction Forces: ", t.reaction_loads)
print("Internal Forces: ", t.internal_forces)
# Fachwerk zeichnen
p = t.draw()
p.show()
Ausgabe auf der Konsole:
Reaction Forces: {'R_A_y': 4.20000000000000, 'R_D_x': 0, 'R_D_y': -2.20000000000000}
Internal Forces: {'AB': 2.80000000000000, 'BC': 0.333333333333333, 'CD': -1.46666666666667,
'AG': -5.04777178564958, 'GB': -2.05555555555556, 'GF': -1.23413387432364,
'BF': 0.411111111111111*sqrt(13), 'FC': -0.3*sqrt(13), 'CE': 1.50000000000000,
'FE': 0.284800124843917, 'DE': 2.64407093534026}
Zeichnung:
[[File:PythonIng_fachwerk1.svg|300px]]
Details zu diesem Thema siehe z.B. [https://docs.sympy.org/latest/modules/physics/continuum_mechanics/index.html Continuum Mechanics] oder [https://docs.sympy.org/latest/tutorials/physics/continuum_mechanics/index.html Continuum Mechanics Tutorials]. Auch andere mechanische Probleme werden von SymPy abgehandelt ([https://docs.sympy.org/latest/tutorials/physics/index.html Physics Tutorials]).
== Aufgabe ==
Gegeben sei ein einseitig eingespannter Kragträger. Belastet wird er durch eine Einzellast am Trägerende. Für die Daten siehe folgende ASCII-Skizze:
| 20 kN
//|---> x |
//| V
//|----------------------
//| 10 m |
Elastizitätsmodul E = 2,1*10⁵ N/mm²
Flächenträgheitsmoment I = 0.001 m⁴
Berechnen Sie die Auflagerreaktionen, den Querkraft- und Biegemomentenverlauf, sowie die Verformungen.
Stellen Sie dies mit Hilfe von SymPy graphisch und auch mittels Formeln dar. Verwenden Sie dazu auch pprint (pretty print) aus dem SymPy-Modul. Zwecks Lösungsansatz siehe die oben aufgeführte Seite "Continuum Mechanics Tutorials". Achten Sie auch auf die Einheiten! Kontrollieren Sie das Ganze mittels händischer Rechnung. In dem genannten Tutorial ist von "Singularity Functions" die Rede. Gemeint ist damit in diesem Kontext die {{W|Föppl-Klammer}}.
Einige Python-Programme, vorrangig zu Maschinenelementen, finden sich auf [https://baymp.de/download_python.html BayMP für Python] (Balken, Zahnräder, Stabknickung usw.).
= Stochastik =
Die Stochastik ist ein sehr weites Feld. Hier werden nur einige wenige sehr einfache, aber wichtige Themen angerissen. Python stellt mit den Moduln math und statistics Software zu diesem Zwecke bereit. math und statistics sind bereits im Lieferumfang von Python enthalten. Aber auch mit den externen Modulen NumPy, SciPy und pandas kann man Stochastik in Python betreiben. Dies wird hier aber nicht gemacht.
== Lageparameter ==
import statistics
werte = [1, 3, 4, 4, 1, 7, 9, 1, 2, 3]
m1 = statistics.mean(werte)
m2 = statistics.mode(werte)
m3 = statistics.median(werte)
print("Arithmetischer Mittelwert = ", m1)
print("Modalwert = ", m2)
print("Median = ", m3)
Ausgabe:
Arithmetischer Mittelwert = 3.5
Modalwert = 1
Median = 3.0
== Streuungsparameter ==
import statistics
werte = [1, 3, 4, 4, 1, 7, 9, 1, 2, 3]
s = statistics.stdev(werte)
print("Standardabweichung = ", s)
Ausgabe:
Standardabweichung = 2.6770630673681683
== Kombinatorik ==
import math
n = 7
k = 5
print("n! = ", math.factorial(n))
print("Kombinationen (n über k) = ", math.comb(n, k))
Ausgabe:
n! = 5040
Kombinationen (n über k) = 21
= Ein- und Ausgabe =
== print ==
Die Anweisung print haben wir schon oft verwendet. Hier soll anhand von Beispielen kurz beschrieben werden, was der Befehl print leisten kann.
print("Hallo", "Welt", 1, sep="-")
print("Hallo", end=" ")
print("Welt")
Ausgabe:
Hallo-Welt-1
Hallo Welt
== input ==
a = int(input("Zahl 1: "))
b = int(input("Zahl 2: "))
print("a + b = ", a+b)
Ausgabe (nach Eingabe der beiden Ganzzahlen):
Zahl 1: 4
Zahl 2: 5
a + b = 9
== Aus Dateien lesen ==
Es seinen die datei.txt
Hallo Welt.
Wie geht es dir?
...
und test1.py
dat = open("datei.txt", mode = "r")
print(dat.read())
dat.close()
Ausgabe
Hallo Welt.
Wie geht es dir?
...
Mit dem open()-Befehl wird die Datei datei.txt im Lesemodus geöffnet (r ... read). Mit dem read()-Befehl wird die Datei eingelesen und mittels print ausgegeben.
== In Dateien schreiben ==
dat = open("datei.txt", mode = "a", encoding = "utf-8")
dat.write("Hänge Zeile an\n")
dat.close()
Die Datei datei.txt sieht nach Abarbeitung des obigen Skripts nun so aus
Hallo Welt.
Wie geht es dir?
...
Hänge Zeile an
Es wird die Datei im Schreibmodus geöffnet (a ... append (anhängend), w ... write (überschreibend)).
write() fügt hier also eine Zeile Text am Dateiende ein. close() schließt die Datei wieder.
Das close() kann man sich mit der with-Anweisung auch sparen.
with open("datei.txt", mode="a", encoding="utf-8") as dat:
dat.write("Hänge Zeile an\n")
= Benutzeroberflächen erstellen =
== tkinter ==
{{Wikipedia | Tkinter}}
Python bietet standardmäßig das Modul tkinter zur Programmierung von Benutzeroberflächen. Es müssen also bei der Verwendung von tkinter keine externen Module installiert werden. Hier wird eine (sehr) kurze Einführung in das Erstellen von grafischen Oberflächen mittels tkinter gegeben.
import tkinter as tk
win = tk.Tk()
win.title("Hallo Welt!")
win.minsize(300, 50)
but = tk.Button(win, text = "Push the button")
but.pack()
win.mainloop()
Ausgabe:
[[Datei:PythonIng_gui1.jpg]]
Ein etwas komplizierteres Beispiel sei nachfolgend gezeigt. Es sollen zwei Strings miteinander verknüpft und ausgegeben werden.
import tkinter as tk
win = tk.Tk()
win.title("Hallo Welt!")
def on_button_clicked():
str = ent1.get() + ent2.get()
lab2["text"] = str
ent1 = tk.Entry(win)
ent2 = tk.Entry(win)
lab1 = tk.Label(win, text="verknuepfen mit")
lab2 = tk.Label(win, text="")
but = tk.Button(win, text = "=", command=on_button_clicked)
ent1.pack(side="left")
lab1.pack(side="left")
ent2.pack(side="left")
but.pack(side="left")
ent2.pack(side="left")
lab2.pack(side="left")
win.mainloop()
Ausgabe (vor der Eingabe der Teilstrings):
[[Datei:PythonIng_gui2.jpg]]
Ausgabe (nach der Eingabe der Teilstrings und dem Drücken des =-Buttons):
[[Datei:PythonIng_gui3.jpg]]
== curses ==
{{Wikipedia | curses}}
Mit dem curses-Modul lassen sich u.a. TUIs ('''T'''ext '''U'''ser '''I'''nterfaces) erstellen. Ein sehr einfaches Beispiel zur allgemeinen Funktionsweise wird nachstehend geliefert.
import curses
stdscr = curses.initscr()
curses.start_color()
curses.init_pair(1, curses.COLOR_RED, curses.COLOR_WHITE)
stdscr.clear()
stdscr.addstr("Hallo Welt", curses.color_pair(1))
stdscr.refresh()
stdscr.getch()
curses.endwin()
Als Ausgabe sollte <span style="color:#FF0000;">Hallo Welt</span> (rote Schrift auf weißem Hintergrund) auf dem Terminal/der Konsole erscheinen. Getestet wurde dies mit openSUSE Tumbleweed, Python-Version 3.13.12. Das entsprechende Python-curses-Package muss installiert sein.
Allgemeine Informationen zur Terminal-/Konsolengröße und Cursorposition liefert folgendes Programm:
import curses
stdscr = curses.initscr()
stdscr.addstr(3, 5, "LINES: %d" % curses.LINES)
stdscr.addstr(4, 5, "COLS: %d" % curses.COLS)
(y,x) = stdscr.getyx()
stdscr.addstr(5, 5, "Momentane Cursorposition: [%d, %d]" % (y, x))
(y,x) = stdscr.getbegyx()
stdscr.addstr(6, 5, "Koordinatenursprung: [%d, %d]" % (y, x))
(y,x) = stdscr.getmaxyx()
stdscr.addstr(7, 5, "Fenstergröße: [%d, %d]" % (y, x))
stdscr.addstr(11, 2, "Taste drücken -> Ende")
stdscr.refresh()
stdscr.getch()
curses.endwin()
Es sollte sich in etwa folgende Ausgabe ergeben:
LINES: 44
COLS: 110
Momentane Cursorposition: [4, 15]
Koordinatenursprung: [0, 0]
Fenstergröße: [44, 110]
Taste drücken -> Ende
Zur Funktionsweise von curses siehe auch das Wikibook [[ncurses]]. Zum Verständnis sind dort allerdings elementare Kenntnisse in der Programmiersprache C erforderlich.
== Qt ==
{{Wikipedia | Qt (Bibliothek)}}
Auch für das Qt-Framework gibt es eine Anbindung an Python. Nachfolgend ein einfaches Beispiel.
import sys
from PySide6.QtWidgets import QApplication, QLabel
app = QApplication(sys.argv)
label = QLabel("Hallo Welt!")
label.show()
sys.exit(app.exec())
Ausgabe:
[[Datei:PythonIng_gui10.png]]
== Gtk ==
{{Wikipedia | GTK (Programmbibliothek)}}
Eine idente Ausgabe, wie oben für Qt gezeigt, erzeugt z.B. folgendes Gtk-Programm:
import gi
gi.require_version("Gtk", "4.0")
from gi.repository import Gtk
def on_activate(app):
win = Gtk.ApplicationWindow(application=app)
lab = Gtk.Label(label="Hallo Welt!")
win.set_child(lab)
win.present()
app = Gtk.Application()
app.connect('activate', on_activate)
app.run(None)
Auch für die Benutzung von Qt und Gtk müssen die jeweiligen Packages installiert sein. Getestet wurden die entsprechenden Python-Programme nur unter openSUSE Tumbleweed. Wie das GTK-Paket unter MS Windows 11 installiert wird, siehe z.B. [https://www.gtk.org/docs/installations/windows Setting up GTK for Windows].
Damit sei aber das Thema "Benutzeroberflächen erstellen" hier abgeschlossen, da dies schon ein sehr spezielles Aufgabengebiet ist, das eher Informatiker und nicht so sehr Ingenieure anspricht. Bei Bedarf siehe aber ggf. die entsprechenden Links unten in diesem Tutorial. Dort sind weiterführende Informationen zu finden.
= Style Guide und flake8 =
Wie man schönen und richtigen Python-Code schreibt, erfahren Sie in
* [https://peps.python.org/pep-0008/ PEP 8 – Style Guide for Python Code]
Ein Modul, das prüft, ob die Richtlinien im Style Guide eingehalten wurden, ist ''flake8'':
* [https://flake8.pycqa.org/en/latest/ Flake8: Your Tool For Style Guide Enforcement]
= Einige Integrierte Entwicklungsumgebungen (IDEs)=
Werden Programmtexte größer und umfangreicher, so ist das Arbeiten mit der interaktiven Programmierumgebung bzw. das direkte Ausführen von Python-Skripten mühsam. Man wünscht sich z.B. Hilfen zum Debuggen oder die automatische Code-Vervollständigung. Zu diesem Zweck wurden IDEs (Integrated Development Environments) geschaffen. Von diesen seinen nachfolgend auszugsweise einige kurz beschrieben. Testen Sie einfach aus, welche davon für Sie bzw. für Ihr Python-Projekt geeignet sind.
== IDLE ==
IDLE ist die mit dem Python-Programmpaket mitgelieferte IDE. Der Name leitet sich einerseits ab vom Monty-Python-Mitglied Eric Idle, andererseits steht es als Abkürzung für "'''I'''ntegrated '''D'''evelopment and '''L'''earning '''E'''nvironment. IDLE ist einfach zu bedienen, bietet aber schon einen beachtlichen Leistungsumfang. Nachfolgend wird ein Screenshot zu IDLE geliefert. Rechts ist das Editor-Fenster zu sehen, links die interaktive Programmierumgebung. Um das Beispiel selbst nachvollziehen zu können, starten Sie IDLE. Das geht ähnlich, wie Sie die interaktive Programmierumgebung von Python starten (nur, dass Sie eben das IDLE-Icon doppelklicken und nicht das Python-Icon. Unter Linux geben Sie einfach in einem Terminal <code>idle3.13</code> o. Ä. ein). Weiter geht es mit "File - Open - ...". Die auszuführende Datei auswählen (im konkreten Fall ein "Hallo-Welt"-Programm). Es erscheint das rechte Fenster. Dort "Run - Run Module" auswählen. Und schon wird im linken Fenster "Hallo Welt!" ausgegeben.
[[Datei:PythonIng_idle1.jpg | 600px]]
Siehe auch {{W|IDLE}}.
== PyCharm ==
PyCharm ist ein kommerzielles Produkt. Es gab aber auch eine kostenlose Community Edition. Seit 2025 sind beide Varianten vereint. Für die ersten 30 Tage sind die Pro-Funktionen frei verfügbar, danach nur noch die Kernfunktionalitäten (oder man bezieht kostenpflichtig die Pro-Version). Zu beziehen ist PyCharm unter dem Weblink [https://www.jetbrains.com/pycharm/]. Nachfolgend ein etwas abgewandeltes "Hallo Welt"-Programm, editiert und ausgeführt mit PyCharm.
[[Datei:PyCharm_IDE_2023_screenshot.png | 600px]]
Siehe auch {{W|PyCharm}}.
== Eric ==
Auch eric ist Open Source und steht unter der GNU General Public License Version 3 oder später. Zu beziehen ist diese Software unter [https://eric-ide.python-projects.org/].
[[Datei:Screenshot_Eric_4.png | 600px]]
Siehe auch {{W|eric (Software)}}.
<small>
Unter openSUSE Tumbleweed sollte sich eric auch mit YaST installieren lassen. Bei mir gibt es aber dann beim Ausführen des eric-Programms eine Fehlermeldung (Stand März 2026):
...
ModuleNotFoundError: No module named 'PyQt6.QtPdfWidgets'
Umgehen kann man dieses Problem aber wieder mit dem Erstellen einer virtuellen Umgebung, in etwa so
python3.13 -m venv ~/tmp/venv1
cd ~/tmp/venv1/bin
./python3.13 -m pip install --upgrade --prefer-binary eric-ide
./eric7_ide
</small>
== PyScripter ==
Vom Funktionsumfang vergleichbar mit den vorherigen IDEs ist PyScripter. Auch PyScripter ist Open Source. Die Projekt-Homepage findet sich auf [https://sourceforge.net/projects/pyscripter/]. PyScripter ist nur für MS Windows verfügbar.
[[Datei:PythonIng_pyscripter1.jpg | 600px]]
== Spyder IDE ==
Spyder enthält bereits eine stabile Python-Version und etliche Module (z.B. matplotlib, numpy, control). Ansonsten kann dieses Softwarepaket vom Funktionsumfang her mit den anderen genannten IDEs locker mithalten. Spyder wurde unter der MIT-Lizenz veröffentlicht. Diese Software findet sich auf [https://www.spyder-ide.org].
[[Datei:Spyder-windows-screenshot.png | 600px]]
Siehe auch {{W|Spyder (Software)}}
== Sonstige ==
Die genannten IDEs sind nicht die Einzigen. Es gibt, um dem Image Pythons als beliebteste Programmiersprache gerecht zu werden, noch einige andere. Sowohl Open Source-Programme als auch kommerzielle Programme sind im Web zu finden, z.B. Thonny oder {{W|Visual Studio Code}}. Braucht man den Umfang von ausgewachsenen IDEs nicht, so kann man auch normale Texteditoren verwenden (z.B. {{W|Geany}} oder {{W|Kate_(Texteditor)|Kate}}).
= Debuggen und Testen =
Das Debuggen und Testen von Programmen sind wichtige Bestandteile der Programmierung. Syntaxfehler lassen sich i.A. leicht beheben. Schwieriger ist das Eingrenzen von logischen Fehlern, die ev. nur in bestimmten Situationen auftreten und keine explizite Fehlermeldung hervorrufen. Das Programm liefert falsche Ergebnisse oder es stürzt aus heiterem Himmel ab. Um das zu verhindern gibt es verschiedene Werkzeuge, die bei der Fehlersuche behilflich sein können. Vorerst siehe aber zwecks Begriffsklärung noch folgende Links:
* {{W|Debuggen}}
* {{W|Debugger}}
* {{W|Softwaretest}}
<gallery>
First Computer Bug, 1947.jpg
Test ganzheitlich.png
V-Modell.svg
</gallery>
== Das Modul pdb ==
Python bringt schon ein Modul zum Debuggen mit. Siehe z.B. [https://docs.python.org/3/library/pdb.html pdb — The Python Debugger].
Komfortabler lässt sich das aber mittels Integrierter Entwicklungsumgebungen (IDEs) angehen.
== Debuggen mit IDEs ==
Für die IDEs IDLE und Spyder sei kurz auf die entsprechenden Webseiten verwiesen:
* [https://www.cs.uky.edu/~keen/help/debug-tutorial/debug.html Debugging under IDLE].
* [https://docs.spyder-ide.org/current/panes/debugging.html Spyder Debugger]
Dort wird die Vorgehensweise auch mittels Screenshots erläutert.
== assert ==
assert ... behaupten, zusichern ({{W|Assertion (Informatik)}})
Python-Code:
def print1(x, y):
assert type(x) == float
assert type(y) == float
assert y != 0.0
print(x/y)
print1(10., 5.)
print1(10., 0.)
Ausgabe:
2.0
Traceback (most recent call last):
File "/home/hr/Develop/test1.py", line 8, in <module>
print1(10., 0.)
File "/home/hr/Develop/test1.py", line 4, in print1
assert y != 0.0
^^^^^^^^
AssertionError
Python-Code:
def print1(x, y):
assert type(x) == float
assert type(y) == float
assert y != 0.0
print(x/y)
print1(10., 5.)
print1("10.", "5.")
Ausgabe:
2.0
Traceback (most recent call last):
File "/home/hr/Develop/test1.py", line 8, in <module>
print1("10.", "5.")
File "/home/hr/Develop/test1.py", line 2, in print1
assert type(x) == float
^^^^^^^^^^^^^^^^
AssertionError
Aber auch bei nachfolgendem Code gibt es eine Fehlermeldung:
def print1(x, y):
assert type(x) == float
assert type(y) == float
assert y != 0.0
print(x/y)
print1(10., 5.)
print1(10, 5)
Ausgabe:
2.0
Traceback (most recent call last):
File "/home/hr/Develop/test1.py", line 8, in <module>
print1(10, 5)
File "/home/hr/Develop/test1.py", line 2, in print1
assert type(x) == float
^^^^^^^^^^^^^^^^
AssertionError
Damit letzteres funktioniert, kann man den Programmcode so umschreiben:
def print1(x, y):
assert type(x) == float or type(x) == int
assert type(y) == float or type(y) == int
assert y != 0.0
print(x/y)
print1(10., 5.)
print1(10, 5)
Ausgabe:
2.0
2.0
Und jetzt fangen wir den <code>AssertionError</code> auf:
def print1(x, y):
try:
assert type(x) == float or type(x) == int
assert type(y) == float or type(y) == int
assert y != 0.0
print(x/y)
except(AssertionError):
print("Hallo")
print1(10., 5.)
print1("10.", "5.")
Ausgabe:
2.0
Hallo
Ich hoffe, es ist wenigstens im Ansatz klar geworden, wofür <code>assert</code> gut sein kann. Ausschalten kann man die <code>assert</code>-Überprüfung übrigens mit dem Python-Schalter <code>-O</code>.
== Doctests ==
Innerhalb eines Docstrings kann die Arbeit im interaktiven Modus simuliert werden. Nach den Promptzeichen (>>>) erfolgen dann bei unserem Beispiel innerhalb des Docstrings simulierte Aufrufe der Funktion <code>print1()</code>. Danach folgen jeweils die Sollresultate. Wird das Modul oder die Datei als Hauptprogramm aufgerufen, so wird die Funktion <code>doctest.testmode()</code> aufgerufen und ein Bericht auf der Konsole ausgegeben. Wird das Modul nicht als Hauptprogramm aufgerufen, sondern importiert, dann wird diese <code>testmod</code>-Funktion nicht aufgerufen. D.h. dieser Code kann sowohl für Testzwecke als auch für den produktiven Einsatz verwendet werden. Das ist auch sinnvoll, weil wenn man Teile der Datei immer löschen bzw. einfügen müsste, so würden sich Fehlerquellen auftun. Das würde den Sinn und Zweck von Doctests konterkarieren.
def print1(x=0., y=1.):
""" Dividiere zwei Zahlen
Autor: Intruder
Datum: 12.08.2025
>>> print1(2., 1.)
2.0
>>> print1(5., 2.)
2.5
>>> print1(5.)
5.0
"""
print(x/y)
if __name__ == "__main__":
import doctest
doctest.testmod(verbose=True)
Ausgabe:
Trying:
print1(2., 1.)
Expecting:
2.0
ok
Trying:
print1(5., 2)
Expecting:
2.5
ok
Trying:
print1(5.)
Expecting:
5.0
ok
1 items had no tests:
__main__
1 items passed all tests:
3 tests in __main__.print1
3 tests in 2 items.
3 passed and 0 failed.
Test passed.
Das gezeigte Beispiel ist so ziemlich das einfachste, das es gibt. Für weiterführende Details siehe z.B.:
* [https://peps.python.org/pep-0257/ PEP 257 – Docstring Conventions]
* [https://docs.python.org/3/library/doctest.html doctest — Test interactive Python examples]
== pytest ==
Siehe zu diesem Thema auch {{W|Modultest}}.
pytest ist ein externes Modul und muss vorab installiert werden, z.B. mittels
pip install -U pytest
pip install -U pytest-html
Python-Code, Datei test1.py:
def add(x, y):
return x + y
def test_answer():
assert add(1, 1) == 3
Starten von pytest in der Konsole:
pytest test1.py
Ausgabe:
==================================================== test session starts ====================================================
platform linux -- Python 3.12.11, pytest-8.4.1, pluggy-1.6.0
rootdir: /home/hr/Develop
plugins: anyio-4.10.0, metadata-3.1.1, html-4.1.1
collected 1 item
test1.py F [100%]
========================================================= FAILURES ==========================================================
________________________________________________________ test_answer ________________________________________________________
def test_answer():
> assert add(1, 1) == 3
E assert 2 == 3
E + where 2 = add(1, 1)
test1.py:6: AssertionError
================================================== short test summary info ==================================================
FAILED test1.py::test_answer - assert 2 == 3
===================================================== 1 failed in 0.09s =====================================================
Hier erhalten wir einen Fehler, da 1+1 eindeutig ungleich 3 ist. Aber aus irgendeinem Grund wollte der Programmierer oder Tester in diesem Fall, dass dies so ist. Testfälle werden übrigens mit dem Präfix <code>test_</code> eingeleitet.
Python-Code:
def add(x, y):
return x + y + 1
def test_answer():
assert add(1, 1) == 3
Ausgabe:
==================================================== test session starts ====================================================
platform linux -- Python 3.12.11, pytest-8.4.1, pluggy-1.6.0
rootdir: /home/hr/Develop
plugins: anyio-4.10.0, metadata-3.1.1, html-4.1.1
collected 1 item
test1.py . [100%]
===================================================== 1 passed in 0.01s =====================================================
Jetzt ist alles in Ordnung. Weiterführendes siehe z.B.
* [https://docs.pytest.org/en/stable/ pytest: helps you write better programs]
== unittest ==
Auch unittest dient zur Durchführung von Testreihen, ist aber Bestandteil von Python. Hier wird vorerst nicht näher darauf eingegangen. Siehe z.B.
* [https://docs.python.org/3/library/unittest.html unittest — Unit testing framework]
Lt. ''Inden: Python Challenge; dpunkt, 2021, Seite 481'' soll unittest weniger komfortabel als pytest sein.
Einen Vergleich von unittest mit pytest findet man in
* [https://knapsackpro.com/testing_frameworks/difference_between/pytest/vs/unittest pytest vs unittest]
= Ausblick =
Dies war eine kurze Einführung in die Berechnungs- und Darstellungsmöglichkeiten mit Python. Es sollten etliche relevante Themen behandelt, oder zumindest kurz angesprochen worden sein. Wem dieser Text nicht ausreichend ist, der sei auf die entsprechenden weiterführenden Weblinks, Bücher und die Python-Hilfefunktion verwiesen. Python kennt noch viel mehr Befehle, als hier dargestellt wurden. Das Themenspektrum ist auch durch die Einbindung externer Module fast beliebig erweiterbar.
= Weblinks=
== Python allgemein ==
* [https://www.python.org/ Python Homepage]
== Externe mathematische Module ==
* [https://numpy.org/ NumPy]
* [https://numpy.org/doc/stable/user/numpy-for-matlab-users.html NumPy for MATLAB users]
* [https://scipy.org/ SciPy]
* [https://www.sympy.org/en/index.html SymPy]
* [https://pandas.pydata.org/ pandas]
* [https://github.com/maroba/findiff findiff]
* [https://mpmath.org/ mpmath]
== Externe Module für Grafiken ==
* [https://matplotlib.org/ Matplotlib]
* [https://vpython.org/ VPython]
* [https://docs.vtk.org/en/latest/api/python.html VTK]
== Erstellung von User Interfaces ==
* [https://docs.python.org/3/library/tkinter.html tkinter - Python interface to Tcl/Tk]
* [https://docs.python.org/3/library/curses.html curses - Terminal handling for character-cell displays]
* [https://wiki.qt.io/Qt_for_Python Qt for Python]
* [https://www.gtk.org/docs/language-bindings/python GTK and Python]
== Erstellen virtueller Umgebungen ==
* [https://docs.python.org/3/library/venv.html venv - Creation of virtual environments]
== Sonstige ==
* [https://python-control.readthedocs.io/en/stable/ Python Control Systems Library]
* [https://pypi.org/project/regex/ regex - Regular Expressions]
= Bücher =
== Gedruckte Bücher, OpenBooks, Magazine ==
* Diverse: c't Python Lernen, Verstehen, Anwenden; Heise, 2022
* Ernesti, Kaiser: Python3 - das umfassende Handbuch; 5. Aufl., Rheinwerk, [https://openbook.rheinwerk-verlag.de/python/ OpenBook]
* Inden: Python Challenge; dpunkt, 2021, ISBN 978-3-86490-809-5
* Klein: Numerisches Python; 2. Aufl., Hanser, 2023, ISBN 978-3-446-47170-2
* Steinkamp: Der Python-Kurs für Ingenieure und Naturwissenschaftler; Rheinwerk, 2021, ISBN 978-3-8362-7316-9
* Weigend: Python 3 - Das umfassende Praxisbuch; 9. Aufl., mitp, 2022, ISBN 978-3-7475-0544-1
* Woyand: Python für Ingenieure und Naturwissenschaftler; 4. Aufl., Hanser, 2021, ISBN 978-3-446-46483-4
== Andere Wikibooks ==
* [[:en:Subject:Python_programming_language | Englische Wikibooks zum Thema Python]]
* [[Python|Deutschsprachiges Python-Wikibook]] [[Bild:2von10.png|20%]]
* [[Python unter Linux|Python 2.7 unter Linux]] [[Bild:10von10.png|100%]]
{{Navigation_zurückhochvor_buch|
zurücktext=Julia für Ingenieure|
zurücklink=Ing Mathematik: Julia|
hochtext=Gesamtinhaltsverzeichnis|
hochlink=Ing:_Mathematik_für_Ingenieure|
vortext=Landau-Notation|
vorlink=Ing Mathematik: Landau}}
282myejrafkj9gx1dupgslht8vagnv3
Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Häufige Wörter Ungarisch 7
2
118199
1085924
1084782
2026-05-16T18:28:14Z
Thirunavukkarasye-Raveendran
47852
/* Kurzwörter */
1085924
wikitext
text/x-wiki
:Falsche Freunde - ist schon online in Wikibooks - Ungarisch
== Kurzwörter ==
:Kurzwörter
:biosz → biológia - Biologie (Unterricht)
:cuki → cukrászda (auch: cuki - goldig, süß, niedlich)
:csoki → csokoládé
:diri → direktor (= igazgató) - Direktor
:fagyi → fagylalt
:fanta → fantasztikus → – toll, super
:kondi → konditerem) Fitnessstudio
:matek → matematika - Mathematik (Unterricht)
:mozi → mozgófénykép – Kino
:nyugalom → nyugi! - Ruhe! (Sei mal ruhig! Komm mal runter!)
:randi - Rendevous, Date
:reptér → repülőtér - Flugplatz; Flughafen
:sali → saláta - Salat
:suli → iskola - die Schule
:süti → sütemény - Kuchen, Gebäck
:szupi / szuper → szupermarket) – Supermarkt
:telózik → telefonál → – telefonieren
:tesi → testnevelés - Sportunterricht, Körpererziehung
:töri → tőrténelem - Geschichte (Unterricht)
:tz - témazáró (dolgozat) - Kontrollarbeit (zum Abschluss eines Themas in der Schule)
:ubi → uborka - Gurke
:vacsi → vacsora - Abendessen
== offiziell erlaubte Varianten in Schreibung und Aussprache ==
:hová = hova
:felmegy = fölmegy - hinaufgehen
:feláll = főláll - aufstehen (aus dem Sitze - z.B. vom Tisch),steif werden
::(felkel - aufstehen aus dem Liegen; Sonne geht auf)
:feltesz = föltesz - hinaufstellen; hochladen
:seprű = söprű
:levő - lévő - seiend, existierend, vorhanden, bestehende
bbeh1phsvnh11zrqn6ei3labp4h684b
Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Häufige Wörter Ungarisch 16
2
118362
1085946
1085800
2026-05-16T20:22:51Z
Thirunavukkarasye-Raveendran
47852
1085946
wikitext
text/x-wiki
== 25 ==
=== 1 ===
:Újra játékban.
:1. Leonárd fotós.
:2. Negyvenegy éves.
:3. Budapesten lakik.
:4. Régebben nagyon sikeres volt.
:5. A fotói sok újságban megjelentek.
:6. Most azonban már nincsenek jó megbízásai.
:7. Ez már egy éve így van.
:8. Gyakran otthon ül.
:9. A régi fotóit nézegeti.
:10. Azt gondolja: régen minden jobb volt.
:11. Ez nem segít rajta.
:12. Egy nap elolvas egy hírt.
:13. Egy cég fotóst keres.
:14. A cég egy nagy gyárat épít.
:15. A gyár a hegyekben van.
:16. Ott nagyon hideg az idő.
:17. A terep nehéz.
:18. Más fotósok nem akarják elvállalni.
:19. Leonárd gondolkodik.
:20. Ez nehéz és veszélyes.
:21. De ez egy lehetőség.
:22. Ránéz a fényképezőgépére.
:23. A fényképezőgép az asztalon fekszik.
:24. Régóta nem használta.
:25. Kézbe veszi.
:26. Azt gondolja: meg tudom csinálni.
:27. Felhívja a céget.
:28. Beszél a vezetővel.
:29. A vezetőt Kovács Péternek hívják.
:30. Azt mondja: „Olyan emberre van szükségünk, akinek van tapasztalata.”
:31. Leonárd azt mondja: „Ismerem az ilyen körülményeket.”
:32. Azt mondja: „Tudom, mik a problémák.”
:33. Azt mondja: „És tudom, hogyan kell megoldani őket.”
:34. Kovács Péter hallgatja.
:35. Azt mondja: „Küldjön nekem egy tervet.”
:36. Leonárd tervet ír.
:37. Mindent leír.
:38. Hogy milyen fényképezőgépet használ.
:39. Hogy hogyan kezeli a hideget.
:40. Hogy hogyan viszi a nehéz felszerelést.
:41. Hogy mennyi időre van szüksége minden egyes fotóhoz.
:42. Elküldi a tervet a cégnek.
:43. Két nappal később Kovács Péter felhívja.
:44. Azt mondja: „A terv jó.”
:45. Azt mondja: „Öné a megbízás.”
:46. Leonárd boldog.
:47. De nem ünnepel.
:48. Azonnal elkezd készülni.
:49. Hidegben teszteli a fényképezőgépét.
:50. Becsomagolja az összes akkumulátort.
:51. Meleg ruhát vásárol.
:52. Minden nap futni megy.
:53. A felszerelés nehéz.
:54. Erősnek kell lennie.
:55. Két hét múlva elutazik a hegyekbe.
:56. Az idő hideg és szürke.
:57. A hegy magas és meredek.
:58. Leonárd dolgozik.
:59. Fotókat készít az építkezésről.
:60. Aztán megváltozik az időjárás.
:61. Hirtelen felhők jönnek.
:62. A fény rossz.
:63. Vár.
:64. Egy órát.
:65. Két órát.
:66. Három órát.
:67. Nagyon fázik.
:68. De tovább vár.
:69. Aztán a felhőzet rövid időre felszakad.
:70. A fény tökéletes.
:71. Leonárd gyorsan sok fotót készít.
:72. Magasabbra mászik.
:73. Ez veszélyes.
:74. De felülről jobb a fotó.
:75. Elkészíti a fotót.
:76. Tökéletes fotó.
:77. Visszajön.
:78. Kimerült.
:79. De mosolyog.
:80. Három héttel később Kovács Péter megnézi a fotókat.
:81. Azt mondja: „Ez fantasztikus.”
:82. Azt mondja: „Pontosan erre volt szükségünk.”
:83. Azt mondja: „Szeretne még több projektet csinálni nekünk?”
:84. Leonárd azt mondja: „Igen. Nagyon szívesen.”
:85. Visszautazik Budapestre.
:86. Kipakolja a fényképezőgépét.
:87. Gondosan megtisztítja.
:88. A következő útra gondol.
:89. Nem tudja, hová vezet majd.
:90. De tudja: újra játékban van.
:91. Ez jó érzés.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Újra játékban. - Wieder im Spiel.
:1. Leonárd fotós. - Leonárd ist Fotograf.
:2. Negyvenegy éves. - Er ist 41 Jahre alt.
:3. Budapesten lakik. - Er wohnt in Budapest.
:4. Régebben nagyon sikeres volt. - Er war früher sehr erfolgreich.
:5. A fotói sok újságban megjelentek. - Seine Fotos waren in vielen Zeitungen.
:6. Most azonban már nincsenek jó megbízásai. - Aber jetzt hat er keine guten Aufträge mehr.
:7. Ez már egy éve így van. - Das war schon seit einem Jahr so.
:8. Gyakran otthon ül. - Er sitzt oft zu Hause.
:9. A régi fotóit nézegeti. - Er schaut seine alten Fotos an.
:10. Azt gondolja: régen minden jobb volt. - Er denkt: Früher war alles besser.
:11. Ez nem segít rajta. - Das hilft ihm nicht.
:12. Egy nap elolvas egy hírt. - Eines Tages liest er eine Nachricht.
:13. Egy cég fotóst keres. - Eine Firma sucht einen Fotografen.
:14. A cég egy nagy gyárat épít. - Die Firma baut eine große Fabrik.
:15. A gyár a hegyekben van. - Die Fabrik ist in den Bergen.
:16. Ott nagyon hideg az idő. - Das Wetter dort ist sehr kalt.
:17. A terep nehéz. - Das Gelände ist schwierig.
:18. Más fotósok nem akarják elvállalni. - Andere Fotografen wollen das nicht machen.
:19. Leonárd gondolkodik. - Leonárd denkt nach.
:20. Ez nehéz és veszélyes. - Das ist schwierig und gefährlich.
:21. De ez egy lehetőség. - Aber es ist eine Chance.
:22. Ránéz a fényképezőgépére. - Er schaut seine Kamera an.
:23. A fényképezőgép az asztalon fekszik. - Die Kamera liegt auf dem Tisch.
:24. Régóta nem használta. - Sie ist schon lange nicht benutzt worden.
:25. Kézbe veszi. - Er nimmt sie in die Hand.
:26. Azt gondolja: meg tudom csinálni. - Er denkt: Ich kann das.
:27. Felhívja a céget. - Er ruft die Firma an.
:28. Beszél a vezetővel. - Er spricht mit dem Chef.
:29. A vezetőt Kovács Péternek hívják. - Der Chef heißt Kovács Péter.
:30. Azt mondja: „Olyan emberre van szükségünk, akinek van tapasztalata.” - Er sagt: „Wir brauchen jemanden mit Erfahrung."
:31. Leonárd azt mondja: „Ismerem az ilyen körülményeket.” - Leonárd sagt: „Ich kenne solche Bedingungen."
:32. Azt mondja: „Tudom, mik a problémák.” - Er sagt: „Ich weiß, was die Probleme sind."
:33. Azt mondja: „És tudom, hogyan kell megoldani őket.” - Er sagt: „Und ich weiß, wie man sie löst."
:34. Kovács Péter hallgatja. - Kovács Péter hört zu.
:35. Azt mondja: „Küldjön nekem egy tervet.” - Er sagt: „Schicken Sie mir einen Plan."
:36. Leonárd tervet ír. - Leonárd schreibt einen Plan.
:37. Mindent leír. - Er schreibt alles auf.
:38. Hogy milyen fényképezőgépet használ. - Welche Kamera er benutzt.
:39. Hogy hogyan kezeli a hideget. - Wie er mit der Kälte umgeht.
:40. Hogy hogyan viszi a nehéz felszerelést. - Wie er das schwere Equipment trägt.
:41. Hogy mennyi időre van szüksége minden egyes fotóhoz. - Wie lange er für jedes Foto braucht.
:42. Elküldi a tervet a cégnek. - Er schickt den Plan an die Firma.
:43. Két nappal később Kovács Péter felhívja. - Zwei Tage später ruft Kovács Péter an.
:44. Azt mondja: „A terv jó.” - Er sagt: „Der Plan ist gut."
:45. Azt mondja: „Öné a megbízás.” - Er sagt: „Sie haben den Auftrag."
:46. Leonárd boldog. - Leonárd ist glücklich.
:47. De nem ünnepel. - Aber er feiert nicht.
:48. Azonnal elkezd készülni. - Er beginnt sofort mit der Vorbereitung.
:49. Hidegben teszteli a fényképezőgépét. - Er testet seine Kamera in der Kälte.
:50. Becsomagolja az összes akkumulátort. - Er packt alle Batterien ein.
:51. Meleg ruhát vásárol. - Er kauft warme Kleidung.
:52. Minden nap futni megy. - Er geht jeden Tag joggen.
:53. A felszerelés nehéz. - Das Equipment ist schwer.
:54. Erősnek kell lennie. - Er muss stark sein.
:55. Két hét múlva elutazik a hegyekbe. - Nach zwei Wochen fährt er in die Berge.
:56. Az idő hideg és szürke. - Das Wetter ist kalt und grau.
:57. A hegy magas és meredek. - Der Berg ist hoch und steil.
:58. Leonárd dolgozik. - Leonárd arbeitet.
:59. Fotókat készít az építkezésről. - Er macht Fotos von der Baustelle.
:60. Aztán megváltozik az időjárás. - Dann ändert sich das Wetter.
:61. Hirtelen felhők jönnek. - Plötzlich kommen Wolken.
:62. A fény rossz. - Das Licht ist schlecht.
:63. Vár. - Er wartet.
:64. Egy órát. - Eine Stunde.
:65. Két órát. - Zwei Stunden.
:66. Három órát. - Drei Stunden.
:67. Nagyon fázik. - Er ist sehr kalt.
:68. De tovább vár. - Aber er wartet weiter.
:69. Aztán a felhőzet rövid időre felszakad. - Dann öffnet sich die Wolkendecke kurz.
:70. A fény tökéletes. - Das Licht ist perfekt.
:71. Leonárd gyorsan sok fotót készít. - Leonárd macht schnell viele Fotos.
:72. Magasabbra mászik. - Er klettert höher.
:73. Ez veszélyes. - Das ist gefährlich.
:74. De felülről jobb a fotó. - Aber das Foto von oben ist besser.
:75. Elkészíti a fotót. - Er macht das Foto.
:76. Tökéletes fotó. - Es ist ein perfektes Foto.
:77. Visszajön. - Er kommt wieder runter.
:78. Kimerült. - Er ist erschöpft.
:79. De mosolyog. - Aber er lächelt.
:80. Három héttel később Kovács Péter megnézi a fotókat. - Drei Wochen später schaut Kovács Péter die Fotos an.
:81. Azt mondja: „Ez fantasztikus.” - Er sagt: „Das ist fantastisch."
:82. Azt mondja: „Pontosan erre volt szükségünk.” - Er sagt: „Das ist genau was wir brauchten."
:83. Azt mondja: „Szeretne még több projektet csinálni nekünk?” - Er sagt: „Wollen Sie noch mehr Projekte für uns machen?"
:84. Leonárd azt mondja: „Igen. Nagyon szívesen.” - Leonárd sagt: „Ja. Sehr gerne."
:85. Visszautazik Budapestre. - Er fährt nach Budapest zurück.
:86. Kipakolja a fényképezőgépét. - Er packt seine Kamera aus.
:87. Gondosan megtisztítja. - Er reinigt sie sorgfältig.
:88. A következő útra gondol. - Er denkt an die nächste Reise.
:89. Nem tudja, hová vezet majd. - Er weiß nicht wohin.
:90. De tudja: újra játékban van. - Aber er weiß: Er ist wieder im Spiel.
:91. Ez jó érzés. - Das ist ein gutes Gefühl.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Wieder im Spiel.
:1. Leonárd ist Fotograf.
:2. Er ist 41 Jahre alt.
:3. Er wohnt in Budapest.
:4. Er war früher sehr erfolgreich.
:5. Seine Fotos waren in vielen Zeitungen.
:6. Aber jetzt hat er keine guten Aufträge mehr.
:7. Das war schon seit einem Jahr so.
:8. Er sitzt oft zu Hause.
:9. Er schaut seine alten Fotos an.
:10. Er denkt: Früher war alles besser.
:11. Das hilft ihm nicht.
:12. Eines Tages liest er eine Nachricht.
:13. Eine Firma sucht einen Fotografen.
:14. Die Firma baut eine große Fabrik.
:15. Die Fabrik ist in den Bergen.
:16. Das Wetter dort ist sehr kalt.
:17. Das Gelände ist schwierig.
:18. Andere Fotografen wollen das nicht machen.
:19. Leonárd denkt nach.
:20. Das ist schwierig und gefährlich.
:21. Aber es ist eine Chance.
:22. Er schaut seine Kamera an.
:23. Die Kamera liegt auf dem Tisch.
:24. Sie ist schon lange nicht benutzt worden.
:25. Er nimmt sie in die Hand.
:26. Er denkt: Ich kann das.
:27. Er ruft die Firma an.
:28. Er spricht mit dem Chef.
:29. Der Chef heißt Kovács Péter.
:30. Er sagt: „Wir brauchen jemanden mit Erfahrung."
:31. Leonárd sagt: „Ich kenne solche Bedingungen."
:32. Er sagt: „Ich weiß, was die Probleme sind."
:33. Er sagt: „Und ich weiß, wie man sie löst."
:34. Kovács Péter hört zu.
:35. Er sagt: „Schicken Sie mir einen Plan."
:36. Leonárd schreibt einen Plan.
:37. Er schreibt alles auf.
:38. Welche Kamera er benutzt.
:39. Wie er mit der Kälte umgeht.
:40. Wie er das schwere Equipment trägt.
:41. Wie lange er für jedes Foto braucht.
:42. Er schickt den Plan an die Firma.
:43. Zwei Tage später ruft Kovács Péter an.
:44. Er sagt: „Der Plan ist gut."
:45. Er sagt: „Sie haben den Auftrag."
:46. Leonárd ist glücklich.
:47. Aber er feiert nicht.
:48. Er beginnt sofort mit der Vorbereitung.
:49. Er testet seine Kamera in der Kälte.
:50. Er packt alle Batterien ein.
:51. Er kauft warme Kleidung.
:52. Er geht jeden Tag joggen.
:53. Das Equipment ist schwer.
:54. Er muss stark sein.
:55. Nach zwei Wochen fährt er in die Berge.
:56. Das Wetter ist kalt und grau.
:57. Der Berg ist hoch und steil.
:58. Leonárd arbeitet.
:59. Er macht Fotos von der Baustelle.
:60. Dann ändert sich das Wetter.
:61. Plötzlich kommen Wolken.
:62. Das Licht ist schlecht.
:63. Er wartet.
:64. Eine Stunde.
:65. Zwei Stunden.
:66. Drei Stunden.
:67. Er ist sehr kalt.
:68. Aber er wartet weiter.
:69. Dann öffnet sich die Wolkendecke kurz.
:70. Das Licht ist perfekt.
:71. Leonárd macht schnell viele Fotos.
:72. Er klettert höher.
:73. Das ist gefährlich.
:74. Aber das Foto von oben ist besser.
:75. Er macht das Foto.
:76. Es ist ein perfektes Foto.
:77. Er kommt wieder runter.
:78. Er ist erschöpft.
:79. Aber er lächelt.
:80. Drei Wochen später schaut Kovács Péter die Fotos an.
:81. Er sagt: „Das ist fantastisch."
:82. Er sagt: „Das ist genau was wir brauchten."
:83. Er sagt: „Wollen Sie noch mehr Projekte für uns machen?"
:84. Leonárd sagt: „Ja. Sehr gerne."
:85. Er fährt nach Budapest zurück.
:86. Er packt seine Kamera aus.
:87. Er reinigt sie sorgfältig.
:88. Er denkt an die nächste Reise.
:89. Er weiß nicht wohin.
:90. Aber er weiß: Er ist wieder im Spiel.
:91. Das ist ein gutes Gefühl.
|}
=== 2 ===
:A türelem technikája.
:1. Leonárd valaha olyan fotókat készített, amelyek a világ minden táján magazinokban jelentek meg.
:2. Ezt nem felejtette el, ugyanakkor már nem segített rajta.
:3. Mert a múltbeli siker nem érv a jelenlegi megbízások mellett.
:4. Az elmúlt év hosszú idő óta a legnehezebb volt.
:5. Kis megbízásokkal és hosszú szünetekkel.
:6. Rászokott arra, hogy a régi munkáit nézegesse.
:7. Ez nem jó szokás, mert a tegnapot nagyobbá teszi, a mát pedig kisebbé.
:8. Tudta ezt, és mégis csinálta.
:9. Ez a különbség tudás és cselekvés között.
:10. Ismerte ezt a különbséget, és abban az évben kevés hasznát vette.
:11. A hirdetést egy szakmai fórumon találta.
:12. Egy ipari vállalat sürgősen fotóst keresett egy kárpáti építési projekthez.
:13. Szélsőséges körülmények, szoros határidő, mindenki más visszamondta.
:14. Kétszer olvasta el a hirdetést.
:15. Arra gondolt, hogy pontosan ez az oka annak, hogy telefonálnia kell.
:16. Nem a nehézségek ellenére, hanem miattuk.
:17. Mert azok a nehézségek, amelyek másokat elriasztanak, lehetőséget jelentenek annak, aki kész rájuk.
:18. Kovács, a projektvezető, tárgyilagos és közvetlen volt.
:19. Megkérdezte, van-e tapasztalata szélsőséges körülmények között.
:20. Leonárd nem régi munkákra való hivatkozásokkal válaszolt.
:21. Hanem konkrét válaszokkal konkrét kérdésekre.
:22. Megnevezte a problémákat, amelyekre számítania kellett.
:23. És elmagyarázta, hogyan fogja megoldani őket.
:24. Ez több bizalmat teremt, mint az az állítás, hogy nincsenek problémák.
:25. Kovács írásos tervet kért.
:26. Leonárd egy éjszaka alatt megírta, őszintén és pontosan.
:27. Felszereléslistával, időtervvel és a kockázatok reális felmérésével.
:28. Két nappal később megkapta a megbízást.
:29. Nem ünnepelt, mert tudta, hogy az igazi próba még előtte áll.
:30. A felkészülés két hete intenzívebb volt, mint némelyik megbízás.
:31. Akkumulátortesztekkel fagypont alatti hőmérsékleten.
:32. Napi edzéssel nehéz felszereléssel.
:33. És a terepről készült műholdképek gondos tanulmányozásával.
:34. Úgy készült, mintha versenyre készülne.
:35. Bizonyos értelemben az is volt.
:36. Verseny a körülményekkel, az időjárással és a saját kimerültségével.
:37. A helyszínen minden olyan volt, ahogy várta.
:38. Hideg, nehéz és ugyanakkor szép.
:39. A hegyek sajátos fényével, amely nem terv szerint érkezik, hanem a saját ritmusában.
:40. A második napon rosszabbra fordult az idő.
:41. Leonárd három órán át várt a hidegben a fényablakra.
:42. Nem makacsságból.
:43. Hanem mert tudta, hogy el fog jönni.
:44. És mert a türelem ebben a szakmában nem erény, hanem technika.
:45. A fényablak megérkezett, húsz percre.
:46. Magasabbra mászott, mint ahogy tervezte.
:47. Mert a legjobb kép onnan fentről volt lehetséges.
:48. Ez kockázat volt, amelyet vállalt.
:49. Mert bizonyos képeket lentről nem lehet elkészíteni.
:50. És mert pontosan az ilyen pillanatokért jött ide.
:51. Kovács három héttel később megnézte a sorozatot.
:52. Keveset mondott.
:53. Aztán hosszú távú együttműködésről kérdezte.
:54. Ez nem igényelt hosszú választ.
:55. A Budapestre tartó vonaton Leonárd a tájat nézte.
:56. Nem a régi sikerekre gondolt, hanem a következő projektre.
:57. Ez a különbség aközött, aki a múltban él, és aközött, aki újra játékban van.
:58. Ez nem diadalmas pillanat volt, hanem csendes.
:59. Annak az embernek a csendje, aki tudja, hol áll.
:60. Ez néha többet ér minden tapsnál.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A türelem technikája. - Die Technik der Geduld.
:1. Leonárd valaha olyan fotókat készített, amelyek a világ minden táján magazinokban jelentek meg. - Leonárd hatte einmal Fotos gemacht, die in Magazinen auf der ganzen Welt erschienen waren.
:2. Ezt nem felejtette el, ugyanakkor már nem segített rajta. - Das hatte er nicht vergessen und das half ihm gleichzeitig nicht mehr.
:3. Mert a múltbeli siker nem érv a jelenlegi megbízások mellett. - Weil vergangener Erfolg kein Argument für aktuelle Aufträge ist.
:4. Az elmúlt év hosszú idő óta a legnehezebb volt. - Das letzte Jahr war das schwierigste seit langem gewesen.
:5. Kis megbízásokkal és hosszú szünetekkel. - Mit kleinen Aufträgen und langen Pausen.
:6. Rászokott arra, hogy a régi munkáit nézegesse. - Er hatte sich angewöhnt, seine alten Arbeiten anzuschauen.
:7. Ez nem jó szokás, mert a tegnapot nagyobbá teszi, a mát pedig kisebbé. - Das ist keine gute Gewohnheit, weil sie das Gestern größer macht und das Heute kleiner.
:8. Tudta ezt, és mégis csinálta. - Er wusste das, und er tat es trotzdem.
:9. Ez a különbség tudás és cselekvés között. - Das ist der Unterschied zwischen Wissen und Handeln.
:10. Ismerte ezt a különbséget, és abban az évben kevés hasznát vette. - Er kannte diesen Unterschied und er nützte ihm in diesem Jahr wenig.
:11. A hirdetést egy szakmai fórumon találta. - Die Anzeige fand er in einem Branchenforum.
:12. Egy ipari vállalat sürgősen fotóst keresett egy kárpáti építési projekthez. - Eine Industriefirma suchte dringend einen Fotografen für ein Bauprojekt in den Karpaten.
:13. Szélsőséges körülmények, szoros határidő, mindenki más visszamondta. - Extreme Bedingungen, enger Zeitplan, alle anderen hatten abgesagt.
:14. Kétszer olvasta el a hirdetést. - Er las die Anzeige zweimal.
:15. Arra gondolt, hogy pontosan ez az oka annak, hogy telefonálnia kell. - Er dachte, dass genau das der Grund war, warum er anrufen sollte.
:16. Nem a nehézségek ellenére, hanem miattuk. - Nicht trotz der Schwierigkeiten, sondern wegen ihnen.
:17. Mert azok a nehézségek, amelyek másokat elriasztanak, lehetőséget jelentenek annak, aki kész rájuk. - Weil Schwierigkeiten, die andere abschrecken, Chancen für den sind, der bereit ist.
:18. Kovács, a projektvezető, tárgyilagos és közvetlen volt. - Der Projektleiter Kovács war sachlich und direkt.
:19. Megkérdezte, van-e tapasztalata szélsőséges körülmények között. - Er fragte nach Erfahrung mit extremen Bedingungen.
:20. Leonárd nem régi munkákra való hivatkozásokkal válaszolt. - Leonárd antwortete nicht mit Verweisen auf alte Arbeiten.
:21. Hanem konkrét válaszokkal konkrét kérdésekre. - Sondern mit konkreten Antworten auf konkrete Fragen.
:22. Megnevezte a problémákat, amelyekre számítania kellett. - Er nannte die Probleme, die ihn erwarteten.
:23. És elmagyarázta, hogyan fogja megoldani őket. - Und erklärte, wie er sie lösen würde.
:24. Ez több bizalmat teremt, mint az az állítás, hogy nincsenek problémák. - Das schafft mehr Vertrauen als die Behauptung, es gebe keine Probleme.
:25. Kovács írásos tervet kért. - Kovács bat um einen schriftlichen Plan.
:26. Leonárd egy éjszaka alatt megírta, őszintén és pontosan. - Leonárd schrieb ihn in einer Nacht, ehrlich und präzise.
:27. Felszereléslistával, időtervvel és a kockázatok reális felmérésével. - Mit Ausrüstungsliste, Zeitplan und einer realistischen Einschätzung der Risiken.
:28. Két nappal később megkapta a megbízást. - Zwei Tage später hatte er den Auftrag.
:29. Nem ünnepelt, mert tudta, hogy az igazi próba még előtte áll. - Er feierte nicht, weil er wusste, dass der eigentliche Test noch vor ihm lag.
:30. A felkészülés két hete intenzívebb volt, mint némelyik megbízás. - Die zwei Wochen der Vorbereitung waren intensiver als mancher Auftrag.
:31. Akkumulátortesztekkel fagypont alatti hőmérsékleten. - Mit Batterietests bei Minustemperaturen.
:32. Napi edzéssel nehéz felszereléssel. - Mit täglichem Training mit schwerem Equipment.
:33. És a terepről készült műholdképek gondos tanulmányozásával. - Und dem sorgfältigen Studium von Satellitenbildern des Geländes.
:34. Úgy készült, mintha versenyre készülne. - Er bereitete sich so vor, als würde er sich auf einen Wettkampf vorbereiten.
:35. Bizonyos értelemben az is volt. - Was er in gewissem Sinne auch tat.
:36. Verseny a körülményekkel, az időjárással és a saját kimerültségével. - Einen gegen die Bedingungen, gegen das Wetter, gegen seine eigene Erschöpfung.
:37. A helyszínen minden olyan volt, ahogy várta. - Vor Ort war es so, wie er es erwartet hatte.
:38. Hideg, nehéz és ugyanakkor szép. - Kalt und schwierig und gleichzeitig schön.
:39. A hegyek sajátos fényével, amely nem terv szerint érkezik, hanem a saját ritmusában. - Mit dem spezifischen Licht der Berge, das sich nicht nach Plan einstellt, sondern nach seinem eigenen Rhythmus.
:40. A második napon rosszabbra fordult az idő. - Das Wetter verschlechterte sich am zweiten Tag.
:41. Leonárd három órán át várt a hidegben a fényablakra. - Leonárd wartete drei Stunden in der Kälte auf das Lichtfenster.
:42. Nem makacsságból. - Nicht aus Sturheit.
:43. Hanem mert tudta, hogy el fog jönni. - Sondern weil er wusste, dass es kommen würde.
:44. És mert a türelem ebben a szakmában nem erény, hanem technika. - Und weil Geduld in diesem Beruf keine Tugend ist, sondern eine Technik.
:45. A fényablak megérkezett, húsz percre. - Das Fenster kam, zwanzig Minuten.
:46. Magasabbra mászott, mint ahogy tervezte. - Er kletterte höher als geplant.
:47. Mert a legjobb kép onnan fentről volt lehetséges. - Weil das beste Bild von dort oben war.
:48. Ez kockázat volt, amelyet vállalt. - Das war ein Risiko, das er einging.
:49. Mert bizonyos képeket lentről nem lehet elkészíteni. - Weil manche Bilder von unten nicht gemacht werden können.
:50. És mert pontosan az ilyen pillanatokért jött ide. - Und weil er für genau solche Momente hergekommen war.
:51. Kovács három héttel később megnézte a sorozatot. - Kovács schaute die Serie drei Wochen später an.
:52. Keveset mondott. - Er sagte wenig.
:53. Aztán hosszú távú együttműködésről kérdezte. - Und fragte dann nach einem langfristigen Engagement.
:54. Ez nem igényelt hosszú választ. - Das erforderte keine lange Antwort.
:55. A Budapestre tartó vonaton Leonárd a tájat nézte. - Im Zug nach Budapest schaute Leonárd auf die Landschaft.
:56. Nem a régi sikerekre gondolt, hanem a következő projektre. - Er dachte nicht an alte Erfolge, sondern an das nächste Projekt.
:57. Ez a különbség aközött, aki a múltban él, és aközött, aki újra játékban van. - Das ist der Unterschied zwischen jemandem, der in der Vergangenheit lebt, und jemandem, der wieder im Spiel ist.
:58. Ez nem diadalmas pillanat volt, hanem csendes. - Das war kein triumphaler Moment, sondern ein ruhiger.
:59. Annak az embernek a csendje, aki tudja, hol áll. - Die Stille von jemandem, der weiß, wo er steht.
:60. Ez néha többet ér minden tapsnál. - Das ist manchmal mehr wert als jeder Applaus.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Die Technik der Geduld.
:1. Leonárd hatte einmal Fotos gemacht, die in Magazinen auf der ganzen Welt erschienen waren.
:2. Das hatte er nicht vergessen und das half ihm gleichzeitig nicht mehr.
:3. Weil vergangener Erfolg kein Argument für aktuelle Aufträge ist.
:4. Das letzte Jahr war das schwierigste seit langem gewesen.
:5. Mit kleinen Aufträgen und langen Pausen.
:6. Er hatte sich angewöhnt, seine alten Arbeiten anzuschauen.
:7. Das ist keine gute Gewohnheit, weil sie das Gestern größer macht und das Heute kleiner.
:8. Er wusste das, und er tat es trotzdem.
:9. Das ist der Unterschied zwischen Wissen und Handeln.
:10. Er kannte diesen Unterschied und er nützte ihm in diesem Jahr wenig.
:11. Die Anzeige fand er in einem Branchenforum.
:12. Eine Industriefirma suchte dringend einen Fotografen für ein Bauprojekt in den Karpaten.
:13. Extreme Bedingungen, enger Zeitplan, alle anderen hatten abgesagt.
:14. Er las die Anzeige zweimal.
:15. Er dachte, dass genau das der Grund war, warum er anrufen sollte.
:16. Nicht trotz der Schwierigkeiten, sondern wegen ihnen.
:17. Weil Schwierigkeiten, die andere abschrecken, Chancen für den sind, der bereit ist.
:18. Der Projektleiter Kovács war sachlich und direkt.
:19. Er fragte nach Erfahrung mit extremen Bedingungen.
:20. Leonárd antwortete nicht mit Verweisen auf alte Arbeiten.
:21. Sondern mit konkreten Antworten auf konkrete Fragen.
:22. Er nannte die Probleme, die ihn erwarteten.
:23. Und erklärte, wie er sie lösen würde.
:24. Das schafft mehr Vertrauen als die Behauptung, es gebe keine Probleme.
:25. Kovács bat um einen schriftlichen Plan.
:26. Leonárd schrieb ihn in einer Nacht, ehrlich und präzise.
:27. Mit Ausrüstungsliste, Zeitplan und einer realistischen Einschätzung der Risiken.
:28. Zwei Tage später hatte er den Auftrag.
:29. Er feierte nicht, weil er wusste, dass der eigentliche Test noch vor ihm lag.
:30. Die zwei Wochen der Vorbereitung waren intensiver als mancher Auftrag.
:31. Mit Batterietests bei Minustemperaturen.
:32. Mit täglichem Training mit schwerem Equipment.
:33. Und dem sorgfältigen Studium von Satellitenbildern des Geländes.
:34. Er bereitete sich so vor, als würde er sich auf einen Wettkampf vorbereiten.
:35. Was er in gewissem Sinne auch tat.
:36. Einen gegen die Bedingungen, gegen das Wetter, gegen seine eigene Erschöpfung.
:37. Vor Ort war es so, wie er es erwartet hatte.
:38. Kalt und schwierig und gleichzeitig schön.
:39. Mit dem spezifischen Licht der Berge, das sich nicht nach Plan einstellt, sondern nach seinem eigenen Rhythmus.
:40. Das Wetter verschlechterte sich am zweiten Tag.
:41. Leonárd wartete drei Stunden in der Kälte auf das Lichtfenster.
:42. Nicht aus Sturheit.
:43. Sondern weil er wusste, dass es kommen würde.
:44. Und weil Geduld in diesem Beruf keine Tugend ist, sondern eine Technik.
:45. Das Fenster kam, zwanzig Minuten.
:46. Er kletterte höher als geplant.
:47. Weil das beste Bild von dort oben war.
:48. Das war ein Risiko, das er einging.
:49. Weil manche Bilder von unten nicht gemacht werden können.
:50. Und weil er für genau solche Momente hergekommen war.
:51. Kovács schaute die Serie drei Wochen später an.
:52. Er sagte wenig.
:53. Und fragte dann nach einem langfristigen Engagement.
:54. Das erforderte keine lange Antwort.
:55. Im Zug nach Budapest schaute Leonárd auf die Landschaft.
:56. Er dachte nicht an alte Erfolge, sondern an das nächste Projekt.
:57. Das ist der Unterschied zwischen jemandem, der in der Vergangenheit lebt, und jemandem, der wieder im Spiel ist.
:58. Das war kein triumphaler Moment, sondern ein ruhiger.
:59. Die Stille von jemandem, der weiß, wo er steht.
:60. Das ist manchmal mehr wert als jeder Applaus.
|}
=== 3 ===
:A csendes visszatérés.
:1. Leonárd valaha olyan fotókat készített, amelyek ismert magazinokban jelentek meg.
:2. Ezt nem felejtette el, de már nem segített rajta.
:3. Mert a hírnév olyan valuta, amely elinflálódik, ha nem támasztják alá aktuális munkával.
:4. Az elmúlt évnek az előrehaladás nélküli idő múlásának felőrlő minősége volt.
:5. Kis megbízásokkal, amelyek nem ürítették ki a számlát, de a lelket sem töltötték meg.
:6. És azzal a szokással, hogy régi munkákat nézegetett.
:7. Ez a tegnapot nagyobbá tette, a mát pedig kisebbé.
:8. Ezt tudta, és ez mégsem akadályozta meg benne.
:9. Tudás és cselekvés különbsége az emberi élet egyik legmakacsabb távolsága.
:10. Leonárd abban az évben sok időt töltött ennek a rossz oldalán.
:11. A szakmai fórumon talált hirdetésnek olyan sajátos minősége volt, mint azoknak a dolgoknak, amelyek másnak kellemetlenek, neki viszont lehetségesek.
:12. Egy cég fotóst keresett egy kárpáti építési projekthez.
:13. Szélsőséges körülmények, mindenki más visszamondta.
:14. Ez azt jelentette, hogy a terep üres volt, ha az ember kész volt belépni rá.
:15. Telefonált, mert telefonálni jobb, mint nem telefonálni.
:16. Kovácssal beszélt, aki tárgyilagosan kérdezett, és nem volt türelme a kitérőkhöz.
:17. Ezt Leonárd értékelte, mert a tárgyilagos emberek tárgyilagos válaszokra reagálnak.
:18. Nem régi referenciákkal válaszolt, hanem konkrét megfontolásokkal.
:19. Megnevezte a helyszín sajátos kockázatait.
:20. És elmagyarázta, hogyan fogja megoldani őket.
:21. Ezzel nem reményt adott el, hanem hozzáértést.
:22. A kettő közötti különbség az, ami elválasztja azt, aki kér, attól, aki kínál.
:23. Az írásos terv, amelyet egy éjszaka alatt megírt, őszinte volt a nehézségekkel kapcsolatban.
:24. Mert a kockázatokról való őszinteség több bizalmat teremt, mint az az állítás, hogy nincsenek.
:25. És mert Kovács ismerte a körülményeket, és olyan emberre volt szüksége, aki szintén ismeri őket.
:26. Két nappal később megkapta a megbízást.
:27. Nem ünnepelt.
:28. Mert a megbízások nem megérkezések, hanem kötelezettségek.
:29. És mert az igazi munka csak akkor kezdődött.
:30. A felkészülésnek valami fontos dolog intenzitása volt.
:31. Akkumulátortesztekkel fagypont alatti hőmérsékleten.
:32. Napi edzéssel nehéz felszereléssel.
:33. És a terep gondos tanulmányozásával műholdképek alapján.
:34. Nem azért, mert mindezt nem ismerte.
:35. Hanem mert a tudás és a felkészülés két különböző dolog.
:36. És ezúttal nem akart különbséget hagyni közöttük.
:37. A helyszínen a terep olyan volt, amilyennek várta.
:38. A fény azonban nem.
:39. Mert a hegyekben a fénynek saját ritmusa van, és nem ismer naptárt.
:40. A második napon rosszabbra fordult az idő.
:41. Leonárd három órán át várt a hidegben arra az ablakra, amely majd eljön.
:42. Mert tudta, hogy el fog jönni.
:43. És mert a türelem ebben a szakmában nem érzelmi tulajdonság, hanem technikai.
:44. Az embernek vagy megvan, vagy edzi.
:45. A fényablak megérkezett.
:46. Leonárd magasabbra mászott, mint tervezte.
:47. Mert a legjobb kép onnan fentről volt lehetséges.
:48. És mert a bekalkulált kockázatok nem meglepetések.
:49. Hanem döntések, amelyeket az ember akkor hoz meg, amikor eljön a pillanat.
:50. Kovács megnézte a sorozatot, keveset mondott, majd hosszú távú együttműködésről kérdezte.
:51. Ez a visszajelzés legelegánsabb formája, amelyet egy megbízó adhat.
:52. A Budapestre tartó vonaton Leonárd kinézett az ablakon a változó tájra.
:53. Nem a régi sikerekre gondolt, hanem a következő projektre.
:54. Ez a legpontosabb jele annak, hogy valaki újra játékban van.
:55. Nem az öröm a múlt miatt, hanem a kíváncsiság az iránt, ami következik.
:56. Ez nem diadalmas pillanat volt, hanem csendes.
:57. Annak az embernek a csendje, aki tudja, hol áll.
:58. Ez néha többet ér minden külső megerősítésnél.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A csendes visszatérés. - Die stille Rückkehr.
:1. Leonárd valaha olyan fotókat készített, amelyek ismert magazinokban jelentek meg. - Leonárd hatte einmal Fotos gemacht, die in Magazinen erschienen waren, die man kannte.
:2. Ezt nem felejtette el, de már nem segített rajta. - Das hatte er nicht vergessen und das half ihm nicht mehr.
:3. Mert a hírnév olyan valuta, amely elinflálódik, ha nem támasztják alá aktuális munkával. - Weil Reputation eine Währung ist, die inflationiert, wenn man sie nicht durch aktuelle Arbeit stützt.
:4. Az elmúlt évnek az előrehaladás nélküli idő múlásának felőrlő minősége volt. - Das letzte Jahr hatte die zermürbende Qualität von Zeit gehabt, die vergeht, ohne voranzukommen.
:5. Kis megbízásokkal, amelyek nem ürítették ki a számlát, de a lelket sem töltötték meg. - Mit kleinen Aufträgen, die das Konto nicht leerten und die Seele nicht füllten.
:6. És azzal a szokással, hogy régi munkákat nézegetett. - Und mit der Gewohnheit, alte Arbeiten anzuschauen.
:7. Ez a tegnapot nagyobbá tette, a mát pedig kisebbé. - Das machte das Gestern größer und das Heute kleiner.
:8. Ezt tudta, és ez mégsem akadályozta meg benne. - Das wusste er und das hielt ihn nicht davon ab.
:9. Tudás és cselekvés különbsége az emberi élet egyik legmakacsabb távolsága. - Der Unterschied zwischen Wissen und Handeln ist einer der zähesten Abstände im menschlichen Leben.
:10. Leonárd abban az évben sok időt töltött ennek a rossz oldalán. - Leonárd hatte in diesem Jahr viel auf der falschen Seite davon verbracht.
:11. A szakmai fórumon talált hirdetésnek olyan sajátos minősége volt, mint azoknak a dolgoknak, amelyek másnak kellemetlenek, neki viszont lehetségesek. - Die Anzeige im Branchenforum hatte die spezifische Qualität von Dingen, die für jemand anderen unangenehm und für ihn möglich sind.
:12. Egy cég fotóst keresett egy kárpáti építési projekthez. - Eine Firma suchte einen Fotografen für ein Bauprojekt in den Karpaten.
:13. Szélsőséges körülmények, mindenki más visszamondta. - Extreme Bedingungen, alle anderen hatten abgesagt.
:14. Ez azt jelentette, hogy a terep üres volt, ha az ember kész volt belépni rá. - Das bedeutete, dass das Feld leer war, wenn man bereit war, es zu betreten.
:15. Telefonált, mert telefonálni jobb, mint nem telefonálni. - Er rief an, weil Anrufen besser ist als Nicht-anrufen.
:16. Kovácssal beszélt, aki tárgyilagosan kérdezett, és nem volt türelme a kitérőkhöz. - Er sprach mit Kovács, der sachlich fragte und keine Geduld für Ausweichmanöver hatte.
:17. Ezt Leonárd értékelte, mert a tárgyilagos emberek tárgyilagos válaszokra reagálnak. - Das schätzte Leonárd, weil sachliche Menschen auf sachliche Antworten reagieren.
:18. Nem régi referenciákkal válaszolt, hanem konkrét megfontolásokkal. - Er antwortete nicht mit alten Referenzen, sondern mit konkreten Überlegungen.
:19. Megnevezte a helyszín sajátos kockázatait. - Er nannte die spezifischen Risiken des Standorts.
:20. És elmagyarázta, hogyan fogja megoldani őket. - Und erklärte, wie er sie lösen würde.
:21. Ezzel nem reményt adott el, hanem hozzáértést. - Das verkaufte keine Hoffnung, sondern Kompetenz.
:22. A kettő közötti különbség az, ami elválasztja azt, aki kér, attól, aki kínál. - Der Unterschied zwischen beidem ist der Unterschied zwischen jemandem, der bittet, und jemandem, der anbietet.
:23. Az írásos terv, amelyet egy éjszaka alatt megírt, őszinte volt a nehézségekkel kapcsolatban. - Der schriftliche Plan, den er in einer Nacht schrieb, war ehrlich über die Schwierigkeiten.
:24. Mert a kockázatokról való őszinteség több bizalmat teremt, mint az az állítás, hogy nincsenek. - Weil Ehrlichkeit über Risiken mehr Vertrauen schafft als die Behauptung, es gebe keine.
:25. És mert Kovács ismerte a körülményeket, és olyan emberre volt szüksége, aki szintén ismeri őket. - Und weil Kovács die Bedingungen kannte und jemanden brauchte, der sie auch kannte.
:26. Két nappal később megkapta a megbízást. - Zwei Tage später hatte er den Auftrag.
:27. Nem ünnepelt. - Er feierte nicht.
:28. Mert a megbízások nem megérkezések, hanem kötelezettségek. - Weil Aufträge keine Ankunft sind, sondern eine Verpflichtung.
:29. És mert az igazi munka csak akkor kezdődött. - Und weil die eigentliche Arbeit erst begann.
:30. A felkészülésnek valami fontos dolog intenzitása volt. - Die Vorbereitung hatte die Intensität von etwas, das wichtig ist.
:31. Akkumulátortesztekkel fagypont alatti hőmérsékleten. - Mit Batterietests bei Minustemperaturen.
:32. Napi edzéssel nehéz felszereléssel. - Mit täglichem Training mit schwerem Equipment.
:33. És a terep gondos tanulmányozásával műholdképek alapján. - Und dem sorgfältigen Studium des Geländes aus Satellitenbildern.
:34. Nem azért, mert mindezt nem ismerte. - Nicht weil er das alles nicht kannte.
:35. Hanem mert a tudás és a felkészülés két különböző dolog. - Sondern weil Kenntnis und Vorbereitung zwei verschiedene Dinge sind.
:36. És ezúttal nem akart különbséget hagyni közöttük. - Und er diesmal keinen Unterschied zwischen ihnen lassen wollte.
:37. A helyszínen a terep olyan volt, amilyennek várta. - Vor Ort war das Gelände so, wie er es erwartet hatte.
:38. A fény azonban nem. - Und das Licht war es nicht.
:39. Mert a hegyekben a fénynek saját ritmusa van, és nem ismer naptárt. - Weil Licht in Bergen seinen eigenen Rhythmus hat und keinen Kalender kennt.
:40. A második napon rosszabbra fordult az idő. - Das Wetter verschlechterte sich am zweiten Tag.
:41. Leonárd három órán át várt a hidegben arra az ablakra, amely majd eljön. - Leonárd wartete drei Stunden in der Kälte auf das Fenster, das kommen würde.
:42. Mert tudta, hogy el fog jönni. - Weil er wusste, dass es kommen würde.
:43. És mert a türelem ebben a szakmában nem érzelmi tulajdonság, hanem technikai. - Und weil Geduld in diesem Beruf keine emotionale Eigenschaft ist, sondern eine technische.
:44. Az embernek vagy megvan, vagy edzi. - Die man entweder hat oder trainiert.
:45. A fényablak megérkezett. - Das Fenster kam.
:46. Leonárd magasabbra mászott, mint tervezte. - Und er kletterte höher als geplant.
:47. Mert a legjobb kép onnan fentről volt lehetséges. - Weil das beste Bild von dort oben war.
:48. És mert a bekalkulált kockázatok nem meglepetések. - Und weil Risiken, die man einkalkuliert hat, keine Überraschungen sind.
:49. Hanem döntések, amelyeket az ember akkor hoz meg, amikor eljön a pillanat. - Sondern Entscheidungen, die man trifft, wenn der Moment da ist.
:50. Kovács megnézte a sorozatot, keveset mondott, majd hosszú távú együttműködésről kérdezte. - Kovács schaute die Serie an, sagte wenig, und fragte nach einem langfristigen Engagement.
:51. Ez a visszajelzés legelegánsabb formája, amelyet egy megbízó adhat. - Das ist die eleganteste Form von Feedback, die ein Auftraggeber geben kann.
:52. A Budapestre tartó vonaton Leonárd kinézett az ablakon a változó tájra. - Im Zug nach Budapest schaute Leonárd aus dem Fenster auf die Landschaft, die sich veränderte.
:53. Nem a régi sikerekre gondolt, hanem a következő projektre. - Er dachte nicht an alte Erfolge, sondern an das nächste Projekt.
:54. Ez a legpontosabb jele annak, hogy valaki újra játékban van. - Das ist der präziseste Indikator dafür, dass jemand wieder im Spiel ist.
:55. Nem az öröm a múlt miatt, hanem a kíváncsiság az iránt, ami következik. - Nicht die Freude über das Vergangene, sondern die Neugier auf das Kommende.
:56. Ez nem diadalmas pillanat volt, hanem csendes. - Das war kein triumphaler Moment, sondern ein ruhiger.
:57. Annak az embernek a csendje, aki tudja, hol áll. - Die Stille von jemandem, der weiß, wo er steht.
:58. Ez néha többet ér minden külső megerősítésnél. - Das ist manchmal mehr wert als jede Bestätigung von außen.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Die stille Rückkehr.
:1. Leonárd hatte einmal Fotos gemacht, die in Magazinen erschienen waren, die man kannte.
:2. Das hatte er nicht vergessen und das half ihm nicht mehr.
:3. Weil Reputation eine Währung ist, die inflationiert, wenn man sie nicht durch aktuelle Arbeit stützt.
:4. Das letzte Jahr hatte die zermürbende Qualität von Zeit gehabt, die vergeht, ohne voranzukommen.
:5. Mit kleinen Aufträgen, die das Konto nicht leerten und die Seele nicht füllten.
:6. Und mit der Gewohnheit, alte Arbeiten anzuschauen.
:7. Das machte das Gestern größer und das Heute kleiner.
:8. Das wusste er und das hielt ihn nicht davon ab.
:9. Der Unterschied zwischen Wissen und Handeln ist einer der zähesten Abstände im menschlichen Leben.
:10. Leonárd hatte in diesem Jahr viel auf der falschen Seite davon verbracht.
:11. Die Anzeige im Branchenforum hatte die spezifische Qualität von Dingen, die für jemand anderen unangenehm und für ihn möglich sind.
:12. Eine Firma suchte einen Fotografen für ein Bauprojekt in den Karpaten.
:13. Extreme Bedingungen, alle anderen hatten abgesagt.
:14. Das bedeutete, dass das Feld leer war, wenn man bereit war, es zu betreten.
:15. Er rief an, weil Anrufen besser ist als Nicht-anrufen.
:16. Er sprach mit Kovács, der sachlich fragte und keine Geduld für Ausweichmanöver hatte.
:17. Das schätzte Leonárd, weil sachliche Menschen auf sachliche Antworten reagieren.
:18. Er antwortete nicht mit alten Referenzen, sondern mit konkreten Überlegungen.
:19. Er nannte die spezifischen Risiken des Standorts.
:20. Und erklärte, wie er sie lösen würde.
:21. Das verkaufte keine Hoffnung, sondern Kompetenz.
:22. Der Unterschied zwischen beidem ist der Unterschied zwischen jemandem, der bittet, und jemandem, der anbietet.
:23. Der schriftliche Plan, den er in einer Nacht schrieb, war ehrlich über die Schwierigkeiten.
:24. Weil Ehrlichkeit über Risiken mehr Vertrauen schafft als die Behauptung, es gebe keine.
:25. Und weil Kovács die Bedingungen kannte und jemanden brauchte, der sie auch kannte.
:26. Zwei Tage später hatte er den Auftrag.
:27. Er feierte nicht.
:28. Weil Aufträge keine Ankunft sind, sondern eine Verpflichtung.
:29. Und weil die eigentliche Arbeit erst begann.
:30. Die Vorbereitung hatte die Intensität von etwas, das wichtig ist.
:31. Mit Batterietests bei Minustemperaturen.
:32. Mit täglichem Training mit schwerem Equipment.
:33. Und dem sorgfältigen Studium des Geländes aus Satellitenbildern.
:34. Nicht weil er das alles nicht kannte.
:35. Sondern weil Kenntnis und Vorbereitung zwei verschiedene Dinge sind.
:36. Und er diesmal keinen Unterschied zwischen ihnen lassen wollte.
:37. Vor Ort war das Gelände so, wie er es erwartet hatte.
:38. Und das Licht war es nicht.
:39. Weil Licht in Bergen seinen eigenen Rhythmus hat und keinen Kalender kennt.
:40. Das Wetter verschlechterte sich am zweiten Tag.
:41. Leonárd wartete drei Stunden in der Kälte auf das Fenster, das kommen würde.
:42. Weil er wusste, dass es kommen würde.
:43. Und weil Geduld in diesem Beruf keine emotionale Eigenschaft ist, sondern eine technische.
:44. Die man entweder hat oder trainiert.
:45. Das Fenster kam.
:46. Und er kletterte höher als geplant.
:47. Weil das beste Bild von dort oben war.
:48. Und weil Risiken, die man einkalkuliert hat, keine Überraschungen sind.
:49. Sondern Entscheidungen, die man trifft, wenn der Moment da ist.
:50. Kovács schaute die Serie an, sagte wenig, und fragte nach einem langfristigen Engagement.
:51. Das ist die eleganteste Form von Feedback, die ein Auftraggeber geben kann.
:52. Im Zug nach Budapest schaute Leonárd aus dem Fenster auf die Landschaft, die sich veränderte.
:53. Er dachte nicht an alte Erfolge, sondern an das nächste Projekt.
:54. Das ist der präziseste Indikator dafür, dass jemand wieder im Spiel ist.
:55. Nicht die Freude über das Vergangene, sondern die Neugier auf das Kommende.
:56. Das war kein triumphaler Moment, sondern ein ruhiger.
:57. Die Stille von jemandem, der weiß, wo er steht.
:58. Das ist manchmal mehr wert als jede Bestätigung von außen.
|}
=== 4 ===
:Leonárd visszatérése.
:1. Leonárd valaha olyan fotókat készített, amelyek ismert magazinokban jelentek meg.
:2. Ezt nem felejtette el, de már nem segített rajta.
:3. Mert a hírnév olyan valuta, amely elinflálódik, ha nem támasztják alá aktuális munkával.
:4. És mert a múlt nem érv a jelen mellett, akkor sem, ha az ember nagyon jól ismeri.
:5. Az elmúlt évnek az előrehaladás nélküli idő múlásának felőrlő minősége volt.
:6. Nem drámaian, nem világos töréssel.
:7. Hanem kis megbízások és hosszú szünetek csendes felhalmozódásával.
:8. Ezek együtt olyan állapotot alkottak, amelyet nem akart megnevezni.
:9. Mert a megnevezés véglegessé tette volna.
:10. Rászokott arra, hogy régi munkákat nézegessen.
:11. Ez nem jó szokás, mert a tegnapot nagyobbá teszi, a mát pedig kisebbé.
:12. Tudta ezt, és mégis csinálta.
:13. Ez jobban foglalkoztatta, mint maga a szokás.
:14. Ez a távolság tudás és cselekvés között az emberi élet egyik legmakacsabb távolsága.
:15. És nem felismerés által zárul be, hanem valami más által.
:16. Egy alkalom által, egy pillanat által, egy szakmai fórumon talált hirdetés által.
:17. A hirdetésnek olyan sajátos minősége volt, mint azoknak a dolgoknak, amelyek másoknak kellemetlenek, neki viszont lehetségesek.
:18. Egy cég fotóst keresett egy építési projekthez szélsőséges körülmények között.
:19. Minden ismert fotós visszamondta.
:20. Ez azt jelentette, hogy a terep üres volt, ha az ember kész volt belépni rá.
:21. Ez egyszerű számítás, amelyet az ember vagy lát, vagy nem.
:22. Telefonált, és Kovácssal beszélt.
:23. Kovácsnak nem volt türelme a homályossághoz, és közvetlen kérdéseket tett fel.
:24. Leonárd ezt értékelte.
:25. Mert a tárgyilagos emberek tárgyilagos válaszokra reagálnak.
:26. És mert a beszélgetés, amelyet folytatott, nem a múltjáról szólt.
:27. Hanem a megbízó konkrét problémájáról és arról, hogyan fogja megoldani.
:28. Ez volt a különbség, amelyet tudatosan megteremtett.
:29. Nem reményt eladni, hanem hozzáértést kínálni.
:30. Nem bizalomért könyörögni, hanem pontossággal kiérdemelni.
:31. Ez más hozzáállás, és a beszélgetésben mindkét fél számára másként érződik.
:32. Az írásos terv, amelyet egy éjszaka alatt megírt, őszinte volt a kockázatokkal kapcsolatban.
:33. Mert a nehézségekről való őszinteség több bizalmat teremt, mint az az állítás, hogy nincsenek.
:34. És mert az a megbízó, aki ismeri a körülményeket, olyan emberben bízik, aki szintén ismeri őket.
:35. Nem olyanban, aki úgy tesz, mintha nem jelentenének problémát.
:36. Két nappal később megkapta a megbízást.
:37. Nem ünnepelt.
:38. Mert a megbízások nem megérkezések, hanem kötelezettségek.
:39. És mert az igazi munka csak akkor kezdődött.
:40. Ezt nem szerénységként értette, hanem elvként.
:41. A felkészülésnek valami fontos dolog intenzitása volt.
:42. Akkumulátortesztekkel fagypont alatti hőmérsékleten.
:43. Napi edzéssel a nehéz felszereléssel.
:44. A terep gondos tanulmányozásával műholdképek alapján.
:45. Nem azért, mert mindezt nem ismerte.
:46. Hanem mert a tudás és a felkészülés két különböző dolog.
:47. És ezúttal nem akart távolságot hagyni közöttük.
:48. Mert a távolság szélsőséges körülmények között hibákat termel.
:49. A hibáknak pedig ott olyan következményeik vannak, amelyeket nem akart vállalni.
:50. A helyszínen a terep olyan volt, amilyennek várta.
:51. A fény azonban nem.
:52. Mert a hegyekben a fénynek saját ritmusa van, és nincs tekintettel az időtervekre.
:53. Ez nem probléma, ha az ember tudja.
:54. És nagy probléma, ha nem tudja.
:55. A második napon rosszabbra fordult az idő.
:56. Leonárd három órán át várt a hidegben arra a fényablakra, amely majd eljön.
:57. Mert tudta, hogy el fog jönni.
:58. És mert a türelem ebben a szakmában nem érzelmi tulajdonság, hanem technikai.
:59. Az ember vagy edzette, vagy nem.
:60. Ő edzette.
:61. Olyan években, amelyekben nem mindig a türelemről volt szó, de mindig a megfelelő pillanatra való várakozásról.
:62. A fényablak megérkezett, húsz percre.
:63. Magasabbra mászott, mint tervezte.
:64. Mert a legjobb kép onnan fentről volt lehetséges.
:65. És mert a bekalkulált kockázatok nem meglepetések.
:66. Hanem döntések, amelyeket az ember akkor hoz meg, amikor eljön a pillanat.
:67. Ez a különbség az improvizáció és az improvizációt lehetővé tevő felkészülés között.
:68. Kovács három héttel később megnézte a sorozatot.
:69. Keveset mondott.
:70. Aztán hosszú távú együttműködésről kérdezte.
:71. Ez a visszajelzés legelegánsabb formája, amelyet egy megbízó adhat.
:72. Mert nincs szüksége szavakra ahhoz, hogy azt jelentse, amit jelent.
:73. A Budapestre tartó vonaton Leonárd kinézett az ablakon a változó tájra.
:74. A táj laposabb lett, ismerősebb.
:75. Nem a régi sikerekre gondolt, hanem a következő projektre.
:76. Ez a legpontosabb jele annak, hogy valaki újra játékban van.
:77. Nem az öröm a múlt miatt, hanem a kíváncsiság az iránt, ami következik.
:78. Annak az embernek a nyugodt, tárgyilagos kíváncsisága, aki tudja, mire képes.
:79. És akinek ezt nem kell bizonygatnia, mert éppen bebizonyította.
:80. Ez nem diadalmas pillanat volt, hanem csendes.
:81. Annak az embernek a csendje, aki tudja, hol áll.
:82. És ezt elegendőnek tartja.
:83. Talán ez az önbizalom legérettebb formája.
:84. Nem a hangos, hanem a csendes.
:85. Az, amelynek nincs szüksége nézőkre.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Leonárd visszatérése. - Leonárds Rückkehr.
:1. Leonárd valaha olyan fotókat készített, amelyek ismert magazinokban jelentek meg. - Leonárd hatte einmal Fotos gemacht, die in Magazinen erschienen waren, die man kannte.
:2. Ezt nem felejtette el, de már nem segített rajta. - Das hatte er nicht vergessen und das half ihm nicht mehr.
:3. Mert a hírnév olyan valuta, amely elinflálódik, ha nem támasztják alá aktuális munkával. - Weil Reputation eine Währung ist, die inflationiert, wenn sie nicht durch aktuelle Arbeit gestützt wird.
:4. És mert a múlt nem érv a jelen mellett, akkor sem, ha az ember nagyon jól ismeri. - Und weil die Vergangenheit kein Argument für die Gegenwart ist, auch wenn man sie sehr gut kennt.
:5. Az elmúlt évnek az előrehaladás nélküli idő múlásának felőrlő minősége volt. - Das letzte Jahr hatte die zermürbende Qualität von Zeit gehabt, die vergeht, ohne voranzukommen.
:6. Nem drámaian, nem világos töréssel. - Nicht dramatisch, nicht mit einem klaren Bruch.
:7. Hanem kis megbízások és hosszú szünetek csendes felhalmozódásával. - Sondern mit der stillen Akkumulation von kleinen Aufträgen und langen Pausen.
:8. Ezek együtt olyan állapotot alkottak, amelyet nem akart megnevezni. - Die zusammen einen Zustand ergaben, den er nicht benennen wollte.
:9. Mert a megnevezés véglegessé tette volna. - Weil Benennen ihn endgültig gemacht hätte.
:10. Rászokott arra, hogy régi munkákat nézegessen. - Er hatte sich angewöhnt, alte Arbeiten anzuschauen.
:11. Ez nem jó szokás, mert a tegnapot nagyobbá teszi, a mát pedig kisebbé. - Das ist keine gute Gewohnheit, weil sie das Gestern größer macht und das Heute kleiner.
:12. Tudta ezt, és mégis csinálta. - Er wusste das, und er tat es trotzdem.
:13. Ez jobban foglalkoztatta, mint maga a szokás. - Das beschäftigte ihn mehr als die Gewohnheit selbst.
:14. Ez a távolság tudás és cselekvés között az emberi élet egyik legmakacsabb távolsága. - Dieser Abstand zwischen Wissen und Handeln ist einer der zähesten im menschlichen Leben.
:15. És nem felismerés által zárul be, hanem valami más által. - Und er schließt sich nicht durch Erkenntnis, sondern durch etwas anderes.
:16. Egy alkalom által, egy pillanat által, egy szakmai fórumon talált hirdetés által. - Durch einen Anlass, durch einen Moment, durch eine Anzeige in einem Branchenforum.
:17. A hirdetésnek olyan sajátos minősége volt, mint azoknak a dolgoknak, amelyek másoknak kellemetlenek, neki viszont lehetségesek. - Die Anzeige hatte die spezifische Qualität von Dingen, die für andere unangenehm und für ihn möglich sind.
:18. Egy cég fotóst keresett egy építési projekthez szélsőséges körülmények között. - Eine Firma suchte einen Fotografen für ein Bauprojekt in extremen Bedingungen.
:19. Minden ismert fotós visszamondta. - Alle etablierten Fotografen hatten abgesagt.
:20. Ez azt jelentette, hogy a terep üres volt, ha az ember kész volt belépni rá. - Das bedeutete, dass das Feld leer war, wenn man bereit war, es zu betreten.
:21. Ez egyszerű számítás, amelyet az ember vagy lát, vagy nem. - Das ist eine einfache Kalkulation, die man entweder sieht oder nicht.
:22. Telefonált, és Kovácssal beszélt. - Er rief an und sprach mit Kovács.
:23. Kovácsnak nem volt türelme a homályossághoz, és közvetlen kérdéseket tett fel. - Kovács hatte keine Geduld für Unklarheiten und stellte direkte Fragen.
:24. Leonárd ezt értékelte. - Das schätzte Leonárd.
:25. Mert a tárgyilagos emberek tárgyilagos válaszokra reagálnak. - Weil sachliche Menschen auf sachliche Antworten reagieren.
:26. És mert a beszélgetés, amelyet folytatott, nem a múltjáról szólt. - Und weil das Gespräch, das er führte, kein Gespräch über seine Vergangenheit war.
:27. Hanem a megbízó konkrét problémájáról és arról, hogyan fogja megoldani. - Sondern über das konkrete Problem des Auftraggebers und wie er es lösen würde.
:28. Ez volt a különbség, amelyet tudatosan megteremtett. - Das war der Unterschied, den er bewusst setzte.
:29. Nem reményt eladni, hanem hozzáértést kínálni. - Nicht Hoffnung verkaufen, sondern Kompetenz anbieten.
:30. Nem bizalomért könyörögni, hanem pontossággal kiérdemelni. - Nicht um Vertrauen bitten, sondern es durch Präzision verdienen.
:31. Ez más hozzáállás, és a beszélgetésben mindkét fél számára másként érződik. - Das ist eine andere Haltung, die sich im Gespräch anders anfühlt, für beide Seiten.
:32. Az írásos terv, amelyet egy éjszaka alatt megírt, őszinte volt a kockázatokkal kapcsolatban. - Der schriftliche Plan, den er in einer Nacht schrieb, war ehrlich über Risiken.
:33. Mert a nehézségekről való őszinteség több bizalmat teremt, mint az az állítás, hogy nincsenek. - Weil Ehrlichkeit über Schwierigkeiten mehr Vertrauen schafft als die Behauptung, es gebe keine.
:34. És mert az a megbízó, aki ismeri a körülményeket, olyan emberben bízik, aki szintén ismeri őket. - Und weil ein Auftraggeber, der die Bedingungen kennt, jemandem vertraut, der sie ebenfalls kennt.
:35. Nem olyanban, aki úgy tesz, mintha nem jelentenének problémát. - Und nicht jemandem, der so tut, als wären sie kein Problem.
:36. Két nappal később megkapta a megbízást. - Zwei Tage später hatte er den Auftrag.
:37. Nem ünnepelt. - Und er feierte nicht.
:38. Mert a megbízások nem megérkezések, hanem kötelezettségek. - Weil Aufträge keine Ankunft sind, sondern eine Verpflichtung.
:39. És mert az igazi munka csak akkor kezdődött. - Und weil die eigentliche Arbeit erst begann.
:40. Ezt nem szerénységként értette, hanem elvként. - Das verstand er als Prinzip und nicht als Bescheidenheit.
:41. A felkészülésnek valami fontos dolog intenzitása volt. - Die Vorbereitung hatte die Intensität von etwas, das wichtig ist.
:42. Akkumulátortesztekkel fagypont alatti hőmérsékleten. - Mit Batterietests bei Minustemperaturen.
:43. Napi edzéssel a nehéz felszereléssel. - Mit täglichem Training mit dem schweren Equipment.
:44. A terep gondos tanulmányozásával műholdképek alapján. - Mit dem sorgfältigen Studium des Geländes aus Satellitenbildern.
:45. Nem azért, mert mindezt nem ismerte. - Nicht weil er das alles nicht kannte.
:46. Hanem mert a tudás és a felkészülés két különböző dolog. - Sondern weil Kenntnis und Vorbereitung zwei verschiedene Dinge sind.
:47. És ezúttal nem akart távolságot hagyni közöttük. - Und er diesmal keinen Abstand zwischen ihnen lassen wollte.
:48. Mert a távolság szélsőséges körülmények között hibákat termel. - Weil Abstand in extremen Bedingungen Fehler produziert.
:49. A hibáknak pedig ott olyan következményeik vannak, amelyeket nem akart vállalni. - Und Fehler dort Konsequenzen haben, die er nicht eingehen wollte.
:50. A helyszínen a terep olyan volt, amilyennek várta. - Vor Ort war das Gelände so, wie er es erwartet hatte.
:51. A fény azonban nem. - Und das Licht war es nicht.
:52. Mert a hegyekben a fénynek saját ritmusa van, és nincs tekintettel az időtervekre. - Weil Licht in Bergen seinen eigenen Rhythmus hat und keine Rücksicht auf Zeitpläne nimmt.
:53. Ez nem probléma, ha az ember tudja. - Das ist kein Problem, wenn man das weiß.
:54. És nagy probléma, ha nem tudja. - Und ein großes Problem, wenn man es nicht weiß.
:55. A második napon rosszabbra fordult az idő. - Das Wetter verschlechterte sich am zweiten Tag.
:56. Leonárd három órán át várt a hidegben arra a fényablakra, amely majd eljön. - Leonárd wartete drei Stunden in der Kälte auf das Lichtfenster, das kommen würde.
:57. Mert tudta, hogy el fog jönni. - Weil er wusste, dass es kommen würde.
:58. És mert a türelem ebben a szakmában nem érzelmi tulajdonság, hanem technikai. - Und weil Geduld in diesem Beruf keine emotionale Eigenschaft ist, sondern eine technische.
:59. Az ember vagy edzette, vagy nem. - Die man entweder trainiert hat oder nicht.
:60. Ő edzette. - Und er hatte sie trainiert.
:61. Olyan években, amelyekben nem mindig a türelemről volt szó, de mindig a megfelelő pillanatra való várakozásról. - In Jahren, in denen es nicht immer um Geduld gegangen war, aber immer um das Warten auf den richtigen Moment.
:62. A fényablak megérkezett, húsz percre. - Das Fenster kam, zwanzig Minuten.
:63. Magasabbra mászott, mint tervezte. - Und er kletterte höher als geplant.
:64. Mert a legjobb kép onnan fentről volt lehetséges. - Weil das beste Bild von dort oben war.
:65. És mert a bekalkulált kockázatok nem meglepetések. - Und weil Risiken, die man einkalkuliert hat, keine Überraschungen sind.
:66. Hanem döntések, amelyeket az ember akkor hoz meg, amikor eljön a pillanat. - Sondern Entscheidungen, die man trifft, wenn der Moment da ist.
:67. Ez a különbség az improvizáció és az improvizációt lehetővé tevő felkészülés között. - Das ist der Unterschied zwischen Improvisation und Vorbereitung, die Improvisation ermöglicht.
:68. Kovács három héttel később megnézte a sorozatot. - Kovács schaute die Serie drei Wochen später an.
:69. Keveset mondott. - Er sagte wenig.
:70. Aztán hosszú távú együttműködésről kérdezte. - Und fragte nach einem langfristigen Engagement.
:71. Ez a visszajelzés legelegánsabb formája, amelyet egy megbízó adhat. - Das ist die eleganteste Form von Feedback, die ein Auftraggeber geben kann.
:72. Mert nincs szüksége szavakra ahhoz, hogy azt jelentse, amit jelent. - Weil sie keine Worte braucht, um zu bedeuten, was sie bedeutet.
:73. A Budapestre tartó vonaton Leonárd kinézett az ablakon a változó tájra. - Im Zug nach Budapest schaute Leonárd aus dem Fenster auf die Landschaft, die sich veränderte.
:74. A táj laposabb lett, ismerősebb. - Sie wurde flacher, vertrauter.
:75. Nem a régi sikerekre gondolt, hanem a következő projektre. - Er dachte nicht an alte Erfolge, sondern an das nächste Projekt.
:76. Ez a legpontosabb jele annak, hogy valaki újra játékban van. - Das ist der präziseste Indikator dafür, dass jemand wieder im Spiel ist.
:77. Nem az öröm a múlt miatt, hanem a kíváncsiság az iránt, ami következik. - Nicht die Freude über das Vergangene, sondern die Neugier auf das Kommende.
:78. Annak az embernek a nyugodt, tárgyilagos kíváncsisága, aki tudja, mire képes. - Die ruhige, sachliche Neugier von jemandem, der weiß, was er kann.
:79. És akinek ezt nem kell bizonygatnia, mert éppen bebizonyította. - Und der das nicht beweisen muss, weil er es gerade bewiesen hat.
:80. Ez nem diadalmas pillanat volt, hanem csendes. - Das war kein triumphaler Moment, sondern ein ruhiger.
:81. Annak az embernek a csendje, aki tudja, hol áll. - Die Stille von jemandem, der weiß, wo er steht.
:82. És ezt elegendőnek tartja. - Und der das für ausreichend hält.
:83. Talán ez az önbizalom legérettebb formája. - Das ist vielleicht die reifste Form von Selbstvertrauen, die es gibt.
:84. Nem a hangos, hanem a csendes. - Nicht die laute, sondern die stille.
:85. Az, amelynek nincs szüksége nézőkre. - Die keine Zuschauer braucht.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Leonárds Rückkehr.
:1. Leonárd hatte einmal Fotos gemacht, die in Magazinen erschienen waren, die man kannte.
:2. Das hatte er nicht vergessen und das half ihm nicht mehr.
:3. Weil Reputation eine Währung ist, die inflationiert, wenn sie nicht durch aktuelle Arbeit gestützt wird.
:4. Und weil die Vergangenheit kein Argument für die Gegenwart ist, auch wenn man sie sehr gut kennt.
:5. Das letzte Jahr hatte die zermürbende Qualität von Zeit gehabt, die vergeht, ohne voranzukommen.
:6. Nicht dramatisch, nicht mit einem klaren Bruch.
:7. Sondern mit der stillen Akkumulation von kleinen Aufträgen und langen Pausen.
:8. Die zusammen einen Zustand ergaben, den er nicht benennen wollte.
:9. Weil Benennen ihn endgültig gemacht hätte.
:10. Er hatte sich angewöhnt, alte Arbeiten anzuschauen.
:11. Das ist keine gute Gewohnheit, weil sie das Gestern größer macht und das Heute kleiner.
:12. Er wusste das, und er tat es trotzdem.
:13. Das beschäftigte ihn mehr als die Gewohnheit selbst.
:14. Dieser Abstand zwischen Wissen und Handeln ist einer der zähesten im menschlichen Leben.
:15. Und er schließt sich nicht durch Erkenntnis, sondern durch etwas anderes.
:16. Durch einen Anlass, durch einen Moment, durch eine Anzeige in einem Branchenforum.
:17. Die Anzeige hatte die spezifische Qualität von Dingen, die für andere unangenehm und für ihn möglich sind.
:18. Eine Firma suchte einen Fotografen für ein Bauprojekt in extremen Bedingungen.
:19. Alle etablierten Fotografen hatten abgesagt.
:20. Das bedeutete, dass das Feld leer war, wenn man bereit war, es zu betreten.
:21. Das ist eine einfache Kalkulation, die man entweder sieht oder nicht.
:22. Er rief an und sprach mit Kovács.
:23. Kovács hatte keine Geduld für Unklarheiten und stellte direkte Fragen.
:24. Das schätzte Leonárd.
:25. Weil sachliche Menschen auf sachliche Antworten reagieren.
:26. Und weil das Gespräch, das er führte, kein Gespräch über seine Vergangenheit war.
:27. Sondern über das konkrete Problem des Auftraggebers und wie er es lösen würde.
:28. Das war der Unterschied, den er bewusst setzte.
:29. Nicht Hoffnung verkaufen, sondern Kompetenz anbieten.
:30. Nicht um Vertrauen bitten, sondern es durch Präzision verdienen.
:31. Das ist eine andere Haltung, die sich im Gespräch anders anfühlt, für beide Seiten.
:32. Der schriftliche Plan, den er in einer Nacht schrieb, war ehrlich über Risiken.
:33. Weil Ehrlichkeit über Schwierigkeiten mehr Vertrauen schafft als die Behauptung, es gebe keine.
:34. Und weil ein Auftraggeber, der die Bedingungen kennt, jemandem vertraut, der sie ebenfalls kennt.
:35. Und nicht jemandem, der so tut, als wären sie kein Problem.
:36. Zwei Tage später hatte er den Auftrag.
:37. Und er feierte nicht.
:38. Weil Aufträge keine Ankunft sind, sondern eine Verpflichtung.
:39. Und weil die eigentliche Arbeit erst begann.
:40. Das verstand er als Prinzip und nicht als Bescheidenheit.
:41. Die Vorbereitung hatte die Intensität von etwas, das wichtig ist.
:42. Mit Batterietests bei Minustemperaturen.
:43. Mit täglichem Training mit dem schweren Equipment.
:44. Mit dem sorgfältigen Studium des Geländes aus Satellitenbildern.
:45. Nicht weil er das alles nicht kannte.
:46. Sondern weil Kenntnis und Vorbereitung zwei verschiedene Dinge sind.
:47. Und er diesmal keinen Abstand zwischen ihnen lassen wollte.
:48. Weil Abstand in extremen Bedingungen Fehler produziert.
:49. Und Fehler dort Konsequenzen haben, die er nicht eingehen wollte.
:50. Vor Ort war das Gelände so, wie er es erwartet hatte.
:51. Und das Licht war es nicht.
:52. Weil Licht in Bergen seinen eigenen Rhythmus hat und keine Rücksicht auf Zeitpläne nimmt.
:53. Das ist kein Problem, wenn man das weiß.
:54. Und ein großes Problem, wenn man es nicht weiß.
:55. Das Wetter verschlechterte sich am zweiten Tag.
:56. Leonárd wartete drei Stunden in der Kälte auf das Lichtfenster, das kommen würde.
:57. Weil er wusste, dass es kommen würde.
:58. Und weil Geduld in diesem Beruf keine emotionale Eigenschaft ist, sondern eine technische.
:59. Die man entweder trainiert hat oder nicht.
:60. Und er hatte sie trainiert.
:61. In Jahren, in denen es nicht immer um Geduld gegangen war, aber immer um das Warten auf den richtigen Moment.
:62. Das Fenster kam, zwanzig Minuten.
:63. Und er kletterte höher als geplant.
:64. Weil das beste Bild von dort oben war.
:65. Und weil Risiken, die man einkalkuliert hat, keine Überraschungen sind.
:66. Sondern Entscheidungen, die man trifft, wenn der Moment da ist.
:67. Das ist der Unterschied zwischen Improvisation und Vorbereitung, die Improvisation ermöglicht.
:68. Kovács schaute die Serie drei Wochen später an.
:69. Er sagte wenig.
:70. Und fragte nach einem langfristigen Engagement.
:71. Das ist die eleganteste Form von Feedback, die ein Auftraggeber geben kann.
:72. Weil sie keine Worte braucht, um zu bedeuten, was sie bedeutet.
:73. Im Zug nach Budapest schaute Leonárd aus dem Fenster auf die Landschaft, die sich veränderte.
:74. Sie wurde flacher, vertrauter.
:75. Er dachte nicht an alte Erfolge, sondern an das nächste Projekt.
:76. Das ist der präziseste Indikator dafür, dass jemand wieder im Spiel ist.
:77. Nicht die Freude über das Vergangene, sondern die Neugier auf das Kommende.
:78. Die ruhige, sachliche Neugier von jemandem, der weiß, was er kann.
:79. Und der das nicht beweisen muss, weil er es gerade bewiesen hat.
:80. Das war kein triumphaler Moment, sondern ein ruhiger.
:81. Die Stille von jemandem, der weiß, wo er steht.
:82. Und der das für ausreichend hält.
:83. Das ist vielleicht die reifste Form von Selbstvertrauen, die es gibt.
:84. Nicht die laute, sondern die stille.
:85. Die keine Zuschauer braucht.
|}
=== 5 gibt es nicht ===
== 26 ==
=== 1 ===
:Ferenc háza.
:1. Ferenc negyvenöt éves.
:2. Most egy kisvárosban lakik.
:3. A város neve Eger.
:4. Vett egy régi házat.
:5. A ház az 1950-es évekből való.
:6. Nagyon régi és rossz állapotban van.
:7. A tető lyukas.
:8. A falak nedvesek.
:9. A vezetékek tönkrementek.
:10. Az ablakok betörtek.
:11. Az összes szomszéd nézi a házat.
:12. Azt gondolják: ez reménytelen.
:13. Egy szomszédasszony azt mondja: „Ezt hamarosan újra eladja.”
:14. Egy szomszéd azt mondja: „Ez csak ócskaság.”
:15. Ferenc hallja ezt.
:16. De nem mond semmit.
:17. Fog egy írótáblát.
:18. Végigmegy a házon.
:19. Mindent megnéz.
:20. A tető rossz.
:21. Ezt felírja.
:22. A vezetékek rosszak.
:23. Ezt felírja.
:24. Az alap repedezett.
:25. Ezt felírja.
:26. Hosszú listát készít.
:27. Aztán részekre osztja a listát.
:28. Először a tető.
:29. Aztán a vezetékek.
:30. Aztán a falak.
:31. Aztán az ablakok.
:32. Mindenhez dátumot rendel.
:33. A tetővel kezdi.
:34. Ez kemény munka.
:35. Minden nap dolgozik.
:36. Korán kel.
:37. Addig dolgozik, amíg besötétedik.
:38. A szomszédok figyelik.
:39. Várnak.
:40. Arra várnak, hogy feladja.
:41. De nem adja fel.
:42. Tovább dolgozik.
:43. Két hét után elkészül a tető.
:44. Aztán jönnek a vezetékek.
:45. Ez nehéz.
:46. Sokat tanul közben.
:47. Néha hibázik.
:48. Aztán még egyszer megcsinálja.
:49. Helyesen.
:50. Egy nap problémát talál.
:51. Egy nagy fagerenda korhadt.
:52. Ez nagy baj.
:53. A gerenda nagyon fontos.
:54. Ez tartja a tetőt.
:55. Ferenc aggódik.
:56. Sokáig áll a gerenda előtt.
:57. Gondolkodik.
:58. Aztán bemegy a városba.
:59. Elmegy egy szaküzletbe.
:60. Megkérdezi az ottani férfit.
:61. A férfi mindent elmagyaráz neki.
:62. Ferenc megveszi a megfelelő anyagokat.
:63. Visszajön.
:64. Három napig dolgozik a gerendán.
:65. Erősebbé teszi a gerendát, mint korábban volt.
:66. Kipróbálja.
:67. Most nagyon erős.
:68. Ferenc elégedett.
:69. Tovább dolgozik.
:70. Nyárra elkészülnek a falak.
:71. Ősszel beépítik az ablakokat.
:72. Az új ablakok szépek.
:73. A ház jobban néz ki.
:74. Egy este Ferenc felkapcsolja a villanyt.
:75. A nappaliban kigyullad a fény.
:76. Sok év után először.
:77. A szoba világos és meleg.
:78. Ferenc körülnéz.
:79. Ez az ő háza.
:80. Ő maga csinálta meg.
:81. Kimegy a verandára.
:82. Leül.
:83. Kávét iszik.
:84. A szomszédok elmennek mellette.
:85. Egy szomszédasszony ránéz.
:86. Azt mondja: „Most már nagyon szépen néz ki.”
:87. Ferenc mosolyog.
:88. Azt mondja: „Köszönöm.”
:89. Tovább issza a kávéját.
:90. A házat nézi.
:91. Azt gondolja: ezt én csináltam.
:92. Azt gondolja: lépésről lépésre.
:93. Azt gondolja: rövidítések nélkül.
:94. Fáradt.
:95. Nagyon fáradt.
:96. De boldog.
:97. Ez most az otthona.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Ferenc háza. - Ferences Haus
:1. Ferenc negyvenöt éves. - Ferenc ist 45 Jahre alt.
:2. Most egy kisvárosban lakik. - Er wohnt jetzt in einer Kleinstadt.
:3. A város neve Eger. - Die Stadt heißt Eger.
:4. Vett egy régi házat. - Er hat ein altes Haus gekauft.
:5. A ház az 1950-es évekből való. - Das Haus ist aus den 1950er Jahren.
:6. Nagyon régi és rossz állapotban van. - Es ist sehr alt und kaputt.
:7. A tető lyukas. - Das Dach hat Löcher.
:8. A falak nedvesek. - Die Wände sind feucht.
:9. A vezetékek tönkrementek. - Die Leitungen sind kaputt.
:10. Az ablakok betörtek. - Die Fenster sind gebrochen.
:11. Az összes szomszéd nézi a házat. - Alle Nachbarn schauen das Haus an.
:12. Azt gondolják: ez reménytelen. - Sie denken: Das ist hoffnungslos.
:13. Egy szomszédasszony azt mondja: „Ezt hamarosan újra eladja.” - Eine Nachbarin sagt: „Er verkauft das bald wieder."
:14. Egy szomszéd azt mondja: „Ez csak ócskaság.” - Ein Nachbar sagt: „Das ist nur Schrott."
:15. Ferenc hallja ezt. - Ferenc hört das.
:16. De nem mond semmit. - Aber er sagt nichts.
:17. Fog egy írótáblát. - Er nimmt ein Klemmbrett.
:18. Végigmegy a házon. - Er geht durch das Haus.
:19. Mindent megnéz. - Er schaut alles an.
:20. A tető rossz. - Das Dach ist kaputt.
:21. Ezt felírja. - Er schreibt das auf.
:22. A vezetékek rosszak. - Die Leitungen sind kaputt.
:23. Ezt felírja. - Er schreibt das auf.
:24. Az alap repedezett. - Das Fundament hat Risse.
:25. Ezt felírja. - Er schreibt das auf.
:26. Hosszú listát készít. - Er macht eine lange Liste.
:27. Aztán részekre osztja a listát. - Dann teilt er die Liste auf.
:28. Először a tető. - Zuerst das Dach.
:29. Aztán a vezetékek. - Dann die Leitungen.
:30. Aztán a falak. - Dann die Wände.
:31. Aztán az ablakok. - Dann die Fenster.
:32. Mindenhez dátumot rendel. - Er setzt für alles ein Datum.
:33. A tetővel kezdi. - Er beginnt mit dem Dach.
:34. Ez kemény munka. - Das ist harte Arbeit.
:35. Minden nap dolgozik. - Er arbeitet jeden Tag.
:36. Korán kel. - Er steht früh auf.
:37. Addig dolgozik, amíg besötétedik. - Er arbeitet bis es dunkel wird.
:38. A szomszédok figyelik. - Die Nachbarn schauen zu.
:39. Várnak. - Sie warten.
:40. Arra várnak, hogy feladja. - Sie warten darauf, dass er aufgibt.
:41. De nem adja fel. - Aber er gibt nicht auf.
:42. Tovább dolgozik. - Er arbeitet weiter.
:43. Két hét után elkészül a tető. - Das Dach ist nach zwei Wochen fertig.
:44. Aztán jönnek a vezetékek. - Dann kommen die Leitungen.
:45. Ez nehéz. - Das ist schwierig.
:46. Sokat tanul közben. - Er lernt viel dabei.
:47. Néha hibázik. - Er macht manchmal Fehler.
:48. Aztán még egyszer megcsinálja. - Dann macht er es noch einmal.
:49. Helyesen. - Richtig.
:50. Egy nap problémát talál. - Eines Tages findet er ein Problem.
:51. Egy nagy fagerenda korhadt. - Ein großer Holzbalken ist morsch.
:52. Ez nagy baj. - Das ist schlimm.
:53. A gerenda nagyon fontos. - Der Balken ist sehr wichtig.
:54. Ez tartja a tetőt. - Er trägt das Dach.
:55. Ferenc aggódik. - Ferenc ist besorgt.
:56. Sokáig áll a gerenda előtt. - Er steht lange vor dem Balken.
:57. Gondolkodik. - Er denkt nach.
:58. Aztán bemegy a városba. - Dann fährt er in die Stadt.
:59. Elmegy egy szaküzletbe. - Er geht in ein Fachgeschäft.
:60. Megkérdezi az ottani férfit. - Er fragt den Mann dort.
:61. A férfi mindent elmagyaráz neki. - Der Mann erklärt ihm alles.
:62. Ferenc megveszi a megfelelő anyagokat. - Ferenc kauft die richtigen Materialien.
:63. Visszajön. - Er kommt zurück.
:64. Három napig dolgozik a gerendán. - Er arbeitet drei Tage an dem Balken.
:65. Erősebbé teszi a gerendát, mint korábban volt. - Er macht den Balken stärker als vorher.
:66. Kipróbálja. - Er testet ihn.
:67. Most nagyon erős. - Er ist jetzt sehr stark.
:68. Ferenc elégedett. - Ferenc ist zufrieden.
:69. Tovább dolgozik. - Er arbeitet weiter.
:70. Nyárra elkészülnek a falak. - Im Sommer werden die Wände fertig.
:71. Ősszel beépítik az ablakokat. - Im Herbst werden die Fenster eingebaut.
:72. Az új ablakok szépek. - Die neuen Fenster sind schön.
:73. A ház jobban néz ki. - Das Haus sieht besser aus.
:74. Egy este Ferenc felkapcsolja a villanyt. - Eines Abends macht Ferenc das Licht an.
:75. A nappaliban kigyullad a fény. - Das Licht im Wohnzimmer geht an.
:76. Sok év után először. - Das erste Mal seit vielen Jahren.
:77. A szoba világos és meleg. - Das Zimmer ist hell und warm.
:78. Ferenc körülnéz. - Ferenc schaut sich um.
:79. Ez az ő háza. - Das ist sein Haus.
:80. Ő maga csinálta meg. - Er hat es selbst gemacht.
:81. Kimegy a verandára. - Er geht auf die Veranda.
:82. Leül. - Er setzt sich.
:83. Kávét iszik. - Er trinkt einen Kaffee.
:84. A szomszédok elmennek mellette. - Die Nachbarn gehen vorbei.
:85. Egy szomszédasszony ránéz. - Eine Nachbarin schaut ihn an.
:86. Azt mondja: „Most már nagyon szépen néz ki.” - Sie sagt: „Das sieht jetzt sehr schön aus."
:87. Ferenc mosolyog. - Ferenc lächelt.
:88. Azt mondja: „Köszönöm.” - Er sagt: „Danke."
:89. Tovább issza a kávéját. - Er trinkt seinen Kaffee weiter.
:90. A házat nézi. - Er schaut auf das Haus.
:91. Azt gondolja: ezt én csináltam. - Er denkt: Ich habe das gemacht.
:92. Azt gondolja: lépésről lépésre. - Er denkt: Schritt für Schritt.
:93. Azt gondolja: rövidítések nélkül. - Er denkt: Ohne Abkürzungen.
:94. Fáradt. - Er ist müde.
:95. Nagyon fáradt. - Sehr müde.
:96. De boldog. - Aber er ist glücklich.
:97. Ez most az otthona. - Das ist sein Zuhause jetzt.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Ferences Haus
:1. Ferenc ist 45 Jahre alt.
:2. Er wohnt jetzt in einer Kleinstadt.
:3. Die Stadt heißt Eger.
:4. Er hat ein altes Haus gekauft.
:5. Das Haus ist aus den 1950er Jahren.
:6. Es ist sehr alt und kaputt.
:7. Das Dach hat Löcher.
:8. Die Wände sind feucht.
:9. Die Leitungen sind kaputt.
:10. Die Fenster sind gebrochen.
:11. Alle Nachbarn schauen das Haus an.
:12. Sie denken: Das ist hoffnungslos.
:13. Eine Nachbarin sagt: „Er verkauft das bald wieder."
:14. Ein Nachbar sagt: „Das ist nur Schrott."
:15. Ferenc hört das.
:16. Aber er sagt nichts.
:17. Er nimmt ein Klemmbrett.
:18. Er geht durch das Haus.
:19. Er schaut alles an.
:20. Das Dach ist kaputt.
:21. Er schreibt das auf.
:22. Die Leitungen sind kaputt.
:23. Er schreibt das auf.
:24. Das Fundament hat Risse.
:25. Er schreibt das auf.
:26. Er macht eine lange Liste.
:27. Dann teilt er die Liste auf.
:28. Zuerst das Dach.
:29. Dann die Leitungen.
:30. Dann die Wände.
:31. Dann die Fenster.
:32. Er setzt für alles ein Datum.
:33. Er beginnt mit dem Dach.
:34. Das ist harte Arbeit.
:35. Er arbeitet jeden Tag.
:36. Er steht früh auf.
:37. Er arbeitet bis es dunkel wird.
:38. Die Nachbarn schauen zu.
:39. Sie warten.
:40. Sie warten darauf, dass er aufgibt.
:41. Aber er gibt nicht auf.
:42. Er arbeitet weiter.
:43. Das Dach ist nach zwei Wochen fertig.
:44. Dann kommen die Leitungen.
:45. Das ist schwierig.
:46. Er lernt viel dabei.
:47. Er macht manchmal Fehler.
:48. Dann macht er es noch einmal.
:49. Richtig.
:50. Eines Tages findet er ein Problem.
:51. Ein großer Holzbalken ist morsch.
:52. Das ist schlimm.
:53. Der Balken ist sehr wichtig.
:54. Er trägt das Dach.
:55. Ferenc ist besorgt.
:56. Er steht lange vor dem Balken.
:57. Er denkt nach.
:58. Dann fährt er in die Stadt.
:59. Er geht in ein Fachgeschäft.
:60. Er fragt den Mann dort.
:61. Der Mann erklärt ihm alles.
:62. Ferenc kauft die richtigen Materialien.
:63. Er kommt zurück.
:64. Er arbeitet drei Tage an dem Balken.
:65. Er macht den Balken stärker als vorher.
:66. Er testet ihn.
:67. Er ist jetzt sehr stark.
:68. Ferenc ist zufrieden.
:69. Er arbeitet weiter.
:70. Im Sommer werden die Wände fertig.
:71. Im Herbst werden die Fenster eingebaut.
:72. Die neuen Fenster sind schön.
:73. Das Haus sieht besser aus.
:74. Eines Abends macht Ferenc das Licht an.
:75. Das Licht im Wohnzimmer geht an.
:76. Das erste Mal seit vielen Jahren.
:77. Das Zimmer ist hell und warm.
:78. Ferenc schaut sich um.
:79. Das ist sein Haus.
:80. Er hat es selbst gemacht.
:81. Er geht auf die Veranda.
:82. Er setzt sich.
:83. Er trinkt einen Kaffee.
:84. Die Nachbarn gehen vorbei.
:85. Eine Nachbarin schaut ihn an.
:86. Sie sagt: „Das sieht jetzt sehr schön aus."
:87. Ferenc lächelt.
:88. Er sagt: „Danke."
:89. Er trinkt seinen Kaffee weiter.
:90. Er schaut auf das Haus.
:91. Er denkt: Ich habe das gemacht.
:92. Er denkt: Schritt für Schritt.
:93. Er denkt: Ohne Abkürzungen.
:94. Er ist müde.
:95. Sehr müde.
:96. Aber er ist glücklich.
:97. Das ist sein Zuhause jetzt.
|}
=== 2 ===
:Ferenc háza.
:1. Ferenc egy őszi napon vette meg a házat, egy bejárás után, amely húsz percig tartott.
:2. Az ingatlanos olyan arckifejezéssel kísérte végig, mint aki nem érti, miért van még mindig ott.
:3. A ház 1953-ban épült, és ez látszott rajta.
:4. Legalább húsz éve nem lakták, és ez még világosabban látszott.
:5. A tetőn lyukak voltak, a vezetékekhez senki nem akart hozzányúlni, a falak pedig olyan módon voltak nedvesek, amelyhez idő kellett.
:6. A csendes utca szomszédai gyorsan kialakították a véleményüket.
:7. Egy szomszédasszony azt mondta, Ferenc hamarosan újra el fogja adni.
:8. Egy idősebb férfi azt mondta, a ház már csak építési telekként érdekes.
:9. Mindketten barátságosan mondták, amitől nem lett jobb.
:10. Ferenc meghallgatta őket, és nem mondott semmit.
:11. Mert nem az érdekelte, hogy másokat meggyőzzön, hanem az, hogy megjavítsa a házat.
:12. Ez két különböző feladat.
:13. Az első reggelén a házban listát készített, azzal az írótáblával, amelyet külön ezért vett.
:14. Végigment minden helyiségen, és felírta, amit látott.
:15. Anélkül hogy értékelte volna, megvalósítható-e.
:16. Mert a túl korai értékelés megakadályozza a cselekvést.
:17. A lista hosszú volt, de volt szerkezete.
:18. A szerkezet pedig azt jelentette, hogy el lehet kezdeni.
:19. Ezt meg is tette, a tetővel.
:20. Mert a tetőnek kell először jönnie, mielőtt az ember bármi másról gondolkodik.
:21. Az első hetek testileg kemények voltak.
:22. Korai reggelekkel és késő estékkel.
:23. És annak az embernek a kimerültségével, aki nincs hozzászokva ahhoz, hogy egész nap fizikai munkát végezzen, mégis csinálja.
:24. Módszeresen dolgozott.
:25. Nem választott rövidítéseket.
:26. Újra megcsinálta a munkát, ha nem stimmelt.
:27. Mert tudta, hogy az építésben a rövidítések egyszer mindig láthatóvá válnak.
:28. A korhadt gerenda hat hét után került elő, egy kedd délelőtt, amikor a mennyezetet vizsgálta.
:29. Egy ideig előtte állt, és nézte, anélkül hogy cselekedett volna.
:30. Mert bizonyos problémáknak idő kell, mielőtt az ember tudja a megfelelő reakciót.
:31. Bement a városba, és beszélt a szaküzletben dolgozó férfival.
:32. A férfi elmagyarázta neki, mi lehetséges.
:33. Ferenc anyagokkal és egy olyan tervvel tért vissza, amely jobb volt az eredetinél.
:34. Három napig dolgozott a gerendán.
:35. Amikor elkészült, a gerenda erősebb volt annál, amely korábban ott volt.
:36. Ez mindennél jobban elégedetté tette addig.
:37. Nyárra elkészültek a falak.
:38. Kora őszre az ablakok is.
:39. Egy szeptemberi estén felkapcsolta a villanyt a nappaliban, sok év után először.
:40. A szoba világos és meleg volt, és úgy nézett ki, mint egy szoba, amelyben lakik valaki.
:41. A verandán ült a kávéjával.
:42. A szomszédasszony, aki korábban azt mondta, hogy hamarosan eladja, elment mellette.
:43. Azt mondta, ez most igazán szépnek látszik.
:44. Olyan hangon mondta, amely őszintének tűnt.
:45. Ferenc megköszönte, és tovább itta a kávéját.
:46. Arra a listára gondolt, amelyet az első reggelen készített.
:47. És arra, hogy azon minden pont el volt intézve.
:48. Ez nem hősies gondolat volt, hanem tárgyilagos.
:49. És a legjobb, amelyet azon az estén el tudott képzelni.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Ferenc háza. - Ferences Haus
:1. Ferenc egy őszi napon vette meg a házat, egy bejárás után, amely húsz percig tartott. - Ferenc hatte das Haus an einem Herbsttag gekauft, nach einer Besichtigung, die zwanzig Minuten gedauert hatte.
:2. Az ingatlanos olyan arckifejezéssel kísérte végig, mint aki nem érti, miért van még mindig ott. - Der Makler hatte sie mit dem Ausdruck von jemandem begleitet, der nicht versteht, warum er noch dabei ist.
:3. A ház 1953-ban épült, és ez látszott rajta. - Das Haus war 1953 gebaut worden, was man sah.
:4. Legalább húsz éve nem lakták, és ez még világosabban látszott. - Seit mindestens zwanzig Jahren war es nicht mehr bewohnt gewesen, was man noch deutlicher sah.
:5. A tetőn lyukak voltak, a vezetékekhez senki nem akart hozzányúlni, a falak pedig olyan módon voltak nedvesek, amelyhez idő kellett. - Mit dem Dach, das Löcher hatte, den Leitungen, die niemand anfassen wollte, und den Wänden, die feucht waren auf eine Art, die Zeit brauchte.
:6. A csendes utca szomszédai gyorsan kialakították a véleményüket. - Die Nachbarn in der stillen Straße hatten ihre Meinungen schnell gebildet.
:7. Egy szomszédasszony azt mondta, Ferenc hamarosan újra el fogja adni. - Eine Nachbarin sagte, er werde bald wieder verkaufen.
:8. Egy idősebb férfi azt mondta, a ház már csak építési telekként érdekes. - Ein älterer Mann sagte, das Haus sei nur noch als Baugrund interessant.
:9. Mindketten barátságosan mondták, amitől nem lett jobb. - Beide hatten es freundlich gesagt, was es nicht besser machte.
:10. Ferenc meghallgatta őket, és nem mondott semmit. - Ferenc hatte zugehört und nichts gesagt.
:11. Mert nem az érdekelte, hogy másokat meggyőzzön, hanem az, hogy megjavítsa a házat. - Weil er kein Interesse daran hatte, andere zu überzeugen, sondern daran, das Haus zu reparieren.
:12. Ez két különböző feladat. - Das sind zwei verschiedene Aufgaben.
:13. Az első reggelén a házban listát készített, azzal az írótáblával, amelyet külön ezért vett. - Er machte eine Liste, an seinem ersten Morgen im Haus, mit dem Klemmbrett, das er sich extra gekauft hatte.
:14. Végigment minden helyiségen, és felírta, amit látott. - Er ging durch jeden Raum und schrieb auf, was er sah.
:15. Anélkül hogy értékelte volna, megvalósítható-e. - Ohne zu bewerten, ob es machbar war.
:16. Mert a túl korai értékelés megakadályozza a cselekvést. - Weil Bewerten zu früh das Handeln verhindert.
:17. A lista hosszú volt, de volt szerkezete. - Die Liste war lang, aber sie hatte Struktur.
:18. A szerkezet pedig azt jelentette, hogy el lehet kezdeni. - Und Struktur bedeutete, dass man anfangen konnte.
:19. Ezt meg is tette, a tetővel. - Das tat er, mit dem Dach.
:20. Mert a tetőnek kell először jönnie, mielőtt az ember bármi másról gondolkodik. - Weil das Dach zuerst kommen muss, bevor man über alles andere nachdenkt.
:21. Az első hetek testileg kemények voltak. - Die ersten Wochen waren körperlich hart.
:22. Korai reggelekkel és késő estékkel. - Mit frühen Morgen und späten Abenden.
:23. És annak az embernek a kimerültségével, aki nincs hozzászokva ahhoz, hogy egész nap fizikai munkát végezzen, mégis csinálja. - Und mit der Erschöpfung von jemandem, der nicht gewohnt ist, den ganzen Tag körperlich zu arbeiten, und der es trotzdem tut.
:24. Módszeresen dolgozott. - Er arbeitete methodisch.
:25. Nem választott rövidítéseket. - Er machte keine Abkürzungen.
:26. Újra megcsinálta a munkát, ha nem stimmelt. - Er wiederholte Arbeiten, wenn sie nicht stimmten.
:27. Mert tudta, hogy az építésben a rövidítések egyszer mindig láthatóvá válnak. - Weil er wusste, dass Abkürzungen beim Bauen immer irgendwann sichtbar werden.
:28. A korhadt gerenda hat hét után került elő, egy kedd délelőtt, amikor a mennyezetet vizsgálta. - Der morsche Balken kam nach sechs Wochen, an einem Dienstagvormittag, als er die Decke untersuchte.
:29. Egy ideig előtte állt, és nézte, anélkül hogy cselekedett volna. - Er stand eine Weile davor und schaute ihn an, ohne zu handeln.
:30. Mert bizonyos problémáknak idő kell, mielőtt az ember tudja a megfelelő reakciót. - Weil manche Probleme Zeit brauchen, bevor man die richtige Reaktion kennt.
:31. Bement a városba, és beszélt a szaküzletben dolgozó férfival. - Er fuhr in die Stadt und sprach mit dem Mann im Fachgeschäft.
:32. A férfi elmagyarázta neki, mi lehetséges. - Der Mann erklärte ihm, was möglich war.
:33. Ferenc anyagokkal és egy olyan tervvel tért vissza, amely jobb volt az eredetinél. - Ferenc kam zurück mit den Materialien und einem Plan, der besser war als das Original.
:34. Három napig dolgozott a gerendán. - Drei Tage arbeitete er an dem Balken.
:35. Amikor elkészült, a gerenda erősebb volt annál, amely korábban ott volt. - Als er fertig war, war der Balken stärker als der, der vorher dort gewesen war.
:36. Ez mindennél jobban elégedetté tette addig. - Das stellte ihn mehr zufrieden als alles andere bis dahin.
:37. Nyárra elkészültek a falak. - Im Sommer waren die Wände fertig.
:38. Kora őszre az ablakok is. - Im frühen Herbst die Fenster.
:39. Egy szeptemberi estén felkapcsolta a villanyt a nappaliban, sok év után először. - An einem Abend im September machte er das Licht im Wohnzimmer an, das erste Mal seit Jahren.
:40. A szoba világos és meleg volt, és úgy nézett ki, mint egy szoba, amelyben lakik valaki. - Das Zimmer war hell und warm und sah aus wie ein Zimmer, in dem jemand wohnt.
:41. A verandán ült a kávéjával. - Er saß auf der Veranda mit seinem Kaffee.
:42. A szomszédasszony, aki korábban azt mondta, hogy hamarosan eladja, elment mellette. - Die Nachbarin, die gesagt hatte, er werde bald verkaufen, ging vorbei.
:43. Azt mondta, ez most igazán szépnek látszik. - Sie sagte, das sehe jetzt wirklich schön aus.
:44. Olyan hangon mondta, amely őszintének tűnt. - Mit einem Tonfall, der ehrlich klang.
:45. Ferenc megköszönte, és tovább itta a kávéját. - Ferenc sagte danke und trank seinen Kaffee.
:46. Arra a listára gondolt, amelyet az első reggelen készített. - Er dachte an die Liste, die er am ersten Morgen gemacht hatte.
:47. És arra, hogy azon minden pont el volt intézve. - Und daran, dass jeder Punkt darauf erledigt war.
:48. Ez nem hősies gondolat volt, hanem tárgyilagos. - Das war kein heroischer Gedanke, sondern ein sachlicher.
:49. És a legjobb, amelyet azon az estén el tudott képzelni. - Und der beste, den er sich an diesem Abend vorstellen konnte.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Ferences Haus
:1. Ferenc hatte das Haus an einem Herbsttag gekauft, nach einer Besichtigung, die zwanzig Minuten gedauert hatte.
:2. Der Makler hatte sie mit dem Ausdruck von jemandem begleitet, der nicht versteht, warum er noch dabei ist.
:3. Das Haus war 1953 gebaut worden, was man sah.
:4. Seit mindestens zwanzig Jahren war es nicht mehr bewohnt gewesen, was man noch deutlicher sah.
:5. Mit dem Dach, das Löcher hatte, den Leitungen, die niemand anfassen wollte, und den Wänden, die feucht waren auf eine Art, die Zeit brauchte.
:6. Die Nachbarn in der stillen Straße hatten ihre Meinungen schnell gebildet.
:7. Eine Nachbarin sagte, er werde bald wieder verkaufen.
:8. Ein älterer Mann sagte, das Haus sei nur noch als Baugrund interessant.
:9. Beide hatten es freundlich gesagt, was es nicht besser machte.
:10. Ferenc hatte zugehört und nichts gesagt.
:11. Weil er kein Interesse daran hatte, andere zu überzeugen, sondern daran, das Haus zu reparieren.
:12. Das sind zwei verschiedene Aufgaben.
:13. Er machte eine Liste, an seinem ersten Morgen im Haus, mit dem Klemmbrett, das er sich extra gekauft hatte.
:14. Er ging durch jeden Raum und schrieb auf, was er sah.
:15. Ohne zu bewerten, ob es machbar war.
:16. Weil Bewerten zu früh das Handeln verhindert.
:17. Die Liste war lang, aber sie hatte Struktur.
:18. Und Struktur bedeutete, dass man anfangen konnte.
:19. Das tat er, mit dem Dach.
:20. Weil das Dach zuerst kommen muss, bevor man über alles andere nachdenkt.
:21. Die ersten Wochen waren körperlich hart.
:22. Mit frühen Morgen und späten Abenden.
:23. Und mit der Erschöpfung von jemandem, der nicht gewohnt ist, den ganzen Tag körperlich zu arbeiten, und der es trotzdem tut.
:24. Er arbeitete methodisch.
:25. Er machte keine Abkürzungen.
:26. Er wiederholte Arbeiten, wenn sie nicht stimmten.
:27. Weil er wusste, dass Abkürzungen beim Bauen immer irgendwann sichtbar werden.
:28. Der morsche Balken kam nach sechs Wochen, an einem Dienstagvormittag, als er die Decke untersuchte.
:29. Er stand eine Weile davor und schaute ihn an, ohne zu handeln.
:30. Weil manche Probleme Zeit brauchen, bevor man die richtige Reaktion kennt.
:31. Er fuhr in die Stadt und sprach mit dem Mann im Fachgeschäft.
:32. Der Mann erklärte ihm, was möglich war.
:33. Ferenc kam zurück mit den Materialien und einem Plan, der besser war als das Original.
:34. Drei Tage arbeitete er an dem Balken.
:35. Als er fertig war, war der Balken stärker als der, der vorher dort gewesen war.
:36. Das stellte ihn mehr zufrieden als alles andere bis dahin.
:37. Im Sommer waren die Wände fertig.
:38. Im frühen Herbst die Fenster.
:39. An einem Abend im September machte er das Licht im Wohnzimmer an, das erste Mal seit Jahren.
:40. Das Zimmer war hell und warm und sah aus wie ein Zimmer, in dem jemand wohnt.
:41. Er saß auf der Veranda mit seinem Kaffee.
:42. Die Nachbarin, die gesagt hatte, er werde bald verkaufen, ging vorbei.
:43. Sie sagte, das sehe jetzt wirklich schön aus.
:44. Mit einem Tonfall, der ehrlich klang.
:45. Ferenc sagte danke und trank seinen Kaffee.
:46. Er dachte an die Liste, die er am ersten Morgen gemacht hatte.
:47. Und daran, dass jeder Punkt darauf erledigt war.
:48. Das war kein heroischer Gedanke, sondern ein sachlicher.
:49. Und der beste, den er sich an diesem Abend vorstellen konnte.
|}
=== 3 ===
:A ház, amelyet nem kellett megmagyarázni.
:1. Ferenc egy őszi napon vette meg a házat, egy bejárás után, amely húsz percig tartott.
:2. A bejáráson az ingatlanos annak az embernek az arckifejezését viselte, aki nem érti, miért van még mindig ott.
:3. A ház 1953-ban épült, és ez látszott rajta.
:4. Legalább húsz éve nem lakták, és ez még világosabban látszott.
:5. A lyukas tetővel, a vezetékekkel, amelyekhez senki sem akart hozzányúlni, és a falakkal, amelyek olyan módon voltak nedvesek, amelynek kialakulásához idő kell.
:6. A szomszédok gyorsan és barátságosan elmondták a véleményüket.
:7. Ettől nem lett jobb.
:8. Ferenc meghallgatta őket, és nem mondott semmit.
:9. Mert nem az érdekelte, hogy másokat meggyőzzön, hanem az, hogy megjavítsa a házat.
:10. Ez két különböző feladat.
:11. Az első reggelén listát készített, azzal az írótáblával, amelyet külön ezért vett.
:12. Végigment minden helyiségen, és felírta, amit látott.
:13. Anélkül hogy értékelte volna, megvalósítható-e.
:14. Mert a korai értékelés megakadályozza a cselekvést.
:15. A lista hosszú volt, és volt szerkezete.
:16. A szerkezet pedig azt jelentette, hogy el lehet kezdeni.
:17. Ez fontosabb, mint egy tökéletes terv.
:18. A tetővel kezdte.
:19. Mert a tetőnek kell először jönnie, mielőtt az ember bármi másról gondolkodik.
:20. Ezt a logikát az apja tanította neki.
:21. És most értette meg először igazán.
:22. Az első hetek testileg nehezebbek voltak, mint várta.
:23. Korai reggelekkel és késő estékkel.
:24. És annak az embernek a kimerültségével, aki nincs hozzászokva ahhoz, hogy egész nap fizikai munkát végezzen.
:25. De aki ezt már nem használja érvként a folytatás ellen.
:26. Módszeresen dolgozott.
:27. Nem választott rövidítéseket.
:28. Újra megcsinálta a munkát, ha nem stimmelt.
:29. Mert tudta, hogy az építésben a rövidítések mindig láthatóvá válnak.
:30. Többnyire akkor, amikor a legkevésbé alkalmas.
:31. A korhadt gerenda hat hét után került elő, egy kedd délelőttön.
:32. Ferenc egy ideig előtte állt, és nézte.
:33. Annak az embernek a nyugodt tekintetével, aki rögzít egy problémát anélkül, hogy azonnal reagálna.
:34. Mert az elhamarkodott reakciók gyakran rosszabb megoldásokat hoznak létre, mint a rövid várakozás.
:35. Bement a városba, beszélt a szaküzletben dolgozó férfival, meghallgatta, és kérdéseket tett fel.
:36. Aztán olyan tervvel tért vissza, amely jobb volt az eredeti gerendánál.
:37. Néha ez a visszaesések eredménye, ha az ember helyesen kezeli őket.
:38. Három napig dolgozott a megerősítésen.
:39. Amikor elkészült, a gerenda erősebb volt az eredetinél.
:40. Ez jobban elégedetté tette, mint bármelyik visszaesés nélküli pillanat.
:41. Mert a problémákból születő megoldásoknak más minőségük van.
:42. Nyárra elkészültek a falak.
:43. Kora őszre az ablakok is.
:44. Egy szeptemberi estén felkapcsolta a villanyt a nappaliban.
:45. Sok év után először.
:46. A szoba világos és meleg volt, és úgy nézett ki, mint egy hely, ahol valaki él.
:47. A szomszédasszony, aki azt mondta, hogy Ferenc hamarosan eladja, elment a veranda előtt.
:48. Azt mondta, ez most igazán szépnek látszik.
:49. Olyan hangon mondta, amely őszintének tűnt.
:50. Ferenc ezt tudomásul vette, de nem kommentálta.
:51. Ott ült a kávéjával.
:52. Arra a listára gondolt, amelyet az első reggelen készített.
:53. És arra, hogy minden pontja el volt intézve.
:54. Ez nem hősies gondolat volt, hanem tárgyilagos.
:55. Mégis jó érzés volt.
:56. Talán éppen azért, mert ennyire tárgyilagos volt.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A ház, amelyet nem kellett megmagyarázni. - Das Haus, das man nicht erklären musste.
:1. Ferenc egy őszi napon vette meg a házat, egy bejárás után, amely húsz percig tartott. - Ferenc hatte das Haus an einem Herbsttag gekauft, nach einer Besichtigung, die zwanzig Minuten gedauert hatte.
:2. A bejáráson az ingatlanos annak az embernek az arckifejezését viselte, aki nem érti, miért van még mindig ott. - Bei der der Makler den Ausdruck eines Mannes getragen hatte, der nicht versteht, warum er noch dabei ist.
:3. A ház 1953-ban épült, és ez látszott rajta. - Das Haus war 1953 gebaut worden, was man sah.
:4. Legalább húsz éve nem lakták, és ez még világosabban látszott. - Seit mindestens zwanzig Jahren war es nicht mehr bewohnt, was man noch deutlicher sah.
:5. A lyukas tetővel, a vezetékekkel, amelyekhez senki sem akart hozzányúlni, és a falakkal, amelyek olyan módon voltak nedvesek, amelynek kialakulásához idő kell. - Mit dem durchlöcherten Dach, den Leitungen, die niemand anfassen wollte, und den Wänden, die auf eine Art feucht waren, die Zeit braucht, um zu entstehen.
:6. A szomszédok gyorsan és barátságosan elmondták a véleményüket. - Die Nachbarn hatten ihre Meinungen schnell und freundlich geäußert.
:7. Ettől nem lett jobb. - Das machte es nicht besser.
:8. Ferenc meghallgatta őket, és nem mondott semmit. - Ferenc hatte zugehört und nichts gesagt.
:9. Mert nem az érdekelte, hogy másokat meggyőzzön, hanem az, hogy megjavítsa a házat. - Weil er kein Interesse daran hatte, andere zu überzeugen, sondern daran, das Haus zu reparieren.
:10. Ez két különböző feladat. - Das sind zwei verschiedene Aufgaben.
:11. Az első reggelén listát készített, azzal az írótáblával, amelyet külön ezért vett. - Er machte eine Liste an seinem ersten Morgen, mit dem Klemmbrett, das er sich extra gekauft hatte.
:12. Végigment minden helyiségen, és felírta, amit látott. - Er ging durch jeden Raum und schrieb auf, was er sah.
:13. Anélkül hogy értékelte volna, megvalósítható-e. - Ohne zu bewerten, ob es machbar war.
:14. Mert a korai értékelés megakadályozza a cselekvést. - Weil frühes Bewerten das Handeln verhindert.
:15. A lista hosszú volt, és volt szerkezete. - Die Liste war lang und hatte Struktur.
:16. A szerkezet pedig azt jelentette, hogy el lehet kezdeni. - Und Struktur bedeutete, dass man anfangen konnte.
:17. Ez fontosabb, mint egy tökéletes terv. - Das ist wichtiger als ein perfekter Plan.
:18. A tetővel kezdte. - Er begann mit dem Dach.
:19. Mert a tetőnek kell először jönnie, mielőtt az ember bármi másról gondolkodik. - Weil das Dach zuerst kommen muss, bevor man über alles andere nachdenkt.
:20. Ezt a logikát az apja tanította neki. - Diese Logik hatte ihm sein Vater beigebracht.
:21. És most értette meg először igazán. - Und die verstand er jetzt zum ersten Mal wirklich.
:22. Az első hetek testileg nehezebbek voltak, mint várta. - Die ersten Wochen waren körperlich härter als erwartet.
:23. Korai reggelekkel és késő estékkel. - Mit frühen Morgen und späten Abenden.
:24. És annak az embernek a kimerültségével, aki nincs hozzászokva ahhoz, hogy egész nap fizikai munkát végezzen. - Und mit der Erschöpfung von jemandem, der nicht gewohnt ist, den ganzen Tag körperlich zu arbeiten.
:25. De aki ezt már nem használja érvként a folytatás ellen. - Aber der aufgehört hat, das als Argument gegen das Weitermachen zu benutzen.
:26. Módszeresen dolgozott. - Er arbeitete methodisch.
:27. Nem választott rövidítéseket. - Er machte keine Abkürzungen.
:28. Újra megcsinálta a munkát, ha nem stimmelt. - Er wiederholte Arbeiten, wenn sie nicht stimmten.
:29. Mert tudta, hogy az építésben a rövidítések mindig láthatóvá válnak. - Weil er wusste, dass Abkürzungen beim Bauen immer sichtbar werden.
:30. Többnyire akkor, amikor a legkevésbé alkalmas. - Meistens dann, wenn es am unpassendsten ist.
:31. A korhadt gerenda hat hét után került elő, egy kedd délelőttön. - Der morsche Balken fand sich nach sechs Wochen, an einem Dienstagvormittag.
:32. Ferenc egy ideig előtte állt, és nézte. - Ferenc stand eine Weile davor und schaute ihn an.
:33. Annak az embernek a nyugodt tekintetével, aki rögzít egy problémát anélkül, hogy azonnal reagálna. - Mit dem ruhigen Blick von jemandem, der ein Problem registriert, ohne sofort zu reagieren.
:34. Mert az elhamarkodott reakciók gyakran rosszabb megoldásokat hoznak létre, mint a rövid várakozás. - Weil vorschnelle Reaktionen oft schlechtere Lösungen produzieren als kurzes Warten.
:35. Bement a városba, beszélt a szaküzletben dolgozó férfival, meghallgatta, és kérdéseket tett fel. - Er fuhr in die Stadt, sprach mit dem Mann im Fachgeschäft, hörte zu, stellte Fragen.
:36. Aztán olyan tervvel tért vissza, amely jobb volt az eredeti gerendánál. - Und kam zurück mit einem Plan, der besser war als der ursprüngliche Balken.
:37. Néha ez a visszaesések eredménye, ha az ember helyesen kezeli őket. - Das ist manchmal das Ergebnis von Rückschlägen, wenn man sie richtig behandelt.
:38. Három napig dolgozott a megerősítésen. - Drei Tage arbeitete er an der Verstärkung.
:39. Amikor elkészült, a gerenda erősebb volt az eredetinél. - Als sie fertig war, war der Balken stärker als das Original.
:40. Ez jobban elégedetté tette, mint bármelyik visszaesés nélküli pillanat. - Das stellte ihn mehr zufrieden als jeder Moment ohne Rückschlag.
:41. Mert a problémákból születő megoldásoknak más minőségük van. - Weil Lösungen, die aus Problemen entstehen, eine andere Qualität haben.
:42. Nyárra elkészültek a falak. - Im Sommer wurden die Wände fertig.
:43. Kora őszre az ablakok is. - Im frühen Herbst die Fenster.
:44. Egy szeptemberi estén felkapcsolta a villanyt a nappaliban. - An einem Abend im September machte er das Licht im Wohnzimmer an.
:45. Sok év után először. - Das erste Mal seit Jahren.
:46. A szoba világos és meleg volt, és úgy nézett ki, mint egy hely, ahol valaki él. - Das Zimmer war hell und warm und sah aus wie ein Ort, an dem jemand lebt.
:47. A szomszédasszony, aki azt mondta, hogy Ferenc hamarosan eladja, elment a veranda előtt. - Die Nachbarin, die gesagt hatte, er werde bald verkaufen, ging an der Veranda vorbei.
:48. Azt mondta, ez most igazán szépnek látszik. - Sie sagte, das sehe jetzt wirklich schön aus.
:49. Olyan hangon mondta, amely őszintének tűnt. - Mit einem Tonfall, der ehrlich klang.
:50. Ferenc ezt tudomásul vette, de nem kommentálta. - Ferenc registrierte das und kommentierte es nicht.
:51. Ott ült a kávéjával. - Er saß mit seinem Kaffee.
:52. Arra a listára gondolt, amelyet az első reggelen készített. - Und dachte an die Liste, die er am ersten Morgen gemacht hatte.
:53. És arra, hogy minden pontja el volt intézve. - Und daran, dass jeder Punkt erledigt war.
:54. Ez nem hősies gondolat volt, hanem tárgyilagos. - Das war kein heroischer Gedanke, sondern ein sachlicher.
:55. Mégis jó érzés volt. - Der sich trotzdem gut anfühlte.
:56. Talán éppen azért, mert ennyire tárgyilagos volt. - Vielleicht gerade weil er so sachlich war.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Das Haus, das man nicht erklären musste.
:1. Ferenc hatte das Haus an einem Herbsttag gekauft, nach einer Besichtigung, die zwanzig Minuten gedauert hatte.
:2. Bei der der Makler den Ausdruck eines Mannes getragen hatte, der nicht versteht, warum er noch dabei ist.
:3. Das Haus war 1953 gebaut worden, was man sah.
:4. Seit mindestens zwanzig Jahren war es nicht mehr bewohnt, was man noch deutlicher sah.
:5. Mit dem durchlöcherten Dach, den Leitungen, die niemand anfassen wollte, und den Wänden, die auf eine Art feucht waren, die Zeit braucht, um zu entstehen.
:6. Die Nachbarn hatten ihre Meinungen schnell und freundlich geäußert.
:7. Das machte es nicht besser.
:8. Ferenc hatte zugehört und nichts gesagt.
:9. Weil er kein Interesse daran hatte, andere zu überzeugen, sondern daran, das Haus zu reparieren.
:10. Das sind zwei verschiedene Aufgaben.
:11. Er machte eine Liste an seinem ersten Morgen, mit dem Klemmbrett, das er sich extra gekauft hatte.
:12. Er ging durch jeden Raum und schrieb auf, was er sah.
:13. Ohne zu bewerten, ob es machbar war.
:14. Weil frühes Bewerten das Handeln verhindert.
:15. Die Liste war lang und hatte Struktur.
:16. Und Struktur bedeutete, dass man anfangen konnte.
:17. Das ist wichtiger als ein perfekter Plan.
:18. Er begann mit dem Dach.
:19. Weil das Dach zuerst kommen muss, bevor man über alles andere nachdenkt.
:20. Diese Logik hatte ihm sein Vater beigebracht.
:21. Und die verstand er jetzt zum ersten Mal wirklich.
:22. Die ersten Wochen waren körperlich härter als erwartet.
:23. Mit frühen Morgen und späten Abenden.
:24. Und mit der Erschöpfung von jemandem, der nicht gewohnt ist, den ganzen Tag körperlich zu arbeiten.
:25. Aber der aufgehört hat, das als Argument gegen das Weitermachen zu benutzen.
:26. Er arbeitete methodisch.
:27. Er machte keine Abkürzungen.
:28. Er wiederholte Arbeiten, wenn sie nicht stimmten.
:29. Weil er wusste, dass Abkürzungen beim Bauen immer sichtbar werden.
:30. Meistens dann, wenn es am unpassendsten ist.
:31. Der morsche Balken fand sich nach sechs Wochen, an einem Dienstagvormittag.
:32. Ferenc stand eine Weile davor und schaute ihn an.
:33. Mit dem ruhigen Blick von jemandem, der ein Problem registriert, ohne sofort zu reagieren.
:34. Weil vorschnelle Reaktionen oft schlechtere Lösungen produzieren als kurzes Warten.
:35. Er fuhr in die Stadt, sprach mit dem Mann im Fachgeschäft, hörte zu, stellte Fragen.
:36. Und kam zurück mit einem Plan, der besser war als der ursprüngliche Balken.
:37. Das ist manchmal das Ergebnis von Rückschlägen, wenn man sie richtig behandelt.
:38. Drei Tage arbeitete er an der Verstärkung.
:39. Als sie fertig war, war der Balken stärker als das Original.
:40. Das stellte ihn mehr zufrieden als jeder Moment ohne Rückschlag.
:41. Weil Lösungen, die aus Problemen entstehen, eine andere Qualität haben.
:42. Im Sommer wurden die Wände fertig.
:43. Im frühen Herbst die Fenster.
:44. An einem Abend im September machte er das Licht im Wohnzimmer an.
:45. Das erste Mal seit Jahren.
:46. Das Zimmer war hell und warm und sah aus wie ein Ort, an dem jemand lebt.
:47. Die Nachbarin, die gesagt hatte, er werde bald verkaufen, ging an der Veranda vorbei.
:48. Sie sagte, das sehe jetzt wirklich schön aus.
:49. Mit einem Tonfall, der ehrlich klang.
:50. Ferenc registrierte das und kommentierte es nicht.
:51. Er saß mit seinem Kaffee.
:52. Und dachte an die Liste, die er am ersten Morgen gemacht hatte.
:53. Und daran, dass jeder Punkt erledigt war.
:54. Das war kein heroischer Gedanke, sondern ein sachlicher.
:55. Der sich trotzdem gut anfühlte.
:56. Vielleicht gerade weil er so sachlich war.
|}
=== 4 ===
:Rövidítések nélkül.
:1. Ferenc azért vette meg a házat, mert javíthatónak tartotta.
:2. Ezt rajta kívül senki sem gondolta így.
:3. Ez nem érv volt a vásárlás ellen, hanem mellette.
:4. Mert azok a dolgok, amelyeket mások alábecsülnek, többnyire olcsóbbak, és többnyire lehetségesek.
:5. A ház 1953-ban épült, és húsz éve nem lakták.
:6. Ezt látni lehetett, érezni lehetett a szagán, és érezni lehetett benne.
:7. A lyukas tetőn, a halott vezetékeken, a nedves falakon.
:8. A gerendán is, amelyet akkor még nem talált meg.
:9. És azoknak a helyeknek a sajátos csendjén, amelyekben már nem lakik senki.
:10. Ezt a csendet nem fenyegetésként értette, hanem olyan állapotként, amelyen változtatni lehet.
:11. A szomszédok gyorsan kialakították a véleményüket, és barátságosan el is mondták.
:12. A kettő együtt a közöny egyik formája volt.
:13. Ferenc meghallgatta őket, és nem mondott semmit.
:14. Mert megértette, hogy mások véleménye arról, amit csinál, nem releváns input.
:15. Amíg ő tudja, mit csinál.
:16. Az első reggelén listát készített, módszeresen és értékelés nélkül.
:17. Mert a túl korai értékelés megbénítja a cselekvést.
:18. A listának annak a dolognak a józan teljessége volt, amelyet az ember nem szépít meg.
:19. Mert a szépítés az építésben semmit sem használ.
:20. Területekre osztotta a listát, és mindenhez dátumot rendelt.
:21. Nem azért, mert a dátumok mindig tarthatók.
:22. Hanem mert a dátumok irányt adnak.
:23. Az irány pedig fontosabb, mint a tökéletesség.
:24. A tető következett először.
:25. Mert a tető mindig először jön.
:26. Ez olyan egyszerű logika, hogy nehéz elmagyarázni.
:27. Az ember vagy érti, vagy nem.
:28. Az első heteknek annak a munkának a nyers minősége volt, amelyhez az ember nincs hozzászokva.
:29. Olyan kimerültséggel, amely más, mint az irodai kimerültség.
:30. Testibb, és közben tisztább.
:31. Mert oka van, amely látható.
:32. Rövidítések nélkül dolgozott.
:33. Mert tudta, hogy az építésben a rövidítések adósságok.
:34. Amelyeket később kamatokkal fizet vissza az ember.
:35. És mert ilyen adósságokat többé nem akart, élete egyetlen területén sem.
:36. A korhadt gerenda volt az a pillanat, amelyet nem tervezett.
:37. Egy kedd délelőttön került elő, hat hét munka után.
:38. Ferenc egy ideig előtte állt.
:39. Nem tanácstalanságból.
:40. Hanem a probléma iránti tiszteletből.
:41. Mert a problémák iránti tisztelet jobb megoldásokat hoz létre, mint a pánik.
:42. Bement a városba, és beszélt a szakemberrel.
:43. Félbeszakítás nélkül hallgatta végig.
:44. Feltette a megfelelő kérdéseket.
:45. És egy olyan tervvel tért vissza, amely jobb volt az eredetinél.
:46. Néha ez a visszaesések eredménye, ha az ember információként kezeli őket, nem ítéletként.
:47. A megerősítés három napig tartott.
:48. A végén erősebb volt, mint a gerenda, amelyet pótolt.
:49. Ez jobban elégedetté tette, mint bármi, ami addig ellenállás nélkül ment.
:50. Mert a nehézségekből születő megoldásoknak más anyaguk van.
:51. A nyár meghozta a falakat, a kora ősz az ablakokat.
:52. Egy szeptemberi estén felkapcsolta a villanyt a nappaliban.
:53. Sok év után először.
:54. A szoba meleg és világos volt.
:55. Úgy nézett ki, mint ami most már volt.
:56. Egy hely, ahol valaki él.
:57. A verandán ült, és kávét ivott.
:58. A szomszédasszony, aki a bontásra számított, elment mellette.
:59. Azt mondta, ez most igazán szépnek látszik.
:60. Olyan hangon, amely úgy hangzott, mintha valóban komolyan gondolná.
:61. Ferenc ezt tudomásul vette, de nem kommentálta.
:62. Mert bizonyos megerősítések jobban hatnak, ha az ember nem mond rájuk semmit.
:63. Arra a listára gondolt, amelyet az első reggelen készített.
:64. A lista minden pontjára.
:65. És arra, hogy minden pont el volt intézve.
:66. Ez nem hősies gondolat volt.
:67. Hanem teljes.
:68. És a teljesség azon az estén elég volt.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Rövidítések nélkül. - Ohne Abkürzungen.
:1. Ferenc azért vette meg a házat, mert javíthatónak tartotta. - Ferenc hatte das Haus gekauft, weil er es für reparierbar hielt.
:2. Ezt rajta kívül senki sem gondolta így. - Was niemand sonst tat.
:3. Ez nem érv volt a vásárlás ellen, hanem mellette. - Das war kein Argument gegen den Kauf gewesen, sondern ein Argument dafür.
:4. Mert azok a dolgok, amelyeket mások alábecsülnek, többnyire olcsóbbak, és többnyire lehetségesek. - Weil Dinge, die andere unterschätzen, meistens günstiger sind und meistens möglich.
:5. A ház 1953-ban épült, és húsz éve nem lakták. - Das Haus war 1953 gebaut worden und seit zwanzig Jahren nicht mehr bewohnt.
:6. Ezt látni lehetett, érezni lehetett a szagán, és érezni lehetett benne. - Das sah und roch und spürte man.
:7. A lyukas tetőn, a halott vezetékeken, a nedves falakon. - Mit dem durchlöcherten Dach, den toten Leitungen, den feuchten Wänden.
:8. A gerendán is, amelyet akkor még nem talált meg. - Mit dem Balken, den er noch nicht gefunden hatte.
:9. És azoknak a helyeknek a sajátos csendjén, amelyekben már nem lakik senki. - Und mit der spezifischen Stille von Orten, die aufgehört haben, bewohnt zu sein.
:10. Ezt a csendet nem fenyegetésként értette, hanem olyan állapotként, amelyen változtatni lehet. - Eine Stille, die er nicht als Bedrohung las, sondern als Zustand, den man ändern kann.
:11. A szomszédok gyorsan kialakították a véleményüket, és barátságosan el is mondták. - Die Nachbarn hatten ihre Meinungen schnell gebildet und freundlich geäußert.
:12. A kettő együtt a közöny egyik formája volt. - Beides zusammen war eine Form von Gleichgültigkeit.
:13. Ferenc meghallgatta őket, és nem mondott semmit. - Ferenc hatte zugehört und nichts gesagt.
:14. Mert megértette, hogy mások véleménye arról, amit csinál, nem releváns input. - Weil er verstanden hatte, dass Meinungen anderer über das, was er tut, kein relevanter Input sind.
:15. Amíg ő tudja, mit csinál. - Solange er weiß, was er tut.
:16. Az első reggelén listát készített, módszeresen és értékelés nélkül. - Er machte eine Liste an seinem ersten Morgen, methodisch und ohne Wertung.
:17. Mert a túl korai értékelés megbénítja a cselekvést. - Weil Wertung zu früh das Handeln lähmt.
:18. A listának annak a dolognak a józan teljessége volt, amelyet az ember nem szépít meg. - Die Liste hatte die nüchterne Vollständigkeit von etwas, das man nicht verschönert.
:19. Mert a szépítés az építésben semmit sem használ. - Weil Verschönerung beim Bauen nichts nützt.
:20. Területekre osztotta a listát, és mindenhez dátumot rendelt. - Er teilte die Liste in Bereiche auf und setzte für alles ein Datum.
:21. Nem azért, mert a dátumok mindig tarthatók. - Nicht weil Daten immer halten.
:22. Hanem mert a dátumok irányt adnak. - Sondern weil Daten eine Richtung geben.
:23. Az irány pedig fontosabb, mint a tökéletesség. - Und Richtung wichtiger ist als Perfektion.
:24. A tető következett először. - Das Dach kam zuerst.
:25. Mert a tető mindig először jön. - Weil das Dach immer zuerst kommt.
:26. Ez olyan egyszerű logika, hogy nehéz elmagyarázni. - Das ist eine Logik, die so einfach ist, dass sie schwer zu erklären ist.
:27. Az ember vagy érti, vagy nem. - Und die man entweder versteht oder nicht.
:28. Az első heteknek annak a munkának a nyers minősége volt, amelyhez az ember nincs hozzászokva. - Die ersten Wochen hatten die raue Qualität von Arbeit, die man nicht gewohnt ist.
:29. Olyan kimerültséggel, amely más, mint az irodai kimerültség. - Mit der Erschöpfung, die sich anders anfühlt als Büroerschöpfung.
:30. Testibb, és közben tisztább. - Körperlicher und gleichzeitig sauberer.
:31. Mert oka van, amely látható. - Weil sie einen Grund hat, der sichtbar ist.
:32. Rövidítések nélkül dolgozott. - Er arbeitete ohne Abkürzungen.
:33. Mert tudta, hogy az építésben a rövidítések adósságok. - Weil er wusste, dass Abkürzungen beim Bauen Schulden sind.
:34. Amelyeket később kamatokkal fizet vissza az ember. - Die man später mit Zinsen zurückzahlt.
:35. És mert ilyen adósságokat többé nem akart, élete egyetlen területén sem. - Und weil er keine Schulden dieser Art mehr wollte, in keinem Bereich seines Lebens.
:36. A korhadt gerenda volt az a pillanat, amelyet nem tervezett. - Der morsche Balken war der Moment, den er nicht geplant hatte.
:37. Egy kedd délelőttön került elő, hat hét munka után. - An einem Dienstagvormittag nach sechs Wochen Arbeit.
:38. Ferenc egy ideig előtte állt. - Ferenc stand eine Weile davor.
:39. Nem tanácstalanságból. - Nicht aus Ratlosigkeit.
:40. Hanem a probléma iránti tiszteletből. - Sondern aus Respekt vor dem Problem.
:41. Mert a problémák iránti tisztelet jobb megoldásokat hoz létre, mint a pánik. - Weil Respekt vor Problemen bessere Lösungen produziert als Panik.
:42. Bement a városba, és beszélt a szakemberrel. - Er fuhr in die Stadt und sprach mit dem Fachmann.
:43. Félbeszakítás nélkül hallgatta végig. - Er hörte zu ohne zu unterbrechen.
:44. Feltette a megfelelő kérdéseket. - Er stellte die richtigen Fragen.
:45. És egy olyan tervvel tért vissza, amely jobb volt az eredetinél. - Und kam zurück mit einem Plan, der besser war als das Original.
:46. Néha ez a visszaesések eredménye, ha az ember információként kezeli őket, nem ítéletként. - Das ist manchmal das Ergebnis von Rückschlägen, wenn man sie als Information behandelt und nicht als Urteil.
:47. A megerősítés három napig tartott. - Die Verstärkung dauerte drei Tage.
:48. A végén erősebb volt, mint a gerenda, amelyet pótolt. - Und war am Ende stärker als der Balken, den sie ersetzte.
:49. Ez jobban elégedetté tette, mint bármi, ami addig ellenállás nélkül ment. - Das stellte ihn mehr zufrieden als alles, was bis dahin ohne Widerstand gelaufen war.
:50. Mert a nehézségekből születő megoldásoknak más anyaguk van. - Weil Lösungen, die aus Schwierigkeiten entstehen, eine andere Substanz haben.
:51. A nyár meghozta a falakat, a kora ősz az ablakokat. - Der Sommer brachte die Wände, der frühe Herbst die Fenster.
:52. Egy szeptemberi estén felkapcsolta a villanyt a nappaliban. - An einem Abend im September machte er das Licht im Wohnzimmer an.
:53. Sok év után először. - Das erste Mal seit Jahren.
:54. A szoba meleg és világos volt. - Das Zimmer war warm und hell.
:55. Úgy nézett ki, mint ami most már volt. - Und sah aus wie das, was es jetzt war.
:56. Egy hely, ahol valaki él. - Ein Ort, an dem jemand lebt.
:57. A verandán ült, és kávét ivott. - Er saß auf der Veranda und trank seinen Kaffee.
:58. A szomszédasszony, aki a bontásra számított, elment mellette. - Die Nachbarin, die den Abriss erwartet hatte, ging vorbei.
:59. Azt mondta, ez most igazán szépnek látszik. - Und sagte, das sehe jetzt wirklich schön aus.
:60. Olyan hangon, amely úgy hangzott, mintha valóban komolyan gondolná. - Mit einem Tonfall, der so klang, als würde sie es wirklich meinen.
:61. Ferenc ezt tudomásul vette, de nem kommentálta. - Ferenc registrierte das und kommentierte es nicht.
:62. Mert bizonyos megerősítések jobban hatnak, ha az ember nem mond rájuk semmit. - Weil manche Bestätigungen besser wirken, wenn man nichts darauf sagt.
:63. Arra a listára gondolt, amelyet az első reggelen készített. - Er dachte an die Liste, die er am ersten Morgen gemacht hatte.
:64. A lista minden pontjára. - An jeden Punkt darauf.
:65. És arra, hogy minden pont el volt intézve. - Und daran, dass jeder Punkt erledigt war.
:66. Ez nem hősies gondolat volt. - Das war kein heroischer Gedanke.
:67. Hanem teljes. - Aber ein vollständiger.
:68. És a teljesség azon az estén elég volt. - Und vollständig war an diesem Abend genug.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Ohne Abkürzungen.
:1. Ferenc hatte das Haus gekauft, weil er es für reparierbar hielt.
:2. Was niemand sonst tat.
:3. Das war kein Argument gegen den Kauf gewesen, sondern ein Argument dafür.
:4. Weil Dinge, die andere unterschätzen, meistens günstiger sind und meistens möglich.
:5. Das Haus war 1953 gebaut worden und seit zwanzig Jahren nicht mehr bewohnt.
:6. Das sah und roch und spürte man.
:7. Mit dem durchlöcherten Dach, den toten Leitungen, den feuchten Wänden.
:8. Mit dem Balken, den er noch nicht gefunden hatte.
:9. Und mit der spezifischen Stille von Orten, die aufgehört haben, bewohnt zu sein.
:10. Eine Stille, die er nicht als Bedrohung las, sondern als Zustand, den man ändern kann.
:11. Die Nachbarn hatten ihre Meinungen schnell gebildet und freundlich geäußert.
:12. Beides zusammen war eine Form von Gleichgültigkeit.
:13. Ferenc hatte zugehört und nichts gesagt.
:14. Weil er verstanden hatte, dass Meinungen anderer über das, was er tut, kein relevanter Input sind.
:15. Solange er weiß, was er tut.
:16. Er machte eine Liste an seinem ersten Morgen, methodisch und ohne Wertung.
:17. Weil Wertung zu früh das Handeln lähmt.
:18. Die Liste hatte die nüchterne Vollständigkeit von etwas, das man nicht verschönert.
:19. Weil Verschönerung beim Bauen nichts nützt.
:20. Er teilte die Liste in Bereiche auf und setzte für alles ein Datum.
:21. Nicht weil Daten immer halten.
:22. Sondern weil Daten eine Richtung geben.
:23. Und Richtung wichtiger ist als Perfektion.
:24. Das Dach kam zuerst.
:25. Weil das Dach immer zuerst kommt.
:26. Das ist eine Logik, die so einfach ist, dass sie schwer zu erklären ist.
:27. Und die man entweder versteht oder nicht.
:28. Die ersten Wochen hatten die raue Qualität von Arbeit, die man nicht gewohnt ist.
:29. Mit der Erschöpfung, die sich anders anfühlt als Büroerschöpfung.
:30. Körperlicher und gleichzeitig sauberer.
:31. Weil sie einen Grund hat, der sichtbar ist.
:32. Er arbeitete ohne Abkürzungen.
:33. Weil er wusste, dass Abkürzungen beim Bauen Schulden sind.
:34. Die man später mit Zinsen zurückzahlt.
:35. Und weil er keine Schulden dieser Art mehr wollte, in keinem Bereich seines Lebens.
:36. Der morsche Balken war der Moment, den er nicht geplant hatte.
:37. An einem Dienstagvormittag nach sechs Wochen Arbeit.
:38. Ferenc stand eine Weile davor.
:39. Nicht aus Ratlosigkeit.
:40. Sondern aus Respekt vor dem Problem.
:41. Weil Respekt vor Problemen bessere Lösungen produziert als Panik.
:42. Er fuhr in die Stadt und sprach mit dem Fachmann.
:43. Er hörte zu ohne zu unterbrechen.
:44. Er stellte die richtigen Fragen.
:45. Und kam zurück mit einem Plan, der besser war als das Original.
:46. Das ist manchmal das Ergebnis von Rückschlägen, wenn man sie als Information behandelt und nicht als Urteil.
:47. Die Verstärkung dauerte drei Tage.
:48. Und war am Ende stärker als der Balken, den sie ersetzte.
:49. Das stellte ihn mehr zufrieden als alles, was bis dahin ohne Widerstand gelaufen war.
:50. Weil Lösungen, die aus Schwierigkeiten entstehen, eine andere Substanz haben.
:51. Der Sommer brachte die Wände, der frühe Herbst die Fenster.
:52. An einem Abend im September machte er das Licht im Wohnzimmer an.
:53. Das erste Mal seit Jahren.
:54. Das Zimmer war warm und hell.
:55. Und sah aus wie das, was es jetzt war.
:56. Ein Ort, an dem jemand lebt.
:57. Er saß auf der Veranda und trank seinen Kaffee.
:58. Die Nachbarin, die den Abriss erwartet hatte, ging vorbei.
:59. Und sagte, das sehe jetzt wirklich schön aus.
:60. Mit einem Tonfall, der so klang, als würde sie es wirklich meinen.
:61. Ferenc registrierte das und kommentierte es nicht.
:62. Weil manche Bestätigungen besser wirken, wenn man nichts darauf sagt.
:63. Er dachte an die Liste, die er am ersten Morgen gemacht hatte.
:64. An jeden Punkt darauf.
:65. Und daran, dass jeder Punkt erledigt war.
:66. Das war kein heroischer Gedanke.
:67. Aber ein vollständiger.
:68. Und vollständig war an diesem Abend genug.
|}
=== 5 ===
:Ami javítható.
:1. Ferenc azért vette meg a házat, mert javíthatónak tartotta.
:2. Ezt rajta kívül senki sem gondolta így.
:3. Ez nem érv volt a vásárlás ellen, hanem mellette.
:4. Mert amit mások alábecsülnek, az többnyire olcsóbb, és többnyire lehetséges.
:5. Ha az ember kész elvégezni azt a munkát, amelyet mások nem akarnak elvégezni.
:6. A háznak azoknak a helyeknek a néma életrajza volt, amelyekben már nem lakik senki.
:7. A lyukas tetővel, a halott vezetékekkel, a nedves falakkal.
:8. És azzal a sajátos csenddel, amely akkor keletkezik, amikor egy hely kiesik az emberek életéből.
:9. Ezt a csendet egyesek fenyegetésként értik.
:10. Ő azonban állapotként értette.
:11. Ez a különbség aközött, aki azt látja, mi egy hely, és aközött, aki azt látja, mivé válhat.
:12. A szomszédok gyorsan és barátságosan elmondták a véleményüket.
:13. A kettő együtt a közöny egyik formája volt, amely önmagát gondoskodásnak tartja.
:14. Ferenc meghallgatta őket, és nem mondott semmit.
:15. Mert megértette, hogy mások véleménye arról, amit csinál, nem releváns input.
:16. Amíg ő tudja, mit csinál.
:17. És mert az ellentmondás ilyen pillanatokban energiába kerül, amelyre neki a házhoz volt szüksége.
:18. Az első reggelén listát készített, módszeresen és értékelés nélkül.
:19. Mert a túl korai értékelés megbénítja a cselekvést.
:20. És mert a probléma teljessége nem érv az elkezdés ellen, hanem a feladat leírása.
:21. A feladaté, amelyet az ember vagy elfogad, vagy nem.
:22. Területekre osztotta a listát, dátumokat rendelt hozzá, és a tetővel kezdte.
:23. Mert a tető mindig először jön.
:24. Ez olyan elemi logika, amely nem megmagyarázza magát, hanem végbemegy.
:25. Ez volt az első lépés egy módszer felé.
:26. Ezt a módszert a következő hónapokban olyan teljesen belsővé tette, hogy megszűnt módszernek lenni, és magatartássá vált.
:27. Az első heteknek annak a munkának a nyers minősége volt, amelyhez az ember nincs hozzászokva.
:28. Olyan kimerültséggel, amely más, mint az irodai kimerültség.
:29. Testibb, és közben tisztább.
:30. Mert látható oka van.
:31. És ez az ok növekszik.
:32. Ez elviselhetővé teszi a kimerültséget, ha nem egyenesen kielégítővé.
:33. Rövidítések nélkül dolgozott.
:34. Nem perfekcionizmusból.
:35. Hanem abból a tudásból, hogy az építésben a rövidítések adósságok.
:36. Olyan adósságok, amelyeket az ember később kamatokkal fizet vissza.
:37. És mert felhagyott azzal a hittel, hogy lépések kihagyásával időt lehet megtakarítani.
:38. Mert nem takarít meg időt.
:39. Csak a munkát tolja át egy kedvezőtlenebb jövőbe.
:40. A korhadt gerenda volt az a pillanat, amelyet az ember nem tervez meg, és amelyre mégis fel kell készülnie.
:41. Egy kedd délelőttön, hat hét után.
:42. Ferenc egy ideig előtte állt.
:43. Nem tanácstalanságból.
:44. Hanem a probléma iránti tiszteletből.
:45. Mert egy megoldás minősége attól a megértéstől függ, amely megelőzi.
:46. A megértéshez pedig néha szünet kell.
:47. Bement a városba, beszélt a szakemberrel, félbeszakítás nélkül hallgatta, és feltette a megfelelő kérdéseket.
:48. Aztán olyan tervvel tért vissza, amely jobb volt az eredetinél.
:49. Ez a visszaesések paradoxona, ha az ember információként kezeli őket.
:50. Néha jobb eredményekhez vezetnek, mint a súrlódásmentes előrehaladás.
:51. Mert olyan kérdéseket kényszerítenek ki, amelyeket az ember különben nem tett volna fel.
:52. A megerősítés három napig tartott.
:53. A végén erősebb volt, mint a gerenda, amelyet pótolt.
:54. Ez jobban elégedetté tette, mint bármi, ami ellenállás nélkül ment.
:55. Mert a nehézségekből születő megoldásoknak más anyaguk van.
:56. Olyan, amelyet az ember érez, még ha megnevezni nem is tudja.
:57. A nyár meghozta a falakat, a kora ősz az ablakokat.
:58. Egy szeptemberi estén felkapcsolta a villanyt a nappaliban.
:59. Sok év után először.
:60. A szoba meleg és világos volt.
:61. Úgy nézett ki, mint ami most már volt.
:62. Lakott hely.
:63. Ez egyszerű megállapítás, és egyben a legteljesebb, amelyet a házról tehetett.
:64. A verandán ült, és kávét ivott.
:65. A szomszédasszony, aki a bontásra számított, elment mellette.
:66. Azt mondta, ez most igazán szépnek látszik.
:67. Olyan hangon, amely úgy hangzott, mintha valóban komolyan gondolná.
:68. Ferenc ezt tudomásul vette, de nem kommentálta.
:69. Mert bizonyos megerősítések erősebben hatnak, ha az ember elfogadja őket, anélkül hogy válaszolna rájuk.
:70. És mert a hallgatás ebben a pillanatban pontosabb volt minden szónál.
:71. Arra a listára gondolt, amelyet az első reggelen készített.
:72. A lista minden pontjára.
:73. És arra, hogy minden pont el volt intézve.
:74. Ez nem hősies gondolat volt, hanem tárgyilagos.
:75. A jól eső tárgyilagos gondolatok többnyire a legőszintébbek.
:76. Mert nincs szükségük túlzásra ahhoz, hogy azt jelentsék, amit jelentenek.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Ami javítható. - Was reparierbar ist.
:1. Ferenc azért vette meg a házat, mert javíthatónak tartotta. - Ferenc hatte das Haus gekauft, weil er es für reparierbar hielt.
:2. Ezt rajta kívül senki sem gondolta így. - Was niemand sonst tat.
:3. Ez nem érv volt a vásárlás ellen, hanem mellette. - Das war kein Argument gegen den Kauf gewesen, sondern eines dafür.
:4. Mert amit mások alábecsülnek, az többnyire olcsóbb, és többnyire lehetséges. - Weil Dinge, die andere unterschätzen, meistens günstiger sind und meistens möglich.
:5. Ha az ember kész elvégezni azt a munkát, amelyet mások nem akarnak elvégezni. - Wenn man bereit ist, die Arbeit zu tun, die andere nicht tun wollen.
:6. A háznak azoknak a helyeknek a néma életrajza volt, amelyekben már nem lakik senki. - Das Haus hatte die stumme Biografie aller Orte, die aufgehört haben, bewohnt zu sein.
:7. A lyukas tetővel, a halott vezetékekkel, a nedves falakkal. - Mit dem durchlöcherten Dach, den toten Leitungen, den feuchten Wänden.
:8. És azzal a sajátos csenddel, amely akkor keletkezik, amikor egy hely kiesik az emberek életéből. - Und mit der spezifischen Stille, die entsteht, wenn ein Ort aus dem Leben von Menschen herausfällt.
:9. Ezt a csendet egyesek fenyegetésként értik. - Eine Stille, die manche als Bedrohung lesen.
:10. Ő azonban állapotként értette. - Und die er als Zustand las.
:11. Ez a különbség aközött, aki azt látja, mi egy hely, és aközött, aki azt látja, mivé válhat. - Das ist der Unterschied zwischen jemandem, der sieht, was ein Ort ist, und jemandem, der sieht, was er werden kann.
:12. A szomszédok gyorsan és barátságosan elmondták a véleményüket. - Die Nachbarn hatten ihre Meinungen schnell und freundlich geäußert.
:13. A kettő együtt a közöny egyik formája volt, amely önmagát gondoskodásnak tartja. - Beides zusammen war eine Form von Gleichgültigkeit, die sich selbst für Fürsorge hält.
:14. Ferenc meghallgatta őket, és nem mondott semmit. - Ferenc hatte zugehört und nichts gesagt.
:15. Mert megértette, hogy mások véleménye arról, amit csinál, nem releváns input. - Weil er verstanden hatte, dass die Meinungen anderer über das, was er tut, kein relevanter Input sind.
:16. Amíg ő tudja, mit csinál. - Solange er weiß, was er tut.
:17. És mert az ellentmondás ilyen pillanatokban energiába kerül, amelyre neki a házhoz volt szüksége. - Und weil Widerspruch in solchen Momenten Energie kostet, die er für das Haus brauchte.
:18. Az első reggelén listát készített, módszeresen és értékelés nélkül. - Er machte eine Liste an seinem ersten Morgen, methodisch und ohne Wertung.
:19. Mert a túl korai értékelés megbénítja a cselekvést. - Weil Wertung zu früh das Handeln lähmt.
:20. És mert a probléma teljessége nem érv az elkezdés ellen, hanem a feladat leírása. - Und weil die Vollständigkeit des Problems kein Argument gegen das Angehen ist, sondern eine Beschreibung der Aufgabe.
:21. A feladaté, amelyet az ember vagy elfogad, vagy nem. - Der Aufgabe, die man entweder annimmt oder nicht.
:22. Területekre osztotta a listát, dátumokat rendelt hozzá, és a tetővel kezdte. - Er teilte die Liste in Bereiche auf, setzte Daten, und begann mit dem Dach.
:23. Mert a tető mindig először jön. - Weil das Dach immer zuerst kommt.
:24. Ez olyan elemi logika, amely nem megmagyarázza magát, hanem végbemegy. - Das ist eine Logik, die so elementar ist, dass sie sich nicht erklärt, sondern vollzieht.
:25. Ez volt az első lépés egy módszer felé. - Das war der erste Schritt zu einer Methode.
:26. Ezt a módszert a következő hónapokban olyan teljesen belsővé tette, hogy megszűnt módszernek lenni, és magatartássá vált. - Die er in den folgenden Monaten so vollständig internalisierte, dass sie aufhörte, Methode zu sein, und Haltung wurde.
:27. Az első heteknek annak a munkának a nyers minősége volt, amelyhez az ember nincs hozzászokva. - Die ersten Wochen hatten die raue Qualität von Arbeit, die man nicht gewohnt ist.
:28. Olyan kimerültséggel, amely más, mint az irodai kimerültség. - Mit einer Erschöpfung, die sich anders anfühlt als Büroerschöpfung.
:29. Testibb, és közben tisztább. - Körperlicher und gleichzeitig sauberer.
:30. Mert látható oka van. - Weil sie einen Grund hat, der sichtbar ist.
:31. És ez az ok növekszik. - Und der wächst.
:32. Ez elviselhetővé teszi a kimerültséget, ha nem egyenesen kielégítővé. - Das macht Erschöpfung erträglich, wenn nicht sogar befriedigend.
:33. Rövidítések nélkül dolgozott. - Er arbeitete ohne Abkürzungen.
:34. Nem perfekcionizmusból. - Nicht aus Perfektionismus.
:35. Hanem abból a tudásból, hogy az építésben a rövidítések adósságok. - Sondern aus dem Wissen, dass Abkürzungen beim Bauen Schulden sind.
:36. Olyan adósságok, amelyeket az ember később kamatokkal fizet vissza. - Die man später mit Zinsen zurückzahlt.
:37. És mert felhagyott azzal a hittel, hogy lépések kihagyásával időt lehet megtakarítani. - Und weil er aufgehört hatte zu glauben, dass das Überspringen von Schritten Zeit spart.
:38. Mert nem takarít meg időt. - Weil es das nicht tut.
:39. Csak a munkát tolja át egy kedvezőtlenebb jövőbe. - Es verschiebt die Arbeit nur in eine ungünstigere Zukunft.
:40. A korhadt gerenda volt az a pillanat, amelyet az ember nem tervez meg, és amelyre mégis fel kell készülnie. - Der morsche Balken war der Moment, den man nicht plant und auf den man trotzdem vorbereitet sein muss.
:41. Egy kedd délelőttön, hat hét után. - An einem Dienstagvormittag nach sechs Wochen.
:42. Ferenc egy ideig előtte állt. - Ferenc stand eine Weile davor.
:43. Nem tanácstalanságból. - Nicht aus Ratlosigkeit.
:44. Hanem a probléma iránti tiszteletből. - Sondern aus Respekt vor dem Problem.
:45. Mert egy megoldás minősége attól a megértéstől függ, amely megelőzi. - Weil die Qualität einer Lösung von der Qualität des Verstehens abhängt, das ihr vorausgeht.
:46. A megértéshez pedig néha szünet kell. - Und Verstehen braucht manchmal eine Pause.
:47. Bement a városba, beszélt a szakemberrel, félbeszakítás nélkül hallgatta, és feltette a megfelelő kérdéseket. - Er fuhr in die Stadt, sprach mit dem Fachmann, hörte zu ohne zu unterbrechen, stellte die richtigen Fragen.
:48. Aztán olyan tervvel tért vissza, amely jobb volt az eredetinél. - Und kam zurück mit einem Plan, der besser war als das Original.
:49. Ez a visszaesések paradoxona, ha az ember információként kezeli őket. - Das ist das Paradox von Rückschlägen, wenn man sie als Information behandelt.
:50. Néha jobb eredményekhez vezetnek, mint a súrlódásmentes előrehaladás. - Dass sie manchmal zu besseren Ergebnissen führen als das reibungslose Fortschreiten.
:51. Mert olyan kérdéseket kényszerítenek ki, amelyeket az ember különben nem tett volna fel. - Weil sie Fragen erzwingen, die man sonst nicht gestellt hätte.
:52. A megerősítés három napig tartott. - Die Verstärkung dauerte drei Tage.
:53. A végén erősebb volt, mint a gerenda, amelyet pótolt. - Und war am Ende stärker als der Balken, den sie ersetzte.
:54. Ez jobban elégedetté tette, mint bármi, ami ellenállás nélkül ment. - Das stellte ihn mehr zufrieden als alles, was ohne Widerstand gelaufen war.
:55. Mert a nehézségekből születő megoldásoknak más anyaguk van. - Weil Lösungen, die aus Schwierigkeiten entstehen, eine andere Substanz haben.
:56. Olyan, amelyet az ember érez, még ha megnevezni nem is tudja. - Eine, die man spürt, auch wenn man sie nicht benennen kann.
:57. A nyár meghozta a falakat, a kora ősz az ablakokat. - Der Sommer brachte die Wände, der frühe Herbst die Fenster.
:58. Egy szeptemberi estén felkapcsolta a villanyt a nappaliban. - An einem Abend im September machte er das Licht im Wohnzimmer an.
:59. Sok év után először. - Das erste Mal seit Jahren.
:60. A szoba meleg és világos volt. - Das Zimmer war warm und hell.
:61. Úgy nézett ki, mint ami most már volt. - Und sah aus wie das, was es jetzt war.
:62. Lakott hely. - Ein bewohnter Ort.
:63. Ez egyszerű megállapítás, és egyben a legteljesebb, amelyet a házról tehetett. - Das ist eine simple Feststellung und gleichzeitig die vollständigste, die er über das Haus machen konnte.
:64. A verandán ült, és kávét ivott. - Er saß auf der Veranda und trank seinen Kaffee.
:65. A szomszédasszony, aki a bontásra számított, elment mellette. - Die Nachbarin, die den Abriss erwartet hatte, ging vorbei.
:66. Azt mondta, ez most igazán szépnek látszik. - Und sagte, das sehe jetzt wirklich schön aus.
:67. Olyan hangon, amely úgy hangzott, mintha valóban komolyan gondolná. - Mit einem Tonfall, der so klang, als würde sie es wirklich meinen.
:68. Ferenc ezt tudomásul vette, de nem kommentálta. - Ferenc registrierte das und kommentierte es nicht.
:69. Mert bizonyos megerősítések erősebben hatnak, ha az ember elfogadja őket, anélkül hogy válaszolna rájuk. - Weil manche Bestätigungen stärker wirken, wenn man sie annimmt, ohne darauf zu antworten.
:70. És mert a hallgatás ebben a pillanatban pontosabb volt minden szónál. - Und weil das Schweigen in diesem Moment präziser war als jedes Wort.
:71. Arra a listára gondolt, amelyet az első reggelen készített. - Er dachte an die Liste, die er am ersten Morgen gemacht hatte.
:72. A lista minden pontjára. - An jeden Punkt darauf.
:73. És arra, hogy minden pont el volt intézve. - Und daran, dass jeder Punkt erledigt war.
:74. Ez nem hősies gondolat volt, hanem tárgyilagos. - Das war kein heroischer Gedanke, sondern ein sachlicher.
:75. A jól eső tárgyilagos gondolatok többnyire a legőszintébbek. - Sachliche Gedanken, die sich gut anfühlen, sind meistens die ehrlichsten.
:76. Mert nincs szükségük túlzásra ahhoz, hogy azt jelentsék, amit jelentenek. - Weil sie keine Überhöhung brauchen, um zu bedeuten, was sie bedeuten.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Was reparierbar ist.
:1. Ferenc hatte das Haus gekauft, weil er es für reparierbar hielt.
:2. Was niemand sonst tat.
:3. Das war kein Argument gegen den Kauf gewesen, sondern eines dafür.
:4. Weil Dinge, die andere unterschätzen, meistens günstiger sind und meistens möglich.
:5. Wenn man bereit ist, die Arbeit zu tun, die andere nicht tun wollen.
:6. Das Haus hatte die stumme Biografie aller Orte, die aufgehört haben, bewohnt zu sein.
:7. Mit dem durchlöcherten Dach, den toten Leitungen, den feuchten Wänden.
:8. Und mit der spezifischen Stille, die entsteht, wenn ein Ort aus dem Leben von Menschen herausfällt.
:9. Eine Stille, die manche als Bedrohung lesen.
:10. Und die er als Zustand las.
:11. Das ist der Unterschied zwischen jemandem, der sieht, was ein Ort ist, und jemandem, der sieht, was er werden kann.
:12. Die Nachbarn hatten ihre Meinungen schnell und freundlich geäußert.
:13. Beides zusammen war eine Form von Gleichgültigkeit, die sich selbst für Fürsorge hält.
:14. Ferenc hatte zugehört und nichts gesagt.
:15. Weil er verstanden hatte, dass die Meinungen anderer über das, was er tut, kein relevanter Input sind.
:16. Solange er weiß, was er tut.
:17. Und weil Widerspruch in solchen Momenten Energie kostet, die er für das Haus brauchte.
:18. Er machte eine Liste an seinem ersten Morgen, methodisch und ohne Wertung.
:19. Weil Wertung zu früh das Handeln lähmt.
:20. Und weil die Vollständigkeit des Problems kein Argument gegen das Angehen ist, sondern eine Beschreibung der Aufgabe.
:21. Der Aufgabe, die man entweder annimmt oder nicht.
:22. Er teilte die Liste in Bereiche auf, setzte Daten, und begann mit dem Dach.
:23. Weil das Dach immer zuerst kommt.
:24. Das ist eine Logik, die so elementar ist, dass sie sich nicht erklärt, sondern vollzieht.
:25. Das war der erste Schritt zu einer Methode.
:26. Die er in den folgenden Monaten so vollständig internalisierte, dass sie aufhörte, Methode zu sein, und Haltung wurde.
:27. Die ersten Wochen hatten die raue Qualität von Arbeit, die man nicht gewohnt ist.
:28. Mit einer Erschöpfung, die sich anders anfühlt als Büroerschöpfung.
:29. Körperlicher und gleichzeitig sauberer.
:30. Weil sie einen Grund hat, der sichtbar ist.
:31. Und der wächst.
:32. Das macht Erschöpfung erträglich, wenn nicht sogar befriedigend.
:33. Er arbeitete ohne Abkürzungen.
:34. Nicht aus Perfektionismus.
:35. Sondern aus dem Wissen, dass Abkürzungen beim Bauen Schulden sind.
:36. Die man später mit Zinsen zurückzahlt.
:37. Und weil er aufgehört hatte zu glauben, dass das Überspringen von Schritten Zeit spart.
:38. Weil es das nicht tut.
:39. Es verschiebt die Arbeit nur in eine ungünstigere Zukunft.
:40. Der morsche Balken war der Moment, den man nicht plant und auf den man trotzdem vorbereitet sein muss.
:41. An einem Dienstagvormittag nach sechs Wochen.
:42. Ferenc stand eine Weile davor.
:43. Nicht aus Ratlosigkeit.
:44. Sondern aus Respekt vor dem Problem.
:45. Weil die Qualität einer Lösung von der Qualität des Verstehens abhängt, das ihr vorausgeht.
:46. Und Verstehen braucht manchmal eine Pause.
:47. Er fuhr in die Stadt, sprach mit dem Fachmann, hörte zu ohne zu unterbrechen, stellte die richtigen Fragen.
:48. Und kam zurück mit einem Plan, der besser war als das Original.
:49. Das ist das Paradox von Rückschlägen, wenn man sie als Information behandelt.
:50. Dass sie manchmal zu besseren Ergebnissen führen als das reibungslose Fortschreiten.
:51. Weil sie Fragen erzwingen, die man sonst nicht gestellt hätte.
:52. Die Verstärkung dauerte drei Tage.
:53. Und war am Ende stärker als der Balken, den sie ersetzte.
:54. Das stellte ihn mehr zufrieden als alles, was ohne Widerstand gelaufen war.
:55. Weil Lösungen, die aus Schwierigkeiten entstehen, eine andere Substanz haben.
:56. Eine, die man spürt, auch wenn man sie nicht benennen kann.
:57. Der Sommer brachte die Wände, der frühe Herbst die Fenster.
:58. An einem Abend im September machte er das Licht im Wohnzimmer an.
:59. Das erste Mal seit Jahren.
:60. Das Zimmer war warm und hell.
:61. Und sah aus wie das, was es jetzt war.
:62. Ein bewohnter Ort.
:63. Das ist eine simple Feststellung und gleichzeitig die vollständigste, die er über das Haus machen konnte.
:64. Er saß auf der Veranda und trank seinen Kaffee.
:65. Die Nachbarin, die den Abriss erwartet hatte, ging vorbei.
:66. Und sagte, das sehe jetzt wirklich schön aus.
:67. Mit einem Tonfall, der so klang, als würde sie es wirklich meinen.
:68. Ferenc registrierte das und kommentierte es nicht.
:69. Weil manche Bestätigungen stärker wirken, wenn man sie annimmt, ohne darauf zu antworten.
:70. Und weil das Schweigen in diesem Moment präziser war als jedes Wort.
:71. Er dachte an die Liste, die er am ersten Morgen gemacht hatte.
:72. An jeden Punkt darauf.
:73. Und daran, dass jeder Punkt erledigt war.
:74. Das war kein heroischer Gedanke, sondern ein sachlicher.
:75. Sachliche Gedanken, die sich gut anfühlen, sind meistens die ehrlichsten.
:76. Weil sie keine Überhöhung brauchen, um zu bedeuten, was sie bedeuten.
|}
== 27 ==
=== 1 ===
:Michael háza.
:1. Michael harmincnyolc éves.
:2. Chicagóban lakik.
:3. Jó munkája van.
:4. Szoftverfejlesztő.
:5. Jól keres.
:6. De bérel egy lakást.
:7. Ezt már tíz éve csinálja.
:8. Minden hónapban lakbért fizet.
:9. A pénz aztán eltűnik.
:10. Michael azt gondolja: házat szeretnék venni.
:11. Saját házat.
:12. Ez az álma.
:13. Pénzt takarít meg.
:14. Minden hónapban félretesz valamennyit.
:15. Ezt három évig csinálja.
:16. Aztán elég pénze van az önerőre.
:17. Ezt down paymentnek nevezik.
:18. Amerikában ez fontos.
:19. Elmegy a bankba.
:20. Beszél egy bankárral.
:21. A bankárt Robertnek hívják.
:22. Robert megnézi az összes papírt.
:23. Megnézi Michael fizetését.
:24. Megnézi Michael adósságait.
:25. Michaelnek nincsenek nagy adósságai.
:26. Ez jó.
:27. Robert azt mondja: „Kap hitelt.”
:28. Ezt mortgage-nak nevezik.
:29. Michael nagyon boldog.
:30. Most házat keres.
:31. Elmegy egy ingatlanügynökhöz.
:32. Az ingatlanügynököt Jennifernek hívják.
:33. Sok házat ismer.
:34. Sok házat mutat neki.
:35. Az első ház túl kicsi.
:36. A második ház túl drága.
:37. A harmadik ház messze van a munkahelyétől.
:38. Michael egy kicsit frusztrált.
:39. De nem adja fel.
:40. Jennifer talál egy új házat.
:41. Egy csendes környéken van.
:42. A házban három hálószoba van.
:43. Van kertje.
:44. Van garázsa.
:45. Az ára korrekt.
:46. Michael megnézi a házat.
:47. Végigmegy az összes szobán.
:48. Benéz a pincébe.
:49. Megnézi a tetőt.
:50. Nagyon tetszik neki a ház.
:51. De óvatos.
:52. Hív egy ellenőrt.
:53. Az ellenőrt Dave-nek hívják.
:54. Mindent nagyon alaposan megnéz.
:55. A tető még jó.
:56. A vezetékek rendben vannak.
:57. A fűtés új.
:58. Dave azt mondja: „A ház jó állapotban van.”
:59. Michael ajánlatot tesz.
:60. Az ajánlat valamivel az ár alatt van.
:61. Az eladó válaszol.
:62. Egy kicsit többet akar.
:63. Michael és az eladó tárgyalnak.
:64. Ez két napig tart.
:65. Aztán megegyeznek.
:66. Michael megveszi a házat.
:67. Sok papír van.
:68. Sok dokumentumot ír alá.
:69. Ez két óráig tart.
:70. Aztán megkapja a kulcsokat.
:71. A kulcsok a kezében vannak.
:72. Bemegy a házba.
:73. Most már az ő háza.
:74. Az üres nappaliban áll.
:75. Körülnéz.
:76. Azt gondolja: ez az enyém.
:77. Azt gondolja: ezt megcsináltam.
:78. Hétvégén jönnek a barátai.
:79. Segítenek neki a költözésben.
:80. Bútorokat visznek be a házba.
:81. Együtt pizzát esznek.
:82. Sört isznak.
:83. Sokat nevetnek.
:84. Este mindannyian együtt ülnek.
:85. Michael barátja, Jake, azt mondja: „Szép házad van.”
:86. Michael mosolyog.
:87. Azt mondja: „Igen. Szép.”
:88. Az elmúlt három évre gondol.
:89. A takarékoskodásra gondol.
:90. A sok házra gondol.
:91. A sok papírra gondol.
:92. Sok munka volt.
:93. De megérte.
:94. Iszik egy korty sört.
:95. Kinéz az ablakon.
:96. Kint van a kert.
:97. Azt gondolja: tavasszal paradicsomot ültetek.
:98. Újra elmosolyodik.
:99. Ez az otthona.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Michael háza. - Michaels Haus
:1. Michael harmincnyolc éves. - Michael ist 38 Jahre alt.
:2. Chicagóban lakik. - Er wohnt in Chicago.
:3. Jó munkája van. - Er hat eine gute Arbeit.
:4. Szoftverfejlesztő. - Er ist Software-Entwickler.
:5. Jól keres. - Er verdient gut.
:6. De bérel egy lakást. - Aber er mietet eine Wohnung.
:7. Ezt már tíz éve csinálja. - Das macht er seit zehn Jahren.
:8. Minden hónapban lakbért fizet. - Er zahlt jeden Monat Miete.
:9. A pénz aztán eltűnik. - Das Geld ist dann weg.
:10. Michael azt gondolja: házat szeretnék venni. - Michael denkt: Ich möchte ein Haus kaufen.
:11. Saját házat. - Ein eigenes Haus.
:12. Ez az álma. - Das ist sein Traum.
:13. Pénzt takarít meg. - Er spart Geld.
:14. Minden hónapban félretesz valamennyit. - Jeden Monat spart er etwas.
:15. Ezt három évig csinálja. - Das macht er drei Jahre lang.
:16. Aztán elég pénze van az önerőre. - Dann hat er genug Geld für eine Anzahlung.
:17. Ezt down paymentnek nevezik. - Das nennt man Down Payment.
:18. Amerikában ez fontos. - In Amerika ist das wichtig.
:19. Elmegy a bankba. - Er geht zur Bank.
:20. Beszél egy bankárral. - Er spricht mit einem Banker.
:21. A bankárt Robertnek hívják. - Der Banker heißt Robert.
:22. Robert megnézi az összes papírt. - Robert schaut alle Papiere an.
:23. Megnézi Michael fizetését. - Er schaut Michaels Gehalt an.
:24. Megnézi Michael adósságait. - Er schaut Michaels Schulden an.
:25. Michaelnek nincsenek nagy adósságai. - Michael hat keine großen Schulden.
:26. Ez jó. - Das ist gut.
:27. Robert azt mondja: „Kap hitelt.” - Robert sagt: „Sie bekommen einen Kredit."
:28. Ezt mortgage-nak nevezik. - Das nennt man Mortgage.
:29. Michael nagyon boldog. - Michael ist sehr glücklich.
:30. Most házat keres. - Jetzt sucht er ein Haus.
:31. Elmegy egy ingatlanügynökhöz. - Er geht zu einem Makler.
:32. Az ingatlanügynököt Jennifernek hívják. - Die Maklerin heißt Jennifer.
:33. Sok házat ismer. - Sie kennt viele Häuser.
:34. Sok házat mutat neki. - Sie zeigt ihm viele Häuser.
:35. Az első ház túl kicsi. - Das erste Haus ist zu klein.
:36. A második ház túl drága. - Das zweite Haus ist zu teuer.
:37. A harmadik ház messze van a munkahelyétől. - Das dritte Haus ist weit von der Arbeit.
:38. Michael egy kicsit frusztrált. - Michael ist ein bisschen frustriert.
:39. De nem adja fel. - Aber er gibt nicht auf.
:40. Jennifer talál egy új házat. - Jennifer findet ein neues Haus.
:41. Egy csendes környéken van. - Es ist in einem ruhigen Viertel.
:42. A házban három hálószoba van. - Das Haus hat drei Schlafzimmer.
:43. Van kertje. - Es hat einen Garten.
:44. Van garázsa. - Es hat eine Garage.
:45. Az ára korrekt. - Der Preis ist fair.
:46. Michael megnézi a házat. - Michael schaut das Haus an.
:47. Végigmegy az összes szobán. - Er geht durch alle Zimmer.
:48. Benéz a pincébe. - Er schaut in den Keller.
:49. Megnézi a tetőt. - Er schaut auf das Dach.
:50. Nagyon tetszik neki a ház. - Er mag das Haus sehr.
:51. De óvatos. - Aber er ist vorsichtig.
:52. Hív egy ellenőrt. - Er bestellt einen Inspektor.
:53. Az ellenőrt Dave-nek hívják. - Der Inspektor heißt Dave.
:54. Mindent nagyon alaposan megnéz. - Er schaut alles sehr genau an.
:55. A tető még jó. - Das Dach ist noch gut.
:56. A vezetékek rendben vannak. - Die Leitungen sind in Ordnung.
:57. A fűtés új. - Die Heizung ist neu.
:58. Dave azt mondja: „A ház jó állapotban van.” - Dave sagt: „Das Haus ist in gutem Zustand."
:59. Michael ajánlatot tesz. - Michael macht ein Angebot.
:60. Az ajánlat valamivel az ár alatt van. - Das Angebot ist etwas unter dem Preis.
:61. Az eladó válaszol. - Der Verkäufer antwortet.
:62. Egy kicsit többet akar. - Er will ein bisschen mehr.
:63. Michael és az eladó tárgyalnak. - Michael und der Verkäufer verhandeln.
:64. Ez két napig tart. - Das dauert zwei Tage.
:65. Aztán megegyeznek. - Dann sind sie einig.
:66. Michael megveszi a házat. - Michael kauft das Haus.
:67. Sok papír van. - Es gibt viele Papiere.
:68. Sok dokumentumot ír alá. - Er unterschreibt viele Dokumente.
:69. Ez két óráig tart. - Das dauert zwei Stunden.
:70. Aztán megkapja a kulcsokat. - Dann bekommt er die Schlüssel.
:71. A kulcsok a kezében vannak. - Die Schlüssel liegen in seiner Hand.
:72. Bemegy a házba. - Er geht in das Haus.
:73. Most már az ő háza. - Es ist jetzt sein Haus.
:74. Az üres nappaliban áll. - Er steht im leeren Wohnzimmer.
:75. Körülnéz. - Er schaut sich um.
:76. Azt gondolja: ez az enyém. - Er denkt: Das ist meins.
:77. Azt gondolja: ezt megcsináltam. - Er denkt: Ich habe das geschafft.
:78. Hétvégén jönnek a barátai. - Am Wochenende kommen Freunde.
:79. Segítenek neki a költözésben. - Sie helfen ihm beim Umzug.
:80. Bútorokat visznek be a házba. - Sie tragen Möbel ins Haus.
:81. Együtt pizzát esznek. - Sie essen zusammen Pizza.
:82. Sört isznak. - Sie trinken Bier.
:83. Sokat nevetnek. - Sie lachen viel.
:84. Este mindannyian együtt ülnek. - Am Abend sitzen alle zusammen.
:85. Michael barátja, Jake, azt mondja: „Szép házad van.” - Michaels Freund Jake sagt: „Du hast ein schönes Haus."
:86. Michael mosolyog. - Michael lächelt.
:87. Azt mondja: „Igen. Szép.” - Er sagt: „Ja. Es ist schön."
:88. Az elmúlt három évre gondol. - Er denkt an die letzten drei Jahre.
:89. A takarékoskodásra gondol. - Er denkt an das Sparen.
:90. A sok házra gondol. - Er denkt an die vielen Häuser.
:91. A sok papírra gondol. - Er denkt an die vielen Papiere.
:92. Sok munka volt. - Das war viel Arbeit.
:93. De megérte. - Aber es hat sich gelohnt.
:94. Iszik egy korty sört. - Er nimmt einen Schluck Bier.
:95. Kinéz az ablakon. - Er schaut durch das Fenster.
:96. Kint van a kert. - Draußen ist der Garten.
:97. Azt gondolja: tavasszal paradicsomot ültetek. - Er denkt: Im Frühling pflanze ich Tomaten.
:98. Újra elmosolyodik. - Er lächelt wieder.
:99. Ez az otthona. - Das ist sein Zuhause.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Michaels Haus
:1. Michael ist 38 Jahre alt.
:2. Er wohnt in Chicago.
:3. Er hat eine gute Arbeit.
:4. Er ist Software-Entwickler.
:5. Er verdient gut.
:6. Aber er mietet eine Wohnung.
:7. Das macht er seit zehn Jahren.
:8. Er zahlt jeden Monat Miete.
:9. Das Geld ist dann weg.
:10. Michael denkt: Ich möchte ein Haus kaufen.
:11. Ein eigenes Haus.
:12. Das ist sein Traum.
:13. Er spart Geld.
:14. Jeden Monat spart er etwas.
:15. Das macht er drei Jahre lang.
:16. Dann hat er genug Geld für eine Anzahlung.
:17. Das nennt man Down Payment.
:18. In Amerika ist das wichtig.
:19. Er geht zur Bank.
:20. Er spricht mit einem Banker.
:21. Der Banker heißt Robert.
:22. Robert schaut alle Papiere an.
:23. Er schaut Michaels Gehalt an.
:24. Er schaut Michaels Schulden an.
:25. Michael hat keine großen Schulden.
:26. Das ist gut.
:27. Robert sagt: „Sie bekommen einen Kredit."
:28. Das nennt man Mortgage.
:29. Michael ist sehr glücklich.
:30. Jetzt sucht er ein Haus.
:31. Er geht zu einem Makler.
:32. Die Maklerin heißt Jennifer.
:33. Sie kennt viele Häuser.
:34. Sie zeigt ihm viele Häuser.
:35. Das erste Haus ist zu klein.
:36. Das zweite Haus ist zu teuer.
:37. Das dritte Haus ist weit von der Arbeit.
:38. Michael ist ein bisschen frustriert.
:39. Aber er gibt nicht auf.
:40. Jennifer findet ein neues Haus.
:41. Es ist in einem ruhigen Viertel.
:42. Das Haus hat drei Schlafzimmer.
:43. Es hat einen Garten.
:44. Es hat eine Garage.
:45. Der Preis ist fair.
:46. Michael schaut das Haus an.
:47. Er geht durch alle Zimmer.
:48. Er schaut in den Keller.
:49. Er schaut auf das Dach.
:50. Er mag das Haus sehr.
:51. Aber er ist vorsichtig.
:52. Er bestellt einen Inspektor.
:53. Der Inspektor heißt Dave.
:54. Er schaut alles sehr genau an.
:55. Das Dach ist noch gut.
:56. Die Leitungen sind in Ordnung.
:57. Die Heizung ist neu.
:58. Dave sagt: „Das Haus ist in gutem Zustand."
:59. Michael macht ein Angebot.
:60. Das Angebot ist etwas unter dem Preis.
:61. Der Verkäufer antwortet.
:62. Er will ein bisschen mehr.
:63. Michael und der Verkäufer verhandeln.
:64. Das dauert zwei Tage.
:65. Dann sind sie einig.
:66. Michael kauft das Haus.
:67. Es gibt viele Papiere.
:68. Er unterschreibt viele Dokumente.
:69. Das dauert zwei Stunden.
:70. Dann bekommt er die Schlüssel.
:71. Die Schlüssel liegen in seiner Hand.
:72. Er geht in das Haus.
:73. Es ist jetzt sein Haus.
:74. Er steht im leeren Wohnzimmer.
:75. Er schaut sich um.
:76. Er denkt: Das ist meins.
:77. Er denkt: Ich habe das geschafft.
:78. Am Wochenende kommen Freunde.
:79. Sie helfen ihm beim Umzug.
:80. Sie tragen Möbel ins Haus.
:81. Sie essen zusammen Pizza.
:82. Sie trinken Bier.
:83. Sie lachen viel.
:84. Am Abend sitzen alle zusammen.
:85. Michaels Freund Jake sagt: „Du hast ein schönes Haus."
:86. Michael lächelt.
:87. Er sagt: „Ja. Es ist schön."
:88. Er denkt an die letzten drei Jahre.
:89. Er denkt an das Sparen.
:90. Er denkt an die vielen Häuser.
:91. Er denkt an die vielen Papiere.
:92. Das war viel Arbeit.
:93. Aber es hat sich gelohnt.
:94. Er nimmt einen Schluck Bier.
:95. Er schaut durch das Fenster.
:96. Draußen ist der Garten.
:97. Er denkt: Im Frühling pflanze ich Tomaten.
:98. Er lächelt wieder.
:99. Das ist sein Zuhause.
|}
=== 2 ===
:Jennifer és a ház.
:1. Jennifer nyolc éve dolgozott ingatlanügynökként Chicagóban.
:2. Ez azt jelentette, hogy nyolc éve csak akkor keresett pénzt, ha valóban eladott egy házat.
:3. Nem volt fizetés, nem volt biztonság.
:4. Csak a jutalék a végén, ha minden sikerült.
:5. Ez néha egy hét után történt meg.
:6. Néha egy év után.
:7. Néha pedig egyáltalán nem.
:8. Amerikában ez volt az alku.
:9. Jennifer elfogadta, mert szerette az eladást.
:10. És mert a rossz hónapok inkább ösztönözték, mint elbizonytalanították.
:11. Michael ajánlás útján került hozzá.
:12. A harmincas évei elején járó szoftverfejlesztő volt.
:13. Nyugodt és jól felkészült.
:14. Már a zsebében volt a bank előzetes hiteljóváhagyó levele.
:15. Jennifer ezt értékelte.
:16. Tudta, hogy Michael közben más ingatlanügynökökkel is beszél.
:17. Ehhez joga volt.
:18. Így működött a piac az Egyesült Államokban.
:19. Egyetlen ügynöknek sem volt kizárólagos joga egy vevőre.
:20. Ez azt jelentette, hogy az kereste meg a jutalékot, aki először találta meg a megfelelő házat.
:21. Ez nyomást teremtett, de motivációt is.
:22. Jennifer pedig jobban szerette a motivációt, mint a kényelmet.
:23. Az első héten három házat mutatott Michaelnek.
:24. Egyik sem illett igazán hozzá.
:25. Ez normális volt, és ezt így is mondta neki.
:26. Mert az őszinte ingatlanügynökök tovább maradnak a szakmában, mint a tisztességtelenek.
:27. A negyedik ház Wicker Parkban olyasmit tudott, amit a többi nem.
:28. Csendes utca, kert, három hálószoba.
:29. És olyan ár, amely még hagyott teret az alkura.
:30. Michael megnézte, és keveset mondott.
:31. Ez komoly vevőknél jó jel volt.
:32. Független ellenőrt rendelt ki.
:33. Jennifer erről soha nem beszélt le senkit.
:34. Akkor sem, ha ez néha üzleteket hiúsított meg.
:35. Az ellenőr nem talált semmi komolyat.
:36. A tetőnek még tíz jó éve volt.
:37. A fűtés új volt.
:38. Jennifer röviden fellélegzett.
:39. Mert a tiszta ellenőrzési jelentés az a pillanat, amikor az üzletek valóságossá válnak.
:40. Azt tanácsolta Michaelnek, hogy az ajánlati ár alatt kezdjen.
:41. Nem túl mélyen, hanem okosan.
:42. Mert a túl alacsony ajánlatok megsértik az eladókat, és már azelőtt megmérgezik a tárgyalást, hogy elkezdődne.
:43. Az ellenalku két napig tartott.
:44. Ajánlatokkal és ellenajánlatokkal.
:45. Jennifer nyugodtan és tárgyilagosan vezette a tárgyalást.
:46. Mert az érzelem ritkán segít a tárgyalásokon.
:47. Végül olyan árban állapodtak meg, amely mindkét fél számára korrekt volt.
:48. Ez a legjobb eredmény.
:49. Nem a legalacsonyabb ár.
:50. Hanem az, amelynél senki sem érzi úgy, hogy veszített.
:51. A zárás két óráig tartott.
:52. Dokumentumokkal, amelyeket Michael aláírt.
:53. És amelyeket Jennifer elmagyarázott neki.
:54. Mert úgy gondolta, hogy a vevőknek érteniük kell, mit írnak alá.
:55. Amikor Michael kezében voltak a kulcsok, köszönetet mondott.
:56. Röviden és őszintén.
:57. Ez Jennifernek többet jelentett, mint egy hosszú köszönet.
:58. Hazament, beírta a jutalékot a táblázatába.
:59. Aztán megnézte, milyen új megkeresések várnak az e-mailjei között.
:60. Mert a következő ügyfél nem vár.
:61. És mert ez volt az élete.
:62. És szerette.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Jennifer és a ház. - Jennifer und das Haus
:1. Jennifer nyolc éve dolgozott ingatlanügynökként Chicagóban. - Jennifer arbeitete seit acht Jahren als Maklerin in Chicago.
:2. Ez azt jelentette, hogy nyolc éve csak akkor keresett pénzt, ha valóban eladott egy házat. - Das bedeutete, dass sie acht Jahre lang nur dann Geld verdient hatte, wenn sie tatsächlich ein Haus verkauft hatte.
:3. Nem volt fizetés, nem volt biztonság. - Kein Gehalt, keine Sicherheit.
:4. Csak a jutalék a végén, ha minden sikerült. - Nur die Provision am Ende, wenn alles geklappt hatte.
:5. Ez néha egy hét után történt meg. - Das passierte manchmal nach einer Woche.
:6. Néha egy év után. - Manchmal nach einem Jahr.
:7. Néha pedig egyáltalán nem. - Oder gar nicht.
:8. Amerikában ez volt az alku. - Das war der Deal in Amerika.
:9. Jennifer elfogadta, mert szerette az eladást. - Jennifer hatte ihn akzeptiert, weil sie das Verkaufen mochte.
:10. És mert a rossz hónapok inkább ösztönözték, mint elbizonytalanították. - Und weil schlechte Monate sie anspornte, statt sie zu entmutigen.
:11. Michael ajánlás útján került hozzá. - Michael kam über eine Empfehlung zu ihr.
:12. A harmincas évei elején járó szoftverfejlesztő volt. - Er war ein Software-Entwickler Anfang dreißig.
:13. Nyugodt és jól felkészült. - Ruhig und gut vorbereitet.
:14. Már a zsebében volt a bank előzetes hiteljóváhagyó levele. - Mit dem Pre-Approval Brief der Bank bereits in der Tasche.
:15. Jennifer ezt értékelte. - Das schätzte sie.
:16. Tudta, hogy Michael közben más ingatlanügynökökkel is beszél. - Sie wusste, dass Michael gleichzeitig auch mit anderen Maklern sprach.
:17. Ehhez joga volt. - Das war sein gutes Recht.
:18. Így működött a piac az Egyesült Államokban. - So funktionierte der Markt in den USA.
:19. Egyetlen ügynöknek sem volt kizárólagos joga egy vevőre. - Kein Makler hatte exklusive Rechte auf einen Käufer.
:20. Ez azt jelentette, hogy az kereste meg a jutalékot, aki először találta meg a megfelelő házat. - Das bedeutete: Wer zuerst das richtige Haus fand, verdiente die Provision.
:21. Ez nyomást teremtett, de motivációt is. - Das erzeugte Druck, aber auch Motivation.
:22. Jennifer pedig jobban szerette a motivációt, mint a kényelmet. - Und Jennifer mochte Motivation mehr als Komfort.
:23. Az első héten három házat mutatott Michaelnek. - Sie zeigte Michael drei Häuser in der ersten Woche.
:24. Egyik sem illett igazán hozzá. - Keines davon passte wirklich.
:25. Ez normális volt, és ezt így is mondta neki. - Das war normal und das sagte sie ihm auch so.
:26. Mert az őszinte ingatlanügynökök tovább maradnak a szakmában, mint a tisztességtelenek. - Weil ehrliche Makler länger im Geschäft bleiben als unehrliche.
:27. A negyedik ház Wicker Parkban olyasmit tudott, amit a többi nem. - Das vierte Haus in Wicker Park hatte etwas, das die anderen nicht hatten.
:28. Csendes utca, kert, három hálószoba. - Eine ruhige Straße, einen Garten, drei Schlafzimmer.
:29. És olyan ár, amely még hagyott teret az alkura. - Und einen Preis, der noch Verhandlungsspielraum ließ.
:30. Michael megnézte, és keveset mondott. - Michael schaute es an, sagte wenig.
:31. Ez komoly vevőknél jó jel volt. - Das war bei ernsthaften Käufern ein gutes Zeichen.
:32. Független ellenőrt rendelt ki. - Er bestellte einen unabhängigen Inspektor.
:33. Jennifer erről soha nem beszélt le senkit. - Davon hatte Jennifer nie abgeraten.
:34. Akkor sem, ha ez néha üzleteket hiúsított meg. - Auch wenn das manchmal Deals zum Platzen brachte.
:35. Az ellenőr nem talált semmi komolyat. - Der Inspektor fand nichts Ernstes.
:36. A tetőnek még tíz jó éve volt. - Das Dach hatte noch zehn gute Jahre.
:37. A fűtés új volt. - Die Heizung war neu.
:38. Jennifer röviden fellélegzett. - Jennifer atmete kurz durch.
:39. Mert a tiszta ellenőrzési jelentés az a pillanat, amikor az üzletek valóságossá válnak. - Weil ein sauberer Inspektionsbericht der Moment ist, an dem Deals real werden.
:40. Azt tanácsolta Michaelnek, hogy az ajánlati ár alatt kezdjen. - Sie riet Michael, unter dem Angebotspreis einzusteigen.
:41. Nem túl mélyen, hanem okosan. - Nicht zu tief, sondern klug.
:42. Mert a túl alacsony ajánlatok megsértik az eladókat, és már azelőtt megmérgezik a tárgyalást, hogy elkezdődne. - Weil zu tiefe Angebote Verkäufer beleidigen und Verhandlungen vergiften, bevor sie beginnen.
:43. Az ellenalku két napig tartott. - Die Gegenverhandlung dauerte zwei Tage.
:44. Ajánlatokkal és ellenajánlatokkal. - Mit Angeboten und Gegenangeboten.
:45. Jennifer nyugodtan és tárgyilagosan vezette a tárgyalást. - Jennifer führte sie ruhig und sachlich.
:46. Mert az érzelem ritkán segít a tárgyalásokon. - Weil Emotion bei Verhandlungen selten hilft.
:47. Végül olyan árban állapodtak meg, amely mindkét fél számára korrekt volt. - Am Ende einigten sie sich auf einen Preis, der für beide Seiten fair war.
:48. Ez a legjobb eredmény. - Das ist das beste Ergebnis.
:49. Nem a legalacsonyabb ár. - Nicht der tiefste Preis.
:50. Hanem az, amelynél senki sem érzi úgy, hogy veszített. - Sondern der, bei dem niemand das Gefühl hat, verloren zu haben.
:51. A zárás két óráig tartott. - Das Closing dauerte zwei Stunden.
:52. Dokumentumokkal, amelyeket Michael aláírt. - Mit Dokumenten, die Michael unterschrieb.
:53. És amelyeket Jennifer elmagyarázott neki. - Und die Jennifer ihm erklärt hatte.
:54. Mert úgy gondolta, hogy a vevőknek érteniük kell, mit írnak alá. - Weil sie fand, dass Käufer verstehen sollten, was sie unterschreiben.
:55. Amikor Michael kezében voltak a kulcsok, köszönetet mondott. - Als Michael die Schlüssel in der Hand hielt, sagte er danke.
:56. Röviden és őszintén. - Kurz und ehrlich.
:57. Ez Jennifernek többet jelentett, mint egy hosszú köszönet. - Das bedeutete Jennifer mehr als ein langer Dank.
:58. Hazament, beírta a jutalékot a táblázatába. - Sie fuhr nach Hause, schrieb die Provision in ihre Tabelle.
:59. Aztán megnézte, milyen új megkeresések várnak az e-mailjei között. - Und schaute, welche neuen Anfragen in ihrer E-Mail warteten.
:60. Mert a következő ügyfél nem vár. - Weil der nächste Kunde nicht wartet.
:61. És mert ez volt az élete. - Und weil das ihr Leben war.
:62. És szerette. - Und sie es mochte.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Jennifer und das Haus
:1. Jennifer arbeitete seit acht Jahren als Maklerin in Chicago.
:2. Das bedeutete, dass sie acht Jahre lang nur dann Geld verdient hatte, wenn sie tatsächlich ein Haus verkauft hatte.
:3. Kein Gehalt, keine Sicherheit.
:4. Nur die Provision am Ende, wenn alles geklappt hatte.
:5. Das passierte manchmal nach einer Woche.
:6. Manchmal nach einem Jahr.
:7. Oder gar nicht.
:8. Das war der Deal in Amerika.
:9. Jennifer hatte ihn akzeptiert, weil sie das Verkaufen mochte.
:10. Und weil schlechte Monate sie anspornte, statt sie zu entmutigen.
:11. Michael kam über eine Empfehlung zu ihr.
:12. Er war ein Software-Entwickler Anfang dreißig.
:13. Ruhig und gut vorbereitet.
:14. Mit dem Pre-Approval Brief der Bank bereits in der Tasche.
:15. Das schätzte sie.
:16. Sie wusste, dass Michael gleichzeitig auch mit anderen Maklern sprach.
:17. Das war sein gutes Recht.
:18. So funktionierte der Markt in den USA.
:19. Kein Makler hatte exklusive Rechte auf einen Käufer.
:20. Das bedeutete: Wer zuerst das richtige Haus fand, verdiente die Provision.
:21. Das erzeugte Druck, aber auch Motivation.
:22. Und Jennifer mochte Motivation mehr als Komfort.
:23. Sie zeigte Michael drei Häuser in der ersten Woche.
:24. Keines davon passte wirklich.
:25. Das war normal und das sagte sie ihm auch so.
:26. Weil ehrliche Makler länger im Geschäft bleiben als unehrliche.
:27. Das vierte Haus in Wicker Park hatte etwas, das die anderen nicht hatten.
:28. Eine ruhige Straße, einen Garten, drei Schlafzimmer.
:29. Und einen Preis, der noch Verhandlungsspielraum ließ.
:30. Michael schaute es an, sagte wenig.
:31. Das war bei ernsthaften Käufern ein gutes Zeichen.
:32. Er bestellte einen unabhängigen Inspektor.
:33. Davon hatte Jennifer nie abgeraten.
:34. Auch wenn das manchmal Deals zum Platzen brachte.
:35. Der Inspektor fand nichts Ernstes.
:36. Das Dach hatte noch zehn gute Jahre.
:37. Die Heizung war neu.
:38. Jennifer atmete kurz durch.
:39. Weil ein sauberer Inspektionsbericht der Moment ist, an dem Deals real werden.
:40. Sie riet Michael, unter dem Angebotspreis einzusteigen.
:41. Nicht zu tief, sondern klug.
:42. Weil zu tiefe Angebote Verkäufer beleidigen und Verhandlungen vergiften, bevor sie beginnen.
:43. Die Gegenverhandlung dauerte zwei Tage.
:44. Mit Angeboten und Gegenangeboten.
:45. Jennifer führte sie ruhig und sachlich.
:46. Weil Emotion bei Verhandlungen selten hilft.
:47. Am Ende einigten sie sich auf einen Preis, der für beide Seiten fair war.
:48. Das ist das beste Ergebnis.
:49. Nicht der tiefste Preis.
:50. Sondern der, bei dem niemand das Gefühl hat, verloren zu haben.
:51. Das Closing dauerte zwei Stunden.
:52. Mit Dokumenten, die Michael unterschrieb.
:53. Und die Jennifer ihm erklärt hatte.
:54. Weil sie fand, dass Käufer verstehen sollten, was sie unterschreiben.
:55. Als Michael die Schlüssel in der Hand hielt, sagte er danke.
:56. Kurz und ehrlich.
:57. Das bedeutete Jennifer mehr als ein langer Dank.
:58. Sie fuhr nach Hause, schrieb die Provision in ihre Tabelle.
:59. Und schaute, welche neuen Anfragen in ihrer E-Mail warteten.
:60. Weil der nächste Kunde nicht wartet.
:61. Und weil das ihr Leben war.
:62. Und sie es mochte.
|}
=== 3 ===
:Markus házvásárlása Floridában.
:1. Markus három éve volt irodavezető Münchenben.
:2. Jól keresett, és keveset tett félre.
:3. Ez Németországban normális, Amerikában viszont probléma.
:4. Mert az amerikai ingatlanpiac önerőt feltételez, mégpedig komolyan.
:5. Megkapta az állást, beadta a zöldkártya-kérelmet, és Tampába költözött.
:6. Ott élt nyolc éve a régi iskolai barátja, Stefan.
:7. És ott mindennap sütött a nap.
:8. Ezt Markus az első télen nagyon értékelte, a második nyáron viszont már kissé másként ítélte meg.
:9. Stefan felajánlotta neki, hogy végigvezeti a házvásárláson.
:10. Ez nagylelkűen hangzott, és valóban az is volt.
:11. Mert Stefan nyolc év alatt mindent rosszul csinált, amit rosszul lehet csinálni.
:12. És szívesen továbbadta a hibáiból származó tudást.
:13. Egy szombat délelőtt elmentek megnézni négy házat, amelyeket Markus online talált.
:14. Stefan mindent kommentált, nyugodtan és dráma nélkül.
:15. Mert nem akarta, hogy Markus ne higgyen neki.
:16. Az első ház gyönyörűen volt berendezve.
:17. Fehér bútorokkal, friss virágokkal és frissen sült kenyér illatával.
:18. Stefan ezt azonnal kommentálta.
:19. Ez staging, mondta, ez nem tartozik a házhoz.
:20. Ha megveszed, mindez eltűnik.
:21. Markus értette az elvet.
:22. De igazán csak akkor értette meg, amikor Stefan elmagyarázta neki, milyen üresnek tűnnek gyakran az amerikai házak a vásárlás után.
:23. Mert az eladók mindent elvisznek, ami nincs odacsavarozva.
:24. Néha még a lámpákat is.
:25. A második ház nagy volt.
:26. Négy hálószoba, három fürdőszoba, medence.
:27. És hihetetlenül olcsó.
:28. Ez meglepte Markust, amíg Stefan meg nem kérdezte, utánanézett-e az ingatlanadónak.
:29. Markus nem nézett utána.
:30. Stefan pedig kiszámolta neki.
:31. Floridában az ingatlanadót a piaci érték alapján fizetik.
:32. Ez egy jó fekvésű, olcsó háznál is évente több ezer dollárt jelenthet.
:33. Ehhez jön még a biztosítás, amely Floridában a hurrikánok miatt drága.
:34. És a Homeowner Association díjai, ha a ház kezelt lakónegyedben van.
:35. A nagy nem mindig olcsó, mondta Stefan.
:36. Néha csak bőkezűen drága.
:37. A harmadik ház olyan környéken állt, amely Markusnak látványra tetszett.
:38. Széles utcák, öreg fák, nyugalom.
:39. Stefan azt javasolta, hogy nézzék meg a bűnözési statisztikát, mielőtt kiszállnak.
:40. Elővette a telefonját, és megmutatta Markusnak az irányítószámhoz tartozó crime rate adatokat.
:41. Ezek nyilvánosan hozzáférhetők.
:42. És ismerni kell őket, mielőtt az ember döntést hoz.
:43. Mert a csendes utcák és az alacsony bűnözési ráta nem mindig ugyanaz.
:44. A környék rendben volt.
:45. Magának a háznak viszont olyan teteje volt, amely Stefant bizalmatlanná tette.
:46. Mert egy nem hurrikánbiztos tető Floridában nem esztétikai probléma, hanem pénzügyi.
:47. Független szakértőt ajánlott.
:48. Nem olyat, akit a makler ajánl, hanem olyat, akit az ember maga keres.
:49. Mert a maklerek által ajánlott szakértők néha túl barátságosak.
:50. A negyedik ház volt a legkevésbé feltűnő.
:51. Egy háromszobás bungaló Észak-Tampában.
:52. Tiszta volt, de egyszerű.
:53. Nem volt medence, és nem volt nagy kert.
:54. A döntő azonban az iskolakörzet volt, mondta Stefan.
:55. Elmagyarázta, hogy Amerikában a házvásárlás egyik legfontosabb döntése az iskolakörzet.
:56. Nemcsak családok számára fontos.
:57. Hanem azért is, mert egy jó iskolakörzet stabilizálja, sőt néha meghatározza egy ház újraeladási értékét.
:58. A körzet iskoláinak jó értékelései voltak.
:59. Ezeket szintén nyilvánosan meg lehet nézni.
:60. Stefan megmutatta Markusnak, hogyan kell ezt csinálni.
:61. Mert Amerikában az információ nyilvános, ha az ember tudja, hol keresse.
:62. Markus időpontot egyeztetett a bankkal, amellyel már korábban felvette a kapcsolatot.
:63. Stefan elkísérte.
:64. Mert az amerikai banki beszélgetések a németeknek szokatlanok.
:65. Ott van például a pre-approval letter.
:66. Ez még nem hitel, hanem előzetes ígéret.
:67. De szükség van rá, ha az ember komoly ajánlatot akar tenni.
:68. A hitelt jóváhagyták.
:69. A havi részlet korrekt volt.
:70. Markus ajánlatot tett a bungalóra.
:71. A listaár alatt, de nem túl mélyen.
:72. Stefan vacsora közben azt mondta, hogy a closing Floridában kissé más, mint Németországban.
:73. Nincs német értelemben vett közjegyző.
:74. Hanem egy title company, amely ellenőrzi és biztosítja a tulajdonátruházást.
:75. És rengeteg dokumentum, amelyek mind időt igényelnek.
:76. A closing két óráig tartott.
:77. Markus aláírt.
:78. Megkapta a kulcsokat.
:79. Stefannal együtt hazafelé hajtott.
:80. Azokon a környékeken át, amelyeket most már ismert.
:81. És azon a városon át, amelyben most lakott.
:82. Stefan megkérdezte, hogy érzi magát.
:83. Markus azt mondta, kimerült, de jól.
:84. Stefan ezt tartotta a legőszintébb válasznak, amelyet egy amerikai házvásárlás után adni lehet.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Markus házvásárlása Floridában. - Markus' Hauskauf in Florida.
:1. Markus három éve volt irodavezető Münchenben. - Markus war seit drei Jahren in München Büroleiter gewesen.
:2. Jól keresett, és keveset tett félre. - Er hatte gut verdient und wenig gespart.
:3. Ez Németországban normális, Amerikában viszont probléma. - Das ist in Deutschland normal und in Amerika ein Problem.
:4. Mert az amerikai ingatlanpiac önerőt feltételez, mégpedig komolyan. - Weil der amerikanische Immobilienmarkt Eigenkapital voraussetzt, und zwar ernsthaft.
:5. Megkapta az állást, beadta a zöldkártya-kérelmet, és Tampába költözött. - Er hatte den Job bekommen, die Greencard beantragt, und war nach Tampa gezogen.
:6. Ott élt nyolc éve a régi iskolai barátja, Stefan. - Dort lebte sein alter Schulfreund Stefan seit acht Jahren.
:7. És ott mindennap sütött a nap. - Und dort schien die Sonne jeden Tag.
:8. Ezt Markus az első télen nagyon értékelte, a második nyáron viszont már kissé másként ítélte meg. - Das schätzte Markus im ersten Winter sehr und beurteilte es im zweiten Sommer leicht anders.
:9. Stefan felajánlotta neki, hogy végigvezeti a házvásárláson. - Stefan hatte ihm angeboten, ihn durch den Hauskauf zu führen.
:10. Ez nagylelkűen hangzott, és valóban az is volt. - Das klang großzügig und war tatsächlich großzügig.
:11. Mert Stefan nyolc év alatt mindent rosszul csinált, amit rosszul lehet csinálni. - Weil Stefan in acht Jahren alles falsch gemacht hatte, was man falsch machen kann.
:12. És szívesen továbbadta a hibáiból származó tudást. - Und weil er das Wissen über seine Fehler gerne weitergab.
:13. Egy szombat délelőtt elmentek megnézni négy házat, amelyeket Markus online talált. - Sie fuhren an einem Samstagvormittag zu vier Häusern, die Markus online gefunden hatte.
:14. Stefan mindent kommentált, nyugodtan és dráma nélkül. - Stefan kommentierte alles, ruhig und ohne Dramatik.
:15. Mert nem akarta, hogy Markus ne higgyen neki. - Weil er nicht wollte, dass Markus ihm nicht glaubte.
:16. Az első ház gyönyörűen volt berendezve. - Das erste Haus war wunderschön eingerichtet.
:17. Fehér bútorokkal, friss virágokkal és frissen sült kenyér illatával. - Mit weißen Möbeln und frischen Blumen und dem Geruch von frisch gebackenem Brot.
:18. Stefan ezt azonnal kommentálta. - Das kommentierte Stefan sofort.
:19. Ez staging, mondta, ez nem tartozik a házhoz. - Das ist Staging, sagte er, das gehört nicht zum Haus.
:20. Ha megveszed, mindez eltűnik. - Wenn du kaufst, ist das alles weg.
:21. Markus értette az elvet. - Markus verstand das Prinzip.
:22. De igazán csak akkor értette meg, amikor Stefan elmagyarázta neki, milyen üresnek tűnnek gyakran az amerikai házak a vásárlás után. - Aber er verstand es erst wirklich, als Stefan ihm erklärte, wie leer amerikanische Häuser nach dem Kauf oft aussehen.
:23. Mert az eladók mindent elvisznek, ami nincs odacsavarozva. - Weil Verkäufer alles mitnehmen, was nicht festgeschraubt ist.
:24. Néha még a lámpákat is. - Manchmal sogar die Lampen.
:25. A második ház nagy volt. - Das zweite Haus war groß.
:26. Négy hálószoba, három fürdőszoba, medence. - Vier Schlafzimmer, drei Bäder, Pool.
:27. És hihetetlenül olcsó. - Und unglaublich günstig.
:28. Ez meglepte Markust, amíg Stefan meg nem kérdezte, utánanézett-e az ingatlanadónak. - Das überraschte Markus, bis Stefan fragte, ob er die Grundsteuer nachgeschaut habe.
:29. Markus nem nézett utána. - Markus hatte sie nicht nachgeschaut.
:30. Stefan pedig kiszámolta neki. - Und Stefan rechnete es ihm vor.
:31. Floridában az ingatlanadót a piaci érték alapján fizetik. - In Florida zahlt man Grundsteuer auf den Marktwert.
:32. Ez egy jó fekvésű, olcsó háznál is évente több ezer dollárt jelenthet. - Das bedeutet bei einem günstigen Haus in guter Lage immer noch mehrere tausend Dollar im Jahr.
:33. Ehhez jön még a biztosítás, amely Floridában a hurrikánok miatt drága. - Dazu kommt Versicherung, die in Florida wegen der Hurricanes teuer ist.
:34. És a Homeowner Association díjai, ha a ház kezelt lakónegyedben van. - Und Homeowner Association Fees, wenn das Haus in einer verwalteten Siedlung liegt.
:35. A nagy nem mindig olcsó, mondta Stefan. - Groß ist nicht immer günstig, sagte Stefan.
:36. Néha csak bőkezűen drága. - Manchmal ist es nur großzügig teuer.
:37. A harmadik ház olyan környéken állt, amely Markusnak látványra tetszett. - Das dritte Haus lag in einem Viertel, das Markus optisch mochte.
:38. Széles utcák, öreg fák, nyugalom. - Breite Straßen, alte Bäume, ruhig.
:39. Stefan azt javasolta, hogy nézzék meg a bűnözési statisztikát, mielőtt kiszállnak. - Stefan schlug vor, dass sie die Kriminalitätsstatistik nachschauen sollten, bevor sie aussteigen.
:40. Elővette a telefonját, és megmutatta Markusnak az irányítószámhoz tartozó crime rate adatokat. - Er öffnete sein Handy und zeigte Markus die Crime Rate Daten für den Zip Code.
:41. Ezek nyilvánosan hozzáférhetők. - Die sind öffentlich zugänglich.
:42. És ismerni kell őket, mielőtt az ember döntést hoz. - Und die man kennen sollte, bevor man eine Entscheidung trifft.
:43. Mert a csendes utcák és az alacsony bűnözési ráta nem mindig ugyanaz. - Weil ruhige Straßen und niedrige Kriminalitätsraten nicht immer dasselbe sind.
:44. A környék rendben volt. - Das Viertel war in Ordnung.
:45. Magának a háznak viszont olyan teteje volt, amely Stefant bizalmatlanná tette. - Aber das Haus selbst hatte ein Dach, das Stefan skeptisch machte.
:46. Mert egy nem hurrikánbiztos tető Floridában nem esztétikai probléma, hanem pénzügyi. - Weil ein nicht hurricanefestes Dach in Florida kein ästhetisches Problem ist, sondern ein finanzielles.
:47. Független szakértőt ajánlott. - Er empfahl einen unabhängigen Gutachter.
:48. Nem olyat, akit a makler ajánl, hanem olyat, akit az ember maga keres. - Keinen, den der Makler empfiehlt, sondern einen, den man selbst sucht.
:49. Mert a maklerek által ajánlott szakértők néha túl barátságosak. - Weil Gutachter, die Maklern empfohlen werden, manchmal zu freundlich sind.
:50. A negyedik ház volt a legkevésbé feltűnő. - Das vierte Haus war das unscheinbarste.
:51. Egy háromszobás bungaló Észak-Tampában. - Ein Dreizimmerbungalow in Nordtampa.
:52. Tiszta volt, de egyszerű. - Sauber aber schlicht.
:53. Nem volt medence, és nem volt nagy kert. - Kein Pool, kein großer Garten.
:54. A döntő azonban az iskolakörzet volt, mondta Stefan. - Und der Schulbezirk war das Entscheidende, sagte Stefan.
:55. Elmagyarázta, hogy Amerikában a házvásárlás egyik legfontosabb döntése az iskolakörzet. - Er erklärte, dass der Schulbezirk in Amerika eine der wichtigsten Entscheidungen beim Hauskauf ist.
:56. Nemcsak családok számára fontos. - Er ist nicht nur für Familien relevant.
:57. Hanem azért is, mert egy jó iskolakörzet stabilizálja, sőt néha meghatározza egy ház újraeladási értékét. - Sondern weil ein guter Schulbezirk den Wiederverkaufswert eines Hauses stabilisiert und manchmal bestimmt.
:58. A körzet iskoláinak jó értékelései voltak. - Die Schulen in diesem Bezirk hatten gute Bewertungen.
:59. Ezeket szintén nyilvánosan meg lehet nézni. - Das kann man ebenfalls öffentlich einsehen.
:60. Stefan megmutatta Markusnak, hogyan kell ezt csinálni. - Stefan zeigte Markus, wie man das macht.
:61. Mert Amerikában az információ nyilvános, ha az ember tudja, hol keresse. - Weil Information in Amerika öffentlich ist, wenn man weiß, wo man sucht.
:62. Markus időpontot egyeztetett a bankkal, amellyel már korábban felvette a kapcsolatot. - Markus machte einen Termin mit der Bank, die er schon kontaktiert hatte.
:63. Stefan elkísérte. - Stefan begleitete ihn.
:64. Mert az amerikai banki beszélgetések a németeknek szokatlanok. - Weil amerikanische Bankgespräche für Deutsche ungewohnt sind.
:65. Ott van például a pre-approval letter. - Mit dem Pre-Approval Brief.
:66. Ez még nem hitel, hanem előzetes ígéret. - Der ist noch kein Kredit, sondern eine vorläufige Zusage.
:67. De szükség van rá, ha az ember komoly ajánlatot akar tenni. - Die man braucht, um ernsthafte Angebote machen zu können.
:68. A hitelt jóváhagyták. - Der Kredit wurde genehmigt.
:69. A havi részlet korrekt volt. - Die Rate war fair.
:70. Markus ajánlatot tett a bungalóra. - Markus machte ein Angebot auf den Bungalow.
:71. A listaár alatt, de nem túl mélyen. - Unter dem Listenpreis, aber nicht zu tief.
:72. Stefan vacsora közben azt mondta, hogy a closing Floridában kissé más, mint Németországban. - Stefan sagte beim Abendessen, dass das Closing in Florida ein bisschen anders ist als in Deutschland.
:73. Nincs német értelemben vett közjegyző. - Kein Notar im deutschen Sinne.
:74. Hanem egy title company, amely ellenőrzi és biztosítja a tulajdonátruházást. - Sondern eine Title Company, die den Eigentumsübergang prüft und absichert.
:75. És rengeteg dokumentum, amelyek mind időt igényelnek. - Und eine Menge Dokumente, die alle ihre Zeit brauchen.
:76. A closing két óráig tartott. - Das Closing dauerte zwei Stunden.
:77. Markus aláírt. - Markus unterschrieb.
:78. Megkapta a kulcsokat. - Er bekam die Schlüssel.
:79. Stefannal együtt hazafelé hajtott. - Und fuhr mit Stefan nach Hause.
:80. Azokon a környékeken át, amelyeket most már ismert. - Durch die Viertel, die er jetzt kannte.
:81. És azon a városon át, amelyben most lakott. - Und die Stadt, in der er jetzt wohnte.
:82. Stefan megkérdezte, hogy érzi magát. - Stefan fragte, wie er sich fühle.
:83. Markus azt mondta, kimerült, de jól. - Markus sagte, erschöpft aber gut.
:84. Stefan ezt tartotta a legőszintébb válasznak, amelyet egy amerikai házvásárlás után adni lehet. - Stefan hielt das für die ehrlichste Antwort, die man nach einem amerikanischen Hauskauf geben kann.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Markus' Hauskauf in Florida.
:1. Markus war seit drei Jahren in München Büroleiter gewesen.
:2. Er hatte gut verdient und wenig gespart.
:3. Das ist in Deutschland normal und in Amerika ein Problem.
:4. Weil der amerikanische Immobilienmarkt Eigenkapital voraussetzt, und zwar ernsthaft.
:5. Er hatte den Job bekommen, die Greencard beantragt, und war nach Tampa gezogen.
:6. Dort lebte sein alter Schulfreund Stefan seit acht Jahren.
:7. Und dort schien die Sonne jeden Tag.
:8. Das schätzte Markus im ersten Winter sehr und beurteilte es im zweiten Sommer leicht anders.
:9. Stefan hatte ihm angeboten, ihn durch den Hauskauf zu führen.
:10. Das klang großzügig und war tatsächlich großzügig.
:11. Weil Stefan in acht Jahren alles falsch gemacht hatte, was man falsch machen kann.
:12. Und weil er das Wissen über seine Fehler gerne weitergab.
:13. Sie fuhren an einem Samstagvormittag zu vier Häusern, die Markus online gefunden hatte.
:14. Stefan kommentierte alles, ruhig und ohne Dramatik.
:15. Weil er nicht wollte, dass Markus ihm nicht glaubte.
:16. Das erste Haus war wunderschön eingerichtet.
:17. Mit weißen Möbeln und frischen Blumen und dem Geruch von frisch gebackenem Brot.
:18. Das kommentierte Stefan sofort.
:19. Das ist Staging, sagte er, das gehört nicht zum Haus.
:20. Wenn du kaufst, ist das alles weg.
:21. Markus verstand das Prinzip.
:22. Aber er verstand es erst wirklich, als Stefan ihm erklärte, wie leer amerikanische Häuser nach dem Kauf oft aussehen.
:23. Weil Verkäufer alles mitnehmen, was nicht festgeschraubt ist.
:24. Manchmal sogar die Lampen.
:25. Das zweite Haus war groß.
:26. Vier Schlafzimmer, drei Bäder, Pool.
:27. Und unglaublich günstig.
:28. Das überraschte Markus, bis Stefan fragte, ob er die Grundsteuer nachgeschaut habe.
:29. Markus hatte sie nicht nachgeschaut.
:30. Und Stefan rechnete es ihm vor.
:31. In Florida zahlt man Grundsteuer auf den Marktwert.
:32. Das bedeutet bei einem günstigen Haus in guter Lage immer noch mehrere tausend Dollar im Jahr.
:33. Dazu kommt Versicherung, die in Florida wegen der Hurricanes teuer ist.
:34. Und Homeowner Association Fees, wenn das Haus in einer verwalteten Siedlung liegt.
:35. Groß ist nicht immer günstig, sagte Stefan.
:36. Manchmal ist es nur großzügig teuer.
:37. Das dritte Haus lag in einem Viertel, das Markus optisch mochte.
:38. Breite Straßen, alte Bäume, ruhig.
:39. Stefan schlug vor, dass sie die Kriminalitätsstatistik nachschauen sollten, bevor sie aussteigen.
:40. Er öffnete sein Handy und zeigte Markus die Crime Rate Daten für den Zip Code.
:41. Die sind öffentlich zugänglich.
:42. Und die man kennen sollte, bevor man eine Entscheidung trifft.
:43. Weil ruhige Straßen und niedrige Kriminalitätsraten nicht immer dasselbe sind.
:44. Das Viertel war in Ordnung.
:45. Aber das Haus selbst hatte ein Dach, das Stefan skeptisch machte.
:46. Weil ein nicht hurricanefestes Dach in Florida kein ästhetisches Problem ist, sondern ein finanzielles.
:47. Er empfahl einen unabhängigen Gutachter.
:48. Keinen, den der Makler empfiehlt, sondern einen, den man selbst sucht.
:49. Weil Gutachter, die Maklern empfohlen werden, manchmal zu freundlich sind.
:50. Das vierte Haus war das unscheinbarste.
:51. Ein Dreizimmerbungalow in Nordtampa.
:52. Sauber aber schlicht.
:53. Kein Pool, kein großer Garten.
:54. Und der Schulbezirk war das Entscheidende, sagte Stefan.
:55. Er erklärte, dass der Schulbezirk in Amerika eine der wichtigsten Entscheidungen beim Hauskauf ist.
:56. Er ist nicht nur für Familien relevant.
:57. Sondern weil ein guter Schulbezirk den Wiederverkaufswert eines Hauses stabilisiert und manchmal bestimmt.
:58. Die Schulen in diesem Bezirk hatten gute Bewertungen.
:59. Das kann man ebenfalls öffentlich einsehen.
:60. Stefan zeigte Markus, wie man das macht.
:61. Weil Information in Amerika öffentlich ist, wenn man weiß, wo man sucht.
:62. Markus machte einen Termin mit der Bank, die er schon kontaktiert hatte.
:63. Stefan begleitete ihn.
:64. Weil amerikanische Bankgespräche für Deutsche ungewohnt sind.
:65. Mit dem Pre-Approval Brief.
:66. Der ist noch kein Kredit, sondern eine vorläufige Zusage.
:67. Die man braucht, um ernsthafte Angebote machen zu können.
:68. Der Kredit wurde genehmigt.
:69. Die Rate war fair.
:70. Markus machte ein Angebot auf den Bungalow.
:71. Unter dem Listenpreis, aber nicht zu tief.
:72. Stefan sagte beim Abendessen, dass das Closing in Florida ein bisschen anders ist als in Deutschland.
:73. Kein Notar im deutschen Sinne.
:74. Sondern eine Title Company, die den Eigentumsübergang prüft und absichert.
:75. Und eine Menge Dokumente, die alle ihre Zeit brauchen.
:76. Das Closing dauerte zwei Stunden.
:77. Markus unterschrieb.
:78. Er bekam die Schlüssel.
:79. Und fuhr mit Stefan nach Hause.
:80. Durch die Viertel, die er jetzt kannte.
:81. Und die Stadt, in der er jetzt wohnte.
:82. Stefan fragte, wie er sich fühle.
:83. Markus sagte, erschöpft aber gut.
:84. Stefan hielt das für die ehrlichste Antwort, die man nach einem amerikanischen Hauskauf geben kann.
|}
=== 4 ===
:Derek házvásárlása Dél-Kaliforniában.
:1. Derek tizennégy éven át tanított matematikát a glendorai Citrus College-ban.
:2. Ez azt jelentette, hogy tizennégy éven át elég jól keresett ahhoz, hogy megéljen.
:3. De nem elég jól ahhoz, hogy Dél-Kaliforniában gond nélkül házat vegyen.
:4. Ez Dél-Kaliforniában nem szokatlan helyzet, hanem a normálállapot azoknál, akik hasznos szakmákban dolgoznak.
:5. Rendszeresen takarékoskodott.
:6. Ezt egy matematikatanár jól tudja csinálni.
:7. Mert a matematikatanárok tudják, mit jelent a kamatos kamat.
:8. És mert annak tudása, hogyan növekszik a pénz, fegyelmezett bánásmódra ösztönöz.
:9. Akkor is, ha ez nem helyettesíti a magasabb fizetést.
:10. Tizennyolc hónap konkrét keresés után elég pénze volt húszszázalékos önerőre.
:11. Ez Dél-Kaliforniában azt jelentette, hogy olyan árkategóriában engedhetett meg magának házat, amelyet a kollégái merésznek neveztek.
:12. A maklere viszont reálisnak tartotta.
:13. A maklert Carlosnak hívták.
:14. Tizenkét éve dolgozott a Pomona és Covina közötti térségben.
:15. Volt egy tulajdonsága, amelyet Derek értékelt.
:16. Úgy magyarázott el dolgokat, hogy nem egyszerűsítette le őket.
:17. Egy matematikatanár vevő esetében ez volt a helyes stratégia.
:18. Az első west covinai megtekintés egy olyan házat mutatott, amely első pillantásra tökéletesnek tűnt.
:19. Új bútorokkal, frissen festett falakkal, valamint kávé- és vaníliaillattal.
:20. Carlos ezt azonnal kommentálta.
:21. Ez staging, mondta.
:22. A ház azért néz így ki, mert így kell kinéznie, nem azért, mert ilyen.
:23. Derek, aki matematikusan gondolkodott, értékelte a különbséget az épület megrendezett állapota és tényleges állapota között.
:24. Azonnal független szakértőt kért.
:25. Nem azt, akit Carlos ajánlott volna, hanem egyet, akit ő maga kutatott fel.
:26. Mert a függetlenség egy szakvéleménynél nem formai részlet, hanem a hasznosságának lényege.
:27. A szakértő a második háznál, egy covinai ranch stílusú bungalónál, amely papíron kedvezőnek tűnt, repedéseket talált az alapon.
:28. Ezek egy olyan szeizmikusan aktív zónában, mint Dél-Kalifornia, nem esztétikai kérdést jelentenek, hanem szerkezeti kérdést.
:29. Derek hosszabb gondolkodás nélkül kihúzta a házat a listáról.
:30. Carlos elmagyarázta neki az ingatlanadót.
:31. Kaliforniában ezt a Proposition 13 szabályozza.
:32. Ez az adókulcsot a vételár egy százalékára korlátozza.
:33. Az éves emelések pedig legfeljebb két százalékosak lehetnek.
:34. Ez a rendszert a hosszú távú tulajdonosok számára kedvezővé teszi.
:35. Az új vevők számára pedig azt jelenti, hogy a vételárral kell számolni, nem egy felhalmozott becsült értékkel.
:36. Derek végigszámolta ezt, ahogy egy matematikatanár teszi.
:37. A járulékos költségekkel együtt.
:38. A Homeowners Association díjával, ha volt ilyen.
:39. A földrengésbiztosítással, amely Dél-Kaliforniában opcionális, de mégsem opcionális.
:40. És a karbantartási költségekkel, amelyeket régebbi házaknál reálisan kell kalkulálni.
:41. A harmadik ház Azusában volt, egy olyan környéken, amely optikailag nyugodtnak tűnt.
:42. Derek még a megtekintés előtt utánanézett a bűnözési statisztikáknak.
:43. Mert a nyilvánosan hozzáférhető adatok azért vannak, hogy használják őket.
:44. És mert egy utca benyomása és egy irányítószám bűnözési rátája két különböző információ.
:45. Mindkettőre szükség van.
:46. A környék rendben volt.
:47. A döntő tényező azonban az iskolakörzet volt.
:48. Nem azért, mert Dereknek gyerekei voltak.
:49. Hanem mert megértette, hogy az iskolakörzet hosszú távon erősebben befolyásolja egy ház újraeladási értékét Dél-Kaliforniában, mint szinte bármely építészeti jellemző.
:50. Mert a piacot uraló családok előbb vesznek iskolát, mint konyhát.
:51. A negyedik ház Charter Oakban állt, a Glendora Unified iskolakörzetben.
:52. Ennek jó értékelései voltak, és Derek a Citrus College-ban végzett munkájából ismerte.
:53. Ez egy régebbi bungaló volt három hálószobával, kis kerttel.
:54. Az ára a költségvetése felső határán volt, de elérhető maradt.
:55. A szakértő szerint a tetőnek még öt-hét jó éve volt.
:56. Ez Dél-Kaliforniában azt jelentette, hogy ezt be kellett kalkulálni.
:57. Derek be is kalkulálta.
:58. Levonta a tárgyalási ajánlatból.
:59. És listaár alatti ajánlatot tett, amely kifejezetten megemlítette a tetővel kapcsolatos szakértői megállapítást.
:60. Mert a tárgyilagos érvek jobban hatnak az eladóknál, mint az érzelmiek.
:61. Az ellenalku három napig tartott.
:62. Olyan árban állapodtak meg, amely Dereket elégedetté tette.
:63. Nem azért, mert alacsony volt.
:64. Hanem mert korrekt volt.
:65. Dél-Kaliforniában néha ez a legjobb, amit az ember elérhet.
:66. A closing egy title company-n keresztül zajlott.
:67. Olyan dokumentumokkal, amelyeket Derek már a találkozó előtt elolvasott.
:68. Ez Carlost meglepte.
:69. Derek viszont magától értetődőnek tartotta.
:70. Mert a dokumentumokat el kell olvasni, mielőtt az ember aláírja őket.
:71. Függetlenül attól, hogy valaki matematikatanár-e vagy sem.
:72. Egy csütörtök délután kapta meg a kulcsokat.
:73. Hazahajtott, a házhoz.
:74. Beállt a garázsba.
:75. Aztán egy ideig az üres nappaliban ült.
:76. Mert a staging eltűnt.
:77. A helyiségek most az ő saját bútoraihoz tartoztak, amelyeknek még meg kellett érkezniük.
:78. A tizennyolc hónapra gondolt.
:79. A megtekintésekre, a statisztikákra és a szakértői jelentésekre.
:80. Arra gondolt, hogy a házvásárlás Dél-Kaliforniában matematikai probléma.
:81. Meg lehet oldani, ha az ember ismeri a megfelelő változókat.
:82. És elég türelmes ahhoz, hogy megtalálja a megoldást.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Derek házvásárlása Dél-Kaliforniában. - Dereks Hauskauf in Südkalifornien.
:1. Derek tizennégy éven át tanított matematikát a glendorai Citrus College-ban. - Derek hatte vierzehn Jahre lang Mathematik am Citrus College in Glendora unterrichtet.
:2. Ez azt jelentette, hogy tizennégy éven át elég jól keresett ahhoz, hogy megéljen. - Das bedeutete, dass er vierzehn Jahre lang gut genug verdient hatte, um zu leben.
:3. De nem elég jól ahhoz, hogy Dél-Kaliforniában gond nélkül házat vegyen. - Und nicht gut genug, um in Südkalifornien problemlos ein Haus zu kaufen.
:4. Ez Dél-Kaliforniában nem szokatlan helyzet, hanem a normálállapot azoknál, akik hasznos szakmákban dolgoznak. - Das ist in Südkalifornien keine ungewöhnliche Situation, sondern der Normalzustand für Menschen, die in nützlichen Berufen arbeiten.
:5. Rendszeresen takarékoskodott. - Er hatte systematisch gespart.
:6. Ezt egy matematikatanár jól tudja csinálni. - Das kann ein Mathematiklehrer gut.
:7. Mert a matematikatanárok tudják, mit jelent a kamatos kamat. - Weil Mathematiklehrer wissen, was Zinseszins bedeutet.
:8. És mert annak tudása, hogyan növekszik a pénz, fegyelmezett bánásmódra ösztönöz. - Und weil das Wissen darüber, wie Geld wächst, einen disziplinierten Umgang damit begünstigt.
:9. Akkor is, ha ez nem helyettesíti a magasabb fizetést. - Auch wenn es kein Ersatz für ein höheres Gehalt ist.
:10. Tizennyolc hónap konkrét keresés után elég pénze volt húszszázalékos önerőre. - Nach achtzehn Monaten konkreter Suche hatte er genug für einen Down Payment von zwanzig Prozent.
:11. Ez Dél-Kaliforniában azt jelentette, hogy olyan árkategóriában engedhetett meg magának házat, amelyet a kollégái merésznek neveztek. - Das bedeutete in Südkalifornien, dass er sich ein Haus in einer Preisspanne leisten konnte, die seine Kollegen als mutig bezeichneten.
:12. A maklere viszont reálisnak tartotta. - Und die sein Makler als realistisch einschätzte.
:13. A maklert Carlosnak hívták. - Der Makler hieß Carlos.
:14. Tizenkét éve dolgozott a Pomona és Covina közötti térségben. - Er arbeitete seit zwölf Jahren in der Gegend zwischen Pomona und Covina.
:15. Volt egy tulajdonsága, amelyet Derek értékelt. - Und er hatte die Eigenschaft, die Derek schätzte.
:16. Úgy magyarázott el dolgokat, hogy nem egyszerűsítette le őket. - Er erklärte Dinge, ohne zu vereinfachen.
:17. Egy matematikatanár vevő esetében ez volt a helyes stratégia. - Das war bei einem Mathematiklehrer als Käufer die richtige Strategie.
:18. Az első west covinai megtekintés egy olyan házat mutatott, amely első pillantásra tökéletesnek tűnt. - Die erste Besichtigung in West Covina zeigte ein Haus, das auf den ersten Blick perfekt wirkte.
:19. Új bútorokkal, frissen festett falakkal, valamint kávé- és vaníliaillattal. - Mit neuen Möbeln, frisch gestrichenen Wänden und einem Geruch nach Kaffee und Vanille.
:20. Carlos ezt azonnal kommentálta. - Das kommentierte Carlos sofort.
:21. Ez staging, mondta. - Das ist Staging, sagte er.
:22. A ház azért néz így ki, mert így kell kinéznie, nem azért, mert ilyen. - Das Haus sieht so aus, weil es so aussehen soll, nicht weil es so ist.
:23. Derek, aki matematikusan gondolkodott, értékelte a különbséget az épület megrendezett állapota és tényleges állapota között. - Derek, der mathematisch dachte, schätzte die Unterscheidung zwischen dem inszenierten Zustand und dem tatsächlichen Zustand eines Gebäudes.
:24. Azonnal független szakértőt kért. - Und bat sofort um einen unabhängigen Gutachter.
:25. Nem azt, akit Carlos ajánlott volna, hanem egyet, akit ő maga kutatott fel. - Nicht den, den Carlos empfehlen würde, sondern einen, den er selbst recherchiert hatte.
:26. Mert a függetlenség egy szakvéleménynél nem formai részlet, hanem a hasznosságának lényege. - Weil Unabhängigkeit bei Gutachten kein formales Detail ist, sondern der Kern ihrer Nützlichkeit.
:27. A szakértő a második háznál, egy covinai ranch stílusú bungalónál, amely papíron kedvezőnek tűnt, repedéseket talált az alapon. - Der Gutachter fand beim zweiten Haus, einem Ranch-Style-Bungalow in Covina, das auf dem Papier günstig aussah, ein Fundament mit Rissen.
:28. Ezek egy olyan szeizmikusan aktív zónában, mint Dél-Kalifornia, nem esztétikai kérdést jelentenek, hanem szerkezeti kérdést. - Diese sind in einer seismisch aktiven Zone wie Südkalifornien keine ästhetische Frage, sondern eine strukturelle.
:29. Derek hosszabb gondolkodás nélkül kihúzta a házat a listáról. - Und Derek strich das Haus von der Liste, ohne lange darüber nachzudenken.
:30. Carlos elmagyarázta neki az ingatlanadót. - Carlos erklärte ihm die Grundsteuer.
:31. Kaliforniában ezt a Proposition 13 szabályozza. - Die ist in Kalifornien durch Proposition 13 geregelt.
:32. Ez az adókulcsot a vételár egy százalékára korlátozza. - Sie begrenzt den Steuersatz auf ein Prozent des Kaufpreises.
:33. Az éves emelések pedig legfeljebb két százalékosak lehetnek. - Mit jährlichen Erhöhungen von maximal zwei Prozent.
:34. Ez a rendszert a hosszú távú tulajdonosok számára kedvezővé teszi. - Das macht das System für Langzeitbesitzer günstig.
:35. Az új vevők számára pedig azt jelenti, hogy a vételárral kell számolni, nem egy felhalmozott becsült értékkel. - Und für Neukäufer bedeutet es, dass man auf den Kaufpreis dreht, nicht auf einen akkumulierten Schätzwert.
:36. Derek végigszámolta ezt, ahogy egy matematikatanár teszi. - Derek rechnete das durch, wie ein Mathematiklehrer das tut.
:37. A járulékos költségekkel együtt. - Mit den Zusatzkosten.
:38. A Homeowners Association díjával, ha volt ilyen. - Der Homeowners Association, wenn zutreffend.
:39. A földrengésbiztosítással, amely Dél-Kaliforniában opcionális, de mégsem opcionális. - Der Erdbebenversicherung, die in Südkalifornien optional aber nicht optional ist.
:40. És a karbantartási költségekkel, amelyeket régebbi házaknál reálisan kell kalkulálni. - Und den Instandhaltungskosten, die bei älteren Häusern realistisch zu kalkulieren sind.
:41. A harmadik ház Azusában volt, egy olyan környéken, amely optikailag nyugodtnak tűnt. - Das dritte Haus war in einem Viertel in Azusa, das optisch ruhig wirkte.
:42. Derek még a megtekintés előtt utánanézett a bűnözési statisztikáknak. - Derek schaute die Crime Rate Statistiken nach, bevor er die Besichtigung wahrnahm.
:43. Mert a nyilvánosan hozzáférhető adatok azért vannak, hogy használják őket. - Weil öffentlich zugängliche Daten dazu da sind, genutzt zu werden.
:44. És mert egy utca benyomása és egy irányítószám bűnözési rátája két különböző információ. - Und weil der Eindruck einer Straße und die Kriminalitätsrate eines Zip Codes zwei verschiedene Informationen sind.
:45. Mindkettőre szükség van. - Die man beide braucht.
:46. A környék rendben volt. - Das Viertel war in Ordnung.
:47. A döntő tényező azonban az iskolakörzet volt. - Aber der Schulbezirk war der entscheidende Faktor.
:48. Nem azért, mert Dereknek gyerekei voltak. - Nicht weil Derek Kinder hatte.
:49. Hanem mert megértette, hogy az iskolakörzet hosszú távon erősebben befolyásolja egy ház újraeladási értékét Dél-Kaliforniában, mint szinte bármely építészeti jellemző. - Sondern weil er verstanden hatte, dass der Schulbezirk den Wiederverkaufswert eines Hauses in Südkalifornien langfristig stärker beeinflusst als fast jedes bauliche Merkmal.
:50. Mert a piacot uraló családok előbb vesznek iskolát, mint konyhát. - Weil Familien, die den Markt dominieren, Schulen vor Küchen kaufen.
:51. A negyedik ház Charter Oakban állt, a Glendora Unified iskolakörzetben. - Das vierte Haus lag in Charter Oak, im Schulbezirk von Glendora Unified.
:52. Ennek jó értékelései voltak, és Derek a Citrus College-ban végzett munkájából ismerte. - Der hatte gute Bewertungen und den kannte er aus seiner Arbeit am Citrus College.
:53. Ez egy régebbi bungaló volt három hálószobával, kis kerttel. - Es war ein älterer Bungalow mit drei Schlafzimmern, kleinem Garten.
:54. Az ára a költségvetése felső határán volt, de elérhető maradt. - Und einem Preis, der am oberen Ende seines Budgets lag, aber erreichbar war.
:55. A szakértő szerint a tetőnek még öt-hét jó éve volt. - Der Gutachter fand beim Dach noch fünf bis sieben gute Jahre.
:56. Ez Dél-Kaliforniában azt jelentette, hogy ezt be kellett kalkulálni. - Das bedeutete in Südkalifornien, dass man das einkalkulieren musste.
:57. Derek be is kalkulálta. - Und Derek kalkulierte es ein.
:58. Levonta a tárgyalási ajánlatból. - Er zog es vom Verhandlungsangebot ab.
:59. És listaár alatti ajánlatot tett, amely kifejezetten megemlítette a tetővel kapcsolatos szakértői megállapítást. - Und machte ein Angebot unter dem Listenpreis, das den Roofing-Befund explizit nannte.
:60. Mert a tárgyilagos érvek jobban hatnak az eladóknál, mint az érzelmiek. - Weil sachliche Argumente bei Verkäufern besser wirken als emotionale.
:61. Az ellenalku három napig tartott. - Die Gegenverhandlung dauerte drei Tage.
:62. Olyan árban állapodtak meg, amely Dereket elégedetté tette. - Sie einigten sich auf einen Preis, der Derek zufriedenstellte.
:63. Nem azért, mert alacsony volt. - Nicht weil er niedrig war.
:64. Hanem mert korrekt volt. - Sondern weil er fair war.
:65. Dél-Kaliforniában néha ez a legjobb, amit az ember elérhet. - Das ist in Südkalifornien manchmal das Beste, was man erreicht.
:66. A closing egy title company-n keresztül zajlott. - Das Closing lief über eine Title Company.
:67. Olyan dokumentumokkal, amelyeket Derek már a találkozó előtt elolvasott. - Mit Dokumenten, die Derek vor dem Termin gelesen hatte.
:68. Ez Carlost meglepte. - Das überraschte Carlos.
:69. Derek viszont magától értetődőnek tartotta. - Und Derek hielt es für selbstverständlich.
:70. Mert a dokumentumokat el kell olvasni, mielőtt az ember aláírja őket. - Weil man Dokumente liest, bevor man sie unterschreibt.
:71. Függetlenül attól, hogy valaki matematikatanár-e vagy sem. - Unabhängig davon, ob man Mathematiklehrer ist oder nicht.
:72. Egy csütörtök délután kapta meg a kulcsokat. - Er bekam die Schlüssel an einem Donnerstagnachmittag.
:73. Hazahajtott, a házhoz. - Er fuhr nach Hause, dem Haus.
:74. Beállt a garázsba. - Er parkte in der Garage.
:75. Aztán egy ideig az üres nappaliban ült. - Und saß dann eine Weile im leeren Wohnzimmer.
:76. Mert a staging eltűnt. - Weil das Staging verschwunden war.
:77. A helyiségek most az ő saját bútoraihoz tartoztak, amelyeknek még meg kellett érkezniük. - Und die Räume jetzt seinen eigenen Möbeln gehörten, die noch kommen mussten.
:78. A tizennyolc hónapra gondolt. - Er dachte an die achtzehn Monate.
:79. A megtekintésekre, a statisztikákra és a szakértői jelentésekre. - An die Besichtigungen und die Statistiken und die Gutachterberichte.
:80. Arra gondolt, hogy a házvásárlás Dél-Kaliforniában matematikai probléma. - Und dachte, dass Hauskauf in Südkalifornien ein mathematisches Problem ist.
:81. Meg lehet oldani, ha az ember ismeri a megfelelő változókat. - Das man lösen kann, wenn man die richtigen Variablen kennt.
:82. És elég türelmes ahhoz, hogy megtalálja a megoldást. - Und geduldig genug ist, die Lösung zu finden.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Dereks Hauskauf in Südkalifornien.
:1. Derek hatte vierzehn Jahre lang Mathematik am Citrus College in Glendora unterrichtet.
:2. Das bedeutete, dass er vierzehn Jahre lang gut genug verdient hatte, um zu leben.
:3. Und nicht gut genug, um in Südkalifornien problemlos ein Haus zu kaufen.
:4. Das ist in Südkalifornien keine ungewöhnliche Situation, sondern der Normalzustand für Menschen, die in nützlichen Berufen arbeiten.
:5. Er hatte systematisch gespart.
:6. Das kann ein Mathematiklehrer gut.
:7. Weil Mathematiklehrer wissen, was Zinseszins bedeutet.
:8. Und weil das Wissen darüber, wie Geld wächst, einen disziplinierten Umgang damit begünstigt.
:9. Auch wenn es kein Ersatz für ein höheres Gehalt ist.
:10. Nach achtzehn Monaten konkreter Suche hatte er genug für einen Down Payment von zwanzig Prozent.
:11. Das bedeutete in Südkalifornien, dass er sich ein Haus in einer Preisspanne leisten konnte, die seine Kollegen als mutig bezeichneten.
:12. Und die sein Makler als realistisch einschätzte.
:13. Der Makler hieß Carlos.
:14. Er arbeitete seit zwölf Jahren in der Gegend zwischen Pomona und Covina.
:15. Und er hatte die Eigenschaft, die Derek schätzte.
:16. Er erklärte Dinge, ohne zu vereinfachen.
:17. Das war bei einem Mathematiklehrer als Käufer die richtige Strategie.
:18. Die erste Besichtigung in West Covina zeigte ein Haus, das auf den ersten Blick perfekt wirkte.
:19. Mit neuen Möbeln, frisch gestrichenen Wänden und einem Geruch nach Kaffee und Vanille.
:20. Das kommentierte Carlos sofort.
:21. Das ist Staging, sagte er.
:22. Das Haus sieht so aus, weil es so aussehen soll, nicht weil es so ist.
:23. Derek, der mathematisch dachte, schätzte die Unterscheidung zwischen dem inszenierten Zustand und dem tatsächlichen Zustand eines Gebäudes.
:24. Und bat sofort um einen unabhängigen Gutachter.
:25. Nicht den, den Carlos empfehlen würde, sondern einen, den er selbst recherchiert hatte.
:26. Weil Unabhängigkeit bei Gutachten kein formales Detail ist, sondern der Kern ihrer Nützlichkeit.
:27. Der Gutachter fand beim zweiten Haus, einem Ranch-Style-Bungalow in Covina, das auf dem Papier günstig aussah, ein Fundament mit Rissen.
:28. Diese sind in einer seismisch aktiven Zone wie Südkalifornien keine ästhetische Frage, sondern eine strukturelle.
:29. Und Derek strich das Haus von der Liste, ohne lange darüber nachzudenken.
:30. Carlos erklärte ihm die Grundsteuer.
:31. Die ist in Kalifornien durch Proposition 13 geregelt.
:32. Sie begrenzt den Steuersatz auf ein Prozent des Kaufpreises.
:33. Mit jährlichen Erhöhungen von maximal zwei Prozent.
:34. Das macht das System für Langzeitbesitzer günstig.
:35. Und für Neukäufer bedeutet es, dass man auf den Kaufpreis dreht, nicht auf einen akkumulierten Schätzwert.
:36. Derek rechnete das durch, wie ein Mathematiklehrer das tut.
:37. Mit den Zusatzkosten.
:38. Der Homeowners Association, wenn zutreffend.
:39. Der Erdbebenversicherung, die in Südkalifornien optional aber nicht optional ist.
:40. Und den Instandhaltungskosten, die bei älteren Häusern realistisch zu kalkulieren sind.
:41. Das dritte Haus war in einem Viertel in Azusa, das optisch ruhig wirkte.
:42. Derek schaute die Crime Rate Statistiken nach, bevor er die Besichtigung wahrnahm.
:43. Weil öffentlich zugängliche Daten dazu da sind, genutzt zu werden.
:44. Und weil der Eindruck einer Straße und die Kriminalitätsrate eines Zip Codes zwei verschiedene Informationen sind.
:45. Die man beide braucht.
:46. Das Viertel war in Ordnung.
:47. Aber der Schulbezirk war der entscheidende Faktor.
:48. Nicht weil Derek Kinder hatte.
:49. Sondern weil er verstanden hatte, dass der Schulbezirk den Wiederverkaufswert eines Hauses in Südkalifornien langfristig stärker beeinflusst als fast jedes bauliche Merkmal.
:50. Weil Familien, die den Markt dominieren, Schulen vor Küchen kaufen.
:51. Das vierte Haus lag in Charter Oak, im Schulbezirk von Glendora Unified.
:52. Der hatte gute Bewertungen und den kannte er aus seiner Arbeit am Citrus College.
:53. Es war ein älterer Bungalow mit drei Schlafzimmern, kleinem Garten.
:54. Und einem Preis, der am oberen Ende seines Budgets lag, aber erreichbar war.
:55. Der Gutachter fand beim Dach noch fünf bis sieben gute Jahre.
:56. Das bedeutete in Südkalifornien, dass man das einkalkulieren musste.
:57. Und Derek kalkulierte es ein.
:58. Er zog es vom Verhandlungsangebot ab.
:59. Und machte ein Angebot unter dem Listenpreis, das den Roofing-Befund explizit nannte.
:60. Weil sachliche Argumente bei Verkäufern besser wirken als emotionale.
:61. Die Gegenverhandlung dauerte drei Tage.
:62. Sie einigten sich auf einen Preis, der Derek zufriedenstellte.
:63. Nicht weil er niedrig war.
:64. Sondern weil er fair war.
:65. Das ist in Südkalifornien manchmal das Beste, was man erreicht.
:66. Das Closing lief über eine Title Company.
:67. Mit Dokumenten, die Derek vor dem Termin gelesen hatte.
:68. Das überraschte Carlos.
:69. Und Derek hielt es für selbstverständlich.
:70. Weil man Dokumente liest, bevor man sie unterschreibt.
:71. Unabhängig davon, ob man Mathematiklehrer ist oder nicht.
:72. Er bekam die Schlüssel an einem Donnerstagnachmittag.
:73. Er fuhr nach Hause, dem Haus.
:74. Er parkte in der Garage.
:75. Und saß dann eine Weile im leeren Wohnzimmer.
:76. Weil das Staging verschwunden war.
:77. Und die Räume jetzt seinen eigenen Möbeln gehörten, die noch kommen mussten.
:78. Er dachte an die achtzehn Monate.
:79. An die Besichtigungen und die Statistiken und die Gutachterberichte.
:80. Und dachte, dass Hauskauf in Südkalifornien ein mathematisches Problem ist.
:81. Das man lösen kann, wenn man die richtigen Variablen kennt.
:82. Und geduldig genug ist, die Lösung zu finden.
|}
=== 5 ===
:Hartmut háza Illinois-ban.
:1. Hartmut Bergert március elején helyezték át Chicagóba.
:2. Egy közepes méretű gépgyártó csoport európai vezetőjeként érkezett, amelynek észak-amerikai központja Schaumburgban volt.
:3. Ez Chicago térségében a kevésbé csillogó címek egyike, de a hatékonyabbak közé tartozik.
:4. Autópályakapcsolattal, húsz percre a repülőtértől, és egy olyan város pragmatikus jellegével, amely nem tesz úgy, mintha több volna annál, ami.
:5. A cég az első három hónapra bérelt neki egy bútorozott villát Barrington Hillsben.
:6. Ebben benne volt az a hallgatólagos kijelentés, hogy egy ilyen szintű menedzsertől elvárják, hogy bizonyos környezetben lakjon.
:7. Hartmut ezt értette és elfogadta.
:8. Akkor is, ha magánemberként más véleménye volt arról, mennyire szükséges két embernek hat hálószoba.
:9. A három hónap időt adott neki arra, hogy megértse a környéket.
:10. Amit megértett, mindenekelőtt az volt, hogy az illinoisi házak annyira alapvetően különböznek a német házaktól, hogy a ház szó valójában két különböző dolgot jelöl.
:11. Ezeket csak a funkció kapcsolja össze, nem az anyaguk.
:12. A relocation managere egy nyugodt férfi volt, Billnek hívták.
:13. A cégnek dolgozott, és az volt az egyetlen feladata, hogy az odaköltöző menedzsereket úgy vezesse végig az amerikai ingatlanpiacon, hogy ne kövessenek el a cég számára kínos hibákat.
:14. Bill már az elején világossá tette Hartmut számára, hogy el kell felejtenie mindazt, amit az épületszerkezetről tudni vélt.
:15. Az ilyen árkategóriájú amerikai házak favázszerkezettel épülnek, mondta Bill, nem téglából vagy betonból.
:16. Ez azt jelenti, hogy gyorsan fel lehet őket építeni, jól lehet őket szigetelni, és jól lehet őket felújítani is.
:17. De azt is jelenti, hogy másként öregszenek, mint a német házak.
:18. És hogy egy harmincéves illinoisi ház más minőségi kategória, mint egy harmincéves bajorországi ház.
:19. Hartmut akkor értette meg először igazán, mit jelent ez, amikor megnézte az invernessi házat.
:20. Egy jól karbantartott colonial volt, csendes zsákutcában.
:21. Papíron és a fényképeken meggyőzőnek tűnt.
:22. Húsz perc után azonban enyhe rossz érzéssel nézte, amelyet először nem tudott megnevezni.
:23. Amit látott, az egy kerítés nélküli ház volt.
:24. Ez a környéken megszokott volt, mert az amerikai elővárosi kultúra hagyományosan figyelmen kívül hagyja a szomszédos telkek közötti határokat.
:25. Ez vagy nyitottságot fejez ki, vagy a magánszféra iránti közönyt, attól függően, hogyan olvassa az ember.
:26. Hartmut először az utóbbiként olvasta.
:27. Bill elmagyarázta, hogy az ország ezen részén a kerítések a Homeowner Association szabályain múlnak.
:28. Sok HOA tiltja a kerítéseket, vagy korlátozza a magasságukat és az anyagukat.
:29. Hartmut ezt az első olyan pillanatok egyikeként jegyezte meg, amikor megértette, hogy Amerikában a magántulajdont olyan kollektív szabályok korlátozzák, amelyek Németországban így nem léteznek.
:30. Riasztórendszer minden ilyen árkategóriájú házban volt.
:31. Bill ezt magától értetődőnek nevezte.
:32. Hartmut viszont jelként olvasta, amelyet nem akart figyelmen kívül hagyni.
:33. Megkérdezte a környék bűnözési mutatóit.
:34. Bill erre megmutatta neki az irányítószám nyilvános statisztikáit.
:35. Nem azért, mert Inverness problémás lett volna.
:36. Hanem mert Bill tudta, hogy egy olyan embernek, mint Hartmut, adatokra van szüksége ahhoz, hogy komolyan vegyen egy állítást.
:37. Az invernessi ház ablakai dupla üvegezésűek voltak.
:38. Ez Németországban szabvány, de nem golyóálló.
:39. Hartmut ezt nem követelte meg, és Bill sem ajánlotta.
:40. Mert ezen a környéken ez sem nem szokásos, sem nem szükséges.
:41. De az a tény, hogy Hartmut feltette a kérdést, mondott valamit arról a háttérről, amelyből érkezett.
:42. A fűtés lepte meg Hartmutot a legjobban.
:43. Nem azért, mert rossz volt, hanem mert más rendszer volt.
:44. Forced Air, vagyis csatornákon keresztüli légfűtés, amely meleg vagy hideg levegőt fúj minden helyiségbe.
:45. Ez hatékony, de Hartmut a német viszonyokból nem ismerte.
:46. Németországban a radiátorok a falakon vannak, és sugárzó hőt adnak le.
:47. Ez fizikailag más élmény.
:48. Megkérdezte Billt az előnyökről és hátrányokról.
:49. Bill szerette az ilyen kérdéseket, mert azt mutatták, hogy valaki valóban érteni akarja a dolgot.
:50. Pontosan elmagyarázta neki.
:51. A Forced Air egyenletes hőmérsékletet jelent minden helyiségben, gyors felfűtést és nyáron egyszerű légkondicionálást ugyanazon a rendszeren keresztül.
:52. Ugyanakkor száraz levegőt, por szétterítését a csatornákon keresztül, ha nem tisztítják őket, és egy zajt is jelent.
:53. Ezt az ember vagy hamar nem hallja többé, vagy soha nem felejti el.
:54. Az invernessi ház konyhája az volt, amit az amerikai maklerek Chef's Kitchennek neveznek.
:55. Gránit munkalapokkal, rozsdamentes acél készülékekkel, egy német ruhásszekrény méretű hűtőszekrénnyel és középen egy konyhaszigettel.
:56. Ezen akár keresztelőt is lehetett volna tartani.
:57. Hartmut felesége, Elke, aki a második megtekintésre vele ment, mindezt olyan arckifejezéssel nézte, mint aki le van nyűgözve, és közben azt kérdezi magában, mire való ez.
:58. Münchenben lakókonyhájuk volt, pragmatikus és kompakt, amelyben jól lehetett főzni.
:59. Amit itt látott, az kevésbé konyha volt, inkább kijelentés a konyhákról.
:60. Ez Amerikában gyakoribb, mint az ember gondolná.
:61. Egy funkció megrendezése, nem maga a funkció.
:62. Elke megkérdezte, hogy a hűtőszekrény a házhoz tartozik-e.
:63. Német viszonyokból tudta, hogy a készülékek néha nem részei az adásvételnek.
:64. Bill elmagyarázta, hogy Amerikában az appliances általában az adásvétel részei.
:65. Ez az amerikai ingatlanpiac egyik kellemes meglepetése.
:66. A mosókonyhában három készülék állt: washer, dryer és egy második hűtőszekrény italoknak.
:67. Hartmut ezt annak az embernek a tárgyilagos csodálkozásával vette tudomásul, aki Németországban egy mosógéppel és egy szárítógéppel élt.
:68. És aki most megértette, hogy Amerikában a tér mást jelent, mint Németországban.
:69. Mert rendelkezésre áll, és használják anélkül, hogy a használatát igazolni kellene.
:70. A mennyezetek magasak voltak, három méteresek vagy még magasabbak.
:71. Ez olyan nyitottságot adott a háznak, amely tetszett Hartmutnak.
:72. Ugyanakkor azt is jelentette, hogy nagyobb légtömeget kell fűteni, ami energiába kerül.
:73. Bill ezt elismerte, amikor Hartmut rákérdezett.
:74. A garázsban három autó fért el.
:75. Egy olyan környéken, ahol tömegközlekedés gyakorlatilag nem volt, ez nem túlzás volt, hanem matematika.
:76. Két autó két embernek, plusz hely mindannak, ami Németországban a pincében tárolódik.
:77. Mert az ilyen típusú amerikai házakban pince ugyan van, de lakótérként nincs kiépítve.
:78. A környék biztonsága nem elvont téma volt, hanem konkrét szolgáltatás.
:79. Inverness községben magánbiztonsági szolgálat járőrözött az utcákon.
:80. Ezt lehetett úgy értelmezni, hogy a lakók szükségesnek tartják.
:81. Vagy úgy, hogy megengedik maguknak azt a kényelmet, amelyet az állami rendőrség ilyen sűrűségben nem nyújt.
:82. Bill azt mondta, mindkettő igaz.
:83. Ez volt a legőszintébb válasz, amelyet adhatott.
:84. Hartmut megvette az invernessi házat.
:85. Egy Bill által koordinált szakértői vizsgálat után.
:86. Egy olyan tárgyalás után, amelyet az ügyvédje vezetett.
:87. Illinois-ban ugyanis az ügyvédek kötelezőek a closing során.
:88. Ezt azon kevés pillanatok egyikeként élte meg, amikor az amerikai rendszer a vártnál jobban hasonlított a németre.
:89. A closing két órán át tartott.
:90. Több dokumentumot írt alá, mint bármelyik német ingatlanvásárlásnál.
:91. De német értelemben vett közjegyző nélkül.
:92. Mert ezt a funkciót a Title Company veszi át.
:93. Ez működik, és ő mégis furcsának találta.
:94. Fél éve lakott a házban, mire abbahagyta a különbségek észrevételét.
:95. Ez nem azt jelentette, hogy a különbségek eltűntek.
:96. Hanem azt, hogy megtanult egy másik rendszerben élni.
:97. Talán ez a legjobb, amit a megszokásról mondani lehet.
:98. Nem az, hogy az ember az újat jobbnak tartja.
:99. Hanem az, hogy felhagyott azzal, hogy a régivel mérje.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Hartmut háza Illinois-ban. - Hartmuts Haus in Illinois.
:1. Hartmut Bergert március elején helyezték át Chicagóba. - Hartmut Berger war Anfang März nach Chicago versetzt worden.
:2. Egy közepes méretű gépgyártó csoport európai vezetőjeként érkezett, amelynek észak-amerikai központja Schaumburgban volt. - Als Europachef einer mittelständischen Maschinenbaugruppe, die ihre Nordamerika-Zentrale in Schaumburg hatte.
:3. Ez Chicago térségében a kevésbé csillogó címek egyike, de a hatékonyabbak közé tartozik. - Das ist eine der weniger glamourösen Adressen im Großraum Chicago, aber eine der effizienteren.
:4. Autópályakapcsolattal, húsz percre a repülőtértől, és egy olyan város pragmatikus jellegével, amely nem tesz úgy, mintha több volna annál, ami. - Mit Autobahnanschluss, Flughafen in zwanzig Minuten, und dem pragmatischen Charakter einer Stadt, die nicht vorgibt, mehr zu sein, als sie ist.
:5. A cég az első három hónapra bérelt neki egy bútorozott villát Barrington Hillsben. - Die Firma hatte ihm für die ersten drei Monate eine möblierte Villa in Barrington Hills gemietet.
:6. Ebben benne volt az a hallgatólagos kijelentés, hogy egy ilyen szintű menedzsertől elvárják, hogy bizonyos környezetben lakjon. - Das enthielt die stillschweigende Aussage, dass man von einem Manager auf dieser Ebene erwartete, in einem bestimmten Umfeld zu wohnen.
:7. Hartmut ezt értette és elfogadta. - Hartmut verstand und akzeptierte das.
:8. Akkor is, ha magánemberként más véleménye volt arról, mennyire szükséges két embernek hat hálószoba. - Auch wenn er privat eine andere Meinung über die Notwendigkeit von sechs Schlafzimmern für zwei Personen hatte.
:9. A három hónap időt adott neki arra, hogy megértse a környéket. - Die drei Monate hatten ihm Zeit gegeben, die Gegend zu verstehen.
:10. Amit megértett, mindenekelőtt az volt, hogy az illinoisi házak annyira alapvetően különböznek a német házaktól, hogy a ház szó valójában két különböző dolgot jelöl. - Was er verstand, war vor allem, dass Häuser in Illinois sich von Häusern in Deutschland so grundlegend unterschieden, dass der Begriff Haus eigentlich zwei verschiedene Dinge bezeichnete.
:11. Ezeket csak a funkció kapcsolja össze, nem az anyaguk. - Verbunden nur durch die Funktion, nicht durch die Substanz.
:12. A relocation managere egy nyugodt férfi volt, Billnek hívták. - Sein Relocation Manager war ein ruhiger Mann namens Bill.
:13. A cégnek dolgozott, és az volt az egyetlen feladata, hogy az odaköltöző menedzsereket úgy vezesse végig az amerikai ingatlanpiacon, hogy ne kövessenek el a cég számára kínos hibákat. - Er arbeitete für die Firma, und seine einzige Aufgabe war es, zugezogene Manager durch den amerikanischen Immobilienmarkt zu führen, ohne dass sie Fehler machten, die die Firma peinlich berühren würden.
:14. Bill már az elején világossá tette Hartmut számára, hogy el kell felejtenie mindazt, amit az épületszerkezetről tudni vélt. - Bill hatte Hartmut von Anfang an klar gemacht, dass er das, was er über Bausubstanz zu wissen glaubte, vergessen sollte.
:15. Az ilyen árkategóriájú amerikai házak favázszerkezettel épülnek, mondta Bill, nem téglából vagy betonból. - Amerikanische Häuser in diesem Preissegment, sagte Bill, sind aus Holzrahmen gebaut, nicht aus Ziegel oder Beton.
:16. Ez azt jelenti, hogy gyorsan fel lehet őket építeni, jól lehet őket szigetelni, és jól lehet őket felújítani is. - Das bedeutet, dass sie sich schnell bauen lassen, gut dämmen lassen, und sich auch gut renovieren lassen.
:17. De azt is jelenti, hogy másként öregszenek, mint a német házak. - Aber es bedeutet auch, dass sie anders altern als deutsche Häuser.
:18. És hogy egy harmincéves illinoisi ház más minőségi kategória, mint egy harmincéves bajorországi ház. - Und dass ein dreißig Jahre altes Haus in Illinois eine andere Qualitätskategorie ist als ein dreißig Jahre altes Haus in Bayern.
:19. Hartmut akkor értette meg először igazán, mit jelent ez, amikor megnézte az invernessi házat. - Hartmut hatte das erste Mal wirklich verstanden, was das bedeutet, als er das Haus in Inverness besichtigte.
:20. Egy jól karbantartott colonial volt, csendes zsákutcában. - Es war ein gut gepflegtes Colonial in einer ruhigen Cul-de-Sac.
:21. Papíron és a fényképeken meggyőzőnek tűnt. - Es sah auf dem Papier und auf dem Foto überzeugend aus.
:22. Húsz perc után azonban enyhe rossz érzéssel nézte, amelyet először nem tudott megnevezni. - Nach zwanzig Minuten betrachtete er es mit einem leichten Unbehagen, das er zunächst nicht benennen konnte.
:23. Amit látott, az egy kerítés nélküli ház volt. - Was er sah, war ein Haus ohne Zaun.
:24. Ez a környéken megszokott volt, mert az amerikai elővárosi kultúra hagyományosan figyelmen kívül hagyja a szomszédos telkek közötti határokat. - Das war in der Gegend Standard, weil amerikanische Suburban-Kultur Grenzen zwischen Nachbargrundstücken traditionell ignoriert.
:25. Ez vagy nyitottságot fejez ki, vagy a magánszféra iránti közönyt, attól függően, hogyan olvassa az ember. - Das drückt entweder Offenheit aus oder Gleichgültigkeit gegenüber Privatheit, je nachdem, wie man es liest.
:26. Hartmut először az utóbbiként olvasta. - Hartmut las es zunächst als Letztes.
:27. Bill elmagyarázta, hogy az ország ezen részén a kerítések a Homeowner Association szabályain múlnak. - Bill erklärte, dass Zäune in this part of the country eine Frage der Homeowner Association sind.
:28. Sok HOA tiltja a kerítéseket, vagy korlátozza a magasságukat és az anyagukat. - Viele HOAs verbieten Zäune oder beschränken sie auf Höhe und Material.
:29. Hartmut ezt az első olyan pillanatok egyikeként jegyezte meg, amikor megértette, hogy Amerikában a magántulajdont olyan kollektív szabályok korlátozzák, amelyek Németországban így nem léteznek. - Hartmut registrierte das als einen der ersten Momente, in dem er verstand, dass privates Eigentum in Amerika durch kollektive Regeln eingeschränkt ist, die in Deutschland so nicht existieren.
:30. Riasztórendszer minden ilyen árkategóriájú házban volt. - Die Alarmanlage war bei jedem Haus in dieser Preisklasse vorhanden.
:31. Bill ezt magától értetődőnek nevezte. - Bill beschrieb das als selbstverständlich.
:32. Hartmut viszont jelként olvasta, amelyet nem akart figyelmen kívül hagyni. - Hartmut las es als Signal, das er nicht ignorieren wollte.
:33. Megkérdezte a környék bűnözési mutatóit. - Er fragte nach der Crime Rate der Gegend.
:34. Bill erre megmutatta neki az irányítószám nyilvános statisztikáit. - Bill beantwortete das, indem er ihm die öffentlichen Statistiken für den Zip Code zeigte.
:35. Nem azért, mert Inverness problémás lett volna. - Nicht weil Inverness ein Problem hatte.
:36. Hanem mert Bill tudta, hogy egy olyan embernek, mint Hartmut, adatokra van szüksége ahhoz, hogy komolyan vegyen egy állítást. - Sondern weil Bill wusste, dass ein Mann wie Hartmut Daten braucht, um eine Aussage ernst zu nehmen.
:37. Az invernessi ház ablakai dupla üvegezésűek voltak. - Die Fenster im Haus in Inverness waren doppelt verglast.
:38. Ez Németországban szabvány, de nem golyóálló. - Das ist in Deutschland Standard, aber nicht schusssicher.
:39. Hartmut ezt nem követelte meg, és Bill sem ajánlotta. - Hartmut hatte das nicht verlangt und Bill empfahl es auch nicht.
:40. Mert ezen a környéken ez sem nem szokásos, sem nem szükséges. - Weil das in dieser Gegend weder üblich noch notwendig war.
:41. De az a tény, hogy Hartmut feltette a kérdést, mondott valamit arról a háttérről, amelyből érkezett. - Aber die Tatsache, dass Hartmut die Frage gestellt hatte, sagte etwas über den Hintergrund aus, aus dem er kam.
:42. A fűtés lepte meg Hartmutot a legjobban. - Die Heizung war das, was Hartmut am meisten überraschte.
:43. Nem azért, mert rossz volt, hanem mert más rendszer volt. - Nicht weil sie schlecht war, sondern weil sie ein anderes System war.
:44. Forced Air, vagyis csatornákon keresztüli légfűtés, amely meleg vagy hideg levegőt fúj minden helyiségbe. - Forced Air, Umlufterwärmung durch Kanäle, die warme oder kalte Luft in jeden Raum blasen.
:45. Ez hatékony, de Hartmut a német viszonyokból nem ismerte. - Das ist effizient und Hartmut kannte es aus deutschen Verhältnissen nicht.
:46. Németországban a radiátorok a falakon vannak, és sugárzó hőt adnak le. - In Deutschland sitzen Heizkörper an Wänden und strahlen Wärme ab.
:47. Ez fizikailag más élmény. - Das ist ein physikalisch anderes Erlebnis.
:48. Megkérdezte Billt az előnyökről és hátrányokról. - Er fragte Bill nach den Vor- und Nachteilen.
:49. Bill szerette az ilyen kérdéseket, mert azt mutatták, hogy valaki valóban érteni akarja a dolgot. - Bill mochte solche Fragen, weil sie zeigten, dass jemand wirklich verstehen wollte.
:50. Pontosan elmagyarázta neki. - Er erklärte es präzise.
:51. A Forced Air egyenletes hőmérsékletet jelent minden helyiségben, gyors felfűtést és nyáron egyszerű légkondicionálást ugyanazon a rendszeren keresztül. - Forced Air heißt gleichmäßige Temperatur in allen Räumen, schnelles Aufheizen, einfache Klimaanlage im Sommer durch dasselbe System.
:52. Ugyanakkor száraz levegőt, por szétterítését a csatornákon keresztül, ha nem tisztítják őket, és egy zajt is jelent. - Aber auch trockene Luft, Staubverteilung durch die Kanäle, wenn sie nicht gereinigt werden, und ein Geräusch.
:53. Ezt az ember vagy hamar nem hallja többé, vagy soha nem felejti el. - Das hört man entweder schnell nicht mehr oder vergisst es nie.
:54. Az invernessi ház konyhája az volt, amit az amerikai maklerek Chef's Kitchennek neveznek. - Die Küche im Inverness-Haus war das, was amerikanische Makler als Chef's Kitchen bezeichnen.
:55. Gránit munkalapokkal, rozsdamentes acél készülékekkel, egy német ruhásszekrény méretű hűtőszekrénnyel és középen egy konyhaszigettel. - Mit Granitplatten, Edelstahlgeräten, einem Kühlschrank von der Größe eines deutschen Kleiderschranks und einem Island in der Mitte.
:56. Ezen akár keresztelőt is lehetett volna tartani. - Auf dem man hätte eine Taufe feiern können.
:57. Hartmut felesége, Elke, aki a második megtekintésre vele ment, mindezt olyan arckifejezéssel nézte, mint aki le van nyűgözve, és közben azt kérdezi magában, mire való ez. - Hartmuts Frau Elke, die zum zweiten Besichtigungstermin mitgekommen war, betrachtete das alles mit dem Ausdruck von jemandem, der beeindruckt ist und sich gleichzeitig fragt, wofür.
:58. Münchenben lakókonyhájuk volt, pragmatikus és kompakt, amelyben jól lehetett főzni. - Sie hatten in München eine Wohnküche gehabt, pragmatisch und kompakt, in der man gut kochen konnte.
:59. Amit itt látott, az kevésbé konyha volt, inkább kijelentés a konyhákról. - Was sie hier sah, war weniger eine Küche als eine Aussage über Küchen.
:60. Ez Amerikában gyakoribb, mint az ember gondolná. - Das kommt in Amerika häufiger vor als man denkt.
:61. Egy funkció megrendezése, nem maga a funkció. - Die Inszenierung einer Funktion statt die Funktion selbst.
:62. Elke megkérdezte, hogy a hűtőszekrény a házhoz tartozik-e. - Elke fragte, ob der Kühlschrank zum Haus gehöre.
:63. Német viszonyokból tudta, hogy a készülékek néha nem részei az adásvételnek. - Weil sie aus deutschen Verhältnissen wusste, dass Geräte manchmal nicht Teil des Kaufs sind.
:64. Bill elmagyarázta, hogy Amerikában az appliances általában az adásvétel részei. - Bill erklärte, dass in Amerika Appliances in der Regel mitverkauft werden.
:65. Ez az amerikai ingatlanpiac egyik kellemes meglepetése. - Das ist eine der angenehmen Überraschungen des amerikanischen Immobilienmarkts.
:66. A mosókonyhában három készülék állt: washer, dryer és egy második hűtőszekrény italoknak. - Die Waschküche hatte drei Geräte, Washer, Dryer, und ein zweites Kühlschrankgerät für Getränke.
:67. Hartmut ezt annak az embernek a tárgyilagos csodálkozásával vette tudomásul, aki Németországban egy mosógéppel és egy szárítógéppel élt. - Hartmut registrierte das mit der sachlichen Verwunderung eines Mannes, der in Deutschland mit einer Waschmaschine und einem Trockner gelebt hatte.
:68. És aki most megértette, hogy Amerikában a tér mást jelent, mint Németországban. - Und der jetzt verstand, dass Fläche in Amerika eine andere Bedeutung hat als in Deutschland.
:69. Mert rendelkezésre áll, és használják anélkül, hogy a használatát igazolni kellene. - Weil sie vorhanden ist und weil sie genutzt wird, ohne dass man die Nutzung rechtfertigen muss.
:70. A mennyezetek magasak voltak, három méteresek vagy még magasabbak. - Die Decken waren hoch, drei Meter oder mehr.
:71. Ez olyan nyitottságot adott a háznak, amely tetszett Hartmutnak. - Das gab dem Haus eine Offenheit, die Hartmut mochte.
:72. Ugyanakkor azt is jelentette, hogy nagyobb légtömeget kell fűteni, ami energiába kerül. - Gleichzeitig bedeutete es, dass das Heizen einer größeren Luftmenge Energie kostet.
:73. Bill ezt elismerte, amikor Hartmut rákérdezett. - Das räumte Bill ein, als Hartmut fragte.
:74. A garázsban három autó fért el. - Die Garage fasste drei Autos.
:75. Egy olyan környéken, ahol tömegközlekedés gyakorlatilag nem volt, ez nem túlzás volt, hanem matematika. - In einer Gegend mit öffentlichem Nahverkehr, den es hier nicht gab, war das keine Übertreibung, sondern Mathematik.
:76. Két autó két embernek, plusz hely mindannak, ami Németországban a pincében tárolódik. - Zwei Autos für zwei Personen plus Platz für das, was in deutschen Kellern lagert.
:77. Mert az ilyen típusú amerikai házakban pince ugyan van, de lakótérként nincs kiépítve. - Weil Keller in amerikanischen Häusern dieser Bauart zwar vorhanden, aber als Wohnraum nicht ausgebaut sind.
:78. A környék biztonsága nem elvont téma volt, hanem konkrét szolgáltatás. - Die Sicherheit der Gegend war kein abstraktes Thema, sondern ein konkretes Angebot.
:79. Inverness községben magánbiztonsági szolgálat járőrözött az utcákon. - Die Gemeinde in Inverness hatte einen privaten Sicherheitsdienst, der die Straßen patrouillierte.
:80. Ezt lehetett úgy értelmezni, hogy a lakók szükségesnek tartják. - Das konnte man als Zeichen interpretieren, dass die Bewohner es für nötig hielten.
:81. Vagy úgy, hogy megengedik maguknak azt a kényelmet, amelyet az állami rendőrség ilyen sűrűségben nem nyújt. - Oder als Zeichen, dass sie sich den Komfort leisteten, den öffentliche Polizei nicht in dieser Dichte erbringt.
:82. Bill azt mondta, mindkettő igaz. - Bill sagte, es sei beides.
:83. Ez volt a legőszintébb válasz, amelyet adhatott. - Das war die ehrlichste Antwort, die er geben konnte.
:84. Hartmut megvette az invernessi házat. - Hartmut kaufte das Haus in Inverness.
:85. Egy Bill által koordinált szakértői vizsgálat után. - Nach einem Gutachten, das Bill koordiniert hatte.
:86. Egy olyan tárgyalás után, amelyet az ügyvédje vezetett. - Nach einer Verhandlung, die sein Anwalt geführt hatte.
:87. Illinois-ban ugyanis az ügyvédek kötelezőek a closing során. - Weil in Illinois Anwälte beim Closing obligatorisch sind.
:88. Ezt azon kevés pillanatok egyikeként élte meg, amikor az amerikai rendszer a vártnál jobban hasonlított a németre. - Das erlebte er als einen der wenigen Momente, in dem das amerikanische System dem deutschen ähnlicher war als erwartet.
:89. A closing két órán át tartott. - Das Closing dauerte zwei Stunden.
:90. Több dokumentumot írt alá, mint bármelyik német ingatlanvásárlásnál. - Er unterschrieb mehr Dokumente als bei jedem deutschen Immobilienkauf.
:91. De német értelemben vett közjegyző nélkül. - Aber ohne Notar im deutschen Sinne.
:92. Mert ezt a funkciót a Title Company veszi át. - Weil die Title Company diese Funktion übernimmt.
:93. Ez működik, és ő mégis furcsának találta. - Das funktioniert und er fand es trotzdem seltsam.
:94. Fél éve lakott a házban, mire abbahagyta a különbségek észrevételét. - Er lebte ein halbes Jahr im Haus, bevor er aufgehört hatte, die Unterschiede zu bemerken.
:95. Ez nem azt jelentette, hogy a különbségek eltűntek. - Das bedeutete nicht, dass die Unterschiede verschwunden waren.
:96. Hanem azt, hogy megtanult egy másik rendszerben élni. - Sondern dass er gelernt hatte, in einem anderen System zu leben.
:97. Talán ez a legjobb, amit a megszokásról mondani lehet. - Das ist vielleicht das Beste, was man über Eingewöhnung sagen kann.
:98. Nem az, hogy az ember az újat jobbnak tartja. - Nicht dass man das Neue für das Bessere hält.
:99. Hanem az, hogy felhagyott azzal, hogy a régivel mérje. - Sondern dass man aufgehört hat, es am Alten zu messen.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Hartmuts Haus in Illinois.
:1. Hartmut Berger war Anfang März nach Chicago versetzt worden.
:2. Als Europachef einer mittelständischen Maschinenbaugruppe, die ihre Nordamerika-Zentrale in Schaumburg hatte.
:3. Das ist eine der weniger glamourösen Adressen im Großraum Chicago, aber eine der effizienteren.
:4. Mit Autobahnanschluss, Flughafen in zwanzig Minuten, und dem pragmatischen Charakter einer Stadt, die nicht vorgibt, mehr zu sein, als sie ist.
:5. Die Firma hatte ihm für die ersten drei Monate eine möblierte Villa in Barrington Hills gemietet.
:6. Das enthielt die stillschweigende Aussage, dass man von einem Manager auf dieser Ebene erwartete, in einem bestimmten Umfeld zu wohnen.
:7. Hartmut verstand und akzeptierte das.
:8. Auch wenn er privat eine andere Meinung über die Notwendigkeit von sechs Schlafzimmern für zwei Personen hatte.
:9. Die drei Monate hatten ihm Zeit gegeben, die Gegend zu verstehen.
:10. Was er verstand, war vor allem, dass Häuser in Illinois sich von Häusern in Deutschland so grundlegend unterschieden, dass der Begriff Haus eigentlich zwei verschiedene Dinge bezeichnete.
:11. Verbunden nur durch die Funktion, nicht durch die Substanz.
:12. Sein Relocation Manager war ein ruhiger Mann namens Bill.
:13. Er arbeitete für die Firma, und seine einzige Aufgabe war es, zugezogene Manager durch den amerikanischen Immobilienmarkt zu führen, ohne dass sie Fehler machten, die die Firma peinlich berühren würden.
:14. Bill hatte Hartmut von Anfang an klar gemacht, dass er das, was er über Bausubstanz zu wissen glaubte, vergessen sollte.
:15. Amerikanische Häuser in diesem Preissegment, sagte Bill, sind aus Holzrahmen gebaut, nicht aus Ziegel oder Beton.
:16. Das bedeutet, dass sie sich schnell bauen lassen, gut dämmen lassen, und sich auch gut renovieren lassen.
:17. Aber es bedeutet auch, dass sie anders altern als deutsche Häuser.
:18. Und dass ein dreißig Jahre altes Haus in Illinois eine andere Qualitätskategorie ist als ein dreißig Jahre altes Haus in Bayern.
:19. Hartmut hatte das erste Mal wirklich verstanden, was das bedeutet, als er das Haus in Inverness besichtigte.
:20. Es war ein gut gepflegtes Colonial in einer ruhigen Cul-de-Sac.
:21. Es sah auf dem Papier und auf dem Foto überzeugend aus.
:22. Nach zwanzig Minuten betrachtete er es mit einem leichten Unbehagen, das er zunächst nicht benennen konnte.
:23. Was er sah, war ein Haus ohne Zaun.
:24. Das war in der Gegend Standard, weil amerikanische Suburban-Kultur Grenzen zwischen Nachbargrundstücken traditionell ignoriert.
:25. Das drückt entweder Offenheit aus oder Gleichgültigkeit gegenüber Privatheit, je nachdem, wie man es liest.
:26. Hartmut las es zunächst als Letztes.
:27. Bill erklärte, dass Zäune in this part of the country eine Frage der Homeowner Association sind.
:28. Viele HOAs verbieten Zäune oder beschränken sie auf Höhe und Material.
:29. Hartmut registrierte das als einen der ersten Momente, in dem er verstand, dass privates Eigentum in Amerika durch kollektive Regeln eingeschränkt ist, die in Deutschland so nicht existieren.
:30. Die Alarmanlage war bei jedem Haus in dieser Preisklasse vorhanden.
:31. Bill beschrieb das als selbstverständlich.
:32. Hartmut las es als Signal, das er nicht ignorieren wollte.
:33. Er fragte nach der Crime Rate der Gegend.
:34. Bill beantwortete das, indem er ihm die öffentlichen Statistiken für den Zip Code zeigte.
:35. Nicht weil Inverness ein Problem hatte.
:36. Sondern weil Bill wusste, dass ein Mann wie Hartmut Daten braucht, um eine Aussage ernst zu nehmen.
:37. Die Fenster im Haus in Inverness waren doppelt verglast.
:38. Das ist in Deutschland Standard, aber nicht schusssicher.
:39. Hartmut hatte das nicht verlangt und Bill empfahl es auch nicht.
:40. Weil das in dieser Gegend weder üblich noch notwendig war.
:41. Aber die Tatsache, dass Hartmut die Frage gestellt hatte, sagte etwas über den Hintergrund aus, aus dem er kam.
:42. Die Heizung war das, was Hartmut am meisten überraschte.
:43. Nicht weil sie schlecht war, sondern weil sie ein anderes System war.
:44. Forced Air, Umlufterwärmung durch Kanäle, die warme oder kalte Luft in jeden Raum blasen.
:45. Das ist effizient und Hartmut kannte es aus deutschen Verhältnissen nicht.
:46. In Deutschland sitzen Heizkörper an Wänden und strahlen Wärme ab.
:47. Das ist ein physikalisch anderes Erlebnis.
:48. Er fragte Bill nach den Vor- und Nachteilen.
:49. Bill mochte solche Fragen, weil sie zeigten, dass jemand wirklich verstehen wollte.
:50. Er erklärte es präzise.
:51. Forced Air heißt gleichmäßige Temperatur in allen Räumen, schnelles Aufheizen, einfache Klimaanlage im Sommer durch dasselbe System.
:52. Aber auch trockene Luft, Staubverteilung durch die Kanäle, wenn sie nicht gereinigt werden, und ein Geräusch.
:53. Das hört man entweder schnell nicht mehr oder vergisst es nie.
:54. Die Küche im Inverness-Haus war das, was amerikanische Makler als Chef's Kitchen bezeichnen.
:55. Mit Granitplatten, Edelstahlgeräten, einem Kühlschrank von der Größe eines deutschen Kleiderschranks und einem Island in der Mitte.
:56. Auf dem man hätte eine Taufe feiern können.
:57. Hartmuts Frau Elke, die zum zweiten Besichtigungstermin mitgekommen war, betrachtete das alles mit dem Ausdruck von jemandem, der beeindruckt ist und sich gleichzeitig fragt, wofür.
:58. Sie hatten in München eine Wohnküche gehabt, pragmatisch und kompakt, in der man gut kochen konnte.
:59. Was sie hier sah, war weniger eine Küche als eine Aussage über Küchen.
:60. Das kommt in Amerika häufiger vor als man denkt.
:61. Die Inszenierung einer Funktion statt die Funktion selbst.
:62. Elke fragte, ob der Kühlschrank zum Haus gehöre.
:63. Weil sie aus deutschen Verhältnissen wusste, dass Geräte manchmal nicht Teil des Kaufs sind.
:64. Bill erklärte, dass in Amerika Appliances in der Regel mitverkauft werden.
:65. Das ist eine der angenehmen Überraschungen des amerikanischen Immobilienmarkts.
:66. Die Waschküche hatte drei Geräte, Washer, Dryer, und ein zweites Kühlschrankgerät für Getränke.
:67. Hartmut registrierte das mit der sachlichen Verwunderung eines Mannes, der in Deutschland mit einer Waschmaschine und einem Trockner gelebt hatte.
:68. Und der jetzt verstand, dass Fläche in Amerika eine andere Bedeutung hat als in Deutschland.
:69. Weil sie vorhanden ist und weil sie genutzt wird, ohne dass man die Nutzung rechtfertigen muss.
:70. Die Decken waren hoch, drei Meter oder mehr.
:71. Das gab dem Haus eine Offenheit, die Hartmut mochte.
:72. Gleichzeitig bedeutete es, dass das Heizen einer größeren Luftmenge Energie kostet.
:73. Das räumte Bill ein, als Hartmut fragte.
:74. Die Garage fasste drei Autos.
:75. In einer Gegend mit öffentlichem Nahverkehr, den es hier nicht gab, war das keine Übertreibung, sondern Mathematik.
:76. Zwei Autos für zwei Personen plus Platz für das, was in deutschen Kellern lagert.
:77. Weil Keller in amerikanischen Häusern dieser Bauart zwar vorhanden, aber als Wohnraum nicht ausgebaut sind.
:78. Die Sicherheit der Gegend war kein abstraktes Thema, sondern ein konkretes Angebot.
:79. Die Gemeinde in Inverness hatte einen privaten Sicherheitsdienst, der die Straßen patrouillierte.
:80. Das konnte man als Zeichen interpretieren, dass die Bewohner es für nötig hielten.
:81. Oder als Zeichen, dass sie sich den Komfort leisteten, den öffentliche Polizei nicht in dieser Dichte erbringt.
:82. Bill sagte, es sei beides.
:83. Das war die ehrlichste Antwort, die er geben konnte.
:84. Hartmut kaufte das Haus in Inverness.
:85. Nach einem Gutachten, das Bill koordiniert hatte.
:86. Nach einer Verhandlung, die sein Anwalt geführt hatte.
:87. Weil in Illinois Anwälte beim Closing obligatorisch sind.
:88. Das erlebte er als einen der wenigen Momente, in dem das amerikanische System dem deutschen ähnlicher war als erwartet.
:89. Das Closing dauerte zwei Stunden.
:90. Er unterschrieb mehr Dokumente als bei jedem deutschen Immobilienkauf.
:91. Aber ohne Notar im deutschen Sinne.
:92. Weil die Title Company diese Funktion übernimmt.
:93. Das funktioniert und er fand es trotzdem seltsam.
:94. Er lebte ein halbes Jahr im Haus, bevor er aufgehört hatte, die Unterschiede zu bemerken.
:95. Das bedeutete nicht, dass die Unterschiede verschwunden waren.
:96. Sondern dass er gelernt hatte, in einem anderen System zu leben.
:97. Das ist vielleicht das Beste, was man über Eingewöhnung sagen kann.
:98. Nicht dass man das Neue für das Bessere hält.
:99. Sondern dass man aufgehört hat, es am Alten zu messen.
|}
== 28 ==
=== 1 ===
:Ivan és Katja.
:1. Ivan negyvenkét éves.
:2. Egy kisvárosban lakik.
:3. A város neve Perm.
:4. November van.
:5. Ma esik először a hó.
:6. Ivan az ablaknál ül.
:7. Az utcát nézi.
:8. Minden fehér és szürke.
:9. Az utca üres.
:10. Nagyon csend van.
:11. A falióra ketyeg.
:12. Ivan teát iszik.
:13. A tea már hideg.
:14. Mégis megissza.
:15. Gondolkodik.
:16. Semmi különösön.
:17. Csak úgy.
:18. Felveszi a kabátját.
:19. Kimegy.
:20. Odakint hideg van.
:21. A hó puhán ropog a cipője alatt.
:22. Elindul az állomás felé.
:23. Miért?
:24. Nem tudja pontosan.
:25. Csak megy.
:26. Az állomás kicsi és régi.
:27. Csak kevés ember van ott.
:28. Ivan a peronon áll.
:29. A síneket nézi.
:30. A hó a sínekre hull.
:31. Aztán meglát egy nőt.
:32. A nő szintén a peronon áll.
:33. Sötét kabátot visel.
:34. Ivan ránéz.
:35. A nő megfordul.
:36. Katja az.
:37. Ivan ismeri Katját.
:38. Régóta nem látták egymást.
:39. Talán tíz éve.
:40. Talán még régebben.
:41. Katja ránéz.
:42. Azt mondja: „Ivan?”
:43. Ő azt mondja: „Katja.”
:44. Nézik egymást.
:45. Szünet áll be.
:46. Aztán Katja azt mondja: „Te is a vonatra vársz?”
:47. Ivan a sínekre néz.
:48. Azt mondja: „Igen.”
:49. Ez nem egészen igaz.
:50. De nem is hamis.
:51. Együtt várnak.
:52. A vonat nem jön.
:53. Tovább várnak.
:54. Katja azt mondja: „Ma hideg van.”
:55. Ivan azt mondja: „Igen.”
:56. Most erősebben havazik.
:57. A sínek fehérek.
:58. Katja megkérdezi: „Hogy vagy?”
:59. Ivan röviden gondolkodik.
:60. Azt mondja: „Jól. És te?”
:61. Katja azt mondja: „Én is jól.”
:62. Mindketten tudják, hogy ez nem egészen igaz.
:63. De ez így rendben van.
:64. Egymás mellett állnak.
:65. Hull a hó.
:66. A vonat még mindig nem jön.
:67. Egy idős férfi lép ki a peronra.
:68. Ránéz egy órára.
:69. Megrázza a fejét.
:70. Visszamegy.
:71. Ivan és Katja maradnak.
:72. Katja azt mondja: „Emlékszem az utolsó novemberre itt.”
:73. Ivan azt mondja: „Én is.”
:74. Többet nem mondanak.
:75. Ez elég.
:76. A vonat még mindig nem jön.
:77. A hó tovább hull.
:78. Ivan és Katja a peronon állnak.
:79. Várnak.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Ivan és Katja. - Ivan und Katja
:1. Ivan negyvenkét éves. - Iwan ist 42 Jahre alt.
:2. Egy kisvárosban lakik. - Er wohnt in einer kleinen Stadt.
:3. A város neve Perm. - Die Stadt heißt Perm.
:4. November van. - Es ist November.
:5. Ma esik először a hó. - Heute schneit es zum ersten Mal.
:6. Ivan az ablaknál ül. - Iwan sitzt am Fenster.
:7. Az utcát nézi. - Er schaut auf die Straße.
:8. Minden fehér és szürke. - Alles ist weiß und grau.
:9. Az utca üres. - Die Straße ist leer.
:10. Nagyon csend van. - Es ist sehr still.
:11. A falióra ketyeg. - Die Uhr an der Wand tickt.
:12. Ivan teát iszik. - Iwan trinkt Tee.
:13. A tea már hideg. - Der Tee ist schon kalt.
:14. Mégis megissza. - Er trinkt ihn trotzdem.
:15. Gondolkodik. - Er denkt nach.
:16. Semmi különösön. - An nichts Besonderes.
:17. Csak úgy. - Einfach so.
:18. Felveszi a kabátját. - Er zieht seine Jacke an.
:19. Kimegy. - Er geht raus.
:20. Odakint hideg van. - Es ist kalt draußen.
:21. A hó puhán ropog a cipője alatt. - Der Schnee ist weich unter seinen Schuhen.
:22. Elindul az állomás felé. - Er geht zum Bahnhof.
:23. Miért? - Warum?
:24. Nem tudja pontosan. - Er weiß es nicht genau.
:25. Csak megy. - Einfach gehen.
:26. Az állomás kicsi és régi. - Der Bahnhof ist klein und alt.
:27. Csak kevés ember van ott. - Es gibt nur wenige Menschen dort.
:28. Ivan a peronon áll. - Iwan steht auf dem Bahnsteig.
:29. A síneket nézi. - Er schaut auf die Gleise.
:30. A hó a sínekre hull. - Der Schnee fällt auf die Gleise.
:31. Aztán meglát egy nőt. - Dann sieht er eine Frau.
:32. A nő szintén a peronon áll. - Die Frau steht auch auf dem Bahnsteig.
:33. Sötét kabátot visel. - Sie trägt einen dunklen Mantel.
:34. Ivan ránéz. - Iwan schaut sie an.
:35. A nő megfordul. - Die Frau dreht sich um.
:36. Katja az. - Es ist Katja.
:37. Ivan ismeri Katját. - Iwan kennt Katja.
:38. Régóta nem látták egymást. - Sie haben sich lange nicht gesehen.
:39. Talán tíz éve. - Vielleicht zehn Jahre.
:40. Talán még régebben. - Vielleicht mehr.
:41. Katja ránéz. - Katja schaut ihn an.
:42. Azt mondja: „Ivan?” - Sie sagt: „Iwan?"
:43. Ő azt mondja: „Katja.” - Er sagt: „Katja."
:44. Nézik egymást. - Sie schauen sich an.
:45. Szünet áll be. - Es ist eine Pause.
:46. Aztán Katja azt mondja: „Te is a vonatra vársz?” - Dann sagt Katja: „Du wartest auch auf den Zug?"
:47. Ivan a sínekre néz. - Iwan schaut auf die Gleise.
:48. Azt mondja: „Igen.” - Er sagt: „Ja."
:49. Ez nem egészen igaz. - Das stimmt nicht ganz.
:50. De nem is hamis. - Aber es ist auch nicht falsch.
:51. Együtt várnak. - Sie warten zusammen.
:52. A vonat nem jön. - Der Zug kommt nicht.
:53. Tovább várnak. - Sie warten weiter.
:54. Katja azt mondja: „Ma hideg van.” - Katja sagt: „Es ist kalt heute."
:55. Ivan azt mondja: „Igen.” - Iwan sagt: „Ja."
:56. Most erősebben havazik. - Es schneit stärker jetzt.
:57. A sínek fehérek. - Die Gleise sind weiß.
:58. Katja megkérdezi: „Hogy vagy?” - Katja fragt: „Wie geht es dir?"
:59. Ivan röviden gondolkodik. - Iwan denkt kurz nach.
:60. Azt mondja: „Jól. És te?” - Er sagt: „Gut. Dir?"
:61. Katja azt mondja: „Én is jól.” - Katja sagt: „Auch gut."
:62. Mindketten tudják, hogy ez nem egészen igaz. - Beide wissen, dass das nicht ganz stimmt.
:63. De ez így rendben van. - Aber das ist in Ordnung.
:64. Egymás mellett állnak. - Sie stehen nebeneinander.
:65. Hull a hó. - Der Schnee fällt.
:66. A vonat még mindig nem jön. - Der Zug kommt noch nicht.
:67. Egy idős férfi lép ki a peronra. - Ein alter Mann kommt auf den Bahnsteig.
:68. Ránéz egy órára. - Er schaut auf eine Uhr.
:69. Megrázza a fejét. - Er schüttelt den Kopf.
:70. Visszamegy. - Er geht wieder rein.
:71. Ivan és Katja maradnak. - Iwan und Katja bleiben.
:72. Katja azt mondja: „Emlékszem az utolsó novemberre itt.” - Katja sagt: „Ich erinnere mich an den letzten November hier."
:73. Ivan azt mondja: „Én is.” - Iwan sagt: „Ich auch."
:74. Többet nem mondanak. - Sie sagen nicht mehr.
:75. Ez elég. - Das reicht.
:76. A vonat még mindig nem jön. - Der Zug kommt immer noch nicht.
:77. A hó tovább hull. - Der Schnee fällt weiter.
:78. Ivan és Katja a peronon állnak. - Iwan und Katja stehen auf dem Bahnsteig.
:79. Várnak. - Sie warten.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Ivan und Katja
:1. Iwan ist 42 Jahre alt.
:2. Er wohnt in einer kleinen Stadt.
:3. Die Stadt heißt Perm.
:4. Es ist November.
:5. Heute schneit es zum ersten Mal.
:6. Iwan sitzt am Fenster.
:7. Er schaut auf die Straße.
:8. Alles ist weiß und grau.
:9. Die Straße ist leer.
:10. Es ist sehr still.
:11. Die Uhr an der Wand tickt.
:12. Iwan trinkt Tee.
:13. Der Tee ist schon kalt.
:14. Er trinkt ihn trotzdem.
:15. Er denkt nach.
:16. An nichts Besonderes.
:17. Einfach so.
:18. Er zieht seine Jacke an.
:19. Er geht raus.
:20. Es ist kalt draußen.
:21. Der Schnee ist weich unter seinen Schuhen.
:22. Er geht zum Bahnhof.
:23. Warum?
:24. Er weiß es nicht genau.
:25. Einfach gehen.
:26. Der Bahnhof ist klein und alt.
:27. Es gibt nur wenige Menschen dort.
:28. Iwan steht auf dem Bahnsteig.
:29. Er schaut auf die Gleise.
:30. Der Schnee fällt auf die Gleise.
:31. Dann sieht er eine Frau.
:32. Die Frau steht auch auf dem Bahnsteig.
:33. Sie trägt einen dunklen Mantel.
:34. Iwan schaut sie an.
:35. Die Frau dreht sich um.
:36. Es ist Katja.
:37. Iwan kennt Katja.
:38. Sie haben sich lange nicht gesehen.
:39. Vielleicht zehn Jahre.
:40. Vielleicht mehr.
:41. Katja schaut ihn an.
:42. Sie sagt: „Iwan?"
:43. Er sagt: „Katja."
:44. Sie schauen sich an.
:45. Es ist eine Pause.
:46. Dann sagt Katja: „Du wartest auch auf den Zug?"
:47. Iwan schaut auf die Gleise.
:48. Er sagt: „Ja."
:49. Das stimmt nicht ganz.
:50. Aber es ist auch nicht falsch.
:51. Sie warten zusammen.
:52. Der Zug kommt nicht.
:53. Sie warten weiter.
:54. Katja sagt: „Es ist kalt heute."
:55. Iwan sagt: „Ja."
:56. Es schneit stärker jetzt.
:57. Die Gleise sind weiß.
:58. Katja fragt: „Wie geht es dir?"
:59. Iwan denkt kurz nach.
:60. Er sagt: „Gut. Dir?"
:61. Katja sagt: „Auch gut."
:62. Beide wissen, dass das nicht ganz stimmt.
:63. Aber das ist in Ordnung.
:64. Sie stehen nebeneinander.
:65. Der Schnee fällt.
:66. Der Zug kommt noch nicht.
:67. Ein alter Mann kommt auf den Bahnsteig.
:68. Er schaut auf eine Uhr.
:69. Er schüttelt den Kopf.
:70. Er geht wieder rein.
:71. Iwan und Katja bleiben.
:72. Katja sagt: „Ich erinnere mich an den letzten November hier."
:73. Iwan sagt: „Ich auch."
:74. Sie sagen nicht mehr.
:75. Das reicht.
:76. Der Zug kommt immer noch nicht.
:77. Der Schnee fällt weiter.
:78. Iwan und Katja stehen auf dem Bahnsteig.
:79. Sie warten.
|}
=== 2 ===
:A vonat, amely nem jött.
:1. Ivan tizenkét éve élt Permben.
:2. Ez azt jelentette, hogy már nem döntésként tekintett rá.
:3. Hanem elkezdte állapotként elfogadni.
:4. Ez nem ugyanaz, de egy idő után ugyanolyannak érződik.
:5. Egy olyan vállalat adminisztrációjában dolgozott, amely gépalkatrészeket gyártott.
:6. Ezeket más vállalatok használták más városokban.
:7. A munkája és annak eredménye közötti távolságon egy idő után már nem gondolkodott.
:8. Azon a novemberi délelőttön az ablaknál ült.
:9. Nézte, ahogy az első hó megváltoztatja az utcát.
:10. Lassan és egyenletesen, dráma nélkül.
:11. Teát ivott, amely már kihűlt, anélkül hogy észrevette volna.
:12. Felvette a kabátját, és kiment az állomásra.
:13. Nem azért, mert el akart utazni valahová.
:14. Hanem mert az állomás volt az egyetlen hely a városban, ahol az embernek az az érzése lehetett, hogy valami érkezhet.
:15. A peron majdnem üres volt.
:16. Finom hó hullott a sínekre.
:17. Nem tett különbséget a fém és a mellette lévő föld között.
:18. Ivan állt, és azt a pontot nézte, ahol a sínek összefutni látszottak.
:19. Ahol a vonat megjelenne, ha jönne.
:20. A nő a peron másik végén sötét kabátot viselt.
:21. Olyan mozdulatlanul állt, hogy Ivan először a díszlet részének hitte.
:22. Aztán megfordult, és Ivan megértette, hogy Katja az.
:23. Katját abból az időből ismerte, amelyet néha korábbannak nevezett.
:24. Anélkül hogy pontosan megmondta volna, mit ért ezen.
:25. Akkoriban gyakran látták egymást.
:26. Aztán egyszer csak már nem látták egymást.
:27. Ahogy ez néha megtörténik, egy világos végpont nélkül.
:28. Katja kérdésként mondta ki a nevét.
:29. Ivan válaszként mondta ki az övét.
:30. Aztán egymás mellett álltak, és a síneket nézték.
:31. Mert ez egyszerűbb volt, mint egymás arcát nézni.
:32. Megkérdezte, hogy a vonatra vár-e.
:33. Azt mondta, igen.
:34. Ez nem volt egészen igaz, és nem is volt egészen hazugság.
:35. Mert valamire várt.
:36. A vonat pedig éppen olyan jó volt erre, mint bármi más.
:37. A vonat nem jött.
:38. Ők pedig tovább vártak.
:39. Azzal a beszélgetéssel, amelyet beszélgetések folytatnak, amikor két ember hosszú idő után újra találkozik.
:40. És nem tudják, hol kezdjék.
:41. Tehát az időjárással, a várossal, apró megfigyelésekkel.
:42. Ezek semmit sem jelentenek, és mégis jobbak, mint a hallgatás.
:43. Katja azt mondta, emlékszik arra az utolsó novemberre, amelyet itt töltött.
:44. Ivan azt mondta, ő is.
:45. Nem mondták ki, hogy pontosan mire.
:46. Mert erre nem volt szükség.
:47. Hullott a hó.
:48. A vonat nem jött.
:49. Ők pedig a peronon álltak.
:50. Ez pedig abban a pillanatban elég volt.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A vonat, amely nem jött. - Der Zug, der nicht kam.
:1. Ivan tizenkét éve élt Permben. - Iwan lebte seit zwölf Jahren in Perm.
:2. Ez azt jelentette, hogy már nem döntésként tekintett rá. - Das bedeutete, dass er aufgehört hatte, es als eine Entscheidung zu betrachten.
:3. Hanem elkezdte állapotként elfogadni. - Und begonnen hatte, es als einen Zustand zu akzeptieren.
:4. Ez nem ugyanaz, de egy idő után ugyanolyannak érződik. - Das ist nicht dasselbe, aber es fühlt sich nach einer Weile gleich an.
:5. Egy olyan vállalat adminisztrációjában dolgozott, amely gépalkatrészeket gyártott. - Er arbeitete in der Verwaltung eines Unternehmens, das Teile für Maschinen produzierte.
:6. Ezeket más vállalatok használták más városokban. - Die andere Unternehmen in anderen Städten benutzten.
:7. A munkája és annak eredménye közötti távolságon egy idő után már nem gondolkodott. - Diese Distanz zwischen seiner Arbeit und ihrem Ergebnis hatte er irgendwann aufgehört zu bedenken.
:8. Azon a novemberi délelőttön az ablaknál ült. - An diesem Novembervormittag saß er am Fenster.
:9. Nézte, ahogy az első hó megváltoztatja az utcát. - Er schaute zu, wie der erste Schnee die Straße veränderte.
:10. Lassan és egyenletesen, dráma nélkül. - Langsam und gleichmäßig, ohne Drama.
:11. Teát ivott, amely már kihűlt, anélkül hogy észrevette volna. - Und trank Tee, der schon kalt geworden war, ohne das zu bemerken.
:12. Felvette a kabátját, és kiment az állomásra. - Er zog seine Jacke an und ging zum Bahnhof.
:13. Nem azért, mert el akart utazni valahová. - Nicht weil er irgendwohin fahren wollte.
:14. Hanem mert az állomás volt az egyetlen hely a városban, ahol az embernek az az érzése lehetett, hogy valami érkezhet. - Sondern weil der Bahnhof der einzige Ort in der Stadt war, an dem man das Gefühl hatte, dass etwas kommen könnte.
:15. A peron majdnem üres volt. - Der Bahnsteig war fast leer.
:16. Finom hó hullott a sínekre. - Feiner Schnee fiel auf die Gleise.
:17. Nem tett különbséget a fém és a mellette lévő föld között. - Er machte keinen Unterschied zwischen dem Metall und dem Boden daneben.
:18. Ivan állt, és azt a pontot nézte, ahol a sínek összefutni látszottak. - Iwan stand und schaute auf den Punkt, wo die Gleise zusammenzulaufen schienen.
:19. Ahol a vonat megjelenne, ha jönne. - Wo der Zug erscheinen würde, wenn er käme.
:20. A nő a peron másik végén sötét kabátot viselt. - Die Frau am anderen Ende des Bahnsteigs trug einen dunklen Mantel.
:21. Olyan mozdulatlanul állt, hogy Ivan először a díszlet részének hitte. - Sie stand so still, dass er sie zunächst für einen Teil der Kulisse hielt.
:22. Aztán megfordult, és Ivan megértette, hogy Katja az. - Dann drehte sie sich um, und er verstand, dass es Katja war.
:23. Katját abból az időből ismerte, amelyet néha korábbannak nevezett. - Er kannte Katja aus einer Zeit, die er manchmal als früher bezeichnete.
:24. Anélkül hogy pontosan megmondta volna, mit ért ezen. - Ohne genau zu sagen, was damit gemeint war.
:25. Akkoriban gyakran látták egymást. - Sie hatten sich in dieser früher oft gesehen.
:26. Aztán egyszer csak már nem látták egymást. - Und dann aufgehört, sich zu sehen.
:27. Ahogy ez néha megtörténik, egy világos végpont nélkül. - Wie das manchmal passiert, ohne einen klaren Moment des Endens.
:28. Katja kérdésként mondta ki a nevét. - Sie sagte seinen Namen wie eine Frage.
:29. Ivan válaszként mondta ki az övét. - Und er sagte ihren wie eine Antwort.
:30. Aztán egymás mellett álltak, és a síneket nézték. - Dann standen sie nebeneinander und schauten auf die Gleise.
:31. Mert ez egyszerűbb volt, mint egymás arcát nézni. - Weil das einfacher war als das Gesicht des anderen anzuschauen.
:32. Megkérdezte, hogy a vonatra vár-e. - Sie fragte, ob er auf den Zug warte.
:33. Azt mondta, igen. - Und er sagte ja.
:34. Ez nem volt egészen igaz, és nem is volt egészen hazugság. - Das stimmte nicht ganz und log nicht ganz.
:35. Mert valamire várt. - Weil er auf etwas wartete.
:36. A vonat pedig éppen olyan jó volt erre, mint bármi más. - Und der Zug war so gut wie alles andere.
:37. A vonat nem jött. - Der Zug kam nicht.
:38. Ők pedig tovább vártak. - Und sie warteten weiter.
:39. Azzal a beszélgetéssel, amelyet beszélgetések folytatnak, amikor két ember hosszú idő után újra találkozik. - Mit dem Gespräch, das Gespräche haben, wenn zwei Menschen sich nach langer Zeit wiedersehen.
:40. És nem tudják, hol kezdjék. - Und nicht wissen, wo sie anfangen sollen.
:41. Tehát az időjárással, a várossal, apró megfigyelésekkel. - Also mit dem Wetter, mit der Stadt, mit kleinen Beobachtungen.
:42. Ezek semmit sem jelentenek, és mégis jobbak, mint a hallgatás. - Die nichts bedeuten und die trotzdem besser sind als Schweigen.
:43. Katja azt mondta, emlékszik arra az utolsó novemberre, amelyet itt töltött. - Katja sagte, sie erinnere sich an den letzten November, den sie hier verbracht hatte.
:44. Ivan azt mondta, ő is. - Und Iwan sagte, er auch.
:45. Nem mondták ki, hogy pontosan mire. - Sie sagten nicht, woran genau.
:46. Mert erre nem volt szükség. - Weil das nicht nötig war.
:47. Hullott a hó. - Der Schnee fiel.
:48. A vonat nem jött. - Der Zug kam nicht.
:49. Ők pedig a peronon álltak. - Und sie standen auf dem Bahnsteig.
:50. Ez pedig abban a pillanatban elég volt. - Und das war, für den Moment, genug.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Der Zug, der nicht kam.
:1. Iwan lebte seit zwölf Jahren in Perm.
:2. Das bedeutete, dass er aufgehört hatte, es als eine Entscheidung zu betrachten.
:3. Und begonnen hatte, es als einen Zustand zu akzeptieren.
:4. Das ist nicht dasselbe, aber es fühlt sich nach einer Weile gleich an.
:5. Er arbeitete in der Verwaltung eines Unternehmens, das Teile für Maschinen produzierte.
:6. Die andere Unternehmen in anderen Städten benutzten.
:7. Diese Distanz zwischen seiner Arbeit und ihrem Ergebnis hatte er irgendwann aufgehört zu bedenken.
:8. An diesem Novembervormittag saß er am Fenster.
:9. Er schaute zu, wie der erste Schnee die Straße veränderte.
:10. Langsam und gleichmäßig, ohne Drama.
:11. Und trank Tee, der schon kalt geworden war, ohne das zu bemerken.
:12. Er zog seine Jacke an und ging zum Bahnhof.
:13. Nicht weil er irgendwohin fahren wollte.
:14. Sondern weil der Bahnhof der einzige Ort in der Stadt war, an dem man das Gefühl hatte, dass etwas kommen könnte.
:15. Der Bahnsteig war fast leer.
:16. Feiner Schnee fiel auf die Gleise.
:17. Er machte keinen Unterschied zwischen dem Metall und dem Boden daneben.
:18. Iwan stand und schaute auf den Punkt, wo die Gleise zusammenzulaufen schienen.
:19. Wo der Zug erscheinen würde, wenn er käme.
:20. Die Frau am anderen Ende des Bahnsteigs trug einen dunklen Mantel.
:21. Sie stand so still, dass er sie zunächst für einen Teil der Kulisse hielt.
:22. Dann drehte sie sich um, und er verstand, dass es Katja war.
:23. Er kannte Katja aus einer Zeit, die er manchmal als früher bezeichnete.
:24. Ohne genau zu sagen, was damit gemeint war.
:25. Sie hatten sich in dieser früher oft gesehen.
:26. Und dann aufgehört, sich zu sehen.
:27. Wie das manchmal passiert, ohne einen klaren Moment des Endens.
:28. Sie sagte seinen Namen wie eine Frage.
:29. Und er sagte ihren wie eine Antwort.
:30. Dann standen sie nebeneinander und schauten auf die Gleise.
:31. Weil das einfacher war als das Gesicht des anderen anzuschauen.
:32. Sie fragte, ob er auf den Zug warte.
:33. Und er sagte ja.
:34. Das stimmte nicht ganz und log nicht ganz.
:35. Weil er auf etwas wartete.
:36. Und der Zug war so gut wie alles andere.
:37. Der Zug kam nicht.
:38. Und sie warteten weiter.
:39. Mit dem Gespräch, das Gespräche haben, wenn zwei Menschen sich nach langer Zeit wiedersehen.
:40. Und nicht wissen, wo sie anfangen sollen.
:41. Also mit dem Wetter, mit der Stadt, mit kleinen Beobachtungen.
:42. Die nichts bedeuten und die trotzdem besser sind als Schweigen.
:43. Katja sagte, sie erinnere sich an den letzten November, den sie hier verbracht hatte.
:44. Und Iwan sagte, er auch.
:45. Sie sagten nicht, woran genau.
:46. Weil das nicht nötig war.
:47. Der Schnee fiel.
:48. Der Zug kam nicht.
:49. Und sie standen auf dem Bahnsteig.
:50. Und das war, für den Moment, genug.
|}
=== 3 ===
:A várakozás helye.
:1. Ivan valamikor beletörődött abba, hogy Permben él.
:2. Ez nem drámai döntés volt, hanem sok kis döntés eredménye.
:3. Ezek együtt olyan irányt adtak ki, amelyet ő soha nem választott tudatosan.
:4. Az adminisztrációban dolgozott.
:5. Ez azt jelentette, hogy olyan dolgokat szervezett, amelyeket mások csináltak.
:6. Ez hasznos feladat volt, és olyan, amely ritkán foglalkoztatta, amikor éppen nem dolgozott.
:7. Azon a novemberi reggelen az ablaknál ült, és nézte az első havat.
:8. A hó úgy változtatta meg a várost, hogy mindent egyformává tett.
:9. Az utcát, a járdát és a szemközti kis park üres padjait.
:10. Ivan teát ivott, amely kihűlt, anélkül hogy észrevette volna.
:11. Mert az észrevétel figyelmet igényel.
:12. Ezt a figyelmet azon a reggelen másra fordította, anélkül hogy tudta volna, mire.
:13. Felöltözött, és elment az állomásra.
:14. Nem céllal, hanem a mozgás igényével, amely valahová vezet.
:15. Az állomás volt az egyetlen hely a városban, ahol a mozgásnak természetes jelentése volt.
:16. A peron majdnem üres volt.
:17. Finom hó hullott a sínekre, és lassan egyre fehérebbé tette őket.
:18. Ivan állt, és abba az irányba nézett, ahonnan a vonat jönne, ha jönne.
:19. A nő a peron másik végén nem mozdult.
:20. Ivan azzal a késéssel vette észre, mint aki megtanulta, hogy ne figyeljen más emberekre, amíg nem adnak rá okot.
:21. Amikor megfordult, adott rá okot.
:22. Katja volt az.
:23. Ivan ezt egy másodperc késéssel értette meg.
:24. Mert tíz év úgy változtatja meg az ember arcát, hogy azt előbb le kell fordítani, mielőtt felismernénk.
:25. Kimondták egymás nevét.
:26. Ezek kérdésként és válaszként működtek.
:27. Aztán egymás mellett álltak a peron szélén.
:28. Előttük a hó és a sínek, mögöttük a csendes város.
:29. Katja megkérdezte, hogy a vonatra vár-e.
:30. Ivan azt mondta, igen.
:31. Ez olyan válasz volt, amely igaz is volt, meg nem is.
:32. Mert várt valamire, és a vonat éppen olyan jó volt, mint bármely más várakozás.
:33. Beszéltek a városról, az időjárásról, dolgokról, amelyeknek nem volt jelentőségük.
:34. És amelyeket mégis ki kellett mondani.
:35. Mert a beszélgetés híd, amelyet meg kell építeni, mielőtt használni lehet, ha az ember használni akarja.
:36. A vonat nem jött.
:37. Ezt az állomás az elektronikus kijelzők lakonikus hangján közölte.
:38. Olyan kijelzőkén, amelyek rossz híreket közvetítenek bocsánatkérés nélkül.
:39. Mégis maradtak.
:40. Ez nem döntés volt, hanem egy másik lehetőség hiányának eredménye.
:41. Katja azt mondta, emlékszik arra az utolsó novemberre, amelyet itt töltött.
:42. Ivan azt mondta, ő is.
:43. Nem mondták ki, mire emlékeznek.
:44. Mert bizonyos emlékek világosabbak, ha az ember nem mondja ki őket.
:45. És mert a mondat utáni hallgatás már eleget mondott.
:46. A hó tovább hullott, egyenletesen és szándék nélkül.
:47. A vonat nem jött.
:48. Ők pedig a peronon álltak.
:49. Ivan arra gondolt, hogy évek óta nem állt ilyen csendben.
:50. És hogy amit most érez, nehéz megnevezni, de nem kellemetlen.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A várakozás helye. - Der Ort des Wartens.
:1. Ivan valamikor beletörődött abba, hogy Permben él. - Iwan hatte sich irgendwann damit abgefunden, in Perm zu leben.
:2. Ez nem drámai döntés volt, hanem sok kis döntés eredménye. - Das war keine dramatische Entscheidung gewesen, sondern das Ergebnis von vielen kleinen Entscheidungen.
:3. Ezek együtt olyan irányt adtak ki, amelyet ő soha nem választott tudatosan. - Die zusammen eine Richtung ergaben, die er nie bewusst gewählt hatte.
:4. Az adminisztrációban dolgozott. - Er arbeitete in der Verwaltung.
:5. Ez azt jelentette, hogy olyan dolgokat szervezett, amelyeket mások csináltak. - Das bedeutete, dass er Dinge organisierte, die andere taten.
:6. Ez hasznos feladat volt, és olyan, amely ritkán foglalkoztatta, amikor éppen nem dolgozott. - Das war eine nützliche Funktion und eine, die ihn selten beschäftigte, wenn er nicht bei der Arbeit war.
:7. Azon a novemberi reggelen az ablaknál ült, és nézte az első havat. - An diesem Novembermorgen saß er am Fenster und schaute dem ersten Schnee zu.
:8. A hó úgy változtatta meg a várost, hogy mindent egyformává tett. - Der Schnee veränderte die Stadt, indem er alles gleichmachte.
:9. Az utcát, a járdát és a szemközti kis park üres padjait. - Straße und Bürgersteig und die leeren Bänke im kleinen Park gegenüber.
:10. Ivan teát ivott, amely kihűlt, anélkül hogy észrevette volna. - Iwan trank Tee, der kalt geworden war, ohne es zu bemerken.
:11. Mert az észrevétel figyelmet igényel. - Weil Bemerken eine Aufmerksamkeit erfordert.
:12. Ezt a figyelmet azon a reggelen másra fordította, anélkül hogy tudta volna, mire. - Die er an diesem Morgen für anderes aufwendete, ohne zu wissen, wofür.
:13. Felöltözött, és elment az állomásra. - Er zog sich an und ging zum Bahnhof.
:14. Nem céllal, hanem a mozgás igényével, amely valahová vezet. - Nicht mit einem Ziel, sondern mit dem Bedürfnis nach Bewegung, die irgendwo hinführt.
:15. Az állomás volt az egyetlen hely a városban, ahol a mozgásnak természetes jelentése volt. - Der Bahnhof war der einzige Ort in der Stadt, an dem Bewegung eine natürliche Bedeutung hatte.
:16. A peron majdnem üres volt. - Der Bahnsteig war fast leer.
:17. Finom hó hullott a sínekre, és lassan egyre fehérebbé tette őket. - Feiner Schnee fiel auf die Gleise und machte sie langsam weißer.
:18. Ivan állt, és abba az irányba nézett, ahonnan a vonat jönne, ha jönne. - Iwan stand und schaute in die Richtung, aus der der Zug kommen würde, wenn er käme.
:19. A nő a peron másik végén nem mozdult. - Die Frau am anderen Ende des Bahnsteigs bewegte sich nicht.
:20. Ivan azzal a késéssel vette észre, mint aki megtanulta, hogy ne figyeljen más emberekre, amíg nem adnak rá okot. - Er bemerkte sie mit der Verzögerung von jemandem, der gelernt hat, andere Menschen nicht zu beachten, bis sie einen Grund dafür geben.
:21. Amikor megfordult, adott rá okot. - Und als sie sich umdrehte, gab sie einen.
:22. Katja volt az. - Es war Katja.
:23. Ivan ezt egy másodperc késéssel értette meg. - Er verstand das mit einer Sekunde Verzögerung.
:24. Mert tíz év úgy változtatja meg az ember arcát, hogy azt előbb le kell fordítani, mielőtt felismernénk. - Weil zehn Jahre das Gesicht eines Menschen verändern auf eine Art, die man erst übersetzen muss, bevor man erkennt.
:25. Kimondták egymás nevét. - Sie sagten sich ihre Namen.
:26. Ezek kérdésként és válaszként működtek. - Die als Frage und als Antwort funktionierten.
:27. Aztán egymás mellett álltak a peron szélén. - Dann standen sie nebeneinander am Rand des Bahnsteigs.
:28. Előttük a hó és a sínek, mögöttük a csendes város. - Mit dem Schnee und den Gleisen vor ihnen und der stillen Stadt hinter ihnen.
:29. Katja megkérdezte, hogy a vonatra vár-e. - Sie fragte, ob er auf den Zug warte.
:30. Ivan azt mondta, igen. - Und er sagte ja.
:31. Ez olyan válasz volt, amely igaz is volt, meg nem is. - Das war eine Antwort, die stimmte und nicht stimmte.
:32. Mert várt valamire, és a vonat éppen olyan jó volt, mint bármely más várakozás. - Weil er auf etwas wartete, und der Zug war so gut wie jede andere Erwartung.
:33. Beszéltek a városról, az időjárásról, dolgokról, amelyeknek nem volt jelentőségük. - Sie sprachen über die Stadt, über das Wetter, über Dinge, die keine Bedeutung hatten.
:34. És amelyeket mégis ki kellett mondani. - Und die trotzdem gesagt werden mussten.
:35. Mert a beszélgetés híd, amelyet meg kell építeni, mielőtt használni lehet, ha az ember használni akarja. - Weil das Gespräch eine Brücke ist, die man bauen muss, bevor man sie benutzen kann, wenn man sie benutzen will.
:36. A vonat nem jött. - Der Zug kam nicht.
:37. Ezt az állomás az elektronikus kijelzők lakonikus hangján közölte. - Das kündigte der Bahnhof mit dem lakonischen Ton elektronischer Displays an.
:38. Olyan kijelzőkén, amelyek rossz híreket közvetítenek bocsánatkérés nélkül. - Von Displays, die schlechte Nachrichten ohne Entschuldigung übermitteln.
:39. Mégis maradtak. - Sie blieben trotzdem.
:40. Ez nem döntés volt, hanem egy másik lehetőség hiányának eredménye. - Das war keine Entscheidung, sondern das Ergebnis des Fehlens einer anderen.
:41. Katja azt mondta, emlékszik arra az utolsó novemberre, amelyet itt töltött. - Katja sagte, sie erinnere sich an den letzten November, den sie hier verbracht hatte.
:42. Ivan azt mondta, ő is. - Und Iwan sagte, er auch.
:43. Nem mondták ki, mire emlékeznek. - Sie sagten nicht, was sie sich erinnerten.
:44. Mert bizonyos emlékek világosabbak, ha az ember nem mondja ki őket. - Weil manche Erinnerungen klarer sind, wenn man sie nicht ausspricht.
:45. És mert a mondat utáni hallgatás már eleget mondott. - Und weil das Schweigen nach dem Satz bereits genug sagte.
:46. A hó tovább hullott, egyenletesen és szándék nélkül. - Der Schnee fiel weiter, gleichmäßig und ohne Absicht.
:47. A vonat nem jött. - Der Zug kam nicht.
:48. Ők pedig a peronon álltak. - Und sie standen auf dem Bahnsteig.
:49. Ivan arra gondolt, hogy évek óta nem állt ilyen csendben. - Iwan dachte, dass er seit Jahren nicht so still gestanden hatte.
:50. És hogy amit most érez, nehéz megnevezni, de nem kellemetlen. - Und dass das, was er gerade fühlte, schwer zu benennen war, aber nicht unangenehm.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Der Ort des Wartens.
:1. Iwan hatte sich irgendwann damit abgefunden, in Perm zu leben.
:2. Das war keine dramatische Entscheidung gewesen, sondern das Ergebnis von vielen kleinen Entscheidungen.
:3. Die zusammen eine Richtung ergaben, die er nie bewusst gewählt hatte.
:4. Er arbeitete in der Verwaltung.
:5. Das bedeutete, dass er Dinge organisierte, die andere taten.
:6. Das war eine nützliche Funktion und eine, die ihn selten beschäftigte, wenn er nicht bei der Arbeit war.
:7. An diesem Novembermorgen saß er am Fenster und schaute dem ersten Schnee zu.
:8. Der Schnee veränderte die Stadt, indem er alles gleichmachte.
:9. Straße und Bürgersteig und die leeren Bänke im kleinen Park gegenüber.
:10. Iwan trank Tee, der kalt geworden war, ohne es zu bemerken.
:11. Weil Bemerken eine Aufmerksamkeit erfordert.
:12. Die er an diesem Morgen für anderes aufwendete, ohne zu wissen, wofür.
:13. Er zog sich an und ging zum Bahnhof.
:14. Nicht mit einem Ziel, sondern mit dem Bedürfnis nach Bewegung, die irgendwo hinführt.
:15. Der Bahnhof war der einzige Ort in der Stadt, an dem Bewegung eine natürliche Bedeutung hatte.
:16. Der Bahnsteig war fast leer.
:17. Feiner Schnee fiel auf die Gleise und machte sie langsam weißer.
:18. Iwan stand und schaute in die Richtung, aus der der Zug kommen würde, wenn er käme.
:19. Die Frau am anderen Ende des Bahnsteigs bewegte sich nicht.
:20. Er bemerkte sie mit der Verzögerung von jemandem, der gelernt hat, andere Menschen nicht zu beachten, bis sie einen Grund dafür geben.
:21. Und als sie sich umdrehte, gab sie einen.
:22. Es war Katja.
:23. Er verstand das mit einer Sekunde Verzögerung.
:24. Weil zehn Jahre das Gesicht eines Menschen verändern auf eine Art, die man erst übersetzen muss, bevor man erkennt.
:25. Sie sagten sich ihre Namen.
:26. Die als Frage und als Antwort funktionierten.
:27. Dann standen sie nebeneinander am Rand des Bahnsteigs.
:28. Mit dem Schnee und den Gleisen vor ihnen und der stillen Stadt hinter ihnen.
:29. Sie fragte, ob er auf den Zug warte.
:30. Und er sagte ja.
:31. Das war eine Antwort, die stimmte und nicht stimmte.
:32. Weil er auf etwas wartete, und der Zug war so gut wie jede andere Erwartung.
:33. Sie sprachen über die Stadt, über das Wetter, über Dinge, die keine Bedeutung hatten.
:34. Und die trotzdem gesagt werden mussten.
:35. Weil das Gespräch eine Brücke ist, die man bauen muss, bevor man sie benutzen kann, wenn man sie benutzen will.
:36. Der Zug kam nicht.
:37. Das kündigte der Bahnhof mit dem lakonischen Ton elektronischer Displays an.
:38. Von Displays, die schlechte Nachrichten ohne Entschuldigung übermitteln.
:39. Sie blieben trotzdem.
:40. Das war keine Entscheidung, sondern das Ergebnis des Fehlens einer anderen.
:41. Katja sagte, sie erinnere sich an den letzten November, den sie hier verbracht hatte.
:42. Und Iwan sagte, er auch.
:43. Sie sagten nicht, was sie sich erinnerten.
:44. Weil manche Erinnerungen klarer sind, wenn man sie nicht ausspricht.
:45. Und weil das Schweigen nach dem Satz bereits genug sagte.
:46. Der Schnee fiel weiter, gleichmäßig und ohne Absicht.
:47. Der Zug kam nicht.
:48. Und sie standen auf dem Bahnsteig.
:49. Iwan dachte, dass er seit Jahren nicht so still gestanden hatte.
:50. Und dass das, was er gerade fühlte, schwer zu benennen war, aber nicht unangenehm.
|}
=== 4 ===
:A csend, amely nem volt üresség.
:1. Ivan beletörődött abba, hogy Permben él.
:2. Nem az elfogadás egyetlen pillanatán keresztül, hanem az alternatíva lassú eltűnése által.
:3. Az alternatíva egyszer csak megszűnt lehetőségnek érződni.
:4. Ezért már nem is hiányolta.
:5. Ez nem vigasz volt, de nem is fájdalom.
:6. Egy olyan vállalat adminisztrációjában dolgozott, amely alkatrészeket gyártott.
:7. Olyan gépekhez, amelyeket soha nem látott.
:8. Olyan célokra, amelyek után soha nem kérdezett.
:9. A tevékenység és a jelentés közötti távolságot idővel a hivatása leírásaként fogadta el.
:10. Anélkül hogy kritikaként olvasta volna.
:11. Az első hó egy kedd reggelen érkezett.
:12. Annak a dolognak a csendes alaposságával, amelynek nincs szüksége engedélyre.
:13. Ivan az ablaknál ült, és nézte, ahogy a hó egyformává teszi a várost.
:14. Az utcát, a parkot és a szemközti házak tetejét.
:15. Teát ivott, amely kihűlt, anélkül hogy észrevette volna.
:16. Mert az észrevétel odafordulást igényel.
:17. Ez az odafordulás azon a reggelen nem volt meg benne.
:18. Anélkül hogy tudta volna, hol maradt.
:19. Felöltözött, és elment az állomásra.
:20. Mert menni jobb, mint ülni, ha az ember nem tudja, mit tegyen.
:21. És mert az állomás volt az egyetlen hely a városban, ahol a változás lehetőségének építészeti formája volt.
:22. A peron majdnem üres volt.
:23. A hó a sínekre hullott.
:24. Nem tett különbséget aközött, ami a vonatoknak készült, és aközött, ami az embereknek.
:25. Ivan állt, és abba az irányba nézett, ahonnan a vonat jönne, ha jönne.
:26. A nő a peron másik végén elég mozdulatlan volt ahhoz, hogy először a díszlet részének tűnjön.
:27. Amikor megfordult, Ivannak szüksége volt egy másodpercre.
:28. Mert tíz év úgy változtatja meg az ember arcát, hogy előbb olvasni kell, mielőtt megértenénk.
:29. „Katja” – mondta.
:30. Ő pedig azt mondta: „Ivan.”
:31. Ez volt a viszontlátás legpontosabb formája két olyan ember között, akik nem biztosak benne, örülnek-e egymásnak.
:32. És akik elég őszinték ahhoz, hogy ezt ne rejtsék el túláradással.
:33. Katja feltette a szokásos kérdést, hogy a vonatra vár-e.
:34. Ivan azt mondta, igen.
:35. Annak az embernek a nyugalmával, aki olyan választ ad, amely nem hamis, még ha nem is teljesen igaz.
:36. Mert várt valamire.
:37. A vonat pedig éppen olyan jó volt, mint bármely más várakozás, amelyet ehhez a reggelhez társított.
:38. Beszélgettek.
:39. A városról, az időjárásról, ismerősökről, akiket mindketten ismertek.
:40. És akik olyan életet éltek, amely alakult.
:41. Ez semleges szó egy olyan folyamatra, amely néha jól végződik, néha másként.
:42. Miközben beszéltek, azt a hidat építették, amelyre szükség van, mielőtt az ember eljut ahhoz, amiről valójában beszélni akar.
:43. Ha egyáltalán eljut oda.
:44. A vonat nem jött.
:45. Ezt a kijelző az elektronikus rendszerek tárgyilagos rövidségével közölte.
:46. Maradtak, anélkül hogy megbeszélték volna.
:47. Mert maradni néha egyszerűbb, mint elmenni, ha az elmenés oka eltűnik, és a maradás oka éppen újrafogalmazódik.
:48. Katja azt mondta, emlékszik arra az utolsó novemberre itt.
:49. Ivan azt mondta, ő is.
:50. A mondatnak olyan minősége volt, mint azoknak a mondatoknak, amelyek többet jelentenek, mint amennyit mondanak.
:51. És éppen azért működnek, mert mindketten tudják, mire gondolnak, anélkül hogy ki kellene mondani.
:52. A hó tovább hullott, egyenletesen, és tekintet nélkül a peronra vagy az emberekre rajta.
:53. A vonat nem jött.
:54. Ivan Katja mellett állt.
:55. És észrevette, hogy régóta nem állt ilyen csendben.
:56. Olyan csendben, amely nem üresség volt.
:57. Hanem valami más.
:58. Nem akarta megnevezni.
:59. Mert a megnevezés néha a végét jelenti valaminek, amit az ember még egy kicsit tovább szeretne megtartani.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A csend, amely nem volt üresség. - Die Stille, die keine Leere war.
:1. Ivan beletörődött abba, hogy Permben él. - Iwan hatte sich damit abgefunden, in Perm zu leben.
:2. Nem az elfogadás egyetlen pillanatán keresztül, hanem az alternatíva lassú eltűnése által. - Nicht durch einen Moment der Akzeptanz, sondern durch das langsame Verschwinden der Alternative.
:3. Az alternatíva egyszer csak megszűnt lehetőségnek érződni. - Die irgendwann aufgehört hatte, sich als Möglichkeit anzufühlen.
:4. Ezért már nem is hiányolta. - Und die er deswegen nicht mehr vermisste.
:5. Ez nem vigasz volt, de nem is fájdalom. - Das war kein Trost, aber auch kein Schmerz.
:6. Egy olyan vállalat adminisztrációjában dolgozott, amely alkatrészeket gyártott. - Er arbeitete in der Verwaltung eines Unternehmens, das Teile produzierte.
:7. Olyan gépekhez, amelyeket soha nem látott. - Für Maschinen, die er nie gesehen hatte.
:8. Olyan célokra, amelyek után soha nem kérdezett. - Für Zwecke, die er nie nachgefragt hatte.
:9. A tevékenység és a jelentés közötti távolságot idővel a hivatása leírásaként fogadta el. - Diese Distanz zwischen Tätigkeit und Bedeutung hatte er irgendwann als Beschreibung seines Berufs akzeptiert.
:10. Anélkül hogy kritikaként olvasta volna. - Ohne sie als Kritik daran zu lesen.
:11. Az első hó egy kedd reggelen érkezett. - Der erste Schnee kam an einem Dienstagmorgen.
:12. Annak a dolognak a csendes alaposságával, amelynek nincs szüksége engedélyre. - Mit der stillen Gründlichkeit von etwas, das keine Erlaubnis braucht.
:13. Ivan az ablaknál ült, és nézte, ahogy a hó egyformává teszi a várost. - Iwan saß am Fenster und schaute zu, wie er die Stadt gleichmachte.
:14. Az utcát, a parkot és a szemközti házak tetejét. - Straße und Park und die Dächer der Häuser gegenüber.
:15. Teát ivott, amely kihűlt, anélkül hogy észrevette volna. - Und trank Tee, der kalt geworden war, ohne es zu bemerken.
:16. Mert az észrevétel odafordulást igényel. - Weil Bemerken eine Zuwendung erfordert.
:17. Ez az odafordulás azon a reggelen nem volt meg benne. - Die er an diesem Morgen nicht hatte.
:18. Anélkül hogy tudta volna, hol maradt. - Ohne zu wissen, wo sie geblieben war.
:19. Felöltözött, és elment az állomásra. - Er zog sich an und ging zum Bahnhof.
:20. Mert menni jobb, mint ülni, ha az ember nem tudja, mit tegyen. - Weil Gehen besser ist als Sitzen, wenn man nicht weiß, was man tun soll.
:21. És mert az állomás volt az egyetlen hely a városban, ahol a változás lehetőségének építészeti formája volt. - Und weil der Bahnhof der einzige Ort in der Stadt war, an dem die Möglichkeit von Veränderung eine architektonische Form hatte.
:22. A peron majdnem üres volt. - Der Bahnsteig war fast leer.
:23. A hó a sínekre hullott. - Der Schnee fiel auf die Gleise.
:24. Nem tett különbséget aközött, ami a vonatoknak készült, és aközött, ami az embereknek. - Er machte keinen Unterschied zwischen dem, was für Züge gedacht war, und dem, was für Menschen.
:25. Ivan állt, és abba az irányba nézett, ahonnan a vonat jönne, ha jönne. - Iwan stand und schaute in die Richtung, aus der der Zug kommen würde, wenn er käme.
:26. A nő a peron másik végén elég mozdulatlan volt ahhoz, hogy először a díszlet részének tűnjön. - Die Frau am anderen Ende des Bahnsteigs war still genug, um zunächst Teil der Kulisse zu sein.
:27. Amikor megfordult, Ivannak szüksége volt egy másodpercre. - Und als sie sich umdrehte, brauchte Iwan eine Sekunde.
:28. Mert tíz év úgy változtatja meg az ember arcát, hogy előbb olvasni kell, mielőtt megértenénk. - Weil zehn Jahre das Gesicht eines Menschen auf eine Art verändern, die man erst lesen muss, bevor man versteht.
:29. „Katja” – mondta. - Katja, sagte er.
:30. Ő pedig azt mondta: „Ivan.” - Und sie sagte Iwan.
:31. Ez volt a viszontlátás legpontosabb formája két olyan ember között, akik nem biztosak benne, örülnek-e egymásnak. - Das war die präziseste Form von Wiedersehen, die zwei Menschen haben können, die sich nicht sicher sind, ob sie froh sind, sich zu sehen.
:32. És akik elég őszinték ahhoz, hogy ezt ne rejtsék el túláradással. - Und die ehrlich genug sind, das nicht mit Überschwang zu verbergen.
:33. Katja feltette a szokásos kérdést, hogy a vonatra vár-e. - Sie stellte die übliche Frage, ob er auf den Zug warte.
:34. Ivan azt mondta, igen. - Und er sagte ja.
:35. Annak az embernek a nyugalmával, aki olyan választ ad, amely nem hamis, még ha nem is teljesen igaz. - Mit der Ruhe von jemandem, der eine Antwort gibt, die nicht falsch ist, auch wenn sie nicht vollständig stimmt.
:36. Mert várt valamire. - Weil er auf etwas wartete.
:37. A vonat pedig éppen olyan jó volt, mint bármely más várakozás, amelyet ehhez a reggelhez társított. - Und der Zug war so gut wie jede andere Erwartung, die er an diesen Morgen gehabt hatte.
:38. Beszélgettek. - Sie sprachen.
:39. A városról, az időjárásról, ismerősökről, akiket mindketten ismertek. - Über die Stadt, über das Wetter, über Bekannte, die sie beide kannten.
:40. És akik olyan életet éltek, amely alakult. - Und die beide ein Leben geführt hatten, das sich entwickelt hatte.
:41. Ez semleges szó egy olyan folyamatra, amely néha jól végződik, néha másként. - Das ist ein neutrales Wort für einen Prozess, der manchmal gut und manchmal anders ausgeht.
:42. Miközben beszéltek, azt a hidat építették, amelyre szükség van, mielőtt az ember eljut ahhoz, amiről valójában beszélni akar. - Und während sie redeten, bauten sie die Brücke, die man braucht, bevor man zu dem kommt, worüber man eigentlich reden will.
:43. Ha egyáltalán eljut oda. - Wenn man überhaupt dahin kommt.
:44. A vonat nem jött. - Der Zug kam nicht.
:45. Ezt a kijelző az elektronikus rendszerek tárgyilagos rövidségével közölte. - Das teilte das Display mit der sachlichen Kürze elektronischer Systeme mit.
:46. Maradtak, anélkül hogy megbeszélték volna. - Sie blieben, ohne das zu besprechen.
:47. Mert maradni néha egyszerűbb, mint elmenni, ha az elmenés oka eltűnik, és a maradás oka éppen újrafogalmazódik. - Weil bleiben manchmal einfacher ist als gehen, wenn der Grund zum Gehen wegfällt und der Grund zum Bleiben sich gerade neu formuliert.
:48. Katja azt mondta, emlékszik arra az utolsó novemberre itt. - Katja sagte, sie erinnere sich an den letzten November hier.
:49. Ivan azt mondta, ő is. - Und Iwan sagte, er auch.
:50. A mondatnak olyan minősége volt, mint azoknak a mondatoknak, amelyek többet jelentenek, mint amennyit mondanak. - Der Satz hatte die Qualität von Sätzen, die mehr meinen als sie sagen.
:51. És éppen azért működnek, mert mindketten tudják, mire gondolnak, anélkül hogy ki kellene mondani. - Und die genau deswegen funktionieren, weil beide wissen, was gemeint ist, ohne dass es ausgesprochen werden muss.
:52. A hó tovább hullott, egyenletesen, és tekintet nélkül a peronra vagy az emberekre rajta. - Der Schnee fiel weiter, gleichmäßig und ohne Rücksicht auf den Bahnsteig oder die Menschen darauf.
:53. A vonat nem jött. - Der Zug kam nicht.
:54. Ivan Katja mellett állt. - Iwan stand neben Katja.
:55. És észrevette, hogy régóta nem állt ilyen csendben. - Und bemerkte, dass er seit langer Zeit nicht so still gestanden hatte.
:56. Olyan csendben, amely nem üresség volt. - Mit einer Stille, die keine Leere war.
:57. Hanem valami más. - Sondern etwas anderes.
:58. Nem akarta megnevezni. - Das wollte er nicht benennen.
:59. Mert a megnevezés néha a végét jelenti valaminek, amit az ember még egy kicsit tovább szeretne megtartani. - Weil Benennen manchmal das Ende von etwas ist, das man noch ein bisschen länger haben möchte.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Die Stille, die keine Leere war.
:1. Iwan hatte sich damit abgefunden, in Perm zu leben.
:2. Nicht durch einen Moment der Akzeptanz, sondern durch das langsame Verschwinden der Alternative.
:3. Die irgendwann aufgehört hatte, sich als Möglichkeit anzufühlen.
:4. Und die er deswegen nicht mehr vermisste.
:5. Das war kein Trost, aber auch kein Schmerz.
:6. Er arbeitete in der Verwaltung eines Unternehmens, das Teile produzierte.
:7. Für Maschinen, die er nie gesehen hatte.
:8. Für Zwecke, die er nie nachgefragt hatte.
:9. Diese Distanz zwischen Tätigkeit und Bedeutung hatte er irgendwann als Beschreibung seines Berufs akzeptiert.
:10. Ohne sie als Kritik daran zu lesen.
:11. Der erste Schnee kam an einem Dienstagmorgen.
:12. Mit der stillen Gründlichkeit von etwas, das keine Erlaubnis braucht.
:13. Iwan saß am Fenster und schaute zu, wie er die Stadt gleichmachte.
:14. Straße und Park und die Dächer der Häuser gegenüber.
:15. Und trank Tee, der kalt geworden war, ohne es zu bemerken.
:16. Weil Bemerken eine Zuwendung erfordert.
:17. Die er an diesem Morgen nicht hatte.
:18. Ohne zu wissen, wo sie geblieben war.
:19. Er zog sich an und ging zum Bahnhof.
:20. Weil Gehen besser ist als Sitzen, wenn man nicht weiß, was man tun soll.
:21. Und weil der Bahnhof der einzige Ort in der Stadt war, an dem die Möglichkeit von Veränderung eine architektonische Form hatte.
:22. Der Bahnsteig war fast leer.
:23. Der Schnee fiel auf die Gleise.
:24. Er machte keinen Unterschied zwischen dem, was für Züge gedacht war, und dem, was für Menschen.
:25. Iwan stand und schaute in die Richtung, aus der der Zug kommen würde, wenn er käme.
:26. Die Frau am anderen Ende des Bahnsteigs war still genug, um zunächst Teil der Kulisse zu sein.
:27. Und als sie sich umdrehte, brauchte Iwan eine Sekunde.
:28. Weil zehn Jahre das Gesicht eines Menschen auf eine Art verändern, die man erst lesen muss, bevor man versteht.
:29. Katja, sagte er.
:30. Und sie sagte Iwan.
:31. Das war die präziseste Form von Wiedersehen, die zwei Menschen haben können, die sich nicht sicher sind, ob sie froh sind, sich zu sehen.
:32. Und die ehrlich genug sind, das nicht mit Überschwang zu verbergen.
:33. Sie stellte die übliche Frage, ob er auf den Zug warte.
:34. Und er sagte ja.
:35. Mit der Ruhe von jemandem, der eine Antwort gibt, die nicht falsch ist, auch wenn sie nicht vollständig stimmt.
:36. Weil er auf etwas wartete.
:37. Und der Zug war so gut wie jede andere Erwartung, die er an diesen Morgen gehabt hatte.
:38. Sie sprachen.
:39. Über die Stadt, über das Wetter, über Bekannte, die sie beide kannten.
:40. Und die beide ein Leben geführt hatten, das sich entwickelt hatte.
:41. Das ist ein neutrales Wort für einen Prozess, der manchmal gut und manchmal anders ausgeht.
:42. Und während sie redeten, bauten sie die Brücke, die man braucht, bevor man zu dem kommt, worüber man eigentlich reden will.
:43. Wenn man überhaupt dahin kommt.
:44. Der Zug kam nicht.
:45. Das teilte das Display mit der sachlichen Kürze elektronischer Systeme mit.
:46. Sie blieben, ohne das zu besprechen.
:47. Weil bleiben manchmal einfacher ist als gehen, wenn der Grund zum Gehen wegfällt und der Grund zum Bleiben sich gerade neu formuliert.
:48. Katja sagte, sie erinnere sich an den letzten November hier.
:49. Und Iwan sagte, er auch.
:50. Der Satz hatte die Qualität von Sätzen, die mehr meinen als sie sagen.
:51. Und die genau deswegen funktionieren, weil beide wissen, was gemeint ist, ohne dass es ausgesprochen werden muss.
:52. Der Schnee fiel weiter, gleichmäßig und ohne Rücksicht auf den Bahnsteig oder die Menschen darauf.
:53. Der Zug kam nicht.
:54. Iwan stand neben Katja.
:55. Und bemerkte, dass er seit langer Zeit nicht so still gestanden hatte.
:56. Mit einer Stille, die keine Leere war.
:57. Sondern etwas anderes.
:58. Das wollte er nicht benennen.
:59. Weil Benennen manchmal das Ende von etwas ist, das man noch ein bisschen länger haben möchte.
|}
=== 5 ===
:Ami még nincs eldöntve.
:1. Ivan beletörődött abba, hogy Permben él, annak az embernek a sajátos beletörődésével, aki már nem tesz különbséget döntés és egy másik lehetőség hiánya között.
:2. A különbség idővel túl kicsivé vált ahhoz, hogy fenn lehessen tartani, és maga a fenntartás is energiát igényelt, amelyet másra használt, anélkül hogy pontosan tudta volna, mire.
:3. A városnak azoknak a helyeknek a minősége volt, amelyek önmaguknak elegendők, nem az önelégültség pozitív értelmében, hanem annak a semleges értelmében, ami nem keres alkalmat arra, hogy igazolja magát.
:4. Ivan megtanult ebben élni, úgy, ahogy az ember olyan éghajlatban él, amelyet nem választott, és amelyet mégis ismer, egészen addig, amíg már nem érzékeli.
:5. Az első hó egy kedd reggelen érkezett, annak a dolognak a csendes alaposságával, amelynek nincs szüksége engedélyre.
:6. Ivan az ablaknál ült, és teát ivott, amely az ő közreműködése nélkül hűlt ki, miközben olyan nyitott figyelemmel nézte a havat, mint akinek éppen nincs más feladata.
:7. Ez ritkábban fordult elő, mint néha gondolta.
:8. Felöltözött, és elment az állomásra, nem céllal, hanem azzal az impulzussal, amely akkor keletkezik, amikor az ülés már nem jobb, mint a menés.
:9. Gyenge impulzus volt, de működött, és az állomás volt az egyetlen hely a városban, ahol a mozgásnak természetes igazolása volt.
:10. Ott az érkezés és az indulás bele volt építve az építészetbe, akkor is, ha éppen egyik sem történt.
:11. A peronnak olyan hűvös csendje volt, mint azoknak a helyeknek, amelyek valamire várnak, ami még nincs ott.
:12. A hó a sínekre hullott, és nem tett különbséget aközött, ami a vonatoknak készült, és aközött, ami az embereknek.
:13. Ivan állt, és abba az irányba nézett, ahonnan a vonat jönne, ha jönne, abba az irányba, amely mindig ugyanaz, akkor is, ha a vonat időt hagy magának.
:14. A nő a peron másik végén elég mozdulatlan volt ahhoz, hogy először a háttér részének tűnjön.
:15. Amikor megfordult, Ivannak szüksége volt egy másodpercre, mert tíz év úgy változtatja meg az ember arcát, hogy abban nincs dráma, csak halk eltolódás.
:16. Ezt az eltolódást előbb le kell fordítani, mielőtt az ember megérti, mit lát.
:17. Kimondta Katja nevét, Katja pedig kimondta az övét, és ez volt a viszontlátás, pontosan és túláradás nélkül.
:18. Mindketten elég idősek voltak ahhoz, hogy tudják: a túláradás többnyire valamit elrejt, és annak, ami összekötötte őket, nem volt szüksége megrendezésre.
:19. Katja megkérdezte, hogy a vonatra vár-e, annak az embernek a hangján, aki olyan kérdést tesz fel, amely egyben nyitás is.
:20. Ivan azt mondta, igen, ami nem volt hamis, mert várt valamire, és a vonat éppen olyan jó válasz volt erre a várakozásra, mint bármely más.
:21. Beszélgettek, annak az óvatos gondosságával, ahogy olyan emberek beszélnek, akik hosszú idő után látják egymást újra.
:22. Tudták, hogy a beszélgetésnek van felszíne és mélysége, és még nem tudták, milyen mélyre akarnak menni.
:23. Ezért először a felszínen maradtak, ami nem gyávaság volt, hanem tisztelet az iránt, ami alatta van.
:24. A vonat nem jött, amit a kijelző az elektronikus rendszerek tárgyilagos közönyével közölt.
:25. Olyan rendszerek közönyével, amelyek rossz híreket közvetítenek bocsánatkérés nélkül.
:26. Maradtak, anélkül hogy megbeszélték volna, mert a maradás nem olyan döntés volt, amelyet ki kellett mondani.
:27. Inkább olyan döntés volt, amely magától adódott, amikor az elmenés oka eltűnt, a maradás oka pedig még nem volt megnevezve, de már érezhető volt.
:28. Katja azt mondta, emlékszik arra az utolsó novemberre, amelyet itt töltött, Ivan pedig azt mondta, ő is.
:29. Annak az embernek a rövid, őszinte hangján mondta, aki megerősít egy emléket anélkül, hogy pontosítaná, mert a pontosítás megváltoztatná az emléket.
:30. Mindketten tudták, mire gondolnak, és bizonyos dolgok világosabbak maradnak, ha az ember nem mondja ki őket.
:31. A hó tovább hullott, sietség és szándék nélkül, annak egyenletes kitartásával, aminek nincs véleménye arról, ami alatta van.
:32. Ivan Katja mellett állt a peronon, és a vonat nem jött.
:33. A közöttük lévő csendnek nem az üresség minősége volt, hanem valami olyané, ami még nincs eldöntve.
:34. Ez talán ugyanaz, mint a lehetőség, ha az ember kész így nevezni.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Ami még nincs eldöntve. - Was noch nicht entschieden ist.
:1. Ivan beletörődött abba, hogy Permben él, annak az embernek a sajátos beletörődésével, aki már nem tesz különbséget döntés és egy másik lehetőség hiánya között. - Iwan hatte sich damit abgefunden, in Perm zu leben, mit der spezifischen Abgefundenheit von jemandem, der aufgehört hat zu unterscheiden zwischen einer Entscheidung und dem Fehlen einer anderen.
:2. A különbség idővel túl kicsivé vált ahhoz, hogy fenn lehessen tartani, és maga a fenntartás is energiát igényelt, amelyet másra használt, anélkül hogy pontosan tudta volna, mire. - Weil der Unterschied irgendwann zu klein geworden war, um ihn aufrechtzuerhalten, und weil das Aufrechterhalten selbst eine Energie erfordert, die er für anderes brauchte, ohne genau zu wissen, wofür.
:3. A városnak azoknak a helyeknek a minősége volt, amelyek önmaguknak elegendők, nem az önelégültség pozitív értelmében, hanem annak a semleges értelmében, ami nem keres alkalmat arra, hogy igazolja magát. - Die Stadt hatte die Qualität von Orten, die sich selbst genug sind, nicht im positiven Sinne von Selbstgenügsamkeit, sondern im neutralen Sinne von etwas, das keinen Anlass sucht, sich zu rechtfertigen.
:4. Ivan megtanult ebben élni, úgy, ahogy az ember olyan éghajlatban él, amelyet nem választott, és amelyet mégis ismer, egészen addig, amíg már nem érzékeli. - Iwan hatte gelernt, darin zu leben, wie man in einem Klima lebt, das man nicht gewählt hat und das man trotzdem kennt, bis es aufhört, wahrgenommen zu werden.
:5. Az első hó egy kedd reggelen érkezett, annak a dolognak a csendes alaposságával, amelynek nincs szüksége engedélyre. - Der erste Schnee kam an einem Dienstagmorgen mit der stillen Gründlichkeit von etwas, das keine Erlaubnis braucht.
:6. Ivan az ablaknál ült, és teát ivott, amely az ő közreműködése nélkül hűlt ki, miközben olyan nyitott figyelemmel nézte a havat, mint akinek éppen nincs más feladata. - Iwan saß am Fenster, trank Tee, der kalt geworden war ohne sein Zutun, und schaute dem Schnee zu mit der offenen Aufmerksamkeit von jemandem, der gerade keine andere Aufgabe hat.
:7. Ez ritkábban fordult elő, mint néha gondolta. - Was seltener vorkam, als er manchmal dachte.
:8. Felöltözött, és elment az állomásra, nem céllal, hanem azzal az impulzussal, amely akkor keletkezik, amikor az ülés már nem jobb, mint a menés. - Er zog sich an und ging zum Bahnhof, nicht mit einem Ziel, sondern mit dem Impuls, der entsteht, wenn Sitzen aufgehört hat, besser zu sein als Gehen.
:9. Gyenge impulzus volt, de működött, és az állomás volt az egyetlen hely a városban, ahol a mozgásnak természetes igazolása volt. - Es war ein schwacher Impuls, aber ein funktionierender, und der Bahnhof war der einzige Ort in der Stadt, an dem Bewegung eine natürliche Rechtfertigung hatte.
:10. Ott az érkezés és az indulás bele volt építve az építészetbe, akkor is, ha éppen egyik sem történt. - Dort waren das Ankommen und das Abfahren in die Architektur eingebaut, auch wenn beides gerade nicht stattfand.
:11. A peronnak olyan hűvös csendje volt, mint azoknak a helyeknek, amelyek valamire várnak, ami még nincs ott. - Der Bahnsteig hatte die kühle Stille von Orten, die auf etwas warten, das noch nicht da ist.
:12. A hó a sínekre hullott, és nem tett különbséget aközött, ami a vonatoknak készült, és aközött, ami az embereknek. - Der Schnee fiel auf die Gleise und machte keinen Unterschied zwischen dem, was für Züge gedacht war, und dem, was für Menschen.
:13. Ivan állt, és abba az irányba nézett, ahonnan a vonat jönne, ha jönne, abba az irányba, amely mindig ugyanaz, akkor is, ha a vonat időt hagy magának. - Iwan stand und schaute in die Richtung, aus der der Zug kommen würde, wenn er käme, was eine Richtung ist, die immer dieselbe ist, auch wenn der Zug sich Zeit lässt.
:14. A nő a peron másik végén elég mozdulatlan volt ahhoz, hogy először a háttér részének tűnjön. - Die Frau am anderen Ende des Bahnsteigs war still genug, um zunächst Teil des Hintergrunds zu sein.
:15. Amikor megfordult, Ivannak szüksége volt egy másodpercre, mert tíz év úgy változtatja meg az ember arcát, hogy abban nincs dráma, csak halk eltolódás. - Als sie sich umdrehte, brauchte Iwan eine Sekunde, weil zehn Jahre das Gesicht eines Menschen verändern auf eine Art, die keine Dramatik hat, sondern nur eine leise Verschiebung.
:16. Ezt az eltolódást előbb le kell fordítani, mielőtt az ember megérti, mit lát. - Die man erst übersetzen muss, bevor man versteht, was man sieht.
:17. Kimondta Katja nevét, Katja pedig kimondta az övét, és ez volt a viszontlátás, pontosan és túláradás nélkül. - Er sagte ihren Namen, und sie sagte seinen, und das war das Wiedersehen, präzise und ohne Überschwang.
:18. Mindketten elég idősek voltak ahhoz, hogy tudják: a túláradás többnyire valamit elrejt, és annak, ami összekötötte őket, nem volt szüksége megrendezésre. - Weil beide alt genug waren, um zu wissen, dass Überschwang meistens etwas verbirgt, und weil das, was sie miteinander verband, keine Inszenierung brauchte.
:19. Katja megkérdezte, hogy a vonatra vár-e, annak az embernek a hangján, aki olyan kérdést tesz fel, amely egyben nyitás is. - Sie fragte, ob er auf den Zug warte, mit dem Tonfall von jemandem, der eine Frage stellt, die auch eine Eröffnung ist.
:20. Ivan azt mondta, igen, ami nem volt hamis, mert várt valamire, és a vonat éppen olyan jó válasz volt erre a várakozásra, mint bármely más. - Er sagte ja, was nicht falsch war, weil er auf etwas wartete, und der Zug war eine so gute Antwort auf dieses Warten wie jede andere.
:21. Beszélgettek, annak az óvatos gondosságával, ahogy olyan emberek beszélnek, akik hosszú idő után látják egymást újra. - Sie sprachen, mit der vorsichtigen Sorgfalt von Menschen, die sich nach langer Zeit wiedersehen.
:22. Tudták, hogy a beszélgetésnek van felszíne és mélysége, és még nem tudták, milyen mélyre akarnak menni. - Sie wussten, dass das Gespräch eine Oberfläche hat und eine Tiefe, und sie wussten noch nicht, wie weit sie in die Tiefe wollten.
:23. Ezért először a felszínen maradtak, ami nem gyávaság volt, hanem tisztelet az iránt, ami alatta van. - Deswegen blieben sie zunächst auf der Oberfläche, was keine Feigheit ist, sondern Respekt vor dem, was darunter liegt.
:24. A vonat nem jött, amit a kijelző az elektronikus rendszerek tárgyilagos közönyével közölt. - Der Zug kam nicht, was das Display mit der sachlichen Gleichgültigkeit von Systemen mitteilte.
:25. Olyan rendszerek közönyével, amelyek rossz híreket közvetítenek bocsánatkérés nélkül. - Von Systemen, die schlechte Nachrichten ohne Entschuldigung übermitteln.
:26. Maradtak, anélkül hogy megbeszélték volna, mert a maradás nem olyan döntés volt, amelyet ki kellett mondani. - Sie blieben, ohne das zu besprechen, weil das Bleiben keine Entscheidung war, die gesagt werden musste.
:27. Inkább olyan döntés volt, amely magától adódott, amikor az elmenés oka eltűnt, a maradás oka pedig még nem volt megnevezve, de már érezhető volt. - Sondern eine, die sich ergab, wenn der Grund zum Gehen wegfiel und der Grund zum Bleiben noch nicht benannt, aber spürbar war.
:28. Katja azt mondta, emlékszik arra az utolsó novemberre, amelyet itt töltött, Ivan pedig azt mondta, ő is. - Katja sagte, sie erinnere sich an den letzten November, den sie hier verbracht hatte, und Iwan sagte, er auch.
:29. Annak az embernek a rövid, őszinte hangján mondta, aki megerősít egy emléket anélkül, hogy pontosítaná, mert a pontosítás megváltoztatná az emléket. - Mit dem kurzen, ehrlichen Ton von jemandem, der eine Erinnerung bestätigt, ohne zu spezifizieren, weil das Spezifizieren die Erinnerung verändern würde.
:30. Mindketten tudták, mire gondolnak, és bizonyos dolgok világosabbak maradnak, ha az ember nem mondja ki őket. - Sie beide wussten, was gemeint war, und manches bleibt klarer, wenn man es nicht ausspricht.
:31. A hó tovább hullott, sietség és szándék nélkül, annak egyenletes kitartásával, aminek nincs véleménye arról, ami alatta van. - Der Schnee fiel weiter, ohne Eile und ohne Absicht, mit der gleichmäßigen Beharrlichkeit von etwas, das keine Meinung hat über das, was darunter liegt.
:32. Ivan Katja mellett állt a peronon, és a vonat nem jött. - Iwan stand neben Katja auf dem Bahnsteig, und der Zug kam nicht.
:33. A közöttük lévő csendnek nem az üresség minősége volt, hanem valami olyané, ami még nincs eldöntve. - Die Stille, die zwischen ihnen war, hatte nicht die Qualität von Leere, sondern von etwas, das noch nicht entschieden ist.
:34. Ez talán ugyanaz, mint a lehetőség, ha az ember kész így nevezni. - Das ist vielleicht dasselbe wie Möglichkeit, wenn man bereit ist, es so zu nennen.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Was noch nicht entschieden ist.
:1. Iwan hatte sich damit abgefunden, in Perm zu leben, mit der spezifischen Abgefundenheit von jemandem, der aufgehört hat zu unterscheiden zwischen einer Entscheidung und dem Fehlen einer anderen.
:2. Weil der Unterschied irgendwann zu klein geworden war, um ihn aufrechtzuerhalten, und weil das Aufrechterhalten selbst eine Energie erfordert, die er für anderes brauchte, ohne genau zu wissen, wofür.
:3. Die Stadt hatte die Qualität von Orten, die sich selbst genug sind, nicht im positiven Sinne von Selbstgenügsamkeit, sondern im neutralen Sinne von etwas, das keinen Anlass sucht, sich zu rechtfertigen.
:4. Iwan hatte gelernt, darin zu leben, wie man in einem Klima lebt, das man nicht gewählt hat und das man trotzdem kennt, bis es aufhört, wahrgenommen zu werden.
:5. Der erste Schnee kam an einem Dienstagmorgen mit der stillen Gründlichkeit von etwas, das keine Erlaubnis braucht.
:6. Iwan saß am Fenster, trank Tee, der kalt geworden war ohne sein Zutun, und schaute dem Schnee zu mit der offenen Aufmerksamkeit von jemandem, der gerade keine andere Aufgabe hat.
:7. Was seltener vorkam, als er manchmal dachte.
:8. Er zog sich an und ging zum Bahnhof, nicht mit einem Ziel, sondern mit dem Impuls, der entsteht, wenn Sitzen aufgehört hat, besser zu sein als Gehen.
:9. Es war ein schwacher Impuls, aber ein funktionierender, und der Bahnhof war der einzige Ort in der Stadt, an dem Bewegung eine natürliche Rechtfertigung hatte.
:10. Dort waren das Ankommen und das Abfahren in die Architektur eingebaut, auch wenn beides gerade nicht stattfand.
:11. Der Bahnsteig hatte die kühle Stille von Orten, die auf etwas warten, das noch nicht da ist.
:12. Der Schnee fiel auf die Gleise und machte keinen Unterschied zwischen dem, was für Züge gedacht war, und dem, was für Menschen.
:13. Iwan stand und schaute in die Richtung, aus der der Zug kommen würde, wenn er käme, was eine Richtung ist, die immer dieselbe ist, auch wenn der Zug sich Zeit lässt.
:14. Die Frau am anderen Ende des Bahnsteigs war still genug, um zunächst Teil des Hintergrunds zu sein.
:15. Als sie sich umdrehte, brauchte Iwan eine Sekunde, weil zehn Jahre das Gesicht eines Menschen verändern auf eine Art, die keine Dramatik hat, sondern nur eine leise Verschiebung.
:16. Die man erst übersetzen muss, bevor man versteht, was man sieht.
:17. Er sagte ihren Namen, und sie sagte seinen, und das war das Wiedersehen, präzise und ohne Überschwang.
:18. Weil beide alt genug waren, um zu wissen, dass Überschwang meistens etwas verbirgt, und weil das, was sie miteinander verband, keine Inszenierung brauchte.
:19. Sie fragte, ob er auf den Zug warte, mit dem Tonfall von jemandem, der eine Frage stellt, die auch eine Eröffnung ist.
:20. Er sagte ja, was nicht falsch war, weil er auf etwas wartete, und der Zug war eine so gute Antwort auf dieses Warten wie jede andere.
:21. Sie sprachen, mit der vorsichtigen Sorgfalt von Menschen, die sich nach langer Zeit wiedersehen.
:22. Sie wussten, dass das Gespräch eine Oberfläche hat und eine Tiefe, und sie wussten noch nicht, wie weit sie in die Tiefe wollten.
:23. Deswegen blieben sie zunächst auf der Oberfläche, was keine Feigheit ist, sondern Respekt vor dem, was darunter liegt.
:24. Der Zug kam nicht, was das Display mit der sachlichen Gleichgültigkeit von Systemen mitteilte.
:25. Von Systemen, die schlechte Nachrichten ohne Entschuldigung übermitteln.
:26. Sie blieben, ohne das zu besprechen, weil das Bleiben keine Entscheidung war, die gesagt werden musste.
:27. Sondern eine, die sich ergab, wenn der Grund zum Gehen wegfiel und der Grund zum Bleiben noch nicht benannt, aber spürbar war.
:28. Katja sagte, sie erinnere sich an den letzten November, den sie hier verbracht hatte, und Iwan sagte, er auch.
:29. Mit dem kurzen, ehrlichen Ton von jemandem, der eine Erinnerung bestätigt, ohne zu spezifizieren, weil das Spezifizieren die Erinnerung verändern würde.
:30. Sie beide wussten, was gemeint war, und manches bleibt klarer, wenn man es nicht ausspricht.
:31. Der Schnee fiel weiter, ohne Eile und ohne Absicht, mit der gleichmäßigen Beharrlichkeit von etwas, das keine Meinung hat über das, was darunter liegt.
:32. Iwan stand neben Katja auf dem Bahnsteig, und der Zug kam nicht.
:33. Die Stille, die zwischen ihnen war, hatte nicht die Qualität von Leere, sondern von etwas, das noch nicht entschieden ist.
:34. Das ist vielleicht dasselbe wie Möglichkeit, wenn man bereit ist, es so zu nennen.
|}
== 29 ==
=== 1 ===
:Dmitri és Jelena.
:1. Dmitri hatvanhét éves, és egy régi lakásban él egyedül.
:2. A lakás nagy és csendes, a falak mentén pedig sok könyvespolc áll.
:3. A könyvek régiek, és Dmitri már ritkán olvassa őket.
:4. Ma esik az eső, Dmitri az ablaknál ül, és az utcát nézi.
:5. Az utca nedves és üres, ő pedig teát iszik.
:6. Csengetnek az ajtón, Dmitri feláll, és kinyitja az ajtót.
:7. Jelena az, egy régi barátnő, akit negyven éve ismer.
:8. Nedves kabátot visel, és azt mondja: „Szia, Dmitri.”
:9. Dmitri azt mondja: „Szia, Jelena. Gyere be.”
:10. Jelena bemegy, felakasztja a kabátját, és leülnek a kerek asztalhoz.
:11. Dmitri teát készít, majd két csészét hoz az asztalhoz.
:12. Egymással szemben ülnek, Jelena az esőt nézi, és Dmitri is az esőt nézi.
:13. Jelena azt mondja: „Ma nagyon esik.”
:14. Dmitri azt mondja: „Igen. Reggel óta.”
:15. Rövid szünet következik, aztán Jelena megkérdezi, hallott-e Volkov úrról.
:16. Dmitri azt mondja: „Igen. A múlt héten meghalt.”
:17. Jelena azt mondja, tudja, és hogy Volkov jó szomszéd volt.
:18. Dmitri azt mondja: „Igen. Mindig nagyon csendes volt.”
:19. Isszák a teájukat, és újra csend lesz.
:20. De a csend nem kellemetlen, mert túl jól ismerik egymást a kellemetlen csendhez.
:21. Jelena a könyveket nézi, és megkérdezi: „Olvasol még?”
:22. Dmitri azt mondja: „Néha. És te?”
:23. Jelena azt mondja: „Kevesebbet, mint régen.”
:24. Dmitri bólint, mert ezt ismeri.
:25. Beszélgetnek még egy kicsit a városról, régi ismerősökről és apró dolgokról.
:26. Egy óra múlva Jelena feláll, és azt mondja, mennie kell.
:27. Dmitri odaviszi neki a kabátját, Jelena pedig felveszi.
:28. Az ajtónál azt mondja: „Köszönöm a teát.”
:29. Dmitri azt mondja: „Gyere hamarosan újra.”
:30. Jelena azt mondja: „Igen. Tegyük így.”
:31. Elmegy, és az ajtó becsukódik mögötte.
:32. Dmitri visszamegy az asztalhoz, ahol Jelena teáscsészéje félig üresen áll.
:33. A saját csészéje kihűlt, de mégis megissza.
:34. Kinéz az ablakon, és még mindig esik az eső.
:35. Jelenára gondol, és a sok évre, amely mögöttük van.
:36. Azt gondolja, jó dolog, ha az embernek régi barátai vannak.
:37. Néha nem kell sokat beszélni, mert néha elég egyszerűen jelen lenni.
:38. Felkapcsolja a villanyt, és a lakás meleg.
:39. Odakint tovább esik az eső, és ez így rendben van.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Dmitri és Jelena. - Dimitri und Jelena
:1. Dmitri hatvanhét éves, és egy régi lakásban él egyedül. - Dmitri ist 67 Jahre alt und wohnt allein in einer alten Wohnung.
:2. A lakás nagy és csendes, a falak mentén pedig sok könyvespolc áll. - Die Wohnung ist groß und still, und an den Wänden stehen viele Bücherregale.
:3. A könyvek régiek, és Dmitri már ritkán olvassa őket. - Die Bücher sind alt, und er liest sie selten noch.
:4. Ma esik az eső, Dmitri az ablaknál ül, és az utcát nézi. - Heute regnet es, Dmitri sitzt am Fenster und schaut auf die Straße.
:5. Az utca nedves és üres, ő pedig teát iszik. - Die Straße ist nass und leer, und er trinkt Tee.
:6. Csengetnek az ajtón, Dmitri feláll, és kinyitja az ajtót. - Es klingelt an der Tür, Dmitri steht auf und öffnet die Tür.
:7. Jelena az, egy régi barátnő, akit negyven éve ismer. - Es ist Jelena, eine alte Freundin, die er seit vierzig Jahren kennt.
:8. Nedves kabátot visel, és azt mondja: „Szia, Dmitri.” - Sie trägt einen nassen Mantel und sagt: „Hallo Dmitri.“
:9. Dmitri azt mondja: „Szia, Jelena. Gyere be.” - Dmitri sagt: „Hallo Jelena. Komm rein.“
:10. Jelena bemegy, felakasztja a kabátját, és leülnek a kerek asztalhoz. - Sie geht rein, hängt ihren Mantel auf, und sie setzen sich an den runden Tisch.
:11. Dmitri teát készít, majd két csészét hoz az asztalhoz. - Dmitri macht Tee und bringt zwei Tassen.
:12. Egymással szemben ülnek, Jelena az esőt nézi, és Dmitri is az esőt nézi. - Sie sitzen sich gegenüber, Jelena schaut auf den Regen, und Dmitri schaut auch auf den Regen.
:13. Jelena azt mondja: „Ma nagyon esik.” - Jelena sagt: „Es regnet heute sehr.“
:14. Dmitri azt mondja: „Igen. Reggel óta.” - Dmitri sagt: „Ja. Seit dem Morgen.“
:15. Rövid szünet következik, aztán Jelena megkérdezi, hallott-e Volkov úrról. - Es ist eine kurze Pause, dann fragt Jelena, ob er von Herrn Volkov gehört hat.
:16. Dmitri azt mondja: „Igen. A múlt héten meghalt.” - Dmitri sagt: „Ja. Er ist letzte Woche gestorben.“
:17. Jelena azt mondja, tudja, és hogy Volkov jó szomszéd volt. - Jelena sagt, sie weiß es, und dass er ein guter Nachbar war.
:18. Dmitri azt mondja: „Igen. Mindig nagyon csendes volt.” - Dmitri sagt: „Ja. Sehr ruhig immer.“
:19. Isszák a teájukat, és újra csend lesz. - Sie trinken ihren Tee, und es ist wieder still.
:20. De a csend nem kellemetlen, mert túl jól ismerik egymást a kellemetlen csendhez. - Aber die Stille ist nicht unangenehm, weil sie sich zu gut für unangenehme Stille kennen.
:21. Jelena a könyveket nézi, és megkérdezi: „Olvasol még?” - Jelena schaut die Bücher an und fragt: „Liest du noch?“
:22. Dmitri azt mondja: „Néha. És te?” - Dmitri sagt: „Manchmal. Du?“
:23. Jelena azt mondja: „Kevesebbet, mint régen.” - Jelena sagt: „Weniger als früher.“
:24. Dmitri bólint, mert ezt ismeri. - Dmitri nickt, weil er das kennt.
:25. Beszélgetnek még egy kicsit a városról, régi ismerősökről és apró dolgokról. - Sie reden noch ein bisschen über die Stadt, über alte Bekannte und über kleine Dinge.
:26. Egy óra múlva Jelena feláll, és azt mondja, mennie kell. - Nach einer Stunde steht Jelena auf und sagt, dass sie gehen muss.
:27. Dmitri odaviszi neki a kabátját, Jelena pedig felveszi. - Dmitri bringt ihr den Mantel, und Jelena zieht ihn an.
:28. Az ajtónál azt mondja: „Köszönöm a teát.” - An der Tür sagt sie: „Danke für den Tee.“
:29. Dmitri azt mondja: „Gyere hamarosan újra.” - Dmitri sagt: „Komm bald wieder.“
:30. Jelena azt mondja: „Igen. Tegyük így.” - Jelena sagt: „Ja. Machen wir das.“
:31. Elmegy, és az ajtó becsukódik mögötte. - Sie geht, und die Tür schließt sich.
:32. Dmitri visszamegy az asztalhoz, ahol Jelena teáscsészéje félig üresen áll. - Dmitri geht zurück zum Tisch, wo Jelenas Teetasse halb leer steht.
:33. A saját csészéje kihűlt, de mégis megissza. - Seine eigene Tasse ist kalt geworden, aber er trinkt sie trotzdem.
:34. Kinéz az ablakon, és még mindig esik az eső. - Er schaut aus dem Fenster, und es regnet noch.
:35. Jelenára gondol, és a sok évre, amely mögöttük van. - Er denkt an Jelena und an die vielen Jahre, die hinter ihnen liegen.
:36. Azt gondolja, jó dolog, ha az embernek régi barátai vannak. - Er denkt, dass es gut ist, alte Freunde zu haben.
:37. Néha nem kell sokat beszélni, mert néha elég egyszerűen jelen lenni. - Manchmal muss man nicht viel reden, weil es manchmal reicht, einfach da zu sein.
:38. Felkapcsolja a villanyt, és a lakás meleg. - Er macht das Licht an, und die Wohnung ist warm.
:39. Odakint tovább esik az eső, és ez így rendben van. - Draußen regnet es weiter, und das ist in Ordnung.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Dimitri und Jelena
:1. Dmitri ist 67 Jahre alt und wohnt allein in einer alten Wohnung.
:2. Die Wohnung ist groß und still, und an den Wänden stehen viele Bücherregale.
:3. Die Bücher sind alt, und er liest sie selten noch.
:4. Heute regnet es, Dmitri sitzt am Fenster und schaut auf die Straße.
:5. Die Straße ist nass und leer, und er trinkt Tee.
:6. Es klingelt an der Tür, Dmitri steht auf und öffnet die Tür.
:7. Es ist Jelena, eine alte Freundin, die er seit vierzig Jahren kennt.
:8. Sie trägt einen nassen Mantel und sagt: „Hallo Dmitri.“
:9. Dmitri sagt: „Hallo Jelena. Komm rein.“
:10. Sie geht rein, hängt ihren Mantel auf, und sie setzen sich an den runden Tisch.
:11. Dmitri macht Tee und bringt zwei Tassen.
:12. Sie sitzen sich gegenüber, Jelena schaut auf den Regen, und Dmitri schaut auch auf den Regen.
:13. Jelena sagt: „Es regnet heute sehr.“
:14. Dmitri sagt: „Ja. Seit dem Morgen.“
:15. Es ist eine kurze Pause, dann fragt Jelena, ob er von Herrn Volkov gehört hat.
:16. Dmitri sagt: „Ja. Er ist letzte Woche gestorben.“
:17. Jelena sagt, sie weiß es, und dass er ein guter Nachbar war.
:18. Dmitri sagt: „Ja. Sehr ruhig immer.“
:19. Sie trinken ihren Tee, und es ist wieder still.
:20. Aber die Stille ist nicht unangenehm, weil sie sich zu gut für unangenehme Stille kennen.
:21. Jelena schaut die Bücher an und fragt: „Liest du noch?“
:22. Dmitri sagt: „Manchmal. Du?“
:23. Jelena sagt: „Weniger als früher.“
:24. Dmitri nickt, weil er das kennt.
:25. Sie reden noch ein bisschen über die Stadt, über alte Bekannte und über kleine Dinge.
:26. Nach einer Stunde steht Jelena auf und sagt, dass sie gehen muss.
:27. Dmitri bringt ihr den Mantel, und Jelena zieht ihn an.
:28. An der Tür sagt sie: „Danke für den Tee.“
:29. Dmitri sagt: „Komm bald wieder.“
:30. Jelena sagt: „Ja. Machen wir das.“
:31. Sie geht, und die Tür schließt sich.
:32. Dmitri geht zurück zum Tisch, wo Jelenas Teetasse halb leer steht.
:33. Seine eigene Tasse ist kalt geworden, aber er trinkt sie trotzdem.
:34. Er schaut aus dem Fenster, und es regnet noch.
:35. Er denkt an Jelena und an die vielen Jahre, die hinter ihnen liegen.
:36. Er denkt, dass es gut ist, alte Freunde zu haben.
:37. Manchmal muss man nicht viel reden, weil es manchmal reicht, einfach da zu sein.
:38. Er macht das Licht an, und die Wohnung ist warm.
:39. Draußen regnet es weiter, und das ist in Ordnung.
|}
=== 2 ===
:Az asztal, amely kettőnek volt megfelelő.
:1. Dmitri húsz éve élt egyedül a negyedik emeleti lakásban, amit soha nem tekintett problémának, mert az egyedüllét és a magány két különböző dolog.
:2. Ezeket kívülről nézve könnyű összekeverni, belülről azonban többnyire világosan különböznek.
:3. A lakásnak évtizedek patinája volt, azokkal a könyvespolcokkal, amelyeket még a hetvenes években épített.
:4. A polcok most olyan könyvek súlya alatt álltak, amelyeket nagyrészt elolvasott, és amelyekre még emlékezett, amit elegendőnek tartott.
:5. Kora reggel óta esett az eső, az október egyenletes, türelmes esője, amelynek nincs sietős dolga, és nincs oka abbahagyni.
:6. Dmitri az ablaknál ült a teájával, és a nedves utcát nézte, mert az eső az ablakot másik hellyé teszi, ahonnan a város másképp látszik.
:7. Jelena fél háromkor csengetett, amit Dmitri nem várt, de amin nem is lepődött meg igazán.
:8. Jelena olyan barát volt, aki néha egyszerűen beállított, anélkül hogy előtte telefonált volna, ami Dmitrit régebben néha zavarta, most viszont értékelte.
:9. Magával hozta az utca hidegét és a nedves kabát szagát, ő pedig segített neki felakasztani a kabátot, és friss teát készített.
:10. A régi tea már kihűlt, ők pedig leültek a kerek asztalhoz, amely a szoba közepén állt, és egy embernek túl nagy volt, kettőnek viszont éppen megfelelő.
:11. Beszéltek az esőről és Volkov úrról, a második emeleti szomszédról, aki az előző héten meghalt.
:12. Nyugodtan és dráma nélkül beszéltek róla, ahogy idős emberek halnak meg, akik leélték az életüket.
:13. Jelena azt mondta, hogy néha segített neki bevásárolni, Dmitri pedig azt mondta, hogy ezt nem tudta.
:14. Ilyen beszélgetéseket folytattak, konkrétakat és kicsiket, a mindennapi élet anyagából.
:15. Ez egyeseknek felszínességnek tűnik, valójában azonban a bizalom olyan formája, amelynek már nem kell bizonyítania a mélységét.
:16. Jelena a könyvespolcokat nézte, megkérdezte, olvas-e még, ő pedig azt mondta, néha.
:17. Jelena azt mondta, kevesebbet, mint régen, és ez három mondatban egy negyvenéves beszélgetés volt.
:18. Néha éppen ez a legpontosabb forma.
:19. Amikor egy óra múlva Jelena felvette a kabátját, Dmitri azt mondta neki, jöjjön hamarosan újra.
:20. Jelena azt mondta, igen, csináljuk így, annak az embernek a hangján, aki komolyan gondolja.
:21. Az ajtó becsukódott, Dmitri pedig hallotta a lépteit a lépcsőházban, egészen addig, amíg már nem hallotta őket.
:22. Visszament az asztalhoz, meglátta Jelena félig teli csészéjét, megitta a saját hideg teáját, és nézte az esőt.
:23. Az eső még mindig esett, egyenletesen és szándék nélkül, ő pedig arra gondolt, hogy a régi barátságokban van valami, ami az újakban nincs meg.
:24. Nemcsak mélység, hanem történet is, és a történet néha nehezebben nyom, néha könnyebben, attól függően, mit kezdett vele az ember.
:25. Felkapcsolta a villanyt, mert sötétebb lett, és a lakás világosabbá vált.
:26. Odakint tovább esett az eső, és ez volt az este, amely most elkezdődött.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Az asztal, amely kettőnek volt megfelelő. - Der Tisch, der für zwei genau richtig war.
:1. Dmitri húsz éve élt egyedül a negyedik emeleti lakásban, amit soha nem tekintett problémának, mert az egyedüllét és a magány két különböző dolog. - Dmitri lebte seit zwanzig Jahren allein in der Wohnung im vierten Stock, was er nie als Problem betrachtet hatte, weil Alleinsein und Einsamkeit zwei verschiedene Dinge sind.
:2. Ezeket kívülről nézve könnyű összekeverni, belülről azonban többnyire világosan különböznek. - Die man leicht verwechselt, wenn man von außen schaut, und die sich von innen meistens klar unterscheiden.
:3. A lakásnak évtizedek patinája volt, azokkal a könyvespolcokkal, amelyeket még a hetvenes években épített. - Die Wohnung hatte die Patina von Jahrzehnten, mit den Bücherregalen, die er in den siebziger Jahren gebaut hatte.
:4. A polcok most olyan könyvek súlya alatt álltak, amelyeket nagyrészt elolvasott, és amelyekre még emlékezett, amit elegendőnek tartott. - Die Regale standen jetzt unter dem Gewicht von Büchern, die er größtenteils gelesen hatte und an die er sich noch erinnerte, was er für ausreichend hielt.
:5. Kora reggel óta esett az eső, az október egyenletes, türelmes esője, amelynek nincs sietős dolga, és nincs oka abbahagyni. - Es regnete seit dem frühen Morgen, mit dem gleichmäßigen, geduldigen Regen des Oktobers, der keine Eile hat und keinen Grund, aufzuhören.
:6. Dmitri az ablaknál ült a teájával, és a nedves utcát nézte, mert az eső az ablakot másik hellyé teszi, ahonnan a város másképp látszik. - Dmitri saß am Fenster mit seinem Tee und schaute auf die nasse Straße, weil der Regen das Fenster zu einem anderen Ort macht, von dem aus die Stadt anders aussieht.
:7. Jelena fél háromkor csengetett, amit Dmitri nem várt, de amin nem is lepődött meg igazán. - Jelena klingelte um halb drei, was er nicht erwartet hatte und was ihn nicht überraschte.
:8. Jelena olyan barát volt, aki néha egyszerűen beállított, anélkül hogy előtte telefonált volna, ami Dmitrit régebben néha zavarta, most viszont értékelte. - Jelena war die Art von Freundin, die manchmal einfach vorbeikam, ohne vorher anzurufen, was er früher manchmal störend gefunden hatte und was er jetzt schätzte.
:9. Magával hozta az utca hidegét és a nedves kabát szagát, ő pedig segített neki felakasztani a kabátot, és friss teát készített. - Sie brachte die Kälte der Straße mit und den Geruch von nassem Mantel, und er half ihr beim Aufhängen und machte neuen Tee.
:10. A régi tea már kihűlt, ők pedig leültek a kerek asztalhoz, amely a szoba közepén állt, és egy embernek túl nagy volt, kettőnek viszont éppen megfelelő. - Der alte Tee war schon kalt, und sie setzten sich an den runden Tisch, der in der Mitte des Zimmers stand und der zu groß war für eine Person und genau richtig für zwei.
:11. Beszéltek az esőről és Volkov úrról, a második emeleti szomszédról, aki az előző héten meghalt. - Sie sprachen über den Regen und über Herrn Volkov, den Nachbarn aus dem zweiten Stock, der letzte Woche gestorben war.
:12. Nyugodtan és dráma nélkül beszéltek róla, ahogy idős emberek halnak meg, akik leélték az életüket. - Sie sprachen ruhig und ohne Drama, wie alte Menschen sterben, die ihr Leben gelebt haben.
:13. Jelena azt mondta, hogy néha segített neki bevásárolni, Dmitri pedig azt mondta, hogy ezt nem tudta. - Jelena sagte, sie habe ihm manchmal beim Einkaufen geholfen, und Dmitri sagte, er habe das nicht gewusst.
:14. Ilyen beszélgetéseket folytattak, konkrétakat és kicsiket, a mindennapi élet anyagából. - Das waren die Gespräche, die sie führten, konkret und klein und aus dem Material des alltäglichen Lebens.
:15. Ez egyeseknek felszínességnek tűnik, valójában azonban a bizalom olyan formája, amelynek már nem kell bizonyítania a mélységét. - Das erscheint manchen Menschen als Oberflächlichkeit und ist in Wirklichkeit eine Form von Vertrauen, die Tiefe nicht mehr beweisen muss.
:16. Jelena a könyvespolcokat nézte, megkérdezte, olvas-e még, ő pedig azt mondta, néha. - Jelena schaute die Bücherregale an, fragte ob er noch lese, und er sagte manchmal.
:17. Jelena azt mondta, kevesebbet, mint régen, és ez három mondatban egy negyvenéves beszélgetés volt. - Jelena sagte weniger als früher, und das war eine Unterhaltung über vierzig Jahre in drei Sätzen.
:18. Néha éppen ez a legpontosabb forma. - Manchmal ist genau das die präziseste Form.
:19. Amikor egy óra múlva Jelena felvette a kabátját, Dmitri azt mondta neki, jöjjön hamarosan újra. - Als sie nach einer Stunde ihren Mantel nahm, sagte Dmitri, sie solle bald wiederkommen.
:20. Jelena azt mondta, igen, csináljuk így, annak az embernek a hangján, aki komolyan gondolja. - Jelena sagte ja, machen wir das, mit dem Ton von jemandem, der es meint.
:21. Az ajtó becsukódott, Dmitri pedig hallotta a lépteit a lépcsőházban, egészen addig, amíg már nem hallotta őket. - Die Tür schloss sich, und er hörte ihre Schritte auf der Treppe, bis er sie nicht mehr hörte.
:22. Visszament az asztalhoz, meglátta Jelena félig teli csészéjét, megitta a saját hideg teáját, és nézte az esőt. - Er ging zurück zum Tisch, sah die halbvolle Tasse von Jelena, trank seinen eigenen kalten Tee, und schaute auf den Regen.
:23. Az eső még mindig esett, egyenletesen és szándék nélkül, ő pedig arra gondolt, hogy a régi barátságokban van valami, ami az újakban nincs meg. - Der Regen fiel noch immer, gleichmäßig und ohne Absicht, und er dachte, dass alte Freundschaften etwas haben, das neue nicht haben.
:24. Nemcsak mélység, hanem történet is, és a történet néha nehezebben nyom, néha könnyebben, attól függően, mit kezdett vele az ember. - Nicht Tiefe allein, sondern Geschichte, und Geschichte wiegt manchmal schwerer und manchmal leichter, je nachdem, was man daraus gemacht hat.
:25. Felkapcsolta a villanyt, mert sötétebb lett, és a lakás világosabbá vált. - Er machte das Licht an, weil es dunkler geworden war, und die Wohnung wurde heller.
:26. Odakint tovább esett az eső, és ez volt az este, amely most elkezdődött. - Draußen regnete es weiter, und das war der Abend, der jetzt begann.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Der Tisch, der für zwei genau richtig war.
:1. Dmitri lebte seit zwanzig Jahren allein in der Wohnung im vierten Stock, was er nie als Problem betrachtet hatte, weil Alleinsein und Einsamkeit zwei verschiedene Dinge sind.
:2. Die man leicht verwechselt, wenn man von außen schaut, und die sich von innen meistens klar unterscheiden.
:3. Die Wohnung hatte die Patina von Jahrzehnten, mit den Bücherregalen, die er in den siebziger Jahren gebaut hatte.
:4. Die Regale standen jetzt unter dem Gewicht von Büchern, die er größtenteils gelesen hatte und an die er sich noch erinnerte, was er für ausreichend hielt.
:5. Es regnete seit dem frühen Morgen, mit dem gleichmäßigen, geduldigen Regen des Oktobers, der keine Eile hat und keinen Grund, aufzuhören.
:6. Dmitri saß am Fenster mit seinem Tee und schaute auf die nasse Straße, weil der Regen das Fenster zu einem anderen Ort macht, von dem aus die Stadt anders aussieht.
:7. Jelena klingelte um halb drei, was er nicht erwartet hatte und was ihn nicht überraschte.
:8. Jelena war die Art von Freundin, die manchmal einfach vorbeikam, ohne vorher anzurufen, was er früher manchmal störend gefunden hatte und was er jetzt schätzte.
:9. Sie brachte die Kälte der Straße mit und den Geruch von nassem Mantel, und er half ihr beim Aufhängen und machte neuen Tee.
:10. Der alte Tee war schon kalt, und sie setzten sich an den runden Tisch, der in der Mitte des Zimmers stand und der zu groß war für eine Person und genau richtig für zwei.
:11. Sie sprachen über den Regen und über Herrn Volkov, den Nachbarn aus dem zweiten Stock, der letzte Woche gestorben war.
:12. Sie sprachen ruhig und ohne Drama, wie alte Menschen sterben, die ihr Leben gelebt haben.
:13. Jelena sagte, sie habe ihm manchmal beim Einkaufen geholfen, und Dmitri sagte, er habe das nicht gewusst.
:14. Das waren die Gespräche, die sie führten, konkret und klein und aus dem Material des alltäglichen Lebens.
:15. Das erscheint manchen Menschen als Oberflächlichkeit und ist in Wirklichkeit eine Form von Vertrauen, die Tiefe nicht mehr beweisen muss.
:16. Jelena schaute die Bücherregale an, fragte ob er noch lese, und er sagte manchmal.
:17. Jelena sagte weniger als früher, und das war eine Unterhaltung über vierzig Jahre in drei Sätzen.
:18. Manchmal ist genau das die präziseste Form.
:19. Als sie nach einer Stunde ihren Mantel nahm, sagte Dmitri, sie solle bald wiederkommen.
:20. Jelena sagte ja, machen wir das, mit dem Ton von jemandem, der es meint.
:21. Die Tür schloss sich, und er hörte ihre Schritte auf der Treppe, bis er sie nicht mehr hörte.
:22. Er ging zurück zum Tisch, sah die halbvolle Tasse von Jelena, trank seinen eigenen kalten Tee, und schaute auf den Regen.
:23. Der Regen fiel noch immer, gleichmäßig und ohne Absicht, und er dachte, dass alte Freundschaften etwas haben, das neue nicht haben.
:24. Nicht Tiefe allein, sondern Geschichte, und Geschichte wiegt manchmal schwerer und manchmal leichter, je nachdem, was man daraus gemacht hat.
:25. Er machte das Licht an, weil es dunkler geworden war, und die Wohnung wurde heller.
:26. Draußen regnete es weiter, und das war der Abend, der jetzt begann.
|}
=== 3 ===
:A beszélgetés utáni csend.
:1. Dmitri húsz éve lakott egyedül a negyedik emeleti lakásban, amit nem tekintett hiánynak, mert az egyedüllét és a magány két különböző állapot.
:2. Kívülről ugyanolyannak látszanak, belülről azonban alapvetően különböznek, és Dmitri ismerte ezt a különbséget.
:3. A könyvespolcok, amelyeket még a hetvenes években épített, még mindig ugyanazokon a falakon álltak, ugyanazokkal a könyvekkel.
:4. Ezeknek a könyveknek a többségét elolvasta, és még emlékezett rájuk, amit elegendőnek tartott, akkor is, ha ritkábban nyitotta ki őket, mint régen.
:5. Reggel óta esett az eső az október türelmes kitartásával, Dmitri pedig az ablaknál ült a teájával, és a nedves utcát nézte.
:6. Mert az eső az ablakot olyan másik hellyé teszi, ahonnan az ember látja a várost, anélkül hogy része lenne.
:7. Jelena fél háromkor csengetett, anélkül hogy előtte telefonált volna, ami az ő szokása volt.
:8. Dmitrit ez régebben néha zavarta, most viszont a régi barátságok egyik kellemesebb tulajdonságának tartotta, ezt a protokolltól való szabadságot.
:9. Jelena magával hozta az utca hidegét, ő pedig segített neki a kabáttal, és friss teát készített, mert a régi kihűlt, anélkül hogy észrevette volna.
:10. Leültek a kerek asztalhoz, amely egy embernek túl nagy volt, kettőnek viszont pontosan megfelelő.
:11. Beszéltek az esőről és Volkov úrról, a második emeleti szomszédról, aki az előző héten meghalt.
:12. Nyugodtan és dráma nélkül beszéltek róla, ahogyan azok az emberek halnak meg, akik teljesen leélték az életüket.
:13. Jelena elmesélte, hogy néha segített neki bevásárolni, amit Dmitri nem tudott, és ami mondott neki valamit Jelenáról, amit negyven év után sem tudott még.
:14. Ilyen beszélgetéseket folytattak, a mindennapi élet konkrét anyagából, anélkül hogy céljuk lett volna mélyebbre menni.
:15. Ezt egyesek felszínességnek tartják, Dmitri azonban a bizalom olyan formájának tartotta, amelynek már nem kell bizonyítania a mélységét, mert az régóta bizonyított.
:16. Jelena megkérdezte, olvas-e még, ő azt mondta, néha, Jelena pedig azt, hogy kevesebbet, mint régen.
:17. Ebben a három mondatban benne volt egy negyvenéves beszélgetés, amely pontosabb volt, mint sok hosszabb beszélgetés, amelyet más emberekkel folytatott.
:18. Amikor Jelena egy óra múlva felvette a kabátját, Dmitri azt mondta neki, hogy jöjjön hamarosan újra.
:19. Jelena azt mondta, igen, csináljuk így, annak az embernek a hangján, aki komolyan gondolja, anélkül hogy időpontot mondana.
:20. Régi barátságoknál ez ugyanazt jelenti, mint egy időpont, mert mindketten tudják, hogy igaz.
:21. Az ajtó becsukódott, és Dmitri hallotta Jelena lépteit a lépcsőházban, amíg már nem hallotta őket.
:22. A lakás ezután újra csendes lett, de egy beszélgetés utáni csenddel, amelynek más minősége van, mint az előtte lévő csendnek.
:23. Ez a csend melegebb volt és kevésbé üres.
:24. Leült az asztalhoz, meglátta Jelena félig teli csészéjét, megitta a saját hideg teáját, és arra gondolt, hogy a régi barátságokban van valami, ami az újakban nincs.
:25. Nem több mélység, hanem több történet, és a történet néha a legkönnyebb dolog, amit az ember hordozhat.
:26. Mert olyan régóta hordozza, hogy már nem érzi a súlyát.
:27. Felkapcsolta a villanyt, mert elkezdődött az este, és a lakás világosabb lett.
:28. Az eső tovább hullott, és ez jó volt.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A beszélgetés utáni csend. - Die Stille nach dem Gespräch.
:1. Dmitri húsz éve lakott egyedül a negyedik emeleti lakásban, amit nem tekintett hiánynak, mert az egyedüllét és a magány két különböző állapot. - Dmitri hatte die Wohnung im vierten Stock seit zwanzig Jahren allein bewohnt, was er nicht als Mangel betrachtete, weil Alleinsein und Einsamkeit zwei verschiedene Zustände sind.
:2. Kívülről ugyanolyannak látszanak, belülről azonban alapvetően különböznek, és Dmitri ismerte ezt a különbséget. - Die von außen gleich aussehen und von innen grundlegend verschieden sind, und weil er den Unterschied kannte.
:3. A könyvespolcok, amelyeket még a hetvenes években épített, még mindig ugyanazokon a falakon álltak, ugyanazokkal a könyvekkel. - Die Bücherregale, die er in den siebziger Jahren gebaut hatte, standen noch immer an denselben Wänden, mit denselben Büchern.
:4. Ezeknek a könyveknek a többségét elolvasta, és még emlékezett rájuk, amit elegendőnek tartott, akkor is, ha ritkábban nyitotta ki őket, mint régen. - Von diesen Büchern hatte er die meisten gelesen und erinnerte sich noch an sie, was er für ausreichend hielt, auch wenn er sie seltener aufschlug als früher.
:5. Reggel óta esett az eső az október türelmes kitartásával, Dmitri pedig az ablaknál ült a teájával, és a nedves utcát nézte. - Es regnete seit dem Morgen mit der geduldigen Beharrlichkeit des Oktobers, und Dmitri saß am Fenster mit seinem Tee und schaute auf die nasse Straße.
:6. Mert az eső az ablakot olyan másik hellyé teszi, ahonnan az ember látja a várost, anélkül hogy része lenne. - Weil Regen das Fenster zu einem anderen Ort macht, von dem aus man die Stadt sieht, ohne Teil von ihr zu sein.
:7. Jelena fél háromkor csengetett, anélkül hogy előtte telefonált volna, ami az ő szokása volt. - Jelena klingelte um halb drei, ohne vorher anzurufen, was ihre Art war.
:8. Dmitrit ez régebben néha zavarta, most viszont a régi barátságok egyik kellemesebb tulajdonságának tartotta, ezt a protokolltól való szabadságot. - Das hatte Dmitri früher manchmal störend gefunden, und er hielt es jetzt für eine der angenehmeren Eigenschaften alter Freundschaften, diese Freiheit vom Protokoll.
:9. Jelena magával hozta az utca hidegét, ő pedig segített neki a kabáttal, és friss teát készített, mert a régi kihűlt, anélkül hogy észrevette volna. - Sie brachte die Kälte der Straße mit, und er half ihr mit dem Mantel und machte neuen Tee, weil der alte kalt geworden war, ohne dass er es bemerkt hatte.
:10. Leültek a kerek asztalhoz, amely egy embernek túl nagy volt, kettőnek viszont pontosan megfelelő. - Sie setzten sich an den runden Tisch, der für eine Person zu groß und für zwei genau richtig war.
:11. Beszéltek az esőről és Volkov úrról, a második emeleti szomszédról, aki az előző héten meghalt. - Sie sprachen über den Regen, über Herrn Volkov, den Nachbarn aus dem zweiten Stock, der letzte Woche gestorben war.
:12. Nyugodtan és dráma nélkül beszéltek róla, ahogyan azok az emberek halnak meg, akik teljesen leélték az életüket. - Ruhig und ohne Drama, wie Menschen sterben, die ihr Leben vollständig gelebt haben.
:13. Jelena elmesélte, hogy néha segített neki bevásárolni, amit Dmitri nem tudott, és ami mondott neki valamit Jelenáról, amit negyven év után sem tudott még. - Jelena erzählte, dass sie ihm manchmal beim Einkaufen geholfen hatte, was Dmitri nicht gewusst hatte, was ihm etwas über Jelena sagte, das er nach vierzig Jahren noch nicht gewusst hatte.
:14. Ilyen beszélgetéseket folytattak, a mindennapi élet konkrét anyagából, anélkül hogy céljuk lett volna mélyebbre menni. - Das waren die Gespräche, die sie führten, aus dem konkreten Material des alltäglichen Lebens, ohne die Ambition, tiefer zu gehen.
:15. Ezt egyesek felszínességnek tartják, Dmitri azonban a bizalom olyan formájának tartotta, amelynek már nem kell bizonyítania a mélységét, mert az régóta bizonyított. - Das halten manche für Oberflächlichkeit, und Dmitri hielt es für eine Form von Vertrauen, das keine Tiefe mehr beweisen muss, weil es längst bewiesen ist.
:16. Jelena megkérdezte, olvas-e még, ő azt mondta, néha, Jelena pedig azt, hogy kevesebbet, mint régen. - Jelena fragte, ob er noch lese, und er sagte manchmal, und sie sagte weniger als früher.
:17. Ebben a három mondatban benne volt egy negyvenéves beszélgetés, amely pontosabb volt, mint sok hosszabb beszélgetés, amelyet más emberekkel folytatott. - In diesen drei Sätzen war eine Unterhaltung über vierzig Jahre, die präziser war als viele längere Gespräche, die er mit anderen Menschen geführt hatte.
:18. Amikor Jelena egy óra múlva felvette a kabátját, Dmitri azt mondta neki, hogy jöjjön hamarosan újra. - Als sie nach einer Stunde ihren Mantel anzog, sagte er, sie solle bald wiederkommen.
:19. Jelena azt mondta, igen, csináljuk így, annak az embernek a hangján, aki komolyan gondolja, anélkül hogy időpontot mondana. - Sie sagte ja, machen wir das, mit dem Ton von jemandem, der es meint, ohne einen Termin zu nennen.
:20. Régi barátságoknál ez ugyanazt jelenti, mint egy időpont, mert mindketten tudják, hogy igaz. - Bei alten Freundschaften bedeutet das dasselbe wie ein Termin, weil beide wissen, dass es stimmt.
:21. Az ajtó becsukódott, és Dmitri hallotta Jelena lépteit a lépcsőházban, amíg már nem hallotta őket. - Die Tür schloss sich, und er hörte ihre Schritte auf der Treppe, bis er sie nicht mehr hörte.
:22. A lakás ezután újra csendes lett, de egy beszélgetés utáni csenddel, amelynek más minősége van, mint az előtte lévő csendnek. - Dann war die Wohnung wieder still, aber mit der Stille nach einem Gespräch, die eine andere Qualität hat als die Stille davor.
:23. Ez a csend melegebb volt és kevésbé üres. - Sie war wärmer und weniger leer.
:24. Leült az asztalhoz, meglátta Jelena félig teli csészéjét, megitta a saját hideg teáját, és arra gondolt, hogy a régi barátságokban van valami, ami az újakban nincs. - Er setzte sich an den Tisch, sah Jelenas halbvolle Tasse, trank seinen eigenen kalten Tee, und dachte, dass alte Freundschaften etwas haben, das neue nicht haben.
:25. Nem több mélység, hanem több történet, és a történet néha a legkönnyebb dolog, amit az ember hordozhat. - Nicht mehr Tiefe, aber mehr Geschichte, und Geschichte ist manchmal das Leichteste, was man tragen kann.
:26. Mert olyan régóta hordozza, hogy már nem érzi a súlyát. - Weil man es so lange trägt, dass man das Gewicht nicht mehr spürt.
:27. Felkapcsolta a villanyt, mert elkezdődött az este, és a lakás világosabb lett. - Er machte das Licht an, weil der Abend begonnen hatte, und die Wohnung wurde heller.
:28. Az eső tovább hullott, és ez jó volt. - Der Regen fiel weiter, und das war gut.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Die Stille nach dem Gespräch.
:1. Dmitri hatte die Wohnung im vierten Stock seit zwanzig Jahren allein bewohnt, was er nicht als Mangel betrachtete, weil Alleinsein und Einsamkeit zwei verschiedene Zustände sind.
:2. Die von außen gleich aussehen und von innen grundlegend verschieden sind, und weil er den Unterschied kannte.
:3. Die Bücherregale, die er in den siebziger Jahren gebaut hatte, standen noch immer an denselben Wänden, mit denselben Büchern.
:4. Von diesen Büchern hatte er die meisten gelesen und erinnerte sich noch an sie, was er für ausreichend hielt, auch wenn er sie seltener aufschlug als früher.
:5. Es regnete seit dem Morgen mit der geduldigen Beharrlichkeit des Oktobers, und Dmitri saß am Fenster mit seinem Tee und schaute auf die nasse Straße.
:6. Weil Regen das Fenster zu einem anderen Ort macht, von dem aus man die Stadt sieht, ohne Teil von ihr zu sein.
:7. Jelena klingelte um halb drei, ohne vorher anzurufen, was ihre Art war.
:8. Das hatte Dmitri früher manchmal störend gefunden, und er hielt es jetzt für eine der angenehmeren Eigenschaften alter Freundschaften, diese Freiheit vom Protokoll.
:9. Sie brachte die Kälte der Straße mit, und er half ihr mit dem Mantel und machte neuen Tee, weil der alte kalt geworden war, ohne dass er es bemerkt hatte.
:10. Sie setzten sich an den runden Tisch, der für eine Person zu groß und für zwei genau richtig war.
:11. Sie sprachen über den Regen, über Herrn Volkov, den Nachbarn aus dem zweiten Stock, der letzte Woche gestorben war.
:12. Ruhig und ohne Drama, wie Menschen sterben, die ihr Leben vollständig gelebt haben.
:13. Jelena erzählte, dass sie ihm manchmal beim Einkaufen geholfen hatte, was Dmitri nicht gewusst hatte, was ihm etwas über Jelena sagte, das er nach vierzig Jahren noch nicht gewusst hatte.
:14. Das waren die Gespräche, die sie führten, aus dem konkreten Material des alltäglichen Lebens, ohne die Ambition, tiefer zu gehen.
:15. Das halten manche für Oberflächlichkeit, und Dmitri hielt es für eine Form von Vertrauen, das keine Tiefe mehr beweisen muss, weil es längst bewiesen ist.
:16. Jelena fragte, ob er noch lese, und er sagte manchmal, und sie sagte weniger als früher.
:17. In diesen drei Sätzen war eine Unterhaltung über vierzig Jahre, die präziser war als viele längere Gespräche, die er mit anderen Menschen geführt hatte.
:18. Als sie nach einer Stunde ihren Mantel anzog, sagte er, sie solle bald wiederkommen.
:19. Sie sagte ja, machen wir das, mit dem Ton von jemandem, der es meint, ohne einen Termin zu nennen.
:20. Bei alten Freundschaften bedeutet das dasselbe wie ein Termin, weil beide wissen, dass es stimmt.
:21. Die Tür schloss sich, und er hörte ihre Schritte auf der Treppe, bis er sie nicht mehr hörte.
:22. Dann war die Wohnung wieder still, aber mit der Stille nach einem Gespräch, die eine andere Qualität hat als die Stille davor.
:23. Sie war wärmer und weniger leer.
:24. Er setzte sich an den Tisch, sah Jelenas halbvolle Tasse, trank seinen eigenen kalten Tee, und dachte, dass alte Freundschaften etwas haben, das neue nicht haben.
:25. Nicht mehr Tiefe, aber mehr Geschichte, und Geschichte ist manchmal das Leichteste, was man tragen kann.
:26. Weil man es so lange trägt, dass man das Gewicht nicht mehr spürt.
:27. Er machte das Licht an, weil der Abend begonnen hatte, und die Wohnung wurde heller.
:28. Der Regen fiel weiter, und das war gut.
|}
=== 4 ===
:A félig teli csésze.
:1. Dmitri húsz éve lakott egyedül a negyedik emeleti lakásban, annak az embernek a nyugodt magától értetődésével, akinek az egyedüllét már nem igényel magyarázatot.
:2. Olyan teljesen az élete részévé vált, hogy már nem is érzékelte, ami nem veszteség volt, hanem megszokás.
:3. A megszokás pedig néha a legjobb, amit egy helyzetről mondani lehet.
:4. A könyvespolcok ugyanazokon a falakon álltak, mint a hetvenes évek óta, ugyanazokkal a könyvekkel.
:5. A legtöbbjüket elolvasta, és még emlékezett rájuk, amit elegendőnek tartott.
:6. Néha, amikor elment egy polc mellett, és meglátott egy címet, visszatért az olvasás emléke.
:7. Visszatért a hely, az idő és az akkori állapota, ami a jelenlét saját formája volt.
:8. Ehhez már nem kellettek a könyvek, csak a címek.
:9. Az októberi eső olyanná változtatta a várost, ami csendesebb volt a szokásosnál.
:10. Üres járdákkal és a nedves utca fényével, amelyet Dmitri az ablakból nézett.
:11. Olyan ember elengedett figyelmével nézte, aki nem keres semmit, és ezért látni tudja, ami ott van.
:12. Jelena bejelentés nélkül csengetett, ahogy szokott.
:13. Dmitrit ez régebben néha zavarta, most azonban a régi barátságok egyik jelének tekintette.
:14. A protokolltól való szabadság volt ez, amely akkor jön létre, ha két ember elég sokáig élt egymás mellett.
:15. Olyan sokáig, hogy a forma már nem helyettesíti a funkciót.
:16. Jelena magával hozta az utca hidegét, ő pedig segített neki a kabáttal, és új teát készített.
:17. A régi tea kihűlt, ők pedig leültek a szoba közepén álló kerek asztalhoz.
:18. Az asztal egy embernek túl nagy volt, kettőnek pontosan megfelelő, amit Dmitri néha gondolt, de soha nem mondott.
:19. Beszéltek az esőről és Volkov úrról, a második emeleti szomszédról, aki a múlt héten halt meg.
:20. Nyugodtan és a halálnak néha adott súly nélkül beszéltek róla, mert Volkov teljesen leélt egy régi életet.
:21. Ez a legjobb lezárás, amelyet egy élet kaphat, és a gyász meg a tisztelet nem zárják ki egymást.
:22. Néha ugyanaz a gesztus mindkettő.
:23. Jelena elmesélte, hogy néha segített neki bevásárolni, amit Dmitri nem tudott.
:24. Ez a nem tudás mondott neki valamit Jelenáról, ami negyven év után is új volt.
:25. Ez meglepte, mert azt hitte, ismeri őt.
:26. És mert az, ha negyven éve ismert ember még meg tud lepni, a meglepetés egyik legkellemesebb formája.
:27. A beszélgetéseik a mindennapok konkrét anyagából voltak, anélkül hogy mélyebbre akartak volna menni.
:28. Ezt egyesek felszínességnek tartják, pedig valójában olyan barátság jele, amelynek már nem kell mélységet bizonyítania.
:29. Mert a mélység már rég bizonyított, ezért könnyű lehet anélkül, hogy sekély volna.
:30. Jelena megkérdezte, olvas-e még, ő azt mondta, néha, mire Jelena azt mondta, kevesebbet, mint régen.
:31. Ebben a rövid cserében benne volt egy negyvenéves beszélgetés, pontosabban, mint sok hosszabb beszélgetésben.
:32. Mert a régi barátok megtanulták, hogy kevés szó néha többet hordoz, mint sok.
:33. Amikor Jelena felvette a kabátját, Dmitri azt mondta neki, jöjjön hamarosan újra.
:34. Jelena azt mondta, igen, csináljuk így, dátum nélkül, annak az embernek a hangján, aki komolyan gondolja.
:35. Régi barátságoknál ez ugyanazt jelenti, mint egy dátum, mert mindketten tudják, hogy igaz.
:36. Az ebben való bizalom olyan biztonság, amelyet naptár nem tud helyettesíteni.
:37. Az ajtó becsukódott, és Dmitri hallotta a lépteit a lépcsőn, amíg már nem hallotta őket.
:38. Aztán a lakás újra csendes lett, de a beszélgetés utáni csenddel.
:39. Ez melegebb és kevésbé üres volt, mint az előtte lévő csend, mert a beszélgetések hagynak valamit maguk után.
:40. Akkor is, ha az ember nem tudja pontosan megmondani, mit.
:41. Megitta a hideg teáját, Jelena félig teli csészéjét nézte, és arra gondolt, hogy a régi barátságoknak saját minőségük van.
:42. Olyan minőségük, amelyet újként nem lehet előállítani, mert idő kell hozzá.
:43. Az idő az egyetlen dolog, amelyet nem lehet utánozni, ami nyugtató gondolat, ha az embernek elég van belőle.
:44. Felkapcsolta a villanyt, mert elkezdődött az este, és a lakás világosabb lett.
:45. Odakint tovább esett az eső, és ez jó volt, több pedig erre az estére nem kellett.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A félig teli csésze. - Die halbvolle Tasse.
:1. Dmitri húsz éve lakott egyedül a negyedik emeleti lakásban, annak az embernek a nyugodt magától értetődésével, akinek az egyedüllét már nem igényel magyarázatot. - Dmitri hatte die Wohnung im vierten Stock seit zwanzig Jahren allein bewohnt, mit der ruhigen Selbstverständlichkeit von jemandem, für den Alleinsein aufgehört hat, ein Zustand zu sein, der kommentiert werden muss.
:2. Olyan teljesen az élete részévé vált, hogy már nem is érzékelte, ami nem veszteség volt, hanem megszokás. - Weil er so vollständig Teil des Lebens geworden ist, dass er aufgehört hat, wahrgenommen zu werden, was kein Verlust ist, sondern Eingewöhnung.
:3. A megszokás pedig néha a legjobb, amit egy helyzetről mondani lehet. - Und Eingewöhnung ist manchmal das Beste, was man über eine Situation sagen kann.
:4. A könyvespolcok ugyanazokon a falakon álltak, mint a hetvenes évek óta, ugyanazokkal a könyvekkel. - Die Bücherregale standen an denselben Wänden wie seit den siebziger Jahren, mit denselben Büchern.
:5. A legtöbbjüket elolvasta, és még emlékezett rájuk, amit elegendőnek tartott. - Von denen er die meisten gelesen hatte und an die er sich noch erinnerte, was er für ausreichend hielt.
:6. Néha, amikor elment egy polc mellett, és meglátott egy címet, visszatért az olvasás emléke. - Manchmal, wenn er an einem Regal vorbeiging und einen Titel sah, kam die Erinnerung an das Lesen zurück.
:7. Visszatért a hely, az idő és az akkori állapota, ami a jelenlét saját formája volt. - An den Ort und die Zeit und den Zustand, in dem er gewesen war, was eine eigene Form von Gegenwart ist.
:8. Ehhez már nem kellettek a könyvek, csak a címek. - Die keine Bücher mehr braucht, nur die Titel.
:9. Az októberi eső olyanná változtatta a várost, ami csendesebb volt a szokásosnál. - Der Oktoberregen hatte die Stadt in etwas verwandelt, das ruhiger war als sonst.
:10. Üres járdákkal és a nedves utca fényével, amelyet Dmitri az ablakból nézett. - Mit den leeren Bürgersteigen und dem Glanz der nassen Straße, und Dmitri saß am Fenster und schaute auf dieses veränderte Bild.
:11. Olyan ember elengedett figyelmével nézte, aki nem keres semmit, és ezért látni tudja, ami ott van. - Mit der entspannten Aufmerksamkeit von jemandem, der nichts sucht und deswegen sehen kann, was da ist.
:12. Jelena bejelentés nélkül csengetett, ahogy szokott. - Jelena klingelte ohne Ankündigung, was ihre Art war.
:13. Dmitrit ez régebben néha zavarta, most azonban a régi barátságok egyik jelének tekintette. - Das hatte Dmitri früher manchmal störend gefunden und was er jetzt als eines der Zeichen betrachtete, die alte Freundschaften von jüngeren unterscheiden.
:14. A protokolltól való szabadság volt ez, amely akkor jön létre, ha két ember elég sokáig élt egymás mellett. - Diese Freiheit vom Protokoll, die entsteht, wenn zwei Menschen so lange genug miteinander gelebt haben.
:15. Olyan sokáig, hogy a forma már nem helyettesíti a funkciót. - Dass die Form aufgehört hat, die Funktion zu ersetzen.
:16. Jelena magával hozta az utca hidegét, ő pedig segített neki a kabáttal, és új teát készített. - Sie brachte die Kälte der Straße mit, er half ihr mit dem Mantel, machte neuen Tee.
:17. A régi tea kihűlt, ők pedig leültek a szoba közepén álló kerek asztalhoz. - Weil der alte kalt geworden war, und sie setzten sich an den runden Tisch in der Mitte des Zimmers.
:18. Az asztal egy embernek túl nagy volt, kettőnek pontosan megfelelő, amit Dmitri néha gondolt, de soha nem mondott. - Der für eine Person zu groß und für zwei genau richtig war, was Dmitri manchmal dachte und nie sagte.
:19. Beszéltek az esőről és Volkov úrról, a második emeleti szomszédról, aki a múlt héten halt meg. - Sie sprachen über den Regen, über Herrn Volkov, den Nachbarn aus dem zweiten Stock, der letzte Woche gestorben war.
:20. Nyugodtan és a halálnak néha adott súly nélkül beszéltek róla, mert Volkov teljesen leélt egy régi életet. - Ruhig und ohne die Schwere, die dem Tod manchmal gegeben wird, weil Volkov ein altes Leben vollständig gelebt hatte.
:21. Ez a legjobb lezárás, amelyet egy élet kaphat, és a gyász meg a tisztelet nem zárják ki egymást. - Was der beste Abschluss ist, den ein Leben haben kann, und weil Trauer und Respekt sich nicht ausschließen.
:22. Néha ugyanaz a gesztus mindkettő. - Sondern manchmal dieselbe Geste sind.
:23. Jelena elmesélte, hogy néha segített neki bevásárolni, amit Dmitri nem tudott. - Jelena erzählte, dass sie ihm manchmal beim Einkaufen geholfen hatte, was Dmitri nicht gewusst hatte.
:24. Ez a nem tudás mondott neki valamit Jelenáról, ami negyven év után is új volt. - Und dieses Nicht-Gewusst-Haben sagte ihm etwas über Jelena, das nach vierzig Jahren noch neu war.
:25. Ez meglepte, mert azt hitte, ismeri őt. - Was ihn überraschte, weil er gedacht hatte, dass er sie kannte.
:26. És mert az, ha negyven éve ismert ember még meg tud lepni, a meglepetés egyik legkellemesebb formája. - Und weil das Überraschtwerden von jemandem, den man seit vierzig Jahren kennt, eine der angenehmsten Formen von Überraschung ist.
:27. A beszélgetéseik a mindennapok konkrét anyagából voltak, anélkül hogy mélyebbre akartak volna menni. - Die Gespräche, die sie führten, waren aus dem konkreten Material des Alltags, ohne die Ambition, tiefer zu gehen.
:28. Ezt egyesek felszínességnek tartják, pedig valójában olyan barátság jele, amelynek már nem kell mélységet bizonyítania. - Was manche für Oberflächlichkeit halten und was in Wirklichkeit das Zeichen einer Freundschaft ist, die keine Tiefe mehr beweisen muss.
:29. Mert a mélység már rég bizonyított, ezért könnyű lehet anélkül, hogy sekély volna. - Weil sie längst bewiesen ist, und die deswegen leicht sein kann, ohne flach zu sein.
:30. Jelena megkérdezte, olvas-e még, ő azt mondta, néha, mire Jelena azt mondta, kevesebbet, mint régen. - Jelena fragte, ob er noch lese, er sagte manchmal, sie sagte weniger als früher.
:31. Ebben a rövid cserében benne volt egy negyvenéves beszélgetés, pontosabban, mint sok hosszabb beszélgetésben. - In diesem kurzen Austausch war eine Unterhaltung über vierzig Jahre, die präziser war als viele längere.
:32. Mert a régi barátok megtanulták, hogy kevés szó néha többet hordoz, mint sok. - Weil alte Freunde gelernt haben, dass wenige Worte manchmal mehr tragen als viele.
:33. Amikor Jelena felvette a kabátját, Dmitri azt mondta neki, jöjjön hamarosan újra. - Als sie ihren Mantel nahm, sagte er, sie solle bald wiederkommen.
:34. Jelena azt mondta, igen, csináljuk így, dátum nélkül, annak az embernek a hangján, aki komolyan gondolja. - Und sie sagte ja, machen wir das, ohne Datum, mit dem Ton von jemandem, der es meint.
:35. Régi barátságoknál ez ugyanazt jelenti, mint egy dátum, mert mindketten tudják, hogy igaz. - Was bei alten Freundschaften dasselbe bedeutet wie ein Datum, weil beide wissen, dass es stimmt.
:36. Az ebben való bizalom olyan biztonság, amelyet naptár nem tud helyettesíteni. - Und weil das Vertrauen darauf eine Form von Sicherheit ist, die kein Kalender ersetzen kann.
:37. Az ajtó becsukódott, és Dmitri hallotta a lépteit a lépcsőn, amíg már nem hallotta őket. - Die Tür schloss sich, er hörte ihre Schritte auf der Treppe, bis er sie nicht mehr hörte.
:38. Aztán a lakás újra csendes lett, de a beszélgetés utáni csenddel. - Und dann war die Wohnung wieder still, aber mit der Stille nach einem Gespräch.
:39. Ez melegebb és kevésbé üres volt, mint az előtte lévő csend, mert a beszélgetések hagynak valamit maguk után. - Die wärmer ist und weniger leer als die Stille davor, weil Gespräche etwas hinterlassen.
:40. Akkor is, ha az ember nem tudja pontosan megmondani, mit. - Auch wenn man nicht sagen kann, was genau.
:41. Megitta a hideg teáját, Jelena félig teli csészéjét nézte, és arra gondolt, hogy a régi barátságoknak saját minőségük van. - Er trank seinen kalten Tee, schaute auf Jelenas halbvolle Tasse, und dachte, dass alte Freundschaften eine Qualität haben.
:42. Olyan minőségük, amelyet újként nem lehet előállítani, mert idő kell hozzá. - Die neu nicht hergestellt werden kann, weil sie Zeit braucht.
:43. Az idő az egyetlen dolog, amelyet nem lehet utánozni, ami nyugtató gondolat, ha az embernek elég van belőle. - Und dass Zeit das Einzige ist, das man nicht nachmachen kann, was ein beruhigender Gedanke ist, wenn man genug davon hat.
:44. Felkapcsolta a villanyt, mert elkezdődött az este, és a lakás világosabb lett. - Er machte das Licht an, weil der Abend begonnen hatte, und die Wohnung wurde heller.
:45. Odakint tovább esett az eső, és ez jó volt, több pedig erre az estére nem kellett. - Draußen regnete es weiter, und das war gut, und mehr war für diesen Abend nicht nötig.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Die halbvolle Tasse.
:1. Dmitri hatte die Wohnung im vierten Stock seit zwanzig Jahren allein bewohnt, mit der ruhigen Selbstverständlichkeit von jemandem, für den Alleinsein aufgehört hat, ein Zustand zu sein, der kommentiert werden muss.
:2. Weil er so vollständig Teil des Lebens geworden ist, dass er aufgehört hat, wahrgenommen zu werden, was kein Verlust ist, sondern Eingewöhnung.
:3. Und Eingewöhnung ist manchmal das Beste, was man über eine Situation sagen kann.
:4. Die Bücherregale standen an denselben Wänden wie seit den siebziger Jahren, mit denselben Büchern.
:5. Von denen er die meisten gelesen hatte und an die er sich noch erinnerte, was er für ausreichend hielt.
:6. Manchmal, wenn er an einem Regal vorbeiging und einen Titel sah, kam die Erinnerung an das Lesen zurück.
:7. An den Ort und die Zeit und den Zustand, in dem er gewesen war, was eine eigene Form von Gegenwart ist.
:8. Die keine Bücher mehr braucht, nur die Titel.
:9. Der Oktoberregen hatte die Stadt in etwas verwandelt, das ruhiger war als sonst.
:10. Mit den leeren Bürgersteigen und dem Glanz der nassen Straße, und Dmitri saß am Fenster und schaute auf dieses veränderte Bild.
:11. Mit der entspannten Aufmerksamkeit von jemandem, der nichts sucht und deswegen sehen kann, was da ist.
:12. Jelena klingelte ohne Ankündigung, was ihre Art war.
:13. Das hatte Dmitri früher manchmal störend gefunden und was er jetzt als eines der Zeichen betrachtete, die alte Freundschaften von jüngeren unterscheiden.
:14. Diese Freiheit vom Protokoll, die entsteht, wenn zwei Menschen so lange genug miteinander gelebt haben.
:15. Dass die Form aufgehört hat, die Funktion zu ersetzen.
:16. Sie brachte die Kälte der Straße mit, er half ihr mit dem Mantel, machte neuen Tee.
:17. Weil der alte kalt geworden war, und sie setzten sich an den runden Tisch in der Mitte des Zimmers.
:18. Der für eine Person zu groß und für zwei genau richtig war, was Dmitri manchmal dachte und nie sagte.
:19. Sie sprachen über den Regen, über Herrn Volkov, den Nachbarn aus dem zweiten Stock, der letzte Woche gestorben war.
:20. Ruhig und ohne die Schwere, die dem Tod manchmal gegeben wird, weil Volkov ein altes Leben vollständig gelebt hatte.
:21. Was der beste Abschluss ist, den ein Leben haben kann, und weil Trauer und Respekt sich nicht ausschließen.
:22. Sondern manchmal dieselbe Geste sind.
:23. Jelena erzählte, dass sie ihm manchmal beim Einkaufen geholfen hatte, was Dmitri nicht gewusst hatte.
:24. Und dieses Nicht-Gewusst-Haben sagte ihm etwas über Jelena, das nach vierzig Jahren noch neu war.
:25. Was ihn überraschte, weil er gedacht hatte, dass er sie kannte.
:26. Und weil das Überraschtwerden von jemandem, den man seit vierzig Jahren kennt, eine der angenehmsten Formen von Überraschung ist.
:27. Die Gespräche, die sie führten, waren aus dem konkreten Material des Alltags, ohne die Ambition, tiefer zu gehen.
:28. Was manche für Oberflächlichkeit halten und was in Wirklichkeit das Zeichen einer Freundschaft ist, die keine Tiefe mehr beweisen muss.
:29. Weil sie längst bewiesen ist, und die deswegen leicht sein kann, ohne flach zu sein.
:30. Jelena fragte, ob er noch lese, er sagte manchmal, sie sagte weniger als früher.
:31. In diesem kurzen Austausch war eine Unterhaltung über vierzig Jahre, die präziser war als viele längere.
:32. Weil alte Freunde gelernt haben, dass wenige Worte manchmal mehr tragen als viele.
:33. Als sie ihren Mantel nahm, sagte er, sie solle bald wiederkommen.
:34. Und sie sagte ja, machen wir das, ohne Datum, mit dem Ton von jemandem, der es meint.
:35. Was bei alten Freundschaften dasselbe bedeutet wie ein Datum, weil beide wissen, dass es stimmt.
:36. Und weil das Vertrauen darauf eine Form von Sicherheit ist, die kein Kalender ersetzen kann.
:37. Die Tür schloss sich, er hörte ihre Schritte auf der Treppe, bis er sie nicht mehr hörte.
:38. Und dann war die Wohnung wieder still, aber mit der Stille nach einem Gespräch.
:39. Die wärmer ist und weniger leer als die Stille davor, weil Gespräche etwas hinterlassen.
:40. Auch wenn man nicht sagen kann, was genau.
:41. Er trank seinen kalten Tee, schaute auf Jelenas halbvolle Tasse, und dachte, dass alte Freundschaften eine Qualität haben.
:42. Die neu nicht hergestellt werden kann, weil sie Zeit braucht.
:43. Und dass Zeit das Einzige ist, das man nicht nachmachen kann, was ein beruhigender Gedanke ist, wenn man genug davon hat.
:44. Er machte das Licht an, weil der Abend begonnen hatte, und die Wohnung wurde heller.
:45. Draußen regnete es weiter, und das war gut, und mehr war für diesen Abend nicht nötig.
|}
=== 5 ===
:A régi barátságok ideje.
:1. Dmitri húsz éve lakott egyedül a negyedik emeleti lakásban, annak az embernek a nyugodt magától értetődésével, akinek egy állapotot már nem kell kommentálnia, mert annyira teljesen az élete részévé vált, hogy megszűnt észrevenni.
:2. Ez nem veszteség volt, hanem a megszokás legmélyebb formája, és a megszokás néha a legőszintébb dolog, amit egy életformáról mondani lehet, mert már nincs szüksége igazolásra.
:3. A könyvespolcok ugyanazokon a falakon álltak, mint a hetvenes évek óta, ugyanazokkal a könyvekkel, amelyeknek a többségét elolvasta, és amelyekre még emlékezett, amit elegendőnek tartott.
:4. Néha, amikor meglátott egy címet, nem a tartalom emléke tért vissza, hanem az olvasás állapota, a hely és az idő, valamint az az ember, aki akkor volt, ami a jelenlét saját formája.
:5. Ez a jelenlét nem igényel ismétlést ahhoz, hogy valódi legyen.
:6. Az októberi eső olyasmivé változtatta a várost, ami csendesebb volt a megszokott állapotánál, üres járdákkal és a nedves utca fényével.
:7. Dmitri az ablaknál ült, és ezt a megváltozott képet olyan ember nyitott figyelmével nézte, aki nem keres semmit, ami feltétele annak, hogy az ember azt lássa, ami ott van.
:8. És hogy ne változtassa azonnal valami mássá.
:9. Jelena bejelentés nélkül csengetett, ami az ő szokása volt, és amit Dmitri régebben néha zavarónak talált, most viszont a régi barátságok egyik csalhatatlan jelének tekintett.
:10. Ez a protokolltól való szabadság akkor jön létre, amikor két ember elég hosszú ideig élt egymás mellett ahhoz, hogy a forma már ne helyettesítse a funkciót.
:11. És a forma már csak akkor jelenik meg, amikor valóban szükség van rá.
:12. Jelena magával hozta az utca hidegét, Dmitri segített neki a kabáttal, majd friss teát készített, mert a régi kihűlt anélkül, hogy észrevette volna.
:13. Leültek a szoba közepén álló kerek asztalhoz, amely egy embernek túl nagy volt, kettőnek viszont pontosan megfelelő, amit Dmitri néha gondolt, de soha nem mondott ki.
:14. Mert bizonyos megfigyelések azáltal őrzik meg az értéküket, hogy az ember megtartja őket magának.
:15. Beszéltek az esőről és Volkov úrról, a második emeleti szomszédról, aki az előző héten halt meg, nyugodtan és anélkül a színpadias súly nélkül, amelyet a halálnak néha adnak.
:16. Volkov hosszú életet élt végig, ami a legjobb lezárás, amelyet egy élet kaphat, és a gyász meg a tisztelet nem zárják ki egymást, hanem néha ugyanaz a csendes gesztus.
:17. Jelena elmesélte, hogy néha segített neki bevásárolni, amit Dmitri nem tudott, és ez a nem tudás annak a felfedezésnek a sajátos minőségét hordozta, amelyet hosszú idő után teszünk valakiről.
:18. Olyan emberekről, akikről azt hisszük, ismerjük őket; ilyenkor a kép nem kijavul, hanem kiegészül, és megmutatja, hogy az emberek összetettebbek a róluk vezetett változatainknál.
:19. Akkor is így van ez, ha ezek a változatok jók.
:20. A beszélgetéseik a mindennapok konkrét anyagából épültek, anélkül hogy mélyebbre akartak volna menni, amit egyesek felszínességnek tartanak.
:21. Valójában azonban ez annak a barátságnak a jele, amelynek már nem kell bizonyítania a mélységét, mert már bizonyított, és ezért könnyű lehet anélkül, hogy sekély volna.
:22. Ez a különbség aközött a barátság között, amely még akar valamit, és aközött, amely már az, ami.
:23. Jelena megkérdezte, olvas-e még, ő azt mondta, néha, Jelena pedig azt, hogy kevesebbet, mint régen, és ebben a rövid váltásban több volt, mint sok hosszabb beszélgetésben.
:24. Mert a régi barátok megtanulták, hogy a rövidség nem rövidítés, hanem lepárlás, azoknak az éveknek az eredménye, amelyekben a fölösleges eltűnt, és csak az maradt, ami tart.
:25. Amikor Jelena felvette a kabátját, Dmitri azt mondta neki, jöjjön hamarosan újra, ő pedig azt mondta, igen, csináljuk így, dátum nélkül.
:26. Régi barátságoknál ez a legmegbízhatóbb forma, mert megállapodás helyett bizalmon alapul, és az ilyen bizalomnak olyan anyaga van, amelyet semmilyen naptár nem pótolhat.
:27. Abban mutatkozik meg, hogy az ember tudja: a másik komolyan gondolja, anélkül hogy bizonyítania kellene.
:28. Az ajtó azzal a halk, ismerős hanggal csukódott be, amellyel az ember sokszor hallotta már becsukódni, és Dmitri hallotta Jelena lépteit a lépcsőn.
:29. Hallotta őket, amíg fel nem oldódtak a ház csendjében, és akkor a lakás újra csendes lett, de ez már a beszélgetés utáni csend volt.
:30. Ennek más volt a textúrája, mint az előtte lévő csendnek: melegebb és lakottabb, mert a beszélgetések hagynak maguk után valamit, aminek nincs szava, de érezhető.
:31. Megitta a hideg teáját, Jelena félig teli csészéjét nézte, és arra gondolt, hogy a régi barátságoknak olyan minőségük van, amelyet nem lehet előállítani, mert idő kell hozzá.
:32. Az idő az egyetlen dolog, amelyet nem lehet utánozni, ami megnyugtató gondolat, ha az embernek elég volt belőle ahhoz, hogy valamit kezdjen vele.
:33. Felkapcsolta a villanyt, a lakás világosabb lett, az eső tovább hullott, egyenletesen és szándék nélkül.
:34. Az este elkezdődött azoknak az estéknek a csendes megbízhatóságával, amelyek nem adnak ígéretet és nem mondanak ítéletet, hanem egyszerűen megérkeznek.
:35. És ez néha elég.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A régi barátságok ideje. - Die Zeit alter Freundschaften.
:1. Dmitri húsz éve lakott egyedül a negyedik emeleti lakásban, annak az embernek a nyugodt magától értetődésével, akinek egy állapotot már nem kell kommentálnia, mert annyira teljesen az élete részévé vált, hogy megszűnt észrevenni. - Dmitri hatte die Wohnung im vierten Stock seit zwanzig Jahren allein bewohnt, mit der ruhigen Selbstverständlichkeit von jemandem, für den ein Zustand aufgehört hat, kommentiert zu werden, weil er so vollständig Teil des Lebens geworden ist, dass er aufgehört hat, wahrgenommen zu werden.
:2. Ez nem veszteség volt, hanem a megszokás legmélyebb formája, és a megszokás néha a legőszintébb dolog, amit egy életformáról mondani lehet, mert már nincs szüksége igazolásra. - Das war kein Verlust, sondern die tiefste Form von Eingewöhnung, und Eingewöhnung ist manchmal das Ehrlichste, was man über eine Lebensform sagen kann, weil sie keine Rechtfertigung mehr braucht.
:3. A könyvespolcok ugyanazokon a falakon álltak, mint a hetvenes évek óta, ugyanazokkal a könyvekkel, amelyeknek a többségét elolvasta, és amelyekre még emlékezett, amit elegendőnek tartott. - Die Bücherregale standen an denselben Wänden wie seit den siebziger Jahren, mit denselben Büchern, von denen er die meisten gelesen hatte und an die er sich erinnerte, was er für ausreichend hielt.
:4. Néha, amikor meglátott egy címet, nem a tartalom emléke tért vissza, hanem az olvasás állapota, a hely és az idő, valamint az az ember, aki akkor volt, ami a jelenlét saját formája. - Manchmal, wenn er einen Titel sah, kam die Erinnerung nicht an den Inhalt, sondern an den Zustand des Lesens, an den Ort und die Zeit und die Person, die er damals gewesen war, was eine eigene Form von Gegenwart ist.
:5. Ez a jelenlét nem igényel ismétlést ahhoz, hogy valódi legyen. - Diese Gegenwart braucht keine Wiederholung, um wirklich zu sein.
:6. Az októberi eső olyasmivé változtatta a várost, ami csendesebb volt a megszokott állapotánál, üres járdákkal és a nedves utca fényével. - Der Oktoberregen hatte die Stadt in etwas verwandelt, das ruhiger war als sein Normalzustand, mit den leeren Bürgersteigen und dem Glanz der nassen Straße.
:7. Dmitri az ablaknál ült, és ezt a megváltozott képet olyan ember nyitott figyelmével nézte, aki nem keres semmit, ami feltétele annak, hogy az ember azt lássa, ami ott van. - Dmitri saß am Fenster und schaute auf dieses veränderte Bild mit der offenen Aufmerksamkeit von jemandem, der nichts sucht, was die Voraussetzung ist dafür, zu sehen, was da ist.
:8. És hogy ne változtassa azonnal valami mássá. - Ohne es sofort in etwas anderes zu verwandeln.
:9. Jelena bejelentés nélkül csengetett, ami az ő szokása volt, és amit Dmitri régebben néha zavarónak talált, most viszont a régi barátságok egyik csalhatatlan jelének tekintett. - Jelena klingelte ohne Ankündigung, was ihre Art war und was Dmitri früher manchmal störend gefunden hatte und was er jetzt als eines der untrüglichen Zeichen betrachtete, die alte Freundschaften von jüngeren unterscheiden.
:10. Ez a protokolltól való szabadság akkor jön létre, amikor két ember elég hosszú ideig élt egymás mellett ahhoz, hogy a forma már ne helyettesítse a funkciót. - Diese Freiheit vom Protokoll entsteht, wenn zwei Menschen so lange genug miteinander gelebt haben, dass die Form aufgehört hat, die Funktion zu ersetzen.
:11. És a forma már csak akkor jelenik meg, amikor valóban szükség van rá. - Und die Form erscheint nur noch dann, wenn sie wirklich gebraucht wird.
:12. Jelena magával hozta az utca hidegét, Dmitri segített neki a kabáttal, majd friss teát készített, mert a régi kihűlt anélkül, hogy észrevette volna. - Sie brachte die Kälte der Straße mit, er half ihr mit dem Mantel, machte neuen Tee, weil der alte kalt geworden war ohne sein Bemerken.
:13. Leültek a szoba közepén álló kerek asztalhoz, amely egy embernek túl nagy volt, kettőnek viszont pontosan megfelelő, amit Dmitri néha gondolt, de soha nem mondott ki. - Sie setzten sich an den runden Tisch, der für eine Person zu groß und für zwei genau richtig war, was Dmitri manchmal dachte und nie sagte.
:14. Mert bizonyos megfigyelések azáltal őrzik meg az értéküket, hogy az ember megtartja őket magának. - Weil manche Beobachtungen ihren Wert dadurch behalten, dass man sie für sich behält.
:15. Beszéltek az esőről és Volkov úrról, a második emeleti szomszédról, aki az előző héten halt meg, nyugodtan és anélkül a színpadias súly nélkül, amelyet a halálnak néha adnak. - Sie sprachen über den Regen, über Herrn Volkov, den Nachbarn aus dem zweiten Stock, der letzte Woche gestorben war, ruhig und ohne die performative Schwere, die dem Tod manchmal gegeben wird.
:16. Volkov hosszú életet élt végig, ami a legjobb lezárás, amelyet egy élet kaphat, és a gyász meg a tisztelet nem zárják ki egymást, hanem néha ugyanaz a csendes gesztus. - Volkov hatte ein langes Leben vollständig gelebt, was der beste Abschluss ist, den ein Leben haben kann, und Trauer und Respekt schließen sich nicht aus, sondern sind manchmal dieselbe stille Geste.
:17. Jelena elmesélte, hogy néha segített neki bevásárolni, amit Dmitri nem tudott, és ez a nem tudás annak a felfedezésnek a sajátos minőségét hordozta, amelyet hosszú idő után teszünk valakiről. - Jelena erzählte, dass sie ihm manchmal beim Einkaufen geholfen hatte, was Dmitri nicht gewusst hatte, und dieses Nicht-Gewusst-Haben hatte die spezifische Qualität von Entdeckungen, die man nach langer Zeit über Menschen macht.
:18. Olyan emberekről, akikről azt hisszük, ismerjük őket; ilyenkor a kép nem kijavul, hanem kiegészül, és megmutatja, hogy az emberek összetettebbek a róluk vezetett változatainknál. - Über Menschen, die man zu kennen glaubt; eine Verschiebung im Bild, die das Bild nicht korrigiert, sondern ergänzt, und die zeigt, dass Menschen komplexer sind als die Versionen, die wir von ihnen führen.
:19. Akkor is így van ez, ha ezek a változatok jók. - Auch wenn die Versionen gut sind.
:20. A beszélgetéseik a mindennapok konkrét anyagából épültek, anélkül hogy mélyebbre akartak volna menni, amit egyesek felszínességnek tartanak. - Die Gespräche, die sie führten, waren aus dem konkreten Material des Alltags, ohne die Ambition, tiefer zu gehen, was manche für Oberflächlichkeit halten.
:21. Valójában azonban ez annak a barátságnak a jele, amelynek már nem kell bizonyítania a mélységét, mert már bizonyított, és ezért könnyű lehet anélkül, hogy sekély volna. - In Wirklichkeit ist es das Zeichen einer Freundschaft, die keine Tiefe mehr beweisen muss, weil sie bewiesen ist, und die deswegen leicht sein kann, ohne flach zu sein.
:22. Ez a különbség aközött a barátság között, amely még akar valamit, és aközött, amely már az, ami. - Das ist der Unterschied zwischen einer Freundschaft, die noch etwas will, und einer, die bereits ist, was sie ist.
:23. Jelena megkérdezte, olvas-e még, ő azt mondta, néha, Jelena pedig azt, hogy kevesebbet, mint régen, és ebben a rövid váltásban több volt, mint sok hosszabb beszélgetésben. - Jelena fragte, ob er noch lese, er sagte manchmal, sie sagte weniger als früher, und in diesem kurzen Austausch lag mehr als in vielen längeren Gesprächen.
:24. Mert a régi barátok megtanulták, hogy a rövidség nem rövidítés, hanem lepárlás, azoknak az éveknek az eredménye, amelyekben a fölösleges eltűnt, és csak az maradt, ami tart. - Weil alte Freunde gelernt haben, dass Kürze keine Verkürzung ist, sondern Destillation, das Ergebnis von Jahren, in denen das Unnötige weggelassen wurde, bis das blieb, was trägt.
:25. Amikor Jelena felvette a kabátját, Dmitri azt mondta neki, jöjjön hamarosan újra, ő pedig azt mondta, igen, csináljuk így, dátum nélkül. - Als sie ihren Mantel nahm, sagte er, sie solle bald wiederkommen, und sie sagte ja, machen wir das, ohne Datum.
:26. Régi barátságoknál ez a legmegbízhatóbb forma, mert megállapodás helyett bizalmon alapul, és az ilyen bizalomnak olyan anyaga van, amelyet semmilyen naptár nem pótolhat. - Bei alten Freundschaften ist das das Verlässlichste, weil es auf Vertrauen basiert statt auf Vereinbarung, und weil Vertrauen dieser Art eine Substanz hat, die kein Kalender ersetzen kann.
:27. Abban mutatkozik meg, hogy az ember tudja: a másik komolyan gondolja, anélkül hogy bizonyítania kellene. - Sie zeigt sich darin, dass man weiß, der andere meint es, ohne dass er es beweisen muss.
:28. Az ajtó azzal a halk, ismerős hanggal csukódott be, amellyel az ember sokszor hallotta már becsukódni, és Dmitri hallotta Jelena lépteit a lépcsőn. - Die Tür schloss sich mit dem leisen, vertrauten Geräusch einer Tür, die man oft schließen gehört hat, und er hörte ihre Schritte auf der Treppe.
:29. Hallotta őket, amíg fel nem oldódtak a ház csendjében, és akkor a lakás újra csendes lett, de ez már a beszélgetés utáni csend volt. - Er hörte sie, bis sie sich in der Stille des Hauses auflösten, und dann war die Wohnung wieder still, aber mit der Stille nach einem Gespräch.
:30. Ennek más volt a textúrája, mint az előtte lévő csendnek: melegebb és lakottabb, mert a beszélgetések hagynak maguk után valamit, aminek nincs szava, de érezhető. - Sie hatte eine andere Textur als die Stille davor, wärmer und bewohnter, weil Gespräche etwas hinterlassen, das keine Worte hat, aber spürbar ist.
:31. Megitta a hideg teáját, Jelena félig teli csészéjét nézte, és arra gondolt, hogy a régi barátságoknak olyan minőségük van, amelyet nem lehet előállítani, mert idő kell hozzá. - Er trank seinen kalten Tee, schaute auf Jelenas halbvolle Tasse, und dachte, dass alte Freundschaften eine Qualität haben, die nicht hergestellt werden kann, weil sie Zeit braucht.
:32. Az idő az egyetlen dolog, amelyet nem lehet utánozni, ami megnyugtató gondolat, ha az embernek elég volt belőle ahhoz, hogy valamit kezdjen vele. - Zeit ist das Einzige, das man nicht nachmachen kann, was ein beruhigender Gedanke ist, wenn man genug davon hatte, um etwas daraus zu machen.
:33. Felkapcsolta a villanyt, a lakás világosabb lett, az eső tovább hullott, egyenletesen és szándék nélkül. - Er machte das Licht an, die Wohnung wurde heller, der Regen fiel weiter, gleichmäßig und ohne Absicht.
:34. Az este elkezdődött azoknak az estéknek a csendes megbízhatóságával, amelyek nem adnak ígéretet és nem mondanak ítéletet, hanem egyszerűen megérkeznek. - Der Abend begann mit der stillen Verlässlichkeit von Abenden, die kein Versprechen geben und kein Urteil, sondern einfach kommen.
:35. És ez néha elég. - Was manchmal genug ist.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Die Zeit alter Freundschaften.
:1. Dmitri hatte die Wohnung im vierten Stock seit zwanzig Jahren allein bewohnt, mit der ruhigen Selbstverständlichkeit von jemandem, für den ein Zustand aufgehört hat, kommentiert zu werden, weil er so vollständig Teil des Lebens geworden ist, dass er aufgehört hat, wahrgenommen zu werden.
:2. Das war kein Verlust, sondern die tiefste Form von Eingewöhnung, und Eingewöhnung ist manchmal das Ehrlichste, was man über eine Lebensform sagen kann, weil sie keine Rechtfertigung mehr braucht.
:3. Die Bücherregale standen an denselben Wänden wie seit den siebziger Jahren, mit denselben Büchern, von denen er die meisten gelesen hatte und an die er sich erinnerte, was er für ausreichend hielt.
:4. Manchmal, wenn er einen Titel sah, kam die Erinnerung nicht an den Inhalt, sondern an den Zustand des Lesens, an den Ort und die Zeit und die Person, die er damals gewesen war, was eine eigene Form von Gegenwart ist.
:5. Diese Gegenwart braucht keine Wiederholung, um wirklich zu sein.
:6. Der Oktoberregen hatte die Stadt in etwas verwandelt, das ruhiger war als sein Normalzustand, mit den leeren Bürgersteigen und dem Glanz der nassen Straße.
:7. Dmitri saß am Fenster und schaute auf dieses veränderte Bild mit der offenen Aufmerksamkeit von jemandem, der nichts sucht, was die Voraussetzung ist dafür, zu sehen, was da ist.
:8. Ohne es sofort in etwas anderes zu verwandeln.
:9. Jelena klingelte ohne Ankündigung, was ihre Art war und was Dmitri früher manchmal störend gefunden hatte und was er jetzt als eines der untrüglichen Zeichen betrachtete, die alte Freundschaften von jüngeren unterscheiden.
:10. Diese Freiheit vom Protokoll entsteht, wenn zwei Menschen so lange genug miteinander gelebt haben, dass die Form aufgehört hat, die Funktion zu ersetzen.
:11. Und die Form erscheint nur noch dann, wenn sie wirklich gebraucht wird.
:12. Sie brachte die Kälte der Straße mit, er half ihr mit dem Mantel, machte neuen Tee, weil der alte kalt geworden war ohne sein Bemerken.
:13. Sie setzten sich an den runden Tisch, der für eine Person zu groß und für zwei genau richtig war, was Dmitri manchmal dachte und nie sagte.
:14. Weil manche Beobachtungen ihren Wert dadurch behalten, dass man sie für sich behält.
:15. Sie sprachen über den Regen, über Herrn Volkov, den Nachbarn aus dem zweiten Stock, der letzte Woche gestorben war, ruhig und ohne die performative Schwere, die dem Tod manchmal gegeben wird.
:16. Volkov hatte ein langes Leben vollständig gelebt, was der beste Abschluss ist, den ein Leben haben kann, und Trauer und Respekt schließen sich nicht aus, sondern sind manchmal dieselbe stille Geste.
:17. Jelena erzählte, dass sie ihm manchmal beim Einkaufen geholfen hatte, was Dmitri nicht gewusst hatte, und dieses Nicht-Gewusst-Haben hatte die spezifische Qualität von Entdeckungen, die man nach langer Zeit über Menschen macht.
:18. Über Menschen, die man zu kennen glaubt; eine Verschiebung im Bild, die das Bild nicht korrigiert, sondern ergänzt, und die zeigt, dass Menschen komplexer sind als die Versionen, die wir von ihnen führen.
:19. Auch wenn die Versionen gut sind.
:20. Die Gespräche, die sie führten, waren aus dem konkreten Material des Alltags, ohne die Ambition, tiefer zu gehen, was manche für Oberflächlichkeit halten.
:21. In Wirklichkeit ist es das Zeichen einer Freundschaft, die keine Tiefe mehr beweisen muss, weil sie bewiesen ist, und die deswegen leicht sein kann, ohne flach zu sein.
:22. Das ist der Unterschied zwischen einer Freundschaft, die noch etwas will, und einer, die bereits ist, was sie ist.
:23. Jelena fragte, ob er noch lese, er sagte manchmal, sie sagte weniger als früher, und in diesem kurzen Austausch lag mehr als in vielen längeren Gesprächen.
:24. Weil alte Freunde gelernt haben, dass Kürze keine Verkürzung ist, sondern Destillation, das Ergebnis von Jahren, in denen das Unnötige weggelassen wurde, bis das blieb, was trägt.
:25. Als sie ihren Mantel nahm, sagte er, sie solle bald wiederkommen, und sie sagte ja, machen wir das, ohne Datum.
:26. Bei alten Freundschaften ist das das Verlässlichste, weil es auf Vertrauen basiert statt auf Vereinbarung, und weil Vertrauen dieser Art eine Substanz hat, die kein Kalender ersetzen kann.
:27. Sie zeigt sich darin, dass man weiß, der andere meint es, ohne dass er es beweisen muss.
:28. Die Tür schloss sich mit dem leisen, vertrauten Geräusch einer Tür, die man oft schließen gehört hat, und er hörte ihre Schritte auf der Treppe.
:29. Er hörte sie, bis sie sich in der Stille des Hauses auflösten, und dann war die Wohnung wieder still, aber mit der Stille nach einem Gespräch.
:30. Sie hatte eine andere Textur als die Stille davor, wärmer und bewohnter, weil Gespräche etwas hinterlassen, das keine Worte hat, aber spürbar ist.
:31. Er trank seinen kalten Tee, schaute auf Jelenas halbvolle Tasse, und dachte, dass alte Freundschaften eine Qualität haben, die nicht hergestellt werden kann, weil sie Zeit braucht.
:32. Zeit ist das Einzige, das man nicht nachmachen kann, was ein beruhigender Gedanke ist, wenn man genug davon hatte, um etwas daraus zu machen.
:33. Er machte das Licht an, die Wohnung wurde heller, der Regen fiel weiter, gleichmäßig und ohne Absicht.
:34. Der Abend begann mit der stillen Verlässlichkeit von Abenden, die kein Versprechen geben und kein Urteil, sondern einfach kommen.
:35. Was manchmal genug ist.
|}
== 30 ==
=== 1 ===
:Nikolai kertje.
:1. Nikolai hatvannégy éves, és egy kis faluban él, ahol van egy régi kertje.
:2. A kertet még a nagyapja ültette, és almafák állnak benne, amelyek már öregek és fáradtak.
:3. November van, a tél hamarosan megérkezik, Nikolai pedig minden nap dolgozik a kertben.
:4. Levágja a régi ágakat, összegereblyézi az elszáradt leveleket, és tudja, hogy hamarosan jön a fagy.
:5. Mégis tovább dolgozik, mert fontos neki a kert, és mert a kert a nagyapjától maradt rá.
:6. Egy reggelen köd van, és Nikolai éppen a kertben dolgozik, amikor meglát egy nőt a ködben.
:7. A nő közelebb jön, Nikolai pedig felismeri, mert Sofia az, aki ebből a faluból származik.
:8. Sofia sokáig távol volt, sok évet töltött a városban, most pedig újra itt van.
:9. Nikolai azt mondja: „Sofia? Te vagy az?”
:10. Sofia azt mondja: „Igen. Szervusz, Nikolai.”
:11. Egymásra néznek, és hosszú szünet következik, mielőtt Nikolai azt mondja, jöjjön be, teát készít.
:12. Bemmennek a konyhába, amely kicsi és meleg, és amelyben ég a kályha.
:13. Nikolai teát készít, aztán leülnek az öreg asztalhoz, amelyen repedések vannak.
:14. Nikolai megkérdezi, mióta van újra itt, Sofia pedig azt mondja, egy hete.
:15. Nikolai bólint, Sofia kinéz az ablakon, és azt mondja, hogy a szülői ház még áll.
:16. Nikolai azt mondja, igen, de munka kell hozzá, Sofia pedig azt mondja, tudja.
:17. Teát isznak, és csend van, de ez a csend rendben van, mert gyerekkoruk óta ismerik egymást.
:18. Sofia megkérdezi, dolgozik-e még a kertben, Nikolai pedig azt mondja, igen, minden nap.
:19. Sofia megkérdezi, novemberben is, Nikolai pedig elmosolyodik, és azt mondja, novemberben különösen.
:20. Sofia érti ezt, és azt mondja, az apja is így csinálta.
:21. Nikolai azt mondja, tudja, mert néha segített neki, Sofia pedig ránéz.
:22. Sofia azt mondja, ezt nem tudta, Nikolai pedig azt mondja, az apja sokat beszélt a kertjéről.
:23. Tovább isszák a teát, amely meleg és jó, miközben odakint köd és hideg van.
:24. A konyhában azonban meleg van, és ez a meleg most többet jelent, mint amit mondani kellene róla.
:25. Sofia megkérdezi, teremnek-e még almák, Nikolai pedig azt mondja, néhány terem, de nem sok.
:26. Azt is hozzáteszi, hogy amelyek még teremnek, azok nagyon jók, Sofia pedig aznap először elmosolyodik.
:27. Sofia azt mondja, ezt elhiszi neki, és a mondat egyszerűsége miatt igaznak hangzik.
:28. Egy óra múlva Sofia feláll, és azt mondja, mennie kell.
:29. Nikolai azt mondja, jöjjön vissza holnap, mert a kert szép a ködben.
:30. Sofia ránéz, és azt mondja, igen, talán, ami nem ígéret, de nem is elutasítás.
:31. Elmegy, Nikolai pedig a konyhában marad, és a két üres csészét nézi.
:32. Sofiára gondol, a kertre gondol, és a nagyapjára gondol, aki a kertet ültette.
:33. Lekapcsolja a villanyt, lefekszik, és tudja, hogy másnap reggel újra a kertben fog dolgozni.
:34. Ez így jó.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Nikolai kertje. - Nikolais Garten.
:1. Nikolai hatvannégy éves, és egy kis faluban él, ahol van egy régi kertje. - Nikolai ist 64 Jahre alt und wohnt in einem kleinen Dorf, wo er einen alten Garten hat.
:2. A kertet még a nagyapja ültette, és almafák állnak benne, amelyek már öregek és fáradtak. - Den Garten hat sein Großvater gepflanzt, und es gibt Apfelbäume darin, die alt und müde sind.
:3. November van, a tél hamarosan megérkezik, Nikolai pedig minden nap dolgozik a kertben. - Es ist November, der Winter kommt bald, und Nikolai arbeitet jeden Tag im Garten.
:4. Levágja a régi ágakat, összegereblyézi az elszáradt leveleket, és tudja, hogy hamarosan jön a fagy. - Er schneidet alte Äste ab, räumt alte Blätter auf, und er weiß, dass der Frost bald kommt.
:5. Mégis tovább dolgozik, mert fontos neki a kert, és mert a kert a nagyapjától maradt rá. - Aber er arbeitet trotzdem, weil ihm der Garten wichtig ist und weil der Garten von seinem Großvater kommt.
:6. Egy reggelen köd van, és Nikolai éppen a kertben dolgozik, amikor meglát egy nőt a ködben. - An einem Morgen ist Nebel, und Nikolai arbeitet im Garten, als er eine Frau im Nebel sieht.
:7. A nő közelebb jön, Nikolai pedig felismeri, mert Sofia az, aki ebből a faluból származik. - Die Frau kommt näher, und Nikolai erkennt sie, weil es Sofia ist, die aus diesem Dorf kommt.
:8. Sofia sokáig távol volt, sok évet töltött a városban, most pedig újra itt van. - Sofia war lange weg, viele Jahre in der Stadt, und jetzt ist sie wieder hier.
:9. Nikolai azt mondja: „Sofia? Te vagy az?” - Nikolai sagt: „Sofia? Bist du das?“
:10. Sofia azt mondja: „Igen. Szervusz, Nikolai.” - Sofia sagt: „Ja. Hallo Nikolai.“
:11. Egymásra néznek, és hosszú szünet következik, mielőtt Nikolai azt mondja, jöjjön be, teát készít. - Sie schauen sich an, und es ist eine lange Pause, bevor Nikolai sagt, sie solle reinkommen, er mache Tee.
:12. Bemmennek a konyhába, amely kicsi és meleg, és amelyben ég a kályha. - Sie gehen in die Küche, die klein und warm ist und in der der Ofen brennt.
:13. Nikolai teát készít, aztán leülnek az öreg asztalhoz, amelyen repedések vannak. - Nikolai macht Tee, und dann setzen sie sich an den alten Tisch, der Risse hat.
:14. Nikolai megkérdezi, mióta van újra itt, Sofia pedig azt mondja, egy hete. - Nikolai fragt, wie lange sie schon zurück ist, und Sofia sagt, seit einer Woche.
:15. Nikolai bólint, Sofia kinéz az ablakon, és azt mondja, hogy a szülői ház még áll. - Nikolai nickt, Sofia schaut aus dem Fenster, und sie sagt, dass das Elternhaus noch steht.
:16. Nikolai azt mondja, igen, de munka kell hozzá, Sofia pedig azt mondja, tudja. - Nikolai sagt, ja, aber es brauche Arbeit, und Sofia sagt, sie weiß es.
:17. Teát isznak, és csend van, de ez a csend rendben van, mert gyerekkoruk óta ismerik egymást. - Sie trinken Tee, und es ist still, aber die Stille ist in Ordnung, weil sie sich seit der Kindheit kennen.
:18. Sofia megkérdezi, dolgozik-e még a kertben, Nikolai pedig azt mondja, igen, minden nap. - Sofia fragt, ob er noch im Garten arbeitet, und Nikolai sagt, ja, jeden Tag.
:19. Sofia megkérdezi, novemberben is, Nikolai pedig elmosolyodik, és azt mondja, novemberben különösen. - Sofia fragt, im November auch, und Nikolai lächelt und sagt, im November besonders.
:20. Sofia érti ezt, és azt mondja, az apja is így csinálta. - Sofia versteht das und sagt, dass ihr Vater das auch so gemacht hat.
:21. Nikolai azt mondja, tudja, mert néha segített neki, Sofia pedig ránéz. - Nikolai sagt, er weiß es, weil er ihm manchmal geholfen hat, und Sofia schaut ihn an.
:22. Sofia azt mondja, ezt nem tudta, Nikolai pedig azt mondja, az apja sokat beszélt a kertjéről. - Sofia sagt, dass sie das nicht wusste, und Nikolai sagt, dass ihr Vater viel von seinem Garten gesprochen hat.
:23. Tovább isszák a teát, amely meleg és jó, miközben odakint köd és hideg van. - Sie trinken weiter den Tee, der warm und gut ist, während draußen Nebel und Kälte sind.
:24. A konyhában azonban meleg van, és ez a meleg most többet jelent, mint amit mondani kellene róla. - Aber in der Küche ist es warm, und diese Wärme bedeutet jetzt mehr, als man darüber sagen müsste.
:25. Sofia megkérdezi, teremnek-e még almák, Nikolai pedig azt mondja, néhány terem, de nem sok. - Sofia fragt, ob die Äpfel noch kommen, und Nikolai sagt, manche kommen, aber nicht viele.
:26. Azt is hozzáteszi, hogy amelyek még teremnek, azok nagyon jók, Sofia pedig aznap először elmosolyodik. - Er fügt hinzu, dass die, die noch kommen, sehr gut sind, und Sofia lächelt zum ersten Mal an diesem Tag.
:27. Sofia azt mondja, ezt elhiszi neki, és a mondat egyszerűsége miatt igaznak hangzik. - Sofia sagt, dass sie ihm das glaubt, und wegen der Einfachheit des Satzes klingt er wahr.
:28. Egy óra múlva Sofia feláll, és azt mondja, mennie kell. - Nach einer Stunde steht Sofia auf und sagt, dass sie gehen muss.
:29. Nikolai azt mondja, jöjjön vissza holnap, mert a kert szép a ködben. - Nikolai sagt, sie solle morgen wiederkommen, weil der Garten schön im Nebel ist.
:30. Sofia ránéz, és azt mondja, igen, talán, ami nem ígéret, de nem is elutasítás. - Sofia schaut ihn an und sagt, ja, vielleicht, was kein Versprechen ist, aber auch keine Ablehnung.
:31. Elmegy, Nikolai pedig a konyhában marad, és a két üres csészét nézi. - Sie geht, und Nikolai bleibt in der Küche und schaut auf die zwei leeren Tassen.
:32. Sofiára gondol, a kertre gondol, és a nagyapjára gondol, aki a kertet ültette. - Er denkt an Sofia, an den Garten und an seinen Großvater, der den Garten gepflanzt hat.
:33. Lekapcsolja a villanyt, lefekszik, és tudja, hogy másnap reggel újra a kertben fog dolgozni. - Er macht das Licht aus, geht ins Bett, und weiß, dass er morgen früh wieder im Garten arbeiten wird.
:34. Ez így jó. - Das ist gut so.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Nikolais Garten.
:1. Nikolai ist 64 Jahre alt und wohnt in einem kleinen Dorf, wo er einen alten Garten hat.
:2. Den Garten hat sein Großvater gepflanzt, und es gibt Apfelbäume darin, die alt und müde sind.
:3. Es ist November, der Winter kommt bald, und Nikolai arbeitet jeden Tag im Garten.
:4. Er schneidet alte Äste ab, räumt alte Blätter auf, und er weiß, dass der Frost bald kommt.
:5. Aber er arbeitet trotzdem, weil ihm der Garten wichtig ist und weil der Garten von seinem Großvater kommt.
:6. An einem Morgen ist Nebel, und Nikolai arbeitet im Garten, als er eine Frau im Nebel sieht.
:7. Die Frau kommt näher, und Nikolai erkennt sie, weil es Sofia ist, die aus diesem Dorf kommt.
:8. Sofia war lange weg, viele Jahre in der Stadt, und jetzt ist sie wieder hier.
:9. Nikolai sagt: „Sofia? Bist du das?“
:10. Sofia sagt: „Ja. Hallo Nikolai.“
:11. Sie schauen sich an, und es ist eine lange Pause, bevor Nikolai sagt, sie solle reinkommen, er mache Tee.
:12. Sie gehen in die Küche, die klein und warm ist und in der der Ofen brennt.
:13. Nikolai macht Tee, und dann setzen sie sich an den alten Tisch, der Risse hat.
:14. Nikolai fragt, wie lange sie schon zurück ist, und Sofia sagt, seit einer Woche.
:15. Nikolai nickt, Sofia schaut aus dem Fenster, und sie sagt, dass das Elternhaus noch steht.
:16. Nikolai sagt, ja, aber es brauche Arbeit, und Sofia sagt, sie weiß es.
:17. Sie trinken Tee, und es ist still, aber die Stille ist in Ordnung, weil sie sich seit der Kindheit kennen.
:18. Sofia fragt, ob er noch im Garten arbeitet, und Nikolai sagt, ja, jeden Tag.
:19. Sofia fragt, im November auch, und Nikolai lächelt und sagt, im November besonders.
:20. Sofia versteht das und sagt, dass ihr Vater das auch so gemacht hat.
:21. Nikolai sagt, er weiß es, weil er ihm manchmal geholfen hat, und Sofia schaut ihn an.
:22. Sofia sagt, dass sie das nicht wusste, und Nikolai sagt, dass ihr Vater viel von seinem Garten gesprochen hat.
:23. Sie trinken weiter den Tee, der warm und gut ist, während draußen Nebel und Kälte sind.
:24. Aber in der Küche ist es warm, und diese Wärme bedeutet jetzt mehr, als man darüber sagen müsste.
:25. Sofia fragt, ob die Äpfel noch kommen, und Nikolai sagt, manche kommen, aber nicht viele.
:26. Er fügt hinzu, dass die, die noch kommen, sehr gut sind, und Sofia lächelt zum ersten Mal an diesem Tag.
:27. Sofia sagt, dass sie ihm das glaubt, und wegen der Einfachheit des Satzes klingt er wahr.
:28. Nach einer Stunde steht Sofia auf und sagt, dass sie gehen muss.
:29. Nikolai sagt, sie solle morgen wiederkommen, weil der Garten schön im Nebel ist.
:30. Sofia schaut ihn an und sagt, ja, vielleicht, was kein Versprechen ist, aber auch keine Ablehnung.
:31. Sie geht, und Nikolai bleibt in der Küche und schaut auf die zwei leeren Tassen.
:32. Er denkt an Sofia, an den Garten und an seinen Großvater, der den Garten gepflanzt hat.
:33. Er macht das Licht aus, geht ins Bett, und weiß, dass er morgen früh wieder im Garten arbeiten wird.
:34. Das ist gut so.
|}
=== 2 ===
:A kert a ködben.
:1. Nikolai soha nem hagyta el a nagyapja kertjét, azokban az években sem, amikor a fák kevesebbet teremtek, és most sem, amikor a november elvitte az utolsó leveleket.
:2. Tudta, hogy a fagy két-három hét múlva megérkezik, talán korábban, de ez nem változtatott azon, hogy a kerthez tartozó munka még elvégzendő volt.
:3. Minden reggel kint dolgozott a régi szerszámokkal, amelyek még a nagyapjától maradtak rá.
:4. A munkának olyan nyugodt szabályossága volt, amelyet az ember már nem kérdőjelez meg, mert a kérdezés semmit sem változtat, az abbahagyás viszont nagyon sokat.
:5. A köd azon a reggelen korán jött, és maradt, ahogy a novemberi köd maradni szokott, sietség nélkül.
:6. Nikolai ágakat vágott, és maga körül hallgatta a falu csendjét, amely más volt, mint a város csendje: mélyebb, és azok nélkül a zajok nélkül, amelyek a városi csendet csak elfedik.
:7. Akkor látta meg Sofiát, amikor előlépett a ködből: először csak egy körvonal volt, aztán egy nő, aztán valaki, akit ismert.
:8. Szüksége volt egy pillanatra, mert sok év úgy változtatja meg az ember arcát, hogy előbb le kell fordítani, mielőtt az ember megérti.
:9. Tizenkét éve nem látták egymást, és az első, amit Sofia mondott, az ő neve volt, kérdésként.
:10. Az első, amit Nikolai mondott, az Sofia neve volt, válaszként, és ez volt a viszontlátás.
:11. Behívta a konyhába, mert odakint túl hideg volt egy hosszú beszélgetéshez.
:12. És mert azoknak az embereknek a beszélgetéseihez, akik régóta nem látták egymást, meleg kell: nem képletesen, hanem a kályha és a tea konkrét melege.
:13. Leültek a régi asztalhoz, amely repedezett volt, és abból az időből származott, amelyet mindketten még ismertek.
:14. Nikolai teát készített, a konyhában pedig ott volt a fa és az öreg kő illata, amely az ilyen házakban mindig jelen van.
:15. Sofia megkérdezte, dolgozik-e még a kertben, ő pedig azt mondta, igen, novemberben is, különösen novemberben.
:16. Amikor ezt mondta, Sofia úgy mosolygott, hogy látszott rajta: érti, mert az apja is pontosan így csinálta.
:17. Nikolai ezt tudta, mert néha segített az apjának, amit Sofia nem tudott.
:18. Ez a nem tudás kis ablakot nyitott a múltba, amelyen mindketten röviden benéztek, anélkül hogy sokat mondtak volna.
:19. Beszéltek a szülői házról, amelynek javításokra volt szüksége, és a faluról, amely megváltozott is, meg nem is.
:20. Apró, konkrét dolgokról beszéltek, a tea melegebb lett, aztán elfogyott, és a mondatok közötti csend nem volt kellemetlen.
:21. Ez olyan ember csendje volt, akinek az embernek nem kell állandóan bizonyítania valamit.
:22. Amikor Sofia felállt, Nikolai azt mondta neki, jöjjön vissza holnap, mert a kert szép a ködben.
:23. Ez különös meghívás volt, mégis a megfelelő, mert ezzel mondta el azt, amit mondani akart, anélkül hogy közvetlenül kimondta volna.
:24. Sofia röviden ránézett, és azt mondta, talán, ami ebben az összefüggésben több volt, mint egy talán.
:25. Nikolai a konyhában maradt, maga előtt a két üres csészével, és egy ideig az asztalt nézte.
:26. Aztán lekapcsolta a villanyt, lefeküdt, és másnap reggel újra kiment majd a kertbe, mint mindig.
:27. Csak most ennek volt egy kicsi, új oka is.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A kert a ködben. - Der Garten im Nebel.
:1. Nikolai soha nem hagyta el a nagyapja kertjét, azokban az években sem, amikor a fák kevesebbet teremtek, és most sem, amikor a november elvitte az utolsó leveleket. - Nikolai hatte den Garten seines Großvaters nie aufgegeben, auch nicht in den Jahren, in denen die Bäume weniger trugen, und auch nicht jetzt, wo der November die letzten Blätter geholt hatte.
:2. Tudta, hogy a fagy két-három hét múlva megérkezik, talán korábban, de ez nem változtatott azon, hogy a kerthez tartozó munka még elvégzendő volt. - Er wusste, dass der Frost in zwei, drei Wochen kommen würde, vielleicht früher, aber das änderte nichts daran, dass die Arbeit des Gartens noch zu tun war.
:3. Minden reggel kint dolgozott a régi szerszámokkal, amelyek még a nagyapjától maradtak rá. - Er arbeitete jeden Morgen draußen, mit dem alten Werkzeug, das noch von seinem Großvater stammte.
:4. A munkának olyan nyugodt szabályossága volt, amelyet az ember már nem kérdőjelez meg, mert a kérdezés semmit sem változtat, az abbahagyás viszont nagyon sokat. - Die Arbeit hatte die ruhige Regelmäßigkeit von etwas, das man nicht mehr hinterfragt, weil das Hinterfragen nichts verändert, aber das Aufhören sehr viel.
:5. A köd azon a reggelen korán jött, és maradt, ahogy a novemberi köd maradni szokott, sietség nélkül. - Der Nebel kam an diesem Morgen früh und blieb, wie Nebel im November bleibt, ohne Eile.
:6. Nikolai ágakat vágott, és maga körül hallgatta a falu csendjét, amely más volt, mint a város csendje: mélyebb, és azok nélkül a zajok nélkül, amelyek a városi csendet csak elfedik. - Nikolai schnitt Äste und hörte die Stille des Dorfes um sich herum, die anders war als die Stille der Stadt, tiefer und ohne die Geräusche, die Stille in der Stadt nur überdecken.
:7. Akkor látta meg Sofiát, amikor előlépett a ködből: először csak egy körvonal volt, aztán egy nő, aztán valaki, akit ismert. - Er sah Sofia, als sie aus dem Nebel kam, zuerst nur eine Silhouette, dann eine Frau, dann jemanden, den er kannte.
:8. Szüksége volt egy pillanatra, mert sok év úgy változtatja meg az ember arcát, hogy előbb le kell fordítani, mielőtt az ember megérti. - Er brauchte einen Moment, weil viele Jahre das Gesicht eines Menschen verändern auf eine Art, die man erst übersetzen muss, bevor man versteht.
:9. Tizenkét éve nem látták egymást, és az első, amit Sofia mondott, az ő neve volt, kérdésként. - Sie hatten sich seit zwölf Jahren nicht gesehen, und das Erste, was sie sagte, war sein Name, als Frage.
:10. Az első, amit Nikolai mondott, az Sofia neve volt, válaszként, és ez volt a viszontlátás. - Das Erste, was er sagte, war ihres, als Antwort, und das war das Wiedersehen.
:11. Behívta a konyhába, mert odakint túl hideg volt egy hosszú beszélgetéshez. - Er lud sie in die Küche ein, weil es draußen zu kalt war für ein langes Gespräch.
:12. És mert azoknak az embereknek a beszélgetéseihez, akik régóta nem látták egymást, meleg kell: nem képletesen, hanem a kályha és a tea konkrét melege. - Und weil Gespräche zwischen Menschen, die sich lange nicht gesehen haben, Wärme brauchen, nicht Metaphorisches, sondern das Konkrete des Ofens und des Tees.
:13. Leültek a régi asztalhoz, amely repedezett volt, és abból az időből származott, amelyet mindketten még ismertek. - Sie setzten sich an den alten Tisch, der Risse hatte und der aus einer Zeit stammte, die beide noch kannten.
:14. Nikolai teát készített, a konyhában pedig ott volt a fa és az öreg kő illata, amely az ilyen házakban mindig jelen van. - Nikolai machte Tee, und die Küche hatte den Geruch von Holz und altem Stein, der in Häusern dieser Art immer da ist.
:15. Sofia megkérdezte, dolgozik-e még a kertben, ő pedig azt mondta, igen, novemberben is, különösen novemberben. - Sofia fragte, ob er noch im Garten arbeite, und er sagte ja, auch im November, besonders im November.
:16. Amikor ezt mondta, Sofia úgy mosolygott, hogy látszott rajta: érti, mert az apja is pontosan így csinálta. - Als er das sagte, lächelte sie auf eine Art, die zeigte, dass sie das verstand, weil ihr Vater es genauso gemacht hatte.
:17. Nikolai ezt tudta, mert néha segített az apjának, amit Sofia nem tudott. - Das wusste Nikolai, weil er dem Vater manchmal geholfen hatte, was Sofia nicht gewusst hatte.
:18. Ez a nem tudás kis ablakot nyitott a múltba, amelyen mindketten röviden benéztek, anélkül hogy sokat mondtak volna. - Dieses Nicht-Wissen öffnete ein kleines Fenster in die Vergangenheit, durch das beide kurz schauten, ohne viel zu sagen.
:19. Beszéltek a szülői házról, amelynek javításokra volt szüksége, és a faluról, amely megváltozott is, meg nem is. - Sie sprachen über das Elternhaus, das Reparaturen brauchte, und über das Dorf, das sich verändert hatte und auch nicht.
:20. Apró, konkrét dolgokról beszéltek, a tea melegebb lett, aztán elfogyott, és a mondatok közötti csend nem volt kellemetlen. - Sie sprachen über kleine konkrete Dinge, und der Tee wurde wärmer und dann leer, und die Stille zwischen den Sätzen war nicht unangenehm.
:21. Ez olyan ember csendje volt, akinek az embernek nem kell állandóan bizonyítania valamit. - Es war die Stille von jemandem, dem man nicht ständig etwas beweisen muss.
:22. Amikor Sofia felállt, Nikolai azt mondta neki, jöjjön vissza holnap, mert a kert szép a ködben. - Als Sofia aufstand, sagte Nikolai, sie solle morgen wieder vorbeikommen, der Garten sei schön im Nebel.
:23. Ez különös meghívás volt, mégis a megfelelő, mert ezzel mondta el azt, amit mondani akart, anélkül hogy közvetlenül kimondta volna. - Das war eine seltsame Einladung und trotzdem die richtige, weil er damit sagte, was er sagen wollte, ohne es direkt zu sagen.
:24. Sofia röviden ránézett, és azt mondta, talán, ami ebben az összefüggésben több volt, mint egy talán. - Sofia schaute ihn an, kurz, und sagte vielleicht, was in diesem Zusammenhang mehr war als ein vielleicht.
:25. Nikolai a konyhában maradt, maga előtt a két üres csészével, és egy ideig az asztalt nézte. - Nikolai blieb in der Küche, mit den zwei leeren Tassen vor sich, und schaute eine Weile auf den Tisch.
:26. Aztán lekapcsolta a villanyt, lefeküdt, és másnap reggel újra kiment majd a kertbe, mint mindig. - Dann machte er das Licht aus und ging ins Bett, und morgen früh würde er wieder in den Garten gehen, wie immer.
:27. Csak most ennek volt egy kicsi, új oka is. - Nur hatte es jetzt einen kleinen, neuen Grund.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Der Garten im Nebel.
:1. Nikolai hatte den Garten seines Großvaters nie aufgegeben, auch nicht in den Jahren, in denen die Bäume weniger trugen, und auch nicht jetzt, wo der November die letzten Blätter geholt hatte.
:2. Er wusste, dass der Frost in zwei, drei Wochen kommen würde, vielleicht früher, aber das änderte nichts daran, dass die Arbeit des Gartens noch zu tun war.
:3. Er arbeitete jeden Morgen draußen, mit dem alten Werkzeug, das noch von seinem Großvater stammte.
:4. Die Arbeit hatte die ruhige Regelmäßigkeit von etwas, das man nicht mehr hinterfragt, weil das Hinterfragen nichts verändert, aber das Aufhören sehr viel.
:5. Der Nebel kam an diesem Morgen früh und blieb, wie Nebel im November bleibt, ohne Eile.
:6. Nikolai schnitt Äste und hörte die Stille des Dorfes um sich herum, die anders war als die Stille der Stadt, tiefer und ohne die Geräusche, die Stille in der Stadt nur überdecken.
:7. Er sah Sofia, als sie aus dem Nebel kam, zuerst nur eine Silhouette, dann eine Frau, dann jemanden, den er kannte.
:8. Er brauchte einen Moment, weil viele Jahre das Gesicht eines Menschen verändern auf eine Art, die man erst übersetzen muss, bevor man versteht.
:9. Sie hatten sich seit zwölf Jahren nicht gesehen, und das Erste, was sie sagte, war sein Name, als Frage.
:10. Das Erste, was er sagte, war ihres, als Antwort, und das war das Wiedersehen.
:11. Er lud sie in die Küche ein, weil es draußen zu kalt war für ein langes Gespräch.
:12. Und weil Gespräche zwischen Menschen, die sich lange nicht gesehen haben, Wärme brauchen, nicht Metaphorisches, sondern das Konkrete des Ofens und des Tees.
:13. Sie setzten sich an den alten Tisch, der Risse hatte und der aus einer Zeit stammte, die beide noch kannten.
:14. Nikolai machte Tee, und die Küche hatte den Geruch von Holz und altem Stein, der in Häusern dieser Art immer da ist.
:15. Sofia fragte, ob er noch im Garten arbeite, und er sagte ja, auch im November, besonders im November.
:16. Als er das sagte, lächelte sie auf eine Art, die zeigte, dass sie das verstand, weil ihr Vater es genauso gemacht hatte.
:17. Das wusste Nikolai, weil er dem Vater manchmal geholfen hatte, was Sofia nicht gewusst hatte.
:18. Dieses Nicht-Wissen öffnete ein kleines Fenster in die Vergangenheit, durch das beide kurz schauten, ohne viel zu sagen.
:19. Sie sprachen über das Elternhaus, das Reparaturen brauchte, und über das Dorf, das sich verändert hatte und auch nicht.
:20. Sie sprachen über kleine konkrete Dinge, und der Tee wurde wärmer und dann leer, und die Stille zwischen den Sätzen war nicht unangenehm.
:21. Es war die Stille von jemandem, dem man nicht ständig etwas beweisen muss.
:22. Als Sofia aufstand, sagte Nikolai, sie solle morgen wieder vorbeikommen, der Garten sei schön im Nebel.
:23. Das war eine seltsame Einladung und trotzdem die richtige, weil er damit sagte, was er sagen wollte, ohne es direkt zu sagen.
:24. Sofia schaute ihn an, kurz, und sagte vielleicht, was in diesem Zusammenhang mehr war als ein vielleicht.
:25. Nikolai blieb in der Küche, mit den zwei leeren Tassen vor sich, und schaute eine Weile auf den Tisch.
:26. Dann machte er das Licht aus und ging ins Bett, und morgen früh würde er wieder in den Garten gehen, wie immer.
:27. Nur hatte es jetzt einen kleinen, neuen Grund.
|}
=== 3 ===
:Egy kicsi, új ok.
:1. Nikolai soha nem hagyta el a nagyapja kertjét, amit a faluban egyesek makacsságnak tartottak, ő maga viszont olyasminek, amit nem kellett megneveznie.
:2. Mert azok a dolgok, amelyeket az ember magyarázat nélkül tesz, többnyire az igaziak.
:3. Az almafák öregek voltak, és kevesebbet teremtek, mint régen, ami öreg fáknál természetes.
:4. Nikolai mégis minden reggel kint dolgozott a nagyapja szerszámaival, amelyek még jók voltak.
:5. Mert a jó szerszámok tovább tartanak, mint azok az emberek, akik használják őket.
:6. A köd azon a reggelen korán jött, és maradt, ahogy a novemberi köd maradni szokott, sietség és bocsánatkérés nélkül.
:7. Nikolai régi ágakat vágott, körülötte pedig ott volt a falu csendje.
:8. Azoknak a helyeknek a sajátos csendje, amelyek már nem növekednek, de nem is tűnnek el.
:9. Sofia úgy jelent meg a ködből, mint valaki, akit az ember várt, anélkül hogy tudta volna.
:10. Először csak körvonal volt, aztán nő, aztán valaki, akit Nikolai ismert.
:11. Nikolainak szüksége volt egy pillanatra, mert tizenkét év lassan és szándék nélkül változtatja meg az ember arcát.
:12. Olyan módon, amelyet előbb olvasni kell, mielőtt az ember megérti.
:13. Kimondták egymás nevét, kérdésként és válaszként.
:14. Hosszú idő után ez a legőszintébb, amit mondani lehet, mert minden más feltételezi, hogy az ember tudja, hol kezdje.
:15. Behívta a konyhába, mert odakint a hideg rövidebbé tette volna a beszélgetést a szükségesnél.
:16. És mert azoknak az embereknek a beszélgetéseihez, akik régóta nem látták egymást, idő kell, hogy eljussanak oda, amik valójában.
:17. A konyha meleg volt, a kályha égett, az asztalon pedig ott voltak azok a repedések, amelyek mindig is ott voltak.
:18. Sofia leült, és úgy nézett körül, mint aki ismer egy szobát, és közben először látja.
:19. Mert tizenkét év a tekintetet is megváltoztatja.
:20. Nikolai teát készített, és beszélgetni kezdtek a szülői házról, amely javításra szorult.
:21. Beszéltek a faluról is, amely megváltozott, és mégsem egészen változott meg.
:22. Apró, konkrét dolgokról beszéltek, amelyek azoknak a beszélgetéseknek az anyagai, amelyek még nem tudják, milyen mélyre akarnak menni.
:23. Amikor Sofia megkérdezte, dolgozik-e még a kertben, novemberben is, Nikolai azt mondta, igen, különösen novemberben.
:24. Az erre megjelenő mosolya az aznapi első mosoly volt, és figyelmeztetés nélkül jött, ahogy az igaziak többnyire szoktak.
:25. Nikolai elmesélte, hogy néha segített az apjának, amit Sofia nem tudott.
:26. Ez a nem tudás megnyitott valamit közöttük, egy kis ablakot a közös múltba.
:27. Mindketten röviden benéztek rajta, anélkül hogy kommentálták volna.
:28. A tea elfogyott, és a mondatok közötti csend olyan ember csendje volt, akinek semmit sem kell bizonyítani.
:29. Ez a csend legjobb fajtája, mert nincs súlya.
:30. Amikor Sofia felállt, Nikolai azt mondta neki, jöjjön vissza holnap, mert a kert szép a ködben.
:31. Ez furcsa meghívás volt, és pontosan a megfelelő, mert ezzel elmondta, amit mondani akart, anélkül hogy a közvetlen utat választotta volna.
:32. A közvetlen út néha a rossz út.
:33. Sofia egy pillanatig ránézett, és azt mondta: talán.
:34. Ebben a talánban több volt, mint sok ígéretben.
:35. Nikolai a konyhában maradt, a két üres csészét nézte, és arra gondolt, hogy holnap a kert újra várni fogja.
:36. Mint mindig, csak most ennek volt egy kicsi, új oka is, ami nem nagy gondolat volt, de igazi.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Egy kicsi, új ok. - Ein kleiner neuer Grund.
:1. Nikolai soha nem hagyta el a nagyapja kertjét, amit a faluban egyesek makacsságnak tartottak, ő maga viszont olyasminek, amit nem kellett megneveznie. - Nikolai hatte den Garten seines Großvaters nie aufgegeben, was manche im Dorf für Sturheit hielten und was er selbst als etwas betrachtete, das er nicht benennen musste.
:2. Mert azok a dolgok, amelyeket az ember magyarázat nélkül tesz, többnyire az igaziak. - Weil Dinge, die man tut, ohne sie zu erklären, meistens die echten sind.
:3. Az almafák öregek voltak, és kevesebbet teremtek, mint régen, ami öreg fáknál természetes. - Die Apfelbäume waren alt und trugen weniger als früher, was normal ist für alte Bäume.
:4. Nikolai mégis minden reggel kint dolgozott a nagyapja szerszámaival, amelyek még jók voltak. - Nikolai arbeitete trotzdem jeden Morgen draußen, mit dem Werkzeug seines Großvaters, das noch gut war.
:5. Mert a jó szerszámok tovább tartanak, mint azok az emberek, akik használják őket. - Weil gute Werkzeuge länger halten als die Menschen, die sie benutzen.
:6. A köd azon a reggelen korán jött, és maradt, ahogy a novemberi köd maradni szokott, sietség és bocsánatkérés nélkül. - Der Nebel kam an diesem Morgen früh und blieb, wie Novembernebel bleibt, ohne Eile und ohne Entschuldigung.
:7. Nikolai régi ágakat vágott, körülötte pedig ott volt a falu csendje. - Nikolai schnitt alte Äste, und die Stille des Dorfes war um ihn herum.
:8. Azoknak a helyeknek a sajátos csendje, amelyek már nem növekednek, de nem is tűnnek el. - Die spezifische Stille von Orten, die nicht mehr wachsen, aber auch nicht verschwinden.
:9. Sofia úgy jelent meg a ködből, mint valaki, akit az ember várt, anélkül hogy tudta volna. - Sofia erschien aus dem Nebel wie jemand, den man erwartet hatte, ohne es zu wissen.
:10. Először csak körvonal volt, aztán nő, aztán valaki, akit Nikolai ismert. - Zuerst eine Silhouette, dann eine Frau, dann jemand, den er kannte.
:11. Nikolainak szüksége volt egy pillanatra, mert tizenkét év lassan és szándék nélkül változtatja meg az ember arcát. - Nikolai brauchte einen Moment, weil zwölf Jahre das Gesicht eines Menschen verändern, langsam und ohne Absicht.
:12. Olyan módon, amelyet előbb olvasni kell, mielőtt az ember megérti. - Auf eine Art, die man erst lesen muss, bevor man versteht.
:13. Kimondták egymás nevét, kérdésként és válaszként. - Sie sagten sich ihre Namen, Frage und Antwort.
:14. Hosszú idő után ez a legőszintébb, amit mondani lehet, mert minden más feltételezi, hogy az ember tudja, hol kezdje. - Das ist das Ehrlichste, was man nach langer Zeit sagen kann, weil alles andere voraussetzt, dass man weiß, wo man anfängt.
:15. Behívta a konyhába, mert odakint a hideg rövidebbé tette volna a beszélgetést a szükségesnél. - Er lud sie in die Küche ein, weil draußen die Kälte das Gespräch kürzer machen würde als nötig.
:16. És mert azoknak az embereknek a beszélgetéseihez, akik régóta nem látták egymást, idő kell, hogy eljussanak oda, amik valójában. - Und weil Gespräche zwischen Menschen, die sich lange nicht gesehen haben, Zeit brauchen, um zu dem zu kommen, was sie eigentlich sind.
:17. A konyha meleg volt, a kályha égett, az asztalon pedig ott voltak azok a repedések, amelyek mindig is ott voltak. - Die Küche war warm, der Ofen brannte, und der Tisch hatte die Risse, die er immer gehabt hatte.
:18. Sofia leült, és úgy nézett körül, mint aki ismer egy szobát, és közben először látja. - Sofia setzte sich und schaute sich um mit dem Blick von jemandem, der einen Raum kennt und ihn gleichzeitig zum ersten Mal sieht.
:19. Mert tizenkét év a tekintetet is megváltoztatja. - Weil zwölf Jahre auch den Blick verändern.
:20. Nikolai teát készített, és beszélgetni kezdtek a szülői házról, amely javításra szorult. - Er machte Tee, und sie sprachen über das Elternhaus, das Reparaturen brauchte.
:21. Beszéltek a faluról is, amely megváltozott, és mégsem egészen változott meg. - Sie sprachen über das Dorf, das sich verändert hatte und auch wieder nicht.
:22. Apró, konkrét dolgokról beszéltek, amelyek azoknak a beszélgetéseknek az anyagai, amelyek még nem tudják, milyen mélyre akarnak menni. - Sie sprachen über kleine konkrete Dinge, die das Material von Gesprächen sind, die noch nicht wissen, wie tief sie gehen wollen.
:23. Amikor Sofia megkérdezte, dolgozik-e még a kertben, novemberben is, Nikolai azt mondta, igen, különösen novemberben. - Als Sofia fragte, ob er noch im Garten arbeite, auch im November, sagte er ja, besonders im November.
:24. Az erre megjelenő mosolya az aznapi első mosoly volt, és figyelmeztetés nélkül jött, ahogy az igaziak többnyire szoktak. - Das Lächeln, das sie darauf zeigte, war das erste Lächeln des Tages, und es kam ohne Warnung, was die echten meistens tun.
:25. Nikolai elmesélte, hogy néha segített az apjának, amit Sofia nem tudott. - Er erzählte, dass er ihrem Vater manchmal geholfen hatte, was sie nicht gewusst hatte.
:26. Ez a nem tudás megnyitott valamit közöttük, egy kis ablakot a közös múltba. - Dieses Nicht-Gewusst-Haben öffnete etwas zwischen ihnen, ein kleines Fenster in eine gemeinsame Vergangenheit.
:27. Mindketten röviden benéztek rajta, anélkül hogy kommentálták volna. - Durch das beide kurz schauten, ohne es zu kommentieren.
:28. A tea elfogyott, és a mondatok közötti csend olyan ember csendje volt, akinek semmit sem kell bizonyítani. - Der Tee wurde leer, und die Stille zwischen den Sätzen war die Stille von jemandem, dem man nichts beweisen muss.
:29. Ez a csend legjobb fajtája, mert nincs súlya. - Das ist die beste Art von Stille, weil sie kein Gewicht hat.
:30. Amikor Sofia felállt, Nikolai azt mondta neki, jöjjön vissza holnap, mert a kert szép a ködben. - Als Sofia aufstand, sagte Nikolai, sie solle morgen wieder vorbeikommen, der Garten sei schön im Nebel.
:31. Ez furcsa meghívás volt, és pontosan a megfelelő, mert ezzel elmondta, amit mondani akart, anélkül hogy a közvetlen utat választotta volna. - Das war eine seltsame Einladung und genau die richtige, weil er damit sagte, was er sagen wollte, ohne den direkten Weg zu nehmen.
:32. A közvetlen út néha a rossz út. - Der direkte Weg ist manchmal der falsche.
:33. Sofia egy pillanatig ránézett, és azt mondta: talán. - Sofia schaute ihn an, einen Moment lang, und sagte vielleicht.
:34. Ebben a talánban több volt, mint sok ígéretben. - In diesem vielleicht war mehr als in vielen Zusagen.
:35. Nikolai a konyhában maradt, a két üres csészét nézte, és arra gondolt, hogy holnap a kert újra várni fogja. - Nikolai blieb in der Küche, schaute auf die zwei leeren Tassen, und dachte, dass morgen der Garten wieder auf ihn warten würde.
:36. Mint mindig, csak most ennek volt egy kicsi, új oka is, ami nem nagy gondolat volt, de igazi. - Wie immer, nur hatte das jetzt einen kleinen, neuen Grund, was kein großer Gedanke war, aber ein echter.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Ein kleiner neuer Grund.
:1. Nikolai hatte den Garten seines Großvaters nie aufgegeben, was manche im Dorf für Sturheit hielten und was er selbst als etwas betrachtete, das er nicht benennen musste.
:2. Weil Dinge, die man tut, ohne sie zu erklären, meistens die echten sind.
:3. Die Apfelbäume waren alt und trugen weniger als früher, was normal ist für alte Bäume.
:4. Nikolai arbeitete trotzdem jeden Morgen draußen, mit dem Werkzeug seines Großvaters, das noch gut war.
:5. Weil gute Werkzeuge länger halten als die Menschen, die sie benutzen.
:6. Der Nebel kam an diesem Morgen früh und blieb, wie Novembernebel bleibt, ohne Eile und ohne Entschuldigung.
:7. Nikolai schnitt alte Äste, und die Stille des Dorfes war um ihn herum.
:8. Die spezifische Stille von Orten, die nicht mehr wachsen, aber auch nicht verschwinden.
:9. Sofia erschien aus dem Nebel wie jemand, den man erwartet hatte, ohne es zu wissen.
:10. Zuerst eine Silhouette, dann eine Frau, dann jemand, den er kannte.
:11. Nikolai brauchte einen Moment, weil zwölf Jahre das Gesicht eines Menschen verändern, langsam und ohne Absicht.
:12. Auf eine Art, die man erst lesen muss, bevor man versteht.
:13. Sie sagten sich ihre Namen, Frage und Antwort.
:14. Das ist das Ehrlichste, was man nach langer Zeit sagen kann, weil alles andere voraussetzt, dass man weiß, wo man anfängt.
:15. Er lud sie in die Küche ein, weil draußen die Kälte das Gespräch kürzer machen würde als nötig.
:16. Und weil Gespräche zwischen Menschen, die sich lange nicht gesehen haben, Zeit brauchen, um zu dem zu kommen, was sie eigentlich sind.
:17. Die Küche war warm, der Ofen brannte, und der Tisch hatte die Risse, die er immer gehabt hatte.
:18. Sofia setzte sich und schaute sich um mit dem Blick von jemandem, der einen Raum kennt und ihn gleichzeitig zum ersten Mal sieht.
:19. Weil zwölf Jahre auch den Blick verändern.
:20. Er machte Tee, und sie sprachen über das Elternhaus, das Reparaturen brauchte.
:21. Sie sprachen über das Dorf, das sich verändert hatte und auch wieder nicht.
:22. Sie sprachen über kleine konkrete Dinge, die das Material von Gesprächen sind, die noch nicht wissen, wie tief sie gehen wollen.
:23. Als Sofia fragte, ob er noch im Garten arbeite, auch im November, sagte er ja, besonders im November.
:24. Das Lächeln, das sie darauf zeigte, war das erste Lächeln des Tages, und es kam ohne Warnung, was die echten meistens tun.
:25. Er erzählte, dass er ihrem Vater manchmal geholfen hatte, was sie nicht gewusst hatte.
:26. Dieses Nicht-Gewusst-Haben öffnete etwas zwischen ihnen, ein kleines Fenster in eine gemeinsame Vergangenheit.
:27. Durch das beide kurz schauten, ohne es zu kommentieren.
:28. Der Tee wurde leer, und die Stille zwischen den Sätzen war die Stille von jemandem, dem man nichts beweisen muss.
:29. Das ist die beste Art von Stille, weil sie kein Gewicht hat.
:30. Als Sofia aufstand, sagte Nikolai, sie solle morgen wieder vorbeikommen, der Garten sei schön im Nebel.
:31. Das war eine seltsame Einladung und genau die richtige, weil er damit sagte, was er sagen wollte, ohne den direkten Weg zu nehmen.
:32. Der direkte Weg ist manchmal der falsche.
:33. Sofia schaute ihn an, einen Moment lang, und sagte vielleicht.
:34. In diesem vielleicht war mehr als in vielen Zusagen.
:35. Nikolai blieb in der Küche, schaute auf die zwei leeren Tassen, und dachte, dass morgen der Garten wieder auf ihn warten würde.
:36. Wie immer, nur hatte das jetzt einen kleinen, neuen Grund, was kein großer Gedanke war, aber ein echter.
|}
=== 4 ===
:A dolgok, amelyeknek nem kell név.
:1. Nikolai soha nem hagyta el a nagyapja kertjét, sem azokban az években, amikor a fák kevesebbet teremtek, sem most, amikor a november elvitte az utolsó leveleket.
:2. Tudta, hogy a fagy két, talán három hét múlva megérkezik, de ez nem tartotta vissza attól, hogy minden reggel kimenjen a régi szerszámokkal.
:3. Mert vannak dolgok, amelyeket az ember nem azért tesz, mert értelmesek, hanem azért, mert teszi őket.
:4. A falunak olyan csendes minősége volt, mint azoknak a helyeknek, amelyek már nem növekednek, de létezni sem szűntek meg.
:5. Kevés házban laktak még, sokban már nem, és a köd novemberben korán jött, majd maradt, ahogy ezen a vidéken minden maradt.
:6. Sietség nélkül és magyarázat nélkül.
:7. Nikolai régi ágakat vágott, és a munkának olyan ritmusa volt, amelyet az ember már olyan régóta végez, hogy megszűnik döntésnek lenni.
:8. Inkább állapottá válik, amit kívülről nem látni különbségként, de belülről érezni lehet.
:9. Mert az állapotok könnyebbek, mint a döntések, még akkor is, ha ugyanolyannak látszanak.
:10. Sofia úgy jelent meg a ködből, mint valaki, akit az ember várt, anélkül hogy tudta volna.
:11. Először csak körvonal volt, aztán nő, aztán valaki, akinek az arcát Nikolainak olvasnia kellett.
:12. Mert tizenkét év nem drámai változást hoz létre, hanem lassú eltolódást, amelyet előbb le kell fordítani, mielőtt az ember megérti, mit lát.
:13. Kimondták egymás nevét, kérdésként és válaszként, ami a legpontosabb, amit két ember hosszú idő után mondhat.
:14. Mert ez semmit sem feltételez és semmit sem állít, csak megerősíti, hogy mindketten ott vannak.
:15. Behívta Sofiát a konyhába, mert a hideg lerövidíti a beszélgetést, és mert rég nem látott emberek beszélgetéseihez több idő kell, mint amennyit a hideg enged.
:16. Nem azért, mert mélynek kell lenniük, hanem mert idő kell nekik, hogy megtalálják, mik is valójában.
:17. A konyha meleg volt, a kályha égett, és az asztalon ott voltak azok a repedések, amelyek mindig is ott voltak.
:18. Ez a változatlan dolgok leltára volt, amely régi házakban néha vigasztalóbb minden felújításnál.
:19. Mert bizonyítja, hogy bizonyos dolgok maradnak, akkor is, ha mások eltűnnek.
:20. Sofia leült, és úgy nézett körül, mint aki ismer egy szobát, és közben először látja.
:21. Mert tizenkét év megváltoztatja a tekintetet anélkül, hogy kitörölné az emléket.
:22. Ez néha az egyik legfurcsább állapot: az akkor és a most egymásra rétegződése ugyanabban a térben.
:23. Beszéltek a szülői házról, amely javításra szorult, a faluról és apró, konkrét dolgokról, amelyeknek nincs nagy jelentőségük.
:24. Ezek mégis azoknak a beszélgetéseknek az anyagai, amelyek még nem tudják, milyen mélyre akarnak menni.
:25. Ezért a felszínen kezdik, mert a felszín a legőszintébb kezdet.
:26. Amikor Sofia megkérdezte, dolgozik-e még a kertben, novemberben is, Nikolai azt mondta, igen, különösen novemberben.
:27. A mosoly, amely erre megjelent az arcán, az aznapi első volt, és bejelentés nélkül érkezett.
:28. Ahogy az igazi reakciók többnyire szoktak, mert nincs szükségük előkészületre.
:29. Elmesélte, hogy néha segített az apjának, amit Sofia nem tudott.
:30. Ez a nem tudás olyan kis felfedezések minőségét hordozta, amelyeket hosszú idő után teszünk valakiről, akiről azt hisszük, ismerjük.
:31. Olyan eltolódás volt a képben, amely nem megváltoztatja a képet, hanem teljesebbé teszi.
:32. A mondatok közötti csend olyan ember csendje volt, akinek nem kell semmit bizonyítani.
:33. Ez a csend legjobb fajtája, mert nem fogyaszt energiát, és mert megmutatja, hogy a beszélgetés jó helyre érkezett.
:34. Oda, ahol a forma és a tartalom egybeesik.
:35. Amikor Sofia felállt, Nikolai azt mondta, jöjjön holnap újra, mert a kert szép a ködben.
:36. Ez furcsa meghívás volt, mégis a megfelelő, mert ezzel azt mondta el, amit mondani akart, anélkül hogy a közvetlen utat választotta volna.
:37. A közvetett út néha pontosabb, mint az egyenes.
:38. Sofia egy pillanatig ránézett, annak az embernek a tekintetével, aki olyan kérdést hall, amely nem vár közvetlen választ.
:39. Azt mondta: talán, ami ebben az összefüggésben több volt, mint lehetőség.
:40. Nikolai a konyhában maradt a két üres csészével, a kályha még égett, odakint pedig ott volt a köd.
:41. Arra gondolt, hogy holnap a kert újra várni fogja, mint mindig.
:42. És hogy ennek most volt egy kicsi, új oka, amelynek nem kellett név, mert azok a dolgok, amelyeknek nem kell név, többnyire az igaziak.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A dolgok, amelyeknek nem kell név. - Die Dinge, die keinen Namen brauchen.
:1. Nikolai soha nem hagyta el a nagyapja kertjét, sem azokban az években, amikor a fák kevesebbet teremtek, sem most, amikor a november elvitte az utolsó leveleket. - Nikolai hatte den Garten seines Großvaters nie aufgegeben, nicht in den Jahren, in denen die Bäume weniger trugen, und nicht jetzt, wo der November die letzten Blätter geholt hatte.
:2. Tudta, hogy a fagy két, talán három hét múlva megérkezik, de ez nem tartotta vissza attól, hogy minden reggel kimenjen a régi szerszámokkal. - Er wusste, dass der Frost in zwei, vielleicht drei Wochen kommen würde, und das hielt ihn nicht davon ab, jeden Morgen mit dem alten Werkzeug hinauszugehen.
:3. Mert vannak dolgok, amelyeket az ember nem azért tesz, mert értelmesek, hanem azért, mert teszi őket. - Weil manche Dinge man nicht tut, weil sie sinnvoll sind, sondern weil man sie tut.
:4. A falunak olyan csendes minősége volt, mint azoknak a helyeknek, amelyek már nem növekednek, de létezni sem szűntek meg. - Das Dorf hatte die stille Qualität von Orten, die aufgehört haben zu wachsen, ohne aufgehört zu haben zu sein.
:5. Kevés házban laktak még, sokban már nem, és a köd novemberben korán jött, majd maradt, ahogy ezen a vidéken minden maradt. - Mit den wenigen Häusern, die noch bewohnt waren, und den vielen, die es nicht mehr waren, und dem Nebel, der im November früh kam und blieb.
:6. Sietség nélkül és magyarázat nélkül. - Ohne Eile und ohne Erklärung.
:7. Nikolai régi ágakat vágott, és a munkának olyan ritmusa volt, amelyet az ember már olyan régóta végez, hogy megszűnik döntésnek lenni. - Nikolai schnitt alte Äste, und die Arbeit hatte den Rhythmus von etwas, das man so lange tut, dass es aufgehört hat, Entscheidung zu sein.
:8. Inkább állapottá válik, amit kívülről nem látni különbségként, de belülről érezni lehet. - Und anfängt, Zustand zu sein, was kein Unterschied ist, den man von außen sieht, aber einer, den man von innen spürt.
:9. Mert az állapotok könnyebbek, mint a döntések, még akkor is, ha ugyanolyannak látszanak. - Weil Zustände leichter sind als Entscheidungen, auch wenn sie gleich aussehen.
:10. Sofia úgy jelent meg a ködből, mint valaki, akit az ember várt, anélkül hogy tudta volna. - Sofia erschien aus dem Nebel mit der Selbstverständlichkeit von jemandem, den man erwartet hatte, ohne es zu wissen.
:11. Először csak körvonal volt, aztán nő, aztán valaki, akinek az arcát Nikolainak olvasnia kellett. - Zuerst eine Silhouette, dann eine Frau, dann jemand, dessen Gesicht er lesen musste.
:12. Mert tizenkét év nem drámai változást hoz létre, hanem lassú eltolódást, amelyet előbb le kell fordítani, mielőtt az ember megérti, mit lát. - Weil zwölf Jahre keine dramatische Veränderung produzieren, sondern eine langsame Verschiebung, die man erst übersetzen muss, bevor man versteht, was man sieht.
:13. Kimondták egymás nevét, kérdésként és válaszként, ami a legpontosabb, amit két ember hosszú idő után mondhat. - Sie sagten sich ihre Namen, Frage und Antwort, was das Präziseste ist, was zwei Menschen nach langer Zeit sagen können.
:14. Mert ez semmit sem feltételez és semmit sem állít, csak megerősíti, hogy mindketten ott vannak. - Weil es nichts voraussetzt und nichts behauptet, nur bestätigt, dass beide da sind.
:15. Behívta Sofiát a konyhába, mert a hideg lerövidíti a beszélgetést, és mert rég nem látott emberek beszélgetéseihez több idő kell, mint amennyit a hideg enged. - Er lud sie in die Küche ein, weil Kälte das Gespräch kürzt, und weil Gespräche zwischen Menschen, die sich lange nicht gesehen haben, mehr Zeit brauchen, als Kälte erlaubt.
:16. Nem azért, mert mélynek kell lenniük, hanem mert idő kell nekik, hogy megtalálják, mik is valójában. - Nicht weil sie tief sein müssen, sondern weil sie Zeit brauchen, um zu finden, was sie sind.
:17. A konyha meleg volt, a kályha égett, és az asztalon ott voltak azok a repedések, amelyek mindig is ott voltak. - Die Küche war warm, der Ofen brannte, und der Tisch hatte die Risse, die er immer gehabt hatte.
:18. Ez a változatlan dolgok leltára volt, amely régi házakban néha vigasztalóbb minden felújításnál. - Ein Inventar des Unveränderlichen, das in alten Häusern manchmal tröstlicher ist als jede Renovierung.
:19. Mert bizonyítja, hogy bizonyos dolgok maradnak, akkor is, ha mások eltűnnek. - Weil es beweist, dass manche Dinge bleiben, auch wenn anderes geht.
:20. Sofia leült, és úgy nézett körül, mint aki ismer egy szobát, és közben először látja. - Sofia setzte sich und schaute sich um mit dem Blick von jemandem, der einen Raum kennt und gleichzeitig zum ersten Mal sieht.
:21. Mert tizenkét év megváltoztatja a tekintetet anélkül, hogy kitörölné az emléket. - Weil zwölf Jahre den Blick verändern, ohne die Erinnerung zu löschen.
:22. Ez néha az egyik legfurcsább állapot: az akkor és a most egymásra rétegződése ugyanabban a térben. - Das ist manchmal der seltsamste Zustand, diese Überlagerung von damals und jetzt im selben Raum.
:23. Beszéltek a szülői házról, amely javításra szorult, a faluról és apró, konkrét dolgokról, amelyeknek nincs nagy jelentőségük. - Sie sprachen über das Elternhaus, das Reparaturen brauchte, über das Dorf, über kleine konkrete Dinge, die keine große Bedeutung haben.
:24. Ezek mégis azoknak a beszélgetéseknek az anyagai, amelyek még nem tudják, milyen mélyre akarnak menni. - Und die trotzdem das Material von Gesprächen sind, die noch nicht wissen, wie tief sie gehen wollen.
:25. Ezért a felszínen kezdik, mert a felszín a legőszintébb kezdet. - Und die deswegen bei der Oberfläche beginnen, weil die Oberfläche der ehrlichste Anfang ist.
:26. Amikor Sofia megkérdezte, dolgozik-e még a kertben, novemberben is, Nikolai azt mondta, igen, különösen novemberben. - Als Sofia fragte, ob er noch im Garten arbeite, auch im November, sagte er ja, besonders im November.
:27. A mosoly, amely erre megjelent az arcán, az aznapi első volt, és bejelentés nélkül érkezett. - Das Lächeln, das sie darauf zeigte, war das erste des Tages und kam ohne Ankündigung.
:28. Ahogy az igazi reakciók többnyire szoktak, mert nincs szükségük előkészületre. - Was die echten meistens tun, weil echte Reaktionen keine Vorbereitung brauchen.
:29. Elmesélte, hogy néha segített az apjának, amit Sofia nem tudott. - Er erzählte, dass er ihrem Vater manchmal geholfen hatte, was sie nicht gewusst hatte.
:30. Ez a nem tudás olyan kis felfedezések minőségét hordozta, amelyeket hosszú idő után teszünk valakiről, akiről azt hisszük, ismerjük. - Dieses Nicht-Gewusst-Haben hatte die Qualität von kleinen Entdeckungen, die man nach langer Zeit über jemanden macht, den man zu kennen glaubt.
:31. Olyan eltolódás volt a képben, amely nem megváltoztatja a képet, hanem teljesebbé teszi. - Eine Verschiebung im Bild, die das Bild nicht verändert, sondern vollständiger macht.
:32. A mondatok közötti csend olyan ember csendje volt, akinek nem kell semmit bizonyítani. - Die Stille zwischen den Sätzen war die Stille von jemandem, dem man nichts beweisen muss.
:33. Ez a csend legjobb fajtája, mert nem fogyaszt energiát, és mert megmutatja, hogy a beszélgetés jó helyre érkezett. - Das ist die beste Art von Stille, weil sie keine Energie verbraucht und zeigt, dass das Gespräch an einem Ort angekommen ist.
:34. Oda, ahol a forma és a tartalom egybeesik. - An dem Form und Inhalt übereinstimmen.
:35. Amikor Sofia felállt, Nikolai azt mondta, jöjjön holnap újra, mert a kert szép a ködben. - Als Sofia aufstand, sagte Nikolai, sie solle morgen wieder vorbeikommen, der Garten sei schön im Nebel.
:36. Ez furcsa meghívás volt, mégis a megfelelő, mert ezzel azt mondta el, amit mondani akart, anélkül hogy a közvetlen utat választotta volna. - Das war eine seltsame Einladung und die richtige, weil er damit das sagte, was er sagen wollte, ohne den direkten Weg zu nehmen.
:37. A közvetett út néha pontosabb, mint az egyenes. - Der Umweg ist manchmal genauer als der direkte Weg.
:38. Sofia egy pillanatig ránézett, annak az embernek a tekintetével, aki olyan kérdést hall, amely nem vár közvetlen választ. - Sofia schaute ihn an, einen Moment lang, mit dem Blick von jemandem, der eine Frage hört, die keine direkte Antwort erwartet.
:39. Azt mondta: talán, ami ebben az összefüggésben több volt, mint lehetőség. - Und sagte vielleicht, was in diesem Zusammenhang mehr war als eine Möglichkeit.
:40. Nikolai a konyhában maradt a két üres csészével, a kályha még égett, odakint pedig ott volt a köd. - Nikolai blieb in der Küche mit den zwei leeren Tassen, und der Ofen brannte noch, und draußen war der Nebel.
:41. Arra gondolt, hogy holnap a kert újra várni fogja, mint mindig. - Er dachte, dass morgen der Garten wieder auf ihn warten würde, wie immer.
:42. És hogy ennek most volt egy kicsi, új oka, amelynek nem kellett név, mert azok a dolgok, amelyeknek nem kell név, többnyire az igaziak. - Und dass das jetzt einen kleinen, neuen Grund hatte, der keinen Namen brauchte, weil Dinge, die keinen Namen brauchen, meistens die echten sind.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Die Dinge, die keinen Namen brauchen.
:1. Nikolai hatte den Garten seines Großvaters nie aufgegeben, nicht in den Jahren, in denen die Bäume weniger trugen, und nicht jetzt, wo der November die letzten Blätter geholt hatte.
:2. Er wusste, dass der Frost in zwei, vielleicht drei Wochen kommen würde, und das hielt ihn nicht davon ab, jeden Morgen mit dem alten Werkzeug hinauszugehen.
:3. Weil manche Dinge man nicht tut, weil sie sinnvoll sind, sondern weil man sie tut.
:4. Das Dorf hatte die stille Qualität von Orten, die aufgehört haben zu wachsen, ohne aufgehört zu haben zu sein.
:5. Mit den wenigen Häusern, die noch bewohnt waren, und den vielen, die es nicht mehr waren, und dem Nebel, der im November früh kam und blieb.
:6. Ohne Eile und ohne Erklärung.
:7. Nikolai schnitt alte Äste, und die Arbeit hatte den Rhythmus von etwas, das man so lange tut, dass es aufgehört hat, Entscheidung zu sein.
:8. Und anfängt, Zustand zu sein, was kein Unterschied ist, den man von außen sieht, aber einer, den man von innen spürt.
:9. Weil Zustände leichter sind als Entscheidungen, auch wenn sie gleich aussehen.
:10. Sofia erschien aus dem Nebel mit der Selbstverständlichkeit von jemandem, den man erwartet hatte, ohne es zu wissen.
:11. Zuerst eine Silhouette, dann eine Frau, dann jemand, dessen Gesicht er lesen musste.
:12. Weil zwölf Jahre keine dramatische Veränderung produzieren, sondern eine langsame Verschiebung, die man erst übersetzen muss, bevor man versteht, was man sieht.
:13. Sie sagten sich ihre Namen, Frage und Antwort, was das Präziseste ist, was zwei Menschen nach langer Zeit sagen können.
:14. Weil es nichts voraussetzt und nichts behauptet, nur bestätigt, dass beide da sind.
:15. Er lud sie in die Küche ein, weil Kälte das Gespräch kürzt, und weil Gespräche zwischen Menschen, die sich lange nicht gesehen haben, mehr Zeit brauchen, als Kälte erlaubt.
:16. Nicht weil sie tief sein müssen, sondern weil sie Zeit brauchen, um zu finden, was sie sind.
:17. Die Küche war warm, der Ofen brannte, und der Tisch hatte die Risse, die er immer gehabt hatte.
:18. Ein Inventar des Unveränderlichen, das in alten Häusern manchmal tröstlicher ist als jede Renovierung.
:19. Weil es beweist, dass manche Dinge bleiben, auch wenn anderes geht.
:20. Sofia setzte sich und schaute sich um mit dem Blick von jemandem, der einen Raum kennt und gleichzeitig zum ersten Mal sieht.
:21. Weil zwölf Jahre den Blick verändern, ohne die Erinnerung zu löschen.
:22. Das ist manchmal der seltsamste Zustand, diese Überlagerung von damals und jetzt im selben Raum.
:23. Sie sprachen über das Elternhaus, das Reparaturen brauchte, über das Dorf, über kleine konkrete Dinge, die keine große Bedeutung haben.
:24. Und die trotzdem das Material von Gesprächen sind, die noch nicht wissen, wie tief sie gehen wollen.
:25. Und die deswegen bei der Oberfläche beginnen, weil die Oberfläche der ehrlichste Anfang ist.
:26. Als Sofia fragte, ob er noch im Garten arbeite, auch im November, sagte er ja, besonders im November.
:27. Das Lächeln, das sie darauf zeigte, war das erste des Tages und kam ohne Ankündigung.
:28. Was die echten meistens tun, weil echte Reaktionen keine Vorbereitung brauchen.
:29. Er erzählte, dass er ihrem Vater manchmal geholfen hatte, was sie nicht gewusst hatte.
:30. Dieses Nicht-Gewusst-Haben hatte die Qualität von kleinen Entdeckungen, die man nach langer Zeit über jemanden macht, den man zu kennen glaubt.
:31. Eine Verschiebung im Bild, die das Bild nicht verändert, sondern vollständiger macht.
:32. Die Stille zwischen den Sätzen war die Stille von jemandem, dem man nichts beweisen muss.
:33. Das ist die beste Art von Stille, weil sie keine Energie verbraucht und zeigt, dass das Gespräch an einem Ort angekommen ist.
:34. An dem Form und Inhalt übereinstimmen.
:35. Als Sofia aufstand, sagte Nikolai, sie solle morgen wieder vorbeikommen, der Garten sei schön im Nebel.
:36. Das war eine seltsame Einladung und die richtige, weil er damit das sagte, was er sagen wollte, ohne den direkten Weg zu nehmen.
:37. Der Umweg ist manchmal genauer als der direkte Weg.
:38. Sofia schaute ihn an, einen Moment lang, mit dem Blick von jemandem, der eine Frage hört, die keine direkte Antwort erwartet.
:39. Und sagte vielleicht, was in diesem Zusammenhang mehr war als eine Möglichkeit.
:40. Nikolai blieb in der Küche mit den zwei leeren Tassen, und der Ofen brannte noch, und draußen war der Nebel.
:41. Er dachte, dass morgen der Garten wieder auf ihn warten würde, wie immer.
:42. Und dass das jetzt einen kleinen, neuen Grund hatte, der keinen Namen brauchte, weil Dinge, die keinen Namen brauchen, meistens die echten sind.
|}
=== 5 ===
:A kert, amely holnap vár.
:1. Nikolai soha nem hagyta el a nagyapja kertjét, sem a kevesebb termés éveiben, sem most, amikor a november elvitt mindent, amit az október meghagyott.
:2. Tudta, hogy a fagy két, talán három hét múlva megérkezik, annak tárgyilagos bizonyosságával, aki az évszakokat tényként kezeli, nem metaforaként.
:3. A tények megbízhatóbbak, és a kertnek nem volt szüksége metaforákra ahhoz, hogy fontos legyen.
:4. A munkának olyan ritmusa volt, amelyet az ember olyan régóta végez, hogy megszűnik döntésnek lenni, és állapottá kezd válni.
:5. Ez kívülről ugyanolyannak látszik, belülről azonban más, mert az állapotoknak már nincs szükségük indokra, a döntéseknek viszont mindig.
:6. Nikolai értékelte ezt az indoklásoktól való szabadságot, még ha soha nem is nevezte volna így.
:7. A köd korán jött, és maradt, ahogy a novemberi köd ezen a vidéken maradni szokott: sietség és tekintet nélkül.
:8. A falunak olyan csendes minősége volt, mint azoknak a helyeknek, amelyek már nem növekednek, de létezni sem szűntek meg.
:9. Ez a méltóság saját formája, még akkor is, ha kívülről néha hanyatlásnak látszik.
:10. Sofia olyan közvetlenséggel jelent meg a ködből, mint valaki, akit az ember várt, anélkül hogy tudta volna.
:11. Először alak volt, aztán nő, aztán valaki, akinek az arcát Nikolainak le kellett fordítania.
:12. Mert tizenkét év nem drámai változásokat hoz létre, hanem apró eltolódások felhalmozódását, amelyek együtt többet adnak ki, mint az összegük.
:13. Ezt észrevette, mielőtt megértette volna.
:14. Kimondták egymás nevét, kérdésként és válaszként, ami a legpontosabb, amit hosszú idő után mondani lehet.
:15. Mert ez semmit sem feltételez, semmit sem állít, csak megerősíti, hogy mindketten ott vannak.
:16. És ez néha elég ahhoz, hogy az ember elkezdjen valamit.
:17. Behívta, mert a hideg lerövidíti a beszélgetést, és mert az ilyen beszélgetéseknek időre van szükségük.
:18. Nem azért, mert mélynek kell lenniük, hanem mert meg kell találniuk, mik is valójában.
:19. Ehhez meleg kellett, tea, és a régi asztal repedései, amely ugyanúgy nézett ki, mint mindig.
:20. Ez ebben az esetben vigasztalóbb volt, mint a változás.
:21. Sofia leült, és annak az embernek a sajátos figyelmével nézett körül, aki ismer egy szobát, és közben először látja.
:22. Mert tizenkét év megváltoztatja a tekintetet anélkül, hogy kitörölné az emléket.
:23. Ez vezet az akkor és a most egymásra rétegződéséhez ugyanabban a térben.
:24. Ez néha a legfurcsább, néha pedig a leggazdagabb állapot, amelyben az ember lehet.
:25. Beszéltek a szülői házról, a faluról és apró, konkrét dolgokról, amelyeknek nincs nagy jelentőségük.
:26. Ezek mégis a legőszintébb anyagai azoknak a beszélgetéseknek, amelyek még nem tudják, milyen mélyre akarnak menni.
:27. Ezért a felszínen kezdenek, mert a felszín a helyes kezdet, ha az ember nem tudja, mi van alatta.
:28. Vagy ha tudja, és időre van szüksége, hogy odáig eljusson.
:29. Amikor Sofia megkérdezte, dolgozik-e még a kertben, novemberben is, Nikolai azt mondta, igen, különösen novemberben.
:30. A mosoly, amely erre megjelent az arcán, bejelentés nélkül jött, ahogy az igazi reakciók szoktak.
:31. Mert az igazi reakciók nem ismernek előkészületet, és nincs is szükségük rá.
:32. Akkor keletkeznek, amikor valami kimondott dolog eltalál valamit, ami már ott volt.
:33. Elmesélte, hogy néha segített az apjának, amit Sofia nem tudott.
:34. Ez a nem tudás olyan felfedezések csendes minőségét hordozta, amelyeket arról teszünk, akiről azt hisszük, ismerjük.
:35. Kis eltolódás volt a képben, amely nem kijavítja a képet, hanem teljesebbé teszi.
:36. Ez néha ugyanaz, mint megérteni.
:37. A mondatok közötti csend olyan ember csendje volt, akinek nem kell semmit bizonyítani.
:38. Ez a csend legjobb fajtája, mert nem fogyaszt energiát.
:39. És mert olyan kapcsolat jele, amely elég régi ahhoz, hogy forma és tartalom egybeessen.
:40. Újabb kapcsolatoknál ez még nem lehetséges, mert a forma még kell ahhoz, hogy megvédje a tartalmat.
:41. Amikor Sofia felállt, Nikolai azt mondta, jöjjön holnap újra, mert a kert szép a ködben.
:42. Ez furcsa meghívás volt, és a legpontosabb, amelyet adhatott.
:43. Mert ezzel azt mondta, amit mondani akart, anélkül hogy a közvetlen utat választotta volna.
:44. A közvetlen út néha kevésbé pontos, mint a kerülőút, mert néha túl sokat kér egyszerre.
:45. Sofia egy pillanatig ránézett, annak az embernek a tekintetével, aki olyan kérdést hall, amely nem közvetlen választ vár, hanem valódit.
:46. Azt mondta, talán, ami ebben az összefüggésben több volt, mint lehetőség.
:47. Mert egy őszintén gondolt talán közelebb van az igenhez, mint egy udvariasan mondott igen.
:48. Nikolai a konyhában maradt a két üres csészével, a kályhával és a kinti köddel.
:49. Arra gondolt, hogy holnap a kert újra várni fogja, mint mindig.
:50. És hogy ennek most volt egy kicsi, új oka, amelynek nem kellett név.
:51. Mert bizonyos dolgok pontosabbak maradnak, ha az ember nem nevezi meg őket.
:52. Ez az ok, bármilyen kicsi volt is, elég volt erre az estére és holnap reggelre.
:53. És néha ez minden, amire szükség van.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A kert, amely holnap vár. - Der Garten, der morgen wartet.
:1. Nikolai soha nem hagyta el a nagyapja kertjét, sem a kevesebb termés éveiben, sem most, amikor a november elvitt mindent, amit az október meghagyott. - Nikolai hatte den Garten seines Großvaters nie aufgegeben, nicht in den Jahren des Weniger-Tragens und nicht jetzt, wo der November alles geholt hatte, was der Oktober übrig gelassen hatte.
:2. Tudta, hogy a fagy két, talán három hét múlva megérkezik, annak tárgyilagos bizonyosságával, aki az évszakokat tényként kezeli, nem metaforaként. - Er wusste, dass der Frost in zwei, vielleicht drei Wochen kommen würde, mit der sachlichen Gewissheit von jemandem, der Jahreszeiten als Tatsachen behandelt und nicht als Metaphern.
:3. A tények megbízhatóbbak, és a kertnek nem volt szüksége metaforákra ahhoz, hogy fontos legyen. - Tatsachen sind verlässlicher, und der Garten brauchte keine Metaphern, um wichtig zu sein.
:4. A munkának olyan ritmusa volt, amelyet az ember olyan régóta végez, hogy megszűnik döntésnek lenni, és állapottá kezd válni. - Die Arbeit hatte den Rhythmus von etwas, das man so lange tut, dass es aufgehört hat, Entscheidung zu sein, und begonnen hat, Zustand zu sein.
:5. Ez kívülről ugyanolyannak látszik, belülről azonban más, mert az állapotoknak már nincs szükségük indokra, a döntéseknek viszont mindig. - Das sieht von außen gleich aus und ist von innen anders, weil Zustände keine Begründung mehr brauchen und Entscheidungen immer.
:6. Nikolai értékelte ezt az indoklásoktól való szabadságot, még ha soha nem is nevezte volna így. - Nikolai schätzte diese Freiheit von Begründungen, auch wenn er sie nie so benannt hätte.
:7. A köd korán jött, és maradt, ahogy a novemberi köd ezen a vidéken maradni szokott: sietség és tekintet nélkül. - Der Nebel kam früh und blieb, wie Novembernebel in dieser Gegend bleibt, ohne Eile und ohne Rücksicht.
:8. A falunak olyan csendes minősége volt, mint azoknak a helyeknek, amelyek már nem növekednek, de létezni sem szűntek meg. - Das Dorf hatte die stille Qualität von Orten, die aufgehört haben zu wachsen, ohne aufgehört zu haben zu sein.
:9. Ez a méltóság saját formája, még akkor is, ha kívülről néha hanyatlásnak látszik. - Das ist eine eigene Form von Würde, auch wenn sie von außen manchmal wie Verfall aussieht.
:10. Sofia olyan közvetlenséggel jelent meg a ködből, mint valaki, akit az ember várt, anélkül hogy tudta volna. - Sofia erschien aus dem Nebel mit der Unvermitteltheit von jemandem, den man erwartet hatte, ohne es zu wissen.
:11. Először alak volt, aztán nő, aztán valaki, akinek az arcát Nikolainak le kellett fordítania. - Zuerst als Form, dann als Frau, dann als jemand, dessen Gesicht er übersetzen musste.
:12. Mert tizenkét év nem drámai változásokat hoz létre, hanem apró eltolódások felhalmozódását, amelyek együtt többet adnak ki, mint az összegük. - Weil zwölf Jahre keine dramatischen Veränderungen produzieren, sondern eine Akkumulation kleiner Verschiebungen, die zusammen mehr ergeben als ihre Summe.
:13. Ezt észrevette, mielőtt megértette volna. - Das bemerkte er, bevor er es verstand.
:14. Kimondták egymás nevét, kérdésként és válaszként, ami a legpontosabb, amit hosszú idő után mondani lehet. - Sie sagten sich ihre Namen, Frage und Antwort, was das Präziseste ist, was nach langer Zeit gesagt werden kann.
:15. Mert ez semmit sem feltételez, semmit sem állít, csak megerősíti, hogy mindketten ott vannak. - Weil es nichts voraussetzt und nichts behauptet, nur bestätigt, dass beide da sind.
:16. És ez néha elég ahhoz, hogy az ember elkezdjen valamit. - Und das ist manchmal genug, um anzufangen.
:17. Behívta, mert a hideg lerövidíti a beszélgetést, és mert az ilyen beszélgetéseknek időre van szükségük. - Er lud sie ein, weil Kälte das Gespräch kürzt, und weil Gespräche dieser Art Zeit brauchen.
:18. Nem azért, mert mélynek kell lenniük, hanem mert meg kell találniuk, mik is valójában. - Nicht weil sie tief sein müssen, sondern weil sie finden müssen, was sie sind.
:19. Ehhez meleg kellett, tea, és a régi asztal repedései, amely ugyanúgy nézett ki, mint mindig. - Dafür brauchte es Wärme und Tee und die Risse des alten Tisches, der aussah wie immer.
:20. Ez ebben az esetben vigasztalóbb volt, mint a változás. - Was in diesem Fall tröstlicher war als Veränderung.
:21. Sofia leült, és annak az embernek a sajátos figyelmével nézett körül, aki ismer egy szobát, és közben először látja. - Sofia setzte sich und schaute sich um mit der spezifischen Aufmerksamkeit von jemandem, der einen Raum kennt und gleichzeitig zum ersten Mal sieht.
:22. Mert tizenkét év megváltoztatja a tekintetet anélkül, hogy kitörölné az emléket. - Weil zwölf Jahre den Blick verändern ohne die Erinnerung zu löschen.
:23. Ez vezet az akkor és a most egymásra rétegződéséhez ugyanabban a térben. - Das führt zu dieser Überlagerung von damals und jetzt im selben Raum.
:24. Ez néha a legfurcsább, néha pedig a leggazdagabb állapot, amelyben az ember lehet. - Das ist manchmal der seltsamste und manchmal der reichste Zustand, den ein Mensch haben kann.
:25. Beszéltek a szülői házról, a faluról és apró, konkrét dolgokról, amelyeknek nincs nagy jelentőségük. - Sie sprachen über das Elternhaus, über das Dorf, über konkrete kleine Dinge, die keine große Bedeutung haben.
:26. Ezek mégis a legőszintébb anyagai azoknak a beszélgetéseknek, amelyek még nem tudják, milyen mélyre akarnak menni. - Sie sind trotzdem das ehrlichste Material von Gesprächen, die noch nicht wissen, wie tief sie gehen wollen.
:27. Ezért a felszínen kezdenek, mert a felszín a helyes kezdet, ha az ember nem tudja, mi van alatta. - Sie beginnen deswegen bei der Oberfläche, weil die Oberfläche der richtige Anfang ist, wenn man nicht weiß, was darunter liegt.
:28. Vagy ha tudja, és időre van szüksége, hogy odáig eljusson. - Oder wenn man es weiß und Zeit braucht, um dahin zu kommen.
:29. Amikor Sofia megkérdezte, dolgozik-e még a kertben, novemberben is, Nikolai azt mondta, igen, különösen novemberben. - Als Sofia fragte, ob er noch im Garten arbeite, auch im November, sagte er ja, besonders im November.
:30. A mosoly, amely erre megjelent az arcán, bejelentés nélkül jött, ahogy az igazi reakciók szoktak. - Das Lächeln, das sie darauf zeigte, kam ohne Ankündigung, was die echten tun.
:31. Mert az igazi reakciók nem ismernek előkészületet, és nincs is szükségük rá. - Weil echte Reaktionen keine Vorbereitung kennen und keine brauchen.
:32. Akkor keletkeznek, amikor valami kimondott dolog eltalál valamit, ami már ott volt. - Sie entstehen, wenn etwas Gesagtes etwas trifft, das schon da war.
:33. Elmesélte, hogy néha segített az apjának, amit Sofia nem tudott. - Er erzählte, dass er ihrem Vater manchmal geholfen hatte, was sie nicht gewusst hatte.
:34. Ez a nem tudás olyan felfedezések csendes minőségét hordozta, amelyeket arról teszünk, akiről azt hisszük, ismerjük. - Dieses Nicht-Gewusst-Haben hatte die stille Qualität von Entdeckungen, die man über jemanden macht, den man zu kennen glaubt.
:35. Kis eltolódás volt a képben, amely nem kijavítja a képet, hanem teljesebbé teszi. - Eine kleine Verschiebung im Bild, die das Bild nicht korrigiert, sondern vollständiger macht.
:36. Ez néha ugyanaz, mint megérteni. - Das ist manchmal dasselbe wie verstehen.
:37. A mondatok közötti csend olyan ember csendje volt, akinek nem kell semmit bizonyítani. - Die Stille zwischen den Sätzen war die Stille von jemandem, dem man nichts beweisen muss.
:38. Ez a csend legjobb fajtája, mert nem fogyaszt energiát. - Das ist die beste Art von Stille, weil sie keine Energie verbraucht.
:39. És mert olyan kapcsolat jele, amely elég régi ahhoz, hogy forma és tartalom egybeessen. - Und weil sie das Zeichen einer Verbindung ist, die alt genug ist, um Form und Inhalt übereinstimmen zu lassen.
:40. Újabb kapcsolatoknál ez még nem lehetséges, mert a forma még kell ahhoz, hogy megvédje a tartalmat. - Bei neueren Verbindungen ist das noch nicht möglich, weil die Form noch gebraucht wird, um den Inhalt zu schützen.
:41. Amikor Sofia felállt, Nikolai azt mondta, jöjjön holnap újra, mert a kert szép a ködben. - Als Sofia aufstand, sagte Nikolai, sie solle morgen wieder vorbeikommen, der Garten sei schön im Nebel.
:42. Ez furcsa meghívás volt, és a legpontosabb, amelyet adhatott. - Das war eine seltsame Einladung und die genaueste, die er machen konnte.
:43. Mert ezzel azt mondta, amit mondani akart, anélkül hogy a közvetlen utat választotta volna. - Weil er damit das sagte, was er sagen wollte, ohne den direkten Weg zu nehmen.
:44. A közvetlen út néha kevésbé pontos, mint a kerülőút, mert néha túl sokat kér egyszerre. - Der direkte Weg ist manchmal weniger präzise als der Umweg, weil direkte Wege manchmal zu viel auf einmal fordern.
:45. Sofia egy pillanatig ránézett, annak az embernek a tekintetével, aki olyan kérdést hall, amely nem közvetlen választ vár, hanem valódit. - Sofia schaute ihn an, einen Moment lang, mit dem Blick von jemandem, der eine Frage hört, die keine direkte Antwort erwartet, sondern eine echte.
:46. Azt mondta, talán, ami ebben az összefüggésben több volt, mint lehetőség. - Sie sagte vielleicht, was in diesem Zusammenhang mehr war als eine Möglichkeit.
:47. Mert egy őszintén gondolt talán közelebb van az igenhez, mint egy udvariasan mondott igen. - Weil ein vielleicht, das ehrlich gemeint ist, näher an einem ja ist als ein ja, das höflich gemeint ist.
:48. Nikolai a konyhában maradt a két üres csészével, a kályhával és a kinti köddel. - Nikolai blieb in der Küche, mit den zwei leeren Tassen und dem Ofen und dem Nebel draußen.
:49. Arra gondolt, hogy holnap a kert újra várni fogja, mint mindig. - Er dachte, dass morgen der Garten wieder auf ihn warten würde, wie immer.
:50. És hogy ennek most volt egy kicsi, új oka, amelynek nem kellett név. - Und dass das jetzt einen kleinen, neuen Grund hatte, der keinen Namen brauchte.
:51. Mert bizonyos dolgok pontosabbak maradnak, ha az ember nem nevezi meg őket. - Weil manche Dinge präziser bleiben, wenn man sie nicht benennt.
:52. Ez az ok, bármilyen kicsi volt is, elég volt erre az estére és holnap reggelre. - Dieser Grund, so klein er war, war genug für heute Abend und für morgen früh.
:53. És néha ez minden, amire szükség van. - Und manchmal ist das alles, was man braucht.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Der Garten, der morgen wartet.
:1. Nikolai hatte den Garten seines Großvaters nie aufgegeben, nicht in den Jahren des Weniger-Tragens und nicht jetzt, wo der November alles geholt hatte, was der Oktober übrig gelassen hatte.
:2. Er wusste, dass der Frost in zwei, vielleicht drei Wochen kommen würde, mit der sachlichen Gewissheit von jemandem, der Jahreszeiten als Tatsachen behandelt und nicht als Metaphern.
:3. Tatsachen sind verlässlicher, und der Garten brauchte keine Metaphern, um wichtig zu sein.
:4. Die Arbeit hatte den Rhythmus von etwas, das man so lange tut, dass es aufgehört hat, Entscheidung zu sein, und begonnen hat, Zustand zu sein.
:5. Das sieht von außen gleich aus und ist von innen anders, weil Zustände keine Begründung mehr brauchen und Entscheidungen immer.
:6. Nikolai schätzte diese Freiheit von Begründungen, auch wenn er sie nie so benannt hätte.
:7. Der Nebel kam früh und blieb, wie Novembernebel in dieser Gegend bleibt, ohne Eile und ohne Rücksicht.
:8. Das Dorf hatte die stille Qualität von Orten, die aufgehört haben zu wachsen, ohne aufgehört zu haben zu sein.
:9. Das ist eine eigene Form von Würde, auch wenn sie von außen manchmal wie Verfall aussieht.
:10. Sofia erschien aus dem Nebel mit der Unvermitteltheit von jemandem, den man erwartet hatte, ohne es zu wissen.
:11. Zuerst als Form, dann als Frau, dann als jemand, dessen Gesicht er übersetzen musste.
:12. Weil zwölf Jahre keine dramatischen Veränderungen produzieren, sondern eine Akkumulation kleiner Verschiebungen, die zusammen mehr ergeben als ihre Summe.
:13. Das bemerkte er, bevor er es verstand.
:14. Sie sagten sich ihre Namen, Frage und Antwort, was das Präziseste ist, was nach langer Zeit gesagt werden kann.
:15. Weil es nichts voraussetzt und nichts behauptet, nur bestätigt, dass beide da sind.
:16. Und das ist manchmal genug, um anzufangen.
:17. Er lud sie ein, weil Kälte das Gespräch kürzt, und weil Gespräche dieser Art Zeit brauchen.
:18. Nicht weil sie tief sein müssen, sondern weil sie finden müssen, was sie sind.
:19. Dafür brauchte es Wärme und Tee und die Risse des alten Tisches, der aussah wie immer.
:20. Was in diesem Fall tröstlicher war als Veränderung.
:21. Sofia setzte sich und schaute sich um mit der spezifischen Aufmerksamkeit von jemandem, der einen Raum kennt und gleichzeitig zum ersten Mal sieht.
:22. Weil zwölf Jahre den Blick verändern ohne die Erinnerung zu löschen.
:23. Das führt zu dieser Überlagerung von damals und jetzt im selben Raum.
:24. Das ist manchmal der seltsamste und manchmal der reichste Zustand, den ein Mensch haben kann.
:25. Sie sprachen über das Elternhaus, über das Dorf, über konkrete kleine Dinge, die keine große Bedeutung haben.
:26. Sie sind trotzdem das ehrlichste Material von Gesprächen, die noch nicht wissen, wie tief sie gehen wollen.
:27. Sie beginnen deswegen bei der Oberfläche, weil die Oberfläche der richtige Anfang ist, wenn man nicht weiß, was darunter liegt.
:28. Oder wenn man es weiß und Zeit braucht, um dahin zu kommen.
:29. Als Sofia fragte, ob er noch im Garten arbeite, auch im November, sagte er ja, besonders im November.
:30. Das Lächeln, das sie darauf zeigte, kam ohne Ankündigung, was die echten tun.
:31. Weil echte Reaktionen keine Vorbereitung kennen und keine brauchen.
:32. Sie entstehen, wenn etwas Gesagtes etwas trifft, das schon da war.
:33. Er erzählte, dass er ihrem Vater manchmal geholfen hatte, was sie nicht gewusst hatte.
:34. Dieses Nicht-Gewusst-Haben hatte die stille Qualität von Entdeckungen, die man über jemanden macht, den man zu kennen glaubt.
:35. Eine kleine Verschiebung im Bild, die das Bild nicht korrigiert, sondern vollständiger macht.
:36. Das ist manchmal dasselbe wie verstehen.
:37. Die Stille zwischen den Sätzen war die Stille von jemandem, dem man nichts beweisen muss.
:38. Das ist die beste Art von Stille, weil sie keine Energie verbraucht.
:39. Und weil sie das Zeichen einer Verbindung ist, die alt genug ist, um Form und Inhalt übereinstimmen zu lassen.
:40. Bei neueren Verbindungen ist das noch nicht möglich, weil die Form noch gebraucht wird, um den Inhalt zu schützen.
:41. Als Sofia aufstand, sagte Nikolai, sie solle morgen wieder vorbeikommen, der Garten sei schön im Nebel.
:42. Das war eine seltsame Einladung und die genaueste, die er machen konnte.
:43. Weil er damit das sagte, was er sagen wollte, ohne den direkten Weg zu nehmen.
:44. Der direkte Weg ist manchmal weniger präzise als der Umweg, weil direkte Wege manchmal zu viel auf einmal fordern.
:45. Sofia schaute ihn an, einen Moment lang, mit dem Blick von jemandem, der eine Frage hört, die keine direkte Antwort erwartet, sondern eine echte.
:46. Sie sagte vielleicht, was in diesem Zusammenhang mehr war als eine Möglichkeit.
:47. Weil ein vielleicht, das ehrlich gemeint ist, näher an einem ja ist als ein ja, das höflich gemeint ist.
:48. Nikolai blieb in der Küche, mit den zwei leeren Tassen und dem Ofen und dem Nebel draußen.
:49. Er dachte, dass morgen der Garten wieder auf ihn warten würde, wie immer.
:50. Und dass das jetzt einen kleinen, neuen Grund hatte, der keinen Namen brauchte.
:51. Weil manche Dinge präziser bleiben, wenn man sie nicht benennt.
:52. Dieser Grund, so klein er war, war genug für heute Abend und für morgen früh.
:53. Und manchmal ist das alles, was man braucht.
|}
1pi10rld3h3z6qv60rxlocw4djyvfxu
1085953
1085946
2026-05-16T20:29:38Z
Thirunavukkarasye-Raveendran
47852
/* 25 */
1085953
wikitext
text/x-wiki
== 26 ==
=== 1 ===
:Ferenc háza.
:1. Ferenc negyvenöt éves.
:2. Most egy kisvárosban lakik.
:3. A város neve Eger.
:4. Vett egy régi házat.
:5. A ház az 1950-es évekből való.
:6. Nagyon régi és rossz állapotban van.
:7. A tető lyukas.
:8. A falak nedvesek.
:9. A vezetékek tönkrementek.
:10. Az ablakok betörtek.
:11. Az összes szomszéd nézi a házat.
:12. Azt gondolják: ez reménytelen.
:13. Egy szomszédasszony azt mondja: „Ezt hamarosan újra eladja.”
:14. Egy szomszéd azt mondja: „Ez csak ócskaság.”
:15. Ferenc hallja ezt.
:16. De nem mond semmit.
:17. Fog egy írótáblát.
:18. Végigmegy a házon.
:19. Mindent megnéz.
:20. A tető rossz.
:21. Ezt felírja.
:22. A vezetékek rosszak.
:23. Ezt felírja.
:24. Az alap repedezett.
:25. Ezt felírja.
:26. Hosszú listát készít.
:27. Aztán részekre osztja a listát.
:28. Először a tető.
:29. Aztán a vezetékek.
:30. Aztán a falak.
:31. Aztán az ablakok.
:32. Mindenhez dátumot rendel.
:33. A tetővel kezdi.
:34. Ez kemény munka.
:35. Minden nap dolgozik.
:36. Korán kel.
:37. Addig dolgozik, amíg besötétedik.
:38. A szomszédok figyelik.
:39. Várnak.
:40. Arra várnak, hogy feladja.
:41. De nem adja fel.
:42. Tovább dolgozik.
:43. Két hét után elkészül a tető.
:44. Aztán jönnek a vezetékek.
:45. Ez nehéz.
:46. Sokat tanul közben.
:47. Néha hibázik.
:48. Aztán még egyszer megcsinálja.
:49. Helyesen.
:50. Egy nap problémát talál.
:51. Egy nagy fagerenda korhadt.
:52. Ez nagy baj.
:53. A gerenda nagyon fontos.
:54. Ez tartja a tetőt.
:55. Ferenc aggódik.
:56. Sokáig áll a gerenda előtt.
:57. Gondolkodik.
:58. Aztán bemegy a városba.
:59. Elmegy egy szaküzletbe.
:60. Megkérdezi az ottani férfit.
:61. A férfi mindent elmagyaráz neki.
:62. Ferenc megveszi a megfelelő anyagokat.
:63. Visszajön.
:64. Három napig dolgozik a gerendán.
:65. Erősebbé teszi a gerendát, mint korábban volt.
:66. Kipróbálja.
:67. Most nagyon erős.
:68. Ferenc elégedett.
:69. Tovább dolgozik.
:70. Nyárra elkészülnek a falak.
:71. Ősszel beépítik az ablakokat.
:72. Az új ablakok szépek.
:73. A ház jobban néz ki.
:74. Egy este Ferenc felkapcsolja a villanyt.
:75. A nappaliban kigyullad a fény.
:76. Sok év után először.
:77. A szoba világos és meleg.
:78. Ferenc körülnéz.
:79. Ez az ő háza.
:80. Ő maga csinálta meg.
:81. Kimegy a verandára.
:82. Leül.
:83. Kávét iszik.
:84. A szomszédok elmennek mellette.
:85. Egy szomszédasszony ránéz.
:86. Azt mondja: „Most már nagyon szépen néz ki.”
:87. Ferenc mosolyog.
:88. Azt mondja: „Köszönöm.”
:89. Tovább issza a kávéját.
:90. A házat nézi.
:91. Azt gondolja: ezt én csináltam.
:92. Azt gondolja: lépésről lépésre.
:93. Azt gondolja: rövidítések nélkül.
:94. Fáradt.
:95. Nagyon fáradt.
:96. De boldog.
:97. Ez most az otthona.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Ferenc háza. - Ferences Haus
:1. Ferenc negyvenöt éves. - Ferenc ist 45 Jahre alt.
:2. Most egy kisvárosban lakik. - Er wohnt jetzt in einer Kleinstadt.
:3. A város neve Eger. - Die Stadt heißt Eger.
:4. Vett egy régi házat. - Er hat ein altes Haus gekauft.
:5. A ház az 1950-es évekből való. - Das Haus ist aus den 1950er Jahren.
:6. Nagyon régi és rossz állapotban van. - Es ist sehr alt und kaputt.
:7. A tető lyukas. - Das Dach hat Löcher.
:8. A falak nedvesek. - Die Wände sind feucht.
:9. A vezetékek tönkrementek. - Die Leitungen sind kaputt.
:10. Az ablakok betörtek. - Die Fenster sind gebrochen.
:11. Az összes szomszéd nézi a házat. - Alle Nachbarn schauen das Haus an.
:12. Azt gondolják: ez reménytelen. - Sie denken: Das ist hoffnungslos.
:13. Egy szomszédasszony azt mondja: „Ezt hamarosan újra eladja.” - Eine Nachbarin sagt: „Er verkauft das bald wieder."
:14. Egy szomszéd azt mondja: „Ez csak ócskaság.” - Ein Nachbar sagt: „Das ist nur Schrott."
:15. Ferenc hallja ezt. - Ferenc hört das.
:16. De nem mond semmit. - Aber er sagt nichts.
:17. Fog egy írótáblát. - Er nimmt ein Klemmbrett.
:18. Végigmegy a házon. - Er geht durch das Haus.
:19. Mindent megnéz. - Er schaut alles an.
:20. A tető rossz. - Das Dach ist kaputt.
:21. Ezt felírja. - Er schreibt das auf.
:22. A vezetékek rosszak. - Die Leitungen sind kaputt.
:23. Ezt felírja. - Er schreibt das auf.
:24. Az alap repedezett. - Das Fundament hat Risse.
:25. Ezt felírja. - Er schreibt das auf.
:26. Hosszú listát készít. - Er macht eine lange Liste.
:27. Aztán részekre osztja a listát. - Dann teilt er die Liste auf.
:28. Először a tető. - Zuerst das Dach.
:29. Aztán a vezetékek. - Dann die Leitungen.
:30. Aztán a falak. - Dann die Wände.
:31. Aztán az ablakok. - Dann die Fenster.
:32. Mindenhez dátumot rendel. - Er setzt für alles ein Datum.
:33. A tetővel kezdi. - Er beginnt mit dem Dach.
:34. Ez kemény munka. - Das ist harte Arbeit.
:35. Minden nap dolgozik. - Er arbeitet jeden Tag.
:36. Korán kel. - Er steht früh auf.
:37. Addig dolgozik, amíg besötétedik. - Er arbeitet bis es dunkel wird.
:38. A szomszédok figyelik. - Die Nachbarn schauen zu.
:39. Várnak. - Sie warten.
:40. Arra várnak, hogy feladja. - Sie warten darauf, dass er aufgibt.
:41. De nem adja fel. - Aber er gibt nicht auf.
:42. Tovább dolgozik. - Er arbeitet weiter.
:43. Két hét után elkészül a tető. - Das Dach ist nach zwei Wochen fertig.
:44. Aztán jönnek a vezetékek. - Dann kommen die Leitungen.
:45. Ez nehéz. - Das ist schwierig.
:46. Sokat tanul közben. - Er lernt viel dabei.
:47. Néha hibázik. - Er macht manchmal Fehler.
:48. Aztán még egyszer megcsinálja. - Dann macht er es noch einmal.
:49. Helyesen. - Richtig.
:50. Egy nap problémát talál. - Eines Tages findet er ein Problem.
:51. Egy nagy fagerenda korhadt. - Ein großer Holzbalken ist morsch.
:52. Ez nagy baj. - Das ist schlimm.
:53. A gerenda nagyon fontos. - Der Balken ist sehr wichtig.
:54. Ez tartja a tetőt. - Er trägt das Dach.
:55. Ferenc aggódik. - Ferenc ist besorgt.
:56. Sokáig áll a gerenda előtt. - Er steht lange vor dem Balken.
:57. Gondolkodik. - Er denkt nach.
:58. Aztán bemegy a városba. - Dann fährt er in die Stadt.
:59. Elmegy egy szaküzletbe. - Er geht in ein Fachgeschäft.
:60. Megkérdezi az ottani férfit. - Er fragt den Mann dort.
:61. A férfi mindent elmagyaráz neki. - Der Mann erklärt ihm alles.
:62. Ferenc megveszi a megfelelő anyagokat. - Ferenc kauft die richtigen Materialien.
:63. Visszajön. - Er kommt zurück.
:64. Három napig dolgozik a gerendán. - Er arbeitet drei Tage an dem Balken.
:65. Erősebbé teszi a gerendát, mint korábban volt. - Er macht den Balken stärker als vorher.
:66. Kipróbálja. - Er testet ihn.
:67. Most nagyon erős. - Er ist jetzt sehr stark.
:68. Ferenc elégedett. - Ferenc ist zufrieden.
:69. Tovább dolgozik. - Er arbeitet weiter.
:70. Nyárra elkészülnek a falak. - Im Sommer werden die Wände fertig.
:71. Ősszel beépítik az ablakokat. - Im Herbst werden die Fenster eingebaut.
:72. Az új ablakok szépek. - Die neuen Fenster sind schön.
:73. A ház jobban néz ki. - Das Haus sieht besser aus.
:74. Egy este Ferenc felkapcsolja a villanyt. - Eines Abends macht Ferenc das Licht an.
:75. A nappaliban kigyullad a fény. - Das Licht im Wohnzimmer geht an.
:76. Sok év után először. - Das erste Mal seit vielen Jahren.
:77. A szoba világos és meleg. - Das Zimmer ist hell und warm.
:78. Ferenc körülnéz. - Ferenc schaut sich um.
:79. Ez az ő háza. - Das ist sein Haus.
:80. Ő maga csinálta meg. - Er hat es selbst gemacht.
:81. Kimegy a verandára. - Er geht auf die Veranda.
:82. Leül. - Er setzt sich.
:83. Kávét iszik. - Er trinkt einen Kaffee.
:84. A szomszédok elmennek mellette. - Die Nachbarn gehen vorbei.
:85. Egy szomszédasszony ránéz. - Eine Nachbarin schaut ihn an.
:86. Azt mondja: „Most már nagyon szépen néz ki.” - Sie sagt: „Das sieht jetzt sehr schön aus."
:87. Ferenc mosolyog. - Ferenc lächelt.
:88. Azt mondja: „Köszönöm.” - Er sagt: „Danke."
:89. Tovább issza a kávéját. - Er trinkt seinen Kaffee weiter.
:90. A házat nézi. - Er schaut auf das Haus.
:91. Azt gondolja: ezt én csináltam. - Er denkt: Ich habe das gemacht.
:92. Azt gondolja: lépésről lépésre. - Er denkt: Schritt für Schritt.
:93. Azt gondolja: rövidítések nélkül. - Er denkt: Ohne Abkürzungen.
:94. Fáradt. - Er ist müde.
:95. Nagyon fáradt. - Sehr müde.
:96. De boldog. - Aber er ist glücklich.
:97. Ez most az otthona. - Das ist sein Zuhause jetzt.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Ferences Haus
:1. Ferenc ist 45 Jahre alt.
:2. Er wohnt jetzt in einer Kleinstadt.
:3. Die Stadt heißt Eger.
:4. Er hat ein altes Haus gekauft.
:5. Das Haus ist aus den 1950er Jahren.
:6. Es ist sehr alt und kaputt.
:7. Das Dach hat Löcher.
:8. Die Wände sind feucht.
:9. Die Leitungen sind kaputt.
:10. Die Fenster sind gebrochen.
:11. Alle Nachbarn schauen das Haus an.
:12. Sie denken: Das ist hoffnungslos.
:13. Eine Nachbarin sagt: „Er verkauft das bald wieder."
:14. Ein Nachbar sagt: „Das ist nur Schrott."
:15. Ferenc hört das.
:16. Aber er sagt nichts.
:17. Er nimmt ein Klemmbrett.
:18. Er geht durch das Haus.
:19. Er schaut alles an.
:20. Das Dach ist kaputt.
:21. Er schreibt das auf.
:22. Die Leitungen sind kaputt.
:23. Er schreibt das auf.
:24. Das Fundament hat Risse.
:25. Er schreibt das auf.
:26. Er macht eine lange Liste.
:27. Dann teilt er die Liste auf.
:28. Zuerst das Dach.
:29. Dann die Leitungen.
:30. Dann die Wände.
:31. Dann die Fenster.
:32. Er setzt für alles ein Datum.
:33. Er beginnt mit dem Dach.
:34. Das ist harte Arbeit.
:35. Er arbeitet jeden Tag.
:36. Er steht früh auf.
:37. Er arbeitet bis es dunkel wird.
:38. Die Nachbarn schauen zu.
:39. Sie warten.
:40. Sie warten darauf, dass er aufgibt.
:41. Aber er gibt nicht auf.
:42. Er arbeitet weiter.
:43. Das Dach ist nach zwei Wochen fertig.
:44. Dann kommen die Leitungen.
:45. Das ist schwierig.
:46. Er lernt viel dabei.
:47. Er macht manchmal Fehler.
:48. Dann macht er es noch einmal.
:49. Richtig.
:50. Eines Tages findet er ein Problem.
:51. Ein großer Holzbalken ist morsch.
:52. Das ist schlimm.
:53. Der Balken ist sehr wichtig.
:54. Er trägt das Dach.
:55. Ferenc ist besorgt.
:56. Er steht lange vor dem Balken.
:57. Er denkt nach.
:58. Dann fährt er in die Stadt.
:59. Er geht in ein Fachgeschäft.
:60. Er fragt den Mann dort.
:61. Der Mann erklärt ihm alles.
:62. Ferenc kauft die richtigen Materialien.
:63. Er kommt zurück.
:64. Er arbeitet drei Tage an dem Balken.
:65. Er macht den Balken stärker als vorher.
:66. Er testet ihn.
:67. Er ist jetzt sehr stark.
:68. Ferenc ist zufrieden.
:69. Er arbeitet weiter.
:70. Im Sommer werden die Wände fertig.
:71. Im Herbst werden die Fenster eingebaut.
:72. Die neuen Fenster sind schön.
:73. Das Haus sieht besser aus.
:74. Eines Abends macht Ferenc das Licht an.
:75. Das Licht im Wohnzimmer geht an.
:76. Das erste Mal seit vielen Jahren.
:77. Das Zimmer ist hell und warm.
:78. Ferenc schaut sich um.
:79. Das ist sein Haus.
:80. Er hat es selbst gemacht.
:81. Er geht auf die Veranda.
:82. Er setzt sich.
:83. Er trinkt einen Kaffee.
:84. Die Nachbarn gehen vorbei.
:85. Eine Nachbarin schaut ihn an.
:86. Sie sagt: „Das sieht jetzt sehr schön aus."
:87. Ferenc lächelt.
:88. Er sagt: „Danke."
:89. Er trinkt seinen Kaffee weiter.
:90. Er schaut auf das Haus.
:91. Er denkt: Ich habe das gemacht.
:92. Er denkt: Schritt für Schritt.
:93. Er denkt: Ohne Abkürzungen.
:94. Er ist müde.
:95. Sehr müde.
:96. Aber er ist glücklich.
:97. Das ist sein Zuhause jetzt.
|}
=== 2 ===
:Ferenc háza.
:1. Ferenc egy őszi napon vette meg a házat, egy bejárás után, amely húsz percig tartott.
:2. Az ingatlanos olyan arckifejezéssel kísérte végig, mint aki nem érti, miért van még mindig ott.
:3. A ház 1953-ban épült, és ez látszott rajta.
:4. Legalább húsz éve nem lakták, és ez még világosabban látszott.
:5. A tetőn lyukak voltak, a vezetékekhez senki nem akart hozzányúlni, a falak pedig olyan módon voltak nedvesek, amelyhez idő kellett.
:6. A csendes utca szomszédai gyorsan kialakították a véleményüket.
:7. Egy szomszédasszony azt mondta, Ferenc hamarosan újra el fogja adni.
:8. Egy idősebb férfi azt mondta, a ház már csak építési telekként érdekes.
:9. Mindketten barátságosan mondták, amitől nem lett jobb.
:10. Ferenc meghallgatta őket, és nem mondott semmit.
:11. Mert nem az érdekelte, hogy másokat meggyőzzön, hanem az, hogy megjavítsa a házat.
:12. Ez két különböző feladat.
:13. Az első reggelén a házban listát készített, azzal az írótáblával, amelyet külön ezért vett.
:14. Végigment minden helyiségen, és felírta, amit látott.
:15. Anélkül hogy értékelte volna, megvalósítható-e.
:16. Mert a túl korai értékelés megakadályozza a cselekvést.
:17. A lista hosszú volt, de volt szerkezete.
:18. A szerkezet pedig azt jelentette, hogy el lehet kezdeni.
:19. Ezt meg is tette, a tetővel.
:20. Mert a tetőnek kell először jönnie, mielőtt az ember bármi másról gondolkodik.
:21. Az első hetek testileg kemények voltak.
:22. Korai reggelekkel és késő estékkel.
:23. És annak az embernek a kimerültségével, aki nincs hozzászokva ahhoz, hogy egész nap fizikai munkát végezzen, mégis csinálja.
:24. Módszeresen dolgozott.
:25. Nem választott rövidítéseket.
:26. Újra megcsinálta a munkát, ha nem stimmelt.
:27. Mert tudta, hogy az építésben a rövidítések egyszer mindig láthatóvá válnak.
:28. A korhadt gerenda hat hét után került elő, egy kedd délelőtt, amikor a mennyezetet vizsgálta.
:29. Egy ideig előtte állt, és nézte, anélkül hogy cselekedett volna.
:30. Mert bizonyos problémáknak idő kell, mielőtt az ember tudja a megfelelő reakciót.
:31. Bement a városba, és beszélt a szaküzletben dolgozó férfival.
:32. A férfi elmagyarázta neki, mi lehetséges.
:33. Ferenc anyagokkal és egy olyan tervvel tért vissza, amely jobb volt az eredetinél.
:34. Három napig dolgozott a gerendán.
:35. Amikor elkészült, a gerenda erősebb volt annál, amely korábban ott volt.
:36. Ez mindennél jobban elégedetté tette addig.
:37. Nyárra elkészültek a falak.
:38. Kora őszre az ablakok is.
:39. Egy szeptemberi estén felkapcsolta a villanyt a nappaliban, sok év után először.
:40. A szoba világos és meleg volt, és úgy nézett ki, mint egy szoba, amelyben lakik valaki.
:41. A verandán ült a kávéjával.
:42. A szomszédasszony, aki korábban azt mondta, hogy hamarosan eladja, elment mellette.
:43. Azt mondta, ez most igazán szépnek látszik.
:44. Olyan hangon mondta, amely őszintének tűnt.
:45. Ferenc megköszönte, és tovább itta a kávéját.
:46. Arra a listára gondolt, amelyet az első reggelen készített.
:47. És arra, hogy azon minden pont el volt intézve.
:48. Ez nem hősies gondolat volt, hanem tárgyilagos.
:49. És a legjobb, amelyet azon az estén el tudott képzelni.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Ferenc háza. - Ferences Haus
:1. Ferenc egy őszi napon vette meg a házat, egy bejárás után, amely húsz percig tartott. - Ferenc hatte das Haus an einem Herbsttag gekauft, nach einer Besichtigung, die zwanzig Minuten gedauert hatte.
:2. Az ingatlanos olyan arckifejezéssel kísérte végig, mint aki nem érti, miért van még mindig ott. - Der Makler hatte sie mit dem Ausdruck von jemandem begleitet, der nicht versteht, warum er noch dabei ist.
:3. A ház 1953-ban épült, és ez látszott rajta. - Das Haus war 1953 gebaut worden, was man sah.
:4. Legalább húsz éve nem lakták, és ez még világosabban látszott. - Seit mindestens zwanzig Jahren war es nicht mehr bewohnt gewesen, was man noch deutlicher sah.
:5. A tetőn lyukak voltak, a vezetékekhez senki nem akart hozzányúlni, a falak pedig olyan módon voltak nedvesek, amelyhez idő kellett. - Mit dem Dach, das Löcher hatte, den Leitungen, die niemand anfassen wollte, und den Wänden, die feucht waren auf eine Art, die Zeit brauchte.
:6. A csendes utca szomszédai gyorsan kialakították a véleményüket. - Die Nachbarn in der stillen Straße hatten ihre Meinungen schnell gebildet.
:7. Egy szomszédasszony azt mondta, Ferenc hamarosan újra el fogja adni. - Eine Nachbarin sagte, er werde bald wieder verkaufen.
:8. Egy idősebb férfi azt mondta, a ház már csak építési telekként érdekes. - Ein älterer Mann sagte, das Haus sei nur noch als Baugrund interessant.
:9. Mindketten barátságosan mondták, amitől nem lett jobb. - Beide hatten es freundlich gesagt, was es nicht besser machte.
:10. Ferenc meghallgatta őket, és nem mondott semmit. - Ferenc hatte zugehört und nichts gesagt.
:11. Mert nem az érdekelte, hogy másokat meggyőzzön, hanem az, hogy megjavítsa a házat. - Weil er kein Interesse daran hatte, andere zu überzeugen, sondern daran, das Haus zu reparieren.
:12. Ez két különböző feladat. - Das sind zwei verschiedene Aufgaben.
:13. Az első reggelén a házban listát készített, azzal az írótáblával, amelyet külön ezért vett. - Er machte eine Liste, an seinem ersten Morgen im Haus, mit dem Klemmbrett, das er sich extra gekauft hatte.
:14. Végigment minden helyiségen, és felírta, amit látott. - Er ging durch jeden Raum und schrieb auf, was er sah.
:15. Anélkül hogy értékelte volna, megvalósítható-e. - Ohne zu bewerten, ob es machbar war.
:16. Mert a túl korai értékelés megakadályozza a cselekvést. - Weil Bewerten zu früh das Handeln verhindert.
:17. A lista hosszú volt, de volt szerkezete. - Die Liste war lang, aber sie hatte Struktur.
:18. A szerkezet pedig azt jelentette, hogy el lehet kezdeni. - Und Struktur bedeutete, dass man anfangen konnte.
:19. Ezt meg is tette, a tetővel. - Das tat er, mit dem Dach.
:20. Mert a tetőnek kell először jönnie, mielőtt az ember bármi másról gondolkodik. - Weil das Dach zuerst kommen muss, bevor man über alles andere nachdenkt.
:21. Az első hetek testileg kemények voltak. - Die ersten Wochen waren körperlich hart.
:22. Korai reggelekkel és késő estékkel. - Mit frühen Morgen und späten Abenden.
:23. És annak az embernek a kimerültségével, aki nincs hozzászokva ahhoz, hogy egész nap fizikai munkát végezzen, mégis csinálja. - Und mit der Erschöpfung von jemandem, der nicht gewohnt ist, den ganzen Tag körperlich zu arbeiten, und der es trotzdem tut.
:24. Módszeresen dolgozott. - Er arbeitete methodisch.
:25. Nem választott rövidítéseket. - Er machte keine Abkürzungen.
:26. Újra megcsinálta a munkát, ha nem stimmelt. - Er wiederholte Arbeiten, wenn sie nicht stimmten.
:27. Mert tudta, hogy az építésben a rövidítések egyszer mindig láthatóvá válnak. - Weil er wusste, dass Abkürzungen beim Bauen immer irgendwann sichtbar werden.
:28. A korhadt gerenda hat hét után került elő, egy kedd délelőtt, amikor a mennyezetet vizsgálta. - Der morsche Balken kam nach sechs Wochen, an einem Dienstagvormittag, als er die Decke untersuchte.
:29. Egy ideig előtte állt, és nézte, anélkül hogy cselekedett volna. - Er stand eine Weile davor und schaute ihn an, ohne zu handeln.
:30. Mert bizonyos problémáknak idő kell, mielőtt az ember tudja a megfelelő reakciót. - Weil manche Probleme Zeit brauchen, bevor man die richtige Reaktion kennt.
:31. Bement a városba, és beszélt a szaküzletben dolgozó férfival. - Er fuhr in die Stadt und sprach mit dem Mann im Fachgeschäft.
:32. A férfi elmagyarázta neki, mi lehetséges. - Der Mann erklärte ihm, was möglich war.
:33. Ferenc anyagokkal és egy olyan tervvel tért vissza, amely jobb volt az eredetinél. - Ferenc kam zurück mit den Materialien und einem Plan, der besser war als das Original.
:34. Három napig dolgozott a gerendán. - Drei Tage arbeitete er an dem Balken.
:35. Amikor elkészült, a gerenda erősebb volt annál, amely korábban ott volt. - Als er fertig war, war der Balken stärker als der, der vorher dort gewesen war.
:36. Ez mindennél jobban elégedetté tette addig. - Das stellte ihn mehr zufrieden als alles andere bis dahin.
:37. Nyárra elkészültek a falak. - Im Sommer waren die Wände fertig.
:38. Kora őszre az ablakok is. - Im frühen Herbst die Fenster.
:39. Egy szeptemberi estén felkapcsolta a villanyt a nappaliban, sok év után először. - An einem Abend im September machte er das Licht im Wohnzimmer an, das erste Mal seit Jahren.
:40. A szoba világos és meleg volt, és úgy nézett ki, mint egy szoba, amelyben lakik valaki. - Das Zimmer war hell und warm und sah aus wie ein Zimmer, in dem jemand wohnt.
:41. A verandán ült a kávéjával. - Er saß auf der Veranda mit seinem Kaffee.
:42. A szomszédasszony, aki korábban azt mondta, hogy hamarosan eladja, elment mellette. - Die Nachbarin, die gesagt hatte, er werde bald verkaufen, ging vorbei.
:43. Azt mondta, ez most igazán szépnek látszik. - Sie sagte, das sehe jetzt wirklich schön aus.
:44. Olyan hangon mondta, amely őszintének tűnt. - Mit einem Tonfall, der ehrlich klang.
:45. Ferenc megköszönte, és tovább itta a kávéját. - Ferenc sagte danke und trank seinen Kaffee.
:46. Arra a listára gondolt, amelyet az első reggelen készített. - Er dachte an die Liste, die er am ersten Morgen gemacht hatte.
:47. És arra, hogy azon minden pont el volt intézve. - Und daran, dass jeder Punkt darauf erledigt war.
:48. Ez nem hősies gondolat volt, hanem tárgyilagos. - Das war kein heroischer Gedanke, sondern ein sachlicher.
:49. És a legjobb, amelyet azon az estén el tudott képzelni. - Und der beste, den er sich an diesem Abend vorstellen konnte.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Ferences Haus
:1. Ferenc hatte das Haus an einem Herbsttag gekauft, nach einer Besichtigung, die zwanzig Minuten gedauert hatte.
:2. Der Makler hatte sie mit dem Ausdruck von jemandem begleitet, der nicht versteht, warum er noch dabei ist.
:3. Das Haus war 1953 gebaut worden, was man sah.
:4. Seit mindestens zwanzig Jahren war es nicht mehr bewohnt gewesen, was man noch deutlicher sah.
:5. Mit dem Dach, das Löcher hatte, den Leitungen, die niemand anfassen wollte, und den Wänden, die feucht waren auf eine Art, die Zeit brauchte.
:6. Die Nachbarn in der stillen Straße hatten ihre Meinungen schnell gebildet.
:7. Eine Nachbarin sagte, er werde bald wieder verkaufen.
:8. Ein älterer Mann sagte, das Haus sei nur noch als Baugrund interessant.
:9. Beide hatten es freundlich gesagt, was es nicht besser machte.
:10. Ferenc hatte zugehört und nichts gesagt.
:11. Weil er kein Interesse daran hatte, andere zu überzeugen, sondern daran, das Haus zu reparieren.
:12. Das sind zwei verschiedene Aufgaben.
:13. Er machte eine Liste, an seinem ersten Morgen im Haus, mit dem Klemmbrett, das er sich extra gekauft hatte.
:14. Er ging durch jeden Raum und schrieb auf, was er sah.
:15. Ohne zu bewerten, ob es machbar war.
:16. Weil Bewerten zu früh das Handeln verhindert.
:17. Die Liste war lang, aber sie hatte Struktur.
:18. Und Struktur bedeutete, dass man anfangen konnte.
:19. Das tat er, mit dem Dach.
:20. Weil das Dach zuerst kommen muss, bevor man über alles andere nachdenkt.
:21. Die ersten Wochen waren körperlich hart.
:22. Mit frühen Morgen und späten Abenden.
:23. Und mit der Erschöpfung von jemandem, der nicht gewohnt ist, den ganzen Tag körperlich zu arbeiten, und der es trotzdem tut.
:24. Er arbeitete methodisch.
:25. Er machte keine Abkürzungen.
:26. Er wiederholte Arbeiten, wenn sie nicht stimmten.
:27. Weil er wusste, dass Abkürzungen beim Bauen immer irgendwann sichtbar werden.
:28. Der morsche Balken kam nach sechs Wochen, an einem Dienstagvormittag, als er die Decke untersuchte.
:29. Er stand eine Weile davor und schaute ihn an, ohne zu handeln.
:30. Weil manche Probleme Zeit brauchen, bevor man die richtige Reaktion kennt.
:31. Er fuhr in die Stadt und sprach mit dem Mann im Fachgeschäft.
:32. Der Mann erklärte ihm, was möglich war.
:33. Ferenc kam zurück mit den Materialien und einem Plan, der besser war als das Original.
:34. Drei Tage arbeitete er an dem Balken.
:35. Als er fertig war, war der Balken stärker als der, der vorher dort gewesen war.
:36. Das stellte ihn mehr zufrieden als alles andere bis dahin.
:37. Im Sommer waren die Wände fertig.
:38. Im frühen Herbst die Fenster.
:39. An einem Abend im September machte er das Licht im Wohnzimmer an, das erste Mal seit Jahren.
:40. Das Zimmer war hell und warm und sah aus wie ein Zimmer, in dem jemand wohnt.
:41. Er saß auf der Veranda mit seinem Kaffee.
:42. Die Nachbarin, die gesagt hatte, er werde bald verkaufen, ging vorbei.
:43. Sie sagte, das sehe jetzt wirklich schön aus.
:44. Mit einem Tonfall, der ehrlich klang.
:45. Ferenc sagte danke und trank seinen Kaffee.
:46. Er dachte an die Liste, die er am ersten Morgen gemacht hatte.
:47. Und daran, dass jeder Punkt darauf erledigt war.
:48. Das war kein heroischer Gedanke, sondern ein sachlicher.
:49. Und der beste, den er sich an diesem Abend vorstellen konnte.
|}
=== 3 ===
:A ház, amelyet nem kellett megmagyarázni.
:1. Ferenc egy őszi napon vette meg a házat, egy bejárás után, amely húsz percig tartott.
:2. A bejáráson az ingatlanos annak az embernek az arckifejezését viselte, aki nem érti, miért van még mindig ott.
:3. A ház 1953-ban épült, és ez látszott rajta.
:4. Legalább húsz éve nem lakták, és ez még világosabban látszott.
:5. A lyukas tetővel, a vezetékekkel, amelyekhez senki sem akart hozzányúlni, és a falakkal, amelyek olyan módon voltak nedvesek, amelynek kialakulásához idő kell.
:6. A szomszédok gyorsan és barátságosan elmondták a véleményüket.
:7. Ettől nem lett jobb.
:8. Ferenc meghallgatta őket, és nem mondott semmit.
:9. Mert nem az érdekelte, hogy másokat meggyőzzön, hanem az, hogy megjavítsa a házat.
:10. Ez két különböző feladat.
:11. Az első reggelén listát készített, azzal az írótáblával, amelyet külön ezért vett.
:12. Végigment minden helyiségen, és felírta, amit látott.
:13. Anélkül hogy értékelte volna, megvalósítható-e.
:14. Mert a korai értékelés megakadályozza a cselekvést.
:15. A lista hosszú volt, és volt szerkezete.
:16. A szerkezet pedig azt jelentette, hogy el lehet kezdeni.
:17. Ez fontosabb, mint egy tökéletes terv.
:18. A tetővel kezdte.
:19. Mert a tetőnek kell először jönnie, mielőtt az ember bármi másról gondolkodik.
:20. Ezt a logikát az apja tanította neki.
:21. És most értette meg először igazán.
:22. Az első hetek testileg nehezebbek voltak, mint várta.
:23. Korai reggelekkel és késő estékkel.
:24. És annak az embernek a kimerültségével, aki nincs hozzászokva ahhoz, hogy egész nap fizikai munkát végezzen.
:25. De aki ezt már nem használja érvként a folytatás ellen.
:26. Módszeresen dolgozott.
:27. Nem választott rövidítéseket.
:28. Újra megcsinálta a munkát, ha nem stimmelt.
:29. Mert tudta, hogy az építésben a rövidítések mindig láthatóvá válnak.
:30. Többnyire akkor, amikor a legkevésbé alkalmas.
:31. A korhadt gerenda hat hét után került elő, egy kedd délelőttön.
:32. Ferenc egy ideig előtte állt, és nézte.
:33. Annak az embernek a nyugodt tekintetével, aki rögzít egy problémát anélkül, hogy azonnal reagálna.
:34. Mert az elhamarkodott reakciók gyakran rosszabb megoldásokat hoznak létre, mint a rövid várakozás.
:35. Bement a városba, beszélt a szaküzletben dolgozó férfival, meghallgatta, és kérdéseket tett fel.
:36. Aztán olyan tervvel tért vissza, amely jobb volt az eredeti gerendánál.
:37. Néha ez a visszaesések eredménye, ha az ember helyesen kezeli őket.
:38. Három napig dolgozott a megerősítésen.
:39. Amikor elkészült, a gerenda erősebb volt az eredetinél.
:40. Ez jobban elégedetté tette, mint bármelyik visszaesés nélküli pillanat.
:41. Mert a problémákból születő megoldásoknak más minőségük van.
:42. Nyárra elkészültek a falak.
:43. Kora őszre az ablakok is.
:44. Egy szeptemberi estén felkapcsolta a villanyt a nappaliban.
:45. Sok év után először.
:46. A szoba világos és meleg volt, és úgy nézett ki, mint egy hely, ahol valaki él.
:47. A szomszédasszony, aki azt mondta, hogy Ferenc hamarosan eladja, elment a veranda előtt.
:48. Azt mondta, ez most igazán szépnek látszik.
:49. Olyan hangon mondta, amely őszintének tűnt.
:50. Ferenc ezt tudomásul vette, de nem kommentálta.
:51. Ott ült a kávéjával.
:52. Arra a listára gondolt, amelyet az első reggelen készített.
:53. És arra, hogy minden pontja el volt intézve.
:54. Ez nem hősies gondolat volt, hanem tárgyilagos.
:55. Mégis jó érzés volt.
:56. Talán éppen azért, mert ennyire tárgyilagos volt.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A ház, amelyet nem kellett megmagyarázni. - Das Haus, das man nicht erklären musste.
:1. Ferenc egy őszi napon vette meg a házat, egy bejárás után, amely húsz percig tartott. - Ferenc hatte das Haus an einem Herbsttag gekauft, nach einer Besichtigung, die zwanzig Minuten gedauert hatte.
:2. A bejáráson az ingatlanos annak az embernek az arckifejezését viselte, aki nem érti, miért van még mindig ott. - Bei der der Makler den Ausdruck eines Mannes getragen hatte, der nicht versteht, warum er noch dabei ist.
:3. A ház 1953-ban épült, és ez látszott rajta. - Das Haus war 1953 gebaut worden, was man sah.
:4. Legalább húsz éve nem lakták, és ez még világosabban látszott. - Seit mindestens zwanzig Jahren war es nicht mehr bewohnt, was man noch deutlicher sah.
:5. A lyukas tetővel, a vezetékekkel, amelyekhez senki sem akart hozzányúlni, és a falakkal, amelyek olyan módon voltak nedvesek, amelynek kialakulásához idő kell. - Mit dem durchlöcherten Dach, den Leitungen, die niemand anfassen wollte, und den Wänden, die auf eine Art feucht waren, die Zeit braucht, um zu entstehen.
:6. A szomszédok gyorsan és barátságosan elmondták a véleményüket. - Die Nachbarn hatten ihre Meinungen schnell und freundlich geäußert.
:7. Ettől nem lett jobb. - Das machte es nicht besser.
:8. Ferenc meghallgatta őket, és nem mondott semmit. - Ferenc hatte zugehört und nichts gesagt.
:9. Mert nem az érdekelte, hogy másokat meggyőzzön, hanem az, hogy megjavítsa a házat. - Weil er kein Interesse daran hatte, andere zu überzeugen, sondern daran, das Haus zu reparieren.
:10. Ez két különböző feladat. - Das sind zwei verschiedene Aufgaben.
:11. Az első reggelén listát készített, azzal az írótáblával, amelyet külön ezért vett. - Er machte eine Liste an seinem ersten Morgen, mit dem Klemmbrett, das er sich extra gekauft hatte.
:12. Végigment minden helyiségen, és felírta, amit látott. - Er ging durch jeden Raum und schrieb auf, was er sah.
:13. Anélkül hogy értékelte volna, megvalósítható-e. - Ohne zu bewerten, ob es machbar war.
:14. Mert a korai értékelés megakadályozza a cselekvést. - Weil frühes Bewerten das Handeln verhindert.
:15. A lista hosszú volt, és volt szerkezete. - Die Liste war lang und hatte Struktur.
:16. A szerkezet pedig azt jelentette, hogy el lehet kezdeni. - Und Struktur bedeutete, dass man anfangen konnte.
:17. Ez fontosabb, mint egy tökéletes terv. - Das ist wichtiger als ein perfekter Plan.
:18. A tetővel kezdte. - Er begann mit dem Dach.
:19. Mert a tetőnek kell először jönnie, mielőtt az ember bármi másról gondolkodik. - Weil das Dach zuerst kommen muss, bevor man über alles andere nachdenkt.
:20. Ezt a logikát az apja tanította neki. - Diese Logik hatte ihm sein Vater beigebracht.
:21. És most értette meg először igazán. - Und die verstand er jetzt zum ersten Mal wirklich.
:22. Az első hetek testileg nehezebbek voltak, mint várta. - Die ersten Wochen waren körperlich härter als erwartet.
:23. Korai reggelekkel és késő estékkel. - Mit frühen Morgen und späten Abenden.
:24. És annak az embernek a kimerültségével, aki nincs hozzászokva ahhoz, hogy egész nap fizikai munkát végezzen. - Und mit der Erschöpfung von jemandem, der nicht gewohnt ist, den ganzen Tag körperlich zu arbeiten.
:25. De aki ezt már nem használja érvként a folytatás ellen. - Aber der aufgehört hat, das als Argument gegen das Weitermachen zu benutzen.
:26. Módszeresen dolgozott. - Er arbeitete methodisch.
:27. Nem választott rövidítéseket. - Er machte keine Abkürzungen.
:28. Újra megcsinálta a munkát, ha nem stimmelt. - Er wiederholte Arbeiten, wenn sie nicht stimmten.
:29. Mert tudta, hogy az építésben a rövidítések mindig láthatóvá válnak. - Weil er wusste, dass Abkürzungen beim Bauen immer sichtbar werden.
:30. Többnyire akkor, amikor a legkevésbé alkalmas. - Meistens dann, wenn es am unpassendsten ist.
:31. A korhadt gerenda hat hét után került elő, egy kedd délelőttön. - Der morsche Balken fand sich nach sechs Wochen, an einem Dienstagvormittag.
:32. Ferenc egy ideig előtte állt, és nézte. - Ferenc stand eine Weile davor und schaute ihn an.
:33. Annak az embernek a nyugodt tekintetével, aki rögzít egy problémát anélkül, hogy azonnal reagálna. - Mit dem ruhigen Blick von jemandem, der ein Problem registriert, ohne sofort zu reagieren.
:34. Mert az elhamarkodott reakciók gyakran rosszabb megoldásokat hoznak létre, mint a rövid várakozás. - Weil vorschnelle Reaktionen oft schlechtere Lösungen produzieren als kurzes Warten.
:35. Bement a városba, beszélt a szaküzletben dolgozó férfival, meghallgatta, és kérdéseket tett fel. - Er fuhr in die Stadt, sprach mit dem Mann im Fachgeschäft, hörte zu, stellte Fragen.
:36. Aztán olyan tervvel tért vissza, amely jobb volt az eredeti gerendánál. - Und kam zurück mit einem Plan, der besser war als der ursprüngliche Balken.
:37. Néha ez a visszaesések eredménye, ha az ember helyesen kezeli őket. - Das ist manchmal das Ergebnis von Rückschlägen, wenn man sie richtig behandelt.
:38. Három napig dolgozott a megerősítésen. - Drei Tage arbeitete er an der Verstärkung.
:39. Amikor elkészült, a gerenda erősebb volt az eredetinél. - Als sie fertig war, war der Balken stärker als das Original.
:40. Ez jobban elégedetté tette, mint bármelyik visszaesés nélküli pillanat. - Das stellte ihn mehr zufrieden als jeder Moment ohne Rückschlag.
:41. Mert a problémákból születő megoldásoknak más minőségük van. - Weil Lösungen, die aus Problemen entstehen, eine andere Qualität haben.
:42. Nyárra elkészültek a falak. - Im Sommer wurden die Wände fertig.
:43. Kora őszre az ablakok is. - Im frühen Herbst die Fenster.
:44. Egy szeptemberi estén felkapcsolta a villanyt a nappaliban. - An einem Abend im September machte er das Licht im Wohnzimmer an.
:45. Sok év után először. - Das erste Mal seit Jahren.
:46. A szoba világos és meleg volt, és úgy nézett ki, mint egy hely, ahol valaki él. - Das Zimmer war hell und warm und sah aus wie ein Ort, an dem jemand lebt.
:47. A szomszédasszony, aki azt mondta, hogy Ferenc hamarosan eladja, elment a veranda előtt. - Die Nachbarin, die gesagt hatte, er werde bald verkaufen, ging an der Veranda vorbei.
:48. Azt mondta, ez most igazán szépnek látszik. - Sie sagte, das sehe jetzt wirklich schön aus.
:49. Olyan hangon mondta, amely őszintének tűnt. - Mit einem Tonfall, der ehrlich klang.
:50. Ferenc ezt tudomásul vette, de nem kommentálta. - Ferenc registrierte das und kommentierte es nicht.
:51. Ott ült a kávéjával. - Er saß mit seinem Kaffee.
:52. Arra a listára gondolt, amelyet az első reggelen készített. - Und dachte an die Liste, die er am ersten Morgen gemacht hatte.
:53. És arra, hogy minden pontja el volt intézve. - Und daran, dass jeder Punkt erledigt war.
:54. Ez nem hősies gondolat volt, hanem tárgyilagos. - Das war kein heroischer Gedanke, sondern ein sachlicher.
:55. Mégis jó érzés volt. - Der sich trotzdem gut anfühlte.
:56. Talán éppen azért, mert ennyire tárgyilagos volt. - Vielleicht gerade weil er so sachlich war.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Das Haus, das man nicht erklären musste.
:1. Ferenc hatte das Haus an einem Herbsttag gekauft, nach einer Besichtigung, die zwanzig Minuten gedauert hatte.
:2. Bei der der Makler den Ausdruck eines Mannes getragen hatte, der nicht versteht, warum er noch dabei ist.
:3. Das Haus war 1953 gebaut worden, was man sah.
:4. Seit mindestens zwanzig Jahren war es nicht mehr bewohnt, was man noch deutlicher sah.
:5. Mit dem durchlöcherten Dach, den Leitungen, die niemand anfassen wollte, und den Wänden, die auf eine Art feucht waren, die Zeit braucht, um zu entstehen.
:6. Die Nachbarn hatten ihre Meinungen schnell und freundlich geäußert.
:7. Das machte es nicht besser.
:8. Ferenc hatte zugehört und nichts gesagt.
:9. Weil er kein Interesse daran hatte, andere zu überzeugen, sondern daran, das Haus zu reparieren.
:10. Das sind zwei verschiedene Aufgaben.
:11. Er machte eine Liste an seinem ersten Morgen, mit dem Klemmbrett, das er sich extra gekauft hatte.
:12. Er ging durch jeden Raum und schrieb auf, was er sah.
:13. Ohne zu bewerten, ob es machbar war.
:14. Weil frühes Bewerten das Handeln verhindert.
:15. Die Liste war lang und hatte Struktur.
:16. Und Struktur bedeutete, dass man anfangen konnte.
:17. Das ist wichtiger als ein perfekter Plan.
:18. Er begann mit dem Dach.
:19. Weil das Dach zuerst kommen muss, bevor man über alles andere nachdenkt.
:20. Diese Logik hatte ihm sein Vater beigebracht.
:21. Und die verstand er jetzt zum ersten Mal wirklich.
:22. Die ersten Wochen waren körperlich härter als erwartet.
:23. Mit frühen Morgen und späten Abenden.
:24. Und mit der Erschöpfung von jemandem, der nicht gewohnt ist, den ganzen Tag körperlich zu arbeiten.
:25. Aber der aufgehört hat, das als Argument gegen das Weitermachen zu benutzen.
:26. Er arbeitete methodisch.
:27. Er machte keine Abkürzungen.
:28. Er wiederholte Arbeiten, wenn sie nicht stimmten.
:29. Weil er wusste, dass Abkürzungen beim Bauen immer sichtbar werden.
:30. Meistens dann, wenn es am unpassendsten ist.
:31. Der morsche Balken fand sich nach sechs Wochen, an einem Dienstagvormittag.
:32. Ferenc stand eine Weile davor und schaute ihn an.
:33. Mit dem ruhigen Blick von jemandem, der ein Problem registriert, ohne sofort zu reagieren.
:34. Weil vorschnelle Reaktionen oft schlechtere Lösungen produzieren als kurzes Warten.
:35. Er fuhr in die Stadt, sprach mit dem Mann im Fachgeschäft, hörte zu, stellte Fragen.
:36. Und kam zurück mit einem Plan, der besser war als der ursprüngliche Balken.
:37. Das ist manchmal das Ergebnis von Rückschlägen, wenn man sie richtig behandelt.
:38. Drei Tage arbeitete er an der Verstärkung.
:39. Als sie fertig war, war der Balken stärker als das Original.
:40. Das stellte ihn mehr zufrieden als jeder Moment ohne Rückschlag.
:41. Weil Lösungen, die aus Problemen entstehen, eine andere Qualität haben.
:42. Im Sommer wurden die Wände fertig.
:43. Im frühen Herbst die Fenster.
:44. An einem Abend im September machte er das Licht im Wohnzimmer an.
:45. Das erste Mal seit Jahren.
:46. Das Zimmer war hell und warm und sah aus wie ein Ort, an dem jemand lebt.
:47. Die Nachbarin, die gesagt hatte, er werde bald verkaufen, ging an der Veranda vorbei.
:48. Sie sagte, das sehe jetzt wirklich schön aus.
:49. Mit einem Tonfall, der ehrlich klang.
:50. Ferenc registrierte das und kommentierte es nicht.
:51. Er saß mit seinem Kaffee.
:52. Und dachte an die Liste, die er am ersten Morgen gemacht hatte.
:53. Und daran, dass jeder Punkt erledigt war.
:54. Das war kein heroischer Gedanke, sondern ein sachlicher.
:55. Der sich trotzdem gut anfühlte.
:56. Vielleicht gerade weil er so sachlich war.
|}
=== 4 ===
:Rövidítések nélkül.
:1. Ferenc azért vette meg a házat, mert javíthatónak tartotta.
:2. Ezt rajta kívül senki sem gondolta így.
:3. Ez nem érv volt a vásárlás ellen, hanem mellette.
:4. Mert azok a dolgok, amelyeket mások alábecsülnek, többnyire olcsóbbak, és többnyire lehetségesek.
:5. A ház 1953-ban épült, és húsz éve nem lakták.
:6. Ezt látni lehetett, érezni lehetett a szagán, és érezni lehetett benne.
:7. A lyukas tetőn, a halott vezetékeken, a nedves falakon.
:8. A gerendán is, amelyet akkor még nem talált meg.
:9. És azoknak a helyeknek a sajátos csendjén, amelyekben már nem lakik senki.
:10. Ezt a csendet nem fenyegetésként értette, hanem olyan állapotként, amelyen változtatni lehet.
:11. A szomszédok gyorsan kialakították a véleményüket, és barátságosan el is mondták.
:12. A kettő együtt a közöny egyik formája volt.
:13. Ferenc meghallgatta őket, és nem mondott semmit.
:14. Mert megértette, hogy mások véleménye arról, amit csinál, nem releváns input.
:15. Amíg ő tudja, mit csinál.
:16. Az első reggelén listát készített, módszeresen és értékelés nélkül.
:17. Mert a túl korai értékelés megbénítja a cselekvést.
:18. A listának annak a dolognak a józan teljessége volt, amelyet az ember nem szépít meg.
:19. Mert a szépítés az építésben semmit sem használ.
:20. Területekre osztotta a listát, és mindenhez dátumot rendelt.
:21. Nem azért, mert a dátumok mindig tarthatók.
:22. Hanem mert a dátumok irányt adnak.
:23. Az irány pedig fontosabb, mint a tökéletesség.
:24. A tető következett először.
:25. Mert a tető mindig először jön.
:26. Ez olyan egyszerű logika, hogy nehéz elmagyarázni.
:27. Az ember vagy érti, vagy nem.
:28. Az első heteknek annak a munkának a nyers minősége volt, amelyhez az ember nincs hozzászokva.
:29. Olyan kimerültséggel, amely más, mint az irodai kimerültség.
:30. Testibb, és közben tisztább.
:31. Mert oka van, amely látható.
:32. Rövidítések nélkül dolgozott.
:33. Mert tudta, hogy az építésben a rövidítések adósságok.
:34. Amelyeket később kamatokkal fizet vissza az ember.
:35. És mert ilyen adósságokat többé nem akart, élete egyetlen területén sem.
:36. A korhadt gerenda volt az a pillanat, amelyet nem tervezett.
:37. Egy kedd délelőttön került elő, hat hét munka után.
:38. Ferenc egy ideig előtte állt.
:39. Nem tanácstalanságból.
:40. Hanem a probléma iránti tiszteletből.
:41. Mert a problémák iránti tisztelet jobb megoldásokat hoz létre, mint a pánik.
:42. Bement a városba, és beszélt a szakemberrel.
:43. Félbeszakítás nélkül hallgatta végig.
:44. Feltette a megfelelő kérdéseket.
:45. És egy olyan tervvel tért vissza, amely jobb volt az eredetinél.
:46. Néha ez a visszaesések eredménye, ha az ember információként kezeli őket, nem ítéletként.
:47. A megerősítés három napig tartott.
:48. A végén erősebb volt, mint a gerenda, amelyet pótolt.
:49. Ez jobban elégedetté tette, mint bármi, ami addig ellenállás nélkül ment.
:50. Mert a nehézségekből születő megoldásoknak más anyaguk van.
:51. A nyár meghozta a falakat, a kora ősz az ablakokat.
:52. Egy szeptemberi estén felkapcsolta a villanyt a nappaliban.
:53. Sok év után először.
:54. A szoba meleg és világos volt.
:55. Úgy nézett ki, mint ami most már volt.
:56. Egy hely, ahol valaki él.
:57. A verandán ült, és kávét ivott.
:58. A szomszédasszony, aki a bontásra számított, elment mellette.
:59. Azt mondta, ez most igazán szépnek látszik.
:60. Olyan hangon, amely úgy hangzott, mintha valóban komolyan gondolná.
:61. Ferenc ezt tudomásul vette, de nem kommentálta.
:62. Mert bizonyos megerősítések jobban hatnak, ha az ember nem mond rájuk semmit.
:63. Arra a listára gondolt, amelyet az első reggelen készített.
:64. A lista minden pontjára.
:65. És arra, hogy minden pont el volt intézve.
:66. Ez nem hősies gondolat volt.
:67. Hanem teljes.
:68. És a teljesség azon az estén elég volt.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Rövidítések nélkül. - Ohne Abkürzungen.
:1. Ferenc azért vette meg a házat, mert javíthatónak tartotta. - Ferenc hatte das Haus gekauft, weil er es für reparierbar hielt.
:2. Ezt rajta kívül senki sem gondolta így. - Was niemand sonst tat.
:3. Ez nem érv volt a vásárlás ellen, hanem mellette. - Das war kein Argument gegen den Kauf gewesen, sondern ein Argument dafür.
:4. Mert azok a dolgok, amelyeket mások alábecsülnek, többnyire olcsóbbak, és többnyire lehetségesek. - Weil Dinge, die andere unterschätzen, meistens günstiger sind und meistens möglich.
:5. A ház 1953-ban épült, és húsz éve nem lakták. - Das Haus war 1953 gebaut worden und seit zwanzig Jahren nicht mehr bewohnt.
:6. Ezt látni lehetett, érezni lehetett a szagán, és érezni lehetett benne. - Das sah und roch und spürte man.
:7. A lyukas tetőn, a halott vezetékeken, a nedves falakon. - Mit dem durchlöcherten Dach, den toten Leitungen, den feuchten Wänden.
:8. A gerendán is, amelyet akkor még nem talált meg. - Mit dem Balken, den er noch nicht gefunden hatte.
:9. És azoknak a helyeknek a sajátos csendjén, amelyekben már nem lakik senki. - Und mit der spezifischen Stille von Orten, die aufgehört haben, bewohnt zu sein.
:10. Ezt a csendet nem fenyegetésként értette, hanem olyan állapotként, amelyen változtatni lehet. - Eine Stille, die er nicht als Bedrohung las, sondern als Zustand, den man ändern kann.
:11. A szomszédok gyorsan kialakították a véleményüket, és barátságosan el is mondták. - Die Nachbarn hatten ihre Meinungen schnell gebildet und freundlich geäußert.
:12. A kettő együtt a közöny egyik formája volt. - Beides zusammen war eine Form von Gleichgültigkeit.
:13. Ferenc meghallgatta őket, és nem mondott semmit. - Ferenc hatte zugehört und nichts gesagt.
:14. Mert megértette, hogy mások véleménye arról, amit csinál, nem releváns input. - Weil er verstanden hatte, dass Meinungen anderer über das, was er tut, kein relevanter Input sind.
:15. Amíg ő tudja, mit csinál. - Solange er weiß, was er tut.
:16. Az első reggelén listát készített, módszeresen és értékelés nélkül. - Er machte eine Liste an seinem ersten Morgen, methodisch und ohne Wertung.
:17. Mert a túl korai értékelés megbénítja a cselekvést. - Weil Wertung zu früh das Handeln lähmt.
:18. A listának annak a dolognak a józan teljessége volt, amelyet az ember nem szépít meg. - Die Liste hatte die nüchterne Vollständigkeit von etwas, das man nicht verschönert.
:19. Mert a szépítés az építésben semmit sem használ. - Weil Verschönerung beim Bauen nichts nützt.
:20. Területekre osztotta a listát, és mindenhez dátumot rendelt. - Er teilte die Liste in Bereiche auf und setzte für alles ein Datum.
:21. Nem azért, mert a dátumok mindig tarthatók. - Nicht weil Daten immer halten.
:22. Hanem mert a dátumok irányt adnak. - Sondern weil Daten eine Richtung geben.
:23. Az irány pedig fontosabb, mint a tökéletesség. - Und Richtung wichtiger ist als Perfektion.
:24. A tető következett először. - Das Dach kam zuerst.
:25. Mert a tető mindig először jön. - Weil das Dach immer zuerst kommt.
:26. Ez olyan egyszerű logika, hogy nehéz elmagyarázni. - Das ist eine Logik, die so einfach ist, dass sie schwer zu erklären ist.
:27. Az ember vagy érti, vagy nem. - Und die man entweder versteht oder nicht.
:28. Az első heteknek annak a munkának a nyers minősége volt, amelyhez az ember nincs hozzászokva. - Die ersten Wochen hatten die raue Qualität von Arbeit, die man nicht gewohnt ist.
:29. Olyan kimerültséggel, amely más, mint az irodai kimerültség. - Mit der Erschöpfung, die sich anders anfühlt als Büroerschöpfung.
:30. Testibb, és közben tisztább. - Körperlicher und gleichzeitig sauberer.
:31. Mert oka van, amely látható. - Weil sie einen Grund hat, der sichtbar ist.
:32. Rövidítések nélkül dolgozott. - Er arbeitete ohne Abkürzungen.
:33. Mert tudta, hogy az építésben a rövidítések adósságok. - Weil er wusste, dass Abkürzungen beim Bauen Schulden sind.
:34. Amelyeket később kamatokkal fizet vissza az ember. - Die man später mit Zinsen zurückzahlt.
:35. És mert ilyen adósságokat többé nem akart, élete egyetlen területén sem. - Und weil er keine Schulden dieser Art mehr wollte, in keinem Bereich seines Lebens.
:36. A korhadt gerenda volt az a pillanat, amelyet nem tervezett. - Der morsche Balken war der Moment, den er nicht geplant hatte.
:37. Egy kedd délelőttön került elő, hat hét munka után. - An einem Dienstagvormittag nach sechs Wochen Arbeit.
:38. Ferenc egy ideig előtte állt. - Ferenc stand eine Weile davor.
:39. Nem tanácstalanságból. - Nicht aus Ratlosigkeit.
:40. Hanem a probléma iránti tiszteletből. - Sondern aus Respekt vor dem Problem.
:41. Mert a problémák iránti tisztelet jobb megoldásokat hoz létre, mint a pánik. - Weil Respekt vor Problemen bessere Lösungen produziert als Panik.
:42. Bement a városba, és beszélt a szakemberrel. - Er fuhr in die Stadt und sprach mit dem Fachmann.
:43. Félbeszakítás nélkül hallgatta végig. - Er hörte zu ohne zu unterbrechen.
:44. Feltette a megfelelő kérdéseket. - Er stellte die richtigen Fragen.
:45. És egy olyan tervvel tért vissza, amely jobb volt az eredetinél. - Und kam zurück mit einem Plan, der besser war als das Original.
:46. Néha ez a visszaesések eredménye, ha az ember információként kezeli őket, nem ítéletként. - Das ist manchmal das Ergebnis von Rückschlägen, wenn man sie als Information behandelt und nicht als Urteil.
:47. A megerősítés három napig tartott. - Die Verstärkung dauerte drei Tage.
:48. A végén erősebb volt, mint a gerenda, amelyet pótolt. - Und war am Ende stärker als der Balken, den sie ersetzte.
:49. Ez jobban elégedetté tette, mint bármi, ami addig ellenállás nélkül ment. - Das stellte ihn mehr zufrieden als alles, was bis dahin ohne Widerstand gelaufen war.
:50. Mert a nehézségekből születő megoldásoknak más anyaguk van. - Weil Lösungen, die aus Schwierigkeiten entstehen, eine andere Substanz haben.
:51. A nyár meghozta a falakat, a kora ősz az ablakokat. - Der Sommer brachte die Wände, der frühe Herbst die Fenster.
:52. Egy szeptemberi estén felkapcsolta a villanyt a nappaliban. - An einem Abend im September machte er das Licht im Wohnzimmer an.
:53. Sok év után először. - Das erste Mal seit Jahren.
:54. A szoba meleg és világos volt. - Das Zimmer war warm und hell.
:55. Úgy nézett ki, mint ami most már volt. - Und sah aus wie das, was es jetzt war.
:56. Egy hely, ahol valaki él. - Ein Ort, an dem jemand lebt.
:57. A verandán ült, és kávét ivott. - Er saß auf der Veranda und trank seinen Kaffee.
:58. A szomszédasszony, aki a bontásra számított, elment mellette. - Die Nachbarin, die den Abriss erwartet hatte, ging vorbei.
:59. Azt mondta, ez most igazán szépnek látszik. - Und sagte, das sehe jetzt wirklich schön aus.
:60. Olyan hangon, amely úgy hangzott, mintha valóban komolyan gondolná. - Mit einem Tonfall, der so klang, als würde sie es wirklich meinen.
:61. Ferenc ezt tudomásul vette, de nem kommentálta. - Ferenc registrierte das und kommentierte es nicht.
:62. Mert bizonyos megerősítések jobban hatnak, ha az ember nem mond rájuk semmit. - Weil manche Bestätigungen besser wirken, wenn man nichts darauf sagt.
:63. Arra a listára gondolt, amelyet az első reggelen készített. - Er dachte an die Liste, die er am ersten Morgen gemacht hatte.
:64. A lista minden pontjára. - An jeden Punkt darauf.
:65. És arra, hogy minden pont el volt intézve. - Und daran, dass jeder Punkt erledigt war.
:66. Ez nem hősies gondolat volt. - Das war kein heroischer Gedanke.
:67. Hanem teljes. - Aber ein vollständiger.
:68. És a teljesség azon az estén elég volt. - Und vollständig war an diesem Abend genug.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Ohne Abkürzungen.
:1. Ferenc hatte das Haus gekauft, weil er es für reparierbar hielt.
:2. Was niemand sonst tat.
:3. Das war kein Argument gegen den Kauf gewesen, sondern ein Argument dafür.
:4. Weil Dinge, die andere unterschätzen, meistens günstiger sind und meistens möglich.
:5. Das Haus war 1953 gebaut worden und seit zwanzig Jahren nicht mehr bewohnt.
:6. Das sah und roch und spürte man.
:7. Mit dem durchlöcherten Dach, den toten Leitungen, den feuchten Wänden.
:8. Mit dem Balken, den er noch nicht gefunden hatte.
:9. Und mit der spezifischen Stille von Orten, die aufgehört haben, bewohnt zu sein.
:10. Eine Stille, die er nicht als Bedrohung las, sondern als Zustand, den man ändern kann.
:11. Die Nachbarn hatten ihre Meinungen schnell gebildet und freundlich geäußert.
:12. Beides zusammen war eine Form von Gleichgültigkeit.
:13. Ferenc hatte zugehört und nichts gesagt.
:14. Weil er verstanden hatte, dass Meinungen anderer über das, was er tut, kein relevanter Input sind.
:15. Solange er weiß, was er tut.
:16. Er machte eine Liste an seinem ersten Morgen, methodisch und ohne Wertung.
:17. Weil Wertung zu früh das Handeln lähmt.
:18. Die Liste hatte die nüchterne Vollständigkeit von etwas, das man nicht verschönert.
:19. Weil Verschönerung beim Bauen nichts nützt.
:20. Er teilte die Liste in Bereiche auf und setzte für alles ein Datum.
:21. Nicht weil Daten immer halten.
:22. Sondern weil Daten eine Richtung geben.
:23. Und Richtung wichtiger ist als Perfektion.
:24. Das Dach kam zuerst.
:25. Weil das Dach immer zuerst kommt.
:26. Das ist eine Logik, die so einfach ist, dass sie schwer zu erklären ist.
:27. Und die man entweder versteht oder nicht.
:28. Die ersten Wochen hatten die raue Qualität von Arbeit, die man nicht gewohnt ist.
:29. Mit der Erschöpfung, die sich anders anfühlt als Büroerschöpfung.
:30. Körperlicher und gleichzeitig sauberer.
:31. Weil sie einen Grund hat, der sichtbar ist.
:32. Er arbeitete ohne Abkürzungen.
:33. Weil er wusste, dass Abkürzungen beim Bauen Schulden sind.
:34. Die man später mit Zinsen zurückzahlt.
:35. Und weil er keine Schulden dieser Art mehr wollte, in keinem Bereich seines Lebens.
:36. Der morsche Balken war der Moment, den er nicht geplant hatte.
:37. An einem Dienstagvormittag nach sechs Wochen Arbeit.
:38. Ferenc stand eine Weile davor.
:39. Nicht aus Ratlosigkeit.
:40. Sondern aus Respekt vor dem Problem.
:41. Weil Respekt vor Problemen bessere Lösungen produziert als Panik.
:42. Er fuhr in die Stadt und sprach mit dem Fachmann.
:43. Er hörte zu ohne zu unterbrechen.
:44. Er stellte die richtigen Fragen.
:45. Und kam zurück mit einem Plan, der besser war als das Original.
:46. Das ist manchmal das Ergebnis von Rückschlägen, wenn man sie als Information behandelt und nicht als Urteil.
:47. Die Verstärkung dauerte drei Tage.
:48. Und war am Ende stärker als der Balken, den sie ersetzte.
:49. Das stellte ihn mehr zufrieden als alles, was bis dahin ohne Widerstand gelaufen war.
:50. Weil Lösungen, die aus Schwierigkeiten entstehen, eine andere Substanz haben.
:51. Der Sommer brachte die Wände, der frühe Herbst die Fenster.
:52. An einem Abend im September machte er das Licht im Wohnzimmer an.
:53. Das erste Mal seit Jahren.
:54. Das Zimmer war warm und hell.
:55. Und sah aus wie das, was es jetzt war.
:56. Ein Ort, an dem jemand lebt.
:57. Er saß auf der Veranda und trank seinen Kaffee.
:58. Die Nachbarin, die den Abriss erwartet hatte, ging vorbei.
:59. Und sagte, das sehe jetzt wirklich schön aus.
:60. Mit einem Tonfall, der so klang, als würde sie es wirklich meinen.
:61. Ferenc registrierte das und kommentierte es nicht.
:62. Weil manche Bestätigungen besser wirken, wenn man nichts darauf sagt.
:63. Er dachte an die Liste, die er am ersten Morgen gemacht hatte.
:64. An jeden Punkt darauf.
:65. Und daran, dass jeder Punkt erledigt war.
:66. Das war kein heroischer Gedanke.
:67. Aber ein vollständiger.
:68. Und vollständig war an diesem Abend genug.
|}
=== 5 ===
:Ami javítható.
:1. Ferenc azért vette meg a házat, mert javíthatónak tartotta.
:2. Ezt rajta kívül senki sem gondolta így.
:3. Ez nem érv volt a vásárlás ellen, hanem mellette.
:4. Mert amit mások alábecsülnek, az többnyire olcsóbb, és többnyire lehetséges.
:5. Ha az ember kész elvégezni azt a munkát, amelyet mások nem akarnak elvégezni.
:6. A háznak azoknak a helyeknek a néma életrajza volt, amelyekben már nem lakik senki.
:7. A lyukas tetővel, a halott vezetékekkel, a nedves falakkal.
:8. És azzal a sajátos csenddel, amely akkor keletkezik, amikor egy hely kiesik az emberek életéből.
:9. Ezt a csendet egyesek fenyegetésként értik.
:10. Ő azonban állapotként értette.
:11. Ez a különbség aközött, aki azt látja, mi egy hely, és aközött, aki azt látja, mivé válhat.
:12. A szomszédok gyorsan és barátságosan elmondták a véleményüket.
:13. A kettő együtt a közöny egyik formája volt, amely önmagát gondoskodásnak tartja.
:14. Ferenc meghallgatta őket, és nem mondott semmit.
:15. Mert megértette, hogy mások véleménye arról, amit csinál, nem releváns input.
:16. Amíg ő tudja, mit csinál.
:17. És mert az ellentmondás ilyen pillanatokban energiába kerül, amelyre neki a házhoz volt szüksége.
:18. Az első reggelén listát készített, módszeresen és értékelés nélkül.
:19. Mert a túl korai értékelés megbénítja a cselekvést.
:20. És mert a probléma teljessége nem érv az elkezdés ellen, hanem a feladat leírása.
:21. A feladaté, amelyet az ember vagy elfogad, vagy nem.
:22. Területekre osztotta a listát, dátumokat rendelt hozzá, és a tetővel kezdte.
:23. Mert a tető mindig először jön.
:24. Ez olyan elemi logika, amely nem megmagyarázza magát, hanem végbemegy.
:25. Ez volt az első lépés egy módszer felé.
:26. Ezt a módszert a következő hónapokban olyan teljesen belsővé tette, hogy megszűnt módszernek lenni, és magatartássá vált.
:27. Az első heteknek annak a munkának a nyers minősége volt, amelyhez az ember nincs hozzászokva.
:28. Olyan kimerültséggel, amely más, mint az irodai kimerültség.
:29. Testibb, és közben tisztább.
:30. Mert látható oka van.
:31. És ez az ok növekszik.
:32. Ez elviselhetővé teszi a kimerültséget, ha nem egyenesen kielégítővé.
:33. Rövidítések nélkül dolgozott.
:34. Nem perfekcionizmusból.
:35. Hanem abból a tudásból, hogy az építésben a rövidítések adósságok.
:36. Olyan adósságok, amelyeket az ember később kamatokkal fizet vissza.
:37. És mert felhagyott azzal a hittel, hogy lépések kihagyásával időt lehet megtakarítani.
:38. Mert nem takarít meg időt.
:39. Csak a munkát tolja át egy kedvezőtlenebb jövőbe.
:40. A korhadt gerenda volt az a pillanat, amelyet az ember nem tervez meg, és amelyre mégis fel kell készülnie.
:41. Egy kedd délelőttön, hat hét után.
:42. Ferenc egy ideig előtte állt.
:43. Nem tanácstalanságból.
:44. Hanem a probléma iránti tiszteletből.
:45. Mert egy megoldás minősége attól a megértéstől függ, amely megelőzi.
:46. A megértéshez pedig néha szünet kell.
:47. Bement a városba, beszélt a szakemberrel, félbeszakítás nélkül hallgatta, és feltette a megfelelő kérdéseket.
:48. Aztán olyan tervvel tért vissza, amely jobb volt az eredetinél.
:49. Ez a visszaesések paradoxona, ha az ember információként kezeli őket.
:50. Néha jobb eredményekhez vezetnek, mint a súrlódásmentes előrehaladás.
:51. Mert olyan kérdéseket kényszerítenek ki, amelyeket az ember különben nem tett volna fel.
:52. A megerősítés három napig tartott.
:53. A végén erősebb volt, mint a gerenda, amelyet pótolt.
:54. Ez jobban elégedetté tette, mint bármi, ami ellenállás nélkül ment.
:55. Mert a nehézségekből születő megoldásoknak más anyaguk van.
:56. Olyan, amelyet az ember érez, még ha megnevezni nem is tudja.
:57. A nyár meghozta a falakat, a kora ősz az ablakokat.
:58. Egy szeptemberi estén felkapcsolta a villanyt a nappaliban.
:59. Sok év után először.
:60. A szoba meleg és világos volt.
:61. Úgy nézett ki, mint ami most már volt.
:62. Lakott hely.
:63. Ez egyszerű megállapítás, és egyben a legteljesebb, amelyet a házról tehetett.
:64. A verandán ült, és kávét ivott.
:65. A szomszédasszony, aki a bontásra számított, elment mellette.
:66. Azt mondta, ez most igazán szépnek látszik.
:67. Olyan hangon, amely úgy hangzott, mintha valóban komolyan gondolná.
:68. Ferenc ezt tudomásul vette, de nem kommentálta.
:69. Mert bizonyos megerősítések erősebben hatnak, ha az ember elfogadja őket, anélkül hogy válaszolna rájuk.
:70. És mert a hallgatás ebben a pillanatban pontosabb volt minden szónál.
:71. Arra a listára gondolt, amelyet az első reggelen készített.
:72. A lista minden pontjára.
:73. És arra, hogy minden pont el volt intézve.
:74. Ez nem hősies gondolat volt, hanem tárgyilagos.
:75. A jól eső tárgyilagos gondolatok többnyire a legőszintébbek.
:76. Mert nincs szükségük túlzásra ahhoz, hogy azt jelentsék, amit jelentenek.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Ami javítható. - Was reparierbar ist.
:1. Ferenc azért vette meg a házat, mert javíthatónak tartotta. - Ferenc hatte das Haus gekauft, weil er es für reparierbar hielt.
:2. Ezt rajta kívül senki sem gondolta így. - Was niemand sonst tat.
:3. Ez nem érv volt a vásárlás ellen, hanem mellette. - Das war kein Argument gegen den Kauf gewesen, sondern eines dafür.
:4. Mert amit mások alábecsülnek, az többnyire olcsóbb, és többnyire lehetséges. - Weil Dinge, die andere unterschätzen, meistens günstiger sind und meistens möglich.
:5. Ha az ember kész elvégezni azt a munkát, amelyet mások nem akarnak elvégezni. - Wenn man bereit ist, die Arbeit zu tun, die andere nicht tun wollen.
:6. A háznak azoknak a helyeknek a néma életrajza volt, amelyekben már nem lakik senki. - Das Haus hatte die stumme Biografie aller Orte, die aufgehört haben, bewohnt zu sein.
:7. A lyukas tetővel, a halott vezetékekkel, a nedves falakkal. - Mit dem durchlöcherten Dach, den toten Leitungen, den feuchten Wänden.
:8. És azzal a sajátos csenddel, amely akkor keletkezik, amikor egy hely kiesik az emberek életéből. - Und mit der spezifischen Stille, die entsteht, wenn ein Ort aus dem Leben von Menschen herausfällt.
:9. Ezt a csendet egyesek fenyegetésként értik. - Eine Stille, die manche als Bedrohung lesen.
:10. Ő azonban állapotként értette. - Und die er als Zustand las.
:11. Ez a különbség aközött, aki azt látja, mi egy hely, és aközött, aki azt látja, mivé válhat. - Das ist der Unterschied zwischen jemandem, der sieht, was ein Ort ist, und jemandem, der sieht, was er werden kann.
:12. A szomszédok gyorsan és barátságosan elmondták a véleményüket. - Die Nachbarn hatten ihre Meinungen schnell und freundlich geäußert.
:13. A kettő együtt a közöny egyik formája volt, amely önmagát gondoskodásnak tartja. - Beides zusammen war eine Form von Gleichgültigkeit, die sich selbst für Fürsorge hält.
:14. Ferenc meghallgatta őket, és nem mondott semmit. - Ferenc hatte zugehört und nichts gesagt.
:15. Mert megértette, hogy mások véleménye arról, amit csinál, nem releváns input. - Weil er verstanden hatte, dass die Meinungen anderer über das, was er tut, kein relevanter Input sind.
:16. Amíg ő tudja, mit csinál. - Solange er weiß, was er tut.
:17. És mert az ellentmondás ilyen pillanatokban energiába kerül, amelyre neki a házhoz volt szüksége. - Und weil Widerspruch in solchen Momenten Energie kostet, die er für das Haus brauchte.
:18. Az első reggelén listát készített, módszeresen és értékelés nélkül. - Er machte eine Liste an seinem ersten Morgen, methodisch und ohne Wertung.
:19. Mert a túl korai értékelés megbénítja a cselekvést. - Weil Wertung zu früh das Handeln lähmt.
:20. És mert a probléma teljessége nem érv az elkezdés ellen, hanem a feladat leírása. - Und weil die Vollständigkeit des Problems kein Argument gegen das Angehen ist, sondern eine Beschreibung der Aufgabe.
:21. A feladaté, amelyet az ember vagy elfogad, vagy nem. - Der Aufgabe, die man entweder annimmt oder nicht.
:22. Területekre osztotta a listát, dátumokat rendelt hozzá, és a tetővel kezdte. - Er teilte die Liste in Bereiche auf, setzte Daten, und begann mit dem Dach.
:23. Mert a tető mindig először jön. - Weil das Dach immer zuerst kommt.
:24. Ez olyan elemi logika, amely nem megmagyarázza magát, hanem végbemegy. - Das ist eine Logik, die so elementar ist, dass sie sich nicht erklärt, sondern vollzieht.
:25. Ez volt az első lépés egy módszer felé. - Das war der erste Schritt zu einer Methode.
:26. Ezt a módszert a következő hónapokban olyan teljesen belsővé tette, hogy megszűnt módszernek lenni, és magatartássá vált. - Die er in den folgenden Monaten so vollständig internalisierte, dass sie aufhörte, Methode zu sein, und Haltung wurde.
:27. Az első heteknek annak a munkának a nyers minősége volt, amelyhez az ember nincs hozzászokva. - Die ersten Wochen hatten die raue Qualität von Arbeit, die man nicht gewohnt ist.
:28. Olyan kimerültséggel, amely más, mint az irodai kimerültség. - Mit einer Erschöpfung, die sich anders anfühlt als Büroerschöpfung.
:29. Testibb, és közben tisztább. - Körperlicher und gleichzeitig sauberer.
:30. Mert látható oka van. - Weil sie einen Grund hat, der sichtbar ist.
:31. És ez az ok növekszik. - Und der wächst.
:32. Ez elviselhetővé teszi a kimerültséget, ha nem egyenesen kielégítővé. - Das macht Erschöpfung erträglich, wenn nicht sogar befriedigend.
:33. Rövidítések nélkül dolgozott. - Er arbeitete ohne Abkürzungen.
:34. Nem perfekcionizmusból. - Nicht aus Perfektionismus.
:35. Hanem abból a tudásból, hogy az építésben a rövidítések adósságok. - Sondern aus dem Wissen, dass Abkürzungen beim Bauen Schulden sind.
:36. Olyan adósságok, amelyeket az ember később kamatokkal fizet vissza. - Die man später mit Zinsen zurückzahlt.
:37. És mert felhagyott azzal a hittel, hogy lépések kihagyásával időt lehet megtakarítani. - Und weil er aufgehört hatte zu glauben, dass das Überspringen von Schritten Zeit spart.
:38. Mert nem takarít meg időt. - Weil es das nicht tut.
:39. Csak a munkát tolja át egy kedvezőtlenebb jövőbe. - Es verschiebt die Arbeit nur in eine ungünstigere Zukunft.
:40. A korhadt gerenda volt az a pillanat, amelyet az ember nem tervez meg, és amelyre mégis fel kell készülnie. - Der morsche Balken war der Moment, den man nicht plant und auf den man trotzdem vorbereitet sein muss.
:41. Egy kedd délelőttön, hat hét után. - An einem Dienstagvormittag nach sechs Wochen.
:42. Ferenc egy ideig előtte állt. - Ferenc stand eine Weile davor.
:43. Nem tanácstalanságból. - Nicht aus Ratlosigkeit.
:44. Hanem a probléma iránti tiszteletből. - Sondern aus Respekt vor dem Problem.
:45. Mert egy megoldás minősége attól a megértéstől függ, amely megelőzi. - Weil die Qualität einer Lösung von der Qualität des Verstehens abhängt, das ihr vorausgeht.
:46. A megértéshez pedig néha szünet kell. - Und Verstehen braucht manchmal eine Pause.
:47. Bement a városba, beszélt a szakemberrel, félbeszakítás nélkül hallgatta, és feltette a megfelelő kérdéseket. - Er fuhr in die Stadt, sprach mit dem Fachmann, hörte zu ohne zu unterbrechen, stellte die richtigen Fragen.
:48. Aztán olyan tervvel tért vissza, amely jobb volt az eredetinél. - Und kam zurück mit einem Plan, der besser war als das Original.
:49. Ez a visszaesések paradoxona, ha az ember információként kezeli őket. - Das ist das Paradox von Rückschlägen, wenn man sie als Information behandelt.
:50. Néha jobb eredményekhez vezetnek, mint a súrlódásmentes előrehaladás. - Dass sie manchmal zu besseren Ergebnissen führen als das reibungslose Fortschreiten.
:51. Mert olyan kérdéseket kényszerítenek ki, amelyeket az ember különben nem tett volna fel. - Weil sie Fragen erzwingen, die man sonst nicht gestellt hätte.
:52. A megerősítés három napig tartott. - Die Verstärkung dauerte drei Tage.
:53. A végén erősebb volt, mint a gerenda, amelyet pótolt. - Und war am Ende stärker als der Balken, den sie ersetzte.
:54. Ez jobban elégedetté tette, mint bármi, ami ellenállás nélkül ment. - Das stellte ihn mehr zufrieden als alles, was ohne Widerstand gelaufen war.
:55. Mert a nehézségekből születő megoldásoknak más anyaguk van. - Weil Lösungen, die aus Schwierigkeiten entstehen, eine andere Substanz haben.
:56. Olyan, amelyet az ember érez, még ha megnevezni nem is tudja. - Eine, die man spürt, auch wenn man sie nicht benennen kann.
:57. A nyár meghozta a falakat, a kora ősz az ablakokat. - Der Sommer brachte die Wände, der frühe Herbst die Fenster.
:58. Egy szeptemberi estén felkapcsolta a villanyt a nappaliban. - An einem Abend im September machte er das Licht im Wohnzimmer an.
:59. Sok év után először. - Das erste Mal seit Jahren.
:60. A szoba meleg és világos volt. - Das Zimmer war warm und hell.
:61. Úgy nézett ki, mint ami most már volt. - Und sah aus wie das, was es jetzt war.
:62. Lakott hely. - Ein bewohnter Ort.
:63. Ez egyszerű megállapítás, és egyben a legteljesebb, amelyet a házról tehetett. - Das ist eine simple Feststellung und gleichzeitig die vollständigste, die er über das Haus machen konnte.
:64. A verandán ült, és kávét ivott. - Er saß auf der Veranda und trank seinen Kaffee.
:65. A szomszédasszony, aki a bontásra számított, elment mellette. - Die Nachbarin, die den Abriss erwartet hatte, ging vorbei.
:66. Azt mondta, ez most igazán szépnek látszik. - Und sagte, das sehe jetzt wirklich schön aus.
:67. Olyan hangon, amely úgy hangzott, mintha valóban komolyan gondolná. - Mit einem Tonfall, der so klang, als würde sie es wirklich meinen.
:68. Ferenc ezt tudomásul vette, de nem kommentálta. - Ferenc registrierte das und kommentierte es nicht.
:69. Mert bizonyos megerősítések erősebben hatnak, ha az ember elfogadja őket, anélkül hogy válaszolna rájuk. - Weil manche Bestätigungen stärker wirken, wenn man sie annimmt, ohne darauf zu antworten.
:70. És mert a hallgatás ebben a pillanatban pontosabb volt minden szónál. - Und weil das Schweigen in diesem Moment präziser war als jedes Wort.
:71. Arra a listára gondolt, amelyet az első reggelen készített. - Er dachte an die Liste, die er am ersten Morgen gemacht hatte.
:72. A lista minden pontjára. - An jeden Punkt darauf.
:73. És arra, hogy minden pont el volt intézve. - Und daran, dass jeder Punkt erledigt war.
:74. Ez nem hősies gondolat volt, hanem tárgyilagos. - Das war kein heroischer Gedanke, sondern ein sachlicher.
:75. A jól eső tárgyilagos gondolatok többnyire a legőszintébbek. - Sachliche Gedanken, die sich gut anfühlen, sind meistens die ehrlichsten.
:76. Mert nincs szükségük túlzásra ahhoz, hogy azt jelentsék, amit jelentenek. - Weil sie keine Überhöhung brauchen, um zu bedeuten, was sie bedeuten.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Was reparierbar ist.
:1. Ferenc hatte das Haus gekauft, weil er es für reparierbar hielt.
:2. Was niemand sonst tat.
:3. Das war kein Argument gegen den Kauf gewesen, sondern eines dafür.
:4. Weil Dinge, die andere unterschätzen, meistens günstiger sind und meistens möglich.
:5. Wenn man bereit ist, die Arbeit zu tun, die andere nicht tun wollen.
:6. Das Haus hatte die stumme Biografie aller Orte, die aufgehört haben, bewohnt zu sein.
:7. Mit dem durchlöcherten Dach, den toten Leitungen, den feuchten Wänden.
:8. Und mit der spezifischen Stille, die entsteht, wenn ein Ort aus dem Leben von Menschen herausfällt.
:9. Eine Stille, die manche als Bedrohung lesen.
:10. Und die er als Zustand las.
:11. Das ist der Unterschied zwischen jemandem, der sieht, was ein Ort ist, und jemandem, der sieht, was er werden kann.
:12. Die Nachbarn hatten ihre Meinungen schnell und freundlich geäußert.
:13. Beides zusammen war eine Form von Gleichgültigkeit, die sich selbst für Fürsorge hält.
:14. Ferenc hatte zugehört und nichts gesagt.
:15. Weil er verstanden hatte, dass die Meinungen anderer über das, was er tut, kein relevanter Input sind.
:16. Solange er weiß, was er tut.
:17. Und weil Widerspruch in solchen Momenten Energie kostet, die er für das Haus brauchte.
:18. Er machte eine Liste an seinem ersten Morgen, methodisch und ohne Wertung.
:19. Weil Wertung zu früh das Handeln lähmt.
:20. Und weil die Vollständigkeit des Problems kein Argument gegen das Angehen ist, sondern eine Beschreibung der Aufgabe.
:21. Der Aufgabe, die man entweder annimmt oder nicht.
:22. Er teilte die Liste in Bereiche auf, setzte Daten, und begann mit dem Dach.
:23. Weil das Dach immer zuerst kommt.
:24. Das ist eine Logik, die so elementar ist, dass sie sich nicht erklärt, sondern vollzieht.
:25. Das war der erste Schritt zu einer Methode.
:26. Die er in den folgenden Monaten so vollständig internalisierte, dass sie aufhörte, Methode zu sein, und Haltung wurde.
:27. Die ersten Wochen hatten die raue Qualität von Arbeit, die man nicht gewohnt ist.
:28. Mit einer Erschöpfung, die sich anders anfühlt als Büroerschöpfung.
:29. Körperlicher und gleichzeitig sauberer.
:30. Weil sie einen Grund hat, der sichtbar ist.
:31. Und der wächst.
:32. Das macht Erschöpfung erträglich, wenn nicht sogar befriedigend.
:33. Er arbeitete ohne Abkürzungen.
:34. Nicht aus Perfektionismus.
:35. Sondern aus dem Wissen, dass Abkürzungen beim Bauen Schulden sind.
:36. Die man später mit Zinsen zurückzahlt.
:37. Und weil er aufgehört hatte zu glauben, dass das Überspringen von Schritten Zeit spart.
:38. Weil es das nicht tut.
:39. Es verschiebt die Arbeit nur in eine ungünstigere Zukunft.
:40. Der morsche Balken war der Moment, den man nicht plant und auf den man trotzdem vorbereitet sein muss.
:41. An einem Dienstagvormittag nach sechs Wochen.
:42. Ferenc stand eine Weile davor.
:43. Nicht aus Ratlosigkeit.
:44. Sondern aus Respekt vor dem Problem.
:45. Weil die Qualität einer Lösung von der Qualität des Verstehens abhängt, das ihr vorausgeht.
:46. Und Verstehen braucht manchmal eine Pause.
:47. Er fuhr in die Stadt, sprach mit dem Fachmann, hörte zu ohne zu unterbrechen, stellte die richtigen Fragen.
:48. Und kam zurück mit einem Plan, der besser war als das Original.
:49. Das ist das Paradox von Rückschlägen, wenn man sie als Information behandelt.
:50. Dass sie manchmal zu besseren Ergebnissen führen als das reibungslose Fortschreiten.
:51. Weil sie Fragen erzwingen, die man sonst nicht gestellt hätte.
:52. Die Verstärkung dauerte drei Tage.
:53. Und war am Ende stärker als der Balken, den sie ersetzte.
:54. Das stellte ihn mehr zufrieden als alles, was ohne Widerstand gelaufen war.
:55. Weil Lösungen, die aus Schwierigkeiten entstehen, eine andere Substanz haben.
:56. Eine, die man spürt, auch wenn man sie nicht benennen kann.
:57. Der Sommer brachte die Wände, der frühe Herbst die Fenster.
:58. An einem Abend im September machte er das Licht im Wohnzimmer an.
:59. Das erste Mal seit Jahren.
:60. Das Zimmer war warm und hell.
:61. Und sah aus wie das, was es jetzt war.
:62. Ein bewohnter Ort.
:63. Das ist eine simple Feststellung und gleichzeitig die vollständigste, die er über das Haus machen konnte.
:64. Er saß auf der Veranda und trank seinen Kaffee.
:65. Die Nachbarin, die den Abriss erwartet hatte, ging vorbei.
:66. Und sagte, das sehe jetzt wirklich schön aus.
:67. Mit einem Tonfall, der so klang, als würde sie es wirklich meinen.
:68. Ferenc registrierte das und kommentierte es nicht.
:69. Weil manche Bestätigungen stärker wirken, wenn man sie annimmt, ohne darauf zu antworten.
:70. Und weil das Schweigen in diesem Moment präziser war als jedes Wort.
:71. Er dachte an die Liste, die er am ersten Morgen gemacht hatte.
:72. An jeden Punkt darauf.
:73. Und daran, dass jeder Punkt erledigt war.
:74. Das war kein heroischer Gedanke, sondern ein sachlicher.
:75. Sachliche Gedanken, die sich gut anfühlen, sind meistens die ehrlichsten.
:76. Weil sie keine Überhöhung brauchen, um zu bedeuten, was sie bedeuten.
|}
== 27 ==
=== 1 ===
:Michael háza.
:1. Michael harmincnyolc éves.
:2. Chicagóban lakik.
:3. Jó munkája van.
:4. Szoftverfejlesztő.
:5. Jól keres.
:6. De bérel egy lakást.
:7. Ezt már tíz éve csinálja.
:8. Minden hónapban lakbért fizet.
:9. A pénz aztán eltűnik.
:10. Michael azt gondolja: házat szeretnék venni.
:11. Saját házat.
:12. Ez az álma.
:13. Pénzt takarít meg.
:14. Minden hónapban félretesz valamennyit.
:15. Ezt három évig csinálja.
:16. Aztán elég pénze van az önerőre.
:17. Ezt down paymentnek nevezik.
:18. Amerikában ez fontos.
:19. Elmegy a bankba.
:20. Beszél egy bankárral.
:21. A bankárt Robertnek hívják.
:22. Robert megnézi az összes papírt.
:23. Megnézi Michael fizetését.
:24. Megnézi Michael adósságait.
:25. Michaelnek nincsenek nagy adósságai.
:26. Ez jó.
:27. Robert azt mondja: „Kap hitelt.”
:28. Ezt mortgage-nak nevezik.
:29. Michael nagyon boldog.
:30. Most házat keres.
:31. Elmegy egy ingatlanügynökhöz.
:32. Az ingatlanügynököt Jennifernek hívják.
:33. Sok házat ismer.
:34. Sok házat mutat neki.
:35. Az első ház túl kicsi.
:36. A második ház túl drága.
:37. A harmadik ház messze van a munkahelyétől.
:38. Michael egy kicsit frusztrált.
:39. De nem adja fel.
:40. Jennifer talál egy új házat.
:41. Egy csendes környéken van.
:42. A házban három hálószoba van.
:43. Van kertje.
:44. Van garázsa.
:45. Az ára korrekt.
:46. Michael megnézi a házat.
:47. Végigmegy az összes szobán.
:48. Benéz a pincébe.
:49. Megnézi a tetőt.
:50. Nagyon tetszik neki a ház.
:51. De óvatos.
:52. Hív egy ellenőrt.
:53. Az ellenőrt Dave-nek hívják.
:54. Mindent nagyon alaposan megnéz.
:55. A tető még jó.
:56. A vezetékek rendben vannak.
:57. A fűtés új.
:58. Dave azt mondja: „A ház jó állapotban van.”
:59. Michael ajánlatot tesz.
:60. Az ajánlat valamivel az ár alatt van.
:61. Az eladó válaszol.
:62. Egy kicsit többet akar.
:63. Michael és az eladó tárgyalnak.
:64. Ez két napig tart.
:65. Aztán megegyeznek.
:66. Michael megveszi a házat.
:67. Sok papír van.
:68. Sok dokumentumot ír alá.
:69. Ez két óráig tart.
:70. Aztán megkapja a kulcsokat.
:71. A kulcsok a kezében vannak.
:72. Bemegy a házba.
:73. Most már az ő háza.
:74. Az üres nappaliban áll.
:75. Körülnéz.
:76. Azt gondolja: ez az enyém.
:77. Azt gondolja: ezt megcsináltam.
:78. Hétvégén jönnek a barátai.
:79. Segítenek neki a költözésben.
:80. Bútorokat visznek be a házba.
:81. Együtt pizzát esznek.
:82. Sört isznak.
:83. Sokat nevetnek.
:84. Este mindannyian együtt ülnek.
:85. Michael barátja, Jake, azt mondja: „Szép házad van.”
:86. Michael mosolyog.
:87. Azt mondja: „Igen. Szép.”
:88. Az elmúlt három évre gondol.
:89. A takarékoskodásra gondol.
:90. A sok házra gondol.
:91. A sok papírra gondol.
:92. Sok munka volt.
:93. De megérte.
:94. Iszik egy korty sört.
:95. Kinéz az ablakon.
:96. Kint van a kert.
:97. Azt gondolja: tavasszal paradicsomot ültetek.
:98. Újra elmosolyodik.
:99. Ez az otthona.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Michael háza. - Michaels Haus
:1. Michael harmincnyolc éves. - Michael ist 38 Jahre alt.
:2. Chicagóban lakik. - Er wohnt in Chicago.
:3. Jó munkája van. - Er hat eine gute Arbeit.
:4. Szoftverfejlesztő. - Er ist Software-Entwickler.
:5. Jól keres. - Er verdient gut.
:6. De bérel egy lakást. - Aber er mietet eine Wohnung.
:7. Ezt már tíz éve csinálja. - Das macht er seit zehn Jahren.
:8. Minden hónapban lakbért fizet. - Er zahlt jeden Monat Miete.
:9. A pénz aztán eltűnik. - Das Geld ist dann weg.
:10. Michael azt gondolja: házat szeretnék venni. - Michael denkt: Ich möchte ein Haus kaufen.
:11. Saját házat. - Ein eigenes Haus.
:12. Ez az álma. - Das ist sein Traum.
:13. Pénzt takarít meg. - Er spart Geld.
:14. Minden hónapban félretesz valamennyit. - Jeden Monat spart er etwas.
:15. Ezt három évig csinálja. - Das macht er drei Jahre lang.
:16. Aztán elég pénze van az önerőre. - Dann hat er genug Geld für eine Anzahlung.
:17. Ezt down paymentnek nevezik. - Das nennt man Down Payment.
:18. Amerikában ez fontos. - In Amerika ist das wichtig.
:19. Elmegy a bankba. - Er geht zur Bank.
:20. Beszél egy bankárral. - Er spricht mit einem Banker.
:21. A bankárt Robertnek hívják. - Der Banker heißt Robert.
:22. Robert megnézi az összes papírt. - Robert schaut alle Papiere an.
:23. Megnézi Michael fizetését. - Er schaut Michaels Gehalt an.
:24. Megnézi Michael adósságait. - Er schaut Michaels Schulden an.
:25. Michaelnek nincsenek nagy adósságai. - Michael hat keine großen Schulden.
:26. Ez jó. - Das ist gut.
:27. Robert azt mondja: „Kap hitelt.” - Robert sagt: „Sie bekommen einen Kredit."
:28. Ezt mortgage-nak nevezik. - Das nennt man Mortgage.
:29. Michael nagyon boldog. - Michael ist sehr glücklich.
:30. Most házat keres. - Jetzt sucht er ein Haus.
:31. Elmegy egy ingatlanügynökhöz. - Er geht zu einem Makler.
:32. Az ingatlanügynököt Jennifernek hívják. - Die Maklerin heißt Jennifer.
:33. Sok házat ismer. - Sie kennt viele Häuser.
:34. Sok házat mutat neki. - Sie zeigt ihm viele Häuser.
:35. Az első ház túl kicsi. - Das erste Haus ist zu klein.
:36. A második ház túl drága. - Das zweite Haus ist zu teuer.
:37. A harmadik ház messze van a munkahelyétől. - Das dritte Haus ist weit von der Arbeit.
:38. Michael egy kicsit frusztrált. - Michael ist ein bisschen frustriert.
:39. De nem adja fel. - Aber er gibt nicht auf.
:40. Jennifer talál egy új házat. - Jennifer findet ein neues Haus.
:41. Egy csendes környéken van. - Es ist in einem ruhigen Viertel.
:42. A házban három hálószoba van. - Das Haus hat drei Schlafzimmer.
:43. Van kertje. - Es hat einen Garten.
:44. Van garázsa. - Es hat eine Garage.
:45. Az ára korrekt. - Der Preis ist fair.
:46. Michael megnézi a házat. - Michael schaut das Haus an.
:47. Végigmegy az összes szobán. - Er geht durch alle Zimmer.
:48. Benéz a pincébe. - Er schaut in den Keller.
:49. Megnézi a tetőt. - Er schaut auf das Dach.
:50. Nagyon tetszik neki a ház. - Er mag das Haus sehr.
:51. De óvatos. - Aber er ist vorsichtig.
:52. Hív egy ellenőrt. - Er bestellt einen Inspektor.
:53. Az ellenőrt Dave-nek hívják. - Der Inspektor heißt Dave.
:54. Mindent nagyon alaposan megnéz. - Er schaut alles sehr genau an.
:55. A tető még jó. - Das Dach ist noch gut.
:56. A vezetékek rendben vannak. - Die Leitungen sind in Ordnung.
:57. A fűtés új. - Die Heizung ist neu.
:58. Dave azt mondja: „A ház jó állapotban van.” - Dave sagt: „Das Haus ist in gutem Zustand."
:59. Michael ajánlatot tesz. - Michael macht ein Angebot.
:60. Az ajánlat valamivel az ár alatt van. - Das Angebot ist etwas unter dem Preis.
:61. Az eladó válaszol. - Der Verkäufer antwortet.
:62. Egy kicsit többet akar. - Er will ein bisschen mehr.
:63. Michael és az eladó tárgyalnak. - Michael und der Verkäufer verhandeln.
:64. Ez két napig tart. - Das dauert zwei Tage.
:65. Aztán megegyeznek. - Dann sind sie einig.
:66. Michael megveszi a házat. - Michael kauft das Haus.
:67. Sok papír van. - Es gibt viele Papiere.
:68. Sok dokumentumot ír alá. - Er unterschreibt viele Dokumente.
:69. Ez két óráig tart. - Das dauert zwei Stunden.
:70. Aztán megkapja a kulcsokat. - Dann bekommt er die Schlüssel.
:71. A kulcsok a kezében vannak. - Die Schlüssel liegen in seiner Hand.
:72. Bemegy a házba. - Er geht in das Haus.
:73. Most már az ő háza. - Es ist jetzt sein Haus.
:74. Az üres nappaliban áll. - Er steht im leeren Wohnzimmer.
:75. Körülnéz. - Er schaut sich um.
:76. Azt gondolja: ez az enyém. - Er denkt: Das ist meins.
:77. Azt gondolja: ezt megcsináltam. - Er denkt: Ich habe das geschafft.
:78. Hétvégén jönnek a barátai. - Am Wochenende kommen Freunde.
:79. Segítenek neki a költözésben. - Sie helfen ihm beim Umzug.
:80. Bútorokat visznek be a házba. - Sie tragen Möbel ins Haus.
:81. Együtt pizzát esznek. - Sie essen zusammen Pizza.
:82. Sört isznak. - Sie trinken Bier.
:83. Sokat nevetnek. - Sie lachen viel.
:84. Este mindannyian együtt ülnek. - Am Abend sitzen alle zusammen.
:85. Michael barátja, Jake, azt mondja: „Szép házad van.” - Michaels Freund Jake sagt: „Du hast ein schönes Haus."
:86. Michael mosolyog. - Michael lächelt.
:87. Azt mondja: „Igen. Szép.” - Er sagt: „Ja. Es ist schön."
:88. Az elmúlt három évre gondol. - Er denkt an die letzten drei Jahre.
:89. A takarékoskodásra gondol. - Er denkt an das Sparen.
:90. A sok házra gondol. - Er denkt an die vielen Häuser.
:91. A sok papírra gondol. - Er denkt an die vielen Papiere.
:92. Sok munka volt. - Das war viel Arbeit.
:93. De megérte. - Aber es hat sich gelohnt.
:94. Iszik egy korty sört. - Er nimmt einen Schluck Bier.
:95. Kinéz az ablakon. - Er schaut durch das Fenster.
:96. Kint van a kert. - Draußen ist der Garten.
:97. Azt gondolja: tavasszal paradicsomot ültetek. - Er denkt: Im Frühling pflanze ich Tomaten.
:98. Újra elmosolyodik. - Er lächelt wieder.
:99. Ez az otthona. - Das ist sein Zuhause.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Michaels Haus
:1. Michael ist 38 Jahre alt.
:2. Er wohnt in Chicago.
:3. Er hat eine gute Arbeit.
:4. Er ist Software-Entwickler.
:5. Er verdient gut.
:6. Aber er mietet eine Wohnung.
:7. Das macht er seit zehn Jahren.
:8. Er zahlt jeden Monat Miete.
:9. Das Geld ist dann weg.
:10. Michael denkt: Ich möchte ein Haus kaufen.
:11. Ein eigenes Haus.
:12. Das ist sein Traum.
:13. Er spart Geld.
:14. Jeden Monat spart er etwas.
:15. Das macht er drei Jahre lang.
:16. Dann hat er genug Geld für eine Anzahlung.
:17. Das nennt man Down Payment.
:18. In Amerika ist das wichtig.
:19. Er geht zur Bank.
:20. Er spricht mit einem Banker.
:21. Der Banker heißt Robert.
:22. Robert schaut alle Papiere an.
:23. Er schaut Michaels Gehalt an.
:24. Er schaut Michaels Schulden an.
:25. Michael hat keine großen Schulden.
:26. Das ist gut.
:27. Robert sagt: „Sie bekommen einen Kredit."
:28. Das nennt man Mortgage.
:29. Michael ist sehr glücklich.
:30. Jetzt sucht er ein Haus.
:31. Er geht zu einem Makler.
:32. Die Maklerin heißt Jennifer.
:33. Sie kennt viele Häuser.
:34. Sie zeigt ihm viele Häuser.
:35. Das erste Haus ist zu klein.
:36. Das zweite Haus ist zu teuer.
:37. Das dritte Haus ist weit von der Arbeit.
:38. Michael ist ein bisschen frustriert.
:39. Aber er gibt nicht auf.
:40. Jennifer findet ein neues Haus.
:41. Es ist in einem ruhigen Viertel.
:42. Das Haus hat drei Schlafzimmer.
:43. Es hat einen Garten.
:44. Es hat eine Garage.
:45. Der Preis ist fair.
:46. Michael schaut das Haus an.
:47. Er geht durch alle Zimmer.
:48. Er schaut in den Keller.
:49. Er schaut auf das Dach.
:50. Er mag das Haus sehr.
:51. Aber er ist vorsichtig.
:52. Er bestellt einen Inspektor.
:53. Der Inspektor heißt Dave.
:54. Er schaut alles sehr genau an.
:55. Das Dach ist noch gut.
:56. Die Leitungen sind in Ordnung.
:57. Die Heizung ist neu.
:58. Dave sagt: „Das Haus ist in gutem Zustand."
:59. Michael macht ein Angebot.
:60. Das Angebot ist etwas unter dem Preis.
:61. Der Verkäufer antwortet.
:62. Er will ein bisschen mehr.
:63. Michael und der Verkäufer verhandeln.
:64. Das dauert zwei Tage.
:65. Dann sind sie einig.
:66. Michael kauft das Haus.
:67. Es gibt viele Papiere.
:68. Er unterschreibt viele Dokumente.
:69. Das dauert zwei Stunden.
:70. Dann bekommt er die Schlüssel.
:71. Die Schlüssel liegen in seiner Hand.
:72. Er geht in das Haus.
:73. Es ist jetzt sein Haus.
:74. Er steht im leeren Wohnzimmer.
:75. Er schaut sich um.
:76. Er denkt: Das ist meins.
:77. Er denkt: Ich habe das geschafft.
:78. Am Wochenende kommen Freunde.
:79. Sie helfen ihm beim Umzug.
:80. Sie tragen Möbel ins Haus.
:81. Sie essen zusammen Pizza.
:82. Sie trinken Bier.
:83. Sie lachen viel.
:84. Am Abend sitzen alle zusammen.
:85. Michaels Freund Jake sagt: „Du hast ein schönes Haus."
:86. Michael lächelt.
:87. Er sagt: „Ja. Es ist schön."
:88. Er denkt an die letzten drei Jahre.
:89. Er denkt an das Sparen.
:90. Er denkt an die vielen Häuser.
:91. Er denkt an die vielen Papiere.
:92. Das war viel Arbeit.
:93. Aber es hat sich gelohnt.
:94. Er nimmt einen Schluck Bier.
:95. Er schaut durch das Fenster.
:96. Draußen ist der Garten.
:97. Er denkt: Im Frühling pflanze ich Tomaten.
:98. Er lächelt wieder.
:99. Das ist sein Zuhause.
|}
=== 2 ===
:Jennifer és a ház.
:1. Jennifer nyolc éve dolgozott ingatlanügynökként Chicagóban.
:2. Ez azt jelentette, hogy nyolc éve csak akkor keresett pénzt, ha valóban eladott egy házat.
:3. Nem volt fizetés, nem volt biztonság.
:4. Csak a jutalék a végén, ha minden sikerült.
:5. Ez néha egy hét után történt meg.
:6. Néha egy év után.
:7. Néha pedig egyáltalán nem.
:8. Amerikában ez volt az alku.
:9. Jennifer elfogadta, mert szerette az eladást.
:10. És mert a rossz hónapok inkább ösztönözték, mint elbizonytalanították.
:11. Michael ajánlás útján került hozzá.
:12. A harmincas évei elején járó szoftverfejlesztő volt.
:13. Nyugodt és jól felkészült.
:14. Már a zsebében volt a bank előzetes hiteljóváhagyó levele.
:15. Jennifer ezt értékelte.
:16. Tudta, hogy Michael közben más ingatlanügynökökkel is beszél.
:17. Ehhez joga volt.
:18. Így működött a piac az Egyesült Államokban.
:19. Egyetlen ügynöknek sem volt kizárólagos joga egy vevőre.
:20. Ez azt jelentette, hogy az kereste meg a jutalékot, aki először találta meg a megfelelő házat.
:21. Ez nyomást teremtett, de motivációt is.
:22. Jennifer pedig jobban szerette a motivációt, mint a kényelmet.
:23. Az első héten három házat mutatott Michaelnek.
:24. Egyik sem illett igazán hozzá.
:25. Ez normális volt, és ezt így is mondta neki.
:26. Mert az őszinte ingatlanügynökök tovább maradnak a szakmában, mint a tisztességtelenek.
:27. A negyedik ház Wicker Parkban olyasmit tudott, amit a többi nem.
:28. Csendes utca, kert, három hálószoba.
:29. És olyan ár, amely még hagyott teret az alkura.
:30. Michael megnézte, és keveset mondott.
:31. Ez komoly vevőknél jó jel volt.
:32. Független ellenőrt rendelt ki.
:33. Jennifer erről soha nem beszélt le senkit.
:34. Akkor sem, ha ez néha üzleteket hiúsított meg.
:35. Az ellenőr nem talált semmi komolyat.
:36. A tetőnek még tíz jó éve volt.
:37. A fűtés új volt.
:38. Jennifer röviden fellélegzett.
:39. Mert a tiszta ellenőrzési jelentés az a pillanat, amikor az üzletek valóságossá válnak.
:40. Azt tanácsolta Michaelnek, hogy az ajánlati ár alatt kezdjen.
:41. Nem túl mélyen, hanem okosan.
:42. Mert a túl alacsony ajánlatok megsértik az eladókat, és már azelőtt megmérgezik a tárgyalást, hogy elkezdődne.
:43. Az ellenalku két napig tartott.
:44. Ajánlatokkal és ellenajánlatokkal.
:45. Jennifer nyugodtan és tárgyilagosan vezette a tárgyalást.
:46. Mert az érzelem ritkán segít a tárgyalásokon.
:47. Végül olyan árban állapodtak meg, amely mindkét fél számára korrekt volt.
:48. Ez a legjobb eredmény.
:49. Nem a legalacsonyabb ár.
:50. Hanem az, amelynél senki sem érzi úgy, hogy veszített.
:51. A zárás két óráig tartott.
:52. Dokumentumokkal, amelyeket Michael aláírt.
:53. És amelyeket Jennifer elmagyarázott neki.
:54. Mert úgy gondolta, hogy a vevőknek érteniük kell, mit írnak alá.
:55. Amikor Michael kezében voltak a kulcsok, köszönetet mondott.
:56. Röviden és őszintén.
:57. Ez Jennifernek többet jelentett, mint egy hosszú köszönet.
:58. Hazament, beírta a jutalékot a táblázatába.
:59. Aztán megnézte, milyen új megkeresések várnak az e-mailjei között.
:60. Mert a következő ügyfél nem vár.
:61. És mert ez volt az élete.
:62. És szerette.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Jennifer és a ház. - Jennifer und das Haus
:1. Jennifer nyolc éve dolgozott ingatlanügynökként Chicagóban. - Jennifer arbeitete seit acht Jahren als Maklerin in Chicago.
:2. Ez azt jelentette, hogy nyolc éve csak akkor keresett pénzt, ha valóban eladott egy házat. - Das bedeutete, dass sie acht Jahre lang nur dann Geld verdient hatte, wenn sie tatsächlich ein Haus verkauft hatte.
:3. Nem volt fizetés, nem volt biztonság. - Kein Gehalt, keine Sicherheit.
:4. Csak a jutalék a végén, ha minden sikerült. - Nur die Provision am Ende, wenn alles geklappt hatte.
:5. Ez néha egy hét után történt meg. - Das passierte manchmal nach einer Woche.
:6. Néha egy év után. - Manchmal nach einem Jahr.
:7. Néha pedig egyáltalán nem. - Oder gar nicht.
:8. Amerikában ez volt az alku. - Das war der Deal in Amerika.
:9. Jennifer elfogadta, mert szerette az eladást. - Jennifer hatte ihn akzeptiert, weil sie das Verkaufen mochte.
:10. És mert a rossz hónapok inkább ösztönözték, mint elbizonytalanították. - Und weil schlechte Monate sie anspornte, statt sie zu entmutigen.
:11. Michael ajánlás útján került hozzá. - Michael kam über eine Empfehlung zu ihr.
:12. A harmincas évei elején járó szoftverfejlesztő volt. - Er war ein Software-Entwickler Anfang dreißig.
:13. Nyugodt és jól felkészült. - Ruhig und gut vorbereitet.
:14. Már a zsebében volt a bank előzetes hiteljóváhagyó levele. - Mit dem Pre-Approval Brief der Bank bereits in der Tasche.
:15. Jennifer ezt értékelte. - Das schätzte sie.
:16. Tudta, hogy Michael közben más ingatlanügynökökkel is beszél. - Sie wusste, dass Michael gleichzeitig auch mit anderen Maklern sprach.
:17. Ehhez joga volt. - Das war sein gutes Recht.
:18. Így működött a piac az Egyesült Államokban. - So funktionierte der Markt in den USA.
:19. Egyetlen ügynöknek sem volt kizárólagos joga egy vevőre. - Kein Makler hatte exklusive Rechte auf einen Käufer.
:20. Ez azt jelentette, hogy az kereste meg a jutalékot, aki először találta meg a megfelelő házat. - Das bedeutete: Wer zuerst das richtige Haus fand, verdiente die Provision.
:21. Ez nyomást teremtett, de motivációt is. - Das erzeugte Druck, aber auch Motivation.
:22. Jennifer pedig jobban szerette a motivációt, mint a kényelmet. - Und Jennifer mochte Motivation mehr als Komfort.
:23. Az első héten három házat mutatott Michaelnek. - Sie zeigte Michael drei Häuser in der ersten Woche.
:24. Egyik sem illett igazán hozzá. - Keines davon passte wirklich.
:25. Ez normális volt, és ezt így is mondta neki. - Das war normal und das sagte sie ihm auch so.
:26. Mert az őszinte ingatlanügynökök tovább maradnak a szakmában, mint a tisztességtelenek. - Weil ehrliche Makler länger im Geschäft bleiben als unehrliche.
:27. A negyedik ház Wicker Parkban olyasmit tudott, amit a többi nem. - Das vierte Haus in Wicker Park hatte etwas, das die anderen nicht hatten.
:28. Csendes utca, kert, három hálószoba. - Eine ruhige Straße, einen Garten, drei Schlafzimmer.
:29. És olyan ár, amely még hagyott teret az alkura. - Und einen Preis, der noch Verhandlungsspielraum ließ.
:30. Michael megnézte, és keveset mondott. - Michael schaute es an, sagte wenig.
:31. Ez komoly vevőknél jó jel volt. - Das war bei ernsthaften Käufern ein gutes Zeichen.
:32. Független ellenőrt rendelt ki. - Er bestellte einen unabhängigen Inspektor.
:33. Jennifer erről soha nem beszélt le senkit. - Davon hatte Jennifer nie abgeraten.
:34. Akkor sem, ha ez néha üzleteket hiúsított meg. - Auch wenn das manchmal Deals zum Platzen brachte.
:35. Az ellenőr nem talált semmi komolyat. - Der Inspektor fand nichts Ernstes.
:36. A tetőnek még tíz jó éve volt. - Das Dach hatte noch zehn gute Jahre.
:37. A fűtés új volt. - Die Heizung war neu.
:38. Jennifer röviden fellélegzett. - Jennifer atmete kurz durch.
:39. Mert a tiszta ellenőrzési jelentés az a pillanat, amikor az üzletek valóságossá válnak. - Weil ein sauberer Inspektionsbericht der Moment ist, an dem Deals real werden.
:40. Azt tanácsolta Michaelnek, hogy az ajánlati ár alatt kezdjen. - Sie riet Michael, unter dem Angebotspreis einzusteigen.
:41. Nem túl mélyen, hanem okosan. - Nicht zu tief, sondern klug.
:42. Mert a túl alacsony ajánlatok megsértik az eladókat, és már azelőtt megmérgezik a tárgyalást, hogy elkezdődne. - Weil zu tiefe Angebote Verkäufer beleidigen und Verhandlungen vergiften, bevor sie beginnen.
:43. Az ellenalku két napig tartott. - Die Gegenverhandlung dauerte zwei Tage.
:44. Ajánlatokkal és ellenajánlatokkal. - Mit Angeboten und Gegenangeboten.
:45. Jennifer nyugodtan és tárgyilagosan vezette a tárgyalást. - Jennifer führte sie ruhig und sachlich.
:46. Mert az érzelem ritkán segít a tárgyalásokon. - Weil Emotion bei Verhandlungen selten hilft.
:47. Végül olyan árban állapodtak meg, amely mindkét fél számára korrekt volt. - Am Ende einigten sie sich auf einen Preis, der für beide Seiten fair war.
:48. Ez a legjobb eredmény. - Das ist das beste Ergebnis.
:49. Nem a legalacsonyabb ár. - Nicht der tiefste Preis.
:50. Hanem az, amelynél senki sem érzi úgy, hogy veszített. - Sondern der, bei dem niemand das Gefühl hat, verloren zu haben.
:51. A zárás két óráig tartott. - Das Closing dauerte zwei Stunden.
:52. Dokumentumokkal, amelyeket Michael aláírt. - Mit Dokumenten, die Michael unterschrieb.
:53. És amelyeket Jennifer elmagyarázott neki. - Und die Jennifer ihm erklärt hatte.
:54. Mert úgy gondolta, hogy a vevőknek érteniük kell, mit írnak alá. - Weil sie fand, dass Käufer verstehen sollten, was sie unterschreiben.
:55. Amikor Michael kezében voltak a kulcsok, köszönetet mondott. - Als Michael die Schlüssel in der Hand hielt, sagte er danke.
:56. Röviden és őszintén. - Kurz und ehrlich.
:57. Ez Jennifernek többet jelentett, mint egy hosszú köszönet. - Das bedeutete Jennifer mehr als ein langer Dank.
:58. Hazament, beírta a jutalékot a táblázatába. - Sie fuhr nach Hause, schrieb die Provision in ihre Tabelle.
:59. Aztán megnézte, milyen új megkeresések várnak az e-mailjei között. - Und schaute, welche neuen Anfragen in ihrer E-Mail warteten.
:60. Mert a következő ügyfél nem vár. - Weil der nächste Kunde nicht wartet.
:61. És mert ez volt az élete. - Und weil das ihr Leben war.
:62. És szerette. - Und sie es mochte.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Jennifer und das Haus
:1. Jennifer arbeitete seit acht Jahren als Maklerin in Chicago.
:2. Das bedeutete, dass sie acht Jahre lang nur dann Geld verdient hatte, wenn sie tatsächlich ein Haus verkauft hatte.
:3. Kein Gehalt, keine Sicherheit.
:4. Nur die Provision am Ende, wenn alles geklappt hatte.
:5. Das passierte manchmal nach einer Woche.
:6. Manchmal nach einem Jahr.
:7. Oder gar nicht.
:8. Das war der Deal in Amerika.
:9. Jennifer hatte ihn akzeptiert, weil sie das Verkaufen mochte.
:10. Und weil schlechte Monate sie anspornte, statt sie zu entmutigen.
:11. Michael kam über eine Empfehlung zu ihr.
:12. Er war ein Software-Entwickler Anfang dreißig.
:13. Ruhig und gut vorbereitet.
:14. Mit dem Pre-Approval Brief der Bank bereits in der Tasche.
:15. Das schätzte sie.
:16. Sie wusste, dass Michael gleichzeitig auch mit anderen Maklern sprach.
:17. Das war sein gutes Recht.
:18. So funktionierte der Markt in den USA.
:19. Kein Makler hatte exklusive Rechte auf einen Käufer.
:20. Das bedeutete: Wer zuerst das richtige Haus fand, verdiente die Provision.
:21. Das erzeugte Druck, aber auch Motivation.
:22. Und Jennifer mochte Motivation mehr als Komfort.
:23. Sie zeigte Michael drei Häuser in der ersten Woche.
:24. Keines davon passte wirklich.
:25. Das war normal und das sagte sie ihm auch so.
:26. Weil ehrliche Makler länger im Geschäft bleiben als unehrliche.
:27. Das vierte Haus in Wicker Park hatte etwas, das die anderen nicht hatten.
:28. Eine ruhige Straße, einen Garten, drei Schlafzimmer.
:29. Und einen Preis, der noch Verhandlungsspielraum ließ.
:30. Michael schaute es an, sagte wenig.
:31. Das war bei ernsthaften Käufern ein gutes Zeichen.
:32. Er bestellte einen unabhängigen Inspektor.
:33. Davon hatte Jennifer nie abgeraten.
:34. Auch wenn das manchmal Deals zum Platzen brachte.
:35. Der Inspektor fand nichts Ernstes.
:36. Das Dach hatte noch zehn gute Jahre.
:37. Die Heizung war neu.
:38. Jennifer atmete kurz durch.
:39. Weil ein sauberer Inspektionsbericht der Moment ist, an dem Deals real werden.
:40. Sie riet Michael, unter dem Angebotspreis einzusteigen.
:41. Nicht zu tief, sondern klug.
:42. Weil zu tiefe Angebote Verkäufer beleidigen und Verhandlungen vergiften, bevor sie beginnen.
:43. Die Gegenverhandlung dauerte zwei Tage.
:44. Mit Angeboten und Gegenangeboten.
:45. Jennifer führte sie ruhig und sachlich.
:46. Weil Emotion bei Verhandlungen selten hilft.
:47. Am Ende einigten sie sich auf einen Preis, der für beide Seiten fair war.
:48. Das ist das beste Ergebnis.
:49. Nicht der tiefste Preis.
:50. Sondern der, bei dem niemand das Gefühl hat, verloren zu haben.
:51. Das Closing dauerte zwei Stunden.
:52. Mit Dokumenten, die Michael unterschrieb.
:53. Und die Jennifer ihm erklärt hatte.
:54. Weil sie fand, dass Käufer verstehen sollten, was sie unterschreiben.
:55. Als Michael die Schlüssel in der Hand hielt, sagte er danke.
:56. Kurz und ehrlich.
:57. Das bedeutete Jennifer mehr als ein langer Dank.
:58. Sie fuhr nach Hause, schrieb die Provision in ihre Tabelle.
:59. Und schaute, welche neuen Anfragen in ihrer E-Mail warteten.
:60. Weil der nächste Kunde nicht wartet.
:61. Und weil das ihr Leben war.
:62. Und sie es mochte.
|}
=== 3 ===
:Markus házvásárlása Floridában.
:1. Markus három éve volt irodavezető Münchenben.
:2. Jól keresett, és keveset tett félre.
:3. Ez Németországban normális, Amerikában viszont probléma.
:4. Mert az amerikai ingatlanpiac önerőt feltételez, mégpedig komolyan.
:5. Megkapta az állást, beadta a zöldkártya-kérelmet, és Tampába költözött.
:6. Ott élt nyolc éve a régi iskolai barátja, Stefan.
:7. És ott mindennap sütött a nap.
:8. Ezt Markus az első télen nagyon értékelte, a második nyáron viszont már kissé másként ítélte meg.
:9. Stefan felajánlotta neki, hogy végigvezeti a házvásárláson.
:10. Ez nagylelkűen hangzott, és valóban az is volt.
:11. Mert Stefan nyolc év alatt mindent rosszul csinált, amit rosszul lehet csinálni.
:12. És szívesen továbbadta a hibáiból származó tudást.
:13. Egy szombat délelőtt elmentek megnézni négy házat, amelyeket Markus online talált.
:14. Stefan mindent kommentált, nyugodtan és dráma nélkül.
:15. Mert nem akarta, hogy Markus ne higgyen neki.
:16. Az első ház gyönyörűen volt berendezve.
:17. Fehér bútorokkal, friss virágokkal és frissen sült kenyér illatával.
:18. Stefan ezt azonnal kommentálta.
:19. Ez staging, mondta, ez nem tartozik a házhoz.
:20. Ha megveszed, mindez eltűnik.
:21. Markus értette az elvet.
:22. De igazán csak akkor értette meg, amikor Stefan elmagyarázta neki, milyen üresnek tűnnek gyakran az amerikai házak a vásárlás után.
:23. Mert az eladók mindent elvisznek, ami nincs odacsavarozva.
:24. Néha még a lámpákat is.
:25. A második ház nagy volt.
:26. Négy hálószoba, három fürdőszoba, medence.
:27. És hihetetlenül olcsó.
:28. Ez meglepte Markust, amíg Stefan meg nem kérdezte, utánanézett-e az ingatlanadónak.
:29. Markus nem nézett utána.
:30. Stefan pedig kiszámolta neki.
:31. Floridában az ingatlanadót a piaci érték alapján fizetik.
:32. Ez egy jó fekvésű, olcsó háznál is évente több ezer dollárt jelenthet.
:33. Ehhez jön még a biztosítás, amely Floridában a hurrikánok miatt drága.
:34. És a Homeowner Association díjai, ha a ház kezelt lakónegyedben van.
:35. A nagy nem mindig olcsó, mondta Stefan.
:36. Néha csak bőkezűen drága.
:37. A harmadik ház olyan környéken állt, amely Markusnak látványra tetszett.
:38. Széles utcák, öreg fák, nyugalom.
:39. Stefan azt javasolta, hogy nézzék meg a bűnözési statisztikát, mielőtt kiszállnak.
:40. Elővette a telefonját, és megmutatta Markusnak az irányítószámhoz tartozó crime rate adatokat.
:41. Ezek nyilvánosan hozzáférhetők.
:42. És ismerni kell őket, mielőtt az ember döntést hoz.
:43. Mert a csendes utcák és az alacsony bűnözési ráta nem mindig ugyanaz.
:44. A környék rendben volt.
:45. Magának a háznak viszont olyan teteje volt, amely Stefant bizalmatlanná tette.
:46. Mert egy nem hurrikánbiztos tető Floridában nem esztétikai probléma, hanem pénzügyi.
:47. Független szakértőt ajánlott.
:48. Nem olyat, akit a makler ajánl, hanem olyat, akit az ember maga keres.
:49. Mert a maklerek által ajánlott szakértők néha túl barátságosak.
:50. A negyedik ház volt a legkevésbé feltűnő.
:51. Egy háromszobás bungaló Észak-Tampában.
:52. Tiszta volt, de egyszerű.
:53. Nem volt medence, és nem volt nagy kert.
:54. A döntő azonban az iskolakörzet volt, mondta Stefan.
:55. Elmagyarázta, hogy Amerikában a házvásárlás egyik legfontosabb döntése az iskolakörzet.
:56. Nemcsak családok számára fontos.
:57. Hanem azért is, mert egy jó iskolakörzet stabilizálja, sőt néha meghatározza egy ház újraeladási értékét.
:58. A körzet iskoláinak jó értékelései voltak.
:59. Ezeket szintén nyilvánosan meg lehet nézni.
:60. Stefan megmutatta Markusnak, hogyan kell ezt csinálni.
:61. Mert Amerikában az információ nyilvános, ha az ember tudja, hol keresse.
:62. Markus időpontot egyeztetett a bankkal, amellyel már korábban felvette a kapcsolatot.
:63. Stefan elkísérte.
:64. Mert az amerikai banki beszélgetések a németeknek szokatlanok.
:65. Ott van például a pre-approval letter.
:66. Ez még nem hitel, hanem előzetes ígéret.
:67. De szükség van rá, ha az ember komoly ajánlatot akar tenni.
:68. A hitelt jóváhagyták.
:69. A havi részlet korrekt volt.
:70. Markus ajánlatot tett a bungalóra.
:71. A listaár alatt, de nem túl mélyen.
:72. Stefan vacsora közben azt mondta, hogy a closing Floridában kissé más, mint Németországban.
:73. Nincs német értelemben vett közjegyző.
:74. Hanem egy title company, amely ellenőrzi és biztosítja a tulajdonátruházást.
:75. És rengeteg dokumentum, amelyek mind időt igényelnek.
:76. A closing két óráig tartott.
:77. Markus aláírt.
:78. Megkapta a kulcsokat.
:79. Stefannal együtt hazafelé hajtott.
:80. Azokon a környékeken át, amelyeket most már ismert.
:81. És azon a városon át, amelyben most lakott.
:82. Stefan megkérdezte, hogy érzi magát.
:83. Markus azt mondta, kimerült, de jól.
:84. Stefan ezt tartotta a legőszintébb válasznak, amelyet egy amerikai házvásárlás után adni lehet.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Markus házvásárlása Floridában. - Markus' Hauskauf in Florida.
:1. Markus három éve volt irodavezető Münchenben. - Markus war seit drei Jahren in München Büroleiter gewesen.
:2. Jól keresett, és keveset tett félre. - Er hatte gut verdient und wenig gespart.
:3. Ez Németországban normális, Amerikában viszont probléma. - Das ist in Deutschland normal und in Amerika ein Problem.
:4. Mert az amerikai ingatlanpiac önerőt feltételez, mégpedig komolyan. - Weil der amerikanische Immobilienmarkt Eigenkapital voraussetzt, und zwar ernsthaft.
:5. Megkapta az állást, beadta a zöldkártya-kérelmet, és Tampába költözött. - Er hatte den Job bekommen, die Greencard beantragt, und war nach Tampa gezogen.
:6. Ott élt nyolc éve a régi iskolai barátja, Stefan. - Dort lebte sein alter Schulfreund Stefan seit acht Jahren.
:7. És ott mindennap sütött a nap. - Und dort schien die Sonne jeden Tag.
:8. Ezt Markus az első télen nagyon értékelte, a második nyáron viszont már kissé másként ítélte meg. - Das schätzte Markus im ersten Winter sehr und beurteilte es im zweiten Sommer leicht anders.
:9. Stefan felajánlotta neki, hogy végigvezeti a házvásárláson. - Stefan hatte ihm angeboten, ihn durch den Hauskauf zu führen.
:10. Ez nagylelkűen hangzott, és valóban az is volt. - Das klang großzügig und war tatsächlich großzügig.
:11. Mert Stefan nyolc év alatt mindent rosszul csinált, amit rosszul lehet csinálni. - Weil Stefan in acht Jahren alles falsch gemacht hatte, was man falsch machen kann.
:12. És szívesen továbbadta a hibáiból származó tudást. - Und weil er das Wissen über seine Fehler gerne weitergab.
:13. Egy szombat délelőtt elmentek megnézni négy házat, amelyeket Markus online talált. - Sie fuhren an einem Samstagvormittag zu vier Häusern, die Markus online gefunden hatte.
:14. Stefan mindent kommentált, nyugodtan és dráma nélkül. - Stefan kommentierte alles, ruhig und ohne Dramatik.
:15. Mert nem akarta, hogy Markus ne higgyen neki. - Weil er nicht wollte, dass Markus ihm nicht glaubte.
:16. Az első ház gyönyörűen volt berendezve. - Das erste Haus war wunderschön eingerichtet.
:17. Fehér bútorokkal, friss virágokkal és frissen sült kenyér illatával. - Mit weißen Möbeln und frischen Blumen und dem Geruch von frisch gebackenem Brot.
:18. Stefan ezt azonnal kommentálta. - Das kommentierte Stefan sofort.
:19. Ez staging, mondta, ez nem tartozik a házhoz. - Das ist Staging, sagte er, das gehört nicht zum Haus.
:20. Ha megveszed, mindez eltűnik. - Wenn du kaufst, ist das alles weg.
:21. Markus értette az elvet. - Markus verstand das Prinzip.
:22. De igazán csak akkor értette meg, amikor Stefan elmagyarázta neki, milyen üresnek tűnnek gyakran az amerikai házak a vásárlás után. - Aber er verstand es erst wirklich, als Stefan ihm erklärte, wie leer amerikanische Häuser nach dem Kauf oft aussehen.
:23. Mert az eladók mindent elvisznek, ami nincs odacsavarozva. - Weil Verkäufer alles mitnehmen, was nicht festgeschraubt ist.
:24. Néha még a lámpákat is. - Manchmal sogar die Lampen.
:25. A második ház nagy volt. - Das zweite Haus war groß.
:26. Négy hálószoba, három fürdőszoba, medence. - Vier Schlafzimmer, drei Bäder, Pool.
:27. És hihetetlenül olcsó. - Und unglaublich günstig.
:28. Ez meglepte Markust, amíg Stefan meg nem kérdezte, utánanézett-e az ingatlanadónak. - Das überraschte Markus, bis Stefan fragte, ob er die Grundsteuer nachgeschaut habe.
:29. Markus nem nézett utána. - Markus hatte sie nicht nachgeschaut.
:30. Stefan pedig kiszámolta neki. - Und Stefan rechnete es ihm vor.
:31. Floridában az ingatlanadót a piaci érték alapján fizetik. - In Florida zahlt man Grundsteuer auf den Marktwert.
:32. Ez egy jó fekvésű, olcsó háznál is évente több ezer dollárt jelenthet. - Das bedeutet bei einem günstigen Haus in guter Lage immer noch mehrere tausend Dollar im Jahr.
:33. Ehhez jön még a biztosítás, amely Floridában a hurrikánok miatt drága. - Dazu kommt Versicherung, die in Florida wegen der Hurricanes teuer ist.
:34. És a Homeowner Association díjai, ha a ház kezelt lakónegyedben van. - Und Homeowner Association Fees, wenn das Haus in einer verwalteten Siedlung liegt.
:35. A nagy nem mindig olcsó, mondta Stefan. - Groß ist nicht immer günstig, sagte Stefan.
:36. Néha csak bőkezűen drága. - Manchmal ist es nur großzügig teuer.
:37. A harmadik ház olyan környéken állt, amely Markusnak látványra tetszett. - Das dritte Haus lag in einem Viertel, das Markus optisch mochte.
:38. Széles utcák, öreg fák, nyugalom. - Breite Straßen, alte Bäume, ruhig.
:39. Stefan azt javasolta, hogy nézzék meg a bűnözési statisztikát, mielőtt kiszállnak. - Stefan schlug vor, dass sie die Kriminalitätsstatistik nachschauen sollten, bevor sie aussteigen.
:40. Elővette a telefonját, és megmutatta Markusnak az irányítószámhoz tartozó crime rate adatokat. - Er öffnete sein Handy und zeigte Markus die Crime Rate Daten für den Zip Code.
:41. Ezek nyilvánosan hozzáférhetők. - Die sind öffentlich zugänglich.
:42. És ismerni kell őket, mielőtt az ember döntést hoz. - Und die man kennen sollte, bevor man eine Entscheidung trifft.
:43. Mert a csendes utcák és az alacsony bűnözési ráta nem mindig ugyanaz. - Weil ruhige Straßen und niedrige Kriminalitätsraten nicht immer dasselbe sind.
:44. A környék rendben volt. - Das Viertel war in Ordnung.
:45. Magának a háznak viszont olyan teteje volt, amely Stefant bizalmatlanná tette. - Aber das Haus selbst hatte ein Dach, das Stefan skeptisch machte.
:46. Mert egy nem hurrikánbiztos tető Floridában nem esztétikai probléma, hanem pénzügyi. - Weil ein nicht hurricanefestes Dach in Florida kein ästhetisches Problem ist, sondern ein finanzielles.
:47. Független szakértőt ajánlott. - Er empfahl einen unabhängigen Gutachter.
:48. Nem olyat, akit a makler ajánl, hanem olyat, akit az ember maga keres. - Keinen, den der Makler empfiehlt, sondern einen, den man selbst sucht.
:49. Mert a maklerek által ajánlott szakértők néha túl barátságosak. - Weil Gutachter, die Maklern empfohlen werden, manchmal zu freundlich sind.
:50. A negyedik ház volt a legkevésbé feltűnő. - Das vierte Haus war das unscheinbarste.
:51. Egy háromszobás bungaló Észak-Tampában. - Ein Dreizimmerbungalow in Nordtampa.
:52. Tiszta volt, de egyszerű. - Sauber aber schlicht.
:53. Nem volt medence, és nem volt nagy kert. - Kein Pool, kein großer Garten.
:54. A döntő azonban az iskolakörzet volt, mondta Stefan. - Und der Schulbezirk war das Entscheidende, sagte Stefan.
:55. Elmagyarázta, hogy Amerikában a házvásárlás egyik legfontosabb döntése az iskolakörzet. - Er erklärte, dass der Schulbezirk in Amerika eine der wichtigsten Entscheidungen beim Hauskauf ist.
:56. Nemcsak családok számára fontos. - Er ist nicht nur für Familien relevant.
:57. Hanem azért is, mert egy jó iskolakörzet stabilizálja, sőt néha meghatározza egy ház újraeladási értékét. - Sondern weil ein guter Schulbezirk den Wiederverkaufswert eines Hauses stabilisiert und manchmal bestimmt.
:58. A körzet iskoláinak jó értékelései voltak. - Die Schulen in diesem Bezirk hatten gute Bewertungen.
:59. Ezeket szintén nyilvánosan meg lehet nézni. - Das kann man ebenfalls öffentlich einsehen.
:60. Stefan megmutatta Markusnak, hogyan kell ezt csinálni. - Stefan zeigte Markus, wie man das macht.
:61. Mert Amerikában az információ nyilvános, ha az ember tudja, hol keresse. - Weil Information in Amerika öffentlich ist, wenn man weiß, wo man sucht.
:62. Markus időpontot egyeztetett a bankkal, amellyel már korábban felvette a kapcsolatot. - Markus machte einen Termin mit der Bank, die er schon kontaktiert hatte.
:63. Stefan elkísérte. - Stefan begleitete ihn.
:64. Mert az amerikai banki beszélgetések a németeknek szokatlanok. - Weil amerikanische Bankgespräche für Deutsche ungewohnt sind.
:65. Ott van például a pre-approval letter. - Mit dem Pre-Approval Brief.
:66. Ez még nem hitel, hanem előzetes ígéret. - Der ist noch kein Kredit, sondern eine vorläufige Zusage.
:67. De szükség van rá, ha az ember komoly ajánlatot akar tenni. - Die man braucht, um ernsthafte Angebote machen zu können.
:68. A hitelt jóváhagyták. - Der Kredit wurde genehmigt.
:69. A havi részlet korrekt volt. - Die Rate war fair.
:70. Markus ajánlatot tett a bungalóra. - Markus machte ein Angebot auf den Bungalow.
:71. A listaár alatt, de nem túl mélyen. - Unter dem Listenpreis, aber nicht zu tief.
:72. Stefan vacsora közben azt mondta, hogy a closing Floridában kissé más, mint Németországban. - Stefan sagte beim Abendessen, dass das Closing in Florida ein bisschen anders ist als in Deutschland.
:73. Nincs német értelemben vett közjegyző. - Kein Notar im deutschen Sinne.
:74. Hanem egy title company, amely ellenőrzi és biztosítja a tulajdonátruházást. - Sondern eine Title Company, die den Eigentumsübergang prüft und absichert.
:75. És rengeteg dokumentum, amelyek mind időt igényelnek. - Und eine Menge Dokumente, die alle ihre Zeit brauchen.
:76. A closing két óráig tartott. - Das Closing dauerte zwei Stunden.
:77. Markus aláírt. - Markus unterschrieb.
:78. Megkapta a kulcsokat. - Er bekam die Schlüssel.
:79. Stefannal együtt hazafelé hajtott. - Und fuhr mit Stefan nach Hause.
:80. Azokon a környékeken át, amelyeket most már ismert. - Durch die Viertel, die er jetzt kannte.
:81. És azon a városon át, amelyben most lakott. - Und die Stadt, in der er jetzt wohnte.
:82. Stefan megkérdezte, hogy érzi magát. - Stefan fragte, wie er sich fühle.
:83. Markus azt mondta, kimerült, de jól. - Markus sagte, erschöpft aber gut.
:84. Stefan ezt tartotta a legőszintébb válasznak, amelyet egy amerikai házvásárlás után adni lehet. - Stefan hielt das für die ehrlichste Antwort, die man nach einem amerikanischen Hauskauf geben kann.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Markus' Hauskauf in Florida.
:1. Markus war seit drei Jahren in München Büroleiter gewesen.
:2. Er hatte gut verdient und wenig gespart.
:3. Das ist in Deutschland normal und in Amerika ein Problem.
:4. Weil der amerikanische Immobilienmarkt Eigenkapital voraussetzt, und zwar ernsthaft.
:5. Er hatte den Job bekommen, die Greencard beantragt, und war nach Tampa gezogen.
:6. Dort lebte sein alter Schulfreund Stefan seit acht Jahren.
:7. Und dort schien die Sonne jeden Tag.
:8. Das schätzte Markus im ersten Winter sehr und beurteilte es im zweiten Sommer leicht anders.
:9. Stefan hatte ihm angeboten, ihn durch den Hauskauf zu führen.
:10. Das klang großzügig und war tatsächlich großzügig.
:11. Weil Stefan in acht Jahren alles falsch gemacht hatte, was man falsch machen kann.
:12. Und weil er das Wissen über seine Fehler gerne weitergab.
:13. Sie fuhren an einem Samstagvormittag zu vier Häusern, die Markus online gefunden hatte.
:14. Stefan kommentierte alles, ruhig und ohne Dramatik.
:15. Weil er nicht wollte, dass Markus ihm nicht glaubte.
:16. Das erste Haus war wunderschön eingerichtet.
:17. Mit weißen Möbeln und frischen Blumen und dem Geruch von frisch gebackenem Brot.
:18. Das kommentierte Stefan sofort.
:19. Das ist Staging, sagte er, das gehört nicht zum Haus.
:20. Wenn du kaufst, ist das alles weg.
:21. Markus verstand das Prinzip.
:22. Aber er verstand es erst wirklich, als Stefan ihm erklärte, wie leer amerikanische Häuser nach dem Kauf oft aussehen.
:23. Weil Verkäufer alles mitnehmen, was nicht festgeschraubt ist.
:24. Manchmal sogar die Lampen.
:25. Das zweite Haus war groß.
:26. Vier Schlafzimmer, drei Bäder, Pool.
:27. Und unglaublich günstig.
:28. Das überraschte Markus, bis Stefan fragte, ob er die Grundsteuer nachgeschaut habe.
:29. Markus hatte sie nicht nachgeschaut.
:30. Und Stefan rechnete es ihm vor.
:31. In Florida zahlt man Grundsteuer auf den Marktwert.
:32. Das bedeutet bei einem günstigen Haus in guter Lage immer noch mehrere tausend Dollar im Jahr.
:33. Dazu kommt Versicherung, die in Florida wegen der Hurricanes teuer ist.
:34. Und Homeowner Association Fees, wenn das Haus in einer verwalteten Siedlung liegt.
:35. Groß ist nicht immer günstig, sagte Stefan.
:36. Manchmal ist es nur großzügig teuer.
:37. Das dritte Haus lag in einem Viertel, das Markus optisch mochte.
:38. Breite Straßen, alte Bäume, ruhig.
:39. Stefan schlug vor, dass sie die Kriminalitätsstatistik nachschauen sollten, bevor sie aussteigen.
:40. Er öffnete sein Handy und zeigte Markus die Crime Rate Daten für den Zip Code.
:41. Die sind öffentlich zugänglich.
:42. Und die man kennen sollte, bevor man eine Entscheidung trifft.
:43. Weil ruhige Straßen und niedrige Kriminalitätsraten nicht immer dasselbe sind.
:44. Das Viertel war in Ordnung.
:45. Aber das Haus selbst hatte ein Dach, das Stefan skeptisch machte.
:46. Weil ein nicht hurricanefestes Dach in Florida kein ästhetisches Problem ist, sondern ein finanzielles.
:47. Er empfahl einen unabhängigen Gutachter.
:48. Keinen, den der Makler empfiehlt, sondern einen, den man selbst sucht.
:49. Weil Gutachter, die Maklern empfohlen werden, manchmal zu freundlich sind.
:50. Das vierte Haus war das unscheinbarste.
:51. Ein Dreizimmerbungalow in Nordtampa.
:52. Sauber aber schlicht.
:53. Kein Pool, kein großer Garten.
:54. Und der Schulbezirk war das Entscheidende, sagte Stefan.
:55. Er erklärte, dass der Schulbezirk in Amerika eine der wichtigsten Entscheidungen beim Hauskauf ist.
:56. Er ist nicht nur für Familien relevant.
:57. Sondern weil ein guter Schulbezirk den Wiederverkaufswert eines Hauses stabilisiert und manchmal bestimmt.
:58. Die Schulen in diesem Bezirk hatten gute Bewertungen.
:59. Das kann man ebenfalls öffentlich einsehen.
:60. Stefan zeigte Markus, wie man das macht.
:61. Weil Information in Amerika öffentlich ist, wenn man weiß, wo man sucht.
:62. Markus machte einen Termin mit der Bank, die er schon kontaktiert hatte.
:63. Stefan begleitete ihn.
:64. Weil amerikanische Bankgespräche für Deutsche ungewohnt sind.
:65. Mit dem Pre-Approval Brief.
:66. Der ist noch kein Kredit, sondern eine vorläufige Zusage.
:67. Die man braucht, um ernsthafte Angebote machen zu können.
:68. Der Kredit wurde genehmigt.
:69. Die Rate war fair.
:70. Markus machte ein Angebot auf den Bungalow.
:71. Unter dem Listenpreis, aber nicht zu tief.
:72. Stefan sagte beim Abendessen, dass das Closing in Florida ein bisschen anders ist als in Deutschland.
:73. Kein Notar im deutschen Sinne.
:74. Sondern eine Title Company, die den Eigentumsübergang prüft und absichert.
:75. Und eine Menge Dokumente, die alle ihre Zeit brauchen.
:76. Das Closing dauerte zwei Stunden.
:77. Markus unterschrieb.
:78. Er bekam die Schlüssel.
:79. Und fuhr mit Stefan nach Hause.
:80. Durch die Viertel, die er jetzt kannte.
:81. Und die Stadt, in der er jetzt wohnte.
:82. Stefan fragte, wie er sich fühle.
:83. Markus sagte, erschöpft aber gut.
:84. Stefan hielt das für die ehrlichste Antwort, die man nach einem amerikanischen Hauskauf geben kann.
|}
=== 4 ===
:Derek házvásárlása Dél-Kaliforniában.
:1. Derek tizennégy éven át tanított matematikát a glendorai Citrus College-ban.
:2. Ez azt jelentette, hogy tizennégy éven át elég jól keresett ahhoz, hogy megéljen.
:3. De nem elég jól ahhoz, hogy Dél-Kaliforniában gond nélkül házat vegyen.
:4. Ez Dél-Kaliforniában nem szokatlan helyzet, hanem a normálállapot azoknál, akik hasznos szakmákban dolgoznak.
:5. Rendszeresen takarékoskodott.
:6. Ezt egy matematikatanár jól tudja csinálni.
:7. Mert a matematikatanárok tudják, mit jelent a kamatos kamat.
:8. És mert annak tudása, hogyan növekszik a pénz, fegyelmezett bánásmódra ösztönöz.
:9. Akkor is, ha ez nem helyettesíti a magasabb fizetést.
:10. Tizennyolc hónap konkrét keresés után elég pénze volt húszszázalékos önerőre.
:11. Ez Dél-Kaliforniában azt jelentette, hogy olyan árkategóriában engedhetett meg magának házat, amelyet a kollégái merésznek neveztek.
:12. A maklere viszont reálisnak tartotta.
:13. A maklert Carlosnak hívták.
:14. Tizenkét éve dolgozott a Pomona és Covina közötti térségben.
:15. Volt egy tulajdonsága, amelyet Derek értékelt.
:16. Úgy magyarázott el dolgokat, hogy nem egyszerűsítette le őket.
:17. Egy matematikatanár vevő esetében ez volt a helyes stratégia.
:18. Az első west covinai megtekintés egy olyan házat mutatott, amely első pillantásra tökéletesnek tűnt.
:19. Új bútorokkal, frissen festett falakkal, valamint kávé- és vaníliaillattal.
:20. Carlos ezt azonnal kommentálta.
:21. Ez staging, mondta.
:22. A ház azért néz így ki, mert így kell kinéznie, nem azért, mert ilyen.
:23. Derek, aki matematikusan gondolkodott, értékelte a különbséget az épület megrendezett állapota és tényleges állapota között.
:24. Azonnal független szakértőt kért.
:25. Nem azt, akit Carlos ajánlott volna, hanem egyet, akit ő maga kutatott fel.
:26. Mert a függetlenség egy szakvéleménynél nem formai részlet, hanem a hasznosságának lényege.
:27. A szakértő a második háznál, egy covinai ranch stílusú bungalónál, amely papíron kedvezőnek tűnt, repedéseket talált az alapon.
:28. Ezek egy olyan szeizmikusan aktív zónában, mint Dél-Kalifornia, nem esztétikai kérdést jelentenek, hanem szerkezeti kérdést.
:29. Derek hosszabb gondolkodás nélkül kihúzta a házat a listáról.
:30. Carlos elmagyarázta neki az ingatlanadót.
:31. Kaliforniában ezt a Proposition 13 szabályozza.
:32. Ez az adókulcsot a vételár egy százalékára korlátozza.
:33. Az éves emelések pedig legfeljebb két százalékosak lehetnek.
:34. Ez a rendszert a hosszú távú tulajdonosok számára kedvezővé teszi.
:35. Az új vevők számára pedig azt jelenti, hogy a vételárral kell számolni, nem egy felhalmozott becsült értékkel.
:36. Derek végigszámolta ezt, ahogy egy matematikatanár teszi.
:37. A járulékos költségekkel együtt.
:38. A Homeowners Association díjával, ha volt ilyen.
:39. A földrengésbiztosítással, amely Dél-Kaliforniában opcionális, de mégsem opcionális.
:40. És a karbantartási költségekkel, amelyeket régebbi házaknál reálisan kell kalkulálni.
:41. A harmadik ház Azusában volt, egy olyan környéken, amely optikailag nyugodtnak tűnt.
:42. Derek még a megtekintés előtt utánanézett a bűnözési statisztikáknak.
:43. Mert a nyilvánosan hozzáférhető adatok azért vannak, hogy használják őket.
:44. És mert egy utca benyomása és egy irányítószám bűnözési rátája két különböző információ.
:45. Mindkettőre szükség van.
:46. A környék rendben volt.
:47. A döntő tényező azonban az iskolakörzet volt.
:48. Nem azért, mert Dereknek gyerekei voltak.
:49. Hanem mert megértette, hogy az iskolakörzet hosszú távon erősebben befolyásolja egy ház újraeladási értékét Dél-Kaliforniában, mint szinte bármely építészeti jellemző.
:50. Mert a piacot uraló családok előbb vesznek iskolát, mint konyhát.
:51. A negyedik ház Charter Oakban állt, a Glendora Unified iskolakörzetben.
:52. Ennek jó értékelései voltak, és Derek a Citrus College-ban végzett munkájából ismerte.
:53. Ez egy régebbi bungaló volt három hálószobával, kis kerttel.
:54. Az ára a költségvetése felső határán volt, de elérhető maradt.
:55. A szakértő szerint a tetőnek még öt-hét jó éve volt.
:56. Ez Dél-Kaliforniában azt jelentette, hogy ezt be kellett kalkulálni.
:57. Derek be is kalkulálta.
:58. Levonta a tárgyalási ajánlatból.
:59. És listaár alatti ajánlatot tett, amely kifejezetten megemlítette a tetővel kapcsolatos szakértői megállapítást.
:60. Mert a tárgyilagos érvek jobban hatnak az eladóknál, mint az érzelmiek.
:61. Az ellenalku három napig tartott.
:62. Olyan árban állapodtak meg, amely Dereket elégedetté tette.
:63. Nem azért, mert alacsony volt.
:64. Hanem mert korrekt volt.
:65. Dél-Kaliforniában néha ez a legjobb, amit az ember elérhet.
:66. A closing egy title company-n keresztül zajlott.
:67. Olyan dokumentumokkal, amelyeket Derek már a találkozó előtt elolvasott.
:68. Ez Carlost meglepte.
:69. Derek viszont magától értetődőnek tartotta.
:70. Mert a dokumentumokat el kell olvasni, mielőtt az ember aláírja őket.
:71. Függetlenül attól, hogy valaki matematikatanár-e vagy sem.
:72. Egy csütörtök délután kapta meg a kulcsokat.
:73. Hazahajtott, a házhoz.
:74. Beállt a garázsba.
:75. Aztán egy ideig az üres nappaliban ült.
:76. Mert a staging eltűnt.
:77. A helyiségek most az ő saját bútoraihoz tartoztak, amelyeknek még meg kellett érkezniük.
:78. A tizennyolc hónapra gondolt.
:79. A megtekintésekre, a statisztikákra és a szakértői jelentésekre.
:80. Arra gondolt, hogy a házvásárlás Dél-Kaliforniában matematikai probléma.
:81. Meg lehet oldani, ha az ember ismeri a megfelelő változókat.
:82. És elég türelmes ahhoz, hogy megtalálja a megoldást.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Derek házvásárlása Dél-Kaliforniában. - Dereks Hauskauf in Südkalifornien.
:1. Derek tizennégy éven át tanított matematikát a glendorai Citrus College-ban. - Derek hatte vierzehn Jahre lang Mathematik am Citrus College in Glendora unterrichtet.
:2. Ez azt jelentette, hogy tizennégy éven át elég jól keresett ahhoz, hogy megéljen. - Das bedeutete, dass er vierzehn Jahre lang gut genug verdient hatte, um zu leben.
:3. De nem elég jól ahhoz, hogy Dél-Kaliforniában gond nélkül házat vegyen. - Und nicht gut genug, um in Südkalifornien problemlos ein Haus zu kaufen.
:4. Ez Dél-Kaliforniában nem szokatlan helyzet, hanem a normálállapot azoknál, akik hasznos szakmákban dolgoznak. - Das ist in Südkalifornien keine ungewöhnliche Situation, sondern der Normalzustand für Menschen, die in nützlichen Berufen arbeiten.
:5. Rendszeresen takarékoskodott. - Er hatte systematisch gespart.
:6. Ezt egy matematikatanár jól tudja csinálni. - Das kann ein Mathematiklehrer gut.
:7. Mert a matematikatanárok tudják, mit jelent a kamatos kamat. - Weil Mathematiklehrer wissen, was Zinseszins bedeutet.
:8. És mert annak tudása, hogyan növekszik a pénz, fegyelmezett bánásmódra ösztönöz. - Und weil das Wissen darüber, wie Geld wächst, einen disziplinierten Umgang damit begünstigt.
:9. Akkor is, ha ez nem helyettesíti a magasabb fizetést. - Auch wenn es kein Ersatz für ein höheres Gehalt ist.
:10. Tizennyolc hónap konkrét keresés után elég pénze volt húszszázalékos önerőre. - Nach achtzehn Monaten konkreter Suche hatte er genug für einen Down Payment von zwanzig Prozent.
:11. Ez Dél-Kaliforniában azt jelentette, hogy olyan árkategóriában engedhetett meg magának házat, amelyet a kollégái merésznek neveztek. - Das bedeutete in Südkalifornien, dass er sich ein Haus in einer Preisspanne leisten konnte, die seine Kollegen als mutig bezeichneten.
:12. A maklere viszont reálisnak tartotta. - Und die sein Makler als realistisch einschätzte.
:13. A maklert Carlosnak hívták. - Der Makler hieß Carlos.
:14. Tizenkét éve dolgozott a Pomona és Covina közötti térségben. - Er arbeitete seit zwölf Jahren in der Gegend zwischen Pomona und Covina.
:15. Volt egy tulajdonsága, amelyet Derek értékelt. - Und er hatte die Eigenschaft, die Derek schätzte.
:16. Úgy magyarázott el dolgokat, hogy nem egyszerűsítette le őket. - Er erklärte Dinge, ohne zu vereinfachen.
:17. Egy matematikatanár vevő esetében ez volt a helyes stratégia. - Das war bei einem Mathematiklehrer als Käufer die richtige Strategie.
:18. Az első west covinai megtekintés egy olyan házat mutatott, amely első pillantásra tökéletesnek tűnt. - Die erste Besichtigung in West Covina zeigte ein Haus, das auf den ersten Blick perfekt wirkte.
:19. Új bútorokkal, frissen festett falakkal, valamint kávé- és vaníliaillattal. - Mit neuen Möbeln, frisch gestrichenen Wänden und einem Geruch nach Kaffee und Vanille.
:20. Carlos ezt azonnal kommentálta. - Das kommentierte Carlos sofort.
:21. Ez staging, mondta. - Das ist Staging, sagte er.
:22. A ház azért néz így ki, mert így kell kinéznie, nem azért, mert ilyen. - Das Haus sieht so aus, weil es so aussehen soll, nicht weil es so ist.
:23. Derek, aki matematikusan gondolkodott, értékelte a különbséget az épület megrendezett állapota és tényleges állapota között. - Derek, der mathematisch dachte, schätzte die Unterscheidung zwischen dem inszenierten Zustand und dem tatsächlichen Zustand eines Gebäudes.
:24. Azonnal független szakértőt kért. - Und bat sofort um einen unabhängigen Gutachter.
:25. Nem azt, akit Carlos ajánlott volna, hanem egyet, akit ő maga kutatott fel. - Nicht den, den Carlos empfehlen würde, sondern einen, den er selbst recherchiert hatte.
:26. Mert a függetlenség egy szakvéleménynél nem formai részlet, hanem a hasznosságának lényege. - Weil Unabhängigkeit bei Gutachten kein formales Detail ist, sondern der Kern ihrer Nützlichkeit.
:27. A szakértő a második háznál, egy covinai ranch stílusú bungalónál, amely papíron kedvezőnek tűnt, repedéseket talált az alapon. - Der Gutachter fand beim zweiten Haus, einem Ranch-Style-Bungalow in Covina, das auf dem Papier günstig aussah, ein Fundament mit Rissen.
:28. Ezek egy olyan szeizmikusan aktív zónában, mint Dél-Kalifornia, nem esztétikai kérdést jelentenek, hanem szerkezeti kérdést. - Diese sind in einer seismisch aktiven Zone wie Südkalifornien keine ästhetische Frage, sondern eine strukturelle.
:29. Derek hosszabb gondolkodás nélkül kihúzta a házat a listáról. - Und Derek strich das Haus von der Liste, ohne lange darüber nachzudenken.
:30. Carlos elmagyarázta neki az ingatlanadót. - Carlos erklärte ihm die Grundsteuer.
:31. Kaliforniában ezt a Proposition 13 szabályozza. - Die ist in Kalifornien durch Proposition 13 geregelt.
:32. Ez az adókulcsot a vételár egy százalékára korlátozza. - Sie begrenzt den Steuersatz auf ein Prozent des Kaufpreises.
:33. Az éves emelések pedig legfeljebb két százalékosak lehetnek. - Mit jährlichen Erhöhungen von maximal zwei Prozent.
:34. Ez a rendszert a hosszú távú tulajdonosok számára kedvezővé teszi. - Das macht das System für Langzeitbesitzer günstig.
:35. Az új vevők számára pedig azt jelenti, hogy a vételárral kell számolni, nem egy felhalmozott becsült értékkel. - Und für Neukäufer bedeutet es, dass man auf den Kaufpreis dreht, nicht auf einen akkumulierten Schätzwert.
:36. Derek végigszámolta ezt, ahogy egy matematikatanár teszi. - Derek rechnete das durch, wie ein Mathematiklehrer das tut.
:37. A járulékos költségekkel együtt. - Mit den Zusatzkosten.
:38. A Homeowners Association díjával, ha volt ilyen. - Der Homeowners Association, wenn zutreffend.
:39. A földrengésbiztosítással, amely Dél-Kaliforniában opcionális, de mégsem opcionális. - Der Erdbebenversicherung, die in Südkalifornien optional aber nicht optional ist.
:40. És a karbantartási költségekkel, amelyeket régebbi házaknál reálisan kell kalkulálni. - Und den Instandhaltungskosten, die bei älteren Häusern realistisch zu kalkulieren sind.
:41. A harmadik ház Azusában volt, egy olyan környéken, amely optikailag nyugodtnak tűnt. - Das dritte Haus war in einem Viertel in Azusa, das optisch ruhig wirkte.
:42. Derek még a megtekintés előtt utánanézett a bűnözési statisztikáknak. - Derek schaute die Crime Rate Statistiken nach, bevor er die Besichtigung wahrnahm.
:43. Mert a nyilvánosan hozzáférhető adatok azért vannak, hogy használják őket. - Weil öffentlich zugängliche Daten dazu da sind, genutzt zu werden.
:44. És mert egy utca benyomása és egy irányítószám bűnözési rátája két különböző információ. - Und weil der Eindruck einer Straße und die Kriminalitätsrate eines Zip Codes zwei verschiedene Informationen sind.
:45. Mindkettőre szükség van. - Die man beide braucht.
:46. A környék rendben volt. - Das Viertel war in Ordnung.
:47. A döntő tényező azonban az iskolakörzet volt. - Aber der Schulbezirk war der entscheidende Faktor.
:48. Nem azért, mert Dereknek gyerekei voltak. - Nicht weil Derek Kinder hatte.
:49. Hanem mert megértette, hogy az iskolakörzet hosszú távon erősebben befolyásolja egy ház újraeladási értékét Dél-Kaliforniában, mint szinte bármely építészeti jellemző. - Sondern weil er verstanden hatte, dass der Schulbezirk den Wiederverkaufswert eines Hauses in Südkalifornien langfristig stärker beeinflusst als fast jedes bauliche Merkmal.
:50. Mert a piacot uraló családok előbb vesznek iskolát, mint konyhát. - Weil Familien, die den Markt dominieren, Schulen vor Küchen kaufen.
:51. A negyedik ház Charter Oakban állt, a Glendora Unified iskolakörzetben. - Das vierte Haus lag in Charter Oak, im Schulbezirk von Glendora Unified.
:52. Ennek jó értékelései voltak, és Derek a Citrus College-ban végzett munkájából ismerte. - Der hatte gute Bewertungen und den kannte er aus seiner Arbeit am Citrus College.
:53. Ez egy régebbi bungaló volt három hálószobával, kis kerttel. - Es war ein älterer Bungalow mit drei Schlafzimmern, kleinem Garten.
:54. Az ára a költségvetése felső határán volt, de elérhető maradt. - Und einem Preis, der am oberen Ende seines Budgets lag, aber erreichbar war.
:55. A szakértő szerint a tetőnek még öt-hét jó éve volt. - Der Gutachter fand beim Dach noch fünf bis sieben gute Jahre.
:56. Ez Dél-Kaliforniában azt jelentette, hogy ezt be kellett kalkulálni. - Das bedeutete in Südkalifornien, dass man das einkalkulieren musste.
:57. Derek be is kalkulálta. - Und Derek kalkulierte es ein.
:58. Levonta a tárgyalási ajánlatból. - Er zog es vom Verhandlungsangebot ab.
:59. És listaár alatti ajánlatot tett, amely kifejezetten megemlítette a tetővel kapcsolatos szakértői megállapítást. - Und machte ein Angebot unter dem Listenpreis, das den Roofing-Befund explizit nannte.
:60. Mert a tárgyilagos érvek jobban hatnak az eladóknál, mint az érzelmiek. - Weil sachliche Argumente bei Verkäufern besser wirken als emotionale.
:61. Az ellenalku három napig tartott. - Die Gegenverhandlung dauerte drei Tage.
:62. Olyan árban állapodtak meg, amely Dereket elégedetté tette. - Sie einigten sich auf einen Preis, der Derek zufriedenstellte.
:63. Nem azért, mert alacsony volt. - Nicht weil er niedrig war.
:64. Hanem mert korrekt volt. - Sondern weil er fair war.
:65. Dél-Kaliforniában néha ez a legjobb, amit az ember elérhet. - Das ist in Südkalifornien manchmal das Beste, was man erreicht.
:66. A closing egy title company-n keresztül zajlott. - Das Closing lief über eine Title Company.
:67. Olyan dokumentumokkal, amelyeket Derek már a találkozó előtt elolvasott. - Mit Dokumenten, die Derek vor dem Termin gelesen hatte.
:68. Ez Carlost meglepte. - Das überraschte Carlos.
:69. Derek viszont magától értetődőnek tartotta. - Und Derek hielt es für selbstverständlich.
:70. Mert a dokumentumokat el kell olvasni, mielőtt az ember aláírja őket. - Weil man Dokumente liest, bevor man sie unterschreibt.
:71. Függetlenül attól, hogy valaki matematikatanár-e vagy sem. - Unabhängig davon, ob man Mathematiklehrer ist oder nicht.
:72. Egy csütörtök délután kapta meg a kulcsokat. - Er bekam die Schlüssel an einem Donnerstagnachmittag.
:73. Hazahajtott, a házhoz. - Er fuhr nach Hause, dem Haus.
:74. Beállt a garázsba. - Er parkte in der Garage.
:75. Aztán egy ideig az üres nappaliban ült. - Und saß dann eine Weile im leeren Wohnzimmer.
:76. Mert a staging eltűnt. - Weil das Staging verschwunden war.
:77. A helyiségek most az ő saját bútoraihoz tartoztak, amelyeknek még meg kellett érkezniük. - Und die Räume jetzt seinen eigenen Möbeln gehörten, die noch kommen mussten.
:78. A tizennyolc hónapra gondolt. - Er dachte an die achtzehn Monate.
:79. A megtekintésekre, a statisztikákra és a szakértői jelentésekre. - An die Besichtigungen und die Statistiken und die Gutachterberichte.
:80. Arra gondolt, hogy a házvásárlás Dél-Kaliforniában matematikai probléma. - Und dachte, dass Hauskauf in Südkalifornien ein mathematisches Problem ist.
:81. Meg lehet oldani, ha az ember ismeri a megfelelő változókat. - Das man lösen kann, wenn man die richtigen Variablen kennt.
:82. És elég türelmes ahhoz, hogy megtalálja a megoldást. - Und geduldig genug ist, die Lösung zu finden.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Dereks Hauskauf in Südkalifornien.
:1. Derek hatte vierzehn Jahre lang Mathematik am Citrus College in Glendora unterrichtet.
:2. Das bedeutete, dass er vierzehn Jahre lang gut genug verdient hatte, um zu leben.
:3. Und nicht gut genug, um in Südkalifornien problemlos ein Haus zu kaufen.
:4. Das ist in Südkalifornien keine ungewöhnliche Situation, sondern der Normalzustand für Menschen, die in nützlichen Berufen arbeiten.
:5. Er hatte systematisch gespart.
:6. Das kann ein Mathematiklehrer gut.
:7. Weil Mathematiklehrer wissen, was Zinseszins bedeutet.
:8. Und weil das Wissen darüber, wie Geld wächst, einen disziplinierten Umgang damit begünstigt.
:9. Auch wenn es kein Ersatz für ein höheres Gehalt ist.
:10. Nach achtzehn Monaten konkreter Suche hatte er genug für einen Down Payment von zwanzig Prozent.
:11. Das bedeutete in Südkalifornien, dass er sich ein Haus in einer Preisspanne leisten konnte, die seine Kollegen als mutig bezeichneten.
:12. Und die sein Makler als realistisch einschätzte.
:13. Der Makler hieß Carlos.
:14. Er arbeitete seit zwölf Jahren in der Gegend zwischen Pomona und Covina.
:15. Und er hatte die Eigenschaft, die Derek schätzte.
:16. Er erklärte Dinge, ohne zu vereinfachen.
:17. Das war bei einem Mathematiklehrer als Käufer die richtige Strategie.
:18. Die erste Besichtigung in West Covina zeigte ein Haus, das auf den ersten Blick perfekt wirkte.
:19. Mit neuen Möbeln, frisch gestrichenen Wänden und einem Geruch nach Kaffee und Vanille.
:20. Das kommentierte Carlos sofort.
:21. Das ist Staging, sagte er.
:22. Das Haus sieht so aus, weil es so aussehen soll, nicht weil es so ist.
:23. Derek, der mathematisch dachte, schätzte die Unterscheidung zwischen dem inszenierten Zustand und dem tatsächlichen Zustand eines Gebäudes.
:24. Und bat sofort um einen unabhängigen Gutachter.
:25. Nicht den, den Carlos empfehlen würde, sondern einen, den er selbst recherchiert hatte.
:26. Weil Unabhängigkeit bei Gutachten kein formales Detail ist, sondern der Kern ihrer Nützlichkeit.
:27. Der Gutachter fand beim zweiten Haus, einem Ranch-Style-Bungalow in Covina, das auf dem Papier günstig aussah, ein Fundament mit Rissen.
:28. Diese sind in einer seismisch aktiven Zone wie Südkalifornien keine ästhetische Frage, sondern eine strukturelle.
:29. Und Derek strich das Haus von der Liste, ohne lange darüber nachzudenken.
:30. Carlos erklärte ihm die Grundsteuer.
:31. Die ist in Kalifornien durch Proposition 13 geregelt.
:32. Sie begrenzt den Steuersatz auf ein Prozent des Kaufpreises.
:33. Mit jährlichen Erhöhungen von maximal zwei Prozent.
:34. Das macht das System für Langzeitbesitzer günstig.
:35. Und für Neukäufer bedeutet es, dass man auf den Kaufpreis dreht, nicht auf einen akkumulierten Schätzwert.
:36. Derek rechnete das durch, wie ein Mathematiklehrer das tut.
:37. Mit den Zusatzkosten.
:38. Der Homeowners Association, wenn zutreffend.
:39. Der Erdbebenversicherung, die in Südkalifornien optional aber nicht optional ist.
:40. Und den Instandhaltungskosten, die bei älteren Häusern realistisch zu kalkulieren sind.
:41. Das dritte Haus war in einem Viertel in Azusa, das optisch ruhig wirkte.
:42. Derek schaute die Crime Rate Statistiken nach, bevor er die Besichtigung wahrnahm.
:43. Weil öffentlich zugängliche Daten dazu da sind, genutzt zu werden.
:44. Und weil der Eindruck einer Straße und die Kriminalitätsrate eines Zip Codes zwei verschiedene Informationen sind.
:45. Die man beide braucht.
:46. Das Viertel war in Ordnung.
:47. Aber der Schulbezirk war der entscheidende Faktor.
:48. Nicht weil Derek Kinder hatte.
:49. Sondern weil er verstanden hatte, dass der Schulbezirk den Wiederverkaufswert eines Hauses in Südkalifornien langfristig stärker beeinflusst als fast jedes bauliche Merkmal.
:50. Weil Familien, die den Markt dominieren, Schulen vor Küchen kaufen.
:51. Das vierte Haus lag in Charter Oak, im Schulbezirk von Glendora Unified.
:52. Der hatte gute Bewertungen und den kannte er aus seiner Arbeit am Citrus College.
:53. Es war ein älterer Bungalow mit drei Schlafzimmern, kleinem Garten.
:54. Und einem Preis, der am oberen Ende seines Budgets lag, aber erreichbar war.
:55. Der Gutachter fand beim Dach noch fünf bis sieben gute Jahre.
:56. Das bedeutete in Südkalifornien, dass man das einkalkulieren musste.
:57. Und Derek kalkulierte es ein.
:58. Er zog es vom Verhandlungsangebot ab.
:59. Und machte ein Angebot unter dem Listenpreis, das den Roofing-Befund explizit nannte.
:60. Weil sachliche Argumente bei Verkäufern besser wirken als emotionale.
:61. Die Gegenverhandlung dauerte drei Tage.
:62. Sie einigten sich auf einen Preis, der Derek zufriedenstellte.
:63. Nicht weil er niedrig war.
:64. Sondern weil er fair war.
:65. Das ist in Südkalifornien manchmal das Beste, was man erreicht.
:66. Das Closing lief über eine Title Company.
:67. Mit Dokumenten, die Derek vor dem Termin gelesen hatte.
:68. Das überraschte Carlos.
:69. Und Derek hielt es für selbstverständlich.
:70. Weil man Dokumente liest, bevor man sie unterschreibt.
:71. Unabhängig davon, ob man Mathematiklehrer ist oder nicht.
:72. Er bekam die Schlüssel an einem Donnerstagnachmittag.
:73. Er fuhr nach Hause, dem Haus.
:74. Er parkte in der Garage.
:75. Und saß dann eine Weile im leeren Wohnzimmer.
:76. Weil das Staging verschwunden war.
:77. Und die Räume jetzt seinen eigenen Möbeln gehörten, die noch kommen mussten.
:78. Er dachte an die achtzehn Monate.
:79. An die Besichtigungen und die Statistiken und die Gutachterberichte.
:80. Und dachte, dass Hauskauf in Südkalifornien ein mathematisches Problem ist.
:81. Das man lösen kann, wenn man die richtigen Variablen kennt.
:82. Und geduldig genug ist, die Lösung zu finden.
|}
=== 5 ===
:Hartmut háza Illinois-ban.
:1. Hartmut Bergert március elején helyezték át Chicagóba.
:2. Egy közepes méretű gépgyártó csoport európai vezetőjeként érkezett, amelynek észak-amerikai központja Schaumburgban volt.
:3. Ez Chicago térségében a kevésbé csillogó címek egyike, de a hatékonyabbak közé tartozik.
:4. Autópályakapcsolattal, húsz percre a repülőtértől, és egy olyan város pragmatikus jellegével, amely nem tesz úgy, mintha több volna annál, ami.
:5. A cég az első három hónapra bérelt neki egy bútorozott villát Barrington Hillsben.
:6. Ebben benne volt az a hallgatólagos kijelentés, hogy egy ilyen szintű menedzsertől elvárják, hogy bizonyos környezetben lakjon.
:7. Hartmut ezt értette és elfogadta.
:8. Akkor is, ha magánemberként más véleménye volt arról, mennyire szükséges két embernek hat hálószoba.
:9. A három hónap időt adott neki arra, hogy megértse a környéket.
:10. Amit megértett, mindenekelőtt az volt, hogy az illinoisi házak annyira alapvetően különböznek a német házaktól, hogy a ház szó valójában két különböző dolgot jelöl.
:11. Ezeket csak a funkció kapcsolja össze, nem az anyaguk.
:12. A relocation managere egy nyugodt férfi volt, Billnek hívták.
:13. A cégnek dolgozott, és az volt az egyetlen feladata, hogy az odaköltöző menedzsereket úgy vezesse végig az amerikai ingatlanpiacon, hogy ne kövessenek el a cég számára kínos hibákat.
:14. Bill már az elején világossá tette Hartmut számára, hogy el kell felejtenie mindazt, amit az épületszerkezetről tudni vélt.
:15. Az ilyen árkategóriájú amerikai házak favázszerkezettel épülnek, mondta Bill, nem téglából vagy betonból.
:16. Ez azt jelenti, hogy gyorsan fel lehet őket építeni, jól lehet őket szigetelni, és jól lehet őket felújítani is.
:17. De azt is jelenti, hogy másként öregszenek, mint a német házak.
:18. És hogy egy harmincéves illinoisi ház más minőségi kategória, mint egy harmincéves bajorországi ház.
:19. Hartmut akkor értette meg először igazán, mit jelent ez, amikor megnézte az invernessi házat.
:20. Egy jól karbantartott colonial volt, csendes zsákutcában.
:21. Papíron és a fényképeken meggyőzőnek tűnt.
:22. Húsz perc után azonban enyhe rossz érzéssel nézte, amelyet először nem tudott megnevezni.
:23. Amit látott, az egy kerítés nélküli ház volt.
:24. Ez a környéken megszokott volt, mert az amerikai elővárosi kultúra hagyományosan figyelmen kívül hagyja a szomszédos telkek közötti határokat.
:25. Ez vagy nyitottságot fejez ki, vagy a magánszféra iránti közönyt, attól függően, hogyan olvassa az ember.
:26. Hartmut először az utóbbiként olvasta.
:27. Bill elmagyarázta, hogy az ország ezen részén a kerítések a Homeowner Association szabályain múlnak.
:28. Sok HOA tiltja a kerítéseket, vagy korlátozza a magasságukat és az anyagukat.
:29. Hartmut ezt az első olyan pillanatok egyikeként jegyezte meg, amikor megértette, hogy Amerikában a magántulajdont olyan kollektív szabályok korlátozzák, amelyek Németországban így nem léteznek.
:30. Riasztórendszer minden ilyen árkategóriájú házban volt.
:31. Bill ezt magától értetődőnek nevezte.
:32. Hartmut viszont jelként olvasta, amelyet nem akart figyelmen kívül hagyni.
:33. Megkérdezte a környék bűnözési mutatóit.
:34. Bill erre megmutatta neki az irányítószám nyilvános statisztikáit.
:35. Nem azért, mert Inverness problémás lett volna.
:36. Hanem mert Bill tudta, hogy egy olyan embernek, mint Hartmut, adatokra van szüksége ahhoz, hogy komolyan vegyen egy állítást.
:37. Az invernessi ház ablakai dupla üvegezésűek voltak.
:38. Ez Németországban szabvány, de nem golyóálló.
:39. Hartmut ezt nem követelte meg, és Bill sem ajánlotta.
:40. Mert ezen a környéken ez sem nem szokásos, sem nem szükséges.
:41. De az a tény, hogy Hartmut feltette a kérdést, mondott valamit arról a háttérről, amelyből érkezett.
:42. A fűtés lepte meg Hartmutot a legjobban.
:43. Nem azért, mert rossz volt, hanem mert más rendszer volt.
:44. Forced Air, vagyis csatornákon keresztüli légfűtés, amely meleg vagy hideg levegőt fúj minden helyiségbe.
:45. Ez hatékony, de Hartmut a német viszonyokból nem ismerte.
:46. Németországban a radiátorok a falakon vannak, és sugárzó hőt adnak le.
:47. Ez fizikailag más élmény.
:48. Megkérdezte Billt az előnyökről és hátrányokról.
:49. Bill szerette az ilyen kérdéseket, mert azt mutatták, hogy valaki valóban érteni akarja a dolgot.
:50. Pontosan elmagyarázta neki.
:51. A Forced Air egyenletes hőmérsékletet jelent minden helyiségben, gyors felfűtést és nyáron egyszerű légkondicionálást ugyanazon a rendszeren keresztül.
:52. Ugyanakkor száraz levegőt, por szétterítését a csatornákon keresztül, ha nem tisztítják őket, és egy zajt is jelent.
:53. Ezt az ember vagy hamar nem hallja többé, vagy soha nem felejti el.
:54. Az invernessi ház konyhája az volt, amit az amerikai maklerek Chef's Kitchennek neveznek.
:55. Gránit munkalapokkal, rozsdamentes acél készülékekkel, egy német ruhásszekrény méretű hűtőszekrénnyel és középen egy konyhaszigettel.
:56. Ezen akár keresztelőt is lehetett volna tartani.
:57. Hartmut felesége, Elke, aki a második megtekintésre vele ment, mindezt olyan arckifejezéssel nézte, mint aki le van nyűgözve, és közben azt kérdezi magában, mire való ez.
:58. Münchenben lakókonyhájuk volt, pragmatikus és kompakt, amelyben jól lehetett főzni.
:59. Amit itt látott, az kevésbé konyha volt, inkább kijelentés a konyhákról.
:60. Ez Amerikában gyakoribb, mint az ember gondolná.
:61. Egy funkció megrendezése, nem maga a funkció.
:62. Elke megkérdezte, hogy a hűtőszekrény a házhoz tartozik-e.
:63. Német viszonyokból tudta, hogy a készülékek néha nem részei az adásvételnek.
:64. Bill elmagyarázta, hogy Amerikában az appliances általában az adásvétel részei.
:65. Ez az amerikai ingatlanpiac egyik kellemes meglepetése.
:66. A mosókonyhában három készülék állt: washer, dryer és egy második hűtőszekrény italoknak.
:67. Hartmut ezt annak az embernek a tárgyilagos csodálkozásával vette tudomásul, aki Németországban egy mosógéppel és egy szárítógéppel élt.
:68. És aki most megértette, hogy Amerikában a tér mást jelent, mint Németországban.
:69. Mert rendelkezésre áll, és használják anélkül, hogy a használatát igazolni kellene.
:70. A mennyezetek magasak voltak, három méteresek vagy még magasabbak.
:71. Ez olyan nyitottságot adott a háznak, amely tetszett Hartmutnak.
:72. Ugyanakkor azt is jelentette, hogy nagyobb légtömeget kell fűteni, ami energiába kerül.
:73. Bill ezt elismerte, amikor Hartmut rákérdezett.
:74. A garázsban három autó fért el.
:75. Egy olyan környéken, ahol tömegközlekedés gyakorlatilag nem volt, ez nem túlzás volt, hanem matematika.
:76. Két autó két embernek, plusz hely mindannak, ami Németországban a pincében tárolódik.
:77. Mert az ilyen típusú amerikai házakban pince ugyan van, de lakótérként nincs kiépítve.
:78. A környék biztonsága nem elvont téma volt, hanem konkrét szolgáltatás.
:79. Inverness községben magánbiztonsági szolgálat járőrözött az utcákon.
:80. Ezt lehetett úgy értelmezni, hogy a lakók szükségesnek tartják.
:81. Vagy úgy, hogy megengedik maguknak azt a kényelmet, amelyet az állami rendőrség ilyen sűrűségben nem nyújt.
:82. Bill azt mondta, mindkettő igaz.
:83. Ez volt a legőszintébb válasz, amelyet adhatott.
:84. Hartmut megvette az invernessi házat.
:85. Egy Bill által koordinált szakértői vizsgálat után.
:86. Egy olyan tárgyalás után, amelyet az ügyvédje vezetett.
:87. Illinois-ban ugyanis az ügyvédek kötelezőek a closing során.
:88. Ezt azon kevés pillanatok egyikeként élte meg, amikor az amerikai rendszer a vártnál jobban hasonlított a németre.
:89. A closing két órán át tartott.
:90. Több dokumentumot írt alá, mint bármelyik német ingatlanvásárlásnál.
:91. De német értelemben vett közjegyző nélkül.
:92. Mert ezt a funkciót a Title Company veszi át.
:93. Ez működik, és ő mégis furcsának találta.
:94. Fél éve lakott a házban, mire abbahagyta a különbségek észrevételét.
:95. Ez nem azt jelentette, hogy a különbségek eltűntek.
:96. Hanem azt, hogy megtanult egy másik rendszerben élni.
:97. Talán ez a legjobb, amit a megszokásról mondani lehet.
:98. Nem az, hogy az ember az újat jobbnak tartja.
:99. Hanem az, hogy felhagyott azzal, hogy a régivel mérje.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Hartmut háza Illinois-ban. - Hartmuts Haus in Illinois.
:1. Hartmut Bergert március elején helyezték át Chicagóba. - Hartmut Berger war Anfang März nach Chicago versetzt worden.
:2. Egy közepes méretű gépgyártó csoport európai vezetőjeként érkezett, amelynek észak-amerikai központja Schaumburgban volt. - Als Europachef einer mittelständischen Maschinenbaugruppe, die ihre Nordamerika-Zentrale in Schaumburg hatte.
:3. Ez Chicago térségében a kevésbé csillogó címek egyike, de a hatékonyabbak közé tartozik. - Das ist eine der weniger glamourösen Adressen im Großraum Chicago, aber eine der effizienteren.
:4. Autópályakapcsolattal, húsz percre a repülőtértől, és egy olyan város pragmatikus jellegével, amely nem tesz úgy, mintha több volna annál, ami. - Mit Autobahnanschluss, Flughafen in zwanzig Minuten, und dem pragmatischen Charakter einer Stadt, die nicht vorgibt, mehr zu sein, als sie ist.
:5. A cég az első három hónapra bérelt neki egy bútorozott villát Barrington Hillsben. - Die Firma hatte ihm für die ersten drei Monate eine möblierte Villa in Barrington Hills gemietet.
:6. Ebben benne volt az a hallgatólagos kijelentés, hogy egy ilyen szintű menedzsertől elvárják, hogy bizonyos környezetben lakjon. - Das enthielt die stillschweigende Aussage, dass man von einem Manager auf dieser Ebene erwartete, in einem bestimmten Umfeld zu wohnen.
:7. Hartmut ezt értette és elfogadta. - Hartmut verstand und akzeptierte das.
:8. Akkor is, ha magánemberként más véleménye volt arról, mennyire szükséges két embernek hat hálószoba. - Auch wenn er privat eine andere Meinung über die Notwendigkeit von sechs Schlafzimmern für zwei Personen hatte.
:9. A három hónap időt adott neki arra, hogy megértse a környéket. - Die drei Monate hatten ihm Zeit gegeben, die Gegend zu verstehen.
:10. Amit megértett, mindenekelőtt az volt, hogy az illinoisi házak annyira alapvetően különböznek a német házaktól, hogy a ház szó valójában két különböző dolgot jelöl. - Was er verstand, war vor allem, dass Häuser in Illinois sich von Häusern in Deutschland so grundlegend unterschieden, dass der Begriff Haus eigentlich zwei verschiedene Dinge bezeichnete.
:11. Ezeket csak a funkció kapcsolja össze, nem az anyaguk. - Verbunden nur durch die Funktion, nicht durch die Substanz.
:12. A relocation managere egy nyugodt férfi volt, Billnek hívták. - Sein Relocation Manager war ein ruhiger Mann namens Bill.
:13. A cégnek dolgozott, és az volt az egyetlen feladata, hogy az odaköltöző menedzsereket úgy vezesse végig az amerikai ingatlanpiacon, hogy ne kövessenek el a cég számára kínos hibákat. - Er arbeitete für die Firma, und seine einzige Aufgabe war es, zugezogene Manager durch den amerikanischen Immobilienmarkt zu führen, ohne dass sie Fehler machten, die die Firma peinlich berühren würden.
:14. Bill már az elején világossá tette Hartmut számára, hogy el kell felejtenie mindazt, amit az épületszerkezetről tudni vélt. - Bill hatte Hartmut von Anfang an klar gemacht, dass er das, was er über Bausubstanz zu wissen glaubte, vergessen sollte.
:15. Az ilyen árkategóriájú amerikai házak favázszerkezettel épülnek, mondta Bill, nem téglából vagy betonból. - Amerikanische Häuser in diesem Preissegment, sagte Bill, sind aus Holzrahmen gebaut, nicht aus Ziegel oder Beton.
:16. Ez azt jelenti, hogy gyorsan fel lehet őket építeni, jól lehet őket szigetelni, és jól lehet őket felújítani is. - Das bedeutet, dass sie sich schnell bauen lassen, gut dämmen lassen, und sich auch gut renovieren lassen.
:17. De azt is jelenti, hogy másként öregszenek, mint a német házak. - Aber es bedeutet auch, dass sie anders altern als deutsche Häuser.
:18. És hogy egy harmincéves illinoisi ház más minőségi kategória, mint egy harmincéves bajorországi ház. - Und dass ein dreißig Jahre altes Haus in Illinois eine andere Qualitätskategorie ist als ein dreißig Jahre altes Haus in Bayern.
:19. Hartmut akkor értette meg először igazán, mit jelent ez, amikor megnézte az invernessi házat. - Hartmut hatte das erste Mal wirklich verstanden, was das bedeutet, als er das Haus in Inverness besichtigte.
:20. Egy jól karbantartott colonial volt, csendes zsákutcában. - Es war ein gut gepflegtes Colonial in einer ruhigen Cul-de-Sac.
:21. Papíron és a fényképeken meggyőzőnek tűnt. - Es sah auf dem Papier und auf dem Foto überzeugend aus.
:22. Húsz perc után azonban enyhe rossz érzéssel nézte, amelyet először nem tudott megnevezni. - Nach zwanzig Minuten betrachtete er es mit einem leichten Unbehagen, das er zunächst nicht benennen konnte.
:23. Amit látott, az egy kerítés nélküli ház volt. - Was er sah, war ein Haus ohne Zaun.
:24. Ez a környéken megszokott volt, mert az amerikai elővárosi kultúra hagyományosan figyelmen kívül hagyja a szomszédos telkek közötti határokat. - Das war in der Gegend Standard, weil amerikanische Suburban-Kultur Grenzen zwischen Nachbargrundstücken traditionell ignoriert.
:25. Ez vagy nyitottságot fejez ki, vagy a magánszféra iránti közönyt, attól függően, hogyan olvassa az ember. - Das drückt entweder Offenheit aus oder Gleichgültigkeit gegenüber Privatheit, je nachdem, wie man es liest.
:26. Hartmut először az utóbbiként olvasta. - Hartmut las es zunächst als Letztes.
:27. Bill elmagyarázta, hogy az ország ezen részén a kerítések a Homeowner Association szabályain múlnak. - Bill erklärte, dass Zäune in this part of the country eine Frage der Homeowner Association sind.
:28. Sok HOA tiltja a kerítéseket, vagy korlátozza a magasságukat és az anyagukat. - Viele HOAs verbieten Zäune oder beschränken sie auf Höhe und Material.
:29. Hartmut ezt az első olyan pillanatok egyikeként jegyezte meg, amikor megértette, hogy Amerikában a magántulajdont olyan kollektív szabályok korlátozzák, amelyek Németországban így nem léteznek. - Hartmut registrierte das als einen der ersten Momente, in dem er verstand, dass privates Eigentum in Amerika durch kollektive Regeln eingeschränkt ist, die in Deutschland so nicht existieren.
:30. Riasztórendszer minden ilyen árkategóriájú házban volt. - Die Alarmanlage war bei jedem Haus in dieser Preisklasse vorhanden.
:31. Bill ezt magától értetődőnek nevezte. - Bill beschrieb das als selbstverständlich.
:32. Hartmut viszont jelként olvasta, amelyet nem akart figyelmen kívül hagyni. - Hartmut las es als Signal, das er nicht ignorieren wollte.
:33. Megkérdezte a környék bűnözési mutatóit. - Er fragte nach der Crime Rate der Gegend.
:34. Bill erre megmutatta neki az irányítószám nyilvános statisztikáit. - Bill beantwortete das, indem er ihm die öffentlichen Statistiken für den Zip Code zeigte.
:35. Nem azért, mert Inverness problémás lett volna. - Nicht weil Inverness ein Problem hatte.
:36. Hanem mert Bill tudta, hogy egy olyan embernek, mint Hartmut, adatokra van szüksége ahhoz, hogy komolyan vegyen egy állítást. - Sondern weil Bill wusste, dass ein Mann wie Hartmut Daten braucht, um eine Aussage ernst zu nehmen.
:37. Az invernessi ház ablakai dupla üvegezésűek voltak. - Die Fenster im Haus in Inverness waren doppelt verglast.
:38. Ez Németországban szabvány, de nem golyóálló. - Das ist in Deutschland Standard, aber nicht schusssicher.
:39. Hartmut ezt nem követelte meg, és Bill sem ajánlotta. - Hartmut hatte das nicht verlangt und Bill empfahl es auch nicht.
:40. Mert ezen a környéken ez sem nem szokásos, sem nem szükséges. - Weil das in dieser Gegend weder üblich noch notwendig war.
:41. De az a tény, hogy Hartmut feltette a kérdést, mondott valamit arról a háttérről, amelyből érkezett. - Aber die Tatsache, dass Hartmut die Frage gestellt hatte, sagte etwas über den Hintergrund aus, aus dem er kam.
:42. A fűtés lepte meg Hartmutot a legjobban. - Die Heizung war das, was Hartmut am meisten überraschte.
:43. Nem azért, mert rossz volt, hanem mert más rendszer volt. - Nicht weil sie schlecht war, sondern weil sie ein anderes System war.
:44. Forced Air, vagyis csatornákon keresztüli légfűtés, amely meleg vagy hideg levegőt fúj minden helyiségbe. - Forced Air, Umlufterwärmung durch Kanäle, die warme oder kalte Luft in jeden Raum blasen.
:45. Ez hatékony, de Hartmut a német viszonyokból nem ismerte. - Das ist effizient und Hartmut kannte es aus deutschen Verhältnissen nicht.
:46. Németországban a radiátorok a falakon vannak, és sugárzó hőt adnak le. - In Deutschland sitzen Heizkörper an Wänden und strahlen Wärme ab.
:47. Ez fizikailag más élmény. - Das ist ein physikalisch anderes Erlebnis.
:48. Megkérdezte Billt az előnyökről és hátrányokról. - Er fragte Bill nach den Vor- und Nachteilen.
:49. Bill szerette az ilyen kérdéseket, mert azt mutatták, hogy valaki valóban érteni akarja a dolgot. - Bill mochte solche Fragen, weil sie zeigten, dass jemand wirklich verstehen wollte.
:50. Pontosan elmagyarázta neki. - Er erklärte es präzise.
:51. A Forced Air egyenletes hőmérsékletet jelent minden helyiségben, gyors felfűtést és nyáron egyszerű légkondicionálást ugyanazon a rendszeren keresztül. - Forced Air heißt gleichmäßige Temperatur in allen Räumen, schnelles Aufheizen, einfache Klimaanlage im Sommer durch dasselbe System.
:52. Ugyanakkor száraz levegőt, por szétterítését a csatornákon keresztül, ha nem tisztítják őket, és egy zajt is jelent. - Aber auch trockene Luft, Staubverteilung durch die Kanäle, wenn sie nicht gereinigt werden, und ein Geräusch.
:53. Ezt az ember vagy hamar nem hallja többé, vagy soha nem felejti el. - Das hört man entweder schnell nicht mehr oder vergisst es nie.
:54. Az invernessi ház konyhája az volt, amit az amerikai maklerek Chef's Kitchennek neveznek. - Die Küche im Inverness-Haus war das, was amerikanische Makler als Chef's Kitchen bezeichnen.
:55. Gránit munkalapokkal, rozsdamentes acél készülékekkel, egy német ruhásszekrény méretű hűtőszekrénnyel és középen egy konyhaszigettel. - Mit Granitplatten, Edelstahlgeräten, einem Kühlschrank von der Größe eines deutschen Kleiderschranks und einem Island in der Mitte.
:56. Ezen akár keresztelőt is lehetett volna tartani. - Auf dem man hätte eine Taufe feiern können.
:57. Hartmut felesége, Elke, aki a második megtekintésre vele ment, mindezt olyan arckifejezéssel nézte, mint aki le van nyűgözve, és közben azt kérdezi magában, mire való ez. - Hartmuts Frau Elke, die zum zweiten Besichtigungstermin mitgekommen war, betrachtete das alles mit dem Ausdruck von jemandem, der beeindruckt ist und sich gleichzeitig fragt, wofür.
:58. Münchenben lakókonyhájuk volt, pragmatikus és kompakt, amelyben jól lehetett főzni. - Sie hatten in München eine Wohnküche gehabt, pragmatisch und kompakt, in der man gut kochen konnte.
:59. Amit itt látott, az kevésbé konyha volt, inkább kijelentés a konyhákról. - Was sie hier sah, war weniger eine Küche als eine Aussage über Küchen.
:60. Ez Amerikában gyakoribb, mint az ember gondolná. - Das kommt in Amerika häufiger vor als man denkt.
:61. Egy funkció megrendezése, nem maga a funkció. - Die Inszenierung einer Funktion statt die Funktion selbst.
:62. Elke megkérdezte, hogy a hűtőszekrény a házhoz tartozik-e. - Elke fragte, ob der Kühlschrank zum Haus gehöre.
:63. Német viszonyokból tudta, hogy a készülékek néha nem részei az adásvételnek. - Weil sie aus deutschen Verhältnissen wusste, dass Geräte manchmal nicht Teil des Kaufs sind.
:64. Bill elmagyarázta, hogy Amerikában az appliances általában az adásvétel részei. - Bill erklärte, dass in Amerika Appliances in der Regel mitverkauft werden.
:65. Ez az amerikai ingatlanpiac egyik kellemes meglepetése. - Das ist eine der angenehmen Überraschungen des amerikanischen Immobilienmarkts.
:66. A mosókonyhában három készülék állt: washer, dryer és egy második hűtőszekrény italoknak. - Die Waschküche hatte drei Geräte, Washer, Dryer, und ein zweites Kühlschrankgerät für Getränke.
:67. Hartmut ezt annak az embernek a tárgyilagos csodálkozásával vette tudomásul, aki Németországban egy mosógéppel és egy szárítógéppel élt. - Hartmut registrierte das mit der sachlichen Verwunderung eines Mannes, der in Deutschland mit einer Waschmaschine und einem Trockner gelebt hatte.
:68. És aki most megértette, hogy Amerikában a tér mást jelent, mint Németországban. - Und der jetzt verstand, dass Fläche in Amerika eine andere Bedeutung hat als in Deutschland.
:69. Mert rendelkezésre áll, és használják anélkül, hogy a használatát igazolni kellene. - Weil sie vorhanden ist und weil sie genutzt wird, ohne dass man die Nutzung rechtfertigen muss.
:70. A mennyezetek magasak voltak, három méteresek vagy még magasabbak. - Die Decken waren hoch, drei Meter oder mehr.
:71. Ez olyan nyitottságot adott a háznak, amely tetszett Hartmutnak. - Das gab dem Haus eine Offenheit, die Hartmut mochte.
:72. Ugyanakkor azt is jelentette, hogy nagyobb légtömeget kell fűteni, ami energiába kerül. - Gleichzeitig bedeutete es, dass das Heizen einer größeren Luftmenge Energie kostet.
:73. Bill ezt elismerte, amikor Hartmut rákérdezett. - Das räumte Bill ein, als Hartmut fragte.
:74. A garázsban három autó fért el. - Die Garage fasste drei Autos.
:75. Egy olyan környéken, ahol tömegközlekedés gyakorlatilag nem volt, ez nem túlzás volt, hanem matematika. - In einer Gegend mit öffentlichem Nahverkehr, den es hier nicht gab, war das keine Übertreibung, sondern Mathematik.
:76. Két autó két embernek, plusz hely mindannak, ami Németországban a pincében tárolódik. - Zwei Autos für zwei Personen plus Platz für das, was in deutschen Kellern lagert.
:77. Mert az ilyen típusú amerikai házakban pince ugyan van, de lakótérként nincs kiépítve. - Weil Keller in amerikanischen Häusern dieser Bauart zwar vorhanden, aber als Wohnraum nicht ausgebaut sind.
:78. A környék biztonsága nem elvont téma volt, hanem konkrét szolgáltatás. - Die Sicherheit der Gegend war kein abstraktes Thema, sondern ein konkretes Angebot.
:79. Inverness községben magánbiztonsági szolgálat járőrözött az utcákon. - Die Gemeinde in Inverness hatte einen privaten Sicherheitsdienst, der die Straßen patrouillierte.
:80. Ezt lehetett úgy értelmezni, hogy a lakók szükségesnek tartják. - Das konnte man als Zeichen interpretieren, dass die Bewohner es für nötig hielten.
:81. Vagy úgy, hogy megengedik maguknak azt a kényelmet, amelyet az állami rendőrség ilyen sűrűségben nem nyújt. - Oder als Zeichen, dass sie sich den Komfort leisteten, den öffentliche Polizei nicht in dieser Dichte erbringt.
:82. Bill azt mondta, mindkettő igaz. - Bill sagte, es sei beides.
:83. Ez volt a legőszintébb válasz, amelyet adhatott. - Das war die ehrlichste Antwort, die er geben konnte.
:84. Hartmut megvette az invernessi házat. - Hartmut kaufte das Haus in Inverness.
:85. Egy Bill által koordinált szakértői vizsgálat után. - Nach einem Gutachten, das Bill koordiniert hatte.
:86. Egy olyan tárgyalás után, amelyet az ügyvédje vezetett. - Nach einer Verhandlung, die sein Anwalt geführt hatte.
:87. Illinois-ban ugyanis az ügyvédek kötelezőek a closing során. - Weil in Illinois Anwälte beim Closing obligatorisch sind.
:88. Ezt azon kevés pillanatok egyikeként élte meg, amikor az amerikai rendszer a vártnál jobban hasonlított a németre. - Das erlebte er als einen der wenigen Momente, in dem das amerikanische System dem deutschen ähnlicher war als erwartet.
:89. A closing két órán át tartott. - Das Closing dauerte zwei Stunden.
:90. Több dokumentumot írt alá, mint bármelyik német ingatlanvásárlásnál. - Er unterschrieb mehr Dokumente als bei jedem deutschen Immobilienkauf.
:91. De német értelemben vett közjegyző nélkül. - Aber ohne Notar im deutschen Sinne.
:92. Mert ezt a funkciót a Title Company veszi át. - Weil die Title Company diese Funktion übernimmt.
:93. Ez működik, és ő mégis furcsának találta. - Das funktioniert und er fand es trotzdem seltsam.
:94. Fél éve lakott a házban, mire abbahagyta a különbségek észrevételét. - Er lebte ein halbes Jahr im Haus, bevor er aufgehört hatte, die Unterschiede zu bemerken.
:95. Ez nem azt jelentette, hogy a különbségek eltűntek. - Das bedeutete nicht, dass die Unterschiede verschwunden waren.
:96. Hanem azt, hogy megtanult egy másik rendszerben élni. - Sondern dass er gelernt hatte, in einem anderen System zu leben.
:97. Talán ez a legjobb, amit a megszokásról mondani lehet. - Das ist vielleicht das Beste, was man über Eingewöhnung sagen kann.
:98. Nem az, hogy az ember az újat jobbnak tartja. - Nicht dass man das Neue für das Bessere hält.
:99. Hanem az, hogy felhagyott azzal, hogy a régivel mérje. - Sondern dass man aufgehört hat, es am Alten zu messen.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Hartmuts Haus in Illinois.
:1. Hartmut Berger war Anfang März nach Chicago versetzt worden.
:2. Als Europachef einer mittelständischen Maschinenbaugruppe, die ihre Nordamerika-Zentrale in Schaumburg hatte.
:3. Das ist eine der weniger glamourösen Adressen im Großraum Chicago, aber eine der effizienteren.
:4. Mit Autobahnanschluss, Flughafen in zwanzig Minuten, und dem pragmatischen Charakter einer Stadt, die nicht vorgibt, mehr zu sein, als sie ist.
:5. Die Firma hatte ihm für die ersten drei Monate eine möblierte Villa in Barrington Hills gemietet.
:6. Das enthielt die stillschweigende Aussage, dass man von einem Manager auf dieser Ebene erwartete, in einem bestimmten Umfeld zu wohnen.
:7. Hartmut verstand und akzeptierte das.
:8. Auch wenn er privat eine andere Meinung über die Notwendigkeit von sechs Schlafzimmern für zwei Personen hatte.
:9. Die drei Monate hatten ihm Zeit gegeben, die Gegend zu verstehen.
:10. Was er verstand, war vor allem, dass Häuser in Illinois sich von Häusern in Deutschland so grundlegend unterschieden, dass der Begriff Haus eigentlich zwei verschiedene Dinge bezeichnete.
:11. Verbunden nur durch die Funktion, nicht durch die Substanz.
:12. Sein Relocation Manager war ein ruhiger Mann namens Bill.
:13. Er arbeitete für die Firma, und seine einzige Aufgabe war es, zugezogene Manager durch den amerikanischen Immobilienmarkt zu führen, ohne dass sie Fehler machten, die die Firma peinlich berühren würden.
:14. Bill hatte Hartmut von Anfang an klar gemacht, dass er das, was er über Bausubstanz zu wissen glaubte, vergessen sollte.
:15. Amerikanische Häuser in diesem Preissegment, sagte Bill, sind aus Holzrahmen gebaut, nicht aus Ziegel oder Beton.
:16. Das bedeutet, dass sie sich schnell bauen lassen, gut dämmen lassen, und sich auch gut renovieren lassen.
:17. Aber es bedeutet auch, dass sie anders altern als deutsche Häuser.
:18. Und dass ein dreißig Jahre altes Haus in Illinois eine andere Qualitätskategorie ist als ein dreißig Jahre altes Haus in Bayern.
:19. Hartmut hatte das erste Mal wirklich verstanden, was das bedeutet, als er das Haus in Inverness besichtigte.
:20. Es war ein gut gepflegtes Colonial in einer ruhigen Cul-de-Sac.
:21. Es sah auf dem Papier und auf dem Foto überzeugend aus.
:22. Nach zwanzig Minuten betrachtete er es mit einem leichten Unbehagen, das er zunächst nicht benennen konnte.
:23. Was er sah, war ein Haus ohne Zaun.
:24. Das war in der Gegend Standard, weil amerikanische Suburban-Kultur Grenzen zwischen Nachbargrundstücken traditionell ignoriert.
:25. Das drückt entweder Offenheit aus oder Gleichgültigkeit gegenüber Privatheit, je nachdem, wie man es liest.
:26. Hartmut las es zunächst als Letztes.
:27. Bill erklärte, dass Zäune in this part of the country eine Frage der Homeowner Association sind.
:28. Viele HOAs verbieten Zäune oder beschränken sie auf Höhe und Material.
:29. Hartmut registrierte das als einen der ersten Momente, in dem er verstand, dass privates Eigentum in Amerika durch kollektive Regeln eingeschränkt ist, die in Deutschland so nicht existieren.
:30. Die Alarmanlage war bei jedem Haus in dieser Preisklasse vorhanden.
:31. Bill beschrieb das als selbstverständlich.
:32. Hartmut las es als Signal, das er nicht ignorieren wollte.
:33. Er fragte nach der Crime Rate der Gegend.
:34. Bill beantwortete das, indem er ihm die öffentlichen Statistiken für den Zip Code zeigte.
:35. Nicht weil Inverness ein Problem hatte.
:36. Sondern weil Bill wusste, dass ein Mann wie Hartmut Daten braucht, um eine Aussage ernst zu nehmen.
:37. Die Fenster im Haus in Inverness waren doppelt verglast.
:38. Das ist in Deutschland Standard, aber nicht schusssicher.
:39. Hartmut hatte das nicht verlangt und Bill empfahl es auch nicht.
:40. Weil das in dieser Gegend weder üblich noch notwendig war.
:41. Aber die Tatsache, dass Hartmut die Frage gestellt hatte, sagte etwas über den Hintergrund aus, aus dem er kam.
:42. Die Heizung war das, was Hartmut am meisten überraschte.
:43. Nicht weil sie schlecht war, sondern weil sie ein anderes System war.
:44. Forced Air, Umlufterwärmung durch Kanäle, die warme oder kalte Luft in jeden Raum blasen.
:45. Das ist effizient und Hartmut kannte es aus deutschen Verhältnissen nicht.
:46. In Deutschland sitzen Heizkörper an Wänden und strahlen Wärme ab.
:47. Das ist ein physikalisch anderes Erlebnis.
:48. Er fragte Bill nach den Vor- und Nachteilen.
:49. Bill mochte solche Fragen, weil sie zeigten, dass jemand wirklich verstehen wollte.
:50. Er erklärte es präzise.
:51. Forced Air heißt gleichmäßige Temperatur in allen Räumen, schnelles Aufheizen, einfache Klimaanlage im Sommer durch dasselbe System.
:52. Aber auch trockene Luft, Staubverteilung durch die Kanäle, wenn sie nicht gereinigt werden, und ein Geräusch.
:53. Das hört man entweder schnell nicht mehr oder vergisst es nie.
:54. Die Küche im Inverness-Haus war das, was amerikanische Makler als Chef's Kitchen bezeichnen.
:55. Mit Granitplatten, Edelstahlgeräten, einem Kühlschrank von der Größe eines deutschen Kleiderschranks und einem Island in der Mitte.
:56. Auf dem man hätte eine Taufe feiern können.
:57. Hartmuts Frau Elke, die zum zweiten Besichtigungstermin mitgekommen war, betrachtete das alles mit dem Ausdruck von jemandem, der beeindruckt ist und sich gleichzeitig fragt, wofür.
:58. Sie hatten in München eine Wohnküche gehabt, pragmatisch und kompakt, in der man gut kochen konnte.
:59. Was sie hier sah, war weniger eine Küche als eine Aussage über Küchen.
:60. Das kommt in Amerika häufiger vor als man denkt.
:61. Die Inszenierung einer Funktion statt die Funktion selbst.
:62. Elke fragte, ob der Kühlschrank zum Haus gehöre.
:63. Weil sie aus deutschen Verhältnissen wusste, dass Geräte manchmal nicht Teil des Kaufs sind.
:64. Bill erklärte, dass in Amerika Appliances in der Regel mitverkauft werden.
:65. Das ist eine der angenehmen Überraschungen des amerikanischen Immobilienmarkts.
:66. Die Waschküche hatte drei Geräte, Washer, Dryer, und ein zweites Kühlschrankgerät für Getränke.
:67. Hartmut registrierte das mit der sachlichen Verwunderung eines Mannes, der in Deutschland mit einer Waschmaschine und einem Trockner gelebt hatte.
:68. Und der jetzt verstand, dass Fläche in Amerika eine andere Bedeutung hat als in Deutschland.
:69. Weil sie vorhanden ist und weil sie genutzt wird, ohne dass man die Nutzung rechtfertigen muss.
:70. Die Decken waren hoch, drei Meter oder mehr.
:71. Das gab dem Haus eine Offenheit, die Hartmut mochte.
:72. Gleichzeitig bedeutete es, dass das Heizen einer größeren Luftmenge Energie kostet.
:73. Das räumte Bill ein, als Hartmut fragte.
:74. Die Garage fasste drei Autos.
:75. In einer Gegend mit öffentlichem Nahverkehr, den es hier nicht gab, war das keine Übertreibung, sondern Mathematik.
:76. Zwei Autos für zwei Personen plus Platz für das, was in deutschen Kellern lagert.
:77. Weil Keller in amerikanischen Häusern dieser Bauart zwar vorhanden, aber als Wohnraum nicht ausgebaut sind.
:78. Die Sicherheit der Gegend war kein abstraktes Thema, sondern ein konkretes Angebot.
:79. Die Gemeinde in Inverness hatte einen privaten Sicherheitsdienst, der die Straßen patrouillierte.
:80. Das konnte man als Zeichen interpretieren, dass die Bewohner es für nötig hielten.
:81. Oder als Zeichen, dass sie sich den Komfort leisteten, den öffentliche Polizei nicht in dieser Dichte erbringt.
:82. Bill sagte, es sei beides.
:83. Das war die ehrlichste Antwort, die er geben konnte.
:84. Hartmut kaufte das Haus in Inverness.
:85. Nach einem Gutachten, das Bill koordiniert hatte.
:86. Nach einer Verhandlung, die sein Anwalt geführt hatte.
:87. Weil in Illinois Anwälte beim Closing obligatorisch sind.
:88. Das erlebte er als einen der wenigen Momente, in dem das amerikanische System dem deutschen ähnlicher war als erwartet.
:89. Das Closing dauerte zwei Stunden.
:90. Er unterschrieb mehr Dokumente als bei jedem deutschen Immobilienkauf.
:91. Aber ohne Notar im deutschen Sinne.
:92. Weil die Title Company diese Funktion übernimmt.
:93. Das funktioniert und er fand es trotzdem seltsam.
:94. Er lebte ein halbes Jahr im Haus, bevor er aufgehört hatte, die Unterschiede zu bemerken.
:95. Das bedeutete nicht, dass die Unterschiede verschwunden waren.
:96. Sondern dass er gelernt hatte, in einem anderen System zu leben.
:97. Das ist vielleicht das Beste, was man über Eingewöhnung sagen kann.
:98. Nicht dass man das Neue für das Bessere hält.
:99. Sondern dass man aufgehört hat, es am Alten zu messen.
|}
== 28 ==
=== 1 ===
:Ivan és Katja.
:1. Ivan negyvenkét éves.
:2. Egy kisvárosban lakik.
:3. A város neve Perm.
:4. November van.
:5. Ma esik először a hó.
:6. Ivan az ablaknál ül.
:7. Az utcát nézi.
:8. Minden fehér és szürke.
:9. Az utca üres.
:10. Nagyon csend van.
:11. A falióra ketyeg.
:12. Ivan teát iszik.
:13. A tea már hideg.
:14. Mégis megissza.
:15. Gondolkodik.
:16. Semmi különösön.
:17. Csak úgy.
:18. Felveszi a kabátját.
:19. Kimegy.
:20. Odakint hideg van.
:21. A hó puhán ropog a cipője alatt.
:22. Elindul az állomás felé.
:23. Miért?
:24. Nem tudja pontosan.
:25. Csak megy.
:26. Az állomás kicsi és régi.
:27. Csak kevés ember van ott.
:28. Ivan a peronon áll.
:29. A síneket nézi.
:30. A hó a sínekre hull.
:31. Aztán meglát egy nőt.
:32. A nő szintén a peronon áll.
:33. Sötét kabátot visel.
:34. Ivan ránéz.
:35. A nő megfordul.
:36. Katja az.
:37. Ivan ismeri Katját.
:38. Régóta nem látták egymást.
:39. Talán tíz éve.
:40. Talán még régebben.
:41. Katja ránéz.
:42. Azt mondja: „Ivan?”
:43. Ő azt mondja: „Katja.”
:44. Nézik egymást.
:45. Szünet áll be.
:46. Aztán Katja azt mondja: „Te is a vonatra vársz?”
:47. Ivan a sínekre néz.
:48. Azt mondja: „Igen.”
:49. Ez nem egészen igaz.
:50. De nem is hamis.
:51. Együtt várnak.
:52. A vonat nem jön.
:53. Tovább várnak.
:54. Katja azt mondja: „Ma hideg van.”
:55. Ivan azt mondja: „Igen.”
:56. Most erősebben havazik.
:57. A sínek fehérek.
:58. Katja megkérdezi: „Hogy vagy?”
:59. Ivan röviden gondolkodik.
:60. Azt mondja: „Jól. És te?”
:61. Katja azt mondja: „Én is jól.”
:62. Mindketten tudják, hogy ez nem egészen igaz.
:63. De ez így rendben van.
:64. Egymás mellett állnak.
:65. Hull a hó.
:66. A vonat még mindig nem jön.
:67. Egy idős férfi lép ki a peronra.
:68. Ránéz egy órára.
:69. Megrázza a fejét.
:70. Visszamegy.
:71. Ivan és Katja maradnak.
:72. Katja azt mondja: „Emlékszem az utolsó novemberre itt.”
:73. Ivan azt mondja: „Én is.”
:74. Többet nem mondanak.
:75. Ez elég.
:76. A vonat még mindig nem jön.
:77. A hó tovább hull.
:78. Ivan és Katja a peronon állnak.
:79. Várnak.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Ivan és Katja. - Ivan und Katja
:1. Ivan negyvenkét éves. - Iwan ist 42 Jahre alt.
:2. Egy kisvárosban lakik. - Er wohnt in einer kleinen Stadt.
:3. A város neve Perm. - Die Stadt heißt Perm.
:4. November van. - Es ist November.
:5. Ma esik először a hó. - Heute schneit es zum ersten Mal.
:6. Ivan az ablaknál ül. - Iwan sitzt am Fenster.
:7. Az utcát nézi. - Er schaut auf die Straße.
:8. Minden fehér és szürke. - Alles ist weiß und grau.
:9. Az utca üres. - Die Straße ist leer.
:10. Nagyon csend van. - Es ist sehr still.
:11. A falióra ketyeg. - Die Uhr an der Wand tickt.
:12. Ivan teát iszik. - Iwan trinkt Tee.
:13. A tea már hideg. - Der Tee ist schon kalt.
:14. Mégis megissza. - Er trinkt ihn trotzdem.
:15. Gondolkodik. - Er denkt nach.
:16. Semmi különösön. - An nichts Besonderes.
:17. Csak úgy. - Einfach so.
:18. Felveszi a kabátját. - Er zieht seine Jacke an.
:19. Kimegy. - Er geht raus.
:20. Odakint hideg van. - Es ist kalt draußen.
:21. A hó puhán ropog a cipője alatt. - Der Schnee ist weich unter seinen Schuhen.
:22. Elindul az állomás felé. - Er geht zum Bahnhof.
:23. Miért? - Warum?
:24. Nem tudja pontosan. - Er weiß es nicht genau.
:25. Csak megy. - Einfach gehen.
:26. Az állomás kicsi és régi. - Der Bahnhof ist klein und alt.
:27. Csak kevés ember van ott. - Es gibt nur wenige Menschen dort.
:28. Ivan a peronon áll. - Iwan steht auf dem Bahnsteig.
:29. A síneket nézi. - Er schaut auf die Gleise.
:30. A hó a sínekre hull. - Der Schnee fällt auf die Gleise.
:31. Aztán meglát egy nőt. - Dann sieht er eine Frau.
:32. A nő szintén a peronon áll. - Die Frau steht auch auf dem Bahnsteig.
:33. Sötét kabátot visel. - Sie trägt einen dunklen Mantel.
:34. Ivan ránéz. - Iwan schaut sie an.
:35. A nő megfordul. - Die Frau dreht sich um.
:36. Katja az. - Es ist Katja.
:37. Ivan ismeri Katját. - Iwan kennt Katja.
:38. Régóta nem látták egymást. - Sie haben sich lange nicht gesehen.
:39. Talán tíz éve. - Vielleicht zehn Jahre.
:40. Talán még régebben. - Vielleicht mehr.
:41. Katja ránéz. - Katja schaut ihn an.
:42. Azt mondja: „Ivan?” - Sie sagt: „Iwan?"
:43. Ő azt mondja: „Katja.” - Er sagt: „Katja."
:44. Nézik egymást. - Sie schauen sich an.
:45. Szünet áll be. - Es ist eine Pause.
:46. Aztán Katja azt mondja: „Te is a vonatra vársz?” - Dann sagt Katja: „Du wartest auch auf den Zug?"
:47. Ivan a sínekre néz. - Iwan schaut auf die Gleise.
:48. Azt mondja: „Igen.” - Er sagt: „Ja."
:49. Ez nem egészen igaz. - Das stimmt nicht ganz.
:50. De nem is hamis. - Aber es ist auch nicht falsch.
:51. Együtt várnak. - Sie warten zusammen.
:52. A vonat nem jön. - Der Zug kommt nicht.
:53. Tovább várnak. - Sie warten weiter.
:54. Katja azt mondja: „Ma hideg van.” - Katja sagt: „Es ist kalt heute."
:55. Ivan azt mondja: „Igen.” - Iwan sagt: „Ja."
:56. Most erősebben havazik. - Es schneit stärker jetzt.
:57. A sínek fehérek. - Die Gleise sind weiß.
:58. Katja megkérdezi: „Hogy vagy?” - Katja fragt: „Wie geht es dir?"
:59. Ivan röviden gondolkodik. - Iwan denkt kurz nach.
:60. Azt mondja: „Jól. És te?” - Er sagt: „Gut. Dir?"
:61. Katja azt mondja: „Én is jól.” - Katja sagt: „Auch gut."
:62. Mindketten tudják, hogy ez nem egészen igaz. - Beide wissen, dass das nicht ganz stimmt.
:63. De ez így rendben van. - Aber das ist in Ordnung.
:64. Egymás mellett állnak. - Sie stehen nebeneinander.
:65. Hull a hó. - Der Schnee fällt.
:66. A vonat még mindig nem jön. - Der Zug kommt noch nicht.
:67. Egy idős férfi lép ki a peronra. - Ein alter Mann kommt auf den Bahnsteig.
:68. Ránéz egy órára. - Er schaut auf eine Uhr.
:69. Megrázza a fejét. - Er schüttelt den Kopf.
:70. Visszamegy. - Er geht wieder rein.
:71. Ivan és Katja maradnak. - Iwan und Katja bleiben.
:72. Katja azt mondja: „Emlékszem az utolsó novemberre itt.” - Katja sagt: „Ich erinnere mich an den letzten November hier."
:73. Ivan azt mondja: „Én is.” - Iwan sagt: „Ich auch."
:74. Többet nem mondanak. - Sie sagen nicht mehr.
:75. Ez elég. - Das reicht.
:76. A vonat még mindig nem jön. - Der Zug kommt immer noch nicht.
:77. A hó tovább hull. - Der Schnee fällt weiter.
:78. Ivan és Katja a peronon állnak. - Iwan und Katja stehen auf dem Bahnsteig.
:79. Várnak. - Sie warten.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Ivan und Katja
:1. Iwan ist 42 Jahre alt.
:2. Er wohnt in einer kleinen Stadt.
:3. Die Stadt heißt Perm.
:4. Es ist November.
:5. Heute schneit es zum ersten Mal.
:6. Iwan sitzt am Fenster.
:7. Er schaut auf die Straße.
:8. Alles ist weiß und grau.
:9. Die Straße ist leer.
:10. Es ist sehr still.
:11. Die Uhr an der Wand tickt.
:12. Iwan trinkt Tee.
:13. Der Tee ist schon kalt.
:14. Er trinkt ihn trotzdem.
:15. Er denkt nach.
:16. An nichts Besonderes.
:17. Einfach so.
:18. Er zieht seine Jacke an.
:19. Er geht raus.
:20. Es ist kalt draußen.
:21. Der Schnee ist weich unter seinen Schuhen.
:22. Er geht zum Bahnhof.
:23. Warum?
:24. Er weiß es nicht genau.
:25. Einfach gehen.
:26. Der Bahnhof ist klein und alt.
:27. Es gibt nur wenige Menschen dort.
:28. Iwan steht auf dem Bahnsteig.
:29. Er schaut auf die Gleise.
:30. Der Schnee fällt auf die Gleise.
:31. Dann sieht er eine Frau.
:32. Die Frau steht auch auf dem Bahnsteig.
:33. Sie trägt einen dunklen Mantel.
:34. Iwan schaut sie an.
:35. Die Frau dreht sich um.
:36. Es ist Katja.
:37. Iwan kennt Katja.
:38. Sie haben sich lange nicht gesehen.
:39. Vielleicht zehn Jahre.
:40. Vielleicht mehr.
:41. Katja schaut ihn an.
:42. Sie sagt: „Iwan?"
:43. Er sagt: „Katja."
:44. Sie schauen sich an.
:45. Es ist eine Pause.
:46. Dann sagt Katja: „Du wartest auch auf den Zug?"
:47. Iwan schaut auf die Gleise.
:48. Er sagt: „Ja."
:49. Das stimmt nicht ganz.
:50. Aber es ist auch nicht falsch.
:51. Sie warten zusammen.
:52. Der Zug kommt nicht.
:53. Sie warten weiter.
:54. Katja sagt: „Es ist kalt heute."
:55. Iwan sagt: „Ja."
:56. Es schneit stärker jetzt.
:57. Die Gleise sind weiß.
:58. Katja fragt: „Wie geht es dir?"
:59. Iwan denkt kurz nach.
:60. Er sagt: „Gut. Dir?"
:61. Katja sagt: „Auch gut."
:62. Beide wissen, dass das nicht ganz stimmt.
:63. Aber das ist in Ordnung.
:64. Sie stehen nebeneinander.
:65. Der Schnee fällt.
:66. Der Zug kommt noch nicht.
:67. Ein alter Mann kommt auf den Bahnsteig.
:68. Er schaut auf eine Uhr.
:69. Er schüttelt den Kopf.
:70. Er geht wieder rein.
:71. Iwan und Katja bleiben.
:72. Katja sagt: „Ich erinnere mich an den letzten November hier."
:73. Iwan sagt: „Ich auch."
:74. Sie sagen nicht mehr.
:75. Das reicht.
:76. Der Zug kommt immer noch nicht.
:77. Der Schnee fällt weiter.
:78. Iwan und Katja stehen auf dem Bahnsteig.
:79. Sie warten.
|}
=== 2 ===
:A vonat, amely nem jött.
:1. Ivan tizenkét éve élt Permben.
:2. Ez azt jelentette, hogy már nem döntésként tekintett rá.
:3. Hanem elkezdte állapotként elfogadni.
:4. Ez nem ugyanaz, de egy idő után ugyanolyannak érződik.
:5. Egy olyan vállalat adminisztrációjában dolgozott, amely gépalkatrészeket gyártott.
:6. Ezeket más vállalatok használták más városokban.
:7. A munkája és annak eredménye közötti távolságon egy idő után már nem gondolkodott.
:8. Azon a novemberi délelőttön az ablaknál ült.
:9. Nézte, ahogy az első hó megváltoztatja az utcát.
:10. Lassan és egyenletesen, dráma nélkül.
:11. Teát ivott, amely már kihűlt, anélkül hogy észrevette volna.
:12. Felvette a kabátját, és kiment az állomásra.
:13. Nem azért, mert el akart utazni valahová.
:14. Hanem mert az állomás volt az egyetlen hely a városban, ahol az embernek az az érzése lehetett, hogy valami érkezhet.
:15. A peron majdnem üres volt.
:16. Finom hó hullott a sínekre.
:17. Nem tett különbséget a fém és a mellette lévő föld között.
:18. Ivan állt, és azt a pontot nézte, ahol a sínek összefutni látszottak.
:19. Ahol a vonat megjelenne, ha jönne.
:20. A nő a peron másik végén sötét kabátot viselt.
:21. Olyan mozdulatlanul állt, hogy Ivan először a díszlet részének hitte.
:22. Aztán megfordult, és Ivan megértette, hogy Katja az.
:23. Katját abból az időből ismerte, amelyet néha korábbannak nevezett.
:24. Anélkül hogy pontosan megmondta volna, mit ért ezen.
:25. Akkoriban gyakran látták egymást.
:26. Aztán egyszer csak már nem látták egymást.
:27. Ahogy ez néha megtörténik, egy világos végpont nélkül.
:28. Katja kérdésként mondta ki a nevét.
:29. Ivan válaszként mondta ki az övét.
:30. Aztán egymás mellett álltak, és a síneket nézték.
:31. Mert ez egyszerűbb volt, mint egymás arcát nézni.
:32. Megkérdezte, hogy a vonatra vár-e.
:33. Azt mondta, igen.
:34. Ez nem volt egészen igaz, és nem is volt egészen hazugság.
:35. Mert valamire várt.
:36. A vonat pedig éppen olyan jó volt erre, mint bármi más.
:37. A vonat nem jött.
:38. Ők pedig tovább vártak.
:39. Azzal a beszélgetéssel, amelyet beszélgetések folytatnak, amikor két ember hosszú idő után újra találkozik.
:40. És nem tudják, hol kezdjék.
:41. Tehát az időjárással, a várossal, apró megfigyelésekkel.
:42. Ezek semmit sem jelentenek, és mégis jobbak, mint a hallgatás.
:43. Katja azt mondta, emlékszik arra az utolsó novemberre, amelyet itt töltött.
:44. Ivan azt mondta, ő is.
:45. Nem mondták ki, hogy pontosan mire.
:46. Mert erre nem volt szükség.
:47. Hullott a hó.
:48. A vonat nem jött.
:49. Ők pedig a peronon álltak.
:50. Ez pedig abban a pillanatban elég volt.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A vonat, amely nem jött. - Der Zug, der nicht kam.
:1. Ivan tizenkét éve élt Permben. - Iwan lebte seit zwölf Jahren in Perm.
:2. Ez azt jelentette, hogy már nem döntésként tekintett rá. - Das bedeutete, dass er aufgehört hatte, es als eine Entscheidung zu betrachten.
:3. Hanem elkezdte állapotként elfogadni. - Und begonnen hatte, es als einen Zustand zu akzeptieren.
:4. Ez nem ugyanaz, de egy idő után ugyanolyannak érződik. - Das ist nicht dasselbe, aber es fühlt sich nach einer Weile gleich an.
:5. Egy olyan vállalat adminisztrációjában dolgozott, amely gépalkatrészeket gyártott. - Er arbeitete in der Verwaltung eines Unternehmens, das Teile für Maschinen produzierte.
:6. Ezeket más vállalatok használták más városokban. - Die andere Unternehmen in anderen Städten benutzten.
:7. A munkája és annak eredménye közötti távolságon egy idő után már nem gondolkodott. - Diese Distanz zwischen seiner Arbeit und ihrem Ergebnis hatte er irgendwann aufgehört zu bedenken.
:8. Azon a novemberi délelőttön az ablaknál ült. - An diesem Novembervormittag saß er am Fenster.
:9. Nézte, ahogy az első hó megváltoztatja az utcát. - Er schaute zu, wie der erste Schnee die Straße veränderte.
:10. Lassan és egyenletesen, dráma nélkül. - Langsam und gleichmäßig, ohne Drama.
:11. Teát ivott, amely már kihűlt, anélkül hogy észrevette volna. - Und trank Tee, der schon kalt geworden war, ohne das zu bemerken.
:12. Felvette a kabátját, és kiment az állomásra. - Er zog seine Jacke an und ging zum Bahnhof.
:13. Nem azért, mert el akart utazni valahová. - Nicht weil er irgendwohin fahren wollte.
:14. Hanem mert az állomás volt az egyetlen hely a városban, ahol az embernek az az érzése lehetett, hogy valami érkezhet. - Sondern weil der Bahnhof der einzige Ort in der Stadt war, an dem man das Gefühl hatte, dass etwas kommen könnte.
:15. A peron majdnem üres volt. - Der Bahnsteig war fast leer.
:16. Finom hó hullott a sínekre. - Feiner Schnee fiel auf die Gleise.
:17. Nem tett különbséget a fém és a mellette lévő föld között. - Er machte keinen Unterschied zwischen dem Metall und dem Boden daneben.
:18. Ivan állt, és azt a pontot nézte, ahol a sínek összefutni látszottak. - Iwan stand und schaute auf den Punkt, wo die Gleise zusammenzulaufen schienen.
:19. Ahol a vonat megjelenne, ha jönne. - Wo der Zug erscheinen würde, wenn er käme.
:20. A nő a peron másik végén sötét kabátot viselt. - Die Frau am anderen Ende des Bahnsteigs trug einen dunklen Mantel.
:21. Olyan mozdulatlanul állt, hogy Ivan először a díszlet részének hitte. - Sie stand so still, dass er sie zunächst für einen Teil der Kulisse hielt.
:22. Aztán megfordult, és Ivan megértette, hogy Katja az. - Dann drehte sie sich um, und er verstand, dass es Katja war.
:23. Katját abból az időből ismerte, amelyet néha korábbannak nevezett. - Er kannte Katja aus einer Zeit, die er manchmal als früher bezeichnete.
:24. Anélkül hogy pontosan megmondta volna, mit ért ezen. - Ohne genau zu sagen, was damit gemeint war.
:25. Akkoriban gyakran látták egymást. - Sie hatten sich in dieser früher oft gesehen.
:26. Aztán egyszer csak már nem látták egymást. - Und dann aufgehört, sich zu sehen.
:27. Ahogy ez néha megtörténik, egy világos végpont nélkül. - Wie das manchmal passiert, ohne einen klaren Moment des Endens.
:28. Katja kérdésként mondta ki a nevét. - Sie sagte seinen Namen wie eine Frage.
:29. Ivan válaszként mondta ki az övét. - Und er sagte ihren wie eine Antwort.
:30. Aztán egymás mellett álltak, és a síneket nézték. - Dann standen sie nebeneinander und schauten auf die Gleise.
:31. Mert ez egyszerűbb volt, mint egymás arcát nézni. - Weil das einfacher war als das Gesicht des anderen anzuschauen.
:32. Megkérdezte, hogy a vonatra vár-e. - Sie fragte, ob er auf den Zug warte.
:33. Azt mondta, igen. - Und er sagte ja.
:34. Ez nem volt egészen igaz, és nem is volt egészen hazugság. - Das stimmte nicht ganz und log nicht ganz.
:35. Mert valamire várt. - Weil er auf etwas wartete.
:36. A vonat pedig éppen olyan jó volt erre, mint bármi más. - Und der Zug war so gut wie alles andere.
:37. A vonat nem jött. - Der Zug kam nicht.
:38. Ők pedig tovább vártak. - Und sie warteten weiter.
:39. Azzal a beszélgetéssel, amelyet beszélgetések folytatnak, amikor két ember hosszú idő után újra találkozik. - Mit dem Gespräch, das Gespräche haben, wenn zwei Menschen sich nach langer Zeit wiedersehen.
:40. És nem tudják, hol kezdjék. - Und nicht wissen, wo sie anfangen sollen.
:41. Tehát az időjárással, a várossal, apró megfigyelésekkel. - Also mit dem Wetter, mit der Stadt, mit kleinen Beobachtungen.
:42. Ezek semmit sem jelentenek, és mégis jobbak, mint a hallgatás. - Die nichts bedeuten und die trotzdem besser sind als Schweigen.
:43. Katja azt mondta, emlékszik arra az utolsó novemberre, amelyet itt töltött. - Katja sagte, sie erinnere sich an den letzten November, den sie hier verbracht hatte.
:44. Ivan azt mondta, ő is. - Und Iwan sagte, er auch.
:45. Nem mondták ki, hogy pontosan mire. - Sie sagten nicht, woran genau.
:46. Mert erre nem volt szükség. - Weil das nicht nötig war.
:47. Hullott a hó. - Der Schnee fiel.
:48. A vonat nem jött. - Der Zug kam nicht.
:49. Ők pedig a peronon álltak. - Und sie standen auf dem Bahnsteig.
:50. Ez pedig abban a pillanatban elég volt. - Und das war, für den Moment, genug.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Der Zug, der nicht kam.
:1. Iwan lebte seit zwölf Jahren in Perm.
:2. Das bedeutete, dass er aufgehört hatte, es als eine Entscheidung zu betrachten.
:3. Und begonnen hatte, es als einen Zustand zu akzeptieren.
:4. Das ist nicht dasselbe, aber es fühlt sich nach einer Weile gleich an.
:5. Er arbeitete in der Verwaltung eines Unternehmens, das Teile für Maschinen produzierte.
:6. Die andere Unternehmen in anderen Städten benutzten.
:7. Diese Distanz zwischen seiner Arbeit und ihrem Ergebnis hatte er irgendwann aufgehört zu bedenken.
:8. An diesem Novembervormittag saß er am Fenster.
:9. Er schaute zu, wie der erste Schnee die Straße veränderte.
:10. Langsam und gleichmäßig, ohne Drama.
:11. Und trank Tee, der schon kalt geworden war, ohne das zu bemerken.
:12. Er zog seine Jacke an und ging zum Bahnhof.
:13. Nicht weil er irgendwohin fahren wollte.
:14. Sondern weil der Bahnhof der einzige Ort in der Stadt war, an dem man das Gefühl hatte, dass etwas kommen könnte.
:15. Der Bahnsteig war fast leer.
:16. Feiner Schnee fiel auf die Gleise.
:17. Er machte keinen Unterschied zwischen dem Metall und dem Boden daneben.
:18. Iwan stand und schaute auf den Punkt, wo die Gleise zusammenzulaufen schienen.
:19. Wo der Zug erscheinen würde, wenn er käme.
:20. Die Frau am anderen Ende des Bahnsteigs trug einen dunklen Mantel.
:21. Sie stand so still, dass er sie zunächst für einen Teil der Kulisse hielt.
:22. Dann drehte sie sich um, und er verstand, dass es Katja war.
:23. Er kannte Katja aus einer Zeit, die er manchmal als früher bezeichnete.
:24. Ohne genau zu sagen, was damit gemeint war.
:25. Sie hatten sich in dieser früher oft gesehen.
:26. Und dann aufgehört, sich zu sehen.
:27. Wie das manchmal passiert, ohne einen klaren Moment des Endens.
:28. Sie sagte seinen Namen wie eine Frage.
:29. Und er sagte ihren wie eine Antwort.
:30. Dann standen sie nebeneinander und schauten auf die Gleise.
:31. Weil das einfacher war als das Gesicht des anderen anzuschauen.
:32. Sie fragte, ob er auf den Zug warte.
:33. Und er sagte ja.
:34. Das stimmte nicht ganz und log nicht ganz.
:35. Weil er auf etwas wartete.
:36. Und der Zug war so gut wie alles andere.
:37. Der Zug kam nicht.
:38. Und sie warteten weiter.
:39. Mit dem Gespräch, das Gespräche haben, wenn zwei Menschen sich nach langer Zeit wiedersehen.
:40. Und nicht wissen, wo sie anfangen sollen.
:41. Also mit dem Wetter, mit der Stadt, mit kleinen Beobachtungen.
:42. Die nichts bedeuten und die trotzdem besser sind als Schweigen.
:43. Katja sagte, sie erinnere sich an den letzten November, den sie hier verbracht hatte.
:44. Und Iwan sagte, er auch.
:45. Sie sagten nicht, woran genau.
:46. Weil das nicht nötig war.
:47. Der Schnee fiel.
:48. Der Zug kam nicht.
:49. Und sie standen auf dem Bahnsteig.
:50. Und das war, für den Moment, genug.
|}
=== 3 ===
:A várakozás helye.
:1. Ivan valamikor beletörődött abba, hogy Permben él.
:2. Ez nem drámai döntés volt, hanem sok kis döntés eredménye.
:3. Ezek együtt olyan irányt adtak ki, amelyet ő soha nem választott tudatosan.
:4. Az adminisztrációban dolgozott.
:5. Ez azt jelentette, hogy olyan dolgokat szervezett, amelyeket mások csináltak.
:6. Ez hasznos feladat volt, és olyan, amely ritkán foglalkoztatta, amikor éppen nem dolgozott.
:7. Azon a novemberi reggelen az ablaknál ült, és nézte az első havat.
:8. A hó úgy változtatta meg a várost, hogy mindent egyformává tett.
:9. Az utcát, a járdát és a szemközti kis park üres padjait.
:10. Ivan teát ivott, amely kihűlt, anélkül hogy észrevette volna.
:11. Mert az észrevétel figyelmet igényel.
:12. Ezt a figyelmet azon a reggelen másra fordította, anélkül hogy tudta volna, mire.
:13. Felöltözött, és elment az állomásra.
:14. Nem céllal, hanem a mozgás igényével, amely valahová vezet.
:15. Az állomás volt az egyetlen hely a városban, ahol a mozgásnak természetes jelentése volt.
:16. A peron majdnem üres volt.
:17. Finom hó hullott a sínekre, és lassan egyre fehérebbé tette őket.
:18. Ivan állt, és abba az irányba nézett, ahonnan a vonat jönne, ha jönne.
:19. A nő a peron másik végén nem mozdult.
:20. Ivan azzal a késéssel vette észre, mint aki megtanulta, hogy ne figyeljen más emberekre, amíg nem adnak rá okot.
:21. Amikor megfordult, adott rá okot.
:22. Katja volt az.
:23. Ivan ezt egy másodperc késéssel értette meg.
:24. Mert tíz év úgy változtatja meg az ember arcát, hogy azt előbb le kell fordítani, mielőtt felismernénk.
:25. Kimondták egymás nevét.
:26. Ezek kérdésként és válaszként működtek.
:27. Aztán egymás mellett álltak a peron szélén.
:28. Előttük a hó és a sínek, mögöttük a csendes város.
:29. Katja megkérdezte, hogy a vonatra vár-e.
:30. Ivan azt mondta, igen.
:31. Ez olyan válasz volt, amely igaz is volt, meg nem is.
:32. Mert várt valamire, és a vonat éppen olyan jó volt, mint bármely más várakozás.
:33. Beszéltek a városról, az időjárásról, dolgokról, amelyeknek nem volt jelentőségük.
:34. És amelyeket mégis ki kellett mondani.
:35. Mert a beszélgetés híd, amelyet meg kell építeni, mielőtt használni lehet, ha az ember használni akarja.
:36. A vonat nem jött.
:37. Ezt az állomás az elektronikus kijelzők lakonikus hangján közölte.
:38. Olyan kijelzőkén, amelyek rossz híreket közvetítenek bocsánatkérés nélkül.
:39. Mégis maradtak.
:40. Ez nem döntés volt, hanem egy másik lehetőség hiányának eredménye.
:41. Katja azt mondta, emlékszik arra az utolsó novemberre, amelyet itt töltött.
:42. Ivan azt mondta, ő is.
:43. Nem mondták ki, mire emlékeznek.
:44. Mert bizonyos emlékek világosabbak, ha az ember nem mondja ki őket.
:45. És mert a mondat utáni hallgatás már eleget mondott.
:46. A hó tovább hullott, egyenletesen és szándék nélkül.
:47. A vonat nem jött.
:48. Ők pedig a peronon álltak.
:49. Ivan arra gondolt, hogy évek óta nem állt ilyen csendben.
:50. És hogy amit most érez, nehéz megnevezni, de nem kellemetlen.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A várakozás helye. - Der Ort des Wartens.
:1. Ivan valamikor beletörődött abba, hogy Permben él. - Iwan hatte sich irgendwann damit abgefunden, in Perm zu leben.
:2. Ez nem drámai döntés volt, hanem sok kis döntés eredménye. - Das war keine dramatische Entscheidung gewesen, sondern das Ergebnis von vielen kleinen Entscheidungen.
:3. Ezek együtt olyan irányt adtak ki, amelyet ő soha nem választott tudatosan. - Die zusammen eine Richtung ergaben, die er nie bewusst gewählt hatte.
:4. Az adminisztrációban dolgozott. - Er arbeitete in der Verwaltung.
:5. Ez azt jelentette, hogy olyan dolgokat szervezett, amelyeket mások csináltak. - Das bedeutete, dass er Dinge organisierte, die andere taten.
:6. Ez hasznos feladat volt, és olyan, amely ritkán foglalkoztatta, amikor éppen nem dolgozott. - Das war eine nützliche Funktion und eine, die ihn selten beschäftigte, wenn er nicht bei der Arbeit war.
:7. Azon a novemberi reggelen az ablaknál ült, és nézte az első havat. - An diesem Novembermorgen saß er am Fenster und schaute dem ersten Schnee zu.
:8. A hó úgy változtatta meg a várost, hogy mindent egyformává tett. - Der Schnee veränderte die Stadt, indem er alles gleichmachte.
:9. Az utcát, a járdát és a szemközti kis park üres padjait. - Straße und Bürgersteig und die leeren Bänke im kleinen Park gegenüber.
:10. Ivan teát ivott, amely kihűlt, anélkül hogy észrevette volna. - Iwan trank Tee, der kalt geworden war, ohne es zu bemerken.
:11. Mert az észrevétel figyelmet igényel. - Weil Bemerken eine Aufmerksamkeit erfordert.
:12. Ezt a figyelmet azon a reggelen másra fordította, anélkül hogy tudta volna, mire. - Die er an diesem Morgen für anderes aufwendete, ohne zu wissen, wofür.
:13. Felöltözött, és elment az állomásra. - Er zog sich an und ging zum Bahnhof.
:14. Nem céllal, hanem a mozgás igényével, amely valahová vezet. - Nicht mit einem Ziel, sondern mit dem Bedürfnis nach Bewegung, die irgendwo hinführt.
:15. Az állomás volt az egyetlen hely a városban, ahol a mozgásnak természetes jelentése volt. - Der Bahnhof war der einzige Ort in der Stadt, an dem Bewegung eine natürliche Bedeutung hatte.
:16. A peron majdnem üres volt. - Der Bahnsteig war fast leer.
:17. Finom hó hullott a sínekre, és lassan egyre fehérebbé tette őket. - Feiner Schnee fiel auf die Gleise und machte sie langsam weißer.
:18. Ivan állt, és abba az irányba nézett, ahonnan a vonat jönne, ha jönne. - Iwan stand und schaute in die Richtung, aus der der Zug kommen würde, wenn er käme.
:19. A nő a peron másik végén nem mozdult. - Die Frau am anderen Ende des Bahnsteigs bewegte sich nicht.
:20. Ivan azzal a késéssel vette észre, mint aki megtanulta, hogy ne figyeljen más emberekre, amíg nem adnak rá okot. - Er bemerkte sie mit der Verzögerung von jemandem, der gelernt hat, andere Menschen nicht zu beachten, bis sie einen Grund dafür geben.
:21. Amikor megfordult, adott rá okot. - Und als sie sich umdrehte, gab sie einen.
:22. Katja volt az. - Es war Katja.
:23. Ivan ezt egy másodperc késéssel értette meg. - Er verstand das mit einer Sekunde Verzögerung.
:24. Mert tíz év úgy változtatja meg az ember arcát, hogy azt előbb le kell fordítani, mielőtt felismernénk. - Weil zehn Jahre das Gesicht eines Menschen verändern auf eine Art, die man erst übersetzen muss, bevor man erkennt.
:25. Kimondták egymás nevét. - Sie sagten sich ihre Namen.
:26. Ezek kérdésként és válaszként működtek. - Die als Frage und als Antwort funktionierten.
:27. Aztán egymás mellett álltak a peron szélén. - Dann standen sie nebeneinander am Rand des Bahnsteigs.
:28. Előttük a hó és a sínek, mögöttük a csendes város. - Mit dem Schnee und den Gleisen vor ihnen und der stillen Stadt hinter ihnen.
:29. Katja megkérdezte, hogy a vonatra vár-e. - Sie fragte, ob er auf den Zug warte.
:30. Ivan azt mondta, igen. - Und er sagte ja.
:31. Ez olyan válasz volt, amely igaz is volt, meg nem is. - Das war eine Antwort, die stimmte und nicht stimmte.
:32. Mert várt valamire, és a vonat éppen olyan jó volt, mint bármely más várakozás. - Weil er auf etwas wartete, und der Zug war so gut wie jede andere Erwartung.
:33. Beszéltek a városról, az időjárásról, dolgokról, amelyeknek nem volt jelentőségük. - Sie sprachen über die Stadt, über das Wetter, über Dinge, die keine Bedeutung hatten.
:34. És amelyeket mégis ki kellett mondani. - Und die trotzdem gesagt werden mussten.
:35. Mert a beszélgetés híd, amelyet meg kell építeni, mielőtt használni lehet, ha az ember használni akarja. - Weil das Gespräch eine Brücke ist, die man bauen muss, bevor man sie benutzen kann, wenn man sie benutzen will.
:36. A vonat nem jött. - Der Zug kam nicht.
:37. Ezt az állomás az elektronikus kijelzők lakonikus hangján közölte. - Das kündigte der Bahnhof mit dem lakonischen Ton elektronischer Displays an.
:38. Olyan kijelzőkén, amelyek rossz híreket közvetítenek bocsánatkérés nélkül. - Von Displays, die schlechte Nachrichten ohne Entschuldigung übermitteln.
:39. Mégis maradtak. - Sie blieben trotzdem.
:40. Ez nem döntés volt, hanem egy másik lehetőség hiányának eredménye. - Das war keine Entscheidung, sondern das Ergebnis des Fehlens einer anderen.
:41. Katja azt mondta, emlékszik arra az utolsó novemberre, amelyet itt töltött. - Katja sagte, sie erinnere sich an den letzten November, den sie hier verbracht hatte.
:42. Ivan azt mondta, ő is. - Und Iwan sagte, er auch.
:43. Nem mondták ki, mire emlékeznek. - Sie sagten nicht, was sie sich erinnerten.
:44. Mert bizonyos emlékek világosabbak, ha az ember nem mondja ki őket. - Weil manche Erinnerungen klarer sind, wenn man sie nicht ausspricht.
:45. És mert a mondat utáni hallgatás már eleget mondott. - Und weil das Schweigen nach dem Satz bereits genug sagte.
:46. A hó tovább hullott, egyenletesen és szándék nélkül. - Der Schnee fiel weiter, gleichmäßig und ohne Absicht.
:47. A vonat nem jött. - Der Zug kam nicht.
:48. Ők pedig a peronon álltak. - Und sie standen auf dem Bahnsteig.
:49. Ivan arra gondolt, hogy évek óta nem állt ilyen csendben. - Iwan dachte, dass er seit Jahren nicht so still gestanden hatte.
:50. És hogy amit most érez, nehéz megnevezni, de nem kellemetlen. - Und dass das, was er gerade fühlte, schwer zu benennen war, aber nicht unangenehm.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Der Ort des Wartens.
:1. Iwan hatte sich irgendwann damit abgefunden, in Perm zu leben.
:2. Das war keine dramatische Entscheidung gewesen, sondern das Ergebnis von vielen kleinen Entscheidungen.
:3. Die zusammen eine Richtung ergaben, die er nie bewusst gewählt hatte.
:4. Er arbeitete in der Verwaltung.
:5. Das bedeutete, dass er Dinge organisierte, die andere taten.
:6. Das war eine nützliche Funktion und eine, die ihn selten beschäftigte, wenn er nicht bei der Arbeit war.
:7. An diesem Novembermorgen saß er am Fenster und schaute dem ersten Schnee zu.
:8. Der Schnee veränderte die Stadt, indem er alles gleichmachte.
:9. Straße und Bürgersteig und die leeren Bänke im kleinen Park gegenüber.
:10. Iwan trank Tee, der kalt geworden war, ohne es zu bemerken.
:11. Weil Bemerken eine Aufmerksamkeit erfordert.
:12. Die er an diesem Morgen für anderes aufwendete, ohne zu wissen, wofür.
:13. Er zog sich an und ging zum Bahnhof.
:14. Nicht mit einem Ziel, sondern mit dem Bedürfnis nach Bewegung, die irgendwo hinführt.
:15. Der Bahnhof war der einzige Ort in der Stadt, an dem Bewegung eine natürliche Bedeutung hatte.
:16. Der Bahnsteig war fast leer.
:17. Feiner Schnee fiel auf die Gleise und machte sie langsam weißer.
:18. Iwan stand und schaute in die Richtung, aus der der Zug kommen würde, wenn er käme.
:19. Die Frau am anderen Ende des Bahnsteigs bewegte sich nicht.
:20. Er bemerkte sie mit der Verzögerung von jemandem, der gelernt hat, andere Menschen nicht zu beachten, bis sie einen Grund dafür geben.
:21. Und als sie sich umdrehte, gab sie einen.
:22. Es war Katja.
:23. Er verstand das mit einer Sekunde Verzögerung.
:24. Weil zehn Jahre das Gesicht eines Menschen verändern auf eine Art, die man erst übersetzen muss, bevor man erkennt.
:25. Sie sagten sich ihre Namen.
:26. Die als Frage und als Antwort funktionierten.
:27. Dann standen sie nebeneinander am Rand des Bahnsteigs.
:28. Mit dem Schnee und den Gleisen vor ihnen und der stillen Stadt hinter ihnen.
:29. Sie fragte, ob er auf den Zug warte.
:30. Und er sagte ja.
:31. Das war eine Antwort, die stimmte und nicht stimmte.
:32. Weil er auf etwas wartete, und der Zug war so gut wie jede andere Erwartung.
:33. Sie sprachen über die Stadt, über das Wetter, über Dinge, die keine Bedeutung hatten.
:34. Und die trotzdem gesagt werden mussten.
:35. Weil das Gespräch eine Brücke ist, die man bauen muss, bevor man sie benutzen kann, wenn man sie benutzen will.
:36. Der Zug kam nicht.
:37. Das kündigte der Bahnhof mit dem lakonischen Ton elektronischer Displays an.
:38. Von Displays, die schlechte Nachrichten ohne Entschuldigung übermitteln.
:39. Sie blieben trotzdem.
:40. Das war keine Entscheidung, sondern das Ergebnis des Fehlens einer anderen.
:41. Katja sagte, sie erinnere sich an den letzten November, den sie hier verbracht hatte.
:42. Und Iwan sagte, er auch.
:43. Sie sagten nicht, was sie sich erinnerten.
:44. Weil manche Erinnerungen klarer sind, wenn man sie nicht ausspricht.
:45. Und weil das Schweigen nach dem Satz bereits genug sagte.
:46. Der Schnee fiel weiter, gleichmäßig und ohne Absicht.
:47. Der Zug kam nicht.
:48. Und sie standen auf dem Bahnsteig.
:49. Iwan dachte, dass er seit Jahren nicht so still gestanden hatte.
:50. Und dass das, was er gerade fühlte, schwer zu benennen war, aber nicht unangenehm.
|}
=== 4 ===
:A csend, amely nem volt üresség.
:1. Ivan beletörődött abba, hogy Permben él.
:2. Nem az elfogadás egyetlen pillanatán keresztül, hanem az alternatíva lassú eltűnése által.
:3. Az alternatíva egyszer csak megszűnt lehetőségnek érződni.
:4. Ezért már nem is hiányolta.
:5. Ez nem vigasz volt, de nem is fájdalom.
:6. Egy olyan vállalat adminisztrációjában dolgozott, amely alkatrészeket gyártott.
:7. Olyan gépekhez, amelyeket soha nem látott.
:8. Olyan célokra, amelyek után soha nem kérdezett.
:9. A tevékenység és a jelentés közötti távolságot idővel a hivatása leírásaként fogadta el.
:10. Anélkül hogy kritikaként olvasta volna.
:11. Az első hó egy kedd reggelen érkezett.
:12. Annak a dolognak a csendes alaposságával, amelynek nincs szüksége engedélyre.
:13. Ivan az ablaknál ült, és nézte, ahogy a hó egyformává teszi a várost.
:14. Az utcát, a parkot és a szemközti házak tetejét.
:15. Teát ivott, amely kihűlt, anélkül hogy észrevette volna.
:16. Mert az észrevétel odafordulást igényel.
:17. Ez az odafordulás azon a reggelen nem volt meg benne.
:18. Anélkül hogy tudta volna, hol maradt.
:19. Felöltözött, és elment az állomásra.
:20. Mert menni jobb, mint ülni, ha az ember nem tudja, mit tegyen.
:21. És mert az állomás volt az egyetlen hely a városban, ahol a változás lehetőségének építészeti formája volt.
:22. A peron majdnem üres volt.
:23. A hó a sínekre hullott.
:24. Nem tett különbséget aközött, ami a vonatoknak készült, és aközött, ami az embereknek.
:25. Ivan állt, és abba az irányba nézett, ahonnan a vonat jönne, ha jönne.
:26. A nő a peron másik végén elég mozdulatlan volt ahhoz, hogy először a díszlet részének tűnjön.
:27. Amikor megfordult, Ivannak szüksége volt egy másodpercre.
:28. Mert tíz év úgy változtatja meg az ember arcát, hogy előbb olvasni kell, mielőtt megértenénk.
:29. „Katja” – mondta.
:30. Ő pedig azt mondta: „Ivan.”
:31. Ez volt a viszontlátás legpontosabb formája két olyan ember között, akik nem biztosak benne, örülnek-e egymásnak.
:32. És akik elég őszinték ahhoz, hogy ezt ne rejtsék el túláradással.
:33. Katja feltette a szokásos kérdést, hogy a vonatra vár-e.
:34. Ivan azt mondta, igen.
:35. Annak az embernek a nyugalmával, aki olyan választ ad, amely nem hamis, még ha nem is teljesen igaz.
:36. Mert várt valamire.
:37. A vonat pedig éppen olyan jó volt, mint bármely más várakozás, amelyet ehhez a reggelhez társított.
:38. Beszélgettek.
:39. A városról, az időjárásról, ismerősökről, akiket mindketten ismertek.
:40. És akik olyan életet éltek, amely alakult.
:41. Ez semleges szó egy olyan folyamatra, amely néha jól végződik, néha másként.
:42. Miközben beszéltek, azt a hidat építették, amelyre szükség van, mielőtt az ember eljut ahhoz, amiről valójában beszélni akar.
:43. Ha egyáltalán eljut oda.
:44. A vonat nem jött.
:45. Ezt a kijelző az elektronikus rendszerek tárgyilagos rövidségével közölte.
:46. Maradtak, anélkül hogy megbeszélték volna.
:47. Mert maradni néha egyszerűbb, mint elmenni, ha az elmenés oka eltűnik, és a maradás oka éppen újrafogalmazódik.
:48. Katja azt mondta, emlékszik arra az utolsó novemberre itt.
:49. Ivan azt mondta, ő is.
:50. A mondatnak olyan minősége volt, mint azoknak a mondatoknak, amelyek többet jelentenek, mint amennyit mondanak.
:51. És éppen azért működnek, mert mindketten tudják, mire gondolnak, anélkül hogy ki kellene mondani.
:52. A hó tovább hullott, egyenletesen, és tekintet nélkül a peronra vagy az emberekre rajta.
:53. A vonat nem jött.
:54. Ivan Katja mellett állt.
:55. És észrevette, hogy régóta nem állt ilyen csendben.
:56. Olyan csendben, amely nem üresség volt.
:57. Hanem valami más.
:58. Nem akarta megnevezni.
:59. Mert a megnevezés néha a végét jelenti valaminek, amit az ember még egy kicsit tovább szeretne megtartani.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A csend, amely nem volt üresség. - Die Stille, die keine Leere war.
:1. Ivan beletörődött abba, hogy Permben él. - Iwan hatte sich damit abgefunden, in Perm zu leben.
:2. Nem az elfogadás egyetlen pillanatán keresztül, hanem az alternatíva lassú eltűnése által. - Nicht durch einen Moment der Akzeptanz, sondern durch das langsame Verschwinden der Alternative.
:3. Az alternatíva egyszer csak megszűnt lehetőségnek érződni. - Die irgendwann aufgehört hatte, sich als Möglichkeit anzufühlen.
:4. Ezért már nem is hiányolta. - Und die er deswegen nicht mehr vermisste.
:5. Ez nem vigasz volt, de nem is fájdalom. - Das war kein Trost, aber auch kein Schmerz.
:6. Egy olyan vállalat adminisztrációjában dolgozott, amely alkatrészeket gyártott. - Er arbeitete in der Verwaltung eines Unternehmens, das Teile produzierte.
:7. Olyan gépekhez, amelyeket soha nem látott. - Für Maschinen, die er nie gesehen hatte.
:8. Olyan célokra, amelyek után soha nem kérdezett. - Für Zwecke, die er nie nachgefragt hatte.
:9. A tevékenység és a jelentés közötti távolságot idővel a hivatása leírásaként fogadta el. - Diese Distanz zwischen Tätigkeit und Bedeutung hatte er irgendwann als Beschreibung seines Berufs akzeptiert.
:10. Anélkül hogy kritikaként olvasta volna. - Ohne sie als Kritik daran zu lesen.
:11. Az első hó egy kedd reggelen érkezett. - Der erste Schnee kam an einem Dienstagmorgen.
:12. Annak a dolognak a csendes alaposságával, amelynek nincs szüksége engedélyre. - Mit der stillen Gründlichkeit von etwas, das keine Erlaubnis braucht.
:13. Ivan az ablaknál ült, és nézte, ahogy a hó egyformává teszi a várost. - Iwan saß am Fenster und schaute zu, wie er die Stadt gleichmachte.
:14. Az utcát, a parkot és a szemközti házak tetejét. - Straße und Park und die Dächer der Häuser gegenüber.
:15. Teát ivott, amely kihűlt, anélkül hogy észrevette volna. - Und trank Tee, der kalt geworden war, ohne es zu bemerken.
:16. Mert az észrevétel odafordulást igényel. - Weil Bemerken eine Zuwendung erfordert.
:17. Ez az odafordulás azon a reggelen nem volt meg benne. - Die er an diesem Morgen nicht hatte.
:18. Anélkül hogy tudta volna, hol maradt. - Ohne zu wissen, wo sie geblieben war.
:19. Felöltözött, és elment az állomásra. - Er zog sich an und ging zum Bahnhof.
:20. Mert menni jobb, mint ülni, ha az ember nem tudja, mit tegyen. - Weil Gehen besser ist als Sitzen, wenn man nicht weiß, was man tun soll.
:21. És mert az állomás volt az egyetlen hely a városban, ahol a változás lehetőségének építészeti formája volt. - Und weil der Bahnhof der einzige Ort in der Stadt war, an dem die Möglichkeit von Veränderung eine architektonische Form hatte.
:22. A peron majdnem üres volt. - Der Bahnsteig war fast leer.
:23. A hó a sínekre hullott. - Der Schnee fiel auf die Gleise.
:24. Nem tett különbséget aközött, ami a vonatoknak készült, és aközött, ami az embereknek. - Er machte keinen Unterschied zwischen dem, was für Züge gedacht war, und dem, was für Menschen.
:25. Ivan állt, és abba az irányba nézett, ahonnan a vonat jönne, ha jönne. - Iwan stand und schaute in die Richtung, aus der der Zug kommen würde, wenn er käme.
:26. A nő a peron másik végén elég mozdulatlan volt ahhoz, hogy először a díszlet részének tűnjön. - Die Frau am anderen Ende des Bahnsteigs war still genug, um zunächst Teil der Kulisse zu sein.
:27. Amikor megfordult, Ivannak szüksége volt egy másodpercre. - Und als sie sich umdrehte, brauchte Iwan eine Sekunde.
:28. Mert tíz év úgy változtatja meg az ember arcát, hogy előbb olvasni kell, mielőtt megértenénk. - Weil zehn Jahre das Gesicht eines Menschen auf eine Art verändern, die man erst lesen muss, bevor man versteht.
:29. „Katja” – mondta. - Katja, sagte er.
:30. Ő pedig azt mondta: „Ivan.” - Und sie sagte Iwan.
:31. Ez volt a viszontlátás legpontosabb formája két olyan ember között, akik nem biztosak benne, örülnek-e egymásnak. - Das war die präziseste Form von Wiedersehen, die zwei Menschen haben können, die sich nicht sicher sind, ob sie froh sind, sich zu sehen.
:32. És akik elég őszinték ahhoz, hogy ezt ne rejtsék el túláradással. - Und die ehrlich genug sind, das nicht mit Überschwang zu verbergen.
:33. Katja feltette a szokásos kérdést, hogy a vonatra vár-e. - Sie stellte die übliche Frage, ob er auf den Zug warte.
:34. Ivan azt mondta, igen. - Und er sagte ja.
:35. Annak az embernek a nyugalmával, aki olyan választ ad, amely nem hamis, még ha nem is teljesen igaz. - Mit der Ruhe von jemandem, der eine Antwort gibt, die nicht falsch ist, auch wenn sie nicht vollständig stimmt.
:36. Mert várt valamire. - Weil er auf etwas wartete.
:37. A vonat pedig éppen olyan jó volt, mint bármely más várakozás, amelyet ehhez a reggelhez társított. - Und der Zug war so gut wie jede andere Erwartung, die er an diesen Morgen gehabt hatte.
:38. Beszélgettek. - Sie sprachen.
:39. A városról, az időjárásról, ismerősökről, akiket mindketten ismertek. - Über die Stadt, über das Wetter, über Bekannte, die sie beide kannten.
:40. És akik olyan életet éltek, amely alakult. - Und die beide ein Leben geführt hatten, das sich entwickelt hatte.
:41. Ez semleges szó egy olyan folyamatra, amely néha jól végződik, néha másként. - Das ist ein neutrales Wort für einen Prozess, der manchmal gut und manchmal anders ausgeht.
:42. Miközben beszéltek, azt a hidat építették, amelyre szükség van, mielőtt az ember eljut ahhoz, amiről valójában beszélni akar. - Und während sie redeten, bauten sie die Brücke, die man braucht, bevor man zu dem kommt, worüber man eigentlich reden will.
:43. Ha egyáltalán eljut oda. - Wenn man überhaupt dahin kommt.
:44. A vonat nem jött. - Der Zug kam nicht.
:45. Ezt a kijelző az elektronikus rendszerek tárgyilagos rövidségével közölte. - Das teilte das Display mit der sachlichen Kürze elektronischer Systeme mit.
:46. Maradtak, anélkül hogy megbeszélték volna. - Sie blieben, ohne das zu besprechen.
:47. Mert maradni néha egyszerűbb, mint elmenni, ha az elmenés oka eltűnik, és a maradás oka éppen újrafogalmazódik. - Weil bleiben manchmal einfacher ist als gehen, wenn der Grund zum Gehen wegfällt und der Grund zum Bleiben sich gerade neu formuliert.
:48. Katja azt mondta, emlékszik arra az utolsó novemberre itt. - Katja sagte, sie erinnere sich an den letzten November hier.
:49. Ivan azt mondta, ő is. - Und Iwan sagte, er auch.
:50. A mondatnak olyan minősége volt, mint azoknak a mondatoknak, amelyek többet jelentenek, mint amennyit mondanak. - Der Satz hatte die Qualität von Sätzen, die mehr meinen als sie sagen.
:51. És éppen azért működnek, mert mindketten tudják, mire gondolnak, anélkül hogy ki kellene mondani. - Und die genau deswegen funktionieren, weil beide wissen, was gemeint ist, ohne dass es ausgesprochen werden muss.
:52. A hó tovább hullott, egyenletesen, és tekintet nélkül a peronra vagy az emberekre rajta. - Der Schnee fiel weiter, gleichmäßig und ohne Rücksicht auf den Bahnsteig oder die Menschen darauf.
:53. A vonat nem jött. - Der Zug kam nicht.
:54. Ivan Katja mellett állt. - Iwan stand neben Katja.
:55. És észrevette, hogy régóta nem állt ilyen csendben. - Und bemerkte, dass er seit langer Zeit nicht so still gestanden hatte.
:56. Olyan csendben, amely nem üresség volt. - Mit einer Stille, die keine Leere war.
:57. Hanem valami más. - Sondern etwas anderes.
:58. Nem akarta megnevezni. - Das wollte er nicht benennen.
:59. Mert a megnevezés néha a végét jelenti valaminek, amit az ember még egy kicsit tovább szeretne megtartani. - Weil Benennen manchmal das Ende von etwas ist, das man noch ein bisschen länger haben möchte.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Die Stille, die keine Leere war.
:1. Iwan hatte sich damit abgefunden, in Perm zu leben.
:2. Nicht durch einen Moment der Akzeptanz, sondern durch das langsame Verschwinden der Alternative.
:3. Die irgendwann aufgehört hatte, sich als Möglichkeit anzufühlen.
:4. Und die er deswegen nicht mehr vermisste.
:5. Das war kein Trost, aber auch kein Schmerz.
:6. Er arbeitete in der Verwaltung eines Unternehmens, das Teile produzierte.
:7. Für Maschinen, die er nie gesehen hatte.
:8. Für Zwecke, die er nie nachgefragt hatte.
:9. Diese Distanz zwischen Tätigkeit und Bedeutung hatte er irgendwann als Beschreibung seines Berufs akzeptiert.
:10. Ohne sie als Kritik daran zu lesen.
:11. Der erste Schnee kam an einem Dienstagmorgen.
:12. Mit der stillen Gründlichkeit von etwas, das keine Erlaubnis braucht.
:13. Iwan saß am Fenster und schaute zu, wie er die Stadt gleichmachte.
:14. Straße und Park und die Dächer der Häuser gegenüber.
:15. Und trank Tee, der kalt geworden war, ohne es zu bemerken.
:16. Weil Bemerken eine Zuwendung erfordert.
:17. Die er an diesem Morgen nicht hatte.
:18. Ohne zu wissen, wo sie geblieben war.
:19. Er zog sich an und ging zum Bahnhof.
:20. Weil Gehen besser ist als Sitzen, wenn man nicht weiß, was man tun soll.
:21. Und weil der Bahnhof der einzige Ort in der Stadt war, an dem die Möglichkeit von Veränderung eine architektonische Form hatte.
:22. Der Bahnsteig war fast leer.
:23. Der Schnee fiel auf die Gleise.
:24. Er machte keinen Unterschied zwischen dem, was für Züge gedacht war, und dem, was für Menschen.
:25. Iwan stand und schaute in die Richtung, aus der der Zug kommen würde, wenn er käme.
:26. Die Frau am anderen Ende des Bahnsteigs war still genug, um zunächst Teil der Kulisse zu sein.
:27. Und als sie sich umdrehte, brauchte Iwan eine Sekunde.
:28. Weil zehn Jahre das Gesicht eines Menschen auf eine Art verändern, die man erst lesen muss, bevor man versteht.
:29. Katja, sagte er.
:30. Und sie sagte Iwan.
:31. Das war die präziseste Form von Wiedersehen, die zwei Menschen haben können, die sich nicht sicher sind, ob sie froh sind, sich zu sehen.
:32. Und die ehrlich genug sind, das nicht mit Überschwang zu verbergen.
:33. Sie stellte die übliche Frage, ob er auf den Zug warte.
:34. Und er sagte ja.
:35. Mit der Ruhe von jemandem, der eine Antwort gibt, die nicht falsch ist, auch wenn sie nicht vollständig stimmt.
:36. Weil er auf etwas wartete.
:37. Und der Zug war so gut wie jede andere Erwartung, die er an diesen Morgen gehabt hatte.
:38. Sie sprachen.
:39. Über die Stadt, über das Wetter, über Bekannte, die sie beide kannten.
:40. Und die beide ein Leben geführt hatten, das sich entwickelt hatte.
:41. Das ist ein neutrales Wort für einen Prozess, der manchmal gut und manchmal anders ausgeht.
:42. Und während sie redeten, bauten sie die Brücke, die man braucht, bevor man zu dem kommt, worüber man eigentlich reden will.
:43. Wenn man überhaupt dahin kommt.
:44. Der Zug kam nicht.
:45. Das teilte das Display mit der sachlichen Kürze elektronischer Systeme mit.
:46. Sie blieben, ohne das zu besprechen.
:47. Weil bleiben manchmal einfacher ist als gehen, wenn der Grund zum Gehen wegfällt und der Grund zum Bleiben sich gerade neu formuliert.
:48. Katja sagte, sie erinnere sich an den letzten November hier.
:49. Und Iwan sagte, er auch.
:50. Der Satz hatte die Qualität von Sätzen, die mehr meinen als sie sagen.
:51. Und die genau deswegen funktionieren, weil beide wissen, was gemeint ist, ohne dass es ausgesprochen werden muss.
:52. Der Schnee fiel weiter, gleichmäßig und ohne Rücksicht auf den Bahnsteig oder die Menschen darauf.
:53. Der Zug kam nicht.
:54. Iwan stand neben Katja.
:55. Und bemerkte, dass er seit langer Zeit nicht so still gestanden hatte.
:56. Mit einer Stille, die keine Leere war.
:57. Sondern etwas anderes.
:58. Das wollte er nicht benennen.
:59. Weil Benennen manchmal das Ende von etwas ist, das man noch ein bisschen länger haben möchte.
|}
=== 5 ===
:Ami még nincs eldöntve.
:1. Ivan beletörődött abba, hogy Permben él, annak az embernek a sajátos beletörődésével, aki már nem tesz különbséget döntés és egy másik lehetőség hiánya között.
:2. A különbség idővel túl kicsivé vált ahhoz, hogy fenn lehessen tartani, és maga a fenntartás is energiát igényelt, amelyet másra használt, anélkül hogy pontosan tudta volna, mire.
:3. A városnak azoknak a helyeknek a minősége volt, amelyek önmaguknak elegendők, nem az önelégültség pozitív értelmében, hanem annak a semleges értelmében, ami nem keres alkalmat arra, hogy igazolja magát.
:4. Ivan megtanult ebben élni, úgy, ahogy az ember olyan éghajlatban él, amelyet nem választott, és amelyet mégis ismer, egészen addig, amíg már nem érzékeli.
:5. Az első hó egy kedd reggelen érkezett, annak a dolognak a csendes alaposságával, amelynek nincs szüksége engedélyre.
:6. Ivan az ablaknál ült, és teát ivott, amely az ő közreműködése nélkül hűlt ki, miközben olyan nyitott figyelemmel nézte a havat, mint akinek éppen nincs más feladata.
:7. Ez ritkábban fordult elő, mint néha gondolta.
:8. Felöltözött, és elment az állomásra, nem céllal, hanem azzal az impulzussal, amely akkor keletkezik, amikor az ülés már nem jobb, mint a menés.
:9. Gyenge impulzus volt, de működött, és az állomás volt az egyetlen hely a városban, ahol a mozgásnak természetes igazolása volt.
:10. Ott az érkezés és az indulás bele volt építve az építészetbe, akkor is, ha éppen egyik sem történt.
:11. A peronnak olyan hűvös csendje volt, mint azoknak a helyeknek, amelyek valamire várnak, ami még nincs ott.
:12. A hó a sínekre hullott, és nem tett különbséget aközött, ami a vonatoknak készült, és aközött, ami az embereknek.
:13. Ivan állt, és abba az irányba nézett, ahonnan a vonat jönne, ha jönne, abba az irányba, amely mindig ugyanaz, akkor is, ha a vonat időt hagy magának.
:14. A nő a peron másik végén elég mozdulatlan volt ahhoz, hogy először a háttér részének tűnjön.
:15. Amikor megfordult, Ivannak szüksége volt egy másodpercre, mert tíz év úgy változtatja meg az ember arcát, hogy abban nincs dráma, csak halk eltolódás.
:16. Ezt az eltolódást előbb le kell fordítani, mielőtt az ember megérti, mit lát.
:17. Kimondta Katja nevét, Katja pedig kimondta az övét, és ez volt a viszontlátás, pontosan és túláradás nélkül.
:18. Mindketten elég idősek voltak ahhoz, hogy tudják: a túláradás többnyire valamit elrejt, és annak, ami összekötötte őket, nem volt szüksége megrendezésre.
:19. Katja megkérdezte, hogy a vonatra vár-e, annak az embernek a hangján, aki olyan kérdést tesz fel, amely egyben nyitás is.
:20. Ivan azt mondta, igen, ami nem volt hamis, mert várt valamire, és a vonat éppen olyan jó válasz volt erre a várakozásra, mint bármely más.
:21. Beszélgettek, annak az óvatos gondosságával, ahogy olyan emberek beszélnek, akik hosszú idő után látják egymást újra.
:22. Tudták, hogy a beszélgetésnek van felszíne és mélysége, és még nem tudták, milyen mélyre akarnak menni.
:23. Ezért először a felszínen maradtak, ami nem gyávaság volt, hanem tisztelet az iránt, ami alatta van.
:24. A vonat nem jött, amit a kijelző az elektronikus rendszerek tárgyilagos közönyével közölt.
:25. Olyan rendszerek közönyével, amelyek rossz híreket közvetítenek bocsánatkérés nélkül.
:26. Maradtak, anélkül hogy megbeszélték volna, mert a maradás nem olyan döntés volt, amelyet ki kellett mondani.
:27. Inkább olyan döntés volt, amely magától adódott, amikor az elmenés oka eltűnt, a maradás oka pedig még nem volt megnevezve, de már érezhető volt.
:28. Katja azt mondta, emlékszik arra az utolsó novemberre, amelyet itt töltött, Ivan pedig azt mondta, ő is.
:29. Annak az embernek a rövid, őszinte hangján mondta, aki megerősít egy emléket anélkül, hogy pontosítaná, mert a pontosítás megváltoztatná az emléket.
:30. Mindketten tudták, mire gondolnak, és bizonyos dolgok világosabbak maradnak, ha az ember nem mondja ki őket.
:31. A hó tovább hullott, sietség és szándék nélkül, annak egyenletes kitartásával, aminek nincs véleménye arról, ami alatta van.
:32. Ivan Katja mellett állt a peronon, és a vonat nem jött.
:33. A közöttük lévő csendnek nem az üresség minősége volt, hanem valami olyané, ami még nincs eldöntve.
:34. Ez talán ugyanaz, mint a lehetőség, ha az ember kész így nevezni.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Ami még nincs eldöntve. - Was noch nicht entschieden ist.
:1. Ivan beletörődött abba, hogy Permben él, annak az embernek a sajátos beletörődésével, aki már nem tesz különbséget döntés és egy másik lehetőség hiánya között. - Iwan hatte sich damit abgefunden, in Perm zu leben, mit der spezifischen Abgefundenheit von jemandem, der aufgehört hat zu unterscheiden zwischen einer Entscheidung und dem Fehlen einer anderen.
:2. A különbség idővel túl kicsivé vált ahhoz, hogy fenn lehessen tartani, és maga a fenntartás is energiát igényelt, amelyet másra használt, anélkül hogy pontosan tudta volna, mire. - Weil der Unterschied irgendwann zu klein geworden war, um ihn aufrechtzuerhalten, und weil das Aufrechterhalten selbst eine Energie erfordert, die er für anderes brauchte, ohne genau zu wissen, wofür.
:3. A városnak azoknak a helyeknek a minősége volt, amelyek önmaguknak elegendők, nem az önelégültség pozitív értelmében, hanem annak a semleges értelmében, ami nem keres alkalmat arra, hogy igazolja magát. - Die Stadt hatte die Qualität von Orten, die sich selbst genug sind, nicht im positiven Sinne von Selbstgenügsamkeit, sondern im neutralen Sinne von etwas, das keinen Anlass sucht, sich zu rechtfertigen.
:4. Ivan megtanult ebben élni, úgy, ahogy az ember olyan éghajlatban él, amelyet nem választott, és amelyet mégis ismer, egészen addig, amíg már nem érzékeli. - Iwan hatte gelernt, darin zu leben, wie man in einem Klima lebt, das man nicht gewählt hat und das man trotzdem kennt, bis es aufhört, wahrgenommen zu werden.
:5. Az első hó egy kedd reggelen érkezett, annak a dolognak a csendes alaposságával, amelynek nincs szüksége engedélyre. - Der erste Schnee kam an einem Dienstagmorgen mit der stillen Gründlichkeit von etwas, das keine Erlaubnis braucht.
:6. Ivan az ablaknál ült, és teát ivott, amely az ő közreműködése nélkül hűlt ki, miközben olyan nyitott figyelemmel nézte a havat, mint akinek éppen nincs más feladata. - Iwan saß am Fenster, trank Tee, der kalt geworden war ohne sein Zutun, und schaute dem Schnee zu mit der offenen Aufmerksamkeit von jemandem, der gerade keine andere Aufgabe hat.
:7. Ez ritkábban fordult elő, mint néha gondolta. - Was seltener vorkam, als er manchmal dachte.
:8. Felöltözött, és elment az állomásra, nem céllal, hanem azzal az impulzussal, amely akkor keletkezik, amikor az ülés már nem jobb, mint a menés. - Er zog sich an und ging zum Bahnhof, nicht mit einem Ziel, sondern mit dem Impuls, der entsteht, wenn Sitzen aufgehört hat, besser zu sein als Gehen.
:9. Gyenge impulzus volt, de működött, és az állomás volt az egyetlen hely a városban, ahol a mozgásnak természetes igazolása volt. - Es war ein schwacher Impuls, aber ein funktionierender, und der Bahnhof war der einzige Ort in der Stadt, an dem Bewegung eine natürliche Rechtfertigung hatte.
:10. Ott az érkezés és az indulás bele volt építve az építészetbe, akkor is, ha éppen egyik sem történt. - Dort waren das Ankommen und das Abfahren in die Architektur eingebaut, auch wenn beides gerade nicht stattfand.
:11. A peronnak olyan hűvös csendje volt, mint azoknak a helyeknek, amelyek valamire várnak, ami még nincs ott. - Der Bahnsteig hatte die kühle Stille von Orten, die auf etwas warten, das noch nicht da ist.
:12. A hó a sínekre hullott, és nem tett különbséget aközött, ami a vonatoknak készült, és aközött, ami az embereknek. - Der Schnee fiel auf die Gleise und machte keinen Unterschied zwischen dem, was für Züge gedacht war, und dem, was für Menschen.
:13. Ivan állt, és abba az irányba nézett, ahonnan a vonat jönne, ha jönne, abba az irányba, amely mindig ugyanaz, akkor is, ha a vonat időt hagy magának. - Iwan stand und schaute in die Richtung, aus der der Zug kommen würde, wenn er käme, was eine Richtung ist, die immer dieselbe ist, auch wenn der Zug sich Zeit lässt.
:14. A nő a peron másik végén elég mozdulatlan volt ahhoz, hogy először a háttér részének tűnjön. - Die Frau am anderen Ende des Bahnsteigs war still genug, um zunächst Teil des Hintergrunds zu sein.
:15. Amikor megfordult, Ivannak szüksége volt egy másodpercre, mert tíz év úgy változtatja meg az ember arcát, hogy abban nincs dráma, csak halk eltolódás. - Als sie sich umdrehte, brauchte Iwan eine Sekunde, weil zehn Jahre das Gesicht eines Menschen verändern auf eine Art, die keine Dramatik hat, sondern nur eine leise Verschiebung.
:16. Ezt az eltolódást előbb le kell fordítani, mielőtt az ember megérti, mit lát. - Die man erst übersetzen muss, bevor man versteht, was man sieht.
:17. Kimondta Katja nevét, Katja pedig kimondta az övét, és ez volt a viszontlátás, pontosan és túláradás nélkül. - Er sagte ihren Namen, und sie sagte seinen, und das war das Wiedersehen, präzise und ohne Überschwang.
:18. Mindketten elég idősek voltak ahhoz, hogy tudják: a túláradás többnyire valamit elrejt, és annak, ami összekötötte őket, nem volt szüksége megrendezésre. - Weil beide alt genug waren, um zu wissen, dass Überschwang meistens etwas verbirgt, und weil das, was sie miteinander verband, keine Inszenierung brauchte.
:19. Katja megkérdezte, hogy a vonatra vár-e, annak az embernek a hangján, aki olyan kérdést tesz fel, amely egyben nyitás is. - Sie fragte, ob er auf den Zug warte, mit dem Tonfall von jemandem, der eine Frage stellt, die auch eine Eröffnung ist.
:20. Ivan azt mondta, igen, ami nem volt hamis, mert várt valamire, és a vonat éppen olyan jó válasz volt erre a várakozásra, mint bármely más. - Er sagte ja, was nicht falsch war, weil er auf etwas wartete, und der Zug war eine so gute Antwort auf dieses Warten wie jede andere.
:21. Beszélgettek, annak az óvatos gondosságával, ahogy olyan emberek beszélnek, akik hosszú idő után látják egymást újra. - Sie sprachen, mit der vorsichtigen Sorgfalt von Menschen, die sich nach langer Zeit wiedersehen.
:22. Tudták, hogy a beszélgetésnek van felszíne és mélysége, és még nem tudták, milyen mélyre akarnak menni. - Sie wussten, dass das Gespräch eine Oberfläche hat und eine Tiefe, und sie wussten noch nicht, wie weit sie in die Tiefe wollten.
:23. Ezért először a felszínen maradtak, ami nem gyávaság volt, hanem tisztelet az iránt, ami alatta van. - Deswegen blieben sie zunächst auf der Oberfläche, was keine Feigheit ist, sondern Respekt vor dem, was darunter liegt.
:24. A vonat nem jött, amit a kijelző az elektronikus rendszerek tárgyilagos közönyével közölt. - Der Zug kam nicht, was das Display mit der sachlichen Gleichgültigkeit von Systemen mitteilte.
:25. Olyan rendszerek közönyével, amelyek rossz híreket közvetítenek bocsánatkérés nélkül. - Von Systemen, die schlechte Nachrichten ohne Entschuldigung übermitteln.
:26. Maradtak, anélkül hogy megbeszélték volna, mert a maradás nem olyan döntés volt, amelyet ki kellett mondani. - Sie blieben, ohne das zu besprechen, weil das Bleiben keine Entscheidung war, die gesagt werden musste.
:27. Inkább olyan döntés volt, amely magától adódott, amikor az elmenés oka eltűnt, a maradás oka pedig még nem volt megnevezve, de már érezhető volt. - Sondern eine, die sich ergab, wenn der Grund zum Gehen wegfiel und der Grund zum Bleiben noch nicht benannt, aber spürbar war.
:28. Katja azt mondta, emlékszik arra az utolsó novemberre, amelyet itt töltött, Ivan pedig azt mondta, ő is. - Katja sagte, sie erinnere sich an den letzten November, den sie hier verbracht hatte, und Iwan sagte, er auch.
:29. Annak az embernek a rövid, őszinte hangján mondta, aki megerősít egy emléket anélkül, hogy pontosítaná, mert a pontosítás megváltoztatná az emléket. - Mit dem kurzen, ehrlichen Ton von jemandem, der eine Erinnerung bestätigt, ohne zu spezifizieren, weil das Spezifizieren die Erinnerung verändern würde.
:30. Mindketten tudták, mire gondolnak, és bizonyos dolgok világosabbak maradnak, ha az ember nem mondja ki őket. - Sie beide wussten, was gemeint war, und manches bleibt klarer, wenn man es nicht ausspricht.
:31. A hó tovább hullott, sietség és szándék nélkül, annak egyenletes kitartásával, aminek nincs véleménye arról, ami alatta van. - Der Schnee fiel weiter, ohne Eile und ohne Absicht, mit der gleichmäßigen Beharrlichkeit von etwas, das keine Meinung hat über das, was darunter liegt.
:32. Ivan Katja mellett állt a peronon, és a vonat nem jött. - Iwan stand neben Katja auf dem Bahnsteig, und der Zug kam nicht.
:33. A közöttük lévő csendnek nem az üresség minősége volt, hanem valami olyané, ami még nincs eldöntve. - Die Stille, die zwischen ihnen war, hatte nicht die Qualität von Leere, sondern von etwas, das noch nicht entschieden ist.
:34. Ez talán ugyanaz, mint a lehetőség, ha az ember kész így nevezni. - Das ist vielleicht dasselbe wie Möglichkeit, wenn man bereit ist, es so zu nennen.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Was noch nicht entschieden ist.
:1. Iwan hatte sich damit abgefunden, in Perm zu leben, mit der spezifischen Abgefundenheit von jemandem, der aufgehört hat zu unterscheiden zwischen einer Entscheidung und dem Fehlen einer anderen.
:2. Weil der Unterschied irgendwann zu klein geworden war, um ihn aufrechtzuerhalten, und weil das Aufrechterhalten selbst eine Energie erfordert, die er für anderes brauchte, ohne genau zu wissen, wofür.
:3. Die Stadt hatte die Qualität von Orten, die sich selbst genug sind, nicht im positiven Sinne von Selbstgenügsamkeit, sondern im neutralen Sinne von etwas, das keinen Anlass sucht, sich zu rechtfertigen.
:4. Iwan hatte gelernt, darin zu leben, wie man in einem Klima lebt, das man nicht gewählt hat und das man trotzdem kennt, bis es aufhört, wahrgenommen zu werden.
:5. Der erste Schnee kam an einem Dienstagmorgen mit der stillen Gründlichkeit von etwas, das keine Erlaubnis braucht.
:6. Iwan saß am Fenster, trank Tee, der kalt geworden war ohne sein Zutun, und schaute dem Schnee zu mit der offenen Aufmerksamkeit von jemandem, der gerade keine andere Aufgabe hat.
:7. Was seltener vorkam, als er manchmal dachte.
:8. Er zog sich an und ging zum Bahnhof, nicht mit einem Ziel, sondern mit dem Impuls, der entsteht, wenn Sitzen aufgehört hat, besser zu sein als Gehen.
:9. Es war ein schwacher Impuls, aber ein funktionierender, und der Bahnhof war der einzige Ort in der Stadt, an dem Bewegung eine natürliche Rechtfertigung hatte.
:10. Dort waren das Ankommen und das Abfahren in die Architektur eingebaut, auch wenn beides gerade nicht stattfand.
:11. Der Bahnsteig hatte die kühle Stille von Orten, die auf etwas warten, das noch nicht da ist.
:12. Der Schnee fiel auf die Gleise und machte keinen Unterschied zwischen dem, was für Züge gedacht war, und dem, was für Menschen.
:13. Iwan stand und schaute in die Richtung, aus der der Zug kommen würde, wenn er käme, was eine Richtung ist, die immer dieselbe ist, auch wenn der Zug sich Zeit lässt.
:14. Die Frau am anderen Ende des Bahnsteigs war still genug, um zunächst Teil des Hintergrunds zu sein.
:15. Als sie sich umdrehte, brauchte Iwan eine Sekunde, weil zehn Jahre das Gesicht eines Menschen verändern auf eine Art, die keine Dramatik hat, sondern nur eine leise Verschiebung.
:16. Die man erst übersetzen muss, bevor man versteht, was man sieht.
:17. Er sagte ihren Namen, und sie sagte seinen, und das war das Wiedersehen, präzise und ohne Überschwang.
:18. Weil beide alt genug waren, um zu wissen, dass Überschwang meistens etwas verbirgt, und weil das, was sie miteinander verband, keine Inszenierung brauchte.
:19. Sie fragte, ob er auf den Zug warte, mit dem Tonfall von jemandem, der eine Frage stellt, die auch eine Eröffnung ist.
:20. Er sagte ja, was nicht falsch war, weil er auf etwas wartete, und der Zug war eine so gute Antwort auf dieses Warten wie jede andere.
:21. Sie sprachen, mit der vorsichtigen Sorgfalt von Menschen, die sich nach langer Zeit wiedersehen.
:22. Sie wussten, dass das Gespräch eine Oberfläche hat und eine Tiefe, und sie wussten noch nicht, wie weit sie in die Tiefe wollten.
:23. Deswegen blieben sie zunächst auf der Oberfläche, was keine Feigheit ist, sondern Respekt vor dem, was darunter liegt.
:24. Der Zug kam nicht, was das Display mit der sachlichen Gleichgültigkeit von Systemen mitteilte.
:25. Von Systemen, die schlechte Nachrichten ohne Entschuldigung übermitteln.
:26. Sie blieben, ohne das zu besprechen, weil das Bleiben keine Entscheidung war, die gesagt werden musste.
:27. Sondern eine, die sich ergab, wenn der Grund zum Gehen wegfiel und der Grund zum Bleiben noch nicht benannt, aber spürbar war.
:28. Katja sagte, sie erinnere sich an den letzten November, den sie hier verbracht hatte, und Iwan sagte, er auch.
:29. Mit dem kurzen, ehrlichen Ton von jemandem, der eine Erinnerung bestätigt, ohne zu spezifizieren, weil das Spezifizieren die Erinnerung verändern würde.
:30. Sie beide wussten, was gemeint war, und manches bleibt klarer, wenn man es nicht ausspricht.
:31. Der Schnee fiel weiter, ohne Eile und ohne Absicht, mit der gleichmäßigen Beharrlichkeit von etwas, das keine Meinung hat über das, was darunter liegt.
:32. Iwan stand neben Katja auf dem Bahnsteig, und der Zug kam nicht.
:33. Die Stille, die zwischen ihnen war, hatte nicht die Qualität von Leere, sondern von etwas, das noch nicht entschieden ist.
:34. Das ist vielleicht dasselbe wie Möglichkeit, wenn man bereit ist, es so zu nennen.
|}
== 29 ==
=== 1 ===
:Dmitri és Jelena.
:1. Dmitri hatvanhét éves, és egy régi lakásban él egyedül.
:2. A lakás nagy és csendes, a falak mentén pedig sok könyvespolc áll.
:3. A könyvek régiek, és Dmitri már ritkán olvassa őket.
:4. Ma esik az eső, Dmitri az ablaknál ül, és az utcát nézi.
:5. Az utca nedves és üres, ő pedig teát iszik.
:6. Csengetnek az ajtón, Dmitri feláll, és kinyitja az ajtót.
:7. Jelena az, egy régi barátnő, akit negyven éve ismer.
:8. Nedves kabátot visel, és azt mondja: „Szia, Dmitri.”
:9. Dmitri azt mondja: „Szia, Jelena. Gyere be.”
:10. Jelena bemegy, felakasztja a kabátját, és leülnek a kerek asztalhoz.
:11. Dmitri teát készít, majd két csészét hoz az asztalhoz.
:12. Egymással szemben ülnek, Jelena az esőt nézi, és Dmitri is az esőt nézi.
:13. Jelena azt mondja: „Ma nagyon esik.”
:14. Dmitri azt mondja: „Igen. Reggel óta.”
:15. Rövid szünet következik, aztán Jelena megkérdezi, hallott-e Volkov úrról.
:16. Dmitri azt mondja: „Igen. A múlt héten meghalt.”
:17. Jelena azt mondja, tudja, és hogy Volkov jó szomszéd volt.
:18. Dmitri azt mondja: „Igen. Mindig nagyon csendes volt.”
:19. Isszák a teájukat, és újra csend lesz.
:20. De a csend nem kellemetlen, mert túl jól ismerik egymást a kellemetlen csendhez.
:21. Jelena a könyveket nézi, és megkérdezi: „Olvasol még?”
:22. Dmitri azt mondja: „Néha. És te?”
:23. Jelena azt mondja: „Kevesebbet, mint régen.”
:24. Dmitri bólint, mert ezt ismeri.
:25. Beszélgetnek még egy kicsit a városról, régi ismerősökről és apró dolgokról.
:26. Egy óra múlva Jelena feláll, és azt mondja, mennie kell.
:27. Dmitri odaviszi neki a kabátját, Jelena pedig felveszi.
:28. Az ajtónál azt mondja: „Köszönöm a teát.”
:29. Dmitri azt mondja: „Gyere hamarosan újra.”
:30. Jelena azt mondja: „Igen. Tegyük így.”
:31. Elmegy, és az ajtó becsukódik mögötte.
:32. Dmitri visszamegy az asztalhoz, ahol Jelena teáscsészéje félig üresen áll.
:33. A saját csészéje kihűlt, de mégis megissza.
:34. Kinéz az ablakon, és még mindig esik az eső.
:35. Jelenára gondol, és a sok évre, amely mögöttük van.
:36. Azt gondolja, jó dolog, ha az embernek régi barátai vannak.
:37. Néha nem kell sokat beszélni, mert néha elég egyszerűen jelen lenni.
:38. Felkapcsolja a villanyt, és a lakás meleg.
:39. Odakint tovább esik az eső, és ez így rendben van.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Dmitri és Jelena. - Dimitri und Jelena
:1. Dmitri hatvanhét éves, és egy régi lakásban él egyedül. - Dmitri ist 67 Jahre alt und wohnt allein in einer alten Wohnung.
:2. A lakás nagy és csendes, a falak mentén pedig sok könyvespolc áll. - Die Wohnung ist groß und still, und an den Wänden stehen viele Bücherregale.
:3. A könyvek régiek, és Dmitri már ritkán olvassa őket. - Die Bücher sind alt, und er liest sie selten noch.
:4. Ma esik az eső, Dmitri az ablaknál ül, és az utcát nézi. - Heute regnet es, Dmitri sitzt am Fenster und schaut auf die Straße.
:5. Az utca nedves és üres, ő pedig teát iszik. - Die Straße ist nass und leer, und er trinkt Tee.
:6. Csengetnek az ajtón, Dmitri feláll, és kinyitja az ajtót. - Es klingelt an der Tür, Dmitri steht auf und öffnet die Tür.
:7. Jelena az, egy régi barátnő, akit negyven éve ismer. - Es ist Jelena, eine alte Freundin, die er seit vierzig Jahren kennt.
:8. Nedves kabátot visel, és azt mondja: „Szia, Dmitri.” - Sie trägt einen nassen Mantel und sagt: „Hallo Dmitri.“
:9. Dmitri azt mondja: „Szia, Jelena. Gyere be.” - Dmitri sagt: „Hallo Jelena. Komm rein.“
:10. Jelena bemegy, felakasztja a kabátját, és leülnek a kerek asztalhoz. - Sie geht rein, hängt ihren Mantel auf, und sie setzen sich an den runden Tisch.
:11. Dmitri teát készít, majd két csészét hoz az asztalhoz. - Dmitri macht Tee und bringt zwei Tassen.
:12. Egymással szemben ülnek, Jelena az esőt nézi, és Dmitri is az esőt nézi. - Sie sitzen sich gegenüber, Jelena schaut auf den Regen, und Dmitri schaut auch auf den Regen.
:13. Jelena azt mondja: „Ma nagyon esik.” - Jelena sagt: „Es regnet heute sehr.“
:14. Dmitri azt mondja: „Igen. Reggel óta.” - Dmitri sagt: „Ja. Seit dem Morgen.“
:15. Rövid szünet következik, aztán Jelena megkérdezi, hallott-e Volkov úrról. - Es ist eine kurze Pause, dann fragt Jelena, ob er von Herrn Volkov gehört hat.
:16. Dmitri azt mondja: „Igen. A múlt héten meghalt.” - Dmitri sagt: „Ja. Er ist letzte Woche gestorben.“
:17. Jelena azt mondja, tudja, és hogy Volkov jó szomszéd volt. - Jelena sagt, sie weiß es, und dass er ein guter Nachbar war.
:18. Dmitri azt mondja: „Igen. Mindig nagyon csendes volt.” - Dmitri sagt: „Ja. Sehr ruhig immer.“
:19. Isszák a teájukat, és újra csend lesz. - Sie trinken ihren Tee, und es ist wieder still.
:20. De a csend nem kellemetlen, mert túl jól ismerik egymást a kellemetlen csendhez. - Aber die Stille ist nicht unangenehm, weil sie sich zu gut für unangenehme Stille kennen.
:21. Jelena a könyveket nézi, és megkérdezi: „Olvasol még?” - Jelena schaut die Bücher an und fragt: „Liest du noch?“
:22. Dmitri azt mondja: „Néha. És te?” - Dmitri sagt: „Manchmal. Du?“
:23. Jelena azt mondja: „Kevesebbet, mint régen.” - Jelena sagt: „Weniger als früher.“
:24. Dmitri bólint, mert ezt ismeri. - Dmitri nickt, weil er das kennt.
:25. Beszélgetnek még egy kicsit a városról, régi ismerősökről és apró dolgokról. - Sie reden noch ein bisschen über die Stadt, über alte Bekannte und über kleine Dinge.
:26. Egy óra múlva Jelena feláll, és azt mondja, mennie kell. - Nach einer Stunde steht Jelena auf und sagt, dass sie gehen muss.
:27. Dmitri odaviszi neki a kabátját, Jelena pedig felveszi. - Dmitri bringt ihr den Mantel, und Jelena zieht ihn an.
:28. Az ajtónál azt mondja: „Köszönöm a teát.” - An der Tür sagt sie: „Danke für den Tee.“
:29. Dmitri azt mondja: „Gyere hamarosan újra.” - Dmitri sagt: „Komm bald wieder.“
:30. Jelena azt mondja: „Igen. Tegyük így.” - Jelena sagt: „Ja. Machen wir das.“
:31. Elmegy, és az ajtó becsukódik mögötte. - Sie geht, und die Tür schließt sich.
:32. Dmitri visszamegy az asztalhoz, ahol Jelena teáscsészéje félig üresen áll. - Dmitri geht zurück zum Tisch, wo Jelenas Teetasse halb leer steht.
:33. A saját csészéje kihűlt, de mégis megissza. - Seine eigene Tasse ist kalt geworden, aber er trinkt sie trotzdem.
:34. Kinéz az ablakon, és még mindig esik az eső. - Er schaut aus dem Fenster, und es regnet noch.
:35. Jelenára gondol, és a sok évre, amely mögöttük van. - Er denkt an Jelena und an die vielen Jahre, die hinter ihnen liegen.
:36. Azt gondolja, jó dolog, ha az embernek régi barátai vannak. - Er denkt, dass es gut ist, alte Freunde zu haben.
:37. Néha nem kell sokat beszélni, mert néha elég egyszerűen jelen lenni. - Manchmal muss man nicht viel reden, weil es manchmal reicht, einfach da zu sein.
:38. Felkapcsolja a villanyt, és a lakás meleg. - Er macht das Licht an, und die Wohnung ist warm.
:39. Odakint tovább esik az eső, és ez így rendben van. - Draußen regnet es weiter, und das ist in Ordnung.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Dimitri und Jelena
:1. Dmitri ist 67 Jahre alt und wohnt allein in einer alten Wohnung.
:2. Die Wohnung ist groß und still, und an den Wänden stehen viele Bücherregale.
:3. Die Bücher sind alt, und er liest sie selten noch.
:4. Heute regnet es, Dmitri sitzt am Fenster und schaut auf die Straße.
:5. Die Straße ist nass und leer, und er trinkt Tee.
:6. Es klingelt an der Tür, Dmitri steht auf und öffnet die Tür.
:7. Es ist Jelena, eine alte Freundin, die er seit vierzig Jahren kennt.
:8. Sie trägt einen nassen Mantel und sagt: „Hallo Dmitri.“
:9. Dmitri sagt: „Hallo Jelena. Komm rein.“
:10. Sie geht rein, hängt ihren Mantel auf, und sie setzen sich an den runden Tisch.
:11. Dmitri macht Tee und bringt zwei Tassen.
:12. Sie sitzen sich gegenüber, Jelena schaut auf den Regen, und Dmitri schaut auch auf den Regen.
:13. Jelena sagt: „Es regnet heute sehr.“
:14. Dmitri sagt: „Ja. Seit dem Morgen.“
:15. Es ist eine kurze Pause, dann fragt Jelena, ob er von Herrn Volkov gehört hat.
:16. Dmitri sagt: „Ja. Er ist letzte Woche gestorben.“
:17. Jelena sagt, sie weiß es, und dass er ein guter Nachbar war.
:18. Dmitri sagt: „Ja. Sehr ruhig immer.“
:19. Sie trinken ihren Tee, und es ist wieder still.
:20. Aber die Stille ist nicht unangenehm, weil sie sich zu gut für unangenehme Stille kennen.
:21. Jelena schaut die Bücher an und fragt: „Liest du noch?“
:22. Dmitri sagt: „Manchmal. Du?“
:23. Jelena sagt: „Weniger als früher.“
:24. Dmitri nickt, weil er das kennt.
:25. Sie reden noch ein bisschen über die Stadt, über alte Bekannte und über kleine Dinge.
:26. Nach einer Stunde steht Jelena auf und sagt, dass sie gehen muss.
:27. Dmitri bringt ihr den Mantel, und Jelena zieht ihn an.
:28. An der Tür sagt sie: „Danke für den Tee.“
:29. Dmitri sagt: „Komm bald wieder.“
:30. Jelena sagt: „Ja. Machen wir das.“
:31. Sie geht, und die Tür schließt sich.
:32. Dmitri geht zurück zum Tisch, wo Jelenas Teetasse halb leer steht.
:33. Seine eigene Tasse ist kalt geworden, aber er trinkt sie trotzdem.
:34. Er schaut aus dem Fenster, und es regnet noch.
:35. Er denkt an Jelena und an die vielen Jahre, die hinter ihnen liegen.
:36. Er denkt, dass es gut ist, alte Freunde zu haben.
:37. Manchmal muss man nicht viel reden, weil es manchmal reicht, einfach da zu sein.
:38. Er macht das Licht an, und die Wohnung ist warm.
:39. Draußen regnet es weiter, und das ist in Ordnung.
|}
=== 2 ===
:Az asztal, amely kettőnek volt megfelelő.
:1. Dmitri húsz éve élt egyedül a negyedik emeleti lakásban, amit soha nem tekintett problémának, mert az egyedüllét és a magány két különböző dolog.
:2. Ezeket kívülről nézve könnyű összekeverni, belülről azonban többnyire világosan különböznek.
:3. A lakásnak évtizedek patinája volt, azokkal a könyvespolcokkal, amelyeket még a hetvenes években épített.
:4. A polcok most olyan könyvek súlya alatt álltak, amelyeket nagyrészt elolvasott, és amelyekre még emlékezett, amit elegendőnek tartott.
:5. Kora reggel óta esett az eső, az október egyenletes, türelmes esője, amelynek nincs sietős dolga, és nincs oka abbahagyni.
:6. Dmitri az ablaknál ült a teájával, és a nedves utcát nézte, mert az eső az ablakot másik hellyé teszi, ahonnan a város másképp látszik.
:7. Jelena fél háromkor csengetett, amit Dmitri nem várt, de amin nem is lepődött meg igazán.
:8. Jelena olyan barát volt, aki néha egyszerűen beállított, anélkül hogy előtte telefonált volna, ami Dmitrit régebben néha zavarta, most viszont értékelte.
:9. Magával hozta az utca hidegét és a nedves kabát szagát, ő pedig segített neki felakasztani a kabátot, és friss teát készített.
:10. A régi tea már kihűlt, ők pedig leültek a kerek asztalhoz, amely a szoba közepén állt, és egy embernek túl nagy volt, kettőnek viszont éppen megfelelő.
:11. Beszéltek az esőről és Volkov úrról, a második emeleti szomszédról, aki az előző héten meghalt.
:12. Nyugodtan és dráma nélkül beszéltek róla, ahogy idős emberek halnak meg, akik leélték az életüket.
:13. Jelena azt mondta, hogy néha segített neki bevásárolni, Dmitri pedig azt mondta, hogy ezt nem tudta.
:14. Ilyen beszélgetéseket folytattak, konkrétakat és kicsiket, a mindennapi élet anyagából.
:15. Ez egyeseknek felszínességnek tűnik, valójában azonban a bizalom olyan formája, amelynek már nem kell bizonyítania a mélységét.
:16. Jelena a könyvespolcokat nézte, megkérdezte, olvas-e még, ő pedig azt mondta, néha.
:17. Jelena azt mondta, kevesebbet, mint régen, és ez három mondatban egy negyvenéves beszélgetés volt.
:18. Néha éppen ez a legpontosabb forma.
:19. Amikor egy óra múlva Jelena felvette a kabátját, Dmitri azt mondta neki, jöjjön hamarosan újra.
:20. Jelena azt mondta, igen, csináljuk így, annak az embernek a hangján, aki komolyan gondolja.
:21. Az ajtó becsukódott, Dmitri pedig hallotta a lépteit a lépcsőházban, egészen addig, amíg már nem hallotta őket.
:22. Visszament az asztalhoz, meglátta Jelena félig teli csészéjét, megitta a saját hideg teáját, és nézte az esőt.
:23. Az eső még mindig esett, egyenletesen és szándék nélkül, ő pedig arra gondolt, hogy a régi barátságokban van valami, ami az újakban nincs meg.
:24. Nemcsak mélység, hanem történet is, és a történet néha nehezebben nyom, néha könnyebben, attól függően, mit kezdett vele az ember.
:25. Felkapcsolta a villanyt, mert sötétebb lett, és a lakás világosabbá vált.
:26. Odakint tovább esett az eső, és ez volt az este, amely most elkezdődött.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Az asztal, amely kettőnek volt megfelelő. - Der Tisch, der für zwei genau richtig war.
:1. Dmitri húsz éve élt egyedül a negyedik emeleti lakásban, amit soha nem tekintett problémának, mert az egyedüllét és a magány két különböző dolog. - Dmitri lebte seit zwanzig Jahren allein in der Wohnung im vierten Stock, was er nie als Problem betrachtet hatte, weil Alleinsein und Einsamkeit zwei verschiedene Dinge sind.
:2. Ezeket kívülről nézve könnyű összekeverni, belülről azonban többnyire világosan különböznek. - Die man leicht verwechselt, wenn man von außen schaut, und die sich von innen meistens klar unterscheiden.
:3. A lakásnak évtizedek patinája volt, azokkal a könyvespolcokkal, amelyeket még a hetvenes években épített. - Die Wohnung hatte die Patina von Jahrzehnten, mit den Bücherregalen, die er in den siebziger Jahren gebaut hatte.
:4. A polcok most olyan könyvek súlya alatt álltak, amelyeket nagyrészt elolvasott, és amelyekre még emlékezett, amit elegendőnek tartott. - Die Regale standen jetzt unter dem Gewicht von Büchern, die er größtenteils gelesen hatte und an die er sich noch erinnerte, was er für ausreichend hielt.
:5. Kora reggel óta esett az eső, az október egyenletes, türelmes esője, amelynek nincs sietős dolga, és nincs oka abbahagyni. - Es regnete seit dem frühen Morgen, mit dem gleichmäßigen, geduldigen Regen des Oktobers, der keine Eile hat und keinen Grund, aufzuhören.
:6. Dmitri az ablaknál ült a teájával, és a nedves utcát nézte, mert az eső az ablakot másik hellyé teszi, ahonnan a város másképp látszik. - Dmitri saß am Fenster mit seinem Tee und schaute auf die nasse Straße, weil der Regen das Fenster zu einem anderen Ort macht, von dem aus die Stadt anders aussieht.
:7. Jelena fél háromkor csengetett, amit Dmitri nem várt, de amin nem is lepődött meg igazán. - Jelena klingelte um halb drei, was er nicht erwartet hatte und was ihn nicht überraschte.
:8. Jelena olyan barát volt, aki néha egyszerűen beállított, anélkül hogy előtte telefonált volna, ami Dmitrit régebben néha zavarta, most viszont értékelte. - Jelena war die Art von Freundin, die manchmal einfach vorbeikam, ohne vorher anzurufen, was er früher manchmal störend gefunden hatte und was er jetzt schätzte.
:9. Magával hozta az utca hidegét és a nedves kabát szagát, ő pedig segített neki felakasztani a kabátot, és friss teát készített. - Sie brachte die Kälte der Straße mit und den Geruch von nassem Mantel, und er half ihr beim Aufhängen und machte neuen Tee.
:10. A régi tea már kihűlt, ők pedig leültek a kerek asztalhoz, amely a szoba közepén állt, és egy embernek túl nagy volt, kettőnek viszont éppen megfelelő. - Der alte Tee war schon kalt, und sie setzten sich an den runden Tisch, der in der Mitte des Zimmers stand und der zu groß war für eine Person und genau richtig für zwei.
:11. Beszéltek az esőről és Volkov úrról, a második emeleti szomszédról, aki az előző héten meghalt. - Sie sprachen über den Regen und über Herrn Volkov, den Nachbarn aus dem zweiten Stock, der letzte Woche gestorben war.
:12. Nyugodtan és dráma nélkül beszéltek róla, ahogy idős emberek halnak meg, akik leélték az életüket. - Sie sprachen ruhig und ohne Drama, wie alte Menschen sterben, die ihr Leben gelebt haben.
:13. Jelena azt mondta, hogy néha segített neki bevásárolni, Dmitri pedig azt mondta, hogy ezt nem tudta. - Jelena sagte, sie habe ihm manchmal beim Einkaufen geholfen, und Dmitri sagte, er habe das nicht gewusst.
:14. Ilyen beszélgetéseket folytattak, konkrétakat és kicsiket, a mindennapi élet anyagából. - Das waren die Gespräche, die sie führten, konkret und klein und aus dem Material des alltäglichen Lebens.
:15. Ez egyeseknek felszínességnek tűnik, valójában azonban a bizalom olyan formája, amelynek már nem kell bizonyítania a mélységét. - Das erscheint manchen Menschen als Oberflächlichkeit und ist in Wirklichkeit eine Form von Vertrauen, die Tiefe nicht mehr beweisen muss.
:16. Jelena a könyvespolcokat nézte, megkérdezte, olvas-e még, ő pedig azt mondta, néha. - Jelena schaute die Bücherregale an, fragte ob er noch lese, und er sagte manchmal.
:17. Jelena azt mondta, kevesebbet, mint régen, és ez három mondatban egy negyvenéves beszélgetés volt. - Jelena sagte weniger als früher, und das war eine Unterhaltung über vierzig Jahre in drei Sätzen.
:18. Néha éppen ez a legpontosabb forma. - Manchmal ist genau das die präziseste Form.
:19. Amikor egy óra múlva Jelena felvette a kabátját, Dmitri azt mondta neki, jöjjön hamarosan újra. - Als sie nach einer Stunde ihren Mantel nahm, sagte Dmitri, sie solle bald wiederkommen.
:20. Jelena azt mondta, igen, csináljuk így, annak az embernek a hangján, aki komolyan gondolja. - Jelena sagte ja, machen wir das, mit dem Ton von jemandem, der es meint.
:21. Az ajtó becsukódott, Dmitri pedig hallotta a lépteit a lépcsőházban, egészen addig, amíg már nem hallotta őket. - Die Tür schloss sich, und er hörte ihre Schritte auf der Treppe, bis er sie nicht mehr hörte.
:22. Visszament az asztalhoz, meglátta Jelena félig teli csészéjét, megitta a saját hideg teáját, és nézte az esőt. - Er ging zurück zum Tisch, sah die halbvolle Tasse von Jelena, trank seinen eigenen kalten Tee, und schaute auf den Regen.
:23. Az eső még mindig esett, egyenletesen és szándék nélkül, ő pedig arra gondolt, hogy a régi barátságokban van valami, ami az újakban nincs meg. - Der Regen fiel noch immer, gleichmäßig und ohne Absicht, und er dachte, dass alte Freundschaften etwas haben, das neue nicht haben.
:24. Nemcsak mélység, hanem történet is, és a történet néha nehezebben nyom, néha könnyebben, attól függően, mit kezdett vele az ember. - Nicht Tiefe allein, sondern Geschichte, und Geschichte wiegt manchmal schwerer und manchmal leichter, je nachdem, was man daraus gemacht hat.
:25. Felkapcsolta a villanyt, mert sötétebb lett, és a lakás világosabbá vált. - Er machte das Licht an, weil es dunkler geworden war, und die Wohnung wurde heller.
:26. Odakint tovább esett az eső, és ez volt az este, amely most elkezdődött. - Draußen regnete es weiter, und das war der Abend, der jetzt begann.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Der Tisch, der für zwei genau richtig war.
:1. Dmitri lebte seit zwanzig Jahren allein in der Wohnung im vierten Stock, was er nie als Problem betrachtet hatte, weil Alleinsein und Einsamkeit zwei verschiedene Dinge sind.
:2. Die man leicht verwechselt, wenn man von außen schaut, und die sich von innen meistens klar unterscheiden.
:3. Die Wohnung hatte die Patina von Jahrzehnten, mit den Bücherregalen, die er in den siebziger Jahren gebaut hatte.
:4. Die Regale standen jetzt unter dem Gewicht von Büchern, die er größtenteils gelesen hatte und an die er sich noch erinnerte, was er für ausreichend hielt.
:5. Es regnete seit dem frühen Morgen, mit dem gleichmäßigen, geduldigen Regen des Oktobers, der keine Eile hat und keinen Grund, aufzuhören.
:6. Dmitri saß am Fenster mit seinem Tee und schaute auf die nasse Straße, weil der Regen das Fenster zu einem anderen Ort macht, von dem aus die Stadt anders aussieht.
:7. Jelena klingelte um halb drei, was er nicht erwartet hatte und was ihn nicht überraschte.
:8. Jelena war die Art von Freundin, die manchmal einfach vorbeikam, ohne vorher anzurufen, was er früher manchmal störend gefunden hatte und was er jetzt schätzte.
:9. Sie brachte die Kälte der Straße mit und den Geruch von nassem Mantel, und er half ihr beim Aufhängen und machte neuen Tee.
:10. Der alte Tee war schon kalt, und sie setzten sich an den runden Tisch, der in der Mitte des Zimmers stand und der zu groß war für eine Person und genau richtig für zwei.
:11. Sie sprachen über den Regen und über Herrn Volkov, den Nachbarn aus dem zweiten Stock, der letzte Woche gestorben war.
:12. Sie sprachen ruhig und ohne Drama, wie alte Menschen sterben, die ihr Leben gelebt haben.
:13. Jelena sagte, sie habe ihm manchmal beim Einkaufen geholfen, und Dmitri sagte, er habe das nicht gewusst.
:14. Das waren die Gespräche, die sie führten, konkret und klein und aus dem Material des alltäglichen Lebens.
:15. Das erscheint manchen Menschen als Oberflächlichkeit und ist in Wirklichkeit eine Form von Vertrauen, die Tiefe nicht mehr beweisen muss.
:16. Jelena schaute die Bücherregale an, fragte ob er noch lese, und er sagte manchmal.
:17. Jelena sagte weniger als früher, und das war eine Unterhaltung über vierzig Jahre in drei Sätzen.
:18. Manchmal ist genau das die präziseste Form.
:19. Als sie nach einer Stunde ihren Mantel nahm, sagte Dmitri, sie solle bald wiederkommen.
:20. Jelena sagte ja, machen wir das, mit dem Ton von jemandem, der es meint.
:21. Die Tür schloss sich, und er hörte ihre Schritte auf der Treppe, bis er sie nicht mehr hörte.
:22. Er ging zurück zum Tisch, sah die halbvolle Tasse von Jelena, trank seinen eigenen kalten Tee, und schaute auf den Regen.
:23. Der Regen fiel noch immer, gleichmäßig und ohne Absicht, und er dachte, dass alte Freundschaften etwas haben, das neue nicht haben.
:24. Nicht Tiefe allein, sondern Geschichte, und Geschichte wiegt manchmal schwerer und manchmal leichter, je nachdem, was man daraus gemacht hat.
:25. Er machte das Licht an, weil es dunkler geworden war, und die Wohnung wurde heller.
:26. Draußen regnete es weiter, und das war der Abend, der jetzt begann.
|}
=== 3 ===
:A beszélgetés utáni csend.
:1. Dmitri húsz éve lakott egyedül a negyedik emeleti lakásban, amit nem tekintett hiánynak, mert az egyedüllét és a magány két különböző állapot.
:2. Kívülről ugyanolyannak látszanak, belülről azonban alapvetően különböznek, és Dmitri ismerte ezt a különbséget.
:3. A könyvespolcok, amelyeket még a hetvenes években épített, még mindig ugyanazokon a falakon álltak, ugyanazokkal a könyvekkel.
:4. Ezeknek a könyveknek a többségét elolvasta, és még emlékezett rájuk, amit elegendőnek tartott, akkor is, ha ritkábban nyitotta ki őket, mint régen.
:5. Reggel óta esett az eső az október türelmes kitartásával, Dmitri pedig az ablaknál ült a teájával, és a nedves utcát nézte.
:6. Mert az eső az ablakot olyan másik hellyé teszi, ahonnan az ember látja a várost, anélkül hogy része lenne.
:7. Jelena fél háromkor csengetett, anélkül hogy előtte telefonált volna, ami az ő szokása volt.
:8. Dmitrit ez régebben néha zavarta, most viszont a régi barátságok egyik kellemesebb tulajdonságának tartotta, ezt a protokolltól való szabadságot.
:9. Jelena magával hozta az utca hidegét, ő pedig segített neki a kabáttal, és friss teát készített, mert a régi kihűlt, anélkül hogy észrevette volna.
:10. Leültek a kerek asztalhoz, amely egy embernek túl nagy volt, kettőnek viszont pontosan megfelelő.
:11. Beszéltek az esőről és Volkov úrról, a második emeleti szomszédról, aki az előző héten meghalt.
:12. Nyugodtan és dráma nélkül beszéltek róla, ahogyan azok az emberek halnak meg, akik teljesen leélték az életüket.
:13. Jelena elmesélte, hogy néha segített neki bevásárolni, amit Dmitri nem tudott, és ami mondott neki valamit Jelenáról, amit negyven év után sem tudott még.
:14. Ilyen beszélgetéseket folytattak, a mindennapi élet konkrét anyagából, anélkül hogy céljuk lett volna mélyebbre menni.
:15. Ezt egyesek felszínességnek tartják, Dmitri azonban a bizalom olyan formájának tartotta, amelynek már nem kell bizonyítania a mélységét, mert az régóta bizonyított.
:16. Jelena megkérdezte, olvas-e még, ő azt mondta, néha, Jelena pedig azt, hogy kevesebbet, mint régen.
:17. Ebben a három mondatban benne volt egy negyvenéves beszélgetés, amely pontosabb volt, mint sok hosszabb beszélgetés, amelyet más emberekkel folytatott.
:18. Amikor Jelena egy óra múlva felvette a kabátját, Dmitri azt mondta neki, hogy jöjjön hamarosan újra.
:19. Jelena azt mondta, igen, csináljuk így, annak az embernek a hangján, aki komolyan gondolja, anélkül hogy időpontot mondana.
:20. Régi barátságoknál ez ugyanazt jelenti, mint egy időpont, mert mindketten tudják, hogy igaz.
:21. Az ajtó becsukódott, és Dmitri hallotta Jelena lépteit a lépcsőházban, amíg már nem hallotta őket.
:22. A lakás ezután újra csendes lett, de egy beszélgetés utáni csenddel, amelynek más minősége van, mint az előtte lévő csendnek.
:23. Ez a csend melegebb volt és kevésbé üres.
:24. Leült az asztalhoz, meglátta Jelena félig teli csészéjét, megitta a saját hideg teáját, és arra gondolt, hogy a régi barátságokban van valami, ami az újakban nincs.
:25. Nem több mélység, hanem több történet, és a történet néha a legkönnyebb dolog, amit az ember hordozhat.
:26. Mert olyan régóta hordozza, hogy már nem érzi a súlyát.
:27. Felkapcsolta a villanyt, mert elkezdődött az este, és a lakás világosabb lett.
:28. Az eső tovább hullott, és ez jó volt.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A beszélgetés utáni csend. - Die Stille nach dem Gespräch.
:1. Dmitri húsz éve lakott egyedül a negyedik emeleti lakásban, amit nem tekintett hiánynak, mert az egyedüllét és a magány két különböző állapot. - Dmitri hatte die Wohnung im vierten Stock seit zwanzig Jahren allein bewohnt, was er nicht als Mangel betrachtete, weil Alleinsein und Einsamkeit zwei verschiedene Zustände sind.
:2. Kívülről ugyanolyannak látszanak, belülről azonban alapvetően különböznek, és Dmitri ismerte ezt a különbséget. - Die von außen gleich aussehen und von innen grundlegend verschieden sind, und weil er den Unterschied kannte.
:3. A könyvespolcok, amelyeket még a hetvenes években épített, még mindig ugyanazokon a falakon álltak, ugyanazokkal a könyvekkel. - Die Bücherregale, die er in den siebziger Jahren gebaut hatte, standen noch immer an denselben Wänden, mit denselben Büchern.
:4. Ezeknek a könyveknek a többségét elolvasta, és még emlékezett rájuk, amit elegendőnek tartott, akkor is, ha ritkábban nyitotta ki őket, mint régen. - Von diesen Büchern hatte er die meisten gelesen und erinnerte sich noch an sie, was er für ausreichend hielt, auch wenn er sie seltener aufschlug als früher.
:5. Reggel óta esett az eső az október türelmes kitartásával, Dmitri pedig az ablaknál ült a teájával, és a nedves utcát nézte. - Es regnete seit dem Morgen mit der geduldigen Beharrlichkeit des Oktobers, und Dmitri saß am Fenster mit seinem Tee und schaute auf die nasse Straße.
:6. Mert az eső az ablakot olyan másik hellyé teszi, ahonnan az ember látja a várost, anélkül hogy része lenne. - Weil Regen das Fenster zu einem anderen Ort macht, von dem aus man die Stadt sieht, ohne Teil von ihr zu sein.
:7. Jelena fél háromkor csengetett, anélkül hogy előtte telefonált volna, ami az ő szokása volt. - Jelena klingelte um halb drei, ohne vorher anzurufen, was ihre Art war.
:8. Dmitrit ez régebben néha zavarta, most viszont a régi barátságok egyik kellemesebb tulajdonságának tartotta, ezt a protokolltól való szabadságot. - Das hatte Dmitri früher manchmal störend gefunden, und er hielt es jetzt für eine der angenehmeren Eigenschaften alter Freundschaften, diese Freiheit vom Protokoll.
:9. Jelena magával hozta az utca hidegét, ő pedig segített neki a kabáttal, és friss teát készített, mert a régi kihűlt, anélkül hogy észrevette volna. - Sie brachte die Kälte der Straße mit, und er half ihr mit dem Mantel und machte neuen Tee, weil der alte kalt geworden war, ohne dass er es bemerkt hatte.
:10. Leültek a kerek asztalhoz, amely egy embernek túl nagy volt, kettőnek viszont pontosan megfelelő. - Sie setzten sich an den runden Tisch, der für eine Person zu groß und für zwei genau richtig war.
:11. Beszéltek az esőről és Volkov úrról, a második emeleti szomszédról, aki az előző héten meghalt. - Sie sprachen über den Regen, über Herrn Volkov, den Nachbarn aus dem zweiten Stock, der letzte Woche gestorben war.
:12. Nyugodtan és dráma nélkül beszéltek róla, ahogyan azok az emberek halnak meg, akik teljesen leélték az életüket. - Ruhig und ohne Drama, wie Menschen sterben, die ihr Leben vollständig gelebt haben.
:13. Jelena elmesélte, hogy néha segített neki bevásárolni, amit Dmitri nem tudott, és ami mondott neki valamit Jelenáról, amit negyven év után sem tudott még. - Jelena erzählte, dass sie ihm manchmal beim Einkaufen geholfen hatte, was Dmitri nicht gewusst hatte, was ihm etwas über Jelena sagte, das er nach vierzig Jahren noch nicht gewusst hatte.
:14. Ilyen beszélgetéseket folytattak, a mindennapi élet konkrét anyagából, anélkül hogy céljuk lett volna mélyebbre menni. - Das waren die Gespräche, die sie führten, aus dem konkreten Material des alltäglichen Lebens, ohne die Ambition, tiefer zu gehen.
:15. Ezt egyesek felszínességnek tartják, Dmitri azonban a bizalom olyan formájának tartotta, amelynek már nem kell bizonyítania a mélységét, mert az régóta bizonyított. - Das halten manche für Oberflächlichkeit, und Dmitri hielt es für eine Form von Vertrauen, das keine Tiefe mehr beweisen muss, weil es längst bewiesen ist.
:16. Jelena megkérdezte, olvas-e még, ő azt mondta, néha, Jelena pedig azt, hogy kevesebbet, mint régen. - Jelena fragte, ob er noch lese, und er sagte manchmal, und sie sagte weniger als früher.
:17. Ebben a három mondatban benne volt egy negyvenéves beszélgetés, amely pontosabb volt, mint sok hosszabb beszélgetés, amelyet más emberekkel folytatott. - In diesen drei Sätzen war eine Unterhaltung über vierzig Jahre, die präziser war als viele längere Gespräche, die er mit anderen Menschen geführt hatte.
:18. Amikor Jelena egy óra múlva felvette a kabátját, Dmitri azt mondta neki, hogy jöjjön hamarosan újra. - Als sie nach einer Stunde ihren Mantel anzog, sagte er, sie solle bald wiederkommen.
:19. Jelena azt mondta, igen, csináljuk így, annak az embernek a hangján, aki komolyan gondolja, anélkül hogy időpontot mondana. - Sie sagte ja, machen wir das, mit dem Ton von jemandem, der es meint, ohne einen Termin zu nennen.
:20. Régi barátságoknál ez ugyanazt jelenti, mint egy időpont, mert mindketten tudják, hogy igaz. - Bei alten Freundschaften bedeutet das dasselbe wie ein Termin, weil beide wissen, dass es stimmt.
:21. Az ajtó becsukódott, és Dmitri hallotta Jelena lépteit a lépcsőházban, amíg már nem hallotta őket. - Die Tür schloss sich, und er hörte ihre Schritte auf der Treppe, bis er sie nicht mehr hörte.
:22. A lakás ezután újra csendes lett, de egy beszélgetés utáni csenddel, amelynek más minősége van, mint az előtte lévő csendnek. - Dann war die Wohnung wieder still, aber mit der Stille nach einem Gespräch, die eine andere Qualität hat als die Stille davor.
:23. Ez a csend melegebb volt és kevésbé üres. - Sie war wärmer und weniger leer.
:24. Leült az asztalhoz, meglátta Jelena félig teli csészéjét, megitta a saját hideg teáját, és arra gondolt, hogy a régi barátságokban van valami, ami az újakban nincs. - Er setzte sich an den Tisch, sah Jelenas halbvolle Tasse, trank seinen eigenen kalten Tee, und dachte, dass alte Freundschaften etwas haben, das neue nicht haben.
:25. Nem több mélység, hanem több történet, és a történet néha a legkönnyebb dolog, amit az ember hordozhat. - Nicht mehr Tiefe, aber mehr Geschichte, und Geschichte ist manchmal das Leichteste, was man tragen kann.
:26. Mert olyan régóta hordozza, hogy már nem érzi a súlyát. - Weil man es so lange trägt, dass man das Gewicht nicht mehr spürt.
:27. Felkapcsolta a villanyt, mert elkezdődött az este, és a lakás világosabb lett. - Er machte das Licht an, weil der Abend begonnen hatte, und die Wohnung wurde heller.
:28. Az eső tovább hullott, és ez jó volt. - Der Regen fiel weiter, und das war gut.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Die Stille nach dem Gespräch.
:1. Dmitri hatte die Wohnung im vierten Stock seit zwanzig Jahren allein bewohnt, was er nicht als Mangel betrachtete, weil Alleinsein und Einsamkeit zwei verschiedene Zustände sind.
:2. Die von außen gleich aussehen und von innen grundlegend verschieden sind, und weil er den Unterschied kannte.
:3. Die Bücherregale, die er in den siebziger Jahren gebaut hatte, standen noch immer an denselben Wänden, mit denselben Büchern.
:4. Von diesen Büchern hatte er die meisten gelesen und erinnerte sich noch an sie, was er für ausreichend hielt, auch wenn er sie seltener aufschlug als früher.
:5. Es regnete seit dem Morgen mit der geduldigen Beharrlichkeit des Oktobers, und Dmitri saß am Fenster mit seinem Tee und schaute auf die nasse Straße.
:6. Weil Regen das Fenster zu einem anderen Ort macht, von dem aus man die Stadt sieht, ohne Teil von ihr zu sein.
:7. Jelena klingelte um halb drei, ohne vorher anzurufen, was ihre Art war.
:8. Das hatte Dmitri früher manchmal störend gefunden, und er hielt es jetzt für eine der angenehmeren Eigenschaften alter Freundschaften, diese Freiheit vom Protokoll.
:9. Sie brachte die Kälte der Straße mit, und er half ihr mit dem Mantel und machte neuen Tee, weil der alte kalt geworden war, ohne dass er es bemerkt hatte.
:10. Sie setzten sich an den runden Tisch, der für eine Person zu groß und für zwei genau richtig war.
:11. Sie sprachen über den Regen, über Herrn Volkov, den Nachbarn aus dem zweiten Stock, der letzte Woche gestorben war.
:12. Ruhig und ohne Drama, wie Menschen sterben, die ihr Leben vollständig gelebt haben.
:13. Jelena erzählte, dass sie ihm manchmal beim Einkaufen geholfen hatte, was Dmitri nicht gewusst hatte, was ihm etwas über Jelena sagte, das er nach vierzig Jahren noch nicht gewusst hatte.
:14. Das waren die Gespräche, die sie führten, aus dem konkreten Material des alltäglichen Lebens, ohne die Ambition, tiefer zu gehen.
:15. Das halten manche für Oberflächlichkeit, und Dmitri hielt es für eine Form von Vertrauen, das keine Tiefe mehr beweisen muss, weil es längst bewiesen ist.
:16. Jelena fragte, ob er noch lese, und er sagte manchmal, und sie sagte weniger als früher.
:17. In diesen drei Sätzen war eine Unterhaltung über vierzig Jahre, die präziser war als viele längere Gespräche, die er mit anderen Menschen geführt hatte.
:18. Als sie nach einer Stunde ihren Mantel anzog, sagte er, sie solle bald wiederkommen.
:19. Sie sagte ja, machen wir das, mit dem Ton von jemandem, der es meint, ohne einen Termin zu nennen.
:20. Bei alten Freundschaften bedeutet das dasselbe wie ein Termin, weil beide wissen, dass es stimmt.
:21. Die Tür schloss sich, und er hörte ihre Schritte auf der Treppe, bis er sie nicht mehr hörte.
:22. Dann war die Wohnung wieder still, aber mit der Stille nach einem Gespräch, die eine andere Qualität hat als die Stille davor.
:23. Sie war wärmer und weniger leer.
:24. Er setzte sich an den Tisch, sah Jelenas halbvolle Tasse, trank seinen eigenen kalten Tee, und dachte, dass alte Freundschaften etwas haben, das neue nicht haben.
:25. Nicht mehr Tiefe, aber mehr Geschichte, und Geschichte ist manchmal das Leichteste, was man tragen kann.
:26. Weil man es so lange trägt, dass man das Gewicht nicht mehr spürt.
:27. Er machte das Licht an, weil der Abend begonnen hatte, und die Wohnung wurde heller.
:28. Der Regen fiel weiter, und das war gut.
|}
=== 4 ===
:A félig teli csésze.
:1. Dmitri húsz éve lakott egyedül a negyedik emeleti lakásban, annak az embernek a nyugodt magától értetődésével, akinek az egyedüllét már nem igényel magyarázatot.
:2. Olyan teljesen az élete részévé vált, hogy már nem is érzékelte, ami nem veszteség volt, hanem megszokás.
:3. A megszokás pedig néha a legjobb, amit egy helyzetről mondani lehet.
:4. A könyvespolcok ugyanazokon a falakon álltak, mint a hetvenes évek óta, ugyanazokkal a könyvekkel.
:5. A legtöbbjüket elolvasta, és még emlékezett rájuk, amit elegendőnek tartott.
:6. Néha, amikor elment egy polc mellett, és meglátott egy címet, visszatért az olvasás emléke.
:7. Visszatért a hely, az idő és az akkori állapota, ami a jelenlét saját formája volt.
:8. Ehhez már nem kellettek a könyvek, csak a címek.
:9. Az októberi eső olyanná változtatta a várost, ami csendesebb volt a szokásosnál.
:10. Üres járdákkal és a nedves utca fényével, amelyet Dmitri az ablakból nézett.
:11. Olyan ember elengedett figyelmével nézte, aki nem keres semmit, és ezért látni tudja, ami ott van.
:12. Jelena bejelentés nélkül csengetett, ahogy szokott.
:13. Dmitrit ez régebben néha zavarta, most azonban a régi barátságok egyik jelének tekintette.
:14. A protokolltól való szabadság volt ez, amely akkor jön létre, ha két ember elég sokáig élt egymás mellett.
:15. Olyan sokáig, hogy a forma már nem helyettesíti a funkciót.
:16. Jelena magával hozta az utca hidegét, ő pedig segített neki a kabáttal, és új teát készített.
:17. A régi tea kihűlt, ők pedig leültek a szoba közepén álló kerek asztalhoz.
:18. Az asztal egy embernek túl nagy volt, kettőnek pontosan megfelelő, amit Dmitri néha gondolt, de soha nem mondott.
:19. Beszéltek az esőről és Volkov úrról, a második emeleti szomszédról, aki a múlt héten halt meg.
:20. Nyugodtan és a halálnak néha adott súly nélkül beszéltek róla, mert Volkov teljesen leélt egy régi életet.
:21. Ez a legjobb lezárás, amelyet egy élet kaphat, és a gyász meg a tisztelet nem zárják ki egymást.
:22. Néha ugyanaz a gesztus mindkettő.
:23. Jelena elmesélte, hogy néha segített neki bevásárolni, amit Dmitri nem tudott.
:24. Ez a nem tudás mondott neki valamit Jelenáról, ami negyven év után is új volt.
:25. Ez meglepte, mert azt hitte, ismeri őt.
:26. És mert az, ha negyven éve ismert ember még meg tud lepni, a meglepetés egyik legkellemesebb formája.
:27. A beszélgetéseik a mindennapok konkrét anyagából voltak, anélkül hogy mélyebbre akartak volna menni.
:28. Ezt egyesek felszínességnek tartják, pedig valójában olyan barátság jele, amelynek már nem kell mélységet bizonyítania.
:29. Mert a mélység már rég bizonyított, ezért könnyű lehet anélkül, hogy sekély volna.
:30. Jelena megkérdezte, olvas-e még, ő azt mondta, néha, mire Jelena azt mondta, kevesebbet, mint régen.
:31. Ebben a rövid cserében benne volt egy negyvenéves beszélgetés, pontosabban, mint sok hosszabb beszélgetésben.
:32. Mert a régi barátok megtanulták, hogy kevés szó néha többet hordoz, mint sok.
:33. Amikor Jelena felvette a kabátját, Dmitri azt mondta neki, jöjjön hamarosan újra.
:34. Jelena azt mondta, igen, csináljuk így, dátum nélkül, annak az embernek a hangján, aki komolyan gondolja.
:35. Régi barátságoknál ez ugyanazt jelenti, mint egy dátum, mert mindketten tudják, hogy igaz.
:36. Az ebben való bizalom olyan biztonság, amelyet naptár nem tud helyettesíteni.
:37. Az ajtó becsukódott, és Dmitri hallotta a lépteit a lépcsőn, amíg már nem hallotta őket.
:38. Aztán a lakás újra csendes lett, de a beszélgetés utáni csenddel.
:39. Ez melegebb és kevésbé üres volt, mint az előtte lévő csend, mert a beszélgetések hagynak valamit maguk után.
:40. Akkor is, ha az ember nem tudja pontosan megmondani, mit.
:41. Megitta a hideg teáját, Jelena félig teli csészéjét nézte, és arra gondolt, hogy a régi barátságoknak saját minőségük van.
:42. Olyan minőségük, amelyet újként nem lehet előállítani, mert idő kell hozzá.
:43. Az idő az egyetlen dolog, amelyet nem lehet utánozni, ami nyugtató gondolat, ha az embernek elég van belőle.
:44. Felkapcsolta a villanyt, mert elkezdődött az este, és a lakás világosabb lett.
:45. Odakint tovább esett az eső, és ez jó volt, több pedig erre az estére nem kellett.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A félig teli csésze. - Die halbvolle Tasse.
:1. Dmitri húsz éve lakott egyedül a negyedik emeleti lakásban, annak az embernek a nyugodt magától értetődésével, akinek az egyedüllét már nem igényel magyarázatot. - Dmitri hatte die Wohnung im vierten Stock seit zwanzig Jahren allein bewohnt, mit der ruhigen Selbstverständlichkeit von jemandem, für den Alleinsein aufgehört hat, ein Zustand zu sein, der kommentiert werden muss.
:2. Olyan teljesen az élete részévé vált, hogy már nem is érzékelte, ami nem veszteség volt, hanem megszokás. - Weil er so vollständig Teil des Lebens geworden ist, dass er aufgehört hat, wahrgenommen zu werden, was kein Verlust ist, sondern Eingewöhnung.
:3. A megszokás pedig néha a legjobb, amit egy helyzetről mondani lehet. - Und Eingewöhnung ist manchmal das Beste, was man über eine Situation sagen kann.
:4. A könyvespolcok ugyanazokon a falakon álltak, mint a hetvenes évek óta, ugyanazokkal a könyvekkel. - Die Bücherregale standen an denselben Wänden wie seit den siebziger Jahren, mit denselben Büchern.
:5. A legtöbbjüket elolvasta, és még emlékezett rájuk, amit elegendőnek tartott. - Von denen er die meisten gelesen hatte und an die er sich noch erinnerte, was er für ausreichend hielt.
:6. Néha, amikor elment egy polc mellett, és meglátott egy címet, visszatért az olvasás emléke. - Manchmal, wenn er an einem Regal vorbeiging und einen Titel sah, kam die Erinnerung an das Lesen zurück.
:7. Visszatért a hely, az idő és az akkori állapota, ami a jelenlét saját formája volt. - An den Ort und die Zeit und den Zustand, in dem er gewesen war, was eine eigene Form von Gegenwart ist.
:8. Ehhez már nem kellettek a könyvek, csak a címek. - Die keine Bücher mehr braucht, nur die Titel.
:9. Az októberi eső olyanná változtatta a várost, ami csendesebb volt a szokásosnál. - Der Oktoberregen hatte die Stadt in etwas verwandelt, das ruhiger war als sonst.
:10. Üres járdákkal és a nedves utca fényével, amelyet Dmitri az ablakból nézett. - Mit den leeren Bürgersteigen und dem Glanz der nassen Straße, und Dmitri saß am Fenster und schaute auf dieses veränderte Bild.
:11. Olyan ember elengedett figyelmével nézte, aki nem keres semmit, és ezért látni tudja, ami ott van. - Mit der entspannten Aufmerksamkeit von jemandem, der nichts sucht und deswegen sehen kann, was da ist.
:12. Jelena bejelentés nélkül csengetett, ahogy szokott. - Jelena klingelte ohne Ankündigung, was ihre Art war.
:13. Dmitrit ez régebben néha zavarta, most azonban a régi barátságok egyik jelének tekintette. - Das hatte Dmitri früher manchmal störend gefunden und was er jetzt als eines der Zeichen betrachtete, die alte Freundschaften von jüngeren unterscheiden.
:14. A protokolltól való szabadság volt ez, amely akkor jön létre, ha két ember elég sokáig élt egymás mellett. - Diese Freiheit vom Protokoll, die entsteht, wenn zwei Menschen so lange genug miteinander gelebt haben.
:15. Olyan sokáig, hogy a forma már nem helyettesíti a funkciót. - Dass die Form aufgehört hat, die Funktion zu ersetzen.
:16. Jelena magával hozta az utca hidegét, ő pedig segített neki a kabáttal, és új teát készített. - Sie brachte die Kälte der Straße mit, er half ihr mit dem Mantel, machte neuen Tee.
:17. A régi tea kihűlt, ők pedig leültek a szoba közepén álló kerek asztalhoz. - Weil der alte kalt geworden war, und sie setzten sich an den runden Tisch in der Mitte des Zimmers.
:18. Az asztal egy embernek túl nagy volt, kettőnek pontosan megfelelő, amit Dmitri néha gondolt, de soha nem mondott. - Der für eine Person zu groß und für zwei genau richtig war, was Dmitri manchmal dachte und nie sagte.
:19. Beszéltek az esőről és Volkov úrról, a második emeleti szomszédról, aki a múlt héten halt meg. - Sie sprachen über den Regen, über Herrn Volkov, den Nachbarn aus dem zweiten Stock, der letzte Woche gestorben war.
:20. Nyugodtan és a halálnak néha adott súly nélkül beszéltek róla, mert Volkov teljesen leélt egy régi életet. - Ruhig und ohne die Schwere, die dem Tod manchmal gegeben wird, weil Volkov ein altes Leben vollständig gelebt hatte.
:21. Ez a legjobb lezárás, amelyet egy élet kaphat, és a gyász meg a tisztelet nem zárják ki egymást. - Was der beste Abschluss ist, den ein Leben haben kann, und weil Trauer und Respekt sich nicht ausschließen.
:22. Néha ugyanaz a gesztus mindkettő. - Sondern manchmal dieselbe Geste sind.
:23. Jelena elmesélte, hogy néha segített neki bevásárolni, amit Dmitri nem tudott. - Jelena erzählte, dass sie ihm manchmal beim Einkaufen geholfen hatte, was Dmitri nicht gewusst hatte.
:24. Ez a nem tudás mondott neki valamit Jelenáról, ami negyven év után is új volt. - Und dieses Nicht-Gewusst-Haben sagte ihm etwas über Jelena, das nach vierzig Jahren noch neu war.
:25. Ez meglepte, mert azt hitte, ismeri őt. - Was ihn überraschte, weil er gedacht hatte, dass er sie kannte.
:26. És mert az, ha negyven éve ismert ember még meg tud lepni, a meglepetés egyik legkellemesebb formája. - Und weil das Überraschtwerden von jemandem, den man seit vierzig Jahren kennt, eine der angenehmsten Formen von Überraschung ist.
:27. A beszélgetéseik a mindennapok konkrét anyagából voltak, anélkül hogy mélyebbre akartak volna menni. - Die Gespräche, die sie führten, waren aus dem konkreten Material des Alltags, ohne die Ambition, tiefer zu gehen.
:28. Ezt egyesek felszínességnek tartják, pedig valójában olyan barátság jele, amelynek már nem kell mélységet bizonyítania. - Was manche für Oberflächlichkeit halten und was in Wirklichkeit das Zeichen einer Freundschaft ist, die keine Tiefe mehr beweisen muss.
:29. Mert a mélység már rég bizonyított, ezért könnyű lehet anélkül, hogy sekély volna. - Weil sie längst bewiesen ist, und die deswegen leicht sein kann, ohne flach zu sein.
:30. Jelena megkérdezte, olvas-e még, ő azt mondta, néha, mire Jelena azt mondta, kevesebbet, mint régen. - Jelena fragte, ob er noch lese, er sagte manchmal, sie sagte weniger als früher.
:31. Ebben a rövid cserében benne volt egy negyvenéves beszélgetés, pontosabban, mint sok hosszabb beszélgetésben. - In diesem kurzen Austausch war eine Unterhaltung über vierzig Jahre, die präziser war als viele längere.
:32. Mert a régi barátok megtanulták, hogy kevés szó néha többet hordoz, mint sok. - Weil alte Freunde gelernt haben, dass wenige Worte manchmal mehr tragen als viele.
:33. Amikor Jelena felvette a kabátját, Dmitri azt mondta neki, jöjjön hamarosan újra. - Als sie ihren Mantel nahm, sagte er, sie solle bald wiederkommen.
:34. Jelena azt mondta, igen, csináljuk így, dátum nélkül, annak az embernek a hangján, aki komolyan gondolja. - Und sie sagte ja, machen wir das, ohne Datum, mit dem Ton von jemandem, der es meint.
:35. Régi barátságoknál ez ugyanazt jelenti, mint egy dátum, mert mindketten tudják, hogy igaz. - Was bei alten Freundschaften dasselbe bedeutet wie ein Datum, weil beide wissen, dass es stimmt.
:36. Az ebben való bizalom olyan biztonság, amelyet naptár nem tud helyettesíteni. - Und weil das Vertrauen darauf eine Form von Sicherheit ist, die kein Kalender ersetzen kann.
:37. Az ajtó becsukódott, és Dmitri hallotta a lépteit a lépcsőn, amíg már nem hallotta őket. - Die Tür schloss sich, er hörte ihre Schritte auf der Treppe, bis er sie nicht mehr hörte.
:38. Aztán a lakás újra csendes lett, de a beszélgetés utáni csenddel. - Und dann war die Wohnung wieder still, aber mit der Stille nach einem Gespräch.
:39. Ez melegebb és kevésbé üres volt, mint az előtte lévő csend, mert a beszélgetések hagynak valamit maguk után. - Die wärmer ist und weniger leer als die Stille davor, weil Gespräche etwas hinterlassen.
:40. Akkor is, ha az ember nem tudja pontosan megmondani, mit. - Auch wenn man nicht sagen kann, was genau.
:41. Megitta a hideg teáját, Jelena félig teli csészéjét nézte, és arra gondolt, hogy a régi barátságoknak saját minőségük van. - Er trank seinen kalten Tee, schaute auf Jelenas halbvolle Tasse, und dachte, dass alte Freundschaften eine Qualität haben.
:42. Olyan minőségük, amelyet újként nem lehet előállítani, mert idő kell hozzá. - Die neu nicht hergestellt werden kann, weil sie Zeit braucht.
:43. Az idő az egyetlen dolog, amelyet nem lehet utánozni, ami nyugtató gondolat, ha az embernek elég van belőle. - Und dass Zeit das Einzige ist, das man nicht nachmachen kann, was ein beruhigender Gedanke ist, wenn man genug davon hat.
:44. Felkapcsolta a villanyt, mert elkezdődött az este, és a lakás világosabb lett. - Er machte das Licht an, weil der Abend begonnen hatte, und die Wohnung wurde heller.
:45. Odakint tovább esett az eső, és ez jó volt, több pedig erre az estére nem kellett. - Draußen regnete es weiter, und das war gut, und mehr war für diesen Abend nicht nötig.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Die halbvolle Tasse.
:1. Dmitri hatte die Wohnung im vierten Stock seit zwanzig Jahren allein bewohnt, mit der ruhigen Selbstverständlichkeit von jemandem, für den Alleinsein aufgehört hat, ein Zustand zu sein, der kommentiert werden muss.
:2. Weil er so vollständig Teil des Lebens geworden ist, dass er aufgehört hat, wahrgenommen zu werden, was kein Verlust ist, sondern Eingewöhnung.
:3. Und Eingewöhnung ist manchmal das Beste, was man über eine Situation sagen kann.
:4. Die Bücherregale standen an denselben Wänden wie seit den siebziger Jahren, mit denselben Büchern.
:5. Von denen er die meisten gelesen hatte und an die er sich noch erinnerte, was er für ausreichend hielt.
:6. Manchmal, wenn er an einem Regal vorbeiging und einen Titel sah, kam die Erinnerung an das Lesen zurück.
:7. An den Ort und die Zeit und den Zustand, in dem er gewesen war, was eine eigene Form von Gegenwart ist.
:8. Die keine Bücher mehr braucht, nur die Titel.
:9. Der Oktoberregen hatte die Stadt in etwas verwandelt, das ruhiger war als sonst.
:10. Mit den leeren Bürgersteigen und dem Glanz der nassen Straße, und Dmitri saß am Fenster und schaute auf dieses veränderte Bild.
:11. Mit der entspannten Aufmerksamkeit von jemandem, der nichts sucht und deswegen sehen kann, was da ist.
:12. Jelena klingelte ohne Ankündigung, was ihre Art war.
:13. Das hatte Dmitri früher manchmal störend gefunden und was er jetzt als eines der Zeichen betrachtete, die alte Freundschaften von jüngeren unterscheiden.
:14. Diese Freiheit vom Protokoll, die entsteht, wenn zwei Menschen so lange genug miteinander gelebt haben.
:15. Dass die Form aufgehört hat, die Funktion zu ersetzen.
:16. Sie brachte die Kälte der Straße mit, er half ihr mit dem Mantel, machte neuen Tee.
:17. Weil der alte kalt geworden war, und sie setzten sich an den runden Tisch in der Mitte des Zimmers.
:18. Der für eine Person zu groß und für zwei genau richtig war, was Dmitri manchmal dachte und nie sagte.
:19. Sie sprachen über den Regen, über Herrn Volkov, den Nachbarn aus dem zweiten Stock, der letzte Woche gestorben war.
:20. Ruhig und ohne die Schwere, die dem Tod manchmal gegeben wird, weil Volkov ein altes Leben vollständig gelebt hatte.
:21. Was der beste Abschluss ist, den ein Leben haben kann, und weil Trauer und Respekt sich nicht ausschließen.
:22. Sondern manchmal dieselbe Geste sind.
:23. Jelena erzählte, dass sie ihm manchmal beim Einkaufen geholfen hatte, was Dmitri nicht gewusst hatte.
:24. Und dieses Nicht-Gewusst-Haben sagte ihm etwas über Jelena, das nach vierzig Jahren noch neu war.
:25. Was ihn überraschte, weil er gedacht hatte, dass er sie kannte.
:26. Und weil das Überraschtwerden von jemandem, den man seit vierzig Jahren kennt, eine der angenehmsten Formen von Überraschung ist.
:27. Die Gespräche, die sie führten, waren aus dem konkreten Material des Alltags, ohne die Ambition, tiefer zu gehen.
:28. Was manche für Oberflächlichkeit halten und was in Wirklichkeit das Zeichen einer Freundschaft ist, die keine Tiefe mehr beweisen muss.
:29. Weil sie längst bewiesen ist, und die deswegen leicht sein kann, ohne flach zu sein.
:30. Jelena fragte, ob er noch lese, er sagte manchmal, sie sagte weniger als früher.
:31. In diesem kurzen Austausch war eine Unterhaltung über vierzig Jahre, die präziser war als viele längere.
:32. Weil alte Freunde gelernt haben, dass wenige Worte manchmal mehr tragen als viele.
:33. Als sie ihren Mantel nahm, sagte er, sie solle bald wiederkommen.
:34. Und sie sagte ja, machen wir das, ohne Datum, mit dem Ton von jemandem, der es meint.
:35. Was bei alten Freundschaften dasselbe bedeutet wie ein Datum, weil beide wissen, dass es stimmt.
:36. Und weil das Vertrauen darauf eine Form von Sicherheit ist, die kein Kalender ersetzen kann.
:37. Die Tür schloss sich, er hörte ihre Schritte auf der Treppe, bis er sie nicht mehr hörte.
:38. Und dann war die Wohnung wieder still, aber mit der Stille nach einem Gespräch.
:39. Die wärmer ist und weniger leer als die Stille davor, weil Gespräche etwas hinterlassen.
:40. Auch wenn man nicht sagen kann, was genau.
:41. Er trank seinen kalten Tee, schaute auf Jelenas halbvolle Tasse, und dachte, dass alte Freundschaften eine Qualität haben.
:42. Die neu nicht hergestellt werden kann, weil sie Zeit braucht.
:43. Und dass Zeit das Einzige ist, das man nicht nachmachen kann, was ein beruhigender Gedanke ist, wenn man genug davon hat.
:44. Er machte das Licht an, weil der Abend begonnen hatte, und die Wohnung wurde heller.
:45. Draußen regnete es weiter, und das war gut, und mehr war für diesen Abend nicht nötig.
|}
=== 5 ===
:A régi barátságok ideje.
:1. Dmitri húsz éve lakott egyedül a negyedik emeleti lakásban, annak az embernek a nyugodt magától értetődésével, akinek egy állapotot már nem kell kommentálnia, mert annyira teljesen az élete részévé vált, hogy megszűnt észrevenni.
:2. Ez nem veszteség volt, hanem a megszokás legmélyebb formája, és a megszokás néha a legőszintébb dolog, amit egy életformáról mondani lehet, mert már nincs szüksége igazolásra.
:3. A könyvespolcok ugyanazokon a falakon álltak, mint a hetvenes évek óta, ugyanazokkal a könyvekkel, amelyeknek a többségét elolvasta, és amelyekre még emlékezett, amit elegendőnek tartott.
:4. Néha, amikor meglátott egy címet, nem a tartalom emléke tért vissza, hanem az olvasás állapota, a hely és az idő, valamint az az ember, aki akkor volt, ami a jelenlét saját formája.
:5. Ez a jelenlét nem igényel ismétlést ahhoz, hogy valódi legyen.
:6. Az októberi eső olyasmivé változtatta a várost, ami csendesebb volt a megszokott állapotánál, üres járdákkal és a nedves utca fényével.
:7. Dmitri az ablaknál ült, és ezt a megváltozott képet olyan ember nyitott figyelmével nézte, aki nem keres semmit, ami feltétele annak, hogy az ember azt lássa, ami ott van.
:8. És hogy ne változtassa azonnal valami mássá.
:9. Jelena bejelentés nélkül csengetett, ami az ő szokása volt, és amit Dmitri régebben néha zavarónak talált, most viszont a régi barátságok egyik csalhatatlan jelének tekintett.
:10. Ez a protokolltól való szabadság akkor jön létre, amikor két ember elég hosszú ideig élt egymás mellett ahhoz, hogy a forma már ne helyettesítse a funkciót.
:11. És a forma már csak akkor jelenik meg, amikor valóban szükség van rá.
:12. Jelena magával hozta az utca hidegét, Dmitri segített neki a kabáttal, majd friss teát készített, mert a régi kihűlt anélkül, hogy észrevette volna.
:13. Leültek a szoba közepén álló kerek asztalhoz, amely egy embernek túl nagy volt, kettőnek viszont pontosan megfelelő, amit Dmitri néha gondolt, de soha nem mondott ki.
:14. Mert bizonyos megfigyelések azáltal őrzik meg az értéküket, hogy az ember megtartja őket magának.
:15. Beszéltek az esőről és Volkov úrról, a második emeleti szomszédról, aki az előző héten halt meg, nyugodtan és anélkül a színpadias súly nélkül, amelyet a halálnak néha adnak.
:16. Volkov hosszú életet élt végig, ami a legjobb lezárás, amelyet egy élet kaphat, és a gyász meg a tisztelet nem zárják ki egymást, hanem néha ugyanaz a csendes gesztus.
:17. Jelena elmesélte, hogy néha segített neki bevásárolni, amit Dmitri nem tudott, és ez a nem tudás annak a felfedezésnek a sajátos minőségét hordozta, amelyet hosszú idő után teszünk valakiről.
:18. Olyan emberekről, akikről azt hisszük, ismerjük őket; ilyenkor a kép nem kijavul, hanem kiegészül, és megmutatja, hogy az emberek összetettebbek a róluk vezetett változatainknál.
:19. Akkor is így van ez, ha ezek a változatok jók.
:20. A beszélgetéseik a mindennapok konkrét anyagából épültek, anélkül hogy mélyebbre akartak volna menni, amit egyesek felszínességnek tartanak.
:21. Valójában azonban ez annak a barátságnak a jele, amelynek már nem kell bizonyítania a mélységét, mert már bizonyított, és ezért könnyű lehet anélkül, hogy sekély volna.
:22. Ez a különbség aközött a barátság között, amely még akar valamit, és aközött, amely már az, ami.
:23. Jelena megkérdezte, olvas-e még, ő azt mondta, néha, Jelena pedig azt, hogy kevesebbet, mint régen, és ebben a rövid váltásban több volt, mint sok hosszabb beszélgetésben.
:24. Mert a régi barátok megtanulták, hogy a rövidség nem rövidítés, hanem lepárlás, azoknak az éveknek az eredménye, amelyekben a fölösleges eltűnt, és csak az maradt, ami tart.
:25. Amikor Jelena felvette a kabátját, Dmitri azt mondta neki, jöjjön hamarosan újra, ő pedig azt mondta, igen, csináljuk így, dátum nélkül.
:26. Régi barátságoknál ez a legmegbízhatóbb forma, mert megállapodás helyett bizalmon alapul, és az ilyen bizalomnak olyan anyaga van, amelyet semmilyen naptár nem pótolhat.
:27. Abban mutatkozik meg, hogy az ember tudja: a másik komolyan gondolja, anélkül hogy bizonyítania kellene.
:28. Az ajtó azzal a halk, ismerős hanggal csukódott be, amellyel az ember sokszor hallotta már becsukódni, és Dmitri hallotta Jelena lépteit a lépcsőn.
:29. Hallotta őket, amíg fel nem oldódtak a ház csendjében, és akkor a lakás újra csendes lett, de ez már a beszélgetés utáni csend volt.
:30. Ennek más volt a textúrája, mint az előtte lévő csendnek: melegebb és lakottabb, mert a beszélgetések hagynak maguk után valamit, aminek nincs szava, de érezhető.
:31. Megitta a hideg teáját, Jelena félig teli csészéjét nézte, és arra gondolt, hogy a régi barátságoknak olyan minőségük van, amelyet nem lehet előállítani, mert idő kell hozzá.
:32. Az idő az egyetlen dolog, amelyet nem lehet utánozni, ami megnyugtató gondolat, ha az embernek elég volt belőle ahhoz, hogy valamit kezdjen vele.
:33. Felkapcsolta a villanyt, a lakás világosabb lett, az eső tovább hullott, egyenletesen és szándék nélkül.
:34. Az este elkezdődött azoknak az estéknek a csendes megbízhatóságával, amelyek nem adnak ígéretet és nem mondanak ítéletet, hanem egyszerűen megérkeznek.
:35. És ez néha elég.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A régi barátságok ideje. - Die Zeit alter Freundschaften.
:1. Dmitri húsz éve lakott egyedül a negyedik emeleti lakásban, annak az embernek a nyugodt magától értetődésével, akinek egy állapotot már nem kell kommentálnia, mert annyira teljesen az élete részévé vált, hogy megszűnt észrevenni. - Dmitri hatte die Wohnung im vierten Stock seit zwanzig Jahren allein bewohnt, mit der ruhigen Selbstverständlichkeit von jemandem, für den ein Zustand aufgehört hat, kommentiert zu werden, weil er so vollständig Teil des Lebens geworden ist, dass er aufgehört hat, wahrgenommen zu werden.
:2. Ez nem veszteség volt, hanem a megszokás legmélyebb formája, és a megszokás néha a legőszintébb dolog, amit egy életformáról mondani lehet, mert már nincs szüksége igazolásra. - Das war kein Verlust, sondern die tiefste Form von Eingewöhnung, und Eingewöhnung ist manchmal das Ehrlichste, was man über eine Lebensform sagen kann, weil sie keine Rechtfertigung mehr braucht.
:3. A könyvespolcok ugyanazokon a falakon álltak, mint a hetvenes évek óta, ugyanazokkal a könyvekkel, amelyeknek a többségét elolvasta, és amelyekre még emlékezett, amit elegendőnek tartott. - Die Bücherregale standen an denselben Wänden wie seit den siebziger Jahren, mit denselben Büchern, von denen er die meisten gelesen hatte und an die er sich erinnerte, was er für ausreichend hielt.
:4. Néha, amikor meglátott egy címet, nem a tartalom emléke tért vissza, hanem az olvasás állapota, a hely és az idő, valamint az az ember, aki akkor volt, ami a jelenlét saját formája. - Manchmal, wenn er einen Titel sah, kam die Erinnerung nicht an den Inhalt, sondern an den Zustand des Lesens, an den Ort und die Zeit und die Person, die er damals gewesen war, was eine eigene Form von Gegenwart ist.
:5. Ez a jelenlét nem igényel ismétlést ahhoz, hogy valódi legyen. - Diese Gegenwart braucht keine Wiederholung, um wirklich zu sein.
:6. Az októberi eső olyasmivé változtatta a várost, ami csendesebb volt a megszokott állapotánál, üres járdákkal és a nedves utca fényével. - Der Oktoberregen hatte die Stadt in etwas verwandelt, das ruhiger war als sein Normalzustand, mit den leeren Bürgersteigen und dem Glanz der nassen Straße.
:7. Dmitri az ablaknál ült, és ezt a megváltozott képet olyan ember nyitott figyelmével nézte, aki nem keres semmit, ami feltétele annak, hogy az ember azt lássa, ami ott van. - Dmitri saß am Fenster und schaute auf dieses veränderte Bild mit der offenen Aufmerksamkeit von jemandem, der nichts sucht, was die Voraussetzung ist dafür, zu sehen, was da ist.
:8. És hogy ne változtassa azonnal valami mássá. - Ohne es sofort in etwas anderes zu verwandeln.
:9. Jelena bejelentés nélkül csengetett, ami az ő szokása volt, és amit Dmitri régebben néha zavarónak talált, most viszont a régi barátságok egyik csalhatatlan jelének tekintett. - Jelena klingelte ohne Ankündigung, was ihre Art war und was Dmitri früher manchmal störend gefunden hatte und was er jetzt als eines der untrüglichen Zeichen betrachtete, die alte Freundschaften von jüngeren unterscheiden.
:10. Ez a protokolltól való szabadság akkor jön létre, amikor két ember elég hosszú ideig élt egymás mellett ahhoz, hogy a forma már ne helyettesítse a funkciót. - Diese Freiheit vom Protokoll entsteht, wenn zwei Menschen so lange genug miteinander gelebt haben, dass die Form aufgehört hat, die Funktion zu ersetzen.
:11. És a forma már csak akkor jelenik meg, amikor valóban szükség van rá. - Und die Form erscheint nur noch dann, wenn sie wirklich gebraucht wird.
:12. Jelena magával hozta az utca hidegét, Dmitri segített neki a kabáttal, majd friss teát készített, mert a régi kihűlt anélkül, hogy észrevette volna. - Sie brachte die Kälte der Straße mit, er half ihr mit dem Mantel, machte neuen Tee, weil der alte kalt geworden war ohne sein Bemerken.
:13. Leültek a szoba közepén álló kerek asztalhoz, amely egy embernek túl nagy volt, kettőnek viszont pontosan megfelelő, amit Dmitri néha gondolt, de soha nem mondott ki. - Sie setzten sich an den runden Tisch, der für eine Person zu groß und für zwei genau richtig war, was Dmitri manchmal dachte und nie sagte.
:14. Mert bizonyos megfigyelések azáltal őrzik meg az értéküket, hogy az ember megtartja őket magának. - Weil manche Beobachtungen ihren Wert dadurch behalten, dass man sie für sich behält.
:15. Beszéltek az esőről és Volkov úrról, a második emeleti szomszédról, aki az előző héten halt meg, nyugodtan és anélkül a színpadias súly nélkül, amelyet a halálnak néha adnak. - Sie sprachen über den Regen, über Herrn Volkov, den Nachbarn aus dem zweiten Stock, der letzte Woche gestorben war, ruhig und ohne die performative Schwere, die dem Tod manchmal gegeben wird.
:16. Volkov hosszú életet élt végig, ami a legjobb lezárás, amelyet egy élet kaphat, és a gyász meg a tisztelet nem zárják ki egymást, hanem néha ugyanaz a csendes gesztus. - Volkov hatte ein langes Leben vollständig gelebt, was der beste Abschluss ist, den ein Leben haben kann, und Trauer und Respekt schließen sich nicht aus, sondern sind manchmal dieselbe stille Geste.
:17. Jelena elmesélte, hogy néha segített neki bevásárolni, amit Dmitri nem tudott, és ez a nem tudás annak a felfedezésnek a sajátos minőségét hordozta, amelyet hosszú idő után teszünk valakiről. - Jelena erzählte, dass sie ihm manchmal beim Einkaufen geholfen hatte, was Dmitri nicht gewusst hatte, und dieses Nicht-Gewusst-Haben hatte die spezifische Qualität von Entdeckungen, die man nach langer Zeit über Menschen macht.
:18. Olyan emberekről, akikről azt hisszük, ismerjük őket; ilyenkor a kép nem kijavul, hanem kiegészül, és megmutatja, hogy az emberek összetettebbek a róluk vezetett változatainknál. - Über Menschen, die man zu kennen glaubt; eine Verschiebung im Bild, die das Bild nicht korrigiert, sondern ergänzt, und die zeigt, dass Menschen komplexer sind als die Versionen, die wir von ihnen führen.
:19. Akkor is így van ez, ha ezek a változatok jók. - Auch wenn die Versionen gut sind.
:20. A beszélgetéseik a mindennapok konkrét anyagából épültek, anélkül hogy mélyebbre akartak volna menni, amit egyesek felszínességnek tartanak. - Die Gespräche, die sie führten, waren aus dem konkreten Material des Alltags, ohne die Ambition, tiefer zu gehen, was manche für Oberflächlichkeit halten.
:21. Valójában azonban ez annak a barátságnak a jele, amelynek már nem kell bizonyítania a mélységét, mert már bizonyított, és ezért könnyű lehet anélkül, hogy sekély volna. - In Wirklichkeit ist es das Zeichen einer Freundschaft, die keine Tiefe mehr beweisen muss, weil sie bewiesen ist, und die deswegen leicht sein kann, ohne flach zu sein.
:22. Ez a különbség aközött a barátság között, amely még akar valamit, és aközött, amely már az, ami. - Das ist der Unterschied zwischen einer Freundschaft, die noch etwas will, und einer, die bereits ist, was sie ist.
:23. Jelena megkérdezte, olvas-e még, ő azt mondta, néha, Jelena pedig azt, hogy kevesebbet, mint régen, és ebben a rövid váltásban több volt, mint sok hosszabb beszélgetésben. - Jelena fragte, ob er noch lese, er sagte manchmal, sie sagte weniger als früher, und in diesem kurzen Austausch lag mehr als in vielen längeren Gesprächen.
:24. Mert a régi barátok megtanulták, hogy a rövidség nem rövidítés, hanem lepárlás, azoknak az éveknek az eredménye, amelyekben a fölösleges eltűnt, és csak az maradt, ami tart. - Weil alte Freunde gelernt haben, dass Kürze keine Verkürzung ist, sondern Destillation, das Ergebnis von Jahren, in denen das Unnötige weggelassen wurde, bis das blieb, was trägt.
:25. Amikor Jelena felvette a kabátját, Dmitri azt mondta neki, jöjjön hamarosan újra, ő pedig azt mondta, igen, csináljuk így, dátum nélkül. - Als sie ihren Mantel nahm, sagte er, sie solle bald wiederkommen, und sie sagte ja, machen wir das, ohne Datum.
:26. Régi barátságoknál ez a legmegbízhatóbb forma, mert megállapodás helyett bizalmon alapul, és az ilyen bizalomnak olyan anyaga van, amelyet semmilyen naptár nem pótolhat. - Bei alten Freundschaften ist das das Verlässlichste, weil es auf Vertrauen basiert statt auf Vereinbarung, und weil Vertrauen dieser Art eine Substanz hat, die kein Kalender ersetzen kann.
:27. Abban mutatkozik meg, hogy az ember tudja: a másik komolyan gondolja, anélkül hogy bizonyítania kellene. - Sie zeigt sich darin, dass man weiß, der andere meint es, ohne dass er es beweisen muss.
:28. Az ajtó azzal a halk, ismerős hanggal csukódott be, amellyel az ember sokszor hallotta már becsukódni, és Dmitri hallotta Jelena lépteit a lépcsőn. - Die Tür schloss sich mit dem leisen, vertrauten Geräusch einer Tür, die man oft schließen gehört hat, und er hörte ihre Schritte auf der Treppe.
:29. Hallotta őket, amíg fel nem oldódtak a ház csendjében, és akkor a lakás újra csendes lett, de ez már a beszélgetés utáni csend volt. - Er hörte sie, bis sie sich in der Stille des Hauses auflösten, und dann war die Wohnung wieder still, aber mit der Stille nach einem Gespräch.
:30. Ennek más volt a textúrája, mint az előtte lévő csendnek: melegebb és lakottabb, mert a beszélgetések hagynak maguk után valamit, aminek nincs szava, de érezhető. - Sie hatte eine andere Textur als die Stille davor, wärmer und bewohnter, weil Gespräche etwas hinterlassen, das keine Worte hat, aber spürbar ist.
:31. Megitta a hideg teáját, Jelena félig teli csészéjét nézte, és arra gondolt, hogy a régi barátságoknak olyan minőségük van, amelyet nem lehet előállítani, mert idő kell hozzá. - Er trank seinen kalten Tee, schaute auf Jelenas halbvolle Tasse, und dachte, dass alte Freundschaften eine Qualität haben, die nicht hergestellt werden kann, weil sie Zeit braucht.
:32. Az idő az egyetlen dolog, amelyet nem lehet utánozni, ami megnyugtató gondolat, ha az embernek elég volt belőle ahhoz, hogy valamit kezdjen vele. - Zeit ist das Einzige, das man nicht nachmachen kann, was ein beruhigender Gedanke ist, wenn man genug davon hatte, um etwas daraus zu machen.
:33. Felkapcsolta a villanyt, a lakás világosabb lett, az eső tovább hullott, egyenletesen és szándék nélkül. - Er machte das Licht an, die Wohnung wurde heller, der Regen fiel weiter, gleichmäßig und ohne Absicht.
:34. Az este elkezdődött azoknak az estéknek a csendes megbízhatóságával, amelyek nem adnak ígéretet és nem mondanak ítéletet, hanem egyszerűen megérkeznek. - Der Abend begann mit der stillen Verlässlichkeit von Abenden, die kein Versprechen geben und kein Urteil, sondern einfach kommen.
:35. És ez néha elég. - Was manchmal genug ist.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Die Zeit alter Freundschaften.
:1. Dmitri hatte die Wohnung im vierten Stock seit zwanzig Jahren allein bewohnt, mit der ruhigen Selbstverständlichkeit von jemandem, für den ein Zustand aufgehört hat, kommentiert zu werden, weil er so vollständig Teil des Lebens geworden ist, dass er aufgehört hat, wahrgenommen zu werden.
:2. Das war kein Verlust, sondern die tiefste Form von Eingewöhnung, und Eingewöhnung ist manchmal das Ehrlichste, was man über eine Lebensform sagen kann, weil sie keine Rechtfertigung mehr braucht.
:3. Die Bücherregale standen an denselben Wänden wie seit den siebziger Jahren, mit denselben Büchern, von denen er die meisten gelesen hatte und an die er sich erinnerte, was er für ausreichend hielt.
:4. Manchmal, wenn er einen Titel sah, kam die Erinnerung nicht an den Inhalt, sondern an den Zustand des Lesens, an den Ort und die Zeit und die Person, die er damals gewesen war, was eine eigene Form von Gegenwart ist.
:5. Diese Gegenwart braucht keine Wiederholung, um wirklich zu sein.
:6. Der Oktoberregen hatte die Stadt in etwas verwandelt, das ruhiger war als sein Normalzustand, mit den leeren Bürgersteigen und dem Glanz der nassen Straße.
:7. Dmitri saß am Fenster und schaute auf dieses veränderte Bild mit der offenen Aufmerksamkeit von jemandem, der nichts sucht, was die Voraussetzung ist dafür, zu sehen, was da ist.
:8. Ohne es sofort in etwas anderes zu verwandeln.
:9. Jelena klingelte ohne Ankündigung, was ihre Art war und was Dmitri früher manchmal störend gefunden hatte und was er jetzt als eines der untrüglichen Zeichen betrachtete, die alte Freundschaften von jüngeren unterscheiden.
:10. Diese Freiheit vom Protokoll entsteht, wenn zwei Menschen so lange genug miteinander gelebt haben, dass die Form aufgehört hat, die Funktion zu ersetzen.
:11. Und die Form erscheint nur noch dann, wenn sie wirklich gebraucht wird.
:12. Sie brachte die Kälte der Straße mit, er half ihr mit dem Mantel, machte neuen Tee, weil der alte kalt geworden war ohne sein Bemerken.
:13. Sie setzten sich an den runden Tisch, der für eine Person zu groß und für zwei genau richtig war, was Dmitri manchmal dachte und nie sagte.
:14. Weil manche Beobachtungen ihren Wert dadurch behalten, dass man sie für sich behält.
:15. Sie sprachen über den Regen, über Herrn Volkov, den Nachbarn aus dem zweiten Stock, der letzte Woche gestorben war, ruhig und ohne die performative Schwere, die dem Tod manchmal gegeben wird.
:16. Volkov hatte ein langes Leben vollständig gelebt, was der beste Abschluss ist, den ein Leben haben kann, und Trauer und Respekt schließen sich nicht aus, sondern sind manchmal dieselbe stille Geste.
:17. Jelena erzählte, dass sie ihm manchmal beim Einkaufen geholfen hatte, was Dmitri nicht gewusst hatte, und dieses Nicht-Gewusst-Haben hatte die spezifische Qualität von Entdeckungen, die man nach langer Zeit über Menschen macht.
:18. Über Menschen, die man zu kennen glaubt; eine Verschiebung im Bild, die das Bild nicht korrigiert, sondern ergänzt, und die zeigt, dass Menschen komplexer sind als die Versionen, die wir von ihnen führen.
:19. Auch wenn die Versionen gut sind.
:20. Die Gespräche, die sie führten, waren aus dem konkreten Material des Alltags, ohne die Ambition, tiefer zu gehen, was manche für Oberflächlichkeit halten.
:21. In Wirklichkeit ist es das Zeichen einer Freundschaft, die keine Tiefe mehr beweisen muss, weil sie bewiesen ist, und die deswegen leicht sein kann, ohne flach zu sein.
:22. Das ist der Unterschied zwischen einer Freundschaft, die noch etwas will, und einer, die bereits ist, was sie ist.
:23. Jelena fragte, ob er noch lese, er sagte manchmal, sie sagte weniger als früher, und in diesem kurzen Austausch lag mehr als in vielen längeren Gesprächen.
:24. Weil alte Freunde gelernt haben, dass Kürze keine Verkürzung ist, sondern Destillation, das Ergebnis von Jahren, in denen das Unnötige weggelassen wurde, bis das blieb, was trägt.
:25. Als sie ihren Mantel nahm, sagte er, sie solle bald wiederkommen, und sie sagte ja, machen wir das, ohne Datum.
:26. Bei alten Freundschaften ist das das Verlässlichste, weil es auf Vertrauen basiert statt auf Vereinbarung, und weil Vertrauen dieser Art eine Substanz hat, die kein Kalender ersetzen kann.
:27. Sie zeigt sich darin, dass man weiß, der andere meint es, ohne dass er es beweisen muss.
:28. Die Tür schloss sich mit dem leisen, vertrauten Geräusch einer Tür, die man oft schließen gehört hat, und er hörte ihre Schritte auf der Treppe.
:29. Er hörte sie, bis sie sich in der Stille des Hauses auflösten, und dann war die Wohnung wieder still, aber mit der Stille nach einem Gespräch.
:30. Sie hatte eine andere Textur als die Stille davor, wärmer und bewohnter, weil Gespräche etwas hinterlassen, das keine Worte hat, aber spürbar ist.
:31. Er trank seinen kalten Tee, schaute auf Jelenas halbvolle Tasse, und dachte, dass alte Freundschaften eine Qualität haben, die nicht hergestellt werden kann, weil sie Zeit braucht.
:32. Zeit ist das Einzige, das man nicht nachmachen kann, was ein beruhigender Gedanke ist, wenn man genug davon hatte, um etwas daraus zu machen.
:33. Er machte das Licht an, die Wohnung wurde heller, der Regen fiel weiter, gleichmäßig und ohne Absicht.
:34. Der Abend begann mit der stillen Verlässlichkeit von Abenden, die kein Versprechen geben und kein Urteil, sondern einfach kommen.
:35. Was manchmal genug ist.
|}
== 30 ==
=== 1 ===
:Nikolai kertje.
:1. Nikolai hatvannégy éves, és egy kis faluban él, ahol van egy régi kertje.
:2. A kertet még a nagyapja ültette, és almafák állnak benne, amelyek már öregek és fáradtak.
:3. November van, a tél hamarosan megérkezik, Nikolai pedig minden nap dolgozik a kertben.
:4. Levágja a régi ágakat, összegereblyézi az elszáradt leveleket, és tudja, hogy hamarosan jön a fagy.
:5. Mégis tovább dolgozik, mert fontos neki a kert, és mert a kert a nagyapjától maradt rá.
:6. Egy reggelen köd van, és Nikolai éppen a kertben dolgozik, amikor meglát egy nőt a ködben.
:7. A nő közelebb jön, Nikolai pedig felismeri, mert Sofia az, aki ebből a faluból származik.
:8. Sofia sokáig távol volt, sok évet töltött a városban, most pedig újra itt van.
:9. Nikolai azt mondja: „Sofia? Te vagy az?”
:10. Sofia azt mondja: „Igen. Szervusz, Nikolai.”
:11. Egymásra néznek, és hosszú szünet következik, mielőtt Nikolai azt mondja, jöjjön be, teát készít.
:12. Bemmennek a konyhába, amely kicsi és meleg, és amelyben ég a kályha.
:13. Nikolai teát készít, aztán leülnek az öreg asztalhoz, amelyen repedések vannak.
:14. Nikolai megkérdezi, mióta van újra itt, Sofia pedig azt mondja, egy hete.
:15. Nikolai bólint, Sofia kinéz az ablakon, és azt mondja, hogy a szülői ház még áll.
:16. Nikolai azt mondja, igen, de munka kell hozzá, Sofia pedig azt mondja, tudja.
:17. Teát isznak, és csend van, de ez a csend rendben van, mert gyerekkoruk óta ismerik egymást.
:18. Sofia megkérdezi, dolgozik-e még a kertben, Nikolai pedig azt mondja, igen, minden nap.
:19. Sofia megkérdezi, novemberben is, Nikolai pedig elmosolyodik, és azt mondja, novemberben különösen.
:20. Sofia érti ezt, és azt mondja, az apja is így csinálta.
:21. Nikolai azt mondja, tudja, mert néha segített neki, Sofia pedig ránéz.
:22. Sofia azt mondja, ezt nem tudta, Nikolai pedig azt mondja, az apja sokat beszélt a kertjéről.
:23. Tovább isszák a teát, amely meleg és jó, miközben odakint köd és hideg van.
:24. A konyhában azonban meleg van, és ez a meleg most többet jelent, mint amit mondani kellene róla.
:25. Sofia megkérdezi, teremnek-e még almák, Nikolai pedig azt mondja, néhány terem, de nem sok.
:26. Azt is hozzáteszi, hogy amelyek még teremnek, azok nagyon jók, Sofia pedig aznap először elmosolyodik.
:27. Sofia azt mondja, ezt elhiszi neki, és a mondat egyszerűsége miatt igaznak hangzik.
:28. Egy óra múlva Sofia feláll, és azt mondja, mennie kell.
:29. Nikolai azt mondja, jöjjön vissza holnap, mert a kert szép a ködben.
:30. Sofia ránéz, és azt mondja, igen, talán, ami nem ígéret, de nem is elutasítás.
:31. Elmegy, Nikolai pedig a konyhában marad, és a két üres csészét nézi.
:32. Sofiára gondol, a kertre gondol, és a nagyapjára gondol, aki a kertet ültette.
:33. Lekapcsolja a villanyt, lefekszik, és tudja, hogy másnap reggel újra a kertben fog dolgozni.
:34. Ez így jó.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Nikolai kertje. - Nikolais Garten.
:1. Nikolai hatvannégy éves, és egy kis faluban él, ahol van egy régi kertje. - Nikolai ist 64 Jahre alt und wohnt in einem kleinen Dorf, wo er einen alten Garten hat.
:2. A kertet még a nagyapja ültette, és almafák állnak benne, amelyek már öregek és fáradtak. - Den Garten hat sein Großvater gepflanzt, und es gibt Apfelbäume darin, die alt und müde sind.
:3. November van, a tél hamarosan megérkezik, Nikolai pedig minden nap dolgozik a kertben. - Es ist November, der Winter kommt bald, und Nikolai arbeitet jeden Tag im Garten.
:4. Levágja a régi ágakat, összegereblyézi az elszáradt leveleket, és tudja, hogy hamarosan jön a fagy. - Er schneidet alte Äste ab, räumt alte Blätter auf, und er weiß, dass der Frost bald kommt.
:5. Mégis tovább dolgozik, mert fontos neki a kert, és mert a kert a nagyapjától maradt rá. - Aber er arbeitet trotzdem, weil ihm der Garten wichtig ist und weil der Garten von seinem Großvater kommt.
:6. Egy reggelen köd van, és Nikolai éppen a kertben dolgozik, amikor meglát egy nőt a ködben. - An einem Morgen ist Nebel, und Nikolai arbeitet im Garten, als er eine Frau im Nebel sieht.
:7. A nő közelebb jön, Nikolai pedig felismeri, mert Sofia az, aki ebből a faluból származik. - Die Frau kommt näher, und Nikolai erkennt sie, weil es Sofia ist, die aus diesem Dorf kommt.
:8. Sofia sokáig távol volt, sok évet töltött a városban, most pedig újra itt van. - Sofia war lange weg, viele Jahre in der Stadt, und jetzt ist sie wieder hier.
:9. Nikolai azt mondja: „Sofia? Te vagy az?” - Nikolai sagt: „Sofia? Bist du das?“
:10. Sofia azt mondja: „Igen. Szervusz, Nikolai.” - Sofia sagt: „Ja. Hallo Nikolai.“
:11. Egymásra néznek, és hosszú szünet következik, mielőtt Nikolai azt mondja, jöjjön be, teát készít. - Sie schauen sich an, und es ist eine lange Pause, bevor Nikolai sagt, sie solle reinkommen, er mache Tee.
:12. Bemmennek a konyhába, amely kicsi és meleg, és amelyben ég a kályha. - Sie gehen in die Küche, die klein und warm ist und in der der Ofen brennt.
:13. Nikolai teát készít, aztán leülnek az öreg asztalhoz, amelyen repedések vannak. - Nikolai macht Tee, und dann setzen sie sich an den alten Tisch, der Risse hat.
:14. Nikolai megkérdezi, mióta van újra itt, Sofia pedig azt mondja, egy hete. - Nikolai fragt, wie lange sie schon zurück ist, und Sofia sagt, seit einer Woche.
:15. Nikolai bólint, Sofia kinéz az ablakon, és azt mondja, hogy a szülői ház még áll. - Nikolai nickt, Sofia schaut aus dem Fenster, und sie sagt, dass das Elternhaus noch steht.
:16. Nikolai azt mondja, igen, de munka kell hozzá, Sofia pedig azt mondja, tudja. - Nikolai sagt, ja, aber es brauche Arbeit, und Sofia sagt, sie weiß es.
:17. Teát isznak, és csend van, de ez a csend rendben van, mert gyerekkoruk óta ismerik egymást. - Sie trinken Tee, und es ist still, aber die Stille ist in Ordnung, weil sie sich seit der Kindheit kennen.
:18. Sofia megkérdezi, dolgozik-e még a kertben, Nikolai pedig azt mondja, igen, minden nap. - Sofia fragt, ob er noch im Garten arbeitet, und Nikolai sagt, ja, jeden Tag.
:19. Sofia megkérdezi, novemberben is, Nikolai pedig elmosolyodik, és azt mondja, novemberben különösen. - Sofia fragt, im November auch, und Nikolai lächelt und sagt, im November besonders.
:20. Sofia érti ezt, és azt mondja, az apja is így csinálta. - Sofia versteht das und sagt, dass ihr Vater das auch so gemacht hat.
:21. Nikolai azt mondja, tudja, mert néha segített neki, Sofia pedig ránéz. - Nikolai sagt, er weiß es, weil er ihm manchmal geholfen hat, und Sofia schaut ihn an.
:22. Sofia azt mondja, ezt nem tudta, Nikolai pedig azt mondja, az apja sokat beszélt a kertjéről. - Sofia sagt, dass sie das nicht wusste, und Nikolai sagt, dass ihr Vater viel von seinem Garten gesprochen hat.
:23. Tovább isszák a teát, amely meleg és jó, miközben odakint köd és hideg van. - Sie trinken weiter den Tee, der warm und gut ist, während draußen Nebel und Kälte sind.
:24. A konyhában azonban meleg van, és ez a meleg most többet jelent, mint amit mondani kellene róla. - Aber in der Küche ist es warm, und diese Wärme bedeutet jetzt mehr, als man darüber sagen müsste.
:25. Sofia megkérdezi, teremnek-e még almák, Nikolai pedig azt mondja, néhány terem, de nem sok. - Sofia fragt, ob die Äpfel noch kommen, und Nikolai sagt, manche kommen, aber nicht viele.
:26. Azt is hozzáteszi, hogy amelyek még teremnek, azok nagyon jók, Sofia pedig aznap először elmosolyodik. - Er fügt hinzu, dass die, die noch kommen, sehr gut sind, und Sofia lächelt zum ersten Mal an diesem Tag.
:27. Sofia azt mondja, ezt elhiszi neki, és a mondat egyszerűsége miatt igaznak hangzik. - Sofia sagt, dass sie ihm das glaubt, und wegen der Einfachheit des Satzes klingt er wahr.
:28. Egy óra múlva Sofia feláll, és azt mondja, mennie kell. - Nach einer Stunde steht Sofia auf und sagt, dass sie gehen muss.
:29. Nikolai azt mondja, jöjjön vissza holnap, mert a kert szép a ködben. - Nikolai sagt, sie solle morgen wiederkommen, weil der Garten schön im Nebel ist.
:30. Sofia ránéz, és azt mondja, igen, talán, ami nem ígéret, de nem is elutasítás. - Sofia schaut ihn an und sagt, ja, vielleicht, was kein Versprechen ist, aber auch keine Ablehnung.
:31. Elmegy, Nikolai pedig a konyhában marad, és a két üres csészét nézi. - Sie geht, und Nikolai bleibt in der Küche und schaut auf die zwei leeren Tassen.
:32. Sofiára gondol, a kertre gondol, és a nagyapjára gondol, aki a kertet ültette. - Er denkt an Sofia, an den Garten und an seinen Großvater, der den Garten gepflanzt hat.
:33. Lekapcsolja a villanyt, lefekszik, és tudja, hogy másnap reggel újra a kertben fog dolgozni. - Er macht das Licht aus, geht ins Bett, und weiß, dass er morgen früh wieder im Garten arbeiten wird.
:34. Ez így jó. - Das ist gut so.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Nikolais Garten.
:1. Nikolai ist 64 Jahre alt und wohnt in einem kleinen Dorf, wo er einen alten Garten hat.
:2. Den Garten hat sein Großvater gepflanzt, und es gibt Apfelbäume darin, die alt und müde sind.
:3. Es ist November, der Winter kommt bald, und Nikolai arbeitet jeden Tag im Garten.
:4. Er schneidet alte Äste ab, räumt alte Blätter auf, und er weiß, dass der Frost bald kommt.
:5. Aber er arbeitet trotzdem, weil ihm der Garten wichtig ist und weil der Garten von seinem Großvater kommt.
:6. An einem Morgen ist Nebel, und Nikolai arbeitet im Garten, als er eine Frau im Nebel sieht.
:7. Die Frau kommt näher, und Nikolai erkennt sie, weil es Sofia ist, die aus diesem Dorf kommt.
:8. Sofia war lange weg, viele Jahre in der Stadt, und jetzt ist sie wieder hier.
:9. Nikolai sagt: „Sofia? Bist du das?“
:10. Sofia sagt: „Ja. Hallo Nikolai.“
:11. Sie schauen sich an, und es ist eine lange Pause, bevor Nikolai sagt, sie solle reinkommen, er mache Tee.
:12. Sie gehen in die Küche, die klein und warm ist und in der der Ofen brennt.
:13. Nikolai macht Tee, und dann setzen sie sich an den alten Tisch, der Risse hat.
:14. Nikolai fragt, wie lange sie schon zurück ist, und Sofia sagt, seit einer Woche.
:15. Nikolai nickt, Sofia schaut aus dem Fenster, und sie sagt, dass das Elternhaus noch steht.
:16. Nikolai sagt, ja, aber es brauche Arbeit, und Sofia sagt, sie weiß es.
:17. Sie trinken Tee, und es ist still, aber die Stille ist in Ordnung, weil sie sich seit der Kindheit kennen.
:18. Sofia fragt, ob er noch im Garten arbeitet, und Nikolai sagt, ja, jeden Tag.
:19. Sofia fragt, im November auch, und Nikolai lächelt und sagt, im November besonders.
:20. Sofia versteht das und sagt, dass ihr Vater das auch so gemacht hat.
:21. Nikolai sagt, er weiß es, weil er ihm manchmal geholfen hat, und Sofia schaut ihn an.
:22. Sofia sagt, dass sie das nicht wusste, und Nikolai sagt, dass ihr Vater viel von seinem Garten gesprochen hat.
:23. Sie trinken weiter den Tee, der warm und gut ist, während draußen Nebel und Kälte sind.
:24. Aber in der Küche ist es warm, und diese Wärme bedeutet jetzt mehr, als man darüber sagen müsste.
:25. Sofia fragt, ob die Äpfel noch kommen, und Nikolai sagt, manche kommen, aber nicht viele.
:26. Er fügt hinzu, dass die, die noch kommen, sehr gut sind, und Sofia lächelt zum ersten Mal an diesem Tag.
:27. Sofia sagt, dass sie ihm das glaubt, und wegen der Einfachheit des Satzes klingt er wahr.
:28. Nach einer Stunde steht Sofia auf und sagt, dass sie gehen muss.
:29. Nikolai sagt, sie solle morgen wiederkommen, weil der Garten schön im Nebel ist.
:30. Sofia schaut ihn an und sagt, ja, vielleicht, was kein Versprechen ist, aber auch keine Ablehnung.
:31. Sie geht, und Nikolai bleibt in der Küche und schaut auf die zwei leeren Tassen.
:32. Er denkt an Sofia, an den Garten und an seinen Großvater, der den Garten gepflanzt hat.
:33. Er macht das Licht aus, geht ins Bett, und weiß, dass er morgen früh wieder im Garten arbeiten wird.
:34. Das ist gut so.
|}
=== 2 ===
:A kert a ködben.
:1. Nikolai soha nem hagyta el a nagyapja kertjét, azokban az években sem, amikor a fák kevesebbet teremtek, és most sem, amikor a november elvitte az utolsó leveleket.
:2. Tudta, hogy a fagy két-három hét múlva megérkezik, talán korábban, de ez nem változtatott azon, hogy a kerthez tartozó munka még elvégzendő volt.
:3. Minden reggel kint dolgozott a régi szerszámokkal, amelyek még a nagyapjától maradtak rá.
:4. A munkának olyan nyugodt szabályossága volt, amelyet az ember már nem kérdőjelez meg, mert a kérdezés semmit sem változtat, az abbahagyás viszont nagyon sokat.
:5. A köd azon a reggelen korán jött, és maradt, ahogy a novemberi köd maradni szokott, sietség nélkül.
:6. Nikolai ágakat vágott, és maga körül hallgatta a falu csendjét, amely más volt, mint a város csendje: mélyebb, és azok nélkül a zajok nélkül, amelyek a városi csendet csak elfedik.
:7. Akkor látta meg Sofiát, amikor előlépett a ködből: először csak egy körvonal volt, aztán egy nő, aztán valaki, akit ismert.
:8. Szüksége volt egy pillanatra, mert sok év úgy változtatja meg az ember arcát, hogy előbb le kell fordítani, mielőtt az ember megérti.
:9. Tizenkét éve nem látták egymást, és az első, amit Sofia mondott, az ő neve volt, kérdésként.
:10. Az első, amit Nikolai mondott, az Sofia neve volt, válaszként, és ez volt a viszontlátás.
:11. Behívta a konyhába, mert odakint túl hideg volt egy hosszú beszélgetéshez.
:12. És mert azoknak az embereknek a beszélgetéseihez, akik régóta nem látták egymást, meleg kell: nem képletesen, hanem a kályha és a tea konkrét melege.
:13. Leültek a régi asztalhoz, amely repedezett volt, és abból az időből származott, amelyet mindketten még ismertek.
:14. Nikolai teát készített, a konyhában pedig ott volt a fa és az öreg kő illata, amely az ilyen házakban mindig jelen van.
:15. Sofia megkérdezte, dolgozik-e még a kertben, ő pedig azt mondta, igen, novemberben is, különösen novemberben.
:16. Amikor ezt mondta, Sofia úgy mosolygott, hogy látszott rajta: érti, mert az apja is pontosan így csinálta.
:17. Nikolai ezt tudta, mert néha segített az apjának, amit Sofia nem tudott.
:18. Ez a nem tudás kis ablakot nyitott a múltba, amelyen mindketten röviden benéztek, anélkül hogy sokat mondtak volna.
:19. Beszéltek a szülői házról, amelynek javításokra volt szüksége, és a faluról, amely megváltozott is, meg nem is.
:20. Apró, konkrét dolgokról beszéltek, a tea melegebb lett, aztán elfogyott, és a mondatok közötti csend nem volt kellemetlen.
:21. Ez olyan ember csendje volt, akinek az embernek nem kell állandóan bizonyítania valamit.
:22. Amikor Sofia felállt, Nikolai azt mondta neki, jöjjön vissza holnap, mert a kert szép a ködben.
:23. Ez különös meghívás volt, mégis a megfelelő, mert ezzel mondta el azt, amit mondani akart, anélkül hogy közvetlenül kimondta volna.
:24. Sofia röviden ránézett, és azt mondta, talán, ami ebben az összefüggésben több volt, mint egy talán.
:25. Nikolai a konyhában maradt, maga előtt a két üres csészével, és egy ideig az asztalt nézte.
:26. Aztán lekapcsolta a villanyt, lefeküdt, és másnap reggel újra kiment majd a kertbe, mint mindig.
:27. Csak most ennek volt egy kicsi, új oka is.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A kert a ködben. - Der Garten im Nebel.
:1. Nikolai soha nem hagyta el a nagyapja kertjét, azokban az években sem, amikor a fák kevesebbet teremtek, és most sem, amikor a november elvitte az utolsó leveleket. - Nikolai hatte den Garten seines Großvaters nie aufgegeben, auch nicht in den Jahren, in denen die Bäume weniger trugen, und auch nicht jetzt, wo der November die letzten Blätter geholt hatte.
:2. Tudta, hogy a fagy két-három hét múlva megérkezik, talán korábban, de ez nem változtatott azon, hogy a kerthez tartozó munka még elvégzendő volt. - Er wusste, dass der Frost in zwei, drei Wochen kommen würde, vielleicht früher, aber das änderte nichts daran, dass die Arbeit des Gartens noch zu tun war.
:3. Minden reggel kint dolgozott a régi szerszámokkal, amelyek még a nagyapjától maradtak rá. - Er arbeitete jeden Morgen draußen, mit dem alten Werkzeug, das noch von seinem Großvater stammte.
:4. A munkának olyan nyugodt szabályossága volt, amelyet az ember már nem kérdőjelez meg, mert a kérdezés semmit sem változtat, az abbahagyás viszont nagyon sokat. - Die Arbeit hatte die ruhige Regelmäßigkeit von etwas, das man nicht mehr hinterfragt, weil das Hinterfragen nichts verändert, aber das Aufhören sehr viel.
:5. A köd azon a reggelen korán jött, és maradt, ahogy a novemberi köd maradni szokott, sietség nélkül. - Der Nebel kam an diesem Morgen früh und blieb, wie Nebel im November bleibt, ohne Eile.
:6. Nikolai ágakat vágott, és maga körül hallgatta a falu csendjét, amely más volt, mint a város csendje: mélyebb, és azok nélkül a zajok nélkül, amelyek a városi csendet csak elfedik. - Nikolai schnitt Äste und hörte die Stille des Dorfes um sich herum, die anders war als die Stille der Stadt, tiefer und ohne die Geräusche, die Stille in der Stadt nur überdecken.
:7. Akkor látta meg Sofiát, amikor előlépett a ködből: először csak egy körvonal volt, aztán egy nő, aztán valaki, akit ismert. - Er sah Sofia, als sie aus dem Nebel kam, zuerst nur eine Silhouette, dann eine Frau, dann jemanden, den er kannte.
:8. Szüksége volt egy pillanatra, mert sok év úgy változtatja meg az ember arcát, hogy előbb le kell fordítani, mielőtt az ember megérti. - Er brauchte einen Moment, weil viele Jahre das Gesicht eines Menschen verändern auf eine Art, die man erst übersetzen muss, bevor man versteht.
:9. Tizenkét éve nem látták egymást, és az első, amit Sofia mondott, az ő neve volt, kérdésként. - Sie hatten sich seit zwölf Jahren nicht gesehen, und das Erste, was sie sagte, war sein Name, als Frage.
:10. Az első, amit Nikolai mondott, az Sofia neve volt, válaszként, és ez volt a viszontlátás. - Das Erste, was er sagte, war ihres, als Antwort, und das war das Wiedersehen.
:11. Behívta a konyhába, mert odakint túl hideg volt egy hosszú beszélgetéshez. - Er lud sie in die Küche ein, weil es draußen zu kalt war für ein langes Gespräch.
:12. És mert azoknak az embereknek a beszélgetéseihez, akik régóta nem látták egymást, meleg kell: nem képletesen, hanem a kályha és a tea konkrét melege. - Und weil Gespräche zwischen Menschen, die sich lange nicht gesehen haben, Wärme brauchen, nicht Metaphorisches, sondern das Konkrete des Ofens und des Tees.
:13. Leültek a régi asztalhoz, amely repedezett volt, és abból az időből származott, amelyet mindketten még ismertek. - Sie setzten sich an den alten Tisch, der Risse hatte und der aus einer Zeit stammte, die beide noch kannten.
:14. Nikolai teát készített, a konyhában pedig ott volt a fa és az öreg kő illata, amely az ilyen házakban mindig jelen van. - Nikolai machte Tee, und die Küche hatte den Geruch von Holz und altem Stein, der in Häusern dieser Art immer da ist.
:15. Sofia megkérdezte, dolgozik-e még a kertben, ő pedig azt mondta, igen, novemberben is, különösen novemberben. - Sofia fragte, ob er noch im Garten arbeite, und er sagte ja, auch im November, besonders im November.
:16. Amikor ezt mondta, Sofia úgy mosolygott, hogy látszott rajta: érti, mert az apja is pontosan így csinálta. - Als er das sagte, lächelte sie auf eine Art, die zeigte, dass sie das verstand, weil ihr Vater es genauso gemacht hatte.
:17. Nikolai ezt tudta, mert néha segített az apjának, amit Sofia nem tudott. - Das wusste Nikolai, weil er dem Vater manchmal geholfen hatte, was Sofia nicht gewusst hatte.
:18. Ez a nem tudás kis ablakot nyitott a múltba, amelyen mindketten röviden benéztek, anélkül hogy sokat mondtak volna. - Dieses Nicht-Wissen öffnete ein kleines Fenster in die Vergangenheit, durch das beide kurz schauten, ohne viel zu sagen.
:19. Beszéltek a szülői házról, amelynek javításokra volt szüksége, és a faluról, amely megváltozott is, meg nem is. - Sie sprachen über das Elternhaus, das Reparaturen brauchte, und über das Dorf, das sich verändert hatte und auch nicht.
:20. Apró, konkrét dolgokról beszéltek, a tea melegebb lett, aztán elfogyott, és a mondatok közötti csend nem volt kellemetlen. - Sie sprachen über kleine konkrete Dinge, und der Tee wurde wärmer und dann leer, und die Stille zwischen den Sätzen war nicht unangenehm.
:21. Ez olyan ember csendje volt, akinek az embernek nem kell állandóan bizonyítania valamit. - Es war die Stille von jemandem, dem man nicht ständig etwas beweisen muss.
:22. Amikor Sofia felállt, Nikolai azt mondta neki, jöjjön vissza holnap, mert a kert szép a ködben. - Als Sofia aufstand, sagte Nikolai, sie solle morgen wieder vorbeikommen, der Garten sei schön im Nebel.
:23. Ez különös meghívás volt, mégis a megfelelő, mert ezzel mondta el azt, amit mondani akart, anélkül hogy közvetlenül kimondta volna. - Das war eine seltsame Einladung und trotzdem die richtige, weil er damit sagte, was er sagen wollte, ohne es direkt zu sagen.
:24. Sofia röviden ránézett, és azt mondta, talán, ami ebben az összefüggésben több volt, mint egy talán. - Sofia schaute ihn an, kurz, und sagte vielleicht, was in diesem Zusammenhang mehr war als ein vielleicht.
:25. Nikolai a konyhában maradt, maga előtt a két üres csészével, és egy ideig az asztalt nézte. - Nikolai blieb in der Küche, mit den zwei leeren Tassen vor sich, und schaute eine Weile auf den Tisch.
:26. Aztán lekapcsolta a villanyt, lefeküdt, és másnap reggel újra kiment majd a kertbe, mint mindig. - Dann machte er das Licht aus und ging ins Bett, und morgen früh würde er wieder in den Garten gehen, wie immer.
:27. Csak most ennek volt egy kicsi, új oka is. - Nur hatte es jetzt einen kleinen, neuen Grund.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Der Garten im Nebel.
:1. Nikolai hatte den Garten seines Großvaters nie aufgegeben, auch nicht in den Jahren, in denen die Bäume weniger trugen, und auch nicht jetzt, wo der November die letzten Blätter geholt hatte.
:2. Er wusste, dass der Frost in zwei, drei Wochen kommen würde, vielleicht früher, aber das änderte nichts daran, dass die Arbeit des Gartens noch zu tun war.
:3. Er arbeitete jeden Morgen draußen, mit dem alten Werkzeug, das noch von seinem Großvater stammte.
:4. Die Arbeit hatte die ruhige Regelmäßigkeit von etwas, das man nicht mehr hinterfragt, weil das Hinterfragen nichts verändert, aber das Aufhören sehr viel.
:5. Der Nebel kam an diesem Morgen früh und blieb, wie Nebel im November bleibt, ohne Eile.
:6. Nikolai schnitt Äste und hörte die Stille des Dorfes um sich herum, die anders war als die Stille der Stadt, tiefer und ohne die Geräusche, die Stille in der Stadt nur überdecken.
:7. Er sah Sofia, als sie aus dem Nebel kam, zuerst nur eine Silhouette, dann eine Frau, dann jemanden, den er kannte.
:8. Er brauchte einen Moment, weil viele Jahre das Gesicht eines Menschen verändern auf eine Art, die man erst übersetzen muss, bevor man versteht.
:9. Sie hatten sich seit zwölf Jahren nicht gesehen, und das Erste, was sie sagte, war sein Name, als Frage.
:10. Das Erste, was er sagte, war ihres, als Antwort, und das war das Wiedersehen.
:11. Er lud sie in die Küche ein, weil es draußen zu kalt war für ein langes Gespräch.
:12. Und weil Gespräche zwischen Menschen, die sich lange nicht gesehen haben, Wärme brauchen, nicht Metaphorisches, sondern das Konkrete des Ofens und des Tees.
:13. Sie setzten sich an den alten Tisch, der Risse hatte und der aus einer Zeit stammte, die beide noch kannten.
:14. Nikolai machte Tee, und die Küche hatte den Geruch von Holz und altem Stein, der in Häusern dieser Art immer da ist.
:15. Sofia fragte, ob er noch im Garten arbeite, und er sagte ja, auch im November, besonders im November.
:16. Als er das sagte, lächelte sie auf eine Art, die zeigte, dass sie das verstand, weil ihr Vater es genauso gemacht hatte.
:17. Das wusste Nikolai, weil er dem Vater manchmal geholfen hatte, was Sofia nicht gewusst hatte.
:18. Dieses Nicht-Wissen öffnete ein kleines Fenster in die Vergangenheit, durch das beide kurz schauten, ohne viel zu sagen.
:19. Sie sprachen über das Elternhaus, das Reparaturen brauchte, und über das Dorf, das sich verändert hatte und auch nicht.
:20. Sie sprachen über kleine konkrete Dinge, und der Tee wurde wärmer und dann leer, und die Stille zwischen den Sätzen war nicht unangenehm.
:21. Es war die Stille von jemandem, dem man nicht ständig etwas beweisen muss.
:22. Als Sofia aufstand, sagte Nikolai, sie solle morgen wieder vorbeikommen, der Garten sei schön im Nebel.
:23. Das war eine seltsame Einladung und trotzdem die richtige, weil er damit sagte, was er sagen wollte, ohne es direkt zu sagen.
:24. Sofia schaute ihn an, kurz, und sagte vielleicht, was in diesem Zusammenhang mehr war als ein vielleicht.
:25. Nikolai blieb in der Küche, mit den zwei leeren Tassen vor sich, und schaute eine Weile auf den Tisch.
:26. Dann machte er das Licht aus und ging ins Bett, und morgen früh würde er wieder in den Garten gehen, wie immer.
:27. Nur hatte es jetzt einen kleinen, neuen Grund.
|}
=== 3 ===
:Egy kicsi, új ok.
:1. Nikolai soha nem hagyta el a nagyapja kertjét, amit a faluban egyesek makacsságnak tartottak, ő maga viszont olyasminek, amit nem kellett megneveznie.
:2. Mert azok a dolgok, amelyeket az ember magyarázat nélkül tesz, többnyire az igaziak.
:3. Az almafák öregek voltak, és kevesebbet teremtek, mint régen, ami öreg fáknál természetes.
:4. Nikolai mégis minden reggel kint dolgozott a nagyapja szerszámaival, amelyek még jók voltak.
:5. Mert a jó szerszámok tovább tartanak, mint azok az emberek, akik használják őket.
:6. A köd azon a reggelen korán jött, és maradt, ahogy a novemberi köd maradni szokott, sietség és bocsánatkérés nélkül.
:7. Nikolai régi ágakat vágott, körülötte pedig ott volt a falu csendje.
:8. Azoknak a helyeknek a sajátos csendje, amelyek már nem növekednek, de nem is tűnnek el.
:9. Sofia úgy jelent meg a ködből, mint valaki, akit az ember várt, anélkül hogy tudta volna.
:10. Először csak körvonal volt, aztán nő, aztán valaki, akit Nikolai ismert.
:11. Nikolainak szüksége volt egy pillanatra, mert tizenkét év lassan és szándék nélkül változtatja meg az ember arcát.
:12. Olyan módon, amelyet előbb olvasni kell, mielőtt az ember megérti.
:13. Kimondták egymás nevét, kérdésként és válaszként.
:14. Hosszú idő után ez a legőszintébb, amit mondani lehet, mert minden más feltételezi, hogy az ember tudja, hol kezdje.
:15. Behívta a konyhába, mert odakint a hideg rövidebbé tette volna a beszélgetést a szükségesnél.
:16. És mert azoknak az embereknek a beszélgetéseihez, akik régóta nem látták egymást, idő kell, hogy eljussanak oda, amik valójában.
:17. A konyha meleg volt, a kályha égett, az asztalon pedig ott voltak azok a repedések, amelyek mindig is ott voltak.
:18. Sofia leült, és úgy nézett körül, mint aki ismer egy szobát, és közben először látja.
:19. Mert tizenkét év a tekintetet is megváltoztatja.
:20. Nikolai teát készített, és beszélgetni kezdtek a szülői házról, amely javításra szorult.
:21. Beszéltek a faluról is, amely megváltozott, és mégsem egészen változott meg.
:22. Apró, konkrét dolgokról beszéltek, amelyek azoknak a beszélgetéseknek az anyagai, amelyek még nem tudják, milyen mélyre akarnak menni.
:23. Amikor Sofia megkérdezte, dolgozik-e még a kertben, novemberben is, Nikolai azt mondta, igen, különösen novemberben.
:24. Az erre megjelenő mosolya az aznapi első mosoly volt, és figyelmeztetés nélkül jött, ahogy az igaziak többnyire szoktak.
:25. Nikolai elmesélte, hogy néha segített az apjának, amit Sofia nem tudott.
:26. Ez a nem tudás megnyitott valamit közöttük, egy kis ablakot a közös múltba.
:27. Mindketten röviden benéztek rajta, anélkül hogy kommentálták volna.
:28. A tea elfogyott, és a mondatok közötti csend olyan ember csendje volt, akinek semmit sem kell bizonyítani.
:29. Ez a csend legjobb fajtája, mert nincs súlya.
:30. Amikor Sofia felállt, Nikolai azt mondta neki, jöjjön vissza holnap, mert a kert szép a ködben.
:31. Ez furcsa meghívás volt, és pontosan a megfelelő, mert ezzel elmondta, amit mondani akart, anélkül hogy a közvetlen utat választotta volna.
:32. A közvetlen út néha a rossz út.
:33. Sofia egy pillanatig ránézett, és azt mondta: talán.
:34. Ebben a talánban több volt, mint sok ígéretben.
:35. Nikolai a konyhában maradt, a két üres csészét nézte, és arra gondolt, hogy holnap a kert újra várni fogja.
:36. Mint mindig, csak most ennek volt egy kicsi, új oka is, ami nem nagy gondolat volt, de igazi.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Egy kicsi, új ok. - Ein kleiner neuer Grund.
:1. Nikolai soha nem hagyta el a nagyapja kertjét, amit a faluban egyesek makacsságnak tartottak, ő maga viszont olyasminek, amit nem kellett megneveznie. - Nikolai hatte den Garten seines Großvaters nie aufgegeben, was manche im Dorf für Sturheit hielten und was er selbst als etwas betrachtete, das er nicht benennen musste.
:2. Mert azok a dolgok, amelyeket az ember magyarázat nélkül tesz, többnyire az igaziak. - Weil Dinge, die man tut, ohne sie zu erklären, meistens die echten sind.
:3. Az almafák öregek voltak, és kevesebbet teremtek, mint régen, ami öreg fáknál természetes. - Die Apfelbäume waren alt und trugen weniger als früher, was normal ist für alte Bäume.
:4. Nikolai mégis minden reggel kint dolgozott a nagyapja szerszámaival, amelyek még jók voltak. - Nikolai arbeitete trotzdem jeden Morgen draußen, mit dem Werkzeug seines Großvaters, das noch gut war.
:5. Mert a jó szerszámok tovább tartanak, mint azok az emberek, akik használják őket. - Weil gute Werkzeuge länger halten als die Menschen, die sie benutzen.
:6. A köd azon a reggelen korán jött, és maradt, ahogy a novemberi köd maradni szokott, sietség és bocsánatkérés nélkül. - Der Nebel kam an diesem Morgen früh und blieb, wie Novembernebel bleibt, ohne Eile und ohne Entschuldigung.
:7. Nikolai régi ágakat vágott, körülötte pedig ott volt a falu csendje. - Nikolai schnitt alte Äste, und die Stille des Dorfes war um ihn herum.
:8. Azoknak a helyeknek a sajátos csendje, amelyek már nem növekednek, de nem is tűnnek el. - Die spezifische Stille von Orten, die nicht mehr wachsen, aber auch nicht verschwinden.
:9. Sofia úgy jelent meg a ködből, mint valaki, akit az ember várt, anélkül hogy tudta volna. - Sofia erschien aus dem Nebel wie jemand, den man erwartet hatte, ohne es zu wissen.
:10. Először csak körvonal volt, aztán nő, aztán valaki, akit Nikolai ismert. - Zuerst eine Silhouette, dann eine Frau, dann jemand, den er kannte.
:11. Nikolainak szüksége volt egy pillanatra, mert tizenkét év lassan és szándék nélkül változtatja meg az ember arcát. - Nikolai brauchte einen Moment, weil zwölf Jahre das Gesicht eines Menschen verändern, langsam und ohne Absicht.
:12. Olyan módon, amelyet előbb olvasni kell, mielőtt az ember megérti. - Auf eine Art, die man erst lesen muss, bevor man versteht.
:13. Kimondták egymás nevét, kérdésként és válaszként. - Sie sagten sich ihre Namen, Frage und Antwort.
:14. Hosszú idő után ez a legőszintébb, amit mondani lehet, mert minden más feltételezi, hogy az ember tudja, hol kezdje. - Das ist das Ehrlichste, was man nach langer Zeit sagen kann, weil alles andere voraussetzt, dass man weiß, wo man anfängt.
:15. Behívta a konyhába, mert odakint a hideg rövidebbé tette volna a beszélgetést a szükségesnél. - Er lud sie in die Küche ein, weil draußen die Kälte das Gespräch kürzer machen würde als nötig.
:16. És mert azoknak az embereknek a beszélgetéseihez, akik régóta nem látták egymást, idő kell, hogy eljussanak oda, amik valójában. - Und weil Gespräche zwischen Menschen, die sich lange nicht gesehen haben, Zeit brauchen, um zu dem zu kommen, was sie eigentlich sind.
:17. A konyha meleg volt, a kályha égett, az asztalon pedig ott voltak azok a repedések, amelyek mindig is ott voltak. - Die Küche war warm, der Ofen brannte, und der Tisch hatte die Risse, die er immer gehabt hatte.
:18. Sofia leült, és úgy nézett körül, mint aki ismer egy szobát, és közben először látja. - Sofia setzte sich und schaute sich um mit dem Blick von jemandem, der einen Raum kennt und ihn gleichzeitig zum ersten Mal sieht.
:19. Mert tizenkét év a tekintetet is megváltoztatja. - Weil zwölf Jahre auch den Blick verändern.
:20. Nikolai teát készített, és beszélgetni kezdtek a szülői házról, amely javításra szorult. - Er machte Tee, und sie sprachen über das Elternhaus, das Reparaturen brauchte.
:21. Beszéltek a faluról is, amely megváltozott, és mégsem egészen változott meg. - Sie sprachen über das Dorf, das sich verändert hatte und auch wieder nicht.
:22. Apró, konkrét dolgokról beszéltek, amelyek azoknak a beszélgetéseknek az anyagai, amelyek még nem tudják, milyen mélyre akarnak menni. - Sie sprachen über kleine konkrete Dinge, die das Material von Gesprächen sind, die noch nicht wissen, wie tief sie gehen wollen.
:23. Amikor Sofia megkérdezte, dolgozik-e még a kertben, novemberben is, Nikolai azt mondta, igen, különösen novemberben. - Als Sofia fragte, ob er noch im Garten arbeite, auch im November, sagte er ja, besonders im November.
:24. Az erre megjelenő mosolya az aznapi első mosoly volt, és figyelmeztetés nélkül jött, ahogy az igaziak többnyire szoktak. - Das Lächeln, das sie darauf zeigte, war das erste Lächeln des Tages, und es kam ohne Warnung, was die echten meistens tun.
:25. Nikolai elmesélte, hogy néha segített az apjának, amit Sofia nem tudott. - Er erzählte, dass er ihrem Vater manchmal geholfen hatte, was sie nicht gewusst hatte.
:26. Ez a nem tudás megnyitott valamit közöttük, egy kis ablakot a közös múltba. - Dieses Nicht-Gewusst-Haben öffnete etwas zwischen ihnen, ein kleines Fenster in eine gemeinsame Vergangenheit.
:27. Mindketten röviden benéztek rajta, anélkül hogy kommentálták volna. - Durch das beide kurz schauten, ohne es zu kommentieren.
:28. A tea elfogyott, és a mondatok közötti csend olyan ember csendje volt, akinek semmit sem kell bizonyítani. - Der Tee wurde leer, und die Stille zwischen den Sätzen war die Stille von jemandem, dem man nichts beweisen muss.
:29. Ez a csend legjobb fajtája, mert nincs súlya. - Das ist die beste Art von Stille, weil sie kein Gewicht hat.
:30. Amikor Sofia felállt, Nikolai azt mondta neki, jöjjön vissza holnap, mert a kert szép a ködben. - Als Sofia aufstand, sagte Nikolai, sie solle morgen wieder vorbeikommen, der Garten sei schön im Nebel.
:31. Ez furcsa meghívás volt, és pontosan a megfelelő, mert ezzel elmondta, amit mondani akart, anélkül hogy a közvetlen utat választotta volna. - Das war eine seltsame Einladung und genau die richtige, weil er damit sagte, was er sagen wollte, ohne den direkten Weg zu nehmen.
:32. A közvetlen út néha a rossz út. - Der direkte Weg ist manchmal der falsche.
:33. Sofia egy pillanatig ránézett, és azt mondta: talán. - Sofia schaute ihn an, einen Moment lang, und sagte vielleicht.
:34. Ebben a talánban több volt, mint sok ígéretben. - In diesem vielleicht war mehr als in vielen Zusagen.
:35. Nikolai a konyhában maradt, a két üres csészét nézte, és arra gondolt, hogy holnap a kert újra várni fogja. - Nikolai blieb in der Küche, schaute auf die zwei leeren Tassen, und dachte, dass morgen der Garten wieder auf ihn warten würde.
:36. Mint mindig, csak most ennek volt egy kicsi, új oka is, ami nem nagy gondolat volt, de igazi. - Wie immer, nur hatte das jetzt einen kleinen, neuen Grund, was kein großer Gedanke war, aber ein echter.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Ein kleiner neuer Grund.
:1. Nikolai hatte den Garten seines Großvaters nie aufgegeben, was manche im Dorf für Sturheit hielten und was er selbst als etwas betrachtete, das er nicht benennen musste.
:2. Weil Dinge, die man tut, ohne sie zu erklären, meistens die echten sind.
:3. Die Apfelbäume waren alt und trugen weniger als früher, was normal ist für alte Bäume.
:4. Nikolai arbeitete trotzdem jeden Morgen draußen, mit dem Werkzeug seines Großvaters, das noch gut war.
:5. Weil gute Werkzeuge länger halten als die Menschen, die sie benutzen.
:6. Der Nebel kam an diesem Morgen früh und blieb, wie Novembernebel bleibt, ohne Eile und ohne Entschuldigung.
:7. Nikolai schnitt alte Äste, und die Stille des Dorfes war um ihn herum.
:8. Die spezifische Stille von Orten, die nicht mehr wachsen, aber auch nicht verschwinden.
:9. Sofia erschien aus dem Nebel wie jemand, den man erwartet hatte, ohne es zu wissen.
:10. Zuerst eine Silhouette, dann eine Frau, dann jemand, den er kannte.
:11. Nikolai brauchte einen Moment, weil zwölf Jahre das Gesicht eines Menschen verändern, langsam und ohne Absicht.
:12. Auf eine Art, die man erst lesen muss, bevor man versteht.
:13. Sie sagten sich ihre Namen, Frage und Antwort.
:14. Das ist das Ehrlichste, was man nach langer Zeit sagen kann, weil alles andere voraussetzt, dass man weiß, wo man anfängt.
:15. Er lud sie in die Küche ein, weil draußen die Kälte das Gespräch kürzer machen würde als nötig.
:16. Und weil Gespräche zwischen Menschen, die sich lange nicht gesehen haben, Zeit brauchen, um zu dem zu kommen, was sie eigentlich sind.
:17. Die Küche war warm, der Ofen brannte, und der Tisch hatte die Risse, die er immer gehabt hatte.
:18. Sofia setzte sich und schaute sich um mit dem Blick von jemandem, der einen Raum kennt und ihn gleichzeitig zum ersten Mal sieht.
:19. Weil zwölf Jahre auch den Blick verändern.
:20. Er machte Tee, und sie sprachen über das Elternhaus, das Reparaturen brauchte.
:21. Sie sprachen über das Dorf, das sich verändert hatte und auch wieder nicht.
:22. Sie sprachen über kleine konkrete Dinge, die das Material von Gesprächen sind, die noch nicht wissen, wie tief sie gehen wollen.
:23. Als Sofia fragte, ob er noch im Garten arbeite, auch im November, sagte er ja, besonders im November.
:24. Das Lächeln, das sie darauf zeigte, war das erste Lächeln des Tages, und es kam ohne Warnung, was die echten meistens tun.
:25. Er erzählte, dass er ihrem Vater manchmal geholfen hatte, was sie nicht gewusst hatte.
:26. Dieses Nicht-Gewusst-Haben öffnete etwas zwischen ihnen, ein kleines Fenster in eine gemeinsame Vergangenheit.
:27. Durch das beide kurz schauten, ohne es zu kommentieren.
:28. Der Tee wurde leer, und die Stille zwischen den Sätzen war die Stille von jemandem, dem man nichts beweisen muss.
:29. Das ist die beste Art von Stille, weil sie kein Gewicht hat.
:30. Als Sofia aufstand, sagte Nikolai, sie solle morgen wieder vorbeikommen, der Garten sei schön im Nebel.
:31. Das war eine seltsame Einladung und genau die richtige, weil er damit sagte, was er sagen wollte, ohne den direkten Weg zu nehmen.
:32. Der direkte Weg ist manchmal der falsche.
:33. Sofia schaute ihn an, einen Moment lang, und sagte vielleicht.
:34. In diesem vielleicht war mehr als in vielen Zusagen.
:35. Nikolai blieb in der Küche, schaute auf die zwei leeren Tassen, und dachte, dass morgen der Garten wieder auf ihn warten würde.
:36. Wie immer, nur hatte das jetzt einen kleinen, neuen Grund, was kein großer Gedanke war, aber ein echter.
|}
=== 4 ===
:A dolgok, amelyeknek nem kell név.
:1. Nikolai soha nem hagyta el a nagyapja kertjét, sem azokban az években, amikor a fák kevesebbet teremtek, sem most, amikor a november elvitte az utolsó leveleket.
:2. Tudta, hogy a fagy két, talán három hét múlva megérkezik, de ez nem tartotta vissza attól, hogy minden reggel kimenjen a régi szerszámokkal.
:3. Mert vannak dolgok, amelyeket az ember nem azért tesz, mert értelmesek, hanem azért, mert teszi őket.
:4. A falunak olyan csendes minősége volt, mint azoknak a helyeknek, amelyek már nem növekednek, de létezni sem szűntek meg.
:5. Kevés házban laktak még, sokban már nem, és a köd novemberben korán jött, majd maradt, ahogy ezen a vidéken minden maradt.
:6. Sietség nélkül és magyarázat nélkül.
:7. Nikolai régi ágakat vágott, és a munkának olyan ritmusa volt, amelyet az ember már olyan régóta végez, hogy megszűnik döntésnek lenni.
:8. Inkább állapottá válik, amit kívülről nem látni különbségként, de belülről érezni lehet.
:9. Mert az állapotok könnyebbek, mint a döntések, még akkor is, ha ugyanolyannak látszanak.
:10. Sofia úgy jelent meg a ködből, mint valaki, akit az ember várt, anélkül hogy tudta volna.
:11. Először csak körvonal volt, aztán nő, aztán valaki, akinek az arcát Nikolainak olvasnia kellett.
:12. Mert tizenkét év nem drámai változást hoz létre, hanem lassú eltolódást, amelyet előbb le kell fordítani, mielőtt az ember megérti, mit lát.
:13. Kimondták egymás nevét, kérdésként és válaszként, ami a legpontosabb, amit két ember hosszú idő után mondhat.
:14. Mert ez semmit sem feltételez és semmit sem állít, csak megerősíti, hogy mindketten ott vannak.
:15. Behívta Sofiát a konyhába, mert a hideg lerövidíti a beszélgetést, és mert rég nem látott emberek beszélgetéseihez több idő kell, mint amennyit a hideg enged.
:16. Nem azért, mert mélynek kell lenniük, hanem mert idő kell nekik, hogy megtalálják, mik is valójában.
:17. A konyha meleg volt, a kályha égett, és az asztalon ott voltak azok a repedések, amelyek mindig is ott voltak.
:18. Ez a változatlan dolgok leltára volt, amely régi házakban néha vigasztalóbb minden felújításnál.
:19. Mert bizonyítja, hogy bizonyos dolgok maradnak, akkor is, ha mások eltűnnek.
:20. Sofia leült, és úgy nézett körül, mint aki ismer egy szobát, és közben először látja.
:21. Mert tizenkét év megváltoztatja a tekintetet anélkül, hogy kitörölné az emléket.
:22. Ez néha az egyik legfurcsább állapot: az akkor és a most egymásra rétegződése ugyanabban a térben.
:23. Beszéltek a szülői házról, amely javításra szorult, a faluról és apró, konkrét dolgokról, amelyeknek nincs nagy jelentőségük.
:24. Ezek mégis azoknak a beszélgetéseknek az anyagai, amelyek még nem tudják, milyen mélyre akarnak menni.
:25. Ezért a felszínen kezdik, mert a felszín a legőszintébb kezdet.
:26. Amikor Sofia megkérdezte, dolgozik-e még a kertben, novemberben is, Nikolai azt mondta, igen, különösen novemberben.
:27. A mosoly, amely erre megjelent az arcán, az aznapi első volt, és bejelentés nélkül érkezett.
:28. Ahogy az igazi reakciók többnyire szoktak, mert nincs szükségük előkészületre.
:29. Elmesélte, hogy néha segített az apjának, amit Sofia nem tudott.
:30. Ez a nem tudás olyan kis felfedezések minőségét hordozta, amelyeket hosszú idő után teszünk valakiről, akiről azt hisszük, ismerjük.
:31. Olyan eltolódás volt a képben, amely nem megváltoztatja a képet, hanem teljesebbé teszi.
:32. A mondatok közötti csend olyan ember csendje volt, akinek nem kell semmit bizonyítani.
:33. Ez a csend legjobb fajtája, mert nem fogyaszt energiát, és mert megmutatja, hogy a beszélgetés jó helyre érkezett.
:34. Oda, ahol a forma és a tartalom egybeesik.
:35. Amikor Sofia felállt, Nikolai azt mondta, jöjjön holnap újra, mert a kert szép a ködben.
:36. Ez furcsa meghívás volt, mégis a megfelelő, mert ezzel azt mondta el, amit mondani akart, anélkül hogy a közvetlen utat választotta volna.
:37. A közvetett út néha pontosabb, mint az egyenes.
:38. Sofia egy pillanatig ránézett, annak az embernek a tekintetével, aki olyan kérdést hall, amely nem vár közvetlen választ.
:39. Azt mondta: talán, ami ebben az összefüggésben több volt, mint lehetőség.
:40. Nikolai a konyhában maradt a két üres csészével, a kályha még égett, odakint pedig ott volt a köd.
:41. Arra gondolt, hogy holnap a kert újra várni fogja, mint mindig.
:42. És hogy ennek most volt egy kicsi, új oka, amelynek nem kellett név, mert azok a dolgok, amelyeknek nem kell név, többnyire az igaziak.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A dolgok, amelyeknek nem kell név. - Die Dinge, die keinen Namen brauchen.
:1. Nikolai soha nem hagyta el a nagyapja kertjét, sem azokban az években, amikor a fák kevesebbet teremtek, sem most, amikor a november elvitte az utolsó leveleket. - Nikolai hatte den Garten seines Großvaters nie aufgegeben, nicht in den Jahren, in denen die Bäume weniger trugen, und nicht jetzt, wo der November die letzten Blätter geholt hatte.
:2. Tudta, hogy a fagy két, talán három hét múlva megérkezik, de ez nem tartotta vissza attól, hogy minden reggel kimenjen a régi szerszámokkal. - Er wusste, dass der Frost in zwei, vielleicht drei Wochen kommen würde, und das hielt ihn nicht davon ab, jeden Morgen mit dem alten Werkzeug hinauszugehen.
:3. Mert vannak dolgok, amelyeket az ember nem azért tesz, mert értelmesek, hanem azért, mert teszi őket. - Weil manche Dinge man nicht tut, weil sie sinnvoll sind, sondern weil man sie tut.
:4. A falunak olyan csendes minősége volt, mint azoknak a helyeknek, amelyek már nem növekednek, de létezni sem szűntek meg. - Das Dorf hatte die stille Qualität von Orten, die aufgehört haben zu wachsen, ohne aufgehört zu haben zu sein.
:5. Kevés házban laktak még, sokban már nem, és a köd novemberben korán jött, majd maradt, ahogy ezen a vidéken minden maradt. - Mit den wenigen Häusern, die noch bewohnt waren, und den vielen, die es nicht mehr waren, und dem Nebel, der im November früh kam und blieb.
:6. Sietség nélkül és magyarázat nélkül. - Ohne Eile und ohne Erklärung.
:7. Nikolai régi ágakat vágott, és a munkának olyan ritmusa volt, amelyet az ember már olyan régóta végez, hogy megszűnik döntésnek lenni. - Nikolai schnitt alte Äste, und die Arbeit hatte den Rhythmus von etwas, das man so lange tut, dass es aufgehört hat, Entscheidung zu sein.
:8. Inkább állapottá válik, amit kívülről nem látni különbségként, de belülről érezni lehet. - Und anfängt, Zustand zu sein, was kein Unterschied ist, den man von außen sieht, aber einer, den man von innen spürt.
:9. Mert az állapotok könnyebbek, mint a döntések, még akkor is, ha ugyanolyannak látszanak. - Weil Zustände leichter sind als Entscheidungen, auch wenn sie gleich aussehen.
:10. Sofia úgy jelent meg a ködből, mint valaki, akit az ember várt, anélkül hogy tudta volna. - Sofia erschien aus dem Nebel mit der Selbstverständlichkeit von jemandem, den man erwartet hatte, ohne es zu wissen.
:11. Először csak körvonal volt, aztán nő, aztán valaki, akinek az arcát Nikolainak olvasnia kellett. - Zuerst eine Silhouette, dann eine Frau, dann jemand, dessen Gesicht er lesen musste.
:12. Mert tizenkét év nem drámai változást hoz létre, hanem lassú eltolódást, amelyet előbb le kell fordítani, mielőtt az ember megérti, mit lát. - Weil zwölf Jahre keine dramatische Veränderung produzieren, sondern eine langsame Verschiebung, die man erst übersetzen muss, bevor man versteht, was man sieht.
:13. Kimondták egymás nevét, kérdésként és válaszként, ami a legpontosabb, amit két ember hosszú idő után mondhat. - Sie sagten sich ihre Namen, Frage und Antwort, was das Präziseste ist, was zwei Menschen nach langer Zeit sagen können.
:14. Mert ez semmit sem feltételez és semmit sem állít, csak megerősíti, hogy mindketten ott vannak. - Weil es nichts voraussetzt und nichts behauptet, nur bestätigt, dass beide da sind.
:15. Behívta Sofiát a konyhába, mert a hideg lerövidíti a beszélgetést, és mert rég nem látott emberek beszélgetéseihez több idő kell, mint amennyit a hideg enged. - Er lud sie in die Küche ein, weil Kälte das Gespräch kürzt, und weil Gespräche zwischen Menschen, die sich lange nicht gesehen haben, mehr Zeit brauchen, als Kälte erlaubt.
:16. Nem azért, mert mélynek kell lenniük, hanem mert idő kell nekik, hogy megtalálják, mik is valójában. - Nicht weil sie tief sein müssen, sondern weil sie Zeit brauchen, um zu finden, was sie sind.
:17. A konyha meleg volt, a kályha égett, és az asztalon ott voltak azok a repedések, amelyek mindig is ott voltak. - Die Küche war warm, der Ofen brannte, und der Tisch hatte die Risse, die er immer gehabt hatte.
:18. Ez a változatlan dolgok leltára volt, amely régi házakban néha vigasztalóbb minden felújításnál. - Ein Inventar des Unveränderlichen, das in alten Häusern manchmal tröstlicher ist als jede Renovierung.
:19. Mert bizonyítja, hogy bizonyos dolgok maradnak, akkor is, ha mások eltűnnek. - Weil es beweist, dass manche Dinge bleiben, auch wenn anderes geht.
:20. Sofia leült, és úgy nézett körül, mint aki ismer egy szobát, és közben először látja. - Sofia setzte sich und schaute sich um mit dem Blick von jemandem, der einen Raum kennt und gleichzeitig zum ersten Mal sieht.
:21. Mert tizenkét év megváltoztatja a tekintetet anélkül, hogy kitörölné az emléket. - Weil zwölf Jahre den Blick verändern, ohne die Erinnerung zu löschen.
:22. Ez néha az egyik legfurcsább állapot: az akkor és a most egymásra rétegződése ugyanabban a térben. - Das ist manchmal der seltsamste Zustand, diese Überlagerung von damals und jetzt im selben Raum.
:23. Beszéltek a szülői házról, amely javításra szorult, a faluról és apró, konkrét dolgokról, amelyeknek nincs nagy jelentőségük. - Sie sprachen über das Elternhaus, das Reparaturen brauchte, über das Dorf, über kleine konkrete Dinge, die keine große Bedeutung haben.
:24. Ezek mégis azoknak a beszélgetéseknek az anyagai, amelyek még nem tudják, milyen mélyre akarnak menni. - Und die trotzdem das Material von Gesprächen sind, die noch nicht wissen, wie tief sie gehen wollen.
:25. Ezért a felszínen kezdik, mert a felszín a legőszintébb kezdet. - Und die deswegen bei der Oberfläche beginnen, weil die Oberfläche der ehrlichste Anfang ist.
:26. Amikor Sofia megkérdezte, dolgozik-e még a kertben, novemberben is, Nikolai azt mondta, igen, különösen novemberben. - Als Sofia fragte, ob er noch im Garten arbeite, auch im November, sagte er ja, besonders im November.
:27. A mosoly, amely erre megjelent az arcán, az aznapi első volt, és bejelentés nélkül érkezett. - Das Lächeln, das sie darauf zeigte, war das erste des Tages und kam ohne Ankündigung.
:28. Ahogy az igazi reakciók többnyire szoktak, mert nincs szükségük előkészületre. - Was die echten meistens tun, weil echte Reaktionen keine Vorbereitung brauchen.
:29. Elmesélte, hogy néha segített az apjának, amit Sofia nem tudott. - Er erzählte, dass er ihrem Vater manchmal geholfen hatte, was sie nicht gewusst hatte.
:30. Ez a nem tudás olyan kis felfedezések minőségét hordozta, amelyeket hosszú idő után teszünk valakiről, akiről azt hisszük, ismerjük. - Dieses Nicht-Gewusst-Haben hatte die Qualität von kleinen Entdeckungen, die man nach langer Zeit über jemanden macht, den man zu kennen glaubt.
:31. Olyan eltolódás volt a képben, amely nem megváltoztatja a képet, hanem teljesebbé teszi. - Eine Verschiebung im Bild, die das Bild nicht verändert, sondern vollständiger macht.
:32. A mondatok közötti csend olyan ember csendje volt, akinek nem kell semmit bizonyítani. - Die Stille zwischen den Sätzen war die Stille von jemandem, dem man nichts beweisen muss.
:33. Ez a csend legjobb fajtája, mert nem fogyaszt energiát, és mert megmutatja, hogy a beszélgetés jó helyre érkezett. - Das ist die beste Art von Stille, weil sie keine Energie verbraucht und zeigt, dass das Gespräch an einem Ort angekommen ist.
:34. Oda, ahol a forma és a tartalom egybeesik. - An dem Form und Inhalt übereinstimmen.
:35. Amikor Sofia felállt, Nikolai azt mondta, jöjjön holnap újra, mert a kert szép a ködben. - Als Sofia aufstand, sagte Nikolai, sie solle morgen wieder vorbeikommen, der Garten sei schön im Nebel.
:36. Ez furcsa meghívás volt, mégis a megfelelő, mert ezzel azt mondta el, amit mondani akart, anélkül hogy a közvetlen utat választotta volna. - Das war eine seltsame Einladung und die richtige, weil er damit das sagte, was er sagen wollte, ohne den direkten Weg zu nehmen.
:37. A közvetett út néha pontosabb, mint az egyenes. - Der Umweg ist manchmal genauer als der direkte Weg.
:38. Sofia egy pillanatig ránézett, annak az embernek a tekintetével, aki olyan kérdést hall, amely nem vár közvetlen választ. - Sofia schaute ihn an, einen Moment lang, mit dem Blick von jemandem, der eine Frage hört, die keine direkte Antwort erwartet.
:39. Azt mondta: talán, ami ebben az összefüggésben több volt, mint lehetőség. - Und sagte vielleicht, was in diesem Zusammenhang mehr war als eine Möglichkeit.
:40. Nikolai a konyhában maradt a két üres csészével, a kályha még égett, odakint pedig ott volt a köd. - Nikolai blieb in der Küche mit den zwei leeren Tassen, und der Ofen brannte noch, und draußen war der Nebel.
:41. Arra gondolt, hogy holnap a kert újra várni fogja, mint mindig. - Er dachte, dass morgen der Garten wieder auf ihn warten würde, wie immer.
:42. És hogy ennek most volt egy kicsi, új oka, amelynek nem kellett név, mert azok a dolgok, amelyeknek nem kell név, többnyire az igaziak. - Und dass das jetzt einen kleinen, neuen Grund hatte, der keinen Namen brauchte, weil Dinge, die keinen Namen brauchen, meistens die echten sind.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Die Dinge, die keinen Namen brauchen.
:1. Nikolai hatte den Garten seines Großvaters nie aufgegeben, nicht in den Jahren, in denen die Bäume weniger trugen, und nicht jetzt, wo der November die letzten Blätter geholt hatte.
:2. Er wusste, dass der Frost in zwei, vielleicht drei Wochen kommen würde, und das hielt ihn nicht davon ab, jeden Morgen mit dem alten Werkzeug hinauszugehen.
:3. Weil manche Dinge man nicht tut, weil sie sinnvoll sind, sondern weil man sie tut.
:4. Das Dorf hatte die stille Qualität von Orten, die aufgehört haben zu wachsen, ohne aufgehört zu haben zu sein.
:5. Mit den wenigen Häusern, die noch bewohnt waren, und den vielen, die es nicht mehr waren, und dem Nebel, der im November früh kam und blieb.
:6. Ohne Eile und ohne Erklärung.
:7. Nikolai schnitt alte Äste, und die Arbeit hatte den Rhythmus von etwas, das man so lange tut, dass es aufgehört hat, Entscheidung zu sein.
:8. Und anfängt, Zustand zu sein, was kein Unterschied ist, den man von außen sieht, aber einer, den man von innen spürt.
:9. Weil Zustände leichter sind als Entscheidungen, auch wenn sie gleich aussehen.
:10. Sofia erschien aus dem Nebel mit der Selbstverständlichkeit von jemandem, den man erwartet hatte, ohne es zu wissen.
:11. Zuerst eine Silhouette, dann eine Frau, dann jemand, dessen Gesicht er lesen musste.
:12. Weil zwölf Jahre keine dramatische Veränderung produzieren, sondern eine langsame Verschiebung, die man erst übersetzen muss, bevor man versteht, was man sieht.
:13. Sie sagten sich ihre Namen, Frage und Antwort, was das Präziseste ist, was zwei Menschen nach langer Zeit sagen können.
:14. Weil es nichts voraussetzt und nichts behauptet, nur bestätigt, dass beide da sind.
:15. Er lud sie in die Küche ein, weil Kälte das Gespräch kürzt, und weil Gespräche zwischen Menschen, die sich lange nicht gesehen haben, mehr Zeit brauchen, als Kälte erlaubt.
:16. Nicht weil sie tief sein müssen, sondern weil sie Zeit brauchen, um zu finden, was sie sind.
:17. Die Küche war warm, der Ofen brannte, und der Tisch hatte die Risse, die er immer gehabt hatte.
:18. Ein Inventar des Unveränderlichen, das in alten Häusern manchmal tröstlicher ist als jede Renovierung.
:19. Weil es beweist, dass manche Dinge bleiben, auch wenn anderes geht.
:20. Sofia setzte sich und schaute sich um mit dem Blick von jemandem, der einen Raum kennt und gleichzeitig zum ersten Mal sieht.
:21. Weil zwölf Jahre den Blick verändern, ohne die Erinnerung zu löschen.
:22. Das ist manchmal der seltsamste Zustand, diese Überlagerung von damals und jetzt im selben Raum.
:23. Sie sprachen über das Elternhaus, das Reparaturen brauchte, über das Dorf, über kleine konkrete Dinge, die keine große Bedeutung haben.
:24. Und die trotzdem das Material von Gesprächen sind, die noch nicht wissen, wie tief sie gehen wollen.
:25. Und die deswegen bei der Oberfläche beginnen, weil die Oberfläche der ehrlichste Anfang ist.
:26. Als Sofia fragte, ob er noch im Garten arbeite, auch im November, sagte er ja, besonders im November.
:27. Das Lächeln, das sie darauf zeigte, war das erste des Tages und kam ohne Ankündigung.
:28. Was die echten meistens tun, weil echte Reaktionen keine Vorbereitung brauchen.
:29. Er erzählte, dass er ihrem Vater manchmal geholfen hatte, was sie nicht gewusst hatte.
:30. Dieses Nicht-Gewusst-Haben hatte die Qualität von kleinen Entdeckungen, die man nach langer Zeit über jemanden macht, den man zu kennen glaubt.
:31. Eine Verschiebung im Bild, die das Bild nicht verändert, sondern vollständiger macht.
:32. Die Stille zwischen den Sätzen war die Stille von jemandem, dem man nichts beweisen muss.
:33. Das ist die beste Art von Stille, weil sie keine Energie verbraucht und zeigt, dass das Gespräch an einem Ort angekommen ist.
:34. An dem Form und Inhalt übereinstimmen.
:35. Als Sofia aufstand, sagte Nikolai, sie solle morgen wieder vorbeikommen, der Garten sei schön im Nebel.
:36. Das war eine seltsame Einladung und die richtige, weil er damit das sagte, was er sagen wollte, ohne den direkten Weg zu nehmen.
:37. Der Umweg ist manchmal genauer als der direkte Weg.
:38. Sofia schaute ihn an, einen Moment lang, mit dem Blick von jemandem, der eine Frage hört, die keine direkte Antwort erwartet.
:39. Und sagte vielleicht, was in diesem Zusammenhang mehr war als eine Möglichkeit.
:40. Nikolai blieb in der Küche mit den zwei leeren Tassen, und der Ofen brannte noch, und draußen war der Nebel.
:41. Er dachte, dass morgen der Garten wieder auf ihn warten würde, wie immer.
:42. Und dass das jetzt einen kleinen, neuen Grund hatte, der keinen Namen brauchte, weil Dinge, die keinen Namen brauchen, meistens die echten sind.
|}
=== 5 ===
:A kert, amely holnap vár.
:1. Nikolai soha nem hagyta el a nagyapja kertjét, sem a kevesebb termés éveiben, sem most, amikor a november elvitt mindent, amit az október meghagyott.
:2. Tudta, hogy a fagy két, talán három hét múlva megérkezik, annak tárgyilagos bizonyosságával, aki az évszakokat tényként kezeli, nem metaforaként.
:3. A tények megbízhatóbbak, és a kertnek nem volt szüksége metaforákra ahhoz, hogy fontos legyen.
:4. A munkának olyan ritmusa volt, amelyet az ember olyan régóta végez, hogy megszűnik döntésnek lenni, és állapottá kezd válni.
:5. Ez kívülről ugyanolyannak látszik, belülről azonban más, mert az állapotoknak már nincs szükségük indokra, a döntéseknek viszont mindig.
:6. Nikolai értékelte ezt az indoklásoktól való szabadságot, még ha soha nem is nevezte volna így.
:7. A köd korán jött, és maradt, ahogy a novemberi köd ezen a vidéken maradni szokott: sietség és tekintet nélkül.
:8. A falunak olyan csendes minősége volt, mint azoknak a helyeknek, amelyek már nem növekednek, de létezni sem szűntek meg.
:9. Ez a méltóság saját formája, még akkor is, ha kívülről néha hanyatlásnak látszik.
:10. Sofia olyan közvetlenséggel jelent meg a ködből, mint valaki, akit az ember várt, anélkül hogy tudta volna.
:11. Először alak volt, aztán nő, aztán valaki, akinek az arcát Nikolainak le kellett fordítania.
:12. Mert tizenkét év nem drámai változásokat hoz létre, hanem apró eltolódások felhalmozódását, amelyek együtt többet adnak ki, mint az összegük.
:13. Ezt észrevette, mielőtt megértette volna.
:14. Kimondták egymás nevét, kérdésként és válaszként, ami a legpontosabb, amit hosszú idő után mondani lehet.
:15. Mert ez semmit sem feltételez, semmit sem állít, csak megerősíti, hogy mindketten ott vannak.
:16. És ez néha elég ahhoz, hogy az ember elkezdjen valamit.
:17. Behívta, mert a hideg lerövidíti a beszélgetést, és mert az ilyen beszélgetéseknek időre van szükségük.
:18. Nem azért, mert mélynek kell lenniük, hanem mert meg kell találniuk, mik is valójában.
:19. Ehhez meleg kellett, tea, és a régi asztal repedései, amely ugyanúgy nézett ki, mint mindig.
:20. Ez ebben az esetben vigasztalóbb volt, mint a változás.
:21. Sofia leült, és annak az embernek a sajátos figyelmével nézett körül, aki ismer egy szobát, és közben először látja.
:22. Mert tizenkét év megváltoztatja a tekintetet anélkül, hogy kitörölné az emléket.
:23. Ez vezet az akkor és a most egymásra rétegződéséhez ugyanabban a térben.
:24. Ez néha a legfurcsább, néha pedig a leggazdagabb állapot, amelyben az ember lehet.
:25. Beszéltek a szülői házról, a faluról és apró, konkrét dolgokról, amelyeknek nincs nagy jelentőségük.
:26. Ezek mégis a legőszintébb anyagai azoknak a beszélgetéseknek, amelyek még nem tudják, milyen mélyre akarnak menni.
:27. Ezért a felszínen kezdenek, mert a felszín a helyes kezdet, ha az ember nem tudja, mi van alatta.
:28. Vagy ha tudja, és időre van szüksége, hogy odáig eljusson.
:29. Amikor Sofia megkérdezte, dolgozik-e még a kertben, novemberben is, Nikolai azt mondta, igen, különösen novemberben.
:30. A mosoly, amely erre megjelent az arcán, bejelentés nélkül jött, ahogy az igazi reakciók szoktak.
:31. Mert az igazi reakciók nem ismernek előkészületet, és nincs is szükségük rá.
:32. Akkor keletkeznek, amikor valami kimondott dolog eltalál valamit, ami már ott volt.
:33. Elmesélte, hogy néha segített az apjának, amit Sofia nem tudott.
:34. Ez a nem tudás olyan felfedezések csendes minőségét hordozta, amelyeket arról teszünk, akiről azt hisszük, ismerjük.
:35. Kis eltolódás volt a képben, amely nem kijavítja a képet, hanem teljesebbé teszi.
:36. Ez néha ugyanaz, mint megérteni.
:37. A mondatok közötti csend olyan ember csendje volt, akinek nem kell semmit bizonyítani.
:38. Ez a csend legjobb fajtája, mert nem fogyaszt energiát.
:39. És mert olyan kapcsolat jele, amely elég régi ahhoz, hogy forma és tartalom egybeessen.
:40. Újabb kapcsolatoknál ez még nem lehetséges, mert a forma még kell ahhoz, hogy megvédje a tartalmat.
:41. Amikor Sofia felállt, Nikolai azt mondta, jöjjön holnap újra, mert a kert szép a ködben.
:42. Ez furcsa meghívás volt, és a legpontosabb, amelyet adhatott.
:43. Mert ezzel azt mondta, amit mondani akart, anélkül hogy a közvetlen utat választotta volna.
:44. A közvetlen út néha kevésbé pontos, mint a kerülőút, mert néha túl sokat kér egyszerre.
:45. Sofia egy pillanatig ránézett, annak az embernek a tekintetével, aki olyan kérdést hall, amely nem közvetlen választ vár, hanem valódit.
:46. Azt mondta, talán, ami ebben az összefüggésben több volt, mint lehetőség.
:47. Mert egy őszintén gondolt talán közelebb van az igenhez, mint egy udvariasan mondott igen.
:48. Nikolai a konyhában maradt a két üres csészével, a kályhával és a kinti köddel.
:49. Arra gondolt, hogy holnap a kert újra várni fogja, mint mindig.
:50. És hogy ennek most volt egy kicsi, új oka, amelynek nem kellett név.
:51. Mert bizonyos dolgok pontosabbak maradnak, ha az ember nem nevezi meg őket.
:52. Ez az ok, bármilyen kicsi volt is, elég volt erre az estére és holnap reggelre.
:53. És néha ez minden, amire szükség van.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A kert, amely holnap vár. - Der Garten, der morgen wartet.
:1. Nikolai soha nem hagyta el a nagyapja kertjét, sem a kevesebb termés éveiben, sem most, amikor a november elvitt mindent, amit az október meghagyott. - Nikolai hatte den Garten seines Großvaters nie aufgegeben, nicht in den Jahren des Weniger-Tragens und nicht jetzt, wo der November alles geholt hatte, was der Oktober übrig gelassen hatte.
:2. Tudta, hogy a fagy két, talán három hét múlva megérkezik, annak tárgyilagos bizonyosságával, aki az évszakokat tényként kezeli, nem metaforaként. - Er wusste, dass der Frost in zwei, vielleicht drei Wochen kommen würde, mit der sachlichen Gewissheit von jemandem, der Jahreszeiten als Tatsachen behandelt und nicht als Metaphern.
:3. A tények megbízhatóbbak, és a kertnek nem volt szüksége metaforákra ahhoz, hogy fontos legyen. - Tatsachen sind verlässlicher, und der Garten brauchte keine Metaphern, um wichtig zu sein.
:4. A munkának olyan ritmusa volt, amelyet az ember olyan régóta végez, hogy megszűnik döntésnek lenni, és állapottá kezd válni. - Die Arbeit hatte den Rhythmus von etwas, das man so lange tut, dass es aufgehört hat, Entscheidung zu sein, und begonnen hat, Zustand zu sein.
:5. Ez kívülről ugyanolyannak látszik, belülről azonban más, mert az állapotoknak már nincs szükségük indokra, a döntéseknek viszont mindig. - Das sieht von außen gleich aus und ist von innen anders, weil Zustände keine Begründung mehr brauchen und Entscheidungen immer.
:6. Nikolai értékelte ezt az indoklásoktól való szabadságot, még ha soha nem is nevezte volna így. - Nikolai schätzte diese Freiheit von Begründungen, auch wenn er sie nie so benannt hätte.
:7. A köd korán jött, és maradt, ahogy a novemberi köd ezen a vidéken maradni szokott: sietség és tekintet nélkül. - Der Nebel kam früh und blieb, wie Novembernebel in dieser Gegend bleibt, ohne Eile und ohne Rücksicht.
:8. A falunak olyan csendes minősége volt, mint azoknak a helyeknek, amelyek már nem növekednek, de létezni sem szűntek meg. - Das Dorf hatte die stille Qualität von Orten, die aufgehört haben zu wachsen, ohne aufgehört zu haben zu sein.
:9. Ez a méltóság saját formája, még akkor is, ha kívülről néha hanyatlásnak látszik. - Das ist eine eigene Form von Würde, auch wenn sie von außen manchmal wie Verfall aussieht.
:10. Sofia olyan közvetlenséggel jelent meg a ködből, mint valaki, akit az ember várt, anélkül hogy tudta volna. - Sofia erschien aus dem Nebel mit der Unvermitteltheit von jemandem, den man erwartet hatte, ohne es zu wissen.
:11. Először alak volt, aztán nő, aztán valaki, akinek az arcát Nikolainak le kellett fordítania. - Zuerst als Form, dann als Frau, dann als jemand, dessen Gesicht er übersetzen musste.
:12. Mert tizenkét év nem drámai változásokat hoz létre, hanem apró eltolódások felhalmozódását, amelyek együtt többet adnak ki, mint az összegük. - Weil zwölf Jahre keine dramatischen Veränderungen produzieren, sondern eine Akkumulation kleiner Verschiebungen, die zusammen mehr ergeben als ihre Summe.
:13. Ezt észrevette, mielőtt megértette volna. - Das bemerkte er, bevor er es verstand.
:14. Kimondták egymás nevét, kérdésként és válaszként, ami a legpontosabb, amit hosszú idő után mondani lehet. - Sie sagten sich ihre Namen, Frage und Antwort, was das Präziseste ist, was nach langer Zeit gesagt werden kann.
:15. Mert ez semmit sem feltételez, semmit sem állít, csak megerősíti, hogy mindketten ott vannak. - Weil es nichts voraussetzt und nichts behauptet, nur bestätigt, dass beide da sind.
:16. És ez néha elég ahhoz, hogy az ember elkezdjen valamit. - Und das ist manchmal genug, um anzufangen.
:17. Behívta, mert a hideg lerövidíti a beszélgetést, és mert az ilyen beszélgetéseknek időre van szükségük. - Er lud sie ein, weil Kälte das Gespräch kürzt, und weil Gespräche dieser Art Zeit brauchen.
:18. Nem azért, mert mélynek kell lenniük, hanem mert meg kell találniuk, mik is valójában. - Nicht weil sie tief sein müssen, sondern weil sie finden müssen, was sie sind.
:19. Ehhez meleg kellett, tea, és a régi asztal repedései, amely ugyanúgy nézett ki, mint mindig. - Dafür brauchte es Wärme und Tee und die Risse des alten Tisches, der aussah wie immer.
:20. Ez ebben az esetben vigasztalóbb volt, mint a változás. - Was in diesem Fall tröstlicher war als Veränderung.
:21. Sofia leült, és annak az embernek a sajátos figyelmével nézett körül, aki ismer egy szobát, és közben először látja. - Sofia setzte sich und schaute sich um mit der spezifischen Aufmerksamkeit von jemandem, der einen Raum kennt und gleichzeitig zum ersten Mal sieht.
:22. Mert tizenkét év megváltoztatja a tekintetet anélkül, hogy kitörölné az emléket. - Weil zwölf Jahre den Blick verändern ohne die Erinnerung zu löschen.
:23. Ez vezet az akkor és a most egymásra rétegződéséhez ugyanabban a térben. - Das führt zu dieser Überlagerung von damals und jetzt im selben Raum.
:24. Ez néha a legfurcsább, néha pedig a leggazdagabb állapot, amelyben az ember lehet. - Das ist manchmal der seltsamste und manchmal der reichste Zustand, den ein Mensch haben kann.
:25. Beszéltek a szülői házról, a faluról és apró, konkrét dolgokról, amelyeknek nincs nagy jelentőségük. - Sie sprachen über das Elternhaus, über das Dorf, über konkrete kleine Dinge, die keine große Bedeutung haben.
:26. Ezek mégis a legőszintébb anyagai azoknak a beszélgetéseknek, amelyek még nem tudják, milyen mélyre akarnak menni. - Sie sind trotzdem das ehrlichste Material von Gesprächen, die noch nicht wissen, wie tief sie gehen wollen.
:27. Ezért a felszínen kezdenek, mert a felszín a helyes kezdet, ha az ember nem tudja, mi van alatta. - Sie beginnen deswegen bei der Oberfläche, weil die Oberfläche der richtige Anfang ist, wenn man nicht weiß, was darunter liegt.
:28. Vagy ha tudja, és időre van szüksége, hogy odáig eljusson. - Oder wenn man es weiß und Zeit braucht, um dahin zu kommen.
:29. Amikor Sofia megkérdezte, dolgozik-e még a kertben, novemberben is, Nikolai azt mondta, igen, különösen novemberben. - Als Sofia fragte, ob er noch im Garten arbeite, auch im November, sagte er ja, besonders im November.
:30. A mosoly, amely erre megjelent az arcán, bejelentés nélkül jött, ahogy az igazi reakciók szoktak. - Das Lächeln, das sie darauf zeigte, kam ohne Ankündigung, was die echten tun.
:31. Mert az igazi reakciók nem ismernek előkészületet, és nincs is szükségük rá. - Weil echte Reaktionen keine Vorbereitung kennen und keine brauchen.
:32. Akkor keletkeznek, amikor valami kimondott dolog eltalál valamit, ami már ott volt. - Sie entstehen, wenn etwas Gesagtes etwas trifft, das schon da war.
:33. Elmesélte, hogy néha segített az apjának, amit Sofia nem tudott. - Er erzählte, dass er ihrem Vater manchmal geholfen hatte, was sie nicht gewusst hatte.
:34. Ez a nem tudás olyan felfedezések csendes minőségét hordozta, amelyeket arról teszünk, akiről azt hisszük, ismerjük. - Dieses Nicht-Gewusst-Haben hatte die stille Qualität von Entdeckungen, die man über jemanden macht, den man zu kennen glaubt.
:35. Kis eltolódás volt a képben, amely nem kijavítja a képet, hanem teljesebbé teszi. - Eine kleine Verschiebung im Bild, die das Bild nicht korrigiert, sondern vollständiger macht.
:36. Ez néha ugyanaz, mint megérteni. - Das ist manchmal dasselbe wie verstehen.
:37. A mondatok közötti csend olyan ember csendje volt, akinek nem kell semmit bizonyítani. - Die Stille zwischen den Sätzen war die Stille von jemandem, dem man nichts beweisen muss.
:38. Ez a csend legjobb fajtája, mert nem fogyaszt energiát. - Das ist die beste Art von Stille, weil sie keine Energie verbraucht.
:39. És mert olyan kapcsolat jele, amely elég régi ahhoz, hogy forma és tartalom egybeessen. - Und weil sie das Zeichen einer Verbindung ist, die alt genug ist, um Form und Inhalt übereinstimmen zu lassen.
:40. Újabb kapcsolatoknál ez még nem lehetséges, mert a forma még kell ahhoz, hogy megvédje a tartalmat. - Bei neueren Verbindungen ist das noch nicht möglich, weil die Form noch gebraucht wird, um den Inhalt zu schützen.
:41. Amikor Sofia felállt, Nikolai azt mondta, jöjjön holnap újra, mert a kert szép a ködben. - Als Sofia aufstand, sagte Nikolai, sie solle morgen wieder vorbeikommen, der Garten sei schön im Nebel.
:42. Ez furcsa meghívás volt, és a legpontosabb, amelyet adhatott. - Das war eine seltsame Einladung und die genaueste, die er machen konnte.
:43. Mert ezzel azt mondta, amit mondani akart, anélkül hogy a közvetlen utat választotta volna. - Weil er damit das sagte, was er sagen wollte, ohne den direkten Weg zu nehmen.
:44. A közvetlen út néha kevésbé pontos, mint a kerülőút, mert néha túl sokat kér egyszerre. - Der direkte Weg ist manchmal weniger präzise als der Umweg, weil direkte Wege manchmal zu viel auf einmal fordern.
:45. Sofia egy pillanatig ránézett, annak az embernek a tekintetével, aki olyan kérdést hall, amely nem közvetlen választ vár, hanem valódit. - Sofia schaute ihn an, einen Moment lang, mit dem Blick von jemandem, der eine Frage hört, die keine direkte Antwort erwartet, sondern eine echte.
:46. Azt mondta, talán, ami ebben az összefüggésben több volt, mint lehetőség. - Sie sagte vielleicht, was in diesem Zusammenhang mehr war als eine Möglichkeit.
:47. Mert egy őszintén gondolt talán közelebb van az igenhez, mint egy udvariasan mondott igen. - Weil ein vielleicht, das ehrlich gemeint ist, näher an einem ja ist als ein ja, das höflich gemeint ist.
:48. Nikolai a konyhában maradt a két üres csészével, a kályhával és a kinti köddel. - Nikolai blieb in der Küche, mit den zwei leeren Tassen und dem Ofen und dem Nebel draußen.
:49. Arra gondolt, hogy holnap a kert újra várni fogja, mint mindig. - Er dachte, dass morgen der Garten wieder auf ihn warten würde, wie immer.
:50. És hogy ennek most volt egy kicsi, új oka, amelynek nem kellett név. - Und dass das jetzt einen kleinen, neuen Grund hatte, der keinen Namen brauchte.
:51. Mert bizonyos dolgok pontosabbak maradnak, ha az ember nem nevezi meg őket. - Weil manche Dinge präziser bleiben, wenn man sie nicht benennt.
:52. Ez az ok, bármilyen kicsi volt is, elég volt erre az estére és holnap reggelre. - Dieser Grund, so klein er war, war genug für heute Abend und für morgen früh.
:53. És néha ez minden, amire szükség van. - Und manchmal ist das alles, was man braucht.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Der Garten, der morgen wartet.
:1. Nikolai hatte den Garten seines Großvaters nie aufgegeben, nicht in den Jahren des Weniger-Tragens und nicht jetzt, wo der November alles geholt hatte, was der Oktober übrig gelassen hatte.
:2. Er wusste, dass der Frost in zwei, vielleicht drei Wochen kommen würde, mit der sachlichen Gewissheit von jemandem, der Jahreszeiten als Tatsachen behandelt und nicht als Metaphern.
:3. Tatsachen sind verlässlicher, und der Garten brauchte keine Metaphern, um wichtig zu sein.
:4. Die Arbeit hatte den Rhythmus von etwas, das man so lange tut, dass es aufgehört hat, Entscheidung zu sein, und begonnen hat, Zustand zu sein.
:5. Das sieht von außen gleich aus und ist von innen anders, weil Zustände keine Begründung mehr brauchen und Entscheidungen immer.
:6. Nikolai schätzte diese Freiheit von Begründungen, auch wenn er sie nie so benannt hätte.
:7. Der Nebel kam früh und blieb, wie Novembernebel in dieser Gegend bleibt, ohne Eile und ohne Rücksicht.
:8. Das Dorf hatte die stille Qualität von Orten, die aufgehört haben zu wachsen, ohne aufgehört zu haben zu sein.
:9. Das ist eine eigene Form von Würde, auch wenn sie von außen manchmal wie Verfall aussieht.
:10. Sofia erschien aus dem Nebel mit der Unvermitteltheit von jemandem, den man erwartet hatte, ohne es zu wissen.
:11. Zuerst als Form, dann als Frau, dann als jemand, dessen Gesicht er übersetzen musste.
:12. Weil zwölf Jahre keine dramatischen Veränderungen produzieren, sondern eine Akkumulation kleiner Verschiebungen, die zusammen mehr ergeben als ihre Summe.
:13. Das bemerkte er, bevor er es verstand.
:14. Sie sagten sich ihre Namen, Frage und Antwort, was das Präziseste ist, was nach langer Zeit gesagt werden kann.
:15. Weil es nichts voraussetzt und nichts behauptet, nur bestätigt, dass beide da sind.
:16. Und das ist manchmal genug, um anzufangen.
:17. Er lud sie ein, weil Kälte das Gespräch kürzt, und weil Gespräche dieser Art Zeit brauchen.
:18. Nicht weil sie tief sein müssen, sondern weil sie finden müssen, was sie sind.
:19. Dafür brauchte es Wärme und Tee und die Risse des alten Tisches, der aussah wie immer.
:20. Was in diesem Fall tröstlicher war als Veränderung.
:21. Sofia setzte sich und schaute sich um mit der spezifischen Aufmerksamkeit von jemandem, der einen Raum kennt und gleichzeitig zum ersten Mal sieht.
:22. Weil zwölf Jahre den Blick verändern ohne die Erinnerung zu löschen.
:23. Das führt zu dieser Überlagerung von damals und jetzt im selben Raum.
:24. Das ist manchmal der seltsamste und manchmal der reichste Zustand, den ein Mensch haben kann.
:25. Sie sprachen über das Elternhaus, über das Dorf, über konkrete kleine Dinge, die keine große Bedeutung haben.
:26. Sie sind trotzdem das ehrlichste Material von Gesprächen, die noch nicht wissen, wie tief sie gehen wollen.
:27. Sie beginnen deswegen bei der Oberfläche, weil die Oberfläche der richtige Anfang ist, wenn man nicht weiß, was darunter liegt.
:28. Oder wenn man es weiß und Zeit braucht, um dahin zu kommen.
:29. Als Sofia fragte, ob er noch im Garten arbeite, auch im November, sagte er ja, besonders im November.
:30. Das Lächeln, das sie darauf zeigte, kam ohne Ankündigung, was die echten tun.
:31. Weil echte Reaktionen keine Vorbereitung kennen und keine brauchen.
:32. Sie entstehen, wenn etwas Gesagtes etwas trifft, das schon da war.
:33. Er erzählte, dass er ihrem Vater manchmal geholfen hatte, was sie nicht gewusst hatte.
:34. Dieses Nicht-Gewusst-Haben hatte die stille Qualität von Entdeckungen, die man über jemanden macht, den man zu kennen glaubt.
:35. Eine kleine Verschiebung im Bild, die das Bild nicht korrigiert, sondern vollständiger macht.
:36. Das ist manchmal dasselbe wie verstehen.
:37. Die Stille zwischen den Sätzen war die Stille von jemandem, dem man nichts beweisen muss.
:38. Das ist die beste Art von Stille, weil sie keine Energie verbraucht.
:39. Und weil sie das Zeichen einer Verbindung ist, die alt genug ist, um Form und Inhalt übereinstimmen zu lassen.
:40. Bei neueren Verbindungen ist das noch nicht möglich, weil die Form noch gebraucht wird, um den Inhalt zu schützen.
:41. Als Sofia aufstand, sagte Nikolai, sie solle morgen wieder vorbeikommen, der Garten sei schön im Nebel.
:42. Das war eine seltsame Einladung und die genaueste, die er machen konnte.
:43. Weil er damit das sagte, was er sagen wollte, ohne den direkten Weg zu nehmen.
:44. Der direkte Weg ist manchmal weniger präzise als der Umweg, weil direkte Wege manchmal zu viel auf einmal fordern.
:45. Sofia schaute ihn an, einen Moment lang, mit dem Blick von jemandem, der eine Frage hört, die keine direkte Antwort erwartet, sondern eine echte.
:46. Sie sagte vielleicht, was in diesem Zusammenhang mehr war als eine Möglichkeit.
:47. Weil ein vielleicht, das ehrlich gemeint ist, näher an einem ja ist als ein ja, das höflich gemeint ist.
:48. Nikolai blieb in der Küche, mit den zwei leeren Tassen und dem Ofen und dem Nebel draußen.
:49. Er dachte, dass morgen der Garten wieder auf ihn warten würde, wie immer.
:50. Und dass das jetzt einen kleinen, neuen Grund hatte, der keinen Namen brauchte.
:51. Weil manche Dinge präziser bleiben, wenn man sie nicht benennt.
:52. Dieser Grund, so klein er war, war genug für heute Abend und für morgen früh.
:53. Und manchmal ist das alles, was man braucht.
|}
g2dsr23e0w4mhu0h0isvishgtn5adx1
1085954
1085953
2026-05-16T20:30:52Z
Thirunavukkarasye-Raveendran
47852
/* 26 */
1085954
wikitext
text/x-wiki
== 27 ==
=== 1 ===
:Michael háza.
:1. Michael harmincnyolc éves.
:2. Chicagóban lakik.
:3. Jó munkája van.
:4. Szoftverfejlesztő.
:5. Jól keres.
:6. De bérel egy lakást.
:7. Ezt már tíz éve csinálja.
:8. Minden hónapban lakbért fizet.
:9. A pénz aztán eltűnik.
:10. Michael azt gondolja: házat szeretnék venni.
:11. Saját házat.
:12. Ez az álma.
:13. Pénzt takarít meg.
:14. Minden hónapban félretesz valamennyit.
:15. Ezt három évig csinálja.
:16. Aztán elég pénze van az önerőre.
:17. Ezt down paymentnek nevezik.
:18. Amerikában ez fontos.
:19. Elmegy a bankba.
:20. Beszél egy bankárral.
:21. A bankárt Robertnek hívják.
:22. Robert megnézi az összes papírt.
:23. Megnézi Michael fizetését.
:24. Megnézi Michael adósságait.
:25. Michaelnek nincsenek nagy adósságai.
:26. Ez jó.
:27. Robert azt mondja: „Kap hitelt.”
:28. Ezt mortgage-nak nevezik.
:29. Michael nagyon boldog.
:30. Most házat keres.
:31. Elmegy egy ingatlanügynökhöz.
:32. Az ingatlanügynököt Jennifernek hívják.
:33. Sok házat ismer.
:34. Sok házat mutat neki.
:35. Az első ház túl kicsi.
:36. A második ház túl drága.
:37. A harmadik ház messze van a munkahelyétől.
:38. Michael egy kicsit frusztrált.
:39. De nem adja fel.
:40. Jennifer talál egy új házat.
:41. Egy csendes környéken van.
:42. A házban három hálószoba van.
:43. Van kertje.
:44. Van garázsa.
:45. Az ára korrekt.
:46. Michael megnézi a házat.
:47. Végigmegy az összes szobán.
:48. Benéz a pincébe.
:49. Megnézi a tetőt.
:50. Nagyon tetszik neki a ház.
:51. De óvatos.
:52. Hív egy ellenőrt.
:53. Az ellenőrt Dave-nek hívják.
:54. Mindent nagyon alaposan megnéz.
:55. A tető még jó.
:56. A vezetékek rendben vannak.
:57. A fűtés új.
:58. Dave azt mondja: „A ház jó állapotban van.”
:59. Michael ajánlatot tesz.
:60. Az ajánlat valamivel az ár alatt van.
:61. Az eladó válaszol.
:62. Egy kicsit többet akar.
:63. Michael és az eladó tárgyalnak.
:64. Ez két napig tart.
:65. Aztán megegyeznek.
:66. Michael megveszi a házat.
:67. Sok papír van.
:68. Sok dokumentumot ír alá.
:69. Ez két óráig tart.
:70. Aztán megkapja a kulcsokat.
:71. A kulcsok a kezében vannak.
:72. Bemegy a házba.
:73. Most már az ő háza.
:74. Az üres nappaliban áll.
:75. Körülnéz.
:76. Azt gondolja: ez az enyém.
:77. Azt gondolja: ezt megcsináltam.
:78. Hétvégén jönnek a barátai.
:79. Segítenek neki a költözésben.
:80. Bútorokat visznek be a házba.
:81. Együtt pizzát esznek.
:82. Sört isznak.
:83. Sokat nevetnek.
:84. Este mindannyian együtt ülnek.
:85. Michael barátja, Jake, azt mondja: „Szép házad van.”
:86. Michael mosolyog.
:87. Azt mondja: „Igen. Szép.”
:88. Az elmúlt három évre gondol.
:89. A takarékoskodásra gondol.
:90. A sok házra gondol.
:91. A sok papírra gondol.
:92. Sok munka volt.
:93. De megérte.
:94. Iszik egy korty sört.
:95. Kinéz az ablakon.
:96. Kint van a kert.
:97. Azt gondolja: tavasszal paradicsomot ültetek.
:98. Újra elmosolyodik.
:99. Ez az otthona.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Michael háza. - Michaels Haus
:1. Michael harmincnyolc éves. - Michael ist 38 Jahre alt.
:2. Chicagóban lakik. - Er wohnt in Chicago.
:3. Jó munkája van. - Er hat eine gute Arbeit.
:4. Szoftverfejlesztő. - Er ist Software-Entwickler.
:5. Jól keres. - Er verdient gut.
:6. De bérel egy lakást. - Aber er mietet eine Wohnung.
:7. Ezt már tíz éve csinálja. - Das macht er seit zehn Jahren.
:8. Minden hónapban lakbért fizet. - Er zahlt jeden Monat Miete.
:9. A pénz aztán eltűnik. - Das Geld ist dann weg.
:10. Michael azt gondolja: házat szeretnék venni. - Michael denkt: Ich möchte ein Haus kaufen.
:11. Saját házat. - Ein eigenes Haus.
:12. Ez az álma. - Das ist sein Traum.
:13. Pénzt takarít meg. - Er spart Geld.
:14. Minden hónapban félretesz valamennyit. - Jeden Monat spart er etwas.
:15. Ezt három évig csinálja. - Das macht er drei Jahre lang.
:16. Aztán elég pénze van az önerőre. - Dann hat er genug Geld für eine Anzahlung.
:17. Ezt down paymentnek nevezik. - Das nennt man Down Payment.
:18. Amerikában ez fontos. - In Amerika ist das wichtig.
:19. Elmegy a bankba. - Er geht zur Bank.
:20. Beszél egy bankárral. - Er spricht mit einem Banker.
:21. A bankárt Robertnek hívják. - Der Banker heißt Robert.
:22. Robert megnézi az összes papírt. - Robert schaut alle Papiere an.
:23. Megnézi Michael fizetését. - Er schaut Michaels Gehalt an.
:24. Megnézi Michael adósságait. - Er schaut Michaels Schulden an.
:25. Michaelnek nincsenek nagy adósságai. - Michael hat keine großen Schulden.
:26. Ez jó. - Das ist gut.
:27. Robert azt mondja: „Kap hitelt.” - Robert sagt: „Sie bekommen einen Kredit."
:28. Ezt mortgage-nak nevezik. - Das nennt man Mortgage.
:29. Michael nagyon boldog. - Michael ist sehr glücklich.
:30. Most házat keres. - Jetzt sucht er ein Haus.
:31. Elmegy egy ingatlanügynökhöz. - Er geht zu einem Makler.
:32. Az ingatlanügynököt Jennifernek hívják. - Die Maklerin heißt Jennifer.
:33. Sok házat ismer. - Sie kennt viele Häuser.
:34. Sok házat mutat neki. - Sie zeigt ihm viele Häuser.
:35. Az első ház túl kicsi. - Das erste Haus ist zu klein.
:36. A második ház túl drága. - Das zweite Haus ist zu teuer.
:37. A harmadik ház messze van a munkahelyétől. - Das dritte Haus ist weit von der Arbeit.
:38. Michael egy kicsit frusztrált. - Michael ist ein bisschen frustriert.
:39. De nem adja fel. - Aber er gibt nicht auf.
:40. Jennifer talál egy új házat. - Jennifer findet ein neues Haus.
:41. Egy csendes környéken van. - Es ist in einem ruhigen Viertel.
:42. A házban három hálószoba van. - Das Haus hat drei Schlafzimmer.
:43. Van kertje. - Es hat einen Garten.
:44. Van garázsa. - Es hat eine Garage.
:45. Az ára korrekt. - Der Preis ist fair.
:46. Michael megnézi a házat. - Michael schaut das Haus an.
:47. Végigmegy az összes szobán. - Er geht durch alle Zimmer.
:48. Benéz a pincébe. - Er schaut in den Keller.
:49. Megnézi a tetőt. - Er schaut auf das Dach.
:50. Nagyon tetszik neki a ház. - Er mag das Haus sehr.
:51. De óvatos. - Aber er ist vorsichtig.
:52. Hív egy ellenőrt. - Er bestellt einen Inspektor.
:53. Az ellenőrt Dave-nek hívják. - Der Inspektor heißt Dave.
:54. Mindent nagyon alaposan megnéz. - Er schaut alles sehr genau an.
:55. A tető még jó. - Das Dach ist noch gut.
:56. A vezetékek rendben vannak. - Die Leitungen sind in Ordnung.
:57. A fűtés új. - Die Heizung ist neu.
:58. Dave azt mondja: „A ház jó állapotban van.” - Dave sagt: „Das Haus ist in gutem Zustand."
:59. Michael ajánlatot tesz. - Michael macht ein Angebot.
:60. Az ajánlat valamivel az ár alatt van. - Das Angebot ist etwas unter dem Preis.
:61. Az eladó válaszol. - Der Verkäufer antwortet.
:62. Egy kicsit többet akar. - Er will ein bisschen mehr.
:63. Michael és az eladó tárgyalnak. - Michael und der Verkäufer verhandeln.
:64. Ez két napig tart. - Das dauert zwei Tage.
:65. Aztán megegyeznek. - Dann sind sie einig.
:66. Michael megveszi a házat. - Michael kauft das Haus.
:67. Sok papír van. - Es gibt viele Papiere.
:68. Sok dokumentumot ír alá. - Er unterschreibt viele Dokumente.
:69. Ez két óráig tart. - Das dauert zwei Stunden.
:70. Aztán megkapja a kulcsokat. - Dann bekommt er die Schlüssel.
:71. A kulcsok a kezében vannak. - Die Schlüssel liegen in seiner Hand.
:72. Bemegy a házba. - Er geht in das Haus.
:73. Most már az ő háza. - Es ist jetzt sein Haus.
:74. Az üres nappaliban áll. - Er steht im leeren Wohnzimmer.
:75. Körülnéz. - Er schaut sich um.
:76. Azt gondolja: ez az enyém. - Er denkt: Das ist meins.
:77. Azt gondolja: ezt megcsináltam. - Er denkt: Ich habe das geschafft.
:78. Hétvégén jönnek a barátai. - Am Wochenende kommen Freunde.
:79. Segítenek neki a költözésben. - Sie helfen ihm beim Umzug.
:80. Bútorokat visznek be a házba. - Sie tragen Möbel ins Haus.
:81. Együtt pizzát esznek. - Sie essen zusammen Pizza.
:82. Sört isznak. - Sie trinken Bier.
:83. Sokat nevetnek. - Sie lachen viel.
:84. Este mindannyian együtt ülnek. - Am Abend sitzen alle zusammen.
:85. Michael barátja, Jake, azt mondja: „Szép házad van.” - Michaels Freund Jake sagt: „Du hast ein schönes Haus."
:86. Michael mosolyog. - Michael lächelt.
:87. Azt mondja: „Igen. Szép.” - Er sagt: „Ja. Es ist schön."
:88. Az elmúlt három évre gondol. - Er denkt an die letzten drei Jahre.
:89. A takarékoskodásra gondol. - Er denkt an das Sparen.
:90. A sok házra gondol. - Er denkt an die vielen Häuser.
:91. A sok papírra gondol. - Er denkt an die vielen Papiere.
:92. Sok munka volt. - Das war viel Arbeit.
:93. De megérte. - Aber es hat sich gelohnt.
:94. Iszik egy korty sört. - Er nimmt einen Schluck Bier.
:95. Kinéz az ablakon. - Er schaut durch das Fenster.
:96. Kint van a kert. - Draußen ist der Garten.
:97. Azt gondolja: tavasszal paradicsomot ültetek. - Er denkt: Im Frühling pflanze ich Tomaten.
:98. Újra elmosolyodik. - Er lächelt wieder.
:99. Ez az otthona. - Das ist sein Zuhause.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Michaels Haus
:1. Michael ist 38 Jahre alt.
:2. Er wohnt in Chicago.
:3. Er hat eine gute Arbeit.
:4. Er ist Software-Entwickler.
:5. Er verdient gut.
:6. Aber er mietet eine Wohnung.
:7. Das macht er seit zehn Jahren.
:8. Er zahlt jeden Monat Miete.
:9. Das Geld ist dann weg.
:10. Michael denkt: Ich möchte ein Haus kaufen.
:11. Ein eigenes Haus.
:12. Das ist sein Traum.
:13. Er spart Geld.
:14. Jeden Monat spart er etwas.
:15. Das macht er drei Jahre lang.
:16. Dann hat er genug Geld für eine Anzahlung.
:17. Das nennt man Down Payment.
:18. In Amerika ist das wichtig.
:19. Er geht zur Bank.
:20. Er spricht mit einem Banker.
:21. Der Banker heißt Robert.
:22. Robert schaut alle Papiere an.
:23. Er schaut Michaels Gehalt an.
:24. Er schaut Michaels Schulden an.
:25. Michael hat keine großen Schulden.
:26. Das ist gut.
:27. Robert sagt: „Sie bekommen einen Kredit."
:28. Das nennt man Mortgage.
:29. Michael ist sehr glücklich.
:30. Jetzt sucht er ein Haus.
:31. Er geht zu einem Makler.
:32. Die Maklerin heißt Jennifer.
:33. Sie kennt viele Häuser.
:34. Sie zeigt ihm viele Häuser.
:35. Das erste Haus ist zu klein.
:36. Das zweite Haus ist zu teuer.
:37. Das dritte Haus ist weit von der Arbeit.
:38. Michael ist ein bisschen frustriert.
:39. Aber er gibt nicht auf.
:40. Jennifer findet ein neues Haus.
:41. Es ist in einem ruhigen Viertel.
:42. Das Haus hat drei Schlafzimmer.
:43. Es hat einen Garten.
:44. Es hat eine Garage.
:45. Der Preis ist fair.
:46. Michael schaut das Haus an.
:47. Er geht durch alle Zimmer.
:48. Er schaut in den Keller.
:49. Er schaut auf das Dach.
:50. Er mag das Haus sehr.
:51. Aber er ist vorsichtig.
:52. Er bestellt einen Inspektor.
:53. Der Inspektor heißt Dave.
:54. Er schaut alles sehr genau an.
:55. Das Dach ist noch gut.
:56. Die Leitungen sind in Ordnung.
:57. Die Heizung ist neu.
:58. Dave sagt: „Das Haus ist in gutem Zustand."
:59. Michael macht ein Angebot.
:60. Das Angebot ist etwas unter dem Preis.
:61. Der Verkäufer antwortet.
:62. Er will ein bisschen mehr.
:63. Michael und der Verkäufer verhandeln.
:64. Das dauert zwei Tage.
:65. Dann sind sie einig.
:66. Michael kauft das Haus.
:67. Es gibt viele Papiere.
:68. Er unterschreibt viele Dokumente.
:69. Das dauert zwei Stunden.
:70. Dann bekommt er die Schlüssel.
:71. Die Schlüssel liegen in seiner Hand.
:72. Er geht in das Haus.
:73. Es ist jetzt sein Haus.
:74. Er steht im leeren Wohnzimmer.
:75. Er schaut sich um.
:76. Er denkt: Das ist meins.
:77. Er denkt: Ich habe das geschafft.
:78. Am Wochenende kommen Freunde.
:79. Sie helfen ihm beim Umzug.
:80. Sie tragen Möbel ins Haus.
:81. Sie essen zusammen Pizza.
:82. Sie trinken Bier.
:83. Sie lachen viel.
:84. Am Abend sitzen alle zusammen.
:85. Michaels Freund Jake sagt: „Du hast ein schönes Haus."
:86. Michael lächelt.
:87. Er sagt: „Ja. Es ist schön."
:88. Er denkt an die letzten drei Jahre.
:89. Er denkt an das Sparen.
:90. Er denkt an die vielen Häuser.
:91. Er denkt an die vielen Papiere.
:92. Das war viel Arbeit.
:93. Aber es hat sich gelohnt.
:94. Er nimmt einen Schluck Bier.
:95. Er schaut durch das Fenster.
:96. Draußen ist der Garten.
:97. Er denkt: Im Frühling pflanze ich Tomaten.
:98. Er lächelt wieder.
:99. Das ist sein Zuhause.
|}
=== 2 ===
:Jennifer és a ház.
:1. Jennifer nyolc éve dolgozott ingatlanügynökként Chicagóban.
:2. Ez azt jelentette, hogy nyolc éve csak akkor keresett pénzt, ha valóban eladott egy házat.
:3. Nem volt fizetés, nem volt biztonság.
:4. Csak a jutalék a végén, ha minden sikerült.
:5. Ez néha egy hét után történt meg.
:6. Néha egy év után.
:7. Néha pedig egyáltalán nem.
:8. Amerikában ez volt az alku.
:9. Jennifer elfogadta, mert szerette az eladást.
:10. És mert a rossz hónapok inkább ösztönözték, mint elbizonytalanították.
:11. Michael ajánlás útján került hozzá.
:12. A harmincas évei elején járó szoftverfejlesztő volt.
:13. Nyugodt és jól felkészült.
:14. Már a zsebében volt a bank előzetes hiteljóváhagyó levele.
:15. Jennifer ezt értékelte.
:16. Tudta, hogy Michael közben más ingatlanügynökökkel is beszél.
:17. Ehhez joga volt.
:18. Így működött a piac az Egyesült Államokban.
:19. Egyetlen ügynöknek sem volt kizárólagos joga egy vevőre.
:20. Ez azt jelentette, hogy az kereste meg a jutalékot, aki először találta meg a megfelelő házat.
:21. Ez nyomást teremtett, de motivációt is.
:22. Jennifer pedig jobban szerette a motivációt, mint a kényelmet.
:23. Az első héten három házat mutatott Michaelnek.
:24. Egyik sem illett igazán hozzá.
:25. Ez normális volt, és ezt így is mondta neki.
:26. Mert az őszinte ingatlanügynökök tovább maradnak a szakmában, mint a tisztességtelenek.
:27. A negyedik ház Wicker Parkban olyasmit tudott, amit a többi nem.
:28. Csendes utca, kert, három hálószoba.
:29. És olyan ár, amely még hagyott teret az alkura.
:30. Michael megnézte, és keveset mondott.
:31. Ez komoly vevőknél jó jel volt.
:32. Független ellenőrt rendelt ki.
:33. Jennifer erről soha nem beszélt le senkit.
:34. Akkor sem, ha ez néha üzleteket hiúsított meg.
:35. Az ellenőr nem talált semmi komolyat.
:36. A tetőnek még tíz jó éve volt.
:37. A fűtés új volt.
:38. Jennifer röviden fellélegzett.
:39. Mert a tiszta ellenőrzési jelentés az a pillanat, amikor az üzletek valóságossá válnak.
:40. Azt tanácsolta Michaelnek, hogy az ajánlati ár alatt kezdjen.
:41. Nem túl mélyen, hanem okosan.
:42. Mert a túl alacsony ajánlatok megsértik az eladókat, és már azelőtt megmérgezik a tárgyalást, hogy elkezdődne.
:43. Az ellenalku két napig tartott.
:44. Ajánlatokkal és ellenajánlatokkal.
:45. Jennifer nyugodtan és tárgyilagosan vezette a tárgyalást.
:46. Mert az érzelem ritkán segít a tárgyalásokon.
:47. Végül olyan árban állapodtak meg, amely mindkét fél számára korrekt volt.
:48. Ez a legjobb eredmény.
:49. Nem a legalacsonyabb ár.
:50. Hanem az, amelynél senki sem érzi úgy, hogy veszített.
:51. A zárás két óráig tartott.
:52. Dokumentumokkal, amelyeket Michael aláírt.
:53. És amelyeket Jennifer elmagyarázott neki.
:54. Mert úgy gondolta, hogy a vevőknek érteniük kell, mit írnak alá.
:55. Amikor Michael kezében voltak a kulcsok, köszönetet mondott.
:56. Röviden és őszintén.
:57. Ez Jennifernek többet jelentett, mint egy hosszú köszönet.
:58. Hazament, beírta a jutalékot a táblázatába.
:59. Aztán megnézte, milyen új megkeresések várnak az e-mailjei között.
:60. Mert a következő ügyfél nem vár.
:61. És mert ez volt az élete.
:62. És szerette.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Jennifer és a ház. - Jennifer und das Haus
:1. Jennifer nyolc éve dolgozott ingatlanügynökként Chicagóban. - Jennifer arbeitete seit acht Jahren als Maklerin in Chicago.
:2. Ez azt jelentette, hogy nyolc éve csak akkor keresett pénzt, ha valóban eladott egy házat. - Das bedeutete, dass sie acht Jahre lang nur dann Geld verdient hatte, wenn sie tatsächlich ein Haus verkauft hatte.
:3. Nem volt fizetés, nem volt biztonság. - Kein Gehalt, keine Sicherheit.
:4. Csak a jutalék a végén, ha minden sikerült. - Nur die Provision am Ende, wenn alles geklappt hatte.
:5. Ez néha egy hét után történt meg. - Das passierte manchmal nach einer Woche.
:6. Néha egy év után. - Manchmal nach einem Jahr.
:7. Néha pedig egyáltalán nem. - Oder gar nicht.
:8. Amerikában ez volt az alku. - Das war der Deal in Amerika.
:9. Jennifer elfogadta, mert szerette az eladást. - Jennifer hatte ihn akzeptiert, weil sie das Verkaufen mochte.
:10. És mert a rossz hónapok inkább ösztönözték, mint elbizonytalanították. - Und weil schlechte Monate sie anspornte, statt sie zu entmutigen.
:11. Michael ajánlás útján került hozzá. - Michael kam über eine Empfehlung zu ihr.
:12. A harmincas évei elején járó szoftverfejlesztő volt. - Er war ein Software-Entwickler Anfang dreißig.
:13. Nyugodt és jól felkészült. - Ruhig und gut vorbereitet.
:14. Már a zsebében volt a bank előzetes hiteljóváhagyó levele. - Mit dem Pre-Approval Brief der Bank bereits in der Tasche.
:15. Jennifer ezt értékelte. - Das schätzte sie.
:16. Tudta, hogy Michael közben más ingatlanügynökökkel is beszél. - Sie wusste, dass Michael gleichzeitig auch mit anderen Maklern sprach.
:17. Ehhez joga volt. - Das war sein gutes Recht.
:18. Így működött a piac az Egyesült Államokban. - So funktionierte der Markt in den USA.
:19. Egyetlen ügynöknek sem volt kizárólagos joga egy vevőre. - Kein Makler hatte exklusive Rechte auf einen Käufer.
:20. Ez azt jelentette, hogy az kereste meg a jutalékot, aki először találta meg a megfelelő házat. - Das bedeutete: Wer zuerst das richtige Haus fand, verdiente die Provision.
:21. Ez nyomást teremtett, de motivációt is. - Das erzeugte Druck, aber auch Motivation.
:22. Jennifer pedig jobban szerette a motivációt, mint a kényelmet. - Und Jennifer mochte Motivation mehr als Komfort.
:23. Az első héten három házat mutatott Michaelnek. - Sie zeigte Michael drei Häuser in der ersten Woche.
:24. Egyik sem illett igazán hozzá. - Keines davon passte wirklich.
:25. Ez normális volt, és ezt így is mondta neki. - Das war normal und das sagte sie ihm auch so.
:26. Mert az őszinte ingatlanügynökök tovább maradnak a szakmában, mint a tisztességtelenek. - Weil ehrliche Makler länger im Geschäft bleiben als unehrliche.
:27. A negyedik ház Wicker Parkban olyasmit tudott, amit a többi nem. - Das vierte Haus in Wicker Park hatte etwas, das die anderen nicht hatten.
:28. Csendes utca, kert, három hálószoba. - Eine ruhige Straße, einen Garten, drei Schlafzimmer.
:29. És olyan ár, amely még hagyott teret az alkura. - Und einen Preis, der noch Verhandlungsspielraum ließ.
:30. Michael megnézte, és keveset mondott. - Michael schaute es an, sagte wenig.
:31. Ez komoly vevőknél jó jel volt. - Das war bei ernsthaften Käufern ein gutes Zeichen.
:32. Független ellenőrt rendelt ki. - Er bestellte einen unabhängigen Inspektor.
:33. Jennifer erről soha nem beszélt le senkit. - Davon hatte Jennifer nie abgeraten.
:34. Akkor sem, ha ez néha üzleteket hiúsított meg. - Auch wenn das manchmal Deals zum Platzen brachte.
:35. Az ellenőr nem talált semmi komolyat. - Der Inspektor fand nichts Ernstes.
:36. A tetőnek még tíz jó éve volt. - Das Dach hatte noch zehn gute Jahre.
:37. A fűtés új volt. - Die Heizung war neu.
:38. Jennifer röviden fellélegzett. - Jennifer atmete kurz durch.
:39. Mert a tiszta ellenőrzési jelentés az a pillanat, amikor az üzletek valóságossá válnak. - Weil ein sauberer Inspektionsbericht der Moment ist, an dem Deals real werden.
:40. Azt tanácsolta Michaelnek, hogy az ajánlati ár alatt kezdjen. - Sie riet Michael, unter dem Angebotspreis einzusteigen.
:41. Nem túl mélyen, hanem okosan. - Nicht zu tief, sondern klug.
:42. Mert a túl alacsony ajánlatok megsértik az eladókat, és már azelőtt megmérgezik a tárgyalást, hogy elkezdődne. - Weil zu tiefe Angebote Verkäufer beleidigen und Verhandlungen vergiften, bevor sie beginnen.
:43. Az ellenalku két napig tartott. - Die Gegenverhandlung dauerte zwei Tage.
:44. Ajánlatokkal és ellenajánlatokkal. - Mit Angeboten und Gegenangeboten.
:45. Jennifer nyugodtan és tárgyilagosan vezette a tárgyalást. - Jennifer führte sie ruhig und sachlich.
:46. Mert az érzelem ritkán segít a tárgyalásokon. - Weil Emotion bei Verhandlungen selten hilft.
:47. Végül olyan árban állapodtak meg, amely mindkét fél számára korrekt volt. - Am Ende einigten sie sich auf einen Preis, der für beide Seiten fair war.
:48. Ez a legjobb eredmény. - Das ist das beste Ergebnis.
:49. Nem a legalacsonyabb ár. - Nicht der tiefste Preis.
:50. Hanem az, amelynél senki sem érzi úgy, hogy veszített. - Sondern der, bei dem niemand das Gefühl hat, verloren zu haben.
:51. A zárás két óráig tartott. - Das Closing dauerte zwei Stunden.
:52. Dokumentumokkal, amelyeket Michael aláírt. - Mit Dokumenten, die Michael unterschrieb.
:53. És amelyeket Jennifer elmagyarázott neki. - Und die Jennifer ihm erklärt hatte.
:54. Mert úgy gondolta, hogy a vevőknek érteniük kell, mit írnak alá. - Weil sie fand, dass Käufer verstehen sollten, was sie unterschreiben.
:55. Amikor Michael kezében voltak a kulcsok, köszönetet mondott. - Als Michael die Schlüssel in der Hand hielt, sagte er danke.
:56. Röviden és őszintén. - Kurz und ehrlich.
:57. Ez Jennifernek többet jelentett, mint egy hosszú köszönet. - Das bedeutete Jennifer mehr als ein langer Dank.
:58. Hazament, beírta a jutalékot a táblázatába. - Sie fuhr nach Hause, schrieb die Provision in ihre Tabelle.
:59. Aztán megnézte, milyen új megkeresések várnak az e-mailjei között. - Und schaute, welche neuen Anfragen in ihrer E-Mail warteten.
:60. Mert a következő ügyfél nem vár. - Weil der nächste Kunde nicht wartet.
:61. És mert ez volt az élete. - Und weil das ihr Leben war.
:62. És szerette. - Und sie es mochte.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Jennifer und das Haus
:1. Jennifer arbeitete seit acht Jahren als Maklerin in Chicago.
:2. Das bedeutete, dass sie acht Jahre lang nur dann Geld verdient hatte, wenn sie tatsächlich ein Haus verkauft hatte.
:3. Kein Gehalt, keine Sicherheit.
:4. Nur die Provision am Ende, wenn alles geklappt hatte.
:5. Das passierte manchmal nach einer Woche.
:6. Manchmal nach einem Jahr.
:7. Oder gar nicht.
:8. Das war der Deal in Amerika.
:9. Jennifer hatte ihn akzeptiert, weil sie das Verkaufen mochte.
:10. Und weil schlechte Monate sie anspornte, statt sie zu entmutigen.
:11. Michael kam über eine Empfehlung zu ihr.
:12. Er war ein Software-Entwickler Anfang dreißig.
:13. Ruhig und gut vorbereitet.
:14. Mit dem Pre-Approval Brief der Bank bereits in der Tasche.
:15. Das schätzte sie.
:16. Sie wusste, dass Michael gleichzeitig auch mit anderen Maklern sprach.
:17. Das war sein gutes Recht.
:18. So funktionierte der Markt in den USA.
:19. Kein Makler hatte exklusive Rechte auf einen Käufer.
:20. Das bedeutete: Wer zuerst das richtige Haus fand, verdiente die Provision.
:21. Das erzeugte Druck, aber auch Motivation.
:22. Und Jennifer mochte Motivation mehr als Komfort.
:23. Sie zeigte Michael drei Häuser in der ersten Woche.
:24. Keines davon passte wirklich.
:25. Das war normal und das sagte sie ihm auch so.
:26. Weil ehrliche Makler länger im Geschäft bleiben als unehrliche.
:27. Das vierte Haus in Wicker Park hatte etwas, das die anderen nicht hatten.
:28. Eine ruhige Straße, einen Garten, drei Schlafzimmer.
:29. Und einen Preis, der noch Verhandlungsspielraum ließ.
:30. Michael schaute es an, sagte wenig.
:31. Das war bei ernsthaften Käufern ein gutes Zeichen.
:32. Er bestellte einen unabhängigen Inspektor.
:33. Davon hatte Jennifer nie abgeraten.
:34. Auch wenn das manchmal Deals zum Platzen brachte.
:35. Der Inspektor fand nichts Ernstes.
:36. Das Dach hatte noch zehn gute Jahre.
:37. Die Heizung war neu.
:38. Jennifer atmete kurz durch.
:39. Weil ein sauberer Inspektionsbericht der Moment ist, an dem Deals real werden.
:40. Sie riet Michael, unter dem Angebotspreis einzusteigen.
:41. Nicht zu tief, sondern klug.
:42. Weil zu tiefe Angebote Verkäufer beleidigen und Verhandlungen vergiften, bevor sie beginnen.
:43. Die Gegenverhandlung dauerte zwei Tage.
:44. Mit Angeboten und Gegenangeboten.
:45. Jennifer führte sie ruhig und sachlich.
:46. Weil Emotion bei Verhandlungen selten hilft.
:47. Am Ende einigten sie sich auf einen Preis, der für beide Seiten fair war.
:48. Das ist das beste Ergebnis.
:49. Nicht der tiefste Preis.
:50. Sondern der, bei dem niemand das Gefühl hat, verloren zu haben.
:51. Das Closing dauerte zwei Stunden.
:52. Mit Dokumenten, die Michael unterschrieb.
:53. Und die Jennifer ihm erklärt hatte.
:54. Weil sie fand, dass Käufer verstehen sollten, was sie unterschreiben.
:55. Als Michael die Schlüssel in der Hand hielt, sagte er danke.
:56. Kurz und ehrlich.
:57. Das bedeutete Jennifer mehr als ein langer Dank.
:58. Sie fuhr nach Hause, schrieb die Provision in ihre Tabelle.
:59. Und schaute, welche neuen Anfragen in ihrer E-Mail warteten.
:60. Weil der nächste Kunde nicht wartet.
:61. Und weil das ihr Leben war.
:62. Und sie es mochte.
|}
=== 3 ===
:Markus házvásárlása Floridában.
:1. Markus három éve volt irodavezető Münchenben.
:2. Jól keresett, és keveset tett félre.
:3. Ez Németországban normális, Amerikában viszont probléma.
:4. Mert az amerikai ingatlanpiac önerőt feltételez, mégpedig komolyan.
:5. Megkapta az állást, beadta a zöldkártya-kérelmet, és Tampába költözött.
:6. Ott élt nyolc éve a régi iskolai barátja, Stefan.
:7. És ott mindennap sütött a nap.
:8. Ezt Markus az első télen nagyon értékelte, a második nyáron viszont már kissé másként ítélte meg.
:9. Stefan felajánlotta neki, hogy végigvezeti a házvásárláson.
:10. Ez nagylelkűen hangzott, és valóban az is volt.
:11. Mert Stefan nyolc év alatt mindent rosszul csinált, amit rosszul lehet csinálni.
:12. És szívesen továbbadta a hibáiból származó tudást.
:13. Egy szombat délelőtt elmentek megnézni négy házat, amelyeket Markus online talált.
:14. Stefan mindent kommentált, nyugodtan és dráma nélkül.
:15. Mert nem akarta, hogy Markus ne higgyen neki.
:16. Az első ház gyönyörűen volt berendezve.
:17. Fehér bútorokkal, friss virágokkal és frissen sült kenyér illatával.
:18. Stefan ezt azonnal kommentálta.
:19. Ez staging, mondta, ez nem tartozik a házhoz.
:20. Ha megveszed, mindez eltűnik.
:21. Markus értette az elvet.
:22. De igazán csak akkor értette meg, amikor Stefan elmagyarázta neki, milyen üresnek tűnnek gyakran az amerikai házak a vásárlás után.
:23. Mert az eladók mindent elvisznek, ami nincs odacsavarozva.
:24. Néha még a lámpákat is.
:25. A második ház nagy volt.
:26. Négy hálószoba, három fürdőszoba, medence.
:27. És hihetetlenül olcsó.
:28. Ez meglepte Markust, amíg Stefan meg nem kérdezte, utánanézett-e az ingatlanadónak.
:29. Markus nem nézett utána.
:30. Stefan pedig kiszámolta neki.
:31. Floridában az ingatlanadót a piaci érték alapján fizetik.
:32. Ez egy jó fekvésű, olcsó háznál is évente több ezer dollárt jelenthet.
:33. Ehhez jön még a biztosítás, amely Floridában a hurrikánok miatt drága.
:34. És a Homeowner Association díjai, ha a ház kezelt lakónegyedben van.
:35. A nagy nem mindig olcsó, mondta Stefan.
:36. Néha csak bőkezűen drága.
:37. A harmadik ház olyan környéken állt, amely Markusnak látványra tetszett.
:38. Széles utcák, öreg fák, nyugalom.
:39. Stefan azt javasolta, hogy nézzék meg a bűnözési statisztikát, mielőtt kiszállnak.
:40. Elővette a telefonját, és megmutatta Markusnak az irányítószámhoz tartozó crime rate adatokat.
:41. Ezek nyilvánosan hozzáférhetők.
:42. És ismerni kell őket, mielőtt az ember döntést hoz.
:43. Mert a csendes utcák és az alacsony bűnözési ráta nem mindig ugyanaz.
:44. A környék rendben volt.
:45. Magának a háznak viszont olyan teteje volt, amely Stefant bizalmatlanná tette.
:46. Mert egy nem hurrikánbiztos tető Floridában nem esztétikai probléma, hanem pénzügyi.
:47. Független szakértőt ajánlott.
:48. Nem olyat, akit a makler ajánl, hanem olyat, akit az ember maga keres.
:49. Mert a maklerek által ajánlott szakértők néha túl barátságosak.
:50. A negyedik ház volt a legkevésbé feltűnő.
:51. Egy háromszobás bungaló Észak-Tampában.
:52. Tiszta volt, de egyszerű.
:53. Nem volt medence, és nem volt nagy kert.
:54. A döntő azonban az iskolakörzet volt, mondta Stefan.
:55. Elmagyarázta, hogy Amerikában a házvásárlás egyik legfontosabb döntése az iskolakörzet.
:56. Nemcsak családok számára fontos.
:57. Hanem azért is, mert egy jó iskolakörzet stabilizálja, sőt néha meghatározza egy ház újraeladási értékét.
:58. A körzet iskoláinak jó értékelései voltak.
:59. Ezeket szintén nyilvánosan meg lehet nézni.
:60. Stefan megmutatta Markusnak, hogyan kell ezt csinálni.
:61. Mert Amerikában az információ nyilvános, ha az ember tudja, hol keresse.
:62. Markus időpontot egyeztetett a bankkal, amellyel már korábban felvette a kapcsolatot.
:63. Stefan elkísérte.
:64. Mert az amerikai banki beszélgetések a németeknek szokatlanok.
:65. Ott van például a pre-approval letter.
:66. Ez még nem hitel, hanem előzetes ígéret.
:67. De szükség van rá, ha az ember komoly ajánlatot akar tenni.
:68. A hitelt jóváhagyták.
:69. A havi részlet korrekt volt.
:70. Markus ajánlatot tett a bungalóra.
:71. A listaár alatt, de nem túl mélyen.
:72. Stefan vacsora közben azt mondta, hogy a closing Floridában kissé más, mint Németországban.
:73. Nincs német értelemben vett közjegyző.
:74. Hanem egy title company, amely ellenőrzi és biztosítja a tulajdonátruházást.
:75. És rengeteg dokumentum, amelyek mind időt igényelnek.
:76. A closing két óráig tartott.
:77. Markus aláírt.
:78. Megkapta a kulcsokat.
:79. Stefannal együtt hazafelé hajtott.
:80. Azokon a környékeken át, amelyeket most már ismert.
:81. És azon a városon át, amelyben most lakott.
:82. Stefan megkérdezte, hogy érzi magát.
:83. Markus azt mondta, kimerült, de jól.
:84. Stefan ezt tartotta a legőszintébb válasznak, amelyet egy amerikai házvásárlás után adni lehet.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Markus házvásárlása Floridában. - Markus' Hauskauf in Florida.
:1. Markus három éve volt irodavezető Münchenben. - Markus war seit drei Jahren in München Büroleiter gewesen.
:2. Jól keresett, és keveset tett félre. - Er hatte gut verdient und wenig gespart.
:3. Ez Németországban normális, Amerikában viszont probléma. - Das ist in Deutschland normal und in Amerika ein Problem.
:4. Mert az amerikai ingatlanpiac önerőt feltételez, mégpedig komolyan. - Weil der amerikanische Immobilienmarkt Eigenkapital voraussetzt, und zwar ernsthaft.
:5. Megkapta az állást, beadta a zöldkártya-kérelmet, és Tampába költözött. - Er hatte den Job bekommen, die Greencard beantragt, und war nach Tampa gezogen.
:6. Ott élt nyolc éve a régi iskolai barátja, Stefan. - Dort lebte sein alter Schulfreund Stefan seit acht Jahren.
:7. És ott mindennap sütött a nap. - Und dort schien die Sonne jeden Tag.
:8. Ezt Markus az első télen nagyon értékelte, a második nyáron viszont már kissé másként ítélte meg. - Das schätzte Markus im ersten Winter sehr und beurteilte es im zweiten Sommer leicht anders.
:9. Stefan felajánlotta neki, hogy végigvezeti a házvásárláson. - Stefan hatte ihm angeboten, ihn durch den Hauskauf zu führen.
:10. Ez nagylelkűen hangzott, és valóban az is volt. - Das klang großzügig und war tatsächlich großzügig.
:11. Mert Stefan nyolc év alatt mindent rosszul csinált, amit rosszul lehet csinálni. - Weil Stefan in acht Jahren alles falsch gemacht hatte, was man falsch machen kann.
:12. És szívesen továbbadta a hibáiból származó tudást. - Und weil er das Wissen über seine Fehler gerne weitergab.
:13. Egy szombat délelőtt elmentek megnézni négy házat, amelyeket Markus online talált. - Sie fuhren an einem Samstagvormittag zu vier Häusern, die Markus online gefunden hatte.
:14. Stefan mindent kommentált, nyugodtan és dráma nélkül. - Stefan kommentierte alles, ruhig und ohne Dramatik.
:15. Mert nem akarta, hogy Markus ne higgyen neki. - Weil er nicht wollte, dass Markus ihm nicht glaubte.
:16. Az első ház gyönyörűen volt berendezve. - Das erste Haus war wunderschön eingerichtet.
:17. Fehér bútorokkal, friss virágokkal és frissen sült kenyér illatával. - Mit weißen Möbeln und frischen Blumen und dem Geruch von frisch gebackenem Brot.
:18. Stefan ezt azonnal kommentálta. - Das kommentierte Stefan sofort.
:19. Ez staging, mondta, ez nem tartozik a házhoz. - Das ist Staging, sagte er, das gehört nicht zum Haus.
:20. Ha megveszed, mindez eltűnik. - Wenn du kaufst, ist das alles weg.
:21. Markus értette az elvet. - Markus verstand das Prinzip.
:22. De igazán csak akkor értette meg, amikor Stefan elmagyarázta neki, milyen üresnek tűnnek gyakran az amerikai házak a vásárlás után. - Aber er verstand es erst wirklich, als Stefan ihm erklärte, wie leer amerikanische Häuser nach dem Kauf oft aussehen.
:23. Mert az eladók mindent elvisznek, ami nincs odacsavarozva. - Weil Verkäufer alles mitnehmen, was nicht festgeschraubt ist.
:24. Néha még a lámpákat is. - Manchmal sogar die Lampen.
:25. A második ház nagy volt. - Das zweite Haus war groß.
:26. Négy hálószoba, három fürdőszoba, medence. - Vier Schlafzimmer, drei Bäder, Pool.
:27. És hihetetlenül olcsó. - Und unglaublich günstig.
:28. Ez meglepte Markust, amíg Stefan meg nem kérdezte, utánanézett-e az ingatlanadónak. - Das überraschte Markus, bis Stefan fragte, ob er die Grundsteuer nachgeschaut habe.
:29. Markus nem nézett utána. - Markus hatte sie nicht nachgeschaut.
:30. Stefan pedig kiszámolta neki. - Und Stefan rechnete es ihm vor.
:31. Floridában az ingatlanadót a piaci érték alapján fizetik. - In Florida zahlt man Grundsteuer auf den Marktwert.
:32. Ez egy jó fekvésű, olcsó háznál is évente több ezer dollárt jelenthet. - Das bedeutet bei einem günstigen Haus in guter Lage immer noch mehrere tausend Dollar im Jahr.
:33. Ehhez jön még a biztosítás, amely Floridában a hurrikánok miatt drága. - Dazu kommt Versicherung, die in Florida wegen der Hurricanes teuer ist.
:34. És a Homeowner Association díjai, ha a ház kezelt lakónegyedben van. - Und Homeowner Association Fees, wenn das Haus in einer verwalteten Siedlung liegt.
:35. A nagy nem mindig olcsó, mondta Stefan. - Groß ist nicht immer günstig, sagte Stefan.
:36. Néha csak bőkezűen drága. - Manchmal ist es nur großzügig teuer.
:37. A harmadik ház olyan környéken állt, amely Markusnak látványra tetszett. - Das dritte Haus lag in einem Viertel, das Markus optisch mochte.
:38. Széles utcák, öreg fák, nyugalom. - Breite Straßen, alte Bäume, ruhig.
:39. Stefan azt javasolta, hogy nézzék meg a bűnözési statisztikát, mielőtt kiszállnak. - Stefan schlug vor, dass sie die Kriminalitätsstatistik nachschauen sollten, bevor sie aussteigen.
:40. Elővette a telefonját, és megmutatta Markusnak az irányítószámhoz tartozó crime rate adatokat. - Er öffnete sein Handy und zeigte Markus die Crime Rate Daten für den Zip Code.
:41. Ezek nyilvánosan hozzáférhetők. - Die sind öffentlich zugänglich.
:42. És ismerni kell őket, mielőtt az ember döntést hoz. - Und die man kennen sollte, bevor man eine Entscheidung trifft.
:43. Mert a csendes utcák és az alacsony bűnözési ráta nem mindig ugyanaz. - Weil ruhige Straßen und niedrige Kriminalitätsraten nicht immer dasselbe sind.
:44. A környék rendben volt. - Das Viertel war in Ordnung.
:45. Magának a háznak viszont olyan teteje volt, amely Stefant bizalmatlanná tette. - Aber das Haus selbst hatte ein Dach, das Stefan skeptisch machte.
:46. Mert egy nem hurrikánbiztos tető Floridában nem esztétikai probléma, hanem pénzügyi. - Weil ein nicht hurricanefestes Dach in Florida kein ästhetisches Problem ist, sondern ein finanzielles.
:47. Független szakértőt ajánlott. - Er empfahl einen unabhängigen Gutachter.
:48. Nem olyat, akit a makler ajánl, hanem olyat, akit az ember maga keres. - Keinen, den der Makler empfiehlt, sondern einen, den man selbst sucht.
:49. Mert a maklerek által ajánlott szakértők néha túl barátságosak. - Weil Gutachter, die Maklern empfohlen werden, manchmal zu freundlich sind.
:50. A negyedik ház volt a legkevésbé feltűnő. - Das vierte Haus war das unscheinbarste.
:51. Egy háromszobás bungaló Észak-Tampában. - Ein Dreizimmerbungalow in Nordtampa.
:52. Tiszta volt, de egyszerű. - Sauber aber schlicht.
:53. Nem volt medence, és nem volt nagy kert. - Kein Pool, kein großer Garten.
:54. A döntő azonban az iskolakörzet volt, mondta Stefan. - Und der Schulbezirk war das Entscheidende, sagte Stefan.
:55. Elmagyarázta, hogy Amerikában a házvásárlás egyik legfontosabb döntése az iskolakörzet. - Er erklärte, dass der Schulbezirk in Amerika eine der wichtigsten Entscheidungen beim Hauskauf ist.
:56. Nemcsak családok számára fontos. - Er ist nicht nur für Familien relevant.
:57. Hanem azért is, mert egy jó iskolakörzet stabilizálja, sőt néha meghatározza egy ház újraeladási értékét. - Sondern weil ein guter Schulbezirk den Wiederverkaufswert eines Hauses stabilisiert und manchmal bestimmt.
:58. A körzet iskoláinak jó értékelései voltak. - Die Schulen in diesem Bezirk hatten gute Bewertungen.
:59. Ezeket szintén nyilvánosan meg lehet nézni. - Das kann man ebenfalls öffentlich einsehen.
:60. Stefan megmutatta Markusnak, hogyan kell ezt csinálni. - Stefan zeigte Markus, wie man das macht.
:61. Mert Amerikában az információ nyilvános, ha az ember tudja, hol keresse. - Weil Information in Amerika öffentlich ist, wenn man weiß, wo man sucht.
:62. Markus időpontot egyeztetett a bankkal, amellyel már korábban felvette a kapcsolatot. - Markus machte einen Termin mit der Bank, die er schon kontaktiert hatte.
:63. Stefan elkísérte. - Stefan begleitete ihn.
:64. Mert az amerikai banki beszélgetések a németeknek szokatlanok. - Weil amerikanische Bankgespräche für Deutsche ungewohnt sind.
:65. Ott van például a pre-approval letter. - Mit dem Pre-Approval Brief.
:66. Ez még nem hitel, hanem előzetes ígéret. - Der ist noch kein Kredit, sondern eine vorläufige Zusage.
:67. De szükség van rá, ha az ember komoly ajánlatot akar tenni. - Die man braucht, um ernsthafte Angebote machen zu können.
:68. A hitelt jóváhagyták. - Der Kredit wurde genehmigt.
:69. A havi részlet korrekt volt. - Die Rate war fair.
:70. Markus ajánlatot tett a bungalóra. - Markus machte ein Angebot auf den Bungalow.
:71. A listaár alatt, de nem túl mélyen. - Unter dem Listenpreis, aber nicht zu tief.
:72. Stefan vacsora közben azt mondta, hogy a closing Floridában kissé más, mint Németországban. - Stefan sagte beim Abendessen, dass das Closing in Florida ein bisschen anders ist als in Deutschland.
:73. Nincs német értelemben vett közjegyző. - Kein Notar im deutschen Sinne.
:74. Hanem egy title company, amely ellenőrzi és biztosítja a tulajdonátruházást. - Sondern eine Title Company, die den Eigentumsübergang prüft und absichert.
:75. És rengeteg dokumentum, amelyek mind időt igényelnek. - Und eine Menge Dokumente, die alle ihre Zeit brauchen.
:76. A closing két óráig tartott. - Das Closing dauerte zwei Stunden.
:77. Markus aláírt. - Markus unterschrieb.
:78. Megkapta a kulcsokat. - Er bekam die Schlüssel.
:79. Stefannal együtt hazafelé hajtott. - Und fuhr mit Stefan nach Hause.
:80. Azokon a környékeken át, amelyeket most már ismert. - Durch die Viertel, die er jetzt kannte.
:81. És azon a városon át, amelyben most lakott. - Und die Stadt, in der er jetzt wohnte.
:82. Stefan megkérdezte, hogy érzi magát. - Stefan fragte, wie er sich fühle.
:83. Markus azt mondta, kimerült, de jól. - Markus sagte, erschöpft aber gut.
:84. Stefan ezt tartotta a legőszintébb válasznak, amelyet egy amerikai házvásárlás után adni lehet. - Stefan hielt das für die ehrlichste Antwort, die man nach einem amerikanischen Hauskauf geben kann.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Markus' Hauskauf in Florida.
:1. Markus war seit drei Jahren in München Büroleiter gewesen.
:2. Er hatte gut verdient und wenig gespart.
:3. Das ist in Deutschland normal und in Amerika ein Problem.
:4. Weil der amerikanische Immobilienmarkt Eigenkapital voraussetzt, und zwar ernsthaft.
:5. Er hatte den Job bekommen, die Greencard beantragt, und war nach Tampa gezogen.
:6. Dort lebte sein alter Schulfreund Stefan seit acht Jahren.
:7. Und dort schien die Sonne jeden Tag.
:8. Das schätzte Markus im ersten Winter sehr und beurteilte es im zweiten Sommer leicht anders.
:9. Stefan hatte ihm angeboten, ihn durch den Hauskauf zu führen.
:10. Das klang großzügig und war tatsächlich großzügig.
:11. Weil Stefan in acht Jahren alles falsch gemacht hatte, was man falsch machen kann.
:12. Und weil er das Wissen über seine Fehler gerne weitergab.
:13. Sie fuhren an einem Samstagvormittag zu vier Häusern, die Markus online gefunden hatte.
:14. Stefan kommentierte alles, ruhig und ohne Dramatik.
:15. Weil er nicht wollte, dass Markus ihm nicht glaubte.
:16. Das erste Haus war wunderschön eingerichtet.
:17. Mit weißen Möbeln und frischen Blumen und dem Geruch von frisch gebackenem Brot.
:18. Das kommentierte Stefan sofort.
:19. Das ist Staging, sagte er, das gehört nicht zum Haus.
:20. Wenn du kaufst, ist das alles weg.
:21. Markus verstand das Prinzip.
:22. Aber er verstand es erst wirklich, als Stefan ihm erklärte, wie leer amerikanische Häuser nach dem Kauf oft aussehen.
:23. Weil Verkäufer alles mitnehmen, was nicht festgeschraubt ist.
:24. Manchmal sogar die Lampen.
:25. Das zweite Haus war groß.
:26. Vier Schlafzimmer, drei Bäder, Pool.
:27. Und unglaublich günstig.
:28. Das überraschte Markus, bis Stefan fragte, ob er die Grundsteuer nachgeschaut habe.
:29. Markus hatte sie nicht nachgeschaut.
:30. Und Stefan rechnete es ihm vor.
:31. In Florida zahlt man Grundsteuer auf den Marktwert.
:32. Das bedeutet bei einem günstigen Haus in guter Lage immer noch mehrere tausend Dollar im Jahr.
:33. Dazu kommt Versicherung, die in Florida wegen der Hurricanes teuer ist.
:34. Und Homeowner Association Fees, wenn das Haus in einer verwalteten Siedlung liegt.
:35. Groß ist nicht immer günstig, sagte Stefan.
:36. Manchmal ist es nur großzügig teuer.
:37. Das dritte Haus lag in einem Viertel, das Markus optisch mochte.
:38. Breite Straßen, alte Bäume, ruhig.
:39. Stefan schlug vor, dass sie die Kriminalitätsstatistik nachschauen sollten, bevor sie aussteigen.
:40. Er öffnete sein Handy und zeigte Markus die Crime Rate Daten für den Zip Code.
:41. Die sind öffentlich zugänglich.
:42. Und die man kennen sollte, bevor man eine Entscheidung trifft.
:43. Weil ruhige Straßen und niedrige Kriminalitätsraten nicht immer dasselbe sind.
:44. Das Viertel war in Ordnung.
:45. Aber das Haus selbst hatte ein Dach, das Stefan skeptisch machte.
:46. Weil ein nicht hurricanefestes Dach in Florida kein ästhetisches Problem ist, sondern ein finanzielles.
:47. Er empfahl einen unabhängigen Gutachter.
:48. Keinen, den der Makler empfiehlt, sondern einen, den man selbst sucht.
:49. Weil Gutachter, die Maklern empfohlen werden, manchmal zu freundlich sind.
:50. Das vierte Haus war das unscheinbarste.
:51. Ein Dreizimmerbungalow in Nordtampa.
:52. Sauber aber schlicht.
:53. Kein Pool, kein großer Garten.
:54. Und der Schulbezirk war das Entscheidende, sagte Stefan.
:55. Er erklärte, dass der Schulbezirk in Amerika eine der wichtigsten Entscheidungen beim Hauskauf ist.
:56. Er ist nicht nur für Familien relevant.
:57. Sondern weil ein guter Schulbezirk den Wiederverkaufswert eines Hauses stabilisiert und manchmal bestimmt.
:58. Die Schulen in diesem Bezirk hatten gute Bewertungen.
:59. Das kann man ebenfalls öffentlich einsehen.
:60. Stefan zeigte Markus, wie man das macht.
:61. Weil Information in Amerika öffentlich ist, wenn man weiß, wo man sucht.
:62. Markus machte einen Termin mit der Bank, die er schon kontaktiert hatte.
:63. Stefan begleitete ihn.
:64. Weil amerikanische Bankgespräche für Deutsche ungewohnt sind.
:65. Mit dem Pre-Approval Brief.
:66. Der ist noch kein Kredit, sondern eine vorläufige Zusage.
:67. Die man braucht, um ernsthafte Angebote machen zu können.
:68. Der Kredit wurde genehmigt.
:69. Die Rate war fair.
:70. Markus machte ein Angebot auf den Bungalow.
:71. Unter dem Listenpreis, aber nicht zu tief.
:72. Stefan sagte beim Abendessen, dass das Closing in Florida ein bisschen anders ist als in Deutschland.
:73. Kein Notar im deutschen Sinne.
:74. Sondern eine Title Company, die den Eigentumsübergang prüft und absichert.
:75. Und eine Menge Dokumente, die alle ihre Zeit brauchen.
:76. Das Closing dauerte zwei Stunden.
:77. Markus unterschrieb.
:78. Er bekam die Schlüssel.
:79. Und fuhr mit Stefan nach Hause.
:80. Durch die Viertel, die er jetzt kannte.
:81. Und die Stadt, in der er jetzt wohnte.
:82. Stefan fragte, wie er sich fühle.
:83. Markus sagte, erschöpft aber gut.
:84. Stefan hielt das für die ehrlichste Antwort, die man nach einem amerikanischen Hauskauf geben kann.
|}
=== 4 ===
:Derek házvásárlása Dél-Kaliforniában.
:1. Derek tizennégy éven át tanított matematikát a glendorai Citrus College-ban.
:2. Ez azt jelentette, hogy tizennégy éven át elég jól keresett ahhoz, hogy megéljen.
:3. De nem elég jól ahhoz, hogy Dél-Kaliforniában gond nélkül házat vegyen.
:4. Ez Dél-Kaliforniában nem szokatlan helyzet, hanem a normálállapot azoknál, akik hasznos szakmákban dolgoznak.
:5. Rendszeresen takarékoskodott.
:6. Ezt egy matematikatanár jól tudja csinálni.
:7. Mert a matematikatanárok tudják, mit jelent a kamatos kamat.
:8. És mert annak tudása, hogyan növekszik a pénz, fegyelmezett bánásmódra ösztönöz.
:9. Akkor is, ha ez nem helyettesíti a magasabb fizetést.
:10. Tizennyolc hónap konkrét keresés után elég pénze volt húszszázalékos önerőre.
:11. Ez Dél-Kaliforniában azt jelentette, hogy olyan árkategóriában engedhetett meg magának házat, amelyet a kollégái merésznek neveztek.
:12. A maklere viszont reálisnak tartotta.
:13. A maklert Carlosnak hívták.
:14. Tizenkét éve dolgozott a Pomona és Covina közötti térségben.
:15. Volt egy tulajdonsága, amelyet Derek értékelt.
:16. Úgy magyarázott el dolgokat, hogy nem egyszerűsítette le őket.
:17. Egy matematikatanár vevő esetében ez volt a helyes stratégia.
:18. Az első west covinai megtekintés egy olyan házat mutatott, amely első pillantásra tökéletesnek tűnt.
:19. Új bútorokkal, frissen festett falakkal, valamint kávé- és vaníliaillattal.
:20. Carlos ezt azonnal kommentálta.
:21. Ez staging, mondta.
:22. A ház azért néz így ki, mert így kell kinéznie, nem azért, mert ilyen.
:23. Derek, aki matematikusan gondolkodott, értékelte a különbséget az épület megrendezett állapota és tényleges állapota között.
:24. Azonnal független szakértőt kért.
:25. Nem azt, akit Carlos ajánlott volna, hanem egyet, akit ő maga kutatott fel.
:26. Mert a függetlenség egy szakvéleménynél nem formai részlet, hanem a hasznosságának lényege.
:27. A szakértő a második háznál, egy covinai ranch stílusú bungalónál, amely papíron kedvezőnek tűnt, repedéseket talált az alapon.
:28. Ezek egy olyan szeizmikusan aktív zónában, mint Dél-Kalifornia, nem esztétikai kérdést jelentenek, hanem szerkezeti kérdést.
:29. Derek hosszabb gondolkodás nélkül kihúzta a házat a listáról.
:30. Carlos elmagyarázta neki az ingatlanadót.
:31. Kaliforniában ezt a Proposition 13 szabályozza.
:32. Ez az adókulcsot a vételár egy százalékára korlátozza.
:33. Az éves emelések pedig legfeljebb két százalékosak lehetnek.
:34. Ez a rendszert a hosszú távú tulajdonosok számára kedvezővé teszi.
:35. Az új vevők számára pedig azt jelenti, hogy a vételárral kell számolni, nem egy felhalmozott becsült értékkel.
:36. Derek végigszámolta ezt, ahogy egy matematikatanár teszi.
:37. A járulékos költségekkel együtt.
:38. A Homeowners Association díjával, ha volt ilyen.
:39. A földrengésbiztosítással, amely Dél-Kaliforniában opcionális, de mégsem opcionális.
:40. És a karbantartási költségekkel, amelyeket régebbi házaknál reálisan kell kalkulálni.
:41. A harmadik ház Azusában volt, egy olyan környéken, amely optikailag nyugodtnak tűnt.
:42. Derek még a megtekintés előtt utánanézett a bűnözési statisztikáknak.
:43. Mert a nyilvánosan hozzáférhető adatok azért vannak, hogy használják őket.
:44. És mert egy utca benyomása és egy irányítószám bűnözési rátája két különböző információ.
:45. Mindkettőre szükség van.
:46. A környék rendben volt.
:47. A döntő tényező azonban az iskolakörzet volt.
:48. Nem azért, mert Dereknek gyerekei voltak.
:49. Hanem mert megértette, hogy az iskolakörzet hosszú távon erősebben befolyásolja egy ház újraeladási értékét Dél-Kaliforniában, mint szinte bármely építészeti jellemző.
:50. Mert a piacot uraló családok előbb vesznek iskolát, mint konyhát.
:51. A negyedik ház Charter Oakban állt, a Glendora Unified iskolakörzetben.
:52. Ennek jó értékelései voltak, és Derek a Citrus College-ban végzett munkájából ismerte.
:53. Ez egy régebbi bungaló volt három hálószobával, kis kerttel.
:54. Az ára a költségvetése felső határán volt, de elérhető maradt.
:55. A szakértő szerint a tetőnek még öt-hét jó éve volt.
:56. Ez Dél-Kaliforniában azt jelentette, hogy ezt be kellett kalkulálni.
:57. Derek be is kalkulálta.
:58. Levonta a tárgyalási ajánlatból.
:59. És listaár alatti ajánlatot tett, amely kifejezetten megemlítette a tetővel kapcsolatos szakértői megállapítást.
:60. Mert a tárgyilagos érvek jobban hatnak az eladóknál, mint az érzelmiek.
:61. Az ellenalku három napig tartott.
:62. Olyan árban állapodtak meg, amely Dereket elégedetté tette.
:63. Nem azért, mert alacsony volt.
:64. Hanem mert korrekt volt.
:65. Dél-Kaliforniában néha ez a legjobb, amit az ember elérhet.
:66. A closing egy title company-n keresztül zajlott.
:67. Olyan dokumentumokkal, amelyeket Derek már a találkozó előtt elolvasott.
:68. Ez Carlost meglepte.
:69. Derek viszont magától értetődőnek tartotta.
:70. Mert a dokumentumokat el kell olvasni, mielőtt az ember aláírja őket.
:71. Függetlenül attól, hogy valaki matematikatanár-e vagy sem.
:72. Egy csütörtök délután kapta meg a kulcsokat.
:73. Hazahajtott, a házhoz.
:74. Beállt a garázsba.
:75. Aztán egy ideig az üres nappaliban ült.
:76. Mert a staging eltűnt.
:77. A helyiségek most az ő saját bútoraihoz tartoztak, amelyeknek még meg kellett érkezniük.
:78. A tizennyolc hónapra gondolt.
:79. A megtekintésekre, a statisztikákra és a szakértői jelentésekre.
:80. Arra gondolt, hogy a házvásárlás Dél-Kaliforniában matematikai probléma.
:81. Meg lehet oldani, ha az ember ismeri a megfelelő változókat.
:82. És elég türelmes ahhoz, hogy megtalálja a megoldást.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Derek házvásárlása Dél-Kaliforniában. - Dereks Hauskauf in Südkalifornien.
:1. Derek tizennégy éven át tanított matematikát a glendorai Citrus College-ban. - Derek hatte vierzehn Jahre lang Mathematik am Citrus College in Glendora unterrichtet.
:2. Ez azt jelentette, hogy tizennégy éven át elég jól keresett ahhoz, hogy megéljen. - Das bedeutete, dass er vierzehn Jahre lang gut genug verdient hatte, um zu leben.
:3. De nem elég jól ahhoz, hogy Dél-Kaliforniában gond nélkül házat vegyen. - Und nicht gut genug, um in Südkalifornien problemlos ein Haus zu kaufen.
:4. Ez Dél-Kaliforniában nem szokatlan helyzet, hanem a normálállapot azoknál, akik hasznos szakmákban dolgoznak. - Das ist in Südkalifornien keine ungewöhnliche Situation, sondern der Normalzustand für Menschen, die in nützlichen Berufen arbeiten.
:5. Rendszeresen takarékoskodott. - Er hatte systematisch gespart.
:6. Ezt egy matematikatanár jól tudja csinálni. - Das kann ein Mathematiklehrer gut.
:7. Mert a matematikatanárok tudják, mit jelent a kamatos kamat. - Weil Mathematiklehrer wissen, was Zinseszins bedeutet.
:8. És mert annak tudása, hogyan növekszik a pénz, fegyelmezett bánásmódra ösztönöz. - Und weil das Wissen darüber, wie Geld wächst, einen disziplinierten Umgang damit begünstigt.
:9. Akkor is, ha ez nem helyettesíti a magasabb fizetést. - Auch wenn es kein Ersatz für ein höheres Gehalt ist.
:10. Tizennyolc hónap konkrét keresés után elég pénze volt húszszázalékos önerőre. - Nach achtzehn Monaten konkreter Suche hatte er genug für einen Down Payment von zwanzig Prozent.
:11. Ez Dél-Kaliforniában azt jelentette, hogy olyan árkategóriában engedhetett meg magának házat, amelyet a kollégái merésznek neveztek. - Das bedeutete in Südkalifornien, dass er sich ein Haus in einer Preisspanne leisten konnte, die seine Kollegen als mutig bezeichneten.
:12. A maklere viszont reálisnak tartotta. - Und die sein Makler als realistisch einschätzte.
:13. A maklert Carlosnak hívták. - Der Makler hieß Carlos.
:14. Tizenkét éve dolgozott a Pomona és Covina közötti térségben. - Er arbeitete seit zwölf Jahren in der Gegend zwischen Pomona und Covina.
:15. Volt egy tulajdonsága, amelyet Derek értékelt. - Und er hatte die Eigenschaft, die Derek schätzte.
:16. Úgy magyarázott el dolgokat, hogy nem egyszerűsítette le őket. - Er erklärte Dinge, ohne zu vereinfachen.
:17. Egy matematikatanár vevő esetében ez volt a helyes stratégia. - Das war bei einem Mathematiklehrer als Käufer die richtige Strategie.
:18. Az első west covinai megtekintés egy olyan házat mutatott, amely első pillantásra tökéletesnek tűnt. - Die erste Besichtigung in West Covina zeigte ein Haus, das auf den ersten Blick perfekt wirkte.
:19. Új bútorokkal, frissen festett falakkal, valamint kávé- és vaníliaillattal. - Mit neuen Möbeln, frisch gestrichenen Wänden und einem Geruch nach Kaffee und Vanille.
:20. Carlos ezt azonnal kommentálta. - Das kommentierte Carlos sofort.
:21. Ez staging, mondta. - Das ist Staging, sagte er.
:22. A ház azért néz így ki, mert így kell kinéznie, nem azért, mert ilyen. - Das Haus sieht so aus, weil es so aussehen soll, nicht weil es so ist.
:23. Derek, aki matematikusan gondolkodott, értékelte a különbséget az épület megrendezett állapota és tényleges állapota között. - Derek, der mathematisch dachte, schätzte die Unterscheidung zwischen dem inszenierten Zustand und dem tatsächlichen Zustand eines Gebäudes.
:24. Azonnal független szakértőt kért. - Und bat sofort um einen unabhängigen Gutachter.
:25. Nem azt, akit Carlos ajánlott volna, hanem egyet, akit ő maga kutatott fel. - Nicht den, den Carlos empfehlen würde, sondern einen, den er selbst recherchiert hatte.
:26. Mert a függetlenség egy szakvéleménynél nem formai részlet, hanem a hasznosságának lényege. - Weil Unabhängigkeit bei Gutachten kein formales Detail ist, sondern der Kern ihrer Nützlichkeit.
:27. A szakértő a második háznál, egy covinai ranch stílusú bungalónál, amely papíron kedvezőnek tűnt, repedéseket talált az alapon. - Der Gutachter fand beim zweiten Haus, einem Ranch-Style-Bungalow in Covina, das auf dem Papier günstig aussah, ein Fundament mit Rissen.
:28. Ezek egy olyan szeizmikusan aktív zónában, mint Dél-Kalifornia, nem esztétikai kérdést jelentenek, hanem szerkezeti kérdést. - Diese sind in einer seismisch aktiven Zone wie Südkalifornien keine ästhetische Frage, sondern eine strukturelle.
:29. Derek hosszabb gondolkodás nélkül kihúzta a házat a listáról. - Und Derek strich das Haus von der Liste, ohne lange darüber nachzudenken.
:30. Carlos elmagyarázta neki az ingatlanadót. - Carlos erklärte ihm die Grundsteuer.
:31. Kaliforniában ezt a Proposition 13 szabályozza. - Die ist in Kalifornien durch Proposition 13 geregelt.
:32. Ez az adókulcsot a vételár egy százalékára korlátozza. - Sie begrenzt den Steuersatz auf ein Prozent des Kaufpreises.
:33. Az éves emelések pedig legfeljebb két százalékosak lehetnek. - Mit jährlichen Erhöhungen von maximal zwei Prozent.
:34. Ez a rendszert a hosszú távú tulajdonosok számára kedvezővé teszi. - Das macht das System für Langzeitbesitzer günstig.
:35. Az új vevők számára pedig azt jelenti, hogy a vételárral kell számolni, nem egy felhalmozott becsült értékkel. - Und für Neukäufer bedeutet es, dass man auf den Kaufpreis dreht, nicht auf einen akkumulierten Schätzwert.
:36. Derek végigszámolta ezt, ahogy egy matematikatanár teszi. - Derek rechnete das durch, wie ein Mathematiklehrer das tut.
:37. A járulékos költségekkel együtt. - Mit den Zusatzkosten.
:38. A Homeowners Association díjával, ha volt ilyen. - Der Homeowners Association, wenn zutreffend.
:39. A földrengésbiztosítással, amely Dél-Kaliforniában opcionális, de mégsem opcionális. - Der Erdbebenversicherung, die in Südkalifornien optional aber nicht optional ist.
:40. És a karbantartási költségekkel, amelyeket régebbi házaknál reálisan kell kalkulálni. - Und den Instandhaltungskosten, die bei älteren Häusern realistisch zu kalkulieren sind.
:41. A harmadik ház Azusában volt, egy olyan környéken, amely optikailag nyugodtnak tűnt. - Das dritte Haus war in einem Viertel in Azusa, das optisch ruhig wirkte.
:42. Derek még a megtekintés előtt utánanézett a bűnözési statisztikáknak. - Derek schaute die Crime Rate Statistiken nach, bevor er die Besichtigung wahrnahm.
:43. Mert a nyilvánosan hozzáférhető adatok azért vannak, hogy használják őket. - Weil öffentlich zugängliche Daten dazu da sind, genutzt zu werden.
:44. És mert egy utca benyomása és egy irányítószám bűnözési rátája két különböző információ. - Und weil der Eindruck einer Straße und die Kriminalitätsrate eines Zip Codes zwei verschiedene Informationen sind.
:45. Mindkettőre szükség van. - Die man beide braucht.
:46. A környék rendben volt. - Das Viertel war in Ordnung.
:47. A döntő tényező azonban az iskolakörzet volt. - Aber der Schulbezirk war der entscheidende Faktor.
:48. Nem azért, mert Dereknek gyerekei voltak. - Nicht weil Derek Kinder hatte.
:49. Hanem mert megértette, hogy az iskolakörzet hosszú távon erősebben befolyásolja egy ház újraeladási értékét Dél-Kaliforniában, mint szinte bármely építészeti jellemző. - Sondern weil er verstanden hatte, dass der Schulbezirk den Wiederverkaufswert eines Hauses in Südkalifornien langfristig stärker beeinflusst als fast jedes bauliche Merkmal.
:50. Mert a piacot uraló családok előbb vesznek iskolát, mint konyhát. - Weil Familien, die den Markt dominieren, Schulen vor Küchen kaufen.
:51. A negyedik ház Charter Oakban állt, a Glendora Unified iskolakörzetben. - Das vierte Haus lag in Charter Oak, im Schulbezirk von Glendora Unified.
:52. Ennek jó értékelései voltak, és Derek a Citrus College-ban végzett munkájából ismerte. - Der hatte gute Bewertungen und den kannte er aus seiner Arbeit am Citrus College.
:53. Ez egy régebbi bungaló volt három hálószobával, kis kerttel. - Es war ein älterer Bungalow mit drei Schlafzimmern, kleinem Garten.
:54. Az ára a költségvetése felső határán volt, de elérhető maradt. - Und einem Preis, der am oberen Ende seines Budgets lag, aber erreichbar war.
:55. A szakértő szerint a tetőnek még öt-hét jó éve volt. - Der Gutachter fand beim Dach noch fünf bis sieben gute Jahre.
:56. Ez Dél-Kaliforniában azt jelentette, hogy ezt be kellett kalkulálni. - Das bedeutete in Südkalifornien, dass man das einkalkulieren musste.
:57. Derek be is kalkulálta. - Und Derek kalkulierte es ein.
:58. Levonta a tárgyalási ajánlatból. - Er zog es vom Verhandlungsangebot ab.
:59. És listaár alatti ajánlatot tett, amely kifejezetten megemlítette a tetővel kapcsolatos szakértői megállapítást. - Und machte ein Angebot unter dem Listenpreis, das den Roofing-Befund explizit nannte.
:60. Mert a tárgyilagos érvek jobban hatnak az eladóknál, mint az érzelmiek. - Weil sachliche Argumente bei Verkäufern besser wirken als emotionale.
:61. Az ellenalku három napig tartott. - Die Gegenverhandlung dauerte drei Tage.
:62. Olyan árban állapodtak meg, amely Dereket elégedetté tette. - Sie einigten sich auf einen Preis, der Derek zufriedenstellte.
:63. Nem azért, mert alacsony volt. - Nicht weil er niedrig war.
:64. Hanem mert korrekt volt. - Sondern weil er fair war.
:65. Dél-Kaliforniában néha ez a legjobb, amit az ember elérhet. - Das ist in Südkalifornien manchmal das Beste, was man erreicht.
:66. A closing egy title company-n keresztül zajlott. - Das Closing lief über eine Title Company.
:67. Olyan dokumentumokkal, amelyeket Derek már a találkozó előtt elolvasott. - Mit Dokumenten, die Derek vor dem Termin gelesen hatte.
:68. Ez Carlost meglepte. - Das überraschte Carlos.
:69. Derek viszont magától értetődőnek tartotta. - Und Derek hielt es für selbstverständlich.
:70. Mert a dokumentumokat el kell olvasni, mielőtt az ember aláírja őket. - Weil man Dokumente liest, bevor man sie unterschreibt.
:71. Függetlenül attól, hogy valaki matematikatanár-e vagy sem. - Unabhängig davon, ob man Mathematiklehrer ist oder nicht.
:72. Egy csütörtök délután kapta meg a kulcsokat. - Er bekam die Schlüssel an einem Donnerstagnachmittag.
:73. Hazahajtott, a házhoz. - Er fuhr nach Hause, dem Haus.
:74. Beállt a garázsba. - Er parkte in der Garage.
:75. Aztán egy ideig az üres nappaliban ült. - Und saß dann eine Weile im leeren Wohnzimmer.
:76. Mert a staging eltűnt. - Weil das Staging verschwunden war.
:77. A helyiségek most az ő saját bútoraihoz tartoztak, amelyeknek még meg kellett érkezniük. - Und die Räume jetzt seinen eigenen Möbeln gehörten, die noch kommen mussten.
:78. A tizennyolc hónapra gondolt. - Er dachte an die achtzehn Monate.
:79. A megtekintésekre, a statisztikákra és a szakértői jelentésekre. - An die Besichtigungen und die Statistiken und die Gutachterberichte.
:80. Arra gondolt, hogy a házvásárlás Dél-Kaliforniában matematikai probléma. - Und dachte, dass Hauskauf in Südkalifornien ein mathematisches Problem ist.
:81. Meg lehet oldani, ha az ember ismeri a megfelelő változókat. - Das man lösen kann, wenn man die richtigen Variablen kennt.
:82. És elég türelmes ahhoz, hogy megtalálja a megoldást. - Und geduldig genug ist, die Lösung zu finden.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Dereks Hauskauf in Südkalifornien.
:1. Derek hatte vierzehn Jahre lang Mathematik am Citrus College in Glendora unterrichtet.
:2. Das bedeutete, dass er vierzehn Jahre lang gut genug verdient hatte, um zu leben.
:3. Und nicht gut genug, um in Südkalifornien problemlos ein Haus zu kaufen.
:4. Das ist in Südkalifornien keine ungewöhnliche Situation, sondern der Normalzustand für Menschen, die in nützlichen Berufen arbeiten.
:5. Er hatte systematisch gespart.
:6. Das kann ein Mathematiklehrer gut.
:7. Weil Mathematiklehrer wissen, was Zinseszins bedeutet.
:8. Und weil das Wissen darüber, wie Geld wächst, einen disziplinierten Umgang damit begünstigt.
:9. Auch wenn es kein Ersatz für ein höheres Gehalt ist.
:10. Nach achtzehn Monaten konkreter Suche hatte er genug für einen Down Payment von zwanzig Prozent.
:11. Das bedeutete in Südkalifornien, dass er sich ein Haus in einer Preisspanne leisten konnte, die seine Kollegen als mutig bezeichneten.
:12. Und die sein Makler als realistisch einschätzte.
:13. Der Makler hieß Carlos.
:14. Er arbeitete seit zwölf Jahren in der Gegend zwischen Pomona und Covina.
:15. Und er hatte die Eigenschaft, die Derek schätzte.
:16. Er erklärte Dinge, ohne zu vereinfachen.
:17. Das war bei einem Mathematiklehrer als Käufer die richtige Strategie.
:18. Die erste Besichtigung in West Covina zeigte ein Haus, das auf den ersten Blick perfekt wirkte.
:19. Mit neuen Möbeln, frisch gestrichenen Wänden und einem Geruch nach Kaffee und Vanille.
:20. Das kommentierte Carlos sofort.
:21. Das ist Staging, sagte er.
:22. Das Haus sieht so aus, weil es so aussehen soll, nicht weil es so ist.
:23. Derek, der mathematisch dachte, schätzte die Unterscheidung zwischen dem inszenierten Zustand und dem tatsächlichen Zustand eines Gebäudes.
:24. Und bat sofort um einen unabhängigen Gutachter.
:25. Nicht den, den Carlos empfehlen würde, sondern einen, den er selbst recherchiert hatte.
:26. Weil Unabhängigkeit bei Gutachten kein formales Detail ist, sondern der Kern ihrer Nützlichkeit.
:27. Der Gutachter fand beim zweiten Haus, einem Ranch-Style-Bungalow in Covina, das auf dem Papier günstig aussah, ein Fundament mit Rissen.
:28. Diese sind in einer seismisch aktiven Zone wie Südkalifornien keine ästhetische Frage, sondern eine strukturelle.
:29. Und Derek strich das Haus von der Liste, ohne lange darüber nachzudenken.
:30. Carlos erklärte ihm die Grundsteuer.
:31. Die ist in Kalifornien durch Proposition 13 geregelt.
:32. Sie begrenzt den Steuersatz auf ein Prozent des Kaufpreises.
:33. Mit jährlichen Erhöhungen von maximal zwei Prozent.
:34. Das macht das System für Langzeitbesitzer günstig.
:35. Und für Neukäufer bedeutet es, dass man auf den Kaufpreis dreht, nicht auf einen akkumulierten Schätzwert.
:36. Derek rechnete das durch, wie ein Mathematiklehrer das tut.
:37. Mit den Zusatzkosten.
:38. Der Homeowners Association, wenn zutreffend.
:39. Der Erdbebenversicherung, die in Südkalifornien optional aber nicht optional ist.
:40. Und den Instandhaltungskosten, die bei älteren Häusern realistisch zu kalkulieren sind.
:41. Das dritte Haus war in einem Viertel in Azusa, das optisch ruhig wirkte.
:42. Derek schaute die Crime Rate Statistiken nach, bevor er die Besichtigung wahrnahm.
:43. Weil öffentlich zugängliche Daten dazu da sind, genutzt zu werden.
:44. Und weil der Eindruck einer Straße und die Kriminalitätsrate eines Zip Codes zwei verschiedene Informationen sind.
:45. Die man beide braucht.
:46. Das Viertel war in Ordnung.
:47. Aber der Schulbezirk war der entscheidende Faktor.
:48. Nicht weil Derek Kinder hatte.
:49. Sondern weil er verstanden hatte, dass der Schulbezirk den Wiederverkaufswert eines Hauses in Südkalifornien langfristig stärker beeinflusst als fast jedes bauliche Merkmal.
:50. Weil Familien, die den Markt dominieren, Schulen vor Küchen kaufen.
:51. Das vierte Haus lag in Charter Oak, im Schulbezirk von Glendora Unified.
:52. Der hatte gute Bewertungen und den kannte er aus seiner Arbeit am Citrus College.
:53. Es war ein älterer Bungalow mit drei Schlafzimmern, kleinem Garten.
:54. Und einem Preis, der am oberen Ende seines Budgets lag, aber erreichbar war.
:55. Der Gutachter fand beim Dach noch fünf bis sieben gute Jahre.
:56. Das bedeutete in Südkalifornien, dass man das einkalkulieren musste.
:57. Und Derek kalkulierte es ein.
:58. Er zog es vom Verhandlungsangebot ab.
:59. Und machte ein Angebot unter dem Listenpreis, das den Roofing-Befund explizit nannte.
:60. Weil sachliche Argumente bei Verkäufern besser wirken als emotionale.
:61. Die Gegenverhandlung dauerte drei Tage.
:62. Sie einigten sich auf einen Preis, der Derek zufriedenstellte.
:63. Nicht weil er niedrig war.
:64. Sondern weil er fair war.
:65. Das ist in Südkalifornien manchmal das Beste, was man erreicht.
:66. Das Closing lief über eine Title Company.
:67. Mit Dokumenten, die Derek vor dem Termin gelesen hatte.
:68. Das überraschte Carlos.
:69. Und Derek hielt es für selbstverständlich.
:70. Weil man Dokumente liest, bevor man sie unterschreibt.
:71. Unabhängig davon, ob man Mathematiklehrer ist oder nicht.
:72. Er bekam die Schlüssel an einem Donnerstagnachmittag.
:73. Er fuhr nach Hause, dem Haus.
:74. Er parkte in der Garage.
:75. Und saß dann eine Weile im leeren Wohnzimmer.
:76. Weil das Staging verschwunden war.
:77. Und die Räume jetzt seinen eigenen Möbeln gehörten, die noch kommen mussten.
:78. Er dachte an die achtzehn Monate.
:79. An die Besichtigungen und die Statistiken und die Gutachterberichte.
:80. Und dachte, dass Hauskauf in Südkalifornien ein mathematisches Problem ist.
:81. Das man lösen kann, wenn man die richtigen Variablen kennt.
:82. Und geduldig genug ist, die Lösung zu finden.
|}
=== 5 ===
:Hartmut háza Illinois-ban.
:1. Hartmut Bergert március elején helyezték át Chicagóba.
:2. Egy közepes méretű gépgyártó csoport európai vezetőjeként érkezett, amelynek észak-amerikai központja Schaumburgban volt.
:3. Ez Chicago térségében a kevésbé csillogó címek egyike, de a hatékonyabbak közé tartozik.
:4. Autópályakapcsolattal, húsz percre a repülőtértől, és egy olyan város pragmatikus jellegével, amely nem tesz úgy, mintha több volna annál, ami.
:5. A cég az első három hónapra bérelt neki egy bútorozott villát Barrington Hillsben.
:6. Ebben benne volt az a hallgatólagos kijelentés, hogy egy ilyen szintű menedzsertől elvárják, hogy bizonyos környezetben lakjon.
:7. Hartmut ezt értette és elfogadta.
:8. Akkor is, ha magánemberként más véleménye volt arról, mennyire szükséges két embernek hat hálószoba.
:9. A három hónap időt adott neki arra, hogy megértse a környéket.
:10. Amit megértett, mindenekelőtt az volt, hogy az illinoisi házak annyira alapvetően különböznek a német házaktól, hogy a ház szó valójában két különböző dolgot jelöl.
:11. Ezeket csak a funkció kapcsolja össze, nem az anyaguk.
:12. A relocation managere egy nyugodt férfi volt, Billnek hívták.
:13. A cégnek dolgozott, és az volt az egyetlen feladata, hogy az odaköltöző menedzsereket úgy vezesse végig az amerikai ingatlanpiacon, hogy ne kövessenek el a cég számára kínos hibákat.
:14. Bill már az elején világossá tette Hartmut számára, hogy el kell felejtenie mindazt, amit az épületszerkezetről tudni vélt.
:15. Az ilyen árkategóriájú amerikai házak favázszerkezettel épülnek, mondta Bill, nem téglából vagy betonból.
:16. Ez azt jelenti, hogy gyorsan fel lehet őket építeni, jól lehet őket szigetelni, és jól lehet őket felújítani is.
:17. De azt is jelenti, hogy másként öregszenek, mint a német házak.
:18. És hogy egy harmincéves illinoisi ház más minőségi kategória, mint egy harmincéves bajorországi ház.
:19. Hartmut akkor értette meg először igazán, mit jelent ez, amikor megnézte az invernessi házat.
:20. Egy jól karbantartott colonial volt, csendes zsákutcában.
:21. Papíron és a fényképeken meggyőzőnek tűnt.
:22. Húsz perc után azonban enyhe rossz érzéssel nézte, amelyet először nem tudott megnevezni.
:23. Amit látott, az egy kerítés nélküli ház volt.
:24. Ez a környéken megszokott volt, mert az amerikai elővárosi kultúra hagyományosan figyelmen kívül hagyja a szomszédos telkek közötti határokat.
:25. Ez vagy nyitottságot fejez ki, vagy a magánszféra iránti közönyt, attól függően, hogyan olvassa az ember.
:26. Hartmut először az utóbbiként olvasta.
:27. Bill elmagyarázta, hogy az ország ezen részén a kerítések a Homeowner Association szabályain múlnak.
:28. Sok HOA tiltja a kerítéseket, vagy korlátozza a magasságukat és az anyagukat.
:29. Hartmut ezt az első olyan pillanatok egyikeként jegyezte meg, amikor megértette, hogy Amerikában a magántulajdont olyan kollektív szabályok korlátozzák, amelyek Németországban így nem léteznek.
:30. Riasztórendszer minden ilyen árkategóriájú házban volt.
:31. Bill ezt magától értetődőnek nevezte.
:32. Hartmut viszont jelként olvasta, amelyet nem akart figyelmen kívül hagyni.
:33. Megkérdezte a környék bűnözési mutatóit.
:34. Bill erre megmutatta neki az irányítószám nyilvános statisztikáit.
:35. Nem azért, mert Inverness problémás lett volna.
:36. Hanem mert Bill tudta, hogy egy olyan embernek, mint Hartmut, adatokra van szüksége ahhoz, hogy komolyan vegyen egy állítást.
:37. Az invernessi ház ablakai dupla üvegezésűek voltak.
:38. Ez Németországban szabvány, de nem golyóálló.
:39. Hartmut ezt nem követelte meg, és Bill sem ajánlotta.
:40. Mert ezen a környéken ez sem nem szokásos, sem nem szükséges.
:41. De az a tény, hogy Hartmut feltette a kérdést, mondott valamit arról a háttérről, amelyből érkezett.
:42. A fűtés lepte meg Hartmutot a legjobban.
:43. Nem azért, mert rossz volt, hanem mert más rendszer volt.
:44. Forced Air, vagyis csatornákon keresztüli légfűtés, amely meleg vagy hideg levegőt fúj minden helyiségbe.
:45. Ez hatékony, de Hartmut a német viszonyokból nem ismerte.
:46. Németországban a radiátorok a falakon vannak, és sugárzó hőt adnak le.
:47. Ez fizikailag más élmény.
:48. Megkérdezte Billt az előnyökről és hátrányokról.
:49. Bill szerette az ilyen kérdéseket, mert azt mutatták, hogy valaki valóban érteni akarja a dolgot.
:50. Pontosan elmagyarázta neki.
:51. A Forced Air egyenletes hőmérsékletet jelent minden helyiségben, gyors felfűtést és nyáron egyszerű légkondicionálást ugyanazon a rendszeren keresztül.
:52. Ugyanakkor száraz levegőt, por szétterítését a csatornákon keresztül, ha nem tisztítják őket, és egy zajt is jelent.
:53. Ezt az ember vagy hamar nem hallja többé, vagy soha nem felejti el.
:54. Az invernessi ház konyhája az volt, amit az amerikai maklerek Chef's Kitchennek neveznek.
:55. Gránit munkalapokkal, rozsdamentes acél készülékekkel, egy német ruhásszekrény méretű hűtőszekrénnyel és középen egy konyhaszigettel.
:56. Ezen akár keresztelőt is lehetett volna tartani.
:57. Hartmut felesége, Elke, aki a második megtekintésre vele ment, mindezt olyan arckifejezéssel nézte, mint aki le van nyűgözve, és közben azt kérdezi magában, mire való ez.
:58. Münchenben lakókonyhájuk volt, pragmatikus és kompakt, amelyben jól lehetett főzni.
:59. Amit itt látott, az kevésbé konyha volt, inkább kijelentés a konyhákról.
:60. Ez Amerikában gyakoribb, mint az ember gondolná.
:61. Egy funkció megrendezése, nem maga a funkció.
:62. Elke megkérdezte, hogy a hűtőszekrény a házhoz tartozik-e.
:63. Német viszonyokból tudta, hogy a készülékek néha nem részei az adásvételnek.
:64. Bill elmagyarázta, hogy Amerikában az appliances általában az adásvétel részei.
:65. Ez az amerikai ingatlanpiac egyik kellemes meglepetése.
:66. A mosókonyhában három készülék állt: washer, dryer és egy második hűtőszekrény italoknak.
:67. Hartmut ezt annak az embernek a tárgyilagos csodálkozásával vette tudomásul, aki Németországban egy mosógéppel és egy szárítógéppel élt.
:68. És aki most megértette, hogy Amerikában a tér mást jelent, mint Németországban.
:69. Mert rendelkezésre áll, és használják anélkül, hogy a használatát igazolni kellene.
:70. A mennyezetek magasak voltak, három méteresek vagy még magasabbak.
:71. Ez olyan nyitottságot adott a háznak, amely tetszett Hartmutnak.
:72. Ugyanakkor azt is jelentette, hogy nagyobb légtömeget kell fűteni, ami energiába kerül.
:73. Bill ezt elismerte, amikor Hartmut rákérdezett.
:74. A garázsban három autó fért el.
:75. Egy olyan környéken, ahol tömegközlekedés gyakorlatilag nem volt, ez nem túlzás volt, hanem matematika.
:76. Két autó két embernek, plusz hely mindannak, ami Németországban a pincében tárolódik.
:77. Mert az ilyen típusú amerikai házakban pince ugyan van, de lakótérként nincs kiépítve.
:78. A környék biztonsága nem elvont téma volt, hanem konkrét szolgáltatás.
:79. Inverness községben magánbiztonsági szolgálat járőrözött az utcákon.
:80. Ezt lehetett úgy értelmezni, hogy a lakók szükségesnek tartják.
:81. Vagy úgy, hogy megengedik maguknak azt a kényelmet, amelyet az állami rendőrség ilyen sűrűségben nem nyújt.
:82. Bill azt mondta, mindkettő igaz.
:83. Ez volt a legőszintébb válasz, amelyet adhatott.
:84. Hartmut megvette az invernessi házat.
:85. Egy Bill által koordinált szakértői vizsgálat után.
:86. Egy olyan tárgyalás után, amelyet az ügyvédje vezetett.
:87. Illinois-ban ugyanis az ügyvédek kötelezőek a closing során.
:88. Ezt azon kevés pillanatok egyikeként élte meg, amikor az amerikai rendszer a vártnál jobban hasonlított a németre.
:89. A closing két órán át tartott.
:90. Több dokumentumot írt alá, mint bármelyik német ingatlanvásárlásnál.
:91. De német értelemben vett közjegyző nélkül.
:92. Mert ezt a funkciót a Title Company veszi át.
:93. Ez működik, és ő mégis furcsának találta.
:94. Fél éve lakott a házban, mire abbahagyta a különbségek észrevételét.
:95. Ez nem azt jelentette, hogy a különbségek eltűntek.
:96. Hanem azt, hogy megtanult egy másik rendszerben élni.
:97. Talán ez a legjobb, amit a megszokásról mondani lehet.
:98. Nem az, hogy az ember az újat jobbnak tartja.
:99. Hanem az, hogy felhagyott azzal, hogy a régivel mérje.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Hartmut háza Illinois-ban. - Hartmuts Haus in Illinois.
:1. Hartmut Bergert március elején helyezték át Chicagóba. - Hartmut Berger war Anfang März nach Chicago versetzt worden.
:2. Egy közepes méretű gépgyártó csoport európai vezetőjeként érkezett, amelynek észak-amerikai központja Schaumburgban volt. - Als Europachef einer mittelständischen Maschinenbaugruppe, die ihre Nordamerika-Zentrale in Schaumburg hatte.
:3. Ez Chicago térségében a kevésbé csillogó címek egyike, de a hatékonyabbak közé tartozik. - Das ist eine der weniger glamourösen Adressen im Großraum Chicago, aber eine der effizienteren.
:4. Autópályakapcsolattal, húsz percre a repülőtértől, és egy olyan város pragmatikus jellegével, amely nem tesz úgy, mintha több volna annál, ami. - Mit Autobahnanschluss, Flughafen in zwanzig Minuten, und dem pragmatischen Charakter einer Stadt, die nicht vorgibt, mehr zu sein, als sie ist.
:5. A cég az első három hónapra bérelt neki egy bútorozott villát Barrington Hillsben. - Die Firma hatte ihm für die ersten drei Monate eine möblierte Villa in Barrington Hills gemietet.
:6. Ebben benne volt az a hallgatólagos kijelentés, hogy egy ilyen szintű menedzsertől elvárják, hogy bizonyos környezetben lakjon. - Das enthielt die stillschweigende Aussage, dass man von einem Manager auf dieser Ebene erwartete, in einem bestimmten Umfeld zu wohnen.
:7. Hartmut ezt értette és elfogadta. - Hartmut verstand und akzeptierte das.
:8. Akkor is, ha magánemberként más véleménye volt arról, mennyire szükséges két embernek hat hálószoba. - Auch wenn er privat eine andere Meinung über die Notwendigkeit von sechs Schlafzimmern für zwei Personen hatte.
:9. A három hónap időt adott neki arra, hogy megértse a környéket. - Die drei Monate hatten ihm Zeit gegeben, die Gegend zu verstehen.
:10. Amit megértett, mindenekelőtt az volt, hogy az illinoisi házak annyira alapvetően különböznek a német házaktól, hogy a ház szó valójában két különböző dolgot jelöl. - Was er verstand, war vor allem, dass Häuser in Illinois sich von Häusern in Deutschland so grundlegend unterschieden, dass der Begriff Haus eigentlich zwei verschiedene Dinge bezeichnete.
:11. Ezeket csak a funkció kapcsolja össze, nem az anyaguk. - Verbunden nur durch die Funktion, nicht durch die Substanz.
:12. A relocation managere egy nyugodt férfi volt, Billnek hívták. - Sein Relocation Manager war ein ruhiger Mann namens Bill.
:13. A cégnek dolgozott, és az volt az egyetlen feladata, hogy az odaköltöző menedzsereket úgy vezesse végig az amerikai ingatlanpiacon, hogy ne kövessenek el a cég számára kínos hibákat. - Er arbeitete für die Firma, und seine einzige Aufgabe war es, zugezogene Manager durch den amerikanischen Immobilienmarkt zu führen, ohne dass sie Fehler machten, die die Firma peinlich berühren würden.
:14. Bill már az elején világossá tette Hartmut számára, hogy el kell felejtenie mindazt, amit az épületszerkezetről tudni vélt. - Bill hatte Hartmut von Anfang an klar gemacht, dass er das, was er über Bausubstanz zu wissen glaubte, vergessen sollte.
:15. Az ilyen árkategóriájú amerikai házak favázszerkezettel épülnek, mondta Bill, nem téglából vagy betonból. - Amerikanische Häuser in diesem Preissegment, sagte Bill, sind aus Holzrahmen gebaut, nicht aus Ziegel oder Beton.
:16. Ez azt jelenti, hogy gyorsan fel lehet őket építeni, jól lehet őket szigetelni, és jól lehet őket felújítani is. - Das bedeutet, dass sie sich schnell bauen lassen, gut dämmen lassen, und sich auch gut renovieren lassen.
:17. De azt is jelenti, hogy másként öregszenek, mint a német házak. - Aber es bedeutet auch, dass sie anders altern als deutsche Häuser.
:18. És hogy egy harmincéves illinoisi ház más minőségi kategória, mint egy harmincéves bajorországi ház. - Und dass ein dreißig Jahre altes Haus in Illinois eine andere Qualitätskategorie ist als ein dreißig Jahre altes Haus in Bayern.
:19. Hartmut akkor értette meg először igazán, mit jelent ez, amikor megnézte az invernessi házat. - Hartmut hatte das erste Mal wirklich verstanden, was das bedeutet, als er das Haus in Inverness besichtigte.
:20. Egy jól karbantartott colonial volt, csendes zsákutcában. - Es war ein gut gepflegtes Colonial in einer ruhigen Cul-de-Sac.
:21. Papíron és a fényképeken meggyőzőnek tűnt. - Es sah auf dem Papier und auf dem Foto überzeugend aus.
:22. Húsz perc után azonban enyhe rossz érzéssel nézte, amelyet először nem tudott megnevezni. - Nach zwanzig Minuten betrachtete er es mit einem leichten Unbehagen, das er zunächst nicht benennen konnte.
:23. Amit látott, az egy kerítés nélküli ház volt. - Was er sah, war ein Haus ohne Zaun.
:24. Ez a környéken megszokott volt, mert az amerikai elővárosi kultúra hagyományosan figyelmen kívül hagyja a szomszédos telkek közötti határokat. - Das war in der Gegend Standard, weil amerikanische Suburban-Kultur Grenzen zwischen Nachbargrundstücken traditionell ignoriert.
:25. Ez vagy nyitottságot fejez ki, vagy a magánszféra iránti közönyt, attól függően, hogyan olvassa az ember. - Das drückt entweder Offenheit aus oder Gleichgültigkeit gegenüber Privatheit, je nachdem, wie man es liest.
:26. Hartmut először az utóbbiként olvasta. - Hartmut las es zunächst als Letztes.
:27. Bill elmagyarázta, hogy az ország ezen részén a kerítések a Homeowner Association szabályain múlnak. - Bill erklärte, dass Zäune in this part of the country eine Frage der Homeowner Association sind.
:28. Sok HOA tiltja a kerítéseket, vagy korlátozza a magasságukat és az anyagukat. - Viele HOAs verbieten Zäune oder beschränken sie auf Höhe und Material.
:29. Hartmut ezt az első olyan pillanatok egyikeként jegyezte meg, amikor megértette, hogy Amerikában a magántulajdont olyan kollektív szabályok korlátozzák, amelyek Németországban így nem léteznek. - Hartmut registrierte das als einen der ersten Momente, in dem er verstand, dass privates Eigentum in Amerika durch kollektive Regeln eingeschränkt ist, die in Deutschland so nicht existieren.
:30. Riasztórendszer minden ilyen árkategóriájú házban volt. - Die Alarmanlage war bei jedem Haus in dieser Preisklasse vorhanden.
:31. Bill ezt magától értetődőnek nevezte. - Bill beschrieb das als selbstverständlich.
:32. Hartmut viszont jelként olvasta, amelyet nem akart figyelmen kívül hagyni. - Hartmut las es als Signal, das er nicht ignorieren wollte.
:33. Megkérdezte a környék bűnözési mutatóit. - Er fragte nach der Crime Rate der Gegend.
:34. Bill erre megmutatta neki az irányítószám nyilvános statisztikáit. - Bill beantwortete das, indem er ihm die öffentlichen Statistiken für den Zip Code zeigte.
:35. Nem azért, mert Inverness problémás lett volna. - Nicht weil Inverness ein Problem hatte.
:36. Hanem mert Bill tudta, hogy egy olyan embernek, mint Hartmut, adatokra van szüksége ahhoz, hogy komolyan vegyen egy állítást. - Sondern weil Bill wusste, dass ein Mann wie Hartmut Daten braucht, um eine Aussage ernst zu nehmen.
:37. Az invernessi ház ablakai dupla üvegezésűek voltak. - Die Fenster im Haus in Inverness waren doppelt verglast.
:38. Ez Németországban szabvány, de nem golyóálló. - Das ist in Deutschland Standard, aber nicht schusssicher.
:39. Hartmut ezt nem követelte meg, és Bill sem ajánlotta. - Hartmut hatte das nicht verlangt und Bill empfahl es auch nicht.
:40. Mert ezen a környéken ez sem nem szokásos, sem nem szükséges. - Weil das in dieser Gegend weder üblich noch notwendig war.
:41. De az a tény, hogy Hartmut feltette a kérdést, mondott valamit arról a háttérről, amelyből érkezett. - Aber die Tatsache, dass Hartmut die Frage gestellt hatte, sagte etwas über den Hintergrund aus, aus dem er kam.
:42. A fűtés lepte meg Hartmutot a legjobban. - Die Heizung war das, was Hartmut am meisten überraschte.
:43. Nem azért, mert rossz volt, hanem mert más rendszer volt. - Nicht weil sie schlecht war, sondern weil sie ein anderes System war.
:44. Forced Air, vagyis csatornákon keresztüli légfűtés, amely meleg vagy hideg levegőt fúj minden helyiségbe. - Forced Air, Umlufterwärmung durch Kanäle, die warme oder kalte Luft in jeden Raum blasen.
:45. Ez hatékony, de Hartmut a német viszonyokból nem ismerte. - Das ist effizient und Hartmut kannte es aus deutschen Verhältnissen nicht.
:46. Németországban a radiátorok a falakon vannak, és sugárzó hőt adnak le. - In Deutschland sitzen Heizkörper an Wänden und strahlen Wärme ab.
:47. Ez fizikailag más élmény. - Das ist ein physikalisch anderes Erlebnis.
:48. Megkérdezte Billt az előnyökről és hátrányokról. - Er fragte Bill nach den Vor- und Nachteilen.
:49. Bill szerette az ilyen kérdéseket, mert azt mutatták, hogy valaki valóban érteni akarja a dolgot. - Bill mochte solche Fragen, weil sie zeigten, dass jemand wirklich verstehen wollte.
:50. Pontosan elmagyarázta neki. - Er erklärte es präzise.
:51. A Forced Air egyenletes hőmérsékletet jelent minden helyiségben, gyors felfűtést és nyáron egyszerű légkondicionálást ugyanazon a rendszeren keresztül. - Forced Air heißt gleichmäßige Temperatur in allen Räumen, schnelles Aufheizen, einfache Klimaanlage im Sommer durch dasselbe System.
:52. Ugyanakkor száraz levegőt, por szétterítését a csatornákon keresztül, ha nem tisztítják őket, és egy zajt is jelent. - Aber auch trockene Luft, Staubverteilung durch die Kanäle, wenn sie nicht gereinigt werden, und ein Geräusch.
:53. Ezt az ember vagy hamar nem hallja többé, vagy soha nem felejti el. - Das hört man entweder schnell nicht mehr oder vergisst es nie.
:54. Az invernessi ház konyhája az volt, amit az amerikai maklerek Chef's Kitchennek neveznek. - Die Küche im Inverness-Haus war das, was amerikanische Makler als Chef's Kitchen bezeichnen.
:55. Gránit munkalapokkal, rozsdamentes acél készülékekkel, egy német ruhásszekrény méretű hűtőszekrénnyel és középen egy konyhaszigettel. - Mit Granitplatten, Edelstahlgeräten, einem Kühlschrank von der Größe eines deutschen Kleiderschranks und einem Island in der Mitte.
:56. Ezen akár keresztelőt is lehetett volna tartani. - Auf dem man hätte eine Taufe feiern können.
:57. Hartmut felesége, Elke, aki a második megtekintésre vele ment, mindezt olyan arckifejezéssel nézte, mint aki le van nyűgözve, és közben azt kérdezi magában, mire való ez. - Hartmuts Frau Elke, die zum zweiten Besichtigungstermin mitgekommen war, betrachtete das alles mit dem Ausdruck von jemandem, der beeindruckt ist und sich gleichzeitig fragt, wofür.
:58. Münchenben lakókonyhájuk volt, pragmatikus és kompakt, amelyben jól lehetett főzni. - Sie hatten in München eine Wohnküche gehabt, pragmatisch und kompakt, in der man gut kochen konnte.
:59. Amit itt látott, az kevésbé konyha volt, inkább kijelentés a konyhákról. - Was sie hier sah, war weniger eine Küche als eine Aussage über Küchen.
:60. Ez Amerikában gyakoribb, mint az ember gondolná. - Das kommt in Amerika häufiger vor als man denkt.
:61. Egy funkció megrendezése, nem maga a funkció. - Die Inszenierung einer Funktion statt die Funktion selbst.
:62. Elke megkérdezte, hogy a hűtőszekrény a házhoz tartozik-e. - Elke fragte, ob der Kühlschrank zum Haus gehöre.
:63. Német viszonyokból tudta, hogy a készülékek néha nem részei az adásvételnek. - Weil sie aus deutschen Verhältnissen wusste, dass Geräte manchmal nicht Teil des Kaufs sind.
:64. Bill elmagyarázta, hogy Amerikában az appliances általában az adásvétel részei. - Bill erklärte, dass in Amerika Appliances in der Regel mitverkauft werden.
:65. Ez az amerikai ingatlanpiac egyik kellemes meglepetése. - Das ist eine der angenehmen Überraschungen des amerikanischen Immobilienmarkts.
:66. A mosókonyhában három készülék állt: washer, dryer és egy második hűtőszekrény italoknak. - Die Waschküche hatte drei Geräte, Washer, Dryer, und ein zweites Kühlschrankgerät für Getränke.
:67. Hartmut ezt annak az embernek a tárgyilagos csodálkozásával vette tudomásul, aki Németországban egy mosógéppel és egy szárítógéppel élt. - Hartmut registrierte das mit der sachlichen Verwunderung eines Mannes, der in Deutschland mit einer Waschmaschine und einem Trockner gelebt hatte.
:68. És aki most megértette, hogy Amerikában a tér mást jelent, mint Németországban. - Und der jetzt verstand, dass Fläche in Amerika eine andere Bedeutung hat als in Deutschland.
:69. Mert rendelkezésre áll, és használják anélkül, hogy a használatát igazolni kellene. - Weil sie vorhanden ist und weil sie genutzt wird, ohne dass man die Nutzung rechtfertigen muss.
:70. A mennyezetek magasak voltak, három méteresek vagy még magasabbak. - Die Decken waren hoch, drei Meter oder mehr.
:71. Ez olyan nyitottságot adott a háznak, amely tetszett Hartmutnak. - Das gab dem Haus eine Offenheit, die Hartmut mochte.
:72. Ugyanakkor azt is jelentette, hogy nagyobb légtömeget kell fűteni, ami energiába kerül. - Gleichzeitig bedeutete es, dass das Heizen einer größeren Luftmenge Energie kostet.
:73. Bill ezt elismerte, amikor Hartmut rákérdezett. - Das räumte Bill ein, als Hartmut fragte.
:74. A garázsban három autó fért el. - Die Garage fasste drei Autos.
:75. Egy olyan környéken, ahol tömegközlekedés gyakorlatilag nem volt, ez nem túlzás volt, hanem matematika. - In einer Gegend mit öffentlichem Nahverkehr, den es hier nicht gab, war das keine Übertreibung, sondern Mathematik.
:76. Két autó két embernek, plusz hely mindannak, ami Németországban a pincében tárolódik. - Zwei Autos für zwei Personen plus Platz für das, was in deutschen Kellern lagert.
:77. Mert az ilyen típusú amerikai házakban pince ugyan van, de lakótérként nincs kiépítve. - Weil Keller in amerikanischen Häusern dieser Bauart zwar vorhanden, aber als Wohnraum nicht ausgebaut sind.
:78. A környék biztonsága nem elvont téma volt, hanem konkrét szolgáltatás. - Die Sicherheit der Gegend war kein abstraktes Thema, sondern ein konkretes Angebot.
:79. Inverness községben magánbiztonsági szolgálat járőrözött az utcákon. - Die Gemeinde in Inverness hatte einen privaten Sicherheitsdienst, der die Straßen patrouillierte.
:80. Ezt lehetett úgy értelmezni, hogy a lakók szükségesnek tartják. - Das konnte man als Zeichen interpretieren, dass die Bewohner es für nötig hielten.
:81. Vagy úgy, hogy megengedik maguknak azt a kényelmet, amelyet az állami rendőrség ilyen sűrűségben nem nyújt. - Oder als Zeichen, dass sie sich den Komfort leisteten, den öffentliche Polizei nicht in dieser Dichte erbringt.
:82. Bill azt mondta, mindkettő igaz. - Bill sagte, es sei beides.
:83. Ez volt a legőszintébb válasz, amelyet adhatott. - Das war die ehrlichste Antwort, die er geben konnte.
:84. Hartmut megvette az invernessi házat. - Hartmut kaufte das Haus in Inverness.
:85. Egy Bill által koordinált szakértői vizsgálat után. - Nach einem Gutachten, das Bill koordiniert hatte.
:86. Egy olyan tárgyalás után, amelyet az ügyvédje vezetett. - Nach einer Verhandlung, die sein Anwalt geführt hatte.
:87. Illinois-ban ugyanis az ügyvédek kötelezőek a closing során. - Weil in Illinois Anwälte beim Closing obligatorisch sind.
:88. Ezt azon kevés pillanatok egyikeként élte meg, amikor az amerikai rendszer a vártnál jobban hasonlított a németre. - Das erlebte er als einen der wenigen Momente, in dem das amerikanische System dem deutschen ähnlicher war als erwartet.
:89. A closing két órán át tartott. - Das Closing dauerte zwei Stunden.
:90. Több dokumentumot írt alá, mint bármelyik német ingatlanvásárlásnál. - Er unterschrieb mehr Dokumente als bei jedem deutschen Immobilienkauf.
:91. De német értelemben vett közjegyző nélkül. - Aber ohne Notar im deutschen Sinne.
:92. Mert ezt a funkciót a Title Company veszi át. - Weil die Title Company diese Funktion übernimmt.
:93. Ez működik, és ő mégis furcsának találta. - Das funktioniert und er fand es trotzdem seltsam.
:94. Fél éve lakott a házban, mire abbahagyta a különbségek észrevételét. - Er lebte ein halbes Jahr im Haus, bevor er aufgehört hatte, die Unterschiede zu bemerken.
:95. Ez nem azt jelentette, hogy a különbségek eltűntek. - Das bedeutete nicht, dass die Unterschiede verschwunden waren.
:96. Hanem azt, hogy megtanult egy másik rendszerben élni. - Sondern dass er gelernt hatte, in einem anderen System zu leben.
:97. Talán ez a legjobb, amit a megszokásról mondani lehet. - Das ist vielleicht das Beste, was man über Eingewöhnung sagen kann.
:98. Nem az, hogy az ember az újat jobbnak tartja. - Nicht dass man das Neue für das Bessere hält.
:99. Hanem az, hogy felhagyott azzal, hogy a régivel mérje. - Sondern dass man aufgehört hat, es am Alten zu messen.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Hartmuts Haus in Illinois.
:1. Hartmut Berger war Anfang März nach Chicago versetzt worden.
:2. Als Europachef einer mittelständischen Maschinenbaugruppe, die ihre Nordamerika-Zentrale in Schaumburg hatte.
:3. Das ist eine der weniger glamourösen Adressen im Großraum Chicago, aber eine der effizienteren.
:4. Mit Autobahnanschluss, Flughafen in zwanzig Minuten, und dem pragmatischen Charakter einer Stadt, die nicht vorgibt, mehr zu sein, als sie ist.
:5. Die Firma hatte ihm für die ersten drei Monate eine möblierte Villa in Barrington Hills gemietet.
:6. Das enthielt die stillschweigende Aussage, dass man von einem Manager auf dieser Ebene erwartete, in einem bestimmten Umfeld zu wohnen.
:7. Hartmut verstand und akzeptierte das.
:8. Auch wenn er privat eine andere Meinung über die Notwendigkeit von sechs Schlafzimmern für zwei Personen hatte.
:9. Die drei Monate hatten ihm Zeit gegeben, die Gegend zu verstehen.
:10. Was er verstand, war vor allem, dass Häuser in Illinois sich von Häusern in Deutschland so grundlegend unterschieden, dass der Begriff Haus eigentlich zwei verschiedene Dinge bezeichnete.
:11. Verbunden nur durch die Funktion, nicht durch die Substanz.
:12. Sein Relocation Manager war ein ruhiger Mann namens Bill.
:13. Er arbeitete für die Firma, und seine einzige Aufgabe war es, zugezogene Manager durch den amerikanischen Immobilienmarkt zu führen, ohne dass sie Fehler machten, die die Firma peinlich berühren würden.
:14. Bill hatte Hartmut von Anfang an klar gemacht, dass er das, was er über Bausubstanz zu wissen glaubte, vergessen sollte.
:15. Amerikanische Häuser in diesem Preissegment, sagte Bill, sind aus Holzrahmen gebaut, nicht aus Ziegel oder Beton.
:16. Das bedeutet, dass sie sich schnell bauen lassen, gut dämmen lassen, und sich auch gut renovieren lassen.
:17. Aber es bedeutet auch, dass sie anders altern als deutsche Häuser.
:18. Und dass ein dreißig Jahre altes Haus in Illinois eine andere Qualitätskategorie ist als ein dreißig Jahre altes Haus in Bayern.
:19. Hartmut hatte das erste Mal wirklich verstanden, was das bedeutet, als er das Haus in Inverness besichtigte.
:20. Es war ein gut gepflegtes Colonial in einer ruhigen Cul-de-Sac.
:21. Es sah auf dem Papier und auf dem Foto überzeugend aus.
:22. Nach zwanzig Minuten betrachtete er es mit einem leichten Unbehagen, das er zunächst nicht benennen konnte.
:23. Was er sah, war ein Haus ohne Zaun.
:24. Das war in der Gegend Standard, weil amerikanische Suburban-Kultur Grenzen zwischen Nachbargrundstücken traditionell ignoriert.
:25. Das drückt entweder Offenheit aus oder Gleichgültigkeit gegenüber Privatheit, je nachdem, wie man es liest.
:26. Hartmut las es zunächst als Letztes.
:27. Bill erklärte, dass Zäune in this part of the country eine Frage der Homeowner Association sind.
:28. Viele HOAs verbieten Zäune oder beschränken sie auf Höhe und Material.
:29. Hartmut registrierte das als einen der ersten Momente, in dem er verstand, dass privates Eigentum in Amerika durch kollektive Regeln eingeschränkt ist, die in Deutschland so nicht existieren.
:30. Die Alarmanlage war bei jedem Haus in dieser Preisklasse vorhanden.
:31. Bill beschrieb das als selbstverständlich.
:32. Hartmut las es als Signal, das er nicht ignorieren wollte.
:33. Er fragte nach der Crime Rate der Gegend.
:34. Bill beantwortete das, indem er ihm die öffentlichen Statistiken für den Zip Code zeigte.
:35. Nicht weil Inverness ein Problem hatte.
:36. Sondern weil Bill wusste, dass ein Mann wie Hartmut Daten braucht, um eine Aussage ernst zu nehmen.
:37. Die Fenster im Haus in Inverness waren doppelt verglast.
:38. Das ist in Deutschland Standard, aber nicht schusssicher.
:39. Hartmut hatte das nicht verlangt und Bill empfahl es auch nicht.
:40. Weil das in dieser Gegend weder üblich noch notwendig war.
:41. Aber die Tatsache, dass Hartmut die Frage gestellt hatte, sagte etwas über den Hintergrund aus, aus dem er kam.
:42. Die Heizung war das, was Hartmut am meisten überraschte.
:43. Nicht weil sie schlecht war, sondern weil sie ein anderes System war.
:44. Forced Air, Umlufterwärmung durch Kanäle, die warme oder kalte Luft in jeden Raum blasen.
:45. Das ist effizient und Hartmut kannte es aus deutschen Verhältnissen nicht.
:46. In Deutschland sitzen Heizkörper an Wänden und strahlen Wärme ab.
:47. Das ist ein physikalisch anderes Erlebnis.
:48. Er fragte Bill nach den Vor- und Nachteilen.
:49. Bill mochte solche Fragen, weil sie zeigten, dass jemand wirklich verstehen wollte.
:50. Er erklärte es präzise.
:51. Forced Air heißt gleichmäßige Temperatur in allen Räumen, schnelles Aufheizen, einfache Klimaanlage im Sommer durch dasselbe System.
:52. Aber auch trockene Luft, Staubverteilung durch die Kanäle, wenn sie nicht gereinigt werden, und ein Geräusch.
:53. Das hört man entweder schnell nicht mehr oder vergisst es nie.
:54. Die Küche im Inverness-Haus war das, was amerikanische Makler als Chef's Kitchen bezeichnen.
:55. Mit Granitplatten, Edelstahlgeräten, einem Kühlschrank von der Größe eines deutschen Kleiderschranks und einem Island in der Mitte.
:56. Auf dem man hätte eine Taufe feiern können.
:57. Hartmuts Frau Elke, die zum zweiten Besichtigungstermin mitgekommen war, betrachtete das alles mit dem Ausdruck von jemandem, der beeindruckt ist und sich gleichzeitig fragt, wofür.
:58. Sie hatten in München eine Wohnküche gehabt, pragmatisch und kompakt, in der man gut kochen konnte.
:59. Was sie hier sah, war weniger eine Küche als eine Aussage über Küchen.
:60. Das kommt in Amerika häufiger vor als man denkt.
:61. Die Inszenierung einer Funktion statt die Funktion selbst.
:62. Elke fragte, ob der Kühlschrank zum Haus gehöre.
:63. Weil sie aus deutschen Verhältnissen wusste, dass Geräte manchmal nicht Teil des Kaufs sind.
:64. Bill erklärte, dass in Amerika Appliances in der Regel mitverkauft werden.
:65. Das ist eine der angenehmen Überraschungen des amerikanischen Immobilienmarkts.
:66. Die Waschküche hatte drei Geräte, Washer, Dryer, und ein zweites Kühlschrankgerät für Getränke.
:67. Hartmut registrierte das mit der sachlichen Verwunderung eines Mannes, der in Deutschland mit einer Waschmaschine und einem Trockner gelebt hatte.
:68. Und der jetzt verstand, dass Fläche in Amerika eine andere Bedeutung hat als in Deutschland.
:69. Weil sie vorhanden ist und weil sie genutzt wird, ohne dass man die Nutzung rechtfertigen muss.
:70. Die Decken waren hoch, drei Meter oder mehr.
:71. Das gab dem Haus eine Offenheit, die Hartmut mochte.
:72. Gleichzeitig bedeutete es, dass das Heizen einer größeren Luftmenge Energie kostet.
:73. Das räumte Bill ein, als Hartmut fragte.
:74. Die Garage fasste drei Autos.
:75. In einer Gegend mit öffentlichem Nahverkehr, den es hier nicht gab, war das keine Übertreibung, sondern Mathematik.
:76. Zwei Autos für zwei Personen plus Platz für das, was in deutschen Kellern lagert.
:77. Weil Keller in amerikanischen Häusern dieser Bauart zwar vorhanden, aber als Wohnraum nicht ausgebaut sind.
:78. Die Sicherheit der Gegend war kein abstraktes Thema, sondern ein konkretes Angebot.
:79. Die Gemeinde in Inverness hatte einen privaten Sicherheitsdienst, der die Straßen patrouillierte.
:80. Das konnte man als Zeichen interpretieren, dass die Bewohner es für nötig hielten.
:81. Oder als Zeichen, dass sie sich den Komfort leisteten, den öffentliche Polizei nicht in dieser Dichte erbringt.
:82. Bill sagte, es sei beides.
:83. Das war die ehrlichste Antwort, die er geben konnte.
:84. Hartmut kaufte das Haus in Inverness.
:85. Nach einem Gutachten, das Bill koordiniert hatte.
:86. Nach einer Verhandlung, die sein Anwalt geführt hatte.
:87. Weil in Illinois Anwälte beim Closing obligatorisch sind.
:88. Das erlebte er als einen der wenigen Momente, in dem das amerikanische System dem deutschen ähnlicher war als erwartet.
:89. Das Closing dauerte zwei Stunden.
:90. Er unterschrieb mehr Dokumente als bei jedem deutschen Immobilienkauf.
:91. Aber ohne Notar im deutschen Sinne.
:92. Weil die Title Company diese Funktion übernimmt.
:93. Das funktioniert und er fand es trotzdem seltsam.
:94. Er lebte ein halbes Jahr im Haus, bevor er aufgehört hatte, die Unterschiede zu bemerken.
:95. Das bedeutete nicht, dass die Unterschiede verschwunden waren.
:96. Sondern dass er gelernt hatte, in einem anderen System zu leben.
:97. Das ist vielleicht das Beste, was man über Eingewöhnung sagen kann.
:98. Nicht dass man das Neue für das Bessere hält.
:99. Sondern dass man aufgehört hat, es am Alten zu messen.
|}
== 28 ==
=== 1 ===
:Ivan és Katja.
:1. Ivan negyvenkét éves.
:2. Egy kisvárosban lakik.
:3. A város neve Perm.
:4. November van.
:5. Ma esik először a hó.
:6. Ivan az ablaknál ül.
:7. Az utcát nézi.
:8. Minden fehér és szürke.
:9. Az utca üres.
:10. Nagyon csend van.
:11. A falióra ketyeg.
:12. Ivan teát iszik.
:13. A tea már hideg.
:14. Mégis megissza.
:15. Gondolkodik.
:16. Semmi különösön.
:17. Csak úgy.
:18. Felveszi a kabátját.
:19. Kimegy.
:20. Odakint hideg van.
:21. A hó puhán ropog a cipője alatt.
:22. Elindul az állomás felé.
:23. Miért?
:24. Nem tudja pontosan.
:25. Csak megy.
:26. Az állomás kicsi és régi.
:27. Csak kevés ember van ott.
:28. Ivan a peronon áll.
:29. A síneket nézi.
:30. A hó a sínekre hull.
:31. Aztán meglát egy nőt.
:32. A nő szintén a peronon áll.
:33. Sötét kabátot visel.
:34. Ivan ránéz.
:35. A nő megfordul.
:36. Katja az.
:37. Ivan ismeri Katját.
:38. Régóta nem látták egymást.
:39. Talán tíz éve.
:40. Talán még régebben.
:41. Katja ránéz.
:42. Azt mondja: „Ivan?”
:43. Ő azt mondja: „Katja.”
:44. Nézik egymást.
:45. Szünet áll be.
:46. Aztán Katja azt mondja: „Te is a vonatra vársz?”
:47. Ivan a sínekre néz.
:48. Azt mondja: „Igen.”
:49. Ez nem egészen igaz.
:50. De nem is hamis.
:51. Együtt várnak.
:52. A vonat nem jön.
:53. Tovább várnak.
:54. Katja azt mondja: „Ma hideg van.”
:55. Ivan azt mondja: „Igen.”
:56. Most erősebben havazik.
:57. A sínek fehérek.
:58. Katja megkérdezi: „Hogy vagy?”
:59. Ivan röviden gondolkodik.
:60. Azt mondja: „Jól. És te?”
:61. Katja azt mondja: „Én is jól.”
:62. Mindketten tudják, hogy ez nem egészen igaz.
:63. De ez így rendben van.
:64. Egymás mellett állnak.
:65. Hull a hó.
:66. A vonat még mindig nem jön.
:67. Egy idős férfi lép ki a peronra.
:68. Ránéz egy órára.
:69. Megrázza a fejét.
:70. Visszamegy.
:71. Ivan és Katja maradnak.
:72. Katja azt mondja: „Emlékszem az utolsó novemberre itt.”
:73. Ivan azt mondja: „Én is.”
:74. Többet nem mondanak.
:75. Ez elég.
:76. A vonat még mindig nem jön.
:77. A hó tovább hull.
:78. Ivan és Katja a peronon állnak.
:79. Várnak.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Ivan és Katja. - Ivan und Katja
:1. Ivan negyvenkét éves. - Iwan ist 42 Jahre alt.
:2. Egy kisvárosban lakik. - Er wohnt in einer kleinen Stadt.
:3. A város neve Perm. - Die Stadt heißt Perm.
:4. November van. - Es ist November.
:5. Ma esik először a hó. - Heute schneit es zum ersten Mal.
:6. Ivan az ablaknál ül. - Iwan sitzt am Fenster.
:7. Az utcát nézi. - Er schaut auf die Straße.
:8. Minden fehér és szürke. - Alles ist weiß und grau.
:9. Az utca üres. - Die Straße ist leer.
:10. Nagyon csend van. - Es ist sehr still.
:11. A falióra ketyeg. - Die Uhr an der Wand tickt.
:12. Ivan teát iszik. - Iwan trinkt Tee.
:13. A tea már hideg. - Der Tee ist schon kalt.
:14. Mégis megissza. - Er trinkt ihn trotzdem.
:15. Gondolkodik. - Er denkt nach.
:16. Semmi különösön. - An nichts Besonderes.
:17. Csak úgy. - Einfach so.
:18. Felveszi a kabátját. - Er zieht seine Jacke an.
:19. Kimegy. - Er geht raus.
:20. Odakint hideg van. - Es ist kalt draußen.
:21. A hó puhán ropog a cipője alatt. - Der Schnee ist weich unter seinen Schuhen.
:22. Elindul az állomás felé. - Er geht zum Bahnhof.
:23. Miért? - Warum?
:24. Nem tudja pontosan. - Er weiß es nicht genau.
:25. Csak megy. - Einfach gehen.
:26. Az állomás kicsi és régi. - Der Bahnhof ist klein und alt.
:27. Csak kevés ember van ott. - Es gibt nur wenige Menschen dort.
:28. Ivan a peronon áll. - Iwan steht auf dem Bahnsteig.
:29. A síneket nézi. - Er schaut auf die Gleise.
:30. A hó a sínekre hull. - Der Schnee fällt auf die Gleise.
:31. Aztán meglát egy nőt. - Dann sieht er eine Frau.
:32. A nő szintén a peronon áll. - Die Frau steht auch auf dem Bahnsteig.
:33. Sötét kabátot visel. - Sie trägt einen dunklen Mantel.
:34. Ivan ránéz. - Iwan schaut sie an.
:35. A nő megfordul. - Die Frau dreht sich um.
:36. Katja az. - Es ist Katja.
:37. Ivan ismeri Katját. - Iwan kennt Katja.
:38. Régóta nem látták egymást. - Sie haben sich lange nicht gesehen.
:39. Talán tíz éve. - Vielleicht zehn Jahre.
:40. Talán még régebben. - Vielleicht mehr.
:41. Katja ránéz. - Katja schaut ihn an.
:42. Azt mondja: „Ivan?” - Sie sagt: „Iwan?"
:43. Ő azt mondja: „Katja.” - Er sagt: „Katja."
:44. Nézik egymást. - Sie schauen sich an.
:45. Szünet áll be. - Es ist eine Pause.
:46. Aztán Katja azt mondja: „Te is a vonatra vársz?” - Dann sagt Katja: „Du wartest auch auf den Zug?"
:47. Ivan a sínekre néz. - Iwan schaut auf die Gleise.
:48. Azt mondja: „Igen.” - Er sagt: „Ja."
:49. Ez nem egészen igaz. - Das stimmt nicht ganz.
:50. De nem is hamis. - Aber es ist auch nicht falsch.
:51. Együtt várnak. - Sie warten zusammen.
:52. A vonat nem jön. - Der Zug kommt nicht.
:53. Tovább várnak. - Sie warten weiter.
:54. Katja azt mondja: „Ma hideg van.” - Katja sagt: „Es ist kalt heute."
:55. Ivan azt mondja: „Igen.” - Iwan sagt: „Ja."
:56. Most erősebben havazik. - Es schneit stärker jetzt.
:57. A sínek fehérek. - Die Gleise sind weiß.
:58. Katja megkérdezi: „Hogy vagy?” - Katja fragt: „Wie geht es dir?"
:59. Ivan röviden gondolkodik. - Iwan denkt kurz nach.
:60. Azt mondja: „Jól. És te?” - Er sagt: „Gut. Dir?"
:61. Katja azt mondja: „Én is jól.” - Katja sagt: „Auch gut."
:62. Mindketten tudják, hogy ez nem egészen igaz. - Beide wissen, dass das nicht ganz stimmt.
:63. De ez így rendben van. - Aber das ist in Ordnung.
:64. Egymás mellett állnak. - Sie stehen nebeneinander.
:65. Hull a hó. - Der Schnee fällt.
:66. A vonat még mindig nem jön. - Der Zug kommt noch nicht.
:67. Egy idős férfi lép ki a peronra. - Ein alter Mann kommt auf den Bahnsteig.
:68. Ránéz egy órára. - Er schaut auf eine Uhr.
:69. Megrázza a fejét. - Er schüttelt den Kopf.
:70. Visszamegy. - Er geht wieder rein.
:71. Ivan és Katja maradnak. - Iwan und Katja bleiben.
:72. Katja azt mondja: „Emlékszem az utolsó novemberre itt.” - Katja sagt: „Ich erinnere mich an den letzten November hier."
:73. Ivan azt mondja: „Én is.” - Iwan sagt: „Ich auch."
:74. Többet nem mondanak. - Sie sagen nicht mehr.
:75. Ez elég. - Das reicht.
:76. A vonat még mindig nem jön. - Der Zug kommt immer noch nicht.
:77. A hó tovább hull. - Der Schnee fällt weiter.
:78. Ivan és Katja a peronon állnak. - Iwan und Katja stehen auf dem Bahnsteig.
:79. Várnak. - Sie warten.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Ivan und Katja
:1. Iwan ist 42 Jahre alt.
:2. Er wohnt in einer kleinen Stadt.
:3. Die Stadt heißt Perm.
:4. Es ist November.
:5. Heute schneit es zum ersten Mal.
:6. Iwan sitzt am Fenster.
:7. Er schaut auf die Straße.
:8. Alles ist weiß und grau.
:9. Die Straße ist leer.
:10. Es ist sehr still.
:11. Die Uhr an der Wand tickt.
:12. Iwan trinkt Tee.
:13. Der Tee ist schon kalt.
:14. Er trinkt ihn trotzdem.
:15. Er denkt nach.
:16. An nichts Besonderes.
:17. Einfach so.
:18. Er zieht seine Jacke an.
:19. Er geht raus.
:20. Es ist kalt draußen.
:21. Der Schnee ist weich unter seinen Schuhen.
:22. Er geht zum Bahnhof.
:23. Warum?
:24. Er weiß es nicht genau.
:25. Einfach gehen.
:26. Der Bahnhof ist klein und alt.
:27. Es gibt nur wenige Menschen dort.
:28. Iwan steht auf dem Bahnsteig.
:29. Er schaut auf die Gleise.
:30. Der Schnee fällt auf die Gleise.
:31. Dann sieht er eine Frau.
:32. Die Frau steht auch auf dem Bahnsteig.
:33. Sie trägt einen dunklen Mantel.
:34. Iwan schaut sie an.
:35. Die Frau dreht sich um.
:36. Es ist Katja.
:37. Iwan kennt Katja.
:38. Sie haben sich lange nicht gesehen.
:39. Vielleicht zehn Jahre.
:40. Vielleicht mehr.
:41. Katja schaut ihn an.
:42. Sie sagt: „Iwan?"
:43. Er sagt: „Katja."
:44. Sie schauen sich an.
:45. Es ist eine Pause.
:46. Dann sagt Katja: „Du wartest auch auf den Zug?"
:47. Iwan schaut auf die Gleise.
:48. Er sagt: „Ja."
:49. Das stimmt nicht ganz.
:50. Aber es ist auch nicht falsch.
:51. Sie warten zusammen.
:52. Der Zug kommt nicht.
:53. Sie warten weiter.
:54. Katja sagt: „Es ist kalt heute."
:55. Iwan sagt: „Ja."
:56. Es schneit stärker jetzt.
:57. Die Gleise sind weiß.
:58. Katja fragt: „Wie geht es dir?"
:59. Iwan denkt kurz nach.
:60. Er sagt: „Gut. Dir?"
:61. Katja sagt: „Auch gut."
:62. Beide wissen, dass das nicht ganz stimmt.
:63. Aber das ist in Ordnung.
:64. Sie stehen nebeneinander.
:65. Der Schnee fällt.
:66. Der Zug kommt noch nicht.
:67. Ein alter Mann kommt auf den Bahnsteig.
:68. Er schaut auf eine Uhr.
:69. Er schüttelt den Kopf.
:70. Er geht wieder rein.
:71. Iwan und Katja bleiben.
:72. Katja sagt: „Ich erinnere mich an den letzten November hier."
:73. Iwan sagt: „Ich auch."
:74. Sie sagen nicht mehr.
:75. Das reicht.
:76. Der Zug kommt immer noch nicht.
:77. Der Schnee fällt weiter.
:78. Iwan und Katja stehen auf dem Bahnsteig.
:79. Sie warten.
|}
=== 2 ===
:A vonat, amely nem jött.
:1. Ivan tizenkét éve élt Permben.
:2. Ez azt jelentette, hogy már nem döntésként tekintett rá.
:3. Hanem elkezdte állapotként elfogadni.
:4. Ez nem ugyanaz, de egy idő után ugyanolyannak érződik.
:5. Egy olyan vállalat adminisztrációjában dolgozott, amely gépalkatrészeket gyártott.
:6. Ezeket más vállalatok használták más városokban.
:7. A munkája és annak eredménye közötti távolságon egy idő után már nem gondolkodott.
:8. Azon a novemberi délelőttön az ablaknál ült.
:9. Nézte, ahogy az első hó megváltoztatja az utcát.
:10. Lassan és egyenletesen, dráma nélkül.
:11. Teát ivott, amely már kihűlt, anélkül hogy észrevette volna.
:12. Felvette a kabátját, és kiment az állomásra.
:13. Nem azért, mert el akart utazni valahová.
:14. Hanem mert az állomás volt az egyetlen hely a városban, ahol az embernek az az érzése lehetett, hogy valami érkezhet.
:15. A peron majdnem üres volt.
:16. Finom hó hullott a sínekre.
:17. Nem tett különbséget a fém és a mellette lévő föld között.
:18. Ivan állt, és azt a pontot nézte, ahol a sínek összefutni látszottak.
:19. Ahol a vonat megjelenne, ha jönne.
:20. A nő a peron másik végén sötét kabátot viselt.
:21. Olyan mozdulatlanul állt, hogy Ivan először a díszlet részének hitte.
:22. Aztán megfordult, és Ivan megértette, hogy Katja az.
:23. Katját abból az időből ismerte, amelyet néha korábbannak nevezett.
:24. Anélkül hogy pontosan megmondta volna, mit ért ezen.
:25. Akkoriban gyakran látták egymást.
:26. Aztán egyszer csak már nem látták egymást.
:27. Ahogy ez néha megtörténik, egy világos végpont nélkül.
:28. Katja kérdésként mondta ki a nevét.
:29. Ivan válaszként mondta ki az övét.
:30. Aztán egymás mellett álltak, és a síneket nézték.
:31. Mert ez egyszerűbb volt, mint egymás arcát nézni.
:32. Megkérdezte, hogy a vonatra vár-e.
:33. Azt mondta, igen.
:34. Ez nem volt egészen igaz, és nem is volt egészen hazugság.
:35. Mert valamire várt.
:36. A vonat pedig éppen olyan jó volt erre, mint bármi más.
:37. A vonat nem jött.
:38. Ők pedig tovább vártak.
:39. Azzal a beszélgetéssel, amelyet beszélgetések folytatnak, amikor két ember hosszú idő után újra találkozik.
:40. És nem tudják, hol kezdjék.
:41. Tehát az időjárással, a várossal, apró megfigyelésekkel.
:42. Ezek semmit sem jelentenek, és mégis jobbak, mint a hallgatás.
:43. Katja azt mondta, emlékszik arra az utolsó novemberre, amelyet itt töltött.
:44. Ivan azt mondta, ő is.
:45. Nem mondták ki, hogy pontosan mire.
:46. Mert erre nem volt szükség.
:47. Hullott a hó.
:48. A vonat nem jött.
:49. Ők pedig a peronon álltak.
:50. Ez pedig abban a pillanatban elég volt.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A vonat, amely nem jött. - Der Zug, der nicht kam.
:1. Ivan tizenkét éve élt Permben. - Iwan lebte seit zwölf Jahren in Perm.
:2. Ez azt jelentette, hogy már nem döntésként tekintett rá. - Das bedeutete, dass er aufgehört hatte, es als eine Entscheidung zu betrachten.
:3. Hanem elkezdte állapotként elfogadni. - Und begonnen hatte, es als einen Zustand zu akzeptieren.
:4. Ez nem ugyanaz, de egy idő után ugyanolyannak érződik. - Das ist nicht dasselbe, aber es fühlt sich nach einer Weile gleich an.
:5. Egy olyan vállalat adminisztrációjában dolgozott, amely gépalkatrészeket gyártott. - Er arbeitete in der Verwaltung eines Unternehmens, das Teile für Maschinen produzierte.
:6. Ezeket más vállalatok használták más városokban. - Die andere Unternehmen in anderen Städten benutzten.
:7. A munkája és annak eredménye közötti távolságon egy idő után már nem gondolkodott. - Diese Distanz zwischen seiner Arbeit und ihrem Ergebnis hatte er irgendwann aufgehört zu bedenken.
:8. Azon a novemberi délelőttön az ablaknál ült. - An diesem Novembervormittag saß er am Fenster.
:9. Nézte, ahogy az első hó megváltoztatja az utcát. - Er schaute zu, wie der erste Schnee die Straße veränderte.
:10. Lassan és egyenletesen, dráma nélkül. - Langsam und gleichmäßig, ohne Drama.
:11. Teát ivott, amely már kihűlt, anélkül hogy észrevette volna. - Und trank Tee, der schon kalt geworden war, ohne das zu bemerken.
:12. Felvette a kabátját, és kiment az állomásra. - Er zog seine Jacke an und ging zum Bahnhof.
:13. Nem azért, mert el akart utazni valahová. - Nicht weil er irgendwohin fahren wollte.
:14. Hanem mert az állomás volt az egyetlen hely a városban, ahol az embernek az az érzése lehetett, hogy valami érkezhet. - Sondern weil der Bahnhof der einzige Ort in der Stadt war, an dem man das Gefühl hatte, dass etwas kommen könnte.
:15. A peron majdnem üres volt. - Der Bahnsteig war fast leer.
:16. Finom hó hullott a sínekre. - Feiner Schnee fiel auf die Gleise.
:17. Nem tett különbséget a fém és a mellette lévő föld között. - Er machte keinen Unterschied zwischen dem Metall und dem Boden daneben.
:18. Ivan állt, és azt a pontot nézte, ahol a sínek összefutni látszottak. - Iwan stand und schaute auf den Punkt, wo die Gleise zusammenzulaufen schienen.
:19. Ahol a vonat megjelenne, ha jönne. - Wo der Zug erscheinen würde, wenn er käme.
:20. A nő a peron másik végén sötét kabátot viselt. - Die Frau am anderen Ende des Bahnsteigs trug einen dunklen Mantel.
:21. Olyan mozdulatlanul állt, hogy Ivan először a díszlet részének hitte. - Sie stand so still, dass er sie zunächst für einen Teil der Kulisse hielt.
:22. Aztán megfordult, és Ivan megértette, hogy Katja az. - Dann drehte sie sich um, und er verstand, dass es Katja war.
:23. Katját abból az időből ismerte, amelyet néha korábbannak nevezett. - Er kannte Katja aus einer Zeit, die er manchmal als früher bezeichnete.
:24. Anélkül hogy pontosan megmondta volna, mit ért ezen. - Ohne genau zu sagen, was damit gemeint war.
:25. Akkoriban gyakran látták egymást. - Sie hatten sich in dieser früher oft gesehen.
:26. Aztán egyszer csak már nem látták egymást. - Und dann aufgehört, sich zu sehen.
:27. Ahogy ez néha megtörténik, egy világos végpont nélkül. - Wie das manchmal passiert, ohne einen klaren Moment des Endens.
:28. Katja kérdésként mondta ki a nevét. - Sie sagte seinen Namen wie eine Frage.
:29. Ivan válaszként mondta ki az övét. - Und er sagte ihren wie eine Antwort.
:30. Aztán egymás mellett álltak, és a síneket nézték. - Dann standen sie nebeneinander und schauten auf die Gleise.
:31. Mert ez egyszerűbb volt, mint egymás arcát nézni. - Weil das einfacher war als das Gesicht des anderen anzuschauen.
:32. Megkérdezte, hogy a vonatra vár-e. - Sie fragte, ob er auf den Zug warte.
:33. Azt mondta, igen. - Und er sagte ja.
:34. Ez nem volt egészen igaz, és nem is volt egészen hazugság. - Das stimmte nicht ganz und log nicht ganz.
:35. Mert valamire várt. - Weil er auf etwas wartete.
:36. A vonat pedig éppen olyan jó volt erre, mint bármi más. - Und der Zug war so gut wie alles andere.
:37. A vonat nem jött. - Der Zug kam nicht.
:38. Ők pedig tovább vártak. - Und sie warteten weiter.
:39. Azzal a beszélgetéssel, amelyet beszélgetések folytatnak, amikor két ember hosszú idő után újra találkozik. - Mit dem Gespräch, das Gespräche haben, wenn zwei Menschen sich nach langer Zeit wiedersehen.
:40. És nem tudják, hol kezdjék. - Und nicht wissen, wo sie anfangen sollen.
:41. Tehát az időjárással, a várossal, apró megfigyelésekkel. - Also mit dem Wetter, mit der Stadt, mit kleinen Beobachtungen.
:42. Ezek semmit sem jelentenek, és mégis jobbak, mint a hallgatás. - Die nichts bedeuten und die trotzdem besser sind als Schweigen.
:43. Katja azt mondta, emlékszik arra az utolsó novemberre, amelyet itt töltött. - Katja sagte, sie erinnere sich an den letzten November, den sie hier verbracht hatte.
:44. Ivan azt mondta, ő is. - Und Iwan sagte, er auch.
:45. Nem mondták ki, hogy pontosan mire. - Sie sagten nicht, woran genau.
:46. Mert erre nem volt szükség. - Weil das nicht nötig war.
:47. Hullott a hó. - Der Schnee fiel.
:48. A vonat nem jött. - Der Zug kam nicht.
:49. Ők pedig a peronon álltak. - Und sie standen auf dem Bahnsteig.
:50. Ez pedig abban a pillanatban elég volt. - Und das war, für den Moment, genug.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Der Zug, der nicht kam.
:1. Iwan lebte seit zwölf Jahren in Perm.
:2. Das bedeutete, dass er aufgehört hatte, es als eine Entscheidung zu betrachten.
:3. Und begonnen hatte, es als einen Zustand zu akzeptieren.
:4. Das ist nicht dasselbe, aber es fühlt sich nach einer Weile gleich an.
:5. Er arbeitete in der Verwaltung eines Unternehmens, das Teile für Maschinen produzierte.
:6. Die andere Unternehmen in anderen Städten benutzten.
:7. Diese Distanz zwischen seiner Arbeit und ihrem Ergebnis hatte er irgendwann aufgehört zu bedenken.
:8. An diesem Novembervormittag saß er am Fenster.
:9. Er schaute zu, wie der erste Schnee die Straße veränderte.
:10. Langsam und gleichmäßig, ohne Drama.
:11. Und trank Tee, der schon kalt geworden war, ohne das zu bemerken.
:12. Er zog seine Jacke an und ging zum Bahnhof.
:13. Nicht weil er irgendwohin fahren wollte.
:14. Sondern weil der Bahnhof der einzige Ort in der Stadt war, an dem man das Gefühl hatte, dass etwas kommen könnte.
:15. Der Bahnsteig war fast leer.
:16. Feiner Schnee fiel auf die Gleise.
:17. Er machte keinen Unterschied zwischen dem Metall und dem Boden daneben.
:18. Iwan stand und schaute auf den Punkt, wo die Gleise zusammenzulaufen schienen.
:19. Wo der Zug erscheinen würde, wenn er käme.
:20. Die Frau am anderen Ende des Bahnsteigs trug einen dunklen Mantel.
:21. Sie stand so still, dass er sie zunächst für einen Teil der Kulisse hielt.
:22. Dann drehte sie sich um, und er verstand, dass es Katja war.
:23. Er kannte Katja aus einer Zeit, die er manchmal als früher bezeichnete.
:24. Ohne genau zu sagen, was damit gemeint war.
:25. Sie hatten sich in dieser früher oft gesehen.
:26. Und dann aufgehört, sich zu sehen.
:27. Wie das manchmal passiert, ohne einen klaren Moment des Endens.
:28. Sie sagte seinen Namen wie eine Frage.
:29. Und er sagte ihren wie eine Antwort.
:30. Dann standen sie nebeneinander und schauten auf die Gleise.
:31. Weil das einfacher war als das Gesicht des anderen anzuschauen.
:32. Sie fragte, ob er auf den Zug warte.
:33. Und er sagte ja.
:34. Das stimmte nicht ganz und log nicht ganz.
:35. Weil er auf etwas wartete.
:36. Und der Zug war so gut wie alles andere.
:37. Der Zug kam nicht.
:38. Und sie warteten weiter.
:39. Mit dem Gespräch, das Gespräche haben, wenn zwei Menschen sich nach langer Zeit wiedersehen.
:40. Und nicht wissen, wo sie anfangen sollen.
:41. Also mit dem Wetter, mit der Stadt, mit kleinen Beobachtungen.
:42. Die nichts bedeuten und die trotzdem besser sind als Schweigen.
:43. Katja sagte, sie erinnere sich an den letzten November, den sie hier verbracht hatte.
:44. Und Iwan sagte, er auch.
:45. Sie sagten nicht, woran genau.
:46. Weil das nicht nötig war.
:47. Der Schnee fiel.
:48. Der Zug kam nicht.
:49. Und sie standen auf dem Bahnsteig.
:50. Und das war, für den Moment, genug.
|}
=== 3 ===
:A várakozás helye.
:1. Ivan valamikor beletörődött abba, hogy Permben él.
:2. Ez nem drámai döntés volt, hanem sok kis döntés eredménye.
:3. Ezek együtt olyan irányt adtak ki, amelyet ő soha nem választott tudatosan.
:4. Az adminisztrációban dolgozott.
:5. Ez azt jelentette, hogy olyan dolgokat szervezett, amelyeket mások csináltak.
:6. Ez hasznos feladat volt, és olyan, amely ritkán foglalkoztatta, amikor éppen nem dolgozott.
:7. Azon a novemberi reggelen az ablaknál ült, és nézte az első havat.
:8. A hó úgy változtatta meg a várost, hogy mindent egyformává tett.
:9. Az utcát, a járdát és a szemközti kis park üres padjait.
:10. Ivan teát ivott, amely kihűlt, anélkül hogy észrevette volna.
:11. Mert az észrevétel figyelmet igényel.
:12. Ezt a figyelmet azon a reggelen másra fordította, anélkül hogy tudta volna, mire.
:13. Felöltözött, és elment az állomásra.
:14. Nem céllal, hanem a mozgás igényével, amely valahová vezet.
:15. Az állomás volt az egyetlen hely a városban, ahol a mozgásnak természetes jelentése volt.
:16. A peron majdnem üres volt.
:17. Finom hó hullott a sínekre, és lassan egyre fehérebbé tette őket.
:18. Ivan állt, és abba az irányba nézett, ahonnan a vonat jönne, ha jönne.
:19. A nő a peron másik végén nem mozdult.
:20. Ivan azzal a késéssel vette észre, mint aki megtanulta, hogy ne figyeljen más emberekre, amíg nem adnak rá okot.
:21. Amikor megfordult, adott rá okot.
:22. Katja volt az.
:23. Ivan ezt egy másodperc késéssel értette meg.
:24. Mert tíz év úgy változtatja meg az ember arcát, hogy azt előbb le kell fordítani, mielőtt felismernénk.
:25. Kimondták egymás nevét.
:26. Ezek kérdésként és válaszként működtek.
:27. Aztán egymás mellett álltak a peron szélén.
:28. Előttük a hó és a sínek, mögöttük a csendes város.
:29. Katja megkérdezte, hogy a vonatra vár-e.
:30. Ivan azt mondta, igen.
:31. Ez olyan válasz volt, amely igaz is volt, meg nem is.
:32. Mert várt valamire, és a vonat éppen olyan jó volt, mint bármely más várakozás.
:33. Beszéltek a városról, az időjárásról, dolgokról, amelyeknek nem volt jelentőségük.
:34. És amelyeket mégis ki kellett mondani.
:35. Mert a beszélgetés híd, amelyet meg kell építeni, mielőtt használni lehet, ha az ember használni akarja.
:36. A vonat nem jött.
:37. Ezt az állomás az elektronikus kijelzők lakonikus hangján közölte.
:38. Olyan kijelzőkén, amelyek rossz híreket közvetítenek bocsánatkérés nélkül.
:39. Mégis maradtak.
:40. Ez nem döntés volt, hanem egy másik lehetőség hiányának eredménye.
:41. Katja azt mondta, emlékszik arra az utolsó novemberre, amelyet itt töltött.
:42. Ivan azt mondta, ő is.
:43. Nem mondták ki, mire emlékeznek.
:44. Mert bizonyos emlékek világosabbak, ha az ember nem mondja ki őket.
:45. És mert a mondat utáni hallgatás már eleget mondott.
:46. A hó tovább hullott, egyenletesen és szándék nélkül.
:47. A vonat nem jött.
:48. Ők pedig a peronon álltak.
:49. Ivan arra gondolt, hogy évek óta nem állt ilyen csendben.
:50. És hogy amit most érez, nehéz megnevezni, de nem kellemetlen.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A várakozás helye. - Der Ort des Wartens.
:1. Ivan valamikor beletörődött abba, hogy Permben él. - Iwan hatte sich irgendwann damit abgefunden, in Perm zu leben.
:2. Ez nem drámai döntés volt, hanem sok kis döntés eredménye. - Das war keine dramatische Entscheidung gewesen, sondern das Ergebnis von vielen kleinen Entscheidungen.
:3. Ezek együtt olyan irányt adtak ki, amelyet ő soha nem választott tudatosan. - Die zusammen eine Richtung ergaben, die er nie bewusst gewählt hatte.
:4. Az adminisztrációban dolgozott. - Er arbeitete in der Verwaltung.
:5. Ez azt jelentette, hogy olyan dolgokat szervezett, amelyeket mások csináltak. - Das bedeutete, dass er Dinge organisierte, die andere taten.
:6. Ez hasznos feladat volt, és olyan, amely ritkán foglalkoztatta, amikor éppen nem dolgozott. - Das war eine nützliche Funktion und eine, die ihn selten beschäftigte, wenn er nicht bei der Arbeit war.
:7. Azon a novemberi reggelen az ablaknál ült, és nézte az első havat. - An diesem Novembermorgen saß er am Fenster und schaute dem ersten Schnee zu.
:8. A hó úgy változtatta meg a várost, hogy mindent egyformává tett. - Der Schnee veränderte die Stadt, indem er alles gleichmachte.
:9. Az utcát, a járdát és a szemközti kis park üres padjait. - Straße und Bürgersteig und die leeren Bänke im kleinen Park gegenüber.
:10. Ivan teát ivott, amely kihűlt, anélkül hogy észrevette volna. - Iwan trank Tee, der kalt geworden war, ohne es zu bemerken.
:11. Mert az észrevétel figyelmet igényel. - Weil Bemerken eine Aufmerksamkeit erfordert.
:12. Ezt a figyelmet azon a reggelen másra fordította, anélkül hogy tudta volna, mire. - Die er an diesem Morgen für anderes aufwendete, ohne zu wissen, wofür.
:13. Felöltözött, és elment az állomásra. - Er zog sich an und ging zum Bahnhof.
:14. Nem céllal, hanem a mozgás igényével, amely valahová vezet. - Nicht mit einem Ziel, sondern mit dem Bedürfnis nach Bewegung, die irgendwo hinführt.
:15. Az állomás volt az egyetlen hely a városban, ahol a mozgásnak természetes jelentése volt. - Der Bahnhof war der einzige Ort in der Stadt, an dem Bewegung eine natürliche Bedeutung hatte.
:16. A peron majdnem üres volt. - Der Bahnsteig war fast leer.
:17. Finom hó hullott a sínekre, és lassan egyre fehérebbé tette őket. - Feiner Schnee fiel auf die Gleise und machte sie langsam weißer.
:18. Ivan állt, és abba az irányba nézett, ahonnan a vonat jönne, ha jönne. - Iwan stand und schaute in die Richtung, aus der der Zug kommen würde, wenn er käme.
:19. A nő a peron másik végén nem mozdult. - Die Frau am anderen Ende des Bahnsteigs bewegte sich nicht.
:20. Ivan azzal a késéssel vette észre, mint aki megtanulta, hogy ne figyeljen más emberekre, amíg nem adnak rá okot. - Er bemerkte sie mit der Verzögerung von jemandem, der gelernt hat, andere Menschen nicht zu beachten, bis sie einen Grund dafür geben.
:21. Amikor megfordult, adott rá okot. - Und als sie sich umdrehte, gab sie einen.
:22. Katja volt az. - Es war Katja.
:23. Ivan ezt egy másodperc késéssel értette meg. - Er verstand das mit einer Sekunde Verzögerung.
:24. Mert tíz év úgy változtatja meg az ember arcát, hogy azt előbb le kell fordítani, mielőtt felismernénk. - Weil zehn Jahre das Gesicht eines Menschen verändern auf eine Art, die man erst übersetzen muss, bevor man erkennt.
:25. Kimondták egymás nevét. - Sie sagten sich ihre Namen.
:26. Ezek kérdésként és válaszként működtek. - Die als Frage und als Antwort funktionierten.
:27. Aztán egymás mellett álltak a peron szélén. - Dann standen sie nebeneinander am Rand des Bahnsteigs.
:28. Előttük a hó és a sínek, mögöttük a csendes város. - Mit dem Schnee und den Gleisen vor ihnen und der stillen Stadt hinter ihnen.
:29. Katja megkérdezte, hogy a vonatra vár-e. - Sie fragte, ob er auf den Zug warte.
:30. Ivan azt mondta, igen. - Und er sagte ja.
:31. Ez olyan válasz volt, amely igaz is volt, meg nem is. - Das war eine Antwort, die stimmte und nicht stimmte.
:32. Mert várt valamire, és a vonat éppen olyan jó volt, mint bármely más várakozás. - Weil er auf etwas wartete, und der Zug war so gut wie jede andere Erwartung.
:33. Beszéltek a városról, az időjárásról, dolgokról, amelyeknek nem volt jelentőségük. - Sie sprachen über die Stadt, über das Wetter, über Dinge, die keine Bedeutung hatten.
:34. És amelyeket mégis ki kellett mondani. - Und die trotzdem gesagt werden mussten.
:35. Mert a beszélgetés híd, amelyet meg kell építeni, mielőtt használni lehet, ha az ember használni akarja. - Weil das Gespräch eine Brücke ist, die man bauen muss, bevor man sie benutzen kann, wenn man sie benutzen will.
:36. A vonat nem jött. - Der Zug kam nicht.
:37. Ezt az állomás az elektronikus kijelzők lakonikus hangján közölte. - Das kündigte der Bahnhof mit dem lakonischen Ton elektronischer Displays an.
:38. Olyan kijelzőkén, amelyek rossz híreket közvetítenek bocsánatkérés nélkül. - Von Displays, die schlechte Nachrichten ohne Entschuldigung übermitteln.
:39. Mégis maradtak. - Sie blieben trotzdem.
:40. Ez nem döntés volt, hanem egy másik lehetőség hiányának eredménye. - Das war keine Entscheidung, sondern das Ergebnis des Fehlens einer anderen.
:41. Katja azt mondta, emlékszik arra az utolsó novemberre, amelyet itt töltött. - Katja sagte, sie erinnere sich an den letzten November, den sie hier verbracht hatte.
:42. Ivan azt mondta, ő is. - Und Iwan sagte, er auch.
:43. Nem mondták ki, mire emlékeznek. - Sie sagten nicht, was sie sich erinnerten.
:44. Mert bizonyos emlékek világosabbak, ha az ember nem mondja ki őket. - Weil manche Erinnerungen klarer sind, wenn man sie nicht ausspricht.
:45. És mert a mondat utáni hallgatás már eleget mondott. - Und weil das Schweigen nach dem Satz bereits genug sagte.
:46. A hó tovább hullott, egyenletesen és szándék nélkül. - Der Schnee fiel weiter, gleichmäßig und ohne Absicht.
:47. A vonat nem jött. - Der Zug kam nicht.
:48. Ők pedig a peronon álltak. - Und sie standen auf dem Bahnsteig.
:49. Ivan arra gondolt, hogy évek óta nem állt ilyen csendben. - Iwan dachte, dass er seit Jahren nicht so still gestanden hatte.
:50. És hogy amit most érez, nehéz megnevezni, de nem kellemetlen. - Und dass das, was er gerade fühlte, schwer zu benennen war, aber nicht unangenehm.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Der Ort des Wartens.
:1. Iwan hatte sich irgendwann damit abgefunden, in Perm zu leben.
:2. Das war keine dramatische Entscheidung gewesen, sondern das Ergebnis von vielen kleinen Entscheidungen.
:3. Die zusammen eine Richtung ergaben, die er nie bewusst gewählt hatte.
:4. Er arbeitete in der Verwaltung.
:5. Das bedeutete, dass er Dinge organisierte, die andere taten.
:6. Das war eine nützliche Funktion und eine, die ihn selten beschäftigte, wenn er nicht bei der Arbeit war.
:7. An diesem Novembermorgen saß er am Fenster und schaute dem ersten Schnee zu.
:8. Der Schnee veränderte die Stadt, indem er alles gleichmachte.
:9. Straße und Bürgersteig und die leeren Bänke im kleinen Park gegenüber.
:10. Iwan trank Tee, der kalt geworden war, ohne es zu bemerken.
:11. Weil Bemerken eine Aufmerksamkeit erfordert.
:12. Die er an diesem Morgen für anderes aufwendete, ohne zu wissen, wofür.
:13. Er zog sich an und ging zum Bahnhof.
:14. Nicht mit einem Ziel, sondern mit dem Bedürfnis nach Bewegung, die irgendwo hinführt.
:15. Der Bahnhof war der einzige Ort in der Stadt, an dem Bewegung eine natürliche Bedeutung hatte.
:16. Der Bahnsteig war fast leer.
:17. Feiner Schnee fiel auf die Gleise und machte sie langsam weißer.
:18. Iwan stand und schaute in die Richtung, aus der der Zug kommen würde, wenn er käme.
:19. Die Frau am anderen Ende des Bahnsteigs bewegte sich nicht.
:20. Er bemerkte sie mit der Verzögerung von jemandem, der gelernt hat, andere Menschen nicht zu beachten, bis sie einen Grund dafür geben.
:21. Und als sie sich umdrehte, gab sie einen.
:22. Es war Katja.
:23. Er verstand das mit einer Sekunde Verzögerung.
:24. Weil zehn Jahre das Gesicht eines Menschen verändern auf eine Art, die man erst übersetzen muss, bevor man erkennt.
:25. Sie sagten sich ihre Namen.
:26. Die als Frage und als Antwort funktionierten.
:27. Dann standen sie nebeneinander am Rand des Bahnsteigs.
:28. Mit dem Schnee und den Gleisen vor ihnen und der stillen Stadt hinter ihnen.
:29. Sie fragte, ob er auf den Zug warte.
:30. Und er sagte ja.
:31. Das war eine Antwort, die stimmte und nicht stimmte.
:32. Weil er auf etwas wartete, und der Zug war so gut wie jede andere Erwartung.
:33. Sie sprachen über die Stadt, über das Wetter, über Dinge, die keine Bedeutung hatten.
:34. Und die trotzdem gesagt werden mussten.
:35. Weil das Gespräch eine Brücke ist, die man bauen muss, bevor man sie benutzen kann, wenn man sie benutzen will.
:36. Der Zug kam nicht.
:37. Das kündigte der Bahnhof mit dem lakonischen Ton elektronischer Displays an.
:38. Von Displays, die schlechte Nachrichten ohne Entschuldigung übermitteln.
:39. Sie blieben trotzdem.
:40. Das war keine Entscheidung, sondern das Ergebnis des Fehlens einer anderen.
:41. Katja sagte, sie erinnere sich an den letzten November, den sie hier verbracht hatte.
:42. Und Iwan sagte, er auch.
:43. Sie sagten nicht, was sie sich erinnerten.
:44. Weil manche Erinnerungen klarer sind, wenn man sie nicht ausspricht.
:45. Und weil das Schweigen nach dem Satz bereits genug sagte.
:46. Der Schnee fiel weiter, gleichmäßig und ohne Absicht.
:47. Der Zug kam nicht.
:48. Und sie standen auf dem Bahnsteig.
:49. Iwan dachte, dass er seit Jahren nicht so still gestanden hatte.
:50. Und dass das, was er gerade fühlte, schwer zu benennen war, aber nicht unangenehm.
|}
=== 4 ===
:A csend, amely nem volt üresség.
:1. Ivan beletörődött abba, hogy Permben él.
:2. Nem az elfogadás egyetlen pillanatán keresztül, hanem az alternatíva lassú eltűnése által.
:3. Az alternatíva egyszer csak megszűnt lehetőségnek érződni.
:4. Ezért már nem is hiányolta.
:5. Ez nem vigasz volt, de nem is fájdalom.
:6. Egy olyan vállalat adminisztrációjában dolgozott, amely alkatrészeket gyártott.
:7. Olyan gépekhez, amelyeket soha nem látott.
:8. Olyan célokra, amelyek után soha nem kérdezett.
:9. A tevékenység és a jelentés közötti távolságot idővel a hivatása leírásaként fogadta el.
:10. Anélkül hogy kritikaként olvasta volna.
:11. Az első hó egy kedd reggelen érkezett.
:12. Annak a dolognak a csendes alaposságával, amelynek nincs szüksége engedélyre.
:13. Ivan az ablaknál ült, és nézte, ahogy a hó egyformává teszi a várost.
:14. Az utcát, a parkot és a szemközti házak tetejét.
:15. Teát ivott, amely kihűlt, anélkül hogy észrevette volna.
:16. Mert az észrevétel odafordulást igényel.
:17. Ez az odafordulás azon a reggelen nem volt meg benne.
:18. Anélkül hogy tudta volna, hol maradt.
:19. Felöltözött, és elment az állomásra.
:20. Mert menni jobb, mint ülni, ha az ember nem tudja, mit tegyen.
:21. És mert az állomás volt az egyetlen hely a városban, ahol a változás lehetőségének építészeti formája volt.
:22. A peron majdnem üres volt.
:23. A hó a sínekre hullott.
:24. Nem tett különbséget aközött, ami a vonatoknak készült, és aközött, ami az embereknek.
:25. Ivan állt, és abba az irányba nézett, ahonnan a vonat jönne, ha jönne.
:26. A nő a peron másik végén elég mozdulatlan volt ahhoz, hogy először a díszlet részének tűnjön.
:27. Amikor megfordult, Ivannak szüksége volt egy másodpercre.
:28. Mert tíz év úgy változtatja meg az ember arcát, hogy előbb olvasni kell, mielőtt megértenénk.
:29. „Katja” – mondta.
:30. Ő pedig azt mondta: „Ivan.”
:31. Ez volt a viszontlátás legpontosabb formája két olyan ember között, akik nem biztosak benne, örülnek-e egymásnak.
:32. És akik elég őszinték ahhoz, hogy ezt ne rejtsék el túláradással.
:33. Katja feltette a szokásos kérdést, hogy a vonatra vár-e.
:34. Ivan azt mondta, igen.
:35. Annak az embernek a nyugalmával, aki olyan választ ad, amely nem hamis, még ha nem is teljesen igaz.
:36. Mert várt valamire.
:37. A vonat pedig éppen olyan jó volt, mint bármely más várakozás, amelyet ehhez a reggelhez társított.
:38. Beszélgettek.
:39. A városról, az időjárásról, ismerősökről, akiket mindketten ismertek.
:40. És akik olyan életet éltek, amely alakult.
:41. Ez semleges szó egy olyan folyamatra, amely néha jól végződik, néha másként.
:42. Miközben beszéltek, azt a hidat építették, amelyre szükség van, mielőtt az ember eljut ahhoz, amiről valójában beszélni akar.
:43. Ha egyáltalán eljut oda.
:44. A vonat nem jött.
:45. Ezt a kijelző az elektronikus rendszerek tárgyilagos rövidségével közölte.
:46. Maradtak, anélkül hogy megbeszélték volna.
:47. Mert maradni néha egyszerűbb, mint elmenni, ha az elmenés oka eltűnik, és a maradás oka éppen újrafogalmazódik.
:48. Katja azt mondta, emlékszik arra az utolsó novemberre itt.
:49. Ivan azt mondta, ő is.
:50. A mondatnak olyan minősége volt, mint azoknak a mondatoknak, amelyek többet jelentenek, mint amennyit mondanak.
:51. És éppen azért működnek, mert mindketten tudják, mire gondolnak, anélkül hogy ki kellene mondani.
:52. A hó tovább hullott, egyenletesen, és tekintet nélkül a peronra vagy az emberekre rajta.
:53. A vonat nem jött.
:54. Ivan Katja mellett állt.
:55. És észrevette, hogy régóta nem állt ilyen csendben.
:56. Olyan csendben, amely nem üresség volt.
:57. Hanem valami más.
:58. Nem akarta megnevezni.
:59. Mert a megnevezés néha a végét jelenti valaminek, amit az ember még egy kicsit tovább szeretne megtartani.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A csend, amely nem volt üresség. - Die Stille, die keine Leere war.
:1. Ivan beletörődött abba, hogy Permben él. - Iwan hatte sich damit abgefunden, in Perm zu leben.
:2. Nem az elfogadás egyetlen pillanatán keresztül, hanem az alternatíva lassú eltűnése által. - Nicht durch einen Moment der Akzeptanz, sondern durch das langsame Verschwinden der Alternative.
:3. Az alternatíva egyszer csak megszűnt lehetőségnek érződni. - Die irgendwann aufgehört hatte, sich als Möglichkeit anzufühlen.
:4. Ezért már nem is hiányolta. - Und die er deswegen nicht mehr vermisste.
:5. Ez nem vigasz volt, de nem is fájdalom. - Das war kein Trost, aber auch kein Schmerz.
:6. Egy olyan vállalat adminisztrációjában dolgozott, amely alkatrészeket gyártott. - Er arbeitete in der Verwaltung eines Unternehmens, das Teile produzierte.
:7. Olyan gépekhez, amelyeket soha nem látott. - Für Maschinen, die er nie gesehen hatte.
:8. Olyan célokra, amelyek után soha nem kérdezett. - Für Zwecke, die er nie nachgefragt hatte.
:9. A tevékenység és a jelentés közötti távolságot idővel a hivatása leírásaként fogadta el. - Diese Distanz zwischen Tätigkeit und Bedeutung hatte er irgendwann als Beschreibung seines Berufs akzeptiert.
:10. Anélkül hogy kritikaként olvasta volna. - Ohne sie als Kritik daran zu lesen.
:11. Az első hó egy kedd reggelen érkezett. - Der erste Schnee kam an einem Dienstagmorgen.
:12. Annak a dolognak a csendes alaposságával, amelynek nincs szüksége engedélyre. - Mit der stillen Gründlichkeit von etwas, das keine Erlaubnis braucht.
:13. Ivan az ablaknál ült, és nézte, ahogy a hó egyformává teszi a várost. - Iwan saß am Fenster und schaute zu, wie er die Stadt gleichmachte.
:14. Az utcát, a parkot és a szemközti házak tetejét. - Straße und Park und die Dächer der Häuser gegenüber.
:15. Teát ivott, amely kihűlt, anélkül hogy észrevette volna. - Und trank Tee, der kalt geworden war, ohne es zu bemerken.
:16. Mert az észrevétel odafordulást igényel. - Weil Bemerken eine Zuwendung erfordert.
:17. Ez az odafordulás azon a reggelen nem volt meg benne. - Die er an diesem Morgen nicht hatte.
:18. Anélkül hogy tudta volna, hol maradt. - Ohne zu wissen, wo sie geblieben war.
:19. Felöltözött, és elment az állomásra. - Er zog sich an und ging zum Bahnhof.
:20. Mert menni jobb, mint ülni, ha az ember nem tudja, mit tegyen. - Weil Gehen besser ist als Sitzen, wenn man nicht weiß, was man tun soll.
:21. És mert az állomás volt az egyetlen hely a városban, ahol a változás lehetőségének építészeti formája volt. - Und weil der Bahnhof der einzige Ort in der Stadt war, an dem die Möglichkeit von Veränderung eine architektonische Form hatte.
:22. A peron majdnem üres volt. - Der Bahnsteig war fast leer.
:23. A hó a sínekre hullott. - Der Schnee fiel auf die Gleise.
:24. Nem tett különbséget aközött, ami a vonatoknak készült, és aközött, ami az embereknek. - Er machte keinen Unterschied zwischen dem, was für Züge gedacht war, und dem, was für Menschen.
:25. Ivan állt, és abba az irányba nézett, ahonnan a vonat jönne, ha jönne. - Iwan stand und schaute in die Richtung, aus der der Zug kommen würde, wenn er käme.
:26. A nő a peron másik végén elég mozdulatlan volt ahhoz, hogy először a díszlet részének tűnjön. - Die Frau am anderen Ende des Bahnsteigs war still genug, um zunächst Teil der Kulisse zu sein.
:27. Amikor megfordult, Ivannak szüksége volt egy másodpercre. - Und als sie sich umdrehte, brauchte Iwan eine Sekunde.
:28. Mert tíz év úgy változtatja meg az ember arcát, hogy előbb olvasni kell, mielőtt megértenénk. - Weil zehn Jahre das Gesicht eines Menschen auf eine Art verändern, die man erst lesen muss, bevor man versteht.
:29. „Katja” – mondta. - Katja, sagte er.
:30. Ő pedig azt mondta: „Ivan.” - Und sie sagte Iwan.
:31. Ez volt a viszontlátás legpontosabb formája két olyan ember között, akik nem biztosak benne, örülnek-e egymásnak. - Das war die präziseste Form von Wiedersehen, die zwei Menschen haben können, die sich nicht sicher sind, ob sie froh sind, sich zu sehen.
:32. És akik elég őszinték ahhoz, hogy ezt ne rejtsék el túláradással. - Und die ehrlich genug sind, das nicht mit Überschwang zu verbergen.
:33. Katja feltette a szokásos kérdést, hogy a vonatra vár-e. - Sie stellte die übliche Frage, ob er auf den Zug warte.
:34. Ivan azt mondta, igen. - Und er sagte ja.
:35. Annak az embernek a nyugalmával, aki olyan választ ad, amely nem hamis, még ha nem is teljesen igaz. - Mit der Ruhe von jemandem, der eine Antwort gibt, die nicht falsch ist, auch wenn sie nicht vollständig stimmt.
:36. Mert várt valamire. - Weil er auf etwas wartete.
:37. A vonat pedig éppen olyan jó volt, mint bármely más várakozás, amelyet ehhez a reggelhez társított. - Und der Zug war so gut wie jede andere Erwartung, die er an diesen Morgen gehabt hatte.
:38. Beszélgettek. - Sie sprachen.
:39. A városról, az időjárásról, ismerősökről, akiket mindketten ismertek. - Über die Stadt, über das Wetter, über Bekannte, die sie beide kannten.
:40. És akik olyan életet éltek, amely alakult. - Und die beide ein Leben geführt hatten, das sich entwickelt hatte.
:41. Ez semleges szó egy olyan folyamatra, amely néha jól végződik, néha másként. - Das ist ein neutrales Wort für einen Prozess, der manchmal gut und manchmal anders ausgeht.
:42. Miközben beszéltek, azt a hidat építették, amelyre szükség van, mielőtt az ember eljut ahhoz, amiről valójában beszélni akar. - Und während sie redeten, bauten sie die Brücke, die man braucht, bevor man zu dem kommt, worüber man eigentlich reden will.
:43. Ha egyáltalán eljut oda. - Wenn man überhaupt dahin kommt.
:44. A vonat nem jött. - Der Zug kam nicht.
:45. Ezt a kijelző az elektronikus rendszerek tárgyilagos rövidségével közölte. - Das teilte das Display mit der sachlichen Kürze elektronischer Systeme mit.
:46. Maradtak, anélkül hogy megbeszélték volna. - Sie blieben, ohne das zu besprechen.
:47. Mert maradni néha egyszerűbb, mint elmenni, ha az elmenés oka eltűnik, és a maradás oka éppen újrafogalmazódik. - Weil bleiben manchmal einfacher ist als gehen, wenn der Grund zum Gehen wegfällt und der Grund zum Bleiben sich gerade neu formuliert.
:48. Katja azt mondta, emlékszik arra az utolsó novemberre itt. - Katja sagte, sie erinnere sich an den letzten November hier.
:49. Ivan azt mondta, ő is. - Und Iwan sagte, er auch.
:50. A mondatnak olyan minősége volt, mint azoknak a mondatoknak, amelyek többet jelentenek, mint amennyit mondanak. - Der Satz hatte die Qualität von Sätzen, die mehr meinen als sie sagen.
:51. És éppen azért működnek, mert mindketten tudják, mire gondolnak, anélkül hogy ki kellene mondani. - Und die genau deswegen funktionieren, weil beide wissen, was gemeint ist, ohne dass es ausgesprochen werden muss.
:52. A hó tovább hullott, egyenletesen, és tekintet nélkül a peronra vagy az emberekre rajta. - Der Schnee fiel weiter, gleichmäßig und ohne Rücksicht auf den Bahnsteig oder die Menschen darauf.
:53. A vonat nem jött. - Der Zug kam nicht.
:54. Ivan Katja mellett állt. - Iwan stand neben Katja.
:55. És észrevette, hogy régóta nem állt ilyen csendben. - Und bemerkte, dass er seit langer Zeit nicht so still gestanden hatte.
:56. Olyan csendben, amely nem üresség volt. - Mit einer Stille, die keine Leere war.
:57. Hanem valami más. - Sondern etwas anderes.
:58. Nem akarta megnevezni. - Das wollte er nicht benennen.
:59. Mert a megnevezés néha a végét jelenti valaminek, amit az ember még egy kicsit tovább szeretne megtartani. - Weil Benennen manchmal das Ende von etwas ist, das man noch ein bisschen länger haben möchte.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Die Stille, die keine Leere war.
:1. Iwan hatte sich damit abgefunden, in Perm zu leben.
:2. Nicht durch einen Moment der Akzeptanz, sondern durch das langsame Verschwinden der Alternative.
:3. Die irgendwann aufgehört hatte, sich als Möglichkeit anzufühlen.
:4. Und die er deswegen nicht mehr vermisste.
:5. Das war kein Trost, aber auch kein Schmerz.
:6. Er arbeitete in der Verwaltung eines Unternehmens, das Teile produzierte.
:7. Für Maschinen, die er nie gesehen hatte.
:8. Für Zwecke, die er nie nachgefragt hatte.
:9. Diese Distanz zwischen Tätigkeit und Bedeutung hatte er irgendwann als Beschreibung seines Berufs akzeptiert.
:10. Ohne sie als Kritik daran zu lesen.
:11. Der erste Schnee kam an einem Dienstagmorgen.
:12. Mit der stillen Gründlichkeit von etwas, das keine Erlaubnis braucht.
:13. Iwan saß am Fenster und schaute zu, wie er die Stadt gleichmachte.
:14. Straße und Park und die Dächer der Häuser gegenüber.
:15. Und trank Tee, der kalt geworden war, ohne es zu bemerken.
:16. Weil Bemerken eine Zuwendung erfordert.
:17. Die er an diesem Morgen nicht hatte.
:18. Ohne zu wissen, wo sie geblieben war.
:19. Er zog sich an und ging zum Bahnhof.
:20. Weil Gehen besser ist als Sitzen, wenn man nicht weiß, was man tun soll.
:21. Und weil der Bahnhof der einzige Ort in der Stadt war, an dem die Möglichkeit von Veränderung eine architektonische Form hatte.
:22. Der Bahnsteig war fast leer.
:23. Der Schnee fiel auf die Gleise.
:24. Er machte keinen Unterschied zwischen dem, was für Züge gedacht war, und dem, was für Menschen.
:25. Iwan stand und schaute in die Richtung, aus der der Zug kommen würde, wenn er käme.
:26. Die Frau am anderen Ende des Bahnsteigs war still genug, um zunächst Teil der Kulisse zu sein.
:27. Und als sie sich umdrehte, brauchte Iwan eine Sekunde.
:28. Weil zehn Jahre das Gesicht eines Menschen auf eine Art verändern, die man erst lesen muss, bevor man versteht.
:29. Katja, sagte er.
:30. Und sie sagte Iwan.
:31. Das war die präziseste Form von Wiedersehen, die zwei Menschen haben können, die sich nicht sicher sind, ob sie froh sind, sich zu sehen.
:32. Und die ehrlich genug sind, das nicht mit Überschwang zu verbergen.
:33. Sie stellte die übliche Frage, ob er auf den Zug warte.
:34. Und er sagte ja.
:35. Mit der Ruhe von jemandem, der eine Antwort gibt, die nicht falsch ist, auch wenn sie nicht vollständig stimmt.
:36. Weil er auf etwas wartete.
:37. Und der Zug war so gut wie jede andere Erwartung, die er an diesen Morgen gehabt hatte.
:38. Sie sprachen.
:39. Über die Stadt, über das Wetter, über Bekannte, die sie beide kannten.
:40. Und die beide ein Leben geführt hatten, das sich entwickelt hatte.
:41. Das ist ein neutrales Wort für einen Prozess, der manchmal gut und manchmal anders ausgeht.
:42. Und während sie redeten, bauten sie die Brücke, die man braucht, bevor man zu dem kommt, worüber man eigentlich reden will.
:43. Wenn man überhaupt dahin kommt.
:44. Der Zug kam nicht.
:45. Das teilte das Display mit der sachlichen Kürze elektronischer Systeme mit.
:46. Sie blieben, ohne das zu besprechen.
:47. Weil bleiben manchmal einfacher ist als gehen, wenn der Grund zum Gehen wegfällt und der Grund zum Bleiben sich gerade neu formuliert.
:48. Katja sagte, sie erinnere sich an den letzten November hier.
:49. Und Iwan sagte, er auch.
:50. Der Satz hatte die Qualität von Sätzen, die mehr meinen als sie sagen.
:51. Und die genau deswegen funktionieren, weil beide wissen, was gemeint ist, ohne dass es ausgesprochen werden muss.
:52. Der Schnee fiel weiter, gleichmäßig und ohne Rücksicht auf den Bahnsteig oder die Menschen darauf.
:53. Der Zug kam nicht.
:54. Iwan stand neben Katja.
:55. Und bemerkte, dass er seit langer Zeit nicht so still gestanden hatte.
:56. Mit einer Stille, die keine Leere war.
:57. Sondern etwas anderes.
:58. Das wollte er nicht benennen.
:59. Weil Benennen manchmal das Ende von etwas ist, das man noch ein bisschen länger haben möchte.
|}
=== 5 ===
:Ami még nincs eldöntve.
:1. Ivan beletörődött abba, hogy Permben él, annak az embernek a sajátos beletörődésével, aki már nem tesz különbséget döntés és egy másik lehetőség hiánya között.
:2. A különbség idővel túl kicsivé vált ahhoz, hogy fenn lehessen tartani, és maga a fenntartás is energiát igényelt, amelyet másra használt, anélkül hogy pontosan tudta volna, mire.
:3. A városnak azoknak a helyeknek a minősége volt, amelyek önmaguknak elegendők, nem az önelégültség pozitív értelmében, hanem annak a semleges értelmében, ami nem keres alkalmat arra, hogy igazolja magát.
:4. Ivan megtanult ebben élni, úgy, ahogy az ember olyan éghajlatban él, amelyet nem választott, és amelyet mégis ismer, egészen addig, amíg már nem érzékeli.
:5. Az első hó egy kedd reggelen érkezett, annak a dolognak a csendes alaposságával, amelynek nincs szüksége engedélyre.
:6. Ivan az ablaknál ült, és teát ivott, amely az ő közreműködése nélkül hűlt ki, miközben olyan nyitott figyelemmel nézte a havat, mint akinek éppen nincs más feladata.
:7. Ez ritkábban fordult elő, mint néha gondolta.
:8. Felöltözött, és elment az állomásra, nem céllal, hanem azzal az impulzussal, amely akkor keletkezik, amikor az ülés már nem jobb, mint a menés.
:9. Gyenge impulzus volt, de működött, és az állomás volt az egyetlen hely a városban, ahol a mozgásnak természetes igazolása volt.
:10. Ott az érkezés és az indulás bele volt építve az építészetbe, akkor is, ha éppen egyik sem történt.
:11. A peronnak olyan hűvös csendje volt, mint azoknak a helyeknek, amelyek valamire várnak, ami még nincs ott.
:12. A hó a sínekre hullott, és nem tett különbséget aközött, ami a vonatoknak készült, és aközött, ami az embereknek.
:13. Ivan állt, és abba az irányba nézett, ahonnan a vonat jönne, ha jönne, abba az irányba, amely mindig ugyanaz, akkor is, ha a vonat időt hagy magának.
:14. A nő a peron másik végén elég mozdulatlan volt ahhoz, hogy először a háttér részének tűnjön.
:15. Amikor megfordult, Ivannak szüksége volt egy másodpercre, mert tíz év úgy változtatja meg az ember arcát, hogy abban nincs dráma, csak halk eltolódás.
:16. Ezt az eltolódást előbb le kell fordítani, mielőtt az ember megérti, mit lát.
:17. Kimondta Katja nevét, Katja pedig kimondta az övét, és ez volt a viszontlátás, pontosan és túláradás nélkül.
:18. Mindketten elég idősek voltak ahhoz, hogy tudják: a túláradás többnyire valamit elrejt, és annak, ami összekötötte őket, nem volt szüksége megrendezésre.
:19. Katja megkérdezte, hogy a vonatra vár-e, annak az embernek a hangján, aki olyan kérdést tesz fel, amely egyben nyitás is.
:20. Ivan azt mondta, igen, ami nem volt hamis, mert várt valamire, és a vonat éppen olyan jó válasz volt erre a várakozásra, mint bármely más.
:21. Beszélgettek, annak az óvatos gondosságával, ahogy olyan emberek beszélnek, akik hosszú idő után látják egymást újra.
:22. Tudták, hogy a beszélgetésnek van felszíne és mélysége, és még nem tudták, milyen mélyre akarnak menni.
:23. Ezért először a felszínen maradtak, ami nem gyávaság volt, hanem tisztelet az iránt, ami alatta van.
:24. A vonat nem jött, amit a kijelző az elektronikus rendszerek tárgyilagos közönyével közölt.
:25. Olyan rendszerek közönyével, amelyek rossz híreket közvetítenek bocsánatkérés nélkül.
:26. Maradtak, anélkül hogy megbeszélték volna, mert a maradás nem olyan döntés volt, amelyet ki kellett mondani.
:27. Inkább olyan döntés volt, amely magától adódott, amikor az elmenés oka eltűnt, a maradás oka pedig még nem volt megnevezve, de már érezhető volt.
:28. Katja azt mondta, emlékszik arra az utolsó novemberre, amelyet itt töltött, Ivan pedig azt mondta, ő is.
:29. Annak az embernek a rövid, őszinte hangján mondta, aki megerősít egy emléket anélkül, hogy pontosítaná, mert a pontosítás megváltoztatná az emléket.
:30. Mindketten tudták, mire gondolnak, és bizonyos dolgok világosabbak maradnak, ha az ember nem mondja ki őket.
:31. A hó tovább hullott, sietség és szándék nélkül, annak egyenletes kitartásával, aminek nincs véleménye arról, ami alatta van.
:32. Ivan Katja mellett állt a peronon, és a vonat nem jött.
:33. A közöttük lévő csendnek nem az üresség minősége volt, hanem valami olyané, ami még nincs eldöntve.
:34. Ez talán ugyanaz, mint a lehetőség, ha az ember kész így nevezni.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Ami még nincs eldöntve. - Was noch nicht entschieden ist.
:1. Ivan beletörődött abba, hogy Permben él, annak az embernek a sajátos beletörődésével, aki már nem tesz különbséget döntés és egy másik lehetőség hiánya között. - Iwan hatte sich damit abgefunden, in Perm zu leben, mit der spezifischen Abgefundenheit von jemandem, der aufgehört hat zu unterscheiden zwischen einer Entscheidung und dem Fehlen einer anderen.
:2. A különbség idővel túl kicsivé vált ahhoz, hogy fenn lehessen tartani, és maga a fenntartás is energiát igényelt, amelyet másra használt, anélkül hogy pontosan tudta volna, mire. - Weil der Unterschied irgendwann zu klein geworden war, um ihn aufrechtzuerhalten, und weil das Aufrechterhalten selbst eine Energie erfordert, die er für anderes brauchte, ohne genau zu wissen, wofür.
:3. A városnak azoknak a helyeknek a minősége volt, amelyek önmaguknak elegendők, nem az önelégültség pozitív értelmében, hanem annak a semleges értelmében, ami nem keres alkalmat arra, hogy igazolja magát. - Die Stadt hatte die Qualität von Orten, die sich selbst genug sind, nicht im positiven Sinne von Selbstgenügsamkeit, sondern im neutralen Sinne von etwas, das keinen Anlass sucht, sich zu rechtfertigen.
:4. Ivan megtanult ebben élni, úgy, ahogy az ember olyan éghajlatban él, amelyet nem választott, és amelyet mégis ismer, egészen addig, amíg már nem érzékeli. - Iwan hatte gelernt, darin zu leben, wie man in einem Klima lebt, das man nicht gewählt hat und das man trotzdem kennt, bis es aufhört, wahrgenommen zu werden.
:5. Az első hó egy kedd reggelen érkezett, annak a dolognak a csendes alaposságával, amelynek nincs szüksége engedélyre. - Der erste Schnee kam an einem Dienstagmorgen mit der stillen Gründlichkeit von etwas, das keine Erlaubnis braucht.
:6. Ivan az ablaknál ült, és teát ivott, amely az ő közreműködése nélkül hűlt ki, miközben olyan nyitott figyelemmel nézte a havat, mint akinek éppen nincs más feladata. - Iwan saß am Fenster, trank Tee, der kalt geworden war ohne sein Zutun, und schaute dem Schnee zu mit der offenen Aufmerksamkeit von jemandem, der gerade keine andere Aufgabe hat.
:7. Ez ritkábban fordult elő, mint néha gondolta. - Was seltener vorkam, als er manchmal dachte.
:8. Felöltözött, és elment az állomásra, nem céllal, hanem azzal az impulzussal, amely akkor keletkezik, amikor az ülés már nem jobb, mint a menés. - Er zog sich an und ging zum Bahnhof, nicht mit einem Ziel, sondern mit dem Impuls, der entsteht, wenn Sitzen aufgehört hat, besser zu sein als Gehen.
:9. Gyenge impulzus volt, de működött, és az állomás volt az egyetlen hely a városban, ahol a mozgásnak természetes igazolása volt. - Es war ein schwacher Impuls, aber ein funktionierender, und der Bahnhof war der einzige Ort in der Stadt, an dem Bewegung eine natürliche Rechtfertigung hatte.
:10. Ott az érkezés és az indulás bele volt építve az építészetbe, akkor is, ha éppen egyik sem történt. - Dort waren das Ankommen und das Abfahren in die Architektur eingebaut, auch wenn beides gerade nicht stattfand.
:11. A peronnak olyan hűvös csendje volt, mint azoknak a helyeknek, amelyek valamire várnak, ami még nincs ott. - Der Bahnsteig hatte die kühle Stille von Orten, die auf etwas warten, das noch nicht da ist.
:12. A hó a sínekre hullott, és nem tett különbséget aközött, ami a vonatoknak készült, és aközött, ami az embereknek. - Der Schnee fiel auf die Gleise und machte keinen Unterschied zwischen dem, was für Züge gedacht war, und dem, was für Menschen.
:13. Ivan állt, és abba az irányba nézett, ahonnan a vonat jönne, ha jönne, abba az irányba, amely mindig ugyanaz, akkor is, ha a vonat időt hagy magának. - Iwan stand und schaute in die Richtung, aus der der Zug kommen würde, wenn er käme, was eine Richtung ist, die immer dieselbe ist, auch wenn der Zug sich Zeit lässt.
:14. A nő a peron másik végén elég mozdulatlan volt ahhoz, hogy először a háttér részének tűnjön. - Die Frau am anderen Ende des Bahnsteigs war still genug, um zunächst Teil des Hintergrunds zu sein.
:15. Amikor megfordult, Ivannak szüksége volt egy másodpercre, mert tíz év úgy változtatja meg az ember arcát, hogy abban nincs dráma, csak halk eltolódás. - Als sie sich umdrehte, brauchte Iwan eine Sekunde, weil zehn Jahre das Gesicht eines Menschen verändern auf eine Art, die keine Dramatik hat, sondern nur eine leise Verschiebung.
:16. Ezt az eltolódást előbb le kell fordítani, mielőtt az ember megérti, mit lát. - Die man erst übersetzen muss, bevor man versteht, was man sieht.
:17. Kimondta Katja nevét, Katja pedig kimondta az övét, és ez volt a viszontlátás, pontosan és túláradás nélkül. - Er sagte ihren Namen, und sie sagte seinen, und das war das Wiedersehen, präzise und ohne Überschwang.
:18. Mindketten elég idősek voltak ahhoz, hogy tudják: a túláradás többnyire valamit elrejt, és annak, ami összekötötte őket, nem volt szüksége megrendezésre. - Weil beide alt genug waren, um zu wissen, dass Überschwang meistens etwas verbirgt, und weil das, was sie miteinander verband, keine Inszenierung brauchte.
:19. Katja megkérdezte, hogy a vonatra vár-e, annak az embernek a hangján, aki olyan kérdést tesz fel, amely egyben nyitás is. - Sie fragte, ob er auf den Zug warte, mit dem Tonfall von jemandem, der eine Frage stellt, die auch eine Eröffnung ist.
:20. Ivan azt mondta, igen, ami nem volt hamis, mert várt valamire, és a vonat éppen olyan jó válasz volt erre a várakozásra, mint bármely más. - Er sagte ja, was nicht falsch war, weil er auf etwas wartete, und der Zug war eine so gute Antwort auf dieses Warten wie jede andere.
:21. Beszélgettek, annak az óvatos gondosságával, ahogy olyan emberek beszélnek, akik hosszú idő után látják egymást újra. - Sie sprachen, mit der vorsichtigen Sorgfalt von Menschen, die sich nach langer Zeit wiedersehen.
:22. Tudták, hogy a beszélgetésnek van felszíne és mélysége, és még nem tudták, milyen mélyre akarnak menni. - Sie wussten, dass das Gespräch eine Oberfläche hat und eine Tiefe, und sie wussten noch nicht, wie weit sie in die Tiefe wollten.
:23. Ezért először a felszínen maradtak, ami nem gyávaság volt, hanem tisztelet az iránt, ami alatta van. - Deswegen blieben sie zunächst auf der Oberfläche, was keine Feigheit ist, sondern Respekt vor dem, was darunter liegt.
:24. A vonat nem jött, amit a kijelző az elektronikus rendszerek tárgyilagos közönyével közölt. - Der Zug kam nicht, was das Display mit der sachlichen Gleichgültigkeit von Systemen mitteilte.
:25. Olyan rendszerek közönyével, amelyek rossz híreket közvetítenek bocsánatkérés nélkül. - Von Systemen, die schlechte Nachrichten ohne Entschuldigung übermitteln.
:26. Maradtak, anélkül hogy megbeszélték volna, mert a maradás nem olyan döntés volt, amelyet ki kellett mondani. - Sie blieben, ohne das zu besprechen, weil das Bleiben keine Entscheidung war, die gesagt werden musste.
:27. Inkább olyan döntés volt, amely magától adódott, amikor az elmenés oka eltűnt, a maradás oka pedig még nem volt megnevezve, de már érezhető volt. - Sondern eine, die sich ergab, wenn der Grund zum Gehen wegfiel und der Grund zum Bleiben noch nicht benannt, aber spürbar war.
:28. Katja azt mondta, emlékszik arra az utolsó novemberre, amelyet itt töltött, Ivan pedig azt mondta, ő is. - Katja sagte, sie erinnere sich an den letzten November, den sie hier verbracht hatte, und Iwan sagte, er auch.
:29. Annak az embernek a rövid, őszinte hangján mondta, aki megerősít egy emléket anélkül, hogy pontosítaná, mert a pontosítás megváltoztatná az emléket. - Mit dem kurzen, ehrlichen Ton von jemandem, der eine Erinnerung bestätigt, ohne zu spezifizieren, weil das Spezifizieren die Erinnerung verändern würde.
:30. Mindketten tudták, mire gondolnak, és bizonyos dolgok világosabbak maradnak, ha az ember nem mondja ki őket. - Sie beide wussten, was gemeint war, und manches bleibt klarer, wenn man es nicht ausspricht.
:31. A hó tovább hullott, sietség és szándék nélkül, annak egyenletes kitartásával, aminek nincs véleménye arról, ami alatta van. - Der Schnee fiel weiter, ohne Eile und ohne Absicht, mit der gleichmäßigen Beharrlichkeit von etwas, das keine Meinung hat über das, was darunter liegt.
:32. Ivan Katja mellett állt a peronon, és a vonat nem jött. - Iwan stand neben Katja auf dem Bahnsteig, und der Zug kam nicht.
:33. A közöttük lévő csendnek nem az üresség minősége volt, hanem valami olyané, ami még nincs eldöntve. - Die Stille, die zwischen ihnen war, hatte nicht die Qualität von Leere, sondern von etwas, das noch nicht entschieden ist.
:34. Ez talán ugyanaz, mint a lehetőség, ha az ember kész így nevezni. - Das ist vielleicht dasselbe wie Möglichkeit, wenn man bereit ist, es so zu nennen.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Was noch nicht entschieden ist.
:1. Iwan hatte sich damit abgefunden, in Perm zu leben, mit der spezifischen Abgefundenheit von jemandem, der aufgehört hat zu unterscheiden zwischen einer Entscheidung und dem Fehlen einer anderen.
:2. Weil der Unterschied irgendwann zu klein geworden war, um ihn aufrechtzuerhalten, und weil das Aufrechterhalten selbst eine Energie erfordert, die er für anderes brauchte, ohne genau zu wissen, wofür.
:3. Die Stadt hatte die Qualität von Orten, die sich selbst genug sind, nicht im positiven Sinne von Selbstgenügsamkeit, sondern im neutralen Sinne von etwas, das keinen Anlass sucht, sich zu rechtfertigen.
:4. Iwan hatte gelernt, darin zu leben, wie man in einem Klima lebt, das man nicht gewählt hat und das man trotzdem kennt, bis es aufhört, wahrgenommen zu werden.
:5. Der erste Schnee kam an einem Dienstagmorgen mit der stillen Gründlichkeit von etwas, das keine Erlaubnis braucht.
:6. Iwan saß am Fenster, trank Tee, der kalt geworden war ohne sein Zutun, und schaute dem Schnee zu mit der offenen Aufmerksamkeit von jemandem, der gerade keine andere Aufgabe hat.
:7. Was seltener vorkam, als er manchmal dachte.
:8. Er zog sich an und ging zum Bahnhof, nicht mit einem Ziel, sondern mit dem Impuls, der entsteht, wenn Sitzen aufgehört hat, besser zu sein als Gehen.
:9. Es war ein schwacher Impuls, aber ein funktionierender, und der Bahnhof war der einzige Ort in der Stadt, an dem Bewegung eine natürliche Rechtfertigung hatte.
:10. Dort waren das Ankommen und das Abfahren in die Architektur eingebaut, auch wenn beides gerade nicht stattfand.
:11. Der Bahnsteig hatte die kühle Stille von Orten, die auf etwas warten, das noch nicht da ist.
:12. Der Schnee fiel auf die Gleise und machte keinen Unterschied zwischen dem, was für Züge gedacht war, und dem, was für Menschen.
:13. Iwan stand und schaute in die Richtung, aus der der Zug kommen würde, wenn er käme, was eine Richtung ist, die immer dieselbe ist, auch wenn der Zug sich Zeit lässt.
:14. Die Frau am anderen Ende des Bahnsteigs war still genug, um zunächst Teil des Hintergrunds zu sein.
:15. Als sie sich umdrehte, brauchte Iwan eine Sekunde, weil zehn Jahre das Gesicht eines Menschen verändern auf eine Art, die keine Dramatik hat, sondern nur eine leise Verschiebung.
:16. Die man erst übersetzen muss, bevor man versteht, was man sieht.
:17. Er sagte ihren Namen, und sie sagte seinen, und das war das Wiedersehen, präzise und ohne Überschwang.
:18. Weil beide alt genug waren, um zu wissen, dass Überschwang meistens etwas verbirgt, und weil das, was sie miteinander verband, keine Inszenierung brauchte.
:19. Sie fragte, ob er auf den Zug warte, mit dem Tonfall von jemandem, der eine Frage stellt, die auch eine Eröffnung ist.
:20. Er sagte ja, was nicht falsch war, weil er auf etwas wartete, und der Zug war eine so gute Antwort auf dieses Warten wie jede andere.
:21. Sie sprachen, mit der vorsichtigen Sorgfalt von Menschen, die sich nach langer Zeit wiedersehen.
:22. Sie wussten, dass das Gespräch eine Oberfläche hat und eine Tiefe, und sie wussten noch nicht, wie weit sie in die Tiefe wollten.
:23. Deswegen blieben sie zunächst auf der Oberfläche, was keine Feigheit ist, sondern Respekt vor dem, was darunter liegt.
:24. Der Zug kam nicht, was das Display mit der sachlichen Gleichgültigkeit von Systemen mitteilte.
:25. Von Systemen, die schlechte Nachrichten ohne Entschuldigung übermitteln.
:26. Sie blieben, ohne das zu besprechen, weil das Bleiben keine Entscheidung war, die gesagt werden musste.
:27. Sondern eine, die sich ergab, wenn der Grund zum Gehen wegfiel und der Grund zum Bleiben noch nicht benannt, aber spürbar war.
:28. Katja sagte, sie erinnere sich an den letzten November, den sie hier verbracht hatte, und Iwan sagte, er auch.
:29. Mit dem kurzen, ehrlichen Ton von jemandem, der eine Erinnerung bestätigt, ohne zu spezifizieren, weil das Spezifizieren die Erinnerung verändern würde.
:30. Sie beide wussten, was gemeint war, und manches bleibt klarer, wenn man es nicht ausspricht.
:31. Der Schnee fiel weiter, ohne Eile und ohne Absicht, mit der gleichmäßigen Beharrlichkeit von etwas, das keine Meinung hat über das, was darunter liegt.
:32. Iwan stand neben Katja auf dem Bahnsteig, und der Zug kam nicht.
:33. Die Stille, die zwischen ihnen war, hatte nicht die Qualität von Leere, sondern von etwas, das noch nicht entschieden ist.
:34. Das ist vielleicht dasselbe wie Möglichkeit, wenn man bereit ist, es so zu nennen.
|}
== 29 ==
=== 1 ===
:Dmitri és Jelena.
:1. Dmitri hatvanhét éves, és egy régi lakásban él egyedül.
:2. A lakás nagy és csendes, a falak mentén pedig sok könyvespolc áll.
:3. A könyvek régiek, és Dmitri már ritkán olvassa őket.
:4. Ma esik az eső, Dmitri az ablaknál ül, és az utcát nézi.
:5. Az utca nedves és üres, ő pedig teát iszik.
:6. Csengetnek az ajtón, Dmitri feláll, és kinyitja az ajtót.
:7. Jelena az, egy régi barátnő, akit negyven éve ismer.
:8. Nedves kabátot visel, és azt mondja: „Szia, Dmitri.”
:9. Dmitri azt mondja: „Szia, Jelena. Gyere be.”
:10. Jelena bemegy, felakasztja a kabátját, és leülnek a kerek asztalhoz.
:11. Dmitri teát készít, majd két csészét hoz az asztalhoz.
:12. Egymással szemben ülnek, Jelena az esőt nézi, és Dmitri is az esőt nézi.
:13. Jelena azt mondja: „Ma nagyon esik.”
:14. Dmitri azt mondja: „Igen. Reggel óta.”
:15. Rövid szünet következik, aztán Jelena megkérdezi, hallott-e Volkov úrról.
:16. Dmitri azt mondja: „Igen. A múlt héten meghalt.”
:17. Jelena azt mondja, tudja, és hogy Volkov jó szomszéd volt.
:18. Dmitri azt mondja: „Igen. Mindig nagyon csendes volt.”
:19. Isszák a teájukat, és újra csend lesz.
:20. De a csend nem kellemetlen, mert túl jól ismerik egymást a kellemetlen csendhez.
:21. Jelena a könyveket nézi, és megkérdezi: „Olvasol még?”
:22. Dmitri azt mondja: „Néha. És te?”
:23. Jelena azt mondja: „Kevesebbet, mint régen.”
:24. Dmitri bólint, mert ezt ismeri.
:25. Beszélgetnek még egy kicsit a városról, régi ismerősökről és apró dolgokról.
:26. Egy óra múlva Jelena feláll, és azt mondja, mennie kell.
:27. Dmitri odaviszi neki a kabátját, Jelena pedig felveszi.
:28. Az ajtónál azt mondja: „Köszönöm a teát.”
:29. Dmitri azt mondja: „Gyere hamarosan újra.”
:30. Jelena azt mondja: „Igen. Tegyük így.”
:31. Elmegy, és az ajtó becsukódik mögötte.
:32. Dmitri visszamegy az asztalhoz, ahol Jelena teáscsészéje félig üresen áll.
:33. A saját csészéje kihűlt, de mégis megissza.
:34. Kinéz az ablakon, és még mindig esik az eső.
:35. Jelenára gondol, és a sok évre, amely mögöttük van.
:36. Azt gondolja, jó dolog, ha az embernek régi barátai vannak.
:37. Néha nem kell sokat beszélni, mert néha elég egyszerűen jelen lenni.
:38. Felkapcsolja a villanyt, és a lakás meleg.
:39. Odakint tovább esik az eső, és ez így rendben van.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Dmitri és Jelena. - Dimitri und Jelena
:1. Dmitri hatvanhét éves, és egy régi lakásban él egyedül. - Dmitri ist 67 Jahre alt und wohnt allein in einer alten Wohnung.
:2. A lakás nagy és csendes, a falak mentén pedig sok könyvespolc áll. - Die Wohnung ist groß und still, und an den Wänden stehen viele Bücherregale.
:3. A könyvek régiek, és Dmitri már ritkán olvassa őket. - Die Bücher sind alt, und er liest sie selten noch.
:4. Ma esik az eső, Dmitri az ablaknál ül, és az utcát nézi. - Heute regnet es, Dmitri sitzt am Fenster und schaut auf die Straße.
:5. Az utca nedves és üres, ő pedig teát iszik. - Die Straße ist nass und leer, und er trinkt Tee.
:6. Csengetnek az ajtón, Dmitri feláll, és kinyitja az ajtót. - Es klingelt an der Tür, Dmitri steht auf und öffnet die Tür.
:7. Jelena az, egy régi barátnő, akit negyven éve ismer. - Es ist Jelena, eine alte Freundin, die er seit vierzig Jahren kennt.
:8. Nedves kabátot visel, és azt mondja: „Szia, Dmitri.” - Sie trägt einen nassen Mantel und sagt: „Hallo Dmitri.“
:9. Dmitri azt mondja: „Szia, Jelena. Gyere be.” - Dmitri sagt: „Hallo Jelena. Komm rein.“
:10. Jelena bemegy, felakasztja a kabátját, és leülnek a kerek asztalhoz. - Sie geht rein, hängt ihren Mantel auf, und sie setzen sich an den runden Tisch.
:11. Dmitri teát készít, majd két csészét hoz az asztalhoz. - Dmitri macht Tee und bringt zwei Tassen.
:12. Egymással szemben ülnek, Jelena az esőt nézi, és Dmitri is az esőt nézi. - Sie sitzen sich gegenüber, Jelena schaut auf den Regen, und Dmitri schaut auch auf den Regen.
:13. Jelena azt mondja: „Ma nagyon esik.” - Jelena sagt: „Es regnet heute sehr.“
:14. Dmitri azt mondja: „Igen. Reggel óta.” - Dmitri sagt: „Ja. Seit dem Morgen.“
:15. Rövid szünet következik, aztán Jelena megkérdezi, hallott-e Volkov úrról. - Es ist eine kurze Pause, dann fragt Jelena, ob er von Herrn Volkov gehört hat.
:16. Dmitri azt mondja: „Igen. A múlt héten meghalt.” - Dmitri sagt: „Ja. Er ist letzte Woche gestorben.“
:17. Jelena azt mondja, tudja, és hogy Volkov jó szomszéd volt. - Jelena sagt, sie weiß es, und dass er ein guter Nachbar war.
:18. Dmitri azt mondja: „Igen. Mindig nagyon csendes volt.” - Dmitri sagt: „Ja. Sehr ruhig immer.“
:19. Isszák a teájukat, és újra csend lesz. - Sie trinken ihren Tee, und es ist wieder still.
:20. De a csend nem kellemetlen, mert túl jól ismerik egymást a kellemetlen csendhez. - Aber die Stille ist nicht unangenehm, weil sie sich zu gut für unangenehme Stille kennen.
:21. Jelena a könyveket nézi, és megkérdezi: „Olvasol még?” - Jelena schaut die Bücher an und fragt: „Liest du noch?“
:22. Dmitri azt mondja: „Néha. És te?” - Dmitri sagt: „Manchmal. Du?“
:23. Jelena azt mondja: „Kevesebbet, mint régen.” - Jelena sagt: „Weniger als früher.“
:24. Dmitri bólint, mert ezt ismeri. - Dmitri nickt, weil er das kennt.
:25. Beszélgetnek még egy kicsit a városról, régi ismerősökről és apró dolgokról. - Sie reden noch ein bisschen über die Stadt, über alte Bekannte und über kleine Dinge.
:26. Egy óra múlva Jelena feláll, és azt mondja, mennie kell. - Nach einer Stunde steht Jelena auf und sagt, dass sie gehen muss.
:27. Dmitri odaviszi neki a kabátját, Jelena pedig felveszi. - Dmitri bringt ihr den Mantel, und Jelena zieht ihn an.
:28. Az ajtónál azt mondja: „Köszönöm a teát.” - An der Tür sagt sie: „Danke für den Tee.“
:29. Dmitri azt mondja: „Gyere hamarosan újra.” - Dmitri sagt: „Komm bald wieder.“
:30. Jelena azt mondja: „Igen. Tegyük így.” - Jelena sagt: „Ja. Machen wir das.“
:31. Elmegy, és az ajtó becsukódik mögötte. - Sie geht, und die Tür schließt sich.
:32. Dmitri visszamegy az asztalhoz, ahol Jelena teáscsészéje félig üresen áll. - Dmitri geht zurück zum Tisch, wo Jelenas Teetasse halb leer steht.
:33. A saját csészéje kihűlt, de mégis megissza. - Seine eigene Tasse ist kalt geworden, aber er trinkt sie trotzdem.
:34. Kinéz az ablakon, és még mindig esik az eső. - Er schaut aus dem Fenster, und es regnet noch.
:35. Jelenára gondol, és a sok évre, amely mögöttük van. - Er denkt an Jelena und an die vielen Jahre, die hinter ihnen liegen.
:36. Azt gondolja, jó dolog, ha az embernek régi barátai vannak. - Er denkt, dass es gut ist, alte Freunde zu haben.
:37. Néha nem kell sokat beszélni, mert néha elég egyszerűen jelen lenni. - Manchmal muss man nicht viel reden, weil es manchmal reicht, einfach da zu sein.
:38. Felkapcsolja a villanyt, és a lakás meleg. - Er macht das Licht an, und die Wohnung ist warm.
:39. Odakint tovább esik az eső, és ez így rendben van. - Draußen regnet es weiter, und das ist in Ordnung.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Dimitri und Jelena
:1. Dmitri ist 67 Jahre alt und wohnt allein in einer alten Wohnung.
:2. Die Wohnung ist groß und still, und an den Wänden stehen viele Bücherregale.
:3. Die Bücher sind alt, und er liest sie selten noch.
:4. Heute regnet es, Dmitri sitzt am Fenster und schaut auf die Straße.
:5. Die Straße ist nass und leer, und er trinkt Tee.
:6. Es klingelt an der Tür, Dmitri steht auf und öffnet die Tür.
:7. Es ist Jelena, eine alte Freundin, die er seit vierzig Jahren kennt.
:8. Sie trägt einen nassen Mantel und sagt: „Hallo Dmitri.“
:9. Dmitri sagt: „Hallo Jelena. Komm rein.“
:10. Sie geht rein, hängt ihren Mantel auf, und sie setzen sich an den runden Tisch.
:11. Dmitri macht Tee und bringt zwei Tassen.
:12. Sie sitzen sich gegenüber, Jelena schaut auf den Regen, und Dmitri schaut auch auf den Regen.
:13. Jelena sagt: „Es regnet heute sehr.“
:14. Dmitri sagt: „Ja. Seit dem Morgen.“
:15. Es ist eine kurze Pause, dann fragt Jelena, ob er von Herrn Volkov gehört hat.
:16. Dmitri sagt: „Ja. Er ist letzte Woche gestorben.“
:17. Jelena sagt, sie weiß es, und dass er ein guter Nachbar war.
:18. Dmitri sagt: „Ja. Sehr ruhig immer.“
:19. Sie trinken ihren Tee, und es ist wieder still.
:20. Aber die Stille ist nicht unangenehm, weil sie sich zu gut für unangenehme Stille kennen.
:21. Jelena schaut die Bücher an und fragt: „Liest du noch?“
:22. Dmitri sagt: „Manchmal. Du?“
:23. Jelena sagt: „Weniger als früher.“
:24. Dmitri nickt, weil er das kennt.
:25. Sie reden noch ein bisschen über die Stadt, über alte Bekannte und über kleine Dinge.
:26. Nach einer Stunde steht Jelena auf und sagt, dass sie gehen muss.
:27. Dmitri bringt ihr den Mantel, und Jelena zieht ihn an.
:28. An der Tür sagt sie: „Danke für den Tee.“
:29. Dmitri sagt: „Komm bald wieder.“
:30. Jelena sagt: „Ja. Machen wir das.“
:31. Sie geht, und die Tür schließt sich.
:32. Dmitri geht zurück zum Tisch, wo Jelenas Teetasse halb leer steht.
:33. Seine eigene Tasse ist kalt geworden, aber er trinkt sie trotzdem.
:34. Er schaut aus dem Fenster, und es regnet noch.
:35. Er denkt an Jelena und an die vielen Jahre, die hinter ihnen liegen.
:36. Er denkt, dass es gut ist, alte Freunde zu haben.
:37. Manchmal muss man nicht viel reden, weil es manchmal reicht, einfach da zu sein.
:38. Er macht das Licht an, und die Wohnung ist warm.
:39. Draußen regnet es weiter, und das ist in Ordnung.
|}
=== 2 ===
:Az asztal, amely kettőnek volt megfelelő.
:1. Dmitri húsz éve élt egyedül a negyedik emeleti lakásban, amit soha nem tekintett problémának, mert az egyedüllét és a magány két különböző dolog.
:2. Ezeket kívülről nézve könnyű összekeverni, belülről azonban többnyire világosan különböznek.
:3. A lakásnak évtizedek patinája volt, azokkal a könyvespolcokkal, amelyeket még a hetvenes években épített.
:4. A polcok most olyan könyvek súlya alatt álltak, amelyeket nagyrészt elolvasott, és amelyekre még emlékezett, amit elegendőnek tartott.
:5. Kora reggel óta esett az eső, az október egyenletes, türelmes esője, amelynek nincs sietős dolga, és nincs oka abbahagyni.
:6. Dmitri az ablaknál ült a teájával, és a nedves utcát nézte, mert az eső az ablakot másik hellyé teszi, ahonnan a város másképp látszik.
:7. Jelena fél háromkor csengetett, amit Dmitri nem várt, de amin nem is lepődött meg igazán.
:8. Jelena olyan barát volt, aki néha egyszerűen beállított, anélkül hogy előtte telefonált volna, ami Dmitrit régebben néha zavarta, most viszont értékelte.
:9. Magával hozta az utca hidegét és a nedves kabát szagát, ő pedig segített neki felakasztani a kabátot, és friss teát készített.
:10. A régi tea már kihűlt, ők pedig leültek a kerek asztalhoz, amely a szoba közepén állt, és egy embernek túl nagy volt, kettőnek viszont éppen megfelelő.
:11. Beszéltek az esőről és Volkov úrról, a második emeleti szomszédról, aki az előző héten meghalt.
:12. Nyugodtan és dráma nélkül beszéltek róla, ahogy idős emberek halnak meg, akik leélték az életüket.
:13. Jelena azt mondta, hogy néha segített neki bevásárolni, Dmitri pedig azt mondta, hogy ezt nem tudta.
:14. Ilyen beszélgetéseket folytattak, konkrétakat és kicsiket, a mindennapi élet anyagából.
:15. Ez egyeseknek felszínességnek tűnik, valójában azonban a bizalom olyan formája, amelynek már nem kell bizonyítania a mélységét.
:16. Jelena a könyvespolcokat nézte, megkérdezte, olvas-e még, ő pedig azt mondta, néha.
:17. Jelena azt mondta, kevesebbet, mint régen, és ez három mondatban egy negyvenéves beszélgetés volt.
:18. Néha éppen ez a legpontosabb forma.
:19. Amikor egy óra múlva Jelena felvette a kabátját, Dmitri azt mondta neki, jöjjön hamarosan újra.
:20. Jelena azt mondta, igen, csináljuk így, annak az embernek a hangján, aki komolyan gondolja.
:21. Az ajtó becsukódott, Dmitri pedig hallotta a lépteit a lépcsőházban, egészen addig, amíg már nem hallotta őket.
:22. Visszament az asztalhoz, meglátta Jelena félig teli csészéjét, megitta a saját hideg teáját, és nézte az esőt.
:23. Az eső még mindig esett, egyenletesen és szándék nélkül, ő pedig arra gondolt, hogy a régi barátságokban van valami, ami az újakban nincs meg.
:24. Nemcsak mélység, hanem történet is, és a történet néha nehezebben nyom, néha könnyebben, attól függően, mit kezdett vele az ember.
:25. Felkapcsolta a villanyt, mert sötétebb lett, és a lakás világosabbá vált.
:26. Odakint tovább esett az eső, és ez volt az este, amely most elkezdődött.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Az asztal, amely kettőnek volt megfelelő. - Der Tisch, der für zwei genau richtig war.
:1. Dmitri húsz éve élt egyedül a negyedik emeleti lakásban, amit soha nem tekintett problémának, mert az egyedüllét és a magány két különböző dolog. - Dmitri lebte seit zwanzig Jahren allein in der Wohnung im vierten Stock, was er nie als Problem betrachtet hatte, weil Alleinsein und Einsamkeit zwei verschiedene Dinge sind.
:2. Ezeket kívülről nézve könnyű összekeverni, belülről azonban többnyire világosan különböznek. - Die man leicht verwechselt, wenn man von außen schaut, und die sich von innen meistens klar unterscheiden.
:3. A lakásnak évtizedek patinája volt, azokkal a könyvespolcokkal, amelyeket még a hetvenes években épített. - Die Wohnung hatte die Patina von Jahrzehnten, mit den Bücherregalen, die er in den siebziger Jahren gebaut hatte.
:4. A polcok most olyan könyvek súlya alatt álltak, amelyeket nagyrészt elolvasott, és amelyekre még emlékezett, amit elegendőnek tartott. - Die Regale standen jetzt unter dem Gewicht von Büchern, die er größtenteils gelesen hatte und an die er sich noch erinnerte, was er für ausreichend hielt.
:5. Kora reggel óta esett az eső, az október egyenletes, türelmes esője, amelynek nincs sietős dolga, és nincs oka abbahagyni. - Es regnete seit dem frühen Morgen, mit dem gleichmäßigen, geduldigen Regen des Oktobers, der keine Eile hat und keinen Grund, aufzuhören.
:6. Dmitri az ablaknál ült a teájával, és a nedves utcát nézte, mert az eső az ablakot másik hellyé teszi, ahonnan a város másképp látszik. - Dmitri saß am Fenster mit seinem Tee und schaute auf die nasse Straße, weil der Regen das Fenster zu einem anderen Ort macht, von dem aus die Stadt anders aussieht.
:7. Jelena fél háromkor csengetett, amit Dmitri nem várt, de amin nem is lepődött meg igazán. - Jelena klingelte um halb drei, was er nicht erwartet hatte und was ihn nicht überraschte.
:8. Jelena olyan barát volt, aki néha egyszerűen beállított, anélkül hogy előtte telefonált volna, ami Dmitrit régebben néha zavarta, most viszont értékelte. - Jelena war die Art von Freundin, die manchmal einfach vorbeikam, ohne vorher anzurufen, was er früher manchmal störend gefunden hatte und was er jetzt schätzte.
:9. Magával hozta az utca hidegét és a nedves kabát szagát, ő pedig segített neki felakasztani a kabátot, és friss teát készített. - Sie brachte die Kälte der Straße mit und den Geruch von nassem Mantel, und er half ihr beim Aufhängen und machte neuen Tee.
:10. A régi tea már kihűlt, ők pedig leültek a kerek asztalhoz, amely a szoba közepén állt, és egy embernek túl nagy volt, kettőnek viszont éppen megfelelő. - Der alte Tee war schon kalt, und sie setzten sich an den runden Tisch, der in der Mitte des Zimmers stand und der zu groß war für eine Person und genau richtig für zwei.
:11. Beszéltek az esőről és Volkov úrról, a második emeleti szomszédról, aki az előző héten meghalt. - Sie sprachen über den Regen und über Herrn Volkov, den Nachbarn aus dem zweiten Stock, der letzte Woche gestorben war.
:12. Nyugodtan és dráma nélkül beszéltek róla, ahogy idős emberek halnak meg, akik leélték az életüket. - Sie sprachen ruhig und ohne Drama, wie alte Menschen sterben, die ihr Leben gelebt haben.
:13. Jelena azt mondta, hogy néha segített neki bevásárolni, Dmitri pedig azt mondta, hogy ezt nem tudta. - Jelena sagte, sie habe ihm manchmal beim Einkaufen geholfen, und Dmitri sagte, er habe das nicht gewusst.
:14. Ilyen beszélgetéseket folytattak, konkrétakat és kicsiket, a mindennapi élet anyagából. - Das waren die Gespräche, die sie führten, konkret und klein und aus dem Material des alltäglichen Lebens.
:15. Ez egyeseknek felszínességnek tűnik, valójában azonban a bizalom olyan formája, amelynek már nem kell bizonyítania a mélységét. - Das erscheint manchen Menschen als Oberflächlichkeit und ist in Wirklichkeit eine Form von Vertrauen, die Tiefe nicht mehr beweisen muss.
:16. Jelena a könyvespolcokat nézte, megkérdezte, olvas-e még, ő pedig azt mondta, néha. - Jelena schaute die Bücherregale an, fragte ob er noch lese, und er sagte manchmal.
:17. Jelena azt mondta, kevesebbet, mint régen, és ez három mondatban egy negyvenéves beszélgetés volt. - Jelena sagte weniger als früher, und das war eine Unterhaltung über vierzig Jahre in drei Sätzen.
:18. Néha éppen ez a legpontosabb forma. - Manchmal ist genau das die präziseste Form.
:19. Amikor egy óra múlva Jelena felvette a kabátját, Dmitri azt mondta neki, jöjjön hamarosan újra. - Als sie nach einer Stunde ihren Mantel nahm, sagte Dmitri, sie solle bald wiederkommen.
:20. Jelena azt mondta, igen, csináljuk így, annak az embernek a hangján, aki komolyan gondolja. - Jelena sagte ja, machen wir das, mit dem Ton von jemandem, der es meint.
:21. Az ajtó becsukódott, Dmitri pedig hallotta a lépteit a lépcsőházban, egészen addig, amíg már nem hallotta őket. - Die Tür schloss sich, und er hörte ihre Schritte auf der Treppe, bis er sie nicht mehr hörte.
:22. Visszament az asztalhoz, meglátta Jelena félig teli csészéjét, megitta a saját hideg teáját, és nézte az esőt. - Er ging zurück zum Tisch, sah die halbvolle Tasse von Jelena, trank seinen eigenen kalten Tee, und schaute auf den Regen.
:23. Az eső még mindig esett, egyenletesen és szándék nélkül, ő pedig arra gondolt, hogy a régi barátságokban van valami, ami az újakban nincs meg. - Der Regen fiel noch immer, gleichmäßig und ohne Absicht, und er dachte, dass alte Freundschaften etwas haben, das neue nicht haben.
:24. Nemcsak mélység, hanem történet is, és a történet néha nehezebben nyom, néha könnyebben, attól függően, mit kezdett vele az ember. - Nicht Tiefe allein, sondern Geschichte, und Geschichte wiegt manchmal schwerer und manchmal leichter, je nachdem, was man daraus gemacht hat.
:25. Felkapcsolta a villanyt, mert sötétebb lett, és a lakás világosabbá vált. - Er machte das Licht an, weil es dunkler geworden war, und die Wohnung wurde heller.
:26. Odakint tovább esett az eső, és ez volt az este, amely most elkezdődött. - Draußen regnete es weiter, und das war der Abend, der jetzt begann.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Der Tisch, der für zwei genau richtig war.
:1. Dmitri lebte seit zwanzig Jahren allein in der Wohnung im vierten Stock, was er nie als Problem betrachtet hatte, weil Alleinsein und Einsamkeit zwei verschiedene Dinge sind.
:2. Die man leicht verwechselt, wenn man von außen schaut, und die sich von innen meistens klar unterscheiden.
:3. Die Wohnung hatte die Patina von Jahrzehnten, mit den Bücherregalen, die er in den siebziger Jahren gebaut hatte.
:4. Die Regale standen jetzt unter dem Gewicht von Büchern, die er größtenteils gelesen hatte und an die er sich noch erinnerte, was er für ausreichend hielt.
:5. Es regnete seit dem frühen Morgen, mit dem gleichmäßigen, geduldigen Regen des Oktobers, der keine Eile hat und keinen Grund, aufzuhören.
:6. Dmitri saß am Fenster mit seinem Tee und schaute auf die nasse Straße, weil der Regen das Fenster zu einem anderen Ort macht, von dem aus die Stadt anders aussieht.
:7. Jelena klingelte um halb drei, was er nicht erwartet hatte und was ihn nicht überraschte.
:8. Jelena war die Art von Freundin, die manchmal einfach vorbeikam, ohne vorher anzurufen, was er früher manchmal störend gefunden hatte und was er jetzt schätzte.
:9. Sie brachte die Kälte der Straße mit und den Geruch von nassem Mantel, und er half ihr beim Aufhängen und machte neuen Tee.
:10. Der alte Tee war schon kalt, und sie setzten sich an den runden Tisch, der in der Mitte des Zimmers stand und der zu groß war für eine Person und genau richtig für zwei.
:11. Sie sprachen über den Regen und über Herrn Volkov, den Nachbarn aus dem zweiten Stock, der letzte Woche gestorben war.
:12. Sie sprachen ruhig und ohne Drama, wie alte Menschen sterben, die ihr Leben gelebt haben.
:13. Jelena sagte, sie habe ihm manchmal beim Einkaufen geholfen, und Dmitri sagte, er habe das nicht gewusst.
:14. Das waren die Gespräche, die sie führten, konkret und klein und aus dem Material des alltäglichen Lebens.
:15. Das erscheint manchen Menschen als Oberflächlichkeit und ist in Wirklichkeit eine Form von Vertrauen, die Tiefe nicht mehr beweisen muss.
:16. Jelena schaute die Bücherregale an, fragte ob er noch lese, und er sagte manchmal.
:17. Jelena sagte weniger als früher, und das war eine Unterhaltung über vierzig Jahre in drei Sätzen.
:18. Manchmal ist genau das die präziseste Form.
:19. Als sie nach einer Stunde ihren Mantel nahm, sagte Dmitri, sie solle bald wiederkommen.
:20. Jelena sagte ja, machen wir das, mit dem Ton von jemandem, der es meint.
:21. Die Tür schloss sich, und er hörte ihre Schritte auf der Treppe, bis er sie nicht mehr hörte.
:22. Er ging zurück zum Tisch, sah die halbvolle Tasse von Jelena, trank seinen eigenen kalten Tee, und schaute auf den Regen.
:23. Der Regen fiel noch immer, gleichmäßig und ohne Absicht, und er dachte, dass alte Freundschaften etwas haben, das neue nicht haben.
:24. Nicht Tiefe allein, sondern Geschichte, und Geschichte wiegt manchmal schwerer und manchmal leichter, je nachdem, was man daraus gemacht hat.
:25. Er machte das Licht an, weil es dunkler geworden war, und die Wohnung wurde heller.
:26. Draußen regnete es weiter, und das war der Abend, der jetzt begann.
|}
=== 3 ===
:A beszélgetés utáni csend.
:1. Dmitri húsz éve lakott egyedül a negyedik emeleti lakásban, amit nem tekintett hiánynak, mert az egyedüllét és a magány két különböző állapot.
:2. Kívülről ugyanolyannak látszanak, belülről azonban alapvetően különböznek, és Dmitri ismerte ezt a különbséget.
:3. A könyvespolcok, amelyeket még a hetvenes években épített, még mindig ugyanazokon a falakon álltak, ugyanazokkal a könyvekkel.
:4. Ezeknek a könyveknek a többségét elolvasta, és még emlékezett rájuk, amit elegendőnek tartott, akkor is, ha ritkábban nyitotta ki őket, mint régen.
:5. Reggel óta esett az eső az október türelmes kitartásával, Dmitri pedig az ablaknál ült a teájával, és a nedves utcát nézte.
:6. Mert az eső az ablakot olyan másik hellyé teszi, ahonnan az ember látja a várost, anélkül hogy része lenne.
:7. Jelena fél háromkor csengetett, anélkül hogy előtte telefonált volna, ami az ő szokása volt.
:8. Dmitrit ez régebben néha zavarta, most viszont a régi barátságok egyik kellemesebb tulajdonságának tartotta, ezt a protokolltól való szabadságot.
:9. Jelena magával hozta az utca hidegét, ő pedig segített neki a kabáttal, és friss teát készített, mert a régi kihűlt, anélkül hogy észrevette volna.
:10. Leültek a kerek asztalhoz, amely egy embernek túl nagy volt, kettőnek viszont pontosan megfelelő.
:11. Beszéltek az esőről és Volkov úrról, a második emeleti szomszédról, aki az előző héten meghalt.
:12. Nyugodtan és dráma nélkül beszéltek róla, ahogyan azok az emberek halnak meg, akik teljesen leélték az életüket.
:13. Jelena elmesélte, hogy néha segített neki bevásárolni, amit Dmitri nem tudott, és ami mondott neki valamit Jelenáról, amit negyven év után sem tudott még.
:14. Ilyen beszélgetéseket folytattak, a mindennapi élet konkrét anyagából, anélkül hogy céljuk lett volna mélyebbre menni.
:15. Ezt egyesek felszínességnek tartják, Dmitri azonban a bizalom olyan formájának tartotta, amelynek már nem kell bizonyítania a mélységét, mert az régóta bizonyított.
:16. Jelena megkérdezte, olvas-e még, ő azt mondta, néha, Jelena pedig azt, hogy kevesebbet, mint régen.
:17. Ebben a három mondatban benne volt egy negyvenéves beszélgetés, amely pontosabb volt, mint sok hosszabb beszélgetés, amelyet más emberekkel folytatott.
:18. Amikor Jelena egy óra múlva felvette a kabátját, Dmitri azt mondta neki, hogy jöjjön hamarosan újra.
:19. Jelena azt mondta, igen, csináljuk így, annak az embernek a hangján, aki komolyan gondolja, anélkül hogy időpontot mondana.
:20. Régi barátságoknál ez ugyanazt jelenti, mint egy időpont, mert mindketten tudják, hogy igaz.
:21. Az ajtó becsukódott, és Dmitri hallotta Jelena lépteit a lépcsőházban, amíg már nem hallotta őket.
:22. A lakás ezután újra csendes lett, de egy beszélgetés utáni csenddel, amelynek más minősége van, mint az előtte lévő csendnek.
:23. Ez a csend melegebb volt és kevésbé üres.
:24. Leült az asztalhoz, meglátta Jelena félig teli csészéjét, megitta a saját hideg teáját, és arra gondolt, hogy a régi barátságokban van valami, ami az újakban nincs.
:25. Nem több mélység, hanem több történet, és a történet néha a legkönnyebb dolog, amit az ember hordozhat.
:26. Mert olyan régóta hordozza, hogy már nem érzi a súlyát.
:27. Felkapcsolta a villanyt, mert elkezdődött az este, és a lakás világosabb lett.
:28. Az eső tovább hullott, és ez jó volt.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A beszélgetés utáni csend. - Die Stille nach dem Gespräch.
:1. Dmitri húsz éve lakott egyedül a negyedik emeleti lakásban, amit nem tekintett hiánynak, mert az egyedüllét és a magány két különböző állapot. - Dmitri hatte die Wohnung im vierten Stock seit zwanzig Jahren allein bewohnt, was er nicht als Mangel betrachtete, weil Alleinsein und Einsamkeit zwei verschiedene Zustände sind.
:2. Kívülről ugyanolyannak látszanak, belülről azonban alapvetően különböznek, és Dmitri ismerte ezt a különbséget. - Die von außen gleich aussehen und von innen grundlegend verschieden sind, und weil er den Unterschied kannte.
:3. A könyvespolcok, amelyeket még a hetvenes években épített, még mindig ugyanazokon a falakon álltak, ugyanazokkal a könyvekkel. - Die Bücherregale, die er in den siebziger Jahren gebaut hatte, standen noch immer an denselben Wänden, mit denselben Büchern.
:4. Ezeknek a könyveknek a többségét elolvasta, és még emlékezett rájuk, amit elegendőnek tartott, akkor is, ha ritkábban nyitotta ki őket, mint régen. - Von diesen Büchern hatte er die meisten gelesen und erinnerte sich noch an sie, was er für ausreichend hielt, auch wenn er sie seltener aufschlug als früher.
:5. Reggel óta esett az eső az október türelmes kitartásával, Dmitri pedig az ablaknál ült a teájával, és a nedves utcát nézte. - Es regnete seit dem Morgen mit der geduldigen Beharrlichkeit des Oktobers, und Dmitri saß am Fenster mit seinem Tee und schaute auf die nasse Straße.
:6. Mert az eső az ablakot olyan másik hellyé teszi, ahonnan az ember látja a várost, anélkül hogy része lenne. - Weil Regen das Fenster zu einem anderen Ort macht, von dem aus man die Stadt sieht, ohne Teil von ihr zu sein.
:7. Jelena fél háromkor csengetett, anélkül hogy előtte telefonált volna, ami az ő szokása volt. - Jelena klingelte um halb drei, ohne vorher anzurufen, was ihre Art war.
:8. Dmitrit ez régebben néha zavarta, most viszont a régi barátságok egyik kellemesebb tulajdonságának tartotta, ezt a protokolltól való szabadságot. - Das hatte Dmitri früher manchmal störend gefunden, und er hielt es jetzt für eine der angenehmeren Eigenschaften alter Freundschaften, diese Freiheit vom Protokoll.
:9. Jelena magával hozta az utca hidegét, ő pedig segített neki a kabáttal, és friss teát készített, mert a régi kihűlt, anélkül hogy észrevette volna. - Sie brachte die Kälte der Straße mit, und er half ihr mit dem Mantel und machte neuen Tee, weil der alte kalt geworden war, ohne dass er es bemerkt hatte.
:10. Leültek a kerek asztalhoz, amely egy embernek túl nagy volt, kettőnek viszont pontosan megfelelő. - Sie setzten sich an den runden Tisch, der für eine Person zu groß und für zwei genau richtig war.
:11. Beszéltek az esőről és Volkov úrról, a második emeleti szomszédról, aki az előző héten meghalt. - Sie sprachen über den Regen, über Herrn Volkov, den Nachbarn aus dem zweiten Stock, der letzte Woche gestorben war.
:12. Nyugodtan és dráma nélkül beszéltek róla, ahogyan azok az emberek halnak meg, akik teljesen leélték az életüket. - Ruhig und ohne Drama, wie Menschen sterben, die ihr Leben vollständig gelebt haben.
:13. Jelena elmesélte, hogy néha segített neki bevásárolni, amit Dmitri nem tudott, és ami mondott neki valamit Jelenáról, amit negyven év után sem tudott még. - Jelena erzählte, dass sie ihm manchmal beim Einkaufen geholfen hatte, was Dmitri nicht gewusst hatte, was ihm etwas über Jelena sagte, das er nach vierzig Jahren noch nicht gewusst hatte.
:14. Ilyen beszélgetéseket folytattak, a mindennapi élet konkrét anyagából, anélkül hogy céljuk lett volna mélyebbre menni. - Das waren die Gespräche, die sie führten, aus dem konkreten Material des alltäglichen Lebens, ohne die Ambition, tiefer zu gehen.
:15. Ezt egyesek felszínességnek tartják, Dmitri azonban a bizalom olyan formájának tartotta, amelynek már nem kell bizonyítania a mélységét, mert az régóta bizonyított. - Das halten manche für Oberflächlichkeit, und Dmitri hielt es für eine Form von Vertrauen, das keine Tiefe mehr beweisen muss, weil es längst bewiesen ist.
:16. Jelena megkérdezte, olvas-e még, ő azt mondta, néha, Jelena pedig azt, hogy kevesebbet, mint régen. - Jelena fragte, ob er noch lese, und er sagte manchmal, und sie sagte weniger als früher.
:17. Ebben a három mondatban benne volt egy negyvenéves beszélgetés, amely pontosabb volt, mint sok hosszabb beszélgetés, amelyet más emberekkel folytatott. - In diesen drei Sätzen war eine Unterhaltung über vierzig Jahre, die präziser war als viele längere Gespräche, die er mit anderen Menschen geführt hatte.
:18. Amikor Jelena egy óra múlva felvette a kabátját, Dmitri azt mondta neki, hogy jöjjön hamarosan újra. - Als sie nach einer Stunde ihren Mantel anzog, sagte er, sie solle bald wiederkommen.
:19. Jelena azt mondta, igen, csináljuk így, annak az embernek a hangján, aki komolyan gondolja, anélkül hogy időpontot mondana. - Sie sagte ja, machen wir das, mit dem Ton von jemandem, der es meint, ohne einen Termin zu nennen.
:20. Régi barátságoknál ez ugyanazt jelenti, mint egy időpont, mert mindketten tudják, hogy igaz. - Bei alten Freundschaften bedeutet das dasselbe wie ein Termin, weil beide wissen, dass es stimmt.
:21. Az ajtó becsukódott, és Dmitri hallotta Jelena lépteit a lépcsőházban, amíg már nem hallotta őket. - Die Tür schloss sich, und er hörte ihre Schritte auf der Treppe, bis er sie nicht mehr hörte.
:22. A lakás ezután újra csendes lett, de egy beszélgetés utáni csenddel, amelynek más minősége van, mint az előtte lévő csendnek. - Dann war die Wohnung wieder still, aber mit der Stille nach einem Gespräch, die eine andere Qualität hat als die Stille davor.
:23. Ez a csend melegebb volt és kevésbé üres. - Sie war wärmer und weniger leer.
:24. Leült az asztalhoz, meglátta Jelena félig teli csészéjét, megitta a saját hideg teáját, és arra gondolt, hogy a régi barátságokban van valami, ami az újakban nincs. - Er setzte sich an den Tisch, sah Jelenas halbvolle Tasse, trank seinen eigenen kalten Tee, und dachte, dass alte Freundschaften etwas haben, das neue nicht haben.
:25. Nem több mélység, hanem több történet, és a történet néha a legkönnyebb dolog, amit az ember hordozhat. - Nicht mehr Tiefe, aber mehr Geschichte, und Geschichte ist manchmal das Leichteste, was man tragen kann.
:26. Mert olyan régóta hordozza, hogy már nem érzi a súlyát. - Weil man es so lange trägt, dass man das Gewicht nicht mehr spürt.
:27. Felkapcsolta a villanyt, mert elkezdődött az este, és a lakás világosabb lett. - Er machte das Licht an, weil der Abend begonnen hatte, und die Wohnung wurde heller.
:28. Az eső tovább hullott, és ez jó volt. - Der Regen fiel weiter, und das war gut.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Die Stille nach dem Gespräch.
:1. Dmitri hatte die Wohnung im vierten Stock seit zwanzig Jahren allein bewohnt, was er nicht als Mangel betrachtete, weil Alleinsein und Einsamkeit zwei verschiedene Zustände sind.
:2. Die von außen gleich aussehen und von innen grundlegend verschieden sind, und weil er den Unterschied kannte.
:3. Die Bücherregale, die er in den siebziger Jahren gebaut hatte, standen noch immer an denselben Wänden, mit denselben Büchern.
:4. Von diesen Büchern hatte er die meisten gelesen und erinnerte sich noch an sie, was er für ausreichend hielt, auch wenn er sie seltener aufschlug als früher.
:5. Es regnete seit dem Morgen mit der geduldigen Beharrlichkeit des Oktobers, und Dmitri saß am Fenster mit seinem Tee und schaute auf die nasse Straße.
:6. Weil Regen das Fenster zu einem anderen Ort macht, von dem aus man die Stadt sieht, ohne Teil von ihr zu sein.
:7. Jelena klingelte um halb drei, ohne vorher anzurufen, was ihre Art war.
:8. Das hatte Dmitri früher manchmal störend gefunden, und er hielt es jetzt für eine der angenehmeren Eigenschaften alter Freundschaften, diese Freiheit vom Protokoll.
:9. Sie brachte die Kälte der Straße mit, und er half ihr mit dem Mantel und machte neuen Tee, weil der alte kalt geworden war, ohne dass er es bemerkt hatte.
:10. Sie setzten sich an den runden Tisch, der für eine Person zu groß und für zwei genau richtig war.
:11. Sie sprachen über den Regen, über Herrn Volkov, den Nachbarn aus dem zweiten Stock, der letzte Woche gestorben war.
:12. Ruhig und ohne Drama, wie Menschen sterben, die ihr Leben vollständig gelebt haben.
:13. Jelena erzählte, dass sie ihm manchmal beim Einkaufen geholfen hatte, was Dmitri nicht gewusst hatte, was ihm etwas über Jelena sagte, das er nach vierzig Jahren noch nicht gewusst hatte.
:14. Das waren die Gespräche, die sie führten, aus dem konkreten Material des alltäglichen Lebens, ohne die Ambition, tiefer zu gehen.
:15. Das halten manche für Oberflächlichkeit, und Dmitri hielt es für eine Form von Vertrauen, das keine Tiefe mehr beweisen muss, weil es längst bewiesen ist.
:16. Jelena fragte, ob er noch lese, und er sagte manchmal, und sie sagte weniger als früher.
:17. In diesen drei Sätzen war eine Unterhaltung über vierzig Jahre, die präziser war als viele längere Gespräche, die er mit anderen Menschen geführt hatte.
:18. Als sie nach einer Stunde ihren Mantel anzog, sagte er, sie solle bald wiederkommen.
:19. Sie sagte ja, machen wir das, mit dem Ton von jemandem, der es meint, ohne einen Termin zu nennen.
:20. Bei alten Freundschaften bedeutet das dasselbe wie ein Termin, weil beide wissen, dass es stimmt.
:21. Die Tür schloss sich, und er hörte ihre Schritte auf der Treppe, bis er sie nicht mehr hörte.
:22. Dann war die Wohnung wieder still, aber mit der Stille nach einem Gespräch, die eine andere Qualität hat als die Stille davor.
:23. Sie war wärmer und weniger leer.
:24. Er setzte sich an den Tisch, sah Jelenas halbvolle Tasse, trank seinen eigenen kalten Tee, und dachte, dass alte Freundschaften etwas haben, das neue nicht haben.
:25. Nicht mehr Tiefe, aber mehr Geschichte, und Geschichte ist manchmal das Leichteste, was man tragen kann.
:26. Weil man es so lange trägt, dass man das Gewicht nicht mehr spürt.
:27. Er machte das Licht an, weil der Abend begonnen hatte, und die Wohnung wurde heller.
:28. Der Regen fiel weiter, und das war gut.
|}
=== 4 ===
:A félig teli csésze.
:1. Dmitri húsz éve lakott egyedül a negyedik emeleti lakásban, annak az embernek a nyugodt magától értetődésével, akinek az egyedüllét már nem igényel magyarázatot.
:2. Olyan teljesen az élete részévé vált, hogy már nem is érzékelte, ami nem veszteség volt, hanem megszokás.
:3. A megszokás pedig néha a legjobb, amit egy helyzetről mondani lehet.
:4. A könyvespolcok ugyanazokon a falakon álltak, mint a hetvenes évek óta, ugyanazokkal a könyvekkel.
:5. A legtöbbjüket elolvasta, és még emlékezett rájuk, amit elegendőnek tartott.
:6. Néha, amikor elment egy polc mellett, és meglátott egy címet, visszatért az olvasás emléke.
:7. Visszatért a hely, az idő és az akkori állapota, ami a jelenlét saját formája volt.
:8. Ehhez már nem kellettek a könyvek, csak a címek.
:9. Az októberi eső olyanná változtatta a várost, ami csendesebb volt a szokásosnál.
:10. Üres járdákkal és a nedves utca fényével, amelyet Dmitri az ablakból nézett.
:11. Olyan ember elengedett figyelmével nézte, aki nem keres semmit, és ezért látni tudja, ami ott van.
:12. Jelena bejelentés nélkül csengetett, ahogy szokott.
:13. Dmitrit ez régebben néha zavarta, most azonban a régi barátságok egyik jelének tekintette.
:14. A protokolltól való szabadság volt ez, amely akkor jön létre, ha két ember elég sokáig élt egymás mellett.
:15. Olyan sokáig, hogy a forma már nem helyettesíti a funkciót.
:16. Jelena magával hozta az utca hidegét, ő pedig segített neki a kabáttal, és új teát készített.
:17. A régi tea kihűlt, ők pedig leültek a szoba közepén álló kerek asztalhoz.
:18. Az asztal egy embernek túl nagy volt, kettőnek pontosan megfelelő, amit Dmitri néha gondolt, de soha nem mondott.
:19. Beszéltek az esőről és Volkov úrról, a második emeleti szomszédról, aki a múlt héten halt meg.
:20. Nyugodtan és a halálnak néha adott súly nélkül beszéltek róla, mert Volkov teljesen leélt egy régi életet.
:21. Ez a legjobb lezárás, amelyet egy élet kaphat, és a gyász meg a tisztelet nem zárják ki egymást.
:22. Néha ugyanaz a gesztus mindkettő.
:23. Jelena elmesélte, hogy néha segített neki bevásárolni, amit Dmitri nem tudott.
:24. Ez a nem tudás mondott neki valamit Jelenáról, ami negyven év után is új volt.
:25. Ez meglepte, mert azt hitte, ismeri őt.
:26. És mert az, ha negyven éve ismert ember még meg tud lepni, a meglepetés egyik legkellemesebb formája.
:27. A beszélgetéseik a mindennapok konkrét anyagából voltak, anélkül hogy mélyebbre akartak volna menni.
:28. Ezt egyesek felszínességnek tartják, pedig valójában olyan barátság jele, amelynek már nem kell mélységet bizonyítania.
:29. Mert a mélység már rég bizonyított, ezért könnyű lehet anélkül, hogy sekély volna.
:30. Jelena megkérdezte, olvas-e még, ő azt mondta, néha, mire Jelena azt mondta, kevesebbet, mint régen.
:31. Ebben a rövid cserében benne volt egy negyvenéves beszélgetés, pontosabban, mint sok hosszabb beszélgetésben.
:32. Mert a régi barátok megtanulták, hogy kevés szó néha többet hordoz, mint sok.
:33. Amikor Jelena felvette a kabátját, Dmitri azt mondta neki, jöjjön hamarosan újra.
:34. Jelena azt mondta, igen, csináljuk így, dátum nélkül, annak az embernek a hangján, aki komolyan gondolja.
:35. Régi barátságoknál ez ugyanazt jelenti, mint egy dátum, mert mindketten tudják, hogy igaz.
:36. Az ebben való bizalom olyan biztonság, amelyet naptár nem tud helyettesíteni.
:37. Az ajtó becsukódott, és Dmitri hallotta a lépteit a lépcsőn, amíg már nem hallotta őket.
:38. Aztán a lakás újra csendes lett, de a beszélgetés utáni csenddel.
:39. Ez melegebb és kevésbé üres volt, mint az előtte lévő csend, mert a beszélgetések hagynak valamit maguk után.
:40. Akkor is, ha az ember nem tudja pontosan megmondani, mit.
:41. Megitta a hideg teáját, Jelena félig teli csészéjét nézte, és arra gondolt, hogy a régi barátságoknak saját minőségük van.
:42. Olyan minőségük, amelyet újként nem lehet előállítani, mert idő kell hozzá.
:43. Az idő az egyetlen dolog, amelyet nem lehet utánozni, ami nyugtató gondolat, ha az embernek elég van belőle.
:44. Felkapcsolta a villanyt, mert elkezdődött az este, és a lakás világosabb lett.
:45. Odakint tovább esett az eső, és ez jó volt, több pedig erre az estére nem kellett.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A félig teli csésze. - Die halbvolle Tasse.
:1. Dmitri húsz éve lakott egyedül a negyedik emeleti lakásban, annak az embernek a nyugodt magától értetődésével, akinek az egyedüllét már nem igényel magyarázatot. - Dmitri hatte die Wohnung im vierten Stock seit zwanzig Jahren allein bewohnt, mit der ruhigen Selbstverständlichkeit von jemandem, für den Alleinsein aufgehört hat, ein Zustand zu sein, der kommentiert werden muss.
:2. Olyan teljesen az élete részévé vált, hogy már nem is érzékelte, ami nem veszteség volt, hanem megszokás. - Weil er so vollständig Teil des Lebens geworden ist, dass er aufgehört hat, wahrgenommen zu werden, was kein Verlust ist, sondern Eingewöhnung.
:3. A megszokás pedig néha a legjobb, amit egy helyzetről mondani lehet. - Und Eingewöhnung ist manchmal das Beste, was man über eine Situation sagen kann.
:4. A könyvespolcok ugyanazokon a falakon álltak, mint a hetvenes évek óta, ugyanazokkal a könyvekkel. - Die Bücherregale standen an denselben Wänden wie seit den siebziger Jahren, mit denselben Büchern.
:5. A legtöbbjüket elolvasta, és még emlékezett rájuk, amit elegendőnek tartott. - Von denen er die meisten gelesen hatte und an die er sich noch erinnerte, was er für ausreichend hielt.
:6. Néha, amikor elment egy polc mellett, és meglátott egy címet, visszatért az olvasás emléke. - Manchmal, wenn er an einem Regal vorbeiging und einen Titel sah, kam die Erinnerung an das Lesen zurück.
:7. Visszatért a hely, az idő és az akkori állapota, ami a jelenlét saját formája volt. - An den Ort und die Zeit und den Zustand, in dem er gewesen war, was eine eigene Form von Gegenwart ist.
:8. Ehhez már nem kellettek a könyvek, csak a címek. - Die keine Bücher mehr braucht, nur die Titel.
:9. Az októberi eső olyanná változtatta a várost, ami csendesebb volt a szokásosnál. - Der Oktoberregen hatte die Stadt in etwas verwandelt, das ruhiger war als sonst.
:10. Üres járdákkal és a nedves utca fényével, amelyet Dmitri az ablakból nézett. - Mit den leeren Bürgersteigen und dem Glanz der nassen Straße, und Dmitri saß am Fenster und schaute auf dieses veränderte Bild.
:11. Olyan ember elengedett figyelmével nézte, aki nem keres semmit, és ezért látni tudja, ami ott van. - Mit der entspannten Aufmerksamkeit von jemandem, der nichts sucht und deswegen sehen kann, was da ist.
:12. Jelena bejelentés nélkül csengetett, ahogy szokott. - Jelena klingelte ohne Ankündigung, was ihre Art war.
:13. Dmitrit ez régebben néha zavarta, most azonban a régi barátságok egyik jelének tekintette. - Das hatte Dmitri früher manchmal störend gefunden und was er jetzt als eines der Zeichen betrachtete, die alte Freundschaften von jüngeren unterscheiden.
:14. A protokolltól való szabadság volt ez, amely akkor jön létre, ha két ember elég sokáig élt egymás mellett. - Diese Freiheit vom Protokoll, die entsteht, wenn zwei Menschen so lange genug miteinander gelebt haben.
:15. Olyan sokáig, hogy a forma már nem helyettesíti a funkciót. - Dass die Form aufgehört hat, die Funktion zu ersetzen.
:16. Jelena magával hozta az utca hidegét, ő pedig segített neki a kabáttal, és új teát készített. - Sie brachte die Kälte der Straße mit, er half ihr mit dem Mantel, machte neuen Tee.
:17. A régi tea kihűlt, ők pedig leültek a szoba közepén álló kerek asztalhoz. - Weil der alte kalt geworden war, und sie setzten sich an den runden Tisch in der Mitte des Zimmers.
:18. Az asztal egy embernek túl nagy volt, kettőnek pontosan megfelelő, amit Dmitri néha gondolt, de soha nem mondott. - Der für eine Person zu groß und für zwei genau richtig war, was Dmitri manchmal dachte und nie sagte.
:19. Beszéltek az esőről és Volkov úrról, a második emeleti szomszédról, aki a múlt héten halt meg. - Sie sprachen über den Regen, über Herrn Volkov, den Nachbarn aus dem zweiten Stock, der letzte Woche gestorben war.
:20. Nyugodtan és a halálnak néha adott súly nélkül beszéltek róla, mert Volkov teljesen leélt egy régi életet. - Ruhig und ohne die Schwere, die dem Tod manchmal gegeben wird, weil Volkov ein altes Leben vollständig gelebt hatte.
:21. Ez a legjobb lezárás, amelyet egy élet kaphat, és a gyász meg a tisztelet nem zárják ki egymást. - Was der beste Abschluss ist, den ein Leben haben kann, und weil Trauer und Respekt sich nicht ausschließen.
:22. Néha ugyanaz a gesztus mindkettő. - Sondern manchmal dieselbe Geste sind.
:23. Jelena elmesélte, hogy néha segített neki bevásárolni, amit Dmitri nem tudott. - Jelena erzählte, dass sie ihm manchmal beim Einkaufen geholfen hatte, was Dmitri nicht gewusst hatte.
:24. Ez a nem tudás mondott neki valamit Jelenáról, ami negyven év után is új volt. - Und dieses Nicht-Gewusst-Haben sagte ihm etwas über Jelena, das nach vierzig Jahren noch neu war.
:25. Ez meglepte, mert azt hitte, ismeri őt. - Was ihn überraschte, weil er gedacht hatte, dass er sie kannte.
:26. És mert az, ha negyven éve ismert ember még meg tud lepni, a meglepetés egyik legkellemesebb formája. - Und weil das Überraschtwerden von jemandem, den man seit vierzig Jahren kennt, eine der angenehmsten Formen von Überraschung ist.
:27. A beszélgetéseik a mindennapok konkrét anyagából voltak, anélkül hogy mélyebbre akartak volna menni. - Die Gespräche, die sie führten, waren aus dem konkreten Material des Alltags, ohne die Ambition, tiefer zu gehen.
:28. Ezt egyesek felszínességnek tartják, pedig valójában olyan barátság jele, amelynek már nem kell mélységet bizonyítania. - Was manche für Oberflächlichkeit halten und was in Wirklichkeit das Zeichen einer Freundschaft ist, die keine Tiefe mehr beweisen muss.
:29. Mert a mélység már rég bizonyított, ezért könnyű lehet anélkül, hogy sekély volna. - Weil sie längst bewiesen ist, und die deswegen leicht sein kann, ohne flach zu sein.
:30. Jelena megkérdezte, olvas-e még, ő azt mondta, néha, mire Jelena azt mondta, kevesebbet, mint régen. - Jelena fragte, ob er noch lese, er sagte manchmal, sie sagte weniger als früher.
:31. Ebben a rövid cserében benne volt egy negyvenéves beszélgetés, pontosabban, mint sok hosszabb beszélgetésben. - In diesem kurzen Austausch war eine Unterhaltung über vierzig Jahre, die präziser war als viele längere.
:32. Mert a régi barátok megtanulták, hogy kevés szó néha többet hordoz, mint sok. - Weil alte Freunde gelernt haben, dass wenige Worte manchmal mehr tragen als viele.
:33. Amikor Jelena felvette a kabátját, Dmitri azt mondta neki, jöjjön hamarosan újra. - Als sie ihren Mantel nahm, sagte er, sie solle bald wiederkommen.
:34. Jelena azt mondta, igen, csináljuk így, dátum nélkül, annak az embernek a hangján, aki komolyan gondolja. - Und sie sagte ja, machen wir das, ohne Datum, mit dem Ton von jemandem, der es meint.
:35. Régi barátságoknál ez ugyanazt jelenti, mint egy dátum, mert mindketten tudják, hogy igaz. - Was bei alten Freundschaften dasselbe bedeutet wie ein Datum, weil beide wissen, dass es stimmt.
:36. Az ebben való bizalom olyan biztonság, amelyet naptár nem tud helyettesíteni. - Und weil das Vertrauen darauf eine Form von Sicherheit ist, die kein Kalender ersetzen kann.
:37. Az ajtó becsukódott, és Dmitri hallotta a lépteit a lépcsőn, amíg már nem hallotta őket. - Die Tür schloss sich, er hörte ihre Schritte auf der Treppe, bis er sie nicht mehr hörte.
:38. Aztán a lakás újra csendes lett, de a beszélgetés utáni csenddel. - Und dann war die Wohnung wieder still, aber mit der Stille nach einem Gespräch.
:39. Ez melegebb és kevésbé üres volt, mint az előtte lévő csend, mert a beszélgetések hagynak valamit maguk után. - Die wärmer ist und weniger leer als die Stille davor, weil Gespräche etwas hinterlassen.
:40. Akkor is, ha az ember nem tudja pontosan megmondani, mit. - Auch wenn man nicht sagen kann, was genau.
:41. Megitta a hideg teáját, Jelena félig teli csészéjét nézte, és arra gondolt, hogy a régi barátságoknak saját minőségük van. - Er trank seinen kalten Tee, schaute auf Jelenas halbvolle Tasse, und dachte, dass alte Freundschaften eine Qualität haben.
:42. Olyan minőségük, amelyet újként nem lehet előállítani, mert idő kell hozzá. - Die neu nicht hergestellt werden kann, weil sie Zeit braucht.
:43. Az idő az egyetlen dolog, amelyet nem lehet utánozni, ami nyugtató gondolat, ha az embernek elég van belőle. - Und dass Zeit das Einzige ist, das man nicht nachmachen kann, was ein beruhigender Gedanke ist, wenn man genug davon hat.
:44. Felkapcsolta a villanyt, mert elkezdődött az este, és a lakás világosabb lett. - Er machte das Licht an, weil der Abend begonnen hatte, und die Wohnung wurde heller.
:45. Odakint tovább esett az eső, és ez jó volt, több pedig erre az estére nem kellett. - Draußen regnete es weiter, und das war gut, und mehr war für diesen Abend nicht nötig.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Die halbvolle Tasse.
:1. Dmitri hatte die Wohnung im vierten Stock seit zwanzig Jahren allein bewohnt, mit der ruhigen Selbstverständlichkeit von jemandem, für den Alleinsein aufgehört hat, ein Zustand zu sein, der kommentiert werden muss.
:2. Weil er so vollständig Teil des Lebens geworden ist, dass er aufgehört hat, wahrgenommen zu werden, was kein Verlust ist, sondern Eingewöhnung.
:3. Und Eingewöhnung ist manchmal das Beste, was man über eine Situation sagen kann.
:4. Die Bücherregale standen an denselben Wänden wie seit den siebziger Jahren, mit denselben Büchern.
:5. Von denen er die meisten gelesen hatte und an die er sich noch erinnerte, was er für ausreichend hielt.
:6. Manchmal, wenn er an einem Regal vorbeiging und einen Titel sah, kam die Erinnerung an das Lesen zurück.
:7. An den Ort und die Zeit und den Zustand, in dem er gewesen war, was eine eigene Form von Gegenwart ist.
:8. Die keine Bücher mehr braucht, nur die Titel.
:9. Der Oktoberregen hatte die Stadt in etwas verwandelt, das ruhiger war als sonst.
:10. Mit den leeren Bürgersteigen und dem Glanz der nassen Straße, und Dmitri saß am Fenster und schaute auf dieses veränderte Bild.
:11. Mit der entspannten Aufmerksamkeit von jemandem, der nichts sucht und deswegen sehen kann, was da ist.
:12. Jelena klingelte ohne Ankündigung, was ihre Art war.
:13. Das hatte Dmitri früher manchmal störend gefunden und was er jetzt als eines der Zeichen betrachtete, die alte Freundschaften von jüngeren unterscheiden.
:14. Diese Freiheit vom Protokoll, die entsteht, wenn zwei Menschen so lange genug miteinander gelebt haben.
:15. Dass die Form aufgehört hat, die Funktion zu ersetzen.
:16. Sie brachte die Kälte der Straße mit, er half ihr mit dem Mantel, machte neuen Tee.
:17. Weil der alte kalt geworden war, und sie setzten sich an den runden Tisch in der Mitte des Zimmers.
:18. Der für eine Person zu groß und für zwei genau richtig war, was Dmitri manchmal dachte und nie sagte.
:19. Sie sprachen über den Regen, über Herrn Volkov, den Nachbarn aus dem zweiten Stock, der letzte Woche gestorben war.
:20. Ruhig und ohne die Schwere, die dem Tod manchmal gegeben wird, weil Volkov ein altes Leben vollständig gelebt hatte.
:21. Was der beste Abschluss ist, den ein Leben haben kann, und weil Trauer und Respekt sich nicht ausschließen.
:22. Sondern manchmal dieselbe Geste sind.
:23. Jelena erzählte, dass sie ihm manchmal beim Einkaufen geholfen hatte, was Dmitri nicht gewusst hatte.
:24. Und dieses Nicht-Gewusst-Haben sagte ihm etwas über Jelena, das nach vierzig Jahren noch neu war.
:25. Was ihn überraschte, weil er gedacht hatte, dass er sie kannte.
:26. Und weil das Überraschtwerden von jemandem, den man seit vierzig Jahren kennt, eine der angenehmsten Formen von Überraschung ist.
:27. Die Gespräche, die sie führten, waren aus dem konkreten Material des Alltags, ohne die Ambition, tiefer zu gehen.
:28. Was manche für Oberflächlichkeit halten und was in Wirklichkeit das Zeichen einer Freundschaft ist, die keine Tiefe mehr beweisen muss.
:29. Weil sie längst bewiesen ist, und die deswegen leicht sein kann, ohne flach zu sein.
:30. Jelena fragte, ob er noch lese, er sagte manchmal, sie sagte weniger als früher.
:31. In diesem kurzen Austausch war eine Unterhaltung über vierzig Jahre, die präziser war als viele längere.
:32. Weil alte Freunde gelernt haben, dass wenige Worte manchmal mehr tragen als viele.
:33. Als sie ihren Mantel nahm, sagte er, sie solle bald wiederkommen.
:34. Und sie sagte ja, machen wir das, ohne Datum, mit dem Ton von jemandem, der es meint.
:35. Was bei alten Freundschaften dasselbe bedeutet wie ein Datum, weil beide wissen, dass es stimmt.
:36. Und weil das Vertrauen darauf eine Form von Sicherheit ist, die kein Kalender ersetzen kann.
:37. Die Tür schloss sich, er hörte ihre Schritte auf der Treppe, bis er sie nicht mehr hörte.
:38. Und dann war die Wohnung wieder still, aber mit der Stille nach einem Gespräch.
:39. Die wärmer ist und weniger leer als die Stille davor, weil Gespräche etwas hinterlassen.
:40. Auch wenn man nicht sagen kann, was genau.
:41. Er trank seinen kalten Tee, schaute auf Jelenas halbvolle Tasse, und dachte, dass alte Freundschaften eine Qualität haben.
:42. Die neu nicht hergestellt werden kann, weil sie Zeit braucht.
:43. Und dass Zeit das Einzige ist, das man nicht nachmachen kann, was ein beruhigender Gedanke ist, wenn man genug davon hat.
:44. Er machte das Licht an, weil der Abend begonnen hatte, und die Wohnung wurde heller.
:45. Draußen regnete es weiter, und das war gut, und mehr war für diesen Abend nicht nötig.
|}
=== 5 ===
:A régi barátságok ideje.
:1. Dmitri húsz éve lakott egyedül a negyedik emeleti lakásban, annak az embernek a nyugodt magától értetődésével, akinek egy állapotot már nem kell kommentálnia, mert annyira teljesen az élete részévé vált, hogy megszűnt észrevenni.
:2. Ez nem veszteség volt, hanem a megszokás legmélyebb formája, és a megszokás néha a legőszintébb dolog, amit egy életformáról mondani lehet, mert már nincs szüksége igazolásra.
:3. A könyvespolcok ugyanazokon a falakon álltak, mint a hetvenes évek óta, ugyanazokkal a könyvekkel, amelyeknek a többségét elolvasta, és amelyekre még emlékezett, amit elegendőnek tartott.
:4. Néha, amikor meglátott egy címet, nem a tartalom emléke tért vissza, hanem az olvasás állapota, a hely és az idő, valamint az az ember, aki akkor volt, ami a jelenlét saját formája.
:5. Ez a jelenlét nem igényel ismétlést ahhoz, hogy valódi legyen.
:6. Az októberi eső olyasmivé változtatta a várost, ami csendesebb volt a megszokott állapotánál, üres járdákkal és a nedves utca fényével.
:7. Dmitri az ablaknál ült, és ezt a megváltozott képet olyan ember nyitott figyelmével nézte, aki nem keres semmit, ami feltétele annak, hogy az ember azt lássa, ami ott van.
:8. És hogy ne változtassa azonnal valami mássá.
:9. Jelena bejelentés nélkül csengetett, ami az ő szokása volt, és amit Dmitri régebben néha zavarónak talált, most viszont a régi barátságok egyik csalhatatlan jelének tekintett.
:10. Ez a protokolltól való szabadság akkor jön létre, amikor két ember elég hosszú ideig élt egymás mellett ahhoz, hogy a forma már ne helyettesítse a funkciót.
:11. És a forma már csak akkor jelenik meg, amikor valóban szükség van rá.
:12. Jelena magával hozta az utca hidegét, Dmitri segített neki a kabáttal, majd friss teát készített, mert a régi kihűlt anélkül, hogy észrevette volna.
:13. Leültek a szoba közepén álló kerek asztalhoz, amely egy embernek túl nagy volt, kettőnek viszont pontosan megfelelő, amit Dmitri néha gondolt, de soha nem mondott ki.
:14. Mert bizonyos megfigyelések azáltal őrzik meg az értéküket, hogy az ember megtartja őket magának.
:15. Beszéltek az esőről és Volkov úrról, a második emeleti szomszédról, aki az előző héten halt meg, nyugodtan és anélkül a színpadias súly nélkül, amelyet a halálnak néha adnak.
:16. Volkov hosszú életet élt végig, ami a legjobb lezárás, amelyet egy élet kaphat, és a gyász meg a tisztelet nem zárják ki egymást, hanem néha ugyanaz a csendes gesztus.
:17. Jelena elmesélte, hogy néha segített neki bevásárolni, amit Dmitri nem tudott, és ez a nem tudás annak a felfedezésnek a sajátos minőségét hordozta, amelyet hosszú idő után teszünk valakiről.
:18. Olyan emberekről, akikről azt hisszük, ismerjük őket; ilyenkor a kép nem kijavul, hanem kiegészül, és megmutatja, hogy az emberek összetettebbek a róluk vezetett változatainknál.
:19. Akkor is így van ez, ha ezek a változatok jók.
:20. A beszélgetéseik a mindennapok konkrét anyagából épültek, anélkül hogy mélyebbre akartak volna menni, amit egyesek felszínességnek tartanak.
:21. Valójában azonban ez annak a barátságnak a jele, amelynek már nem kell bizonyítania a mélységét, mert már bizonyított, és ezért könnyű lehet anélkül, hogy sekély volna.
:22. Ez a különbség aközött a barátság között, amely még akar valamit, és aközött, amely már az, ami.
:23. Jelena megkérdezte, olvas-e még, ő azt mondta, néha, Jelena pedig azt, hogy kevesebbet, mint régen, és ebben a rövid váltásban több volt, mint sok hosszabb beszélgetésben.
:24. Mert a régi barátok megtanulták, hogy a rövidség nem rövidítés, hanem lepárlás, azoknak az éveknek az eredménye, amelyekben a fölösleges eltűnt, és csak az maradt, ami tart.
:25. Amikor Jelena felvette a kabátját, Dmitri azt mondta neki, jöjjön hamarosan újra, ő pedig azt mondta, igen, csináljuk így, dátum nélkül.
:26. Régi barátságoknál ez a legmegbízhatóbb forma, mert megállapodás helyett bizalmon alapul, és az ilyen bizalomnak olyan anyaga van, amelyet semmilyen naptár nem pótolhat.
:27. Abban mutatkozik meg, hogy az ember tudja: a másik komolyan gondolja, anélkül hogy bizonyítania kellene.
:28. Az ajtó azzal a halk, ismerős hanggal csukódott be, amellyel az ember sokszor hallotta már becsukódni, és Dmitri hallotta Jelena lépteit a lépcsőn.
:29. Hallotta őket, amíg fel nem oldódtak a ház csendjében, és akkor a lakás újra csendes lett, de ez már a beszélgetés utáni csend volt.
:30. Ennek más volt a textúrája, mint az előtte lévő csendnek: melegebb és lakottabb, mert a beszélgetések hagynak maguk után valamit, aminek nincs szava, de érezhető.
:31. Megitta a hideg teáját, Jelena félig teli csészéjét nézte, és arra gondolt, hogy a régi barátságoknak olyan minőségük van, amelyet nem lehet előállítani, mert idő kell hozzá.
:32. Az idő az egyetlen dolog, amelyet nem lehet utánozni, ami megnyugtató gondolat, ha az embernek elég volt belőle ahhoz, hogy valamit kezdjen vele.
:33. Felkapcsolta a villanyt, a lakás világosabb lett, az eső tovább hullott, egyenletesen és szándék nélkül.
:34. Az este elkezdődött azoknak az estéknek a csendes megbízhatóságával, amelyek nem adnak ígéretet és nem mondanak ítéletet, hanem egyszerűen megérkeznek.
:35. És ez néha elég.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A régi barátságok ideje. - Die Zeit alter Freundschaften.
:1. Dmitri húsz éve lakott egyedül a negyedik emeleti lakásban, annak az embernek a nyugodt magától értetődésével, akinek egy állapotot már nem kell kommentálnia, mert annyira teljesen az élete részévé vált, hogy megszűnt észrevenni. - Dmitri hatte die Wohnung im vierten Stock seit zwanzig Jahren allein bewohnt, mit der ruhigen Selbstverständlichkeit von jemandem, für den ein Zustand aufgehört hat, kommentiert zu werden, weil er so vollständig Teil des Lebens geworden ist, dass er aufgehört hat, wahrgenommen zu werden.
:2. Ez nem veszteség volt, hanem a megszokás legmélyebb formája, és a megszokás néha a legőszintébb dolog, amit egy életformáról mondani lehet, mert már nincs szüksége igazolásra. - Das war kein Verlust, sondern die tiefste Form von Eingewöhnung, und Eingewöhnung ist manchmal das Ehrlichste, was man über eine Lebensform sagen kann, weil sie keine Rechtfertigung mehr braucht.
:3. A könyvespolcok ugyanazokon a falakon álltak, mint a hetvenes évek óta, ugyanazokkal a könyvekkel, amelyeknek a többségét elolvasta, és amelyekre még emlékezett, amit elegendőnek tartott. - Die Bücherregale standen an denselben Wänden wie seit den siebziger Jahren, mit denselben Büchern, von denen er die meisten gelesen hatte und an die er sich erinnerte, was er für ausreichend hielt.
:4. Néha, amikor meglátott egy címet, nem a tartalom emléke tért vissza, hanem az olvasás állapota, a hely és az idő, valamint az az ember, aki akkor volt, ami a jelenlét saját formája. - Manchmal, wenn er einen Titel sah, kam die Erinnerung nicht an den Inhalt, sondern an den Zustand des Lesens, an den Ort und die Zeit und die Person, die er damals gewesen war, was eine eigene Form von Gegenwart ist.
:5. Ez a jelenlét nem igényel ismétlést ahhoz, hogy valódi legyen. - Diese Gegenwart braucht keine Wiederholung, um wirklich zu sein.
:6. Az októberi eső olyasmivé változtatta a várost, ami csendesebb volt a megszokott állapotánál, üres járdákkal és a nedves utca fényével. - Der Oktoberregen hatte die Stadt in etwas verwandelt, das ruhiger war als sein Normalzustand, mit den leeren Bürgersteigen und dem Glanz der nassen Straße.
:7. Dmitri az ablaknál ült, és ezt a megváltozott képet olyan ember nyitott figyelmével nézte, aki nem keres semmit, ami feltétele annak, hogy az ember azt lássa, ami ott van. - Dmitri saß am Fenster und schaute auf dieses veränderte Bild mit der offenen Aufmerksamkeit von jemandem, der nichts sucht, was die Voraussetzung ist dafür, zu sehen, was da ist.
:8. És hogy ne változtassa azonnal valami mássá. - Ohne es sofort in etwas anderes zu verwandeln.
:9. Jelena bejelentés nélkül csengetett, ami az ő szokása volt, és amit Dmitri régebben néha zavarónak talált, most viszont a régi barátságok egyik csalhatatlan jelének tekintett. - Jelena klingelte ohne Ankündigung, was ihre Art war und was Dmitri früher manchmal störend gefunden hatte und was er jetzt als eines der untrüglichen Zeichen betrachtete, die alte Freundschaften von jüngeren unterscheiden.
:10. Ez a protokolltól való szabadság akkor jön létre, amikor két ember elég hosszú ideig élt egymás mellett ahhoz, hogy a forma már ne helyettesítse a funkciót. - Diese Freiheit vom Protokoll entsteht, wenn zwei Menschen so lange genug miteinander gelebt haben, dass die Form aufgehört hat, die Funktion zu ersetzen.
:11. És a forma már csak akkor jelenik meg, amikor valóban szükség van rá. - Und die Form erscheint nur noch dann, wenn sie wirklich gebraucht wird.
:12. Jelena magával hozta az utca hidegét, Dmitri segített neki a kabáttal, majd friss teát készített, mert a régi kihűlt anélkül, hogy észrevette volna. - Sie brachte die Kälte der Straße mit, er half ihr mit dem Mantel, machte neuen Tee, weil der alte kalt geworden war ohne sein Bemerken.
:13. Leültek a szoba közepén álló kerek asztalhoz, amely egy embernek túl nagy volt, kettőnek viszont pontosan megfelelő, amit Dmitri néha gondolt, de soha nem mondott ki. - Sie setzten sich an den runden Tisch, der für eine Person zu groß und für zwei genau richtig war, was Dmitri manchmal dachte und nie sagte.
:14. Mert bizonyos megfigyelések azáltal őrzik meg az értéküket, hogy az ember megtartja őket magának. - Weil manche Beobachtungen ihren Wert dadurch behalten, dass man sie für sich behält.
:15. Beszéltek az esőről és Volkov úrról, a második emeleti szomszédról, aki az előző héten halt meg, nyugodtan és anélkül a színpadias súly nélkül, amelyet a halálnak néha adnak. - Sie sprachen über den Regen, über Herrn Volkov, den Nachbarn aus dem zweiten Stock, der letzte Woche gestorben war, ruhig und ohne die performative Schwere, die dem Tod manchmal gegeben wird.
:16. Volkov hosszú életet élt végig, ami a legjobb lezárás, amelyet egy élet kaphat, és a gyász meg a tisztelet nem zárják ki egymást, hanem néha ugyanaz a csendes gesztus. - Volkov hatte ein langes Leben vollständig gelebt, was der beste Abschluss ist, den ein Leben haben kann, und Trauer und Respekt schließen sich nicht aus, sondern sind manchmal dieselbe stille Geste.
:17. Jelena elmesélte, hogy néha segített neki bevásárolni, amit Dmitri nem tudott, és ez a nem tudás annak a felfedezésnek a sajátos minőségét hordozta, amelyet hosszú idő után teszünk valakiről. - Jelena erzählte, dass sie ihm manchmal beim Einkaufen geholfen hatte, was Dmitri nicht gewusst hatte, und dieses Nicht-Gewusst-Haben hatte die spezifische Qualität von Entdeckungen, die man nach langer Zeit über Menschen macht.
:18. Olyan emberekről, akikről azt hisszük, ismerjük őket; ilyenkor a kép nem kijavul, hanem kiegészül, és megmutatja, hogy az emberek összetettebbek a róluk vezetett változatainknál. - Über Menschen, die man zu kennen glaubt; eine Verschiebung im Bild, die das Bild nicht korrigiert, sondern ergänzt, und die zeigt, dass Menschen komplexer sind als die Versionen, die wir von ihnen führen.
:19. Akkor is így van ez, ha ezek a változatok jók. - Auch wenn die Versionen gut sind.
:20. A beszélgetéseik a mindennapok konkrét anyagából épültek, anélkül hogy mélyebbre akartak volna menni, amit egyesek felszínességnek tartanak. - Die Gespräche, die sie führten, waren aus dem konkreten Material des Alltags, ohne die Ambition, tiefer zu gehen, was manche für Oberflächlichkeit halten.
:21. Valójában azonban ez annak a barátságnak a jele, amelynek már nem kell bizonyítania a mélységét, mert már bizonyított, és ezért könnyű lehet anélkül, hogy sekély volna. - In Wirklichkeit ist es das Zeichen einer Freundschaft, die keine Tiefe mehr beweisen muss, weil sie bewiesen ist, und die deswegen leicht sein kann, ohne flach zu sein.
:22. Ez a különbség aközött a barátság között, amely még akar valamit, és aközött, amely már az, ami. - Das ist der Unterschied zwischen einer Freundschaft, die noch etwas will, und einer, die bereits ist, was sie ist.
:23. Jelena megkérdezte, olvas-e még, ő azt mondta, néha, Jelena pedig azt, hogy kevesebbet, mint régen, és ebben a rövid váltásban több volt, mint sok hosszabb beszélgetésben. - Jelena fragte, ob er noch lese, er sagte manchmal, sie sagte weniger als früher, und in diesem kurzen Austausch lag mehr als in vielen längeren Gesprächen.
:24. Mert a régi barátok megtanulták, hogy a rövidség nem rövidítés, hanem lepárlás, azoknak az éveknek az eredménye, amelyekben a fölösleges eltűnt, és csak az maradt, ami tart. - Weil alte Freunde gelernt haben, dass Kürze keine Verkürzung ist, sondern Destillation, das Ergebnis von Jahren, in denen das Unnötige weggelassen wurde, bis das blieb, was trägt.
:25. Amikor Jelena felvette a kabátját, Dmitri azt mondta neki, jöjjön hamarosan újra, ő pedig azt mondta, igen, csináljuk így, dátum nélkül. - Als sie ihren Mantel nahm, sagte er, sie solle bald wiederkommen, und sie sagte ja, machen wir das, ohne Datum.
:26. Régi barátságoknál ez a legmegbízhatóbb forma, mert megállapodás helyett bizalmon alapul, és az ilyen bizalomnak olyan anyaga van, amelyet semmilyen naptár nem pótolhat. - Bei alten Freundschaften ist das das Verlässlichste, weil es auf Vertrauen basiert statt auf Vereinbarung, und weil Vertrauen dieser Art eine Substanz hat, die kein Kalender ersetzen kann.
:27. Abban mutatkozik meg, hogy az ember tudja: a másik komolyan gondolja, anélkül hogy bizonyítania kellene. - Sie zeigt sich darin, dass man weiß, der andere meint es, ohne dass er es beweisen muss.
:28. Az ajtó azzal a halk, ismerős hanggal csukódott be, amellyel az ember sokszor hallotta már becsukódni, és Dmitri hallotta Jelena lépteit a lépcsőn. - Die Tür schloss sich mit dem leisen, vertrauten Geräusch einer Tür, die man oft schließen gehört hat, und er hörte ihre Schritte auf der Treppe.
:29. Hallotta őket, amíg fel nem oldódtak a ház csendjében, és akkor a lakás újra csendes lett, de ez már a beszélgetés utáni csend volt. - Er hörte sie, bis sie sich in der Stille des Hauses auflösten, und dann war die Wohnung wieder still, aber mit der Stille nach einem Gespräch.
:30. Ennek más volt a textúrája, mint az előtte lévő csendnek: melegebb és lakottabb, mert a beszélgetések hagynak maguk után valamit, aminek nincs szava, de érezhető. - Sie hatte eine andere Textur als die Stille davor, wärmer und bewohnter, weil Gespräche etwas hinterlassen, das keine Worte hat, aber spürbar ist.
:31. Megitta a hideg teáját, Jelena félig teli csészéjét nézte, és arra gondolt, hogy a régi barátságoknak olyan minőségük van, amelyet nem lehet előállítani, mert idő kell hozzá. - Er trank seinen kalten Tee, schaute auf Jelenas halbvolle Tasse, und dachte, dass alte Freundschaften eine Qualität haben, die nicht hergestellt werden kann, weil sie Zeit braucht.
:32. Az idő az egyetlen dolog, amelyet nem lehet utánozni, ami megnyugtató gondolat, ha az embernek elég volt belőle ahhoz, hogy valamit kezdjen vele. - Zeit ist das Einzige, das man nicht nachmachen kann, was ein beruhigender Gedanke ist, wenn man genug davon hatte, um etwas daraus zu machen.
:33. Felkapcsolta a villanyt, a lakás világosabb lett, az eső tovább hullott, egyenletesen és szándék nélkül. - Er machte das Licht an, die Wohnung wurde heller, der Regen fiel weiter, gleichmäßig und ohne Absicht.
:34. Az este elkezdődött azoknak az estéknek a csendes megbízhatóságával, amelyek nem adnak ígéretet és nem mondanak ítéletet, hanem egyszerűen megérkeznek. - Der Abend begann mit der stillen Verlässlichkeit von Abenden, die kein Versprechen geben und kein Urteil, sondern einfach kommen.
:35. És ez néha elég. - Was manchmal genug ist.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Die Zeit alter Freundschaften.
:1. Dmitri hatte die Wohnung im vierten Stock seit zwanzig Jahren allein bewohnt, mit der ruhigen Selbstverständlichkeit von jemandem, für den ein Zustand aufgehört hat, kommentiert zu werden, weil er so vollständig Teil des Lebens geworden ist, dass er aufgehört hat, wahrgenommen zu werden.
:2. Das war kein Verlust, sondern die tiefste Form von Eingewöhnung, und Eingewöhnung ist manchmal das Ehrlichste, was man über eine Lebensform sagen kann, weil sie keine Rechtfertigung mehr braucht.
:3. Die Bücherregale standen an denselben Wänden wie seit den siebziger Jahren, mit denselben Büchern, von denen er die meisten gelesen hatte und an die er sich erinnerte, was er für ausreichend hielt.
:4. Manchmal, wenn er einen Titel sah, kam die Erinnerung nicht an den Inhalt, sondern an den Zustand des Lesens, an den Ort und die Zeit und die Person, die er damals gewesen war, was eine eigene Form von Gegenwart ist.
:5. Diese Gegenwart braucht keine Wiederholung, um wirklich zu sein.
:6. Der Oktoberregen hatte die Stadt in etwas verwandelt, das ruhiger war als sein Normalzustand, mit den leeren Bürgersteigen und dem Glanz der nassen Straße.
:7. Dmitri saß am Fenster und schaute auf dieses veränderte Bild mit der offenen Aufmerksamkeit von jemandem, der nichts sucht, was die Voraussetzung ist dafür, zu sehen, was da ist.
:8. Ohne es sofort in etwas anderes zu verwandeln.
:9. Jelena klingelte ohne Ankündigung, was ihre Art war und was Dmitri früher manchmal störend gefunden hatte und was er jetzt als eines der untrüglichen Zeichen betrachtete, die alte Freundschaften von jüngeren unterscheiden.
:10. Diese Freiheit vom Protokoll entsteht, wenn zwei Menschen so lange genug miteinander gelebt haben, dass die Form aufgehört hat, die Funktion zu ersetzen.
:11. Und die Form erscheint nur noch dann, wenn sie wirklich gebraucht wird.
:12. Sie brachte die Kälte der Straße mit, er half ihr mit dem Mantel, machte neuen Tee, weil der alte kalt geworden war ohne sein Bemerken.
:13. Sie setzten sich an den runden Tisch, der für eine Person zu groß und für zwei genau richtig war, was Dmitri manchmal dachte und nie sagte.
:14. Weil manche Beobachtungen ihren Wert dadurch behalten, dass man sie für sich behält.
:15. Sie sprachen über den Regen, über Herrn Volkov, den Nachbarn aus dem zweiten Stock, der letzte Woche gestorben war, ruhig und ohne die performative Schwere, die dem Tod manchmal gegeben wird.
:16. Volkov hatte ein langes Leben vollständig gelebt, was der beste Abschluss ist, den ein Leben haben kann, und Trauer und Respekt schließen sich nicht aus, sondern sind manchmal dieselbe stille Geste.
:17. Jelena erzählte, dass sie ihm manchmal beim Einkaufen geholfen hatte, was Dmitri nicht gewusst hatte, und dieses Nicht-Gewusst-Haben hatte die spezifische Qualität von Entdeckungen, die man nach langer Zeit über Menschen macht.
:18. Über Menschen, die man zu kennen glaubt; eine Verschiebung im Bild, die das Bild nicht korrigiert, sondern ergänzt, und die zeigt, dass Menschen komplexer sind als die Versionen, die wir von ihnen führen.
:19. Auch wenn die Versionen gut sind.
:20. Die Gespräche, die sie führten, waren aus dem konkreten Material des Alltags, ohne die Ambition, tiefer zu gehen, was manche für Oberflächlichkeit halten.
:21. In Wirklichkeit ist es das Zeichen einer Freundschaft, die keine Tiefe mehr beweisen muss, weil sie bewiesen ist, und die deswegen leicht sein kann, ohne flach zu sein.
:22. Das ist der Unterschied zwischen einer Freundschaft, die noch etwas will, und einer, die bereits ist, was sie ist.
:23. Jelena fragte, ob er noch lese, er sagte manchmal, sie sagte weniger als früher, und in diesem kurzen Austausch lag mehr als in vielen längeren Gesprächen.
:24. Weil alte Freunde gelernt haben, dass Kürze keine Verkürzung ist, sondern Destillation, das Ergebnis von Jahren, in denen das Unnötige weggelassen wurde, bis das blieb, was trägt.
:25. Als sie ihren Mantel nahm, sagte er, sie solle bald wiederkommen, und sie sagte ja, machen wir das, ohne Datum.
:26. Bei alten Freundschaften ist das das Verlässlichste, weil es auf Vertrauen basiert statt auf Vereinbarung, und weil Vertrauen dieser Art eine Substanz hat, die kein Kalender ersetzen kann.
:27. Sie zeigt sich darin, dass man weiß, der andere meint es, ohne dass er es beweisen muss.
:28. Die Tür schloss sich mit dem leisen, vertrauten Geräusch einer Tür, die man oft schließen gehört hat, und er hörte ihre Schritte auf der Treppe.
:29. Er hörte sie, bis sie sich in der Stille des Hauses auflösten, und dann war die Wohnung wieder still, aber mit der Stille nach einem Gespräch.
:30. Sie hatte eine andere Textur als die Stille davor, wärmer und bewohnter, weil Gespräche etwas hinterlassen, das keine Worte hat, aber spürbar ist.
:31. Er trank seinen kalten Tee, schaute auf Jelenas halbvolle Tasse, und dachte, dass alte Freundschaften eine Qualität haben, die nicht hergestellt werden kann, weil sie Zeit braucht.
:32. Zeit ist das Einzige, das man nicht nachmachen kann, was ein beruhigender Gedanke ist, wenn man genug davon hatte, um etwas daraus zu machen.
:33. Er machte das Licht an, die Wohnung wurde heller, der Regen fiel weiter, gleichmäßig und ohne Absicht.
:34. Der Abend begann mit der stillen Verlässlichkeit von Abenden, die kein Versprechen geben und kein Urteil, sondern einfach kommen.
:35. Was manchmal genug ist.
|}
== 30 ==
=== 1 ===
:Nikolai kertje.
:1. Nikolai hatvannégy éves, és egy kis faluban él, ahol van egy régi kertje.
:2. A kertet még a nagyapja ültette, és almafák állnak benne, amelyek már öregek és fáradtak.
:3. November van, a tél hamarosan megérkezik, Nikolai pedig minden nap dolgozik a kertben.
:4. Levágja a régi ágakat, összegereblyézi az elszáradt leveleket, és tudja, hogy hamarosan jön a fagy.
:5. Mégis tovább dolgozik, mert fontos neki a kert, és mert a kert a nagyapjától maradt rá.
:6. Egy reggelen köd van, és Nikolai éppen a kertben dolgozik, amikor meglát egy nőt a ködben.
:7. A nő közelebb jön, Nikolai pedig felismeri, mert Sofia az, aki ebből a faluból származik.
:8. Sofia sokáig távol volt, sok évet töltött a városban, most pedig újra itt van.
:9. Nikolai azt mondja: „Sofia? Te vagy az?”
:10. Sofia azt mondja: „Igen. Szervusz, Nikolai.”
:11. Egymásra néznek, és hosszú szünet következik, mielőtt Nikolai azt mondja, jöjjön be, teát készít.
:12. Bemmennek a konyhába, amely kicsi és meleg, és amelyben ég a kályha.
:13. Nikolai teát készít, aztán leülnek az öreg asztalhoz, amelyen repedések vannak.
:14. Nikolai megkérdezi, mióta van újra itt, Sofia pedig azt mondja, egy hete.
:15. Nikolai bólint, Sofia kinéz az ablakon, és azt mondja, hogy a szülői ház még áll.
:16. Nikolai azt mondja, igen, de munka kell hozzá, Sofia pedig azt mondja, tudja.
:17. Teát isznak, és csend van, de ez a csend rendben van, mert gyerekkoruk óta ismerik egymást.
:18. Sofia megkérdezi, dolgozik-e még a kertben, Nikolai pedig azt mondja, igen, minden nap.
:19. Sofia megkérdezi, novemberben is, Nikolai pedig elmosolyodik, és azt mondja, novemberben különösen.
:20. Sofia érti ezt, és azt mondja, az apja is így csinálta.
:21. Nikolai azt mondja, tudja, mert néha segített neki, Sofia pedig ránéz.
:22. Sofia azt mondja, ezt nem tudta, Nikolai pedig azt mondja, az apja sokat beszélt a kertjéről.
:23. Tovább isszák a teát, amely meleg és jó, miközben odakint köd és hideg van.
:24. A konyhában azonban meleg van, és ez a meleg most többet jelent, mint amit mondani kellene róla.
:25. Sofia megkérdezi, teremnek-e még almák, Nikolai pedig azt mondja, néhány terem, de nem sok.
:26. Azt is hozzáteszi, hogy amelyek még teremnek, azok nagyon jók, Sofia pedig aznap először elmosolyodik.
:27. Sofia azt mondja, ezt elhiszi neki, és a mondat egyszerűsége miatt igaznak hangzik.
:28. Egy óra múlva Sofia feláll, és azt mondja, mennie kell.
:29. Nikolai azt mondja, jöjjön vissza holnap, mert a kert szép a ködben.
:30. Sofia ránéz, és azt mondja, igen, talán, ami nem ígéret, de nem is elutasítás.
:31. Elmegy, Nikolai pedig a konyhában marad, és a két üres csészét nézi.
:32. Sofiára gondol, a kertre gondol, és a nagyapjára gondol, aki a kertet ültette.
:33. Lekapcsolja a villanyt, lefekszik, és tudja, hogy másnap reggel újra a kertben fog dolgozni.
:34. Ez így jó.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Nikolai kertje. - Nikolais Garten.
:1. Nikolai hatvannégy éves, és egy kis faluban él, ahol van egy régi kertje. - Nikolai ist 64 Jahre alt und wohnt in einem kleinen Dorf, wo er einen alten Garten hat.
:2. A kertet még a nagyapja ültette, és almafák állnak benne, amelyek már öregek és fáradtak. - Den Garten hat sein Großvater gepflanzt, und es gibt Apfelbäume darin, die alt und müde sind.
:3. November van, a tél hamarosan megérkezik, Nikolai pedig minden nap dolgozik a kertben. - Es ist November, der Winter kommt bald, und Nikolai arbeitet jeden Tag im Garten.
:4. Levágja a régi ágakat, összegereblyézi az elszáradt leveleket, és tudja, hogy hamarosan jön a fagy. - Er schneidet alte Äste ab, räumt alte Blätter auf, und er weiß, dass der Frost bald kommt.
:5. Mégis tovább dolgozik, mert fontos neki a kert, és mert a kert a nagyapjától maradt rá. - Aber er arbeitet trotzdem, weil ihm der Garten wichtig ist und weil der Garten von seinem Großvater kommt.
:6. Egy reggelen köd van, és Nikolai éppen a kertben dolgozik, amikor meglát egy nőt a ködben. - An einem Morgen ist Nebel, und Nikolai arbeitet im Garten, als er eine Frau im Nebel sieht.
:7. A nő közelebb jön, Nikolai pedig felismeri, mert Sofia az, aki ebből a faluból származik. - Die Frau kommt näher, und Nikolai erkennt sie, weil es Sofia ist, die aus diesem Dorf kommt.
:8. Sofia sokáig távol volt, sok évet töltött a városban, most pedig újra itt van. - Sofia war lange weg, viele Jahre in der Stadt, und jetzt ist sie wieder hier.
:9. Nikolai azt mondja: „Sofia? Te vagy az?” - Nikolai sagt: „Sofia? Bist du das?“
:10. Sofia azt mondja: „Igen. Szervusz, Nikolai.” - Sofia sagt: „Ja. Hallo Nikolai.“
:11. Egymásra néznek, és hosszú szünet következik, mielőtt Nikolai azt mondja, jöjjön be, teát készít. - Sie schauen sich an, und es ist eine lange Pause, bevor Nikolai sagt, sie solle reinkommen, er mache Tee.
:12. Bemmennek a konyhába, amely kicsi és meleg, és amelyben ég a kályha. - Sie gehen in die Küche, die klein und warm ist und in der der Ofen brennt.
:13. Nikolai teát készít, aztán leülnek az öreg asztalhoz, amelyen repedések vannak. - Nikolai macht Tee, und dann setzen sie sich an den alten Tisch, der Risse hat.
:14. Nikolai megkérdezi, mióta van újra itt, Sofia pedig azt mondja, egy hete. - Nikolai fragt, wie lange sie schon zurück ist, und Sofia sagt, seit einer Woche.
:15. Nikolai bólint, Sofia kinéz az ablakon, és azt mondja, hogy a szülői ház még áll. - Nikolai nickt, Sofia schaut aus dem Fenster, und sie sagt, dass das Elternhaus noch steht.
:16. Nikolai azt mondja, igen, de munka kell hozzá, Sofia pedig azt mondja, tudja. - Nikolai sagt, ja, aber es brauche Arbeit, und Sofia sagt, sie weiß es.
:17. Teát isznak, és csend van, de ez a csend rendben van, mert gyerekkoruk óta ismerik egymást. - Sie trinken Tee, und es ist still, aber die Stille ist in Ordnung, weil sie sich seit der Kindheit kennen.
:18. Sofia megkérdezi, dolgozik-e még a kertben, Nikolai pedig azt mondja, igen, minden nap. - Sofia fragt, ob er noch im Garten arbeitet, und Nikolai sagt, ja, jeden Tag.
:19. Sofia megkérdezi, novemberben is, Nikolai pedig elmosolyodik, és azt mondja, novemberben különösen. - Sofia fragt, im November auch, und Nikolai lächelt und sagt, im November besonders.
:20. Sofia érti ezt, és azt mondja, az apja is így csinálta. - Sofia versteht das und sagt, dass ihr Vater das auch so gemacht hat.
:21. Nikolai azt mondja, tudja, mert néha segített neki, Sofia pedig ránéz. - Nikolai sagt, er weiß es, weil er ihm manchmal geholfen hat, und Sofia schaut ihn an.
:22. Sofia azt mondja, ezt nem tudta, Nikolai pedig azt mondja, az apja sokat beszélt a kertjéről. - Sofia sagt, dass sie das nicht wusste, und Nikolai sagt, dass ihr Vater viel von seinem Garten gesprochen hat.
:23. Tovább isszák a teát, amely meleg és jó, miközben odakint köd és hideg van. - Sie trinken weiter den Tee, der warm und gut ist, während draußen Nebel und Kälte sind.
:24. A konyhában azonban meleg van, és ez a meleg most többet jelent, mint amit mondani kellene róla. - Aber in der Küche ist es warm, und diese Wärme bedeutet jetzt mehr, als man darüber sagen müsste.
:25. Sofia megkérdezi, teremnek-e még almák, Nikolai pedig azt mondja, néhány terem, de nem sok. - Sofia fragt, ob die Äpfel noch kommen, und Nikolai sagt, manche kommen, aber nicht viele.
:26. Azt is hozzáteszi, hogy amelyek még teremnek, azok nagyon jók, Sofia pedig aznap először elmosolyodik. - Er fügt hinzu, dass die, die noch kommen, sehr gut sind, und Sofia lächelt zum ersten Mal an diesem Tag.
:27. Sofia azt mondja, ezt elhiszi neki, és a mondat egyszerűsége miatt igaznak hangzik. - Sofia sagt, dass sie ihm das glaubt, und wegen der Einfachheit des Satzes klingt er wahr.
:28. Egy óra múlva Sofia feláll, és azt mondja, mennie kell. - Nach einer Stunde steht Sofia auf und sagt, dass sie gehen muss.
:29. Nikolai azt mondja, jöjjön vissza holnap, mert a kert szép a ködben. - Nikolai sagt, sie solle morgen wiederkommen, weil der Garten schön im Nebel ist.
:30. Sofia ránéz, és azt mondja, igen, talán, ami nem ígéret, de nem is elutasítás. - Sofia schaut ihn an und sagt, ja, vielleicht, was kein Versprechen ist, aber auch keine Ablehnung.
:31. Elmegy, Nikolai pedig a konyhában marad, és a két üres csészét nézi. - Sie geht, und Nikolai bleibt in der Küche und schaut auf die zwei leeren Tassen.
:32. Sofiára gondol, a kertre gondol, és a nagyapjára gondol, aki a kertet ültette. - Er denkt an Sofia, an den Garten und an seinen Großvater, der den Garten gepflanzt hat.
:33. Lekapcsolja a villanyt, lefekszik, és tudja, hogy másnap reggel újra a kertben fog dolgozni. - Er macht das Licht aus, geht ins Bett, und weiß, dass er morgen früh wieder im Garten arbeiten wird.
:34. Ez így jó. - Das ist gut so.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Nikolais Garten.
:1. Nikolai ist 64 Jahre alt und wohnt in einem kleinen Dorf, wo er einen alten Garten hat.
:2. Den Garten hat sein Großvater gepflanzt, und es gibt Apfelbäume darin, die alt und müde sind.
:3. Es ist November, der Winter kommt bald, und Nikolai arbeitet jeden Tag im Garten.
:4. Er schneidet alte Äste ab, räumt alte Blätter auf, und er weiß, dass der Frost bald kommt.
:5. Aber er arbeitet trotzdem, weil ihm der Garten wichtig ist und weil der Garten von seinem Großvater kommt.
:6. An einem Morgen ist Nebel, und Nikolai arbeitet im Garten, als er eine Frau im Nebel sieht.
:7. Die Frau kommt näher, und Nikolai erkennt sie, weil es Sofia ist, die aus diesem Dorf kommt.
:8. Sofia war lange weg, viele Jahre in der Stadt, und jetzt ist sie wieder hier.
:9. Nikolai sagt: „Sofia? Bist du das?“
:10. Sofia sagt: „Ja. Hallo Nikolai.“
:11. Sie schauen sich an, und es ist eine lange Pause, bevor Nikolai sagt, sie solle reinkommen, er mache Tee.
:12. Sie gehen in die Küche, die klein und warm ist und in der der Ofen brennt.
:13. Nikolai macht Tee, und dann setzen sie sich an den alten Tisch, der Risse hat.
:14. Nikolai fragt, wie lange sie schon zurück ist, und Sofia sagt, seit einer Woche.
:15. Nikolai nickt, Sofia schaut aus dem Fenster, und sie sagt, dass das Elternhaus noch steht.
:16. Nikolai sagt, ja, aber es brauche Arbeit, und Sofia sagt, sie weiß es.
:17. Sie trinken Tee, und es ist still, aber die Stille ist in Ordnung, weil sie sich seit der Kindheit kennen.
:18. Sofia fragt, ob er noch im Garten arbeitet, und Nikolai sagt, ja, jeden Tag.
:19. Sofia fragt, im November auch, und Nikolai lächelt und sagt, im November besonders.
:20. Sofia versteht das und sagt, dass ihr Vater das auch so gemacht hat.
:21. Nikolai sagt, er weiß es, weil er ihm manchmal geholfen hat, und Sofia schaut ihn an.
:22. Sofia sagt, dass sie das nicht wusste, und Nikolai sagt, dass ihr Vater viel von seinem Garten gesprochen hat.
:23. Sie trinken weiter den Tee, der warm und gut ist, während draußen Nebel und Kälte sind.
:24. Aber in der Küche ist es warm, und diese Wärme bedeutet jetzt mehr, als man darüber sagen müsste.
:25. Sofia fragt, ob die Äpfel noch kommen, und Nikolai sagt, manche kommen, aber nicht viele.
:26. Er fügt hinzu, dass die, die noch kommen, sehr gut sind, und Sofia lächelt zum ersten Mal an diesem Tag.
:27. Sofia sagt, dass sie ihm das glaubt, und wegen der Einfachheit des Satzes klingt er wahr.
:28. Nach einer Stunde steht Sofia auf und sagt, dass sie gehen muss.
:29. Nikolai sagt, sie solle morgen wiederkommen, weil der Garten schön im Nebel ist.
:30. Sofia schaut ihn an und sagt, ja, vielleicht, was kein Versprechen ist, aber auch keine Ablehnung.
:31. Sie geht, und Nikolai bleibt in der Küche und schaut auf die zwei leeren Tassen.
:32. Er denkt an Sofia, an den Garten und an seinen Großvater, der den Garten gepflanzt hat.
:33. Er macht das Licht aus, geht ins Bett, und weiß, dass er morgen früh wieder im Garten arbeiten wird.
:34. Das ist gut so.
|}
=== 2 ===
:A kert a ködben.
:1. Nikolai soha nem hagyta el a nagyapja kertjét, azokban az években sem, amikor a fák kevesebbet teremtek, és most sem, amikor a november elvitte az utolsó leveleket.
:2. Tudta, hogy a fagy két-három hét múlva megérkezik, talán korábban, de ez nem változtatott azon, hogy a kerthez tartozó munka még elvégzendő volt.
:3. Minden reggel kint dolgozott a régi szerszámokkal, amelyek még a nagyapjától maradtak rá.
:4. A munkának olyan nyugodt szabályossága volt, amelyet az ember már nem kérdőjelez meg, mert a kérdezés semmit sem változtat, az abbahagyás viszont nagyon sokat.
:5. A köd azon a reggelen korán jött, és maradt, ahogy a novemberi köd maradni szokott, sietség nélkül.
:6. Nikolai ágakat vágott, és maga körül hallgatta a falu csendjét, amely más volt, mint a város csendje: mélyebb, és azok nélkül a zajok nélkül, amelyek a városi csendet csak elfedik.
:7. Akkor látta meg Sofiát, amikor előlépett a ködből: először csak egy körvonal volt, aztán egy nő, aztán valaki, akit ismert.
:8. Szüksége volt egy pillanatra, mert sok év úgy változtatja meg az ember arcát, hogy előbb le kell fordítani, mielőtt az ember megérti.
:9. Tizenkét éve nem látták egymást, és az első, amit Sofia mondott, az ő neve volt, kérdésként.
:10. Az első, amit Nikolai mondott, az Sofia neve volt, válaszként, és ez volt a viszontlátás.
:11. Behívta a konyhába, mert odakint túl hideg volt egy hosszú beszélgetéshez.
:12. És mert azoknak az embereknek a beszélgetéseihez, akik régóta nem látták egymást, meleg kell: nem képletesen, hanem a kályha és a tea konkrét melege.
:13. Leültek a régi asztalhoz, amely repedezett volt, és abból az időből származott, amelyet mindketten még ismertek.
:14. Nikolai teát készített, a konyhában pedig ott volt a fa és az öreg kő illata, amely az ilyen házakban mindig jelen van.
:15. Sofia megkérdezte, dolgozik-e még a kertben, ő pedig azt mondta, igen, novemberben is, különösen novemberben.
:16. Amikor ezt mondta, Sofia úgy mosolygott, hogy látszott rajta: érti, mert az apja is pontosan így csinálta.
:17. Nikolai ezt tudta, mert néha segített az apjának, amit Sofia nem tudott.
:18. Ez a nem tudás kis ablakot nyitott a múltba, amelyen mindketten röviden benéztek, anélkül hogy sokat mondtak volna.
:19. Beszéltek a szülői házról, amelynek javításokra volt szüksége, és a faluról, amely megváltozott is, meg nem is.
:20. Apró, konkrét dolgokról beszéltek, a tea melegebb lett, aztán elfogyott, és a mondatok közötti csend nem volt kellemetlen.
:21. Ez olyan ember csendje volt, akinek az embernek nem kell állandóan bizonyítania valamit.
:22. Amikor Sofia felállt, Nikolai azt mondta neki, jöjjön vissza holnap, mert a kert szép a ködben.
:23. Ez különös meghívás volt, mégis a megfelelő, mert ezzel mondta el azt, amit mondani akart, anélkül hogy közvetlenül kimondta volna.
:24. Sofia röviden ránézett, és azt mondta, talán, ami ebben az összefüggésben több volt, mint egy talán.
:25. Nikolai a konyhában maradt, maga előtt a két üres csészével, és egy ideig az asztalt nézte.
:26. Aztán lekapcsolta a villanyt, lefeküdt, és másnap reggel újra kiment majd a kertbe, mint mindig.
:27. Csak most ennek volt egy kicsi, új oka is.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A kert a ködben. - Der Garten im Nebel.
:1. Nikolai soha nem hagyta el a nagyapja kertjét, azokban az években sem, amikor a fák kevesebbet teremtek, és most sem, amikor a november elvitte az utolsó leveleket. - Nikolai hatte den Garten seines Großvaters nie aufgegeben, auch nicht in den Jahren, in denen die Bäume weniger trugen, und auch nicht jetzt, wo der November die letzten Blätter geholt hatte.
:2. Tudta, hogy a fagy két-három hét múlva megérkezik, talán korábban, de ez nem változtatott azon, hogy a kerthez tartozó munka még elvégzendő volt. - Er wusste, dass der Frost in zwei, drei Wochen kommen würde, vielleicht früher, aber das änderte nichts daran, dass die Arbeit des Gartens noch zu tun war.
:3. Minden reggel kint dolgozott a régi szerszámokkal, amelyek még a nagyapjától maradtak rá. - Er arbeitete jeden Morgen draußen, mit dem alten Werkzeug, das noch von seinem Großvater stammte.
:4. A munkának olyan nyugodt szabályossága volt, amelyet az ember már nem kérdőjelez meg, mert a kérdezés semmit sem változtat, az abbahagyás viszont nagyon sokat. - Die Arbeit hatte die ruhige Regelmäßigkeit von etwas, das man nicht mehr hinterfragt, weil das Hinterfragen nichts verändert, aber das Aufhören sehr viel.
:5. A köd azon a reggelen korán jött, és maradt, ahogy a novemberi köd maradni szokott, sietség nélkül. - Der Nebel kam an diesem Morgen früh und blieb, wie Nebel im November bleibt, ohne Eile.
:6. Nikolai ágakat vágott, és maga körül hallgatta a falu csendjét, amely más volt, mint a város csendje: mélyebb, és azok nélkül a zajok nélkül, amelyek a városi csendet csak elfedik. - Nikolai schnitt Äste und hörte die Stille des Dorfes um sich herum, die anders war als die Stille der Stadt, tiefer und ohne die Geräusche, die Stille in der Stadt nur überdecken.
:7. Akkor látta meg Sofiát, amikor előlépett a ködből: először csak egy körvonal volt, aztán egy nő, aztán valaki, akit ismert. - Er sah Sofia, als sie aus dem Nebel kam, zuerst nur eine Silhouette, dann eine Frau, dann jemanden, den er kannte.
:8. Szüksége volt egy pillanatra, mert sok év úgy változtatja meg az ember arcát, hogy előbb le kell fordítani, mielőtt az ember megérti. - Er brauchte einen Moment, weil viele Jahre das Gesicht eines Menschen verändern auf eine Art, die man erst übersetzen muss, bevor man versteht.
:9. Tizenkét éve nem látták egymást, és az első, amit Sofia mondott, az ő neve volt, kérdésként. - Sie hatten sich seit zwölf Jahren nicht gesehen, und das Erste, was sie sagte, war sein Name, als Frage.
:10. Az első, amit Nikolai mondott, az Sofia neve volt, válaszként, és ez volt a viszontlátás. - Das Erste, was er sagte, war ihres, als Antwort, und das war das Wiedersehen.
:11. Behívta a konyhába, mert odakint túl hideg volt egy hosszú beszélgetéshez. - Er lud sie in die Küche ein, weil es draußen zu kalt war für ein langes Gespräch.
:12. És mert azoknak az embereknek a beszélgetéseihez, akik régóta nem látták egymást, meleg kell: nem képletesen, hanem a kályha és a tea konkrét melege. - Und weil Gespräche zwischen Menschen, die sich lange nicht gesehen haben, Wärme brauchen, nicht Metaphorisches, sondern das Konkrete des Ofens und des Tees.
:13. Leültek a régi asztalhoz, amely repedezett volt, és abból az időből származott, amelyet mindketten még ismertek. - Sie setzten sich an den alten Tisch, der Risse hatte und der aus einer Zeit stammte, die beide noch kannten.
:14. Nikolai teát készített, a konyhában pedig ott volt a fa és az öreg kő illata, amely az ilyen házakban mindig jelen van. - Nikolai machte Tee, und die Küche hatte den Geruch von Holz und altem Stein, der in Häusern dieser Art immer da ist.
:15. Sofia megkérdezte, dolgozik-e még a kertben, ő pedig azt mondta, igen, novemberben is, különösen novemberben. - Sofia fragte, ob er noch im Garten arbeite, und er sagte ja, auch im November, besonders im November.
:16. Amikor ezt mondta, Sofia úgy mosolygott, hogy látszott rajta: érti, mert az apja is pontosan így csinálta. - Als er das sagte, lächelte sie auf eine Art, die zeigte, dass sie das verstand, weil ihr Vater es genauso gemacht hatte.
:17. Nikolai ezt tudta, mert néha segített az apjának, amit Sofia nem tudott. - Das wusste Nikolai, weil er dem Vater manchmal geholfen hatte, was Sofia nicht gewusst hatte.
:18. Ez a nem tudás kis ablakot nyitott a múltba, amelyen mindketten röviden benéztek, anélkül hogy sokat mondtak volna. - Dieses Nicht-Wissen öffnete ein kleines Fenster in die Vergangenheit, durch das beide kurz schauten, ohne viel zu sagen.
:19. Beszéltek a szülői házról, amelynek javításokra volt szüksége, és a faluról, amely megváltozott is, meg nem is. - Sie sprachen über das Elternhaus, das Reparaturen brauchte, und über das Dorf, das sich verändert hatte und auch nicht.
:20. Apró, konkrét dolgokról beszéltek, a tea melegebb lett, aztán elfogyott, és a mondatok közötti csend nem volt kellemetlen. - Sie sprachen über kleine konkrete Dinge, und der Tee wurde wärmer und dann leer, und die Stille zwischen den Sätzen war nicht unangenehm.
:21. Ez olyan ember csendje volt, akinek az embernek nem kell állandóan bizonyítania valamit. - Es war die Stille von jemandem, dem man nicht ständig etwas beweisen muss.
:22. Amikor Sofia felállt, Nikolai azt mondta neki, jöjjön vissza holnap, mert a kert szép a ködben. - Als Sofia aufstand, sagte Nikolai, sie solle morgen wieder vorbeikommen, der Garten sei schön im Nebel.
:23. Ez különös meghívás volt, mégis a megfelelő, mert ezzel mondta el azt, amit mondani akart, anélkül hogy közvetlenül kimondta volna. - Das war eine seltsame Einladung und trotzdem die richtige, weil er damit sagte, was er sagen wollte, ohne es direkt zu sagen.
:24. Sofia röviden ránézett, és azt mondta, talán, ami ebben az összefüggésben több volt, mint egy talán. - Sofia schaute ihn an, kurz, und sagte vielleicht, was in diesem Zusammenhang mehr war als ein vielleicht.
:25. Nikolai a konyhában maradt, maga előtt a két üres csészével, és egy ideig az asztalt nézte. - Nikolai blieb in der Küche, mit den zwei leeren Tassen vor sich, und schaute eine Weile auf den Tisch.
:26. Aztán lekapcsolta a villanyt, lefeküdt, és másnap reggel újra kiment majd a kertbe, mint mindig. - Dann machte er das Licht aus und ging ins Bett, und morgen früh würde er wieder in den Garten gehen, wie immer.
:27. Csak most ennek volt egy kicsi, új oka is. - Nur hatte es jetzt einen kleinen, neuen Grund.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Der Garten im Nebel.
:1. Nikolai hatte den Garten seines Großvaters nie aufgegeben, auch nicht in den Jahren, in denen die Bäume weniger trugen, und auch nicht jetzt, wo der November die letzten Blätter geholt hatte.
:2. Er wusste, dass der Frost in zwei, drei Wochen kommen würde, vielleicht früher, aber das änderte nichts daran, dass die Arbeit des Gartens noch zu tun war.
:3. Er arbeitete jeden Morgen draußen, mit dem alten Werkzeug, das noch von seinem Großvater stammte.
:4. Die Arbeit hatte die ruhige Regelmäßigkeit von etwas, das man nicht mehr hinterfragt, weil das Hinterfragen nichts verändert, aber das Aufhören sehr viel.
:5. Der Nebel kam an diesem Morgen früh und blieb, wie Nebel im November bleibt, ohne Eile.
:6. Nikolai schnitt Äste und hörte die Stille des Dorfes um sich herum, die anders war als die Stille der Stadt, tiefer und ohne die Geräusche, die Stille in der Stadt nur überdecken.
:7. Er sah Sofia, als sie aus dem Nebel kam, zuerst nur eine Silhouette, dann eine Frau, dann jemanden, den er kannte.
:8. Er brauchte einen Moment, weil viele Jahre das Gesicht eines Menschen verändern auf eine Art, die man erst übersetzen muss, bevor man versteht.
:9. Sie hatten sich seit zwölf Jahren nicht gesehen, und das Erste, was sie sagte, war sein Name, als Frage.
:10. Das Erste, was er sagte, war ihres, als Antwort, und das war das Wiedersehen.
:11. Er lud sie in die Küche ein, weil es draußen zu kalt war für ein langes Gespräch.
:12. Und weil Gespräche zwischen Menschen, die sich lange nicht gesehen haben, Wärme brauchen, nicht Metaphorisches, sondern das Konkrete des Ofens und des Tees.
:13. Sie setzten sich an den alten Tisch, der Risse hatte und der aus einer Zeit stammte, die beide noch kannten.
:14. Nikolai machte Tee, und die Küche hatte den Geruch von Holz und altem Stein, der in Häusern dieser Art immer da ist.
:15. Sofia fragte, ob er noch im Garten arbeite, und er sagte ja, auch im November, besonders im November.
:16. Als er das sagte, lächelte sie auf eine Art, die zeigte, dass sie das verstand, weil ihr Vater es genauso gemacht hatte.
:17. Das wusste Nikolai, weil er dem Vater manchmal geholfen hatte, was Sofia nicht gewusst hatte.
:18. Dieses Nicht-Wissen öffnete ein kleines Fenster in die Vergangenheit, durch das beide kurz schauten, ohne viel zu sagen.
:19. Sie sprachen über das Elternhaus, das Reparaturen brauchte, und über das Dorf, das sich verändert hatte und auch nicht.
:20. Sie sprachen über kleine konkrete Dinge, und der Tee wurde wärmer und dann leer, und die Stille zwischen den Sätzen war nicht unangenehm.
:21. Es war die Stille von jemandem, dem man nicht ständig etwas beweisen muss.
:22. Als Sofia aufstand, sagte Nikolai, sie solle morgen wieder vorbeikommen, der Garten sei schön im Nebel.
:23. Das war eine seltsame Einladung und trotzdem die richtige, weil er damit sagte, was er sagen wollte, ohne es direkt zu sagen.
:24. Sofia schaute ihn an, kurz, und sagte vielleicht, was in diesem Zusammenhang mehr war als ein vielleicht.
:25. Nikolai blieb in der Küche, mit den zwei leeren Tassen vor sich, und schaute eine Weile auf den Tisch.
:26. Dann machte er das Licht aus und ging ins Bett, und morgen früh würde er wieder in den Garten gehen, wie immer.
:27. Nur hatte es jetzt einen kleinen, neuen Grund.
|}
=== 3 ===
:Egy kicsi, új ok.
:1. Nikolai soha nem hagyta el a nagyapja kertjét, amit a faluban egyesek makacsságnak tartottak, ő maga viszont olyasminek, amit nem kellett megneveznie.
:2. Mert azok a dolgok, amelyeket az ember magyarázat nélkül tesz, többnyire az igaziak.
:3. Az almafák öregek voltak, és kevesebbet teremtek, mint régen, ami öreg fáknál természetes.
:4. Nikolai mégis minden reggel kint dolgozott a nagyapja szerszámaival, amelyek még jók voltak.
:5. Mert a jó szerszámok tovább tartanak, mint azok az emberek, akik használják őket.
:6. A köd azon a reggelen korán jött, és maradt, ahogy a novemberi köd maradni szokott, sietség és bocsánatkérés nélkül.
:7. Nikolai régi ágakat vágott, körülötte pedig ott volt a falu csendje.
:8. Azoknak a helyeknek a sajátos csendje, amelyek már nem növekednek, de nem is tűnnek el.
:9. Sofia úgy jelent meg a ködből, mint valaki, akit az ember várt, anélkül hogy tudta volna.
:10. Először csak körvonal volt, aztán nő, aztán valaki, akit Nikolai ismert.
:11. Nikolainak szüksége volt egy pillanatra, mert tizenkét év lassan és szándék nélkül változtatja meg az ember arcát.
:12. Olyan módon, amelyet előbb olvasni kell, mielőtt az ember megérti.
:13. Kimondták egymás nevét, kérdésként és válaszként.
:14. Hosszú idő után ez a legőszintébb, amit mondani lehet, mert minden más feltételezi, hogy az ember tudja, hol kezdje.
:15. Behívta a konyhába, mert odakint a hideg rövidebbé tette volna a beszélgetést a szükségesnél.
:16. És mert azoknak az embereknek a beszélgetéseihez, akik régóta nem látták egymást, idő kell, hogy eljussanak oda, amik valójában.
:17. A konyha meleg volt, a kályha égett, az asztalon pedig ott voltak azok a repedések, amelyek mindig is ott voltak.
:18. Sofia leült, és úgy nézett körül, mint aki ismer egy szobát, és közben először látja.
:19. Mert tizenkét év a tekintetet is megváltoztatja.
:20. Nikolai teát készített, és beszélgetni kezdtek a szülői házról, amely javításra szorult.
:21. Beszéltek a faluról is, amely megváltozott, és mégsem egészen változott meg.
:22. Apró, konkrét dolgokról beszéltek, amelyek azoknak a beszélgetéseknek az anyagai, amelyek még nem tudják, milyen mélyre akarnak menni.
:23. Amikor Sofia megkérdezte, dolgozik-e még a kertben, novemberben is, Nikolai azt mondta, igen, különösen novemberben.
:24. Az erre megjelenő mosolya az aznapi első mosoly volt, és figyelmeztetés nélkül jött, ahogy az igaziak többnyire szoktak.
:25. Nikolai elmesélte, hogy néha segített az apjának, amit Sofia nem tudott.
:26. Ez a nem tudás megnyitott valamit közöttük, egy kis ablakot a közös múltba.
:27. Mindketten röviden benéztek rajta, anélkül hogy kommentálták volna.
:28. A tea elfogyott, és a mondatok közötti csend olyan ember csendje volt, akinek semmit sem kell bizonyítani.
:29. Ez a csend legjobb fajtája, mert nincs súlya.
:30. Amikor Sofia felállt, Nikolai azt mondta neki, jöjjön vissza holnap, mert a kert szép a ködben.
:31. Ez furcsa meghívás volt, és pontosan a megfelelő, mert ezzel elmondta, amit mondani akart, anélkül hogy a közvetlen utat választotta volna.
:32. A közvetlen út néha a rossz út.
:33. Sofia egy pillanatig ránézett, és azt mondta: talán.
:34. Ebben a talánban több volt, mint sok ígéretben.
:35. Nikolai a konyhában maradt, a két üres csészét nézte, és arra gondolt, hogy holnap a kert újra várni fogja.
:36. Mint mindig, csak most ennek volt egy kicsi, új oka is, ami nem nagy gondolat volt, de igazi.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Egy kicsi, új ok. - Ein kleiner neuer Grund.
:1. Nikolai soha nem hagyta el a nagyapja kertjét, amit a faluban egyesek makacsságnak tartottak, ő maga viszont olyasminek, amit nem kellett megneveznie. - Nikolai hatte den Garten seines Großvaters nie aufgegeben, was manche im Dorf für Sturheit hielten und was er selbst als etwas betrachtete, das er nicht benennen musste.
:2. Mert azok a dolgok, amelyeket az ember magyarázat nélkül tesz, többnyire az igaziak. - Weil Dinge, die man tut, ohne sie zu erklären, meistens die echten sind.
:3. Az almafák öregek voltak, és kevesebbet teremtek, mint régen, ami öreg fáknál természetes. - Die Apfelbäume waren alt und trugen weniger als früher, was normal ist für alte Bäume.
:4. Nikolai mégis minden reggel kint dolgozott a nagyapja szerszámaival, amelyek még jók voltak. - Nikolai arbeitete trotzdem jeden Morgen draußen, mit dem Werkzeug seines Großvaters, das noch gut war.
:5. Mert a jó szerszámok tovább tartanak, mint azok az emberek, akik használják őket. - Weil gute Werkzeuge länger halten als die Menschen, die sie benutzen.
:6. A köd azon a reggelen korán jött, és maradt, ahogy a novemberi köd maradni szokott, sietség és bocsánatkérés nélkül. - Der Nebel kam an diesem Morgen früh und blieb, wie Novembernebel bleibt, ohne Eile und ohne Entschuldigung.
:7. Nikolai régi ágakat vágott, körülötte pedig ott volt a falu csendje. - Nikolai schnitt alte Äste, und die Stille des Dorfes war um ihn herum.
:8. Azoknak a helyeknek a sajátos csendje, amelyek már nem növekednek, de nem is tűnnek el. - Die spezifische Stille von Orten, die nicht mehr wachsen, aber auch nicht verschwinden.
:9. Sofia úgy jelent meg a ködből, mint valaki, akit az ember várt, anélkül hogy tudta volna. - Sofia erschien aus dem Nebel wie jemand, den man erwartet hatte, ohne es zu wissen.
:10. Először csak körvonal volt, aztán nő, aztán valaki, akit Nikolai ismert. - Zuerst eine Silhouette, dann eine Frau, dann jemand, den er kannte.
:11. Nikolainak szüksége volt egy pillanatra, mert tizenkét év lassan és szándék nélkül változtatja meg az ember arcát. - Nikolai brauchte einen Moment, weil zwölf Jahre das Gesicht eines Menschen verändern, langsam und ohne Absicht.
:12. Olyan módon, amelyet előbb olvasni kell, mielőtt az ember megérti. - Auf eine Art, die man erst lesen muss, bevor man versteht.
:13. Kimondták egymás nevét, kérdésként és válaszként. - Sie sagten sich ihre Namen, Frage und Antwort.
:14. Hosszú idő után ez a legőszintébb, amit mondani lehet, mert minden más feltételezi, hogy az ember tudja, hol kezdje. - Das ist das Ehrlichste, was man nach langer Zeit sagen kann, weil alles andere voraussetzt, dass man weiß, wo man anfängt.
:15. Behívta a konyhába, mert odakint a hideg rövidebbé tette volna a beszélgetést a szükségesnél. - Er lud sie in die Küche ein, weil draußen die Kälte das Gespräch kürzer machen würde als nötig.
:16. És mert azoknak az embereknek a beszélgetéseihez, akik régóta nem látták egymást, idő kell, hogy eljussanak oda, amik valójában. - Und weil Gespräche zwischen Menschen, die sich lange nicht gesehen haben, Zeit brauchen, um zu dem zu kommen, was sie eigentlich sind.
:17. A konyha meleg volt, a kályha égett, az asztalon pedig ott voltak azok a repedések, amelyek mindig is ott voltak. - Die Küche war warm, der Ofen brannte, und der Tisch hatte die Risse, die er immer gehabt hatte.
:18. Sofia leült, és úgy nézett körül, mint aki ismer egy szobát, és közben először látja. - Sofia setzte sich und schaute sich um mit dem Blick von jemandem, der einen Raum kennt und ihn gleichzeitig zum ersten Mal sieht.
:19. Mert tizenkét év a tekintetet is megváltoztatja. - Weil zwölf Jahre auch den Blick verändern.
:20. Nikolai teát készített, és beszélgetni kezdtek a szülői házról, amely javításra szorult. - Er machte Tee, und sie sprachen über das Elternhaus, das Reparaturen brauchte.
:21. Beszéltek a faluról is, amely megváltozott, és mégsem egészen változott meg. - Sie sprachen über das Dorf, das sich verändert hatte und auch wieder nicht.
:22. Apró, konkrét dolgokról beszéltek, amelyek azoknak a beszélgetéseknek az anyagai, amelyek még nem tudják, milyen mélyre akarnak menni. - Sie sprachen über kleine konkrete Dinge, die das Material von Gesprächen sind, die noch nicht wissen, wie tief sie gehen wollen.
:23. Amikor Sofia megkérdezte, dolgozik-e még a kertben, novemberben is, Nikolai azt mondta, igen, különösen novemberben. - Als Sofia fragte, ob er noch im Garten arbeite, auch im November, sagte er ja, besonders im November.
:24. Az erre megjelenő mosolya az aznapi első mosoly volt, és figyelmeztetés nélkül jött, ahogy az igaziak többnyire szoktak. - Das Lächeln, das sie darauf zeigte, war das erste Lächeln des Tages, und es kam ohne Warnung, was die echten meistens tun.
:25. Nikolai elmesélte, hogy néha segített az apjának, amit Sofia nem tudott. - Er erzählte, dass er ihrem Vater manchmal geholfen hatte, was sie nicht gewusst hatte.
:26. Ez a nem tudás megnyitott valamit közöttük, egy kis ablakot a közös múltba. - Dieses Nicht-Gewusst-Haben öffnete etwas zwischen ihnen, ein kleines Fenster in eine gemeinsame Vergangenheit.
:27. Mindketten röviden benéztek rajta, anélkül hogy kommentálták volna. - Durch das beide kurz schauten, ohne es zu kommentieren.
:28. A tea elfogyott, és a mondatok közötti csend olyan ember csendje volt, akinek semmit sem kell bizonyítani. - Der Tee wurde leer, und die Stille zwischen den Sätzen war die Stille von jemandem, dem man nichts beweisen muss.
:29. Ez a csend legjobb fajtája, mert nincs súlya. - Das ist die beste Art von Stille, weil sie kein Gewicht hat.
:30. Amikor Sofia felállt, Nikolai azt mondta neki, jöjjön vissza holnap, mert a kert szép a ködben. - Als Sofia aufstand, sagte Nikolai, sie solle morgen wieder vorbeikommen, der Garten sei schön im Nebel.
:31. Ez furcsa meghívás volt, és pontosan a megfelelő, mert ezzel elmondta, amit mondani akart, anélkül hogy a közvetlen utat választotta volna. - Das war eine seltsame Einladung und genau die richtige, weil er damit sagte, was er sagen wollte, ohne den direkten Weg zu nehmen.
:32. A közvetlen út néha a rossz út. - Der direkte Weg ist manchmal der falsche.
:33. Sofia egy pillanatig ránézett, és azt mondta: talán. - Sofia schaute ihn an, einen Moment lang, und sagte vielleicht.
:34. Ebben a talánban több volt, mint sok ígéretben. - In diesem vielleicht war mehr als in vielen Zusagen.
:35. Nikolai a konyhában maradt, a két üres csészét nézte, és arra gondolt, hogy holnap a kert újra várni fogja. - Nikolai blieb in der Küche, schaute auf die zwei leeren Tassen, und dachte, dass morgen der Garten wieder auf ihn warten würde.
:36. Mint mindig, csak most ennek volt egy kicsi, új oka is, ami nem nagy gondolat volt, de igazi. - Wie immer, nur hatte das jetzt einen kleinen, neuen Grund, was kein großer Gedanke war, aber ein echter.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Ein kleiner neuer Grund.
:1. Nikolai hatte den Garten seines Großvaters nie aufgegeben, was manche im Dorf für Sturheit hielten und was er selbst als etwas betrachtete, das er nicht benennen musste.
:2. Weil Dinge, die man tut, ohne sie zu erklären, meistens die echten sind.
:3. Die Apfelbäume waren alt und trugen weniger als früher, was normal ist für alte Bäume.
:4. Nikolai arbeitete trotzdem jeden Morgen draußen, mit dem Werkzeug seines Großvaters, das noch gut war.
:5. Weil gute Werkzeuge länger halten als die Menschen, die sie benutzen.
:6. Der Nebel kam an diesem Morgen früh und blieb, wie Novembernebel bleibt, ohne Eile und ohne Entschuldigung.
:7. Nikolai schnitt alte Äste, und die Stille des Dorfes war um ihn herum.
:8. Die spezifische Stille von Orten, die nicht mehr wachsen, aber auch nicht verschwinden.
:9. Sofia erschien aus dem Nebel wie jemand, den man erwartet hatte, ohne es zu wissen.
:10. Zuerst eine Silhouette, dann eine Frau, dann jemand, den er kannte.
:11. Nikolai brauchte einen Moment, weil zwölf Jahre das Gesicht eines Menschen verändern, langsam und ohne Absicht.
:12. Auf eine Art, die man erst lesen muss, bevor man versteht.
:13. Sie sagten sich ihre Namen, Frage und Antwort.
:14. Das ist das Ehrlichste, was man nach langer Zeit sagen kann, weil alles andere voraussetzt, dass man weiß, wo man anfängt.
:15. Er lud sie in die Küche ein, weil draußen die Kälte das Gespräch kürzer machen würde als nötig.
:16. Und weil Gespräche zwischen Menschen, die sich lange nicht gesehen haben, Zeit brauchen, um zu dem zu kommen, was sie eigentlich sind.
:17. Die Küche war warm, der Ofen brannte, und der Tisch hatte die Risse, die er immer gehabt hatte.
:18. Sofia setzte sich und schaute sich um mit dem Blick von jemandem, der einen Raum kennt und ihn gleichzeitig zum ersten Mal sieht.
:19. Weil zwölf Jahre auch den Blick verändern.
:20. Er machte Tee, und sie sprachen über das Elternhaus, das Reparaturen brauchte.
:21. Sie sprachen über das Dorf, das sich verändert hatte und auch wieder nicht.
:22. Sie sprachen über kleine konkrete Dinge, die das Material von Gesprächen sind, die noch nicht wissen, wie tief sie gehen wollen.
:23. Als Sofia fragte, ob er noch im Garten arbeite, auch im November, sagte er ja, besonders im November.
:24. Das Lächeln, das sie darauf zeigte, war das erste Lächeln des Tages, und es kam ohne Warnung, was die echten meistens tun.
:25. Er erzählte, dass er ihrem Vater manchmal geholfen hatte, was sie nicht gewusst hatte.
:26. Dieses Nicht-Gewusst-Haben öffnete etwas zwischen ihnen, ein kleines Fenster in eine gemeinsame Vergangenheit.
:27. Durch das beide kurz schauten, ohne es zu kommentieren.
:28. Der Tee wurde leer, und die Stille zwischen den Sätzen war die Stille von jemandem, dem man nichts beweisen muss.
:29. Das ist die beste Art von Stille, weil sie kein Gewicht hat.
:30. Als Sofia aufstand, sagte Nikolai, sie solle morgen wieder vorbeikommen, der Garten sei schön im Nebel.
:31. Das war eine seltsame Einladung und genau die richtige, weil er damit sagte, was er sagen wollte, ohne den direkten Weg zu nehmen.
:32. Der direkte Weg ist manchmal der falsche.
:33. Sofia schaute ihn an, einen Moment lang, und sagte vielleicht.
:34. In diesem vielleicht war mehr als in vielen Zusagen.
:35. Nikolai blieb in der Küche, schaute auf die zwei leeren Tassen, und dachte, dass morgen der Garten wieder auf ihn warten würde.
:36. Wie immer, nur hatte das jetzt einen kleinen, neuen Grund, was kein großer Gedanke war, aber ein echter.
|}
=== 4 ===
:A dolgok, amelyeknek nem kell név.
:1. Nikolai soha nem hagyta el a nagyapja kertjét, sem azokban az években, amikor a fák kevesebbet teremtek, sem most, amikor a november elvitte az utolsó leveleket.
:2. Tudta, hogy a fagy két, talán három hét múlva megérkezik, de ez nem tartotta vissza attól, hogy minden reggel kimenjen a régi szerszámokkal.
:3. Mert vannak dolgok, amelyeket az ember nem azért tesz, mert értelmesek, hanem azért, mert teszi őket.
:4. A falunak olyan csendes minősége volt, mint azoknak a helyeknek, amelyek már nem növekednek, de létezni sem szűntek meg.
:5. Kevés házban laktak még, sokban már nem, és a köd novemberben korán jött, majd maradt, ahogy ezen a vidéken minden maradt.
:6. Sietség nélkül és magyarázat nélkül.
:7. Nikolai régi ágakat vágott, és a munkának olyan ritmusa volt, amelyet az ember már olyan régóta végez, hogy megszűnik döntésnek lenni.
:8. Inkább állapottá válik, amit kívülről nem látni különbségként, de belülről érezni lehet.
:9. Mert az állapotok könnyebbek, mint a döntések, még akkor is, ha ugyanolyannak látszanak.
:10. Sofia úgy jelent meg a ködből, mint valaki, akit az ember várt, anélkül hogy tudta volna.
:11. Először csak körvonal volt, aztán nő, aztán valaki, akinek az arcát Nikolainak olvasnia kellett.
:12. Mert tizenkét év nem drámai változást hoz létre, hanem lassú eltolódást, amelyet előbb le kell fordítani, mielőtt az ember megérti, mit lát.
:13. Kimondták egymás nevét, kérdésként és válaszként, ami a legpontosabb, amit két ember hosszú idő után mondhat.
:14. Mert ez semmit sem feltételez és semmit sem állít, csak megerősíti, hogy mindketten ott vannak.
:15. Behívta Sofiát a konyhába, mert a hideg lerövidíti a beszélgetést, és mert rég nem látott emberek beszélgetéseihez több idő kell, mint amennyit a hideg enged.
:16. Nem azért, mert mélynek kell lenniük, hanem mert idő kell nekik, hogy megtalálják, mik is valójában.
:17. A konyha meleg volt, a kályha égett, és az asztalon ott voltak azok a repedések, amelyek mindig is ott voltak.
:18. Ez a változatlan dolgok leltára volt, amely régi házakban néha vigasztalóbb minden felújításnál.
:19. Mert bizonyítja, hogy bizonyos dolgok maradnak, akkor is, ha mások eltűnnek.
:20. Sofia leült, és úgy nézett körül, mint aki ismer egy szobát, és közben először látja.
:21. Mert tizenkét év megváltoztatja a tekintetet anélkül, hogy kitörölné az emléket.
:22. Ez néha az egyik legfurcsább állapot: az akkor és a most egymásra rétegződése ugyanabban a térben.
:23. Beszéltek a szülői házról, amely javításra szorult, a faluról és apró, konkrét dolgokról, amelyeknek nincs nagy jelentőségük.
:24. Ezek mégis azoknak a beszélgetéseknek az anyagai, amelyek még nem tudják, milyen mélyre akarnak menni.
:25. Ezért a felszínen kezdik, mert a felszín a legőszintébb kezdet.
:26. Amikor Sofia megkérdezte, dolgozik-e még a kertben, novemberben is, Nikolai azt mondta, igen, különösen novemberben.
:27. A mosoly, amely erre megjelent az arcán, az aznapi első volt, és bejelentés nélkül érkezett.
:28. Ahogy az igazi reakciók többnyire szoktak, mert nincs szükségük előkészületre.
:29. Elmesélte, hogy néha segített az apjának, amit Sofia nem tudott.
:30. Ez a nem tudás olyan kis felfedezések minőségét hordozta, amelyeket hosszú idő után teszünk valakiről, akiről azt hisszük, ismerjük.
:31. Olyan eltolódás volt a képben, amely nem megváltoztatja a képet, hanem teljesebbé teszi.
:32. A mondatok közötti csend olyan ember csendje volt, akinek nem kell semmit bizonyítani.
:33. Ez a csend legjobb fajtája, mert nem fogyaszt energiát, és mert megmutatja, hogy a beszélgetés jó helyre érkezett.
:34. Oda, ahol a forma és a tartalom egybeesik.
:35. Amikor Sofia felállt, Nikolai azt mondta, jöjjön holnap újra, mert a kert szép a ködben.
:36. Ez furcsa meghívás volt, mégis a megfelelő, mert ezzel azt mondta el, amit mondani akart, anélkül hogy a közvetlen utat választotta volna.
:37. A közvetett út néha pontosabb, mint az egyenes.
:38. Sofia egy pillanatig ránézett, annak az embernek a tekintetével, aki olyan kérdést hall, amely nem vár közvetlen választ.
:39. Azt mondta: talán, ami ebben az összefüggésben több volt, mint lehetőség.
:40. Nikolai a konyhában maradt a két üres csészével, a kályha még égett, odakint pedig ott volt a köd.
:41. Arra gondolt, hogy holnap a kert újra várni fogja, mint mindig.
:42. És hogy ennek most volt egy kicsi, új oka, amelynek nem kellett név, mert azok a dolgok, amelyeknek nem kell név, többnyire az igaziak.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A dolgok, amelyeknek nem kell név. - Die Dinge, die keinen Namen brauchen.
:1. Nikolai soha nem hagyta el a nagyapja kertjét, sem azokban az években, amikor a fák kevesebbet teremtek, sem most, amikor a november elvitte az utolsó leveleket. - Nikolai hatte den Garten seines Großvaters nie aufgegeben, nicht in den Jahren, in denen die Bäume weniger trugen, und nicht jetzt, wo der November die letzten Blätter geholt hatte.
:2. Tudta, hogy a fagy két, talán három hét múlva megérkezik, de ez nem tartotta vissza attól, hogy minden reggel kimenjen a régi szerszámokkal. - Er wusste, dass der Frost in zwei, vielleicht drei Wochen kommen würde, und das hielt ihn nicht davon ab, jeden Morgen mit dem alten Werkzeug hinauszugehen.
:3. Mert vannak dolgok, amelyeket az ember nem azért tesz, mert értelmesek, hanem azért, mert teszi őket. - Weil manche Dinge man nicht tut, weil sie sinnvoll sind, sondern weil man sie tut.
:4. A falunak olyan csendes minősége volt, mint azoknak a helyeknek, amelyek már nem növekednek, de létezni sem szűntek meg. - Das Dorf hatte die stille Qualität von Orten, die aufgehört haben zu wachsen, ohne aufgehört zu haben zu sein.
:5. Kevés házban laktak még, sokban már nem, és a köd novemberben korán jött, majd maradt, ahogy ezen a vidéken minden maradt. - Mit den wenigen Häusern, die noch bewohnt waren, und den vielen, die es nicht mehr waren, und dem Nebel, der im November früh kam und blieb.
:6. Sietség nélkül és magyarázat nélkül. - Ohne Eile und ohne Erklärung.
:7. Nikolai régi ágakat vágott, és a munkának olyan ritmusa volt, amelyet az ember már olyan régóta végez, hogy megszűnik döntésnek lenni. - Nikolai schnitt alte Äste, und die Arbeit hatte den Rhythmus von etwas, das man so lange tut, dass es aufgehört hat, Entscheidung zu sein.
:8. Inkább állapottá válik, amit kívülről nem látni különbségként, de belülről érezni lehet. - Und anfängt, Zustand zu sein, was kein Unterschied ist, den man von außen sieht, aber einer, den man von innen spürt.
:9. Mert az állapotok könnyebbek, mint a döntések, még akkor is, ha ugyanolyannak látszanak. - Weil Zustände leichter sind als Entscheidungen, auch wenn sie gleich aussehen.
:10. Sofia úgy jelent meg a ködből, mint valaki, akit az ember várt, anélkül hogy tudta volna. - Sofia erschien aus dem Nebel mit der Selbstverständlichkeit von jemandem, den man erwartet hatte, ohne es zu wissen.
:11. Először csak körvonal volt, aztán nő, aztán valaki, akinek az arcát Nikolainak olvasnia kellett. - Zuerst eine Silhouette, dann eine Frau, dann jemand, dessen Gesicht er lesen musste.
:12. Mert tizenkét év nem drámai változást hoz létre, hanem lassú eltolódást, amelyet előbb le kell fordítani, mielőtt az ember megérti, mit lát. - Weil zwölf Jahre keine dramatische Veränderung produzieren, sondern eine langsame Verschiebung, die man erst übersetzen muss, bevor man versteht, was man sieht.
:13. Kimondták egymás nevét, kérdésként és válaszként, ami a legpontosabb, amit két ember hosszú idő után mondhat. - Sie sagten sich ihre Namen, Frage und Antwort, was das Präziseste ist, was zwei Menschen nach langer Zeit sagen können.
:14. Mert ez semmit sem feltételez és semmit sem állít, csak megerősíti, hogy mindketten ott vannak. - Weil es nichts voraussetzt und nichts behauptet, nur bestätigt, dass beide da sind.
:15. Behívta Sofiát a konyhába, mert a hideg lerövidíti a beszélgetést, és mert rég nem látott emberek beszélgetéseihez több idő kell, mint amennyit a hideg enged. - Er lud sie in die Küche ein, weil Kälte das Gespräch kürzt, und weil Gespräche zwischen Menschen, die sich lange nicht gesehen haben, mehr Zeit brauchen, als Kälte erlaubt.
:16. Nem azért, mert mélynek kell lenniük, hanem mert idő kell nekik, hogy megtalálják, mik is valójában. - Nicht weil sie tief sein müssen, sondern weil sie Zeit brauchen, um zu finden, was sie sind.
:17. A konyha meleg volt, a kályha égett, és az asztalon ott voltak azok a repedések, amelyek mindig is ott voltak. - Die Küche war warm, der Ofen brannte, und der Tisch hatte die Risse, die er immer gehabt hatte.
:18. Ez a változatlan dolgok leltára volt, amely régi házakban néha vigasztalóbb minden felújításnál. - Ein Inventar des Unveränderlichen, das in alten Häusern manchmal tröstlicher ist als jede Renovierung.
:19. Mert bizonyítja, hogy bizonyos dolgok maradnak, akkor is, ha mások eltűnnek. - Weil es beweist, dass manche Dinge bleiben, auch wenn anderes geht.
:20. Sofia leült, és úgy nézett körül, mint aki ismer egy szobát, és közben először látja. - Sofia setzte sich und schaute sich um mit dem Blick von jemandem, der einen Raum kennt und gleichzeitig zum ersten Mal sieht.
:21. Mert tizenkét év megváltoztatja a tekintetet anélkül, hogy kitörölné az emléket. - Weil zwölf Jahre den Blick verändern, ohne die Erinnerung zu löschen.
:22. Ez néha az egyik legfurcsább állapot: az akkor és a most egymásra rétegződése ugyanabban a térben. - Das ist manchmal der seltsamste Zustand, diese Überlagerung von damals und jetzt im selben Raum.
:23. Beszéltek a szülői házról, amely javításra szorult, a faluról és apró, konkrét dolgokról, amelyeknek nincs nagy jelentőségük. - Sie sprachen über das Elternhaus, das Reparaturen brauchte, über das Dorf, über kleine konkrete Dinge, die keine große Bedeutung haben.
:24. Ezek mégis azoknak a beszélgetéseknek az anyagai, amelyek még nem tudják, milyen mélyre akarnak menni. - Und die trotzdem das Material von Gesprächen sind, die noch nicht wissen, wie tief sie gehen wollen.
:25. Ezért a felszínen kezdik, mert a felszín a legőszintébb kezdet. - Und die deswegen bei der Oberfläche beginnen, weil die Oberfläche der ehrlichste Anfang ist.
:26. Amikor Sofia megkérdezte, dolgozik-e még a kertben, novemberben is, Nikolai azt mondta, igen, különösen novemberben. - Als Sofia fragte, ob er noch im Garten arbeite, auch im November, sagte er ja, besonders im November.
:27. A mosoly, amely erre megjelent az arcán, az aznapi első volt, és bejelentés nélkül érkezett. - Das Lächeln, das sie darauf zeigte, war das erste des Tages und kam ohne Ankündigung.
:28. Ahogy az igazi reakciók többnyire szoktak, mert nincs szükségük előkészületre. - Was die echten meistens tun, weil echte Reaktionen keine Vorbereitung brauchen.
:29. Elmesélte, hogy néha segített az apjának, amit Sofia nem tudott. - Er erzählte, dass er ihrem Vater manchmal geholfen hatte, was sie nicht gewusst hatte.
:30. Ez a nem tudás olyan kis felfedezések minőségét hordozta, amelyeket hosszú idő után teszünk valakiről, akiről azt hisszük, ismerjük. - Dieses Nicht-Gewusst-Haben hatte die Qualität von kleinen Entdeckungen, die man nach langer Zeit über jemanden macht, den man zu kennen glaubt.
:31. Olyan eltolódás volt a képben, amely nem megváltoztatja a képet, hanem teljesebbé teszi. - Eine Verschiebung im Bild, die das Bild nicht verändert, sondern vollständiger macht.
:32. A mondatok közötti csend olyan ember csendje volt, akinek nem kell semmit bizonyítani. - Die Stille zwischen den Sätzen war die Stille von jemandem, dem man nichts beweisen muss.
:33. Ez a csend legjobb fajtája, mert nem fogyaszt energiát, és mert megmutatja, hogy a beszélgetés jó helyre érkezett. - Das ist die beste Art von Stille, weil sie keine Energie verbraucht und zeigt, dass das Gespräch an einem Ort angekommen ist.
:34. Oda, ahol a forma és a tartalom egybeesik. - An dem Form und Inhalt übereinstimmen.
:35. Amikor Sofia felállt, Nikolai azt mondta, jöjjön holnap újra, mert a kert szép a ködben. - Als Sofia aufstand, sagte Nikolai, sie solle morgen wieder vorbeikommen, der Garten sei schön im Nebel.
:36. Ez furcsa meghívás volt, mégis a megfelelő, mert ezzel azt mondta el, amit mondani akart, anélkül hogy a közvetlen utat választotta volna. - Das war eine seltsame Einladung und die richtige, weil er damit das sagte, was er sagen wollte, ohne den direkten Weg zu nehmen.
:37. A közvetett út néha pontosabb, mint az egyenes. - Der Umweg ist manchmal genauer als der direkte Weg.
:38. Sofia egy pillanatig ránézett, annak az embernek a tekintetével, aki olyan kérdést hall, amely nem vár közvetlen választ. - Sofia schaute ihn an, einen Moment lang, mit dem Blick von jemandem, der eine Frage hört, die keine direkte Antwort erwartet.
:39. Azt mondta: talán, ami ebben az összefüggésben több volt, mint lehetőség. - Und sagte vielleicht, was in diesem Zusammenhang mehr war als eine Möglichkeit.
:40. Nikolai a konyhában maradt a két üres csészével, a kályha még égett, odakint pedig ott volt a köd. - Nikolai blieb in der Küche mit den zwei leeren Tassen, und der Ofen brannte noch, und draußen war der Nebel.
:41. Arra gondolt, hogy holnap a kert újra várni fogja, mint mindig. - Er dachte, dass morgen der Garten wieder auf ihn warten würde, wie immer.
:42. És hogy ennek most volt egy kicsi, új oka, amelynek nem kellett név, mert azok a dolgok, amelyeknek nem kell név, többnyire az igaziak. - Und dass das jetzt einen kleinen, neuen Grund hatte, der keinen Namen brauchte, weil Dinge, die keinen Namen brauchen, meistens die echten sind.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Die Dinge, die keinen Namen brauchen.
:1. Nikolai hatte den Garten seines Großvaters nie aufgegeben, nicht in den Jahren, in denen die Bäume weniger trugen, und nicht jetzt, wo der November die letzten Blätter geholt hatte.
:2. Er wusste, dass der Frost in zwei, vielleicht drei Wochen kommen würde, und das hielt ihn nicht davon ab, jeden Morgen mit dem alten Werkzeug hinauszugehen.
:3. Weil manche Dinge man nicht tut, weil sie sinnvoll sind, sondern weil man sie tut.
:4. Das Dorf hatte die stille Qualität von Orten, die aufgehört haben zu wachsen, ohne aufgehört zu haben zu sein.
:5. Mit den wenigen Häusern, die noch bewohnt waren, und den vielen, die es nicht mehr waren, und dem Nebel, der im November früh kam und blieb.
:6. Ohne Eile und ohne Erklärung.
:7. Nikolai schnitt alte Äste, und die Arbeit hatte den Rhythmus von etwas, das man so lange tut, dass es aufgehört hat, Entscheidung zu sein.
:8. Und anfängt, Zustand zu sein, was kein Unterschied ist, den man von außen sieht, aber einer, den man von innen spürt.
:9. Weil Zustände leichter sind als Entscheidungen, auch wenn sie gleich aussehen.
:10. Sofia erschien aus dem Nebel mit der Selbstverständlichkeit von jemandem, den man erwartet hatte, ohne es zu wissen.
:11. Zuerst eine Silhouette, dann eine Frau, dann jemand, dessen Gesicht er lesen musste.
:12. Weil zwölf Jahre keine dramatische Veränderung produzieren, sondern eine langsame Verschiebung, die man erst übersetzen muss, bevor man versteht, was man sieht.
:13. Sie sagten sich ihre Namen, Frage und Antwort, was das Präziseste ist, was zwei Menschen nach langer Zeit sagen können.
:14. Weil es nichts voraussetzt und nichts behauptet, nur bestätigt, dass beide da sind.
:15. Er lud sie in die Küche ein, weil Kälte das Gespräch kürzt, und weil Gespräche zwischen Menschen, die sich lange nicht gesehen haben, mehr Zeit brauchen, als Kälte erlaubt.
:16. Nicht weil sie tief sein müssen, sondern weil sie Zeit brauchen, um zu finden, was sie sind.
:17. Die Küche war warm, der Ofen brannte, und der Tisch hatte die Risse, die er immer gehabt hatte.
:18. Ein Inventar des Unveränderlichen, das in alten Häusern manchmal tröstlicher ist als jede Renovierung.
:19. Weil es beweist, dass manche Dinge bleiben, auch wenn anderes geht.
:20. Sofia setzte sich und schaute sich um mit dem Blick von jemandem, der einen Raum kennt und gleichzeitig zum ersten Mal sieht.
:21. Weil zwölf Jahre den Blick verändern, ohne die Erinnerung zu löschen.
:22. Das ist manchmal der seltsamste Zustand, diese Überlagerung von damals und jetzt im selben Raum.
:23. Sie sprachen über das Elternhaus, das Reparaturen brauchte, über das Dorf, über kleine konkrete Dinge, die keine große Bedeutung haben.
:24. Und die trotzdem das Material von Gesprächen sind, die noch nicht wissen, wie tief sie gehen wollen.
:25. Und die deswegen bei der Oberfläche beginnen, weil die Oberfläche der ehrlichste Anfang ist.
:26. Als Sofia fragte, ob er noch im Garten arbeite, auch im November, sagte er ja, besonders im November.
:27. Das Lächeln, das sie darauf zeigte, war das erste des Tages und kam ohne Ankündigung.
:28. Was die echten meistens tun, weil echte Reaktionen keine Vorbereitung brauchen.
:29. Er erzählte, dass er ihrem Vater manchmal geholfen hatte, was sie nicht gewusst hatte.
:30. Dieses Nicht-Gewusst-Haben hatte die Qualität von kleinen Entdeckungen, die man nach langer Zeit über jemanden macht, den man zu kennen glaubt.
:31. Eine Verschiebung im Bild, die das Bild nicht verändert, sondern vollständiger macht.
:32. Die Stille zwischen den Sätzen war die Stille von jemandem, dem man nichts beweisen muss.
:33. Das ist die beste Art von Stille, weil sie keine Energie verbraucht und zeigt, dass das Gespräch an einem Ort angekommen ist.
:34. An dem Form und Inhalt übereinstimmen.
:35. Als Sofia aufstand, sagte Nikolai, sie solle morgen wieder vorbeikommen, der Garten sei schön im Nebel.
:36. Das war eine seltsame Einladung und die richtige, weil er damit das sagte, was er sagen wollte, ohne den direkten Weg zu nehmen.
:37. Der Umweg ist manchmal genauer als der direkte Weg.
:38. Sofia schaute ihn an, einen Moment lang, mit dem Blick von jemandem, der eine Frage hört, die keine direkte Antwort erwartet.
:39. Und sagte vielleicht, was in diesem Zusammenhang mehr war als eine Möglichkeit.
:40. Nikolai blieb in der Küche mit den zwei leeren Tassen, und der Ofen brannte noch, und draußen war der Nebel.
:41. Er dachte, dass morgen der Garten wieder auf ihn warten würde, wie immer.
:42. Und dass das jetzt einen kleinen, neuen Grund hatte, der keinen Namen brauchte, weil Dinge, die keinen Namen brauchen, meistens die echten sind.
|}
=== 5 ===
:A kert, amely holnap vár.
:1. Nikolai soha nem hagyta el a nagyapja kertjét, sem a kevesebb termés éveiben, sem most, amikor a november elvitt mindent, amit az október meghagyott.
:2. Tudta, hogy a fagy két, talán három hét múlva megérkezik, annak tárgyilagos bizonyosságával, aki az évszakokat tényként kezeli, nem metaforaként.
:3. A tények megbízhatóbbak, és a kertnek nem volt szüksége metaforákra ahhoz, hogy fontos legyen.
:4. A munkának olyan ritmusa volt, amelyet az ember olyan régóta végez, hogy megszűnik döntésnek lenni, és állapottá kezd válni.
:5. Ez kívülről ugyanolyannak látszik, belülről azonban más, mert az állapotoknak már nincs szükségük indokra, a döntéseknek viszont mindig.
:6. Nikolai értékelte ezt az indoklásoktól való szabadságot, még ha soha nem is nevezte volna így.
:7. A köd korán jött, és maradt, ahogy a novemberi köd ezen a vidéken maradni szokott: sietség és tekintet nélkül.
:8. A falunak olyan csendes minősége volt, mint azoknak a helyeknek, amelyek már nem növekednek, de létezni sem szűntek meg.
:9. Ez a méltóság saját formája, még akkor is, ha kívülről néha hanyatlásnak látszik.
:10. Sofia olyan közvetlenséggel jelent meg a ködből, mint valaki, akit az ember várt, anélkül hogy tudta volna.
:11. Először alak volt, aztán nő, aztán valaki, akinek az arcát Nikolainak le kellett fordítania.
:12. Mert tizenkét év nem drámai változásokat hoz létre, hanem apró eltolódások felhalmozódását, amelyek együtt többet adnak ki, mint az összegük.
:13. Ezt észrevette, mielőtt megértette volna.
:14. Kimondták egymás nevét, kérdésként és válaszként, ami a legpontosabb, amit hosszú idő után mondani lehet.
:15. Mert ez semmit sem feltételez, semmit sem állít, csak megerősíti, hogy mindketten ott vannak.
:16. És ez néha elég ahhoz, hogy az ember elkezdjen valamit.
:17. Behívta, mert a hideg lerövidíti a beszélgetést, és mert az ilyen beszélgetéseknek időre van szükségük.
:18. Nem azért, mert mélynek kell lenniük, hanem mert meg kell találniuk, mik is valójában.
:19. Ehhez meleg kellett, tea, és a régi asztal repedései, amely ugyanúgy nézett ki, mint mindig.
:20. Ez ebben az esetben vigasztalóbb volt, mint a változás.
:21. Sofia leült, és annak az embernek a sajátos figyelmével nézett körül, aki ismer egy szobát, és közben először látja.
:22. Mert tizenkét év megváltoztatja a tekintetet anélkül, hogy kitörölné az emléket.
:23. Ez vezet az akkor és a most egymásra rétegződéséhez ugyanabban a térben.
:24. Ez néha a legfurcsább, néha pedig a leggazdagabb állapot, amelyben az ember lehet.
:25. Beszéltek a szülői házról, a faluról és apró, konkrét dolgokról, amelyeknek nincs nagy jelentőségük.
:26. Ezek mégis a legőszintébb anyagai azoknak a beszélgetéseknek, amelyek még nem tudják, milyen mélyre akarnak menni.
:27. Ezért a felszínen kezdenek, mert a felszín a helyes kezdet, ha az ember nem tudja, mi van alatta.
:28. Vagy ha tudja, és időre van szüksége, hogy odáig eljusson.
:29. Amikor Sofia megkérdezte, dolgozik-e még a kertben, novemberben is, Nikolai azt mondta, igen, különösen novemberben.
:30. A mosoly, amely erre megjelent az arcán, bejelentés nélkül jött, ahogy az igazi reakciók szoktak.
:31. Mert az igazi reakciók nem ismernek előkészületet, és nincs is szükségük rá.
:32. Akkor keletkeznek, amikor valami kimondott dolog eltalál valamit, ami már ott volt.
:33. Elmesélte, hogy néha segített az apjának, amit Sofia nem tudott.
:34. Ez a nem tudás olyan felfedezések csendes minőségét hordozta, amelyeket arról teszünk, akiről azt hisszük, ismerjük.
:35. Kis eltolódás volt a képben, amely nem kijavítja a képet, hanem teljesebbé teszi.
:36. Ez néha ugyanaz, mint megérteni.
:37. A mondatok közötti csend olyan ember csendje volt, akinek nem kell semmit bizonyítani.
:38. Ez a csend legjobb fajtája, mert nem fogyaszt energiát.
:39. És mert olyan kapcsolat jele, amely elég régi ahhoz, hogy forma és tartalom egybeessen.
:40. Újabb kapcsolatoknál ez még nem lehetséges, mert a forma még kell ahhoz, hogy megvédje a tartalmat.
:41. Amikor Sofia felállt, Nikolai azt mondta, jöjjön holnap újra, mert a kert szép a ködben.
:42. Ez furcsa meghívás volt, és a legpontosabb, amelyet adhatott.
:43. Mert ezzel azt mondta, amit mondani akart, anélkül hogy a közvetlen utat választotta volna.
:44. A közvetlen út néha kevésbé pontos, mint a kerülőút, mert néha túl sokat kér egyszerre.
:45. Sofia egy pillanatig ránézett, annak az embernek a tekintetével, aki olyan kérdést hall, amely nem közvetlen választ vár, hanem valódit.
:46. Azt mondta, talán, ami ebben az összefüggésben több volt, mint lehetőség.
:47. Mert egy őszintén gondolt talán közelebb van az igenhez, mint egy udvariasan mondott igen.
:48. Nikolai a konyhában maradt a két üres csészével, a kályhával és a kinti köddel.
:49. Arra gondolt, hogy holnap a kert újra várni fogja, mint mindig.
:50. És hogy ennek most volt egy kicsi, új oka, amelynek nem kellett név.
:51. Mert bizonyos dolgok pontosabbak maradnak, ha az ember nem nevezi meg őket.
:52. Ez az ok, bármilyen kicsi volt is, elég volt erre az estére és holnap reggelre.
:53. És néha ez minden, amire szükség van.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A kert, amely holnap vár. - Der Garten, der morgen wartet.
:1. Nikolai soha nem hagyta el a nagyapja kertjét, sem a kevesebb termés éveiben, sem most, amikor a november elvitt mindent, amit az október meghagyott. - Nikolai hatte den Garten seines Großvaters nie aufgegeben, nicht in den Jahren des Weniger-Tragens und nicht jetzt, wo der November alles geholt hatte, was der Oktober übrig gelassen hatte.
:2. Tudta, hogy a fagy két, talán három hét múlva megérkezik, annak tárgyilagos bizonyosságával, aki az évszakokat tényként kezeli, nem metaforaként. - Er wusste, dass der Frost in zwei, vielleicht drei Wochen kommen würde, mit der sachlichen Gewissheit von jemandem, der Jahreszeiten als Tatsachen behandelt und nicht als Metaphern.
:3. A tények megbízhatóbbak, és a kertnek nem volt szüksége metaforákra ahhoz, hogy fontos legyen. - Tatsachen sind verlässlicher, und der Garten brauchte keine Metaphern, um wichtig zu sein.
:4. A munkának olyan ritmusa volt, amelyet az ember olyan régóta végez, hogy megszűnik döntésnek lenni, és állapottá kezd válni. - Die Arbeit hatte den Rhythmus von etwas, das man so lange tut, dass es aufgehört hat, Entscheidung zu sein, und begonnen hat, Zustand zu sein.
:5. Ez kívülről ugyanolyannak látszik, belülről azonban más, mert az állapotoknak már nincs szükségük indokra, a döntéseknek viszont mindig. - Das sieht von außen gleich aus und ist von innen anders, weil Zustände keine Begründung mehr brauchen und Entscheidungen immer.
:6. Nikolai értékelte ezt az indoklásoktól való szabadságot, még ha soha nem is nevezte volna így. - Nikolai schätzte diese Freiheit von Begründungen, auch wenn er sie nie so benannt hätte.
:7. A köd korán jött, és maradt, ahogy a novemberi köd ezen a vidéken maradni szokott: sietség és tekintet nélkül. - Der Nebel kam früh und blieb, wie Novembernebel in dieser Gegend bleibt, ohne Eile und ohne Rücksicht.
:8. A falunak olyan csendes minősége volt, mint azoknak a helyeknek, amelyek már nem növekednek, de létezni sem szűntek meg. - Das Dorf hatte die stille Qualität von Orten, die aufgehört haben zu wachsen, ohne aufgehört zu haben zu sein.
:9. Ez a méltóság saját formája, még akkor is, ha kívülről néha hanyatlásnak látszik. - Das ist eine eigene Form von Würde, auch wenn sie von außen manchmal wie Verfall aussieht.
:10. Sofia olyan közvetlenséggel jelent meg a ködből, mint valaki, akit az ember várt, anélkül hogy tudta volna. - Sofia erschien aus dem Nebel mit der Unvermitteltheit von jemandem, den man erwartet hatte, ohne es zu wissen.
:11. Először alak volt, aztán nő, aztán valaki, akinek az arcát Nikolainak le kellett fordítania. - Zuerst als Form, dann als Frau, dann als jemand, dessen Gesicht er übersetzen musste.
:12. Mert tizenkét év nem drámai változásokat hoz létre, hanem apró eltolódások felhalmozódását, amelyek együtt többet adnak ki, mint az összegük. - Weil zwölf Jahre keine dramatischen Veränderungen produzieren, sondern eine Akkumulation kleiner Verschiebungen, die zusammen mehr ergeben als ihre Summe.
:13. Ezt észrevette, mielőtt megértette volna. - Das bemerkte er, bevor er es verstand.
:14. Kimondták egymás nevét, kérdésként és válaszként, ami a legpontosabb, amit hosszú idő után mondani lehet. - Sie sagten sich ihre Namen, Frage und Antwort, was das Präziseste ist, was nach langer Zeit gesagt werden kann.
:15. Mert ez semmit sem feltételez, semmit sem állít, csak megerősíti, hogy mindketten ott vannak. - Weil es nichts voraussetzt und nichts behauptet, nur bestätigt, dass beide da sind.
:16. És ez néha elég ahhoz, hogy az ember elkezdjen valamit. - Und das ist manchmal genug, um anzufangen.
:17. Behívta, mert a hideg lerövidíti a beszélgetést, és mert az ilyen beszélgetéseknek időre van szükségük. - Er lud sie ein, weil Kälte das Gespräch kürzt, und weil Gespräche dieser Art Zeit brauchen.
:18. Nem azért, mert mélynek kell lenniük, hanem mert meg kell találniuk, mik is valójában. - Nicht weil sie tief sein müssen, sondern weil sie finden müssen, was sie sind.
:19. Ehhez meleg kellett, tea, és a régi asztal repedései, amely ugyanúgy nézett ki, mint mindig. - Dafür brauchte es Wärme und Tee und die Risse des alten Tisches, der aussah wie immer.
:20. Ez ebben az esetben vigasztalóbb volt, mint a változás. - Was in diesem Fall tröstlicher war als Veränderung.
:21. Sofia leült, és annak az embernek a sajátos figyelmével nézett körül, aki ismer egy szobát, és közben először látja. - Sofia setzte sich und schaute sich um mit der spezifischen Aufmerksamkeit von jemandem, der einen Raum kennt und gleichzeitig zum ersten Mal sieht.
:22. Mert tizenkét év megváltoztatja a tekintetet anélkül, hogy kitörölné az emléket. - Weil zwölf Jahre den Blick verändern ohne die Erinnerung zu löschen.
:23. Ez vezet az akkor és a most egymásra rétegződéséhez ugyanabban a térben. - Das führt zu dieser Überlagerung von damals und jetzt im selben Raum.
:24. Ez néha a legfurcsább, néha pedig a leggazdagabb állapot, amelyben az ember lehet. - Das ist manchmal der seltsamste und manchmal der reichste Zustand, den ein Mensch haben kann.
:25. Beszéltek a szülői házról, a faluról és apró, konkrét dolgokról, amelyeknek nincs nagy jelentőségük. - Sie sprachen über das Elternhaus, über das Dorf, über konkrete kleine Dinge, die keine große Bedeutung haben.
:26. Ezek mégis a legőszintébb anyagai azoknak a beszélgetéseknek, amelyek még nem tudják, milyen mélyre akarnak menni. - Sie sind trotzdem das ehrlichste Material von Gesprächen, die noch nicht wissen, wie tief sie gehen wollen.
:27. Ezért a felszínen kezdenek, mert a felszín a helyes kezdet, ha az ember nem tudja, mi van alatta. - Sie beginnen deswegen bei der Oberfläche, weil die Oberfläche der richtige Anfang ist, wenn man nicht weiß, was darunter liegt.
:28. Vagy ha tudja, és időre van szüksége, hogy odáig eljusson. - Oder wenn man es weiß und Zeit braucht, um dahin zu kommen.
:29. Amikor Sofia megkérdezte, dolgozik-e még a kertben, novemberben is, Nikolai azt mondta, igen, különösen novemberben. - Als Sofia fragte, ob er noch im Garten arbeite, auch im November, sagte er ja, besonders im November.
:30. A mosoly, amely erre megjelent az arcán, bejelentés nélkül jött, ahogy az igazi reakciók szoktak. - Das Lächeln, das sie darauf zeigte, kam ohne Ankündigung, was die echten tun.
:31. Mert az igazi reakciók nem ismernek előkészületet, és nincs is szükségük rá. - Weil echte Reaktionen keine Vorbereitung kennen und keine brauchen.
:32. Akkor keletkeznek, amikor valami kimondott dolog eltalál valamit, ami már ott volt. - Sie entstehen, wenn etwas Gesagtes etwas trifft, das schon da war.
:33. Elmesélte, hogy néha segített az apjának, amit Sofia nem tudott. - Er erzählte, dass er ihrem Vater manchmal geholfen hatte, was sie nicht gewusst hatte.
:34. Ez a nem tudás olyan felfedezések csendes minőségét hordozta, amelyeket arról teszünk, akiről azt hisszük, ismerjük. - Dieses Nicht-Gewusst-Haben hatte die stille Qualität von Entdeckungen, die man über jemanden macht, den man zu kennen glaubt.
:35. Kis eltolódás volt a képben, amely nem kijavítja a képet, hanem teljesebbé teszi. - Eine kleine Verschiebung im Bild, die das Bild nicht korrigiert, sondern vollständiger macht.
:36. Ez néha ugyanaz, mint megérteni. - Das ist manchmal dasselbe wie verstehen.
:37. A mondatok közötti csend olyan ember csendje volt, akinek nem kell semmit bizonyítani. - Die Stille zwischen den Sätzen war die Stille von jemandem, dem man nichts beweisen muss.
:38. Ez a csend legjobb fajtája, mert nem fogyaszt energiát. - Das ist die beste Art von Stille, weil sie keine Energie verbraucht.
:39. És mert olyan kapcsolat jele, amely elég régi ahhoz, hogy forma és tartalom egybeessen. - Und weil sie das Zeichen einer Verbindung ist, die alt genug ist, um Form und Inhalt übereinstimmen zu lassen.
:40. Újabb kapcsolatoknál ez még nem lehetséges, mert a forma még kell ahhoz, hogy megvédje a tartalmat. - Bei neueren Verbindungen ist das noch nicht möglich, weil die Form noch gebraucht wird, um den Inhalt zu schützen.
:41. Amikor Sofia felállt, Nikolai azt mondta, jöjjön holnap újra, mert a kert szép a ködben. - Als Sofia aufstand, sagte Nikolai, sie solle morgen wieder vorbeikommen, der Garten sei schön im Nebel.
:42. Ez furcsa meghívás volt, és a legpontosabb, amelyet adhatott. - Das war eine seltsame Einladung und die genaueste, die er machen konnte.
:43. Mert ezzel azt mondta, amit mondani akart, anélkül hogy a közvetlen utat választotta volna. - Weil er damit das sagte, was er sagen wollte, ohne den direkten Weg zu nehmen.
:44. A közvetlen út néha kevésbé pontos, mint a kerülőút, mert néha túl sokat kér egyszerre. - Der direkte Weg ist manchmal weniger präzise als der Umweg, weil direkte Wege manchmal zu viel auf einmal fordern.
:45. Sofia egy pillanatig ránézett, annak az embernek a tekintetével, aki olyan kérdést hall, amely nem közvetlen választ vár, hanem valódit. - Sofia schaute ihn an, einen Moment lang, mit dem Blick von jemandem, der eine Frage hört, die keine direkte Antwort erwartet, sondern eine echte.
:46. Azt mondta, talán, ami ebben az összefüggésben több volt, mint lehetőség. - Sie sagte vielleicht, was in diesem Zusammenhang mehr war als eine Möglichkeit.
:47. Mert egy őszintén gondolt talán közelebb van az igenhez, mint egy udvariasan mondott igen. - Weil ein vielleicht, das ehrlich gemeint ist, näher an einem ja ist als ein ja, das höflich gemeint ist.
:48. Nikolai a konyhában maradt a két üres csészével, a kályhával és a kinti köddel. - Nikolai blieb in der Küche, mit den zwei leeren Tassen und dem Ofen und dem Nebel draußen.
:49. Arra gondolt, hogy holnap a kert újra várni fogja, mint mindig. - Er dachte, dass morgen der Garten wieder auf ihn warten würde, wie immer.
:50. És hogy ennek most volt egy kicsi, új oka, amelynek nem kellett név. - Und dass das jetzt einen kleinen, neuen Grund hatte, der keinen Namen brauchte.
:51. Mert bizonyos dolgok pontosabbak maradnak, ha az ember nem nevezi meg őket. - Weil manche Dinge präziser bleiben, wenn man sie nicht benennt.
:52. Ez az ok, bármilyen kicsi volt is, elég volt erre az estére és holnap reggelre. - Dieser Grund, so klein er war, war genug für heute Abend und für morgen früh.
:53. És néha ez minden, amire szükség van. - Und manchmal ist das alles, was man braucht.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Der Garten, der morgen wartet.
:1. Nikolai hatte den Garten seines Großvaters nie aufgegeben, nicht in den Jahren des Weniger-Tragens und nicht jetzt, wo der November alles geholt hatte, was der Oktober übrig gelassen hatte.
:2. Er wusste, dass der Frost in zwei, vielleicht drei Wochen kommen würde, mit der sachlichen Gewissheit von jemandem, der Jahreszeiten als Tatsachen behandelt und nicht als Metaphern.
:3. Tatsachen sind verlässlicher, und der Garten brauchte keine Metaphern, um wichtig zu sein.
:4. Die Arbeit hatte den Rhythmus von etwas, das man so lange tut, dass es aufgehört hat, Entscheidung zu sein, und begonnen hat, Zustand zu sein.
:5. Das sieht von außen gleich aus und ist von innen anders, weil Zustände keine Begründung mehr brauchen und Entscheidungen immer.
:6. Nikolai schätzte diese Freiheit von Begründungen, auch wenn er sie nie so benannt hätte.
:7. Der Nebel kam früh und blieb, wie Novembernebel in dieser Gegend bleibt, ohne Eile und ohne Rücksicht.
:8. Das Dorf hatte die stille Qualität von Orten, die aufgehört haben zu wachsen, ohne aufgehört zu haben zu sein.
:9. Das ist eine eigene Form von Würde, auch wenn sie von außen manchmal wie Verfall aussieht.
:10. Sofia erschien aus dem Nebel mit der Unvermitteltheit von jemandem, den man erwartet hatte, ohne es zu wissen.
:11. Zuerst als Form, dann als Frau, dann als jemand, dessen Gesicht er übersetzen musste.
:12. Weil zwölf Jahre keine dramatischen Veränderungen produzieren, sondern eine Akkumulation kleiner Verschiebungen, die zusammen mehr ergeben als ihre Summe.
:13. Das bemerkte er, bevor er es verstand.
:14. Sie sagten sich ihre Namen, Frage und Antwort, was das Präziseste ist, was nach langer Zeit gesagt werden kann.
:15. Weil es nichts voraussetzt und nichts behauptet, nur bestätigt, dass beide da sind.
:16. Und das ist manchmal genug, um anzufangen.
:17. Er lud sie ein, weil Kälte das Gespräch kürzt, und weil Gespräche dieser Art Zeit brauchen.
:18. Nicht weil sie tief sein müssen, sondern weil sie finden müssen, was sie sind.
:19. Dafür brauchte es Wärme und Tee und die Risse des alten Tisches, der aussah wie immer.
:20. Was in diesem Fall tröstlicher war als Veränderung.
:21. Sofia setzte sich und schaute sich um mit der spezifischen Aufmerksamkeit von jemandem, der einen Raum kennt und gleichzeitig zum ersten Mal sieht.
:22. Weil zwölf Jahre den Blick verändern ohne die Erinnerung zu löschen.
:23. Das führt zu dieser Überlagerung von damals und jetzt im selben Raum.
:24. Das ist manchmal der seltsamste und manchmal der reichste Zustand, den ein Mensch haben kann.
:25. Sie sprachen über das Elternhaus, über das Dorf, über konkrete kleine Dinge, die keine große Bedeutung haben.
:26. Sie sind trotzdem das ehrlichste Material von Gesprächen, die noch nicht wissen, wie tief sie gehen wollen.
:27. Sie beginnen deswegen bei der Oberfläche, weil die Oberfläche der richtige Anfang ist, wenn man nicht weiß, was darunter liegt.
:28. Oder wenn man es weiß und Zeit braucht, um dahin zu kommen.
:29. Als Sofia fragte, ob er noch im Garten arbeite, auch im November, sagte er ja, besonders im November.
:30. Das Lächeln, das sie darauf zeigte, kam ohne Ankündigung, was die echten tun.
:31. Weil echte Reaktionen keine Vorbereitung kennen und keine brauchen.
:32. Sie entstehen, wenn etwas Gesagtes etwas trifft, das schon da war.
:33. Er erzählte, dass er ihrem Vater manchmal geholfen hatte, was sie nicht gewusst hatte.
:34. Dieses Nicht-Gewusst-Haben hatte die stille Qualität von Entdeckungen, die man über jemanden macht, den man zu kennen glaubt.
:35. Eine kleine Verschiebung im Bild, die das Bild nicht korrigiert, sondern vollständiger macht.
:36. Das ist manchmal dasselbe wie verstehen.
:37. Die Stille zwischen den Sätzen war die Stille von jemandem, dem man nichts beweisen muss.
:38. Das ist die beste Art von Stille, weil sie keine Energie verbraucht.
:39. Und weil sie das Zeichen einer Verbindung ist, die alt genug ist, um Form und Inhalt übereinstimmen zu lassen.
:40. Bei neueren Verbindungen ist das noch nicht möglich, weil die Form noch gebraucht wird, um den Inhalt zu schützen.
:41. Als Sofia aufstand, sagte Nikolai, sie solle morgen wieder vorbeikommen, der Garten sei schön im Nebel.
:42. Das war eine seltsame Einladung und die genaueste, die er machen konnte.
:43. Weil er damit das sagte, was er sagen wollte, ohne den direkten Weg zu nehmen.
:44. Der direkte Weg ist manchmal weniger präzise als der Umweg, weil direkte Wege manchmal zu viel auf einmal fordern.
:45. Sofia schaute ihn an, einen Moment lang, mit dem Blick von jemandem, der eine Frage hört, die keine direkte Antwort erwartet, sondern eine echte.
:46. Sie sagte vielleicht, was in diesem Zusammenhang mehr war als eine Möglichkeit.
:47. Weil ein vielleicht, das ehrlich gemeint ist, näher an einem ja ist als ein ja, das höflich gemeint ist.
:48. Nikolai blieb in der Küche, mit den zwei leeren Tassen und dem Ofen und dem Nebel draußen.
:49. Er dachte, dass morgen der Garten wieder auf ihn warten würde, wie immer.
:50. Und dass das jetzt einen kleinen, neuen Grund hatte, der keinen Namen brauchte.
:51. Weil manche Dinge präziser bleiben, wenn man sie nicht benennt.
:52. Dieser Grund, so klein er war, war genug für heute Abend und für morgen früh.
:53. Und manchmal ist das alles, was man braucht.
|}
ssay19r9cew4f5wow2mhhwnu6nkrzif
1085955
1085954
2026-05-16T20:32:06Z
Thirunavukkarasye-Raveendran
47852
/* 27 */
1085955
wikitext
text/x-wiki
== 28 ==
=== 1 ===
:Ivan és Katja.
:1. Ivan negyvenkét éves.
:2. Egy kisvárosban lakik.
:3. A város neve Perm.
:4. November van.
:5. Ma esik először a hó.
:6. Ivan az ablaknál ül.
:7. Az utcát nézi.
:8. Minden fehér és szürke.
:9. Az utca üres.
:10. Nagyon csend van.
:11. A falióra ketyeg.
:12. Ivan teát iszik.
:13. A tea már hideg.
:14. Mégis megissza.
:15. Gondolkodik.
:16. Semmi különösön.
:17. Csak úgy.
:18. Felveszi a kabátját.
:19. Kimegy.
:20. Odakint hideg van.
:21. A hó puhán ropog a cipője alatt.
:22. Elindul az állomás felé.
:23. Miért?
:24. Nem tudja pontosan.
:25. Csak megy.
:26. Az állomás kicsi és régi.
:27. Csak kevés ember van ott.
:28. Ivan a peronon áll.
:29. A síneket nézi.
:30. A hó a sínekre hull.
:31. Aztán meglát egy nőt.
:32. A nő szintén a peronon áll.
:33. Sötét kabátot visel.
:34. Ivan ránéz.
:35. A nő megfordul.
:36. Katja az.
:37. Ivan ismeri Katját.
:38. Régóta nem látták egymást.
:39. Talán tíz éve.
:40. Talán még régebben.
:41. Katja ránéz.
:42. Azt mondja: „Ivan?”
:43. Ő azt mondja: „Katja.”
:44. Nézik egymást.
:45. Szünet áll be.
:46. Aztán Katja azt mondja: „Te is a vonatra vársz?”
:47. Ivan a sínekre néz.
:48. Azt mondja: „Igen.”
:49. Ez nem egészen igaz.
:50. De nem is hamis.
:51. Együtt várnak.
:52. A vonat nem jön.
:53. Tovább várnak.
:54. Katja azt mondja: „Ma hideg van.”
:55. Ivan azt mondja: „Igen.”
:56. Most erősebben havazik.
:57. A sínek fehérek.
:58. Katja megkérdezi: „Hogy vagy?”
:59. Ivan röviden gondolkodik.
:60. Azt mondja: „Jól. És te?”
:61. Katja azt mondja: „Én is jól.”
:62. Mindketten tudják, hogy ez nem egészen igaz.
:63. De ez így rendben van.
:64. Egymás mellett állnak.
:65. Hull a hó.
:66. A vonat még mindig nem jön.
:67. Egy idős férfi lép ki a peronra.
:68. Ránéz egy órára.
:69. Megrázza a fejét.
:70. Visszamegy.
:71. Ivan és Katja maradnak.
:72. Katja azt mondja: „Emlékszem az utolsó novemberre itt.”
:73. Ivan azt mondja: „Én is.”
:74. Többet nem mondanak.
:75. Ez elég.
:76. A vonat még mindig nem jön.
:77. A hó tovább hull.
:78. Ivan és Katja a peronon állnak.
:79. Várnak.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Ivan és Katja. - Ivan und Katja
:1. Ivan negyvenkét éves. - Iwan ist 42 Jahre alt.
:2. Egy kisvárosban lakik. - Er wohnt in einer kleinen Stadt.
:3. A város neve Perm. - Die Stadt heißt Perm.
:4. November van. - Es ist November.
:5. Ma esik először a hó. - Heute schneit es zum ersten Mal.
:6. Ivan az ablaknál ül. - Iwan sitzt am Fenster.
:7. Az utcát nézi. - Er schaut auf die Straße.
:8. Minden fehér és szürke. - Alles ist weiß und grau.
:9. Az utca üres. - Die Straße ist leer.
:10. Nagyon csend van. - Es ist sehr still.
:11. A falióra ketyeg. - Die Uhr an der Wand tickt.
:12. Ivan teát iszik. - Iwan trinkt Tee.
:13. A tea már hideg. - Der Tee ist schon kalt.
:14. Mégis megissza. - Er trinkt ihn trotzdem.
:15. Gondolkodik. - Er denkt nach.
:16. Semmi különösön. - An nichts Besonderes.
:17. Csak úgy. - Einfach so.
:18. Felveszi a kabátját. - Er zieht seine Jacke an.
:19. Kimegy. - Er geht raus.
:20. Odakint hideg van. - Es ist kalt draußen.
:21. A hó puhán ropog a cipője alatt. - Der Schnee ist weich unter seinen Schuhen.
:22. Elindul az állomás felé. - Er geht zum Bahnhof.
:23. Miért? - Warum?
:24. Nem tudja pontosan. - Er weiß es nicht genau.
:25. Csak megy. - Einfach gehen.
:26. Az állomás kicsi és régi. - Der Bahnhof ist klein und alt.
:27. Csak kevés ember van ott. - Es gibt nur wenige Menschen dort.
:28. Ivan a peronon áll. - Iwan steht auf dem Bahnsteig.
:29. A síneket nézi. - Er schaut auf die Gleise.
:30. A hó a sínekre hull. - Der Schnee fällt auf die Gleise.
:31. Aztán meglát egy nőt. - Dann sieht er eine Frau.
:32. A nő szintén a peronon áll. - Die Frau steht auch auf dem Bahnsteig.
:33. Sötét kabátot visel. - Sie trägt einen dunklen Mantel.
:34. Ivan ránéz. - Iwan schaut sie an.
:35. A nő megfordul. - Die Frau dreht sich um.
:36. Katja az. - Es ist Katja.
:37. Ivan ismeri Katját. - Iwan kennt Katja.
:38. Régóta nem látták egymást. - Sie haben sich lange nicht gesehen.
:39. Talán tíz éve. - Vielleicht zehn Jahre.
:40. Talán még régebben. - Vielleicht mehr.
:41. Katja ránéz. - Katja schaut ihn an.
:42. Azt mondja: „Ivan?” - Sie sagt: „Iwan?"
:43. Ő azt mondja: „Katja.” - Er sagt: „Katja."
:44. Nézik egymást. - Sie schauen sich an.
:45. Szünet áll be. - Es ist eine Pause.
:46. Aztán Katja azt mondja: „Te is a vonatra vársz?” - Dann sagt Katja: „Du wartest auch auf den Zug?"
:47. Ivan a sínekre néz. - Iwan schaut auf die Gleise.
:48. Azt mondja: „Igen.” - Er sagt: „Ja."
:49. Ez nem egészen igaz. - Das stimmt nicht ganz.
:50. De nem is hamis. - Aber es ist auch nicht falsch.
:51. Együtt várnak. - Sie warten zusammen.
:52. A vonat nem jön. - Der Zug kommt nicht.
:53. Tovább várnak. - Sie warten weiter.
:54. Katja azt mondja: „Ma hideg van.” - Katja sagt: „Es ist kalt heute."
:55. Ivan azt mondja: „Igen.” - Iwan sagt: „Ja."
:56. Most erősebben havazik. - Es schneit stärker jetzt.
:57. A sínek fehérek. - Die Gleise sind weiß.
:58. Katja megkérdezi: „Hogy vagy?” - Katja fragt: „Wie geht es dir?"
:59. Ivan röviden gondolkodik. - Iwan denkt kurz nach.
:60. Azt mondja: „Jól. És te?” - Er sagt: „Gut. Dir?"
:61. Katja azt mondja: „Én is jól.” - Katja sagt: „Auch gut."
:62. Mindketten tudják, hogy ez nem egészen igaz. - Beide wissen, dass das nicht ganz stimmt.
:63. De ez így rendben van. - Aber das ist in Ordnung.
:64. Egymás mellett állnak. - Sie stehen nebeneinander.
:65. Hull a hó. - Der Schnee fällt.
:66. A vonat még mindig nem jön. - Der Zug kommt noch nicht.
:67. Egy idős férfi lép ki a peronra. - Ein alter Mann kommt auf den Bahnsteig.
:68. Ránéz egy órára. - Er schaut auf eine Uhr.
:69. Megrázza a fejét. - Er schüttelt den Kopf.
:70. Visszamegy. - Er geht wieder rein.
:71. Ivan és Katja maradnak. - Iwan und Katja bleiben.
:72. Katja azt mondja: „Emlékszem az utolsó novemberre itt.” - Katja sagt: „Ich erinnere mich an den letzten November hier."
:73. Ivan azt mondja: „Én is.” - Iwan sagt: „Ich auch."
:74. Többet nem mondanak. - Sie sagen nicht mehr.
:75. Ez elég. - Das reicht.
:76. A vonat még mindig nem jön. - Der Zug kommt immer noch nicht.
:77. A hó tovább hull. - Der Schnee fällt weiter.
:78. Ivan és Katja a peronon állnak. - Iwan und Katja stehen auf dem Bahnsteig.
:79. Várnak. - Sie warten.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Ivan und Katja
:1. Iwan ist 42 Jahre alt.
:2. Er wohnt in einer kleinen Stadt.
:3. Die Stadt heißt Perm.
:4. Es ist November.
:5. Heute schneit es zum ersten Mal.
:6. Iwan sitzt am Fenster.
:7. Er schaut auf die Straße.
:8. Alles ist weiß und grau.
:9. Die Straße ist leer.
:10. Es ist sehr still.
:11. Die Uhr an der Wand tickt.
:12. Iwan trinkt Tee.
:13. Der Tee ist schon kalt.
:14. Er trinkt ihn trotzdem.
:15. Er denkt nach.
:16. An nichts Besonderes.
:17. Einfach so.
:18. Er zieht seine Jacke an.
:19. Er geht raus.
:20. Es ist kalt draußen.
:21. Der Schnee ist weich unter seinen Schuhen.
:22. Er geht zum Bahnhof.
:23. Warum?
:24. Er weiß es nicht genau.
:25. Einfach gehen.
:26. Der Bahnhof ist klein und alt.
:27. Es gibt nur wenige Menschen dort.
:28. Iwan steht auf dem Bahnsteig.
:29. Er schaut auf die Gleise.
:30. Der Schnee fällt auf die Gleise.
:31. Dann sieht er eine Frau.
:32. Die Frau steht auch auf dem Bahnsteig.
:33. Sie trägt einen dunklen Mantel.
:34. Iwan schaut sie an.
:35. Die Frau dreht sich um.
:36. Es ist Katja.
:37. Iwan kennt Katja.
:38. Sie haben sich lange nicht gesehen.
:39. Vielleicht zehn Jahre.
:40. Vielleicht mehr.
:41. Katja schaut ihn an.
:42. Sie sagt: „Iwan?"
:43. Er sagt: „Katja."
:44. Sie schauen sich an.
:45. Es ist eine Pause.
:46. Dann sagt Katja: „Du wartest auch auf den Zug?"
:47. Iwan schaut auf die Gleise.
:48. Er sagt: „Ja."
:49. Das stimmt nicht ganz.
:50. Aber es ist auch nicht falsch.
:51. Sie warten zusammen.
:52. Der Zug kommt nicht.
:53. Sie warten weiter.
:54. Katja sagt: „Es ist kalt heute."
:55. Iwan sagt: „Ja."
:56. Es schneit stärker jetzt.
:57. Die Gleise sind weiß.
:58. Katja fragt: „Wie geht es dir?"
:59. Iwan denkt kurz nach.
:60. Er sagt: „Gut. Dir?"
:61. Katja sagt: „Auch gut."
:62. Beide wissen, dass das nicht ganz stimmt.
:63. Aber das ist in Ordnung.
:64. Sie stehen nebeneinander.
:65. Der Schnee fällt.
:66. Der Zug kommt noch nicht.
:67. Ein alter Mann kommt auf den Bahnsteig.
:68. Er schaut auf eine Uhr.
:69. Er schüttelt den Kopf.
:70. Er geht wieder rein.
:71. Iwan und Katja bleiben.
:72. Katja sagt: „Ich erinnere mich an den letzten November hier."
:73. Iwan sagt: „Ich auch."
:74. Sie sagen nicht mehr.
:75. Das reicht.
:76. Der Zug kommt immer noch nicht.
:77. Der Schnee fällt weiter.
:78. Iwan und Katja stehen auf dem Bahnsteig.
:79. Sie warten.
|}
=== 2 ===
:A vonat, amely nem jött.
:1. Ivan tizenkét éve élt Permben.
:2. Ez azt jelentette, hogy már nem döntésként tekintett rá.
:3. Hanem elkezdte állapotként elfogadni.
:4. Ez nem ugyanaz, de egy idő után ugyanolyannak érződik.
:5. Egy olyan vállalat adminisztrációjában dolgozott, amely gépalkatrészeket gyártott.
:6. Ezeket más vállalatok használták más városokban.
:7. A munkája és annak eredménye közötti távolságon egy idő után már nem gondolkodott.
:8. Azon a novemberi délelőttön az ablaknál ült.
:9. Nézte, ahogy az első hó megváltoztatja az utcát.
:10. Lassan és egyenletesen, dráma nélkül.
:11. Teát ivott, amely már kihűlt, anélkül hogy észrevette volna.
:12. Felvette a kabátját, és kiment az állomásra.
:13. Nem azért, mert el akart utazni valahová.
:14. Hanem mert az állomás volt az egyetlen hely a városban, ahol az embernek az az érzése lehetett, hogy valami érkezhet.
:15. A peron majdnem üres volt.
:16. Finom hó hullott a sínekre.
:17. Nem tett különbséget a fém és a mellette lévő föld között.
:18. Ivan állt, és azt a pontot nézte, ahol a sínek összefutni látszottak.
:19. Ahol a vonat megjelenne, ha jönne.
:20. A nő a peron másik végén sötét kabátot viselt.
:21. Olyan mozdulatlanul állt, hogy Ivan először a díszlet részének hitte.
:22. Aztán megfordult, és Ivan megértette, hogy Katja az.
:23. Katját abból az időből ismerte, amelyet néha korábbannak nevezett.
:24. Anélkül hogy pontosan megmondta volna, mit ért ezen.
:25. Akkoriban gyakran látták egymást.
:26. Aztán egyszer csak már nem látták egymást.
:27. Ahogy ez néha megtörténik, egy világos végpont nélkül.
:28. Katja kérdésként mondta ki a nevét.
:29. Ivan válaszként mondta ki az övét.
:30. Aztán egymás mellett álltak, és a síneket nézték.
:31. Mert ez egyszerűbb volt, mint egymás arcát nézni.
:32. Megkérdezte, hogy a vonatra vár-e.
:33. Azt mondta, igen.
:34. Ez nem volt egészen igaz, és nem is volt egészen hazugság.
:35. Mert valamire várt.
:36. A vonat pedig éppen olyan jó volt erre, mint bármi más.
:37. A vonat nem jött.
:38. Ők pedig tovább vártak.
:39. Azzal a beszélgetéssel, amelyet beszélgetések folytatnak, amikor két ember hosszú idő után újra találkozik.
:40. És nem tudják, hol kezdjék.
:41. Tehát az időjárással, a várossal, apró megfigyelésekkel.
:42. Ezek semmit sem jelentenek, és mégis jobbak, mint a hallgatás.
:43. Katja azt mondta, emlékszik arra az utolsó novemberre, amelyet itt töltött.
:44. Ivan azt mondta, ő is.
:45. Nem mondták ki, hogy pontosan mire.
:46. Mert erre nem volt szükség.
:47. Hullott a hó.
:48. A vonat nem jött.
:49. Ők pedig a peronon álltak.
:50. Ez pedig abban a pillanatban elég volt.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A vonat, amely nem jött. - Der Zug, der nicht kam.
:1. Ivan tizenkét éve élt Permben. - Iwan lebte seit zwölf Jahren in Perm.
:2. Ez azt jelentette, hogy már nem döntésként tekintett rá. - Das bedeutete, dass er aufgehört hatte, es als eine Entscheidung zu betrachten.
:3. Hanem elkezdte állapotként elfogadni. - Und begonnen hatte, es als einen Zustand zu akzeptieren.
:4. Ez nem ugyanaz, de egy idő után ugyanolyannak érződik. - Das ist nicht dasselbe, aber es fühlt sich nach einer Weile gleich an.
:5. Egy olyan vállalat adminisztrációjában dolgozott, amely gépalkatrészeket gyártott. - Er arbeitete in der Verwaltung eines Unternehmens, das Teile für Maschinen produzierte.
:6. Ezeket más vállalatok használták más városokban. - Die andere Unternehmen in anderen Städten benutzten.
:7. A munkája és annak eredménye közötti távolságon egy idő után már nem gondolkodott. - Diese Distanz zwischen seiner Arbeit und ihrem Ergebnis hatte er irgendwann aufgehört zu bedenken.
:8. Azon a novemberi délelőttön az ablaknál ült. - An diesem Novembervormittag saß er am Fenster.
:9. Nézte, ahogy az első hó megváltoztatja az utcát. - Er schaute zu, wie der erste Schnee die Straße veränderte.
:10. Lassan és egyenletesen, dráma nélkül. - Langsam und gleichmäßig, ohne Drama.
:11. Teát ivott, amely már kihűlt, anélkül hogy észrevette volna. - Und trank Tee, der schon kalt geworden war, ohne das zu bemerken.
:12. Felvette a kabátját, és kiment az állomásra. - Er zog seine Jacke an und ging zum Bahnhof.
:13. Nem azért, mert el akart utazni valahová. - Nicht weil er irgendwohin fahren wollte.
:14. Hanem mert az állomás volt az egyetlen hely a városban, ahol az embernek az az érzése lehetett, hogy valami érkezhet. - Sondern weil der Bahnhof der einzige Ort in der Stadt war, an dem man das Gefühl hatte, dass etwas kommen könnte.
:15. A peron majdnem üres volt. - Der Bahnsteig war fast leer.
:16. Finom hó hullott a sínekre. - Feiner Schnee fiel auf die Gleise.
:17. Nem tett különbséget a fém és a mellette lévő föld között. - Er machte keinen Unterschied zwischen dem Metall und dem Boden daneben.
:18. Ivan állt, és azt a pontot nézte, ahol a sínek összefutni látszottak. - Iwan stand und schaute auf den Punkt, wo die Gleise zusammenzulaufen schienen.
:19. Ahol a vonat megjelenne, ha jönne. - Wo der Zug erscheinen würde, wenn er käme.
:20. A nő a peron másik végén sötét kabátot viselt. - Die Frau am anderen Ende des Bahnsteigs trug einen dunklen Mantel.
:21. Olyan mozdulatlanul állt, hogy Ivan először a díszlet részének hitte. - Sie stand so still, dass er sie zunächst für einen Teil der Kulisse hielt.
:22. Aztán megfordult, és Ivan megértette, hogy Katja az. - Dann drehte sie sich um, und er verstand, dass es Katja war.
:23. Katját abból az időből ismerte, amelyet néha korábbannak nevezett. - Er kannte Katja aus einer Zeit, die er manchmal als früher bezeichnete.
:24. Anélkül hogy pontosan megmondta volna, mit ért ezen. - Ohne genau zu sagen, was damit gemeint war.
:25. Akkoriban gyakran látták egymást. - Sie hatten sich in dieser früher oft gesehen.
:26. Aztán egyszer csak már nem látták egymást. - Und dann aufgehört, sich zu sehen.
:27. Ahogy ez néha megtörténik, egy világos végpont nélkül. - Wie das manchmal passiert, ohne einen klaren Moment des Endens.
:28. Katja kérdésként mondta ki a nevét. - Sie sagte seinen Namen wie eine Frage.
:29. Ivan válaszként mondta ki az övét. - Und er sagte ihren wie eine Antwort.
:30. Aztán egymás mellett álltak, és a síneket nézték. - Dann standen sie nebeneinander und schauten auf die Gleise.
:31. Mert ez egyszerűbb volt, mint egymás arcát nézni. - Weil das einfacher war als das Gesicht des anderen anzuschauen.
:32. Megkérdezte, hogy a vonatra vár-e. - Sie fragte, ob er auf den Zug warte.
:33. Azt mondta, igen. - Und er sagte ja.
:34. Ez nem volt egészen igaz, és nem is volt egészen hazugság. - Das stimmte nicht ganz und log nicht ganz.
:35. Mert valamire várt. - Weil er auf etwas wartete.
:36. A vonat pedig éppen olyan jó volt erre, mint bármi más. - Und der Zug war so gut wie alles andere.
:37. A vonat nem jött. - Der Zug kam nicht.
:38. Ők pedig tovább vártak. - Und sie warteten weiter.
:39. Azzal a beszélgetéssel, amelyet beszélgetések folytatnak, amikor két ember hosszú idő után újra találkozik. - Mit dem Gespräch, das Gespräche haben, wenn zwei Menschen sich nach langer Zeit wiedersehen.
:40. És nem tudják, hol kezdjék. - Und nicht wissen, wo sie anfangen sollen.
:41. Tehát az időjárással, a várossal, apró megfigyelésekkel. - Also mit dem Wetter, mit der Stadt, mit kleinen Beobachtungen.
:42. Ezek semmit sem jelentenek, és mégis jobbak, mint a hallgatás. - Die nichts bedeuten und die trotzdem besser sind als Schweigen.
:43. Katja azt mondta, emlékszik arra az utolsó novemberre, amelyet itt töltött. - Katja sagte, sie erinnere sich an den letzten November, den sie hier verbracht hatte.
:44. Ivan azt mondta, ő is. - Und Iwan sagte, er auch.
:45. Nem mondták ki, hogy pontosan mire. - Sie sagten nicht, woran genau.
:46. Mert erre nem volt szükség. - Weil das nicht nötig war.
:47. Hullott a hó. - Der Schnee fiel.
:48. A vonat nem jött. - Der Zug kam nicht.
:49. Ők pedig a peronon álltak. - Und sie standen auf dem Bahnsteig.
:50. Ez pedig abban a pillanatban elég volt. - Und das war, für den Moment, genug.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Der Zug, der nicht kam.
:1. Iwan lebte seit zwölf Jahren in Perm.
:2. Das bedeutete, dass er aufgehört hatte, es als eine Entscheidung zu betrachten.
:3. Und begonnen hatte, es als einen Zustand zu akzeptieren.
:4. Das ist nicht dasselbe, aber es fühlt sich nach einer Weile gleich an.
:5. Er arbeitete in der Verwaltung eines Unternehmens, das Teile für Maschinen produzierte.
:6. Die andere Unternehmen in anderen Städten benutzten.
:7. Diese Distanz zwischen seiner Arbeit und ihrem Ergebnis hatte er irgendwann aufgehört zu bedenken.
:8. An diesem Novembervormittag saß er am Fenster.
:9. Er schaute zu, wie der erste Schnee die Straße veränderte.
:10. Langsam und gleichmäßig, ohne Drama.
:11. Und trank Tee, der schon kalt geworden war, ohne das zu bemerken.
:12. Er zog seine Jacke an und ging zum Bahnhof.
:13. Nicht weil er irgendwohin fahren wollte.
:14. Sondern weil der Bahnhof der einzige Ort in der Stadt war, an dem man das Gefühl hatte, dass etwas kommen könnte.
:15. Der Bahnsteig war fast leer.
:16. Feiner Schnee fiel auf die Gleise.
:17. Er machte keinen Unterschied zwischen dem Metall und dem Boden daneben.
:18. Iwan stand und schaute auf den Punkt, wo die Gleise zusammenzulaufen schienen.
:19. Wo der Zug erscheinen würde, wenn er käme.
:20. Die Frau am anderen Ende des Bahnsteigs trug einen dunklen Mantel.
:21. Sie stand so still, dass er sie zunächst für einen Teil der Kulisse hielt.
:22. Dann drehte sie sich um, und er verstand, dass es Katja war.
:23. Er kannte Katja aus einer Zeit, die er manchmal als früher bezeichnete.
:24. Ohne genau zu sagen, was damit gemeint war.
:25. Sie hatten sich in dieser früher oft gesehen.
:26. Und dann aufgehört, sich zu sehen.
:27. Wie das manchmal passiert, ohne einen klaren Moment des Endens.
:28. Sie sagte seinen Namen wie eine Frage.
:29. Und er sagte ihren wie eine Antwort.
:30. Dann standen sie nebeneinander und schauten auf die Gleise.
:31. Weil das einfacher war als das Gesicht des anderen anzuschauen.
:32. Sie fragte, ob er auf den Zug warte.
:33. Und er sagte ja.
:34. Das stimmte nicht ganz und log nicht ganz.
:35. Weil er auf etwas wartete.
:36. Und der Zug war so gut wie alles andere.
:37. Der Zug kam nicht.
:38. Und sie warteten weiter.
:39. Mit dem Gespräch, das Gespräche haben, wenn zwei Menschen sich nach langer Zeit wiedersehen.
:40. Und nicht wissen, wo sie anfangen sollen.
:41. Also mit dem Wetter, mit der Stadt, mit kleinen Beobachtungen.
:42. Die nichts bedeuten und die trotzdem besser sind als Schweigen.
:43. Katja sagte, sie erinnere sich an den letzten November, den sie hier verbracht hatte.
:44. Und Iwan sagte, er auch.
:45. Sie sagten nicht, woran genau.
:46. Weil das nicht nötig war.
:47. Der Schnee fiel.
:48. Der Zug kam nicht.
:49. Und sie standen auf dem Bahnsteig.
:50. Und das war, für den Moment, genug.
|}
=== 3 ===
:A várakozás helye.
:1. Ivan valamikor beletörődött abba, hogy Permben él.
:2. Ez nem drámai döntés volt, hanem sok kis döntés eredménye.
:3. Ezek együtt olyan irányt adtak ki, amelyet ő soha nem választott tudatosan.
:4. Az adminisztrációban dolgozott.
:5. Ez azt jelentette, hogy olyan dolgokat szervezett, amelyeket mások csináltak.
:6. Ez hasznos feladat volt, és olyan, amely ritkán foglalkoztatta, amikor éppen nem dolgozott.
:7. Azon a novemberi reggelen az ablaknál ült, és nézte az első havat.
:8. A hó úgy változtatta meg a várost, hogy mindent egyformává tett.
:9. Az utcát, a járdát és a szemközti kis park üres padjait.
:10. Ivan teát ivott, amely kihűlt, anélkül hogy észrevette volna.
:11. Mert az észrevétel figyelmet igényel.
:12. Ezt a figyelmet azon a reggelen másra fordította, anélkül hogy tudta volna, mire.
:13. Felöltözött, és elment az állomásra.
:14. Nem céllal, hanem a mozgás igényével, amely valahová vezet.
:15. Az állomás volt az egyetlen hely a városban, ahol a mozgásnak természetes jelentése volt.
:16. A peron majdnem üres volt.
:17. Finom hó hullott a sínekre, és lassan egyre fehérebbé tette őket.
:18. Ivan állt, és abba az irányba nézett, ahonnan a vonat jönne, ha jönne.
:19. A nő a peron másik végén nem mozdult.
:20. Ivan azzal a késéssel vette észre, mint aki megtanulta, hogy ne figyeljen más emberekre, amíg nem adnak rá okot.
:21. Amikor megfordult, adott rá okot.
:22. Katja volt az.
:23. Ivan ezt egy másodperc késéssel értette meg.
:24. Mert tíz év úgy változtatja meg az ember arcát, hogy azt előbb le kell fordítani, mielőtt felismernénk.
:25. Kimondták egymás nevét.
:26. Ezek kérdésként és válaszként működtek.
:27. Aztán egymás mellett álltak a peron szélén.
:28. Előttük a hó és a sínek, mögöttük a csendes város.
:29. Katja megkérdezte, hogy a vonatra vár-e.
:30. Ivan azt mondta, igen.
:31. Ez olyan válasz volt, amely igaz is volt, meg nem is.
:32. Mert várt valamire, és a vonat éppen olyan jó volt, mint bármely más várakozás.
:33. Beszéltek a városról, az időjárásról, dolgokról, amelyeknek nem volt jelentőségük.
:34. És amelyeket mégis ki kellett mondani.
:35. Mert a beszélgetés híd, amelyet meg kell építeni, mielőtt használni lehet, ha az ember használni akarja.
:36. A vonat nem jött.
:37. Ezt az állomás az elektronikus kijelzők lakonikus hangján közölte.
:38. Olyan kijelzőkén, amelyek rossz híreket közvetítenek bocsánatkérés nélkül.
:39. Mégis maradtak.
:40. Ez nem döntés volt, hanem egy másik lehetőség hiányának eredménye.
:41. Katja azt mondta, emlékszik arra az utolsó novemberre, amelyet itt töltött.
:42. Ivan azt mondta, ő is.
:43. Nem mondták ki, mire emlékeznek.
:44. Mert bizonyos emlékek világosabbak, ha az ember nem mondja ki őket.
:45. És mert a mondat utáni hallgatás már eleget mondott.
:46. A hó tovább hullott, egyenletesen és szándék nélkül.
:47. A vonat nem jött.
:48. Ők pedig a peronon álltak.
:49. Ivan arra gondolt, hogy évek óta nem állt ilyen csendben.
:50. És hogy amit most érez, nehéz megnevezni, de nem kellemetlen.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A várakozás helye. - Der Ort des Wartens.
:1. Ivan valamikor beletörődött abba, hogy Permben él. - Iwan hatte sich irgendwann damit abgefunden, in Perm zu leben.
:2. Ez nem drámai döntés volt, hanem sok kis döntés eredménye. - Das war keine dramatische Entscheidung gewesen, sondern das Ergebnis von vielen kleinen Entscheidungen.
:3. Ezek együtt olyan irányt adtak ki, amelyet ő soha nem választott tudatosan. - Die zusammen eine Richtung ergaben, die er nie bewusst gewählt hatte.
:4. Az adminisztrációban dolgozott. - Er arbeitete in der Verwaltung.
:5. Ez azt jelentette, hogy olyan dolgokat szervezett, amelyeket mások csináltak. - Das bedeutete, dass er Dinge organisierte, die andere taten.
:6. Ez hasznos feladat volt, és olyan, amely ritkán foglalkoztatta, amikor éppen nem dolgozott. - Das war eine nützliche Funktion und eine, die ihn selten beschäftigte, wenn er nicht bei der Arbeit war.
:7. Azon a novemberi reggelen az ablaknál ült, és nézte az első havat. - An diesem Novembermorgen saß er am Fenster und schaute dem ersten Schnee zu.
:8. A hó úgy változtatta meg a várost, hogy mindent egyformává tett. - Der Schnee veränderte die Stadt, indem er alles gleichmachte.
:9. Az utcát, a járdát és a szemközti kis park üres padjait. - Straße und Bürgersteig und die leeren Bänke im kleinen Park gegenüber.
:10. Ivan teát ivott, amely kihűlt, anélkül hogy észrevette volna. - Iwan trank Tee, der kalt geworden war, ohne es zu bemerken.
:11. Mert az észrevétel figyelmet igényel. - Weil Bemerken eine Aufmerksamkeit erfordert.
:12. Ezt a figyelmet azon a reggelen másra fordította, anélkül hogy tudta volna, mire. - Die er an diesem Morgen für anderes aufwendete, ohne zu wissen, wofür.
:13. Felöltözött, és elment az állomásra. - Er zog sich an und ging zum Bahnhof.
:14. Nem céllal, hanem a mozgás igényével, amely valahová vezet. - Nicht mit einem Ziel, sondern mit dem Bedürfnis nach Bewegung, die irgendwo hinführt.
:15. Az állomás volt az egyetlen hely a városban, ahol a mozgásnak természetes jelentése volt. - Der Bahnhof war der einzige Ort in der Stadt, an dem Bewegung eine natürliche Bedeutung hatte.
:16. A peron majdnem üres volt. - Der Bahnsteig war fast leer.
:17. Finom hó hullott a sínekre, és lassan egyre fehérebbé tette őket. - Feiner Schnee fiel auf die Gleise und machte sie langsam weißer.
:18. Ivan állt, és abba az irányba nézett, ahonnan a vonat jönne, ha jönne. - Iwan stand und schaute in die Richtung, aus der der Zug kommen würde, wenn er käme.
:19. A nő a peron másik végén nem mozdult. - Die Frau am anderen Ende des Bahnsteigs bewegte sich nicht.
:20. Ivan azzal a késéssel vette észre, mint aki megtanulta, hogy ne figyeljen más emberekre, amíg nem adnak rá okot. - Er bemerkte sie mit der Verzögerung von jemandem, der gelernt hat, andere Menschen nicht zu beachten, bis sie einen Grund dafür geben.
:21. Amikor megfordult, adott rá okot. - Und als sie sich umdrehte, gab sie einen.
:22. Katja volt az. - Es war Katja.
:23. Ivan ezt egy másodperc késéssel értette meg. - Er verstand das mit einer Sekunde Verzögerung.
:24. Mert tíz év úgy változtatja meg az ember arcát, hogy azt előbb le kell fordítani, mielőtt felismernénk. - Weil zehn Jahre das Gesicht eines Menschen verändern auf eine Art, die man erst übersetzen muss, bevor man erkennt.
:25. Kimondták egymás nevét. - Sie sagten sich ihre Namen.
:26. Ezek kérdésként és válaszként működtek. - Die als Frage und als Antwort funktionierten.
:27. Aztán egymás mellett álltak a peron szélén. - Dann standen sie nebeneinander am Rand des Bahnsteigs.
:28. Előttük a hó és a sínek, mögöttük a csendes város. - Mit dem Schnee und den Gleisen vor ihnen und der stillen Stadt hinter ihnen.
:29. Katja megkérdezte, hogy a vonatra vár-e. - Sie fragte, ob er auf den Zug warte.
:30. Ivan azt mondta, igen. - Und er sagte ja.
:31. Ez olyan válasz volt, amely igaz is volt, meg nem is. - Das war eine Antwort, die stimmte und nicht stimmte.
:32. Mert várt valamire, és a vonat éppen olyan jó volt, mint bármely más várakozás. - Weil er auf etwas wartete, und der Zug war so gut wie jede andere Erwartung.
:33. Beszéltek a városról, az időjárásról, dolgokról, amelyeknek nem volt jelentőségük. - Sie sprachen über die Stadt, über das Wetter, über Dinge, die keine Bedeutung hatten.
:34. És amelyeket mégis ki kellett mondani. - Und die trotzdem gesagt werden mussten.
:35. Mert a beszélgetés híd, amelyet meg kell építeni, mielőtt használni lehet, ha az ember használni akarja. - Weil das Gespräch eine Brücke ist, die man bauen muss, bevor man sie benutzen kann, wenn man sie benutzen will.
:36. A vonat nem jött. - Der Zug kam nicht.
:37. Ezt az állomás az elektronikus kijelzők lakonikus hangján közölte. - Das kündigte der Bahnhof mit dem lakonischen Ton elektronischer Displays an.
:38. Olyan kijelzőkén, amelyek rossz híreket közvetítenek bocsánatkérés nélkül. - Von Displays, die schlechte Nachrichten ohne Entschuldigung übermitteln.
:39. Mégis maradtak. - Sie blieben trotzdem.
:40. Ez nem döntés volt, hanem egy másik lehetőség hiányának eredménye. - Das war keine Entscheidung, sondern das Ergebnis des Fehlens einer anderen.
:41. Katja azt mondta, emlékszik arra az utolsó novemberre, amelyet itt töltött. - Katja sagte, sie erinnere sich an den letzten November, den sie hier verbracht hatte.
:42. Ivan azt mondta, ő is. - Und Iwan sagte, er auch.
:43. Nem mondták ki, mire emlékeznek. - Sie sagten nicht, was sie sich erinnerten.
:44. Mert bizonyos emlékek világosabbak, ha az ember nem mondja ki őket. - Weil manche Erinnerungen klarer sind, wenn man sie nicht ausspricht.
:45. És mert a mondat utáni hallgatás már eleget mondott. - Und weil das Schweigen nach dem Satz bereits genug sagte.
:46. A hó tovább hullott, egyenletesen és szándék nélkül. - Der Schnee fiel weiter, gleichmäßig und ohne Absicht.
:47. A vonat nem jött. - Der Zug kam nicht.
:48. Ők pedig a peronon álltak. - Und sie standen auf dem Bahnsteig.
:49. Ivan arra gondolt, hogy évek óta nem állt ilyen csendben. - Iwan dachte, dass er seit Jahren nicht so still gestanden hatte.
:50. És hogy amit most érez, nehéz megnevezni, de nem kellemetlen. - Und dass das, was er gerade fühlte, schwer zu benennen war, aber nicht unangenehm.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Der Ort des Wartens.
:1. Iwan hatte sich irgendwann damit abgefunden, in Perm zu leben.
:2. Das war keine dramatische Entscheidung gewesen, sondern das Ergebnis von vielen kleinen Entscheidungen.
:3. Die zusammen eine Richtung ergaben, die er nie bewusst gewählt hatte.
:4. Er arbeitete in der Verwaltung.
:5. Das bedeutete, dass er Dinge organisierte, die andere taten.
:6. Das war eine nützliche Funktion und eine, die ihn selten beschäftigte, wenn er nicht bei der Arbeit war.
:7. An diesem Novembermorgen saß er am Fenster und schaute dem ersten Schnee zu.
:8. Der Schnee veränderte die Stadt, indem er alles gleichmachte.
:9. Straße und Bürgersteig und die leeren Bänke im kleinen Park gegenüber.
:10. Iwan trank Tee, der kalt geworden war, ohne es zu bemerken.
:11. Weil Bemerken eine Aufmerksamkeit erfordert.
:12. Die er an diesem Morgen für anderes aufwendete, ohne zu wissen, wofür.
:13. Er zog sich an und ging zum Bahnhof.
:14. Nicht mit einem Ziel, sondern mit dem Bedürfnis nach Bewegung, die irgendwo hinführt.
:15. Der Bahnhof war der einzige Ort in der Stadt, an dem Bewegung eine natürliche Bedeutung hatte.
:16. Der Bahnsteig war fast leer.
:17. Feiner Schnee fiel auf die Gleise und machte sie langsam weißer.
:18. Iwan stand und schaute in die Richtung, aus der der Zug kommen würde, wenn er käme.
:19. Die Frau am anderen Ende des Bahnsteigs bewegte sich nicht.
:20. Er bemerkte sie mit der Verzögerung von jemandem, der gelernt hat, andere Menschen nicht zu beachten, bis sie einen Grund dafür geben.
:21. Und als sie sich umdrehte, gab sie einen.
:22. Es war Katja.
:23. Er verstand das mit einer Sekunde Verzögerung.
:24. Weil zehn Jahre das Gesicht eines Menschen verändern auf eine Art, die man erst übersetzen muss, bevor man erkennt.
:25. Sie sagten sich ihre Namen.
:26. Die als Frage und als Antwort funktionierten.
:27. Dann standen sie nebeneinander am Rand des Bahnsteigs.
:28. Mit dem Schnee und den Gleisen vor ihnen und der stillen Stadt hinter ihnen.
:29. Sie fragte, ob er auf den Zug warte.
:30. Und er sagte ja.
:31. Das war eine Antwort, die stimmte und nicht stimmte.
:32. Weil er auf etwas wartete, und der Zug war so gut wie jede andere Erwartung.
:33. Sie sprachen über die Stadt, über das Wetter, über Dinge, die keine Bedeutung hatten.
:34. Und die trotzdem gesagt werden mussten.
:35. Weil das Gespräch eine Brücke ist, die man bauen muss, bevor man sie benutzen kann, wenn man sie benutzen will.
:36. Der Zug kam nicht.
:37. Das kündigte der Bahnhof mit dem lakonischen Ton elektronischer Displays an.
:38. Von Displays, die schlechte Nachrichten ohne Entschuldigung übermitteln.
:39. Sie blieben trotzdem.
:40. Das war keine Entscheidung, sondern das Ergebnis des Fehlens einer anderen.
:41. Katja sagte, sie erinnere sich an den letzten November, den sie hier verbracht hatte.
:42. Und Iwan sagte, er auch.
:43. Sie sagten nicht, was sie sich erinnerten.
:44. Weil manche Erinnerungen klarer sind, wenn man sie nicht ausspricht.
:45. Und weil das Schweigen nach dem Satz bereits genug sagte.
:46. Der Schnee fiel weiter, gleichmäßig und ohne Absicht.
:47. Der Zug kam nicht.
:48. Und sie standen auf dem Bahnsteig.
:49. Iwan dachte, dass er seit Jahren nicht so still gestanden hatte.
:50. Und dass das, was er gerade fühlte, schwer zu benennen war, aber nicht unangenehm.
|}
=== 4 ===
:A csend, amely nem volt üresség.
:1. Ivan beletörődött abba, hogy Permben él.
:2. Nem az elfogadás egyetlen pillanatán keresztül, hanem az alternatíva lassú eltűnése által.
:3. Az alternatíva egyszer csak megszűnt lehetőségnek érződni.
:4. Ezért már nem is hiányolta.
:5. Ez nem vigasz volt, de nem is fájdalom.
:6. Egy olyan vállalat adminisztrációjában dolgozott, amely alkatrészeket gyártott.
:7. Olyan gépekhez, amelyeket soha nem látott.
:8. Olyan célokra, amelyek után soha nem kérdezett.
:9. A tevékenység és a jelentés közötti távolságot idővel a hivatása leírásaként fogadta el.
:10. Anélkül hogy kritikaként olvasta volna.
:11. Az első hó egy kedd reggelen érkezett.
:12. Annak a dolognak a csendes alaposságával, amelynek nincs szüksége engedélyre.
:13. Ivan az ablaknál ült, és nézte, ahogy a hó egyformává teszi a várost.
:14. Az utcát, a parkot és a szemközti házak tetejét.
:15. Teát ivott, amely kihűlt, anélkül hogy észrevette volna.
:16. Mert az észrevétel odafordulást igényel.
:17. Ez az odafordulás azon a reggelen nem volt meg benne.
:18. Anélkül hogy tudta volna, hol maradt.
:19. Felöltözött, és elment az állomásra.
:20. Mert menni jobb, mint ülni, ha az ember nem tudja, mit tegyen.
:21. És mert az állomás volt az egyetlen hely a városban, ahol a változás lehetőségének építészeti formája volt.
:22. A peron majdnem üres volt.
:23. A hó a sínekre hullott.
:24. Nem tett különbséget aközött, ami a vonatoknak készült, és aközött, ami az embereknek.
:25. Ivan állt, és abba az irányba nézett, ahonnan a vonat jönne, ha jönne.
:26. A nő a peron másik végén elég mozdulatlan volt ahhoz, hogy először a díszlet részének tűnjön.
:27. Amikor megfordult, Ivannak szüksége volt egy másodpercre.
:28. Mert tíz év úgy változtatja meg az ember arcát, hogy előbb olvasni kell, mielőtt megértenénk.
:29. „Katja” – mondta.
:30. Ő pedig azt mondta: „Ivan.”
:31. Ez volt a viszontlátás legpontosabb formája két olyan ember között, akik nem biztosak benne, örülnek-e egymásnak.
:32. És akik elég őszinték ahhoz, hogy ezt ne rejtsék el túláradással.
:33. Katja feltette a szokásos kérdést, hogy a vonatra vár-e.
:34. Ivan azt mondta, igen.
:35. Annak az embernek a nyugalmával, aki olyan választ ad, amely nem hamis, még ha nem is teljesen igaz.
:36. Mert várt valamire.
:37. A vonat pedig éppen olyan jó volt, mint bármely más várakozás, amelyet ehhez a reggelhez társított.
:38. Beszélgettek.
:39. A városról, az időjárásról, ismerősökről, akiket mindketten ismertek.
:40. És akik olyan életet éltek, amely alakult.
:41. Ez semleges szó egy olyan folyamatra, amely néha jól végződik, néha másként.
:42. Miközben beszéltek, azt a hidat építették, amelyre szükség van, mielőtt az ember eljut ahhoz, amiről valójában beszélni akar.
:43. Ha egyáltalán eljut oda.
:44. A vonat nem jött.
:45. Ezt a kijelző az elektronikus rendszerek tárgyilagos rövidségével közölte.
:46. Maradtak, anélkül hogy megbeszélték volna.
:47. Mert maradni néha egyszerűbb, mint elmenni, ha az elmenés oka eltűnik, és a maradás oka éppen újrafogalmazódik.
:48. Katja azt mondta, emlékszik arra az utolsó novemberre itt.
:49. Ivan azt mondta, ő is.
:50. A mondatnak olyan minősége volt, mint azoknak a mondatoknak, amelyek többet jelentenek, mint amennyit mondanak.
:51. És éppen azért működnek, mert mindketten tudják, mire gondolnak, anélkül hogy ki kellene mondani.
:52. A hó tovább hullott, egyenletesen, és tekintet nélkül a peronra vagy az emberekre rajta.
:53. A vonat nem jött.
:54. Ivan Katja mellett állt.
:55. És észrevette, hogy régóta nem állt ilyen csendben.
:56. Olyan csendben, amely nem üresség volt.
:57. Hanem valami más.
:58. Nem akarta megnevezni.
:59. Mert a megnevezés néha a végét jelenti valaminek, amit az ember még egy kicsit tovább szeretne megtartani.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A csend, amely nem volt üresség. - Die Stille, die keine Leere war.
:1. Ivan beletörődött abba, hogy Permben él. - Iwan hatte sich damit abgefunden, in Perm zu leben.
:2. Nem az elfogadás egyetlen pillanatán keresztül, hanem az alternatíva lassú eltűnése által. - Nicht durch einen Moment der Akzeptanz, sondern durch das langsame Verschwinden der Alternative.
:3. Az alternatíva egyszer csak megszűnt lehetőségnek érződni. - Die irgendwann aufgehört hatte, sich als Möglichkeit anzufühlen.
:4. Ezért már nem is hiányolta. - Und die er deswegen nicht mehr vermisste.
:5. Ez nem vigasz volt, de nem is fájdalom. - Das war kein Trost, aber auch kein Schmerz.
:6. Egy olyan vállalat adminisztrációjában dolgozott, amely alkatrészeket gyártott. - Er arbeitete in der Verwaltung eines Unternehmens, das Teile produzierte.
:7. Olyan gépekhez, amelyeket soha nem látott. - Für Maschinen, die er nie gesehen hatte.
:8. Olyan célokra, amelyek után soha nem kérdezett. - Für Zwecke, die er nie nachgefragt hatte.
:9. A tevékenység és a jelentés közötti távolságot idővel a hivatása leírásaként fogadta el. - Diese Distanz zwischen Tätigkeit und Bedeutung hatte er irgendwann als Beschreibung seines Berufs akzeptiert.
:10. Anélkül hogy kritikaként olvasta volna. - Ohne sie als Kritik daran zu lesen.
:11. Az első hó egy kedd reggelen érkezett. - Der erste Schnee kam an einem Dienstagmorgen.
:12. Annak a dolognak a csendes alaposságával, amelynek nincs szüksége engedélyre. - Mit der stillen Gründlichkeit von etwas, das keine Erlaubnis braucht.
:13. Ivan az ablaknál ült, és nézte, ahogy a hó egyformává teszi a várost. - Iwan saß am Fenster und schaute zu, wie er die Stadt gleichmachte.
:14. Az utcát, a parkot és a szemközti házak tetejét. - Straße und Park und die Dächer der Häuser gegenüber.
:15. Teát ivott, amely kihűlt, anélkül hogy észrevette volna. - Und trank Tee, der kalt geworden war, ohne es zu bemerken.
:16. Mert az észrevétel odafordulást igényel. - Weil Bemerken eine Zuwendung erfordert.
:17. Ez az odafordulás azon a reggelen nem volt meg benne. - Die er an diesem Morgen nicht hatte.
:18. Anélkül hogy tudta volna, hol maradt. - Ohne zu wissen, wo sie geblieben war.
:19. Felöltözött, és elment az állomásra. - Er zog sich an und ging zum Bahnhof.
:20. Mert menni jobb, mint ülni, ha az ember nem tudja, mit tegyen. - Weil Gehen besser ist als Sitzen, wenn man nicht weiß, was man tun soll.
:21. És mert az állomás volt az egyetlen hely a városban, ahol a változás lehetőségének építészeti formája volt. - Und weil der Bahnhof der einzige Ort in der Stadt war, an dem die Möglichkeit von Veränderung eine architektonische Form hatte.
:22. A peron majdnem üres volt. - Der Bahnsteig war fast leer.
:23. A hó a sínekre hullott. - Der Schnee fiel auf die Gleise.
:24. Nem tett különbséget aközött, ami a vonatoknak készült, és aközött, ami az embereknek. - Er machte keinen Unterschied zwischen dem, was für Züge gedacht war, und dem, was für Menschen.
:25. Ivan állt, és abba az irányba nézett, ahonnan a vonat jönne, ha jönne. - Iwan stand und schaute in die Richtung, aus der der Zug kommen würde, wenn er käme.
:26. A nő a peron másik végén elég mozdulatlan volt ahhoz, hogy először a díszlet részének tűnjön. - Die Frau am anderen Ende des Bahnsteigs war still genug, um zunächst Teil der Kulisse zu sein.
:27. Amikor megfordult, Ivannak szüksége volt egy másodpercre. - Und als sie sich umdrehte, brauchte Iwan eine Sekunde.
:28. Mert tíz év úgy változtatja meg az ember arcát, hogy előbb olvasni kell, mielőtt megértenénk. - Weil zehn Jahre das Gesicht eines Menschen auf eine Art verändern, die man erst lesen muss, bevor man versteht.
:29. „Katja” – mondta. - Katja, sagte er.
:30. Ő pedig azt mondta: „Ivan.” - Und sie sagte Iwan.
:31. Ez volt a viszontlátás legpontosabb formája két olyan ember között, akik nem biztosak benne, örülnek-e egymásnak. - Das war die präziseste Form von Wiedersehen, die zwei Menschen haben können, die sich nicht sicher sind, ob sie froh sind, sich zu sehen.
:32. És akik elég őszinték ahhoz, hogy ezt ne rejtsék el túláradással. - Und die ehrlich genug sind, das nicht mit Überschwang zu verbergen.
:33. Katja feltette a szokásos kérdést, hogy a vonatra vár-e. - Sie stellte die übliche Frage, ob er auf den Zug warte.
:34. Ivan azt mondta, igen. - Und er sagte ja.
:35. Annak az embernek a nyugalmával, aki olyan választ ad, amely nem hamis, még ha nem is teljesen igaz. - Mit der Ruhe von jemandem, der eine Antwort gibt, die nicht falsch ist, auch wenn sie nicht vollständig stimmt.
:36. Mert várt valamire. - Weil er auf etwas wartete.
:37. A vonat pedig éppen olyan jó volt, mint bármely más várakozás, amelyet ehhez a reggelhez társított. - Und der Zug war so gut wie jede andere Erwartung, die er an diesen Morgen gehabt hatte.
:38. Beszélgettek. - Sie sprachen.
:39. A városról, az időjárásról, ismerősökről, akiket mindketten ismertek. - Über die Stadt, über das Wetter, über Bekannte, die sie beide kannten.
:40. És akik olyan életet éltek, amely alakult. - Und die beide ein Leben geführt hatten, das sich entwickelt hatte.
:41. Ez semleges szó egy olyan folyamatra, amely néha jól végződik, néha másként. - Das ist ein neutrales Wort für einen Prozess, der manchmal gut und manchmal anders ausgeht.
:42. Miközben beszéltek, azt a hidat építették, amelyre szükség van, mielőtt az ember eljut ahhoz, amiről valójában beszélni akar. - Und während sie redeten, bauten sie die Brücke, die man braucht, bevor man zu dem kommt, worüber man eigentlich reden will.
:43. Ha egyáltalán eljut oda. - Wenn man überhaupt dahin kommt.
:44. A vonat nem jött. - Der Zug kam nicht.
:45. Ezt a kijelző az elektronikus rendszerek tárgyilagos rövidségével közölte. - Das teilte das Display mit der sachlichen Kürze elektronischer Systeme mit.
:46. Maradtak, anélkül hogy megbeszélték volna. - Sie blieben, ohne das zu besprechen.
:47. Mert maradni néha egyszerűbb, mint elmenni, ha az elmenés oka eltűnik, és a maradás oka éppen újrafogalmazódik. - Weil bleiben manchmal einfacher ist als gehen, wenn der Grund zum Gehen wegfällt und der Grund zum Bleiben sich gerade neu formuliert.
:48. Katja azt mondta, emlékszik arra az utolsó novemberre itt. - Katja sagte, sie erinnere sich an den letzten November hier.
:49. Ivan azt mondta, ő is. - Und Iwan sagte, er auch.
:50. A mondatnak olyan minősége volt, mint azoknak a mondatoknak, amelyek többet jelentenek, mint amennyit mondanak. - Der Satz hatte die Qualität von Sätzen, die mehr meinen als sie sagen.
:51. És éppen azért működnek, mert mindketten tudják, mire gondolnak, anélkül hogy ki kellene mondani. - Und die genau deswegen funktionieren, weil beide wissen, was gemeint ist, ohne dass es ausgesprochen werden muss.
:52. A hó tovább hullott, egyenletesen, és tekintet nélkül a peronra vagy az emberekre rajta. - Der Schnee fiel weiter, gleichmäßig und ohne Rücksicht auf den Bahnsteig oder die Menschen darauf.
:53. A vonat nem jött. - Der Zug kam nicht.
:54. Ivan Katja mellett állt. - Iwan stand neben Katja.
:55. És észrevette, hogy régóta nem állt ilyen csendben. - Und bemerkte, dass er seit langer Zeit nicht so still gestanden hatte.
:56. Olyan csendben, amely nem üresség volt. - Mit einer Stille, die keine Leere war.
:57. Hanem valami más. - Sondern etwas anderes.
:58. Nem akarta megnevezni. - Das wollte er nicht benennen.
:59. Mert a megnevezés néha a végét jelenti valaminek, amit az ember még egy kicsit tovább szeretne megtartani. - Weil Benennen manchmal das Ende von etwas ist, das man noch ein bisschen länger haben möchte.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Die Stille, die keine Leere war.
:1. Iwan hatte sich damit abgefunden, in Perm zu leben.
:2. Nicht durch einen Moment der Akzeptanz, sondern durch das langsame Verschwinden der Alternative.
:3. Die irgendwann aufgehört hatte, sich als Möglichkeit anzufühlen.
:4. Und die er deswegen nicht mehr vermisste.
:5. Das war kein Trost, aber auch kein Schmerz.
:6. Er arbeitete in der Verwaltung eines Unternehmens, das Teile produzierte.
:7. Für Maschinen, die er nie gesehen hatte.
:8. Für Zwecke, die er nie nachgefragt hatte.
:9. Diese Distanz zwischen Tätigkeit und Bedeutung hatte er irgendwann als Beschreibung seines Berufs akzeptiert.
:10. Ohne sie als Kritik daran zu lesen.
:11. Der erste Schnee kam an einem Dienstagmorgen.
:12. Mit der stillen Gründlichkeit von etwas, das keine Erlaubnis braucht.
:13. Iwan saß am Fenster und schaute zu, wie er die Stadt gleichmachte.
:14. Straße und Park und die Dächer der Häuser gegenüber.
:15. Und trank Tee, der kalt geworden war, ohne es zu bemerken.
:16. Weil Bemerken eine Zuwendung erfordert.
:17. Die er an diesem Morgen nicht hatte.
:18. Ohne zu wissen, wo sie geblieben war.
:19. Er zog sich an und ging zum Bahnhof.
:20. Weil Gehen besser ist als Sitzen, wenn man nicht weiß, was man tun soll.
:21. Und weil der Bahnhof der einzige Ort in der Stadt war, an dem die Möglichkeit von Veränderung eine architektonische Form hatte.
:22. Der Bahnsteig war fast leer.
:23. Der Schnee fiel auf die Gleise.
:24. Er machte keinen Unterschied zwischen dem, was für Züge gedacht war, und dem, was für Menschen.
:25. Iwan stand und schaute in die Richtung, aus der der Zug kommen würde, wenn er käme.
:26. Die Frau am anderen Ende des Bahnsteigs war still genug, um zunächst Teil der Kulisse zu sein.
:27. Und als sie sich umdrehte, brauchte Iwan eine Sekunde.
:28. Weil zehn Jahre das Gesicht eines Menschen auf eine Art verändern, die man erst lesen muss, bevor man versteht.
:29. Katja, sagte er.
:30. Und sie sagte Iwan.
:31. Das war die präziseste Form von Wiedersehen, die zwei Menschen haben können, die sich nicht sicher sind, ob sie froh sind, sich zu sehen.
:32. Und die ehrlich genug sind, das nicht mit Überschwang zu verbergen.
:33. Sie stellte die übliche Frage, ob er auf den Zug warte.
:34. Und er sagte ja.
:35. Mit der Ruhe von jemandem, der eine Antwort gibt, die nicht falsch ist, auch wenn sie nicht vollständig stimmt.
:36. Weil er auf etwas wartete.
:37. Und der Zug war so gut wie jede andere Erwartung, die er an diesen Morgen gehabt hatte.
:38. Sie sprachen.
:39. Über die Stadt, über das Wetter, über Bekannte, die sie beide kannten.
:40. Und die beide ein Leben geführt hatten, das sich entwickelt hatte.
:41. Das ist ein neutrales Wort für einen Prozess, der manchmal gut und manchmal anders ausgeht.
:42. Und während sie redeten, bauten sie die Brücke, die man braucht, bevor man zu dem kommt, worüber man eigentlich reden will.
:43. Wenn man überhaupt dahin kommt.
:44. Der Zug kam nicht.
:45. Das teilte das Display mit der sachlichen Kürze elektronischer Systeme mit.
:46. Sie blieben, ohne das zu besprechen.
:47. Weil bleiben manchmal einfacher ist als gehen, wenn der Grund zum Gehen wegfällt und der Grund zum Bleiben sich gerade neu formuliert.
:48. Katja sagte, sie erinnere sich an den letzten November hier.
:49. Und Iwan sagte, er auch.
:50. Der Satz hatte die Qualität von Sätzen, die mehr meinen als sie sagen.
:51. Und die genau deswegen funktionieren, weil beide wissen, was gemeint ist, ohne dass es ausgesprochen werden muss.
:52. Der Schnee fiel weiter, gleichmäßig und ohne Rücksicht auf den Bahnsteig oder die Menschen darauf.
:53. Der Zug kam nicht.
:54. Iwan stand neben Katja.
:55. Und bemerkte, dass er seit langer Zeit nicht so still gestanden hatte.
:56. Mit einer Stille, die keine Leere war.
:57. Sondern etwas anderes.
:58. Das wollte er nicht benennen.
:59. Weil Benennen manchmal das Ende von etwas ist, das man noch ein bisschen länger haben möchte.
|}
=== 5 ===
:Ami még nincs eldöntve.
:1. Ivan beletörődött abba, hogy Permben él, annak az embernek a sajátos beletörődésével, aki már nem tesz különbséget döntés és egy másik lehetőség hiánya között.
:2. A különbség idővel túl kicsivé vált ahhoz, hogy fenn lehessen tartani, és maga a fenntartás is energiát igényelt, amelyet másra használt, anélkül hogy pontosan tudta volna, mire.
:3. A városnak azoknak a helyeknek a minősége volt, amelyek önmaguknak elegendők, nem az önelégültség pozitív értelmében, hanem annak a semleges értelmében, ami nem keres alkalmat arra, hogy igazolja magát.
:4. Ivan megtanult ebben élni, úgy, ahogy az ember olyan éghajlatban él, amelyet nem választott, és amelyet mégis ismer, egészen addig, amíg már nem érzékeli.
:5. Az első hó egy kedd reggelen érkezett, annak a dolognak a csendes alaposságával, amelynek nincs szüksége engedélyre.
:6. Ivan az ablaknál ült, és teát ivott, amely az ő közreműködése nélkül hűlt ki, miközben olyan nyitott figyelemmel nézte a havat, mint akinek éppen nincs más feladata.
:7. Ez ritkábban fordult elő, mint néha gondolta.
:8. Felöltözött, és elment az állomásra, nem céllal, hanem azzal az impulzussal, amely akkor keletkezik, amikor az ülés már nem jobb, mint a menés.
:9. Gyenge impulzus volt, de működött, és az állomás volt az egyetlen hely a városban, ahol a mozgásnak természetes igazolása volt.
:10. Ott az érkezés és az indulás bele volt építve az építészetbe, akkor is, ha éppen egyik sem történt.
:11. A peronnak olyan hűvös csendje volt, mint azoknak a helyeknek, amelyek valamire várnak, ami még nincs ott.
:12. A hó a sínekre hullott, és nem tett különbséget aközött, ami a vonatoknak készült, és aközött, ami az embereknek.
:13. Ivan állt, és abba az irányba nézett, ahonnan a vonat jönne, ha jönne, abba az irányba, amely mindig ugyanaz, akkor is, ha a vonat időt hagy magának.
:14. A nő a peron másik végén elég mozdulatlan volt ahhoz, hogy először a háttér részének tűnjön.
:15. Amikor megfordult, Ivannak szüksége volt egy másodpercre, mert tíz év úgy változtatja meg az ember arcát, hogy abban nincs dráma, csak halk eltolódás.
:16. Ezt az eltolódást előbb le kell fordítani, mielőtt az ember megérti, mit lát.
:17. Kimondta Katja nevét, Katja pedig kimondta az övét, és ez volt a viszontlátás, pontosan és túláradás nélkül.
:18. Mindketten elég idősek voltak ahhoz, hogy tudják: a túláradás többnyire valamit elrejt, és annak, ami összekötötte őket, nem volt szüksége megrendezésre.
:19. Katja megkérdezte, hogy a vonatra vár-e, annak az embernek a hangján, aki olyan kérdést tesz fel, amely egyben nyitás is.
:20. Ivan azt mondta, igen, ami nem volt hamis, mert várt valamire, és a vonat éppen olyan jó válasz volt erre a várakozásra, mint bármely más.
:21. Beszélgettek, annak az óvatos gondosságával, ahogy olyan emberek beszélnek, akik hosszú idő után látják egymást újra.
:22. Tudták, hogy a beszélgetésnek van felszíne és mélysége, és még nem tudták, milyen mélyre akarnak menni.
:23. Ezért először a felszínen maradtak, ami nem gyávaság volt, hanem tisztelet az iránt, ami alatta van.
:24. A vonat nem jött, amit a kijelző az elektronikus rendszerek tárgyilagos közönyével közölt.
:25. Olyan rendszerek közönyével, amelyek rossz híreket közvetítenek bocsánatkérés nélkül.
:26. Maradtak, anélkül hogy megbeszélték volna, mert a maradás nem olyan döntés volt, amelyet ki kellett mondani.
:27. Inkább olyan döntés volt, amely magától adódott, amikor az elmenés oka eltűnt, a maradás oka pedig még nem volt megnevezve, de már érezhető volt.
:28. Katja azt mondta, emlékszik arra az utolsó novemberre, amelyet itt töltött, Ivan pedig azt mondta, ő is.
:29. Annak az embernek a rövid, őszinte hangján mondta, aki megerősít egy emléket anélkül, hogy pontosítaná, mert a pontosítás megváltoztatná az emléket.
:30. Mindketten tudták, mire gondolnak, és bizonyos dolgok világosabbak maradnak, ha az ember nem mondja ki őket.
:31. A hó tovább hullott, sietség és szándék nélkül, annak egyenletes kitartásával, aminek nincs véleménye arról, ami alatta van.
:32. Ivan Katja mellett állt a peronon, és a vonat nem jött.
:33. A közöttük lévő csendnek nem az üresség minősége volt, hanem valami olyané, ami még nincs eldöntve.
:34. Ez talán ugyanaz, mint a lehetőség, ha az ember kész így nevezni.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Ami még nincs eldöntve. - Was noch nicht entschieden ist.
:1. Ivan beletörődött abba, hogy Permben él, annak az embernek a sajátos beletörődésével, aki már nem tesz különbséget döntés és egy másik lehetőség hiánya között. - Iwan hatte sich damit abgefunden, in Perm zu leben, mit der spezifischen Abgefundenheit von jemandem, der aufgehört hat zu unterscheiden zwischen einer Entscheidung und dem Fehlen einer anderen.
:2. A különbség idővel túl kicsivé vált ahhoz, hogy fenn lehessen tartani, és maga a fenntartás is energiát igényelt, amelyet másra használt, anélkül hogy pontosan tudta volna, mire. - Weil der Unterschied irgendwann zu klein geworden war, um ihn aufrechtzuerhalten, und weil das Aufrechterhalten selbst eine Energie erfordert, die er für anderes brauchte, ohne genau zu wissen, wofür.
:3. A városnak azoknak a helyeknek a minősége volt, amelyek önmaguknak elegendők, nem az önelégültség pozitív értelmében, hanem annak a semleges értelmében, ami nem keres alkalmat arra, hogy igazolja magát. - Die Stadt hatte die Qualität von Orten, die sich selbst genug sind, nicht im positiven Sinne von Selbstgenügsamkeit, sondern im neutralen Sinne von etwas, das keinen Anlass sucht, sich zu rechtfertigen.
:4. Ivan megtanult ebben élni, úgy, ahogy az ember olyan éghajlatban él, amelyet nem választott, és amelyet mégis ismer, egészen addig, amíg már nem érzékeli. - Iwan hatte gelernt, darin zu leben, wie man in einem Klima lebt, das man nicht gewählt hat und das man trotzdem kennt, bis es aufhört, wahrgenommen zu werden.
:5. Az első hó egy kedd reggelen érkezett, annak a dolognak a csendes alaposságával, amelynek nincs szüksége engedélyre. - Der erste Schnee kam an einem Dienstagmorgen mit der stillen Gründlichkeit von etwas, das keine Erlaubnis braucht.
:6. Ivan az ablaknál ült, és teát ivott, amely az ő közreműködése nélkül hűlt ki, miközben olyan nyitott figyelemmel nézte a havat, mint akinek éppen nincs más feladata. - Iwan saß am Fenster, trank Tee, der kalt geworden war ohne sein Zutun, und schaute dem Schnee zu mit der offenen Aufmerksamkeit von jemandem, der gerade keine andere Aufgabe hat.
:7. Ez ritkábban fordult elő, mint néha gondolta. - Was seltener vorkam, als er manchmal dachte.
:8. Felöltözött, és elment az állomásra, nem céllal, hanem azzal az impulzussal, amely akkor keletkezik, amikor az ülés már nem jobb, mint a menés. - Er zog sich an und ging zum Bahnhof, nicht mit einem Ziel, sondern mit dem Impuls, der entsteht, wenn Sitzen aufgehört hat, besser zu sein als Gehen.
:9. Gyenge impulzus volt, de működött, és az állomás volt az egyetlen hely a városban, ahol a mozgásnak természetes igazolása volt. - Es war ein schwacher Impuls, aber ein funktionierender, und der Bahnhof war der einzige Ort in der Stadt, an dem Bewegung eine natürliche Rechtfertigung hatte.
:10. Ott az érkezés és az indulás bele volt építve az építészetbe, akkor is, ha éppen egyik sem történt. - Dort waren das Ankommen und das Abfahren in die Architektur eingebaut, auch wenn beides gerade nicht stattfand.
:11. A peronnak olyan hűvös csendje volt, mint azoknak a helyeknek, amelyek valamire várnak, ami még nincs ott. - Der Bahnsteig hatte die kühle Stille von Orten, die auf etwas warten, das noch nicht da ist.
:12. A hó a sínekre hullott, és nem tett különbséget aközött, ami a vonatoknak készült, és aközött, ami az embereknek. - Der Schnee fiel auf die Gleise und machte keinen Unterschied zwischen dem, was für Züge gedacht war, und dem, was für Menschen.
:13. Ivan állt, és abba az irányba nézett, ahonnan a vonat jönne, ha jönne, abba az irányba, amely mindig ugyanaz, akkor is, ha a vonat időt hagy magának. - Iwan stand und schaute in die Richtung, aus der der Zug kommen würde, wenn er käme, was eine Richtung ist, die immer dieselbe ist, auch wenn der Zug sich Zeit lässt.
:14. A nő a peron másik végén elég mozdulatlan volt ahhoz, hogy először a háttér részének tűnjön. - Die Frau am anderen Ende des Bahnsteigs war still genug, um zunächst Teil des Hintergrunds zu sein.
:15. Amikor megfordult, Ivannak szüksége volt egy másodpercre, mert tíz év úgy változtatja meg az ember arcát, hogy abban nincs dráma, csak halk eltolódás. - Als sie sich umdrehte, brauchte Iwan eine Sekunde, weil zehn Jahre das Gesicht eines Menschen verändern auf eine Art, die keine Dramatik hat, sondern nur eine leise Verschiebung.
:16. Ezt az eltolódást előbb le kell fordítani, mielőtt az ember megérti, mit lát. - Die man erst übersetzen muss, bevor man versteht, was man sieht.
:17. Kimondta Katja nevét, Katja pedig kimondta az övét, és ez volt a viszontlátás, pontosan és túláradás nélkül. - Er sagte ihren Namen, und sie sagte seinen, und das war das Wiedersehen, präzise und ohne Überschwang.
:18. Mindketten elég idősek voltak ahhoz, hogy tudják: a túláradás többnyire valamit elrejt, és annak, ami összekötötte őket, nem volt szüksége megrendezésre. - Weil beide alt genug waren, um zu wissen, dass Überschwang meistens etwas verbirgt, und weil das, was sie miteinander verband, keine Inszenierung brauchte.
:19. Katja megkérdezte, hogy a vonatra vár-e, annak az embernek a hangján, aki olyan kérdést tesz fel, amely egyben nyitás is. - Sie fragte, ob er auf den Zug warte, mit dem Tonfall von jemandem, der eine Frage stellt, die auch eine Eröffnung ist.
:20. Ivan azt mondta, igen, ami nem volt hamis, mert várt valamire, és a vonat éppen olyan jó válasz volt erre a várakozásra, mint bármely más. - Er sagte ja, was nicht falsch war, weil er auf etwas wartete, und der Zug war eine so gute Antwort auf dieses Warten wie jede andere.
:21. Beszélgettek, annak az óvatos gondosságával, ahogy olyan emberek beszélnek, akik hosszú idő után látják egymást újra. - Sie sprachen, mit der vorsichtigen Sorgfalt von Menschen, die sich nach langer Zeit wiedersehen.
:22. Tudták, hogy a beszélgetésnek van felszíne és mélysége, és még nem tudták, milyen mélyre akarnak menni. - Sie wussten, dass das Gespräch eine Oberfläche hat und eine Tiefe, und sie wussten noch nicht, wie weit sie in die Tiefe wollten.
:23. Ezért először a felszínen maradtak, ami nem gyávaság volt, hanem tisztelet az iránt, ami alatta van. - Deswegen blieben sie zunächst auf der Oberfläche, was keine Feigheit ist, sondern Respekt vor dem, was darunter liegt.
:24. A vonat nem jött, amit a kijelző az elektronikus rendszerek tárgyilagos közönyével közölt. - Der Zug kam nicht, was das Display mit der sachlichen Gleichgültigkeit von Systemen mitteilte.
:25. Olyan rendszerek közönyével, amelyek rossz híreket közvetítenek bocsánatkérés nélkül. - Von Systemen, die schlechte Nachrichten ohne Entschuldigung übermitteln.
:26. Maradtak, anélkül hogy megbeszélték volna, mert a maradás nem olyan döntés volt, amelyet ki kellett mondani. - Sie blieben, ohne das zu besprechen, weil das Bleiben keine Entscheidung war, die gesagt werden musste.
:27. Inkább olyan döntés volt, amely magától adódott, amikor az elmenés oka eltűnt, a maradás oka pedig még nem volt megnevezve, de már érezhető volt. - Sondern eine, die sich ergab, wenn der Grund zum Gehen wegfiel und der Grund zum Bleiben noch nicht benannt, aber spürbar war.
:28. Katja azt mondta, emlékszik arra az utolsó novemberre, amelyet itt töltött, Ivan pedig azt mondta, ő is. - Katja sagte, sie erinnere sich an den letzten November, den sie hier verbracht hatte, und Iwan sagte, er auch.
:29. Annak az embernek a rövid, őszinte hangján mondta, aki megerősít egy emléket anélkül, hogy pontosítaná, mert a pontosítás megváltoztatná az emléket. - Mit dem kurzen, ehrlichen Ton von jemandem, der eine Erinnerung bestätigt, ohne zu spezifizieren, weil das Spezifizieren die Erinnerung verändern würde.
:30. Mindketten tudták, mire gondolnak, és bizonyos dolgok világosabbak maradnak, ha az ember nem mondja ki őket. - Sie beide wussten, was gemeint war, und manches bleibt klarer, wenn man es nicht ausspricht.
:31. A hó tovább hullott, sietség és szándék nélkül, annak egyenletes kitartásával, aminek nincs véleménye arról, ami alatta van. - Der Schnee fiel weiter, ohne Eile und ohne Absicht, mit der gleichmäßigen Beharrlichkeit von etwas, das keine Meinung hat über das, was darunter liegt.
:32. Ivan Katja mellett állt a peronon, és a vonat nem jött. - Iwan stand neben Katja auf dem Bahnsteig, und der Zug kam nicht.
:33. A közöttük lévő csendnek nem az üresség minősége volt, hanem valami olyané, ami még nincs eldöntve. - Die Stille, die zwischen ihnen war, hatte nicht die Qualität von Leere, sondern von etwas, das noch nicht entschieden ist.
:34. Ez talán ugyanaz, mint a lehetőség, ha az ember kész így nevezni. - Das ist vielleicht dasselbe wie Möglichkeit, wenn man bereit ist, es so zu nennen.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Was noch nicht entschieden ist.
:1. Iwan hatte sich damit abgefunden, in Perm zu leben, mit der spezifischen Abgefundenheit von jemandem, der aufgehört hat zu unterscheiden zwischen einer Entscheidung und dem Fehlen einer anderen.
:2. Weil der Unterschied irgendwann zu klein geworden war, um ihn aufrechtzuerhalten, und weil das Aufrechterhalten selbst eine Energie erfordert, die er für anderes brauchte, ohne genau zu wissen, wofür.
:3. Die Stadt hatte die Qualität von Orten, die sich selbst genug sind, nicht im positiven Sinne von Selbstgenügsamkeit, sondern im neutralen Sinne von etwas, das keinen Anlass sucht, sich zu rechtfertigen.
:4. Iwan hatte gelernt, darin zu leben, wie man in einem Klima lebt, das man nicht gewählt hat und das man trotzdem kennt, bis es aufhört, wahrgenommen zu werden.
:5. Der erste Schnee kam an einem Dienstagmorgen mit der stillen Gründlichkeit von etwas, das keine Erlaubnis braucht.
:6. Iwan saß am Fenster, trank Tee, der kalt geworden war ohne sein Zutun, und schaute dem Schnee zu mit der offenen Aufmerksamkeit von jemandem, der gerade keine andere Aufgabe hat.
:7. Was seltener vorkam, als er manchmal dachte.
:8. Er zog sich an und ging zum Bahnhof, nicht mit einem Ziel, sondern mit dem Impuls, der entsteht, wenn Sitzen aufgehört hat, besser zu sein als Gehen.
:9. Es war ein schwacher Impuls, aber ein funktionierender, und der Bahnhof war der einzige Ort in der Stadt, an dem Bewegung eine natürliche Rechtfertigung hatte.
:10. Dort waren das Ankommen und das Abfahren in die Architektur eingebaut, auch wenn beides gerade nicht stattfand.
:11. Der Bahnsteig hatte die kühle Stille von Orten, die auf etwas warten, das noch nicht da ist.
:12. Der Schnee fiel auf die Gleise und machte keinen Unterschied zwischen dem, was für Züge gedacht war, und dem, was für Menschen.
:13. Iwan stand und schaute in die Richtung, aus der der Zug kommen würde, wenn er käme, was eine Richtung ist, die immer dieselbe ist, auch wenn der Zug sich Zeit lässt.
:14. Die Frau am anderen Ende des Bahnsteigs war still genug, um zunächst Teil des Hintergrunds zu sein.
:15. Als sie sich umdrehte, brauchte Iwan eine Sekunde, weil zehn Jahre das Gesicht eines Menschen verändern auf eine Art, die keine Dramatik hat, sondern nur eine leise Verschiebung.
:16. Die man erst übersetzen muss, bevor man versteht, was man sieht.
:17. Er sagte ihren Namen, und sie sagte seinen, und das war das Wiedersehen, präzise und ohne Überschwang.
:18. Weil beide alt genug waren, um zu wissen, dass Überschwang meistens etwas verbirgt, und weil das, was sie miteinander verband, keine Inszenierung brauchte.
:19. Sie fragte, ob er auf den Zug warte, mit dem Tonfall von jemandem, der eine Frage stellt, die auch eine Eröffnung ist.
:20. Er sagte ja, was nicht falsch war, weil er auf etwas wartete, und der Zug war eine so gute Antwort auf dieses Warten wie jede andere.
:21. Sie sprachen, mit der vorsichtigen Sorgfalt von Menschen, die sich nach langer Zeit wiedersehen.
:22. Sie wussten, dass das Gespräch eine Oberfläche hat und eine Tiefe, und sie wussten noch nicht, wie weit sie in die Tiefe wollten.
:23. Deswegen blieben sie zunächst auf der Oberfläche, was keine Feigheit ist, sondern Respekt vor dem, was darunter liegt.
:24. Der Zug kam nicht, was das Display mit der sachlichen Gleichgültigkeit von Systemen mitteilte.
:25. Von Systemen, die schlechte Nachrichten ohne Entschuldigung übermitteln.
:26. Sie blieben, ohne das zu besprechen, weil das Bleiben keine Entscheidung war, die gesagt werden musste.
:27. Sondern eine, die sich ergab, wenn der Grund zum Gehen wegfiel und der Grund zum Bleiben noch nicht benannt, aber spürbar war.
:28. Katja sagte, sie erinnere sich an den letzten November, den sie hier verbracht hatte, und Iwan sagte, er auch.
:29. Mit dem kurzen, ehrlichen Ton von jemandem, der eine Erinnerung bestätigt, ohne zu spezifizieren, weil das Spezifizieren die Erinnerung verändern würde.
:30. Sie beide wussten, was gemeint war, und manches bleibt klarer, wenn man es nicht ausspricht.
:31. Der Schnee fiel weiter, ohne Eile und ohne Absicht, mit der gleichmäßigen Beharrlichkeit von etwas, das keine Meinung hat über das, was darunter liegt.
:32. Iwan stand neben Katja auf dem Bahnsteig, und der Zug kam nicht.
:33. Die Stille, die zwischen ihnen war, hatte nicht die Qualität von Leere, sondern von etwas, das noch nicht entschieden ist.
:34. Das ist vielleicht dasselbe wie Möglichkeit, wenn man bereit ist, es so zu nennen.
|}
== 29 ==
=== 1 ===
:Dmitri és Jelena.
:1. Dmitri hatvanhét éves, és egy régi lakásban él egyedül.
:2. A lakás nagy és csendes, a falak mentén pedig sok könyvespolc áll.
:3. A könyvek régiek, és Dmitri már ritkán olvassa őket.
:4. Ma esik az eső, Dmitri az ablaknál ül, és az utcát nézi.
:5. Az utca nedves és üres, ő pedig teát iszik.
:6. Csengetnek az ajtón, Dmitri feláll, és kinyitja az ajtót.
:7. Jelena az, egy régi barátnő, akit negyven éve ismer.
:8. Nedves kabátot visel, és azt mondja: „Szia, Dmitri.”
:9. Dmitri azt mondja: „Szia, Jelena. Gyere be.”
:10. Jelena bemegy, felakasztja a kabátját, és leülnek a kerek asztalhoz.
:11. Dmitri teát készít, majd két csészét hoz az asztalhoz.
:12. Egymással szemben ülnek, Jelena az esőt nézi, és Dmitri is az esőt nézi.
:13. Jelena azt mondja: „Ma nagyon esik.”
:14. Dmitri azt mondja: „Igen. Reggel óta.”
:15. Rövid szünet következik, aztán Jelena megkérdezi, hallott-e Volkov úrról.
:16. Dmitri azt mondja: „Igen. A múlt héten meghalt.”
:17. Jelena azt mondja, tudja, és hogy Volkov jó szomszéd volt.
:18. Dmitri azt mondja: „Igen. Mindig nagyon csendes volt.”
:19. Isszák a teájukat, és újra csend lesz.
:20. De a csend nem kellemetlen, mert túl jól ismerik egymást a kellemetlen csendhez.
:21. Jelena a könyveket nézi, és megkérdezi: „Olvasol még?”
:22. Dmitri azt mondja: „Néha. És te?”
:23. Jelena azt mondja: „Kevesebbet, mint régen.”
:24. Dmitri bólint, mert ezt ismeri.
:25. Beszélgetnek még egy kicsit a városról, régi ismerősökről és apró dolgokról.
:26. Egy óra múlva Jelena feláll, és azt mondja, mennie kell.
:27. Dmitri odaviszi neki a kabátját, Jelena pedig felveszi.
:28. Az ajtónál azt mondja: „Köszönöm a teát.”
:29. Dmitri azt mondja: „Gyere hamarosan újra.”
:30. Jelena azt mondja: „Igen. Tegyük így.”
:31. Elmegy, és az ajtó becsukódik mögötte.
:32. Dmitri visszamegy az asztalhoz, ahol Jelena teáscsészéje félig üresen áll.
:33. A saját csészéje kihűlt, de mégis megissza.
:34. Kinéz az ablakon, és még mindig esik az eső.
:35. Jelenára gondol, és a sok évre, amely mögöttük van.
:36. Azt gondolja, jó dolog, ha az embernek régi barátai vannak.
:37. Néha nem kell sokat beszélni, mert néha elég egyszerűen jelen lenni.
:38. Felkapcsolja a villanyt, és a lakás meleg.
:39. Odakint tovább esik az eső, és ez így rendben van.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Dmitri és Jelena. - Dimitri und Jelena
:1. Dmitri hatvanhét éves, és egy régi lakásban él egyedül. - Dmitri ist 67 Jahre alt und wohnt allein in einer alten Wohnung.
:2. A lakás nagy és csendes, a falak mentén pedig sok könyvespolc áll. - Die Wohnung ist groß und still, und an den Wänden stehen viele Bücherregale.
:3. A könyvek régiek, és Dmitri már ritkán olvassa őket. - Die Bücher sind alt, und er liest sie selten noch.
:4. Ma esik az eső, Dmitri az ablaknál ül, és az utcát nézi. - Heute regnet es, Dmitri sitzt am Fenster und schaut auf die Straße.
:5. Az utca nedves és üres, ő pedig teát iszik. - Die Straße ist nass und leer, und er trinkt Tee.
:6. Csengetnek az ajtón, Dmitri feláll, és kinyitja az ajtót. - Es klingelt an der Tür, Dmitri steht auf und öffnet die Tür.
:7. Jelena az, egy régi barátnő, akit negyven éve ismer. - Es ist Jelena, eine alte Freundin, die er seit vierzig Jahren kennt.
:8. Nedves kabátot visel, és azt mondja: „Szia, Dmitri.” - Sie trägt einen nassen Mantel und sagt: „Hallo Dmitri.“
:9. Dmitri azt mondja: „Szia, Jelena. Gyere be.” - Dmitri sagt: „Hallo Jelena. Komm rein.“
:10. Jelena bemegy, felakasztja a kabátját, és leülnek a kerek asztalhoz. - Sie geht rein, hängt ihren Mantel auf, und sie setzen sich an den runden Tisch.
:11. Dmitri teát készít, majd két csészét hoz az asztalhoz. - Dmitri macht Tee und bringt zwei Tassen.
:12. Egymással szemben ülnek, Jelena az esőt nézi, és Dmitri is az esőt nézi. - Sie sitzen sich gegenüber, Jelena schaut auf den Regen, und Dmitri schaut auch auf den Regen.
:13. Jelena azt mondja: „Ma nagyon esik.” - Jelena sagt: „Es regnet heute sehr.“
:14. Dmitri azt mondja: „Igen. Reggel óta.” - Dmitri sagt: „Ja. Seit dem Morgen.“
:15. Rövid szünet következik, aztán Jelena megkérdezi, hallott-e Volkov úrról. - Es ist eine kurze Pause, dann fragt Jelena, ob er von Herrn Volkov gehört hat.
:16. Dmitri azt mondja: „Igen. A múlt héten meghalt.” - Dmitri sagt: „Ja. Er ist letzte Woche gestorben.“
:17. Jelena azt mondja, tudja, és hogy Volkov jó szomszéd volt. - Jelena sagt, sie weiß es, und dass er ein guter Nachbar war.
:18. Dmitri azt mondja: „Igen. Mindig nagyon csendes volt.” - Dmitri sagt: „Ja. Sehr ruhig immer.“
:19. Isszák a teájukat, és újra csend lesz. - Sie trinken ihren Tee, und es ist wieder still.
:20. De a csend nem kellemetlen, mert túl jól ismerik egymást a kellemetlen csendhez. - Aber die Stille ist nicht unangenehm, weil sie sich zu gut für unangenehme Stille kennen.
:21. Jelena a könyveket nézi, és megkérdezi: „Olvasol még?” - Jelena schaut die Bücher an und fragt: „Liest du noch?“
:22. Dmitri azt mondja: „Néha. És te?” - Dmitri sagt: „Manchmal. Du?“
:23. Jelena azt mondja: „Kevesebbet, mint régen.” - Jelena sagt: „Weniger als früher.“
:24. Dmitri bólint, mert ezt ismeri. - Dmitri nickt, weil er das kennt.
:25. Beszélgetnek még egy kicsit a városról, régi ismerősökről és apró dolgokról. - Sie reden noch ein bisschen über die Stadt, über alte Bekannte und über kleine Dinge.
:26. Egy óra múlva Jelena feláll, és azt mondja, mennie kell. - Nach einer Stunde steht Jelena auf und sagt, dass sie gehen muss.
:27. Dmitri odaviszi neki a kabátját, Jelena pedig felveszi. - Dmitri bringt ihr den Mantel, und Jelena zieht ihn an.
:28. Az ajtónál azt mondja: „Köszönöm a teát.” - An der Tür sagt sie: „Danke für den Tee.“
:29. Dmitri azt mondja: „Gyere hamarosan újra.” - Dmitri sagt: „Komm bald wieder.“
:30. Jelena azt mondja: „Igen. Tegyük így.” - Jelena sagt: „Ja. Machen wir das.“
:31. Elmegy, és az ajtó becsukódik mögötte. - Sie geht, und die Tür schließt sich.
:32. Dmitri visszamegy az asztalhoz, ahol Jelena teáscsészéje félig üresen áll. - Dmitri geht zurück zum Tisch, wo Jelenas Teetasse halb leer steht.
:33. A saját csészéje kihűlt, de mégis megissza. - Seine eigene Tasse ist kalt geworden, aber er trinkt sie trotzdem.
:34. Kinéz az ablakon, és még mindig esik az eső. - Er schaut aus dem Fenster, und es regnet noch.
:35. Jelenára gondol, és a sok évre, amely mögöttük van. - Er denkt an Jelena und an die vielen Jahre, die hinter ihnen liegen.
:36. Azt gondolja, jó dolog, ha az embernek régi barátai vannak. - Er denkt, dass es gut ist, alte Freunde zu haben.
:37. Néha nem kell sokat beszélni, mert néha elég egyszerűen jelen lenni. - Manchmal muss man nicht viel reden, weil es manchmal reicht, einfach da zu sein.
:38. Felkapcsolja a villanyt, és a lakás meleg. - Er macht das Licht an, und die Wohnung ist warm.
:39. Odakint tovább esik az eső, és ez így rendben van. - Draußen regnet es weiter, und das ist in Ordnung.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Dimitri und Jelena
:1. Dmitri ist 67 Jahre alt und wohnt allein in einer alten Wohnung.
:2. Die Wohnung ist groß und still, und an den Wänden stehen viele Bücherregale.
:3. Die Bücher sind alt, und er liest sie selten noch.
:4. Heute regnet es, Dmitri sitzt am Fenster und schaut auf die Straße.
:5. Die Straße ist nass und leer, und er trinkt Tee.
:6. Es klingelt an der Tür, Dmitri steht auf und öffnet die Tür.
:7. Es ist Jelena, eine alte Freundin, die er seit vierzig Jahren kennt.
:8. Sie trägt einen nassen Mantel und sagt: „Hallo Dmitri.“
:9. Dmitri sagt: „Hallo Jelena. Komm rein.“
:10. Sie geht rein, hängt ihren Mantel auf, und sie setzen sich an den runden Tisch.
:11. Dmitri macht Tee und bringt zwei Tassen.
:12. Sie sitzen sich gegenüber, Jelena schaut auf den Regen, und Dmitri schaut auch auf den Regen.
:13. Jelena sagt: „Es regnet heute sehr.“
:14. Dmitri sagt: „Ja. Seit dem Morgen.“
:15. Es ist eine kurze Pause, dann fragt Jelena, ob er von Herrn Volkov gehört hat.
:16. Dmitri sagt: „Ja. Er ist letzte Woche gestorben.“
:17. Jelena sagt, sie weiß es, und dass er ein guter Nachbar war.
:18. Dmitri sagt: „Ja. Sehr ruhig immer.“
:19. Sie trinken ihren Tee, und es ist wieder still.
:20. Aber die Stille ist nicht unangenehm, weil sie sich zu gut für unangenehme Stille kennen.
:21. Jelena schaut die Bücher an und fragt: „Liest du noch?“
:22. Dmitri sagt: „Manchmal. Du?“
:23. Jelena sagt: „Weniger als früher.“
:24. Dmitri nickt, weil er das kennt.
:25. Sie reden noch ein bisschen über die Stadt, über alte Bekannte und über kleine Dinge.
:26. Nach einer Stunde steht Jelena auf und sagt, dass sie gehen muss.
:27. Dmitri bringt ihr den Mantel, und Jelena zieht ihn an.
:28. An der Tür sagt sie: „Danke für den Tee.“
:29. Dmitri sagt: „Komm bald wieder.“
:30. Jelena sagt: „Ja. Machen wir das.“
:31. Sie geht, und die Tür schließt sich.
:32. Dmitri geht zurück zum Tisch, wo Jelenas Teetasse halb leer steht.
:33. Seine eigene Tasse ist kalt geworden, aber er trinkt sie trotzdem.
:34. Er schaut aus dem Fenster, und es regnet noch.
:35. Er denkt an Jelena und an die vielen Jahre, die hinter ihnen liegen.
:36. Er denkt, dass es gut ist, alte Freunde zu haben.
:37. Manchmal muss man nicht viel reden, weil es manchmal reicht, einfach da zu sein.
:38. Er macht das Licht an, und die Wohnung ist warm.
:39. Draußen regnet es weiter, und das ist in Ordnung.
|}
=== 2 ===
:Az asztal, amely kettőnek volt megfelelő.
:1. Dmitri húsz éve élt egyedül a negyedik emeleti lakásban, amit soha nem tekintett problémának, mert az egyedüllét és a magány két különböző dolog.
:2. Ezeket kívülről nézve könnyű összekeverni, belülről azonban többnyire világosan különböznek.
:3. A lakásnak évtizedek patinája volt, azokkal a könyvespolcokkal, amelyeket még a hetvenes években épített.
:4. A polcok most olyan könyvek súlya alatt álltak, amelyeket nagyrészt elolvasott, és amelyekre még emlékezett, amit elegendőnek tartott.
:5. Kora reggel óta esett az eső, az október egyenletes, türelmes esője, amelynek nincs sietős dolga, és nincs oka abbahagyni.
:6. Dmitri az ablaknál ült a teájával, és a nedves utcát nézte, mert az eső az ablakot másik hellyé teszi, ahonnan a város másképp látszik.
:7. Jelena fél háromkor csengetett, amit Dmitri nem várt, de amin nem is lepődött meg igazán.
:8. Jelena olyan barát volt, aki néha egyszerűen beállított, anélkül hogy előtte telefonált volna, ami Dmitrit régebben néha zavarta, most viszont értékelte.
:9. Magával hozta az utca hidegét és a nedves kabát szagát, ő pedig segített neki felakasztani a kabátot, és friss teát készített.
:10. A régi tea már kihűlt, ők pedig leültek a kerek asztalhoz, amely a szoba közepén állt, és egy embernek túl nagy volt, kettőnek viszont éppen megfelelő.
:11. Beszéltek az esőről és Volkov úrról, a második emeleti szomszédról, aki az előző héten meghalt.
:12. Nyugodtan és dráma nélkül beszéltek róla, ahogy idős emberek halnak meg, akik leélték az életüket.
:13. Jelena azt mondta, hogy néha segített neki bevásárolni, Dmitri pedig azt mondta, hogy ezt nem tudta.
:14. Ilyen beszélgetéseket folytattak, konkrétakat és kicsiket, a mindennapi élet anyagából.
:15. Ez egyeseknek felszínességnek tűnik, valójában azonban a bizalom olyan formája, amelynek már nem kell bizonyítania a mélységét.
:16. Jelena a könyvespolcokat nézte, megkérdezte, olvas-e még, ő pedig azt mondta, néha.
:17. Jelena azt mondta, kevesebbet, mint régen, és ez három mondatban egy negyvenéves beszélgetés volt.
:18. Néha éppen ez a legpontosabb forma.
:19. Amikor egy óra múlva Jelena felvette a kabátját, Dmitri azt mondta neki, jöjjön hamarosan újra.
:20. Jelena azt mondta, igen, csináljuk így, annak az embernek a hangján, aki komolyan gondolja.
:21. Az ajtó becsukódott, Dmitri pedig hallotta a lépteit a lépcsőházban, egészen addig, amíg már nem hallotta őket.
:22. Visszament az asztalhoz, meglátta Jelena félig teli csészéjét, megitta a saját hideg teáját, és nézte az esőt.
:23. Az eső még mindig esett, egyenletesen és szándék nélkül, ő pedig arra gondolt, hogy a régi barátságokban van valami, ami az újakban nincs meg.
:24. Nemcsak mélység, hanem történet is, és a történet néha nehezebben nyom, néha könnyebben, attól függően, mit kezdett vele az ember.
:25. Felkapcsolta a villanyt, mert sötétebb lett, és a lakás világosabbá vált.
:26. Odakint tovább esett az eső, és ez volt az este, amely most elkezdődött.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Az asztal, amely kettőnek volt megfelelő. - Der Tisch, der für zwei genau richtig war.
:1. Dmitri húsz éve élt egyedül a negyedik emeleti lakásban, amit soha nem tekintett problémának, mert az egyedüllét és a magány két különböző dolog. - Dmitri lebte seit zwanzig Jahren allein in der Wohnung im vierten Stock, was er nie als Problem betrachtet hatte, weil Alleinsein und Einsamkeit zwei verschiedene Dinge sind.
:2. Ezeket kívülről nézve könnyű összekeverni, belülről azonban többnyire világosan különböznek. - Die man leicht verwechselt, wenn man von außen schaut, und die sich von innen meistens klar unterscheiden.
:3. A lakásnak évtizedek patinája volt, azokkal a könyvespolcokkal, amelyeket még a hetvenes években épített. - Die Wohnung hatte die Patina von Jahrzehnten, mit den Bücherregalen, die er in den siebziger Jahren gebaut hatte.
:4. A polcok most olyan könyvek súlya alatt álltak, amelyeket nagyrészt elolvasott, és amelyekre még emlékezett, amit elegendőnek tartott. - Die Regale standen jetzt unter dem Gewicht von Büchern, die er größtenteils gelesen hatte und an die er sich noch erinnerte, was er für ausreichend hielt.
:5. Kora reggel óta esett az eső, az október egyenletes, türelmes esője, amelynek nincs sietős dolga, és nincs oka abbahagyni. - Es regnete seit dem frühen Morgen, mit dem gleichmäßigen, geduldigen Regen des Oktobers, der keine Eile hat und keinen Grund, aufzuhören.
:6. Dmitri az ablaknál ült a teájával, és a nedves utcát nézte, mert az eső az ablakot másik hellyé teszi, ahonnan a város másképp látszik. - Dmitri saß am Fenster mit seinem Tee und schaute auf die nasse Straße, weil der Regen das Fenster zu einem anderen Ort macht, von dem aus die Stadt anders aussieht.
:7. Jelena fél háromkor csengetett, amit Dmitri nem várt, de amin nem is lepődött meg igazán. - Jelena klingelte um halb drei, was er nicht erwartet hatte und was ihn nicht überraschte.
:8. Jelena olyan barát volt, aki néha egyszerűen beállított, anélkül hogy előtte telefonált volna, ami Dmitrit régebben néha zavarta, most viszont értékelte. - Jelena war die Art von Freundin, die manchmal einfach vorbeikam, ohne vorher anzurufen, was er früher manchmal störend gefunden hatte und was er jetzt schätzte.
:9. Magával hozta az utca hidegét és a nedves kabát szagát, ő pedig segített neki felakasztani a kabátot, és friss teát készített. - Sie brachte die Kälte der Straße mit und den Geruch von nassem Mantel, und er half ihr beim Aufhängen und machte neuen Tee.
:10. A régi tea már kihűlt, ők pedig leültek a kerek asztalhoz, amely a szoba közepén állt, és egy embernek túl nagy volt, kettőnek viszont éppen megfelelő. - Der alte Tee war schon kalt, und sie setzten sich an den runden Tisch, der in der Mitte des Zimmers stand und der zu groß war für eine Person und genau richtig für zwei.
:11. Beszéltek az esőről és Volkov úrról, a második emeleti szomszédról, aki az előző héten meghalt. - Sie sprachen über den Regen und über Herrn Volkov, den Nachbarn aus dem zweiten Stock, der letzte Woche gestorben war.
:12. Nyugodtan és dráma nélkül beszéltek róla, ahogy idős emberek halnak meg, akik leélték az életüket. - Sie sprachen ruhig und ohne Drama, wie alte Menschen sterben, die ihr Leben gelebt haben.
:13. Jelena azt mondta, hogy néha segített neki bevásárolni, Dmitri pedig azt mondta, hogy ezt nem tudta. - Jelena sagte, sie habe ihm manchmal beim Einkaufen geholfen, und Dmitri sagte, er habe das nicht gewusst.
:14. Ilyen beszélgetéseket folytattak, konkrétakat és kicsiket, a mindennapi élet anyagából. - Das waren die Gespräche, die sie führten, konkret und klein und aus dem Material des alltäglichen Lebens.
:15. Ez egyeseknek felszínességnek tűnik, valójában azonban a bizalom olyan formája, amelynek már nem kell bizonyítania a mélységét. - Das erscheint manchen Menschen als Oberflächlichkeit und ist in Wirklichkeit eine Form von Vertrauen, die Tiefe nicht mehr beweisen muss.
:16. Jelena a könyvespolcokat nézte, megkérdezte, olvas-e még, ő pedig azt mondta, néha. - Jelena schaute die Bücherregale an, fragte ob er noch lese, und er sagte manchmal.
:17. Jelena azt mondta, kevesebbet, mint régen, és ez három mondatban egy negyvenéves beszélgetés volt. - Jelena sagte weniger als früher, und das war eine Unterhaltung über vierzig Jahre in drei Sätzen.
:18. Néha éppen ez a legpontosabb forma. - Manchmal ist genau das die präziseste Form.
:19. Amikor egy óra múlva Jelena felvette a kabátját, Dmitri azt mondta neki, jöjjön hamarosan újra. - Als sie nach einer Stunde ihren Mantel nahm, sagte Dmitri, sie solle bald wiederkommen.
:20. Jelena azt mondta, igen, csináljuk így, annak az embernek a hangján, aki komolyan gondolja. - Jelena sagte ja, machen wir das, mit dem Ton von jemandem, der es meint.
:21. Az ajtó becsukódott, Dmitri pedig hallotta a lépteit a lépcsőházban, egészen addig, amíg már nem hallotta őket. - Die Tür schloss sich, und er hörte ihre Schritte auf der Treppe, bis er sie nicht mehr hörte.
:22. Visszament az asztalhoz, meglátta Jelena félig teli csészéjét, megitta a saját hideg teáját, és nézte az esőt. - Er ging zurück zum Tisch, sah die halbvolle Tasse von Jelena, trank seinen eigenen kalten Tee, und schaute auf den Regen.
:23. Az eső még mindig esett, egyenletesen és szándék nélkül, ő pedig arra gondolt, hogy a régi barátságokban van valami, ami az újakban nincs meg. - Der Regen fiel noch immer, gleichmäßig und ohne Absicht, und er dachte, dass alte Freundschaften etwas haben, das neue nicht haben.
:24. Nemcsak mélység, hanem történet is, és a történet néha nehezebben nyom, néha könnyebben, attól függően, mit kezdett vele az ember. - Nicht Tiefe allein, sondern Geschichte, und Geschichte wiegt manchmal schwerer und manchmal leichter, je nachdem, was man daraus gemacht hat.
:25. Felkapcsolta a villanyt, mert sötétebb lett, és a lakás világosabbá vált. - Er machte das Licht an, weil es dunkler geworden war, und die Wohnung wurde heller.
:26. Odakint tovább esett az eső, és ez volt az este, amely most elkezdődött. - Draußen regnete es weiter, und das war der Abend, der jetzt begann.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Der Tisch, der für zwei genau richtig war.
:1. Dmitri lebte seit zwanzig Jahren allein in der Wohnung im vierten Stock, was er nie als Problem betrachtet hatte, weil Alleinsein und Einsamkeit zwei verschiedene Dinge sind.
:2. Die man leicht verwechselt, wenn man von außen schaut, und die sich von innen meistens klar unterscheiden.
:3. Die Wohnung hatte die Patina von Jahrzehnten, mit den Bücherregalen, die er in den siebziger Jahren gebaut hatte.
:4. Die Regale standen jetzt unter dem Gewicht von Büchern, die er größtenteils gelesen hatte und an die er sich noch erinnerte, was er für ausreichend hielt.
:5. Es regnete seit dem frühen Morgen, mit dem gleichmäßigen, geduldigen Regen des Oktobers, der keine Eile hat und keinen Grund, aufzuhören.
:6. Dmitri saß am Fenster mit seinem Tee und schaute auf die nasse Straße, weil der Regen das Fenster zu einem anderen Ort macht, von dem aus die Stadt anders aussieht.
:7. Jelena klingelte um halb drei, was er nicht erwartet hatte und was ihn nicht überraschte.
:8. Jelena war die Art von Freundin, die manchmal einfach vorbeikam, ohne vorher anzurufen, was er früher manchmal störend gefunden hatte und was er jetzt schätzte.
:9. Sie brachte die Kälte der Straße mit und den Geruch von nassem Mantel, und er half ihr beim Aufhängen und machte neuen Tee.
:10. Der alte Tee war schon kalt, und sie setzten sich an den runden Tisch, der in der Mitte des Zimmers stand und der zu groß war für eine Person und genau richtig für zwei.
:11. Sie sprachen über den Regen und über Herrn Volkov, den Nachbarn aus dem zweiten Stock, der letzte Woche gestorben war.
:12. Sie sprachen ruhig und ohne Drama, wie alte Menschen sterben, die ihr Leben gelebt haben.
:13. Jelena sagte, sie habe ihm manchmal beim Einkaufen geholfen, und Dmitri sagte, er habe das nicht gewusst.
:14. Das waren die Gespräche, die sie führten, konkret und klein und aus dem Material des alltäglichen Lebens.
:15. Das erscheint manchen Menschen als Oberflächlichkeit und ist in Wirklichkeit eine Form von Vertrauen, die Tiefe nicht mehr beweisen muss.
:16. Jelena schaute die Bücherregale an, fragte ob er noch lese, und er sagte manchmal.
:17. Jelena sagte weniger als früher, und das war eine Unterhaltung über vierzig Jahre in drei Sätzen.
:18. Manchmal ist genau das die präziseste Form.
:19. Als sie nach einer Stunde ihren Mantel nahm, sagte Dmitri, sie solle bald wiederkommen.
:20. Jelena sagte ja, machen wir das, mit dem Ton von jemandem, der es meint.
:21. Die Tür schloss sich, und er hörte ihre Schritte auf der Treppe, bis er sie nicht mehr hörte.
:22. Er ging zurück zum Tisch, sah die halbvolle Tasse von Jelena, trank seinen eigenen kalten Tee, und schaute auf den Regen.
:23. Der Regen fiel noch immer, gleichmäßig und ohne Absicht, und er dachte, dass alte Freundschaften etwas haben, das neue nicht haben.
:24. Nicht Tiefe allein, sondern Geschichte, und Geschichte wiegt manchmal schwerer und manchmal leichter, je nachdem, was man daraus gemacht hat.
:25. Er machte das Licht an, weil es dunkler geworden war, und die Wohnung wurde heller.
:26. Draußen regnete es weiter, und das war der Abend, der jetzt begann.
|}
=== 3 ===
:A beszélgetés utáni csend.
:1. Dmitri húsz éve lakott egyedül a negyedik emeleti lakásban, amit nem tekintett hiánynak, mert az egyedüllét és a magány két különböző állapot.
:2. Kívülről ugyanolyannak látszanak, belülről azonban alapvetően különböznek, és Dmitri ismerte ezt a különbséget.
:3. A könyvespolcok, amelyeket még a hetvenes években épített, még mindig ugyanazokon a falakon álltak, ugyanazokkal a könyvekkel.
:4. Ezeknek a könyveknek a többségét elolvasta, és még emlékezett rájuk, amit elegendőnek tartott, akkor is, ha ritkábban nyitotta ki őket, mint régen.
:5. Reggel óta esett az eső az október türelmes kitartásával, Dmitri pedig az ablaknál ült a teájával, és a nedves utcát nézte.
:6. Mert az eső az ablakot olyan másik hellyé teszi, ahonnan az ember látja a várost, anélkül hogy része lenne.
:7. Jelena fél háromkor csengetett, anélkül hogy előtte telefonált volna, ami az ő szokása volt.
:8. Dmitrit ez régebben néha zavarta, most viszont a régi barátságok egyik kellemesebb tulajdonságának tartotta, ezt a protokolltól való szabadságot.
:9. Jelena magával hozta az utca hidegét, ő pedig segített neki a kabáttal, és friss teát készített, mert a régi kihűlt, anélkül hogy észrevette volna.
:10. Leültek a kerek asztalhoz, amely egy embernek túl nagy volt, kettőnek viszont pontosan megfelelő.
:11. Beszéltek az esőről és Volkov úrról, a második emeleti szomszédról, aki az előző héten meghalt.
:12. Nyugodtan és dráma nélkül beszéltek róla, ahogyan azok az emberek halnak meg, akik teljesen leélték az életüket.
:13. Jelena elmesélte, hogy néha segített neki bevásárolni, amit Dmitri nem tudott, és ami mondott neki valamit Jelenáról, amit negyven év után sem tudott még.
:14. Ilyen beszélgetéseket folytattak, a mindennapi élet konkrét anyagából, anélkül hogy céljuk lett volna mélyebbre menni.
:15. Ezt egyesek felszínességnek tartják, Dmitri azonban a bizalom olyan formájának tartotta, amelynek már nem kell bizonyítania a mélységét, mert az régóta bizonyított.
:16. Jelena megkérdezte, olvas-e még, ő azt mondta, néha, Jelena pedig azt, hogy kevesebbet, mint régen.
:17. Ebben a három mondatban benne volt egy negyvenéves beszélgetés, amely pontosabb volt, mint sok hosszabb beszélgetés, amelyet más emberekkel folytatott.
:18. Amikor Jelena egy óra múlva felvette a kabátját, Dmitri azt mondta neki, hogy jöjjön hamarosan újra.
:19. Jelena azt mondta, igen, csináljuk így, annak az embernek a hangján, aki komolyan gondolja, anélkül hogy időpontot mondana.
:20. Régi barátságoknál ez ugyanazt jelenti, mint egy időpont, mert mindketten tudják, hogy igaz.
:21. Az ajtó becsukódott, és Dmitri hallotta Jelena lépteit a lépcsőházban, amíg már nem hallotta őket.
:22. A lakás ezután újra csendes lett, de egy beszélgetés utáni csenddel, amelynek más minősége van, mint az előtte lévő csendnek.
:23. Ez a csend melegebb volt és kevésbé üres.
:24. Leült az asztalhoz, meglátta Jelena félig teli csészéjét, megitta a saját hideg teáját, és arra gondolt, hogy a régi barátságokban van valami, ami az újakban nincs.
:25. Nem több mélység, hanem több történet, és a történet néha a legkönnyebb dolog, amit az ember hordozhat.
:26. Mert olyan régóta hordozza, hogy már nem érzi a súlyát.
:27. Felkapcsolta a villanyt, mert elkezdődött az este, és a lakás világosabb lett.
:28. Az eső tovább hullott, és ez jó volt.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A beszélgetés utáni csend. - Die Stille nach dem Gespräch.
:1. Dmitri húsz éve lakott egyedül a negyedik emeleti lakásban, amit nem tekintett hiánynak, mert az egyedüllét és a magány két különböző állapot. - Dmitri hatte die Wohnung im vierten Stock seit zwanzig Jahren allein bewohnt, was er nicht als Mangel betrachtete, weil Alleinsein und Einsamkeit zwei verschiedene Zustände sind.
:2. Kívülről ugyanolyannak látszanak, belülről azonban alapvetően különböznek, és Dmitri ismerte ezt a különbséget. - Die von außen gleich aussehen und von innen grundlegend verschieden sind, und weil er den Unterschied kannte.
:3. A könyvespolcok, amelyeket még a hetvenes években épített, még mindig ugyanazokon a falakon álltak, ugyanazokkal a könyvekkel. - Die Bücherregale, die er in den siebziger Jahren gebaut hatte, standen noch immer an denselben Wänden, mit denselben Büchern.
:4. Ezeknek a könyveknek a többségét elolvasta, és még emlékezett rájuk, amit elegendőnek tartott, akkor is, ha ritkábban nyitotta ki őket, mint régen. - Von diesen Büchern hatte er die meisten gelesen und erinnerte sich noch an sie, was er für ausreichend hielt, auch wenn er sie seltener aufschlug als früher.
:5. Reggel óta esett az eső az október türelmes kitartásával, Dmitri pedig az ablaknál ült a teájával, és a nedves utcát nézte. - Es regnete seit dem Morgen mit der geduldigen Beharrlichkeit des Oktobers, und Dmitri saß am Fenster mit seinem Tee und schaute auf die nasse Straße.
:6. Mert az eső az ablakot olyan másik hellyé teszi, ahonnan az ember látja a várost, anélkül hogy része lenne. - Weil Regen das Fenster zu einem anderen Ort macht, von dem aus man die Stadt sieht, ohne Teil von ihr zu sein.
:7. Jelena fél háromkor csengetett, anélkül hogy előtte telefonált volna, ami az ő szokása volt. - Jelena klingelte um halb drei, ohne vorher anzurufen, was ihre Art war.
:8. Dmitrit ez régebben néha zavarta, most viszont a régi barátságok egyik kellemesebb tulajdonságának tartotta, ezt a protokolltól való szabadságot. - Das hatte Dmitri früher manchmal störend gefunden, und er hielt es jetzt für eine der angenehmeren Eigenschaften alter Freundschaften, diese Freiheit vom Protokoll.
:9. Jelena magával hozta az utca hidegét, ő pedig segített neki a kabáttal, és friss teát készített, mert a régi kihűlt, anélkül hogy észrevette volna. - Sie brachte die Kälte der Straße mit, und er half ihr mit dem Mantel und machte neuen Tee, weil der alte kalt geworden war, ohne dass er es bemerkt hatte.
:10. Leültek a kerek asztalhoz, amely egy embernek túl nagy volt, kettőnek viszont pontosan megfelelő. - Sie setzten sich an den runden Tisch, der für eine Person zu groß und für zwei genau richtig war.
:11. Beszéltek az esőről és Volkov úrról, a második emeleti szomszédról, aki az előző héten meghalt. - Sie sprachen über den Regen, über Herrn Volkov, den Nachbarn aus dem zweiten Stock, der letzte Woche gestorben war.
:12. Nyugodtan és dráma nélkül beszéltek róla, ahogyan azok az emberek halnak meg, akik teljesen leélték az életüket. - Ruhig und ohne Drama, wie Menschen sterben, die ihr Leben vollständig gelebt haben.
:13. Jelena elmesélte, hogy néha segített neki bevásárolni, amit Dmitri nem tudott, és ami mondott neki valamit Jelenáról, amit negyven év után sem tudott még. - Jelena erzählte, dass sie ihm manchmal beim Einkaufen geholfen hatte, was Dmitri nicht gewusst hatte, was ihm etwas über Jelena sagte, das er nach vierzig Jahren noch nicht gewusst hatte.
:14. Ilyen beszélgetéseket folytattak, a mindennapi élet konkrét anyagából, anélkül hogy céljuk lett volna mélyebbre menni. - Das waren die Gespräche, die sie führten, aus dem konkreten Material des alltäglichen Lebens, ohne die Ambition, tiefer zu gehen.
:15. Ezt egyesek felszínességnek tartják, Dmitri azonban a bizalom olyan formájának tartotta, amelynek már nem kell bizonyítania a mélységét, mert az régóta bizonyított. - Das halten manche für Oberflächlichkeit, und Dmitri hielt es für eine Form von Vertrauen, das keine Tiefe mehr beweisen muss, weil es längst bewiesen ist.
:16. Jelena megkérdezte, olvas-e még, ő azt mondta, néha, Jelena pedig azt, hogy kevesebbet, mint régen. - Jelena fragte, ob er noch lese, und er sagte manchmal, und sie sagte weniger als früher.
:17. Ebben a három mondatban benne volt egy negyvenéves beszélgetés, amely pontosabb volt, mint sok hosszabb beszélgetés, amelyet más emberekkel folytatott. - In diesen drei Sätzen war eine Unterhaltung über vierzig Jahre, die präziser war als viele längere Gespräche, die er mit anderen Menschen geführt hatte.
:18. Amikor Jelena egy óra múlva felvette a kabátját, Dmitri azt mondta neki, hogy jöjjön hamarosan újra. - Als sie nach einer Stunde ihren Mantel anzog, sagte er, sie solle bald wiederkommen.
:19. Jelena azt mondta, igen, csináljuk így, annak az embernek a hangján, aki komolyan gondolja, anélkül hogy időpontot mondana. - Sie sagte ja, machen wir das, mit dem Ton von jemandem, der es meint, ohne einen Termin zu nennen.
:20. Régi barátságoknál ez ugyanazt jelenti, mint egy időpont, mert mindketten tudják, hogy igaz. - Bei alten Freundschaften bedeutet das dasselbe wie ein Termin, weil beide wissen, dass es stimmt.
:21. Az ajtó becsukódott, és Dmitri hallotta Jelena lépteit a lépcsőházban, amíg már nem hallotta őket. - Die Tür schloss sich, und er hörte ihre Schritte auf der Treppe, bis er sie nicht mehr hörte.
:22. A lakás ezután újra csendes lett, de egy beszélgetés utáni csenddel, amelynek más minősége van, mint az előtte lévő csendnek. - Dann war die Wohnung wieder still, aber mit der Stille nach einem Gespräch, die eine andere Qualität hat als die Stille davor.
:23. Ez a csend melegebb volt és kevésbé üres. - Sie war wärmer und weniger leer.
:24. Leült az asztalhoz, meglátta Jelena félig teli csészéjét, megitta a saját hideg teáját, és arra gondolt, hogy a régi barátságokban van valami, ami az újakban nincs. - Er setzte sich an den Tisch, sah Jelenas halbvolle Tasse, trank seinen eigenen kalten Tee, und dachte, dass alte Freundschaften etwas haben, das neue nicht haben.
:25. Nem több mélység, hanem több történet, és a történet néha a legkönnyebb dolog, amit az ember hordozhat. - Nicht mehr Tiefe, aber mehr Geschichte, und Geschichte ist manchmal das Leichteste, was man tragen kann.
:26. Mert olyan régóta hordozza, hogy már nem érzi a súlyát. - Weil man es so lange trägt, dass man das Gewicht nicht mehr spürt.
:27. Felkapcsolta a villanyt, mert elkezdődött az este, és a lakás világosabb lett. - Er machte das Licht an, weil der Abend begonnen hatte, und die Wohnung wurde heller.
:28. Az eső tovább hullott, és ez jó volt. - Der Regen fiel weiter, und das war gut.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Die Stille nach dem Gespräch.
:1. Dmitri hatte die Wohnung im vierten Stock seit zwanzig Jahren allein bewohnt, was er nicht als Mangel betrachtete, weil Alleinsein und Einsamkeit zwei verschiedene Zustände sind.
:2. Die von außen gleich aussehen und von innen grundlegend verschieden sind, und weil er den Unterschied kannte.
:3. Die Bücherregale, die er in den siebziger Jahren gebaut hatte, standen noch immer an denselben Wänden, mit denselben Büchern.
:4. Von diesen Büchern hatte er die meisten gelesen und erinnerte sich noch an sie, was er für ausreichend hielt, auch wenn er sie seltener aufschlug als früher.
:5. Es regnete seit dem Morgen mit der geduldigen Beharrlichkeit des Oktobers, und Dmitri saß am Fenster mit seinem Tee und schaute auf die nasse Straße.
:6. Weil Regen das Fenster zu einem anderen Ort macht, von dem aus man die Stadt sieht, ohne Teil von ihr zu sein.
:7. Jelena klingelte um halb drei, ohne vorher anzurufen, was ihre Art war.
:8. Das hatte Dmitri früher manchmal störend gefunden, und er hielt es jetzt für eine der angenehmeren Eigenschaften alter Freundschaften, diese Freiheit vom Protokoll.
:9. Sie brachte die Kälte der Straße mit, und er half ihr mit dem Mantel und machte neuen Tee, weil der alte kalt geworden war, ohne dass er es bemerkt hatte.
:10. Sie setzten sich an den runden Tisch, der für eine Person zu groß und für zwei genau richtig war.
:11. Sie sprachen über den Regen, über Herrn Volkov, den Nachbarn aus dem zweiten Stock, der letzte Woche gestorben war.
:12. Ruhig und ohne Drama, wie Menschen sterben, die ihr Leben vollständig gelebt haben.
:13. Jelena erzählte, dass sie ihm manchmal beim Einkaufen geholfen hatte, was Dmitri nicht gewusst hatte, was ihm etwas über Jelena sagte, das er nach vierzig Jahren noch nicht gewusst hatte.
:14. Das waren die Gespräche, die sie führten, aus dem konkreten Material des alltäglichen Lebens, ohne die Ambition, tiefer zu gehen.
:15. Das halten manche für Oberflächlichkeit, und Dmitri hielt es für eine Form von Vertrauen, das keine Tiefe mehr beweisen muss, weil es längst bewiesen ist.
:16. Jelena fragte, ob er noch lese, und er sagte manchmal, und sie sagte weniger als früher.
:17. In diesen drei Sätzen war eine Unterhaltung über vierzig Jahre, die präziser war als viele längere Gespräche, die er mit anderen Menschen geführt hatte.
:18. Als sie nach einer Stunde ihren Mantel anzog, sagte er, sie solle bald wiederkommen.
:19. Sie sagte ja, machen wir das, mit dem Ton von jemandem, der es meint, ohne einen Termin zu nennen.
:20. Bei alten Freundschaften bedeutet das dasselbe wie ein Termin, weil beide wissen, dass es stimmt.
:21. Die Tür schloss sich, und er hörte ihre Schritte auf der Treppe, bis er sie nicht mehr hörte.
:22. Dann war die Wohnung wieder still, aber mit der Stille nach einem Gespräch, die eine andere Qualität hat als die Stille davor.
:23. Sie war wärmer und weniger leer.
:24. Er setzte sich an den Tisch, sah Jelenas halbvolle Tasse, trank seinen eigenen kalten Tee, und dachte, dass alte Freundschaften etwas haben, das neue nicht haben.
:25. Nicht mehr Tiefe, aber mehr Geschichte, und Geschichte ist manchmal das Leichteste, was man tragen kann.
:26. Weil man es so lange trägt, dass man das Gewicht nicht mehr spürt.
:27. Er machte das Licht an, weil der Abend begonnen hatte, und die Wohnung wurde heller.
:28. Der Regen fiel weiter, und das war gut.
|}
=== 4 ===
:A félig teli csésze.
:1. Dmitri húsz éve lakott egyedül a negyedik emeleti lakásban, annak az embernek a nyugodt magától értetődésével, akinek az egyedüllét már nem igényel magyarázatot.
:2. Olyan teljesen az élete részévé vált, hogy már nem is érzékelte, ami nem veszteség volt, hanem megszokás.
:3. A megszokás pedig néha a legjobb, amit egy helyzetről mondani lehet.
:4. A könyvespolcok ugyanazokon a falakon álltak, mint a hetvenes évek óta, ugyanazokkal a könyvekkel.
:5. A legtöbbjüket elolvasta, és még emlékezett rájuk, amit elegendőnek tartott.
:6. Néha, amikor elment egy polc mellett, és meglátott egy címet, visszatért az olvasás emléke.
:7. Visszatért a hely, az idő és az akkori állapota, ami a jelenlét saját formája volt.
:8. Ehhez már nem kellettek a könyvek, csak a címek.
:9. Az októberi eső olyanná változtatta a várost, ami csendesebb volt a szokásosnál.
:10. Üres járdákkal és a nedves utca fényével, amelyet Dmitri az ablakból nézett.
:11. Olyan ember elengedett figyelmével nézte, aki nem keres semmit, és ezért látni tudja, ami ott van.
:12. Jelena bejelentés nélkül csengetett, ahogy szokott.
:13. Dmitrit ez régebben néha zavarta, most azonban a régi barátságok egyik jelének tekintette.
:14. A protokolltól való szabadság volt ez, amely akkor jön létre, ha két ember elég sokáig élt egymás mellett.
:15. Olyan sokáig, hogy a forma már nem helyettesíti a funkciót.
:16. Jelena magával hozta az utca hidegét, ő pedig segített neki a kabáttal, és új teát készített.
:17. A régi tea kihűlt, ők pedig leültek a szoba közepén álló kerek asztalhoz.
:18. Az asztal egy embernek túl nagy volt, kettőnek pontosan megfelelő, amit Dmitri néha gondolt, de soha nem mondott.
:19. Beszéltek az esőről és Volkov úrról, a második emeleti szomszédról, aki a múlt héten halt meg.
:20. Nyugodtan és a halálnak néha adott súly nélkül beszéltek róla, mert Volkov teljesen leélt egy régi életet.
:21. Ez a legjobb lezárás, amelyet egy élet kaphat, és a gyász meg a tisztelet nem zárják ki egymást.
:22. Néha ugyanaz a gesztus mindkettő.
:23. Jelena elmesélte, hogy néha segített neki bevásárolni, amit Dmitri nem tudott.
:24. Ez a nem tudás mondott neki valamit Jelenáról, ami negyven év után is új volt.
:25. Ez meglepte, mert azt hitte, ismeri őt.
:26. És mert az, ha negyven éve ismert ember még meg tud lepni, a meglepetés egyik legkellemesebb formája.
:27. A beszélgetéseik a mindennapok konkrét anyagából voltak, anélkül hogy mélyebbre akartak volna menni.
:28. Ezt egyesek felszínességnek tartják, pedig valójában olyan barátság jele, amelynek már nem kell mélységet bizonyítania.
:29. Mert a mélység már rég bizonyított, ezért könnyű lehet anélkül, hogy sekély volna.
:30. Jelena megkérdezte, olvas-e még, ő azt mondta, néha, mire Jelena azt mondta, kevesebbet, mint régen.
:31. Ebben a rövid cserében benne volt egy negyvenéves beszélgetés, pontosabban, mint sok hosszabb beszélgetésben.
:32. Mert a régi barátok megtanulták, hogy kevés szó néha többet hordoz, mint sok.
:33. Amikor Jelena felvette a kabátját, Dmitri azt mondta neki, jöjjön hamarosan újra.
:34. Jelena azt mondta, igen, csináljuk így, dátum nélkül, annak az embernek a hangján, aki komolyan gondolja.
:35. Régi barátságoknál ez ugyanazt jelenti, mint egy dátum, mert mindketten tudják, hogy igaz.
:36. Az ebben való bizalom olyan biztonság, amelyet naptár nem tud helyettesíteni.
:37. Az ajtó becsukódott, és Dmitri hallotta a lépteit a lépcsőn, amíg már nem hallotta őket.
:38. Aztán a lakás újra csendes lett, de a beszélgetés utáni csenddel.
:39. Ez melegebb és kevésbé üres volt, mint az előtte lévő csend, mert a beszélgetések hagynak valamit maguk után.
:40. Akkor is, ha az ember nem tudja pontosan megmondani, mit.
:41. Megitta a hideg teáját, Jelena félig teli csészéjét nézte, és arra gondolt, hogy a régi barátságoknak saját minőségük van.
:42. Olyan minőségük, amelyet újként nem lehet előállítani, mert idő kell hozzá.
:43. Az idő az egyetlen dolog, amelyet nem lehet utánozni, ami nyugtató gondolat, ha az embernek elég van belőle.
:44. Felkapcsolta a villanyt, mert elkezdődött az este, és a lakás világosabb lett.
:45. Odakint tovább esett az eső, és ez jó volt, több pedig erre az estére nem kellett.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A félig teli csésze. - Die halbvolle Tasse.
:1. Dmitri húsz éve lakott egyedül a negyedik emeleti lakásban, annak az embernek a nyugodt magától értetődésével, akinek az egyedüllét már nem igényel magyarázatot. - Dmitri hatte die Wohnung im vierten Stock seit zwanzig Jahren allein bewohnt, mit der ruhigen Selbstverständlichkeit von jemandem, für den Alleinsein aufgehört hat, ein Zustand zu sein, der kommentiert werden muss.
:2. Olyan teljesen az élete részévé vált, hogy már nem is érzékelte, ami nem veszteség volt, hanem megszokás. - Weil er so vollständig Teil des Lebens geworden ist, dass er aufgehört hat, wahrgenommen zu werden, was kein Verlust ist, sondern Eingewöhnung.
:3. A megszokás pedig néha a legjobb, amit egy helyzetről mondani lehet. - Und Eingewöhnung ist manchmal das Beste, was man über eine Situation sagen kann.
:4. A könyvespolcok ugyanazokon a falakon álltak, mint a hetvenes évek óta, ugyanazokkal a könyvekkel. - Die Bücherregale standen an denselben Wänden wie seit den siebziger Jahren, mit denselben Büchern.
:5. A legtöbbjüket elolvasta, és még emlékezett rájuk, amit elegendőnek tartott. - Von denen er die meisten gelesen hatte und an die er sich noch erinnerte, was er für ausreichend hielt.
:6. Néha, amikor elment egy polc mellett, és meglátott egy címet, visszatért az olvasás emléke. - Manchmal, wenn er an einem Regal vorbeiging und einen Titel sah, kam die Erinnerung an das Lesen zurück.
:7. Visszatért a hely, az idő és az akkori állapota, ami a jelenlét saját formája volt. - An den Ort und die Zeit und den Zustand, in dem er gewesen war, was eine eigene Form von Gegenwart ist.
:8. Ehhez már nem kellettek a könyvek, csak a címek. - Die keine Bücher mehr braucht, nur die Titel.
:9. Az októberi eső olyanná változtatta a várost, ami csendesebb volt a szokásosnál. - Der Oktoberregen hatte die Stadt in etwas verwandelt, das ruhiger war als sonst.
:10. Üres járdákkal és a nedves utca fényével, amelyet Dmitri az ablakból nézett. - Mit den leeren Bürgersteigen und dem Glanz der nassen Straße, und Dmitri saß am Fenster und schaute auf dieses veränderte Bild.
:11. Olyan ember elengedett figyelmével nézte, aki nem keres semmit, és ezért látni tudja, ami ott van. - Mit der entspannten Aufmerksamkeit von jemandem, der nichts sucht und deswegen sehen kann, was da ist.
:12. Jelena bejelentés nélkül csengetett, ahogy szokott. - Jelena klingelte ohne Ankündigung, was ihre Art war.
:13. Dmitrit ez régebben néha zavarta, most azonban a régi barátságok egyik jelének tekintette. - Das hatte Dmitri früher manchmal störend gefunden und was er jetzt als eines der Zeichen betrachtete, die alte Freundschaften von jüngeren unterscheiden.
:14. A protokolltól való szabadság volt ez, amely akkor jön létre, ha két ember elég sokáig élt egymás mellett. - Diese Freiheit vom Protokoll, die entsteht, wenn zwei Menschen so lange genug miteinander gelebt haben.
:15. Olyan sokáig, hogy a forma már nem helyettesíti a funkciót. - Dass die Form aufgehört hat, die Funktion zu ersetzen.
:16. Jelena magával hozta az utca hidegét, ő pedig segített neki a kabáttal, és új teát készített. - Sie brachte die Kälte der Straße mit, er half ihr mit dem Mantel, machte neuen Tee.
:17. A régi tea kihűlt, ők pedig leültek a szoba közepén álló kerek asztalhoz. - Weil der alte kalt geworden war, und sie setzten sich an den runden Tisch in der Mitte des Zimmers.
:18. Az asztal egy embernek túl nagy volt, kettőnek pontosan megfelelő, amit Dmitri néha gondolt, de soha nem mondott. - Der für eine Person zu groß und für zwei genau richtig war, was Dmitri manchmal dachte und nie sagte.
:19. Beszéltek az esőről és Volkov úrról, a második emeleti szomszédról, aki a múlt héten halt meg. - Sie sprachen über den Regen, über Herrn Volkov, den Nachbarn aus dem zweiten Stock, der letzte Woche gestorben war.
:20. Nyugodtan és a halálnak néha adott súly nélkül beszéltek róla, mert Volkov teljesen leélt egy régi életet. - Ruhig und ohne die Schwere, die dem Tod manchmal gegeben wird, weil Volkov ein altes Leben vollständig gelebt hatte.
:21. Ez a legjobb lezárás, amelyet egy élet kaphat, és a gyász meg a tisztelet nem zárják ki egymást. - Was der beste Abschluss ist, den ein Leben haben kann, und weil Trauer und Respekt sich nicht ausschließen.
:22. Néha ugyanaz a gesztus mindkettő. - Sondern manchmal dieselbe Geste sind.
:23. Jelena elmesélte, hogy néha segített neki bevásárolni, amit Dmitri nem tudott. - Jelena erzählte, dass sie ihm manchmal beim Einkaufen geholfen hatte, was Dmitri nicht gewusst hatte.
:24. Ez a nem tudás mondott neki valamit Jelenáról, ami negyven év után is új volt. - Und dieses Nicht-Gewusst-Haben sagte ihm etwas über Jelena, das nach vierzig Jahren noch neu war.
:25. Ez meglepte, mert azt hitte, ismeri őt. - Was ihn überraschte, weil er gedacht hatte, dass er sie kannte.
:26. És mert az, ha negyven éve ismert ember még meg tud lepni, a meglepetés egyik legkellemesebb formája. - Und weil das Überraschtwerden von jemandem, den man seit vierzig Jahren kennt, eine der angenehmsten Formen von Überraschung ist.
:27. A beszélgetéseik a mindennapok konkrét anyagából voltak, anélkül hogy mélyebbre akartak volna menni. - Die Gespräche, die sie führten, waren aus dem konkreten Material des Alltags, ohne die Ambition, tiefer zu gehen.
:28. Ezt egyesek felszínességnek tartják, pedig valójában olyan barátság jele, amelynek már nem kell mélységet bizonyítania. - Was manche für Oberflächlichkeit halten und was in Wirklichkeit das Zeichen einer Freundschaft ist, die keine Tiefe mehr beweisen muss.
:29. Mert a mélység már rég bizonyított, ezért könnyű lehet anélkül, hogy sekély volna. - Weil sie längst bewiesen ist, und die deswegen leicht sein kann, ohne flach zu sein.
:30. Jelena megkérdezte, olvas-e még, ő azt mondta, néha, mire Jelena azt mondta, kevesebbet, mint régen. - Jelena fragte, ob er noch lese, er sagte manchmal, sie sagte weniger als früher.
:31. Ebben a rövid cserében benne volt egy negyvenéves beszélgetés, pontosabban, mint sok hosszabb beszélgetésben. - In diesem kurzen Austausch war eine Unterhaltung über vierzig Jahre, die präziser war als viele längere.
:32. Mert a régi barátok megtanulták, hogy kevés szó néha többet hordoz, mint sok. - Weil alte Freunde gelernt haben, dass wenige Worte manchmal mehr tragen als viele.
:33. Amikor Jelena felvette a kabátját, Dmitri azt mondta neki, jöjjön hamarosan újra. - Als sie ihren Mantel nahm, sagte er, sie solle bald wiederkommen.
:34. Jelena azt mondta, igen, csináljuk így, dátum nélkül, annak az embernek a hangján, aki komolyan gondolja. - Und sie sagte ja, machen wir das, ohne Datum, mit dem Ton von jemandem, der es meint.
:35. Régi barátságoknál ez ugyanazt jelenti, mint egy dátum, mert mindketten tudják, hogy igaz. - Was bei alten Freundschaften dasselbe bedeutet wie ein Datum, weil beide wissen, dass es stimmt.
:36. Az ebben való bizalom olyan biztonság, amelyet naptár nem tud helyettesíteni. - Und weil das Vertrauen darauf eine Form von Sicherheit ist, die kein Kalender ersetzen kann.
:37. Az ajtó becsukódott, és Dmitri hallotta a lépteit a lépcsőn, amíg már nem hallotta őket. - Die Tür schloss sich, er hörte ihre Schritte auf der Treppe, bis er sie nicht mehr hörte.
:38. Aztán a lakás újra csendes lett, de a beszélgetés utáni csenddel. - Und dann war die Wohnung wieder still, aber mit der Stille nach einem Gespräch.
:39. Ez melegebb és kevésbé üres volt, mint az előtte lévő csend, mert a beszélgetések hagynak valamit maguk után. - Die wärmer ist und weniger leer als die Stille davor, weil Gespräche etwas hinterlassen.
:40. Akkor is, ha az ember nem tudja pontosan megmondani, mit. - Auch wenn man nicht sagen kann, was genau.
:41. Megitta a hideg teáját, Jelena félig teli csészéjét nézte, és arra gondolt, hogy a régi barátságoknak saját minőségük van. - Er trank seinen kalten Tee, schaute auf Jelenas halbvolle Tasse, und dachte, dass alte Freundschaften eine Qualität haben.
:42. Olyan minőségük, amelyet újként nem lehet előállítani, mert idő kell hozzá. - Die neu nicht hergestellt werden kann, weil sie Zeit braucht.
:43. Az idő az egyetlen dolog, amelyet nem lehet utánozni, ami nyugtató gondolat, ha az embernek elég van belőle. - Und dass Zeit das Einzige ist, das man nicht nachmachen kann, was ein beruhigender Gedanke ist, wenn man genug davon hat.
:44. Felkapcsolta a villanyt, mert elkezdődött az este, és a lakás világosabb lett. - Er machte das Licht an, weil der Abend begonnen hatte, und die Wohnung wurde heller.
:45. Odakint tovább esett az eső, és ez jó volt, több pedig erre az estére nem kellett. - Draußen regnete es weiter, und das war gut, und mehr war für diesen Abend nicht nötig.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Die halbvolle Tasse.
:1. Dmitri hatte die Wohnung im vierten Stock seit zwanzig Jahren allein bewohnt, mit der ruhigen Selbstverständlichkeit von jemandem, für den Alleinsein aufgehört hat, ein Zustand zu sein, der kommentiert werden muss.
:2. Weil er so vollständig Teil des Lebens geworden ist, dass er aufgehört hat, wahrgenommen zu werden, was kein Verlust ist, sondern Eingewöhnung.
:3. Und Eingewöhnung ist manchmal das Beste, was man über eine Situation sagen kann.
:4. Die Bücherregale standen an denselben Wänden wie seit den siebziger Jahren, mit denselben Büchern.
:5. Von denen er die meisten gelesen hatte und an die er sich noch erinnerte, was er für ausreichend hielt.
:6. Manchmal, wenn er an einem Regal vorbeiging und einen Titel sah, kam die Erinnerung an das Lesen zurück.
:7. An den Ort und die Zeit und den Zustand, in dem er gewesen war, was eine eigene Form von Gegenwart ist.
:8. Die keine Bücher mehr braucht, nur die Titel.
:9. Der Oktoberregen hatte die Stadt in etwas verwandelt, das ruhiger war als sonst.
:10. Mit den leeren Bürgersteigen und dem Glanz der nassen Straße, und Dmitri saß am Fenster und schaute auf dieses veränderte Bild.
:11. Mit der entspannten Aufmerksamkeit von jemandem, der nichts sucht und deswegen sehen kann, was da ist.
:12. Jelena klingelte ohne Ankündigung, was ihre Art war.
:13. Das hatte Dmitri früher manchmal störend gefunden und was er jetzt als eines der Zeichen betrachtete, die alte Freundschaften von jüngeren unterscheiden.
:14. Diese Freiheit vom Protokoll, die entsteht, wenn zwei Menschen so lange genug miteinander gelebt haben.
:15. Dass die Form aufgehört hat, die Funktion zu ersetzen.
:16. Sie brachte die Kälte der Straße mit, er half ihr mit dem Mantel, machte neuen Tee.
:17. Weil der alte kalt geworden war, und sie setzten sich an den runden Tisch in der Mitte des Zimmers.
:18. Der für eine Person zu groß und für zwei genau richtig war, was Dmitri manchmal dachte und nie sagte.
:19. Sie sprachen über den Regen, über Herrn Volkov, den Nachbarn aus dem zweiten Stock, der letzte Woche gestorben war.
:20. Ruhig und ohne die Schwere, die dem Tod manchmal gegeben wird, weil Volkov ein altes Leben vollständig gelebt hatte.
:21. Was der beste Abschluss ist, den ein Leben haben kann, und weil Trauer und Respekt sich nicht ausschließen.
:22. Sondern manchmal dieselbe Geste sind.
:23. Jelena erzählte, dass sie ihm manchmal beim Einkaufen geholfen hatte, was Dmitri nicht gewusst hatte.
:24. Und dieses Nicht-Gewusst-Haben sagte ihm etwas über Jelena, das nach vierzig Jahren noch neu war.
:25. Was ihn überraschte, weil er gedacht hatte, dass er sie kannte.
:26. Und weil das Überraschtwerden von jemandem, den man seit vierzig Jahren kennt, eine der angenehmsten Formen von Überraschung ist.
:27. Die Gespräche, die sie führten, waren aus dem konkreten Material des Alltags, ohne die Ambition, tiefer zu gehen.
:28. Was manche für Oberflächlichkeit halten und was in Wirklichkeit das Zeichen einer Freundschaft ist, die keine Tiefe mehr beweisen muss.
:29. Weil sie längst bewiesen ist, und die deswegen leicht sein kann, ohne flach zu sein.
:30. Jelena fragte, ob er noch lese, er sagte manchmal, sie sagte weniger als früher.
:31. In diesem kurzen Austausch war eine Unterhaltung über vierzig Jahre, die präziser war als viele längere.
:32. Weil alte Freunde gelernt haben, dass wenige Worte manchmal mehr tragen als viele.
:33. Als sie ihren Mantel nahm, sagte er, sie solle bald wiederkommen.
:34. Und sie sagte ja, machen wir das, ohne Datum, mit dem Ton von jemandem, der es meint.
:35. Was bei alten Freundschaften dasselbe bedeutet wie ein Datum, weil beide wissen, dass es stimmt.
:36. Und weil das Vertrauen darauf eine Form von Sicherheit ist, die kein Kalender ersetzen kann.
:37. Die Tür schloss sich, er hörte ihre Schritte auf der Treppe, bis er sie nicht mehr hörte.
:38. Und dann war die Wohnung wieder still, aber mit der Stille nach einem Gespräch.
:39. Die wärmer ist und weniger leer als die Stille davor, weil Gespräche etwas hinterlassen.
:40. Auch wenn man nicht sagen kann, was genau.
:41. Er trank seinen kalten Tee, schaute auf Jelenas halbvolle Tasse, und dachte, dass alte Freundschaften eine Qualität haben.
:42. Die neu nicht hergestellt werden kann, weil sie Zeit braucht.
:43. Und dass Zeit das Einzige ist, das man nicht nachmachen kann, was ein beruhigender Gedanke ist, wenn man genug davon hat.
:44. Er machte das Licht an, weil der Abend begonnen hatte, und die Wohnung wurde heller.
:45. Draußen regnete es weiter, und das war gut, und mehr war für diesen Abend nicht nötig.
|}
=== 5 ===
:A régi barátságok ideje.
:1. Dmitri húsz éve lakott egyedül a negyedik emeleti lakásban, annak az embernek a nyugodt magától értetődésével, akinek egy állapotot már nem kell kommentálnia, mert annyira teljesen az élete részévé vált, hogy megszűnt észrevenni.
:2. Ez nem veszteség volt, hanem a megszokás legmélyebb formája, és a megszokás néha a legőszintébb dolog, amit egy életformáról mondani lehet, mert már nincs szüksége igazolásra.
:3. A könyvespolcok ugyanazokon a falakon álltak, mint a hetvenes évek óta, ugyanazokkal a könyvekkel, amelyeknek a többségét elolvasta, és amelyekre még emlékezett, amit elegendőnek tartott.
:4. Néha, amikor meglátott egy címet, nem a tartalom emléke tért vissza, hanem az olvasás állapota, a hely és az idő, valamint az az ember, aki akkor volt, ami a jelenlét saját formája.
:5. Ez a jelenlét nem igényel ismétlést ahhoz, hogy valódi legyen.
:6. Az októberi eső olyasmivé változtatta a várost, ami csendesebb volt a megszokott állapotánál, üres járdákkal és a nedves utca fényével.
:7. Dmitri az ablaknál ült, és ezt a megváltozott képet olyan ember nyitott figyelmével nézte, aki nem keres semmit, ami feltétele annak, hogy az ember azt lássa, ami ott van.
:8. És hogy ne változtassa azonnal valami mássá.
:9. Jelena bejelentés nélkül csengetett, ami az ő szokása volt, és amit Dmitri régebben néha zavarónak talált, most viszont a régi barátságok egyik csalhatatlan jelének tekintett.
:10. Ez a protokolltól való szabadság akkor jön létre, amikor két ember elég hosszú ideig élt egymás mellett ahhoz, hogy a forma már ne helyettesítse a funkciót.
:11. És a forma már csak akkor jelenik meg, amikor valóban szükség van rá.
:12. Jelena magával hozta az utca hidegét, Dmitri segített neki a kabáttal, majd friss teát készített, mert a régi kihűlt anélkül, hogy észrevette volna.
:13. Leültek a szoba közepén álló kerek asztalhoz, amely egy embernek túl nagy volt, kettőnek viszont pontosan megfelelő, amit Dmitri néha gondolt, de soha nem mondott ki.
:14. Mert bizonyos megfigyelések azáltal őrzik meg az értéküket, hogy az ember megtartja őket magának.
:15. Beszéltek az esőről és Volkov úrról, a második emeleti szomszédról, aki az előző héten halt meg, nyugodtan és anélkül a színpadias súly nélkül, amelyet a halálnak néha adnak.
:16. Volkov hosszú életet élt végig, ami a legjobb lezárás, amelyet egy élet kaphat, és a gyász meg a tisztelet nem zárják ki egymást, hanem néha ugyanaz a csendes gesztus.
:17. Jelena elmesélte, hogy néha segített neki bevásárolni, amit Dmitri nem tudott, és ez a nem tudás annak a felfedezésnek a sajátos minőségét hordozta, amelyet hosszú idő után teszünk valakiről.
:18. Olyan emberekről, akikről azt hisszük, ismerjük őket; ilyenkor a kép nem kijavul, hanem kiegészül, és megmutatja, hogy az emberek összetettebbek a róluk vezetett változatainknál.
:19. Akkor is így van ez, ha ezek a változatok jók.
:20. A beszélgetéseik a mindennapok konkrét anyagából épültek, anélkül hogy mélyebbre akartak volna menni, amit egyesek felszínességnek tartanak.
:21. Valójában azonban ez annak a barátságnak a jele, amelynek már nem kell bizonyítania a mélységét, mert már bizonyított, és ezért könnyű lehet anélkül, hogy sekély volna.
:22. Ez a különbség aközött a barátság között, amely még akar valamit, és aközött, amely már az, ami.
:23. Jelena megkérdezte, olvas-e még, ő azt mondta, néha, Jelena pedig azt, hogy kevesebbet, mint régen, és ebben a rövid váltásban több volt, mint sok hosszabb beszélgetésben.
:24. Mert a régi barátok megtanulták, hogy a rövidség nem rövidítés, hanem lepárlás, azoknak az éveknek az eredménye, amelyekben a fölösleges eltűnt, és csak az maradt, ami tart.
:25. Amikor Jelena felvette a kabátját, Dmitri azt mondta neki, jöjjön hamarosan újra, ő pedig azt mondta, igen, csináljuk így, dátum nélkül.
:26. Régi barátságoknál ez a legmegbízhatóbb forma, mert megállapodás helyett bizalmon alapul, és az ilyen bizalomnak olyan anyaga van, amelyet semmilyen naptár nem pótolhat.
:27. Abban mutatkozik meg, hogy az ember tudja: a másik komolyan gondolja, anélkül hogy bizonyítania kellene.
:28. Az ajtó azzal a halk, ismerős hanggal csukódott be, amellyel az ember sokszor hallotta már becsukódni, és Dmitri hallotta Jelena lépteit a lépcsőn.
:29. Hallotta őket, amíg fel nem oldódtak a ház csendjében, és akkor a lakás újra csendes lett, de ez már a beszélgetés utáni csend volt.
:30. Ennek más volt a textúrája, mint az előtte lévő csendnek: melegebb és lakottabb, mert a beszélgetések hagynak maguk után valamit, aminek nincs szava, de érezhető.
:31. Megitta a hideg teáját, Jelena félig teli csészéjét nézte, és arra gondolt, hogy a régi barátságoknak olyan minőségük van, amelyet nem lehet előállítani, mert idő kell hozzá.
:32. Az idő az egyetlen dolog, amelyet nem lehet utánozni, ami megnyugtató gondolat, ha az embernek elég volt belőle ahhoz, hogy valamit kezdjen vele.
:33. Felkapcsolta a villanyt, a lakás világosabb lett, az eső tovább hullott, egyenletesen és szándék nélkül.
:34. Az este elkezdődött azoknak az estéknek a csendes megbízhatóságával, amelyek nem adnak ígéretet és nem mondanak ítéletet, hanem egyszerűen megérkeznek.
:35. És ez néha elég.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A régi barátságok ideje. - Die Zeit alter Freundschaften.
:1. Dmitri húsz éve lakott egyedül a negyedik emeleti lakásban, annak az embernek a nyugodt magától értetődésével, akinek egy állapotot már nem kell kommentálnia, mert annyira teljesen az élete részévé vált, hogy megszűnt észrevenni. - Dmitri hatte die Wohnung im vierten Stock seit zwanzig Jahren allein bewohnt, mit der ruhigen Selbstverständlichkeit von jemandem, für den ein Zustand aufgehört hat, kommentiert zu werden, weil er so vollständig Teil des Lebens geworden ist, dass er aufgehört hat, wahrgenommen zu werden.
:2. Ez nem veszteség volt, hanem a megszokás legmélyebb formája, és a megszokás néha a legőszintébb dolog, amit egy életformáról mondani lehet, mert már nincs szüksége igazolásra. - Das war kein Verlust, sondern die tiefste Form von Eingewöhnung, und Eingewöhnung ist manchmal das Ehrlichste, was man über eine Lebensform sagen kann, weil sie keine Rechtfertigung mehr braucht.
:3. A könyvespolcok ugyanazokon a falakon álltak, mint a hetvenes évek óta, ugyanazokkal a könyvekkel, amelyeknek a többségét elolvasta, és amelyekre még emlékezett, amit elegendőnek tartott. - Die Bücherregale standen an denselben Wänden wie seit den siebziger Jahren, mit denselben Büchern, von denen er die meisten gelesen hatte und an die er sich erinnerte, was er für ausreichend hielt.
:4. Néha, amikor meglátott egy címet, nem a tartalom emléke tért vissza, hanem az olvasás állapota, a hely és az idő, valamint az az ember, aki akkor volt, ami a jelenlét saját formája. - Manchmal, wenn er einen Titel sah, kam die Erinnerung nicht an den Inhalt, sondern an den Zustand des Lesens, an den Ort und die Zeit und die Person, die er damals gewesen war, was eine eigene Form von Gegenwart ist.
:5. Ez a jelenlét nem igényel ismétlést ahhoz, hogy valódi legyen. - Diese Gegenwart braucht keine Wiederholung, um wirklich zu sein.
:6. Az októberi eső olyasmivé változtatta a várost, ami csendesebb volt a megszokott állapotánál, üres járdákkal és a nedves utca fényével. - Der Oktoberregen hatte die Stadt in etwas verwandelt, das ruhiger war als sein Normalzustand, mit den leeren Bürgersteigen und dem Glanz der nassen Straße.
:7. Dmitri az ablaknál ült, és ezt a megváltozott képet olyan ember nyitott figyelmével nézte, aki nem keres semmit, ami feltétele annak, hogy az ember azt lássa, ami ott van. - Dmitri saß am Fenster und schaute auf dieses veränderte Bild mit der offenen Aufmerksamkeit von jemandem, der nichts sucht, was die Voraussetzung ist dafür, zu sehen, was da ist.
:8. És hogy ne változtassa azonnal valami mássá. - Ohne es sofort in etwas anderes zu verwandeln.
:9. Jelena bejelentés nélkül csengetett, ami az ő szokása volt, és amit Dmitri régebben néha zavarónak talált, most viszont a régi barátságok egyik csalhatatlan jelének tekintett. - Jelena klingelte ohne Ankündigung, was ihre Art war und was Dmitri früher manchmal störend gefunden hatte und was er jetzt als eines der untrüglichen Zeichen betrachtete, die alte Freundschaften von jüngeren unterscheiden.
:10. Ez a protokolltól való szabadság akkor jön létre, amikor két ember elég hosszú ideig élt egymás mellett ahhoz, hogy a forma már ne helyettesítse a funkciót. - Diese Freiheit vom Protokoll entsteht, wenn zwei Menschen so lange genug miteinander gelebt haben, dass die Form aufgehört hat, die Funktion zu ersetzen.
:11. És a forma már csak akkor jelenik meg, amikor valóban szükség van rá. - Und die Form erscheint nur noch dann, wenn sie wirklich gebraucht wird.
:12. Jelena magával hozta az utca hidegét, Dmitri segített neki a kabáttal, majd friss teát készített, mert a régi kihűlt anélkül, hogy észrevette volna. - Sie brachte die Kälte der Straße mit, er half ihr mit dem Mantel, machte neuen Tee, weil der alte kalt geworden war ohne sein Bemerken.
:13. Leültek a szoba közepén álló kerek asztalhoz, amely egy embernek túl nagy volt, kettőnek viszont pontosan megfelelő, amit Dmitri néha gondolt, de soha nem mondott ki. - Sie setzten sich an den runden Tisch, der für eine Person zu groß und für zwei genau richtig war, was Dmitri manchmal dachte und nie sagte.
:14. Mert bizonyos megfigyelések azáltal őrzik meg az értéküket, hogy az ember megtartja őket magának. - Weil manche Beobachtungen ihren Wert dadurch behalten, dass man sie für sich behält.
:15. Beszéltek az esőről és Volkov úrról, a második emeleti szomszédról, aki az előző héten halt meg, nyugodtan és anélkül a színpadias súly nélkül, amelyet a halálnak néha adnak. - Sie sprachen über den Regen, über Herrn Volkov, den Nachbarn aus dem zweiten Stock, der letzte Woche gestorben war, ruhig und ohne die performative Schwere, die dem Tod manchmal gegeben wird.
:16. Volkov hosszú életet élt végig, ami a legjobb lezárás, amelyet egy élet kaphat, és a gyász meg a tisztelet nem zárják ki egymást, hanem néha ugyanaz a csendes gesztus. - Volkov hatte ein langes Leben vollständig gelebt, was der beste Abschluss ist, den ein Leben haben kann, und Trauer und Respekt schließen sich nicht aus, sondern sind manchmal dieselbe stille Geste.
:17. Jelena elmesélte, hogy néha segített neki bevásárolni, amit Dmitri nem tudott, és ez a nem tudás annak a felfedezésnek a sajátos minőségét hordozta, amelyet hosszú idő után teszünk valakiről. - Jelena erzählte, dass sie ihm manchmal beim Einkaufen geholfen hatte, was Dmitri nicht gewusst hatte, und dieses Nicht-Gewusst-Haben hatte die spezifische Qualität von Entdeckungen, die man nach langer Zeit über Menschen macht.
:18. Olyan emberekről, akikről azt hisszük, ismerjük őket; ilyenkor a kép nem kijavul, hanem kiegészül, és megmutatja, hogy az emberek összetettebbek a róluk vezetett változatainknál. - Über Menschen, die man zu kennen glaubt; eine Verschiebung im Bild, die das Bild nicht korrigiert, sondern ergänzt, und die zeigt, dass Menschen komplexer sind als die Versionen, die wir von ihnen führen.
:19. Akkor is így van ez, ha ezek a változatok jók. - Auch wenn die Versionen gut sind.
:20. A beszélgetéseik a mindennapok konkrét anyagából épültek, anélkül hogy mélyebbre akartak volna menni, amit egyesek felszínességnek tartanak. - Die Gespräche, die sie führten, waren aus dem konkreten Material des Alltags, ohne die Ambition, tiefer zu gehen, was manche für Oberflächlichkeit halten.
:21. Valójában azonban ez annak a barátságnak a jele, amelynek már nem kell bizonyítania a mélységét, mert már bizonyított, és ezért könnyű lehet anélkül, hogy sekély volna. - In Wirklichkeit ist es das Zeichen einer Freundschaft, die keine Tiefe mehr beweisen muss, weil sie bewiesen ist, und die deswegen leicht sein kann, ohne flach zu sein.
:22. Ez a különbség aközött a barátság között, amely még akar valamit, és aközött, amely már az, ami. - Das ist der Unterschied zwischen einer Freundschaft, die noch etwas will, und einer, die bereits ist, was sie ist.
:23. Jelena megkérdezte, olvas-e még, ő azt mondta, néha, Jelena pedig azt, hogy kevesebbet, mint régen, és ebben a rövid váltásban több volt, mint sok hosszabb beszélgetésben. - Jelena fragte, ob er noch lese, er sagte manchmal, sie sagte weniger als früher, und in diesem kurzen Austausch lag mehr als in vielen längeren Gesprächen.
:24. Mert a régi barátok megtanulták, hogy a rövidség nem rövidítés, hanem lepárlás, azoknak az éveknek az eredménye, amelyekben a fölösleges eltűnt, és csak az maradt, ami tart. - Weil alte Freunde gelernt haben, dass Kürze keine Verkürzung ist, sondern Destillation, das Ergebnis von Jahren, in denen das Unnötige weggelassen wurde, bis das blieb, was trägt.
:25. Amikor Jelena felvette a kabátját, Dmitri azt mondta neki, jöjjön hamarosan újra, ő pedig azt mondta, igen, csináljuk így, dátum nélkül. - Als sie ihren Mantel nahm, sagte er, sie solle bald wiederkommen, und sie sagte ja, machen wir das, ohne Datum.
:26. Régi barátságoknál ez a legmegbízhatóbb forma, mert megállapodás helyett bizalmon alapul, és az ilyen bizalomnak olyan anyaga van, amelyet semmilyen naptár nem pótolhat. - Bei alten Freundschaften ist das das Verlässlichste, weil es auf Vertrauen basiert statt auf Vereinbarung, und weil Vertrauen dieser Art eine Substanz hat, die kein Kalender ersetzen kann.
:27. Abban mutatkozik meg, hogy az ember tudja: a másik komolyan gondolja, anélkül hogy bizonyítania kellene. - Sie zeigt sich darin, dass man weiß, der andere meint es, ohne dass er es beweisen muss.
:28. Az ajtó azzal a halk, ismerős hanggal csukódott be, amellyel az ember sokszor hallotta már becsukódni, és Dmitri hallotta Jelena lépteit a lépcsőn. - Die Tür schloss sich mit dem leisen, vertrauten Geräusch einer Tür, die man oft schließen gehört hat, und er hörte ihre Schritte auf der Treppe.
:29. Hallotta őket, amíg fel nem oldódtak a ház csendjében, és akkor a lakás újra csendes lett, de ez már a beszélgetés utáni csend volt. - Er hörte sie, bis sie sich in der Stille des Hauses auflösten, und dann war die Wohnung wieder still, aber mit der Stille nach einem Gespräch.
:30. Ennek más volt a textúrája, mint az előtte lévő csendnek: melegebb és lakottabb, mert a beszélgetések hagynak maguk után valamit, aminek nincs szava, de érezhető. - Sie hatte eine andere Textur als die Stille davor, wärmer und bewohnter, weil Gespräche etwas hinterlassen, das keine Worte hat, aber spürbar ist.
:31. Megitta a hideg teáját, Jelena félig teli csészéjét nézte, és arra gondolt, hogy a régi barátságoknak olyan minőségük van, amelyet nem lehet előállítani, mert idő kell hozzá. - Er trank seinen kalten Tee, schaute auf Jelenas halbvolle Tasse, und dachte, dass alte Freundschaften eine Qualität haben, die nicht hergestellt werden kann, weil sie Zeit braucht.
:32. Az idő az egyetlen dolog, amelyet nem lehet utánozni, ami megnyugtató gondolat, ha az embernek elég volt belőle ahhoz, hogy valamit kezdjen vele. - Zeit ist das Einzige, das man nicht nachmachen kann, was ein beruhigender Gedanke ist, wenn man genug davon hatte, um etwas daraus zu machen.
:33. Felkapcsolta a villanyt, a lakás világosabb lett, az eső tovább hullott, egyenletesen és szándék nélkül. - Er machte das Licht an, die Wohnung wurde heller, der Regen fiel weiter, gleichmäßig und ohne Absicht.
:34. Az este elkezdődött azoknak az estéknek a csendes megbízhatóságával, amelyek nem adnak ígéretet és nem mondanak ítéletet, hanem egyszerűen megérkeznek. - Der Abend begann mit der stillen Verlässlichkeit von Abenden, die kein Versprechen geben und kein Urteil, sondern einfach kommen.
:35. És ez néha elég. - Was manchmal genug ist.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Die Zeit alter Freundschaften.
:1. Dmitri hatte die Wohnung im vierten Stock seit zwanzig Jahren allein bewohnt, mit der ruhigen Selbstverständlichkeit von jemandem, für den ein Zustand aufgehört hat, kommentiert zu werden, weil er so vollständig Teil des Lebens geworden ist, dass er aufgehört hat, wahrgenommen zu werden.
:2. Das war kein Verlust, sondern die tiefste Form von Eingewöhnung, und Eingewöhnung ist manchmal das Ehrlichste, was man über eine Lebensform sagen kann, weil sie keine Rechtfertigung mehr braucht.
:3. Die Bücherregale standen an denselben Wänden wie seit den siebziger Jahren, mit denselben Büchern, von denen er die meisten gelesen hatte und an die er sich erinnerte, was er für ausreichend hielt.
:4. Manchmal, wenn er einen Titel sah, kam die Erinnerung nicht an den Inhalt, sondern an den Zustand des Lesens, an den Ort und die Zeit und die Person, die er damals gewesen war, was eine eigene Form von Gegenwart ist.
:5. Diese Gegenwart braucht keine Wiederholung, um wirklich zu sein.
:6. Der Oktoberregen hatte die Stadt in etwas verwandelt, das ruhiger war als sein Normalzustand, mit den leeren Bürgersteigen und dem Glanz der nassen Straße.
:7. Dmitri saß am Fenster und schaute auf dieses veränderte Bild mit der offenen Aufmerksamkeit von jemandem, der nichts sucht, was die Voraussetzung ist dafür, zu sehen, was da ist.
:8. Ohne es sofort in etwas anderes zu verwandeln.
:9. Jelena klingelte ohne Ankündigung, was ihre Art war und was Dmitri früher manchmal störend gefunden hatte und was er jetzt als eines der untrüglichen Zeichen betrachtete, die alte Freundschaften von jüngeren unterscheiden.
:10. Diese Freiheit vom Protokoll entsteht, wenn zwei Menschen so lange genug miteinander gelebt haben, dass die Form aufgehört hat, die Funktion zu ersetzen.
:11. Und die Form erscheint nur noch dann, wenn sie wirklich gebraucht wird.
:12. Sie brachte die Kälte der Straße mit, er half ihr mit dem Mantel, machte neuen Tee, weil der alte kalt geworden war ohne sein Bemerken.
:13. Sie setzten sich an den runden Tisch, der für eine Person zu groß und für zwei genau richtig war, was Dmitri manchmal dachte und nie sagte.
:14. Weil manche Beobachtungen ihren Wert dadurch behalten, dass man sie für sich behält.
:15. Sie sprachen über den Regen, über Herrn Volkov, den Nachbarn aus dem zweiten Stock, der letzte Woche gestorben war, ruhig und ohne die performative Schwere, die dem Tod manchmal gegeben wird.
:16. Volkov hatte ein langes Leben vollständig gelebt, was der beste Abschluss ist, den ein Leben haben kann, und Trauer und Respekt schließen sich nicht aus, sondern sind manchmal dieselbe stille Geste.
:17. Jelena erzählte, dass sie ihm manchmal beim Einkaufen geholfen hatte, was Dmitri nicht gewusst hatte, und dieses Nicht-Gewusst-Haben hatte die spezifische Qualität von Entdeckungen, die man nach langer Zeit über Menschen macht.
:18. Über Menschen, die man zu kennen glaubt; eine Verschiebung im Bild, die das Bild nicht korrigiert, sondern ergänzt, und die zeigt, dass Menschen komplexer sind als die Versionen, die wir von ihnen führen.
:19. Auch wenn die Versionen gut sind.
:20. Die Gespräche, die sie führten, waren aus dem konkreten Material des Alltags, ohne die Ambition, tiefer zu gehen, was manche für Oberflächlichkeit halten.
:21. In Wirklichkeit ist es das Zeichen einer Freundschaft, die keine Tiefe mehr beweisen muss, weil sie bewiesen ist, und die deswegen leicht sein kann, ohne flach zu sein.
:22. Das ist der Unterschied zwischen einer Freundschaft, die noch etwas will, und einer, die bereits ist, was sie ist.
:23. Jelena fragte, ob er noch lese, er sagte manchmal, sie sagte weniger als früher, und in diesem kurzen Austausch lag mehr als in vielen längeren Gesprächen.
:24. Weil alte Freunde gelernt haben, dass Kürze keine Verkürzung ist, sondern Destillation, das Ergebnis von Jahren, in denen das Unnötige weggelassen wurde, bis das blieb, was trägt.
:25. Als sie ihren Mantel nahm, sagte er, sie solle bald wiederkommen, und sie sagte ja, machen wir das, ohne Datum.
:26. Bei alten Freundschaften ist das das Verlässlichste, weil es auf Vertrauen basiert statt auf Vereinbarung, und weil Vertrauen dieser Art eine Substanz hat, die kein Kalender ersetzen kann.
:27. Sie zeigt sich darin, dass man weiß, der andere meint es, ohne dass er es beweisen muss.
:28. Die Tür schloss sich mit dem leisen, vertrauten Geräusch einer Tür, die man oft schließen gehört hat, und er hörte ihre Schritte auf der Treppe.
:29. Er hörte sie, bis sie sich in der Stille des Hauses auflösten, und dann war die Wohnung wieder still, aber mit der Stille nach einem Gespräch.
:30. Sie hatte eine andere Textur als die Stille davor, wärmer und bewohnter, weil Gespräche etwas hinterlassen, das keine Worte hat, aber spürbar ist.
:31. Er trank seinen kalten Tee, schaute auf Jelenas halbvolle Tasse, und dachte, dass alte Freundschaften eine Qualität haben, die nicht hergestellt werden kann, weil sie Zeit braucht.
:32. Zeit ist das Einzige, das man nicht nachmachen kann, was ein beruhigender Gedanke ist, wenn man genug davon hatte, um etwas daraus zu machen.
:33. Er machte das Licht an, die Wohnung wurde heller, der Regen fiel weiter, gleichmäßig und ohne Absicht.
:34. Der Abend begann mit der stillen Verlässlichkeit von Abenden, die kein Versprechen geben und kein Urteil, sondern einfach kommen.
:35. Was manchmal genug ist.
|}
== 30 ==
=== 1 ===
:Nikolai kertje.
:1. Nikolai hatvannégy éves, és egy kis faluban él, ahol van egy régi kertje.
:2. A kertet még a nagyapja ültette, és almafák állnak benne, amelyek már öregek és fáradtak.
:3. November van, a tél hamarosan megérkezik, Nikolai pedig minden nap dolgozik a kertben.
:4. Levágja a régi ágakat, összegereblyézi az elszáradt leveleket, és tudja, hogy hamarosan jön a fagy.
:5. Mégis tovább dolgozik, mert fontos neki a kert, és mert a kert a nagyapjától maradt rá.
:6. Egy reggelen köd van, és Nikolai éppen a kertben dolgozik, amikor meglát egy nőt a ködben.
:7. A nő közelebb jön, Nikolai pedig felismeri, mert Sofia az, aki ebből a faluból származik.
:8. Sofia sokáig távol volt, sok évet töltött a városban, most pedig újra itt van.
:9. Nikolai azt mondja: „Sofia? Te vagy az?”
:10. Sofia azt mondja: „Igen. Szervusz, Nikolai.”
:11. Egymásra néznek, és hosszú szünet következik, mielőtt Nikolai azt mondja, jöjjön be, teát készít.
:12. Bemmennek a konyhába, amely kicsi és meleg, és amelyben ég a kályha.
:13. Nikolai teát készít, aztán leülnek az öreg asztalhoz, amelyen repedések vannak.
:14. Nikolai megkérdezi, mióta van újra itt, Sofia pedig azt mondja, egy hete.
:15. Nikolai bólint, Sofia kinéz az ablakon, és azt mondja, hogy a szülői ház még áll.
:16. Nikolai azt mondja, igen, de munka kell hozzá, Sofia pedig azt mondja, tudja.
:17. Teát isznak, és csend van, de ez a csend rendben van, mert gyerekkoruk óta ismerik egymást.
:18. Sofia megkérdezi, dolgozik-e még a kertben, Nikolai pedig azt mondja, igen, minden nap.
:19. Sofia megkérdezi, novemberben is, Nikolai pedig elmosolyodik, és azt mondja, novemberben különösen.
:20. Sofia érti ezt, és azt mondja, az apja is így csinálta.
:21. Nikolai azt mondja, tudja, mert néha segített neki, Sofia pedig ránéz.
:22. Sofia azt mondja, ezt nem tudta, Nikolai pedig azt mondja, az apja sokat beszélt a kertjéről.
:23. Tovább isszák a teát, amely meleg és jó, miközben odakint köd és hideg van.
:24. A konyhában azonban meleg van, és ez a meleg most többet jelent, mint amit mondani kellene róla.
:25. Sofia megkérdezi, teremnek-e még almák, Nikolai pedig azt mondja, néhány terem, de nem sok.
:26. Azt is hozzáteszi, hogy amelyek még teremnek, azok nagyon jók, Sofia pedig aznap először elmosolyodik.
:27. Sofia azt mondja, ezt elhiszi neki, és a mondat egyszerűsége miatt igaznak hangzik.
:28. Egy óra múlva Sofia feláll, és azt mondja, mennie kell.
:29. Nikolai azt mondja, jöjjön vissza holnap, mert a kert szép a ködben.
:30. Sofia ránéz, és azt mondja, igen, talán, ami nem ígéret, de nem is elutasítás.
:31. Elmegy, Nikolai pedig a konyhában marad, és a két üres csészét nézi.
:32. Sofiára gondol, a kertre gondol, és a nagyapjára gondol, aki a kertet ültette.
:33. Lekapcsolja a villanyt, lefekszik, és tudja, hogy másnap reggel újra a kertben fog dolgozni.
:34. Ez így jó.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Nikolai kertje. - Nikolais Garten.
:1. Nikolai hatvannégy éves, és egy kis faluban él, ahol van egy régi kertje. - Nikolai ist 64 Jahre alt und wohnt in einem kleinen Dorf, wo er einen alten Garten hat.
:2. A kertet még a nagyapja ültette, és almafák állnak benne, amelyek már öregek és fáradtak. - Den Garten hat sein Großvater gepflanzt, und es gibt Apfelbäume darin, die alt und müde sind.
:3. November van, a tél hamarosan megérkezik, Nikolai pedig minden nap dolgozik a kertben. - Es ist November, der Winter kommt bald, und Nikolai arbeitet jeden Tag im Garten.
:4. Levágja a régi ágakat, összegereblyézi az elszáradt leveleket, és tudja, hogy hamarosan jön a fagy. - Er schneidet alte Äste ab, räumt alte Blätter auf, und er weiß, dass der Frost bald kommt.
:5. Mégis tovább dolgozik, mert fontos neki a kert, és mert a kert a nagyapjától maradt rá. - Aber er arbeitet trotzdem, weil ihm der Garten wichtig ist und weil der Garten von seinem Großvater kommt.
:6. Egy reggelen köd van, és Nikolai éppen a kertben dolgozik, amikor meglát egy nőt a ködben. - An einem Morgen ist Nebel, und Nikolai arbeitet im Garten, als er eine Frau im Nebel sieht.
:7. A nő közelebb jön, Nikolai pedig felismeri, mert Sofia az, aki ebből a faluból származik. - Die Frau kommt näher, und Nikolai erkennt sie, weil es Sofia ist, die aus diesem Dorf kommt.
:8. Sofia sokáig távol volt, sok évet töltött a városban, most pedig újra itt van. - Sofia war lange weg, viele Jahre in der Stadt, und jetzt ist sie wieder hier.
:9. Nikolai azt mondja: „Sofia? Te vagy az?” - Nikolai sagt: „Sofia? Bist du das?“
:10. Sofia azt mondja: „Igen. Szervusz, Nikolai.” - Sofia sagt: „Ja. Hallo Nikolai.“
:11. Egymásra néznek, és hosszú szünet következik, mielőtt Nikolai azt mondja, jöjjön be, teát készít. - Sie schauen sich an, und es ist eine lange Pause, bevor Nikolai sagt, sie solle reinkommen, er mache Tee.
:12. Bemmennek a konyhába, amely kicsi és meleg, és amelyben ég a kályha. - Sie gehen in die Küche, die klein und warm ist und in der der Ofen brennt.
:13. Nikolai teát készít, aztán leülnek az öreg asztalhoz, amelyen repedések vannak. - Nikolai macht Tee, und dann setzen sie sich an den alten Tisch, der Risse hat.
:14. Nikolai megkérdezi, mióta van újra itt, Sofia pedig azt mondja, egy hete. - Nikolai fragt, wie lange sie schon zurück ist, und Sofia sagt, seit einer Woche.
:15. Nikolai bólint, Sofia kinéz az ablakon, és azt mondja, hogy a szülői ház még áll. - Nikolai nickt, Sofia schaut aus dem Fenster, und sie sagt, dass das Elternhaus noch steht.
:16. Nikolai azt mondja, igen, de munka kell hozzá, Sofia pedig azt mondja, tudja. - Nikolai sagt, ja, aber es brauche Arbeit, und Sofia sagt, sie weiß es.
:17. Teát isznak, és csend van, de ez a csend rendben van, mert gyerekkoruk óta ismerik egymást. - Sie trinken Tee, und es ist still, aber die Stille ist in Ordnung, weil sie sich seit der Kindheit kennen.
:18. Sofia megkérdezi, dolgozik-e még a kertben, Nikolai pedig azt mondja, igen, minden nap. - Sofia fragt, ob er noch im Garten arbeitet, und Nikolai sagt, ja, jeden Tag.
:19. Sofia megkérdezi, novemberben is, Nikolai pedig elmosolyodik, és azt mondja, novemberben különösen. - Sofia fragt, im November auch, und Nikolai lächelt und sagt, im November besonders.
:20. Sofia érti ezt, és azt mondja, az apja is így csinálta. - Sofia versteht das und sagt, dass ihr Vater das auch so gemacht hat.
:21. Nikolai azt mondja, tudja, mert néha segített neki, Sofia pedig ránéz. - Nikolai sagt, er weiß es, weil er ihm manchmal geholfen hat, und Sofia schaut ihn an.
:22. Sofia azt mondja, ezt nem tudta, Nikolai pedig azt mondja, az apja sokat beszélt a kertjéről. - Sofia sagt, dass sie das nicht wusste, und Nikolai sagt, dass ihr Vater viel von seinem Garten gesprochen hat.
:23. Tovább isszák a teát, amely meleg és jó, miközben odakint köd és hideg van. - Sie trinken weiter den Tee, der warm und gut ist, während draußen Nebel und Kälte sind.
:24. A konyhában azonban meleg van, és ez a meleg most többet jelent, mint amit mondani kellene róla. - Aber in der Küche ist es warm, und diese Wärme bedeutet jetzt mehr, als man darüber sagen müsste.
:25. Sofia megkérdezi, teremnek-e még almák, Nikolai pedig azt mondja, néhány terem, de nem sok. - Sofia fragt, ob die Äpfel noch kommen, und Nikolai sagt, manche kommen, aber nicht viele.
:26. Azt is hozzáteszi, hogy amelyek még teremnek, azok nagyon jók, Sofia pedig aznap először elmosolyodik. - Er fügt hinzu, dass die, die noch kommen, sehr gut sind, und Sofia lächelt zum ersten Mal an diesem Tag.
:27. Sofia azt mondja, ezt elhiszi neki, és a mondat egyszerűsége miatt igaznak hangzik. - Sofia sagt, dass sie ihm das glaubt, und wegen der Einfachheit des Satzes klingt er wahr.
:28. Egy óra múlva Sofia feláll, és azt mondja, mennie kell. - Nach einer Stunde steht Sofia auf und sagt, dass sie gehen muss.
:29. Nikolai azt mondja, jöjjön vissza holnap, mert a kert szép a ködben. - Nikolai sagt, sie solle morgen wiederkommen, weil der Garten schön im Nebel ist.
:30. Sofia ránéz, és azt mondja, igen, talán, ami nem ígéret, de nem is elutasítás. - Sofia schaut ihn an und sagt, ja, vielleicht, was kein Versprechen ist, aber auch keine Ablehnung.
:31. Elmegy, Nikolai pedig a konyhában marad, és a két üres csészét nézi. - Sie geht, und Nikolai bleibt in der Küche und schaut auf die zwei leeren Tassen.
:32. Sofiára gondol, a kertre gondol, és a nagyapjára gondol, aki a kertet ültette. - Er denkt an Sofia, an den Garten und an seinen Großvater, der den Garten gepflanzt hat.
:33. Lekapcsolja a villanyt, lefekszik, és tudja, hogy másnap reggel újra a kertben fog dolgozni. - Er macht das Licht aus, geht ins Bett, und weiß, dass er morgen früh wieder im Garten arbeiten wird.
:34. Ez így jó. - Das ist gut so.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Nikolais Garten.
:1. Nikolai ist 64 Jahre alt und wohnt in einem kleinen Dorf, wo er einen alten Garten hat.
:2. Den Garten hat sein Großvater gepflanzt, und es gibt Apfelbäume darin, die alt und müde sind.
:3. Es ist November, der Winter kommt bald, und Nikolai arbeitet jeden Tag im Garten.
:4. Er schneidet alte Äste ab, räumt alte Blätter auf, und er weiß, dass der Frost bald kommt.
:5. Aber er arbeitet trotzdem, weil ihm der Garten wichtig ist und weil der Garten von seinem Großvater kommt.
:6. An einem Morgen ist Nebel, und Nikolai arbeitet im Garten, als er eine Frau im Nebel sieht.
:7. Die Frau kommt näher, und Nikolai erkennt sie, weil es Sofia ist, die aus diesem Dorf kommt.
:8. Sofia war lange weg, viele Jahre in der Stadt, und jetzt ist sie wieder hier.
:9. Nikolai sagt: „Sofia? Bist du das?“
:10. Sofia sagt: „Ja. Hallo Nikolai.“
:11. Sie schauen sich an, und es ist eine lange Pause, bevor Nikolai sagt, sie solle reinkommen, er mache Tee.
:12. Sie gehen in die Küche, die klein und warm ist und in der der Ofen brennt.
:13. Nikolai macht Tee, und dann setzen sie sich an den alten Tisch, der Risse hat.
:14. Nikolai fragt, wie lange sie schon zurück ist, und Sofia sagt, seit einer Woche.
:15. Nikolai nickt, Sofia schaut aus dem Fenster, und sie sagt, dass das Elternhaus noch steht.
:16. Nikolai sagt, ja, aber es brauche Arbeit, und Sofia sagt, sie weiß es.
:17. Sie trinken Tee, und es ist still, aber die Stille ist in Ordnung, weil sie sich seit der Kindheit kennen.
:18. Sofia fragt, ob er noch im Garten arbeitet, und Nikolai sagt, ja, jeden Tag.
:19. Sofia fragt, im November auch, und Nikolai lächelt und sagt, im November besonders.
:20. Sofia versteht das und sagt, dass ihr Vater das auch so gemacht hat.
:21. Nikolai sagt, er weiß es, weil er ihm manchmal geholfen hat, und Sofia schaut ihn an.
:22. Sofia sagt, dass sie das nicht wusste, und Nikolai sagt, dass ihr Vater viel von seinem Garten gesprochen hat.
:23. Sie trinken weiter den Tee, der warm und gut ist, während draußen Nebel und Kälte sind.
:24. Aber in der Küche ist es warm, und diese Wärme bedeutet jetzt mehr, als man darüber sagen müsste.
:25. Sofia fragt, ob die Äpfel noch kommen, und Nikolai sagt, manche kommen, aber nicht viele.
:26. Er fügt hinzu, dass die, die noch kommen, sehr gut sind, und Sofia lächelt zum ersten Mal an diesem Tag.
:27. Sofia sagt, dass sie ihm das glaubt, und wegen der Einfachheit des Satzes klingt er wahr.
:28. Nach einer Stunde steht Sofia auf und sagt, dass sie gehen muss.
:29. Nikolai sagt, sie solle morgen wiederkommen, weil der Garten schön im Nebel ist.
:30. Sofia schaut ihn an und sagt, ja, vielleicht, was kein Versprechen ist, aber auch keine Ablehnung.
:31. Sie geht, und Nikolai bleibt in der Küche und schaut auf die zwei leeren Tassen.
:32. Er denkt an Sofia, an den Garten und an seinen Großvater, der den Garten gepflanzt hat.
:33. Er macht das Licht aus, geht ins Bett, und weiß, dass er morgen früh wieder im Garten arbeiten wird.
:34. Das ist gut so.
|}
=== 2 ===
:A kert a ködben.
:1. Nikolai soha nem hagyta el a nagyapja kertjét, azokban az években sem, amikor a fák kevesebbet teremtek, és most sem, amikor a november elvitte az utolsó leveleket.
:2. Tudta, hogy a fagy két-három hét múlva megérkezik, talán korábban, de ez nem változtatott azon, hogy a kerthez tartozó munka még elvégzendő volt.
:3. Minden reggel kint dolgozott a régi szerszámokkal, amelyek még a nagyapjától maradtak rá.
:4. A munkának olyan nyugodt szabályossága volt, amelyet az ember már nem kérdőjelez meg, mert a kérdezés semmit sem változtat, az abbahagyás viszont nagyon sokat.
:5. A köd azon a reggelen korán jött, és maradt, ahogy a novemberi köd maradni szokott, sietség nélkül.
:6. Nikolai ágakat vágott, és maga körül hallgatta a falu csendjét, amely más volt, mint a város csendje: mélyebb, és azok nélkül a zajok nélkül, amelyek a városi csendet csak elfedik.
:7. Akkor látta meg Sofiát, amikor előlépett a ködből: először csak egy körvonal volt, aztán egy nő, aztán valaki, akit ismert.
:8. Szüksége volt egy pillanatra, mert sok év úgy változtatja meg az ember arcát, hogy előbb le kell fordítani, mielőtt az ember megérti.
:9. Tizenkét éve nem látták egymást, és az első, amit Sofia mondott, az ő neve volt, kérdésként.
:10. Az első, amit Nikolai mondott, az Sofia neve volt, válaszként, és ez volt a viszontlátás.
:11. Behívta a konyhába, mert odakint túl hideg volt egy hosszú beszélgetéshez.
:12. És mert azoknak az embereknek a beszélgetéseihez, akik régóta nem látták egymást, meleg kell: nem képletesen, hanem a kályha és a tea konkrét melege.
:13. Leültek a régi asztalhoz, amely repedezett volt, és abból az időből származott, amelyet mindketten még ismertek.
:14. Nikolai teát készített, a konyhában pedig ott volt a fa és az öreg kő illata, amely az ilyen házakban mindig jelen van.
:15. Sofia megkérdezte, dolgozik-e még a kertben, ő pedig azt mondta, igen, novemberben is, különösen novemberben.
:16. Amikor ezt mondta, Sofia úgy mosolygott, hogy látszott rajta: érti, mert az apja is pontosan így csinálta.
:17. Nikolai ezt tudta, mert néha segített az apjának, amit Sofia nem tudott.
:18. Ez a nem tudás kis ablakot nyitott a múltba, amelyen mindketten röviden benéztek, anélkül hogy sokat mondtak volna.
:19. Beszéltek a szülői házról, amelynek javításokra volt szüksége, és a faluról, amely megváltozott is, meg nem is.
:20. Apró, konkrét dolgokról beszéltek, a tea melegebb lett, aztán elfogyott, és a mondatok közötti csend nem volt kellemetlen.
:21. Ez olyan ember csendje volt, akinek az embernek nem kell állandóan bizonyítania valamit.
:22. Amikor Sofia felállt, Nikolai azt mondta neki, jöjjön vissza holnap, mert a kert szép a ködben.
:23. Ez különös meghívás volt, mégis a megfelelő, mert ezzel mondta el azt, amit mondani akart, anélkül hogy közvetlenül kimondta volna.
:24. Sofia röviden ránézett, és azt mondta, talán, ami ebben az összefüggésben több volt, mint egy talán.
:25. Nikolai a konyhában maradt, maga előtt a két üres csészével, és egy ideig az asztalt nézte.
:26. Aztán lekapcsolta a villanyt, lefeküdt, és másnap reggel újra kiment majd a kertbe, mint mindig.
:27. Csak most ennek volt egy kicsi, új oka is.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A kert a ködben. - Der Garten im Nebel.
:1. Nikolai soha nem hagyta el a nagyapja kertjét, azokban az években sem, amikor a fák kevesebbet teremtek, és most sem, amikor a november elvitte az utolsó leveleket. - Nikolai hatte den Garten seines Großvaters nie aufgegeben, auch nicht in den Jahren, in denen die Bäume weniger trugen, und auch nicht jetzt, wo der November die letzten Blätter geholt hatte.
:2. Tudta, hogy a fagy két-három hét múlva megérkezik, talán korábban, de ez nem változtatott azon, hogy a kerthez tartozó munka még elvégzendő volt. - Er wusste, dass der Frost in zwei, drei Wochen kommen würde, vielleicht früher, aber das änderte nichts daran, dass die Arbeit des Gartens noch zu tun war.
:3. Minden reggel kint dolgozott a régi szerszámokkal, amelyek még a nagyapjától maradtak rá. - Er arbeitete jeden Morgen draußen, mit dem alten Werkzeug, das noch von seinem Großvater stammte.
:4. A munkának olyan nyugodt szabályossága volt, amelyet az ember már nem kérdőjelez meg, mert a kérdezés semmit sem változtat, az abbahagyás viszont nagyon sokat. - Die Arbeit hatte die ruhige Regelmäßigkeit von etwas, das man nicht mehr hinterfragt, weil das Hinterfragen nichts verändert, aber das Aufhören sehr viel.
:5. A köd azon a reggelen korán jött, és maradt, ahogy a novemberi köd maradni szokott, sietség nélkül. - Der Nebel kam an diesem Morgen früh und blieb, wie Nebel im November bleibt, ohne Eile.
:6. Nikolai ágakat vágott, és maga körül hallgatta a falu csendjét, amely más volt, mint a város csendje: mélyebb, és azok nélkül a zajok nélkül, amelyek a városi csendet csak elfedik. - Nikolai schnitt Äste und hörte die Stille des Dorfes um sich herum, die anders war als die Stille der Stadt, tiefer und ohne die Geräusche, die Stille in der Stadt nur überdecken.
:7. Akkor látta meg Sofiát, amikor előlépett a ködből: először csak egy körvonal volt, aztán egy nő, aztán valaki, akit ismert. - Er sah Sofia, als sie aus dem Nebel kam, zuerst nur eine Silhouette, dann eine Frau, dann jemanden, den er kannte.
:8. Szüksége volt egy pillanatra, mert sok év úgy változtatja meg az ember arcát, hogy előbb le kell fordítani, mielőtt az ember megérti. - Er brauchte einen Moment, weil viele Jahre das Gesicht eines Menschen verändern auf eine Art, die man erst übersetzen muss, bevor man versteht.
:9. Tizenkét éve nem látták egymást, és az első, amit Sofia mondott, az ő neve volt, kérdésként. - Sie hatten sich seit zwölf Jahren nicht gesehen, und das Erste, was sie sagte, war sein Name, als Frage.
:10. Az első, amit Nikolai mondott, az Sofia neve volt, válaszként, és ez volt a viszontlátás. - Das Erste, was er sagte, war ihres, als Antwort, und das war das Wiedersehen.
:11. Behívta a konyhába, mert odakint túl hideg volt egy hosszú beszélgetéshez. - Er lud sie in die Küche ein, weil es draußen zu kalt war für ein langes Gespräch.
:12. És mert azoknak az embereknek a beszélgetéseihez, akik régóta nem látták egymást, meleg kell: nem képletesen, hanem a kályha és a tea konkrét melege. - Und weil Gespräche zwischen Menschen, die sich lange nicht gesehen haben, Wärme brauchen, nicht Metaphorisches, sondern das Konkrete des Ofens und des Tees.
:13. Leültek a régi asztalhoz, amely repedezett volt, és abból az időből származott, amelyet mindketten még ismertek. - Sie setzten sich an den alten Tisch, der Risse hatte und der aus einer Zeit stammte, die beide noch kannten.
:14. Nikolai teát készített, a konyhában pedig ott volt a fa és az öreg kő illata, amely az ilyen házakban mindig jelen van. - Nikolai machte Tee, und die Küche hatte den Geruch von Holz und altem Stein, der in Häusern dieser Art immer da ist.
:15. Sofia megkérdezte, dolgozik-e még a kertben, ő pedig azt mondta, igen, novemberben is, különösen novemberben. - Sofia fragte, ob er noch im Garten arbeite, und er sagte ja, auch im November, besonders im November.
:16. Amikor ezt mondta, Sofia úgy mosolygott, hogy látszott rajta: érti, mert az apja is pontosan így csinálta. - Als er das sagte, lächelte sie auf eine Art, die zeigte, dass sie das verstand, weil ihr Vater es genauso gemacht hatte.
:17. Nikolai ezt tudta, mert néha segített az apjának, amit Sofia nem tudott. - Das wusste Nikolai, weil er dem Vater manchmal geholfen hatte, was Sofia nicht gewusst hatte.
:18. Ez a nem tudás kis ablakot nyitott a múltba, amelyen mindketten röviden benéztek, anélkül hogy sokat mondtak volna. - Dieses Nicht-Wissen öffnete ein kleines Fenster in die Vergangenheit, durch das beide kurz schauten, ohne viel zu sagen.
:19. Beszéltek a szülői házról, amelynek javításokra volt szüksége, és a faluról, amely megváltozott is, meg nem is. - Sie sprachen über das Elternhaus, das Reparaturen brauchte, und über das Dorf, das sich verändert hatte und auch nicht.
:20. Apró, konkrét dolgokról beszéltek, a tea melegebb lett, aztán elfogyott, és a mondatok közötti csend nem volt kellemetlen. - Sie sprachen über kleine konkrete Dinge, und der Tee wurde wärmer und dann leer, und die Stille zwischen den Sätzen war nicht unangenehm.
:21. Ez olyan ember csendje volt, akinek az embernek nem kell állandóan bizonyítania valamit. - Es war die Stille von jemandem, dem man nicht ständig etwas beweisen muss.
:22. Amikor Sofia felállt, Nikolai azt mondta neki, jöjjön vissza holnap, mert a kert szép a ködben. - Als Sofia aufstand, sagte Nikolai, sie solle morgen wieder vorbeikommen, der Garten sei schön im Nebel.
:23. Ez különös meghívás volt, mégis a megfelelő, mert ezzel mondta el azt, amit mondani akart, anélkül hogy közvetlenül kimondta volna. - Das war eine seltsame Einladung und trotzdem die richtige, weil er damit sagte, was er sagen wollte, ohne es direkt zu sagen.
:24. Sofia röviden ránézett, és azt mondta, talán, ami ebben az összefüggésben több volt, mint egy talán. - Sofia schaute ihn an, kurz, und sagte vielleicht, was in diesem Zusammenhang mehr war als ein vielleicht.
:25. Nikolai a konyhában maradt, maga előtt a két üres csészével, és egy ideig az asztalt nézte. - Nikolai blieb in der Küche, mit den zwei leeren Tassen vor sich, und schaute eine Weile auf den Tisch.
:26. Aztán lekapcsolta a villanyt, lefeküdt, és másnap reggel újra kiment majd a kertbe, mint mindig. - Dann machte er das Licht aus und ging ins Bett, und morgen früh würde er wieder in den Garten gehen, wie immer.
:27. Csak most ennek volt egy kicsi, új oka is. - Nur hatte es jetzt einen kleinen, neuen Grund.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Der Garten im Nebel.
:1. Nikolai hatte den Garten seines Großvaters nie aufgegeben, auch nicht in den Jahren, in denen die Bäume weniger trugen, und auch nicht jetzt, wo der November die letzten Blätter geholt hatte.
:2. Er wusste, dass der Frost in zwei, drei Wochen kommen würde, vielleicht früher, aber das änderte nichts daran, dass die Arbeit des Gartens noch zu tun war.
:3. Er arbeitete jeden Morgen draußen, mit dem alten Werkzeug, das noch von seinem Großvater stammte.
:4. Die Arbeit hatte die ruhige Regelmäßigkeit von etwas, das man nicht mehr hinterfragt, weil das Hinterfragen nichts verändert, aber das Aufhören sehr viel.
:5. Der Nebel kam an diesem Morgen früh und blieb, wie Nebel im November bleibt, ohne Eile.
:6. Nikolai schnitt Äste und hörte die Stille des Dorfes um sich herum, die anders war als die Stille der Stadt, tiefer und ohne die Geräusche, die Stille in der Stadt nur überdecken.
:7. Er sah Sofia, als sie aus dem Nebel kam, zuerst nur eine Silhouette, dann eine Frau, dann jemanden, den er kannte.
:8. Er brauchte einen Moment, weil viele Jahre das Gesicht eines Menschen verändern auf eine Art, die man erst übersetzen muss, bevor man versteht.
:9. Sie hatten sich seit zwölf Jahren nicht gesehen, und das Erste, was sie sagte, war sein Name, als Frage.
:10. Das Erste, was er sagte, war ihres, als Antwort, und das war das Wiedersehen.
:11. Er lud sie in die Küche ein, weil es draußen zu kalt war für ein langes Gespräch.
:12. Und weil Gespräche zwischen Menschen, die sich lange nicht gesehen haben, Wärme brauchen, nicht Metaphorisches, sondern das Konkrete des Ofens und des Tees.
:13. Sie setzten sich an den alten Tisch, der Risse hatte und der aus einer Zeit stammte, die beide noch kannten.
:14. Nikolai machte Tee, und die Küche hatte den Geruch von Holz und altem Stein, der in Häusern dieser Art immer da ist.
:15. Sofia fragte, ob er noch im Garten arbeite, und er sagte ja, auch im November, besonders im November.
:16. Als er das sagte, lächelte sie auf eine Art, die zeigte, dass sie das verstand, weil ihr Vater es genauso gemacht hatte.
:17. Das wusste Nikolai, weil er dem Vater manchmal geholfen hatte, was Sofia nicht gewusst hatte.
:18. Dieses Nicht-Wissen öffnete ein kleines Fenster in die Vergangenheit, durch das beide kurz schauten, ohne viel zu sagen.
:19. Sie sprachen über das Elternhaus, das Reparaturen brauchte, und über das Dorf, das sich verändert hatte und auch nicht.
:20. Sie sprachen über kleine konkrete Dinge, und der Tee wurde wärmer und dann leer, und die Stille zwischen den Sätzen war nicht unangenehm.
:21. Es war die Stille von jemandem, dem man nicht ständig etwas beweisen muss.
:22. Als Sofia aufstand, sagte Nikolai, sie solle morgen wieder vorbeikommen, der Garten sei schön im Nebel.
:23. Das war eine seltsame Einladung und trotzdem die richtige, weil er damit sagte, was er sagen wollte, ohne es direkt zu sagen.
:24. Sofia schaute ihn an, kurz, und sagte vielleicht, was in diesem Zusammenhang mehr war als ein vielleicht.
:25. Nikolai blieb in der Küche, mit den zwei leeren Tassen vor sich, und schaute eine Weile auf den Tisch.
:26. Dann machte er das Licht aus und ging ins Bett, und morgen früh würde er wieder in den Garten gehen, wie immer.
:27. Nur hatte es jetzt einen kleinen, neuen Grund.
|}
=== 3 ===
:Egy kicsi, új ok.
:1. Nikolai soha nem hagyta el a nagyapja kertjét, amit a faluban egyesek makacsságnak tartottak, ő maga viszont olyasminek, amit nem kellett megneveznie.
:2. Mert azok a dolgok, amelyeket az ember magyarázat nélkül tesz, többnyire az igaziak.
:3. Az almafák öregek voltak, és kevesebbet teremtek, mint régen, ami öreg fáknál természetes.
:4. Nikolai mégis minden reggel kint dolgozott a nagyapja szerszámaival, amelyek még jók voltak.
:5. Mert a jó szerszámok tovább tartanak, mint azok az emberek, akik használják őket.
:6. A köd azon a reggelen korán jött, és maradt, ahogy a novemberi köd maradni szokott, sietség és bocsánatkérés nélkül.
:7. Nikolai régi ágakat vágott, körülötte pedig ott volt a falu csendje.
:8. Azoknak a helyeknek a sajátos csendje, amelyek már nem növekednek, de nem is tűnnek el.
:9. Sofia úgy jelent meg a ködből, mint valaki, akit az ember várt, anélkül hogy tudta volna.
:10. Először csak körvonal volt, aztán nő, aztán valaki, akit Nikolai ismert.
:11. Nikolainak szüksége volt egy pillanatra, mert tizenkét év lassan és szándék nélkül változtatja meg az ember arcát.
:12. Olyan módon, amelyet előbb olvasni kell, mielőtt az ember megérti.
:13. Kimondták egymás nevét, kérdésként és válaszként.
:14. Hosszú idő után ez a legőszintébb, amit mondani lehet, mert minden más feltételezi, hogy az ember tudja, hol kezdje.
:15. Behívta a konyhába, mert odakint a hideg rövidebbé tette volna a beszélgetést a szükségesnél.
:16. És mert azoknak az embereknek a beszélgetéseihez, akik régóta nem látták egymást, idő kell, hogy eljussanak oda, amik valójában.
:17. A konyha meleg volt, a kályha égett, az asztalon pedig ott voltak azok a repedések, amelyek mindig is ott voltak.
:18. Sofia leült, és úgy nézett körül, mint aki ismer egy szobát, és közben először látja.
:19. Mert tizenkét év a tekintetet is megváltoztatja.
:20. Nikolai teát készített, és beszélgetni kezdtek a szülői házról, amely javításra szorult.
:21. Beszéltek a faluról is, amely megváltozott, és mégsem egészen változott meg.
:22. Apró, konkrét dolgokról beszéltek, amelyek azoknak a beszélgetéseknek az anyagai, amelyek még nem tudják, milyen mélyre akarnak menni.
:23. Amikor Sofia megkérdezte, dolgozik-e még a kertben, novemberben is, Nikolai azt mondta, igen, különösen novemberben.
:24. Az erre megjelenő mosolya az aznapi első mosoly volt, és figyelmeztetés nélkül jött, ahogy az igaziak többnyire szoktak.
:25. Nikolai elmesélte, hogy néha segített az apjának, amit Sofia nem tudott.
:26. Ez a nem tudás megnyitott valamit közöttük, egy kis ablakot a közös múltba.
:27. Mindketten röviden benéztek rajta, anélkül hogy kommentálták volna.
:28. A tea elfogyott, és a mondatok közötti csend olyan ember csendje volt, akinek semmit sem kell bizonyítani.
:29. Ez a csend legjobb fajtája, mert nincs súlya.
:30. Amikor Sofia felállt, Nikolai azt mondta neki, jöjjön vissza holnap, mert a kert szép a ködben.
:31. Ez furcsa meghívás volt, és pontosan a megfelelő, mert ezzel elmondta, amit mondani akart, anélkül hogy a közvetlen utat választotta volna.
:32. A közvetlen út néha a rossz út.
:33. Sofia egy pillanatig ránézett, és azt mondta: talán.
:34. Ebben a talánban több volt, mint sok ígéretben.
:35. Nikolai a konyhában maradt, a két üres csészét nézte, és arra gondolt, hogy holnap a kert újra várni fogja.
:36. Mint mindig, csak most ennek volt egy kicsi, új oka is, ami nem nagy gondolat volt, de igazi.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Egy kicsi, új ok. - Ein kleiner neuer Grund.
:1. Nikolai soha nem hagyta el a nagyapja kertjét, amit a faluban egyesek makacsságnak tartottak, ő maga viszont olyasminek, amit nem kellett megneveznie. - Nikolai hatte den Garten seines Großvaters nie aufgegeben, was manche im Dorf für Sturheit hielten und was er selbst als etwas betrachtete, das er nicht benennen musste.
:2. Mert azok a dolgok, amelyeket az ember magyarázat nélkül tesz, többnyire az igaziak. - Weil Dinge, die man tut, ohne sie zu erklären, meistens die echten sind.
:3. Az almafák öregek voltak, és kevesebbet teremtek, mint régen, ami öreg fáknál természetes. - Die Apfelbäume waren alt und trugen weniger als früher, was normal ist für alte Bäume.
:4. Nikolai mégis minden reggel kint dolgozott a nagyapja szerszámaival, amelyek még jók voltak. - Nikolai arbeitete trotzdem jeden Morgen draußen, mit dem Werkzeug seines Großvaters, das noch gut war.
:5. Mert a jó szerszámok tovább tartanak, mint azok az emberek, akik használják őket. - Weil gute Werkzeuge länger halten als die Menschen, die sie benutzen.
:6. A köd azon a reggelen korán jött, és maradt, ahogy a novemberi köd maradni szokott, sietség és bocsánatkérés nélkül. - Der Nebel kam an diesem Morgen früh und blieb, wie Novembernebel bleibt, ohne Eile und ohne Entschuldigung.
:7. Nikolai régi ágakat vágott, körülötte pedig ott volt a falu csendje. - Nikolai schnitt alte Äste, und die Stille des Dorfes war um ihn herum.
:8. Azoknak a helyeknek a sajátos csendje, amelyek már nem növekednek, de nem is tűnnek el. - Die spezifische Stille von Orten, die nicht mehr wachsen, aber auch nicht verschwinden.
:9. Sofia úgy jelent meg a ködből, mint valaki, akit az ember várt, anélkül hogy tudta volna. - Sofia erschien aus dem Nebel wie jemand, den man erwartet hatte, ohne es zu wissen.
:10. Először csak körvonal volt, aztán nő, aztán valaki, akit Nikolai ismert. - Zuerst eine Silhouette, dann eine Frau, dann jemand, den er kannte.
:11. Nikolainak szüksége volt egy pillanatra, mert tizenkét év lassan és szándék nélkül változtatja meg az ember arcát. - Nikolai brauchte einen Moment, weil zwölf Jahre das Gesicht eines Menschen verändern, langsam und ohne Absicht.
:12. Olyan módon, amelyet előbb olvasni kell, mielőtt az ember megérti. - Auf eine Art, die man erst lesen muss, bevor man versteht.
:13. Kimondták egymás nevét, kérdésként és válaszként. - Sie sagten sich ihre Namen, Frage und Antwort.
:14. Hosszú idő után ez a legőszintébb, amit mondani lehet, mert minden más feltételezi, hogy az ember tudja, hol kezdje. - Das ist das Ehrlichste, was man nach langer Zeit sagen kann, weil alles andere voraussetzt, dass man weiß, wo man anfängt.
:15. Behívta a konyhába, mert odakint a hideg rövidebbé tette volna a beszélgetést a szükségesnél. - Er lud sie in die Küche ein, weil draußen die Kälte das Gespräch kürzer machen würde als nötig.
:16. És mert azoknak az embereknek a beszélgetéseihez, akik régóta nem látták egymást, idő kell, hogy eljussanak oda, amik valójában. - Und weil Gespräche zwischen Menschen, die sich lange nicht gesehen haben, Zeit brauchen, um zu dem zu kommen, was sie eigentlich sind.
:17. A konyha meleg volt, a kályha égett, az asztalon pedig ott voltak azok a repedések, amelyek mindig is ott voltak. - Die Küche war warm, der Ofen brannte, und der Tisch hatte die Risse, die er immer gehabt hatte.
:18. Sofia leült, és úgy nézett körül, mint aki ismer egy szobát, és közben először látja. - Sofia setzte sich und schaute sich um mit dem Blick von jemandem, der einen Raum kennt und ihn gleichzeitig zum ersten Mal sieht.
:19. Mert tizenkét év a tekintetet is megváltoztatja. - Weil zwölf Jahre auch den Blick verändern.
:20. Nikolai teát készített, és beszélgetni kezdtek a szülői házról, amely javításra szorult. - Er machte Tee, und sie sprachen über das Elternhaus, das Reparaturen brauchte.
:21. Beszéltek a faluról is, amely megváltozott, és mégsem egészen változott meg. - Sie sprachen über das Dorf, das sich verändert hatte und auch wieder nicht.
:22. Apró, konkrét dolgokról beszéltek, amelyek azoknak a beszélgetéseknek az anyagai, amelyek még nem tudják, milyen mélyre akarnak menni. - Sie sprachen über kleine konkrete Dinge, die das Material von Gesprächen sind, die noch nicht wissen, wie tief sie gehen wollen.
:23. Amikor Sofia megkérdezte, dolgozik-e még a kertben, novemberben is, Nikolai azt mondta, igen, különösen novemberben. - Als Sofia fragte, ob er noch im Garten arbeite, auch im November, sagte er ja, besonders im November.
:24. Az erre megjelenő mosolya az aznapi első mosoly volt, és figyelmeztetés nélkül jött, ahogy az igaziak többnyire szoktak. - Das Lächeln, das sie darauf zeigte, war das erste Lächeln des Tages, und es kam ohne Warnung, was die echten meistens tun.
:25. Nikolai elmesélte, hogy néha segített az apjának, amit Sofia nem tudott. - Er erzählte, dass er ihrem Vater manchmal geholfen hatte, was sie nicht gewusst hatte.
:26. Ez a nem tudás megnyitott valamit közöttük, egy kis ablakot a közös múltba. - Dieses Nicht-Gewusst-Haben öffnete etwas zwischen ihnen, ein kleines Fenster in eine gemeinsame Vergangenheit.
:27. Mindketten röviden benéztek rajta, anélkül hogy kommentálták volna. - Durch das beide kurz schauten, ohne es zu kommentieren.
:28. A tea elfogyott, és a mondatok közötti csend olyan ember csendje volt, akinek semmit sem kell bizonyítani. - Der Tee wurde leer, und die Stille zwischen den Sätzen war die Stille von jemandem, dem man nichts beweisen muss.
:29. Ez a csend legjobb fajtája, mert nincs súlya. - Das ist die beste Art von Stille, weil sie kein Gewicht hat.
:30. Amikor Sofia felállt, Nikolai azt mondta neki, jöjjön vissza holnap, mert a kert szép a ködben. - Als Sofia aufstand, sagte Nikolai, sie solle morgen wieder vorbeikommen, der Garten sei schön im Nebel.
:31. Ez furcsa meghívás volt, és pontosan a megfelelő, mert ezzel elmondta, amit mondani akart, anélkül hogy a közvetlen utat választotta volna. - Das war eine seltsame Einladung und genau die richtige, weil er damit sagte, was er sagen wollte, ohne den direkten Weg zu nehmen.
:32. A közvetlen út néha a rossz út. - Der direkte Weg ist manchmal der falsche.
:33. Sofia egy pillanatig ránézett, és azt mondta: talán. - Sofia schaute ihn an, einen Moment lang, und sagte vielleicht.
:34. Ebben a talánban több volt, mint sok ígéretben. - In diesem vielleicht war mehr als in vielen Zusagen.
:35. Nikolai a konyhában maradt, a két üres csészét nézte, és arra gondolt, hogy holnap a kert újra várni fogja. - Nikolai blieb in der Küche, schaute auf die zwei leeren Tassen, und dachte, dass morgen der Garten wieder auf ihn warten würde.
:36. Mint mindig, csak most ennek volt egy kicsi, új oka is, ami nem nagy gondolat volt, de igazi. - Wie immer, nur hatte das jetzt einen kleinen, neuen Grund, was kein großer Gedanke war, aber ein echter.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Ein kleiner neuer Grund.
:1. Nikolai hatte den Garten seines Großvaters nie aufgegeben, was manche im Dorf für Sturheit hielten und was er selbst als etwas betrachtete, das er nicht benennen musste.
:2. Weil Dinge, die man tut, ohne sie zu erklären, meistens die echten sind.
:3. Die Apfelbäume waren alt und trugen weniger als früher, was normal ist für alte Bäume.
:4. Nikolai arbeitete trotzdem jeden Morgen draußen, mit dem Werkzeug seines Großvaters, das noch gut war.
:5. Weil gute Werkzeuge länger halten als die Menschen, die sie benutzen.
:6. Der Nebel kam an diesem Morgen früh und blieb, wie Novembernebel bleibt, ohne Eile und ohne Entschuldigung.
:7. Nikolai schnitt alte Äste, und die Stille des Dorfes war um ihn herum.
:8. Die spezifische Stille von Orten, die nicht mehr wachsen, aber auch nicht verschwinden.
:9. Sofia erschien aus dem Nebel wie jemand, den man erwartet hatte, ohne es zu wissen.
:10. Zuerst eine Silhouette, dann eine Frau, dann jemand, den er kannte.
:11. Nikolai brauchte einen Moment, weil zwölf Jahre das Gesicht eines Menschen verändern, langsam und ohne Absicht.
:12. Auf eine Art, die man erst lesen muss, bevor man versteht.
:13. Sie sagten sich ihre Namen, Frage und Antwort.
:14. Das ist das Ehrlichste, was man nach langer Zeit sagen kann, weil alles andere voraussetzt, dass man weiß, wo man anfängt.
:15. Er lud sie in die Küche ein, weil draußen die Kälte das Gespräch kürzer machen würde als nötig.
:16. Und weil Gespräche zwischen Menschen, die sich lange nicht gesehen haben, Zeit brauchen, um zu dem zu kommen, was sie eigentlich sind.
:17. Die Küche war warm, der Ofen brannte, und der Tisch hatte die Risse, die er immer gehabt hatte.
:18. Sofia setzte sich und schaute sich um mit dem Blick von jemandem, der einen Raum kennt und ihn gleichzeitig zum ersten Mal sieht.
:19. Weil zwölf Jahre auch den Blick verändern.
:20. Er machte Tee, und sie sprachen über das Elternhaus, das Reparaturen brauchte.
:21. Sie sprachen über das Dorf, das sich verändert hatte und auch wieder nicht.
:22. Sie sprachen über kleine konkrete Dinge, die das Material von Gesprächen sind, die noch nicht wissen, wie tief sie gehen wollen.
:23. Als Sofia fragte, ob er noch im Garten arbeite, auch im November, sagte er ja, besonders im November.
:24. Das Lächeln, das sie darauf zeigte, war das erste Lächeln des Tages, und es kam ohne Warnung, was die echten meistens tun.
:25. Er erzählte, dass er ihrem Vater manchmal geholfen hatte, was sie nicht gewusst hatte.
:26. Dieses Nicht-Gewusst-Haben öffnete etwas zwischen ihnen, ein kleines Fenster in eine gemeinsame Vergangenheit.
:27. Durch das beide kurz schauten, ohne es zu kommentieren.
:28. Der Tee wurde leer, und die Stille zwischen den Sätzen war die Stille von jemandem, dem man nichts beweisen muss.
:29. Das ist die beste Art von Stille, weil sie kein Gewicht hat.
:30. Als Sofia aufstand, sagte Nikolai, sie solle morgen wieder vorbeikommen, der Garten sei schön im Nebel.
:31. Das war eine seltsame Einladung und genau die richtige, weil er damit sagte, was er sagen wollte, ohne den direkten Weg zu nehmen.
:32. Der direkte Weg ist manchmal der falsche.
:33. Sofia schaute ihn an, einen Moment lang, und sagte vielleicht.
:34. In diesem vielleicht war mehr als in vielen Zusagen.
:35. Nikolai blieb in der Küche, schaute auf die zwei leeren Tassen, und dachte, dass morgen der Garten wieder auf ihn warten würde.
:36. Wie immer, nur hatte das jetzt einen kleinen, neuen Grund, was kein großer Gedanke war, aber ein echter.
|}
=== 4 ===
:A dolgok, amelyeknek nem kell név.
:1. Nikolai soha nem hagyta el a nagyapja kertjét, sem azokban az években, amikor a fák kevesebbet teremtek, sem most, amikor a november elvitte az utolsó leveleket.
:2. Tudta, hogy a fagy két, talán három hét múlva megérkezik, de ez nem tartotta vissza attól, hogy minden reggel kimenjen a régi szerszámokkal.
:3. Mert vannak dolgok, amelyeket az ember nem azért tesz, mert értelmesek, hanem azért, mert teszi őket.
:4. A falunak olyan csendes minősége volt, mint azoknak a helyeknek, amelyek már nem növekednek, de létezni sem szűntek meg.
:5. Kevés házban laktak még, sokban már nem, és a köd novemberben korán jött, majd maradt, ahogy ezen a vidéken minden maradt.
:6. Sietség nélkül és magyarázat nélkül.
:7. Nikolai régi ágakat vágott, és a munkának olyan ritmusa volt, amelyet az ember már olyan régóta végez, hogy megszűnik döntésnek lenni.
:8. Inkább állapottá válik, amit kívülről nem látni különbségként, de belülről érezni lehet.
:9. Mert az állapotok könnyebbek, mint a döntések, még akkor is, ha ugyanolyannak látszanak.
:10. Sofia úgy jelent meg a ködből, mint valaki, akit az ember várt, anélkül hogy tudta volna.
:11. Először csak körvonal volt, aztán nő, aztán valaki, akinek az arcát Nikolainak olvasnia kellett.
:12. Mert tizenkét év nem drámai változást hoz létre, hanem lassú eltolódást, amelyet előbb le kell fordítani, mielőtt az ember megérti, mit lát.
:13. Kimondták egymás nevét, kérdésként és válaszként, ami a legpontosabb, amit két ember hosszú idő után mondhat.
:14. Mert ez semmit sem feltételez és semmit sem állít, csak megerősíti, hogy mindketten ott vannak.
:15. Behívta Sofiát a konyhába, mert a hideg lerövidíti a beszélgetést, és mert rég nem látott emberek beszélgetéseihez több idő kell, mint amennyit a hideg enged.
:16. Nem azért, mert mélynek kell lenniük, hanem mert idő kell nekik, hogy megtalálják, mik is valójában.
:17. A konyha meleg volt, a kályha égett, és az asztalon ott voltak azok a repedések, amelyek mindig is ott voltak.
:18. Ez a változatlan dolgok leltára volt, amely régi házakban néha vigasztalóbb minden felújításnál.
:19. Mert bizonyítja, hogy bizonyos dolgok maradnak, akkor is, ha mások eltűnnek.
:20. Sofia leült, és úgy nézett körül, mint aki ismer egy szobát, és közben először látja.
:21. Mert tizenkét év megváltoztatja a tekintetet anélkül, hogy kitörölné az emléket.
:22. Ez néha az egyik legfurcsább állapot: az akkor és a most egymásra rétegződése ugyanabban a térben.
:23. Beszéltek a szülői házról, amely javításra szorult, a faluról és apró, konkrét dolgokról, amelyeknek nincs nagy jelentőségük.
:24. Ezek mégis azoknak a beszélgetéseknek az anyagai, amelyek még nem tudják, milyen mélyre akarnak menni.
:25. Ezért a felszínen kezdik, mert a felszín a legőszintébb kezdet.
:26. Amikor Sofia megkérdezte, dolgozik-e még a kertben, novemberben is, Nikolai azt mondta, igen, különösen novemberben.
:27. A mosoly, amely erre megjelent az arcán, az aznapi első volt, és bejelentés nélkül érkezett.
:28. Ahogy az igazi reakciók többnyire szoktak, mert nincs szükségük előkészületre.
:29. Elmesélte, hogy néha segített az apjának, amit Sofia nem tudott.
:30. Ez a nem tudás olyan kis felfedezések minőségét hordozta, amelyeket hosszú idő után teszünk valakiről, akiről azt hisszük, ismerjük.
:31. Olyan eltolódás volt a képben, amely nem megváltoztatja a képet, hanem teljesebbé teszi.
:32. A mondatok közötti csend olyan ember csendje volt, akinek nem kell semmit bizonyítani.
:33. Ez a csend legjobb fajtája, mert nem fogyaszt energiát, és mert megmutatja, hogy a beszélgetés jó helyre érkezett.
:34. Oda, ahol a forma és a tartalom egybeesik.
:35. Amikor Sofia felállt, Nikolai azt mondta, jöjjön holnap újra, mert a kert szép a ködben.
:36. Ez furcsa meghívás volt, mégis a megfelelő, mert ezzel azt mondta el, amit mondani akart, anélkül hogy a közvetlen utat választotta volna.
:37. A közvetett út néha pontosabb, mint az egyenes.
:38. Sofia egy pillanatig ránézett, annak az embernek a tekintetével, aki olyan kérdést hall, amely nem vár közvetlen választ.
:39. Azt mondta: talán, ami ebben az összefüggésben több volt, mint lehetőség.
:40. Nikolai a konyhában maradt a két üres csészével, a kályha még égett, odakint pedig ott volt a köd.
:41. Arra gondolt, hogy holnap a kert újra várni fogja, mint mindig.
:42. És hogy ennek most volt egy kicsi, új oka, amelynek nem kellett név, mert azok a dolgok, amelyeknek nem kell név, többnyire az igaziak.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A dolgok, amelyeknek nem kell név. - Die Dinge, die keinen Namen brauchen.
:1. Nikolai soha nem hagyta el a nagyapja kertjét, sem azokban az években, amikor a fák kevesebbet teremtek, sem most, amikor a november elvitte az utolsó leveleket. - Nikolai hatte den Garten seines Großvaters nie aufgegeben, nicht in den Jahren, in denen die Bäume weniger trugen, und nicht jetzt, wo der November die letzten Blätter geholt hatte.
:2. Tudta, hogy a fagy két, talán három hét múlva megérkezik, de ez nem tartotta vissza attól, hogy minden reggel kimenjen a régi szerszámokkal. - Er wusste, dass der Frost in zwei, vielleicht drei Wochen kommen würde, und das hielt ihn nicht davon ab, jeden Morgen mit dem alten Werkzeug hinauszugehen.
:3. Mert vannak dolgok, amelyeket az ember nem azért tesz, mert értelmesek, hanem azért, mert teszi őket. - Weil manche Dinge man nicht tut, weil sie sinnvoll sind, sondern weil man sie tut.
:4. A falunak olyan csendes minősége volt, mint azoknak a helyeknek, amelyek már nem növekednek, de létezni sem szűntek meg. - Das Dorf hatte die stille Qualität von Orten, die aufgehört haben zu wachsen, ohne aufgehört zu haben zu sein.
:5. Kevés házban laktak még, sokban már nem, és a köd novemberben korán jött, majd maradt, ahogy ezen a vidéken minden maradt. - Mit den wenigen Häusern, die noch bewohnt waren, und den vielen, die es nicht mehr waren, und dem Nebel, der im November früh kam und blieb.
:6. Sietség nélkül és magyarázat nélkül. - Ohne Eile und ohne Erklärung.
:7. Nikolai régi ágakat vágott, és a munkának olyan ritmusa volt, amelyet az ember már olyan régóta végez, hogy megszűnik döntésnek lenni. - Nikolai schnitt alte Äste, und die Arbeit hatte den Rhythmus von etwas, das man so lange tut, dass es aufgehört hat, Entscheidung zu sein.
:8. Inkább állapottá válik, amit kívülről nem látni különbségként, de belülről érezni lehet. - Und anfängt, Zustand zu sein, was kein Unterschied ist, den man von außen sieht, aber einer, den man von innen spürt.
:9. Mert az állapotok könnyebbek, mint a döntések, még akkor is, ha ugyanolyannak látszanak. - Weil Zustände leichter sind als Entscheidungen, auch wenn sie gleich aussehen.
:10. Sofia úgy jelent meg a ködből, mint valaki, akit az ember várt, anélkül hogy tudta volna. - Sofia erschien aus dem Nebel mit der Selbstverständlichkeit von jemandem, den man erwartet hatte, ohne es zu wissen.
:11. Először csak körvonal volt, aztán nő, aztán valaki, akinek az arcát Nikolainak olvasnia kellett. - Zuerst eine Silhouette, dann eine Frau, dann jemand, dessen Gesicht er lesen musste.
:12. Mert tizenkét év nem drámai változást hoz létre, hanem lassú eltolódást, amelyet előbb le kell fordítani, mielőtt az ember megérti, mit lát. - Weil zwölf Jahre keine dramatische Veränderung produzieren, sondern eine langsame Verschiebung, die man erst übersetzen muss, bevor man versteht, was man sieht.
:13. Kimondták egymás nevét, kérdésként és válaszként, ami a legpontosabb, amit két ember hosszú idő után mondhat. - Sie sagten sich ihre Namen, Frage und Antwort, was das Präziseste ist, was zwei Menschen nach langer Zeit sagen können.
:14. Mert ez semmit sem feltételez és semmit sem állít, csak megerősíti, hogy mindketten ott vannak. - Weil es nichts voraussetzt und nichts behauptet, nur bestätigt, dass beide da sind.
:15. Behívta Sofiát a konyhába, mert a hideg lerövidíti a beszélgetést, és mert rég nem látott emberek beszélgetéseihez több idő kell, mint amennyit a hideg enged. - Er lud sie in die Küche ein, weil Kälte das Gespräch kürzt, und weil Gespräche zwischen Menschen, die sich lange nicht gesehen haben, mehr Zeit brauchen, als Kälte erlaubt.
:16. Nem azért, mert mélynek kell lenniük, hanem mert idő kell nekik, hogy megtalálják, mik is valójában. - Nicht weil sie tief sein müssen, sondern weil sie Zeit brauchen, um zu finden, was sie sind.
:17. A konyha meleg volt, a kályha égett, és az asztalon ott voltak azok a repedések, amelyek mindig is ott voltak. - Die Küche war warm, der Ofen brannte, und der Tisch hatte die Risse, die er immer gehabt hatte.
:18. Ez a változatlan dolgok leltára volt, amely régi házakban néha vigasztalóbb minden felújításnál. - Ein Inventar des Unveränderlichen, das in alten Häusern manchmal tröstlicher ist als jede Renovierung.
:19. Mert bizonyítja, hogy bizonyos dolgok maradnak, akkor is, ha mások eltűnnek. - Weil es beweist, dass manche Dinge bleiben, auch wenn anderes geht.
:20. Sofia leült, és úgy nézett körül, mint aki ismer egy szobát, és közben először látja. - Sofia setzte sich und schaute sich um mit dem Blick von jemandem, der einen Raum kennt und gleichzeitig zum ersten Mal sieht.
:21. Mert tizenkét év megváltoztatja a tekintetet anélkül, hogy kitörölné az emléket. - Weil zwölf Jahre den Blick verändern, ohne die Erinnerung zu löschen.
:22. Ez néha az egyik legfurcsább állapot: az akkor és a most egymásra rétegződése ugyanabban a térben. - Das ist manchmal der seltsamste Zustand, diese Überlagerung von damals und jetzt im selben Raum.
:23. Beszéltek a szülői házról, amely javításra szorult, a faluról és apró, konkrét dolgokról, amelyeknek nincs nagy jelentőségük. - Sie sprachen über das Elternhaus, das Reparaturen brauchte, über das Dorf, über kleine konkrete Dinge, die keine große Bedeutung haben.
:24. Ezek mégis azoknak a beszélgetéseknek az anyagai, amelyek még nem tudják, milyen mélyre akarnak menni. - Und die trotzdem das Material von Gesprächen sind, die noch nicht wissen, wie tief sie gehen wollen.
:25. Ezért a felszínen kezdik, mert a felszín a legőszintébb kezdet. - Und die deswegen bei der Oberfläche beginnen, weil die Oberfläche der ehrlichste Anfang ist.
:26. Amikor Sofia megkérdezte, dolgozik-e még a kertben, novemberben is, Nikolai azt mondta, igen, különösen novemberben. - Als Sofia fragte, ob er noch im Garten arbeite, auch im November, sagte er ja, besonders im November.
:27. A mosoly, amely erre megjelent az arcán, az aznapi első volt, és bejelentés nélkül érkezett. - Das Lächeln, das sie darauf zeigte, war das erste des Tages und kam ohne Ankündigung.
:28. Ahogy az igazi reakciók többnyire szoktak, mert nincs szükségük előkészületre. - Was die echten meistens tun, weil echte Reaktionen keine Vorbereitung brauchen.
:29. Elmesélte, hogy néha segített az apjának, amit Sofia nem tudott. - Er erzählte, dass er ihrem Vater manchmal geholfen hatte, was sie nicht gewusst hatte.
:30. Ez a nem tudás olyan kis felfedezések minőségét hordozta, amelyeket hosszú idő után teszünk valakiről, akiről azt hisszük, ismerjük. - Dieses Nicht-Gewusst-Haben hatte die Qualität von kleinen Entdeckungen, die man nach langer Zeit über jemanden macht, den man zu kennen glaubt.
:31. Olyan eltolódás volt a képben, amely nem megváltoztatja a képet, hanem teljesebbé teszi. - Eine Verschiebung im Bild, die das Bild nicht verändert, sondern vollständiger macht.
:32. A mondatok közötti csend olyan ember csendje volt, akinek nem kell semmit bizonyítani. - Die Stille zwischen den Sätzen war die Stille von jemandem, dem man nichts beweisen muss.
:33. Ez a csend legjobb fajtája, mert nem fogyaszt energiát, és mert megmutatja, hogy a beszélgetés jó helyre érkezett. - Das ist die beste Art von Stille, weil sie keine Energie verbraucht und zeigt, dass das Gespräch an einem Ort angekommen ist.
:34. Oda, ahol a forma és a tartalom egybeesik. - An dem Form und Inhalt übereinstimmen.
:35. Amikor Sofia felállt, Nikolai azt mondta, jöjjön holnap újra, mert a kert szép a ködben. - Als Sofia aufstand, sagte Nikolai, sie solle morgen wieder vorbeikommen, der Garten sei schön im Nebel.
:36. Ez furcsa meghívás volt, mégis a megfelelő, mert ezzel azt mondta el, amit mondani akart, anélkül hogy a közvetlen utat választotta volna. - Das war eine seltsame Einladung und die richtige, weil er damit das sagte, was er sagen wollte, ohne den direkten Weg zu nehmen.
:37. A közvetett út néha pontosabb, mint az egyenes. - Der Umweg ist manchmal genauer als der direkte Weg.
:38. Sofia egy pillanatig ránézett, annak az embernek a tekintetével, aki olyan kérdést hall, amely nem vár közvetlen választ. - Sofia schaute ihn an, einen Moment lang, mit dem Blick von jemandem, der eine Frage hört, die keine direkte Antwort erwartet.
:39. Azt mondta: talán, ami ebben az összefüggésben több volt, mint lehetőség. - Und sagte vielleicht, was in diesem Zusammenhang mehr war als eine Möglichkeit.
:40. Nikolai a konyhában maradt a két üres csészével, a kályha még égett, odakint pedig ott volt a köd. - Nikolai blieb in der Küche mit den zwei leeren Tassen, und der Ofen brannte noch, und draußen war der Nebel.
:41. Arra gondolt, hogy holnap a kert újra várni fogja, mint mindig. - Er dachte, dass morgen der Garten wieder auf ihn warten würde, wie immer.
:42. És hogy ennek most volt egy kicsi, új oka, amelynek nem kellett név, mert azok a dolgok, amelyeknek nem kell név, többnyire az igaziak. - Und dass das jetzt einen kleinen, neuen Grund hatte, der keinen Namen brauchte, weil Dinge, die keinen Namen brauchen, meistens die echten sind.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Die Dinge, die keinen Namen brauchen.
:1. Nikolai hatte den Garten seines Großvaters nie aufgegeben, nicht in den Jahren, in denen die Bäume weniger trugen, und nicht jetzt, wo der November die letzten Blätter geholt hatte.
:2. Er wusste, dass der Frost in zwei, vielleicht drei Wochen kommen würde, und das hielt ihn nicht davon ab, jeden Morgen mit dem alten Werkzeug hinauszugehen.
:3. Weil manche Dinge man nicht tut, weil sie sinnvoll sind, sondern weil man sie tut.
:4. Das Dorf hatte die stille Qualität von Orten, die aufgehört haben zu wachsen, ohne aufgehört zu haben zu sein.
:5. Mit den wenigen Häusern, die noch bewohnt waren, und den vielen, die es nicht mehr waren, und dem Nebel, der im November früh kam und blieb.
:6. Ohne Eile und ohne Erklärung.
:7. Nikolai schnitt alte Äste, und die Arbeit hatte den Rhythmus von etwas, das man so lange tut, dass es aufgehört hat, Entscheidung zu sein.
:8. Und anfängt, Zustand zu sein, was kein Unterschied ist, den man von außen sieht, aber einer, den man von innen spürt.
:9. Weil Zustände leichter sind als Entscheidungen, auch wenn sie gleich aussehen.
:10. Sofia erschien aus dem Nebel mit der Selbstverständlichkeit von jemandem, den man erwartet hatte, ohne es zu wissen.
:11. Zuerst eine Silhouette, dann eine Frau, dann jemand, dessen Gesicht er lesen musste.
:12. Weil zwölf Jahre keine dramatische Veränderung produzieren, sondern eine langsame Verschiebung, die man erst übersetzen muss, bevor man versteht, was man sieht.
:13. Sie sagten sich ihre Namen, Frage und Antwort, was das Präziseste ist, was zwei Menschen nach langer Zeit sagen können.
:14. Weil es nichts voraussetzt und nichts behauptet, nur bestätigt, dass beide da sind.
:15. Er lud sie in die Küche ein, weil Kälte das Gespräch kürzt, und weil Gespräche zwischen Menschen, die sich lange nicht gesehen haben, mehr Zeit brauchen, als Kälte erlaubt.
:16. Nicht weil sie tief sein müssen, sondern weil sie Zeit brauchen, um zu finden, was sie sind.
:17. Die Küche war warm, der Ofen brannte, und der Tisch hatte die Risse, die er immer gehabt hatte.
:18. Ein Inventar des Unveränderlichen, das in alten Häusern manchmal tröstlicher ist als jede Renovierung.
:19. Weil es beweist, dass manche Dinge bleiben, auch wenn anderes geht.
:20. Sofia setzte sich und schaute sich um mit dem Blick von jemandem, der einen Raum kennt und gleichzeitig zum ersten Mal sieht.
:21. Weil zwölf Jahre den Blick verändern, ohne die Erinnerung zu löschen.
:22. Das ist manchmal der seltsamste Zustand, diese Überlagerung von damals und jetzt im selben Raum.
:23. Sie sprachen über das Elternhaus, das Reparaturen brauchte, über das Dorf, über kleine konkrete Dinge, die keine große Bedeutung haben.
:24. Und die trotzdem das Material von Gesprächen sind, die noch nicht wissen, wie tief sie gehen wollen.
:25. Und die deswegen bei der Oberfläche beginnen, weil die Oberfläche der ehrlichste Anfang ist.
:26. Als Sofia fragte, ob er noch im Garten arbeite, auch im November, sagte er ja, besonders im November.
:27. Das Lächeln, das sie darauf zeigte, war das erste des Tages und kam ohne Ankündigung.
:28. Was die echten meistens tun, weil echte Reaktionen keine Vorbereitung brauchen.
:29. Er erzählte, dass er ihrem Vater manchmal geholfen hatte, was sie nicht gewusst hatte.
:30. Dieses Nicht-Gewusst-Haben hatte die Qualität von kleinen Entdeckungen, die man nach langer Zeit über jemanden macht, den man zu kennen glaubt.
:31. Eine Verschiebung im Bild, die das Bild nicht verändert, sondern vollständiger macht.
:32. Die Stille zwischen den Sätzen war die Stille von jemandem, dem man nichts beweisen muss.
:33. Das ist die beste Art von Stille, weil sie keine Energie verbraucht und zeigt, dass das Gespräch an einem Ort angekommen ist.
:34. An dem Form und Inhalt übereinstimmen.
:35. Als Sofia aufstand, sagte Nikolai, sie solle morgen wieder vorbeikommen, der Garten sei schön im Nebel.
:36. Das war eine seltsame Einladung und die richtige, weil er damit das sagte, was er sagen wollte, ohne den direkten Weg zu nehmen.
:37. Der Umweg ist manchmal genauer als der direkte Weg.
:38. Sofia schaute ihn an, einen Moment lang, mit dem Blick von jemandem, der eine Frage hört, die keine direkte Antwort erwartet.
:39. Und sagte vielleicht, was in diesem Zusammenhang mehr war als eine Möglichkeit.
:40. Nikolai blieb in der Küche mit den zwei leeren Tassen, und der Ofen brannte noch, und draußen war der Nebel.
:41. Er dachte, dass morgen der Garten wieder auf ihn warten würde, wie immer.
:42. Und dass das jetzt einen kleinen, neuen Grund hatte, der keinen Namen brauchte, weil Dinge, die keinen Namen brauchen, meistens die echten sind.
|}
=== 5 ===
:A kert, amely holnap vár.
:1. Nikolai soha nem hagyta el a nagyapja kertjét, sem a kevesebb termés éveiben, sem most, amikor a november elvitt mindent, amit az október meghagyott.
:2. Tudta, hogy a fagy két, talán három hét múlva megérkezik, annak tárgyilagos bizonyosságával, aki az évszakokat tényként kezeli, nem metaforaként.
:3. A tények megbízhatóbbak, és a kertnek nem volt szüksége metaforákra ahhoz, hogy fontos legyen.
:4. A munkának olyan ritmusa volt, amelyet az ember olyan régóta végez, hogy megszűnik döntésnek lenni, és állapottá kezd válni.
:5. Ez kívülről ugyanolyannak látszik, belülről azonban más, mert az állapotoknak már nincs szükségük indokra, a döntéseknek viszont mindig.
:6. Nikolai értékelte ezt az indoklásoktól való szabadságot, még ha soha nem is nevezte volna így.
:7. A köd korán jött, és maradt, ahogy a novemberi köd ezen a vidéken maradni szokott: sietség és tekintet nélkül.
:8. A falunak olyan csendes minősége volt, mint azoknak a helyeknek, amelyek már nem növekednek, de létezni sem szűntek meg.
:9. Ez a méltóság saját formája, még akkor is, ha kívülről néha hanyatlásnak látszik.
:10. Sofia olyan közvetlenséggel jelent meg a ködből, mint valaki, akit az ember várt, anélkül hogy tudta volna.
:11. Először alak volt, aztán nő, aztán valaki, akinek az arcát Nikolainak le kellett fordítania.
:12. Mert tizenkét év nem drámai változásokat hoz létre, hanem apró eltolódások felhalmozódását, amelyek együtt többet adnak ki, mint az összegük.
:13. Ezt észrevette, mielőtt megértette volna.
:14. Kimondták egymás nevét, kérdésként és válaszként, ami a legpontosabb, amit hosszú idő után mondani lehet.
:15. Mert ez semmit sem feltételez, semmit sem állít, csak megerősíti, hogy mindketten ott vannak.
:16. És ez néha elég ahhoz, hogy az ember elkezdjen valamit.
:17. Behívta, mert a hideg lerövidíti a beszélgetést, és mert az ilyen beszélgetéseknek időre van szükségük.
:18. Nem azért, mert mélynek kell lenniük, hanem mert meg kell találniuk, mik is valójában.
:19. Ehhez meleg kellett, tea, és a régi asztal repedései, amely ugyanúgy nézett ki, mint mindig.
:20. Ez ebben az esetben vigasztalóbb volt, mint a változás.
:21. Sofia leült, és annak az embernek a sajátos figyelmével nézett körül, aki ismer egy szobát, és közben először látja.
:22. Mert tizenkét év megváltoztatja a tekintetet anélkül, hogy kitörölné az emléket.
:23. Ez vezet az akkor és a most egymásra rétegződéséhez ugyanabban a térben.
:24. Ez néha a legfurcsább, néha pedig a leggazdagabb állapot, amelyben az ember lehet.
:25. Beszéltek a szülői házról, a faluról és apró, konkrét dolgokról, amelyeknek nincs nagy jelentőségük.
:26. Ezek mégis a legőszintébb anyagai azoknak a beszélgetéseknek, amelyek még nem tudják, milyen mélyre akarnak menni.
:27. Ezért a felszínen kezdenek, mert a felszín a helyes kezdet, ha az ember nem tudja, mi van alatta.
:28. Vagy ha tudja, és időre van szüksége, hogy odáig eljusson.
:29. Amikor Sofia megkérdezte, dolgozik-e még a kertben, novemberben is, Nikolai azt mondta, igen, különösen novemberben.
:30. A mosoly, amely erre megjelent az arcán, bejelentés nélkül jött, ahogy az igazi reakciók szoktak.
:31. Mert az igazi reakciók nem ismernek előkészületet, és nincs is szükségük rá.
:32. Akkor keletkeznek, amikor valami kimondott dolog eltalál valamit, ami már ott volt.
:33. Elmesélte, hogy néha segített az apjának, amit Sofia nem tudott.
:34. Ez a nem tudás olyan felfedezések csendes minőségét hordozta, amelyeket arról teszünk, akiről azt hisszük, ismerjük.
:35. Kis eltolódás volt a képben, amely nem kijavítja a képet, hanem teljesebbé teszi.
:36. Ez néha ugyanaz, mint megérteni.
:37. A mondatok közötti csend olyan ember csendje volt, akinek nem kell semmit bizonyítani.
:38. Ez a csend legjobb fajtája, mert nem fogyaszt energiát.
:39. És mert olyan kapcsolat jele, amely elég régi ahhoz, hogy forma és tartalom egybeessen.
:40. Újabb kapcsolatoknál ez még nem lehetséges, mert a forma még kell ahhoz, hogy megvédje a tartalmat.
:41. Amikor Sofia felállt, Nikolai azt mondta, jöjjön holnap újra, mert a kert szép a ködben.
:42. Ez furcsa meghívás volt, és a legpontosabb, amelyet adhatott.
:43. Mert ezzel azt mondta, amit mondani akart, anélkül hogy a közvetlen utat választotta volna.
:44. A közvetlen út néha kevésbé pontos, mint a kerülőút, mert néha túl sokat kér egyszerre.
:45. Sofia egy pillanatig ránézett, annak az embernek a tekintetével, aki olyan kérdést hall, amely nem közvetlen választ vár, hanem valódit.
:46. Azt mondta, talán, ami ebben az összefüggésben több volt, mint lehetőség.
:47. Mert egy őszintén gondolt talán közelebb van az igenhez, mint egy udvariasan mondott igen.
:48. Nikolai a konyhában maradt a két üres csészével, a kályhával és a kinti köddel.
:49. Arra gondolt, hogy holnap a kert újra várni fogja, mint mindig.
:50. És hogy ennek most volt egy kicsi, új oka, amelynek nem kellett név.
:51. Mert bizonyos dolgok pontosabbak maradnak, ha az ember nem nevezi meg őket.
:52. Ez az ok, bármilyen kicsi volt is, elég volt erre az estére és holnap reggelre.
:53. És néha ez minden, amire szükség van.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A kert, amely holnap vár. - Der Garten, der morgen wartet.
:1. Nikolai soha nem hagyta el a nagyapja kertjét, sem a kevesebb termés éveiben, sem most, amikor a november elvitt mindent, amit az október meghagyott. - Nikolai hatte den Garten seines Großvaters nie aufgegeben, nicht in den Jahren des Weniger-Tragens und nicht jetzt, wo der November alles geholt hatte, was der Oktober übrig gelassen hatte.
:2. Tudta, hogy a fagy két, talán három hét múlva megérkezik, annak tárgyilagos bizonyosságával, aki az évszakokat tényként kezeli, nem metaforaként. - Er wusste, dass der Frost in zwei, vielleicht drei Wochen kommen würde, mit der sachlichen Gewissheit von jemandem, der Jahreszeiten als Tatsachen behandelt und nicht als Metaphern.
:3. A tények megbízhatóbbak, és a kertnek nem volt szüksége metaforákra ahhoz, hogy fontos legyen. - Tatsachen sind verlässlicher, und der Garten brauchte keine Metaphern, um wichtig zu sein.
:4. A munkának olyan ritmusa volt, amelyet az ember olyan régóta végez, hogy megszűnik döntésnek lenni, és állapottá kezd válni. - Die Arbeit hatte den Rhythmus von etwas, das man so lange tut, dass es aufgehört hat, Entscheidung zu sein, und begonnen hat, Zustand zu sein.
:5. Ez kívülről ugyanolyannak látszik, belülről azonban más, mert az állapotoknak már nincs szükségük indokra, a döntéseknek viszont mindig. - Das sieht von außen gleich aus und ist von innen anders, weil Zustände keine Begründung mehr brauchen und Entscheidungen immer.
:6. Nikolai értékelte ezt az indoklásoktól való szabadságot, még ha soha nem is nevezte volna így. - Nikolai schätzte diese Freiheit von Begründungen, auch wenn er sie nie so benannt hätte.
:7. A köd korán jött, és maradt, ahogy a novemberi köd ezen a vidéken maradni szokott: sietség és tekintet nélkül. - Der Nebel kam früh und blieb, wie Novembernebel in dieser Gegend bleibt, ohne Eile und ohne Rücksicht.
:8. A falunak olyan csendes minősége volt, mint azoknak a helyeknek, amelyek már nem növekednek, de létezni sem szűntek meg. - Das Dorf hatte die stille Qualität von Orten, die aufgehört haben zu wachsen, ohne aufgehört zu haben zu sein.
:9. Ez a méltóság saját formája, még akkor is, ha kívülről néha hanyatlásnak látszik. - Das ist eine eigene Form von Würde, auch wenn sie von außen manchmal wie Verfall aussieht.
:10. Sofia olyan közvetlenséggel jelent meg a ködből, mint valaki, akit az ember várt, anélkül hogy tudta volna. - Sofia erschien aus dem Nebel mit der Unvermitteltheit von jemandem, den man erwartet hatte, ohne es zu wissen.
:11. Először alak volt, aztán nő, aztán valaki, akinek az arcát Nikolainak le kellett fordítania. - Zuerst als Form, dann als Frau, dann als jemand, dessen Gesicht er übersetzen musste.
:12. Mert tizenkét év nem drámai változásokat hoz létre, hanem apró eltolódások felhalmozódását, amelyek együtt többet adnak ki, mint az összegük. - Weil zwölf Jahre keine dramatischen Veränderungen produzieren, sondern eine Akkumulation kleiner Verschiebungen, die zusammen mehr ergeben als ihre Summe.
:13. Ezt észrevette, mielőtt megértette volna. - Das bemerkte er, bevor er es verstand.
:14. Kimondták egymás nevét, kérdésként és válaszként, ami a legpontosabb, amit hosszú idő után mondani lehet. - Sie sagten sich ihre Namen, Frage und Antwort, was das Präziseste ist, was nach langer Zeit gesagt werden kann.
:15. Mert ez semmit sem feltételez, semmit sem állít, csak megerősíti, hogy mindketten ott vannak. - Weil es nichts voraussetzt und nichts behauptet, nur bestätigt, dass beide da sind.
:16. És ez néha elég ahhoz, hogy az ember elkezdjen valamit. - Und das ist manchmal genug, um anzufangen.
:17. Behívta, mert a hideg lerövidíti a beszélgetést, és mert az ilyen beszélgetéseknek időre van szükségük. - Er lud sie ein, weil Kälte das Gespräch kürzt, und weil Gespräche dieser Art Zeit brauchen.
:18. Nem azért, mert mélynek kell lenniük, hanem mert meg kell találniuk, mik is valójában. - Nicht weil sie tief sein müssen, sondern weil sie finden müssen, was sie sind.
:19. Ehhez meleg kellett, tea, és a régi asztal repedései, amely ugyanúgy nézett ki, mint mindig. - Dafür brauchte es Wärme und Tee und die Risse des alten Tisches, der aussah wie immer.
:20. Ez ebben az esetben vigasztalóbb volt, mint a változás. - Was in diesem Fall tröstlicher war als Veränderung.
:21. Sofia leült, és annak az embernek a sajátos figyelmével nézett körül, aki ismer egy szobát, és közben először látja. - Sofia setzte sich und schaute sich um mit der spezifischen Aufmerksamkeit von jemandem, der einen Raum kennt und gleichzeitig zum ersten Mal sieht.
:22. Mert tizenkét év megváltoztatja a tekintetet anélkül, hogy kitörölné az emléket. - Weil zwölf Jahre den Blick verändern ohne die Erinnerung zu löschen.
:23. Ez vezet az akkor és a most egymásra rétegződéséhez ugyanabban a térben. - Das führt zu dieser Überlagerung von damals und jetzt im selben Raum.
:24. Ez néha a legfurcsább, néha pedig a leggazdagabb állapot, amelyben az ember lehet. - Das ist manchmal der seltsamste und manchmal der reichste Zustand, den ein Mensch haben kann.
:25. Beszéltek a szülői házról, a faluról és apró, konkrét dolgokról, amelyeknek nincs nagy jelentőségük. - Sie sprachen über das Elternhaus, über das Dorf, über konkrete kleine Dinge, die keine große Bedeutung haben.
:26. Ezek mégis a legőszintébb anyagai azoknak a beszélgetéseknek, amelyek még nem tudják, milyen mélyre akarnak menni. - Sie sind trotzdem das ehrlichste Material von Gesprächen, die noch nicht wissen, wie tief sie gehen wollen.
:27. Ezért a felszínen kezdenek, mert a felszín a helyes kezdet, ha az ember nem tudja, mi van alatta. - Sie beginnen deswegen bei der Oberfläche, weil die Oberfläche der richtige Anfang ist, wenn man nicht weiß, was darunter liegt.
:28. Vagy ha tudja, és időre van szüksége, hogy odáig eljusson. - Oder wenn man es weiß und Zeit braucht, um dahin zu kommen.
:29. Amikor Sofia megkérdezte, dolgozik-e még a kertben, novemberben is, Nikolai azt mondta, igen, különösen novemberben. - Als Sofia fragte, ob er noch im Garten arbeite, auch im November, sagte er ja, besonders im November.
:30. A mosoly, amely erre megjelent az arcán, bejelentés nélkül jött, ahogy az igazi reakciók szoktak. - Das Lächeln, das sie darauf zeigte, kam ohne Ankündigung, was die echten tun.
:31. Mert az igazi reakciók nem ismernek előkészületet, és nincs is szükségük rá. - Weil echte Reaktionen keine Vorbereitung kennen und keine brauchen.
:32. Akkor keletkeznek, amikor valami kimondott dolog eltalál valamit, ami már ott volt. - Sie entstehen, wenn etwas Gesagtes etwas trifft, das schon da war.
:33. Elmesélte, hogy néha segített az apjának, amit Sofia nem tudott. - Er erzählte, dass er ihrem Vater manchmal geholfen hatte, was sie nicht gewusst hatte.
:34. Ez a nem tudás olyan felfedezések csendes minőségét hordozta, amelyeket arról teszünk, akiről azt hisszük, ismerjük. - Dieses Nicht-Gewusst-Haben hatte die stille Qualität von Entdeckungen, die man über jemanden macht, den man zu kennen glaubt.
:35. Kis eltolódás volt a képben, amely nem kijavítja a képet, hanem teljesebbé teszi. - Eine kleine Verschiebung im Bild, die das Bild nicht korrigiert, sondern vollständiger macht.
:36. Ez néha ugyanaz, mint megérteni. - Das ist manchmal dasselbe wie verstehen.
:37. A mondatok közötti csend olyan ember csendje volt, akinek nem kell semmit bizonyítani. - Die Stille zwischen den Sätzen war die Stille von jemandem, dem man nichts beweisen muss.
:38. Ez a csend legjobb fajtája, mert nem fogyaszt energiát. - Das ist die beste Art von Stille, weil sie keine Energie verbraucht.
:39. És mert olyan kapcsolat jele, amely elég régi ahhoz, hogy forma és tartalom egybeessen. - Und weil sie das Zeichen einer Verbindung ist, die alt genug ist, um Form und Inhalt übereinstimmen zu lassen.
:40. Újabb kapcsolatoknál ez még nem lehetséges, mert a forma még kell ahhoz, hogy megvédje a tartalmat. - Bei neueren Verbindungen ist das noch nicht möglich, weil die Form noch gebraucht wird, um den Inhalt zu schützen.
:41. Amikor Sofia felállt, Nikolai azt mondta, jöjjön holnap újra, mert a kert szép a ködben. - Als Sofia aufstand, sagte Nikolai, sie solle morgen wieder vorbeikommen, der Garten sei schön im Nebel.
:42. Ez furcsa meghívás volt, és a legpontosabb, amelyet adhatott. - Das war eine seltsame Einladung und die genaueste, die er machen konnte.
:43. Mert ezzel azt mondta, amit mondani akart, anélkül hogy a közvetlen utat választotta volna. - Weil er damit das sagte, was er sagen wollte, ohne den direkten Weg zu nehmen.
:44. A közvetlen út néha kevésbé pontos, mint a kerülőút, mert néha túl sokat kér egyszerre. - Der direkte Weg ist manchmal weniger präzise als der Umweg, weil direkte Wege manchmal zu viel auf einmal fordern.
:45. Sofia egy pillanatig ránézett, annak az embernek a tekintetével, aki olyan kérdést hall, amely nem közvetlen választ vár, hanem valódit. - Sofia schaute ihn an, einen Moment lang, mit dem Blick von jemandem, der eine Frage hört, die keine direkte Antwort erwartet, sondern eine echte.
:46. Azt mondta, talán, ami ebben az összefüggésben több volt, mint lehetőség. - Sie sagte vielleicht, was in diesem Zusammenhang mehr war als eine Möglichkeit.
:47. Mert egy őszintén gondolt talán közelebb van az igenhez, mint egy udvariasan mondott igen. - Weil ein vielleicht, das ehrlich gemeint ist, näher an einem ja ist als ein ja, das höflich gemeint ist.
:48. Nikolai a konyhában maradt a két üres csészével, a kályhával és a kinti köddel. - Nikolai blieb in der Küche, mit den zwei leeren Tassen und dem Ofen und dem Nebel draußen.
:49. Arra gondolt, hogy holnap a kert újra várni fogja, mint mindig. - Er dachte, dass morgen der Garten wieder auf ihn warten würde, wie immer.
:50. És hogy ennek most volt egy kicsi, új oka, amelynek nem kellett név. - Und dass das jetzt einen kleinen, neuen Grund hatte, der keinen Namen brauchte.
:51. Mert bizonyos dolgok pontosabbak maradnak, ha az ember nem nevezi meg őket. - Weil manche Dinge präziser bleiben, wenn man sie nicht benennt.
:52. Ez az ok, bármilyen kicsi volt is, elég volt erre az estére és holnap reggelre. - Dieser Grund, so klein er war, war genug für heute Abend und für morgen früh.
:53. És néha ez minden, amire szükség van. - Und manchmal ist das alles, was man braucht.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Der Garten, der morgen wartet.
:1. Nikolai hatte den Garten seines Großvaters nie aufgegeben, nicht in den Jahren des Weniger-Tragens und nicht jetzt, wo der November alles geholt hatte, was der Oktober übrig gelassen hatte.
:2. Er wusste, dass der Frost in zwei, vielleicht drei Wochen kommen würde, mit der sachlichen Gewissheit von jemandem, der Jahreszeiten als Tatsachen behandelt und nicht als Metaphern.
:3. Tatsachen sind verlässlicher, und der Garten brauchte keine Metaphern, um wichtig zu sein.
:4. Die Arbeit hatte den Rhythmus von etwas, das man so lange tut, dass es aufgehört hat, Entscheidung zu sein, und begonnen hat, Zustand zu sein.
:5. Das sieht von außen gleich aus und ist von innen anders, weil Zustände keine Begründung mehr brauchen und Entscheidungen immer.
:6. Nikolai schätzte diese Freiheit von Begründungen, auch wenn er sie nie so benannt hätte.
:7. Der Nebel kam früh und blieb, wie Novembernebel in dieser Gegend bleibt, ohne Eile und ohne Rücksicht.
:8. Das Dorf hatte die stille Qualität von Orten, die aufgehört haben zu wachsen, ohne aufgehört zu haben zu sein.
:9. Das ist eine eigene Form von Würde, auch wenn sie von außen manchmal wie Verfall aussieht.
:10. Sofia erschien aus dem Nebel mit der Unvermitteltheit von jemandem, den man erwartet hatte, ohne es zu wissen.
:11. Zuerst als Form, dann als Frau, dann als jemand, dessen Gesicht er übersetzen musste.
:12. Weil zwölf Jahre keine dramatischen Veränderungen produzieren, sondern eine Akkumulation kleiner Verschiebungen, die zusammen mehr ergeben als ihre Summe.
:13. Das bemerkte er, bevor er es verstand.
:14. Sie sagten sich ihre Namen, Frage und Antwort, was das Präziseste ist, was nach langer Zeit gesagt werden kann.
:15. Weil es nichts voraussetzt und nichts behauptet, nur bestätigt, dass beide da sind.
:16. Und das ist manchmal genug, um anzufangen.
:17. Er lud sie ein, weil Kälte das Gespräch kürzt, und weil Gespräche dieser Art Zeit brauchen.
:18. Nicht weil sie tief sein müssen, sondern weil sie finden müssen, was sie sind.
:19. Dafür brauchte es Wärme und Tee und die Risse des alten Tisches, der aussah wie immer.
:20. Was in diesem Fall tröstlicher war als Veränderung.
:21. Sofia setzte sich und schaute sich um mit der spezifischen Aufmerksamkeit von jemandem, der einen Raum kennt und gleichzeitig zum ersten Mal sieht.
:22. Weil zwölf Jahre den Blick verändern ohne die Erinnerung zu löschen.
:23. Das führt zu dieser Überlagerung von damals und jetzt im selben Raum.
:24. Das ist manchmal der seltsamste und manchmal der reichste Zustand, den ein Mensch haben kann.
:25. Sie sprachen über das Elternhaus, über das Dorf, über konkrete kleine Dinge, die keine große Bedeutung haben.
:26. Sie sind trotzdem das ehrlichste Material von Gesprächen, die noch nicht wissen, wie tief sie gehen wollen.
:27. Sie beginnen deswegen bei der Oberfläche, weil die Oberfläche der richtige Anfang ist, wenn man nicht weiß, was darunter liegt.
:28. Oder wenn man es weiß und Zeit braucht, um dahin zu kommen.
:29. Als Sofia fragte, ob er noch im Garten arbeite, auch im November, sagte er ja, besonders im November.
:30. Das Lächeln, das sie darauf zeigte, kam ohne Ankündigung, was die echten tun.
:31. Weil echte Reaktionen keine Vorbereitung kennen und keine brauchen.
:32. Sie entstehen, wenn etwas Gesagtes etwas trifft, das schon da war.
:33. Er erzählte, dass er ihrem Vater manchmal geholfen hatte, was sie nicht gewusst hatte.
:34. Dieses Nicht-Gewusst-Haben hatte die stille Qualität von Entdeckungen, die man über jemanden macht, den man zu kennen glaubt.
:35. Eine kleine Verschiebung im Bild, die das Bild nicht korrigiert, sondern vollständiger macht.
:36. Das ist manchmal dasselbe wie verstehen.
:37. Die Stille zwischen den Sätzen war die Stille von jemandem, dem man nichts beweisen muss.
:38. Das ist die beste Art von Stille, weil sie keine Energie verbraucht.
:39. Und weil sie das Zeichen einer Verbindung ist, die alt genug ist, um Form und Inhalt übereinstimmen zu lassen.
:40. Bei neueren Verbindungen ist das noch nicht möglich, weil die Form noch gebraucht wird, um den Inhalt zu schützen.
:41. Als Sofia aufstand, sagte Nikolai, sie solle morgen wieder vorbeikommen, der Garten sei schön im Nebel.
:42. Das war eine seltsame Einladung und die genaueste, die er machen konnte.
:43. Weil er damit das sagte, was er sagen wollte, ohne den direkten Weg zu nehmen.
:44. Der direkte Weg ist manchmal weniger präzise als der Umweg, weil direkte Wege manchmal zu viel auf einmal fordern.
:45. Sofia schaute ihn an, einen Moment lang, mit dem Blick von jemandem, der eine Frage hört, die keine direkte Antwort erwartet, sondern eine echte.
:46. Sie sagte vielleicht, was in diesem Zusammenhang mehr war als eine Möglichkeit.
:47. Weil ein vielleicht, das ehrlich gemeint ist, näher an einem ja ist als ein ja, das höflich gemeint ist.
:48. Nikolai blieb in der Küche, mit den zwei leeren Tassen und dem Ofen und dem Nebel draußen.
:49. Er dachte, dass morgen der Garten wieder auf ihn warten würde, wie immer.
:50. Und dass das jetzt einen kleinen, neuen Grund hatte, der keinen Namen brauchte.
:51. Weil manche Dinge präziser bleiben, wenn man sie nicht benennt.
:52. Dieser Grund, so klein er war, war genug für heute Abend und für morgen früh.
:53. Und manchmal ist das alles, was man braucht.
|}
oylii4wdsty3hv1ble8r9j9qqkgoh1s
1085956
1085955
2026-05-16T20:34:09Z
Thirunavukkarasye-Raveendran
47852
/* 28 */
1085956
wikitext
text/x-wiki
== 29 ==
=== 1 ===
:Dmitri és Jelena.
:1. Dmitri hatvanhét éves, és egy régi lakásban él egyedül.
:2. A lakás nagy és csendes, a falak mentén pedig sok könyvespolc áll.
:3. A könyvek régiek, és Dmitri már ritkán olvassa őket.
:4. Ma esik az eső, Dmitri az ablaknál ül, és az utcát nézi.
:5. Az utca nedves és üres, ő pedig teát iszik.
:6. Csengetnek az ajtón, Dmitri feláll, és kinyitja az ajtót.
:7. Jelena az, egy régi barátnő, akit negyven éve ismer.
:8. Nedves kabátot visel, és azt mondja: „Szia, Dmitri.”
:9. Dmitri azt mondja: „Szia, Jelena. Gyere be.”
:10. Jelena bemegy, felakasztja a kabátját, és leülnek a kerek asztalhoz.
:11. Dmitri teát készít, majd két csészét hoz az asztalhoz.
:12. Egymással szemben ülnek, Jelena az esőt nézi, és Dmitri is az esőt nézi.
:13. Jelena azt mondja: „Ma nagyon esik.”
:14. Dmitri azt mondja: „Igen. Reggel óta.”
:15. Rövid szünet következik, aztán Jelena megkérdezi, hallott-e Volkov úrról.
:16. Dmitri azt mondja: „Igen. A múlt héten meghalt.”
:17. Jelena azt mondja, tudja, és hogy Volkov jó szomszéd volt.
:18. Dmitri azt mondja: „Igen. Mindig nagyon csendes volt.”
:19. Isszák a teájukat, és újra csend lesz.
:20. De a csend nem kellemetlen, mert túl jól ismerik egymást a kellemetlen csendhez.
:21. Jelena a könyveket nézi, és megkérdezi: „Olvasol még?”
:22. Dmitri azt mondja: „Néha. És te?”
:23. Jelena azt mondja: „Kevesebbet, mint régen.”
:24. Dmitri bólint, mert ezt ismeri.
:25. Beszélgetnek még egy kicsit a városról, régi ismerősökről és apró dolgokról.
:26. Egy óra múlva Jelena feláll, és azt mondja, mennie kell.
:27. Dmitri odaviszi neki a kabátját, Jelena pedig felveszi.
:28. Az ajtónál azt mondja: „Köszönöm a teát.”
:29. Dmitri azt mondja: „Gyere hamarosan újra.”
:30. Jelena azt mondja: „Igen. Tegyük így.”
:31. Elmegy, és az ajtó becsukódik mögötte.
:32. Dmitri visszamegy az asztalhoz, ahol Jelena teáscsészéje félig üresen áll.
:33. A saját csészéje kihűlt, de mégis megissza.
:34. Kinéz az ablakon, és még mindig esik az eső.
:35. Jelenára gondol, és a sok évre, amely mögöttük van.
:36. Azt gondolja, jó dolog, ha az embernek régi barátai vannak.
:37. Néha nem kell sokat beszélni, mert néha elég egyszerűen jelen lenni.
:38. Felkapcsolja a villanyt, és a lakás meleg.
:39. Odakint tovább esik az eső, és ez így rendben van.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Dmitri és Jelena. - Dimitri und Jelena
:1. Dmitri hatvanhét éves, és egy régi lakásban él egyedül. - Dmitri ist 67 Jahre alt und wohnt allein in einer alten Wohnung.
:2. A lakás nagy és csendes, a falak mentén pedig sok könyvespolc áll. - Die Wohnung ist groß und still, und an den Wänden stehen viele Bücherregale.
:3. A könyvek régiek, és Dmitri már ritkán olvassa őket. - Die Bücher sind alt, und er liest sie selten noch.
:4. Ma esik az eső, Dmitri az ablaknál ül, és az utcát nézi. - Heute regnet es, Dmitri sitzt am Fenster und schaut auf die Straße.
:5. Az utca nedves és üres, ő pedig teát iszik. - Die Straße ist nass und leer, und er trinkt Tee.
:6. Csengetnek az ajtón, Dmitri feláll, és kinyitja az ajtót. - Es klingelt an der Tür, Dmitri steht auf und öffnet die Tür.
:7. Jelena az, egy régi barátnő, akit negyven éve ismer. - Es ist Jelena, eine alte Freundin, die er seit vierzig Jahren kennt.
:8. Nedves kabátot visel, és azt mondja: „Szia, Dmitri.” - Sie trägt einen nassen Mantel und sagt: „Hallo Dmitri.“
:9. Dmitri azt mondja: „Szia, Jelena. Gyere be.” - Dmitri sagt: „Hallo Jelena. Komm rein.“
:10. Jelena bemegy, felakasztja a kabátját, és leülnek a kerek asztalhoz. - Sie geht rein, hängt ihren Mantel auf, und sie setzen sich an den runden Tisch.
:11. Dmitri teát készít, majd két csészét hoz az asztalhoz. - Dmitri macht Tee und bringt zwei Tassen.
:12. Egymással szemben ülnek, Jelena az esőt nézi, és Dmitri is az esőt nézi. - Sie sitzen sich gegenüber, Jelena schaut auf den Regen, und Dmitri schaut auch auf den Regen.
:13. Jelena azt mondja: „Ma nagyon esik.” - Jelena sagt: „Es regnet heute sehr.“
:14. Dmitri azt mondja: „Igen. Reggel óta.” - Dmitri sagt: „Ja. Seit dem Morgen.“
:15. Rövid szünet következik, aztán Jelena megkérdezi, hallott-e Volkov úrról. - Es ist eine kurze Pause, dann fragt Jelena, ob er von Herrn Volkov gehört hat.
:16. Dmitri azt mondja: „Igen. A múlt héten meghalt.” - Dmitri sagt: „Ja. Er ist letzte Woche gestorben.“
:17. Jelena azt mondja, tudja, és hogy Volkov jó szomszéd volt. - Jelena sagt, sie weiß es, und dass er ein guter Nachbar war.
:18. Dmitri azt mondja: „Igen. Mindig nagyon csendes volt.” - Dmitri sagt: „Ja. Sehr ruhig immer.“
:19. Isszák a teájukat, és újra csend lesz. - Sie trinken ihren Tee, und es ist wieder still.
:20. De a csend nem kellemetlen, mert túl jól ismerik egymást a kellemetlen csendhez. - Aber die Stille ist nicht unangenehm, weil sie sich zu gut für unangenehme Stille kennen.
:21. Jelena a könyveket nézi, és megkérdezi: „Olvasol még?” - Jelena schaut die Bücher an und fragt: „Liest du noch?“
:22. Dmitri azt mondja: „Néha. És te?” - Dmitri sagt: „Manchmal. Du?“
:23. Jelena azt mondja: „Kevesebbet, mint régen.” - Jelena sagt: „Weniger als früher.“
:24. Dmitri bólint, mert ezt ismeri. - Dmitri nickt, weil er das kennt.
:25. Beszélgetnek még egy kicsit a városról, régi ismerősökről és apró dolgokról. - Sie reden noch ein bisschen über die Stadt, über alte Bekannte und über kleine Dinge.
:26. Egy óra múlva Jelena feláll, és azt mondja, mennie kell. - Nach einer Stunde steht Jelena auf und sagt, dass sie gehen muss.
:27. Dmitri odaviszi neki a kabátját, Jelena pedig felveszi. - Dmitri bringt ihr den Mantel, und Jelena zieht ihn an.
:28. Az ajtónál azt mondja: „Köszönöm a teát.” - An der Tür sagt sie: „Danke für den Tee.“
:29. Dmitri azt mondja: „Gyere hamarosan újra.” - Dmitri sagt: „Komm bald wieder.“
:30. Jelena azt mondja: „Igen. Tegyük így.” - Jelena sagt: „Ja. Machen wir das.“
:31. Elmegy, és az ajtó becsukódik mögötte. - Sie geht, und die Tür schließt sich.
:32. Dmitri visszamegy az asztalhoz, ahol Jelena teáscsészéje félig üresen áll. - Dmitri geht zurück zum Tisch, wo Jelenas Teetasse halb leer steht.
:33. A saját csészéje kihűlt, de mégis megissza. - Seine eigene Tasse ist kalt geworden, aber er trinkt sie trotzdem.
:34. Kinéz az ablakon, és még mindig esik az eső. - Er schaut aus dem Fenster, und es regnet noch.
:35. Jelenára gondol, és a sok évre, amely mögöttük van. - Er denkt an Jelena und an die vielen Jahre, die hinter ihnen liegen.
:36. Azt gondolja, jó dolog, ha az embernek régi barátai vannak. - Er denkt, dass es gut ist, alte Freunde zu haben.
:37. Néha nem kell sokat beszélni, mert néha elég egyszerűen jelen lenni. - Manchmal muss man nicht viel reden, weil es manchmal reicht, einfach da zu sein.
:38. Felkapcsolja a villanyt, és a lakás meleg. - Er macht das Licht an, und die Wohnung ist warm.
:39. Odakint tovább esik az eső, és ez így rendben van. - Draußen regnet es weiter, und das ist in Ordnung.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Dimitri und Jelena
:1. Dmitri ist 67 Jahre alt und wohnt allein in einer alten Wohnung.
:2. Die Wohnung ist groß und still, und an den Wänden stehen viele Bücherregale.
:3. Die Bücher sind alt, und er liest sie selten noch.
:4. Heute regnet es, Dmitri sitzt am Fenster und schaut auf die Straße.
:5. Die Straße ist nass und leer, und er trinkt Tee.
:6. Es klingelt an der Tür, Dmitri steht auf und öffnet die Tür.
:7. Es ist Jelena, eine alte Freundin, die er seit vierzig Jahren kennt.
:8. Sie trägt einen nassen Mantel und sagt: „Hallo Dmitri.“
:9. Dmitri sagt: „Hallo Jelena. Komm rein.“
:10. Sie geht rein, hängt ihren Mantel auf, und sie setzen sich an den runden Tisch.
:11. Dmitri macht Tee und bringt zwei Tassen.
:12. Sie sitzen sich gegenüber, Jelena schaut auf den Regen, und Dmitri schaut auch auf den Regen.
:13. Jelena sagt: „Es regnet heute sehr.“
:14. Dmitri sagt: „Ja. Seit dem Morgen.“
:15. Es ist eine kurze Pause, dann fragt Jelena, ob er von Herrn Volkov gehört hat.
:16. Dmitri sagt: „Ja. Er ist letzte Woche gestorben.“
:17. Jelena sagt, sie weiß es, und dass er ein guter Nachbar war.
:18. Dmitri sagt: „Ja. Sehr ruhig immer.“
:19. Sie trinken ihren Tee, und es ist wieder still.
:20. Aber die Stille ist nicht unangenehm, weil sie sich zu gut für unangenehme Stille kennen.
:21. Jelena schaut die Bücher an und fragt: „Liest du noch?“
:22. Dmitri sagt: „Manchmal. Du?“
:23. Jelena sagt: „Weniger als früher.“
:24. Dmitri nickt, weil er das kennt.
:25. Sie reden noch ein bisschen über die Stadt, über alte Bekannte und über kleine Dinge.
:26. Nach einer Stunde steht Jelena auf und sagt, dass sie gehen muss.
:27. Dmitri bringt ihr den Mantel, und Jelena zieht ihn an.
:28. An der Tür sagt sie: „Danke für den Tee.“
:29. Dmitri sagt: „Komm bald wieder.“
:30. Jelena sagt: „Ja. Machen wir das.“
:31. Sie geht, und die Tür schließt sich.
:32. Dmitri geht zurück zum Tisch, wo Jelenas Teetasse halb leer steht.
:33. Seine eigene Tasse ist kalt geworden, aber er trinkt sie trotzdem.
:34. Er schaut aus dem Fenster, und es regnet noch.
:35. Er denkt an Jelena und an die vielen Jahre, die hinter ihnen liegen.
:36. Er denkt, dass es gut ist, alte Freunde zu haben.
:37. Manchmal muss man nicht viel reden, weil es manchmal reicht, einfach da zu sein.
:38. Er macht das Licht an, und die Wohnung ist warm.
:39. Draußen regnet es weiter, und das ist in Ordnung.
|}
=== 2 ===
:Az asztal, amely kettőnek volt megfelelő.
:1. Dmitri húsz éve élt egyedül a negyedik emeleti lakásban, amit soha nem tekintett problémának, mert az egyedüllét és a magány két különböző dolog.
:2. Ezeket kívülről nézve könnyű összekeverni, belülről azonban többnyire világosan különböznek.
:3. A lakásnak évtizedek patinája volt, azokkal a könyvespolcokkal, amelyeket még a hetvenes években épített.
:4. A polcok most olyan könyvek súlya alatt álltak, amelyeket nagyrészt elolvasott, és amelyekre még emlékezett, amit elegendőnek tartott.
:5. Kora reggel óta esett az eső, az október egyenletes, türelmes esője, amelynek nincs sietős dolga, és nincs oka abbahagyni.
:6. Dmitri az ablaknál ült a teájával, és a nedves utcát nézte, mert az eső az ablakot másik hellyé teszi, ahonnan a város másképp látszik.
:7. Jelena fél háromkor csengetett, amit Dmitri nem várt, de amin nem is lepődött meg igazán.
:8. Jelena olyan barát volt, aki néha egyszerűen beállított, anélkül hogy előtte telefonált volna, ami Dmitrit régebben néha zavarta, most viszont értékelte.
:9. Magával hozta az utca hidegét és a nedves kabát szagát, ő pedig segített neki felakasztani a kabátot, és friss teát készített.
:10. A régi tea már kihűlt, ők pedig leültek a kerek asztalhoz, amely a szoba közepén állt, és egy embernek túl nagy volt, kettőnek viszont éppen megfelelő.
:11. Beszéltek az esőről és Volkov úrról, a második emeleti szomszédról, aki az előző héten meghalt.
:12. Nyugodtan és dráma nélkül beszéltek róla, ahogy idős emberek halnak meg, akik leélték az életüket.
:13. Jelena azt mondta, hogy néha segített neki bevásárolni, Dmitri pedig azt mondta, hogy ezt nem tudta.
:14. Ilyen beszélgetéseket folytattak, konkrétakat és kicsiket, a mindennapi élet anyagából.
:15. Ez egyeseknek felszínességnek tűnik, valójában azonban a bizalom olyan formája, amelynek már nem kell bizonyítania a mélységét.
:16. Jelena a könyvespolcokat nézte, megkérdezte, olvas-e még, ő pedig azt mondta, néha.
:17. Jelena azt mondta, kevesebbet, mint régen, és ez három mondatban egy negyvenéves beszélgetés volt.
:18. Néha éppen ez a legpontosabb forma.
:19. Amikor egy óra múlva Jelena felvette a kabátját, Dmitri azt mondta neki, jöjjön hamarosan újra.
:20. Jelena azt mondta, igen, csináljuk így, annak az embernek a hangján, aki komolyan gondolja.
:21. Az ajtó becsukódott, Dmitri pedig hallotta a lépteit a lépcsőházban, egészen addig, amíg már nem hallotta őket.
:22. Visszament az asztalhoz, meglátta Jelena félig teli csészéjét, megitta a saját hideg teáját, és nézte az esőt.
:23. Az eső még mindig esett, egyenletesen és szándék nélkül, ő pedig arra gondolt, hogy a régi barátságokban van valami, ami az újakban nincs meg.
:24. Nemcsak mélység, hanem történet is, és a történet néha nehezebben nyom, néha könnyebben, attól függően, mit kezdett vele az ember.
:25. Felkapcsolta a villanyt, mert sötétebb lett, és a lakás világosabbá vált.
:26. Odakint tovább esett az eső, és ez volt az este, amely most elkezdődött.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Az asztal, amely kettőnek volt megfelelő. - Der Tisch, der für zwei genau richtig war.
:1. Dmitri húsz éve élt egyedül a negyedik emeleti lakásban, amit soha nem tekintett problémának, mert az egyedüllét és a magány két különböző dolog. - Dmitri lebte seit zwanzig Jahren allein in der Wohnung im vierten Stock, was er nie als Problem betrachtet hatte, weil Alleinsein und Einsamkeit zwei verschiedene Dinge sind.
:2. Ezeket kívülről nézve könnyű összekeverni, belülről azonban többnyire világosan különböznek. - Die man leicht verwechselt, wenn man von außen schaut, und die sich von innen meistens klar unterscheiden.
:3. A lakásnak évtizedek patinája volt, azokkal a könyvespolcokkal, amelyeket még a hetvenes években épített. - Die Wohnung hatte die Patina von Jahrzehnten, mit den Bücherregalen, die er in den siebziger Jahren gebaut hatte.
:4. A polcok most olyan könyvek súlya alatt álltak, amelyeket nagyrészt elolvasott, és amelyekre még emlékezett, amit elegendőnek tartott. - Die Regale standen jetzt unter dem Gewicht von Büchern, die er größtenteils gelesen hatte und an die er sich noch erinnerte, was er für ausreichend hielt.
:5. Kora reggel óta esett az eső, az október egyenletes, türelmes esője, amelynek nincs sietős dolga, és nincs oka abbahagyni. - Es regnete seit dem frühen Morgen, mit dem gleichmäßigen, geduldigen Regen des Oktobers, der keine Eile hat und keinen Grund, aufzuhören.
:6. Dmitri az ablaknál ült a teájával, és a nedves utcát nézte, mert az eső az ablakot másik hellyé teszi, ahonnan a város másképp látszik. - Dmitri saß am Fenster mit seinem Tee und schaute auf die nasse Straße, weil der Regen das Fenster zu einem anderen Ort macht, von dem aus die Stadt anders aussieht.
:7. Jelena fél háromkor csengetett, amit Dmitri nem várt, de amin nem is lepődött meg igazán. - Jelena klingelte um halb drei, was er nicht erwartet hatte und was ihn nicht überraschte.
:8. Jelena olyan barát volt, aki néha egyszerűen beállított, anélkül hogy előtte telefonált volna, ami Dmitrit régebben néha zavarta, most viszont értékelte. - Jelena war die Art von Freundin, die manchmal einfach vorbeikam, ohne vorher anzurufen, was er früher manchmal störend gefunden hatte und was er jetzt schätzte.
:9. Magával hozta az utca hidegét és a nedves kabát szagát, ő pedig segített neki felakasztani a kabátot, és friss teát készített. - Sie brachte die Kälte der Straße mit und den Geruch von nassem Mantel, und er half ihr beim Aufhängen und machte neuen Tee.
:10. A régi tea már kihűlt, ők pedig leültek a kerek asztalhoz, amely a szoba közepén állt, és egy embernek túl nagy volt, kettőnek viszont éppen megfelelő. - Der alte Tee war schon kalt, und sie setzten sich an den runden Tisch, der in der Mitte des Zimmers stand und der zu groß war für eine Person und genau richtig für zwei.
:11. Beszéltek az esőről és Volkov úrról, a második emeleti szomszédról, aki az előző héten meghalt. - Sie sprachen über den Regen und über Herrn Volkov, den Nachbarn aus dem zweiten Stock, der letzte Woche gestorben war.
:12. Nyugodtan és dráma nélkül beszéltek róla, ahogy idős emberek halnak meg, akik leélték az életüket. - Sie sprachen ruhig und ohne Drama, wie alte Menschen sterben, die ihr Leben gelebt haben.
:13. Jelena azt mondta, hogy néha segített neki bevásárolni, Dmitri pedig azt mondta, hogy ezt nem tudta. - Jelena sagte, sie habe ihm manchmal beim Einkaufen geholfen, und Dmitri sagte, er habe das nicht gewusst.
:14. Ilyen beszélgetéseket folytattak, konkrétakat és kicsiket, a mindennapi élet anyagából. - Das waren die Gespräche, die sie führten, konkret und klein und aus dem Material des alltäglichen Lebens.
:15. Ez egyeseknek felszínességnek tűnik, valójában azonban a bizalom olyan formája, amelynek már nem kell bizonyítania a mélységét. - Das erscheint manchen Menschen als Oberflächlichkeit und ist in Wirklichkeit eine Form von Vertrauen, die Tiefe nicht mehr beweisen muss.
:16. Jelena a könyvespolcokat nézte, megkérdezte, olvas-e még, ő pedig azt mondta, néha. - Jelena schaute die Bücherregale an, fragte ob er noch lese, und er sagte manchmal.
:17. Jelena azt mondta, kevesebbet, mint régen, és ez három mondatban egy negyvenéves beszélgetés volt. - Jelena sagte weniger als früher, und das war eine Unterhaltung über vierzig Jahre in drei Sätzen.
:18. Néha éppen ez a legpontosabb forma. - Manchmal ist genau das die präziseste Form.
:19. Amikor egy óra múlva Jelena felvette a kabátját, Dmitri azt mondta neki, jöjjön hamarosan újra. - Als sie nach einer Stunde ihren Mantel nahm, sagte Dmitri, sie solle bald wiederkommen.
:20. Jelena azt mondta, igen, csináljuk így, annak az embernek a hangján, aki komolyan gondolja. - Jelena sagte ja, machen wir das, mit dem Ton von jemandem, der es meint.
:21. Az ajtó becsukódott, Dmitri pedig hallotta a lépteit a lépcsőházban, egészen addig, amíg már nem hallotta őket. - Die Tür schloss sich, und er hörte ihre Schritte auf der Treppe, bis er sie nicht mehr hörte.
:22. Visszament az asztalhoz, meglátta Jelena félig teli csészéjét, megitta a saját hideg teáját, és nézte az esőt. - Er ging zurück zum Tisch, sah die halbvolle Tasse von Jelena, trank seinen eigenen kalten Tee, und schaute auf den Regen.
:23. Az eső még mindig esett, egyenletesen és szándék nélkül, ő pedig arra gondolt, hogy a régi barátságokban van valami, ami az újakban nincs meg. - Der Regen fiel noch immer, gleichmäßig und ohne Absicht, und er dachte, dass alte Freundschaften etwas haben, das neue nicht haben.
:24. Nemcsak mélység, hanem történet is, és a történet néha nehezebben nyom, néha könnyebben, attól függően, mit kezdett vele az ember. - Nicht Tiefe allein, sondern Geschichte, und Geschichte wiegt manchmal schwerer und manchmal leichter, je nachdem, was man daraus gemacht hat.
:25. Felkapcsolta a villanyt, mert sötétebb lett, és a lakás világosabbá vált. - Er machte das Licht an, weil es dunkler geworden war, und die Wohnung wurde heller.
:26. Odakint tovább esett az eső, és ez volt az este, amely most elkezdődött. - Draußen regnete es weiter, und das war der Abend, der jetzt begann.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Der Tisch, der für zwei genau richtig war.
:1. Dmitri lebte seit zwanzig Jahren allein in der Wohnung im vierten Stock, was er nie als Problem betrachtet hatte, weil Alleinsein und Einsamkeit zwei verschiedene Dinge sind.
:2. Die man leicht verwechselt, wenn man von außen schaut, und die sich von innen meistens klar unterscheiden.
:3. Die Wohnung hatte die Patina von Jahrzehnten, mit den Bücherregalen, die er in den siebziger Jahren gebaut hatte.
:4. Die Regale standen jetzt unter dem Gewicht von Büchern, die er größtenteils gelesen hatte und an die er sich noch erinnerte, was er für ausreichend hielt.
:5. Es regnete seit dem frühen Morgen, mit dem gleichmäßigen, geduldigen Regen des Oktobers, der keine Eile hat und keinen Grund, aufzuhören.
:6. Dmitri saß am Fenster mit seinem Tee und schaute auf die nasse Straße, weil der Regen das Fenster zu einem anderen Ort macht, von dem aus die Stadt anders aussieht.
:7. Jelena klingelte um halb drei, was er nicht erwartet hatte und was ihn nicht überraschte.
:8. Jelena war die Art von Freundin, die manchmal einfach vorbeikam, ohne vorher anzurufen, was er früher manchmal störend gefunden hatte und was er jetzt schätzte.
:9. Sie brachte die Kälte der Straße mit und den Geruch von nassem Mantel, und er half ihr beim Aufhängen und machte neuen Tee.
:10. Der alte Tee war schon kalt, und sie setzten sich an den runden Tisch, der in der Mitte des Zimmers stand und der zu groß war für eine Person und genau richtig für zwei.
:11. Sie sprachen über den Regen und über Herrn Volkov, den Nachbarn aus dem zweiten Stock, der letzte Woche gestorben war.
:12. Sie sprachen ruhig und ohne Drama, wie alte Menschen sterben, die ihr Leben gelebt haben.
:13. Jelena sagte, sie habe ihm manchmal beim Einkaufen geholfen, und Dmitri sagte, er habe das nicht gewusst.
:14. Das waren die Gespräche, die sie führten, konkret und klein und aus dem Material des alltäglichen Lebens.
:15. Das erscheint manchen Menschen als Oberflächlichkeit und ist in Wirklichkeit eine Form von Vertrauen, die Tiefe nicht mehr beweisen muss.
:16. Jelena schaute die Bücherregale an, fragte ob er noch lese, und er sagte manchmal.
:17. Jelena sagte weniger als früher, und das war eine Unterhaltung über vierzig Jahre in drei Sätzen.
:18. Manchmal ist genau das die präziseste Form.
:19. Als sie nach einer Stunde ihren Mantel nahm, sagte Dmitri, sie solle bald wiederkommen.
:20. Jelena sagte ja, machen wir das, mit dem Ton von jemandem, der es meint.
:21. Die Tür schloss sich, und er hörte ihre Schritte auf der Treppe, bis er sie nicht mehr hörte.
:22. Er ging zurück zum Tisch, sah die halbvolle Tasse von Jelena, trank seinen eigenen kalten Tee, und schaute auf den Regen.
:23. Der Regen fiel noch immer, gleichmäßig und ohne Absicht, und er dachte, dass alte Freundschaften etwas haben, das neue nicht haben.
:24. Nicht Tiefe allein, sondern Geschichte, und Geschichte wiegt manchmal schwerer und manchmal leichter, je nachdem, was man daraus gemacht hat.
:25. Er machte das Licht an, weil es dunkler geworden war, und die Wohnung wurde heller.
:26. Draußen regnete es weiter, und das war der Abend, der jetzt begann.
|}
=== 3 ===
:A beszélgetés utáni csend.
:1. Dmitri húsz éve lakott egyedül a negyedik emeleti lakásban, amit nem tekintett hiánynak, mert az egyedüllét és a magány két különböző állapot.
:2. Kívülről ugyanolyannak látszanak, belülről azonban alapvetően különböznek, és Dmitri ismerte ezt a különbséget.
:3. A könyvespolcok, amelyeket még a hetvenes években épített, még mindig ugyanazokon a falakon álltak, ugyanazokkal a könyvekkel.
:4. Ezeknek a könyveknek a többségét elolvasta, és még emlékezett rájuk, amit elegendőnek tartott, akkor is, ha ritkábban nyitotta ki őket, mint régen.
:5. Reggel óta esett az eső az október türelmes kitartásával, Dmitri pedig az ablaknál ült a teájával, és a nedves utcát nézte.
:6. Mert az eső az ablakot olyan másik hellyé teszi, ahonnan az ember látja a várost, anélkül hogy része lenne.
:7. Jelena fél háromkor csengetett, anélkül hogy előtte telefonált volna, ami az ő szokása volt.
:8. Dmitrit ez régebben néha zavarta, most viszont a régi barátságok egyik kellemesebb tulajdonságának tartotta, ezt a protokolltól való szabadságot.
:9. Jelena magával hozta az utca hidegét, ő pedig segített neki a kabáttal, és friss teát készített, mert a régi kihűlt, anélkül hogy észrevette volna.
:10. Leültek a kerek asztalhoz, amely egy embernek túl nagy volt, kettőnek viszont pontosan megfelelő.
:11. Beszéltek az esőről és Volkov úrról, a második emeleti szomszédról, aki az előző héten meghalt.
:12. Nyugodtan és dráma nélkül beszéltek róla, ahogyan azok az emberek halnak meg, akik teljesen leélték az életüket.
:13. Jelena elmesélte, hogy néha segített neki bevásárolni, amit Dmitri nem tudott, és ami mondott neki valamit Jelenáról, amit negyven év után sem tudott még.
:14. Ilyen beszélgetéseket folytattak, a mindennapi élet konkrét anyagából, anélkül hogy céljuk lett volna mélyebbre menni.
:15. Ezt egyesek felszínességnek tartják, Dmitri azonban a bizalom olyan formájának tartotta, amelynek már nem kell bizonyítania a mélységét, mert az régóta bizonyított.
:16. Jelena megkérdezte, olvas-e még, ő azt mondta, néha, Jelena pedig azt, hogy kevesebbet, mint régen.
:17. Ebben a három mondatban benne volt egy negyvenéves beszélgetés, amely pontosabb volt, mint sok hosszabb beszélgetés, amelyet más emberekkel folytatott.
:18. Amikor Jelena egy óra múlva felvette a kabátját, Dmitri azt mondta neki, hogy jöjjön hamarosan újra.
:19. Jelena azt mondta, igen, csináljuk így, annak az embernek a hangján, aki komolyan gondolja, anélkül hogy időpontot mondana.
:20. Régi barátságoknál ez ugyanazt jelenti, mint egy időpont, mert mindketten tudják, hogy igaz.
:21. Az ajtó becsukódott, és Dmitri hallotta Jelena lépteit a lépcsőházban, amíg már nem hallotta őket.
:22. A lakás ezután újra csendes lett, de egy beszélgetés utáni csenddel, amelynek más minősége van, mint az előtte lévő csendnek.
:23. Ez a csend melegebb volt és kevésbé üres.
:24. Leült az asztalhoz, meglátta Jelena félig teli csészéjét, megitta a saját hideg teáját, és arra gondolt, hogy a régi barátságokban van valami, ami az újakban nincs.
:25. Nem több mélység, hanem több történet, és a történet néha a legkönnyebb dolog, amit az ember hordozhat.
:26. Mert olyan régóta hordozza, hogy már nem érzi a súlyát.
:27. Felkapcsolta a villanyt, mert elkezdődött az este, és a lakás világosabb lett.
:28. Az eső tovább hullott, és ez jó volt.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A beszélgetés utáni csend. - Die Stille nach dem Gespräch.
:1. Dmitri húsz éve lakott egyedül a negyedik emeleti lakásban, amit nem tekintett hiánynak, mert az egyedüllét és a magány két különböző állapot. - Dmitri hatte die Wohnung im vierten Stock seit zwanzig Jahren allein bewohnt, was er nicht als Mangel betrachtete, weil Alleinsein und Einsamkeit zwei verschiedene Zustände sind.
:2. Kívülről ugyanolyannak látszanak, belülről azonban alapvetően különböznek, és Dmitri ismerte ezt a különbséget. - Die von außen gleich aussehen und von innen grundlegend verschieden sind, und weil er den Unterschied kannte.
:3. A könyvespolcok, amelyeket még a hetvenes években épített, még mindig ugyanazokon a falakon álltak, ugyanazokkal a könyvekkel. - Die Bücherregale, die er in den siebziger Jahren gebaut hatte, standen noch immer an denselben Wänden, mit denselben Büchern.
:4. Ezeknek a könyveknek a többségét elolvasta, és még emlékezett rájuk, amit elegendőnek tartott, akkor is, ha ritkábban nyitotta ki őket, mint régen. - Von diesen Büchern hatte er die meisten gelesen und erinnerte sich noch an sie, was er für ausreichend hielt, auch wenn er sie seltener aufschlug als früher.
:5. Reggel óta esett az eső az október türelmes kitartásával, Dmitri pedig az ablaknál ült a teájával, és a nedves utcát nézte. - Es regnete seit dem Morgen mit der geduldigen Beharrlichkeit des Oktobers, und Dmitri saß am Fenster mit seinem Tee und schaute auf die nasse Straße.
:6. Mert az eső az ablakot olyan másik hellyé teszi, ahonnan az ember látja a várost, anélkül hogy része lenne. - Weil Regen das Fenster zu einem anderen Ort macht, von dem aus man die Stadt sieht, ohne Teil von ihr zu sein.
:7. Jelena fél háromkor csengetett, anélkül hogy előtte telefonált volna, ami az ő szokása volt. - Jelena klingelte um halb drei, ohne vorher anzurufen, was ihre Art war.
:8. Dmitrit ez régebben néha zavarta, most viszont a régi barátságok egyik kellemesebb tulajdonságának tartotta, ezt a protokolltól való szabadságot. - Das hatte Dmitri früher manchmal störend gefunden, und er hielt es jetzt für eine der angenehmeren Eigenschaften alter Freundschaften, diese Freiheit vom Protokoll.
:9. Jelena magával hozta az utca hidegét, ő pedig segített neki a kabáttal, és friss teát készített, mert a régi kihűlt, anélkül hogy észrevette volna. - Sie brachte die Kälte der Straße mit, und er half ihr mit dem Mantel und machte neuen Tee, weil der alte kalt geworden war, ohne dass er es bemerkt hatte.
:10. Leültek a kerek asztalhoz, amely egy embernek túl nagy volt, kettőnek viszont pontosan megfelelő. - Sie setzten sich an den runden Tisch, der für eine Person zu groß und für zwei genau richtig war.
:11. Beszéltek az esőről és Volkov úrról, a második emeleti szomszédról, aki az előző héten meghalt. - Sie sprachen über den Regen, über Herrn Volkov, den Nachbarn aus dem zweiten Stock, der letzte Woche gestorben war.
:12. Nyugodtan és dráma nélkül beszéltek róla, ahogyan azok az emberek halnak meg, akik teljesen leélték az életüket. - Ruhig und ohne Drama, wie Menschen sterben, die ihr Leben vollständig gelebt haben.
:13. Jelena elmesélte, hogy néha segített neki bevásárolni, amit Dmitri nem tudott, és ami mondott neki valamit Jelenáról, amit negyven év után sem tudott még. - Jelena erzählte, dass sie ihm manchmal beim Einkaufen geholfen hatte, was Dmitri nicht gewusst hatte, was ihm etwas über Jelena sagte, das er nach vierzig Jahren noch nicht gewusst hatte.
:14. Ilyen beszélgetéseket folytattak, a mindennapi élet konkrét anyagából, anélkül hogy céljuk lett volna mélyebbre menni. - Das waren die Gespräche, die sie führten, aus dem konkreten Material des alltäglichen Lebens, ohne die Ambition, tiefer zu gehen.
:15. Ezt egyesek felszínességnek tartják, Dmitri azonban a bizalom olyan formájának tartotta, amelynek már nem kell bizonyítania a mélységét, mert az régóta bizonyított. - Das halten manche für Oberflächlichkeit, und Dmitri hielt es für eine Form von Vertrauen, das keine Tiefe mehr beweisen muss, weil es längst bewiesen ist.
:16. Jelena megkérdezte, olvas-e még, ő azt mondta, néha, Jelena pedig azt, hogy kevesebbet, mint régen. - Jelena fragte, ob er noch lese, und er sagte manchmal, und sie sagte weniger als früher.
:17. Ebben a három mondatban benne volt egy negyvenéves beszélgetés, amely pontosabb volt, mint sok hosszabb beszélgetés, amelyet más emberekkel folytatott. - In diesen drei Sätzen war eine Unterhaltung über vierzig Jahre, die präziser war als viele längere Gespräche, die er mit anderen Menschen geführt hatte.
:18. Amikor Jelena egy óra múlva felvette a kabátját, Dmitri azt mondta neki, hogy jöjjön hamarosan újra. - Als sie nach einer Stunde ihren Mantel anzog, sagte er, sie solle bald wiederkommen.
:19. Jelena azt mondta, igen, csináljuk így, annak az embernek a hangján, aki komolyan gondolja, anélkül hogy időpontot mondana. - Sie sagte ja, machen wir das, mit dem Ton von jemandem, der es meint, ohne einen Termin zu nennen.
:20. Régi barátságoknál ez ugyanazt jelenti, mint egy időpont, mert mindketten tudják, hogy igaz. - Bei alten Freundschaften bedeutet das dasselbe wie ein Termin, weil beide wissen, dass es stimmt.
:21. Az ajtó becsukódott, és Dmitri hallotta Jelena lépteit a lépcsőházban, amíg már nem hallotta őket. - Die Tür schloss sich, und er hörte ihre Schritte auf der Treppe, bis er sie nicht mehr hörte.
:22. A lakás ezután újra csendes lett, de egy beszélgetés utáni csenddel, amelynek más minősége van, mint az előtte lévő csendnek. - Dann war die Wohnung wieder still, aber mit der Stille nach einem Gespräch, die eine andere Qualität hat als die Stille davor.
:23. Ez a csend melegebb volt és kevésbé üres. - Sie war wärmer und weniger leer.
:24. Leült az asztalhoz, meglátta Jelena félig teli csészéjét, megitta a saját hideg teáját, és arra gondolt, hogy a régi barátságokban van valami, ami az újakban nincs. - Er setzte sich an den Tisch, sah Jelenas halbvolle Tasse, trank seinen eigenen kalten Tee, und dachte, dass alte Freundschaften etwas haben, das neue nicht haben.
:25. Nem több mélység, hanem több történet, és a történet néha a legkönnyebb dolog, amit az ember hordozhat. - Nicht mehr Tiefe, aber mehr Geschichte, und Geschichte ist manchmal das Leichteste, was man tragen kann.
:26. Mert olyan régóta hordozza, hogy már nem érzi a súlyát. - Weil man es so lange trägt, dass man das Gewicht nicht mehr spürt.
:27. Felkapcsolta a villanyt, mert elkezdődött az este, és a lakás világosabb lett. - Er machte das Licht an, weil der Abend begonnen hatte, und die Wohnung wurde heller.
:28. Az eső tovább hullott, és ez jó volt. - Der Regen fiel weiter, und das war gut.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Die Stille nach dem Gespräch.
:1. Dmitri hatte die Wohnung im vierten Stock seit zwanzig Jahren allein bewohnt, was er nicht als Mangel betrachtete, weil Alleinsein und Einsamkeit zwei verschiedene Zustände sind.
:2. Die von außen gleich aussehen und von innen grundlegend verschieden sind, und weil er den Unterschied kannte.
:3. Die Bücherregale, die er in den siebziger Jahren gebaut hatte, standen noch immer an denselben Wänden, mit denselben Büchern.
:4. Von diesen Büchern hatte er die meisten gelesen und erinnerte sich noch an sie, was er für ausreichend hielt, auch wenn er sie seltener aufschlug als früher.
:5. Es regnete seit dem Morgen mit der geduldigen Beharrlichkeit des Oktobers, und Dmitri saß am Fenster mit seinem Tee und schaute auf die nasse Straße.
:6. Weil Regen das Fenster zu einem anderen Ort macht, von dem aus man die Stadt sieht, ohne Teil von ihr zu sein.
:7. Jelena klingelte um halb drei, ohne vorher anzurufen, was ihre Art war.
:8. Das hatte Dmitri früher manchmal störend gefunden, und er hielt es jetzt für eine der angenehmeren Eigenschaften alter Freundschaften, diese Freiheit vom Protokoll.
:9. Sie brachte die Kälte der Straße mit, und er half ihr mit dem Mantel und machte neuen Tee, weil der alte kalt geworden war, ohne dass er es bemerkt hatte.
:10. Sie setzten sich an den runden Tisch, der für eine Person zu groß und für zwei genau richtig war.
:11. Sie sprachen über den Regen, über Herrn Volkov, den Nachbarn aus dem zweiten Stock, der letzte Woche gestorben war.
:12. Ruhig und ohne Drama, wie Menschen sterben, die ihr Leben vollständig gelebt haben.
:13. Jelena erzählte, dass sie ihm manchmal beim Einkaufen geholfen hatte, was Dmitri nicht gewusst hatte, was ihm etwas über Jelena sagte, das er nach vierzig Jahren noch nicht gewusst hatte.
:14. Das waren die Gespräche, die sie führten, aus dem konkreten Material des alltäglichen Lebens, ohne die Ambition, tiefer zu gehen.
:15. Das halten manche für Oberflächlichkeit, und Dmitri hielt es für eine Form von Vertrauen, das keine Tiefe mehr beweisen muss, weil es längst bewiesen ist.
:16. Jelena fragte, ob er noch lese, und er sagte manchmal, und sie sagte weniger als früher.
:17. In diesen drei Sätzen war eine Unterhaltung über vierzig Jahre, die präziser war als viele längere Gespräche, die er mit anderen Menschen geführt hatte.
:18. Als sie nach einer Stunde ihren Mantel anzog, sagte er, sie solle bald wiederkommen.
:19. Sie sagte ja, machen wir das, mit dem Ton von jemandem, der es meint, ohne einen Termin zu nennen.
:20. Bei alten Freundschaften bedeutet das dasselbe wie ein Termin, weil beide wissen, dass es stimmt.
:21. Die Tür schloss sich, und er hörte ihre Schritte auf der Treppe, bis er sie nicht mehr hörte.
:22. Dann war die Wohnung wieder still, aber mit der Stille nach einem Gespräch, die eine andere Qualität hat als die Stille davor.
:23. Sie war wärmer und weniger leer.
:24. Er setzte sich an den Tisch, sah Jelenas halbvolle Tasse, trank seinen eigenen kalten Tee, und dachte, dass alte Freundschaften etwas haben, das neue nicht haben.
:25. Nicht mehr Tiefe, aber mehr Geschichte, und Geschichte ist manchmal das Leichteste, was man tragen kann.
:26. Weil man es so lange trägt, dass man das Gewicht nicht mehr spürt.
:27. Er machte das Licht an, weil der Abend begonnen hatte, und die Wohnung wurde heller.
:28. Der Regen fiel weiter, und das war gut.
|}
=== 4 ===
:A félig teli csésze.
:1. Dmitri húsz éve lakott egyedül a negyedik emeleti lakásban, annak az embernek a nyugodt magától értetődésével, akinek az egyedüllét már nem igényel magyarázatot.
:2. Olyan teljesen az élete részévé vált, hogy már nem is érzékelte, ami nem veszteség volt, hanem megszokás.
:3. A megszokás pedig néha a legjobb, amit egy helyzetről mondani lehet.
:4. A könyvespolcok ugyanazokon a falakon álltak, mint a hetvenes évek óta, ugyanazokkal a könyvekkel.
:5. A legtöbbjüket elolvasta, és még emlékezett rájuk, amit elegendőnek tartott.
:6. Néha, amikor elment egy polc mellett, és meglátott egy címet, visszatért az olvasás emléke.
:7. Visszatért a hely, az idő és az akkori állapota, ami a jelenlét saját formája volt.
:8. Ehhez már nem kellettek a könyvek, csak a címek.
:9. Az októberi eső olyanná változtatta a várost, ami csendesebb volt a szokásosnál.
:10. Üres járdákkal és a nedves utca fényével, amelyet Dmitri az ablakból nézett.
:11. Olyan ember elengedett figyelmével nézte, aki nem keres semmit, és ezért látni tudja, ami ott van.
:12. Jelena bejelentés nélkül csengetett, ahogy szokott.
:13. Dmitrit ez régebben néha zavarta, most azonban a régi barátságok egyik jelének tekintette.
:14. A protokolltól való szabadság volt ez, amely akkor jön létre, ha két ember elég sokáig élt egymás mellett.
:15. Olyan sokáig, hogy a forma már nem helyettesíti a funkciót.
:16. Jelena magával hozta az utca hidegét, ő pedig segített neki a kabáttal, és új teát készített.
:17. A régi tea kihűlt, ők pedig leültek a szoba közepén álló kerek asztalhoz.
:18. Az asztal egy embernek túl nagy volt, kettőnek pontosan megfelelő, amit Dmitri néha gondolt, de soha nem mondott.
:19. Beszéltek az esőről és Volkov úrról, a második emeleti szomszédról, aki a múlt héten halt meg.
:20. Nyugodtan és a halálnak néha adott súly nélkül beszéltek róla, mert Volkov teljesen leélt egy régi életet.
:21. Ez a legjobb lezárás, amelyet egy élet kaphat, és a gyász meg a tisztelet nem zárják ki egymást.
:22. Néha ugyanaz a gesztus mindkettő.
:23. Jelena elmesélte, hogy néha segített neki bevásárolni, amit Dmitri nem tudott.
:24. Ez a nem tudás mondott neki valamit Jelenáról, ami negyven év után is új volt.
:25. Ez meglepte, mert azt hitte, ismeri őt.
:26. És mert az, ha negyven éve ismert ember még meg tud lepni, a meglepetés egyik legkellemesebb formája.
:27. A beszélgetéseik a mindennapok konkrét anyagából voltak, anélkül hogy mélyebbre akartak volna menni.
:28. Ezt egyesek felszínességnek tartják, pedig valójában olyan barátság jele, amelynek már nem kell mélységet bizonyítania.
:29. Mert a mélység már rég bizonyított, ezért könnyű lehet anélkül, hogy sekély volna.
:30. Jelena megkérdezte, olvas-e még, ő azt mondta, néha, mire Jelena azt mondta, kevesebbet, mint régen.
:31. Ebben a rövid cserében benne volt egy negyvenéves beszélgetés, pontosabban, mint sok hosszabb beszélgetésben.
:32. Mert a régi barátok megtanulták, hogy kevés szó néha többet hordoz, mint sok.
:33. Amikor Jelena felvette a kabátját, Dmitri azt mondta neki, jöjjön hamarosan újra.
:34. Jelena azt mondta, igen, csináljuk így, dátum nélkül, annak az embernek a hangján, aki komolyan gondolja.
:35. Régi barátságoknál ez ugyanazt jelenti, mint egy dátum, mert mindketten tudják, hogy igaz.
:36. Az ebben való bizalom olyan biztonság, amelyet naptár nem tud helyettesíteni.
:37. Az ajtó becsukódott, és Dmitri hallotta a lépteit a lépcsőn, amíg már nem hallotta őket.
:38. Aztán a lakás újra csendes lett, de a beszélgetés utáni csenddel.
:39. Ez melegebb és kevésbé üres volt, mint az előtte lévő csend, mert a beszélgetések hagynak valamit maguk után.
:40. Akkor is, ha az ember nem tudja pontosan megmondani, mit.
:41. Megitta a hideg teáját, Jelena félig teli csészéjét nézte, és arra gondolt, hogy a régi barátságoknak saját minőségük van.
:42. Olyan minőségük, amelyet újként nem lehet előállítani, mert idő kell hozzá.
:43. Az idő az egyetlen dolog, amelyet nem lehet utánozni, ami nyugtató gondolat, ha az embernek elég van belőle.
:44. Felkapcsolta a villanyt, mert elkezdődött az este, és a lakás világosabb lett.
:45. Odakint tovább esett az eső, és ez jó volt, több pedig erre az estére nem kellett.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A félig teli csésze. - Die halbvolle Tasse.
:1. Dmitri húsz éve lakott egyedül a negyedik emeleti lakásban, annak az embernek a nyugodt magától értetődésével, akinek az egyedüllét már nem igényel magyarázatot. - Dmitri hatte die Wohnung im vierten Stock seit zwanzig Jahren allein bewohnt, mit der ruhigen Selbstverständlichkeit von jemandem, für den Alleinsein aufgehört hat, ein Zustand zu sein, der kommentiert werden muss.
:2. Olyan teljesen az élete részévé vált, hogy már nem is érzékelte, ami nem veszteség volt, hanem megszokás. - Weil er so vollständig Teil des Lebens geworden ist, dass er aufgehört hat, wahrgenommen zu werden, was kein Verlust ist, sondern Eingewöhnung.
:3. A megszokás pedig néha a legjobb, amit egy helyzetről mondani lehet. - Und Eingewöhnung ist manchmal das Beste, was man über eine Situation sagen kann.
:4. A könyvespolcok ugyanazokon a falakon álltak, mint a hetvenes évek óta, ugyanazokkal a könyvekkel. - Die Bücherregale standen an denselben Wänden wie seit den siebziger Jahren, mit denselben Büchern.
:5. A legtöbbjüket elolvasta, és még emlékezett rájuk, amit elegendőnek tartott. - Von denen er die meisten gelesen hatte und an die er sich noch erinnerte, was er für ausreichend hielt.
:6. Néha, amikor elment egy polc mellett, és meglátott egy címet, visszatért az olvasás emléke. - Manchmal, wenn er an einem Regal vorbeiging und einen Titel sah, kam die Erinnerung an das Lesen zurück.
:7. Visszatért a hely, az idő és az akkori állapota, ami a jelenlét saját formája volt. - An den Ort und die Zeit und den Zustand, in dem er gewesen war, was eine eigene Form von Gegenwart ist.
:8. Ehhez már nem kellettek a könyvek, csak a címek. - Die keine Bücher mehr braucht, nur die Titel.
:9. Az októberi eső olyanná változtatta a várost, ami csendesebb volt a szokásosnál. - Der Oktoberregen hatte die Stadt in etwas verwandelt, das ruhiger war als sonst.
:10. Üres járdákkal és a nedves utca fényével, amelyet Dmitri az ablakból nézett. - Mit den leeren Bürgersteigen und dem Glanz der nassen Straße, und Dmitri saß am Fenster und schaute auf dieses veränderte Bild.
:11. Olyan ember elengedett figyelmével nézte, aki nem keres semmit, és ezért látni tudja, ami ott van. - Mit der entspannten Aufmerksamkeit von jemandem, der nichts sucht und deswegen sehen kann, was da ist.
:12. Jelena bejelentés nélkül csengetett, ahogy szokott. - Jelena klingelte ohne Ankündigung, was ihre Art war.
:13. Dmitrit ez régebben néha zavarta, most azonban a régi barátságok egyik jelének tekintette. - Das hatte Dmitri früher manchmal störend gefunden und was er jetzt als eines der Zeichen betrachtete, die alte Freundschaften von jüngeren unterscheiden.
:14. A protokolltól való szabadság volt ez, amely akkor jön létre, ha két ember elég sokáig élt egymás mellett. - Diese Freiheit vom Protokoll, die entsteht, wenn zwei Menschen so lange genug miteinander gelebt haben.
:15. Olyan sokáig, hogy a forma már nem helyettesíti a funkciót. - Dass die Form aufgehört hat, die Funktion zu ersetzen.
:16. Jelena magával hozta az utca hidegét, ő pedig segített neki a kabáttal, és új teát készített. - Sie brachte die Kälte der Straße mit, er half ihr mit dem Mantel, machte neuen Tee.
:17. A régi tea kihűlt, ők pedig leültek a szoba közepén álló kerek asztalhoz. - Weil der alte kalt geworden war, und sie setzten sich an den runden Tisch in der Mitte des Zimmers.
:18. Az asztal egy embernek túl nagy volt, kettőnek pontosan megfelelő, amit Dmitri néha gondolt, de soha nem mondott. - Der für eine Person zu groß und für zwei genau richtig war, was Dmitri manchmal dachte und nie sagte.
:19. Beszéltek az esőről és Volkov úrról, a második emeleti szomszédról, aki a múlt héten halt meg. - Sie sprachen über den Regen, über Herrn Volkov, den Nachbarn aus dem zweiten Stock, der letzte Woche gestorben war.
:20. Nyugodtan és a halálnak néha adott súly nélkül beszéltek róla, mert Volkov teljesen leélt egy régi életet. - Ruhig und ohne die Schwere, die dem Tod manchmal gegeben wird, weil Volkov ein altes Leben vollständig gelebt hatte.
:21. Ez a legjobb lezárás, amelyet egy élet kaphat, és a gyász meg a tisztelet nem zárják ki egymást. - Was der beste Abschluss ist, den ein Leben haben kann, und weil Trauer und Respekt sich nicht ausschließen.
:22. Néha ugyanaz a gesztus mindkettő. - Sondern manchmal dieselbe Geste sind.
:23. Jelena elmesélte, hogy néha segített neki bevásárolni, amit Dmitri nem tudott. - Jelena erzählte, dass sie ihm manchmal beim Einkaufen geholfen hatte, was Dmitri nicht gewusst hatte.
:24. Ez a nem tudás mondott neki valamit Jelenáról, ami negyven év után is új volt. - Und dieses Nicht-Gewusst-Haben sagte ihm etwas über Jelena, das nach vierzig Jahren noch neu war.
:25. Ez meglepte, mert azt hitte, ismeri őt. - Was ihn überraschte, weil er gedacht hatte, dass er sie kannte.
:26. És mert az, ha negyven éve ismert ember még meg tud lepni, a meglepetés egyik legkellemesebb formája. - Und weil das Überraschtwerden von jemandem, den man seit vierzig Jahren kennt, eine der angenehmsten Formen von Überraschung ist.
:27. A beszélgetéseik a mindennapok konkrét anyagából voltak, anélkül hogy mélyebbre akartak volna menni. - Die Gespräche, die sie führten, waren aus dem konkreten Material des Alltags, ohne die Ambition, tiefer zu gehen.
:28. Ezt egyesek felszínességnek tartják, pedig valójában olyan barátság jele, amelynek már nem kell mélységet bizonyítania. - Was manche für Oberflächlichkeit halten und was in Wirklichkeit das Zeichen einer Freundschaft ist, die keine Tiefe mehr beweisen muss.
:29. Mert a mélység már rég bizonyított, ezért könnyű lehet anélkül, hogy sekély volna. - Weil sie längst bewiesen ist, und die deswegen leicht sein kann, ohne flach zu sein.
:30. Jelena megkérdezte, olvas-e még, ő azt mondta, néha, mire Jelena azt mondta, kevesebbet, mint régen. - Jelena fragte, ob er noch lese, er sagte manchmal, sie sagte weniger als früher.
:31. Ebben a rövid cserében benne volt egy negyvenéves beszélgetés, pontosabban, mint sok hosszabb beszélgetésben. - In diesem kurzen Austausch war eine Unterhaltung über vierzig Jahre, die präziser war als viele längere.
:32. Mert a régi barátok megtanulták, hogy kevés szó néha többet hordoz, mint sok. - Weil alte Freunde gelernt haben, dass wenige Worte manchmal mehr tragen als viele.
:33. Amikor Jelena felvette a kabátját, Dmitri azt mondta neki, jöjjön hamarosan újra. - Als sie ihren Mantel nahm, sagte er, sie solle bald wiederkommen.
:34. Jelena azt mondta, igen, csináljuk így, dátum nélkül, annak az embernek a hangján, aki komolyan gondolja. - Und sie sagte ja, machen wir das, ohne Datum, mit dem Ton von jemandem, der es meint.
:35. Régi barátságoknál ez ugyanazt jelenti, mint egy dátum, mert mindketten tudják, hogy igaz. - Was bei alten Freundschaften dasselbe bedeutet wie ein Datum, weil beide wissen, dass es stimmt.
:36. Az ebben való bizalom olyan biztonság, amelyet naptár nem tud helyettesíteni. - Und weil das Vertrauen darauf eine Form von Sicherheit ist, die kein Kalender ersetzen kann.
:37. Az ajtó becsukódott, és Dmitri hallotta a lépteit a lépcsőn, amíg már nem hallotta őket. - Die Tür schloss sich, er hörte ihre Schritte auf der Treppe, bis er sie nicht mehr hörte.
:38. Aztán a lakás újra csendes lett, de a beszélgetés utáni csenddel. - Und dann war die Wohnung wieder still, aber mit der Stille nach einem Gespräch.
:39. Ez melegebb és kevésbé üres volt, mint az előtte lévő csend, mert a beszélgetések hagynak valamit maguk után. - Die wärmer ist und weniger leer als die Stille davor, weil Gespräche etwas hinterlassen.
:40. Akkor is, ha az ember nem tudja pontosan megmondani, mit. - Auch wenn man nicht sagen kann, was genau.
:41. Megitta a hideg teáját, Jelena félig teli csészéjét nézte, és arra gondolt, hogy a régi barátságoknak saját minőségük van. - Er trank seinen kalten Tee, schaute auf Jelenas halbvolle Tasse, und dachte, dass alte Freundschaften eine Qualität haben.
:42. Olyan minőségük, amelyet újként nem lehet előállítani, mert idő kell hozzá. - Die neu nicht hergestellt werden kann, weil sie Zeit braucht.
:43. Az idő az egyetlen dolog, amelyet nem lehet utánozni, ami nyugtató gondolat, ha az embernek elég van belőle. - Und dass Zeit das Einzige ist, das man nicht nachmachen kann, was ein beruhigender Gedanke ist, wenn man genug davon hat.
:44. Felkapcsolta a villanyt, mert elkezdődött az este, és a lakás világosabb lett. - Er machte das Licht an, weil der Abend begonnen hatte, und die Wohnung wurde heller.
:45. Odakint tovább esett az eső, és ez jó volt, több pedig erre az estére nem kellett. - Draußen regnete es weiter, und das war gut, und mehr war für diesen Abend nicht nötig.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Die halbvolle Tasse.
:1. Dmitri hatte die Wohnung im vierten Stock seit zwanzig Jahren allein bewohnt, mit der ruhigen Selbstverständlichkeit von jemandem, für den Alleinsein aufgehört hat, ein Zustand zu sein, der kommentiert werden muss.
:2. Weil er so vollständig Teil des Lebens geworden ist, dass er aufgehört hat, wahrgenommen zu werden, was kein Verlust ist, sondern Eingewöhnung.
:3. Und Eingewöhnung ist manchmal das Beste, was man über eine Situation sagen kann.
:4. Die Bücherregale standen an denselben Wänden wie seit den siebziger Jahren, mit denselben Büchern.
:5. Von denen er die meisten gelesen hatte und an die er sich noch erinnerte, was er für ausreichend hielt.
:6. Manchmal, wenn er an einem Regal vorbeiging und einen Titel sah, kam die Erinnerung an das Lesen zurück.
:7. An den Ort und die Zeit und den Zustand, in dem er gewesen war, was eine eigene Form von Gegenwart ist.
:8. Die keine Bücher mehr braucht, nur die Titel.
:9. Der Oktoberregen hatte die Stadt in etwas verwandelt, das ruhiger war als sonst.
:10. Mit den leeren Bürgersteigen und dem Glanz der nassen Straße, und Dmitri saß am Fenster und schaute auf dieses veränderte Bild.
:11. Mit der entspannten Aufmerksamkeit von jemandem, der nichts sucht und deswegen sehen kann, was da ist.
:12. Jelena klingelte ohne Ankündigung, was ihre Art war.
:13. Das hatte Dmitri früher manchmal störend gefunden und was er jetzt als eines der Zeichen betrachtete, die alte Freundschaften von jüngeren unterscheiden.
:14. Diese Freiheit vom Protokoll, die entsteht, wenn zwei Menschen so lange genug miteinander gelebt haben.
:15. Dass die Form aufgehört hat, die Funktion zu ersetzen.
:16. Sie brachte die Kälte der Straße mit, er half ihr mit dem Mantel, machte neuen Tee.
:17. Weil der alte kalt geworden war, und sie setzten sich an den runden Tisch in der Mitte des Zimmers.
:18. Der für eine Person zu groß und für zwei genau richtig war, was Dmitri manchmal dachte und nie sagte.
:19. Sie sprachen über den Regen, über Herrn Volkov, den Nachbarn aus dem zweiten Stock, der letzte Woche gestorben war.
:20. Ruhig und ohne die Schwere, die dem Tod manchmal gegeben wird, weil Volkov ein altes Leben vollständig gelebt hatte.
:21. Was der beste Abschluss ist, den ein Leben haben kann, und weil Trauer und Respekt sich nicht ausschließen.
:22. Sondern manchmal dieselbe Geste sind.
:23. Jelena erzählte, dass sie ihm manchmal beim Einkaufen geholfen hatte, was Dmitri nicht gewusst hatte.
:24. Und dieses Nicht-Gewusst-Haben sagte ihm etwas über Jelena, das nach vierzig Jahren noch neu war.
:25. Was ihn überraschte, weil er gedacht hatte, dass er sie kannte.
:26. Und weil das Überraschtwerden von jemandem, den man seit vierzig Jahren kennt, eine der angenehmsten Formen von Überraschung ist.
:27. Die Gespräche, die sie führten, waren aus dem konkreten Material des Alltags, ohne die Ambition, tiefer zu gehen.
:28. Was manche für Oberflächlichkeit halten und was in Wirklichkeit das Zeichen einer Freundschaft ist, die keine Tiefe mehr beweisen muss.
:29. Weil sie längst bewiesen ist, und die deswegen leicht sein kann, ohne flach zu sein.
:30. Jelena fragte, ob er noch lese, er sagte manchmal, sie sagte weniger als früher.
:31. In diesem kurzen Austausch war eine Unterhaltung über vierzig Jahre, die präziser war als viele längere.
:32. Weil alte Freunde gelernt haben, dass wenige Worte manchmal mehr tragen als viele.
:33. Als sie ihren Mantel nahm, sagte er, sie solle bald wiederkommen.
:34. Und sie sagte ja, machen wir das, ohne Datum, mit dem Ton von jemandem, der es meint.
:35. Was bei alten Freundschaften dasselbe bedeutet wie ein Datum, weil beide wissen, dass es stimmt.
:36. Und weil das Vertrauen darauf eine Form von Sicherheit ist, die kein Kalender ersetzen kann.
:37. Die Tür schloss sich, er hörte ihre Schritte auf der Treppe, bis er sie nicht mehr hörte.
:38. Und dann war die Wohnung wieder still, aber mit der Stille nach einem Gespräch.
:39. Die wärmer ist und weniger leer als die Stille davor, weil Gespräche etwas hinterlassen.
:40. Auch wenn man nicht sagen kann, was genau.
:41. Er trank seinen kalten Tee, schaute auf Jelenas halbvolle Tasse, und dachte, dass alte Freundschaften eine Qualität haben.
:42. Die neu nicht hergestellt werden kann, weil sie Zeit braucht.
:43. Und dass Zeit das Einzige ist, das man nicht nachmachen kann, was ein beruhigender Gedanke ist, wenn man genug davon hat.
:44. Er machte das Licht an, weil der Abend begonnen hatte, und die Wohnung wurde heller.
:45. Draußen regnete es weiter, und das war gut, und mehr war für diesen Abend nicht nötig.
|}
=== 5 ===
:A régi barátságok ideje.
:1. Dmitri húsz éve lakott egyedül a negyedik emeleti lakásban, annak az embernek a nyugodt magától értetődésével, akinek egy állapotot már nem kell kommentálnia, mert annyira teljesen az élete részévé vált, hogy megszűnt észrevenni.
:2. Ez nem veszteség volt, hanem a megszokás legmélyebb formája, és a megszokás néha a legőszintébb dolog, amit egy életformáról mondani lehet, mert már nincs szüksége igazolásra.
:3. A könyvespolcok ugyanazokon a falakon álltak, mint a hetvenes évek óta, ugyanazokkal a könyvekkel, amelyeknek a többségét elolvasta, és amelyekre még emlékezett, amit elegendőnek tartott.
:4. Néha, amikor meglátott egy címet, nem a tartalom emléke tért vissza, hanem az olvasás állapota, a hely és az idő, valamint az az ember, aki akkor volt, ami a jelenlét saját formája.
:5. Ez a jelenlét nem igényel ismétlést ahhoz, hogy valódi legyen.
:6. Az októberi eső olyasmivé változtatta a várost, ami csendesebb volt a megszokott állapotánál, üres járdákkal és a nedves utca fényével.
:7. Dmitri az ablaknál ült, és ezt a megváltozott képet olyan ember nyitott figyelmével nézte, aki nem keres semmit, ami feltétele annak, hogy az ember azt lássa, ami ott van.
:8. És hogy ne változtassa azonnal valami mássá.
:9. Jelena bejelentés nélkül csengetett, ami az ő szokása volt, és amit Dmitri régebben néha zavarónak talált, most viszont a régi barátságok egyik csalhatatlan jelének tekintett.
:10. Ez a protokolltól való szabadság akkor jön létre, amikor két ember elég hosszú ideig élt egymás mellett ahhoz, hogy a forma már ne helyettesítse a funkciót.
:11. És a forma már csak akkor jelenik meg, amikor valóban szükség van rá.
:12. Jelena magával hozta az utca hidegét, Dmitri segített neki a kabáttal, majd friss teát készített, mert a régi kihűlt anélkül, hogy észrevette volna.
:13. Leültek a szoba közepén álló kerek asztalhoz, amely egy embernek túl nagy volt, kettőnek viszont pontosan megfelelő, amit Dmitri néha gondolt, de soha nem mondott ki.
:14. Mert bizonyos megfigyelések azáltal őrzik meg az értéküket, hogy az ember megtartja őket magának.
:15. Beszéltek az esőről és Volkov úrról, a második emeleti szomszédról, aki az előző héten halt meg, nyugodtan és anélkül a színpadias súly nélkül, amelyet a halálnak néha adnak.
:16. Volkov hosszú életet élt végig, ami a legjobb lezárás, amelyet egy élet kaphat, és a gyász meg a tisztelet nem zárják ki egymást, hanem néha ugyanaz a csendes gesztus.
:17. Jelena elmesélte, hogy néha segített neki bevásárolni, amit Dmitri nem tudott, és ez a nem tudás annak a felfedezésnek a sajátos minőségét hordozta, amelyet hosszú idő után teszünk valakiről.
:18. Olyan emberekről, akikről azt hisszük, ismerjük őket; ilyenkor a kép nem kijavul, hanem kiegészül, és megmutatja, hogy az emberek összetettebbek a róluk vezetett változatainknál.
:19. Akkor is így van ez, ha ezek a változatok jók.
:20. A beszélgetéseik a mindennapok konkrét anyagából épültek, anélkül hogy mélyebbre akartak volna menni, amit egyesek felszínességnek tartanak.
:21. Valójában azonban ez annak a barátságnak a jele, amelynek már nem kell bizonyítania a mélységét, mert már bizonyított, és ezért könnyű lehet anélkül, hogy sekély volna.
:22. Ez a különbség aközött a barátság között, amely még akar valamit, és aközött, amely már az, ami.
:23. Jelena megkérdezte, olvas-e még, ő azt mondta, néha, Jelena pedig azt, hogy kevesebbet, mint régen, és ebben a rövid váltásban több volt, mint sok hosszabb beszélgetésben.
:24. Mert a régi barátok megtanulták, hogy a rövidség nem rövidítés, hanem lepárlás, azoknak az éveknek az eredménye, amelyekben a fölösleges eltűnt, és csak az maradt, ami tart.
:25. Amikor Jelena felvette a kabátját, Dmitri azt mondta neki, jöjjön hamarosan újra, ő pedig azt mondta, igen, csináljuk így, dátum nélkül.
:26. Régi barátságoknál ez a legmegbízhatóbb forma, mert megállapodás helyett bizalmon alapul, és az ilyen bizalomnak olyan anyaga van, amelyet semmilyen naptár nem pótolhat.
:27. Abban mutatkozik meg, hogy az ember tudja: a másik komolyan gondolja, anélkül hogy bizonyítania kellene.
:28. Az ajtó azzal a halk, ismerős hanggal csukódott be, amellyel az ember sokszor hallotta már becsukódni, és Dmitri hallotta Jelena lépteit a lépcsőn.
:29. Hallotta őket, amíg fel nem oldódtak a ház csendjében, és akkor a lakás újra csendes lett, de ez már a beszélgetés utáni csend volt.
:30. Ennek más volt a textúrája, mint az előtte lévő csendnek: melegebb és lakottabb, mert a beszélgetések hagynak maguk után valamit, aminek nincs szava, de érezhető.
:31. Megitta a hideg teáját, Jelena félig teli csészéjét nézte, és arra gondolt, hogy a régi barátságoknak olyan minőségük van, amelyet nem lehet előállítani, mert idő kell hozzá.
:32. Az idő az egyetlen dolog, amelyet nem lehet utánozni, ami megnyugtató gondolat, ha az embernek elég volt belőle ahhoz, hogy valamit kezdjen vele.
:33. Felkapcsolta a villanyt, a lakás világosabb lett, az eső tovább hullott, egyenletesen és szándék nélkül.
:34. Az este elkezdődött azoknak az estéknek a csendes megbízhatóságával, amelyek nem adnak ígéretet és nem mondanak ítéletet, hanem egyszerűen megérkeznek.
:35. És ez néha elég.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A régi barátságok ideje. - Die Zeit alter Freundschaften.
:1. Dmitri húsz éve lakott egyedül a negyedik emeleti lakásban, annak az embernek a nyugodt magától értetődésével, akinek egy állapotot már nem kell kommentálnia, mert annyira teljesen az élete részévé vált, hogy megszűnt észrevenni. - Dmitri hatte die Wohnung im vierten Stock seit zwanzig Jahren allein bewohnt, mit der ruhigen Selbstverständlichkeit von jemandem, für den ein Zustand aufgehört hat, kommentiert zu werden, weil er so vollständig Teil des Lebens geworden ist, dass er aufgehört hat, wahrgenommen zu werden.
:2. Ez nem veszteség volt, hanem a megszokás legmélyebb formája, és a megszokás néha a legőszintébb dolog, amit egy életformáról mondani lehet, mert már nincs szüksége igazolásra. - Das war kein Verlust, sondern die tiefste Form von Eingewöhnung, und Eingewöhnung ist manchmal das Ehrlichste, was man über eine Lebensform sagen kann, weil sie keine Rechtfertigung mehr braucht.
:3. A könyvespolcok ugyanazokon a falakon álltak, mint a hetvenes évek óta, ugyanazokkal a könyvekkel, amelyeknek a többségét elolvasta, és amelyekre még emlékezett, amit elegendőnek tartott. - Die Bücherregale standen an denselben Wänden wie seit den siebziger Jahren, mit denselben Büchern, von denen er die meisten gelesen hatte und an die er sich erinnerte, was er für ausreichend hielt.
:4. Néha, amikor meglátott egy címet, nem a tartalom emléke tért vissza, hanem az olvasás állapota, a hely és az idő, valamint az az ember, aki akkor volt, ami a jelenlét saját formája. - Manchmal, wenn er einen Titel sah, kam die Erinnerung nicht an den Inhalt, sondern an den Zustand des Lesens, an den Ort und die Zeit und die Person, die er damals gewesen war, was eine eigene Form von Gegenwart ist.
:5. Ez a jelenlét nem igényel ismétlést ahhoz, hogy valódi legyen. - Diese Gegenwart braucht keine Wiederholung, um wirklich zu sein.
:6. Az októberi eső olyasmivé változtatta a várost, ami csendesebb volt a megszokott állapotánál, üres járdákkal és a nedves utca fényével. - Der Oktoberregen hatte die Stadt in etwas verwandelt, das ruhiger war als sein Normalzustand, mit den leeren Bürgersteigen und dem Glanz der nassen Straße.
:7. Dmitri az ablaknál ült, és ezt a megváltozott képet olyan ember nyitott figyelmével nézte, aki nem keres semmit, ami feltétele annak, hogy az ember azt lássa, ami ott van. - Dmitri saß am Fenster und schaute auf dieses veränderte Bild mit der offenen Aufmerksamkeit von jemandem, der nichts sucht, was die Voraussetzung ist dafür, zu sehen, was da ist.
:8. És hogy ne változtassa azonnal valami mássá. - Ohne es sofort in etwas anderes zu verwandeln.
:9. Jelena bejelentés nélkül csengetett, ami az ő szokása volt, és amit Dmitri régebben néha zavarónak talált, most viszont a régi barátságok egyik csalhatatlan jelének tekintett. - Jelena klingelte ohne Ankündigung, was ihre Art war und was Dmitri früher manchmal störend gefunden hatte und was er jetzt als eines der untrüglichen Zeichen betrachtete, die alte Freundschaften von jüngeren unterscheiden.
:10. Ez a protokolltól való szabadság akkor jön létre, amikor két ember elég hosszú ideig élt egymás mellett ahhoz, hogy a forma már ne helyettesítse a funkciót. - Diese Freiheit vom Protokoll entsteht, wenn zwei Menschen so lange genug miteinander gelebt haben, dass die Form aufgehört hat, die Funktion zu ersetzen.
:11. És a forma már csak akkor jelenik meg, amikor valóban szükség van rá. - Und die Form erscheint nur noch dann, wenn sie wirklich gebraucht wird.
:12. Jelena magával hozta az utca hidegét, Dmitri segített neki a kabáttal, majd friss teát készített, mert a régi kihűlt anélkül, hogy észrevette volna. - Sie brachte die Kälte der Straße mit, er half ihr mit dem Mantel, machte neuen Tee, weil der alte kalt geworden war ohne sein Bemerken.
:13. Leültek a szoba közepén álló kerek asztalhoz, amely egy embernek túl nagy volt, kettőnek viszont pontosan megfelelő, amit Dmitri néha gondolt, de soha nem mondott ki. - Sie setzten sich an den runden Tisch, der für eine Person zu groß und für zwei genau richtig war, was Dmitri manchmal dachte und nie sagte.
:14. Mert bizonyos megfigyelések azáltal őrzik meg az értéküket, hogy az ember megtartja őket magának. - Weil manche Beobachtungen ihren Wert dadurch behalten, dass man sie für sich behält.
:15. Beszéltek az esőről és Volkov úrról, a második emeleti szomszédról, aki az előző héten halt meg, nyugodtan és anélkül a színpadias súly nélkül, amelyet a halálnak néha adnak. - Sie sprachen über den Regen, über Herrn Volkov, den Nachbarn aus dem zweiten Stock, der letzte Woche gestorben war, ruhig und ohne die performative Schwere, die dem Tod manchmal gegeben wird.
:16. Volkov hosszú életet élt végig, ami a legjobb lezárás, amelyet egy élet kaphat, és a gyász meg a tisztelet nem zárják ki egymást, hanem néha ugyanaz a csendes gesztus. - Volkov hatte ein langes Leben vollständig gelebt, was der beste Abschluss ist, den ein Leben haben kann, und Trauer und Respekt schließen sich nicht aus, sondern sind manchmal dieselbe stille Geste.
:17. Jelena elmesélte, hogy néha segített neki bevásárolni, amit Dmitri nem tudott, és ez a nem tudás annak a felfedezésnek a sajátos minőségét hordozta, amelyet hosszú idő után teszünk valakiről. - Jelena erzählte, dass sie ihm manchmal beim Einkaufen geholfen hatte, was Dmitri nicht gewusst hatte, und dieses Nicht-Gewusst-Haben hatte die spezifische Qualität von Entdeckungen, die man nach langer Zeit über Menschen macht.
:18. Olyan emberekről, akikről azt hisszük, ismerjük őket; ilyenkor a kép nem kijavul, hanem kiegészül, és megmutatja, hogy az emberek összetettebbek a róluk vezetett változatainknál. - Über Menschen, die man zu kennen glaubt; eine Verschiebung im Bild, die das Bild nicht korrigiert, sondern ergänzt, und die zeigt, dass Menschen komplexer sind als die Versionen, die wir von ihnen führen.
:19. Akkor is így van ez, ha ezek a változatok jók. - Auch wenn die Versionen gut sind.
:20. A beszélgetéseik a mindennapok konkrét anyagából épültek, anélkül hogy mélyebbre akartak volna menni, amit egyesek felszínességnek tartanak. - Die Gespräche, die sie führten, waren aus dem konkreten Material des Alltags, ohne die Ambition, tiefer zu gehen, was manche für Oberflächlichkeit halten.
:21. Valójában azonban ez annak a barátságnak a jele, amelynek már nem kell bizonyítania a mélységét, mert már bizonyított, és ezért könnyű lehet anélkül, hogy sekély volna. - In Wirklichkeit ist es das Zeichen einer Freundschaft, die keine Tiefe mehr beweisen muss, weil sie bewiesen ist, und die deswegen leicht sein kann, ohne flach zu sein.
:22. Ez a különbség aközött a barátság között, amely még akar valamit, és aközött, amely már az, ami. - Das ist der Unterschied zwischen einer Freundschaft, die noch etwas will, und einer, die bereits ist, was sie ist.
:23. Jelena megkérdezte, olvas-e még, ő azt mondta, néha, Jelena pedig azt, hogy kevesebbet, mint régen, és ebben a rövid váltásban több volt, mint sok hosszabb beszélgetésben. - Jelena fragte, ob er noch lese, er sagte manchmal, sie sagte weniger als früher, und in diesem kurzen Austausch lag mehr als in vielen längeren Gesprächen.
:24. Mert a régi barátok megtanulták, hogy a rövidség nem rövidítés, hanem lepárlás, azoknak az éveknek az eredménye, amelyekben a fölösleges eltűnt, és csak az maradt, ami tart. - Weil alte Freunde gelernt haben, dass Kürze keine Verkürzung ist, sondern Destillation, das Ergebnis von Jahren, in denen das Unnötige weggelassen wurde, bis das blieb, was trägt.
:25. Amikor Jelena felvette a kabátját, Dmitri azt mondta neki, jöjjön hamarosan újra, ő pedig azt mondta, igen, csináljuk így, dátum nélkül. - Als sie ihren Mantel nahm, sagte er, sie solle bald wiederkommen, und sie sagte ja, machen wir das, ohne Datum.
:26. Régi barátságoknál ez a legmegbízhatóbb forma, mert megállapodás helyett bizalmon alapul, és az ilyen bizalomnak olyan anyaga van, amelyet semmilyen naptár nem pótolhat. - Bei alten Freundschaften ist das das Verlässlichste, weil es auf Vertrauen basiert statt auf Vereinbarung, und weil Vertrauen dieser Art eine Substanz hat, die kein Kalender ersetzen kann.
:27. Abban mutatkozik meg, hogy az ember tudja: a másik komolyan gondolja, anélkül hogy bizonyítania kellene. - Sie zeigt sich darin, dass man weiß, der andere meint es, ohne dass er es beweisen muss.
:28. Az ajtó azzal a halk, ismerős hanggal csukódott be, amellyel az ember sokszor hallotta már becsukódni, és Dmitri hallotta Jelena lépteit a lépcsőn. - Die Tür schloss sich mit dem leisen, vertrauten Geräusch einer Tür, die man oft schließen gehört hat, und er hörte ihre Schritte auf der Treppe.
:29. Hallotta őket, amíg fel nem oldódtak a ház csendjében, és akkor a lakás újra csendes lett, de ez már a beszélgetés utáni csend volt. - Er hörte sie, bis sie sich in der Stille des Hauses auflösten, und dann war die Wohnung wieder still, aber mit der Stille nach einem Gespräch.
:30. Ennek más volt a textúrája, mint az előtte lévő csendnek: melegebb és lakottabb, mert a beszélgetések hagynak maguk után valamit, aminek nincs szava, de érezhető. - Sie hatte eine andere Textur als die Stille davor, wärmer und bewohnter, weil Gespräche etwas hinterlassen, das keine Worte hat, aber spürbar ist.
:31. Megitta a hideg teáját, Jelena félig teli csészéjét nézte, és arra gondolt, hogy a régi barátságoknak olyan minőségük van, amelyet nem lehet előállítani, mert idő kell hozzá. - Er trank seinen kalten Tee, schaute auf Jelenas halbvolle Tasse, und dachte, dass alte Freundschaften eine Qualität haben, die nicht hergestellt werden kann, weil sie Zeit braucht.
:32. Az idő az egyetlen dolog, amelyet nem lehet utánozni, ami megnyugtató gondolat, ha az embernek elég volt belőle ahhoz, hogy valamit kezdjen vele. - Zeit ist das Einzige, das man nicht nachmachen kann, was ein beruhigender Gedanke ist, wenn man genug davon hatte, um etwas daraus zu machen.
:33. Felkapcsolta a villanyt, a lakás világosabb lett, az eső tovább hullott, egyenletesen és szándék nélkül. - Er machte das Licht an, die Wohnung wurde heller, der Regen fiel weiter, gleichmäßig und ohne Absicht.
:34. Az este elkezdődött azoknak az estéknek a csendes megbízhatóságával, amelyek nem adnak ígéretet és nem mondanak ítéletet, hanem egyszerűen megérkeznek. - Der Abend begann mit der stillen Verlässlichkeit von Abenden, die kein Versprechen geben und kein Urteil, sondern einfach kommen.
:35. És ez néha elég. - Was manchmal genug ist.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Die Zeit alter Freundschaften.
:1. Dmitri hatte die Wohnung im vierten Stock seit zwanzig Jahren allein bewohnt, mit der ruhigen Selbstverständlichkeit von jemandem, für den ein Zustand aufgehört hat, kommentiert zu werden, weil er so vollständig Teil des Lebens geworden ist, dass er aufgehört hat, wahrgenommen zu werden.
:2. Das war kein Verlust, sondern die tiefste Form von Eingewöhnung, und Eingewöhnung ist manchmal das Ehrlichste, was man über eine Lebensform sagen kann, weil sie keine Rechtfertigung mehr braucht.
:3. Die Bücherregale standen an denselben Wänden wie seit den siebziger Jahren, mit denselben Büchern, von denen er die meisten gelesen hatte und an die er sich erinnerte, was er für ausreichend hielt.
:4. Manchmal, wenn er einen Titel sah, kam die Erinnerung nicht an den Inhalt, sondern an den Zustand des Lesens, an den Ort und die Zeit und die Person, die er damals gewesen war, was eine eigene Form von Gegenwart ist.
:5. Diese Gegenwart braucht keine Wiederholung, um wirklich zu sein.
:6. Der Oktoberregen hatte die Stadt in etwas verwandelt, das ruhiger war als sein Normalzustand, mit den leeren Bürgersteigen und dem Glanz der nassen Straße.
:7. Dmitri saß am Fenster und schaute auf dieses veränderte Bild mit der offenen Aufmerksamkeit von jemandem, der nichts sucht, was die Voraussetzung ist dafür, zu sehen, was da ist.
:8. Ohne es sofort in etwas anderes zu verwandeln.
:9. Jelena klingelte ohne Ankündigung, was ihre Art war und was Dmitri früher manchmal störend gefunden hatte und was er jetzt als eines der untrüglichen Zeichen betrachtete, die alte Freundschaften von jüngeren unterscheiden.
:10. Diese Freiheit vom Protokoll entsteht, wenn zwei Menschen so lange genug miteinander gelebt haben, dass die Form aufgehört hat, die Funktion zu ersetzen.
:11. Und die Form erscheint nur noch dann, wenn sie wirklich gebraucht wird.
:12. Sie brachte die Kälte der Straße mit, er half ihr mit dem Mantel, machte neuen Tee, weil der alte kalt geworden war ohne sein Bemerken.
:13. Sie setzten sich an den runden Tisch, der für eine Person zu groß und für zwei genau richtig war, was Dmitri manchmal dachte und nie sagte.
:14. Weil manche Beobachtungen ihren Wert dadurch behalten, dass man sie für sich behält.
:15. Sie sprachen über den Regen, über Herrn Volkov, den Nachbarn aus dem zweiten Stock, der letzte Woche gestorben war, ruhig und ohne die performative Schwere, die dem Tod manchmal gegeben wird.
:16. Volkov hatte ein langes Leben vollständig gelebt, was der beste Abschluss ist, den ein Leben haben kann, und Trauer und Respekt schließen sich nicht aus, sondern sind manchmal dieselbe stille Geste.
:17. Jelena erzählte, dass sie ihm manchmal beim Einkaufen geholfen hatte, was Dmitri nicht gewusst hatte, und dieses Nicht-Gewusst-Haben hatte die spezifische Qualität von Entdeckungen, die man nach langer Zeit über Menschen macht.
:18. Über Menschen, die man zu kennen glaubt; eine Verschiebung im Bild, die das Bild nicht korrigiert, sondern ergänzt, und die zeigt, dass Menschen komplexer sind als die Versionen, die wir von ihnen führen.
:19. Auch wenn die Versionen gut sind.
:20. Die Gespräche, die sie führten, waren aus dem konkreten Material des Alltags, ohne die Ambition, tiefer zu gehen, was manche für Oberflächlichkeit halten.
:21. In Wirklichkeit ist es das Zeichen einer Freundschaft, die keine Tiefe mehr beweisen muss, weil sie bewiesen ist, und die deswegen leicht sein kann, ohne flach zu sein.
:22. Das ist der Unterschied zwischen einer Freundschaft, die noch etwas will, und einer, die bereits ist, was sie ist.
:23. Jelena fragte, ob er noch lese, er sagte manchmal, sie sagte weniger als früher, und in diesem kurzen Austausch lag mehr als in vielen längeren Gesprächen.
:24. Weil alte Freunde gelernt haben, dass Kürze keine Verkürzung ist, sondern Destillation, das Ergebnis von Jahren, in denen das Unnötige weggelassen wurde, bis das blieb, was trägt.
:25. Als sie ihren Mantel nahm, sagte er, sie solle bald wiederkommen, und sie sagte ja, machen wir das, ohne Datum.
:26. Bei alten Freundschaften ist das das Verlässlichste, weil es auf Vertrauen basiert statt auf Vereinbarung, und weil Vertrauen dieser Art eine Substanz hat, die kein Kalender ersetzen kann.
:27. Sie zeigt sich darin, dass man weiß, der andere meint es, ohne dass er es beweisen muss.
:28. Die Tür schloss sich mit dem leisen, vertrauten Geräusch einer Tür, die man oft schließen gehört hat, und er hörte ihre Schritte auf der Treppe.
:29. Er hörte sie, bis sie sich in der Stille des Hauses auflösten, und dann war die Wohnung wieder still, aber mit der Stille nach einem Gespräch.
:30. Sie hatte eine andere Textur als die Stille davor, wärmer und bewohnter, weil Gespräche etwas hinterlassen, das keine Worte hat, aber spürbar ist.
:31. Er trank seinen kalten Tee, schaute auf Jelenas halbvolle Tasse, und dachte, dass alte Freundschaften eine Qualität haben, die nicht hergestellt werden kann, weil sie Zeit braucht.
:32. Zeit ist das Einzige, das man nicht nachmachen kann, was ein beruhigender Gedanke ist, wenn man genug davon hatte, um etwas daraus zu machen.
:33. Er machte das Licht an, die Wohnung wurde heller, der Regen fiel weiter, gleichmäßig und ohne Absicht.
:34. Der Abend begann mit der stillen Verlässlichkeit von Abenden, die kein Versprechen geben und kein Urteil, sondern einfach kommen.
:35. Was manchmal genug ist.
|}
== 30 ==
=== 1 ===
:Nikolai kertje.
:1. Nikolai hatvannégy éves, és egy kis faluban él, ahol van egy régi kertje.
:2. A kertet még a nagyapja ültette, és almafák állnak benne, amelyek már öregek és fáradtak.
:3. November van, a tél hamarosan megérkezik, Nikolai pedig minden nap dolgozik a kertben.
:4. Levágja a régi ágakat, összegereblyézi az elszáradt leveleket, és tudja, hogy hamarosan jön a fagy.
:5. Mégis tovább dolgozik, mert fontos neki a kert, és mert a kert a nagyapjától maradt rá.
:6. Egy reggelen köd van, és Nikolai éppen a kertben dolgozik, amikor meglát egy nőt a ködben.
:7. A nő közelebb jön, Nikolai pedig felismeri, mert Sofia az, aki ebből a faluból származik.
:8. Sofia sokáig távol volt, sok évet töltött a városban, most pedig újra itt van.
:9. Nikolai azt mondja: „Sofia? Te vagy az?”
:10. Sofia azt mondja: „Igen. Szervusz, Nikolai.”
:11. Egymásra néznek, és hosszú szünet következik, mielőtt Nikolai azt mondja, jöjjön be, teát készít.
:12. Bemmennek a konyhába, amely kicsi és meleg, és amelyben ég a kályha.
:13. Nikolai teát készít, aztán leülnek az öreg asztalhoz, amelyen repedések vannak.
:14. Nikolai megkérdezi, mióta van újra itt, Sofia pedig azt mondja, egy hete.
:15. Nikolai bólint, Sofia kinéz az ablakon, és azt mondja, hogy a szülői ház még áll.
:16. Nikolai azt mondja, igen, de munka kell hozzá, Sofia pedig azt mondja, tudja.
:17. Teát isznak, és csend van, de ez a csend rendben van, mert gyerekkoruk óta ismerik egymást.
:18. Sofia megkérdezi, dolgozik-e még a kertben, Nikolai pedig azt mondja, igen, minden nap.
:19. Sofia megkérdezi, novemberben is, Nikolai pedig elmosolyodik, és azt mondja, novemberben különösen.
:20. Sofia érti ezt, és azt mondja, az apja is így csinálta.
:21. Nikolai azt mondja, tudja, mert néha segített neki, Sofia pedig ránéz.
:22. Sofia azt mondja, ezt nem tudta, Nikolai pedig azt mondja, az apja sokat beszélt a kertjéről.
:23. Tovább isszák a teát, amely meleg és jó, miközben odakint köd és hideg van.
:24. A konyhában azonban meleg van, és ez a meleg most többet jelent, mint amit mondani kellene róla.
:25. Sofia megkérdezi, teremnek-e még almák, Nikolai pedig azt mondja, néhány terem, de nem sok.
:26. Azt is hozzáteszi, hogy amelyek még teremnek, azok nagyon jók, Sofia pedig aznap először elmosolyodik.
:27. Sofia azt mondja, ezt elhiszi neki, és a mondat egyszerűsége miatt igaznak hangzik.
:28. Egy óra múlva Sofia feláll, és azt mondja, mennie kell.
:29. Nikolai azt mondja, jöjjön vissza holnap, mert a kert szép a ködben.
:30. Sofia ránéz, és azt mondja, igen, talán, ami nem ígéret, de nem is elutasítás.
:31. Elmegy, Nikolai pedig a konyhában marad, és a két üres csészét nézi.
:32. Sofiára gondol, a kertre gondol, és a nagyapjára gondol, aki a kertet ültette.
:33. Lekapcsolja a villanyt, lefekszik, és tudja, hogy másnap reggel újra a kertben fog dolgozni.
:34. Ez így jó.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Nikolai kertje. - Nikolais Garten.
:1. Nikolai hatvannégy éves, és egy kis faluban él, ahol van egy régi kertje. - Nikolai ist 64 Jahre alt und wohnt in einem kleinen Dorf, wo er einen alten Garten hat.
:2. A kertet még a nagyapja ültette, és almafák állnak benne, amelyek már öregek és fáradtak. - Den Garten hat sein Großvater gepflanzt, und es gibt Apfelbäume darin, die alt und müde sind.
:3. November van, a tél hamarosan megérkezik, Nikolai pedig minden nap dolgozik a kertben. - Es ist November, der Winter kommt bald, und Nikolai arbeitet jeden Tag im Garten.
:4. Levágja a régi ágakat, összegereblyézi az elszáradt leveleket, és tudja, hogy hamarosan jön a fagy. - Er schneidet alte Äste ab, räumt alte Blätter auf, und er weiß, dass der Frost bald kommt.
:5. Mégis tovább dolgozik, mert fontos neki a kert, és mert a kert a nagyapjától maradt rá. - Aber er arbeitet trotzdem, weil ihm der Garten wichtig ist und weil der Garten von seinem Großvater kommt.
:6. Egy reggelen köd van, és Nikolai éppen a kertben dolgozik, amikor meglát egy nőt a ködben. - An einem Morgen ist Nebel, und Nikolai arbeitet im Garten, als er eine Frau im Nebel sieht.
:7. A nő közelebb jön, Nikolai pedig felismeri, mert Sofia az, aki ebből a faluból származik. - Die Frau kommt näher, und Nikolai erkennt sie, weil es Sofia ist, die aus diesem Dorf kommt.
:8. Sofia sokáig távol volt, sok évet töltött a városban, most pedig újra itt van. - Sofia war lange weg, viele Jahre in der Stadt, und jetzt ist sie wieder hier.
:9. Nikolai azt mondja: „Sofia? Te vagy az?” - Nikolai sagt: „Sofia? Bist du das?“
:10. Sofia azt mondja: „Igen. Szervusz, Nikolai.” - Sofia sagt: „Ja. Hallo Nikolai.“
:11. Egymásra néznek, és hosszú szünet következik, mielőtt Nikolai azt mondja, jöjjön be, teát készít. - Sie schauen sich an, und es ist eine lange Pause, bevor Nikolai sagt, sie solle reinkommen, er mache Tee.
:12. Bemmennek a konyhába, amely kicsi és meleg, és amelyben ég a kályha. - Sie gehen in die Küche, die klein und warm ist und in der der Ofen brennt.
:13. Nikolai teát készít, aztán leülnek az öreg asztalhoz, amelyen repedések vannak. - Nikolai macht Tee, und dann setzen sie sich an den alten Tisch, der Risse hat.
:14. Nikolai megkérdezi, mióta van újra itt, Sofia pedig azt mondja, egy hete. - Nikolai fragt, wie lange sie schon zurück ist, und Sofia sagt, seit einer Woche.
:15. Nikolai bólint, Sofia kinéz az ablakon, és azt mondja, hogy a szülői ház még áll. - Nikolai nickt, Sofia schaut aus dem Fenster, und sie sagt, dass das Elternhaus noch steht.
:16. Nikolai azt mondja, igen, de munka kell hozzá, Sofia pedig azt mondja, tudja. - Nikolai sagt, ja, aber es brauche Arbeit, und Sofia sagt, sie weiß es.
:17. Teát isznak, és csend van, de ez a csend rendben van, mert gyerekkoruk óta ismerik egymást. - Sie trinken Tee, und es ist still, aber die Stille ist in Ordnung, weil sie sich seit der Kindheit kennen.
:18. Sofia megkérdezi, dolgozik-e még a kertben, Nikolai pedig azt mondja, igen, minden nap. - Sofia fragt, ob er noch im Garten arbeitet, und Nikolai sagt, ja, jeden Tag.
:19. Sofia megkérdezi, novemberben is, Nikolai pedig elmosolyodik, és azt mondja, novemberben különösen. - Sofia fragt, im November auch, und Nikolai lächelt und sagt, im November besonders.
:20. Sofia érti ezt, és azt mondja, az apja is így csinálta. - Sofia versteht das und sagt, dass ihr Vater das auch so gemacht hat.
:21. Nikolai azt mondja, tudja, mert néha segített neki, Sofia pedig ránéz. - Nikolai sagt, er weiß es, weil er ihm manchmal geholfen hat, und Sofia schaut ihn an.
:22. Sofia azt mondja, ezt nem tudta, Nikolai pedig azt mondja, az apja sokat beszélt a kertjéről. - Sofia sagt, dass sie das nicht wusste, und Nikolai sagt, dass ihr Vater viel von seinem Garten gesprochen hat.
:23. Tovább isszák a teát, amely meleg és jó, miközben odakint köd és hideg van. - Sie trinken weiter den Tee, der warm und gut ist, während draußen Nebel und Kälte sind.
:24. A konyhában azonban meleg van, és ez a meleg most többet jelent, mint amit mondani kellene róla. - Aber in der Küche ist es warm, und diese Wärme bedeutet jetzt mehr, als man darüber sagen müsste.
:25. Sofia megkérdezi, teremnek-e még almák, Nikolai pedig azt mondja, néhány terem, de nem sok. - Sofia fragt, ob die Äpfel noch kommen, und Nikolai sagt, manche kommen, aber nicht viele.
:26. Azt is hozzáteszi, hogy amelyek még teremnek, azok nagyon jók, Sofia pedig aznap először elmosolyodik. - Er fügt hinzu, dass die, die noch kommen, sehr gut sind, und Sofia lächelt zum ersten Mal an diesem Tag.
:27. Sofia azt mondja, ezt elhiszi neki, és a mondat egyszerűsége miatt igaznak hangzik. - Sofia sagt, dass sie ihm das glaubt, und wegen der Einfachheit des Satzes klingt er wahr.
:28. Egy óra múlva Sofia feláll, és azt mondja, mennie kell. - Nach einer Stunde steht Sofia auf und sagt, dass sie gehen muss.
:29. Nikolai azt mondja, jöjjön vissza holnap, mert a kert szép a ködben. - Nikolai sagt, sie solle morgen wiederkommen, weil der Garten schön im Nebel ist.
:30. Sofia ránéz, és azt mondja, igen, talán, ami nem ígéret, de nem is elutasítás. - Sofia schaut ihn an und sagt, ja, vielleicht, was kein Versprechen ist, aber auch keine Ablehnung.
:31. Elmegy, Nikolai pedig a konyhában marad, és a két üres csészét nézi. - Sie geht, und Nikolai bleibt in der Küche und schaut auf die zwei leeren Tassen.
:32. Sofiára gondol, a kertre gondol, és a nagyapjára gondol, aki a kertet ültette. - Er denkt an Sofia, an den Garten und an seinen Großvater, der den Garten gepflanzt hat.
:33. Lekapcsolja a villanyt, lefekszik, és tudja, hogy másnap reggel újra a kertben fog dolgozni. - Er macht das Licht aus, geht ins Bett, und weiß, dass er morgen früh wieder im Garten arbeiten wird.
:34. Ez így jó. - Das ist gut so.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Nikolais Garten.
:1. Nikolai ist 64 Jahre alt und wohnt in einem kleinen Dorf, wo er einen alten Garten hat.
:2. Den Garten hat sein Großvater gepflanzt, und es gibt Apfelbäume darin, die alt und müde sind.
:3. Es ist November, der Winter kommt bald, und Nikolai arbeitet jeden Tag im Garten.
:4. Er schneidet alte Äste ab, räumt alte Blätter auf, und er weiß, dass der Frost bald kommt.
:5. Aber er arbeitet trotzdem, weil ihm der Garten wichtig ist und weil der Garten von seinem Großvater kommt.
:6. An einem Morgen ist Nebel, und Nikolai arbeitet im Garten, als er eine Frau im Nebel sieht.
:7. Die Frau kommt näher, und Nikolai erkennt sie, weil es Sofia ist, die aus diesem Dorf kommt.
:8. Sofia war lange weg, viele Jahre in der Stadt, und jetzt ist sie wieder hier.
:9. Nikolai sagt: „Sofia? Bist du das?“
:10. Sofia sagt: „Ja. Hallo Nikolai.“
:11. Sie schauen sich an, und es ist eine lange Pause, bevor Nikolai sagt, sie solle reinkommen, er mache Tee.
:12. Sie gehen in die Küche, die klein und warm ist und in der der Ofen brennt.
:13. Nikolai macht Tee, und dann setzen sie sich an den alten Tisch, der Risse hat.
:14. Nikolai fragt, wie lange sie schon zurück ist, und Sofia sagt, seit einer Woche.
:15. Nikolai nickt, Sofia schaut aus dem Fenster, und sie sagt, dass das Elternhaus noch steht.
:16. Nikolai sagt, ja, aber es brauche Arbeit, und Sofia sagt, sie weiß es.
:17. Sie trinken Tee, und es ist still, aber die Stille ist in Ordnung, weil sie sich seit der Kindheit kennen.
:18. Sofia fragt, ob er noch im Garten arbeitet, und Nikolai sagt, ja, jeden Tag.
:19. Sofia fragt, im November auch, und Nikolai lächelt und sagt, im November besonders.
:20. Sofia versteht das und sagt, dass ihr Vater das auch so gemacht hat.
:21. Nikolai sagt, er weiß es, weil er ihm manchmal geholfen hat, und Sofia schaut ihn an.
:22. Sofia sagt, dass sie das nicht wusste, und Nikolai sagt, dass ihr Vater viel von seinem Garten gesprochen hat.
:23. Sie trinken weiter den Tee, der warm und gut ist, während draußen Nebel und Kälte sind.
:24. Aber in der Küche ist es warm, und diese Wärme bedeutet jetzt mehr, als man darüber sagen müsste.
:25. Sofia fragt, ob die Äpfel noch kommen, und Nikolai sagt, manche kommen, aber nicht viele.
:26. Er fügt hinzu, dass die, die noch kommen, sehr gut sind, und Sofia lächelt zum ersten Mal an diesem Tag.
:27. Sofia sagt, dass sie ihm das glaubt, und wegen der Einfachheit des Satzes klingt er wahr.
:28. Nach einer Stunde steht Sofia auf und sagt, dass sie gehen muss.
:29. Nikolai sagt, sie solle morgen wiederkommen, weil der Garten schön im Nebel ist.
:30. Sofia schaut ihn an und sagt, ja, vielleicht, was kein Versprechen ist, aber auch keine Ablehnung.
:31. Sie geht, und Nikolai bleibt in der Küche und schaut auf die zwei leeren Tassen.
:32. Er denkt an Sofia, an den Garten und an seinen Großvater, der den Garten gepflanzt hat.
:33. Er macht das Licht aus, geht ins Bett, und weiß, dass er morgen früh wieder im Garten arbeiten wird.
:34. Das ist gut so.
|}
=== 2 ===
:A kert a ködben.
:1. Nikolai soha nem hagyta el a nagyapja kertjét, azokban az években sem, amikor a fák kevesebbet teremtek, és most sem, amikor a november elvitte az utolsó leveleket.
:2. Tudta, hogy a fagy két-három hét múlva megérkezik, talán korábban, de ez nem változtatott azon, hogy a kerthez tartozó munka még elvégzendő volt.
:3. Minden reggel kint dolgozott a régi szerszámokkal, amelyek még a nagyapjától maradtak rá.
:4. A munkának olyan nyugodt szabályossága volt, amelyet az ember már nem kérdőjelez meg, mert a kérdezés semmit sem változtat, az abbahagyás viszont nagyon sokat.
:5. A köd azon a reggelen korán jött, és maradt, ahogy a novemberi köd maradni szokott, sietség nélkül.
:6. Nikolai ágakat vágott, és maga körül hallgatta a falu csendjét, amely más volt, mint a város csendje: mélyebb, és azok nélkül a zajok nélkül, amelyek a városi csendet csak elfedik.
:7. Akkor látta meg Sofiát, amikor előlépett a ködből: először csak egy körvonal volt, aztán egy nő, aztán valaki, akit ismert.
:8. Szüksége volt egy pillanatra, mert sok év úgy változtatja meg az ember arcát, hogy előbb le kell fordítani, mielőtt az ember megérti.
:9. Tizenkét éve nem látták egymást, és az első, amit Sofia mondott, az ő neve volt, kérdésként.
:10. Az első, amit Nikolai mondott, az Sofia neve volt, válaszként, és ez volt a viszontlátás.
:11. Behívta a konyhába, mert odakint túl hideg volt egy hosszú beszélgetéshez.
:12. És mert azoknak az embereknek a beszélgetéseihez, akik régóta nem látták egymást, meleg kell: nem képletesen, hanem a kályha és a tea konkrét melege.
:13. Leültek a régi asztalhoz, amely repedezett volt, és abból az időből származott, amelyet mindketten még ismertek.
:14. Nikolai teát készített, a konyhában pedig ott volt a fa és az öreg kő illata, amely az ilyen házakban mindig jelen van.
:15. Sofia megkérdezte, dolgozik-e még a kertben, ő pedig azt mondta, igen, novemberben is, különösen novemberben.
:16. Amikor ezt mondta, Sofia úgy mosolygott, hogy látszott rajta: érti, mert az apja is pontosan így csinálta.
:17. Nikolai ezt tudta, mert néha segített az apjának, amit Sofia nem tudott.
:18. Ez a nem tudás kis ablakot nyitott a múltba, amelyen mindketten röviden benéztek, anélkül hogy sokat mondtak volna.
:19. Beszéltek a szülői házról, amelynek javításokra volt szüksége, és a faluról, amely megváltozott is, meg nem is.
:20. Apró, konkrét dolgokról beszéltek, a tea melegebb lett, aztán elfogyott, és a mondatok közötti csend nem volt kellemetlen.
:21. Ez olyan ember csendje volt, akinek az embernek nem kell állandóan bizonyítania valamit.
:22. Amikor Sofia felállt, Nikolai azt mondta neki, jöjjön vissza holnap, mert a kert szép a ködben.
:23. Ez különös meghívás volt, mégis a megfelelő, mert ezzel mondta el azt, amit mondani akart, anélkül hogy közvetlenül kimondta volna.
:24. Sofia röviden ránézett, és azt mondta, talán, ami ebben az összefüggésben több volt, mint egy talán.
:25. Nikolai a konyhában maradt, maga előtt a két üres csészével, és egy ideig az asztalt nézte.
:26. Aztán lekapcsolta a villanyt, lefeküdt, és másnap reggel újra kiment majd a kertbe, mint mindig.
:27. Csak most ennek volt egy kicsi, új oka is.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A kert a ködben. - Der Garten im Nebel.
:1. Nikolai soha nem hagyta el a nagyapja kertjét, azokban az években sem, amikor a fák kevesebbet teremtek, és most sem, amikor a november elvitte az utolsó leveleket. - Nikolai hatte den Garten seines Großvaters nie aufgegeben, auch nicht in den Jahren, in denen die Bäume weniger trugen, und auch nicht jetzt, wo der November die letzten Blätter geholt hatte.
:2. Tudta, hogy a fagy két-három hét múlva megérkezik, talán korábban, de ez nem változtatott azon, hogy a kerthez tartozó munka még elvégzendő volt. - Er wusste, dass der Frost in zwei, drei Wochen kommen würde, vielleicht früher, aber das änderte nichts daran, dass die Arbeit des Gartens noch zu tun war.
:3. Minden reggel kint dolgozott a régi szerszámokkal, amelyek még a nagyapjától maradtak rá. - Er arbeitete jeden Morgen draußen, mit dem alten Werkzeug, das noch von seinem Großvater stammte.
:4. A munkának olyan nyugodt szabályossága volt, amelyet az ember már nem kérdőjelez meg, mert a kérdezés semmit sem változtat, az abbahagyás viszont nagyon sokat. - Die Arbeit hatte die ruhige Regelmäßigkeit von etwas, das man nicht mehr hinterfragt, weil das Hinterfragen nichts verändert, aber das Aufhören sehr viel.
:5. A köd azon a reggelen korán jött, és maradt, ahogy a novemberi köd maradni szokott, sietség nélkül. - Der Nebel kam an diesem Morgen früh und blieb, wie Nebel im November bleibt, ohne Eile.
:6. Nikolai ágakat vágott, és maga körül hallgatta a falu csendjét, amely más volt, mint a város csendje: mélyebb, és azok nélkül a zajok nélkül, amelyek a városi csendet csak elfedik. - Nikolai schnitt Äste und hörte die Stille des Dorfes um sich herum, die anders war als die Stille der Stadt, tiefer und ohne die Geräusche, die Stille in der Stadt nur überdecken.
:7. Akkor látta meg Sofiát, amikor előlépett a ködből: először csak egy körvonal volt, aztán egy nő, aztán valaki, akit ismert. - Er sah Sofia, als sie aus dem Nebel kam, zuerst nur eine Silhouette, dann eine Frau, dann jemanden, den er kannte.
:8. Szüksége volt egy pillanatra, mert sok év úgy változtatja meg az ember arcát, hogy előbb le kell fordítani, mielőtt az ember megérti. - Er brauchte einen Moment, weil viele Jahre das Gesicht eines Menschen verändern auf eine Art, die man erst übersetzen muss, bevor man versteht.
:9. Tizenkét éve nem látták egymást, és az első, amit Sofia mondott, az ő neve volt, kérdésként. - Sie hatten sich seit zwölf Jahren nicht gesehen, und das Erste, was sie sagte, war sein Name, als Frage.
:10. Az első, amit Nikolai mondott, az Sofia neve volt, válaszként, és ez volt a viszontlátás. - Das Erste, was er sagte, war ihres, als Antwort, und das war das Wiedersehen.
:11. Behívta a konyhába, mert odakint túl hideg volt egy hosszú beszélgetéshez. - Er lud sie in die Küche ein, weil es draußen zu kalt war für ein langes Gespräch.
:12. És mert azoknak az embereknek a beszélgetéseihez, akik régóta nem látták egymást, meleg kell: nem képletesen, hanem a kályha és a tea konkrét melege. - Und weil Gespräche zwischen Menschen, die sich lange nicht gesehen haben, Wärme brauchen, nicht Metaphorisches, sondern das Konkrete des Ofens und des Tees.
:13. Leültek a régi asztalhoz, amely repedezett volt, és abból az időből származott, amelyet mindketten még ismertek. - Sie setzten sich an den alten Tisch, der Risse hatte und der aus einer Zeit stammte, die beide noch kannten.
:14. Nikolai teát készített, a konyhában pedig ott volt a fa és az öreg kő illata, amely az ilyen házakban mindig jelen van. - Nikolai machte Tee, und die Küche hatte den Geruch von Holz und altem Stein, der in Häusern dieser Art immer da ist.
:15. Sofia megkérdezte, dolgozik-e még a kertben, ő pedig azt mondta, igen, novemberben is, különösen novemberben. - Sofia fragte, ob er noch im Garten arbeite, und er sagte ja, auch im November, besonders im November.
:16. Amikor ezt mondta, Sofia úgy mosolygott, hogy látszott rajta: érti, mert az apja is pontosan így csinálta. - Als er das sagte, lächelte sie auf eine Art, die zeigte, dass sie das verstand, weil ihr Vater es genauso gemacht hatte.
:17. Nikolai ezt tudta, mert néha segített az apjának, amit Sofia nem tudott. - Das wusste Nikolai, weil er dem Vater manchmal geholfen hatte, was Sofia nicht gewusst hatte.
:18. Ez a nem tudás kis ablakot nyitott a múltba, amelyen mindketten röviden benéztek, anélkül hogy sokat mondtak volna. - Dieses Nicht-Wissen öffnete ein kleines Fenster in die Vergangenheit, durch das beide kurz schauten, ohne viel zu sagen.
:19. Beszéltek a szülői házról, amelynek javításokra volt szüksége, és a faluról, amely megváltozott is, meg nem is. - Sie sprachen über das Elternhaus, das Reparaturen brauchte, und über das Dorf, das sich verändert hatte und auch nicht.
:20. Apró, konkrét dolgokról beszéltek, a tea melegebb lett, aztán elfogyott, és a mondatok közötti csend nem volt kellemetlen. - Sie sprachen über kleine konkrete Dinge, und der Tee wurde wärmer und dann leer, und die Stille zwischen den Sätzen war nicht unangenehm.
:21. Ez olyan ember csendje volt, akinek az embernek nem kell állandóan bizonyítania valamit. - Es war die Stille von jemandem, dem man nicht ständig etwas beweisen muss.
:22. Amikor Sofia felállt, Nikolai azt mondta neki, jöjjön vissza holnap, mert a kert szép a ködben. - Als Sofia aufstand, sagte Nikolai, sie solle morgen wieder vorbeikommen, der Garten sei schön im Nebel.
:23. Ez különös meghívás volt, mégis a megfelelő, mert ezzel mondta el azt, amit mondani akart, anélkül hogy közvetlenül kimondta volna. - Das war eine seltsame Einladung und trotzdem die richtige, weil er damit sagte, was er sagen wollte, ohne es direkt zu sagen.
:24. Sofia röviden ránézett, és azt mondta, talán, ami ebben az összefüggésben több volt, mint egy talán. - Sofia schaute ihn an, kurz, und sagte vielleicht, was in diesem Zusammenhang mehr war als ein vielleicht.
:25. Nikolai a konyhában maradt, maga előtt a két üres csészével, és egy ideig az asztalt nézte. - Nikolai blieb in der Küche, mit den zwei leeren Tassen vor sich, und schaute eine Weile auf den Tisch.
:26. Aztán lekapcsolta a villanyt, lefeküdt, és másnap reggel újra kiment majd a kertbe, mint mindig. - Dann machte er das Licht aus und ging ins Bett, und morgen früh würde er wieder in den Garten gehen, wie immer.
:27. Csak most ennek volt egy kicsi, új oka is. - Nur hatte es jetzt einen kleinen, neuen Grund.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Der Garten im Nebel.
:1. Nikolai hatte den Garten seines Großvaters nie aufgegeben, auch nicht in den Jahren, in denen die Bäume weniger trugen, und auch nicht jetzt, wo der November die letzten Blätter geholt hatte.
:2. Er wusste, dass der Frost in zwei, drei Wochen kommen würde, vielleicht früher, aber das änderte nichts daran, dass die Arbeit des Gartens noch zu tun war.
:3. Er arbeitete jeden Morgen draußen, mit dem alten Werkzeug, das noch von seinem Großvater stammte.
:4. Die Arbeit hatte die ruhige Regelmäßigkeit von etwas, das man nicht mehr hinterfragt, weil das Hinterfragen nichts verändert, aber das Aufhören sehr viel.
:5. Der Nebel kam an diesem Morgen früh und blieb, wie Nebel im November bleibt, ohne Eile.
:6. Nikolai schnitt Äste und hörte die Stille des Dorfes um sich herum, die anders war als die Stille der Stadt, tiefer und ohne die Geräusche, die Stille in der Stadt nur überdecken.
:7. Er sah Sofia, als sie aus dem Nebel kam, zuerst nur eine Silhouette, dann eine Frau, dann jemanden, den er kannte.
:8. Er brauchte einen Moment, weil viele Jahre das Gesicht eines Menschen verändern auf eine Art, die man erst übersetzen muss, bevor man versteht.
:9. Sie hatten sich seit zwölf Jahren nicht gesehen, und das Erste, was sie sagte, war sein Name, als Frage.
:10. Das Erste, was er sagte, war ihres, als Antwort, und das war das Wiedersehen.
:11. Er lud sie in die Küche ein, weil es draußen zu kalt war für ein langes Gespräch.
:12. Und weil Gespräche zwischen Menschen, die sich lange nicht gesehen haben, Wärme brauchen, nicht Metaphorisches, sondern das Konkrete des Ofens und des Tees.
:13. Sie setzten sich an den alten Tisch, der Risse hatte und der aus einer Zeit stammte, die beide noch kannten.
:14. Nikolai machte Tee, und die Küche hatte den Geruch von Holz und altem Stein, der in Häusern dieser Art immer da ist.
:15. Sofia fragte, ob er noch im Garten arbeite, und er sagte ja, auch im November, besonders im November.
:16. Als er das sagte, lächelte sie auf eine Art, die zeigte, dass sie das verstand, weil ihr Vater es genauso gemacht hatte.
:17. Das wusste Nikolai, weil er dem Vater manchmal geholfen hatte, was Sofia nicht gewusst hatte.
:18. Dieses Nicht-Wissen öffnete ein kleines Fenster in die Vergangenheit, durch das beide kurz schauten, ohne viel zu sagen.
:19. Sie sprachen über das Elternhaus, das Reparaturen brauchte, und über das Dorf, das sich verändert hatte und auch nicht.
:20. Sie sprachen über kleine konkrete Dinge, und der Tee wurde wärmer und dann leer, und die Stille zwischen den Sätzen war nicht unangenehm.
:21. Es war die Stille von jemandem, dem man nicht ständig etwas beweisen muss.
:22. Als Sofia aufstand, sagte Nikolai, sie solle morgen wieder vorbeikommen, der Garten sei schön im Nebel.
:23. Das war eine seltsame Einladung und trotzdem die richtige, weil er damit sagte, was er sagen wollte, ohne es direkt zu sagen.
:24. Sofia schaute ihn an, kurz, und sagte vielleicht, was in diesem Zusammenhang mehr war als ein vielleicht.
:25. Nikolai blieb in der Küche, mit den zwei leeren Tassen vor sich, und schaute eine Weile auf den Tisch.
:26. Dann machte er das Licht aus und ging ins Bett, und morgen früh würde er wieder in den Garten gehen, wie immer.
:27. Nur hatte es jetzt einen kleinen, neuen Grund.
|}
=== 3 ===
:Egy kicsi, új ok.
:1. Nikolai soha nem hagyta el a nagyapja kertjét, amit a faluban egyesek makacsságnak tartottak, ő maga viszont olyasminek, amit nem kellett megneveznie.
:2. Mert azok a dolgok, amelyeket az ember magyarázat nélkül tesz, többnyire az igaziak.
:3. Az almafák öregek voltak, és kevesebbet teremtek, mint régen, ami öreg fáknál természetes.
:4. Nikolai mégis minden reggel kint dolgozott a nagyapja szerszámaival, amelyek még jók voltak.
:5. Mert a jó szerszámok tovább tartanak, mint azok az emberek, akik használják őket.
:6. A köd azon a reggelen korán jött, és maradt, ahogy a novemberi köd maradni szokott, sietség és bocsánatkérés nélkül.
:7. Nikolai régi ágakat vágott, körülötte pedig ott volt a falu csendje.
:8. Azoknak a helyeknek a sajátos csendje, amelyek már nem növekednek, de nem is tűnnek el.
:9. Sofia úgy jelent meg a ködből, mint valaki, akit az ember várt, anélkül hogy tudta volna.
:10. Először csak körvonal volt, aztán nő, aztán valaki, akit Nikolai ismert.
:11. Nikolainak szüksége volt egy pillanatra, mert tizenkét év lassan és szándék nélkül változtatja meg az ember arcát.
:12. Olyan módon, amelyet előbb olvasni kell, mielőtt az ember megérti.
:13. Kimondták egymás nevét, kérdésként és válaszként.
:14. Hosszú idő után ez a legőszintébb, amit mondani lehet, mert minden más feltételezi, hogy az ember tudja, hol kezdje.
:15. Behívta a konyhába, mert odakint a hideg rövidebbé tette volna a beszélgetést a szükségesnél.
:16. És mert azoknak az embereknek a beszélgetéseihez, akik régóta nem látták egymást, idő kell, hogy eljussanak oda, amik valójában.
:17. A konyha meleg volt, a kályha égett, az asztalon pedig ott voltak azok a repedések, amelyek mindig is ott voltak.
:18. Sofia leült, és úgy nézett körül, mint aki ismer egy szobát, és közben először látja.
:19. Mert tizenkét év a tekintetet is megváltoztatja.
:20. Nikolai teát készített, és beszélgetni kezdtek a szülői házról, amely javításra szorult.
:21. Beszéltek a faluról is, amely megváltozott, és mégsem egészen változott meg.
:22. Apró, konkrét dolgokról beszéltek, amelyek azoknak a beszélgetéseknek az anyagai, amelyek még nem tudják, milyen mélyre akarnak menni.
:23. Amikor Sofia megkérdezte, dolgozik-e még a kertben, novemberben is, Nikolai azt mondta, igen, különösen novemberben.
:24. Az erre megjelenő mosolya az aznapi első mosoly volt, és figyelmeztetés nélkül jött, ahogy az igaziak többnyire szoktak.
:25. Nikolai elmesélte, hogy néha segített az apjának, amit Sofia nem tudott.
:26. Ez a nem tudás megnyitott valamit közöttük, egy kis ablakot a közös múltba.
:27. Mindketten röviden benéztek rajta, anélkül hogy kommentálták volna.
:28. A tea elfogyott, és a mondatok közötti csend olyan ember csendje volt, akinek semmit sem kell bizonyítani.
:29. Ez a csend legjobb fajtája, mert nincs súlya.
:30. Amikor Sofia felállt, Nikolai azt mondta neki, jöjjön vissza holnap, mert a kert szép a ködben.
:31. Ez furcsa meghívás volt, és pontosan a megfelelő, mert ezzel elmondta, amit mondani akart, anélkül hogy a közvetlen utat választotta volna.
:32. A közvetlen út néha a rossz út.
:33. Sofia egy pillanatig ránézett, és azt mondta: talán.
:34. Ebben a talánban több volt, mint sok ígéretben.
:35. Nikolai a konyhában maradt, a két üres csészét nézte, és arra gondolt, hogy holnap a kert újra várni fogja.
:36. Mint mindig, csak most ennek volt egy kicsi, új oka is, ami nem nagy gondolat volt, de igazi.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Egy kicsi, új ok. - Ein kleiner neuer Grund.
:1. Nikolai soha nem hagyta el a nagyapja kertjét, amit a faluban egyesek makacsságnak tartottak, ő maga viszont olyasminek, amit nem kellett megneveznie. - Nikolai hatte den Garten seines Großvaters nie aufgegeben, was manche im Dorf für Sturheit hielten und was er selbst als etwas betrachtete, das er nicht benennen musste.
:2. Mert azok a dolgok, amelyeket az ember magyarázat nélkül tesz, többnyire az igaziak. - Weil Dinge, die man tut, ohne sie zu erklären, meistens die echten sind.
:3. Az almafák öregek voltak, és kevesebbet teremtek, mint régen, ami öreg fáknál természetes. - Die Apfelbäume waren alt und trugen weniger als früher, was normal ist für alte Bäume.
:4. Nikolai mégis minden reggel kint dolgozott a nagyapja szerszámaival, amelyek még jók voltak. - Nikolai arbeitete trotzdem jeden Morgen draußen, mit dem Werkzeug seines Großvaters, das noch gut war.
:5. Mert a jó szerszámok tovább tartanak, mint azok az emberek, akik használják őket. - Weil gute Werkzeuge länger halten als die Menschen, die sie benutzen.
:6. A köd azon a reggelen korán jött, és maradt, ahogy a novemberi köd maradni szokott, sietség és bocsánatkérés nélkül. - Der Nebel kam an diesem Morgen früh und blieb, wie Novembernebel bleibt, ohne Eile und ohne Entschuldigung.
:7. Nikolai régi ágakat vágott, körülötte pedig ott volt a falu csendje. - Nikolai schnitt alte Äste, und die Stille des Dorfes war um ihn herum.
:8. Azoknak a helyeknek a sajátos csendje, amelyek már nem növekednek, de nem is tűnnek el. - Die spezifische Stille von Orten, die nicht mehr wachsen, aber auch nicht verschwinden.
:9. Sofia úgy jelent meg a ködből, mint valaki, akit az ember várt, anélkül hogy tudta volna. - Sofia erschien aus dem Nebel wie jemand, den man erwartet hatte, ohne es zu wissen.
:10. Először csak körvonal volt, aztán nő, aztán valaki, akit Nikolai ismert. - Zuerst eine Silhouette, dann eine Frau, dann jemand, den er kannte.
:11. Nikolainak szüksége volt egy pillanatra, mert tizenkét év lassan és szándék nélkül változtatja meg az ember arcát. - Nikolai brauchte einen Moment, weil zwölf Jahre das Gesicht eines Menschen verändern, langsam und ohne Absicht.
:12. Olyan módon, amelyet előbb olvasni kell, mielőtt az ember megérti. - Auf eine Art, die man erst lesen muss, bevor man versteht.
:13. Kimondták egymás nevét, kérdésként és válaszként. - Sie sagten sich ihre Namen, Frage und Antwort.
:14. Hosszú idő után ez a legőszintébb, amit mondani lehet, mert minden más feltételezi, hogy az ember tudja, hol kezdje. - Das ist das Ehrlichste, was man nach langer Zeit sagen kann, weil alles andere voraussetzt, dass man weiß, wo man anfängt.
:15. Behívta a konyhába, mert odakint a hideg rövidebbé tette volna a beszélgetést a szükségesnél. - Er lud sie in die Küche ein, weil draußen die Kälte das Gespräch kürzer machen würde als nötig.
:16. És mert azoknak az embereknek a beszélgetéseihez, akik régóta nem látták egymást, idő kell, hogy eljussanak oda, amik valójában. - Und weil Gespräche zwischen Menschen, die sich lange nicht gesehen haben, Zeit brauchen, um zu dem zu kommen, was sie eigentlich sind.
:17. A konyha meleg volt, a kályha égett, az asztalon pedig ott voltak azok a repedések, amelyek mindig is ott voltak. - Die Küche war warm, der Ofen brannte, und der Tisch hatte die Risse, die er immer gehabt hatte.
:18. Sofia leült, és úgy nézett körül, mint aki ismer egy szobát, és közben először látja. - Sofia setzte sich und schaute sich um mit dem Blick von jemandem, der einen Raum kennt und ihn gleichzeitig zum ersten Mal sieht.
:19. Mert tizenkét év a tekintetet is megváltoztatja. - Weil zwölf Jahre auch den Blick verändern.
:20. Nikolai teát készített, és beszélgetni kezdtek a szülői házról, amely javításra szorult. - Er machte Tee, und sie sprachen über das Elternhaus, das Reparaturen brauchte.
:21. Beszéltek a faluról is, amely megváltozott, és mégsem egészen változott meg. - Sie sprachen über das Dorf, das sich verändert hatte und auch wieder nicht.
:22. Apró, konkrét dolgokról beszéltek, amelyek azoknak a beszélgetéseknek az anyagai, amelyek még nem tudják, milyen mélyre akarnak menni. - Sie sprachen über kleine konkrete Dinge, die das Material von Gesprächen sind, die noch nicht wissen, wie tief sie gehen wollen.
:23. Amikor Sofia megkérdezte, dolgozik-e még a kertben, novemberben is, Nikolai azt mondta, igen, különösen novemberben. - Als Sofia fragte, ob er noch im Garten arbeite, auch im November, sagte er ja, besonders im November.
:24. Az erre megjelenő mosolya az aznapi első mosoly volt, és figyelmeztetés nélkül jött, ahogy az igaziak többnyire szoktak. - Das Lächeln, das sie darauf zeigte, war das erste Lächeln des Tages, und es kam ohne Warnung, was die echten meistens tun.
:25. Nikolai elmesélte, hogy néha segített az apjának, amit Sofia nem tudott. - Er erzählte, dass er ihrem Vater manchmal geholfen hatte, was sie nicht gewusst hatte.
:26. Ez a nem tudás megnyitott valamit közöttük, egy kis ablakot a közös múltba. - Dieses Nicht-Gewusst-Haben öffnete etwas zwischen ihnen, ein kleines Fenster in eine gemeinsame Vergangenheit.
:27. Mindketten röviden benéztek rajta, anélkül hogy kommentálták volna. - Durch das beide kurz schauten, ohne es zu kommentieren.
:28. A tea elfogyott, és a mondatok közötti csend olyan ember csendje volt, akinek semmit sem kell bizonyítani. - Der Tee wurde leer, und die Stille zwischen den Sätzen war die Stille von jemandem, dem man nichts beweisen muss.
:29. Ez a csend legjobb fajtája, mert nincs súlya. - Das ist die beste Art von Stille, weil sie kein Gewicht hat.
:30. Amikor Sofia felállt, Nikolai azt mondta neki, jöjjön vissza holnap, mert a kert szép a ködben. - Als Sofia aufstand, sagte Nikolai, sie solle morgen wieder vorbeikommen, der Garten sei schön im Nebel.
:31. Ez furcsa meghívás volt, és pontosan a megfelelő, mert ezzel elmondta, amit mondani akart, anélkül hogy a közvetlen utat választotta volna. - Das war eine seltsame Einladung und genau die richtige, weil er damit sagte, was er sagen wollte, ohne den direkten Weg zu nehmen.
:32. A közvetlen út néha a rossz út. - Der direkte Weg ist manchmal der falsche.
:33. Sofia egy pillanatig ránézett, és azt mondta: talán. - Sofia schaute ihn an, einen Moment lang, und sagte vielleicht.
:34. Ebben a talánban több volt, mint sok ígéretben. - In diesem vielleicht war mehr als in vielen Zusagen.
:35. Nikolai a konyhában maradt, a két üres csészét nézte, és arra gondolt, hogy holnap a kert újra várni fogja. - Nikolai blieb in der Küche, schaute auf die zwei leeren Tassen, und dachte, dass morgen der Garten wieder auf ihn warten würde.
:36. Mint mindig, csak most ennek volt egy kicsi, új oka is, ami nem nagy gondolat volt, de igazi. - Wie immer, nur hatte das jetzt einen kleinen, neuen Grund, was kein großer Gedanke war, aber ein echter.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Ein kleiner neuer Grund.
:1. Nikolai hatte den Garten seines Großvaters nie aufgegeben, was manche im Dorf für Sturheit hielten und was er selbst als etwas betrachtete, das er nicht benennen musste.
:2. Weil Dinge, die man tut, ohne sie zu erklären, meistens die echten sind.
:3. Die Apfelbäume waren alt und trugen weniger als früher, was normal ist für alte Bäume.
:4. Nikolai arbeitete trotzdem jeden Morgen draußen, mit dem Werkzeug seines Großvaters, das noch gut war.
:5. Weil gute Werkzeuge länger halten als die Menschen, die sie benutzen.
:6. Der Nebel kam an diesem Morgen früh und blieb, wie Novembernebel bleibt, ohne Eile und ohne Entschuldigung.
:7. Nikolai schnitt alte Äste, und die Stille des Dorfes war um ihn herum.
:8. Die spezifische Stille von Orten, die nicht mehr wachsen, aber auch nicht verschwinden.
:9. Sofia erschien aus dem Nebel wie jemand, den man erwartet hatte, ohne es zu wissen.
:10. Zuerst eine Silhouette, dann eine Frau, dann jemand, den er kannte.
:11. Nikolai brauchte einen Moment, weil zwölf Jahre das Gesicht eines Menschen verändern, langsam und ohne Absicht.
:12. Auf eine Art, die man erst lesen muss, bevor man versteht.
:13. Sie sagten sich ihre Namen, Frage und Antwort.
:14. Das ist das Ehrlichste, was man nach langer Zeit sagen kann, weil alles andere voraussetzt, dass man weiß, wo man anfängt.
:15. Er lud sie in die Küche ein, weil draußen die Kälte das Gespräch kürzer machen würde als nötig.
:16. Und weil Gespräche zwischen Menschen, die sich lange nicht gesehen haben, Zeit brauchen, um zu dem zu kommen, was sie eigentlich sind.
:17. Die Küche war warm, der Ofen brannte, und der Tisch hatte die Risse, die er immer gehabt hatte.
:18. Sofia setzte sich und schaute sich um mit dem Blick von jemandem, der einen Raum kennt und ihn gleichzeitig zum ersten Mal sieht.
:19. Weil zwölf Jahre auch den Blick verändern.
:20. Er machte Tee, und sie sprachen über das Elternhaus, das Reparaturen brauchte.
:21. Sie sprachen über das Dorf, das sich verändert hatte und auch wieder nicht.
:22. Sie sprachen über kleine konkrete Dinge, die das Material von Gesprächen sind, die noch nicht wissen, wie tief sie gehen wollen.
:23. Als Sofia fragte, ob er noch im Garten arbeite, auch im November, sagte er ja, besonders im November.
:24. Das Lächeln, das sie darauf zeigte, war das erste Lächeln des Tages, und es kam ohne Warnung, was die echten meistens tun.
:25. Er erzählte, dass er ihrem Vater manchmal geholfen hatte, was sie nicht gewusst hatte.
:26. Dieses Nicht-Gewusst-Haben öffnete etwas zwischen ihnen, ein kleines Fenster in eine gemeinsame Vergangenheit.
:27. Durch das beide kurz schauten, ohne es zu kommentieren.
:28. Der Tee wurde leer, und die Stille zwischen den Sätzen war die Stille von jemandem, dem man nichts beweisen muss.
:29. Das ist die beste Art von Stille, weil sie kein Gewicht hat.
:30. Als Sofia aufstand, sagte Nikolai, sie solle morgen wieder vorbeikommen, der Garten sei schön im Nebel.
:31. Das war eine seltsame Einladung und genau die richtige, weil er damit sagte, was er sagen wollte, ohne den direkten Weg zu nehmen.
:32. Der direkte Weg ist manchmal der falsche.
:33. Sofia schaute ihn an, einen Moment lang, und sagte vielleicht.
:34. In diesem vielleicht war mehr als in vielen Zusagen.
:35. Nikolai blieb in der Küche, schaute auf die zwei leeren Tassen, und dachte, dass morgen der Garten wieder auf ihn warten würde.
:36. Wie immer, nur hatte das jetzt einen kleinen, neuen Grund, was kein großer Gedanke war, aber ein echter.
|}
=== 4 ===
:A dolgok, amelyeknek nem kell név.
:1. Nikolai soha nem hagyta el a nagyapja kertjét, sem azokban az években, amikor a fák kevesebbet teremtek, sem most, amikor a november elvitte az utolsó leveleket.
:2. Tudta, hogy a fagy két, talán három hét múlva megérkezik, de ez nem tartotta vissza attól, hogy minden reggel kimenjen a régi szerszámokkal.
:3. Mert vannak dolgok, amelyeket az ember nem azért tesz, mert értelmesek, hanem azért, mert teszi őket.
:4. A falunak olyan csendes minősége volt, mint azoknak a helyeknek, amelyek már nem növekednek, de létezni sem szűntek meg.
:5. Kevés házban laktak még, sokban már nem, és a köd novemberben korán jött, majd maradt, ahogy ezen a vidéken minden maradt.
:6. Sietség nélkül és magyarázat nélkül.
:7. Nikolai régi ágakat vágott, és a munkának olyan ritmusa volt, amelyet az ember már olyan régóta végez, hogy megszűnik döntésnek lenni.
:8. Inkább állapottá válik, amit kívülről nem látni különbségként, de belülről érezni lehet.
:9. Mert az állapotok könnyebbek, mint a döntések, még akkor is, ha ugyanolyannak látszanak.
:10. Sofia úgy jelent meg a ködből, mint valaki, akit az ember várt, anélkül hogy tudta volna.
:11. Először csak körvonal volt, aztán nő, aztán valaki, akinek az arcát Nikolainak olvasnia kellett.
:12. Mert tizenkét év nem drámai változást hoz létre, hanem lassú eltolódást, amelyet előbb le kell fordítani, mielőtt az ember megérti, mit lát.
:13. Kimondták egymás nevét, kérdésként és válaszként, ami a legpontosabb, amit két ember hosszú idő után mondhat.
:14. Mert ez semmit sem feltételez és semmit sem állít, csak megerősíti, hogy mindketten ott vannak.
:15. Behívta Sofiát a konyhába, mert a hideg lerövidíti a beszélgetést, és mert rég nem látott emberek beszélgetéseihez több idő kell, mint amennyit a hideg enged.
:16. Nem azért, mert mélynek kell lenniük, hanem mert idő kell nekik, hogy megtalálják, mik is valójában.
:17. A konyha meleg volt, a kályha égett, és az asztalon ott voltak azok a repedések, amelyek mindig is ott voltak.
:18. Ez a változatlan dolgok leltára volt, amely régi házakban néha vigasztalóbb minden felújításnál.
:19. Mert bizonyítja, hogy bizonyos dolgok maradnak, akkor is, ha mások eltűnnek.
:20. Sofia leült, és úgy nézett körül, mint aki ismer egy szobát, és közben először látja.
:21. Mert tizenkét év megváltoztatja a tekintetet anélkül, hogy kitörölné az emléket.
:22. Ez néha az egyik legfurcsább állapot: az akkor és a most egymásra rétegződése ugyanabban a térben.
:23. Beszéltek a szülői házról, amely javításra szorult, a faluról és apró, konkrét dolgokról, amelyeknek nincs nagy jelentőségük.
:24. Ezek mégis azoknak a beszélgetéseknek az anyagai, amelyek még nem tudják, milyen mélyre akarnak menni.
:25. Ezért a felszínen kezdik, mert a felszín a legőszintébb kezdet.
:26. Amikor Sofia megkérdezte, dolgozik-e még a kertben, novemberben is, Nikolai azt mondta, igen, különösen novemberben.
:27. A mosoly, amely erre megjelent az arcán, az aznapi első volt, és bejelentés nélkül érkezett.
:28. Ahogy az igazi reakciók többnyire szoktak, mert nincs szükségük előkészületre.
:29. Elmesélte, hogy néha segített az apjának, amit Sofia nem tudott.
:30. Ez a nem tudás olyan kis felfedezések minőségét hordozta, amelyeket hosszú idő után teszünk valakiről, akiről azt hisszük, ismerjük.
:31. Olyan eltolódás volt a képben, amely nem megváltoztatja a képet, hanem teljesebbé teszi.
:32. A mondatok közötti csend olyan ember csendje volt, akinek nem kell semmit bizonyítani.
:33. Ez a csend legjobb fajtája, mert nem fogyaszt energiát, és mert megmutatja, hogy a beszélgetés jó helyre érkezett.
:34. Oda, ahol a forma és a tartalom egybeesik.
:35. Amikor Sofia felállt, Nikolai azt mondta, jöjjön holnap újra, mert a kert szép a ködben.
:36. Ez furcsa meghívás volt, mégis a megfelelő, mert ezzel azt mondta el, amit mondani akart, anélkül hogy a közvetlen utat választotta volna.
:37. A közvetett út néha pontosabb, mint az egyenes.
:38. Sofia egy pillanatig ránézett, annak az embernek a tekintetével, aki olyan kérdést hall, amely nem vár közvetlen választ.
:39. Azt mondta: talán, ami ebben az összefüggésben több volt, mint lehetőség.
:40. Nikolai a konyhában maradt a két üres csészével, a kályha még égett, odakint pedig ott volt a köd.
:41. Arra gondolt, hogy holnap a kert újra várni fogja, mint mindig.
:42. És hogy ennek most volt egy kicsi, új oka, amelynek nem kellett név, mert azok a dolgok, amelyeknek nem kell név, többnyire az igaziak.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A dolgok, amelyeknek nem kell név. - Die Dinge, die keinen Namen brauchen.
:1. Nikolai soha nem hagyta el a nagyapja kertjét, sem azokban az években, amikor a fák kevesebbet teremtek, sem most, amikor a november elvitte az utolsó leveleket. - Nikolai hatte den Garten seines Großvaters nie aufgegeben, nicht in den Jahren, in denen die Bäume weniger trugen, und nicht jetzt, wo der November die letzten Blätter geholt hatte.
:2. Tudta, hogy a fagy két, talán három hét múlva megérkezik, de ez nem tartotta vissza attól, hogy minden reggel kimenjen a régi szerszámokkal. - Er wusste, dass der Frost in zwei, vielleicht drei Wochen kommen würde, und das hielt ihn nicht davon ab, jeden Morgen mit dem alten Werkzeug hinauszugehen.
:3. Mert vannak dolgok, amelyeket az ember nem azért tesz, mert értelmesek, hanem azért, mert teszi őket. - Weil manche Dinge man nicht tut, weil sie sinnvoll sind, sondern weil man sie tut.
:4. A falunak olyan csendes minősége volt, mint azoknak a helyeknek, amelyek már nem növekednek, de létezni sem szűntek meg. - Das Dorf hatte die stille Qualität von Orten, die aufgehört haben zu wachsen, ohne aufgehört zu haben zu sein.
:5. Kevés házban laktak még, sokban már nem, és a köd novemberben korán jött, majd maradt, ahogy ezen a vidéken minden maradt. - Mit den wenigen Häusern, die noch bewohnt waren, und den vielen, die es nicht mehr waren, und dem Nebel, der im November früh kam und blieb.
:6. Sietség nélkül és magyarázat nélkül. - Ohne Eile und ohne Erklärung.
:7. Nikolai régi ágakat vágott, és a munkának olyan ritmusa volt, amelyet az ember már olyan régóta végez, hogy megszűnik döntésnek lenni. - Nikolai schnitt alte Äste, und die Arbeit hatte den Rhythmus von etwas, das man so lange tut, dass es aufgehört hat, Entscheidung zu sein.
:8. Inkább állapottá válik, amit kívülről nem látni különbségként, de belülről érezni lehet. - Und anfängt, Zustand zu sein, was kein Unterschied ist, den man von außen sieht, aber einer, den man von innen spürt.
:9. Mert az állapotok könnyebbek, mint a döntések, még akkor is, ha ugyanolyannak látszanak. - Weil Zustände leichter sind als Entscheidungen, auch wenn sie gleich aussehen.
:10. Sofia úgy jelent meg a ködből, mint valaki, akit az ember várt, anélkül hogy tudta volna. - Sofia erschien aus dem Nebel mit der Selbstverständlichkeit von jemandem, den man erwartet hatte, ohne es zu wissen.
:11. Először csak körvonal volt, aztán nő, aztán valaki, akinek az arcát Nikolainak olvasnia kellett. - Zuerst eine Silhouette, dann eine Frau, dann jemand, dessen Gesicht er lesen musste.
:12. Mert tizenkét év nem drámai változást hoz létre, hanem lassú eltolódást, amelyet előbb le kell fordítani, mielőtt az ember megérti, mit lát. - Weil zwölf Jahre keine dramatische Veränderung produzieren, sondern eine langsame Verschiebung, die man erst übersetzen muss, bevor man versteht, was man sieht.
:13. Kimondták egymás nevét, kérdésként és válaszként, ami a legpontosabb, amit két ember hosszú idő után mondhat. - Sie sagten sich ihre Namen, Frage und Antwort, was das Präziseste ist, was zwei Menschen nach langer Zeit sagen können.
:14. Mert ez semmit sem feltételez és semmit sem állít, csak megerősíti, hogy mindketten ott vannak. - Weil es nichts voraussetzt und nichts behauptet, nur bestätigt, dass beide da sind.
:15. Behívta Sofiát a konyhába, mert a hideg lerövidíti a beszélgetést, és mert rég nem látott emberek beszélgetéseihez több idő kell, mint amennyit a hideg enged. - Er lud sie in die Küche ein, weil Kälte das Gespräch kürzt, und weil Gespräche zwischen Menschen, die sich lange nicht gesehen haben, mehr Zeit brauchen, als Kälte erlaubt.
:16. Nem azért, mert mélynek kell lenniük, hanem mert idő kell nekik, hogy megtalálják, mik is valójában. - Nicht weil sie tief sein müssen, sondern weil sie Zeit brauchen, um zu finden, was sie sind.
:17. A konyha meleg volt, a kályha égett, és az asztalon ott voltak azok a repedések, amelyek mindig is ott voltak. - Die Küche war warm, der Ofen brannte, und der Tisch hatte die Risse, die er immer gehabt hatte.
:18. Ez a változatlan dolgok leltára volt, amely régi házakban néha vigasztalóbb minden felújításnál. - Ein Inventar des Unveränderlichen, das in alten Häusern manchmal tröstlicher ist als jede Renovierung.
:19. Mert bizonyítja, hogy bizonyos dolgok maradnak, akkor is, ha mások eltűnnek. - Weil es beweist, dass manche Dinge bleiben, auch wenn anderes geht.
:20. Sofia leült, és úgy nézett körül, mint aki ismer egy szobát, és közben először látja. - Sofia setzte sich und schaute sich um mit dem Blick von jemandem, der einen Raum kennt und gleichzeitig zum ersten Mal sieht.
:21. Mert tizenkét év megváltoztatja a tekintetet anélkül, hogy kitörölné az emléket. - Weil zwölf Jahre den Blick verändern, ohne die Erinnerung zu löschen.
:22. Ez néha az egyik legfurcsább állapot: az akkor és a most egymásra rétegződése ugyanabban a térben. - Das ist manchmal der seltsamste Zustand, diese Überlagerung von damals und jetzt im selben Raum.
:23. Beszéltek a szülői házról, amely javításra szorult, a faluról és apró, konkrét dolgokról, amelyeknek nincs nagy jelentőségük. - Sie sprachen über das Elternhaus, das Reparaturen brauchte, über das Dorf, über kleine konkrete Dinge, die keine große Bedeutung haben.
:24. Ezek mégis azoknak a beszélgetéseknek az anyagai, amelyek még nem tudják, milyen mélyre akarnak menni. - Und die trotzdem das Material von Gesprächen sind, die noch nicht wissen, wie tief sie gehen wollen.
:25. Ezért a felszínen kezdik, mert a felszín a legőszintébb kezdet. - Und die deswegen bei der Oberfläche beginnen, weil die Oberfläche der ehrlichste Anfang ist.
:26. Amikor Sofia megkérdezte, dolgozik-e még a kertben, novemberben is, Nikolai azt mondta, igen, különösen novemberben. - Als Sofia fragte, ob er noch im Garten arbeite, auch im November, sagte er ja, besonders im November.
:27. A mosoly, amely erre megjelent az arcán, az aznapi első volt, és bejelentés nélkül érkezett. - Das Lächeln, das sie darauf zeigte, war das erste des Tages und kam ohne Ankündigung.
:28. Ahogy az igazi reakciók többnyire szoktak, mert nincs szükségük előkészületre. - Was die echten meistens tun, weil echte Reaktionen keine Vorbereitung brauchen.
:29. Elmesélte, hogy néha segített az apjának, amit Sofia nem tudott. - Er erzählte, dass er ihrem Vater manchmal geholfen hatte, was sie nicht gewusst hatte.
:30. Ez a nem tudás olyan kis felfedezések minőségét hordozta, amelyeket hosszú idő után teszünk valakiről, akiről azt hisszük, ismerjük. - Dieses Nicht-Gewusst-Haben hatte die Qualität von kleinen Entdeckungen, die man nach langer Zeit über jemanden macht, den man zu kennen glaubt.
:31. Olyan eltolódás volt a képben, amely nem megváltoztatja a képet, hanem teljesebbé teszi. - Eine Verschiebung im Bild, die das Bild nicht verändert, sondern vollständiger macht.
:32. A mondatok közötti csend olyan ember csendje volt, akinek nem kell semmit bizonyítani. - Die Stille zwischen den Sätzen war die Stille von jemandem, dem man nichts beweisen muss.
:33. Ez a csend legjobb fajtája, mert nem fogyaszt energiát, és mert megmutatja, hogy a beszélgetés jó helyre érkezett. - Das ist die beste Art von Stille, weil sie keine Energie verbraucht und zeigt, dass das Gespräch an einem Ort angekommen ist.
:34. Oda, ahol a forma és a tartalom egybeesik. - An dem Form und Inhalt übereinstimmen.
:35. Amikor Sofia felállt, Nikolai azt mondta, jöjjön holnap újra, mert a kert szép a ködben. - Als Sofia aufstand, sagte Nikolai, sie solle morgen wieder vorbeikommen, der Garten sei schön im Nebel.
:36. Ez furcsa meghívás volt, mégis a megfelelő, mert ezzel azt mondta el, amit mondani akart, anélkül hogy a közvetlen utat választotta volna. - Das war eine seltsame Einladung und die richtige, weil er damit das sagte, was er sagen wollte, ohne den direkten Weg zu nehmen.
:37. A közvetett út néha pontosabb, mint az egyenes. - Der Umweg ist manchmal genauer als der direkte Weg.
:38. Sofia egy pillanatig ránézett, annak az embernek a tekintetével, aki olyan kérdést hall, amely nem vár közvetlen választ. - Sofia schaute ihn an, einen Moment lang, mit dem Blick von jemandem, der eine Frage hört, die keine direkte Antwort erwartet.
:39. Azt mondta: talán, ami ebben az összefüggésben több volt, mint lehetőség. - Und sagte vielleicht, was in diesem Zusammenhang mehr war als eine Möglichkeit.
:40. Nikolai a konyhában maradt a két üres csészével, a kályha még égett, odakint pedig ott volt a köd. - Nikolai blieb in der Küche mit den zwei leeren Tassen, und der Ofen brannte noch, und draußen war der Nebel.
:41. Arra gondolt, hogy holnap a kert újra várni fogja, mint mindig. - Er dachte, dass morgen der Garten wieder auf ihn warten würde, wie immer.
:42. És hogy ennek most volt egy kicsi, új oka, amelynek nem kellett név, mert azok a dolgok, amelyeknek nem kell név, többnyire az igaziak. - Und dass das jetzt einen kleinen, neuen Grund hatte, der keinen Namen brauchte, weil Dinge, die keinen Namen brauchen, meistens die echten sind.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Die Dinge, die keinen Namen brauchen.
:1. Nikolai hatte den Garten seines Großvaters nie aufgegeben, nicht in den Jahren, in denen die Bäume weniger trugen, und nicht jetzt, wo der November die letzten Blätter geholt hatte.
:2. Er wusste, dass der Frost in zwei, vielleicht drei Wochen kommen würde, und das hielt ihn nicht davon ab, jeden Morgen mit dem alten Werkzeug hinauszugehen.
:3. Weil manche Dinge man nicht tut, weil sie sinnvoll sind, sondern weil man sie tut.
:4. Das Dorf hatte die stille Qualität von Orten, die aufgehört haben zu wachsen, ohne aufgehört zu haben zu sein.
:5. Mit den wenigen Häusern, die noch bewohnt waren, und den vielen, die es nicht mehr waren, und dem Nebel, der im November früh kam und blieb.
:6. Ohne Eile und ohne Erklärung.
:7. Nikolai schnitt alte Äste, und die Arbeit hatte den Rhythmus von etwas, das man so lange tut, dass es aufgehört hat, Entscheidung zu sein.
:8. Und anfängt, Zustand zu sein, was kein Unterschied ist, den man von außen sieht, aber einer, den man von innen spürt.
:9. Weil Zustände leichter sind als Entscheidungen, auch wenn sie gleich aussehen.
:10. Sofia erschien aus dem Nebel mit der Selbstverständlichkeit von jemandem, den man erwartet hatte, ohne es zu wissen.
:11. Zuerst eine Silhouette, dann eine Frau, dann jemand, dessen Gesicht er lesen musste.
:12. Weil zwölf Jahre keine dramatische Veränderung produzieren, sondern eine langsame Verschiebung, die man erst übersetzen muss, bevor man versteht, was man sieht.
:13. Sie sagten sich ihre Namen, Frage und Antwort, was das Präziseste ist, was zwei Menschen nach langer Zeit sagen können.
:14. Weil es nichts voraussetzt und nichts behauptet, nur bestätigt, dass beide da sind.
:15. Er lud sie in die Küche ein, weil Kälte das Gespräch kürzt, und weil Gespräche zwischen Menschen, die sich lange nicht gesehen haben, mehr Zeit brauchen, als Kälte erlaubt.
:16. Nicht weil sie tief sein müssen, sondern weil sie Zeit brauchen, um zu finden, was sie sind.
:17. Die Küche war warm, der Ofen brannte, und der Tisch hatte die Risse, die er immer gehabt hatte.
:18. Ein Inventar des Unveränderlichen, das in alten Häusern manchmal tröstlicher ist als jede Renovierung.
:19. Weil es beweist, dass manche Dinge bleiben, auch wenn anderes geht.
:20. Sofia setzte sich und schaute sich um mit dem Blick von jemandem, der einen Raum kennt und gleichzeitig zum ersten Mal sieht.
:21. Weil zwölf Jahre den Blick verändern, ohne die Erinnerung zu löschen.
:22. Das ist manchmal der seltsamste Zustand, diese Überlagerung von damals und jetzt im selben Raum.
:23. Sie sprachen über das Elternhaus, das Reparaturen brauchte, über das Dorf, über kleine konkrete Dinge, die keine große Bedeutung haben.
:24. Und die trotzdem das Material von Gesprächen sind, die noch nicht wissen, wie tief sie gehen wollen.
:25. Und die deswegen bei der Oberfläche beginnen, weil die Oberfläche der ehrlichste Anfang ist.
:26. Als Sofia fragte, ob er noch im Garten arbeite, auch im November, sagte er ja, besonders im November.
:27. Das Lächeln, das sie darauf zeigte, war das erste des Tages und kam ohne Ankündigung.
:28. Was die echten meistens tun, weil echte Reaktionen keine Vorbereitung brauchen.
:29. Er erzählte, dass er ihrem Vater manchmal geholfen hatte, was sie nicht gewusst hatte.
:30. Dieses Nicht-Gewusst-Haben hatte die Qualität von kleinen Entdeckungen, die man nach langer Zeit über jemanden macht, den man zu kennen glaubt.
:31. Eine Verschiebung im Bild, die das Bild nicht verändert, sondern vollständiger macht.
:32. Die Stille zwischen den Sätzen war die Stille von jemandem, dem man nichts beweisen muss.
:33. Das ist die beste Art von Stille, weil sie keine Energie verbraucht und zeigt, dass das Gespräch an einem Ort angekommen ist.
:34. An dem Form und Inhalt übereinstimmen.
:35. Als Sofia aufstand, sagte Nikolai, sie solle morgen wieder vorbeikommen, der Garten sei schön im Nebel.
:36. Das war eine seltsame Einladung und die richtige, weil er damit das sagte, was er sagen wollte, ohne den direkten Weg zu nehmen.
:37. Der Umweg ist manchmal genauer als der direkte Weg.
:38. Sofia schaute ihn an, einen Moment lang, mit dem Blick von jemandem, der eine Frage hört, die keine direkte Antwort erwartet.
:39. Und sagte vielleicht, was in diesem Zusammenhang mehr war als eine Möglichkeit.
:40. Nikolai blieb in der Küche mit den zwei leeren Tassen, und der Ofen brannte noch, und draußen war der Nebel.
:41. Er dachte, dass morgen der Garten wieder auf ihn warten würde, wie immer.
:42. Und dass das jetzt einen kleinen, neuen Grund hatte, der keinen Namen brauchte, weil Dinge, die keinen Namen brauchen, meistens die echten sind.
|}
=== 5 ===
:A kert, amely holnap vár.
:1. Nikolai soha nem hagyta el a nagyapja kertjét, sem a kevesebb termés éveiben, sem most, amikor a november elvitt mindent, amit az október meghagyott.
:2. Tudta, hogy a fagy két, talán három hét múlva megérkezik, annak tárgyilagos bizonyosságával, aki az évszakokat tényként kezeli, nem metaforaként.
:3. A tények megbízhatóbbak, és a kertnek nem volt szüksége metaforákra ahhoz, hogy fontos legyen.
:4. A munkának olyan ritmusa volt, amelyet az ember olyan régóta végez, hogy megszűnik döntésnek lenni, és állapottá kezd válni.
:5. Ez kívülről ugyanolyannak látszik, belülről azonban más, mert az állapotoknak már nincs szükségük indokra, a döntéseknek viszont mindig.
:6. Nikolai értékelte ezt az indoklásoktól való szabadságot, még ha soha nem is nevezte volna így.
:7. A köd korán jött, és maradt, ahogy a novemberi köd ezen a vidéken maradni szokott: sietség és tekintet nélkül.
:8. A falunak olyan csendes minősége volt, mint azoknak a helyeknek, amelyek már nem növekednek, de létezni sem szűntek meg.
:9. Ez a méltóság saját formája, még akkor is, ha kívülről néha hanyatlásnak látszik.
:10. Sofia olyan közvetlenséggel jelent meg a ködből, mint valaki, akit az ember várt, anélkül hogy tudta volna.
:11. Először alak volt, aztán nő, aztán valaki, akinek az arcát Nikolainak le kellett fordítania.
:12. Mert tizenkét év nem drámai változásokat hoz létre, hanem apró eltolódások felhalmozódását, amelyek együtt többet adnak ki, mint az összegük.
:13. Ezt észrevette, mielőtt megértette volna.
:14. Kimondták egymás nevét, kérdésként és válaszként, ami a legpontosabb, amit hosszú idő után mondani lehet.
:15. Mert ez semmit sem feltételez, semmit sem állít, csak megerősíti, hogy mindketten ott vannak.
:16. És ez néha elég ahhoz, hogy az ember elkezdjen valamit.
:17. Behívta, mert a hideg lerövidíti a beszélgetést, és mert az ilyen beszélgetéseknek időre van szükségük.
:18. Nem azért, mert mélynek kell lenniük, hanem mert meg kell találniuk, mik is valójában.
:19. Ehhez meleg kellett, tea, és a régi asztal repedései, amely ugyanúgy nézett ki, mint mindig.
:20. Ez ebben az esetben vigasztalóbb volt, mint a változás.
:21. Sofia leült, és annak az embernek a sajátos figyelmével nézett körül, aki ismer egy szobát, és közben először látja.
:22. Mert tizenkét év megváltoztatja a tekintetet anélkül, hogy kitörölné az emléket.
:23. Ez vezet az akkor és a most egymásra rétegződéséhez ugyanabban a térben.
:24. Ez néha a legfurcsább, néha pedig a leggazdagabb állapot, amelyben az ember lehet.
:25. Beszéltek a szülői házról, a faluról és apró, konkrét dolgokról, amelyeknek nincs nagy jelentőségük.
:26. Ezek mégis a legőszintébb anyagai azoknak a beszélgetéseknek, amelyek még nem tudják, milyen mélyre akarnak menni.
:27. Ezért a felszínen kezdenek, mert a felszín a helyes kezdet, ha az ember nem tudja, mi van alatta.
:28. Vagy ha tudja, és időre van szüksége, hogy odáig eljusson.
:29. Amikor Sofia megkérdezte, dolgozik-e még a kertben, novemberben is, Nikolai azt mondta, igen, különösen novemberben.
:30. A mosoly, amely erre megjelent az arcán, bejelentés nélkül jött, ahogy az igazi reakciók szoktak.
:31. Mert az igazi reakciók nem ismernek előkészületet, és nincs is szükségük rá.
:32. Akkor keletkeznek, amikor valami kimondott dolog eltalál valamit, ami már ott volt.
:33. Elmesélte, hogy néha segített az apjának, amit Sofia nem tudott.
:34. Ez a nem tudás olyan felfedezések csendes minőségét hordozta, amelyeket arról teszünk, akiről azt hisszük, ismerjük.
:35. Kis eltolódás volt a képben, amely nem kijavítja a képet, hanem teljesebbé teszi.
:36. Ez néha ugyanaz, mint megérteni.
:37. A mondatok közötti csend olyan ember csendje volt, akinek nem kell semmit bizonyítani.
:38. Ez a csend legjobb fajtája, mert nem fogyaszt energiát.
:39. És mert olyan kapcsolat jele, amely elég régi ahhoz, hogy forma és tartalom egybeessen.
:40. Újabb kapcsolatoknál ez még nem lehetséges, mert a forma még kell ahhoz, hogy megvédje a tartalmat.
:41. Amikor Sofia felállt, Nikolai azt mondta, jöjjön holnap újra, mert a kert szép a ködben.
:42. Ez furcsa meghívás volt, és a legpontosabb, amelyet adhatott.
:43. Mert ezzel azt mondta, amit mondani akart, anélkül hogy a közvetlen utat választotta volna.
:44. A közvetlen út néha kevésbé pontos, mint a kerülőút, mert néha túl sokat kér egyszerre.
:45. Sofia egy pillanatig ránézett, annak az embernek a tekintetével, aki olyan kérdést hall, amely nem közvetlen választ vár, hanem valódit.
:46. Azt mondta, talán, ami ebben az összefüggésben több volt, mint lehetőség.
:47. Mert egy őszintén gondolt talán közelebb van az igenhez, mint egy udvariasan mondott igen.
:48. Nikolai a konyhában maradt a két üres csészével, a kályhával és a kinti köddel.
:49. Arra gondolt, hogy holnap a kert újra várni fogja, mint mindig.
:50. És hogy ennek most volt egy kicsi, új oka, amelynek nem kellett név.
:51. Mert bizonyos dolgok pontosabbak maradnak, ha az ember nem nevezi meg őket.
:52. Ez az ok, bármilyen kicsi volt is, elég volt erre az estére és holnap reggelre.
:53. És néha ez minden, amire szükség van.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A kert, amely holnap vár. - Der Garten, der morgen wartet.
:1. Nikolai soha nem hagyta el a nagyapja kertjét, sem a kevesebb termés éveiben, sem most, amikor a november elvitt mindent, amit az október meghagyott. - Nikolai hatte den Garten seines Großvaters nie aufgegeben, nicht in den Jahren des Weniger-Tragens und nicht jetzt, wo der November alles geholt hatte, was der Oktober übrig gelassen hatte.
:2. Tudta, hogy a fagy két, talán három hét múlva megérkezik, annak tárgyilagos bizonyosságával, aki az évszakokat tényként kezeli, nem metaforaként. - Er wusste, dass der Frost in zwei, vielleicht drei Wochen kommen würde, mit der sachlichen Gewissheit von jemandem, der Jahreszeiten als Tatsachen behandelt und nicht als Metaphern.
:3. A tények megbízhatóbbak, és a kertnek nem volt szüksége metaforákra ahhoz, hogy fontos legyen. - Tatsachen sind verlässlicher, und der Garten brauchte keine Metaphern, um wichtig zu sein.
:4. A munkának olyan ritmusa volt, amelyet az ember olyan régóta végez, hogy megszűnik döntésnek lenni, és állapottá kezd válni. - Die Arbeit hatte den Rhythmus von etwas, das man so lange tut, dass es aufgehört hat, Entscheidung zu sein, und begonnen hat, Zustand zu sein.
:5. Ez kívülről ugyanolyannak látszik, belülről azonban más, mert az állapotoknak már nincs szükségük indokra, a döntéseknek viszont mindig. - Das sieht von außen gleich aus und ist von innen anders, weil Zustände keine Begründung mehr brauchen und Entscheidungen immer.
:6. Nikolai értékelte ezt az indoklásoktól való szabadságot, még ha soha nem is nevezte volna így. - Nikolai schätzte diese Freiheit von Begründungen, auch wenn er sie nie so benannt hätte.
:7. A köd korán jött, és maradt, ahogy a novemberi köd ezen a vidéken maradni szokott: sietség és tekintet nélkül. - Der Nebel kam früh und blieb, wie Novembernebel in dieser Gegend bleibt, ohne Eile und ohne Rücksicht.
:8. A falunak olyan csendes minősége volt, mint azoknak a helyeknek, amelyek már nem növekednek, de létezni sem szűntek meg. - Das Dorf hatte die stille Qualität von Orten, die aufgehört haben zu wachsen, ohne aufgehört zu haben zu sein.
:9. Ez a méltóság saját formája, még akkor is, ha kívülről néha hanyatlásnak látszik. - Das ist eine eigene Form von Würde, auch wenn sie von außen manchmal wie Verfall aussieht.
:10. Sofia olyan közvetlenséggel jelent meg a ködből, mint valaki, akit az ember várt, anélkül hogy tudta volna. - Sofia erschien aus dem Nebel mit der Unvermitteltheit von jemandem, den man erwartet hatte, ohne es zu wissen.
:11. Először alak volt, aztán nő, aztán valaki, akinek az arcát Nikolainak le kellett fordítania. - Zuerst als Form, dann als Frau, dann als jemand, dessen Gesicht er übersetzen musste.
:12. Mert tizenkét év nem drámai változásokat hoz létre, hanem apró eltolódások felhalmozódását, amelyek együtt többet adnak ki, mint az összegük. - Weil zwölf Jahre keine dramatischen Veränderungen produzieren, sondern eine Akkumulation kleiner Verschiebungen, die zusammen mehr ergeben als ihre Summe.
:13. Ezt észrevette, mielőtt megértette volna. - Das bemerkte er, bevor er es verstand.
:14. Kimondták egymás nevét, kérdésként és válaszként, ami a legpontosabb, amit hosszú idő után mondani lehet. - Sie sagten sich ihre Namen, Frage und Antwort, was das Präziseste ist, was nach langer Zeit gesagt werden kann.
:15. Mert ez semmit sem feltételez, semmit sem állít, csak megerősíti, hogy mindketten ott vannak. - Weil es nichts voraussetzt und nichts behauptet, nur bestätigt, dass beide da sind.
:16. És ez néha elég ahhoz, hogy az ember elkezdjen valamit. - Und das ist manchmal genug, um anzufangen.
:17. Behívta, mert a hideg lerövidíti a beszélgetést, és mert az ilyen beszélgetéseknek időre van szükségük. - Er lud sie ein, weil Kälte das Gespräch kürzt, und weil Gespräche dieser Art Zeit brauchen.
:18. Nem azért, mert mélynek kell lenniük, hanem mert meg kell találniuk, mik is valójában. - Nicht weil sie tief sein müssen, sondern weil sie finden müssen, was sie sind.
:19. Ehhez meleg kellett, tea, és a régi asztal repedései, amely ugyanúgy nézett ki, mint mindig. - Dafür brauchte es Wärme und Tee und die Risse des alten Tisches, der aussah wie immer.
:20. Ez ebben az esetben vigasztalóbb volt, mint a változás. - Was in diesem Fall tröstlicher war als Veränderung.
:21. Sofia leült, és annak az embernek a sajátos figyelmével nézett körül, aki ismer egy szobát, és közben először látja. - Sofia setzte sich und schaute sich um mit der spezifischen Aufmerksamkeit von jemandem, der einen Raum kennt und gleichzeitig zum ersten Mal sieht.
:22. Mert tizenkét év megváltoztatja a tekintetet anélkül, hogy kitörölné az emléket. - Weil zwölf Jahre den Blick verändern ohne die Erinnerung zu löschen.
:23. Ez vezet az akkor és a most egymásra rétegződéséhez ugyanabban a térben. - Das führt zu dieser Überlagerung von damals und jetzt im selben Raum.
:24. Ez néha a legfurcsább, néha pedig a leggazdagabb állapot, amelyben az ember lehet. - Das ist manchmal der seltsamste und manchmal der reichste Zustand, den ein Mensch haben kann.
:25. Beszéltek a szülői házról, a faluról és apró, konkrét dolgokról, amelyeknek nincs nagy jelentőségük. - Sie sprachen über das Elternhaus, über das Dorf, über konkrete kleine Dinge, die keine große Bedeutung haben.
:26. Ezek mégis a legőszintébb anyagai azoknak a beszélgetéseknek, amelyek még nem tudják, milyen mélyre akarnak menni. - Sie sind trotzdem das ehrlichste Material von Gesprächen, die noch nicht wissen, wie tief sie gehen wollen.
:27. Ezért a felszínen kezdenek, mert a felszín a helyes kezdet, ha az ember nem tudja, mi van alatta. - Sie beginnen deswegen bei der Oberfläche, weil die Oberfläche der richtige Anfang ist, wenn man nicht weiß, was darunter liegt.
:28. Vagy ha tudja, és időre van szüksége, hogy odáig eljusson. - Oder wenn man es weiß und Zeit braucht, um dahin zu kommen.
:29. Amikor Sofia megkérdezte, dolgozik-e még a kertben, novemberben is, Nikolai azt mondta, igen, különösen novemberben. - Als Sofia fragte, ob er noch im Garten arbeite, auch im November, sagte er ja, besonders im November.
:30. A mosoly, amely erre megjelent az arcán, bejelentés nélkül jött, ahogy az igazi reakciók szoktak. - Das Lächeln, das sie darauf zeigte, kam ohne Ankündigung, was die echten tun.
:31. Mert az igazi reakciók nem ismernek előkészületet, és nincs is szükségük rá. - Weil echte Reaktionen keine Vorbereitung kennen und keine brauchen.
:32. Akkor keletkeznek, amikor valami kimondott dolog eltalál valamit, ami már ott volt. - Sie entstehen, wenn etwas Gesagtes etwas trifft, das schon da war.
:33. Elmesélte, hogy néha segített az apjának, amit Sofia nem tudott. - Er erzählte, dass er ihrem Vater manchmal geholfen hatte, was sie nicht gewusst hatte.
:34. Ez a nem tudás olyan felfedezések csendes minőségét hordozta, amelyeket arról teszünk, akiről azt hisszük, ismerjük. - Dieses Nicht-Gewusst-Haben hatte die stille Qualität von Entdeckungen, die man über jemanden macht, den man zu kennen glaubt.
:35. Kis eltolódás volt a képben, amely nem kijavítja a képet, hanem teljesebbé teszi. - Eine kleine Verschiebung im Bild, die das Bild nicht korrigiert, sondern vollständiger macht.
:36. Ez néha ugyanaz, mint megérteni. - Das ist manchmal dasselbe wie verstehen.
:37. A mondatok közötti csend olyan ember csendje volt, akinek nem kell semmit bizonyítani. - Die Stille zwischen den Sätzen war die Stille von jemandem, dem man nichts beweisen muss.
:38. Ez a csend legjobb fajtája, mert nem fogyaszt energiát. - Das ist die beste Art von Stille, weil sie keine Energie verbraucht.
:39. És mert olyan kapcsolat jele, amely elég régi ahhoz, hogy forma és tartalom egybeessen. - Und weil sie das Zeichen einer Verbindung ist, die alt genug ist, um Form und Inhalt übereinstimmen zu lassen.
:40. Újabb kapcsolatoknál ez még nem lehetséges, mert a forma még kell ahhoz, hogy megvédje a tartalmat. - Bei neueren Verbindungen ist das noch nicht möglich, weil die Form noch gebraucht wird, um den Inhalt zu schützen.
:41. Amikor Sofia felállt, Nikolai azt mondta, jöjjön holnap újra, mert a kert szép a ködben. - Als Sofia aufstand, sagte Nikolai, sie solle morgen wieder vorbeikommen, der Garten sei schön im Nebel.
:42. Ez furcsa meghívás volt, és a legpontosabb, amelyet adhatott. - Das war eine seltsame Einladung und die genaueste, die er machen konnte.
:43. Mert ezzel azt mondta, amit mondani akart, anélkül hogy a közvetlen utat választotta volna. - Weil er damit das sagte, was er sagen wollte, ohne den direkten Weg zu nehmen.
:44. A közvetlen út néha kevésbé pontos, mint a kerülőút, mert néha túl sokat kér egyszerre. - Der direkte Weg ist manchmal weniger präzise als der Umweg, weil direkte Wege manchmal zu viel auf einmal fordern.
:45. Sofia egy pillanatig ránézett, annak az embernek a tekintetével, aki olyan kérdést hall, amely nem közvetlen választ vár, hanem valódit. - Sofia schaute ihn an, einen Moment lang, mit dem Blick von jemandem, der eine Frage hört, die keine direkte Antwort erwartet, sondern eine echte.
:46. Azt mondta, talán, ami ebben az összefüggésben több volt, mint lehetőség. - Sie sagte vielleicht, was in diesem Zusammenhang mehr war als eine Möglichkeit.
:47. Mert egy őszintén gondolt talán közelebb van az igenhez, mint egy udvariasan mondott igen. - Weil ein vielleicht, das ehrlich gemeint ist, näher an einem ja ist als ein ja, das höflich gemeint ist.
:48. Nikolai a konyhában maradt a két üres csészével, a kályhával és a kinti köddel. - Nikolai blieb in der Küche, mit den zwei leeren Tassen und dem Ofen und dem Nebel draußen.
:49. Arra gondolt, hogy holnap a kert újra várni fogja, mint mindig. - Er dachte, dass morgen der Garten wieder auf ihn warten würde, wie immer.
:50. És hogy ennek most volt egy kicsi, új oka, amelynek nem kellett név. - Und dass das jetzt einen kleinen, neuen Grund hatte, der keinen Namen brauchte.
:51. Mert bizonyos dolgok pontosabbak maradnak, ha az ember nem nevezi meg őket. - Weil manche Dinge präziser bleiben, wenn man sie nicht benennt.
:52. Ez az ok, bármilyen kicsi volt is, elég volt erre az estére és holnap reggelre. - Dieser Grund, so klein er war, war genug für heute Abend und für morgen früh.
:53. És néha ez minden, amire szükség van. - Und manchmal ist das alles, was man braucht.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Der Garten, der morgen wartet.
:1. Nikolai hatte den Garten seines Großvaters nie aufgegeben, nicht in den Jahren des Weniger-Tragens und nicht jetzt, wo der November alles geholt hatte, was der Oktober übrig gelassen hatte.
:2. Er wusste, dass der Frost in zwei, vielleicht drei Wochen kommen würde, mit der sachlichen Gewissheit von jemandem, der Jahreszeiten als Tatsachen behandelt und nicht als Metaphern.
:3. Tatsachen sind verlässlicher, und der Garten brauchte keine Metaphern, um wichtig zu sein.
:4. Die Arbeit hatte den Rhythmus von etwas, das man so lange tut, dass es aufgehört hat, Entscheidung zu sein, und begonnen hat, Zustand zu sein.
:5. Das sieht von außen gleich aus und ist von innen anders, weil Zustände keine Begründung mehr brauchen und Entscheidungen immer.
:6. Nikolai schätzte diese Freiheit von Begründungen, auch wenn er sie nie so benannt hätte.
:7. Der Nebel kam früh und blieb, wie Novembernebel in dieser Gegend bleibt, ohne Eile und ohne Rücksicht.
:8. Das Dorf hatte die stille Qualität von Orten, die aufgehört haben zu wachsen, ohne aufgehört zu haben zu sein.
:9. Das ist eine eigene Form von Würde, auch wenn sie von außen manchmal wie Verfall aussieht.
:10. Sofia erschien aus dem Nebel mit der Unvermitteltheit von jemandem, den man erwartet hatte, ohne es zu wissen.
:11. Zuerst als Form, dann als Frau, dann als jemand, dessen Gesicht er übersetzen musste.
:12. Weil zwölf Jahre keine dramatischen Veränderungen produzieren, sondern eine Akkumulation kleiner Verschiebungen, die zusammen mehr ergeben als ihre Summe.
:13. Das bemerkte er, bevor er es verstand.
:14. Sie sagten sich ihre Namen, Frage und Antwort, was das Präziseste ist, was nach langer Zeit gesagt werden kann.
:15. Weil es nichts voraussetzt und nichts behauptet, nur bestätigt, dass beide da sind.
:16. Und das ist manchmal genug, um anzufangen.
:17. Er lud sie ein, weil Kälte das Gespräch kürzt, und weil Gespräche dieser Art Zeit brauchen.
:18. Nicht weil sie tief sein müssen, sondern weil sie finden müssen, was sie sind.
:19. Dafür brauchte es Wärme und Tee und die Risse des alten Tisches, der aussah wie immer.
:20. Was in diesem Fall tröstlicher war als Veränderung.
:21. Sofia setzte sich und schaute sich um mit der spezifischen Aufmerksamkeit von jemandem, der einen Raum kennt und gleichzeitig zum ersten Mal sieht.
:22. Weil zwölf Jahre den Blick verändern ohne die Erinnerung zu löschen.
:23. Das führt zu dieser Überlagerung von damals und jetzt im selben Raum.
:24. Das ist manchmal der seltsamste und manchmal der reichste Zustand, den ein Mensch haben kann.
:25. Sie sprachen über das Elternhaus, über das Dorf, über konkrete kleine Dinge, die keine große Bedeutung haben.
:26. Sie sind trotzdem das ehrlichste Material von Gesprächen, die noch nicht wissen, wie tief sie gehen wollen.
:27. Sie beginnen deswegen bei der Oberfläche, weil die Oberfläche der richtige Anfang ist, wenn man nicht weiß, was darunter liegt.
:28. Oder wenn man es weiß und Zeit braucht, um dahin zu kommen.
:29. Als Sofia fragte, ob er noch im Garten arbeite, auch im November, sagte er ja, besonders im November.
:30. Das Lächeln, das sie darauf zeigte, kam ohne Ankündigung, was die echten tun.
:31. Weil echte Reaktionen keine Vorbereitung kennen und keine brauchen.
:32. Sie entstehen, wenn etwas Gesagtes etwas trifft, das schon da war.
:33. Er erzählte, dass er ihrem Vater manchmal geholfen hatte, was sie nicht gewusst hatte.
:34. Dieses Nicht-Gewusst-Haben hatte die stille Qualität von Entdeckungen, die man über jemanden macht, den man zu kennen glaubt.
:35. Eine kleine Verschiebung im Bild, die das Bild nicht korrigiert, sondern vollständiger macht.
:36. Das ist manchmal dasselbe wie verstehen.
:37. Die Stille zwischen den Sätzen war die Stille von jemandem, dem man nichts beweisen muss.
:38. Das ist die beste Art von Stille, weil sie keine Energie verbraucht.
:39. Und weil sie das Zeichen einer Verbindung ist, die alt genug ist, um Form und Inhalt übereinstimmen zu lassen.
:40. Bei neueren Verbindungen ist das noch nicht möglich, weil die Form noch gebraucht wird, um den Inhalt zu schützen.
:41. Als Sofia aufstand, sagte Nikolai, sie solle morgen wieder vorbeikommen, der Garten sei schön im Nebel.
:42. Das war eine seltsame Einladung und die genaueste, die er machen konnte.
:43. Weil er damit das sagte, was er sagen wollte, ohne den direkten Weg zu nehmen.
:44. Der direkte Weg ist manchmal weniger präzise als der Umweg, weil direkte Wege manchmal zu viel auf einmal fordern.
:45. Sofia schaute ihn an, einen Moment lang, mit dem Blick von jemandem, der eine Frage hört, die keine direkte Antwort erwartet, sondern eine echte.
:46. Sie sagte vielleicht, was in diesem Zusammenhang mehr war als eine Möglichkeit.
:47. Weil ein vielleicht, das ehrlich gemeint ist, näher an einem ja ist als ein ja, das höflich gemeint ist.
:48. Nikolai blieb in der Küche, mit den zwei leeren Tassen und dem Ofen und dem Nebel draußen.
:49. Er dachte, dass morgen der Garten wieder auf ihn warten würde, wie immer.
:50. Und dass das jetzt einen kleinen, neuen Grund hatte, der keinen Namen brauchte.
:51. Weil manche Dinge präziser bleiben, wenn man sie nicht benennt.
:52. Dieser Grund, so klein er war, war genug für heute Abend und für morgen früh.
:53. Und manchmal ist das alles, was man braucht.
|}
ecu2jthf9nhzm2ocbsirmdqfqdsn0px
1085957
1085956
2026-05-16T20:35:08Z
Thirunavukkarasye-Raveendran
47852
/* 29 */
1085957
wikitext
text/x-wiki
== 30 ==
=== 1 ===
:Nikolai kertje.
:1. Nikolai hatvannégy éves, és egy kis faluban él, ahol van egy régi kertje.
:2. A kertet még a nagyapja ültette, és almafák állnak benne, amelyek már öregek és fáradtak.
:3. November van, a tél hamarosan megérkezik, Nikolai pedig minden nap dolgozik a kertben.
:4. Levágja a régi ágakat, összegereblyézi az elszáradt leveleket, és tudja, hogy hamarosan jön a fagy.
:5. Mégis tovább dolgozik, mert fontos neki a kert, és mert a kert a nagyapjától maradt rá.
:6. Egy reggelen köd van, és Nikolai éppen a kertben dolgozik, amikor meglát egy nőt a ködben.
:7. A nő közelebb jön, Nikolai pedig felismeri, mert Sofia az, aki ebből a faluból származik.
:8. Sofia sokáig távol volt, sok évet töltött a városban, most pedig újra itt van.
:9. Nikolai azt mondja: „Sofia? Te vagy az?”
:10. Sofia azt mondja: „Igen. Szervusz, Nikolai.”
:11. Egymásra néznek, és hosszú szünet következik, mielőtt Nikolai azt mondja, jöjjön be, teát készít.
:12. Bemmennek a konyhába, amely kicsi és meleg, és amelyben ég a kályha.
:13. Nikolai teát készít, aztán leülnek az öreg asztalhoz, amelyen repedések vannak.
:14. Nikolai megkérdezi, mióta van újra itt, Sofia pedig azt mondja, egy hete.
:15. Nikolai bólint, Sofia kinéz az ablakon, és azt mondja, hogy a szülői ház még áll.
:16. Nikolai azt mondja, igen, de munka kell hozzá, Sofia pedig azt mondja, tudja.
:17. Teát isznak, és csend van, de ez a csend rendben van, mert gyerekkoruk óta ismerik egymást.
:18. Sofia megkérdezi, dolgozik-e még a kertben, Nikolai pedig azt mondja, igen, minden nap.
:19. Sofia megkérdezi, novemberben is, Nikolai pedig elmosolyodik, és azt mondja, novemberben különösen.
:20. Sofia érti ezt, és azt mondja, az apja is így csinálta.
:21. Nikolai azt mondja, tudja, mert néha segített neki, Sofia pedig ránéz.
:22. Sofia azt mondja, ezt nem tudta, Nikolai pedig azt mondja, az apja sokat beszélt a kertjéről.
:23. Tovább isszák a teát, amely meleg és jó, miközben odakint köd és hideg van.
:24. A konyhában azonban meleg van, és ez a meleg most többet jelent, mint amit mondani kellene róla.
:25. Sofia megkérdezi, teremnek-e még almák, Nikolai pedig azt mondja, néhány terem, de nem sok.
:26. Azt is hozzáteszi, hogy amelyek még teremnek, azok nagyon jók, Sofia pedig aznap először elmosolyodik.
:27. Sofia azt mondja, ezt elhiszi neki, és a mondat egyszerűsége miatt igaznak hangzik.
:28. Egy óra múlva Sofia feláll, és azt mondja, mennie kell.
:29. Nikolai azt mondja, jöjjön vissza holnap, mert a kert szép a ködben.
:30. Sofia ránéz, és azt mondja, igen, talán, ami nem ígéret, de nem is elutasítás.
:31. Elmegy, Nikolai pedig a konyhában marad, és a két üres csészét nézi.
:32. Sofiára gondol, a kertre gondol, és a nagyapjára gondol, aki a kertet ültette.
:33. Lekapcsolja a villanyt, lefekszik, és tudja, hogy másnap reggel újra a kertben fog dolgozni.
:34. Ez így jó.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Nikolai kertje. - Nikolais Garten.
:1. Nikolai hatvannégy éves, és egy kis faluban él, ahol van egy régi kertje. - Nikolai ist 64 Jahre alt und wohnt in einem kleinen Dorf, wo er einen alten Garten hat.
:2. A kertet még a nagyapja ültette, és almafák állnak benne, amelyek már öregek és fáradtak. - Den Garten hat sein Großvater gepflanzt, und es gibt Apfelbäume darin, die alt und müde sind.
:3. November van, a tél hamarosan megérkezik, Nikolai pedig minden nap dolgozik a kertben. - Es ist November, der Winter kommt bald, und Nikolai arbeitet jeden Tag im Garten.
:4. Levágja a régi ágakat, összegereblyézi az elszáradt leveleket, és tudja, hogy hamarosan jön a fagy. - Er schneidet alte Äste ab, räumt alte Blätter auf, und er weiß, dass der Frost bald kommt.
:5. Mégis tovább dolgozik, mert fontos neki a kert, és mert a kert a nagyapjától maradt rá. - Aber er arbeitet trotzdem, weil ihm der Garten wichtig ist und weil der Garten von seinem Großvater kommt.
:6. Egy reggelen köd van, és Nikolai éppen a kertben dolgozik, amikor meglát egy nőt a ködben. - An einem Morgen ist Nebel, und Nikolai arbeitet im Garten, als er eine Frau im Nebel sieht.
:7. A nő közelebb jön, Nikolai pedig felismeri, mert Sofia az, aki ebből a faluból származik. - Die Frau kommt näher, und Nikolai erkennt sie, weil es Sofia ist, die aus diesem Dorf kommt.
:8. Sofia sokáig távol volt, sok évet töltött a városban, most pedig újra itt van. - Sofia war lange weg, viele Jahre in der Stadt, und jetzt ist sie wieder hier.
:9. Nikolai azt mondja: „Sofia? Te vagy az?” - Nikolai sagt: „Sofia? Bist du das?“
:10. Sofia azt mondja: „Igen. Szervusz, Nikolai.” - Sofia sagt: „Ja. Hallo Nikolai.“
:11. Egymásra néznek, és hosszú szünet következik, mielőtt Nikolai azt mondja, jöjjön be, teát készít. - Sie schauen sich an, und es ist eine lange Pause, bevor Nikolai sagt, sie solle reinkommen, er mache Tee.
:12. Bemmennek a konyhába, amely kicsi és meleg, és amelyben ég a kályha. - Sie gehen in die Küche, die klein und warm ist und in der der Ofen brennt.
:13. Nikolai teát készít, aztán leülnek az öreg asztalhoz, amelyen repedések vannak. - Nikolai macht Tee, und dann setzen sie sich an den alten Tisch, der Risse hat.
:14. Nikolai megkérdezi, mióta van újra itt, Sofia pedig azt mondja, egy hete. - Nikolai fragt, wie lange sie schon zurück ist, und Sofia sagt, seit einer Woche.
:15. Nikolai bólint, Sofia kinéz az ablakon, és azt mondja, hogy a szülői ház még áll. - Nikolai nickt, Sofia schaut aus dem Fenster, und sie sagt, dass das Elternhaus noch steht.
:16. Nikolai azt mondja, igen, de munka kell hozzá, Sofia pedig azt mondja, tudja. - Nikolai sagt, ja, aber es brauche Arbeit, und Sofia sagt, sie weiß es.
:17. Teát isznak, és csend van, de ez a csend rendben van, mert gyerekkoruk óta ismerik egymást. - Sie trinken Tee, und es ist still, aber die Stille ist in Ordnung, weil sie sich seit der Kindheit kennen.
:18. Sofia megkérdezi, dolgozik-e még a kertben, Nikolai pedig azt mondja, igen, minden nap. - Sofia fragt, ob er noch im Garten arbeitet, und Nikolai sagt, ja, jeden Tag.
:19. Sofia megkérdezi, novemberben is, Nikolai pedig elmosolyodik, és azt mondja, novemberben különösen. - Sofia fragt, im November auch, und Nikolai lächelt und sagt, im November besonders.
:20. Sofia érti ezt, és azt mondja, az apja is így csinálta. - Sofia versteht das und sagt, dass ihr Vater das auch so gemacht hat.
:21. Nikolai azt mondja, tudja, mert néha segített neki, Sofia pedig ránéz. - Nikolai sagt, er weiß es, weil er ihm manchmal geholfen hat, und Sofia schaut ihn an.
:22. Sofia azt mondja, ezt nem tudta, Nikolai pedig azt mondja, az apja sokat beszélt a kertjéről. - Sofia sagt, dass sie das nicht wusste, und Nikolai sagt, dass ihr Vater viel von seinem Garten gesprochen hat.
:23. Tovább isszák a teát, amely meleg és jó, miközben odakint köd és hideg van. - Sie trinken weiter den Tee, der warm und gut ist, während draußen Nebel und Kälte sind.
:24. A konyhában azonban meleg van, és ez a meleg most többet jelent, mint amit mondani kellene róla. - Aber in der Küche ist es warm, und diese Wärme bedeutet jetzt mehr, als man darüber sagen müsste.
:25. Sofia megkérdezi, teremnek-e még almák, Nikolai pedig azt mondja, néhány terem, de nem sok. - Sofia fragt, ob die Äpfel noch kommen, und Nikolai sagt, manche kommen, aber nicht viele.
:26. Azt is hozzáteszi, hogy amelyek még teremnek, azok nagyon jók, Sofia pedig aznap először elmosolyodik. - Er fügt hinzu, dass die, die noch kommen, sehr gut sind, und Sofia lächelt zum ersten Mal an diesem Tag.
:27. Sofia azt mondja, ezt elhiszi neki, és a mondat egyszerűsége miatt igaznak hangzik. - Sofia sagt, dass sie ihm das glaubt, und wegen der Einfachheit des Satzes klingt er wahr.
:28. Egy óra múlva Sofia feláll, és azt mondja, mennie kell. - Nach einer Stunde steht Sofia auf und sagt, dass sie gehen muss.
:29. Nikolai azt mondja, jöjjön vissza holnap, mert a kert szép a ködben. - Nikolai sagt, sie solle morgen wiederkommen, weil der Garten schön im Nebel ist.
:30. Sofia ránéz, és azt mondja, igen, talán, ami nem ígéret, de nem is elutasítás. - Sofia schaut ihn an und sagt, ja, vielleicht, was kein Versprechen ist, aber auch keine Ablehnung.
:31. Elmegy, Nikolai pedig a konyhában marad, és a két üres csészét nézi. - Sie geht, und Nikolai bleibt in der Küche und schaut auf die zwei leeren Tassen.
:32. Sofiára gondol, a kertre gondol, és a nagyapjára gondol, aki a kertet ültette. - Er denkt an Sofia, an den Garten und an seinen Großvater, der den Garten gepflanzt hat.
:33. Lekapcsolja a villanyt, lefekszik, és tudja, hogy másnap reggel újra a kertben fog dolgozni. - Er macht das Licht aus, geht ins Bett, und weiß, dass er morgen früh wieder im Garten arbeiten wird.
:34. Ez így jó. - Das ist gut so.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Nikolais Garten.
:1. Nikolai ist 64 Jahre alt und wohnt in einem kleinen Dorf, wo er einen alten Garten hat.
:2. Den Garten hat sein Großvater gepflanzt, und es gibt Apfelbäume darin, die alt und müde sind.
:3. Es ist November, der Winter kommt bald, und Nikolai arbeitet jeden Tag im Garten.
:4. Er schneidet alte Äste ab, räumt alte Blätter auf, und er weiß, dass der Frost bald kommt.
:5. Aber er arbeitet trotzdem, weil ihm der Garten wichtig ist und weil der Garten von seinem Großvater kommt.
:6. An einem Morgen ist Nebel, und Nikolai arbeitet im Garten, als er eine Frau im Nebel sieht.
:7. Die Frau kommt näher, und Nikolai erkennt sie, weil es Sofia ist, die aus diesem Dorf kommt.
:8. Sofia war lange weg, viele Jahre in der Stadt, und jetzt ist sie wieder hier.
:9. Nikolai sagt: „Sofia? Bist du das?“
:10. Sofia sagt: „Ja. Hallo Nikolai.“
:11. Sie schauen sich an, und es ist eine lange Pause, bevor Nikolai sagt, sie solle reinkommen, er mache Tee.
:12. Sie gehen in die Küche, die klein und warm ist und in der der Ofen brennt.
:13. Nikolai macht Tee, und dann setzen sie sich an den alten Tisch, der Risse hat.
:14. Nikolai fragt, wie lange sie schon zurück ist, und Sofia sagt, seit einer Woche.
:15. Nikolai nickt, Sofia schaut aus dem Fenster, und sie sagt, dass das Elternhaus noch steht.
:16. Nikolai sagt, ja, aber es brauche Arbeit, und Sofia sagt, sie weiß es.
:17. Sie trinken Tee, und es ist still, aber die Stille ist in Ordnung, weil sie sich seit der Kindheit kennen.
:18. Sofia fragt, ob er noch im Garten arbeitet, und Nikolai sagt, ja, jeden Tag.
:19. Sofia fragt, im November auch, und Nikolai lächelt und sagt, im November besonders.
:20. Sofia versteht das und sagt, dass ihr Vater das auch so gemacht hat.
:21. Nikolai sagt, er weiß es, weil er ihm manchmal geholfen hat, und Sofia schaut ihn an.
:22. Sofia sagt, dass sie das nicht wusste, und Nikolai sagt, dass ihr Vater viel von seinem Garten gesprochen hat.
:23. Sie trinken weiter den Tee, der warm und gut ist, während draußen Nebel und Kälte sind.
:24. Aber in der Küche ist es warm, und diese Wärme bedeutet jetzt mehr, als man darüber sagen müsste.
:25. Sofia fragt, ob die Äpfel noch kommen, und Nikolai sagt, manche kommen, aber nicht viele.
:26. Er fügt hinzu, dass die, die noch kommen, sehr gut sind, und Sofia lächelt zum ersten Mal an diesem Tag.
:27. Sofia sagt, dass sie ihm das glaubt, und wegen der Einfachheit des Satzes klingt er wahr.
:28. Nach einer Stunde steht Sofia auf und sagt, dass sie gehen muss.
:29. Nikolai sagt, sie solle morgen wiederkommen, weil der Garten schön im Nebel ist.
:30. Sofia schaut ihn an und sagt, ja, vielleicht, was kein Versprechen ist, aber auch keine Ablehnung.
:31. Sie geht, und Nikolai bleibt in der Küche und schaut auf die zwei leeren Tassen.
:32. Er denkt an Sofia, an den Garten und an seinen Großvater, der den Garten gepflanzt hat.
:33. Er macht das Licht aus, geht ins Bett, und weiß, dass er morgen früh wieder im Garten arbeiten wird.
:34. Das ist gut so.
|}
=== 2 ===
:A kert a ködben.
:1. Nikolai soha nem hagyta el a nagyapja kertjét, azokban az években sem, amikor a fák kevesebbet teremtek, és most sem, amikor a november elvitte az utolsó leveleket.
:2. Tudta, hogy a fagy két-három hét múlva megérkezik, talán korábban, de ez nem változtatott azon, hogy a kerthez tartozó munka még elvégzendő volt.
:3. Minden reggel kint dolgozott a régi szerszámokkal, amelyek még a nagyapjától maradtak rá.
:4. A munkának olyan nyugodt szabályossága volt, amelyet az ember már nem kérdőjelez meg, mert a kérdezés semmit sem változtat, az abbahagyás viszont nagyon sokat.
:5. A köd azon a reggelen korán jött, és maradt, ahogy a novemberi köd maradni szokott, sietség nélkül.
:6. Nikolai ágakat vágott, és maga körül hallgatta a falu csendjét, amely más volt, mint a város csendje: mélyebb, és azok nélkül a zajok nélkül, amelyek a városi csendet csak elfedik.
:7. Akkor látta meg Sofiát, amikor előlépett a ködből: először csak egy körvonal volt, aztán egy nő, aztán valaki, akit ismert.
:8. Szüksége volt egy pillanatra, mert sok év úgy változtatja meg az ember arcát, hogy előbb le kell fordítani, mielőtt az ember megérti.
:9. Tizenkét éve nem látták egymást, és az első, amit Sofia mondott, az ő neve volt, kérdésként.
:10. Az első, amit Nikolai mondott, az Sofia neve volt, válaszként, és ez volt a viszontlátás.
:11. Behívta a konyhába, mert odakint túl hideg volt egy hosszú beszélgetéshez.
:12. És mert azoknak az embereknek a beszélgetéseihez, akik régóta nem látták egymást, meleg kell: nem képletesen, hanem a kályha és a tea konkrét melege.
:13. Leültek a régi asztalhoz, amely repedezett volt, és abból az időből származott, amelyet mindketten még ismertek.
:14. Nikolai teát készített, a konyhában pedig ott volt a fa és az öreg kő illata, amely az ilyen házakban mindig jelen van.
:15. Sofia megkérdezte, dolgozik-e még a kertben, ő pedig azt mondta, igen, novemberben is, különösen novemberben.
:16. Amikor ezt mondta, Sofia úgy mosolygott, hogy látszott rajta: érti, mert az apja is pontosan így csinálta.
:17. Nikolai ezt tudta, mert néha segített az apjának, amit Sofia nem tudott.
:18. Ez a nem tudás kis ablakot nyitott a múltba, amelyen mindketten röviden benéztek, anélkül hogy sokat mondtak volna.
:19. Beszéltek a szülői házról, amelynek javításokra volt szüksége, és a faluról, amely megváltozott is, meg nem is.
:20. Apró, konkrét dolgokról beszéltek, a tea melegebb lett, aztán elfogyott, és a mondatok közötti csend nem volt kellemetlen.
:21. Ez olyan ember csendje volt, akinek az embernek nem kell állandóan bizonyítania valamit.
:22. Amikor Sofia felállt, Nikolai azt mondta neki, jöjjön vissza holnap, mert a kert szép a ködben.
:23. Ez különös meghívás volt, mégis a megfelelő, mert ezzel mondta el azt, amit mondani akart, anélkül hogy közvetlenül kimondta volna.
:24. Sofia röviden ránézett, és azt mondta, talán, ami ebben az összefüggésben több volt, mint egy talán.
:25. Nikolai a konyhában maradt, maga előtt a két üres csészével, és egy ideig az asztalt nézte.
:26. Aztán lekapcsolta a villanyt, lefeküdt, és másnap reggel újra kiment majd a kertbe, mint mindig.
:27. Csak most ennek volt egy kicsi, új oka is.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A kert a ködben. - Der Garten im Nebel.
:1. Nikolai soha nem hagyta el a nagyapja kertjét, azokban az években sem, amikor a fák kevesebbet teremtek, és most sem, amikor a november elvitte az utolsó leveleket. - Nikolai hatte den Garten seines Großvaters nie aufgegeben, auch nicht in den Jahren, in denen die Bäume weniger trugen, und auch nicht jetzt, wo der November die letzten Blätter geholt hatte.
:2. Tudta, hogy a fagy két-három hét múlva megérkezik, talán korábban, de ez nem változtatott azon, hogy a kerthez tartozó munka még elvégzendő volt. - Er wusste, dass der Frost in zwei, drei Wochen kommen würde, vielleicht früher, aber das änderte nichts daran, dass die Arbeit des Gartens noch zu tun war.
:3. Minden reggel kint dolgozott a régi szerszámokkal, amelyek még a nagyapjától maradtak rá. - Er arbeitete jeden Morgen draußen, mit dem alten Werkzeug, das noch von seinem Großvater stammte.
:4. A munkának olyan nyugodt szabályossága volt, amelyet az ember már nem kérdőjelez meg, mert a kérdezés semmit sem változtat, az abbahagyás viszont nagyon sokat. - Die Arbeit hatte die ruhige Regelmäßigkeit von etwas, das man nicht mehr hinterfragt, weil das Hinterfragen nichts verändert, aber das Aufhören sehr viel.
:5. A köd azon a reggelen korán jött, és maradt, ahogy a novemberi köd maradni szokott, sietség nélkül. - Der Nebel kam an diesem Morgen früh und blieb, wie Nebel im November bleibt, ohne Eile.
:6. Nikolai ágakat vágott, és maga körül hallgatta a falu csendjét, amely más volt, mint a város csendje: mélyebb, és azok nélkül a zajok nélkül, amelyek a városi csendet csak elfedik. - Nikolai schnitt Äste und hörte die Stille des Dorfes um sich herum, die anders war als die Stille der Stadt, tiefer und ohne die Geräusche, die Stille in der Stadt nur überdecken.
:7. Akkor látta meg Sofiát, amikor előlépett a ködből: először csak egy körvonal volt, aztán egy nő, aztán valaki, akit ismert. - Er sah Sofia, als sie aus dem Nebel kam, zuerst nur eine Silhouette, dann eine Frau, dann jemanden, den er kannte.
:8. Szüksége volt egy pillanatra, mert sok év úgy változtatja meg az ember arcát, hogy előbb le kell fordítani, mielőtt az ember megérti. - Er brauchte einen Moment, weil viele Jahre das Gesicht eines Menschen verändern auf eine Art, die man erst übersetzen muss, bevor man versteht.
:9. Tizenkét éve nem látták egymást, és az első, amit Sofia mondott, az ő neve volt, kérdésként. - Sie hatten sich seit zwölf Jahren nicht gesehen, und das Erste, was sie sagte, war sein Name, als Frage.
:10. Az első, amit Nikolai mondott, az Sofia neve volt, válaszként, és ez volt a viszontlátás. - Das Erste, was er sagte, war ihres, als Antwort, und das war das Wiedersehen.
:11. Behívta a konyhába, mert odakint túl hideg volt egy hosszú beszélgetéshez. - Er lud sie in die Küche ein, weil es draußen zu kalt war für ein langes Gespräch.
:12. És mert azoknak az embereknek a beszélgetéseihez, akik régóta nem látták egymást, meleg kell: nem képletesen, hanem a kályha és a tea konkrét melege. - Und weil Gespräche zwischen Menschen, die sich lange nicht gesehen haben, Wärme brauchen, nicht Metaphorisches, sondern das Konkrete des Ofens und des Tees.
:13. Leültek a régi asztalhoz, amely repedezett volt, és abból az időből származott, amelyet mindketten még ismertek. - Sie setzten sich an den alten Tisch, der Risse hatte und der aus einer Zeit stammte, die beide noch kannten.
:14. Nikolai teát készített, a konyhában pedig ott volt a fa és az öreg kő illata, amely az ilyen házakban mindig jelen van. - Nikolai machte Tee, und die Küche hatte den Geruch von Holz und altem Stein, der in Häusern dieser Art immer da ist.
:15. Sofia megkérdezte, dolgozik-e még a kertben, ő pedig azt mondta, igen, novemberben is, különösen novemberben. - Sofia fragte, ob er noch im Garten arbeite, und er sagte ja, auch im November, besonders im November.
:16. Amikor ezt mondta, Sofia úgy mosolygott, hogy látszott rajta: érti, mert az apja is pontosan így csinálta. - Als er das sagte, lächelte sie auf eine Art, die zeigte, dass sie das verstand, weil ihr Vater es genauso gemacht hatte.
:17. Nikolai ezt tudta, mert néha segített az apjának, amit Sofia nem tudott. - Das wusste Nikolai, weil er dem Vater manchmal geholfen hatte, was Sofia nicht gewusst hatte.
:18. Ez a nem tudás kis ablakot nyitott a múltba, amelyen mindketten röviden benéztek, anélkül hogy sokat mondtak volna. - Dieses Nicht-Wissen öffnete ein kleines Fenster in die Vergangenheit, durch das beide kurz schauten, ohne viel zu sagen.
:19. Beszéltek a szülői házról, amelynek javításokra volt szüksége, és a faluról, amely megváltozott is, meg nem is. - Sie sprachen über das Elternhaus, das Reparaturen brauchte, und über das Dorf, das sich verändert hatte und auch nicht.
:20. Apró, konkrét dolgokról beszéltek, a tea melegebb lett, aztán elfogyott, és a mondatok közötti csend nem volt kellemetlen. - Sie sprachen über kleine konkrete Dinge, und der Tee wurde wärmer und dann leer, und die Stille zwischen den Sätzen war nicht unangenehm.
:21. Ez olyan ember csendje volt, akinek az embernek nem kell állandóan bizonyítania valamit. - Es war die Stille von jemandem, dem man nicht ständig etwas beweisen muss.
:22. Amikor Sofia felállt, Nikolai azt mondta neki, jöjjön vissza holnap, mert a kert szép a ködben. - Als Sofia aufstand, sagte Nikolai, sie solle morgen wieder vorbeikommen, der Garten sei schön im Nebel.
:23. Ez különös meghívás volt, mégis a megfelelő, mert ezzel mondta el azt, amit mondani akart, anélkül hogy közvetlenül kimondta volna. - Das war eine seltsame Einladung und trotzdem die richtige, weil er damit sagte, was er sagen wollte, ohne es direkt zu sagen.
:24. Sofia röviden ránézett, és azt mondta, talán, ami ebben az összefüggésben több volt, mint egy talán. - Sofia schaute ihn an, kurz, und sagte vielleicht, was in diesem Zusammenhang mehr war als ein vielleicht.
:25. Nikolai a konyhában maradt, maga előtt a két üres csészével, és egy ideig az asztalt nézte. - Nikolai blieb in der Küche, mit den zwei leeren Tassen vor sich, und schaute eine Weile auf den Tisch.
:26. Aztán lekapcsolta a villanyt, lefeküdt, és másnap reggel újra kiment majd a kertbe, mint mindig. - Dann machte er das Licht aus und ging ins Bett, und morgen früh würde er wieder in den Garten gehen, wie immer.
:27. Csak most ennek volt egy kicsi, új oka is. - Nur hatte es jetzt einen kleinen, neuen Grund.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Der Garten im Nebel.
:1. Nikolai hatte den Garten seines Großvaters nie aufgegeben, auch nicht in den Jahren, in denen die Bäume weniger trugen, und auch nicht jetzt, wo der November die letzten Blätter geholt hatte.
:2. Er wusste, dass der Frost in zwei, drei Wochen kommen würde, vielleicht früher, aber das änderte nichts daran, dass die Arbeit des Gartens noch zu tun war.
:3. Er arbeitete jeden Morgen draußen, mit dem alten Werkzeug, das noch von seinem Großvater stammte.
:4. Die Arbeit hatte die ruhige Regelmäßigkeit von etwas, das man nicht mehr hinterfragt, weil das Hinterfragen nichts verändert, aber das Aufhören sehr viel.
:5. Der Nebel kam an diesem Morgen früh und blieb, wie Nebel im November bleibt, ohne Eile.
:6. Nikolai schnitt Äste und hörte die Stille des Dorfes um sich herum, die anders war als die Stille der Stadt, tiefer und ohne die Geräusche, die Stille in der Stadt nur überdecken.
:7. Er sah Sofia, als sie aus dem Nebel kam, zuerst nur eine Silhouette, dann eine Frau, dann jemanden, den er kannte.
:8. Er brauchte einen Moment, weil viele Jahre das Gesicht eines Menschen verändern auf eine Art, die man erst übersetzen muss, bevor man versteht.
:9. Sie hatten sich seit zwölf Jahren nicht gesehen, und das Erste, was sie sagte, war sein Name, als Frage.
:10. Das Erste, was er sagte, war ihres, als Antwort, und das war das Wiedersehen.
:11. Er lud sie in die Küche ein, weil es draußen zu kalt war für ein langes Gespräch.
:12. Und weil Gespräche zwischen Menschen, die sich lange nicht gesehen haben, Wärme brauchen, nicht Metaphorisches, sondern das Konkrete des Ofens und des Tees.
:13. Sie setzten sich an den alten Tisch, der Risse hatte und der aus einer Zeit stammte, die beide noch kannten.
:14. Nikolai machte Tee, und die Küche hatte den Geruch von Holz und altem Stein, der in Häusern dieser Art immer da ist.
:15. Sofia fragte, ob er noch im Garten arbeite, und er sagte ja, auch im November, besonders im November.
:16. Als er das sagte, lächelte sie auf eine Art, die zeigte, dass sie das verstand, weil ihr Vater es genauso gemacht hatte.
:17. Das wusste Nikolai, weil er dem Vater manchmal geholfen hatte, was Sofia nicht gewusst hatte.
:18. Dieses Nicht-Wissen öffnete ein kleines Fenster in die Vergangenheit, durch das beide kurz schauten, ohne viel zu sagen.
:19. Sie sprachen über das Elternhaus, das Reparaturen brauchte, und über das Dorf, das sich verändert hatte und auch nicht.
:20. Sie sprachen über kleine konkrete Dinge, und der Tee wurde wärmer und dann leer, und die Stille zwischen den Sätzen war nicht unangenehm.
:21. Es war die Stille von jemandem, dem man nicht ständig etwas beweisen muss.
:22. Als Sofia aufstand, sagte Nikolai, sie solle morgen wieder vorbeikommen, der Garten sei schön im Nebel.
:23. Das war eine seltsame Einladung und trotzdem die richtige, weil er damit sagte, was er sagen wollte, ohne es direkt zu sagen.
:24. Sofia schaute ihn an, kurz, und sagte vielleicht, was in diesem Zusammenhang mehr war als ein vielleicht.
:25. Nikolai blieb in der Küche, mit den zwei leeren Tassen vor sich, und schaute eine Weile auf den Tisch.
:26. Dann machte er das Licht aus und ging ins Bett, und morgen früh würde er wieder in den Garten gehen, wie immer.
:27. Nur hatte es jetzt einen kleinen, neuen Grund.
|}
=== 3 ===
:Egy kicsi, új ok.
:1. Nikolai soha nem hagyta el a nagyapja kertjét, amit a faluban egyesek makacsságnak tartottak, ő maga viszont olyasminek, amit nem kellett megneveznie.
:2. Mert azok a dolgok, amelyeket az ember magyarázat nélkül tesz, többnyire az igaziak.
:3. Az almafák öregek voltak, és kevesebbet teremtek, mint régen, ami öreg fáknál természetes.
:4. Nikolai mégis minden reggel kint dolgozott a nagyapja szerszámaival, amelyek még jók voltak.
:5. Mert a jó szerszámok tovább tartanak, mint azok az emberek, akik használják őket.
:6. A köd azon a reggelen korán jött, és maradt, ahogy a novemberi köd maradni szokott, sietség és bocsánatkérés nélkül.
:7. Nikolai régi ágakat vágott, körülötte pedig ott volt a falu csendje.
:8. Azoknak a helyeknek a sajátos csendje, amelyek már nem növekednek, de nem is tűnnek el.
:9. Sofia úgy jelent meg a ködből, mint valaki, akit az ember várt, anélkül hogy tudta volna.
:10. Először csak körvonal volt, aztán nő, aztán valaki, akit Nikolai ismert.
:11. Nikolainak szüksége volt egy pillanatra, mert tizenkét év lassan és szándék nélkül változtatja meg az ember arcát.
:12. Olyan módon, amelyet előbb olvasni kell, mielőtt az ember megérti.
:13. Kimondták egymás nevét, kérdésként és válaszként.
:14. Hosszú idő után ez a legőszintébb, amit mondani lehet, mert minden más feltételezi, hogy az ember tudja, hol kezdje.
:15. Behívta a konyhába, mert odakint a hideg rövidebbé tette volna a beszélgetést a szükségesnél.
:16. És mert azoknak az embereknek a beszélgetéseihez, akik régóta nem látták egymást, idő kell, hogy eljussanak oda, amik valójában.
:17. A konyha meleg volt, a kályha égett, az asztalon pedig ott voltak azok a repedések, amelyek mindig is ott voltak.
:18. Sofia leült, és úgy nézett körül, mint aki ismer egy szobát, és közben először látja.
:19. Mert tizenkét év a tekintetet is megváltoztatja.
:20. Nikolai teát készített, és beszélgetni kezdtek a szülői házról, amely javításra szorult.
:21. Beszéltek a faluról is, amely megváltozott, és mégsem egészen változott meg.
:22. Apró, konkrét dolgokról beszéltek, amelyek azoknak a beszélgetéseknek az anyagai, amelyek még nem tudják, milyen mélyre akarnak menni.
:23. Amikor Sofia megkérdezte, dolgozik-e még a kertben, novemberben is, Nikolai azt mondta, igen, különösen novemberben.
:24. Az erre megjelenő mosolya az aznapi első mosoly volt, és figyelmeztetés nélkül jött, ahogy az igaziak többnyire szoktak.
:25. Nikolai elmesélte, hogy néha segített az apjának, amit Sofia nem tudott.
:26. Ez a nem tudás megnyitott valamit közöttük, egy kis ablakot a közös múltba.
:27. Mindketten röviden benéztek rajta, anélkül hogy kommentálták volna.
:28. A tea elfogyott, és a mondatok közötti csend olyan ember csendje volt, akinek semmit sem kell bizonyítani.
:29. Ez a csend legjobb fajtája, mert nincs súlya.
:30. Amikor Sofia felállt, Nikolai azt mondta neki, jöjjön vissza holnap, mert a kert szép a ködben.
:31. Ez furcsa meghívás volt, és pontosan a megfelelő, mert ezzel elmondta, amit mondani akart, anélkül hogy a közvetlen utat választotta volna.
:32. A közvetlen út néha a rossz út.
:33. Sofia egy pillanatig ránézett, és azt mondta: talán.
:34. Ebben a talánban több volt, mint sok ígéretben.
:35. Nikolai a konyhában maradt, a két üres csészét nézte, és arra gondolt, hogy holnap a kert újra várni fogja.
:36. Mint mindig, csak most ennek volt egy kicsi, új oka is, ami nem nagy gondolat volt, de igazi.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Egy kicsi, új ok. - Ein kleiner neuer Grund.
:1. Nikolai soha nem hagyta el a nagyapja kertjét, amit a faluban egyesek makacsságnak tartottak, ő maga viszont olyasminek, amit nem kellett megneveznie. - Nikolai hatte den Garten seines Großvaters nie aufgegeben, was manche im Dorf für Sturheit hielten und was er selbst als etwas betrachtete, das er nicht benennen musste.
:2. Mert azok a dolgok, amelyeket az ember magyarázat nélkül tesz, többnyire az igaziak. - Weil Dinge, die man tut, ohne sie zu erklären, meistens die echten sind.
:3. Az almafák öregek voltak, és kevesebbet teremtek, mint régen, ami öreg fáknál természetes. - Die Apfelbäume waren alt und trugen weniger als früher, was normal ist für alte Bäume.
:4. Nikolai mégis minden reggel kint dolgozott a nagyapja szerszámaival, amelyek még jók voltak. - Nikolai arbeitete trotzdem jeden Morgen draußen, mit dem Werkzeug seines Großvaters, das noch gut war.
:5. Mert a jó szerszámok tovább tartanak, mint azok az emberek, akik használják őket. - Weil gute Werkzeuge länger halten als die Menschen, die sie benutzen.
:6. A köd azon a reggelen korán jött, és maradt, ahogy a novemberi köd maradni szokott, sietség és bocsánatkérés nélkül. - Der Nebel kam an diesem Morgen früh und blieb, wie Novembernebel bleibt, ohne Eile und ohne Entschuldigung.
:7. Nikolai régi ágakat vágott, körülötte pedig ott volt a falu csendje. - Nikolai schnitt alte Äste, und die Stille des Dorfes war um ihn herum.
:8. Azoknak a helyeknek a sajátos csendje, amelyek már nem növekednek, de nem is tűnnek el. - Die spezifische Stille von Orten, die nicht mehr wachsen, aber auch nicht verschwinden.
:9. Sofia úgy jelent meg a ködből, mint valaki, akit az ember várt, anélkül hogy tudta volna. - Sofia erschien aus dem Nebel wie jemand, den man erwartet hatte, ohne es zu wissen.
:10. Először csak körvonal volt, aztán nő, aztán valaki, akit Nikolai ismert. - Zuerst eine Silhouette, dann eine Frau, dann jemand, den er kannte.
:11. Nikolainak szüksége volt egy pillanatra, mert tizenkét év lassan és szándék nélkül változtatja meg az ember arcát. - Nikolai brauchte einen Moment, weil zwölf Jahre das Gesicht eines Menschen verändern, langsam und ohne Absicht.
:12. Olyan módon, amelyet előbb olvasni kell, mielőtt az ember megérti. - Auf eine Art, die man erst lesen muss, bevor man versteht.
:13. Kimondták egymás nevét, kérdésként és válaszként. - Sie sagten sich ihre Namen, Frage und Antwort.
:14. Hosszú idő után ez a legőszintébb, amit mondani lehet, mert minden más feltételezi, hogy az ember tudja, hol kezdje. - Das ist das Ehrlichste, was man nach langer Zeit sagen kann, weil alles andere voraussetzt, dass man weiß, wo man anfängt.
:15. Behívta a konyhába, mert odakint a hideg rövidebbé tette volna a beszélgetést a szükségesnél. - Er lud sie in die Küche ein, weil draußen die Kälte das Gespräch kürzer machen würde als nötig.
:16. És mert azoknak az embereknek a beszélgetéseihez, akik régóta nem látták egymást, idő kell, hogy eljussanak oda, amik valójában. - Und weil Gespräche zwischen Menschen, die sich lange nicht gesehen haben, Zeit brauchen, um zu dem zu kommen, was sie eigentlich sind.
:17. A konyha meleg volt, a kályha égett, az asztalon pedig ott voltak azok a repedések, amelyek mindig is ott voltak. - Die Küche war warm, der Ofen brannte, und der Tisch hatte die Risse, die er immer gehabt hatte.
:18. Sofia leült, és úgy nézett körül, mint aki ismer egy szobát, és közben először látja. - Sofia setzte sich und schaute sich um mit dem Blick von jemandem, der einen Raum kennt und ihn gleichzeitig zum ersten Mal sieht.
:19. Mert tizenkét év a tekintetet is megváltoztatja. - Weil zwölf Jahre auch den Blick verändern.
:20. Nikolai teát készített, és beszélgetni kezdtek a szülői házról, amely javításra szorult. - Er machte Tee, und sie sprachen über das Elternhaus, das Reparaturen brauchte.
:21. Beszéltek a faluról is, amely megváltozott, és mégsem egészen változott meg. - Sie sprachen über das Dorf, das sich verändert hatte und auch wieder nicht.
:22. Apró, konkrét dolgokról beszéltek, amelyek azoknak a beszélgetéseknek az anyagai, amelyek még nem tudják, milyen mélyre akarnak menni. - Sie sprachen über kleine konkrete Dinge, die das Material von Gesprächen sind, die noch nicht wissen, wie tief sie gehen wollen.
:23. Amikor Sofia megkérdezte, dolgozik-e még a kertben, novemberben is, Nikolai azt mondta, igen, különösen novemberben. - Als Sofia fragte, ob er noch im Garten arbeite, auch im November, sagte er ja, besonders im November.
:24. Az erre megjelenő mosolya az aznapi első mosoly volt, és figyelmeztetés nélkül jött, ahogy az igaziak többnyire szoktak. - Das Lächeln, das sie darauf zeigte, war das erste Lächeln des Tages, und es kam ohne Warnung, was die echten meistens tun.
:25. Nikolai elmesélte, hogy néha segített az apjának, amit Sofia nem tudott. - Er erzählte, dass er ihrem Vater manchmal geholfen hatte, was sie nicht gewusst hatte.
:26. Ez a nem tudás megnyitott valamit közöttük, egy kis ablakot a közös múltba. - Dieses Nicht-Gewusst-Haben öffnete etwas zwischen ihnen, ein kleines Fenster in eine gemeinsame Vergangenheit.
:27. Mindketten röviden benéztek rajta, anélkül hogy kommentálták volna. - Durch das beide kurz schauten, ohne es zu kommentieren.
:28. A tea elfogyott, és a mondatok közötti csend olyan ember csendje volt, akinek semmit sem kell bizonyítani. - Der Tee wurde leer, und die Stille zwischen den Sätzen war die Stille von jemandem, dem man nichts beweisen muss.
:29. Ez a csend legjobb fajtája, mert nincs súlya. - Das ist die beste Art von Stille, weil sie kein Gewicht hat.
:30. Amikor Sofia felállt, Nikolai azt mondta neki, jöjjön vissza holnap, mert a kert szép a ködben. - Als Sofia aufstand, sagte Nikolai, sie solle morgen wieder vorbeikommen, der Garten sei schön im Nebel.
:31. Ez furcsa meghívás volt, és pontosan a megfelelő, mert ezzel elmondta, amit mondani akart, anélkül hogy a közvetlen utat választotta volna. - Das war eine seltsame Einladung und genau die richtige, weil er damit sagte, was er sagen wollte, ohne den direkten Weg zu nehmen.
:32. A közvetlen út néha a rossz út. - Der direkte Weg ist manchmal der falsche.
:33. Sofia egy pillanatig ránézett, és azt mondta: talán. - Sofia schaute ihn an, einen Moment lang, und sagte vielleicht.
:34. Ebben a talánban több volt, mint sok ígéretben. - In diesem vielleicht war mehr als in vielen Zusagen.
:35. Nikolai a konyhában maradt, a két üres csészét nézte, és arra gondolt, hogy holnap a kert újra várni fogja. - Nikolai blieb in der Küche, schaute auf die zwei leeren Tassen, und dachte, dass morgen der Garten wieder auf ihn warten würde.
:36. Mint mindig, csak most ennek volt egy kicsi, új oka is, ami nem nagy gondolat volt, de igazi. - Wie immer, nur hatte das jetzt einen kleinen, neuen Grund, was kein großer Gedanke war, aber ein echter.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Ein kleiner neuer Grund.
:1. Nikolai hatte den Garten seines Großvaters nie aufgegeben, was manche im Dorf für Sturheit hielten und was er selbst als etwas betrachtete, das er nicht benennen musste.
:2. Weil Dinge, die man tut, ohne sie zu erklären, meistens die echten sind.
:3. Die Apfelbäume waren alt und trugen weniger als früher, was normal ist für alte Bäume.
:4. Nikolai arbeitete trotzdem jeden Morgen draußen, mit dem Werkzeug seines Großvaters, das noch gut war.
:5. Weil gute Werkzeuge länger halten als die Menschen, die sie benutzen.
:6. Der Nebel kam an diesem Morgen früh und blieb, wie Novembernebel bleibt, ohne Eile und ohne Entschuldigung.
:7. Nikolai schnitt alte Äste, und die Stille des Dorfes war um ihn herum.
:8. Die spezifische Stille von Orten, die nicht mehr wachsen, aber auch nicht verschwinden.
:9. Sofia erschien aus dem Nebel wie jemand, den man erwartet hatte, ohne es zu wissen.
:10. Zuerst eine Silhouette, dann eine Frau, dann jemand, den er kannte.
:11. Nikolai brauchte einen Moment, weil zwölf Jahre das Gesicht eines Menschen verändern, langsam und ohne Absicht.
:12. Auf eine Art, die man erst lesen muss, bevor man versteht.
:13. Sie sagten sich ihre Namen, Frage und Antwort.
:14. Das ist das Ehrlichste, was man nach langer Zeit sagen kann, weil alles andere voraussetzt, dass man weiß, wo man anfängt.
:15. Er lud sie in die Küche ein, weil draußen die Kälte das Gespräch kürzer machen würde als nötig.
:16. Und weil Gespräche zwischen Menschen, die sich lange nicht gesehen haben, Zeit brauchen, um zu dem zu kommen, was sie eigentlich sind.
:17. Die Küche war warm, der Ofen brannte, und der Tisch hatte die Risse, die er immer gehabt hatte.
:18. Sofia setzte sich und schaute sich um mit dem Blick von jemandem, der einen Raum kennt und ihn gleichzeitig zum ersten Mal sieht.
:19. Weil zwölf Jahre auch den Blick verändern.
:20. Er machte Tee, und sie sprachen über das Elternhaus, das Reparaturen brauchte.
:21. Sie sprachen über das Dorf, das sich verändert hatte und auch wieder nicht.
:22. Sie sprachen über kleine konkrete Dinge, die das Material von Gesprächen sind, die noch nicht wissen, wie tief sie gehen wollen.
:23. Als Sofia fragte, ob er noch im Garten arbeite, auch im November, sagte er ja, besonders im November.
:24. Das Lächeln, das sie darauf zeigte, war das erste Lächeln des Tages, und es kam ohne Warnung, was die echten meistens tun.
:25. Er erzählte, dass er ihrem Vater manchmal geholfen hatte, was sie nicht gewusst hatte.
:26. Dieses Nicht-Gewusst-Haben öffnete etwas zwischen ihnen, ein kleines Fenster in eine gemeinsame Vergangenheit.
:27. Durch das beide kurz schauten, ohne es zu kommentieren.
:28. Der Tee wurde leer, und die Stille zwischen den Sätzen war die Stille von jemandem, dem man nichts beweisen muss.
:29. Das ist die beste Art von Stille, weil sie kein Gewicht hat.
:30. Als Sofia aufstand, sagte Nikolai, sie solle morgen wieder vorbeikommen, der Garten sei schön im Nebel.
:31. Das war eine seltsame Einladung und genau die richtige, weil er damit sagte, was er sagen wollte, ohne den direkten Weg zu nehmen.
:32. Der direkte Weg ist manchmal der falsche.
:33. Sofia schaute ihn an, einen Moment lang, und sagte vielleicht.
:34. In diesem vielleicht war mehr als in vielen Zusagen.
:35. Nikolai blieb in der Küche, schaute auf die zwei leeren Tassen, und dachte, dass morgen der Garten wieder auf ihn warten würde.
:36. Wie immer, nur hatte das jetzt einen kleinen, neuen Grund, was kein großer Gedanke war, aber ein echter.
|}
=== 4 ===
:A dolgok, amelyeknek nem kell név.
:1. Nikolai soha nem hagyta el a nagyapja kertjét, sem azokban az években, amikor a fák kevesebbet teremtek, sem most, amikor a november elvitte az utolsó leveleket.
:2. Tudta, hogy a fagy két, talán három hét múlva megérkezik, de ez nem tartotta vissza attól, hogy minden reggel kimenjen a régi szerszámokkal.
:3. Mert vannak dolgok, amelyeket az ember nem azért tesz, mert értelmesek, hanem azért, mert teszi őket.
:4. A falunak olyan csendes minősége volt, mint azoknak a helyeknek, amelyek már nem növekednek, de létezni sem szűntek meg.
:5. Kevés házban laktak még, sokban már nem, és a köd novemberben korán jött, majd maradt, ahogy ezen a vidéken minden maradt.
:6. Sietség nélkül és magyarázat nélkül.
:7. Nikolai régi ágakat vágott, és a munkának olyan ritmusa volt, amelyet az ember már olyan régóta végez, hogy megszűnik döntésnek lenni.
:8. Inkább állapottá válik, amit kívülről nem látni különbségként, de belülről érezni lehet.
:9. Mert az állapotok könnyebbek, mint a döntések, még akkor is, ha ugyanolyannak látszanak.
:10. Sofia úgy jelent meg a ködből, mint valaki, akit az ember várt, anélkül hogy tudta volna.
:11. Először csak körvonal volt, aztán nő, aztán valaki, akinek az arcát Nikolainak olvasnia kellett.
:12. Mert tizenkét év nem drámai változást hoz létre, hanem lassú eltolódást, amelyet előbb le kell fordítani, mielőtt az ember megérti, mit lát.
:13. Kimondták egymás nevét, kérdésként és válaszként, ami a legpontosabb, amit két ember hosszú idő után mondhat.
:14. Mert ez semmit sem feltételez és semmit sem állít, csak megerősíti, hogy mindketten ott vannak.
:15. Behívta Sofiát a konyhába, mert a hideg lerövidíti a beszélgetést, és mert rég nem látott emberek beszélgetéseihez több idő kell, mint amennyit a hideg enged.
:16. Nem azért, mert mélynek kell lenniük, hanem mert idő kell nekik, hogy megtalálják, mik is valójában.
:17. A konyha meleg volt, a kályha égett, és az asztalon ott voltak azok a repedések, amelyek mindig is ott voltak.
:18. Ez a változatlan dolgok leltára volt, amely régi házakban néha vigasztalóbb minden felújításnál.
:19. Mert bizonyítja, hogy bizonyos dolgok maradnak, akkor is, ha mások eltűnnek.
:20. Sofia leült, és úgy nézett körül, mint aki ismer egy szobát, és közben először látja.
:21. Mert tizenkét év megváltoztatja a tekintetet anélkül, hogy kitörölné az emléket.
:22. Ez néha az egyik legfurcsább állapot: az akkor és a most egymásra rétegződése ugyanabban a térben.
:23. Beszéltek a szülői házról, amely javításra szorult, a faluról és apró, konkrét dolgokról, amelyeknek nincs nagy jelentőségük.
:24. Ezek mégis azoknak a beszélgetéseknek az anyagai, amelyek még nem tudják, milyen mélyre akarnak menni.
:25. Ezért a felszínen kezdik, mert a felszín a legőszintébb kezdet.
:26. Amikor Sofia megkérdezte, dolgozik-e még a kertben, novemberben is, Nikolai azt mondta, igen, különösen novemberben.
:27. A mosoly, amely erre megjelent az arcán, az aznapi első volt, és bejelentés nélkül érkezett.
:28. Ahogy az igazi reakciók többnyire szoktak, mert nincs szükségük előkészületre.
:29. Elmesélte, hogy néha segített az apjának, amit Sofia nem tudott.
:30. Ez a nem tudás olyan kis felfedezések minőségét hordozta, amelyeket hosszú idő után teszünk valakiről, akiről azt hisszük, ismerjük.
:31. Olyan eltolódás volt a képben, amely nem megváltoztatja a képet, hanem teljesebbé teszi.
:32. A mondatok közötti csend olyan ember csendje volt, akinek nem kell semmit bizonyítani.
:33. Ez a csend legjobb fajtája, mert nem fogyaszt energiát, és mert megmutatja, hogy a beszélgetés jó helyre érkezett.
:34. Oda, ahol a forma és a tartalom egybeesik.
:35. Amikor Sofia felállt, Nikolai azt mondta, jöjjön holnap újra, mert a kert szép a ködben.
:36. Ez furcsa meghívás volt, mégis a megfelelő, mert ezzel azt mondta el, amit mondani akart, anélkül hogy a közvetlen utat választotta volna.
:37. A közvetett út néha pontosabb, mint az egyenes.
:38. Sofia egy pillanatig ránézett, annak az embernek a tekintetével, aki olyan kérdést hall, amely nem vár közvetlen választ.
:39. Azt mondta: talán, ami ebben az összefüggésben több volt, mint lehetőség.
:40. Nikolai a konyhában maradt a két üres csészével, a kályha még égett, odakint pedig ott volt a köd.
:41. Arra gondolt, hogy holnap a kert újra várni fogja, mint mindig.
:42. És hogy ennek most volt egy kicsi, új oka, amelynek nem kellett név, mert azok a dolgok, amelyeknek nem kell név, többnyire az igaziak.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A dolgok, amelyeknek nem kell név. - Die Dinge, die keinen Namen brauchen.
:1. Nikolai soha nem hagyta el a nagyapja kertjét, sem azokban az években, amikor a fák kevesebbet teremtek, sem most, amikor a november elvitte az utolsó leveleket. - Nikolai hatte den Garten seines Großvaters nie aufgegeben, nicht in den Jahren, in denen die Bäume weniger trugen, und nicht jetzt, wo der November die letzten Blätter geholt hatte.
:2. Tudta, hogy a fagy két, talán három hét múlva megérkezik, de ez nem tartotta vissza attól, hogy minden reggel kimenjen a régi szerszámokkal. - Er wusste, dass der Frost in zwei, vielleicht drei Wochen kommen würde, und das hielt ihn nicht davon ab, jeden Morgen mit dem alten Werkzeug hinauszugehen.
:3. Mert vannak dolgok, amelyeket az ember nem azért tesz, mert értelmesek, hanem azért, mert teszi őket. - Weil manche Dinge man nicht tut, weil sie sinnvoll sind, sondern weil man sie tut.
:4. A falunak olyan csendes minősége volt, mint azoknak a helyeknek, amelyek már nem növekednek, de létezni sem szűntek meg. - Das Dorf hatte die stille Qualität von Orten, die aufgehört haben zu wachsen, ohne aufgehört zu haben zu sein.
:5. Kevés házban laktak még, sokban már nem, és a köd novemberben korán jött, majd maradt, ahogy ezen a vidéken minden maradt. - Mit den wenigen Häusern, die noch bewohnt waren, und den vielen, die es nicht mehr waren, und dem Nebel, der im November früh kam und blieb.
:6. Sietség nélkül és magyarázat nélkül. - Ohne Eile und ohne Erklärung.
:7. Nikolai régi ágakat vágott, és a munkának olyan ritmusa volt, amelyet az ember már olyan régóta végez, hogy megszűnik döntésnek lenni. - Nikolai schnitt alte Äste, und die Arbeit hatte den Rhythmus von etwas, das man so lange tut, dass es aufgehört hat, Entscheidung zu sein.
:8. Inkább állapottá válik, amit kívülről nem látni különbségként, de belülről érezni lehet. - Und anfängt, Zustand zu sein, was kein Unterschied ist, den man von außen sieht, aber einer, den man von innen spürt.
:9. Mert az állapotok könnyebbek, mint a döntések, még akkor is, ha ugyanolyannak látszanak. - Weil Zustände leichter sind als Entscheidungen, auch wenn sie gleich aussehen.
:10. Sofia úgy jelent meg a ködből, mint valaki, akit az ember várt, anélkül hogy tudta volna. - Sofia erschien aus dem Nebel mit der Selbstverständlichkeit von jemandem, den man erwartet hatte, ohne es zu wissen.
:11. Először csak körvonal volt, aztán nő, aztán valaki, akinek az arcát Nikolainak olvasnia kellett. - Zuerst eine Silhouette, dann eine Frau, dann jemand, dessen Gesicht er lesen musste.
:12. Mert tizenkét év nem drámai változást hoz létre, hanem lassú eltolódást, amelyet előbb le kell fordítani, mielőtt az ember megérti, mit lát. - Weil zwölf Jahre keine dramatische Veränderung produzieren, sondern eine langsame Verschiebung, die man erst übersetzen muss, bevor man versteht, was man sieht.
:13. Kimondták egymás nevét, kérdésként és válaszként, ami a legpontosabb, amit két ember hosszú idő után mondhat. - Sie sagten sich ihre Namen, Frage und Antwort, was das Präziseste ist, was zwei Menschen nach langer Zeit sagen können.
:14. Mert ez semmit sem feltételez és semmit sem állít, csak megerősíti, hogy mindketten ott vannak. - Weil es nichts voraussetzt und nichts behauptet, nur bestätigt, dass beide da sind.
:15. Behívta Sofiát a konyhába, mert a hideg lerövidíti a beszélgetést, és mert rég nem látott emberek beszélgetéseihez több idő kell, mint amennyit a hideg enged. - Er lud sie in die Küche ein, weil Kälte das Gespräch kürzt, und weil Gespräche zwischen Menschen, die sich lange nicht gesehen haben, mehr Zeit brauchen, als Kälte erlaubt.
:16. Nem azért, mert mélynek kell lenniük, hanem mert idő kell nekik, hogy megtalálják, mik is valójában. - Nicht weil sie tief sein müssen, sondern weil sie Zeit brauchen, um zu finden, was sie sind.
:17. A konyha meleg volt, a kályha égett, és az asztalon ott voltak azok a repedések, amelyek mindig is ott voltak. - Die Küche war warm, der Ofen brannte, und der Tisch hatte die Risse, die er immer gehabt hatte.
:18. Ez a változatlan dolgok leltára volt, amely régi házakban néha vigasztalóbb minden felújításnál. - Ein Inventar des Unveränderlichen, das in alten Häusern manchmal tröstlicher ist als jede Renovierung.
:19. Mert bizonyítja, hogy bizonyos dolgok maradnak, akkor is, ha mások eltűnnek. - Weil es beweist, dass manche Dinge bleiben, auch wenn anderes geht.
:20. Sofia leült, és úgy nézett körül, mint aki ismer egy szobát, és közben először látja. - Sofia setzte sich und schaute sich um mit dem Blick von jemandem, der einen Raum kennt und gleichzeitig zum ersten Mal sieht.
:21. Mert tizenkét év megváltoztatja a tekintetet anélkül, hogy kitörölné az emléket. - Weil zwölf Jahre den Blick verändern, ohne die Erinnerung zu löschen.
:22. Ez néha az egyik legfurcsább állapot: az akkor és a most egymásra rétegződése ugyanabban a térben. - Das ist manchmal der seltsamste Zustand, diese Überlagerung von damals und jetzt im selben Raum.
:23. Beszéltek a szülői házról, amely javításra szorult, a faluról és apró, konkrét dolgokról, amelyeknek nincs nagy jelentőségük. - Sie sprachen über das Elternhaus, das Reparaturen brauchte, über das Dorf, über kleine konkrete Dinge, die keine große Bedeutung haben.
:24. Ezek mégis azoknak a beszélgetéseknek az anyagai, amelyek még nem tudják, milyen mélyre akarnak menni. - Und die trotzdem das Material von Gesprächen sind, die noch nicht wissen, wie tief sie gehen wollen.
:25. Ezért a felszínen kezdik, mert a felszín a legőszintébb kezdet. - Und die deswegen bei der Oberfläche beginnen, weil die Oberfläche der ehrlichste Anfang ist.
:26. Amikor Sofia megkérdezte, dolgozik-e még a kertben, novemberben is, Nikolai azt mondta, igen, különösen novemberben. - Als Sofia fragte, ob er noch im Garten arbeite, auch im November, sagte er ja, besonders im November.
:27. A mosoly, amely erre megjelent az arcán, az aznapi első volt, és bejelentés nélkül érkezett. - Das Lächeln, das sie darauf zeigte, war das erste des Tages und kam ohne Ankündigung.
:28. Ahogy az igazi reakciók többnyire szoktak, mert nincs szükségük előkészületre. - Was die echten meistens tun, weil echte Reaktionen keine Vorbereitung brauchen.
:29. Elmesélte, hogy néha segített az apjának, amit Sofia nem tudott. - Er erzählte, dass er ihrem Vater manchmal geholfen hatte, was sie nicht gewusst hatte.
:30. Ez a nem tudás olyan kis felfedezések minőségét hordozta, amelyeket hosszú idő után teszünk valakiről, akiről azt hisszük, ismerjük. - Dieses Nicht-Gewusst-Haben hatte die Qualität von kleinen Entdeckungen, die man nach langer Zeit über jemanden macht, den man zu kennen glaubt.
:31. Olyan eltolódás volt a képben, amely nem megváltoztatja a képet, hanem teljesebbé teszi. - Eine Verschiebung im Bild, die das Bild nicht verändert, sondern vollständiger macht.
:32. A mondatok közötti csend olyan ember csendje volt, akinek nem kell semmit bizonyítani. - Die Stille zwischen den Sätzen war die Stille von jemandem, dem man nichts beweisen muss.
:33. Ez a csend legjobb fajtája, mert nem fogyaszt energiát, és mert megmutatja, hogy a beszélgetés jó helyre érkezett. - Das ist die beste Art von Stille, weil sie keine Energie verbraucht und zeigt, dass das Gespräch an einem Ort angekommen ist.
:34. Oda, ahol a forma és a tartalom egybeesik. - An dem Form und Inhalt übereinstimmen.
:35. Amikor Sofia felállt, Nikolai azt mondta, jöjjön holnap újra, mert a kert szép a ködben. - Als Sofia aufstand, sagte Nikolai, sie solle morgen wieder vorbeikommen, der Garten sei schön im Nebel.
:36. Ez furcsa meghívás volt, mégis a megfelelő, mert ezzel azt mondta el, amit mondani akart, anélkül hogy a közvetlen utat választotta volna. - Das war eine seltsame Einladung und die richtige, weil er damit das sagte, was er sagen wollte, ohne den direkten Weg zu nehmen.
:37. A közvetett út néha pontosabb, mint az egyenes. - Der Umweg ist manchmal genauer als der direkte Weg.
:38. Sofia egy pillanatig ránézett, annak az embernek a tekintetével, aki olyan kérdést hall, amely nem vár közvetlen választ. - Sofia schaute ihn an, einen Moment lang, mit dem Blick von jemandem, der eine Frage hört, die keine direkte Antwort erwartet.
:39. Azt mondta: talán, ami ebben az összefüggésben több volt, mint lehetőség. - Und sagte vielleicht, was in diesem Zusammenhang mehr war als eine Möglichkeit.
:40. Nikolai a konyhában maradt a két üres csészével, a kályha még égett, odakint pedig ott volt a köd. - Nikolai blieb in der Küche mit den zwei leeren Tassen, und der Ofen brannte noch, und draußen war der Nebel.
:41. Arra gondolt, hogy holnap a kert újra várni fogja, mint mindig. - Er dachte, dass morgen der Garten wieder auf ihn warten würde, wie immer.
:42. És hogy ennek most volt egy kicsi, új oka, amelynek nem kellett név, mert azok a dolgok, amelyeknek nem kell név, többnyire az igaziak. - Und dass das jetzt einen kleinen, neuen Grund hatte, der keinen Namen brauchte, weil Dinge, die keinen Namen brauchen, meistens die echten sind.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Die Dinge, die keinen Namen brauchen.
:1. Nikolai hatte den Garten seines Großvaters nie aufgegeben, nicht in den Jahren, in denen die Bäume weniger trugen, und nicht jetzt, wo der November die letzten Blätter geholt hatte.
:2. Er wusste, dass der Frost in zwei, vielleicht drei Wochen kommen würde, und das hielt ihn nicht davon ab, jeden Morgen mit dem alten Werkzeug hinauszugehen.
:3. Weil manche Dinge man nicht tut, weil sie sinnvoll sind, sondern weil man sie tut.
:4. Das Dorf hatte die stille Qualität von Orten, die aufgehört haben zu wachsen, ohne aufgehört zu haben zu sein.
:5. Mit den wenigen Häusern, die noch bewohnt waren, und den vielen, die es nicht mehr waren, und dem Nebel, der im November früh kam und blieb.
:6. Ohne Eile und ohne Erklärung.
:7. Nikolai schnitt alte Äste, und die Arbeit hatte den Rhythmus von etwas, das man so lange tut, dass es aufgehört hat, Entscheidung zu sein.
:8. Und anfängt, Zustand zu sein, was kein Unterschied ist, den man von außen sieht, aber einer, den man von innen spürt.
:9. Weil Zustände leichter sind als Entscheidungen, auch wenn sie gleich aussehen.
:10. Sofia erschien aus dem Nebel mit der Selbstverständlichkeit von jemandem, den man erwartet hatte, ohne es zu wissen.
:11. Zuerst eine Silhouette, dann eine Frau, dann jemand, dessen Gesicht er lesen musste.
:12. Weil zwölf Jahre keine dramatische Veränderung produzieren, sondern eine langsame Verschiebung, die man erst übersetzen muss, bevor man versteht, was man sieht.
:13. Sie sagten sich ihre Namen, Frage und Antwort, was das Präziseste ist, was zwei Menschen nach langer Zeit sagen können.
:14. Weil es nichts voraussetzt und nichts behauptet, nur bestätigt, dass beide da sind.
:15. Er lud sie in die Küche ein, weil Kälte das Gespräch kürzt, und weil Gespräche zwischen Menschen, die sich lange nicht gesehen haben, mehr Zeit brauchen, als Kälte erlaubt.
:16. Nicht weil sie tief sein müssen, sondern weil sie Zeit brauchen, um zu finden, was sie sind.
:17. Die Küche war warm, der Ofen brannte, und der Tisch hatte die Risse, die er immer gehabt hatte.
:18. Ein Inventar des Unveränderlichen, das in alten Häusern manchmal tröstlicher ist als jede Renovierung.
:19. Weil es beweist, dass manche Dinge bleiben, auch wenn anderes geht.
:20. Sofia setzte sich und schaute sich um mit dem Blick von jemandem, der einen Raum kennt und gleichzeitig zum ersten Mal sieht.
:21. Weil zwölf Jahre den Blick verändern, ohne die Erinnerung zu löschen.
:22. Das ist manchmal der seltsamste Zustand, diese Überlagerung von damals und jetzt im selben Raum.
:23. Sie sprachen über das Elternhaus, das Reparaturen brauchte, über das Dorf, über kleine konkrete Dinge, die keine große Bedeutung haben.
:24. Und die trotzdem das Material von Gesprächen sind, die noch nicht wissen, wie tief sie gehen wollen.
:25. Und die deswegen bei der Oberfläche beginnen, weil die Oberfläche der ehrlichste Anfang ist.
:26. Als Sofia fragte, ob er noch im Garten arbeite, auch im November, sagte er ja, besonders im November.
:27. Das Lächeln, das sie darauf zeigte, war das erste des Tages und kam ohne Ankündigung.
:28. Was die echten meistens tun, weil echte Reaktionen keine Vorbereitung brauchen.
:29. Er erzählte, dass er ihrem Vater manchmal geholfen hatte, was sie nicht gewusst hatte.
:30. Dieses Nicht-Gewusst-Haben hatte die Qualität von kleinen Entdeckungen, die man nach langer Zeit über jemanden macht, den man zu kennen glaubt.
:31. Eine Verschiebung im Bild, die das Bild nicht verändert, sondern vollständiger macht.
:32. Die Stille zwischen den Sätzen war die Stille von jemandem, dem man nichts beweisen muss.
:33. Das ist die beste Art von Stille, weil sie keine Energie verbraucht und zeigt, dass das Gespräch an einem Ort angekommen ist.
:34. An dem Form und Inhalt übereinstimmen.
:35. Als Sofia aufstand, sagte Nikolai, sie solle morgen wieder vorbeikommen, der Garten sei schön im Nebel.
:36. Das war eine seltsame Einladung und die richtige, weil er damit das sagte, was er sagen wollte, ohne den direkten Weg zu nehmen.
:37. Der Umweg ist manchmal genauer als der direkte Weg.
:38. Sofia schaute ihn an, einen Moment lang, mit dem Blick von jemandem, der eine Frage hört, die keine direkte Antwort erwartet.
:39. Und sagte vielleicht, was in diesem Zusammenhang mehr war als eine Möglichkeit.
:40. Nikolai blieb in der Küche mit den zwei leeren Tassen, und der Ofen brannte noch, und draußen war der Nebel.
:41. Er dachte, dass morgen der Garten wieder auf ihn warten würde, wie immer.
:42. Und dass das jetzt einen kleinen, neuen Grund hatte, der keinen Namen brauchte, weil Dinge, die keinen Namen brauchen, meistens die echten sind.
|}
=== 5 ===
:A kert, amely holnap vár.
:1. Nikolai soha nem hagyta el a nagyapja kertjét, sem a kevesebb termés éveiben, sem most, amikor a november elvitt mindent, amit az október meghagyott.
:2. Tudta, hogy a fagy két, talán három hét múlva megérkezik, annak tárgyilagos bizonyosságával, aki az évszakokat tényként kezeli, nem metaforaként.
:3. A tények megbízhatóbbak, és a kertnek nem volt szüksége metaforákra ahhoz, hogy fontos legyen.
:4. A munkának olyan ritmusa volt, amelyet az ember olyan régóta végez, hogy megszűnik döntésnek lenni, és állapottá kezd válni.
:5. Ez kívülről ugyanolyannak látszik, belülről azonban más, mert az állapotoknak már nincs szükségük indokra, a döntéseknek viszont mindig.
:6. Nikolai értékelte ezt az indoklásoktól való szabadságot, még ha soha nem is nevezte volna így.
:7. A köd korán jött, és maradt, ahogy a novemberi köd ezen a vidéken maradni szokott: sietség és tekintet nélkül.
:8. A falunak olyan csendes minősége volt, mint azoknak a helyeknek, amelyek már nem növekednek, de létezni sem szűntek meg.
:9. Ez a méltóság saját formája, még akkor is, ha kívülről néha hanyatlásnak látszik.
:10. Sofia olyan közvetlenséggel jelent meg a ködből, mint valaki, akit az ember várt, anélkül hogy tudta volna.
:11. Először alak volt, aztán nő, aztán valaki, akinek az arcát Nikolainak le kellett fordítania.
:12. Mert tizenkét év nem drámai változásokat hoz létre, hanem apró eltolódások felhalmozódását, amelyek együtt többet adnak ki, mint az összegük.
:13. Ezt észrevette, mielőtt megértette volna.
:14. Kimondták egymás nevét, kérdésként és válaszként, ami a legpontosabb, amit hosszú idő után mondani lehet.
:15. Mert ez semmit sem feltételez, semmit sem állít, csak megerősíti, hogy mindketten ott vannak.
:16. És ez néha elég ahhoz, hogy az ember elkezdjen valamit.
:17. Behívta, mert a hideg lerövidíti a beszélgetést, és mert az ilyen beszélgetéseknek időre van szükségük.
:18. Nem azért, mert mélynek kell lenniük, hanem mert meg kell találniuk, mik is valójában.
:19. Ehhez meleg kellett, tea, és a régi asztal repedései, amely ugyanúgy nézett ki, mint mindig.
:20. Ez ebben az esetben vigasztalóbb volt, mint a változás.
:21. Sofia leült, és annak az embernek a sajátos figyelmével nézett körül, aki ismer egy szobát, és közben először látja.
:22. Mert tizenkét év megváltoztatja a tekintetet anélkül, hogy kitörölné az emléket.
:23. Ez vezet az akkor és a most egymásra rétegződéséhez ugyanabban a térben.
:24. Ez néha a legfurcsább, néha pedig a leggazdagabb állapot, amelyben az ember lehet.
:25. Beszéltek a szülői házról, a faluról és apró, konkrét dolgokról, amelyeknek nincs nagy jelentőségük.
:26. Ezek mégis a legőszintébb anyagai azoknak a beszélgetéseknek, amelyek még nem tudják, milyen mélyre akarnak menni.
:27. Ezért a felszínen kezdenek, mert a felszín a helyes kezdet, ha az ember nem tudja, mi van alatta.
:28. Vagy ha tudja, és időre van szüksége, hogy odáig eljusson.
:29. Amikor Sofia megkérdezte, dolgozik-e még a kertben, novemberben is, Nikolai azt mondta, igen, különösen novemberben.
:30. A mosoly, amely erre megjelent az arcán, bejelentés nélkül jött, ahogy az igazi reakciók szoktak.
:31. Mert az igazi reakciók nem ismernek előkészületet, és nincs is szükségük rá.
:32. Akkor keletkeznek, amikor valami kimondott dolog eltalál valamit, ami már ott volt.
:33. Elmesélte, hogy néha segített az apjának, amit Sofia nem tudott.
:34. Ez a nem tudás olyan felfedezések csendes minőségét hordozta, amelyeket arról teszünk, akiről azt hisszük, ismerjük.
:35. Kis eltolódás volt a képben, amely nem kijavítja a képet, hanem teljesebbé teszi.
:36. Ez néha ugyanaz, mint megérteni.
:37. A mondatok közötti csend olyan ember csendje volt, akinek nem kell semmit bizonyítani.
:38. Ez a csend legjobb fajtája, mert nem fogyaszt energiát.
:39. És mert olyan kapcsolat jele, amely elég régi ahhoz, hogy forma és tartalom egybeessen.
:40. Újabb kapcsolatoknál ez még nem lehetséges, mert a forma még kell ahhoz, hogy megvédje a tartalmat.
:41. Amikor Sofia felállt, Nikolai azt mondta, jöjjön holnap újra, mert a kert szép a ködben.
:42. Ez furcsa meghívás volt, és a legpontosabb, amelyet adhatott.
:43. Mert ezzel azt mondta, amit mondani akart, anélkül hogy a közvetlen utat választotta volna.
:44. A közvetlen út néha kevésbé pontos, mint a kerülőút, mert néha túl sokat kér egyszerre.
:45. Sofia egy pillanatig ránézett, annak az embernek a tekintetével, aki olyan kérdést hall, amely nem közvetlen választ vár, hanem valódit.
:46. Azt mondta, talán, ami ebben az összefüggésben több volt, mint lehetőség.
:47. Mert egy őszintén gondolt talán közelebb van az igenhez, mint egy udvariasan mondott igen.
:48. Nikolai a konyhában maradt a két üres csészével, a kályhával és a kinti köddel.
:49. Arra gondolt, hogy holnap a kert újra várni fogja, mint mindig.
:50. És hogy ennek most volt egy kicsi, új oka, amelynek nem kellett név.
:51. Mert bizonyos dolgok pontosabbak maradnak, ha az ember nem nevezi meg őket.
:52. Ez az ok, bármilyen kicsi volt is, elég volt erre az estére és holnap reggelre.
:53. És néha ez minden, amire szükség van.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A kert, amely holnap vár. - Der Garten, der morgen wartet.
:1. Nikolai soha nem hagyta el a nagyapja kertjét, sem a kevesebb termés éveiben, sem most, amikor a november elvitt mindent, amit az október meghagyott. - Nikolai hatte den Garten seines Großvaters nie aufgegeben, nicht in den Jahren des Weniger-Tragens und nicht jetzt, wo der November alles geholt hatte, was der Oktober übrig gelassen hatte.
:2. Tudta, hogy a fagy két, talán három hét múlva megérkezik, annak tárgyilagos bizonyosságával, aki az évszakokat tényként kezeli, nem metaforaként. - Er wusste, dass der Frost in zwei, vielleicht drei Wochen kommen würde, mit der sachlichen Gewissheit von jemandem, der Jahreszeiten als Tatsachen behandelt und nicht als Metaphern.
:3. A tények megbízhatóbbak, és a kertnek nem volt szüksége metaforákra ahhoz, hogy fontos legyen. - Tatsachen sind verlässlicher, und der Garten brauchte keine Metaphern, um wichtig zu sein.
:4. A munkának olyan ritmusa volt, amelyet az ember olyan régóta végez, hogy megszűnik döntésnek lenni, és állapottá kezd válni. - Die Arbeit hatte den Rhythmus von etwas, das man so lange tut, dass es aufgehört hat, Entscheidung zu sein, und begonnen hat, Zustand zu sein.
:5. Ez kívülről ugyanolyannak látszik, belülről azonban más, mert az állapotoknak már nincs szükségük indokra, a döntéseknek viszont mindig. - Das sieht von außen gleich aus und ist von innen anders, weil Zustände keine Begründung mehr brauchen und Entscheidungen immer.
:6. Nikolai értékelte ezt az indoklásoktól való szabadságot, még ha soha nem is nevezte volna így. - Nikolai schätzte diese Freiheit von Begründungen, auch wenn er sie nie so benannt hätte.
:7. A köd korán jött, és maradt, ahogy a novemberi köd ezen a vidéken maradni szokott: sietség és tekintet nélkül. - Der Nebel kam früh und blieb, wie Novembernebel in dieser Gegend bleibt, ohne Eile und ohne Rücksicht.
:8. A falunak olyan csendes minősége volt, mint azoknak a helyeknek, amelyek már nem növekednek, de létezni sem szűntek meg. - Das Dorf hatte die stille Qualität von Orten, die aufgehört haben zu wachsen, ohne aufgehört zu haben zu sein.
:9. Ez a méltóság saját formája, még akkor is, ha kívülről néha hanyatlásnak látszik. - Das ist eine eigene Form von Würde, auch wenn sie von außen manchmal wie Verfall aussieht.
:10. Sofia olyan közvetlenséggel jelent meg a ködből, mint valaki, akit az ember várt, anélkül hogy tudta volna. - Sofia erschien aus dem Nebel mit der Unvermitteltheit von jemandem, den man erwartet hatte, ohne es zu wissen.
:11. Először alak volt, aztán nő, aztán valaki, akinek az arcát Nikolainak le kellett fordítania. - Zuerst als Form, dann als Frau, dann als jemand, dessen Gesicht er übersetzen musste.
:12. Mert tizenkét év nem drámai változásokat hoz létre, hanem apró eltolódások felhalmozódását, amelyek együtt többet adnak ki, mint az összegük. - Weil zwölf Jahre keine dramatischen Veränderungen produzieren, sondern eine Akkumulation kleiner Verschiebungen, die zusammen mehr ergeben als ihre Summe.
:13. Ezt észrevette, mielőtt megértette volna. - Das bemerkte er, bevor er es verstand.
:14. Kimondták egymás nevét, kérdésként és válaszként, ami a legpontosabb, amit hosszú idő után mondani lehet. - Sie sagten sich ihre Namen, Frage und Antwort, was das Präziseste ist, was nach langer Zeit gesagt werden kann.
:15. Mert ez semmit sem feltételez, semmit sem állít, csak megerősíti, hogy mindketten ott vannak. - Weil es nichts voraussetzt und nichts behauptet, nur bestätigt, dass beide da sind.
:16. És ez néha elég ahhoz, hogy az ember elkezdjen valamit. - Und das ist manchmal genug, um anzufangen.
:17. Behívta, mert a hideg lerövidíti a beszélgetést, és mert az ilyen beszélgetéseknek időre van szükségük. - Er lud sie ein, weil Kälte das Gespräch kürzt, und weil Gespräche dieser Art Zeit brauchen.
:18. Nem azért, mert mélynek kell lenniük, hanem mert meg kell találniuk, mik is valójában. - Nicht weil sie tief sein müssen, sondern weil sie finden müssen, was sie sind.
:19. Ehhez meleg kellett, tea, és a régi asztal repedései, amely ugyanúgy nézett ki, mint mindig. - Dafür brauchte es Wärme und Tee und die Risse des alten Tisches, der aussah wie immer.
:20. Ez ebben az esetben vigasztalóbb volt, mint a változás. - Was in diesem Fall tröstlicher war als Veränderung.
:21. Sofia leült, és annak az embernek a sajátos figyelmével nézett körül, aki ismer egy szobát, és közben először látja. - Sofia setzte sich und schaute sich um mit der spezifischen Aufmerksamkeit von jemandem, der einen Raum kennt und gleichzeitig zum ersten Mal sieht.
:22. Mert tizenkét év megváltoztatja a tekintetet anélkül, hogy kitörölné az emléket. - Weil zwölf Jahre den Blick verändern ohne die Erinnerung zu löschen.
:23. Ez vezet az akkor és a most egymásra rétegződéséhez ugyanabban a térben. - Das führt zu dieser Überlagerung von damals und jetzt im selben Raum.
:24. Ez néha a legfurcsább, néha pedig a leggazdagabb állapot, amelyben az ember lehet. - Das ist manchmal der seltsamste und manchmal der reichste Zustand, den ein Mensch haben kann.
:25. Beszéltek a szülői házról, a faluról és apró, konkrét dolgokról, amelyeknek nincs nagy jelentőségük. - Sie sprachen über das Elternhaus, über das Dorf, über konkrete kleine Dinge, die keine große Bedeutung haben.
:26. Ezek mégis a legőszintébb anyagai azoknak a beszélgetéseknek, amelyek még nem tudják, milyen mélyre akarnak menni. - Sie sind trotzdem das ehrlichste Material von Gesprächen, die noch nicht wissen, wie tief sie gehen wollen.
:27. Ezért a felszínen kezdenek, mert a felszín a helyes kezdet, ha az ember nem tudja, mi van alatta. - Sie beginnen deswegen bei der Oberfläche, weil die Oberfläche der richtige Anfang ist, wenn man nicht weiß, was darunter liegt.
:28. Vagy ha tudja, és időre van szüksége, hogy odáig eljusson. - Oder wenn man es weiß und Zeit braucht, um dahin zu kommen.
:29. Amikor Sofia megkérdezte, dolgozik-e még a kertben, novemberben is, Nikolai azt mondta, igen, különösen novemberben. - Als Sofia fragte, ob er noch im Garten arbeite, auch im November, sagte er ja, besonders im November.
:30. A mosoly, amely erre megjelent az arcán, bejelentés nélkül jött, ahogy az igazi reakciók szoktak. - Das Lächeln, das sie darauf zeigte, kam ohne Ankündigung, was die echten tun.
:31. Mert az igazi reakciók nem ismernek előkészületet, és nincs is szükségük rá. - Weil echte Reaktionen keine Vorbereitung kennen und keine brauchen.
:32. Akkor keletkeznek, amikor valami kimondott dolog eltalál valamit, ami már ott volt. - Sie entstehen, wenn etwas Gesagtes etwas trifft, das schon da war.
:33. Elmesélte, hogy néha segített az apjának, amit Sofia nem tudott. - Er erzählte, dass er ihrem Vater manchmal geholfen hatte, was sie nicht gewusst hatte.
:34. Ez a nem tudás olyan felfedezések csendes minőségét hordozta, amelyeket arról teszünk, akiről azt hisszük, ismerjük. - Dieses Nicht-Gewusst-Haben hatte die stille Qualität von Entdeckungen, die man über jemanden macht, den man zu kennen glaubt.
:35. Kis eltolódás volt a képben, amely nem kijavítja a képet, hanem teljesebbé teszi. - Eine kleine Verschiebung im Bild, die das Bild nicht korrigiert, sondern vollständiger macht.
:36. Ez néha ugyanaz, mint megérteni. - Das ist manchmal dasselbe wie verstehen.
:37. A mondatok közötti csend olyan ember csendje volt, akinek nem kell semmit bizonyítani. - Die Stille zwischen den Sätzen war die Stille von jemandem, dem man nichts beweisen muss.
:38. Ez a csend legjobb fajtája, mert nem fogyaszt energiát. - Das ist die beste Art von Stille, weil sie keine Energie verbraucht.
:39. És mert olyan kapcsolat jele, amely elég régi ahhoz, hogy forma és tartalom egybeessen. - Und weil sie das Zeichen einer Verbindung ist, die alt genug ist, um Form und Inhalt übereinstimmen zu lassen.
:40. Újabb kapcsolatoknál ez még nem lehetséges, mert a forma még kell ahhoz, hogy megvédje a tartalmat. - Bei neueren Verbindungen ist das noch nicht möglich, weil die Form noch gebraucht wird, um den Inhalt zu schützen.
:41. Amikor Sofia felállt, Nikolai azt mondta, jöjjön holnap újra, mert a kert szép a ködben. - Als Sofia aufstand, sagte Nikolai, sie solle morgen wieder vorbeikommen, der Garten sei schön im Nebel.
:42. Ez furcsa meghívás volt, és a legpontosabb, amelyet adhatott. - Das war eine seltsame Einladung und die genaueste, die er machen konnte.
:43. Mert ezzel azt mondta, amit mondani akart, anélkül hogy a közvetlen utat választotta volna. - Weil er damit das sagte, was er sagen wollte, ohne den direkten Weg zu nehmen.
:44. A közvetlen út néha kevésbé pontos, mint a kerülőút, mert néha túl sokat kér egyszerre. - Der direkte Weg ist manchmal weniger präzise als der Umweg, weil direkte Wege manchmal zu viel auf einmal fordern.
:45. Sofia egy pillanatig ránézett, annak az embernek a tekintetével, aki olyan kérdést hall, amely nem közvetlen választ vár, hanem valódit. - Sofia schaute ihn an, einen Moment lang, mit dem Blick von jemandem, der eine Frage hört, die keine direkte Antwort erwartet, sondern eine echte.
:46. Azt mondta, talán, ami ebben az összefüggésben több volt, mint lehetőség. - Sie sagte vielleicht, was in diesem Zusammenhang mehr war als eine Möglichkeit.
:47. Mert egy őszintén gondolt talán közelebb van az igenhez, mint egy udvariasan mondott igen. - Weil ein vielleicht, das ehrlich gemeint ist, näher an einem ja ist als ein ja, das höflich gemeint ist.
:48. Nikolai a konyhában maradt a két üres csészével, a kályhával és a kinti köddel. - Nikolai blieb in der Küche, mit den zwei leeren Tassen und dem Ofen und dem Nebel draußen.
:49. Arra gondolt, hogy holnap a kert újra várni fogja, mint mindig. - Er dachte, dass morgen der Garten wieder auf ihn warten würde, wie immer.
:50. És hogy ennek most volt egy kicsi, új oka, amelynek nem kellett név. - Und dass das jetzt einen kleinen, neuen Grund hatte, der keinen Namen brauchte.
:51. Mert bizonyos dolgok pontosabbak maradnak, ha az ember nem nevezi meg őket. - Weil manche Dinge präziser bleiben, wenn man sie nicht benennt.
:52. Ez az ok, bármilyen kicsi volt is, elég volt erre az estére és holnap reggelre. - Dieser Grund, so klein er war, war genug für heute Abend und für morgen früh.
:53. És néha ez minden, amire szükség van. - Und manchmal ist das alles, was man braucht.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Der Garten, der morgen wartet.
:1. Nikolai hatte den Garten seines Großvaters nie aufgegeben, nicht in den Jahren des Weniger-Tragens und nicht jetzt, wo der November alles geholt hatte, was der Oktober übrig gelassen hatte.
:2. Er wusste, dass der Frost in zwei, vielleicht drei Wochen kommen würde, mit der sachlichen Gewissheit von jemandem, der Jahreszeiten als Tatsachen behandelt und nicht als Metaphern.
:3. Tatsachen sind verlässlicher, und der Garten brauchte keine Metaphern, um wichtig zu sein.
:4. Die Arbeit hatte den Rhythmus von etwas, das man so lange tut, dass es aufgehört hat, Entscheidung zu sein, und begonnen hat, Zustand zu sein.
:5. Das sieht von außen gleich aus und ist von innen anders, weil Zustände keine Begründung mehr brauchen und Entscheidungen immer.
:6. Nikolai schätzte diese Freiheit von Begründungen, auch wenn er sie nie so benannt hätte.
:7. Der Nebel kam früh und blieb, wie Novembernebel in dieser Gegend bleibt, ohne Eile und ohne Rücksicht.
:8. Das Dorf hatte die stille Qualität von Orten, die aufgehört haben zu wachsen, ohne aufgehört zu haben zu sein.
:9. Das ist eine eigene Form von Würde, auch wenn sie von außen manchmal wie Verfall aussieht.
:10. Sofia erschien aus dem Nebel mit der Unvermitteltheit von jemandem, den man erwartet hatte, ohne es zu wissen.
:11. Zuerst als Form, dann als Frau, dann als jemand, dessen Gesicht er übersetzen musste.
:12. Weil zwölf Jahre keine dramatischen Veränderungen produzieren, sondern eine Akkumulation kleiner Verschiebungen, die zusammen mehr ergeben als ihre Summe.
:13. Das bemerkte er, bevor er es verstand.
:14. Sie sagten sich ihre Namen, Frage und Antwort, was das Präziseste ist, was nach langer Zeit gesagt werden kann.
:15. Weil es nichts voraussetzt und nichts behauptet, nur bestätigt, dass beide da sind.
:16. Und das ist manchmal genug, um anzufangen.
:17. Er lud sie ein, weil Kälte das Gespräch kürzt, und weil Gespräche dieser Art Zeit brauchen.
:18. Nicht weil sie tief sein müssen, sondern weil sie finden müssen, was sie sind.
:19. Dafür brauchte es Wärme und Tee und die Risse des alten Tisches, der aussah wie immer.
:20. Was in diesem Fall tröstlicher war als Veränderung.
:21. Sofia setzte sich und schaute sich um mit der spezifischen Aufmerksamkeit von jemandem, der einen Raum kennt und gleichzeitig zum ersten Mal sieht.
:22. Weil zwölf Jahre den Blick verändern ohne die Erinnerung zu löschen.
:23. Das führt zu dieser Überlagerung von damals und jetzt im selben Raum.
:24. Das ist manchmal der seltsamste und manchmal der reichste Zustand, den ein Mensch haben kann.
:25. Sie sprachen über das Elternhaus, über das Dorf, über konkrete kleine Dinge, die keine große Bedeutung haben.
:26. Sie sind trotzdem das ehrlichste Material von Gesprächen, die noch nicht wissen, wie tief sie gehen wollen.
:27. Sie beginnen deswegen bei der Oberfläche, weil die Oberfläche der richtige Anfang ist, wenn man nicht weiß, was darunter liegt.
:28. Oder wenn man es weiß und Zeit braucht, um dahin zu kommen.
:29. Als Sofia fragte, ob er noch im Garten arbeite, auch im November, sagte er ja, besonders im November.
:30. Das Lächeln, das sie darauf zeigte, kam ohne Ankündigung, was die echten tun.
:31. Weil echte Reaktionen keine Vorbereitung kennen und keine brauchen.
:32. Sie entstehen, wenn etwas Gesagtes etwas trifft, das schon da war.
:33. Er erzählte, dass er ihrem Vater manchmal geholfen hatte, was sie nicht gewusst hatte.
:34. Dieses Nicht-Gewusst-Haben hatte die stille Qualität von Entdeckungen, die man über jemanden macht, den man zu kennen glaubt.
:35. Eine kleine Verschiebung im Bild, die das Bild nicht korrigiert, sondern vollständiger macht.
:36. Das ist manchmal dasselbe wie verstehen.
:37. Die Stille zwischen den Sätzen war die Stille von jemandem, dem man nichts beweisen muss.
:38. Das ist die beste Art von Stille, weil sie keine Energie verbraucht.
:39. Und weil sie das Zeichen einer Verbindung ist, die alt genug ist, um Form und Inhalt übereinstimmen zu lassen.
:40. Bei neueren Verbindungen ist das noch nicht möglich, weil die Form noch gebraucht wird, um den Inhalt zu schützen.
:41. Als Sofia aufstand, sagte Nikolai, sie solle morgen wieder vorbeikommen, der Garten sei schön im Nebel.
:42. Das war eine seltsame Einladung und die genaueste, die er machen konnte.
:43. Weil er damit das sagte, was er sagen wollte, ohne den direkten Weg zu nehmen.
:44. Der direkte Weg ist manchmal weniger präzise als der Umweg, weil direkte Wege manchmal zu viel auf einmal fordern.
:45. Sofia schaute ihn an, einen Moment lang, mit dem Blick von jemandem, der eine Frage hört, die keine direkte Antwort erwartet, sondern eine echte.
:46. Sie sagte vielleicht, was in diesem Zusammenhang mehr war als eine Möglichkeit.
:47. Weil ein vielleicht, das ehrlich gemeint ist, näher an einem ja ist als ein ja, das höflich gemeint ist.
:48. Nikolai blieb in der Küche, mit den zwei leeren Tassen und dem Ofen und dem Nebel draußen.
:49. Er dachte, dass morgen der Garten wieder auf ihn warten würde, wie immer.
:50. Und dass das jetzt einen kleinen, neuen Grund hatte, der keinen Namen brauchte.
:51. Weil manche Dinge präziser bleiben, wenn man sie nicht benennt.
:52. Dieser Grund, so klein er war, war genug für heute Abend und für morgen früh.
:53. Und manchmal ist das alles, was man braucht.
|}
2ixcvvwvpcqslb0btg9cpyppedq7qaf
1085963
1085957
2026-05-16T20:36:20Z
Thirunavukkarasye-Raveendran
47852
Text ersetzt durch: 'LEER' (vgl. [[WB:AZ]])
1085963
wikitext
text/x-wiki
LEER
oug130waw504sazystuk07dcyiiejst
Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Häufige Wörter Ungarisch 11
2
118367
1085931
1085894
2026-05-16T20:14:30Z
Thirunavukkarasye-Raveendran
47852
/* 19 */
1085931
wikitext
text/x-wiki
== 20 ==
=== 1 ===
:Mihály új műhelye.
:1. Mihály negyvennégy éves, és Miskolcon él a családjával.
:2. Szerelő volt, és tíz évig dolgozott egy nagy műhelyben, mielőtt az bezárt.
:3. Három héttel ezelőtt elvesztette a munkáját, és azóta minden reggel a konyhaasztalnál ül, kávét iszik és azon gondolkodik, mi legyen most.
:4. Van egy felesége, Katalin, és két gyermeke, a tizenkét éves Bence és a kilencéves Lilla.
:5. Mihály aggódik a pénz és a jövő miatt, ezért éjszaka sem alszik jól.
:6. Egy keddi napon korán felkel, és lemegy a garázsba, amely nagy és most teljesen üres.
:7. Körülnéz, és meglátja a régi szerszámosládáját, amely már húsz éve megvan neki.
:8. A kezébe veszi a villáskulcsot, és arra gondol, hogy tud javítani, és ezt jól csinálja.
:9. Arra gondol, hogy miért ne csinálhatná ezt itt, a saját garázsában.
:10. Visszamegy a házba, és azt mondja Katalinnak, hogy műhelyt nyit a garázsban.
:11. Katalin meglepődik, megkérdezi, hogy tényleg így gondolja-e, majd rövid gondolkodás után igent mond és felajánlja a segítségét.
:12. Két nap alatt együtt kitakarítják és rendbe teszik a garázst.
:13. Mihály beviszi a szerszámait, és készít egy kis táblát a nevével és a szolgáltatásával.
:14. A táblára azt írja, hogy „Mihály Kovács – mindenféle javítás”.
:15. Felakasztja a táblát, és vár, hogy jöjjenek az első ügyfelek.
:16. Az első két napon senki nem jön, ami egy kicsit elszomorítja, de nem adja fel.
:17. A harmadik napon megszólal a csengő, és a szomszéd, Tibor áll az ajtóban egy elromlott biciklivel.
:18. Tibor megkérdezi, meg tudja-e javítani, Mihály pedig magabiztosan igent mond.
:19. Egy óra alatt megjavítja a biciklit, és Tibor elégedetten kifizeti a munkát.
:20. Ez az első ügyfél, ami új reményt ad Mihálynak.
:21. A következő héten egyre több ember jön különböző hibás tárgyakkal.
:22. Egy nő porszívót hoz, egy férfi kávéfőzőt, egy gyerek pedig egy játékautót.
:23. Mihály mindent megjavít, és reggeltől estig dolgozik, néha éjfélig is.
:24. Katalin ételt visz neki a garázsba, és emlékezteti, hogy egyen valamit.
:25. Két hét után megérkezik Papp úr egy régi, nehéz motorral.
:26. A javítás bonyolult, és egy hiányzó alkatrész miatt különösen nehéz.
:27. Mihály nem találja meg az alkatrészt a boltban, ezért más megoldást keres.
:28. Alig alszik, és végül úgy dönt, hogy saját maga készíti el az alkatrészt.
:29. Egész éjjel dolgozik, és reggelre a motor elkészül.
:30. Papp úr elindítja a motort, amely hibátlanul működik, és nagyon elégedett lesz.
:31. Azt mondja Mihálynak, hogy igazi művész, és ezt elmondja a szomszédoknak is.
:32. A következő héten sok új ügyfél érkezik ajánlás alapján.
:33. Egy reggel Mihály a garázs előtt áll, kávét iszik, és nézi a műhelyét a napsütésben.
:34. Egy autó áll meg előtte, és egy férfi száll ki belőle egy problémával.
:35. A férfi megkérdezi, hogy ő-e Mihály Kovács, mert Papp úr küldte.
:36. Mihály mosolyog, megtörli a kezét, és beinvitálja a műhelybe.
:37. Ránéz a garázsra, és arra gondol, hogy ez az ő műhelye, amit ő hozott létre.
:38. Úgy érzi, hogy ez jó döntés volt.
:39. Bemegy, és elkezdi a munkát.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Mihály új műhelye. - Mihálys neue Werkstatt.
:1. Mihály negyvennégy éves, és Miskolcon él a családjával. - Mihály ist 44 Jahre alt und wohnt in Miskolc.
:2. Szerelő volt, és tíz évig dolgozott egy nagy műhelyben, mielőtt az bezárt. - Er war Mechaniker und arbeitete zehn Jahre lang in einer großen Werkstatt, bevor sie geschlossen wurde.
:3. Három héttel ezelőtt elvesztette a munkáját, és azóta minden reggel a konyhaasztalnál ül, kávét iszik és azon gondolkodik, mi legyen most. - Vor drei Wochen verlor er seine Arbeit, und seitdem sitzt er jeden Morgen am Küchentisch, trinkt Kaffee und denkt nach, was jetzt kommt.
:4. Van egy felesége, Katalin, és két gyermeke, a tizenkét éves Bence és a kilencéves Lilla. - Er hat eine Frau, Katalin, und zwei Kinder, Bence ist 12 und Lilla ist 9 Jahre alt.
:5. Mihály aggódik a pénz és a jövő miatt, ezért éjszaka sem alszik jól. - Mihály macht sich Sorgen um Geld und Zukunft, deshalb schläft er schlecht.
:6. Egy keddi napon korán felkel, és lemegy a garázsba, amely nagy és most teljesen üres. - An einem Dienstag steht er früh auf und geht in die Garage, die groß und leer ist.
:7. Körülnéz, és meglátja a régi szerszámosládáját, amely már húsz éve megvan neki. - Er schaut sich um und sieht seinen alten Werkzeugkasten, den er seit zwanzig Jahren hat.
:8. A kezébe veszi a villáskulcsot, és arra gondol, hogy tud javítani, és ezt jól csinálja. - Er nimmt den Schraubenschlüssel in die Hand und denkt, dass er reparieren kann und darin gut ist.
:9. Arra gondol, hogy miért ne csinálhatná ezt itt, a saját garázsában. - Er denkt, warum er das nicht hier machen sollte.
:10. Visszamegy a házba, és azt mondja Katalinnak, hogy műhelyt nyit a garázsban. - Er geht zurück ins Haus und sagt zu Katalin, dass er eine Werkstatt in der Garage machen will.
:11. Katalin meglepődik, megkérdezi, hogy tényleg így gondolja-e, majd rövid gondolkodás után igent mond és felajánlja a segítségét. - Katalin schaut ihn an, fragt, ob er das wirklich meint, und sagt nach kurzem Nachdenken, dass sie ihm hilft.
:12. Két nap alatt együtt kitakarítják és rendbe teszik a garázst. - Sie räumen die Garage zusammen auf, was zwei Tage dauert.
:13. Mihály beviszi a szerszámait, és készít egy kis táblát a nevével és a szolgáltatásával. - Mihály bringt seine Werkzeuge hinein und macht ein kleines Schild mit seinem Namen und Angebot.
:14. A táblára azt írja, hogy „Mihály Kovács – mindenféle javítás”. - Auf dem Schild steht „Mihály Kovács – Reparaturen aller Art“.
:15. Felakasztja a táblát, és vár, hogy jöjjenek az első ügyfelek. - Er hängt das Schild auf und wartet.
:16. Az első két napon senki nem jön, ami egy kicsit elszomorítja, de nem adja fel. - Am ersten und zweiten Tag kommt niemand, was ihn traurig macht, aber er gibt nicht auf.
:17. A harmadik napon megszólal a csengő, és a szomszéd, Tibor áll az ajtóban egy elromlott biciklivel. - Am dritten Tag klingelt es, und der Nachbar Tibor steht mit einem kaputten Fahrrad da.
:18. Tibor megkérdezi, meg tudja-e javítani, Mihály pedig magabiztosan igent mond. - Tibor fragt, ob er es reparieren kann, und Mihály sagt ja.
:19. Egy óra alatt megjavítja a biciklit, és Tibor elégedetten kifizeti a munkát. - Er repariert das Fahrrad in einer Stunde, und Tibor bezahlt zufrieden.
:20. Ez az első ügyfél, ami új reményt ad Mihálynak. - Das ist der erste Kunde und gibt ihm Hoffnung.
:21. A következő héten egyre több ember jön különböző hibás tárgyakkal. - In der nächsten Woche kommen mehr Leute mit verschiedenen Dingen.
:22. Egy nő porszívót hoz, egy férfi kávéfőzőt, egy gyerek pedig egy játékautót. - Eine Frau bringt einen Staubsauger, ein Mann eine Kaffeemaschine und ein Kind ein Spielzeugauto.
:23. Mihály mindent megjavít, és reggeltől estig dolgozik, néha éjfélig is. - Mihály repariert alles und arbeitet von früh bis spät, manchmal bis Mitternacht.
:24. Katalin ételt visz neki a garázsba, és emlékezteti, hogy egyen valamit. - Katalin bringt ihm Essen und sagt, dass er etwas essen soll.
:25. Két hét után megérkezik Papp úr egy régi, nehéz motorral. - Nach zwei Wochen kommt Herr Papp mit einem alten Motor.
:26. A javítás bonyolult, és egy hiányzó alkatrész miatt különösen nehéz. - Die Reparatur ist schwierig, weil ein Teil fehlt.
:27. Mihály nem találja meg az alkatrészt a boltban, ezért más megoldást keres. - Er findet das Teil nicht im Geschäft und sucht eine andere Lösung.
:28. Alig alszik, és végül úgy dönt, hogy saját maga készíti el az alkatrészt. - Er schläft kaum und entscheidet, das Teil selbst zu machen.
:29. Egész éjjel dolgozik, és reggelre a motor elkészül. - Er arbeitet die ganze Nacht, und am Morgen ist der Motor fertig.
:30. Papp úr elindítja a motort, amely hibátlanul működik, és nagyon elégedett lesz. - Herr Papp startet den Motor, der perfekt läuft, und ist sehr zufrieden.
:31. Azt mondja Mihálynak, hogy igazi művész, és ezt elmondja a szomszédoknak is. - Er nennt Mihály einen Künstler und erzählt es den Nachbarn.
:32. A következő héten sok új ügyfél érkezik ajánlás alapján. - In der nächsten Woche kommen viele neue Kunden.
:33. Egy reggel Mihály a garázs előtt áll, kávét iszik, és nézi a műhelyét a napsütésben. - Eines Morgens steht Mihály vor der Garage, trinkt Kaffee und schaut seine Werkstatt an.
:34. Egy autó áll meg előtte, és egy férfi száll ki belőle egy problémával. - Ein Auto hält, und ein Mann steigt mit einem Problem aus.
:35. A férfi megkérdezi, hogy ő-e Mihály Kovács, mert Papp úr küldte. - Der Mann fragt, ob er Mihály Kovács ist, weil Herr Papp ihn geschickt hat.
:36. Mihály mosolyog, megtörli a kezét, és beinvitálja a műhelybe. - Mihály lächelt, wischt sich die Hände ab und bittet ihn hinein.
:37. Ránéz a garázsra, és arra gondol, hogy ez az ő műhelye, amit ő hozott létre. - Er schaut auf die Garage und denkt, dass es seine Werkstatt ist.
:38. Úgy érzi, hogy ez jó döntés volt. - Er denkt, dass das gut war.
:39. Bemegy, és elkezdi a munkát. - Er geht hinein, und die Arbeit beginnt.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Mihálys neue Werkstatt.
:1. Mihály ist 44 Jahre alt und wohnt in Miskolc.
:2. Er war Mechaniker und arbeitete zehn Jahre lang in einer großen Werkstatt, bevor sie geschlossen wurde.
:3. Vor drei Wochen verlor er seine Arbeit, und seitdem sitzt er jeden Morgen am Küchentisch, trinkt Kaffee und denkt nach, was jetzt kommt.
:4. Er hat eine Frau, Katalin, und zwei Kinder, Bence ist 12 und Lilla ist 9 Jahre alt.
:5. Mihály macht sich Sorgen um Geld und Zukunft, deshalb schläft er schlecht.
:6. An einem Dienstag steht er früh auf und geht in die Garage, die groß und leer ist.
:7. Er schaut sich um und sieht seinen alten Werkzeugkasten, den er seit zwanzig Jahren hat.
:8. Er nimmt den Schraubenschlüssel in die Hand und denkt, dass er reparieren kann und darin gut ist.
:9. Er denkt, warum er das nicht hier machen sollte.
:10. Er geht zurück ins Haus und sagt zu Katalin, dass er eine Werkstatt in der Garage machen will.
:11. Katalin schaut ihn an, fragt, ob er das wirklich meint, und sagt nach kurzem Nachdenken, dass sie ihm hilft.
:12. Sie räumen die Garage zusammen auf, was zwei Tage dauert.
:13. Mihály bringt seine Werkzeuge hinein und macht ein kleines Schild mit seinem Namen und Angebot.
:14. Auf dem Schild steht „Mihály Kovács – Reparaturen aller Art“.
:15. Er hängt das Schild auf und wartet.
:16. Am ersten und zweiten Tag kommt niemand, was ihn traurig macht, aber er gibt nicht auf.
:17. Am dritten Tag klingelt es, und der Nachbar Tibor steht mit einem kaputten Fahrrad da.
:18. Tibor fragt, ob er es reparieren kann, und Mihály sagt ja.
:19. Er repariert das Fahrrad in einer Stunde, und Tibor bezahlt zufrieden.
:20. Das ist der erste Kunde und gibt ihm Hoffnung.
:21. In der nächsten Woche kommen mehr Leute mit verschiedenen Dingen.
:22. Eine Frau bringt einen Staubsauger, ein Mann eine Kaffeemaschine und ein Kind ein Spielzeugauto.
:23. Mihály repariert alles und arbeitet von früh bis spät, manchmal bis Mitternacht.
:24. Katalin bringt ihm Essen und sagt, dass er etwas essen soll.
:25. Nach zwei Wochen kommt Herr Papp mit einem alten Motor.
:26. Die Reparatur ist schwierig, weil ein Teil fehlt.
:27. Er findet das Teil nicht im Geschäft und sucht eine andere Lösung.
:28. Er schläft kaum und entscheidet, das Teil selbst zu machen.
:29. Er arbeitet die ganze Nacht, und am Morgen ist der Motor fertig.
:30. Herr Papp startet den Motor, der perfekt läuft, und ist sehr zufrieden.
:31. Er nennt Mihály einen Künstler und erzählt es den Nachbarn.
:32. In der nächsten Woche kommen viele neue Kunden.
:33. Eines Morgens steht Mihály vor der Garage, trinkt Kaffee und schaut seine Werkstatt an.
:34. Ein Auto hält, und ein Mann steigt mit einem Problem aus.
:35. Der Mann fragt, ob er Mihály Kovács ist, weil Herr Papp ihn geschickt hat.
:36. Mihály lächelt, wischt sich die Hände ab und bittet ihn hinein.
:37. Er schaut auf die Garage und denkt, dass es seine Werkstatt ist.
:38. Er denkt, dass das gut war.
:39. Er geht hinein, und die Arbeit beginnt.
|}
=== 2 ===
:Mihály újrakezdése.
:1. Mihály tíz éven át dolgozott a műhelyben, idegen motorokban matatva és a munkára koncentrálva, azzal a nyugodt elégedettséggel, amely abból fakad, hogy tud valamit, és ezt nem kell állandóan bizonyítania.
:2. Amikor a műhely bezárt, nem volt benne semmi drámai, csak egy beszélgetés a főnökkel és egy papír, amit hazavitt és az asztalra tett.
:3. Katalin látta a papírt, és nem szólt semmit, ami nehezebb volt, mint bármilyen szó, mert azt jelentette, hogy érti a helyzetet.
:4. Az első két hét nehéz volt, nem azért, mert nem volt dolga, hanem mert túl sok ideje volt gondolkodni.
:5. A konyhaasztalnál ült, kávét ivott, és a jövőn gondolkodott, amely üres térnek tűnt munka nélkül.
:6. Egy keddi napon lement a garázsba, nem tervvel, hanem mert mozgásra volt szüksége.
:7. Meglátta a régi szerszámosládát, és kezébe vette a villáskulcsot, amely ismerős érzést adott neki.
:8. Rájött, hogy a tudása még megvan, nem tűnt el a körülményekkel együtt.
:9. Este vacsoránál elmondta Katalinnak az ötletét, óvatosan, mintha még nem lenne biztos benne.
:10. Katalin kérdezett a költségekről és a lehetőségekről, majd azt mondta, segít neki.
:11. Ez volt az ő módja annak, hogy igent mondjon.
:12. A tábla, amit a garázsra tett, egyszerű volt és kézzel írt.
:13. Mihály Kovács – mindenféle javítás, állt rajta.
:14. Nézte a táblát, és úgy érezte, kisebb dolog, mint amilyen valójában.
:15. Tibor, a szomszéd, volt az első ügyfél, a lánya biciklijével.
:16. Mihály egy óra alatt megjavította, és Tibor fizetett, majd azt mondta, visszajön.
:17. Ez nem volt sok, de elég volt ahhoz, hogy másképp kezdje a következő napot.
:18. A munkák lassan érkeztek, különféle tárgyakkal.
:19. Mihály minden darabon ugyanazzal a gondossággal dolgozott, mint korábban.
:20. A gondosság nem a helytől függ, hanem a jellemtől.
:21. Papp úr motorja volt az első nagy próba.
:22. Két napig dolgozott rajta, és egy alkatrészt magának kellett elkészítenie.
:23. Nem volt más megoldás, ezért kitalált egyet.
:24. Amikor a motor működni kezdett, Papp úr elégedetten bólintott.
:25. Azt mondta, Mihály művész.
:26. Mihály nevetett, mert a nevetés volt a legjobb válasz egy jól sikerült pillanatra.
:27. Papp úr továbbmesélte mindenkinek, és új ügyfeleket hozott.
:28. A következő héten több munka érkezett.
:29. Mihály sokat dolgozott, de jobban aludt.
:30. Katalin ezt észrevette, de nem mondta ki.
:31. Bence néha lement a garázsba, és figyelte az apját.
:32. Érdeklődéssel figyelte, anélkül hogy tudta volna, mit tanul.
:33. Egy reggel egy férfi érkezett autóval, és Papp úr nevét említette.
:34. Mihály már a válasz előtt érezte, hogy valami megváltozott.
:35. Nem drámaian, de érezhetően.
:36. Megtörölte a kezét, és beinvitálta a férfit.
:37. A férfi bement, és a munka elkezdődött.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Mihály újrakezdése. - Mihálys Neuanfang.
:1. Mihály tíz éven át dolgozott a műhelyben, idegen motorokban matatva és a munkára koncentrálva, azzal a nyugodt elégedettséggel, amely abból fakad, hogy tud valamit, és ezt nem kell állandóan bizonyítania. - Mihály hatte zehn Jahre in der Werkstatt gearbeitet, mit den Händen in fremden Motoren und dem Kopf bei der Arbeit, mit der ruhigen Zufriedenheit von jemandem, der etwas kann, ohne es ständig beweisen zu müssen.
:2. Amikor a műhely bezárt, nem volt benne semmi drámai, csak egy beszélgetés a főnökkel és egy papír, amit hazavitt és az asztalra tett. - Als die Werkstatt schloss, war das nicht dramatisch, sondern nur ein Gespräch mit dem Chef und ein Blatt Papier, das er nach Hause brachte.
:3. Katalin látta a papírt, és nem szólt semmit, ami nehezebb volt, mint bármilyen szó, mert azt jelentette, hogy érti a helyzetet. - Katalin sah das Blatt und sagte nichts, was schwerer war als Worte, weil es bedeutete, dass sie verstand.
:4. Az első két hét nehéz volt, nem azért, mert nem volt dolga, hanem mert túl sok ideje volt gondolkodni. - Die ersten zwei Wochen waren schwer, nicht weil er nichts zu tun hatte, sondern weil er zu viel Zeit zum Nachdenken hatte.
:5. A konyhaasztalnál ült, kávét ivott, és a jövőn gondolkodott, amely üres térnek tűnt munka nélkül. - Er saß am Küchentisch, trank Kaffee und dachte an die Zukunft, die ohne Arbeit wie ein leerer Raum wirkte.
:6. Egy keddi napon lement a garázsba, nem tervvel, hanem mert mozgásra volt szüksége. - An einem Dienstag ging er in die Garage, nicht weil er einen Plan hatte, sondern weil er Bewegung brauchte.
:7. Meglátta a régi szerszámosládát, és kezébe vette a villáskulcsot, amely ismerős érzést adott neki. - Er sah den alten Werkzeugkasten und nahm den Schraubenschlüssel in die Hand, was sich vertraut anfühlte.
:8. Rájött, hogy a tudása még megvan, nem tűnt el a körülményekkel együtt. - Er merkte, dass sein Können noch da war, auch wenn sich die Umstände geändert hatten.
:9. Este vacsoránál elmondta Katalinnak az ötletét, óvatosan, mintha még nem lenne biztos benne. - Beim Abendessen erzählte er Katalin vorsichtig von seiner Idee.
:10. Katalin kérdezett a költségekről és a lehetőségekről, majd azt mondta, segít neki. - Katalin stellte praktische Fragen und sagte dann, dass sie ihm hilft.
:11. Ez volt az ő módja annak, hogy igent mondjon. - Das war ihre Art, ja zu sagen.
:12. A tábla, amit a garázsra tett, egyszerű volt és kézzel írt. - Das Schild, das er an die Garage hängte, war einfach und handgeschrieben.
:13. Mihály Kovács – mindenféle javítás, állt rajta. - „Mihály Kovács – Reparaturen aller Art“, stand darauf.
:14. Nézte a táblát, és úgy érezte, kisebb dolog, mint amilyen valójában. - Er schaute es an und hatte das Gefühl, dass es kleiner ist, als es wirklich war.
:15. Tibor, a szomszéd, volt az első ügyfél, a lánya biciklijével. - Tibor, der Nachbar, war der erste Kunde mit dem Fahrrad seiner Tochter.
:16. Mihály egy óra alatt megjavította, és Tibor fizetett, majd azt mondta, visszajön. - Mihály reparierte es in einer Stunde, und Tibor bezahlte und sagte, dass er wiederkommt.
:17. Ez nem volt sok, de elég volt ahhoz, hogy másképp kezdje a következő napot. - Es war nicht viel, aber genug, um den nächsten Tag anders zu beginnen.
:18. A munkák lassan érkeztek, különféle tárgyakkal. - Die Kunden kamen langsam mit verschiedenen Dingen.
:19. Mihály minden darabon ugyanazzal a gondossággal dolgozott, mint korábban. - Mihály arbeitete an jedem Stück mit derselben Sorgfalt wie früher.
:20. A gondosság nem a helytől függ, hanem a jellemtől. - Sorgfalt ist keine Frage der Umgebung, sondern des Charakters.
:21. Papp úr motorja volt az első nagy próba. - Herr Papps Motor war die erste große Bewährungsprobe.
:22. Két napig dolgozott rajta, és egy alkatrészt magának kellett elkészítenie. - Er arbeitete zwei Tage daran und musste ein Teil selbst herstellen.
:23. Nem volt más megoldás, ezért kitalált egyet. - Es gab keine andere Lösung, also erfand er eine.
:24. Amikor a motor működni kezdett, Papp úr elégedetten bólintott. - Als der Motor lief, nickte Herr Papp zufrieden.
:25. Azt mondta, Mihály művész. - Er sagte, Mihály sei ein Künstler.
:26. Mihály nevetett, mert a nevetés volt a legjobb válasz egy jól sikerült pillanatra. - Mihály lachte, weil Lachen die beste Reaktion auf einen gelungenen Moment ist.
:27. Papp úr továbbmesélte mindenkinek, és új ügyfeleket hozott. - Herr Papp erzählte es weiter und brachte neue Kunden.
:28. A következő héten több munka érkezett. - In der nächsten Woche kamen mehr Kunden.
:29. Mihály sokat dolgozott, de jobban aludt. - Mihály arbeitete viel, aber schlief besser.
:30. Katalin ezt észrevette, de nem mondta ki. - Katalin bemerkte das, sagte aber nichts.
:31. Bence néha lement a garázsba, és figyelte az apját. - Bence kam manchmal in die Garage und schaute seinem Vater zu.
:32. Érdeklődéssel figyelte, anélkül hogy tudta volna, mit tanul. - Er beobachtete mit Interesse, ohne zu wissen, dass er etwas lernt.
:33. Egy reggel egy férfi érkezett autóval, és Papp úr nevét említette. - Eines Morgens kam ein Mann mit einem Auto und nannte Herrn Papp.
:34. Mihály már a válasz előtt érezte, hogy valami megváltozott. - Mihály spürte schon vor seiner Antwort, dass sich etwas verändert hatte.
:35. Nem drámaian, de érezhetően. - Nicht dramatisch, aber spürbar.
:36. Megtörölte a kezét, és beinvitálta a férfit. - Er wischte sich die Hände ab und bat den Mann hinein.
:37. A férfi bement, és a munka elkezdődött. - Der Mann kam hinein, und die Arbeit begann.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Mihálys Neuanfang.
:1. Mihály hatte zehn Jahre in der Werkstatt gearbeitet, mit den Händen in fremden Motoren und dem Kopf bei der Arbeit, mit der ruhigen Zufriedenheit von jemandem, der etwas kann, ohne es ständig beweisen zu müssen.
:2. Als die Werkstatt schloss, war das nicht dramatisch, sondern nur ein Gespräch mit dem Chef und ein Blatt Papier, das er nach Hause brachte.
:3. Katalin sah das Blatt und sagte nichts, was schwerer war als Worte, weil es bedeutete, dass sie verstand.
:4. Die ersten zwei Wochen waren schwer, nicht weil er nichts zu tun hatte, sondern weil er zu viel Zeit zum Nachdenken hatte.
:5. Er saß am Küchentisch, trank Kaffee und dachte an die Zukunft, die ohne Arbeit wie ein leerer Raum wirkte.
:6. An einem Dienstag ging er in die Garage, nicht weil er einen Plan hatte, sondern weil er Bewegung brauchte.
:7. Er sah den alten Werkzeugkasten und nahm den Schraubenschlüssel in die Hand, was sich vertraut anfühlte.
:8. Er merkte, dass sein Können noch da war, auch wenn sich die Umstände geändert hatten.
:9. Beim Abendessen erzählte er Katalin vorsichtig von seiner Idee.
:10. Katalin stellte praktische Fragen und sagte dann, dass sie ihm hilft.
:11. Das war ihre Art, ja zu sagen.
:12. Das Schild, das er an die Garage hängte, war einfach und handgeschrieben.
:13. „Mihály Kovács – Reparaturen aller Art“, stand darauf.
:14. Er schaute es an und hatte das Gefühl, dass es kleiner ist, als es wirklich war.
:15. Tibor, der Nachbar, war der erste Kunde mit dem Fahrrad seiner Tochter.
:16. Mihály reparierte es in einer Stunde, und Tibor bezahlte und sagte, dass er wiederkommt.
:17. Es war nicht viel, aber genug, um den nächsten Tag anders zu beginnen.
:18. Die Kunden kamen langsam mit verschiedenen Dingen.
:19. Mihály arbeitete an jedem Stück mit derselben Sorgfalt wie früher.
:20. Sorgfalt ist keine Frage der Umgebung, sondern des Charakters.
:21. Herr Papps Motor war die erste große Bewährungsprobe.
:22. Er arbeitete zwei Tage daran und musste ein Teil selbst herstellen.
:23. Es gab keine andere Lösung, also erfand er eine.
:24. Als der Motor lief, nickte Herr Papp zufrieden.
:25. Er sagte, Mihály sei ein Künstler.
:26. Mihály lachte, weil Lachen die beste Reaktion auf einen gelungenen Moment ist.
:27. Herr Papp erzählte es weiter und brachte neue Kunden.
:28. In der nächsten Woche kamen mehr Kunden.
:29. Mihály arbeitete viel, aber schlief besser.
:30. Katalin bemerkte das, sagte aber nichts.
:31. Bence kam manchmal in die Garage und schaute seinem Vater zu.
:32. Er beobachtete mit Interesse, ohne zu wissen, dass er etwas lernt.
:33. Eines Morgens kam ein Mann mit einem Auto und nannte Herrn Papp.
:34. Mihály spürte schon vor seiner Antwort, dass sich etwas verändert hatte.
:35. Nicht dramatisch, aber spürbar.
:36. Er wischte sich die Hände ab und bat den Mann hinein.
:37. Der Mann kam hinein, und die Arbeit begann.
|}
=== 3 ===
:Mihály útja.
:1. Mihály tíz éven át dolgozott a műhelyben, azzal a nyugodt természetességgel, amely abból fakad, hogy a munka nem válik el az embertől, hanem annak része, talán a meghatározó része, ezért az elbocsátás nemcsak a munkát érintette, hanem azt is, hogy ki ő nélküle.
:2. A papír a konyhaasztalon feküdt, Katalin látta, de nem szólt, ami az ő módja volt arra, hogy teret adjon anélkül, hogy magára hagyná.
:3. Az első két hétben Mihály sokat ült az asztalnál, kinézett az ablakon, és a pénzre, Bencére, Lillára és a jövőre gondolt, amely munka nélkül üres térnek tűnt, amelyben lehet állni, de nem lehet élni.
:4. Valószínűleg így maradt volna még sokáig, mert a tétlenségnek saját súlya van, amely egyre erősebb lesz, ha az ember enged neki.
:5. Egy keddi napon azonban lement a garázsba, különösebb ok nélkül, és kivette a villáskulcsot a régi szerszámosládából.
:6. A szerszám súlya a kezében ismerős volt, és ez az egyszerű érzés meglepte, mert rájött, hogy tudása nem tűnt el.
:7. A munkahely eltűnt, de a tudás megmaradt.
:8. Vacsoránál elmondta Katalinnak az ötletét, nem részletes tervként, hanem irányként.
:9. Katalin meghallgatta, gyakorlati kérdéseket tett fel, majd azt mondta, segít neki rendet tenni.
:10. Ez volt az ő módja annak, hogy igent mondjon.
:11. A tábla egyszerű volt és kézzel írt, és Mihály felakasztotta a garázsra.
:12. Nézte a táblát azzal az érzéssel, hogy amit tett, kisebbnek tűnik, mint amilyen valójában.
:13. Tibor volt az első, aki jött, a biciklivel, és Mihály gondosan megjavította.
:14. Tibor fizetett és azt mondta, visszajön, ami nem volt nagy dolog, de jó kezdet volt.
:15. Az ügyfelek lassan érkeztek, hétköznapi hibákkal és tárgyakkal.
:16. Mihály minden tárgyat ugyanazzal a figyelemmel kezelt, mert tudta, hogy a hírnév az egyetlen, amit nem lehet megvenni.
:17. Papp úr motorja volt az első igazi próba, két nap munkával és egy álmatlan éjszakával.
:18. Egy alkatrészt nem lehetett már megvenni, ezért Mihálynak magának kellett megoldást találnia.
:19. Hajnalban, fáradtan, de tiszta fejjel kezdett együtt dolgozni a problémával, nem ellene.
:20. Talált egy megoldást, nem a tökéleteset, hanem a lehetségest.
:21. A motor elindult, és Papp úr elégedetten hallgatta.
:22. Azt mondta, Mihály művész, és Mihály nevetett, mert ez illett a pillanathoz.
:23. Papp úr továbbmesélte mindenkinek, és a következő héten több ügyfél jött.
:24. Mihály sokat dolgozott, de jobban aludt, amit Katalin észrevett, de nem mondott ki.
:25. Bence néha leült a garázsban és figyelte az apját csendben.
:26. Értette, amit látott, még ha nem is tudta megfogalmazni.
:27. Egy reggel egy férfi érkezett autómotorral, és Papp úr nevét említette.
:28. Mihály a kávéjával a kezében állt a garázs előtt, és érezte, hogy valami változott.
:29. Nem látványosan, hanem csendesen, de elég erősen ahhoz, hogy biztos legyen benne.
:30. Megtörölte a kezét, és azt mondta, jöjjön be.
:31. A férfi bement, és a munka elkezdődött, és ez elegendő volt.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Mihály útja. - Mihálys Weg.
:1. Mihály tíz éven át dolgozott a műhelyben, azzal a nyugodt természetességgel, amely abból fakad, hogy a munka nem válik el az embertől, hanem annak része, talán a meghatározó része, ezért az elbocsátás nemcsak a munkát érintette, hanem azt is, hogy ki ő nélküle. - Mihály hatte zehn Jahre in der Werkstatt gearbeitet, mit der ruhigen Selbstverständlichkeit von jemandem, für den Arbeit nicht von der Person zu trennen ist, sondern ein Teil davon, weshalb die Kündigung nicht nur den Job betraf, sondern auch die Frage, wer er ohne ihn war.
:2. A papír a konyhaasztalon feküdt, Katalin látta, de nem szólt, ami az ő módja volt arra, hogy teret adjon anélkül, hogy magára hagyná. - Das Papier hatte auf dem Küchentisch gelegen, und Katalin hatte es gesehen und nichts gesagt, was ihre Art war, Raum zu lassen, ohne ihn allein zu lassen.
:3. Az első két hétben Mihály sokat ült az asztalnál, kinézett az ablakon, és a pénzre, Bencére, Lillára és a jövőre gondolt, amely munka nélkül üres térnek tűnt, amelyben lehet állni, de nem lehet élni. - In den ersten zwei Wochen saß Mihály viel am Tisch, schaute aus dem Fenster und dachte an Geld, an Bence und Lilla und an die Zukunft, die sich ohne Arbeit wie ein Raum anfühlte, in dem Möbel fehlen.
:4. Valószínűleg így maradt volna még sokáig, mert a tétlenségnek saját súlya van, amely egyre erősebb lesz, ha az ember enged neki. - Er wäre wohl länger so geblieben, weil Untätigkeit eine eigene Schwerkraft hat, die stärker wird, je länger man ihr nachgibt.
:5. Egy keddi napon azonban lement a garázsba, különösebb ok nélkül, és kivette a villáskulcsot a régi szerszámosládából. - An einem Dienstag ging er in die Garage, ohne besonderen Anlass, und nahm den Schraubenschlüssel aus dem alten Werkzeugkasten.
:6. A szerszám súlya a kezében ismerős volt, és ez az egyszerű érzés meglepte, mert rájött, hogy tudása nem tűnt el. - Das Gewicht des Werkzeugs war vertraut, und er merkte, dass sein Wissen noch da war.
:7. A munkahely eltűnt, de a tudás megmaradt. - Der Arbeitsplatz war weg, aber das Können blieb.
:8. Vacsoránál elmondta Katalinnak az ötletét, nem részletes tervként, hanem irányként. - Beim Abendessen erklärte er Katalin die Idee, nicht als Plan, sondern als Richtung.
:9. Katalin meghallgatta, gyakorlati kérdéseket tett fel, majd azt mondta, segít neki rendet tenni. - Katalin hörte zu, stellte praktische Fragen und sagte dann, dass sie hilft.
:10. Ez volt az ő módja annak, hogy igent mondjon. - Das war ihre Art, Zustimmung zu zeigen.
:11. A tábla egyszerű volt és kézzel írt, és Mihály felakasztotta a garázsra. - Das Schild war einfach und handgeschrieben, und Mihály hängte es an die Garage.
:12. Nézte a táblát azzal az érzéssel, hogy amit tett, kisebbnek tűnik, mint amilyen valójában. - Er betrachtete es mit dem Gefühl, dass es kleiner wirkt, als es ist.
:13. Tibor volt az első, aki jött, a biciklivel, és Mihály gondosan megjavította. - Tibor kam als Erster mit einem Fahrrad, und Mihály reparierte es sorgfältig.
:14. Tibor fizetett és azt mondta, visszajön, ami nem volt nagy dolog, de jó kezdet volt. - Tibor bezahlte und sagte, er komme wieder, was kein großer Moment war, aber ein richtiger Anfang.
:15. Az ügyfelek lassan érkeztek, hétköznapi hibákkal és tárgyakkal. - Die Kunden kamen langsam mit alltäglichen Defekten.
:16. Mihály minden tárgyat ugyanazzal a figyelemmel kezelt, mert tudta, hogy a hírnév az egyetlen, amit nem lehet megvenni. - Mihály behandelte jedes Stück mit derselben Aufmerksamkeit, weil er wusste, dass Ruf das Einzige ist, das man nicht kaufen kann.
:17. Papp úr motorja volt az első igazi próba, két nap munkával és egy álmatlan éjszakával. - Herr Papps Motor war die erste echte Prüfung, mit zwei Tagen Arbeit und einer schlaflosen Nacht.
:18. Egy alkatrészt nem lehetett már megvenni, ezért Mihálynak magának kellett megoldást találnia. - Ein Teil gab es nicht mehr zu kaufen, daher musste Mihály selbst eine Lösung finden.
:19. Hajnalban, fáradtan, de tiszta fejjel kezdett együtt dolgozni a problémával, nem ellene. - In der Nacht begann er, mit dem Problem zu arbeiten statt dagegen, mit müder Klarheit.
:20. Talált egy megoldást, nem a tökéleteset, hanem a lehetségest. - Er fand eine Lösung, nicht die ideale, sondern die mögliche.
:21. A motor elindult, és Papp úr elégedetten hallgatta. - Der Motor lief, und Herr Papp hörte zufrieden zu.
:22. Azt mondta, Mihály művész, és Mihály nevetett, mert ez illett a pillanathoz. - Er sagte, Mihály sei ein Künstler, und Mihály lachte, weil es passte.
:23. Papp úr továbbmesélte mindenkinek, és a következő héten több ügyfél jött. - Herr Papp erzählte es weiter, und in der nächsten Woche kamen mehr Kunden.
:24. Mihály sokat dolgozott, de jobban aludt, amit Katalin észrevett, de nem mondott ki. - Mihály arbeitete viel, aber schlief besser, was Katalin bemerkte, ohne es zu sagen.
:25. Bence néha leült a garázsban és figyelte az apját csendben. - Bence setzte sich manchmal in die Garage und schaute seinem Vater zu.
:26. Értette, amit látott, még ha nem is tudta megfogalmazni. - Er verstand, was er sah, auch wenn er es nicht ausdrücken konnte.
:27. Egy reggel egy férfi érkezett autómotorral, és Papp úr nevét említette. - Eines Morgens kam ein Mann mit einem Automotor und nannte Herrn Papp.
:28. Mihály a kávéjával a kezében állt a garázs előtt, és érezte, hogy valami változott. - Mihály stand mit seinem Kaffee vor der Garage und spürte, dass sich etwas verändert hatte.
:29. Nem látványosan, hanem csendesen, de elég erősen ahhoz, hogy biztos legyen benne. - Nicht dramatisch, sondern ruhig, aber deutlich genug.
:30. Megtörölte a kezét, és azt mondta, jöjjön be. - Er wischte sich die Hände ab und sagte, kommen Sie rein.
:31. A férfi bement, és a munka elkezdődött, és ez elegendő volt. - Der Mann kam herein, die Arbeit begann, und das war genug.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Mihálys Weg.
:1. Mihály hatte zehn Jahre in der Werkstatt gearbeitet, mit der ruhigen Selbstverständlichkeit von jemandem, für den Arbeit nicht von der Person zu trennen ist, sondern ein Teil davon, weshalb die Kündigung nicht nur den Job betraf, sondern auch die Frage, wer er ohne ihn war.
:2. Das Papier hatte auf dem Küchentisch gelegen, und Katalin hatte es gesehen und nichts gesagt, was ihre Art war, Raum zu lassen, ohne ihn allein zu lassen.
:3. In den ersten zwei Wochen saß Mihály viel am Tisch, schaute aus dem Fenster und dachte an Geld, an Bence und Lilla und an die Zukunft, die sich ohne Arbeit wie ein Raum anfühlte, in dem Möbel fehlen.
:4. Er wäre wohl länger so geblieben, weil Untätigkeit eine eigene Schwerkraft hat, die stärker wird, je länger man ihr nachgibt.
:5. An einem Dienstag ging er in die Garage, ohne besonderen Anlass, und nahm den Schraubenschlüssel aus dem alten Werkzeugkasten.
:6. Das Gewicht des Werkzeugs war vertraut, und er merkte, dass sein Wissen noch da war.
:7. Der Arbeitsplatz war weg, aber das Können blieb.
:8. Beim Abendessen erklärte er Katalin die Idee, nicht als Plan, sondern als Richtung.
:9. Katalin hörte zu, stellte praktische Fragen und sagte dann, dass sie hilft.
:10. Das war ihre Art, Zustimmung zu zeigen.
:11. Das Schild war einfach und handgeschrieben, und Mihály hängte es an die Garage.
:12. Er betrachtete es mit dem Gefühl, dass es kleiner wirkt, als es ist.
:13. Tibor kam als Erster mit einem Fahrrad, und Mihály reparierte es sorgfältig.
:14. Tibor bezahlte und sagte, er komme wieder, was kein großer Moment war, aber ein richtiger Anfang.
:15. Die Kunden kamen langsam mit alltäglichen Defekten.
:16. Mihály behandelte jedes Stück mit derselben Aufmerksamkeit, weil er wusste, dass Ruf das Einzige ist, das man nicht kaufen kann.
:17. Herr Papps Motor war die erste echte Prüfung, mit zwei Tagen Arbeit und einer schlaflosen Nacht.
:18. Ein Teil gab es nicht mehr zu kaufen, daher musste Mihály selbst eine Lösung finden.
:19. In der Nacht begann er, mit dem Problem zu arbeiten statt dagegen, mit müder Klarheit.
:20. Er fand eine Lösung, nicht die ideale, sondern die mögliche.
:21. Der Motor lief, und Herr Papp hörte zufrieden zu.
:22. Er sagte, Mihály sei ein Künstler, und Mihály lachte, weil es passte.
:23. Herr Papp erzählte es weiter, und in der nächsten Woche kamen mehr Kunden.
:24. Mihály arbeitete viel, aber schlief besser, was Katalin bemerkte, ohne es zu sagen.
:25. Bence setzte sich manchmal in die Garage und schaute seinem Vater zu.
:26. Er verstand, was er sah, auch wenn er es nicht ausdrücken konnte.
:27. Eines Morgens kam ein Mann mit einem Automotor und nannte Herrn Papp.
:28. Mihály stand mit seinem Kaffee vor der Garage und spürte, dass sich etwas verändert hatte.
:29. Nicht dramatisch, sondern ruhig, aber deutlich genug.
:30. Er wischte sich die Hände ab und sagte, kommen Sie rein.
:31. Der Mann kam herein, die Arbeit begann, und das war genug.
|}
=== 4 ===
:Zsolt döntése.
:1. Zsolt nem nyitotta ki a levelet, amikor megérkezett, hanem a konyhaasztalra tette, és két napig minden reggel elment mellette, mert tudta, mi van benne, és mert a tudás és az elolvasás két különböző dolog.
:2. Az olvasás véglegessé tesz valamit, ami olvasatlanul még visszafordíthatónak tűnik.
:3. A harmadik napon mégis kinyitotta, mert Katalin nem szólt semmit, ami türelmet jelentett, és mert a türelem idővel nehezebbé válik, mint maga a helyzet.
:4. Elolvasta az öt mondatot, amelyek tizenkét év végét jelentették, azzal a figyelemmel, amellyel az ember egy már ismert szöveget olvas.
:5. Villanyszerelő volt, tehát olyan szakmája volt, amelyre mindig szükség van, amíg a világ áramot használ.
:6. Tudta, hogy a felmondás nem a képességeiről szólt, hanem a cég helyzetéről, de ez nem oldotta meg a problémát.
:7. Az első hetek nehezek voltak, nem a hivatalos ügyintézés vagy a pénz miatt, hanem mert eltűnt a napok szerkezete.
:8. A nap túl nagy lett és túl nyitott, mint egy tér falak nélkül.
:9. Elkezdte megjavítani a lakás dolgait, amelyeket korábban halogatott.
:10. A laza konnektor, a villogó fény és a régi biztosíték mind sorra került.
:11. Ezeknek a munkáknak világos végük volt, ami megnyugtatta.
:12. Egy este a szomszédja, Gábor megkérdezte, rá tud-e nézni az elektromos problémájára.
:13. Zsolt igent mondott, mert volt rá oka, és mert nem tudta, mivel töltené az estét.
:14. Húsz perc alatt megtalálta a hibát, és egy óra alatt megjavította.
:15. Gábor fizetni akart, Zsolt először nemet mondott, de végül elfogadta a pénzt.
:16. Nem az összeg miatt, hanem mert a pénz elfogadása jelentett valamit.
:17. A következő hetekben még három szomszéd kérte a segítségét.
:18. Esténként dolgozott náluk, vacsora után, lépcsőházakban és lakásokban.
:19. A pénz nem volt sok, de az övé volt, és ez más érzés volt, mint a fizetés.
:20. Közvetlen volt: munka, eredmény, pénz.
:21. Egy pénteken Frau Varga megkérdezte, vállal-e külső munkát is.
:22. A fia irodáját teljesen újra kellett kábelezni.
:23. Zsolt gondolkodás nélkül igent mondott, majd utána végiggondolta, mit jelent ez.
:24. Arra jutott, hogy meg tudja csinálni, és ez volt az egyetlen fontos ok.
:25. Elmondta Katalinnak, hogy önálló szeretne lenni, nem engedélyt kérve, hanem tájékoztatva.
:26. Katalin meghallgatta, a számokról kérdezett, majd segítséget ajánlott.
:27. Volt egy ismerőse, aki értett a vállalkozás indításához.
:28. Az első hivatalos munka az iroda volt, három nap alatt készült el pontosan és tisztán.
:29. Amikor kiállította az első számlát a saját nevével, egy pillanatig a kezében tartotta.
:30. Úgy érezte, valamit tart, amit ő maga hozott létre, ami egyszerű volt, de mégis új kezdet.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Zsolt döntése. - Zsolts Entscheidung.
:1. Zsolt nem nyitotta ki a levelet, amikor megérkezett, hanem a konyhaasztalra tette, és két napig minden reggel elment mellette, mert tudta, mi van benne, és mert a tudás és az elolvasás két különböző dolog. - Zsolt hatte den Brief nicht geöffnet, als er ankam, sondern auf den Küchentisch gelegt und zwei Tage lang daran vorbeigegangen, weil er wusste, was drin stand, und weil Wissen und Lesen zwei verschiedene Dinge sind.
:2. Az olvasás véglegessé tesz valamit, ami olvasatlanul még visszafordíthatónak tűnik. - Das Lesen macht etwas endgültig, das im Zustand des Ungelesenen noch reversibel erscheint.
:3. A harmadik napon mégis kinyitotta, mert Katalin nem szólt semmit, ami türelmet jelentett, és mert a türelem idővel nehezebbé válik, mint maga a helyzet. - Am dritten Tag öffnete er ihn, weil Katalin nichts gesagt hatte, und weil Geduld irgendwann schwerer wird als das, worauf sie sich richtet.
:4. Elolvasta az öt mondatot, amelyek tizenkét év végét jelentették, azzal a figyelemmel, amellyel az ember egy már ismert szöveget olvas. - Er las die fünf Sätze, die das Ende von zwölf Jahren bedeuteten, mit der Aufmerksamkeit von jemandem, der den Text bereits kennt.
:5. Villanyszerelő volt, tehát olyan szakmája volt, amelyre mindig szükség van, amíg a világ áramot használ. - Er war Elektriker, was bedeutete, dass sein Handwerk gebraucht wird, solange es Strom gibt.
:6. Tudta, hogy a felmondás nem a képességeiről szólt, hanem a cég helyzetéről, de ez nem oldotta meg a problémát. - Er wusste, dass die Kündigung nichts über sein Können aussagte, sondern über die Lage des Betriebs, was ihm trotzdem nicht half.
:7. Az első hetek nehezek voltak, nem a hivatalos ügyintézés vagy a pénz miatt, hanem mert eltűnt a napok szerkezete. - Die ersten Wochen waren schwer, nicht wegen Bürokratie oder Geld, sondern wegen der fehlenden Struktur des Tages.
:8. A nap túl nagy lett és túl nyitott, mint egy tér falak nélkül. - Der Tag wurde zu groß und zu offen, wie ein Raum ohne Wände.
:9. Elkezdte megjavítani a lakás dolgait, amelyeket korábban halogatott. - Er begann, die Dinge in der Wohnung zu reparieren, die er lange aufgeschoben hatte.
:10. A laza konnektor, a villogó fény és a régi biztosíték mind sorra került. - Die lockere Steckdose, das flackernde Licht und der alte Sicherungskasten kamen dran.
:11. Ezeknek a munkáknak világos végük volt, ami megnyugtatta. - Diese Arbeiten hatten ein klares Ende, was ihm gut tat.
:12. Egy este a szomszédja, Gábor megkérdezte, rá tud-e nézni az elektromos problémájára. - Eines Abends fragte ihn sein Nachbar Gábor, ob er sich seine Elektrik anschauen könne.
:13. Zsolt igent mondott, mert volt rá oka, és mert nem tudta, mivel töltené az estét. - Zsolt sagte ja, weil es sinnvoll war und er sonst keinen Plan hatte.
:14. Húsz perc alatt megtalálta a hibát, és egy óra alatt megjavította. - Er fand das Problem in zwanzig Minuten und reparierte es in einer Stunde.
:15. Gábor fizetni akart, Zsolt először nemet mondott, de végül elfogadta a pénzt. - Gábor wollte zahlen, Zsolt lehnte erst ab, nahm das Geld dann aber an.
:16. Nem az összeg miatt, hanem mert a pénz elfogadása jelentett valamit. - Nicht wegen des Betrags, sondern weil das Annehmen eine Bedeutung hatte.
:17. A következő hetekben még három szomszéd kérte a segítségét. - In den nächsten Wochen kamen drei weitere Nachbarn.
:18. Esténként dolgozott náluk, vacsora után, lépcsőházakban és lakásokban. - Er arbeitete abends nach dem Essen in Treppenhäusern und Wohnungen.
:19. A pénz nem volt sok, de az övé volt, és ez más érzés volt, mint a fizetés. - Das Geld war nicht viel, aber es war seins, und das fühlte sich anders an als ein Gehalt.
:20. Közvetlen volt: munka, eredmény, pénz. - Es war direkt: Arbeit, Ergebnis, Betrag.
:21. Egy pénteken Frau Varga megkérdezte, vállal-e külső munkát is. - An einem Freitag fragte Frau Varga, ob er auch externe Aufträge annimmt.
:22. A fia irodáját teljesen újra kellett kábelezni. - Das Büro ihres Sohnes musste neu verkabelt werden.
:23. Zsolt gondolkodás nélkül igent mondott, majd utána végiggondolta, mit jelent ez. - Zsolt sagte ja, bevor er nachdachte, und dachte dann darüber nach.
:24. Arra jutott, hogy meg tudja csinálni, és ez volt az egyetlen fontos ok. - Er kam zu dem Schluss, dass er es kann, und dass das genügt.
:25. Elmondta Katalinnak, hogy önálló szeretne lenni, nem engedélyt kérve, hanem tájékoztatva. - Er sagte Katalin, dass er sich selbstständig machen will, nicht als Bitte, sondern als Information.
:26. Katalin meghallgatta, a számokról kérdezett, majd segítséget ajánlott. - Katalin hörte zu, fragte nach den Zahlen und bot Hilfe an.
:27. Volt egy ismerőse, aki értett a vállalkozás indításához. - Sie kannte jemanden, der sich mit Gewerbeanmeldungen auskannte.
:28. Az első hivatalos munka az iroda volt, három nap alatt készült el pontosan és tisztán. - Der erste offizielle Auftrag war das Büro, das er in drei Tagen sauber und pünktlich fertigstellte.
:29. Amikor kiállította az első számlát a saját nevével, egy pillanatig a kezében tartotta. - Als er die erste Rechnung mit seinem Namen ausstellte, hielt er sie einen Moment in der Hand.
:30. Úgy érezte, valamit tart, amit ő maga hozott létre, ami egyszerű volt, de mégis új kezdet. - Er hatte das Gefühl, etwas zu halten, das er selbst gemacht hat, was einfach war und doch der Anfang von etwas Neuem.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Zsolts Entscheidung.
:1. Zsolt hatte den Brief nicht geöffnet, als er ankam, sondern auf den Küchentisch gelegt und zwei Tage lang daran vorbeigegangen, weil er wusste, was drin stand, und weil Wissen und Lesen zwei verschiedene Dinge sind.
:2. Das Lesen macht etwas endgültig, das im Zustand des Ungelesenen noch reversibel erscheint.
:3. Am dritten Tag öffnete er ihn, weil Katalin nichts gesagt hatte, und weil Geduld irgendwann schwerer wird als das, worauf sie sich richtet.
:4. Er las die fünf Sätze, die das Ende von zwölf Jahren bedeuteten, mit der Aufmerksamkeit von jemandem, der den Text bereits kennt.
:5. Er war Elektriker, was bedeutete, dass sein Handwerk gebraucht wird, solange es Strom gibt.
:6. Er wusste, dass die Kündigung nichts über sein Können aussagte, sondern über die Lage des Betriebs, was ihm trotzdem nicht half.
:7. Die ersten Wochen waren schwer, nicht wegen Bürokratie oder Geld, sondern wegen der fehlenden Struktur des Tages.
:8. Der Tag wurde zu groß und zu offen, wie ein Raum ohne Wände.
:9. Er begann, die Dinge in der Wohnung zu reparieren, die er lange aufgeschoben hatte.
:10. Die lockere Steckdose, das flackernde Licht und der alte Sicherungskasten kamen dran.
:11. Diese Arbeiten hatten ein klares Ende, was ihm gut tat.
:12. Eines Abends fragte ihn sein Nachbar Gábor, ob er sich seine Elektrik anschauen könne.
:13. Zsolt sagte ja, weil es sinnvoll war und er sonst keinen Plan hatte.
:14. Er fand das Problem in zwanzig Minuten und reparierte es in einer Stunde.
:15. Gábor wollte zahlen, Zsolt lehnte erst ab, nahm das Geld dann aber an.
:16. Nicht wegen des Betrags, sondern weil das Annehmen eine Bedeutung hatte.
:17. In den nächsten Wochen kamen drei weitere Nachbarn.
:18. Er arbeitete abends nach dem Essen in Treppenhäusern und Wohnungen.
:19. Das Geld war nicht viel, aber es war seins, und das fühlte sich anders an als ein Gehalt.
:20. Es war direkt: Arbeit, Ergebnis, Betrag.
:21. An einem Freitag fragte Frau Varga, ob er auch externe Aufträge annimmt.
:22. Das Büro ihres Sohnes musste neu verkabelt werden.
:23. Zsolt sagte ja, bevor er nachdachte, und dachte dann darüber nach.
:24. Er kam zu dem Schluss, dass er es kann, und dass das genügt.
:25. Er sagte Katalin, dass er sich selbstständig machen will, nicht als Bitte, sondern als Information.
:26. Katalin hörte zu, fragte nach den Zahlen und bot Hilfe an.
:27. Sie kannte jemanden, der sich mit Gewerbeanmeldungen auskannte.
:28. Der erste offizielle Auftrag war das Büro, das er in drei Tagen sauber und pünktlich fertigstellte.
:29. Als er die erste Rechnung mit seinem Namen ausstellte, hielt er sie einen Moment in der Hand.
:30. Er hatte das Gefühl, etwas zu halten, das er selbst gemacht hat, was einfach war und doch der Anfang von etwas Neuem.
|}
=== 5 ===
:Zsolt új kezdete.
:1. Zsolt nem élte meg meglepetésként a felmondást, mert a jelek hónapok óta ott voltak, a rövidebbé váló megbeszélésekben és az elmaradó megrendelésekben, valamint abban, ahogyan az ügyvezető végigment a csarnokon anélkül, hogy felnézett volna.
:2. Tudta, mi fog történni, anélkül hogy teljesen tudta volna, mert az ilyen tudás gyakran csak részben érkezik meg az emberhez.
:3. Egy része tudta, a másik része pedig visszatartotta, mert a teljes felismerés cselekvést igényelt volna, amire még nem volt kész.
:4. A levél két napig a konyhaasztalon feküdt, és Katalin nem kommentálta, ami az ő erőssége volt.
:5. Teret hagyott neki anélkül, hogy eltávolodott volna, jelen volt anélkül, hogy nyomást gyakorolt volna.
:6. Zsoltnak szüksége volt erre a térre, kedden, szerdán, és csütörtökön, amikor végül kinyitotta a levelet.
:7. A türelem addig tartott, amíg nehezebbé nem vált, mint maga a helyzet.
:8. Villanyszerelő volt, tizenkét éve ugyanabban a cégben, és nemcsak azt tudta, mit csinál, hanem azt is, miért működik.
:9. Ez különbséget jelentett a végrehajtás és a megértés között, és a megértés az maradt, amit nem lehetett elvenni tőle.
:10. Az első időszak olyan volt, amilyet várt, nem az ügyintézés miatt, hanem mert eltűnt a mindennapok szerkezete.
:11. A nap túl nagy lett, és a szabadság érzése hamar nehézzé vált.
:12. Elkezdte megjavítani a lakás dolgait, a régóta halogatott feladatokat.
:13. A konnektor, a biztosíték és a lámpa mind sorra kerültek.
:14. Ezeknek a munkáknak világos eleje és vége volt, ami megnyugtatta.
:15. Gábor kérdése a lépcsőházban nem tűnt fordulópontnak, hanem egy kis lehetőségnek.
:16. Zsolt elfogadta, mert jobb volt egy irány, mint a semmi.
:17. Megjavította a hibát, és elfogadta a pénzt, amit Gábor adott neki.
:18. Nem az összeg miatt, hanem mert ez a lépés formát adott valaminek, amit még nem tudott megnevezni.
:19. A dolgok ezután természetesen fejlődtek, mert a feltételek adottak voltak.
:20. A szomszédok kérdeztek, Zsolt dolgozott, és a munka közvetlen volt.
:21. Feladat, eredmény és hálás ember, közvetítők nélkül.
:22. Elmondta Katalinnak az ötletét, nem engedélykérésként, hanem tájékoztatásként.
:23. Katalin a számokról kérdezett, mert tudta, hogy számok nélkül az ötletek csak vágyak.
:24. A számokkal az ötlet tervvé válik.
:25. A vállalkozás bejelentése egyszerű és tárgyilagos volt.
:26. Zsolt kitöltötte a papírokat, mint szükséges lépéseket, nem akadályokat.
:27. Amikor elküldte, nem érzett drámát, csak nyugodt tudatosságot.
:28. Tudta, hogy nem a papír a fontos, hanem ami utána következik.
:29. Az első hivatalos munka három napig tartott, és pontosan elkészült.
:30. Amikor kiállította az első számlát, rövid ideig a kezében tartotta.
:31. Nem azért, mert csodálta, hanem mert fel kellett fognia a jelentését.
:32. Ez nem valaminek a vége volt, hanem egy kezdet.
:33. Hazament, és a konyhában Katalin várta.
:34. Azt mondta, jól ment, és Katalin kávét készített.
:35. Együtt ittak, és ez volt az este, amikor egy új fejezet elkezdődött.
:36. Nem volt benne nagy felismerés, csak az egyszerű kezdet, amely akkor történik, amikor az ember nem vár tovább a megfelelő pillanatra.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Zsolt új kezdete. - Zsolts neuer Anfang.
:1. Zsolt nem élte meg meglepetésként a felmondást, mert a jelek hónapok óta ott voltak, a rövidebbé váló megbeszélésekben és az elmaradó megrendelésekben, valamint abban, ahogyan az ügyvezető végigment a csarnokon anélkül, hogy felnézett volna. - Zsolt hatte die Kündigung nicht als Überraschung erlebt, weil die Zeichen seit Monaten da gewesen waren, in den kürzer werdenden Meetings und den ausbleibenden Aufträgen sowie in der Art, wie der Geschäftsführer durch die Halle gegangen war.
:2. Tudta, mi fog történni, anélkül hogy teljesen tudta volna, mert az ilyen tudás gyakran csak részben érkezik meg az emberhez. - Er wusste, was kommen würde, ohne es vollständig zu wissen, weil dieses Wissen oft nur teilweise ankommt.
:3. Egy része tudta, a másik része pedig visszatartotta, mert a teljes felismerés cselekvést igényelt volna, amire még nem volt kész. - Ein Teil von ihm wusste es, während ein anderer Teil verhinderte, dass es vollständig ankommt, weil vollständiges Ankommen eine Reaktion erfordert hätte.
:4. A levél két napig a konyhaasztalon feküdt, és Katalin nem kommentálta, ami az ő erőssége volt. - Der Brief lag zwei Tage auf dem Küchentisch, und Katalin sagte nichts, was ihre Stärke war.
:5. Teret hagyott neki anélkül, hogy eltávolodott volna, jelen volt anélkül, hogy nyomást gyakorolt volna. - Sie ließ ihm Raum, ohne sich zurückzuziehen, und war präsent, ohne zu drängen.
:6. Zsoltnak szüksége volt erre a térre, kedden, szerdán, és csütörtökön, amikor végül kinyitotta a levelet. - Zsolt brauchte diesen Raum, am Dienstag, am Mittwoch und am Donnerstag, als er den Brief öffnete.
:7. A türelem addig tartott, amíg nehezebbé nem vált, mint maga a helyzet. - Geduld hielt so lange an, bis sie schwerer wurde als das, worauf sie sich bezog.
:8. Villanyszerelő volt, tizenkét éve ugyanabban a cégben, és nemcsak azt tudta, mit csinál, hanem azt is, miért működik. - Er war Elektriker und hatte zwölf Jahre im selben Betrieb gearbeitet, wobei er nicht nur wusste, was er tut, sondern auch warum es funktioniert.
:9. Ez különbséget jelentett a végrehajtás és a megértés között, és a megértés az maradt, amit nem lehetett elvenni tőle. - Das machte den Unterschied zwischen Ausführen und Verstehen aus, und das Verstehen blieb, auch nach der Kündigung.
:10. Az első időszak olyan volt, amilyet várt, nem az ügyintézés miatt, hanem mert eltűnt a mindennapok szerkezete. - Die erste Phase war wie erwartet, nicht wegen der Bürokratie, sondern wegen der fehlenden Struktur des Tages.
:11. A nap túl nagy lett, és a szabadság érzése hamar nehézzé vált. - Der Tag wurde zu groß, und die anfängliche Freiheit wurde schnell zur Last.
:12. Elkezdte megjavítani a lakás dolgait, a régóta halogatott feladatokat. - Er begann, die lange aufgeschobenen Dinge in der Wohnung zu reparieren.
:13. A konnektor, a biztosíték és a lámpa mind sorra kerültek. - Steckdose, Sicherungskasten und Licht wurden nach und nach repariert.
:14. Ezeknek a munkáknak világos eleje és vége volt, ami megnyugtatta. - Diese Arbeiten hatten einen klaren Anfang und ein klares Ende, was ihm gut tat.
:15. Gábor kérdése a lépcsőházban nem tűnt fordulópontnak, hanem egy kis lehetőségnek. - Gábors Frage im Treppenhaus war kein Wendepunkt, sondern eine kleine Öffnung.
:16. Zsolt elfogadta, mert jobb volt egy irány, mint a semmi. - Zsolt nahm sie an, weil eine Richtung besser ist als keine.
:17. Megjavította a hibát, és elfogadta a pénzt, amit Gábor adott neki. - Er reparierte das Problem und nahm das Geld an, das Gábor ihm gab.
:18. Nem az összeg miatt, hanem mert ez a lépés formát adott valaminek, amit még nem tudott megnevezni. - Nicht wegen des Betrags, sondern weil das Annehmen etwas formalisierte, das er noch nicht benennen konnte.
:19. A dolgok ezután természetesen fejlődtek, mert a feltételek adottak voltak. - Danach entwickelten sich die Dinge organisch, weil die Bedingungen stimmten.
:20. A szomszédok kérdeztek, Zsolt dolgozott, és a munka közvetlen volt. - Die Nachbarn fragten, Zsolt arbeitete, und die Arbeit war direkt.
:21. Feladat, eredmény és hálás ember, közvetítők nélkül. - Aufgabe, Ergebnis und ein dankbarer Mensch, ohne Umweg.
:22. Elmondta Katalinnak az ötletét, nem engedélykérésként, hanem tájékoztatásként. - Er sagte Katalin von der Idee, nicht als Bitte, sondern als Mitteilung.
:23. Katalin a számokról kérdezett, mert tudta, hogy számok nélkül az ötletek csak vágyak. - Katalin fragte nach Zahlen, weil sie wusste, dass Ideen ohne Zahlen nur Wünsche sind.
:24. A számokkal az ötlet tervvé válik. - Mit Zahlen wird eine Idee zum Plan.
:25. A vállalkozás bejelentése egyszerű és tárgyilagos volt. - Die Gewerbeanmeldung war sachlich und nüchtern.
:26. Zsolt kitöltötte a papírokat, mint szükséges lépéseket, nem akadályokat. - Zsolt erledigte die Formulare als notwendige Stationen, nicht als Hindernisse.
:27. Amikor elküldte, nem érzett drámát, csak nyugodt tudatosságot. - Als er sie abschickte, empfand er keinen Aufbruch, sondern ruhiges Bewusstsein.
:28. Tudta, hogy nem a papír a fontos, hanem ami utána következik. - Er wusste, dass nicht das Formular wichtig ist, sondern was danach kommt.
:29. Az első hivatalos munka három napig tartott, és pontosan elkészült. - Der erste offizielle Auftrag dauerte drei Tage und wurde sauber abgeschlossen.
:30. Amikor kiállította az első számlát, rövid ideig a kezében tartotta. - Als er die erste Rechnung ausstellte, hielt er sie kurz in der Hand.
:31. Nem azért, mert csodálta, hanem mert fel kellett fognia a jelentését. - Nicht, weil er sie bewunderte, sondern um zu begreifen, was sie bedeutete.
:32. Ez nem valaminek a vége volt, hanem egy kezdet. - Es war kein Abschluss, sondern ein Anfang.
:33. Hazament, és a konyhában Katalin várta. - Er fuhr nach Hause, wo Katalin in der Küche saß.
:34. Azt mondta, jól ment, és Katalin kávét készített. - Er sagte, es sei gut gelaufen, und Katalin machte Kaffee.
:35. Együtt ittak, és ez volt az este, amikor egy új fejezet elkezdődött. - Sie tranken zusammen, und das war der Abend, an dem ein neues Kapitel begann.
:36. Nem volt benne nagy felismerés, csak az egyszerű kezdet, amely akkor történik, amikor az ember nem vár tovább a megfelelő pillanatra. - Es gab keine große Erkenntnis, sondern nur den Anfang, der entsteht, wenn man aufhört, auf den richtigen Moment zu warten.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Zsolts neuer Anfang.
:1. Zsolt hatte die Kündigung nicht als Überraschung erlebt, weil die Zeichen seit Monaten da gewesen waren, in den kürzer werdenden Meetings und den ausbleibenden Aufträgen sowie in der Art, wie der Geschäftsführer durch die Halle gegangen war.
:2. Er wusste, was kommen würde, ohne es vollständig zu wissen, weil dieses Wissen oft nur teilweise ankommt.
:3. Ein Teil von ihm wusste es, während ein anderer Teil verhinderte, dass es vollständig ankommt, weil vollständiges Ankommen eine Reaktion erfordert hätte.
:4. Der Brief lag zwei Tage auf dem Küchentisch, und Katalin sagte nichts, was ihre Stärke war.
:5. Sie ließ ihm Raum, ohne sich zurückzuziehen, und war präsent, ohne zu drängen.
:6. Zsolt brauchte diesen Raum, am Dienstag, am Mittwoch und am Donnerstag, als er den Brief öffnete.
:7. Geduld hielt so lange an, bis sie schwerer wurde als das, worauf sie sich bezog.
:8. Er war Elektriker und hatte zwölf Jahre im selben Betrieb gearbeitet, wobei er nicht nur wusste, was er tut, sondern auch warum es funktioniert.
:9. Das machte den Unterschied zwischen Ausführen und Verstehen aus, und das Verstehen blieb, auch nach der Kündigung.
:10. Die erste Phase war wie erwartet, nicht wegen der Bürokratie, sondern wegen der fehlenden Struktur des Tages.
:11. Der Tag wurde zu groß, und die anfängliche Freiheit wurde schnell zur Last.
:12. Er begann, die lange aufgeschobenen Dinge in der Wohnung zu reparieren.
:13. Steckdose, Sicherungskasten und Licht wurden nach und nach repariert.
:14. Diese Arbeiten hatten einen klaren Anfang und ein klares Ende, was ihm gut tat.
:15. Gábors Frage im Treppenhaus war kein Wendepunkt, sondern eine kleine Öffnung.
:16. Zsolt nahm sie an, weil eine Richtung besser ist als keine.
:17. Er reparierte das Problem und nahm das Geld an, das Gábor ihm gab.
:18. Nicht wegen des Betrags, sondern weil das Annehmen etwas formalisierte, das er noch nicht benennen konnte.
:19. Danach entwickelten sich die Dinge organisch, weil die Bedingungen stimmten.
:20. Die Nachbarn fragten, Zsolt arbeitete, und die Arbeit war direkt.
:21. Aufgabe, Ergebnis und ein dankbarer Mensch, ohne Umweg.
:22. Er sagte Katalin von der Idee, nicht als Bitte, sondern als Mitteilung.
:23. Katalin fragte nach Zahlen, weil sie wusste, dass Ideen ohne Zahlen nur Wünsche sind.
:24. Mit Zahlen wird eine Idee zum Plan.
:25. Die Gewerbeanmeldung war sachlich und nüchtern.
:26. Zsolt erledigte die Formulare als notwendige Stationen, nicht als Hindernisse.
:27. Als er sie abschickte, empfand er keinen Aufbruch, sondern ruhiges Bewusstsein.
:28. Er wusste, dass nicht das Formular wichtig ist, sondern was danach kommt.
:29. Der erste offizielle Auftrag dauerte drei Tage und wurde sauber abgeschlossen.
:30. Als er die erste Rechnung ausstellte, hielt er sie kurz in der Hand.
:31. Nicht, weil er sie bewunderte, sondern um zu begreifen, was sie bedeutete.
:32. Es war kein Abschluss, sondern ein Anfang.
:33. Er fuhr nach Hause, wo Katalin in der Küche saß.
:34. Er sagte, es sei gut gelaufen, und Katalin machte Kaffee.
:35. Sie tranken zusammen, und das war der Abend, an dem ein neues Kapitel begann.
:36. Es gab keine große Erkenntnis, sondern nur den Anfang, der entsteht, wenn man aufhört, auf den richtigen Moment zu warten.
|}
sxk2w3d3cofdrdzfjpdyjfk37ck94b5
1085938
1085931
2026-05-16T20:16:47Z
Thirunavukkarasye-Raveendran
47852
/* 20 */
1085938
wikitext
text/x-wiki
LEER
8u7m5dv0rwo50978ps6mjbd14az887o
Traktorenlexikon: IMT 542
0
120861
1085972
1057685
2026-05-16T21:25:58Z
~2026-29573-29
116210
/* */
1085972
wikitext
text/x-wiki
{{:Traktorenlexikon: Navigation |HERSTELLER-LINK=Traktorenlexikon: IMT |HERSTELLER= IMT}}
{{:Traktorenlexikon: Modell-Infobox
| HERSTELLER = IMT
| MODELLREIHE = 500 er-Serie
| MODELL = 542
| BILD =
| BILDBESCHREIBUNG =
| BAUWEISE = Blockbauweise
| PRODUKTIONSBEGINN = 1986
| PRODUKTIONSENDE =
| STÜCKZAHL =
| EIGENGEWICHT = 1.815
| LÄNGE = 3.440
| BREITE = 1.700
| HÖHE = 1.660
| RADSTAND = 1.950
| BODENFREIHEIT = 342
| SPURWEITE =
| SPURWEITE VORNE = 1.260-2.060
| SPURWEITE HINTEN = 1.230-1.930
| WENDERADIUS MIT LENKBREMSE = 3.210
| WENDERADIUS OHNE LENKBREMSE = 3.670
| BEREIFUNG VORNE = 6.00-16 ASF
| BEREIFUNG HINTEN = 12.4-28 AS
| LEISTUNG KW = 30,9
| LEISTUNG PS = 42
| NENNDREHZAHL = 2.400
| ZYLINDER = 3
| HUBRAUM = 2.502
| DREHMOMENTANSTIEG =
| KRAFTSTOFF = Diesel
| KÜHLSYSTEM = Wasserkühlung
| ANTRIEBSTYP = Heckantrieb
| GETRIEBE = 6 V/2 R oder 10 V/2 R
| HÖCHSTGESCHWINDIGKEIT = 30
| KATEGORIESORTIERUNG =
}}
Im Jahr 1986 folgte der IMT-542 als Nachfolger für das Modell 540. Das verwendete Aggregat war weiterhin ein 2,5-Liter-Vorkammerdiesel, der in Lizenz hergestellt wurde. Standardmäßig war ein 10/2-Gänge Triebwerk verbaut, bei dem die oberen beiden Gänge in jedem Bereich synchronisiert waren. Wahlweise konnte auch das alte 6/2-Gänge Triebwerk geordert werden.
==Motor==
* IMT-PERKINS, Typ: M-33/T, stehender wassergekühlter Viertakt-Dreizylinder-Reihen-Dieselmotor mit Vorkammerverfahren, IMT-Membran-Kraftstoffpumpe, C.A.V.- Doppelkraftstofffilter, hängenden Ventilen, C.A.V-IPM-Verteiler-Einspritzpumpe mit Spritzversteller, dreifach-gelagerter Kurbelwelle, zahnradgetriebener Nockenwelle, C.A.V.-IPM-Einspritzdüsen, Druckumlaufschmierung mittels Zahnradpumpe, Thermostarteinrichtung, KRON-Ölbadluftfilter mit Zyklon-Vorabscheider, C.A.V.-IPM-Düsenhalter, trockene-auswechselbare Zylinderlaufbuchsen, Fünfring-Leichtmetall-Kolben, mechanischer C.A.V.-IPM-Fliehkraft-Verstellregler, Wasserumlaufkühlung mit Thermostat, Lamellenkühler und Lüfter.
* Bohrung = 91,4 mm, Hub = 127 mm
* Verdichtungsverhältnis = 17,4:1
* Drehmoment bei Höchstleistung = 112 Nm
* Max. Drehmoment = 144 Nm bei 1.142 U/min.
* Mittlere Kolbengeschwindigkeit = 8,47 m/s
* Öldruck = 2,75 bis 4,12 bar
* Geregelter Drehzahlbereich = 475 bis 2.400 U/min.
* Max. Einspritzmenge = 53 mm³/Hub und Nenndrehzahl
* Max. Einspritzdruck = 125 bar
* Leistung der Wasserpumpe = 93,0 l/min. mit Nenndrehzahl
* C.A.V.-I.M.T.- Einspritzpumpe, Typ: DPA Y 32301 210 (Modell-336)
* C.A.V.-I.M.T.- Einspritzdüse, Typ: YKB-32 S/81
* KRON-Ölbadluftfilter, Typ: KF-304 und KF-424
* Kühlerlüfter mit sechs Flügeln und 394 mm Durchmesser
==Kupplung==
* Pedal-betätigte, trockene-zweistufige KRON-NOVI Doppelkupplung
Erste Stufe als Fahrkupplung ausgebildet, mit 300 mm Scheibendurchmesser
* Zweite Stufe als Zapfwellenkupplung ausgebildet, mit 228,6 mm Scheibendurchmesser
==Getriebe==
* Im Ölbad laufendes IMT-Schubradtriebwerk
* Wechselgetriebe mit fünf Vorwärts- und einem Rückwärtsgang
* Reduktionsgetriebe zur Verdoppelung der Ganganzahl
* Die Gänge 4 und 5 waren in jeder Gruppe synchronisiert
10 Vorwärts- und 2 Rückwärtsgänge
{| class="wikitable"
|-
! Gesamtübersetzung !!
|-
! Langsame Gruppe !!
|-
| 1.Gang || 230,73:1
|-
| 2.Gang || 153,82:1
|-
| 3.Gang || 99,98:1
|-
| 4.Gang || 83,83:1
|-
| 5.Gang || 66,51:1
|-
| 1.Rückwärtsgang || 213,04:1
|-
! Schnelle Gruppe !!
|-
| 1.Gang || 57,68:1
|-
| 2.Gang || 38,46:1
|-
| 3.Gang || 24,99:1
|-
| 4.Gang || 20,96:1
|-
| 5.Gang || 16,63:1
|-
| 2.Rückwärtsgang || 53,26:1
|-
|}
"Optional:"
* Im Ölbad laufendes IMT-Schubradtriebwerk
* Wechselgetriebe mit drei Vorwärts- und einem Rückwärtsgang
* Reduktionsgetriebe zur Verdoppelung der Ganganzahl
6 Vorwärts- und 2 Rückwärtsgänge
{| class="wikitable"
|-
! Gesamtübersetzung !!
|-
! Langsame Gruppe !!
|-
| 1.Gang || 230,73:1
|-
| 2.Gang || 153,82:1
|-
| 3.Gang || 83,83:1
|-
| 1.Rückwärtsgang || 169,2:1
|-
! Schnelle Gruppe !!
|-
| 1.Gang || 57,68:1
|-
| 2.Gang || 38,46:1
|-
| 3.Gang || 20,96:1
|-
| 2.Rückwärtsgang || 42,3:1
|-
|}
==Geschwindigkeiten vor- und rückwärts==
"Geschwindigkeiten des 10/2-Triebwerk, mit Bereifung 12.4-28 AS"
{| class="wikitable"
|-
! bei Motordrehzahl (U/min) !! 2.250
|-
! Langsame Gruppe !!
|-
| 1.Gang || 2,18 km/h
|-
| 2.Gang || 3,26 km/h
|-
| 3.Gang || 5,02 km/h
|-
| 4.Gang || 5,99 km/h
|-
| 5.Gang || 7,55 km/h
|-
| 1.Rückwärtsgang || 2,36 km/h
|-
! Schnelle Gruppe !!
|-
| 1.Gang || 8,71 km/h
|-
| 2.Gang || 13,06 km/h
|-
| 3.Gang || 20,09 km/h
|-
| 4.Gang || 23,96 km/h
|-
| 5.Gang || 30,20 km/h
|-
| 2.Rückwärtsgang || 9,43 km/h
|-
|}
"Geschwindigkeiten des 6/2-Triebwerk, mit Bereifung 11-28 AS"
{| class="wikitable"
|-
! bei Motordrehzahl (U/min) !! 2.250
|-
! Langsame Gruppe !!
|-
| 1.Gang || 2,18 km/h
|-
| 2.Gang || 3,26 km/h
|-
| 3.Gang || 5,99 km/h
|-
| 1.Rückwärtsgang || 2,97 km/h
|-
! Schnelle Gruppe !!
|-
| 1.Gang || 8,71 km/h
|-
| 2.Gang || 13,06 km/h
|-
| 3.Gang || 23,96 km/h
|-
| 2.Rückwärtsgang || 11,87 km/h
|-
|}
==Zapfwelle==
* Pedal-betätigte, unabhängige Motorzapfwelle, als gangabhängige Zapfwelle schaltbar
* Stummel = 1 3/8"- 6 Keile (Form-A)
* Einfach-schaltbar, 540 U/min.
* 540 U/min. mit 1.688 U/min.- Motordrehzahl
Übertragbare Leistung = 33,6 PS
* Oder 720 U/min. mit Nenndrehzahl
Übertragbare Leistung = 36,5 PS
* Wegzapfwelle = Fahrstrecke je Zapfwellenumdrehung = 0,51 m
* Riemenscheibe mit 228,6 mm Durchmesser und 165 mm breite
1.182 U/min. mit Nenndrehzahl
* Riemengeschwindigkeit = 19,7 m/sec.
==Bremsen==
* Pedal-betätigte FAK-LOZNICA Trommelbremse, als Lenkbremse ausgebildet
* Feststellbare Betriebsbremse als Parkbremse ausgebildet
Max. mittlere Verzögerung = 2,25 m/s² mit 36 kg-Pedaldruck
"Optional:"
* PPT-Anhänger-Druckluftbremse mit 20 Liter Kesselinhalt
290 l/min. bei 4,8 bis 5,3 bar und Nenndrehzahl
* Kolbenpumpe mit 28 mm Kolbendurchmesser und 75 mm Kolbenhub
==Achsen==
* Pendelnd-gelagerte Teleskop-Vorderachse
Verstellbare Spurweite in Stufen von 100 mm = 1.260 bis 2.060 mm
* Starre Hinterachse mit Kegelradgetriebe, Ritzel, Kronrad und Stirnradübersetzung
* Mechanisch-betätigte Differentialsperre
Verstellbare Spurweite in Stufen von 100 mm = 1.230 bis 1.930 mm
* Vordere Achslast = 705 kg
* Hintere Achslast = 1.110 kg
==Lenkung==
* Mechanisch-betätigte Schneckenlenkung
==Hydrauliksystem und Kraftheber==
* Hydraulischer IMT-Kraftheber mit Oberlenkerregelung
* Einfachwirkender Hubzylinder mit 83 mm Kolbendurchmesser und 121 mm Kolbenhub
* Sicherheitsventil des Zylinders auf 185 bar eingestellt
* Dreipunktaufhängung der Kategorie I
"Funktionen:"
* Heben, Senken, Schwimmstellung, Positions- und Zugkraftregelung
* Vierzylinder-Kolbenpumpe mit einer Förderleistung von 18,5 l/min. bei 186 bar und 17,1 l/min. bei 170 bar
Leistung der Hydraulik = 5,9 PS
* Max. durchgehende Hubkraft 681 mm hinter den Koppelpunkten = 1.305 kg
Max. Hubkraft an den Koppelenden = 1.407 kg
==Steuergeräte==
* Drei einfach- oder doppelt-wirkende Steuergeräte
==Elektrische Ausrüstung==
* 12 Volt-Einrichtung
* Batterie, 12 V-135 Ah
* LUCAS-TVS-Anlasser, Typ: M-45 PE
* ISKRA-Lichtmaschine, Typ: ADJ (12 V-15 A)
==Maße und Abmessungen ==
* Länge über alles = 3.440 mm
* Breite über alles = 1.700 mm
* Höhe über Lenkrad = 1.660 mm
* Radstand = 1.950 mm
* Bodenfreiheit = 342 mm
* Betriebsgewicht = 1.815 kg
==Bereifung==
"Standardbereifung:"
* Vorne = 6.00-16 AS Front
* Hinten = 12.4-28 AS
==Füllmengen==
* Tankinhalt = 50,0 l
* Motoröl = 5,7 l
* Ölbadluftfilter = 0,34 l
* Kühlsystem = 10,0 l
* Getriebe und Hydraulik = 32,0 l
* Riemenscheibe = 0,85 l
==Verbrauch==
* Kraftstoffverbrauch = 10,8 l/h bei 36,5 PS und Nenndrehzahl
==Kabine==
* Fahrerstand mit IMT-Sitz, Manometer, Amperemeter, Lade- und Öldruckanzeige und Traktormeter
* Optional mit Kabine
==Sonderausrüstung==
* Anhänger-Druckluftbremse
* Radgewichte
* Kabine
==Literatur & Weblinks==
* dlg.-testberichte.de (OECD-Nr. 819/82)
* konedata.net
* tractordata.com
<references />
{{:Traktorenlexikon: Navigation |HERSTELLER-LINK=Traktorenlexikon: IMT |HERSTELLER= IMT}}
cs1yf56bps56p7xksmwureg7i59uo6t
Der Medicus - Ein Ratgeber für die Hausapotheke/ Blinddarmentzündung (Appendizitis)
0
121437
1085915
1069379
2026-05-16T15:14:19Z
Intruder
1513
/* Blinddarmentzündung (Appendizitis) */ Tippfehler korr.
1085915
wikitext
text/x-wiki
== Blinddarmentzündung (Appendizitis) ==
Am Blinddarm, der den Übergang zwischen Dünn- und Dickdarm bildet, hängt der kleine Wurmfortsatz, der keine Rolle für den Verdauungsvorgang spielt. Er ist eher Teil des Immunsystems und daher besonders gefährdet für Entzündungen. Eine Entzündung des Wurmfortsatzes wird im Allgemeinen als Blinddarmentzündung bezeichnet.
'''Zeichen einer akuten Blinddarmentzündung sind:
* Schmerzen im rechten Unterbauch, der stärker wird, wenn man mit der Hand in den Bauch hineindrückt und wieder loslässt (Loslassschmerz)
* Schwindel
* Erbrechen
* Leichtes Fieber
* Harter Bauch
'''Gehen Sie bitte umgehend zum Arzt! Mit einer akuten Blinddarmentzündung ist nicht zu spaßen: Eine Blinddarmentzündung wird behandelt durch die operative Entfernung des entzündeten Wurmfortsatzes, heute ein relativ unproblematischer und kurzer Eingriff.'''
2f7azkj2rvq1v6nml4vi8zg815ask5t
Der Medicus - Ein Ratgeber für die Hausapotheke/ Gicht
0
121448
1085916
1071331
2026-05-16T15:17:57Z
Intruder
1513
/* Gicht */ Tippfehler korr.
1085916
wikitext
text/x-wiki
==Gicht==
Gicht ist der Arthritis sehr ähnlich und tritt in Schüben auf. Meist brechen die quälenden, pochenden Schmerzen nachts herein. Die Haut wird rot und heiß, das betroffene Gelenk schwillt an, die Schmerzen werden fürchterlich. Wenn Sie Pech haben, dauert ein solcher Anfall tagelang. Die Krankheit wird durch die Harnsäure verursacht, die bei jedem Menschen im Blut vorkommt. Wenn Sie an Gicht leiden, produzieren Sie entweder zu viel Harnsäure oder scheiden zu wenig aus. In beiden Fällen wird der Überschuss in Form von Kristallen ausgefällt, die zu Gelenkentzündungen führen.
'''Zur Behandlung:
* Gönnen sie sich und Ihrem Gelenken. Ruhe: Während eines akuten Gichtanfalls muss das betroffene Gelenk hochliegen und ruhen. Das ist das Beste, was Sie kurzfristig tun können. Dieser Rat wird von Betroffenen sicherlich gerne angenommen, denn die Schmerzen können durchaus sehr erheblich sein.
* Trinken Sie viel Flüssigkeit
* Nehmen Sie ruhig ein Schmerzmittel, aber sprechen Sie unbedingt vorher mit Ihrem Arzt darüber. Nehmen Sie auf gar keinen Fall Aspirin, denn Aspirin verschlimmert die Gicht, da es die Harnausscheidung hemmt
* Machen Sie sich Eisumschläge
* Essen Sie keine Innereien oder Soßen
* Nehmen Sie Purin. Es reichen schon geringe Dosen
* Versuchen Sie es mit Kräutertee
* Essen Sie Kirschen. Einigen Menschen hilft dieses Hausmittel
* Trinken Sie keinen Alkohol
* Kontrollieren Sie Ihren Blutdruck. Zu hoher Blutdruck verdoppelt das Gichtproblem
* Nehmen Sie ab, falls Sie übergewichtig sind
mmhzec05uxsy6vtkam6dt8x8lpcm0k0
Ungarisch/Ungarisch-Grammatik/Diagraphen an Wortteilgrenzen
0
121916
1085920
1078436
2026-05-16T16:16:51Z
Thirunavukkarasye-Raveendran
47852
/* Diagraphen an Wortteilgrenzen zu Suffixen */
1085920
wikitext
text/x-wiki
{{Navigation hoch|
hochtext=Inhaltsverzeichnis: Grammatik|
hochlink=Ungarisch#Grammatik}}
:Die Mehrfachbuchstaben (kettős betűk - Digraphen; hármas betű - Trigraph) werden als separate Buchstaben behandelt:
:cs, dz, gy, ly, ny, sz, ty, zs, dzs
:Es gibt nur einen einzigen Trigraphen: "dzs". Er kommt sehr selten vor.
:In zahlreichen Wörtern können zwei Buchstaben doppelt hintereinander auftreten. (ke'''tt'''ő - zwei).
:Auch Digraphen können doppelt hintereinander auftreten. Dann werden diese aber in der Schreibung zu 3 Buchstaben (statt 4 Buchstaben) verkürzt.
:Beispiele:
:statt ...-cs-cs-... wird ...-ccs-... geschrieben
:statt ...-gy-gy-... wird ...-ggy-... geschrieben
:statt ...-ny-ny-... wird ...-nny-... geschrieben
:statt ...-ty-ty-... wird ...-tty-... geschrieben
:usw.
:Oder in Fachkauderwelch: Eine Gemination (also Verdopplung) von Konsonanten ist möglich. Die Konsonanten werden dann doppelt so lang ausgesprochen, vorangehende Vokale werden niemals verkürzt. Bei Digraphen und Trigraphen wird nur der erste Buchstabe verdoppelt.
:doppeltes "sz" wird dann zu "ssz" (Beispiel: dzsessz - Jazz)
:doppeltes "dzs" wird zu "ddzs"
::Das gibt es nur sehr selten, praktisch nur wenn das ausländische originalwort ein doppelte "jj" enthält.
::Uddzsaín - Die indische Stadt Ujjain (eine der 7 heiligen Städte Indien, 0,5 Mill. Einw.) wird wegen des doppelt "-jj-" ungarisch zu "Uddzsaín" (nicht: U-dzs-dzs-a-í-n)
::haddzs - die Haddsch (englisch: hajj) ( islamische Pilgerfahrt nach Mekka)
:Bei der Silbentrennung am Zeilenende wird diese Verkürzung wieder aufgelöst, so dass der Digraph vor dem Trennstrich wieder mit seinen zwei Buchstaben ausgeschrieben wird und auch der Digraph nach dem Trennstrick.
:Das erinnert entfernt an die deutsche Rechtschreibung, wo ein "...ck..." im Wort am Trennstrich zu "---k-k..." aufgelöst wird.
== Diagraphen an Wortteilgrenzen ==
:narancssarga - orange (narancs - Apfelsine; sárga - gelb)
:Beispiel:
:dinnye - Melone (womit eigentlich "di'''ny'''-'''ny'''e" gemeint ist)
:menny - Himmel
:könnyű - leicht
:poggyász - Gepäck
:agresszor - Aggressor
:asszimiláció - Assimilation
:csusszan - schleichen
:misszió - Mission
:hosszúság - Länge
:gennyed - Eiter
:Das war noch ganz einfach, aber wie "szárkapocscsont" geschrieben wird ist schon interessanter.
:Normalerweise werden Buchstabenverdoppelungen von Digraphen (z.B. gy, ny, sz, cs usw.) in der Schreibweise verkürzt. - ABER: NICHT bei zusammengesetzten Wörtern.
:Beispiele:
:fodrászszalon - Friseursalon ("fodrász-szalon")
:halászszerencse - Angelglück ("halász-szerencse")
:lótuszszilva - Lotuspflaume ("lótusz-szilva")
:státuszszimbólum - Statussymbol ("státusz-szimbólum")
:túszszedés -Geiselnahme ("túsz-szedés")
:Ungarische „Doppel-Mitlaute“ aus Digraphen (cs, dz, dzs, gy, ly, ny, sz, ty, zs) schreibt man dreibuchstabig (ccs, ddz(s), ggy, lly, nny, ssz, tty, zzs), wenn innerhalb einer Wortgrundform oder durch ein Suffix derselbe Laut wirklich gelängt wird. An Wortfugen (Komposita/Zusammenfügungen) schreibt man in der Regel beide Grenzen sichtbar weiter – man „verschmilzt“ also nicht zu der dreibuchstabigen Langform.
:1.) Echte Gemination innerhalb eines Wortes oder durch Suffix → 3 Buchstaben
:Hier wird ein und derselbe Laut lang gesprochen; daher die dreibuchstabige Schreibweise.
:asszony - Frau → ssz (langes "sz")
:hosszú - lang → ssz (langes "sz")
:könny - Träne → nny
:jegy + -vel („mit dem Ticket“) → jeggyel (gy + v → Assimilation → ggy)
:híd + -val → híddal („mit der Brücke“) (bei Einbuchstaben wird schlicht doppelt geschrieben).
:2.) Wortfuge/Komposition → in der Regel Grenze sichtbar lassen
:Man schreibt die beiden anstoßenden Gruppen einfach hintereinander, statt zu verkürzen.
:szárkapocscsont (= szárkapocs + csont) (cs + cs bleibt cscs) - Wadenbein
:kulcscsomó (= kulcs + csomó) (cs + cs bleibt cscs) - Schlüsselbund (csomó - Knoten)
:kulcsszó (= kulcs + szó) (cs + sz → cssz, beide bleiben sichtbar) - Schlüsselwort
:jegygyűrű (= jegy + gyűrű) (gy + gy → gygy, nicht ggy) - Ehering
:vassín (= vas + sín) (Einbuchstabe + Einbuchstabe → klassisch doppelt) - eisenschiene
:3.) Die „Zischlaute“ (s / sz / zs) an der Fuge
:narancssárga - orange (orangengelb) (narancs + sárga)
:városszél - Stadtrand (város + szél)
:közszolgálat - Pflichdienst (köz + szolgálat)
:vízzsák - Wassertasche, Wasserbeutel (Wassersack) (víz + zsák)
:4.) Zusammenfassung:
:a - Wenn der Laut in einem Morphem lang gesprochen wird (oder durch Suffix-Assimilation), dann benutzt man die dreibuchstabige Langform (ccs, ggy, nny, ssz, tty, zzs, ddzs).
:b - An der Kompositionsfuge werden beide Teile sichtbar gelassen (z. B. cscs, scs, cssz, gygy, zsz).
== Diagraphen an Wortfugen bei zusammengesetzten Wörtern ==
:Aber an Wortfugen (bei zusammengesetzten Wörtern) erfolgt diese Verkürzung in der Schreibung NICHT:
:"szárkapo'''cs'''-'''cs'''ont = Wadenbein" (der Bindestrich ist hier nur zur besseren Visulalisierung eingefügt).
:kulcscsont - Schlüsselbein (wird nicht zusammengezogen an der Wortfuge - "kulcs-csont")
:takácscsomó - Weberknoten (csomá - Knoten)
:térdkalácscsont - Kniescheibe (csont - Knochen)
:állkapocscsont - Kieferknochen (csont - Knochen)
:bambuszszék - Bambusstuhl (bambusz - Bambus; szék - Stuhl)
:díszszemle - Parade, Festumzug (dísz - Zierde; szemle - Besichtigung)
:görcscsillapító - krampfmildernd (görcsc - Krampf; csillapít - lindern; csillapító - Milderungsmittel)
:gyászszalag - Trauerband (gyász - Trauer; szalag - Band)
:Übrigens: Nicht jedes "nny" ist eine Verdoppelung des Digraphen "ny".
:negyvennyolc ist einfach nur eine Zusammensetzung aus negyven-'''ny'''olc (49),
:színnyomás - Farbdruck ist auch nur eine Zusammensetzung ohne doppelte Digraphen - szín-'''ny'''omás.
:üveggyöngy - Glasperle ebenfalls nur einfach üveg-'''gy'''öngy.
:padlásszoba - Dachkammer ist einfach nur padlás-'''sz'''oba.
:csúcssebesség - Spitzengeschwindigkeit ist einfach nur csú'''cs'''-sebesség.
:taggyűlés - Mitgliederversammlung (tag - Miglied; gyűlés - Versammlung)
:üveggyöngy - Glasperle (üveg - Glas; gyöngy - Perle)
== Keine Verkürzung mit unterschiedlichen Digraphen ==
:Treffen zwei unterschiedliche Digraphen aufeinander, so wird auch nicht verkürzt, auch nicht an Wortfugen:
:Beispiel: ...cs+sz... (das kann nicht verkürzt werden)
:kulcsszám - Schlüsselnummer (bleibt unverändert: "kulcs-szám")
:narancsszínű - orange (wörtlich: orangefarben) (bleibt unverändert: "narancs-színű")
:túlnyomásszelep - Überdruckventil (bleibt unverändert: "túlnyomás-szelep") (túlnyomás - Überdruck; szelep - Ventil)
:horgászzsinór - Angelschnur ("horgász-zsinór")
:szólásszabadság - Redefreiheit ("szólás-szabadság") (szabadság - Freiheit; szól - sprechen, reden)
:gyászszalag - Trauerbinde, Trauerband ("gyász-szalag")
:matrózsapka - Matrosenmütze ("matróz-sapka")
:versszak - Stophe ("vers-szak") (vers = Vers; szak = Periode, Phase, Zeitabschnitt, Fach)
:sertésszelet - Schweineschnitzel ("sertés-szelet") (sertés - Schwein; szelet - Schnitzel)
:vízszítes - horizontal ("víz-színtes")
:össze + szed → összeszed - sammeln, aufsammeln, einsammeln, (wörtllich: zusammen-sammeln)
:státusszimbólum - Statussymbol ("státus-szimbólum")
:oder auch:
:státuszszimbólum - Statussymbol ("státusz-szimbólum")
== Diagraphen an Wortteilgrenzen zu Suffixen ==
:Auch durch das Anhängen von Suffixen kann es zum Zusammentreffen von Buchstaben kommen, die fälschlicherweise für den Uneingeweihten einen Digraphen vortäuschen können:
:igazság - Wahrheit (igaz - wahr; "-ság" - [Substantivierungs-Suffix])
:igazságtalan - ungerecht (igaz-ság-talan)
:tízszer – zehnmal (tíz + -szer; nicht der Digraph „zs“)
:húszszor – zwanzigmal (húsz + -szor; keine Verkürzung der Digraphen) warum???
:édesség – Süße, Süßigkeit (édes + -ség)
:okosság – Klugheit (okos + -ság)
:sebesség – Geschwindigkeit (sebes + -ség)
:gazság – Schurkerei, Gemeinheit (gaz + -ság; nicht der Digraph „zs“)
:házsor – Häuserzeile (ház + -sor; nicht der Digraph „zs“)
:mézszerű – honigartig (méz + -szerű; nicht der Digraph „zs“)
:vízszerű – wasserähnlich (víz + -szerű; nicht der Digraph „zs“)
:százszor – hundertmal (száz + -szor; nicht der Digraph „zs“)
== ck ==
:Das deutsche "ck" gibt es in dieser Form nicht im Ungarischen. Es wird im Ungarischen nicht wie im Deutschen ausgesprochen:
:sárgabarack - Aprikose (ließ deutsch: barazk)
== Zwei Digraphen am Wortende ==
:Das ist nicht selten und nichts Besonderes:
:menny - Himmel
:tessz – 2. Person Singular von tenni („du tust“).
:meggy – Sauerkirsche
:meccs – Match, Spiel, (z. B. focimeccs - Fußballspiel)
:fütty – Pfiff
:könny – Träne
== Drei Digraphen hintereinander ==
:Gibt es auch drei Digraphen direkt hintereinander? - Praktisch nicht, aber mit Gewalt lassen sich einige Wörter finden, die aber weitgehend ungebräuchlich sind.
:meggygyökér – Sauerkirschwurzel
:meggygyümölcs – tautologisch („Sauerkirschfrucht“)
:meggygyártás – Sauerkirschproduktion
:meccscsapat Mannschaft des Spiels (ein gebräuchliches ungarisches Wort)
:meccscsere - Spieleraustausch (ein gebräuchliches ungarisches Wort)
:meccscsillag - Spielstar (metaphorisch, selten)
:könnynyom - Tränenspur (in der ungarischen literatur zu finden)
:könnynyelés - „Tränenschlucken“ (im übertragenen Sinn: „das Weinen unterdrücken“) (poetisch, stilistisch fein)
:könnynyár - „Tränensommer“ (trauriger Sommer) 8dichterisch)
:könnynyílás - Tränenöffnung (medizinisch-anatomisches Fachwort: Ductus nasolacrimalis, also Tränenausgang)
:Die ungarische Rechtschreibung verbietet drei gleiche Buchstaben direkt hintereinander.
:Beispiel:
:toll - Stift
:toll + val - mit dem Stift
:"toll+lal" (wegen Lautassimilation des "v" in "val")
:"tolllal" ist verboten, deshalb:
:tollal - mit dem Stift
:Tollal írok. – Ich schreibe mit einem Stift.
:ABER auch: § 139 der Magyar helyesírási szabályzat - § 139 der Ungarischen Rechtschreibregeln:
:Ha három azonos betű kerülne egymás mellé, kötőjelet teszünk. - Wenn drei gleiche Buchstaben aufeinanderträfen, setzen wir einen Bindestrich.
:dzsessz-szám – Jazznummer, Stück
:In der deutschen Rechtschreibung galt diese Regel auch bis zur Rechtschreibreform von 1996: Danach galt: Drei gleiche Buchstaben dürfen nun stehen bleiben, wenn sie durch Wortzusammensetzung entstehen.
== Vergleich zu deutschen Wortfugen ==
:Auch im Deutschen hat man gelegentlich Probleme die Wortfugen zu erkennen. Aber im Deutschen macht man dann auch mal hilfsweise einen Bindestrich. So ein Hilfsmittel mit Bindestrich nehmen die Ungarn nie für ihre Wortungetüme.
:Aufgabe: Gib die ungarische Übersetzung an!
:1. Urinstinkt
:2. Altbaucharme
:3. Hoffensterchen
:4. Rohrohrzucker
:5. Stiefenkelchen
:6. Gehwegschäden
:7. Staubecken
:8. Musikerleben
:9. Brathering
:10. Kirschwein
:11. Ministereoanlage
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<font color="ff00ff"> Lösung </font> '''
|-
|
:1. Ur-instinkt - ősösztön
:2. Altbau-charme - régi épület bája
:3. Hof-fensterchen - udvari ablakocska
:4. Roh-rohr-zucker - nyers nádcukor
:5. Stief-enkelchen - mostohacunoka
:6. Gehweg-schäden - járdasérülések
:7. Stau-becken - vízgyűjtő medence
:8. Musiker-leben - zenészélet
:9. Brat-hering - sült hering
:10. Kirsch-wein - megybor
:11. Mini-stereoanlage - mini hifi
|}
:Aufgabe: Gib die ungarische Übersetzung an!
:1. Nachtruhe
:2. Kreischorverband
:3. Duschlampe
:4. Nudelauflauf
:5. Nachteilzug
:6. Torflaute
:7. Baumentaster
:8. Rinderdung
:9. Zwergelstern
:10. Festzurröse
:11. Ohrengel
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<font color="ff00ff"> Lösung </font> '''
|-
|
:1. Nacht-ruhe - éjszakai nyugalom
:2. Kreis-chor-verband - körzeti kórusegyesület
:3. Dusch-lampe - zuhanylámpa
:4. Nudel-auflauf - tésztaragu
:5. Nacht-eilzug - éjszakai gyorsvonat
:6. Tor-flaute - gólínség
:7. Baum-entaster - fanyeső
:8. Rinder-dung - marhatrágya
:9. Zwerg-elstern - törpe szarkák
:10. Festzurr-öse - rögzítő fül
:11. Ohren-gel - fülgél
|}
:Wie will man eine Fremdsprache lernen, wenn man nicht mal seine Muttersprache richtig kann?
7hpojw0wci5j5dgritytmpvda04rrh9
1085973
1085920
2026-05-16T21:31:13Z
Heidebub
116211
Rechtschreibfehler korrigiert
1085973
wikitext
text/x-wiki
{{Navigation hoch|
hochtext=Inhaltsverzeichnis: Grammatik|
hochlink=Ungarisch#Grammatik}}
:Die Mehrfachbuchstaben (kettős betűk - Digraphen; hármas betű - Trigraph) werden als separate Buchstaben behandelt:
:cs, dz, gy, ly, ny, sz, ty, zs, dzs
:Es gibt nur einen einzigen Trigraphen: "dzs". Er kommt sehr selten vor.
:In zahlreichen Wörtern können zwei Buchstaben doppelt hintereinander auftreten. (ke'''tt'''ő - zwei).
:Auch Digraphen können doppelt hintereinander auftreten. Dann werden diese aber in der Schreibung zu 3 Buchstaben (statt 4 Buchstaben) verkürzt.
:Beispiele:
:statt ...-cs-cs-... wird ...-ccs-... geschrieben
:statt ...-gy-gy-... wird ...-ggy-... geschrieben
:statt ...-ny-ny-... wird ...-nny-... geschrieben
:statt ...-ty-ty-... wird ...-tty-... geschrieben
:usw.
:Oder in Fachkauderwelch: Eine Gemination (also Verdopplung) von Konsonanten ist möglich. Die Konsonanten werden dann doppelt so lang ausgesprochen, vorangehende Vokale werden niemals verkürzt. Bei Digraphen und Trigraphen wird nur der erste Buchstabe verdoppelt.
:doppeltes "sz" wird dann zu "ssz" (Beispiel: dzsessz - Jazz)
:doppeltes "dzs" wird zu "ddzs"
::Das gibt es nur sehr selten, praktisch nur wenn das ausländische originalwort ein doppelte "jj" enthält.
::Uddzsaín - Die indische Stadt Ujjain (eine der 7 heiligen Städte Indien, 0,5 Mill. Einw.) wird wegen des doppelt "-jj-" ungarisch zu "Uddzsaín" (nicht: U-dzs-dzs-a-í-n)
::haddzs - die Haddsch (englisch: hajj) ( islamische Pilgerfahrt nach Mekka)
:Bei der Silbentrennung am Zeilenende wird diese Verkürzung wieder aufgelöst, so dass der Digraph vor dem Trennstrich wieder mit seinen zwei Buchstaben ausgeschrieben wird und auch der Digraph nach dem Trennstrich.
:Das erinnert entfernt an die deutsche Rechtschreibung, wo ein "...ck..." im Wort am Trennstrich zu "---k-k..." aufgelöst wird.
== Diagraphen an Wortteilgrenzen ==
:narancssarga - orange (narancs - Apfelsine; sárga - gelb)
:Beispiel:
:dinnye - Melone (womit eigentlich "di'''ny'''-'''ny'''e" gemeint ist)
:menny - Himmel
:könnyű - leicht
:poggyász - Gepäck
:agresszor - Aggressor
:asszimiláció - Assimilation
:csusszan - schleichen
:misszió - Mission
:hosszúság - Länge
:gennyed - Eiter
:Das war noch ganz einfach, aber wie "szárkapocscsont" geschrieben wird ist schon interessanter.
:Normalerweise werden Buchstabenverdoppelungen von Digraphen (z.B. gy, ny, sz, cs usw.) in der Schreibweise verkürzt. - ABER: NICHT bei zusammengesetzten Wörtern.
:Beispiele:
:fodrászszalon - Friseursalon ("fodrász-szalon")
:halászszerencse - Angelglück ("halász-szerencse")
:lótuszszilva - Lotuspflaume ("lótusz-szilva")
:státuszszimbólum - Statussymbol ("státusz-szimbólum")
:túszszedés -Geiselnahme ("túsz-szedés")
:Ungarische „Doppel-Mitlaute“ aus Digraphen (cs, dz, dzs, gy, ly, ny, sz, ty, zs) schreibt man dreibuchstabig (ccs, ddz(s), ggy, lly, nny, ssz, tty, zzs), wenn innerhalb einer Wortgrundform oder durch ein Suffix derselbe Laut wirklich gelängt wird. An Wortfugen (Komposita/Zusammenfügungen) schreibt man in der Regel beide Grenzen sichtbar weiter – man „verschmilzt“ also nicht zu der dreibuchstabigen Langform.
:1.) Echte Gemination innerhalb eines Wortes oder durch Suffix → 3 Buchstaben
:Hier wird ein und derselbe Laut lang gesprochen; daher die dreibuchstabige Schreibweise.
:asszony - Frau → ssz (langes "sz")
:hosszú - lang → ssz (langes "sz")
:könny - Träne → nny
:jegy + -vel („mit dem Ticket“) → jeggyel (gy + v → Assimilation → ggy)
:híd + -val → híddal („mit der Brücke“) (bei Einbuchstaben wird schlicht doppelt geschrieben).
:2.) Wortfuge/Komposition → in der Regel Grenze sichtbar lassen
:Man schreibt die beiden anstoßenden Gruppen einfach hintereinander, statt zu verkürzen.
:szárkapocscsont (= szárkapocs + csont) (cs + cs bleibt cscs) - Wadenbein
:kulcscsomó (= kulcs + csomó) (cs + cs bleibt cscs) - Schlüsselbund (csomó - Knoten)
:kulcsszó (= kulcs + szó) (cs + sz → cssz, beide bleiben sichtbar) - Schlüsselwort
:jegygyűrű (= jegy + gyűrű) (gy + gy → gygy, nicht ggy) - Ehering
:vassín (= vas + sín) (Einbuchstabe + Einbuchstabe → klassisch doppelt) - eisenschiene
:3.) Die „Zischlaute“ (s / sz / zs) an der Fuge
:narancssárga - orange (orangengelb) (narancs + sárga)
:városszél - Stadtrand (város + szél)
:közszolgálat - Pflichdienst (köz + szolgálat)
:vízzsák - Wassertasche, Wasserbeutel (Wassersack) (víz + zsák)
:4.) Zusammenfassung:
:a - Wenn der Laut in einem Morphem lang gesprochen wird (oder durch Suffix-Assimilation), dann benutzt man die dreibuchstabige Langform (ccs, ggy, nny, ssz, tty, zzs, ddzs).
:b - An der Kompositionsfuge werden beide Teile sichtbar gelassen (z. B. cscs, scs, cssz, gygy, zsz).
== Diagraphen an Wortfugen bei zusammengesetzten Wörtern ==
:Aber an Wortfugen (bei zusammengesetzten Wörtern) erfolgt diese Verkürzung in der Schreibung NICHT:
:"szárkapo'''cs'''-'''cs'''ont = Wadenbein" (der Bindestrich ist hier nur zur besseren Visulalisierung eingefügt).
:kulcscsont - Schlüsselbein (wird nicht zusammengezogen an der Wortfuge - "kulcs-csont")
:takácscsomó - Weberknoten (csomá - Knoten)
:térdkalácscsont - Kniescheibe (csont - Knochen)
:állkapocscsont - Kieferknochen (csont - Knochen)
:bambuszszék - Bambusstuhl (bambusz - Bambus; szék - Stuhl)
:díszszemle - Parade, Festumzug (dísz - Zierde; szemle - Besichtigung)
:görcscsillapító - krampfmildernd (görcsc - Krampf; csillapít - lindern; csillapító - Milderungsmittel)
:gyászszalag - Trauerband (gyász - Trauer; szalag - Band)
:Übrigens: Nicht jedes "nny" ist eine Verdoppelung des Digraphen "ny".
:negyvennyolc ist einfach nur eine Zusammensetzung aus negyven-'''ny'''olc (49),
:színnyomás - Farbdruck ist auch nur eine Zusammensetzung ohne doppelte Digraphen - szín-'''ny'''omás.
:üveggyöngy - Glasperle ebenfalls nur einfach üveg-'''gy'''öngy.
:padlásszoba - Dachkammer ist einfach nur padlás-'''sz'''oba.
:csúcssebesség - Spitzengeschwindigkeit ist einfach nur csú'''cs'''-sebesség.
:taggyűlés - Mitgliederversammlung (tag - Miglied; gyűlés - Versammlung)
:üveggyöngy - Glasperle (üveg - Glas; gyöngy - Perle)
== Keine Verkürzung mit unterschiedlichen Digraphen ==
:Treffen zwei unterschiedliche Digraphen aufeinander, so wird auch nicht verkürzt, auch nicht an Wortfugen:
:Beispiel: ...cs+sz... (das kann nicht verkürzt werden)
:kulcsszám - Schlüsselnummer (bleibt unverändert: "kulcs-szám")
:narancsszínű - orange (wörtlich: orangefarben) (bleibt unverändert: "narancs-színű")
:túlnyomásszelep - Überdruckventil (bleibt unverändert: "túlnyomás-szelep") (túlnyomás - Überdruck; szelep - Ventil)
:horgászzsinór - Angelschnur ("horgász-zsinór")
:szólásszabadság - Redefreiheit ("szólás-szabadság") (szabadság - Freiheit; szól - sprechen, reden)
:gyászszalag - Trauerbinde, Trauerband ("gyász-szalag")
:matrózsapka - Matrosenmütze ("matróz-sapka")
:versszak - Stophe ("vers-szak") (vers = Vers; szak = Periode, Phase, Zeitabschnitt, Fach)
:sertésszelet - Schweineschnitzel ("sertés-szelet") (sertés - Schwein; szelet - Schnitzel)
:vízszítes - horizontal ("víz-színtes")
:össze + szed → összeszed - sammeln, aufsammeln, einsammeln, (wörtllich: zusammen-sammeln)
:státusszimbólum - Statussymbol ("státus-szimbólum")
:oder auch:
:státuszszimbólum - Statussymbol ("státusz-szimbólum")
== Diagraphen an Wortteilgrenzen zu Suffixen ==
:Auch durch das Anhängen von Suffixen kann es zum Zusammentreffen von Buchstaben kommen, die fälschlicherweise für den Uneingeweihten einen Digraphen vortäuschen können:
:igazság - Wahrheit (igaz - wahr; "-ság" - [Substantivierungs-Suffix])
:igazságtalan - ungerecht (igaz-ság-talan)
:tízszer – zehnmal (tíz + -szer; nicht der Digraph „zs“)
:húszszor – zwanzigmal (húsz + -szor; keine Verkürzung der Digraphen) warum???
:édesség – Süße, Süßigkeit (édes + -ség)
:okosság – Klugheit (okos + -ság)
:sebesség – Geschwindigkeit (sebes + -ség)
:gazság – Schurkerei, Gemeinheit (gaz + -ság; nicht der Digraph „zs“)
:házsor – Häuserzeile (ház + -sor; nicht der Digraph „zs“)
:mézszerű – honigartig (méz + -szerű; nicht der Digraph „zs“)
:vízszerű – wasserähnlich (víz + -szerű; nicht der Digraph „zs“)
:százszor – hundertmal (száz + -szor; nicht der Digraph „zs“)
== ck ==
:Das deutsche "ck" gibt es in dieser Form nicht im Ungarischen. Es wird im Ungarischen nicht wie im Deutschen ausgesprochen:
:sárgabarack - Aprikose (ließ deutsch: barazk)
== Zwei Digraphen am Wortende ==
:Das ist nicht selten und nichts Besonderes:
:menny - Himmel
:tessz – 2. Person Singular von tenni („du tust“).
:meggy – Sauerkirsche
:meccs – Match, Spiel, (z. B. focimeccs - Fußballspiel)
:fütty – Pfiff
:könny – Träne
== Drei Digraphen hintereinander ==
:Gibt es auch drei Digraphen direkt hintereinander? - Praktisch nicht, aber mit Gewalt lassen sich einige Wörter finden, die aber weitgehend ungebräuchlich sind.
:meggygyökér – Sauerkirschwurzel
:meggygyümölcs – tautologisch („Sauerkirschfrucht“)
:meggygyártás – Sauerkirschproduktion
:meccscsapat Mannschaft des Spiels (ein gebräuchliches ungarisches Wort)
:meccscsere - Spieleraustausch (ein gebräuchliches ungarisches Wort)
:meccscsillag - Spielstar (metaphorisch, selten)
:könnynyom - Tränenspur (in der ungarischen literatur zu finden)
:könnynyelés - „Tränenschlucken“ (im übertragenen Sinn: „das Weinen unterdrücken“) (poetisch, stilistisch fein)
:könnynyár - „Tränensommer“ (trauriger Sommer) 8dichterisch)
:könnynyílás - Tränenöffnung (medizinisch-anatomisches Fachwort: Ductus nasolacrimalis, also Tränenausgang)
:Die ungarische Rechtschreibung verbietet drei gleiche Buchstaben direkt hintereinander.
:Beispiel:
:toll - Stift
:toll + val - mit dem Stift
:"toll+lal" (wegen Lautassimilation des "v" in "val")
:"tolllal" ist verboten, deshalb:
:tollal - mit dem Stift
:Tollal írok. – Ich schreibe mit einem Stift.
:ABER auch: § 139 der Magyar helyesírási szabályzat - § 139 der Ungarischen Rechtschreibregeln:
:Ha három azonos betű kerülne egymás mellé, kötőjelet teszünk. - Wenn drei gleiche Buchstaben aufeinanderträfen, setzen wir einen Bindestrich.
:dzsessz-szám – Jazznummer, Stück
:In der deutschen Rechtschreibung galt diese Regel auch bis zur Rechtschreibreform von 1996: Danach galt: Drei gleiche Buchstaben dürfen nun stehen bleiben, wenn sie durch Wortzusammensetzung entstehen.
== Vergleich zu deutschen Wortfugen ==
:Auch im Deutschen hat man gelegentlich Probleme die Wortfugen zu erkennen. Aber im Deutschen macht man dann auch mal hilfsweise einen Bindestrich. So ein Hilfsmittel mit Bindestrich nehmen die Ungarn nie für ihre Wortungetüme.
:Aufgabe: Gib die ungarische Übersetzung an!
:1. Urinstinkt
:2. Altbaucharme
:3. Hoffensterchen
:4. Rohrohrzucker
:5. Stiefenkelchen
:6. Gehwegschäden
:7. Staubecken
:8. Musikerleben
:9. Brathering
:10. Kirschwein
:11. Ministereoanlage
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<font color="ff00ff"> Lösung </font> '''
|-
|
:1. Ur-instinkt - ősösztön
:2. Altbau-charme - régi épület bája
:3. Hof-fensterchen - udvari ablakocska
:4. Roh-rohr-zucker - nyers nádcukor
:5. Stief-enkelchen - mostohacunoka
:6. Gehweg-schäden - járdasérülések
:7. Stau-becken - vízgyűjtő medence
:8. Musiker-leben - zenészélet
:9. Brat-hering - sült hering
:10. Kirsch-wein - megybor
:11. Mini-stereoanlage - mini hifi
|}
:Aufgabe: Gib die ungarische Übersetzung an!
:1. Nachtruhe
:2. Kreischorverband
:3. Duschlampe
:4. Nudelauflauf
:5. Nachteilzug
:6. Torflaute
:7. Baumentaster
:8. Rinderdung
:9. Zwergelstern
:10. Festzurröse
:11. Ohrengel
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<font color="ff00ff"> Lösung </font> '''
|-
|
:1. Nacht-ruhe - éjszakai nyugalom
:2. Kreis-chor-verband - körzeti kórusegyesület
:3. Dusch-lampe - zuhanylámpa
:4. Nudel-auflauf - tésztaragu
:5. Nacht-eilzug - éjszakai gyorsvonat
:6. Tor-flaute - gólínség
:7. Baum-entaster - fanyeső
:8. Rinder-dung - marhatrágya
:9. Zwerg-elstern - törpe szarkák
:10. Festzurr-öse - rögzítő fül
:11. Ohren-gel - fülgél
|}
:Wie will man eine Fremdsprache lernen, wenn man nicht mal seine Muttersprache richtig kann?
tqhl0n6g7cxlqn6k4gzw3rk221cyr38
Ungarisch/Ungarisch-Lesebuch-Witze/Kurze Witze
0
122065
1085928
1085368
2026-05-16T20:10:03Z
Thirunavukkarasye-Raveendran
47852
1085928
wikitext
text/x-wiki
{{Navigation hoch|
hochtext=Inhaltsverzeichnis: Ungarisch-Lesebuch|
hochlink=Ungarisch#Ungarisch-Lesebuch}}
{{Navigation zurückhochvor|
zurücklink=Ungarisch/Ungarisch-Lesebuch-Witze/Anekdote|
zurücktext=ENDE: Vierter Teil – Anekdote, Sprichwörter|
hochlink=Ungarisch/Ungarisch-Lesebuch-Witze|
hochtext=Witze, witzige Sprüche, Sprichwörter|
vorlink=Ungarisch/Ungarisch-Lesebuch-Witze/Längere Witze|
vortext=Zweiter Teil – Längere Witze
}}
;Erster Teil - Kurze Witze
:An einigen Stellen steht hinter dem ungarischen Wort zusätzlich die Aussprache in eckigen Klammern. Beispiel: Segíts [segíccs] magadon!
:'''rövid viccek - kurze Witze'''
:A kutyám nem szeret autóval menni.(A kutyám nem szeret autót vezetni.) - Mein Hund fährt nicht gerne Auto. (Anmerkung: Im Ungarischen ist "mitfahren" oder "lenken/steuern" eindeutig.)
:Az enyémnek nincs egyáltalán jogosítványa (= jogsija) - Meiner hat gar keinen Führerschein.
:------------------------
:Két ok, miért nem hozom el (elhoz) a barátnőmet a porsémmal. - Zwei Gründe warum ich meine Freundin nicht mit dem Porsche abhole.
:első ok: nincs barátnőm - Erster Grund: keine Freundin
:másik ok: nincs porsém - zweiter Grund: Kein Porsche
:------------------------
:Figyelmeztetlek titeket! - Ich warne euch!
:Utolsó figyelmeztetés! - Letzte Warnung!
:Ne legyetek felnőttek! - Werdet nicht erwachsen!
:Ez egy nagy csapda. - Es ist eine große Falle.
:------------------------
:Anya, minket ma beoltottak az iskolában. - Mama, wir wurden heute in der Schule geimpft.
:Remélem nem sírtál. - Ich hoffe, du hast nicht geweint.
:De hogy, nem tudtak elkapni engem. Elfutottam. - Aber nein, sie haben mich nicht gekriegt. Ich bin weggelaufen.
:------------------------
:Mi a legőrültebb dolog, amit valaha a pénzért tettél? - Was ist das Verrückteste, das du schon mal für Geld gemacht hast?
:Dolgoztam. - Ich habe gearbeitet.
:------------------------
:Van, hogy ő hangot hall, anélkül hogy látna valakit? - Kommt es vor, dass Sie Stimmen hören ohne jemanden zu sehen?
:Igen, meglehetősen gyakran. - Ja, ziemlich oft.
:És mikor történik ezt? - Und wann passiert das?
:Ha, telefonálok. - Wenn ich telefoniere.
:------------------------
:Megkérdeztem száz nőt, hogy melyik sampont használják tusolásnál. - Ich habe 100 Frauen gefragt, welches Shampoo sie beim Duschen verwenden.
:Kilencvenkilenc felelte - Ki ön, és hogy a fenébe jött be? - 99 haben geantwortet: “Wer sind Sie und wie zum Teufel sind Sie hier reingekommen?
:------------------------
:Mi megy át a fején a porse vezetőnek ami 120-szal (százhúsz-szal) a falnak ütközik? - Was geht einem Porschefahrer durch den Hinterkopf, wenn er mit 120 gegen eine Mauer fährt?
:A hátsó spoiler. - Heckspoiler.
:porsevezető - Porschefahrer
:Mi játszodik a fejében? - was geht ihm durch den Kopf?
:ütközik egy falba - an eine Wand fahren
:tarkó - Hinterkopf
:a fejemben van egy ötlet (mit geht etwas durch den Hinterkopf) ich habe eine Idee im Kopf
:agy - Gehirn
:átvillant az agyamon egy ötlet - eine Idee im Kopf haben
:------------------------
:Mitől fél legjobban egy öngyilkos merénylő? - Wovor hat ein Selbstmordattentäter am meisten Angst?
:Fél hogy egyedül hal meg. - Er hat Angst, dass er alleine stirbt.
:------------------------
:Űrhajós akarok lenni, mint az apám. - Ich möchte ein Astronaut werden, wie mein Vater.
:Valóban űrhajós volt az apád? - War dein Vater wirklich Astronaut?
:Nem, de ő is az akart lenni. - Nein, aber er wollte es auch werden.
:------------------------
:A feleségemmel eldöntöttük, hogy nem akarunk gyereket. - Wir haben mit meiner Frau beschlossen, dass wir keine Kinder wollen.
:Ma este vacsora után fogjuk, azt mondani nekik. - Heute Abend nach dem Abendbrot werden wir es ihnen sagen.
:------------------------
:„Jó napot, szeretnék vásárolni egy Bluetooth fejhallgatót mikrofonnal egy mobiltelefonhoz. A legolcsóbb modellt kérem.” - „Guten Tag, ich möchte einen Blutooth-Kopfhörer mit Mikrofon für ein Handy kaufen. Das billigste Modell bitte.“
:„Milyen típusú mobiltelefonja van?” - „Was für ein Handymodell haben Sie?“
:„Nem, nincs mobiltelefonom. Csak magamban beszélek az utcán, és nem akarom, hogy mások meghallják.” - „Nein, ich habe kein Handy. Ich führe nur auf der Straße Selbstgespräche und ich will nicht, dass die Leute das mitbekommen.“
:Version 2
:„Jó napot kívánok, szeretnék venni egy bluetoothos fülhallgatót mikrofonnal egy mobiltelefonhoz. A legolcsóbb modellt kérem.” – „Guten Tag, ich möchte einen Bluetooth-Kopfhörer mit Mikrofon für ein Handy kaufen. Das billigste Modell bitte.“
:„Milyen típusú telefonja van?” – „Was für ein Handymodell haben Sie?“
:„Nincs telefonom. Csak az utcán szoktam magamban beszélni, és nem akarom, hogy az emberek észrevegyék.” – „Nein, ich habe kein Handy. Ich führe nur auf der Straße Selbstgespräche und ich will nicht, dass die Leute das mitbekommen.“
:Version 3
:„Jó napot, bluetoothos headsetet szeretnék mikrofonnal telefonhoz, lehetőleg a legolcsóbbat.” – „Guten Tag, ich hätte gern ein Bluetooth-Headset mit Mikrofon fürs Handy, am besten das günstigste.“
:„Milyen telefonhoz lesz?” – „Für welches Handymodell?“
:„Semmilyenhez. Nincs telefonom, csak az utcán beszélek gyakran magamban, és az orvosom javasolt nekem egy ilyen fülhallgatót viselni, hogy ne vegyék észre.” – „Für keines. Ich habe kein Handy, ich rede nur auf der Straße oft mit mir selbst und mein Arzt hat mir empfohlen solche Kopfhörer zu tragen, damit man das nicht merkt..“
:Version 4
:„Jó napot, a legolcsóbb bluetoothos fülhallgatót keresem mikrofonnal.” – „Guten Tag, ich suche den billigsten Bluetooth-Kopfhörer mit Mikrofon.“
:„Melyik telefonhoz?” – „Für welches Handy?“
:„Egyikhez sem. Csak azért kell, hogy az utcán nyugodtan beszélhessek magamban, anélkül hogy furcsán néznének rám.” – „Für keins. Ich brauche ihn nur, damit ich auf der Straße ungestört Selbstgespräche führen kann, ohne dass die Leute komisch schauen.“
:(„Csak azért kell, hogy az utcán nyugodtan beszélhessek magamban, hogy ne nézzenek furcsán rám.”)
:------------------------
:Holnap, holnap, csak nem ma, mondja minden lusta ember. - Morgen, morgen, nur nicht heute, sagen alle faulen Leute.
:Holnap, holnap, csak nem ma, mondja minden lusta.
:------------------------
:Korosztályok - Altersstufen
:1.) fél a horrorfilmektől - man hat Angst bei Horrorfilmen
:2.) nevet a horrorfilmeken - man lacht bei Horrorfilmen
:3.) egyetért a horrorfilmmel - man ist einverstanden mit Horrorfilmen
:------------------------
:Mit csináltál tegnap? - Was hast du gestern gemacht? - Nichts?
:Semmi! - - Nichts?
:És mit csinálsz ma? - Und was machst du heute?
:Megint semmit. - Auch nichts? (megint - erneut; noch einmal)
:Hát azt már tegnap csináltad - Aber das hast du doch gestern schon gemacht.
:Igen, de nem lettem kész tegnap. - Ja, aber ich bin gestern nicht fertig geworden.
:------------------------
:Version 1
:A patikában – In der Apotheke.
:Egy nő bemegy a patikába, és megkérdezi, milyen nyugtatók vannak. – Eine Frau kommt in die Apotheke und fragt, welche Beruhigungsmittel es gibt.
:Kinek lesz? – Für wen ist es denn?
:A férjemnek. – Für meinen Mann.
:Mi a diagnózisa? – Was hat er denn für eine Diagnose?
:Egy új, kilencszáz eurós kézitáska. – Eine neue Handtasche für 900 Euro.
:Version 2
:A gyógyszertárban – In der Apotheke.
:Egy asszony betér a gyógyszertárba, és érdeklődik a nyugtatók felől. – Eine Frau geht in die Apotheke und erkundigt sich nach Beruhigungsmitteln.
:Kinek szánja? – Für wen ist es gedacht?
:A férjemnek. – Für meinen Mann.
:Mi a baja? – Was hat er denn?
:Egy új kézitáska kilencszáz euróért. – Eine neue Handtasche für 900 Euro.
:Version 3
:A patikában – In der Apotheke.
:Egy nő idegcsillapítószert kér a patikában. – Eine Frau fragt in der Apotheke nach einem Nervenberuhigungsmittel.
:Kinek? – Für wen?
:A férjemnek. – Für meinen Mann.
:Diagnózis? – Diagnose?
:Egy kilencszáz eurós új kézitáska. – Eine neue Handtasche für 900 Euro.
:------------------------
:A kórházban: - Im Krankenhaus:
:A sebész a patológusnak: - Chirurg zum Pathologen:
:„Őn az egyetlen a kórházban aki nem gyógyította a pácienseit.“ - „Sie sind der Einzige im Krankenhaus, der seine Patienten nicht gesund gemacht hat.“
:Erre a patológus: „És én az egyetlen aki nem betegíti meg a pácienseit.“ - „Ich bin der Einzige, der seine Patienten nicht krank macht.“
:------------------------
:Nő: Mit szeretnék jobban? Egy kutyát vagy egy férjet? - Frau: Was ich lieber möchte? Einen Hund oder einen Mann?
:Természetesen egy kutyát. - Natürlich einen Hund.
:Jobb bemocskolni a szőnyeget, mint az egész életet. - Besser den Teppich versauen, als das ganze Leben.
:------------------------
:Mi a különbség egy optimista és egy pesszimista között. - Was ist der Unterschied zwischen einem Optimisten und einem Pessimisten?
:Az optimista mondja: Rosszabb már nem lehet. - Der Optimist sagt: Schlimmer kann es nicht mehr werden.
:A pesszimista mondja: De, lehet ez még egy kicsit. - Der Pessimist sagt: Doch, da geht noch was.
:------------------------
:nyugdíjas vicc: - Rentnerwitz:
:Mi volt a legbolondabb dolog az Ön életében, amit a pénzért megtett. - Was war das Verrückteste in Ihrem Leben, das Sie für Geld gemacht haben?
:Dolgoztam. - Ich habe gearbeitet.
:------------------------
:Anyu, játszhatok a nagymamával? - Mama, darf ich mit Oma spielen?
:Nem, a koporsó ma zárva marad. - Nein , der Sarg bleibt heute zu.
:------------------------
:Én harminc éven keresztül rosszul raktam be a tejet a hűtőbe. - Ich habe die Milch 30 Jahre lang falsch in den Kühlschrank gestellt.
:Csak mióta nős vagyok, tudom, hogy a tejet lehet rosszul berakni a hűtőbe. - Erst seitdem ich verheiratet bin, weiß ich, dass man die Milch falsch in den Kühlschrank stellen kann.
:------------------------
:Egy nő elmegy a fogorvoshoz. - Eine Frau geht zum Zahnarzt.
:A nő: Inkább még egy gyerek, mint egy foghúzás. - Die Frau: Lieber noch mal ein Kind, als einen Zahn ziehen.
:Erre a fogorvos: Hölgyem, ezt most kell eldöntenie, hogy én tudjam, hogy a széket, hogy állítsam be. - der Zahnarzt: Meine Dame, Sie müssen sich jetzt entscheiden, damit ich weiß, wie ich den Stuhl einstellen soll.
:------------------------
:Ha nem eszed meg a kásádat, akkor hívom a Krampuszt. - Wenn du nicht deinen Brei aufisst, dann rufe ich Knecht Ruprecht.
:Anyu, igazán azt hiszed, hogy ő megeszi a kását? - Mama, glaubst du wirklich, dass er ihn dann aufisst?
:------------------------
:Rendőr: Ön nem látta a piros lámpát? - Polizist: Haben Sie die rote Ampel nicht gesehen?
:Vezető: Dehogy nem! - Fahrer: Doch!
:Rendőr: És miért nem állt meg? - Polizist: Und warum sind Sie dann nicht angehalten?
:Vezető: Mert nem láttam Önt. - Fahrer: Weil ich Sie nicht gesehen hatte.
:------------------------
:hülyeség - Nonsens
:Három disznó egy hídon ül. - Sitzen drei Schweine auf einer Brücke.
:Az első disznó leugrik. ... és meghal. - Springt das erste Schwein runter... tot.
:A második disznó leugrik. ... és is meghal. - Springt das zweite Schwein runter ... auch tot.
:A harmadik disznó leugrik. ... és él. - Springt das dritte Schwein runter ... lebt.
:Újra leugrik ... és ő is meghal. - Springt noch mal runter... tot!
:------------------------
:Elefántviccek - Elefantenwitze
:Hogy tesznek be egy elefántot a hűtőbe? - Wie bekommt man einen Elefanten in den Kühlschrank?
:Ajtó kinyit, elefánt be, ajtó be. - Tür öffnen, Elefant rein, Tür zu.
:------------------------
:Hogy tesznek be egy zsiráfot a hűtőbe? - Wie bekommt man eine Giraffe in den Kühlschrank?
:Ajtó kinyit, elefánt ki, zsiráf be, ajtó be. - Tür auf, Elefant raus, Giraffe rein, Tür zu.
:------------------------
:Honnan lehet tudni, hogy egy elefánt volt a hűtőszekrényben? - Wie erkennt man, dass ein Elefant im Kühlschrank war?
:Hogy lehet felismerni, hogy egy elefánt volt a hűtőszekrényben? - Wie erkennt man, dass ein Elefant im Kühlschrank war?
:Ezt fel lehet ismerni a lábnyomról a vajban. - Das erkennt man an den Fußspuren in der Butter.
:------------------------
:Hogy lehet felismerni, hogy két elefánt volt a hűtőszekrényben? - Wie erkennt man, dass zwei Elefanten im Kühlschrank waren?
:Ezt fel lehet ismerni a két különböző lábnyomról a vajban. - Das erkennt man an den zwei verschiedene Fußspuren in der Butter.
:------------------------
:Hogy lehet felismerni, hogy három elefánt volt a hűtőszekrényben? - Wie erkennt man, dass drei Elefanten im Kühlschrank waren?
:Az ajtó nem csukódik rendesen. - Die Tür geht nicht richtig zu.
:------------------------
:Hogy lehet felismerni, hogy négy elefánt volt a hűtőszekrényben? - Wie kann man erkennen, dass vier Elefanten im Kühlschrank waren?
:Egy autó elé parkolt. - Ein Auto ist davorgeparkt.
:------------------------
:Hogy lehet felismerni, hogy egy zsiráf volt a hűtőszekrényben? - Wie erkennt man, dass eine Giraffe im Kühlschrank ist?
:Az elefántról, aki azelőtt ül. - An dem Elefanten, der davor sitzt.
:------------------------
:Hogy lőnek le egy kék elefántot? - Wie erschießt man einen blauen Elefanten?
:Egy kék-elefánt-fegyverrel. - Mit einem Blaue-Elefanten-Gewehr.
:------------------------
:Hogy lőnek le egy zöld elefántot? - Wie erschießt man einen grünen Elefanten?
:Megfogják az ormányát, várnak amig kék lesz, és azután lővik le egy kék-elefánt-fegyverrel. - Man hält ihm den Rüssel zu, wartet bis er blau wird und erschießt ihn dann mit dem Blaue-Elefanten-Gewehr!
:------------------------
:Hogy lőnek le egy fehér elefántot? - Wie erschießt man einen weißen Elefanten?
:Elmesélsz neki egy piszkos viccet, amíg el nem pirul. - Du erzählst ihm einen schmutzigen Witz bis er rot wird.
:Akkor fojtogatod addig, amíg el nem kékül. - Dann würgst du ihn bis er blau wird.
:És végül egy kék-elefánt-fegyverrel lelövöd. - Und erschießt du ihn mit dem Blauen-Elefanten-Gewehr.
:------------------------
:Hogy lőnek le egy zöld elefántot? - Wie erschießt man einen grünen Elefanten?
:Megijesztik őt, amíg el nem sápad, elmesélnek neki egy piszkos viccet, amíg el nem pirul, fojtogatják addig, amíg el nem kékül, és egy kék-elefánt-fegyverrel lövik le. - Man erschreckt ihn bis er weiß wird, erzählt einen schmutzigen Witz bis er rot wird, würgt ihn bis er blau wird und erschießt ihn mit dem Blauen-Elefanten-Gewehr.
:------------------------
:Hogy lőnek le egy sárga elefántot? - Wie erschießt man einen gelben Elefanten?
:Megforgatjuk őt, amíg zöld nem lesz a szédüléstől. - Wir schleudern ihn herum bis er grün vor Übelkeit wird,
:Akkor megijesztjük őt, amíg el nem sápad, elmesélünk neki piszkos vicceket, amíg el nem pirul, fojtogatjuk addig, amíg el nem kékül, és egy kék-elefánt-fegyverrel lőjük le. - Dann erschrecken wir ihn bis er weiß wird, erzählen ihm schmutzige Witze bis er rot wird, würgen ihn bis er blau wird und erschießen ihn mit dem Blauen-Elefanten-Gewehr.
:------------------------
:Hogy lőnek le egy ibolyaszínű elefántot? - Wie erschießt man einen violetten Elefanten?
:Már láttál egy ibolyaszínű elefántot? - Hast du schon mal einen violetten Elefanten gesehen!?
:Nincsenek ibolyaszínű elefántok! - Es gibt keine violetten Elefanten!
:------------------------
:Miért van az elefántoknak piros szeme? - Warum haben Elefanten rote Augen?
:Mert jobban el tudnak bújni a cseresznyefán. - Weil sie sich besser im Kirschbaum verstecken können.
:(Hogy jobban el tudjanak [tuggyanak] bújni a cseresznyefán. - Damit sie sich besser im Kirschbaum verstecken können.)
:De soha nem láttam egy elefántot a cseresznyefán. - Aber ich habe noch nie einen Elefanten in einem Kirschbaum gesehen.
:Te láthatod, hogy ő milyen jól el tud bújni. - Da kannst du mal sehen, wie gut sie sich verstecken können.
:------------------------
:Mi ez az elefántoknak kis és a tigrisnek nagy? - Was ist bei Elefanten klein und bei Tigern groß?
:A t-betű (de csak német nyelven). - Der Buchstabe „t“ (aber nur im Deutschen).
:------------------------
:Egy elefánt a tevének mondja: „Egész hülyének néz ki, a melleit a hátán hordja.“ - Sagt ein Elefant zu einem Kamel: „Das sieht ja ganz schön doof aus, den Busen auf dem Rücken zu tragen.“
:A teve mondja: „Pontosan neked kell ezt mondani a másiknak, aki egy farkat hord az arcán.“ - Sagt das Kamel: „Das muss ausgerechnet einer sagen, der den Schwanz im Gesicht trägt.“
:------------------------
:Honnan tudod, hogy van-e egy elefánt az ágyadban? - Woher weißt du, ob sich ein Elefant unter deinem Bett befindet?
:Az orra érinti a plafont. - Deine Nase berührt die Zimmerdecke.
:------------------------
:Miért nem lehetnek jó rendőrök az elefántok? - Warum können Elefanten keine guten Polizisten sein?
:(Miért nem jók az elefántok rendőrnek? - Warum geben Elefanten keine guten Polizisten?)
:(Miért nem lehetnek az elefántokból jó rendőrök? - Warum werden aus Elefanten keine guten Polizisten?)
:Mert nem tudnak a hirdetőoszlop (= reklamoszlop) mögött elbújni. - Weil sie sich nicht hinter Litfaßsäulen verstecken können.
:------------------------
:Miért viselnek az elefántok piros zoknit? - Warum tragen Elefanten rote Socken?
:Mert a zöld a szennyesben van. - Weil die grünen in der Wäsche sind!
:------------------------
:Miért úsznak az elefántok háton? - Warum schwimmen Elefanten auf dem Rücken?
:Hogy a piros zokni se legyen nedves. - Weil die roten Socken nicht auch noch nass werden sollen!
:------------------------
:Miért bújnak el az elefántok szívesen a cseresznyefán? - Warum verstecken sich Elefanten so gern im Kirschbaum?
:Mert a piros zoknijukkal nem olyan feltűnőek. - Weil sie da mit ihren roten Socken nicht so auffällig sind!
:------------------------
:Miért fedezik fel mégis? - Warum entdeckt man sie trotzdem?
:Mert kék szemük van. - Weil sie blaue Augen haben!
:------------------------
:Miért van a kék elefántoknak piros szemük? - Warum haben blaue Elefanten rote Augen?
:Hogy jobban el tudnak bújni a cseresznyefán. - Damit sie sich besser auf Kirschbäumen verstecken können.
:------------------------
:Honnan (= Miről) lehet felismerni, hogy egy elefánt elbújik az eperágyásban? - Woran erkennt man, dass sich Elefanten im Erdbeerbeet verstecken?
:A piros szeméről? - An den roten Augen?
:------------------------
:Egy elefánt és egy egér a szavannán keresztül mennek. - Ein Elefant und eine Maus laufen zusammen durch die Savanne.
:Az elefánt szándékosan rálép az egérre. - Der Elefant tritt aus Versehen auf die Maus.
:Gyorsan felemeli a lábát és mondja: „Bocsánat, egér!“ - Schnell nimmt er sein Bein wieder hoch und sagt: „Entschuldigung, Maus!“
:Erre az egér: „Nem olyan rossz, ez megtörténhet velem is!“ - Darauf die Maus: „Ist nicht so schlimm, das hätte mir ja auch passieren können!“
:------------------------
:Egy egér a strandon megy és lát egy elefántot a vízben. - Eine Maus läuft den Strand lang und sieht einen Elefanten im Wasser.
:Ő hívja magához: „Hé, gyere ki (der Imperativ von jön)!“ - Sie ruft ihm zu: „Hey du komm mal raus!“
:Az elefánt kijön a vízből és az egér mondja: „Újra be tudsz menni.“ - Der Elefant kommt aus dem Wasser und die Maus sagt: „Kannst wieder rein gehen.“
:Erre az elefánt: „Miért?“ - Darauf fragt der Elefant: „Warum?“
:Az egér válaszol: „Csak akartam látni, hogy az én úszó nadrágomat viseled-e.“ - Die Maus antwortet: „Ich wollte nur sehen ob du meine Badehose an hast.“
:------------------------
:Egy egér és egy elefánt átmennek egy hídon. - Eine Maus und ein Elefant gehen über eine Brücke.
:Akkor hirtelen az egér mondja: „Te hallod milyen zajt csinálunk?“ - Da sagt die Maus plötzlich zum Elefanten: „Hörst du was für einen Krach wir machen?“
:------------------------
:Két elefánt először lát egy meztelen férfit. - Zwei Elefanten sehen zum ersten Mal einen nackten Mann.
:Ők nézik őt alulról és úra fel. - Sie schauen an ihm runter, schauen wieder hoch,
:Ők kételkedve néznek egymásra: „Hogy az ördögbe teszi az ételt a szájába?“ - Sie schauen sich zweifelnd an: „Wie zum Teufel kriegt der sein Essen in den Mund?“
:------------------------
:Egy elefánt a mérlegre áll és mondja: „Úra ERROR (= tévedés). Szép, hogy tartom a súlyomat.“ - Stellt sich ein Elefant auf eine Waage und sagt: „Wieder ERROR. Schön, dass ich mein Gewicht halte.“
:------------------------
:Házassági apróhírdetés - Heiratsannonce
:Fiatal, csinos nő szeretne egy idősebb férfit a saját pénzével és saját fogával megismerni. - Junge, hübsche Frau wünscht einen älteren Mann mit eigenem Geld und eigenen Zähnen kennenzulernen.
:------------------------
:És az új barátnőm. Ő nem csinos? - Das ist meine neue Freundin. Ist sie nicht hübsch?
:Valóban, ő nem csinos. - Ja richtig, sie ist nicht hübsch.
:------------------------
:Az én barátom Ralf soha nem ég le. - Mein Freund Ralf lässt nichts anbrennen.
:Már buja lesz, ha egy női kerékpárt lát. - Er wird schon geil wenn er ein Damenfahrrad sieht.
:Ő meg akart szólítani egy csinos csajt. - Er wollte eine hübsche Frau ansprechen.
:Én mondtam neki: „Ő nem a te tipusod. Ő tud látni. Ő nem vak.“ - Ich sagte zu ihm: „Das ist nicht dein Typ. Die kann sehen. Sie ist nicht blind.“
:------------------------
:Anya: „Megcsináltad már a házi feladataidat?“ - Mutter: „Hast du deine Hausaufgaben schon gemacht?“
:Gyerek:„Nem.“ - Kind: „Nein.“
:Anya: „És miért mész már akkor aludni.?“ - Mutter: „Und warum gehst du dann schon schlafen.“
:Gyerek:„Minél kevesebbet tudsz, annál jobbat alszol.“ - Kind: „Je weniger man weiß, umso besser schläft man.“
:------------------------
:Férfi: „A barátnőid mind csúnyák.“ - Er: „Deine Freundinnen sind alle hässlich.“
:Nő: „És a barátaid mind isznak.“ - Sie: „Und deine Freunde trinken alle.“
:Férfi: „Igen, mert a te barátnőid mind csúnyák.“ - „Ja, weil deine Freundinnen alle hässlich sind.“
:------------------------
:A: „Bemutatkozhatok? A nevem Schimmelpfennig.“ „Darf ich mich vorstellen? Mein Name ist Schimmelpfennig.“
:B: „Ez nem tesz semmit. Van rosszabb is.“ - „Das macht doch nichts, es gibt schlimmeres.“
:------------------------
:„Látod? A szomszédunk mindig ad csókot a feleségének amikor munkába megy. TE miért nem csinálod ezt?“ - „Siehst du? Unser Nachbar gibt seiner Frau immer einen Kuss, wenn er zur Arbeit geht. Warum machst DU das nicht?“
:„De nem ismerem ezt a nőt.“ - „Aber ich kenne die Frau doch gar nicht.“
:------------------------
:A: Hogy lehet az? Az Északi-tengernél éltél, és nem tudsz úszni? - A: Wie kann das sein? Du hast an der Nordsee gelebt und kannst nicht schwimmen?
:B: Te magad is! És te? Éltél am frankfurti repülőtérnél és nem tudsz repülni. - B: Aber selber! Und du? Du hast am Flughafen Frankfurt gelebt und kannst nicht fliegen!
:------------------------
:Férj: „Honnan van az új táskád?“ - Mann: „Wo hast du die neue Handtasche her?“
:(„Hol vetted az új táskát?“)
:Feleség: „Nem tudom. Ő maga vette.“ - Frau: „Ich weiß nicht. Sie hat sich selber gekauft.“
:(„A táska vette magát.“)
:------------------------
:„Mi akadályoz meg abban, hogy önmagad légy (= önmagad legyél)? - „Was hindert dich daran, du selbst zu sein?“
:„Az erkölcs (= morál) és a büntető törvénykönyv (= a btk).” - „Die Moral und das Strafgesetzbuch.“
:------------------------
:Egy férfi egy nőhöz: - Ein Mann zu einer Frau:
:„Nem mutatkoznánk be egymásnak, drágám (= kincsem)?” - „Wollen wir uns nicht bekannt machen, Süße?“
:(„Nem ismerkedünk meg, szépségem (= édesem = kedvesem)?”)
:„Nem“ - „Nein.“
:„Miért nem?“ - „Warum nicht?“
:„Ön nem fogja ezt megérteni, és én unatkozni fogok.“ - „Sie werden es nicht verstehen und ich werde mich langweilen?“
:(„Nem fogja megérteni, és én unatkozni fogok?”)
:(„Úgysem fogja megérteni, én pedig unatkozni fogok?”)
:(„Hiszen úgysem értené meg, én meg csak unatkoznék, nem?”)
:(„Hiszen semmi esetre sem értené meg, én meg csak unatkoznék, nem?”)
:(„Hiszen sehogy se értené meg, én meg csak unatkoznék, nem?”)
:„Miért?“ - „Warum das?“
:„Nézze, uram: Úgysem fogja megérteni, és nekem már unalmas.” - „Sehen Sie mein Herr: Sie verstehen es schon nicht und mir ist schon langweilig.“
:(„Nézze, uram: Úgysem értené meg, és nekem már unalmas.”)
:(„Nézze, uram: Úgysem érti meg, én pedig már unatkozom.”)
:------------------------
:A kiskorú tizenkét éves lányomnak van egy huszonhárom éves barátja. - Meine minderjährige 12-jährige Tochter hat einen 23-jährigen Freund.
:Mit ajándékozhatnék a barátjának karácsonyra? - Was kann ich ihm zu Weihnachten schenken?
:Ajándékozz neki egy büntetőtörvénykönyvet. - Schenk ihm ein Strafgesetzbuch!
:------------------------
:„Azt hiszem, a feleségem megcsal.” - „Ich glaube meine Frau betrügt mich.“
:(„Szerintem a feleségem megcsal.” - „Meiner Meinung nach betrügt mich meine Frau.“)
:(„Úgy érzem, hogy a feleségem megcsal.”)
:(„Úgy gondolom, hogy a feleségem megcsal.” - „Ich denkemeine Frau betrügt mich.“)
:„Miért gondolod ezt?“ - „Wieso denkst du das?“
:„Egy másik városba költöztünk, és a vízvezeték-szerelő még mindig ugyanaz.” - „Wir sind in eine andere Stadt umgezogen und der Klempner ist immer noch derselbe.“
:(„Egy másik városba költöztünk, és a vízvezeték-szerelő még mindig ugyanaz.”)
:(„Másik városba költöztünk, de a szerelő még mindig ugyanaz.”)
:(Elköltöztünk egy másik városba, ... )
:(Átöltöztünk egy másik városba, ... )
:------------------------
:Szöke viccek - Blondinenwitze
:Két szőke beszélget kávézás közben. - Zwei Blondinen unterhalten sich beim Kaffeetrinken.
:„Csináltam négy terhességi tesztet. Mindegyik pozitív volt.“ - „Ich habe vier Schwangerschaftstests gemacht. Alle waren positiv.“
:„A francba (= A fenébe = Bassza meg)!
:„Hogyan akarod ezt egyedülálló szülőként megoldani, hogy egyszerre négy gyereket nevelj fel?” - „So ein Mist! Wie willst du es jetzt alleinerziehend schaffen vier Kinder auf einmal groß zu ziehen?“
:(„Hogyan fogsz egyedülálló szülőként négy gyereket egyszerre felnevelni?”)
:(„Hogy fogod ezt egyedül, négy gyerekkel bírni?”)
:------------------------
:A szőke utolsó szavai: - Die letzten Worte einer Blondine:
:„Jobbra,szabad!“ - „Rechts ist frei!“
:------------------------
:A szőke utolsó szavai: - Die letzten Worte einer Blondine:
:„Nézd csak kincsem, ez nem vicces? Tudom mozgatni a mobilommal a repülő féklemezét.“ - „Schau mal Schatz, ist das nicht witzig? Ich kann die Landeklappe vom Flugzeug mit meinem Handy bedienen.“
:------------------------
:Két szőke nő összeveszik. - Zwei Blondinen streiten sich.
:Az egyik: „Ő az.” - Die Eine: „Das ist er.“
:A másik: „Nem, nem ő az.” - Die Andere: „Nein, das ist er nicht.“
:Az egyik: „Ő az.” - Die Eine: . „Er ist es.“
:A másik: „Nem, nem ő az.” - Die Andere: „Er ist es nicht.“
:Az egyik: „Menjünk oda és kérdezzük meg!” - Die Eine: „Lass uns hingehen und fragen!“
:(Odamennek hozzá.) - (Sie gehen zu ihm hin.)
:Az egyik: „Mondja meg, kérem, ön az?” - Die Eine: „Sagen Sie bitte, sind Sie es?“
:A férfi: „Igen, én vagyok.” - Der Mann: „Ja, ich bin es.“
:Az egyik szőke nő a másikhoz: „Mondtam én neked!” - Die eine Blondine zur anderen: „Ich habe es dir doch gesagt!“
:(Az egyik szőke a másikhoz fordul: „Ugye megmondtam!” – Die eine Blondine zur anderen: „Ich habe es dir doch gesagt!“)
:------------------------
:Version 1
:Egy szőke nő pizzát rendel egy pizzériában. – Eine Blondine bestellt eine Pizza in der Pizzeria.
:A pultnál álló férfi megkérdezi: „Négy vagy nyolc szeletre vágjam?” – Der Mann an der Theke fragt: „Soll ich sie Ihnen in 4 oder 8 Stücke teilen?“
:A szőke nő válaszol: „Inkább négybe, nyolcat nem bírok megenni.” – Die Blondine antwortet: „Bitte in 4 Stücke, 8 schaffe ich nicht.“
:Version 2
:Egy pizzériában egy szőke nő rendel. – Eine Blondine bestellt in einer Pizzeria.
:Az eladó kérdezi: „Négy vagy nyolc szelet legyen?” – Der Verkäufer fragt: „Sollen es 4 oder 8 Stücke sein?“
:„Négybe vágja, kérem, a nyolc túl sok lenne.” – „Bitte in 4 Stücke, 8 wären zu viel.“
:Version 3
:Egy szőke nő pizzát kér. – Eine Blondine bestellt eine Pizza.
:„Hány szeletre vágjam, négyre vagy nyolcra?” – „Soll ich sie in vier oder acht Stücke schneiden?“
:„Négyre, nyolcat nem tudnék megenni.” – „In vier, acht könnte ich nicht aufessen.“
:------------------------
:Version 1
:Egy szőke nő hűtlenséggel gyanúsítja a barátját, és rajtakapja otthon az ágyban egy másik nővel. – Eine Blondine verdächtigt ihren Freund der Untreue und überrascht ihn zu Hause im Bett mit einer anderen.
:Pisztolyt ránt, és le akarja lőni, de hirtelen elönti a szomorúság, és a fegyvert a saját fejéhez emeli. – Sie zieht eine Pistole und will ihn erschießen, doch plötzlich überwältigt sie die Traurigkeit und sie hält (hebt) sich die Waffe an den eigenen Kopf.
:A barát még kiált: „Ne tedd!” – Ihr Freund ruft noch: „Tu es nicht!“
:Ő pedig válaszol: „Fogd be, te következel!” – Und sie antwortet: „Halt’s Maul, du bist als Nächster dran.“ (du folgst; du bist der Nächste)
::hű - treu, loyal, ergeben
::hűtlen - untreu
::hűtlenség - Untreu
::hűség - Treue
::hűbéres - Vasall, Lehensmann
::hűbérbirtok - Lehensgut
::hűbéri rendszer = feudalizmus - Feudalsystem, Lehenswesen
::gyanúsít - verdächtigen
::gyanús - verdächtigen; der Verdächtige
::gyanúsan viselkedik - er benimmt sich verdächtig
::gyanú - Verdacht, Mutmaßung
::gyanúsít vmival - (mit) etwas verdächtigen
::rajta = darauf; an ihm dran; dabei
::kap - fassen, kriegen, erwischen
::rajtakap - jemanden bei etwas erwischen; jemanden auf frischer Tat ertappen; („bei etwas draufkriegen“.)
::rajtakap valakit - jemanden erwischen
::rajtakapja a tolvajt - er erwischt den Dieb
::rajtakapta lopáson - er hat ihn beim Stehlen erwischt
::rajtakapják hazugságon - sie ertappen ihn beim Lügen
::rajtakapták csaláson - sie haben ihn beim Betrügen ertappt
::rajtakapják munka közben - sie erwischen ihn während der Arbeit
::rajtakapta a gyereket - er hat das Kind ertappt
::kiránt = előránt - zücken
::(ki)ránt egy pisztolyt - eine Pistole zücken
::rántott csirke - Backhähnchen
::rántotta - Rührei
::le akar lőni (akar lelőni) - er/sie erschießen (will niederschießen)
::eingeschobenes Hilfsverb (akar - will; tud - kann; fog - wird; kell - muss; szabad - darf, lehet - kann; usw. ) - dafür wird die Verb-Vorsilbe (igekötő: be-; ki-; le-; fel-; meg-; el-; át-; rá-; ide-; oda-; szét-; össze-; vissza-; usw.) abgetrennt und vor das Modalwort geschrieben. Das Modalverb steht also zwischen Vorsilbe und Verbstamm.
::le akar lőni
::le tud lőni
::le fog lőni
::le kell lőni
::le lehet lőni
::önt - gießen (Flüssigkeit), schütten (z. B. Mehl, Zucker)
::elönt - überschwemmen (Fluss)
::elönti őt a szomorúság - Traurigkeit überkam ihn/sie
::elönti őt a boldogság - Freude überkam ihn/sie
::elönti őt a büszkeség - Stolz überkam ihn/sie
::elönti őt a szeretet - Liebe überkam ihn/sie
::elönti a falut a víz - Das Wasser überschwemmt das Dorf.
::elönti az utcát az esővíz - Das Regenwasser überschwemmt die Straße.
::elöntötte a pincét a víz - Das Wasser hat den Keller überflutet.
::a folyó elöntötte a mezőket - Der Fluss überschwemmte die Felder.
::elönti őt a félelem - Angst überkommt ihn/sie.
::elönti őt a düh - Wut überkommt ihn/sie.
::elönti őt a harag - Zorn überkommt ihn/sie.
::elönti őt a szégyen - Scham überkommt ihn/sie.
::elönti őt a hála - Dankbarkeit überkommt ihn/sie.
::elönti őt a megkönnyebbülés - Erleichterung überkommt ihn/sie.
::elönti őt a nyugalom - Ruhe durchströmt ihn/sie.
::elönti őt a melegség - Wärme durchströmt ihn/sie.
::elönti őt az öröm - Freude überkommt ihn/sie.
::elönti őt a bánat - Kummer überkommt ihn/sie.
::elönti őt a kétségbeesés - Verzweiflung überkommt ihn/sie.
::elönti őt a remény - Hoffnung erfüllt ihn/sie.
::elönti őt az irigység - Neid überkommt ihn/sie.
::elönti őt a gyűlölet - Hass überkommt ihn/sie.
::elönti őt a nosztalgia - Nostalgie überkommt ihn/sie.
::elönti őt az emlékek áradata - Eine Flut von Erinnerungen überkommt ihn/sie.
::arcát elönti a pír - Röte überzieht sein/ihr Gesicht.
::a szemét elöntik a könnyek - Tränen füllen seine/ihre Augen.
::a szívét elönti a boldogság - Glück erfüllt sein/ihr Herz.
::a lelkét elönti a béke - Frieden erfüllt seine/ihre Seele.
::tesz - tun, machen; legen, stellen, setzen (englisch: put)
::Imperativ (határozott): én tegyem azt; te tedd azt (= tegyed azt); ő tegye azt; mi tegyük azt; ti tegyétek azt; ők tegyék azt
::(ich soll es machen; du sollst es machen, er soll es machen, wir solle nes machen, ...)
:Ne tedd! - Mach es nicht!
::(fog a szájt)
::befogját a száját - seinen Mund halten
::száj [~at, ~a, ~ak] - Mund
::(NICHT: a szájad), sondern verkürzt: a szádat - dein Mund
::Fogd be! (= Fogd be a szádat) - Halte deinen Mund!
::(NICHT: a szájam); a szám - mein Mund (a szám die Zahl)
::(NICHT: a szájam); a szád - dein Mund
::a szjája - sein Mund
:.a mi szánk - unsere Münder (T/1)
::a ti szátok - eure Münder (T/2)
::az ő szájuk - ihre Münder (T/3)
::Fogjátok be! (= Fogátok be a szátokat) - Halte eure Münder! (T/2) - Seid still! - eigentlich sehr grob, entspricht eher dem deutschen: Schnauze! Fresse halten!
:Version 2
:Egy szőke nő gyanút fog, és hazaérve az ágyban találja a párját egy idegennel. – Eine Blondine schöpft Verdacht und erwischt ihren Freund (ihren Partner) zu Hause im Bett mit einer anderen Frau (mit einer/einem Fremden). (nach Hause ankommend; nach Hause gekommen)
:Előránt egy fegyvert, de a dühe hirtelen bánatba fordul, és magára szegezi a pisztolyt. – Sie zieht (zückt) eine Waffe, doch ihre Wut schlägt in Traurigkeit um, und sie richtet die Pistole auf sich selbst.
:A férfi rémülten kiabál: „Ne csináld!” – Der Mann ruft entsetzt: „Tu es nicht!“
:A nő higgadtan felel: „Csend, te vagy a következő.” – Sie antwortet ruhig: „Ruhe, du bist der Nächste.“
::düh - Wur
::dühös - wütend
::veszettség - die Tollwut
::veszett - tollwütig
::vesz - nehmen, kaufen
::fordul - wenden, sich wenden, umkehren, abbiegen
::szegez - richten
::a fegyvert vkire szegezi - Die Waffe auf jemanden richten
::a fegyvert vkire rászegezi - Die Waffe auf jemanden richten
::rém - Schrecken, schrecklich
::rémes - schrecklich
::rémült - entsetzt, bestürzt
:.higgadt - seelenruhig, gelassen
::higgadtság - Gelassenheit, Gleichmut
::csend -die Stille, die Ruhe
::csendes - still
:Version 3
:Egy szőke nő rajtakapja a barátját, amint egy másik nővel fekszik az ágyban. – Eine blonde Frau erwischt ihren Freund, wie er mit einer anderen Frau im Bett liegt. Fegyvert vesz elő, hogy lelője, de eluralkodik rajta a kétségbeesés, és a fegyvert a saját fejéhez tartja. – Sie zieht eine Waffe, um ihn zu erschießen, doch Verzweiflung überkommt sie und sie hält die Waffe an ihren eigenen Kopf.
:A férfi kétségbeesve könyörög: „Ne tedd meg!” – Der Freund fleht verzweifelt: „Tu es nicht!“
:A válasz rövid: „Hallgass! Rád kerül a sor.” – Die Antwort ist knapp (kurz): „Halt den Mund! (Schweig!) Du bist gleich dran.“ (an dich kommt die Reihe)
::rajtakap - ertappen, erwischen, überraschen
::amint - als; wie; dabei wie
::amint = éppen - gerade eben; just
::amint lehet - so bald als möglich
::mint azelőtt - wie vorher
::Fegyvert vesz elő, hogy lelője. (lelője = Imperativ; Final-Nebensatz
::lő - schießen
::lelő - niederschießen, erschießen
::lelője = lelője [lelőjje] őt (határozott) - ihn niederschießen, ihn erschießen
::úr - Herr
::uralom - Herrschaft
::uralkodó - der Herrscher
::uralkodik - beherrschen
::Urál (hegység) - der Ural (Gebirge)
::eluralkodik rajta a félelem - die Angst überkommt ihn
::eluralkodik rajta a kétségbeesés [kéccségbeesés] - der Zweifel befällt ihn
::kétség - der Zweifel
::kételkedik (vmiben, vkiben) - zweifeln (an etwas, an jemandem)
::kétséges - zweifelhaft
::kétértelmű - zweideutig
::könyörög - flehen, anbetteln, beschwören
::könyörögve - flehend („-va/-ve“ - határozói igenév - Adverbialpartizip - eine Handlung, die gleichzeitig stattfindet)
::könyörgés - das Flehen, das Betteln
::segítségért könyörgő - hilfeflehend
::könny - die Träne
::könnyezik - tränen; (etwas) weinen
::sír - weinen; das Grab
::hall - hören (englisch: to hear; russisch: слышать )
::hallgat - zuhören (englisch: to listen; russich: слушать)
::Hallgass! (hallgat-j) - Hör zu! = Ruhe! = Schweig! (Lautassimilation: “t-j” wird zu “ss”)
::kussol - kuschen
::csók - der Kuss
::Kuss! - Kusch! (zum Hund); Schnauze! (zu Personen)
:------------------------
:Version 1
:Egy szőke nő, egy vörös hajú és egy barna hajú nő úszóversenyt rendeznek: 200 méter mellúszás. – Eine Blondine, eine Rothaarige und eine Brünette veranstalten ein Wettschwimmen, 200 Meter Brust.
:A vörös hajúzi és a barna hajú snte egyszerre érnek célba, a szőke néhány másodperccel később. – Die Rothaarige und die Brünette kommen fast gleichzeitig an, die Blondine kommt ein paar Sekunden später ins Ziel. (verspätet sich)
:A szőke felháborodva tiltakozik: „Ez nem ér! Csaltatok, hiszen ti a karotokat is használtátok!” – Da beschwert sie sich: „Das gilt nicht! Ihr habt geschummelt, denn Ihr habt auch eure Arme benutzt.“
::szinte = majdnem - fast
::érkezik vhova - ankommen (irgendwo; irgendwohin)
::késik - sich verspäten
::kés - Messer
::kar - der Arm
::karom - mein Arm
::karotok (kar-otok) - ihre Arme (T/2) (mehrere Besitzer-Personen; ein Besitz - ein Arm der besessen wird)
::karjaitok (kar-jaitok) - ihre Arme (mehrere Besitzer-Personen; Besitz im Plural - mehrere Arme, die besessen wird)
::az én karjaim (kar-jaim) - meine Arme (ein Besitzer - mehrer Arme - zwei Arme)
::ABER: Im Ungarischen werden paarige Körperteile nur im Singular verwendet (Auge, Niere, Ohr, Bein; Socken, Handschuhe, Schuhe) - auch paarige Kleidungsstücke - DESHALB:
::karotok (kar-otok) - ihre Arme (T/2) (mehrere Besitzer-Personen; ein Besitz - ein Arm der besessen wird) - Im Ungarischen sind damit ABER mehrere Arme gemeint.
::ti a karotokat is használtátok - ihr habe eure Arme auch benutzt
:Version 2
:Egy szőke, egy vörös és egy barna hajú nő versenyt úsznak, kétszáz métert mellen. – Eine Blondine, eine Rothaarige und eine Brünette schwimmen um die Wette, 200 Meter Brust.
:A vörös és a barna hajú szinte fej fej mellett ér célba, a szőke lemaradva érkezik. – Die Rothaarige und die Brünette kommen nahezu gleichzeitig an, die Blondine etwas später (zurückböeibend).
:A szőke panaszkodik: „Ez igazságtalan [igasságtalan]! Ti csaltatok, mert a karjaitokat is bevetettétek.” – Die Blonde beschwert sich: „Das ist ungerecht! Ihr habt betrogen, ihr habt ja auch die Arme benutzt.“
::mell - Brust
::mellen - auf der Brust (Brustschwimmen)
::pulyka mell - Putenbrust
::fej fej mellett - Kopf (an) Kopf (neben)
::lemarad - zurückbleiben
::ér = érkezik - ankommen
::fej fej mellett ér célba, a szőke lemaradva érkezik = fej fej mellett érkezik célba, a szőke lemaradva ér - (damit in einem Satz nicht das gleiche Wort 2x steht, nimmt man ein mal die eine Form und weiter hinten die andere Form. Beide Wörter sind austauschbar.)
::csal - betrügen
::csalás - der Betrug
::csaló - der Betrüger
::bevet = haszal - benutzen; einsetzen
::bevet - einsäen
::a ti karotokat (Besitz in der Einzahl) - eure Arme (T/2) - Dies Form ist schöner!
::a ti karjaitokat (Besitz in der Mehrzahl) - eure Arme (T/2) - Dies Form ist aber auch erlaubt!
::igazságtalan - ungerecht (igaz-ság-talan) [igasságtalan]
:Version 3
:Egy szőke nő egy vörös hajúval és egy barnával úszóversenybe kezd, 200 méter mell. – Eine Blondine, eine Rothaarigen und einer Brünette beginnen einen Schwimmwettbewerb an, 200 Meter Brustschwimmen.
:A két másik nő szinte egyszerre ér célba, a szőke csak később bukkan fel a célban. – Die beiden anderen Frauen kommen fast gleichzeitig ins Ziel, die Blondine taucht erst später am Ziel auf.
:Erre a szőke felháborodva mondja: „Így nem ér! Ti csaltatok, mert még a karotokat is használtátok.” – Darauf ruft die Blondine empört: „So gilt das nicht! Ihr habt geschummelt, weil ihr auch die Arme benutzt habt.“
::kez vmibe = belekezd vmibe - mit etwas anfangen; etwas in Angriff nehmen; sich an etwas machen; (“sich in etwas hineinbeginnen”)
::érvényes - gültig
::ér - gelten
:------------------------
:Version 1
:Egy szőke nő hangosan kiabál: „Van egy fiam! Fiú!” – Eine Blondine schreit ganz laut: „Ich habe einen Sohn! Es ist ein Junge!“
:Version 2
:Egy szőke nő lelkesen ordít: „Megszületett a fiam! Fiú lett!” – Eine Blondine ruft begeistert: „Ich habe einen Sohn geboren! Es wurde ein Junge!“
:Version 3
:Egy szőke nő örömében kiált: „Fiam van! Fiú!” – Eine Blondine schreit vor Freude (in ihrer Freude): „Ich habe einen Sohn! Es ist ein Junge!“
::kiált - schreien; ausrufen; rufen
::kiáltott - sie schrie; sie rief aus; sie rif
::fogadásos - mit Wette; wettbezogen; auf einer Wette beruhend
::kérdezz-felelet - Frage-und-Antwort-Spiel, (“Frag-und-Antwort”)
::feleletet - die Antwort (Akkusativ; genauer also: der Antwort)
::ajánl - vorschlagen; empfehlen; anbieten
::ajánlat = ajánlás - Vorschlag; Empfehlung; Angebot
:------------------------
:Version 1
:Egy szőke nő és egy ügyvéd egymás mellett ülnek a vonaton. – Eine Blondine und ein Rechtsanwalt sitzen nebeneinander im Zug.
Az ügyvéd unatkozik, és azt [aszt] gondolja, kicsit átveri a szőkét: „Van kedve egy játékhoz? Kérdezgetjük egymást, aki nem tud válaszolni, fizet öt márkát.” – Dem Anwalt ist langweilig und er denkt, er zockt die Blondine ab: „Hätten Sie Lust auf ein Spiel? Wie fragen uns gegenseitig (einander), wer nicht antworten kann, zahlt fünf Mark.“
:A szőke nyugalmat akar, és nemet mond. – Die Blondine will ihre Ruhe und lehnt ab (und sagt nein).
:Az ügyvéd erősködik, és megemeli a tétet: „Ön 50 márkát kap, én maradok az öt márkánál.” – Der Anwalt bleibt hartnäckig und erhöht den Einsatz: Sie bekommen 50 Mark und ich bleibe bei (bekomme) 5 Mark.
:A szőke beleegyezik. – Die Blondine stimmt zu (willigt ein).
:Az ügyvéd bonyolult jogi kérdést tesz fel, a szőke nem tud válaszolni, az ügyvéd megkapja az öt márkát. – Der Anwalt stellt eine komplizierte juristische Frage, die Blonde kann nicht antworten, der Anwalt bekommt fünf Mark.
:Ezután a szőke kérdez: „Mi az, ami négy lábbal megy fel a hegyre, és hárommal jön le?” – Danach fragt die Blondine: „Was ist das, was mit 4 vier Beinen bergauf und mit dreien runterkommt?“
:Az ügyvéd mindent átkutat, végül fizet 50 márkát. – Der Anwalt sucht überall und zahlt schließlich 50 Mark.
:A szőke elteszi a pénzt és elfordul. – Die Blondine steckt das Geld ein und dreht sich weg.
:Az ügyvéd kérdezi: „És mi a megoldás?” – Der Anwalt fragt: „Und was ist die Lösung?“
:A szőke visszafordul, és ad neki öt márkát. – Die Blondine dreht sich um (zurück drehen) und gibt ihm fünf Mark.
::átver - austricksen; anschmieren; verarschen
::elutasít = lemond - ablehnen
::tét - der Spieleinsatz
::tétel - These; Lehrsatz; Posten
::tett - die Tat
::tétet rak - einen Einsatz setzen; einen Einsatz platzieren
::emeli a tétet - den Spieleinsatz erhöhen
::átkutat - durchsuchen, durchwühlen, durchforsten
::átkutatás - Durchsuchung
::házkutatási - Hausdurchsuchung
::házkutatási parancs - Druchsuchungsbefehl
:Version 2
:Egy szőke nő és egy jogász egy fülkében utaznak. – Eine Blondine und ein Anwalt (Jurist) reisen (fahren) in einem Abteil.
:A jogász játékot javasol pénzben. – Der Anwalt schlägt ein Fragespiel um Geld vor (empfehlen).
:A szőke először nemet mond.– Die Blondine sagt zuerst nein.
:De amikor az ügyved kínál neki, hogy a szőkének minden meg nem válaszolt kérdésért csak öt Márkát fizet és az ügyvéd ezzel szemben (= másrészről) fizet ötven Márkát, a szőke egyetért. - Aber als der Anwalt ihr anbietet, dass sie nur 5 Mark je unbeantwortet Frage zahlen und er dagegen 50 Mark zahlen wird, ist sie einerstanden.
:A jogász kérdez egy nehéz kérdést, és mert a szőke nem tudja a választ, fizet öt márkát. – Der Anwalt fragt eine schwierige Frage, und weil die blondine nicht die Antwort weiß, zahlt sie fünf Mark.
:A szőke kérdése így szól: „Mi az, ami felfelé négy lábon jár, lefelé pedig háromon?” – Die Frage der Blondine lautet so: „Was ist das, was aufwärts auf vier Beinen geht, und abwärts mit drei?“
:A jogász kutat, gondolkodik, végül fizet 50 márkát. – Der Anwalt recherchiert, denkt nach und zahlt schließlich 50 Mark.
:„Na, mi volt a válasz?” – kérdezi. – „Und was war die Lösung?“ - fragt er.
:A szőke odaad öt márkát. – Die Blondine gibt ihm fünf Mark.
::fülke - Abzeile
::telefonfülke - Telefonzelle
::pilotáfülke - Cockpit
::próbafülke - Anprobekabine
::fürdőfülke = zuhanyzófülke = = tusolófülke - Duschkabine
::főzőfülke - Miniküche
::hajófülke = kajüt - Kajüte
::szavazófülke - Wahlkabine
::spájz = éléskamra = kamra - Speisekammer
::hullakamra - Leichenkammer
::fáskamra - Holzschuppen
::szívkamra - herzkammer
::ködkamra - Nebelkammer
::légkamra - Lufkammer
::javasol - empfehlen
::javaslat - Empfehlung
:------------------------
:Version 1
:Egy szőke nő megismerkedik egy férfival. – Eine Blondine lernt einen Mann kennen.
:A férfi megkérdezi: „Hozzád vagy hozzám?” – Er sagt: „Zu dir oder zu mir?“
:A nő válaszol: „Jaj, ha ez már ilyen bonyolultan kezdődik, akkor inkább hagyjuk. [haggyuk]” – Sie sagt: „Oh je, wenn das schon so kompliziert anfängt, lassen wir es lieber.“
:Version 2
:Egy szőke nő találkozik egy pasival. – Eine Blondine trifft sich mit einem Kerl.
:A férfi felveti (= kérdezi): „Nálad vagy nálam?” – Der Mann fragt: „Bei dir oder bei mir?“
:A nő legyint: „Ha ez már most gond, akkor inkább felejtsük [felejcsük] el.” – Sie winkt ab: „Wenn das schon jetzt ein Problem ist, lassen wir es besser.“
::pasi = ficko - der Kerl; Typ; Mann
::paci (Kindersprache) = ló - das Pferd
::felvet egy kérdést - eine Frage aufwerfen
::felvet egy problémát - ein Problem aufwerfen
::legyint - eine Handbewegung machen; abwinken; winken
::int - winken (ein mal)
::integet - winken (mehrmals)
::integetés - das Winken
::elfelejt = felejt - vergessen
::felejthetetlen - unergesslich
:Version 3
:Egy szőke nő randizni kezd egy férfival. – Eine Blondine fängt ein Date an mit einem Mann.
:A férfi rögtön kérdez: „Hozzád menjünk vagy hozzám?” – Der Mann fragt sofort: „Gehen wir zu dir oder zu mir?“
:A nő sóhajt: „Ha már az elején ilyen nehéz, akkor hagyjuk az egészet.” – Sie seufzt: „Wenn es gleich am Anfang so schwierig ist, lassen wir das Ganze sein.“
::randi = randevú - das Date; das Rendezvous
::találka - das Stelldichein (das Treffen)
::elejé - sein Anfang
:------------------------
:Version 1
:Egy szőke nő az utcán egy szalmabálát húz maga után. – Eine Blondine zieht auf der Straße einen Strohballen hinter sich her.
:Egy járókelő csodálkozva megkérdezi: „Miért húzza maga után azt a szalmabálát?” – Ein Passant fragt verwundert: „Warum ziehen Sie denn den Strohballen hinter sich her?“
:A szőke nő így válaszol: „Nem lehet mindent fejben tartani!” – Die Blondine erwidert: „Man kann ja nicht alles im Kopf haben!“
::szalma - Stroh
::bála - der Ballen, das Bündel
::csodálkozik - sich wundern
::csodálkozva - sich wundernd („-va/-ve“ - határozói igenév - Adverbialpartizip - eine Handlung, die gleichzeitig stattfindet - Hier: er wundert sich und fragt gleichzeitig)
::húz egy böröndöt - einen Koffer ziehen; er zieht einen Koffer
::húzza a böröndöt (húz-ja) - den Koffer ziehen; er zieht den Koffer
::húzz egy böröndöt! (húz-j) - Ziehe einen Koffer! (E/2)
::húzd a böröndöt! - Ziehe den Koffer! (E/2)
::tart - halten
::kézben tart - in der Hand halten
::tartály - Behälter, Reservoir
::csomagtartó - Kofferraum (Auto; “Gepäckhalter”)
::csomagtartó - Gepäckablage (Zugabteil)
::tartó - Halter, Ständer, Halterung, Ablage
::tartókötél - Halteseil
::tartós - haltbar, dauerhaft, nachhaltig
::cukortartó - Zuckerdose
::esernyőtartó - Schirmständer, Scirmhalter
::melltartó - BH
::mell - die Brust
::rántott csirkemell - panierte (gebratene) Hähnchenbrust
::”Stroh im Kopf” - diese Redewendung ist im Ungarischen unbekannt und unverständlich
::üres a feje - sein/ihr Kopf ist leer = er/sie hat nur “Stroh im Kopf”
::A „szalma van a fejében” németül azt jelenti, hogy valakit butának, üresfejűnek vagy nehezen gondolkodónak tartanak. - „Stroh im Kopf haben” bedeutet auf Deutsch, dass man jemanden für dumm, hohlköpfig oder schwer von Begriff hält.
::A kép onnan ered, hogy a fejben nem ész vagy gondolat van, hanem csak értéktelen szalma. - Das Bild kommt daher, dass im Kopf kein Verstand und keine Gedanken sind, sondern nur wertloses Stroh.
::ostoba (ember) - Dummkopf
:Version 2
:Egy szőke nő végigsétál az utcán, és egy szalmabálát vonszol maga után. – Eine Blondine geht die Straße entlang und schleppt einen Strohballen hinter sich her.
:Egy férfi rákérdez: „Megkérdezhetem, miért húzza azt maga után?” – Ein Mann fragt nach: „Darf ich fragen, warum Sie das (jenes) hinter sich herziehen?“
:A válasz nyugodt: „Nem fér el minden a fejemben.” – Die Antwort ist (kommt) ruhig: „Nicht alles passt in meinen Kopf.“
::mentén - entlang
::a Duna mentén - der Donau entlang (genauer: daneben entlang; NICHT: auf entlang; - also NICHT: die Straße entlang)
::vég - Ende
::vége - sein Ende (z.B. - früher als letztes Bild im Filmabspann: “vége”)
::vége a filmnek - der Film ist zu Ende
::végig - bis zum Ende
::végigsétál az utcán - die Straße entlang spazieren (es muss nicht unbedingt genau “bis zum Ende” sein)
::vége mindennek - es ist alles vorbei
::vonszol - ziehen, schleppen, schleifen, nur schwer ziehen
::húz - ziehen
::vonz - anziehen (z.B. Magnet); locken; reizen; fesseln
::vonszolás - das Geschleppe
::rákérdez vmire - nach (auf) etwas fragen; nachfragen; gezielt nachfragen; auf etwas zurückkommen und danach fragen
::elfér - hineinpassen
:.fér - Platz haben; hineinpassen
::féreg - der Wurm (parasitäre Würmer in Mensch und Tier)
::giliszta - Wurm (aber NICHT die parasitären Würmer)
::földigiliszta = giliszta - Regenwurm (“giliszta” sind eigentlich nur alle möglichen Arten von Regenwurm)
:Version 3
:Egy szőke nő az úton halad, mögötte egy szalmabála csúszik. – Eine Blondine läuft über die Straße, hinter ihr schleift ein Strohballen.
:Egy járókelő értetlenül kérdezi: „Mi szükség van erre?” – Ein Passant fragt irritiert: „Wozu soll das gut sein?“ (Was für ein Bedarf ist dafür vorhanden? - Was für eine Notwendigkeit gibt es dafür?)
:A nő mosolyogva felel: „Az ember nem tarthat mindent fejben.” – Die Blondine antwortet lächelnd: „Man kann nicht (der Mensch kann nicht) alles im Kopf behalten.“
::halad - fortschreiten, vorankommen, vorwärtsgehen, fahren; Fortschritte machen
::a munka nem halad - die Arbeit wird fertig
::ért - verstehen
::Értem, minden világos! - Ich verstehe, alles ist klar!
::értetlen - unverständlich; verständnislos
::értetlenül (Adverb) - verwirrt; ratlos; verständnislos; ohne zu verstehen
::Mi szükség van erre? = Minek ez? - Wofür ist das?
::Miért kell ez? - Warum braucht man das?
::Mire kell es? - Wozu braucht man das?
::járókelő - Fußgänger
::jár = megy - gehen
::jár-kel - hin und her; pendeln; wandeln
::járkál - herumlaufen
::mosolyog - lächeln
::mosolyogva - lächelnd („-va/-ve“)
:------------------------
:Version 1
:Két szőke nő találkozik. – Treffen sich zwei Blondinen.
:Az egyik azt mondja: „Ma terhességi teszten voltam.” – Die eine sagt: „Ich war heute beim Schwangerschaftstest.“
:A másik: „Jaj, és sikerült átmenni vagy megbuktál?” – Die andere: „Ohje. Und, hast du ihn bestanden oder bist du durchgefallen?“
:Version 2
:Összefut két szőke nő. – Zwei Blondinen treffen sich.
:Az egyik megszólal: „Ma csináltattam terhességi tesztet.” – Die eine sagt: „Ich habe heute einen Schwangerschaftstest gemacht.“
:A másik rákérdez: „Húha, átmentél rajta?” – Die andere fragt: „Oh je, hast du ihn bestanden?“
:Version 3
:Két szőke nő beszélget. – Zwei Blondinen unterhalten sich.
:Az egyik: „Ma voltam terhességi teszten.” – Die eine: „Ich war heute beim Schwangerschaftstest.“
:A másik csodálkozva: „És sikerült?” – Die andere erstaunt: „Und, hast du bestanden?“
:------------------------
:Version 1
:Miért mászik át egy szőke nő egy üvegfalon? – Warum klettert eine Blondine über eine Glaswand?
:Azért, mert meg akarja tudni, mi van a másik oldalon. – Deshalb, weil sie wissen will, was auf der anderen Seite ist.
:Version 2
:Miért mászik fel egy szőke egy üvegfalra? – Warum klettert eine Blondine auf eine Glaswand hinauf?
:Azért, hogy megtudja, mi található a túloldalon. – Damit sie herausfindet, was sich auf der anderen Seite befindet.
:Version 3
:Miért mászik át a szőke nő az üvegfalon? – Warum klettert die Blondine über die Glaswand?
:Azért, mert kíváncsi, mi van odaát. – Deshalb, weil sie neugierig ist, was dort drüben ist.
::odaát - drüben, dorten
::kíváncsi - neugierig
::kíváncsiság - Neugier
::kíván - wünschen
::Jó napot kívánok! - (Ich wünsche einen) Guten Tag!
::kívánság - der Wunsch
:: kívánatos - wünschenswert
::Ő kivancsi, ezért mászik át a falon. - Sie ist neugierig, deshalb klettert sie über die Mauer. (ez - ezért: die Information war vorher; die Information steht weiter oben)
::Ő mászik át a falon, azért mert kíváncsi. - Sie klettert über die Mauer, weil sie neugierig ist. (az - azért: die Information kommt noch; die Information steht weiter unten)
::Eselsbrücke: “ez volt; az lesz” - “das war, jenes wird sein”
::előzetes információ - vorherige Information (verlangt: ez/ezért)
::utólagos információ - nachträgliche (nachfolgende) Information (verlangt: az/azért)
-----------------------
:Version 1
:Miért nem tudnak a szőkék perecet enni? – Warum können Blondinen keine Brezeln essen?
:Azért, mert nem tudják kibontani a csomót. – Deshalb, weil sie den Knoten nicht aufbekommen.
::perec - Brezel
::azért, mert ... = mert - weil: (deshalb weil)
::bont - öffnen, aufmachen (allgemein); auflösen, auseinandernehmen, zerlegen; abbauen, demontieren (z. B. Gebäude); (chem.) zersetzen, spalten; (abstrakt) stören, unterbrechen (z. B. eine Ordnung)
:Version 2
:Miért nem esznek a szőkék perecet? – Warum essen Blondinen keine Brezeln?
:Azért, mert nem tudják feloldani a csomót. – Deshalb, weil sie den Knoten nicht öffnen (auflösen; lösen) können.
:Version 3
:Miért képtelenek a szőkék perecet enni? – Warum sind Blondinen unfähig, Brezeln zu essen?
:Azért, mert nem boldogulnak a csomóval. – Deshalb, weil sie mit dem Knoten nicht zurechtkommen.
::boldogul vmivel - mit etwas klarkommen, zurechtkommen, sich behelfen
::boldog - glücklich, froh
::Boldog karácsonyt! - Frohe Weihnachten
::boldogul vkivel - mit jemandem zurechtkommen; klarkommen; sich verständigen können
::bolt - das Geschäft, der Laden
---------------
:Version 1
:Miért nem tudnak a szőkék dupla adagot főzni a szakácskönyv szerint? – Warum können Blondinen keine doppelte Menge nach dem Kochbuch kochen?
:Azért, mert a sütő nem megy fel 440 °C-ra. [fok-ra] – Deshalb, weil der Backofen nicht auf 440 °C hochgeht.
:Version 2
:Miért nem képesek a szőkék kétszeres mennyiséget elkészíteni a recept alapján? – Warum sind Blondinen nicht fähig, die doppelte Menge nach dem Rezept zuzubereiten?
:Azért, mert a sütőjük nem éri el a 440 °C-ot. – Deshalb, weil ihr Backofen 440 °C nicht erreicht.
::elér vmit - etwas erreichen
::ér - erreichen, reichen, gelangen
::ér valameddig - bis zu einem bestimmten Punkt reichen; gehen; gelangen (räumlich; zeitlich; abstrakt - Wirkung, Einfluss, Verständnis)
:Version 3
:Miért nem tudnak a szőkék a recept szerint kétszeres adagot főzni? – Warum können Blondinen nach dem Rezept keine doppelte Portion kochen?
:Azért, mert a sütő nem tud 440 °C-ig felmelegedni. – Deshalb, weil der Backofen sich nicht bis 440 °C aufheizen kann.
::adag - Portion; Dosis
::ad - geben
::adomány - Spende, Geschenk
::felmelegedik - sie aufwärmen; sich erwärmen
::felmelegedés - Erwärmung; aufwärmung
::globális felmelegedés - Erderwärmung; globale Erwärmung
::főz - kochen (die Mahlzeit zubereiten)
::fő - kochen (in Wasser; garen; eine Suppe kochen)
::forr - sieden (kochen)
::fő - Haupt, Kopf, Person
:------------------------
:Version 1
:Egy szőke nő és egy barna hajú kiesik egy toronyház tizennegyedik emeletéről. – Eine Blondine und eine Dunkelhaarige fallen aus dem 14. Stock eines Hochhauses.
:Ki ér le előbb? – Wer ist zuerst unten?
:A barna hajú, mert a szőkének előbb útbaigazítást kell kérnie. – Die Dunkelhaarige, weil die Blondine zuerst nach dem Weg fragen muss.
::igazít - ordnen, korrigieren, regulieren
::útba igazít - den Weg zeigen
::igazítás - Ausrichtung, Anpassung, Verwaltung
::útbaigazítás - (das) den-Weg-Zeigen; die Auskunft
::felvilágosítás = információ - Information, Auskunft
::világosít - klarstellen
::világ - Licht
::konjugierter Infinitiv von kér: kérnem; kérned, kérnie, kérnünk, kérnetetk, kérniük
::bestimmte Konjugation von kér: kérem; kéred, kéri, kérjük, kéritetk, kérik
::unbestimmte Konjugation von kér: kérek; kérsz, kér, kérünk, kértek, kérnek
::kell vkinek/vminek (Dativ) - jemand benötigt; etwas braucht ... (Akkusativ)
:Version 2
:Egy szőke és egy fekete hajú nő lezuhan egy magas ház 14. emeletéről. – Eine Blondine und eine schwarzhaarige Frau stürzen aus dem 14. Stock eines hohen Hauses.
:Ki ér le hamarabb? – Wer kommt schneller unten an?
:A fekete hajú, mert a szőke még megáll, hogy megkérdezze az utat. – Die Schwarzhaarige, weil die Blondine noch anhält, um den Weg zu fragen. (Imperativ; Final-Nebensatz)
::lezuhan - runterfallen (abstürzen, heftig fallen; pl. repülőgép)
::leesik - runterfallen (herunterfallen, abfallen; pl. pohár)
::lehull - runterfallen (herabfallen, niederfallen; pl. levél)
::zuhanyozik = tusol - duschen
::zuhany = tus - die Dusche
::tus - die Tusche
::zuhanyzófülke = zuhanyfülke = tuskabin = tusoló - Duschkabine
::tusoló hab = tusfürdő hab - Duschschaum
::hamar - bald, geschwind, früh, schnell
::hamarosan (határozó szó - Adverb, Bestimmungsvort) - bald
::Hamarosan hazaérek. - Ich komme bald nach Hause.
::gyors - schnell
::hamarabb - eher
::ér - ankommen
::leér - unten ankommen
::felér - oben ankommen
::mögé ér - dahinter ankommen
::hátra ér - hinten ankommen
:Version 3
:Egy szőke nő és egy sötét hajú nő kiesik egy 14. emeleti lakásból. – Eine Blondine und eine dunkelhaarige Frau fallen aus einer Wohnung im 14. Stock.
:Ki lesz előbb lent? – Wer ist früher unten?
:A sötét hajú, mert a szőke először megkérdezi, merre kell menni. – Die Dunkelhaarige, weil die Blondine zuerst fragt, in welche Richtung sie (gehen) muss.
:------------------------
:Version 1
:Egy szőke nő maga akarja tapétázni a nappaliját. – Eine Blondine will selber ihr Wohnzimmer tapezieren.
:Mivel nem tudja, hány tekercs tapétára lesz szüksége, felhívja a szőke barátnőjét. – Weil sie nicht weiß, wie viele Tapetenrollen sie benötigt, ruft sie ihre blonde Freundin an.
:„Te már tapétáztál. Én is tapétázni akarok. Hány tekercset vettél a nappalidhoz? Az enyém körülbelül ugyanakkora (= akkora).” – „Du hast doch tapeziert. Ich will auch tapezieren. Wie viel Rollen hast du für dein Wohnzimmer gekauft? Meins ist ja ungefähr genauso groß.“
:A barátnő válaszol: „Tizenhat tekercset.” – Die Freundin antwortet: „16 Rollen.“
:Másnap a nő újra telefonál. – Andernstags ruft die Frau wieder an.
:„Furcsa, kész vagyok a nappalival, de még tíz tekercs tapéta megmaradt. Rosszul csináltam valamit?” – „Komisch. Ich habe mein Wohnzimmer tapeziert, aber es sind noch 10 Tapetenrollen übrig. Habe ich irgendwas falsch gemacht?“
:A válasz: „Nem, minden rendben. Nálam is tíz tekercs maradt.” – Die Freundin antwortet: „Nein, alles richtig, bei mir sind auch 10 Rollen übrig.“
:Version 2
:Egy nő elhatározza, hogy egyedül tapétázza ki a nappaliját. – Eine Frau beschließt, ihr Wohnzimmer selbst zu tapezieren.
:Tanácstalan, ezért felhívja a barátnőjét. – Sie ist ratlos und ruft deshalb ihre Freundin an.
:„Nálad már volt a nappaliban tapétázás. Mondd, hány tekercset vettél? A nappalink nagyjából [naggyából] egyforma.” – „Bei dir ist im Wohnzimmer schon tapeziert worden. Sag mal, wie viele Rollen hast du gekauft? Unsere Wohnzimmer sind von der Größe her gleich.“
:„Tizenhatot.” – „Sechzehn.“
:Másnap újra csörög a telefon. – Am nächsten Tag klingelt wieder das Telefon.
:„Kész vagyok, de még tíz tekercs megmaradt. Elrontottam valamit?” – „Ich bin fertig, aber es sind noch 10 Rollen übrig. Habe ich etwas verpfuscht?“
:„Nem. Nálam is pontosan tíz maradt.” – „Nein. Bei mir sind auch genau 10 übrig.“
:Version 3
:Egy nő maga akarja felrakni a tapétát a nappaliban. – Eine Frau will die Tapete im Wohnzimmer selbst anbringen.
:Hogy megtudja, mennyi kell, felhívja a barátnőjét. – Um herauszufinden, wie viel sie braucht, ruft sie ihre Freundin an.
:„Te már csináltad (= csináltad ezt). Hány tekercset vettél? Az én nappalim is akkora. (= Az enyém is akkora.)” – „Du hast das schon gemacht. Wie viele Rollen hast du gekauft? Meins ist genauso groß.“
:„Tizenhat.” – „Sechzehn.“
:Egy nappal később újra telefonál. – Einen Tag später ruft sie wieder an.
:„Kész vagyok, de tíz tekercs maradt. Valamit rosszul számoltam?” – „Ich bin fertig, aber 10 Rollen sind übrig. Habe ich mich verrechnet?“
:„Nem. Pont ennyi maradt nálam is.” – „Nein. Genau so viele sind bei mir auch übrig geblieben.“
:------------------------
:Egy vak férfi bemegy a kocsmába. - Ein blinder Mann geht in eine Kneipe.
:Leül a pultnál egy székre. - Er setzt sich an der Theke auf einen Stuhl.
:Odaszól a mellette ülő emberhez (= embernek): „Akkar hallani egy szőke viccet?“ - Er ruft dem Mann neben ihm zu: „Willst du einen Blondinenwitz hören?“
:„Na, ide figyeljen! Én szőke vagyok, möggöttem a százkilencven centis barátom is szőke, a kocsmáros is szőke. És itt van még két nagydarab fickó, mindketten szőkék. Biztos [bisztos] el akarja mondani azt a viccet?“ - „Hören Sie gut zu! Ich bin blond, hinter mir ist mein 1,90 Meter großer Freund, der auch blond ist, der Wirt ist auch blond. Und hier sind noch zwei kräftige Kerle, beide blond. Sind Sie sicher, dass Sie den Witz erzählen wollen?“
:„Inkább nem. Nem akarom ötször elmagyarazni.“ - „Lieber nicht. Ich habe keine Lust, ihn fünfmal zu erklären.“
:------------------------
:„Azt gondoltam, diétán vagy.“ - „Ich dachte du bist auf Diät?“
:„Igen, vagyok.“ - „Ja, bin ich auch.“
:„És éppen most akarsz három hamburgert enni?“ - „Und nun willst du gerade drei Hamburger essen?“
:„Igen, de valójában (= tulajdonképpen = voltaképpen) ötöt akartam.“ - „Ja, aber ich wollte eigentlich fünf essen.“
:------------------------
:Láttam egy négert az utcán és rögtön kerestem a pénztárcámat. - Ich sah einen Schwarzen auf der Straße und suchte sofort nach meiner Brieftasche.
:De azután értettem, hogy ő nem eladó. - Aber dann wurde mir klar, dass er nicht zu verkaufen war. (..., dass er kein Verkäufer war)
:------------------------
:„A férjed meghalt?“ - „Dein Mann ist gestorben?“
:„Igen.“ - „Ja.“
:„Sok időre volt szükséged, mire kiheverted?“ - „Hast du lange gebraucht, um darüber hinwegzukommen?“
:(„Sok időre volt szükséged, mire túljutottál rajta?“)
:(„Sok időbe telt, míg túl tudtál lépni rajta?“)
:(„Sokáig tartott, amíg kiheverted?“)
:(„Hosszú idő volt, mire feldolgoztad?“)
:„Így is lehet mondani. Tizenöt évig ezért ültem a börtönben.“ - „Das kann man sagen. Ich habe 15 Jahre dafür im Gefängnis gesessen.“
:(„Így is lehet mondani. Tizenöt évig ezért a börtönben voltam.“)
:(„Így is mondhatjuk. 15 évet ültem ezért börtönben.”)
:(„Azt bizony mondhatjuk. Tizenöt évet ültem érte börtönben.“)
:(„Igen, azt lehet mondani. Tizenöt évet töltöttem emiatt börtönben.“ - „Ja, das lässt sich so sagen. Fünfzehn Jahre habe ich deswegen im Gefängnis verbracht.“)
:(„Ez enyhe kifejezés. Tizenöt évre kerültem börtönbe miatta.“ - „Das ist noch milde ausgedrückt. Ich bin deswegen für fünfzehn Jahre ins Gefängnis gekommen.“)
:------------------------
:„Ön ötször volt házas?“ - „Sie waren fünf mal verheiratet?“
:„Igen.“ - „Ja.“
:„És az első négy férje mind gombamérgezésben halt meg?“ - „Und ihre ersten vier Ehemänner sind alle an einer Pilzvergiftung gestorben?“
:„Igen.“ - „Ja.“
:„És az ötödik férje akkor halt meg, amikor egy létráról leesett?“ - „Und ihr fünfter Ehemann ist beim Sturz von der Leiter gestorben?“
:„Igen, ö nem szerette a gombát.“ - „Ja, er mochte keine Pilze.“
:------------------------
:„Az oszálynak a matek tesztje egészen rosszul sikerült. Mert hetvennyolc százaléka megbukott.“ - „Die Klasse hat im Mathe-Test ganz schlecht abgeschnitten. Ganze 78 % sind durchgefallen.“
:(„Az osztály nagyon rosszul teljesített a matek dolgozatban. A diákok 78%-a megbukott.”)
:(„Az osztály nagyon rosszul szerepelt a matek dolgozatban. A tanulók 78%-a megbukott.”)
:(„Az osztály kifejezetten gyengén teljesített a matematika dolgozatban, a diákok 78%-a elhasalt.”)
:(„A matematika dolgozat az osztálynak nagyon rosszul sikerült, összesen 78% bukott meg.”)
:„De tanár úr, nem vagyunk olyan sokan az osztályunkban.“ - „Aber Herr Lehrer, so viel sind wir doch gar nicht unserer Klasse.“
:(„De tanár úr, nem vagyunk ennyien az osztályunkban.“)
:(„De tanár úr, mi nem vagyunk ennyien az osztályban.”)
:(„De tanár úr, nem is vagyunk ennyien az osztályban.”)
:(„Tanár úr, hát nincs is ennyi tanuló az osztályunkban.”)
:(„De hát tanár úr, az osztályunkban közel sincsenek ennyien.” - „Aber Herr Lehrer, in unserer Klasse sind ja nicht einmal annähernd so viele.”)
:(„Tanár úr, messze nem vagyunk ennyien az osztályban.” - „Herr Lehrer, in unserer Klasse sind es doch bei Weitem nicht annähernd so viele.”
:------------------------
:„Egész nap takarítok, mosok, és még a te szarjaidat is én takarítom el. Úgy érzem magam, mint Hamupipőke.“ - „Den ganzen Tag bin ich am Putzen, Wäsche waschen und dabei deinen Dreck wegzumachen. Ich fühle mich wie Aschenputtel.“
:(„Egész nap takarítok, mosok, és közben a te koszos holmiaidat is én tüntetem el.“)
:(„Egész nap csak takarítok, mosok, és a te mocskodat takarítom el.“)
:(„Egész nap csak takarítok, mosok, és még utánad is én takarítok el.“)
:„De hát megígértem neked az esküvőn, hogy úgy lesz, mint a mesében.“ - „Ich habe dir doch bei der Hochzeit versprochen: Es wird wie im Märchen.“
:------------------------
:„Szeretnék veled aludni.“ - „Ich möchte mit dir schlafen.“
:„Nem akarok házasság előtti szexet.” - „Ich will keinen Sex vor der Ehe.“
:(„Nem szeretnék szexet a házasság előtt.”)
:(„Számomra szóba sem jön a szex a házasság előtt.“)
:„Akkor hívj fel újra, ha házas leszel!“ - „Dann ruf mich wieder an, wenn du geheiratet hast!“
:(„Majd akkor telefonálj újra, ha már házas vagy.“)
:(„Hívj vissza később, amikor már nős leszel.“)
:(„Akkor hívj fel újra, ha házas leszel!“ - „Dann ruf mich wieder an, wenn du verheiratet bist!“
:(„Csak akkor alszom veled, ha házas leszek.” - „Ich schlafe erst mit dir, wenn ich verheiratet bin.“)
:(„Csak akkor fekszem le veled, ha már házas vagyok.” - „Ich schlafe erst mit dir, wenn ich verheiratet bin.“)
:(„Csak akkor fekszem le veled, ha házas leszek.“ - „Ich schlafe erst mit dir, wenn ich verheiratet bin.“)
:------------------------
:„Miért nem alszol velem?“ - „Warum schläfst du nicht mit mir?“
:„Nem alszom házas férfiakkal“ - „Ich schlafe nicht mit verheirateten Männern.“
:„De te velem vagy most házas.“ - „Aber du bist doch jetzt mit mir verheiratet.“
:„Nincs kívétel.“ - „Keine Ausnahmen!“
:------------------------
:Egy csiga felfelé kúszik egy nagy hegyen. – Eine Schnecke kriecht einen großen Berg hoch.
:Szembetalálkozik vele egy túrázó. – Da kommt ihr ein Wanderer entgegen.
:Megkérdezi a csigát: „Miért akarsz felfelé mászni?” – Sie fragt die Schnecke: „Warum willst du nach oben kriechen?“
:A csiga így válaszol: „Nagyon szeretnék havat látni.” – Die Schnecke antwortet: „Ich möchte unbedingt Schnee sehen.“
:A túrázó így felel: „De ott fent nincs is hó.” – Der Wanderer antwortet darauf: „Dort oben ist aber gar kein Schnee.“
:Erre a csiga elmosolyodik, és azt mondja: „Mire (= Mikor) felérek (= odaérek), már lesz hó.” – Daraufhin lächelt die Schnecke und sagt: „Wenn ich dort ankomme, wird es schon Schnee geben.“
:(Ha már egyszer fenn leszek, akkor lesz.)
:------------------------
:A nagyapám náci volt. De voltak a nagyapámnak olyan dolgai is amik nekem nem tetszettek.
:------------------------
:Ő sok dolgot helyesen tett. De az autópályával volt egy hiba.
:------------------------
:Egy nő egy bekékült szemmel jön a munkába. - Eine Frau kommt mit einem blauen Auge zur Arbeit.
:(Egy nő egy kék monoklival jön a munkába.)
:A kollégái kérdezik őt: „Ki volt az?“ - Ihre Kollegen fragen Sie: „Wer war das?“
:„A férjem.“ - „Mein Mann.“
:„A férjed? Azt gondoltuk, hogy üzleti úton van.“ - „Dein Mann? Wir dachten, dass er auf einer Dienstreise ist.“
:„Igen, azt gondoltátok. Sőt én egészen biztos voltam.“ - „Ja, ihr dachtet das. Und ich war mir sogar ganz sicher.“
:------------------------
:A ferj a konyhában a feleségének idegesen mondja: „Már megint tyúkhús? Nekem már lassan tollaim nőnek.“ - Der Mann sagt in der Küche genervt zu seiner Frau: „Schon wieder Hühnerfleisch? Mir wachsen schon langsam Federn.“
:A felesége feleli: „Akkor mit akarsz? Marhahúst? Hogy neked szarvaid nőjenek?“ - Seine Frau antwortet: „Was willst du denn? Rindfleisch? Damit dir Hörner wachsen?“
:------------------------
:„Halló édes, van neked barátod?“ - „Hallo Süße, hast du einen Freund?“
:„Nincs.“ - „Nein.“
:„Miért nincs egy ilyen szép nőnek, mint te, barátja?“ - „Warum hat so eine schöne Frau wie du keinen Freund?“
:„A férjem nem engedi ezt nekem.“ - „Mein Mann erlaubt es mir nicht.“
:------------------------
:„Tanú úr. Remélem, hogy tudja mi várható, ha itt hamisan tanúzik?“ - „Herr Zeuge, ich hoffe Sie wissen, was Sie erwartet, wenn Sie hier falsch aussagen?“
:(„Tanú úr. Remélem, hogy tudja mit kap, ha itt hamisan tanúzik?“)
:„Igen, bíró úr, egy BMW-t ígértek nekem.“ - „Ja, Herr Richter, einen BMW hat man mir versprochen“
:------------------------
:„Tegnap meg akartam tréfálni a férjemet.“ - „Gestern wollte ich meinem Mann einen Streich spielen.“
:„Beletettem az egyik bugyimat a kabátzsebébe.“ - „Ich habe ihm einen Slip von mir in die Manteltasche gesteckt.“
:„Aztán viccből jelenetet akartam neki rendezni, hogy lássam, hogyan reagál.” - „Danach wollte ich ihm zum Spaß eine Szene machen und sehen wie er reagiert.“
:„És? Sikerült a tréfa?” - „Und? Ist der Spaß gelungen?“
:„Tréfa, egy frászt. Mindent bevallott.” - „Von wegen Spaß. Er hat alles gestanden.“
:Version 2
:„Tegnap tréfát akartam űzni a férjemmel.“ - „Gestern wollte ich mir einen Spaß mit meinem Mann machen.“
:„Bedugtam az egyik bugyimat a kabátzsebébe.“ – „Ich habe ihm einen Slip von mir in die Manteltasche gesteckt.“
:„Utána csak viccből jelenetet akartam rendezni, és megnézni, hogyan reagál.“ – „Danach wollte ich ihm nur zum Spaß eine :Szene machen und sehen, wie er reagiert.“
:„És? Sikerült a tréfa?“ – „Und? Ist der Spaß gelungen?“
:„Ugyan már, miféle tréfa! Mindent bevallott.“ – „Von wegen Spaß. Er hat alles gestanden.“
:Version 3
:„Tegnap meg akartam viccelni a férjemet.“ – „Gestern wollte ich meinen Mann veräppeln.“
:„A kabátzsebébe csúsztattam a bugyimat.“ – „Ich habe meinen Slip in seine Manteltasche gesteckt.“
:„Aztán viccből jelenetet csináltam, csak hogy lássam, mit lép.“ – „Danach habe ich aus Spaß eine Szene gemacht, nur um zu sehen, wie er reagiert.“
:„Na és? Bejött a tréfa?“ – „Und? Hat der Spaß funktioniert?“
:„Ugyan már, nem is volt az tréfa, mindent bevallott.“ – „Von wegen Spaß, er hat alles gestanden.“
:Version 4
:„Tegnap egy ártatlan tréfát terveztem a férjemmel.“ – „Gestern plante ich einen harmlosen Spaß mit meinem Mann.“
:„A bugyimat elrejtettem a kabátzsebében.“ – „Ich habe meinen Slip in seiner Manteltasche versteckt.“
:„Utána poénból jelenetet rendeztem, kíváncsi voltam a reakciójára.“ – „Danach habe ich spaßeshalber eine Szene gemacht und war neugierig auf seine Reaktion.“
:„Na? Jól sült el?“ – „Na? Ist es gut ausgegangen?“
:„Egyáltalán nem, mindent bevallott.“ – „Überhaupt nicht, er hat alles gestanden.“
:------------------------
:Egy anya a kislányával sétál a parkban. - Eine Mutter geht mit ihrer kleinen Tochter im Park spazieren.
:Egy fekete afrikai férfi jön feléjük. - Ein Schwarzafrikaner kommt ihnen entgegen.
:A kislány mondja az anyjának: „Mama, mama, nézd, ott van egy majom!” - Die Tochter sagt zu ihrer Mutter: „Mama, Mama, schau mal dort ist ein Affe.“
:A férfi meghallotta ezt, és azt mondja neki: „Nem vagyok majom, afrikai vagyok.” - Der Mann hat das gehört und sagt zu ihr: „Ich bin kein Affe, ich bin ein Afrikaner.“
:A gyerek mondja az anyjának: „Anyu, ez a majom tud beszélni.” - Das Kind zu seiner Mutter: „Mama, der Affe spricht ja.“
:Version 2
:Egy anya a kislányával sétál a parkban. – Eine Mutter geht mit ihrer kleinen Tochter im Park spazieren.
:Egy fekete afrikai férfi jön velük szembe. – Ein Schwarzafrikaner kommt ihnen entgegen.
:A kislány szól az anyjához: „Anya, anya, nézd csak, ott egy majom.” – Die Tochter sagt zu ihrer Mutter: „Mama, Mama, schau mal dort, ein Affe.“
:A férfi ezt meghallja, és így szól hozzá: „Nem vagyok majom, afrikai vagyok.” – Der Mann hat das gehört und sagt zu ihr: „Ich bin kein Affe, ich bin ein Afrikaner.“
:A gyerek az anyjához fordul: „Anya, a majom beszél.” – Das Kind zu seiner Mutter: „Mama, der Affe spricht ja.“
:Version 3
:Egy anya a kislányával sétál a parkban. – Eine Mutter spaziert mit ihrer kleinen Tochter durch den Park.
:Szemből egy afrikai férfi közeledik feléjük. – Ein afrikanischer Mann kommt ihnen entgegen.
:A kislány felkiált: „Anya, anya, nézd, egy majom!” – Das Mädchen ruft: „Mama, Mama, schau, ein Affe!“
:A férfi ezt hallva megszólal: „Nem majom vagyok, hanem afrikai.” – Der Mann sagt darauf: „Ich bin kein Affe, sondern Afrikaner.“
:A gyerek csodálkozva mondja: „Anya, ez a majom beszél!” – Das Kind sagt erstaunt: „Mama, der Affe kann sprechen!“
:Version 4
:Egy anya és a kis lánya a parkban sétálnak. – Eine Mutter und ihre kleine Tochter gehen im Park spazieren.
:Egy fekete-afrikai férfi megy el mellettük. – Ein Schwarzafrikaner geht an ihnen vorbei.
:A kislány az anyjának mondja: „Anya, nézd, egy majom.” – Das Mädchen sagt zu seiner Mutter: „Mama, schau, ein Affe.“
:A férfi megáll és megszólal: „Nem vagyok majom, afrikai vagyok.” – Der Mann bleibt stehen und sagt: „Ich bin kein Affe, ich bin Afrikaner.“
:A gyerek az anyjához fordul: „Anya, a majom beszél.” – Das Kind wendet sich an seine Mutter: „Mama, der Affe spricht.“
:------------------------
:„Apa, honnan jönnek a kisgyerekek?” - „Papa, wo kommen die kleinen Kinder her?“
:„Már mindent megtanultatok az iskolában a méhekről és a virágokról?” - „Habt ihr in der Schule schon alles über die Bienen und die Blüten gelernt?“
:„Igen.” - „Ja.“
:„Az embereknél is hasonló a helyzet, csak előbb a férfinak rá kell beszélnie a nőt.” - „Bei den Menschen ist es so ähnlich, nur dass vorher der Mann noch die Frau überreden muss.“
:Version 2
:„Apa, honnan jönnek a kisbabák?” – „Papa, wo kommen die kleinen Babys her?”
:„Az iskolában már mindent megtanultatok a méhekről és a virágokról?” – „Habt ihr in der Schule schon alles über die Bienen und die Blüten gelernt?”
:„Igen.” – „Ja.”
:„Az embereknél is hasonló a helyzet, csak a férfinak előbb meg kell győznie a nőt.” – „Bei den Menschen ist es ähnlich, nur dass der Mann die Frau vorher noch überzeugen muss.”
:Version 3
:„Apa, honnan származnak a kisgyerekek?” – „Papa, woher kommen die kleinen Kinder?”
:„Az iskolában már elmagyarázták a méhek és a virágok történetét?” – „Hat man euch in der Schule schon die Sache mit den Bienen und den Blüten erklärt?”
:„Igen.” – „Ja.”
:„Az embereknél majdnem ugyanez van, csak a férfinak előbb rá kell vennie a nőt.” – „Bei den Menschen läuft es fast genauso, nur dass der Mann die Frau vorher noch dazu bringen muss.”
:Version 4
:„Az embereknél ez majdnem ugyanígy működik, csak előtte egy kicsit beszélgetni kell.” – „Bei den Menschen läuft es fast genauso, nur dass man vorher noch ein bisschen miteinander reden muss.“
:Version 5
:„Az embereknél is hasonló, csak a férfinak előbb rá kell vennie a nőt.” – „Bei den Menschen ist es ähnlich, nur dass der Mann die Frau vorher erst dazu bringen muss.“
:------------------------
:Irigység - Neid
:Egy fiatal nő ül a buszon, ölében egy macskával, és gyengéden simogatja. - Eine junge Frau sitzt im Linienbus und hat einen Kater auf den Knien und streichelt ihn zärtlich.
:A mellette ülő férfi irigyen mondja: „Bárcsak a helyében lehetnék!” - Der Mann, der neben ihr sitzt, sagt neidisch: „Ach, wenn ich doch an seiner Stelle sein könnte.“
:Erre a fiatal nő így válaszol: „Nem hiszem. Az állatorvoshoz viszem, hogy ivartalanítsák.” - Darauf die junge Frau: „Das glaube ich nicht. Ich fahre mit ihm zum Tierarzt. Ich will ihn kastrieren lassen.“
:Version 2
:Egy fiatal nő ül a menetrend szerinti buszon, az ölében egy kandúr van, és gyengéden simogatja. – Eine junge Frau sitzt im Linienbus, hat einen Kater auf dem Schoß und streichelt ihn zärtlich.
:A mellette ülő férfi irigyen megszólal: „Bárcsak a helyében lehetnék.” – Der Mann, der neben ihr sitzt, sagt neidisch: :„Ach, wenn ich doch an seiner Stelle sein könnte.“
:Erre a fiatal nő így felel: „Ezt nem hiszem. Az állatorvoshoz viszem, ivartalaníttatni akarom.” – Darauf die junge Frau: „Das glaube ich nicht. Ich fahre mit ihm zum Tierarzt. Ich will ihn kastrieren lassen.“
:Version 3
:Egy fiatal nő egy buszon ül, az ölében egy macska, és gyengéden simogatja. – Eine junge Frau sitzt im Bus, hat einen Kater auf dem Schoß und streichelt ihn zärtlich.
:A mellette ülő férfi irigykedve mondja: „Jaj, de jó lenne a helyében lenni.” – Der Mann neben ihr sagt neidisch: „Ach, wie schön wäre es, an seiner Stelle zu sein.“
:A nő visszavág: „Ebben nem lennék olyan biztos. Az állatorvoshoz megyünk, ki akarom heréltetni.” – Die junge Frau kontert: „Da wäre ich mir nicht so sicher. Wir fahren zum Tierarzt, ich lasse ihn kastrieren.“
:Version 4
:Egy fiatal nő a városi buszon ül, az ölében doromboló kandúr, és szeretettel simogatja. – Eine junge Frau sitzt im Stadtbus, ein schnurrender Kater auf ihrem Schoß, und streichelt ihn liebevoll.
:A mellette ülő férfi irigyen felsóhajt: „Ha én lehetnék a helyében!” – Der Mann neben ihr seufzt neidisch: „Wenn ich doch an seiner Stelle wäre!“
:A nő nyugodtan válaszol: „Aligha. Éppen az állatorvoshoz tartunk, kasztráltatni viszem.” – Die Frau antwortet ruhig: „Kaum. Wir sind gerade auf dem Weg zum Tierarzt, ich bringe ihn zum Kastrieren.“
:------------------------
:„Akarsz a feleségem lenni?“ - „Willst du meine Frau werden?“
:„Gyere hozzám feleségül, szerelmem!” - „Heirate mich, Liebste!“
:„Akkor veszel nekem egy gyűrűt egy nagyon nagy gyémánttal?” - „Kaufst du mir dann einen Ring mit einem ganz großen Diamanten?“
:„De ügyesen visszautasítottál.” - „Da hast du mir aber ganz geschickt einen Korb gegeben.“
:Version 2
:„Akarsz-e a feleségem lenni?” – „Willst du meine Frau werden?”
:„Legyél a felségem, kedvesem!” – „Heirate mich, Liebste!”
:„Akkor veszel nekem egy gyűrűt egy igazán nagy gyémánttal?” – „Kaufst du mir dann einen Ring mit einem ganz großen Diamanten?”
:„Ezzel aztán igazán ügyesen kosarat adtál.” – „Da hast du mir aber ganz geschickt einen Korb gegeben.”
:Version 3
:„Leszel a feleségem?” – „Willst du meine Frau werden?”
:„Gyere hozzám feleségül, drágám!” – „Heirate mich, Liebste!”
:„Akkor kapok tőled egy gyűrűt egy hatalmas gyémánttal?” – „Bekomme ich dann einen Ring mit einem riesigen Diamanten?”
:„Ez aztán egy elegáns kosár volt.” – „Das war aber ein sehr eleganter Korb.”
:Version 4
:„Hozzám jössz feleségül?” – „Willst du mich heiraten?”
:„Légy a feleségem!” – „Heirate mich!”
:„És akkor jár hozzá egy gyűrű óriási gyémánttal?” – „Und gehört dann ein Ring mit einem riesigen Diamanten dazu?”
:„Szép volt, finoman, de határozottan kosarat kaptam.” – „Schön gemacht – fein, aber eindeutig einen Korb bekommen.“
:------------------------
:Egy felturbózott nő leül egy padra a parkban. - Eine aufgedonnerte Frau setzt sich im Park auf eine Bank.
:Odajön egy csavargó, és egyértelmű ajánlatot tesz neki. - Kommt ein Penner an und macht ihr ein eindeutiges Angebot.
:A nő így válaszol: „Mit képzelsz magadról? Én tisztességes nő vagyok.” - Darauf die Frau: „Was erlauben Sie sich? Ich bin eine anständige Frau.“
:Erre a férfi: „Mit nem mondasz, hogy tisztességes? De rögtön leültél az ágyamra.” - Er darauf: „Was du nicht sagst - anständig? Aber du hast dich sofort auf mein Bett gesetzt.“
:Version 2
:Egy feltűnően kisminkelt nő leül egy padra a parkban. – Eine aufgedonnerte Frau setzt sich im Park auf eine Bank.
:Egy hajléktalan odajön, és egyértelmű ajánlatot tesz neki. – Ein Obdachloser kommt vorbei und macht ihr ein eindeutiges Angebot.
:A nő felháborodva mondja: „Mit képzel maga? Én egy tisztességes nő vagyok.” – Darauf die Frau empört: „Was denken Sie sich? Ich bin eine anständige Frau.“
:A férfi visszavág: „Na ne mondd, tisztességes? Hiszen azonnal leültél az ágyamra.” – Der Mann kontert: „Was du nicht sagst – anständig? Aber du hast dich sofort auf mein Bett gesetzt.“
:Version 3
:Egy erősen kifestett nő letelepszik a parkban egy padra. – Eine stark geschminkte Frau setzt sich auf eine Parkbank.
:Egy hajléktalan megszólítja, és félreérthetetlen ajánlatot tesz. – Ein Obdachloser spricht sie an und macht ein unmissverständliches Angebot.
:A nő felháborodottan reagál: „Hogy mer ilyet mondani? Én rendes nő vagyok.” – Die Frau reagiert empört: „Wie können Sie es wagen? Ich bin eine anständige Frau.“
:A férfi így válaszol: „Ugyan már, rendes? Hiszen rögtön az ágyamra ültél.” – Der Mann entgegnet: „Ach was, anständig? Du hast dich doch sofort auf mein Bett gesetzt.“
:Version 4
:Egy kihívóan öltözött nő leül egy padra a parkban. – Eine auffällig herausgeputzte Frau setzt sich im Park auf eine Bank.
:Egy hajléktalan odalép, és nem hagy kétséget az ajánlatát illetően. – Ein Penner tritt heran und lässt mit seinem Angebot keinen Zweifel.
:A nő felháborodva mondja: „Mit enged meg magának? Én tisztességes nő vagyok.” – Die Frau sagt empört: „Was erlauben Sie sich? Ich bin eine anständige Frau.“
:A férfi nyugodtan felel: „Tisztességes? De hát egyből az ágyamra ültél.” – Der Mann antwortet trocken: „Anständig? Aber du hast dich sofort auf mein Bett gesetzt.“
:------------------------
:A speciális iskolában - In der Sonderschule
:Az idióta iskolában (speciális nevelési igényű iskola - In der Idiotenschule (Förderschule; Schule für Kinder mit besonderen Bildungsbedürfnissen)
:„Kevin, mennyi kétszer kettő?” - „Kevin, wieviel sind 2 x 2?“
:„5 000 (= ötezer).” - „5.000.“
:„Ez helytelen. Mandy, tudod mennyi kétszer kettő?” - „Das ist falsch. Mandy, weißt du es?“
:„Kedd.” - „Dienstag.“
:„Rossz. És te, Chantal, tudod mennyi kétszer kettő?” - „Falsch. Und du Chantal?“
:„Négy.” - „Vier“
:„Helyes! És hogyan számoltad ki?” - „Richtig! Und wie hast du das gerechnet?“
:„Ez nagyon egyszerű: 5 000 mínusz kedd.” - „Das ist doch ganz einfach: 5.000 minus Dienstag.“
[[File:Anna at 11 days.jpg|thumb]]
:------------------------
:Mindenki másnak hétvége van. - Alle anderen haben Wochenende.
:Az édesanyámnak ... én vagyok. - Meine Mama hat ... mich.
:Mindenki másnak hétvégéje van. – Alle anderen haben Wochenende.
:Az én anyukámnak pedig… én. – Meine Mama hat … mich.
:A többieknek már hétvége van. – Die anderen haben schon Wochenende.
:Az én anyukámnak viszont… én jutottam. – Meine Mama hat dagegen … bekam mich.
:Mindenki más pihen a hétvégén. – Alle anderen ruhen sich am Wochenende aus.
:Az én anyukám meg… engem kapott. – Und meine Mama hat … mich bekommen.
<br style="clear:both;" />
:------------------------
:Nő: „Drágám, féltékeny vagy?” - Sie: „Liebling, bist du eifersüchtig?“
:Férfi: „Nem, csak irigyellek, mert a férfiak téged hívnak, engem pedig nem.” - Er: „Nein, ich beneide dich nur, weil dich Männer anrufen und mich nicht.“
:Version 2
:„Édesem, féltékeny vagy?” – „Liebling, bist du eifersüchtig?“
:„Nem, csak irigyellek, mert téged hívnak a férfiak, engem meg nem.” – „Nein, ich beneide dich nur, weil dich Männer anrufen und mich nicht.“
:Version 3
:„Szerelmem, féltékeny vagy rám?” – „Schatz, bist du eifersüchtig auf mich?“
:„Nem igazán, csak irigylésre méltónak találom, hogy téged hívogatnak a férfiak, engem pedig senki.” – „Nicht wirklich, ich finde es nur beneidenswert, dass Männer dich anrufen und mich niemand.“
:Version 4
:„Kincsem (= Aranyom = Kedvesem) , féltékeny lettél?” – „Liebling, bist du eifersüchtig geworden?“
:„Ugyan nem, csak sajnálom magam, mert téged hívnak a férfiak, engem meg egy sem.” – „Ach nein, ich bemitleide mich nur, weil Männer dich anrufen und mich kein einziger.“
:------------------------
:Egy jó és egy rossz hír - Eine gute und eine schlechte Nachricht
:Nő: Drágám, két hírem van számodra – egy rossz és egy jó. - Sie: Liebling, ich habe zwei Nachrichten für dich - eine schlechte und eine gute.
:Melyiket akarod először hallani? - Welche willst du zuerst hören?
:Férfi: Először a rosszat. - Er: „Erst die schlechte.
:Nő: Tönkretettem a Mercedesedet.”- Sie: Ich habe deinen Mercedes zu Schrott gefahren.“
:Férfi: És a jó” - Er: Und die gute?
:Nő: Nem fogom még egyszer megtenni. - Sie: Das mache ich nicht noch einmal.
:Version 2
:Egy jó és egy rossz hír. – Eine gute und eine schlechte Nachricht.
:„Drágám, két hírem van számodra – egy rossz és egy jó. Melyiket akarod először hallani?” – „Liebling, ich habe zwei Nachrichten für dich – eine schlechte und eine gute. Welche willst du zuerst hören?“
:„Először a rosszat.” – „Erst die schlechte.“
:„Totálkárosra törtem a Mercedesedet.” – „Ich habe deinen Mercedes zu Schrott gefahren.“
:„És a jó?” – „Und die gute?“
:„Ezt nem csinálom meg még egyszer.” – „Das mache ich nicht noch einmal.“
:Version 3
:Jó hír, rossz hír. – Gute und schlechte Nachricht.
:„Drágám, van egy jó meg egy rossz hírem. Melyikkel kezdjem?” – „Schatz, ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht. Womit soll ich anfangen?“
:„A rosszal.” – „Mit der schlechten.“
:„Totál összetörtem a Mercedesedet. (= Ripityára törtem a Mercedesedet).” – „Ich habe deinen Mercedes total zu Schrott gefahren.“
:„És mi a jó hír?” – „Und was ist die gute Nachricht?“
:„Nem fordul elő még egyszer.” – „Das kommt nicht noch mal vor.“
:Version 4
:Két hír. – Zwei Nachrichten.
:„Drágám, egy rossz és egy jó hírem van. Melyiket hallanád előbb?” – „Liebling, ich habe eine schlechte und eine gute Nachricht. Welche möchtest du zuerst?“
:„A rosszat.” – „Die schlechte.“
:„A Mercedesed totálkáros lett.” – „Dein Mercedes ist ein Totalschaden.“
:„És a jó?” – „Und die gute?“
:„Megígérem, nem ismétlem meg.” – „Ich verspreche, ich mache das nicht noch einmal.“
:------------------------
:A szemésznél – Beim Augenarzt.
:A szemész: „Melyik betű ez?” – Der Augenarzt: „Welcher Buchstabe ist das?“
:A páciens: „Hol van ön egyáltalán, doktor úr?” – Der Patient: „Wo sind Sie denn, Herr Doktor?“
:------------------------
:„Mit csinálsz ma?” – „Was machst du heute?“
:„Semmit.” – „Nichts.“
:„Ezt már tegnap is csináltad.” – „Das hast du doch schon gestern gemacht.“
:„Tegnap nem végeztem vele.” („Tegnap nem sikerült befejeznem.”) – „Ich bin gestern nicht fertig geworden.“
:------------------------
:Férfi: „Gyere, menjünk fel hozzám!” – Er: „Komm, lass uns zu mir hochgehen!“
:Nő: „Miért?” – Sie: „Warum?“
:F: „Ihatunk egy kávét, hallgathatunk zenét, és megmutatom a bélyeggyűjteményemet.” – Er: „Wir können einen Kaffee trinken, Musik hören und ich will dir meine Briefmarkensammlung zeigen.“
:N: „Miért, különben nem áll fel?” – Sie: „Wieso? Bekommst du ihn sonst nicht hoch?“
:Version 2
:F: „Na gyere, menjünk át hozzám!” – Er: „Na komm, lass uns zu mir rübergehen!“
:N: „Ugyan minek?” – Sie: „Wozu denn?“
:F: „Kávézunk egyet, zenét hallgatunk, és megmutatom a bélyegeimet.” – Er: „Wir trinken einen Kaffee, hören Musik und ich zeige dir meine Briefmarken.“
:N: „Vagy enélkül nem működik a dolog?” – Sie: „Oder funktioniert es sonst nicht?“
:Version 3
:F: „Menjünk fel hozzám, jó?” – Er: „Gehen wir zu mir, ja?“
:N: „Mi okból?” – Sie: „Aus welchem Grund?“
:F: „Kávé, egy kis zene, meg a bélyeggyűjteményem.” – Er: „Kaffee, ein bisschen Musik und meine Briefmarkensammlung.“
:N: „Mi van, másképp nem lesz merevedés?” – Sie: „Was ist, sonst gibt’s keine Erektion?“
:Version 4
:F: „Gyere, menjünk hozzám!”
:N: „Miért?”
:F: „Ihatunk egy kávét, hallgathatunk zenét, és meg akarom mutatni neked a bélyeggyűjteményemet.”
:N: „Miért? Különben nem áll fel?”
:------------------------
:Version 1
:Egy lélek megérkezik a mennybe, és hangosan nevet. – Eine Seele kommt in den Himmel und lacht herzhaft.
:„Miért nevetsz?” – „Warum lachst du?“
:„Hát mert én már itt vagyok, lent pedig még mindig engem operálnak.” – „Na, ich bin schon hier, und dort unten operieren sie mich noch.“
:Version 2
:Egy lélek a mennyországban nevetve tör ki. – Eine Seele bricht im Himmel in Gelächter aus.
:„Min nevetsz ennyire?” (Miért nevetsz?) – „Worüber lachst du so?“
:„Azon, hogy idefent már megérkeztem, odalent még mindig tart a műtét.” – „Darüber, dass ich hier oben schon angekommen bin und sie mich da unten noch munter operieren.“
:Version 3
:Egy lélek már a mennyben kacag, miközben mindenki más döbbenten nézi. – Eine Seele kichert bereits im Himmel, während alle anderen sie verdutzt anschauen.
:„Ez meg miért ilyen vidám?” – „Warum ist die denn so gut gelaunt?“
:„Egyszerű: én már célba értem, a földön meg még mindig küzdenek értem a műtőben.” – „Ganz einfach: Ich bin schon am Ziel, und unten im OP kämpfen sie noch um mich.“
:------------------------
:Version 1:
:Az anya ágyneműt cserél. – Die Mutter wechselt die Bettwäsche.
:Az ötéves fia megkérdezi, mit csinál. – Ihr fünfjähriger Sohn fragt sie, was sie da macht.
:Az anya azt válaszolja: „Nem látod? Ágyneműt cserélek.” – Die Mutter antwortet: „Siehst du das nicht? Ich wechsele die Bettwäsche.“
:A kisfiú gondolkodik egy kicsit. – Bei dem Kleinen arbeitet es im Kopf.
:Hirtelen felderül az arca, és mosolyog. – Plötzlich geht ihm ein Licht auf und er lächelt.
:Megkérdezi: „Bepisiltetek?” – Er fragt: „Habt ihr euch eingemacht?“
:Version 2:
:Az anya éppen leveszi (= lehúzza) az ágyneműt. – Die Mutter zieht gerade die Bettwäsche ab.
:A kisfia kíváncsian rákérdez, mit csinál. – Ihr Sohn fragt neugierig, was sie da macht.
:„Ágyneműt cserélek, nem világos?” – „Ich wechsele die Bettwäsche, ist das nicht klar?“
:A gyerek elgondolkodik. – Das Kind denkt kurz nach.
:Aztán elmosolyodik, mintha mindent értene. – Dann lächelt er, als hätte er alles verstanden.
:„Mi van, becsináltatok?” – „Was ist, habt ihr euch eingemacht?“
:Version 3:
:Az anya friss ágyneműt húz fel az ágyra. – Die Mutter bezieht das Bett neu.
:Az ötéves fiú figyeli, majd megkérdezi, mi történik. – Der fünfjährige Junge schaut zu und fragt, was da los ist.
:„Ágyneműcsere” – mondja az anya. – „Bettwäsche wechseln“, sagt die Mutter.
:A fiúban kattog valami. – Im Kopf des Jungen rattert es.
:Felragyog az arca. – Sein Gesicht hellt sich auf.
:„Akkor összepisiltétek az ágyat?” – „Dann habt ihr also ins Bett gemacht?“
:------------------------
:Version 1
:Ha erősnek érzed magad, jókedvű vagy, okosnak és nagyon szexinek tartod magad, és úgy táncolsz, mint egy istennő – Wenn du dich stark fühlst, gute Laune hast, dich für klug und ganz sexy hältst und tanzt wie eine Göttin :akkor menj haza: részeg vagy! – dann geh nach Hause: du bist besoffen!
:Version 2:
:Ha ma minden lehetséges, minden vicces, zseniálisnak és dögösnek érzed magad, és istennőként táncolsz – Wenn heute alles möglich ist, alles lustig ist, du dich genial und scharf fühlst und wie eine Göttin tanzt –
:ideje hazamenni, mert totál be vagy rúgva. – ist es Zeit, nach Hause zu gehen, denn du bist total betrunken.
:Version 3:
:Ha szupererőd van, remek a hangulatod, okosnak, szexinek hiszed magad, és a táncparkett az Olimposz – Wenn du Superkräfte hast, bestens gelaunt bist, dich für klug und sexy hältst und die Tanzfläche der Olymp ist –
:akkor stop: menj haza, mert atomrészeg vagy. – dann Stopp: geh nach Hause, denn du bist stockbesoffen.
:------------------------
:Version 1
:Tűz a kórházban – Feuer im Krankenhaus.
:A tűzoltóság bevetési parancsnoka a beavatkozás után odalép a főorvoshoz. – Der Einsatzleiter der Feuerwehr geht nach dem Einsatz zum Chefarzt.
:„Három áldozat volt, a pincében. Kettőt sikerült újraélesztenünk, a harmadikat már nem.” – „Es hat drei Opfer gegeben, im Keller. Zwei konnten wir wiederbeleben, den dritten aber nicht mehr.“
:A főorvos krétafehér lesz. – Der Chefarzt wird kreidebleich.
:A tűzoltó megkérdezi: „Mi baja van?” – Der Feuerwehrmann fragt: „Was ist mit Ihnen los?“
:A főorvos válaszol: „A pincében csak a hullaházunk van.” – Der Chefarzt antwortet: „Im Keller ist nur unser Leichenkeller.“
:Version 2
:Kórházi tűzeset – Brand im Krankenhaus.
:Az akció után a tűzoltóparancsnok beszámol a főorvosnak. – Nach dem Einsatz berichtet der Einsatzleiter dem Chefarzt.
:„Három sérült volt lent a pincében. Kettőt visszahoztunk, egyet nem.” – „Es gab drei Betroffene unten im Keller. Zwei haben wir zurückgeholt, einen nicht.“
:A főorvos elsápad. – Der Chefarzt erblasst.
:„Mi történt, doktor úr?” – „Was ist los, Herr Doktor?“
:„A pincében nálunk csak a hullaház van…” – „Bei uns ist im Keller nur die Leichenhalle…“
:Version 3
:Tűz üt ki egy kórházban – In einem Krankenhaus bricht Feuer aus.
:A bevetés után a tűzoltó odalép a főorvoshoz. – Nach dem Einsatz tritt der Feuerwehrmann zum Chefarzt.
:„Három áldozat a pincéből. Kettőt sikerült újraéleszteni, egyet nem.” – „Drei Opfer aus dem Keller. Zwei konnten wir reanimieren, eines nicht.“
:A főorvos arca elszürkül. – Das Gesicht des Chefarztes wird aschfahl.
:„Valami baj van?” – „Stimmt etwas nicht?“
:„Igen… ott lent csak a hullaház található.” – „Ja… dort unten befindet sich nur der Leichenkeller.“
:------------------------
:Version 1
:Az anya pénzt vesz fel az bankomatból. – Die Mutter zieht Geld aus dem Bankautomaten.
:A kislánya mellette áll, nagy szemekkel nézi, és csodálkozva kérdezi: – Ihre kleine Tochter steht daneben, bekommt ganz große Augen und wundert sich:
:„Anyu, apa ül ott bent?” – „Mutti, sitzt etwa Papa da drin?“
:Version 2
:Az anya pénzt vesz ki a bankautomatából. – Die Mutter hebt Geld am Automaten ab.
:A kislány tátott (= nyitott) szájjal figyeli, majd rácsodálkozik: – Das kleine Mädchen schaut mit offenem Mund zu und staunt:
:„Anya, apu van odabent?” – „Mama, ist Papa da drin?“
:Version 3
:Az anya az automatánál áll és pénzt vesz fel. – Die Mutter steht am Geldautomaten und hebt Geld ab.
:A gyerek ámulva nézi, ahogy kijön a pénz. – Das Kind schaut verblüfft zu, wie das Geld herauskommt.
:„Mondd, anya, apu dolgozik ott belül?” – „Sag mal, Mama, arbeitet Papa da drinnen?“
:------------------------
:Version 1
:Három hónapig tanultam a francia közlekedési szabályokat. – Drei Monate lang habe ich die Verkehrsregeln für Frankreich gelernt.
:Aztán elutaztam Párizsba. – Und dann bin ich nach Paris gefahren.
:Istenem, inkább imádkozni kellett volna megtanulnom. – Mein Gott, ich hätte lieber beten lernen sollen.
:Version 2
:Három hónapon át a francia KRESZ-t magoltam (Közúti Rendelkezések Egységes Szabályozása - StVO). – Drei Monate habe ich die französischen Verkehrsregeln gepaukt.
:Végül Párizsba mentem vezetni. – Endlich fuhr ich nach Paris und (dort) fuhr ich (Auto).
:Uramisten, jobb lett volna egy imakönyv. – Mein Gott, ein Gebetbuch wäre besser gewesen.
:Version 3
:Hónapokig készültem a francia közlekedésre. – Monatelang habe ich mich auf den französischen Verkehr vorbereitet.
:Azt hittem, jól felkészülten érkezem Párizsba. – Ich dachte, ich komme gut vorbereitet in Paris an.
:Tévedtem: imádkozni kellett volna tanulnom. – Falsch gedacht: Ich hätte beten lernen sollen.
:------------------------
:Version 1
:Az emberi test a huszonötödik életévéig növekszik. – Der menschliche Körper wächst bis zu seinem 25. Lebensjahr.
:Úgy tűnik azonban, hogy erről a has és a fenék nem kaptak értesítést. – Es scheint jedoch, dass Bauch und Po davon nichts mitbekommen haben.
:Version 2
:A testünk elvileg huszonöt éves korig nő. – Unser Körper wächst im Prinzip bis zum 25. Lebensjahr.
:A has és a popsi ezt láthatóan nem vette tudomásul. – Bauch und Hintern haben das offenbar nicht zur Kenntnis genommen.
:Version 3
:Hivatalosan a növekedés huszonöt éves korban megáll. – Offiziell endet das Wachstum mit 25.
:Csak a has és a hátsó tovább „fejlődik”. – Nur Bauch und Hinterteil „entwickeln“ sich weiter.
:------------------------
:Version 1
:Három gyerek az óvodában. – Drei Kinder im Kindergarten.
:„Engem a szüleim a boltban vettek.” – „Meine Eltern haben mich im Geschäft gekauft.“
:„Engem a szüleim az internetről töltöttek le.” – „Meine Eltern haben mich aus dem Internet heruntergeladen.“
:„Az én szüleim szegények. Engem maguk csináltak.” – „Meine Eltern sind arm. Sie haben mich selber gemacht.“
:Version 2
:Három óvodás beszélget. – Drei Kindergartenkinder unterhalten sich.
:„A szüleim a boltban szereztek be.” – „Meine Eltern haben mich im Laden besorgt.“
:„Engem online töltöttek le.” – „Mich haben sie online heruntergeladen.“
:„Nálunk nincs pénz. Engem otthon csináltak.” – „Bei uns gibt es kein Geld. Mich haben sie zu Hause gemacht.“
:Version 3
:Az óvodában három gyerek dicsekszik. – Im Kindergarten prahlen drei Kinder.
:„Én boltból származom.” – „Ich komme aus dem Geschäft.“
:„Én a netről vagyok.” – „Ich bin aus dem Internet.“
:„Az én szüleimnek nem tellett rá, úgyhogy saját gyártás.” – „Meine Eltern konnten es sich nicht leisten, also Eigenproduktion.“
:------------------------
:Azért dolgozom, hogy éljek, de nem azért élek, hogy dolgozzak. – Ich arbeite, um zu leben, aber ich lebe nicht, um zu arbeiten.
::Imperativ erforderlich (für: éljek; dolgozzak):
::Célhatározói mellékmondat (vagy céhatározós alárendelő mellékmondat), amelyben a mellékmondat állítmánya felszólító módban (imperativus) áll. - Zielbestimmender Nebensatz (oder zielbestimmender untergeordneter Nebensatz), in dem das Prädikat des Nebensatzes im Imperativ steht.
:(Dolgozom az életért, nem a munkáért élek. – Ich arbeite für dasLeben, ich lebe nicht für die Arbeit.)
:(A munka az élet eszköze, nem az élet célja. – Arbeit ist ein Mittel zum Leben, nicht das Ziel des Lebens.)
:------------------------
:Minden jön és megy, ami megmarad, azok az emlékek. – Alles kommt und geht, das, was bleibt, sind die Erinnerungen.
:(Minden elmúlik, csak az emlékeink maradnak velünk. – Alles vergeht, nur unsere Erinnerungen bleiben bei uns.)
:(Az idő elsodor mindent, de az emlékek megmaradnak. – Die Zeit trägt alles fort, doch die Erinnerungen bleiben.)
:------------------------
:Ne álmokkal halj [hajj] meg, hanem emlékekkel! – Stirb nicht mit Träumen, sondern mit Erinnerungen!
:(Ne úgy menj [menny] el, hogy csak álmaid voltak, hanem hogy emlékeid vannak. – Geh nicht so, dass du nur Träume hattest, sondern dass du Erinnerungen hast.)
:(Az élet végén ne beteljesületlen álmok maradjanak, hanem megélt pillanatok. – Am Ende des Lebens sollen keine unerfüllten Träume bleiben, sondern gelebte Momente.)
:------------------------
:Version 1
:Ha valaki fél beleszeretni, ez nem feltétlenül a jövőtől való félelem. – Wenn jemand Angst hat, sich zu verlieben, muss es nicht die Angst vor der Zukunft sein.
:Az is lehet, hogy a múlttól fél. – Er kann auch Angst vor der Vergangenheit haben.
:Version 2
:Ha valaki nem mer beleszeretni, nem biztos, hogy a jövő rémiszti (= ijeszti) meg. – Wenn jemand sich nicht zu verlieben traut, ist es vielleicht nicht die Zukunft, die ihn erschreckt.
:Lehet, hogy a múlt emlékei ijesztik meg. – Vielleicht erschrecken ihn die Erinnerungen an die Vergangenheit.
:(megrémít - megrémiszt - erschrecken)
:Version 3
:A szerelemtől való félelem nem mindig előre tekint. – Die Angst vor dem Verlieben schaut nicht immer nach vorn.
:Gyakran inkább a múlt árnyékaitól tartunk. – Oft fürchten wir eher die Schatten der Vergangenheit.
:(tart - vkitől/vmitől - fürchten)
:------------------------
:Version 1
:„Megbocsátani és elfelejteni?” – „Vergeben und vergessen?“
:„Nem! Nem vagyok se Jézus, se Alzheimer-kóros.” – „Nein! Ich bin weder Jesus noch habe ich Alzheimer.“
:Version 2
:„Megbocsátasz és elfelejted?” – „Du vergibst und vergisst?“
:„Ugyan már! Nem vagyok szent, és nem vagyok demens sem.” – „Ach was! Ich bin kein Heiliger und auch nicht dement.“
:Version 3
:„Bocsáss meg, felejtsd [felejcsd] el!” – „Vergib es, vergiss es!“
:„Kizárt: nem Jézus vagyok, és az emlékezetem is rendben van.” – „Ausgeschlossen: Ich bin nicht Jesus, und mein Gedächtnis funktioniert.“
:------------------------
:Version 1
:„Doktor úr, influenzám van?” – „Herr Doktor, habe ich Grippe?“
:„Igen.” – „Ja.“
:„Sertésinfluenza?” – „Schweinegrippe?“
:„Igen.” – „Ja.“
:„Biztos benne?” – „Sind Sie sicher?“
:„Teljesen! Csak egy disznó hívja ki reggel négykor az orvosi ügyeletet harminchat egész hét tized fokos lázzal.” – „Absolut! Nur ein Schwein ruft um vier Uhr früh mit einer Temperatur von 36,7 °C den Notarzt.“
:Version 2
:„Doktor úr, elkaptam az influenzát?” – „Herr Doktor, habe ich mir die Grippe eingefangen?“
:„Igen.” – „Ja.“
:„A sertés?” – „Die Schweinegrippe?“
:„Az.” – „Die.“
:„Biztos ez?” – „Sind Sie sicher?“
:„Száz százalék: csak egy disznó telefonál hajnali négykor harminchat egész hét tized fokkal.” – „Hundertprozentig: Nur ein Schwein ruft um vier Uhr morgens mit 36,7 Grad an.“
:Version 3
:„Doktor úr, beteg vagyok?” – „Herr Doktor, bin ich krank?“
:„Igen.” – „Ja.“
:„Sertésinfluenza?” – „Schweinegrippe?“
:„Kétségtelen.” – „Zweifellos.“
:„Ennyire (= Egészen) biztos?” – „Ganz sicher?“
:„Abszolút: normális ember nem riasztja a mentőt hajnalban harminchat egész hét tized fokkal.” – „Absolut: Ein normaler Mensch alarmiert mit 36,7 Grad morgens um vier keinen Notarzt.“
:------------------------
:Szexuális felvilágosítás óra - Sexualkundeunterricht
:Három fiú rossz jegyet kapott a szexuális felvilágosítás órán. - Drei Jungen haben schlechte Zensuren im Sexualkundeunterricht bekommen.
:Bosszút akarnak állni a szexuális felvilágosítást tartó tanárnőn, és terveket szőnek: - Sie wollen sich an der Sexualkundelehrerin rächen und machen Pläne:
:„Én őt fogom meg.” - „Ich halte sie fest.“
:„Én felhúzom a szoknyáját.” - „Ich hebe ihr den Rock hoch.“
:„Én meg csípem meg a golyóit.” - „Und ich kneife ihr in die Eier.“
:Version 2
:Elhatározzák, hogy megbosszulják a szexuális felvilágosítást tartó tanárnőn, és terveket szőnek: - Sie beschließen, sich an der Sexualkundelehrerin zu rächen, und schmieden Pläne:
:„Én elterelem a figyelmét.” – „Ich lenke sie ab.“
:Version 3
:Három srác megbukott a szexuális felvilágosítás órán. – Drei Jungs sind im Sexualkundeunterricht durchgefallen.
:Bosszút forralnak, és ötletelnek: – Sie schmieden Rachepläne und überlegen sich Ideen.
:Version 4
:Három diák pocsék (= rossz) jegyet kap a szexuális felvilágosítás órán. – Drei Schüler bekommen miese Noten im Sexualkundeunterricht .
:Összedugják a fejüket: – Sie stecken die Köpfe zusammen:
:------------------------
:Version 1
:A biológiatanárnő megkérdezi: „Mikor szüretelik az almát?” – Die Biologielehrerin fragt: „Wann erntet man die Äpfel?“
:Pali válaszol: „Augusztusban.” – Paulchen antwortet: „Im August.“
:A kis Liza azt mondja: „Szeptemberben.” – Klein Lieschen antwortet: „Im September.“
:A kis Feri lelkesen jelentkezik: „Amikor a kutya meg van kötve.” – Klein Fritzchen meldet sich eifrig und antwortet: „Wenn der Hund angebunden ist.“
:Version 2
:Az órán a tanárnő rákérdez: „Mikor szokás almát szedni?” – Im Unterricht fragt die Lehrerin: „Wann pflückt man Äpfel?“
:Palika: „Augusztusban.” – Paulchen: „Im August.“
:Lizácska : „Szeptemberben.” – Lieschen: „Im September.“
:Ferike buzgón közbevág: „Amikor a kutyát megkötik (= kikötik).” – Fritzchen platzt eifrig dazwischen: „Wenn der Hund angebunden wird.“
:Version 3
:A biológiaórán elhangzik a kérdés: „Mikor van az almaszüret?” – In der Biostunde kommt die Frage: „Wann ist Apfelernte?“
:Pali szerint: „Augusztus.” – Laut Paulchen: „August.“
:Liza szerint: „Szeptember.” – Laut Lieschen: „September.“
:Feri vigyorogva: „Akkor, amikor a kutya láncon van.” – Fritzchen grinsend: „Dann, wenn der Hund an der Kette ist.“
:(A biológiaórán szóba kerül ... - Im Bio-Unterricht kommt die Frage ...)
:------------------------
:Version 1
:„Okosnak tartod magad?” – „Hältst du dich für klug?“
:„Igen, természetesen.” – „Ja, natürlich.“
:„Hm? De a bizonyítékok gyengék.” – „Hm? Aber die Beweise sind schwach.“
:Version 2
:„Okosnak gondolod magad?” – „Hältst du dich für klug?“
:„Igen, persze.” – „Ja, klar.“
:„Oh… de kevés a bizonyíték.” – „Hm … aber die Beweise sind dürftig.“
:Version 3
:„Szerinted okos vagy?” – „Hältst du dich für klug?“
:„Igen.” – „Ja.“
:„Hát. A bizonyítékok nem meggyőzőek.” – „Hm. Die Beweise sind nicht überzeugend.“
:------------------------
:Version 1
:Nő: „Tükröm, tükröm, mondd meg nekem, ki a legszebb ezen a vidéken?” – Sie: „Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land.“
:A tükör válaszolt: „Ember, te teljesen részeg vagy, én az ajtó vagyok.” – Und der Spiegel antwortete: „Man, du bist ja total betrunken, ich bin die Tür.“
:Version 2
:Nő: „Tükröm, tükröm a falon, ki a legszebb az országban?” – Sie: „Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land.“
:A válasz: „Hé, be vagy rúgva, én nem tükör vagyok, hanem ajtó.” – Die Antwort: „Hey, du bist besoffen, ich bin kein Spiegel, ich bin die Tür.“
:Version 3
:Nő: „Tükröm, tükröm, ki a legszebb?” – Sie: „Spieglein, Spieglein, wer ist die Schönste?“
:A tükör: „Ne viccelj, részeg vagy, én egy ajtó vagyok.” – Der Spiegel: „Mach keine Witze, du bist betrunken, ich bin eine Tür.“
:------------------------
:Version 1
:A szülők egy dobot ajándékoztak a kisfiuknak. – Die Eltern schenkten ihrem kleinen Sohn eine Trommel.
:Hamar megbánták. – Sie bereuten es bald.
:És csak az okos szomszéd talált egy hét után mentő megoldást. – Und nur der kluge Nachbar kam nach einer Woche auf die rettende Lösung.
:Megkérdezte tőle: „Tudod egyáltalán, mi van a dobban?” – Er fragte ihn: „Weißt du eigentlich, was in der Trommel ist?“
:Version 2
:A szülők dobot vettek a kisfiuknak ajándékba. – Die Eltern kauften ihrem kleinen Sohn eine Trommel als Geschenk.
:Rövid időn belül megbánták. – Schon bald bereuten sie es.
:Egyedül a szomszéd volt elég okos ahhoz, hogy egy hét után megoldást találjon [talájjon]. – Nur der Nachbar war klug genug, nach einer Woche eine Lösung zu finden.
:Ezt kérdezte: „Tudod, mi van valójában a dobban?” – Er fragte: „Weißt du, was eigentlich in der Trommel ist?“
:Version 3
:A szülők egy dobot adtak a fiuknak. – Die Eltern gaben ihrem Sohn eine Trommel.
:Hamar rájöttek, hogy hiba volt. – Sie kamen schnell drauf, dass es ein Fehler war.
:A szomszéd egy hét múlva állt elő a megoldással. – Der Nachbar kam eine Woche später mit der Lösung.
:Csak ennyit kérdezett: „Tudod, mi van a dobban?” – Er fragte nur: „Weißt du, was in der Trommel ist?“
:------------------------
:Version 1
:Egy fiatal férfi a drogériában: „Szeretném kicserélni ezeket az óvszereket, semmit sem érnek, állandóan lecsúsznak!” – Ein junger Mann in der Drogerie: „Ich möchte diese Kondome umtauschen, die taugen nichts, sie rutschen ständig!“
:Erre egy idősebb úr hátulról odaszól: „Igen, az ön óvszerei tényleg semmit sem érnek: még meg is csavarodnak!” – Und ein älterer Herr im Hintergrund ruft: „Ja, ihre Kondome taugen wirklich nichts: umknicken tun sie auch!“
:Version 2
:Egy fiatal férfi a drogériában: „Szeretném kicserélni ezeket az óvszereket, semmit sem érnek, túl szorosak!” - Ein junger Mann in der Drogerie: „Ich möchte diese Kondome umtauschen, die taugen nichts, sie sind viel zu eng!“
:Egy öregebb férfi a háttérből hozzáteszi: „Nálam is rosszak voltak: még meg is hajlanak.” – Ein älterer Mann aus dem Hintergrund fügt hinzu: „Bei mir waren sie auch schlecht: sie knicken sogar um.“
:Version 3
:Fiatal férfi a drogériában: „Kicserélném ezeket az óvszereket, nem jók, rossz a méretük.” - Ein junger Mann in der Drogerie: „Ich möchte diese Kondome umtauschen, sie sind nicht gut, die Größe passt nicht.”
:Háttérből egy idősebb hang: „Bizony, sőt meg is görbülnek!” – Aus dem Hintergrund eine ältere Stimme: „Ja, sie knicken sogar um!“
:------------------------
:Version 1
:A nagymama lefekteti az unokáját, és altatódalokat énekel neki. – Die Oma bringt ihren Enkel ins Bett und singt ihm Schlaflieder.
:Tíz perc után a fiú megszólal: „Nagyi, most már alhatok, vagy még szeretnél tovább énekelni?” – Nach zehn Minuten sagt er: „Oma, kann ich jetzt bitte schlafen oder möchtest du noch weiter singen?“
:Version 2
:A nagymama altatja az unokát, dalokat énekelve. – Die Großmutter bringt den Enkel mit Liedern ins Bett.
:Tíz perc múlva így szól: „Nagymama, most már hagyj aludni, vagy folytatod az éneklést?” – Nach zehn Minuten sagt er: „Oma, lass mich jetzt schlafen oder singst du weiter?“
:Version 3
:A nagyi altatódalt énekel az unokának. – Die Oma singt dem Enkel ein Schlaflied.
:Egy idő után megkérdezi: „Alhatok már, vagy még énekelsz?” – Nach einer Weile fragt er: „Kann ich schon schlafen oder singst du noch?“
:------------------------
:Version 1
:Elváltál a feleségedtől? Miért? – Du hast dich von deiner Frau scheiden lassen? Warum?
:Túl rendes volt. – Sie war mir zu ordentlich.
:Hogy érted? – Wie das?
:Például, ha éjszaka felkeltem egy pohár vízért, mire visszafeküdtem volna, az ágy már be volt vetve. – Wenn ich zum Beispiel nachts kurz aufgestanden bin, um etwas Wasser zu trinken, dann war das Bett schon wieder gemacht, wenn ich mich hinlegen wollte.
:Version 2
:Elváltál a feleségedtől? Mi volt az oka? – Du hast dich von deiner Frau scheiden lassen? Was war der Grund?
:Túlzottan rendmániás volt. – Sie war mir zu ordentlich.
:Hogyan érted ezt? – Wie meinst du das?
:Ha éjjel kimentem inni, mire visszatértem, az ágy már rendben volt. – Wenn ich nachts etwas trinken ging, war das Bett schon wieder gemacht, als ich zurückkam.
:Version 3
:Miért váltál el? – Warum hast du dich scheiden lassen?
:Mert túl rendes volt. – Weil sie mir zu ordentlich war.
:Konkrétan? – Konkret?
:Miután éjszaka kimentem a mosdóba, az ágy már meg volt vetve. - Nachdem ich nachts auf die Toilette gegangen bin, war das Bett schon wieder gemacht.
:------------------------
:Version 1
:A férj megkérdezi a feleségét: „Hova jársz esténként?” – Der Mann fragt seine Frau: „Wo gehst du denn abends immer hin?“
:„Kóruspróbára.” – „Zur Chorprobe.“
:„És mit csináltok ott?” – „Und was macht ihr da?“
:„Bort iszunk és beszélgetünk.” – „Wir trinken Wein und quatschen.“
:„És mikor énekeltek?” – „Und wann singt ihr?“
:„Hazafelé.” – „Auf dem Heimweg.“
:Version 2
:A férj kérdezi: „Este hova mész mindig?” – Der Mann fragt: „Wo gehst du abends immer hin?“
:„Kórusra.” – „Zum Chor.“
:„Mit csináltok?” – „Was macht ihr da?“
:„Borozunk és dumálunk.” – „Wir trinken Wein und quatschen.“
:„És az éneklés?” – „Und das Singen?“
:„Útközben hazafelé.” – „Unterwegs nach Hause.“
:Version 3
:„Hova mész esténként?” – „Wo gehst du abends hin?“
:„Kóruspróbára.” – „Zur Chorprobe.“
:„Mit csináltok?” – „Was macht ihr?“
:„Iszunk és beszélgetünk.” – „Wir trinken und reden.“
:„Mikor énekeltek?” – „Wann singt ihr?“
:„Hazafelé.” – „Auf dem Heimweg.“
:------------------------
:Version 1
:A férj késő éjjel részegen jön haza. – Der Mann kommt spät nachts besoffen nach Hause.
:Kinyitja az ajtót. – Er öffnet die Tür.
:Ott áll a felesége, dühösen, egy serpenyővel a kezében. – Dahinter steht seine Frau – wütend und mit einer Bratpfanne in der Hand.
:Ő így szól: „Nyugodtan lefeküdhettél volna, drágám, nem vagyok éhes.” – Er: „Du hättest dich ruhig schon hinlegen können, Schatz, ich habe keinen Hunger.“
:Version 2
:Egy férfi éjjel részegen ér haza. – Ein Mann kommt nachts betrunken nach Hause.
:Az ajtó mögött a felesége várja, serpenyővel. – Hinter der Tür wartet seine Frau mit einer Bratpfanne.
:Láthatóan mérges. – Sie ist sichtlich wütend.
:A férj megszólal: „Nem kellett volna megvárnod, kedvesem, nem kérek vacsorát.” – Der Mann sagt: „Du hättest nicht warten müssen, Liebling, ich will nichts essen.“
:Version 3
:A részeg férj hazatér késő éjjel. – Der betrunkene Mann kommt spät nach Hause.
:Ajtó, feleség, serpenyő. – Tür, Ehefrau, Bratpfanne.
:A férj megjegyzi: „Aludhattál volna már, drágám, nem vagyok éhes.” – Der Mann bemerkt: „Du hättest schon schlafen können, Schatz, ich habe keinen Hunger.“
:------------------------
:Version 1
:Az ember csak egyszer él. – Man lebt nur einmal.
:Fiú: Apa, veszel nekem egy új mobilt? – Sohn: Papa, kaufst du mir ein neues Handy?
:Apa: Hogy hívják a varázsszót? – Vater: Wie heißt das Zauberwort?
:Fiú: Mária. Így hívják a szeretődet, ugye? – Sohn: Maria. So heißt doch deine Geliebte, oder?
:Apa: Rendben, a telefon megvan. Akarsz hozzá egy tabletet is? – Vater: Ok, das mit dem Handy geht klar. Möchtest du auch noch einen Tablet-PC dazu?
:Version 2
:Csak egyszer élünk. – Man lebt nur einmal.
:Fiú új telefont kér az apjától. – Der Sohn bittet seinen Vater um ein neues Handy.
:Apa megkérdezi: mi a varázsszó. – Der Vater fragt nach dem Zauberwort.
:Fiú azt mondja: Mária, ugye így hívják a szeretődet?” – Der Sohn sagt: Maria, so heißt doch deine Geliebte, oder?“
:Apa beleegyezik, sőt tabletet is felajánl [felajáll]. – Der Vater stimmt zu und bietet sogar noch ein Tablet an.
:Version 3
:Csak egyszer élsz. – Du lebst nur einmal.
:Apa és fia egy új mobiltelefonról beszélgetnek. – Vater und Sohn sprechen über ein neues Handy.
:Az apa megkérdezi: „Miért vegyek neked új telefont?” – Der Vater fragt: „Warum soll ich dir ein neues Handy kaufen?“
:A fiú így válaszol: „Mert kimondom a varázsszót.” – Der Sohn antwortet: „Weil ich das Zauberwort sage.“
:Az apa kíváncsian kérdez: „És mi az a varázsszó?” – Der Vater fragt neugierig: „Und was ist dieses Zauberwort?“
:A válasz: „Mária – így hívják az új szeretődet, akiről anya még semmit sem tud.” – Die Antwort lautet: „Maria – so heißt doch deine neue Geliebte, von der Mama noch nichts weiß.“
:Az apa felsóhajt, és megadja magát. – Der Vater seufzt und gibt nach.
:Végül nemcsak telefon, hanem tablet is lesz. – Am Ende gibt es nicht nur ein Handy, sondern auch ein Tablet.
:------------------------
:Tegnap azt mondták nekem, hogy a fantáziavilágomban élek. – Gestern hat man mir gesagt, dass ich in meiner Phantasiewelt lebe.
:Majdnem leestem a sárkányról, amin ültem. – Ich wäre fast von dem Drachen gefallen, auf dem ich saß.
:------------------------
:Version 1
:Egy tehén ül a fán és eperlekvárt köt. – Eine Kuh sitzt auf dem Baum und strickt Erdbeermarmelade.
:Arra jön egy rendőr és azt mondja: „Hé, itt tilos a horgászat!” – Ein Polizist kommt vorbei und sagt: „Hey, hier ist Angeln verboten!“
:A tehén így válaszol: „Mi? Már fél öt?” – Die Kuh antwortet: „Was? Schon halb fünf?“
:Version 2
:Egy tehén a fán ül, és eperdzsemet kötöget. – Eine Kuh sitzt auf einem Baum und strickt Erdbeermarmelade.
:Egy rendőr meglátja és rászól: „Hé, itt nem szabad horgászni!” – Ein Polizist sieht das und sagt: „Hey, hier darf man nicht angeln!“
:A tehén meglepődve kérdez: „Hogy mi? Már fél öt van?” – Die Kuh fragt überrascht: „Wie bitte? Ist es schon halb fünf?“
:Version 3
:Egy tehén felmászott egy fára, és eperlekvárt köt. – Eine Kuh ist auf einen Baum geklettert und strickt Erdbeermarmelade.
:Ekkor egy rendőr odamegy és mondja: „Hé, horgászni itt tilos!” – Da kommt ein Polizist vorbei und sagt: „Hey, Angeln ist hier verboten!“
:A tehén csak ennyit mond: „Mi van? Már fél öt?” – Die Kuh sagt nur: „Was denn? Schon halb fünf?“
:------------------------
:Version 1
:Két felhőkarcoló ül a pincében és bicikliket köt, az egyik megszólal: „Félek.” – Zwei Hochhäuser sitzen im Keller und stricken Fahrräder, sagt das eine: „Ich habe Angst.“
:A másik így válaszol: „Semmi baj, van mellé joghurtot.” – Sagt das andere: „Macht nix, ich habe einen Joghurt dabei.“
:És most a kérdés a történethez: – Und jetzt die Frage zu der Geschichte:
:Hány palacsinta fér be egy kutyaházba? – Wie viele Pfannkuchen passen in eine Hundehütte?
:Zöld. – Grün.
:És miért? – Und warum?
:Mert a telefonfülkének nincsenek szálkái. – Weil die Telefonzelle keine Gräten hat!
:Version 2
:Két felhőkarcoló a pincében üldögél és kerékpárokat kötöget, az egyik mondja: „Félek.” – Zwei Hochhäuser sitzen im Keller und stricken Fahrräder, sagt das eine: „Ich habe Angst.“
:A másik megnyugtatja: „Nem probléma, van nálam joghurt.” – Der andere beruhigt ihn: „Kein Problem, ich habe Joghurt dabei.“
:Most pedig jön a kérdés: – Und jetzt kommt die Frage:
:Hány palacsinta fér el egy kutyaházban? – Wie viele Pfannkuchen passen in eine Hundehütte?
:Zöld. – Grün.
:Miért is? – Und warum?
:Mert a telefonfülkének nincsenek szálkái. – Weil die Telefonzelle keine Gräten hat.
:------------------------
:Version 1
:A nő felhívja a férjét a munkahelyén: „Drágám, ma reggel véletlenül nyugtatót tettem az asztalra neked a hasmenés elleni tabletta helyett. Hogy vagy?” – Sie ruft ihn auf der Arbeit an: „Liebling, ich habe dir heute Morgen aus Versehen Beruhigungstabletten auf den Tisch gelegt, statt der Tabletten gegen Durchfall. Wie geht es dir?“
:A férfi válaszol: „Háromszor összeszartam magam, de teljesen nyugodt vagyok.” – Er: „Ich habe mir dreimal eingeschissen, aber ich bin ganz ruhig.“
:Version 2
:A feleség telefonál a munkahelyre: „Kicsim, tévedésből nyugtatót kaptál reggel, nem a hasmenés elleni gyógyszert. Minden rendben?” – Sie ruft ihn auf der Arbeit an: „Schatz, du hast heute Morgen aus Versehen Beruhigungstabletten bekommen und nicht die gegen Durchfall. Ist alles in Ordnung?“
:A válasz: „Már háromszor bepiszkítottam a nadrágomba, de nyugi van.” – Er: „Ich habe mir schon dreimal in die Hose gemacht, aber ich bin total entspannt.“
:Version 3
:Munka közben csörög a telefon: „Drágám, baj van… reggel nyugtatót hagytam ott neked a hasmenés elleni tabletta helyett. Hogy érzed magad?” – Während der Arbeit klingelt das Telefon: „Liebling, es gibt ein Problem… ich habe dir heute Morgen Beruhigungstabletten hingelegt statt der gegen Durchfall. Wie fühlst du dich?“
:Ő nyugodtan felel: „Háromszor bekakiltam, viszont teljesen nyugodt vagyok.” – Er antwortet ruhig: „Ich habe mir dreimal in die Hose gekackt, aber bin ich völlig ruhig.“
:------------------------
:Version 1
:A lánya este el akar menni a diszkóba. - Die Tochter will abends zur Disko gehen.
:Apja: Hiszen ilyen rövid szoknyát viselsz, és nincs is rajtad bugyi! - Vater: Du hast ja so einen kurzen Rock an und gar keinen Slip drunter.
:Lánya: De apa! Ha te koncertre mész, akkor sem tömködöd be a füled vattával! - Tochter: Aber Papa. Wenn du ins Konzert gehst, dann steckst du dir doch auch keine Watte ins Ohr.
:Version 2
:A lánya este el akar menni a diszkóba. - Die Tochter will abends zur Disko gehen.
:Apja: De hisz ez a szoknya alig takarja el a fenekedet, és nem is látok rajtad fehérneműt! - Vater: Aber dieser Rock bedeckt kaum deinen Hintern, und ich sehe auch keine Unterwäsche (an dir)!
:Lánya: Apu, kérem! Ha te operába mész, akkor se teszel be füldugód a füledbe! - Tochter: Papa, bitte! Wenn du in die Oper gehst, stopfst du dir doch auch keine Ohrstöpsel in die Ohren!
:------------------------
:Version 1
:A nő csak kora reggel ér haza. – Die Frau kommt erst am frühen Morgen nach Hause.
:A férje ráripakodik: „Hol voltál? Egész éjjel vártam, és egy szemhunyást sem aludtam!” – Ihr Mann schreit sie an: „Wo warst du? Ich habe die ganze Nacht gewartet und kein Auge zugemacht!“
:Ő így válaszol: „Mit gondolsz? Talán én aludtam?” – Sie: „Was denkst du denn? Dass ich etwa geschlafen habe?“
:Version 2
:A feleség hajnalban érkezik haza. – Die Frau kommt erst in den frühen Morgenstunden nach Hause.
:A férj dühösen kérdezi: „Hol voltál egész éjjel? Vártam rád, és nem tudtam aludni!” – Der Ehemann fragt wütend: „Wo warst du die ganze Nacht? Ich habe auf dich gewartet und konnte nicht schlafen!“
:Nyugodtan válaszolt: „És szerinted én aludtam?” – Sie antwortete ruhig: „Und (du glaubst) deiner Meinung nach, habe ich geschlafen?“
:Version 3
:Csak reggel jön meg az asszony. – Die Frau kommt erst am Morgen nach Hause.
:A férj kifakad: „Hol csavarogtál? Egész éjjel fenn voltam miattad!” – Der Ehemann schreit: „Wo hast du dich herumgetrieben? Wegen dir war ich die ganze Nacht auf!“
:Ő visszaszól: „Azt hiszed, én közben aludtam?” – Sie erwiderte: „Meinst du, ich hätte in der Zeit geschlafen?“
:------------------------
:Version 1
:A férj csak kora reggel ér haza. – Der Ehemann kommt erst am frühen Morgen nach Hause.
:A felesége jelenetet rendez, mert ilyen későn jött meg. – Seine Frau macht ihm eine Szene, weil er erst so spät kommt.
:Az órát mutogatja, és idegesen hadonászik vele. – Sie zeigt ihm auf dem Wecker, wie spät es ist, und fuchtelt mit dem Wecker herum.
:Ő így szól: „Nyugodj meg végre! Különben legközelebb már a naptárral hadonászhatsz.” – Er: „Beruhig dich mal wieder! Sonst kannst du das nächste Mal mit dem Kalender rumfuchteln.“
:Version 2
:A férj hajnalban érkezik haza. – Der Ehemann kommt erst in den frühen Morgenstunden nach Hause.
:A feleség dühösen számonkéri, amiért ilyen későn jött. – Seine Frau macht ihm Vorwürfe, weil er so spät kommt.
:Az orra alá tartja az ébresztőórát (= a vekkert), és hevesen hadonászik vele. – Sie hält ihm den Wecker unter die Nase und fuchtelt damit herum.
:A férj nyugodtan válaszol: „Csillapodj le, különben legközelebb már a naptárt lobogtathatod.” – Der Ehemann antwortete ruhigt: „Beruhige dich, sonst kannst du das nächste Mal schon den Kalender schwenken.“
:Version 3
:Csak kora reggel jut haza a férj. – Der Ehemann kommt erst am frühen Morgen nach Hause.
:A felesége kiabál vele a késői érkezés miatt. – Seine Frau schimpft mit ihm wegen seiner späten Heimkehr.
:Az órát mutatja, és idegesen lengeti. – Sie zeigt auf die Uhr und wedelt nervös damit herum.
:A férj így felel: „Nyugi! Ha így folytatod, legközelebb már a naptárt kell elővenned.” – Der Ehemann antwortet: „Beruhige dich! Wenn du so weitermachst, musst du das nächste Mal schon den Kalender herausholen.“
:------------------------
:Version 1
:Egy nő bemegy egy szőnyegboltba, és azt mondja az eladónak: „Padlószőnyeget keresek a gyerekszobába, de valami különösen strapabírót.” – Eine Frau geht in ein Teppichgeschäft und sagt zum Verkäufer: „Ich suche Auslegeware für das Kinderzimmer. Aber es muss etwas besonders Strapazierfähiges sein.“
:Az eladó megkérdezi: „Hány gyereke van?” – Verkäufer: „Wie viel Kinder haben Sie denn?“
:„Hét.” – „Sieben.“
:Az eladó így válaszol: „Akkor inkább aszfaltoztasson a gyerekszobában.” – Verkäufer: „Dann asphaltieren Sie lieber im Kinderzimmer.“
:Version 2
:Egy vásárló belép a szőnyegboltba. – Eine Frau geht in ein Teppichgeschäft.
:„A gyerekszobába keresek padlószőnyeget, de tartósnak kell a lennie.” – „Ich suche Auslegeware für das Kinderzimmer, aber sie muss extrem haltbar sein.“
:Az eladó érdeklődik: „Hány gyerek használja majd?” – Verkäufer: „Wie viel Kinder werden das benutzen?“
:„Hét gyerek.” – „Sieben.“
:„Akkor a szőnyeg helyett jobb lenne az aszfalt.” – „Dann wäre anstelle des Teppichs Asphalt besser.“
:Version 3
:Egy nő szőnyeget akar venni a gyerekszobába. – Eine Frau möchte einen Teppich für das Kinderzimmer kaufen.
:Hangsúlyozza: „Nagyon strapabírónak kell lennie.” – Sie betont: „Er muss besonders strapazierfähig sein.“
:Az eladó rákérdez: „Hány gyereke van?” – Der Verkäufer fragt nach: „Wie viele Kinder haben Sie?“
:„Hét.” – „Sieben.“
:Az eladó mosolyogva felel: „Ebben az esetben inkább aszfaltot ajánlok.” – Der Verkäufer antwortet lächelnd: „In diesem Fall empfehle ich eher Asphalt.“
:------------------------
:Version 1
:Egy férfi a patikában kérdezi: „Van Viagrájuk nőknek is?” – Ein Mann in der Apotheke: „Haben Sie auch Viagra für Frauen?“
:A gyógyszerész válaszol: „Az utca túloldalán, az ékszerésznél.” – Apotheker: „Über die Straße, beim Juwelier.“
:Version 2
:Egy férfi bemegy a gyógyszertárba. – Ein Mann geht in eine Apotheke.
:„Létezik Viagra nők számára?” – „Gibt es Viagra auch für Frauen?“
:„Igen, ott szemben, az ékszerboltban.” – „Ja, gegenüber, beim Juwelier.“
:Version 3
:A patikában egy férfi érdeklődik: „Kapható itt női Viagra?” – Ein Mann fragt in der Apotheke: „Kann man hier Viagra für Frauen bekommen?“
:A válasz rövid: „Az ékszerésznél.” – Die Antwort ist kurz: „Beim Juwelier.“
:------------------------
:Version 1
:„Papa, mi az az igazi férfi?” – „Papa, was ist ein richtiger Mann?“
:„Egy férfi az, aki szereti, megvédi, és gondoskodik a családjáról.” – „Ein Mann ist ein Mensch, der liebt, beschützt und sich um seine Familie kümmert.“
:„Aha, akkor én is igazi férfi akarok lenni, mint anya.” – „Aha, dann möchte ich auch ein richtiger Mann werden, wie Mama.“
:Version 2
:„Apa, mitől igazi egy férfi?” – „Papa, was macht einen richtigen Mann aus?“
:„Attól, hogy szeretettel és felelősséggel él a családjáért.” – „Dadurch, dass er liebt und Verantwortung für seine Familie übernimmt.“ („Indem er liebevoll und verantwortungsbewusst für seine Familie sorgt.“)
:„Értem. Akkor anya is igazi férfi.” – „Verstehe. Dann ist Mama auch ein richtiger Mann.“
:Version 3
:„Papa, ki számít igazi férfinak?” – „Papa, wer gilt als richtiger Mann?“
:„Az, aki szereti, védelmezi és törődik a szeretteivel.” – „Jemand, der liebt, beschützt und sich kümmert.“ („Az, aki szereti a szeretteit, védelmezi a szeretteit és törődik a szeretteivel.”) („Az, aki törődik a szeretteivel, szereti őket és védelmezi őket.”)
:„Szuper! Akkor olyan akarok lenni, mint anya.” – „Super! Dann will ich so sein wie Mama.“
:------------------------
:Version 1
:„Doktor úr, egy éve elváltam, és azóta tizenöt kilót híztam.” – „Herr Doktor, ich habe mich vor einem Jahr scheiden lassen und seitdem 15 kg zugenommen.“
:„Nos, talán ideje lenne lassan befejezni az ünneplést.” – „Nun, vielleicht wäre es Zeit langsam mit dem Feiern?“
:Version 2
:„Doktor úr, egy évvel ezelőtt elváltam, és azóta felszedtem tizenöt kilót.” – „Herr Doktor, ich habe mich vor einem Jahr scheiden lassen und seitdem 15 kg zugenommen.“
:„Hát, lehet, hogy most már elég volt a bulizásból.” – „Nun, vielleicht war es jetzt genug mit dem Party machen?“
:Version 3
:„Doktor úr, tavaly elváltam, és azóta tizenöt kilóval lettem nehezebb.” – „Herr Doktor, ich habe mich voriges Jahr scheiden lassen und seitdem wurde ich 15 kg schwerer.“
:„Akkor talán lassan abba lehetne hagyni az ünneplést.” – „Nun, vielleicht könnten Sie langsam das Feiern sein lassen?“
:------------------------
:A nő éjszaka ezt mondja a férjének: „Drágám, nem tudok aludni.” – Die Frau sagt nachts zu ihrem Mann: Mein Teurer, ich kann nicht schlafen.“
:Ő válaszol: „Ez normális. A gonosz sosem alszik.” – Er: „Das ist normal. Das Böse schläft nie.“
:Version 2
:A nő éjjel panaszkodik: „Kincsem, nem jön álom a szememre.” – Die Frau beschwert sich nachts: „Schatz, ich kann nicht schlafen.“ (wörtlich: es kommt kein Traum zu meinen Augen) (Ein bekanntes ungarisches Lied: Nem jön álom a szememre)
:A válasz hideg: „Semmi gond. A gonosz ébren van.” – Die kalte Antwort: „Keine Sorge. Das Böse ist wach.“
:Version 3
:A nő az éjszaka közepén megszólal: „Édesem, nem bírok elaludni.” – Die Frau sagt mitten in der Nacht: „Mein Süßer, ich kann nicht einschlafen.“
:Ő csak ennyit mond: „Természetes. A gonosz soha nem (= soha sem) alszik.” – Er sagt nur so viel: „Natürlich. Das Böse schläft nie.“
:------------------------
:Version 1
:„Alkoholizmusban szenvednek a barátai?” – „Leiden ihre Freunde unter Alkoholismus?“
:„Nem, egyáltalán nem szenvednek tőle.” – „Nein, sie leiden nicht darunter.“
:Version 2
:„Szenvednek a barátai az alkoholtól?” – „Leiden ihre Freunde unter Alkoholismus?“
:„Nem, ők nem szenvednek miatta.” – „Nein, sie leiden deswegen nicht.“
:------------------------
:Version 1
:A nagyi megkérdezi kislány unokáját, mit kívánna a születésnapjára. - Die Oma fragt ihre kleine Enkelin, was sie sich zu ihrem Geburtstag wünschen würde.
:A hatéves lány az antibébi-tablettát kéri. - Die 6-jährige wünscht sich die Pille.
:Megdöbbenve kérdezi a nagyi: „Miért?” - Erschrocken fragt die Oma: „Warum?“.
:A kislány így magyarázza: „De nagyi, már van tizennégy baba, hova tegyem el a tizenötödiket?” - Das Mädchen erklärt ihr: „Aber Oma, ich habe schon 14 Puppen, wohin soll ich denn die 15. Puppe tun?“
:Version 2
:A nagyi kíváncsian kérdezi a kis unokáját: „Mit szeretnél kapni szülinapra?” - Die Oma fragt neugierig ihre kleine Enkelin: „Was möchtest du zum Geburtstag bekommen?”
:A hatéves kislány komolyan válaszol: „A fogamzásgátlót.” - Die 6-jährige antwortet ernst: „Ein Kontrazeptivum.”
:A nagyi elsápadva kérdezi: „Miért, édesem?!” - Die Oma fragt erbleichend: „Warum denn, mein Schatz?!”
:A gyerek megnyugtatóan mosolyog: „Hát, nagyi, már tizennégy baba van nekem… hova raknám még el a tizenötödiket?” - Das Mädchen lächelt beruhigend: „Aber Oma, ich habe schon 14 Puppen, wo soll ich denn die 15. Puppe noch hinstecken?“
:------------------------
:Version 1
:Szexuális nevelés óra: - Sexualkundeunterricht:
:Tanárnő: Kedves gyerekek, most kezdjük el ezt az érdekes tantárgyat. - Lehrerin: Liebe Kinder, wir beginnen jetzt mit einem interessanten Unterrichtsfach.
:Nemsokára a fiúk érdeklődni fognak a lányok iránt, és a lányok is a fiúk iránt. - Sehr bald werden sich die Jungen in unserer Klasse für die Mädchen interessieren und die Mädchen für die Jungen.
:Kis Feri: Azok, akik már basztak (= szexeltek), kimehetnek focizni? - Klein Fritzchen: Dürfen die, die schon gefickt haben (= Sex hatten), raus gehen Fußball spielen?
:Version 2
:Szexuális felvilágosító óra: - Sexual-Aufklärungs-Unterricht:
:Tanárnő: Szép napot, kicsik! Most egy izgalmas témába kezdünk bele. - Lehrerin: Guten Tag, liebe Kinder! Wir beginnen jetzt mit einem spannendem Thema.
:Hamarosan a fiúk megkedvelik a lányokat, a lányok pedig a fiúkat. - Sehr bald werden die Jungen die Mädchen mögen und die Mädchen die Jungen.
:Ferike : És azok, akik már „megcsinálták”, kimehetnek és focizhatnak? - Klein Fritzchen: Dürfen die, die es schon „gemacht haben”, raus gehen und Fußball spielen?
:------------------------
:Version 1
:Két kis testvér, egy lány és egy fiú hóembert épít. – Zwei kleine Geschwister, ein Mädchen und ein Junge, bauen einen Schneemann.
:A fiú megszólal: „Gyorsan beszaladok a konyhába, hozok még egy répát.” – Da sagt der Junge: „Ich renne schnell in die Küche und hole noch eine Möhre.“
:A lány utána kiált: „Hozz inkább kettőt! Akkor orrot is tudunk neki csinálni.” – Das Mädchen ruft ihm hinterher: „Bring lieber zwei Möhren mit. Dann können wir ihm auch noch eine Nase machen.“
:Version 2
:Egy fiú és a húga hóembert csinálnak. – Ein Junge und seine jüngere Schwester machen einen Schneemann.
:A fiú mondja: „Szaladok a konyhába még egy répáért.” – Der Junge sagt: „Ich laufe in die Küche wegen (noch) einer Möhre.“
:A lány nevetve szól: „Legyen inkább kettő, hogy az orra se hiányozzon.” – Das Mädchen ruft lachend: „Lieber zwei, dann fehlt ihm auch die Nase nicht.“
:Version 3
:Két gyerek, testvérek, hóembert készít. – Zwei Kinder, Geschwister, bauen einen Schneemann.
:A fiú elindul: „Hozok még egy répát a konyhából.” – Der Junge geht los: „Ich hole noch eine Möhre aus der Küche.“
:A lány utána szól: „Kettőt hozz, akkor az orr is meglesz!” – Das Mädchen ruft ihm hinterher: „Bring zwei mit, dann haben wir auch eine Nase!“
:------------------------
:Version 1
:Férj: „Ma már elhoztam a lányunkat az óvodából.” – Ehemann: „Ich habe heute schon unsere Tochter aus dem Kindergarten abgeholt.“
:Feleség: „Akkor még ki kell találnunk egy nevet, mert a lányunk már iskolába jár.” – Ehefrau: „Dann müssen wir uns noch einen Namen ausdenken, denn unsere Tochter geht schon in die Schule.“
:Version 2
:A férj büszkén mondja: „Ma ÉN hoztam el a lányunkat az óvodából.” – Der Mann sagt stolz: „ICH habe heute unsere Tochter aus dem Kindergarten abgeholt.“
:A feleség válaszol: „Akkor gyorsan találjunk neki nevet, mert már iskolás.” – Sie: „Dann müssen wir uns noch einen Namen für sie finden, denn unsere Tochter ist schon Schülerin.“
:------------------------
:Version 1
:„Mama, ha nagy leszek, lesz majd egy férjem?” – „Mama, wenn ich groß bin, werde ich dann einen Mann haben?“
:„Természetesen, ha jó kislány leszel.” – „Natürlich, wenn du ein gutes Mädchen bist.“
:„És ha nem leszek jó kislány?” – „Und wenn ich kein gutes Mädchen bin?“
:„Akkor sok férjed lesz.” – „Dann wirst du viele Männer haben.“
:Version 2
:„Anya, felnőttként lesz majd férjem?” – „Mama, wenn ich groß bin, werde ich dann einen Mann haben?“
:„Igen, ha rendes kislányként nősz fel.” – „Ja, wenn du wie ein ordentliches Mädchen aufwächst.“
:„És ha nem?” – „Und wenn nicht?“
:„Akkor bizony sok férfi lesz körülötted.” – „Dann wirst du sicher von vielen Männern umgeben sein.“
:Version 3
:„Mama, nagy koromban férjhez megyek?” – „Mama, werde ich heiraten, wenn ich groß bin?“
:„Ha jó kislány leszel, igen.” – „Wenn du ein gutes Mädchen bist, ja.“
:„És ha nem leszek jó?” – „Und wenn ich nicht brav bin?“
:„Akkor több férfi is jut.” – „Dann kommen mehr Männer dran.“
:------------------------
:Version 1
:Visszatért az üzleti útról, kulccsal kinyitotta az ajtót, és bement a lakásba. – Er kam von der Dienstreise zurück, schloss die Tür mit dem Schlüssel auf und ging in die Wohnung.
:A hálószobából nyögést és kiabálást hallott az ágy felől. – Aus dem Schlafzimmer hörte er Stöhnen und Schreie im Bett.
:„Ez a ribanc” – morogta, majd kiment a lakásból, bezárta az ajtót, és hazament a feleségéhez. – „Diese Schlampe“, murmelte er, ging aus der Wohnung, schloss die Tür und ging nach Hause zu seiner Frau.
:Version 2
:Hazajött a kiküldetésről, kinyitotta az ajtót, és belépett a lakásba. – Er kam von der Dienstreise zurück, schloss die Tür auf und ging hinein.
:A hálóból nyögések és sikolyok hallatszottak [hallaccottak]. – Aus dem Schlafzimmer waren Stöhnen und Schreie zu hören.
:„Micsoda kurva” – dünnyögte, majd kiment, bezárta az ajtót, és a feleségéhez ment haza. – „Diese Schlampe“, murmelte er, verließ die Wohnung, schloss die Tür und ging nach Hause zu seiner Frau.
:Version 3
:Az üzleti út után kulccsal bejutott a lakásba. – Nach seiner Geschäftsreise gelangte er mit seinem Schlüssel in die Wohnung.
:A hálószobából ágy felől nyögések és kiáltások szűrődtek ki. – Aus dem Schlafzimmer drangen gedämpft Stöhnen und Schreie aus dem Bett.
:„Ez felháborító” – mormolta, majd távozott, bezárta az ajtót, és visszament a feleségéhez. – „Das ist empörend“, murmelte er, ging hinaus, schloss die Tür hinter sich und kehrte zu seiner Frau zurück.
:------------------------
:Version 1
:„Papa, miért vetted el anyát?” – „Papa, warum hast du Mutti geheiratet?“
:Az anya megszólal: „Látod, még a gyerek is ezen gondolkodik.” – Die Mutter sagt: „Siehst du, selbst das Kind denkt sich das schon.“
:Version 2
:„Apa, miért házasodtál össze anyuval?” – „Papa, warum hast du Mama geheiratet?“
:Az anya beszól: „Na látod, már a gyereknek is feltűnt.” – Die Mutter ruft dazwischen: „Na siehst du, sogar dem Kind ist es schon aufgefallen.“
:Version 3
:„Papa, mi volt az oka, hogy elvetted anyát?” – „Papa, warum hast du Mutti geheiratet?“
:Az anya mosolyogva megjegyzi: „Látod, még a gyerek is felteszi ezt a kérdést.” – Die Mutter bemerkt lächelnd: „Siehst du, selbst das Kind stellt sich diese Frage.“
:------------------------
:Version 1
:Nem tudtam elaludni. – Ich konnte nicht einschlafen.
:Ezért bárányokat számoltam, hogy elaludjak. – Also habe ich Schäfchen gezählt, um einzuschlafen. (elaludjak: Imperativ weil célhatározó)
:Nagyon sokáig számoltam – egészen addig, amíg az utolsó bárány azt nem mondta: „Jó reggelt!” – Ich habe ganz lange gezählt – bis mir das letzte Schaf dann „Guten Morgen!“ gesagt hat.
:Version 2
:Nem jött álom a szememre. – Ich konnte nicht einschlafen.
:Tehát elkezdtem bárányokat számolni. – Also habe ich angefangen Schäfchen zu zählen.
:Olyan sokáig ment, hogy a végén az utolsó bárány már „Jó reggelt!” kívánt. – Es ging so lange, dass am Ende das letzte Schaf schon „Guten Morgen!“ wünschte.
:Version 3
:Nem tudtam elaludni. – Ich konnte nicht einschlafen.
:Bárányszámolással próbálkoztam. – Ich habe es mit Schäfchenzählen probiert.
:Addig jutottam a számolással, hogy az utolsó bárány már reggel köszöntött. – Ich kam so weit mit dem Zählen, dass mich das letzte Schaf schon am Morgen begrüßte.
:------------------------
:Version 1
:Mi a közös egy könyvelőben és egy melltartóban? – Was haben ein Buchhalter und ein Büstenhalter gemeinsam?
:El tudnak rejteni dolgokat, amelyeket inkább nem mutatnák meg. – Sie können Dinge verstecken, die man lieber nicht zeigt.
:És olyasmit is el tudnak hitetni, ami valójában nem is létezik. – Und sie können etwas vorspiegeln, was es eigentlich gar nicht gibt.
:Version 2
:Mi a közös a könyvelőben meg a melltartóban? – Was ist gemeinsam am Buchhalter und am Büstenhalter?
:Mindkettő képes eltakarni azt, amit jobb nem látni. – Beide sind fähig zu verdecken, was man besser nicht sehen sollte.
:És mindkettő tud olyat mutatni, ami igazából nincs is. – Und beide können etwas zeigen, das es in Wahrheit gar nicht gibt.
:Version 3
:Miben hasonlít egymásra egy könyvelő és egy melltartó? – Worin ähneln sich ein Buchhalter und ein Büstenhalter?
:Elrejtik azt, amit nem szívesen tárunk fel. – Sie verbergen das, was man nicht gern offenlegt.
:És képesek látszatot kelteni olyasmiről, ami a valóságban nem létezik. – Und sie sind fähig, einen Schein von etwas zu erzeugen, das in Wirklichkeit nicht existiert.
:------------------------
:Version 1
:Egy tehén ül egy fán, és eperlekvárt köt. – Eine Kuh sitzt auf einem Baum und strickt Erdbeermarmelade.
:Arra jön egy rendőr, és azt mondja: „Hé, itt tilos horgászni!” – Da kommt ein Polizist vorbei und sagt: „Hey, hier ist Angeln verboten!“
:A tehén: „Mi van? Már fél öt?” – Die Kuh: „Was? Schon halb fünf?“
:Version 2
:Egy tehén a fán ül, és eperdzsemet kötöget. – Eine Kuh sitzt auf dem Baum und strickt Erdbeermarmelade.
:Elmegy mellette egy rendőr, és rászól: „Hé, itt nem szabad horgászni!” – Ein Polizist geht vorbei und ruft: „Hey, hier darf man nicht angeln!“
:A tehén így válaszol: „Hogy mi? Már fél öt van?” – Die Kuh antwortet: „Wie bitte? Es ist schon halb fünf?“
:Version 3
:Egy tehén egy fa tetején ül, és eperlekvárt készít kötőtűvel. – Eine Kuh sitzt oben auf einem Baum und strickt Erdbeermarmelade.
:Ekkor megjelenik egy rendőr, és azt mondja: „Hé, itt horgászni tilos!” – Dann erscheint ein Polizist und sagt: „Hey, hier ist Angeln verboten!“
:A tehén azt mondja: „Tessék? Már fél öt?” – Die Kuh sagt: „Was denn? Schon halb fünf?“
:------------------------
:Két felhőkarcoló ül a pincében, és bicikliket köt, az egyik azt mondja: „Félek.” – Zwei Hochhäuser sitzen im Keller und stricken Fahrräder, sagt das eine: „Ich habe Angst.“
:A másik ezt mondja: „Semmi gond, van nálam egy joghurt.” – Sagt das andere: „Macht nichts, ich habe einen Joghurt dabei.“
:És most a kérdés a történethez: – Und jetzt die Frage zu der Geschichte:
:Hány palacsinta fér el egy kutyaházban? – Wie viele Pfannkuchen passen in eine Hundehütte?
:Zöld. – Grün.
:És miért? – Und warum?
:Mert a telefonfülkének nincsenek szálkái. – Weil die Telefonzelle keine Gräten hat!
:------------------------
:Version 1
:Két nulla megy a sivatagban. – Zwei Nullen gehen durch die Wüste.
:Találkoznak egy nyolcassal. – Sie kommen an einer Acht vorbei.
:Az egyik nulla ezt mondja a másiknak: „Ez őrület, ekkora melegben még övet is hordani.” – Sagt die eine Null zur anderen: „Das ist ja verrückt, bei so einer Hitze auch noch einen Gürtel zu tragen.“
:Version 2
:Két nulla sétál a sivatagon keresztül. – Zwei Nullen spazieren durch die Wüste.
:Elmennek egy nyolcas mellett. – Sie gehen an einer Acht vorbei.
:Az egyik nulla így szól a másikhoz: „Teljesen bolond, ilyen hőségben még övvel is járni.” – Die eine Null sagt zur anderen: „Völlig verrückt, bei dieser Hitze auch noch mit Gürtel herumzulaufen.“
:Version 3
:Két nulla vándorol a sivatagban. – Zwei Nullen wandern durch die Wüste.
:Egyszer csak meglátnak egy nyolcast. – Plötzlich sehen sie eine Acht.
:Az egyik nulla megjegyzi a másiknak: „Hihetetlen, hogy ebben a melegben még övet is felvesz.” – Die eine Null bemerkt zur anderen: „Unglaublich, dass man bei dieser Hitze auch noch einen Gürtel anlegt.“
:Version 4
:Két nulla a sivatagon keresztül megy és látnak egy nyolcast. - Zwei Nullen laufen durch die Wüste und sehen eine Acht.
:Egyik nulla a másiknak mondja: „Ez olyan bolond, ebben a hőségben még egy övet is visel.“ - Sagt die eine Null zur anderen: „Das ist doch verrückt bei dieser Hitze auch noch einen Gürtel zu tragen.“
:------------------------
:Version 1
:„Nagyon jól nézel ki. Új frizurád van?” – „Du siehst aber gut aus. Hast du eine neue Frisur?“
:„Nem, új férjem van.” – „Nein, einen neuen Mann.“
:Version 2
:„De jól nézel ki! Új a hajad?” – „Du siehst ja richtig gut aus. Hast du eine neue Frisur?“
:„Nem, új férfi van az életemben.” – „Nein, ich habe einen neuen Mann in meinem Leben.“
:Version 3
:„Remekül nézel ki. Friss frizura?” – „Du siehst toll aus. Eine neue Frisur?“
:„Nem, új párom van.” – „Nein, einen neuen Partner.“
:------------------------
:Version 1
:Ő felesége mondja neki: „Látod, milyen férj vagy. A nagy húsdarabot elvetted, és nekem a kicsit hagytad.” – Sie zu ihm: „Siehst du, was du für ein Ehemann bist. Du hast dir das große Stück Fleisch genommen und mir das kleine gelassen.“
:Férj: „Te hogyan csináltad volna?” – Er: „Wie hättest du es denn gemacht?“
:Feleség: „Én persze a kis darabot vettem volna el.” – Sie: „Ich hätte mir natürlich das kleine Stück genommen.“
:Férj: „Na ugye, akkor mi a gond? Hiszen azt kaptad.” – Er: „Na also, was hast du dann? Das hast du doch bekommen.“
:Version 2
:A nő: „Látod, micsoda férj vagy. Te elvitted a nagy hússzeletet, nekem maradt a kicsi.” – Die Frau: „Siehst du, was du für ein Ehemann bist. Du hast dir das große Flieschstück genommen und mir das kleine gelassen.“
:A férfi: „És te mit tettél volna?” – Der Mann: „Wie hättest du es denn gemacht?“
:A nő: „Természetesen a kisebbet választottam volna.” – Die Frau: „Ich hätte natürlich das kleine Stück gewählt.“
:A férfi: „Hát akkor mi a baj? Pont azt kaptad.” – Der Mann: „Na also, was ist dann das Problem? Genau das hast du doch bekommen.“
:Version 3
:Feleség: „Ez aztán a férj! A nagy hús a tied lett, nekem jutott a kicsi.” – Sie: „Das ist ja ein Ehemann. Was für ein Ehemann du bist. Das große :Fleischstück ist deins geworden, mir ist das kleine zugefallen.“
:(Ezt nevezem én férjnek! - Das nenne ich einen Ehemann!)
:Férj: „Te hogyan oldottad volna meg?” – Er: „Wie hättest du das gelöst?“
:Feleség: „Nyilván a kis darabot vettem volna el.” – Sie: „Offensichtlich hätte ich das kleine Stück genommen.“
:Férj: „Látod? Akkor megkaptad, amit akartál.” – Er: „Na also, dann hast du doch bekommen, was du wolltest.“
:------------------------
:Version 1
:Az ördög megjelenik a templomban, és mindenki kifut, kivéve egy öregembert. – Der Teufel taucht in der Kirche auf, und alle rennen hinaus – außer einem alten Mann.
:Az ördög megkérdezi: „Miért nem futsz el? Nem félsz tőlem?” – Der Teufel fragt: „Warum rennst du nicht weg? Hast du keine Angst vor mir?“
:Az öreg azt válaszolja: „Nem. Már feleségül vettem a nővéredet.” – Der Alte antwortet: „Nein. Ich habe schon deine Schwester geheiratet.“
:Version 2
:Egy nap az ördög feltűnik a templomban, mire mindenki pánikszerűen kimenekül, csak egy öregember marad ott. – Der Teufel erscheint eines Tages in der Kirche, in der alle panisch nach draußen fliehen, nur ein alter Mann bleibt dort.
:Az ördög rácsodálkozik: „Miért nem menekülsz el? Nem félsz tőlem?” – Der Teufel staunt: „Warum fliehst du nicht? Hast du keine Angst vor mir?“
:Az öreg nyugodtan felel: „Nem. A nővéred már a feleségem.” – Der Alte antwortet ruhig: „Nein. Deine Schwester ist bereits meine Frau.“
:Version 3
:Hirtelen megjelenik az ördög a templomban, és a hívek mind elviharzanak, kivéve egy aggastyánt. – Plötzlich erscheint der Teufel in der Kirche auf, und die Gläubigen stürmen alle hinaus – außer einem Greis.
:(Hirtelen felbukkan az ördög a templomban. - Plötzlich taucht der Teufel in der Kirche.)
:Az ördög megkérdi (= megkérdezi) tőle: „Miért nem futsz el? Nem érzel félelmet?” – Der Teufel fragt ihn: „Warum läufst du nicht weg? Hast du keine Angst?“
:Az öreg elmosolyodik, és ezt mondja: „Nem. Évek óta a nővéred férje vagyok.” – Der Alte lächelt und sagt: „Nein. Ich bin seit Jahren der Mann deiner Schwester.“
:------------------------
:Version 1
:És az Úr szólt: Hallgass a férjedre! Majd halkan hozzátette: De csináld úgy, ahogy akarod! – Und der Herr sprach: Höre auf deinen Mann! Und er fügt flüsternd hinzu: Aber mach es so, wie du willst!
:Version 2
:Az Úr így szólt: Hallgass a férjed szavára! Aztán suttogva még ezt mondta: De tedd úgy, ahogy neked jólesik. – Und der Herr sagte: Höre auf die Worte deines Mannes! Dann sagte er noch flüsternd dazu: Aber mach es so, dass es gut für dich ist.
:Version 3
:Az Úr megszólalt: Figyelj a férjedre! Majd félhangosan hozzátette: De végül is csináld a saját fejed szerint. – Der Herr sprach: Höre auf deinen Mann! Und halbleise fügte er hinzu: Aber mach es letztlich nach deinem eigenen Kopf.
:------------------------
:Version 1
:Reggel a csúcsforgalomban a buszon. Egy férfi felszáll egy hatalmas bundában. – Morgens im Berufsverkehr im Bus. Ein Mann mit einem ganz dicken Pelzmantel steigt ein.
:A kalauz azt mondja neki: „Vegye le a bundát, akkor még egy ember odaállhat!” – Der Schaffner sagt zu ihm: „Ziehen Sie den Mantel aus, dann kann dort noch eine weitere Person stehen!“
:A férfi válaszol: „A nadrágot is levehetem, akkor lesz mibe kapaszkodnia.” – Der Mann antwortet: „Ich kann auch noch die Hose ausziehen, dann hat er auch was zum Festhalten.“
:Version 2
:Reggel, tömött busz a munkába menet. Egy férfi vastag prémkabátban felszáll. – Morgens, ein gedrängelt voller Bus auf der Fahrt zur Arbeit. Ein Mann steigt mit einem dicken Pelzmantel ein.
:A kalauz rászól: „Vegye le a kabátját, így még elfér egy ember!” – Der Schaffner sagt zu ihm: „Ziehen Sie ihren Mantel aus, so passt noch eine Person rein!“
:A férfi ezt mondja: „A nadrágomat is levehetem, akkor lesz egy fogantyú is.” – Der Mann sagt: „Ich kann auch die Hose ausziehen, dann gibt es auch einen Haltegriff.“
:Version 3
:Kora reggel a zsúfolt buszon. Egy férfi óriási bundában száll fel. – Früh morgens im proppenvollen Bus. Ein Mann steigt in einem riesigen Pelzmantel ein.
:A kalauz parancsolja: „Le a kabáttal, akkor még egy utas befér!” – Der Schaffner befiehlt: „Runter mit dem Mantel, dann passt noch ein Fahrgast rein!“
:A férfi: „Levehetem a nadrágot is, akkor mindenkinek lesz kapaszkodója.” – Der Mann: „Ich kann auch die Hose ausziehen, dann gibt es für alle einen Haltegriff.“
:------------------------
:Version 1
:„Fiam, hétfőtől mindannyian új életet kezdünk. Én lefogyok, apa leszokik a dohányzásról. És te?” – „Mein Sohn, wir alle fangen ab Montag ein neues Leben an. Ich werde abnehmen, Papa wird sich das Rauchen abgewöhnen. Und du?“
:„Én abbahagyhatnám az iskolát.” – „Ich könnte mit der Schule aufhören.“
:Version 2
:„Fiam, hétfőtől új életet élünk. Én fogyókúrázom, apa nem dohányzik többé. Te mit vállalsz?” – „Mein Sohn, ab Montag leben wir ein neues Leben. Ich mache eine Schlankheitskur, Papa raucht nicht mehr. Und du?“
:„Akkor én befejezhetném az iskolát.” – „Dann könnte ich mit der Schule aufhören.“
:Version 3
:„Kisfiam, hétfőtől változtatunk: én lefogyok, apa leszokik a cigiről. És te?” – „Mein Sohn, ab Montag ändern wir alles: Ich nehme ab, Papa gewöhnt sich die Zigaretten ab. Und du?“
:„Én meg kiszállnék az iskolából.” – „Ich würde aus der Schule aussteigen.“
:------------------------
:Version 1
:Kína nagyon lenyűgözött az olimpián. Minden versenyre ugyanazt küldték. – China hat mich bei der Olympiade sehr beeindruckt. Sie haben zu jedem Wettkampf denselben geschickt.
:Version 2
:Kína az olimpián nagy hatást gyakorolt volt rám. Minden versenyszámra ugyanaz az ember ment. – China hat mich bei den Olympischen Spielen sehr beeindruckt. Zu jedem Wettbewerb ging derselbe.
:Version 3
:Az olimpia alatt Kína nagyon meggyőző volt. Minden számban ugyanazt indították. – Während der Olympiade war China sehr überzeugend. In jedem Wettkampf haben sie denselben starten lassen.
:------------------------
:Version 1
:Miért van Indiában olyan kevés válás? – Warum gibt es in Indien so wenige Scheidungen?
:Mert az esküvőre a férfiak pisztolyt kapnak ajándékba, a nőknek pedig piros pontot festenek a homlokukra. – Weil die Männer zur Hochzeit eine Pistole geschenkt bekommen und der Frau einen roten Punkt auf ihre Stirn gemalt wird.
:Version 2
:Miért ritka a válás Indiában? – Warum sind Scheidungen in Indien selten?
:Azért, mert az esküvőn a férj pisztolyt kap, a feleségnek meg (= és a feleségnek ) piros pöttyöt rajzolnak a homlokára. – Weil der Mann zur Hochzeit eine Pistole bekommt und der Frau ein roter Punkt auf die Stirn gezeichnet wird.
:Version 3
:Mi az oka annak, hogy Indiában kevés a válás? – Was ist der Grund dafür, dass es in Indien wenige Scheidungen gibt?
:Mert a házasságkötéskor a férfinak fegyvert adnak, a nőnek pedig piros pont kerül a homlokára. – Weil man bei der Hochzeit dem Mann eine Waffe gibt und der Frau ein roter Punkt auf die Stirn kommt.
:------------------------
:Version 1
:Egy nyolcvanéves férfi panaszkodik az orvosnál: szex után ilyen zajokat hallok a fülemben. Mi ez? – Ein 80-jähriger klagt beim Arzt: Nach dem Sex höre ich solche Geräusche im Ohr. Was ist das?
:Az a taps. – Das ist der Beifall.
:Version 2
:Egy nyolcvanéves az orvoshoz fordul: együttlét után furcsa hangokat hallok a fülemben. Mi lehet ez? – Ein Achtzigjähriger geht zum Arzt: Nach dem Sex höre ich seltsame Geräusche im Ohr. Was kann das sein?
:Az bizony taps. – Das ist eben der Applaus.
:Version 3
:Egy nyolcvanéves férfi azt mondja az orvosnak: szex után zaj van a fülemben. Mi az? – Ein 80-jähriger Mann sagt zum Arzt: Nach dem Sex ist Lärm in meinem Ohr. Was ist das?
:Tapsolnak. – Da wird applaudiert.
:------------------------
:Egy hetven éves milliomos házasodott egy huszonkét évessel. - Ein 70-jähriger Millionär hat eine 22-jährige geheiratet.
:Egy ismerős kérdezi őt, hogy kaptad őt meg? - Ein Bekannter fragt ihn, wie der sie bekommen hat.
:„Hazudtam egy kicsit az életkoromról és azután kész volt házasodni velem.“ - „Ich habe bei meinem Alter etwas gelogen und dann war sie bereit mich zu heiraten.“
:„Mennyít mondtál, hogy negyvenöt vagy?“ - „Wie? Du hast gesagt, dass du 45 bist?“
:„Nem, én azt mondtam hogy kilencvenöt vagyok.“ - „Nein, ich habe gesagt, dass ich 95 bin.“
:------------------------
:Version 1
:Hamupipőke: A cipő jó rám. Mikor házasodunk össze? – Aschenputtel: Der Schuh passt mir. Wann heiraten wir?
:A herceg: Ne olyan sietősen. Ez még csak az elődöntő volt. Most még melltartókat fogunk mérni. – Prinz: Nicht so eilig. Das war erst das Halbfinale. Jetzt werden wir noch BHs messen.
:Version 2
:Hamupipőke: Passzol a cipő. Akkor mikor lesz az esküvő? – Aschenputtel: Der Schuh passt. Wann ist dann die Hochzeit?
:A herceg így felel: Lassabban. Ez csak a félidő volt. Most jön még a melltartómérés. – Der Prinz antwortet: Langsamer. Das war erst die Halbzeit. Jetzt kommt noch das BH-Messen.
:Version 3
:Hamupipőke: Jó a cipő, enyém. Mikor veszel feleségül? – Aschenputtel: Der Schuh passt, das ist meiner. Wann heiratest du mich?
:A herceg: Csak nyugalom. Ez még nem a döntő. Előbb még melltartókat mérünk. – Prinz: Nur ruhig. Das war noch nicht das Finale. Zuerst messen wir noch BHs.
:------------------------
:Version 1
:Felhívja a férjét: „Szia, drágám, mit csinálsz éppen?” – Sie ruft ihren Mann an: „Hallo Liebling, was machst du gerade?“
:Férfi: „Az ágyban fekszem, épp elaludni készülök. És te mit csinálsz?” – Er: „Ich liege im Bett, bin gerade beim Einschlafen. Und was machst du?“
:Feleség: „Mögötted ülök a bárban, és nézem, ahogy te hazug ide-oda forgolódsz, és nem tudsz elaludni.” – Sie: „Ich sitze in der Bar hinter dir und schaue dir zu, wie du Lügner dich hin und her wälzt und nicht einschlafen kannst.“
:Version 2
:A feleség felhívja a férjét: „Szia szívem, mit csinálsz most?” – Sie ruft ihren Mann an: „Hallo Schatz, was machst du gerade?“
:A férj: „Az ágyban vagyok, mindjárt elalszom. Te mit csinálsz?” – Er: „Ich liege im Bett und schlafe gleich ein. Und du?“
:A feleség: „A bárban ülök mögötted, és nézem, ahogy forgolódsz, te hazudozó, mert nem jön álom a szemedre.” – Sie: „Ich sitze in der Bar hinter dir und sehe zu, wie du dich wälzt, du Lügner, weil du nicht zu Hause einschlafen kannst.“
:Version 3
:Telefonál a férjének: „Szia, mit csinálsz éppen?” – Sie ruft ihren Mann an: „Hallo, was machst du gerade?“
:Ő azt mondja: „Az ágyban fekszem, már majdnem alszom. És te?” – Er sagt: „Ich liege im Bett, fast schlafe ich schon. Und du?“
:Ő válaszol: „Mögötted ülök a bárban, és figyelem, ahogy ide-oda hánykolódsz, te hazug, mert képtelen vagy elaludni.” – Sie antwortet: „Ich sitze in der Bar hinter dir und beobachte, wie du dich hin und her wälzt, du Lügner, weil du nicht einschlafen kannst.“
:------------------------
:Version 1
:„Apa, adj ötven eurót, és megmondom, ki alszik éjszaka anyával egy ágyban, amikor nem vagy itthon.” – „Papa, gib mir 50 Euro und ich sag dir, wer nachts bei Mama im Bett schläft, wenn du nicht da bist.“
:„Itt van ötszáz euró. Ki?” – „Hier hast du 500 Euro. Wer?“
:„Én.” – „Ich.“
:Version 2
:„Apa, adsz ötven eurót, ha elárulom, ki alszik anyával éjjel, amikor nem vagy itt?” – „Papa, gibst du mir 50 Euro, wenn ich dir sage, wer nachts bei Mama schläft, wenn du nicht da bist?“
:„Tessék, ötszáz euró. Ki az?” – „Hier, 500 Euro. Wer ist es?“
:„Én.” – „Ich.“
:Version 3
:„Apa, adj ötven eurót, és elmondom, ki alszik anyu mellett éjszaka, ha távol vagy.” – „Papa, gib mir fünfzig Euro, und ich sage dir, wer nachts neben Mama schläft, wenn du weg bist.“
:„Rendben, itt az ötszáz. Ki?” – „In Ordnung, hier sind 500. Wer?“
:„Én.” – „Ich.“
:------------------------
:Version 1
:„Hány éves?” – „Wie alt sind Sie?“
:„Harminc.” – „30.“
:„De hát ezt már négy éve is mondta.” – „Aber das haben Sie doch schon seit vier Jahren gesagt.“
:„Nem vagyok olyan ember, aki ma ezt mondja, holnap meg mást.” – „Ich bin halt nicht jemand, der heute das eine sagt und morgen etwas anderes.“
:Version 2
:„Mennyi idős?” – „Wie alt sind Sie?“
:„Harminc éves.” – „Dreißig.“
:„Ezt négy évvel ezelőtt is így mondta.” – „Das haben Sie aber schon vor vier Jahren so gesagt.“
:„Következetes vagyok, nem változtatom a szavaimat.” – „Ich bin konsequent, ich ändere meine Worte nicht.“
:Version 3
:„Hány éves most?” – „Wie alt sind Sie jetzt?“
:„Harminc.” – „30.“
:„Ugyanezt válaszolta négy éve (= négy évvel ezelőtt) is.” – „Das haben Sie vor vier Jahren auch schon geantwortet.“
:„Nem szoktam ma mást mondani, mint tegnap.” – „Ich sage heute nicht etwas anderes als morgen.“ (szoktam - Ich pflege heute nichts anderes zu sagen als gestern. - Ich sage heute gewöhnlich nichts anderes als gestern.)
:------------------------
:Version 1
:„Mama, mi ez?” – „Mama, was ist das?“
:„Fekete ribizli.” – „Das sind schwarze Johannisbeeren.“
:„És miért pirosak?” – „Und warum sind sie rot?“
:„Mert még zöldek.” – „Weil sie noch grün sind.“
:Version 2
:„Anya, mik ezek?” – „Mama, was ist das?“
:„Fekete ribizlik.” – „Das sind schwarze Johannisbeeren.“
:„Akkor miért vörösek?” – „Warum sind sie dann rot?“
:„Azért, mert még éretlenek.” – „Weil sie noch unreif sind.“
:Version 3
:„Mama, mi van itt?” – „Mama, was ist das?“
:„Ez fekete ribizli.” – „Das ist schwarze Johannisbeere.“
:„De hát piros!” – „Aber sie ist doch rot!“
:„Igen, mert még zöld.” – „Ja, weil sie noch grün ist.“
:------------------------
:Version 1
:„Amikor feleségül vettelek, vaknak és süketnek kellett lennem.” – „Als ich dich geheiratet habe, muss ich blind und taub gewesen sein.“ (kellett lennem - konjugierter Infinitiv)
:„Látod, milyen betegségekből gyógyítottalak ki?” – „Siehst du, von welchen Krankheiten ich dich geheilt habe?“
:Version 2
:„Amikor összeházasodtunk, biztosan nem láttam és nem hallottam rendesen.” – „Als ich dich geheiratet habe, habe ich sicherlich nicht ordentlich gesehen und gehört.“
:„Ugye látod, mennyi szenvedéstől gyógyítottalak meg?” – „Na siehst du, von wie viel Leiden ich dich geheilt habe?“
:Version 3
:„Esküvőkor vak és süket lehettem.” – „Während der Hochzeit war ich vielleicht blind und taub.“ („Bei der Hochzeit muss ich blind und taub gewesen sein.“ - lehettem = ich könnte / ich mag / ich muss wohl gewesen sein)
:„Most már érted, milyen betegségektől szabadítottalak meg?” – „Jetzt hast du verstanden, von welchen Krankheiten ich dich befreit habe?“
:(„Most már érted, milyen betegségektől mentettelek meg?” – „Jetzt hast du verstanden, von welchen Krankheiten ich dich gerettet habe?“
:------------------------
:(der folgende Witz funktioniert nur auf Ungarisch:)
:Ki volt a huszadik század legjobb villányszerelője? -
:Nicolae Ceaușescu
:A boltba bevezette a voltot. - In die Läden hat er das „es war einmal“ [Waren] eingeführt. („volt“ klingt wie „Volt“ - Stromspannung)
:Az utcákra feszültséget (bevezette). - Auf den Straßen hat er Spannung (eingeführt).
:És a pincékbe az ellenállást (bevezette). - Und in den Kellern hat er Widerstand (eingeführt).
:------------------------
:Version 1
:Nő: „Úgy nézel ki, mint a harmadik férjem.” – Sie: „Du siehst aus wie mein dritter Ehemann.“
:Férfi: „Hány férjed volt eddig?” – Er: „Wie viele Ehemänner hattest du bisher?“
:Nő: „Kettő.” – Sie: „Zwei.“
:Version 2
:A nő: „Pont úgy nézel ki, mint a harmadik férjem.” – Sie: „Du siehst genau so aus wie mein dritter Ehemann.“
:A férfi: „És hány férjed volt már?” – Er: „Wie viele Ehemänner hattest du schon?“
:A nő: „Kettő.” – Sie: „Zwei.“
:Version 3
:A nő mondja: „Megszólalásig hasonlítasz a harmadik férjemre.” – Sie: „Du siehst aus wie mein dritter Ehemann.“ :(„Du ähnelst meinem dritten Ehemann bis zur Sprachäußerung.“ ; „Du siehst meinem dritten Mann zum Verwechseln ähnlich.“) (megszólalásig - bis du anfängst zu sprechen - aber deine Stimme ist anders) (megszólalásig hasonlít - zum Verwechseln ähnlich sein)
:A férfi kérdez: „Akkor hány férjed volt eddig?” – Er: „Wie viele Ehemänner hattest du denn schon?“
:A nő válaszol: „Kettő.” – Sie: „Zwei.“
:------------------------
:Version 1
:A nő azt mondja a férjének: „Elhagylak.” – Eine Frau sagt zu ihrem Mann: „Ich verlasse dich.“
:A férfi pánikban: „Megyek veled.” – Er in Panik: „Ich komme mit.“
:Version 2
:A nő így szól a férjéhez: „Elmegyek tőled.” – Die Frau sagt zu ihrem Ehemann: „Ich gehe von dir weg.“
:A férfi kétségbeesetten válaszol: „Akkor én is megyek.” – Der mann entwortet verzweifelt: „Dann komme ich auch (mit).“
:Version 3
:A feleség kijelenti: „Elhagylak.” – Die Frau verkündet: „Ich verlasse dich.“
:A férj ijedten reagál: „Veled tartok.” – Der Mann reagiert ängstlich „Ich gehe mit dir.“
:------------------------
:Version 1
:„Miért van összetörve az edényetek?” – „Warum ist euer Geschirr zerschlagen?“
:„Összevesztünk.” – „Wir haben uns gestritten.“
:„És miért van tönkremenve a kanapétok?” – „Und warum ist euer Sofa kaputt?“
:„Újra kibékültünk.” – „Wir haben uns wieder versöhnt.“ (kibékül - aussöhnen)
:Version 2
:„Mi történt az edényekkel, miért törtek össze?” – „Was ist mit dem Geschirr passiert, warum ist es zerbrochen?“
:„Veszekedtünk.” – „Wir haben uns gestritten.“ (veszekedik - sich streiten)
:„És a kanapé miért ment tönkre?” – „Und warum ist euer Sofa kaputt?“
:„Mert kibékültünk.” – „Weil wir uns wieder versöhnt haben.“
:Version 3
:„Miért csupa darabos az edény?” – „Warum ist das Geschirr ganz in Stücke?“
:„Összevesztünk egymással.” – „Wir haben miteinander gestritten.“
:„Akkor a kanapé miért hever romokban?” – „Und warum liegt das Sofa in Trümmern?“
:„Mert újra jóban lettünk.” – „Weil wir uns wieder gut verstehen.“
:------------------------
:Version 1
:Hasznos tanács nőknek: a legfontosabb, amikor elhagyod és elmész, hogy ne fordulj vissza. – Ein nützlicher Ratschlag für Frauen: Das Wichtigste ist, wenn du ihn verlässt und gehst, dass du dich nicht umdrehst.
:Mert ha visszafordulsz, előjönnek az emlékek. – Denn wenn du dich umdrehst, kommen die Erinnerungen hoch.
:Emlékezni kezdesz, és megbánod. – Du beginnst dich zu erinnern und es tut dir leid.
:Megbánod, és visszamész. – Es tut dir leid und du gehst zurück.
:Visszamész, és minden elölről kezdődik. – Du gehst zurück und alles fängt von vorne an.
:Version 2
:Egy jó tanács nőknek: amikor elmész tőle, ne nézz hátra! – Ein guter Ratschlag für Frauen: Wenn du von ihm weggehst, schau nicht zurück!
:Ha hátranézel, feltörnek az emlékek. – Denn wenn du nach hinten schaust, brechen die Erinnerungen auf.
:Az emlékek megbánást hoznak. – Die Erinnerungen bringen Kummer.
:A megbánás visszavisz. – Die Reue bringt dich zurück.
:És akkor minden kezdődik elölről. – Und dann fängt alles von vorne an.
:Version 3
:Tanács nőknek: ha elmész, ne fordulj meg! – Ein Rat für Frauen: Wenn du fortgehst, dreh dich nicht um!
:A megfordulás emlékeket hoz. – Das Umdrehen bringt Erinnerungen.
:Az emlékek fájnak, és megbánod. – Die Erinnerungen schmerzen, und du wirst es bereuen.
:A megbánás visszafordít. – Die Reue kehrt sich um. (Die Reue bringt dich zum umkehren.)
:A visszatérés pedig újrakezdést jelent. – Die Rückkehr bedeutet einen Neuanfang. (Du gehst zurück und alles beginnt von vorn.)
:------------------------
:Version 1
:A nő reggel a tükör előtt: „Sürgősen le kell fogynom.” – Sie früh vor dem Spiegel: „Ich muss dringend abnehmen.”
:Ő este a hűtő előtt: „Szeressen úgy, ahogy vagyok.” – Sie abends vor dem Kühlschrank: „Er soll mich so lieben, wie ich bin.”
:Version 2
:Reggel a tükörnél: „Nagyon gyorsan fogynom kell.” – Sie morgens vor dem Spiegel: „Ich muss dringend abnehmen.”
:Este a hűtőszekrénynél: „Majd szeret úgy, ahogy vagyok.” – Sie abends vor dem Kühlschrank: „Dann wird er mich so lieben, wie ich bin.”
:Version 3
:A nő reggel a tükörben nézve: „Ideje lenne lefogyni.” – Eine Frau früh in den Spiegel schauend: „Es wäre Zeit abzunehmen.”
:Ő este a hűtőnél: „Így is szeretnie kell.” – Sie abends vor dem Kühlschrank: „Er soll mich auch so lieben.”
:------------------------
:Version 1
:Az internet lehetőségei: – Die Möglichkeiten des Internets:
:A férfi: „Szia, Sabine! Milyen volt a mozi? Hogy van Maria? Megtaláltad a macskádat? A fiad még mindig beteg? Kár, hogy szakítottál Holgerrel, pedig alapjában véve rendes volt.” – Er: „Hallo Sabine! Wie war es im Kino? Wie geht es Maria? Hast du deine Katze wiedergefunden? Ist dein Sohn noch krank? Schade, dass du dich von Holger getrennt hast, er war im Grunde genommen in Ordnung.”
:A nő: „Te egyáltalán ki vagy?” – Sie: „Wer bist du eigentlich?”
:A férfi: „Nem ismersz. Elolvastam az státuszodat.” – Er: „Du kennst mich nicht. Ich habe deinen Status gelesen.”
:Version 2
:Az internet adta [atta] (= által adott) lehetőségek: – Die durch das Internet gegebenen Möglichkeiten:
:A férfi: „Szia Sabine! Jó volt a film? Mi van Mariával? Előkerült a macskád? A fiad még beteg? Kár Holgerért, igazából jó srác (= fickó) volt.” – Er: Hallo Sabine! Wie war es im Kino? Wie geht es Maria? Hast du deine Katze wiedergefunden? Ist dein Sohn noch krank? Schade wegen Holger, er war wirklich ein guter Kerl.
:A nő: „Te ki vagy?” – Sie: Wer bist du?
:A férfi: „Nem ismersz, csak olvastam, amit az internetre kiírtál. (= kiposztoltál)” – Er: Du kennst mich nicht. Ich habe nur gelesen, was du im Internet geschrieben hast.
:Version 3
:Az internet világa: – Die Welt des Internets:
:A fiú: „Szia Sabine! Jó volt a mozi? Maria jól van? Meglett a macska? A fiad már jobban van? Sajnálom Holgert, nem volt rossz ember.” – Er: Hallo Sabine! Wie war es im Kino? Wie geht es Maria? Hast du deine Katze wiedergefunden? Ist dein Sohn noch krank? Schade um Holger, er war kein schlechter Mensch.
:A lány: „Egyébként te ki vagy?” – Sie: Wer bist du eigentlich?
:A fiú: „Nem ismersz, csak a státuszodat olvastam.” – Er: Du kennst mich nicht. Ich habe nur deinen Status gelesen.
:------------------------
:Version 1
:Japán órásmesterek egy új faliórát fejlesztettek ki. – Japanische Uhrmacher haben eine neue Wanduhr entwickelt.
:Valahányszor (= ahányszor) valaki káromkodik a szobában, az óra egy perccel előrébb állítja [állíttya] magát. – Immer wenn jemand im Raum flucht, stellt sie sich eine Minute vor.
:A kipróbáláshoz különböző országok bárjaiban akasztották fel. – Um die Uhr auszuprobieren, haben sie sie in verschiedenen Ländern in Bars aufgehängt.
:A japán bárban huszonnégy óra után az óra két perccel járt előrébb. – In der japanischen Bar ging die Uhr nach 24 Stunden um 2 Minuten vor.
:Az angol bárban huszonnégy óra után öt perccel járt előrébb. – In der englischen Bar ging sie nach 24 Stunden 5 Minuten vor.
:Az orosz bárban huszonnégy óra múlva az óra eltűnt. – In der russischen Bar war die Uhr nach 24 Stunden weg.
:A japánok megkérdezték a csapost: „Tegnap itt nem volt egy óra?” – Die Japaner fragten den Barkeeper: „War hier gestern nicht eine Uhr?“
:„Óra? Azt hittük, ventilátor. Télen minek ventilátor, ezért leszereltük.” – „Uhr? Wir dachten, es ist ein Ventilator. Wofür ein Ventilator im Winter, deshalb haben wir ihn abgemacht.“
:Version 2
:Japán órások feltaláltak egy különleges faliórát. – Japanische Uhrmacher haben eine besondere Wanduhr erfunden.
:Minden káromkodásnál egy perccel előrébb megy. – Bei jedem Fluchen geht sie eine Minute vor.
:Tesztelésre bárokban szerelték fel különböző országokban. – Zum Testen haben sie sie in Bars verschiedener Länder aufgehängt.
:Japánban egy nap alatt 2 percet sietett. – In Japan ging sie nach einem Tag 2 Minuten vor.
:Angliában 24 óra alatt 5 percet sietett. – In England ging sie nach 24 Stunden 5 Minuten vor.
:Oroszországban másnapra eltűnt. – In Russland war sie am nächsten Tag verschwunden.
:„Hová lett az óra?” – kérdezték. – „Wo ist die Uhr geblieben?“ fragten sie.
:„Az egy óra volt? Ventilátornak néztük, tél van, leszedtük.” – „Das war eine Uhr? Wir hielten sie für einen Ventilator, es ist Winter, wir haben sie abgehängt.“
:Version 3
:Egy új faliórát készítettek japán órások. – Japanischen Uhrmacher haben eine neue Wanduhr gebaut.
:Káromkodásra mindig egy percet előrelép. – Bei Flüchen springt sie jeweils eine Minute vor.
:Bárokban próbálták ki több országban. – Sie wurde in Bars mehrerer Länder getestet.
:Japán bár: +2 perc 24 óra alatt. – Japanische Bar: +2 Minuten nach 24 Stunden.
:Angol bár: +5 perc 24 óra alatt. – Englische Bar: +5 Minuten nach 24 Stunden.
:Orosz bár: az óra eltűnt. – Russische Bar: Die Uhr war weg.
:„Tegnap volt itt egy óra.” – „Gestern hing hier doch eine Uhr.“
:„Az óra volt? Ventilátornak hittük, tél van, levettük.” – „Das war eine Uhr? Wir dachten, es ist ein Ventilator, im Winter braucht man keinen, also haben wir ihn abgehängt.“
:------------------------
:Version 1
:„Elke néni, itt hagyhatom egy időre a játékaimat nálad?” – „Tante Elke, kann ich meine Spielsachen für eine Weile bei dir lassen?“
:„Mi történt, Marikám?” – „Was ist denn passiert, Mariechen?“
:„A gólya hozott nekem egy kistestvért. És még nem tudom, hogy megbízhatok-e benne.” – „Der Storch hat mir einen Bruder gebracht. Und ich weiß noch nicht, ob ich ihm trauen kann.“
:Version 2
:„Elke néni, megőriznéd egy kicsit a játékaimat?” – „Tante Elke, kannst du meine Spielsachen eine Zeit lang aufbewahren?“
:„Mi baj van, Marika?” – „Was ist los, Mariechen?“
:„A gólya hozott egy öcsit. De még nem tudom, szabad-e benne megbízni.” – „Der Storch hat mir einen (jüngeren) Bruder gebracht. Aber ich weiß noch nicht, ob man ihm trauen kann.“ (öcs; öcsi; öcsike)
:Version 3
:„Elke néni, letehetem nálad a játékaimat egy időre?” – „Tante Elke, darf ich meine Spielsachen eine Weile bei dir lassen?“
:„Mi történt veled, Marie?” – „Was ist denn passiert, Mariechen?“
:„A gólya hozott egy testvért, és még nem vagyok biztos benne, hogy bízhatok-e benne.” – „Der Storch hat mir ein Geschwisterchen gebracht, und ich bin mir noch nicht sicher, ob ich ihm trauen kann.“
:------------------------
:Version 1
:„Már elmondtad [elmontad] neki, mit érzel iránta?” – „Hast du ihr schon gesagt, was du für sie empfindest?“ (ő iránta - ihr/ihm gegenüber) (irány - Richtung)
:„Nem, van barátja.” – „Nein, sie hat einen Freund.“
:„Akkor várj [ˈvaːrjᵉ] [ˈvaːrç] [ˈvaːrᶜ̧] még egy kicsit – amíg gyerekei is lesznek.” – „Na, dann warte noch etwas – bis sie auch noch Kinder hat.“
:Version 2
:„Szóltál már neki az érzéseidről?” – „Hast du ihr schon gesagt, was du für sie fühlst?“
:„Még nem, van párja.” – „Nein, sie hat einen Freund.“
:„Sebaj, várj tovább – míg gyerekei is nem lesznek.” (= míg gyerekei is lesznek) – „Kein Problem, warte weiterhin – bis sie auch Kinder hat.“
:Version 3
:„Elmondtad már neki, mit érzel?” – „Hast du ihr schon gesagt, was du für sie empfindest?“
:„Nem, mert van barátja.” – „Nein, sie hat einen Freund.“
:„Akkor türelem – várd meg, amíg gyerekei is lesznek.” – „Na dann hab Geduld – bis sie auch noch Kinder hat.“
:------------------------
:Version 1
:Egy férfi télen kimegy lékhorgászni. – Ein Mann geht im Winter zum Eisangeln.
:Elkezd egy lyukat vágni a jégbe. – Er beginnt ein Loch in das Eis zu hacken.
:Hirtelen egy hangot hall: „Itt nincsenek halak!” – Plötzlich hört er eine Stimme: „Hier gibt es keine Fische!“
:Odébb (= arrébb) megy (= tovább megy) egy kicsit, és újra vágni kezdi a jeget. – Also geht der Mann ein Stück weiter und beginnt wieder, das Eis aufzuhacken.
:Megint megszólal a hang: „Itt nincsenek halak!” – Und wieder hört er die Stimme: „Hier gibt es keine Fische!“
:A férfi nem érti, de továbbmegy, és újra vág. – Der Mann begreift es nicht, aber er geht noch ein Stück weiter und hackt wieder im Eis.
:És ismét a hang: „Itt nincsenek halak!” – Und wieder die Stimme: „Hier gibt es keine Fische!“
:Erre a férfi mérgesen megkérdezi: „Te meg ki vagy?” – Da fragt der Mann verärgert: „Wer bist du überhaupt?“
:A hang válaszol: „Én vagyok a jégpálya gondnoka [gonnoka].” – Und die Stimme antwortet: „Ich bin der Platzwart der Eisbahn.“
:Version 2
:Egy férfi télen kimegy horgászni a jégre. – Ein Mann geht im Winter zum Eisangeln.
:Lyukat kezd vésni a jégbe. – Er beginnt, ein Loch ins Eis zu hacken.
:Ekkor egy hang szól: „Itt nincs hal!” – Plötzlich hört er eine Stimme: „Hier gibt es keine Fische!“
:Arrébb megy, és újra próbálkozik. – Er geht ein Stück weiter und fängt erneut an.
:A hang megint megszólal: „Itt sincs hal!” – Wieder hört er: „Hier gibt es keine Fische!“
:A férfi értetlenül továbbmegy, és megint vágni kezd. – Verständnislos geht der Mann weiter und hackt wieder.
:Ismét ugyanaz a hang: „Itt sincs hal!” – Und wieder dieselbe Stimme: „Hier gibt es keine Fische!“
:A férfi dühösen kérdezi: „Ki beszél?” – Der Mann fragt verärgert: „Wer bist du?“
:A válasz: „A jégpálya gondnoka vagyok.” – Die Antwort: „Ich bin der Platzwart der Eisbahn.“
:Version 3
:Télen egy férfi léket akar vágni a jégen horgászáshoz. – Im Winter will ein Mann ein Loch zum Eisangeln hacken.
:Alighogy belekezd, egy hang figyelmezteti: „Itt nincsenek halak!” – Kaum beginnt er, da warnt ihn eine Stimme: „Hier gibt es keine Fische!“
:A férfi odébb áll, és újra vágni kezd. – Der Mann geht weiter und hackt erneut.
:A hang ismétli: „Itt nincsenek halak!” – Die Stimme wiederholt: „Hier gibt es keine Fische!“
:A férfi még továbbmegy, és harmadszor is próbálkozik. – Der Mann geht noch weiter und versucht es ein drittes Mal.
:Megint megszólal a hang. – Wieder meldet sich die Stimme.
:„Ki vagy te egyáltalán?” – kérdezi mérgesen. – „Wer bist du überhaupt?“ fragt er verärgert.
:„A jégpálya pályamestere vagyok.” – „Ich bin der Platzwart der Eisbahn.“
:------------------------
:Version 1
:Ráálltam a mérlegre. – Ich habe mich auf die Waage gestellt.
:A hashajtó tea persze már hatott. – Der Abführtee hat natürlich schon gewirkt.
:De a modellalkatig még sokat kell szarnom és szarnom. – Aber bis zur Model-Figur muss ich noch scheißen und scheißen.
:Version 2
:Felálltam a mérlegre. – Ich habe mich auf die Waage gestellt.
:A hashajtó tea már megtette a hatását. – Der Abführtee hat schon seine Wirkung gezeigt.
:De a modellalkathoz még bőven kell szarnom. – Aber bis zur Model-Figur muss ich noch reichlich scheißen.
:Version 3
:Megmértem magam a mérlegen. – Ich habe mich auf der Waage gewogen.
:A hashajtó tea már dolgozik. – Der Abführtee wirkt schon.
:Csak hát a modellfigura még messze van, még sokat kell szarnom. – Aber zur Model-Figur ist es noch ein weiter Weg, ich muss noch viel scheißen.
:------------------------
:Egy gazdag pasi bemegy a bárba, leül egy asztalhoz. - Ein reicher Kerl geht in eine Bar und setzt sich an einen Tisch.
:A szomszéd asztalnál egy szőke bombázó ül egyedül. - Am Nachbartisch sitzt eine sexy Blondine allein.
:A férfi rendel egy üveg italt a nőnek. - Der Mann bestellt der Frau eine Flasche Getränk. (Der Mann bestellt der Frau eine Flasche zu trinken. Der Mann bestellt der Frau ein Getränk.)
:Nemsokára a nő visszaküldi az italt a címkéjén egy levéllel: Ahhoz, hogy ezt [eszt] az italt elfogadjam, rendelkezned kell egy Mercedes-szel, egy millió dollárral a bankban és húsz centinek a gatyádban. - Nicht lange und die Frau schickt das Getränk mit einem Brief auf dem Etikett zurück: Damit ich dieses Getränk annehme, musst du einen Mercedes besitzen, eine Million Dollar auf der Bank haben und zwanzig Zentimeter in deiner Hose.
::(wenn ich das entgegennehmen soll - ungar. Imperativkonstuktion)
:A férfi elolvassa, majd mellékel saját levelét: Van két Mercim, kétmillió dollárom a bankban, de a kedvedért nem fogok tíz centit levágni. - Der Mann liest es, legt dann seinen eigenen Brief bei: Ich habe zwei Mercedes, zwei Millionen Dollar auf der Bank, aber deinetwegen werde ich keine zehn Zentimeter abschneiden.
:------------------------
:Az apa lefekteti a fiát. - Az apa lefekteti a fiát.
:A fiú: „Apa játszunk fekete-fehér igen-nemet?“ - Der Sohn: „Papa, spielen wir Schwarz-Weiß Ja-Nein?“ (Bei diesem Ratespiel sind diese 4 Tabu-Wörter verboten: schwarz, weiß, ja, nein. Sowohl in der Frage als auch in der Antwort. In jeder Spielrunde sind nur genau diese 4 Tabu-Wörter verboten.)
:Az apa: „Ilyen későn?“ - Der Vater: „So spät?“
:A fiú: „Igen.“ - Der Sohn: „Ja.“
:Az apa: „Vesztettél! Gyerünk aludni!“ - Der Vater: „Du hast (schon) verloren! Schlaf jetzt! (Los, gehen wir schlafen!)“
:------------------------
:Nagyapa: Képzeld (= képzeld el), elmúlt a reumám. - Großvater: Stell dir vor, meine Rheuma ist verschwunden.
:Nagymama: A fene egye meg! (= Egye meg a fene.) Akkor honnan fogjuk tudni, hogy időváltozás lesz? - Großmutter: Verdammt noch mal! (So ein Mist!) Woher werden wir dann wissen, dass es eine Wetterveränderung geben wird?
:------------------------
:Jósnál lévő vendég – Kundin beim Wahrsager. (Beim Wahrsager sich befindende/seiende Kundin.)
:Jós: A tenyeréből látszik, hogy önt a jövő héten virágokkal és dicsérő szavakkal árasztják el. - Weissager: Aus Ihrer Handfläche ist zu erkennen, dass man Sie nächste Woche mit Blumen und lobenden Worten überschütten wird.
:Ügyfél: Kundin Hát, ez aztán nagyszerű. - Kundin: Nun, das ist ja großartig.
:Jós: Á, ez csak természetes egy temetésen. - Weissager: Ach, das ist bei einer Beerdigung ganz natürlich.
:------------------------
:A feleség egy ismerős arcot vesz észre az étteremben. Odaszól a férjének: Nézd csak, ott az a részeges alak az előző férjem volt. - Die Frau erkennt im Restaurant ein bekanntes Gesicht. Sie sagt zu ihrem Mann: Schau mal, dieser Betrunkene da war mein Ex-Mann.
:Mióta hét éve leváltam tőle, egyfolytában csak iszik, állandóan részeg. - Seit ich mich vor sieben Jahren von ihm getrennt habe, trinkt er nur noch und ist ständig betrunken.
:Ez tényleg furca. Ennyi ideig senki nem szokott ünnepelni. - Das ist wirklich seltsam. So lange feiert normalerweise niemand.
:------------------------
:Vedd tudomásul, hogy engem annak idején egy orvos is elvett volna. - Nimm zur Kenntnis, dass mich damals (seinerzeit) auch (sogar) ein Arzt geheiratet hätte.
:Persze, ha anyád időben jelentkezik abortuszra. - Natürlich, wenn deine Mutter sich rechtzeitig für eine Abtreibung angemeldet hätte.
:Dieser ungarische Witz funktioniert nur auf Ungarisch, weil “elvesz” (elvett volna) hier zwei Bedeutungen hat:
:1.) „heiraten“ (elvesz = heiraten):
:„Nimm zur Kenntnis: Damals hätte mich sogar ein Arzt geheiratet.“
:Der zweite Satz bringt dann aber eine Wendung, indem durch weiteren Kontext (“Abort”) eine andere Bedeutung auftaucht.:
:2.) „wegnehmen / entfernen“ (elvesz = wegnehmen; gedanklich: Schwangerschaft ‘wegnehmen’):
:„Natürlich – wenn deine Mutter rechtzeitig zum Schwangerschaftsabbruch gekommen wäre.“ (dann hätte dich ein Arzt abgetrieben).
:ungarisches Wortspiel - elvesz - wegnehmen
:elvesz házasodik - heiraten
:elvesz - abtreiben (einen Schwangerschaftsabbruch vornehmen; Abort)
:elhajt - abtreiben
:abortuszt végez - einen Abort durchführen (machen; tun; beenden; erledigen)
:Diese ungarische Doppeldeutigkeit könnte man annähernd auch so übersetzen:
:„Nur damit du’s weißt: Damals hätte mich sogar ein Arzt ‘genommen’.“
:„Schon – wenn deine Mutter rechtzeitig zur ‘Abtreibung’ aufgetaucht wäre.“
:------------------------
:Egy postás csónakkal szállítja a postát egy kis szigetre, ahol csak egy néni lakik. - Ein Postbote bringt die Post mit dem Boot auf eine kleine Insel, auf der nur eine alte Dame lebt.
:Postás: „Hallj-e [hajja e], igazán rémes (= szörnyű). Hogy havonta többször is csónakba kell szállnom (csónakba szállni = csónakba ül) csak azért, hogy magának kézbesítsek [kézbesíccsek].“ - Postbote: „Hören Sie mal, das ist wirklich schrecklich. Mehrmals im Monat muss ich ins Boot steigen, nur um Ihnen die Post zuzustellen.“
:Néni: „Ha tovább szemtelenkedik előfizetek egy napilapra.“ - Alte Dame: „Wenn Sie weiter so unverschämt sind, abonniere ich eine Tageszeitung.“
:------------------------
:Egy horgász ül a tóparton és horgászik. - Ein Angler sitzt am Seeufer und angelt.
:Egy kiránduló odamegy hozzá, és kérdezi. - Ein Wanderer kommt vorbei und fragt:
:Van ebben a tóban egyáltalán hal? - Gibt es in diesem See überhaupt Fische (Fisch)?
:Nem tudom, én '''még csak''' két éve járok ide horgászni. - Ich weiß es nicht, ich komme '''erst''' seit zwei Jahren hierher zum Angeln.
:------------------------
:Tegnap három balszerencse '''is''' ért. - Gestern trafen mich '''gleich''' drei Unglücke.
:Először - a barátnőm szakított velem. - Zuerst - hat meine Freundin mit mir Schluss gemacht.
:Másodszor - elütötte egy busz. - Zweitens - wurde sie von einem Bus überfahren.
:Harmadszor - elvették a buszvezetői engedélyemet. - Drittens - haben sie mir den Busführerschein entzogen.
:------------------------
:Két tanár beszélget. - Zwei Lehrer unterhalten sich.
:Miért félnek az első B-ben a kis Armandótól? - Warum hat man in der Klasse) 1-B Angst vor dem kleinen Armando? (Armando ist eine spanische, italienische und portugiesische Form des Vornamens Hermann.)
:Na, miért? - Na, warum?
:Mert az apukája a nyolcadik B-be jár. - Weil sein Vater in die 8-B geht.
:------------------------
:Az irodában az egyik kopasz dolgozó megunja, hogy mindenki a kopasz fején élcelődik. – Im Büro hat einer der glatzköpfigen Mitarbeiter genug davon, dass alle sich über seinen kahlen Kopf lustig machen.
:Egyik nap, amikor az egyik kolléga megsimogatja a fejét, így szól. – Eines Tages, als ein Kollege ihm über den Kopf streicht, sagt er.
:Pont olyan érzés, mintha a feleségem fenekét simogatnám. – Es fühlt sich genau so an, als würde ich den Hintern meiner Frau streicheln.
:Cselekvésre szánja el magát. - Er entschließt sich zu handeln.
:Ő is végig simít a saját fején, és azt mondja. - Auch er streicht sich über den eigenen Kopf und sagt. (végig - bis zum Ende; über den ganzen Kopf streichen)
:Most, hogy mondod tényleg olyan, mint a feleséged feneke. - Jetzt, wo du es sagst, es ist tatsächlich wie der Hintern deiner Frau.
:------------------------
:Egy házastársi vita. - Ein Ehestreit.
:A feleség: Elegem van az egészből, megcsalsz fűvel-fával. Most már abban sem vagyok biztos, hogy te vagy a gyerekeink apja. - Die Ehefrau: Ich habe von dem Ganzen genug, du betrügst mich mit Hinz und Kunz (mit allem, was nicht bei drei auf den Bäumen ist). Jetzt bin ich mir nicht einmal mehr sicher, ob du der Vater unserer Kinder bist.
:------------------------
:Az orvosnál. - Beim Arzt.
:Orvos: Na, Józsi bácsi, bevált a gyógyszer, amit a memóriazavarára adtam? - Arzt: Nun, Opa Josef, hat das Medikament gewirkt, das ich (Ihnen) gegen Ihre Gedächtnisstörung gegeben habe?
:Paciens: Milyen gyógyszer? - Welches Medikament?
:------------------------
:Két férfi beszélget. - Zwei Männer unterhalten sich.
:Képzeld, múlt éjjel egy betörő járt (= volt) nálunk! - Stell dir vor, letzte Nacht war ein Einbrecher bei uns! (képzeled - du stellst dir vor; képzeld = Imperativ)
:És elvitt valamit? - Und hat er etwas mitgenommen?
:Nem, de ott hagyta két fogát, eltört az állkapocscsontja és két bordája. - Nein, aber er hat zwei Zähne dagelassen, er hat sich seinen Kieferknochen und zwei Rippen gebrochen.
:Hogy-hogy? - Wie das? (Wieso?)
:A feleségem azt hitte, hogy én jöttem haza a kocsmából. - Meine Frau dachte, dass ich aus der Kneipe nach Hause gekommen bin.
:Két férfi beszélget. - Zwei Männer unterhalten sich.
:Képzeld, múlt éjjel egy betörő járt (= volt) nálunk! - Stell dir vor, letzte Nacht war ein Einbrecher bei uns! (képzeled - du stellst dir vor; képzeld = Imperativ)
:És elvitt valamit? - Und hat er etwas mitgenommen?
:Nem, de ott hagyta két fogát, eltört az állkapocscsontja és két bordája. - Nein, aber er hat zwei Zähne dagelassen, er hat sich seinen Kieferknochen und zwei Rippen gebrochen.
:Hogy-hogy? - Wie das? (Wieso?)
:A feleségem azt hitte, hogy én jöttem haza a kocsmából. - Meine Frau dachte, dass ich aus der Kneipe nach Hause gekommen bin.
:------------------------
:Három hülye haver fogadást köt, ki bírja tovább egy hangyabolyon ülve. - Drei dumme Kumpel schließen eine Wette ab, wer es länger aushält, auf einem Ameisenhaufen zu sitzen.
:Az első fél percig bírja. - Der Erste hält es eine halbe Minute aus.
:A második öt percig, a harmadik viszont már egy órája ücsörög a kis halmon. - Der Zweite fünf Minuten, der Dritte jedoch sitzt schon seit einer Stunde auf dem kleinen Hügel rum.
:Ezt meg hogy bírod? - csodálkoznak a többiek. - Wie hältst du das denn aus? – wundern sich die anderen.
:Ahogy ráültem a bolyra, fingottam egyet. - Als ich mich auf den Haufen gesetzt habe, habe ich einen fahren lassen.
:------------------------
:A bíróságon. - Im Gericht.
:Bíró: Bizonyíték hiányában felmentem a bankrablás vádja alól. - Richter: Mangels Beweisen spreche ich Sie vom Vorwurf des Bankraubs frei.
:Vádlott: Szuper! Ez akkor azt jelenti, hogy megtarthatom a pénzt? - Angeklagter: Super! Heißt das dann, dass ich das Geld behalten darf?
:------------------------
:A kapitány a hajón bejelentést tesz a hangosbemondón (= a hangszórón) mindenkihez (= mindenkinek). - Der Kapitän macht auf dem Schiff eine lautsprecherdurchsage an alle.
:Hölgyeim és uraim, van egy jó és egy rossz hírem. - Meine Damen und Herren, es gibt eine gute und eine schlechte Nachricht.
:A jó az, hogy a jövőben 11 Oscar díjat fogunk nyerni. - Die gute (Nachricht) ist, dass wir in der Zukunft 11 Oskar-Preise gewinnen werden.
:(A háttérben egy poszter van a Titanicról. - Im Hintergrund ein Bild von der Titanic.)
:------------------------
:Újságíró készít riportot az elmegyógyintézetben.
:Azt kérdi a főorvostól.
:Hogyan állapítják meg egy páciensről, hogy már elhagyhatja [elhatyhattya] a kórházat? – Wie stellt man bei einem Patienten fest, dass er das Krankenhaus bereits verlassen darf? (Wie entscheidet man bei einem Kranken, dass er das Krankenhaus schon verlassen kann?) („Man entscheidet von dem Patienten her.“) (-ról/-ről bedeutet konzeptuell: „von einer Oberfläche / von einer Person / von einem Thema her“)
:Vannak olyan feladataink, amiket helyesen végrehajtva bebizonyíthatják [bebizonyíthattyák] elmeállapotukat. - Wir haben solche Aufgaben, (durch) deren richtige Ausführung man ihren Geisteszustand beweisen kann. ( Es gibt Aufgaben unsererseits, die sie, wenn sie sie korrekt ausführen, ihren Geisteszustand beweisen können.)
:Tudna egy ilyen példát mondani? - Könnten Sie mir solch ein Beispiel sagen?
:Persze (= termézetesen). - Natürlich.
:Vegyük például eszt. - Nehmen wir zum Beispiel das.
:Van egy kád, teli vízzel. - Es gibt eine Wanne, voll mit Wasser.
:Van a fűrdőszobában három tárgy. - Im Badezimmer sind drei Dinge.
:Egy kis kanál, egy pohár és egy vödör. - Ein kleiner Löffel, ein Glas und ein Eimer.
:Melyikkel tüntetné el a vizet a kádból? - Wie würde man das Wasser aus der Badewanne loswerden? (Womit würde man das Wasser aus der Badewanne wegmachen? - Womit würde man das Wasser aus der Badewanne verschwinden lassen?)
:Ó, hát ez egyszerű! - Oh, das ist doch einfach!
:Minden normális ember a vödröt választaná! - Jeder normale Mensch würde den Eimer wählen!
:Nem, minden normális ember kihúzná a dugót a kádból. – Nein, jeder normale Mensch würde den Stöpsel aus der Badewanne ziehen.
:------------------------
:Egy rendőr megállít egy sofőrt. - Ein Polizist hält einen Autofahrer an.
:Felírom gyorshajtásért. - Ich schreibe Sie wegen (zu) schnellem Fahren auf.
:Még mindig jobb, mintha én írnám fel magát. - Das ist immer besser, als wenn ich Sie aufschreiben würde.
:Miért? Ki csoda maga? - Warum? Wer sind Sie denn?
:A Sírköves. - (Der) Grabmal-Steinmetz.
:------------------------
:Mi az abszolút lehetetlen? – Was ist absolut unmöglich?
:Na micsoda? – Na, was denn?
:Hímvesszőből kosarat fonni. – Aus einem Glied einen Korb zu flechten.
:És mi van, ha mégis sikerül? – Und was ist, wenn es doch gelingt?
:Lesz egy fasza kosarad. – Dann hast du einen verdammt guten Korb.
:(Ungarisch doppeldeutig: 1. a fasz - das Glied; 2. fasza! - super! - abgeleitet von “a fasz”)
:tökös - super ; (tök - Kürbis)
:király – wörtlich „königlich“, im Slang: großartig
:zsír – wörtlich „Fett“, Slang: cool
:brutális – „brutal gut“
:haláli (jó)! - super!
:durva jó – „krass gut“ (je nach Kontext positiv oder negativ)
:marha jó - „krass gut“
:menő – cool, angesagt
:vagány – lässig, selbstbewusst
:baromi jó – „sau gut“
:rohadt jó – „verdammt gut“
:------------------------
:Az anyós nem bízik a vejeiben, ezért úgy gondolja, próbára teszi őket. – Die Schwiegermutter vertraut ihren Schwiegersöhnen nicht und beschließt daher, sie auf die Probe zu stellen.
:Először megy a legnagyobbhoz, beleveti magát a kútba. – Zuerst geht sie zum ältesten (größten) und wirft sich in den Brunnen.
:A veje gondolkodás nélkül kimenti. – Der Schwiegersohn rettet sie ohne nachzudenken.
:Másnap reggel a férfi ablaka alatt ott áll egy vadonatúj Golf, rajta egy kis cédulával: sok szeretettel, anyósod. – Am nächsten Morgen steht unter dem Fenster des Mannes ein nagelneuer VW Golf , mit einem Zettel daran: Mit viel Liebe, deine Schwiegermutter.
:Most megy az anyós a második vejéhez, beleveti magát a kútba. – Danach geht die Schwiegermutter zum zweiten Schwiegersohn und wirft sich wieder in den Brunnen.
:A férfi kimenti, de előtte azért tétovázik kicsit. – Der Mann rettet sie, zögert jedoch vorher ein wenig.
:Másnap reggel a férfi ablaka alatt ott áll egy használt Dacia, rajta a cédula: szeretettel, anyósod. – Am nächsten Morgen steht unter seinem Fenster ein gebrauchter Dacia, mit dem Zettel: In Liebe, deine Schwiegermutter.
:Aztán megy az anyós a harmadik és egyben legkisebb vejéhez. – Dann geht die Schwiegermutter zum dritten und jüngsten (kleinsten) Schwiegersohn.
:Beleveti magát a kútba, de a veje nem menti meg, ezért belefullad. – Sie springt in den Brunnen, doch der Schwiegersohn rettet sie nicht, deshalb ertrinkt sie.
:Másnap reggel a férfi ablaka előtt ott áll egy vadonatúj Porsche, rajta a címzés: köszönettel, szerető apósod. – Am nächsten Morgen steht vor seinem Fenster ein nagelneuer Porsche, adressiert mit: Mit Dank, dein dich liebender Schwiegervater.
:------------------------
:Egy idős ember egyedül élt a farmján. – Ein alter Mann lebte allein auf seiner Farm.
:Fel akarta ásni a paradicsomos kertjét, hogy elültesse (Imperativ weil: célhatározó) a paradicsomokat, de ez túl nehéz munkának bizonyult számára. – Er wollte seinen Tomatengarten umgraben, um die Tomaten zu pflanzen, doch das erwies sich für ihn als zu schwere Arbeit.
:(bizonyul számára - sich für ihn erweisen als …; sich als … herausstellen für ihn; für ihn … sein / werden)
:Az egyetlen fia, Lajos, aki segíteni szokott neki, börtönben ült. – Sein einziger Sohn, Lajos, der ihm sonst zu helfen pflegte, saß im Gefängnis.
:Az öreg leült, és megírta neki a problémáját: – Der Alte setzte sich hin und schrieb ihm sein Problem:
:„Kedves Lajos! Sajnos elég rosszul érzem magam, mert úgy néz ki, nem tudom felásni a paradicsomos kertemet ebben az évben. Már öregszem, és túl nehéz munka ez számomra.” – „Lieber Lajos! Leider fühle ich mich ziemlich schlecht, denn es sieht so aus, dass ich meinen Tomatengarten dieses Jahr nicht umgraben kann. Ich werde schon alt, und es ist eine zu schwere Arbeit für mich.“
:Pár nappal később levelet kapott a fiától. – Ein paar Tage später erhielt er einen Brief von seinem Sohn.
:„Kedves apa, nehogy felásd a kertet. Oda rejtettem a hullákat. Lajos.” – „Lieber Vater, grabe auf keinen Fall (= bloß nicht) den Garten um. Dort habe ich die Leichen versteckt. Lajos.“
:Másnap reggel egy csapat FBI ügynök jelent meg a helyszínen, és feltúrták az egész kertet. – Am nächsten Morgen erschien ein Team von FBI-Agenten am Ort des Geschehens (= Tatort) und wühlte den gesamten Garten um.
:(túr - graben; wühlen)
:Mivel nem találtak semmit, bocsánatot kértek az öregtől, és elmentek. – Da sie nichts fanden, entschuldigten sie sich beim Alten und gingen.
:Az öreg még aznap kapott egy újabb levelet a fiától. – Noch am selben Tag erhielt der Alte einen weiteren Brief von seinem Sohn.
:„Kedves apa, a jelenlegi (= mostani) helyzetben ennyit tudtam segíteni. Most már elültetheted a paradicsomokat.” – „Lieber Vater, unter den derzeitigen (= aktuellen; gegenwärtigen) Umständen konnte ich nur so viel helfen. Jetzt kannst du die Tomaten pflanzen.“
:------------------------
:A hirdetésre telefonálok. Ön hirdetett meg egy sífelszerelést és egy after-sífelszerelést? – Ich rufe wegen der Anzeige an. Haben Sie eine Skiausrüstung und eine After-Ski-Ausrüstung inseriert?
:Jó napot, igen, én hirdettem meg. – Guten Tag, ja, ich habe sie inseriert.
:Megmondaná, kérem, hogy mi is az az after-sífelszerelés? – Würden Sie mir bitte sagen, was genau eine After-Ski-Ausrüstung ist?
:Két darab mankó. - Zwei Krücken.
:------------------------
:A parkban egy férfi azt mondja egy nőnek, aki a padon ül: „Szeretlek!” – Im Park sagt ein Mann zu einer Frau, die auf der Parkbank sitzt: „Ich liebe dich!“
:A nő: „És mi a helyzet a feleségeddel?” – Die Frau: „Und was ist mit deiner Frau?“
:A férfi: „A feleségem? A feleségem nem szeret téged.” – Der Mann: „Meine Frau? Meine Frau liebt dich nicht.“
:------------------------
:Egy régi NDK-vicc: - Ein alter DDR-Witz:
:Miért jön most ilyen sok munkás hátizsákkal a munkából. - Warum kommen jetzt so viele Arbeiter mit Rucksack von der Arbeit.
:Mert Walter Ulbricht a beszédében a partgyűlésen azt mondta, hogy a cégeinkből sokkal többet ki lehet hozni. - Weil Walter Ulbricht auf seiner Rede auf dem Parteitag gesagt hat: Aus unseren Betrieben kann man noch viel mehr rausholen.
:------------------------
:Version 1
:A nő: „Honnan vannak ezek a karmolások a hátadon?” – Sie: Woher sind diese Kratzer auf deinem Rücken?
:A férfi: „Olyan fáradt voltam, hogy már nem tudtam járni. Egy sas hozott ide.” – Er: Ich war so müde und konnte nicht mehr laufen. Ein Adler hat mich hergebracht.
:Version 2
:A nő: „Mitől vannak ezek a karcolások a hátadon?” – Sie: Woher sind diese Kratzer auf deinem Rücken?
:A férfi: „Teljesen kimerültem, nem bírtam menni tovább. Egy sas hozott haza.” – Er: Ich war so müde und konnte nicht mehr laufen. Ein Adler hat mich hergebracht.
:Version 3
:A nő kérdezi: „Miért ilyen karcos a hátad?” – Sie: Woher sind diese Kratzer auf deinem Rücken?
:A férfi válaszol: „Annyira elfáradtam, hogy nem tudtam továbbmenni. Egy sas hozott el.” – Er: Ich war so müde und konnte nicht mehr laufen. Ein Adler hat mich hergebracht.
:------------------------
:Version 1
:A nagymamám mindig azt mondta: a kéznek a legjobb gyakorlat a pénzszámolás. – Meine Oma hat immer gesagt: Die beste Übung für die Hand ist Geldzählen.
:Elmúlnak tőle az ízületi fájdalmak, normalizálódik a vérnyomás, eltűnik a fej- és fogfájás. – Davon gehen die Schmerzen in den Gelenken weg, der Blutdruck normalisiert sich, die Kopf- und Zahnschmerzen verschwinden.
:Jobb lesz a látásom, az étvágyam, a ruhatáram, a külsőm és a lakásom is. – Das Sehen wird besser, auch der Appetit, meine Garderobe, das Aussehen und die Wohnung.
:Version 2
:A nagyi szerint a kéz legjobb tornája a pénz számolása. – Meine Oma sagte: Die beste Übung für die Hand ist das Zählen von Geld.
:Rögtön rendbe jönnek az ízületek, a vérnyomás, eltűnnek a fej- és fogfájások. – Sofort verschwinden (kommen in Ordnung) Gelenkschmerzen (die Gelenke), der Blutdruck wird normal, Kopf- und Zahnschmerzen gehen weg.
:És hirtelen jobb a szemem, az étvágyam, a ruháim, a kinézetem és a lakásom. – Und plötzlich werden Sehen, Appetit, Garderobe, Aussehen und Wohnung besser.
:Version 3
:A nagymamám esküdött rá: nincs jobb kézgyakorlat a pénzszámolásnál. – Meine Oma schwor darauf: Es gibt keine bessere Handübung als Geldzählen.
:Megszűnnek az ízületi panaszok, helyreáll a vérnyomás, eltűnik a fej- és fogfájás. – Dadurch verschwinden Gelenkbeschwerden, der Blutdruck normalisiert sich, Kopf- und Zahnschmerzen gehen weg.
:Sőt javul a látás, az étvágy, a ruhatár, a megjelenés és még a lakás is. – Sogar Sehen, Appetit, Garderobe, Aussehen und sogar die Wohnung werden besser.
:------------------------
:Version 1
:Kérdés a Jereváni Rádióhoz – Frage an Radio Jerewan
:„Elutazzak-e egy konferenciára Nyugatra, még akkor is, ha a költségeket magamnak kell állnom?” (konjugierter Infinitiv) – „Soll ich zu einer Tagung in den Westen fahren, obwohl (= selbst dann) ich die Kosten dafür selbst tragen muss?“
:„Elvileg igen. Visszaútra jegyet úgysem kell vennie.” (konjug. Infinitiv) – „Im Prinzip ja. Sie müssen ja keine Rückfahrkarte kaufen.“
::még akkor is - obwohl; selbst dann
::költség (Singular!) - Ausgaben, Kosten
::állni a költségeket - die Kosten tragen
::úgysem - sowieso nicht; ohnehin nicht; ja doch nicht
::úgysem - es wird ohnehin nicht passieren; es hat sowieso keinen Sinn; unabhängig davon nicht
::sem - nicht
::egyáltalán nem - überhaupt nicht; gar nicht
::vesz/venni - nehmen, kaufen)
::unbestimmte Konjugation: veszek, veszel, vesz, veszünk, vesztek, vesznek
::bestimmte Konjugation: veszem, veszed, veszi, (FALSCH: veszjük) vesszük; veszitek, veszik
::konjugierter Infinitiv: vennem, venned vennie, vennünk, vennitek, venniük
:Version 2
:„Érdemes-e Nyugatra mennem egy tanácskozásra, ha mindent saját zsebből kell fizetnem?” – „Lohnt es sich zu einer Tagung in den Westen fahren, wennl ich alles aus der eigenen Tasche bezahlen muss?“
:„Alapjában véve igen, hiszen a hazautazáshoz nincs szükség jegyre.” – „Im Prinzip ja, denn für die Heimreise ist eine Fahrkarte nicht notwendig.“
::megéri - es lohnt sich
::érdemes - sich lohnen, wert sein, rentabel
::érték - der Wert
::érdemes menni - es lohnt sich zu fahren
::érdemes mennem - es lohnt sich für mich zu fahren
::kell fizetni - man muss bezahlen
::kell fizetnem - ich muss bezahlen
:megy/menni: - gehen, fahren
::unbestimmte Konjugation: megyek, mész, megy, megyünk, mentek, mennek
::bestimmte Konjugation: (gibt es NICHT; denn “megy” ist nur “fahren” im Sinne von “mitfahren” - nicht “lenken”)
::konjugierter Infinitiv: mennem, menned, mennie, mennünk, mennetek, menniük
::fizet - bezahlen
::unbestimmte Konjugation: fizetek, fizetsz [fizecc], fizet, tizetünk, fizettek (NICHT: fizetek), fizetnek
::bestimmte Konjugation: fizetem, fizeted, fizeti, fizetjük [fizettyük], fizetitek,fizetik
::konjugierter Infinitiv: fizetnem, fizetned, fizetnie, fizetnünk, fizetnetek,fizetniük
::szükség van vmire - für (auf) etwas notwendig sein
::szükség van vkire - für (auf) jemanden notwendig sein
:------------------------
:Version 1
:Egy férfi a feleségével van a strandon, és más bikinis nőket néz. – Ein Mann ist mit seiner Frau am Strand und schaut anderen Frauen im Bikini nach.
:A feleség: „Viselkedj [viselkeggy] rendesen! Hiszen velem vagy itt.” – Sie: „Benimm dich! Du bist schließlich mit mir hier.“
:(hiszen - doch, schließlich, immerhin, du bist ja, denn - Modalpartikel)
:A férfi: „Na és? Ha diétázom, attól még elolvashatom az étlapot az étteremben.” – Er: „Na und? Wenn ich eine Diät mache, kann ich doch trotzdem die Speisekarte im Restaurant lesen.“
:Version 2
:Egy férj a strandon bámulja a bikinis nőket, miközben a felesége mellette van. – Ein (Ehe)Mann starrt am Strand anderen Frauen im Bikini an, während seine Frau neben ihm ist.
:A feleség rászól: „Fogd vissza magad, együtt vagyunk.” – Die Ehefrau sagt zu ihm: „Halte dich zurück, wir sind zusammen.“
:A férj válaszol: „Ha fogyókúrázom, attól még nézegethetem az étlapot.” – Er: „Wenn ich eine Abmagerungskur mache, kann ich trotzdem die Speisekarte lesen (begucken, angucken).“
:Version 3
:Egy férfi a tengerparton más nőket figyel bikiniben. – Ein Mann beobachtet am Meeresstrand anderen Frauen im Bikin.
:A felesége azt mondja: „Ne csináld! Velem vagy.” – Seine Frau sagt: „Mach das nicht! Du bist mit mir hier.“
:A férfi így felel: „A diéta nem tiltja az étlap olvasását.” – Der Mann antwortet: „Eine (die) Diät verbietet nicht, das Lesen der Speisekarte.“
:------------------------
:Version 1
:Az emésztésem javítására sört iszom. – Um meine Verdauung zu verbessern trinke ich Bier.
:Ha nincs étvágyam, fehérbort, alacsony vérnyomásra vörösbort, magas vérnyomásra konyakot, anginára vodkát. – Wenn ich keinen Appetit habe trinke ich Weißwein, bei niedrigem Blutdruck Rotwein, bei hohem Blutdruck Konjak, bei Angina Wodka.
:„És mikor iszol vizet?” – „Und wann trinkst du Wasser?“
:„Ilyen betegségem még nem volt.” – „So eine Krankheit hatte ich noch nicht.“
:Version 2
:Sört iszom, hogy jobb legyen az emésztésem. Étvágytalanságra fehérbor, alacsony vérnyomásra vörösbor, magasra konyak, torokfájásra vodka. – Um die Verdauung zu verbessern trinke ich Bier. Bei Appetitlosigkeit Weißwein, bei niedrigem Blutdruck Rotwein, bei hohem Blutdruck Cognac, bei Halsschmerzen Wodka.
:„Vizet mikor iszol?” – „Wann trinkst du Wasser?“
:„Olyan bajom még nem volt.” – „So eine Krankheit hatte ich noch nicht.“
:Version 3
:Az emésztésre sör, étvágyra fehérbor, alacsony vérnyomásra vörösbor, magasra konyak, anginára vodka. – Für die Verdauung Bier, für den Appetit Weißwein, bei niedrigem Blutdruck Rotwein, bei hohem Blutdruck Konjak, bei Angina Wodka.
:„És a víz?” – „Und Wasser?“
:„Azt a betegséget még nem kaptam el.” – „Diese Krankheit hatte ich noch nicht.“
:------------------------
:Version 1
:Bátorság az, amikor hajnali háromkor totál részegen hazajössz, a feleséged seprűvel vár, és megkérdezed: „Takarítasz, vagy még elrepülsz?” – Mut ist, wenn man morgens um drei Uhr total besoffen nach Hause kommt, die Frau mit einem Besen auf dich wartet und du fragst: Bist du am Putzen oder fliegst du noch weg?
:Version 2
:Az igazi bátorság az, ha hajnali háromkor hullarészegen hazaérsz, az asszony seprűvel áll előtted, te pedig megkérdezed: „Most takarítasz, vagy indul a felszállás?” – Mut ist, wenn man um drei Uhr morgens stockbesoffen nach Hause kommt, die Frau mit dem Besen vor dir steht und du fragst: Putzt du oder fliegst du gleich los?
:(hulla - die Leiche)
:Version 3
:Bátor ember az, aki hajnali háromkor részegen hazabotorkál, a felesége seprűvel várja, és ő nyugodtan megkérdi: „Seprés van, vagy még repülés?” – Mut ist es, wenn man um drei Uhr morgens betrunken nach Hause kommt, die Frau mit dem Besen wartet und man fragt: Bist du am Putzen oder fliegst du noch weg? (Ist jetzt Putzen/Kehren oder noch Fliegen?)
:(botorkál - torkeln, stolpern)
:------------------------
:Version 1
:Egy macsó a másikhoz: „Mit fogadtál meg az új évre?” – Ein Macho zum anderen: „Was hast du dir für das neue Jahr vorgenommen?“
:A másik erre: „Heikét, Bettinát, Monikát, Kerstint és Gabit.” – Darauf der Zweite: „Heike, Bettina, Monika, Kerstin und Gabi!“
:Version 2
:Az egyik macsó megkérdezi: „Mi az újévi fogadalmad?” – Ein Macho fragt den anderen: „Was ist dein Neujahrsvorsatz?“
:A válasz: „Heike, Bettina, Monika, Kerstin és Gabi.” – Die Antwort: „Heike, Bettina, Monika, Kerstin und Gabi.“
:Version 3
:Egy macsó odaszól a másiknak: „Mit terveztél az új évre?” – Ein Macho zum anderen: „Was hast du fürs neue Jahr geplant (vorgenommen)?“
:A másik így felel: „Heike, Bettina, Monika, Kerstin meg Gabi.” – Der andere antwortet: „Heike, Bettina, Monika, Kerstin und Gabi.“
:------------------------
:Version 1
:Rádiós bemondó: „Óraösszehasonlítás! … Az enyém szebb.” – Radiosprecher: Uhrenvergleich! … Meine ist schöner.
:Version 2
:Rádióbemondó: „Órát ellenőrzünk! … Az én órám szebb.” – Radiosprecher: Wir überprüfen die Uhr/die Uhrzeit! … Meine ist schöner.
:Version 3
:A rádióban: „Órák összevetése! … Az enyém a szebb.” – Radiosprecher: Uhrenvergleich! … Meine ist die Schönere.
::(összevethető - vergleichbar)
:------------------------
:Version 1
:Egy férfit beszállítanak az elmegyógyintézetbe (a pszichiátriara). – Ein Mann wird in die Irrenanstalt (die Psychologie) eingeliefert.
:Az első éjszakán minden újat gumiszobába zárnak. – Alle Neuen werden in der ersten Nacht in eine Gummizelle gesteckt.
:Randaliroznak, ezért az ápolók kinyitják az ajtót. – Sie randalieren, also öffnen die Aufseher die Gummizelle.
:Az idióták újra meg újra a falnak ugranak. – Die Idioten springen immer wieder gegen die Wand.
:Csak egy férfi ül nyugodtan a sarokban. – Nur ein Mann sitzt ruhig in der Ecke.
:Megkérdezik, mi a helyzet. – Sie fragen ihn, was los ist.
:Ő így válaszol: „Húztam egy krétavonalat a falra, és azt mondtam, aki átugorja, kap tőlem 100 eurót.” – Er antwortet: „Ich habe einen Kreidestrich an die Wand gemalt und gesagt, wer drüberspringt, bekommt 100 Euro von mir.“
:Version 2
:Egy férfit elmegyógyintézetbe visznek. – Ein Mann wird in eine Irrenanstalt gebracht.
:Az újoncokat az első éjjel gumiszobába teszik. – Die Neuen kommen in der ersten Nacht in eine Gummizelle.
:Zajonganak, az őrök benyitnak. – Sie randalieren, die Aufseher öffnen.
:Mindenki a falnak ugrál. – Alle springen gegen die Wand.
:Egy ember békésen ül a sarokban. – Einer Mann sitzt friedlich in der Ecke.
:Megkérdezik, miért. – Man fragt ihn warum.
:„Krétával húztam egy vonalat, és mondtam: aki átugorja, kap száz eurót.” – „Ich zog eine Linie mit Kreidel und sagte: Wer drüberspringt, bekommt hundert Euro.“
:Version 3
:Egy férfi bekerül a diliházba. – Ein Mann kommt in die Irrenanstalt.
:Az első éjszakán gumiszobába zárják az újakat. – In der ersten Nacht werden die Neuen in die Gummizelle eingeschlossen.
:Balhé van, kinyitják az ajtót. – Es gibt Krawall, die Tür wird geöffnet.
:Mindenki a falnak ugrik, kivéve egyet. – Alle springen gegen die Wand, außer einem.
:Ő csendben ül. – Er sitzt ruhig da.
:Megkérdezik, miért. – Man fragt ihn weshalb.
:„Krétavonalat rajzoltam, és azt mondtam: száz euró annak, aki átugorja.” – „Ich habe eine Kreidelinie gezeichnet und gesagt: Hundert Euro für den, der drüberspringt.“
:------------------------
:Version 1
:Két idióta meg akar szökni az elmegyógyintézetből. – Zwei Idioten wollen aus der Irrenanstalt fliehen.
:Az egyik azt mondja: „Felvilágítok a zseblámpával a fal tetejéig, te pedig felmászol a fénycsóván.” – Der erste sagt: „Ich leuchte mit der Taschenlampe bis zur Mauer hoch, und du kletterst den Lichtstrahl hinauf.“
:A másik válaszol: „Nem csinálom, nem vagyok hülye. Félúton lekapcsolod a lámpát, én meg lezuhanok.” – Der zweite Idiot antwortet: „Nein, das mache ich nicht, ich bin doch nicht blöd. Auf halbem Weg schaltest du die Lampe aus und ich falle runter.“
:Version 2
:Két bolond szökést tervez az elmegyógyintézetből. – Zwei Idioten planen die Flucht aus der Irrenanstalt.
:Az első: „A zseblámpával felvilágítok a falra, te felmászol a fénysugáron.” – Der erste: „Ich leuchte mit meiner Taschenlampe zur Mauer (hoch), du kletterst auf dem Lichtstrahl hoch.“
:A második: „Ugyan már! (= De hogy is!) Félúton lekapcsolod, és leesek.” – Der zweite: „Ach komm! (= Spinnst du? = Auf keinen Fall!) Halb oben schaltest du aus, und ich falle runter.“
:Version 3
:Két idióta meg akar lépni a diliházból. – Zwei Idioten wollen aus der Irrenanstalt abhauen (türmen).
:Az egyik így áll elő: „Felvilágítok a falra, és azon a fényen felmászol.” – Einer von ihnen sagt Folgendes: „Ich leuchte zur Mauer hoch, und du kletterst auf diesem Licht hoch.“
:A másik rávágja: „Nem, mert amikor félig fenn vagyok, lekapcsolod, és lezuhanok.” – Der andere wirft ein (wiederspricht; kontert): „Nein, denn wenn ich bis zur Hälfte (= halb) oben bin, schaltest du es aus, und ich stürze ab.“
:------------------------
:Version 1
:Két őrült két kerékpárral megszökik az elmegyógyintézetből. – Zwei Irre fliehen aus der Irrenanstalt mit zwei Fahrrädern.
:Éjszaka a kerékpárjukkal takaróznak be. – Nachts decken sie sich mit ihrem Fahrrad zu.
:Másnap reggel az egyik azt mondja: „Nagyon fáztam ezen az éjszakán.” – Am nächsten Morgen sagt der eine: „Ich habe sehr gefroren in dieser Nacht.“
:A másik válaszol: „Nem csoda, a te első kerekedből hiányzik egy küllő.” – Der andere antwortet: „Kein Wunder, von deinem Vorderrad fehlt (ja) auch eine Speiche.“
:Version 2
:Két bolond biciklivel megszökik a diliházból. – Zwei Irre fliehen mit Fahrrädern aus der Irrenanstalt.
:Éjjel a bringáikkal takaróznak. – Nachts benutzen sie ihre Fahrräder als Decke.
:Reggel az egyik panaszkodik: „Iszonyúan fáztam.” – Am Morgen klagt der eine: „Ich habe schrecklich gefroren.“
:A társa: „Hát persze, az első kerekedből hiányzik egy küllő.” – Sein Kamerad: „Klar (= Nun, selbstverständlich = na ja) , an deinem Vorderrad fehlt eine Speiche.“
:Version 3
:Két elmebeteg két kerékpárral szökik meg. – Zwei Geisteskranke fliehen mit zwei Fahrrädern.
:Az éjszakát a biciklikkel betakarózva töltik. – Die Nacht verbringen sie, zugedeckt mit ihren Fahrrädern.
:Másnap az egyik mondja: „Nagyon hideg volt az éjjel.” – Am nächsten Tag sagt der eine: „Es war sehr kalt in der Nacht.“
:A válasz: „Nem csoda, hiányzik egy küllő az első kerekedből.” – Die Antwort: „Kein Wunder, an deinem Vorderrad fehlt eine Speiche.“
:------------------------
:Version 1
:Egy férfi egy megállóban áll. – Ein Mann steht an der Haltestelle.
:Kockás inget visel, tele számokkal. – Er trägt ein Hemd mit lauter Karos und Nummern.
:Egy másik férfi megkérdezi, miért vannak számok az ingen. – Ein anderer Mann fragt ihn, warum er die ganzen Nummern auf dem Hemd hat.
:A férfi válaszol: „Ha viszket a hátam, csak szólnom kell a feleségemnek: ‚Emma, vakard meg a 21-esnél, most meg a 72-esnél.‘” – Der Mann antwortet: „Wenn es mich am Rücken juckt, brauche ich meiner Frau nur zu sagen: ‚Emma, kratz mich mal auf der 21 und jetzt auf der 72.‘“
:Version 2
:Egy férfi várakozik a buszmegállóban. – Ein Mann wartet an der Haltestelle.
::(Egy férfi várja a buszt a buszmegállóban. – Ein Mann wartet an der Haltestelle auf den Bus.)
:Számozott kockás inget hord. – Er hat ein kariertes Hemd mit Nummern an.
:Egy járókelő rákérdez a számokra. – Ein Passant (= Fußgänger) fragt nach den Nummern.
:A válasz: „Ha viszket a hátam, megmondom a feleségemnek, hol vakarja: 21, aztán 72.” – Die Antwort: „Wenn mein Rücken juckt, sage ich meiner Frau einfach, wo sie kratzen soll: 21, dann 72.“
:Version 3
:Egy férfi áll a megállóban egy számozott kockás ingben. – Ein Mann steht an der Haltestelle mit einem karierten, nummerierten Hemd.
:Valaki megkérdezi, mire jók a számok. – Jemand fragt, wozu die Nummern gut sind.
:„Így könnyű,” mondja, „csak szólok Emmának: 21-es, most 72-es.” – „So ist es einfach“, sagt er, „ich sage nur zu Emma: 21 und jetzt 72.“
:------------------------
:Version 1
:Egy férfi megy a sivatagban. – Ein Mann geht durch die Wüste.
:Szembetalálkozik egy másik férfival, aki egy nehéz fagerendát cipel. – Da kommt ihm ein anderer Mann entgegen (begegnet ihm ein ...), der einen schweren Holzbalken schleppt.
:„Miért viszed ezt a gerendát?” – „Warum trägst du diesen Balken?“
:„Ha jön egy oroszlán, eldobom a gerendát, és akkor gyorsabban el tudok futni.” – „Wenn ein Löwe kommt, werfe ich den Balken weg und dann kann ich schneller wegrennen.“
:Version 2
:Egy ember átvág a sivatagon. – Ein Mann durchquert die Wüste.
:Egy másik jön vele szembe, vállán egy súlyos gerendával. – Ein anderer kommt ihm entgegen, auf der Schulter mit einem schweren Balken.
:„Miért cipelsz magaddal egy ilyen gerendát?” – „Warum schleppst du so einen Balken mit dir?“
:„Oroszlán esetén eldobom, és előnybe kerülök futáskor.” – „Falls ein Löwe (auftaucht), werfe ich (ihn) weg und bin beim Laufen schneller.“ (= Ich verschaffe mir beim Laufen einen Vorteil. = Ich gerate beim Laufen in Vorteil.)
:Version 3
:Egy férfi bandukol a sivatagban. – Ein Mann schlendert durch die Wüste.
:Egy másik férfival találkozik, aki egy nagy fagerendát hurcol. – Er trifft (sich mit) einen Mann, der einen großen Holzbalken schleppt.
:„Ez meg minek?” – „Wozu ist das denn?“
:„Vész esetén eldobom, és gyorsabban menekülök.” – „Im Notfall werfe ich (ihn) weg und kann schneller fliehen.“
:------------------------
:Version 1
:Az ördög fogva tartja Sztálint a pokolban. – Der Teufel hält Stalin in der Hölle gefangen.
:Sztálin alkudozik az ördöggel, míg az (= az ördög) beleegyezik, hogy elengedi, ha Sztálin olyan feladatot ad, amit az ördög nem tud megoldani. – Stalin feilscht (= handelt) mit dem Teufel, bis dieser (der Teufel) :zustimmt (= einwilligt), ihn freizulassen, wenn Stalin ihm eine Aufgabe stellen kann, die der Teufel nicht lösen kann.
:Sztálin azt mondja: „Eresztettem egyet (= Fingottam egyet). Fuss utána, és fesd zöldre!” – Stalin sagt: „Ich habe einen fahren lassen. Renn hinterher und streich ihn grün an!“
:Version 2
:Az ördög foglyul ejti Sztálint a pokolban. (= Az ördög elfogja Sztálint a pokolban.) – Der Teufel nimmt Stalin in der Hölle gefangen.
:Hosszú tárgyalás után az ördög vállalja, hogy elengedi, ha kap egy megoldhatatlan feladatot. – Nach Verhandlungen ist der Teufel bereit (= verpflichtet sich), ihn freizulassen, wenn er eine unlösbare Aufgabe bekommt.
:Sztálin így szól: „Szellentettem. Kapj el, és fesd zöldre!” – Stalin sagt: „Ich habe einen fahren lassen. Fangt ihn und streicht ihn grün an!“
:Version 3
:Sztálin a pokolban az ördög fogságába kerül. – Stalin gerät in der Hölle in die Gefangenschaft des Teufels.
:Az ördög csak akkor engedi el, ha olyan feladatot kap, amit nem lehet megoldani. – Der Teufel lässt ihn nur frei, wenn er eine Aufgabe bekommt, die er nicht lösen kann.
:Sztálin: „Kieresztettem egyet. Rohanj utána, és fesd zöldre!” – Stalin: „Ich habe einen fahren lassen. Lauf hinterher und streich ihn grün an!“
:------------------------
:Version 1
:„Mit szeret jobban, a bort vagy a nőket?” – „Was mögen Sie lieber, Wein oder Frauen?“
:„Ez az évjárattól függ.” – „Das hängt vom Jahrgang ab.“
:Version 2
:„Mit részesít előnyben: a bort vagy a nőket?” – „Was bevorzugen Sie: Wein oder Frauen?“
:„Az attól függ, milyen az évjárat.” – „Das hängt davon ab, wie der Jahrgang ist (= was für ein).“
:előnyben részesít - bevorzugen
:hátrányban részesít - benachteiligen
:Version 3
:„Ön inkább a bort kedveli, vagy inkább a nőket?” – „Mögen Sie eher Wein oder lieber Frauen?“
:„Ez teljes mértékben az évjárat kérdése.” – „Das ist völlig eine Frage des Jahrgangs.“
:teljesen mértékben - voll und ganz (wörtlich: in vollem Maße)
:------------------------
:Version 1
:Nincs twitterem és nincs instagramom. – Ich habe kein Twitter und kein Instagram.
:Egyszerűen az utcán sétálok, és ismeretlen embereknek mesélem, mit eszem és mit iszom, meg hogy mi van velem otthon és a munkahelyen. – Ich gehe einfach auf der Straße und erzähle fremden Leuten, was ich esse und trinke und wie es mir zu Hause und bei der Arbeit geht.
:Már három követőm is van: egy orvos és két rendőr, követnek engem az utcán. akik utánam jönnek. – Ich habe sogar schon drei Follower: einen Arzt und zwei Polizisten, die mir auf der Straße folgen.
:követő- der Follower
:Version 2
:Nincs twitterfiókom, és instagramot [inschtagramot] sem használok. – Ich habe keinen Twitter-Account und benutze auch kein Instagram.
:Csak úgy sétálgatok az utcán, és vadidegeneknek elmondom, mit ettem, mit ittam, és hogy mi újság otthon meg a munkában. – Ich spaziere einfach so auf der Straße und erzähle wildfremden Leuten, was ich gegessen und getrunken habe und was es zu Hause und auf Arbeit (= inder Arbeit) für Neuigkeiten gibt.
:Három követőm már biztos van: egy orvos és két rendőr, akik folyamatosan követnek. – Drei Follower habe ich schon sicher: einen Arzt und zwei Polizisten, die mir ständig folgen.
:Version 3
:Nincs jelenlétem sem a twitteren, sem az instagramon. – Ich bin weder auf Twitter noch auf Instagram vertreten (= anwesend).
:Helyette az utcán járkálva (= sétálva) ismeretlenekkel osztom meg, mit fogyasztok, és hogyan alakul az életem otthon és a munkahelyemen. – Stattdessen teile ich auf der Straße mit gehenden Unbekannten, was ich konsumiere und wie sich mein Leben zu Hause und am Arbeitsplatz gestaltet.
:Ennek eredményeként már három követőm akad: egy orvos és két rendőr, akik mindig a nyomomban vannak. – Als Ergebnis habe ich bereits drei Follower: einen Arzt und zwei Polizisten, die mir immer auf den Fersen sind (= auf meiner Spur sind).
:jelenlét - Anwesenheit, Präsenz
:akad 3 követőm = van 3 követőm - ich habe 3 Follower
:------------------------
:Version 1
:A pénz megrontja a jellemet? – Verdirbt Geld den Charakter?
:Nem, a pénz nem rontja meg a jellemet, csak megmutatja, milyen jelleme van az embernek. – Nein, Geld verdirbt nicht den Charakter, sondern zeigt nur, welchen Charakter ein Mensch hat.
:Version 2
:A pénz elrontja az ember jellemét? – Verdirbt Geld den Charakter des Menschen?
:Nem, a pénz nem teszi tönkre a jellemet, csupán felfedi, milyen is az adott ember valójában. – Nein, Geld ruiniert (= kaputt machen) den Charakter nicht, sondern legt lediglich (= nur) offen (= aufdecken), wie ein Mensch ist. (wörtlich: was für einer denn der gegebene/jeweilige Mensch wirklich ist)
:Version 3
:Valóban megrontja a pénz a jellemet? – Verdirbt Geld wirklich den Charakter?
:Nem, a pénz nem változtatja meg a jellemet, hanem láthatóvá teszi, milyen személyiség rejtőzik az ember mögött. – Nein, Geld verändert den Charakter nicht, sondern macht sichtbar, welche Persönlichkeit sich hinter dem Menschen versteckt.
::milyen bújik meg - was sich versteckt
:------------------------
:Version 1
:Hogy hívják azt a nőt, aki mindig tudja, hol van a férje? – Wie nennt man eine Frau, die immer weiß, wo ihr Mann ist?
:Özvegynek hívják. – Man nennt sie eine Witwe.
:Version 2
:Mi a neve annak a nőnek, aki pontosan tudja, merre jár a férje? – Wie heißt eine Frau, die genau weiß, wohin ihr Mann gegangen ist?
:Úgy hívják, hogy özvegy. – Sie heißt Witwe. (Man nennt sie so: Witwe.)
:Version 3
:Hogyan nevezik azt a nőt, aki soha nem bizonytalan afelől, hol van a férje? – Wie nennt man eine Frau, die niemals darüber unsicher ist, wo ihr Mann sich befindet?
:Az ilyen nőt özvegynek nevezik. – Eine solche Frau nennt man eine Witwe.
:bizonytalan vmi felől - sich über etwas unsicher sein
:bizonytalan vmiről - sich bei (von) etwas unsicher sein
:bizonytalan vmiben - sich in (bei) etwas unsicher sein
:bizonyos vmiben - sich in (bei) etwas sicher sein
:------------------------
:Version 1
:Egy férfi egy bárban egymás után rendeli az italokat. – In einer Bar bestellt ein Mann ein Glas nach dem anderen.
::(egy férfi a másik után - ein Mann nach dem anderen)
::(egy férfi egymás után - ein Mann nach dem anderen)
:A csapos végül nem bírja tovább kíváncsiságból, és megkérdezi: megkérdezhetem, mi rossz történt Önnel? – Der Barkeeper hält es vor Neugier nicht mehr aus und fragt: Darf ich fragen, was Ihnen Schlimmes passiert ist?
:Összevesztem a feleségemmel, és azt mondta, hogy egy hónapig nem beszél velem. – Ich habe mich mit meiner Frau gestritten, und sie hat mir angekündigt, einen Monat lang nicht mit mir zu sprechen.
::El tudom képzelni, milyen lehet ez (= milyen ez). – Ich kann mir vorstellen, wie das sein kann (= wie das ist).
::Igen, és ma van az utolsó nap. – Ja, und heute ist der letzte Tag.
:Version 2
:Egy férfi egy bárban poharat pohár után rendel. – Ein Mann bestellt in einer Bar ein Glas nach dem anderen.
:A csapos kíváncsisága végül győz, és megkérdezi: szabad tudnom, mi történt Önnel? – Die Neugier des Barkeepers siegt schließlich, und er fragt: Darf ich wissen, was Ihnen passiert ist?
:Összevesztem a feleségemmel, és közölte, hogy egy hónapig nem szól hozzám. – Ich habe mich mit meiner Frau gestritten, und sie erklärte, einen Monat lang nicht mit mir zu reden.
:Értem, ez biztos nem könnyű. – Ich verstehe, das ist sicher nicht leicht.
:Igen, és pont ma jár le az egy hónap. – Ja, und genau heute läuft der Monat ab.
:Version 3
:Egy férfi a bárpultnál sorra rendeli az italokat. – Ein Mann bestellt am Bartresen ein Getränk nach dem anderen.
:A csapos végül rákérdez: elárulná, miért iszik ennyit? – Der Barkeeper fragt schließlich nach: Würden Sie mir verraten (= offenbaren; sagen), warum Sie so viel trinken?
:Összekaptunk a feleségemmel, és megígérte, hogy egy hónapig nem beszél velem. – Wir haben uns mit meiner Frau gestritten (= verkracht), und sie hat versprochen, einen Monat lang nicht mit mir zu reden.
:Elhiszem, hogy ez megterhelő. – Ich glaube Ihnen, dass das belastend ist.
:Igen, és sajnos ma van az utolsó nap. – Ja, und leider ist heute der letzte Tag.
:------------------------
:Version 1
:Figyelem, autósok! Fontos figyelmeztetés. Az M7-es (hetes) autópályán, Soltau térségében egy szellemautós halad szembe a forgalommal. Kérjük, mindkét irányban vezessenek óvatosan, és ne előzzenek. – Achtung Autofahrer! Eine wichtige Warnmeldung. Auf der A7 bei Soltau kommt Ihnen ein Geisterfahrer entgegen (ein Geisterauto fährt ihnen entgegen mit dem Verkehr). Bitte fahren Sie in beiden Richtungen vorsichtig und überholen Sie nicht.
:Micsoda? Hogy egy? Több száz van! Az összeset el kellene távolítani az útról. – Was? Von wegen einer. Es sind Hunderte. Die müsste man alle aus dem Verkehr ziehen (entfernen).
:Version 2
:Figyelem, figyelem! Közlekedési riasztás. Az A7-esen, Soltau közelében szembejövő járműre figyelmeztetnek. Fokozott óvatosság szükséges, előzés tilos. – Achtung! Verkehrswarnung. Auf der A7 nahe Soltau wird vor einem entgegenkommenden Fahrzeug gewarnt. Bitte besondere Vorsicht, Überholen verboten.
:Egy szellemautós? Ugyan már, tele van velük az út. Mindet ki kellene szűrni. – Ein Geisterfahrer? Aber bitte (= Bah! Ach! Oh!), die Straße ist voll davon (mit ihnen). Die müsste man alle aussortieren.
::figyelmeztet - warnen; wird gewarnt; aufmerksam machen (-tat/-tet)
:Version 3
:Közlekedési közlemény: az A7-es autópályán, Soltau magasságában szembe haladó jármű veszély van. Kérjük, mindkét irányban lassítsanak és tartózkodjanak az előzéstől. – Verkehrsdurchsage (Mitteilung, Meldung: Auf der A7, in Höhe von Soltau besteht Gefahr durch ein entgegenkommendes Fahrzeug. Wir bitten in beiden Richtungen langsam fahren (zu verlangsamen) und nicht überholen (und halten sie sich vom Überholen zurück).
:Egyetlen egy? Nevetséges. Százával jönnek szembe, mindet le kellene állítani. – Ein einziger? Lächerlich. Es kommen Hunderte entgegen, die müsste man alle stoppen.
:------------------------
:Version 1
:A pszichológus [pszihológus ] azt mondta, hogy írjak egy levelet annak az embernek, aki feldühít, és aztán égessen el. – Der Psychologe hat mir gesagt, dass ich einen Brief an den Menschen schreiben soll, der mich wütend macht, und dass ich ihn dann verbrennen soll.
:De mit csináljak a levéllel? – Aber was soll ich mit dem Brief machen?
::pszichológia [pszihológia] - Psychologie
::pszichopata [pszihopata] - Psychopath
::technika [teknika] - Technik
::mechanika [mehanika] - Mechanik
:Version 2
:A pszichológus azt tanácsolta, hogy írjak levelet annak, aki felidegesít, majd égessem el. – Der Psychologe hat mir geraten, einen Brief an denjenigen zu schreiben, die mich wütend macht, und ihn danach zu verbrennen.
:És a levéllel mi legyen? – Und was soll mit dem Brief werden? (was soll mit dem Brief sein?) (Und was machen wir mit dem Brief?)
:Version 3
:A pszichológus szerint levelet kellene írnom annak, aki dühössé tesz, és utána elégetni. – Dem Psychologen zufolge,solle ich einen Brief an denjenigen schreiben, der mich wütend macht, und ihn anschließend verbrennen.
:Rendben, de a levéllel mit kezdjek? – Einverstanden, aber was soll ich mit dem Brief anfangen?
:------------------------
:Version 1
:A nő: Választanod kell: én vagy a sör. – Die Frau: Du musst dich entscheiden: Ich oder Bier.
:A férfi: Mennyi sör? – Der Mann: Wie viel Bier?
:Version 2
:A nő: Döntened kell, vagy én, vagy a sör. – Die Frau: Du musst dich entscheiden, oder ich, oder das Bier. (entweder ich oder das Bier)
:A férfi: Mekkora mennyiségű sör? – Der Mann: Wie viel Bier? (wie viel; welche Menge; wie große Menge)
::Anmerkung/Korrektur: Hier ist “mekkora” falsch, denn “mekkora” fragt nicht primär nach Menge, sondern nach Ausmaß, Größe, Umfang, Dimension.
::mekkora - wie groß? / von welcher Größe?
::Mekkora a ház? - Wie groß ist das Haus?
::Mekkora a távolság? - Wie groß ist die Entfernung?
::Mekkora a késés? - Wie groß ist die Verspätung?
:Version 3
:A nő: Ideje választani (én) köztem és a sör között. – Die Frau: Es ist Zeit zu entscheiden, zwischen mir und dem Bier.
:A férfi: Pontosan mennyi sör? – Der Mann: Wie viel Bier genau?
:------------------------
:Version 1
:Bemutatás - (einander vorgestellt werden; sich vorstellen); Vorstellung
:bemutatták egymásnak = sie wurden einander vorgestellt
:Nem sokkal az esküvő után, egy fogadáson a férj: „Hadd mutassam be, ő a feleségem.” – Kurz nach der Hochzeit, bei einem Empfang: „Darf ich vorstellen, das ist meine Frau. (sie ist meine Frau)“
:Az aranylakodalmon, egy fogadáson a férj: „El tudja képzelni, ő a feleségem.” – Zur Goldenen Hochzeit, bei einem Empfang: „Können Sie sich das vorstellen, das ist meine Frau.“
:A gyémántlakodalmon, egy fogadáson a férj: „Álljon csak ide elé, ő a feleségem.” – Zur Diamantenen Hochzeit, bei einem Empfang: „Stellen sie sich davor (dorthin; dorthin und davor), das ist meine Frau.“
::hagy - lassen
::Erlaubnis (engedély):
::hadd menjek = lass mich gehen
::hadd mondjam el = lass mich es sagen
::hadd csináljam meg = lass mich das machen
::hadd csinálja meg = lass ihn/sie es machen
::Imperativ: - bestimmte Konjugation (határozott):
::hagyd békén = lass ihn/sie in Ruhe
::hagyd abba = hör auf
::hagyd itt = lass es hier
::Imperativ: - unbestimmte Konjugation (határozatlan)
::hagyj engem! = lass mich in Ruhe
:Version 2
:Bemutatkozás
:Röviddel az esküvő után, egy rendezvényen a férj: „Szeretném bemutatni, ő a feleségem.” – Kurz nach der Hochzeit, auf einem Empfang: „Ich möchte vorstellen, das ist meine Frau.“
:Az aranylakodalomkor, egy fogadáson a férj: „El tudja ezt képzelni? Ő a feleségem.” – Zur Goldenen Hochzeit, bei einem Empfang: „Können Sie sich das vorstellen? Das ist meine Frau.“
:A gyémántlakodalom alkalmával, egy fogadáson a férj: „Legyen szíves ide előre állni, ő a feleségem.” – Gelegentlich der Diamantenen Hochzeit, bei einem Empfang: „Stellen Sie sich bitte mal davor, das ist meine Frau.“
:------------------------
:Version 1
:A nagymama két héten át iskolát játszott az unokájával. – Die Oma hat mit ihrem Enkel zwei Wochen lang (über zwei Wochen hindurch) Schule gespielt.
:Csak ezután jött rá, hogy az unokája helyett ő csinálta meg a házi feladatokat. – Erst dann hat sie herausgefunden (ist sie darauf gekommen), dass sie anstelle ihres Enkels die Schulaufgaben gemacht hat.
:Version 2
:A nagymama két héten keresztül tanult az unokájával, mintha iskolában lennének. – Die Oma hat zwei Wochen lang mit ihrem Enkel Schule gespielt, als ob sie in der Schule wären.
:Csak később derült ki számára, hogy valójában ő oldotta meg az unoka feladatait. – Erst später stellte sich (für sie) raus (es wurde ihr später klar), dass sie in Wahrheit die Aufgaben des Enkel gelöst hat.
:Version 3
:A nagymama két teljes héten át „iskolát játszott” az unokájával. – Die Oma hat zwei volle Wochen lang mit ihrem Enkel Schule gespielt.
:Végül ráébredt, hogy az unokája helyett ő végezte el a házi feladatokat. – Am Ende merkte sie, dass sie die Schulaufgaben anstelle ihres Enkels erledigt hat.
::ébred - erwachen
::ráébred - erkenne
::végez - tun, machen
::elvégez - erledigen, durchführen
:------------------------
:Version 1
:A nő: Beadom a válópert. – Die Frau: Ich reiche die Scheidung ein.
:A férfi: Teljes mértékben egyetértek, mindkét szarvammal. – Der Mann: Ich bin vollkommen dafür, mit meinen beiden Hörnern.
::teljes mértékben - vollständig; voll und ganz; vollkommen
:Version 2
:A nő: Elindítom a válást. – Die Frau: Ich reiche die Scheidung ein.
:A férfi: Maximálisan támogatom, mindkét szarvammal. – Der Mann: Ich unterstütze das maximal, mit meinen beiden Hörnern.
::elindítom = ich bringe in Gang; ich starte
:Version 3
:A nő: Válni akarok. – Die Frau: Ich will mich scheiden lassen.
:A férfi: Teljes szívből támogatom, a két szarvammal együtt. – Der Mann: Ich unterstütze (das) mit vollem Herzen, zusammen mit meinen beiden Hörnern.
:------------------------
:Version 1
:„Egy afrikait megkérdeznek:” – „Ein Afrikaner wird gefragt:”
:„Hogyan szüretelitek le a kókuszdiókat a pálmafákról?” – „Wie erntet ihr die Kokosnüsse von den Palmen?”
:„Nem szüreteljük. Ha erősen fúj a szél, maguktól leesnek.” – „Wir ernten sie nicht. Wenn der Wind stark bläst, fallen sie von allein herunter.”
:„És ha nincs szél?” – „Und wenn es keinen Wind gibt?”
:„Akkor rossz a termés.” – „Dann haben wir eine Missernte.”
:Version 2
:„Megkérdeznek egy afrikai férfit:” – „Man fragt einen Afrikaner:”
:„Miként szeditek le a kókuszdiót a pálmákról?” – „Wie sammelt ihr die Kokosnüsse von den Palmen?”
:„Nem szedjük le őket. Erős szél esetén maguktól lehullanak.” – „Wir pflücken sie nicht. Bei starkem Wind fallen sie von selbst herunter.”
:„És mi van akkor, ha nem fúj a szél?” – „Und was ist, wenn kein Wind weht?”
:„Akkor kudarc a betakarítás.” – „Dann ist die Ernte schlecht.”
::kudarc - das Scheitern, Misserfolg, Niederlage
:Version 3
:„Egy afrikaitól érdeklődnek:” – „Man erkundigt sich bei einem Afrikaner:“
:„Hogyan jutnak le a kókuszdiók a pálmafákról?” – „Wie bekommt ihr die Kokosnüsse von den Palmen?”
:„Nem mi szedjük le. Amikor erős a szél, egyszerűen leesnek.” – „Nich WIR pflücken sie. Wenn der Wind stark ist, fallen sie einfach herunter.”
:„És ha éppen nincs szél?” – „Und wenn gerade kein Wind da ist?”
:„Akkor nincs termés.” – „Dann gibt es keine Ernte.”
:------------------------
:Version 1
:„Megcsörren a telefon. Az apa – három lánya van – felveszi a kagylót.” – „Das Telefon klingelt pötzlich. Der Vater – er hat drei Töchter – hebt den Hörer ab.“
:„A vonal másik végén valaki azt mondja: Szia, te vagy az, aranyhalam?” – „Am anderen Ende der Leitung sagt jemand: Hallo, bist du es, mein Goldfisch?“
:„Az apa így válaszol: Nem, itt az akvárium tulajdonosa beszél.” – „Darauf der Vater: Nein, hier ist der Besitzer des Aquariums.“
:Version 2
:„Csörög a telefon, az apa, akinek három lánya van, felveszi.” – „Das Telefon klingelt, der Vater, der drei Töchter hat, nimmt ab.“
:„Egy hang a vonal túlsó végén: Szia, aranyhalam, te vagy az?” – „Eine Stimme am anderen Ende der Leitung: Hallo, bist du es, mein Goldfisch?“
:„Az apa felel: Nem, az akvárium gazdája van a vonalban.” – „Der Vater antwortet: Nein, hier ist der Besitzer des Aquariums.“
:Version 3
:„Telefoncsörgés, az apa – három lány apja – jelentkezik.” – „Das Telefon klingelt, der Vater – Vater von drei Töchtern – meldet sich.“
:„A hívó fél megszólal: Szia, aranyhalam, te vagy?” – „Der Anrufer sagt: Hallo, mein Goldfisch, bist du das?“
:„Az apa szárazon válaszol: Nem, az akvárium tulajdonosát hívta.” – „Der Vater entgegnet trocken: Nein, Sie haben den Besitzer des Aquariums angerufen.“
:------------------------
:Version 1
:„Ki ordít ennyire a szomszéd lakásban?” – „Wer schreit denn da so in der Nachbarwohnung?“
:„Gabi az.” – „Das ist Gabi.“
:„Éppen gyereket szül?” – „Bringt sie gerade ein Kind zur Welt?“
:„Nem, éppen most esik teherbe.” – „Nein, sie wird gerade schwanger.“
:Version 2
:„Mi ez a hatalmas kiabálás a szomszédból?” – „Was ist das für ein riesiges Geschrei aus der Nachbarwohnung?“
:„Gabi.” – „Das ist Gabi.“
:„Megindult a szülés?” – „Bringt sie gerade ein Kind zur Welt?“
:„Nem, az majd később lesz, most esik teherbe.” – „Nein, das wird dann später sein, jetzt wird sie (gerade) schwanger.“
:Version 3
:„Ki csap ekkora zajt a szomszéd lakásban?” – „Wer macht denn solchen Lärm in der Nachbarwohnung?“
:„Ez Gabi.” – „Das ist Gabi.“
:„Már megszületik a baba?” – „Bringt sie gerade (schon) ein Kind zur Welt?“
:„Nem, épp most válik várandóssá.” – „Nein, sie wird gerade schwanger.“
:------------------------
:Version 1
:„Sabine, miért vagy egész idő alatt ilyen mérges?” – „Sabine, warum bist du die ganze Zeit so verärgert (giftig)?“
:„Mert Petra vagyok.” – „Weil ich Petra bin.“
:Version 2
:„Sabine, miért vagy folyamatosan (= folytonosan) ilyen dühös?” – „Sabine, warum bist du die ganze Zeit (ständig, dauernd) so wütend?“
:„Azért, mert én Petra vagyok.” – „Weil ich Petra bin.“
:Version 3
:„Sabine, mi bajod van, miért vagy ennyire ingerült?” – „Sabine, warum bist du so gereizt?“ (Sabine, was ist dein Problem, warum bist du so gereizt?)
:„Egyszerű (Nagyon egyszerű): Petra vagyok.” – „(Ganz) einfach: Ich bin Petra.“
::inger - Reiz
::ingerel - reizen
::ingerült - gereizt
::izgató - aufreizend
::izgat - erregen, reizen
:------------------------
:Version 1
:„Jaj, te dohányzol, Petra? Mióta!” – „Oh, du rauchst ja, Petra! Seit wann denn das?”
:„Amióta a férjem hazajött a szolgálati útról, és csikkeket talált a hamutartóban.” – „Seit mein Mann von der Dienstreise kam und Zigarettenkippen im Aschenbecher gefunden hat.”
:Version 2
:„Petra, te cigarettázol? Mikor szoktál rá?” – „Petra, du rauchst? Wann hast du dir das angewöhnt?”
:„Azóta, hogy a férjem visszatért az üzleti útról, és talált néhány csikket a hamutartóban.” – „Seitdem mein Mann von der Dienstreise zurückkam und Kippen im Aschenbecher entdeckt hat.”
::rászokik vmire- sich etwas angewöhnen
:Version 3
:„Dohányzol, Petra? Mióta csinálod ezt?” – „Rauchst du, Petra? Seit wann machst du das?”
:„Attól a naptól kezdve, hogy a férjem megérkezett a kiküldetésről, és cigarettacsikkeket talált a hamutartóban.” – „Seit dem Tag (beginnend), an dem mein Mann von der Dienstreise heimkam und Zigarettenkippen im Aschenbecher fand.”
::küld - schicken
::kiküldetés - Entsendung; Auftrag
::kiküldetési út - Geschäftsreise
::üzleti út - Geschäftsreise
:------------------------
:Version 1
:„Nagyon aggódom a férjem miatt” – mondja egy nő a szomszédasszonynak. – „Ich mache mir große Sorgen um meinen Mann“ (meines Mannes wegen), sagt eine Frau zur Nachbarin (Nachbarsfrau).
:„Elment a folyóhoz, hogy belefojtsa [belefojcsa] a macskát.” – „Er ist zum Fluss gegangen, um die Katze zu ertränken.“
:„És akkor mi van?” – „Na und?“ (Und was ist dann?)
:„A macska már egy órája (= már egy órával ezelőtt = már egy óra óta) egyedül hazajött.” – „Die Katze ist schon vor einer Stunde alleine zurückgekommen.“
::szomszédasszony - Nachbarin
::szomszéd úr - Nachbar (Mann)
::szomszéd férfi - Nachbar (Mann)
::szomszéd fiú - der Nachbarsjunge
::szomszéd lány - das Nachbarsmädchen
:Version 2
:„Komolyan aggódom a férjemért” – panaszkodik egy asszony a szomszédjának. [szomszéggyának] – „Ich mache mir ernsthafte Sorgen um meinen Mann (ich sorge mich ernstlich um/für meinen Mann)“, klagt eine Frau ihrer Nachbarin (ihrem Nachbarn).
:„Azt mondta, a folyóhoz megy, hogy megfojtsa [megfojcsa] a macskát.” – „Er sagte, er geht zum Fluss, um die Katze zu ertränken.“
:„Na és?” – „Na und?“
:„A macska már régen hazatalált, teljesen egyedül.” – „Die Katze hat längst nach Hause gefunden, ganz (völlig) allein.“
::vkiért aggódik - sich um jemanden sorgen
::vmiért aggódik - sich um etwas sorgen
::vki miatt aggódik - sich wegen jemandem sorgen
::vmi miatt aggódik - sich wegen etwas sorgen
::fojt - würgen, ersticken, ertränken
::fojtószelep - Drosselventil
::beléfojtja a szót - sich verkneifen etwas zu sagen; (erwürgen das Wort)
::elfojtja [elfojtya] az izgatottságát [izgatottcságát] - seine Aufregung unterdrücken
:Version 3
:„Félek, valami baj történt a férjemmel” – mondja a nő a szomszédasszonynak. – „Ich habe Angst um meinen Mann (dass meinem Mann irgendein Unglück/Leid geschehen ist)“, sagt die Frau zur Nachbarin.
:„A folyóhoz indult, hogy végezzen a macskával.” – „Er ist zum Fluss gegangen, um die Katze zu ertränken.“
::végezzen (felszólító mód - Imperativ, E/3) - mert: célhatározó a mellékmondatban (weil: Zielbestimmung im Nebensatz; finale Bestimmung; Finalsatz)
::célhatározó - finale Bestimmung / Zweckangabe / Zielangabe
::célhatározói mellékmondat - Finalsatz
:„Miért, mi a gond?” – „Und, was ist dabei? (Warum, was ist das Problem?)“
:„A macska már több mint egy órája itthon van.” – „Die Katze ist schon seit über einer Stunde (mehr als eine Stunde) wieder zu Hause.“
::vég - Ende
::vége - sein Ende
::végez - beenden, erledigen, verrichten; töten
:------------------------
:Version 1
:„Egy riporter ellátogat egy idősotthonba, és időseket kérdez.” – „Ein Reporter kommt in ein Seniorenheim und interviewt ältere Menschen.“
:„Beszélget egy idős úrral, és azt mondja: Írja le a napi programját.” – „Er unterhält sich mit einem älteren Mann und sagt: Beschreiben Sie mal Ihren Tagesablauf.“
:„Az idős válaszol: Tudja, fiatalember, reggel fél nyolckor vizelnem (= pisilnem) kell.” – „Der Alte sagt: Ach, wissen Sie, junger Mann, morgens um halb acht muss ich Wasser lassen.“
:„És utána?” – „Ja, und dann?“
:„Nyolc körül van a székelés.” – „So um acht habe ich Stuhlgang.“
:„És utána?” – „Ja, und dann?“
:„Kilenc körül kelek fel.” – „So gegen neun stehe ich auf.“
::víz - Wasser
::vizel - Wasser lassen; urinieren
:Version 2
:„Egy újságíró egy idősek otthonába érkezik, hogy interjút készítsen. [készíccsen]” (Finalsatz verlangt Imperativ) – „Ein Reporter besucht (kommt an) ein Seniorenheim und macht (um zu machen) Interviews.“
:„Egy idős férfit kérdez: Mesélne a napirendjéről?” – „Er fragt einen alten Mann: Könnten Sie etwas über Ihren Tagesablauf erzählen.“
:„Az öreg így felel: Reggel fél nyolckor pisilnem kell.” – „Der Alte antwortet: Morgens um halb acht muss ich Wasser lassen.“
:„És aztán mi történik?” – „Und dann?“
:„Nyolc óra körül jön a nagy dolog.” – „Gegen acht habe ich Stuhlgang (kommt die große Sache).“
:„És utána?” – „Und dann?“
:„Kilenc tájban kelek ki az ágyból.” – „Gegen neun (in der Gegend von 9; ca.) stehe ich auf.“
:Version 3
:„Egy riporter időseket faggat egy idősotthonban.” – „Ein Reporter interviewt (löchert; hartnäckig befragen) ältere Menschen in einem Seniorenheim.“
:„Egy idős úrhoz fordul: Milyen egy átlagos napja?” – „Er wendet sich an einen alten Mann: Wie sieht Ihr durchschnittlicher Tag aus (Wie ist)?“
:„Az idős ember mondja: Fél nyolckor vizelnem kell.” – „Der Mann sagt: Um halb acht muss ich Wasser lassen.“
:„És utána?” – „Und dann?“
:„Nyolc körül van a széklet.” – „Um acht habe ich Stuhlgang.“
:„És mi következik?” – „Und was kommt (folgt) dann?“
:„Kilenc körül végre felkelek.” – „Gegen neun stehe ich schließlich (endlich) auf.“
::faggat - (streng/störend/bohrend) fragen; nachbohren
::lyukat kérdez a hasába - Löcher in den Bauch fragen
::kifaggatás = faggatás - Kreuzverhör (das Ausfragen)
::fagáz - Holzgas (fa-gáz)
:------------------------
:NDK-viccek – DDR-Witze
:Version 1
:Az NDK Szocialista Egységpártja (SED) Politikai Bizottságában [Bizoccságában] a tagok beszereztek egy teknősbékát. – Im Politbüro der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) haben sich die Politbüromitglieder eine Schildkröte zugelegt (sich besorgen).
:Miért? – Warum?
:Azt hallották, hogy a teknősbékák kétszáz évig élnek. Ezt most ellenőrizni akarják. – Sie haben gehört, dass Schildkröten 200 Jahre alt werden. Das wollen sie jetzt überprüfen.
:Version 2
:Egy NDK-vicc – Ein DDR-Witz
:Az SED Politbürojának tagjai vettek maguknak egy teknősbékát. – Die Mitglieder des SED-Politbüros haben sich eine Schildkröte gekauft.
:Az ok? – Der Grund?
:Állítólag a teknősbékák akár kétszáz évig is élnek, ezt szeretnék kipróbálni. – „Angeblich leben Schildkröten sogar bis zu zweihundert Jahre, das möchten sie ausprobieren (testen).“
:Version 3
:Politikai vicc az NDK-ból – Politischer Witz aus der DDR
:Az SED Politbürojában egy teknősbéka lett a házi kedvenc. – Im SED-Politbüro wurde eine Schildkröte zum Haustier.
:Miért éppen teknősbéka? – Warum ausgerechnet (gerade) eine Schildkröte?
:Mert úgy tudják, hogy 200 évig él, és ezt most saját szemükkel akarják látni. – Weil man weiß, dass sie 200 Jahre leben, und das wollen sie nun mit eigenen Augen sehen.
:------------------------
:Version 1
:Egy amerikai, egy orosz és egy NDK-polgár sétál Kelet-Berlin utcáin. – Ein Amerikaner, ein Russe und ein DDR-Bürger gehen (spazieren) durch die Straßen von Ost-Berlin.
:Hirtelen meglátnak egy sort egy üzlet előtt. – Plötzlich sehen sie vor einem Geschäft eine Schlange.
:Az amerikai megkérdezi: Mi ez? – Der Amerikaner fragt: Was ist das?
:Az NDK-polgár válaszol: Ez egy sor, húsért állnak. – Der DDR-Bürger sagt: Das ist eine Schlange, die nach Fleisch ansteht.
:Az amerikai kérdez: Mi az a sor? – Der Amerikaner fragt: Was ist eine Schlange?
:Az orosz kérdez: Mi az a hús? – Der Russe fragt: Was ist Fleisch?
:Version 2
:Egy amerikai, egy orosz és egy keletnémet együtt sétálnak Berlinben. – Ein Amerikaner, ein Russe und ein DDR-Bürger spazieren gemeinsam durch Berlin.
:Egy bolt előtt hosszú sorra lesznek figyelmesek. – Vor einem einem werden sie auf eine lange Schlange aufmerksam.
:Az amerikai érdeklődik: Mit jelent ez? – Der Amerikaner erkundigt sich: Was bedeutet das?
:A keletnémet feleli (azt): Ez egy sor, húst lehet kapni. – Der DDR-Bürger antwortet: Das ist eine Schlange, man steht für Fleisch an (man kann Fleisch bekommen).
:Az amerikai visszakérdez: Mi az a sor? – Der Amerikaner fragt zurück: Was ist eine Schlange?
:Az orosz pedig csodálkozik: Mi az a hús? – Der Russe wundert sich: Was ist Fleisch?
:Version 3
:Egy amerikai, egy orosz és egy NDK-s férfi járják Kelet-Berlin utcáit. – Ein Amerikaner, ein Russe und ein DDR-Bürger laufen durch Ost-Berlin.
:Egy üzlet előtt tömeg gyűlt össze. – Vor einem Geschäft hat sich eine Menge (Leute) versammelt.
:Az amerikai kérdi (= kérdezi): Ez micsoda? – Der Amerikaner fragt: Was ist das?
:Az NDK-polgár magyarázza: Egy sor, húsra várnak. – Der DDR-Bürger erklärt: Eine Schlange, man wartet auf Fleisch.
:Az amerikai értetlenkedik: És mi az a sor? – Der Amerikaner ist verwundert (verständnislos): Was ist eine Schlange?
:Az orosz még tovább kérdez: És mi az a hús? – Der Russe fragt weiter: Was ist Fleisch?
::szarv - Geweih, Horn
::szarvas - Hirsch (der mit dem Geweih) (-as/-os/-es/-s - machen aus einem Substantiv ein Adjektiv)
::NDK - DDR
::NDK + s machen NDK zu einem Adjektiv - “DDR-”
::NDK-s
::értetlen - verstädnislos
::értetlenkedik - verstädnislos sein; verwundert sein
:------------------------
:Páciens: Doktor úr, a mellemben van egy csomó. - Herr Doktor, in meiner Brust ist ein Knoten.
:Orvos: Ugyan ki csinál ilyet? - Arzt: Wer macht denn so was?
::De hát ki csinál ilyet? - Wer macht denn so was?
::Ugyan ki az, aki ilyet csinál? - Wer ist denn so jemand, der so etwas macht?
::Ki a franc csinál ilyet? - Wer zum Teufel macht denn so was?
::Mégis ki csinál ilyet? - Wer um alles in der Welt macht so was? (noch schärfer und erkennbar fassungsloser; wütend)
:------------------------
:Version 1
:A Föld gömbölyű [gömböjű], és ha elég sokáig menekülsz valami elől, egyszer csak szembejössz vele. – Die Erde ist rund (kugelförmig), und wenn du genügend lange vor etwas davonläufst, läufst du ihm (nur) irgendwann (einmal) entgegen.
::gömb alakú = gömbölyű - kugelförmig
::gömb - Kugel (geometrischer Körper)
::golyó - Kugel, Kügelchen, Ball, Geschoss, Pellet; (das konkrete Ding)
::két gömb eperfagyi - zwei Kugeln Erdbeereis
::tekegolyó - Kegelball (Bowlingkugel)
::golyóstoll = Kugelschreiber
::pisztolygolyó = Pistolenkugel, Geschoss
::golyóscsapágy = Kugellager (csap - der Zapfen; ágy - das Bett)
:Version 2
:A Föld kerek, ezért ha elég hosszan futsz valami elől, végül találkozol vele. – Die Erde ist rund, und wenn du lange genug vor etwas davonläuft, triffst du es (mit ihm) letztendlich.
:Version 3
:Mivel a Föld gömb alakú, ha elég ideig elszaladsz valami elől, előbb-utóbb újra szembetalálkozol vele. – Weil die Erde kugelförmig ist, (und) wenn du lange genug (ausreichend Zeit) vor etwas wegläufst, begegnest du ihm früher oder später irgendwann wieder (aufs Neue).
:------------------------
:Version 1
:„Szemet szemért, fogat fogért” – mondta a szűz az első szex után, és betörte a férfi orrát. – „Auge um Auge, Zahn um Zahn“, sagte die Jungfrau nach ihrem ersten Sex und schlug ihm die Nase blutig (schlug die Nase des Mannes ein).
::betör - einbrechen, einschlagen, brechen
:Version 2
:„Szemet szemért, fogat fogért” – jegyezte meg az addig szűz nő az első együttlét után, majd véresre ütötte a férfi orrát. – „Auge um Auge, Zahn um Zahn“, sagte die Jungfrau nach ihrem ersten Mal, dann schlug sie die Nase des Mannes (die Mannes-Nase) blutig.
::az addig szűz nő - die bisherige (bis jetzt-ige) Jungfrau)
::együttlét - Beisammensein
::együtt - zusammen, gemeinsam; miteinander, insgesamt
::az első alkalom után - nach dem ersten Mal
::alkalom - Gelegenheit
:------------------------
:Version 1
:Egy fiatal nő meztelenül beszáll egy taxiba, a sofőr tetőtől talpig végigméri. – Eine junge Frau setzt sich nackt in ein Taxi, der Fahrer schaut sie von oben bis unten (von Kopf bis Fuß) an (mustern; messen, durchmessen).
:A nő: „Soha nem látott még meztelen nőt?” – Die Frau: „Haben Sie noch nie eine nackte Frau gesehen?“
:A taxis: „De igen, csak azon gondolkodom, honnan fogja elővenni a pénzt a fuvar kifizetésére.” – Der Taxifahrer: „Doch, aber ich frage mich (ich denke nur daran), wo Sie das Geld rausziehen willst, um Ihre Fahrt zu bezahlen. (für die Bezahlung der Fahrt)“
::talp - Fußsohle
::fuvar - Fahrt, Lieferung
::kifizetés - Auszahlung, Bezahlung
::elővesz (elővenni) - herausnehmen, zücken, hernehmen, rauskramen, (hervor-nehmen)
:Version 2
:Egy fiatal nő ruhátlanul beül egy taxiba, a sofőr alaposan végignézi. – Eine junge Frau setzt sich nackt (ohne Bekleidung) in ein Taxi, der Fahrer mustert sie gründlich.
:Az utas: „Tényleg még sosem látott meztelen nőt?” – Die Frau: „Haben Sie tatsächlich noch nie eine nackte Frau gesehen?“
:A sofőr: „Láttam már, csak nem tudom, honnan veszi elő a viteldíjat.” – Der Fahrer: „(Das) habe ich schon gesehen, aber ich weiß nicht, woher Sie das Fahrgeld nehmen (hervorholen).“
::Transport - Transport
::vitet - bringen lassen
::kivitel = export - Ausfuhr, Export
::behozatal = import - Einfuhr, Import
:Version 3
:Egy fiatal nő meztelenül ül be a taxiba, a taxis végigpásztázza (a nőt; öt). – Eine junge Frau setzt sich nackt ins Taxi, der Taxifahrer betrachtet sie von oben bis unten.
:A nő: „Ennyire ritka látvány egy meztelen nő?” – Die Frau: „So ein seltener Anblick ist eine nackte Frau?“
:A taxis: „Nem, csak kíváncsi vagyok, hol tartja a pénzt a fizetéshez.” – Der Taxifahrer: „Nein, ich bin nur neugierig, wo Sie das Geld fürs Bezahlen aufbewahren.“
::(végig)pásztáz - scannen, durchleuchten, abtasten
:------------------------
:Version 1
:Egy férj karácsony előtt megkérdezi a feleségét: „Te, mit szeretnél karácsonyra?” – Ein Ehemann fragt seine Frau vor Weihnachten: „Du, was wünschst du dir denn zu Weihnachten?“ (was würdest du dir wünschen)
:A feleség így felel: „A válást.” – Dann sagt sie: „Ich wünsche mir die Scheidung.“
:A férj válaszol: „Ennyit nem akartam költeni.” – Dann sagt er: „So viel (Geld )wollte ich nicht ausgeben.“
:Version 2
:Karácsony előtt a férj megkérdezi a feleségét: „Mondd, mit kérsz karácsonyra?” – Vor Weihnachten fragt der Mann seine Frau: „Sag, was wünschst du (dir) zu Weihnachten?“
:A nő azt mondja: „A válást szeretném.” – Sie sagt: „Ich hätte gerne (ich möchte) die Scheidung.“
:A férj sóhajt: „Nem számoltam ekkora kiadással. (= kiadásra)” – Der Mann seufzt (= stöhnt): „Ich rechnete nicht mit einer Ausgabe von dieser Größe.“ (Ich habe nicht mit einer so großen Ausgabe gerechnet.)
::sóhaj - der Seufzer
::sóhajt - saufzen; stöhnen
::ekkora - so groß
::ilyen nagy - so groß
::Mekkora? - Wie groß?
::Mekkora ez a szoba? - Wie groß ist dieses Zimmer?
::Ez a szoba akkora, mint a régi szobám szegeden. - Dieses Zimmer ist so groß wie mein altes Zimmer in Szeged.
::A mostani szoba ekkora, és a régi is ugyanekkora volt. - Das jetzige Zimmer ist so groß, und das alte war genauso groß.
::kiadás - Ausgabe
::pénzkiadás - Geldausgabe
::költség [kölcség] - Ausgabe; Kosen; Spesen; Aufwendung
::számol (vmivel/mire) - (mit etwas) rechnen
:Version 3
:Egy férj ünnepek előtt érdeklődik: „Mit szeretnél karácsonyra?” – Ein Ehemann erkundig sich vor den Feiertagen: „Was möchtest du dir zu Weihnachten?“
:A feleség válasza: „A válást.” – Die Antwort der Frau (Der Frau ihre Antwort): „Die Scheidung.“
:A férj megjegyzi: „Erre nem szántam ennyi pénzt.” – Der Mann meint: „So viel Geld wollte ich dafür nicht ausgeben.“ (Dafür habe ich nicht so viel Geld vorgesehen.)
::megjegyez - bemerken; anmerken; notieren; sich merken
::szán - der Schlitten
::pénzt szán vmire - Geld für etwas vorsehen; Geld für etwas einplanen; Geld für etwas bereitstellen; bereit sein Geld für etwas auszugeben
:------------------------
:Kérdés a Jereváni Rádióhoz – Frage an Radio Jerewan
:„Kérdés a Jereváni Rádióhoz – Frage an Radio Jerewan.“
:„Szabad-e újra megenni a csernobili gombákat?” – „Darf man die Pilze aus Tschernobyl wieder essen?“
:„Elvileg igen, de a WC nem lehet rákötve a közcsatornára.” – „Im Prinzip ja, aber Sie dürfen Ihre Toilette nicht an die öffentliche Kanalisation angeschlossen haben.“
::elvileg - grundsätzlich; prinzipiell; im Prinzip
::elv - Grundsatz; Prinzip
::elvtárs - Genosse
::elvtársnő - Genossin - Genosse
::társ - Gefährte; Kamerad; Partner
:------------------------
:Kérdés a Jereváni Rádióhoz: – Frage an Radio Jerewan:
:„El lehetett volna kerülni a csernobili katasztrófát?” – „Hätte die Katastrophe von Tschernobyl vermieden werden können?“
:„Elvileg igen, ha a svédek nem fecsegtek volna el mindent.” – „Im Prinzip ja, wenn nur die Schweden nicht alles ausgeplaudert hätten.“
::elkerül - vermeiden; ausweichen; entgehen; umgehen
::el lehetett volna kerülni - haätte man vermeiden können
::lehetett volna - hätte man können
::lehetne - man könnte
::fecseg - plappern; plaudern; schwafeln
::beszélget - reden; sich unterhalten
::dumcsizik - plaudern
::elfecseg - ausplappern; ausplaudern; verplaudern; ausschwatzen
:------------------------
:Kérdés a Jereváni Rádióhoz: – Anfrage an Radio Jerewan:
:„Igaz-e, hogy a kapitalizmus a szakadék szélén áll?” – „Stimmt es, dass der Kapitalismus am Abgrund steht?“
:„Elvileg igen, de mi már egy lépéssel előrébb vagyunk.” – „Im Prinzip ja, aber wir sind bereits einen Schritt weiter (nach vorne).“
::szakad - zerreißen; platzen; stürzen
::szakadék - Schlucht
::a szakadék szélén áll - an der (auf der) Kante (Rand) der Schlucht = am Abgrund stehen
::előre - nach vorne
:------------------------
:Version 1
:Kérdés a Jereváni Rádióhoz: – Anfrage an Radio Jerewan:
:„Létezik-e [Létezikʔe] sajtóellenőrzés a Szovjetunióban?” – „Gibt es in der Sowjetunion eine Pressezensur?“
:„Elméletileg nem. Ugyanakkor sajnálattal közöljük, hogy erre a kérdésre nem térhetünk ki bővebben.” – „Im Prinzip nein. Es ist uns aber leider nicht möglich, auf diese Frage näher einzugehen.“ (Theoretisch nein. Gleichzeitig geben wir mit Bedauern bekannt, dass wir auf diese Frage nicht ausführlicher eingehen können.)
::ugyanakkor - gleichzeitig, daneben
::egyidőben = egyidejű - gleichzeitig
::(“ugyan-” - gleich, identisch, entsprechend gleich)
::ugyanaz - dasselbe
::ugyanolyan - genauso, von derselben Art
::ugyanannyi - genauso viel
::ugyanott - am selben Ort
::ugyanakkor - zur selben Zeit
::közöl - mitteilen; veröffentlichen
::bő - weit
::1.) kitér vmire - auf etwas eingehen, etwas ansprechen, etwas behandeln
::Erre a kérdésre nem tudok kitérni. - Auf diese Frage kann ich nicht eingehen.
::Később még kitérek erre. - Später komme ich darauf noch zurück.
::2.) kitér vmi elől - vor etwas ausweichen, etwas vermeiden, etwas umgehen
::Kitért az autó elől. - Er wich dem Auto aus.
::Kitért a válaszadás elől. - Er wich der Antwort aus. - Er entzog sich einer Antwort.
::1.) kitér vmire - auf etwas eingehen, etwas ansprechen
::kitér a kérdésre - auf die Frage eingehen
::2.) kitér vmi elől - vor etwas ausweichen, etwas vermeiden
::kibővít egy témát - ein Thema ausweiten (erweitern)
::nem térhetünk ki bővebben - wir können darauf nicht näher eingehen - wir können das nicht ausführlicher behandeln - wir können uns dazu nicht eingehender äußern
:Version 2
:„Van-e [van e] a Szovjetunióban cenzúra a sajtóban?” – „Gibt es in der Sowjetunion eine Pressezensur?“
:„Alapvetően nincs. Azonban erről a témáról nem áll módunkban többet mondani.” – „Grundsätzlich (grundlegend) nein. Allerdings ist esleider nicht möglich über dieses Thema weiter zu sprechen.“
::nem áll módunkban - es steht uns nicht zur Verfügung; es ist uns nicht möglich; wir sind nicht in der Lage; formell: es liegt nicht in unserer Möglichkeit
::nem áll módunkban - (es steht nicht in unserer Möglichkeit; in unserer Art und Weise; es steht nicht in unserer Macht)
:------------------------
:Version 1
:Kérdés a Jereváni Rádióhoz – Frage an Radio Jerewan
:„Igaz-e, hogy a bolhák és a poloskák is forradalmat csinálhatnának?” – „Stimmt es, dass auch Flöhe und Wanzen eine Revolution machen könnten?“
:„Elvileg igen, hiszen bennük is a munkásosztály [munkás-osztály] vére folyik…” – „Im Prinzip ja, denn auch in ihnen fließt das Blut der Arbeiterklasse…“
::bolha - Floh
::poloska - Wanze; (auch: Abhörwanze)
::csinálhatnának vmit - etwas machen könnten
::ihatnának = sie könnten trinken
::ehetnének = sie könnten essen
::mehetnének = sie könnten gehen
::jöhetnének = sie könnten kommen
::aludhatnának = sie könnten schlafen
::tanulhatnának = sie könnten lernen
::beszélhetnének = sie könnten sprechen
:Version 2
:„Valóban képesek lennének a bolhák és a poloskák forradalomra?” – „Stimmt es, dass auch Flöhe und Wanzen zu einer Revolution fähig wären?“
:„Alapvetően igen, mert az ő ereikben [ere-ik-ben] is a dolgozók vére kering…” – „Im Prinzip ja, denn auch in ihren Adern fließt das Blut der Arbeiter…“
:------------------------
:Version 1
:Kérdés a Jereváni Rádióhoz – Frage an Radio Jerewan
:„Igaz-e, hogy Ukrajnában a búza olyan magasra nő, mint a távíróoszlopok?” – „Stimmt es, dass in der Ukraine der Weizen so hoch wie Telegraphenmaste wächst?“
:„Elvileg igen. Csak nem olyan magas, hanem ilyen ritkán nő.” – „Im Prinzip ja. Aber nicht so hoch, sondern so weit auseinander.“
:Version 2
:„Valóban igaz, hogy Ukrajnában a búza a távíróoszlopok magasságát is eléri?” – „Stimmt es (ist es wirklich wahr), dass in der Ukraine der Weizen sogar die Höhe von Telegraphenmasten erreicht?“
:„Alapvetően igen, csak nem felfelé, hanem oldalirányban ekkora a távolság.” – „Im Prinzip ja, allerdings nicht in der Höhe, sondern im Abstand.“
::is - auch; sogar
::irány - Richtung
::ekkora = ilyen nagy - so groß
::akkora = olyan nagy - so groß
::Mekkora? - Wie groß?
::ekkora = so groß hier; so groß wie das hier
::akkora = so groß dort; so groß wie das dort; so groß wie erwähnt
::akkora = so groß, so viel, so sehr – meist mit Bezug auf eine Größe, Menge oder Intensität.
:: Akkora (= olyan nagy) házat építettek, hogy az egész falu róla beszél. - Sie haben ein so großes Haus gebaut, dass das ganze Dorf darüber spricht.
::Akkora (= olyan nagy) kutyája van, mint egy borjú. - Er hat einen Hund, der so groß ist wie ein Kalb.
::Akkora (= olyan nagy) zaj volt az utcán [uccán], hogy nem tudtam aludni. - Auf der Straße war so ein Lärm, dass ich nicht schlafen konnte.
::Akkora (= olyan nagy) eső esett, hogy az udvar teljesen víz alatt állt. - Es regnete so stark, dass der Hof vollständig unter Wasser stand.
::Akkora hibát követett el [követettel] , hogy már nem lehetett kijavítani. - Er machte einen so großen Fehler, dass man ihn nicht mehr korrigieren konnte.
::Nem gondoltam, hogy akkora (= olyan nagy) baj lesz belőle. - Ich hätte nicht gedacht, dass daraus ein so großes Problem wird.
::Akkora (= olyan nagy) örömmel fogadta a hírt, hogy majdnem sírni kezdett. - Sie nahm die Nachricht mit so großer Freude auf, dass sie fast zu weinen begann.
::Akkora (= olyan nagy) volt a tömeg, hogy alig lehetett mozdulni. - Die Menschenmenge war so groß, dass man sich kaum bewegen konnte.
::Ez nem akkora ügy, mint gondolod. - Das ist keine so große Sache, wie du denkst.
::Akkora különbség [külömség] van a két megoldás között, hogy nem lehet őket összehasonlítani. - Zwischen den beiden Lösungen besteht ein so großer Unterschied, dass man sie nicht vergleichen kann.
::Akkora sebességgel jött az autó, hogy senki sem tudott időben reagálni. - Das Auto kam mit so hoher Geschwindigkeit, dass niemand rechtzeitig reagieren konnte.
::Akkora terhet cipelt, hogy alig bírt menni. - Er trug eine so schwere Last, dass er kaum gehen konnte.
::Ekkora (= ilyen nagy) házat még soha nem láttam. - Ein so großes Haus habe ich noch nie gesehen.
::Ekkora kutyával nem könnyű utazni. - Mit einem so großen Hund ist es nicht leicht zu reisen.
::Ekkora zajban nem lehet dolgozni. - Bei (in) so einem Lärm kann man nicht arbeiten.
::Ekkora eső után minden út sáros lett. - Nach einem so starken Regen wurden alle Wege schlammig.
::Ekkora hibát nem szabad még egyszer elkövetni. - Einen so großen Fehler darf man nicht noch einmal machen.
::Nem hittem volna, hogy ekkora baj lesz belőle. - Ich hätte nicht gedacht, dass daraus ein so großes Problem wird.
::Ekkora öröm ritkán látszik valakinek az arcán. - So große Freude sieht man selten im Gesicht eines Menschen.
::Ekkora tömegben könnyű elveszíteni valakit. - In einer so großen Menschenmenge verliert man leicht jemanden.
::Ez nem ekkora ügy, nyugodtan meg lehet oldani. - Das ist keine so große Sache, man kann es ruhig lösen.
::Ekkora különbséget nem vártam a két eredmény között. - Einen so großen Unterschied zwischen den beiden Ergebnissen hatte ich nicht erwartet.
::Ekkora sebességgel lakott területen belül nem szabad vezetni. - Mit so hoher Geschwindigkeit darf man innerhalb geschlossener Ortschaften nicht fahren.
::Ekkora terhet egyedül nem tudsz elvinni. - Eine so schwere Last kannst du allein nicht wegtragen.
:------------------------
:Version 1
:Kérdés a Jereváni Rádióhoz – Frage an Radio Jerewan
:„Lehet-e egy Moszkviccsal 120 km/órával (= kilométer per óra) bevenni egy szűk kanyart?” – „Kann man mit einem Moskwitsch mit 120 km/h durch eine enge Kurve fahren?“
:„Elvileg igen, de csak egyszer.” – „Im Prinzip ja, aber nur einmal.“
:Version 2
:„Megoldható-e [megoltható e], hogy egy Moszkvics 120-szal [szászhússzal] átszáguldjon [átszágulgyon] egy éles kanyaron?” – „Kann man (ob es lösbar ist) mit einem Moskwitsch mit 120 km/h durch eine enge Kurve fahren?“
:„Alapvetően igen, ám ez egyszeri élmény.” – „Im Prinzip ja, allerdings ist das ein einmaliges (einziges) Erlebnis.“
::száz - 100
::százhúsz - 120
::száguld - rasen, flitzen, sausen
::átszáguld - “durchrasen”
::száguldás - Karacho, Raserei
::ám - aber
:------------------------
:Version 1
:Kérdés a Jereváni Rádióhoz – Frage an Radio Jerewan
:„Igaz-e, hogy a Szovjetunió a mikrotechnológiában jobb, mint az Egyesült Államok?” – „Ist es wahr, dass die Sowjetunion bei der Mikrotechnologie besser als die USA ist?“
:„Elvileg igen. Mi gyártjuk a világ legnagyobb mikrochipjeit.” – „Im Prinzip ja. Wir fertigen die größten Mikrochips der Welt.“
::technológia - [Aussprache “ch” wie im Deutschen]
::technika - [Aussprache “ch” wie im Deutschen]
::kocka - der Würfel (Aussprache NICHT wie deutsches “ck”; sondern es muss klingen wie “kotzen”)
::chip [csip]
:Version 2
:„Valóban megelőzi a Szovjetunió az USA-t a mikrotechnika területén?” – „Ist es wahr, dass die Sowjetunion bei der Mikrotechnologie besser als die USA ist?“
:„Alapvetően igen, hiszen nálunk készülnek a földkerekség legméretesebb mikrocsipjei.” – „Im Prinzip ja, denn bei uns entstehen die größten (“stattlichsten”) Mikrochips der Welt.“
::technika [teknika]
::USA [usa] - (klingt wie: Uscha; Uschi)
::USA-t [ausát] (Akkusativ-t an Abkürzungen nur mit Bindestrich schreiben)
::földkerekség = földes kerek - Globus; Erdenrund, Erdkreis
::földgömb = glóbusz - Globus
::gömb - Kugel (Geometrie)
::mér - messen, wiegen
::méret - Maß, Größe, Abmessung
::méretes - (Adjektiv: “maßig”)
::méretes = stattlich groß, ordentlich groß, von beachtlicher Größe
::méretes ház - ein stattlich großes Haus
::méretes kutya - ein ziemlich großer Hund
::méretes csomag - ein großes Paket
::méretes hiba - ein ordentlicher Fehler
::méretes adag - eine große Portion
::méretes has - ein stattlicher Bauch
::méretes fa - ein großer Baum
::méretes probléma - ein beachtliches Problem
::túlméretes nagyság - Übergröße
:------------------------
:Version 1
:Kérdés a Jereváni Rádióhoz – Frage an Radio Jerewan
:„Igaz-e, hogy Ivan Ivanovics a lottón egy piros autót nyert?” – „Stimmt es, dass Iwan Iwanowitsch in der Lotterie ein rotes Auto gewonnen hat?“
:„Elvileg igen. – De nem Ivan Ivanovics volt, hanem Pjotr Petrovics. – És nem piros autó, hanem egy kék kerékpár. – És nem megnyerte, hanem ellopták tőle. – Minden más stimmel.” –
:„Im Prinzip ja. – Aber es war nicht Iwan Iwanowitsch, sondern Pjotr Petrowitsch. – Und es war kein rotes Auto, sondern ein blaues Fahrrad. – Und er hat es nicht gewonnen, sondern es wurde ihm gestohlen. – Alles andere stimmt.“
:Version 2
:„Valóban igaz, hogy Ivan Ivanovics egy piros autót nyert a sorsoláson?” – „Stimmt es, dass Iwan Iwanowitsch bei der Lotterie ein rotes Auto gewonnen hat?“
:„Alapvetően igen. – Csakhogy nem ő volt, hanem Pjotr Petrovics. – Nem autóról volt szó, hanem egy kék bicikliről. – És nem nyeremény volt, hanem lopás. – A többi viszont pontos.” –
:„Im Prinzip ja. – Allerdings war es nicht Iwan Iwanowitsch, sondern Pjotr Petrowitsch. – Es war kein Auto, sondern ein blaues Fahrrad. – Und es war kein Gewinn, sondern ein Diebstahl. – Alles andere ist korrekt.“
::sorsolás - Verlosung, Ziehung (Gewinnspie), Lotto
::sorsol - losen, auslosen, ziehen
::kisorsol - verlosen, auslosen
::sors - Schicksal, Geschick, Verhängnis, Los
::sorscsapás - Schicksalsschlag, Unglück
::sorskérdés - Schicksalsfrage
::sorsforduló - Schicksalswende
::sorsszerű - schicksalhaft (Schicksal-gemäß)
::sorsjegy - Lottoschein
::sorsjegyszám - Losnummer
::sörsátor - Bierzelt
::nyer - gewinnen
:------------------------
:Version 1
:Kérdés a Jereváni Rádióhoz – Frage an Radio Jerewan
:„Igaz-e, hogy Hruscsov elvtárs autóversenyt rendezett Kennedy ellen?” – „Stimmt es, daß Genosse Chruschtschow gegen Kennedy ein Autorennen gefahren hat?“
:„Elvileg igen. Hruscsov elvtárs tiszteletre méltó második helyen végzett, míg Kennedy csak az utolsó előtti lett.” – „Im Prinzip ja. Chruschtschow belegte einen ehrenvollen zweiten Platz, während Kennedy nur Vorletzter wurde.“
::méltó - würdig, wohlverdient
::méltányol - würdigen, anerkennen
::tiszteletre méltó - respektabel, erhwürdig, ehrenwert, achtbar
::tisztelet - Respekt, Ehre, Verehrung, Hochachtung
::utolsó előtti - vorletzter
::rendez - veranstalten, organisieren
::rend - Ordnung
::végez - beenden, erledigen, verrichten, tun, machen
::vég - Ende
::míg = amíg - derweilen, indessen, während, bis, solange bis
:Version 2
:„Valóban autóversenyzett-e Hruscsov Kennedyvel?” – „Stimmt es, dass Genosse Chruschtschow gegen (mit) Kennedy ein Autorennen gefahren hat?“
:„Alapvetően igen: Hruscsov a dicsőséges második lett, Kennedy pedig csupán az utolsó előtti.” – „Im Prinzip ja: Chruschtschow wurde (der) ruhmreicher Zweiter, Kennedy hingegen nur Vorletzter.“
::csupán = csak - nur, lediglich
:------------------------
:Version 1
:Kérdés a Jereváni Rádióhoz – Frage an Radio Jerewan
:„Igaz-e, hogy a szovjet csapatok beavatkozása a prágai tavasz idején a csehszlovák [cse-szlovák] kormány segítségkérésére [segíccségkérésére] történt?” – „Stimmt es, dass das Eingreifen der sowjetischen Truppen im Prager Frühling auf ein Hilfeersuchen der tschechoslowakischen Regierung hin geschah?“
:„Elvileg igen. Az 1938-ból származó segítségkérést 1968-ban sikerült kedvezően elbírálni.” – „Im Prinzip ja. Das Hilfeersuchen aus dem Jahr 1938 konnte 1968 positiv beantwortet werden.“
::csapat - Mannschaft
::a szovjet csapatok - die sowjetischen Truppen
::beavatkozik - eingreifen, einschreiten, intervenieren
::beavatkozás - das Eingreifen, die Einmischung, die Intervention
::a prágai tavasz - der Prager Frühling (1968)
::származik - abstammen, entstammen, hervorgehen, entspringen, resultieren, herrühren, datieren
::siker - Erfolg, das gelingen
::sikerül - gelingen, klappen, hinbekommen
::kedvező - günstig, geneigt
::kedvez - begünstigen, günstig sein
::kedvezmény - Vergünstigung, Ermäßigung
::kedv - das Gefallen, Wohlgefallne, Lust, Vergnügen
::kedve van vmihez - Lust zu etwas haben
::bírál - beurteilen, kritisieren
::elbírál - beurteilen
::megbírál - beurteilen
::bíró
::bíróság - Gericht
::bír - besitzen, leiden, vertragen
::elbír - ertragen
:Version 2
:Kérdés a Jereváni Rádióhoz – Frage an Radio Jerewan
:„Valóban a csehszlovák vezetés kérésére avatkoztak be a szovjet erők a prágai tavasz alatt?” – „Stimmt es, dass auf Wunsch der tschechoslowakischen Führung die sowjetischen Kräfte während desPrager Frühlings eingriffen?“
:„Alapvetően igen: az 1938-as kérelmet végül harminc évvel később, 1968-ban hagyták jóvá.” – „Im Prinzip ja: Das Gesuch aus dem Jahr 1938 wurde (= man = sie = T/3) schließlich 30 Jahre später, 1968, gebilligt.“
::beavatkozik - eingreifen
::jóváhagy - zustimmen, genehmigen, billigen, gutheißen
::hagy - lassen
::jóvá (-vá/-vé = Transformativ - “zum Guten werden”)
::jóvátesz - wiedergutmachen (“zum Guten tun”)
::tesz - tun
::jóvátehetetlen - nicht wieder gut zu machen
::tehet - man kann tun (tesz-het)
::tehetetlen - hilflos, machtlos, unfähig (“man kann nicht tun”)
:------------------------
:Version 1
:Kérdés a Jereváni Rádióhoz – Frage an Radio Jerewan
:„Igaz-e, hogy Amerikában vannak törpék?” – „Stimmt es, dass es in Amerika Zwerge gibt?“
:„Elvileg igen. De az oroszországiak nagyobbak.” – „Im Prinzip ja. Aber die in Russland (russländischen) sind größer.“
:Version 2
:„Valóban élnek törpék az Egyesült Államokban?” – „Stimmt es, dass es in Amerika Zwerge gibt?“
:„Alapvetően igen, csakhogy Oroszországban termetesebbek.” – „Im Prinzip ja, allerdings sind die in Russland größer.“
:------------------------
:„Miért válaszol a Radio Jereván olyan gyakran egy kérdésre egy ellenkérdéssel?” - "Warum beantwortet Radio Jeriwan eine Frage so oft mit einer Gegenfrage?"
:A Radio Jereván így válaszol: - Radio Jeriwan antwortet:
:„Miért ne?” - "Warum nicht?"
:------------------------
:Version 1
:Kérdés a Jereváni Rádióhoz [rádi-ó-hoz] – Frage an Radio Jerewan
:„Igaz-e [igaz*_e], hogy a kapitalizmus a szakadék szélén áll?” – „Stimmt es, dass der Kapitalismus am Abgrund steht?“ (am Rande des Abgrundes stehen)
:„Elvileg igen, de mi éppen azon dolgozunk, hogy megelőzzük.” (Imperativ, Final-Nebensatz) – „Im Prinzip ja, aber wir arbeiten gerade daran, ihn zu überholen.“
::igaz-e - ob es stimmt
::szakad - bersten, platzen, reißen, zerreißen stürzen
::szakadék - Schlucht, Kluft, Abgrund, Riss
::völgy - Tal
::elv - das Prinzip
:Version 2
:„Valóban a szakadék peremén van a kapitalizmus?” – „Stimmt es, dass der Kapitalismus am Abgrund steht?“
:„Alapjában véve igen, csakhogy mi már előtte járunk.” – „Grundsätzlich genommen ja, aber wir sind schon weiter als er.“
::valóban - wirklich, tatsächlich, wahr
::való - richtig
::valóság - Wirklichkeit, Realität, Wahrheit
::igaz - wahr, gerecht, wahrhaft
::igazság - Wahrheit, Gerechtigkeit
::perem - Rand, Kante, Einfassung
::mi már előtte járunk - wir sind ihm schon voraus; wir sind schon weiter als er; wir sind ihm bereits einen Schritt voraus
::előtte járunk - wir gehen vor ihm
:------------------------
Version 1
Kérdés a Jereváni Rádióhoz –Frage an Radio Jerewan
„Teljesen tévednek-e az amerikai tudósok, akik azt állítják, hogy a jövő kiszámíthatatlan?” – „Irren sich die amerikanischen Wissenschaftler vollkomen, die behaupten, dass die Zukunft unberechenbar ist?“
„Elvileg az amerikai elvtárs tudósok teljesen tévednek, mert a jövő pontosan megfelel az ötéves tervnek. – „Im Prinzip irren sich die amerikanischen Genossen Wissenschaftler vollkommen daneben, denn die Zukunft entspricht exakt dem Fünfjahresplan.
„A múlt viszont kiszámíthatatlan.” – „Aber die Vergangenheit ist unvorhersehbar.“
::kiszámít - errechnen, ausrechnen
::kiszámíthatatlan - unberechenbar
::téved - sich irren, sich täuschen, sich versehen
::állít - behaupten, vorgeben
::áll - stehen
::állítás - Behauptung
::megfelel vminek - (etwas/wem) entsprechen, passen, genügen, antworten
::viszont = de = pedig - aber, hingegen
:Version 2
:„Alaposan melléfognak-e azok az amerikai kutatók, akik szerint a jövőt nem lehet előre jelezni?” – „Haben diejenigen amerikanischen Wissenschaftler völlig falsch gelegen, denen zufolge man die Zukunft nicht vorhersagen kann?“
:„Alapvetően igen, hiszen (= mert) a jövő maradéktalanul az ötéves terv szerint alakul; csupán a múlt az, ami előre nem látható.” – „Grundsätzlich ja, denn die Zukunft verläuft (gestaltet sich; entwickelt sich) gemäß dem Fünfjahresplan; unvorhersehbar ist lediglich die Vergangenheit.“ (aber/bloß/ausschließlich die Vergangenheit ist das, was vorher nicht sichtbar ist)
::melléfog - danebengreifen; sich vergreifen; danebenraten; falsch liegen
::melléfogás - Fehlgriff, Missgriff
::jel - Signal
::jelez - bezeichnen, signalisieren
::jelentés - Bericht
::előre jelez - vorhersagen
::maradéktalanul - restlos
::alak - die Gestal, Figur; komischer Kerl
::alakul - Gestalt annehmen, sich gestalten
::fejlődik - sich entwickeln, sich gestalten
::csupán = csak - nur, lediglich
:------------------------
:Version 1
:Kérdés a Jereváni Rádióhoz – Frage an Radio Jerewan
:„Be lehetne-e vezetni a szocializmust Svájcban is?” – „Könnte man auch in der Schweiz den Sozialismus einführen?“
:„Elvileg igen, de kár lenne ezért a szép országért.” – „Im Prinzip ja, aber es wär schade um das schöne Land.“
::... ezért a szép országért - ... um dieses schöne Land
::... azért a távoli országért - ... um dieses ferne Land
::erről az országról beszélünk - wird sprechen über dieses Land
::ezért - deshalb
:Version 2
:„Megvalósítható lenne-e a szocializmus Svájcban?” – „Könnte man auch in der Schweiz den Sozialismus einführen?“ („Könnte man in der Schweiz den Sozialismus realisieren?“
:„Alapjában véve igen, csakhogy (= de) nagy veszteség lenne az országnak.” – „Im Prinzip ja, aber es wäre ein großes Verlust für dieses Land.“
::való - richtig, wirklich, wahr, geeignet; Wirklichkeit; Wahrheit
::(meg)valósít - realisieren, umsetzen, wahr machen
::megvalósítható - machbar, durchführbar
::valójában - eigentlich; (in seiner Wahrheit)
::vesz - nehmen
::véve - genommen
::alapjában véve - im Grunde genommen
::alap - Grund, Grundlage, Basis, Unterbau, Fundament
::(alapjában - in seiner Basis)
::alapjában (véve) - eigentlich
::lenni - sein
::van - es ist
::lenni fog - es kann sein (Futur)
::lenne - es wäre (Gegenwart); es würde sein (Futur)
::(Im Ungarischen gibt es keinen eigenen „Gegenwarts-Konditional“ vs. „Futur-Konditional“ wie im Deutschen. Der Konditional ist zeitlich nicht festgelegt. Die Zeit ergibt sich aus Kontext oder zusätzlichen Wörtern. )
::csakhogy - aber; jedoch
::elveszt - verlieren
::veszteség - Verlust; Schaden, Einbuße
::vesztes - der Verlierer
::veszít - verlieren, unterliegen, verspielen
:------------------------
:Version 1
:Kérdés a Jereváni Rádióhoz – Frage an Radio Jerewan
:„Meg kell-e szakítani a közlekedést zivatar idején?” – „Muss man bei Gewitter den (Straßen-)Verkehr unterbrechen?“
:„Elvileg nem. Már az is elegendő, ha az antennát behúzzák.” – „Im Prinzip nein. Es genügt bereits, wenn man die Antenne einzieht.“
::szakít - unterbrechen, zerbrechen; reißen, zerfleischen, reißen, abreißen
::máris - bereits
:Version 2
:„Szükséges-e vihar esetén leállítani a forgalmat?” (= Szükséges vihar esetén leállítani a forgalmat?)– „Ist es notwendig bei einem Gewitter den Verkehr stoppen (stilllegen)?“
:„Alapvetően nem, elég csupán az antennát leengedni.” – „Im Prinzip nein, es reicht, die Antenne einzuziehen.“
::csupán = csak - lediglich, bloß, nur
:------------------------
:Version 1
:Kérdés a Jereváni Rádióhoz – Frage an Radio Jerewan
:„Meg tudják mondani, hol ül a Jereván Rádió-viccek feltalálója?” – „Können Sie uns sagen, wo der Erfinder der Radio-Eriwan-Witze sitzt?“
:„Nem tudjuk, hol ül, de az biztos, hogy ül.” – „Wir wissen nicht, wo er sitzt, aber er sitzt bestimmt.“
::feltalál - erfinden
::talál - finden
::találmány - Erfindung (OHNE: “fel-”)
::feltaláló - der Erfinder
:Version 2
:„Elárulnák, hol található a Jereván Rádió-viccek szerzője?” – „Können Sie uns sagen (verraten), wo der Verfasser (Autor) der Radio-Eriwan-Witze zu finden ist?“
:„A helyét nem ismerjük, de az ülés ténye kétségtelen. [kéccségtelen]” – „Wir wissen nicht, wo er sitzt, aber dass er sitzt, steht fest. (die Tatsache des Sitzens ist unzweideutig)“
::tény - Fakt, Tatsache
::kétség - Zweifel
::kétséges - zweifelhaft
::kétségbe von - in Zweifel ziehen; bezweifeln, anzweifeln
::von - ziehen
::kétségtelen - unzweifelhaft; zweifellos
:------------------------
:Version 1
:Kérdés a Jereváni Rádióhoz – Frage an Radio Jerewan
:„Lehet-e bírálni a pártot?” – „Darf man die Partei kritisieren?“
:„Elvileg igen, de az ember jobban érzi magát a saját négy fala között.” – „Im Prinzip ja, aber der Mensch fühlt sich in den eigenen vier Wänden besser.“
::bírál = kritizál - kritisieren, bemängeln
::bírálat = kritika - Kritik
::bíráló - der Kritiker
::bírálgat - bekritteln
::bíró - Richter
::bíróság - Gericht
:Version 2
:„Szabad-e nyilvánosan kritizálni a pártot?” – „Darf man die Partei offen kritisieren?“
:„Alapvetően igen, viszont otthon sokkal kellemesebb az élet.” – „Im Prinzip ja, aber zu Hause ist das leben viel angenehmer.“
::sokkal előtte - lange vorher
::sokkal - weitaus; viel (Kompatativ/Vergleich)
::sokkal jobb - viel besser
::sokkal jobban érzi magát - sich viel besser fühlen
:------------------------
:Version 1
:Kérdés a Jereváni Rádióhoz – Frage an Radio Jerewan
:„Egyszerűen el lehet-e magyarázni a különbséget a demokrácia és a népi demokrácia között?” – „Kann man den Unterschied zwischen Demokratie und Volksdemokratie einfach erklären?“
:„Elvileg igen, olyan a különbség, mint a kabát és a kényszerzubbony között.” – „Im Prinzip ja, das ist so ein Unterschied, wie zwischen Mantel und Zwangsjacke.“
::kény - Willkür; Eigenmächtigkeit
::kényszer - der Zwang
::kényszerít - zwingen
::zubbony - Waffenrock, Bluse, Kittel
::katonai zubbony - Militärjacke
::kényszerzubbony - Zwangsjacke
::önkényes - willkürlich
::önkéntelen (OHNE: “Y”) - unwillkürlich
::akaratlagos izomzat - willkürliche Muskulatur
::akaratlan izomzat - unwillkürliche Muskulatur.
::orvosi kabát = orvosi köpeny - Arztkittel
:Version 2
:„Könnyen megmagyarázható-e, miben tér el a demokrácia a népi demokráciától?” – „Kann man den Unterschied zwischen Demokratie und Volksdemokratie einfach erklären?“ (Ist es einfach zu erklären, worin Demokratie und Volksdemokratie (voneinander) abweichen?)
:„Alapvetően igen: nagyjából annyi a különbség, mint egy dzseki és egy kényszerzubbony között.” – „Im Prinzip ja; im Großen und Ganzen ist der Unterschied so wie zwischen einer Jacke und einer Zwangsjacke.“
::eltér - abweichen (sich unterscheiden)
::miben tér el? = mi a különbség [külömség]? - worin besteht der Unterschied?
::nagyjából [naggyából] - im Großen und Ganzen
:------------------------
:Version 1
:Kérdés a Jereváni Rádióhoz – Frage an Radio Jerewan
:„Lehet-e egy orosz autóval orosz utakon százhúsz kilométer per órával haladni?” – „Kann man mit einem russischen Auto auf russischen Straßen 120 km/h fahren?“
:„Elvileg igen. De csak egyszer.” – „Im Prinzip ja. Aber nur einmal.“
::halad - fortschreiten, schaffen, vorankommen, weiterfahren, fortfahren, fahren
:Version 2
:„Megoldható-e, hogy egy szovjet autó 120-szal menjen a hazai utakon?” – „Kann man mit einem russischen Auto auf russischen Straßen 120 km/h fahren?“ (Ist es machbar mit einem sowjetischen Auto mit 120 auf einheimischen Straßen zu fahren?)
:„Alapjában véve igen, ám ez egyszeri alkalom.” – „Im Prinzip (grundsätzlich genommen) ja, allerdings nur ein einziges Mal. (aber das ist eine einmalige Sache/Gelegenheit/Anlass)“
::120-szal [százhúsz-szal]
::megoldható - lösbar, machbar
::ház - Haus
::haza - Heimat
::hazai - heimatlich, einheimisch
::titkos - heimlich
::megy - fahren
::..., hogy ...menjen - zu fahren (Imperativ, weil Final-Nebensatz)
::ám = de = csakhogy - aber
:------------------------
:Version 1
:Kérdés a Jereváni Rádióhoz – Frage an Radio Jerewan
:„Lehetséges-e Kanadában is a szocializmus?” – „Kann es in Kanada auch Sozialismus geben?“
:„Elvileg igen, de akkor ki szállítja majd nekünk a búzát?” – „Im Prinzip ja, aber wer liefert uns dann den Weizen?“
:Version 2
:„Bevezethető lenne-e a szocializmus Kanadában?” – „Kann man in Kanada auch Sozialismus einführen?“
:„Alapvetően igen, csakhogy (= de) akkor honnan kapnánk a gabonát?” – „Im Prinzip ja, aber woher würden wir dann Weizen bekommen?“
::csakhogy = ám = de - aber
::kap - bekommen, erhalten, beziehen
:------------------------
:Kérdés a Jereváni Rádióhoz – Frage an Radio Jerewan
:„Elérheti-e a Trabant a kétszáz kilométer per órát? – „Kann ein Trabant 200 km/h erreichen?“
:„Elvileg igen, attól függ, milyen magasról esik le.” – „Im Prinzip ja, es hängt davon ab, aus welcher Höhe er runterfällt.“
:(„Alapjában véve igen, ha elég nagy magasságból zuhan.” – „Im Prinzip ja, wenn er aus einer ausreichend großen Höhe fällt.“)
:------------------------
:Version 1
:Kérdés a Jereváni Rádióhoz – Frage an Radio Jerewan
:„Igaz-e, hogy az Egyesült Államokban mindenkinek van autója?” – „Stimmt es, dass in den USA jeder ein Auto hat?“
:„Elvileg igen, viszont (= de) nálunk cserébe mindenkinek van parkolóhelye.” – „Im Prinzip ja, aber bei uns hat dafür jeder einen Parkplatz.“
::viszont - dafür, hingegen
::viszont nálunk cserébe - bei uns hingegen im Gegenzug; bei uns dagegen als Ausgleich; bei uns wiederum dafür
::csere - Tausch, Austausch, Wechsel
::csere tárgya - Tauschobjekt
::kormánycsere - Regierungswechsel
::cserél - tauschen, austauschen
::mindenkinek van parkolóhelye - für jeden gibt es seinen Parkplatz
:Version 2
:„Tényleg igaz, hogy Amerikában mindenkinek jut egy autó?” – „Stimmt es, dass in den USA jeder ein Auto hat?“ (… dass in Amerika jedem ein Auto zuteilwird? )
:„Alapvetően igen, de nálunk legalább parkolóhely mindenkinek akad.” – „Im Prinzip ja, aber bei bei uns hat jeder mindestens (minimum) einen Parkplatz.“
::jut egy autó = kap egy autó - bekommt ein Auto
::jut - gelangen, hinkommen, kommen zu, zuteilwerden, übrig bleiben für
::jut - auf jemanden entfallen
::mindenkinek jut egy autó - auf jeden kommt ein Auto; für jeden ist ein Auto da
::juttat vkinek vmit (= ad vkinek) - jemandem etwas zukommen lassen
::akad (= van) - es gibt
::legalább = minimum - mindestens, minimum
::legfeljebb = maximum - höchstens, maximum
::legeslegfeljebb - allerhöchstens
::legeslegalább - allermindestens
::legeslegalul - zuallerunterst
::legeslegfelül - zualleroberst
:------------------------
:Version 1
:Az apa: „Ha valaki megsért, akkor üsd meg egy lapáttal!” – Der Vater: „Wenn dich jemand beleidigt, dann schlag ihn mit einer Schaufel!“
:A lány: „De hát én lány vagyok.” – Die Tochter: „Aber ich bin doch ein Mädchen.“
:Az apa: „Akkor vedd a rózsaszín lapátot!” – Der Vater: „Dann nimm die rosa Schaufel!“
::üt - schlagen
::üsd! [üzsd] - Schlag! (Imperativ)
::vesz - nehmen
::vedd! - nimm!
:Version 2
:Az apa azt mondja: „Ha bárki sérteget, üsd meg lapáttal!” – Der Vater sagt: „Wenn irgendjemand dich beleidigt, schlag ihn mit einer Schaufel!“
:A lánya így válaszol: „De én lány vagyok.” – Seine Tochter antwortet so: „Aber ich bin ein Mädchen.“
:Az apa: „Akkor használd a rózsaszín lapátot!” – Der Vater: „Dann benutze die rosafarbene Schaufel!“
::bárki - irgendjemand
::valaki - jemand
::használ - benutzen, verwenden
::használd! - benutze!
:Version 3
:Az apa így szól: „Ha megsértenek, csapj [csapje] oda egy lapáttal!” – Der Vater spricht so: „Wenn sie dich beleidigen (wenn man dich beleidigt; wenn du beleidigt wirst), dann hau mit einer Schaufel drauf!“
:A lány tiltakozik: „De hiszen lány vagyok.” – Die Tochter widerspricht: „Aber ich bin ja ein Mädchen.“
:Az apa felel: „Akkor fogd a rózsaszín lapátot!” – Der Vater antwortet: „Dann nimm die rosa Schaufel!“
::odacsap - zuschlagen
::tiltakozás - Protest, Widerspruch
::tiltakozik - protestieren, widersprechen, einwenden
::de hiszen = de = hiszen - aber
::fog - nehmen, greifen
::fogd! - nimm!
:------------------------
:Version 1
:Miért van egy szőkének egy agysejttel [atysejtel] több, mint egy lónak? – Warum hat eine Blondine eine Gehirnzelle mehr als ein Pferd?
:Azért, hogy lépcsőpucolás közben ne igyon a vödörből. – Deshalb, damit sie beim Treppenputzen nicht aus dem Eimer trinkt. (Imperativ - Final-Nebensatz: igyon - inni - iszik)
::sejt - die Zelle
::vmivel több van - jemand hat mehr
::vmivel több, mint - (mit) mehr als
::vmivel kevesebb van - jemand hat weniger
::pucolás közben - während des Putzens; beim Putzen
:Version 2
:Miért rendelkezik egy szőke nő eggyel több agysejttel, mint egy ló? – Warum verfügt eine Blondine über eine Gehirnzelle mehr als ein Pferd?
:Azért, hogy takarításkor ne szürcsöljön a vödörből. – Deshalb, damit sie beim Putzen nicht aus dem Eimer schlürft. (Imperativ - Final-Nebensatz)
::rendelkezik vmivel - über (mit) etwas verfügen
::rendelkezik több agysejttel - über mehr Hirnzellen verfügen
::vmivel több - mehr als
::több mint egy - mehr als eins
::eggyel több - eine mehr
::több mint kettő - mehr als zwei
::kettővel több - (mit) zwei mehr
::hárommal több - (mit) drei mehr
::több mint három - mehr als drei
::néggyel több - vier mehr
::több mint négy - mehr als vier
::öttel több - fünf mehr
::több mint öt - mehr als fünf
::hattal több - sechs mehr
::több mint hat - mehr als sechs
::szürcsöl - schlürfen, nippen
:Version 3
:Miért van a szőkének egy plusz agysejtje a lóhoz képest? – Warum hat die Blondine im Vergleich zum Pferd eine zusätzliche Gehirnzelle?
:Azért, hogy lépcsőt mosva ne igyon a vizes vödörből. – Deshalb, damit sie beim Treppenwaschen nicht aus dem Wassereimer trinkt.
::a lóhoz képest - im Vergleich zum Pferd
::tegnaphoz képest - im Vergleich zu gestern
::hozzád képest - im Vergleich zu dir
::(neki) van egy agysejtje - sie hat eine Hirnzelle
::(neki) van egy plusz agysejtje = van egy további agysejtje - sie hat eine zusätzliche Hirnzelle
::egy plusz agysejtje a lóhoz képest - sie hat eine Hirnzelle mehr, im Vergleich zum Pferd
::egy plusz agysejtje, mint a lónak - sie hat eine Hirnzelle mehr, als ein Pferde (als dem Pferd gehört)
:: neki több van a lóhoz
::benzines kanna - Benzinkanister
::vizes - Wasserkanister, Wasserkanne
::vizes vödör - Wassereimer
::nedves - feucht
::vizes - nass
::száraz - trocken
::lépcsőt mosva - beim Treppenwaschen; (die Treppe waschend)
:------------------------
:Version 1
:Miért van egy szőkének egy agysejttel több, mint egy tehénnek? – Warum hat eine Blondine eine Gehirnzelle mehr als eine Kuh?
:Azért, hogy ne bőgjön, ha valaki a tőgyéhez nyúl. – Deshalb, damit sie nicht muht, wenn jemand an ihr Euter greift. (Imperativ - Final-Nebensatz vorangestellt)
::bőg - muhen
::A szarvas bőg. - Der Hirsch röhrt.
::A gyerek bőg. - Das Kind plärrt/brüllt.
:.tőgy - Euter
::tejel - melken
::nyúl - greifen, berühren
::nyúl - Kaninchen, Hase
::házi nyúl - Hauskaninchen
::üregi nyúl - Wildkaninchen
::mezei nyúl - Feldhase
:Version 2
:Miért rendelkezik egy szőke nő eggyel több agysejttel, mint egy tehén? – Warum verfügt eine Blondine über eine Gehirnzelle mehr als eine Kuh?
:Azért, hogy ne kezdjen el bőgni, amikor megfogják a tőgyét. – Deshalb, damit sie nicht anfängt zu muhen, wenn man ihr Euter anfasst.
::elkezd - anfangen
:Version 3
:Miért van a szőkének egy plusz agysejtje a tehénhez képest? – Warum hat die Blondine im Vergleich zur Kuh eine zusätzliche Gehirnzelle?
:Azért, hogy ne adjon ki „mú” hangot, ha valaki hozzányúl a tőgyéhez. – Deshalb, damit sie keinen „Muh“-Laut von sich gibt, wenn jemand ihr Euter berührt.
::hozzányúl vmihez - berühren, anfassen
::megérint - berühren
:------------------------
:Version 1
:Miért van egy szőkének egy agysejttel többje, mint egy lónak? – Warum hat eine Blondine eine Gehirnzelle mehr als ein Pferd?
:Azért, hogy autómosás közben ne igyon a vödörből. – Deshalb, damit sie beim Autowaschen nicht aus dem Eimer trinkt.
:Version 2
:Miért rendelkezik egy szőke nő eggyel több agysejttel, mint egy ló? – Warum verfügt eine Blondine über eine Gehirnzelle mehr als ein Pferd?
:Azért, hogy kocsimosáskor ne kortyolgasson a vödörből. – Deshalb, damit sie beim Wagenwaschen nicht aus dem Eimer schlürft.
:Version 3
:Miért van a szőkének egy plusz agysejtje [atysejtye] a lóhoz képest? – Warum hat die Blondine im Vergleich zum Pferd eine zusätzliche Gehirnzelle?
:Azért, hogy ne igyon a vizes vödörből, amikor az autót tisztítja. [tisztíttya] – Deshalb, damit sie nicht aus dem Wassereimer trinkt, wenn sie das Auto reinigt.
:------------------------
:Version 1
:Miért nincs a szőkének jégkockája a fagyasztóban? – Warum hat die Blondine keine Eiswürfel im Gefrierfach?
:Azért, mert elfelejtette a receptet. – Deshalb, weil sie das Rezept vergessen hat.
:Version 2
:Miért nem tart a szőke jégkockát a mélyhűtőben? – Warum bewahrt die Blondine keine Eiswürfel im Gefrierschrank auf?
:Azért, mert nem emlékszik a készítés módjára. [móggyára] – Deshalb, weil sie sich an die Zubereitungsweise nicht erinnert.
:Version 3
:Miért nincs jégkocka a szőke nő fagyasztójában? – Warum gibt es im Gefrierfach der Blondine keine Eiswürfel?
:Azért, mert elfelejtette, hogyan kell elkészíteni. – Deshalb, weil sie vergessen hat, wie man sie herstellt.
:------------------------
:Version 1
:Miért teremtette Isten a szőkéket? – Warum hat Gott die Blondinen erschaffen?
:Azért, mert a juhok nem tudnak sört hozni. – Deshalb, weil Schafe kein Bier bringen können.
:Version 2
:Miért hozta létre Isten a szőke nőket? – Warum hat Gott die blonden Frauen erschaffen?
:Azért, mert a birkák nem képesek sört vinni. – Deshalb, weil Schafe nicht fähig sind, Bier zu bringen.
::megalkot - erschaffen
::létrehoz - erschaffen, hervorbringen
::lenni - sein, (haben)
::van - er/sie ist; es gibt
::die Existenz, das Dasein
::hoz - bringen; (holen)
::(létrehoz - zur Existenz bringen = erschaffen)
:Version 3
:Miért alkotta meg Isten a szőkéket? – Warum hat Gott die Blondinen geschaffen?
:Azért, mert a juhok nem tudnak sört szállítani. – Deshalb, weil Schafe kein Bier transportieren können.
::alkot - bilden, erschaffen, machen
::szállít - transportieren, liefern, verfrachten
::száll = repül - fliegen
:------------------------
:Version 1
:Miért a BMW a szőkék kedvenc autója? – Warum ist der BMW das Lieblingsauto der Blondinen?
:Azért, mert ezt ők is ki tudják betűzni. – Deshalb, weil sie das auch buchstabieren können.
::kibetűz - buchstabieren
::betű - Buchstabe
::betűz - alphabetisieren; buchstabieren
:. betűrebdes - alphabetisch
::ábécé - Alphabet
:Version 2
:Miért szeretik a szőkék leginkább a BMW-t? – Warum mögen Blondinen am meisten den BMW?
:Azért, mert ezt még ők is ki tudják betűzni. – Deshalb, weil sogar sie das buchstabieren können.
::még ők is - sogar sie
:Version 3
:Miért a BMW a szőke nők kedvence az autók közül? – Warum ist der BMW unter den Autos der Favorit der blonden Frauen?
:Azért, mert képesek ezt a nevet betűről betűre kimondani. – Deshalb, weil sie diesen Namen Buchstabe für Buchstabe aussprechen können (fähig sind).
:------------------------
:Version 1
:Miért van a szőkék fürdőkádja [fürdőkággya] körül szögesdrót? – Warum haben Blondinen Stacheldraht um die Badewanne?
:Azért, hogy ne essenek kísértésbe, és ne ússzanak túl messzire. – Deshalb, damit sie nicht in Versuchung geraten und nicht zu weit hinausschwimmen.
::szög - der Nagel
::kísértés - die Versuchung
::kísértésbe hoz - in Versuchung führen
::kísértésbe esik - in Versuchung kommen (fallen)
::sértés - die Beleidigung
::sertés - das Schwein
::sérteget - beleidigen
::sérül - verletzen
:Version 2
:Miért tesznek a szőkék szögesdrótot a fürdőkád köré? – Warum machen Blondinen Stacheldraht um die Badewanne herum?
:Azért, hogy ne akarjanak túl messzire úszni. – Deshalb, damit sie nicht zu weit hinausschwimmen wollen.
::akarjanak - (Imperativ von; akar - wollen: Imperativ; Final-Nebensatz)
:Version 3
:Miért van szögesdrót a szőke nő fürdőkádja [fürdőkággya] körül? – Warum ist um die Badewanne der Blondine Stacheldraht?
:Azért, hogy ne jussanak kísértésbe, hogy túl messzire ússzanak. – Deshalb, damit sie nicht in Versuchung kommen, zu weit zu schwimmen.
::kísértés - die Versuchung
::jut - gelangen, hinkommen, geraten
::jussanak - (Imperativ on: jut)
::ússzanak - (Imperativ on: úszik)
:------------------------
:Version 1
:Miért olyan lapos a szőkék hátsó fejrésze? – Warum ist der Hinterkopf der Blondinen so flach?
:Azért, mert vízivás közben a vécéfedél a fejükre csapódik. – Deshalb, weil beim Wassertrinken der Klodeckel auf ihren Kopf schlägt.
::tarkó = nyakszirt - Nacken
::vízivás - Wassertrinken
::víz - Wasser
::inni - trinken
::ivás - das Trinken
::vízivás - das Wassertrinken (víz-ivás)
::ivóvíz - Trinkwasser
::vízi növény - Wasserpflanze
::sörivás - das Biertrinken (sör-ivás)
::borivás - das Weintrinken (bor-ivás)
:Version 2
:Miért van a szőkéknek ilyen lapos hátsó fejük? – Warum haben Blondinen so einen flachen Hinterkopf?
:Azért, mert amikor isznak, a vécé fedele rájuk esik. – Deshalb, weil wenn sie trinken, der Klodeckel auf sie fällt.
:Version 3
:Miért lapos a szőke nők feje hátul? – Warum ist der Kopf der blonden Frauen hinten flach?
:Azért, mert ivás közben a vécéfedél rájuk csapódik. – Deshalb, weil beim Trinken der Klodeckel auf sie zuschlägt.
:------------------------
:Version 1
:Miért örül egy szőke nő, ha egy év után befejez egy kirakóst? – Warum freut sich eine Blondine, wenn sie nach einem Jahr ein Puzzle fertigstellt?
:Azért, mert a dobozon az áll, hogy 2–4 év. [kettőtől négy évig] – Deshalb, weil auf der Packung steht, dass es 2–4 Jahre ist.
::kirakó = puzzle - das Puzzle
:Version 2
:Miért örül a szőke, amikor egy kirakót egy év alatt befejez? – Warum freut sich die Blondine, wenn sie ein Puzzle in einem Jahr fertig macht?
:Azért, mert a csomagoláson az van feltüntetve, hogy 2–4 év. [kettőtől négy évig] – Deshalb, weil auf der Verpackung angegeben ist, dass es 2–4 Jahre sind.
::feltűnik - auffallen, erscheinen, auftauchen
::feltűnik = odaírva - ist aufgedruckt
::van feltüntetve - ist aufgedruckt
:Version 3
:Miért boldog egy szőke nő, ha egy év alatt kirak egy puzzle-t? – Warum ist eine Blondine glücklich, wenn sie ein Puzzle innerhalb eines Jahres zusammensetzt?
:Azért, mert a doboz szerint 2–4 év [kettő négy év] kell hozzá. – Deshalb, weil laut der Packung 2–4 Jahre dazu nötig sind.
::kirak - auslegen, legen, hinauslegen
::rak - stellen, legen, setzen
::kirakat - das Schaufenster; die Auslage
::kirak egy puzzle-t - ein Puzzle lösen
::raktár - das Lager; Depot, Ablage
::puzzle-t [puzzlt] (mit Bindestrich, um das Original ausländische Wort nicht zu verstümmeln. NICHT: puzzlt; ABER auch NICHT: puzzlet)
:------------------------
:Version 1
:Miért fagyaszt le egy szőke nő forró vizet? – Warum friert eine Blondine heißes Wasser ein?
:Azért, mert a forró vizet mindig jól lehet használni. – Deshalb, weil man heißes Wasser immer gut gebrauchen kann.
::lefagyaszt - tiefkühlen, einfrieren; gefrieren lassen
:Version 2
:Miért tesz egy szőke forró vizet a fagyasztóba? – Warum legt eine Blondine heißes Wasser in den Gefrierschrank?
:Azért, mert a meleg víz mindig hasznos. – Deshalb, weil warmes Wasser immer nützlich ist.
:Version 3
:Miért fagyaszt be egy szőke nő forró vizet? – Warum friert eine Blondine heißes Wasser ein?
:Azért, mert a forró víz mindig jól jön. – Deshalb, weil heißes Wasser immer gut kommt.
:------------------------
ac632nfokrva5lu3xyoe36wc171pybm
Ungarisch/Ungarisch-Lesebuch-Kurzgeschichten
0
122605
1085970
1085717
2026-05-16T20:46:50Z
Thirunavukkarasye-Raveendran
47852
1085970
wikitext
text/x-wiki
{{Navigation hoch|
hochtext=Inhaltsverzeichnis: Ungarisch-Lesebuch|
hochlink=Ungarisch#Ungarisch-Lesebuch}}
:'''Inhaltsverzeichnis: Kurzgeschichten (ungarisch-deutsch)'''
* Kurzgeschichten (Niveau: A1-A2)
** [[/Kurzgeschichten A1 Teil 1|Teil 1 (Niveau: A1-A2)]]
** [[/Kurzgeschichten A1 Teil 2|Teil 2 (Niveau: A1-A2)]]
** [[/Kurzgeschichten A1 Teil 3|Teil 3 (Niveau: A1-A2)]]
** [[/Kurzgeschichten A1 Teil 4|Teil 4 (Niveau: A1-A2)]]
** [[/Kurzgeschichten A1 Teil 5|Teil 5 (Niveau: A1-A2)]]
** [[/Kurzgeschichten A1 Teil 6|Teil 6 (Niveau: A1-A2)]]
** [[/Kurzgeschichten A1 Teil 7|Teil 7 (Niveau: A1-A2)]]
** [[/Kurzgeschichten A1 Teil 8|Teil 8 (Niveau: A1-A2)]]
** [[/Kurzgeschichten A1 Teil 9|Teil 9 (Niveau: A1-A2)]]
** [[/Kurzgeschichten A1 Teil 10|Teil 10 (Niveau: A1-A2)]]
** [[/Kurzgeschichten A1 Teil 11|Teil 11 (Niveau: A1-A2)]]
** [[/Kurzgeschichten A1 Teil 12|Teil 12 (Niveau: A1-A2)]]
** [[/Kurzgeschichten A1 Teil 13|Teil 13 (Niveau: A1-A2)]]
** [[/Kurzgeschichten A1 Teil 14|Teil 14 (Niveau: A1-A2)]]
** [[/Kurzgeschichten A1 Teil 15|Teil 15 (Niveau: A1-A2)]]
** [[/Kurzgeschichten A1 Teil 16|Teil 16 (Niveau: A1-A2)]]
** [[/Kurzgeschichten A1 Teil 17|Teil 17 (Niveau: A1-A2)]]
** [[/Kurzgeschichten A1 Teil 18|Teil 18 (Niveau: A1-A2)]]
** [[/Kurzgeschichten A1 Teil 19|Teil 19 (Niveau: A1-A2)]]
* Kurzgeschichten (Niveau: A2)
** [[/Kurzgeschichten A2 Teil 1|Teil 1 (Niveau: A2)]]
** [[/Kurzgeschichten A2 Teil 2|Teil 2 (Niveau: A2)]]
** [[/Kurzgeschichten A2 Teil 3|Teil 3 (Niveau: A2)]]
** [[/Kurzgeschichten A2 Teil 4|Teil 4 (Niveau: A2)]]
** [[/Kurzgeschichten A2 Teil 5|Teil 5 (Niveau: A2)]]
** [[/Kurzgeschichten A2 Teil 6|Teil 6 (Niveau: A2)]]
** [[/Kurzgeschichten A2 Teil 7|Teil 7 (Niveau: A2)]]
** [[/Kurzgeschichten A2 Teil 8|Teil 8 (Niveau: A2)]]
** [[/Kurzgeschichten A2 Teil 9|Teil 9 (Niveau: A2)]]
** [[/Kurzgeschichten A2 Teil 10|Teil 10 (Niveau: A2)]]
** [[/Kurzgeschichten A2 Teil 11|Teil 11 (Niveau: A2)]]
** [[/Kurzgeschichten A2 Teil 12|Teil 12 (Niveau: A2)]]
** [[/Kurzgeschichten A2 Teil 13|Teil 13 (Niveau: A2)]]
** [[/Kurzgeschichten A2 Teil 14|Teil 14 (Niveau: A2)]]
** [[/Kurzgeschichten A2 Teil 15|Teil 15 (Niveau: A2)]]
** [[/Kurzgeschichten A2 Teil 16|Teil 16 (Niveau: A2)]]
** [[/Kurzgeschichten A2 Teil 17|Teil 17 (Niveau: A2)]]
** [[/Kurzgeschichten A2 Teil 18|Teil 18 (Niveau: A2)]]
** [[/Kurzgeschichten A2 Teil 19|Teil 19 (Niveau: A2)]]
* Kurzgeschichten (Niveau: B1)
** [[/Kurzgeschichten B1 Teil 1|Teil 1 (Niveau: B1)]]
** [[/Kurzgeschichten B1 Teil 2|Teil 2 (Niveau: B1)]]
** [[/Kurzgeschichten B1 Teil 3|Teil 3 (Niveau: B1)]]
** [[/Kurzgeschichten B1 Teil 4|Teil 4 (Niveau: B1)]]
** [[/Kurzgeschichten B1 Teil 5|Teil 5 (Niveau: B1)]]
** [[/Kurzgeschichten B1 Teil 6|Teil 6 (Niveau: B1)]]
** [[/Kurzgeschichten B1 Teil 7|Teil 7 (Niveau: B1)]]
** [[/Kurzgeschichten B1 Teil 8|Teil 8 (Niveau: B1)]]
** [[/Kurzgeschichten B1 Teil 9|Teil 9 (Niveau: B1)]]
** [[/Kurzgeschichten B1 Teil 10|Teil 10 (Niveau: B1)]]
** [[/Kurzgeschichten B1 Teil 11|Teil 11 (Niveau: B1)]]
** [[/Kurzgeschichten B1 Teil 12|Teil 12 (Niveau: B1)]]
** [[/Kurzgeschichten B1 Teil 13|Teil 13 (Niveau: B1)]]
** [[/Kurzgeschichten B1 Teil 14|Teil 14 (Niveau: B1)]]
** [[/Kurzgeschichten B1 Teil 15|Teil 15 (Niveau: B1)]]
** [[/Kurzgeschichten B1 Teil 16|Teil 16 (Niveau: B1)]]
** [[/Kurzgeschichten B1 Teil 17|Teil 17 (Niveau: B1)]]
** [[/Kurzgeschichten B1 Teil 18|Teil 18 (Niveau: B1)]]
** [[/Kurzgeschichten B1 Teil 19|Teil 19 (Niveau: B1)]]
* Kurzgeschichten (Niveau: B2)
** [[/Kurzgeschichten B2 Teil 1|Teil 1 (Niveau: B2)]]
** [[/Kurzgeschichten B2 Teil 2|Teil 2 (Niveau: B2)]]
** [[/Kurzgeschichten B2 Teil 3|Teil 3 (Niveau: B2)]]
** [[/Kurzgeschichten B2 Teil 4|Teil 4 (Niveau: B2)]]
** [[/Kurzgeschichten B2 Teil 5|Teil 5 (Niveau: B2)]]
** [[/Kurzgeschichten B2 Teil 6|Teil 6 (Niveau: B2)]]
** [[/Kurzgeschichten B2 Teil 7|Teil 7 (Niveau: B2)]]
** [[/Kurzgeschichten B2 Teil 8|Teil 8 (Niveau: B2)]]
** [[/Kurzgeschichten B2 Teil 9|Teil 9 (Niveau: B2)]]
** [[/Kurzgeschichten B2 Teil 10|Teil 10 (Niveau: B2)]]
** [[/Kurzgeschichten B2 Teil 11|Teil 1 (Niveau: B2)]]
** [[/Kurzgeschichten B2 Teil 12|Teil 12 (Niveau: B2)]]
** [[/Kurzgeschichten B2 Teil 13|Teil 13 (Niveau: B2)]]
** [[/Kurzgeschichten B2 Teil 14|Teil 14 (Niveau: B2)]]
** [[/Kurzgeschichten B2 Teil 15|Teil 15 (Niveau: B2)]]
** [[/Kurzgeschichten B2 Teil 16|Teil 16 (Niveau: B2)]]
** [[/Kurzgeschichten B2 Teil 17|Teil 17 (Niveau: B2)]]
** [[/Kurzgeschichten B2 Teil 18|Teil 18 (Niveau: B2)]]
** [[/Kurzgeschichten B2 Teil 19|Teil 19 (Niveau: B2)]]
* Kurzgeschichten (Niveau: C1)
** [[/Kurzgeschichten C1 Teil 1|Teil 1 (Niveau: C1)]]
** [[/Kurzgeschichten C1 Teil 2|Teil 2 (Niveau: C1)]]
** [[/Kurzgeschichten C1 Teil 3|Teil 3 (Niveau: C1)]]
** [[/Kurzgeschichten C1 Teil 4|Teil 4 (Niveau: C1)]]
** [[/Kurzgeschichten C1 Teil 5|Teil 5 (Niveau: C1)]]
** [[/Kurzgeschichten C1 Teil 6|Teil 6 (Niveau: C1)]]
** [[/Kurzgeschichten C1 Teil 7|Teil 7 (Niveau: C1)]]
** [[/Kurzgeschichten C1 Teil 8|Teil 8 (Niveau: C1)]]
** [[/Kurzgeschichten C1 Teil 9|Teil 9 (Niveau: C1)]]
** [[/Kurzgeschichten C1 Teil 10|Teil 10 (Niveau: C1)]]
** [[/Kurzgeschichten C1 Teil 11|Teil 11 (Niveau: C1)]]
** [[/Kurzgeschichten C1 Teil 12|Teil 12 (Niveau: C1)]]
** [[/Kurzgeschichten C1 Teil 13|Teil 13 (Niveau: C1)]]
** [[/Kurzgeschichten C1 Teil 14|Teil 14 (Niveau: C1)]]
** [[/Kurzgeschichten C1 Teil 15|Teil 15 (Niveau: C1)]]
** [[/Kurzgeschichten C1 Teil 16|Teil 16 (Niveau: C1)]]
** [[/Kurzgeschichten C1 Teil 17|Teil 17 (Niveau: C1)]]
** [[/Kurzgeschichten C1 Teil 18|Teil 18 (Niveau: C1)]]
** [[/Kurzgeschichten C1 Teil 19|Teil 19 (Niveau: C1)]]
depcqykz79o5l1pnh199xzuv8yjlwzq
Ungarisch/Ungarisch-Lesebuch-Kurzgeschichten/Kurzgeschichten B1 Teil 1
0
122620
1085909
1085750
2026-05-16T13:01:18Z
Thirunavukkarasye-Raveendran
47852
/* 1 */
1085909
wikitext
text/x-wiki
{{Navigation hoch|
hochtext=Inhaltsverzeichnis: Ungarisch-Lesebuch|
hochlink=Ungarisch#Ungarisch-Lesebuch}}
{{Navigation hoch|
hochtext=Inhaltsverzeichnis: Kurzgeschichten|
hochlink=Ungarisch/Ungarisch-Lesebuch-Kurzgeschichten}}
=== 1 ===
:Nincs cél, csak út.
:1. Egy csendes utcában, Bécs harmadik kerületében élt egy fiú, akit Bencének hívtak, a kutyájával, Bundással.
:2. Bundás közepes termetű, bozontos keverék kutya volt, aranybarna szőre állandóan a szemébe lógott.
:3. Bence tizenegy éves volt, nem különösebben szerette a matematikát, viszont annál jobban szeretett fára mászni.
:4. Minden reggel Bundás elkísérte a bejárati ajtóig, ott leült, és nézte Bencét, amíg el nem tűnt a sarkon.
:5. Hogy a kutya mit csinált a délelőtt hátralévő részében, az Bence anyjának, Erzsébetnek sosem volt teljesen világos.
:6. Otthonról dolgozott, és néha hallotta, ahogy a lépcsőházban járkál, anélkül hogy tudta volna, hová megy.
:7. Amikor Bence dél körül hazajött, Bundás mindenesetre mindig pontosan az ajtónál volt.
:8. A konyhában ettek, mindenki a maga adagját, és utána mentek a parkba – ez nem volt kérdés.
:9. A Városliget túl messze volt, ezért a kis kerületi parkba mentek a ferde kúttal és a nyikorgó hintákkal.
:10. Bencénél volt a focilabdája, Bundást azonban főleg a galambok érdekelték, amelyekhez soha nem jutott igazán közel.
:11. Ezen a kedden több volt a nyüzsgés, mint máskor.
:12. Egy idősebb diákokból álló csoport kosárlabdázott a park aszfaltozott sarkában.
:13. Bence futólag ismert közülük egyet – Áront, a párhuzamos osztályból, aki mindig túl gyorsan beszélt.
:14. Áron röviden bólintott Bencének, anélkül hogy megszakította volna a játékot.
:15. Bundás feladta a galambokat, és inkább egy táskát szaglászott, amit valaki a padon felejtett.
:16. Bence elhúzta onnan, mielőtt ebből gond lett volna.
:17. A szemközti padon egy idős nő ült, Ilona néni, és kötött anélkül, hogy a tűkre nézett volna.
:18. Mellette feküdt egy öreg tacskó, aki úgy nézett ki, mintha évek óta nem kelt volna fel.
:19. A tacskót Morzsának hívták, ahogy Bence hamar megtudta, mert Ilona néni folyton a nevén szólította, bár az meg sem mozdult.
:20. Bundás csóváló farokkal közeledett hozzá, de egy hosszú, fáradt pillantással intézték el.
:21. Ilona néni nevetett, és azt mondta, Morzsa tizenkét éves, és már nincs ideje bolondságokra.
:22. Bence a pad másik végére ült, és elkezdte a labdát a járdaszegélyhez pattogtatni.
:23. Egy ideig beszélgettek – a negyedről, az iskoláról, az őszről, amely a szokásosnál korábban kezdődött.
:24. Ilona néni megkérdezte, hogy Bence családja Budapestről vagy vidékről származik-e.
:25. Bence azt mondta, az anyja Debrecenből jött, az apja Bécsből, ő pedig egy kicsit mindkettőnek érzi magát.
:26. Az idős nő bólintott, mintha ez lenne az egyetlen ésszerű válasz.
:27. Bundás közben lefeküdt a fűbe, és unottan figyelte a kosárlabdázókat.
:28. Amikor a labda egyszer túl messzire repült és Bundás felé gurult, felállt, megszagolta, majd ott hagyta.
:29. Áron odafutott a labdáért, és odakiáltotta Bencének, hogy beszáll-e.
:30. Bence röviden elgondolkodott, de nemet mondott – vele volt Bundás, és nem akarta csak úgy kikötni.
:31. Áron vállat vont és visszafutott.
:32. Négy óra felé az ég észrevehetően sötétebb lett.
:33. Ilona néni összepakolta a kötését, és egy gyengéd bökéssel felébresztette Morzsát.
:34. A tacskó nyögve felállt, kinyújtózott, majd engedelmesen mellette totyogott.
:35. Bence elköszönt és hívta Bundást, aki ezúttal azonnal engedelmeskedett.
:36. Hazafelé a sarkon lévő török büfénél vettek egy adag sült krumplit, amit Bence menet közben evett meg.
:37. Bundás két darabot kapott, bár ez tulajdonképpen nem volt megengedett.
:38. Otthon Bence levette a cipőjét és a kabátját, és mindkettőt a földön hagyta, amit Erzsébet szó nélkül felvett.
:39. Megkérdezte, milyen volt a park, ő azt mondta, jó, és ez volt az este legrészletesebb beszélgetése.
:40. Vacsora közben aztán mégis mesélt Ilona néniről és a tacskóról, akit már nem érdekelt a világ.
:41. Erzsébet nevetett, és azt mondta, ismeri ezt az érzést.
:42. Vacsora után Bence az íróasztalnál ült, és megpróbálta megoldani a matematikafeladatokat, amelyeket egész nap halogatott.
:43. Bundás a lábán feküdt, nehéz és meleg, mint mindig.
:44. A feladatok nem lettek könnyebbek, de valahogy ez most kevésbé zavarta.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Nincs cél, csak út. - Es gibt kein Ziel, nur den Weg.
:1. Egy csendes utcában, Bécs harmadik kerületében élt egy fiú, akit Bencének hívtak, a kutyájával, Bundással. - In einer ruhigen Straße im dritten Wiener Bezirk lebte ein Junge namens Bence mit seinem Hund Bundás.
:2. Bundás közepes termetű, bozontos keverék kutya volt, aranybarna szőre állandóan a szemébe lógott. - Bundás war ein mittelgroßer, zotteliger Mischlingshund, dessen goldbraunes Fell ihm ständig in die Augen hing.
:3. Bence tizenegy éves volt, nem különösebben szerette a matematikát, viszont annál jobban szeretett fára mászni. - Bence war elf Jahre alt, er mochte Mathematik nicht besonders, dafür liebte er es umso mehr, auf Bäume zu klettern.
:4. Minden reggel Bundás elkísérte a bejárati ajtóig, ott leült, és nézte Bencét, amíg el nem tűnt a sarkon. - Jeden Morgen begleitete Bundás ihn bis zur Haustür, setzte sich dort hin und sah Bence nach, bis er um die Ecke verschwunden war.
:5. Hogy a kutya mit csinált a délelőtt hátralévő részében, az Bence anyjának, Erzsébetnek sosem volt teljesen világos. - Was der Hund den Rest des Vormittags tat, war Bences Mutter Erzsébet nie ganz klar.
:6. Otthonról dolgozott, és néha hallotta, ahogy a lépcsőházban járkál, anélkül hogy tudta volna, hová megy. - Sie arbeitete von zu Hause aus und hörte ihn manchmal im Treppenhaus auf und ab gehen, ohne zu wissen, wohin er ging.
:7. Amikor Bence dél körül hazajött, Bundás mindenesetre mindig pontosan az ajtónál volt. - Wenn Bence gegen Mittag nach Hause kam, stand Bundás jedenfalls immer pünktlich an der Tür.
:8. A konyhában ettek, mindenki a maga adagját, és utána mentek a parkba – ez nem volt kérdés. - Sie aßen in der Küche, jeder seine Portion, und gingen danach in den Park – das stand außer Frage.
:9. A Városliget túl messze volt, ezért a kis kerületi parkba mentek a ferde kúttal és a nyikorgó hintákkal. - Der Stadtpark war zu weit weg, deshalb gingen sie in den kleinen Bezirkspark mit dem schrägen Brunnen und den quietschenden Schaukeln.
:10. Bencénél volt a focilabdája, Bundást azonban főleg a galambok érdekelték, amelyekhez soha nem jutott igazán közel. - Bence hatte seinen Fußball dabei, Bundás interessierten jedoch vor allem die Tauben, denen er nie wirklich nahe kam.
:11. Ezen a kedden több volt a nyüzsgés, mint máskor. - An diesem Dienstag herrschte mehr Trubel als sonst.
:12. Egy idősebb diákokból álló csoport kosárlabdázott a park aszfaltozott sarkában. - Eine Gruppe älterer Schüler spielte Basketball in der asphaltierten Ecke des Parks.
:13. Bence futólag ismert közülük egyet – Áront, a párhuzamos osztályból, aki mindig túl gyorsan beszélt. - Bence kannte einen von ihnen flüchtig – Áron aus der Parallelklasse, der immer viel zu schnell redete.
:14. Áron röviden bólintott Bencének, anélkül hogy megszakította volna a játékot. - Áron nickte Bence kurz zu, ohne das Spiel zu unterbrechen.
:15. Bundás feladta a galambokat, és inkább egy táskát szaglászott, amit valaki a padon felejtett. - Bundás ließ die Tauben links liegen und schnüffelte stattdessen an einer Tasche, die jemand auf der Bank vergessen hatte.
:16. Bence elhúzta onnan, mielőtt ebből gond lett volna. - Bence zog die Tasche weg, bevor daraus Ärger werden konnte.
:17. A szemközti padon egy idős nő ült, Ilona néni, és kötött anélkül, hogy a tűkre nézett volna. - Auf der Bank gegenüber saß eine ältere Frau, Tante Ilona, und strickte, ohne auf die Nadeln zu schauen.
:18. Mellette feküdt egy öreg tacskó, aki úgy nézett ki, mintha évek óta nem kelt volna fel. - Neben ihr lag ein alter Dackel, der aussah, als wäre er seit Jahren nicht mehr aufgestanden.
:19. A tacskót Morzsának hívták, ahogy Bence hamar megtudta, mert Ilona néni folyton a nevén szólította, bár az meg sem mozdult. - Der Dackel hieß Morzsa, wie Bence bald erfuhr, denn Tante Ilona sprach ihn ständig bei seinem Namen an, obwohl er sich nicht rührte.
:20. Bundás csóváló farokkal közeledett hozzá, de egy hosszú, fáradt pillantással intézték el. - Er näherte sich ihr mit wedelndem Schwanz, doch sie erwiderte das mit einem langen, müden Blick.
:21. Ilona néni nevetett, és azt mondta, Morzsa tizenkét éves, és már nincs ideje bolondságokra. - Tante Ilona lachte und sagte, Morzsa sei zwölf Jahre alt und habe keine Zeit mehr für Unsinn.
:22. Bence a pad másik végére ült, és elkezdte a labdát a járdaszegélyhez pattogtatni. - Bence setzte sich ans andere Ende der Bank und begann, den Ball gegen den Bordstein zu hüpfen.
:23. Egy ideig beszélgettek – a negyedről, az iskoláról, az őszről, amely a szokásosnál korábban kezdődött. - Eine Weile unterhielten sie sich – über das Viertel, die Schule, den Herbst, der früher als gewöhnlich begonnen hatte.
:24. Ilona néni megkérdezte, hogy Bence családja Budapestről vagy vidékről származik-e. - Tante Ilona fragte, ob Bences Familie aus Budapest oder vom Land stamme.
:25. Bence azt mondta, az anyja Debrecenből jött, az apja Bécsből, ő pedig egy kicsit mindkettőnek érzi magát. - Bence sagte, seine Mutter komme aus Debrecen, sein Vater aus Wien, und er fühle sich ein bisschen wie beides.
:26. Az idős nő bólintott, mintha ez lenne az egyetlen ésszerű válasz. - Die ältere Frau nickte, als wäre das die einzig vernünftige Antwort.
:27. Bundás közben lefeküdt a fűbe, és unottan figyelte a kosárlabdázókat. - Bundás legte sich unterdessen ins Gras und beobachtete gelangweilt die Basketballspieler.
:28. Amikor a labda egyszer túl messzire repült és Bundás felé gurult, felállt, megszagolta, majd ott hagyta. - Als der Ball einmal zu weit flog und auf Bundás zurollte, stand er auf, schnüffelte daran und ließ ihn dann liegen.
:29. Áron odafutott a labdáért, és odakiáltotta Bencének, hogy beszáll-e. - Áron rannte hin, um den Ball zu holen, und rief Bence zu, ob er mitspielen wolle.
:30. Bence röviden elgondolkodott, de nemet mondott – vele volt Bundás, és nem akarta csak úgy kikötni. - Bence überlegte kurz, sagte aber nein – Bundás war bei ihm, und er wollte nicht einfach so abhauen.
:31. Áron vállat vont és visszafutott. - Áron zuckte mit den Schultern und rannte zurück.
:32. Négy óra felé az ég észrevehetően sötétebb lett. - Gegen vier Uhr wurde der Himmel merklich dunkler.
:33. Ilona néni összepakolta a kötését, és egy gyengéd bökéssel felébresztette Morzsát. - Tante Ilona packte ihre Strickarbeit zusammen und weckte Morzsa mit einem sanften Stupser.
:34. A tacskó nyögve felállt, kinyújtózott, majd engedelmesen mellette totyogott. - Der Dackel stand stöhnend auf, streckte sich und trottete dann gehorsam neben ihr her.
:35. Bence elköszönt és hívta Bundást, aki ezúttal azonnal engedelmeskedett. - Bence verabschiedete sich und rief Bundás, der diesmal sofort gehorchte.
:36. Hazafelé a sarkon lévő török büfénél vettek egy adag sült krumplit, amit Bence menet közben evett meg. - Auf dem Heimweg kauften sie an der türkischen Imbissbude an der Ecke eine Portion Pommes frites, die Bence unterwegs aß.
:37. Bundás két darabot kapott, bár ez tulajdonképpen nem volt megengedett. - Bundás bekam zwei Stück, obwohl das eigentlich nicht erlaubt war.
:38. Otthon Bence levette a cipőjét és a kabátját, és mindkettőt a földön hagyta, amit Erzsébet szó nélkül felvett. - Zu Hause zog Bence seine Schuhe und seinen Mantel aus und ließ beides auf dem Boden liegen, was Erzsébet wortlos aufhob.
:39. Megkérdezte, milyen volt a park, ő azt mondta, jó, és ez volt az este legrészletesebb beszélgetése. - Sie fragte ihn, wie es im Park gewesen sei, er sagte, gut, und das war das ausführlichste Gespräch des Abends.
:40. Vacsora közben aztán mégis mesélt Ilona néniről és a tacskóról, akit már nem érdekelt a világ. - Beim Abendessen erzählte er dann doch von Tante Ilona und dem Dackel, den die Welt nicht mehr interessierte.
:41. Erzsébet nevetett, és azt mondta, ismeri ezt az érzést. - Erzsébet lachte und sagte, sie kenne dieses Gefühl.
:42. Vacsora után Bence az íróasztalnál ült, és megpróbálta megoldani a matematikafeladatokat, amelyeket egész nap halogatott. - Nach dem Abendessen saß Bence am Schreibtisch und versuchte, die Matheaufgaben zu lösen, die er den ganzen Tag vor sich hergeschoben hatte.
:43. Bundás a lábán feküdt, nehéz és meleg, mint mindig. - Bundás lag an seinen Füßen, schwer und warm, wie immer.
:44. A feladatok nem lettek könnyebbek, de valahogy ez most kevésbé zavarta. - Die Aufgaben wurden nicht einfacher, aber irgendwie störte ihn das jetzt weniger.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Es gibt kein Ziel, nur den Weg.
:1. In einer ruhigen Straße im dritten Wiener Bezirk lebte ein Junge namens Bence mit seinem Hund Bundás.
:2. Bundás war ein mittelgroßer, zotteliger Mischlingshund, dessen goldbraunes Fell ihm ständig in die Augen hing.
:3. Bence war elf Jahre alt, er mochte Mathematik nicht besonders, dafür liebte er es umso mehr, auf Bäume zu klettern.
:4. Jeden Morgen begleitete Bundás ihn bis zur Haustür, setzte sich dort hin und sah Bence nach, bis er um die Ecke verschwunden war.
:5. Was der Hund den Rest des Vormittags tat, war Bences Mutter Erzsébet nie ganz klar.
:6. Sie arbeitete von zu Hause aus und hörte ihn manchmal im Treppenhaus auf und ab gehen, ohne zu wissen, wohin er ging.
:7. Wenn Bence gegen Mittag nach Hause kam, stand Bundás jedenfalls immer pünktlich an der Tür.
:8. Sie aßen in der Küche, jeder seine Portion, und gingen danach in den Park – das stand außer Frage.
:9. Der Stadtpark war zu weit weg, deshalb gingen sie in den kleinen Bezirkspark mit dem schrägen Brunnen und den quietschenden Schaukeln.
:10. Bence hatte seinen Fußball dabei, Bundás interessierten jedoch vor allem die Tauben, denen er nie wirklich nahe kam.
:11. An diesem Dienstag herrschte mehr Trubel als sonst.
:12. Eine Gruppe älterer Schüler spielte Basketball in der asphaltierten Ecke des Parks.
:13. Bence kannte einen von ihnen flüchtig – Áron aus der Parallelklasse, der immer viel zu schnell redete.
:14. Áron nickte Bence kurz zu, ohne das Spiel zu unterbrechen.
:15. Bundás ließ die Tauben links liegen und schnüffelte stattdessen an einer Tasche, die jemand auf der Bank vergessen hatte.
:16. Bence zog die Tasche weg, bevor daraus Ärger werden konnte.
:17. Auf der Bank gegenüber saß eine ältere Frau, Tante Ilona, und strickte, ohne auf die Nadeln zu schauen.
:18. Neben ihr lag ein alter Dackel, der aussah, als wäre er seit Jahren nicht mehr aufgestanden.
:19. Der Dackel hieß Morzsa, wie Bence bald erfuhr, denn Tante Ilona sprach ihn ständig bei seinem Namen an, obwohl er sich nicht rührte.
:20. Er näherte sich ihr mit wedelndem Schwanz, doch sie erwiderte das mit einem langen, müden Blick.
:21. Tante Ilona lachte und sagte, Morzsa sei zwölf Jahre alt und habe keine Zeit mehr für Unsinn.
:22. Bence setzte sich ans andere Ende der Bank und begann, den Ball gegen den Bordstein zu hüpfen.
:23. Eine Weile unterhielten sie sich – über das Viertel, die Schule, den Herbst, der früher als gewöhnlich begonnen hatte.
:24. Tante Ilona fragte, ob Bences Familie aus Budapest oder vom Land stamme.
:25. Bence sagte, seine Mutter komme aus Debrecen, sein Vater aus Wien, und er fühle sich ein bisschen wie beides.
:26. Die ältere Frau nickte, als wäre das die einzig vernünftige Antwort.
:27. Bundás legte sich unterdessen ins Gras und beobachtete gelangweilt die Basketballspieler.
:28. Als der Ball einmal zu weit flog und auf Bundás zurollte, stand er auf, schnüffelte daran und ließ ihn dann liegen.
:29. Áron rannte hin, um den Ball zu holen, und rief Bence zu, ob er mitspielen wolle.
:30. Bence überlegte kurz, sagte aber nein – Bundás war bei ihm, und er wollte nicht einfach so abhauen.
:31. Áron zuckte mit den Schultern und rannte zurück.
:32. Gegen vier Uhr wurde der Himmel merklich dunkler.
:33. Tante Ilona packte ihre Strickarbeit zusammen und weckte Morzsa mit einem sanften Stupser.
:34. Der Dackel stand stöhnend auf, streckte sich und trottete dann gehorsam neben ihr her.
:35. Bence verabschiedete sich und rief Bundás, der diesmal sofort gehorchte.
:36. Auf dem Heimweg kauften sie an der türkischen Imbissbude an der Ecke eine Portion Pommes frites, die Bence unterwegs aß.
:37. Bundás bekam zwei Stück, obwohl das eigentlich nicht erlaubt war.
:38. Zu Hause zog Bence seine Schuhe und seinen Mantel aus und ließ beides auf dem Boden liegen, was Erzsébet wortlos aufhob.
:39. Sie fragte ihn, wie es im Park gewesen sei, er sagte, gut, und das war das ausführlichste Gespräch des Abends.
:40. Beim Abendessen erzählte er dann doch von Tante Ilona und dem Dackel, den die Welt nicht mehr interessierte.
:41. Erzsébet lachte und sagte, sie kenne dieses Gefühl.
:42. Nach dem Abendessen saß Bence am Schreibtisch und versuchte, die Matheaufgaben zu lösen, die er den ganzen Tag vor sich hergeschoben hatte.
:43. Bundás lag an seinen Füßen, schwer und warm, wie immer.
:44. Die Aufgaben wurden nicht einfacher, aber irgendwie störte ihn das jetzt weniger.
|}
=== 2 ===
:A hétvégi ház Bence nagybátyjáé volt, és Balatonföldváron állt, öt percre a víztől, egy terasszal, amely jobban nézett ki, mint amilyen valójában volt, mert a fa padlódeszkák már kissé engedtek, és a négy kerti székből három billegett.
:1. Bence már gyakran említette a házat, de soha nem hívta meg őket konkrétan, mígnem Réka egyszerűen küldött egy időpontot a csoportba, és mindenki igent mondott, gyorsabban, mint várták, talán mert könnyebb volt igent mondani, mint elmagyarázni, miért nem.
:2. Elsőként érkezett, ami nem volt véletlen – Bencének mindig szüksége volt egy pillanatra, hogy berendezkedjen az új terekben, mielőtt mások megérkeztek.
:3. Amikor Réka megérkezett, régi barátok ismerős túlzásával ölelték meg egymást, amely jelzi, hogy az ember örül, anélkül hogy pontosan tudná, minek.
:4. Bence elsütött egy bennfentes viccet a második egyetemi évből, és Réka nevetett, de a nevetésében volt egy kis késés, amely régebben nem lett volna ott.
:5. Ádám és Nóra együtt érkeztek, mert a vonataik véletlenül ugyanabban az időben futottak be Siófokra, és Ádám azt javasolta, osszanak meg egy taxit, ami ésszerű volt, mégis azt az érzést hagyta maga után, hogy valaki valamit elrendezett.
:6. Az első órák a teraszon jól teltek, felszínesen jól, kávéval és régi történetekkel, és azzal a kellemes érzéssel, hogy az egyetemi idő valóban olyan volt, amilyennek emlékezetükben élt.
:7. Aztán megjelentek az első rövid szünetek, amelyekben régebben valaki egyszerűen továbbbeszélt volna, most pedig mindenki egy kicsit túl sokáig várta, hogy valaki más kezdje el.
:8. Vacsorára Réka főzött, amit önként soha nem tett, és most azért ajánlotta fel, mert a főzés lefoglalta, a lefoglaltság pedig segített.
:9. A vita ártalmatlanul kezdődött, ahogy a viták ismerős társaságban többnyire kezdődni szoktak – egy javaslattal, amelyet valaki komolyan gondolt, és amelyet valaki más túl gyorsan söpört le.
:10. Bence nyáron együtt akart Horvátországba menni, egy hétre, nyaralóházba, úgy, mint akkor Rijekában, és ezt olyan lelkesedéssel mondta, amely valódi volt, de volt benne valami kétségbeesett is, mintha nem nyaralást tervezne, hanem valamit meg akarna menteni.
:11. Ádám azt mondta, ez anyagilag most nehéz, ami tárgyilagosan hangzott, és közben olyan volt, mint egy ajtó, amelyet becsukott.
:12. Réka azt mondta, még nem tudja, milyen lesz a nyara, ami igaz volt, de egy kényelmes pontatlanság is.
:13. Bence nem lett hangos, de a hangneme megváltozott, egy kicsit túl könnyed, túl laza lett, olyan módon, amelyet Nóra ismert, és amely azt jelentette, hogy visszahúzódik, miközben úgy tesz, mintha az ellenkezőjét tenné.
:14. Azt mondta, az életet nem kell mindig olyan komolyan venni, néha lehet egyszerűen spontánnak lenni.
:15. Ádám azt válaszolta, hogy a spontaneitás könnyű, ha az ember megengedheti magának.
:16. A mondat nem volt rosszindulatú, mégis rosszul érkezett meg, és ezt mindenki tudta, és senki sem mondta ki.
:17. Réka felállt, és bevitte az üres kenyérkosarat a konyhába, egy szükségtelen, de világos üzenetű mozdulattal.
:18. Nóra egész este keveset mondott, nem érdektelenségből, hanem mert úgy érezte, hogy a szavainak ebben a beszélgetésben nincs valódi helyük, hogy a többiek már olyan mintában vannak, amely nem enged belépést.
:19. Friss levegőre hivatkozva kimentette magát, és kilépett a teraszra.
:20. Odakint hűvös és csendes volt, és a tó csak sötét felületként sejlett fel.
:21. A konyhaablakon át látta Bencét és Rékát, akik közben újra nevettek valami halk dolgon, valószínűleg semmi fontoson, és ez a nevetés valódibbnak hatott mindennél, ami az este folyamán az asztalnál történt.
:22. Nóra figyelte őket, és megpróbálta kideríteni, hogy kizárják-e, vagy ő zárja ki saját magát, de nem jutott egyértelmű eredményre.
:23. Tovább maradt kint, mint tervezte.
:24. Amikor visszament, a beszélgetés már átterelődött zenére, egy esküvőre, amelyet valaki a régi baráti körből ősszel tartott, és olyan témákra, amelyek mindenkit érintettek, de senkit sem igazán.
:25. Korán lefeküdtek, mindenki a saját szobájában, és az éjszaka szokatlanul csendes volt egy tóparti házhoz képest.
:26. Reggelinél különösen nyugodt volt a hangulat, mint egy zivatar után, amely kitisztította a levegőt anélkül, hogy valójában bármit tisztázott volna.
:27. Réka zsemlét hozott a péktől, Bence kávét főzött, Ádám a telefonján olvasott, majd letette, amikor észrevette, hogy ezt észrevették.
:28. Fél tizenegykor összepakolták a holmijukat.
:29. A ház előtti búcsúzás szívélyes volt, valódi ölelésekkel és azzal az ígérettel, hogy legközelebb tovább maradnak.
:30. Bence azt mondta, szép volt, és ez igaz volt, és nem volt egészen igaz, és ezt mind tudták, és mind azt mondták: igen, tényleg szép volt.
:31. Nóra egyedül indult vissza Pécsre, az M7-esen dél felé, kikapcsolt rádióval.
:32. Az ablakon át hallott nevetésre gondolt, és arra, milyen különös embereket ismerni, és közben már nem tudni, mire van tulajdonképpen szükségük.
:33. Régebben ezt tudta, vagy legalábbis azt hitte, hogy tudja.
:34. Most már nem volt biztos benne, hogy ez a tudás elveszett-e, vagy valójában soha nem is létezett.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A hétvégi ház Bence nagybátyjáé volt, és Balatonföldváron állt, öt percre a víztől, egy terasszal, amely jobban nézett ki, mint amilyen valójában volt, mert a fa padlódeszkák már kissé engedtek, és a négy kerti székből három billegett. - Das Wochenendhaus gehörte Bences Onkel und lag in Balatonföldvár, fünf Minuten vom Wasser entfernt, mit einer Terrasse, die besser aussah als sie war, weil die Holzdielen schon leicht nachgaben und drei der vier Gartenstühle wackelten.
:1. Bence már gyakran említette a házat, de soha nem hívta meg őket konkrétan, mígnem Réka egyszerűen küldött egy időpontot a csoportba, és mindenki igent mondott, gyorsabban, mint várták, talán mert könnyebb volt igent mondani, mint elmagyarázni, miért nem. - Bence hatte das Haus schon oft erwähnt, aber nie konkret eingeladen, bis Réka irgendwann einfach einen Termin in die Gruppe geschickt hatte, und alle hatten zugesagt, schneller als erwartet, vielleicht weil es leichter war, ja zu sagen als zu erklären, warum nicht.
:2. Elsőként érkezett, ami nem volt véletlen – Bencének mindig szüksége volt egy pillanatra, hogy berendezkedjen az új terekben, mielőtt mások megérkeztek. - Er kam als Erster an, was kein Zufall war – Bence brauchte immer einen Moment, um sich in neuen Räumen einzurichten, bevor andere kamen.
:3. Amikor Réka megérkezett, régi barátok ismerős túlzásával ölelték meg egymást, amely jelzi, hogy az ember örül, anélkül hogy pontosan tudná, minek. - Als Réka eintraf, umarmten sie sich mit der vertrauten Übertreibung alter Freunde, die signalisiert, dass man sich freut, ohne genau zu wissen, worüber.
:4. Bence elsütött egy bennfentes viccet a második egyetemi évből, és Réka nevetett, de a nevetésében volt egy kis késés, amely régebben nem lett volna ott. - Bence machte einen Insider-Witz aus dem zweiten Studienjahr, und Réka lachte, aber ihr Lachen hatte eine kleine Verzögerung, die früher nicht da gewesen wäre.
:5. Ádám és Nóra együtt érkeztek, mert a vonataik véletlenül ugyanabban az időben futottak be Siófokra, és Ádám azt javasolta, osszanak meg egy taxit, ami ésszerű volt, mégis azt az érzést hagyta maga után, hogy valaki valamit elrendezett. - Ádám und Nóra kamen zusammen, weil ihre Züge zufällig zur selben Zeit in Siófok ankamen und Ádám vorgeschlagen hatte, ein Taxi zu teilen, was vernünftig war und trotzdem das Gefühl hinterließ, dass irgendjemand etwas arrangiert hatte.
:6. Az első órák a teraszon jól teltek, felszínesen jól, kávéval és régi történetekkel, és azzal a kellemes érzéssel, hogy az egyetemi idő valóban olyan volt, amilyennek emlékezetükben élt. - Die ersten Stunden auf der Terrasse liefen gut, oberflächlich gut, mit Kaffee und alten Geschichten und dem angenehmen Gefühl, dass die Zeit in der Universität tatsächlich so gewesen war, wie man sie in Erinnerung hatte.
:7. Aztán megjelentek az első rövid szünetek, amelyekben régebben valaki egyszerűen továbbbeszélt volna, most pedig mindenki egy kicsit túl sokáig várta, hogy valaki más kezdje el. - Dann entstanden die ersten kurzen Pausen, in denen früher jemand einfach weitergeredet hätte, und jetzt warteten alle einen Moment zu lang darauf, dass jemand anderes anfing.
:8. Vacsorára Réka főzött, amit önként soha nem tett, és most azért ajánlotta fel, mert a főzés lefoglalta, a lefoglaltság pedig segített. - Beim Abendessen kochte Réka, was sie nie freiwillig tat und diesmal angeboten hatte, weil Kochen beschäftigt hielt und Beschäftigung half.
:9. A vita ártalmatlanul kezdődött, ahogy a viták ismerős társaságban többnyire kezdődni szoktak – egy javaslattal, amelyet valaki komolyan gondolt, és amelyet valaki más túl gyorsan söpört le. - Der Streit begann harmlos, wie Streitigkeiten in vertrauter Gesellschaft meistens beginnen – mit einem Vorschlag, den jemand ernst meinte und jemand anderes zu schnell abtat.
:10. Bence nyáron együtt akart Horvátországba menni, egy hétre, nyaralóházba, úgy, mint akkor Rijekában, és ezt olyan lelkesedéssel mondta, amely valódi volt, de volt benne valami kétségbeesett is, mintha nem nyaralást tervezne, hanem valamit meg akarna menteni. - Bence wollte im Sommer gemeinsam nach Kroatien, eine Woche, Ferienhaus, so wie damals in Rijeka, und er sagte das mit einer Begeisterung, die echt war, aber auch etwas Verzweifeltes hatte, als würde er nicht einen Urlaub planen, sondern etwas retten wollen.
:11. Ádám azt mondta, ez anyagilag most nehéz, ami tárgyilagosan hangzott, és közben olyan volt, mint egy ajtó, amelyet becsukott. - Ádám sagte, das sei finanziell gerade schwierig, was sachlich klang und gleichzeitig wie eine Tür war, die er zumachte.
:12. Réka azt mondta, még nem tudja, milyen lesz a nyara, ami igaz volt, de egy kényelmes pontatlanság is. - Réka sagte, sie wisse noch nicht, wie ihr Sommer aussehe, was stimmte, aber auch eine bequeme Ungenauigkeit war.
:13. Bence nem lett hangos, de a hangneme megváltozott, egy kicsit túl könnyed, túl laza lett, olyan módon, amelyet Nóra ismert, és amely azt jelentette, hogy visszahúzódik, miközben úgy tesz, mintha az ellenkezőjét tenné. - Bence wurde nicht laut, aber sein Ton veränderte sich, er wurde ein wenig zu locker, zu lässig, auf eine Art, die Nóra kannte und die bedeutete, dass er sich zurückzog, während er vorgab, das Gegenteil zu tun.
:14. Azt mondta, az életet nem kell mindig olyan komolyan venni, néha lehet egyszerűen spontánnak lenni. - Er sagte, man müsse das Leben nicht immer so ernst nehmen, man könne auch einfach mal spontan sein.
:15. Ádám azt válaszolta, hogy a spontaneitás könnyű, ha az ember megengedheti magának. - Ádám antwortete, Spontaneität sei einfach, wenn man sie sich leisten könne.
:16. A mondat nem volt rosszindulatú, mégis rosszul érkezett meg, és ezt mindenki tudta, és senki sem mondta ki. - Der Satz war nicht böse gemeint und trotzdem böse gelandet, und alle wussten das, und niemand sprach es aus.
:17. Réka felállt, és bevitte az üres kenyérkosarat a konyhába, egy szükségtelen, de világos üzenetű mozdulattal. - Réka stand auf und brachte den leeren Brotkorb in die Küche, eine Handlung ohne Notwendigkeit, aber mit klarer Botschaft.
:18. Nóra egész este keveset mondott, nem érdektelenségből, hanem mert úgy érezte, hogy a szavainak ebben a beszélgetésben nincs valódi helyük, hogy a többiek már olyan mintában vannak, amely nem enged belépést. - Nóra hatte den ganzen Abend wenig gesagt, nicht aus Desinteresse, sondern weil sie das Gefühl hatte, dass ihre Worte in diesem Gespräch keinen richtigen Platz fanden, dass die anderen bereits in einem Muster steckten, das keinen Einstieg ließ.
:19. Friss levegőre hivatkozva kimentette magát, és kilépett a teraszra. - Sie entschuldigte sich mit frischer Luft und trat auf die Terrasse.
:20. Odakint hűvös és csendes volt, és a tó csak sötét felületként sejlett fel. - Draußen war es kühl und still, und der See war nur als dunkle Fläche zu ahnen.
:21. A konyhaablakon át látta Bencét és Rékát, akik közben újra nevettek valami halk dolgon, valószínűleg semmi fontoson, és ez a nevetés valódibbnak hatott mindennél, ami az este folyamán az asztalnál történt. - Durch das Küchenfenster sah sie Bence und Réka, die inzwischen wieder lachten, über etwas Leises, wahrscheinlich nichts Wichtiges, und dieses Lachen wirkte echter als alles, was den Abend über am Tisch passiert war.
:22. Nóra figyelte őket, és megpróbálta kideríteni, hogy kizárják-e, vagy ő zárja ki saját magát, de nem jutott egyértelmű eredményre. - Nóra beobachtete die beiden und versuchte herauszufinden, ob sie ausgeschlossen wurde oder sich selbst ausschloss, und kam zu keinem klaren Ergebnis.
:23. Tovább maradt kint, mint tervezte. - Sie blieb länger draußen als geplant.
:24. Amikor visszament, a beszélgetés már átterelődött zenére, egy esküvőre, amelyet valaki a régi baráti körből ősszel tartott, és olyan témákra, amelyek mindenkit érintettek, de senkit sem igazán. - Als sie zurückkam, hatte sich das Gespräch verlagert, zu Musik, zu einer Hochzeit, die jemand aus dem alten Freundeskreis im Herbst feierte, zu Themen, die alle anging und niemanden wirklich.
:25. Korán lefeküdtek, mindenki a saját szobájában, és az éjszaka szokatlanul csendes volt egy tóparti házhoz képest. - Sie schliefen früh, jeder in seinem Zimmer, und die Nacht war ungewöhnlich ruhig für ein Haus am See.
:26. Reggelinél különösen nyugodt volt a hangulat, mint egy zivatar után, amely kitisztította a levegőt anélkül, hogy valójában bármit tisztázott volna. - Beim Frühstück war die Stimmung merkwürdig entspannt, wie nach einem Gewitter, das Luft gemacht hatte, ohne wirklich etwas zu klären.
:27. Réka zsemlét hozott a péktől, Bence kávét főzött, Ádám a telefonján olvasott, majd letette, amikor észrevette, hogy ezt észrevették. - Réka hatte Brötchen vom Bäcker mitgebracht, Bence machte Kaffee, Ádám las auf seinem Handy und legte es weg, als er merkte, dass er es bemerkt wurde.
:28. Fél tizenegykor összepakolták a holmijukat. - Um halb elf packten sie ihre Sachen.
:29. A ház előtti búcsúzás szívélyes volt, valódi ölelésekkel és azzal az ígérettel, hogy legközelebb tovább maradnak. - Die Verabschiedung vor dem Haus war herzlich, mit echten Umarmungen und dem Versprechen, das nächste Mal länger zu bleiben.
:30. Bence azt mondta, szép volt, és ez igaz volt, és nem volt egészen igaz, és ezt mind tudták, és mind azt mondták: igen, tényleg szép volt. - Bence sagte, es sei schön gewesen, und das stimmte, und stimmte auch nicht ganz, und alle wussten das, und alle sagten: ja, wirklich schön.
:31. Nóra egyedül indult vissza Pécsre, az M7-esen dél felé, kikapcsolt rádióval. - Nóra fuhr allein zurück nach Pécs, auf der M7 in Richtung Süden, das Radio aus.
:32. Az ablakon át hallott nevetésre gondolt, és arra, milyen különös embereket ismerni, és közben már nem tudni, mire van tulajdonképpen szükségük. - Sie dachte an das Lachen durch das Fenster und daran, wie seltsam es war, Menschen zu kennen und gleichzeitig nicht mehr zu wissen, was sie eigentlich brauchten.
:33. Régebben ezt tudta, vagy legalábbis azt hitte, hogy tudja. - Früher hatte sie das gewusst, oder zumindest geglaubt, es zu wissen.
:34. Most már nem volt biztos benne, hogy ez a tudás elveszett-e, vagy valójában soha nem is létezett. - Jetzt war sie nicht mehr sicher, ob das Wissen verloren gegangen war oder ob es das nie wirklich gegeben hatte.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Das Wochenendhaus gehörte Bences Onkel und lag in Balatonföldvár, fünf Minuten vom Wasser entfernt, mit einer Terrasse, die besser aussah als sie war, weil die Holzdielen schon leicht nachgaben und drei der vier Gartenstühle wackelten.
:1. Bence hatte das Haus schon oft erwähnt, aber nie konkret eingeladen, bis Réka irgendwann einfach einen Termin in die Gruppe geschickt hatte, und alle hatten zugesagt, schneller als erwartet, vielleicht weil es leichter war, ja zu sagen als zu erklären, warum nicht.
:2. Er kam als Erster an, was kein Zufall war – Bence brauchte immer einen Moment, um sich in neuen Räumen einzurichten, bevor andere kamen.
:3. Als Réka eintraf, umarmten sie sich mit der vertrauten Übertreibung alter Freunde, die signalisiert, dass man sich freut, ohne genau zu wissen, worüber.
:4. Bence machte einen Insider-Witz aus dem zweiten Studienjahr, und Réka lachte, aber ihr Lachen hatte eine kleine Verzögerung, die früher nicht da gewesen wäre.
:5. Ádám és Nóra együtt érkeztek, mert a vonataik véletlenül ugyanabban az időben futottak be Siófokra, és Ádám azt javasolta, osszanak meg egy taxit, ami ésszerű volt, mégis azt az érzést hagyta maga után, hogy valaki valamit elrendezett. - Ádám und Nóra kamen zusammen, weil ihre Züge zufällig zur selben Zeit in Siófok ankamen und Ádám vorgeschlagen hatte, ein Taxi zu teilen, was vernünftig war und trotzdem das Gefühl hinterließ, dass irgendjemand etwas arrangiert hatte.
:6. Die ersten Stunden auf der Terrasse liefen gut, oberflächlich gut, mit Kaffee und alten Geschichten und dem angenehmen Gefühl, dass die Zeit in der Universität tatsächlich so gewesen war, wie man sie in Erinnerung hatte.
:7. Dann entstanden die ersten kurzen Pausen, in denen früher jemand einfach weitergeredet hätte, und jetzt warteten alle einen Moment zu lang darauf, dass jemand anderes anfing.
:8. Beim Abendessen kochte Réka, was sie nie freiwillig tat und diesmal angeboten hatte, weil Kochen beschäftigt hielt und Beschäftigung half.
:9. Der Streit begann harmlos, wie Streitigkeiten in vertrauter Gesellschaft meistens beginnen – mit einem Vorschlag, den jemand ernst meinte und jemand anderes zu schnell abtat.
:10. Bence wollte im Sommer gemeinsam nach Kroatien, eine Woche, Ferienhaus, so wie damals in Rijeka, und er sagte das mit einer Begeisterung, die echt war, aber auch etwas Verzweifeltes hatte, als würde er nicht einen Urlaub planen, sondern etwas retten wollen.
:11. Ádám azt mondta, ez anyagilag most nehéz, ami tárgyilagosan hangzott, és közben olyan volt, mint egy ajtó, amelyet becsukott. - Ádám sagte, das sei finanziell gerade schwierig, was sachlich klang und gleichzeitig wie eine Tür war, die er zumachte.
:12. Réka sagte, sie wisse noch nicht, wie ihr Sommer aussehe, was stimmte, aber auch eine bequeme Ungenauigkeit war.
:13. Bence wurde nicht laut, aber sein Ton veränderte sich, er wurde ein wenig zu locker, zu lässig, auf eine Art, die Nóra kannte und die bedeutete, dass er sich zurückzog, während er vorgab, das Gegenteil zu tun.
:14. Er sagte, man müsse das Leben nicht immer so ernst nehmen, man könne auch einfach mal spontan sein.
:15. Ádám azt válaszolta, hogy a spontaneitás könnyű, ha az ember megengedheti magának. - Ádám antwortete, Spontaneität sei einfach, wenn man sie sich leisten könne.
:16. Der Satz war nicht böse gemeint und trotzdem böse gelandet, und alle wussten das, und niemand sprach es aus.
:17. Réka stand auf und brachte den leeren Brotkorb in die Küche, eine Handlung ohne Notwendigkeit, aber mit klarer Botschaft.
:18. Nóra hatte den ganzen Abend wenig gesagt, nicht aus Desinteresse, sondern weil sie das Gefühl hatte, dass ihre Worte in diesem Gespräch keinen richtigen Platz fanden, dass die anderen bereits in einem Muster steckten, das keinen Einstieg ließ.
:19. Sie entschuldigte sich mit frischer Luft und trat auf die Terrasse.
:20. Draußen war es kühl und still, und der See war nur als dunkle Fläche zu ahnen.
:21. Durch das Küchenfenster sah sie Bence und Réka, die inzwischen wieder lachten, über etwas Leises, wahrscheinlich nichts Wichtiges, und dieses Lachen wirkte echter als alles, was den Abend über am Tisch passiert war.
:22. Nóra beobachtete die beiden und versuchte herauszufinden, ob sie ausgeschlossen wurde oder sich selbst ausschloss, und kam zu keinem klaren Ergebnis.
:23. Sie blieb länger draußen als geplant.
:24. Als sie zurückkam, hatte sich das Gespräch verlagert, zu Musik, zu einer Hochzeit, die jemand aus dem alten Freundeskreis im Herbst feierte, zu Themen, die alle anging und niemanden wirklich.
:25. Sie schliefen früh, jeder in seinem Zimmer, und die Nacht war ungewöhnlich ruhig für ein Haus am See.
:26. Beim Frühstück war die Stimmung merkwürdig entspannt, wie nach einem Gewitter, das Luft gemacht hatte, ohne wirklich etwas zu klären.
:27. Réka hatte Brötchen vom Bäcker mitgebracht, Bence machte Kaffee, Ádám las auf seinem Handy und legte es weg, als er merkte, dass er es bemerkt wurde.
:28. Um halb elf packten sie ihre Sachen.
:29. Die Verabschiedung vor dem Haus war herzlich, mit echten Umarmungen und dem Versprechen, das nächste Mal länger zu bleiben.
:30. Bence sagte, es sei schön gewesen, und das stimmte, und stimmte auch nicht ganz, und alle wussten das, und alle sagten: ja, wirklich schön.
:31. Nóra fuhr allein zurück nach Pécs, auf der M7 in Richtung Süden, das Radio aus.
:32. Sie dachte an das Lachen durch das Fenster und daran, wie seltsam es war, Menschen zu kennen und gleichzeitig nicht mehr zu wissen, was sie eigentlich brauchten.
:33. Früher hatte sie das gewusst, oder zumindest geglaubt, es zu wissen.
:34. Jetzt war sie nicht mehr sicher, ob das Wissen verloren gegangen war oder ob es das nie wirklich gegeben hatte.
|}
=== 3 ===
:Elena nem a hangulat miatt választotta a Vörösmarty téren lévő Gerbeaud kávéházbeli törzsasztalát, amely túl turistás volt és ezt tudta is, hanem az oszlop mögötti konnektor miatt, amelyet rajta kívül egyetlen vendég sem vett észre, és a rövid hajú pincérnő miatt, aki kihozta a rendelést és egyébként nem akart semmit, amit Elena az emberi interakció legtökéletesebb formájának tartott, amit Budapest kínálni tudott.
:1. Tíz körül érkezett, kinyitotta a laptopját annak a valakinek a rutinjával, aki tudja, hogy a kezdés a legnehezebb, és azonnal dolgozni kezdett, mielőtt a kávézó arra csábította volna, hogy egyszerűen csak ott üljön.
:2. A határidő négykor volt, a projekt egy logó átdolgozása egy olyan ügyfélnek, aki pontos briefeket adott, majd annak az ellenkezőjét hagyta jóvá, amit leírt, ami Elenának már három iterációjába és egy néma dühébe került, amelyet sehol sem tudott letenni.
:3. A telefon fél tizenegykor rezgett, kétszer röviden, majd egyszer hosszan, ami Zsófinál azt jelentette, hogy még több következik.
:4. Elena elolvasta az első üzenetet, a másodikat, a harmadikat, és az agya automatikusan átváltott abba az üzemmódba, amelyet belül fordítónak nevezett: Zsófi szavai be, megnyugtató válaszok ki, anélkül hogy a köztes folyamat valóban hozzá tartozott volna.
:5. A hüvelykujjával gépelt, miközben a másik szemével a képernyőt figyelte, egy készség, amelyet soha nem akart megszerezni, mégis birtokolt.
:6. Zsófi és Márk szakítottak, megint, egy éven belül másodszor, ugyanazokkal az érvekkel más sorrendben, és Elena ezt tudta, mert mindkét alkalommal jelen volt, nem fizikailag, hanem befogadóként, tárolóként mindannak, amit Zsófi nem akart magában tartani.
:7. A szomszéd asztalnál két, körülbelül hatvanéves nő ült, akik fél órája nem szóltak semmit, és közben teljesen elégedettnek tűntek, a kávéjukkal és azzal a csendes egyetértéssel, amely azok között az emberek között alakul ki, akik olyan régóta barátok, hogy a csend már nem hiány, hanem tartalom.
:8. Elena tovább nézte őket, mint egy futó pillantás indokolta volna, és amit látott, valamit kiváltott benne, amit nem tudott azonnal megnevezni, vágy és felismerés keverékét, amely kellemetlen volt, mert volt egy következő kérdése: mikor hallgatott utoljára valakivel úgy, hogy a csendnek nem kellett jelentést hordoznia, amelyet fel kell oldani?
:9. Letette a telefont, nem demonstratívan, hanem egyszerűen, annak az embernek az elszántságával, aki egy kis döntést hoz, mielőtt a belső hang, amelynek mindig vannak ésszerű ellenérvei, megszólalhatna.
:10. Három órán át dolgozott megszakítás nélkül, és a munka jó volt, nem azért, mert különösen inspirált lett volna, hanem mert a koncentráció, ha megvan, saját minőséget hoz létre.
:11. A Zsófival való találkozót hét órára tette, ugyanabba a kávézóba, amely este más jelleget öltött, hangosabb és melegebb lett, vacsoraillat és az emberek napzáró zaja töltötte meg.
:12. Zsófi öt perc késéssel érkezett, leült anélkül, hogy levette volna a kabátját, és azonnal beszélni kezdett, annak az embernek a közvetlenségével, aki a beszélgetést már fejben lefolytatta, és most csak egy befogadóra van szüksége.
:13. Elena hallgatta, valóban hallgatta, ami másképp hatott, mint a délelőtti rutinszerű hallgatás, és amit hallott, nem volt új – ugyanazok a vádak, ugyanazok a sérülések, ugyanaz a körforgás –, de most a szavak mögötti mintát is hallotta, ahogyan Zsófi a történetet felépítette, mindig saját magát állítva a sérelem középpontjába, anélkül hogy valaha megkérdezte volna, mit gondolhatott a másik.
:14. Elena nem adott tanácsot, mert nem volt már olyan, amit adni akart volna.
:15. Bólintott, ivott, és úgy hallgatott, hogy Zsófi egy idő után észrevette.
:16. A kérdés közvetlenül jött: hogy Elena egyáltalán figyel-e, hogy valami nincs-e rendben, hogy van-e problémája.
:17. Elena azt mondta, nincs több tanácsa, mert úgy érzi, ebben az összefüggésben a tanácsoknak nincs funkciójuk, egy megfogalmazás, amely pontosabb volt a szükségesnél, és amelyet Zsófi ennek megfelelően fogadott.
:18. Ami ezután következett, nem klasszikus értelemben vett vita volt, hanem eltolódás, amelyben Zsófi Elena hallgatását hidegségnek értelmezte, Elena őszinteségét pedig árulásnak egy olyan barátsággal szemben, amely – ahogy mondta – mindig kölcsönös támogatáson alapult.
:19. Elena azt gondolta: kölcsönös, és nem mondta ki, mert vannak pillanatok, amikor a helyes mondat és az okos mondat nem ugyanaz.
:20. Fizetett, felállt, azt mondta, korán kell kelnie, ami igaz volt, és egyben menekülés is, és a kettő kombinációja kevésbé zavarta, mint várta.
:21. Az utcán repülő üzemmódba kapcsolta a telefonját, egy gesztus, amely kicsi volt, és mégis olyasminek tűnt, aminek neve lehetne.
:22. Budapest fél kilenckor annak a városnak a nyugodt nyüzsgését mutatta, amely igazolás nélkül éli az estéjét, és Elena a Váci utcán nyugat felé ment, lassan, cél nélkül, azon kívül, hogy hazaérjen.
:23. A rossz lelkiismeret ott volt, makacs jelenléttel, mint egy kísérőjelenség, amelytől nem lehet megszabadulni puszta figyelmen kívül hagyással, de hónapok óta először nem ez mondta ki az utolsó szót.
:24. A két nőre gondolt a szomszéd asztalnál, akik úgy hallgattak, mintha a hallgatás lenne a világ legtermészetesebb dolga, és arra gondolt, hogy ezt talán ő is megtanulhatja – nem a másokkal szembeni hallgatást, hanem a saját belső hangjával szembenit, amely állandóan azt kérdezi, eleget adott-e.
:25. A válasz, amely most benne volt, nem igen volt és nem nem, hanem valami harmadik, amelynek még nem volt neve, de teret foglalt, és ez mára elég volt.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Elena nem a hangulat miatt választotta a Vörösmarty téren lévő Gerbeaud kávéházbeli törzsasztalát, amely túl turistás volt és ezt tudta is, hanem az oszlop mögötti konnektor miatt, amelyet rajta kívül egyetlen vendég sem vett észre, és a rövid hajú pincérnő miatt, aki kihozta a rendelést és egyébként nem akart semmit, amit Elena az emberi interakció legtökéletesebb formájának tartott, amit Budapest kínálni tudott. - Elena hatte ihren Stammtisch im Gerbeaud-Kaffeehaus am Vörösmarty tér nicht wegen der Atmosphäre, die zu touristisch war und das wusste, sondern wegen der Steckdose hinter der Säule, die kein anderer Gast je zu bemerken schien, und wegen der Kellnerin mit dem kurzen Haar, die bestellte Getränke brachte und sonst nichts wollte, was Elena als die vollkommenste Form menschlicher Interaktion betrachtete, die Budapest zu bieten hatte.
:1. Tíz körül érkezett, kinyitotta a laptopját annak a valakinek a rutinjával, aki tudja, hogy a kezdés a legnehezebb, és azonnal dolgozni kezdett, mielőtt a kávézó arra csábította volna, hogy egyszerűen csak ott üljön. - Sie kam gegen zehn, öffnete den Laptop mit der Routine von jemandem, der weiß, dass Anfangen das Schwerste ist, und begann sofort zu arbeiten, bevor das Café sie einlud, einfach nur dazusitzen.
:2. A határidő négykor volt, a projekt egy logó átdolgozása egy olyan ügyfélnek, aki pontos briefeket adott, majd annak az ellenkezőjét hagyta jóvá, amit leírt, ami Elenának már három iterációjába és egy néma dühébe került, amelyet sehol sem tudott letenni. - Die Deadline war um vier, das Projekt eine Logoüberarbeitung für einen Klienten, der präzise Briefings gab und dann das Gegenteil von dem genehmigte, was er beschrieben hatte, was Elena schon drei Iterationen und eine schweigende Wut gekostet hatte, die sie nirgendwo ablegen konnte.
:3. A telefon fél tizenegykor rezgett, kétszer röviden, majd egyszer hosszan, ami Zsófinál azt jelentette, hogy még több következik. - Das Handy vibrierte um halb elf, zweimal kurz, dann einmal lang, was bei Zsófi bedeutete, dass mehr kam.
:4. Elena elolvasta az első üzenetet, a másodikat, a harmadikat, és az agya automatikusan átváltott abba az üzemmódba, amelyet belül fordítónak nevezett: Zsófi szavai be, megnyugtató válaszok ki, anélkül hogy a köztes folyamat valóban hozzá tartozott volna. - Elena las die erste Nachricht, die zweite, die dritte, und ihr Gehirn wechselte automatisch in den Modus, den sie innerlich den Übersetzer nannte: Zsófis Worte rein, beruhigende Antworten raus, ohne dass der Prozess dazwischen wirklich ihr gehörte.
:5. A hüvelykujjával gépelt, miközben a másik szemével a képernyőt figyelte, egy készség, amelyet soha nem akart megszerezni, mégis birtokolt. - Sie tippte mit dem Daumen, während sie mit dem anderen Auge auf den Bildschirm schaute, eine Fertigkeit, die sie nie hatte erwerben wollen und trotzdem besaß.
:6. Zsófi és Márk szakítottak, megint, egy éven belül másodszor, ugyanazokkal az érvekkel más sorrendben, és Elena ezt tudta, mert mindkét alkalommal jelen volt, nem fizikailag, hanem befogadóként, tárolóként mindannak, amit Zsófi nem akart magában tartani. - Zsófi und Márk hatten sich getrennt, wieder, zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres, mit denselben Argumenten in anderer Reihenfolge, und Elena wusste das, weil sie beide Male dabeigewesen war, nicht physisch, aber als Auffangbecken, als Speicher für alles, was Zsófi nicht bei sich behalten wollte.
:7. A szomszéd asztalnál két, körülbelül hatvanéves nő ült, akik fél órája nem szóltak semmit, és közben teljesen elégedettnek tűntek, a kávéjukkal és azzal a csendes egyetértéssel, amely azok között az emberek között alakul ki, akik olyan régóta barátok, hogy a csend már nem hiány, hanem tartalom. - Am Nebentisch saßen zwei Frauen um die sechzig, die seit einer halben Stunde nichts gesagt hatten und dabei vollkommen zufrieden wirkten, mit ihrem Kaffee und dem stillen Einverständnis von Menschen, die so lange befreundet sind, dass Schweigen keine Lücke mehr ist, sondern Substanz.
:8. Elena tovább nézte őket, mint egy futó pillantás indokolta volna, és amit látott, valamit kiváltott benne, amit nem tudott azonnal megnevezni, vágy és felismerés keverékét, amely kellemetlen volt, mert volt egy következő kérdése: mikor hallgatott utoljára valakivel úgy, hogy a csendnek nem kellett jelentést hordoznia, amelyet fel kell oldani? - Elena betrachtete sie mit einer Aufmerksamkeit, die über flüchtiges Beobachten hinausging, und was sie sah, erzeugte in ihr etwas, das sie nicht sofort benennen konnte, eine Mischung aus Sehnsucht und Erkenntnis, die unangenehm war, weil sie eine Folgefrage hatte: Wann hatte sie zuletzt mit jemandem geschwiegen, ohne dass das Schweigen etwas bedeutet hätte, das aufgelöst werden musste?
:9. Letette a telefont, nem demonstratívan, hanem egyszerűen, annak az embernek az elszántságával, aki egy kis döntést hoz, mielőtt a belső hang, amelynek mindig vannak ésszerű ellenérvei, megszólalhatna. - Sie legte das Handy weg, nicht demonstrativ, sondern einfach, mit der Entschlossenheit von jemandem, der eine kleine Entscheidung trifft, bevor die innere Stimme, die immer vernünftige Einwände hat, sich einschalten kann.
:10. Három órán át dolgozott megszakítás nélkül, és a munka jó volt, nem azért, mert különösen inspirált lett volna, hanem mert a koncentráció, ha megvan, saját minőséget hoz létre. - Sie arbeitete drei Stunden durch, und die Arbeit war gut, nicht weil sie besonders inspiriert gewesen wäre, sondern weil Konzentration, wenn man sie hat, ihre eigene Qualität produziert.
:11. A Zsófival való találkozót hét órára tette, ugyanabba a kávézóba, amely este más jelleget öltött, hangosabb és melegebb lett, vacsoraillat és az emberek napzáró zaja töltötte meg. - Das Treffen mit Zsófi hatte sie auf sieben Uhr gelegt, im selben Café, das abends einen anderen Charakter annahm, lauter und wärmer, mit dem Geruch nach Abendessen und dem Geräuschpegel von Menschen, die ihren Tag abschließen.
:12. Zsófi öt perc késéssel érkezett, leült anélkül, hogy levette volna a kabátját, és azonnal beszélni kezdett, annak az embernek a közvetlenségével, aki a beszélgetést már fejben lefolytatta, és most csak egy befogadóra van szüksége. - Zsófi kam fünf Minuten zu spät, setzte sich ohne Jacke auszuziehen hin und begann zu reden, mit der Unmittelbarkeit von jemandem, der das Gespräch bereits im Kopf geführt hat und jetzt nur noch einen Empfänger braucht.
:13. Elena hallgatta, valóban hallgatta, ami másképp hatott, mint a délelőtti rutinszerű hallgatás, és amit hallott, nem volt új – ugyanazok a vádak, ugyanazok a sérülések, ugyanaz a körforgás –, de most a szavak mögötti mintát is hallotta, ahogyan Zsófi a történetet felépítette, mindig saját magát állítva a sérelem középpontjába, anélkül hogy valaha megkérdezte volna, mit gondolhatott a másik. - Elena hörte zu, wirklich zu, was sich anders anfühlte als das routinierte Zuhören vom Vormittag, und was sie hörte, war nicht neu – dieselben Vorwürfe, dieselben Verletzungen, dieselbe Schleife –, aber sie hörte diesmal auch das Muster hinter den Worten, die Art, wie Zsófi die Erzählung strukturierte, immer mit sich selbst als Mittelpunkt des Unrechts, ohne je zu fragen, was der andere vielleicht gemeint hatte.
:14. Elena nem adott tanácsot, mert nem volt már olyan, amit adni akart volna. - Elena gab keine Ratschläge, weil sie keine hatte, die sie noch geben wollte.
:15. Bólintott, ivott, és úgy hallgatott, hogy Zsófi egy idő után észrevette. - Sie nickte, trank, schwieg auf eine Art, die Zsófi nach einer Weile bemerkte.
:16. A kérdés közvetlenül jött: hogy Elena egyáltalán figyel-e, hogy valami nincs-e rendben, hogy van-e problémája. - Die Frage kam direkt: ob Elena überhaupt zuhöre, ob irgendetwas nicht stimme, ob sie ein Problem habe.
:17. Elena azt mondta, nincs több tanácsa, mert úgy érzi, ebben az összefüggésben a tanácsoknak nincs funkciójuk, egy megfogalmazás, amely pontosabb volt a szükségesnél, és amelyet Zsófi ennek megfelelően fogadott. - Elena sagte, sie habe keinen Rat mehr, weil sie das Gefühl habe, dass Ratschläge in diesem Kontext keine Funktion hätten, eine Formulierung, die präziser war als nötig und die Zsófi entsprechend aufnahm.
:18. Ami ezután következett, nem klasszikus értelemben vett vita volt, hanem eltolódás, amelyben Zsófi Elena hallgatását hidegségnek értelmezte, Elena őszinteségét pedig árulásnak egy olyan barátsággal szemben, amely – ahogy mondta – mindig kölcsönös támogatáson alapult. - Was folgte, war kein Streit im klassischen Sinne, sondern eine Verschiebung, bei der Zsófi Elenas Schweigen als Kälte deutete und Elenas Ehrlichkeit als Verrat an einer Freundschaft, die, wie sie sagte, immer auf gegenseitiger Unterstützung beruht habe.
:19. Elena azt gondolta: kölcsönös, és nem mondta ki, mert vannak pillanatok, amikor a helyes mondat és az okos mondat nem ugyanaz. - Elena dachte: gegenseitig, und ließ den Gedanken unausgesprochen, weil es Momente gibt, in denen das Richtige sagen und das Kluge sagen nicht dasselbe sind.
:20. Fizetett, felállt, azt mondta, korán kell kelnie, ami igaz volt, és egyben menekülés is, és a kettő kombinációja kevésbé zavarta, mint várta. - Sie zahlte, stand auf, sagte, sie müsse früh aufstehen, was stimmte und gleichzeitig eine Flucht war, und die Kombination aus beidem störte sie weniger, als sie erwartet hatte.
:21. Az utcán repülő üzemmódba kapcsolta a telefonját, egy gesztus, amely kicsi volt, és mégis olyasminek tűnt, aminek neve lehetne. - Auf der Straße schaltete sie ihr Handy in den Flugmodus, eine Geste, die klein war und sich trotzdem wie etwas anfühlte, das einen Namen verdiente.
:22. Budapest fél kilenckor annak a városnak a nyugodt nyüzsgését mutatta, amely igazolás nélkül éli az estéjét, és Elena a Váci utcán nyugat felé ment, lassan, cél nélkül, azon kívül, hogy hazaérjen. - Budapest um halb neun hatte die ruhige Geschäftigkeit einer Stadt, die ihren Abend lebt, ohne Rechtfertigung, und Elena ging durch die Váci utca Richtung Westen, langsam, ohne Ziel außer dem Zuhausesein.
:23. A rossz lelkiismeret ott volt, makacs jelenléttel, mint egy kísérőjelenség, amelytől nem lehet megszabadulni puszta figyelmen kívül hagyással, de hónapok óta először nem ez mondta ki az utolsó szót. - Das schlechte Gewissen war da, mit der beharrlichen Präsenz einer Begleiterscheinung, die man nicht loswird, indem man sie ignoriert, aber es hatte zum ersten Mal seit Monaten nicht das letzte Wort.
:24. A két nőre gondolt a szomszéd asztalnál, akik úgy hallgattak, mintha a hallgatás lenne a világ legtermészetesebb dolga, és arra gondolt, hogy ezt talán ő is megtanulhatja – nem a másokkal szembeni hallgatást, hanem a saját belső hangjával szembenit, amely állandóan azt kérdezi, eleget adott-e. - Sie dachte an die zwei Frauen am Nebentisch, die geschwiegen hatten, als wäre Schweigen das Selbstverständlichste der Welt, und sie dachte, dass sie das vielleicht auch lernen konnte – nicht das Schweigen gegenüber anderen, sondern das Schweigen gegenüber der Stimme in ihr, die ständig fragte, ob sie genug gegeben habe.
:25. A válasz, amely most benne volt, nem igen volt és nem nem, hanem valami harmadik, amelynek még nem volt neve, de teret foglalt, és ez mára elég volt. - Die Antwort, die sie diesmal hatte, war kein Ja und kein Nein, sondern etwas Drittens, das noch keinen Namen hatte, aber Raum einnahm, und das reichte für heute.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Elena hatte ihren Stammtisch im Gerbeaud-Kaffeehaus am Vörösmarty tér nicht wegen der Atmosphäre, die zu touristisch war und das wusste, sondern wegen der Steckdose hinter der Säule, die kein anderer Gast je zu bemerken schien, und wegen der Kellnerin mit dem kurzen Haar, die bestellte Getränke brachte und sonst nichts wollte, was Elena als die vollkommenste Form menschlicher Interaktion betrachtete, die Budapest zu bieten hatte.
:1. Sie kam gegen zehn, öffnete den Laptop mit der Routine von jemandem, der weiß, dass Anfangen das Schwerste ist, und begann sofort zu arbeiten, bevor das Café sie einlud, einfach nur dazusitzen.
:2. Die Deadline war um vier, das Projekt eine Logoüberarbeitung für einen Klienten, der präzise Briefings gab und dann das Gegenteil von dem genehmigte, was er beschrieben hatte, was Elena schon drei Iterationen und eine schweigende Wut gekostet hatte, die sie nirgendwo ablegen konnte.
:3. Das Handy vibrierte um halb elf, zweimal kurz, dann einmal lang, was bei Zsófi bedeutete, dass mehr kam.
:4. Elena las die erste Nachricht, die zweite, die dritte, und ihr Gehirn wechselte automatisch in den Modus, den sie innerlich den Übersetzer nannte: Zsófis Worte rein, beruhigende Antworten raus, ohne dass der Prozess dazwischen wirklich ihr gehörte.
:5. Sie tippte mit dem Daumen, während sie mit dem anderen Auge auf den Bildschirm schaute, eine Fertigkeit, die sie nie hatte erwerben wollen und trotzdem besaß.
:6. Zsófi und Márk hatten sich getrennt, wieder, zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres, mit denselben Argumenten in anderer Reihenfolge, und Elena wusste das, weil sie beide Male dabeigewesen war, nicht physisch, aber als Auffangbecken, als Speicher für alles, was Zsófi nicht bei sich behalten wollte.
:7. Am Nebentisch saßen zwei Frauen um die sechzig, die seit einer halben Stunde nichts gesagt hatten und dabei vollkommen zufrieden wirkten, mit ihrem Kaffee und dem stillen Einverständnis von Menschen, die so lange befreundet sind, dass Schweigen keine Lücke mehr ist, sondern Substanz.
:8. Elena betrachtete sie mit einer Aufmerksamkeit, die über flüchtiges Beobachten hinausging, und was sie sah, erzeugte in ihr etwas, das sie nicht sofort benennen konnte, eine Mischung aus Sehnsucht und Erkenntnis, die unangenehm war, weil sie eine Folgefrage hatte: Wann hatte sie zuletzt mit jemandem geschwiegen, ohne dass das Schweigen etwas bedeutet hätte, das aufgelöst werden musste?
:9. Sie legte das Handy weg, nicht demonstrativ, sondern einfach, mit der Entschlossenheit von jemandem, der eine kleine Entscheidung trifft, bevor die innere Stimme, die immer vernünftige Einwände hat, sich einschalten kann.
:10. Sie arbeitete drei Stunden durch, und die Arbeit war gut, nicht weil sie besonders inspiriert gewesen wäre, sondern weil Konzentration, wenn man sie hat, ihre eigene Qualität produziert.
:11. Das Treffen mit Zsófi hatte sie auf sieben Uhr gelegt, im selben Café, das abends einen anderen Charakter annahm, lauter und wärmer, mit dem Geruch nach Abendessen und dem Geräuschpegel von Menschen, die ihren Tag abschließen.
:12. Zsófi kam fünf Minuten zu spät, setzte sich ohne Jacke auszuziehen hin und begann zu reden, mit der Unmittelbarkeit von jemandem, der das Gespräch bereits im Kopf geführt hat und jetzt nur noch einen Empfänger braucht.
:13. Elena hörte zu, wirklich zu, was sich anders anfühlte als das routinierte Zuhören vom Vormittag, und was sie hörte, war nicht neu – dieselben Vorwürfe, dieselben Verletzungen, dieselbe Schleife –, aber sie hörte diesmal auch das Muster hinter den Worten, die Art, wie Zsófi die Erzählung strukturierte, immer mit sich selbst als Mittelpunkt des Unrechts, ohne je zu fragen, was der andere vielleicht gemeint hatte.
:14. Elena gab keine Ratschläge, weil sie keine hatte, die sie noch geben wollte.
:15. Sie nickte, trank, schwieg auf eine Art, die Zsófi nach einer Weile bemerkte.
:16. Die Frage kam direkt: ob Elena überhaupt zuhöre, ob irgendetwas nicht stimme, ob sie ein Problem habe.
:17. Elena sagte, sie habe keinen Rat mehr, weil sie das Gefühl habe, dass Ratschläge in diesem Kontext keine Funktion hätten, eine Formulierung, die präziser war als nötig und die Zsófi entsprechend aufnahm.
:18. Was folgte, war kein Streit im klassischen Sinne, sondern eine Verschiebung, bei der Zsófi Elenas Schweigen als Kälte deutete und Elenas Ehrlichkeit als Verrat an einer Freundschaft, die, wie sie sagte, immer auf gegenseitiger Unterstützung beruht habe.
:19. Elena dachte: gegenseitig, und ließ den Gedanken unausgesprochen, weil es Momente gibt, in denen das Richtige sagen und das Kluge sagen nicht dasselbe sind.
:20. Sie zahlte, stand auf, sagte, sie müsse früh aufstehen, was stimmte und gleichzeitig eine Flucht war, und die Kombination aus beidem störte sie weniger, als sie erwartet hatte.
:21. Auf der Straße schaltete sie ihr Handy in den Flugmodus, eine Geste, die klein war und sich trotzdem wie etwas anfühlte, das einen Namen verdiente.
:22. Budapest um halb neun hatte die ruhige Geschäftigkeit einer Stadt, die ihren Abend lebt, ohne Rechtfertigung, und Elena ging durch die Váci utca Richtung Westen, langsam, ohne Ziel außer dem Zuhausesein.
:23. Das schlechte Gewissen war da, mit der beharrlichen Präsenz einer Begleiterscheinung, die man nicht loswird, indem man sie ignoriert, aber es hatte zum ersten Mal seit Monaten nicht das letzte Wort.
:24. Sie dachte an die zwei Frauen am Nebentisch, die geschwiegen hatten, als wäre Schweigen das Selbstverständlichste der Welt, und sie dachte, dass sie das vielleicht auch lernen konnte – nicht das Schweigen gegenüber anderen, sondern das Schweigen gegenüber der Stimme in ihr, die ständig fragte, ob sie genug gegeben habe.
:25. Die Antwort, die sie diesmal hatte, war kein Ja und kein Nein, sondern etwas Drittens, das noch keinen Namen hatte, aber Raum einnahm, und das reichte für heute.
|}
=== 4 ===
:Jonas két évvel ezelőtt költözött a kilencedik kerületi lakásba azzal a csendes ígérettel önmagának, hogy ez csak átmeneti állapot, valami jobb felé vezető úton, amely eddig nem akart konkrét formát ölteni.
:1. A bútorok funkcionálisak és olcsók voltak, a lámpa kivételével, egy karcsú, csiszolt sárgarézből készült dizájndarab, amelyet egy impulzív önmeghatározási pillanatban vásárolt, és amely azóta az egyetlen kijelentés volt a térben, amelyet valóban komolyan gondolt.
:2. Két éve ugyanabban a pozícióban dolgozott, junior projektmenedzserként, egy cím, amely kezdetnek hangzott, és idővel állapotnak érződött, amelyből csak akkor lehet kijutni, ha valaki más úgy dönt.
:3. A videóhívást hét órára tette, és tíz perccel előtte kezdte azt, amit belül nem nevezett felkészülésnek, pedig az volt: beállította a lámpát, ellenőrizte a perspektívát, kissé balra tolta a laptopot, amíg a háttér többnek nem látszott, mint ami volt.
:4. Aztán ott ült, annak az embernek a nyugodt arckifejezésével, aki egy szerepet fog átvenni, amelyet olyan régóta játszik, hogy már nem húz éles határt szerep és személy között.
:5. Az anyja, Erzsébet azonnal a munkáról kérdezett, mint mindig, annak a valakinek a barátságos kitartásával, akinek a szakmai siker a szeretet legbiztosabb valutája, amit Jonas soha nem fogalmazott meg így, de elég mélyen megértett ahhoz, hogy ehhez igazítsa a viselkedését.
:6. Elmesélte az előléptetést, nyugodtan és olyan részletekkel, amelyeket az elmúlt hetekben gondosan kidolgozott – egy új csapat, több felelősség, egy beszélgetés az osztályvezetővel, amely nem történt meg, de megtörténhetett volna, amit Jonas az önképében enyhe különbségként kezelt.
:7. Az apja, Tibor meghallgatta, majd megkérdezte, melyik konkrét projektet vezeti most.
:8. A kérdés tárgyilagos volt, mégis megnyitott egy teret, amelyben a pontatlanság láthatóvá vált.
:9. Jonas válaszolt, de a válaszában volt egy rés, amelyet egy általános mondattal próbált kitölteni a csapatdinamikáról, és látta a szülei arcán, hogy nem nevezik meg a rést, ami rosszabb volt, mintha megtették volna.
:10. Ebben a pillanatban a telefonja ténylegesen rezgett – egy reklámértesítés –, és Jonas azonnal felhasználta: fontos hívás az irodából, sajnálja, majd jelentkezik holnap.
:11. Befejezte a hívást, és ott maradt a laptop előtt, a képernyő fekete, a lámpa még a képen, mintha a jelenetnek már nem lenne értelme, de mégsem bontotta volna le.
:12. Elővette a telefonját és megnyitotta az Instagramot, nem posztolni, hanem a saját bejegyzéseit nézni, egy szokás, amelyet nem ismert be magának, mert túl világosan fejezte ki, mi is valójában: önigazolás keresése a saját maga által létrehozott képen keresztül.
:13. Az elmúlt hónapok posztjai körvonalazott életet mutattak – koncertek, kávézók, rövid szövegek munkáról, egy repülőtéri fotó kontextus nélkül –, és Jonas ezt az életet egyszerre nézte büszkeséggel és valamivel, amit nem akart teljesen meglátni, mert túl közel volt a kimerültséghez.
:14. Megnyitotta a chatet Bencével, a legrégebbi barátjával, és írt egy mondatot, amely úgy kezdődött: „valamit őszintén el kell mondanom”, majd elolvasta és törölte, mert ez a mondat egy olyan beszélgetést nyitott volna meg, amelyet nem tudott volna lefolytatni anélkül, hogy lebontsa azt a személyt, akinek Bence látja őt, és nem volt biztos benne, hogy e nélkül tudná, ki is ő valójában.
:15. Letette a telefont, felállt és lekapcsolta a villanyt.
:16. A lámpát ott hagyta, ahol a képen állt, mintha a hívás még nem ért volna véget, vagy mintha hamarosan újra kezdődne.
:17. Lefeküdt, és azzal a nyugodt rendszerszerűséggel gondolkodott, amely nappal erősség volt, éjszaka pedig más célokra lett bevetve, azon, hogyan tehetné hitelesebbé a történetet legközelebb – egy konkrét projektnevet, egy számot, egy anekdotát egy megbeszélésről, amelyet kitalál majd, mielőtt elmondja.
:18. Elaludt, mielőtt befejezte volna, ami nem megszakítás volt, hanem halasztás, és a különbség ebben a pillanatban nem számított.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Jonas két évvel ezelőtt költözött a kilencedik kerületi lakásba azzal a csendes ígérettel önmagának, hogy ez csak átmeneti állapot, valami jobb felé vezető úton, amely eddig nem akart konkrét formát ölteni. - Jonas hatte die Wohnung im neunten Bezirk vor zwei Jahren bezogen, mit dem stillen Versprechen an sich selbst, dass sie vorübergehend sei – ein Zwischenzustand auf dem Weg zu etwas Besserem, das sich bisher geweigert hatte, konkrete Formen anzunehmen.
:1. A bútorok funkcionálisak és olcsók voltak, a lámpa kivételével, egy karcsú, csiszolt sárgarézből készült dizájndarab, amelyet egy impulzív önmeghatározási pillanatban vásárolt, és amely azóta az egyetlen kijelentés volt a térben, amelyet valóban komolyan gondolt. - Die Möbel waren funktional und günstig, mit Ausnahme der Lampe, einem schlanken Designstück aus gebürstetem Messing, das er in einem Moment impulsiver Selbstdefinition gekauft hatte und das seither die einzige Aussage im Raum war, die er wirklich meinte.
:2. Két éve ugyanabban a pozícióban dolgozott, junior projektmenedzserként, egy cím, amely kezdetnek hangzott, és idővel állapotnak érződött, amelyből csak akkor lehet kijutni, ha valaki más úgy dönt. - Er arbeitete seit zwei Jahren in derselben Position, Junior-Projektmanager, ein Titel, der nach Anfang klang und sich mit der Zeit wie ein Zustand angefühlt hatte, aus dem man nur herauskommt, wenn jemand anderes das entscheidet.
:3. A videóhívást hét órára tette, és tíz perccel előtte kezdte azt, amit belül nem nevezett felkészülésnek, pedig az volt: beállította a lámpát, ellenőrizte a perspektívát, kissé balra tolta a laptopot, amíg a háttér többnek nem látszott, mint ami volt. - Den Video-Call mit den Eltern hatte er auf sieben Uhr gelegt, und um zehn vor sieben begann er, was er innerlich nicht als Vorbereitung bezeichnete, obwohl es das war: Er stellte die Lampe in den Bildausschnitt, prüfte die Perspektive, rückte den Laptop ein Stück nach links, bis der Hintergrund nach mehr aussah als er war.
:4. Aztán ott ült, annak az embernek a nyugodt arckifejezésével, aki egy szerepet fog átvenni, amelyet olyan régóta játszik, hogy már nem húz éles határt szerep és személy között. - Dann saß er da, mit dem ruhigen Gesichtsausdruck von jemandem, der gleich eine Rolle übernimmt, die er so lange gespielt hat, dass er die Grenze zwischen Rolle und Person nicht mehr klar zieht.
:5. Az anyja, Erzsébet azonnal a munkáról kérdezett, mint mindig, annak a valakinek a barátságos kitartásával, akinek a szakmai siker a szeretet legbiztosabb valutája, amit Jonas soha nem fogalmazott meg így, de elég mélyen megértett ahhoz, hogy ehhez igazítsa a viselkedését. - Seine Mutter Erzsébet fragte sofort nach der Arbeit, wie sie es immer tat, mit der freundlichen Hartnäckigkeit von jemandem, für den beruflicher Erfolg die sicherste Währung der Liebe ist, was Jonas nie so formuliert hatte, aber tief genug verstanden hatte, um sein Verhalten danach auszurichten.
:6. Elmesélte az előléptetést, nyugodtan és olyan részletekkel, amelyeket az elmúlt hetekben gondosan kidolgozott – egy új csapat, több felelősség, egy beszélgetés az osztályvezetővel, amely nem történt meg, de megtörténhetett volna, amit Jonas az önképében enyhe különbségként kezelt. - Er erzählte von der Beförderung, ruhig und mit Details, die er in den letzten Wochen sorgfältig ausgebaut hatte – ein neues Team, mehr Verantwortung, ein Gespräch mit dem Abteilungsleiter, das so nicht stattgefunden hatte, aber so hätte stattfinden können, was Jonas in seiner Selbstwahrnehmung als milden Unterschied behandelte.
:7. Az apja, Tibor meghallgatta, majd megkérdezte, melyik konkrét projektet vezeti most. - Sein Vater Tibor hörte zu und fragte dann, welches konkrete Projekt er jetzt leite.
:8. A kérdés tárgyilagos volt, mégis megnyitott egy teret, amelyben a pontatlanság láthatóvá vált. - Die Frage war sachlich und ohne Hintergedanken, aber sie hatte die Eigenschaft präziser Fragen, einen Raum zu öffnen, in dem Ungenauigkeit sichtbar wird.
:9. Jonas válaszolt, de a válaszában volt egy rés, amelyet egy általános mondattal próbált kitölteni a csapatdinamikáról, és látta a szülei arcán, hogy nem nevezik meg a rést, ami rosszabb volt, mintha megtették volna. - Jonas antwortete, aber seine Antwort hatte eine Lücke, die er mit einem allgemeinen Satz über Teamdynamik zu füllen versuchte, und er sah in den Gesichtern seiner Eltern, dass sie die Lücke nicht benannten, was schlimmer war als wenn sie es getan hätten.
:10. Ebben a pillanatban a telefonja ténylegesen rezgett – egy reklámértesítés –, és Jonas azonnal felhasználta: fontos hívás az irodából, sajnálja, majd jelentkezik holnap. - In diesem Moment vibrierte sein Handy tatsächlich – eine Werbemitteilung –, und Jonas griff danach mit einer Erleichterung, die er sofort einsetzte: ein wichtiger Anruf aus dem Büro, tut mir leid, er müsse kurz, er melde sich morgen.
:11. Befejezte a hívást, és ott maradt a laptop előtt, a képernyő fekete, a lámpa még a képen, mintha a jelenetnek már nem lenne értelme, de mégsem bontotta volna le. - Er beendete den Call und blieb mit dem Laptop vor sich sitzen, der Bildschirm jetzt schwarz, die Lampe noch im Bild, als hätte die Inszenierung keinen Sinn mehr, aber niemand sie abgebaut.
:12. Elővette a telefonját és megnyitotta az Instagramot, nem posztolni, hanem a saját bejegyzéseit nézni, egy szokás, amelyet nem ismert be magának, mert túl világosan fejezte ki, mi is valójában: önigazolás keresése a saját maga által létrehozott képen keresztül. - Er nahm das Handy und öffnete Instagram, nicht um etwas zu posten, sondern um durch seine eigenen Posts zu scrollen, eine Gewohnheit, die er sich nicht eingestand, weil sie zu klar ausdrückte, was sie war: die Suche nach Bestätigung bei sich selbst, durch das Bild, das er für andere konstruiert hatte.
:13. Az elmúlt hónapok posztjai körvonalazott életet mutattak – koncertek, kávézók, rövid szövegek munkáról, egy repülőtéri fotó kontextus nélkül –, és Jonas ezt az életet egyszerre nézte büszkeséggel és valamivel, amit nem akart teljesen meglátni, mert túl közel volt a kimerültséghez. - Die Posts der letzten Monate zeigten ein Leben mit Kontur – Konzerte, Cafés, knappe Texte über berufliche Projekte, ein Foto von einem Flughafen ohne Kontext –, und Jonas betrachtete dieses Leben mit einer Mischung aus Stolz und etwas, das er nicht ganz ansehen wollte, weil es zu nah an Erschöpfung lag.
:14. Megnyitotta a chatet Bencével, a legrégebbi barátjával, és írt egy mondatot, amely úgy kezdődött: „valamit őszintén el kell mondanom”, majd elolvasta és törölte, mert ez a mondat egy olyan beszélgetést nyitott volna meg, amelyet nem tudott volna lefolytatni anélkül, hogy lebontsa azt a személyt, akinek Bence látja őt, és nem volt biztos benne, hogy e nélkül tudná, ki is ő valójában. - Er öffnete den Chat mit Bence, seinem ältesten Freund, und schrieb einen Satz, der mit „ich muss dir mal ehrlich sagen" begann, und las ihn, und löschte ihn, weil der Satz eine Konversation öffnen würde, die er nicht führen konnte, ohne gleichzeitig die Person zu demontieren, die Bence in ihm sah, und Jonas war nicht sicher, ob er ohne diese Person wüsste, wer er sonst wäre.
:15. Letette a telefont, felállt és lekapcsolta a villanyt. - Er stellte das Handy weg, stand auf und schaltete das Licht aus.
:16. A lámpát ott hagyta, ahol a képen állt, mintha a hívás még nem ért volna véget, vagy mintha hamarosan újra kezdődne. - Die Lampe ließ er stehen, genau dort, wo sie im Bildausschnitt gestanden hatte, als wäre der Call noch nicht zu Ende oder als würde er gleich wieder beginnen.
:17. Lefeküdt, és azzal a nyugodt rendszerszerűséggel gondolkodott, amely nappal erősség volt, éjszaka pedig más célokra lett bevetve, azon, hogyan tehetné hitelesebbé a történetet legközelebb – egy konkrét projektnevet, egy számot, egy anekdotát egy megbeszélésről, amelyet kitalál majd, mielőtt elmondja. - Er legte sich ins Bett und dachte, mit der ruhigen Systematik, die ihn tagsüber als Stärke begleitete und nachts in Dienst genommen wurde für andere Zwecke, darüber nach, wie er beim nächsten Call die Geschichte glaubwürdiger machen könnte – ein konkreter Projektname, eine Zahl, eine Anekdote aus einem Meeting, das er erfinden würde, bevor er es erzählte.
:18. Elaludt, mielőtt befejezte volna, ami nem megszakítás volt, hanem halasztás, és a különbség ebben a pillanatban nem számított. - Er schlief ein, bevor er fertig war, was kein Abbruch war, sondern eine Vertagung, und der Unterschied spielte in diesem Moment keine Rolle.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Jonas hatte die Wohnung im neunten Bezirk vor zwei Jahren bezogen, mit dem stillen Versprechen an sich selbst, dass sie vorübergehend sei – ein Zwischenzustand auf dem Weg zu etwas Besserem, das sich bisher geweigert hatte, konkrete Formen anzunehmen.
:1. Die Möbel waren funktional und günstig, mit Ausnahme der Lampe, einem schlanken Designstück aus gebürstetem Messing, das er in einem Moment impulsiver Selbstdefinition gekauft hatte und das seither die einzige Aussage im Raum war, die er wirklich meinte.
:2. Er arbeitete seit zwei Jahren in derselben Position, Junior-Projektmanager, ein Titel, der nach Anfang klang und sich mit der Zeit wie ein Zustand angefühlt hatte, aus dem man nur herauskommt, wenn jemand anderes das entscheidet.
:3. Den Video-Call mit den Eltern hatte er auf sieben Uhr gelegt, und um zehn vor sieben begann er, was er innerlich nicht als Vorbereitung bezeichnete, obwohl es das war: Er stellte die Lampe in den Bildausschnitt, prüfte die Perspektive, rückte den Laptop ein Stück nach links, bis der Hintergrund nach mehr aussah als er war.
:4. Dann saß er da, mit dem ruhigen Gesichtsausdruck von jemandem, der gleich eine Rolle übernimmt, die er so lange gespielt hat, dass er die Grenze zwischen Rolle und Person nicht mehr klar zieht.
:5. Seine Mutter Erzsébet fragte sofort nach der Arbeit, wie sie es immer tat, mit der freundlichen Hartnäckigkeit von jemandem, für den beruflicher Erfolg die sicherste Währung der Liebe ist, was Jonas nie so formuliert hatte, aber tief genug verstanden hatte, um sein Verhalten danach auszurichten.
:6. Er erzählte von der Beförderung, ruhig und mit Details, die er in den letzten Wochen sorgfältig ausgebaut hatte – ein neues Team, mehr Verantwortung, ein Gespräch mit dem Abteilungsleiter, das so nicht stattgefunden hatte, aber so hätte stattfinden können, was Jonas in seiner Selbstwahrnehmung als milden Unterschied behandelte.
:7. Sein Vater Tibor hörte zu und fragte dann, welches konkrete Projekt er jetzt leite.
:8. Die Frage war sachlich und ohne Hintergedanken, aber sie hatte die Eigenschaft präziser Fragen, einen Raum zu öffnen, in dem Ungenauigkeit sichtbar wird.
:9. Jonas antwortete, aber seine Antwort hatte eine Lücke, die er mit einem allgemeinen Satz über Teamdynamik zu füllen versuchte, und er sah in den Gesichtern seiner Eltern, dass sie die Lücke nicht benannten, was schlimmer war als wenn sie es getan hätten.
:10. In diesem Moment vibrierte sein Handy tatsächlich – eine Werbemitteilung –, und Jonas griff danach mit einer Erleichterung, die er sofort einsetzte: ein wichtiger Anruf aus dem Büro, tut mir leid, er müsse kurz, er melde sich morgen.
:11. Er beendete den Call und blieb mit dem Laptop vor sich sitzen, der Bildschirm jetzt schwarz, die Lampe noch im Bild, als hätte die Inszenierung keinen Sinn mehr, aber niemand sie abgebaut.
:12. Er nahm das Handy und öffnete Instagram, nicht um etwas zu posten, sondern um durch seine eigenen Posts zu scrollen, eine Gewohnheit, die er sich nicht eingestand, weil sie zu klar ausdrückte, was sie war: die Suche nach Bestätigung bei sich selbst, durch das Bild, das er für andere konstruiert hatte.
:13. Die Posts der letzten Monate zeigten ein Leben mit Kontur – Konzerte, Cafés, knappe Texte über berufliche Projekte, ein Foto von einem Flughafen ohne Kontext –, und Jonas betrachtete dieses Leben mit einer Mischung aus Stolz und etwas, das er nicht ganz ansehen wollte, weil es zu nah an Erschöpfung lag.
:14. Er öffnete den Chat mit Bence, seinem ältesten Freund, und schrieb einen Satz, der mit „ich muss dir mal ehrlich sagen" begann, und las ihn, und löschte ihn, weil der Satz eine Konversation öffnen würde, die er nicht führen konnte, ohne gleichzeitig die Person zu demontieren, die Bence in ihm sah, und Jonas war nicht sicher, ob er ohne diese Person wüsste, wer er sonst wäre.
:15. Er stellte das Handy weg, stand auf und schaltete das Licht aus.
:16. Die Lampe ließ er stehen, genau dort, wo sie im Bildausschnitt gestanden hatte, als wäre der Call noch nicht zu Ende oder als würde er gleich wieder beginnen.
:17. Er legte sich ins Bett und dachte, mit der ruhigen Systematik, die ihn tagsüber als Stärke begleitete und nachts in Dienst genommen wurde für andere Zwecke, darüber nach, wie er beim nächsten Call die Geschichte glaubwürdiger machen könnte – ein konkreter Projektname, eine Zahl, eine Anekdote aus einem Meeting, das er erfinden würde, bevor er es erzählte.
:18. Er schlief ein, bevor er fertig war, was kein Abbruch war, sondern eine Vertagung, und der Unterschied spielte in diesem Moment keine Rolle.
|}
=== 5 ===
:Máté már az első naptól kezdve úgy látta Veronikát, mint azt, amit a cégnél máshol nem talált: egy embert, aki jó a szakmájában, és közben nem szűnt meg embernek lenni.
:1. Veronika tizenkét éve volt senior tanácsadó, nyugodt és pontos, és olyan módon mondta ki a dolgokat közvetlenül, ami egy olyan cégnél, ahol mindenki óvatosan fogalmazott, idegen nyelvnek tűnt, amelyet csak ő beszélt.
:2. Máté az első hónapokban sokat tanult tőle, nem kézikönyvekből, hanem megfigyelésből, és amit megfigyelt, az formálta azt a képét, hogyan lehet versengő környezetben dolgozni anélkül, hogy az ember feladná a lényeget.
:3. A keddi ebéd rutinszerűen volt megszervezve, egy rövid egyeztetés az új projektről, amelyet a héten osztanak ki, és Máté várta, mert a Veronikával folytatott beszélgetések általában azt az érzést hagyták benne, hogy a munkának van értelme.
:4. Gábor melléktémaként került szóba, mellékesen, miközben Veronika a kávéját keverte, és amit mondott, úgy volt megfogalmazva, mintha tárgyilagos értékelés lenne: Gábor legutóbbi jelentésében módszertani hiányosságok voltak, ezért talán nem ő az első választás.
:5. Máté elolvasta a jelentést.
:6. A jelentésben nem voltak módszertani hiányosságok.
:7. Máté a tányérjára nézett és nem szólt semmit, mert azt mondta magának, hogy talán valamit nem vett észre, hogy Veronika többet tud nála, hogy van egy kontextus, amelyet nem ismer, és ezek a magyarázatok úgy hatottak, mint bútorok, amelyeket az ember egy ajtó elé tol, mert nem akarja tudni, mi van mögötte.
:8. Gábor nem kapta meg a projektet, amit Máté délután egy rövid e-mailből tudott meg, amely úgy volt megírva, mintha a döntés a világ legtermészetesebb dolga lenne.
:9. Egy ideig az íróasztalánál ült, és észrevette, hogy a nyugtalanságot nem tudja elgondolni magától, bármennyi ésszerű magyarázatot is próbál adni neki.
:10. Bekopogott Veronika ajtaján azzal az ürüggyel, hogy visszajelzést kér a saját jelentésére, ami igaz volt, és mégsem az ok, amiért ott állt.
:11. Veronika meghallgatta a kérdéseit, tárgyilagosan válaszolt, majd Máté megkérdezte, mire gondolt ebéd közben Gábor jelentésével kapcsolatban.
:12. Veronika kissé hátradőlt, és olyan nyugodt arckifejezéssel nézett rá, mint aki várta ezt a kérdést, és úgy döntött, nem tér ki előle.
:13. Azt mondta, nem mondott semmi hamisat, csak egy értékelést adott, és az értékelések mindig szubjektívek.
:14. Azt is mondta, hogy a szakmai életben az integritás szép szó, de az eredmények számítanak, és aki elég sokáig benne van, az ezt megérti.
:15. Megkérdezte, hogy Máté szeretné-e átvenni a projektet.
:16. A mondat egyszerre volt ajánlat és próba, és Máté érezte, hogy a válasz nem csak a projektről dönt.
:17. Azt mondta, nem, nyugodtan és magyarázat nélkül, és Veronika bólintott, mintha ez egy elfogadható válasz lenne, amelyet már beleszámolt a saját kalkulációjába.
:18. Máté elhagyta az irodát, visszament az asztalához, és a nap hátralévő két órájában olyan koncentrációval dolgozott, amelyet erőltetnie kellett, mert a gondolatai részben még Veronika irodájában maradtak.
:19. Nem azon gondolkodott, mit kellene tennie, mert ezt már tudta: nem fog semmit mondani, mert a hallgatás az egyetlen döntés, amely nem veszélyezteti a karrierjét, és közben nem adja fel teljesen az integritását.
:20. Továbbra is együtt fog dolgozni Veronikával, udvarias marad és működni fog, de a róla alkotott kép nem tér vissza, mert az ilyen képek, ha egyszer megsérülnek, nem javíthatók.
:21. Busszal ment haza, kinézett az ablakon, és arra gondolt, hogy furcsa, milyen módon lehet elveszíteni valakit anélkül, hogy az illető meghalna vagy elmenne.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Máté már az első naptól kezdve úgy látta Veronikát, mint azt, amit a cégnél máshol nem talált: egy embert, aki jó a szakmájában, és közben nem szűnt meg embernek lenni. - Máté hatte Veronika vom ersten Tag an als das wahrgenommen, was er in der Firma sonst nicht gefunden hatte: einen Menschen, der gut war in seinem Beruf und dabei nicht aufgehört hatte, ein Mensch zu sein.
:1. Veronika tizenkét éve volt senior tanácsadó, nyugodt és pontos, és olyan módon mondta ki a dolgokat közvetlenül, ami egy olyan cégnél, ahol mindenki óvatosan fogalmazott, idegen nyelvnek tűnt, amelyet csak ő beszélt. - Sie war Seniorberaterin seit zwölf Jahren, ruhig und präzise, mit einer Art, Dinge direkt zu sagen, die in einer Firma, in der alle vorsichtig formulierten, wie eine Fremdsprache wirkte, die nur sie beherrschte.
:2. Máté az első hónapokban sokat tanult tőle, nem kézikönyvekből, hanem megfigyelésből, és amit megfigyelt, az formálta azt a képét, hogyan lehet versengő környezetben dolgozni anélkül, hogy az ember feladná a lényeget. - Máté hatte in den ersten Monaten viel von ihr gelernt, nicht aus Handbüchern, sondern aus Beobachtung, und was er beobachtet hatte, hatte sein Bild davon geformt, wie man in einem wettbewerbsorientierten Umfeld arbeiten konnte, ohne das Wesentliche zu opfern.
:3. A keddi ebéd rutinszerűen volt megszervezve, egy rövid egyeztetés az új projektről, amelyet a héten osztanak ki, és Máté várta, mert a Veronikával folytatott beszélgetések általában azt az érzést hagyták benne, hogy a munkának van értelme. - Das Mittagessen an diesem Dienstag war routiniert geplant, ein kurzes Update über das neue Projekt, das in der Woche vergeben werden sollte, und Máté hatte sich darauf gefreut, weil Gespräche mit Veronika meistens das Gefühl hinterließen, dass die Arbeit einen Sinn hatte.
:4. Gábor melléktémaként került szóba, mellékesen, miközben Veronika a kávéját keverte, és amit mondott, úgy volt megfogalmazva, mintha tárgyilagos értékelés lenne: Gábor legutóbbi jelentésében módszertani hiányosságok voltak, ezért talán nem ő az első választás. - Gábor kam ins Gespräch wie ein Randthema, beiläufig, während Veronika ihren Kaffee rührte, und was sie sagte, war so formuliert, dass es wie eine sachliche Einschätzung klang: Gábors letzter Bericht habe methodische Lücken gezeigt, er sei für das Projekt vielleicht nicht die erste Wahl.
:5. Máté elolvasta a jelentést. - Máté hatte den Bericht gelesen.
:6. A jelentésben nem voltak módszertani hiányosságok. - Der Bericht hatte keine methodischen Lücken.
:7. Máté a tányérjára nézett és nem szólt semmit, mert azt mondta magának, hogy talán valamit nem vett észre, hogy Veronika többet tud nála, hogy van egy kontextus, amelyet nem ismer, és ezek a magyarázatok úgy hatottak, mint bútorok, amelyeket az ember egy ajtó elé tol, mert nem akarja tudni, mi van mögötte. - Er schaute auf seinen Teller und sagte nichts, weil er sich sagte, dass er vielleicht etwas übersehen hatte, dass Veronika mehr wusste als er, dass es einen Kontext gab, den er nicht kannte, und diese Erklärungen fühlten sich an wie Möbel, die man vor eine Tür schiebt, weil man nicht wissen will, was dahinter ist.
:8. Gábor nem kapta meg a projektet, amit Máté délután egy rövid e-mailből tudott meg, amely úgy volt megírva, mintha a döntés a világ legtermészetesebb dolga lenne. - Gábor bekam das Projekt nicht, was Máté am Nachmittag aus einer kurzen E-Mail erfuhr, die so geschrieben war, als wäre die Entscheidung das Normalste der Welt.
:9. Egy ideig az íróasztalánál ült, és észrevette, hogy a nyugtalanságot nem tudja elgondolni magától, bármennyi ésszerű magyarázatot is próbál adni neki. - Er blieb eine Weile an seinem Schreibtisch sitzen und bemerkte, dass er das Unbehagen nicht wegdenken konnte, egal wie viele vernünftige Erklärungen er ihm entgegenstellte.
:10. Bekopogott Veronika ajtaján azzal az ürüggyel, hogy visszajelzést kér a saját jelentésére, ami igaz volt, és mégsem az ok, amiért ott állt. - Er klopfte an Veronikas Tür unter dem Vorwand, Feedback zu einem eigenen Bericht zu suchen, was stimmte und gleichzeitig nicht der Grund war, warum er dort stand.
:11. Veronika meghallgatta a kérdéseit, tárgyilagosan válaszolt, majd Máté megkérdezte, mire gondolt ebéd közben Gábor jelentésével kapcsolatban. - Sie hörte sich seine Fragen an, antwortete sachlich, und dann fragte Máté, was sie beim Mittagessen mit Gábors Bericht gemeint habe.
:12. Veronika kissé hátradőlt, és olyan nyugodt arckifejezéssel nézett rá, mint aki várta ezt a kérdést, és úgy döntött, nem tér ki előle. - Veronika lehnte sich leicht zurück und sah ihn an mit dem ruhigen Ausdruck von jemandem, der diese Frage erwartet hat und entschieden hat, sie nicht auszuweichen.
:13. Azt mondta, nem mondott semmi hamisat, csak egy értékelést adott, és az értékelések mindig szubjektívek. - Sie sagte, sie habe nichts Falsches gesagt, sie habe eine Einschätzung gegeben, und Einschätzungen seien immer subjektiv.
:14. Azt is mondta, hogy a szakmai életben az integritás szép szó, de az eredmények számítanak, és aki elég sokáig benne van, az ezt megérti. - Dann sagte sie, dass im Berufsleben Integrität ein schönes Wort sei, aber Ergebnisse das seien, was zähle, und dass jeder, der lange genug dabei sei, das verstehe.
:15. Megkérdezte, hogy Máté szeretné-e átvenni a projektet. - Sie fragte, ob Máté das Projekt übernehmen wolle.
:16. A mondat egyszerre volt ajánlat és próba, és Máté érezte, hogy a válasz nem csak a projektről dönt. - Der Satz hatte die Qualität eines Tests, der gleichzeitig ein Angebot war, und Máté spürte, dass die Antwort nicht nur über das Projekt entschied.
:17. Azt mondta, nem, nyugodtan és magyarázat nélkül, és Veronika bólintott, mintha ez egy elfogadható válasz lenne, amelyet már beleszámolt a saját kalkulációjába. - Er sagte nein, ruhig und ohne weitere Erklärung, und Veronika nickte, als wäre das eine akzeptable Antwort, die sie in ihre Kalkulation eingebaut hatte.
:18. Máté elhagyta az irodát, visszament az asztalához, és a nap hátralévő két órájában olyan koncentrációval dolgozott, amelyet erőltetnie kellett, mert a gondolatai részben még Veronika irodájában maradtak. - Máté verließ das Büro und ging zurück an seinen Schreibtisch, und die restlichen zwei Stunden des Tages arbeitete er mit einer Konzentration, die er sich erzwingen musste, weil ein Teil seines Kopfes noch in Veronikas Büro war.
:19. Nem azon gondolkodott, mit kellene tennie, mert ezt már tudta: nem fog semmit mondani, mert a hallgatás az egyetlen döntés, amely nem veszélyezteti a karrierjét, és közben nem adja fel teljesen az integritását. - Er dachte nicht daran, was er tun sollte, weil er das bereits wusste: Er würde nichts sagen, weil Nichtsagen die einzige Entscheidung war, die seine Karriere nicht gefährdete und gleichzeitig seine Integrität nicht vollständig opferte.
:20. Továbbra is együtt fog dolgozni Veronikával, udvarias marad és működni fog, de a róla alkotott kép nem tér vissza, mert az ilyen képek, ha egyszer megsérülnek, nem javíthatók. - Er würde weiter mit Veronika arbeiten, weiter höflich sein, weiter funktionieren, aber das Bild, das er von ihr gehabt hatte, würde nicht zurückkommen, weil Bilder dieser Art, wenn sie einmal beschädigt sind, sich nicht reparieren lassen.
:21. Busszal ment haza, kinézett az ablakon, és arra gondolt, hogy furcsa, milyen módon lehet elveszíteni valakit anélkül, hogy az illető meghalna vagy elmenne. - Er fuhr nach Hause mit dem Bus, schaute aus dem Fenster, und dachte, dass es seltsam war, wie man jemanden verlieren kann, ohne dass die Person stirbt oder geht.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Máté hatte Veronika vom ersten Tag an als das wahrgenommen, was er in der Firma sonst nicht gefunden hatte: einen Menschen, der gut war in seinem Beruf und dabei nicht aufgehört hatte, ein Mensch zu sein.
:1. Sie war Seniorberaterin seit zwölf Jahren, ruhig und präzise, mit einer Art, Dinge direkt zu sagen, die in einer Firma, in der alle vorsichtig formulierten, wie eine Fremdsprache wirkte, die nur sie beherrschte.
:2. Máté hatte in den ersten Monaten viel von ihr gelernt, nicht aus Handbüchern, sondern aus Beobachtung, und was er beobachtet hatte, hatte sein Bild davon geformt, wie man in einem wettbewerbsorientierten Umfeld arbeiten konnte, ohne das Wesentliche zu opfern.
:3. Das Mittagessen an diesem Dienstag war routiniert geplant, ein kurzes Update über das neue Projekt, das in der Woche vergeben werden sollte, und Máté hatte sich darauf gefreut, weil Gespräche mit Veronika meistens das Gefühl hinterließen, dass die Arbeit einen Sinn hatte.
:4. Gábor kam ins Gespräch wie ein Randthema, beiläufig, während Veronika ihren Kaffee rührte, und was sie sagte, war so formuliert, dass es wie eine sachliche Einschätzung klang: Gábors letzter Bericht habe methodische Lücken gezeigt, er sei für das Projekt vielleicht nicht die erste Wahl.
:5. Máté hatte den Bericht gelesen.
:6. Der Bericht hatte keine methodischen Lücken.
:7. Er schaute auf seinen Teller und sagte nichts, weil er sich sagte, dass er vielleicht etwas übersehen hatte, dass Veronika mehr wusste als er, dass es einen Kontext gab, den er nicht kannte, und diese Erklärungen fühlten sich an wie Möbel, die man vor eine Tür schiebt, weil man nicht wissen will, was dahinter ist.
:8. Gábor bekam das Projekt nicht, was Máté am Nachmittag aus einer kurzen E-Mail erfuhr, die so geschrieben war, als wäre die Entscheidung das Normalste der Welt.
:9. Er blieb eine Weile an seinem Schreibtisch sitzen und bemerkte, dass er das Unbehagen nicht wegdenken konnte, egal wie viele vernünftige Erklärungen er ihm entgegenstellte.
:10. Er klopfte an Veronikas Tür unter dem Vorwand, Feedback zu einem eigenen Bericht zu suchen, was stimmte und gleichzeitig nicht der Grund war, warum er dort stand.
:11. Sie hörte sich seine Fragen an, antwortete sachlich, und dann fragte Máté, was sie beim Mittagessen mit Gábors Bericht gemeint habe.
:12. Veronika lehnte sich leicht zurück und sah ihn an mit dem ruhigen Ausdruck von jemandem, der diese Frage erwartet hat und entschieden hat, sie nicht auszuweichen.
:13. Sie sagte, sie habe nichts Falsches gesagt, sie habe eine Einschätzung gegeben, und Einschätzungen seien immer subjektiv.
:14. Dann sagte sie, dass im Berufsleben Integrität ein schönes Wort sei, aber Ergebnisse das seien, was zähle, und dass jeder, der lange genug dabei sei, das verstehe.
:15. Sie fragte, ob Máté das Projekt übernehmen wolle.
:16. Der Satz hatte die Qualität eines Tests, der gleichzeitig ein Angebot war, und Máté spürte, dass die Antwort nicht nur über das Projekt entschied.
:17. Er sagte nein, ruhig und ohne weitere Erklärung, und Veronika nickte, als wäre das eine akzeptable Antwort, die sie in ihre Kalkulation eingebaut hatte.
:18. Máté verließ das Büro und ging zurück an seinen Schreibtisch, und die restlichen zwei Stunden des Tages arbeitete er mit einer Konzentration, die er sich erzwingen musste, weil ein Teil seines Kopfes noch in Veronikas Büro war.
:19. Er dachte nicht daran, was er tun sollte, weil er das bereits wusste: Er würde nichts sagen, weil Nichtsagen die einzige Entscheidung war, die seine Karriere nicht gefährdete und gleichzeitig seine Integrität nicht vollständig opferte.
:20. Er würde weiter mit Veronika arbeiten, weiter höflich sein, weiter funktionieren, aber das Bild, das er von ihr gehabt hatte, würde nicht zurückkommen, weil Bilder dieser Art, wenn sie einmal beschädigt sind, sich nicht reparieren lassen.
:21. Er fuhr nach Hause mit dem Bus, schaute aus dem Fenster, und dachte, dass es seltsam war, wie man jemanden verlieren kann, ohne dass die Person stirbt oder geht.
|}
=== 6 ===
:Lukács egy éve találta Dánielt egy lakáskereső portálon, három hét keresés és két megtekintés után olyan embereknél, akik vagy túl sokat beszéltek, vagy túl keveset, és Dániel az első találkozáskor a megfelelő benyomást keltette: nyugodt, pragmatikus, látható káosz nélkül.
:1. Ez nem volt tévedés, csak hiányos információ, ami úgy derült ki, ahogy a legtöbb hiányos információ kiderül – lassan, kis adagokban, egy olyan időszak alatt, amely elég hosszú ahhoz, hogy az ember elmulasztja azt a pillanatot, amikor még egyszerűen reagálhatott volna.
:2. A serpenyő volt az első tünet, amelyet Lukács tudatosan észlelt, nem mert a legrosszabb volt, hanem mert a legszabályosabb: minden kedden, a tűzhelyen, az előző esti főzés maradványaival.
:3. Olyan állapotban volt, amely arra utalt, hogy az áztatást tisztítási módszernek tekintették, de soha nem első lépésnek.
:4. Lukács elmosta, mert ez volt a legegyszerűbb megoldás, majd tovább mosta, mert nem tudta, hogyan lehet egy szokást megszüntetni anélkül, hogy magyarázatot kellene adni.
:5. Az ilyen magyarázatok beszélgetéseket jelentettek, a beszélgetések konfliktusokat, és a konfliktusok olyan légkört a lakásban, amelyet nehezebbnek érzett, mint egy piszkos serpenyőt.
:6. Ezen a kedden nem sokkal hét után ért haza egy olyan nap után, amely túl sok órából állt a könyvtárban és túl kevés eredményből.
:7. A tűzhelyen lévő serpenyő túlmutatott önmagán, nem szimbólumként, hanem egyszerűen mint az a dolog, amelyen egy fáradtság megtört, amelynek semmi köze nem volt a serpenyőkhöz.
:8. Leült egy pillanatra, majd kivette a cetlitömböt, és azt írta: „Kérlek, mosd el a serpenyőt, köszönöm.”
:9. Rendezett kézírással írta, amelyet még az általános iskolából hozott, és amely néha számára is túl rendezettnek tűnt.
:10. A cetlit a tűzhelyre ragasztotta.
:11. Ez egy apró gesztus volt, szinte nevetségesen apró, de közben azt az érzést adta, hogy tett valamit.
:12. Valamit, ami különbözött a mosogatástól, amely mindig azt az érzést hagyta benne, hogy egyszerre oldja meg és tartja fenn a problémát.
:13. Dániel válasza másnap reggel azonnal jött, nem dühből, hanem a felismerés pontosságával.
:14. A folyosói villanyról szólt, amelyet Lukács néha égve hagyott, tisztán megfogalmazva, egy hallgatólagos elszámolással.
:15. Lukács elolvasta a cetlit, kávét főzött, majd írt egy cetlit a szelektív hulladékgyűjtésről.
:16. Nem azért, mert ez volt a legfontosabb, hanem mert kellett valami, amit mondhatott.
:17. Valami, ami helyettesítette azt, amit valójában mondani akart.
:18. Ami ezután következett, nem vita volt, hanem egy furcsább forma: kommunikáció tartalom nélkül.
:19. Valós panaszok hangzottak el, valós alapokkal, mégsem történt meg az a beszélgetés, amely feloldhatta volna őket.
:20. Mert ehhez el kellett volna ismerniük, hogy zavarják egymást.
:21. Ez pedig olyan közelséget jelentett volna, amelyet mindketten kerültek.
:22. Péntekre hét cetli volt a konyhában, két kézírással és három színben.
:23. Egy installációra hasonlítottak a kommunikáció kudarcáról.
:24. Lukács minden alkalommal megnézte őket, amikor vizet forralt, fáradtsággal és azzal a tudattal, hogy ő sem ártatlan.
:25. Szombat este egyszerre voltak a konyhában, ami statisztikailag elkerülhetetlen volt, mégis konfrontációnak tűnt.
:26. Dániel tojást főzött, feltűnő koncentrációval.
:27. Lukács a tésztáját keverte, ugyanazzal a szándékkal.
:28. A cetlik ott lógtak.
:29. Senki nem szólt róluk.
:30. Senki nem kért bocsánatot.
:31. Egy idő után Dániel fogta a tányérját, azt mondta: „Jó éjszakát”, és elment.
:32. Lukács egyedül evett, elmosta a tányérját, és a lakáskeresésre gondolt.
:33. Olyan konkrét kedvetlenséggel, amely jellemző arra, aki tudja, hogy kellene, de nem kezdi el.
:34. Mert a jelenlegi állapot, bármilyen kellemetlen, kevesebb energiát igényelt, mint a változtatás.
:35. Leoltott a konyhában a villanyt, röviden elgondolkodott a folyosói lámpán, majd égve hagyta.
:36. Mert még szüksége volt a vécére.
:37. Aztán bement a szobájába, miközben a cetlik ott lógtak az üres konyhában.
:38. És senkit nem érintettek, csak őket, akik mindketten úgy tettek, mintha ez nem így lenne.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Lukács egy éve találta Dánielt egy lakáskereső portálon, három hét keresés és két megtekintés után olyan embereknél, akik vagy túl sokat beszéltek, vagy túl keveset, és Dániel az első találkozáskor a megfelelő benyomást keltette: nyugodt, pragmatikus, látható káosz nélkül. - Lukács hatte Dániel vor einem Jahr über ein Wohnungsportal gefunden, nach drei Wochen Suche und zwei Besichtigungen bei Menschen, die entweder zu viel redeten oder zu wenig, und Dániel hatte beim ersten Treffen den richtigen Eindruck gemacht: ruhig, pragmatisch, kein offensichtliches Chaos.
:1. Ez nem volt tévedés, csak hiányos információ, ami úgy derült ki, ahogy a legtöbb hiányos információ kiderül – lassan, kis adagokban, egy olyan időszak alatt, amely elég hosszú ahhoz, hogy az ember elmulasztja azt a pillanatot, amikor még egyszerűen reagálhatott volna. - Das war kein Irrtum gewesen, nur eine unvollständige Information, was sich langsam und in kleinen Dosen zeigte.
:2. A serpenyő volt az első tünet, amelyet Lukács tudatosan észlelt, nem mert a legrosszabb volt, hanem mert a legszabályosabb: minden kedden, a tűzhelyen, az előző esti főzés maradványaival. - Die Pfanne war das erste Symptom, das Lukács bewusst wahrnahm, nicht weil es das Schlimmste war, sondern weil es das Regelmäßigste war.
:3. Olyan állapotban volt, amely arra utalt, hogy az áztatást tisztítási módszernek tekintették, de soha nem első lépésnek. - In einem Zustand, der darauf hindeutete, dass Einweichen als Reinigung verstanden wurde, aber nie als erster Schritt.
:4. Lukács elmosta, mert ez volt a legegyszerűbb megoldás, majd tovább mosta, mert nem tudta, hogyan lehet egy szokást megszüntetni anélkül, hogy magyarázatot kellene adni. - Lukács wusch sie ab, weil es die einfachste Lösung war, und machte weiter, weil er nicht wusste, wie man eine Gewohnheit beendet.
:5. Az ilyen magyarázatok beszélgetéseket jelentettek, a beszélgetések konfliktusokat, és a konfliktusok olyan légkört a lakásban, amelyet nehezebbnek érzett, mint egy piszkos serpenyőt. - Solche Erklärungen bedeuteten Gespräche, Gespräche Konflikte und Konflikte eine Atmosphäre, die er schwerer fand als eine schmutzige Pfanne.
:6. Ezen a kedden nem sokkal hét után ért haza egy olyan nap után, amely túl sok órából állt a könyvtárban és túl kevés eredményből. - An diesem Dienstag kam er kurz nach sieben nach Hause, nach einem Tag mit zu vielen Stunden in der Bibliothek und zu wenig Ergebnissen.
:7. A tűzhelyen lévő serpenyő túlmutatott önmagán, nem szimbólumként, hanem egyszerűen mint az a dolog, amelyen egy fáradtság megtört, amelynek semmi köze nem volt a serpenyőkhöz. - Die Pfanne hatte eine Qualität, die über sich selbst hinausging, nicht als Symbol, sondern als Punkt, an dem sich eine Erschöpfung brach.
:8. Leült egy pillanatra, majd kivette a cetlitömböt, és azt írta: „Kérlek, mosd el a serpenyőt, köszönöm.” - Er setzte sich kurz, nahm den Zettelblock und schrieb: „Bitte die Pfanne spülen, danke."
:9. Rendezett kézírással írta, amelyet még az általános iskolából hozott, és amely néha számára is túl rendezettnek tűnt. - In ordentlicher Handschrift, die er seit der Grundschule hatte.
:10. A cetlit a tűzhelyre ragasztotta. - Er klebte den Zettel auf den Herd.
:11. Ez egy apró gesztus volt, szinte nevetségesen apró, de közben azt az érzést adta, hogy tett valamit. - Es war eine kleine Geste, fast lächerlich klein, aber sie gab ihm das Gefühl, etwas getan zu haben.
:12. Valamit, ami különbözött a mosogatástól, amely mindig azt az érzést hagyta benne, hogy egyszerre oldja meg és tartja fenn a problémát. - Etwas, das sich vom Abwaschen unterschied, das das Problem gleichzeitig löste und konservierte.
:13. Dániel válasza másnap reggel azonnal jött, nem dühből, hanem a felismerés pontosságával. - Dániels Antwort kam am nächsten Morgen ohne Verzögerung und mit Präzision.
:14. A folyosói villanyról szólt, amelyet Lukács néha égve hagyott, tisztán megfogalmazva, egy hallgatólagos elszámolással. - Es ging um das Licht im Flur, als finanzielles Argument formuliert.
:15. Lukács elolvasta a cetlit, kávét főzött, majd írt egy cetlit a szelektív hulladékgyűjtésről. - Lukács las den Zettel, machte Kaffee und schrieb einen neuen über Mülltrennung.
:16. Nem azért, mert ez volt a legfontosabb, hanem mert kellett valami, amit mondhatott. - Nicht weil es das wichtigste Problem war, sondern weil er etwas sagen musste.
:17. Valami, ami helyettesítette azt, amit valójában mondani akart. - Etwas statt dessen, was er eigentlich sagen wollte.
:18. Ami ezután következett, nem vita volt, hanem egy furcsább forma: kommunikáció tartalom nélkül. - Was folgte, war kein Streit, sondern Kommunikation ohne Inhalt.
:19. Valós panaszok hangzottak el, valós alapokkal, mégsem történt meg az a beszélgetés, amely feloldhatta volna őket. - Reale Beschwerden wurden geäußert, aber das klärende Gespräch fand nie statt.
:20. Mert ehhez el kellett volna ismerniük, hogy zavarják egymást. - Weil das Eingeständnis nötig gewesen wäre.
:21. Ez pedig olyan közelséget jelentett volna, amelyet mindketten kerültek. - Und diese Nähe vermieden beide.
:22. Péntekre hét cetli volt a konyhában, két kézírással és három színben. - Bis Freitag hingen sieben Zettel in der Küche.
:23. Egy installációra hasonlítottak a kommunikáció kudarcáról. - Wie eine Installation über das Scheitern von Kommunikation.
:24. Lukács minden alkalommal megnézte őket, amikor vizet forralt, fáradtsággal és azzal a tudattal, hogy ő sem ártatlan. - Lukács betrachtete sie mit Erschöpfung und dem Bewusstsein eigener Beteiligung.
:25. Szombat este egyszerre voltak a konyhában, ami statisztikailag elkerülhetetlen volt, mégis konfrontációnak tűnt. - Am Samstagabend standen sie gleichzeitig in der Küche, was unvermeidlich war, aber wie eine Konfrontation wirkte.
:26. Dániel tojást főzött, feltűnő koncentrációval. - Dániel kochte Eier mit demonstrativer Konzentration.
:27. Lukács a tésztáját keverte, ugyanazzal a szándékkal. - Lukács rührte seine Nudeln mit derselben demonstrativen Ruhe.
:28. A cetlik ott lógtak. - Die Zettel hingen.
:29. Senki nem szólt róluk. - Niemand sprach sie an.
:30. Senki nem kért bocsánatot. - Niemand entschuldigte sich.
:31. Egy idő után Dániel fogta a tányérját, azt mondta: „Jó éjszakát”, és elment. - Nach einer Weile nahm Dániel seinen Teller, sagte „Gute Nacht“ und ging.
:32. Lukács egyedül evett, elmosta a tányérját, és a lakáskeresésre gondolt. - Lukács aß allein, spülte und dachte an die Wohnungssuche.
:33. Olyan konkrét kedvetlenséggel, amely jellemző arra, aki tudja, hogy kellene, de nem kezdi el. - Mit konkreter Unlust, obwohl er wusste, dass es nötig wäre.
:34. Mert a jelenlegi állapot, bármilyen kellemetlen, kevesebb energiát igényelt, mint a változtatás. - Weil der aktuelle Zustand weniger Aufwand bedeutete als die Veränderung.
:35. Leoltott a konyhában a villanyt, röviden elgondolkodott a folyosói lámpán, majd égve hagyta. - Er machte das Küchenlicht aus, überlegte kurz beim Flurlicht und ließ es an.
:36. Mert még szüksége volt a vécére. - Weil er die Toilette noch brauchte.
:37. Aztán bement a szobájába, miközben a cetlik ott lógtak az üres konyhában. - Dann ging er in sein Zimmer, während die Zettel in der leeren Küche hingen.
:38. És senkit nem érintettek, csak őket, akik mindketten úgy tettek, mintha ez nem így lenne. - Und sie betrafen niemanden außer ihnen, obwohl beide so taten, als wäre das nicht so.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Lukács hatte Dániel vor einem Jahr über ein Wohnungsportal gefunden, nach drei Wochen Suche und zwei Besichtigungen bei Menschen, die entweder zu viel redeten oder zu wenig, und Dániel hatte beim ersten Treffen den richtigen Eindruck gemacht: ruhig, pragmatisch, kein offensichtliches Chaos.
:1. Das war kein Irrtum gewesen, nur eine unvollständige Information, was sich langsam und in kleinen Dosen zeigte.
:2. Die Pfanne war das erste Symptom, das Lukács bewusst wahrnahm, nicht weil es das Schlimmste war, sondern weil es das Regelmäßigste war.
:3. In einem Zustand, der darauf hindeutete, dass Einweichen als Reinigung verstanden wurde, aber nie als erster Schritt.
:4. Lukács wusch sie ab, weil es die einfachste Lösung war, und machte weiter, weil er nicht wusste, wie man eine Gewohnheit beendet.
:5. Solche Erklärungen bedeuteten Gespräche, Gespräche Konflikte und Konflikte eine Atmosphäre, die er schwerer fand als eine schmutzige Pfanne.
:6. An diesem Dienstag kam er kurz nach sieben nach Hause, nach einem Tag mit zu vielen Stunden in der Bibliothek und zu wenig Ergebnissen.
:7. Die Pfanne hatte eine Qualität, die über sich selbst hinausging, nicht als Symbol, sondern als Punkt, an dem sich eine Erschöpfung brach.
:8. Er setzte sich kurz, nahm den Zettelblock und schrieb: „Bitte die Pfanne spülen, danke."
:9. In ordentlicher Handschrift, die er seit der Grundschule hatte.
:10. Er klebte den Zettel auf den Herd.
:11. Es war eine kleine Geste, fast lächerlich klein, aber sie gab ihm das Gefühl, etwas getan zu haben.
:12. Etwas, das sich vom Abwaschen unterschied, das das Problem gleichzeitig löste und konservierte.
:13. Dániels Antwort kam am nächsten Morgen ohne Verzögerung und mit Präzision.
:14. Es ging um das Licht im Flur, als finanzielles Argument formuliert.
:15. Lukács las den Zettel, machte Kaffee und schrieb einen neuen über Mülltrennung.
:16. Nicht weil es das wichtigste Problem war, sondern weil er etwas sagen musste.
:17. Etwas statt dessen, was er eigentlich sagen wollte.
:18. Was folgte, war kein Streit, sondern Kommunikation ohne Inhalt.
:19. Reale Beschwerden wurden geäußert, aber das klärende Gespräch fand nie statt.
:20. Weil das Eingeständnis nötig gewesen wäre.
:21. Und diese Nähe vermieden beide.
:22. Bis Freitag hingen sieben Zettel in der Küche.
:23. Wie eine Installation über das Scheitern von Kommunikation.
:24. Lukács betrachtete sie mit Erschöpfung und dem Bewusstsein eigener Beteiligung.
:25. Am Samstagabend standen sie gleichzeitig in der Küche, was unvermeidlich war, aber wie eine Konfrontation wirkte.
:26. Dániel kochte Eier mit demonstrativer Konzentration.
:27. Lukács rührte seine Nudeln mit derselben demonstrativen Ruhe.
:28. Die Zettel hingen.
:29. Niemand sprach sie an.
:30. Niemand entschuldigte sich.
:31. Nach einer Weile nahm Dániel seinen Teller, sagte „Gute Nacht“ und ging.
:32. Lukács aß allein, spülte und dachte an die Wohnungssuche.
:33. Mit konkreter Unlust, obwohl er wusste, dass es nötig wäre.
:34. Weil der aktuelle Zustand weniger Aufwand bedeutete als die Veränderung.
:35. Er machte das Küchenlicht aus, überlegte kurz beim Flurlicht und ließ es an.
:36. Weil er die Toilette noch brauchte.
:37. Dann ging er in sein Zimmer, während die Zettel in der leeren Küche hingen.
:38. Und sie betrafen niemanden außer ihnen, obwohl beide so taten, als wäre das nicht so.
|}
sa1ot7jzkgslw4z0mccvf7nuqa4j1ns
Ungarisch/Ungarisch-Lesebuch-Kurzgeschichten/Kurzgeschichten C1 Teil 4
0
122639
1085930
1085901
2026-05-16T20:14:28Z
Thirunavukkarasye-Raveendran
47852
1085930
wikitext
text/x-wiki
{{Navigation hoch|
hochtext=Inhaltsverzeichnis: Ungarisch-Lesebuch|
hochlink=Ungarisch#Ungarisch-Lesebuch}}
{{Navigation hoch|
hochtext=Inhaltsverzeichnis: Kurzgeschichten|
hochlink=Ungarisch/Ungarisch-Lesebuch-Kurzgeschichten}}
=== 5 ===
:Léa és Áron Pécsen.
:1. Léa kétszer hagyta el Pécset, és kétszer tért vissza, amit lehetett volna kudarcként értelmezni, vagy úgy, ahogy valójában volt: lassú felismerésként arról, hogy bizonyos városok nem díszletek, hanem lényeg.
:2. Nem egyszerűen helyek, ahol az élet történik, hanem az élet részei, amelyek összefonódnak azzal, akik vagyunk.
:3. Az ember ott válik azzá, ami, és ezt a helyet magában hordozza, akárhol is él később.
:4. Ez lehet teher vagy horgony, attól függően, hogyan tekintünk rá.
:5. Léa restaurátorként dolgozott a Zsolnay Kulturális Központban, ahol sérült tárgyakkal foglalkozott nap mint nap.
:6. A munkája türelmet és pontosságot igényelt, valamint hitet abban, hogy a dolgok helyreállíthatók.
:7. Ez nemcsak módszer volt, hanem világszemlélet is.
:8. Ez magyarázta, hogy miért volt olyan, amilyen: türelmes a fontos dolgokkal, és türelmetlen azokkal, amelyek nem számítanak.
:9. Áron októberben érkezett egy dokumentációs projektre.
:10. A raktárban mutatkozott be röviden és pontosan.
:11. Léa ezt először hidegségnek érezte.
:12. Később rájött, hogy ez inkább tiszta közvetlenség volt.
:13. Olyan közvetlenség, amely tiszteleten alapul.
:14. Egymás mellett dolgoztak, mert a projekt ezt kívánta.
:15. Léa figyelni kezdte, hogyan látja Áron a világot.
:16. Ő a fényt és a pillanatot látta, míg Léa az anyagot és a történetet.
:17. Ez a két nézőpont találkozott ugyanabban a tárgyban.
:18. Ez a találkozás fontosabb lett számára, mint a szavak.
:19. A beszélgetéseik eleinte szakmaiak voltak, majd lassan megváltoztak.
:20. A változás olyan finom volt, hogy csak utólag lehetett felismerni.
:21. Léa ezt egy este értette meg, amikor Áron már elment.
:22. A hely csendesebb volt nélküle, bár ő nem volt hangos.
:23. Jelenlétének minősége hiányként maradt utána.
:24. Ez a felismerés egyszerre volt váratlan és világos.
:25. Egy novemberi délutánon Áron lefényképezte őt, miközben egy cserépdarabot tartott.
:26. Léa nem tudta, hogy fényképezik.
:27. Amikor észrevette, azt mondta, nem szeret fényképezkedni.
:28. Áron törölte a képet anélkül, hogy megmutatta volna.
:29. Léa nem kérdezte meg, mit jelent ez a gesztus.
:30. Néhány gesztus pontosabb marad, ha nem kérdezünk rájuk.
:31. A péntek esti vacsora a Király utcában spontán alakult.
:32. Az ilyen esték gyakran jobbak, mert nincs bennük elvárás.
:33. A beszélgetés töltötte ki a teret.
:34. Áron figyelmesen hallgatta Léát.
:35. Nem szakította meg a csendeket.
:36. Megértette, hogy a csend a gondolkodás része.
:37. Az étterem előtt megálltak a hideg novemberi levegőben.
:38. Áron azt mondta, hogy három hét múlva visszamegy Budapestre.
:39. Léa azt mondta, hogy ezt tudja.
:40. Mindketten elhallgattak egy pillanatra.
:41. A kimondatlan dolgok erősebbek voltak, mint a kimondottak.
:42. Áron azt mondta, hogy három hét még idő.
:43. Ez nem volt hagyományos vallomás, de mégis az volt.
:44. Azt jelentette, hogy valami létezik, amit nem akarnak elnevezni.
:45. Néha a megnevezés lezár, és ezt egyikük sem akarta.
:46. Léa hazafelé sétált az ismerős utcákon.
:47. A város körülötte volt, mint mindig.
:48. Arra gondolt, hogy a következő három hét más lesz.
:49. A korlátozott idő mindig más minőséget ad.
:50. Tudatosabbá és törékenyebbé teszi a pillanatokat.
:51. Léa úgy érezte, ez talán egy meghívás.
:52. Nem ígéret volt, hanem lehetőség.
:53. Három hetet teljesként megélni.
:54. Függetlenül attól, mi jön utána.
:55. Mert az idő csak akkor teljes, ha önmagáért éljük meg.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Léa és Áron Pécsen. - Léa und Áron in Pécs.
:1. Léa kétszer hagyta el Pécset, és kétszer tért vissza, amit lehetett volna kudarcként értelmezni, vagy úgy, ahogy valójában volt: lassú felismerésként arról, hogy bizonyos városok nem díszletek, hanem lényeg. - Léa hatte Pécs zweimal verlassen und war zweimal zurückgekommen, was man als Scheitern lesen konnte oder als das, was es war: die langsame Erkenntnis, dass bestimmte Städte nicht Kulisse sind, sondern Substanz.
:2. Nem egyszerűen helyek, ahol az élet történik, hanem az élet részei, amelyek összefonódnak azzal, akik vagyunk. - Sie sind nicht nur Orte, an denen das Leben stattfindet, sondern Teil des Lebens selbst, untrennbar davon, wer man ist.
:3. Az ember ott válik azzá, ami, és ezt a helyet magában hordozza, akárhol is él később. - Man wird dort zu dem, was man ist, und trägt diesen Ort in sich, auch wenn man woanders ist.
:4. Ez lehet teher vagy horgony, attól függően, hogyan tekintünk rá. - Es kann zusätzliches Gewicht sein oder ein Anker, je nachdem, wie man es liest.
:5. Léa restaurátorként dolgozott a Zsolnay Kulturális Központban, ahol sérült tárgyakkal foglalkozott nap mint nap. - Sie arbeitete als Restauratorin im Zsolnay-Kulturzentrum und verbrachte ihre Tage mit beschädigten Dingen.
:6. A munkája türelmet és pontosságot igényelt, valamint hitet abban, hogy a dolgok helyreállíthatók. - Ihre Arbeit erforderte Geduld, Präzision und den Glauben, dass der ursprüngliche Zustand wieder erreichbar ist.
:7. Ez nemcsak módszer volt, hanem világszemlélet is. - Das war nicht nur eine Methode, sondern eine Haltung zur Welt.
:8. Ez magyarázta, hogy miért volt olyan, amilyen: türelmes a fontos dolgokkal, és türelmetlen azokkal, amelyek nem számítanak. - Das erklärte, warum sie so war, wie sie war: geduldig mit Dingen, die es verdienen, und ohne Geduld für andere.
:9. Áron októberben érkezett egy dokumentációs projektre. - Áron kam im Oktober für ein Dokumentationsprojekt.
:10. A raktárban mutatkozott be röviden és pontosan. - Er stellte sich im Depot kurz und präzise vor.
:11. Léa ezt először hidegségnek érezte. - Léa empfand das zunächst als Kälte.
:12. Később rájött, hogy ez inkább tiszta közvetlenség volt. - Später erkannte sie, dass es eher eine Form von Direktheit war.
:13. Olyan közvetlenség, amely tiszteleten alapul. - Eine Direktheit, die Respekt durch Klarheit ausdrückt.
:14. Egymás mellett dolgoztak, mert a projekt ezt kívánta. - Sie arbeiteten nebeneinander, weil das Projekt es erforderte.
:15. Léa figyelni kezdte, hogyan látja Áron a világot. - Léa begann zu beobachten, wie Áron die Dinge sah.
:16. Ő a fényt és a pillanatot látta, míg Léa az anyagot és a történetet. - Er sah Licht und Moment, während sie Struktur und Geschichte sah.
:17. Ez a két nézőpont találkozott ugyanabban a tárgyban. - Diese beiden Sichtweisen überlappten sich im selben Objekt.
:18. Ez a találkozás fontosabb lett számára, mint a szavak. - Diese Überlappung war für sie wichtiger als Worte.
:19. A beszélgetéseik eleinte szakmaiak voltak, majd lassan megváltoztak. - Ihre Gespräche begannen sachlich und wurden allmählich zu etwas anderem.
:20. A változás olyan finom volt, hogy csak utólag lehetett felismerni. - Die Veränderung war so unmerklich, dass man sie erst im Nachhinein datieren konnte.
:21. Léa ezt egy este értette meg, amikor Áron már elment. - Léa bemerkte das an einem Abend, als Áron gegangen war.
:22. A hely csendesebb volt nélküle, bár ő nem volt hangos. - Der Raum war stiller ohne ihn, obwohl er nie laut gewesen war.
:23. Jelenlétének minősége hiányként maradt utána. - Seine Anwesenheit hatte eine Qualität, die als Abwesenheit zurückblieb.
:24. Ez a felismerés egyszerre volt váratlan és világos. - Diese Erkenntnis war zugleich überraschend und klar.
:25. Egy novemberi délutánon Áron lefényképezte őt, miközben egy cserépdarabot tartott. - An einem Novembernachmittag fotografierte Áron sie, als sie eine Scherbe hielt.
:26. Léa nem tudta, hogy fényképezik. - Sie wusste nicht, dass er fotografierte.
:27. Amikor észrevette, azt mondta, nem szeret fényképezkedni. - Als sie es bemerkte, sagte sie, dass sie es nicht mag, fotografiert zu werden.
:28. Áron törölte a képet anélkül, hogy megmutatta volna. - Áron löschte das Foto, ohne es ihr zu zeigen.
:29. Léa nem kérdezte meg, mit jelent ez a gesztus. - Léa fragte nicht, was diese Geste bedeutete.
:30. Néhány gesztus pontosabb marad, ha nem kérdezünk rájuk. - Manche Gesten sind präziser, wenn man sie nicht hinterfragt.
:31. A péntek esti vacsora a Király utcában spontán alakult. - Der Freitagabend im Restaurant in der Királyutca war ungeplant.
:32. Az ilyen esték gyakran jobbak, mert nincs bennük elvárás. - Solche Abende sind oft besser, weil sie keine Erwartungen haben.
:33. A beszélgetés töltötte ki a teret. - Das Gespräch füllte den Raum.
:34. Áron figyelmesen hallgatta Léát. - Áron hörte Léa aufmerksam zu.
:35. Nem szakította meg a csendeket. - Er unterbrach ihre Pausen nicht.
:36. Megértette, hogy a csend a gondolkodás része. - Er verstand, dass Pausen Teil des Denkens sind.
:37. Az étterem előtt megálltak a hideg novemberi levegőben. - Vor dem Restaurant standen sie kurz in der kalten Novemberluft.
:38. Áron azt mondta, hogy három hét múlva visszamegy Budapestre. - Áron sagte, dass er in drei Wochen nach Budapest zurückkehrt.
:39. Léa azt mondta, hogy ezt tudja. - Léa sagte, dass sie das weiß.
:40. Mindketten elhallgattak egy pillanatra. - Beide schwiegen einen Moment.
:41. A kimondatlan dolgok erősebbek voltak, mint a kimondottak. - Das Ungesagte war präsenter als das Gesagte.
:42. Áron azt mondta, hogy három hét még idő. - Áron sagte, dass drei Wochen noch Zeit sind.
:43. Ez nem volt hagyományos vallomás, de mégis az volt. - Es war keine klassische Liebeserklärung und doch eine.
:44. Azt jelentette, hogy valami létezik, amit nem akarnak elnevezni. - Es bedeutete, dass etwas da war, das sie nicht benennen wollten.
:45. Néha a megnevezés lezár, és ezt egyikük sem akarta. - Benennen erzeugt manchmal Abschluss, und das wollte keiner.
:46. Léa hazafelé sétált az ismerős utcákon. - Léa ging nach Hause durch die vertrauten Straßen.
:47. A város körülötte volt, mint mindig. - Die Stadt lag um sie herum, wie immer.
:48. Arra gondolt, hogy a következő három hét más lesz. - Sie dachte, dass die nächsten drei Wochen anders sein werden.
:49. A korlátozott idő mindig más minőséget ad. - Begrenzte Zeit hat eine eigene Qualität.
:50. Tudatosabbá és törékenyebbé teszi a pillanatokat. - Sie macht die Zeit bewusster und zugleich zerbrechlicher.
:51. Léa úgy érezte, ez talán egy meghívás. - Léa empfand es als eine Einladung.
:52. Nem ígéret volt, hanem lehetőség. - Es war kein Versprechen, sondern eine Möglichkeit.
:53. Három hetet teljesként megélni. - Drei Wochen als vollständig zu erleben.
:54. Függetlenül attól, mi jön utána. - Unabhängig davon, was danach kommt.
:55. Mert az idő csak akkor teljes, ha önmagáért éljük meg. - Denn Zeit ist nur vollständig, wenn man sie nicht als Mittel benutzt.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Léa und Áron in Pécs.
:1. Léa hatte Pécs zweimal verlassen und war zweimal zurückgekommen, was man als Scheitern lesen konnte oder als das, was es war: die langsame Erkenntnis, dass bestimmte Städte nicht Kulisse sind, sondern Substanz.
:2. Sie sind nicht nur Orte, an denen das Leben stattfindet, sondern Teil des Lebens selbst, untrennbar davon, wer man ist.
:3. Man wird dort zu dem, was man ist, und trägt diesen Ort in sich, auch wenn man woanders ist.
:4. Es kann zusätzliches Gewicht sein oder ein Anker, je nachdem, wie man es liest.
:5. Sie arbeitete als Restauratorin im Zsolnay-Kulturzentrum und verbrachte ihre Tage mit beschädigten Dingen.
:6. Ihre Arbeit erforderte Geduld, Präzision und den Glauben, dass der ursprüngliche Zustand wieder erreichbar ist.
:7. Das war nicht nur eine Methode, sondern eine Haltung zur Welt.
:8. Das erklärte, warum sie so war, wie sie war: geduldig mit Dingen, die es verdienen, und ohne Geduld für andere.
:9. Áron októberben érkezett egy dokumentációs projektre. - Áron kam im Oktober für ein Dokumentationsprojekt.
:10. Er stellte sich im Depot kurz und präzise vor.
:11. Léa empfand das zunächst als Kälte.
:12. Später erkannte sie, dass es eher eine Form von Direktheit war.
:13. Eine Direktheit, die Respekt durch Klarheit ausdrückt.
:14. Sie arbeiteten nebeneinander, weil das Projekt es erforderte.
:15. Léa begann zu beobachten, wie Áron die Dinge sah.
:16. Er sah Licht und Moment, während sie Struktur und Geschichte sah.
:17. Diese beiden Sichtweisen überlappten sich im selben Objekt.
:18. Diese Überlappung war für sie wichtiger als Worte.
:19. Ihre Gespräche begannen sachlich und wurden allmählich zu etwas anderem.
:20. Die Veränderung war so unmerklich, dass man sie erst im Nachhinein datieren konnte.
:21. Léa bemerkte das an einem Abend, als Áron gegangen war.
:22. Der Raum war stiller ohne ihn, obwohl er nie laut gewesen war.
:23. Seine Anwesenheit hatte eine Qualität, die als Abwesenheit zurückblieb.
:24. Diese Erkenntnis war zugleich überraschend und klar.
:25. An einem Novembernachmittag fotografierte Áron sie, als sie eine Scherbe hielt.
:26. Sie wusste nicht, dass er fotografierte.
:27. Als sie es bemerkte, sagte sie, dass sie es nicht mag, fotografiert zu werden.
:28. Áron törölte a képet anélkül, hogy megmutatta volna. - Áron löschte das Foto, ohne es ihr zu zeigen.
:29. Léa fragte nicht, was diese Geste bedeutete.
:30. Manche Gesten sind präziser, wenn man sie nicht hinterfragt.
:31. Der Freitagabend im Restaurant in der Királyutca war ungeplant.
:32. Solche Abende sind oft besser, weil sie keine Erwartungen haben.
:33. Das Gespräch füllte den Raum.
:34. Áron figyelmesen hallgatta Léát. - Áron hörte Léa aufmerksam zu.
:35. Er unterbrach ihre Pausen nicht.
:36. Er verstand, dass Pausen Teil des Denkens sind.
:37. Vor dem Restaurant standen sie kurz in der kalten Novemberluft.
:38. Áron azt mondta, hogy három hét múlva visszamegy Budapestre. - Áron sagte, dass er in drei Wochen nach Budapest zurückkehrt.
:39. Léa sagte, dass sie das weiß.
:40. Beide schwiegen einen Moment.
:41. Das Ungesagte war präsenter als das Gesagte.
:42. Áron azt mondta, hogy három hét még idő. - Áron sagte, dass drei Wochen noch Zeit sind.
:43. Es war keine klassische Liebeserklärung und doch eine.
:44. Es bedeutete, dass etwas da war, das sie nicht benennen wollten.
:45. Benennen erzeugt manchmal Abschluss, und das wollte keiner.
:46. Léa ging nach Hause durch die vertrauten Straßen.
:47. Die Stadt lag um sie herum, wie immer.
:48. Sie dachte, dass die nächsten drei Wochen anders sein werden.
:49. Begrenzte Zeit hat eine eigene Qualität.
:50. Sie macht die Zeit bewusster und zugleich zerbrechlicher.
:51. Léa empfand es als eine Einladung.
:52. Es war kein Versprechen, sondern eine Möglichkeit.
:53. Drei Wochen als vollständig zu erleben.
:54. Unabhängig davon, was danach kommt.
:55. Denn Zeit ist nur vollständig, wenn man sie nicht als Mittel benutzt.
|}
03asyzj07zf29kkon8z2ue6x9jkyfq2
1085937
1085930
2026-05-16T20:16:42Z
Thirunavukkarasye-Raveendran
47852
1085937
wikitext
text/x-wiki
{{Navigation hoch|
hochtext=Inhaltsverzeichnis: Ungarisch-Lesebuch|
hochlink=Ungarisch#Ungarisch-Lesebuch}}
{{Navigation hoch|
hochtext=Inhaltsverzeichnis: Kurzgeschichten|
hochlink=Ungarisch/Ungarisch-Lesebuch-Kurzgeschichten}}
=== 5 ===
:Léa és Áron Pécsen.
:1. Léa kétszer hagyta el Pécset, és kétszer tért vissza, amit lehetett volna kudarcként értelmezni, vagy úgy, ahogy valójában volt: lassú felismerésként arról, hogy bizonyos városok nem díszletek, hanem lényeg.
:2. Nem egyszerűen helyek, ahol az élet történik, hanem az élet részei, amelyek összefonódnak azzal, akik vagyunk.
:3. Az ember ott válik azzá, ami, és ezt a helyet magában hordozza, akárhol is él később.
:4. Ez lehet teher vagy horgony, attól függően, hogyan tekintünk rá.
:5. Léa restaurátorként dolgozott a Zsolnay Kulturális Központban, ahol sérült tárgyakkal foglalkozott nap mint nap.
:6. A munkája türelmet és pontosságot igényelt, valamint hitet abban, hogy a dolgok helyreállíthatók.
:7. Ez nemcsak módszer volt, hanem világszemlélet is.
:8. Ez magyarázta, hogy miért volt olyan, amilyen: türelmes a fontos dolgokkal, és türelmetlen azokkal, amelyek nem számítanak.
:9. Áron októberben érkezett egy dokumentációs projektre.
:10. A raktárban mutatkozott be röviden és pontosan.
:11. Léa ezt először hidegségnek érezte.
:12. Később rájött, hogy ez inkább tiszta közvetlenség volt.
:13. Olyan közvetlenség, amely tiszteleten alapul.
:14. Egymás mellett dolgoztak, mert a projekt ezt kívánta.
:15. Léa figyelni kezdte, hogyan látja Áron a világot.
:16. Ő a fényt és a pillanatot látta, míg Léa az anyagot és a történetet.
:17. Ez a két nézőpont találkozott ugyanabban a tárgyban.
:18. Ez a találkozás fontosabb lett számára, mint a szavak.
:19. A beszélgetéseik eleinte szakmaiak voltak, majd lassan megváltoztak.
:20. A változás olyan finom volt, hogy csak utólag lehetett felismerni.
:21. Léa ezt egy este értette meg, amikor Áron már elment.
:22. A hely csendesebb volt nélküle, bár ő nem volt hangos.
:23. Jelenlétének minősége hiányként maradt utána.
:24. Ez a felismerés egyszerre volt váratlan és világos.
:25. Egy novemberi délutánon Áron lefényképezte őt, miközben egy cserépdarabot tartott.
:26. Léa nem tudta, hogy fényképezik.
:27. Amikor észrevette, azt mondta, nem szeret fényképezkedni.
:28. Áron törölte a képet anélkül, hogy megmutatta volna.
:29. Léa nem kérdezte meg, mit jelent ez a gesztus.
:30. Néhány gesztus pontosabb marad, ha nem kérdezünk rájuk.
:31. A péntek esti vacsora a Király utcában spontán alakult.
:32. Az ilyen esték gyakran jobbak, mert nincs bennük elvárás.
:33. A beszélgetés töltötte ki a teret.
:34. Áron figyelmesen hallgatta Léát.
:35. Nem szakította meg a csendeket.
:36. Megértette, hogy a csend a gondolkodás része.
:37. Az étterem előtt megálltak a hideg novemberi levegőben.
:38. Áron azt mondta, hogy három hét múlva visszamegy Budapestre.
:39. Léa azt mondta, hogy ezt tudja.
:40. Mindketten elhallgattak egy pillanatra.
:41. A kimondatlan dolgok erősebbek voltak, mint a kimondottak.
:42. Áron azt mondta, hogy három hét még idő.
:43. Ez nem volt hagyományos vallomás, de mégis az volt.
:44. Azt jelentette, hogy valami létezik, amit nem akarnak elnevezni.
:45. Néha a megnevezés lezár, és ezt egyikük sem akarta.
:46. Léa hazafelé sétált az ismerős utcákon.
:47. A város körülötte volt, mint mindig.
:48. Arra gondolt, hogy a következő három hét más lesz.
:49. A korlátozott idő mindig más minőséget ad.
:50. Tudatosabbá és törékenyebbé teszi a pillanatokat.
:51. Léa úgy érezte, ez talán egy meghívás.
:52. Nem ígéret volt, hanem lehetőség.
:53. Három hetet teljesként megélni.
:54. Függetlenül attól, mi jön utána.
:55. Mert az idő csak akkor teljes, ha önmagáért éljük meg.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Léa és Áron Pécsen. - Léa und Áron in Pécs.
:1. Léa kétszer hagyta el Pécset, és kétszer tért vissza, amit lehetett volna kudarcként értelmezni, vagy úgy, ahogy valójában volt: lassú felismerésként arról, hogy bizonyos városok nem díszletek, hanem lényeg. - Léa hatte Pécs zweimal verlassen und war zweimal zurückgekommen, was man als Scheitern lesen konnte oder als das, was es war: die langsame Erkenntnis, dass bestimmte Städte nicht Kulisse sind, sondern Substanz.
:2. Nem egyszerűen helyek, ahol az élet történik, hanem az élet részei, amelyek összefonódnak azzal, akik vagyunk. - Sie sind nicht nur Orte, an denen das Leben stattfindet, sondern Teil des Lebens selbst, untrennbar davon, wer man ist.
:3. Az ember ott válik azzá, ami, és ezt a helyet magában hordozza, akárhol is él később. - Man wird dort zu dem, was man ist, und trägt diesen Ort in sich, auch wenn man woanders ist.
:4. Ez lehet teher vagy horgony, attól függően, hogyan tekintünk rá. - Es kann zusätzliches Gewicht sein oder ein Anker, je nachdem, wie man es liest.
:5. Léa restaurátorként dolgozott a Zsolnay Kulturális Központban, ahol sérült tárgyakkal foglalkozott nap mint nap. - Sie arbeitete als Restauratorin im Zsolnay-Kulturzentrum und verbrachte ihre Tage mit beschädigten Dingen.
:6. A munkája türelmet és pontosságot igényelt, valamint hitet abban, hogy a dolgok helyreállíthatók. - Ihre Arbeit erforderte Geduld, Präzision und den Glauben, dass der ursprüngliche Zustand wieder erreichbar ist.
:7. Ez nemcsak módszer volt, hanem világszemlélet is. - Das war nicht nur eine Methode, sondern eine Haltung zur Welt.
:8. Ez magyarázta, hogy miért volt olyan, amilyen: türelmes a fontos dolgokkal, és türelmetlen azokkal, amelyek nem számítanak. - Das erklärte, warum sie so war, wie sie war: geduldig mit Dingen, die es verdienen, und ohne Geduld für andere.
:9. Áron októberben érkezett egy dokumentációs projektre. - Áron kam im Oktober für ein Dokumentationsprojekt.
:10. A raktárban mutatkozott be röviden és pontosan. - Er stellte sich im Depot kurz und präzise vor.
:11. Léa ezt először hidegségnek érezte. - Léa empfand das zunächst als Kälte.
:12. Később rájött, hogy ez inkább tiszta közvetlenség volt. - Später erkannte sie, dass es eher eine Form von Direktheit war.
:13. Olyan közvetlenség, amely tiszteleten alapul. - Eine Direktheit, die Respekt durch Klarheit ausdrückt.
:14. Egymás mellett dolgoztak, mert a projekt ezt kívánta. - Sie arbeiteten nebeneinander, weil das Projekt es erforderte.
:15. Léa figyelni kezdte, hogyan látja Áron a világot. - Léa begann zu beobachten, wie Áron die Dinge sah.
:16. Ő a fényt és a pillanatot látta, míg Léa az anyagot és a történetet. - Er sah Licht und Moment, während sie Struktur und Geschichte sah.
:17. Ez a két nézőpont találkozott ugyanabban a tárgyban. - Diese beiden Sichtweisen überlappten sich im selben Objekt.
:18. Ez a találkozás fontosabb lett számára, mint a szavak. - Diese Überlappung war für sie wichtiger als Worte.
:19. A beszélgetéseik eleinte szakmaiak voltak, majd lassan megváltoztak. - Ihre Gespräche begannen sachlich und wurden allmählich zu etwas anderem.
:20. A változás olyan finom volt, hogy csak utólag lehetett felismerni. - Die Veränderung war so unmerklich, dass man sie erst im Nachhinein datieren konnte.
:21. Léa ezt egy este értette meg, amikor Áron már elment. - Léa bemerkte das an einem Abend, als Áron gegangen war.
:22. A hely csendesebb volt nélküle, bár ő nem volt hangos. - Der Raum war stiller ohne ihn, obwohl er nie laut gewesen war.
:23. Jelenlétének minősége hiányként maradt utána. - Seine Anwesenheit hatte eine Qualität, die als Abwesenheit zurückblieb.
:24. Ez a felismerés egyszerre volt váratlan és világos. - Diese Erkenntnis war zugleich überraschend und klar.
:25. Egy novemberi délutánon Áron lefényképezte őt, miközben egy cserépdarabot tartott. - An einem Novembernachmittag fotografierte Áron sie, als sie eine Scherbe hielt.
:26. Léa nem tudta, hogy fényképezik. - Sie wusste nicht, dass er fotografierte.
:27. Amikor észrevette, azt mondta, nem szeret fényképezkedni. - Als sie es bemerkte, sagte sie, dass sie es nicht mag, fotografiert zu werden.
:28. Áron törölte a képet anélkül, hogy megmutatta volna. - Áron löschte das Foto, ohne es ihr zu zeigen.
:29. Léa nem kérdezte meg, mit jelent ez a gesztus. - Léa fragte nicht, was diese Geste bedeutete.
:30. Néhány gesztus pontosabb marad, ha nem kérdezünk rájuk. - Manche Gesten sind präziser, wenn man sie nicht hinterfragt.
:31. A péntek esti vacsora a Király utcában spontán alakult. - Der Freitagabend im Restaurant in der Királyutca war ungeplant.
:32. Az ilyen esték gyakran jobbak, mert nincs bennük elvárás. - Solche Abende sind oft besser, weil sie keine Erwartungen haben.
:33. A beszélgetés töltötte ki a teret. - Das Gespräch füllte den Raum.
:34. Áron figyelmesen hallgatta Léát. - Áron hörte Léa aufmerksam zu.
:35. Nem szakította meg a csendeket. - Er unterbrach ihre Pausen nicht.
:36. Megértette, hogy a csend a gondolkodás része. - Er verstand, dass Pausen Teil des Denkens sind.
:37. Az étterem előtt megálltak a hideg novemberi levegőben. - Vor dem Restaurant standen sie kurz in der kalten Novemberluft.
:38. Áron azt mondta, hogy három hét múlva visszamegy Budapestre. - Áron sagte, dass er in drei Wochen nach Budapest zurückkehrt.
:39. Léa azt mondta, hogy ezt tudja. - Léa sagte, dass sie das weiß.
:40. Mindketten elhallgattak egy pillanatra. - Beide schwiegen einen Moment.
:41. A kimondatlan dolgok erősebbek voltak, mint a kimondottak. - Das Ungesagte war präsenter als das Gesagte.
:42. Áron azt mondta, hogy három hét még idő. - Áron sagte, dass drei Wochen noch Zeit sind.
:43. Ez nem volt hagyományos vallomás, de mégis az volt. - Es war keine klassische Liebeserklärung und doch eine.
:44. Azt jelentette, hogy valami létezik, amit nem akarnak elnevezni. - Es bedeutete, dass etwas da war, das sie nicht benennen wollten.
:45. Néha a megnevezés lezár, és ezt egyikük sem akarta. - Benennen erzeugt manchmal Abschluss, und das wollte keiner.
:46. Léa hazafelé sétált az ismerős utcákon. - Léa ging nach Hause durch die vertrauten Straßen.
:47. A város körülötte volt, mint mindig. - Die Stadt lag um sie herum, wie immer.
:48. Arra gondolt, hogy a következő három hét más lesz. - Sie dachte, dass die nächsten drei Wochen anders sein werden.
:49. A korlátozott idő mindig más minőséget ad. - Begrenzte Zeit hat eine eigene Qualität.
:50. Tudatosabbá és törékenyebbé teszi a pillanatokat. - Sie macht die Zeit bewusster und zugleich zerbrechlicher.
:51. Léa úgy érezte, ez talán egy meghívás. - Léa empfand es als eine Einladung.
:52. Nem ígéret volt, hanem lehetőség. - Es war kein Versprechen, sondern eine Möglichkeit.
:53. Három hetet teljesként megélni. - Drei Wochen als vollständig zu erleben.
:54. Függetlenül attól, mi jön utána. - Unabhängig davon, was danach kommt.
:55. Mert az idő csak akkor teljes, ha önmagáért éljük meg. - Denn Zeit ist nur vollständig, wenn man sie nicht als Mittel benutzt.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Léa und Áron in Pécs.
:1. Léa hatte Pécs zweimal verlassen und war zweimal zurückgekommen, was man als Scheitern lesen konnte oder als das, was es war: die langsame Erkenntnis, dass bestimmte Städte nicht Kulisse sind, sondern Substanz.
:2. Sie sind nicht nur Orte, an denen das Leben stattfindet, sondern Teil des Lebens selbst, untrennbar davon, wer man ist.
:3. Man wird dort zu dem, was man ist, und trägt diesen Ort in sich, auch wenn man woanders ist.
:4. Es kann zusätzliches Gewicht sein oder ein Anker, je nachdem, wie man es liest.
:5. Sie arbeitete als Restauratorin im Zsolnay-Kulturzentrum und verbrachte ihre Tage mit beschädigten Dingen.
:6. Ihre Arbeit erforderte Geduld, Präzision und den Glauben, dass der ursprüngliche Zustand wieder erreichbar ist.
:7. Das war nicht nur eine Methode, sondern eine Haltung zur Welt.
:8. Das erklärte, warum sie so war, wie sie war: geduldig mit Dingen, die es verdienen, und ohne Geduld für andere.
:9. Áron októberben érkezett egy dokumentációs projektre. - Áron kam im Oktober für ein Dokumentationsprojekt.
:10. Er stellte sich im Depot kurz und präzise vor.
:11. Léa empfand das zunächst als Kälte.
:12. Später erkannte sie, dass es eher eine Form von Direktheit war.
:13. Eine Direktheit, die Respekt durch Klarheit ausdrückt.
:14. Sie arbeiteten nebeneinander, weil das Projekt es erforderte.
:15. Léa begann zu beobachten, wie Áron die Dinge sah.
:16. Er sah Licht und Moment, während sie Struktur und Geschichte sah.
:17. Diese beiden Sichtweisen überlappten sich im selben Objekt.
:18. Diese Überlappung war für sie wichtiger als Worte.
:19. Ihre Gespräche begannen sachlich und wurden allmählich zu etwas anderem.
:20. Die Veränderung war so unmerklich, dass man sie erst im Nachhinein datieren konnte.
:21. Léa bemerkte das an einem Abend, als Áron gegangen war.
:22. Der Raum war stiller ohne ihn, obwohl er nie laut gewesen war.
:23. Seine Anwesenheit hatte eine Qualität, die als Abwesenheit zurückblieb.
:24. Diese Erkenntnis war zugleich überraschend und klar.
:25. An einem Novembernachmittag fotografierte Áron sie, als sie eine Scherbe hielt.
:26. Sie wusste nicht, dass er fotografierte.
:27. Als sie es bemerkte, sagte sie, dass sie es nicht mag, fotografiert zu werden.
:28. Áron törölte a képet anélkül, hogy megmutatta volna. - Áron löschte das Foto, ohne es ihr zu zeigen.
:29. Léa fragte nicht, was diese Geste bedeutete.
:30. Manche Gesten sind präziser, wenn man sie nicht hinterfragt.
:31. Der Freitagabend im Restaurant in der Királyutca war ungeplant.
:32. Solche Abende sind oft besser, weil sie keine Erwartungen haben.
:33. Das Gespräch füllte den Raum.
:34. Áron figyelmesen hallgatta Léát. - Áron hörte Léa aufmerksam zu.
:35. Er unterbrach ihre Pausen nicht.
:36. Er verstand, dass Pausen Teil des Denkens sind.
:37. Vor dem Restaurant standen sie kurz in der kalten Novemberluft.
:38. Áron azt mondta, hogy három hét múlva visszamegy Budapestre. - Áron sagte, dass er in drei Wochen nach Budapest zurückkehrt.
:39. Léa sagte, dass sie das weiß.
:40. Beide schwiegen einen Moment.
:41. Das Ungesagte war präsenter als das Gesagte.
:42. Áron azt mondta, hogy három hét még idő. - Áron sagte, dass drei Wochen noch Zeit sind.
:43. Es war keine klassische Liebeserklärung und doch eine.
:44. Es bedeutete, dass etwas da war, das sie nicht benennen wollten.
:45. Benennen erzeugt manchmal Abschluss, und das wollte keiner.
:46. Léa ging nach Hause durch die vertrauten Straßen.
:47. Die Stadt lag um sie herum, wie immer.
:48. Sie dachte, dass die nächsten drei Wochen anders sein werden.
:49. Begrenzte Zeit hat eine eigene Qualität.
:50. Sie macht die Zeit bewusster und zugleich zerbrechlicher.
:51. Léa empfand es als eine Einladung.
:52. Es war kein Versprechen, sondern eine Möglichkeit.
:53. Drei Wochen als vollständig zu erleben.
:54. Unabhängig davon, was danach kommt.
:55. Denn Zeit ist nur vollständig, wenn man sie nicht als Mittel benutzt.
|}
=== 5 ===
:Zsolt új kezdete.
:1. Zsolt nem élte meg meglepetésként a felmondást, mert a jelek hónapok óta ott voltak, a rövidebbé váló megbeszélésekben és az elmaradó megrendelésekben, valamint abban, ahogyan az ügyvezető végigment a csarnokon anélkül, hogy felnézett volna.
:2. Tudta, mi fog történni, anélkül hogy teljesen tudta volna, mert az ilyen tudás gyakran csak részben érkezik meg az emberhez.
:3. Egy része tudta, a másik része pedig visszatartotta, mert a teljes felismerés cselekvést igényelt volna, amire még nem volt kész.
:4. A levél két napig a konyhaasztalon feküdt, és Katalin nem kommentálta, ami az ő erőssége volt.
:5. Teret hagyott neki anélkül, hogy eltávolodott volna, jelen volt anélkül, hogy nyomást gyakorolt volna.
:6. Zsoltnak szüksége volt erre a térre, kedden, szerdán, és csütörtökön, amikor végül kinyitotta a levelet.
:7. A türelem addig tartott, amíg nehezebbé nem vált, mint maga a helyzet.
:8. Villanyszerelő volt, tizenkét éve ugyanabban a cégben, és nemcsak azt tudta, mit csinál, hanem azt is, miért működik.
:9. Ez különbséget jelentett a végrehajtás és a megértés között, és a megértés az maradt, amit nem lehetett elvenni tőle.
:10. Az első időszak olyan volt, amilyet várt, nem az ügyintézés miatt, hanem mert eltűnt a mindennapok szerkezete.
:11. A nap túl nagy lett, és a szabadság érzése hamar nehézzé vált.
:12. Elkezdte megjavítani a lakás dolgait, a régóta halogatott feladatokat.
:13. A konnektor, a biztosíték és a lámpa mind sorra kerültek.
:14. Ezeknek a munkáknak világos eleje és vége volt, ami megnyugtatta.
:15. Gábor kérdése a lépcsőházban nem tűnt fordulópontnak, hanem egy kis lehetőségnek.
:16. Zsolt elfogadta, mert jobb volt egy irány, mint a semmi.
:17. Megjavította a hibát, és elfogadta a pénzt, amit Gábor adott neki.
:18. Nem az összeg miatt, hanem mert ez a lépés formát adott valaminek, amit még nem tudott megnevezni.
:19. A dolgok ezután természetesen fejlődtek, mert a feltételek adottak voltak.
:20. A szomszédok kérdeztek, Zsolt dolgozott, és a munka közvetlen volt.
:21. Feladat, eredmény és hálás ember, közvetítők nélkül.
:22. Elmondta Katalinnak az ötletét, nem engedélykérésként, hanem tájékoztatásként.
:23. Katalin a számokról kérdezett, mert tudta, hogy számok nélkül az ötletek csak vágyak.
:24. A számokkal az ötlet tervvé válik.
:25. A vállalkozás bejelentése egyszerű és tárgyilagos volt.
:26. Zsolt kitöltötte a papírokat, mint szükséges lépéseket, nem akadályokat.
:27. Amikor elküldte, nem érzett drámát, csak nyugodt tudatosságot.
:28. Tudta, hogy nem a papír a fontos, hanem ami utána következik.
:29. Az első hivatalos munka három napig tartott, és pontosan elkészült.
:30. Amikor kiállította az első számlát, rövid ideig a kezében tartotta.
:31. Nem azért, mert csodálta, hanem mert fel kellett fognia a jelentését.
:32. Ez nem valaminek a vége volt, hanem egy kezdet.
:33. Hazament, és a konyhában Katalin várta.
:34. Azt mondta, jól ment, és Katalin kávét készített.
:35. Együtt ittak, és ez volt az este, amikor egy új fejezet elkezdődött.
:36. Nem volt benne nagy felismerés, csak az egyszerű kezdet, amely akkor történik, amikor az ember nem vár tovább a megfelelő pillanatra.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Zsolt új kezdete. - Zsolts neuer Anfang.
:1. Zsolt nem élte meg meglepetésként a felmondást, mert a jelek hónapok óta ott voltak, a rövidebbé váló megbeszélésekben és az elmaradó megrendelésekben, valamint abban, ahogyan az ügyvezető végigment a csarnokon anélkül, hogy felnézett volna. - Zsolt hatte die Kündigung nicht als Überraschung erlebt, weil die Zeichen seit Monaten da gewesen waren, in den kürzer werdenden Meetings und den ausbleibenden Aufträgen sowie in der Art, wie der Geschäftsführer durch die Halle gegangen war.
:2. Tudta, mi fog történni, anélkül hogy teljesen tudta volna, mert az ilyen tudás gyakran csak részben érkezik meg az emberhez. - Er wusste, was kommen würde, ohne es vollständig zu wissen, weil dieses Wissen oft nur teilweise ankommt.
:3. Egy része tudta, a másik része pedig visszatartotta, mert a teljes felismerés cselekvést igényelt volna, amire még nem volt kész. - Ein Teil von ihm wusste es, während ein anderer Teil verhinderte, dass es vollständig ankommt, weil vollständiges Ankommen eine Reaktion erfordert hätte.
:4. A levél két napig a konyhaasztalon feküdt, és Katalin nem kommentálta, ami az ő erőssége volt. - Der Brief lag zwei Tage auf dem Küchentisch, und Katalin sagte nichts, was ihre Stärke war.
:5. Teret hagyott neki anélkül, hogy eltávolodott volna, jelen volt anélkül, hogy nyomást gyakorolt volna. - Sie ließ ihm Raum, ohne sich zurückzuziehen, und war präsent, ohne zu drängen.
:6. Zsoltnak szüksége volt erre a térre, kedden, szerdán, és csütörtökön, amikor végül kinyitotta a levelet. - Zsolt brauchte diesen Raum, am Dienstag, am Mittwoch und am Donnerstag, als er den Brief öffnete.
:7. A türelem addig tartott, amíg nehezebbé nem vált, mint maga a helyzet. - Geduld hielt so lange an, bis sie schwerer wurde als das, worauf sie sich bezog.
:8. Villanyszerelő volt, tizenkét éve ugyanabban a cégben, és nemcsak azt tudta, mit csinál, hanem azt is, miért működik. - Er war Elektriker und hatte zwölf Jahre im selben Betrieb gearbeitet, wobei er nicht nur wusste, was er tut, sondern auch warum es funktioniert.
:9. Ez különbséget jelentett a végrehajtás és a megértés között, és a megértés az maradt, amit nem lehetett elvenni tőle. - Das machte den Unterschied zwischen Ausführen und Verstehen aus, und das Verstehen blieb, auch nach der Kündigung.
:10. Az első időszak olyan volt, amilyet várt, nem az ügyintézés miatt, hanem mert eltűnt a mindennapok szerkezete. - Die erste Phase war wie erwartet, nicht wegen der Bürokratie, sondern wegen der fehlenden Struktur des Tages.
:11. A nap túl nagy lett, és a szabadság érzése hamar nehézzé vált. - Der Tag wurde zu groß, und die anfängliche Freiheit wurde schnell zur Last.
:12. Elkezdte megjavítani a lakás dolgait, a régóta halogatott feladatokat. - Er begann, die lange aufgeschobenen Dinge in der Wohnung zu reparieren.
:13. A konnektor, a biztosíték és a lámpa mind sorra kerültek. - Steckdose, Sicherungskasten und Licht wurden nach und nach repariert.
:14. Ezeknek a munkáknak világos eleje és vége volt, ami megnyugtatta. - Diese Arbeiten hatten einen klaren Anfang und ein klares Ende, was ihm gut tat.
:15. Gábor kérdése a lépcsőházban nem tűnt fordulópontnak, hanem egy kis lehetőségnek. - Gábors Frage im Treppenhaus war kein Wendepunkt, sondern eine kleine Öffnung.
:16. Zsolt elfogadta, mert jobb volt egy irány, mint a semmi. - Zsolt nahm sie an, weil eine Richtung besser ist als keine.
:17. Megjavította a hibát, és elfogadta a pénzt, amit Gábor adott neki. - Er reparierte das Problem und nahm das Geld an, das Gábor ihm gab.
:18. Nem az összeg miatt, hanem mert ez a lépés formát adott valaminek, amit még nem tudott megnevezni. - Nicht wegen des Betrags, sondern weil das Annehmen etwas formalisierte, das er noch nicht benennen konnte.
:19. A dolgok ezután természetesen fejlődtek, mert a feltételek adottak voltak. - Danach entwickelten sich die Dinge organisch, weil die Bedingungen stimmten.
:20. A szomszédok kérdeztek, Zsolt dolgozott, és a munka közvetlen volt. - Die Nachbarn fragten, Zsolt arbeitete, und die Arbeit war direkt.
:21. Feladat, eredmény és hálás ember, közvetítők nélkül. - Aufgabe, Ergebnis und ein dankbarer Mensch, ohne Umweg.
:22. Elmondta Katalinnak az ötletét, nem engedélykérésként, hanem tájékoztatásként. - Er sagte Katalin von der Idee, nicht als Bitte, sondern als Mitteilung.
:23. Katalin a számokról kérdezett, mert tudta, hogy számok nélkül az ötletek csak vágyak. - Katalin fragte nach Zahlen, weil sie wusste, dass Ideen ohne Zahlen nur Wünsche sind.
:24. A számokkal az ötlet tervvé válik. - Mit Zahlen wird eine Idee zum Plan.
:25. A vállalkozás bejelentése egyszerű és tárgyilagos volt. - Die Gewerbeanmeldung war sachlich und nüchtern.
:26. Zsolt kitöltötte a papírokat, mint szükséges lépéseket, nem akadályokat. - Zsolt erledigte die Formulare als notwendige Stationen, nicht als Hindernisse.
:27. Amikor elküldte, nem érzett drámát, csak nyugodt tudatosságot. - Als er sie abschickte, empfand er keinen Aufbruch, sondern ruhiges Bewusstsein.
:28. Tudta, hogy nem a papír a fontos, hanem ami utána következik. - Er wusste, dass nicht das Formular wichtig ist, sondern was danach kommt.
:29. Az első hivatalos munka három napig tartott, és pontosan elkészült. - Der erste offizielle Auftrag dauerte drei Tage und wurde sauber abgeschlossen.
:30. Amikor kiállította az első számlát, rövid ideig a kezében tartotta. - Als er die erste Rechnung ausstellte, hielt er sie kurz in der Hand.
:31. Nem azért, mert csodálta, hanem mert fel kellett fognia a jelentését. - Nicht, weil er sie bewunderte, sondern um zu begreifen, was sie bedeutete.
:32. Ez nem valaminek a vége volt, hanem egy kezdet. - Es war kein Abschluss, sondern ein Anfang.
:33. Hazament, és a konyhában Katalin várta. - Er fuhr nach Hause, wo Katalin in der Küche saß.
:34. Azt mondta, jól ment, és Katalin kávét készített. - Er sagte, es sei gut gelaufen, und Katalin machte Kaffee.
:35. Együtt ittak, és ez volt az este, amikor egy új fejezet elkezdődött. - Sie tranken zusammen, und das war der Abend, an dem ein neues Kapitel begann.
:36. Nem volt benne nagy felismerés, csak az egyszerű kezdet, amely akkor történik, amikor az ember nem vár tovább a megfelelő pillanatra. - Es gab keine große Erkenntnis, sondern nur den Anfang, der entsteht, wenn man aufhört, auf den richtigen Moment zu warten.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Zsolts neuer Anfang.
:1. Zsolt hatte die Kündigung nicht als Überraschung erlebt, weil die Zeichen seit Monaten da gewesen waren, in den kürzer werdenden Meetings und den ausbleibenden Aufträgen sowie in der Art, wie der Geschäftsführer durch die Halle gegangen war.
:2. Er wusste, was kommen würde, ohne es vollständig zu wissen, weil dieses Wissen oft nur teilweise ankommt.
:3. Ein Teil von ihm wusste es, während ein anderer Teil verhinderte, dass es vollständig ankommt, weil vollständiges Ankommen eine Reaktion erfordert hätte.
:4. Der Brief lag zwei Tage auf dem Küchentisch, und Katalin sagte nichts, was ihre Stärke war.
:5. Sie ließ ihm Raum, ohne sich zurückzuziehen, und war präsent, ohne zu drängen.
:6. Zsolt brauchte diesen Raum, am Dienstag, am Mittwoch und am Donnerstag, als er den Brief öffnete.
:7. Geduld hielt so lange an, bis sie schwerer wurde als das, worauf sie sich bezog.
:8. Er war Elektriker und hatte zwölf Jahre im selben Betrieb gearbeitet, wobei er nicht nur wusste, was er tut, sondern auch warum es funktioniert.
:9. Das machte den Unterschied zwischen Ausführen und Verstehen aus, und das Verstehen blieb, auch nach der Kündigung.
:10. Die erste Phase war wie erwartet, nicht wegen der Bürokratie, sondern wegen der fehlenden Struktur des Tages.
:11. Der Tag wurde zu groß, und die anfängliche Freiheit wurde schnell zur Last.
:12. Er begann, die lange aufgeschobenen Dinge in der Wohnung zu reparieren.
:13. Steckdose, Sicherungskasten und Licht wurden nach und nach repariert.
:14. Diese Arbeiten hatten einen klaren Anfang und ein klares Ende, was ihm gut tat.
:15. Gábors Frage im Treppenhaus war kein Wendepunkt, sondern eine kleine Öffnung.
:16. Zsolt nahm sie an, weil eine Richtung besser ist als keine.
:17. Er reparierte das Problem und nahm das Geld an, das Gábor ihm gab.
:18. Nicht wegen des Betrags, sondern weil das Annehmen etwas formalisierte, das er noch nicht benennen konnte.
:19. Danach entwickelten sich die Dinge organisch, weil die Bedingungen stimmten.
:20. Die Nachbarn fragten, Zsolt arbeitete, und die Arbeit war direkt.
:21. Aufgabe, Ergebnis und ein dankbarer Mensch, ohne Umweg.
:22. Er sagte Katalin von der Idee, nicht als Bitte, sondern als Mitteilung.
:23. Katalin fragte nach Zahlen, weil sie wusste, dass Ideen ohne Zahlen nur Wünsche sind.
:24. Mit Zahlen wird eine Idee zum Plan.
:25. Die Gewerbeanmeldung war sachlich und nüchtern.
:26. Zsolt erledigte die Formulare als notwendige Stationen, nicht als Hindernisse.
:27. Als er sie abschickte, empfand er keinen Aufbruch, sondern ruhiges Bewusstsein.
:28. Er wusste, dass nicht das Formular wichtig ist, sondern was danach kommt.
:29. Der erste offizielle Auftrag dauerte drei Tage und wurde sauber abgeschlossen.
:30. Als er die erste Rechnung ausstellte, hielt er sie kurz in der Hand.
:31. Nicht, weil er sie bewunderte, sondern um zu begreifen, was sie bedeutete.
:32. Es war kein Abschluss, sondern ein Anfang.
:33. Er fuhr nach Hause, wo Katalin in der Küche saß.
:34. Er sagte, es sei gut gelaufen, und Katalin machte Kaffee.
:35. Sie tranken zusammen, und das war der Abend, an dem ein neues Kapitel begann.
:36. Es gab keine große Erkenntnis, sondern nur den Anfang, der entsteht, wenn man aufhört, auf den richtigen Moment zu warten.
|}
0dayx255v96a1oee9goqq74cv5inm03
1085941
1085937
2026-05-16T20:22:34Z
Thirunavukkarasye-Raveendran
47852
1085941
wikitext
text/x-wiki
{{Navigation hoch|
hochtext=Inhaltsverzeichnis: Ungarisch-Lesebuch|
hochlink=Ungarisch#Ungarisch-Lesebuch}}
{{Navigation hoch|
hochtext=Inhaltsverzeichnis: Kurzgeschichten|
hochlink=Ungarisch/Ungarisch-Lesebuch-Kurzgeschichten}}
=== 5 ===
:Léa és Áron Pécsen.
:1. Léa kétszer hagyta el Pécset, és kétszer tért vissza, amit lehetett volna kudarcként értelmezni, vagy úgy, ahogy valójában volt: lassú felismerésként arról, hogy bizonyos városok nem díszletek, hanem lényeg.
:2. Nem egyszerűen helyek, ahol az élet történik, hanem az élet részei, amelyek összefonódnak azzal, akik vagyunk.
:3. Az ember ott válik azzá, ami, és ezt a helyet magában hordozza, akárhol is él később.
:4. Ez lehet teher vagy horgony, attól függően, hogyan tekintünk rá.
:5. Léa restaurátorként dolgozott a Zsolnay Kulturális Központban, ahol sérült tárgyakkal foglalkozott nap mint nap.
:6. A munkája türelmet és pontosságot igényelt, valamint hitet abban, hogy a dolgok helyreállíthatók.
:7. Ez nemcsak módszer volt, hanem világszemlélet is.
:8. Ez magyarázta, hogy miért volt olyan, amilyen: türelmes a fontos dolgokkal, és türelmetlen azokkal, amelyek nem számítanak.
:9. Áron októberben érkezett egy dokumentációs projektre.
:10. A raktárban mutatkozott be röviden és pontosan.
:11. Léa ezt először hidegségnek érezte.
:12. Később rájött, hogy ez inkább tiszta közvetlenség volt.
:13. Olyan közvetlenség, amely tiszteleten alapul.
:14. Egymás mellett dolgoztak, mert a projekt ezt kívánta.
:15. Léa figyelni kezdte, hogyan látja Áron a világot.
:16. Ő a fényt és a pillanatot látta, míg Léa az anyagot és a történetet.
:17. Ez a két nézőpont találkozott ugyanabban a tárgyban.
:18. Ez a találkozás fontosabb lett számára, mint a szavak.
:19. A beszélgetéseik eleinte szakmaiak voltak, majd lassan megváltoztak.
:20. A változás olyan finom volt, hogy csak utólag lehetett felismerni.
:21. Léa ezt egy este értette meg, amikor Áron már elment.
:22. A hely csendesebb volt nélküle, bár ő nem volt hangos.
:23. Jelenlétének minősége hiányként maradt utána.
:24. Ez a felismerés egyszerre volt váratlan és világos.
:25. Egy novemberi délutánon Áron lefényképezte őt, miközben egy cserépdarabot tartott.
:26. Léa nem tudta, hogy fényképezik.
:27. Amikor észrevette, azt mondta, nem szeret fényképezkedni.
:28. Áron törölte a képet anélkül, hogy megmutatta volna.
:29. Léa nem kérdezte meg, mit jelent ez a gesztus.
:30. Néhány gesztus pontosabb marad, ha nem kérdezünk rájuk.
:31. A péntek esti vacsora a Király utcában spontán alakult.
:32. Az ilyen esték gyakran jobbak, mert nincs bennük elvárás.
:33. A beszélgetés töltötte ki a teret.
:34. Áron figyelmesen hallgatta Léát.
:35. Nem szakította meg a csendeket.
:36. Megértette, hogy a csend a gondolkodás része.
:37. Az étterem előtt megálltak a hideg novemberi levegőben.
:38. Áron azt mondta, hogy három hét múlva visszamegy Budapestre.
:39. Léa azt mondta, hogy ezt tudja.
:40. Mindketten elhallgattak egy pillanatra.
:41. A kimondatlan dolgok erősebbek voltak, mint a kimondottak.
:42. Áron azt mondta, hogy három hét még idő.
:43. Ez nem volt hagyományos vallomás, de mégis az volt.
:44. Azt jelentette, hogy valami létezik, amit nem akarnak elnevezni.
:45. Néha a megnevezés lezár, és ezt egyikük sem akarta.
:46. Léa hazafelé sétált az ismerős utcákon.
:47. A város körülötte volt, mint mindig.
:48. Arra gondolt, hogy a következő három hét más lesz.
:49. A korlátozott idő mindig más minőséget ad.
:50. Tudatosabbá és törékenyebbé teszi a pillanatokat.
:51. Léa úgy érezte, ez talán egy meghívás.
:52. Nem ígéret volt, hanem lehetőség.
:53. Három hetet teljesként megélni.
:54. Függetlenül attól, mi jön utána.
:55. Mert az idő csak akkor teljes, ha önmagáért éljük meg.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Léa és Áron Pécsen. - Léa und Áron in Pécs.
:1. Léa kétszer hagyta el Pécset, és kétszer tért vissza, amit lehetett volna kudarcként értelmezni, vagy úgy, ahogy valójában volt: lassú felismerésként arról, hogy bizonyos városok nem díszletek, hanem lényeg. - Léa hatte Pécs zweimal verlassen und war zweimal zurückgekommen, was man als Scheitern lesen konnte oder als das, was es war: die langsame Erkenntnis, dass bestimmte Städte nicht Kulisse sind, sondern Substanz.
:2. Nem egyszerűen helyek, ahol az élet történik, hanem az élet részei, amelyek összefonódnak azzal, akik vagyunk. - Sie sind nicht nur Orte, an denen das Leben stattfindet, sondern Teil des Lebens selbst, untrennbar davon, wer man ist.
:3. Az ember ott válik azzá, ami, és ezt a helyet magában hordozza, akárhol is él később. - Man wird dort zu dem, was man ist, und trägt diesen Ort in sich, auch wenn man woanders ist.
:4. Ez lehet teher vagy horgony, attól függően, hogyan tekintünk rá. - Es kann zusätzliches Gewicht sein oder ein Anker, je nachdem, wie man es liest.
:5. Léa restaurátorként dolgozott a Zsolnay Kulturális Központban, ahol sérült tárgyakkal foglalkozott nap mint nap. - Sie arbeitete als Restauratorin im Zsolnay-Kulturzentrum und verbrachte ihre Tage mit beschädigten Dingen.
:6. A munkája türelmet és pontosságot igényelt, valamint hitet abban, hogy a dolgok helyreállíthatók. - Ihre Arbeit erforderte Geduld, Präzision und den Glauben, dass der ursprüngliche Zustand wieder erreichbar ist.
:7. Ez nemcsak módszer volt, hanem világszemlélet is. - Das war nicht nur eine Methode, sondern eine Haltung zur Welt.
:8. Ez magyarázta, hogy miért volt olyan, amilyen: türelmes a fontos dolgokkal, és türelmetlen azokkal, amelyek nem számítanak. - Das erklärte, warum sie so war, wie sie war: geduldig mit Dingen, die es verdienen, und ohne Geduld für andere.
:9. Áron októberben érkezett egy dokumentációs projektre. - Áron kam im Oktober für ein Dokumentationsprojekt.
:10. A raktárban mutatkozott be röviden és pontosan. - Er stellte sich im Depot kurz und präzise vor.
:11. Léa ezt először hidegségnek érezte. - Léa empfand das zunächst als Kälte.
:12. Később rájött, hogy ez inkább tiszta közvetlenség volt. - Später erkannte sie, dass es eher eine Form von Direktheit war.
:13. Olyan közvetlenség, amely tiszteleten alapul. - Eine Direktheit, die Respekt durch Klarheit ausdrückt.
:14. Egymás mellett dolgoztak, mert a projekt ezt kívánta. - Sie arbeiteten nebeneinander, weil das Projekt es erforderte.
:15. Léa figyelni kezdte, hogyan látja Áron a világot. - Léa begann zu beobachten, wie Áron die Dinge sah.
:16. Ő a fényt és a pillanatot látta, míg Léa az anyagot és a történetet. - Er sah Licht und Moment, während sie Struktur und Geschichte sah.
:17. Ez a két nézőpont találkozott ugyanabban a tárgyban. - Diese beiden Sichtweisen überlappten sich im selben Objekt.
:18. Ez a találkozás fontosabb lett számára, mint a szavak. - Diese Überlappung war für sie wichtiger als Worte.
:19. A beszélgetéseik eleinte szakmaiak voltak, majd lassan megváltoztak. - Ihre Gespräche begannen sachlich und wurden allmählich zu etwas anderem.
:20. A változás olyan finom volt, hogy csak utólag lehetett felismerni. - Die Veränderung war so unmerklich, dass man sie erst im Nachhinein datieren konnte.
:21. Léa ezt egy este értette meg, amikor Áron már elment. - Léa bemerkte das an einem Abend, als Áron gegangen war.
:22. A hely csendesebb volt nélküle, bár ő nem volt hangos. - Der Raum war stiller ohne ihn, obwohl er nie laut gewesen war.
:23. Jelenlétének minősége hiányként maradt utána. - Seine Anwesenheit hatte eine Qualität, die als Abwesenheit zurückblieb.
:24. Ez a felismerés egyszerre volt váratlan és világos. - Diese Erkenntnis war zugleich überraschend und klar.
:25. Egy novemberi délutánon Áron lefényképezte őt, miközben egy cserépdarabot tartott. - An einem Novembernachmittag fotografierte Áron sie, als sie eine Scherbe hielt.
:26. Léa nem tudta, hogy fényképezik. - Sie wusste nicht, dass er fotografierte.
:27. Amikor észrevette, azt mondta, nem szeret fényképezkedni. - Als sie es bemerkte, sagte sie, dass sie es nicht mag, fotografiert zu werden.
:28. Áron törölte a képet anélkül, hogy megmutatta volna. - Áron löschte das Foto, ohne es ihr zu zeigen.
:29. Léa nem kérdezte meg, mit jelent ez a gesztus. - Léa fragte nicht, was diese Geste bedeutete.
:30. Néhány gesztus pontosabb marad, ha nem kérdezünk rájuk. - Manche Gesten sind präziser, wenn man sie nicht hinterfragt.
:31. A péntek esti vacsora a Király utcában spontán alakult. - Der Freitagabend im Restaurant in der Királyutca war ungeplant.
:32. Az ilyen esték gyakran jobbak, mert nincs bennük elvárás. - Solche Abende sind oft besser, weil sie keine Erwartungen haben.
:33. A beszélgetés töltötte ki a teret. - Das Gespräch füllte den Raum.
:34. Áron figyelmesen hallgatta Léát. - Áron hörte Léa aufmerksam zu.
:35. Nem szakította meg a csendeket. - Er unterbrach ihre Pausen nicht.
:36. Megértette, hogy a csend a gondolkodás része. - Er verstand, dass Pausen Teil des Denkens sind.
:37. Az étterem előtt megálltak a hideg novemberi levegőben. - Vor dem Restaurant standen sie kurz in der kalten Novemberluft.
:38. Áron azt mondta, hogy három hét múlva visszamegy Budapestre. - Áron sagte, dass er in drei Wochen nach Budapest zurückkehrt.
:39. Léa azt mondta, hogy ezt tudja. - Léa sagte, dass sie das weiß.
:40. Mindketten elhallgattak egy pillanatra. - Beide schwiegen einen Moment.
:41. A kimondatlan dolgok erősebbek voltak, mint a kimondottak. - Das Ungesagte war präsenter als das Gesagte.
:42. Áron azt mondta, hogy három hét még idő. - Áron sagte, dass drei Wochen noch Zeit sind.
:43. Ez nem volt hagyományos vallomás, de mégis az volt. - Es war keine klassische Liebeserklärung und doch eine.
:44. Azt jelentette, hogy valami létezik, amit nem akarnak elnevezni. - Es bedeutete, dass etwas da war, das sie nicht benennen wollten.
:45. Néha a megnevezés lezár, és ezt egyikük sem akarta. - Benennen erzeugt manchmal Abschluss, und das wollte keiner.
:46. Léa hazafelé sétált az ismerős utcákon. - Léa ging nach Hause durch die vertrauten Straßen.
:47. A város körülötte volt, mint mindig. - Die Stadt lag um sie herum, wie immer.
:48. Arra gondolt, hogy a következő három hét más lesz. - Sie dachte, dass die nächsten drei Wochen anders sein werden.
:49. A korlátozott idő mindig más minőséget ad. - Begrenzte Zeit hat eine eigene Qualität.
:50. Tudatosabbá és törékenyebbé teszi a pillanatokat. - Sie macht die Zeit bewusster und zugleich zerbrechlicher.
:51. Léa úgy érezte, ez talán egy meghívás. - Léa empfand es als eine Einladung.
:52. Nem ígéret volt, hanem lehetőség. - Es war kein Versprechen, sondern eine Möglichkeit.
:53. Három hetet teljesként megélni. - Drei Wochen als vollständig zu erleben.
:54. Függetlenül attól, mi jön utána. - Unabhängig davon, was danach kommt.
:55. Mert az idő csak akkor teljes, ha önmagáért éljük meg. - Denn Zeit ist nur vollständig, wenn man sie nicht als Mittel benutzt.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Léa und Áron in Pécs.
:1. Léa hatte Pécs zweimal verlassen und war zweimal zurückgekommen, was man als Scheitern lesen konnte oder als das, was es war: die langsame Erkenntnis, dass bestimmte Städte nicht Kulisse sind, sondern Substanz.
:2. Sie sind nicht nur Orte, an denen das Leben stattfindet, sondern Teil des Lebens selbst, untrennbar davon, wer man ist.
:3. Man wird dort zu dem, was man ist, und trägt diesen Ort in sich, auch wenn man woanders ist.
:4. Es kann zusätzliches Gewicht sein oder ein Anker, je nachdem, wie man es liest.
:5. Sie arbeitete als Restauratorin im Zsolnay-Kulturzentrum und verbrachte ihre Tage mit beschädigten Dingen.
:6. Ihre Arbeit erforderte Geduld, Präzision und den Glauben, dass der ursprüngliche Zustand wieder erreichbar ist.
:7. Das war nicht nur eine Methode, sondern eine Haltung zur Welt.
:8. Das erklärte, warum sie so war, wie sie war: geduldig mit Dingen, die es verdienen, und ohne Geduld für andere.
:9. Áron októberben érkezett egy dokumentációs projektre. - Áron kam im Oktober für ein Dokumentationsprojekt.
:10. Er stellte sich im Depot kurz und präzise vor.
:11. Léa empfand das zunächst als Kälte.
:12. Später erkannte sie, dass es eher eine Form von Direktheit war.
:13. Eine Direktheit, die Respekt durch Klarheit ausdrückt.
:14. Sie arbeiteten nebeneinander, weil das Projekt es erforderte.
:15. Léa begann zu beobachten, wie Áron die Dinge sah.
:16. Er sah Licht und Moment, während sie Struktur und Geschichte sah.
:17. Diese beiden Sichtweisen überlappten sich im selben Objekt.
:18. Diese Überlappung war für sie wichtiger als Worte.
:19. Ihre Gespräche begannen sachlich und wurden allmählich zu etwas anderem.
:20. Die Veränderung war so unmerklich, dass man sie erst im Nachhinein datieren konnte.
:21. Léa bemerkte das an einem Abend, als Áron gegangen war.
:22. Der Raum war stiller ohne ihn, obwohl er nie laut gewesen war.
:23. Seine Anwesenheit hatte eine Qualität, die als Abwesenheit zurückblieb.
:24. Diese Erkenntnis war zugleich überraschend und klar.
:25. An einem Novembernachmittag fotografierte Áron sie, als sie eine Scherbe hielt.
:26. Sie wusste nicht, dass er fotografierte.
:27. Als sie es bemerkte, sagte sie, dass sie es nicht mag, fotografiert zu werden.
:28. Áron törölte a képet anélkül, hogy megmutatta volna. - Áron löschte das Foto, ohne es ihr zu zeigen.
:29. Léa fragte nicht, was diese Geste bedeutete.
:30. Manche Gesten sind präziser, wenn man sie nicht hinterfragt.
:31. Der Freitagabend im Restaurant in der Királyutca war ungeplant.
:32. Solche Abende sind oft besser, weil sie keine Erwartungen haben.
:33. Das Gespräch füllte den Raum.
:34. Áron figyelmesen hallgatta Léát. - Áron hörte Léa aufmerksam zu.
:35. Er unterbrach ihre Pausen nicht.
:36. Er verstand, dass Pausen Teil des Denkens sind.
:37. Vor dem Restaurant standen sie kurz in der kalten Novemberluft.
:38. Áron azt mondta, hogy három hét múlva visszamegy Budapestre. - Áron sagte, dass er in drei Wochen nach Budapest zurückkehrt.
:39. Léa sagte, dass sie das weiß.
:40. Beide schwiegen einen Moment.
:41. Das Ungesagte war präsenter als das Gesagte.
:42. Áron azt mondta, hogy három hét még idő. - Áron sagte, dass drei Wochen noch Zeit sind.
:43. Es war keine klassische Liebeserklärung und doch eine.
:44. Es bedeutete, dass etwas da war, das sie nicht benennen wollten.
:45. Benennen erzeugt manchmal Abschluss, und das wollte keiner.
:46. Léa ging nach Hause durch die vertrauten Straßen.
:47. Die Stadt lag um sie herum, wie immer.
:48. Sie dachte, dass die nächsten drei Wochen anders sein werden.
:49. Begrenzte Zeit hat eine eigene Qualität.
:50. Sie macht die Zeit bewusster und zugleich zerbrechlicher.
:51. Léa empfand es als eine Einladung.
:52. Es war kein Versprechen, sondern eine Möglichkeit.
:53. Drei Wochen als vollständig zu erleben.
:54. Unabhängig davon, was danach kommt.
:55. Denn Zeit ist nur vollständig, wenn man sie nicht als Mittel benutzt.
|}
=== 5 ===
:Zsolt új kezdete.
:1. Zsolt nem élte meg meglepetésként a felmondást, mert a jelek hónapok óta ott voltak, a rövidebbé váló megbeszélésekben és az elmaradó megrendelésekben, valamint abban, ahogyan az ügyvezető végigment a csarnokon anélkül, hogy felnézett volna.
:2. Tudta, mi fog történni, anélkül hogy teljesen tudta volna, mert az ilyen tudás gyakran csak részben érkezik meg az emberhez.
:3. Egy része tudta, a másik része pedig visszatartotta, mert a teljes felismerés cselekvést igényelt volna, amire még nem volt kész.
:4. A levél két napig a konyhaasztalon feküdt, és Katalin nem kommentálta, ami az ő erőssége volt.
:5. Teret hagyott neki anélkül, hogy eltávolodott volna, jelen volt anélkül, hogy nyomást gyakorolt volna.
:6. Zsoltnak szüksége volt erre a térre, kedden, szerdán, és csütörtökön, amikor végül kinyitotta a levelet.
:7. A türelem addig tartott, amíg nehezebbé nem vált, mint maga a helyzet.
:8. Villanyszerelő volt, tizenkét éve ugyanabban a cégben, és nemcsak azt tudta, mit csinál, hanem azt is, miért működik.
:9. Ez különbséget jelentett a végrehajtás és a megértés között, és a megértés az maradt, amit nem lehetett elvenni tőle.
:10. Az első időszak olyan volt, amilyet várt, nem az ügyintézés miatt, hanem mert eltűnt a mindennapok szerkezete.
:11. A nap túl nagy lett, és a szabadság érzése hamar nehézzé vált.
:12. Elkezdte megjavítani a lakás dolgait, a régóta halogatott feladatokat.
:13. A konnektor, a biztosíték és a lámpa mind sorra kerültek.
:14. Ezeknek a munkáknak világos eleje és vége volt, ami megnyugtatta.
:15. Gábor kérdése a lépcsőházban nem tűnt fordulópontnak, hanem egy kis lehetőségnek.
:16. Zsolt elfogadta, mert jobb volt egy irány, mint a semmi.
:17. Megjavította a hibát, és elfogadta a pénzt, amit Gábor adott neki.
:18. Nem az összeg miatt, hanem mert ez a lépés formát adott valaminek, amit még nem tudott megnevezni.
:19. A dolgok ezután természetesen fejlődtek, mert a feltételek adottak voltak.
:20. A szomszédok kérdeztek, Zsolt dolgozott, és a munka közvetlen volt.
:21. Feladat, eredmény és hálás ember, közvetítők nélkül.
:22. Elmondta Katalinnak az ötletét, nem engedélykérésként, hanem tájékoztatásként.
:23. Katalin a számokról kérdezett, mert tudta, hogy számok nélkül az ötletek csak vágyak.
:24. A számokkal az ötlet tervvé válik.
:25. A vállalkozás bejelentése egyszerű és tárgyilagos volt.
:26. Zsolt kitöltötte a papírokat, mint szükséges lépéseket, nem akadályokat.
:27. Amikor elküldte, nem érzett drámát, csak nyugodt tudatosságot.
:28. Tudta, hogy nem a papír a fontos, hanem ami utána következik.
:29. Az első hivatalos munka három napig tartott, és pontosan elkészült.
:30. Amikor kiállította az első számlát, rövid ideig a kezében tartotta.
:31. Nem azért, mert csodálta, hanem mert fel kellett fognia a jelentését.
:32. Ez nem valaminek a vége volt, hanem egy kezdet.
:33. Hazament, és a konyhában Katalin várta.
:34. Azt mondta, jól ment, és Katalin kávét készített.
:35. Együtt ittak, és ez volt az este, amikor egy új fejezet elkezdődött.
:36. Nem volt benne nagy felismerés, csak az egyszerű kezdet, amely akkor történik, amikor az ember nem vár tovább a megfelelő pillanatra.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Zsolt új kezdete. - Zsolts neuer Anfang.
:1. Zsolt nem élte meg meglepetésként a felmondást, mert a jelek hónapok óta ott voltak, a rövidebbé váló megbeszélésekben és az elmaradó megrendelésekben, valamint abban, ahogyan az ügyvezető végigment a csarnokon anélkül, hogy felnézett volna. - Zsolt hatte die Kündigung nicht als Überraschung erlebt, weil die Zeichen seit Monaten da gewesen waren, in den kürzer werdenden Meetings und den ausbleibenden Aufträgen sowie in der Art, wie der Geschäftsführer durch die Halle gegangen war.
:2. Tudta, mi fog történni, anélkül hogy teljesen tudta volna, mert az ilyen tudás gyakran csak részben érkezik meg az emberhez. - Er wusste, was kommen würde, ohne es vollständig zu wissen, weil dieses Wissen oft nur teilweise ankommt.
:3. Egy része tudta, a másik része pedig visszatartotta, mert a teljes felismerés cselekvést igényelt volna, amire még nem volt kész. - Ein Teil von ihm wusste es, während ein anderer Teil verhinderte, dass es vollständig ankommt, weil vollständiges Ankommen eine Reaktion erfordert hätte.
:4. A levél két napig a konyhaasztalon feküdt, és Katalin nem kommentálta, ami az ő erőssége volt. - Der Brief lag zwei Tage auf dem Küchentisch, und Katalin sagte nichts, was ihre Stärke war.
:5. Teret hagyott neki anélkül, hogy eltávolodott volna, jelen volt anélkül, hogy nyomást gyakorolt volna. - Sie ließ ihm Raum, ohne sich zurückzuziehen, und war präsent, ohne zu drängen.
:6. Zsoltnak szüksége volt erre a térre, kedden, szerdán, és csütörtökön, amikor végül kinyitotta a levelet. - Zsolt brauchte diesen Raum, am Dienstag, am Mittwoch und am Donnerstag, als er den Brief öffnete.
:7. A türelem addig tartott, amíg nehezebbé nem vált, mint maga a helyzet. - Geduld hielt so lange an, bis sie schwerer wurde als das, worauf sie sich bezog.
:8. Villanyszerelő volt, tizenkét éve ugyanabban a cégben, és nemcsak azt tudta, mit csinál, hanem azt is, miért működik. - Er war Elektriker und hatte zwölf Jahre im selben Betrieb gearbeitet, wobei er nicht nur wusste, was er tut, sondern auch warum es funktioniert.
:9. Ez különbséget jelentett a végrehajtás és a megértés között, és a megértés az maradt, amit nem lehetett elvenni tőle. - Das machte den Unterschied zwischen Ausführen und Verstehen aus, und das Verstehen blieb, auch nach der Kündigung.
:10. Az első időszak olyan volt, amilyet várt, nem az ügyintézés miatt, hanem mert eltűnt a mindennapok szerkezete. - Die erste Phase war wie erwartet, nicht wegen der Bürokratie, sondern wegen der fehlenden Struktur des Tages.
:11. A nap túl nagy lett, és a szabadság érzése hamar nehézzé vált. - Der Tag wurde zu groß, und die anfängliche Freiheit wurde schnell zur Last.
:12. Elkezdte megjavítani a lakás dolgait, a régóta halogatott feladatokat. - Er begann, die lange aufgeschobenen Dinge in der Wohnung zu reparieren.
:13. A konnektor, a biztosíték és a lámpa mind sorra kerültek. - Steckdose, Sicherungskasten und Licht wurden nach und nach repariert.
:14. Ezeknek a munkáknak világos eleje és vége volt, ami megnyugtatta. - Diese Arbeiten hatten einen klaren Anfang und ein klares Ende, was ihm gut tat.
:15. Gábor kérdése a lépcsőházban nem tűnt fordulópontnak, hanem egy kis lehetőségnek. - Gábors Frage im Treppenhaus war kein Wendepunkt, sondern eine kleine Öffnung.
:16. Zsolt elfogadta, mert jobb volt egy irány, mint a semmi. - Zsolt nahm sie an, weil eine Richtung besser ist als keine.
:17. Megjavította a hibát, és elfogadta a pénzt, amit Gábor adott neki. - Er reparierte das Problem und nahm das Geld an, das Gábor ihm gab.
:18. Nem az összeg miatt, hanem mert ez a lépés formát adott valaminek, amit még nem tudott megnevezni. - Nicht wegen des Betrags, sondern weil das Annehmen etwas formalisierte, das er noch nicht benennen konnte.
:19. A dolgok ezután természetesen fejlődtek, mert a feltételek adottak voltak. - Danach entwickelten sich die Dinge organisch, weil die Bedingungen stimmten.
:20. A szomszédok kérdeztek, Zsolt dolgozott, és a munka közvetlen volt. - Die Nachbarn fragten, Zsolt arbeitete, und die Arbeit war direkt.
:21. Feladat, eredmény és hálás ember, közvetítők nélkül. - Aufgabe, Ergebnis und ein dankbarer Mensch, ohne Umweg.
:22. Elmondta Katalinnak az ötletét, nem engedélykérésként, hanem tájékoztatásként. - Er sagte Katalin von der Idee, nicht als Bitte, sondern als Mitteilung.
:23. Katalin a számokról kérdezett, mert tudta, hogy számok nélkül az ötletek csak vágyak. - Katalin fragte nach Zahlen, weil sie wusste, dass Ideen ohne Zahlen nur Wünsche sind.
:24. A számokkal az ötlet tervvé válik. - Mit Zahlen wird eine Idee zum Plan.
:25. A vállalkozás bejelentése egyszerű és tárgyilagos volt. - Die Gewerbeanmeldung war sachlich und nüchtern.
:26. Zsolt kitöltötte a papírokat, mint szükséges lépéseket, nem akadályokat. - Zsolt erledigte die Formulare als notwendige Stationen, nicht als Hindernisse.
:27. Amikor elküldte, nem érzett drámát, csak nyugodt tudatosságot. - Als er sie abschickte, empfand er keinen Aufbruch, sondern ruhiges Bewusstsein.
:28. Tudta, hogy nem a papír a fontos, hanem ami utána következik. - Er wusste, dass nicht das Formular wichtig ist, sondern was danach kommt.
:29. Az első hivatalos munka három napig tartott, és pontosan elkészült. - Der erste offizielle Auftrag dauerte drei Tage und wurde sauber abgeschlossen.
:30. Amikor kiállította az első számlát, rövid ideig a kezében tartotta. - Als er die erste Rechnung ausstellte, hielt er sie kurz in der Hand.
:31. Nem azért, mert csodálta, hanem mert fel kellett fognia a jelentését. - Nicht, weil er sie bewunderte, sondern um zu begreifen, was sie bedeutete.
:32. Ez nem valaminek a vége volt, hanem egy kezdet. - Es war kein Abschluss, sondern ein Anfang.
:33. Hazament, és a konyhában Katalin várta. - Er fuhr nach Hause, wo Katalin in der Küche saß.
:34. Azt mondta, jól ment, és Katalin kávét készített. - Er sagte, es sei gut gelaufen, und Katalin machte Kaffee.
:35. Együtt ittak, és ez volt az este, amikor egy új fejezet elkezdődött. - Sie tranken zusammen, und das war der Abend, an dem ein neues Kapitel begann.
:36. Nem volt benne nagy felismerés, csak az egyszerű kezdet, amely akkor történik, amikor az ember nem vár tovább a megfelelő pillanatra. - Es gab keine große Erkenntnis, sondern nur den Anfang, der entsteht, wenn man aufhört, auf den richtigen Moment zu warten.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Zsolts neuer Anfang.
:1. Zsolt hatte die Kündigung nicht als Überraschung erlebt, weil die Zeichen seit Monaten da gewesen waren, in den kürzer werdenden Meetings und den ausbleibenden Aufträgen sowie in der Art, wie der Geschäftsführer durch die Halle gegangen war.
:2. Er wusste, was kommen würde, ohne es vollständig zu wissen, weil dieses Wissen oft nur teilweise ankommt.
:3. Ein Teil von ihm wusste es, während ein anderer Teil verhinderte, dass es vollständig ankommt, weil vollständiges Ankommen eine Reaktion erfordert hätte.
:4. Der Brief lag zwei Tage auf dem Küchentisch, und Katalin sagte nichts, was ihre Stärke war.
:5. Sie ließ ihm Raum, ohne sich zurückzuziehen, und war präsent, ohne zu drängen.
:6. Zsolt brauchte diesen Raum, am Dienstag, am Mittwoch und am Donnerstag, als er den Brief öffnete.
:7. Geduld hielt so lange an, bis sie schwerer wurde als das, worauf sie sich bezog.
:8. Er war Elektriker und hatte zwölf Jahre im selben Betrieb gearbeitet, wobei er nicht nur wusste, was er tut, sondern auch warum es funktioniert.
:9. Das machte den Unterschied zwischen Ausführen und Verstehen aus, und das Verstehen blieb, auch nach der Kündigung.
:10. Die erste Phase war wie erwartet, nicht wegen der Bürokratie, sondern wegen der fehlenden Struktur des Tages.
:11. Der Tag wurde zu groß, und die anfängliche Freiheit wurde schnell zur Last.
:12. Er begann, die lange aufgeschobenen Dinge in der Wohnung zu reparieren.
:13. Steckdose, Sicherungskasten und Licht wurden nach und nach repariert.
:14. Diese Arbeiten hatten einen klaren Anfang und ein klares Ende, was ihm gut tat.
:15. Gábors Frage im Treppenhaus war kein Wendepunkt, sondern eine kleine Öffnung.
:16. Zsolt nahm sie an, weil eine Richtung besser ist als keine.
:17. Er reparierte das Problem und nahm das Geld an, das Gábor ihm gab.
:18. Nicht wegen des Betrags, sondern weil das Annehmen etwas formalisierte, das er noch nicht benennen konnte.
:19. Danach entwickelten sich die Dinge organisch, weil die Bedingungen stimmten.
:20. Die Nachbarn fragten, Zsolt arbeitete, und die Arbeit war direkt.
:21. Aufgabe, Ergebnis und ein dankbarer Mensch, ohne Umweg.
:22. Er sagte Katalin von der Idee, nicht als Bitte, sondern als Mitteilung.
:23. Katalin fragte nach Zahlen, weil sie wusste, dass Ideen ohne Zahlen nur Wünsche sind.
:24. Mit Zahlen wird eine Idee zum Plan.
:25. Die Gewerbeanmeldung war sachlich und nüchtern.
:26. Zsolt erledigte die Formulare als notwendige Stationen, nicht als Hindernisse.
:27. Als er sie abschickte, empfand er keinen Aufbruch, sondern ruhiges Bewusstsein.
:28. Er wusste, dass nicht das Formular wichtig ist, sondern was danach kommt.
:29. Der erste offizielle Auftrag dauerte drei Tage und wurde sauber abgeschlossen.
:30. Als er die erste Rechnung ausstellte, hielt er sie kurz in der Hand.
:31. Nicht, weil er sie bewunderte, sondern um zu begreifen, was sie bedeutete.
:32. Es war kein Abschluss, sondern ein Anfang.
:33. Er fuhr nach Hause, wo Katalin in der Küche saß.
:34. Er sagte, es sei gut gelaufen, und Katalin machte Kaffee.
:35. Sie tranken zusammen, und das war der Abend, an dem ein neues Kapitel begann.
:36. Es gab keine große Erkenntnis, sondern nur den Anfang, der entsteht, wenn man aufhört, auf den richtigen Moment zu warten.
|}
=== 5 ===
:Sára elindulása.
:1. Sára nem egyetlen reggelen hozta meg a döntést, hanem egy olyan időszak alatt, amely utólag döntésként volt olvasható.
:2. Belülről azonban valami másként élte meg.
:3. Mint egy súly lassú elmozdulását, amely egyszer csak átbillen, anélkül hogy pontosan meg lehetne nevezni azt a pillanatot, amikor a billenés elkezdődött.
:4. Mert az ilyen döntések nem egyetlen indulatból születnek.
:5. Hanem olyan pillanatok felhalmozódásából, amelyek külön-külön jelentéktelennek tűnnek.
:6. Együtt azonban irányt adnak, amelyen az ember vagy elindul, vagy nem indul el.
:7. És amelyeknél a nem indulás egy idő után megszűnik döntésnek lenni, és sorssá kezd válni.
:8. Sára grafikát tanult, annak az embernek a meggyőződésével, aki tudja, mit akar.
:9. Utána visszatért a faluba, mert az anyja megbetegedett.
:10. Ez valódi ok volt, valódi következményekkel.
:11. Aztán ez az ok egyszer csak megszűnt oknak lenni, és állapottá vált.
:12. Olyan állapottá, amelyet az ember már nem kérdőjelez meg.
:13. Mert a megkérdőjelezés olyan energiát igényel, amelyet az ember már arra fordított, hogy megbirkózzon ezzel az állapottal.
:14. És amely azután már nincs meg.
:15. Ez az a mechanizmus, amely által sok élet olyan irányokban megy tovább, amelyeket senki sem választott.
:16. Az irodában töltött három évnek az elmúló idő egyenletes, nehezen megnevezhető minősége volt.
:17. Olyan időé, amely elmúlik, anélkül hogy számítana.
:18. Nem a drámai értelemben volt boldogtalan.
:19. Hanem annak az embernek a csendes értelmében, aki rossz helyen van.
:20. És aki ezt tudja.
:21. És aki ezt a tudást olyan sokáig kezeli, amíg a kezelés megszűnik stratégiának lenni, és maga kezd a problémává válni.
:22. Ez az a pillanat, amikor a változás már nem választhatónak látszik, hanem szükségesnek.
:23. Ez nem kellemes pillanat, de világos.
:24. A kedd, amikor számokat gépelt, és hirtelen meglátta, mit fog még látni, ha semmi sem változik, nem volt különleges kedd.
:25. Éppen ez volt a döntő.
:26. Hogy a felismerésnek nem volt szüksége különleges alkalomra.
:27. Egyszerűen ott volt.
:28. Az igaz dolgok hívatlan világosságával, amelyek már nem hagyják, hogy letagadják őket.
:29. És amelyeket ebben a pillanatban már csak ki kellett mondania.
:30. Ezt meg is tette, először önmagának, aztán a főnökének.
:31. Annak az embernek a tárgyilagos nyugalmával, aki egy olyan mondatot mond ki, amelyet már rég végiggondolt.
:32. Budapest volt a kézenfekvő választás.
:33. Kibérelte a hetedik kerületi lakást, amely túl kicsi volt és túl zajos.
:34. Annak az embernek a gyakorlatias józanságával élt benne, aki megértette, hogy a feltételek és a munka két különböző kategória.
:35. Ezeket külön kell tartani, ha az ember nem akarja az egyiket a másiktól függővé tenni.
:36. Ezt könnyebb kimondani, mint megtenni.
:37. Az első hetekben ezt naponta újra megtanulta, mielőtt magatartássá vált volna.
:38. Két műszakban dolgozott.
:39. A saját projektnek, a verseskötetsorozat újratervezésének, amelyet már az egyetem óta magával hordozott, azon az estén olyan minősége volt, mint valaminek, ami végre megtörténik.
:40. Nem azért, mert a feltételek javultak volna.
:41. Hanem mert abbahagyta, hogy jobb feltételekre várjon.
:42. Az eredmény ugyanaz volt, mégis alapvetően más érzés volt.
:43. Mert a várakozás és a cselekvés ugyanazon külső körülmények között különböző belső állapotokat hoz létre.
:44. És a belső állapot számít, amikor a külső körülmények nehezek.
:45. Az elutasításoknak azoknak az e-maileknek a személytelen pontossága volt, amelyeknek nem áll szándékukban sebezni.
:46. És amelyek mégis sebeznek.
:47. Mert az elutasítás mindig személyesen ér célba, bármilyen személytelenül fogalmazzák is meg.
:48. Sára ezekben a hetekben kifejlesztett magában egy készséget, amely korábban nem volt meg benne.
:49. Azt a készséget, hogy egy elutasítás után tovább tudjon dolgozni.
:50. Nem azért, mert már nem érezte az elutasításokat.
:51. Hanem mert megértette, hogy az érzés és a folytatás nem egymással versengő reakciók.
:52. Hanem egymást követők.
:53. És hogy nem az a kérdés, eltalál-e valami.
:54. Hanem az, mennyi időre van szüksége az embernek, amíg újra elkezdi.
:55. A konferencia drága volt.
:56. Sára mégis megvette a jegyet annak az embernek a józan elszántságával, aki megértette, hogy a láthatóság nem passzív tulajdonság, amellyel az ember vagy rendelkezik, vagy nem.
:57. Hanem aktív döntés.
:58. Ez néha azt jelenti, hogy az ember olyan lehetőségekbe fektet, amelyeknek a kimenetele bizonytalan.
:59. Ez nem kényelmes számítás, de néha ez az egyetlen, amely oda vezet, ahová az ember el akar jutni.
:60. Varga Bálint a terem szélén állt annak az embernek a nyugodt arckifejezésével, aki eleget látott ahhoz, hogy már ne lepődjön meg.
:61. Sára húsz méterre állt tőle, és harminc másodpercig nézte.
:62. Ez alatt minden ismerős érv végigment a fején.
:63. Az elutasítás valószínűsége, a megszégyenülés lehetősége, és az a tény, hogy a férfi elfoglaltnak tűnt.
:64. Aztán odament.
:65. Nem azért, mert az ellene szóló érvek gyengébbek lettek volna.
:66. Hanem mert megértette, hogy ezek az érvek mindig ott lesznek.
:67. Hogy nem oldódnak fel, hanem az ember mégis cselekszik.
:68. Ez a különbség aközött, aki arra vár, hogy a félelem eltűnjön, és aközött, aki cselekszik, bár a félelem ott van.
:69. És a különbség nem a félelemben rejlik, hanem abban, mit kezd vele az ember.
:70. Megmutatta neki a projektet annak az embernek a nyugodt biztonságával, aki tudja, mit készített.
:71. Nem azért, mert nem voltak kétségei.
:72. Hanem mert megtanulta egyszerre hordozni a kétséget és a biztonságot.
:73. Ez az önbizalom érettebb formája.
:74. Nem a bizonytalanság hiánya, hanem a képesség arra, hogy az ember mégis cselekedjen.
:75. Varga annak az embernek az összpontosított csendjével nézte, aki valóban néz.
:76. Ez ritkább, mint az ember gondolná.
:77. Azt mondta, érdekes.
:78. Annak a férfinak a hangján, akinél ez a szó értékelés, nem üres fordulat.
:79. Sára ezt megértette, mert megtanult hangokat olvasni.
:80. Az e-mail, amelyet elküldött, közvetlen volt, és hiányoztak belőle azok a kicsinyítések, amelyekkel korábban a saját munkáját bemutatta volna.
:81. A mentegetőzések, a feltételes módok, az engedélykérés burkolt formái.
:82. Ezeket korábban udvariasságnak értette.
:83. Valójában azonban az önalávetés egyik formái voltak.
:84. Erről Budapesten, azokban a hónapokban leszoktatta magát.
:85. Nem azért, mert ezt valaki megmondta neki.
:86. Hanem mert megértette, hogy senki nem ad teret annak, aki maga nem tart rá igényt.
:87. A válasz négy nappal később érkezett: egy próbafeladat, konkrét és fizetett.
:88. Sára a kávézó ablak melletti asztalánál olvasta, körülötte a város zajával.
:89. Arra gondolt, hogy ez nem diadal, hanem kezdet.
:90. Ez volt a legőszintébb gondolat, amelyet erről a pillanatról gondolhatott.
:91. Mert a kezdetek nem megérkezések, hanem pontok, ahonnan az ember továbbmegy.
:92. És mert a továbbmenés volt az, amit az elmúlt hónapokban mindennél jobban megtanult.
:93. És ezt tette most is, amikor felnyitotta a laptopot, és dolgozni kezdett, mielőtt a kávé kihűlt volna.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Sára elindulása. Saras Aufbruch.
:1. Sára nem egyetlen reggelen hozta meg a döntést, hanem egy olyan időszak alatt, amely utólag döntésként volt olvasható. - Sára hatte die Entscheidung nicht an einem Morgen getroffen, sondern über einen Zeitraum, der sich im Nachhinein wie eine Entscheidung lesen ließ.
:2. Belülről azonban valami másként élte meg. - Aber von innen war es wie etwas anderes erlebt worden.
:3. Mint egy súly lassú elmozdulását, amely egyszer csak átbillen, anélkül hogy pontosan meg lehetne nevezni azt a pillanatot, amikor a billenés elkezdődött. - Wie das langsame Verschieben eines Gewichts, das irgendwann kippt, ohne dass man den genauen Moment benennen könnte, an dem das Kippen begann.
:4. Mert az ilyen döntések nem egyetlen indulatból születnek. - Weil Entscheidungen dieser Art nicht aus einem Impuls entstehen.
:5. Hanem olyan pillanatok felhalmozódásából, amelyek külön-külön jelentéktelennek tűnnek. - Sondern aus der Akkumulation von Momenten, die jeder für sich bedeutungslos erscheinen.
:6. Együtt azonban irányt adnak, amelyen az ember vagy elindul, vagy nem indul el. - Die zusammen aber eine Richtung ergeben, die man entweder geht oder nicht geht.
:7. És amelyeknél a nem indulás egy idő után megszűnik döntésnek lenni, és sorssá kezd válni. - Und bei denen das Nicht-gehen irgendwann aufhört, eine Entscheidung zu sein, und anfängt, ein Schicksal zu werden.
:8. Sára grafikát tanult, annak az embernek a meggyőződésével, aki tudja, mit akar. - Sie hatte Grafik studiert, mit der Überzeugung von jemandem, der weiß, was er will.
:9. Utána visszatért a faluba, mert az anyja megbetegedett. - Danach war sie zurückgekehrt in das Dorf, weil ihre Mutter krank geworden war.
:10. Ez valódi ok volt, valódi következményekkel. - Das war ein echter Grund gewesen, der echte Implikationen hatte.
:11. Aztán ez az ok egyszer csak megszűnt oknak lenni, és állapottá vált. - Und der irgendwann aufgehört hatte, ein Grund zu sein, und ein Zustand geworden war.
:12. Olyan állapottá, amelyet az ember már nem kérdőjelez meg. - Zu einem Zustand, den man nicht mehr hinterfragt.
:13. Mert a megkérdőjelezés olyan energiát igényel, amelyet az ember már arra fordított, hogy megbirkózzon ezzel az állapottal. - Weil das Hinterfragen eine Energie erfordert, die man aufgewendet hat, um den Zustand zu bewältigen.
:14. És amely azután már nincs meg. - Und die danach nicht mehr da ist.
:15. Ez az a mechanizmus, amely által sok élet olyan irányokban megy tovább, amelyeket senki sem választott. - Das ist der Mechanismus, durch den viele Leben in Richtungen weitergehen, die niemand gewählt hat.
:16. Az irodában töltött három évnek az elmúló idő egyenletes, nehezen megnevezhető minősége volt. - Die drei Jahre im Büro hatten die gleichmäßige, schwer benennbare Qualität von Zeit, die vergeht.
:17. Olyan időé, amely elmúlik, anélkül hogy számítana. - Von Zeit, die vergeht, ohne zu zählen.
:18. Nem a drámai értelemben volt boldogtalan. - Nicht unglücklich im dramatischen Sinne.
:19. Hanem annak az embernek a csendes értelmében, aki rossz helyen van. - Sondern unglücklich in dem stillen Sinne von jemandem, der an der falschen Stelle ist.
:20. És aki ezt tudja. - Und der das weiß.
:21. És aki ezt a tudást olyan sokáig kezeli, amíg a kezelés megszűnik stratégiának lenni, és maga kezd a problémává válni. - Und der das Wissen so lange verwaltet, bis Verwalten aufhört, eine Strategie zu sein, und anfängt, das Problem selbst zu werden.
:22. Ez az a pillanat, amikor a változás már nem választhatónak látszik, hanem szükségesnek. - Das ist der Moment, an dem Veränderung nicht mehr optional erscheint, sondern notwendig.
:23. Ez nem kellemes pillanat, de világos. - Das ist kein angenehmer Moment, aber ein klarer.
:24. A kedd, amikor számokat gépelt, és hirtelen meglátta, mit fog még látni, ha semmi sem változik, nem volt különleges kedd. - Der Dienstag, an dem sie die Zahlen tippte und plötzlich sah, was sie noch sehen würde, wenn nichts sich änderte, war kein besonderer Dienstag.
:25. Éppen ez volt a döntő. - Das war das Entscheidende.
:26. Hogy a felismerésnek nem volt szüksége különleges alkalomra. - Dass die Erkenntnis keinen besonderen Anlass brauchte.
:27. Egyszerűen ott volt. - Sondern einfach da war.
:28. Az igaz dolgok hívatlan világosságával, amelyek már nem hagyják, hogy letagadják őket. - Mit der uneingeladenen Klarheit von Dingen, die wahr sind und die aufgehört haben, sich verleugnen zu lassen.
:29. És amelyeket ebben a pillanatban már csak ki kellett mondania. - Und die in diesem Moment von ihr nur noch ausgesprochen werden mussten.
:30. Ezt meg is tette, először önmagának, aztán a főnökének. - Das tat sie, zuerst sich selbst und dann ihrem Chef.
:31. Annak az embernek a tárgyilagos nyugalmával, aki egy olyan mondatot mond ki, amelyet már rég végiggondolt. - Mit der sachlichen Ruhe von jemandem, der einen Satz sagt, der längst gedacht war.
:32. Budapest volt a kézenfekvő választás. - Budapest war das Offensichtliche.
:33. Kibérelte a hetedik kerületi lakást, amely túl kicsi volt és túl zajos. - Sie mietete die Wohnung im siebten Bezirk, die zu klein war und zu laut.
:34. Annak az embernek a gyakorlatias józanságával élt benne, aki megértette, hogy a feltételek és a munka két különböző kategória. - Sie lebte darin mit der pragmatischen Nüchternheit von jemandem, der verstanden hat, dass Bedingungen und Arbeit zwei verschiedene Kategorien sind.
:35. Ezeket külön kell tartani, ha az ember nem akarja az egyiket a másiktól függővé tenni. - Die man auseinanderhalten muss, wenn man die eine nicht von der anderen abhängig machen will.
:36. Ezt könnyebb kimondani, mint megtenni. - Das ist leichter gesagt als getan.
:37. Az első hetekben ezt naponta újra megtanulta, mielőtt magatartássá vált volna. - Das lernte sie in den ersten Wochen täglich neu, bevor es zur Haltung wurde.
:38. Két műszakban dolgozott. - Sie arbeitete in zwei Schichten.
:39. A saját projektnek, a verseskötetsorozat újratervezésének, amelyet már az egyetem óta magával hordozott, azon az estén olyan minősége volt, mint valaminek, ami végre megtörténik. - Das eigene Projekt, das Redesign für die Lyrikreihe, das sie seit dem Studium mit sich trug, hatte an diesem Abend die Qualität von etwas, das endlich passiert.
:40. Nem azért, mert a feltételek javultak volna. - Nicht weil die Bedingungen sich verbessert hatten.
:41. Hanem mert abbahagyta, hogy jobb feltételekre várjon. - Sondern weil sie aufgehört hatte, auf bessere Bedingungen zu warten.
:42. Az eredmény ugyanaz volt, mégis alapvetően más érzés volt. - Das hatte dasselbe Ergebnis und fühlte sich grundlegend anders an.
:43. Mert a várakozás és a cselekvés ugyanazon külső körülmények között különböző belső állapotokat hoz létre. - Weil Warten und Handeln unter denselben äußeren Umständen verschiedene innere Zustände erzeugen.
:44. És a belső állapot számít, amikor a külső körülmények nehezek. - Und der innere Zustand ist das, was zählt, wenn die äußeren Umstände schwierig sind.
:45. Az elutasításoknak azoknak az e-maileknek a személytelen pontossága volt, amelyeknek nem áll szándékukban sebezni. - Die Absagen hatten die unpersönliche Präzision von E-Mails, die keine Absicht haben zu verletzen.
:46. És amelyek mégis sebeznek. - Und die trotzdem verletzen.
:47. Mert az elutasítás mindig személyesen ér célba, bármilyen személytelenül fogalmazzák is meg. - Weil Ablehnung immer persönlich landet, egal wie unpersönlich sie formuliert ist.
:48. Sára ezekben a hetekben kifejlesztett magában egy készséget, amely korábban nem volt meg benne. - Sára entwickelte in diesen Wochen eine Fertigkeit, die sie vorher nicht gehabt hatte.
:49. Azt a készséget, hogy egy elutasítás után tovább tudjon dolgozni. - Die Fertigkeit, nach einer Ablehnung weiterzuarbeiten.
:50. Nem azért, mert már nem érezte az elutasításokat. - Nicht weil sie aufgehört hatte, Absagen zu spüren.
:51. Hanem mert megértette, hogy az érzés és a folytatás nem egymással versengő reakciók. - Sondern weil sie verstand, dass das Spüren und das Weitermachen keine konkurrierenden Reaktionen sind.
:52. Hanem egymást követők. - Sondern nacheinanderfolgende.
:53. És hogy nem az a kérdés, eltalál-e valami. - Und dass die Frage nicht ist, ob man trifft.
:54. Hanem az, mennyi időre van szüksége az embernek, amíg újra elkezdi. - Sondern wie lange man braucht, bis man wieder anfängt.
:55. A konferencia drága volt. - Die Konferenz war teuer.
:56. Sára mégis megvette a jegyet annak az embernek a józan elszántságával, aki megértette, hogy a láthatóság nem passzív tulajdonság, amellyel az ember vagy rendelkezik, vagy nem. - Sie kaufte das Ticket mit der nüchternen Entschlossenheit von jemandem, der begriffen hat, dass Sichtbarkeit keine passive Eigenschaft ist, die man hat oder nicht hat.
:57. Hanem aktív döntés. - Sondern eine aktive Entscheidung.
:58. Ez néha azt jelenti, hogy az ember olyan lehetőségekbe fektet, amelyeknek a kimenetele bizonytalan. - Die manchmal bedeutet, in Gelegenheiten zu investieren, deren Ausgang ungewiss ist.
:59. Ez nem kényelmes számítás, de néha ez az egyetlen, amely oda vezet, ahová az ember el akar jutni. - Das ist keine komfortable Kalkulation, aber manchmal die einzige, die zu dem führt, was man will.
:60. Varga Bálint a terem szélén állt annak az embernek a nyugodt arckifejezésével, aki eleget látott ahhoz, hogy már ne lepődjön meg. - Bálint Varga stand am Rand des Raumes mit dem ruhigen Ausdruck von jemandem, der genug gesehen hat, um nicht mehr überrascht zu werden.
:61. Sára húsz méterre állt tőle, és harminc másodpercig nézte. - Sára stand zwanzig Meter entfernt und betrachtete ihn dreißig Sekunden lang.
:62. Ez alatt minden ismerős érv végigment a fején. - In diesen dreißig Sekunden gingen alle vertrauten Argumente durch ihren Kopf.
:63. Az elutasítás valószínűsége, a megszégyenülés lehetősége, és az a tény, hogy a férfi elfoglaltnak tűnt. - Die Wahrscheinlichkeit der Ablehnung, die Möglichkeit der Blamage, die Tatsache, dass er beschäftigt wirkte.
:64. Aztán odament. - Dann ging sie.
:65. Nem azért, mert az ellene szóló érvek gyengébbek lettek volna. - Nicht weil die Argumente dagegen schwächer geworden wären.
:66. Hanem mert megértette, hogy ezek az érvek mindig ott lesznek. - Sondern weil sie verstanden hatte, dass diese Argumente immer da sein würden.
:67. Hogy nem oldódnak fel, hanem az ember mégis cselekszik. - Dass sie sich nicht auflösen, sondern dass man trotzdem handelt.
:68. Ez a különbség aközött, aki arra vár, hogy a félelem eltűnjön, és aközött, aki cselekszik, bár a félelem ott van. - Das ist der Unterschied zwischen jemandem, der wartet, bis die Angst weg ist, und jemandem, der handelt, obwohl sie da ist.
:69. És a különbség nem a félelemben rejlik, hanem abban, mit kezd vele az ember. - Und der Unterschied liegt nicht in der Angst, sondern in dem, was man mit ihr macht.
:70. Megmutatta neki a projektet annak az embernek a nyugodt biztonságával, aki tudja, mit készített. - Sie zeigte ihm das Projekt mit der ruhigen Sicherheit von jemandem, der weiß, was er gemacht hat.
:71. Nem azért, mert nem voltak kétségei. - Nicht weil sie keine Zweifel hatte.
:72. Hanem mert megtanulta egyszerre hordozni a kétséget és a biztonságot. - Sondern weil sie gelernt hatte, Zweifel und Sicherheit gleichzeitig zu tragen.
:73. Ez az önbizalom érettebb formája. - Das ist die reifere Form von Selbstvertrauen.
:74. Nem a bizonytalanság hiánya, hanem a képesség arra, hogy az ember mégis cselekedjen. - Nicht die Abwesenheit von Unsicherheit, sondern die Fähigkeit, trotzdem zu handeln.
:75. Varga annak az embernek az összpontosított csendjével nézte, aki valóban néz. - Varga schaute mit der konzentrierten Stille von jemandem, der wirklich schaut.
:76. Ez ritkább, mint az ember gondolná. - Das ist seltener, als man denkt.
:77. Azt mondta, érdekes. - Er sagte, das sei interessant.
:78. Annak a férfinak a hangján, akinél ez a szó értékelés, nem üres fordulat. - Mit dem Tonfall eines Mannes, für den das Wort eine Bewertung ist und keine Floskel.
:79. Sára ezt megértette, mert megtanult hangokat olvasni. - Das verstand Sára, weil sie gelernt hatte, Töne zu lesen.
:80. Az e-mail, amelyet elküldött, közvetlen volt, és hiányoztak belőle azok a kicsinyítések, amelyekkel korábban a saját munkáját bemutatta volna. - Die E-Mail, die sie schickte, war direkt und ohne die Verkleinerungen, mit denen sie früher ihre eigene Arbeit präsentiert hätte.
:81. A mentegetőzések, a feltételes módok, az engedélykérés burkolt formái. - Die Entschuldigungen, die Konjunktive, die impliziten Bitten um Erlaubnis.
:82. Ezeket korábban udvariasságnak értette. - Die hatte sie als Höflichkeit verstanden.
:83. Valójában azonban az önalávetés egyik formái voltak. - In Wirklichkeit waren sie aber eine Form von Selbstunterwerfung gewesen.
:84. Erről Budapesten, azokban a hónapokban leszoktatta magát. - Die hatte sie sich abgewöhnt in den Monaten in Budapest.
:85. Nem azért, mert ezt valaki megmondta neki. - Nicht weil jemand ihr das gesagt hatte.
:86. Hanem mert megértette, hogy senki nem ad teret annak, aki maga nem tart rá igényt. - Sondern weil sie verstanden hatte, dass niemand einem Raum gibt, den man nicht selbst beansprucht.
:87. A válasz négy nappal később érkezett: egy próbafeladat, konkrét és fizetett. - Die Antwort kam vier Tage später, ein Probeprojekt, konkret und bezahlt.
:88. Sára a kávézó ablak melletti asztalánál olvasta, körülötte a város zajával. - Sára las sie am Fenstertisch des Cafés, mit dem Lärm der Stadt um sich herum.
:89. Arra gondolt, hogy ez nem diadal, hanem kezdet. - Sie dachte, dass das kein Triumph war, sondern ein Anfang.
:90. Ez volt a legőszintébb gondolat, amelyet erről a pillanatról gondolhatott. - Das war das Ehrlichste, das sie über diesen Moment denken konnte.
:91. Mert a kezdetek nem megérkezések, hanem pontok, ahonnan az ember továbbmegy. - Weil Anfänge keine Ankünfte sind, sondern Punkte, von denen aus man weitermacht.
:92. És mert a továbbmenés volt az, amit az elmúlt hónapokban mindennél jobban megtanult. - Und weil das Weitermachen das war, was sie gelernt hatte, in den letzten Monaten, besser als alles andere.
:93. És ezt tette most is, amikor felnyitotta a laptopot, és dolgozni kezdett, mielőtt a kávé kihűlt volna. - Und das tat sie jetzt, indem sie den Laptop aufschlug und anfing zu arbeiten, bevor der Kaffee kalt war.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Saras Aufbruch.
:1. Sára hatte die Entscheidung nicht an einem Morgen getroffen, sondern über einen Zeitraum, der sich im Nachhinein wie eine Entscheidung lesen ließ.
:2. Aber von innen war es wie etwas anderes erlebt worden.
:3. Wie das langsame Verschieben eines Gewichts, das irgendwann kippt, ohne dass man den genauen Moment benennen könnte, an dem das Kippen begann.
:4. Weil Entscheidungen dieser Art nicht aus einem Impuls entstehen.
:5. Sondern aus der Akkumulation von Momenten, die jeder für sich bedeutungslos erscheinen.
:6. Die zusammen aber eine Richtung ergeben, die man entweder geht oder nicht geht.
:7. Und bei denen das Nicht-gehen irgendwann aufhört, eine Entscheidung zu sein, und anfängt, ein Schicksal zu werden.
:8. Sie hatte Grafik studiert, mit der Überzeugung von jemandem, der weiß, was er will.
:9. Danach war sie zurückgekehrt in das Dorf, weil ihre Mutter krank geworden war.
:10. Das war ein echter Grund gewesen, der echte Implikationen hatte.
:11. Und der irgendwann aufgehört hatte, ein Grund zu sein, und ein Zustand geworden war.
:12. Zu einem Zustand, den man nicht mehr hinterfragt.
:13. Weil das Hinterfragen eine Energie erfordert, die man aufgewendet hat, um den Zustand zu bewältigen.
:14. Und die danach nicht mehr da ist.
:15. Das ist der Mechanismus, durch den viele Leben in Richtungen weitergehen, die niemand gewählt hat.
:16. Die drei Jahre im Büro hatten die gleichmäßige, schwer benennbare Qualität von Zeit, die vergeht.
:17. Von Zeit, die vergeht, ohne zu zählen.
:18. Nicht unglücklich im dramatischen Sinne.
:19. Sondern unglücklich in dem stillen Sinne von jemandem, der an der falschen Stelle ist.
:20. Und der das weiß.
:21. Und der das Wissen so lange verwaltet, bis Verwalten aufhört, eine Strategie zu sein, und anfängt, das Problem selbst zu werden.
:22. Das ist der Moment, an dem Veränderung nicht mehr optional erscheint, sondern notwendig.
:23. Das ist kein angenehmer Moment, aber ein klarer.
:24. Der Dienstag, an dem sie die Zahlen tippte und plötzlich sah, was sie noch sehen würde, wenn nichts sich änderte, war kein besonderer Dienstag.
:25. Das war das Entscheidende.
:26. Dass die Erkenntnis keinen besonderen Anlass brauchte.
:27. Sondern einfach da war.
:28. Mit der uneingeladenen Klarheit von Dingen, die wahr sind und die aufgehört haben, sich verleugnen zu lassen.
:29. Und die in diesem Moment von ihr nur noch ausgesprochen werden mussten.
:30. Das tat sie, zuerst sich selbst und dann ihrem Chef.
:31. Mit der sachlichen Ruhe von jemandem, der einen Satz sagt, der längst gedacht war.
:32. Budapest war das Offensichtliche.
:33. Sie mietete die Wohnung im siebten Bezirk, die zu klein war und zu laut.
:34. Sie lebte darin mit der pragmatischen Nüchternheit von jemandem, der verstanden hat, dass Bedingungen und Arbeit zwei verschiedene Kategorien sind.
:35. Die man auseinanderhalten muss, wenn man die eine nicht von der anderen abhängig machen will.
:36. Das ist leichter gesagt als getan.
:37. Das lernte sie in den ersten Wochen täglich neu, bevor es zur Haltung wurde.
:38. Sie arbeitete in zwei Schichten.
:39. Das eigene Projekt, das Redesign für die Lyrikreihe, das sie seit dem Studium mit sich trug, hatte an diesem Abend die Qualität von etwas, das endlich passiert.
:40. Nicht weil die Bedingungen sich verbessert hatten.
:41. Sondern weil sie aufgehört hatte, auf bessere Bedingungen zu warten.
:42. Das hatte dasselbe Ergebnis und fühlte sich grundlegend anders an.
:43. Weil Warten und Handeln unter denselben äußeren Umständen verschiedene innere Zustände erzeugen.
:44. Und der innere Zustand ist das, was zählt, wenn die äußeren Umstände schwierig sind.
:45. Die Absagen hatten die unpersönliche Präzision von E-Mails, die keine Absicht haben zu verletzen.
:46. Und die trotzdem verletzen.
:47. Weil Ablehnung immer persönlich landet, egal wie unpersönlich sie formuliert ist.
:48. Sára entwickelte in diesen Wochen eine Fertigkeit, die sie vorher nicht gehabt hatte.
:49. Die Fertigkeit, nach einer Ablehnung weiterzuarbeiten.
:50. Nicht weil sie aufgehört hatte, Absagen zu spüren.
:51. Sondern weil sie verstand, dass das Spüren und das Weitermachen keine konkurrierenden Reaktionen sind.
:52. Sondern nacheinanderfolgende.
:53. Und dass die Frage nicht ist, ob man trifft.
:54. Sondern wie lange man braucht, bis man wieder anfängt.
:55. Die Konferenz war teuer.
:56. Sie kaufte das Ticket mit der nüchternen Entschlossenheit von jemandem, der begriffen hat, dass Sichtbarkeit keine passive Eigenschaft ist, die man hat oder nicht hat.
:57. Sondern eine aktive Entscheidung.
:58. Die manchmal bedeutet, in Gelegenheiten zu investieren, deren Ausgang ungewiss ist.
:59. Das ist keine komfortable Kalkulation, aber manchmal die einzige, die zu dem führt, was man will.
:60. Bálint Varga stand am Rand des Raumes mit dem ruhigen Ausdruck von jemandem, der genug gesehen hat, um nicht mehr überrascht zu werden.
:61. Sára stand zwanzig Meter entfernt und betrachtete ihn dreißig Sekunden lang.
:62. In diesen dreißig Sekunden gingen alle vertrauten Argumente durch ihren Kopf.
:63. Die Wahrscheinlichkeit der Ablehnung, die Möglichkeit der Blamage, die Tatsache, dass er beschäftigt wirkte.
:64. Dann ging sie.
:65. Nicht weil die Argumente dagegen schwächer geworden wären.
:66. Sondern weil sie verstanden hatte, dass diese Argumente immer da sein würden.
:67. Dass sie sich nicht auflösen, sondern dass man trotzdem handelt.
:68. Das ist der Unterschied zwischen jemandem, der wartet, bis die Angst weg ist, und jemandem, der handelt, obwohl sie da ist.
:69. Und der Unterschied liegt nicht in der Angst, sondern in dem, was man mit ihr macht.
:70. Sie zeigte ihm das Projekt mit der ruhigen Sicherheit von jemandem, der weiß, was er gemacht hat.
:71. Nicht weil sie keine Zweifel hatte.
:72. Sondern weil sie gelernt hatte, Zweifel und Sicherheit gleichzeitig zu tragen.
:73. Das ist die reifere Form von Selbstvertrauen.
:74. Nicht die Abwesenheit von Unsicherheit, sondern die Fähigkeit, trotzdem zu handeln.
:75. Varga schaute mit der konzentrierten Stille von jemandem, der wirklich schaut.
:76. Das ist seltener, als man denkt.
:77. Er sagte, das sei interessant.
:78. Mit dem Tonfall eines Mannes, für den das Wort eine Bewertung ist und keine Floskel.
:79. Das verstand Sára, weil sie gelernt hatte, Töne zu lesen.
:80. Die E-Mail, die sie schickte, war direkt und ohne die Verkleinerungen, mit denen sie früher ihre eigene Arbeit präsentiert hätte.
:81. Die Entschuldigungen, die Konjunktive, die impliziten Bitten um Erlaubnis.
:82. Die hatte sie als Höflichkeit verstanden.
:83. In Wirklichkeit waren sie aber eine Form von Selbstunterwerfung gewesen.
:84. Die hatte sie sich abgewöhnt in den Monaten in Budapest.
:85. Nicht weil jemand ihr das gesagt hatte.
:86. Sondern weil sie verstanden hatte, dass niemand einem Raum gibt, den man nicht selbst beansprucht.
:87. Die Antwort kam vier Tage später, ein Probeprojekt, konkret und bezahlt.
:88. Sára las sie am Fenstertisch des Cafés, mit dem Lärm der Stadt um sich herum.
:89. Sie dachte, dass das kein Triumph war, sondern ein Anfang.
:90. Das war das Ehrlichste, das sie über diesen Moment denken konnte.
:91. Weil Anfänge keine Ankünfte sind, sondern Punkte, von denen aus man weitermacht.
:92. Und weil das Weitermachen das war, was sie gelernt hatte, in den letzten Monaten, besser als alles andere.
:93. Und das tat sie jetzt, indem sie den Laptop aufschlug und anfing zu arbeiten, bevor der Kaffee kalt war.
|}
=== 5 ===
:Klára péksége.
:1. Klára mögött tíz év iroda volt, és a munka működött.
:2. De nem abban az értelemben, amely számít, ha az ember őszinte.
:3. A sütés volt a másik dolog.
:4. A hétvégi sütés Budapesten.
:5. Az illat, amely hétfő reggel még mindig ott volt, mint egy érv, amelyet figyelmen kívül hagyott.
:6. A figyelmen kívül hagyás nem megoldás, csak eltolás.
:7. Az eltolások pedig egyszer véget érnek, többnyire kérés nélkül.
:8. Az egri hirdetést kétszer olvasta el, és lefényképezte.
:9. Anélkül hogy pontosan tudta volna, miért.
:10. Ez többnyire azt jelenti, hogy az ember mégis tudja.
:11. Egyedül utazott Egerbe.
:12. Megnézte a poros, üres pékséget.
:13. Nem a romot látta benne, hanem a mögötte lévő lehetőséget.
:14. Ez képesség, nem naivitás.
:15. Elválasztani egy hely állapotát a benne rejlő lehetőségtől.
:16. Még aznap aláírta a szerződést.
:17. Mert tudta, hogy a hosszú gondolkodás bizonyos döntéseknél maga a probléma, nem a megoldás.
:18. Az első hetek olyan vizsgát jelentettek, amelyet senki sem tűzött ki.
:19. Hajnali háromkor kelés, nem stimmelő receptek, egy kemence saját akarattal.
:20. A szomszédok azzal a szelíd kétkedéssel néztek be az ablakon, amelyet a kisvárosok tartogatnak az újnak, mielőtt elfogadják.
:21. Klára hagyta ott állni a kétkedést.
:22. Mert mások kétkedése nem érv, hanem állapot, amelyet az ember vagy oszt, vagy nem.
:23. A fűszeres rozskenyér három hét próbálkozás eredménye volt.
:24. Amikor stimmelt, Klára azonnal tudta.
:25. Bizonyos dolgok önmagukat magyarázzák, ha helyesek.
:26. Ez az a pillanat, amely felé az ember dolgozik.
:27. A városi ünnepen a stand eleinte csendes volt.
:28. Aztán megtelt, egyre hosszabb sorral, anélkül hogy Klára ezért bármi különöset tett volna.
:29. A jó kenyérnek egy kisvárosban nincs szüksége reklámra.
:30. Csak türelemre és az első vevőre, aki beszél róla.
:31. Az este végén az idős férfi, aki korábban maga is pék volt, azt mondta, Klára kenyere valóban jó.
:32. Túlzás nélkül, anélkül hogy a kedvességet taktikaként használta volna.
:33. Ez többet jelentett neki, mint a sor.
:34. Mert a mesterség felől érkező elismerés olyan valuta, amely nem inflálódik el.
:35. Másnap reggel a nap besütött a tiszta ablakokon.
:36. A friss kenyér illata ott volt a levegőben.
:37. A vevők jöttek.
:38. Klára a pult mögött állt, és tudta, hogy még nagyon sokat kell tanulnia.
:39. Ez nem probléma volt.
:40. Hanem pontosan az a fajta jövő, amelyet keresett: nyitott, követelő, az övé.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Klára péksége. - Kláras Bäckerei
:1. Klára mögött tíz év iroda volt, és a munka működött. - Klára hatte zehn Jahre Büro hinter sich, und die Arbeit hatte funktioniert.
:2. De nem abban az értelemben, amely számít, ha az ember őszinte. - Aber nicht in dem Sinne, der zählt, wenn man ehrlich ist.
:3. A sütés volt a másik dolog. - Das Backen war das andere.
:4. A hétvégi sütés Budapesten. - Das Wochenendbacken in Budapest.
:5. Az illat, amely hétfő reggel még mindig ott volt, mint egy érv, amelyet figyelmen kívül hagyott. - Der Geruch, der am Montagmorgen noch da war, wie ein Argument, das sie ignorierte.
:6. A figyelmen kívül hagyás nem megoldás, csak eltolás. - Ignorieren ist keine Lösung, nur eine Verschiebung.
:7. Az eltolások pedig egyszer véget érnek, többnyire kérés nélkül. - Und Verschiebungen enden irgendwann, meistens ungefragt.
:8. Az egri hirdetést kétszer olvasta el, és lefényképezte. - Die Anzeige in Eger las sie zweimal und fotografierte sie.
:9. Anélkül hogy pontosan tudta volna, miért. - Ohne genau zu wissen, warum.
:10. Ez többnyire azt jelenti, hogy az ember mégis tudja. - Was meistens bedeutet, dass man es doch weiß.
:11. Egyedül utazott Egerbe. - Sie fuhr allein nach Eger.
:12. Megnézte a poros, üres pékséget. - Sie schaute sich die staubige, leere Bäckerei an.
:13. Nem a romot látta benne, hanem a mögötte lévő lehetőséget. - Sie sah nicht die Ruine, sondern die Möglichkeit dahinter.
:14. Ez képesség, nem naivitás. - Das ist eine Fähigkeit, keine Naivität.
:15. Elválasztani egy hely állapotát a benne rejlő lehetőségtől. - Den Zustand eines Ortes von seinem Potenzial zu trennen.
:16. Még aznap aláírta a szerződést. - Sie unterschrieb noch am selben Tag.
:17. Mert tudta, hogy a hosszú gondolkodás bizonyos döntéseknél maga a probléma, nem a megoldás. - Weil sie wusste, dass langes Nachdenken bei manchen Entscheidungen das Problem ist, nicht die Lösung.
:18. Az első hetek olyan vizsgát jelentettek, amelyet senki sem tűzött ki. - Die ersten Wochen waren eine Prüfung, die niemand angesetzt hatte.
:19. Hajnali háromkor kelés, nem stimmelő receptek, egy kemence saját akarattal. - Aufstehen um drei, Rezepte, die nicht stimmten, ein Ofen mit Eigensinn.
:20. A szomszédok azzal a szelíd kétkedéssel néztek be az ablakon, amelyet a kisvárosok tartogatnak az újnak, mielőtt elfogadják. - Die Nachbarn schauten durch das Fenster mit jener milden Skepsis, die kleine Städte für Neues bereithalten, bevor sie es akzeptieren.
:21. Klára hagyta ott állni a kétkedést. - Klára ließ die Skepsis stehen.
:22. Mert mások kétkedése nem érv, hanem állapot, amelyet az ember vagy oszt, vagy nem. - Weil Skepsis anderer kein Argument ist, sondern ein Zustand, den man entweder teilt oder nicht.
:23. A fűszeres rozskenyér három hét próbálkozás eredménye volt. - Das Roggenbrot mit Kräutern war das Ergebnis von drei Wochen Ausprobieren.
:24. Amikor stimmelt, Klára azonnal tudta. - Als es stimmte, wusste sie das sofort.
:25. Bizonyos dolgok önmagukat magyarázzák, ha helyesek. - Manche Dinge erklären sich selbst, wenn sie richtig sind.
:26. Ez az a pillanat, amely felé az ember dolgozik. - Und das ist der Moment, auf den man hinarbeitet.
:27. A városi ünnepen a stand eleinte csendes volt. - Beim Stadtfest war der Stand zunächst ruhig.
:28. Aztán megtelt, egyre hosszabb sorral, anélkül hogy Klára ezért bármi különöset tett volna. - Dann voll, mit einer Schlange, die länger wurde, ohne dass sie dafür etwas tat.
:29. A jó kenyérnek egy kisvárosban nincs szüksége reklámra. - Gutes Brot in einer Kleinstadt braucht keine Werbung.
:30. Csak türelemre és az első vevőre, aki beszél róla. - Nur Geduld und den ersten Kunden, der redet.
:31. Az este végén az idős férfi, aki korábban maga is pék volt, azt mondta, Klára kenyere valóban jó. - Der alte Mann am Ende des Abends, selbst früher Bäcker, sagte, ihr Brot sei wirklich gut.
:32. Túlzás nélkül, anélkül hogy a kedvességet taktikaként használta volna. - Ohne Übertreibung, ohne Freundlichkeit als Taktik.
:33. Ez többet jelentett neki, mint a sor. - Das bedeutete ihr mehr als die Schlange.
:34. Mert a mesterség felől érkező elismerés olyan valuta, amely nem inflálódik el. - Weil Anerkennung vom Handwerk eine Währung ist, die nicht inflationiert.
:35. Másnap reggel a nap besütött a tiszta ablakokon. - Am nächsten Morgen schien die Sonne durch die sauberen Fenster.
:36. A friss kenyér illata ott volt a levegőben. - Der Geruch von frischem Brot lag in der Luft.
:37. A vevők jöttek. - Die Kunden kamen.
:38. Klára a pult mögött állt, és tudta, hogy még nagyon sokat kell tanulnia. - Klára stand hinter dem Tresen und wusste, dass sie noch sehr viel zu lernen hatte.
:39. Ez nem probléma volt. - Das war kein Problem.
:40. Hanem pontosan az a fajta jövő, amelyet keresett: nyitott, követelő, az övé. - Sondern genau die Art von Zukunft, die sie gesucht hatte: offen, fordernd, ihr gehörend.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Kláras Bäckerei
:1. Klára hatte zehn Jahre Büro hinter sich, und die Arbeit hatte funktioniert.
:2. Aber nicht in dem Sinne, der zählt, wenn man ehrlich ist.
:3. Das Backen war das andere.
:4. Das Wochenendbacken in Budapest.
:5. Der Geruch, der am Montagmorgen noch da war, wie ein Argument, das sie ignorierte.
:6. Ignorieren ist keine Lösung, nur eine Verschiebung.
:7. Und Verschiebungen enden irgendwann, meistens ungefragt.
:8. Die Anzeige in Eger las sie zweimal und fotografierte sie.
:9. Ohne genau zu wissen, warum.
:10. Was meistens bedeutet, dass man es doch weiß.
:11. Sie fuhr allein nach Eger.
:12. Sie schaute sich die staubige, leere Bäckerei an.
:13. Sie sah nicht die Ruine, sondern die Möglichkeit dahinter.
:14. Das ist eine Fähigkeit, keine Naivität.
:15. Den Zustand eines Ortes von seinem Potenzial zu trennen.
:16. Sie unterschrieb noch am selben Tag.
:17. Weil sie wusste, dass langes Nachdenken bei manchen Entscheidungen das Problem ist, nicht die Lösung.
:18. Die ersten Wochen waren eine Prüfung, die niemand angesetzt hatte.
:19. Aufstehen um drei, Rezepte, die nicht stimmten, ein Ofen mit Eigensinn.
:20. Die Nachbarn schauten durch das Fenster mit jener milden Skepsis, die kleine Städte für Neues bereithalten, bevor sie es akzeptieren.
:21. Klára ließ die Skepsis stehen.
:22. Weil Skepsis anderer kein Argument ist, sondern ein Zustand, den man entweder teilt oder nicht.
:23. Das Roggenbrot mit Kräutern war das Ergebnis von drei Wochen Ausprobieren.
:24. Als es stimmte, wusste sie das sofort.
:25. Manche Dinge erklären sich selbst, wenn sie richtig sind.
:26. Und das ist der Moment, auf den man hinarbeitet.
:27. Beim Stadtfest war der Stand zunächst ruhig.
:28. Dann voll, mit einer Schlange, die länger wurde, ohne dass sie dafür etwas tat.
:29. Gutes Brot in einer Kleinstadt braucht keine Werbung.
:30. Nur Geduld und den ersten Kunden, der redet.
:31. Der alte Mann am Ende des Abends, selbst früher Bäcker, sagte, ihr Brot sei wirklich gut.
:32. Ohne Übertreibung, ohne Freundlichkeit als Taktik.
:33. Das bedeutete ihr mehr als die Schlange.
:34. Weil Anerkennung vom Handwerk eine Währung ist, die nicht inflationiert.
:35. Am nächsten Morgen schien die Sonne durch die sauberen Fenster.
:36. Der Geruch von frischem Brot lag in der Luft.
:37. Die Kunden kamen.
:38. Klára stand hinter dem Tresen und wusste, dass sie noch sehr viel zu lernen hatte.
:39. Das war kein Problem.
:40. Sondern genau die Art von Zukunft, die sie gesucht hatte: offen, fordernd, ihr gehörend.
|}
=== 5 ===
:A helyes kérdés
:1. Nóra huszonnyolc évesen alapította a reklámügynökségét, a lakása egyik szobájában.
:2. Három ügyféllel, és azzal a meggyőződéssel, hogy a meggyőződés önmagában nem elég, de nélküle semmi sem megy.
:3. Négy évvel később a szoba iroda lett, hat munkatárssal.
:4. Az iroda pedig közel állt a végéhez.
:5. Ez nem drámaian jelentkezett, hanem csendesen.
:6. Számlák formájában, amelyek tovább feküdtek az asztalon, mint máskor.
:7. A Horváth Bencénél tartandó pitch volt az utolsó reális lehetőség.
:8. Ezt világosan kimondta magának.
:9. Mert az önámítás ilyen pillanatokban drága.
:10. Az üzenet este érkezett, röviden és magyarázat nélkül.
:11. A másnap bonyolult lesz, írta, lehet, hogy el kell halasztania az időpontot.
:12. Nóra elolvasta az üzenetet, félretette a telefonját, és egy ideig csendben ült.
:13. Ez nem beletörődés volt, hanem energia gyűjtése.
:14. Nem azt gondolta, hogy veszítettem.
:15. Hanem azt, hogy rossz érvet használok, és ez megoldható probléma.
:16. Kinyitotta a laptopot.
:17. Nem a meglévő prezentációval kezdte, hanem azzal a kérdéssel, mire van Horváth Bencének valójában szüksége.
:18. Ez más kérdés volt, mint amelyet addig feltett.
:19. És más kérdések más válaszokhoz vezetnek.
:20. Ez lett a következő órák lényege.
:21. Dolgozott.
:22. Amit csinált, az nem kétségbeesés volt, hanem annak az ellenkezője.
:23. Egy nehéz probléma koncentrált élvezete.
:24. Éjfélre új kampánystratégiája volt.
:25. Ez nem az elérésre épített, hanem a pontosságra.
:26. Ez olcsóbb volt és hatékonyabb.
:27. Mindent végigszámolt, újra felépítette a prezentációt.
:28. Hajnali négykor készen volt, abban az értelemben, hogy a munka stimmelt.
:29. Három órát aludt, ébresztő nélkül felébredt, és elment a megbeszélésre.
:30. Annak az embernek a nyugodt figyelmével, aki felkészült.
:31. A felkészültség nem érzelmi állapot, hanem tárgyi.
:32. A különbség abban a pillanatban látszik meg, amikor nehézzé válik a helyzet.
:33. A tárgyaló nagy volt és hűvös.
:34. Horváth Bence az asztal végén ült.
:35. A testbeszéde azt mondta: győzz meg, ha tudsz.
:36. Nóra nem a korábbi számok miatti mentegetőzéssel kezdte.
:37. Hanem az új stratégiával, közvetlenül és kerülő nélkül.
:38. Amit bemutatott, nem ötlet volt, hanem számokkal alátámasztott koncepció.
:39. A számok kérdéseket teremtenek, nem csendet.
:40. Horváth Bence kérdéseket tett fel.
:41. Jó kérdéseket, amelyek megmutatták, hogy figyel.
:42. Nóra nyugodtan és habozás nélkül válaszolt rájuk.
:43. Nem habozott, mert az éjszakát azzal töltötte, hogy pontosan ezeket a kérdéseket előre lássa.
:44. Ez volt az éjszakai munka valódi értéke.
:45. A végén Horváth Bence egy pillanatig hallgatott.
:46. Nem bizonytalanságból.
:47. Hanem annak az embernek a szokásából, aki nem sieti el a döntéseket.
:48. Aztán azt mondta, hogy ez meggyőző.
:49. És kezet nyújtott, tárgyilagosan és színpadiasság nélkül.
:50. Ez az ígéret legjobb fajtája.
:51. Nóra kilépett a szabadba, és rövid időre megállt.
:52. Hagyta, hogy a pillanat az legyen, ami volt.
:53. Nem csúcspont, hanem egy pont egy hosszú úton.
:54. Az éjszakára gondolt.
:55. Arra a kérdésre, amelyet újra feltett magának.
:56. És arra, hogy a helyes kérdés néha az egyetlen munka, amely számít.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A helyes kérdés - Die richtige Frage
:1. Nóra huszonnyolc évesen alapította a reklámügynökségét, a lakása egyik szobájában. - Nóra hatte ihre Werbeagentur mit achtundzwanzig gegründet, in einem Zimmer ihrer Wohnung.
:2. Három ügyféllel, és azzal a meggyőződéssel, hogy a meggyőződés önmagában nem elég, de nélküle semmi sem megy. - Mit drei Kunden und der Überzeugung, dass Überzeugung allein nicht reicht, aber ohne sie gar nichts geht.
:3. Négy évvel később a szoba iroda lett, hat munkatárssal. - Vier Jahre später war das Zimmer ein Büro mit sechs Mitarbeitern.
:4. Az iroda pedig közel állt a végéhez. - Und das Büro stand kurz vor dem Ende.
:5. Ez nem drámaian jelentkezett, hanem csendesen. - Das hatte sich nicht dramatisch angekündigt, sondern leise.
:6. Számlák formájában, amelyek tovább feküdtek az asztalon, mint máskor. - In Form von Rechnungen, die länger lagen als üblich.
:7. A Horváth Bencénél tartandó pitch volt az utolsó reális lehetőség. - Der Pitch bei Horváth Bence war die letzte realistische Möglichkeit.
:8. Ezt világosan kimondta magának. - Das sagte sie sich selbst klar.
:9. Mert az önámítás ilyen pillanatokban drága. - Weil Selbsttäuschung in solchen Momenten teuer ist.
:10. Az üzenet este érkezett, röviden és magyarázat nélkül. - Die Nachricht kam abends, kurz und ohne Erklärung.
:11. A másnap bonyolult lesz, írta, lehet, hogy el kell halasztania az időpontot. - Morgen sei kompliziert, er müsse den Termin eventuell verschieben.
:12. Nóra elolvasta az üzenetet, félretette a telefonját, és egy ideig csendben ült. - Nóra las die Nachricht, legte das Handy weg, und blieb eine Weile still sitzen.
:13. Ez nem beletörődés volt, hanem energia gyűjtése. - Das war keine Resignation, sondern das Sammeln von Energie.
:14. Nem azt gondolta, hogy veszítettem. - Sie dachte nicht: Ich habe verloren.
:15. Hanem azt, hogy rossz érvet használok, és ez megoldható probléma. - Sondern: Ich habe das falsche Argument, und das ist ein lösbares Problem.
:16. Kinyitotta a laptopot. - Sie öffnete den Laptop.
:17. Nem a meglévő prezentációval kezdte, hanem azzal a kérdéssel, mire van Horváth Bencének valójában szüksége. - Sie begann nicht mit der bestehenden Präsentation, sondern mit der Frage, was Horváth Bence wirklich brauchte.
:18. Ez más kérdés volt, mint amelyet addig feltett. - Das war eine andere Frage als die, die sie bisher gestellt hatte.
:19. És más kérdések más válaszokhoz vezetnek. - Und andere Fragen führen zu anderen Antworten.
:20. Ez lett a következő órák lényege. - Das wurde der Kern der nächsten Stunden.
:21. Dolgozott. - Sie arbeitete.
:22. Amit csinált, az nem kétségbeesés volt, hanem annak az ellenkezője. - Was sie machte, war keine Verzweiflung, sondern das Gegenteil.
:23. Egy nehéz probléma koncentrált élvezete. - Das konzentrierte Vergnügen an einem schwierigen Problem.
:24. Éjfélre új kampánystratégiája volt. - Um Mitternacht hatte sie eine neue Kampagnenstrategie.
:25. Ez nem az elérésre épített, hanem a pontosságra. - Die nicht auf Reichweite setzte, sondern auf Präzision.
:26. Ez olcsóbb volt és hatékonyabb. - Das war billiger und wirkungsvoller.
:27. Mindent végigszámolt, újra felépítette a prezentációt. - Sie rechnete alles durch, baute die Präsentation neu.
:28. Hajnali négykor készen volt, abban az értelemben, hogy a munka stimmelt. - Um vier Uhr morgens war sie fertig, in dem Sinne, dass die Arbeit stimmte.
:29. Három órát aludt, ébresztő nélkül felébredt, és elment a megbeszélésre. - Sie schlief drei Stunden, wachte ohne Wecker auf, und fuhr zum Meeting.
:30. Annak az embernek a nyugodt figyelmével, aki felkészült. - Mit der ruhigen Aufmerksamkeit von jemandem, der vorbereitet ist.
:31. A felkészültség nem érzelmi állapot, hanem tárgyi. - Vorbereitet ist kein emotionaler Zustand, sondern ein sachlicher.
:32. A különbség abban a pillanatban látszik meg, amikor nehézzé válik a helyzet. - Und der Unterschied zeigt sich in dem Moment, wenn es schwierig wird.
:33. A tárgyaló nagy volt és hűvös. - Der Konferenzraum war groß und kühl.
:34. Horváth Bence az asztal végén ült. - Horváth Bence saß am Ende des Tisches.
:35. A testbeszéde azt mondta: győzz meg, ha tudsz. - Seine Körpersprache sagte: überzeug mich, wenn du kannst.
:36. Nóra nem a korábbi számok miatti mentegetőzéssel kezdte. - Nóra begann nicht mit einer Entschuldigung für die bisherigen Zahlen.
:37. Hanem az új stratégiával, közvetlenül és kerülő nélkül. - Sondern mit der neuen Strategie, direkt und ohne Umweg.
:38. Amit bemutatott, nem ötlet volt, hanem számokkal alátámasztott koncepció. - Was sie präsentierte, war keine Idee, sondern ein Konzept mit Zahlen.
:39. A számok kérdéseket teremtenek, nem csendet. - Zahlen erzeugen Fragen, keine Stille.
:40. Horváth Bence kérdéseket tett fel. - Horváth Bence stellte Fragen.
:41. Jó kérdéseket, amelyek megmutatták, hogy figyel. - Gute Fragen, die zeigten, dass er zuhörte.
:42. Nóra nyugodtan és habozás nélkül válaszolt rájuk. - Nóra beantwortete sie ruhig und ohne zu zögern.
:43. Nem habozott, mert az éjszakát azzal töltötte, hogy pontosan ezeket a kérdéseket előre lássa. - Sie zögerte nicht, weil sie die Nacht damit verbracht hatte, genau diese Fragen zu antizipieren.
:44. Ez volt az éjszakai munka valódi értéke. - Das war der eigentliche Wert der Nachtarbeit.
:45. A végén Horváth Bence egy pillanatig hallgatott. - Am Ende schwieg Horváth Bence einen Moment.
:46. Nem bizonytalanságból. - Nicht aus Unsicherheit.
:47. Hanem annak az embernek a szokásából, aki nem sieti el a döntéseket. - Sondern aus der Gewohnheit von jemandem, der Entscheidungen nicht überstürzt.
:48. Aztán azt mondta, hogy ez meggyőző. - Dann sagte er, das sei überzeugend.
:49. És kezet nyújtott, tárgyilagosan és színpadiasság nélkül. - Und reichte die Hand, sachlich und ohne Theatralik.
:50. Ez az ígéret legjobb fajtája. - Das ist die beste Art von Zusage.
:51. Nóra kilépett a szabadba, és rövid időre megállt. - Nóra trat ins Freie, blieb kurz stehen.
:52. Hagyta, hogy a pillanat az legyen, ami volt. - Sie ließ den Moment sein, was er war.
:53. Nem csúcspont, hanem egy pont egy hosszú úton. - Nicht der Höhepunkt, sondern ein Punkt auf einer langen Strecke.
:54. Az éjszakára gondolt. - Sie dachte an die Nacht.
:55. Arra a kérdésre, amelyet újra feltett magának. - An die Frage, die sie sich neu gestellt hatte.
:56. És arra, hogy a helyes kérdés néha az egyetlen munka, amely számít. - Und daran, dass die richtige Frage manchmal die einzige Arbeit ist, die zählt.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Die richtige Frage
:1. Nóra hatte ihre Werbeagentur mit achtundzwanzig gegründet, in einem Zimmer ihrer Wohnung.
:2. Mit drei Kunden und der Überzeugung, dass Überzeugung allein nicht reicht, aber ohne sie gar nichts geht.
:3. Vier Jahre später war das Zimmer ein Büro mit sechs Mitarbeitern.
:4. Und das Büro stand kurz vor dem Ende.
:5. Das hatte sich nicht dramatisch angekündigt, sondern leise.
:6. In Form von Rechnungen, die länger lagen als üblich.
:7. Der Pitch bei Horváth Bence war die letzte realistische Möglichkeit.
:8. Das sagte sie sich selbst klar.
:9. Weil Selbsttäuschung in solchen Momenten teuer ist.
:10. Die Nachricht kam abends, kurz und ohne Erklärung.
:11. Morgen sei kompliziert, er müsse den Termin eventuell verschieben.
:12. Nóra las die Nachricht, legte das Handy weg, und blieb eine Weile still sitzen.
:13. Das war keine Resignation, sondern das Sammeln von Energie.
:14. Sie dachte nicht: Ich habe verloren.
:15. Sondern: Ich habe das falsche Argument, und das ist ein lösbares Problem.
:16. Sie öffnete den Laptop.
:17. Sie begann nicht mit der bestehenden Präsentation, sondern mit der Frage, was Horváth Bence wirklich brauchte.
:18. Das war eine andere Frage als die, die sie bisher gestellt hatte.
:19. Und andere Fragen führen zu anderen Antworten.
:20. Das wurde der Kern der nächsten Stunden.
:21. Sie arbeitete.
:22. Was sie machte, war keine Verzweiflung, sondern das Gegenteil.
:23. Das konzentrierte Vergnügen an einem schwierigen Problem.
:24. Um Mitternacht hatte sie eine neue Kampagnenstrategie.
:25. Die nicht auf Reichweite setzte, sondern auf Präzision.
:26. Das war billiger und wirkungsvoller.
:27. Sie rechnete alles durch, baute die Präsentation neu.
:28. Um vier Uhr morgens war sie fertig, in dem Sinne, dass die Arbeit stimmte.
:29. Sie schlief drei Stunden, wachte ohne Wecker auf, und fuhr zum Meeting.
:30. Mit der ruhigen Aufmerksamkeit von jemandem, der vorbereitet ist.
:31. Vorbereitet ist kein emotionaler Zustand, sondern ein sachlicher.
:32. Und der Unterschied zeigt sich in dem Moment, wenn es schwierig wird.
:33. Der Konferenzraum war groß und kühl.
:34. Horváth Bence saß am Ende des Tisches.
:35. Seine Körpersprache sagte: überzeug mich, wenn du kannst.
:36. Nóra begann nicht mit einer Entschuldigung für die bisherigen Zahlen.
:37. Sondern mit der neuen Strategie, direkt und ohne Umweg.
:38. Was sie präsentierte, war keine Idee, sondern ein Konzept mit Zahlen.
:39. Zahlen erzeugen Fragen, keine Stille.
:40. Horváth Bence stellte Fragen.
:41. Gute Fragen, die zeigten, dass er zuhörte.
:42. Nóra beantwortete sie ruhig und ohne zu zögern.
:43. Sie zögerte nicht, weil sie die Nacht damit verbracht hatte, genau diese Fragen zu antizipieren.
:44. Das war der eigentliche Wert der Nachtarbeit.
:45. Am Ende schwieg Horváth Bence einen Moment.
:46. Nicht aus Unsicherheit.
:47. Sondern aus der Gewohnheit von jemandem, der Entscheidungen nicht überstürzt.
:48. Dann sagte er, das sei überzeugend.
:49. Und reichte die Hand, sachlich und ohne Theatralik.
:50. Das ist die beste Art von Zusage.
:51. Nóra trat ins Freie, blieb kurz stehen.
:52. Sie ließ den Moment sein, was er war.
:53. Nicht der Höhepunkt, sondern ein Punkt auf einer langen Strecke.
:54. Sie dachte an die Nacht.
:55. An die Frage, die sie sich neu gestellt hatte.
:56. Und daran, dass die richtige Frage manchmal die einzige Arbeit ist, die zählt.
|}
=== 5 ===
:A nyitott gondolat.
:1. Sámuel egy csütörtöki napon veszítette el az állását, azoknak az eseményeknek a tárgyilagos véglegességével, amelyeket az ember lát közeledni, és amelyek mégis meglepik, amikor bekövetkeznek.
:2. Mert valamiről tudni és azt átélni két különböző dolog, amelyek csak a bekövetkezés pillanatában esnek egybe.
:3. Azt hitte, a szabadság jó érzés lesz.
:4. De nem volt jó érzés, és ez jobban meglepte, mint maga a veszteség.
:5. Mert éveken át azt hitte, hogy a struktúra végét akarja.
:6. Most pedig, hogy megkapta, észrevette, hogy szüksége volt a struktúrára.
:7. Hogy ne kelljen ránéznie arra, ami alatta volt.
:8. Ami alatta volt, nem üresség volt.
:9. Hanem a kérdés, ki ő, ha levonják belőle azt, amivel azonosította magát.
:10. Ez kellemetlen kérdés, de szükséges.
:11. És a legtöbb ember egész életében elkerüli azzal, hogy elfoglalt marad.
:12. Az első heteknek annak az időnek a szétfolyó minősége volt, amelyet az ember kezel, ahelyett hogy benne élne.
:13. Álláspályázatokkal, amelyek keveset hoztak, és sétákkal, amelyek többet.
:14. Mert a mozgás nem oldja meg a gondolkodást, de rendezi.
:15. Ez néha az első lépés a megoldás felé.
:16. A telket ismerte.
:17. Százszor elment már mellette.
:18. Tudomásul vette a szemetet, és továbbment.
:19. Mert azok a dolgok, amelyek mindig így vannak, megszűnnek kérdéseket feltenni.
:20. És akkoriban nem volt ideje kérdésekre.
:21. Egy kedd délelőtt megállt, különösebb ok nélkül.
:22. Átnézett a szeméten arra, ami alatta volt.
:23. A földre, a helyre, a lehetőségre, amelyet még senki sem igényelt magának.
:24. Mert senki sem állt meg.
:25. A gondolat olyan egyszerű volt, hogy csodálkozott, miért nem jutott még soha eszébe.
:26. Aztán megértette, miért.
:27. Az egyszerű gondolatoknak idő kell.
:28. Ideje pedig korábban nem volt.
:29. Pontosabban: nem vett rá időt.
:30. Ez nem ugyanaz, de ugyanolyannak érződik.
:31. Kesztyűt, gereblyét és zsákokat vett.
:32. Visszajött, és habozás nélkül elkezdte.
:33. Mert megtanulta, hogy a habozás nem óvatosság, hanem többnyire félelem.
:34. A félelem pedig nem jó tanácsadó az első ásónyomhoz.
:35. Az első óráknak annak a munkának a romantikátlan minősége volt, amelyet el kell végezni, mielőtt valamiből valami lehet.
:36. Nehéz volt és kevéssé látványos.
:37. Régi műanyag és föld szagával.
:38. És azzal a tudattal, hogy senki sem nézi, és senki sem tapsol.
:39. Ez a legőszintébb állapot, amelyben az ember megtudja, valóban akarja-e azt, amiről azt hiszi, hogy akarja.
:40. Folytatta, mert abbahagyni azt jelentette volna, hogy visszamegy.
:41. Visszamenni pedig rosszabb volt, mint folytatni.
:42. Ez egyszerű számítás, de néha a leghatásosabb.
:43. Mert az összetettség ilyen pillanatokban nem segítség.
:44. Tibor a második napon jött.
:45. Meghallgatta, hallgatott, és a harmadik napon kesztyűvel jelent meg.
:46. Ez az egyetértés legelegánsabb formája.
:47. Cselekvés bejelentés nélkül.
:48. Jelenlét kommentár nélkül.
:49. A szomszédok követték őt.
:50. Mert annak, ami láthatóan jobbá válik, saját vonzereje van, amelyet nem kell magyarázni.
:51. Mert önmagát magyarázza.
:52. És mert az emberek részesei akarnak lenni valaminek, ami növekszik.
:53. Ez alapvető szükséglet, amely gyakran nem talál nyelvet.
:54. A várostól érkező férfi annak az embernek az arckifejezésével jött, aki helyreállítja a rendet.
:55. Azt mondta, ez nincs engedélyezve.
:56. Annak az embernek a hangján, aki arra számít, hogy ezzel véget is ér a beszélgetés.
:57. Mert többnyire valóban az.
:58. Sámuel nyugodt maradt, ami nehezebb volt, mint amilyennek látszott.
:59. Mert a nyugalom ilyen pillanatokban nem tulajdonság, hanem döntés.
:60. Elővette a mappát, amelyet három éjszakán át készített elő.
:61. Mert tudta, hogy ez a pillanat el fog jönni.
:62. És mert az ellenállásra való felkészülés az egyetlen formája az ellenőrzésnek, amely bürokratikus helyzetekben megmarad.
:63. A férfi mindent végigolvasott, lassabban, mint várták.
:64. Aztán azt mondta, ez jól van előkészítve, és ellenőriznie kell.
:65. Ez nem beleegyezés volt, hanem nyitás.
:66. Nyitásokra van csak szükség, ha az ember tudja, mit kezdjen velük.
:67. Egy héttel később visszajött azzal a hírrel, hogy a város segíteni tud.
:68. Ez megmutatta, hogy a bürokráciák reagálnak a rendre, még akkor is, ha a saját rendjük gyakran maga a probléma.
:69. És hogy egy átgondolt koncepció néha olyan ajtókat nyit ki, amelyeket az ember nem számított kinyitni.
:70. Tavasszal együtt ültettek.
:71. Tibor elmagyarázta a gyerekeknek, hogyan működik minden.
:72. Annak az embernek a türelmével, aki tudja, hogy az át nem adott tudás meghal.
:73. Ez a veszteség egyik csendesebb formája, de nem kevésbé valódi.
:74. Nyáron Sámuel azon a padon ült, amelyet maga épített.
:75. A kertet nézte, amely hónapokkal korábban még szemét volt.
:76. Annak az embernek a nyugodt tudatával, aki olyasmit tett, ami megmarad.
:77. Akkor is, ha ő maga továbbmegy.
:78. Még mindig nem volt állása.
:79. Ez kevésbé zavarta, mint várta.
:80. Nem azért, mert a probléma eltűnt.
:81. Hanem mert megértette, hogy az identitás nem abból keletkezik, amije az embernek van.
:82. Hanem abból, amit tesz, és amiért teszi.
:83. Ez régi felismerés, amelyet az embernek mégis magának kell megszereznie, hogy valóban tudja.
:84. Tibor bejelentés nélkül leült mellé.
:85. A napon ültek.
:86. A kert paradicsom, meleg föld és a nyár illatát árasztotta, amelynek még volt ideje.
:87. Sámuel arra gondolt, hogy nem tudja, mi következik.
:88. Ez korábban nyugtalanító gondolat lett volna.
:89. Most azonban nyitott gondolat volt.
:90. Talán ez volt ezeknek a hónapoknak a valódi nyeresége.
:91. Nem a kert, hanem az a képesség, hogy elviselje a nyitottságot anélkül, hogy azonnal be kellene zárnia.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A nyitott gondolat. - Der offene Gedanke.
:1. Sámuel egy csütörtöki napon veszítette el az állását, azoknak az eseményeknek a tárgyilagos véglegességével, amelyeket az ember lát közeledni, és amelyek mégis meglepik, amikor bekövetkeznek. - Sámuel hatte seinen Job an einem Donnerstag verloren, mit der sachlichen Endgültigkeit von Ereignissen, die man kommen sieht und die trotzdem überraschen, wenn sie da sind.
:2. Mert valamiről tudni és azt átélni két különböző dolog, amelyek csak a bekövetkezés pillanatában esnek egybe. - Weil das Wissen über etwas und das Erleben davon zwei verschiedene Dinge sind, die erst im Moment des Eintretens zusammenfallen.
:3. Azt hitte, a szabadság jó érzés lesz. - Er hatte gedacht, Freiheit würde sich gut anfühlen.
:4. De nem volt jó érzés, és ez jobban meglepte, mint maga a veszteség. - Und sie hatte sich nicht gut angefühlt, was ihn mehr überraschte als der Verlust selbst.
:5. Mert éveken át azt hitte, hogy a struktúra végét akarja. - Weil er jahrelang geglaubt hatte, er wolle das Ende der Struktur.
:6. Most pedig, hogy megkapta, észrevette, hogy szüksége volt a struktúrára. - Und jetzt, da er es hatte, merkte er, dass er die Struktur gebraucht hatte.
:7. Hogy ne kelljen ránéznie arra, ami alatta volt. - Um das, was darunter lag, nicht ansehen zu müssen.
:8. Ami alatta volt, nem üresség volt. - Was darunter lag, war keine Leere.
:9. Hanem a kérdés, ki ő, ha levonják belőle azt, amivel azonosította magát. - Sondern die Frage, wer er war, wenn man das abzog, womit er sich identifiziert hatte.
:10. Ez kellemetlen kérdés, de szükséges. - Das ist eine Frage, die unangenehm ist, aber notwendig.
:11. És a legtöbb ember egész életében elkerüli azzal, hogy elfoglalt marad. - Und die die meisten Menschen ihr Leben lang vermeiden, indem sie beschäftigt bleiben.
:12. Az első heteknek annak az időnek a szétfolyó minősége volt, amelyet az ember kezel, ahelyett hogy benne élne. - Die ersten Wochen hatten die diffuse Qualität von Zeit, die man verwaltet, statt sie zu bewohnen.
:13. Álláspályázatokkal, amelyek keveset hoztak, és sétákkal, amelyek többet. - Mit Bewerbungen, die wenig brachten, und Spaziergängen, die mehr brachten.
:14. Mert a mozgás nem oldja meg a gondolkodást, de rendezi. - Weil Bewegung das Denken nicht löst, aber ordnet.
:15. Ez néha az első lépés a megoldás felé. - Was manchmal der erste Schritt zur Lösung ist.
:16. A telket ismerte. - Das Grundstück kannte er.
:17. Százszor elment már mellette. - Er war hundertmal daran vorbeigegangen.
:18. Tudomásul vette a szemetet, és továbbment. - Und hatte den Müll registriert und war weitergegangen.
:19. Mert azok a dolgok, amelyek mindig így vannak, megszűnnek kérdéseket feltenni. - Weil Dinge, die immer so sind, aufhören, Fragen zu stellen.
:20. És akkoriban nem volt ideje kérdésekre. - Und er damals keine Zeit für Fragen gehabt hatte.
:21. Egy kedd délelőtt megállt, különösebb ok nélkül. - An einem Dienstagvormittag blieb er stehen, ohne besonderen Anlass.
:22. Átnézett a szeméten arra, ami alatta volt. - Und schaute durch den Müll hindurch auf das, was darunter war.
:23. A földre, a helyre, a lehetőségre, amelyet még senki sem igényelt magának. - Die Erde, den Platz, die Möglichkeit, die noch niemand beansprucht hatte.
:24. Mert senki sem állt meg. - Weil niemand stehen geblieben war.
:25. A gondolat olyan egyszerű volt, hogy csodálkozott, miért nem jutott még soha eszébe. - Der Gedanke war so einfach, dass er sich wunderte, warum er ihn noch nie gehabt hatte.
:26. Aztán megértette, miért. - Und dann verstand er, warum.
:27. Az egyszerű gondolatoknak idő kell. - Einfache Gedanken brauchen Zeit.
:28. Ideje pedig korábban nem volt. - Und Zeit hatte er vorher nicht gehabt.
:29. Pontosabban: nem vett rá időt. - Oder genauer, er hatte sie nicht genommen.
:30. Ez nem ugyanaz, de ugyanolyannak érződik. - Das ist nicht dasselbe, aber es fühlt sich gleich an.
:31. Kesztyűt, gereblyét és zsákokat vett. - Er kaufte Handschuhe und Rechen und Säcke.
:32. Visszajött, és habozás nélkül elkezdte. - Er kam zurück, und begann ohne Zögern.
:33. Mert megtanulta, hogy a habozás nem óvatosság, hanem többnyire félelem. - Weil er gelernt hatte, dass Zögern nicht Vorsicht ist, sondern meistens Angst.
:34. A félelem pedig nem jó tanácsadó az első ásónyomhoz. - Und Angst kein guter Ratgeber für den ersten Spatenstich ist.
:35. Az első óráknak annak a munkának a romantikátlan minősége volt, amelyet el kell végezni, mielőtt valamiből valami lehet. - Die ersten Stunden hatten die unromantische Qualität von Arbeit, die getan werden muss, bevor etwas werden kann.
:36. Nehéz volt és kevéssé látványos. - Schwer und wenig spektakulär.
:37. Régi műanyag és föld szagával. - Mit dem Geruch von altem Plastik und Erde.
:38. És azzal a tudattal, hogy senki sem nézi, és senki sem tapsol. - Und mit dem Bewusstsein, dass niemand zusah und niemand applaudierte.
:39. Ez a legőszintébb állapot, amelyben az ember megtudja, valóban akarja-e azt, amiről azt hiszi, hogy akarja. - Das ist der ehrlichste Zustand, in dem man herausfindet, ob man wirklich will, was man zu wollen glaubt.
:40. Folytatta, mert abbahagyni azt jelentette volna, hogy visszamegy. - Er machte weiter, weil Aufhören bedeutet hätte, zurückzugehen.
:41. Visszamenni pedig rosszabb volt, mint folytatni. - Und zurückgehen war schlechter als weitermachen.
:42. Ez egyszerű számítás, de néha a leghatásosabb. - Das ist ein einfaches Kalkül, aber manchmal das wirksamste.
:43. Mert az összetettség ilyen pillanatokban nem segítség. - Weil Komplexität in solchen Momenten keine Hilfe ist.
:44. Tibor a második napon jött. - Tibor kam am zweiten Tag.
:45. Meghallgatta, hallgatott, és a harmadik napon kesztyűvel jelent meg. - Er hörte zu, schwieg, und erschien am dritten mit Handschuhen.
:46. Ez az egyetértés legelegánsabb formája. - Das ist die eleganteste Form von Zustimmung.
:47. Cselekvés bejelentés nélkül. - Die Handlung ohne die Ankündigung.
:48. Jelenlét kommentár nélkül. - Die Anwesenheit ohne den Kommentar.
:49. A szomszédok követték őt. - Die Nachbarn folgten.
:50. Mert annak, ami láthatóan jobbá válik, saját vonzereje van, amelyet nem kell magyarázni. - Weil etwas, das sichtbar besser wird, eine eigene Anziehungskraft hat, die nicht erklärt werden muss.
:51. Mert önmagát magyarázza. - Weil sie selbst erklärt.
:52. És mert az emberek részesei akarnak lenni valaminek, ami növekszik. - Und weil Menschen Teil von etwas sein wollen, das wächst.
:53. Ez alapvető szükséglet, amely gyakran nem talál nyelvet. - Das ist ein Grundbedürfnis, das oft keine Sprache findet.
:54. A várostól érkező férfi annak az embernek az arckifejezésével jött, aki helyreállítja a rendet. - Der Mann von der Stadt kam mit dem Ausdruck von jemandem, der Ordnung wiederherstellt.
:55. Azt mondta, ez nincs engedélyezve. - Und sagte, das sei nicht genehmigt.
:56. Annak az embernek a hangján, aki arra számít, hogy ezzel véget is ér a beszélgetés. - Mit dem Tonfall von jemandem, der erwartet, dass das das Ende des Gesprächs ist.
:57. Mert többnyire valóban az. - Weil es das meistens ist.
:58. Sámuel nyugodt maradt, ami nehezebb volt, mint amilyennek látszott. - Sámuel blieb ruhig, was schwieriger war als es aussah.
:59. Mert a nyugalom ilyen pillanatokban nem tulajdonság, hanem döntés. - Weil Ruhe in solchen Momenten keine Eigenschaft ist, sondern eine Entscheidung.
:60. Elővette a mappát, amelyet három éjszakán át készített elő. - Und nahm den Ordner heraus, den er drei Nächte lang vorbereitet hatte.
:61. Mert tudta, hogy ez a pillanat el fog jönni. - Weil er gewusst hatte, dass dieser Moment kommen würde.
:62. És mert az ellenállásra való felkészülés az egyetlen formája az ellenőrzésnek, amely bürokratikus helyzetekben megmarad. - Und weil die Vorbereitung auf Widerstand die einzige Form von Kontrolle ist, die man in bürokratischen Situationen hat.
:63. A férfi mindent végigolvasott, lassabban, mint várták. - Der Mann las alles durch, langsamer als erwartet.
:64. Aztán azt mondta, ez jól van előkészítve, és ellenőriznie kell. - Und sagte dann, das sei gut gemacht, er müsse es prüfen.
:65. Ez nem beleegyezés volt, hanem nyitás. - Das war keine Zustimmung, aber eine Öffnung.
:66. Nyitásokra van csak szükség, ha az ember tudja, mit kezdjen velük. - Und Öffnungen sind alles, was man braucht, wenn man weiß, was man damit macht.
:67. Egy héttel később visszajött azzal a hírrel, hogy a város segíteni tud. - Eine Woche später kam er zurück mit der Nachricht, dass die Stadt helfen könne.
:68. Ez megmutatta, hogy a bürokráciák reagálnak a rendre, még akkor is, ha a saját rendjük gyakran maga a probléma. - Das zeigte, dass Bürokratien auf Ordnung reagieren, auch wenn ihre eigene Ordnung oft das Problem ist.
:69. És hogy egy átgondolt koncepció néha olyan ajtókat nyit ki, amelyeket az ember nem számított kinyitni. - Und dass ein durchdachtes Konzept manchmal Türen öffnet, die man nicht zu öffnen erwartet hatte.
:70. Tavasszal együtt ültettek. - Im Frühling pflanzten sie zusammen.
:71. Tibor elmagyarázta a gyerekeknek, hogyan működik minden. - Und Tibor erklärte den Kindern, wie alles funktionierte.
:72. Annak az embernek a türelmével, aki tudja, hogy az át nem adott tudás meghal. - Mit der Geduld von jemandem, der weiß, dass Wissen, das nicht weitergegeben wird, stirbt.
:73. Ez a veszteség egyik csendesebb formája, de nem kevésbé valódi. - Das ist eine Form von Verlust, die leiser ist als andere, aber nicht weniger real.
:74. Nyáron Sámuel azon a padon ült, amelyet maga épített. - Im Sommer saß Sámuel auf der Bank, die er selbst gebaut hatte.
:75. A kertet nézte, amely hónapokkal korábban még szemét volt. - Und schaute auf den Garten, der vor Monaten noch Müll gewesen war.
:76. Annak az embernek a nyugodt tudatával, aki olyasmit tett, ami megmarad. - Mit dem ruhigen Bewusstsein von jemandem, der etwas getan hat, das bleibt.
:77. Akkor is, ha ő maga továbbmegy. - Auch wenn er selbst weiterzieht.
:78. Még mindig nem volt állása. - Er hatte immer noch keine Stelle.
:79. Ez kevésbé zavarta, mint várta. - Das störte ihn weniger als erwartet.
:80. Nem azért, mert a probléma eltűnt. - Nicht weil das Problem verschwunden war.
:81. Hanem mert megértette, hogy az identitás nem abból keletkezik, amije az embernek van. - Sondern weil er verstanden hatte, dass Identität nicht aus dem entsteht, was man hat.
:82. Hanem abból, amit tesz, és amiért teszi. - Sondern aus dem, was man tut und warum man es tut.
:83. Ez régi felismerés, amelyet az embernek mégis magának kell megszereznie, hogy valóban tudja. - Das ist eine alte Einsicht, die man trotzdem selbst machen muss, um sie wirklich zu wissen.
:84. Tibor bejelentés nélkül leült mellé. - Tibor setzte sich neben ihn ohne Ankündigung.
:85. A napon ültek. - Und sie saßen in der Sonne.
:86. A kert paradicsom, meleg föld és a nyár illatát árasztotta, amelynek még volt ideje. - Der Garten roch nach Tomaten und warmem Boden und dem Sommer, der noch Zeit hatte.
:87. Sámuel arra gondolt, hogy nem tudja, mi következik. - Sámuel dachte, dass er nicht wusste, was als nächstes kommen würde.
:88. Ez korábban nyugtalanító gondolat lett volna. - Das wäre früher ein beunruhigender Gedanke gewesen.
:89. Most azonban nyitott gondolat volt. - Und jetzt war es ein offener.
:90. Talán ez volt ezeknek a hónapoknak a valódi nyeresége. - Vielleicht war das der eigentliche Gewinn dieser Monate.
:91. Nem a kert, hanem az a képesség, hogy elviselje a nyitottságot anélkül, hogy azonnal be kellene zárnia. - Nicht der Garten, sondern die Fähigkeit, Offenheit auszuhalten, ohne sie sofort schließen zu müssen.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Der offene Gedanke.
:1. Sámuel hatte seinen Job an einem Donnerstag verloren, mit der sachlichen Endgültigkeit von Ereignissen, die man kommen sieht und die trotzdem überraschen, wenn sie da sind.
:2. Weil das Wissen über etwas und das Erleben davon zwei verschiedene Dinge sind, die erst im Moment des Eintretens zusammenfallen.
:3. Er hatte gedacht, Freiheit würde sich gut anfühlen.
:4. Und sie hatte sich nicht gut angefühlt, was ihn mehr überraschte als der Verlust selbst.
:5. Weil er jahrelang geglaubt hatte, er wolle das Ende der Struktur.
:6. Und jetzt, da er es hatte, merkte er, dass er die Struktur gebraucht hatte.
:7. Um das, was darunter lag, nicht ansehen zu müssen.
:8. Was darunter lag, war keine Leere.
:9. Sondern die Frage, wer er war, wenn man das abzog, womit er sich identifiziert hatte.
:10. Das ist eine Frage, die unangenehm ist, aber notwendig.
:11. Und die die meisten Menschen ihr Leben lang vermeiden, indem sie beschäftigt bleiben.
:12. Die ersten Wochen hatten die diffuse Qualität von Zeit, die man verwaltet, statt sie zu bewohnen.
:13. Mit Bewerbungen, die wenig brachten, und Spaziergängen, die mehr brachten.
:14. Weil Bewegung das Denken nicht löst, aber ordnet.
:15. Was manchmal der erste Schritt zur Lösung ist.
:16. Das Grundstück kannte er.
:17. Er war hundertmal daran vorbeigegangen.
:18. Und hatte den Müll registriert und war weitergegangen.
:19. Weil Dinge, die immer so sind, aufhören, Fragen zu stellen.
:20. Und er damals keine Zeit für Fragen gehabt hatte.
:21. An einem Dienstagvormittag blieb er stehen, ohne besonderen Anlass.
:22. Und schaute durch den Müll hindurch auf das, was darunter war.
:23. Die Erde, den Platz, die Möglichkeit, die noch niemand beansprucht hatte.
:24. Weil niemand stehen geblieben war.
:25. Der Gedanke war so einfach, dass er sich wunderte, warum er ihn noch nie gehabt hatte.
:26. Und dann verstand er, warum.
:27. Einfache Gedanken brauchen Zeit.
:28. Und Zeit hatte er vorher nicht gehabt.
:29. Oder genauer, er hatte sie nicht genommen.
:30. Das ist nicht dasselbe, aber es fühlt sich gleich an.
:31. Er kaufte Handschuhe und Rechen und Säcke.
:32. Er kam zurück, und begann ohne Zögern.
:33. Weil er gelernt hatte, dass Zögern nicht Vorsicht ist, sondern meistens Angst.
:34. Und Angst kein guter Ratgeber für den ersten Spatenstich ist.
:35. Die ersten Stunden hatten die unromantische Qualität von Arbeit, die getan werden muss, bevor etwas werden kann.
:36. Schwer und wenig spektakulär.
:37. Mit dem Geruch von altem Plastik und Erde.
:38. Und mit dem Bewusstsein, dass niemand zusah und niemand applaudierte.
:39. Das ist der ehrlichste Zustand, in dem man herausfindet, ob man wirklich will, was man zu wollen glaubt.
:40. Er machte weiter, weil Aufhören bedeutet hätte, zurückzugehen.
:41. Und zurückgehen war schlechter als weitermachen.
:42. Das ist ein einfaches Kalkül, aber manchmal das wirksamste.
:43. Weil Komplexität in solchen Momenten keine Hilfe ist.
:44. Tibor kam am zweiten Tag.
:45. Er hörte zu, schwieg, und erschien am dritten mit Handschuhen.
:46. Das ist die eleganteste Form von Zustimmung.
:47. Die Handlung ohne die Ankündigung.
:48. Die Anwesenheit ohne den Kommentar.
:49. Die Nachbarn folgten.
:50. Weil etwas, das sichtbar besser wird, eine eigene Anziehungskraft hat, die nicht erklärt werden muss.
:51. Weil sie selbst erklärt.
:52. Und weil Menschen Teil von etwas sein wollen, das wächst.
:53. Das ist ein Grundbedürfnis, das oft keine Sprache findet.
:54. Der Mann von der Stadt kam mit dem Ausdruck von jemandem, der Ordnung wiederherstellt.
:55. Und sagte, das sei nicht genehmigt.
:56. Mit dem Tonfall von jemandem, der erwartet, dass das das Ende des Gesprächs ist.
:57. Weil es das meistens ist.
:58. Sámuel blieb ruhig, was schwieriger war als es aussah.
:59. Weil Ruhe in solchen Momenten keine Eigenschaft ist, sondern eine Entscheidung.
:60. Und nahm den Ordner heraus, den er drei Nächte lang vorbereitet hatte.
:61. Weil er gewusst hatte, dass dieser Moment kommen würde.
:62. Und weil die Vorbereitung auf Widerstand die einzige Form von Kontrolle ist, die man in bürokratischen Situationen hat.
:63. Der Mann las alles durch, langsamer als erwartet.
:64. Und sagte dann, das sei gut gemacht, er müsse es prüfen.
:65. Das war keine Zustimmung, aber eine Öffnung.
:66. Und Öffnungen sind alles, was man braucht, wenn man weiß, was man damit macht.
:67. Eine Woche später kam er zurück mit der Nachricht, dass die Stadt helfen könne.
:68. Das zeigte, dass Bürokratien auf Ordnung reagieren, auch wenn ihre eigene Ordnung oft das Problem ist.
:69. Und dass ein durchdachtes Konzept manchmal Türen öffnet, die man nicht zu öffnen erwartet hatte.
:70. Im Frühling pflanzten sie zusammen.
:71. Und Tibor erklärte den Kindern, wie alles funktionierte.
:72. Mit der Geduld von jemandem, der weiß, dass Wissen, das nicht weitergegeben wird, stirbt.
:73. Das ist eine Form von Verlust, die leiser ist als andere, aber nicht weniger real.
:74. Im Sommer saß Sámuel auf der Bank, die er selbst gebaut hatte.
:75. Und schaute auf den Garten, der vor Monaten noch Müll gewesen war.
:76. Mit dem ruhigen Bewusstsein von jemandem, der etwas getan hat, das bleibt.
:77. Auch wenn er selbst weiterzieht.
:78. Er hatte immer noch keine Stelle.
:79. Das störte ihn weniger als erwartet.
:80. Nicht weil das Problem verschwunden war.
:81. Sondern weil er verstanden hatte, dass Identität nicht aus dem entsteht, was man hat.
:82. Sondern aus dem, was man tut und warum man es tut.
:83. Das ist eine alte Einsicht, die man trotzdem selbst machen muss, um sie wirklich zu wissen.
:84. Tibor setzte sich neben ihn ohne Ankündigung.
:85. Und sie saßen in der Sonne.
:86. Der Garten roch nach Tomaten und warmem Boden und dem Sommer, der noch Zeit hatte.
:87. Sámuel dachte, dass er nicht wusste, was als nächstes kommen würde.
:88. Das wäre früher ein beunruhigender Gedanke gewesen.
:89. Und jetzt war es ein offener.
:90. Vielleicht war das der eigentliche Gewinn dieser Monate.
:91. Nicht der Garten, sondern die Fähigkeit, Offenheit auszuhalten, ohne sie sofort schließen zu müssen.
|}
ljwau2yjizccr09zdxdfhha4iwihtkd
1085952
1085941
2026-05-16T20:27:01Z
Thirunavukkarasye-Raveendran
47852
1085952
wikitext
text/x-wiki
{{Navigation hoch|
hochtext=Inhaltsverzeichnis: Ungarisch-Lesebuch|
hochlink=Ungarisch#Ungarisch-Lesebuch}}
{{Navigation hoch|
hochtext=Inhaltsverzeichnis: Kurzgeschichten|
hochlink=Ungarisch/Ungarisch-Lesebuch-Kurzgeschichten}}
=== 1 ===
:Léa és Áron Pécsen.
:1. Léa kétszer hagyta el Pécset, és kétszer tért vissza, amit lehetett volna kudarcként értelmezni, vagy úgy, ahogy valójában volt: lassú felismerésként arról, hogy bizonyos városok nem díszletek, hanem lényeg.
:2. Nem egyszerűen helyek, ahol az élet történik, hanem az élet részei, amelyek összefonódnak azzal, akik vagyunk.
:3. Az ember ott válik azzá, ami, és ezt a helyet magában hordozza, akárhol is él később.
:4. Ez lehet teher vagy horgony, attól függően, hogyan tekintünk rá.
:5. Léa restaurátorként dolgozott a Zsolnay Kulturális Központban, ahol sérült tárgyakkal foglalkozott nap mint nap.
:6. A munkája türelmet és pontosságot igényelt, valamint hitet abban, hogy a dolgok helyreállíthatók.
:7. Ez nemcsak módszer volt, hanem világszemlélet is.
:8. Ez magyarázta, hogy miért volt olyan, amilyen: türelmes a fontos dolgokkal, és türelmetlen azokkal, amelyek nem számítanak.
:9. Áron októberben érkezett egy dokumentációs projektre.
:10. A raktárban mutatkozott be röviden és pontosan.
:11. Léa ezt először hidegségnek érezte.
:12. Később rájött, hogy ez inkább tiszta közvetlenség volt.
:13. Olyan közvetlenség, amely tiszteleten alapul.
:14. Egymás mellett dolgoztak, mert a projekt ezt kívánta.
:15. Léa figyelni kezdte, hogyan látja Áron a világot.
:16. Ő a fényt és a pillanatot látta, míg Léa az anyagot és a történetet.
:17. Ez a két nézőpont találkozott ugyanabban a tárgyban.
:18. Ez a találkozás fontosabb lett számára, mint a szavak.
:19. A beszélgetéseik eleinte szakmaiak voltak, majd lassan megváltoztak.
:20. A változás olyan finom volt, hogy csak utólag lehetett felismerni.
:21. Léa ezt egy este értette meg, amikor Áron már elment.
:22. A hely csendesebb volt nélküle, bár ő nem volt hangos.
:23. Jelenlétének minősége hiányként maradt utána.
:24. Ez a felismerés egyszerre volt váratlan és világos.
:25. Egy novemberi délutánon Áron lefényképezte őt, miközben egy cserépdarabot tartott.
:26. Léa nem tudta, hogy fényképezik.
:27. Amikor észrevette, azt mondta, nem szeret fényképezkedni.
:28. Áron törölte a képet anélkül, hogy megmutatta volna.
:29. Léa nem kérdezte meg, mit jelent ez a gesztus.
:30. Néhány gesztus pontosabb marad, ha nem kérdezünk rájuk.
:31. A péntek esti vacsora a Király utcában spontán alakult.
:32. Az ilyen esték gyakran jobbak, mert nincs bennük elvárás.
:33. A beszélgetés töltötte ki a teret.
:34. Áron figyelmesen hallgatta Léát.
:35. Nem szakította meg a csendeket.
:36. Megértette, hogy a csend a gondolkodás része.
:37. Az étterem előtt megálltak a hideg novemberi levegőben.
:38. Áron azt mondta, hogy három hét múlva visszamegy Budapestre.
:39. Léa azt mondta, hogy ezt tudja.
:40. Mindketten elhallgattak egy pillanatra.
:41. A kimondatlan dolgok erősebbek voltak, mint a kimondottak.
:42. Áron azt mondta, hogy három hét még idő.
:43. Ez nem volt hagyományos vallomás, de mégis az volt.
:44. Azt jelentette, hogy valami létezik, amit nem akarnak elnevezni.
:45. Néha a megnevezés lezár, és ezt egyikük sem akarta.
:46. Léa hazafelé sétált az ismerős utcákon.
:47. A város körülötte volt, mint mindig.
:48. Arra gondolt, hogy a következő három hét más lesz.
:49. A korlátozott idő mindig más minőséget ad.
:50. Tudatosabbá és törékenyebbé teszi a pillanatokat.
:51. Léa úgy érezte, ez talán egy meghívás.
:52. Nem ígéret volt, hanem lehetőség.
:53. Három hetet teljesként megélni.
:54. Függetlenül attól, mi jön utána.
:55. Mert az idő csak akkor teljes, ha önmagáért éljük meg.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Léa és Áron Pécsen. - Léa und Áron in Pécs.
:1. Léa kétszer hagyta el Pécset, és kétszer tért vissza, amit lehetett volna kudarcként értelmezni, vagy úgy, ahogy valójában volt: lassú felismerésként arról, hogy bizonyos városok nem díszletek, hanem lényeg. - Léa hatte Pécs zweimal verlassen und war zweimal zurückgekommen, was man als Scheitern lesen konnte oder als das, was es war: die langsame Erkenntnis, dass bestimmte Städte nicht Kulisse sind, sondern Substanz.
:2. Nem egyszerűen helyek, ahol az élet történik, hanem az élet részei, amelyek összefonódnak azzal, akik vagyunk. - Sie sind nicht nur Orte, an denen das Leben stattfindet, sondern Teil des Lebens selbst, untrennbar davon, wer man ist.
:3. Az ember ott válik azzá, ami, és ezt a helyet magában hordozza, akárhol is él később. - Man wird dort zu dem, was man ist, und trägt diesen Ort in sich, auch wenn man woanders ist.
:4. Ez lehet teher vagy horgony, attól függően, hogyan tekintünk rá. - Es kann zusätzliches Gewicht sein oder ein Anker, je nachdem, wie man es liest.
:5. Léa restaurátorként dolgozott a Zsolnay Kulturális Központban, ahol sérült tárgyakkal foglalkozott nap mint nap. - Sie arbeitete als Restauratorin im Zsolnay-Kulturzentrum und verbrachte ihre Tage mit beschädigten Dingen.
:6. A munkája türelmet és pontosságot igényelt, valamint hitet abban, hogy a dolgok helyreállíthatók. - Ihre Arbeit erforderte Geduld, Präzision und den Glauben, dass der ursprüngliche Zustand wieder erreichbar ist.
:7. Ez nemcsak módszer volt, hanem világszemlélet is. - Das war nicht nur eine Methode, sondern eine Haltung zur Welt.
:8. Ez magyarázta, hogy miért volt olyan, amilyen: türelmes a fontos dolgokkal, és türelmetlen azokkal, amelyek nem számítanak. - Das erklärte, warum sie so war, wie sie war: geduldig mit Dingen, die es verdienen, und ohne Geduld für andere.
:9. Áron októberben érkezett egy dokumentációs projektre. - Áron kam im Oktober für ein Dokumentationsprojekt.
:10. A raktárban mutatkozott be röviden és pontosan. - Er stellte sich im Depot kurz und präzise vor.
:11. Léa ezt először hidegségnek érezte. - Léa empfand das zunächst als Kälte.
:12. Később rájött, hogy ez inkább tiszta közvetlenség volt. - Später erkannte sie, dass es eher eine Form von Direktheit war.
:13. Olyan közvetlenség, amely tiszteleten alapul. - Eine Direktheit, die Respekt durch Klarheit ausdrückt.
:14. Egymás mellett dolgoztak, mert a projekt ezt kívánta. - Sie arbeiteten nebeneinander, weil das Projekt es erforderte.
:15. Léa figyelni kezdte, hogyan látja Áron a világot. - Léa begann zu beobachten, wie Áron die Dinge sah.
:16. Ő a fényt és a pillanatot látta, míg Léa az anyagot és a történetet. - Er sah Licht und Moment, während sie Struktur und Geschichte sah.
:17. Ez a két nézőpont találkozott ugyanabban a tárgyban. - Diese beiden Sichtweisen überlappten sich im selben Objekt.
:18. Ez a találkozás fontosabb lett számára, mint a szavak. - Diese Überlappung war für sie wichtiger als Worte.
:19. A beszélgetéseik eleinte szakmaiak voltak, majd lassan megváltoztak. - Ihre Gespräche begannen sachlich und wurden allmählich zu etwas anderem.
:20. A változás olyan finom volt, hogy csak utólag lehetett felismerni. - Die Veränderung war so unmerklich, dass man sie erst im Nachhinein datieren konnte.
:21. Léa ezt egy este értette meg, amikor Áron már elment. - Léa bemerkte das an einem Abend, als Áron gegangen war.
:22. A hely csendesebb volt nélküle, bár ő nem volt hangos. - Der Raum war stiller ohne ihn, obwohl er nie laut gewesen war.
:23. Jelenlétének minősége hiányként maradt utána. - Seine Anwesenheit hatte eine Qualität, die als Abwesenheit zurückblieb.
:24. Ez a felismerés egyszerre volt váratlan és világos. - Diese Erkenntnis war zugleich überraschend und klar.
:25. Egy novemberi délutánon Áron lefényképezte őt, miközben egy cserépdarabot tartott. - An einem Novembernachmittag fotografierte Áron sie, als sie eine Scherbe hielt.
:26. Léa nem tudta, hogy fényképezik. - Sie wusste nicht, dass er fotografierte.
:27. Amikor észrevette, azt mondta, nem szeret fényképezkedni. - Als sie es bemerkte, sagte sie, dass sie es nicht mag, fotografiert zu werden.
:28. Áron törölte a képet anélkül, hogy megmutatta volna. - Áron löschte das Foto, ohne es ihr zu zeigen.
:29. Léa nem kérdezte meg, mit jelent ez a gesztus. - Léa fragte nicht, was diese Geste bedeutete.
:30. Néhány gesztus pontosabb marad, ha nem kérdezünk rájuk. - Manche Gesten sind präziser, wenn man sie nicht hinterfragt.
:31. A péntek esti vacsora a Király utcában spontán alakult. - Der Freitagabend im Restaurant in der Királyutca war ungeplant.
:32. Az ilyen esték gyakran jobbak, mert nincs bennük elvárás. - Solche Abende sind oft besser, weil sie keine Erwartungen haben.
:33. A beszélgetés töltötte ki a teret. - Das Gespräch füllte den Raum.
:34. Áron figyelmesen hallgatta Léát. - Áron hörte Léa aufmerksam zu.
:35. Nem szakította meg a csendeket. - Er unterbrach ihre Pausen nicht.
:36. Megértette, hogy a csend a gondolkodás része. - Er verstand, dass Pausen Teil des Denkens sind.
:37. Az étterem előtt megálltak a hideg novemberi levegőben. - Vor dem Restaurant standen sie kurz in der kalten Novemberluft.
:38. Áron azt mondta, hogy három hét múlva visszamegy Budapestre. - Áron sagte, dass er in drei Wochen nach Budapest zurückkehrt.
:39. Léa azt mondta, hogy ezt tudja. - Léa sagte, dass sie das weiß.
:40. Mindketten elhallgattak egy pillanatra. - Beide schwiegen einen Moment.
:41. A kimondatlan dolgok erősebbek voltak, mint a kimondottak. - Das Ungesagte war präsenter als das Gesagte.
:42. Áron azt mondta, hogy három hét még idő. - Áron sagte, dass drei Wochen noch Zeit sind.
:43. Ez nem volt hagyományos vallomás, de mégis az volt. - Es war keine klassische Liebeserklärung und doch eine.
:44. Azt jelentette, hogy valami létezik, amit nem akarnak elnevezni. - Es bedeutete, dass etwas da war, das sie nicht benennen wollten.
:45. Néha a megnevezés lezár, és ezt egyikük sem akarta. - Benennen erzeugt manchmal Abschluss, und das wollte keiner.
:46. Léa hazafelé sétált az ismerős utcákon. - Léa ging nach Hause durch die vertrauten Straßen.
:47. A város körülötte volt, mint mindig. - Die Stadt lag um sie herum, wie immer.
:48. Arra gondolt, hogy a következő három hét más lesz. - Sie dachte, dass die nächsten drei Wochen anders sein werden.
:49. A korlátozott idő mindig más minőséget ad. - Begrenzte Zeit hat eine eigene Qualität.
:50. Tudatosabbá és törékenyebbé teszi a pillanatokat. - Sie macht die Zeit bewusster und zugleich zerbrechlicher.
:51. Léa úgy érezte, ez talán egy meghívás. - Léa empfand es als eine Einladung.
:52. Nem ígéret volt, hanem lehetőség. - Es war kein Versprechen, sondern eine Möglichkeit.
:53. Három hetet teljesként megélni. - Drei Wochen als vollständig zu erleben.
:54. Függetlenül attól, mi jön utána. - Unabhängig davon, was danach kommt.
:55. Mert az idő csak akkor teljes, ha önmagáért éljük meg. - Denn Zeit ist nur vollständig, wenn man sie nicht als Mittel benutzt.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Léa und Áron in Pécs.
:1. Léa hatte Pécs zweimal verlassen und war zweimal zurückgekommen, was man als Scheitern lesen konnte oder als das, was es war: die langsame Erkenntnis, dass bestimmte Städte nicht Kulisse sind, sondern Substanz.
:2. Sie sind nicht nur Orte, an denen das Leben stattfindet, sondern Teil des Lebens selbst, untrennbar davon, wer man ist.
:3. Man wird dort zu dem, was man ist, und trägt diesen Ort in sich, auch wenn man woanders ist.
:4. Es kann zusätzliches Gewicht sein oder ein Anker, je nachdem, wie man es liest.
:5. Sie arbeitete als Restauratorin im Zsolnay-Kulturzentrum und verbrachte ihre Tage mit beschädigten Dingen.
:6. Ihre Arbeit erforderte Geduld, Präzision und den Glauben, dass der ursprüngliche Zustand wieder erreichbar ist.
:7. Das war nicht nur eine Methode, sondern eine Haltung zur Welt.
:8. Das erklärte, warum sie so war, wie sie war: geduldig mit Dingen, die es verdienen, und ohne Geduld für andere.
:9. Áron októberben érkezett egy dokumentációs projektre. - Áron kam im Oktober für ein Dokumentationsprojekt.
:10. Er stellte sich im Depot kurz und präzise vor.
:11. Léa empfand das zunächst als Kälte.
:12. Später erkannte sie, dass es eher eine Form von Direktheit war.
:13. Eine Direktheit, die Respekt durch Klarheit ausdrückt.
:14. Sie arbeiteten nebeneinander, weil das Projekt es erforderte.
:15. Léa begann zu beobachten, wie Áron die Dinge sah.
:16. Er sah Licht und Moment, während sie Struktur und Geschichte sah.
:17. Diese beiden Sichtweisen überlappten sich im selben Objekt.
:18. Diese Überlappung war für sie wichtiger als Worte.
:19. Ihre Gespräche begannen sachlich und wurden allmählich zu etwas anderem.
:20. Die Veränderung war so unmerklich, dass man sie erst im Nachhinein datieren konnte.
:21. Léa bemerkte das an einem Abend, als Áron gegangen war.
:22. Der Raum war stiller ohne ihn, obwohl er nie laut gewesen war.
:23. Seine Anwesenheit hatte eine Qualität, die als Abwesenheit zurückblieb.
:24. Diese Erkenntnis war zugleich überraschend und klar.
:25. An einem Novembernachmittag fotografierte Áron sie, als sie eine Scherbe hielt.
:26. Sie wusste nicht, dass er fotografierte.
:27. Als sie es bemerkte, sagte sie, dass sie es nicht mag, fotografiert zu werden.
:28. Áron törölte a képet anélkül, hogy megmutatta volna. - Áron löschte das Foto, ohne es ihr zu zeigen.
:29. Léa fragte nicht, was diese Geste bedeutete.
:30. Manche Gesten sind präziser, wenn man sie nicht hinterfragt.
:31. Der Freitagabend im Restaurant in der Királyutca war ungeplant.
:32. Solche Abende sind oft besser, weil sie keine Erwartungen haben.
:33. Das Gespräch füllte den Raum.
:34. Áron figyelmesen hallgatta Léát. - Áron hörte Léa aufmerksam zu.
:35. Er unterbrach ihre Pausen nicht.
:36. Er verstand, dass Pausen Teil des Denkens sind.
:37. Vor dem Restaurant standen sie kurz in der kalten Novemberluft.
:38. Áron azt mondta, hogy három hét múlva visszamegy Budapestre. - Áron sagte, dass er in drei Wochen nach Budapest zurückkehrt.
:39. Léa sagte, dass sie das weiß.
:40. Beide schwiegen einen Moment.
:41. Das Ungesagte war präsenter als das Gesagte.
:42. Áron azt mondta, hogy három hét még idő. - Áron sagte, dass drei Wochen noch Zeit sind.
:43. Es war keine klassische Liebeserklärung und doch eine.
:44. Es bedeutete, dass etwas da war, das sie nicht benennen wollten.
:45. Benennen erzeugt manchmal Abschluss, und das wollte keiner.
:46. Léa ging nach Hause durch die vertrauten Straßen.
:47. Die Stadt lag um sie herum, wie immer.
:48. Sie dachte, dass die nächsten drei Wochen anders sein werden.
:49. Begrenzte Zeit hat eine eigene Qualität.
:50. Sie macht die Zeit bewusster und zugleich zerbrechlicher.
:51. Léa empfand es als eine Einladung.
:52. Es war kein Versprechen, sondern eine Möglichkeit.
:53. Drei Wochen als vollständig zu erleben.
:54. Unabhängig davon, was danach kommt.
:55. Denn Zeit ist nur vollständig, wenn man sie nicht als Mittel benutzt.
|}
=== 2 ===
:Zsolt új kezdete.
:1. Zsolt nem élte meg meglepetésként a felmondást, mert a jelek hónapok óta ott voltak, a rövidebbé váló megbeszélésekben és az elmaradó megrendelésekben, valamint abban, ahogyan az ügyvezető végigment a csarnokon anélkül, hogy felnézett volna.
:2. Tudta, mi fog történni, anélkül hogy teljesen tudta volna, mert az ilyen tudás gyakran csak részben érkezik meg az emberhez.
:3. Egy része tudta, a másik része pedig visszatartotta, mert a teljes felismerés cselekvést igényelt volna, amire még nem volt kész.
:4. A levél két napig a konyhaasztalon feküdt, és Katalin nem kommentálta, ami az ő erőssége volt.
:5. Teret hagyott neki anélkül, hogy eltávolodott volna, jelen volt anélkül, hogy nyomást gyakorolt volna.
:6. Zsoltnak szüksége volt erre a térre, kedden, szerdán, és csütörtökön, amikor végül kinyitotta a levelet.
:7. A türelem addig tartott, amíg nehezebbé nem vált, mint maga a helyzet.
:8. Villanyszerelő volt, tizenkét éve ugyanabban a cégben, és nemcsak azt tudta, mit csinál, hanem azt is, miért működik.
:9. Ez különbséget jelentett a végrehajtás és a megértés között, és a megértés az maradt, amit nem lehetett elvenni tőle.
:10. Az első időszak olyan volt, amilyet várt, nem az ügyintézés miatt, hanem mert eltűnt a mindennapok szerkezete.
:11. A nap túl nagy lett, és a szabadság érzése hamar nehézzé vált.
:12. Elkezdte megjavítani a lakás dolgait, a régóta halogatott feladatokat.
:13. A konnektor, a biztosíték és a lámpa mind sorra kerültek.
:14. Ezeknek a munkáknak világos eleje és vége volt, ami megnyugtatta.
:15. Gábor kérdése a lépcsőházban nem tűnt fordulópontnak, hanem egy kis lehetőségnek.
:16. Zsolt elfogadta, mert jobb volt egy irány, mint a semmi.
:17. Megjavította a hibát, és elfogadta a pénzt, amit Gábor adott neki.
:18. Nem az összeg miatt, hanem mert ez a lépés formát adott valaminek, amit még nem tudott megnevezni.
:19. A dolgok ezután természetesen fejlődtek, mert a feltételek adottak voltak.
:20. A szomszédok kérdeztek, Zsolt dolgozott, és a munka közvetlen volt.
:21. Feladat, eredmény és hálás ember, közvetítők nélkül.
:22. Elmondta Katalinnak az ötletét, nem engedélykérésként, hanem tájékoztatásként.
:23. Katalin a számokról kérdezett, mert tudta, hogy számok nélkül az ötletek csak vágyak.
:24. A számokkal az ötlet tervvé válik.
:25. A vállalkozás bejelentése egyszerű és tárgyilagos volt.
:26. Zsolt kitöltötte a papírokat, mint szükséges lépéseket, nem akadályokat.
:27. Amikor elküldte, nem érzett drámát, csak nyugodt tudatosságot.
:28. Tudta, hogy nem a papír a fontos, hanem ami utána következik.
:29. Az első hivatalos munka három napig tartott, és pontosan elkészült.
:30. Amikor kiállította az első számlát, rövid ideig a kezében tartotta.
:31. Nem azért, mert csodálta, hanem mert fel kellett fognia a jelentését.
:32. Ez nem valaminek a vége volt, hanem egy kezdet.
:33. Hazament, és a konyhában Katalin várta.
:34. Azt mondta, jól ment, és Katalin kávét készített.
:35. Együtt ittak, és ez volt az este, amikor egy új fejezet elkezdődött.
:36. Nem volt benne nagy felismerés, csak az egyszerű kezdet, amely akkor történik, amikor az ember nem vár tovább a megfelelő pillanatra.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Zsolt új kezdete. - Zsolts neuer Anfang.
:1. Zsolt nem élte meg meglepetésként a felmondást, mert a jelek hónapok óta ott voltak, a rövidebbé váló megbeszélésekben és az elmaradó megrendelésekben, valamint abban, ahogyan az ügyvezető végigment a csarnokon anélkül, hogy felnézett volna. - Zsolt hatte die Kündigung nicht als Überraschung erlebt, weil die Zeichen seit Monaten da gewesen waren, in den kürzer werdenden Meetings und den ausbleibenden Aufträgen sowie in der Art, wie der Geschäftsführer durch die Halle gegangen war.
:2. Tudta, mi fog történni, anélkül hogy teljesen tudta volna, mert az ilyen tudás gyakran csak részben érkezik meg az emberhez. - Er wusste, was kommen würde, ohne es vollständig zu wissen, weil dieses Wissen oft nur teilweise ankommt.
:3. Egy része tudta, a másik része pedig visszatartotta, mert a teljes felismerés cselekvést igényelt volna, amire még nem volt kész. - Ein Teil von ihm wusste es, während ein anderer Teil verhinderte, dass es vollständig ankommt, weil vollständiges Ankommen eine Reaktion erfordert hätte.
:4. A levél két napig a konyhaasztalon feküdt, és Katalin nem kommentálta, ami az ő erőssége volt. - Der Brief lag zwei Tage auf dem Küchentisch, und Katalin sagte nichts, was ihre Stärke war.
:5. Teret hagyott neki anélkül, hogy eltávolodott volna, jelen volt anélkül, hogy nyomást gyakorolt volna. - Sie ließ ihm Raum, ohne sich zurückzuziehen, und war präsent, ohne zu drängen.
:6. Zsoltnak szüksége volt erre a térre, kedden, szerdán, és csütörtökön, amikor végül kinyitotta a levelet. - Zsolt brauchte diesen Raum, am Dienstag, am Mittwoch und am Donnerstag, als er den Brief öffnete.
:7. A türelem addig tartott, amíg nehezebbé nem vált, mint maga a helyzet. - Geduld hielt so lange an, bis sie schwerer wurde als das, worauf sie sich bezog.
:8. Villanyszerelő volt, tizenkét éve ugyanabban a cégben, és nemcsak azt tudta, mit csinál, hanem azt is, miért működik. - Er war Elektriker und hatte zwölf Jahre im selben Betrieb gearbeitet, wobei er nicht nur wusste, was er tut, sondern auch warum es funktioniert.
:9. Ez különbséget jelentett a végrehajtás és a megértés között, és a megértés az maradt, amit nem lehetett elvenni tőle. - Das machte den Unterschied zwischen Ausführen und Verstehen aus, und das Verstehen blieb, auch nach der Kündigung.
:10. Az első időszak olyan volt, amilyet várt, nem az ügyintézés miatt, hanem mert eltűnt a mindennapok szerkezete. - Die erste Phase war wie erwartet, nicht wegen der Bürokratie, sondern wegen der fehlenden Struktur des Tages.
:11. A nap túl nagy lett, és a szabadság érzése hamar nehézzé vált. - Der Tag wurde zu groß, und die anfängliche Freiheit wurde schnell zur Last.
:12. Elkezdte megjavítani a lakás dolgait, a régóta halogatott feladatokat. - Er begann, die lange aufgeschobenen Dinge in der Wohnung zu reparieren.
:13. A konnektor, a biztosíték és a lámpa mind sorra kerültek. - Steckdose, Sicherungskasten und Licht wurden nach und nach repariert.
:14. Ezeknek a munkáknak világos eleje és vége volt, ami megnyugtatta. - Diese Arbeiten hatten einen klaren Anfang und ein klares Ende, was ihm gut tat.
:15. Gábor kérdése a lépcsőházban nem tűnt fordulópontnak, hanem egy kis lehetőségnek. - Gábors Frage im Treppenhaus war kein Wendepunkt, sondern eine kleine Öffnung.
:16. Zsolt elfogadta, mert jobb volt egy irány, mint a semmi. - Zsolt nahm sie an, weil eine Richtung besser ist als keine.
:17. Megjavította a hibát, és elfogadta a pénzt, amit Gábor adott neki. - Er reparierte das Problem und nahm das Geld an, das Gábor ihm gab.
:18. Nem az összeg miatt, hanem mert ez a lépés formát adott valaminek, amit még nem tudott megnevezni. - Nicht wegen des Betrags, sondern weil das Annehmen etwas formalisierte, das er noch nicht benennen konnte.
:19. A dolgok ezután természetesen fejlődtek, mert a feltételek adottak voltak. - Danach entwickelten sich die Dinge organisch, weil die Bedingungen stimmten.
:20. A szomszédok kérdeztek, Zsolt dolgozott, és a munka közvetlen volt. - Die Nachbarn fragten, Zsolt arbeitete, und die Arbeit war direkt.
:21. Feladat, eredmény és hálás ember, közvetítők nélkül. - Aufgabe, Ergebnis und ein dankbarer Mensch, ohne Umweg.
:22. Elmondta Katalinnak az ötletét, nem engedélykérésként, hanem tájékoztatásként. - Er sagte Katalin von der Idee, nicht als Bitte, sondern als Mitteilung.
:23. Katalin a számokról kérdezett, mert tudta, hogy számok nélkül az ötletek csak vágyak. - Katalin fragte nach Zahlen, weil sie wusste, dass Ideen ohne Zahlen nur Wünsche sind.
:24. A számokkal az ötlet tervvé válik. - Mit Zahlen wird eine Idee zum Plan.
:25. A vállalkozás bejelentése egyszerű és tárgyilagos volt. - Die Gewerbeanmeldung war sachlich und nüchtern.
:26. Zsolt kitöltötte a papírokat, mint szükséges lépéseket, nem akadályokat. - Zsolt erledigte die Formulare als notwendige Stationen, nicht als Hindernisse.
:27. Amikor elküldte, nem érzett drámát, csak nyugodt tudatosságot. - Als er sie abschickte, empfand er keinen Aufbruch, sondern ruhiges Bewusstsein.
:28. Tudta, hogy nem a papír a fontos, hanem ami utána következik. - Er wusste, dass nicht das Formular wichtig ist, sondern was danach kommt.
:29. Az első hivatalos munka három napig tartott, és pontosan elkészült. - Der erste offizielle Auftrag dauerte drei Tage und wurde sauber abgeschlossen.
:30. Amikor kiállította az első számlát, rövid ideig a kezében tartotta. - Als er die erste Rechnung ausstellte, hielt er sie kurz in der Hand.
:31. Nem azért, mert csodálta, hanem mert fel kellett fognia a jelentését. - Nicht, weil er sie bewunderte, sondern um zu begreifen, was sie bedeutete.
:32. Ez nem valaminek a vége volt, hanem egy kezdet. - Es war kein Abschluss, sondern ein Anfang.
:33. Hazament, és a konyhában Katalin várta. - Er fuhr nach Hause, wo Katalin in der Küche saß.
:34. Azt mondta, jól ment, és Katalin kávét készített. - Er sagte, es sei gut gelaufen, und Katalin machte Kaffee.
:35. Együtt ittak, és ez volt az este, amikor egy új fejezet elkezdődött. - Sie tranken zusammen, und das war der Abend, an dem ein neues Kapitel begann.
:36. Nem volt benne nagy felismerés, csak az egyszerű kezdet, amely akkor történik, amikor az ember nem vár tovább a megfelelő pillanatra. - Es gab keine große Erkenntnis, sondern nur den Anfang, der entsteht, wenn man aufhört, auf den richtigen Moment zu warten.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Zsolts neuer Anfang.
:1. Zsolt hatte die Kündigung nicht als Überraschung erlebt, weil die Zeichen seit Monaten da gewesen waren, in den kürzer werdenden Meetings und den ausbleibenden Aufträgen sowie in der Art, wie der Geschäftsführer durch die Halle gegangen war.
:2. Er wusste, was kommen würde, ohne es vollständig zu wissen, weil dieses Wissen oft nur teilweise ankommt.
:3. Ein Teil von ihm wusste es, während ein anderer Teil verhinderte, dass es vollständig ankommt, weil vollständiges Ankommen eine Reaktion erfordert hätte.
:4. Der Brief lag zwei Tage auf dem Küchentisch, und Katalin sagte nichts, was ihre Stärke war.
:5. Sie ließ ihm Raum, ohne sich zurückzuziehen, und war präsent, ohne zu drängen.
:6. Zsolt brauchte diesen Raum, am Dienstag, am Mittwoch und am Donnerstag, als er den Brief öffnete.
:7. Geduld hielt so lange an, bis sie schwerer wurde als das, worauf sie sich bezog.
:8. Er war Elektriker und hatte zwölf Jahre im selben Betrieb gearbeitet, wobei er nicht nur wusste, was er tut, sondern auch warum es funktioniert.
:9. Das machte den Unterschied zwischen Ausführen und Verstehen aus, und das Verstehen blieb, auch nach der Kündigung.
:10. Die erste Phase war wie erwartet, nicht wegen der Bürokratie, sondern wegen der fehlenden Struktur des Tages.
:11. Der Tag wurde zu groß, und die anfängliche Freiheit wurde schnell zur Last.
:12. Er begann, die lange aufgeschobenen Dinge in der Wohnung zu reparieren.
:13. Steckdose, Sicherungskasten und Licht wurden nach und nach repariert.
:14. Diese Arbeiten hatten einen klaren Anfang und ein klares Ende, was ihm gut tat.
:15. Gábors Frage im Treppenhaus war kein Wendepunkt, sondern eine kleine Öffnung.
:16. Zsolt nahm sie an, weil eine Richtung besser ist als keine.
:17. Er reparierte das Problem und nahm das Geld an, das Gábor ihm gab.
:18. Nicht wegen des Betrags, sondern weil das Annehmen etwas formalisierte, das er noch nicht benennen konnte.
:19. Danach entwickelten sich die Dinge organisch, weil die Bedingungen stimmten.
:20. Die Nachbarn fragten, Zsolt arbeitete, und die Arbeit war direkt.
:21. Aufgabe, Ergebnis und ein dankbarer Mensch, ohne Umweg.
:22. Er sagte Katalin von der Idee, nicht als Bitte, sondern als Mitteilung.
:23. Katalin fragte nach Zahlen, weil sie wusste, dass Ideen ohne Zahlen nur Wünsche sind.
:24. Mit Zahlen wird eine Idee zum Plan.
:25. Die Gewerbeanmeldung war sachlich und nüchtern.
:26. Zsolt erledigte die Formulare als notwendige Stationen, nicht als Hindernisse.
:27. Als er sie abschickte, empfand er keinen Aufbruch, sondern ruhiges Bewusstsein.
:28. Er wusste, dass nicht das Formular wichtig ist, sondern was danach kommt.
:29. Der erste offizielle Auftrag dauerte drei Tage und wurde sauber abgeschlossen.
:30. Als er die erste Rechnung ausstellte, hielt er sie kurz in der Hand.
:31. Nicht, weil er sie bewunderte, sondern um zu begreifen, was sie bedeutete.
:32. Es war kein Abschluss, sondern ein Anfang.
:33. Er fuhr nach Hause, wo Katalin in der Küche saß.
:34. Er sagte, es sei gut gelaufen, und Katalin machte Kaffee.
:35. Sie tranken zusammen, und das war der Abend, an dem ein neues Kapitel begann.
:36. Es gab keine große Erkenntnis, sondern nur den Anfang, der entsteht, wenn man aufhört, auf den richtigen Moment zu warten.
|}
=== 3 ===
:Sára elindulása.
:1. Sára nem egyetlen reggelen hozta meg a döntést, hanem egy olyan időszak alatt, amely utólag döntésként volt olvasható.
:2. Belülről azonban valami másként élte meg.
:3. Mint egy súly lassú elmozdulását, amely egyszer csak átbillen, anélkül hogy pontosan meg lehetne nevezni azt a pillanatot, amikor a billenés elkezdődött.
:4. Mert az ilyen döntések nem egyetlen indulatból születnek.
:5. Hanem olyan pillanatok felhalmozódásából, amelyek külön-külön jelentéktelennek tűnnek.
:6. Együtt azonban irányt adnak, amelyen az ember vagy elindul, vagy nem indul el.
:7. És amelyeknél a nem indulás egy idő után megszűnik döntésnek lenni, és sorssá kezd válni.
:8. Sára grafikát tanult, annak az embernek a meggyőződésével, aki tudja, mit akar.
:9. Utána visszatért a faluba, mert az anyja megbetegedett.
:10. Ez valódi ok volt, valódi következményekkel.
:11. Aztán ez az ok egyszer csak megszűnt oknak lenni, és állapottá vált.
:12. Olyan állapottá, amelyet az ember már nem kérdőjelez meg.
:13. Mert a megkérdőjelezés olyan energiát igényel, amelyet az ember már arra fordított, hogy megbirkózzon ezzel az állapottal.
:14. És amely azután már nincs meg.
:15. Ez az a mechanizmus, amely által sok élet olyan irányokban megy tovább, amelyeket senki sem választott.
:16. Az irodában töltött három évnek az elmúló idő egyenletes, nehezen megnevezhető minősége volt.
:17. Olyan időé, amely elmúlik, anélkül hogy számítana.
:18. Nem a drámai értelemben volt boldogtalan.
:19. Hanem annak az embernek a csendes értelmében, aki rossz helyen van.
:20. És aki ezt tudja.
:21. És aki ezt a tudást olyan sokáig kezeli, amíg a kezelés megszűnik stratégiának lenni, és maga kezd a problémává válni.
:22. Ez az a pillanat, amikor a változás már nem választhatónak látszik, hanem szükségesnek.
:23. Ez nem kellemes pillanat, de világos.
:24. A kedd, amikor számokat gépelt, és hirtelen meglátta, mit fog még látni, ha semmi sem változik, nem volt különleges kedd.
:25. Éppen ez volt a döntő.
:26. Hogy a felismerésnek nem volt szüksége különleges alkalomra.
:27. Egyszerűen ott volt.
:28. Az igaz dolgok hívatlan világosságával, amelyek már nem hagyják, hogy letagadják őket.
:29. És amelyeket ebben a pillanatban már csak ki kellett mondania.
:30. Ezt meg is tette, először önmagának, aztán a főnökének.
:31. Annak az embernek a tárgyilagos nyugalmával, aki egy olyan mondatot mond ki, amelyet már rég végiggondolt.
:32. Budapest volt a kézenfekvő választás.
:33. Kibérelte a hetedik kerületi lakást, amely túl kicsi volt és túl zajos.
:34. Annak az embernek a gyakorlatias józanságával élt benne, aki megértette, hogy a feltételek és a munka két különböző kategória.
:35. Ezeket külön kell tartani, ha az ember nem akarja az egyiket a másiktól függővé tenni.
:36. Ezt könnyebb kimondani, mint megtenni.
:37. Az első hetekben ezt naponta újra megtanulta, mielőtt magatartássá vált volna.
:38. Két műszakban dolgozott.
:39. A saját projektnek, a verseskötetsorozat újratervezésének, amelyet már az egyetem óta magával hordozott, azon az estén olyan minősége volt, mint valaminek, ami végre megtörténik.
:40. Nem azért, mert a feltételek javultak volna.
:41. Hanem mert abbahagyta, hogy jobb feltételekre várjon.
:42. Az eredmény ugyanaz volt, mégis alapvetően más érzés volt.
:43. Mert a várakozás és a cselekvés ugyanazon külső körülmények között különböző belső állapotokat hoz létre.
:44. És a belső állapot számít, amikor a külső körülmények nehezek.
:45. Az elutasításoknak azoknak az e-maileknek a személytelen pontossága volt, amelyeknek nem áll szándékukban sebezni.
:46. És amelyek mégis sebeznek.
:47. Mert az elutasítás mindig személyesen ér célba, bármilyen személytelenül fogalmazzák is meg.
:48. Sára ezekben a hetekben kifejlesztett magában egy készséget, amely korábban nem volt meg benne.
:49. Azt a készséget, hogy egy elutasítás után tovább tudjon dolgozni.
:50. Nem azért, mert már nem érezte az elutasításokat.
:51. Hanem mert megértette, hogy az érzés és a folytatás nem egymással versengő reakciók.
:52. Hanem egymást követők.
:53. És hogy nem az a kérdés, eltalál-e valami.
:54. Hanem az, mennyi időre van szüksége az embernek, amíg újra elkezdi.
:55. A konferencia drága volt.
:56. Sára mégis megvette a jegyet annak az embernek a józan elszántságával, aki megértette, hogy a láthatóság nem passzív tulajdonság, amellyel az ember vagy rendelkezik, vagy nem.
:57. Hanem aktív döntés.
:58. Ez néha azt jelenti, hogy az ember olyan lehetőségekbe fektet, amelyeknek a kimenetele bizonytalan.
:59. Ez nem kényelmes számítás, de néha ez az egyetlen, amely oda vezet, ahová az ember el akar jutni.
:60. Varga Bálint a terem szélén állt annak az embernek a nyugodt arckifejezésével, aki eleget látott ahhoz, hogy már ne lepődjön meg.
:61. Sára húsz méterre állt tőle, és harminc másodpercig nézte.
:62. Ez alatt minden ismerős érv végigment a fején.
:63. Az elutasítás valószínűsége, a megszégyenülés lehetősége, és az a tény, hogy a férfi elfoglaltnak tűnt.
:64. Aztán odament.
:65. Nem azért, mert az ellene szóló érvek gyengébbek lettek volna.
:66. Hanem mert megértette, hogy ezek az érvek mindig ott lesznek.
:67. Hogy nem oldódnak fel, hanem az ember mégis cselekszik.
:68. Ez a különbség aközött, aki arra vár, hogy a félelem eltűnjön, és aközött, aki cselekszik, bár a félelem ott van.
:69. És a különbség nem a félelemben rejlik, hanem abban, mit kezd vele az ember.
:70. Megmutatta neki a projektet annak az embernek a nyugodt biztonságával, aki tudja, mit készített.
:71. Nem azért, mert nem voltak kétségei.
:72. Hanem mert megtanulta egyszerre hordozni a kétséget és a biztonságot.
:73. Ez az önbizalom érettebb formája.
:74. Nem a bizonytalanság hiánya, hanem a képesség arra, hogy az ember mégis cselekedjen.
:75. Varga annak az embernek az összpontosított csendjével nézte, aki valóban néz.
:76. Ez ritkább, mint az ember gondolná.
:77. Azt mondta, érdekes.
:78. Annak a férfinak a hangján, akinél ez a szó értékelés, nem üres fordulat.
:79. Sára ezt megértette, mert megtanult hangokat olvasni.
:80. Az e-mail, amelyet elküldött, közvetlen volt, és hiányoztak belőle azok a kicsinyítések, amelyekkel korábban a saját munkáját bemutatta volna.
:81. A mentegetőzések, a feltételes módok, az engedélykérés burkolt formái.
:82. Ezeket korábban udvariasságnak értette.
:83. Valójában azonban az önalávetés egyik formái voltak.
:84. Erről Budapesten, azokban a hónapokban leszoktatta magát.
:85. Nem azért, mert ezt valaki megmondta neki.
:86. Hanem mert megértette, hogy senki nem ad teret annak, aki maga nem tart rá igényt.
:87. A válasz négy nappal később érkezett: egy próbafeladat, konkrét és fizetett.
:88. Sára a kávézó ablak melletti asztalánál olvasta, körülötte a város zajával.
:89. Arra gondolt, hogy ez nem diadal, hanem kezdet.
:90. Ez volt a legőszintébb gondolat, amelyet erről a pillanatról gondolhatott.
:91. Mert a kezdetek nem megérkezések, hanem pontok, ahonnan az ember továbbmegy.
:92. És mert a továbbmenés volt az, amit az elmúlt hónapokban mindennél jobban megtanult.
:93. És ezt tette most is, amikor felnyitotta a laptopot, és dolgozni kezdett, mielőtt a kávé kihűlt volna.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Sára elindulása. Saras Aufbruch.
:1. Sára nem egyetlen reggelen hozta meg a döntést, hanem egy olyan időszak alatt, amely utólag döntésként volt olvasható. - Sára hatte die Entscheidung nicht an einem Morgen getroffen, sondern über einen Zeitraum, der sich im Nachhinein wie eine Entscheidung lesen ließ.
:2. Belülről azonban valami másként élte meg. - Aber von innen war es wie etwas anderes erlebt worden.
:3. Mint egy súly lassú elmozdulását, amely egyszer csak átbillen, anélkül hogy pontosan meg lehetne nevezni azt a pillanatot, amikor a billenés elkezdődött. - Wie das langsame Verschieben eines Gewichts, das irgendwann kippt, ohne dass man den genauen Moment benennen könnte, an dem das Kippen begann.
:4. Mert az ilyen döntések nem egyetlen indulatból születnek. - Weil Entscheidungen dieser Art nicht aus einem Impuls entstehen.
:5. Hanem olyan pillanatok felhalmozódásából, amelyek külön-külön jelentéktelennek tűnnek. - Sondern aus der Akkumulation von Momenten, die jeder für sich bedeutungslos erscheinen.
:6. Együtt azonban irányt adnak, amelyen az ember vagy elindul, vagy nem indul el. - Die zusammen aber eine Richtung ergeben, die man entweder geht oder nicht geht.
:7. És amelyeknél a nem indulás egy idő után megszűnik döntésnek lenni, és sorssá kezd válni. - Und bei denen das Nicht-gehen irgendwann aufhört, eine Entscheidung zu sein, und anfängt, ein Schicksal zu werden.
:8. Sára grafikát tanult, annak az embernek a meggyőződésével, aki tudja, mit akar. - Sie hatte Grafik studiert, mit der Überzeugung von jemandem, der weiß, was er will.
:9. Utána visszatért a faluba, mert az anyja megbetegedett. - Danach war sie zurückgekehrt in das Dorf, weil ihre Mutter krank geworden war.
:10. Ez valódi ok volt, valódi következményekkel. - Das war ein echter Grund gewesen, der echte Implikationen hatte.
:11. Aztán ez az ok egyszer csak megszűnt oknak lenni, és állapottá vált. - Und der irgendwann aufgehört hatte, ein Grund zu sein, und ein Zustand geworden war.
:12. Olyan állapottá, amelyet az ember már nem kérdőjelez meg. - Zu einem Zustand, den man nicht mehr hinterfragt.
:13. Mert a megkérdőjelezés olyan energiát igényel, amelyet az ember már arra fordított, hogy megbirkózzon ezzel az állapottal. - Weil das Hinterfragen eine Energie erfordert, die man aufgewendet hat, um den Zustand zu bewältigen.
:14. És amely azután már nincs meg. - Und die danach nicht mehr da ist.
:15. Ez az a mechanizmus, amely által sok élet olyan irányokban megy tovább, amelyeket senki sem választott. - Das ist der Mechanismus, durch den viele Leben in Richtungen weitergehen, die niemand gewählt hat.
:16. Az irodában töltött három évnek az elmúló idő egyenletes, nehezen megnevezhető minősége volt. - Die drei Jahre im Büro hatten die gleichmäßige, schwer benennbare Qualität von Zeit, die vergeht.
:17. Olyan időé, amely elmúlik, anélkül hogy számítana. - Von Zeit, die vergeht, ohne zu zählen.
:18. Nem a drámai értelemben volt boldogtalan. - Nicht unglücklich im dramatischen Sinne.
:19. Hanem annak az embernek a csendes értelmében, aki rossz helyen van. - Sondern unglücklich in dem stillen Sinne von jemandem, der an der falschen Stelle ist.
:20. És aki ezt tudja. - Und der das weiß.
:21. És aki ezt a tudást olyan sokáig kezeli, amíg a kezelés megszűnik stratégiának lenni, és maga kezd a problémává válni. - Und der das Wissen so lange verwaltet, bis Verwalten aufhört, eine Strategie zu sein, und anfängt, das Problem selbst zu werden.
:22. Ez az a pillanat, amikor a változás már nem választhatónak látszik, hanem szükségesnek. - Das ist der Moment, an dem Veränderung nicht mehr optional erscheint, sondern notwendig.
:23. Ez nem kellemes pillanat, de világos. - Das ist kein angenehmer Moment, aber ein klarer.
:24. A kedd, amikor számokat gépelt, és hirtelen meglátta, mit fog még látni, ha semmi sem változik, nem volt különleges kedd. - Der Dienstag, an dem sie die Zahlen tippte und plötzlich sah, was sie noch sehen würde, wenn nichts sich änderte, war kein besonderer Dienstag.
:25. Éppen ez volt a döntő. - Das war das Entscheidende.
:26. Hogy a felismerésnek nem volt szüksége különleges alkalomra. - Dass die Erkenntnis keinen besonderen Anlass brauchte.
:27. Egyszerűen ott volt. - Sondern einfach da war.
:28. Az igaz dolgok hívatlan világosságával, amelyek már nem hagyják, hogy letagadják őket. - Mit der uneingeladenen Klarheit von Dingen, die wahr sind und die aufgehört haben, sich verleugnen zu lassen.
:29. És amelyeket ebben a pillanatban már csak ki kellett mondania. - Und die in diesem Moment von ihr nur noch ausgesprochen werden mussten.
:30. Ezt meg is tette, először önmagának, aztán a főnökének. - Das tat sie, zuerst sich selbst und dann ihrem Chef.
:31. Annak az embernek a tárgyilagos nyugalmával, aki egy olyan mondatot mond ki, amelyet már rég végiggondolt. - Mit der sachlichen Ruhe von jemandem, der einen Satz sagt, der längst gedacht war.
:32. Budapest volt a kézenfekvő választás. - Budapest war das Offensichtliche.
:33. Kibérelte a hetedik kerületi lakást, amely túl kicsi volt és túl zajos. - Sie mietete die Wohnung im siebten Bezirk, die zu klein war und zu laut.
:34. Annak az embernek a gyakorlatias józanságával élt benne, aki megértette, hogy a feltételek és a munka két különböző kategória. - Sie lebte darin mit der pragmatischen Nüchternheit von jemandem, der verstanden hat, dass Bedingungen und Arbeit zwei verschiedene Kategorien sind.
:35. Ezeket külön kell tartani, ha az ember nem akarja az egyiket a másiktól függővé tenni. - Die man auseinanderhalten muss, wenn man die eine nicht von der anderen abhängig machen will.
:36. Ezt könnyebb kimondani, mint megtenni. - Das ist leichter gesagt als getan.
:37. Az első hetekben ezt naponta újra megtanulta, mielőtt magatartássá vált volna. - Das lernte sie in den ersten Wochen täglich neu, bevor es zur Haltung wurde.
:38. Két műszakban dolgozott. - Sie arbeitete in zwei Schichten.
:39. A saját projektnek, a verseskötetsorozat újratervezésének, amelyet már az egyetem óta magával hordozott, azon az estén olyan minősége volt, mint valaminek, ami végre megtörténik. - Das eigene Projekt, das Redesign für die Lyrikreihe, das sie seit dem Studium mit sich trug, hatte an diesem Abend die Qualität von etwas, das endlich passiert.
:40. Nem azért, mert a feltételek javultak volna. - Nicht weil die Bedingungen sich verbessert hatten.
:41. Hanem mert abbahagyta, hogy jobb feltételekre várjon. - Sondern weil sie aufgehört hatte, auf bessere Bedingungen zu warten.
:42. Az eredmény ugyanaz volt, mégis alapvetően más érzés volt. - Das hatte dasselbe Ergebnis und fühlte sich grundlegend anders an.
:43. Mert a várakozás és a cselekvés ugyanazon külső körülmények között különböző belső állapotokat hoz létre. - Weil Warten und Handeln unter denselben äußeren Umständen verschiedene innere Zustände erzeugen.
:44. És a belső állapot számít, amikor a külső körülmények nehezek. - Und der innere Zustand ist das, was zählt, wenn die äußeren Umstände schwierig sind.
:45. Az elutasításoknak azoknak az e-maileknek a személytelen pontossága volt, amelyeknek nem áll szándékukban sebezni. - Die Absagen hatten die unpersönliche Präzision von E-Mails, die keine Absicht haben zu verletzen.
:46. És amelyek mégis sebeznek. - Und die trotzdem verletzen.
:47. Mert az elutasítás mindig személyesen ér célba, bármilyen személytelenül fogalmazzák is meg. - Weil Ablehnung immer persönlich landet, egal wie unpersönlich sie formuliert ist.
:48. Sára ezekben a hetekben kifejlesztett magában egy készséget, amely korábban nem volt meg benne. - Sára entwickelte in diesen Wochen eine Fertigkeit, die sie vorher nicht gehabt hatte.
:49. Azt a készséget, hogy egy elutasítás után tovább tudjon dolgozni. - Die Fertigkeit, nach einer Ablehnung weiterzuarbeiten.
:50. Nem azért, mert már nem érezte az elutasításokat. - Nicht weil sie aufgehört hatte, Absagen zu spüren.
:51. Hanem mert megértette, hogy az érzés és a folytatás nem egymással versengő reakciók. - Sondern weil sie verstand, dass das Spüren und das Weitermachen keine konkurrierenden Reaktionen sind.
:52. Hanem egymást követők. - Sondern nacheinanderfolgende.
:53. És hogy nem az a kérdés, eltalál-e valami. - Und dass die Frage nicht ist, ob man trifft.
:54. Hanem az, mennyi időre van szüksége az embernek, amíg újra elkezdi. - Sondern wie lange man braucht, bis man wieder anfängt.
:55. A konferencia drága volt. - Die Konferenz war teuer.
:56. Sára mégis megvette a jegyet annak az embernek a józan elszántságával, aki megértette, hogy a láthatóság nem passzív tulajdonság, amellyel az ember vagy rendelkezik, vagy nem. - Sie kaufte das Ticket mit der nüchternen Entschlossenheit von jemandem, der begriffen hat, dass Sichtbarkeit keine passive Eigenschaft ist, die man hat oder nicht hat.
:57. Hanem aktív döntés. - Sondern eine aktive Entscheidung.
:58. Ez néha azt jelenti, hogy az ember olyan lehetőségekbe fektet, amelyeknek a kimenetele bizonytalan. - Die manchmal bedeutet, in Gelegenheiten zu investieren, deren Ausgang ungewiss ist.
:59. Ez nem kényelmes számítás, de néha ez az egyetlen, amely oda vezet, ahová az ember el akar jutni. - Das ist keine komfortable Kalkulation, aber manchmal die einzige, die zu dem führt, was man will.
:60. Varga Bálint a terem szélén állt annak az embernek a nyugodt arckifejezésével, aki eleget látott ahhoz, hogy már ne lepődjön meg. - Bálint Varga stand am Rand des Raumes mit dem ruhigen Ausdruck von jemandem, der genug gesehen hat, um nicht mehr überrascht zu werden.
:61. Sára húsz méterre állt tőle, és harminc másodpercig nézte. - Sára stand zwanzig Meter entfernt und betrachtete ihn dreißig Sekunden lang.
:62. Ez alatt minden ismerős érv végigment a fején. - In diesen dreißig Sekunden gingen alle vertrauten Argumente durch ihren Kopf.
:63. Az elutasítás valószínűsége, a megszégyenülés lehetősége, és az a tény, hogy a férfi elfoglaltnak tűnt. - Die Wahrscheinlichkeit der Ablehnung, die Möglichkeit der Blamage, die Tatsache, dass er beschäftigt wirkte.
:64. Aztán odament. - Dann ging sie.
:65. Nem azért, mert az ellene szóló érvek gyengébbek lettek volna. - Nicht weil die Argumente dagegen schwächer geworden wären.
:66. Hanem mert megértette, hogy ezek az érvek mindig ott lesznek. - Sondern weil sie verstanden hatte, dass diese Argumente immer da sein würden.
:67. Hogy nem oldódnak fel, hanem az ember mégis cselekszik. - Dass sie sich nicht auflösen, sondern dass man trotzdem handelt.
:68. Ez a különbség aközött, aki arra vár, hogy a félelem eltűnjön, és aközött, aki cselekszik, bár a félelem ott van. - Das ist der Unterschied zwischen jemandem, der wartet, bis die Angst weg ist, und jemandem, der handelt, obwohl sie da ist.
:69. És a különbség nem a félelemben rejlik, hanem abban, mit kezd vele az ember. - Und der Unterschied liegt nicht in der Angst, sondern in dem, was man mit ihr macht.
:70. Megmutatta neki a projektet annak az embernek a nyugodt biztonságával, aki tudja, mit készített. - Sie zeigte ihm das Projekt mit der ruhigen Sicherheit von jemandem, der weiß, was er gemacht hat.
:71. Nem azért, mert nem voltak kétségei. - Nicht weil sie keine Zweifel hatte.
:72. Hanem mert megtanulta egyszerre hordozni a kétséget és a biztonságot. - Sondern weil sie gelernt hatte, Zweifel und Sicherheit gleichzeitig zu tragen.
:73. Ez az önbizalom érettebb formája. - Das ist die reifere Form von Selbstvertrauen.
:74. Nem a bizonytalanság hiánya, hanem a képesség arra, hogy az ember mégis cselekedjen. - Nicht die Abwesenheit von Unsicherheit, sondern die Fähigkeit, trotzdem zu handeln.
:75. Varga annak az embernek az összpontosított csendjével nézte, aki valóban néz. - Varga schaute mit der konzentrierten Stille von jemandem, der wirklich schaut.
:76. Ez ritkább, mint az ember gondolná. - Das ist seltener, als man denkt.
:77. Azt mondta, érdekes. - Er sagte, das sei interessant.
:78. Annak a férfinak a hangján, akinél ez a szó értékelés, nem üres fordulat. - Mit dem Tonfall eines Mannes, für den das Wort eine Bewertung ist und keine Floskel.
:79. Sára ezt megértette, mert megtanult hangokat olvasni. - Das verstand Sára, weil sie gelernt hatte, Töne zu lesen.
:80. Az e-mail, amelyet elküldött, közvetlen volt, és hiányoztak belőle azok a kicsinyítések, amelyekkel korábban a saját munkáját bemutatta volna. - Die E-Mail, die sie schickte, war direkt und ohne die Verkleinerungen, mit denen sie früher ihre eigene Arbeit präsentiert hätte.
:81. A mentegetőzések, a feltételes módok, az engedélykérés burkolt formái. - Die Entschuldigungen, die Konjunktive, die impliziten Bitten um Erlaubnis.
:82. Ezeket korábban udvariasságnak értette. - Die hatte sie als Höflichkeit verstanden.
:83. Valójában azonban az önalávetés egyik formái voltak. - In Wirklichkeit waren sie aber eine Form von Selbstunterwerfung gewesen.
:84. Erről Budapesten, azokban a hónapokban leszoktatta magát. - Die hatte sie sich abgewöhnt in den Monaten in Budapest.
:85. Nem azért, mert ezt valaki megmondta neki. - Nicht weil jemand ihr das gesagt hatte.
:86. Hanem mert megértette, hogy senki nem ad teret annak, aki maga nem tart rá igényt. - Sondern weil sie verstanden hatte, dass niemand einem Raum gibt, den man nicht selbst beansprucht.
:87. A válasz négy nappal később érkezett: egy próbafeladat, konkrét és fizetett. - Die Antwort kam vier Tage später, ein Probeprojekt, konkret und bezahlt.
:88. Sára a kávézó ablak melletti asztalánál olvasta, körülötte a város zajával. - Sára las sie am Fenstertisch des Cafés, mit dem Lärm der Stadt um sich herum.
:89. Arra gondolt, hogy ez nem diadal, hanem kezdet. - Sie dachte, dass das kein Triumph war, sondern ein Anfang.
:90. Ez volt a legőszintébb gondolat, amelyet erről a pillanatról gondolhatott. - Das war das Ehrlichste, das sie über diesen Moment denken konnte.
:91. Mert a kezdetek nem megérkezések, hanem pontok, ahonnan az ember továbbmegy. - Weil Anfänge keine Ankünfte sind, sondern Punkte, von denen aus man weitermacht.
:92. És mert a továbbmenés volt az, amit az elmúlt hónapokban mindennél jobban megtanult. - Und weil das Weitermachen das war, was sie gelernt hatte, in den letzten Monaten, besser als alles andere.
:93. És ezt tette most is, amikor felnyitotta a laptopot, és dolgozni kezdett, mielőtt a kávé kihűlt volna. - Und das tat sie jetzt, indem sie den Laptop aufschlug und anfing zu arbeiten, bevor der Kaffee kalt war.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Saras Aufbruch.
:1. Sára hatte die Entscheidung nicht an einem Morgen getroffen, sondern über einen Zeitraum, der sich im Nachhinein wie eine Entscheidung lesen ließ.
:2. Aber von innen war es wie etwas anderes erlebt worden.
:3. Wie das langsame Verschieben eines Gewichts, das irgendwann kippt, ohne dass man den genauen Moment benennen könnte, an dem das Kippen begann.
:4. Weil Entscheidungen dieser Art nicht aus einem Impuls entstehen.
:5. Sondern aus der Akkumulation von Momenten, die jeder für sich bedeutungslos erscheinen.
:6. Die zusammen aber eine Richtung ergeben, die man entweder geht oder nicht geht.
:7. Und bei denen das Nicht-gehen irgendwann aufhört, eine Entscheidung zu sein, und anfängt, ein Schicksal zu werden.
:8. Sie hatte Grafik studiert, mit der Überzeugung von jemandem, der weiß, was er will.
:9. Danach war sie zurückgekehrt in das Dorf, weil ihre Mutter krank geworden war.
:10. Das war ein echter Grund gewesen, der echte Implikationen hatte.
:11. Und der irgendwann aufgehört hatte, ein Grund zu sein, und ein Zustand geworden war.
:12. Zu einem Zustand, den man nicht mehr hinterfragt.
:13. Weil das Hinterfragen eine Energie erfordert, die man aufgewendet hat, um den Zustand zu bewältigen.
:14. Und die danach nicht mehr da ist.
:15. Das ist der Mechanismus, durch den viele Leben in Richtungen weitergehen, die niemand gewählt hat.
:16. Die drei Jahre im Büro hatten die gleichmäßige, schwer benennbare Qualität von Zeit, die vergeht.
:17. Von Zeit, die vergeht, ohne zu zählen.
:18. Nicht unglücklich im dramatischen Sinne.
:19. Sondern unglücklich in dem stillen Sinne von jemandem, der an der falschen Stelle ist.
:20. Und der das weiß.
:21. Und der das Wissen so lange verwaltet, bis Verwalten aufhört, eine Strategie zu sein, und anfängt, das Problem selbst zu werden.
:22. Das ist der Moment, an dem Veränderung nicht mehr optional erscheint, sondern notwendig.
:23. Das ist kein angenehmer Moment, aber ein klarer.
:24. Der Dienstag, an dem sie die Zahlen tippte und plötzlich sah, was sie noch sehen würde, wenn nichts sich änderte, war kein besonderer Dienstag.
:25. Das war das Entscheidende.
:26. Dass die Erkenntnis keinen besonderen Anlass brauchte.
:27. Sondern einfach da war.
:28. Mit der uneingeladenen Klarheit von Dingen, die wahr sind und die aufgehört haben, sich verleugnen zu lassen.
:29. Und die in diesem Moment von ihr nur noch ausgesprochen werden mussten.
:30. Das tat sie, zuerst sich selbst und dann ihrem Chef.
:31. Mit der sachlichen Ruhe von jemandem, der einen Satz sagt, der längst gedacht war.
:32. Budapest war das Offensichtliche.
:33. Sie mietete die Wohnung im siebten Bezirk, die zu klein war und zu laut.
:34. Sie lebte darin mit der pragmatischen Nüchternheit von jemandem, der verstanden hat, dass Bedingungen und Arbeit zwei verschiedene Kategorien sind.
:35. Die man auseinanderhalten muss, wenn man die eine nicht von der anderen abhängig machen will.
:36. Das ist leichter gesagt als getan.
:37. Das lernte sie in den ersten Wochen täglich neu, bevor es zur Haltung wurde.
:38. Sie arbeitete in zwei Schichten.
:39. Das eigene Projekt, das Redesign für die Lyrikreihe, das sie seit dem Studium mit sich trug, hatte an diesem Abend die Qualität von etwas, das endlich passiert.
:40. Nicht weil die Bedingungen sich verbessert hatten.
:41. Sondern weil sie aufgehört hatte, auf bessere Bedingungen zu warten.
:42. Das hatte dasselbe Ergebnis und fühlte sich grundlegend anders an.
:43. Weil Warten und Handeln unter denselben äußeren Umständen verschiedene innere Zustände erzeugen.
:44. Und der innere Zustand ist das, was zählt, wenn die äußeren Umstände schwierig sind.
:45. Die Absagen hatten die unpersönliche Präzision von E-Mails, die keine Absicht haben zu verletzen.
:46. Und die trotzdem verletzen.
:47. Weil Ablehnung immer persönlich landet, egal wie unpersönlich sie formuliert ist.
:48. Sára entwickelte in diesen Wochen eine Fertigkeit, die sie vorher nicht gehabt hatte.
:49. Die Fertigkeit, nach einer Ablehnung weiterzuarbeiten.
:50. Nicht weil sie aufgehört hatte, Absagen zu spüren.
:51. Sondern weil sie verstand, dass das Spüren und das Weitermachen keine konkurrierenden Reaktionen sind.
:52. Sondern nacheinanderfolgende.
:53. Und dass die Frage nicht ist, ob man trifft.
:54. Sondern wie lange man braucht, bis man wieder anfängt.
:55. Die Konferenz war teuer.
:56. Sie kaufte das Ticket mit der nüchternen Entschlossenheit von jemandem, der begriffen hat, dass Sichtbarkeit keine passive Eigenschaft ist, die man hat oder nicht hat.
:57. Sondern eine aktive Entscheidung.
:58. Die manchmal bedeutet, in Gelegenheiten zu investieren, deren Ausgang ungewiss ist.
:59. Das ist keine komfortable Kalkulation, aber manchmal die einzige, die zu dem führt, was man will.
:60. Bálint Varga stand am Rand des Raumes mit dem ruhigen Ausdruck von jemandem, der genug gesehen hat, um nicht mehr überrascht zu werden.
:61. Sára stand zwanzig Meter entfernt und betrachtete ihn dreißig Sekunden lang.
:62. In diesen dreißig Sekunden gingen alle vertrauten Argumente durch ihren Kopf.
:63. Die Wahrscheinlichkeit der Ablehnung, die Möglichkeit der Blamage, die Tatsache, dass er beschäftigt wirkte.
:64. Dann ging sie.
:65. Nicht weil die Argumente dagegen schwächer geworden wären.
:66. Sondern weil sie verstanden hatte, dass diese Argumente immer da sein würden.
:67. Dass sie sich nicht auflösen, sondern dass man trotzdem handelt.
:68. Das ist der Unterschied zwischen jemandem, der wartet, bis die Angst weg ist, und jemandem, der handelt, obwohl sie da ist.
:69. Und der Unterschied liegt nicht in der Angst, sondern in dem, was man mit ihr macht.
:70. Sie zeigte ihm das Projekt mit der ruhigen Sicherheit von jemandem, der weiß, was er gemacht hat.
:71. Nicht weil sie keine Zweifel hatte.
:72. Sondern weil sie gelernt hatte, Zweifel und Sicherheit gleichzeitig zu tragen.
:73. Das ist die reifere Form von Selbstvertrauen.
:74. Nicht die Abwesenheit von Unsicherheit, sondern die Fähigkeit, trotzdem zu handeln.
:75. Varga schaute mit der konzentrierten Stille von jemandem, der wirklich schaut.
:76. Das ist seltener, als man denkt.
:77. Er sagte, das sei interessant.
:78. Mit dem Tonfall eines Mannes, für den das Wort eine Bewertung ist und keine Floskel.
:79. Das verstand Sára, weil sie gelernt hatte, Töne zu lesen.
:80. Die E-Mail, die sie schickte, war direkt und ohne die Verkleinerungen, mit denen sie früher ihre eigene Arbeit präsentiert hätte.
:81. Die Entschuldigungen, die Konjunktive, die impliziten Bitten um Erlaubnis.
:82. Die hatte sie als Höflichkeit verstanden.
:83. In Wirklichkeit waren sie aber eine Form von Selbstunterwerfung gewesen.
:84. Die hatte sie sich abgewöhnt in den Monaten in Budapest.
:85. Nicht weil jemand ihr das gesagt hatte.
:86. Sondern weil sie verstanden hatte, dass niemand einem Raum gibt, den man nicht selbst beansprucht.
:87. Die Antwort kam vier Tage später, ein Probeprojekt, konkret und bezahlt.
:88. Sára las sie am Fenstertisch des Cafés, mit dem Lärm der Stadt um sich herum.
:89. Sie dachte, dass das kein Triumph war, sondern ein Anfang.
:90. Das war das Ehrlichste, das sie über diesen Moment denken konnte.
:91. Weil Anfänge keine Ankünfte sind, sondern Punkte, von denen aus man weitermacht.
:92. Und weil das Weitermachen das war, was sie gelernt hatte, in den letzten Monaten, besser als alles andere.
:93. Und das tat sie jetzt, indem sie den Laptop aufschlug und anfing zu arbeiten, bevor der Kaffee kalt war.
|}
=== 4 ===
:Klára péksége.
:1. Klára mögött tíz év iroda volt, és a munka működött.
:2. De nem abban az értelemben, amely számít, ha az ember őszinte.
:3. A sütés volt a másik dolog.
:4. A hétvégi sütés Budapesten.
:5. Az illat, amely hétfő reggel még mindig ott volt, mint egy érv, amelyet figyelmen kívül hagyott.
:6. A figyelmen kívül hagyás nem megoldás, csak eltolás.
:7. Az eltolások pedig egyszer véget érnek, többnyire kérés nélkül.
:8. Az egri hirdetést kétszer olvasta el, és lefényképezte.
:9. Anélkül hogy pontosan tudta volna, miért.
:10. Ez többnyire azt jelenti, hogy az ember mégis tudja.
:11. Egyedül utazott Egerbe.
:12. Megnézte a poros, üres pékséget.
:13. Nem a romot látta benne, hanem a mögötte lévő lehetőséget.
:14. Ez képesség, nem naivitás.
:15. Elválasztani egy hely állapotát a benne rejlő lehetőségtől.
:16. Még aznap aláírta a szerződést.
:17. Mert tudta, hogy a hosszú gondolkodás bizonyos döntéseknél maga a probléma, nem a megoldás.
:18. Az első hetek olyan vizsgát jelentettek, amelyet senki sem tűzött ki.
:19. Hajnali háromkor kelés, nem stimmelő receptek, egy kemence saját akarattal.
:20. A szomszédok azzal a szelíd kétkedéssel néztek be az ablakon, amelyet a kisvárosok tartogatnak az újnak, mielőtt elfogadják.
:21. Klára hagyta ott állni a kétkedést.
:22. Mert mások kétkedése nem érv, hanem állapot, amelyet az ember vagy oszt, vagy nem.
:23. A fűszeres rozskenyér három hét próbálkozás eredménye volt.
:24. Amikor stimmelt, Klára azonnal tudta.
:25. Bizonyos dolgok önmagukat magyarázzák, ha helyesek.
:26. Ez az a pillanat, amely felé az ember dolgozik.
:27. A városi ünnepen a stand eleinte csendes volt.
:28. Aztán megtelt, egyre hosszabb sorral, anélkül hogy Klára ezért bármi különöset tett volna.
:29. A jó kenyérnek egy kisvárosban nincs szüksége reklámra.
:30. Csak türelemre és az első vevőre, aki beszél róla.
:31. Az este végén az idős férfi, aki korábban maga is pék volt, azt mondta, Klára kenyere valóban jó.
:32. Túlzás nélkül, anélkül hogy a kedvességet taktikaként használta volna.
:33. Ez többet jelentett neki, mint a sor.
:34. Mert a mesterség felől érkező elismerés olyan valuta, amely nem inflálódik el.
:35. Másnap reggel a nap besütött a tiszta ablakokon.
:36. A friss kenyér illata ott volt a levegőben.
:37. A vevők jöttek.
:38. Klára a pult mögött állt, és tudta, hogy még nagyon sokat kell tanulnia.
:39. Ez nem probléma volt.
:40. Hanem pontosan az a fajta jövő, amelyet keresett: nyitott, követelő, az övé.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Klára péksége. - Kláras Bäckerei
:1. Klára mögött tíz év iroda volt, és a munka működött. - Klára hatte zehn Jahre Büro hinter sich, und die Arbeit hatte funktioniert.
:2. De nem abban az értelemben, amely számít, ha az ember őszinte. - Aber nicht in dem Sinne, der zählt, wenn man ehrlich ist.
:3. A sütés volt a másik dolog. - Das Backen war das andere.
:4. A hétvégi sütés Budapesten. - Das Wochenendbacken in Budapest.
:5. Az illat, amely hétfő reggel még mindig ott volt, mint egy érv, amelyet figyelmen kívül hagyott. - Der Geruch, der am Montagmorgen noch da war, wie ein Argument, das sie ignorierte.
:6. A figyelmen kívül hagyás nem megoldás, csak eltolás. - Ignorieren ist keine Lösung, nur eine Verschiebung.
:7. Az eltolások pedig egyszer véget érnek, többnyire kérés nélkül. - Und Verschiebungen enden irgendwann, meistens ungefragt.
:8. Az egri hirdetést kétszer olvasta el, és lefényképezte. - Die Anzeige in Eger las sie zweimal und fotografierte sie.
:9. Anélkül hogy pontosan tudta volna, miért. - Ohne genau zu wissen, warum.
:10. Ez többnyire azt jelenti, hogy az ember mégis tudja. - Was meistens bedeutet, dass man es doch weiß.
:11. Egyedül utazott Egerbe. - Sie fuhr allein nach Eger.
:12. Megnézte a poros, üres pékséget. - Sie schaute sich die staubige, leere Bäckerei an.
:13. Nem a romot látta benne, hanem a mögötte lévő lehetőséget. - Sie sah nicht die Ruine, sondern die Möglichkeit dahinter.
:14. Ez képesség, nem naivitás. - Das ist eine Fähigkeit, keine Naivität.
:15. Elválasztani egy hely állapotát a benne rejlő lehetőségtől. - Den Zustand eines Ortes von seinem Potenzial zu trennen.
:16. Még aznap aláírta a szerződést. - Sie unterschrieb noch am selben Tag.
:17. Mert tudta, hogy a hosszú gondolkodás bizonyos döntéseknél maga a probléma, nem a megoldás. - Weil sie wusste, dass langes Nachdenken bei manchen Entscheidungen das Problem ist, nicht die Lösung.
:18. Az első hetek olyan vizsgát jelentettek, amelyet senki sem tűzött ki. - Die ersten Wochen waren eine Prüfung, die niemand angesetzt hatte.
:19. Hajnali háromkor kelés, nem stimmelő receptek, egy kemence saját akarattal. - Aufstehen um drei, Rezepte, die nicht stimmten, ein Ofen mit Eigensinn.
:20. A szomszédok azzal a szelíd kétkedéssel néztek be az ablakon, amelyet a kisvárosok tartogatnak az újnak, mielőtt elfogadják. - Die Nachbarn schauten durch das Fenster mit jener milden Skepsis, die kleine Städte für Neues bereithalten, bevor sie es akzeptieren.
:21. Klára hagyta ott állni a kétkedést. - Klára ließ die Skepsis stehen.
:22. Mert mások kétkedése nem érv, hanem állapot, amelyet az ember vagy oszt, vagy nem. - Weil Skepsis anderer kein Argument ist, sondern ein Zustand, den man entweder teilt oder nicht.
:23. A fűszeres rozskenyér három hét próbálkozás eredménye volt. - Das Roggenbrot mit Kräutern war das Ergebnis von drei Wochen Ausprobieren.
:24. Amikor stimmelt, Klára azonnal tudta. - Als es stimmte, wusste sie das sofort.
:25. Bizonyos dolgok önmagukat magyarázzák, ha helyesek. - Manche Dinge erklären sich selbst, wenn sie richtig sind.
:26. Ez az a pillanat, amely felé az ember dolgozik. - Und das ist der Moment, auf den man hinarbeitet.
:27. A városi ünnepen a stand eleinte csendes volt. - Beim Stadtfest war der Stand zunächst ruhig.
:28. Aztán megtelt, egyre hosszabb sorral, anélkül hogy Klára ezért bármi különöset tett volna. - Dann voll, mit einer Schlange, die länger wurde, ohne dass sie dafür etwas tat.
:29. A jó kenyérnek egy kisvárosban nincs szüksége reklámra. - Gutes Brot in einer Kleinstadt braucht keine Werbung.
:30. Csak türelemre és az első vevőre, aki beszél róla. - Nur Geduld und den ersten Kunden, der redet.
:31. Az este végén az idős férfi, aki korábban maga is pék volt, azt mondta, Klára kenyere valóban jó. - Der alte Mann am Ende des Abends, selbst früher Bäcker, sagte, ihr Brot sei wirklich gut.
:32. Túlzás nélkül, anélkül hogy a kedvességet taktikaként használta volna. - Ohne Übertreibung, ohne Freundlichkeit als Taktik.
:33. Ez többet jelentett neki, mint a sor. - Das bedeutete ihr mehr als die Schlange.
:34. Mert a mesterség felől érkező elismerés olyan valuta, amely nem inflálódik el. - Weil Anerkennung vom Handwerk eine Währung ist, die nicht inflationiert.
:35. Másnap reggel a nap besütött a tiszta ablakokon. - Am nächsten Morgen schien die Sonne durch die sauberen Fenster.
:36. A friss kenyér illata ott volt a levegőben. - Der Geruch von frischem Brot lag in der Luft.
:37. A vevők jöttek. - Die Kunden kamen.
:38. Klára a pult mögött állt, és tudta, hogy még nagyon sokat kell tanulnia. - Klára stand hinter dem Tresen und wusste, dass sie noch sehr viel zu lernen hatte.
:39. Ez nem probléma volt. - Das war kein Problem.
:40. Hanem pontosan az a fajta jövő, amelyet keresett: nyitott, követelő, az övé. - Sondern genau die Art von Zukunft, die sie gesucht hatte: offen, fordernd, ihr gehörend.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Kláras Bäckerei
:1. Klára hatte zehn Jahre Büro hinter sich, und die Arbeit hatte funktioniert.
:2. Aber nicht in dem Sinne, der zählt, wenn man ehrlich ist.
:3. Das Backen war das andere.
:4. Das Wochenendbacken in Budapest.
:5. Der Geruch, der am Montagmorgen noch da war, wie ein Argument, das sie ignorierte.
:6. Ignorieren ist keine Lösung, nur eine Verschiebung.
:7. Und Verschiebungen enden irgendwann, meistens ungefragt.
:8. Die Anzeige in Eger las sie zweimal und fotografierte sie.
:9. Ohne genau zu wissen, warum.
:10. Was meistens bedeutet, dass man es doch weiß.
:11. Sie fuhr allein nach Eger.
:12. Sie schaute sich die staubige, leere Bäckerei an.
:13. Sie sah nicht die Ruine, sondern die Möglichkeit dahinter.
:14. Das ist eine Fähigkeit, keine Naivität.
:15. Den Zustand eines Ortes von seinem Potenzial zu trennen.
:16. Sie unterschrieb noch am selben Tag.
:17. Weil sie wusste, dass langes Nachdenken bei manchen Entscheidungen das Problem ist, nicht die Lösung.
:18. Die ersten Wochen waren eine Prüfung, die niemand angesetzt hatte.
:19. Aufstehen um drei, Rezepte, die nicht stimmten, ein Ofen mit Eigensinn.
:20. Die Nachbarn schauten durch das Fenster mit jener milden Skepsis, die kleine Städte für Neues bereithalten, bevor sie es akzeptieren.
:21. Klára ließ die Skepsis stehen.
:22. Weil Skepsis anderer kein Argument ist, sondern ein Zustand, den man entweder teilt oder nicht.
:23. Das Roggenbrot mit Kräutern war das Ergebnis von drei Wochen Ausprobieren.
:24. Als es stimmte, wusste sie das sofort.
:25. Manche Dinge erklären sich selbst, wenn sie richtig sind.
:26. Und das ist der Moment, auf den man hinarbeitet.
:27. Beim Stadtfest war der Stand zunächst ruhig.
:28. Dann voll, mit einer Schlange, die länger wurde, ohne dass sie dafür etwas tat.
:29. Gutes Brot in einer Kleinstadt braucht keine Werbung.
:30. Nur Geduld und den ersten Kunden, der redet.
:31. Der alte Mann am Ende des Abends, selbst früher Bäcker, sagte, ihr Brot sei wirklich gut.
:32. Ohne Übertreibung, ohne Freundlichkeit als Taktik.
:33. Das bedeutete ihr mehr als die Schlange.
:34. Weil Anerkennung vom Handwerk eine Währung ist, die nicht inflationiert.
:35. Am nächsten Morgen schien die Sonne durch die sauberen Fenster.
:36. Der Geruch von frischem Brot lag in der Luft.
:37. Die Kunden kamen.
:38. Klára stand hinter dem Tresen und wusste, dass sie noch sehr viel zu lernen hatte.
:39. Das war kein Problem.
:40. Sondern genau die Art von Zukunft, die sie gesucht hatte: offen, fordernd, ihr gehörend.
|}
=== 5 ===
:A helyes kérdés
:1. Nóra huszonnyolc évesen alapította a reklámügynökségét, a lakása egyik szobájában.
:2. Három ügyféllel, és azzal a meggyőződéssel, hogy a meggyőződés önmagában nem elég, de nélküle semmi sem megy.
:3. Négy évvel később a szoba iroda lett, hat munkatárssal.
:4. Az iroda pedig közel állt a végéhez.
:5. Ez nem drámaian jelentkezett, hanem csendesen.
:6. Számlák formájában, amelyek tovább feküdtek az asztalon, mint máskor.
:7. A Horváth Bencénél tartandó pitch volt az utolsó reális lehetőség.
:8. Ezt világosan kimondta magának.
:9. Mert az önámítás ilyen pillanatokban drága.
:10. Az üzenet este érkezett, röviden és magyarázat nélkül.
:11. A másnap bonyolult lesz, írta, lehet, hogy el kell halasztania az időpontot.
:12. Nóra elolvasta az üzenetet, félretette a telefonját, és egy ideig csendben ült.
:13. Ez nem beletörődés volt, hanem energia gyűjtése.
:14. Nem azt gondolta, hogy veszítettem.
:15. Hanem azt, hogy rossz érvet használok, és ez megoldható probléma.
:16. Kinyitotta a laptopot.
:17. Nem a meglévő prezentációval kezdte, hanem azzal a kérdéssel, mire van Horváth Bencének valójában szüksége.
:18. Ez más kérdés volt, mint amelyet addig feltett.
:19. És más kérdések más válaszokhoz vezetnek.
:20. Ez lett a következő órák lényege.
:21. Dolgozott.
:22. Amit csinált, az nem kétségbeesés volt, hanem annak az ellenkezője.
:23. Egy nehéz probléma koncentrált élvezete.
:24. Éjfélre új kampánystratégiája volt.
:25. Ez nem az elérésre épített, hanem a pontosságra.
:26. Ez olcsóbb volt és hatékonyabb.
:27. Mindent végigszámolt, újra felépítette a prezentációt.
:28. Hajnali négykor készen volt, abban az értelemben, hogy a munka stimmelt.
:29. Három órát aludt, ébresztő nélkül felébredt, és elment a megbeszélésre.
:30. Annak az embernek a nyugodt figyelmével, aki felkészült.
:31. A felkészültség nem érzelmi állapot, hanem tárgyi.
:32. A különbség abban a pillanatban látszik meg, amikor nehézzé válik a helyzet.
:33. A tárgyaló nagy volt és hűvös.
:34. Horváth Bence az asztal végén ült.
:35. A testbeszéde azt mondta: győzz meg, ha tudsz.
:36. Nóra nem a korábbi számok miatti mentegetőzéssel kezdte.
:37. Hanem az új stratégiával, közvetlenül és kerülő nélkül.
:38. Amit bemutatott, nem ötlet volt, hanem számokkal alátámasztott koncepció.
:39. A számok kérdéseket teremtenek, nem csendet.
:40. Horváth Bence kérdéseket tett fel.
:41. Jó kérdéseket, amelyek megmutatták, hogy figyel.
:42. Nóra nyugodtan és habozás nélkül válaszolt rájuk.
:43. Nem habozott, mert az éjszakát azzal töltötte, hogy pontosan ezeket a kérdéseket előre lássa.
:44. Ez volt az éjszakai munka valódi értéke.
:45. A végén Horváth Bence egy pillanatig hallgatott.
:46. Nem bizonytalanságból.
:47. Hanem annak az embernek a szokásából, aki nem sieti el a döntéseket.
:48. Aztán azt mondta, hogy ez meggyőző.
:49. És kezet nyújtott, tárgyilagosan és színpadiasság nélkül.
:50. Ez az ígéret legjobb fajtája.
:51. Nóra kilépett a szabadba, és rövid időre megállt.
:52. Hagyta, hogy a pillanat az legyen, ami volt.
:53. Nem csúcspont, hanem egy pont egy hosszú úton.
:54. Az éjszakára gondolt.
:55. Arra a kérdésre, amelyet újra feltett magának.
:56. És arra, hogy a helyes kérdés néha az egyetlen munka, amely számít.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A helyes kérdés - Die richtige Frage
:1. Nóra huszonnyolc évesen alapította a reklámügynökségét, a lakása egyik szobájában. - Nóra hatte ihre Werbeagentur mit achtundzwanzig gegründet, in einem Zimmer ihrer Wohnung.
:2. Három ügyféllel, és azzal a meggyőződéssel, hogy a meggyőződés önmagában nem elég, de nélküle semmi sem megy. - Mit drei Kunden und der Überzeugung, dass Überzeugung allein nicht reicht, aber ohne sie gar nichts geht.
:3. Négy évvel később a szoba iroda lett, hat munkatárssal. - Vier Jahre später war das Zimmer ein Büro mit sechs Mitarbeitern.
:4. Az iroda pedig közel állt a végéhez. - Und das Büro stand kurz vor dem Ende.
:5. Ez nem drámaian jelentkezett, hanem csendesen. - Das hatte sich nicht dramatisch angekündigt, sondern leise.
:6. Számlák formájában, amelyek tovább feküdtek az asztalon, mint máskor. - In Form von Rechnungen, die länger lagen als üblich.
:7. A Horváth Bencénél tartandó pitch volt az utolsó reális lehetőség. - Der Pitch bei Horváth Bence war die letzte realistische Möglichkeit.
:8. Ezt világosan kimondta magának. - Das sagte sie sich selbst klar.
:9. Mert az önámítás ilyen pillanatokban drága. - Weil Selbsttäuschung in solchen Momenten teuer ist.
:10. Az üzenet este érkezett, röviden és magyarázat nélkül. - Die Nachricht kam abends, kurz und ohne Erklärung.
:11. A másnap bonyolult lesz, írta, lehet, hogy el kell halasztania az időpontot. - Morgen sei kompliziert, er müsse den Termin eventuell verschieben.
:12. Nóra elolvasta az üzenetet, félretette a telefonját, és egy ideig csendben ült. - Nóra las die Nachricht, legte das Handy weg, und blieb eine Weile still sitzen.
:13. Ez nem beletörődés volt, hanem energia gyűjtése. - Das war keine Resignation, sondern das Sammeln von Energie.
:14. Nem azt gondolta, hogy veszítettem. - Sie dachte nicht: Ich habe verloren.
:15. Hanem azt, hogy rossz érvet használok, és ez megoldható probléma. - Sondern: Ich habe das falsche Argument, und das ist ein lösbares Problem.
:16. Kinyitotta a laptopot. - Sie öffnete den Laptop.
:17. Nem a meglévő prezentációval kezdte, hanem azzal a kérdéssel, mire van Horváth Bencének valójában szüksége. - Sie begann nicht mit der bestehenden Präsentation, sondern mit der Frage, was Horváth Bence wirklich brauchte.
:18. Ez más kérdés volt, mint amelyet addig feltett. - Das war eine andere Frage als die, die sie bisher gestellt hatte.
:19. És más kérdések más válaszokhoz vezetnek. - Und andere Fragen führen zu anderen Antworten.
:20. Ez lett a következő órák lényege. - Das wurde der Kern der nächsten Stunden.
:21. Dolgozott. - Sie arbeitete.
:22. Amit csinált, az nem kétségbeesés volt, hanem annak az ellenkezője. - Was sie machte, war keine Verzweiflung, sondern das Gegenteil.
:23. Egy nehéz probléma koncentrált élvezete. - Das konzentrierte Vergnügen an einem schwierigen Problem.
:24. Éjfélre új kampánystratégiája volt. - Um Mitternacht hatte sie eine neue Kampagnenstrategie.
:25. Ez nem az elérésre épített, hanem a pontosságra. - Die nicht auf Reichweite setzte, sondern auf Präzision.
:26. Ez olcsóbb volt és hatékonyabb. - Das war billiger und wirkungsvoller.
:27. Mindent végigszámolt, újra felépítette a prezentációt. - Sie rechnete alles durch, baute die Präsentation neu.
:28. Hajnali négykor készen volt, abban az értelemben, hogy a munka stimmelt. - Um vier Uhr morgens war sie fertig, in dem Sinne, dass die Arbeit stimmte.
:29. Három órát aludt, ébresztő nélkül felébredt, és elment a megbeszélésre. - Sie schlief drei Stunden, wachte ohne Wecker auf, und fuhr zum Meeting.
:30. Annak az embernek a nyugodt figyelmével, aki felkészült. - Mit der ruhigen Aufmerksamkeit von jemandem, der vorbereitet ist.
:31. A felkészültség nem érzelmi állapot, hanem tárgyi. - Vorbereitet ist kein emotionaler Zustand, sondern ein sachlicher.
:32. A különbség abban a pillanatban látszik meg, amikor nehézzé válik a helyzet. - Und der Unterschied zeigt sich in dem Moment, wenn es schwierig wird.
:33. A tárgyaló nagy volt és hűvös. - Der Konferenzraum war groß und kühl.
:34. Horváth Bence az asztal végén ült. - Horváth Bence saß am Ende des Tisches.
:35. A testbeszéde azt mondta: győzz meg, ha tudsz. - Seine Körpersprache sagte: überzeug mich, wenn du kannst.
:36. Nóra nem a korábbi számok miatti mentegetőzéssel kezdte. - Nóra begann nicht mit einer Entschuldigung für die bisherigen Zahlen.
:37. Hanem az új stratégiával, közvetlenül és kerülő nélkül. - Sondern mit der neuen Strategie, direkt und ohne Umweg.
:38. Amit bemutatott, nem ötlet volt, hanem számokkal alátámasztott koncepció. - Was sie präsentierte, war keine Idee, sondern ein Konzept mit Zahlen.
:39. A számok kérdéseket teremtenek, nem csendet. - Zahlen erzeugen Fragen, keine Stille.
:40. Horváth Bence kérdéseket tett fel. - Horváth Bence stellte Fragen.
:41. Jó kérdéseket, amelyek megmutatták, hogy figyel. - Gute Fragen, die zeigten, dass er zuhörte.
:42. Nóra nyugodtan és habozás nélkül válaszolt rájuk. - Nóra beantwortete sie ruhig und ohne zu zögern.
:43. Nem habozott, mert az éjszakát azzal töltötte, hogy pontosan ezeket a kérdéseket előre lássa. - Sie zögerte nicht, weil sie die Nacht damit verbracht hatte, genau diese Fragen zu antizipieren.
:44. Ez volt az éjszakai munka valódi értéke. - Das war der eigentliche Wert der Nachtarbeit.
:45. A végén Horváth Bence egy pillanatig hallgatott. - Am Ende schwieg Horváth Bence einen Moment.
:46. Nem bizonytalanságból. - Nicht aus Unsicherheit.
:47. Hanem annak az embernek a szokásából, aki nem sieti el a döntéseket. - Sondern aus der Gewohnheit von jemandem, der Entscheidungen nicht überstürzt.
:48. Aztán azt mondta, hogy ez meggyőző. - Dann sagte er, das sei überzeugend.
:49. És kezet nyújtott, tárgyilagosan és színpadiasság nélkül. - Und reichte die Hand, sachlich und ohne Theatralik.
:50. Ez az ígéret legjobb fajtája. - Das ist die beste Art von Zusage.
:51. Nóra kilépett a szabadba, és rövid időre megállt. - Nóra trat ins Freie, blieb kurz stehen.
:52. Hagyta, hogy a pillanat az legyen, ami volt. - Sie ließ den Moment sein, was er war.
:53. Nem csúcspont, hanem egy pont egy hosszú úton. - Nicht der Höhepunkt, sondern ein Punkt auf einer langen Strecke.
:54. Az éjszakára gondolt. - Sie dachte an die Nacht.
:55. Arra a kérdésre, amelyet újra feltett magának. - An die Frage, die sie sich neu gestellt hatte.
:56. És arra, hogy a helyes kérdés néha az egyetlen munka, amely számít. - Und daran, dass die richtige Frage manchmal die einzige Arbeit ist, die zählt.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Die richtige Frage
:1. Nóra hatte ihre Werbeagentur mit achtundzwanzig gegründet, in einem Zimmer ihrer Wohnung.
:2. Mit drei Kunden und der Überzeugung, dass Überzeugung allein nicht reicht, aber ohne sie gar nichts geht.
:3. Vier Jahre später war das Zimmer ein Büro mit sechs Mitarbeitern.
:4. Und das Büro stand kurz vor dem Ende.
:5. Das hatte sich nicht dramatisch angekündigt, sondern leise.
:6. In Form von Rechnungen, die länger lagen als üblich.
:7. Der Pitch bei Horváth Bence war die letzte realistische Möglichkeit.
:8. Das sagte sie sich selbst klar.
:9. Weil Selbsttäuschung in solchen Momenten teuer ist.
:10. Die Nachricht kam abends, kurz und ohne Erklärung.
:11. Morgen sei kompliziert, er müsse den Termin eventuell verschieben.
:12. Nóra las die Nachricht, legte das Handy weg, und blieb eine Weile still sitzen.
:13. Das war keine Resignation, sondern das Sammeln von Energie.
:14. Sie dachte nicht: Ich habe verloren.
:15. Sondern: Ich habe das falsche Argument, und das ist ein lösbares Problem.
:16. Sie öffnete den Laptop.
:17. Sie begann nicht mit der bestehenden Präsentation, sondern mit der Frage, was Horváth Bence wirklich brauchte.
:18. Das war eine andere Frage als die, die sie bisher gestellt hatte.
:19. Und andere Fragen führen zu anderen Antworten.
:20. Das wurde der Kern der nächsten Stunden.
:21. Sie arbeitete.
:22. Was sie machte, war keine Verzweiflung, sondern das Gegenteil.
:23. Das konzentrierte Vergnügen an einem schwierigen Problem.
:24. Um Mitternacht hatte sie eine neue Kampagnenstrategie.
:25. Die nicht auf Reichweite setzte, sondern auf Präzision.
:26. Das war billiger und wirkungsvoller.
:27. Sie rechnete alles durch, baute die Präsentation neu.
:28. Um vier Uhr morgens war sie fertig, in dem Sinne, dass die Arbeit stimmte.
:29. Sie schlief drei Stunden, wachte ohne Wecker auf, und fuhr zum Meeting.
:30. Mit der ruhigen Aufmerksamkeit von jemandem, der vorbereitet ist.
:31. Vorbereitet ist kein emotionaler Zustand, sondern ein sachlicher.
:32. Und der Unterschied zeigt sich in dem Moment, wenn es schwierig wird.
:33. Der Konferenzraum war groß und kühl.
:34. Horváth Bence saß am Ende des Tisches.
:35. Seine Körpersprache sagte: überzeug mich, wenn du kannst.
:36. Nóra begann nicht mit einer Entschuldigung für die bisherigen Zahlen.
:37. Sondern mit der neuen Strategie, direkt und ohne Umweg.
:38. Was sie präsentierte, war keine Idee, sondern ein Konzept mit Zahlen.
:39. Zahlen erzeugen Fragen, keine Stille.
:40. Horváth Bence stellte Fragen.
:41. Gute Fragen, die zeigten, dass er zuhörte.
:42. Nóra beantwortete sie ruhig und ohne zu zögern.
:43. Sie zögerte nicht, weil sie die Nacht damit verbracht hatte, genau diese Fragen zu antizipieren.
:44. Das war der eigentliche Wert der Nachtarbeit.
:45. Am Ende schwieg Horváth Bence einen Moment.
:46. Nicht aus Unsicherheit.
:47. Sondern aus der Gewohnheit von jemandem, der Entscheidungen nicht überstürzt.
:48. Dann sagte er, das sei überzeugend.
:49. Und reichte die Hand, sachlich und ohne Theatralik.
:50. Das ist die beste Art von Zusage.
:51. Nóra trat ins Freie, blieb kurz stehen.
:52. Sie ließ den Moment sein, was er war.
:53. Nicht der Höhepunkt, sondern ein Punkt auf einer langen Strecke.
:54. Sie dachte an die Nacht.
:55. An die Frage, die sie sich neu gestellt hatte.
:56. Und daran, dass die richtige Frage manchmal die einzige Arbeit ist, die zählt.
|}
=== 6 ===
:A nyitott gondolat.
:1. Sámuel egy csütörtöki napon veszítette el az állását, azoknak az eseményeknek a tárgyilagos véglegességével, amelyeket az ember lát közeledni, és amelyek mégis meglepik, amikor bekövetkeznek.
:2. Mert valamiről tudni és azt átélni két különböző dolog, amelyek csak a bekövetkezés pillanatában esnek egybe.
:3. Azt hitte, a szabadság jó érzés lesz.
:4. De nem volt jó érzés, és ez jobban meglepte, mint maga a veszteség.
:5. Mert éveken át azt hitte, hogy a struktúra végét akarja.
:6. Most pedig, hogy megkapta, észrevette, hogy szüksége volt a struktúrára.
:7. Hogy ne kelljen ránéznie arra, ami alatta volt.
:8. Ami alatta volt, nem üresség volt.
:9. Hanem a kérdés, ki ő, ha levonják belőle azt, amivel azonosította magát.
:10. Ez kellemetlen kérdés, de szükséges.
:11. És a legtöbb ember egész életében elkerüli azzal, hogy elfoglalt marad.
:12. Az első heteknek annak az időnek a szétfolyó minősége volt, amelyet az ember kezel, ahelyett hogy benne élne.
:13. Álláspályázatokkal, amelyek keveset hoztak, és sétákkal, amelyek többet.
:14. Mert a mozgás nem oldja meg a gondolkodást, de rendezi.
:15. Ez néha az első lépés a megoldás felé.
:16. A telket ismerte.
:17. Százszor elment már mellette.
:18. Tudomásul vette a szemetet, és továbbment.
:19. Mert azok a dolgok, amelyek mindig így vannak, megszűnnek kérdéseket feltenni.
:20. És akkoriban nem volt ideje kérdésekre.
:21. Egy kedd délelőtt megállt, különösebb ok nélkül.
:22. Átnézett a szeméten arra, ami alatta volt.
:23. A földre, a helyre, a lehetőségre, amelyet még senki sem igényelt magának.
:24. Mert senki sem állt meg.
:25. A gondolat olyan egyszerű volt, hogy csodálkozott, miért nem jutott még soha eszébe.
:26. Aztán megértette, miért.
:27. Az egyszerű gondolatoknak idő kell.
:28. Ideje pedig korábban nem volt.
:29. Pontosabban: nem vett rá időt.
:30. Ez nem ugyanaz, de ugyanolyannak érződik.
:31. Kesztyűt, gereblyét és zsákokat vett.
:32. Visszajött, és habozás nélkül elkezdte.
:33. Mert megtanulta, hogy a habozás nem óvatosság, hanem többnyire félelem.
:34. A félelem pedig nem jó tanácsadó az első ásónyomhoz.
:35. Az első óráknak annak a munkának a romantikátlan minősége volt, amelyet el kell végezni, mielőtt valamiből valami lehet.
:36. Nehéz volt és kevéssé látványos.
:37. Régi műanyag és föld szagával.
:38. És azzal a tudattal, hogy senki sem nézi, és senki sem tapsol.
:39. Ez a legőszintébb állapot, amelyben az ember megtudja, valóban akarja-e azt, amiről azt hiszi, hogy akarja.
:40. Folytatta, mert abbahagyni azt jelentette volna, hogy visszamegy.
:41. Visszamenni pedig rosszabb volt, mint folytatni.
:42. Ez egyszerű számítás, de néha a leghatásosabb.
:43. Mert az összetettség ilyen pillanatokban nem segítség.
:44. Tibor a második napon jött.
:45. Meghallgatta, hallgatott, és a harmadik napon kesztyűvel jelent meg.
:46. Ez az egyetértés legelegánsabb formája.
:47. Cselekvés bejelentés nélkül.
:48. Jelenlét kommentár nélkül.
:49. A szomszédok követték őt.
:50. Mert annak, ami láthatóan jobbá válik, saját vonzereje van, amelyet nem kell magyarázni.
:51. Mert önmagát magyarázza.
:52. És mert az emberek részesei akarnak lenni valaminek, ami növekszik.
:53. Ez alapvető szükséglet, amely gyakran nem talál nyelvet.
:54. A várostól érkező férfi annak az embernek az arckifejezésével jött, aki helyreállítja a rendet.
:55. Azt mondta, ez nincs engedélyezve.
:56. Annak az embernek a hangján, aki arra számít, hogy ezzel véget is ér a beszélgetés.
:57. Mert többnyire valóban az.
:58. Sámuel nyugodt maradt, ami nehezebb volt, mint amilyennek látszott.
:59. Mert a nyugalom ilyen pillanatokban nem tulajdonság, hanem döntés.
:60. Elővette a mappát, amelyet három éjszakán át készített elő.
:61. Mert tudta, hogy ez a pillanat el fog jönni.
:62. És mert az ellenállásra való felkészülés az egyetlen formája az ellenőrzésnek, amely bürokratikus helyzetekben megmarad.
:63. A férfi mindent végigolvasott, lassabban, mint várták.
:64. Aztán azt mondta, ez jól van előkészítve, és ellenőriznie kell.
:65. Ez nem beleegyezés volt, hanem nyitás.
:66. Nyitásokra van csak szükség, ha az ember tudja, mit kezdjen velük.
:67. Egy héttel később visszajött azzal a hírrel, hogy a város segíteni tud.
:68. Ez megmutatta, hogy a bürokráciák reagálnak a rendre, még akkor is, ha a saját rendjük gyakran maga a probléma.
:69. És hogy egy átgondolt koncepció néha olyan ajtókat nyit ki, amelyeket az ember nem számított kinyitni.
:70. Tavasszal együtt ültettek.
:71. Tibor elmagyarázta a gyerekeknek, hogyan működik minden.
:72. Annak az embernek a türelmével, aki tudja, hogy az át nem adott tudás meghal.
:73. Ez a veszteség egyik csendesebb formája, de nem kevésbé valódi.
:74. Nyáron Sámuel azon a padon ült, amelyet maga épített.
:75. A kertet nézte, amely hónapokkal korábban még szemét volt.
:76. Annak az embernek a nyugodt tudatával, aki olyasmit tett, ami megmarad.
:77. Akkor is, ha ő maga továbbmegy.
:78. Még mindig nem volt állása.
:79. Ez kevésbé zavarta, mint várta.
:80. Nem azért, mert a probléma eltűnt.
:81. Hanem mert megértette, hogy az identitás nem abból keletkezik, amije az embernek van.
:82. Hanem abból, amit tesz, és amiért teszi.
:83. Ez régi felismerés, amelyet az embernek mégis magának kell megszereznie, hogy valóban tudja.
:84. Tibor bejelentés nélkül leült mellé.
:85. A napon ültek.
:86. A kert paradicsom, meleg föld és a nyár illatát árasztotta, amelynek még volt ideje.
:87. Sámuel arra gondolt, hogy nem tudja, mi következik.
:88. Ez korábban nyugtalanító gondolat lett volna.
:89. Most azonban nyitott gondolat volt.
:90. Talán ez volt ezeknek a hónapoknak a valódi nyeresége.
:91. Nem a kert, hanem az a képesség, hogy elviselje a nyitottságot anélkül, hogy azonnal be kellene zárnia.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A nyitott gondolat. - Der offene Gedanke.
:1. Sámuel egy csütörtöki napon veszítette el az állását, azoknak az eseményeknek a tárgyilagos véglegességével, amelyeket az ember lát közeledni, és amelyek mégis meglepik, amikor bekövetkeznek. - Sámuel hatte seinen Job an einem Donnerstag verloren, mit der sachlichen Endgültigkeit von Ereignissen, die man kommen sieht und die trotzdem überraschen, wenn sie da sind.
:2. Mert valamiről tudni és azt átélni két különböző dolog, amelyek csak a bekövetkezés pillanatában esnek egybe. - Weil das Wissen über etwas und das Erleben davon zwei verschiedene Dinge sind, die erst im Moment des Eintretens zusammenfallen.
:3. Azt hitte, a szabadság jó érzés lesz. - Er hatte gedacht, Freiheit würde sich gut anfühlen.
:4. De nem volt jó érzés, és ez jobban meglepte, mint maga a veszteség. - Und sie hatte sich nicht gut angefühlt, was ihn mehr überraschte als der Verlust selbst.
:5. Mert éveken át azt hitte, hogy a struktúra végét akarja. - Weil er jahrelang geglaubt hatte, er wolle das Ende der Struktur.
:6. Most pedig, hogy megkapta, észrevette, hogy szüksége volt a struktúrára. - Und jetzt, da er es hatte, merkte er, dass er die Struktur gebraucht hatte.
:7. Hogy ne kelljen ránéznie arra, ami alatta volt. - Um das, was darunter lag, nicht ansehen zu müssen.
:8. Ami alatta volt, nem üresség volt. - Was darunter lag, war keine Leere.
:9. Hanem a kérdés, ki ő, ha levonják belőle azt, amivel azonosította magát. - Sondern die Frage, wer er war, wenn man das abzog, womit er sich identifiziert hatte.
:10. Ez kellemetlen kérdés, de szükséges. - Das ist eine Frage, die unangenehm ist, aber notwendig.
:11. És a legtöbb ember egész életében elkerüli azzal, hogy elfoglalt marad. - Und die die meisten Menschen ihr Leben lang vermeiden, indem sie beschäftigt bleiben.
:12. Az első heteknek annak az időnek a szétfolyó minősége volt, amelyet az ember kezel, ahelyett hogy benne élne. - Die ersten Wochen hatten die diffuse Qualität von Zeit, die man verwaltet, statt sie zu bewohnen.
:13. Álláspályázatokkal, amelyek keveset hoztak, és sétákkal, amelyek többet. - Mit Bewerbungen, die wenig brachten, und Spaziergängen, die mehr brachten.
:14. Mert a mozgás nem oldja meg a gondolkodást, de rendezi. - Weil Bewegung das Denken nicht löst, aber ordnet.
:15. Ez néha az első lépés a megoldás felé. - Was manchmal der erste Schritt zur Lösung ist.
:16. A telket ismerte. - Das Grundstück kannte er.
:17. Százszor elment már mellette. - Er war hundertmal daran vorbeigegangen.
:18. Tudomásul vette a szemetet, és továbbment. - Und hatte den Müll registriert und war weitergegangen.
:19. Mert azok a dolgok, amelyek mindig így vannak, megszűnnek kérdéseket feltenni. - Weil Dinge, die immer so sind, aufhören, Fragen zu stellen.
:20. És akkoriban nem volt ideje kérdésekre. - Und er damals keine Zeit für Fragen gehabt hatte.
:21. Egy kedd délelőtt megállt, különösebb ok nélkül. - An einem Dienstagvormittag blieb er stehen, ohne besonderen Anlass.
:22. Átnézett a szeméten arra, ami alatta volt. - Und schaute durch den Müll hindurch auf das, was darunter war.
:23. A földre, a helyre, a lehetőségre, amelyet még senki sem igényelt magának. - Die Erde, den Platz, die Möglichkeit, die noch niemand beansprucht hatte.
:24. Mert senki sem állt meg. - Weil niemand stehen geblieben war.
:25. A gondolat olyan egyszerű volt, hogy csodálkozott, miért nem jutott még soha eszébe. - Der Gedanke war so einfach, dass er sich wunderte, warum er ihn noch nie gehabt hatte.
:26. Aztán megértette, miért. - Und dann verstand er, warum.
:27. Az egyszerű gondolatoknak idő kell. - Einfache Gedanken brauchen Zeit.
:28. Ideje pedig korábban nem volt. - Und Zeit hatte er vorher nicht gehabt.
:29. Pontosabban: nem vett rá időt. - Oder genauer, er hatte sie nicht genommen.
:30. Ez nem ugyanaz, de ugyanolyannak érződik. - Das ist nicht dasselbe, aber es fühlt sich gleich an.
:31. Kesztyűt, gereblyét és zsákokat vett. - Er kaufte Handschuhe und Rechen und Säcke.
:32. Visszajött, és habozás nélkül elkezdte. - Er kam zurück, und begann ohne Zögern.
:33. Mert megtanulta, hogy a habozás nem óvatosság, hanem többnyire félelem. - Weil er gelernt hatte, dass Zögern nicht Vorsicht ist, sondern meistens Angst.
:34. A félelem pedig nem jó tanácsadó az első ásónyomhoz. - Und Angst kein guter Ratgeber für den ersten Spatenstich ist.
:35. Az első óráknak annak a munkának a romantikátlan minősége volt, amelyet el kell végezni, mielőtt valamiből valami lehet. - Die ersten Stunden hatten die unromantische Qualität von Arbeit, die getan werden muss, bevor etwas werden kann.
:36. Nehéz volt és kevéssé látványos. - Schwer und wenig spektakulär.
:37. Régi műanyag és föld szagával. - Mit dem Geruch von altem Plastik und Erde.
:38. És azzal a tudattal, hogy senki sem nézi, és senki sem tapsol. - Und mit dem Bewusstsein, dass niemand zusah und niemand applaudierte.
:39. Ez a legőszintébb állapot, amelyben az ember megtudja, valóban akarja-e azt, amiről azt hiszi, hogy akarja. - Das ist der ehrlichste Zustand, in dem man herausfindet, ob man wirklich will, was man zu wollen glaubt.
:40. Folytatta, mert abbahagyni azt jelentette volna, hogy visszamegy. - Er machte weiter, weil Aufhören bedeutet hätte, zurückzugehen.
:41. Visszamenni pedig rosszabb volt, mint folytatni. - Und zurückgehen war schlechter als weitermachen.
:42. Ez egyszerű számítás, de néha a leghatásosabb. - Das ist ein einfaches Kalkül, aber manchmal das wirksamste.
:43. Mert az összetettség ilyen pillanatokban nem segítség. - Weil Komplexität in solchen Momenten keine Hilfe ist.
:44. Tibor a második napon jött. - Tibor kam am zweiten Tag.
:45. Meghallgatta, hallgatott, és a harmadik napon kesztyűvel jelent meg. - Er hörte zu, schwieg, und erschien am dritten mit Handschuhen.
:46. Ez az egyetértés legelegánsabb formája. - Das ist die eleganteste Form von Zustimmung.
:47. Cselekvés bejelentés nélkül. - Die Handlung ohne die Ankündigung.
:48. Jelenlét kommentár nélkül. - Die Anwesenheit ohne den Kommentar.
:49. A szomszédok követték őt. - Die Nachbarn folgten.
:50. Mert annak, ami láthatóan jobbá válik, saját vonzereje van, amelyet nem kell magyarázni. - Weil etwas, das sichtbar besser wird, eine eigene Anziehungskraft hat, die nicht erklärt werden muss.
:51. Mert önmagát magyarázza. - Weil sie selbst erklärt.
:52. És mert az emberek részesei akarnak lenni valaminek, ami növekszik. - Und weil Menschen Teil von etwas sein wollen, das wächst.
:53. Ez alapvető szükséglet, amely gyakran nem talál nyelvet. - Das ist ein Grundbedürfnis, das oft keine Sprache findet.
:54. A várostól érkező férfi annak az embernek az arckifejezésével jött, aki helyreállítja a rendet. - Der Mann von der Stadt kam mit dem Ausdruck von jemandem, der Ordnung wiederherstellt.
:55. Azt mondta, ez nincs engedélyezve. - Und sagte, das sei nicht genehmigt.
:56. Annak az embernek a hangján, aki arra számít, hogy ezzel véget is ér a beszélgetés. - Mit dem Tonfall von jemandem, der erwartet, dass das das Ende des Gesprächs ist.
:57. Mert többnyire valóban az. - Weil es das meistens ist.
:58. Sámuel nyugodt maradt, ami nehezebb volt, mint amilyennek látszott. - Sámuel blieb ruhig, was schwieriger war als es aussah.
:59. Mert a nyugalom ilyen pillanatokban nem tulajdonság, hanem döntés. - Weil Ruhe in solchen Momenten keine Eigenschaft ist, sondern eine Entscheidung.
:60. Elővette a mappát, amelyet három éjszakán át készített elő. - Und nahm den Ordner heraus, den er drei Nächte lang vorbereitet hatte.
:61. Mert tudta, hogy ez a pillanat el fog jönni. - Weil er gewusst hatte, dass dieser Moment kommen würde.
:62. És mert az ellenállásra való felkészülés az egyetlen formája az ellenőrzésnek, amely bürokratikus helyzetekben megmarad. - Und weil die Vorbereitung auf Widerstand die einzige Form von Kontrolle ist, die man in bürokratischen Situationen hat.
:63. A férfi mindent végigolvasott, lassabban, mint várták. - Der Mann las alles durch, langsamer als erwartet.
:64. Aztán azt mondta, ez jól van előkészítve, és ellenőriznie kell. - Und sagte dann, das sei gut gemacht, er müsse es prüfen.
:65. Ez nem beleegyezés volt, hanem nyitás. - Das war keine Zustimmung, aber eine Öffnung.
:66. Nyitásokra van csak szükség, ha az ember tudja, mit kezdjen velük. - Und Öffnungen sind alles, was man braucht, wenn man weiß, was man damit macht.
:67. Egy héttel később visszajött azzal a hírrel, hogy a város segíteni tud. - Eine Woche später kam er zurück mit der Nachricht, dass die Stadt helfen könne.
:68. Ez megmutatta, hogy a bürokráciák reagálnak a rendre, még akkor is, ha a saját rendjük gyakran maga a probléma. - Das zeigte, dass Bürokratien auf Ordnung reagieren, auch wenn ihre eigene Ordnung oft das Problem ist.
:69. És hogy egy átgondolt koncepció néha olyan ajtókat nyit ki, amelyeket az ember nem számított kinyitni. - Und dass ein durchdachtes Konzept manchmal Türen öffnet, die man nicht zu öffnen erwartet hatte.
:70. Tavasszal együtt ültettek. - Im Frühling pflanzten sie zusammen.
:71. Tibor elmagyarázta a gyerekeknek, hogyan működik minden. - Und Tibor erklärte den Kindern, wie alles funktionierte.
:72. Annak az embernek a türelmével, aki tudja, hogy az át nem adott tudás meghal. - Mit der Geduld von jemandem, der weiß, dass Wissen, das nicht weitergegeben wird, stirbt.
:73. Ez a veszteség egyik csendesebb formája, de nem kevésbé valódi. - Das ist eine Form von Verlust, die leiser ist als andere, aber nicht weniger real.
:74. Nyáron Sámuel azon a padon ült, amelyet maga épített. - Im Sommer saß Sámuel auf der Bank, die er selbst gebaut hatte.
:75. A kertet nézte, amely hónapokkal korábban még szemét volt. - Und schaute auf den Garten, der vor Monaten noch Müll gewesen war.
:76. Annak az embernek a nyugodt tudatával, aki olyasmit tett, ami megmarad. - Mit dem ruhigen Bewusstsein von jemandem, der etwas getan hat, das bleibt.
:77. Akkor is, ha ő maga továbbmegy. - Auch wenn er selbst weiterzieht.
:78. Még mindig nem volt állása. - Er hatte immer noch keine Stelle.
:79. Ez kevésbé zavarta, mint várta. - Das störte ihn weniger als erwartet.
:80. Nem azért, mert a probléma eltűnt. - Nicht weil das Problem verschwunden war.
:81. Hanem mert megértette, hogy az identitás nem abból keletkezik, amije az embernek van. - Sondern weil er verstanden hatte, dass Identität nicht aus dem entsteht, was man hat.
:82. Hanem abból, amit tesz, és amiért teszi. - Sondern aus dem, was man tut und warum man es tut.
:83. Ez régi felismerés, amelyet az embernek mégis magának kell megszereznie, hogy valóban tudja. - Das ist eine alte Einsicht, die man trotzdem selbst machen muss, um sie wirklich zu wissen.
:84. Tibor bejelentés nélkül leült mellé. - Tibor setzte sich neben ihn ohne Ankündigung.
:85. A napon ültek. - Und sie saßen in der Sonne.
:86. A kert paradicsom, meleg föld és a nyár illatát árasztotta, amelynek még volt ideje. - Der Garten roch nach Tomaten und warmem Boden und dem Sommer, der noch Zeit hatte.
:87. Sámuel arra gondolt, hogy nem tudja, mi következik. - Sámuel dachte, dass er nicht wusste, was als nächstes kommen würde.
:88. Ez korábban nyugtalanító gondolat lett volna. - Das wäre früher ein beunruhigender Gedanke gewesen.
:89. Most azonban nyitott gondolat volt. - Und jetzt war es ein offener.
:90. Talán ez volt ezeknek a hónapoknak a valódi nyeresége. - Vielleicht war das der eigentliche Gewinn dieser Monate.
:91. Nem a kert, hanem az a képesség, hogy elviselje a nyitottságot anélkül, hogy azonnal be kellene zárnia. - Nicht der Garten, sondern die Fähigkeit, Offenheit auszuhalten, ohne sie sofort schließen zu müssen.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Der offene Gedanke.
:1. Sámuel hatte seinen Job an einem Donnerstag verloren, mit der sachlichen Endgültigkeit von Ereignissen, die man kommen sieht und die trotzdem überraschen, wenn sie da sind.
:2. Weil das Wissen über etwas und das Erleben davon zwei verschiedene Dinge sind, die erst im Moment des Eintretens zusammenfallen.
:3. Er hatte gedacht, Freiheit würde sich gut anfühlen.
:4. Und sie hatte sich nicht gut angefühlt, was ihn mehr überraschte als der Verlust selbst.
:5. Weil er jahrelang geglaubt hatte, er wolle das Ende der Struktur.
:6. Und jetzt, da er es hatte, merkte er, dass er die Struktur gebraucht hatte.
:7. Um das, was darunter lag, nicht ansehen zu müssen.
:8. Was darunter lag, war keine Leere.
:9. Sondern die Frage, wer er war, wenn man das abzog, womit er sich identifiziert hatte.
:10. Das ist eine Frage, die unangenehm ist, aber notwendig.
:11. Und die die meisten Menschen ihr Leben lang vermeiden, indem sie beschäftigt bleiben.
:12. Die ersten Wochen hatten die diffuse Qualität von Zeit, die man verwaltet, statt sie zu bewohnen.
:13. Mit Bewerbungen, die wenig brachten, und Spaziergängen, die mehr brachten.
:14. Weil Bewegung das Denken nicht löst, aber ordnet.
:15. Was manchmal der erste Schritt zur Lösung ist.
:16. Das Grundstück kannte er.
:17. Er war hundertmal daran vorbeigegangen.
:18. Und hatte den Müll registriert und war weitergegangen.
:19. Weil Dinge, die immer so sind, aufhören, Fragen zu stellen.
:20. Und er damals keine Zeit für Fragen gehabt hatte.
:21. An einem Dienstagvormittag blieb er stehen, ohne besonderen Anlass.
:22. Und schaute durch den Müll hindurch auf das, was darunter war.
:23. Die Erde, den Platz, die Möglichkeit, die noch niemand beansprucht hatte.
:24. Weil niemand stehen geblieben war.
:25. Der Gedanke war so einfach, dass er sich wunderte, warum er ihn noch nie gehabt hatte.
:26. Und dann verstand er, warum.
:27. Einfache Gedanken brauchen Zeit.
:28. Und Zeit hatte er vorher nicht gehabt.
:29. Oder genauer, er hatte sie nicht genommen.
:30. Das ist nicht dasselbe, aber es fühlt sich gleich an.
:31. Er kaufte Handschuhe und Rechen und Säcke.
:32. Er kam zurück, und begann ohne Zögern.
:33. Weil er gelernt hatte, dass Zögern nicht Vorsicht ist, sondern meistens Angst.
:34. Und Angst kein guter Ratgeber für den ersten Spatenstich ist.
:35. Die ersten Stunden hatten die unromantische Qualität von Arbeit, die getan werden muss, bevor etwas werden kann.
:36. Schwer und wenig spektakulär.
:37. Mit dem Geruch von altem Plastik und Erde.
:38. Und mit dem Bewusstsein, dass niemand zusah und niemand applaudierte.
:39. Das ist der ehrlichste Zustand, in dem man herausfindet, ob man wirklich will, was man zu wollen glaubt.
:40. Er machte weiter, weil Aufhören bedeutet hätte, zurückzugehen.
:41. Und zurückgehen war schlechter als weitermachen.
:42. Das ist ein einfaches Kalkül, aber manchmal das wirksamste.
:43. Weil Komplexität in solchen Momenten keine Hilfe ist.
:44. Tibor kam am zweiten Tag.
:45. Er hörte zu, schwieg, und erschien am dritten mit Handschuhen.
:46. Das ist die eleganteste Form von Zustimmung.
:47. Die Handlung ohne die Ankündigung.
:48. Die Anwesenheit ohne den Kommentar.
:49. Die Nachbarn folgten.
:50. Weil etwas, das sichtbar besser wird, eine eigene Anziehungskraft hat, die nicht erklärt werden muss.
:51. Weil sie selbst erklärt.
:52. Und weil Menschen Teil von etwas sein wollen, das wächst.
:53. Das ist ein Grundbedürfnis, das oft keine Sprache findet.
:54. Der Mann von der Stadt kam mit dem Ausdruck von jemandem, der Ordnung wiederherstellt.
:55. Und sagte, das sei nicht genehmigt.
:56. Mit dem Tonfall von jemandem, der erwartet, dass das das Ende des Gesprächs ist.
:57. Weil es das meistens ist.
:58. Sámuel blieb ruhig, was schwieriger war als es aussah.
:59. Weil Ruhe in solchen Momenten keine Eigenschaft ist, sondern eine Entscheidung.
:60. Und nahm den Ordner heraus, den er drei Nächte lang vorbereitet hatte.
:61. Weil er gewusst hatte, dass dieser Moment kommen würde.
:62. Und weil die Vorbereitung auf Widerstand die einzige Form von Kontrolle ist, die man in bürokratischen Situationen hat.
:63. Der Mann las alles durch, langsamer als erwartet.
:64. Und sagte dann, das sei gut gemacht, er müsse es prüfen.
:65. Das war keine Zustimmung, aber eine Öffnung.
:66. Und Öffnungen sind alles, was man braucht, wenn man weiß, was man damit macht.
:67. Eine Woche später kam er zurück mit der Nachricht, dass die Stadt helfen könne.
:68. Das zeigte, dass Bürokratien auf Ordnung reagieren, auch wenn ihre eigene Ordnung oft das Problem ist.
:69. Und dass ein durchdachtes Konzept manchmal Türen öffnet, die man nicht zu öffnen erwartet hatte.
:70. Im Frühling pflanzten sie zusammen.
:71. Und Tibor erklärte den Kindern, wie alles funktionierte.
:72. Mit der Geduld von jemandem, der weiß, dass Wissen, das nicht weitergegeben wird, stirbt.
:73. Das ist eine Form von Verlust, die leiser ist als andere, aber nicht weniger real.
:74. Im Sommer saß Sámuel auf der Bank, die er selbst gebaut hatte.
:75. Und schaute auf den Garten, der vor Monaten noch Müll gewesen war.
:76. Mit dem ruhigen Bewusstsein von jemandem, der etwas getan hat, das bleibt.
:77. Auch wenn er selbst weiterzieht.
:78. Er hatte immer noch keine Stelle.
:79. Das störte ihn weniger als erwartet.
:80. Nicht weil das Problem verschwunden war.
:81. Sondern weil er verstanden hatte, dass Identität nicht aus dem entsteht, was man hat.
:82. Sondern aus dem, was man tut und warum man es tut.
:83. Das ist eine alte Einsicht, die man trotzdem selbst machen muss, um sie wirklich zu wissen.
:84. Tibor setzte sich neben ihn ohne Ankündigung.
:85. Und sie saßen in der Sonne.
:86. Der Garten roch nach Tomaten und warmem Boden und dem Sommer, der noch Zeit hatte.
:87. Sámuel dachte, dass er nicht wusste, was als nächstes kommen würde.
:88. Das wäre früher ein beunruhigender Gedanke gewesen.
:89. Und jetzt war es ein offener.
:90. Vielleicht war das der eigentliche Gewinn dieser Monate.
:91. Nicht der Garten, sondern die Fähigkeit, Offenheit auszuhalten, ohne sie sofort schließen zu müssen.
|}
d35hlul8nud8tgf80vu4zari4xa2qx5
Ungarisch/Ungarisch-Lesebuch-Kurzgeschichten/Kurzgeschichten B2 Teil 4
0
122640
1085932
1085902
2026-05-16T20:15:10Z
Thirunavukkarasye-Raveendran
47852
1085932
wikitext
text/x-wiki
{{Navigation hoch|
hochtext=Inhaltsverzeichnis: Ungarisch-Lesebuch|
hochlink=Ungarisch#Ungarisch-Lesebuch}}
{{Navigation hoch|
hochtext=Inhaltsverzeichnis: Kurzgeschichten|
hochlink=Ungarisch/Ungarisch-Lesebuch-Kurzgeschichten}}
=== 4 ===
:Léa és Áron Pécsen.
:1. Léa soha nem akarta elhagyni Pécset, mégis kétszer megtette, egyszer húszévesen Budapestre ment tanulni, majd huszonhét évesen Bécsbe egy állás miatt.
:2. Mindkét alkalommal visszatért, nem azért, mert kudarcot vallott volna, hanem mert Pécs olyan város, amelyet az ember magával hordoz, bárhová megy.
:3. Idővel ez a kötődés erősebb lett, mint az, amit máshol kapott.
:4. Most restaurátorként dolgozott a Zsolnay Kulturális Központban, ahol a napjait régi tárgyak között töltötte.
:5. Kerámiával, színekkel és türelmes helyreállítással foglalkozott, ami közel állt hozzá.
:6. Úgy gondolta, hogy ami egyszer jó volt, az újra jó lehet, ha elég figyelmet kap.
:7. Áron októberben érkezett fotósként egy dokumentációs projekthez.
:8. A raktárban mutatkozott be, ahol Léa éppen egy vázán dolgozott.
:9. Röviden és pontosan beszélt, ami először türelmetlenségnek tűnt Léa számára.
:10. Később rájött, hogy ez inkább egyfajta tiszta közvetlenség volt.
:11. Együtt dolgoztak, mert a projekt ezt kívánta.
:12. Áron azt fényképezte, amit Léa restaurált.
:13. Így gyakran volt jelen, miközben Léa dolgozott.
:14. Léa megismerte Áron nézőpontját, amely a fényre és a pillanatra figyelt.
:15. Ő maga inkább az anyagot és az időt figyelte.
:16. Ez a kétféle látásmód érdekelni kezdte őt.
:17. Megmutatta neki, hogy ugyanaz a tárgy többféleképpen is igaz lehet.
:18. A beszélgetéseik eleinte szakmaiak voltak.
:19. A tárgyakról és a gyűjtemény történetéről szóltak.
:20. Idővel lassan változtak meg.
:21. Nem hirtelen, hanem észrevétlenül.
:22. Léa csak később vette észre ezt a változást.
:23. Egy este maradt még egy órát a depóban, amikor Áron már elment.
:24. Nem a munka miatt maradt.
:25. A hely csendesebb volt nélküle, mint korábban.
:26. Ez meglepte őt.
:27. Egy novemberi délutánon Áron lefényképezte őt anélkül, hogy szólt volna.
:28. A fény az ablakon át esett rá, miközben egy cserépdarabot tartott.
:29. Amikor észrevette, azt mondta, nem szeret fényképezkedni.
:30. Áron azt válaszolta, hogy tudja, és törölte a képet.
:31. Nem mutatta meg neki a képet.
:32. Léa nem tudta, hogy ez tisztelet volt-e vagy valami más.
:33. Nem kérdezte meg.
:34. Péntek este, amikor már sötét volt, Áron megkérdezte, éhes-e.
:35. A kérdés természetes folytatása volt a napnak.
:36. Léa igent mondott.
:37. Elmentek egy étterembe a Király utcában.
:38. Ott ettek és beszélgettek.
:39. A gyűjteményről, Pécsről és Léa bécsi idejéről beszéltek.
:40. Áron figyelmesen hallgatta őt.
:41. Nem töltötte ki a csendeket.
:42. Megértette, hogy a csend nála a gondolkodás része.
:43. Az étterem előtt megálltak egy pillanatra.
:44. Hideg novemberi este volt.
:45. A város fényei körülvették őket.
:46. A székesegyház tornya a távolban látszott.
:47. Áron azt mondta, hogy három hét múlva visszamegy Budapestre.
:48. Léa azt válaszolta, hogy ezt tudja.
:49. Egy pillanatra mindketten elhallgattak.
:50. A kimondatlan dolgok erősebbek voltak, mint a kimondottak.
:51. Áron azt mondta, hogy három hét még idő.
:52. Ez nem volt vallomás, de mégis az volt.
:53. Léa egyetértett vele.
:54. Ezután külön irányba indultak.
:55. A város hideg és ismerős volt körülöttük.
:56. Léa hazafelé ment, és érezte, hogy a következő hetek különlegesek lesznek.
:57. Tudta, hogy ez az érzés nem marad meg örökre.
:58. Ez nem volt vigasztaló gondolat, de őszinte volt.
:59. Néha az őszinteség elegendő.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Léa és Áron Pécsen. - Léa und Áron in Pécs.
:1. Léa soha nem akarta elhagyni Pécset, mégis kétszer megtette, egyszer húszévesen Budapestre ment tanulni, majd huszonhét évesen Bécsbe egy állás miatt. - Léa hatte Pécs nie verlassen wollen, was bedeutete, dass sie es zweimal verlassen hatte, einmal mit zwanzig für das Studium in Budapest und einmal mit siebenundzwanzig für eine Stelle in Wien.
:2. Mindkét alkalommal visszatért, nem azért, mert kudarcot vallott volna, hanem mert Pécs olyan város, amelyet az ember magával hordoz, bárhová megy. - Beide Male war sie zurückgekommen, nicht weil sie gescheitert wäre, sondern weil Pécs die Art von Stadt ist, die man trägt, auch wenn man woanders ist.
:3. Idővel ez a kötődés erősebb lett, mint az, amit máshol kapott. - Mit der Zeit wurde diese Bindung stärker als das, was sie anderswo gefunden hatte.
:4. Most restaurátorként dolgozott a Zsolnay Kulturális Központban, ahol a napjait régi tárgyak között töltötte. - Sie arbeitete jetzt als Restauratorin im Zsolnay-Kulturzentrum, wo sie ihre Tage mit alten Dingen verbrachte.
:5. Kerámiával, színekkel és türelmes helyreállítással foglalkozott, ami közel állt hozzá. - Sie arbeitete mit Keramik, Farbe und der geduldigen Arbeit des Wiederherstellens, was ihr lag.
:6. Úgy gondolta, hogy ami egyszer jó volt, az újra jó lehet, ha elég figyelmet kap. - Sie glaubte, dass Dinge, die einmal gut waren, wieder gut werden können, wenn man sich bemüht.
:7. Áron októberben érkezett fotósként egy dokumentációs projekthez. - Áron war im Oktober als Fotograf für ein Dokumentationsprojekt dazugekommen.
:8. A raktárban mutatkozott be, ahol Léa éppen egy vázán dolgozott. - Er stellte sich im Depot vor, wo Léa an einer Vase arbeitete.
:9. Röviden és pontosan beszélt, ami először türelmetlenségnek tűnt Léa számára. - Er sprach kurz und präzise, was Léa zunächst als Ungeduld wahrnahm.
:10. Később rájött, hogy ez inkább egyfajta tiszta közvetlenség volt. - Später erkannte sie, dass es eher eine Form von Direktheit war.
:11. Együtt dolgoztak, mert a projekt ezt kívánta. - Sie arbeiteten zusammen, weil das Projekt es erforderte.
:12. Áron azt fényképezte, amit Léa restaurált. - Áron fotografierte, was Léa restaurierte.
:13. Így gyakran volt jelen, miközben Léa dolgozott. - Dadurch war er oft da, während sie arbeitete.
:14. Léa megismerte Áron nézőpontját, amely a fényre és a pillanatra figyelt. - Léa lernte Árons Blick kennen, der Licht und Moment sah.
:15. Ő maga inkább az anyagot és az időt figyelte. - Sie selbst sah eher Struktur, Material und Zeit.
:16. Ez a kétféle látásmód érdekelni kezdte őt. - Diese Überlappung der Perspektiven begann sie zu interessieren.
:17. Megmutatta neki, hogy ugyanaz a tárgy többféleképpen is igaz lehet. - Sie zeigte ihr, dass derselbe Gegenstand mehrere wahre Formen haben kann.
:18. A beszélgetéseik eleinte szakmaiak voltak. - Ihre Gespräche begannen sachlich und technisch.
:19. A tárgyakról és a gyűjtemény történetéről szóltak. - Sie handelten von den Objekten und der Geschichte der Sammlung.
:20. Idővel lassan változtak meg. - Mit der Zeit veränderten sie sich allmählich.
:21. Nem hirtelen, hanem észrevétlenül. - Nicht plötzlich, sondern graduell.
:22. Léa csak később vette észre ezt a változást. - Léa bemerkte den Übergang erst im Nachhinein.
:23. Egy este maradt még egy órát a depóban, amikor Áron már elment. - An einem Abend blieb sie noch eine Stunde, nachdem Áron gegangen war.
:24. Nem a munka miatt maradt. - Sie blieb nicht wegen der Arbeit.
:25. A hely csendesebb volt nélküle, mint korábban. - Der Raum war ohne ihn stiller als sonst.
:26. Ez meglepte őt. - Das überraschte sie.
:27. Egy novemberi délutánon Áron lefényképezte őt anélkül, hogy szólt volna. - An einem Novembernachmittag fotografierte Áron sie, ohne zu fragen.
:28. A fény az ablakon át esett rá, miközben egy cserépdarabot tartott. - Das Licht fiel durch das Fenster, während sie eine Scherbe hielt.
:29. Amikor észrevette, azt mondta, nem szeret fényképezkedni. - Als sie es bemerkte, sagte sie, dass sie es nicht mag, fotografiert zu werden.
:30. Áron azt válaszolta, hogy tudja, és törölte a képet. - Áron sagte, dass er das weiß, und löschte das Foto.
:31. Nem mutatta meg neki a képet. - Er zeigte ihr das Bild nicht.
:32. Léa nem tudta, hogy ez tisztelet volt-e vagy valami más. - Léa wusste nicht, ob das Respekt war oder etwas anderes.
:33. Nem kérdezte meg. - Sie fragte nicht danach.
:34. Péntek este, amikor már sötét volt, Áron megkérdezte, éhes-e. - An einem Freitagabend fragte Áron, ob sie Hunger habe.
:35. A kérdés természetes folytatása volt a napnak. - Die Frage war eine natürliche Fortsetzung des Tages.
:36. Léa igent mondott. - Léa sagte ja.
:37. Elmentek egy étterembe a Király utcában. - Sie gingen in ein Restaurant in der Királyutca.
:38. Ott ettek és beszélgettek. - Dort aßen und redeten sie.
:39. A gyűjteményről, Pécsről és Léa bécsi idejéről beszéltek. - Sie sprachen über die Sammlung, über Pécs und über Léas Zeit in Wien.
:40. Áron figyelmesen hallgatta őt. - Áron hörte aufmerksam zu.
:41. Nem töltötte ki a csendeket. - Er füllte die Pausen nicht.
:42. Megértette, hogy a csend nála a gondolkodás része. - Er verstand, dass ihre Pausen Teil des Denkens sind.
:43. Az étterem előtt megálltak egy pillanatra. - Vor dem Restaurant blieben sie kurz stehen.
:44. Hideg novemberi este volt. - Es war ein kalter Novemberabend.
:45. A város fényei körülvették őket. - Die Lichter der Stadt umgaben sie.
:46. A székesegyház tornya a távolban látszott. - Der Turm des Doms war in der Ferne sichtbar.
:47. Áron azt mondta, hogy három hét múlva visszamegy Budapestre. - Áron sagte, dass er in drei Wochen nach Budapest zurückfährt.
:48. Léa azt válaszolta, hogy ezt tudja. - Léa sagte, dass sie das weiß.
:49. Egy pillanatra mindketten elhallgattak. - Für einen Moment schwiegen beide.
:50. A kimondatlan dolgok erősebbek voltak, mint a kimondottak. - Das Ungesagte war präsenter als das Gesagte.
:51. Áron azt mondta, hogy három hét még idő. - Áron sagte, dass drei Wochen noch Zeit sind.
:52. Ez nem volt vallomás, de mégis az volt. - Es war keine Liebeserklärung und doch eine.
:53. Léa egyetértett vele. - Léa stimmte zu.
:54. Ezután külön irányba indultak. - Danach gingen sie in verschiedene Richtungen.
:55. A város hideg és ismerős volt körülöttük. - Die Stadt war kalt und vertraut um sie herum.
:56. Léa hazafelé ment, és érezte, hogy a következő hetek különlegesek lesznek. - Léa ging nach Hause und spürte, dass die nächsten Wochen eine eigene Qualität haben werden.
:57. Tudta, hogy ez az érzés nem marad meg örökre. - Sie wusste, dass dieses Gefühl nicht bleiben wird.
:58. Ez nem volt vigasztaló gondolat, de őszinte volt. - Es war kein tröstlicher Gedanke, aber ein ehrlicher.
:59. Néha az őszinteség elegendő. - Und manchmal ist ehrlich genug.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Léa und Áron in Pécs.
:1. Léa hatte Pécs nie verlassen wollen, was bedeutete, dass sie es zweimal verlassen hatte, einmal mit zwanzig für das Studium in Budapest und einmal mit siebenundzwanzig für eine Stelle in Wien.
:2. Beide Male war sie zurückgekommen, nicht weil sie gescheitert wäre, sondern weil Pécs die Art von Stadt ist, die man trägt, auch wenn man woanders ist.
:3. Mit der Zeit wurde diese Bindung stärker als das, was sie anderswo gefunden hatte.
:4. Sie arbeitete jetzt als Restauratorin im Zsolnay-Kulturzentrum, wo sie ihre Tage mit alten Dingen verbrachte.
:5. Sie arbeitete mit Keramik, Farbe und der geduldigen Arbeit des Wiederherstellens, was ihr lag.
:6. Sie glaubte, dass Dinge, die einmal gut waren, wieder gut werden können, wenn man sich bemüht.
:7. Áron októberben érkezett fotósként egy dokumentációs projekthez. - Áron war im Oktober als Fotograf für ein Dokumentationsprojekt dazugekommen.
:8. Er stellte sich im Depot vor, wo Léa an einer Vase arbeitete.
:9. Er sprach kurz und präzise, was Léa zunächst als Ungeduld wahrnahm.
:10. Später erkannte sie, dass es eher eine Form von Direktheit war.
:11. Sie arbeiteten zusammen, weil das Projekt es erforderte.
:12. Áron azt fényképezte, amit Léa restaurált. - Áron fotografierte, was Léa restaurierte.
:13. Dadurch war er oft da, während sie arbeitete.
:14. Léa lernte Árons Blick kennen, der Licht und Moment sah.
:15. Sie selbst sah eher Struktur, Material und Zeit.
:16. Diese Überlappung der Perspektiven begann sie zu interessieren.
:17. Sie zeigte ihr, dass derselbe Gegenstand mehrere wahre Formen haben kann.
:18. Ihre Gespräche begannen sachlich und technisch.
:19. Sie handelten von den Objekten und der Geschichte der Sammlung.
:20. Mit der Zeit veränderten sie sich allmählich.
:21. Nicht plötzlich, sondern graduell.
:22. Léa bemerkte den Übergang erst im Nachhinein.
:23. An einem Abend blieb sie noch eine Stunde, nachdem Áron gegangen war.
:24. Sie blieb nicht wegen der Arbeit.
:25. Der Raum war ohne ihn stiller als sonst.
:26. Das überraschte sie.
:27. An einem Novembernachmittag fotografierte Áron sie, ohne zu fragen.
:28. Das Licht fiel durch das Fenster, während sie eine Scherbe hielt.
:29. Als sie es bemerkte, sagte sie, dass sie es nicht mag, fotografiert zu werden.
:30. Áron azt válaszolta, hogy tudja, és törölte a képet. - Áron sagte, dass er das weiß, und löschte das Foto.
:31. Er zeigte ihr das Bild nicht.
:32. Léa wusste nicht, ob das Respekt war oder etwas anderes.
:33. Sie fragte nicht danach.
:34. An einem Freitagabend fragte Áron, ob sie Hunger habe.
:35. Die Frage war eine natürliche Fortsetzung des Tages.
:36. Léa sagte ja.
:37. Sie gingen in ein Restaurant in der Királyutca.
:38. Dort aßen und redeten sie.
:39. Sie sprachen über die Sammlung, über Pécs und über Léas Zeit in Wien.
:40. Áron figyelmesen hallgatta őt. - Áron hörte aufmerksam zu.
:41. Er füllte die Pausen nicht.
:42. Er verstand, dass ihre Pausen Teil des Denkens sind.
:43. Vor dem Restaurant blieben sie kurz stehen.
:44. Es war ein kalter Novemberabend.
:45. Die Lichter der Stadt umgaben sie.
:46. Der Turm des Doms war in der Ferne sichtbar.
:47. Áron azt mondta, hogy három hét múlva visszamegy Budapestre. - Áron sagte, dass er in drei Wochen nach Budapest zurückfährt.
:48. Léa sagte, dass sie das weiß.
:49. Für einen Moment schwiegen beide.
:50. Das Ungesagte war präsenter als das Gesagte.
:51. Áron azt mondta, hogy három hét még idő. - Áron sagte, dass drei Wochen noch Zeit sind.
:52. Es war keine Liebeserklärung und doch eine.
:53. Léa stimmte zu.
:54. Danach gingen sie in verschiedene Richtungen.
:55. Die Stadt war kalt und vertraut um sie herum.
:56. Léa ging nach Hause und spürte, dass die nächsten Wochen eine eigene Qualität haben werden.
:57. Sie wusste, dass dieses Gefühl nicht bleiben wird.
:58. Es war kein tröstlicher Gedanke, aber ein ehrlicher.
:59. Und manchmal ist ehrlich genug.
|}
am2cfgqngsmjmmjcymvnwh0j7f23a5z
1085936
1085932
2026-05-16T20:16:25Z
Thirunavukkarasye-Raveendran
47852
1085936
wikitext
text/x-wiki
{{Navigation hoch|
hochtext=Inhaltsverzeichnis: Ungarisch-Lesebuch|
hochlink=Ungarisch#Ungarisch-Lesebuch}}
{{Navigation hoch|
hochtext=Inhaltsverzeichnis: Kurzgeschichten|
hochlink=Ungarisch/Ungarisch-Lesebuch-Kurzgeschichten}}
=== 4 ===
:Léa és Áron Pécsen.
:1. Léa soha nem akarta elhagyni Pécset, mégis kétszer megtette, egyszer húszévesen Budapestre ment tanulni, majd huszonhét évesen Bécsbe egy állás miatt.
:2. Mindkét alkalommal visszatért, nem azért, mert kudarcot vallott volna, hanem mert Pécs olyan város, amelyet az ember magával hordoz, bárhová megy.
:3. Idővel ez a kötődés erősebb lett, mint az, amit máshol kapott.
:4. Most restaurátorként dolgozott a Zsolnay Kulturális Központban, ahol a napjait régi tárgyak között töltötte.
:5. Kerámiával, színekkel és türelmes helyreállítással foglalkozott, ami közel állt hozzá.
:6. Úgy gondolta, hogy ami egyszer jó volt, az újra jó lehet, ha elég figyelmet kap.
:7. Áron októberben érkezett fotósként egy dokumentációs projekthez.
:8. A raktárban mutatkozott be, ahol Léa éppen egy vázán dolgozott.
:9. Röviden és pontosan beszélt, ami először türelmetlenségnek tűnt Léa számára.
:10. Később rájött, hogy ez inkább egyfajta tiszta közvetlenség volt.
:11. Együtt dolgoztak, mert a projekt ezt kívánta.
:12. Áron azt fényképezte, amit Léa restaurált.
:13. Így gyakran volt jelen, miközben Léa dolgozott.
:14. Léa megismerte Áron nézőpontját, amely a fényre és a pillanatra figyelt.
:15. Ő maga inkább az anyagot és az időt figyelte.
:16. Ez a kétféle látásmód érdekelni kezdte őt.
:17. Megmutatta neki, hogy ugyanaz a tárgy többféleképpen is igaz lehet.
:18. A beszélgetéseik eleinte szakmaiak voltak.
:19. A tárgyakról és a gyűjtemény történetéről szóltak.
:20. Idővel lassan változtak meg.
:21. Nem hirtelen, hanem észrevétlenül.
:22. Léa csak később vette észre ezt a változást.
:23. Egy este maradt még egy órát a depóban, amikor Áron már elment.
:24. Nem a munka miatt maradt.
:25. A hely csendesebb volt nélküle, mint korábban.
:26. Ez meglepte őt.
:27. Egy novemberi délutánon Áron lefényképezte őt anélkül, hogy szólt volna.
:28. A fény az ablakon át esett rá, miközben egy cserépdarabot tartott.
:29. Amikor észrevette, azt mondta, nem szeret fényképezkedni.
:30. Áron azt válaszolta, hogy tudja, és törölte a képet.
:31. Nem mutatta meg neki a képet.
:32. Léa nem tudta, hogy ez tisztelet volt-e vagy valami más.
:33. Nem kérdezte meg.
:34. Péntek este, amikor már sötét volt, Áron megkérdezte, éhes-e.
:35. A kérdés természetes folytatása volt a napnak.
:36. Léa igent mondott.
:37. Elmentek egy étterembe a Király utcában.
:38. Ott ettek és beszélgettek.
:39. A gyűjteményről, Pécsről és Léa bécsi idejéről beszéltek.
:40. Áron figyelmesen hallgatta őt.
:41. Nem töltötte ki a csendeket.
:42. Megértette, hogy a csend nála a gondolkodás része.
:43. Az étterem előtt megálltak egy pillanatra.
:44. Hideg novemberi este volt.
:45. A város fényei körülvették őket.
:46. A székesegyház tornya a távolban látszott.
:47. Áron azt mondta, hogy három hét múlva visszamegy Budapestre.
:48. Léa azt válaszolta, hogy ezt tudja.
:49. Egy pillanatra mindketten elhallgattak.
:50. A kimondatlan dolgok erősebbek voltak, mint a kimondottak.
:51. Áron azt mondta, hogy három hét még idő.
:52. Ez nem volt vallomás, de mégis az volt.
:53. Léa egyetértett vele.
:54. Ezután külön irányba indultak.
:55. A város hideg és ismerős volt körülöttük.
:56. Léa hazafelé ment, és érezte, hogy a következő hetek különlegesek lesznek.
:57. Tudta, hogy ez az érzés nem marad meg örökre.
:58. Ez nem volt vigasztaló gondolat, de őszinte volt.
:59. Néha az őszinteség elegendő.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Léa és Áron Pécsen. - Léa und Áron in Pécs.
:1. Léa soha nem akarta elhagyni Pécset, mégis kétszer megtette, egyszer húszévesen Budapestre ment tanulni, majd huszonhét évesen Bécsbe egy állás miatt. - Léa hatte Pécs nie verlassen wollen, was bedeutete, dass sie es zweimal verlassen hatte, einmal mit zwanzig für das Studium in Budapest und einmal mit siebenundzwanzig für eine Stelle in Wien.
:2. Mindkét alkalommal visszatért, nem azért, mert kudarcot vallott volna, hanem mert Pécs olyan város, amelyet az ember magával hordoz, bárhová megy. - Beide Male war sie zurückgekommen, nicht weil sie gescheitert wäre, sondern weil Pécs die Art von Stadt ist, die man trägt, auch wenn man woanders ist.
:3. Idővel ez a kötődés erősebb lett, mint az, amit máshol kapott. - Mit der Zeit wurde diese Bindung stärker als das, was sie anderswo gefunden hatte.
:4. Most restaurátorként dolgozott a Zsolnay Kulturális Központban, ahol a napjait régi tárgyak között töltötte. - Sie arbeitete jetzt als Restauratorin im Zsolnay-Kulturzentrum, wo sie ihre Tage mit alten Dingen verbrachte.
:5. Kerámiával, színekkel és türelmes helyreállítással foglalkozott, ami közel állt hozzá. - Sie arbeitete mit Keramik, Farbe und der geduldigen Arbeit des Wiederherstellens, was ihr lag.
:6. Úgy gondolta, hogy ami egyszer jó volt, az újra jó lehet, ha elég figyelmet kap. - Sie glaubte, dass Dinge, die einmal gut waren, wieder gut werden können, wenn man sich bemüht.
:7. Áron októberben érkezett fotósként egy dokumentációs projekthez. - Áron war im Oktober als Fotograf für ein Dokumentationsprojekt dazugekommen.
:8. A raktárban mutatkozott be, ahol Léa éppen egy vázán dolgozott. - Er stellte sich im Depot vor, wo Léa an einer Vase arbeitete.
:9. Röviden és pontosan beszélt, ami először türelmetlenségnek tűnt Léa számára. - Er sprach kurz und präzise, was Léa zunächst als Ungeduld wahrnahm.
:10. Később rájött, hogy ez inkább egyfajta tiszta közvetlenség volt. - Später erkannte sie, dass es eher eine Form von Direktheit war.
:11. Együtt dolgoztak, mert a projekt ezt kívánta. - Sie arbeiteten zusammen, weil das Projekt es erforderte.
:12. Áron azt fényképezte, amit Léa restaurált. - Áron fotografierte, was Léa restaurierte.
:13. Így gyakran volt jelen, miközben Léa dolgozott. - Dadurch war er oft da, während sie arbeitete.
:14. Léa megismerte Áron nézőpontját, amely a fényre és a pillanatra figyelt. - Léa lernte Árons Blick kennen, der Licht und Moment sah.
:15. Ő maga inkább az anyagot és az időt figyelte. - Sie selbst sah eher Struktur, Material und Zeit.
:16. Ez a kétféle látásmód érdekelni kezdte őt. - Diese Überlappung der Perspektiven begann sie zu interessieren.
:17. Megmutatta neki, hogy ugyanaz a tárgy többféleképpen is igaz lehet. - Sie zeigte ihr, dass derselbe Gegenstand mehrere wahre Formen haben kann.
:18. A beszélgetéseik eleinte szakmaiak voltak. - Ihre Gespräche begannen sachlich und technisch.
:19. A tárgyakról és a gyűjtemény történetéről szóltak. - Sie handelten von den Objekten und der Geschichte der Sammlung.
:20. Idővel lassan változtak meg. - Mit der Zeit veränderten sie sich allmählich.
:21. Nem hirtelen, hanem észrevétlenül. - Nicht plötzlich, sondern graduell.
:22. Léa csak később vette észre ezt a változást. - Léa bemerkte den Übergang erst im Nachhinein.
:23. Egy este maradt még egy órát a depóban, amikor Áron már elment. - An einem Abend blieb sie noch eine Stunde, nachdem Áron gegangen war.
:24. Nem a munka miatt maradt. - Sie blieb nicht wegen der Arbeit.
:25. A hely csendesebb volt nélküle, mint korábban. - Der Raum war ohne ihn stiller als sonst.
:26. Ez meglepte őt. - Das überraschte sie.
:27. Egy novemberi délutánon Áron lefényképezte őt anélkül, hogy szólt volna. - An einem Novembernachmittag fotografierte Áron sie, ohne zu fragen.
:28. A fény az ablakon át esett rá, miközben egy cserépdarabot tartott. - Das Licht fiel durch das Fenster, während sie eine Scherbe hielt.
:29. Amikor észrevette, azt mondta, nem szeret fényképezkedni. - Als sie es bemerkte, sagte sie, dass sie es nicht mag, fotografiert zu werden.
:30. Áron azt válaszolta, hogy tudja, és törölte a képet. - Áron sagte, dass er das weiß, und löschte das Foto.
:31. Nem mutatta meg neki a képet. - Er zeigte ihr das Bild nicht.
:32. Léa nem tudta, hogy ez tisztelet volt-e vagy valami más. - Léa wusste nicht, ob das Respekt war oder etwas anderes.
:33. Nem kérdezte meg. - Sie fragte nicht danach.
:34. Péntek este, amikor már sötét volt, Áron megkérdezte, éhes-e. - An einem Freitagabend fragte Áron, ob sie Hunger habe.
:35. A kérdés természetes folytatása volt a napnak. - Die Frage war eine natürliche Fortsetzung des Tages.
:36. Léa igent mondott. - Léa sagte ja.
:37. Elmentek egy étterembe a Király utcában. - Sie gingen in ein Restaurant in der Királyutca.
:38. Ott ettek és beszélgettek. - Dort aßen und redeten sie.
:39. A gyűjteményről, Pécsről és Léa bécsi idejéről beszéltek. - Sie sprachen über die Sammlung, über Pécs und über Léas Zeit in Wien.
:40. Áron figyelmesen hallgatta őt. - Áron hörte aufmerksam zu.
:41. Nem töltötte ki a csendeket. - Er füllte die Pausen nicht.
:42. Megértette, hogy a csend nála a gondolkodás része. - Er verstand, dass ihre Pausen Teil des Denkens sind.
:43. Az étterem előtt megálltak egy pillanatra. - Vor dem Restaurant blieben sie kurz stehen.
:44. Hideg novemberi este volt. - Es war ein kalter Novemberabend.
:45. A város fényei körülvették őket. - Die Lichter der Stadt umgaben sie.
:46. A székesegyház tornya a távolban látszott. - Der Turm des Doms war in der Ferne sichtbar.
:47. Áron azt mondta, hogy három hét múlva visszamegy Budapestre. - Áron sagte, dass er in drei Wochen nach Budapest zurückfährt.
:48. Léa azt válaszolta, hogy ezt tudja. - Léa sagte, dass sie das weiß.
:49. Egy pillanatra mindketten elhallgattak. - Für einen Moment schwiegen beide.
:50. A kimondatlan dolgok erősebbek voltak, mint a kimondottak. - Das Ungesagte war präsenter als das Gesagte.
:51. Áron azt mondta, hogy három hét még idő. - Áron sagte, dass drei Wochen noch Zeit sind.
:52. Ez nem volt vallomás, de mégis az volt. - Es war keine Liebeserklärung und doch eine.
:53. Léa egyetértett vele. - Léa stimmte zu.
:54. Ezután külön irányba indultak. - Danach gingen sie in verschiedene Richtungen.
:55. A város hideg és ismerős volt körülöttük. - Die Stadt war kalt und vertraut um sie herum.
:56. Léa hazafelé ment, és érezte, hogy a következő hetek különlegesek lesznek. - Léa ging nach Hause und spürte, dass die nächsten Wochen eine eigene Qualität haben werden.
:57. Tudta, hogy ez az érzés nem marad meg örökre. - Sie wusste, dass dieses Gefühl nicht bleiben wird.
:58. Ez nem volt vigasztaló gondolat, de őszinte volt. - Es war kein tröstlicher Gedanke, aber ein ehrlicher.
:59. Néha az őszinteség elegendő. - Und manchmal ist ehrlich genug.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Léa und Áron in Pécs.
:1. Léa hatte Pécs nie verlassen wollen, was bedeutete, dass sie es zweimal verlassen hatte, einmal mit zwanzig für das Studium in Budapest und einmal mit siebenundzwanzig für eine Stelle in Wien.
:2. Beide Male war sie zurückgekommen, nicht weil sie gescheitert wäre, sondern weil Pécs die Art von Stadt ist, die man trägt, auch wenn man woanders ist.
:3. Mit der Zeit wurde diese Bindung stärker als das, was sie anderswo gefunden hatte.
:4. Sie arbeitete jetzt als Restauratorin im Zsolnay-Kulturzentrum, wo sie ihre Tage mit alten Dingen verbrachte.
:5. Sie arbeitete mit Keramik, Farbe und der geduldigen Arbeit des Wiederherstellens, was ihr lag.
:6. Sie glaubte, dass Dinge, die einmal gut waren, wieder gut werden können, wenn man sich bemüht.
:7. Áron októberben érkezett fotósként egy dokumentációs projekthez. - Áron war im Oktober als Fotograf für ein Dokumentationsprojekt dazugekommen.
:8. Er stellte sich im Depot vor, wo Léa an einer Vase arbeitete.
:9. Er sprach kurz und präzise, was Léa zunächst als Ungeduld wahrnahm.
:10. Später erkannte sie, dass es eher eine Form von Direktheit war.
:11. Sie arbeiteten zusammen, weil das Projekt es erforderte.
:12. Áron azt fényképezte, amit Léa restaurált. - Áron fotografierte, was Léa restaurierte.
:13. Dadurch war er oft da, während sie arbeitete.
:14. Léa lernte Árons Blick kennen, der Licht und Moment sah.
:15. Sie selbst sah eher Struktur, Material und Zeit.
:16. Diese Überlappung der Perspektiven begann sie zu interessieren.
:17. Sie zeigte ihr, dass derselbe Gegenstand mehrere wahre Formen haben kann.
:18. Ihre Gespräche begannen sachlich und technisch.
:19. Sie handelten von den Objekten und der Geschichte der Sammlung.
:20. Mit der Zeit veränderten sie sich allmählich.
:21. Nicht plötzlich, sondern graduell.
:22. Léa bemerkte den Übergang erst im Nachhinein.
:23. An einem Abend blieb sie noch eine Stunde, nachdem Áron gegangen war.
:24. Sie blieb nicht wegen der Arbeit.
:25. Der Raum war ohne ihn stiller als sonst.
:26. Das überraschte sie.
:27. An einem Novembernachmittag fotografierte Áron sie, ohne zu fragen.
:28. Das Licht fiel durch das Fenster, während sie eine Scherbe hielt.
:29. Als sie es bemerkte, sagte sie, dass sie es nicht mag, fotografiert zu werden.
:30. Áron azt válaszolta, hogy tudja, és törölte a képet. - Áron sagte, dass er das weiß, und löschte das Foto.
:31. Er zeigte ihr das Bild nicht.
:32. Léa wusste nicht, ob das Respekt war oder etwas anderes.
:33. Sie fragte nicht danach.
:34. An einem Freitagabend fragte Áron, ob sie Hunger habe.
:35. Die Frage war eine natürliche Fortsetzung des Tages.
:36. Léa sagte ja.
:37. Sie gingen in ein Restaurant in der Királyutca.
:38. Dort aßen und redeten sie.
:39. Sie sprachen über die Sammlung, über Pécs und über Léas Zeit in Wien.
:40. Áron figyelmesen hallgatta őt. - Áron hörte aufmerksam zu.
:41. Er füllte die Pausen nicht.
:42. Er verstand, dass ihre Pausen Teil des Denkens sind.
:43. Vor dem Restaurant blieben sie kurz stehen.
:44. Es war ein kalter Novemberabend.
:45. Die Lichter der Stadt umgaben sie.
:46. Der Turm des Doms war in der Ferne sichtbar.
:47. Áron azt mondta, hogy három hét múlva visszamegy Budapestre. - Áron sagte, dass er in drei Wochen nach Budapest zurückfährt.
:48. Léa sagte, dass sie das weiß.
:49. Für einen Moment schwiegen beide.
:50. Das Ungesagte war präsenter als das Gesagte.
:51. Áron azt mondta, hogy három hét még idő. - Áron sagte, dass drei Wochen noch Zeit sind.
:52. Es war keine Liebeserklärung und doch eine.
:53. Léa stimmte zu.
:54. Danach gingen sie in verschiedene Richtungen.
:55. Die Stadt war kalt und vertraut um sie herum.
:56. Léa ging nach Hause und spürte, dass die nächsten Wochen eine eigene Qualität haben werden.
:57. Sie wusste, dass dieses Gefühl nicht bleiben wird.
:58. Es war kein tröstlicher Gedanke, aber ein ehrlicher.
:59. Und manchmal ist ehrlich genug.
|}
=== 4 ===
:Zsolt döntése.
:1. Zsolt nem nyitotta ki a levelet, amikor megérkezett, hanem a konyhaasztalra tette, és két napig minden reggel elment mellette, mert tudta, mi van benne, és mert a tudás és az elolvasás két különböző dolog.
:2. Az olvasás véglegessé tesz valamit, ami olvasatlanul még visszafordíthatónak tűnik.
:3. A harmadik napon mégis kinyitotta, mert Katalin nem szólt semmit, ami türelmet jelentett, és mert a türelem idővel nehezebbé válik, mint maga a helyzet.
:4. Elolvasta az öt mondatot, amelyek tizenkét év végét jelentették, azzal a figyelemmel, amellyel az ember egy már ismert szöveget olvas.
:5. Villanyszerelő volt, tehát olyan szakmája volt, amelyre mindig szükség van, amíg a világ áramot használ.
:6. Tudta, hogy a felmondás nem a képességeiről szólt, hanem a cég helyzetéről, de ez nem oldotta meg a problémát.
:7. Az első hetek nehezek voltak, nem a hivatalos ügyintézés vagy a pénz miatt, hanem mert eltűnt a napok szerkezete.
:8. A nap túl nagy lett és túl nyitott, mint egy tér falak nélkül.
:9. Elkezdte megjavítani a lakás dolgait, amelyeket korábban halogatott.
:10. A laza konnektor, a villogó fény és a régi biztosíték mind sorra került.
:11. Ezeknek a munkáknak világos végük volt, ami megnyugtatta.
:12. Egy este a szomszédja, Gábor megkérdezte, rá tud-e nézni az elektromos problémájára.
:13. Zsolt igent mondott, mert volt rá oka, és mert nem tudta, mivel töltené az estét.
:14. Húsz perc alatt megtalálta a hibát, és egy óra alatt megjavította.
:15. Gábor fizetni akart, Zsolt először nemet mondott, de végül elfogadta a pénzt.
:16. Nem az összeg miatt, hanem mert a pénz elfogadása jelentett valamit.
:17. A következő hetekben még három szomszéd kérte a segítségét.
:18. Esténként dolgozott náluk, vacsora után, lépcsőházakban és lakásokban.
:19. A pénz nem volt sok, de az övé volt, és ez más érzés volt, mint a fizetés.
:20. Közvetlen volt: munka, eredmény, pénz.
:21. Egy pénteken Frau Varga megkérdezte, vállal-e külső munkát is.
:22. A fia irodáját teljesen újra kellett kábelezni.
:23. Zsolt gondolkodás nélkül igent mondott, majd utána végiggondolta, mit jelent ez.
:24. Arra jutott, hogy meg tudja csinálni, és ez volt az egyetlen fontos ok.
:25. Elmondta Katalinnak, hogy önálló szeretne lenni, nem engedélyt kérve, hanem tájékoztatva.
:26. Katalin meghallgatta, a számokról kérdezett, majd segítséget ajánlott.
:27. Volt egy ismerőse, aki értett a vállalkozás indításához.
:28. Az első hivatalos munka az iroda volt, három nap alatt készült el pontosan és tisztán.
:29. Amikor kiállította az első számlát a saját nevével, egy pillanatig a kezében tartotta.
:30. Úgy érezte, valamit tart, amit ő maga hozott létre, ami egyszerű volt, de mégis új kezdet.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Zsolt döntése. - Zsolts Entscheidung.
:1. Zsolt nem nyitotta ki a levelet, amikor megérkezett, hanem a konyhaasztalra tette, és két napig minden reggel elment mellette, mert tudta, mi van benne, és mert a tudás és az elolvasás két különböző dolog. - Zsolt hatte den Brief nicht geöffnet, als er ankam, sondern auf den Küchentisch gelegt und zwei Tage lang daran vorbeigegangen, weil er wusste, was drin stand, und weil Wissen und Lesen zwei verschiedene Dinge sind.
:2. Az olvasás véglegessé tesz valamit, ami olvasatlanul még visszafordíthatónak tűnik. - Das Lesen macht etwas endgültig, das im Zustand des Ungelesenen noch reversibel erscheint.
:3. A harmadik napon mégis kinyitotta, mert Katalin nem szólt semmit, ami türelmet jelentett, és mert a türelem idővel nehezebbé válik, mint maga a helyzet. - Am dritten Tag öffnete er ihn, weil Katalin nichts gesagt hatte, und weil Geduld irgendwann schwerer wird als das, worauf sie sich richtet.
:4. Elolvasta az öt mondatot, amelyek tizenkét év végét jelentették, azzal a figyelemmel, amellyel az ember egy már ismert szöveget olvas. - Er las die fünf Sätze, die das Ende von zwölf Jahren bedeuteten, mit der Aufmerksamkeit von jemandem, der den Text bereits kennt.
:5. Villanyszerelő volt, tehát olyan szakmája volt, amelyre mindig szükség van, amíg a világ áramot használ. - Er war Elektriker, was bedeutete, dass sein Handwerk gebraucht wird, solange es Strom gibt.
:6. Tudta, hogy a felmondás nem a képességeiről szólt, hanem a cég helyzetéről, de ez nem oldotta meg a problémát. - Er wusste, dass die Kündigung nichts über sein Können aussagte, sondern über die Lage des Betriebs, was ihm trotzdem nicht half.
:7. Az első hetek nehezek voltak, nem a hivatalos ügyintézés vagy a pénz miatt, hanem mert eltűnt a napok szerkezete. - Die ersten Wochen waren schwer, nicht wegen Bürokratie oder Geld, sondern wegen der fehlenden Struktur des Tages.
:8. A nap túl nagy lett és túl nyitott, mint egy tér falak nélkül. - Der Tag wurde zu groß und zu offen, wie ein Raum ohne Wände.
:9. Elkezdte megjavítani a lakás dolgait, amelyeket korábban halogatott. - Er begann, die Dinge in der Wohnung zu reparieren, die er lange aufgeschoben hatte.
:10. A laza konnektor, a villogó fény és a régi biztosíték mind sorra került. - Die lockere Steckdose, das flackernde Licht und der alte Sicherungskasten kamen dran.
:11. Ezeknek a munkáknak világos végük volt, ami megnyugtatta. - Diese Arbeiten hatten ein klares Ende, was ihm gut tat.
:12. Egy este a szomszédja, Gábor megkérdezte, rá tud-e nézni az elektromos problémájára. - Eines Abends fragte ihn sein Nachbar Gábor, ob er sich seine Elektrik anschauen könne.
:13. Zsolt igent mondott, mert volt rá oka, és mert nem tudta, mivel töltené az estét. - Zsolt sagte ja, weil es sinnvoll war und er sonst keinen Plan hatte.
:14. Húsz perc alatt megtalálta a hibát, és egy óra alatt megjavította. - Er fand das Problem in zwanzig Minuten und reparierte es in einer Stunde.
:15. Gábor fizetni akart, Zsolt először nemet mondott, de végül elfogadta a pénzt. - Gábor wollte zahlen, Zsolt lehnte erst ab, nahm das Geld dann aber an.
:16. Nem az összeg miatt, hanem mert a pénz elfogadása jelentett valamit. - Nicht wegen des Betrags, sondern weil das Annehmen eine Bedeutung hatte.
:17. A következő hetekben még három szomszéd kérte a segítségét. - In den nächsten Wochen kamen drei weitere Nachbarn.
:18. Esténként dolgozott náluk, vacsora után, lépcsőházakban és lakásokban. - Er arbeitete abends nach dem Essen in Treppenhäusern und Wohnungen.
:19. A pénz nem volt sok, de az övé volt, és ez más érzés volt, mint a fizetés. - Das Geld war nicht viel, aber es war seins, und das fühlte sich anders an als ein Gehalt.
:20. Közvetlen volt: munka, eredmény, pénz. - Es war direkt: Arbeit, Ergebnis, Betrag.
:21. Egy pénteken Frau Varga megkérdezte, vállal-e külső munkát is. - An einem Freitag fragte Frau Varga, ob er auch externe Aufträge annimmt.
:22. A fia irodáját teljesen újra kellett kábelezni. - Das Büro ihres Sohnes musste neu verkabelt werden.
:23. Zsolt gondolkodás nélkül igent mondott, majd utána végiggondolta, mit jelent ez. - Zsolt sagte ja, bevor er nachdachte, und dachte dann darüber nach.
:24. Arra jutott, hogy meg tudja csinálni, és ez volt az egyetlen fontos ok. - Er kam zu dem Schluss, dass er es kann, und dass das genügt.
:25. Elmondta Katalinnak, hogy önálló szeretne lenni, nem engedélyt kérve, hanem tájékoztatva. - Er sagte Katalin, dass er sich selbstständig machen will, nicht als Bitte, sondern als Information.
:26. Katalin meghallgatta, a számokról kérdezett, majd segítséget ajánlott. - Katalin hörte zu, fragte nach den Zahlen und bot Hilfe an.
:27. Volt egy ismerőse, aki értett a vállalkozás indításához. - Sie kannte jemanden, der sich mit Gewerbeanmeldungen auskannte.
:28. Az első hivatalos munka az iroda volt, három nap alatt készült el pontosan és tisztán. - Der erste offizielle Auftrag war das Büro, das er in drei Tagen sauber und pünktlich fertigstellte.
:29. Amikor kiállította az első számlát a saját nevével, egy pillanatig a kezében tartotta. - Als er die erste Rechnung mit seinem Namen ausstellte, hielt er sie einen Moment in der Hand.
:30. Úgy érezte, valamit tart, amit ő maga hozott létre, ami egyszerű volt, de mégis új kezdet. - Er hatte das Gefühl, etwas zu halten, das er selbst gemacht hat, was einfach war und doch der Anfang von etwas Neuem.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Zsolts Entscheidung.
:1. Zsolt hatte den Brief nicht geöffnet, als er ankam, sondern auf den Küchentisch gelegt und zwei Tage lang daran vorbeigegangen, weil er wusste, was drin stand, und weil Wissen und Lesen zwei verschiedene Dinge sind.
:2. Das Lesen macht etwas endgültig, das im Zustand des Ungelesenen noch reversibel erscheint.
:3. Am dritten Tag öffnete er ihn, weil Katalin nichts gesagt hatte, und weil Geduld irgendwann schwerer wird als das, worauf sie sich richtet.
:4. Er las die fünf Sätze, die das Ende von zwölf Jahren bedeuteten, mit der Aufmerksamkeit von jemandem, der den Text bereits kennt.
:5. Er war Elektriker, was bedeutete, dass sein Handwerk gebraucht wird, solange es Strom gibt.
:6. Er wusste, dass die Kündigung nichts über sein Können aussagte, sondern über die Lage des Betriebs, was ihm trotzdem nicht half.
:7. Die ersten Wochen waren schwer, nicht wegen Bürokratie oder Geld, sondern wegen der fehlenden Struktur des Tages.
:8. Der Tag wurde zu groß und zu offen, wie ein Raum ohne Wände.
:9. Er begann, die Dinge in der Wohnung zu reparieren, die er lange aufgeschoben hatte.
:10. Die lockere Steckdose, das flackernde Licht und der alte Sicherungskasten kamen dran.
:11. Diese Arbeiten hatten ein klares Ende, was ihm gut tat.
:12. Eines Abends fragte ihn sein Nachbar Gábor, ob er sich seine Elektrik anschauen könne.
:13. Zsolt sagte ja, weil es sinnvoll war und er sonst keinen Plan hatte.
:14. Er fand das Problem in zwanzig Minuten und reparierte es in einer Stunde.
:15. Gábor wollte zahlen, Zsolt lehnte erst ab, nahm das Geld dann aber an.
:16. Nicht wegen des Betrags, sondern weil das Annehmen eine Bedeutung hatte.
:17. In den nächsten Wochen kamen drei weitere Nachbarn.
:18. Er arbeitete abends nach dem Essen in Treppenhäusern und Wohnungen.
:19. Das Geld war nicht viel, aber es war seins, und das fühlte sich anders an als ein Gehalt.
:20. Es war direkt: Arbeit, Ergebnis, Betrag.
:21. An einem Freitag fragte Frau Varga, ob er auch externe Aufträge annimmt.
:22. Das Büro ihres Sohnes musste neu verkabelt werden.
:23. Zsolt sagte ja, bevor er nachdachte, und dachte dann darüber nach.
:24. Er kam zu dem Schluss, dass er es kann, und dass das genügt.
:25. Er sagte Katalin, dass er sich selbstständig machen will, nicht als Bitte, sondern als Information.
:26. Katalin hörte zu, fragte nach den Zahlen und bot Hilfe an.
:27. Sie kannte jemanden, der sich mit Gewerbeanmeldungen auskannte.
:28. Der erste offizielle Auftrag war das Büro, das er in drei Tagen sauber und pünktlich fertigstellte.
:29. Als er die erste Rechnung mit seinem Namen ausstellte, hielt er sie einen Moment in der Hand.
:30. Er hatte das Gefühl, etwas zu halten, das er selbst gemacht hat, was einfach war und doch der Anfang von etwas Neuem.
|}
af39vjgos7r9hwndr7d7fyio1ytvqzk
1085942
1085936
2026-05-16T20:22:37Z
Thirunavukkarasye-Raveendran
47852
1085942
wikitext
text/x-wiki
{{Navigation hoch|
hochtext=Inhaltsverzeichnis: Ungarisch-Lesebuch|
hochlink=Ungarisch#Ungarisch-Lesebuch}}
{{Navigation hoch|
hochtext=Inhaltsverzeichnis: Kurzgeschichten|
hochlink=Ungarisch/Ungarisch-Lesebuch-Kurzgeschichten}}
=== 4 ===
:Léa és Áron Pécsen.
:1. Léa soha nem akarta elhagyni Pécset, mégis kétszer megtette, egyszer húszévesen Budapestre ment tanulni, majd huszonhét évesen Bécsbe egy állás miatt.
:2. Mindkét alkalommal visszatért, nem azért, mert kudarcot vallott volna, hanem mert Pécs olyan város, amelyet az ember magával hordoz, bárhová megy.
:3. Idővel ez a kötődés erősebb lett, mint az, amit máshol kapott.
:4. Most restaurátorként dolgozott a Zsolnay Kulturális Központban, ahol a napjait régi tárgyak között töltötte.
:5. Kerámiával, színekkel és türelmes helyreállítással foglalkozott, ami közel állt hozzá.
:6. Úgy gondolta, hogy ami egyszer jó volt, az újra jó lehet, ha elég figyelmet kap.
:7. Áron októberben érkezett fotósként egy dokumentációs projekthez.
:8. A raktárban mutatkozott be, ahol Léa éppen egy vázán dolgozott.
:9. Röviden és pontosan beszélt, ami először türelmetlenségnek tűnt Léa számára.
:10. Később rájött, hogy ez inkább egyfajta tiszta közvetlenség volt.
:11. Együtt dolgoztak, mert a projekt ezt kívánta.
:12. Áron azt fényképezte, amit Léa restaurált.
:13. Így gyakran volt jelen, miközben Léa dolgozott.
:14. Léa megismerte Áron nézőpontját, amely a fényre és a pillanatra figyelt.
:15. Ő maga inkább az anyagot és az időt figyelte.
:16. Ez a kétféle látásmód érdekelni kezdte őt.
:17. Megmutatta neki, hogy ugyanaz a tárgy többféleképpen is igaz lehet.
:18. A beszélgetéseik eleinte szakmaiak voltak.
:19. A tárgyakról és a gyűjtemény történetéről szóltak.
:20. Idővel lassan változtak meg.
:21. Nem hirtelen, hanem észrevétlenül.
:22. Léa csak később vette észre ezt a változást.
:23. Egy este maradt még egy órát a depóban, amikor Áron már elment.
:24. Nem a munka miatt maradt.
:25. A hely csendesebb volt nélküle, mint korábban.
:26. Ez meglepte őt.
:27. Egy novemberi délutánon Áron lefényképezte őt anélkül, hogy szólt volna.
:28. A fény az ablakon át esett rá, miközben egy cserépdarabot tartott.
:29. Amikor észrevette, azt mondta, nem szeret fényképezkedni.
:30. Áron azt válaszolta, hogy tudja, és törölte a képet.
:31. Nem mutatta meg neki a képet.
:32. Léa nem tudta, hogy ez tisztelet volt-e vagy valami más.
:33. Nem kérdezte meg.
:34. Péntek este, amikor már sötét volt, Áron megkérdezte, éhes-e.
:35. A kérdés természetes folytatása volt a napnak.
:36. Léa igent mondott.
:37. Elmentek egy étterembe a Király utcában.
:38. Ott ettek és beszélgettek.
:39. A gyűjteményről, Pécsről és Léa bécsi idejéről beszéltek.
:40. Áron figyelmesen hallgatta őt.
:41. Nem töltötte ki a csendeket.
:42. Megértette, hogy a csend nála a gondolkodás része.
:43. Az étterem előtt megálltak egy pillanatra.
:44. Hideg novemberi este volt.
:45. A város fényei körülvették őket.
:46. A székesegyház tornya a távolban látszott.
:47. Áron azt mondta, hogy három hét múlva visszamegy Budapestre.
:48. Léa azt válaszolta, hogy ezt tudja.
:49. Egy pillanatra mindketten elhallgattak.
:50. A kimondatlan dolgok erősebbek voltak, mint a kimondottak.
:51. Áron azt mondta, hogy három hét még idő.
:52. Ez nem volt vallomás, de mégis az volt.
:53. Léa egyetértett vele.
:54. Ezután külön irányba indultak.
:55. A város hideg és ismerős volt körülöttük.
:56. Léa hazafelé ment, és érezte, hogy a következő hetek különlegesek lesznek.
:57. Tudta, hogy ez az érzés nem marad meg örökre.
:58. Ez nem volt vigasztaló gondolat, de őszinte volt.
:59. Néha az őszinteség elegendő.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Léa és Áron Pécsen. - Léa und Áron in Pécs.
:1. Léa soha nem akarta elhagyni Pécset, mégis kétszer megtette, egyszer húszévesen Budapestre ment tanulni, majd huszonhét évesen Bécsbe egy állás miatt. - Léa hatte Pécs nie verlassen wollen, was bedeutete, dass sie es zweimal verlassen hatte, einmal mit zwanzig für das Studium in Budapest und einmal mit siebenundzwanzig für eine Stelle in Wien.
:2. Mindkét alkalommal visszatért, nem azért, mert kudarcot vallott volna, hanem mert Pécs olyan város, amelyet az ember magával hordoz, bárhová megy. - Beide Male war sie zurückgekommen, nicht weil sie gescheitert wäre, sondern weil Pécs die Art von Stadt ist, die man trägt, auch wenn man woanders ist.
:3. Idővel ez a kötődés erősebb lett, mint az, amit máshol kapott. - Mit der Zeit wurde diese Bindung stärker als das, was sie anderswo gefunden hatte.
:4. Most restaurátorként dolgozott a Zsolnay Kulturális Központban, ahol a napjait régi tárgyak között töltötte. - Sie arbeitete jetzt als Restauratorin im Zsolnay-Kulturzentrum, wo sie ihre Tage mit alten Dingen verbrachte.
:5. Kerámiával, színekkel és türelmes helyreállítással foglalkozott, ami közel állt hozzá. - Sie arbeitete mit Keramik, Farbe und der geduldigen Arbeit des Wiederherstellens, was ihr lag.
:6. Úgy gondolta, hogy ami egyszer jó volt, az újra jó lehet, ha elég figyelmet kap. - Sie glaubte, dass Dinge, die einmal gut waren, wieder gut werden können, wenn man sich bemüht.
:7. Áron októberben érkezett fotósként egy dokumentációs projekthez. - Áron war im Oktober als Fotograf für ein Dokumentationsprojekt dazugekommen.
:8. A raktárban mutatkozott be, ahol Léa éppen egy vázán dolgozott. - Er stellte sich im Depot vor, wo Léa an einer Vase arbeitete.
:9. Röviden és pontosan beszélt, ami először türelmetlenségnek tűnt Léa számára. - Er sprach kurz und präzise, was Léa zunächst als Ungeduld wahrnahm.
:10. Később rájött, hogy ez inkább egyfajta tiszta közvetlenség volt. - Später erkannte sie, dass es eher eine Form von Direktheit war.
:11. Együtt dolgoztak, mert a projekt ezt kívánta. - Sie arbeiteten zusammen, weil das Projekt es erforderte.
:12. Áron azt fényképezte, amit Léa restaurált. - Áron fotografierte, was Léa restaurierte.
:13. Így gyakran volt jelen, miközben Léa dolgozott. - Dadurch war er oft da, während sie arbeitete.
:14. Léa megismerte Áron nézőpontját, amely a fényre és a pillanatra figyelt. - Léa lernte Árons Blick kennen, der Licht und Moment sah.
:15. Ő maga inkább az anyagot és az időt figyelte. - Sie selbst sah eher Struktur, Material und Zeit.
:16. Ez a kétféle látásmód érdekelni kezdte őt. - Diese Überlappung der Perspektiven begann sie zu interessieren.
:17. Megmutatta neki, hogy ugyanaz a tárgy többféleképpen is igaz lehet. - Sie zeigte ihr, dass derselbe Gegenstand mehrere wahre Formen haben kann.
:18. A beszélgetéseik eleinte szakmaiak voltak. - Ihre Gespräche begannen sachlich und technisch.
:19. A tárgyakról és a gyűjtemény történetéről szóltak. - Sie handelten von den Objekten und der Geschichte der Sammlung.
:20. Idővel lassan változtak meg. - Mit der Zeit veränderten sie sich allmählich.
:21. Nem hirtelen, hanem észrevétlenül. - Nicht plötzlich, sondern graduell.
:22. Léa csak később vette észre ezt a változást. - Léa bemerkte den Übergang erst im Nachhinein.
:23. Egy este maradt még egy órát a depóban, amikor Áron már elment. - An einem Abend blieb sie noch eine Stunde, nachdem Áron gegangen war.
:24. Nem a munka miatt maradt. - Sie blieb nicht wegen der Arbeit.
:25. A hely csendesebb volt nélküle, mint korábban. - Der Raum war ohne ihn stiller als sonst.
:26. Ez meglepte őt. - Das überraschte sie.
:27. Egy novemberi délutánon Áron lefényképezte őt anélkül, hogy szólt volna. - An einem Novembernachmittag fotografierte Áron sie, ohne zu fragen.
:28. A fény az ablakon át esett rá, miközben egy cserépdarabot tartott. - Das Licht fiel durch das Fenster, während sie eine Scherbe hielt.
:29. Amikor észrevette, azt mondta, nem szeret fényképezkedni. - Als sie es bemerkte, sagte sie, dass sie es nicht mag, fotografiert zu werden.
:30. Áron azt válaszolta, hogy tudja, és törölte a képet. - Áron sagte, dass er das weiß, und löschte das Foto.
:31. Nem mutatta meg neki a képet. - Er zeigte ihr das Bild nicht.
:32. Léa nem tudta, hogy ez tisztelet volt-e vagy valami más. - Léa wusste nicht, ob das Respekt war oder etwas anderes.
:33. Nem kérdezte meg. - Sie fragte nicht danach.
:34. Péntek este, amikor már sötét volt, Áron megkérdezte, éhes-e. - An einem Freitagabend fragte Áron, ob sie Hunger habe.
:35. A kérdés természetes folytatása volt a napnak. - Die Frage war eine natürliche Fortsetzung des Tages.
:36. Léa igent mondott. - Léa sagte ja.
:37. Elmentek egy étterembe a Király utcában. - Sie gingen in ein Restaurant in der Királyutca.
:38. Ott ettek és beszélgettek. - Dort aßen und redeten sie.
:39. A gyűjteményről, Pécsről és Léa bécsi idejéről beszéltek. - Sie sprachen über die Sammlung, über Pécs und über Léas Zeit in Wien.
:40. Áron figyelmesen hallgatta őt. - Áron hörte aufmerksam zu.
:41. Nem töltötte ki a csendeket. - Er füllte die Pausen nicht.
:42. Megértette, hogy a csend nála a gondolkodás része. - Er verstand, dass ihre Pausen Teil des Denkens sind.
:43. Az étterem előtt megálltak egy pillanatra. - Vor dem Restaurant blieben sie kurz stehen.
:44. Hideg novemberi este volt. - Es war ein kalter Novemberabend.
:45. A város fényei körülvették őket. - Die Lichter der Stadt umgaben sie.
:46. A székesegyház tornya a távolban látszott. - Der Turm des Doms war in der Ferne sichtbar.
:47. Áron azt mondta, hogy három hét múlva visszamegy Budapestre. - Áron sagte, dass er in drei Wochen nach Budapest zurückfährt.
:48. Léa azt válaszolta, hogy ezt tudja. - Léa sagte, dass sie das weiß.
:49. Egy pillanatra mindketten elhallgattak. - Für einen Moment schwiegen beide.
:50. A kimondatlan dolgok erősebbek voltak, mint a kimondottak. - Das Ungesagte war präsenter als das Gesagte.
:51. Áron azt mondta, hogy három hét még idő. - Áron sagte, dass drei Wochen noch Zeit sind.
:52. Ez nem volt vallomás, de mégis az volt. - Es war keine Liebeserklärung und doch eine.
:53. Léa egyetértett vele. - Léa stimmte zu.
:54. Ezután külön irányba indultak. - Danach gingen sie in verschiedene Richtungen.
:55. A város hideg és ismerős volt körülöttük. - Die Stadt war kalt und vertraut um sie herum.
:56. Léa hazafelé ment, és érezte, hogy a következő hetek különlegesek lesznek. - Léa ging nach Hause und spürte, dass die nächsten Wochen eine eigene Qualität haben werden.
:57. Tudta, hogy ez az érzés nem marad meg örökre. - Sie wusste, dass dieses Gefühl nicht bleiben wird.
:58. Ez nem volt vigasztaló gondolat, de őszinte volt. - Es war kein tröstlicher Gedanke, aber ein ehrlicher.
:59. Néha az őszinteség elegendő. - Und manchmal ist ehrlich genug.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Léa und Áron in Pécs.
:1. Léa hatte Pécs nie verlassen wollen, was bedeutete, dass sie es zweimal verlassen hatte, einmal mit zwanzig für das Studium in Budapest und einmal mit siebenundzwanzig für eine Stelle in Wien.
:2. Beide Male war sie zurückgekommen, nicht weil sie gescheitert wäre, sondern weil Pécs die Art von Stadt ist, die man trägt, auch wenn man woanders ist.
:3. Mit der Zeit wurde diese Bindung stärker als das, was sie anderswo gefunden hatte.
:4. Sie arbeitete jetzt als Restauratorin im Zsolnay-Kulturzentrum, wo sie ihre Tage mit alten Dingen verbrachte.
:5. Sie arbeitete mit Keramik, Farbe und der geduldigen Arbeit des Wiederherstellens, was ihr lag.
:6. Sie glaubte, dass Dinge, die einmal gut waren, wieder gut werden können, wenn man sich bemüht.
:7. Áron októberben érkezett fotósként egy dokumentációs projekthez. - Áron war im Oktober als Fotograf für ein Dokumentationsprojekt dazugekommen.
:8. Er stellte sich im Depot vor, wo Léa an einer Vase arbeitete.
:9. Er sprach kurz und präzise, was Léa zunächst als Ungeduld wahrnahm.
:10. Später erkannte sie, dass es eher eine Form von Direktheit war.
:11. Sie arbeiteten zusammen, weil das Projekt es erforderte.
:12. Áron azt fényképezte, amit Léa restaurált. - Áron fotografierte, was Léa restaurierte.
:13. Dadurch war er oft da, während sie arbeitete.
:14. Léa lernte Árons Blick kennen, der Licht und Moment sah.
:15. Sie selbst sah eher Struktur, Material und Zeit.
:16. Diese Überlappung der Perspektiven begann sie zu interessieren.
:17. Sie zeigte ihr, dass derselbe Gegenstand mehrere wahre Formen haben kann.
:18. Ihre Gespräche begannen sachlich und technisch.
:19. Sie handelten von den Objekten und der Geschichte der Sammlung.
:20. Mit der Zeit veränderten sie sich allmählich.
:21. Nicht plötzlich, sondern graduell.
:22. Léa bemerkte den Übergang erst im Nachhinein.
:23. An einem Abend blieb sie noch eine Stunde, nachdem Áron gegangen war.
:24. Sie blieb nicht wegen der Arbeit.
:25. Der Raum war ohne ihn stiller als sonst.
:26. Das überraschte sie.
:27. An einem Novembernachmittag fotografierte Áron sie, ohne zu fragen.
:28. Das Licht fiel durch das Fenster, während sie eine Scherbe hielt.
:29. Als sie es bemerkte, sagte sie, dass sie es nicht mag, fotografiert zu werden.
:30. Áron azt válaszolta, hogy tudja, és törölte a képet. - Áron sagte, dass er das weiß, und löschte das Foto.
:31. Er zeigte ihr das Bild nicht.
:32. Léa wusste nicht, ob das Respekt war oder etwas anderes.
:33. Sie fragte nicht danach.
:34. An einem Freitagabend fragte Áron, ob sie Hunger habe.
:35. Die Frage war eine natürliche Fortsetzung des Tages.
:36. Léa sagte ja.
:37. Sie gingen in ein Restaurant in der Királyutca.
:38. Dort aßen und redeten sie.
:39. Sie sprachen über die Sammlung, über Pécs und über Léas Zeit in Wien.
:40. Áron figyelmesen hallgatta őt. - Áron hörte aufmerksam zu.
:41. Er füllte die Pausen nicht.
:42. Er verstand, dass ihre Pausen Teil des Denkens sind.
:43. Vor dem Restaurant blieben sie kurz stehen.
:44. Es war ein kalter Novemberabend.
:45. Die Lichter der Stadt umgaben sie.
:46. Der Turm des Doms war in der Ferne sichtbar.
:47. Áron azt mondta, hogy három hét múlva visszamegy Budapestre. - Áron sagte, dass er in drei Wochen nach Budapest zurückfährt.
:48. Léa sagte, dass sie das weiß.
:49. Für einen Moment schwiegen beide.
:50. Das Ungesagte war präsenter als das Gesagte.
:51. Áron azt mondta, hogy három hét még idő. - Áron sagte, dass drei Wochen noch Zeit sind.
:52. Es war keine Liebeserklärung und doch eine.
:53. Léa stimmte zu.
:54. Danach gingen sie in verschiedene Richtungen.
:55. Die Stadt war kalt und vertraut um sie herum.
:56. Léa ging nach Hause und spürte, dass die nächsten Wochen eine eigene Qualität haben werden.
:57. Sie wusste, dass dieses Gefühl nicht bleiben wird.
:58. Es war kein tröstlicher Gedanke, aber ein ehrlicher.
:59. Und manchmal ist ehrlich genug.
|}
=== 4 ===
:Zsolt döntése.
:1. Zsolt nem nyitotta ki a levelet, amikor megérkezett, hanem a konyhaasztalra tette, és két napig minden reggel elment mellette, mert tudta, mi van benne, és mert a tudás és az elolvasás két különböző dolog.
:2. Az olvasás véglegessé tesz valamit, ami olvasatlanul még visszafordíthatónak tűnik.
:3. A harmadik napon mégis kinyitotta, mert Katalin nem szólt semmit, ami türelmet jelentett, és mert a türelem idővel nehezebbé válik, mint maga a helyzet.
:4. Elolvasta az öt mondatot, amelyek tizenkét év végét jelentették, azzal a figyelemmel, amellyel az ember egy már ismert szöveget olvas.
:5. Villanyszerelő volt, tehát olyan szakmája volt, amelyre mindig szükség van, amíg a világ áramot használ.
:6. Tudta, hogy a felmondás nem a képességeiről szólt, hanem a cég helyzetéről, de ez nem oldotta meg a problémát.
:7. Az első hetek nehezek voltak, nem a hivatalos ügyintézés vagy a pénz miatt, hanem mert eltűnt a napok szerkezete.
:8. A nap túl nagy lett és túl nyitott, mint egy tér falak nélkül.
:9. Elkezdte megjavítani a lakás dolgait, amelyeket korábban halogatott.
:10. A laza konnektor, a villogó fény és a régi biztosíték mind sorra került.
:11. Ezeknek a munkáknak világos végük volt, ami megnyugtatta.
:12. Egy este a szomszédja, Gábor megkérdezte, rá tud-e nézni az elektromos problémájára.
:13. Zsolt igent mondott, mert volt rá oka, és mert nem tudta, mivel töltené az estét.
:14. Húsz perc alatt megtalálta a hibát, és egy óra alatt megjavította.
:15. Gábor fizetni akart, Zsolt először nemet mondott, de végül elfogadta a pénzt.
:16. Nem az összeg miatt, hanem mert a pénz elfogadása jelentett valamit.
:17. A következő hetekben még három szomszéd kérte a segítségét.
:18. Esténként dolgozott náluk, vacsora után, lépcsőházakban és lakásokban.
:19. A pénz nem volt sok, de az övé volt, és ez más érzés volt, mint a fizetés.
:20. Közvetlen volt: munka, eredmény, pénz.
:21. Egy pénteken Frau Varga megkérdezte, vállal-e külső munkát is.
:22. A fia irodáját teljesen újra kellett kábelezni.
:23. Zsolt gondolkodás nélkül igent mondott, majd utána végiggondolta, mit jelent ez.
:24. Arra jutott, hogy meg tudja csinálni, és ez volt az egyetlen fontos ok.
:25. Elmondta Katalinnak, hogy önálló szeretne lenni, nem engedélyt kérve, hanem tájékoztatva.
:26. Katalin meghallgatta, a számokról kérdezett, majd segítséget ajánlott.
:27. Volt egy ismerőse, aki értett a vállalkozás indításához.
:28. Az első hivatalos munka az iroda volt, három nap alatt készült el pontosan és tisztán.
:29. Amikor kiállította az első számlát a saját nevével, egy pillanatig a kezében tartotta.
:30. Úgy érezte, valamit tart, amit ő maga hozott létre, ami egyszerű volt, de mégis új kezdet.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Zsolt döntése. - Zsolts Entscheidung.
:1. Zsolt nem nyitotta ki a levelet, amikor megérkezett, hanem a konyhaasztalra tette, és két napig minden reggel elment mellette, mert tudta, mi van benne, és mert a tudás és az elolvasás két különböző dolog. - Zsolt hatte den Brief nicht geöffnet, als er ankam, sondern auf den Küchentisch gelegt und zwei Tage lang daran vorbeigegangen, weil er wusste, was drin stand, und weil Wissen und Lesen zwei verschiedene Dinge sind.
:2. Az olvasás véglegessé tesz valamit, ami olvasatlanul még visszafordíthatónak tűnik. - Das Lesen macht etwas endgültig, das im Zustand des Ungelesenen noch reversibel erscheint.
:3. A harmadik napon mégis kinyitotta, mert Katalin nem szólt semmit, ami türelmet jelentett, és mert a türelem idővel nehezebbé válik, mint maga a helyzet. - Am dritten Tag öffnete er ihn, weil Katalin nichts gesagt hatte, und weil Geduld irgendwann schwerer wird als das, worauf sie sich richtet.
:4. Elolvasta az öt mondatot, amelyek tizenkét év végét jelentették, azzal a figyelemmel, amellyel az ember egy már ismert szöveget olvas. - Er las die fünf Sätze, die das Ende von zwölf Jahren bedeuteten, mit der Aufmerksamkeit von jemandem, der den Text bereits kennt.
:5. Villanyszerelő volt, tehát olyan szakmája volt, amelyre mindig szükség van, amíg a világ áramot használ. - Er war Elektriker, was bedeutete, dass sein Handwerk gebraucht wird, solange es Strom gibt.
:6. Tudta, hogy a felmondás nem a képességeiről szólt, hanem a cég helyzetéről, de ez nem oldotta meg a problémát. - Er wusste, dass die Kündigung nichts über sein Können aussagte, sondern über die Lage des Betriebs, was ihm trotzdem nicht half.
:7. Az első hetek nehezek voltak, nem a hivatalos ügyintézés vagy a pénz miatt, hanem mert eltűnt a napok szerkezete. - Die ersten Wochen waren schwer, nicht wegen Bürokratie oder Geld, sondern wegen der fehlenden Struktur des Tages.
:8. A nap túl nagy lett és túl nyitott, mint egy tér falak nélkül. - Der Tag wurde zu groß und zu offen, wie ein Raum ohne Wände.
:9. Elkezdte megjavítani a lakás dolgait, amelyeket korábban halogatott. - Er begann, die Dinge in der Wohnung zu reparieren, die er lange aufgeschoben hatte.
:10. A laza konnektor, a villogó fény és a régi biztosíték mind sorra került. - Die lockere Steckdose, das flackernde Licht und der alte Sicherungskasten kamen dran.
:11. Ezeknek a munkáknak világos végük volt, ami megnyugtatta. - Diese Arbeiten hatten ein klares Ende, was ihm gut tat.
:12. Egy este a szomszédja, Gábor megkérdezte, rá tud-e nézni az elektromos problémájára. - Eines Abends fragte ihn sein Nachbar Gábor, ob er sich seine Elektrik anschauen könne.
:13. Zsolt igent mondott, mert volt rá oka, és mert nem tudta, mivel töltené az estét. - Zsolt sagte ja, weil es sinnvoll war und er sonst keinen Plan hatte.
:14. Húsz perc alatt megtalálta a hibát, és egy óra alatt megjavította. - Er fand das Problem in zwanzig Minuten und reparierte es in einer Stunde.
:15. Gábor fizetni akart, Zsolt először nemet mondott, de végül elfogadta a pénzt. - Gábor wollte zahlen, Zsolt lehnte erst ab, nahm das Geld dann aber an.
:16. Nem az összeg miatt, hanem mert a pénz elfogadása jelentett valamit. - Nicht wegen des Betrags, sondern weil das Annehmen eine Bedeutung hatte.
:17. A következő hetekben még három szomszéd kérte a segítségét. - In den nächsten Wochen kamen drei weitere Nachbarn.
:18. Esténként dolgozott náluk, vacsora után, lépcsőházakban és lakásokban. - Er arbeitete abends nach dem Essen in Treppenhäusern und Wohnungen.
:19. A pénz nem volt sok, de az övé volt, és ez más érzés volt, mint a fizetés. - Das Geld war nicht viel, aber es war seins, und das fühlte sich anders an als ein Gehalt.
:20. Közvetlen volt: munka, eredmény, pénz. - Es war direkt: Arbeit, Ergebnis, Betrag.
:21. Egy pénteken Frau Varga megkérdezte, vállal-e külső munkát is. - An einem Freitag fragte Frau Varga, ob er auch externe Aufträge annimmt.
:22. A fia irodáját teljesen újra kellett kábelezni. - Das Büro ihres Sohnes musste neu verkabelt werden.
:23. Zsolt gondolkodás nélkül igent mondott, majd utána végiggondolta, mit jelent ez. - Zsolt sagte ja, bevor er nachdachte, und dachte dann darüber nach.
:24. Arra jutott, hogy meg tudja csinálni, és ez volt az egyetlen fontos ok. - Er kam zu dem Schluss, dass er es kann, und dass das genügt.
:25. Elmondta Katalinnak, hogy önálló szeretne lenni, nem engedélyt kérve, hanem tájékoztatva. - Er sagte Katalin, dass er sich selbstständig machen will, nicht als Bitte, sondern als Information.
:26. Katalin meghallgatta, a számokról kérdezett, majd segítséget ajánlott. - Katalin hörte zu, fragte nach den Zahlen und bot Hilfe an.
:27. Volt egy ismerőse, aki értett a vállalkozás indításához. - Sie kannte jemanden, der sich mit Gewerbeanmeldungen auskannte.
:28. Az első hivatalos munka az iroda volt, három nap alatt készült el pontosan és tisztán. - Der erste offizielle Auftrag war das Büro, das er in drei Tagen sauber und pünktlich fertigstellte.
:29. Amikor kiállította az első számlát a saját nevével, egy pillanatig a kezében tartotta. - Als er die erste Rechnung mit seinem Namen ausstellte, hielt er sie einen Moment in der Hand.
:30. Úgy érezte, valamit tart, amit ő maga hozott létre, ami egyszerű volt, de mégis új kezdet. - Er hatte das Gefühl, etwas zu halten, das er selbst gemacht hat, was einfach war und doch der Anfang von etwas Neuem.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Zsolts Entscheidung.
:1. Zsolt hatte den Brief nicht geöffnet, als er ankam, sondern auf den Küchentisch gelegt und zwei Tage lang daran vorbeigegangen, weil er wusste, was drin stand, und weil Wissen und Lesen zwei verschiedene Dinge sind.
:2. Das Lesen macht etwas endgültig, das im Zustand des Ungelesenen noch reversibel erscheint.
:3. Am dritten Tag öffnete er ihn, weil Katalin nichts gesagt hatte, und weil Geduld irgendwann schwerer wird als das, worauf sie sich richtet.
:4. Er las die fünf Sätze, die das Ende von zwölf Jahren bedeuteten, mit der Aufmerksamkeit von jemandem, der den Text bereits kennt.
:5. Er war Elektriker, was bedeutete, dass sein Handwerk gebraucht wird, solange es Strom gibt.
:6. Er wusste, dass die Kündigung nichts über sein Können aussagte, sondern über die Lage des Betriebs, was ihm trotzdem nicht half.
:7. Die ersten Wochen waren schwer, nicht wegen Bürokratie oder Geld, sondern wegen der fehlenden Struktur des Tages.
:8. Der Tag wurde zu groß und zu offen, wie ein Raum ohne Wände.
:9. Er begann, die Dinge in der Wohnung zu reparieren, die er lange aufgeschoben hatte.
:10. Die lockere Steckdose, das flackernde Licht und der alte Sicherungskasten kamen dran.
:11. Diese Arbeiten hatten ein klares Ende, was ihm gut tat.
:12. Eines Abends fragte ihn sein Nachbar Gábor, ob er sich seine Elektrik anschauen könne.
:13. Zsolt sagte ja, weil es sinnvoll war und er sonst keinen Plan hatte.
:14. Er fand das Problem in zwanzig Minuten und reparierte es in einer Stunde.
:15. Gábor wollte zahlen, Zsolt lehnte erst ab, nahm das Geld dann aber an.
:16. Nicht wegen des Betrags, sondern weil das Annehmen eine Bedeutung hatte.
:17. In den nächsten Wochen kamen drei weitere Nachbarn.
:18. Er arbeitete abends nach dem Essen in Treppenhäusern und Wohnungen.
:19. Das Geld war nicht viel, aber es war seins, und das fühlte sich anders an als ein Gehalt.
:20. Es war direkt: Arbeit, Ergebnis, Betrag.
:21. An einem Freitag fragte Frau Varga, ob er auch externe Aufträge annimmt.
:22. Das Büro ihres Sohnes musste neu verkabelt werden.
:23. Zsolt sagte ja, bevor er nachdachte, und dachte dann darüber nach.
:24. Er kam zu dem Schluss, dass er es kann, und dass das genügt.
:25. Er sagte Katalin, dass er sich selbstständig machen will, nicht als Bitte, sondern als Information.
:26. Katalin hörte zu, fragte nach den Zahlen und bot Hilfe an.
:27. Sie kannte jemanden, der sich mit Gewerbeanmeldungen auskannte.
:28. Der erste offizielle Auftrag war das Büro, das er in drei Tagen sauber und pünktlich fertigstellte.
:29. Als er die erste Rechnung mit seinem Namen ausstellte, hielt er sie einen Moment in der Hand.
:30. Er hatte das Gefühl, etwas zu halten, das er selbst gemacht hat, was einfach war und doch der Anfang von etwas Neuem.
|}
=== 4 ===
:Sára elindulása.
:1. Sára nem egyetlen reggelen hozta meg a döntést, hanem hónapok alatt.
:2. Kis lépésekben, amelyek közül mindegyik olyan kicsi volt, hogy nem érződött döntésnek.
:3. Inkább olyan gondolatnak, amely az emberben felmerül, aztán újra félreteszi.
:4. Egészen addig, amíg ezeknek a gondolatoknak az összege egyszer csak nehezebb lesz mindennél, ami ellene szól.
:5. Ez az a pillanat, amikor a döntéseket már nem meghozzák, hanem csak kimondják.
:6. Sára grafikát tanult Pécsett, négy évig.
:7. Annak az embernek a meggyőződésével, aki tudja, mit akar.
:8. Utána visszatért a faluba, mert az anyja megbetegedett, és ez valódi ok volt.
:9. Aztán az anyja meggyógyult, Sára pedig maradt.
:10. Mert a maradásnak volt egy tehetetlensége, amely erősebb volt a mellette szóló okoknál.
:11. Egyfajta gravitáció volt ez, amelyet az ember nem vesz észre, amíg nem próbál megszabadulni tőle.
:12. Az irodában töltött három évnek az elmúló idő egyenletes, szürke minősége volt.
:13. Olyan időé, amely elmúlik, anélkül hogy számítana.
:14. Nem a drámai értelemben volt boldogtalan.
:15. Hanem annak az embernek a csendes, nehezen megnevezhető módján, aki tudja, hogy rossz helyen van.
:16. És aki ezt a tudást olyan sokáig kezeli, amíg a kezelés megszűnik stratégiának lenni, és maga kezd a problémává válni.
:17. A kedd délelőtt, amikor számokat gépelt, és hirtelen olyan tisztán látta, mint ritkán korábban, mit fog még látni, ha semmit nem változtat, nem volt különleges kedd.
:18. Talán éppen ez volt a döntő.
:19. Hogy a felismerésnek nem volt szüksége alkalomra, hanem egyszerűen megérkezett.
:20. A való dolgok hívatlan pontosságával, amelyeket az ember már nem tud tovább figyelmen kívül hagyni.
:21. Mert megszűntek hagyni, hogy figyelmen kívül hagyják őket.
:22. Sára tárgyilagosan és dráma nélkül mondott fel.
:23. Összepakolt két bőröndöt, egy laptopot és a rajzfüzetet, amelyet évek óta nem nyitott ki.
:24. Aztán Budapestre ment, annak az embernek az érzésével, aki ugrik, és még nem tudja, hideg-e a víz.
:25. Ez nem volt vigasztaló érzés, de őszinte volt.
:26. És ezen a napon az őszinte többet ért, mint a vigasztaló.
:27. A hetedik kerületi lakás kicsi volt és zajos, és volt benne egy fűtés, amely hangokat adott ki.
:28. Sára annak az embernek a gyakorlatias józanságával élt benne, aki megértette, hogy a feltételeknek nem kell rendben lenniük ahhoz, hogy a munka rendben legyen.
:29. És hogy az egyiknek kevesebb köze van a másikhoz, mint az ember hinné, amíg nem szenvedett a feltételektől.
:30. Két műszakban dolgozott: délelőtt pályázatokat írt, este a saját projektjén.
:31. A verseskötetsorozat újratervezésén, amelyet már az egyetem óta magával hordozott, különböző formákban és változatokban.
:32. És amelyet most végre megcsinált.
:33. Nem azért, mert megérett rá az idő, hanem mert felhagyott azzal, hogy az idő megérésére várjon.
:34. Az eredmény ugyanaz volt, mégis alapvetően más érzés volt.
:35. Az elutasításoknak azoknak az e-maileknek a személytelen pontossága volt, amelyeknek nem áll szándékukban sebezni.
:36. És amelyek mégis sebeznek.
:37. Mert az elutasítás mindig személyesen ér célba, bármilyen személytelenül fogalmazzák is meg.
:38. Sára elolvasta őket, félretette a telefonját, és tovább dolgozott.
:39. Mert megtanulta, hogy az a képesség, hogy az ember egy elutasítás után tovább dolgozik, nem olyan tulajdonság, amellyel eleve rendelkezik.
:40. Hanem olyan, amelyet kifejleszt magában, ismétléssel.
:41. Mint egy izom, amely gyengül, ha az ember nem használja, és erősödik, ha használja.
:42. A konferencia többe került, mint amennyit megengedhetett volna magának, mégis megvette a jegyet.
:43. Mert megértette, hogy a láthatóság nem passzív tulajdonság, hanem aktív döntés.
:44. Ez néha azt jelenti, hogy az ember olyan pénzt ad ki, amely nincs neki.
:45. Olyan lehetőségekért, amelyeknek a kimenetele bizonytalan.
:46. Ez nem kényelmes számítás, de néha ez az egyetlen, amely működik.
:47. Varga Bálint a terem szélén állt, annak az embernek a nyugodt arckifejezésével, aki elég konferenciát látott ahhoz, hogy tudja, milyen beszélgetések következnek.
:48. Sára harminc másodpercig nézte őt.
:49. Ez alatt minden érv végigment a fején, amely a beszélgetés ellen szólt.
:50. Az elutasítás valószínűsége, annak lehetősége, hogy nevetségessé teszi magát, és az a tény, hogy a férfi elfoglaltnak tűnt.
:51. Aztán odament.
:52. Nem azért, mert az ellene szóló érvek gyengébbek lettek volna.
:53. Hanem mert megértette, hogy az ellene szóló érvek mindig ott lesznek.
:54. És hogy az ember vagy mégis odamegy, vagy egyáltalán nem megy oda.
:55. És hogy az egyáltalán nem odamenés nem olyan lehetőség volt, amelyet még egyszer választani akart.
:56. Megmutatta neki a projektet: húsz kép, három perc.
:57. Annak az embernek a nyugodt biztonságával, aki tudja, mit készített, és ezt nem mentegeti.
:58. Varga annak az embernek az összpontosított csendjével nézte, aki valóban néz.
:59. Ez ritkább, mint az ember gondolná.
:60. Azt mondta, érdekes.
:61. Annak a férfinak a hangján, akinél ez a szó értékelés, nem üres fordulat.
:62. Az e-mail, amelyet elküldött, mielőtt alkalma lett volna felismerhetetlenségig átdolgozni, közvetlen és biztos volt.
:63. Úgy hangzott, mint valaki, aki tudja, mit kínál.
:64. Ilyen sokáig nem volt, most pedig ilyen volt.
:65. Nem azért, mert a tudásában változott volna valami.
:66. Hanem mert abbahagyta, hogy kisebbnek mutassa, mint amekkora volt.
:67. A válasz négy nappal később érkezett: egy próbafeladat, konkrét és fizetett.
:68. Sára a kávézó ablak melletti asztalánál olvasta, körülötte a város zajával.
:69. Arra gondolt, hogy ez nem diadal, hanem kezdet.
:70. Ez volt a legőszintébb gondolat, amelyet erről a pillanatról gondolhatott.
:71. És éppen ezért ez volt a helyes gondolat.
:72. Rendelt még egy kávét, és kinyitotta a laptopot.
:73. Mert a kezdetek nem hagynak időt a megállásra.
:74. És mert az, ami ezután következett, fontosabb volt annál, ami éppen megtörtént.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Sára elindulása. - Saras Aufbruch.
:1. Sára nem egyetlen reggelen hozta meg a döntést, hanem hónapok alatt. - Sára hatte die Entscheidung nicht an einem einzigen Morgen getroffen, sondern über Monate.
:2. Kis lépésekben, amelyek közül mindegyik olyan kicsi volt, hogy nem érződött döntésnek. - In kleinen Schritten, von denen jeder einzelne so klein gewesen war, dass er sich nicht wie eine Entscheidung angefühlt hatte.
:3. Inkább olyan gondolatnak, amely az emberben felmerül, aztán újra félreteszi. - Sondern wie ein Gedanke, den man hat und wieder weglegt.
:4. Egészen addig, amíg ezeknek a gondolatoknak az összege egyszer csak nehezebb lesz mindennél, ami ellene szól. - Bis die Summe dieser Gedanken irgendwann schwerer ist als alles, was dagegen spricht.
:5. Ez az a pillanat, amikor a döntéseket már nem meghozzák, hanem csak kimondják. - Das ist der Zeitpunkt, an dem Entscheidungen nicht mehr getroffen, sondern nur noch ausgesprochen werden.
:6. Sára grafikát tanult Pécsett, négy évig. - Sie hatte Grafik studiert, in Pécs, vier Jahre.
:7. Annak az embernek a meggyőződésével, aki tudja, mit akar. - Mit der Überzeugung von jemandem, der weiß, was er will.
:8. Utána visszatért a faluba, mert az anyja megbetegedett, és ez valódi ok volt. - Danach war sie zurückgekommen in das Dorf, weil ihre Mutter krank geworden war, was ein echter Grund gewesen war.
:9. Aztán az anyja meggyógyult, Sára pedig maradt. - Dann war die Mutter gesund geworden und Sára war geblieben.
:10. Mert a maradásnak volt egy tehetetlensége, amely erősebb volt a mellette szóló okoknál. - Weil das Bleiben eine Trägheit hatte, die stärker war als die Gründe dafür.
:11. Egyfajta gravitáció volt ez, amelyet az ember nem vesz észre, amíg nem próbál megszabadulni tőle. - Es war eine Art von Schwerkraft, die man nicht bemerkt, bis man versucht, ihr zu entkommen.
:12. Az irodában töltött három évnek az elmúló idő egyenletes, szürke minősége volt. - Die drei Jahre im Büro hatten die gleichmäßige, graue Qualität von Zeit, die vergeht.
:13. Olyan időé, amely elmúlik, anélkül hogy számítana. - Von Zeit, die vergeht, ohne zu zählen.
:14. Nem a drámai értelemben volt boldogtalan. - Sie war nicht unglücklich im dramatischen Sinne.
:15. Hanem annak az embernek a csendes, nehezen megnevezhető módján, aki tudja, hogy rossz helyen van. - Sondern unglücklich in dem stillen, schwer benennbaren Sinne von jemandem, der weiß, dass er an der falschen Stelle ist.
:16. És aki ezt a tudást olyan sokáig kezeli, amíg a kezelés megszűnik stratégiának lenni, és maga kezd a problémává válni. - Und der dieses Wissen so lange verwaltet, bis Verwalten aufhört, eine Strategie zu sein, und anfängt, das Problem selbst zu werden.
:17. A kedd délelőtt, amikor számokat gépelt, és hirtelen olyan tisztán látta, mint ritkán korábban, mit fog még látni, ha semmit nem változtat, nem volt különleges kedd. - Der Dienstagvormittag, an dem sie die Zahlen tippte und plötzlich so klar wie selten zuvor sah, was sie noch sehen würde, wenn sie nichts änderte, war kein besonderer Dienstag.
:18. Talán éppen ez volt a döntő. - Vielleicht war genau das das Entscheidende.
:19. Hogy a felismerésnek nem volt szüksége alkalomra, hanem egyszerűen megérkezett. - Dass die Erkenntnis keinen Anlass brauchte, sondern einfach kam.
:20. A való dolgok hívatlan pontosságával, amelyeket az ember már nem tud tovább figyelmen kívül hagyni. - Mit der uneingeladenen Präzision von Dingen, die wahr sind und die man nicht länger ignorieren kann.
:21. Mert megszűntek hagyni, hogy figyelmen kívül hagyják őket. - Weil sie aufgehört haben, sich ignorieren zu lassen.
:22. Sára tárgyilagosan és dráma nélkül mondott fel. - Sie kündigte sachlich und ohne Drama.
:23. Összepakolt két bőröndöt, egy laptopot és a rajzfüzetet, amelyet évek óta nem nyitott ki. - Sie packte zwei Koffer und einen Laptop und das Zeichenbuch, das sie seit Jahren nicht aufgeschlagen hatte.
:24. Aztán Budapestre ment, annak az embernek az érzésével, aki ugrik, és még nem tudja, hideg-e a víz. - Dann fuhr sie nach Budapest, mit dem Gefühl von jemandem, der einen Sprung macht und noch nicht weiß, ob das Wasser kalt ist.
:25. Ez nem volt vigasztaló érzés, de őszinte volt. - Das war kein tröstliches Gefühl, aber ein ehrliches.
:26. És ezen a napon az őszinte többet ért, mint a vigasztaló. - Und ehrlich war an diesem Tag mehr wert als tröstlich.
:27. A hetedik kerületi lakás kicsi volt és zajos, és volt benne egy fűtés, amely hangokat adott ki. - Die Wohnung im siebten Bezirk war klein und laut und hatte eine Heizung, die Geräusche machte.
:28. Sára annak az embernek a gyakorlatias józanságával élt benne, aki megértette, hogy a feltételeknek nem kell rendben lenniük ahhoz, hogy a munka rendben legyen. - Sára lebte darin mit der pragmatischen Nüchternheit von jemandem, der verstanden hat, dass Bedingungen nicht stimmen müssen, damit Arbeit stimmt.
:29. És hogy az egyiknek kevesebb köze van a másikhoz, mint az ember hinné, amíg nem szenvedett a feltételektől. - Und dass das eine mit dem anderen weniger zu tun hat, als man glaubt, solange man nicht unter den Bedingungen gelitten hat.
:30. Két műszakban dolgozott: délelőtt pályázatokat írt, este a saját projektjén. - Sie arbeitete in zwei Schichten, Bewerbungen morgens und das eigene Projekt abends.
:31. A verseskötetsorozat újratervezésén, amelyet már az egyetem óta magával hordozott, különböző formákban és változatokban. - An dem Redesign für die Lyrikreihe, das sie seit dem Studium mit sich trug, in verschiedenen Formen und Variationen.
:32. És amelyet most végre megcsinált. - Und das sie jetzt endlich machte.
:33. Nem azért, mert megérett rá az idő, hanem mert felhagyott azzal, hogy az idő megérésére várjon. - Nicht weil die Zeit reif war, sondern weil sie aufgehört hatte, auf die Reife der Zeit zu warten.
:34. Az eredmény ugyanaz volt, mégis alapvetően más érzés volt. - Das hatte dasselbe Ergebnis und fühlte sich grundlegend anders an.
:35. Az elutasításoknak azoknak az e-maileknek a személytelen pontossága volt, amelyeknek nem áll szándékukban sebezni. - Die Absagen hatten die unpersönliche Präzision von E-Mails, die keine Absicht haben, zu verletzen.
:36. És amelyek mégis sebeznek. - Und die trotzdem verletzen.
:37. Mert az elutasítás mindig személyesen ér célba, bármilyen személytelenül fogalmazzák is meg. - Weil Ablehnung immer persönlich landet, egal wie unpersönlich sie formuliert ist.
:38. Sára elolvasta őket, félretette a telefonját, és tovább dolgozott. - Sára las sie und legte das Handy weg und arbeitete weiter.
:39. Mert megtanulta, hogy az a képesség, hogy az ember egy elutasítás után tovább dolgozik, nem olyan tulajdonság, amellyel eleve rendelkezik. - Weil sie gelernt hatte, dass die Fähigkeit, nach einer Ablehnung weiterzuarbeiten, keine Eigenschaft ist, die man hat.
:40. Hanem olyan, amelyet kifejleszt magában, ismétléssel. - Sondern eine, die man entwickelt, durch Wiederholung.
:41. Mint egy izom, amely gyengül, ha az ember nem használja, és erősödik, ha használja. - Wie einen Muskel, der schwächer wird, wenn man ihn nicht benutzt, und stärker, wenn man es tut.
:42. A konferencia többe került, mint amennyit megengedhetett volna magának, mégis megvette a jegyet. - Die Konferenz kostete mehr, als sie sich leisten konnte, und sie kaufte das Ticket trotzdem.
:43. Mert megértette, hogy a láthatóság nem passzív tulajdonság, hanem aktív döntés. - Weil sie begriffen hatte, dass Sichtbarkeit keine passive Eigenschaft ist, sondern eine aktive Entscheidung.
:44. Ez néha azt jelenti, hogy az ember olyan pénzt ad ki, amely nincs neki. - Die manchmal bedeutet, Geld auszugeben, das man nicht hat.
:45. Olyan lehetőségekért, amelyeknek a kimenetele bizonytalan. - Für Gelegenheiten, deren Ausgang ungewiss ist.
:46. Ez nem kényelmes számítás, de néha ez az egyetlen, amely működik. - Das ist keine komfortable Kalkulation, aber manchmal die einzige, die funktioniert.
:47. Varga Bálint a terem szélén állt, annak az embernek a nyugodt arckifejezésével, aki elég konferenciát látott ahhoz, hogy tudja, milyen beszélgetések következnek. - Bálint Varga stand am Rand des Raumes mit dem ruhigen Ausdruck von jemandem, der genug Konferenzen gesehen hat, um zu wissen, welche Gespräche kommen werden.
:48. Sára harminc másodpercig nézte őt. - Sára betrachtete ihn dreißig Sekunden lang.
:49. Ez alatt minden érv végigment a fején, amely a beszélgetés ellen szólt. - In diesen dreißig Sekunden gingen alle Argumente gegen das Gespräch durch ihren Kopf.
:50. Az elutasítás valószínűsége, annak lehetősége, hogy nevetségessé teszi magát, és az a tény, hogy a férfi elfoglaltnak tűnt. - Die Wahrscheinlichkeit der Ablehnung, die Möglichkeit, sich lächerlich zu machen, die Tatsache, dass er beschäftigt wirkte.
:51. Aztán odament. - Dann ging sie.
:52. Nem azért, mert az ellene szóló érvek gyengébbek lettek volna. - Nicht weil die Argumente dagegen schwächer geworden wären.
:53. Hanem mert megértette, hogy az ellene szóló érvek mindig ott lesznek. - Sondern weil sie verstanden hatte, dass die Argumente dagegen immer da sein würden.
:54. És hogy az ember vagy mégis odamegy, vagy egyáltalán nem megy oda. - Und dass man entweder trotzdem geht oder gar nicht geht.
:55. És hogy az egyáltalán nem odamenés nem olyan lehetőség volt, amelyet még egyszer választani akart. - Und dass gar nicht gehen keine Option war, die sie noch einmal wählen wollte.
:56. Megmutatta neki a projektet: húsz kép, három perc. - Sie zeigte ihm das Projekt, zwanzig Bilder, drei Minuten.
:57. Annak az embernek a nyugodt biztonságával, aki tudja, mit készített, és ezt nem mentegeti. - Mit der ruhigen Sicherheit von jemandem, der weiß, was er gemacht hat, und der das nicht entschuldigt.
:58. Varga annak az embernek az összpontosított csendjével nézte, aki valóban néz. - Varga schaute mit der konzentrierten Stille von jemandem, der wirklich schaut.
:59. Ez ritkább, mint az ember gondolná. - Das ist seltener, als man denkt.
:60. Azt mondta, érdekes. - Er sagte, das sei interessant.
:61. Annak a férfinak a hangján, akinél ez a szó értékelés, nem üres fordulat. - Mit dem Tonfall eines Mannes, für den das Wort eine Bewertung ist und keine Floskel.
:62. Az e-mail, amelyet elküldött, mielőtt alkalma lett volna felismerhetetlenségig átdolgozni, közvetlen és biztos volt. - Die E-Mail, die sie schickte, bevor sie die Gelegenheit hatte, sie zu überarbeiten bis zur Unkenntlichkeit, war direkt und sicher.
:63. Úgy hangzott, mint valaki, aki tudja, mit kínál. - Sie klang nach jemandem, der weiß, was er anbietet.
:64. Ilyen sokáig nem volt, most pedig ilyen volt. - Das war sie lange nicht gewesen und das war sie jetzt.
:65. Nem azért, mert a tudásában változott volna valami. - Nicht weil sich etwas geändert hatte an ihrem Können.
:66. Hanem mert abbahagyta, hogy kisebbnek mutassa, mint amekkora volt. - Sondern weil sie aufgehört hatte, es kleiner zu machen als es war.
:67. A válasz négy nappal később érkezett: egy próbafeladat, konkrét és fizetett. - Die Antwort kam vier Tage später, ein Probeprojekt, konkret und bezahlt.
:68. Sára a kávézó ablak melletti asztalánál olvasta, körülötte a város zajával. - Sára las sie am Fenstertisch des Cafés, mit dem Lärm der Stadt um sich herum.
:69. Arra gondolt, hogy ez nem diadal, hanem kezdet. - Sie dachte, dass das kein Triumph war, sondern ein Anfang.
:70. Ez volt a legőszintébb gondolat, amelyet erről a pillanatról gondolhatott. - Das war das Ehrlichste, das sie über diesen Moment denken konnte.
:71. És éppen ezért ez volt a helyes gondolat. - Und deswegen war es das Richtige.
:72. Rendelt még egy kávét, és kinyitotta a laptopot. - Sie bestellte noch einen Kaffee und öffnete den Laptop.
:73. Mert a kezdetek nem hagynak időt a megállásra. - Weil Anfänge keine Zeit lassen zum Innehalten.
:74. És mert az, ami ezután következett, fontosabb volt annál, ami éppen megtörtént. - Und weil das, was als nächstes kam, wichtiger war als das, was gerade gewesen war.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Saras Aufbruch.
:1. Sára hatte die Entscheidung nicht an einem einzigen Morgen getroffen, sondern über Monate.
:2. In kleinen Schritten, von denen jeder einzelne so klein gewesen war, dass er sich nicht wie eine Entscheidung angefühlt hatte.
:3. Sondern wie ein Gedanke, den man hat und wieder weglegt.
:4. Bis die Summe dieser Gedanken irgendwann schwerer ist als alles, was dagegen spricht.
:5. Das ist der Zeitpunkt, an dem Entscheidungen nicht mehr getroffen, sondern nur noch ausgesprochen werden.
:6. Sie hatte Grafik studiert, in Pécs, vier Jahre.
:7. Mit der Überzeugung von jemandem, der weiß, was er will.
:8. Danach war sie zurückgekommen in das Dorf, weil ihre Mutter krank geworden war, was ein echter Grund gewesen war.
:9. Dann war die Mutter gesund geworden und Sára war geblieben.
:10. Weil das Bleiben eine Trägheit hatte, die stärker war als die Gründe dafür.
:11. Es war eine Art von Schwerkraft, die man nicht bemerkt, bis man versucht, ihr zu entkommen.
:12. Die drei Jahre im Büro hatten die gleichmäßige, graue Qualität von Zeit, die vergeht.
:13. Von Zeit, die vergeht, ohne zu zählen.
:14. Sie war nicht unglücklich im dramatischen Sinne.
:15. Sondern unglücklich in dem stillen, schwer benennbaren Sinne von jemandem, der weiß, dass er an der falschen Stelle ist.
:16. Und der dieses Wissen so lange verwaltet, bis Verwalten aufhört, eine Strategie zu sein, und anfängt, das Problem selbst zu werden.
:17. Der Dienstagvormittag, an dem sie die Zahlen tippte und plötzlich so klar wie selten zuvor sah, was sie noch sehen würde, wenn sie nichts änderte, war kein besonderer Dienstag.
:18. Vielleicht war genau das das Entscheidende.
:19. Dass die Erkenntnis keinen Anlass brauchte, sondern einfach kam.
:20. Mit der uneingeladenen Präzision von Dingen, die wahr sind und die man nicht länger ignorieren kann.
:21. Weil sie aufgehört haben, sich ignorieren zu lassen.
:22. Sie kündigte sachlich und ohne Drama.
:23. Sie packte zwei Koffer und einen Laptop und das Zeichenbuch, das sie seit Jahren nicht aufgeschlagen hatte.
:24. Dann fuhr sie nach Budapest, mit dem Gefühl von jemandem, der einen Sprung macht und noch nicht weiß, ob das Wasser kalt ist.
:25. Das war kein tröstliches Gefühl, aber ein ehrliches.
:26. Und ehrlich war an diesem Tag mehr wert als tröstlich.
:27. Die Wohnung im siebten Bezirk war klein und laut und hatte eine Heizung, die Geräusche machte.
:28. Sára lebte darin mit der pragmatischen Nüchternheit von jemandem, der verstanden hat, dass Bedingungen nicht stimmen müssen, damit Arbeit stimmt.
:29. Und dass das eine mit dem anderen weniger zu tun hat, als man glaubt, solange man nicht unter den Bedingungen gelitten hat.
:30. Sie arbeitete in zwei Schichten, Bewerbungen morgens und das eigene Projekt abends.
:31. An dem Redesign für die Lyrikreihe, das sie seit dem Studium mit sich trug, in verschiedenen Formen und Variationen.
:32. Und das sie jetzt endlich machte.
:33. Nicht weil die Zeit reif war, sondern weil sie aufgehört hatte, auf die Reife der Zeit zu warten.
:34. Das hatte dasselbe Ergebnis und fühlte sich grundlegend anders an.
:35. Die Absagen hatten die unpersönliche Präzision von E-Mails, die keine Absicht haben, zu verletzen.
:36. Und die trotzdem verletzen.
:37. Weil Ablehnung immer persönlich landet, egal wie unpersönlich sie formuliert ist.
:38. Sára las sie und legte das Handy weg und arbeitete weiter.
:39. Weil sie gelernt hatte, dass die Fähigkeit, nach einer Ablehnung weiterzuarbeiten, keine Eigenschaft ist, die man hat.
:40. Sondern eine, die man entwickelt, durch Wiederholung.
:41. Wie einen Muskel, der schwächer wird, wenn man ihn nicht benutzt, und stärker, wenn man es tut.
:42. Die Konferenz kostete mehr, als sie sich leisten konnte, und sie kaufte das Ticket trotzdem.
:43. Weil sie begriffen hatte, dass Sichtbarkeit keine passive Eigenschaft ist, sondern eine aktive Entscheidung.
:44. Die manchmal bedeutet, Geld auszugeben, das man nicht hat.
:45. Für Gelegenheiten, deren Ausgang ungewiss ist.
:46. Das ist keine komfortable Kalkulation, aber manchmal die einzige, die funktioniert.
:47. Bálint Varga stand am Rand des Raumes mit dem ruhigen Ausdruck von jemandem, der genug Konferenzen gesehen hat, um zu wissen, welche Gespräche kommen werden.
:48. Sára betrachtete ihn dreißig Sekunden lang.
:49. In diesen dreißig Sekunden gingen alle Argumente gegen das Gespräch durch ihren Kopf.
:50. Die Wahrscheinlichkeit der Ablehnung, die Möglichkeit, sich lächerlich zu machen, die Tatsache, dass er beschäftigt wirkte.
:51. Dann ging sie.
:52. Nicht weil die Argumente dagegen schwächer geworden wären.
:53. Sondern weil sie verstanden hatte, dass die Argumente dagegen immer da sein würden.
:54. Und dass man entweder trotzdem geht oder gar nicht geht.
:55. Und dass gar nicht gehen keine Option war, die sie noch einmal wählen wollte.
:56. Sie zeigte ihm das Projekt, zwanzig Bilder, drei Minuten.
:57. Mit der ruhigen Sicherheit von jemandem, der weiß, was er gemacht hat, und der das nicht entschuldigt.
:58. Varga schaute mit der konzentrierten Stille von jemandem, der wirklich schaut.
:59. Das ist seltener, als man denkt.
:60. Er sagte, das sei interessant.
:61. Mit dem Tonfall eines Mannes, für den das Wort eine Bewertung ist und keine Floskel.
:62. Die E-Mail, die sie schickte, bevor sie die Gelegenheit hatte, sie zu überarbeiten bis zur Unkenntlichkeit, war direkt und sicher.
:63. Sie klang nach jemandem, der weiß, was er anbietet.
:64. Das war sie lange nicht gewesen und das war sie jetzt.
:65. Nicht weil sich etwas geändert hatte an ihrem Können.
:66. Sondern weil sie aufgehört hatte, es kleiner zu machen als es war.
:67. Die Antwort kam vier Tage später, ein Probeprojekt, konkret und bezahlt.
:68. Sára las sie am Fenstertisch des Cafés, mit dem Lärm der Stadt um sich herum.
:69. Sie dachte, dass das kein Triumph war, sondern ein Anfang.
:70. Das war das Ehrlichste, das sie über diesen Moment denken konnte.
:71. Und deswegen war es das Richtige.
:72. Sie bestellte noch einen Kaffee und öffnete den Laptop.
:73. Weil Anfänge keine Zeit lassen zum Innehalten.
:74. Und weil das, was als nächstes kam, wichtiger war als das, was gerade gewesen war.
|}
=== 4 ===
:Klára péksége.
:1. Klára mögött tíz év iroda volt, és a munka működött.
:2. Pontosan és korrektül.
:3. De nem abban az értelemben, amely számít, amikor az ember késő este őszinte önmagával.
:4. Amit szeretett, az a sütés volt.
:5. A hétvégi sütés a budapesti kis konyhában.
:6. A liszt az asztalon.
:7. Az illat, amely hétfő reggel még mindig ott volt.
:8. Mint egy érv, amelyet minden reggel figyelmen kívül hagyott.
:9. A hirdetést egy kifüggesztett papíron találta.
:10. Egy régi pékség Egerben, bérbe adó, azonnal elérhető.
:11. Lefényképezte a telefonjával, anélkül hogy pontosan tudta volna, miért.
:12. Ez többnyire azt jelenti, hogy az ember mégis tudja.
:13. Egy szombaton elutazott Egerbe, anélkül hogy bárkinek megmondta volna, hová megy.
:14. Megnézte a pékséget, porosan és üresen, a régi kemencével és az utcára néző ablakokkal.
:15. Amit látott, nem a rom volt, hanem az, ami mögötte lehetséges volt.
:16. Még aznap aláírta a szerződést.
:17. Mert tudta, hogy a hosszú gondolkodás bizonyos döntéseknél maga a probléma, nem a megoldás.
:18. Azzal az érzéssel utazott vissza Budapestre, amely akkor keletkezik, amikor az ember olyasmit tett, ami egyszerre helyesnek és őrültségnek érződik.
:19. Az első heteknek olyan minőségük volt, mint egy vizsgának, amelyet senki sem tűzött ki, mégis megtörtént.
:20. Hajnali háromkor kelés, nem működő receptek, sajátosságokkal rendelkező kemence.
:21. És szomszédok, akik olyan arcokkal néztek be az ablakon, amelyek keveset árultak el és keveset ígértek.
:22. Klára észrevette a kétkedést, és hagyta ott állni.
:23. Mert mások kétkedése nem érv, hanem állapot.
:24. Az ember vagy osztja ezt az állapotot, vagy nem.
:25. A fűszeres rozskenyér három hét próbálkozás eredménye volt.
:26. Amikor végre stimmelt, Klára ezt azonnal tudta.
:27. Mert bizonyos dolgok, ha helyesek, önmagukat magyarázzák.
:28. A városi ünnepen a stand eleinte csendes volt.
:29. Aztán megtelt.
:30. A sor egyre hosszabb lett.
:31. Az emberek kóstoltak és visszajöttek.
:32. Mert egy kisvárosban a jó kenyérnek nincs szüksége reklámra.
:33. Az este végén az idős férfi, aki korábban maga is pék volt, azt mondta, Klára kenyere valóban jó.
:34. Tárgyilagosan és túlzás nélkül mondta.
:35. Ez többet jelentett neki, mint a sor.
:36. Mert a mesterség felől érkező elismerésnek más minősége van.
:37. Másnap reggel a nap besütött a tiszta ablakokon.
:38. A friss kenyér illata ott volt a levegőben.
:39. A vevők jöttek.
:40. Klára a pult mögött állt.
:41. Tudta, hogy még nagyon sokat kell tanulnia.
:42. Ez nem probléma volt, hanem pontosan az, amire szüksége volt, hogy továbbmenjen.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Klára péksége. - Kláras Bäckerei
:1. Klára mögött tíz év iroda volt, és a munka működött. - Klára hatte zehn Jahre Büro hinter sich, und die Arbeit hatte funktioniert.
:2. Pontosan és korrektül. - Pünktlich und korrekt.
:3. De nem abban az értelemben, amely számít, amikor az ember késő este őszinte önmagával. - Aber nicht in dem Sinne, der zählt, wenn man spät abends ehrlich mit sich ist.
:4. Amit szeretett, az a sütés volt. - Was sie mochte, war das Backen.
:5. A hétvégi sütés a budapesti kis konyhában. - Das Wochenendbacken in der kleinen Küche in Budapest.
:6. A liszt az asztalon. - Das Mehl auf dem Tisch.
:7. Az illat, amely hétfő reggel még mindig ott volt. - Der Geruch, der am Montagmorgen noch da war.
:8. Mint egy érv, amelyet minden reggel figyelmen kívül hagyott. - Wie ein Argument, das sie jeden Morgen ignorierte.
:9. A hirdetést egy kifüggesztett papíron találta. - Die Anzeige fand sie auf einem Aushang.
:10. Egy régi pékség Egerben, bérbe adó, azonnal elérhető. - Eine alte Bäckerei in Eger, zu verpachten, sofort verfügbar.
:11. Lefényképezte a telefonjával, anélkül hogy pontosan tudta volna, miért. - Sie fotografierte sie mit dem Handy, ohne genau zu wissen, warum.
:12. Ez többnyire azt jelenti, hogy az ember mégis tudja. - Was meistens bedeutet, dass man es doch weiß.
:13. Egy szombaton elutazott Egerbe, anélkül hogy bárkinek megmondta volna, hová megy. - Sie fuhr an einem Samstag nach Eger, ohne jemandem zu sagen, wohin.
:14. Megnézte a pékséget, porosan és üresen, a régi kemencével és az utcára néző ablakokkal. - Sie schaute sich die Bäckerei an, staubig und leer, mit dem alten Ofen und den Fenstern zur Straße.
:15. Amit látott, nem a rom volt, hanem az, ami mögötte lehetséges volt. - Was sie sah, war nicht die Ruine, sondern das, was dahinter möglich war.
:16. Még aznap aláírta a szerződést. - Sie unterschrieb noch am selben Tag.
:17. Mert tudta, hogy a hosszú gondolkodás bizonyos döntéseknél maga a probléma, nem a megoldás. - Weil sie wusste, dass langes Nachdenken bei manchen Entscheidungen das Problem ist, nicht die Lösung.
:18. Azzal az érzéssel utazott vissza Budapestre, amely akkor keletkezik, amikor az ember olyasmit tett, ami egyszerre helyesnek és őrültségnek érződik. - Sie fuhr zurück nach Budapest mit dem Gefühl, das entsteht, wenn man etwas getan hat, das sich richtig und verrückt zugleich anfühlt.
:19. Az első heteknek olyan minőségük volt, mint egy vizsgának, amelyet senki sem tűzött ki, mégis megtörtént. - Die ersten Wochen hatten die Qualität einer Prüfung, die niemand angesetzt hatte und die trotzdem stattfand.
:20. Hajnali háromkor kelés, nem működő receptek, sajátosságokkal rendelkező kemence. - Aufstehen um drei Uhr, Rezepte, die nicht funktionierten, ein Ofen mit Eigenheiten.
:21. És szomszédok, akik olyan arcokkal néztek be az ablakon, amelyek keveset árultak el és keveset ígértek. - Und Nachbarn, die durch das Fenster schauten mit Gesichtern, die wenig verrieten und wenig versprachen.
:22. Klára észrevette a kétkedést, és hagyta ott állni. - Klára bemerkte die Skepsis und ließ sie stehen.
:23. Mert mások kétkedése nem érv, hanem állapot. - Weil Skepsis anderer kein Argument ist, sondern ein Zustand.
:24. Az ember vagy osztja ezt az állapotot, vagy nem. - Den man entweder teilt oder nicht.
:25. A fűszeres rozskenyér három hét próbálkozás eredménye volt. - Das Roggenbrot mit Kräutern war das Ergebnis von drei Wochen Ausprobieren.
:26. Amikor végre stimmelt, Klára ezt azonnal tudta. - Als es endlich stimmte, wusste sie das sofort.
:27. Mert bizonyos dolgok, ha helyesek, önmagukat magyarázzák. - Weil manche Dinge, wenn sie richtig sind, sich selbst erklären.
:28. A városi ünnepen a stand eleinte csendes volt. - Beim Stadtfest war der Stand zunächst ruhig.
:29. Aztán megtelt. - Dann voll.
:30. A sor egyre hosszabb lett. - Mit einer Schlange, die länger wurde.
:31. Az emberek kóstoltak és visszajöttek. - Mit Menschen, die probierten und zurückkamen.
:32. Mert egy kisvárosban a jó kenyérnek nincs szüksége reklámra. - Weil gutes Brot in einer Kleinstadt keine Werbung braucht.
:33. Az este végén az idős férfi, aki korábban maga is pék volt, azt mondta, Klára kenyere valóban jó. - Der alte Mann am Ende des Abends, selbst früher Bäcker, sagte, ihr Brot sei wirklich gut.
:34. Tárgyilagosan és túlzás nélkül mondta. - Sachlich und ohne Übertreibung.
:35. Ez többet jelentett neki, mint a sor. - Das bedeutete ihr mehr als die Schlange.
:36. Mert a mesterség felől érkező elismerésnek más minősége van. - Weil Anerkennung vom Handwerk eine andere Qualität hat.
:37. Másnap reggel a nap besütött a tiszta ablakokon. - Am nächsten Morgen schien die Sonne durch die sauberen Fenster.
:38. A friss kenyér illata ott volt a levegőben. - Der Geruch von frischem Brot lag in der Luft.
:39. A vevők jöttek. - Die Kunden kamen.
:40. Klára a pult mögött állt. - Klára stand hinter dem Tresen.
:41. Tudta, hogy még nagyon sokat kell tanulnia. - Sie wusste, dass sie noch sehr viel zu lernen hatte.
:42. Ez nem probléma volt, hanem pontosan az, amire szüksége volt, hogy továbbmenjen. - Das war kein Problem, sondern genau das, was sie brauchte, um weiterzumachen.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Kláras Bäckerei
:1. Klára hatte zehn Jahre Büro hinter sich, und die Arbeit hatte funktioniert.
:2. Pünktlich und korrekt.
:3. Aber nicht in dem Sinne, der zählt, wenn man spät abends ehrlich mit sich ist.
:4. Was sie mochte, war das Backen.
:5. Das Wochenendbacken in der kleinen Küche in Budapest.
:6. Das Mehl auf dem Tisch.
:7. Der Geruch, der am Montagmorgen noch da war.
:8. Wie ein Argument, das sie jeden Morgen ignorierte.
:9. Die Anzeige fand sie auf einem Aushang.
:10. Eine alte Bäckerei in Eger, zu verpachten, sofort verfügbar.
:11. Sie fotografierte sie mit dem Handy, ohne genau zu wissen, warum.
:12. Was meistens bedeutet, dass man es doch weiß.
:13. Sie fuhr an einem Samstag nach Eger, ohne jemandem zu sagen, wohin.
:14. Sie schaute sich die Bäckerei an, staubig und leer, mit dem alten Ofen und den Fenstern zur Straße.
:15. Was sie sah, war nicht die Ruine, sondern das, was dahinter möglich war.
:16. Sie unterschrieb noch am selben Tag.
:17. Weil sie wusste, dass langes Nachdenken bei manchen Entscheidungen das Problem ist, nicht die Lösung.
:18. Sie fuhr zurück nach Budapest mit dem Gefühl, das entsteht, wenn man etwas getan hat, das sich richtig und verrückt zugleich anfühlt.
:19. Die ersten Wochen hatten die Qualität einer Prüfung, die niemand angesetzt hatte und die trotzdem stattfand.
:20. Aufstehen um drei Uhr, Rezepte, die nicht funktionierten, ein Ofen mit Eigenheiten.
:21. Und Nachbarn, die durch das Fenster schauten mit Gesichtern, die wenig verrieten und wenig versprachen.
:22. Klára bemerkte die Skepsis und ließ sie stehen.
:23. Weil Skepsis anderer kein Argument ist, sondern ein Zustand.
:24. Den man entweder teilt oder nicht.
:25. Das Roggenbrot mit Kräutern war das Ergebnis von drei Wochen Ausprobieren.
:26. Als es endlich stimmte, wusste sie das sofort.
:27. Weil manche Dinge, wenn sie richtig sind, sich selbst erklären.
:28. Beim Stadtfest war der Stand zunächst ruhig.
:29. Dann voll.
:30. Mit einer Schlange, die länger wurde.
:31. Mit Menschen, die probierten und zurückkamen.
:32. Weil gutes Brot in einer Kleinstadt keine Werbung braucht.
:33. Der alte Mann am Ende des Abends, selbst früher Bäcker, sagte, ihr Brot sei wirklich gut.
:34. Sachlich und ohne Übertreibung.
:35. Das bedeutete ihr mehr als die Schlange.
:36. Weil Anerkennung vom Handwerk eine andere Qualität hat.
:37. Am nächsten Morgen schien die Sonne durch die sauberen Fenster.
:38. Der Geruch von frischem Brot lag in der Luft.
:39. Die Kunden kamen.
:40. Klára stand hinter dem Tresen.
:41. Sie wusste, dass sie noch sehr viel zu lernen hatte.
:42. Das war kein Problem, sondern genau das, was sie brauchte, um weiterzumachen.
|}
=== 4 ===
:Dávid és a befektető.
:1. Dávid jó ötlettel alapította a startupját, és ez volt az egyszerű rész, mint mindig.
:2. A nehéz rész mindaz volt, ami utána következett.
:3. Három évvel később pedig a számla üres volt, Fekete Gábor pedig az utolsó lehetőség.
:4. Az e-mail este érkezett, röviden és bocsánatkérés nélkül.
:5. A másnap nehéz lesz, írta, nagyon elfoglalt.
:6. Dávid kétszer olvasta el.
:7. Becsukta a laptopot, felállt, mert abban a pillanatban ülni rossz volt.
:8. Kávét főzött, és gondolkodott.
:9. Amit gondolt, pontosabb volt a félelemnél: még hiányzik a megfelelő érv.
:10. Kinyitotta a laptopot, és elölről kezdte.
:11. Nem a diákkal, hanem magával a problémával.
:12. Mit akart Fekete Gábor valójában?
:13. Nem jó prezentációt, hanem egy számot, amelyet nem tud figyelmen kívül hagyni.
:14. Dávid a fehér táblán dolgozott.
:15. Számolt, elvetett, újra számolt.
:16. Annak az embernek az összpontosított nyugalmával, aki szeret egy problémát.
:17. Éjfélkor megtalálta az egyszerűsítést.
:18. Az ellátási lánc átszervezését, amely harminc százalékot takarított meg.
:19. Mindent háromszor végigszámolt.
:20. Mert egyszer nem elég, ha a számok az egyetlen valuta.
:21. Négykor elkészült.
:22. Lefeküdt, három órát aludt, hétkor felkelt, habozás nélkül.
:23. Annak az embernek a nyugodt fejével ment a megbeszélésre, aki felkészült.
:24. Ez más érzés, mint a remény.
:25. A tárgyaló hűvös volt.
:26. Fekete Gábor az órájára nézett.
:27. Az üzenet világos volt: húsz perc.
:28. Dávid nem mentegetőzéssel kezdte.
:29. Hanem az új számmal, azonnal, kerülő nélkül.
:30. Fekete Gábor felnézett.
:31. Nem azért, mert akart, hanem mert a harminc százalékos költségcsökkentés ezt követelte.
:32. Ami ezután következett, nem monológ volt, hanem beszélgetés.
:33. Mert a valódi számok kérdéseket teremtenek, nem csendet.
:34. Dávid minden kérdésre nyugodtan és közvetlenül válaszolt.
:35. Mert az éjszakát azzal töltötte, hogy pontosan erre készüljön.
:36. A végén Fekete Gábor egy pillanatig hallgatott.
:37. Aztán elmosolyodott, és kezet nyújtott, tárgyilagosan és határozottan.
:38. Dávid kilépett a szabadba, rövid időre megállt, és érezte a reggeli napfényt, anélkül hogy különösebb jelentőséget tulajdonított volna neki.
:39. Nem a győzelemre gondolt, hanem a következő lépésre.
:40. Mert a megérkezés mindig kezdet.
:41. A munka éppen csak újra elkezdődött.
:42. És pontosan erre volt szüksége.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Dávid és a befektető. - David und der Investor
:1. Dávid jó ötlettel alapította a startupját, és ez volt az egyszerű rész, mint mindig. - Dávid hatte sein Startup mit einer guten Idee gegründet, was der einfache Teil gewesen war, wie immer.
:2. A nehéz rész mindaz volt, ami utána következett. - Der schwierige Teil war alles danach.
:3. Három évvel később pedig a számla üres volt, Fekete Gábor pedig az utolsó lehetőség. - Und drei Jahre später war das Konto leer und Fekete Gábor die letzte Möglichkeit.
:4. Az e-mail este érkezett, röviden és bocsánatkérés nélkül. - Die E-Mail kam abends, kurz und ohne Entschuldigung.
:5. A másnap nehéz lesz, írta, nagyon elfoglalt. - Morgen sei schwierig, er sei sehr beschäftigt.
:6. Dávid kétszer olvasta el. - Dávid las sie zweimal.
:7. Becsukta a laptopot, felállt, mert abban a pillanatban ülni rossz volt. - Er schloss den Laptop, stand auf, weil Sitzen in diesem Moment das Falsche war.
:8. Kávét főzött, és gondolkodott. - Er machte Kaffee und dachte nach.
:9. Amit gondolt, pontosabb volt a félelemnél: még hiányzik a megfelelő érv. - Und was er dachte, war präziser als Angst: Das richtige Argument fehlt noch.
:10. Kinyitotta a laptopot, és elölről kezdte. - Er öffnete den Laptop und begann von vorne.
:11. Nem a diákkal, hanem magával a problémával. - Nicht mit den Folien, sondern mit dem Problem selbst.
:12. Mit akart Fekete Gábor valójában? - Was wollte Fekete Gábor wirklich?
:13. Nem jó prezentációt, hanem egy számot, amelyet nem tud figyelmen kívül hagyni. - Keine gute Präsentation, sondern eine Zahl, die er nicht ignorieren konnte.
:14. Dávid a fehér táblán dolgozott. - Dávid arbeitete am Whiteboard.
:15. Számolt, elvetett, újra számolt. - Er rechnete, verwarf, rechnete wieder.
:16. Annak az embernek az összpontosított nyugalmával, aki szeret egy problémát. - Mit der konzentrierten Ruhe von jemandem, der ein Problem liebt.
:17. Éjfélkor megtalálta az egyszerűsítést. - Um Mitternacht fand er die Vereinfachung.
:18. Az ellátási lánc átszervezését, amely harminc százalékot takarított meg. - Eine Umstrukturierung der Lieferkette, die dreißig Prozent sparte.
:19. Mindent háromszor végigszámolt. - Er rechnete alles dreimal durch.
:20. Mert egyszer nem elég, ha a számok az egyetlen valuta. - Weil einmal nicht genug ist, wenn Zahlen die einzige Währung sind.
:21. Négykor elkészült. - Um vier war er fertig.
:22. Lefeküdt, három órát aludt, hétkor felkelt, habozás nélkül. - Er legte sich hin, schlief drei Stunden, stand um sieben auf, ohne zu zögern.
:23. Annak az embernek a nyugodt fejével ment a megbeszélésre, aki felkészült. - Er fuhr zum Meeting mit dem ruhigen Kopf eines Mannes, der vorbereitet ist.
:24. Ez más érzés, mint a remény. - Das ist ein anderes Gefühl als Hoffnung.
:25. A tárgyaló hűvös volt. - Der Konferenzraum war kühl.
:26. Fekete Gábor az órájára nézett. - Fekete Gábor schaute auf die Uhr.
:27. Az üzenet világos volt: húsz perc. - Die Botschaft war klar: zwanzig Minuten.
:28. Dávid nem mentegetőzéssel kezdte. - Dávid begann nicht mit einer Entschuldigung.
:29. Hanem az új számmal, azonnal, kerülő nélkül. - Sondern mit der neuen Zahl, sofort, ohne Umweg.
:30. Fekete Gábor felnézett. - Fekete Gábor schaute auf.
:31. Nem azért, mert akart, hanem mert a harminc százalékos költségcsökkentés ezt követelte. - Nicht weil er wollte, sondern weil dreißig Prozent Kostensenkung das verlangt.
:32. Ami ezután következett, nem monológ volt, hanem beszélgetés. - Was folgte, war kein Monolog, sondern ein Gespräch.
:33. Mert a valódi számok kérdéseket teremtenek, nem csendet. - Weil echte Zahlen Fragen erzeugen, keine Stille.
:34. Dávid minden kérdésre nyugodtan és közvetlenül válaszolt. - Dávid beantwortete jede Frage ruhig und direkt.
:35. Mert az éjszakát azzal töltötte, hogy pontosan erre készüljön. - Weil er die Nacht damit verbracht hatte, genau das vorzubereiten.
:36. A végén Fekete Gábor egy pillanatig hallgatott. - Am Ende schwieg Fekete Gábor einen Moment.
:37. Aztán elmosolyodott, és kezet nyújtott, tárgyilagosan és határozottan. - Dann lächelte er und reichte die Hand, sachlich und entschieden.
:38. Dávid kilépett a szabadba, rövid időre megállt, és érezte a reggeli napfényt, anélkül hogy különösebb jelentőséget tulajdonított volna neki. - Dávid trat ins Freie, blieb kurz stehen, und spürte die Morgensonne, ohne ihr besondere Bedeutung zu geben.
:39. Nem a győzelemre gondolt, hanem a következő lépésre. - Er dachte nicht an den Sieg, sondern an den nächsten Schritt.
:40. Mert a megérkezés mindig kezdet. - Weil Ankommen immer ein Anfang ist.
:41. A munka éppen csak újra elkezdődött. - Die Arbeit hatte gerade erst wieder begonnen.
:42. És pontosan erre volt szüksége. - Und das war genau das, was er brauchte.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:David und der Investor
:1. Dávid hatte sein Startup mit einer guten Idee gegründet, was der einfache Teil gewesen war, wie immer.
:2. Der schwierige Teil war alles danach.
:3. Und drei Jahre später war das Konto leer und Fekete Gábor die letzte Möglichkeit.
:4. Die E-Mail kam abends, kurz und ohne Entschuldigung.
:5. Morgen sei schwierig, er sei sehr beschäftigt.
:6. Dávid las sie zweimal.
:7. Er schloss den Laptop, stand auf, weil Sitzen in diesem Moment das Falsche war.
:8. Er machte Kaffee und dachte nach.
:9. Und was er dachte, war präziser als Angst: Das richtige Argument fehlt noch.
:10. Er öffnete den Laptop und begann von vorne.
:11. Nicht mit den Folien, sondern mit dem Problem selbst.
:12. Was wollte Fekete Gábor wirklich?
:13. Keine gute Präsentation, sondern eine Zahl, die er nicht ignorieren konnte.
:14. Dávid arbeitete am Whiteboard.
:15. Er rechnete, verwarf, rechnete wieder.
:16. Mit der konzentrierten Ruhe von jemandem, der ein Problem liebt.
:17. Um Mitternacht fand er die Vereinfachung.
:18. Eine Umstrukturierung der Lieferkette, die dreißig Prozent sparte.
:19. Er rechnete alles dreimal durch.
:20. Weil einmal nicht genug ist, wenn Zahlen die einzige Währung sind.
:21. Um vier war er fertig.
:22. Er legte sich hin, schlief drei Stunden, stand um sieben auf, ohne zu zögern.
:23. Er fuhr zum Meeting mit dem ruhigen Kopf eines Mannes, der vorbereitet ist.
:24. Das ist ein anderes Gefühl als Hoffnung.
:25. Der Konferenzraum war kühl.
:26. Fekete Gábor schaute auf die Uhr.
:27. Die Botschaft war klar: zwanzig Minuten.
:28. Dávid begann nicht mit einer Entschuldigung.
:29. Sondern mit der neuen Zahl, sofort, ohne Umweg.
:30. Fekete Gábor schaute auf.
:31. Nicht weil er wollte, sondern weil dreißig Prozent Kostensenkung das verlangt.
:32. Was folgte, war kein Monolog, sondern ein Gespräch.
:33. Weil echte Zahlen Fragen erzeugen, keine Stille.
:34. Dávid beantwortete jede Frage ruhig und direkt.
:35. Weil er die Nacht damit verbracht hatte, genau das vorzubereiten.
:36. Am Ende schwieg Fekete Gábor einen Moment.
:37. Dann lächelte er und reichte die Hand, sachlich und entschieden.
:38. Dávid trat ins Freie, blieb kurz stehen, und spürte die Morgensonne, ohne ihr besondere Bedeutung zu geben.
:39. Er dachte nicht an den Sieg, sondern an den nächsten Schritt.
:40. Weil Ankommen immer ein Anfang ist.
:41. Die Arbeit hatte gerade erst wieder begonnen.
:42. Und das war genau das, was er brauchte.
|}
=== 4 ===
:A hely, amely visszaadta Sámuelt önmagának.
:1. Sámuel egy csütörtöki napon veszítette el az állását, azoknak az eseményeknek a tárgyilagos véglegességével, amelyeket az ember lát közeledni, és amelyek mégis meglepik, amikor bekövetkeznek.
:2. Azt hitte, a szabadság jó érzés lesz.
:3. De nem volt jó érzés, és ez jobban meglepte, mint maga a veszteség.
:4. Mert abba a tévedésbe esett, hogy valami rossznak a vége automatikusan valami jónak a kezdete.
:5. Az első hetek az üresség kezeléséről szóltak.
:6. Álláspályázatokkal, amelyek keveset hoztak, és sétákkal, amelyek többet.
:7. Mert a mozgás rendezi a gondolkodást, akkor is, ha válaszokat nem ad.
:8. A Kazinczy utcai telket ismerte.
:9. Százszor elment már mellette.
:10. Tudomásul vette a szemetet, és továbbment, mint mindenki más.
:11. Mert azok a dolgok, amelyek mindig így voltak, idővel megszűnnek érzékelhetőnek lenni.
:12. Egy kedd délelőtt megállt, különösebb ok nélkül.
:13. Átnézett a szeméten arra, ami alatta volt.
:14. A földre, a helyre, a lehetőségre, amelyet még senki sem igényelt magának.
:15. A gondolat olyan egyszerű volt, hogy csodálkozott, miért nem jutott még soha eszébe.
:16. Talán azért, mert az egyszerű gondolatoknak idő kell, és ideje korábban nem volt.
:17. Kesztyűt, gereblyét és zsákokat vett.
:18. Visszajött, és habozás nélkül elkezdte.
:19. Mert a habozás néha az egyetlen dolog, amely megakadályozza az embert abban, hogy elkezdjen valamit.
:20. Az első óráknak annak a munkának a romantikátlan minősége volt, amelyet el kell végezni, mielőtt valamiből valami lehet.
:21. Nehéz volt és kevéssé látványos.
:22. Régi műanyag és föld szagával.
:23. Folytatta, mert abbahagyni azt jelentette volna, hogy visszamegy.
:24. Visszamenni pedig rosszabb volt, mint folytatni.
:25. Ez egyszerű számítás, de néha a leghatásosabb.
:26. Tibor a második napon jött.
:27. Meghallgatta, hallgatott, és a harmadikon kesztyűvel jelent meg.
:28. Ez az egyetértés legelegánsabb formája, amelyet az ember adhat.
:29. A cselekvés, bejelentés nélkül.
:30. A második héten több szomszéd is jött.
:31. Mert annak, ami növekszik, saját vonzereje van.
:32. És mert az emberek részesei akarnak lenni valaminek, ami láthatóan jobbá válik.
:33. A telek gyorsabban változott, mint várták.
:34. Ez megmutatta, hogy sok kéz nemcsak többet végez el, hanem másképp is dolgozik.
:35. Mert különböző emberek különböző képességeket hoznak magukkal, amelyeket az ember nem megtervez, hanem használ.
:36. A várostól érkező férfi annak az embernek az arckifejezésével jött, aki helyreállítja a rendet.
:37. Azt mondta, ez nincs engedélyezve.
:38. Annak az embernek a hangján mondta ezt, aki arra számít, hogy ezzel véget is ért a beszélgetés.
:39. Sámuel nyugodt maradt, ami nehezebb volt, mint amilyennek látszott.
:40. Elővette a mappát, amelyet három éjszakán át készített elő.
:41. Mert tudta, hogy ez a pillanat el fog jönni.
:42. És mert a felkészülés az egyetlen válasz a meglepetésekre, amelyet az ember ellenőrizni tud.
:43. A várostól érkező férfi mindent végigolvasott, lassabban, mint Sámuel várta.
:44. Aztán azt mondta, ez jól van előkészítve, ellenőriznie kell.
:45. Ez nem beleegyezés volt, de nem is elutasítás.
:46. És néha ez elég.
:47. Egy héttel később visszajött azzal a hírrel, hogy a város anyagokat tud biztosítani.
:48. Ez megmutatta, hogy egy átgondolt koncepció néha olyan ajtókat nyit ki, amelyeket az ember nem is számított kinyitni.
:49. Mert a bürokráciák reagálnak a rendre, még akkor is, ha a saját rendjük gyakran maga a probléma.
:50. Tavasszal együtt ültettek.
:51. Tibor elmagyarázta a gyerekeknek, hogyan működik minden.
:52. Annak az embernek a türelmével, aki tudja, hogy az át nem adott tudás elveszik.
:53. Ez a veszteség egyik csendesebb formája, de nem kevésbé valódi.
:54. Nyáron Sámuel azon a padon ült, amelyet maga épített.
:55. A kertet nézte, amely hónapokkal korábban még szemét volt.
:56. Annak az embernek a nyugodt tudatával, aki olyasmit tett, ami megmarad.
:57. Még mindig nem volt állása.
:58. Ez kevésbé zavarta, mint várta.
:59. Nem azért, mert a probléma eltűnt.
:60. Hanem mert megértette, hogy az identitás nem abból keletkezik, amije az embernek van.
:61. Hanem abból, amit tesz, és ahogyan teszi.
:62. Tibor bejelentés nélkül leült mellé.
:63. Együtt ültek a napon.
:64. A kert paradicsom, meleg föld és a még véget nem ért nyár illatát árasztotta.
:65. Ez nem megérkezés volt, hanem szünet.
:66. Sámuel tudta, hogy a következő lépés majd eljön, amikor el kell jönnie.
:67. Ez nyugodtabb módja volt a jövőre várni, mint amit ismert.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A hely, amely visszaadta Sámuelt önmagának. - Der Ort, der Sámuel sich selbst zurückgab.
:1. Sámuel egy csütörtöki napon veszítette el az állását, azoknak az eseményeknek a tárgyilagos véglegességével, amelyeket az ember lát közeledni, és amelyek mégis meglepik, amikor bekövetkeznek. - Sámuel hatte seinen Job an einem Donnerstag verloren, mit der sachlichen Endgültigkeit von Ereignissen, die man kommen sieht und die trotzdem überraschen, wenn sie da sind.
:2. Azt hitte, a szabadság jó érzés lesz. - Er hatte gedacht, Freiheit würde sich gut anfühlen.
:3. De nem volt jó érzés, és ez jobban meglepte, mint maga a veszteség. - Und sie hatte sich nicht gut angefühlt, was ihn mehr überraschte als der Verlust selbst.
:4. Mert abba a tévedésbe esett, hogy valami rossznak a vége automatikusan valami jónak a kezdete. - Weil er dem Irrtum aufgesessen war, dass das Ende von etwas Schlechtem automatisch der Anfang von etwas Gutem ist.
:5. Az első hetek az üresség kezeléséről szóltak. - Die ersten Wochen waren ein Verwalten der Leere.
:6. Álláspályázatokkal, amelyek keveset hoztak, és sétákkal, amelyek többet. - Mit Bewerbungen, die wenig brachten, und Spaziergängen, die mehr brachten.
:7. Mert a mozgás rendezi a gondolkodást, akkor is, ha válaszokat nem ad. - Weil Bewegung das Denken ordnet, auch wenn sie keine Antworten gibt.
:8. A Kazinczy utcai telket ismerte. - Das Grundstück in der Kazinczy utca kannte er.
:9. Százszor elment már mellette. - Er war hundertmal daran vorbeigegangen.
:10. Tudomásul vette a szemetet, és továbbment, mint mindenki más. - Er hatte den Müll registriert und war weitergegangen, wie alle anderen.
:11. Mert azok a dolgok, amelyek mindig így voltak, idővel megszűnnek érzékelhetőnek lenni. - Weil Dinge, die immer so waren, aufhören, wahrgenommen zu werden.
:12. Egy kedd délelőtt megállt, különösebb ok nélkül. - An einem Dienstagvormittag blieb er stehen, nicht aus besonderem Anlass.
:13. Átnézett a szeméten arra, ami alatta volt. - Und schaute durch den Müll hindurch auf das, was darunter war.
:14. A földre, a helyre, a lehetőségre, amelyet még senki sem igényelt magának. - Die Erde, den Platz, die Möglichkeit, die noch niemand beansprucht hatte.
:15. A gondolat olyan egyszerű volt, hogy csodálkozott, miért nem jutott még soha eszébe. - Der Gedanke war so einfach, dass er sich wunderte, warum er ihn noch nie gehabt hatte.
:16. Talán azért, mert az egyszerű gondolatoknak idő kell, és ideje korábban nem volt. - Was vielleicht daran lag, dass einfache Gedanken Zeit brauchen, und Zeit hatte er vorher nicht gehabt.
:17. Kesztyűt, gereblyét és zsákokat vett. - Er kaufte Handschuhe und Rechen und Säcke.
:18. Visszajött, és habozás nélkül elkezdte. - Er kam zurück, und begann, ohne zu zögern.
:19. Mert a habozás néha az egyetlen dolog, amely megakadályozza az embert abban, hogy elkezdjen valamit. - Weil Zögern manchmal das Einzige ist, was einen vom Anfangen abhält.
:20. Az első óráknak annak a munkának a romantikátlan minősége volt, amelyet el kell végezni, mielőtt valamiből valami lehet. - Die ersten Stunden hatten die unromantische Qualität von Arbeit, die getan werden muss, bevor etwas werden kann.
:21. Nehéz volt és kevéssé látványos. - Schwer und wenig spektakulär.
:22. Régi műanyag és föld szagával. - Mit dem Geruch von altem Plastik und Erde.
:23. Folytatta, mert abbahagyni azt jelentette volna, hogy visszamegy. - Er machte weiter, weil Aufhören bedeutet hätte, zurückzugehen.
:24. Visszamenni pedig rosszabb volt, mint folytatni. - Und zurückgehen war schlechter als weitermachen.
:25. Ez egyszerű számítás, de néha a leghatásosabb. - Das ist ein einfaches Kalkül, aber manchmal das wirksamste.
:26. Tibor a második napon jött. - Tibor kam am zweiten Tag.
:27. Meghallgatta, hallgatott, és a harmadikon kesztyűvel jelent meg. - Er hörte zu, schwieg, und erschien am dritten mit Handschuhen.
:28. Ez az egyetértés legelegánsabb formája, amelyet az ember adhat. - Das ist die eleganteste Form von Zustimmung, die man geben kann.
:29. A cselekvés, bejelentés nélkül. - Die Handlung, ohne die Ankündigung.
:30. A második héten több szomszéd is jött. - In der zweiten Woche kamen mehr Nachbarn.
:31. Mert annak, ami növekszik, saját vonzereje van. - Weil etwas, das wächst, eine eigene Anziehungskraft hat.
:32. És mert az emberek részesei akarnak lenni valaminek, ami láthatóan jobbá válik. - Und weil Menschen Teil von etwas sein wollen, das sichtbar besser wird.
:33. A telek gyorsabban változott, mint várták. - Das Grundstück veränderte sich schneller als erwartet.
:34. Ez megmutatta, hogy sok kéz nemcsak többet végez el, hanem másképp is dolgozik. - Das zeigte, dass viele Hände nicht nur mehr leisten, sondern anders leisten.
:35. Mert különböző emberek különböző képességeket hoznak magukkal, amelyeket az ember nem megtervez, hanem használ. - Weil verschiedene Menschen verschiedene Fähigkeiten mitbringen, die man nicht plant, aber nutzt.
:36. A várostól érkező férfi annak az embernek az arckifejezésével jött, aki helyreállítja a rendet. - Der Mann von der Stadt kam mit dem Ausdruck von jemandem, der Ordnung wiederherstellt.
:37. Azt mondta, ez nincs engedélyezve. - Und sagte, das sei nicht genehmigt.
:38. Annak az embernek a hangján mondta ezt, aki arra számít, hogy ezzel véget is ért a beszélgetés. - Mit dem Tonfall von jemandem, der erwartet, dass das das Ende des Gesprächs ist.
:39. Sámuel nyugodt maradt, ami nehezebb volt, mint amilyennek látszott. - Sámuel blieb ruhig, was schwieriger war als es aussah.
:40. Elővette a mappát, amelyet három éjszakán át készített elő. - Und nahm den Ordner heraus, den er drei Nächte lang vorbereitet hatte.
:41. Mert tudta, hogy ez a pillanat el fog jönni. - Weil er gewusst hatte, dass dieser Moment kommen würde.
:42. És mert a felkészülés az egyetlen válasz a meglepetésekre, amelyet az ember ellenőrizni tud. - Und weil Vorbereitung die einzige Antwort auf Überraschungen ist, die man kontrollieren kann.
:43. A várostól érkező férfi mindent végigolvasott, lassabban, mint Sámuel várta. - Der Mann von der Stadt las alles durch, langsamer als Sámuel erwartet hatte.
:44. Aztán azt mondta, ez jól van előkészítve, ellenőriznie kell. - Und sagte dann, das sei gut gemacht, er müsse es prüfen.
:45. Ez nem beleegyezés volt, de nem is elutasítás. - Das war keine Zustimmung, aber keine Ablehnung.
:46. És néha ez elég. - Und manchmal ist das genug.
:47. Egy héttel később visszajött azzal a hírrel, hogy a város anyagokat tud biztosítani. - Eine Woche später kam er zurück mit der Nachricht, dass die Stadt Materialien liefern könne.
:48. Ez megmutatta, hogy egy átgondolt koncepció néha olyan ajtókat nyit ki, amelyeket az ember nem is számított kinyitni. - Das zeigte, dass ein durchdachtes Konzept manchmal Türen öffnet, die man nicht zu öffnen erwartet hatte.
:49. Mert a bürokráciák reagálnak a rendre, még akkor is, ha a saját rendjük gyakran maga a probléma. - Weil Bürokratien auf Ordnung reagieren, auch wenn ihre eigene Ordnung oft das Problem ist.
:50. Tavasszal együtt ültettek. - Im Frühling pflanzten sie zusammen.
:51. Tibor elmagyarázta a gyerekeknek, hogyan működik minden. - Und Tibor erklärte den Kindern, wie alles funktionierte.
:52. Annak az embernek a türelmével, aki tudja, hogy az át nem adott tudás elveszik. - Mit der Geduld von jemandem, der weiß, dass Wissen, das nicht weitergegeben wird, verloren geht.
:53. Ez a veszteség egyik csendesebb formája, de nem kevésbé valódi. - Das ist eine Form von Verlust, die leiser ist als andere, aber nicht weniger real.
:54. Nyáron Sámuel azon a padon ült, amelyet maga épített. - Im Sommer saß Sámuel auf der Bank, die er selbst gebaut hatte.
:55. A kertet nézte, amely hónapokkal korábban még szemét volt. - Und schaute auf den Garten, der vor Monaten noch Müll gewesen war.
:56. Annak az embernek a nyugodt tudatával, aki olyasmit tett, ami megmarad. - Mit dem ruhigen Bewusstsein von jemandem, der etwas getan hat, das bleibt.
:57. Még mindig nem volt állása. - Er hatte immer noch keine Stelle.
:58. Ez kevésbé zavarta, mint várta. - Das störte ihn weniger als erwartet.
:59. Nem azért, mert a probléma eltűnt. - Nicht weil das Problem verschwunden war.
:60. Hanem mert megértette, hogy az identitás nem abból keletkezik, amije az embernek van. - Sondern weil er verstanden hatte, dass Identität nicht aus dem entsteht, was man hat.
:61. Hanem abból, amit tesz, és ahogyan teszi. - Sondern aus dem, was man tut und wie man es tut.
:62. Tibor bejelentés nélkül leült mellé. - Tibor setzte sich neben ihn ohne Ankündigung.
:63. Együtt ültek a napon. - Und sie saßen zusammen in der Sonne.
:64. A kert paradicsom, meleg föld és a még véget nem ért nyár illatát árasztotta. - Der Garten roch nach Tomaten und warmem Boden und dem Sommer, der noch nicht zu Ende war.
:65. Ez nem megérkezés volt, hanem szünet. - Das war keine Ankunft, sondern eine Pause.
:66. Sámuel tudta, hogy a következő lépés majd eljön, amikor el kell jönnie. - Sámuel wusste, dass der nächste Schritt kommen würde, wenn er kommen sollte.
:67. Ez nyugodtabb módja volt a jövőre várni, mint amit ismert. - Das war eine ruhigere Art, auf die Zukunft zu warten, als er es kannte.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Der Ort, der Sámuel sich selbst zurückgab.
:1. Sámuel hatte seinen Job an einem Donnerstag verloren, mit der sachlichen Endgültigkeit von Ereignissen, die man kommen sieht und die trotzdem überraschen, wenn sie da sind.
:2. Er hatte gedacht, Freiheit würde sich gut anfühlen.
:3. Und sie hatte sich nicht gut angefühlt, was ihn mehr überraschte als der Verlust selbst.
:4. Weil er dem Irrtum aufgesessen war, dass das Ende von etwas Schlechtem automatisch der Anfang von etwas Gutem ist.
:5. Die ersten Wochen waren ein Verwalten der Leere.
:6. Mit Bewerbungen, die wenig brachten, und Spaziergängen, die mehr brachten.
:7. Weil Bewegung das Denken ordnet, auch wenn sie keine Antworten gibt.
:8. Das Grundstück in der Kazinczy utca kannte er.
:9. Er war hundertmal daran vorbeigegangen.
:10. Er hatte den Müll registriert und war weitergegangen, wie alle anderen.
:11. Weil Dinge, die immer so waren, aufhören, wahrgenommen zu werden.
:12. An einem Dienstagvormittag blieb er stehen, nicht aus besonderem Anlass.
:13. Und schaute durch den Müll hindurch auf das, was darunter war.
:14. Die Erde, den Platz, die Möglichkeit, die noch niemand beansprucht hatte.
:15. Der Gedanke war so einfach, dass er sich wunderte, warum er ihn noch nie gehabt hatte.
:16. Was vielleicht daran lag, dass einfache Gedanken Zeit brauchen, und Zeit hatte er vorher nicht gehabt.
:17. Er kaufte Handschuhe und Rechen und Säcke.
:18. Er kam zurück, und begann, ohne zu zögern.
:19. Weil Zögern manchmal das Einzige ist, was einen vom Anfangen abhält.
:20. Die ersten Stunden hatten die unromantische Qualität von Arbeit, die getan werden muss, bevor etwas werden kann.
:21. Schwer und wenig spektakulär.
:22. Mit dem Geruch von altem Plastik und Erde.
:23. Er machte weiter, weil Aufhören bedeutet hätte, zurückzugehen.
:24. Und zurückgehen war schlechter als weitermachen.
:25. Das ist ein einfaches Kalkül, aber manchmal das wirksamste.
:26. Tibor kam am zweiten Tag.
:27. Er hörte zu, schwieg, und erschien am dritten mit Handschuhen.
:28. Das ist die eleganteste Form von Zustimmung, die man geben kann.
:29. Die Handlung, ohne die Ankündigung.
:30. In der zweiten Woche kamen mehr Nachbarn.
:31. Weil etwas, das wächst, eine eigene Anziehungskraft hat.
:32. Und weil Menschen Teil von etwas sein wollen, das sichtbar besser wird.
:33. Das Grundstück veränderte sich schneller als erwartet.
:34. Das zeigte, dass viele Hände nicht nur mehr leisten, sondern anders leisten.
:35. Weil verschiedene Menschen verschiedene Fähigkeiten mitbringen, die man nicht plant, aber nutzt.
:36. Der Mann von der Stadt kam mit dem Ausdruck von jemandem, der Ordnung wiederherstellt.
:37. Und sagte, das sei nicht genehmigt.
:38. Mit dem Tonfall von jemandem, der erwartet, dass das das Ende des Gesprächs ist.
:39. Sámuel blieb ruhig, was schwieriger war als es aussah.
:40. Und nahm den Ordner heraus, den er drei Nächte lang vorbereitet hatte.
:41. Weil er gewusst hatte, dass dieser Moment kommen würde.
:42. Und weil Vorbereitung die einzige Antwort auf Überraschungen ist, die man kontrollieren kann.
:43. Der Mann von der Stadt las alles durch, langsamer als Sámuel erwartet hatte.
:44. Und sagte dann, das sei gut gemacht, er müsse es prüfen.
:45. Das war keine Zustimmung, aber keine Ablehnung.
:46. Und manchmal ist das genug.
:47. Eine Woche später kam er zurück mit der Nachricht, dass die Stadt Materialien liefern könne.
:48. Das zeigte, dass ein durchdachtes Konzept manchmal Türen öffnet, die man nicht zu öffnen erwartet hatte.
:49. Weil Bürokratien auf Ordnung reagieren, auch wenn ihre eigene Ordnung oft das Problem ist.
:50. Im Frühling pflanzten sie zusammen.
:51. Und Tibor erklärte den Kindern, wie alles funktionierte.
:52. Mit der Geduld von jemandem, der weiß, dass Wissen, das nicht weitergegeben wird, verloren geht.
:53. Das ist eine Form von Verlust, die leiser ist als andere, aber nicht weniger real.
:54. Im Sommer saß Sámuel auf der Bank, die er selbst gebaut hatte.
:55. Und schaute auf den Garten, der vor Monaten noch Müll gewesen war.
:56. Mit dem ruhigen Bewusstsein von jemandem, der etwas getan hat, das bleibt.
:57. Er hatte immer noch keine Stelle.
:58. Das störte ihn weniger als erwartet.
:59. Nicht weil das Problem verschwunden war.
:60. Sondern weil er verstanden hatte, dass Identität nicht aus dem entsteht, was man hat.
:61. Sondern aus dem, was man tut und wie man es tut.
:62. Tibor setzte sich neben ihn ohne Ankündigung.
:63. Und sie saßen zusammen in der Sonne.
:64. Der Garten roch nach Tomaten und warmem Boden und dem Sommer, der noch nicht zu Ende war.
:65. Das war keine Ankunft, sondern eine Pause.
:66. Sámuel wusste, dass der nächste Schritt kommen würde, wenn er kommen sollte.
:67. Das war eine ruhigere Art, auf die Zukunft zu warten, als er es kannte.
|}
ldbj1imiejw2rmu3lr97nri3pg6vle2
1085951
1085942
2026-05-16T20:26:13Z
Thirunavukkarasye-Raveendran
47852
1085951
wikitext
text/x-wiki
{{Navigation hoch|
hochtext=Inhaltsverzeichnis: Ungarisch-Lesebuch|
hochlink=Ungarisch#Ungarisch-Lesebuch}}
{{Navigation hoch|
hochtext=Inhaltsverzeichnis: Kurzgeschichten|
hochlink=Ungarisch/Ungarisch-Lesebuch-Kurzgeschichten}}
=== 1 ===
:Léa és Áron Pécsen.
:1. Léa soha nem akarta elhagyni Pécset, mégis kétszer megtette, egyszer húszévesen Budapestre ment tanulni, majd huszonhét évesen Bécsbe egy állás miatt.
:2. Mindkét alkalommal visszatért, nem azért, mert kudarcot vallott volna, hanem mert Pécs olyan város, amelyet az ember magával hordoz, bárhová megy.
:3. Idővel ez a kötődés erősebb lett, mint az, amit máshol kapott.
:4. Most restaurátorként dolgozott a Zsolnay Kulturális Központban, ahol a napjait régi tárgyak között töltötte.
:5. Kerámiával, színekkel és türelmes helyreállítással foglalkozott, ami közel állt hozzá.
:6. Úgy gondolta, hogy ami egyszer jó volt, az újra jó lehet, ha elég figyelmet kap.
:7. Áron októberben érkezett fotósként egy dokumentációs projekthez.
:8. A raktárban mutatkozott be, ahol Léa éppen egy vázán dolgozott.
:9. Röviden és pontosan beszélt, ami először türelmetlenségnek tűnt Léa számára.
:10. Később rájött, hogy ez inkább egyfajta tiszta közvetlenség volt.
:11. Együtt dolgoztak, mert a projekt ezt kívánta.
:12. Áron azt fényképezte, amit Léa restaurált.
:13. Így gyakran volt jelen, miközben Léa dolgozott.
:14. Léa megismerte Áron nézőpontját, amely a fényre és a pillanatra figyelt.
:15. Ő maga inkább az anyagot és az időt figyelte.
:16. Ez a kétféle látásmód érdekelni kezdte őt.
:17. Megmutatta neki, hogy ugyanaz a tárgy többféleképpen is igaz lehet.
:18. A beszélgetéseik eleinte szakmaiak voltak.
:19. A tárgyakról és a gyűjtemény történetéről szóltak.
:20. Idővel lassan változtak meg.
:21. Nem hirtelen, hanem észrevétlenül.
:22. Léa csak később vette észre ezt a változást.
:23. Egy este maradt még egy órát a depóban, amikor Áron már elment.
:24. Nem a munka miatt maradt.
:25. A hely csendesebb volt nélküle, mint korábban.
:26. Ez meglepte őt.
:27. Egy novemberi délutánon Áron lefényképezte őt anélkül, hogy szólt volna.
:28. A fény az ablakon át esett rá, miközben egy cserépdarabot tartott.
:29. Amikor észrevette, azt mondta, nem szeret fényképezkedni.
:30. Áron azt válaszolta, hogy tudja, és törölte a képet.
:31. Nem mutatta meg neki a képet.
:32. Léa nem tudta, hogy ez tisztelet volt-e vagy valami más.
:33. Nem kérdezte meg.
:34. Péntek este, amikor már sötét volt, Áron megkérdezte, éhes-e.
:35. A kérdés természetes folytatása volt a napnak.
:36. Léa igent mondott.
:37. Elmentek egy étterembe a Király utcában.
:38. Ott ettek és beszélgettek.
:39. A gyűjteményről, Pécsről és Léa bécsi idejéről beszéltek.
:40. Áron figyelmesen hallgatta őt.
:41. Nem töltötte ki a csendeket.
:42. Megértette, hogy a csend nála a gondolkodás része.
:43. Az étterem előtt megálltak egy pillanatra.
:44. Hideg novemberi este volt.
:45. A város fényei körülvették őket.
:46. A székesegyház tornya a távolban látszott.
:47. Áron azt mondta, hogy három hét múlva visszamegy Budapestre.
:48. Léa azt válaszolta, hogy ezt tudja.
:49. Egy pillanatra mindketten elhallgattak.
:50. A kimondatlan dolgok erősebbek voltak, mint a kimondottak.
:51. Áron azt mondta, hogy három hét még idő.
:52. Ez nem volt vallomás, de mégis az volt.
:53. Léa egyetértett vele.
:54. Ezután külön irányba indultak.
:55. A város hideg és ismerős volt körülöttük.
:56. Léa hazafelé ment, és érezte, hogy a következő hetek különlegesek lesznek.
:57. Tudta, hogy ez az érzés nem marad meg örökre.
:58. Ez nem volt vigasztaló gondolat, de őszinte volt.
:59. Néha az őszinteség elegendő.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Léa és Áron Pécsen. - Léa und Áron in Pécs.
:1. Léa soha nem akarta elhagyni Pécset, mégis kétszer megtette, egyszer húszévesen Budapestre ment tanulni, majd huszonhét évesen Bécsbe egy állás miatt. - Léa hatte Pécs nie verlassen wollen, was bedeutete, dass sie es zweimal verlassen hatte, einmal mit zwanzig für das Studium in Budapest und einmal mit siebenundzwanzig für eine Stelle in Wien.
:2. Mindkét alkalommal visszatért, nem azért, mert kudarcot vallott volna, hanem mert Pécs olyan város, amelyet az ember magával hordoz, bárhová megy. - Beide Male war sie zurückgekommen, nicht weil sie gescheitert wäre, sondern weil Pécs die Art von Stadt ist, die man trägt, auch wenn man woanders ist.
:3. Idővel ez a kötődés erősebb lett, mint az, amit máshol kapott. - Mit der Zeit wurde diese Bindung stärker als das, was sie anderswo gefunden hatte.
:4. Most restaurátorként dolgozott a Zsolnay Kulturális Központban, ahol a napjait régi tárgyak között töltötte. - Sie arbeitete jetzt als Restauratorin im Zsolnay-Kulturzentrum, wo sie ihre Tage mit alten Dingen verbrachte.
:5. Kerámiával, színekkel és türelmes helyreállítással foglalkozott, ami közel állt hozzá. - Sie arbeitete mit Keramik, Farbe und der geduldigen Arbeit des Wiederherstellens, was ihr lag.
:6. Úgy gondolta, hogy ami egyszer jó volt, az újra jó lehet, ha elég figyelmet kap. - Sie glaubte, dass Dinge, die einmal gut waren, wieder gut werden können, wenn man sich bemüht.
:7. Áron októberben érkezett fotósként egy dokumentációs projekthez. - Áron war im Oktober als Fotograf für ein Dokumentationsprojekt dazugekommen.
:8. A raktárban mutatkozott be, ahol Léa éppen egy vázán dolgozott. - Er stellte sich im Depot vor, wo Léa an einer Vase arbeitete.
:9. Röviden és pontosan beszélt, ami először türelmetlenségnek tűnt Léa számára. - Er sprach kurz und präzise, was Léa zunächst als Ungeduld wahrnahm.
:10. Később rájött, hogy ez inkább egyfajta tiszta közvetlenség volt. - Später erkannte sie, dass es eher eine Form von Direktheit war.
:11. Együtt dolgoztak, mert a projekt ezt kívánta. - Sie arbeiteten zusammen, weil das Projekt es erforderte.
:12. Áron azt fényképezte, amit Léa restaurált. - Áron fotografierte, was Léa restaurierte.
:13. Így gyakran volt jelen, miközben Léa dolgozott. - Dadurch war er oft da, während sie arbeitete.
:14. Léa megismerte Áron nézőpontját, amely a fényre és a pillanatra figyelt. - Léa lernte Árons Blick kennen, der Licht und Moment sah.
:15. Ő maga inkább az anyagot és az időt figyelte. - Sie selbst sah eher Struktur, Material und Zeit.
:16. Ez a kétféle látásmód érdekelni kezdte őt. - Diese Überlappung der Perspektiven begann sie zu interessieren.
:17. Megmutatta neki, hogy ugyanaz a tárgy többféleképpen is igaz lehet. - Sie zeigte ihr, dass derselbe Gegenstand mehrere wahre Formen haben kann.
:18. A beszélgetéseik eleinte szakmaiak voltak. - Ihre Gespräche begannen sachlich und technisch.
:19. A tárgyakról és a gyűjtemény történetéről szóltak. - Sie handelten von den Objekten und der Geschichte der Sammlung.
:20. Idővel lassan változtak meg. - Mit der Zeit veränderten sie sich allmählich.
:21. Nem hirtelen, hanem észrevétlenül. - Nicht plötzlich, sondern graduell.
:22. Léa csak később vette észre ezt a változást. - Léa bemerkte den Übergang erst im Nachhinein.
:23. Egy este maradt még egy órát a depóban, amikor Áron már elment. - An einem Abend blieb sie noch eine Stunde, nachdem Áron gegangen war.
:24. Nem a munka miatt maradt. - Sie blieb nicht wegen der Arbeit.
:25. A hely csendesebb volt nélküle, mint korábban. - Der Raum war ohne ihn stiller als sonst.
:26. Ez meglepte őt. - Das überraschte sie.
:27. Egy novemberi délutánon Áron lefényképezte őt anélkül, hogy szólt volna. - An einem Novembernachmittag fotografierte Áron sie, ohne zu fragen.
:28. A fény az ablakon át esett rá, miközben egy cserépdarabot tartott. - Das Licht fiel durch das Fenster, während sie eine Scherbe hielt.
:29. Amikor észrevette, azt mondta, nem szeret fényképezkedni. - Als sie es bemerkte, sagte sie, dass sie es nicht mag, fotografiert zu werden.
:30. Áron azt válaszolta, hogy tudja, és törölte a képet. - Áron sagte, dass er das weiß, und löschte das Foto.
:31. Nem mutatta meg neki a képet. - Er zeigte ihr das Bild nicht.
:32. Léa nem tudta, hogy ez tisztelet volt-e vagy valami más. - Léa wusste nicht, ob das Respekt war oder etwas anderes.
:33. Nem kérdezte meg. - Sie fragte nicht danach.
:34. Péntek este, amikor már sötét volt, Áron megkérdezte, éhes-e. - An einem Freitagabend fragte Áron, ob sie Hunger habe.
:35. A kérdés természetes folytatása volt a napnak. - Die Frage war eine natürliche Fortsetzung des Tages.
:36. Léa igent mondott. - Léa sagte ja.
:37. Elmentek egy étterembe a Király utcában. - Sie gingen in ein Restaurant in der Királyutca.
:38. Ott ettek és beszélgettek. - Dort aßen und redeten sie.
:39. A gyűjteményről, Pécsről és Léa bécsi idejéről beszéltek. - Sie sprachen über die Sammlung, über Pécs und über Léas Zeit in Wien.
:40. Áron figyelmesen hallgatta őt. - Áron hörte aufmerksam zu.
:41. Nem töltötte ki a csendeket. - Er füllte die Pausen nicht.
:42. Megértette, hogy a csend nála a gondolkodás része. - Er verstand, dass ihre Pausen Teil des Denkens sind.
:43. Az étterem előtt megálltak egy pillanatra. - Vor dem Restaurant blieben sie kurz stehen.
:44. Hideg novemberi este volt. - Es war ein kalter Novemberabend.
:45. A város fényei körülvették őket. - Die Lichter der Stadt umgaben sie.
:46. A székesegyház tornya a távolban látszott. - Der Turm des Doms war in der Ferne sichtbar.
:47. Áron azt mondta, hogy három hét múlva visszamegy Budapestre. - Áron sagte, dass er in drei Wochen nach Budapest zurückfährt.
:48. Léa azt válaszolta, hogy ezt tudja. - Léa sagte, dass sie das weiß.
:49. Egy pillanatra mindketten elhallgattak. - Für einen Moment schwiegen beide.
:50. A kimondatlan dolgok erősebbek voltak, mint a kimondottak. - Das Ungesagte war präsenter als das Gesagte.
:51. Áron azt mondta, hogy három hét még idő. - Áron sagte, dass drei Wochen noch Zeit sind.
:52. Ez nem volt vallomás, de mégis az volt. - Es war keine Liebeserklärung und doch eine.
:53. Léa egyetértett vele. - Léa stimmte zu.
:54. Ezután külön irányba indultak. - Danach gingen sie in verschiedene Richtungen.
:55. A város hideg és ismerős volt körülöttük. - Die Stadt war kalt und vertraut um sie herum.
:56. Léa hazafelé ment, és érezte, hogy a következő hetek különlegesek lesznek. - Léa ging nach Hause und spürte, dass die nächsten Wochen eine eigene Qualität haben werden.
:57. Tudta, hogy ez az érzés nem marad meg örökre. - Sie wusste, dass dieses Gefühl nicht bleiben wird.
:58. Ez nem volt vigasztaló gondolat, de őszinte volt. - Es war kein tröstlicher Gedanke, aber ein ehrlicher.
:59. Néha az őszinteség elegendő. - Und manchmal ist ehrlich genug.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Léa und Áron in Pécs.
:1. Léa hatte Pécs nie verlassen wollen, was bedeutete, dass sie es zweimal verlassen hatte, einmal mit zwanzig für das Studium in Budapest und einmal mit siebenundzwanzig für eine Stelle in Wien.
:2. Beide Male war sie zurückgekommen, nicht weil sie gescheitert wäre, sondern weil Pécs die Art von Stadt ist, die man trägt, auch wenn man woanders ist.
:3. Mit der Zeit wurde diese Bindung stärker als das, was sie anderswo gefunden hatte.
:4. Sie arbeitete jetzt als Restauratorin im Zsolnay-Kulturzentrum, wo sie ihre Tage mit alten Dingen verbrachte.
:5. Sie arbeitete mit Keramik, Farbe und der geduldigen Arbeit des Wiederherstellens, was ihr lag.
:6. Sie glaubte, dass Dinge, die einmal gut waren, wieder gut werden können, wenn man sich bemüht.
:7. Áron októberben érkezett fotósként egy dokumentációs projekthez. - Áron war im Oktober als Fotograf für ein Dokumentationsprojekt dazugekommen.
:8. Er stellte sich im Depot vor, wo Léa an einer Vase arbeitete.
:9. Er sprach kurz und präzise, was Léa zunächst als Ungeduld wahrnahm.
:10. Später erkannte sie, dass es eher eine Form von Direktheit war.
:11. Sie arbeiteten zusammen, weil das Projekt es erforderte.
:12. Áron azt fényképezte, amit Léa restaurált. - Áron fotografierte, was Léa restaurierte.
:13. Dadurch war er oft da, während sie arbeitete.
:14. Léa lernte Árons Blick kennen, der Licht und Moment sah.
:15. Sie selbst sah eher Struktur, Material und Zeit.
:16. Diese Überlappung der Perspektiven begann sie zu interessieren.
:17. Sie zeigte ihr, dass derselbe Gegenstand mehrere wahre Formen haben kann.
:18. Ihre Gespräche begannen sachlich und technisch.
:19. Sie handelten von den Objekten und der Geschichte der Sammlung.
:20. Mit der Zeit veränderten sie sich allmählich.
:21. Nicht plötzlich, sondern graduell.
:22. Léa bemerkte den Übergang erst im Nachhinein.
:23. An einem Abend blieb sie noch eine Stunde, nachdem Áron gegangen war.
:24. Sie blieb nicht wegen der Arbeit.
:25. Der Raum war ohne ihn stiller als sonst.
:26. Das überraschte sie.
:27. An einem Novembernachmittag fotografierte Áron sie, ohne zu fragen.
:28. Das Licht fiel durch das Fenster, während sie eine Scherbe hielt.
:29. Als sie es bemerkte, sagte sie, dass sie es nicht mag, fotografiert zu werden.
:30. Áron azt válaszolta, hogy tudja, és törölte a képet. - Áron sagte, dass er das weiß, und löschte das Foto.
:31. Er zeigte ihr das Bild nicht.
:32. Léa wusste nicht, ob das Respekt war oder etwas anderes.
:33. Sie fragte nicht danach.
:34. An einem Freitagabend fragte Áron, ob sie Hunger habe.
:35. Die Frage war eine natürliche Fortsetzung des Tages.
:36. Léa sagte ja.
:37. Sie gingen in ein Restaurant in der Királyutca.
:38. Dort aßen und redeten sie.
:39. Sie sprachen über die Sammlung, über Pécs und über Léas Zeit in Wien.
:40. Áron figyelmesen hallgatta őt. - Áron hörte aufmerksam zu.
:41. Er füllte die Pausen nicht.
:42. Er verstand, dass ihre Pausen Teil des Denkens sind.
:43. Vor dem Restaurant blieben sie kurz stehen.
:44. Es war ein kalter Novemberabend.
:45. Die Lichter der Stadt umgaben sie.
:46. Der Turm des Doms war in der Ferne sichtbar.
:47. Áron azt mondta, hogy három hét múlva visszamegy Budapestre. - Áron sagte, dass er in drei Wochen nach Budapest zurückfährt.
:48. Léa sagte, dass sie das weiß.
:49. Für einen Moment schwiegen beide.
:50. Das Ungesagte war präsenter als das Gesagte.
:51. Áron azt mondta, hogy három hét még idő. - Áron sagte, dass drei Wochen noch Zeit sind.
:52. Es war keine Liebeserklärung und doch eine.
:53. Léa stimmte zu.
:54. Danach gingen sie in verschiedene Richtungen.
:55. Die Stadt war kalt und vertraut um sie herum.
:56. Léa ging nach Hause und spürte, dass die nächsten Wochen eine eigene Qualität haben werden.
:57. Sie wusste, dass dieses Gefühl nicht bleiben wird.
:58. Es war kein tröstlicher Gedanke, aber ein ehrlicher.
:59. Und manchmal ist ehrlich genug.
|}
=== 2 ===
:Zsolt döntése.
:1. Zsolt nem nyitotta ki a levelet, amikor megérkezett, hanem a konyhaasztalra tette, és két napig minden reggel elment mellette, mert tudta, mi van benne, és mert a tudás és az elolvasás két különböző dolog.
:2. Az olvasás véglegessé tesz valamit, ami olvasatlanul még visszafordíthatónak tűnik.
:3. A harmadik napon mégis kinyitotta, mert Katalin nem szólt semmit, ami türelmet jelentett, és mert a türelem idővel nehezebbé válik, mint maga a helyzet.
:4. Elolvasta az öt mondatot, amelyek tizenkét év végét jelentették, azzal a figyelemmel, amellyel az ember egy már ismert szöveget olvas.
:5. Villanyszerelő volt, tehát olyan szakmája volt, amelyre mindig szükség van, amíg a világ áramot használ.
:6. Tudta, hogy a felmondás nem a képességeiről szólt, hanem a cég helyzetéről, de ez nem oldotta meg a problémát.
:7. Az első hetek nehezek voltak, nem a hivatalos ügyintézés vagy a pénz miatt, hanem mert eltűnt a napok szerkezete.
:8. A nap túl nagy lett és túl nyitott, mint egy tér falak nélkül.
:9. Elkezdte megjavítani a lakás dolgait, amelyeket korábban halogatott.
:10. A laza konnektor, a villogó fény és a régi biztosíték mind sorra került.
:11. Ezeknek a munkáknak világos végük volt, ami megnyugtatta.
:12. Egy este a szomszédja, Gábor megkérdezte, rá tud-e nézni az elektromos problémájára.
:13. Zsolt igent mondott, mert volt rá oka, és mert nem tudta, mivel töltené az estét.
:14. Húsz perc alatt megtalálta a hibát, és egy óra alatt megjavította.
:15. Gábor fizetni akart, Zsolt először nemet mondott, de végül elfogadta a pénzt.
:16. Nem az összeg miatt, hanem mert a pénz elfogadása jelentett valamit.
:17. A következő hetekben még három szomszéd kérte a segítségét.
:18. Esténként dolgozott náluk, vacsora után, lépcsőházakban és lakásokban.
:19. A pénz nem volt sok, de az övé volt, és ez más érzés volt, mint a fizetés.
:20. Közvetlen volt: munka, eredmény, pénz.
:21. Egy pénteken Frau Varga megkérdezte, vállal-e külső munkát is.
:22. A fia irodáját teljesen újra kellett kábelezni.
:23. Zsolt gondolkodás nélkül igent mondott, majd utána végiggondolta, mit jelent ez.
:24. Arra jutott, hogy meg tudja csinálni, és ez volt az egyetlen fontos ok.
:25. Elmondta Katalinnak, hogy önálló szeretne lenni, nem engedélyt kérve, hanem tájékoztatva.
:26. Katalin meghallgatta, a számokról kérdezett, majd segítséget ajánlott.
:27. Volt egy ismerőse, aki értett a vállalkozás indításához.
:28. Az első hivatalos munka az iroda volt, három nap alatt készült el pontosan és tisztán.
:29. Amikor kiállította az első számlát a saját nevével, egy pillanatig a kezében tartotta.
:30. Úgy érezte, valamit tart, amit ő maga hozott létre, ami egyszerű volt, de mégis új kezdet.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Zsolt döntése. - Zsolts Entscheidung.
:1. Zsolt nem nyitotta ki a levelet, amikor megérkezett, hanem a konyhaasztalra tette, és két napig minden reggel elment mellette, mert tudta, mi van benne, és mert a tudás és az elolvasás két különböző dolog. - Zsolt hatte den Brief nicht geöffnet, als er ankam, sondern auf den Küchentisch gelegt und zwei Tage lang daran vorbeigegangen, weil er wusste, was drin stand, und weil Wissen und Lesen zwei verschiedene Dinge sind.
:2. Az olvasás véglegessé tesz valamit, ami olvasatlanul még visszafordíthatónak tűnik. - Das Lesen macht etwas endgültig, das im Zustand des Ungelesenen noch reversibel erscheint.
:3. A harmadik napon mégis kinyitotta, mert Katalin nem szólt semmit, ami türelmet jelentett, és mert a türelem idővel nehezebbé válik, mint maga a helyzet. - Am dritten Tag öffnete er ihn, weil Katalin nichts gesagt hatte, und weil Geduld irgendwann schwerer wird als das, worauf sie sich richtet.
:4. Elolvasta az öt mondatot, amelyek tizenkét év végét jelentették, azzal a figyelemmel, amellyel az ember egy már ismert szöveget olvas. - Er las die fünf Sätze, die das Ende von zwölf Jahren bedeuteten, mit der Aufmerksamkeit von jemandem, der den Text bereits kennt.
:5. Villanyszerelő volt, tehát olyan szakmája volt, amelyre mindig szükség van, amíg a világ áramot használ. - Er war Elektriker, was bedeutete, dass sein Handwerk gebraucht wird, solange es Strom gibt.
:6. Tudta, hogy a felmondás nem a képességeiről szólt, hanem a cég helyzetéről, de ez nem oldotta meg a problémát. - Er wusste, dass die Kündigung nichts über sein Können aussagte, sondern über die Lage des Betriebs, was ihm trotzdem nicht half.
:7. Az első hetek nehezek voltak, nem a hivatalos ügyintézés vagy a pénz miatt, hanem mert eltűnt a napok szerkezete. - Die ersten Wochen waren schwer, nicht wegen Bürokratie oder Geld, sondern wegen der fehlenden Struktur des Tages.
:8. A nap túl nagy lett és túl nyitott, mint egy tér falak nélkül. - Der Tag wurde zu groß und zu offen, wie ein Raum ohne Wände.
:9. Elkezdte megjavítani a lakás dolgait, amelyeket korábban halogatott. - Er begann, die Dinge in der Wohnung zu reparieren, die er lange aufgeschoben hatte.
:10. A laza konnektor, a villogó fény és a régi biztosíték mind sorra került. - Die lockere Steckdose, das flackernde Licht und der alte Sicherungskasten kamen dran.
:11. Ezeknek a munkáknak világos végük volt, ami megnyugtatta. - Diese Arbeiten hatten ein klares Ende, was ihm gut tat.
:12. Egy este a szomszédja, Gábor megkérdezte, rá tud-e nézni az elektromos problémájára. - Eines Abends fragte ihn sein Nachbar Gábor, ob er sich seine Elektrik anschauen könne.
:13. Zsolt igent mondott, mert volt rá oka, és mert nem tudta, mivel töltené az estét. - Zsolt sagte ja, weil es sinnvoll war und er sonst keinen Plan hatte.
:14. Húsz perc alatt megtalálta a hibát, és egy óra alatt megjavította. - Er fand das Problem in zwanzig Minuten und reparierte es in einer Stunde.
:15. Gábor fizetni akart, Zsolt először nemet mondott, de végül elfogadta a pénzt. - Gábor wollte zahlen, Zsolt lehnte erst ab, nahm das Geld dann aber an.
:16. Nem az összeg miatt, hanem mert a pénz elfogadása jelentett valamit. - Nicht wegen des Betrags, sondern weil das Annehmen eine Bedeutung hatte.
:17. A következő hetekben még három szomszéd kérte a segítségét. - In den nächsten Wochen kamen drei weitere Nachbarn.
:18. Esténként dolgozott náluk, vacsora után, lépcsőházakban és lakásokban. - Er arbeitete abends nach dem Essen in Treppenhäusern und Wohnungen.
:19. A pénz nem volt sok, de az övé volt, és ez más érzés volt, mint a fizetés. - Das Geld war nicht viel, aber es war seins, und das fühlte sich anders an als ein Gehalt.
:20. Közvetlen volt: munka, eredmény, pénz. - Es war direkt: Arbeit, Ergebnis, Betrag.
:21. Egy pénteken Frau Varga megkérdezte, vállal-e külső munkát is. - An einem Freitag fragte Frau Varga, ob er auch externe Aufträge annimmt.
:22. A fia irodáját teljesen újra kellett kábelezni. - Das Büro ihres Sohnes musste neu verkabelt werden.
:23. Zsolt gondolkodás nélkül igent mondott, majd utána végiggondolta, mit jelent ez. - Zsolt sagte ja, bevor er nachdachte, und dachte dann darüber nach.
:24. Arra jutott, hogy meg tudja csinálni, és ez volt az egyetlen fontos ok. - Er kam zu dem Schluss, dass er es kann, und dass das genügt.
:25. Elmondta Katalinnak, hogy önálló szeretne lenni, nem engedélyt kérve, hanem tájékoztatva. - Er sagte Katalin, dass er sich selbstständig machen will, nicht als Bitte, sondern als Information.
:26. Katalin meghallgatta, a számokról kérdezett, majd segítséget ajánlott. - Katalin hörte zu, fragte nach den Zahlen und bot Hilfe an.
:27. Volt egy ismerőse, aki értett a vállalkozás indításához. - Sie kannte jemanden, der sich mit Gewerbeanmeldungen auskannte.
:28. Az első hivatalos munka az iroda volt, három nap alatt készült el pontosan és tisztán. - Der erste offizielle Auftrag war das Büro, das er in drei Tagen sauber und pünktlich fertigstellte.
:29. Amikor kiállította az első számlát a saját nevével, egy pillanatig a kezében tartotta. - Als er die erste Rechnung mit seinem Namen ausstellte, hielt er sie einen Moment in der Hand.
:30. Úgy érezte, valamit tart, amit ő maga hozott létre, ami egyszerű volt, de mégis új kezdet. - Er hatte das Gefühl, etwas zu halten, das er selbst gemacht hat, was einfach war und doch der Anfang von etwas Neuem.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Zsolts Entscheidung.
:1. Zsolt hatte den Brief nicht geöffnet, als er ankam, sondern auf den Küchentisch gelegt und zwei Tage lang daran vorbeigegangen, weil er wusste, was drin stand, und weil Wissen und Lesen zwei verschiedene Dinge sind.
:2. Das Lesen macht etwas endgültig, das im Zustand des Ungelesenen noch reversibel erscheint.
:3. Am dritten Tag öffnete er ihn, weil Katalin nichts gesagt hatte, und weil Geduld irgendwann schwerer wird als das, worauf sie sich richtet.
:4. Er las die fünf Sätze, die das Ende von zwölf Jahren bedeuteten, mit der Aufmerksamkeit von jemandem, der den Text bereits kennt.
:5. Er war Elektriker, was bedeutete, dass sein Handwerk gebraucht wird, solange es Strom gibt.
:6. Er wusste, dass die Kündigung nichts über sein Können aussagte, sondern über die Lage des Betriebs, was ihm trotzdem nicht half.
:7. Die ersten Wochen waren schwer, nicht wegen Bürokratie oder Geld, sondern wegen der fehlenden Struktur des Tages.
:8. Der Tag wurde zu groß und zu offen, wie ein Raum ohne Wände.
:9. Er begann, die Dinge in der Wohnung zu reparieren, die er lange aufgeschoben hatte.
:10. Die lockere Steckdose, das flackernde Licht und der alte Sicherungskasten kamen dran.
:11. Diese Arbeiten hatten ein klares Ende, was ihm gut tat.
:12. Eines Abends fragte ihn sein Nachbar Gábor, ob er sich seine Elektrik anschauen könne.
:13. Zsolt sagte ja, weil es sinnvoll war und er sonst keinen Plan hatte.
:14. Er fand das Problem in zwanzig Minuten und reparierte es in einer Stunde.
:15. Gábor wollte zahlen, Zsolt lehnte erst ab, nahm das Geld dann aber an.
:16. Nicht wegen des Betrags, sondern weil das Annehmen eine Bedeutung hatte.
:17. In den nächsten Wochen kamen drei weitere Nachbarn.
:18. Er arbeitete abends nach dem Essen in Treppenhäusern und Wohnungen.
:19. Das Geld war nicht viel, aber es war seins, und das fühlte sich anders an als ein Gehalt.
:20. Es war direkt: Arbeit, Ergebnis, Betrag.
:21. An einem Freitag fragte Frau Varga, ob er auch externe Aufträge annimmt.
:22. Das Büro ihres Sohnes musste neu verkabelt werden.
:23. Zsolt sagte ja, bevor er nachdachte, und dachte dann darüber nach.
:24. Er kam zu dem Schluss, dass er es kann, und dass das genügt.
:25. Er sagte Katalin, dass er sich selbstständig machen will, nicht als Bitte, sondern als Information.
:26. Katalin hörte zu, fragte nach den Zahlen und bot Hilfe an.
:27. Sie kannte jemanden, der sich mit Gewerbeanmeldungen auskannte.
:28. Der erste offizielle Auftrag war das Büro, das er in drei Tagen sauber und pünktlich fertigstellte.
:29. Als er die erste Rechnung mit seinem Namen ausstellte, hielt er sie einen Moment in der Hand.
:30. Er hatte das Gefühl, etwas zu halten, das er selbst gemacht hat, was einfach war und doch der Anfang von etwas Neuem.
|}
=== 3 ===
:Sára elindulása.
:1. Sára nem egyetlen reggelen hozta meg a döntést, hanem hónapok alatt.
:2. Kis lépésekben, amelyek közül mindegyik olyan kicsi volt, hogy nem érződött döntésnek.
:3. Inkább olyan gondolatnak, amely az emberben felmerül, aztán újra félreteszi.
:4. Egészen addig, amíg ezeknek a gondolatoknak az összege egyszer csak nehezebb lesz mindennél, ami ellene szól.
:5. Ez az a pillanat, amikor a döntéseket már nem meghozzák, hanem csak kimondják.
:6. Sára grafikát tanult Pécsett, négy évig.
:7. Annak az embernek a meggyőződésével, aki tudja, mit akar.
:8. Utána visszatért a faluba, mert az anyja megbetegedett, és ez valódi ok volt.
:9. Aztán az anyja meggyógyult, Sára pedig maradt.
:10. Mert a maradásnak volt egy tehetetlensége, amely erősebb volt a mellette szóló okoknál.
:11. Egyfajta gravitáció volt ez, amelyet az ember nem vesz észre, amíg nem próbál megszabadulni tőle.
:12. Az irodában töltött három évnek az elmúló idő egyenletes, szürke minősége volt.
:13. Olyan időé, amely elmúlik, anélkül hogy számítana.
:14. Nem a drámai értelemben volt boldogtalan.
:15. Hanem annak az embernek a csendes, nehezen megnevezhető módján, aki tudja, hogy rossz helyen van.
:16. És aki ezt a tudást olyan sokáig kezeli, amíg a kezelés megszűnik stratégiának lenni, és maga kezd a problémává válni.
:17. A kedd délelőtt, amikor számokat gépelt, és hirtelen olyan tisztán látta, mint ritkán korábban, mit fog még látni, ha semmit nem változtat, nem volt különleges kedd.
:18. Talán éppen ez volt a döntő.
:19. Hogy a felismerésnek nem volt szüksége alkalomra, hanem egyszerűen megérkezett.
:20. A való dolgok hívatlan pontosságával, amelyeket az ember már nem tud tovább figyelmen kívül hagyni.
:21. Mert megszűntek hagyni, hogy figyelmen kívül hagyják őket.
:22. Sára tárgyilagosan és dráma nélkül mondott fel.
:23. Összepakolt két bőröndöt, egy laptopot és a rajzfüzetet, amelyet évek óta nem nyitott ki.
:24. Aztán Budapestre ment, annak az embernek az érzésével, aki ugrik, és még nem tudja, hideg-e a víz.
:25. Ez nem volt vigasztaló érzés, de őszinte volt.
:26. És ezen a napon az őszinte többet ért, mint a vigasztaló.
:27. A hetedik kerületi lakás kicsi volt és zajos, és volt benne egy fűtés, amely hangokat adott ki.
:28. Sára annak az embernek a gyakorlatias józanságával élt benne, aki megértette, hogy a feltételeknek nem kell rendben lenniük ahhoz, hogy a munka rendben legyen.
:29. És hogy az egyiknek kevesebb köze van a másikhoz, mint az ember hinné, amíg nem szenvedett a feltételektől.
:30. Két műszakban dolgozott: délelőtt pályázatokat írt, este a saját projektjén.
:31. A verseskötetsorozat újratervezésén, amelyet már az egyetem óta magával hordozott, különböző formákban és változatokban.
:32. És amelyet most végre megcsinált.
:33. Nem azért, mert megérett rá az idő, hanem mert felhagyott azzal, hogy az idő megérésére várjon.
:34. Az eredmény ugyanaz volt, mégis alapvetően más érzés volt.
:35. Az elutasításoknak azoknak az e-maileknek a személytelen pontossága volt, amelyeknek nem áll szándékukban sebezni.
:36. És amelyek mégis sebeznek.
:37. Mert az elutasítás mindig személyesen ér célba, bármilyen személytelenül fogalmazzák is meg.
:38. Sára elolvasta őket, félretette a telefonját, és tovább dolgozott.
:39. Mert megtanulta, hogy az a képesség, hogy az ember egy elutasítás után tovább dolgozik, nem olyan tulajdonság, amellyel eleve rendelkezik.
:40. Hanem olyan, amelyet kifejleszt magában, ismétléssel.
:41. Mint egy izom, amely gyengül, ha az ember nem használja, és erősödik, ha használja.
:42. A konferencia többe került, mint amennyit megengedhetett volna magának, mégis megvette a jegyet.
:43. Mert megértette, hogy a láthatóság nem passzív tulajdonság, hanem aktív döntés.
:44. Ez néha azt jelenti, hogy az ember olyan pénzt ad ki, amely nincs neki.
:45. Olyan lehetőségekért, amelyeknek a kimenetele bizonytalan.
:46. Ez nem kényelmes számítás, de néha ez az egyetlen, amely működik.
:47. Varga Bálint a terem szélén állt, annak az embernek a nyugodt arckifejezésével, aki elég konferenciát látott ahhoz, hogy tudja, milyen beszélgetések következnek.
:48. Sára harminc másodpercig nézte őt.
:49. Ez alatt minden érv végigment a fején, amely a beszélgetés ellen szólt.
:50. Az elutasítás valószínűsége, annak lehetősége, hogy nevetségessé teszi magát, és az a tény, hogy a férfi elfoglaltnak tűnt.
:51. Aztán odament.
:52. Nem azért, mert az ellene szóló érvek gyengébbek lettek volna.
:53. Hanem mert megértette, hogy az ellene szóló érvek mindig ott lesznek.
:54. És hogy az ember vagy mégis odamegy, vagy egyáltalán nem megy oda.
:55. És hogy az egyáltalán nem odamenés nem olyan lehetőség volt, amelyet még egyszer választani akart.
:56. Megmutatta neki a projektet: húsz kép, három perc.
:57. Annak az embernek a nyugodt biztonságával, aki tudja, mit készített, és ezt nem mentegeti.
:58. Varga annak az embernek az összpontosított csendjével nézte, aki valóban néz.
:59. Ez ritkább, mint az ember gondolná.
:60. Azt mondta, érdekes.
:61. Annak a férfinak a hangján, akinél ez a szó értékelés, nem üres fordulat.
:62. Az e-mail, amelyet elküldött, mielőtt alkalma lett volna felismerhetetlenségig átdolgozni, közvetlen és biztos volt.
:63. Úgy hangzott, mint valaki, aki tudja, mit kínál.
:64. Ilyen sokáig nem volt, most pedig ilyen volt.
:65. Nem azért, mert a tudásában változott volna valami.
:66. Hanem mert abbahagyta, hogy kisebbnek mutassa, mint amekkora volt.
:67. A válasz négy nappal később érkezett: egy próbafeladat, konkrét és fizetett.
:68. Sára a kávézó ablak melletti asztalánál olvasta, körülötte a város zajával.
:69. Arra gondolt, hogy ez nem diadal, hanem kezdet.
:70. Ez volt a legőszintébb gondolat, amelyet erről a pillanatról gondolhatott.
:71. És éppen ezért ez volt a helyes gondolat.
:72. Rendelt még egy kávét, és kinyitotta a laptopot.
:73. Mert a kezdetek nem hagynak időt a megállásra.
:74. És mert az, ami ezután következett, fontosabb volt annál, ami éppen megtörtént.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Sára elindulása. - Saras Aufbruch.
:1. Sára nem egyetlen reggelen hozta meg a döntést, hanem hónapok alatt. - Sára hatte die Entscheidung nicht an einem einzigen Morgen getroffen, sondern über Monate.
:2. Kis lépésekben, amelyek közül mindegyik olyan kicsi volt, hogy nem érződött döntésnek. - In kleinen Schritten, von denen jeder einzelne so klein gewesen war, dass er sich nicht wie eine Entscheidung angefühlt hatte.
:3. Inkább olyan gondolatnak, amely az emberben felmerül, aztán újra félreteszi. - Sondern wie ein Gedanke, den man hat und wieder weglegt.
:4. Egészen addig, amíg ezeknek a gondolatoknak az összege egyszer csak nehezebb lesz mindennél, ami ellene szól. - Bis die Summe dieser Gedanken irgendwann schwerer ist als alles, was dagegen spricht.
:5. Ez az a pillanat, amikor a döntéseket már nem meghozzák, hanem csak kimondják. - Das ist der Zeitpunkt, an dem Entscheidungen nicht mehr getroffen, sondern nur noch ausgesprochen werden.
:6. Sára grafikát tanult Pécsett, négy évig. - Sie hatte Grafik studiert, in Pécs, vier Jahre.
:7. Annak az embernek a meggyőződésével, aki tudja, mit akar. - Mit der Überzeugung von jemandem, der weiß, was er will.
:8. Utána visszatért a faluba, mert az anyja megbetegedett, és ez valódi ok volt. - Danach war sie zurückgekommen in das Dorf, weil ihre Mutter krank geworden war, was ein echter Grund gewesen war.
:9. Aztán az anyja meggyógyult, Sára pedig maradt. - Dann war die Mutter gesund geworden und Sára war geblieben.
:10. Mert a maradásnak volt egy tehetetlensége, amely erősebb volt a mellette szóló okoknál. - Weil das Bleiben eine Trägheit hatte, die stärker war als die Gründe dafür.
:11. Egyfajta gravitáció volt ez, amelyet az ember nem vesz észre, amíg nem próbál megszabadulni tőle. - Es war eine Art von Schwerkraft, die man nicht bemerkt, bis man versucht, ihr zu entkommen.
:12. Az irodában töltött három évnek az elmúló idő egyenletes, szürke minősége volt. - Die drei Jahre im Büro hatten die gleichmäßige, graue Qualität von Zeit, die vergeht.
:13. Olyan időé, amely elmúlik, anélkül hogy számítana. - Von Zeit, die vergeht, ohne zu zählen.
:14. Nem a drámai értelemben volt boldogtalan. - Sie war nicht unglücklich im dramatischen Sinne.
:15. Hanem annak az embernek a csendes, nehezen megnevezhető módján, aki tudja, hogy rossz helyen van. - Sondern unglücklich in dem stillen, schwer benennbaren Sinne von jemandem, der weiß, dass er an der falschen Stelle ist.
:16. És aki ezt a tudást olyan sokáig kezeli, amíg a kezelés megszűnik stratégiának lenni, és maga kezd a problémává válni. - Und der dieses Wissen so lange verwaltet, bis Verwalten aufhört, eine Strategie zu sein, und anfängt, das Problem selbst zu werden.
:17. A kedd délelőtt, amikor számokat gépelt, és hirtelen olyan tisztán látta, mint ritkán korábban, mit fog még látni, ha semmit nem változtat, nem volt különleges kedd. - Der Dienstagvormittag, an dem sie die Zahlen tippte und plötzlich so klar wie selten zuvor sah, was sie noch sehen würde, wenn sie nichts änderte, war kein besonderer Dienstag.
:18. Talán éppen ez volt a döntő. - Vielleicht war genau das das Entscheidende.
:19. Hogy a felismerésnek nem volt szüksége alkalomra, hanem egyszerűen megérkezett. - Dass die Erkenntnis keinen Anlass brauchte, sondern einfach kam.
:20. A való dolgok hívatlan pontosságával, amelyeket az ember már nem tud tovább figyelmen kívül hagyni. - Mit der uneingeladenen Präzision von Dingen, die wahr sind und die man nicht länger ignorieren kann.
:21. Mert megszűntek hagyni, hogy figyelmen kívül hagyják őket. - Weil sie aufgehört haben, sich ignorieren zu lassen.
:22. Sára tárgyilagosan és dráma nélkül mondott fel. - Sie kündigte sachlich und ohne Drama.
:23. Összepakolt két bőröndöt, egy laptopot és a rajzfüzetet, amelyet évek óta nem nyitott ki. - Sie packte zwei Koffer und einen Laptop und das Zeichenbuch, das sie seit Jahren nicht aufgeschlagen hatte.
:24. Aztán Budapestre ment, annak az embernek az érzésével, aki ugrik, és még nem tudja, hideg-e a víz. - Dann fuhr sie nach Budapest, mit dem Gefühl von jemandem, der einen Sprung macht und noch nicht weiß, ob das Wasser kalt ist.
:25. Ez nem volt vigasztaló érzés, de őszinte volt. - Das war kein tröstliches Gefühl, aber ein ehrliches.
:26. És ezen a napon az őszinte többet ért, mint a vigasztaló. - Und ehrlich war an diesem Tag mehr wert als tröstlich.
:27. A hetedik kerületi lakás kicsi volt és zajos, és volt benne egy fűtés, amely hangokat adott ki. - Die Wohnung im siebten Bezirk war klein und laut und hatte eine Heizung, die Geräusche machte.
:28. Sára annak az embernek a gyakorlatias józanságával élt benne, aki megértette, hogy a feltételeknek nem kell rendben lenniük ahhoz, hogy a munka rendben legyen. - Sára lebte darin mit der pragmatischen Nüchternheit von jemandem, der verstanden hat, dass Bedingungen nicht stimmen müssen, damit Arbeit stimmt.
:29. És hogy az egyiknek kevesebb köze van a másikhoz, mint az ember hinné, amíg nem szenvedett a feltételektől. - Und dass das eine mit dem anderen weniger zu tun hat, als man glaubt, solange man nicht unter den Bedingungen gelitten hat.
:30. Két műszakban dolgozott: délelőtt pályázatokat írt, este a saját projektjén. - Sie arbeitete in zwei Schichten, Bewerbungen morgens und das eigene Projekt abends.
:31. A verseskötetsorozat újratervezésén, amelyet már az egyetem óta magával hordozott, különböző formákban és változatokban. - An dem Redesign für die Lyrikreihe, das sie seit dem Studium mit sich trug, in verschiedenen Formen und Variationen.
:32. És amelyet most végre megcsinált. - Und das sie jetzt endlich machte.
:33. Nem azért, mert megérett rá az idő, hanem mert felhagyott azzal, hogy az idő megérésére várjon. - Nicht weil die Zeit reif war, sondern weil sie aufgehört hatte, auf die Reife der Zeit zu warten.
:34. Az eredmény ugyanaz volt, mégis alapvetően más érzés volt. - Das hatte dasselbe Ergebnis und fühlte sich grundlegend anders an.
:35. Az elutasításoknak azoknak az e-maileknek a személytelen pontossága volt, amelyeknek nem áll szándékukban sebezni. - Die Absagen hatten die unpersönliche Präzision von E-Mails, die keine Absicht haben, zu verletzen.
:36. És amelyek mégis sebeznek. - Und die trotzdem verletzen.
:37. Mert az elutasítás mindig személyesen ér célba, bármilyen személytelenül fogalmazzák is meg. - Weil Ablehnung immer persönlich landet, egal wie unpersönlich sie formuliert ist.
:38. Sára elolvasta őket, félretette a telefonját, és tovább dolgozott. - Sára las sie und legte das Handy weg und arbeitete weiter.
:39. Mert megtanulta, hogy az a képesség, hogy az ember egy elutasítás után tovább dolgozik, nem olyan tulajdonság, amellyel eleve rendelkezik. - Weil sie gelernt hatte, dass die Fähigkeit, nach einer Ablehnung weiterzuarbeiten, keine Eigenschaft ist, die man hat.
:40. Hanem olyan, amelyet kifejleszt magában, ismétléssel. - Sondern eine, die man entwickelt, durch Wiederholung.
:41. Mint egy izom, amely gyengül, ha az ember nem használja, és erősödik, ha használja. - Wie einen Muskel, der schwächer wird, wenn man ihn nicht benutzt, und stärker, wenn man es tut.
:42. A konferencia többe került, mint amennyit megengedhetett volna magának, mégis megvette a jegyet. - Die Konferenz kostete mehr, als sie sich leisten konnte, und sie kaufte das Ticket trotzdem.
:43. Mert megértette, hogy a láthatóság nem passzív tulajdonság, hanem aktív döntés. - Weil sie begriffen hatte, dass Sichtbarkeit keine passive Eigenschaft ist, sondern eine aktive Entscheidung.
:44. Ez néha azt jelenti, hogy az ember olyan pénzt ad ki, amely nincs neki. - Die manchmal bedeutet, Geld auszugeben, das man nicht hat.
:45. Olyan lehetőségekért, amelyeknek a kimenetele bizonytalan. - Für Gelegenheiten, deren Ausgang ungewiss ist.
:46. Ez nem kényelmes számítás, de néha ez az egyetlen, amely működik. - Das ist keine komfortable Kalkulation, aber manchmal die einzige, die funktioniert.
:47. Varga Bálint a terem szélén állt, annak az embernek a nyugodt arckifejezésével, aki elég konferenciát látott ahhoz, hogy tudja, milyen beszélgetések következnek. - Bálint Varga stand am Rand des Raumes mit dem ruhigen Ausdruck von jemandem, der genug Konferenzen gesehen hat, um zu wissen, welche Gespräche kommen werden.
:48. Sára harminc másodpercig nézte őt. - Sára betrachtete ihn dreißig Sekunden lang.
:49. Ez alatt minden érv végigment a fején, amely a beszélgetés ellen szólt. - In diesen dreißig Sekunden gingen alle Argumente gegen das Gespräch durch ihren Kopf.
:50. Az elutasítás valószínűsége, annak lehetősége, hogy nevetségessé teszi magát, és az a tény, hogy a férfi elfoglaltnak tűnt. - Die Wahrscheinlichkeit der Ablehnung, die Möglichkeit, sich lächerlich zu machen, die Tatsache, dass er beschäftigt wirkte.
:51. Aztán odament. - Dann ging sie.
:52. Nem azért, mert az ellene szóló érvek gyengébbek lettek volna. - Nicht weil die Argumente dagegen schwächer geworden wären.
:53. Hanem mert megértette, hogy az ellene szóló érvek mindig ott lesznek. - Sondern weil sie verstanden hatte, dass die Argumente dagegen immer da sein würden.
:54. És hogy az ember vagy mégis odamegy, vagy egyáltalán nem megy oda. - Und dass man entweder trotzdem geht oder gar nicht geht.
:55. És hogy az egyáltalán nem odamenés nem olyan lehetőség volt, amelyet még egyszer választani akart. - Und dass gar nicht gehen keine Option war, die sie noch einmal wählen wollte.
:56. Megmutatta neki a projektet: húsz kép, három perc. - Sie zeigte ihm das Projekt, zwanzig Bilder, drei Minuten.
:57. Annak az embernek a nyugodt biztonságával, aki tudja, mit készített, és ezt nem mentegeti. - Mit der ruhigen Sicherheit von jemandem, der weiß, was er gemacht hat, und der das nicht entschuldigt.
:58. Varga annak az embernek az összpontosított csendjével nézte, aki valóban néz. - Varga schaute mit der konzentrierten Stille von jemandem, der wirklich schaut.
:59. Ez ritkább, mint az ember gondolná. - Das ist seltener, als man denkt.
:60. Azt mondta, érdekes. - Er sagte, das sei interessant.
:61. Annak a férfinak a hangján, akinél ez a szó értékelés, nem üres fordulat. - Mit dem Tonfall eines Mannes, für den das Wort eine Bewertung ist und keine Floskel.
:62. Az e-mail, amelyet elküldött, mielőtt alkalma lett volna felismerhetetlenségig átdolgozni, közvetlen és biztos volt. - Die E-Mail, die sie schickte, bevor sie die Gelegenheit hatte, sie zu überarbeiten bis zur Unkenntlichkeit, war direkt und sicher.
:63. Úgy hangzott, mint valaki, aki tudja, mit kínál. - Sie klang nach jemandem, der weiß, was er anbietet.
:64. Ilyen sokáig nem volt, most pedig ilyen volt. - Das war sie lange nicht gewesen und das war sie jetzt.
:65. Nem azért, mert a tudásában változott volna valami. - Nicht weil sich etwas geändert hatte an ihrem Können.
:66. Hanem mert abbahagyta, hogy kisebbnek mutassa, mint amekkora volt. - Sondern weil sie aufgehört hatte, es kleiner zu machen als es war.
:67. A válasz négy nappal később érkezett: egy próbafeladat, konkrét és fizetett. - Die Antwort kam vier Tage später, ein Probeprojekt, konkret und bezahlt.
:68. Sára a kávézó ablak melletti asztalánál olvasta, körülötte a város zajával. - Sára las sie am Fenstertisch des Cafés, mit dem Lärm der Stadt um sich herum.
:69. Arra gondolt, hogy ez nem diadal, hanem kezdet. - Sie dachte, dass das kein Triumph war, sondern ein Anfang.
:70. Ez volt a legőszintébb gondolat, amelyet erről a pillanatról gondolhatott. - Das war das Ehrlichste, das sie über diesen Moment denken konnte.
:71. És éppen ezért ez volt a helyes gondolat. - Und deswegen war es das Richtige.
:72. Rendelt még egy kávét, és kinyitotta a laptopot. - Sie bestellte noch einen Kaffee und öffnete den Laptop.
:73. Mert a kezdetek nem hagynak időt a megállásra. - Weil Anfänge keine Zeit lassen zum Innehalten.
:74. És mert az, ami ezután következett, fontosabb volt annál, ami éppen megtörtént. - Und weil das, was als nächstes kam, wichtiger war als das, was gerade gewesen war.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Saras Aufbruch.
:1. Sára hatte die Entscheidung nicht an einem einzigen Morgen getroffen, sondern über Monate.
:2. In kleinen Schritten, von denen jeder einzelne so klein gewesen war, dass er sich nicht wie eine Entscheidung angefühlt hatte.
:3. Sondern wie ein Gedanke, den man hat und wieder weglegt.
:4. Bis die Summe dieser Gedanken irgendwann schwerer ist als alles, was dagegen spricht.
:5. Das ist der Zeitpunkt, an dem Entscheidungen nicht mehr getroffen, sondern nur noch ausgesprochen werden.
:6. Sie hatte Grafik studiert, in Pécs, vier Jahre.
:7. Mit der Überzeugung von jemandem, der weiß, was er will.
:8. Danach war sie zurückgekommen in das Dorf, weil ihre Mutter krank geworden war, was ein echter Grund gewesen war.
:9. Dann war die Mutter gesund geworden und Sára war geblieben.
:10. Weil das Bleiben eine Trägheit hatte, die stärker war als die Gründe dafür.
:11. Es war eine Art von Schwerkraft, die man nicht bemerkt, bis man versucht, ihr zu entkommen.
:12. Die drei Jahre im Büro hatten die gleichmäßige, graue Qualität von Zeit, die vergeht.
:13. Von Zeit, die vergeht, ohne zu zählen.
:14. Sie war nicht unglücklich im dramatischen Sinne.
:15. Sondern unglücklich in dem stillen, schwer benennbaren Sinne von jemandem, der weiß, dass er an der falschen Stelle ist.
:16. Und der dieses Wissen so lange verwaltet, bis Verwalten aufhört, eine Strategie zu sein, und anfängt, das Problem selbst zu werden.
:17. Der Dienstagvormittag, an dem sie die Zahlen tippte und plötzlich so klar wie selten zuvor sah, was sie noch sehen würde, wenn sie nichts änderte, war kein besonderer Dienstag.
:18. Vielleicht war genau das das Entscheidende.
:19. Dass die Erkenntnis keinen Anlass brauchte, sondern einfach kam.
:20. Mit der uneingeladenen Präzision von Dingen, die wahr sind und die man nicht länger ignorieren kann.
:21. Weil sie aufgehört haben, sich ignorieren zu lassen.
:22. Sie kündigte sachlich und ohne Drama.
:23. Sie packte zwei Koffer und einen Laptop und das Zeichenbuch, das sie seit Jahren nicht aufgeschlagen hatte.
:24. Dann fuhr sie nach Budapest, mit dem Gefühl von jemandem, der einen Sprung macht und noch nicht weiß, ob das Wasser kalt ist.
:25. Das war kein tröstliches Gefühl, aber ein ehrliches.
:26. Und ehrlich war an diesem Tag mehr wert als tröstlich.
:27. Die Wohnung im siebten Bezirk war klein und laut und hatte eine Heizung, die Geräusche machte.
:28. Sára lebte darin mit der pragmatischen Nüchternheit von jemandem, der verstanden hat, dass Bedingungen nicht stimmen müssen, damit Arbeit stimmt.
:29. Und dass das eine mit dem anderen weniger zu tun hat, als man glaubt, solange man nicht unter den Bedingungen gelitten hat.
:30. Sie arbeitete in zwei Schichten, Bewerbungen morgens und das eigene Projekt abends.
:31. An dem Redesign für die Lyrikreihe, das sie seit dem Studium mit sich trug, in verschiedenen Formen und Variationen.
:32. Und das sie jetzt endlich machte.
:33. Nicht weil die Zeit reif war, sondern weil sie aufgehört hatte, auf die Reife der Zeit zu warten.
:34. Das hatte dasselbe Ergebnis und fühlte sich grundlegend anders an.
:35. Die Absagen hatten die unpersönliche Präzision von E-Mails, die keine Absicht haben, zu verletzen.
:36. Und die trotzdem verletzen.
:37. Weil Ablehnung immer persönlich landet, egal wie unpersönlich sie formuliert ist.
:38. Sára las sie und legte das Handy weg und arbeitete weiter.
:39. Weil sie gelernt hatte, dass die Fähigkeit, nach einer Ablehnung weiterzuarbeiten, keine Eigenschaft ist, die man hat.
:40. Sondern eine, die man entwickelt, durch Wiederholung.
:41. Wie einen Muskel, der schwächer wird, wenn man ihn nicht benutzt, und stärker, wenn man es tut.
:42. Die Konferenz kostete mehr, als sie sich leisten konnte, und sie kaufte das Ticket trotzdem.
:43. Weil sie begriffen hatte, dass Sichtbarkeit keine passive Eigenschaft ist, sondern eine aktive Entscheidung.
:44. Die manchmal bedeutet, Geld auszugeben, das man nicht hat.
:45. Für Gelegenheiten, deren Ausgang ungewiss ist.
:46. Das ist keine komfortable Kalkulation, aber manchmal die einzige, die funktioniert.
:47. Bálint Varga stand am Rand des Raumes mit dem ruhigen Ausdruck von jemandem, der genug Konferenzen gesehen hat, um zu wissen, welche Gespräche kommen werden.
:48. Sára betrachtete ihn dreißig Sekunden lang.
:49. In diesen dreißig Sekunden gingen alle Argumente gegen das Gespräch durch ihren Kopf.
:50. Die Wahrscheinlichkeit der Ablehnung, die Möglichkeit, sich lächerlich zu machen, die Tatsache, dass er beschäftigt wirkte.
:51. Dann ging sie.
:52. Nicht weil die Argumente dagegen schwächer geworden wären.
:53. Sondern weil sie verstanden hatte, dass die Argumente dagegen immer da sein würden.
:54. Und dass man entweder trotzdem geht oder gar nicht geht.
:55. Und dass gar nicht gehen keine Option war, die sie noch einmal wählen wollte.
:56. Sie zeigte ihm das Projekt, zwanzig Bilder, drei Minuten.
:57. Mit der ruhigen Sicherheit von jemandem, der weiß, was er gemacht hat, und der das nicht entschuldigt.
:58. Varga schaute mit der konzentrierten Stille von jemandem, der wirklich schaut.
:59. Das ist seltener, als man denkt.
:60. Er sagte, das sei interessant.
:61. Mit dem Tonfall eines Mannes, für den das Wort eine Bewertung ist und keine Floskel.
:62. Die E-Mail, die sie schickte, bevor sie die Gelegenheit hatte, sie zu überarbeiten bis zur Unkenntlichkeit, war direkt und sicher.
:63. Sie klang nach jemandem, der weiß, was er anbietet.
:64. Das war sie lange nicht gewesen und das war sie jetzt.
:65. Nicht weil sich etwas geändert hatte an ihrem Können.
:66. Sondern weil sie aufgehört hatte, es kleiner zu machen als es war.
:67. Die Antwort kam vier Tage später, ein Probeprojekt, konkret und bezahlt.
:68. Sára las sie am Fenstertisch des Cafés, mit dem Lärm der Stadt um sich herum.
:69. Sie dachte, dass das kein Triumph war, sondern ein Anfang.
:70. Das war das Ehrlichste, das sie über diesen Moment denken konnte.
:71. Und deswegen war es das Richtige.
:72. Sie bestellte noch einen Kaffee und öffnete den Laptop.
:73. Weil Anfänge keine Zeit lassen zum Innehalten.
:74. Und weil das, was als nächstes kam, wichtiger war als das, was gerade gewesen war.
|}
=== 4 ===
:Klára péksége.
:1. Klára mögött tíz év iroda volt, és a munka működött.
:2. Pontosan és korrektül.
:3. De nem abban az értelemben, amely számít, amikor az ember késő este őszinte önmagával.
:4. Amit szeretett, az a sütés volt.
:5. A hétvégi sütés a budapesti kis konyhában.
:6. A liszt az asztalon.
:7. Az illat, amely hétfő reggel még mindig ott volt.
:8. Mint egy érv, amelyet minden reggel figyelmen kívül hagyott.
:9. A hirdetést egy kifüggesztett papíron találta.
:10. Egy régi pékség Egerben, bérbe adó, azonnal elérhető.
:11. Lefényképezte a telefonjával, anélkül hogy pontosan tudta volna, miért.
:12. Ez többnyire azt jelenti, hogy az ember mégis tudja.
:13. Egy szombaton elutazott Egerbe, anélkül hogy bárkinek megmondta volna, hová megy.
:14. Megnézte a pékséget, porosan és üresen, a régi kemencével és az utcára néző ablakokkal.
:15. Amit látott, nem a rom volt, hanem az, ami mögötte lehetséges volt.
:16. Még aznap aláírta a szerződést.
:17. Mert tudta, hogy a hosszú gondolkodás bizonyos döntéseknél maga a probléma, nem a megoldás.
:18. Azzal az érzéssel utazott vissza Budapestre, amely akkor keletkezik, amikor az ember olyasmit tett, ami egyszerre helyesnek és őrültségnek érződik.
:19. Az első heteknek olyan minőségük volt, mint egy vizsgának, amelyet senki sem tűzött ki, mégis megtörtént.
:20. Hajnali háromkor kelés, nem működő receptek, sajátosságokkal rendelkező kemence.
:21. És szomszédok, akik olyan arcokkal néztek be az ablakon, amelyek keveset árultak el és keveset ígértek.
:22. Klára észrevette a kétkedést, és hagyta ott állni.
:23. Mert mások kétkedése nem érv, hanem állapot.
:24. Az ember vagy osztja ezt az állapotot, vagy nem.
:25. A fűszeres rozskenyér három hét próbálkozás eredménye volt.
:26. Amikor végre stimmelt, Klára ezt azonnal tudta.
:27. Mert bizonyos dolgok, ha helyesek, önmagukat magyarázzák.
:28. A városi ünnepen a stand eleinte csendes volt.
:29. Aztán megtelt.
:30. A sor egyre hosszabb lett.
:31. Az emberek kóstoltak és visszajöttek.
:32. Mert egy kisvárosban a jó kenyérnek nincs szüksége reklámra.
:33. Az este végén az idős férfi, aki korábban maga is pék volt, azt mondta, Klára kenyere valóban jó.
:34. Tárgyilagosan és túlzás nélkül mondta.
:35. Ez többet jelentett neki, mint a sor.
:36. Mert a mesterség felől érkező elismerésnek más minősége van.
:37. Másnap reggel a nap besütött a tiszta ablakokon.
:38. A friss kenyér illata ott volt a levegőben.
:39. A vevők jöttek.
:40. Klára a pult mögött állt.
:41. Tudta, hogy még nagyon sokat kell tanulnia.
:42. Ez nem probléma volt, hanem pontosan az, amire szüksége volt, hogy továbbmenjen.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Klára péksége. - Kláras Bäckerei
:1. Klára mögött tíz év iroda volt, és a munka működött. - Klára hatte zehn Jahre Büro hinter sich, und die Arbeit hatte funktioniert.
:2. Pontosan és korrektül. - Pünktlich und korrekt.
:3. De nem abban az értelemben, amely számít, amikor az ember késő este őszinte önmagával. - Aber nicht in dem Sinne, der zählt, wenn man spät abends ehrlich mit sich ist.
:4. Amit szeretett, az a sütés volt. - Was sie mochte, war das Backen.
:5. A hétvégi sütés a budapesti kis konyhában. - Das Wochenendbacken in der kleinen Küche in Budapest.
:6. A liszt az asztalon. - Das Mehl auf dem Tisch.
:7. Az illat, amely hétfő reggel még mindig ott volt. - Der Geruch, der am Montagmorgen noch da war.
:8. Mint egy érv, amelyet minden reggel figyelmen kívül hagyott. - Wie ein Argument, das sie jeden Morgen ignorierte.
:9. A hirdetést egy kifüggesztett papíron találta. - Die Anzeige fand sie auf einem Aushang.
:10. Egy régi pékség Egerben, bérbe adó, azonnal elérhető. - Eine alte Bäckerei in Eger, zu verpachten, sofort verfügbar.
:11. Lefényképezte a telefonjával, anélkül hogy pontosan tudta volna, miért. - Sie fotografierte sie mit dem Handy, ohne genau zu wissen, warum.
:12. Ez többnyire azt jelenti, hogy az ember mégis tudja. - Was meistens bedeutet, dass man es doch weiß.
:13. Egy szombaton elutazott Egerbe, anélkül hogy bárkinek megmondta volna, hová megy. - Sie fuhr an einem Samstag nach Eger, ohne jemandem zu sagen, wohin.
:14. Megnézte a pékséget, porosan és üresen, a régi kemencével és az utcára néző ablakokkal. - Sie schaute sich die Bäckerei an, staubig und leer, mit dem alten Ofen und den Fenstern zur Straße.
:15. Amit látott, nem a rom volt, hanem az, ami mögötte lehetséges volt. - Was sie sah, war nicht die Ruine, sondern das, was dahinter möglich war.
:16. Még aznap aláírta a szerződést. - Sie unterschrieb noch am selben Tag.
:17. Mert tudta, hogy a hosszú gondolkodás bizonyos döntéseknél maga a probléma, nem a megoldás. - Weil sie wusste, dass langes Nachdenken bei manchen Entscheidungen das Problem ist, nicht die Lösung.
:18. Azzal az érzéssel utazott vissza Budapestre, amely akkor keletkezik, amikor az ember olyasmit tett, ami egyszerre helyesnek és őrültségnek érződik. - Sie fuhr zurück nach Budapest mit dem Gefühl, das entsteht, wenn man etwas getan hat, das sich richtig und verrückt zugleich anfühlt.
:19. Az első heteknek olyan minőségük volt, mint egy vizsgának, amelyet senki sem tűzött ki, mégis megtörtént. - Die ersten Wochen hatten die Qualität einer Prüfung, die niemand angesetzt hatte und die trotzdem stattfand.
:20. Hajnali háromkor kelés, nem működő receptek, sajátosságokkal rendelkező kemence. - Aufstehen um drei Uhr, Rezepte, die nicht funktionierten, ein Ofen mit Eigenheiten.
:21. És szomszédok, akik olyan arcokkal néztek be az ablakon, amelyek keveset árultak el és keveset ígértek. - Und Nachbarn, die durch das Fenster schauten mit Gesichtern, die wenig verrieten und wenig versprachen.
:22. Klára észrevette a kétkedést, és hagyta ott állni. - Klára bemerkte die Skepsis und ließ sie stehen.
:23. Mert mások kétkedése nem érv, hanem állapot. - Weil Skepsis anderer kein Argument ist, sondern ein Zustand.
:24. Az ember vagy osztja ezt az állapotot, vagy nem. - Den man entweder teilt oder nicht.
:25. A fűszeres rozskenyér három hét próbálkozás eredménye volt. - Das Roggenbrot mit Kräutern war das Ergebnis von drei Wochen Ausprobieren.
:26. Amikor végre stimmelt, Klára ezt azonnal tudta. - Als es endlich stimmte, wusste sie das sofort.
:27. Mert bizonyos dolgok, ha helyesek, önmagukat magyarázzák. - Weil manche Dinge, wenn sie richtig sind, sich selbst erklären.
:28. A városi ünnepen a stand eleinte csendes volt. - Beim Stadtfest war der Stand zunächst ruhig.
:29. Aztán megtelt. - Dann voll.
:30. A sor egyre hosszabb lett. - Mit einer Schlange, die länger wurde.
:31. Az emberek kóstoltak és visszajöttek. - Mit Menschen, die probierten und zurückkamen.
:32. Mert egy kisvárosban a jó kenyérnek nincs szüksége reklámra. - Weil gutes Brot in einer Kleinstadt keine Werbung braucht.
:33. Az este végén az idős férfi, aki korábban maga is pék volt, azt mondta, Klára kenyere valóban jó. - Der alte Mann am Ende des Abends, selbst früher Bäcker, sagte, ihr Brot sei wirklich gut.
:34. Tárgyilagosan és túlzás nélkül mondta. - Sachlich und ohne Übertreibung.
:35. Ez többet jelentett neki, mint a sor. - Das bedeutete ihr mehr als die Schlange.
:36. Mert a mesterség felől érkező elismerésnek más minősége van. - Weil Anerkennung vom Handwerk eine andere Qualität hat.
:37. Másnap reggel a nap besütött a tiszta ablakokon. - Am nächsten Morgen schien die Sonne durch die sauberen Fenster.
:38. A friss kenyér illata ott volt a levegőben. - Der Geruch von frischem Brot lag in der Luft.
:39. A vevők jöttek. - Die Kunden kamen.
:40. Klára a pult mögött állt. - Klára stand hinter dem Tresen.
:41. Tudta, hogy még nagyon sokat kell tanulnia. - Sie wusste, dass sie noch sehr viel zu lernen hatte.
:42. Ez nem probléma volt, hanem pontosan az, amire szüksége volt, hogy továbbmenjen. - Das war kein Problem, sondern genau das, was sie brauchte, um weiterzumachen.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Kláras Bäckerei
:1. Klára hatte zehn Jahre Büro hinter sich, und die Arbeit hatte funktioniert.
:2. Pünktlich und korrekt.
:3. Aber nicht in dem Sinne, der zählt, wenn man spät abends ehrlich mit sich ist.
:4. Was sie mochte, war das Backen.
:5. Das Wochenendbacken in der kleinen Küche in Budapest.
:6. Das Mehl auf dem Tisch.
:7. Der Geruch, der am Montagmorgen noch da war.
:8. Wie ein Argument, das sie jeden Morgen ignorierte.
:9. Die Anzeige fand sie auf einem Aushang.
:10. Eine alte Bäckerei in Eger, zu verpachten, sofort verfügbar.
:11. Sie fotografierte sie mit dem Handy, ohne genau zu wissen, warum.
:12. Was meistens bedeutet, dass man es doch weiß.
:13. Sie fuhr an einem Samstag nach Eger, ohne jemandem zu sagen, wohin.
:14. Sie schaute sich die Bäckerei an, staubig und leer, mit dem alten Ofen und den Fenstern zur Straße.
:15. Was sie sah, war nicht die Ruine, sondern das, was dahinter möglich war.
:16. Sie unterschrieb noch am selben Tag.
:17. Weil sie wusste, dass langes Nachdenken bei manchen Entscheidungen das Problem ist, nicht die Lösung.
:18. Sie fuhr zurück nach Budapest mit dem Gefühl, das entsteht, wenn man etwas getan hat, das sich richtig und verrückt zugleich anfühlt.
:19. Die ersten Wochen hatten die Qualität einer Prüfung, die niemand angesetzt hatte und die trotzdem stattfand.
:20. Aufstehen um drei Uhr, Rezepte, die nicht funktionierten, ein Ofen mit Eigenheiten.
:21. Und Nachbarn, die durch das Fenster schauten mit Gesichtern, die wenig verrieten und wenig versprachen.
:22. Klára bemerkte die Skepsis und ließ sie stehen.
:23. Weil Skepsis anderer kein Argument ist, sondern ein Zustand.
:24. Den man entweder teilt oder nicht.
:25. Das Roggenbrot mit Kräutern war das Ergebnis von drei Wochen Ausprobieren.
:26. Als es endlich stimmte, wusste sie das sofort.
:27. Weil manche Dinge, wenn sie richtig sind, sich selbst erklären.
:28. Beim Stadtfest war der Stand zunächst ruhig.
:29. Dann voll.
:30. Mit einer Schlange, die länger wurde.
:31. Mit Menschen, die probierten und zurückkamen.
:32. Weil gutes Brot in einer Kleinstadt keine Werbung braucht.
:33. Der alte Mann am Ende des Abends, selbst früher Bäcker, sagte, ihr Brot sei wirklich gut.
:34. Sachlich und ohne Übertreibung.
:35. Das bedeutete ihr mehr als die Schlange.
:36. Weil Anerkennung vom Handwerk eine andere Qualität hat.
:37. Am nächsten Morgen schien die Sonne durch die sauberen Fenster.
:38. Der Geruch von frischem Brot lag in der Luft.
:39. Die Kunden kamen.
:40. Klára stand hinter dem Tresen.
:41. Sie wusste, dass sie noch sehr viel zu lernen hatte.
:42. Das war kein Problem, sondern genau das, was sie brauchte, um weiterzumachen.
|}
=== 5 ===
:Dávid és a befektető.
:1. Dávid jó ötlettel alapította a startupját, és ez volt az egyszerű rész, mint mindig.
:2. A nehéz rész mindaz volt, ami utána következett.
:3. Három évvel később pedig a számla üres volt, Fekete Gábor pedig az utolsó lehetőség.
:4. Az e-mail este érkezett, röviden és bocsánatkérés nélkül.
:5. A másnap nehéz lesz, írta, nagyon elfoglalt.
:6. Dávid kétszer olvasta el.
:7. Becsukta a laptopot, felállt, mert abban a pillanatban ülni rossz volt.
:8. Kávét főzött, és gondolkodott.
:9. Amit gondolt, pontosabb volt a félelemnél: még hiányzik a megfelelő érv.
:10. Kinyitotta a laptopot, és elölről kezdte.
:11. Nem a diákkal, hanem magával a problémával.
:12. Mit akart Fekete Gábor valójában?
:13. Nem jó prezentációt, hanem egy számot, amelyet nem tud figyelmen kívül hagyni.
:14. Dávid a fehér táblán dolgozott.
:15. Számolt, elvetett, újra számolt.
:16. Annak az embernek az összpontosított nyugalmával, aki szeret egy problémát.
:17. Éjfélkor megtalálta az egyszerűsítést.
:18. Az ellátási lánc átszervezését, amely harminc százalékot takarított meg.
:19. Mindent háromszor végigszámolt.
:20. Mert egyszer nem elég, ha a számok az egyetlen valuta.
:21. Négykor elkészült.
:22. Lefeküdt, három órát aludt, hétkor felkelt, habozás nélkül.
:23. Annak az embernek a nyugodt fejével ment a megbeszélésre, aki felkészült.
:24. Ez más érzés, mint a remény.
:25. A tárgyaló hűvös volt.
:26. Fekete Gábor az órájára nézett.
:27. Az üzenet világos volt: húsz perc.
:28. Dávid nem mentegetőzéssel kezdte.
:29. Hanem az új számmal, azonnal, kerülő nélkül.
:30. Fekete Gábor felnézett.
:31. Nem azért, mert akart, hanem mert a harminc százalékos költségcsökkentés ezt követelte.
:32. Ami ezután következett, nem monológ volt, hanem beszélgetés.
:33. Mert a valódi számok kérdéseket teremtenek, nem csendet.
:34. Dávid minden kérdésre nyugodtan és közvetlenül válaszolt.
:35. Mert az éjszakát azzal töltötte, hogy pontosan erre készüljön.
:36. A végén Fekete Gábor egy pillanatig hallgatott.
:37. Aztán elmosolyodott, és kezet nyújtott, tárgyilagosan és határozottan.
:38. Dávid kilépett a szabadba, rövid időre megállt, és érezte a reggeli napfényt, anélkül hogy különösebb jelentőséget tulajdonított volna neki.
:39. Nem a győzelemre gondolt, hanem a következő lépésre.
:40. Mert a megérkezés mindig kezdet.
:41. A munka éppen csak újra elkezdődött.
:42. És pontosan erre volt szüksége.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Dávid és a befektető. - David und der Investor
:1. Dávid jó ötlettel alapította a startupját, és ez volt az egyszerű rész, mint mindig. - Dávid hatte sein Startup mit einer guten Idee gegründet, was der einfache Teil gewesen war, wie immer.
:2. A nehéz rész mindaz volt, ami utána következett. - Der schwierige Teil war alles danach.
:3. Három évvel később pedig a számla üres volt, Fekete Gábor pedig az utolsó lehetőség. - Und drei Jahre später war das Konto leer und Fekete Gábor die letzte Möglichkeit.
:4. Az e-mail este érkezett, röviden és bocsánatkérés nélkül. - Die E-Mail kam abends, kurz und ohne Entschuldigung.
:5. A másnap nehéz lesz, írta, nagyon elfoglalt. - Morgen sei schwierig, er sei sehr beschäftigt.
:6. Dávid kétszer olvasta el. - Dávid las sie zweimal.
:7. Becsukta a laptopot, felállt, mert abban a pillanatban ülni rossz volt. - Er schloss den Laptop, stand auf, weil Sitzen in diesem Moment das Falsche war.
:8. Kávét főzött, és gondolkodott. - Er machte Kaffee und dachte nach.
:9. Amit gondolt, pontosabb volt a félelemnél: még hiányzik a megfelelő érv. - Und was er dachte, war präziser als Angst: Das richtige Argument fehlt noch.
:10. Kinyitotta a laptopot, és elölről kezdte. - Er öffnete den Laptop und begann von vorne.
:11. Nem a diákkal, hanem magával a problémával. - Nicht mit den Folien, sondern mit dem Problem selbst.
:12. Mit akart Fekete Gábor valójában? - Was wollte Fekete Gábor wirklich?
:13. Nem jó prezentációt, hanem egy számot, amelyet nem tud figyelmen kívül hagyni. - Keine gute Präsentation, sondern eine Zahl, die er nicht ignorieren konnte.
:14. Dávid a fehér táblán dolgozott. - Dávid arbeitete am Whiteboard.
:15. Számolt, elvetett, újra számolt. - Er rechnete, verwarf, rechnete wieder.
:16. Annak az embernek az összpontosított nyugalmával, aki szeret egy problémát. - Mit der konzentrierten Ruhe von jemandem, der ein Problem liebt.
:17. Éjfélkor megtalálta az egyszerűsítést. - Um Mitternacht fand er die Vereinfachung.
:18. Az ellátási lánc átszervezését, amely harminc százalékot takarított meg. - Eine Umstrukturierung der Lieferkette, die dreißig Prozent sparte.
:19. Mindent háromszor végigszámolt. - Er rechnete alles dreimal durch.
:20. Mert egyszer nem elég, ha a számok az egyetlen valuta. - Weil einmal nicht genug ist, wenn Zahlen die einzige Währung sind.
:21. Négykor elkészült. - Um vier war er fertig.
:22. Lefeküdt, három órát aludt, hétkor felkelt, habozás nélkül. - Er legte sich hin, schlief drei Stunden, stand um sieben auf, ohne zu zögern.
:23. Annak az embernek a nyugodt fejével ment a megbeszélésre, aki felkészült. - Er fuhr zum Meeting mit dem ruhigen Kopf eines Mannes, der vorbereitet ist.
:24. Ez más érzés, mint a remény. - Das ist ein anderes Gefühl als Hoffnung.
:25. A tárgyaló hűvös volt. - Der Konferenzraum war kühl.
:26. Fekete Gábor az órájára nézett. - Fekete Gábor schaute auf die Uhr.
:27. Az üzenet világos volt: húsz perc. - Die Botschaft war klar: zwanzig Minuten.
:28. Dávid nem mentegetőzéssel kezdte. - Dávid begann nicht mit einer Entschuldigung.
:29. Hanem az új számmal, azonnal, kerülő nélkül. - Sondern mit der neuen Zahl, sofort, ohne Umweg.
:30. Fekete Gábor felnézett. - Fekete Gábor schaute auf.
:31. Nem azért, mert akart, hanem mert a harminc százalékos költségcsökkentés ezt követelte. - Nicht weil er wollte, sondern weil dreißig Prozent Kostensenkung das verlangt.
:32. Ami ezután következett, nem monológ volt, hanem beszélgetés. - Was folgte, war kein Monolog, sondern ein Gespräch.
:33. Mert a valódi számok kérdéseket teremtenek, nem csendet. - Weil echte Zahlen Fragen erzeugen, keine Stille.
:34. Dávid minden kérdésre nyugodtan és közvetlenül válaszolt. - Dávid beantwortete jede Frage ruhig und direkt.
:35. Mert az éjszakát azzal töltötte, hogy pontosan erre készüljön. - Weil er die Nacht damit verbracht hatte, genau das vorzubereiten.
:36. A végén Fekete Gábor egy pillanatig hallgatott. - Am Ende schwieg Fekete Gábor einen Moment.
:37. Aztán elmosolyodott, és kezet nyújtott, tárgyilagosan és határozottan. - Dann lächelte er und reichte die Hand, sachlich und entschieden.
:38. Dávid kilépett a szabadba, rövid időre megállt, és érezte a reggeli napfényt, anélkül hogy különösebb jelentőséget tulajdonított volna neki. - Dávid trat ins Freie, blieb kurz stehen, und spürte die Morgensonne, ohne ihr besondere Bedeutung zu geben.
:39. Nem a győzelemre gondolt, hanem a következő lépésre. - Er dachte nicht an den Sieg, sondern an den nächsten Schritt.
:40. Mert a megérkezés mindig kezdet. - Weil Ankommen immer ein Anfang ist.
:41. A munka éppen csak újra elkezdődött. - Die Arbeit hatte gerade erst wieder begonnen.
:42. És pontosan erre volt szüksége. - Und das war genau das, was er brauchte.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:David und der Investor
:1. Dávid hatte sein Startup mit einer guten Idee gegründet, was der einfache Teil gewesen war, wie immer.
:2. Der schwierige Teil war alles danach.
:3. Und drei Jahre später war das Konto leer und Fekete Gábor die letzte Möglichkeit.
:4. Die E-Mail kam abends, kurz und ohne Entschuldigung.
:5. Morgen sei schwierig, er sei sehr beschäftigt.
:6. Dávid las sie zweimal.
:7. Er schloss den Laptop, stand auf, weil Sitzen in diesem Moment das Falsche war.
:8. Er machte Kaffee und dachte nach.
:9. Und was er dachte, war präziser als Angst: Das richtige Argument fehlt noch.
:10. Er öffnete den Laptop und begann von vorne.
:11. Nicht mit den Folien, sondern mit dem Problem selbst.
:12. Was wollte Fekete Gábor wirklich?
:13. Keine gute Präsentation, sondern eine Zahl, die er nicht ignorieren konnte.
:14. Dávid arbeitete am Whiteboard.
:15. Er rechnete, verwarf, rechnete wieder.
:16. Mit der konzentrierten Ruhe von jemandem, der ein Problem liebt.
:17. Um Mitternacht fand er die Vereinfachung.
:18. Eine Umstrukturierung der Lieferkette, die dreißig Prozent sparte.
:19. Er rechnete alles dreimal durch.
:20. Weil einmal nicht genug ist, wenn Zahlen die einzige Währung sind.
:21. Um vier war er fertig.
:22. Er legte sich hin, schlief drei Stunden, stand um sieben auf, ohne zu zögern.
:23. Er fuhr zum Meeting mit dem ruhigen Kopf eines Mannes, der vorbereitet ist.
:24. Das ist ein anderes Gefühl als Hoffnung.
:25. Der Konferenzraum war kühl.
:26. Fekete Gábor schaute auf die Uhr.
:27. Die Botschaft war klar: zwanzig Minuten.
:28. Dávid begann nicht mit einer Entschuldigung.
:29. Sondern mit der neuen Zahl, sofort, ohne Umweg.
:30. Fekete Gábor schaute auf.
:31. Nicht weil er wollte, sondern weil dreißig Prozent Kostensenkung das verlangt.
:32. Was folgte, war kein Monolog, sondern ein Gespräch.
:33. Weil echte Zahlen Fragen erzeugen, keine Stille.
:34. Dávid beantwortete jede Frage ruhig und direkt.
:35. Weil er die Nacht damit verbracht hatte, genau das vorzubereiten.
:36. Am Ende schwieg Fekete Gábor einen Moment.
:37. Dann lächelte er und reichte die Hand, sachlich und entschieden.
:38. Dávid trat ins Freie, blieb kurz stehen, und spürte die Morgensonne, ohne ihr besondere Bedeutung zu geben.
:39. Er dachte nicht an den Sieg, sondern an den nächsten Schritt.
:40. Weil Ankommen immer ein Anfang ist.
:41. Die Arbeit hatte gerade erst wieder begonnen.
:42. Und das war genau das, was er brauchte.
|}
=== 6 ===
:A hely, amely visszaadta Sámuelt önmagának.
:1. Sámuel egy csütörtöki napon veszítette el az állását, azoknak az eseményeknek a tárgyilagos véglegességével, amelyeket az ember lát közeledni, és amelyek mégis meglepik, amikor bekövetkeznek.
:2. Azt hitte, a szabadság jó érzés lesz.
:3. De nem volt jó érzés, és ez jobban meglepte, mint maga a veszteség.
:4. Mert abba a tévedésbe esett, hogy valami rossznak a vége automatikusan valami jónak a kezdete.
:5. Az első hetek az üresség kezeléséről szóltak.
:6. Álláspályázatokkal, amelyek keveset hoztak, és sétákkal, amelyek többet.
:7. Mert a mozgás rendezi a gondolkodást, akkor is, ha válaszokat nem ad.
:8. A Kazinczy utcai telket ismerte.
:9. Százszor elment már mellette.
:10. Tudomásul vette a szemetet, és továbbment, mint mindenki más.
:11. Mert azok a dolgok, amelyek mindig így voltak, idővel megszűnnek érzékelhetőnek lenni.
:12. Egy kedd délelőtt megállt, különösebb ok nélkül.
:13. Átnézett a szeméten arra, ami alatta volt.
:14. A földre, a helyre, a lehetőségre, amelyet még senki sem igényelt magának.
:15. A gondolat olyan egyszerű volt, hogy csodálkozott, miért nem jutott még soha eszébe.
:16. Talán azért, mert az egyszerű gondolatoknak idő kell, és ideje korábban nem volt.
:17. Kesztyűt, gereblyét és zsákokat vett.
:18. Visszajött, és habozás nélkül elkezdte.
:19. Mert a habozás néha az egyetlen dolog, amely megakadályozza az embert abban, hogy elkezdjen valamit.
:20. Az első óráknak annak a munkának a romantikátlan minősége volt, amelyet el kell végezni, mielőtt valamiből valami lehet.
:21. Nehéz volt és kevéssé látványos.
:22. Régi műanyag és föld szagával.
:23. Folytatta, mert abbahagyni azt jelentette volna, hogy visszamegy.
:24. Visszamenni pedig rosszabb volt, mint folytatni.
:25. Ez egyszerű számítás, de néha a leghatásosabb.
:26. Tibor a második napon jött.
:27. Meghallgatta, hallgatott, és a harmadikon kesztyűvel jelent meg.
:28. Ez az egyetértés legelegánsabb formája, amelyet az ember adhat.
:29. A cselekvés, bejelentés nélkül.
:30. A második héten több szomszéd is jött.
:31. Mert annak, ami növekszik, saját vonzereje van.
:32. És mert az emberek részesei akarnak lenni valaminek, ami láthatóan jobbá válik.
:33. A telek gyorsabban változott, mint várták.
:34. Ez megmutatta, hogy sok kéz nemcsak többet végez el, hanem másképp is dolgozik.
:35. Mert különböző emberek különböző képességeket hoznak magukkal, amelyeket az ember nem megtervez, hanem használ.
:36. A várostól érkező férfi annak az embernek az arckifejezésével jött, aki helyreállítja a rendet.
:37. Azt mondta, ez nincs engedélyezve.
:38. Annak az embernek a hangján mondta ezt, aki arra számít, hogy ezzel véget is ért a beszélgetés.
:39. Sámuel nyugodt maradt, ami nehezebb volt, mint amilyennek látszott.
:40. Elővette a mappát, amelyet három éjszakán át készített elő.
:41. Mert tudta, hogy ez a pillanat el fog jönni.
:42. És mert a felkészülés az egyetlen válasz a meglepetésekre, amelyet az ember ellenőrizni tud.
:43. A várostól érkező férfi mindent végigolvasott, lassabban, mint Sámuel várta.
:44. Aztán azt mondta, ez jól van előkészítve, ellenőriznie kell.
:45. Ez nem beleegyezés volt, de nem is elutasítás.
:46. És néha ez elég.
:47. Egy héttel később visszajött azzal a hírrel, hogy a város anyagokat tud biztosítani.
:48. Ez megmutatta, hogy egy átgondolt koncepció néha olyan ajtókat nyit ki, amelyeket az ember nem is számított kinyitni.
:49. Mert a bürokráciák reagálnak a rendre, még akkor is, ha a saját rendjük gyakran maga a probléma.
:50. Tavasszal együtt ültettek.
:51. Tibor elmagyarázta a gyerekeknek, hogyan működik minden.
:52. Annak az embernek a türelmével, aki tudja, hogy az át nem adott tudás elveszik.
:53. Ez a veszteség egyik csendesebb formája, de nem kevésbé valódi.
:54. Nyáron Sámuel azon a padon ült, amelyet maga épített.
:55. A kertet nézte, amely hónapokkal korábban még szemét volt.
:56. Annak az embernek a nyugodt tudatával, aki olyasmit tett, ami megmarad.
:57. Még mindig nem volt állása.
:58. Ez kevésbé zavarta, mint várta.
:59. Nem azért, mert a probléma eltűnt.
:60. Hanem mert megértette, hogy az identitás nem abból keletkezik, amije az embernek van.
:61. Hanem abból, amit tesz, és ahogyan teszi.
:62. Tibor bejelentés nélkül leült mellé.
:63. Együtt ültek a napon.
:64. A kert paradicsom, meleg föld és a még véget nem ért nyár illatát árasztotta.
:65. Ez nem megérkezés volt, hanem szünet.
:66. Sámuel tudta, hogy a következő lépés majd eljön, amikor el kell jönnie.
:67. Ez nyugodtabb módja volt a jövőre várni, mint amit ismert.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A hely, amely visszaadta Sámuelt önmagának. - Der Ort, der Sámuel sich selbst zurückgab.
:1. Sámuel egy csütörtöki napon veszítette el az állását, azoknak az eseményeknek a tárgyilagos véglegességével, amelyeket az ember lát közeledni, és amelyek mégis meglepik, amikor bekövetkeznek. - Sámuel hatte seinen Job an einem Donnerstag verloren, mit der sachlichen Endgültigkeit von Ereignissen, die man kommen sieht und die trotzdem überraschen, wenn sie da sind.
:2. Azt hitte, a szabadság jó érzés lesz. - Er hatte gedacht, Freiheit würde sich gut anfühlen.
:3. De nem volt jó érzés, és ez jobban meglepte, mint maga a veszteség. - Und sie hatte sich nicht gut angefühlt, was ihn mehr überraschte als der Verlust selbst.
:4. Mert abba a tévedésbe esett, hogy valami rossznak a vége automatikusan valami jónak a kezdete. - Weil er dem Irrtum aufgesessen war, dass das Ende von etwas Schlechtem automatisch der Anfang von etwas Gutem ist.
:5. Az első hetek az üresség kezeléséről szóltak. - Die ersten Wochen waren ein Verwalten der Leere.
:6. Álláspályázatokkal, amelyek keveset hoztak, és sétákkal, amelyek többet. - Mit Bewerbungen, die wenig brachten, und Spaziergängen, die mehr brachten.
:7. Mert a mozgás rendezi a gondolkodást, akkor is, ha válaszokat nem ad. - Weil Bewegung das Denken ordnet, auch wenn sie keine Antworten gibt.
:8. A Kazinczy utcai telket ismerte. - Das Grundstück in der Kazinczy utca kannte er.
:9. Százszor elment már mellette. - Er war hundertmal daran vorbeigegangen.
:10. Tudomásul vette a szemetet, és továbbment, mint mindenki más. - Er hatte den Müll registriert und war weitergegangen, wie alle anderen.
:11. Mert azok a dolgok, amelyek mindig így voltak, idővel megszűnnek érzékelhetőnek lenni. - Weil Dinge, die immer so waren, aufhören, wahrgenommen zu werden.
:12. Egy kedd délelőtt megállt, különösebb ok nélkül. - An einem Dienstagvormittag blieb er stehen, nicht aus besonderem Anlass.
:13. Átnézett a szeméten arra, ami alatta volt. - Und schaute durch den Müll hindurch auf das, was darunter war.
:14. A földre, a helyre, a lehetőségre, amelyet még senki sem igényelt magának. - Die Erde, den Platz, die Möglichkeit, die noch niemand beansprucht hatte.
:15. A gondolat olyan egyszerű volt, hogy csodálkozott, miért nem jutott még soha eszébe. - Der Gedanke war so einfach, dass er sich wunderte, warum er ihn noch nie gehabt hatte.
:16. Talán azért, mert az egyszerű gondolatoknak idő kell, és ideje korábban nem volt. - Was vielleicht daran lag, dass einfache Gedanken Zeit brauchen, und Zeit hatte er vorher nicht gehabt.
:17. Kesztyűt, gereblyét és zsákokat vett. - Er kaufte Handschuhe und Rechen und Säcke.
:18. Visszajött, és habozás nélkül elkezdte. - Er kam zurück, und begann, ohne zu zögern.
:19. Mert a habozás néha az egyetlen dolog, amely megakadályozza az embert abban, hogy elkezdjen valamit. - Weil Zögern manchmal das Einzige ist, was einen vom Anfangen abhält.
:20. Az első óráknak annak a munkának a romantikátlan minősége volt, amelyet el kell végezni, mielőtt valamiből valami lehet. - Die ersten Stunden hatten die unromantische Qualität von Arbeit, die getan werden muss, bevor etwas werden kann.
:21. Nehéz volt és kevéssé látványos. - Schwer und wenig spektakulär.
:22. Régi műanyag és föld szagával. - Mit dem Geruch von altem Plastik und Erde.
:23. Folytatta, mert abbahagyni azt jelentette volna, hogy visszamegy. - Er machte weiter, weil Aufhören bedeutet hätte, zurückzugehen.
:24. Visszamenni pedig rosszabb volt, mint folytatni. - Und zurückgehen war schlechter als weitermachen.
:25. Ez egyszerű számítás, de néha a leghatásosabb. - Das ist ein einfaches Kalkül, aber manchmal das wirksamste.
:26. Tibor a második napon jött. - Tibor kam am zweiten Tag.
:27. Meghallgatta, hallgatott, és a harmadikon kesztyűvel jelent meg. - Er hörte zu, schwieg, und erschien am dritten mit Handschuhen.
:28. Ez az egyetértés legelegánsabb formája, amelyet az ember adhat. - Das ist die eleganteste Form von Zustimmung, die man geben kann.
:29. A cselekvés, bejelentés nélkül. - Die Handlung, ohne die Ankündigung.
:30. A második héten több szomszéd is jött. - In der zweiten Woche kamen mehr Nachbarn.
:31. Mert annak, ami növekszik, saját vonzereje van. - Weil etwas, das wächst, eine eigene Anziehungskraft hat.
:32. És mert az emberek részesei akarnak lenni valaminek, ami láthatóan jobbá válik. - Und weil Menschen Teil von etwas sein wollen, das sichtbar besser wird.
:33. A telek gyorsabban változott, mint várták. - Das Grundstück veränderte sich schneller als erwartet.
:34. Ez megmutatta, hogy sok kéz nemcsak többet végez el, hanem másképp is dolgozik. - Das zeigte, dass viele Hände nicht nur mehr leisten, sondern anders leisten.
:35. Mert különböző emberek különböző képességeket hoznak magukkal, amelyeket az ember nem megtervez, hanem használ. - Weil verschiedene Menschen verschiedene Fähigkeiten mitbringen, die man nicht plant, aber nutzt.
:36. A várostól érkező férfi annak az embernek az arckifejezésével jött, aki helyreállítja a rendet. - Der Mann von der Stadt kam mit dem Ausdruck von jemandem, der Ordnung wiederherstellt.
:37. Azt mondta, ez nincs engedélyezve. - Und sagte, das sei nicht genehmigt.
:38. Annak az embernek a hangján mondta ezt, aki arra számít, hogy ezzel véget is ért a beszélgetés. - Mit dem Tonfall von jemandem, der erwartet, dass das das Ende des Gesprächs ist.
:39. Sámuel nyugodt maradt, ami nehezebb volt, mint amilyennek látszott. - Sámuel blieb ruhig, was schwieriger war als es aussah.
:40. Elővette a mappát, amelyet három éjszakán át készített elő. - Und nahm den Ordner heraus, den er drei Nächte lang vorbereitet hatte.
:41. Mert tudta, hogy ez a pillanat el fog jönni. - Weil er gewusst hatte, dass dieser Moment kommen würde.
:42. És mert a felkészülés az egyetlen válasz a meglepetésekre, amelyet az ember ellenőrizni tud. - Und weil Vorbereitung die einzige Antwort auf Überraschungen ist, die man kontrollieren kann.
:43. A várostól érkező férfi mindent végigolvasott, lassabban, mint Sámuel várta. - Der Mann von der Stadt las alles durch, langsamer als Sámuel erwartet hatte.
:44. Aztán azt mondta, ez jól van előkészítve, ellenőriznie kell. - Und sagte dann, das sei gut gemacht, er müsse es prüfen.
:45. Ez nem beleegyezés volt, de nem is elutasítás. - Das war keine Zustimmung, aber keine Ablehnung.
:46. És néha ez elég. - Und manchmal ist das genug.
:47. Egy héttel később visszajött azzal a hírrel, hogy a város anyagokat tud biztosítani. - Eine Woche später kam er zurück mit der Nachricht, dass die Stadt Materialien liefern könne.
:48. Ez megmutatta, hogy egy átgondolt koncepció néha olyan ajtókat nyit ki, amelyeket az ember nem is számított kinyitni. - Das zeigte, dass ein durchdachtes Konzept manchmal Türen öffnet, die man nicht zu öffnen erwartet hatte.
:49. Mert a bürokráciák reagálnak a rendre, még akkor is, ha a saját rendjük gyakran maga a probléma. - Weil Bürokratien auf Ordnung reagieren, auch wenn ihre eigene Ordnung oft das Problem ist.
:50. Tavasszal együtt ültettek. - Im Frühling pflanzten sie zusammen.
:51. Tibor elmagyarázta a gyerekeknek, hogyan működik minden. - Und Tibor erklärte den Kindern, wie alles funktionierte.
:52. Annak az embernek a türelmével, aki tudja, hogy az át nem adott tudás elveszik. - Mit der Geduld von jemandem, der weiß, dass Wissen, das nicht weitergegeben wird, verloren geht.
:53. Ez a veszteség egyik csendesebb formája, de nem kevésbé valódi. - Das ist eine Form von Verlust, die leiser ist als andere, aber nicht weniger real.
:54. Nyáron Sámuel azon a padon ült, amelyet maga épített. - Im Sommer saß Sámuel auf der Bank, die er selbst gebaut hatte.
:55. A kertet nézte, amely hónapokkal korábban még szemét volt. - Und schaute auf den Garten, der vor Monaten noch Müll gewesen war.
:56. Annak az embernek a nyugodt tudatával, aki olyasmit tett, ami megmarad. - Mit dem ruhigen Bewusstsein von jemandem, der etwas getan hat, das bleibt.
:57. Még mindig nem volt állása. - Er hatte immer noch keine Stelle.
:58. Ez kevésbé zavarta, mint várta. - Das störte ihn weniger als erwartet.
:59. Nem azért, mert a probléma eltűnt. - Nicht weil das Problem verschwunden war.
:60. Hanem mert megértette, hogy az identitás nem abból keletkezik, amije az embernek van. - Sondern weil er verstanden hatte, dass Identität nicht aus dem entsteht, was man hat.
:61. Hanem abból, amit tesz, és ahogyan teszi. - Sondern aus dem, was man tut und wie man es tut.
:62. Tibor bejelentés nélkül leült mellé. - Tibor setzte sich neben ihn ohne Ankündigung.
:63. Együtt ültek a napon. - Und sie saßen zusammen in der Sonne.
:64. A kert paradicsom, meleg föld és a még véget nem ért nyár illatát árasztotta. - Der Garten roch nach Tomaten und warmem Boden und dem Sommer, der noch nicht zu Ende war.
:65. Ez nem megérkezés volt, hanem szünet. - Das war keine Ankunft, sondern eine Pause.
:66. Sámuel tudta, hogy a következő lépés majd eljön, amikor el kell jönnie. - Sámuel wusste, dass der nächste Schritt kommen würde, wenn er kommen sollte.
:67. Ez nyugodtabb módja volt a jövőre várni, mint amit ismert. - Das war eine ruhigere Art, auf die Zukunft zu warten, als er es kannte.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Der Ort, der Sámuel sich selbst zurückgab.
:1. Sámuel hatte seinen Job an einem Donnerstag verloren, mit der sachlichen Endgültigkeit von Ereignissen, die man kommen sieht und die trotzdem überraschen, wenn sie da sind.
:2. Er hatte gedacht, Freiheit würde sich gut anfühlen.
:3. Und sie hatte sich nicht gut angefühlt, was ihn mehr überraschte als der Verlust selbst.
:4. Weil er dem Irrtum aufgesessen war, dass das Ende von etwas Schlechtem automatisch der Anfang von etwas Gutem ist.
:5. Die ersten Wochen waren ein Verwalten der Leere.
:6. Mit Bewerbungen, die wenig brachten, und Spaziergängen, die mehr brachten.
:7. Weil Bewegung das Denken ordnet, auch wenn sie keine Antworten gibt.
:8. Das Grundstück in der Kazinczy utca kannte er.
:9. Er war hundertmal daran vorbeigegangen.
:10. Er hatte den Müll registriert und war weitergegangen, wie alle anderen.
:11. Weil Dinge, die immer so waren, aufhören, wahrgenommen zu werden.
:12. An einem Dienstagvormittag blieb er stehen, nicht aus besonderem Anlass.
:13. Und schaute durch den Müll hindurch auf das, was darunter war.
:14. Die Erde, den Platz, die Möglichkeit, die noch niemand beansprucht hatte.
:15. Der Gedanke war so einfach, dass er sich wunderte, warum er ihn noch nie gehabt hatte.
:16. Was vielleicht daran lag, dass einfache Gedanken Zeit brauchen, und Zeit hatte er vorher nicht gehabt.
:17. Er kaufte Handschuhe und Rechen und Säcke.
:18. Er kam zurück, und begann, ohne zu zögern.
:19. Weil Zögern manchmal das Einzige ist, was einen vom Anfangen abhält.
:20. Die ersten Stunden hatten die unromantische Qualität von Arbeit, die getan werden muss, bevor etwas werden kann.
:21. Schwer und wenig spektakulär.
:22. Mit dem Geruch von altem Plastik und Erde.
:23. Er machte weiter, weil Aufhören bedeutet hätte, zurückzugehen.
:24. Und zurückgehen war schlechter als weitermachen.
:25. Das ist ein einfaches Kalkül, aber manchmal das wirksamste.
:26. Tibor kam am zweiten Tag.
:27. Er hörte zu, schwieg, und erschien am dritten mit Handschuhen.
:28. Das ist die eleganteste Form von Zustimmung, die man geben kann.
:29. Die Handlung, ohne die Ankündigung.
:30. In der zweiten Woche kamen mehr Nachbarn.
:31. Weil etwas, das wächst, eine eigene Anziehungskraft hat.
:32. Und weil Menschen Teil von etwas sein wollen, das sichtbar besser wird.
:33. Das Grundstück veränderte sich schneller als erwartet.
:34. Das zeigte, dass viele Hände nicht nur mehr leisten, sondern anders leisten.
:35. Weil verschiedene Menschen verschiedene Fähigkeiten mitbringen, die man nicht plant, aber nutzt.
:36. Der Mann von der Stadt kam mit dem Ausdruck von jemandem, der Ordnung wiederherstellt.
:37. Und sagte, das sei nicht genehmigt.
:38. Mit dem Tonfall von jemandem, der erwartet, dass das das Ende des Gesprächs ist.
:39. Sámuel blieb ruhig, was schwieriger war als es aussah.
:40. Und nahm den Ordner heraus, den er drei Nächte lang vorbereitet hatte.
:41. Weil er gewusst hatte, dass dieser Moment kommen würde.
:42. Und weil Vorbereitung die einzige Antwort auf Überraschungen ist, die man kontrollieren kann.
:43. Der Mann von der Stadt las alles durch, langsamer als Sámuel erwartet hatte.
:44. Und sagte dann, das sei gut gemacht, er müsse es prüfen.
:45. Das war keine Zustimmung, aber keine Ablehnung.
:46. Und manchmal ist das genug.
:47. Eine Woche später kam er zurück mit der Nachricht, dass die Stadt Materialien liefern könne.
:48. Das zeigte, dass ein durchdachtes Konzept manchmal Türen öffnet, die man nicht zu öffnen erwartet hatte.
:49. Weil Bürokratien auf Ordnung reagieren, auch wenn ihre eigene Ordnung oft das Problem ist.
:50. Im Frühling pflanzten sie zusammen.
:51. Und Tibor erklärte den Kindern, wie alles funktionierte.
:52. Mit der Geduld von jemandem, der weiß, dass Wissen, das nicht weitergegeben wird, verloren geht.
:53. Das ist eine Form von Verlust, die leiser ist als andere, aber nicht weniger real.
:54. Im Sommer saß Sámuel auf der Bank, die er selbst gebaut hatte.
:55. Und schaute auf den Garten, der vor Monaten noch Müll gewesen war.
:56. Mit dem ruhigen Bewusstsein von jemandem, der etwas getan hat, das bleibt.
:57. Er hatte immer noch keine Stelle.
:58. Das störte ihn weniger als erwartet.
:59. Nicht weil das Problem verschwunden war.
:60. Sondern weil er verstanden hatte, dass Identität nicht aus dem entsteht, was man hat.
:61. Sondern aus dem, was man tut und wie man es tut.
:62. Tibor setzte sich neben ihn ohne Ankündigung.
:63. Und sie saßen zusammen in der Sonne.
:64. Der Garten roch nach Tomaten und warmem Boden und dem Sommer, der noch nicht zu Ende war.
:65. Das war keine Ankunft, sondern eine Pause.
:66. Sámuel wusste, dass der nächste Schritt kommen würde, wenn er kommen sollte.
:67. Das war eine ruhigere Art, auf die Zukunft zu warten, als er es kannte.
|}
amitnurzo3bp6oqoim1e4zdc8byt23j
Ungarisch/Ungarisch-Lesebuch-Kurzgeschichten/Kurzgeschichten B1 Teil 4
0
122641
1085935
1085903
2026-05-16T20:16:10Z
Thirunavukkarasye-Raveendran
47852
1085935
wikitext
text/x-wiki
{{Navigation hoch|
hochtext=Inhaltsverzeichnis: Ungarisch-Lesebuch|
hochlink=Ungarisch#Ungarisch-Lesebuch}}
{{Navigation hoch|
hochtext=Inhaltsverzeichnis: Kurzgeschichten|
hochlink=Ungarisch/Ungarisch-Lesebuch-Kurzgeschichten}}
=== 3 ===
:Réka és Márton egy őszi történetben.
:1. Réka szeptemberben fogadta el az állást az építészirodában, nem azért, mert ez lett volna az álommunka, hanem mert elég jónak tűnt egy hosszú bizonytalan időszak után.
:2. Az iroda Győr belvárosában volt egy régi épületben, magas mennyezettel és kávé meg öreg fa illatával.
:3. Az első hetekben Réka keveset beszélt, mert előbb figyel, és csak utána szólal meg.
:4. Mások ezt félénkségnek hitték, pedig ez csak a módszere volt.
:5. Márton vele szemben ült, így nap mint nap látták egymást anélkül, hogy ezt külön akarták volna.
:6. Ez a helyzet természetes volt, amíg valami meg nem változtatta.
:7. Ez a valami egy közös projekt volt a belvárosban.
:8. Hetekig ugyanazon a terven dolgoztak, nagy koncentrációval és pontossággal.
:9. A beszélgetéseik szakmaiak voltak és pontosak, és nem érintették azt, ami mögöttük volt.
:10. Réka ezt csak akkor vette észre, amikor a projekt véget ért.
:11. A beszélgetések hiánya hangosabb volt, mint maguk a beszélgetések.
:12. Ez meglepte őt, és nem tudta, mit kezdjen vele.
:13. Egy keddi este Márton írt neki egy üzenetet egy hibáról a tervben.
:14. Az üzenet rövid és tárgyilagos volt.
:15. Réka ugyanígy válaszolt.
:16. Márton megkérdezte, megnézhetnék-e együtt másnap.
:17. Réka igent mondott.
:18. Márton ezután írt még valamit egy könyvről, amit éppen olvasott.
:19. Ez a megjegyzés nem tartozott a munkához.
:20. Réka válaszolt rá.
:21. Márton újra válaszolt.
:22. Fél tizenegy volt, amikor Réka észrevette, hogy már két órája beszélgetnek.
:23. A beszélgetés könyvekről és a városról szólt, nem a munkáról.
:24. Ez volt a leghosszabb beszélgetésük eddig.
:25. Másnap az irodában furcsa volt, de nem kellemetlen.
:26. Olyan furcsa, amikor két ember valami újat tud egymásról.
:27. Márton megmutatta a hibát a tervben.
:28. Megbeszélték, tárgyilagosan és pontosan.
:29. Ezután Márton megkérdezte, innának-e egy kávét munka után.
:30. A kérdés egyszerű volt, és nem várt hosszú magyarázatot.
:31. Réka igent mondott.
:32. Ez volt a következő logikus lépés.
:33. Munka után elmentek a sarki kávézóba.
:34. Mindketten ismerték a helyet, de még nem voltak ott együtt.
:35. Beszélgettek a projektről és más dolgokról is.
:36. Az idő gyorsan telt, és észre sem vették.
:37. A kávézó zárni kezdett, és ez jelezte az idő múlását.
:38. Kimentek a hideg októberi estébe.
:39. Márton azt mondta, abba az irányba megy.
:40. Réka azt mondta, ő is arra megy.
:41. Együtt indultak el, anélkül hogy ezt megbeszélték volna.
:42. Az út természetesen alakult.
:43. Egy kereszteződésnél megálltak.
:44. Márton azt mondta, jó este volt.
:45. Réka egyetértett vele.
:46. Ezután külön utakon folytatták az útjukat.
:47. Réka hazafelé sétált az utolsó tíz percben.
:48. Úgy érezte, hogy valami elkezdődött.
:49. Nem tudta még, mi az.
:50. De tudta, hogy fontos.
:51. Ez a pillanat nyitva hagyta az összes lehetőséget.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Réka és Márton egy őszi történetben. - Réka und Márton in einer Herbstgeschichte.
:1. Réka szeptemberben fogadta el az állást az építészirodában, nem azért, mert ez lett volna az álommunka, hanem mert elég jónak tűnt egy hosszú bizonytalan időszak után. - Réka hatte den Job im Architekturbüro im September angenommen, nicht weil es ihr Traumjob gewesen wäre, sondern weil er gut genug war nach zwei Jahren freier Mitarbeit.
:2. Az iroda Győr belvárosában volt egy régi épületben, magas mennyezettel és kávé meg öreg fa illatával. - Das Büro war in einem alten Gebäude in der Innenstadt von Győr, mit hohen Decken und dem Geruch nach Kaffee und altem Holz.
:3. Az első hetekben Réka keveset beszélt, mert előbb figyel, és csak utána szólal meg. - In den ersten Wochen sprach Réka wenig, weil sie zuerst beobachtet und dann redet.
:4. Mások ezt félénkségnek hitték, pedig ez csak a módszere volt. - Manche hielten das für Schüchternheit, obwohl es einfach ihre Methode war.
:5. Márton vele szemben ült, így nap mint nap látták egymást anélkül, hogy ezt külön akarták volna. - Márton arbeitete am Schreibtisch gegenüber, sodass sie sich jeden Tag ansahen, ohne es zu wollen.
:6. Ez a helyzet természetes volt, amíg valami meg nem változtatta. - Diese Situation war selbstverständlich, bis etwas geschah, das sie veränderte.
:7. Ez a valami egy közös projekt volt a belvárosban. - Dieses Etwas war ein gemeinsames Projekt in der Altstadt.
:8. Hetekig ugyanazon a terven dolgoztak, nagy koncentrációval és pontossággal. - Sie arbeiteten wochenlang an denselben Plänen, mit sachlicher Konzentration und Genauigkeit.
:9. A beszélgetéseik szakmaiak voltak és pontosak, és nem érintették azt, ami mögöttük volt. - Ihre Gespräche waren technisch und präzise und hatten nichts mit dem zu tun, was darunter lag.
:10. Réka ezt csak akkor vette észre, amikor a projekt véget ért. - Réka bemerkte das erst, als das Projekt abgegeben war.
:11. A beszélgetések hiánya hangosabb volt, mint maguk a beszélgetések. - Die Abwesenheit der Gespräche war lauter als die Gespräche selbst gewesen waren.
:12. Ez meglepte őt, és nem tudta, mit kezdjen vele. - Das überraschte sie, und sie wusste nicht, was sie damit tun sollte.
:13. Egy keddi este Márton írt neki egy üzenetet egy hibáról a tervben. - An einem Dienstagabend schrieb Márton ihr eine Nachricht über einen Fehler im Plan.
:14. Az üzenet rövid és tárgyilagos volt. - Die Nachricht war kurz und sachlich.
:15. Réka ugyanígy válaszolt. - Réka antwortete ebenso sachlich.
:16. Márton megkérdezte, megnézhetnék-e együtt másnap. - Márton fragte, ob sie es am nächsten Tag gemeinsam anschauen könnten.
:17. Réka igent mondott. - Réka sagte ja.
:18. Márton ezután írt még valamit egy könyvről, amit éppen olvasott. - Dann schrieb Márton noch etwas über ein Buch, das er gerade las.
:19. Ez a megjegyzés nem tartozott a munkához. - Diese Bemerkung hatte nichts mit der Arbeit zu tun.
:20. Réka válaszolt rá. - Réka antwortete darauf.
:21. Márton újra válaszolt. - Márton antwortete erneut.
:22. Fél tizenegy volt, amikor Réka észrevette, hogy már két órája beszélgetnek. - Es war halb elf, als Réka merkte, dass sie seit zwei Stunden schrieben.
:23. A beszélgetés könyvekről és a városról szólt, nem a munkáról. - Das Gespräch handelte von Büchern und von der Stadt, nicht vom Projekt.
:24. Ez volt a leghosszabb beszélgetésük eddig. - Es war ihr längstes Gespräch bisher.
:25. Másnap az irodában furcsa volt, de nem kellemetlen. - Am nächsten Morgen im Büro war es seltsam, aber nicht unangenehm.
:26. Olyan furcsa, amikor két ember valami újat tud egymásról. - Es war die Art von seltsam, die entsteht, wenn zwei Menschen etwas Neues wissen.
:27. Márton megmutatta a hibát a tervben. - Márton zeigte ihr den Fehler im Plan.
:28. Megbeszélték, tárgyilagosan és pontosan. - Sie besprachen ihn sachlich und präzise.
:29. Ezután Márton megkérdezte, innának-e egy kávét munka után. - Danach fragte Márton, ob sie nach der Arbeit einen Kaffee trinken wollten.
:30. A kérdés egyszerű volt, és nem várt hosszú magyarázatot. - Die Frage war einfach und erwartete keine lange Antwort.
:31. Réka igent mondott. - Réka sagte ja.
:32. Ez volt a következő logikus lépés. - Das war der nächste logische Schritt.
:33. Munka után elmentek a sarki kávézóba. - Nach der Arbeit gingen sie in das Café um die Ecke.
:34. Mindketten ismerték a helyet, de még nem voltak ott együtt. - Beide kannten das Café, waren aber noch nie zusammen dort gewesen.
:35. Beszélgettek a projektről és más dolgokról is. - Sie redeten über das Projekt und über andere Dinge.
:36. Az idő gyorsan telt, és észre sem vették. - Die Zeit verging schnell, und sie merkten es nicht.
:37. A kávézó zárni kezdett, és ez jelezte az idő múlását. - Das Café begann zu schließen, und so merkten sie, wie spät es war.
:38. Kimentek a hideg októberi estébe. - Sie gingen hinaus in die kalte Oktobernacht.
:39. Márton azt mondta, abba az irányba megy. - Márton sagte, dass er in diese Richtung gehe.
:40. Réka azt mondta, ő is arra megy. - Réka sagte, dass sie auch in diese Richtung gehe.
:41. Együtt indultak el, anélkül hogy ezt megbeszélték volna. - Sie gingen zusammen los, ohne es vorher zu besprechen.
:42. Az út természetesen alakult. - Der Weg ergab sich von selbst.
:43. Egy kereszteződésnél megálltak. - An einer Kreuzung blieben sie stehen.
:44. Márton azt mondta, jó este volt. - Márton sagte, dass es ein guter Abend gewesen sei.
:45. Réka egyetértett vele. - Réka stimmte zu.
:46. Ezután külön utakon folytatták az útjukat. - Dann gingen sie in verschiedene Richtungen weiter.
:47. Réka hazafelé sétált az utolsó tíz percben. - Réka ging die letzten zehn Minuten nach Hause.
:48. Úgy érezte, hogy valami elkezdődött. - Sie hatte das Gefühl, dass etwas begonnen hatte.
:49. Nem tudta még, mi az. - Sie wusste noch nicht, was es war.
:50. De tudta, hogy fontos. - Aber sie wusste, dass es wichtig war.
:51. Ez a pillanat nyitva hagyta az összes lehetőséget. - Dieser Moment ließ alle Möglichkeiten offen.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Réka und Márton in einer Herbstgeschichte.
:1. Réka hatte den Job im Architekturbüro im September angenommen, nicht weil es ihr Traumjob gewesen wäre, sondern weil er gut genug war nach zwei Jahren freier Mitarbeit.
:2. Das Büro war in einem alten Gebäude in der Innenstadt von Győr, mit hohen Decken und dem Geruch nach Kaffee und altem Holz.
:3. In den ersten Wochen sprach Réka wenig, weil sie zuerst beobachtet und dann redet.
:4. Manche hielten das für Schüchternheit, obwohl es einfach ihre Methode war.
:5. Márton arbeitete am Schreibtisch gegenüber, sodass sie sich jeden Tag ansahen, ohne es zu wollen.
:6. Diese Situation war selbstverständlich, bis etwas geschah, das sie veränderte.
:7. Dieses Etwas war ein gemeinsames Projekt in der Altstadt.
:8. Sie arbeiteten wochenlang an denselben Plänen, mit sachlicher Konzentration und Genauigkeit.
:9. Ihre Gespräche waren technisch und präzise und hatten nichts mit dem zu tun, was darunter lag.
:10. Réka bemerkte das erst, als das Projekt abgegeben war.
:11. Die Abwesenheit der Gespräche war lauter als die Gespräche selbst gewesen waren.
:12. Das überraschte sie, und sie wusste nicht, was sie damit tun sollte.
:13. An einem Dienstagabend schrieb Márton ihr eine Nachricht über einen Fehler im Plan.
:14. Die Nachricht war kurz und sachlich.
:15. Réka antwortete ebenso sachlich.
:16. Márton fragte, ob sie es am nächsten Tag gemeinsam anschauen könnten.
:17. Réka sagte ja.
:18. Dann schrieb Márton noch etwas über ein Buch, das er gerade las.
:19. Diese Bemerkung hatte nichts mit der Arbeit zu tun.
:20. Réka antwortete darauf.
:21. Márton antwortete erneut.
:22. Es war halb elf, als Réka merkte, dass sie seit zwei Stunden schrieben.
:23. Das Gespräch handelte von Büchern und von der Stadt, nicht vom Projekt.
:24. Es war ihr längstes Gespräch bisher.
:25. Am nächsten Morgen im Büro war es seltsam, aber nicht unangenehm.
:26. Es war die Art von seltsam, die entsteht, wenn zwei Menschen etwas Neues wissen.
:27. Márton zeigte ihr den Fehler im Plan.
:28. Sie besprachen ihn sachlich und präzise.
:29. Danach fragte Márton, ob sie nach der Arbeit einen Kaffee trinken wollten.
:30. Die Frage war einfach und erwartete keine lange Antwort.
:31. Réka sagte ja.
:32. Das war der nächste logische Schritt.
:33. Nach der Arbeit gingen sie in das Café um die Ecke.
:34. Beide kannten das Café, waren aber noch nie zusammen dort gewesen.
:35. Sie redeten über das Projekt und über andere Dinge.
:36. Die Zeit verging schnell, und sie merkten es nicht.
:37. Das Café begann zu schließen, und so merkten sie, wie spät es war.
:38. Sie gingen hinaus in die kalte Oktobernacht.
:39. Márton sagte, dass er in diese Richtung gehe.
:40. Réka sagte, dass sie auch in diese Richtung gehe.
:41. Sie gingen zusammen los, ohne es vorher zu besprechen.
:42. Der Weg ergab sich von selbst.
:43. An einer Kreuzung blieben sie stehen.
:44. Márton sagte, dass es ein guter Abend gewesen sei.
:45. Réka stimmte zu.
:46. Dann gingen sie in verschiedene Richtungen weiter.
:47. Réka ging die letzten zehn Minuten nach Hause.
:48. Sie hatte das Gefühl, dass etwas begonnen hatte.
:49. Sie wusste noch nicht, was es war.
:50. Aber sie wusste, dass es wichtig war.
:51. Dieser Moment ließ alle Möglichkeiten offen.
|}
=== 3 ===
:Mihály útja.
:1. Mihály tíz éven át dolgozott a műhelyben, azzal a nyugodt természetességgel, amely abból fakad, hogy a munka nem válik el az embertől, hanem annak része, talán a meghatározó része, ezért az elbocsátás nemcsak a munkát érintette, hanem azt is, hogy ki ő nélküle.
:2. A papír a konyhaasztalon feküdt, Katalin látta, de nem szólt, ami az ő módja volt arra, hogy teret adjon anélkül, hogy magára hagyná.
:3. Az első két hétben Mihály sokat ült az asztalnál, kinézett az ablakon, és a pénzre, Bencére, Lillára és a jövőre gondolt, amely munka nélkül üres térnek tűnt, amelyben lehet állni, de nem lehet élni.
:4. Valószínűleg így maradt volna még sokáig, mert a tétlenségnek saját súlya van, amely egyre erősebb lesz, ha az ember enged neki.
:5. Egy keddi napon azonban lement a garázsba, különösebb ok nélkül, és kivette a villáskulcsot a régi szerszámosládából.
:6. A szerszám súlya a kezében ismerős volt, és ez az egyszerű érzés meglepte, mert rájött, hogy tudása nem tűnt el.
:7. A munkahely eltűnt, de a tudás megmaradt.
:8. Vacsoránál elmondta Katalinnak az ötletét, nem részletes tervként, hanem irányként.
:9. Katalin meghallgatta, gyakorlati kérdéseket tett fel, majd azt mondta, segít neki rendet tenni.
:10. Ez volt az ő módja annak, hogy igent mondjon.
:11. A tábla egyszerű volt és kézzel írt, és Mihály felakasztotta a garázsra.
:12. Nézte a táblát azzal az érzéssel, hogy amit tett, kisebbnek tűnik, mint amilyen valójában.
:13. Tibor volt az első, aki jött, a biciklivel, és Mihály gondosan megjavította.
:14. Tibor fizetett és azt mondta, visszajön, ami nem volt nagy dolog, de jó kezdet volt.
:15. Az ügyfelek lassan érkeztek, hétköznapi hibákkal és tárgyakkal.
:16. Mihály minden tárgyat ugyanazzal a figyelemmel kezelt, mert tudta, hogy a hírnév az egyetlen, amit nem lehet megvenni.
:17. Papp úr motorja volt az első igazi próba, két nap munkával és egy álmatlan éjszakával.
:18. Egy alkatrészt nem lehetett már megvenni, ezért Mihálynak magának kellett megoldást találnia.
:19. Hajnalban, fáradtan, de tiszta fejjel kezdett együtt dolgozni a problémával, nem ellene.
:20. Talált egy megoldást, nem a tökéleteset, hanem a lehetségest.
:21. A motor elindult, és Papp úr elégedetten hallgatta.
:22. Azt mondta, Mihály művész, és Mihály nevetett, mert ez illett a pillanathoz.
:23. Papp úr továbbmesélte mindenkinek, és a következő héten több ügyfél jött.
:24. Mihály sokat dolgozott, de jobban aludt, amit Katalin észrevett, de nem mondott ki.
:25. Bence néha leült a garázsban és figyelte az apját csendben.
:26. Értette, amit látott, még ha nem is tudta megfogalmazni.
:27. Egy reggel egy férfi érkezett autómotorral, és Papp úr nevét említette.
:28. Mihály a kávéjával a kezében állt a garázs előtt, és érezte, hogy valami változott.
:29. Nem látványosan, hanem csendesen, de elég erősen ahhoz, hogy biztos legyen benne.
:30. Megtörölte a kezét, és azt mondta, jöjjön be.
:31. A férfi bement, és a munka elkezdődött, és ez elegendő volt.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Mihály útja. - Mihálys Weg.
:1. Mihály tíz éven át dolgozott a műhelyben, azzal a nyugodt természetességgel, amely abból fakad, hogy a munka nem válik el az embertől, hanem annak része, talán a meghatározó része, ezért az elbocsátás nemcsak a munkát érintette, hanem azt is, hogy ki ő nélküle. - Mihály hatte zehn Jahre in der Werkstatt gearbeitet, mit der ruhigen Selbstverständlichkeit von jemandem, für den Arbeit nicht von der Person zu trennen ist, sondern ein Teil davon, weshalb die Kündigung nicht nur den Job betraf, sondern auch die Frage, wer er ohne ihn war.
:2. A papír a konyhaasztalon feküdt, Katalin látta, de nem szólt, ami az ő módja volt arra, hogy teret adjon anélkül, hogy magára hagyná. - Das Papier hatte auf dem Küchentisch gelegen, und Katalin hatte es gesehen und nichts gesagt, was ihre Art war, Raum zu lassen, ohne ihn allein zu lassen.
:3. Az első két hétben Mihály sokat ült az asztalnál, kinézett az ablakon, és a pénzre, Bencére, Lillára és a jövőre gondolt, amely munka nélkül üres térnek tűnt, amelyben lehet állni, de nem lehet élni. - In den ersten zwei Wochen saß Mihály viel am Tisch, schaute aus dem Fenster und dachte an Geld, an Bence und Lilla und an die Zukunft, die sich ohne Arbeit wie ein Raum anfühlte, in dem Möbel fehlen.
:4. Valószínűleg így maradt volna még sokáig, mert a tétlenségnek saját súlya van, amely egyre erősebb lesz, ha az ember enged neki. - Er wäre wohl länger so geblieben, weil Untätigkeit eine eigene Schwerkraft hat, die stärker wird, je länger man ihr nachgibt.
:5. Egy keddi napon azonban lement a garázsba, különösebb ok nélkül, és kivette a villáskulcsot a régi szerszámosládából. - An einem Dienstag ging er in die Garage, ohne besonderen Anlass, und nahm den Schraubenschlüssel aus dem alten Werkzeugkasten.
:6. A szerszám súlya a kezében ismerős volt, és ez az egyszerű érzés meglepte, mert rájött, hogy tudása nem tűnt el. - Das Gewicht des Werkzeugs war vertraut, und er merkte, dass sein Wissen noch da war.
:7. A munkahely eltűnt, de a tudás megmaradt. - Der Arbeitsplatz war weg, aber das Können blieb.
:8. Vacsoránál elmondta Katalinnak az ötletét, nem részletes tervként, hanem irányként. - Beim Abendessen erklärte er Katalin die Idee, nicht als Plan, sondern als Richtung.
:9. Katalin meghallgatta, gyakorlati kérdéseket tett fel, majd azt mondta, segít neki rendet tenni. - Katalin hörte zu, stellte praktische Fragen und sagte dann, dass sie hilft.
:10. Ez volt az ő módja annak, hogy igent mondjon. - Das war ihre Art, Zustimmung zu zeigen.
:11. A tábla egyszerű volt és kézzel írt, és Mihály felakasztotta a garázsra. - Das Schild war einfach und handgeschrieben, und Mihály hängte es an die Garage.
:12. Nézte a táblát azzal az érzéssel, hogy amit tett, kisebbnek tűnik, mint amilyen valójában. - Er betrachtete es mit dem Gefühl, dass es kleiner wirkt, als es ist.
:13. Tibor volt az első, aki jött, a biciklivel, és Mihály gondosan megjavította. - Tibor kam als Erster mit einem Fahrrad, und Mihály reparierte es sorgfältig.
:14. Tibor fizetett és azt mondta, visszajön, ami nem volt nagy dolog, de jó kezdet volt. - Tibor bezahlte und sagte, er komme wieder, was kein großer Moment war, aber ein richtiger Anfang.
:15. Az ügyfelek lassan érkeztek, hétköznapi hibákkal és tárgyakkal. - Die Kunden kamen langsam mit alltäglichen Defekten.
:16. Mihály minden tárgyat ugyanazzal a figyelemmel kezelt, mert tudta, hogy a hírnév az egyetlen, amit nem lehet megvenni. - Mihály behandelte jedes Stück mit derselben Aufmerksamkeit, weil er wusste, dass Ruf das Einzige ist, das man nicht kaufen kann.
:17. Papp úr motorja volt az első igazi próba, két nap munkával és egy álmatlan éjszakával. - Herr Papps Motor war die erste echte Prüfung, mit zwei Tagen Arbeit und einer schlaflosen Nacht.
:18. Egy alkatrészt nem lehetett már megvenni, ezért Mihálynak magának kellett megoldást találnia. - Ein Teil gab es nicht mehr zu kaufen, daher musste Mihály selbst eine Lösung finden.
:19. Hajnalban, fáradtan, de tiszta fejjel kezdett együtt dolgozni a problémával, nem ellene. - In der Nacht begann er, mit dem Problem zu arbeiten statt dagegen, mit müder Klarheit.
:20. Talált egy megoldást, nem a tökéleteset, hanem a lehetségest. - Er fand eine Lösung, nicht die ideale, sondern die mögliche.
:21. A motor elindult, és Papp úr elégedetten hallgatta. - Der Motor lief, und Herr Papp hörte zufrieden zu.
:22. Azt mondta, Mihály művész, és Mihály nevetett, mert ez illett a pillanathoz. - Er sagte, Mihály sei ein Künstler, und Mihály lachte, weil es passte.
:23. Papp úr továbbmesélte mindenkinek, és a következő héten több ügyfél jött. - Herr Papp erzählte es weiter, und in der nächsten Woche kamen mehr Kunden.
:24. Mihály sokat dolgozott, de jobban aludt, amit Katalin észrevett, de nem mondott ki. - Mihály arbeitete viel, aber schlief besser, was Katalin bemerkte, ohne es zu sagen.
:25. Bence néha leült a garázsban és figyelte az apját csendben. - Bence setzte sich manchmal in die Garage und schaute seinem Vater zu.
:26. Értette, amit látott, még ha nem is tudta megfogalmazni. - Er verstand, was er sah, auch wenn er es nicht ausdrücken konnte.
:27. Egy reggel egy férfi érkezett autómotorral, és Papp úr nevét említette. - Eines Morgens kam ein Mann mit einem Automotor und nannte Herrn Papp.
:28. Mihály a kávéjával a kezében állt a garázs előtt, és érezte, hogy valami változott. - Mihály stand mit seinem Kaffee vor der Garage und spürte, dass sich etwas verändert hatte.
:29. Nem látványosan, hanem csendesen, de elég erősen ahhoz, hogy biztos legyen benne. - Nicht dramatisch, sondern ruhig, aber deutlich genug.
:30. Megtörölte a kezét, és azt mondta, jöjjön be. - Er wischte sich die Hände ab und sagte, kommen Sie rein.
:31. A férfi bement, és a munka elkezdődött, és ez elegendő volt. - Der Mann kam herein, die Arbeit begann, und das war genug.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Mihálys Weg.
:1. Mihály hatte zehn Jahre in der Werkstatt gearbeitet, mit der ruhigen Selbstverständlichkeit von jemandem, für den Arbeit nicht von der Person zu trennen ist, sondern ein Teil davon, weshalb die Kündigung nicht nur den Job betraf, sondern auch die Frage, wer er ohne ihn war.
:2. Das Papier hatte auf dem Küchentisch gelegen, und Katalin hatte es gesehen und nichts gesagt, was ihre Art war, Raum zu lassen, ohne ihn allein zu lassen.
:3. In den ersten zwei Wochen saß Mihály viel am Tisch, schaute aus dem Fenster und dachte an Geld, an Bence und Lilla und an die Zukunft, die sich ohne Arbeit wie ein Raum anfühlte, in dem Möbel fehlen.
:4. Er wäre wohl länger so geblieben, weil Untätigkeit eine eigene Schwerkraft hat, die stärker wird, je länger man ihr nachgibt.
:5. An einem Dienstag ging er in die Garage, ohne besonderen Anlass, und nahm den Schraubenschlüssel aus dem alten Werkzeugkasten.
:6. Das Gewicht des Werkzeugs war vertraut, und er merkte, dass sein Wissen noch da war.
:7. Der Arbeitsplatz war weg, aber das Können blieb.
:8. Beim Abendessen erklärte er Katalin die Idee, nicht als Plan, sondern als Richtung.
:9. Katalin hörte zu, stellte praktische Fragen und sagte dann, dass sie hilft.
:10. Das war ihre Art, Zustimmung zu zeigen.
:11. Das Schild war einfach und handgeschrieben, und Mihály hängte es an die Garage.
:12. Er betrachtete es mit dem Gefühl, dass es kleiner wirkt, als es ist.
:13. Tibor kam als Erster mit einem Fahrrad, und Mihály reparierte es sorgfältig.
:14. Tibor bezahlte und sagte, er komme wieder, was kein großer Moment war, aber ein richtiger Anfang.
:15. Die Kunden kamen langsam mit alltäglichen Defekten.
:16. Mihály behandelte jedes Stück mit derselben Aufmerksamkeit, weil er wusste, dass Ruf das Einzige ist, das man nicht kaufen kann.
:17. Herr Papps Motor war die erste echte Prüfung, mit zwei Tagen Arbeit und einer schlaflosen Nacht.
:18. Ein Teil gab es nicht mehr zu kaufen, daher musste Mihály selbst eine Lösung finden.
:19. In der Nacht begann er, mit dem Problem zu arbeiten statt dagegen, mit müder Klarheit.
:20. Er fand eine Lösung, nicht die ideale, sondern die mögliche.
:21. Der Motor lief, und Herr Papp hörte zufrieden zu.
:22. Er sagte, Mihály sei ein Künstler, und Mihály lachte, weil es passte.
:23. Herr Papp erzählte es weiter, und in der nächsten Woche kamen mehr Kunden.
:24. Mihály arbeitete viel, aber schlief besser, was Katalin bemerkte, ohne es zu sagen.
:25. Bence setzte sich manchmal in die Garage und schaute seinem Vater zu.
:26. Er verstand, was er sah, auch wenn er es nicht ausdrücken konnte.
:27. Eines Morgens kam ein Mann mit einem Automotor und nannte Herrn Papp.
:28. Mihály stand mit seinem Kaffee vor der Garage und spürte, dass sich etwas verändert hatte.
:29. Nicht dramatisch, sondern ruhig, aber deutlich genug.
:30. Er wischte sich die Hände ab und sagte, kommen Sie rein.
:31. Der Mann kam herein, die Arbeit begann, und das war genug.
|}
2u36hexreiyr0pp3kyobzdvd5527p1c
1085943
1085935
2026-05-16T20:22:40Z
Thirunavukkarasye-Raveendran
47852
1085943
wikitext
text/x-wiki
{{Navigation hoch|
hochtext=Inhaltsverzeichnis: Ungarisch-Lesebuch|
hochlink=Ungarisch#Ungarisch-Lesebuch}}
{{Navigation hoch|
hochtext=Inhaltsverzeichnis: Kurzgeschichten|
hochlink=Ungarisch/Ungarisch-Lesebuch-Kurzgeschichten}}
=== 3 ===
:Réka és Márton egy őszi történetben.
:1. Réka szeptemberben fogadta el az állást az építészirodában, nem azért, mert ez lett volna az álommunka, hanem mert elég jónak tűnt egy hosszú bizonytalan időszak után.
:2. Az iroda Győr belvárosában volt egy régi épületben, magas mennyezettel és kávé meg öreg fa illatával.
:3. Az első hetekben Réka keveset beszélt, mert előbb figyel, és csak utána szólal meg.
:4. Mások ezt félénkségnek hitték, pedig ez csak a módszere volt.
:5. Márton vele szemben ült, így nap mint nap látták egymást anélkül, hogy ezt külön akarták volna.
:6. Ez a helyzet természetes volt, amíg valami meg nem változtatta.
:7. Ez a valami egy közös projekt volt a belvárosban.
:8. Hetekig ugyanazon a terven dolgoztak, nagy koncentrációval és pontossággal.
:9. A beszélgetéseik szakmaiak voltak és pontosak, és nem érintették azt, ami mögöttük volt.
:10. Réka ezt csak akkor vette észre, amikor a projekt véget ért.
:11. A beszélgetések hiánya hangosabb volt, mint maguk a beszélgetések.
:12. Ez meglepte őt, és nem tudta, mit kezdjen vele.
:13. Egy keddi este Márton írt neki egy üzenetet egy hibáról a tervben.
:14. Az üzenet rövid és tárgyilagos volt.
:15. Réka ugyanígy válaszolt.
:16. Márton megkérdezte, megnézhetnék-e együtt másnap.
:17. Réka igent mondott.
:18. Márton ezután írt még valamit egy könyvről, amit éppen olvasott.
:19. Ez a megjegyzés nem tartozott a munkához.
:20. Réka válaszolt rá.
:21. Márton újra válaszolt.
:22. Fél tizenegy volt, amikor Réka észrevette, hogy már két órája beszélgetnek.
:23. A beszélgetés könyvekről és a városról szólt, nem a munkáról.
:24. Ez volt a leghosszabb beszélgetésük eddig.
:25. Másnap az irodában furcsa volt, de nem kellemetlen.
:26. Olyan furcsa, amikor két ember valami újat tud egymásról.
:27. Márton megmutatta a hibát a tervben.
:28. Megbeszélték, tárgyilagosan és pontosan.
:29. Ezután Márton megkérdezte, innának-e egy kávét munka után.
:30. A kérdés egyszerű volt, és nem várt hosszú magyarázatot.
:31. Réka igent mondott.
:32. Ez volt a következő logikus lépés.
:33. Munka után elmentek a sarki kávézóba.
:34. Mindketten ismerték a helyet, de még nem voltak ott együtt.
:35. Beszélgettek a projektről és más dolgokról is.
:36. Az idő gyorsan telt, és észre sem vették.
:37. A kávézó zárni kezdett, és ez jelezte az idő múlását.
:38. Kimentek a hideg októberi estébe.
:39. Márton azt mondta, abba az irányba megy.
:40. Réka azt mondta, ő is arra megy.
:41. Együtt indultak el, anélkül hogy ezt megbeszélték volna.
:42. Az út természetesen alakult.
:43. Egy kereszteződésnél megálltak.
:44. Márton azt mondta, jó este volt.
:45. Réka egyetértett vele.
:46. Ezután külön utakon folytatták az útjukat.
:47. Réka hazafelé sétált az utolsó tíz percben.
:48. Úgy érezte, hogy valami elkezdődött.
:49. Nem tudta még, mi az.
:50. De tudta, hogy fontos.
:51. Ez a pillanat nyitva hagyta az összes lehetőséget.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Réka és Márton egy őszi történetben. - Réka und Márton in einer Herbstgeschichte.
:1. Réka szeptemberben fogadta el az állást az építészirodában, nem azért, mert ez lett volna az álommunka, hanem mert elég jónak tűnt egy hosszú bizonytalan időszak után. - Réka hatte den Job im Architekturbüro im September angenommen, nicht weil es ihr Traumjob gewesen wäre, sondern weil er gut genug war nach zwei Jahren freier Mitarbeit.
:2. Az iroda Győr belvárosában volt egy régi épületben, magas mennyezettel és kávé meg öreg fa illatával. - Das Büro war in einem alten Gebäude in der Innenstadt von Győr, mit hohen Decken und dem Geruch nach Kaffee und altem Holz.
:3. Az első hetekben Réka keveset beszélt, mert előbb figyel, és csak utána szólal meg. - In den ersten Wochen sprach Réka wenig, weil sie zuerst beobachtet und dann redet.
:4. Mások ezt félénkségnek hitték, pedig ez csak a módszere volt. - Manche hielten das für Schüchternheit, obwohl es einfach ihre Methode war.
:5. Márton vele szemben ült, így nap mint nap látták egymást anélkül, hogy ezt külön akarták volna. - Márton arbeitete am Schreibtisch gegenüber, sodass sie sich jeden Tag ansahen, ohne es zu wollen.
:6. Ez a helyzet természetes volt, amíg valami meg nem változtatta. - Diese Situation war selbstverständlich, bis etwas geschah, das sie veränderte.
:7. Ez a valami egy közös projekt volt a belvárosban. - Dieses Etwas war ein gemeinsames Projekt in der Altstadt.
:8. Hetekig ugyanazon a terven dolgoztak, nagy koncentrációval és pontossággal. - Sie arbeiteten wochenlang an denselben Plänen, mit sachlicher Konzentration und Genauigkeit.
:9. A beszélgetéseik szakmaiak voltak és pontosak, és nem érintették azt, ami mögöttük volt. - Ihre Gespräche waren technisch und präzise und hatten nichts mit dem zu tun, was darunter lag.
:10. Réka ezt csak akkor vette észre, amikor a projekt véget ért. - Réka bemerkte das erst, als das Projekt abgegeben war.
:11. A beszélgetések hiánya hangosabb volt, mint maguk a beszélgetések. - Die Abwesenheit der Gespräche war lauter als die Gespräche selbst gewesen waren.
:12. Ez meglepte őt, és nem tudta, mit kezdjen vele. - Das überraschte sie, und sie wusste nicht, was sie damit tun sollte.
:13. Egy keddi este Márton írt neki egy üzenetet egy hibáról a tervben. - An einem Dienstagabend schrieb Márton ihr eine Nachricht über einen Fehler im Plan.
:14. Az üzenet rövid és tárgyilagos volt. - Die Nachricht war kurz und sachlich.
:15. Réka ugyanígy válaszolt. - Réka antwortete ebenso sachlich.
:16. Márton megkérdezte, megnézhetnék-e együtt másnap. - Márton fragte, ob sie es am nächsten Tag gemeinsam anschauen könnten.
:17. Réka igent mondott. - Réka sagte ja.
:18. Márton ezután írt még valamit egy könyvről, amit éppen olvasott. - Dann schrieb Márton noch etwas über ein Buch, das er gerade las.
:19. Ez a megjegyzés nem tartozott a munkához. - Diese Bemerkung hatte nichts mit der Arbeit zu tun.
:20. Réka válaszolt rá. - Réka antwortete darauf.
:21. Márton újra válaszolt. - Márton antwortete erneut.
:22. Fél tizenegy volt, amikor Réka észrevette, hogy már két órája beszélgetnek. - Es war halb elf, als Réka merkte, dass sie seit zwei Stunden schrieben.
:23. A beszélgetés könyvekről és a városról szólt, nem a munkáról. - Das Gespräch handelte von Büchern und von der Stadt, nicht vom Projekt.
:24. Ez volt a leghosszabb beszélgetésük eddig. - Es war ihr längstes Gespräch bisher.
:25. Másnap az irodában furcsa volt, de nem kellemetlen. - Am nächsten Morgen im Büro war es seltsam, aber nicht unangenehm.
:26. Olyan furcsa, amikor két ember valami újat tud egymásról. - Es war die Art von seltsam, die entsteht, wenn zwei Menschen etwas Neues wissen.
:27. Márton megmutatta a hibát a tervben. - Márton zeigte ihr den Fehler im Plan.
:28. Megbeszélték, tárgyilagosan és pontosan. - Sie besprachen ihn sachlich und präzise.
:29. Ezután Márton megkérdezte, innának-e egy kávét munka után. - Danach fragte Márton, ob sie nach der Arbeit einen Kaffee trinken wollten.
:30. A kérdés egyszerű volt, és nem várt hosszú magyarázatot. - Die Frage war einfach und erwartete keine lange Antwort.
:31. Réka igent mondott. - Réka sagte ja.
:32. Ez volt a következő logikus lépés. - Das war der nächste logische Schritt.
:33. Munka után elmentek a sarki kávézóba. - Nach der Arbeit gingen sie in das Café um die Ecke.
:34. Mindketten ismerték a helyet, de még nem voltak ott együtt. - Beide kannten das Café, waren aber noch nie zusammen dort gewesen.
:35. Beszélgettek a projektről és más dolgokról is. - Sie redeten über das Projekt und über andere Dinge.
:36. Az idő gyorsan telt, és észre sem vették. - Die Zeit verging schnell, und sie merkten es nicht.
:37. A kávézó zárni kezdett, és ez jelezte az idő múlását. - Das Café begann zu schließen, und so merkten sie, wie spät es war.
:38. Kimentek a hideg októberi estébe. - Sie gingen hinaus in die kalte Oktobernacht.
:39. Márton azt mondta, abba az irányba megy. - Márton sagte, dass er in diese Richtung gehe.
:40. Réka azt mondta, ő is arra megy. - Réka sagte, dass sie auch in diese Richtung gehe.
:41. Együtt indultak el, anélkül hogy ezt megbeszélték volna. - Sie gingen zusammen los, ohne es vorher zu besprechen.
:42. Az út természetesen alakult. - Der Weg ergab sich von selbst.
:43. Egy kereszteződésnél megálltak. - An einer Kreuzung blieben sie stehen.
:44. Márton azt mondta, jó este volt. - Márton sagte, dass es ein guter Abend gewesen sei.
:45. Réka egyetértett vele. - Réka stimmte zu.
:46. Ezután külön utakon folytatták az útjukat. - Dann gingen sie in verschiedene Richtungen weiter.
:47. Réka hazafelé sétált az utolsó tíz percben. - Réka ging die letzten zehn Minuten nach Hause.
:48. Úgy érezte, hogy valami elkezdődött. - Sie hatte das Gefühl, dass etwas begonnen hatte.
:49. Nem tudta még, mi az. - Sie wusste noch nicht, was es war.
:50. De tudta, hogy fontos. - Aber sie wusste, dass es wichtig war.
:51. Ez a pillanat nyitva hagyta az összes lehetőséget. - Dieser Moment ließ alle Möglichkeiten offen.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Réka und Márton in einer Herbstgeschichte.
:1. Réka hatte den Job im Architekturbüro im September angenommen, nicht weil es ihr Traumjob gewesen wäre, sondern weil er gut genug war nach zwei Jahren freier Mitarbeit.
:2. Das Büro war in einem alten Gebäude in der Innenstadt von Győr, mit hohen Decken und dem Geruch nach Kaffee und altem Holz.
:3. In den ersten Wochen sprach Réka wenig, weil sie zuerst beobachtet und dann redet.
:4. Manche hielten das für Schüchternheit, obwohl es einfach ihre Methode war.
:5. Márton arbeitete am Schreibtisch gegenüber, sodass sie sich jeden Tag ansahen, ohne es zu wollen.
:6. Diese Situation war selbstverständlich, bis etwas geschah, das sie veränderte.
:7. Dieses Etwas war ein gemeinsames Projekt in der Altstadt.
:8. Sie arbeiteten wochenlang an denselben Plänen, mit sachlicher Konzentration und Genauigkeit.
:9. Ihre Gespräche waren technisch und präzise und hatten nichts mit dem zu tun, was darunter lag.
:10. Réka bemerkte das erst, als das Projekt abgegeben war.
:11. Die Abwesenheit der Gespräche war lauter als die Gespräche selbst gewesen waren.
:12. Das überraschte sie, und sie wusste nicht, was sie damit tun sollte.
:13. An einem Dienstagabend schrieb Márton ihr eine Nachricht über einen Fehler im Plan.
:14. Die Nachricht war kurz und sachlich.
:15. Réka antwortete ebenso sachlich.
:16. Márton fragte, ob sie es am nächsten Tag gemeinsam anschauen könnten.
:17. Réka sagte ja.
:18. Dann schrieb Márton noch etwas über ein Buch, das er gerade las.
:19. Diese Bemerkung hatte nichts mit der Arbeit zu tun.
:20. Réka antwortete darauf.
:21. Márton antwortete erneut.
:22. Es war halb elf, als Réka merkte, dass sie seit zwei Stunden schrieben.
:23. Das Gespräch handelte von Büchern und von der Stadt, nicht vom Projekt.
:24. Es war ihr längstes Gespräch bisher.
:25. Am nächsten Morgen im Büro war es seltsam, aber nicht unangenehm.
:26. Es war die Art von seltsam, die entsteht, wenn zwei Menschen etwas Neues wissen.
:27. Márton zeigte ihr den Fehler im Plan.
:28. Sie besprachen ihn sachlich und präzise.
:29. Danach fragte Márton, ob sie nach der Arbeit einen Kaffee trinken wollten.
:30. Die Frage war einfach und erwartete keine lange Antwort.
:31. Réka sagte ja.
:32. Das war der nächste logische Schritt.
:33. Nach der Arbeit gingen sie in das Café um die Ecke.
:34. Beide kannten das Café, waren aber noch nie zusammen dort gewesen.
:35. Sie redeten über das Projekt und über andere Dinge.
:36. Die Zeit verging schnell, und sie merkten es nicht.
:37. Das Café begann zu schließen, und so merkten sie, wie spät es war.
:38. Sie gingen hinaus in die kalte Oktobernacht.
:39. Márton sagte, dass er in diese Richtung gehe.
:40. Réka sagte, dass sie auch in diese Richtung gehe.
:41. Sie gingen zusammen los, ohne es vorher zu besprechen.
:42. Der Weg ergab sich von selbst.
:43. An einer Kreuzung blieben sie stehen.
:44. Márton sagte, dass es ein guter Abend gewesen sei.
:45. Réka stimmte zu.
:46. Dann gingen sie in verschiedene Richtungen weiter.
:47. Réka ging die letzten zehn Minuten nach Hause.
:48. Sie hatte das Gefühl, dass etwas begonnen hatte.
:49. Sie wusste noch nicht, was es war.
:50. Aber sie wusste, dass es wichtig war.
:51. Dieser Moment ließ alle Möglichkeiten offen.
|}
=== 3 ===
:Mihály útja.
:1. Mihály tíz éven át dolgozott a műhelyben, azzal a nyugodt természetességgel, amely abból fakad, hogy a munka nem válik el az embertől, hanem annak része, talán a meghatározó része, ezért az elbocsátás nemcsak a munkát érintette, hanem azt is, hogy ki ő nélküle.
:2. A papír a konyhaasztalon feküdt, Katalin látta, de nem szólt, ami az ő módja volt arra, hogy teret adjon anélkül, hogy magára hagyná.
:3. Az első két hétben Mihály sokat ült az asztalnál, kinézett az ablakon, és a pénzre, Bencére, Lillára és a jövőre gondolt, amely munka nélkül üres térnek tűnt, amelyben lehet állni, de nem lehet élni.
:4. Valószínűleg így maradt volna még sokáig, mert a tétlenségnek saját súlya van, amely egyre erősebb lesz, ha az ember enged neki.
:5. Egy keddi napon azonban lement a garázsba, különösebb ok nélkül, és kivette a villáskulcsot a régi szerszámosládából.
:6. A szerszám súlya a kezében ismerős volt, és ez az egyszerű érzés meglepte, mert rájött, hogy tudása nem tűnt el.
:7. A munkahely eltűnt, de a tudás megmaradt.
:8. Vacsoránál elmondta Katalinnak az ötletét, nem részletes tervként, hanem irányként.
:9. Katalin meghallgatta, gyakorlati kérdéseket tett fel, majd azt mondta, segít neki rendet tenni.
:10. Ez volt az ő módja annak, hogy igent mondjon.
:11. A tábla egyszerű volt és kézzel írt, és Mihály felakasztotta a garázsra.
:12. Nézte a táblát azzal az érzéssel, hogy amit tett, kisebbnek tűnik, mint amilyen valójában.
:13. Tibor volt az első, aki jött, a biciklivel, és Mihály gondosan megjavította.
:14. Tibor fizetett és azt mondta, visszajön, ami nem volt nagy dolog, de jó kezdet volt.
:15. Az ügyfelek lassan érkeztek, hétköznapi hibákkal és tárgyakkal.
:16. Mihály minden tárgyat ugyanazzal a figyelemmel kezelt, mert tudta, hogy a hírnév az egyetlen, amit nem lehet megvenni.
:17. Papp úr motorja volt az első igazi próba, két nap munkával és egy álmatlan éjszakával.
:18. Egy alkatrészt nem lehetett már megvenni, ezért Mihálynak magának kellett megoldást találnia.
:19. Hajnalban, fáradtan, de tiszta fejjel kezdett együtt dolgozni a problémával, nem ellene.
:20. Talált egy megoldást, nem a tökéleteset, hanem a lehetségest.
:21. A motor elindult, és Papp úr elégedetten hallgatta.
:22. Azt mondta, Mihály művész, és Mihály nevetett, mert ez illett a pillanathoz.
:23. Papp úr továbbmesélte mindenkinek, és a következő héten több ügyfél jött.
:24. Mihály sokat dolgozott, de jobban aludt, amit Katalin észrevett, de nem mondott ki.
:25. Bence néha leült a garázsban és figyelte az apját csendben.
:26. Értette, amit látott, még ha nem is tudta megfogalmazni.
:27. Egy reggel egy férfi érkezett autómotorral, és Papp úr nevét említette.
:28. Mihály a kávéjával a kezében állt a garázs előtt, és érezte, hogy valami változott.
:29. Nem látványosan, hanem csendesen, de elég erősen ahhoz, hogy biztos legyen benne.
:30. Megtörölte a kezét, és azt mondta, jöjjön be.
:31. A férfi bement, és a munka elkezdődött, és ez elegendő volt.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Mihály útja. - Mihálys Weg.
:1. Mihály tíz éven át dolgozott a műhelyben, azzal a nyugodt természetességgel, amely abból fakad, hogy a munka nem válik el az embertől, hanem annak része, talán a meghatározó része, ezért az elbocsátás nemcsak a munkát érintette, hanem azt is, hogy ki ő nélküle. - Mihály hatte zehn Jahre in der Werkstatt gearbeitet, mit der ruhigen Selbstverständlichkeit von jemandem, für den Arbeit nicht von der Person zu trennen ist, sondern ein Teil davon, weshalb die Kündigung nicht nur den Job betraf, sondern auch die Frage, wer er ohne ihn war.
:2. A papír a konyhaasztalon feküdt, Katalin látta, de nem szólt, ami az ő módja volt arra, hogy teret adjon anélkül, hogy magára hagyná. - Das Papier hatte auf dem Küchentisch gelegen, und Katalin hatte es gesehen und nichts gesagt, was ihre Art war, Raum zu lassen, ohne ihn allein zu lassen.
:3. Az első két hétben Mihály sokat ült az asztalnál, kinézett az ablakon, és a pénzre, Bencére, Lillára és a jövőre gondolt, amely munka nélkül üres térnek tűnt, amelyben lehet állni, de nem lehet élni. - In den ersten zwei Wochen saß Mihály viel am Tisch, schaute aus dem Fenster und dachte an Geld, an Bence und Lilla und an die Zukunft, die sich ohne Arbeit wie ein Raum anfühlte, in dem Möbel fehlen.
:4. Valószínűleg így maradt volna még sokáig, mert a tétlenségnek saját súlya van, amely egyre erősebb lesz, ha az ember enged neki. - Er wäre wohl länger so geblieben, weil Untätigkeit eine eigene Schwerkraft hat, die stärker wird, je länger man ihr nachgibt.
:5. Egy keddi napon azonban lement a garázsba, különösebb ok nélkül, és kivette a villáskulcsot a régi szerszámosládából. - An einem Dienstag ging er in die Garage, ohne besonderen Anlass, und nahm den Schraubenschlüssel aus dem alten Werkzeugkasten.
:6. A szerszám súlya a kezében ismerős volt, és ez az egyszerű érzés meglepte, mert rájött, hogy tudása nem tűnt el. - Das Gewicht des Werkzeugs war vertraut, und er merkte, dass sein Wissen noch da war.
:7. A munkahely eltűnt, de a tudás megmaradt. - Der Arbeitsplatz war weg, aber das Können blieb.
:8. Vacsoránál elmondta Katalinnak az ötletét, nem részletes tervként, hanem irányként. - Beim Abendessen erklärte er Katalin die Idee, nicht als Plan, sondern als Richtung.
:9. Katalin meghallgatta, gyakorlati kérdéseket tett fel, majd azt mondta, segít neki rendet tenni. - Katalin hörte zu, stellte praktische Fragen und sagte dann, dass sie hilft.
:10. Ez volt az ő módja annak, hogy igent mondjon. - Das war ihre Art, Zustimmung zu zeigen.
:11. A tábla egyszerű volt és kézzel írt, és Mihály felakasztotta a garázsra. - Das Schild war einfach und handgeschrieben, und Mihály hängte es an die Garage.
:12. Nézte a táblát azzal az érzéssel, hogy amit tett, kisebbnek tűnik, mint amilyen valójában. - Er betrachtete es mit dem Gefühl, dass es kleiner wirkt, als es ist.
:13. Tibor volt az első, aki jött, a biciklivel, és Mihály gondosan megjavította. - Tibor kam als Erster mit einem Fahrrad, und Mihály reparierte es sorgfältig.
:14. Tibor fizetett és azt mondta, visszajön, ami nem volt nagy dolog, de jó kezdet volt. - Tibor bezahlte und sagte, er komme wieder, was kein großer Moment war, aber ein richtiger Anfang.
:15. Az ügyfelek lassan érkeztek, hétköznapi hibákkal és tárgyakkal. - Die Kunden kamen langsam mit alltäglichen Defekten.
:16. Mihály minden tárgyat ugyanazzal a figyelemmel kezelt, mert tudta, hogy a hírnév az egyetlen, amit nem lehet megvenni. - Mihály behandelte jedes Stück mit derselben Aufmerksamkeit, weil er wusste, dass Ruf das Einzige ist, das man nicht kaufen kann.
:17. Papp úr motorja volt az első igazi próba, két nap munkával és egy álmatlan éjszakával. - Herr Papps Motor war die erste echte Prüfung, mit zwei Tagen Arbeit und einer schlaflosen Nacht.
:18. Egy alkatrészt nem lehetett már megvenni, ezért Mihálynak magának kellett megoldást találnia. - Ein Teil gab es nicht mehr zu kaufen, daher musste Mihály selbst eine Lösung finden.
:19. Hajnalban, fáradtan, de tiszta fejjel kezdett együtt dolgozni a problémával, nem ellene. - In der Nacht begann er, mit dem Problem zu arbeiten statt dagegen, mit müder Klarheit.
:20. Talált egy megoldást, nem a tökéleteset, hanem a lehetségest. - Er fand eine Lösung, nicht die ideale, sondern die mögliche.
:21. A motor elindult, és Papp úr elégedetten hallgatta. - Der Motor lief, und Herr Papp hörte zufrieden zu.
:22. Azt mondta, Mihály művész, és Mihály nevetett, mert ez illett a pillanathoz. - Er sagte, Mihály sei ein Künstler, und Mihály lachte, weil es passte.
:23. Papp úr továbbmesélte mindenkinek, és a következő héten több ügyfél jött. - Herr Papp erzählte es weiter, und in der nächsten Woche kamen mehr Kunden.
:24. Mihály sokat dolgozott, de jobban aludt, amit Katalin észrevett, de nem mondott ki. - Mihály arbeitete viel, aber schlief besser, was Katalin bemerkte, ohne es zu sagen.
:25. Bence néha leült a garázsban és figyelte az apját csendben. - Bence setzte sich manchmal in die Garage und schaute seinem Vater zu.
:26. Értette, amit látott, még ha nem is tudta megfogalmazni. - Er verstand, was er sah, auch wenn er es nicht ausdrücken konnte.
:27. Egy reggel egy férfi érkezett autómotorral, és Papp úr nevét említette. - Eines Morgens kam ein Mann mit einem Automotor und nannte Herrn Papp.
:28. Mihály a kávéjával a kezében állt a garázs előtt, és érezte, hogy valami változott. - Mihály stand mit seinem Kaffee vor der Garage und spürte, dass sich etwas verändert hatte.
:29. Nem látványosan, hanem csendesen, de elég erősen ahhoz, hogy biztos legyen benne. - Nicht dramatisch, sondern ruhig, aber deutlich genug.
:30. Megtörölte a kezét, és azt mondta, jöjjön be. - Er wischte sich die Hände ab und sagte, kommen Sie rein.
:31. A férfi bement, és a munka elkezdődött, és ez elegendő volt. - Der Mann kam herein, die Arbeit begann, und das war genug.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Mihálys Weg.
:1. Mihály hatte zehn Jahre in der Werkstatt gearbeitet, mit der ruhigen Selbstverständlichkeit von jemandem, für den Arbeit nicht von der Person zu trennen ist, sondern ein Teil davon, weshalb die Kündigung nicht nur den Job betraf, sondern auch die Frage, wer er ohne ihn war.
:2. Das Papier hatte auf dem Küchentisch gelegen, und Katalin hatte es gesehen und nichts gesagt, was ihre Art war, Raum zu lassen, ohne ihn allein zu lassen.
:3. In den ersten zwei Wochen saß Mihály viel am Tisch, schaute aus dem Fenster und dachte an Geld, an Bence und Lilla und an die Zukunft, die sich ohne Arbeit wie ein Raum anfühlte, in dem Möbel fehlen.
:4. Er wäre wohl länger so geblieben, weil Untätigkeit eine eigene Schwerkraft hat, die stärker wird, je länger man ihr nachgibt.
:5. An einem Dienstag ging er in die Garage, ohne besonderen Anlass, und nahm den Schraubenschlüssel aus dem alten Werkzeugkasten.
:6. Das Gewicht des Werkzeugs war vertraut, und er merkte, dass sein Wissen noch da war.
:7. Der Arbeitsplatz war weg, aber das Können blieb.
:8. Beim Abendessen erklärte er Katalin die Idee, nicht als Plan, sondern als Richtung.
:9. Katalin hörte zu, stellte praktische Fragen und sagte dann, dass sie hilft.
:10. Das war ihre Art, Zustimmung zu zeigen.
:11. Das Schild war einfach und handgeschrieben, und Mihály hängte es an die Garage.
:12. Er betrachtete es mit dem Gefühl, dass es kleiner wirkt, als es ist.
:13. Tibor kam als Erster mit einem Fahrrad, und Mihály reparierte es sorgfältig.
:14. Tibor bezahlte und sagte, er komme wieder, was kein großer Moment war, aber ein richtiger Anfang.
:15. Die Kunden kamen langsam mit alltäglichen Defekten.
:16. Mihály behandelte jedes Stück mit derselben Aufmerksamkeit, weil er wusste, dass Ruf das Einzige ist, das man nicht kaufen kann.
:17. Herr Papps Motor war die erste echte Prüfung, mit zwei Tagen Arbeit und einer schlaflosen Nacht.
:18. Ein Teil gab es nicht mehr zu kaufen, daher musste Mihály selbst eine Lösung finden.
:19. In der Nacht begann er, mit dem Problem zu arbeiten statt dagegen, mit müder Klarheit.
:20. Er fand eine Lösung, nicht die ideale, sondern die mögliche.
:21. Der Motor lief, und Herr Papp hörte zufrieden zu.
:22. Er sagte, Mihály sei ein Künstler, und Mihály lachte, weil es passte.
:23. Herr Papp erzählte es weiter, und in der nächsten Woche kamen mehr Kunden.
:24. Mihály arbeitete viel, aber schlief besser, was Katalin bemerkte, ohne es zu sagen.
:25. Bence setzte sich manchmal in die Garage und schaute seinem Vater zu.
:26. Er verstand, was er sah, auch wenn er es nicht ausdrücken konnte.
:27. Eines Morgens kam ein Mann mit einem Automotor und nannte Herrn Papp.
:28. Mihály stand mit seinem Kaffee vor der Garage und spürte, dass sich etwas verändert hatte.
:29. Nicht dramatisch, sondern ruhig, aber deutlich genug.
:30. Er wischte sich die Hände ab und sagte, kommen Sie rein.
:31. Der Mann kam herein, die Arbeit begann, und das war genug.
|}
=== 3 ===
:Sára elindulása.
:1. Sára nem valami nagy nekilendülésben élte meg azt a pillanatot, amikor tudta, hogy el fog menni.
:2. Hanem egy egészen hétköznapi kedd délelőttön, amikor a számítógép előtt ült, számokat gépelt, és hirtelen olyan tisztán értette meg, mint ritkán korábban.
:3. Hogy amit éppen csinál, azt fogja csinálni akkor is, ha nem változtat rajta.
:4. Nemcsak ma, nemcsak ezen a héten, hanem éveken át.
:5. Egy olyan irány egyenletes elkerülhetetlenségével, amelyet az ember nem választott, de amelyben benne ragadt, mert soha nem szállt ki belőle.
:6. Sára grafikát tanult, ami a faluban szokatlan döntésnek számított.
:7. A tanulmányai után visszatért, mert az anyja beteg volt.
:8. Aztán az anyja meggyógyult, Sára pedig maradt.
:9. Olyan okokból, amelyek akkor okoknak tűntek.
:10. Három évvel később azonban inkább halogatásnak érződtek.
:11. Annak a döntésnek, hogy az ember nem hoz döntést.
:12. A felmondását egy hétfőn közölte a főnökével, nyugodtan és dráma nélkül.
:13. Annak az embernek a tárgyilagos hangján, aki egy régóta meghozott döntést közöl.
:14. Ez igaz is volt, még ha a döntés meghozása több időbe került is, mint a kimondása.
:15. Budapest volt a kézenfekvő választás.
:16. Elég nagy volt az anonimitáshoz, az ügynökségekhez és ahhoz a fajta dizájnhoz, amelyet csinálni akart.
:17. Talált egy lakást a hetedik kerületben, kicsit, zajosat, olyan fűtéssel, amely esténként hangot adott.
:18. Ez eleinte zavarta, három hét után azonban már nem hallotta.
:19. Mert az ember mindenhez hozzászokik, ha az a sajátja.
:20. Két műszakban dolgozott: délelőtt pályázatokat írt, este a saját projektjén dolgozott.
:21. Ez egy verseskötetsorozat újratervezése volt, amelyet senki sem rendelt meg.
:22. De már az egyetem óta a fejében volt, különböző formákban és változatokban.
:23. És most végre megcsinálta, mert volt rá ideje.
:24. És mert megtanulta, hogy az elhalasztott projektek nem érnek meg, hanem kifakulnak.
:25. Az elutasítások megérkeztek, azoknak az e-maileknek a hivatásos közönyével, amelyekben nincs rossz szándék, mégis eltalálják az embert.
:26. Sára elolvasta őket, félretette a telefonját, és tovább dolgozott.
:27. Nem azért, mert nem érezte meg az elutasításokat.
:28. Hanem mert megértette, hogy az érzés és az abbahagyás két különböző reakció ugyanarra a dologra.
:29. És mert az abbahagyás nem volt olyan lehetőség, amelyet megengedhetett volna magának, sem anyagilag, sem belül, még kevésbé.
:30. A konferencia drága volt, mégis megvette a jegyet.
:31. Mert megértette, hogy a láthatóság nem olyan tulajdonság, amellyel az ember rendelkezik, hanem olyan, amelyet létrehoz.
:32. És hogy a létrehozás néha azt jelenti, hogy az ember pénzt ad ki, amije nincs.
:33. Olyan lehetőségekért, amelyekről nem lehet biztosan tudni, hogy eljönnek-e.
:34. Varga Bálint a terem szélén állt, annak az embernek a nyugodt arckifejezésével, aki már sok konferenciát látott.
:35. És aki tudja, hogy a legtöbb beszélgetés, amelyet majd lefolytat, nem lesz különösebben érdekes.
:36. Sára meglátta őt, és harminc másodpercig gondolkodott azon, odamenjen-e.
:37. Harminc másodperc volt ez, amely alatt minden ellenérv végigment a fején.
:38. Az elutasítás valószínűsége, annak lehetősége, hogy nevetségessé teszi magát, és az a tény, hogy a férfi elfoglaltnak tűnt.
:39. Aztán mégis odament.
:40. Mert az alternatíva az lett volna, hogy nem megy oda, és ez rosszabb volt, mint a beszélgetés bármely lehetséges kimenetele.
:41. Megmutatta neki a projektet a laptopon: húsz kép, három perc.
:42. Varga annak az embernek az összpontosított csendjével nézte, aki valóban néz, ami ritkább, mint amilyennek látszik.
:43. Aztán azt mondta, hogy ez érdekes.
:44. Annak a férfinak a hangján, aki akkor használja ezt a szót, amikor komolyan gondolja.
:45. És odaadta neki a névjegyét.
:46. Sára elment a két utcával arrébb lévő kávézóba, és elküldte az e-mailt, mielőtt alkalma lett volna felismerhetetlenségig átszerkeszteni.
:47. Ez lett volna a szokása: túl óvatos, túl udvarias, túl kicsi.
:48. Az e-mail azonban, amelyet elküldött, egyik sem volt ezek közül.
:49. Hanem közvetlen és biztos volt, annak az embernek a hangján, aki tudja, mire képes, és ezt nem mentegeti.
:50. A válasz négy nappal később érkezett: egy próbafeladat, konkrét és fizetett.
:51. Sára a kávézó ablak melletti asztalánál olvasta az e-mailt, körülötte a város zajával.
:52. Arra gondolt, hogy ez nem lezárás, hanem kezdet.
:53. Ez egyszerre volt megnyugtató és kissé nyugtalanító.
:54. Mert a kezdetek azt jelentik, hogy még sok a tennivaló.
:55. És mert pontosan ezt akarta.
:56. Rendelt még egy kávét, és kinyitotta a laptopot.
:57. Mert a munka nem vár az érzésekre.
:58. És mert az elmúlt hónapokban megtanulta, hogy a legjobb pillanatok nem azok, amelyekben az ember abbahagyja.
:59. Hanem azok, amelyekben folytatja, egy kicsi, újabb okkal többel.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Sára elindulása. - Saras Aufbruch.
:1. Sára nem valami nagy nekilendülésben élte meg azt a pillanatot, amikor tudta, hogy el fog menni. - Sára hatte den Moment, in dem sie wusste, dass sie gehen würde, nicht in einem großen Aufbruch erlebt.
:2. Hanem egy egészen hétköznapi kedd délelőttön, amikor a számítógép előtt ült, számokat gépelt, és hirtelen olyan tisztán értette meg, mint ritkán korábban. - Sondern an einem gewöhnlichen Dienstagvormittag, als sie vor dem Computer saß und Zahlen tippte und plötzlich so klar wie selten zuvor verstand.
:3. Hogy amit éppen csinál, azt fogja csinálni akkor is, ha nem változtat rajta. - Dass das, was sie gerade tat, das war, was sie tun würde, wenn sie es nicht änderte.
:4. Nemcsak ma, nemcsak ezen a héten, hanem éveken át. - Nicht nur heute, nicht nur diese Woche, sondern jahrelang.
:5. Egy olyan irány egyenletes elkerülhetetlenségével, amelyet az ember nem választott, de amelyben benne ragadt, mert soha nem szállt ki belőle. - Mit der gleichmäßigen Unvermeidlichkeit einer Richtung, die man nicht gewählt hat, aber in der man steckt, weil man nie ausgestiegen ist.
:6. Sára grafikát tanult, ami a faluban szokatlan döntésnek számított. - Sie hatte Grafik studiert, was in dem Dorf als ungewöhnliche Entscheidung galt.
:7. A tanulmányai után visszatért, mert az anyja beteg volt. - Sie war nach dem Studium zurückgekommen, weil ihre Mutter krank gewesen war.
:8. Aztán az anyja meggyógyult, Sára pedig maradt. - Dann war die Mutter wieder gesund geworden und Sára war geblieben.
:9. Olyan okokból, amelyek akkor okoknak tűntek. - Aus Gründen, die sich zu dem Zeitpunkt wie Gründe angefühlt hatten.
:10. Három évvel később azonban inkább halogatásnak érződtek. - Drei Jahre später fühlten sie sich jetzt eher wie Aufschübe an.
:11. Annak a döntésnek, hogy az ember nem hoz döntést. - Wie die Entscheidung, eine Entscheidung nicht zu treffen.
:12. A felmondását egy hétfőn közölte a főnökével, nyugodtan és dráma nélkül. - Die Kündigung hatte sie ihrem Chef an einem Montag mitgeteilt, ruhig und ohne Drama.
:13. Annak az embernek a tárgyilagos hangján, aki egy régóta meghozott döntést közöl. - Mit dem sachlichen Tonfall von jemandem, der eine lange getroffene Entscheidung mitteilt.
:14. Ez igaz is volt, még ha a döntés meghozása több időbe került is, mint a kimondása. - Das stimmte, auch wenn das Treffen der Entscheidung mehr Zeit gebraucht hatte als das Aussprechen.
:15. Budapest volt a kézenfekvő választás. - Budapest war das Offensichtliche.
:16. Elég nagy volt az anonimitáshoz, az ügynökségekhez és ahhoz a fajta dizájnhoz, amelyet csinálni akart. - Es war groß genug für Anonymität und für Agenturen und für die Art von Design, die sie machen wollte.
:17. Talált egy lakást a hetedik kerületben, kicsit, zajosat, olyan fűtéssel, amely esténként hangot adott. - Sie fand eine Wohnung im siebten Bezirk, klein und laut und mit einer Heizung, die abends ein Geräusch machte.
:18. Ez eleinte zavarta, három hét után azonban már nem hallotta. - Das störte sie anfangs und nach drei Wochen hörte sie es nicht mehr.
:19. Mert az ember mindenhez hozzászokik, ha az a sajátja. - Weil man sich an alles gewöhnt, wenn es das eigene ist.
:20. Két műszakban dolgozott: délelőtt pályázatokat írt, este a saját projektjén dolgozott. - Sie arbeitete in zwei Schichten, morgens Bewerbungen, abends das eigene Projekt.
:21. Ez egy verseskötetsorozat újratervezése volt, amelyet senki sem rendelt meg. - Es war ein Redesign für eine Lyrikreihe, das niemand bestellt hatte.
:22. De már az egyetem óta a fejében volt, különböző formákban és változatokban. - Das sie aber seit dem Studium im Kopf hatte, in verschiedenen Formen und Variationen.
:23. És most végre megcsinálta, mert volt rá ideje. - Und das sie jetzt endlich machte, weil sie die Zeit hatte.
:24. És mert megtanulta, hogy az elhalasztott projektek nem érnek meg, hanem kifakulnak. - Und weil sie gelernt hatte, dass Projekte, die man aufschiebt, nicht reifen, sondern verblassen.
:25. Az elutasítások megérkeztek, azoknak az e-maileknek a hivatásos közönyével, amelyekben nincs rossz szándék, mégis eltalálják az embert. - Die Absagen kamen, mit der professionellen Gleichgültigkeit von E-Mails, die keine schlechte Absicht haben und trotzdem treffen.
:26. Sára elolvasta őket, félretette a telefonját, és tovább dolgozott. - Sára las sie und legte das Handy weg und arbeitete weiter.
:27. Nem azért, mert nem érezte meg az elutasításokat. - Nicht weil sie Absagen nicht spürte.
:28. Hanem mert megértette, hogy az érzés és az abbahagyás két különböző reakció ugyanarra a dologra. - Sondern weil sie verstanden hatte, dass Spüren und Aufhören zwei verschiedene Reaktionen auf dieselbe Sache sind.
:29. És mert az abbahagyás nem volt olyan lehetőség, amelyet megengedhetett volna magának, sem anyagilag, sem belül, még kevésbé. - Und weil Aufhören keine Option war, die sie sich leisten konnte, finanziell nicht und innerlich noch weniger.
:30. A konferencia drága volt, mégis megvette a jegyet. - Die Konferenz war teuer, und sie kaufte das Ticket trotzdem.
:31. Mert megértette, hogy a láthatóság nem olyan tulajdonság, amellyel az ember rendelkezik, hanem olyan, amelyet létrehoz. - Weil sie begriffen hatte, dass Sichtbarkeit keine Eigenschaft ist, die man hat, sondern eine, die man herstellt.
:32. És hogy a létrehozás néha azt jelenti, hogy az ember pénzt ad ki, amije nincs. - Und dass Herstellen manchmal bedeutet, Geld auszugeben, das man nicht hat.
:33. Olyan lehetőségekért, amelyekről nem lehet biztosan tudni, hogy eljönnek-e. - Für Gelegenheiten, die man nicht sicher ist, ob sie kommen.
:34. Varga Bálint a terem szélén állt, annak az embernek a nyugodt arckifejezésével, aki már sok konferenciát látott. - Bálint Varga stand am Rand des Raumes, mit dem ruhigen Ausdruck von jemandem, der schon viele Konferenzen gesehen hat.
:35. És aki tudja, hogy a legtöbb beszélgetés, amelyet majd lefolytat, nem lesz különösebben érdekes. - Und der weiß, dass die meisten Gespräche, die er führen wird, nicht besonders interessant sein werden.
:36. Sára meglátta őt, és harminc másodpercig gondolkodott azon, odamenjen-e. - Sára sah ihn und hatte dreißig Sekunden lang überlegt, ob sie hingehen sollte.
:37. Harminc másodperc volt ez, amely alatt minden ellenérv végigment a fején. - Dreißig Sekunden, in denen alle Argumente dagegen durch ihren Kopf gingen.
:38. Az elutasítás valószínűsége, annak lehetősége, hogy nevetségessé teszi magát, és az a tény, hogy a férfi elfoglaltnak tűnt. - Die Wahrscheinlichkeit der Ablehnung, die Möglichkeit, sich lächerlich zu machen, die Tatsache, dass er beschäftigt wirkte.
:39. Aztán mégis odament. - Und dann war sie gegangen.
:40. Mert az alternatíva az lett volna, hogy nem megy oda, és ez rosszabb volt, mint a beszélgetés bármely lehetséges kimenetele. - Weil die Alternative gewesen wäre, nicht gegangen zu sein, und das war schlechter als jedes mögliche Ergebnis des Gesprächs.
:41. Megmutatta neki a projektet a laptopon: húsz kép, három perc. - Sie zeigte ihm das Projekt auf dem Laptop, zwanzig Bilder, drei Minuten.
:42. Varga annak az embernek az összpontosított csendjével nézte, aki valóban néz, ami ritkább, mint amilyennek látszik. - Varga schaute mit der konzentrierten Stille von jemandem, der wirklich schaut, was seltener ist als es aussieht.
:43. Aztán azt mondta, hogy ez érdekes. - Und sagte dann, das sei interessant.
:44. Annak a férfinak a hangján, aki akkor használja ezt a szót, amikor komolyan gondolja. - Mit dem Tonfall eines Mannes, der das Wort benutzt, wenn er es meint.
:45. És odaadta neki a névjegyét. - Und gab ihr seine Karte.
:46. Sára elment a két utcával arrébb lévő kávézóba, és elküldte az e-mailt, mielőtt alkalma lett volna felismerhetetlenségig átszerkeszteni. - Sára ging in das Café zwei Straßen weiter und schickte die E-Mail, bevor sie die Gelegenheit hatte, sie zu redigieren bis zur Unkenntlichkeit.
:47. Ez lett volna a szokása: túl óvatos, túl udvarias, túl kicsi. - Das wäre ihre Gewohnheit gewesen, zu vorsichtig, zu höflich, zu klein.
:48. Az e-mail azonban, amelyet elküldött, egyik sem volt ezek közül. - Die E-Mail, die sie schickte, war keine davon.
:49. Hanem közvetlen és biztos volt, annak az embernek a hangján, aki tudja, mire képes, és ezt nem mentegeti. - Sondern direkt und sicher, mit dem Ton von jemandem, der weiß, was er kann, und der das nicht entschuldigt.
:50. A válasz négy nappal később érkezett: egy próbafeladat, konkrét és fizetett. - Die Antwort kam vier Tage später, ein Probeprojekt, konkret und bezahlt.
:51. Sára a kávézó ablak melletti asztalánál olvasta az e-mailt, körülötte a város zajával. - Sára las die E-Mail am Fenstertisch des Cafés, mit dem Lärm der Stadt um sich herum.
:52. Arra gondolt, hogy ez nem lezárás, hanem kezdet. - Sie dachte, dass das kein Ende war, sondern ein Anfang.
:53. Ez egyszerre volt megnyugtató és kissé nyugtalanító. - Das war sowohl beruhigend als auch ein bisschen beunruhigend.
:54. Mert a kezdetek azt jelentik, hogy még sok a tennivaló. - Weil Anfänge bedeuten, dass noch viel zu tun ist.
:55. És mert pontosan ezt akarta. - Und weil das genau das war, was sie wollte.
:56. Rendelt még egy kávét, és kinyitotta a laptopot. - Sie bestellte noch einen Kaffee und öffnete den Laptop.
:57. Mert a munka nem vár az érzésekre. - Weil die Arbeit nicht auf Gefühle wartet.
:58. És mert az elmúlt hónapokban megtanulta, hogy a legjobb pillanatok nem azok, amelyekben az ember abbahagyja. - Und weil sie das gelernt hatte in den letzten Monaten, dass die besten Momente keine sind, in denen man aufhört.
:59. Hanem azok, amelyekben folytatja, egy kicsi, újabb okkal többel. - Sondern in denen man weitermacht, mit einem kleinen, neuen Grund mehr.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Saras Aufbruch.
:1. Sára hatte den Moment, in dem sie wusste, dass sie gehen würde, nicht in einem großen Aufbruch erlebt.
:2. Sondern an einem gewöhnlichen Dienstagvormittag, als sie vor dem Computer saß und Zahlen tippte und plötzlich so klar wie selten zuvor verstand.
:3. Dass das, was sie gerade tat, das war, was sie tun würde, wenn sie es nicht änderte.
:4. Nicht nur heute, nicht nur diese Woche, sondern jahrelang.
:5. Mit der gleichmäßigen Unvermeidlichkeit einer Richtung, die man nicht gewählt hat, aber in der man steckt, weil man nie ausgestiegen ist.
:6. Sie hatte Grafik studiert, was in dem Dorf als ungewöhnliche Entscheidung galt.
:7. Sie war nach dem Studium zurückgekommen, weil ihre Mutter krank gewesen war.
:8. Dann war die Mutter wieder gesund geworden und Sára war geblieben.
:9. Aus Gründen, die sich zu dem Zeitpunkt wie Gründe angefühlt hatten.
:10. Drei Jahre später fühlten sie sich jetzt eher wie Aufschübe an.
:11. Wie die Entscheidung, eine Entscheidung nicht zu treffen.
:12. Die Kündigung hatte sie ihrem Chef an einem Montag mitgeteilt, ruhig und ohne Drama.
:13. Mit dem sachlichen Tonfall von jemandem, der eine lange getroffene Entscheidung mitteilt.
:14. Das stimmte, auch wenn das Treffen der Entscheidung mehr Zeit gebraucht hatte als das Aussprechen.
:15. Budapest war das Offensichtliche.
:16. Es war groß genug für Anonymität und für Agenturen und für die Art von Design, die sie machen wollte.
:17. Sie fand eine Wohnung im siebten Bezirk, klein und laut und mit einer Heizung, die abends ein Geräusch machte.
:18. Das störte sie anfangs und nach drei Wochen hörte sie es nicht mehr.
:19. Weil man sich an alles gewöhnt, wenn es das eigene ist.
:20. Sie arbeitete in zwei Schichten, morgens Bewerbungen, abends das eigene Projekt.
:21. Es war ein Redesign für eine Lyrikreihe, das niemand bestellt hatte.
:22. Das sie aber seit dem Studium im Kopf hatte, in verschiedenen Formen und Variationen.
:23. Und das sie jetzt endlich machte, weil sie die Zeit hatte.
:24. Und weil sie gelernt hatte, dass Projekte, die man aufschiebt, nicht reifen, sondern verblassen.
:25. Die Absagen kamen, mit der professionellen Gleichgültigkeit von E-Mails, die keine schlechte Absicht haben und trotzdem treffen.
:26. Sára las sie und legte das Handy weg und arbeitete weiter.
:27. Nicht weil sie Absagen nicht spürte.
:28. Sondern weil sie verstanden hatte, dass Spüren und Aufhören zwei verschiedene Reaktionen auf dieselbe Sache sind.
:29. Und weil Aufhören keine Option war, die sie sich leisten konnte, finanziell nicht und innerlich noch weniger.
:30. Die Konferenz war teuer, und sie kaufte das Ticket trotzdem.
:31. Weil sie begriffen hatte, dass Sichtbarkeit keine Eigenschaft ist, die man hat, sondern eine, die man herstellt.
:32. Und dass Herstellen manchmal bedeutet, Geld auszugeben, das man nicht hat.
:33. Für Gelegenheiten, die man nicht sicher ist, ob sie kommen.
:34. Bálint Varga stand am Rand des Raumes, mit dem ruhigen Ausdruck von jemandem, der schon viele Konferenzen gesehen hat.
:35. Und der weiß, dass die meisten Gespräche, die er führen wird, nicht besonders interessant sein werden.
:36. Sára sah ihn und hatte dreißig Sekunden lang überlegt, ob sie hingehen sollte.
:37. Dreißig Sekunden, in denen alle Argumente dagegen durch ihren Kopf gingen.
:38. Die Wahrscheinlichkeit der Ablehnung, die Möglichkeit, sich lächerlich zu machen, die Tatsache, dass er beschäftigt wirkte.
:39. Und dann war sie gegangen.
:40. Weil die Alternative gewesen wäre, nicht gegangen zu sein, und das war schlechter als jedes mögliche Ergebnis des Gesprächs.
:41. Sie zeigte ihm das Projekt auf dem Laptop, zwanzig Bilder, drei Minuten.
:42. Varga schaute mit der konzentrierten Stille von jemandem, der wirklich schaut, was seltener ist als es aussieht.
:43. Und sagte dann, das sei interessant.
:44. Mit dem Tonfall eines Mannes, der das Wort benutzt, wenn er es meint.
:45. Und gab ihr seine Karte.
:46. Sára ging in das Café zwei Straßen weiter und schickte die E-Mail, bevor sie die Gelegenheit hatte, sie zu redigieren bis zur Unkenntlichkeit.
:47. Das wäre ihre Gewohnheit gewesen, zu vorsichtig, zu höflich, zu klein.
:48. Die E-Mail, die sie schickte, war keine davon.
:49. Sondern direkt und sicher, mit dem Ton von jemandem, der weiß, was er kann, und der das nicht entschuldigt.
:50. Die Antwort kam vier Tage später, ein Probeprojekt, konkret und bezahlt.
:51. Sára las die E-Mail am Fenstertisch des Cafés, mit dem Lärm der Stadt um sich herum.
:52. Sie dachte, dass das kein Ende war, sondern ein Anfang.
:53. Das war sowohl beruhigend als auch ein bisschen beunruhigend.
:54. Weil Anfänge bedeuten, dass noch viel zu tun ist.
:55. Und weil das genau das war, was sie wollte.
:56. Sie bestellte noch einen Kaffee und öffnete den Laptop.
:57. Weil die Arbeit nicht auf Gefühle wartet.
:58. Und weil sie das gelernt hatte in den letzten Monaten, dass die besten Momente keine sind, in denen man aufhört.
:59. Sondern in denen man weitermacht, mit einem kleinen, neuen Grund mehr.
|}
=== 3 ===
:Klára péksége.
:1. Klára tíz évig dolgozott egy irodában.
:2. A munka jó volt abban az értelemben, hogy működött.
:3. Pontosan, korrektül, nagyobb hibák nélkül.
:4. De nem volt jó abban a másik értelemben, abban, amely számít, ha az ember őszinte.
:5. Amit igazán szeretett, az a sütés volt.
:6. A hétvégi sütés a budapesti kis konyhájában.
:7. A liszt az asztalon, és az illat, amely betöltötte az egész lakást.
:8. És amely hétfő reggel még mindig ott volt, amikor munkába indult.
:9. Mint egy ellenérv, amelyet minden reggel figyelmen kívül hagyott.
:10. A hirdetést véletlenül találta, egy kifüggesztett papíron.
:11. Egy régi pékség Egerben, bérbe adó, azonnal elérhető, az ár alkuképes.
:12. Kétszer olvasta el, aztán lefényképezte a telefonjával, anélkül hogy pontosan tudta volna, miért.
:13. Egy szombaton elutazott Egerbe, anélkül hogy bárkinek megmondta volna, hová megy.
:14. Megnézte a pékséget, amely poros volt és üres.
:15. Volt benne egy régi kemence, amely még működött.
:16. És ablakokkal, amelyek az utcára néztek.
:17. Ez azt jelentette, hogy az emberek be fognak nézni, ha lesz mit látniuk.
:18. Még aznap aláírta a szerződést.
:19. Mert tudta, hogy a túl hosszú gondolkodás néha a legrosszabb döntés.
:20. Azzal a vegyes érzéssel utazott vissza Budapestre, amely akkor van az emberben, amikor valami fontosat tett, de még nem egészen érti, mit jelent.
:21. Az első hetek voltak a legnehezebbek.
:22. Nem a munka miatt, amelyet ismert.
:23. Hanem a bizonytalanság miatt, amely hozzáadódott.
:24. A hajnali háromkor kelés, a receptek, amelyek nem működtek, a kemence, amelynek megvoltak a maga szeszélyei.
:25. És a szomszédok, akik olyan arcokkal néztek be az ablakon, amelyek kevés lelkesedést mutattak.
:26. Klára észrevette a kétkedést, és hagyta ott állni.
:27. Mert más emberek kétkedése nem érv, hanem állapot.
:28. Ezt az állapotot az ember vagy osztja, vagy nem.
:29. Klára nem osztotta.
:30. Dolgozott, próbálkozott, elvetett dolgokat, aztán újra próbálkozott.
:31. Annak az embernek a türelmes makacsságával, aki tudja, hogy a minőséghez idő kell.
:32. És aki kész megadni ezt az időt.
:33. A fűszeres rozskenyér három hét próbálkozás eredménye volt.
:34. Amikor végre olyan lett, amilyennek akarta, ezt azonnal tudta.
:35. Mert vannak dolgok, amelyek stimmelnek, és ezt az ember előbb érzi, mint gondolja.
:36. A júliusi városi ünnepen a stand eleinte csendes volt.
:37. Aztán kevésbé csendes lett.
:38. Aztán megtelt.
:39. A sor egyre hosszabb lett.
:40. Az emberek kóstoltak, bólintottak és visszajöttek.
:41. Mert egy kisvárosban a jó kenyérnek nincs szüksége reklámra, csak ízre.
:42. Az idős férfi az este végén korábban maga is pék volt.
:43. Azt mondta, Klára kenyere valóban jó.
:44. Annak az embernek a tárgyilagos hangján, aki tudja, miről beszél.
:45. Ez többet jelentett neki, mint a sor.
:46. Mert annak az elismerése, aki ismeri a mesterséget, más minőségű, mint annak az elismerése, aki csak éhes volt.
:47. Másnap reggel a nap besütött a tiszta ablakokon.
:48. A friss kenyér illata ott volt a levegőben.
:49. A vevők jöttek, néhányan az ünnepről, néhányan most először.
:50. Klára a pult mögött állt.
:51. Arra gondolt, hogy még nagyon sokat kell tanulnia.
:52. Ez nem probléma volt, hanem pontosan az, amit akart.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Klára péksége. - Kláras Bäckerei.
:1. Klára tíz évig dolgozott egy irodában. - Klára hatte zehn Jahre lang in einem Büro gearbeitet.
:2. A munka jó volt abban az értelemben, hogy működött. - Die Arbeit war gut gewesen in dem Sinne, dass sie funktioniert hatte.
:3. Pontosan, korrektül, nagyobb hibák nélkül. - Pünktlich, korrekt, ohne größere Fehler.
:4. De nem volt jó abban a másik értelemben, abban, amely számít, ha az ember őszinte. - Aber nicht gut in dem anderen Sinne, dem Sinne, der zählt, wenn man ehrlich ist.
:5. Amit igazán szeretett, az a sütés volt. - Was sie wirklich mochte, war das Backen.
:6. A hétvégi sütés a budapesti kis konyhájában. - Das Wochenendbacken in ihrer kleinen Küche in Budapest.
:7. A liszt az asztalon, és az illat, amely betöltötte az egész lakást. - Das Mehl auf dem Tisch und der Geruch, der die ganze Wohnung füllte.
:8. És amely hétfő reggel még mindig ott volt, amikor munkába indult. - Und der am Montagmorgen noch da war, wenn sie zur Arbeit fuhr.
:9. Mint egy ellenérv, amelyet minden reggel figyelmen kívül hagyott. - Wie ein Gegenargument, das sie jeden Morgen ignorierte.
:10. A hirdetést véletlenül találta, egy kifüggesztett papíron. - Die Anzeige fand sie zufällig, auf einem Aushang.
:11. Egy régi pékség Egerben, bérbe adó, azonnal elérhető, az ár alkuképes. - Eine alte Bäckerei in Eger, zu verpachten, sofort verfügbar, Preis verhandelbar.
:12. Kétszer olvasta el, aztán lefényképezte a telefonjával, anélkül hogy pontosan tudta volna, miért. - Sie las sie zweimal und fotografierte sie mit dem Handy, ohne genau zu wissen, warum.
:13. Egy szombaton elutazott Egerbe, anélkül hogy bárkinek megmondta volna, hová megy. - Sie fuhr an einem Samstag nach Eger, ohne jemandem zu sagen, wohin.
:14. Megnézte a pékséget, amely poros volt és üres. - Sie schaute sich die Bäckerei an, die staubig war und leer.
:15. Volt benne egy régi kemence, amely még működött. - Mit einem alten Ofen, der noch funktionierte.
:16. És ablakokkal, amelyek az utcára néztek. - Und Fenstern, die zur Straße zeigten.
:17. Ez azt jelentette, hogy az emberek be fognak nézni, ha lesz mit látniuk. - Das bedeutete, dass die Menschen hineinsehen würden, wenn es etwas zu sehen gab.
:18. Még aznap aláírta a szerződést. - Sie unterschrieb den Vertrag noch am selben Tag.
:19. Mert tudta, hogy a túl hosszú gondolkodás néha a legrosszabb döntés. - Weil sie wusste, dass zu langes Nachdenken manchmal die schlechteste Entscheidung ist.
:20. Azzal a vegyes érzéssel utazott vissza Budapestre, amely akkor van az emberben, amikor valami fontosat tett, de még nem egészen érti, mit jelent. - Sie fuhr zurück nach Budapest mit dem gemischten Gefühl von jemandem, der etwas Wichtiges getan hat und noch nicht ganz versteht, was das bedeutet.
:21. Az első hetek voltak a legnehezebbek. - Die ersten Wochen waren die schwersten.
:22. Nem a munka miatt, amelyet ismert. - Nicht wegen der Arbeit, die sie kannte.
:23. Hanem a bizonytalanság miatt, amely hozzáadódott. - Sondern wegen der Unsicherheit, die dazukam.
:24. A hajnali háromkor kelés, a receptek, amelyek nem működtek, a kemence, amelynek megvoltak a maga szeszélyei. - Dem Aufstehen um drei Uhr, den Rezepten, die nicht funktionierten, dem Ofen, der seine eigenen Launen hatte.
:25. És a szomszédok, akik olyan arcokkal néztek be az ablakon, amelyek kevés lelkesedést mutattak. - Und den Nachbarn, die durch das Fenster schauten mit Gesichtern, die wenig Enthusiasmus zeigten.
:26. Klára észrevette a kétkedést, és hagyta ott állni. - Klára bemerkte die Skepsis und ließ sie stehen.
:27. Mert más emberek kétkedése nem érv, hanem állapot. - Weil Skepsis anderer Menschen kein Argument ist, sondern ein Zustand.
:28. Ezt az állapotot az ember vagy osztja, vagy nem. - Den man entweder teilt oder nicht.
:29. Klára nem osztotta. - Und sie teilte ihn nicht.
:30. Dolgozott, próbálkozott, elvetett dolgokat, aztán újra próbálkozott. - Sie arbeitete, probierte, verwarf und versuchte es wieder.
:31. Annak az embernek a türelmes makacsságával, aki tudja, hogy a minőséghez idő kell. - Mit der geduldigen Hartnäckigkeit von jemandem, der weiß, dass Qualität Zeit braucht.
:32. És aki kész megadni ezt az időt. - Und der bereit ist, diese Zeit zu geben.
:33. A fűszeres rozskenyér három hét próbálkozás eredménye volt. - Das Roggenbrot mit Kräutern war das Ergebnis von drei Wochen Ausprobieren.
:34. Amikor végre olyan lett, amilyennek akarta, ezt azonnal tudta. - Als es endlich so war, wie sie es wollte, wusste sie das sofort.
:35. Mert vannak dolgok, amelyek stimmelnek, és ezt az ember előbb érzi, mint gondolja. - Weil manche Dinge stimmen und man das spürt, bevor man es denkt.
:36. A júliusi városi ünnepen a stand eleinte csendes volt. - Beim Stadtfest im Juli war der Stand zunächst ruhig.
:37. Aztán kevésbé csendes lett. - Dann weniger ruhig.
:38. Aztán megtelt. - Dann voll.
:39. A sor egyre hosszabb lett. - Mit einer Schlange, die länger wurde.
:40. Az emberek kóstoltak, bólintottak és visszajöttek. - Mit Menschen, die probierten und nickten und zurückkamen.
:41. Mert egy kisvárosban a jó kenyérnek nincs szüksége reklámra, csak ízre. - Weil gutes Brot in einer Kleinstadt keine Werbung braucht, nur Geschmack.
:42. Az idős férfi az este végén korábban maga is pék volt. - Der alte Mann am Ende des Abends war früher selbst Bäcker gewesen.
:43. Azt mondta, Klára kenyere valóban jó. - Er sagte, ihr Brot sei wirklich gut.
:44. Annak az embernek a tárgyilagos hangján, aki tudja, miről beszél. - Mit dem sachlichen Tonfall von jemandem, der weiß, wovon er spricht.
:45. Ez többet jelentett neki, mint a sor. - Das bedeutete ihr mehr als die Schlange.
:46. Mert annak az elismerése, aki ismeri a mesterséget, más minőségű, mint annak az elismerése, aki csak éhes volt. - Weil Anerkennung von jemandem, der das Handwerk kennt, eine andere Qualität hat als Anerkennung von jemandem, der nur Hunger hatte.
:47. Másnap reggel a nap besütött a tiszta ablakokon. - Am nächsten Morgen schien die Sonne durch die sauberen Fenster.
:48. A friss kenyér illata ott volt a levegőben. - Der Geruch von frischem Brot lag in der Luft.
:49. A vevők jöttek, néhányan az ünnepről, néhányan most először. - Die Kunden kamen, einige vom Fest, einige zum ersten Mal.
:50. Klára a pult mögött állt. - Klára stand hinter dem Tresen.
:51. Arra gondolt, hogy még nagyon sokat kell tanulnia. - Sie dachte, dass sie noch sehr viel zu lernen hatte.
:52. Ez nem probléma volt, hanem pontosan az, amit akart. - Das war kein Problem, sondern genau das, was sie wollte.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Kláras Bäckerei.
:1. Klára hatte zehn Jahre lang in einem Büro gearbeitet.
:2. Die Arbeit war gut gewesen in dem Sinne, dass sie funktioniert hatte.
:3. Pünktlich, korrekt, ohne größere Fehler.
:4. Aber nicht gut in dem anderen Sinne, dem Sinne, der zählt, wenn man ehrlich ist.
:5. Was sie wirklich mochte, war das Backen.
:6. Das Wochenendbacken in ihrer kleinen Küche in Budapest.
:7. Das Mehl auf dem Tisch und der Geruch, der die ganze Wohnung füllte.
:8. Und der am Montagmorgen noch da war, wenn sie zur Arbeit fuhr.
:9. Wie ein Gegenargument, das sie jeden Morgen ignorierte.
:10. Die Anzeige fand sie zufällig, auf einem Aushang.
:11. Eine alte Bäckerei in Eger, zu verpachten, sofort verfügbar, Preis verhandelbar.
:12. Sie las sie zweimal und fotografierte sie mit dem Handy, ohne genau zu wissen, warum.
:13. Sie fuhr an einem Samstag nach Eger, ohne jemandem zu sagen, wohin.
:14. Sie schaute sich die Bäckerei an, die staubig war und leer.
:15. Mit einem alten Ofen, der noch funktionierte.
:16. Und Fenstern, die zur Straße zeigten.
:17. Das bedeutete, dass die Menschen hineinsehen würden, wenn es etwas zu sehen gab.
:18. Sie unterschrieb den Vertrag noch am selben Tag.
:19. Weil sie wusste, dass zu langes Nachdenken manchmal die schlechteste Entscheidung ist.
:20. Sie fuhr zurück nach Budapest mit dem gemischten Gefühl von jemandem, der etwas Wichtiges getan hat und noch nicht ganz versteht, was das bedeutet.
:21. Die ersten Wochen waren die schwersten.
:22. Nicht wegen der Arbeit, die sie kannte.
:23. Sondern wegen der Unsicherheit, die dazukam.
:24. Dem Aufstehen um drei Uhr, den Rezepten, die nicht funktionierten, dem Ofen, der seine eigenen Launen hatte.
:25. Und den Nachbarn, die durch das Fenster schauten mit Gesichtern, die wenig Enthusiasmus zeigten.
:26. Klára bemerkte die Skepsis und ließ sie stehen.
:27. Weil Skepsis anderer Menschen kein Argument ist, sondern ein Zustand.
:28. Den man entweder teilt oder nicht.
:29. Und sie teilte ihn nicht.
:30. Sie arbeitete, probierte, verwarf und versuchte es wieder.
:31. Mit der geduldigen Hartnäckigkeit von jemandem, der weiß, dass Qualität Zeit braucht.
:32. Und der bereit ist, diese Zeit zu geben.
:33. Das Roggenbrot mit Kräutern war das Ergebnis von drei Wochen Ausprobieren.
:34. Als es endlich so war, wie sie es wollte, wusste sie das sofort.
:35. Weil manche Dinge stimmen und man das spürt, bevor man es denkt.
:36. Beim Stadtfest im Juli war der Stand zunächst ruhig.
:37. Dann weniger ruhig.
:38. Dann voll.
:39. Mit einer Schlange, die länger wurde.
:40. Mit Menschen, die probierten und nickten und zurückkamen.
:41. Weil gutes Brot in einer Kleinstadt keine Werbung braucht, nur Geschmack.
:42. Der alte Mann am Ende des Abends war früher selbst Bäcker gewesen.
:43. Er sagte, ihr Brot sei wirklich gut.
:44. Mit dem sachlichen Tonfall von jemandem, der weiß, wovon er spricht.
:45. Das bedeutete ihr mehr als die Schlange.
:46. Weil Anerkennung von jemandem, der das Handwerk kennt, eine andere Qualität hat als Anerkennung von jemandem, der nur Hunger hatte.
:47. Am nächsten Morgen schien die Sonne durch die sauberen Fenster.
:48. Der Geruch von frischem Brot lag in der Luft.
:49. Die Kunden kamen, einige vom Fest, einige zum ersten Mal.
:50. Klára stand hinter dem Tresen.
:51. Sie dachte, dass sie noch sehr viel zu lernen hatte.
:52. Das war kein Problem, sondern genau das, was sie wollte.
|}
=== 3 ===
:Dávid és a befektető.
:1. Dávid jó ötlettel alapította a startupját, és ez volt az egyszerű rész.
:2. A nehezebb rész mindaz volt, ami utána következett.
:3. Az ügyfelek, akik késve fizettek, és a költségek, amelyek nem vártak.
:4. Három év után a számla üres volt, Fekete Gábor pedig az utolsó reális lehetőség.
:5. Az e-mail este érkezett, röviden és személytelenül.
:6. A másnap nehéz lesz, írta, nagyon elfoglalt.
:7. Dávid kétszer olvasta el.
:8. Aztán becsukta a laptopot, és felállt, mert abban a pillanatban ülni rossz volt.
:9. Kávét főzött, és gondolkodott.
:10. Amit gondolt, ez volt: a megfelelő érvet még nem találtam meg.
:11. Újra kinyitotta a laptopot, és elölről kezdte.
:12. Nem a diákkal, hanem magával a problémával.
:13. Mit akart Fekete Gábor valójában?
:14. Nem jó prezentációt, hanem meggyőző számot.
:15. Dávid odament a fehér táblához, és írt, számolt, elvetett dolgokat, majd újra írt.
:16. Anélkül hogy az órára nézett volna.
:17. Éjfélkor megtalálta az egyszerűsítést.
:18. Az ellátási lánc átszervezését, amely harminc százalékot takarított meg.
:19. Mindent háromszor végigszámolt.
:20. Mert egyszer nem elég, ha a számok az egyetlen valuta.
:21. Hajnali négykor elkészült.
:22. Lefeküdt, három órát aludt, és hétkor felkelt.
:23. Annak az embernek a nyugodt fejével ment a megbeszélésre, aki felkészült.
:24. Ez más érzés, mint az optimizmus.
:25. A tárgyaló hűvös volt.
:26. Fekete Gábor az órára nézett, és a helyzet világos volt.
:27. Húsz perc, nem több.
:28. Dávid nem a korábbi számok miatti mentegetőzéssel kezdte.
:29. Hanem az új számmal, azonnal.
:30. Fekete Gábor felnézett.
:31. Nem azért, mert akart, hanem mert a harminc százalékos költségcsökkentés ezt követelte.
:32. Ami ezután következett, nem monológ volt, hanem beszélgetés.
:33. Mert Fekete Gábor kérdéseket tett fel, Dávid pedig válaszolt rájuk.
:34. Nyugodtan és közvetlenül válaszolt.
:35. Mert az éjszakát azzal töltötte, hogy pontosan erre készüljön.
:36. A végén Fekete Gábor rövid ideig hallgatott.
:37. Aztán elmosolyodott, és kezet nyújtott.
:38. Ez nem volt nagy gesztus, de a megfelelő volt.
:39. Dávid kilépett a szabadba, és rövid időre megállt.
:40. Nem a győzelemre gondolt, hanem a következő lépésre.
:41. A megérkezés mindig kezdet.
:42. És tudta, hogy a munka éppen csak újra elkezdődött.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Dávid és a befektető. - David und der Investor.
:1. Dávid jó ötlettel alapította a startupját, és ez volt az egyszerű rész. - Dávid hatte sein Startup mit einer guten Idee gegründet, was der einfache Teil gewesen war.
:2. A nehezebb rész mindaz volt, ami utána következett. - Der schwierige Teil war alles danach.
:3. Az ügyfelek, akik késve fizettek, és a költségek, amelyek nem vártak. - Die Kunden, die zu spät zahlten, die Kosten, die nicht warteten.
:4. Három év után a számla üres volt, Fekete Gábor pedig az utolsó reális lehetőség. - Nach drei Jahren war das Konto leer, und Fekete Gábor war die letzte realistische Möglichkeit.
:5. Az e-mail este érkezett, röviden és személytelenül. - Die E-Mail kam abends, kurz und unpersönlich.
:6. A másnap nehéz lesz, írta, nagyon elfoglalt. - Morgen sei schwierig, er sei sehr beschäftigt.
:7. Dávid kétszer olvasta el. - Dávid las sie zweimal.
:8. Aztán becsukta a laptopot, és felállt, mert abban a pillanatban ülni rossz volt. - Dann schloss den Laptop und stand auf, weil Sitzen in diesem Moment das Falsche war.
:9. Kávét főzött, és gondolkodott. - Er machte Kaffee und dachte.
:10. Amit gondolt, ez volt: a megfelelő érvet még nem találtam meg. - Und was er dachte, war: Das richtige Argument habe ich noch nicht gefunden.
:11. Újra kinyitotta a laptopot, és elölről kezdte. - Er öffnete den Laptop wieder und begann von vorne.
:12. Nem a diákkal, hanem magával a problémával. - Nicht mit den Folien, sondern mit dem Problem selbst.
:13. Mit akart Fekete Gábor valójában? - Was wollte Fekete Gábor wirklich?
:14. Nem jó prezentációt, hanem meggyőző számot. - Nicht eine gute Präsentation, sondern eine überzeugende Zahl.
:15. Dávid odament a fehér táblához, és írt, számolt, elvetett dolgokat, majd újra írt. - Dávid ging zum Whiteboard und schrieb, rechnete, verwarf und schrieb wieder.
:16. Anélkül hogy az órára nézett volna. - Ohne auf die Uhr zu schauen.
:17. Éjfélkor megtalálta az egyszerűsítést. - Um Mitternacht fand er die Vereinfachung.
:18. Az ellátási lánc átszervezését, amely harminc százalékot takarított meg. - Eine Umstrukturierung der Lieferkette, die dreißig Prozent sparte.
:19. Mindent háromszor végigszámolt. - Er rechnete alles dreimal durch.
:20. Mert egyszer nem elég, ha a számok az egyetlen valuta. - Weil einmal nicht genug ist, wenn die Zahlen die einzige Währung sind.
:21. Hajnali négykor elkészült. - Um vier Uhr morgens war er fertig.
:22. Lefeküdt, három órát aludt, és hétkor felkelt. - Er legte sich hin, schlief drei Stunden, und stand um sieben auf.
:23. Annak az embernek a nyugodt fejével ment a megbeszélésre, aki felkészült. - Er fuhr zum Meeting mit dem ruhigen Kopf eines Mannes, der vorbereitet ist.
:24. Ez más érzés, mint az optimizmus. - Das ist ein anderes Gefühl als Optimismus.
:25. A tárgyaló hűvös volt. - Der Konferenzraum war kühl.
:26. Fekete Gábor az órára nézett, és a helyzet világos volt. - Fekete Gábor schaute auf die Uhr, und die Atmosphäre war klar.
:27. Húsz perc, nem több. - Zwanzig Minuten, nicht mehr.
:28. Dávid nem a korábbi számok miatti mentegetőzéssel kezdte. - Dávid begann nicht mit einer Entschuldigung für die bisherigen Zahlen.
:29. Hanem az új számmal, azonnal. - Sondern mit der neuen Zahl, sofort.
:30. Fekete Gábor felnézett. - Fekete Gábor schaute auf.
:31. Nem azért, mert akart, hanem mert a harminc százalékos költségcsökkentés ezt követelte. - Nicht weil er wollte, sondern weil dreißig Prozent Kostensenkung das verlangt.
:32. Ami ezután következett, nem monológ volt, hanem beszélgetés. - Was folgte, war kein Monolog, sondern ein Gespräch.
:33. Mert Fekete Gábor kérdéseket tett fel, Dávid pedig válaszolt rájuk. - Weil Fekete Gábor Fragen stellte und Dávid sie beantwortete.
:34. Nyugodtan és közvetlenül válaszolt. - Er beantwortete sie ruhig und direkt.
:35. Mert az éjszakát azzal töltötte, hogy pontosan erre készüljön. - Weil er die Nacht damit verbracht hatte, genau das vorzubereiten.
:36. A végén Fekete Gábor rövid ideig hallgatott. - Am Ende schwieg Fekete Gábor kurz.
:37. Aztán elmosolyodott, és kezet nyújtott. - Dann lächelte er und reichte die Hand.
:38. Ez nem volt nagy gesztus, de a megfelelő volt. - Das war keine große Geste, aber die richtige.
:39. Dávid kilépett a szabadba, és rövid időre megállt. - Dávid trat ins Freie, blieb kurz stehen.
:40. Nem a győzelemre gondolt, hanem a következő lépésre. - Er dachte nicht an den Sieg, sondern an den nächsten Schritt.
:41. A megérkezés mindig kezdet. - Ankommen ist immer ein Anfang.
:42. És tudta, hogy a munka éppen csak újra elkezdődött. - Und er wusste, dass die Arbeit gerade erst wieder begonnen hatte.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:David und der Investor.
:1. Dávid hatte sein Startup mit einer guten Idee gegründet, was der einfache Teil gewesen war.
:2. Der schwierige Teil war alles danach.
:3. Die Kunden, die zu spät zahlten, die Kosten, die nicht warteten.
:4. Nach drei Jahren war das Konto leer, und Fekete Gábor war die letzte realistische Möglichkeit.
:5. Die E-Mail kam abends, kurz und unpersönlich.
:6. Morgen sei schwierig, er sei sehr beschäftigt.
:7. Dávid las sie zweimal.
:8. Dann schloss den Laptop und stand auf, weil Sitzen in diesem Moment das Falsche war.
:9. Er machte Kaffee und dachte.
:10. Und was er dachte, war: Das richtige Argument habe ich noch nicht gefunden.
:11. Er öffnete den Laptop wieder und begann von vorne.
:12. Nicht mit den Folien, sondern mit dem Problem selbst.
:13. Was wollte Fekete Gábor wirklich?
:14. Nicht eine gute Präsentation, sondern eine überzeugende Zahl.
:15. Dávid ging zum Whiteboard und schrieb, rechnete, verwarf und schrieb wieder.
:16. Ohne auf die Uhr zu schauen.
:17. Um Mitternacht fand er die Vereinfachung.
:18. Eine Umstrukturierung der Lieferkette, die dreißig Prozent sparte.
:19. Er rechnete alles dreimal durch.
:20. Weil einmal nicht genug ist, wenn die Zahlen die einzige Währung sind.
:21. Um vier Uhr morgens war er fertig.
:22. Er legte sich hin, schlief drei Stunden, und stand um sieben auf.
:23. Er fuhr zum Meeting mit dem ruhigen Kopf eines Mannes, der vorbereitet ist.
:24. Das ist ein anderes Gefühl als Optimismus.
:25. Der Konferenzraum war kühl.
:26. Fekete Gábor schaute auf die Uhr, und die Atmosphäre war klar.
:27. Zwanzig Minuten, nicht mehr.
:28. Dávid begann nicht mit einer Entschuldigung für die bisherigen Zahlen.
:29. Sondern mit der neuen Zahl, sofort.
:30. Fekete Gábor schaute auf.
:31. Nicht weil er wollte, sondern weil dreißig Prozent Kostensenkung das verlangt.
:32. Was folgte, war kein Monolog, sondern ein Gespräch.
:33. Weil Fekete Gábor Fragen stellte und Dávid sie beantwortete.
:34. Er beantwortete sie ruhig und direkt.
:35. Weil er die Nacht damit verbracht hatte, genau das vorzubereiten.
:36. Am Ende schwieg Fekete Gábor kurz.
:37. Dann lächelte er und reichte die Hand.
:38. Das war keine große Geste, aber die richtige.
:39. Dávid trat ins Freie, blieb kurz stehen.
:40. Er dachte nicht an den Sieg, sondern an den nächsten Schritt.
:41. Ankommen ist immer ein Anfang.
:42. Und er wusste, dass die Arbeit gerade erst wieder begonnen hatte.
|}
=== 3 ===
:A következő lépés előtt.
:1. Sámuel egy csütörtöki napon veszítette el az állását.
:2. Ez azt jelentette, hogy pénteken naptár nélkül ébredt.
:3. És anélkül a strukturált sürgősség nélkül, amely évek óta megszervezte a napját.
:4. Azt hitte, a szabadság jó érzés lesz.
:5. De nem volt jó érzés, és ez jobban meglepte, mint maga az állás elvesztése.
:6. Az első heteket álláspályázatokkal töltötte, amelyek keveset hoztak.
:7. És hosszú sétákkal, amelyek többet hoztak.
:8. Mert a mozgás rendezi a gondolkodást, akkor is, ha válaszokat nem ad.
:9. A Kazinczy utcai telket ismerte.
:10. Százszor elment már mellette.
:11. Látta a szemetet, és félrenézett, mint mindenki más.
:12. Egy kedd délelőtt megállt előtte.
:13. Ezúttal nem nézett félre, hanem átnézett rajta.
:14. Arra, ami alatta volt: a földre, a helyre, a lehetőségre.
:15. A gondolat, hogy ott kertet lehetne csinálni, olyan egyszerű volt, hogy csodálkozott, miért nem jutott még soha eszébe.
:16. Talán azért, mert korábban mindig túl elfoglalt volt ahhoz, hogy megálljon.
:17. Elment a barkácsáruházba, kesztyűt, gereblyét és zsákokat vett.
:18. Visszajött, és nagy gondolkodás nélkül elkezdte.
:19. Mert a túl sok gondolkodás néha megakadályozza a kezdést.
:20. Az első órák nehezebbek voltak, mint várta.
:21. Mert több volt a szemét, mint amennyi kívülről látszott.
:22. És mert egy csúnya helyen egyedül dolgozni nem romantikus ügy.
:23. De abbahagyni azt jelentette volna, hogy hazamegy, és újra a laptop előtt ül.
:24. Ezt pedig nem akarta.
:25. Ez elég ok volt arra, hogy folytassa.
:26. Tibor, az idős férfi a földszintről, a második napon megállt.
:27. Meghallgatta, és a harmadik napon kesztyűvel jött.
:28. Különösebb magyarázat nélkül.
:29. Ez az egyetértés legelegánsabb formája.
:30. A második héten több szomszéd is jött.
:31. Mert együtt dolgozni jobb volt, mint nézni.
:32. És mert annak, ami növekszik, saját vonzereje van.
:33. A telek gyorsabban változott, mint Sámuel várta.
:34. Ez megmutatta neki, hogy sok kéz nemcsak többet végez el, hanem jobban is dolgozik.
:35. Mert különböző emberek különböző képességeket hoznak magukkal.
:36. A várostól érkező férfi egy szerdai napon jött.
:37. Annak az embernek az arckifejezésével, aki helyreállítja a rendet.
:38. Azt mondta, ez nincs engedélyezve, és azonnal abba kell hagyni.
:39. Sámuel nyugodt maradt, ami nem volt magától értetődő.
:40. Elővette a táskájából a mappát, amelyet három éjszakán át készített elő.
:41. Tervvel, fényképekkel és aláírásokkal.
:42. A várostól érkező férfi mindent végigolvasott, lassabban, mint várták.
:43. Aztán azt mondta, ez jól van előkészítve.
:44. Ellenőriznie kell, de szerinte lehetséges.
:45. Egy héttel később visszajött.
:46. Azt mondta, a város anyagokat tud biztosítani.
:47. Ez megmutatta, hogy egy jó koncepció néha olyan ajtókat nyit ki, amelyekre az ember nem számított.
:48. Tavasszal együtt ültettek.
:49. Paradicsomot, paprikát, fűszernövényeket és virágokat.
:50. Tibor elmagyarázta a gyerekeknek, hogyan működik minden.
:51. Annak az embernek a türelmével, aki tovább akarja adni a tudást.
:52. Mert tudja, mi vész el, ha senki sem teszi.
:53. Nyáron Sámuel azon a padon ült, amelyet maga épített.
:54. A kertet nézte, amely hónapokkal korábban még szemét volt.
:55. Még mindig nem volt állása.
:56. Ez kevésbé zavarta, mint várta.
:57. Nem azért, mert a probléma megoldódott.
:58. Hanem mert éppen tudta, ki ő.
:59. Ez több volt, mint amennyit sok év alatt tudott.
:60. Tibor szó nélkül leült mellé.
:61. Együtt ültek a napon.
:62. A kert paradicsom és meleg föld illatú volt.
:63. Ez nem vég volt, hanem szünet.
:64. Sámuel tudta, hogy a következő lépés majd jön, amikor jönnie kell.
:65. Ez nyugodtabb módja volt a jövőre várni, mint amit megszokott.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A következő lépés előtt. - Vor dem nächsten Schritt.
:1. Sámuel egy csütörtöki napon veszítette el az állását. - Sámuel hatte seinen Job an einem Donnerstag verloren.
:2. Ez azt jelentette, hogy pénteken naptár nélkül ébredt. - Das bedeutete, dass er am Freitag aufgewacht war ohne Kalender.
:3. És anélkül a strukturált sürgősség nélkül, amely évek óta megszervezte a napját. - Und ohne die strukturierte Dringlichkeit, die seinen Tag seit Jahren organisiert hatte.
:4. Azt hitte, a szabadság jó érzés lesz. - Er hatte gedacht, Freiheit würde sich gut anfühlen.
:5. De nem volt jó érzés, és ez jobban meglepte, mint maga az állás elvesztése. - Und sie hatte sich nicht gut angefühlt, was ihn mehr überraschte als der Jobverlust selbst.
:6. Az első heteket álláspályázatokkal töltötte, amelyek keveset hoztak. - Die ersten Wochen verbrachte er mit Bewerbungen, die wenig brachten.
:7. És hosszú sétákkal, amelyek többet hoztak. - Und mit langen Spaziergängen, die mehr brachten.
:8. Mert a mozgás rendezi a gondolkodást, akkor is, ha válaszokat nem ad. - Weil Bewegung das Denken ordnet, auch wenn sie keine Antworten gibt.
:9. A Kazinczy utcai telket ismerte. - Das Grundstück in der Kazinczy utca kannte er.
:10. Százszor elment már mellette. - Er war hundertmal daran vorbeigegangen.
:11. Látta a szemetet, és félrenézett, mint mindenki más. - Er hatte den Müll gesehen und weggeschaut, wie alle anderen auch.
:12. Egy kedd délelőtt megállt előtte. - An einem Dienstagvormittag blieb er davor stehen.
:13. Ezúttal nem nézett félre, hanem átnézett rajta. - Und diesmal schaute er nicht weg, sondern hindurch.
:14. Arra, ami alatta volt: a földre, a helyre, a lehetőségre. - Auf das, was darunter war, die Erde, der Platz, die Möglichkeit.
:15. A gondolat, hogy ott kertet lehetne csinálni, olyan egyszerű volt, hogy csodálkozott, miért nem jutott még soha eszébe. - Der Gedanke, dass man dort einen Garten machen könnte, war so einfach, dass er sich wunderte, warum er ihn noch nie gehabt hatte.
:16. Talán azért, mert korábban mindig túl elfoglalt volt ahhoz, hogy megálljon. - Was vielleicht daran lag, dass er vorher immer zu beschäftigt gewesen war, um stehen zu bleiben.
:17. Elment a barkácsáruházba, kesztyűt, gereblyét és zsákokat vett. - Er ging in den Baumarkt, kaufte Handschuhe und Rechen und Säcke.
:18. Visszajött, és nagy gondolkodás nélkül elkezdte. - Er kam zurück und begann, ohne groß nachzudenken.
:19. Mert a túl sok gondolkodás néha megakadályozza a kezdést. - Weil zu großes Nachdenken manchmal das Anfangen verhindert.
:20. Az első órák nehezebbek voltak, mint várta. - Die ersten Stunden waren schwerer als erwartet.
:21. Mert több volt a szemét, mint amennyi kívülről látszott. - Weil der Müll mehr war als von außen sichtbar.
:22. És mert egy csúnya helyen egyedül dolgozni nem romantikus ügy. - Und weil Alleinarbeiten an einem hässlichen Ort keine romantische Angelegenheit ist.
:23. De abbahagyni azt jelentette volna, hogy hazamegy, és újra a laptop előtt ül. - Aber Aufhören hätte bedeutet, nach Hause zu gehen und wieder vor dem Laptop zu sitzen.
:24. Ezt pedig nem akarta. - Und das wollte er nicht.
:25. Ez elég ok volt arra, hogy folytassa. - Das war ein ausreichender Grund, weiterzumachen.
:26. Tibor, az idős férfi a földszintről, a második napon megállt. - Tibor, der alte Mann aus dem Erdgeschoss, blieb am zweiten Tag stehen.
:27. Meghallgatta, és a harmadik napon kesztyűvel jött. - Er hörte zu, und kam am dritten Tag mit Handschuhen.
:28. Különösebb magyarázat nélkül. - Ohne viel zu erklären.
:29. Ez az egyetértés legelegánsabb formája. - Das ist die eleganteste Form von Zustimmung.
:30. A második héten több szomszéd is jött. - In der zweiten Woche kamen mehr Nachbarn.
:31. Mert együtt dolgozni jobb volt, mint nézni. - Weil das Mitarbeiten besser war als Zusehen.
:32. És mert annak, ami növekszik, saját vonzereje van. - Und weil etwas, das wächst, eine eigene Anziehungskraft hat.
:33. A telek gyorsabban változott, mint Sámuel várta. - Das Grundstück veränderte sich schneller als Sámuel erwartet hatte.
:34. Ez megmutatta neki, hogy sok kéz nemcsak többet végez el, hanem jobban is dolgozik. - Das zeigte ihm, dass viele Hände nicht nur mehr leisten, sondern auch besser leisten.
:35. Mert különböző emberek különböző képességeket hoznak magukkal. - Weil verschiedene Menschen verschiedene Fähigkeiten mitbringen.
:36. A várostól érkező férfi egy szerdai napon jött. - Der Mann von der Stadt kam an einem Mittwoch.
:37. Annak az embernek az arckifejezésével, aki helyreállítja a rendet. - Mit dem Ausdruck von jemandem, der Ordnung wiederherstellt.
:38. Azt mondta, ez nincs engedélyezve, és azonnal abba kell hagyni. - Und sagte, das sei nicht genehmigt und müsse sofort aufhören.
:39. Sámuel nyugodt maradt, ami nem volt magától értetődő. - Sámuel blieb ruhig, was nicht selbstverständlich war.
:40. Elővette a táskájából a mappát, amelyet három éjszakán át készített elő. - Und nahm den Ordner aus seiner Tasche, den er drei Nächte lang vorbereitet hatte.
:41. Tervvel, fényképekkel és aláírásokkal. - Mit Plan, Fotos und Unterschriften.
:42. A várostól érkező férfi mindent végigolvasott, lassabban, mint várták. - Der Mann von der Stadt las alles durch, langsamer als erwartet.
:43. Aztán azt mondta, ez jól van előkészítve. - Und sagte dann, das sei gut gemacht.
:44. Ellenőriznie kell, de szerinte lehetséges. - Er müsse es prüfen, aber er denke, es sei möglich.
:45. Egy héttel később visszajött. - Eine Woche später kam er zurück.
:46. Azt mondta, a város anyagokat tud biztosítani. - Und sagte, die Stadt könne Materialien liefern.
:47. Ez megmutatta, hogy egy jó koncepció néha olyan ajtókat nyit ki, amelyekre az ember nem számított. - Das zeigte, dass ein gutes Konzept manchmal Türen öffnet, die man nicht erwartet hatte.
:48. Tavasszal együtt ültettek. - Im Frühling pflanzten sie zusammen.
:49. Paradicsomot, paprikát, fűszernövényeket és virágokat. - Tomaten und Paprika und Kräuter und Blumen.
:50. Tibor elmagyarázta a gyerekeknek, hogyan működik minden. - Tibor erklärte den Kindern, wie alles funktionierte.
:51. Annak az embernek a türelmével, aki tovább akarja adni a tudást. - Mit der Geduld von jemandem, der Wissen weitergeben will.
:52. Mert tudja, mi vész el, ha senki sem teszi. - Weil er weiß, was verloren geht, wenn es niemand tut.
:53. Nyáron Sámuel azon a padon ült, amelyet maga épített. - Im Sommer saß Sámuel auf der Bank, die er selbst gebaut hatte.
:54. A kertet nézte, amely hónapokkal korábban még szemét volt. - Und schaute auf den Garten, der vor Monaten noch Müll gewesen war.
:55. Még mindig nem volt állása. - Er hatte immer noch keine Stelle.
:56. Ez kevésbé zavarta, mint várta. - Das störte ihn weniger als erwartet.
:57. Nem azért, mert a probléma megoldódott. - Nicht weil das Problem gelöst war.
:58. Hanem mert éppen tudta, ki ő. - Sondern weil er gerade wusste, wer er war.
:59. Ez több volt, mint amennyit sok év alatt tudott. - Und das war mehr, als er in vielen Jahren gewusst hatte.
:60. Tibor szó nélkül leült mellé. - Tibor setzte sich neben ihn, ohne etwas zu sagen.
:61. Együtt ültek a napon. - Und sie saßen zusammen in der Sonne.
:62. A kert paradicsom és meleg föld illatú volt. - Der Garten roch nach Tomaten und warmem Boden.
:63. Ez nem vég volt, hanem szünet. - Das war kein Ende, sondern eine Pause.
:64. Sámuel tudta, hogy a következő lépés majd jön, amikor jönnie kell. - Sámuel wusste, dass der nächste Schritt kommen würde, wenn er kommen sollte.
:65. Ez nyugodtabb módja volt a jövőre várni, mint amit megszokott. - Das war eine ruhigere Art, auf die Zukunft zu warten, als er es gewohnt war.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Vor dem nächsten Schritt.
:1. Sámuel hatte seinen Job an einem Donnerstag verloren.
:2. Das bedeutete, dass er am Freitag aufgewacht war ohne Kalender.
:3. Und ohne die strukturierte Dringlichkeit, die seinen Tag seit Jahren organisiert hatte.
:4. Er hatte gedacht, Freiheit würde sich gut anfühlen.
:5. Und sie hatte sich nicht gut angefühlt, was ihn mehr überraschte als der Jobverlust selbst.
:6. Die ersten Wochen verbrachte er mit Bewerbungen, die wenig brachten.
:7. Und mit langen Spaziergängen, die mehr brachten.
:8. Weil Bewegung das Denken ordnet, auch wenn sie keine Antworten gibt.
:9. Das Grundstück in der Kazinczy utca kannte er.
:10. Er war hundertmal daran vorbeigegangen.
:11. Er hatte den Müll gesehen und weggeschaut, wie alle anderen auch.
:12. An einem Dienstagvormittag blieb er davor stehen.
:13. Und diesmal schaute er nicht weg, sondern hindurch.
:14. Auf das, was darunter war, die Erde, der Platz, die Möglichkeit.
:15. Der Gedanke, dass man dort einen Garten machen könnte, war so einfach, dass er sich wunderte, warum er ihn noch nie gehabt hatte.
:16. Was vielleicht daran lag, dass er vorher immer zu beschäftigt gewesen war, um stehen zu bleiben.
:17. Er ging in den Baumarkt, kaufte Handschuhe und Rechen und Säcke.
:18. Er kam zurück und begann, ohne groß nachzudenken.
:19. Weil zu großes Nachdenken manchmal das Anfangen verhindert.
:20. Die ersten Stunden waren schwerer als erwartet.
:21. Weil der Müll mehr war als von außen sichtbar.
:22. Und weil Alleinarbeiten an einem hässlichen Ort keine romantische Angelegenheit ist.
:23. Aber Aufhören hätte bedeutet, nach Hause zu gehen und wieder vor dem Laptop zu sitzen.
:24. Und das wollte er nicht.
:25. Das war ein ausreichender Grund, weiterzumachen.
:26. Tibor, der alte Mann aus dem Erdgeschoss, blieb am zweiten Tag stehen.
:27. Er hörte zu, und kam am dritten Tag mit Handschuhen.
:28. Ohne viel zu erklären.
:29. Das ist die eleganteste Form von Zustimmung.
:30. In der zweiten Woche kamen mehr Nachbarn.
:31. Weil das Mitarbeiten besser war als Zusehen.
:32. Und weil etwas, das wächst, eine eigene Anziehungskraft hat.
:33. Das Grundstück veränderte sich schneller als Sámuel erwartet hatte.
:34. Das zeigte ihm, dass viele Hände nicht nur mehr leisten, sondern auch besser leisten.
:35. Weil verschiedene Menschen verschiedene Fähigkeiten mitbringen.
:36. Der Mann von der Stadt kam an einem Mittwoch.
:37. Mit dem Ausdruck von jemandem, der Ordnung wiederherstellt.
:38. Und sagte, das sei nicht genehmigt und müsse sofort aufhören.
:39. Sámuel blieb ruhig, was nicht selbstverständlich war.
:40. Und nahm den Ordner aus seiner Tasche, den er drei Nächte lang vorbereitet hatte.
:41. Mit Plan, Fotos und Unterschriften.
:42. Der Mann von der Stadt las alles durch, langsamer als erwartet.
:43. Und sagte dann, das sei gut gemacht.
:44. Er müsse es prüfen, aber er denke, es sei möglich.
:45. Eine Woche später kam er zurück.
:46. Und sagte, die Stadt könne Materialien liefern.
:47. Das zeigte, dass ein gutes Konzept manchmal Türen öffnet, die man nicht erwartet hatte.
:48. Im Frühling pflanzten sie zusammen.
:49. Tomaten und Paprika und Kräuter und Blumen.
:50. Tibor erklärte den Kindern, wie alles funktionierte.
:51. Mit der Geduld von jemandem, der Wissen weitergeben will.
:52. Weil er weiß, was verloren geht, wenn es niemand tut.
:53. Im Sommer saß Sámuel auf der Bank, die er selbst gebaut hatte.
:54. Und schaute auf den Garten, der vor Monaten noch Müll gewesen war.
:55. Er hatte immer noch keine Stelle.
:56. Das störte ihn weniger als erwartet.
:57. Nicht weil das Problem gelöst war.
:58. Sondern weil er gerade wusste, wer er war.
:59. Und das war mehr, als er in vielen Jahren gewusst hatte.
:60. Tibor setzte sich neben ihn, ohne etwas zu sagen.
:61. Und sie saßen zusammen in der Sonne.
:62. Der Garten roch nach Tomaten und warmem Boden.
:63. Das war kein Ende, sondern eine Pause.
:64. Sámuel wusste, dass der nächste Schritt kommen würde, wenn er kommen sollte.
:65. Das war eine ruhigere Art, auf die Zukunft zu warten, als er es gewohnt war.
|}
0kq44z555y5h03kxplt1m58m616nno3
1085950
1085943
2026-05-16T20:25:28Z
Thirunavukkarasye-Raveendran
47852
1085950
wikitext
text/x-wiki
{{Navigation hoch|
hochtext=Inhaltsverzeichnis: Ungarisch-Lesebuch|
hochlink=Ungarisch#Ungarisch-Lesebuch}}
{{Navigation hoch|
hochtext=Inhaltsverzeichnis: Kurzgeschichten|
hochlink=Ungarisch/Ungarisch-Lesebuch-Kurzgeschichten}}
=== 1 ===
:Réka és Márton egy őszi történetben.
:1. Réka szeptemberben fogadta el az állást az építészirodában, nem azért, mert ez lett volna az álommunka, hanem mert elég jónak tűnt egy hosszú bizonytalan időszak után.
:2. Az iroda Győr belvárosában volt egy régi épületben, magas mennyezettel és kávé meg öreg fa illatával.
:3. Az első hetekben Réka keveset beszélt, mert előbb figyel, és csak utána szólal meg.
:4. Mások ezt félénkségnek hitték, pedig ez csak a módszere volt.
:5. Márton vele szemben ült, így nap mint nap látták egymást anélkül, hogy ezt külön akarták volna.
:6. Ez a helyzet természetes volt, amíg valami meg nem változtatta.
:7. Ez a valami egy közös projekt volt a belvárosban.
:8. Hetekig ugyanazon a terven dolgoztak, nagy koncentrációval és pontossággal.
:9. A beszélgetéseik szakmaiak voltak és pontosak, és nem érintették azt, ami mögöttük volt.
:10. Réka ezt csak akkor vette észre, amikor a projekt véget ért.
:11. A beszélgetések hiánya hangosabb volt, mint maguk a beszélgetések.
:12. Ez meglepte őt, és nem tudta, mit kezdjen vele.
:13. Egy keddi este Márton írt neki egy üzenetet egy hibáról a tervben.
:14. Az üzenet rövid és tárgyilagos volt.
:15. Réka ugyanígy válaszolt.
:16. Márton megkérdezte, megnézhetnék-e együtt másnap.
:17. Réka igent mondott.
:18. Márton ezután írt még valamit egy könyvről, amit éppen olvasott.
:19. Ez a megjegyzés nem tartozott a munkához.
:20. Réka válaszolt rá.
:21. Márton újra válaszolt.
:22. Fél tizenegy volt, amikor Réka észrevette, hogy már két órája beszélgetnek.
:23. A beszélgetés könyvekről és a városról szólt, nem a munkáról.
:24. Ez volt a leghosszabb beszélgetésük eddig.
:25. Másnap az irodában furcsa volt, de nem kellemetlen.
:26. Olyan furcsa, amikor két ember valami újat tud egymásról.
:27. Márton megmutatta a hibát a tervben.
:28. Megbeszélték, tárgyilagosan és pontosan.
:29. Ezután Márton megkérdezte, innának-e egy kávét munka után.
:30. A kérdés egyszerű volt, és nem várt hosszú magyarázatot.
:31. Réka igent mondott.
:32. Ez volt a következő logikus lépés.
:33. Munka után elmentek a sarki kávézóba.
:34. Mindketten ismerték a helyet, de még nem voltak ott együtt.
:35. Beszélgettek a projektről és más dolgokról is.
:36. Az idő gyorsan telt, és észre sem vették.
:37. A kávézó zárni kezdett, és ez jelezte az idő múlását.
:38. Kimentek a hideg októberi estébe.
:39. Márton azt mondta, abba az irányba megy.
:40. Réka azt mondta, ő is arra megy.
:41. Együtt indultak el, anélkül hogy ezt megbeszélték volna.
:42. Az út természetesen alakult.
:43. Egy kereszteződésnél megálltak.
:44. Márton azt mondta, jó este volt.
:45. Réka egyetértett vele.
:46. Ezután külön utakon folytatták az útjukat.
:47. Réka hazafelé sétált az utolsó tíz percben.
:48. Úgy érezte, hogy valami elkezdődött.
:49. Nem tudta még, mi az.
:50. De tudta, hogy fontos.
:51. Ez a pillanat nyitva hagyta az összes lehetőséget.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Réka és Márton egy őszi történetben. - Réka und Márton in einer Herbstgeschichte.
:1. Réka szeptemberben fogadta el az állást az építészirodában, nem azért, mert ez lett volna az álommunka, hanem mert elég jónak tűnt egy hosszú bizonytalan időszak után. - Réka hatte den Job im Architekturbüro im September angenommen, nicht weil es ihr Traumjob gewesen wäre, sondern weil er gut genug war nach zwei Jahren freier Mitarbeit.
:2. Az iroda Győr belvárosában volt egy régi épületben, magas mennyezettel és kávé meg öreg fa illatával. - Das Büro war in einem alten Gebäude in der Innenstadt von Győr, mit hohen Decken und dem Geruch nach Kaffee und altem Holz.
:3. Az első hetekben Réka keveset beszélt, mert előbb figyel, és csak utána szólal meg. - In den ersten Wochen sprach Réka wenig, weil sie zuerst beobachtet und dann redet.
:4. Mások ezt félénkségnek hitték, pedig ez csak a módszere volt. - Manche hielten das für Schüchternheit, obwohl es einfach ihre Methode war.
:5. Márton vele szemben ült, így nap mint nap látták egymást anélkül, hogy ezt külön akarták volna. - Márton arbeitete am Schreibtisch gegenüber, sodass sie sich jeden Tag ansahen, ohne es zu wollen.
:6. Ez a helyzet természetes volt, amíg valami meg nem változtatta. - Diese Situation war selbstverständlich, bis etwas geschah, das sie veränderte.
:7. Ez a valami egy közös projekt volt a belvárosban. - Dieses Etwas war ein gemeinsames Projekt in der Altstadt.
:8. Hetekig ugyanazon a terven dolgoztak, nagy koncentrációval és pontossággal. - Sie arbeiteten wochenlang an denselben Plänen, mit sachlicher Konzentration und Genauigkeit.
:9. A beszélgetéseik szakmaiak voltak és pontosak, és nem érintették azt, ami mögöttük volt. - Ihre Gespräche waren technisch und präzise und hatten nichts mit dem zu tun, was darunter lag.
:10. Réka ezt csak akkor vette észre, amikor a projekt véget ért. - Réka bemerkte das erst, als das Projekt abgegeben war.
:11. A beszélgetések hiánya hangosabb volt, mint maguk a beszélgetések. - Die Abwesenheit der Gespräche war lauter als die Gespräche selbst gewesen waren.
:12. Ez meglepte őt, és nem tudta, mit kezdjen vele. - Das überraschte sie, und sie wusste nicht, was sie damit tun sollte.
:13. Egy keddi este Márton írt neki egy üzenetet egy hibáról a tervben. - An einem Dienstagabend schrieb Márton ihr eine Nachricht über einen Fehler im Plan.
:14. Az üzenet rövid és tárgyilagos volt. - Die Nachricht war kurz und sachlich.
:15. Réka ugyanígy válaszolt. - Réka antwortete ebenso sachlich.
:16. Márton megkérdezte, megnézhetnék-e együtt másnap. - Márton fragte, ob sie es am nächsten Tag gemeinsam anschauen könnten.
:17. Réka igent mondott. - Réka sagte ja.
:18. Márton ezután írt még valamit egy könyvről, amit éppen olvasott. - Dann schrieb Márton noch etwas über ein Buch, das er gerade las.
:19. Ez a megjegyzés nem tartozott a munkához. - Diese Bemerkung hatte nichts mit der Arbeit zu tun.
:20. Réka válaszolt rá. - Réka antwortete darauf.
:21. Márton újra válaszolt. - Márton antwortete erneut.
:22. Fél tizenegy volt, amikor Réka észrevette, hogy már két órája beszélgetnek. - Es war halb elf, als Réka merkte, dass sie seit zwei Stunden schrieben.
:23. A beszélgetés könyvekről és a városról szólt, nem a munkáról. - Das Gespräch handelte von Büchern und von der Stadt, nicht vom Projekt.
:24. Ez volt a leghosszabb beszélgetésük eddig. - Es war ihr längstes Gespräch bisher.
:25. Másnap az irodában furcsa volt, de nem kellemetlen. - Am nächsten Morgen im Büro war es seltsam, aber nicht unangenehm.
:26. Olyan furcsa, amikor két ember valami újat tud egymásról. - Es war die Art von seltsam, die entsteht, wenn zwei Menschen etwas Neues wissen.
:27. Márton megmutatta a hibát a tervben. - Márton zeigte ihr den Fehler im Plan.
:28. Megbeszélték, tárgyilagosan és pontosan. - Sie besprachen ihn sachlich und präzise.
:29. Ezután Márton megkérdezte, innának-e egy kávét munka után. - Danach fragte Márton, ob sie nach der Arbeit einen Kaffee trinken wollten.
:30. A kérdés egyszerű volt, és nem várt hosszú magyarázatot. - Die Frage war einfach und erwartete keine lange Antwort.
:31. Réka igent mondott. - Réka sagte ja.
:32. Ez volt a következő logikus lépés. - Das war der nächste logische Schritt.
:33. Munka után elmentek a sarki kávézóba. - Nach der Arbeit gingen sie in das Café um die Ecke.
:34. Mindketten ismerték a helyet, de még nem voltak ott együtt. - Beide kannten das Café, waren aber noch nie zusammen dort gewesen.
:35. Beszélgettek a projektről és más dolgokról is. - Sie redeten über das Projekt und über andere Dinge.
:36. Az idő gyorsan telt, és észre sem vették. - Die Zeit verging schnell, und sie merkten es nicht.
:37. A kávézó zárni kezdett, és ez jelezte az idő múlását. - Das Café begann zu schließen, und so merkten sie, wie spät es war.
:38. Kimentek a hideg októberi estébe. - Sie gingen hinaus in die kalte Oktobernacht.
:39. Márton azt mondta, abba az irányba megy. - Márton sagte, dass er in diese Richtung gehe.
:40. Réka azt mondta, ő is arra megy. - Réka sagte, dass sie auch in diese Richtung gehe.
:41. Együtt indultak el, anélkül hogy ezt megbeszélték volna. - Sie gingen zusammen los, ohne es vorher zu besprechen.
:42. Az út természetesen alakult. - Der Weg ergab sich von selbst.
:43. Egy kereszteződésnél megálltak. - An einer Kreuzung blieben sie stehen.
:44. Márton azt mondta, jó este volt. - Márton sagte, dass es ein guter Abend gewesen sei.
:45. Réka egyetértett vele. - Réka stimmte zu.
:46. Ezután külön utakon folytatták az útjukat. - Dann gingen sie in verschiedene Richtungen weiter.
:47. Réka hazafelé sétált az utolsó tíz percben. - Réka ging die letzten zehn Minuten nach Hause.
:48. Úgy érezte, hogy valami elkezdődött. - Sie hatte das Gefühl, dass etwas begonnen hatte.
:49. Nem tudta még, mi az. - Sie wusste noch nicht, was es war.
:50. De tudta, hogy fontos. - Aber sie wusste, dass es wichtig war.
:51. Ez a pillanat nyitva hagyta az összes lehetőséget. - Dieser Moment ließ alle Möglichkeiten offen.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Réka und Márton in einer Herbstgeschichte.
:1. Réka hatte den Job im Architekturbüro im September angenommen, nicht weil es ihr Traumjob gewesen wäre, sondern weil er gut genug war nach zwei Jahren freier Mitarbeit.
:2. Das Büro war in einem alten Gebäude in der Innenstadt von Győr, mit hohen Decken und dem Geruch nach Kaffee und altem Holz.
:3. In den ersten Wochen sprach Réka wenig, weil sie zuerst beobachtet und dann redet.
:4. Manche hielten das für Schüchternheit, obwohl es einfach ihre Methode war.
:5. Márton arbeitete am Schreibtisch gegenüber, sodass sie sich jeden Tag ansahen, ohne es zu wollen.
:6. Diese Situation war selbstverständlich, bis etwas geschah, das sie veränderte.
:7. Dieses Etwas war ein gemeinsames Projekt in der Altstadt.
:8. Sie arbeiteten wochenlang an denselben Plänen, mit sachlicher Konzentration und Genauigkeit.
:9. Ihre Gespräche waren technisch und präzise und hatten nichts mit dem zu tun, was darunter lag.
:10. Réka bemerkte das erst, als das Projekt abgegeben war.
:11. Die Abwesenheit der Gespräche war lauter als die Gespräche selbst gewesen waren.
:12. Das überraschte sie, und sie wusste nicht, was sie damit tun sollte.
:13. An einem Dienstagabend schrieb Márton ihr eine Nachricht über einen Fehler im Plan.
:14. Die Nachricht war kurz und sachlich.
:15. Réka antwortete ebenso sachlich.
:16. Márton fragte, ob sie es am nächsten Tag gemeinsam anschauen könnten.
:17. Réka sagte ja.
:18. Dann schrieb Márton noch etwas über ein Buch, das er gerade las.
:19. Diese Bemerkung hatte nichts mit der Arbeit zu tun.
:20. Réka antwortete darauf.
:21. Márton antwortete erneut.
:22. Es war halb elf, als Réka merkte, dass sie seit zwei Stunden schrieben.
:23. Das Gespräch handelte von Büchern und von der Stadt, nicht vom Projekt.
:24. Es war ihr längstes Gespräch bisher.
:25. Am nächsten Morgen im Büro war es seltsam, aber nicht unangenehm.
:26. Es war die Art von seltsam, die entsteht, wenn zwei Menschen etwas Neues wissen.
:27. Márton zeigte ihr den Fehler im Plan.
:28. Sie besprachen ihn sachlich und präzise.
:29. Danach fragte Márton, ob sie nach der Arbeit einen Kaffee trinken wollten.
:30. Die Frage war einfach und erwartete keine lange Antwort.
:31. Réka sagte ja.
:32. Das war der nächste logische Schritt.
:33. Nach der Arbeit gingen sie in das Café um die Ecke.
:34. Beide kannten das Café, waren aber noch nie zusammen dort gewesen.
:35. Sie redeten über das Projekt und über andere Dinge.
:36. Die Zeit verging schnell, und sie merkten es nicht.
:37. Das Café begann zu schließen, und so merkten sie, wie spät es war.
:38. Sie gingen hinaus in die kalte Oktobernacht.
:39. Márton sagte, dass er in diese Richtung gehe.
:40. Réka sagte, dass sie auch in diese Richtung gehe.
:41. Sie gingen zusammen los, ohne es vorher zu besprechen.
:42. Der Weg ergab sich von selbst.
:43. An einer Kreuzung blieben sie stehen.
:44. Márton sagte, dass es ein guter Abend gewesen sei.
:45. Réka stimmte zu.
:46. Dann gingen sie in verschiedene Richtungen weiter.
:47. Réka ging die letzten zehn Minuten nach Hause.
:48. Sie hatte das Gefühl, dass etwas begonnen hatte.
:49. Sie wusste noch nicht, was es war.
:50. Aber sie wusste, dass es wichtig war.
:51. Dieser Moment ließ alle Möglichkeiten offen.
|}
=== 2 ===
:Mihály útja.
:1. Mihály tíz éven át dolgozott a műhelyben, azzal a nyugodt természetességgel, amely abból fakad, hogy a munka nem válik el az embertől, hanem annak része, talán a meghatározó része, ezért az elbocsátás nemcsak a munkát érintette, hanem azt is, hogy ki ő nélküle.
:2. A papír a konyhaasztalon feküdt, Katalin látta, de nem szólt, ami az ő módja volt arra, hogy teret adjon anélkül, hogy magára hagyná.
:3. Az első két hétben Mihály sokat ült az asztalnál, kinézett az ablakon, és a pénzre, Bencére, Lillára és a jövőre gondolt, amely munka nélkül üres térnek tűnt, amelyben lehet állni, de nem lehet élni.
:4. Valószínűleg így maradt volna még sokáig, mert a tétlenségnek saját súlya van, amely egyre erősebb lesz, ha az ember enged neki.
:5. Egy keddi napon azonban lement a garázsba, különösebb ok nélkül, és kivette a villáskulcsot a régi szerszámosládából.
:6. A szerszám súlya a kezében ismerős volt, és ez az egyszerű érzés meglepte, mert rájött, hogy tudása nem tűnt el.
:7. A munkahely eltűnt, de a tudás megmaradt.
:8. Vacsoránál elmondta Katalinnak az ötletét, nem részletes tervként, hanem irányként.
:9. Katalin meghallgatta, gyakorlati kérdéseket tett fel, majd azt mondta, segít neki rendet tenni.
:10. Ez volt az ő módja annak, hogy igent mondjon.
:11. A tábla egyszerű volt és kézzel írt, és Mihály felakasztotta a garázsra.
:12. Nézte a táblát azzal az érzéssel, hogy amit tett, kisebbnek tűnik, mint amilyen valójában.
:13. Tibor volt az első, aki jött, a biciklivel, és Mihály gondosan megjavította.
:14. Tibor fizetett és azt mondta, visszajön, ami nem volt nagy dolog, de jó kezdet volt.
:15. Az ügyfelek lassan érkeztek, hétköznapi hibákkal és tárgyakkal.
:16. Mihály minden tárgyat ugyanazzal a figyelemmel kezelt, mert tudta, hogy a hírnév az egyetlen, amit nem lehet megvenni.
:17. Papp úr motorja volt az első igazi próba, két nap munkával és egy álmatlan éjszakával.
:18. Egy alkatrészt nem lehetett már megvenni, ezért Mihálynak magának kellett megoldást találnia.
:19. Hajnalban, fáradtan, de tiszta fejjel kezdett együtt dolgozni a problémával, nem ellene.
:20. Talált egy megoldást, nem a tökéleteset, hanem a lehetségest.
:21. A motor elindult, és Papp úr elégedetten hallgatta.
:22. Azt mondta, Mihály művész, és Mihály nevetett, mert ez illett a pillanathoz.
:23. Papp úr továbbmesélte mindenkinek, és a következő héten több ügyfél jött.
:24. Mihály sokat dolgozott, de jobban aludt, amit Katalin észrevett, de nem mondott ki.
:25. Bence néha leült a garázsban és figyelte az apját csendben.
:26. Értette, amit látott, még ha nem is tudta megfogalmazni.
:27. Egy reggel egy férfi érkezett autómotorral, és Papp úr nevét említette.
:28. Mihály a kávéjával a kezében állt a garázs előtt, és érezte, hogy valami változott.
:29. Nem látványosan, hanem csendesen, de elég erősen ahhoz, hogy biztos legyen benne.
:30. Megtörölte a kezét, és azt mondta, jöjjön be.
:31. A férfi bement, és a munka elkezdődött, és ez elegendő volt.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Mihály útja. - Mihálys Weg.
:1. Mihály tíz éven át dolgozott a műhelyben, azzal a nyugodt természetességgel, amely abból fakad, hogy a munka nem válik el az embertől, hanem annak része, talán a meghatározó része, ezért az elbocsátás nemcsak a munkát érintette, hanem azt is, hogy ki ő nélküle. - Mihály hatte zehn Jahre in der Werkstatt gearbeitet, mit der ruhigen Selbstverständlichkeit von jemandem, für den Arbeit nicht von der Person zu trennen ist, sondern ein Teil davon, weshalb die Kündigung nicht nur den Job betraf, sondern auch die Frage, wer er ohne ihn war.
:2. A papír a konyhaasztalon feküdt, Katalin látta, de nem szólt, ami az ő módja volt arra, hogy teret adjon anélkül, hogy magára hagyná. - Das Papier hatte auf dem Küchentisch gelegen, und Katalin hatte es gesehen und nichts gesagt, was ihre Art war, Raum zu lassen, ohne ihn allein zu lassen.
:3. Az első két hétben Mihály sokat ült az asztalnál, kinézett az ablakon, és a pénzre, Bencére, Lillára és a jövőre gondolt, amely munka nélkül üres térnek tűnt, amelyben lehet állni, de nem lehet élni. - In den ersten zwei Wochen saß Mihály viel am Tisch, schaute aus dem Fenster und dachte an Geld, an Bence und Lilla und an die Zukunft, die sich ohne Arbeit wie ein Raum anfühlte, in dem Möbel fehlen.
:4. Valószínűleg így maradt volna még sokáig, mert a tétlenségnek saját súlya van, amely egyre erősebb lesz, ha az ember enged neki. - Er wäre wohl länger so geblieben, weil Untätigkeit eine eigene Schwerkraft hat, die stärker wird, je länger man ihr nachgibt.
:5. Egy keddi napon azonban lement a garázsba, különösebb ok nélkül, és kivette a villáskulcsot a régi szerszámosládából. - An einem Dienstag ging er in die Garage, ohne besonderen Anlass, und nahm den Schraubenschlüssel aus dem alten Werkzeugkasten.
:6. A szerszám súlya a kezében ismerős volt, és ez az egyszerű érzés meglepte, mert rájött, hogy tudása nem tűnt el. - Das Gewicht des Werkzeugs war vertraut, und er merkte, dass sein Wissen noch da war.
:7. A munkahely eltűnt, de a tudás megmaradt. - Der Arbeitsplatz war weg, aber das Können blieb.
:8. Vacsoránál elmondta Katalinnak az ötletét, nem részletes tervként, hanem irányként. - Beim Abendessen erklärte er Katalin die Idee, nicht als Plan, sondern als Richtung.
:9. Katalin meghallgatta, gyakorlati kérdéseket tett fel, majd azt mondta, segít neki rendet tenni. - Katalin hörte zu, stellte praktische Fragen und sagte dann, dass sie hilft.
:10. Ez volt az ő módja annak, hogy igent mondjon. - Das war ihre Art, Zustimmung zu zeigen.
:11. A tábla egyszerű volt és kézzel írt, és Mihály felakasztotta a garázsra. - Das Schild war einfach und handgeschrieben, und Mihály hängte es an die Garage.
:12. Nézte a táblát azzal az érzéssel, hogy amit tett, kisebbnek tűnik, mint amilyen valójában. - Er betrachtete es mit dem Gefühl, dass es kleiner wirkt, als es ist.
:13. Tibor volt az első, aki jött, a biciklivel, és Mihály gondosan megjavította. - Tibor kam als Erster mit einem Fahrrad, und Mihály reparierte es sorgfältig.
:14. Tibor fizetett és azt mondta, visszajön, ami nem volt nagy dolog, de jó kezdet volt. - Tibor bezahlte und sagte, er komme wieder, was kein großer Moment war, aber ein richtiger Anfang.
:15. Az ügyfelek lassan érkeztek, hétköznapi hibákkal és tárgyakkal. - Die Kunden kamen langsam mit alltäglichen Defekten.
:16. Mihály minden tárgyat ugyanazzal a figyelemmel kezelt, mert tudta, hogy a hírnév az egyetlen, amit nem lehet megvenni. - Mihály behandelte jedes Stück mit derselben Aufmerksamkeit, weil er wusste, dass Ruf das Einzige ist, das man nicht kaufen kann.
:17. Papp úr motorja volt az első igazi próba, két nap munkával és egy álmatlan éjszakával. - Herr Papps Motor war die erste echte Prüfung, mit zwei Tagen Arbeit und einer schlaflosen Nacht.
:18. Egy alkatrészt nem lehetett már megvenni, ezért Mihálynak magának kellett megoldást találnia. - Ein Teil gab es nicht mehr zu kaufen, daher musste Mihály selbst eine Lösung finden.
:19. Hajnalban, fáradtan, de tiszta fejjel kezdett együtt dolgozni a problémával, nem ellene. - In der Nacht begann er, mit dem Problem zu arbeiten statt dagegen, mit müder Klarheit.
:20. Talált egy megoldást, nem a tökéleteset, hanem a lehetségest. - Er fand eine Lösung, nicht die ideale, sondern die mögliche.
:21. A motor elindult, és Papp úr elégedetten hallgatta. - Der Motor lief, und Herr Papp hörte zufrieden zu.
:22. Azt mondta, Mihály művész, és Mihály nevetett, mert ez illett a pillanathoz. - Er sagte, Mihály sei ein Künstler, und Mihály lachte, weil es passte.
:23. Papp úr továbbmesélte mindenkinek, és a következő héten több ügyfél jött. - Herr Papp erzählte es weiter, und in der nächsten Woche kamen mehr Kunden.
:24. Mihály sokat dolgozott, de jobban aludt, amit Katalin észrevett, de nem mondott ki. - Mihály arbeitete viel, aber schlief besser, was Katalin bemerkte, ohne es zu sagen.
:25. Bence néha leült a garázsban és figyelte az apját csendben. - Bence setzte sich manchmal in die Garage und schaute seinem Vater zu.
:26. Értette, amit látott, még ha nem is tudta megfogalmazni. - Er verstand, was er sah, auch wenn er es nicht ausdrücken konnte.
:27. Egy reggel egy férfi érkezett autómotorral, és Papp úr nevét említette. - Eines Morgens kam ein Mann mit einem Automotor und nannte Herrn Papp.
:28. Mihály a kávéjával a kezében állt a garázs előtt, és érezte, hogy valami változott. - Mihály stand mit seinem Kaffee vor der Garage und spürte, dass sich etwas verändert hatte.
:29. Nem látványosan, hanem csendesen, de elég erősen ahhoz, hogy biztos legyen benne. - Nicht dramatisch, sondern ruhig, aber deutlich genug.
:30. Megtörölte a kezét, és azt mondta, jöjjön be. - Er wischte sich die Hände ab und sagte, kommen Sie rein.
:31. A férfi bement, és a munka elkezdődött, és ez elegendő volt. - Der Mann kam herein, die Arbeit begann, und das war genug.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Mihálys Weg.
:1. Mihály hatte zehn Jahre in der Werkstatt gearbeitet, mit der ruhigen Selbstverständlichkeit von jemandem, für den Arbeit nicht von der Person zu trennen ist, sondern ein Teil davon, weshalb die Kündigung nicht nur den Job betraf, sondern auch die Frage, wer er ohne ihn war.
:2. Das Papier hatte auf dem Küchentisch gelegen, und Katalin hatte es gesehen und nichts gesagt, was ihre Art war, Raum zu lassen, ohne ihn allein zu lassen.
:3. In den ersten zwei Wochen saß Mihály viel am Tisch, schaute aus dem Fenster und dachte an Geld, an Bence und Lilla und an die Zukunft, die sich ohne Arbeit wie ein Raum anfühlte, in dem Möbel fehlen.
:4. Er wäre wohl länger so geblieben, weil Untätigkeit eine eigene Schwerkraft hat, die stärker wird, je länger man ihr nachgibt.
:5. An einem Dienstag ging er in die Garage, ohne besonderen Anlass, und nahm den Schraubenschlüssel aus dem alten Werkzeugkasten.
:6. Das Gewicht des Werkzeugs war vertraut, und er merkte, dass sein Wissen noch da war.
:7. Der Arbeitsplatz war weg, aber das Können blieb.
:8. Beim Abendessen erklärte er Katalin die Idee, nicht als Plan, sondern als Richtung.
:9. Katalin hörte zu, stellte praktische Fragen und sagte dann, dass sie hilft.
:10. Das war ihre Art, Zustimmung zu zeigen.
:11. Das Schild war einfach und handgeschrieben, und Mihály hängte es an die Garage.
:12. Er betrachtete es mit dem Gefühl, dass es kleiner wirkt, als es ist.
:13. Tibor kam als Erster mit einem Fahrrad, und Mihály reparierte es sorgfältig.
:14. Tibor bezahlte und sagte, er komme wieder, was kein großer Moment war, aber ein richtiger Anfang.
:15. Die Kunden kamen langsam mit alltäglichen Defekten.
:16. Mihály behandelte jedes Stück mit derselben Aufmerksamkeit, weil er wusste, dass Ruf das Einzige ist, das man nicht kaufen kann.
:17. Herr Papps Motor war die erste echte Prüfung, mit zwei Tagen Arbeit und einer schlaflosen Nacht.
:18. Ein Teil gab es nicht mehr zu kaufen, daher musste Mihály selbst eine Lösung finden.
:19. In der Nacht begann er, mit dem Problem zu arbeiten statt dagegen, mit müder Klarheit.
:20. Er fand eine Lösung, nicht die ideale, sondern die mögliche.
:21. Der Motor lief, und Herr Papp hörte zufrieden zu.
:22. Er sagte, Mihály sei ein Künstler, und Mihály lachte, weil es passte.
:23. Herr Papp erzählte es weiter, und in der nächsten Woche kamen mehr Kunden.
:24. Mihály arbeitete viel, aber schlief besser, was Katalin bemerkte, ohne es zu sagen.
:25. Bence setzte sich manchmal in die Garage und schaute seinem Vater zu.
:26. Er verstand, was er sah, auch wenn er es nicht ausdrücken konnte.
:27. Eines Morgens kam ein Mann mit einem Automotor und nannte Herrn Papp.
:28. Mihály stand mit seinem Kaffee vor der Garage und spürte, dass sich etwas verändert hatte.
:29. Nicht dramatisch, sondern ruhig, aber deutlich genug.
:30. Er wischte sich die Hände ab und sagte, kommen Sie rein.
:31. Der Mann kam herein, die Arbeit begann, und das war genug.
|}
=== 3 ===
:Sára elindulása.
:1. Sára nem valami nagy nekilendülésben élte meg azt a pillanatot, amikor tudta, hogy el fog menni.
:2. Hanem egy egészen hétköznapi kedd délelőttön, amikor a számítógép előtt ült, számokat gépelt, és hirtelen olyan tisztán értette meg, mint ritkán korábban.
:3. Hogy amit éppen csinál, azt fogja csinálni akkor is, ha nem változtat rajta.
:4. Nemcsak ma, nemcsak ezen a héten, hanem éveken át.
:5. Egy olyan irány egyenletes elkerülhetetlenségével, amelyet az ember nem választott, de amelyben benne ragadt, mert soha nem szállt ki belőle.
:6. Sára grafikát tanult, ami a faluban szokatlan döntésnek számított.
:7. A tanulmányai után visszatért, mert az anyja beteg volt.
:8. Aztán az anyja meggyógyult, Sára pedig maradt.
:9. Olyan okokból, amelyek akkor okoknak tűntek.
:10. Három évvel később azonban inkább halogatásnak érződtek.
:11. Annak a döntésnek, hogy az ember nem hoz döntést.
:12. A felmondását egy hétfőn közölte a főnökével, nyugodtan és dráma nélkül.
:13. Annak az embernek a tárgyilagos hangján, aki egy régóta meghozott döntést közöl.
:14. Ez igaz is volt, még ha a döntés meghozása több időbe került is, mint a kimondása.
:15. Budapest volt a kézenfekvő választás.
:16. Elég nagy volt az anonimitáshoz, az ügynökségekhez és ahhoz a fajta dizájnhoz, amelyet csinálni akart.
:17. Talált egy lakást a hetedik kerületben, kicsit, zajosat, olyan fűtéssel, amely esténként hangot adott.
:18. Ez eleinte zavarta, három hét után azonban már nem hallotta.
:19. Mert az ember mindenhez hozzászokik, ha az a sajátja.
:20. Két műszakban dolgozott: délelőtt pályázatokat írt, este a saját projektjén dolgozott.
:21. Ez egy verseskötetsorozat újratervezése volt, amelyet senki sem rendelt meg.
:22. De már az egyetem óta a fejében volt, különböző formákban és változatokban.
:23. És most végre megcsinálta, mert volt rá ideje.
:24. És mert megtanulta, hogy az elhalasztott projektek nem érnek meg, hanem kifakulnak.
:25. Az elutasítások megérkeztek, azoknak az e-maileknek a hivatásos közönyével, amelyekben nincs rossz szándék, mégis eltalálják az embert.
:26. Sára elolvasta őket, félretette a telefonját, és tovább dolgozott.
:27. Nem azért, mert nem érezte meg az elutasításokat.
:28. Hanem mert megértette, hogy az érzés és az abbahagyás két különböző reakció ugyanarra a dologra.
:29. És mert az abbahagyás nem volt olyan lehetőség, amelyet megengedhetett volna magának, sem anyagilag, sem belül, még kevésbé.
:30. A konferencia drága volt, mégis megvette a jegyet.
:31. Mert megértette, hogy a láthatóság nem olyan tulajdonság, amellyel az ember rendelkezik, hanem olyan, amelyet létrehoz.
:32. És hogy a létrehozás néha azt jelenti, hogy az ember pénzt ad ki, amije nincs.
:33. Olyan lehetőségekért, amelyekről nem lehet biztosan tudni, hogy eljönnek-e.
:34. Varga Bálint a terem szélén állt, annak az embernek a nyugodt arckifejezésével, aki már sok konferenciát látott.
:35. És aki tudja, hogy a legtöbb beszélgetés, amelyet majd lefolytat, nem lesz különösebben érdekes.
:36. Sára meglátta őt, és harminc másodpercig gondolkodott azon, odamenjen-e.
:37. Harminc másodperc volt ez, amely alatt minden ellenérv végigment a fején.
:38. Az elutasítás valószínűsége, annak lehetősége, hogy nevetségessé teszi magát, és az a tény, hogy a férfi elfoglaltnak tűnt.
:39. Aztán mégis odament.
:40. Mert az alternatíva az lett volna, hogy nem megy oda, és ez rosszabb volt, mint a beszélgetés bármely lehetséges kimenetele.
:41. Megmutatta neki a projektet a laptopon: húsz kép, három perc.
:42. Varga annak az embernek az összpontosított csendjével nézte, aki valóban néz, ami ritkább, mint amilyennek látszik.
:43. Aztán azt mondta, hogy ez érdekes.
:44. Annak a férfinak a hangján, aki akkor használja ezt a szót, amikor komolyan gondolja.
:45. És odaadta neki a névjegyét.
:46. Sára elment a két utcával arrébb lévő kávézóba, és elküldte az e-mailt, mielőtt alkalma lett volna felismerhetetlenségig átszerkeszteni.
:47. Ez lett volna a szokása: túl óvatos, túl udvarias, túl kicsi.
:48. Az e-mail azonban, amelyet elküldött, egyik sem volt ezek közül.
:49. Hanem közvetlen és biztos volt, annak az embernek a hangján, aki tudja, mire képes, és ezt nem mentegeti.
:50. A válasz négy nappal később érkezett: egy próbafeladat, konkrét és fizetett.
:51. Sára a kávézó ablak melletti asztalánál olvasta az e-mailt, körülötte a város zajával.
:52. Arra gondolt, hogy ez nem lezárás, hanem kezdet.
:53. Ez egyszerre volt megnyugtató és kissé nyugtalanító.
:54. Mert a kezdetek azt jelentik, hogy még sok a tennivaló.
:55. És mert pontosan ezt akarta.
:56. Rendelt még egy kávét, és kinyitotta a laptopot.
:57. Mert a munka nem vár az érzésekre.
:58. És mert az elmúlt hónapokban megtanulta, hogy a legjobb pillanatok nem azok, amelyekben az ember abbahagyja.
:59. Hanem azok, amelyekben folytatja, egy kicsi, újabb okkal többel.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Sára elindulása. - Saras Aufbruch.
:1. Sára nem valami nagy nekilendülésben élte meg azt a pillanatot, amikor tudta, hogy el fog menni. - Sára hatte den Moment, in dem sie wusste, dass sie gehen würde, nicht in einem großen Aufbruch erlebt.
:2. Hanem egy egészen hétköznapi kedd délelőttön, amikor a számítógép előtt ült, számokat gépelt, és hirtelen olyan tisztán értette meg, mint ritkán korábban. - Sondern an einem gewöhnlichen Dienstagvormittag, als sie vor dem Computer saß und Zahlen tippte und plötzlich so klar wie selten zuvor verstand.
:3. Hogy amit éppen csinál, azt fogja csinálni akkor is, ha nem változtat rajta. - Dass das, was sie gerade tat, das war, was sie tun würde, wenn sie es nicht änderte.
:4. Nemcsak ma, nemcsak ezen a héten, hanem éveken át. - Nicht nur heute, nicht nur diese Woche, sondern jahrelang.
:5. Egy olyan irány egyenletes elkerülhetetlenségével, amelyet az ember nem választott, de amelyben benne ragadt, mert soha nem szállt ki belőle. - Mit der gleichmäßigen Unvermeidlichkeit einer Richtung, die man nicht gewählt hat, aber in der man steckt, weil man nie ausgestiegen ist.
:6. Sára grafikát tanult, ami a faluban szokatlan döntésnek számított. - Sie hatte Grafik studiert, was in dem Dorf als ungewöhnliche Entscheidung galt.
:7. A tanulmányai után visszatért, mert az anyja beteg volt. - Sie war nach dem Studium zurückgekommen, weil ihre Mutter krank gewesen war.
:8. Aztán az anyja meggyógyult, Sára pedig maradt. - Dann war die Mutter wieder gesund geworden und Sára war geblieben.
:9. Olyan okokból, amelyek akkor okoknak tűntek. - Aus Gründen, die sich zu dem Zeitpunkt wie Gründe angefühlt hatten.
:10. Három évvel később azonban inkább halogatásnak érződtek. - Drei Jahre später fühlten sie sich jetzt eher wie Aufschübe an.
:11. Annak a döntésnek, hogy az ember nem hoz döntést. - Wie die Entscheidung, eine Entscheidung nicht zu treffen.
:12. A felmondását egy hétfőn közölte a főnökével, nyugodtan és dráma nélkül. - Die Kündigung hatte sie ihrem Chef an einem Montag mitgeteilt, ruhig und ohne Drama.
:13. Annak az embernek a tárgyilagos hangján, aki egy régóta meghozott döntést közöl. - Mit dem sachlichen Tonfall von jemandem, der eine lange getroffene Entscheidung mitteilt.
:14. Ez igaz is volt, még ha a döntés meghozása több időbe került is, mint a kimondása. - Das stimmte, auch wenn das Treffen der Entscheidung mehr Zeit gebraucht hatte als das Aussprechen.
:15. Budapest volt a kézenfekvő választás. - Budapest war das Offensichtliche.
:16. Elég nagy volt az anonimitáshoz, az ügynökségekhez és ahhoz a fajta dizájnhoz, amelyet csinálni akart. - Es war groß genug für Anonymität und für Agenturen und für die Art von Design, die sie machen wollte.
:17. Talált egy lakást a hetedik kerületben, kicsit, zajosat, olyan fűtéssel, amely esténként hangot adott. - Sie fand eine Wohnung im siebten Bezirk, klein und laut und mit einer Heizung, die abends ein Geräusch machte.
:18. Ez eleinte zavarta, három hét után azonban már nem hallotta. - Das störte sie anfangs und nach drei Wochen hörte sie es nicht mehr.
:19. Mert az ember mindenhez hozzászokik, ha az a sajátja. - Weil man sich an alles gewöhnt, wenn es das eigene ist.
:20. Két műszakban dolgozott: délelőtt pályázatokat írt, este a saját projektjén dolgozott. - Sie arbeitete in zwei Schichten, morgens Bewerbungen, abends das eigene Projekt.
:21. Ez egy verseskötetsorozat újratervezése volt, amelyet senki sem rendelt meg. - Es war ein Redesign für eine Lyrikreihe, das niemand bestellt hatte.
:22. De már az egyetem óta a fejében volt, különböző formákban és változatokban. - Das sie aber seit dem Studium im Kopf hatte, in verschiedenen Formen und Variationen.
:23. És most végre megcsinálta, mert volt rá ideje. - Und das sie jetzt endlich machte, weil sie die Zeit hatte.
:24. És mert megtanulta, hogy az elhalasztott projektek nem érnek meg, hanem kifakulnak. - Und weil sie gelernt hatte, dass Projekte, die man aufschiebt, nicht reifen, sondern verblassen.
:25. Az elutasítások megérkeztek, azoknak az e-maileknek a hivatásos közönyével, amelyekben nincs rossz szándék, mégis eltalálják az embert. - Die Absagen kamen, mit der professionellen Gleichgültigkeit von E-Mails, die keine schlechte Absicht haben und trotzdem treffen.
:26. Sára elolvasta őket, félretette a telefonját, és tovább dolgozott. - Sára las sie und legte das Handy weg und arbeitete weiter.
:27. Nem azért, mert nem érezte meg az elutasításokat. - Nicht weil sie Absagen nicht spürte.
:28. Hanem mert megértette, hogy az érzés és az abbahagyás két különböző reakció ugyanarra a dologra. - Sondern weil sie verstanden hatte, dass Spüren und Aufhören zwei verschiedene Reaktionen auf dieselbe Sache sind.
:29. És mert az abbahagyás nem volt olyan lehetőség, amelyet megengedhetett volna magának, sem anyagilag, sem belül, még kevésbé. - Und weil Aufhören keine Option war, die sie sich leisten konnte, finanziell nicht und innerlich noch weniger.
:30. A konferencia drága volt, mégis megvette a jegyet. - Die Konferenz war teuer, und sie kaufte das Ticket trotzdem.
:31. Mert megértette, hogy a láthatóság nem olyan tulajdonság, amellyel az ember rendelkezik, hanem olyan, amelyet létrehoz. - Weil sie begriffen hatte, dass Sichtbarkeit keine Eigenschaft ist, die man hat, sondern eine, die man herstellt.
:32. És hogy a létrehozás néha azt jelenti, hogy az ember pénzt ad ki, amije nincs. - Und dass Herstellen manchmal bedeutet, Geld auszugeben, das man nicht hat.
:33. Olyan lehetőségekért, amelyekről nem lehet biztosan tudni, hogy eljönnek-e. - Für Gelegenheiten, die man nicht sicher ist, ob sie kommen.
:34. Varga Bálint a terem szélén állt, annak az embernek a nyugodt arckifejezésével, aki már sok konferenciát látott. - Bálint Varga stand am Rand des Raumes, mit dem ruhigen Ausdruck von jemandem, der schon viele Konferenzen gesehen hat.
:35. És aki tudja, hogy a legtöbb beszélgetés, amelyet majd lefolytat, nem lesz különösebben érdekes. - Und der weiß, dass die meisten Gespräche, die er führen wird, nicht besonders interessant sein werden.
:36. Sára meglátta őt, és harminc másodpercig gondolkodott azon, odamenjen-e. - Sára sah ihn und hatte dreißig Sekunden lang überlegt, ob sie hingehen sollte.
:37. Harminc másodperc volt ez, amely alatt minden ellenérv végigment a fején. - Dreißig Sekunden, in denen alle Argumente dagegen durch ihren Kopf gingen.
:38. Az elutasítás valószínűsége, annak lehetősége, hogy nevetségessé teszi magát, és az a tény, hogy a férfi elfoglaltnak tűnt. - Die Wahrscheinlichkeit der Ablehnung, die Möglichkeit, sich lächerlich zu machen, die Tatsache, dass er beschäftigt wirkte.
:39. Aztán mégis odament. - Und dann war sie gegangen.
:40. Mert az alternatíva az lett volna, hogy nem megy oda, és ez rosszabb volt, mint a beszélgetés bármely lehetséges kimenetele. - Weil die Alternative gewesen wäre, nicht gegangen zu sein, und das war schlechter als jedes mögliche Ergebnis des Gesprächs.
:41. Megmutatta neki a projektet a laptopon: húsz kép, három perc. - Sie zeigte ihm das Projekt auf dem Laptop, zwanzig Bilder, drei Minuten.
:42. Varga annak az embernek az összpontosított csendjével nézte, aki valóban néz, ami ritkább, mint amilyennek látszik. - Varga schaute mit der konzentrierten Stille von jemandem, der wirklich schaut, was seltener ist als es aussieht.
:43. Aztán azt mondta, hogy ez érdekes. - Und sagte dann, das sei interessant.
:44. Annak a férfinak a hangján, aki akkor használja ezt a szót, amikor komolyan gondolja. - Mit dem Tonfall eines Mannes, der das Wort benutzt, wenn er es meint.
:45. És odaadta neki a névjegyét. - Und gab ihr seine Karte.
:46. Sára elment a két utcával arrébb lévő kávézóba, és elküldte az e-mailt, mielőtt alkalma lett volna felismerhetetlenségig átszerkeszteni. - Sára ging in das Café zwei Straßen weiter und schickte die E-Mail, bevor sie die Gelegenheit hatte, sie zu redigieren bis zur Unkenntlichkeit.
:47. Ez lett volna a szokása: túl óvatos, túl udvarias, túl kicsi. - Das wäre ihre Gewohnheit gewesen, zu vorsichtig, zu höflich, zu klein.
:48. Az e-mail azonban, amelyet elküldött, egyik sem volt ezek közül. - Die E-Mail, die sie schickte, war keine davon.
:49. Hanem közvetlen és biztos volt, annak az embernek a hangján, aki tudja, mire képes, és ezt nem mentegeti. - Sondern direkt und sicher, mit dem Ton von jemandem, der weiß, was er kann, und der das nicht entschuldigt.
:50. A válasz négy nappal később érkezett: egy próbafeladat, konkrét és fizetett. - Die Antwort kam vier Tage später, ein Probeprojekt, konkret und bezahlt.
:51. Sára a kávézó ablak melletti asztalánál olvasta az e-mailt, körülötte a város zajával. - Sára las die E-Mail am Fenstertisch des Cafés, mit dem Lärm der Stadt um sich herum.
:52. Arra gondolt, hogy ez nem lezárás, hanem kezdet. - Sie dachte, dass das kein Ende war, sondern ein Anfang.
:53. Ez egyszerre volt megnyugtató és kissé nyugtalanító. - Das war sowohl beruhigend als auch ein bisschen beunruhigend.
:54. Mert a kezdetek azt jelentik, hogy még sok a tennivaló. - Weil Anfänge bedeuten, dass noch viel zu tun ist.
:55. És mert pontosan ezt akarta. - Und weil das genau das war, was sie wollte.
:56. Rendelt még egy kávét, és kinyitotta a laptopot. - Sie bestellte noch einen Kaffee und öffnete den Laptop.
:57. Mert a munka nem vár az érzésekre. - Weil die Arbeit nicht auf Gefühle wartet.
:58. És mert az elmúlt hónapokban megtanulta, hogy a legjobb pillanatok nem azok, amelyekben az ember abbahagyja. - Und weil sie das gelernt hatte in den letzten Monaten, dass die besten Momente keine sind, in denen man aufhört.
:59. Hanem azok, amelyekben folytatja, egy kicsi, újabb okkal többel. - Sondern in denen man weitermacht, mit einem kleinen, neuen Grund mehr.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Saras Aufbruch.
:1. Sára hatte den Moment, in dem sie wusste, dass sie gehen würde, nicht in einem großen Aufbruch erlebt.
:2. Sondern an einem gewöhnlichen Dienstagvormittag, als sie vor dem Computer saß und Zahlen tippte und plötzlich so klar wie selten zuvor verstand.
:3. Dass das, was sie gerade tat, das war, was sie tun würde, wenn sie es nicht änderte.
:4. Nicht nur heute, nicht nur diese Woche, sondern jahrelang.
:5. Mit der gleichmäßigen Unvermeidlichkeit einer Richtung, die man nicht gewählt hat, aber in der man steckt, weil man nie ausgestiegen ist.
:6. Sie hatte Grafik studiert, was in dem Dorf als ungewöhnliche Entscheidung galt.
:7. Sie war nach dem Studium zurückgekommen, weil ihre Mutter krank gewesen war.
:8. Dann war die Mutter wieder gesund geworden und Sára war geblieben.
:9. Aus Gründen, die sich zu dem Zeitpunkt wie Gründe angefühlt hatten.
:10. Drei Jahre später fühlten sie sich jetzt eher wie Aufschübe an.
:11. Wie die Entscheidung, eine Entscheidung nicht zu treffen.
:12. Die Kündigung hatte sie ihrem Chef an einem Montag mitgeteilt, ruhig und ohne Drama.
:13. Mit dem sachlichen Tonfall von jemandem, der eine lange getroffene Entscheidung mitteilt.
:14. Das stimmte, auch wenn das Treffen der Entscheidung mehr Zeit gebraucht hatte als das Aussprechen.
:15. Budapest war das Offensichtliche.
:16. Es war groß genug für Anonymität und für Agenturen und für die Art von Design, die sie machen wollte.
:17. Sie fand eine Wohnung im siebten Bezirk, klein und laut und mit einer Heizung, die abends ein Geräusch machte.
:18. Das störte sie anfangs und nach drei Wochen hörte sie es nicht mehr.
:19. Weil man sich an alles gewöhnt, wenn es das eigene ist.
:20. Sie arbeitete in zwei Schichten, morgens Bewerbungen, abends das eigene Projekt.
:21. Es war ein Redesign für eine Lyrikreihe, das niemand bestellt hatte.
:22. Das sie aber seit dem Studium im Kopf hatte, in verschiedenen Formen und Variationen.
:23. Und das sie jetzt endlich machte, weil sie die Zeit hatte.
:24. Und weil sie gelernt hatte, dass Projekte, die man aufschiebt, nicht reifen, sondern verblassen.
:25. Die Absagen kamen, mit der professionellen Gleichgültigkeit von E-Mails, die keine schlechte Absicht haben und trotzdem treffen.
:26. Sára las sie und legte das Handy weg und arbeitete weiter.
:27. Nicht weil sie Absagen nicht spürte.
:28. Sondern weil sie verstanden hatte, dass Spüren und Aufhören zwei verschiedene Reaktionen auf dieselbe Sache sind.
:29. Und weil Aufhören keine Option war, die sie sich leisten konnte, finanziell nicht und innerlich noch weniger.
:30. Die Konferenz war teuer, und sie kaufte das Ticket trotzdem.
:31. Weil sie begriffen hatte, dass Sichtbarkeit keine Eigenschaft ist, die man hat, sondern eine, die man herstellt.
:32. Und dass Herstellen manchmal bedeutet, Geld auszugeben, das man nicht hat.
:33. Für Gelegenheiten, die man nicht sicher ist, ob sie kommen.
:34. Bálint Varga stand am Rand des Raumes, mit dem ruhigen Ausdruck von jemandem, der schon viele Konferenzen gesehen hat.
:35. Und der weiß, dass die meisten Gespräche, die er führen wird, nicht besonders interessant sein werden.
:36. Sára sah ihn und hatte dreißig Sekunden lang überlegt, ob sie hingehen sollte.
:37. Dreißig Sekunden, in denen alle Argumente dagegen durch ihren Kopf gingen.
:38. Die Wahrscheinlichkeit der Ablehnung, die Möglichkeit, sich lächerlich zu machen, die Tatsache, dass er beschäftigt wirkte.
:39. Und dann war sie gegangen.
:40. Weil die Alternative gewesen wäre, nicht gegangen zu sein, und das war schlechter als jedes mögliche Ergebnis des Gesprächs.
:41. Sie zeigte ihm das Projekt auf dem Laptop, zwanzig Bilder, drei Minuten.
:42. Varga schaute mit der konzentrierten Stille von jemandem, der wirklich schaut, was seltener ist als es aussieht.
:43. Und sagte dann, das sei interessant.
:44. Mit dem Tonfall eines Mannes, der das Wort benutzt, wenn er es meint.
:45. Und gab ihr seine Karte.
:46. Sára ging in das Café zwei Straßen weiter und schickte die E-Mail, bevor sie die Gelegenheit hatte, sie zu redigieren bis zur Unkenntlichkeit.
:47. Das wäre ihre Gewohnheit gewesen, zu vorsichtig, zu höflich, zu klein.
:48. Die E-Mail, die sie schickte, war keine davon.
:49. Sondern direkt und sicher, mit dem Ton von jemandem, der weiß, was er kann, und der das nicht entschuldigt.
:50. Die Antwort kam vier Tage später, ein Probeprojekt, konkret und bezahlt.
:51. Sára las die E-Mail am Fenstertisch des Cafés, mit dem Lärm der Stadt um sich herum.
:52. Sie dachte, dass das kein Ende war, sondern ein Anfang.
:53. Das war sowohl beruhigend als auch ein bisschen beunruhigend.
:54. Weil Anfänge bedeuten, dass noch viel zu tun ist.
:55. Und weil das genau das war, was sie wollte.
:56. Sie bestellte noch einen Kaffee und öffnete den Laptop.
:57. Weil die Arbeit nicht auf Gefühle wartet.
:58. Und weil sie das gelernt hatte in den letzten Monaten, dass die besten Momente keine sind, in denen man aufhört.
:59. Sondern in denen man weitermacht, mit einem kleinen, neuen Grund mehr.
|}
=== 4 ===
:Klára péksége.
:1. Klára tíz évig dolgozott egy irodában.
:2. A munka jó volt abban az értelemben, hogy működött.
:3. Pontosan, korrektül, nagyobb hibák nélkül.
:4. De nem volt jó abban a másik értelemben, abban, amely számít, ha az ember őszinte.
:5. Amit igazán szeretett, az a sütés volt.
:6. A hétvégi sütés a budapesti kis konyhájában.
:7. A liszt az asztalon, és az illat, amely betöltötte az egész lakást.
:8. És amely hétfő reggel még mindig ott volt, amikor munkába indult.
:9. Mint egy ellenérv, amelyet minden reggel figyelmen kívül hagyott.
:10. A hirdetést véletlenül találta, egy kifüggesztett papíron.
:11. Egy régi pékség Egerben, bérbe adó, azonnal elérhető, az ár alkuképes.
:12. Kétszer olvasta el, aztán lefényképezte a telefonjával, anélkül hogy pontosan tudta volna, miért.
:13. Egy szombaton elutazott Egerbe, anélkül hogy bárkinek megmondta volna, hová megy.
:14. Megnézte a pékséget, amely poros volt és üres.
:15. Volt benne egy régi kemence, amely még működött.
:16. És ablakokkal, amelyek az utcára néztek.
:17. Ez azt jelentette, hogy az emberek be fognak nézni, ha lesz mit látniuk.
:18. Még aznap aláírta a szerződést.
:19. Mert tudta, hogy a túl hosszú gondolkodás néha a legrosszabb döntés.
:20. Azzal a vegyes érzéssel utazott vissza Budapestre, amely akkor van az emberben, amikor valami fontosat tett, de még nem egészen érti, mit jelent.
:21. Az első hetek voltak a legnehezebbek.
:22. Nem a munka miatt, amelyet ismert.
:23. Hanem a bizonytalanság miatt, amely hozzáadódott.
:24. A hajnali háromkor kelés, a receptek, amelyek nem működtek, a kemence, amelynek megvoltak a maga szeszélyei.
:25. És a szomszédok, akik olyan arcokkal néztek be az ablakon, amelyek kevés lelkesedést mutattak.
:26. Klára észrevette a kétkedést, és hagyta ott állni.
:27. Mert más emberek kétkedése nem érv, hanem állapot.
:28. Ezt az állapotot az ember vagy osztja, vagy nem.
:29. Klára nem osztotta.
:30. Dolgozott, próbálkozott, elvetett dolgokat, aztán újra próbálkozott.
:31. Annak az embernek a türelmes makacsságával, aki tudja, hogy a minőséghez idő kell.
:32. És aki kész megadni ezt az időt.
:33. A fűszeres rozskenyér három hét próbálkozás eredménye volt.
:34. Amikor végre olyan lett, amilyennek akarta, ezt azonnal tudta.
:35. Mert vannak dolgok, amelyek stimmelnek, és ezt az ember előbb érzi, mint gondolja.
:36. A júliusi városi ünnepen a stand eleinte csendes volt.
:37. Aztán kevésbé csendes lett.
:38. Aztán megtelt.
:39. A sor egyre hosszabb lett.
:40. Az emberek kóstoltak, bólintottak és visszajöttek.
:41. Mert egy kisvárosban a jó kenyérnek nincs szüksége reklámra, csak ízre.
:42. Az idős férfi az este végén korábban maga is pék volt.
:43. Azt mondta, Klára kenyere valóban jó.
:44. Annak az embernek a tárgyilagos hangján, aki tudja, miről beszél.
:45. Ez többet jelentett neki, mint a sor.
:46. Mert annak az elismerése, aki ismeri a mesterséget, más minőségű, mint annak az elismerése, aki csak éhes volt.
:47. Másnap reggel a nap besütött a tiszta ablakokon.
:48. A friss kenyér illata ott volt a levegőben.
:49. A vevők jöttek, néhányan az ünnepről, néhányan most először.
:50. Klára a pult mögött állt.
:51. Arra gondolt, hogy még nagyon sokat kell tanulnia.
:52. Ez nem probléma volt, hanem pontosan az, amit akart.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Klára péksége. - Kláras Bäckerei.
:1. Klára tíz évig dolgozott egy irodában. - Klára hatte zehn Jahre lang in einem Büro gearbeitet.
:2. A munka jó volt abban az értelemben, hogy működött. - Die Arbeit war gut gewesen in dem Sinne, dass sie funktioniert hatte.
:3. Pontosan, korrektül, nagyobb hibák nélkül. - Pünktlich, korrekt, ohne größere Fehler.
:4. De nem volt jó abban a másik értelemben, abban, amely számít, ha az ember őszinte. - Aber nicht gut in dem anderen Sinne, dem Sinne, der zählt, wenn man ehrlich ist.
:5. Amit igazán szeretett, az a sütés volt. - Was sie wirklich mochte, war das Backen.
:6. A hétvégi sütés a budapesti kis konyhájában. - Das Wochenendbacken in ihrer kleinen Küche in Budapest.
:7. A liszt az asztalon, és az illat, amely betöltötte az egész lakást. - Das Mehl auf dem Tisch und der Geruch, der die ganze Wohnung füllte.
:8. És amely hétfő reggel még mindig ott volt, amikor munkába indult. - Und der am Montagmorgen noch da war, wenn sie zur Arbeit fuhr.
:9. Mint egy ellenérv, amelyet minden reggel figyelmen kívül hagyott. - Wie ein Gegenargument, das sie jeden Morgen ignorierte.
:10. A hirdetést véletlenül találta, egy kifüggesztett papíron. - Die Anzeige fand sie zufällig, auf einem Aushang.
:11. Egy régi pékség Egerben, bérbe adó, azonnal elérhető, az ár alkuképes. - Eine alte Bäckerei in Eger, zu verpachten, sofort verfügbar, Preis verhandelbar.
:12. Kétszer olvasta el, aztán lefényképezte a telefonjával, anélkül hogy pontosan tudta volna, miért. - Sie las sie zweimal und fotografierte sie mit dem Handy, ohne genau zu wissen, warum.
:13. Egy szombaton elutazott Egerbe, anélkül hogy bárkinek megmondta volna, hová megy. - Sie fuhr an einem Samstag nach Eger, ohne jemandem zu sagen, wohin.
:14. Megnézte a pékséget, amely poros volt és üres. - Sie schaute sich die Bäckerei an, die staubig war und leer.
:15. Volt benne egy régi kemence, amely még működött. - Mit einem alten Ofen, der noch funktionierte.
:16. És ablakokkal, amelyek az utcára néztek. - Und Fenstern, die zur Straße zeigten.
:17. Ez azt jelentette, hogy az emberek be fognak nézni, ha lesz mit látniuk. - Das bedeutete, dass die Menschen hineinsehen würden, wenn es etwas zu sehen gab.
:18. Még aznap aláírta a szerződést. - Sie unterschrieb den Vertrag noch am selben Tag.
:19. Mert tudta, hogy a túl hosszú gondolkodás néha a legrosszabb döntés. - Weil sie wusste, dass zu langes Nachdenken manchmal die schlechteste Entscheidung ist.
:20. Azzal a vegyes érzéssel utazott vissza Budapestre, amely akkor van az emberben, amikor valami fontosat tett, de még nem egészen érti, mit jelent. - Sie fuhr zurück nach Budapest mit dem gemischten Gefühl von jemandem, der etwas Wichtiges getan hat und noch nicht ganz versteht, was das bedeutet.
:21. Az első hetek voltak a legnehezebbek. - Die ersten Wochen waren die schwersten.
:22. Nem a munka miatt, amelyet ismert. - Nicht wegen der Arbeit, die sie kannte.
:23. Hanem a bizonytalanság miatt, amely hozzáadódott. - Sondern wegen der Unsicherheit, die dazukam.
:24. A hajnali háromkor kelés, a receptek, amelyek nem működtek, a kemence, amelynek megvoltak a maga szeszélyei. - Dem Aufstehen um drei Uhr, den Rezepten, die nicht funktionierten, dem Ofen, der seine eigenen Launen hatte.
:25. És a szomszédok, akik olyan arcokkal néztek be az ablakon, amelyek kevés lelkesedést mutattak. - Und den Nachbarn, die durch das Fenster schauten mit Gesichtern, die wenig Enthusiasmus zeigten.
:26. Klára észrevette a kétkedést, és hagyta ott állni. - Klára bemerkte die Skepsis und ließ sie stehen.
:27. Mert más emberek kétkedése nem érv, hanem állapot. - Weil Skepsis anderer Menschen kein Argument ist, sondern ein Zustand.
:28. Ezt az állapotot az ember vagy osztja, vagy nem. - Den man entweder teilt oder nicht.
:29. Klára nem osztotta. - Und sie teilte ihn nicht.
:30. Dolgozott, próbálkozott, elvetett dolgokat, aztán újra próbálkozott. - Sie arbeitete, probierte, verwarf und versuchte es wieder.
:31. Annak az embernek a türelmes makacsságával, aki tudja, hogy a minőséghez idő kell. - Mit der geduldigen Hartnäckigkeit von jemandem, der weiß, dass Qualität Zeit braucht.
:32. És aki kész megadni ezt az időt. - Und der bereit ist, diese Zeit zu geben.
:33. A fűszeres rozskenyér három hét próbálkozás eredménye volt. - Das Roggenbrot mit Kräutern war das Ergebnis von drei Wochen Ausprobieren.
:34. Amikor végre olyan lett, amilyennek akarta, ezt azonnal tudta. - Als es endlich so war, wie sie es wollte, wusste sie das sofort.
:35. Mert vannak dolgok, amelyek stimmelnek, és ezt az ember előbb érzi, mint gondolja. - Weil manche Dinge stimmen und man das spürt, bevor man es denkt.
:36. A júliusi városi ünnepen a stand eleinte csendes volt. - Beim Stadtfest im Juli war der Stand zunächst ruhig.
:37. Aztán kevésbé csendes lett. - Dann weniger ruhig.
:38. Aztán megtelt. - Dann voll.
:39. A sor egyre hosszabb lett. - Mit einer Schlange, die länger wurde.
:40. Az emberek kóstoltak, bólintottak és visszajöttek. - Mit Menschen, die probierten und nickten und zurückkamen.
:41. Mert egy kisvárosban a jó kenyérnek nincs szüksége reklámra, csak ízre. - Weil gutes Brot in einer Kleinstadt keine Werbung braucht, nur Geschmack.
:42. Az idős férfi az este végén korábban maga is pék volt. - Der alte Mann am Ende des Abends war früher selbst Bäcker gewesen.
:43. Azt mondta, Klára kenyere valóban jó. - Er sagte, ihr Brot sei wirklich gut.
:44. Annak az embernek a tárgyilagos hangján, aki tudja, miről beszél. - Mit dem sachlichen Tonfall von jemandem, der weiß, wovon er spricht.
:45. Ez többet jelentett neki, mint a sor. - Das bedeutete ihr mehr als die Schlange.
:46. Mert annak az elismerése, aki ismeri a mesterséget, más minőségű, mint annak az elismerése, aki csak éhes volt. - Weil Anerkennung von jemandem, der das Handwerk kennt, eine andere Qualität hat als Anerkennung von jemandem, der nur Hunger hatte.
:47. Másnap reggel a nap besütött a tiszta ablakokon. - Am nächsten Morgen schien die Sonne durch die sauberen Fenster.
:48. A friss kenyér illata ott volt a levegőben. - Der Geruch von frischem Brot lag in der Luft.
:49. A vevők jöttek, néhányan az ünnepről, néhányan most először. - Die Kunden kamen, einige vom Fest, einige zum ersten Mal.
:50. Klára a pult mögött állt. - Klára stand hinter dem Tresen.
:51. Arra gondolt, hogy még nagyon sokat kell tanulnia. - Sie dachte, dass sie noch sehr viel zu lernen hatte.
:52. Ez nem probléma volt, hanem pontosan az, amit akart. - Das war kein Problem, sondern genau das, was sie wollte.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Kláras Bäckerei.
:1. Klára hatte zehn Jahre lang in einem Büro gearbeitet.
:2. Die Arbeit war gut gewesen in dem Sinne, dass sie funktioniert hatte.
:3. Pünktlich, korrekt, ohne größere Fehler.
:4. Aber nicht gut in dem anderen Sinne, dem Sinne, der zählt, wenn man ehrlich ist.
:5. Was sie wirklich mochte, war das Backen.
:6. Das Wochenendbacken in ihrer kleinen Küche in Budapest.
:7. Das Mehl auf dem Tisch und der Geruch, der die ganze Wohnung füllte.
:8. Und der am Montagmorgen noch da war, wenn sie zur Arbeit fuhr.
:9. Wie ein Gegenargument, das sie jeden Morgen ignorierte.
:10. Die Anzeige fand sie zufällig, auf einem Aushang.
:11. Eine alte Bäckerei in Eger, zu verpachten, sofort verfügbar, Preis verhandelbar.
:12. Sie las sie zweimal und fotografierte sie mit dem Handy, ohne genau zu wissen, warum.
:13. Sie fuhr an einem Samstag nach Eger, ohne jemandem zu sagen, wohin.
:14. Sie schaute sich die Bäckerei an, die staubig war und leer.
:15. Mit einem alten Ofen, der noch funktionierte.
:16. Und Fenstern, die zur Straße zeigten.
:17. Das bedeutete, dass die Menschen hineinsehen würden, wenn es etwas zu sehen gab.
:18. Sie unterschrieb den Vertrag noch am selben Tag.
:19. Weil sie wusste, dass zu langes Nachdenken manchmal die schlechteste Entscheidung ist.
:20. Sie fuhr zurück nach Budapest mit dem gemischten Gefühl von jemandem, der etwas Wichtiges getan hat und noch nicht ganz versteht, was das bedeutet.
:21. Die ersten Wochen waren die schwersten.
:22. Nicht wegen der Arbeit, die sie kannte.
:23. Sondern wegen der Unsicherheit, die dazukam.
:24. Dem Aufstehen um drei Uhr, den Rezepten, die nicht funktionierten, dem Ofen, der seine eigenen Launen hatte.
:25. Und den Nachbarn, die durch das Fenster schauten mit Gesichtern, die wenig Enthusiasmus zeigten.
:26. Klára bemerkte die Skepsis und ließ sie stehen.
:27. Weil Skepsis anderer Menschen kein Argument ist, sondern ein Zustand.
:28. Den man entweder teilt oder nicht.
:29. Und sie teilte ihn nicht.
:30. Sie arbeitete, probierte, verwarf und versuchte es wieder.
:31. Mit der geduldigen Hartnäckigkeit von jemandem, der weiß, dass Qualität Zeit braucht.
:32. Und der bereit ist, diese Zeit zu geben.
:33. Das Roggenbrot mit Kräutern war das Ergebnis von drei Wochen Ausprobieren.
:34. Als es endlich so war, wie sie es wollte, wusste sie das sofort.
:35. Weil manche Dinge stimmen und man das spürt, bevor man es denkt.
:36. Beim Stadtfest im Juli war der Stand zunächst ruhig.
:37. Dann weniger ruhig.
:38. Dann voll.
:39. Mit einer Schlange, die länger wurde.
:40. Mit Menschen, die probierten und nickten und zurückkamen.
:41. Weil gutes Brot in einer Kleinstadt keine Werbung braucht, nur Geschmack.
:42. Der alte Mann am Ende des Abends war früher selbst Bäcker gewesen.
:43. Er sagte, ihr Brot sei wirklich gut.
:44. Mit dem sachlichen Tonfall von jemandem, der weiß, wovon er spricht.
:45. Das bedeutete ihr mehr als die Schlange.
:46. Weil Anerkennung von jemandem, der das Handwerk kennt, eine andere Qualität hat als Anerkennung von jemandem, der nur Hunger hatte.
:47. Am nächsten Morgen schien die Sonne durch die sauberen Fenster.
:48. Der Geruch von frischem Brot lag in der Luft.
:49. Die Kunden kamen, einige vom Fest, einige zum ersten Mal.
:50. Klára stand hinter dem Tresen.
:51. Sie dachte, dass sie noch sehr viel zu lernen hatte.
:52. Das war kein Problem, sondern genau das, was sie wollte.
|}
=== 5 ===
:Dávid és a befektető.
:1. Dávid jó ötlettel alapította a startupját, és ez volt az egyszerű rész.
:2. A nehezebb rész mindaz volt, ami utána következett.
:3. Az ügyfelek, akik késve fizettek, és a költségek, amelyek nem vártak.
:4. Három év után a számla üres volt, Fekete Gábor pedig az utolsó reális lehetőség.
:5. Az e-mail este érkezett, röviden és személytelenül.
:6. A másnap nehéz lesz, írta, nagyon elfoglalt.
:7. Dávid kétszer olvasta el.
:8. Aztán becsukta a laptopot, és felállt, mert abban a pillanatban ülni rossz volt.
:9. Kávét főzött, és gondolkodott.
:10. Amit gondolt, ez volt: a megfelelő érvet még nem találtam meg.
:11. Újra kinyitotta a laptopot, és elölről kezdte.
:12. Nem a diákkal, hanem magával a problémával.
:13. Mit akart Fekete Gábor valójában?
:14. Nem jó prezentációt, hanem meggyőző számot.
:15. Dávid odament a fehér táblához, és írt, számolt, elvetett dolgokat, majd újra írt.
:16. Anélkül hogy az órára nézett volna.
:17. Éjfélkor megtalálta az egyszerűsítést.
:18. Az ellátási lánc átszervezését, amely harminc százalékot takarított meg.
:19. Mindent háromszor végigszámolt.
:20. Mert egyszer nem elég, ha a számok az egyetlen valuta.
:21. Hajnali négykor elkészült.
:22. Lefeküdt, három órát aludt, és hétkor felkelt.
:23. Annak az embernek a nyugodt fejével ment a megbeszélésre, aki felkészült.
:24. Ez más érzés, mint az optimizmus.
:25. A tárgyaló hűvös volt.
:26. Fekete Gábor az órára nézett, és a helyzet világos volt.
:27. Húsz perc, nem több.
:28. Dávid nem a korábbi számok miatti mentegetőzéssel kezdte.
:29. Hanem az új számmal, azonnal.
:30. Fekete Gábor felnézett.
:31. Nem azért, mert akart, hanem mert a harminc százalékos költségcsökkentés ezt követelte.
:32. Ami ezután következett, nem monológ volt, hanem beszélgetés.
:33. Mert Fekete Gábor kérdéseket tett fel, Dávid pedig válaszolt rájuk.
:34. Nyugodtan és közvetlenül válaszolt.
:35. Mert az éjszakát azzal töltötte, hogy pontosan erre készüljön.
:36. A végén Fekete Gábor rövid ideig hallgatott.
:37. Aztán elmosolyodott, és kezet nyújtott.
:38. Ez nem volt nagy gesztus, de a megfelelő volt.
:39. Dávid kilépett a szabadba, és rövid időre megállt.
:40. Nem a győzelemre gondolt, hanem a következő lépésre.
:41. A megérkezés mindig kezdet.
:42. És tudta, hogy a munka éppen csak újra elkezdődött.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Dávid és a befektető. - David und der Investor.
:1. Dávid jó ötlettel alapította a startupját, és ez volt az egyszerű rész. - Dávid hatte sein Startup mit einer guten Idee gegründet, was der einfache Teil gewesen war.
:2. A nehezebb rész mindaz volt, ami utána következett. - Der schwierige Teil war alles danach.
:3. Az ügyfelek, akik késve fizettek, és a költségek, amelyek nem vártak. - Die Kunden, die zu spät zahlten, die Kosten, die nicht warteten.
:4. Három év után a számla üres volt, Fekete Gábor pedig az utolsó reális lehetőség. - Nach drei Jahren war das Konto leer, und Fekete Gábor war die letzte realistische Möglichkeit.
:5. Az e-mail este érkezett, röviden és személytelenül. - Die E-Mail kam abends, kurz und unpersönlich.
:6. A másnap nehéz lesz, írta, nagyon elfoglalt. - Morgen sei schwierig, er sei sehr beschäftigt.
:7. Dávid kétszer olvasta el. - Dávid las sie zweimal.
:8. Aztán becsukta a laptopot, és felállt, mert abban a pillanatban ülni rossz volt. - Dann schloss den Laptop und stand auf, weil Sitzen in diesem Moment das Falsche war.
:9. Kávét főzött, és gondolkodott. - Er machte Kaffee und dachte.
:10. Amit gondolt, ez volt: a megfelelő érvet még nem találtam meg. - Und was er dachte, war: Das richtige Argument habe ich noch nicht gefunden.
:11. Újra kinyitotta a laptopot, és elölről kezdte. - Er öffnete den Laptop wieder und begann von vorne.
:12. Nem a diákkal, hanem magával a problémával. - Nicht mit den Folien, sondern mit dem Problem selbst.
:13. Mit akart Fekete Gábor valójában? - Was wollte Fekete Gábor wirklich?
:14. Nem jó prezentációt, hanem meggyőző számot. - Nicht eine gute Präsentation, sondern eine überzeugende Zahl.
:15. Dávid odament a fehér táblához, és írt, számolt, elvetett dolgokat, majd újra írt. - Dávid ging zum Whiteboard und schrieb, rechnete, verwarf und schrieb wieder.
:16. Anélkül hogy az órára nézett volna. - Ohne auf die Uhr zu schauen.
:17. Éjfélkor megtalálta az egyszerűsítést. - Um Mitternacht fand er die Vereinfachung.
:18. Az ellátási lánc átszervezését, amely harminc százalékot takarított meg. - Eine Umstrukturierung der Lieferkette, die dreißig Prozent sparte.
:19. Mindent háromszor végigszámolt. - Er rechnete alles dreimal durch.
:20. Mert egyszer nem elég, ha a számok az egyetlen valuta. - Weil einmal nicht genug ist, wenn die Zahlen die einzige Währung sind.
:21. Hajnali négykor elkészült. - Um vier Uhr morgens war er fertig.
:22. Lefeküdt, három órát aludt, és hétkor felkelt. - Er legte sich hin, schlief drei Stunden, und stand um sieben auf.
:23. Annak az embernek a nyugodt fejével ment a megbeszélésre, aki felkészült. - Er fuhr zum Meeting mit dem ruhigen Kopf eines Mannes, der vorbereitet ist.
:24. Ez más érzés, mint az optimizmus. - Das ist ein anderes Gefühl als Optimismus.
:25. A tárgyaló hűvös volt. - Der Konferenzraum war kühl.
:26. Fekete Gábor az órára nézett, és a helyzet világos volt. - Fekete Gábor schaute auf die Uhr, und die Atmosphäre war klar.
:27. Húsz perc, nem több. - Zwanzig Minuten, nicht mehr.
:28. Dávid nem a korábbi számok miatti mentegetőzéssel kezdte. - Dávid begann nicht mit einer Entschuldigung für die bisherigen Zahlen.
:29. Hanem az új számmal, azonnal. - Sondern mit der neuen Zahl, sofort.
:30. Fekete Gábor felnézett. - Fekete Gábor schaute auf.
:31. Nem azért, mert akart, hanem mert a harminc százalékos költségcsökkentés ezt követelte. - Nicht weil er wollte, sondern weil dreißig Prozent Kostensenkung das verlangt.
:32. Ami ezután következett, nem monológ volt, hanem beszélgetés. - Was folgte, war kein Monolog, sondern ein Gespräch.
:33. Mert Fekete Gábor kérdéseket tett fel, Dávid pedig válaszolt rájuk. - Weil Fekete Gábor Fragen stellte und Dávid sie beantwortete.
:34. Nyugodtan és közvetlenül válaszolt. - Er beantwortete sie ruhig und direkt.
:35. Mert az éjszakát azzal töltötte, hogy pontosan erre készüljön. - Weil er die Nacht damit verbracht hatte, genau das vorzubereiten.
:36. A végén Fekete Gábor rövid ideig hallgatott. - Am Ende schwieg Fekete Gábor kurz.
:37. Aztán elmosolyodott, és kezet nyújtott. - Dann lächelte er und reichte die Hand.
:38. Ez nem volt nagy gesztus, de a megfelelő volt. - Das war keine große Geste, aber die richtige.
:39. Dávid kilépett a szabadba, és rövid időre megállt. - Dávid trat ins Freie, blieb kurz stehen.
:40. Nem a győzelemre gondolt, hanem a következő lépésre. - Er dachte nicht an den Sieg, sondern an den nächsten Schritt.
:41. A megérkezés mindig kezdet. - Ankommen ist immer ein Anfang.
:42. És tudta, hogy a munka éppen csak újra elkezdődött. - Und er wusste, dass die Arbeit gerade erst wieder begonnen hatte.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:David und der Investor.
:1. Dávid hatte sein Startup mit einer guten Idee gegründet, was der einfache Teil gewesen war.
:2. Der schwierige Teil war alles danach.
:3. Die Kunden, die zu spät zahlten, die Kosten, die nicht warteten.
:4. Nach drei Jahren war das Konto leer, und Fekete Gábor war die letzte realistische Möglichkeit.
:5. Die E-Mail kam abends, kurz und unpersönlich.
:6. Morgen sei schwierig, er sei sehr beschäftigt.
:7. Dávid las sie zweimal.
:8. Dann schloss den Laptop und stand auf, weil Sitzen in diesem Moment das Falsche war.
:9. Er machte Kaffee und dachte.
:10. Und was er dachte, war: Das richtige Argument habe ich noch nicht gefunden.
:11. Er öffnete den Laptop wieder und begann von vorne.
:12. Nicht mit den Folien, sondern mit dem Problem selbst.
:13. Was wollte Fekete Gábor wirklich?
:14. Nicht eine gute Präsentation, sondern eine überzeugende Zahl.
:15. Dávid ging zum Whiteboard und schrieb, rechnete, verwarf und schrieb wieder.
:16. Ohne auf die Uhr zu schauen.
:17. Um Mitternacht fand er die Vereinfachung.
:18. Eine Umstrukturierung der Lieferkette, die dreißig Prozent sparte.
:19. Er rechnete alles dreimal durch.
:20. Weil einmal nicht genug ist, wenn die Zahlen die einzige Währung sind.
:21. Um vier Uhr morgens war er fertig.
:22. Er legte sich hin, schlief drei Stunden, und stand um sieben auf.
:23. Er fuhr zum Meeting mit dem ruhigen Kopf eines Mannes, der vorbereitet ist.
:24. Das ist ein anderes Gefühl als Optimismus.
:25. Der Konferenzraum war kühl.
:26. Fekete Gábor schaute auf die Uhr, und die Atmosphäre war klar.
:27. Zwanzig Minuten, nicht mehr.
:28. Dávid begann nicht mit einer Entschuldigung für die bisherigen Zahlen.
:29. Sondern mit der neuen Zahl, sofort.
:30. Fekete Gábor schaute auf.
:31. Nicht weil er wollte, sondern weil dreißig Prozent Kostensenkung das verlangt.
:32. Was folgte, war kein Monolog, sondern ein Gespräch.
:33. Weil Fekete Gábor Fragen stellte und Dávid sie beantwortete.
:34. Er beantwortete sie ruhig und direkt.
:35. Weil er die Nacht damit verbracht hatte, genau das vorzubereiten.
:36. Am Ende schwieg Fekete Gábor kurz.
:37. Dann lächelte er und reichte die Hand.
:38. Das war keine große Geste, aber die richtige.
:39. Dávid trat ins Freie, blieb kurz stehen.
:40. Er dachte nicht an den Sieg, sondern an den nächsten Schritt.
:41. Ankommen ist immer ein Anfang.
:42. Und er wusste, dass die Arbeit gerade erst wieder begonnen hatte.
|}
=== 6 ===
:A következő lépés előtt.
:1. Sámuel egy csütörtöki napon veszítette el az állását.
:2. Ez azt jelentette, hogy pénteken naptár nélkül ébredt.
:3. És anélkül a strukturált sürgősség nélkül, amely évek óta megszervezte a napját.
:4. Azt hitte, a szabadság jó érzés lesz.
:5. De nem volt jó érzés, és ez jobban meglepte, mint maga az állás elvesztése.
:6. Az első heteket álláspályázatokkal töltötte, amelyek keveset hoztak.
:7. És hosszú sétákkal, amelyek többet hoztak.
:8. Mert a mozgás rendezi a gondolkodást, akkor is, ha válaszokat nem ad.
:9. A Kazinczy utcai telket ismerte.
:10. Százszor elment már mellette.
:11. Látta a szemetet, és félrenézett, mint mindenki más.
:12. Egy kedd délelőtt megállt előtte.
:13. Ezúttal nem nézett félre, hanem átnézett rajta.
:14. Arra, ami alatta volt: a földre, a helyre, a lehetőségre.
:15. A gondolat, hogy ott kertet lehetne csinálni, olyan egyszerű volt, hogy csodálkozott, miért nem jutott még soha eszébe.
:16. Talán azért, mert korábban mindig túl elfoglalt volt ahhoz, hogy megálljon.
:17. Elment a barkácsáruházba, kesztyűt, gereblyét és zsákokat vett.
:18. Visszajött, és nagy gondolkodás nélkül elkezdte.
:19. Mert a túl sok gondolkodás néha megakadályozza a kezdést.
:20. Az első órák nehezebbek voltak, mint várta.
:21. Mert több volt a szemét, mint amennyi kívülről látszott.
:22. És mert egy csúnya helyen egyedül dolgozni nem romantikus ügy.
:23. De abbahagyni azt jelentette volna, hogy hazamegy, és újra a laptop előtt ül.
:24. Ezt pedig nem akarta.
:25. Ez elég ok volt arra, hogy folytassa.
:26. Tibor, az idős férfi a földszintről, a második napon megállt.
:27. Meghallgatta, és a harmadik napon kesztyűvel jött.
:28. Különösebb magyarázat nélkül.
:29. Ez az egyetértés legelegánsabb formája.
:30. A második héten több szomszéd is jött.
:31. Mert együtt dolgozni jobb volt, mint nézni.
:32. És mert annak, ami növekszik, saját vonzereje van.
:33. A telek gyorsabban változott, mint Sámuel várta.
:34. Ez megmutatta neki, hogy sok kéz nemcsak többet végez el, hanem jobban is dolgozik.
:35. Mert különböző emberek különböző képességeket hoznak magukkal.
:36. A várostól érkező férfi egy szerdai napon jött.
:37. Annak az embernek az arckifejezésével, aki helyreállítja a rendet.
:38. Azt mondta, ez nincs engedélyezve, és azonnal abba kell hagyni.
:39. Sámuel nyugodt maradt, ami nem volt magától értetődő.
:40. Elővette a táskájából a mappát, amelyet három éjszakán át készített elő.
:41. Tervvel, fényképekkel és aláírásokkal.
:42. A várostól érkező férfi mindent végigolvasott, lassabban, mint várták.
:43. Aztán azt mondta, ez jól van előkészítve.
:44. Ellenőriznie kell, de szerinte lehetséges.
:45. Egy héttel később visszajött.
:46. Azt mondta, a város anyagokat tud biztosítani.
:47. Ez megmutatta, hogy egy jó koncepció néha olyan ajtókat nyit ki, amelyekre az ember nem számított.
:48. Tavasszal együtt ültettek.
:49. Paradicsomot, paprikát, fűszernövényeket és virágokat.
:50. Tibor elmagyarázta a gyerekeknek, hogyan működik minden.
:51. Annak az embernek a türelmével, aki tovább akarja adni a tudást.
:52. Mert tudja, mi vész el, ha senki sem teszi.
:53. Nyáron Sámuel azon a padon ült, amelyet maga épített.
:54. A kertet nézte, amely hónapokkal korábban még szemét volt.
:55. Még mindig nem volt állása.
:56. Ez kevésbé zavarta, mint várta.
:57. Nem azért, mert a probléma megoldódott.
:58. Hanem mert éppen tudta, ki ő.
:59. Ez több volt, mint amennyit sok év alatt tudott.
:60. Tibor szó nélkül leült mellé.
:61. Együtt ültek a napon.
:62. A kert paradicsom és meleg föld illatú volt.
:63. Ez nem vég volt, hanem szünet.
:64. Sámuel tudta, hogy a következő lépés majd jön, amikor jönnie kell.
:65. Ez nyugodtabb módja volt a jövőre várni, mint amit megszokott.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A következő lépés előtt. - Vor dem nächsten Schritt.
:1. Sámuel egy csütörtöki napon veszítette el az állását. - Sámuel hatte seinen Job an einem Donnerstag verloren.
:2. Ez azt jelentette, hogy pénteken naptár nélkül ébredt. - Das bedeutete, dass er am Freitag aufgewacht war ohne Kalender.
:3. És anélkül a strukturált sürgősség nélkül, amely évek óta megszervezte a napját. - Und ohne die strukturierte Dringlichkeit, die seinen Tag seit Jahren organisiert hatte.
:4. Azt hitte, a szabadság jó érzés lesz. - Er hatte gedacht, Freiheit würde sich gut anfühlen.
:5. De nem volt jó érzés, és ez jobban meglepte, mint maga az állás elvesztése. - Und sie hatte sich nicht gut angefühlt, was ihn mehr überraschte als der Jobverlust selbst.
:6. Az első heteket álláspályázatokkal töltötte, amelyek keveset hoztak. - Die ersten Wochen verbrachte er mit Bewerbungen, die wenig brachten.
:7. És hosszú sétákkal, amelyek többet hoztak. - Und mit langen Spaziergängen, die mehr brachten.
:8. Mert a mozgás rendezi a gondolkodást, akkor is, ha válaszokat nem ad. - Weil Bewegung das Denken ordnet, auch wenn sie keine Antworten gibt.
:9. A Kazinczy utcai telket ismerte. - Das Grundstück in der Kazinczy utca kannte er.
:10. Százszor elment már mellette. - Er war hundertmal daran vorbeigegangen.
:11. Látta a szemetet, és félrenézett, mint mindenki más. - Er hatte den Müll gesehen und weggeschaut, wie alle anderen auch.
:12. Egy kedd délelőtt megállt előtte. - An einem Dienstagvormittag blieb er davor stehen.
:13. Ezúttal nem nézett félre, hanem átnézett rajta. - Und diesmal schaute er nicht weg, sondern hindurch.
:14. Arra, ami alatta volt: a földre, a helyre, a lehetőségre. - Auf das, was darunter war, die Erde, der Platz, die Möglichkeit.
:15. A gondolat, hogy ott kertet lehetne csinálni, olyan egyszerű volt, hogy csodálkozott, miért nem jutott még soha eszébe. - Der Gedanke, dass man dort einen Garten machen könnte, war so einfach, dass er sich wunderte, warum er ihn noch nie gehabt hatte.
:16. Talán azért, mert korábban mindig túl elfoglalt volt ahhoz, hogy megálljon. - Was vielleicht daran lag, dass er vorher immer zu beschäftigt gewesen war, um stehen zu bleiben.
:17. Elment a barkácsáruházba, kesztyűt, gereblyét és zsákokat vett. - Er ging in den Baumarkt, kaufte Handschuhe und Rechen und Säcke.
:18. Visszajött, és nagy gondolkodás nélkül elkezdte. - Er kam zurück und begann, ohne groß nachzudenken.
:19. Mert a túl sok gondolkodás néha megakadályozza a kezdést. - Weil zu großes Nachdenken manchmal das Anfangen verhindert.
:20. Az első órák nehezebbek voltak, mint várta. - Die ersten Stunden waren schwerer als erwartet.
:21. Mert több volt a szemét, mint amennyi kívülről látszott. - Weil der Müll mehr war als von außen sichtbar.
:22. És mert egy csúnya helyen egyedül dolgozni nem romantikus ügy. - Und weil Alleinarbeiten an einem hässlichen Ort keine romantische Angelegenheit ist.
:23. De abbahagyni azt jelentette volna, hogy hazamegy, és újra a laptop előtt ül. - Aber Aufhören hätte bedeutet, nach Hause zu gehen und wieder vor dem Laptop zu sitzen.
:24. Ezt pedig nem akarta. - Und das wollte er nicht.
:25. Ez elég ok volt arra, hogy folytassa. - Das war ein ausreichender Grund, weiterzumachen.
:26. Tibor, az idős férfi a földszintről, a második napon megállt. - Tibor, der alte Mann aus dem Erdgeschoss, blieb am zweiten Tag stehen.
:27. Meghallgatta, és a harmadik napon kesztyűvel jött. - Er hörte zu, und kam am dritten Tag mit Handschuhen.
:28. Különösebb magyarázat nélkül. - Ohne viel zu erklären.
:29. Ez az egyetértés legelegánsabb formája. - Das ist die eleganteste Form von Zustimmung.
:30. A második héten több szomszéd is jött. - In der zweiten Woche kamen mehr Nachbarn.
:31. Mert együtt dolgozni jobb volt, mint nézni. - Weil das Mitarbeiten besser war als Zusehen.
:32. És mert annak, ami növekszik, saját vonzereje van. - Und weil etwas, das wächst, eine eigene Anziehungskraft hat.
:33. A telek gyorsabban változott, mint Sámuel várta. - Das Grundstück veränderte sich schneller als Sámuel erwartet hatte.
:34. Ez megmutatta neki, hogy sok kéz nemcsak többet végez el, hanem jobban is dolgozik. - Das zeigte ihm, dass viele Hände nicht nur mehr leisten, sondern auch besser leisten.
:35. Mert különböző emberek különböző képességeket hoznak magukkal. - Weil verschiedene Menschen verschiedene Fähigkeiten mitbringen.
:36. A várostól érkező férfi egy szerdai napon jött. - Der Mann von der Stadt kam an einem Mittwoch.
:37. Annak az embernek az arckifejezésével, aki helyreállítja a rendet. - Mit dem Ausdruck von jemandem, der Ordnung wiederherstellt.
:38. Azt mondta, ez nincs engedélyezve, és azonnal abba kell hagyni. - Und sagte, das sei nicht genehmigt und müsse sofort aufhören.
:39. Sámuel nyugodt maradt, ami nem volt magától értetődő. - Sámuel blieb ruhig, was nicht selbstverständlich war.
:40. Elővette a táskájából a mappát, amelyet három éjszakán át készített elő. - Und nahm den Ordner aus seiner Tasche, den er drei Nächte lang vorbereitet hatte.
:41. Tervvel, fényképekkel és aláírásokkal. - Mit Plan, Fotos und Unterschriften.
:42. A várostól érkező férfi mindent végigolvasott, lassabban, mint várták. - Der Mann von der Stadt las alles durch, langsamer als erwartet.
:43. Aztán azt mondta, ez jól van előkészítve. - Und sagte dann, das sei gut gemacht.
:44. Ellenőriznie kell, de szerinte lehetséges. - Er müsse es prüfen, aber er denke, es sei möglich.
:45. Egy héttel később visszajött. - Eine Woche später kam er zurück.
:46. Azt mondta, a város anyagokat tud biztosítani. - Und sagte, die Stadt könne Materialien liefern.
:47. Ez megmutatta, hogy egy jó koncepció néha olyan ajtókat nyit ki, amelyekre az ember nem számított. - Das zeigte, dass ein gutes Konzept manchmal Türen öffnet, die man nicht erwartet hatte.
:48. Tavasszal együtt ültettek. - Im Frühling pflanzten sie zusammen.
:49. Paradicsomot, paprikát, fűszernövényeket és virágokat. - Tomaten und Paprika und Kräuter und Blumen.
:50. Tibor elmagyarázta a gyerekeknek, hogyan működik minden. - Tibor erklärte den Kindern, wie alles funktionierte.
:51. Annak az embernek a türelmével, aki tovább akarja adni a tudást. - Mit der Geduld von jemandem, der Wissen weitergeben will.
:52. Mert tudja, mi vész el, ha senki sem teszi. - Weil er weiß, was verloren geht, wenn es niemand tut.
:53. Nyáron Sámuel azon a padon ült, amelyet maga épített. - Im Sommer saß Sámuel auf der Bank, die er selbst gebaut hatte.
:54. A kertet nézte, amely hónapokkal korábban még szemét volt. - Und schaute auf den Garten, der vor Monaten noch Müll gewesen war.
:55. Még mindig nem volt állása. - Er hatte immer noch keine Stelle.
:56. Ez kevésbé zavarta, mint várta. - Das störte ihn weniger als erwartet.
:57. Nem azért, mert a probléma megoldódott. - Nicht weil das Problem gelöst war.
:58. Hanem mert éppen tudta, ki ő. - Sondern weil er gerade wusste, wer er war.
:59. Ez több volt, mint amennyit sok év alatt tudott. - Und das war mehr, als er in vielen Jahren gewusst hatte.
:60. Tibor szó nélkül leült mellé. - Tibor setzte sich neben ihn, ohne etwas zu sagen.
:61. Együtt ültek a napon. - Und sie saßen zusammen in der Sonne.
:62. A kert paradicsom és meleg föld illatú volt. - Der Garten roch nach Tomaten und warmem Boden.
:63. Ez nem vég volt, hanem szünet. - Das war kein Ende, sondern eine Pause.
:64. Sámuel tudta, hogy a következő lépés majd jön, amikor jönnie kell. - Sámuel wusste, dass der nächste Schritt kommen würde, wenn er kommen sollte.
:65. Ez nyugodtabb módja volt a jövőre várni, mint amit megszokott. - Das war eine ruhigere Art, auf die Zukunft zu warten, als er es gewohnt war.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Vor dem nächsten Schritt.
:1. Sámuel hatte seinen Job an einem Donnerstag verloren.
:2. Das bedeutete, dass er am Freitag aufgewacht war ohne Kalender.
:3. Und ohne die strukturierte Dringlichkeit, die seinen Tag seit Jahren organisiert hatte.
:4. Er hatte gedacht, Freiheit würde sich gut anfühlen.
:5. Und sie hatte sich nicht gut angefühlt, was ihn mehr überraschte als der Jobverlust selbst.
:6. Die ersten Wochen verbrachte er mit Bewerbungen, die wenig brachten.
:7. Und mit langen Spaziergängen, die mehr brachten.
:8. Weil Bewegung das Denken ordnet, auch wenn sie keine Antworten gibt.
:9. Das Grundstück in der Kazinczy utca kannte er.
:10. Er war hundertmal daran vorbeigegangen.
:11. Er hatte den Müll gesehen und weggeschaut, wie alle anderen auch.
:12. An einem Dienstagvormittag blieb er davor stehen.
:13. Und diesmal schaute er nicht weg, sondern hindurch.
:14. Auf das, was darunter war, die Erde, der Platz, die Möglichkeit.
:15. Der Gedanke, dass man dort einen Garten machen könnte, war so einfach, dass er sich wunderte, warum er ihn noch nie gehabt hatte.
:16. Was vielleicht daran lag, dass er vorher immer zu beschäftigt gewesen war, um stehen zu bleiben.
:17. Er ging in den Baumarkt, kaufte Handschuhe und Rechen und Säcke.
:18. Er kam zurück und begann, ohne groß nachzudenken.
:19. Weil zu großes Nachdenken manchmal das Anfangen verhindert.
:20. Die ersten Stunden waren schwerer als erwartet.
:21. Weil der Müll mehr war als von außen sichtbar.
:22. Und weil Alleinarbeiten an einem hässlichen Ort keine romantische Angelegenheit ist.
:23. Aber Aufhören hätte bedeutet, nach Hause zu gehen und wieder vor dem Laptop zu sitzen.
:24. Und das wollte er nicht.
:25. Das war ein ausreichender Grund, weiterzumachen.
:26. Tibor, der alte Mann aus dem Erdgeschoss, blieb am zweiten Tag stehen.
:27. Er hörte zu, und kam am dritten Tag mit Handschuhen.
:28. Ohne viel zu erklären.
:29. Das ist die eleganteste Form von Zustimmung.
:30. In der zweiten Woche kamen mehr Nachbarn.
:31. Weil das Mitarbeiten besser war als Zusehen.
:32. Und weil etwas, das wächst, eine eigene Anziehungskraft hat.
:33. Das Grundstück veränderte sich schneller als Sámuel erwartet hatte.
:34. Das zeigte ihm, dass viele Hände nicht nur mehr leisten, sondern auch besser leisten.
:35. Weil verschiedene Menschen verschiedene Fähigkeiten mitbringen.
:36. Der Mann von der Stadt kam an einem Mittwoch.
:37. Mit dem Ausdruck von jemandem, der Ordnung wiederherstellt.
:38. Und sagte, das sei nicht genehmigt und müsse sofort aufhören.
:39. Sámuel blieb ruhig, was nicht selbstverständlich war.
:40. Und nahm den Ordner aus seiner Tasche, den er drei Nächte lang vorbereitet hatte.
:41. Mit Plan, Fotos und Unterschriften.
:42. Der Mann von der Stadt las alles durch, langsamer als erwartet.
:43. Und sagte dann, das sei gut gemacht.
:44. Er müsse es prüfen, aber er denke, es sei möglich.
:45. Eine Woche später kam er zurück.
:46. Und sagte, die Stadt könne Materialien liefern.
:47. Das zeigte, dass ein gutes Konzept manchmal Türen öffnet, die man nicht erwartet hatte.
:48. Im Frühling pflanzten sie zusammen.
:49. Tomaten und Paprika und Kräuter und Blumen.
:50. Tibor erklärte den Kindern, wie alles funktionierte.
:51. Mit der Geduld von jemandem, der Wissen weitergeben will.
:52. Weil er weiß, was verloren geht, wenn es niemand tut.
:53. Im Sommer saß Sámuel auf der Bank, die er selbst gebaut hatte.
:54. Und schaute auf den Garten, der vor Monaten noch Müll gewesen war.
:55. Er hatte immer noch keine Stelle.
:56. Das störte ihn weniger als erwartet.
:57. Nicht weil das Problem gelöst war.
:58. Sondern weil er gerade wusste, wer er war.
:59. Und das war mehr, als er in vielen Jahren gewusst hatte.
:60. Tibor setzte sich neben ihn, ohne etwas zu sagen.
:61. Und sie saßen zusammen in der Sonne.
:62. Der Garten roch nach Tomaten und warmem Boden.
:63. Das war kein Ende, sondern eine Pause.
:64. Sámuel wusste, dass der nächste Schritt kommen würde, wenn er kommen sollte.
:65. Das war eine ruhigere Art, auf die Zukunft zu warten, als er es gewohnt war.
|}
24wk24j2ppnoqmmgukrgno4u0nc2aa4
Ungarisch/Ungarisch-Lesebuch-Kurzgeschichten/Kurzgeschichten A2 Teil 4
0
122642
1085934
1085904
2026-05-16T20:15:59Z
Thirunavukkarasye-Raveendran
47852
1085934
wikitext
text/x-wiki
{{Navigation hoch|
hochtext=Inhaltsverzeichnis: Ungarisch-Lesebuch|
hochlink=Ungarisch#Ungarisch-Lesebuch}}
{{Navigation hoch|
hochtext=Inhaltsverzeichnis: Kurzgeschichten|
hochlink=Ungarisch/Ungarisch-Lesebuch-Kurzgeschichten}}
=== 2 ===
:Anna és Bence egy tavaszi héten.
:1. Anna három éve dolgozott a Ferenciek terén lévő könyvtárban, ami azt jelentette, hogy három éve minden reggel ugyanazt a metrót vette, ugyanazt az utat tette meg, és ugyanazokat az arcokat látta anélkül, hogy igazán észrevette volna őket.
:2. A reggeli metró nem olyan hely volt, ahol az ember figyel, hanem olyan, ahol csak vár, amíg megérkezik.
:3. Azon a márciusi hétfőn a metró zsúfoltabb volt a szokásosnál, ezért Anna állt, vállán a táskával és kezében a még meleg kávéval.
:4. Az előtte ülők fejét nézte, de egyik arcot sem látta igazán.
:5. A mellette álló férfi könyvet olvasott, amit Anna először csak mellékesen vett észre.
:6. Amikor meglátta a címet, hirtelen figyelni kezdett, mert felismerte a könyvet.
:7. Ez volt az a könyv, amit ő is kétszer elolvasott, és amely az éjjeliszekrényén feküdt jegyzetekkel tele.
:8. A könyvre nézett, majd a férfira, aki annyira elmélyülten olvasott, mintha a zsúfolt metró nem is létezne.
:9. Arra gondolt, hogy megszólíthatná, de nem tette meg.
:10. A metróban reggel nem kezdenek beszélgetést, ez egy kimondatlan szabály, amit mindenki ismer.
:11. Megérkeztek a megállóhoz, Anna leszállt, és az ajtó záródásakor még visszanézett az ablakon át.
:12. A férfi éppen felnézett, és a tekintetük egy pillanatra találkozott.
:13. A metró továbbindult, és a pillanat elmúlt, mintha semmi sem történt volna.
:14. Anna azonban nem felejtette el ezt a rövid találkozást.
:15. A könyvtárban ült az íróasztalánál, a könyvek között, és kétszer is eszébe jutott a férfi.
:16. Ezt egy kicsit furcsának érezte, mert semmit sem tudott róla.
:17. Csütörtökön újra ott volt a metróban, ezúttal egy másik könyvvel.
:18. Felismerte Annát, amit a tekintetéből lehetett látni.
:19. Röviden mosolygott, nem feltűnően, de őszintén.
:20. Anna visszamosolygott, majd ő is kinézett az ablakon.
:21. A metró ment tovább, mintha semmi különös nem történt volna.
:22. A megállónál a férfi megszólította Annát, mielőtt az ajtó kinyílt volna.
:23. Megkérdezte, ismeri-e a könyvet, amit olvas.
:24. Anna azt mondta, hogy a szerzőt ismeri.
:25. A férfi azt mondta, hogy a szerző nagyon jó.
:26. Az ajtó kinyílt, és ő azt mondta, hogy ő is itt száll le.
:27. Ez igaz volt vagy sem, Anna nem kérdezte.
:28. Együtt mentek fel a lépcsőn a felszínre.
:29. Kint hűvös volt és napos, a tavasz eleji fény világos volt, de még nem meleg.
:30. A férfi, akit Bencének hívtak, megkérdezte, van-e ideje egy kávéra.
:31. Anna röviden a munkájára gondolt, majd igent mondott.
:32. Leültek egy kis kávézóban a sarkon, amelyet Anna ismert, de korábban nem látogatott.
:33. Beszélgettek könyvekről, a városról és más dolgokról.
:34. Az idő gyorsan telt, és amikor Anna felállt, már egy óra eltelt.
:35. Ez nem tűnt egy órának.
:36. Bence azt mondta, hogy gyakran ugyanazzal a metróval jár.
:37. Anna ezt már tudta, de nem mondta ki.
:38. Külön irányba indultak, miután elköszöntek.
:39. Anna belépett a könyvtárba, és visszaült az íróasztalához.
:40. A visszahozott könyvek még mindig ott várták.
:41. És ez így rendben volt.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Anna és Bence egy tavaszi héten. - Anna und Bence in einer Frühlingswoche.
:1. Anna három éve dolgozott a Ferenciek terén lévő könyvtárban, ami azt jelentette, hogy három éve minden reggel ugyanazt a metrót vette, ugyanazt az utat tette meg, és ugyanazokat az arcokat látta anélkül, hogy igazán észrevette volna őket. - Anna arbeitete seit drei Jahren in der Bibliothek an der Ferenciek tere, was bedeutete, dass sie seit drei Jahren jeden Morgen dieselbe U-Bahn nahm, dieselbe Strecke fuhr und dieselben Gesichter sah, ohne sie wirklich wahrzunehmen.
:2. A reggeli metró nem olyan hely volt, ahol az ember figyel, hanem olyan, ahol csak vár, amíg megérkezik. - Die U-Bahn am Morgen ist kein Ort, an dem man wahrnimmt, sondern ein Ort, an dem man wartet, bis man angekommen ist.
:3. Azon a márciusi hétfőn a metró zsúfoltabb volt a szokásosnál, ezért Anna állt, vállán a táskával és kezében a még meleg kávéval. - An diesem Montag im März war die U-Bahn voller als gewöhnlich, und Anna stand mit der Tasche auf der Schulter und dem noch warmen Kaffeebecher in der Hand.
:4. Az előtte ülők fejét nézte, de egyik arcot sem látta igazán. - Sie schaute auf die Köpfe der Menschen vor ihr, ohne einen davon wirklich zu sehen.
:5. A mellette álló férfi könyvet olvasott, amit Anna először csak mellékesen vett észre. - Der Mann neben ihr las ein Buch, was sie zunächst nur peripher wahrnahm.
:6. Amikor meglátta a címet, hirtelen figyelni kezdett, mert felismerte a könyvet. - Als sie den Titel sah, wurde sie aufmerksam, weil sie das Buch erkannte.
:7. Ez volt az a könyv, amit ő is kétszer elolvasott, és amely az éjjeliszekrényén feküdt jegyzetekkel tele. - Es war das Buch, das sie selbst zweimal gelesen hatte und das mit Notizen auf ihrem Nachttisch lag.
:8. A könyvre nézett, majd a férfira, aki annyira elmélyülten olvasott, mintha a zsúfolt metró nem is létezne. - Sie schaute auf das Buch und dann auf den Mann, der so konzentriert las, als wäre die volle U-Bahn nicht vorhanden.
:9. Arra gondolt, hogy megszólíthatná, de nem tette meg. - Sie dachte, dass sie etwas sagen könnte, aber sie tat es nicht.
:10. A metróban reggel nem kezdenek beszélgetést, ez egy kimondatlan szabály, amit mindenki ismer. - In der U-Bahn beginnt man morgens keine Gespräche, das ist eine stille Vereinbarung, die alle kennen.
:11. Megérkeztek a megállóhoz, Anna leszállt, és az ajtó záródásakor még visszanézett az ablakon át. - Die Haltestelle kam, Anna stieg aus, und als sich die Tür schloss, schaute sie durch das Fenster zurück.
:12. A férfi éppen felnézett, és a tekintetük egy pillanatra találkozott. - Der Mann schaute zufällig auf, und ihre Blicke trafen sich für einen Moment.
:13. A metró továbbindult, és a pillanat elmúlt, mintha semmi sem történt volna. - Die U-Bahn fuhr weiter, und der Moment war vorbei, als wäre nichts gewesen.
:14. Anna azonban nem felejtette el ezt a rövid találkozást. - Anna vergaß ihn jedoch nicht.
:15. A könyvtárban ült az íróasztalánál, a könyvek között, és kétszer is eszébe jutott a férfi. - Sie saß an ihrem Schreibtisch in der Bibliothek und dachte zweimal an den Mann.
:16. Ezt egy kicsit furcsának érezte, mert semmit sem tudott róla. - Sie fand das selbst ein wenig albern, weil sie nichts über ihn wusste.
:17. Csütörtökön újra ott volt a metróban, ezúttal egy másik könyvvel. - Am Donnerstag war er wieder in der U-Bahn, diesmal mit einem anderen Buch.
:18. Felismerte Annát, amit a tekintetéből lehetett látni. - Er erkannte Anna, was man an seinem Blick sah.
:19. Röviden mosolygott, nem feltűnően, de őszintén. - Er lächelte kurz, nicht groß, aber ehrlich.
:20. Anna visszamosolygott, majd ő is kinézett az ablakon. - Anna lächelte zurück und schaute dann aus dem Fenster.
:21. A metró ment tovább, mintha semmi különös nem történt volna. - Die U-Bahn fuhr weiter, als wäre nichts Besonderes passiert.
:22. A megállónál a férfi megszólította Annát, mielőtt az ajtó kinyílt volna. - An der Haltestelle sprach der Mann Anna an, kurz bevor die Tür aufging.
:23. Megkérdezte, ismeri-e a könyvet, amit olvas. - Er fragte, ob sie das Buch kenne, das er liest.
:24. Anna azt mondta, hogy a szerzőt ismeri. - Anna sagte, dass sie den Autor kennt.
:25. A férfi azt mondta, hogy a szerző nagyon jó. - Der Mann sagte, dass der Autor sehr gut ist.
:26. Az ajtó kinyílt, és ő azt mondta, hogy ő is itt száll le. - Die Tür öffnete sich, und er sagte, dass er hier auch aussteigt.
:27. Ez igaz volt vagy sem, Anna nem kérdezte. - Ob das stimmte oder nicht, fragte Anna nicht.
:28. Együtt mentek fel a lépcsőn a felszínre. - Sie gingen zusammen die Treppe hinauf.
:29. Kint hűvös volt és napos, a tavasz eleji fény világos volt, de még nem meleg. - Draußen war es kühl und sonnig, mit dem Licht des frühen Frühlings, das noch keine Wärme hatte.
:30. A férfi, akit Bencének hívtak, megkérdezte, van-e ideje egy kávéra. - Der Mann, der Bence hieß, fragte, ob sie Zeit für einen Kaffee habe.
:31. Anna röviden a munkájára gondolt, majd igent mondott. - Anna dachte kurz an ihre Arbeit und sagte dann ja.
:32. Leültek egy kis kávézóban a sarkon, amelyet Anna ismert, de korábban nem látogatott. - Sie setzten sich in ein kleines Café um die Ecke, das Anna kannte, aber nie betreten hatte.
:33. Beszélgettek könyvekről, a városról és más dolgokról. - Sie redeten über Bücher, über die Stadt und über andere Dinge.
:34. Az idő gyorsan telt, és amikor Anna felállt, már egy óra eltelt. - Die Zeit verging schnell, und als Anna aufstand, war eine Stunde vergangen.
:35. Ez nem tűnt egy órának. - Es fühlte sich nicht wie eine Stunde an.
:36. Bence azt mondta, hogy gyakran ugyanazzal a metróval jár. - Bence sagte, dass er oft dieselbe U-Bahn nimmt.
:37. Anna ezt már tudta, de nem mondta ki. - Anna wusste das schon, sagte es aber nicht.
:38. Külön irányba indultak, miután elköszöntek. - Sie gingen in verschiedene Richtungen, nachdem sie sich verabschiedet hatten.
:39. Anna belépett a könyvtárba, és visszaült az íróasztalához. - Anna trat in die Bibliothek und setzte sich wieder an ihren Schreibtisch.
:40. A visszahozott könyvek még mindig ott várták. - Die Bücher auf dem Rückgabewagen warteten noch.
:41. És ez így rendben volt. - Und das war in Ordnung.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Anna und Bence in einer Frühlingswoche.
:1. Anna arbeitete seit drei Jahren in der Bibliothek an der Ferenciek tere, was bedeutete, dass sie seit drei Jahren jeden Morgen dieselbe U-Bahn nahm, dieselbe Strecke fuhr und dieselben Gesichter sah, ohne sie wirklich wahrzunehmen.
:2. Die U-Bahn am Morgen ist kein Ort, an dem man wahrnimmt, sondern ein Ort, an dem man wartet, bis man angekommen ist.
:3. An diesem Montag im März war die U-Bahn voller als gewöhnlich, und Anna stand mit der Tasche auf der Schulter und dem noch warmen Kaffeebecher in der Hand.
:4. Sie schaute auf die Köpfe der Menschen vor ihr, ohne einen davon wirklich zu sehen.
:5. Der Mann neben ihr las ein Buch, was sie zunächst nur peripher wahrnahm.
:6. Als sie den Titel sah, wurde sie aufmerksam, weil sie das Buch erkannte.
:7. Es war das Buch, das sie selbst zweimal gelesen hatte und das mit Notizen auf ihrem Nachttisch lag.
:8. Sie schaute auf das Buch und dann auf den Mann, der so konzentriert las, als wäre die volle U-Bahn nicht vorhanden.
:9. Sie dachte, dass sie etwas sagen könnte, aber sie tat es nicht.
:10. In der U-Bahn beginnt man morgens keine Gespräche, das ist eine stille Vereinbarung, die alle kennen.
:11. Die Haltestelle kam, Anna stieg aus, und als sich die Tür schloss, schaute sie durch das Fenster zurück.
:12. Der Mann schaute zufällig auf, und ihre Blicke trafen sich für einen Moment.
:13. Die U-Bahn fuhr weiter, und der Moment war vorbei, als wäre nichts gewesen.
:14. Anna vergaß ihn jedoch nicht.
:15. Sie saß an ihrem Schreibtisch in der Bibliothek und dachte zweimal an den Mann.
:16. Sie fand das selbst ein wenig albern, weil sie nichts über ihn wusste.
:17. Am Donnerstag war er wieder in der U-Bahn, diesmal mit einem anderen Buch.
:18. Er erkannte Anna, was man an seinem Blick sah.
:19. Er lächelte kurz, nicht groß, aber ehrlich.
:20. Anna lächelte zurück und schaute dann aus dem Fenster.
:21. Die U-Bahn fuhr weiter, als wäre nichts Besonderes passiert.
:22. An der Haltestelle sprach der Mann Anna an, kurz bevor die Tür aufging.
:23. Er fragte, ob sie das Buch kenne, das er liest.
:24. Anna sagte, dass sie den Autor kennt.
:25. Der Mann sagte, dass der Autor sehr gut ist.
:26. Die Tür öffnete sich, und er sagte, dass er hier auch aussteigt.
:27. Ob das stimmte oder nicht, fragte Anna nicht.
:28. Sie gingen zusammen die Treppe hinauf.
:29. Draußen war es kühl und sonnig, mit dem Licht des frühen Frühlings, das noch keine Wärme hatte.
:30. Der Mann, der Bence hieß, fragte, ob sie Zeit für einen Kaffee habe.
:31. Anna dachte kurz an ihre Arbeit und sagte dann ja.
:32. Sie setzten sich in ein kleines Café um die Ecke, das Anna kannte, aber nie betreten hatte.
:33. Sie redeten über Bücher, über die Stadt und über andere Dinge.
:34. Die Zeit verging schnell, und als Anna aufstand, war eine Stunde vergangen.
:35. Es fühlte sich nicht wie eine Stunde an.
:36. Bence sagte, dass er oft dieselbe U-Bahn nimmt.
:37. Anna wusste das schon, sagte es aber nicht.
:38. Sie gingen in verschiedene Richtungen, nachdem sie sich verabschiedet hatten.
:39. Anna trat in die Bibliothek und setzte sich wieder an ihren Schreibtisch.
:40. Die Bücher auf dem Rückgabewagen warteten noch.
:41. Und das war in Ordnung.
|}
=== 2 ===
:Mihály újrakezdése.
:1. Mihály tíz éven át dolgozott a műhelyben, idegen motorokban matatva és a munkára koncentrálva, azzal a nyugodt elégedettséggel, amely abból fakad, hogy tud valamit, és ezt nem kell állandóan bizonyítania.
:2. Amikor a műhely bezárt, nem volt benne semmi drámai, csak egy beszélgetés a főnökkel és egy papír, amit hazavitt és az asztalra tett.
:3. Katalin látta a papírt, és nem szólt semmit, ami nehezebb volt, mint bármilyen szó, mert azt jelentette, hogy érti a helyzetet.
:4. Az első két hét nehéz volt, nem azért, mert nem volt dolga, hanem mert túl sok ideje volt gondolkodni.
:5. A konyhaasztalnál ült, kávét ivott, és a jövőn gondolkodott, amely üres térnek tűnt munka nélkül.
:6. Egy keddi napon lement a garázsba, nem tervvel, hanem mert mozgásra volt szüksége.
:7. Meglátta a régi szerszámosládát, és kezébe vette a villáskulcsot, amely ismerős érzést adott neki.
:8. Rájött, hogy a tudása még megvan, nem tűnt el a körülményekkel együtt.
:9. Este vacsoránál elmondta Katalinnak az ötletét, óvatosan, mintha még nem lenne biztos benne.
:10. Katalin kérdezett a költségekről és a lehetőségekről, majd azt mondta, segít neki.
:11. Ez volt az ő módja annak, hogy igent mondjon.
:12. A tábla, amit a garázsra tett, egyszerű volt és kézzel írt.
:13. Mihály Kovács – mindenféle javítás, állt rajta.
:14. Nézte a táblát, és úgy érezte, kisebb dolog, mint amilyen valójában.
:15. Tibor, a szomszéd, volt az első ügyfél, a lánya biciklijével.
:16. Mihály egy óra alatt megjavította, és Tibor fizetett, majd azt mondta, visszajön.
:17. Ez nem volt sok, de elég volt ahhoz, hogy másképp kezdje a következő napot.
:18. A munkák lassan érkeztek, különféle tárgyakkal.
:19. Mihály minden darabon ugyanazzal a gondossággal dolgozott, mint korábban.
:20. A gondosság nem a helytől függ, hanem a jellemtől.
:21. Papp úr motorja volt az első nagy próba.
:22. Két napig dolgozott rajta, és egy alkatrészt magának kellett elkészítenie.
:23. Nem volt más megoldás, ezért kitalált egyet.
:24. Amikor a motor működni kezdett, Papp úr elégedetten bólintott.
:25. Azt mondta, Mihály művész.
:26. Mihály nevetett, mert a nevetés volt a legjobb válasz egy jól sikerült pillanatra.
:27. Papp úr továbbmesélte mindenkinek, és új ügyfeleket hozott.
:28. A következő héten több munka érkezett.
:29. Mihály sokat dolgozott, de jobban aludt.
:30. Katalin ezt észrevette, de nem mondta ki.
:31. Bence néha lement a garázsba, és figyelte az apját.
:32. Érdeklődéssel figyelte, anélkül hogy tudta volna, mit tanul.
:33. Egy reggel egy férfi érkezett autóval, és Papp úr nevét említette.
:34. Mihály már a válasz előtt érezte, hogy valami megváltozott.
:35. Nem drámaian, de érezhetően.
:36. Megtörölte a kezét, és beinvitálta a férfit.
:37. A férfi bement, és a munka elkezdődött.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Mihály újrakezdése. - Mihálys Neuanfang.
:1. Mihály tíz éven át dolgozott a műhelyben, idegen motorokban matatva és a munkára koncentrálva, azzal a nyugodt elégedettséggel, amely abból fakad, hogy tud valamit, és ezt nem kell állandóan bizonyítania. - Mihály hatte zehn Jahre in der Werkstatt gearbeitet, mit den Händen in fremden Motoren und dem Kopf bei der Arbeit, mit der ruhigen Zufriedenheit von jemandem, der etwas kann, ohne es ständig beweisen zu müssen.
:2. Amikor a műhely bezárt, nem volt benne semmi drámai, csak egy beszélgetés a főnökkel és egy papír, amit hazavitt és az asztalra tett. - Als die Werkstatt schloss, war das nicht dramatisch, sondern nur ein Gespräch mit dem Chef und ein Blatt Papier, das er nach Hause brachte.
:3. Katalin látta a papírt, és nem szólt semmit, ami nehezebb volt, mint bármilyen szó, mert azt jelentette, hogy érti a helyzetet. - Katalin sah das Blatt und sagte nichts, was schwerer war als Worte, weil es bedeutete, dass sie verstand.
:4. Az első két hét nehéz volt, nem azért, mert nem volt dolga, hanem mert túl sok ideje volt gondolkodni. - Die ersten zwei Wochen waren schwer, nicht weil er nichts zu tun hatte, sondern weil er zu viel Zeit zum Nachdenken hatte.
:5. A konyhaasztalnál ült, kávét ivott, és a jövőn gondolkodott, amely üres térnek tűnt munka nélkül. - Er saß am Küchentisch, trank Kaffee und dachte an die Zukunft, die ohne Arbeit wie ein leerer Raum wirkte.
:6. Egy keddi napon lement a garázsba, nem tervvel, hanem mert mozgásra volt szüksége. - An einem Dienstag ging er in die Garage, nicht weil er einen Plan hatte, sondern weil er Bewegung brauchte.
:7. Meglátta a régi szerszámosládát, és kezébe vette a villáskulcsot, amely ismerős érzést adott neki. - Er sah den alten Werkzeugkasten und nahm den Schraubenschlüssel in die Hand, was sich vertraut anfühlte.
:8. Rájött, hogy a tudása még megvan, nem tűnt el a körülményekkel együtt. - Er merkte, dass sein Können noch da war, auch wenn sich die Umstände geändert hatten.
:9. Este vacsoránál elmondta Katalinnak az ötletét, óvatosan, mintha még nem lenne biztos benne. - Beim Abendessen erzählte er Katalin vorsichtig von seiner Idee.
:10. Katalin kérdezett a költségekről és a lehetőségekről, majd azt mondta, segít neki. - Katalin stellte praktische Fragen und sagte dann, dass sie ihm hilft.
:11. Ez volt az ő módja annak, hogy igent mondjon. - Das war ihre Art, ja zu sagen.
:12. A tábla, amit a garázsra tett, egyszerű volt és kézzel írt. - Das Schild, das er an die Garage hängte, war einfach und handgeschrieben.
:13. Mihály Kovács – mindenféle javítás, állt rajta. - „Mihály Kovács – Reparaturen aller Art“, stand darauf.
:14. Nézte a táblát, és úgy érezte, kisebb dolog, mint amilyen valójában. - Er schaute es an und hatte das Gefühl, dass es kleiner ist, als es wirklich war.
:15. Tibor, a szomszéd, volt az első ügyfél, a lánya biciklijével. - Tibor, der Nachbar, war der erste Kunde mit dem Fahrrad seiner Tochter.
:16. Mihály egy óra alatt megjavította, és Tibor fizetett, majd azt mondta, visszajön. - Mihály reparierte es in einer Stunde, und Tibor bezahlte und sagte, dass er wiederkommt.
:17. Ez nem volt sok, de elég volt ahhoz, hogy másképp kezdje a következő napot. - Es war nicht viel, aber genug, um den nächsten Tag anders zu beginnen.
:18. A munkák lassan érkeztek, különféle tárgyakkal. - Die Kunden kamen langsam mit verschiedenen Dingen.
:19. Mihály minden darabon ugyanazzal a gondossággal dolgozott, mint korábban. - Mihály arbeitete an jedem Stück mit derselben Sorgfalt wie früher.
:20. A gondosság nem a helytől függ, hanem a jellemtől. - Sorgfalt ist keine Frage der Umgebung, sondern des Charakters.
:21. Papp úr motorja volt az első nagy próba. - Herr Papps Motor war die erste große Bewährungsprobe.
:22. Két napig dolgozott rajta, és egy alkatrészt magának kellett elkészítenie. - Er arbeitete zwei Tage daran und musste ein Teil selbst herstellen.
:23. Nem volt más megoldás, ezért kitalált egyet. - Es gab keine andere Lösung, also erfand er eine.
:24. Amikor a motor működni kezdett, Papp úr elégedetten bólintott. - Als der Motor lief, nickte Herr Papp zufrieden.
:25. Azt mondta, Mihály művész. - Er sagte, Mihály sei ein Künstler.
:26. Mihály nevetett, mert a nevetés volt a legjobb válasz egy jól sikerült pillanatra. - Mihály lachte, weil Lachen die beste Reaktion auf einen gelungenen Moment ist.
:27. Papp úr továbbmesélte mindenkinek, és új ügyfeleket hozott. - Herr Papp erzählte es weiter und brachte neue Kunden.
:28. A következő héten több munka érkezett. - In der nächsten Woche kamen mehr Kunden.
:29. Mihály sokat dolgozott, de jobban aludt. - Mihály arbeitete viel, aber schlief besser.
:30. Katalin ezt észrevette, de nem mondta ki. - Katalin bemerkte das, sagte aber nichts.
:31. Bence néha lement a garázsba, és figyelte az apját. - Bence kam manchmal in die Garage und schaute seinem Vater zu.
:32. Érdeklődéssel figyelte, anélkül hogy tudta volna, mit tanul. - Er beobachtete mit Interesse, ohne zu wissen, dass er etwas lernt.
:33. Egy reggel egy férfi érkezett autóval, és Papp úr nevét említette. - Eines Morgens kam ein Mann mit einem Auto und nannte Herrn Papp.
:34. Mihály már a válasz előtt érezte, hogy valami megváltozott. - Mihály spürte schon vor seiner Antwort, dass sich etwas verändert hatte.
:35. Nem drámaian, de érezhetően. - Nicht dramatisch, aber spürbar.
:36. Megtörölte a kezét, és beinvitálta a férfit. - Er wischte sich die Hände ab und bat den Mann hinein.
:37. A férfi bement, és a munka elkezdődött. - Der Mann kam hinein, und die Arbeit begann.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Mihálys Neuanfang.
:1. Mihály hatte zehn Jahre in der Werkstatt gearbeitet, mit den Händen in fremden Motoren und dem Kopf bei der Arbeit, mit der ruhigen Zufriedenheit von jemandem, der etwas kann, ohne es ständig beweisen zu müssen.
:2. Als die Werkstatt schloss, war das nicht dramatisch, sondern nur ein Gespräch mit dem Chef und ein Blatt Papier, das er nach Hause brachte.
:3. Katalin sah das Blatt und sagte nichts, was schwerer war als Worte, weil es bedeutete, dass sie verstand.
:4. Die ersten zwei Wochen waren schwer, nicht weil er nichts zu tun hatte, sondern weil er zu viel Zeit zum Nachdenken hatte.
:5. Er saß am Küchentisch, trank Kaffee und dachte an die Zukunft, die ohne Arbeit wie ein leerer Raum wirkte.
:6. An einem Dienstag ging er in die Garage, nicht weil er einen Plan hatte, sondern weil er Bewegung brauchte.
:7. Er sah den alten Werkzeugkasten und nahm den Schraubenschlüssel in die Hand, was sich vertraut anfühlte.
:8. Er merkte, dass sein Können noch da war, auch wenn sich die Umstände geändert hatten.
:9. Beim Abendessen erzählte er Katalin vorsichtig von seiner Idee.
:10. Katalin stellte praktische Fragen und sagte dann, dass sie ihm hilft.
:11. Das war ihre Art, ja zu sagen.
:12. Das Schild, das er an die Garage hängte, war einfach und handgeschrieben.
:13. „Mihály Kovács – Reparaturen aller Art“, stand darauf.
:14. Er schaute es an und hatte das Gefühl, dass es kleiner ist, als es wirklich war.
:15. Tibor, der Nachbar, war der erste Kunde mit dem Fahrrad seiner Tochter.
:16. Mihály reparierte es in einer Stunde, und Tibor bezahlte und sagte, dass er wiederkommt.
:17. Es war nicht viel, aber genug, um den nächsten Tag anders zu beginnen.
:18. Die Kunden kamen langsam mit verschiedenen Dingen.
:19. Mihály arbeitete an jedem Stück mit derselben Sorgfalt wie früher.
:20. Sorgfalt ist keine Frage der Umgebung, sondern des Charakters.
:21. Herr Papps Motor war die erste große Bewährungsprobe.
:22. Er arbeitete zwei Tage daran und musste ein Teil selbst herstellen.
:23. Es gab keine andere Lösung, also erfand er eine.
:24. Als der Motor lief, nickte Herr Papp zufrieden.
:25. Er sagte, Mihály sei ein Künstler.
:26. Mihály lachte, weil Lachen die beste Reaktion auf einen gelungenen Moment ist.
:27. Herr Papp erzählte es weiter und brachte neue Kunden.
:28. In der nächsten Woche kamen mehr Kunden.
:29. Mihály arbeitete viel, aber schlief besser.
:30. Katalin bemerkte das, sagte aber nichts.
:31. Bence kam manchmal in die Garage und schaute seinem Vater zu.
:32. Er beobachtete mit Interesse, ohne zu wissen, dass er etwas lernt.
:33. Eines Morgens kam ein Mann mit einem Auto und nannte Herrn Papp.
:34. Mihály spürte schon vor seiner Antwort, dass sich etwas verändert hatte.
:35. Nicht dramatisch, aber spürbar.
:36. Er wischte sich die Hände ab und bat den Mann hinein.
:37. Der Mann kam hinein, und die Arbeit begann.
|}
t837cbpi283u3ktmkbdt7dpgbg7636a
1085944
1085934
2026-05-16T20:22:41Z
Thirunavukkarasye-Raveendran
47852
1085944
wikitext
text/x-wiki
{{Navigation hoch|
hochtext=Inhaltsverzeichnis: Ungarisch-Lesebuch|
hochlink=Ungarisch#Ungarisch-Lesebuch}}
{{Navigation hoch|
hochtext=Inhaltsverzeichnis: Kurzgeschichten|
hochlink=Ungarisch/Ungarisch-Lesebuch-Kurzgeschichten}}
=== 2 ===
:Anna és Bence egy tavaszi héten.
:1. Anna három éve dolgozott a Ferenciek terén lévő könyvtárban, ami azt jelentette, hogy három éve minden reggel ugyanazt a metrót vette, ugyanazt az utat tette meg, és ugyanazokat az arcokat látta anélkül, hogy igazán észrevette volna őket.
:2. A reggeli metró nem olyan hely volt, ahol az ember figyel, hanem olyan, ahol csak vár, amíg megérkezik.
:3. Azon a márciusi hétfőn a metró zsúfoltabb volt a szokásosnál, ezért Anna állt, vállán a táskával és kezében a még meleg kávéval.
:4. Az előtte ülők fejét nézte, de egyik arcot sem látta igazán.
:5. A mellette álló férfi könyvet olvasott, amit Anna először csak mellékesen vett észre.
:6. Amikor meglátta a címet, hirtelen figyelni kezdett, mert felismerte a könyvet.
:7. Ez volt az a könyv, amit ő is kétszer elolvasott, és amely az éjjeliszekrényén feküdt jegyzetekkel tele.
:8. A könyvre nézett, majd a férfira, aki annyira elmélyülten olvasott, mintha a zsúfolt metró nem is létezne.
:9. Arra gondolt, hogy megszólíthatná, de nem tette meg.
:10. A metróban reggel nem kezdenek beszélgetést, ez egy kimondatlan szabály, amit mindenki ismer.
:11. Megérkeztek a megállóhoz, Anna leszállt, és az ajtó záródásakor még visszanézett az ablakon át.
:12. A férfi éppen felnézett, és a tekintetük egy pillanatra találkozott.
:13. A metró továbbindult, és a pillanat elmúlt, mintha semmi sem történt volna.
:14. Anna azonban nem felejtette el ezt a rövid találkozást.
:15. A könyvtárban ült az íróasztalánál, a könyvek között, és kétszer is eszébe jutott a férfi.
:16. Ezt egy kicsit furcsának érezte, mert semmit sem tudott róla.
:17. Csütörtökön újra ott volt a metróban, ezúttal egy másik könyvvel.
:18. Felismerte Annát, amit a tekintetéből lehetett látni.
:19. Röviden mosolygott, nem feltűnően, de őszintén.
:20. Anna visszamosolygott, majd ő is kinézett az ablakon.
:21. A metró ment tovább, mintha semmi különös nem történt volna.
:22. A megállónál a férfi megszólította Annát, mielőtt az ajtó kinyílt volna.
:23. Megkérdezte, ismeri-e a könyvet, amit olvas.
:24. Anna azt mondta, hogy a szerzőt ismeri.
:25. A férfi azt mondta, hogy a szerző nagyon jó.
:26. Az ajtó kinyílt, és ő azt mondta, hogy ő is itt száll le.
:27. Ez igaz volt vagy sem, Anna nem kérdezte.
:28. Együtt mentek fel a lépcsőn a felszínre.
:29. Kint hűvös volt és napos, a tavasz eleji fény világos volt, de még nem meleg.
:30. A férfi, akit Bencének hívtak, megkérdezte, van-e ideje egy kávéra.
:31. Anna röviden a munkájára gondolt, majd igent mondott.
:32. Leültek egy kis kávézóban a sarkon, amelyet Anna ismert, de korábban nem látogatott.
:33. Beszélgettek könyvekről, a városról és más dolgokról.
:34. Az idő gyorsan telt, és amikor Anna felállt, már egy óra eltelt.
:35. Ez nem tűnt egy órának.
:36. Bence azt mondta, hogy gyakran ugyanazzal a metróval jár.
:37. Anna ezt már tudta, de nem mondta ki.
:38. Külön irányba indultak, miután elköszöntek.
:39. Anna belépett a könyvtárba, és visszaült az íróasztalához.
:40. A visszahozott könyvek még mindig ott várták.
:41. És ez így rendben volt.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Anna és Bence egy tavaszi héten. - Anna und Bence in einer Frühlingswoche.
:1. Anna három éve dolgozott a Ferenciek terén lévő könyvtárban, ami azt jelentette, hogy három éve minden reggel ugyanazt a metrót vette, ugyanazt az utat tette meg, és ugyanazokat az arcokat látta anélkül, hogy igazán észrevette volna őket. - Anna arbeitete seit drei Jahren in der Bibliothek an der Ferenciek tere, was bedeutete, dass sie seit drei Jahren jeden Morgen dieselbe U-Bahn nahm, dieselbe Strecke fuhr und dieselben Gesichter sah, ohne sie wirklich wahrzunehmen.
:2. A reggeli metró nem olyan hely volt, ahol az ember figyel, hanem olyan, ahol csak vár, amíg megérkezik. - Die U-Bahn am Morgen ist kein Ort, an dem man wahrnimmt, sondern ein Ort, an dem man wartet, bis man angekommen ist.
:3. Azon a márciusi hétfőn a metró zsúfoltabb volt a szokásosnál, ezért Anna állt, vállán a táskával és kezében a még meleg kávéval. - An diesem Montag im März war die U-Bahn voller als gewöhnlich, und Anna stand mit der Tasche auf der Schulter und dem noch warmen Kaffeebecher in der Hand.
:4. Az előtte ülők fejét nézte, de egyik arcot sem látta igazán. - Sie schaute auf die Köpfe der Menschen vor ihr, ohne einen davon wirklich zu sehen.
:5. A mellette álló férfi könyvet olvasott, amit Anna először csak mellékesen vett észre. - Der Mann neben ihr las ein Buch, was sie zunächst nur peripher wahrnahm.
:6. Amikor meglátta a címet, hirtelen figyelni kezdett, mert felismerte a könyvet. - Als sie den Titel sah, wurde sie aufmerksam, weil sie das Buch erkannte.
:7. Ez volt az a könyv, amit ő is kétszer elolvasott, és amely az éjjeliszekrényén feküdt jegyzetekkel tele. - Es war das Buch, das sie selbst zweimal gelesen hatte und das mit Notizen auf ihrem Nachttisch lag.
:8. A könyvre nézett, majd a férfira, aki annyira elmélyülten olvasott, mintha a zsúfolt metró nem is létezne. - Sie schaute auf das Buch und dann auf den Mann, der so konzentriert las, als wäre die volle U-Bahn nicht vorhanden.
:9. Arra gondolt, hogy megszólíthatná, de nem tette meg. - Sie dachte, dass sie etwas sagen könnte, aber sie tat es nicht.
:10. A metróban reggel nem kezdenek beszélgetést, ez egy kimondatlan szabály, amit mindenki ismer. - In der U-Bahn beginnt man morgens keine Gespräche, das ist eine stille Vereinbarung, die alle kennen.
:11. Megérkeztek a megállóhoz, Anna leszállt, és az ajtó záródásakor még visszanézett az ablakon át. - Die Haltestelle kam, Anna stieg aus, und als sich die Tür schloss, schaute sie durch das Fenster zurück.
:12. A férfi éppen felnézett, és a tekintetük egy pillanatra találkozott. - Der Mann schaute zufällig auf, und ihre Blicke trafen sich für einen Moment.
:13. A metró továbbindult, és a pillanat elmúlt, mintha semmi sem történt volna. - Die U-Bahn fuhr weiter, und der Moment war vorbei, als wäre nichts gewesen.
:14. Anna azonban nem felejtette el ezt a rövid találkozást. - Anna vergaß ihn jedoch nicht.
:15. A könyvtárban ült az íróasztalánál, a könyvek között, és kétszer is eszébe jutott a férfi. - Sie saß an ihrem Schreibtisch in der Bibliothek und dachte zweimal an den Mann.
:16. Ezt egy kicsit furcsának érezte, mert semmit sem tudott róla. - Sie fand das selbst ein wenig albern, weil sie nichts über ihn wusste.
:17. Csütörtökön újra ott volt a metróban, ezúttal egy másik könyvvel. - Am Donnerstag war er wieder in der U-Bahn, diesmal mit einem anderen Buch.
:18. Felismerte Annát, amit a tekintetéből lehetett látni. - Er erkannte Anna, was man an seinem Blick sah.
:19. Röviden mosolygott, nem feltűnően, de őszintén. - Er lächelte kurz, nicht groß, aber ehrlich.
:20. Anna visszamosolygott, majd ő is kinézett az ablakon. - Anna lächelte zurück und schaute dann aus dem Fenster.
:21. A metró ment tovább, mintha semmi különös nem történt volna. - Die U-Bahn fuhr weiter, als wäre nichts Besonderes passiert.
:22. A megállónál a férfi megszólította Annát, mielőtt az ajtó kinyílt volna. - An der Haltestelle sprach der Mann Anna an, kurz bevor die Tür aufging.
:23. Megkérdezte, ismeri-e a könyvet, amit olvas. - Er fragte, ob sie das Buch kenne, das er liest.
:24. Anna azt mondta, hogy a szerzőt ismeri. - Anna sagte, dass sie den Autor kennt.
:25. A férfi azt mondta, hogy a szerző nagyon jó. - Der Mann sagte, dass der Autor sehr gut ist.
:26. Az ajtó kinyílt, és ő azt mondta, hogy ő is itt száll le. - Die Tür öffnete sich, und er sagte, dass er hier auch aussteigt.
:27. Ez igaz volt vagy sem, Anna nem kérdezte. - Ob das stimmte oder nicht, fragte Anna nicht.
:28. Együtt mentek fel a lépcsőn a felszínre. - Sie gingen zusammen die Treppe hinauf.
:29. Kint hűvös volt és napos, a tavasz eleji fény világos volt, de még nem meleg. - Draußen war es kühl und sonnig, mit dem Licht des frühen Frühlings, das noch keine Wärme hatte.
:30. A férfi, akit Bencének hívtak, megkérdezte, van-e ideje egy kávéra. - Der Mann, der Bence hieß, fragte, ob sie Zeit für einen Kaffee habe.
:31. Anna röviden a munkájára gondolt, majd igent mondott. - Anna dachte kurz an ihre Arbeit und sagte dann ja.
:32. Leültek egy kis kávézóban a sarkon, amelyet Anna ismert, de korábban nem látogatott. - Sie setzten sich in ein kleines Café um die Ecke, das Anna kannte, aber nie betreten hatte.
:33. Beszélgettek könyvekről, a városról és más dolgokról. - Sie redeten über Bücher, über die Stadt und über andere Dinge.
:34. Az idő gyorsan telt, és amikor Anna felállt, már egy óra eltelt. - Die Zeit verging schnell, und als Anna aufstand, war eine Stunde vergangen.
:35. Ez nem tűnt egy órának. - Es fühlte sich nicht wie eine Stunde an.
:36. Bence azt mondta, hogy gyakran ugyanazzal a metróval jár. - Bence sagte, dass er oft dieselbe U-Bahn nimmt.
:37. Anna ezt már tudta, de nem mondta ki. - Anna wusste das schon, sagte es aber nicht.
:38. Külön irányba indultak, miután elköszöntek. - Sie gingen in verschiedene Richtungen, nachdem sie sich verabschiedet hatten.
:39. Anna belépett a könyvtárba, és visszaült az íróasztalához. - Anna trat in die Bibliothek und setzte sich wieder an ihren Schreibtisch.
:40. A visszahozott könyvek még mindig ott várták. - Die Bücher auf dem Rückgabewagen warteten noch.
:41. És ez így rendben volt. - Und das war in Ordnung.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Anna und Bence in einer Frühlingswoche.
:1. Anna arbeitete seit drei Jahren in der Bibliothek an der Ferenciek tere, was bedeutete, dass sie seit drei Jahren jeden Morgen dieselbe U-Bahn nahm, dieselbe Strecke fuhr und dieselben Gesichter sah, ohne sie wirklich wahrzunehmen.
:2. Die U-Bahn am Morgen ist kein Ort, an dem man wahrnimmt, sondern ein Ort, an dem man wartet, bis man angekommen ist.
:3. An diesem Montag im März war die U-Bahn voller als gewöhnlich, und Anna stand mit der Tasche auf der Schulter und dem noch warmen Kaffeebecher in der Hand.
:4. Sie schaute auf die Köpfe der Menschen vor ihr, ohne einen davon wirklich zu sehen.
:5. Der Mann neben ihr las ein Buch, was sie zunächst nur peripher wahrnahm.
:6. Als sie den Titel sah, wurde sie aufmerksam, weil sie das Buch erkannte.
:7. Es war das Buch, das sie selbst zweimal gelesen hatte und das mit Notizen auf ihrem Nachttisch lag.
:8. Sie schaute auf das Buch und dann auf den Mann, der so konzentriert las, als wäre die volle U-Bahn nicht vorhanden.
:9. Sie dachte, dass sie etwas sagen könnte, aber sie tat es nicht.
:10. In der U-Bahn beginnt man morgens keine Gespräche, das ist eine stille Vereinbarung, die alle kennen.
:11. Die Haltestelle kam, Anna stieg aus, und als sich die Tür schloss, schaute sie durch das Fenster zurück.
:12. Der Mann schaute zufällig auf, und ihre Blicke trafen sich für einen Moment.
:13. Die U-Bahn fuhr weiter, und der Moment war vorbei, als wäre nichts gewesen.
:14. Anna vergaß ihn jedoch nicht.
:15. Sie saß an ihrem Schreibtisch in der Bibliothek und dachte zweimal an den Mann.
:16. Sie fand das selbst ein wenig albern, weil sie nichts über ihn wusste.
:17. Am Donnerstag war er wieder in der U-Bahn, diesmal mit einem anderen Buch.
:18. Er erkannte Anna, was man an seinem Blick sah.
:19. Er lächelte kurz, nicht groß, aber ehrlich.
:20. Anna lächelte zurück und schaute dann aus dem Fenster.
:21. Die U-Bahn fuhr weiter, als wäre nichts Besonderes passiert.
:22. An der Haltestelle sprach der Mann Anna an, kurz bevor die Tür aufging.
:23. Er fragte, ob sie das Buch kenne, das er liest.
:24. Anna sagte, dass sie den Autor kennt.
:25. Der Mann sagte, dass der Autor sehr gut ist.
:26. Die Tür öffnete sich, und er sagte, dass er hier auch aussteigt.
:27. Ob das stimmte oder nicht, fragte Anna nicht.
:28. Sie gingen zusammen die Treppe hinauf.
:29. Draußen war es kühl und sonnig, mit dem Licht des frühen Frühlings, das noch keine Wärme hatte.
:30. Der Mann, der Bence hieß, fragte, ob sie Zeit für einen Kaffee habe.
:31. Anna dachte kurz an ihre Arbeit und sagte dann ja.
:32. Sie setzten sich in ein kleines Café um die Ecke, das Anna kannte, aber nie betreten hatte.
:33. Sie redeten über Bücher, über die Stadt und über andere Dinge.
:34. Die Zeit verging schnell, und als Anna aufstand, war eine Stunde vergangen.
:35. Es fühlte sich nicht wie eine Stunde an.
:36. Bence sagte, dass er oft dieselbe U-Bahn nimmt.
:37. Anna wusste das schon, sagte es aber nicht.
:38. Sie gingen in verschiedene Richtungen, nachdem sie sich verabschiedet hatten.
:39. Anna trat in die Bibliothek und setzte sich wieder an ihren Schreibtisch.
:40. Die Bücher auf dem Rückgabewagen warteten noch.
:41. Und das war in Ordnung.
|}
=== 2 ===
:Mihály újrakezdése.
:1. Mihály tíz éven át dolgozott a műhelyben, idegen motorokban matatva és a munkára koncentrálva, azzal a nyugodt elégedettséggel, amely abból fakad, hogy tud valamit, és ezt nem kell állandóan bizonyítania.
:2. Amikor a műhely bezárt, nem volt benne semmi drámai, csak egy beszélgetés a főnökkel és egy papír, amit hazavitt és az asztalra tett.
:3. Katalin látta a papírt, és nem szólt semmit, ami nehezebb volt, mint bármilyen szó, mert azt jelentette, hogy érti a helyzetet.
:4. Az első két hét nehéz volt, nem azért, mert nem volt dolga, hanem mert túl sok ideje volt gondolkodni.
:5. A konyhaasztalnál ült, kávét ivott, és a jövőn gondolkodott, amely üres térnek tűnt munka nélkül.
:6. Egy keddi napon lement a garázsba, nem tervvel, hanem mert mozgásra volt szüksége.
:7. Meglátta a régi szerszámosládát, és kezébe vette a villáskulcsot, amely ismerős érzést adott neki.
:8. Rájött, hogy a tudása még megvan, nem tűnt el a körülményekkel együtt.
:9. Este vacsoránál elmondta Katalinnak az ötletét, óvatosan, mintha még nem lenne biztos benne.
:10. Katalin kérdezett a költségekről és a lehetőségekről, majd azt mondta, segít neki.
:11. Ez volt az ő módja annak, hogy igent mondjon.
:12. A tábla, amit a garázsra tett, egyszerű volt és kézzel írt.
:13. Mihály Kovács – mindenféle javítás, állt rajta.
:14. Nézte a táblát, és úgy érezte, kisebb dolog, mint amilyen valójában.
:15. Tibor, a szomszéd, volt az első ügyfél, a lánya biciklijével.
:16. Mihály egy óra alatt megjavította, és Tibor fizetett, majd azt mondta, visszajön.
:17. Ez nem volt sok, de elég volt ahhoz, hogy másképp kezdje a következő napot.
:18. A munkák lassan érkeztek, különféle tárgyakkal.
:19. Mihály minden darabon ugyanazzal a gondossággal dolgozott, mint korábban.
:20. A gondosság nem a helytől függ, hanem a jellemtől.
:21. Papp úr motorja volt az első nagy próba.
:22. Két napig dolgozott rajta, és egy alkatrészt magának kellett elkészítenie.
:23. Nem volt más megoldás, ezért kitalált egyet.
:24. Amikor a motor működni kezdett, Papp úr elégedetten bólintott.
:25. Azt mondta, Mihály művész.
:26. Mihály nevetett, mert a nevetés volt a legjobb válasz egy jól sikerült pillanatra.
:27. Papp úr továbbmesélte mindenkinek, és új ügyfeleket hozott.
:28. A következő héten több munka érkezett.
:29. Mihály sokat dolgozott, de jobban aludt.
:30. Katalin ezt észrevette, de nem mondta ki.
:31. Bence néha lement a garázsba, és figyelte az apját.
:32. Érdeklődéssel figyelte, anélkül hogy tudta volna, mit tanul.
:33. Egy reggel egy férfi érkezett autóval, és Papp úr nevét említette.
:34. Mihály már a válasz előtt érezte, hogy valami megváltozott.
:35. Nem drámaian, de érezhetően.
:36. Megtörölte a kezét, és beinvitálta a férfit.
:37. A férfi bement, és a munka elkezdődött.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Mihály újrakezdése. - Mihálys Neuanfang.
:1. Mihály tíz éven át dolgozott a műhelyben, idegen motorokban matatva és a munkára koncentrálva, azzal a nyugodt elégedettséggel, amely abból fakad, hogy tud valamit, és ezt nem kell állandóan bizonyítania. - Mihály hatte zehn Jahre in der Werkstatt gearbeitet, mit den Händen in fremden Motoren und dem Kopf bei der Arbeit, mit der ruhigen Zufriedenheit von jemandem, der etwas kann, ohne es ständig beweisen zu müssen.
:2. Amikor a műhely bezárt, nem volt benne semmi drámai, csak egy beszélgetés a főnökkel és egy papír, amit hazavitt és az asztalra tett. - Als die Werkstatt schloss, war das nicht dramatisch, sondern nur ein Gespräch mit dem Chef und ein Blatt Papier, das er nach Hause brachte.
:3. Katalin látta a papírt, és nem szólt semmit, ami nehezebb volt, mint bármilyen szó, mert azt jelentette, hogy érti a helyzetet. - Katalin sah das Blatt und sagte nichts, was schwerer war als Worte, weil es bedeutete, dass sie verstand.
:4. Az első két hét nehéz volt, nem azért, mert nem volt dolga, hanem mert túl sok ideje volt gondolkodni. - Die ersten zwei Wochen waren schwer, nicht weil er nichts zu tun hatte, sondern weil er zu viel Zeit zum Nachdenken hatte.
:5. A konyhaasztalnál ült, kávét ivott, és a jövőn gondolkodott, amely üres térnek tűnt munka nélkül. - Er saß am Küchentisch, trank Kaffee und dachte an die Zukunft, die ohne Arbeit wie ein leerer Raum wirkte.
:6. Egy keddi napon lement a garázsba, nem tervvel, hanem mert mozgásra volt szüksége. - An einem Dienstag ging er in die Garage, nicht weil er einen Plan hatte, sondern weil er Bewegung brauchte.
:7. Meglátta a régi szerszámosládát, és kezébe vette a villáskulcsot, amely ismerős érzést adott neki. - Er sah den alten Werkzeugkasten und nahm den Schraubenschlüssel in die Hand, was sich vertraut anfühlte.
:8. Rájött, hogy a tudása még megvan, nem tűnt el a körülményekkel együtt. - Er merkte, dass sein Können noch da war, auch wenn sich die Umstände geändert hatten.
:9. Este vacsoránál elmondta Katalinnak az ötletét, óvatosan, mintha még nem lenne biztos benne. - Beim Abendessen erzählte er Katalin vorsichtig von seiner Idee.
:10. Katalin kérdezett a költségekről és a lehetőségekről, majd azt mondta, segít neki. - Katalin stellte praktische Fragen und sagte dann, dass sie ihm hilft.
:11. Ez volt az ő módja annak, hogy igent mondjon. - Das war ihre Art, ja zu sagen.
:12. A tábla, amit a garázsra tett, egyszerű volt és kézzel írt. - Das Schild, das er an die Garage hängte, war einfach und handgeschrieben.
:13. Mihály Kovács – mindenféle javítás, állt rajta. - „Mihály Kovács – Reparaturen aller Art“, stand darauf.
:14. Nézte a táblát, és úgy érezte, kisebb dolog, mint amilyen valójában. - Er schaute es an und hatte das Gefühl, dass es kleiner ist, als es wirklich war.
:15. Tibor, a szomszéd, volt az első ügyfél, a lánya biciklijével. - Tibor, der Nachbar, war der erste Kunde mit dem Fahrrad seiner Tochter.
:16. Mihály egy óra alatt megjavította, és Tibor fizetett, majd azt mondta, visszajön. - Mihály reparierte es in einer Stunde, und Tibor bezahlte und sagte, dass er wiederkommt.
:17. Ez nem volt sok, de elég volt ahhoz, hogy másképp kezdje a következő napot. - Es war nicht viel, aber genug, um den nächsten Tag anders zu beginnen.
:18. A munkák lassan érkeztek, különféle tárgyakkal. - Die Kunden kamen langsam mit verschiedenen Dingen.
:19. Mihály minden darabon ugyanazzal a gondossággal dolgozott, mint korábban. - Mihály arbeitete an jedem Stück mit derselben Sorgfalt wie früher.
:20. A gondosság nem a helytől függ, hanem a jellemtől. - Sorgfalt ist keine Frage der Umgebung, sondern des Charakters.
:21. Papp úr motorja volt az első nagy próba. - Herr Papps Motor war die erste große Bewährungsprobe.
:22. Két napig dolgozott rajta, és egy alkatrészt magának kellett elkészítenie. - Er arbeitete zwei Tage daran und musste ein Teil selbst herstellen.
:23. Nem volt más megoldás, ezért kitalált egyet. - Es gab keine andere Lösung, also erfand er eine.
:24. Amikor a motor működni kezdett, Papp úr elégedetten bólintott. - Als der Motor lief, nickte Herr Papp zufrieden.
:25. Azt mondta, Mihály művész. - Er sagte, Mihály sei ein Künstler.
:26. Mihály nevetett, mert a nevetés volt a legjobb válasz egy jól sikerült pillanatra. - Mihály lachte, weil Lachen die beste Reaktion auf einen gelungenen Moment ist.
:27. Papp úr továbbmesélte mindenkinek, és új ügyfeleket hozott. - Herr Papp erzählte es weiter und brachte neue Kunden.
:28. A következő héten több munka érkezett. - In der nächsten Woche kamen mehr Kunden.
:29. Mihály sokat dolgozott, de jobban aludt. - Mihály arbeitete viel, aber schlief besser.
:30. Katalin ezt észrevette, de nem mondta ki. - Katalin bemerkte das, sagte aber nichts.
:31. Bence néha lement a garázsba, és figyelte az apját. - Bence kam manchmal in die Garage und schaute seinem Vater zu.
:32. Érdeklődéssel figyelte, anélkül hogy tudta volna, mit tanul. - Er beobachtete mit Interesse, ohne zu wissen, dass er etwas lernt.
:33. Egy reggel egy férfi érkezett autóval, és Papp úr nevét említette. - Eines Morgens kam ein Mann mit einem Auto und nannte Herrn Papp.
:34. Mihály már a válasz előtt érezte, hogy valami megváltozott. - Mihály spürte schon vor seiner Antwort, dass sich etwas verändert hatte.
:35. Nem drámaian, de érezhetően. - Nicht dramatisch, aber spürbar.
:36. Megtörölte a kezét, és beinvitálta a férfit. - Er wischte sich die Hände ab und bat den Mann hinein.
:37. A férfi bement, és a munka elkezdődött. - Der Mann kam hinein, und die Arbeit begann.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Mihálys Neuanfang.
:1. Mihály hatte zehn Jahre in der Werkstatt gearbeitet, mit den Händen in fremden Motoren und dem Kopf bei der Arbeit, mit der ruhigen Zufriedenheit von jemandem, der etwas kann, ohne es ständig beweisen zu müssen.
:2. Als die Werkstatt schloss, war das nicht dramatisch, sondern nur ein Gespräch mit dem Chef und ein Blatt Papier, das er nach Hause brachte.
:3. Katalin sah das Blatt und sagte nichts, was schwerer war als Worte, weil es bedeutete, dass sie verstand.
:4. Die ersten zwei Wochen waren schwer, nicht weil er nichts zu tun hatte, sondern weil er zu viel Zeit zum Nachdenken hatte.
:5. Er saß am Küchentisch, trank Kaffee und dachte an die Zukunft, die ohne Arbeit wie ein leerer Raum wirkte.
:6. An einem Dienstag ging er in die Garage, nicht weil er einen Plan hatte, sondern weil er Bewegung brauchte.
:7. Er sah den alten Werkzeugkasten und nahm den Schraubenschlüssel in die Hand, was sich vertraut anfühlte.
:8. Er merkte, dass sein Können noch da war, auch wenn sich die Umstände geändert hatten.
:9. Beim Abendessen erzählte er Katalin vorsichtig von seiner Idee.
:10. Katalin stellte praktische Fragen und sagte dann, dass sie ihm hilft.
:11. Das war ihre Art, ja zu sagen.
:12. Das Schild, das er an die Garage hängte, war einfach und handgeschrieben.
:13. „Mihály Kovács – Reparaturen aller Art“, stand darauf.
:14. Er schaute es an und hatte das Gefühl, dass es kleiner ist, als es wirklich war.
:15. Tibor, der Nachbar, war der erste Kunde mit dem Fahrrad seiner Tochter.
:16. Mihály reparierte es in einer Stunde, und Tibor bezahlte und sagte, dass er wiederkommt.
:17. Es war nicht viel, aber genug, um den nächsten Tag anders zu beginnen.
:18. Die Kunden kamen langsam mit verschiedenen Dingen.
:19. Mihály arbeitete an jedem Stück mit derselben Sorgfalt wie früher.
:20. Sorgfalt ist keine Frage der Umgebung, sondern des Charakters.
:21. Herr Papps Motor war die erste große Bewährungsprobe.
:22. Er arbeitete zwei Tage daran und musste ein Teil selbst herstellen.
:23. Es gab keine andere Lösung, also erfand er eine.
:24. Als der Motor lief, nickte Herr Papp zufrieden.
:25. Er sagte, Mihály sei ein Künstler.
:26. Mihály lachte, weil Lachen die beste Reaktion auf einen gelungenen Moment ist.
:27. Herr Papp erzählte es weiter und brachte neue Kunden.
:28. In der nächsten Woche kamen mehr Kunden.
:29. Mihály arbeitete viel, aber schlief besser.
:30. Katalin bemerkte das, sagte aber nichts.
:31. Bence kam manchmal in die Garage und schaute seinem Vater zu.
:32. Er beobachtete mit Interesse, ohne zu wissen, dass er etwas lernt.
:33. Eines Morgens kam ein Mann mit einem Auto und nannte Herrn Papp.
:34. Mihály spürte schon vor seiner Antwort, dass sich etwas verändert hatte.
:35. Nicht dramatisch, aber spürbar.
:36. Er wischte sich die Hände ab und bat den Mann hinein.
:37. Der Mann kam hinein, und die Arbeit begann.
|}
=== 2 ===
:Sára elindulása.
:1. Sára három évig dolgozott abban az irodában, ahol semmi rossz nem történt, és semmi jó sem.
:2. És éppen ez volt a baj, nem maga a munka, hanem mindannak a hiánya, ami számított.
:3. A napok egyenletes szürkesége volt ez, napoké, amelyek jöttek és mentek, anélkül hogy nyomot hagytak volna, mint az üvegen végigfolyó víz.
:4. Abban a faluban lakott, ahol felnőtt.
:5. Ez régen magától értetődő volt, idővel azonban kérdéssé vált, amelyet nem mondott ki hangosan.
:6. Mert a hangosan feltett kérdések válaszokat követelnek, és ő még nem volt biztos benne, hogy akarja-e a választ.
:7. A Zsófival folytatott beszélgetés egy péntek este volt a kiváltó ok.
:8. Nem azért, mert Zsófi valami különöset mondott volna, hanem mert meglátta a képeket Sára laptopján.
:9. Azt mondta, hogy ez tényleg jó, annak az embernek a hangján, aki komolyan is gondolja, amit mond.
:10. Sára ránézett a képekre, és arra gondolt, hogy Zsófinak igaza van.
:11. Ez olyan gondolat volt, amelyet ritkán engedett meg magának.
:12. Mert az önbizalom abban a faluban nem tartozott azok közé a tulajdonságok közé, amelyeket a lányoknak különösebben gyakran megtanítottak.
:13. Egy hónappal később felmondott, sok álmatlan éjszaka után.
:14. Egy olyan reggel után, amikor arra ébredt, hogy ha nem most, akkor mikor.
:15. Ez nem volt különösebben eredeti kérdés, de működött.
:16. Budapest négy órára volt tőle.
:17. Ez azt jelentette, hogy elég közel volt ahhoz, hogy elérhető legyen, és elég messze ahhoz, hogy valóban máshol legyen.
:18. Sára talált egy kis lakást a hetedik kerületben.
:19. Olyan kicsi volt, hogy meg kellett fordulnia, ha ki akarta nyitni a konyhafiókot.
:20. Mégis az övé volt, és ez olyan különbséget jelentett, amelyre nem számított.
:21. Dolgozni kezdett, reggelente pályázatokat írt, esténként pedig azon a projekten dolgozott, amely hónapok óta a fejében volt.
:22. Egy könyvsorozat újratervezése volt ez, amelyet senki sem rendelt meg, és amelyet ő mégis megcsinált.
:23. Mert vannak projektek, amelyeket meg kell csinálni, hogy megmutassák, mire képes az ember, még akkor is, ha még senki sem figyel.
:24. Az elutasítások rendszeresen érkeztek, azoknak az e-maileknek a hivatásos rövidségével, amelyek semmi személyeset nem akarnak mondani, mégis személyesen találnak célba.
:25. Sára elolvasta őket, félretette a telefonját, és tovább dolgozott.
:26. Nem azért, mert nem volt szomorú, hanem mert a szomorúság és az abbahagyás két különböző dolog, amelyeket könnyű összekeverni.
:27. A konferencia az ő viszonyaihoz képest drága volt, mégis megvette a jegyet.
:28. Mert megértette, hogy bizonyos befektetések nem befektetések, ha az ember nem teszi meg őket.
:29. Varga Bálint a terem szélén állt, olyan ember arckifejezésével, aki már sok konferenciát látott.
:30. Sára húsz méterre állt tőle, és harminc másodpercig gondolkodott azon, odamenjen-e hozzá.
:31. Aztán odament, mert harminc másodperc néha elég ahhoz, hogy az ember rábeszélje saját magát.
:32. Megmutatta neki a projektet, ő pedig nézte, hosszabban, mint Sára várta volna.
:33. Azt mondta, érdekes, és odaadta a névjegyét.
:34. Ez nem volt ígéret, de több volt a semminél.
:35. Sára bement a következő kávézóba, és elküldte neki az e-mailt, mielőtt alkalma lett volna meggondolni magát.
:36. A válasz négy nappal később érkezett: egy próbafeladat, egy megbízás, egy kezdet.
:37. Sára a kávézó ablak melletti asztalánál ült, és kétszer elolvasta az e-mailt.
:38. Aztán kinézett a kinti városra, amely hangos volt, nagy és közömbös, ahogy a városok azok.
:39. És éppen ezért volt benne hely mindazoknak, akik készek voltak elfoglalni.
:40. Rendelt még egy kávét, és kinyitotta a laptopot.
:41. Mert a kezdetek nem hagynak időt az ünneplésre, és mert a munka éppen csak elkezdődött.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Sára elindulása. - Saras Aufbruch.
:1. Sára három évig dolgozott abban az irodában, ahol semmi rossz nem történt, és semmi jó sem. - Sára hatte drei Jahre lang in dem Büro gearbeitet, in dem nichts Schlimmes passierte und nichts Gutes.
:2. És éppen ez volt a baj, nem maga a munka, hanem mindannak a hiánya, ami számított. - Und das war das Problem, nicht die Arbeit selbst, sondern die Abwesenheit von allem, das zählte.
:3. A napok egyenletes szürkesége volt ez, napoké, amelyek jöttek és mentek, anélkül hogy nyomot hagytak volna, mint az üvegen végigfolyó víz. - Es war die gleichmäßige Grauheit von Tagen, die kamen und gingen, ohne Spuren zu hinterlassen, wie Wasser, das über Glas läuft.
:4. Abban a faluban lakott, ahol felnőtt. - Sie wohnte in dem Dorf, in dem sie aufgewachsen war.
:5. Ez régen magától értetődő volt, idővel azonban kérdéssé vált, amelyet nem mondott ki hangosan. - Das war früher selbstverständlich gewesen und war mit der Zeit zu einer Frage geworden, die sie nicht laut stellte.
:6. Mert a hangosan feltett kérdések válaszokat követelnek, és ő még nem volt biztos benne, hogy akarja-e a választ. - Weil laute Fragen Antworten erfordern, und sie noch nicht sicher war, ob sie die Antwort wollte.
:7. A Zsófival folytatott beszélgetés egy péntek este volt a kiváltó ok. - Das Gespräch mit Zsófi an einem Freitagabend war der Auslöser.
:8. Nem azért, mert Zsófi valami különöset mondott volna, hanem mert meglátta a képeket Sára laptopján. - Nicht weil Zsófi etwas Besonderes gesagt hatte, sondern weil sie die Bilder auf Sáras Laptop gesehen hatte.
:9. Azt mondta, hogy ez tényleg jó, annak az embernek a hangján, aki komolyan is gondolja, amit mond. - Sie sagte, das sei wirklich gut, mit dem Tonfall von jemandem, der das meint.
:10. Sára ránézett a képekre, és arra gondolt, hogy Zsófinak igaza van. - Sára hatte die Bilder angeschaut und gedacht, dass sie recht hatte.
:11. Ez olyan gondolat volt, amelyet ritkán engedett meg magának. - Das war ein Gedanke, den sie sich selten erlaubt hatte.
:12. Mert az önbizalom abban a faluban nem tartozott azok közé a tulajdonságok közé, amelyeket a lányoknak különösebben gyakran megtanítottak. - Weil Selbstvertrauen in dem Dorf nicht die häufigste Eigenschaft gewesen war, die man Mädchen beibrachte.
:13. Egy hónappal később felmondott, sok álmatlan éjszaka után. - Sie kündigte einen Monat später, nach vielen schlaflosen Nächten.
:14. Egy olyan reggel után, amikor arra ébredt, hogy ha nem most, akkor mikor. - Nach einem Morgen, an dem sie aufgewacht war und gedacht hatte, wenn nicht jetzt, wann dann.
:15. Ez nem volt különösebben eredeti kérdés, de működött. - Das war keine besonders originelle Frage, aber eine, die funktionierte.
:16. Budapest négy órára volt tőle. - Budapest war vier Stunden entfernt.
:17. Ez azt jelentette, hogy elég közel volt ahhoz, hogy elérhető legyen, és elég messze ahhoz, hogy valóban máshol legyen. - Das bedeutete, dass es nah genug war, um erreichbar zu sein, und weit genug, um wirklich woanders zu sein.
:18. Sára talált egy kis lakást a hetedik kerületben. - Sára fand eine kleine Wohnung im siebten Bezirk.
:19. Olyan kicsi volt, hogy meg kellett fordulnia, ha ki akarta nyitni a konyhafiókot. - Sie war so klein, dass sie sich umdrehen musste, um die Küchenschublade zu öffnen.
:20. Mégis az övé volt, és ez olyan különbséget jelentett, amelyre nem számított. - Und trotzdem war sie ihre, was einen Unterschied machte, den sie nicht erwartet hatte.
:21. Dolgozni kezdett, reggelente pályázatokat írt, esténként pedig azon a projekten dolgozott, amely hónapok óta a fejében volt. - Sie begann zu arbeiten, morgens Bewerbungen und abends an dem Projekt, das sie seit Monaten im Kopf hatte.
:22. Egy könyvsorozat újratervezése volt ez, amelyet senki sem rendelt meg, és amelyet ő mégis megcsinált. - Es war ein Redesign für eine Buchreihe, das niemand bestellt hatte und das sie trotzdem machte.
:23. Mert vannak projektek, amelyeket meg kell csinálni, hogy megmutassák, mire képes az ember, még akkor is, ha még senki sem figyel. - Weil manche Projekte gemacht werden müssen, um zu zeigen, was man kann, auch wenn noch niemand zuschaut.
:24. Az elutasítások rendszeresen érkeztek, azoknak az e-maileknek a hivatásos rövidségével, amelyek semmi személyeset nem akarnak mondani, mégis személyesen találnak célba. - Die Absagen kamen regelmäßig, mit der professionellen Kürze von E-Mails, die nichts Persönliches meinen und trotzdem persönlich landen.
:25. Sára elolvasta őket, félretette a telefonját, és tovább dolgozott. - Sára las sie, legte das Handy weg und arbeitete weiter.
:26. Nem azért, mert nem volt szomorú, hanem mert a szomorúság és az abbahagyás két különböző dolog, amelyeket könnyű összekeverni. - Nicht weil sie nicht traurig war, sondern weil Traurigsein und Aufhören zwei verschiedene Dinge sind, die man leicht verwechselt.
:27. A konferencia az ő viszonyaihoz képest drága volt, mégis megvette a jegyet. - Die Konferenz war teuer für ihre Verhältnisse, und sie kaufte das Ticket trotzdem.
:28. Mert megértette, hogy bizonyos befektetések nem befektetések, ha az ember nem teszi meg őket. - Weil sie verstanden hatte, dass manche Investitionen keine sind, wenn man sie nicht macht.
:29. Varga Bálint a terem szélén állt, olyan ember arckifejezésével, aki már sok konferenciát látott. - Bálint Varga stand am Rande des Raumes, mit dem Ausdruck von jemandem, der viele Konferenzen gesehen hat.
:30. Sára húsz méterre állt tőle, és harminc másodpercig gondolkodott azon, odamenjen-e hozzá. - Sára stand zwanzig Meter entfernt und hatte dreißig Sekunden lang überlegt, ob sie hingehen sollte.
:31. Aztán odament, mert harminc másodperc néha elég ahhoz, hogy az ember rábeszélje saját magát. - Dann ging sie hin, weil dreißig Sekunden manchmal genug sind, um sich selbst zu überreden.
:32. Megmutatta neki a projektet, ő pedig nézte, hosszabban, mint Sára várta volna. - Sie zeigte ihm das Projekt, und er schaute, länger als sie erwartet hatte.
:33. Azt mondta, érdekes, és odaadta a névjegyét. - Er sagte, das sei interessant, und gab ihr seine Karte.
:34. Ez nem volt ígéret, de több volt a semminél. - Das war keine Zusage und mehr als nichts.
:35. Sára bement a következő kávézóba, és elküldte neki az e-mailt, mielőtt alkalma lett volna meggondolni magát. - Sára ging in das nächste Café und schickte ihm die E-Mail, bevor sie die Gelegenheit hatte, es sich anders zu überlegen.
:36. A válasz négy nappal később érkezett: egy próbafeladat, egy megbízás, egy kezdet. - Die Antwort kam vier Tage später, ein Probeprojekt, ein Auftrag, ein Anfang.
:37. Sára a kávézó ablak melletti asztalánál ült, és kétszer elolvasta az e-mailt. - Sára saß am Fenstertisch des Cafés und las die E-Mail zweimal.
:38. Aztán kinézett a kinti városra, amely hangos volt, nagy és közömbös, ahogy a városok azok. - Dann schaute sie auf die Stadt draußen, die laut und groß und gleichgültig war, wie Städte es sind.
:39. És éppen ezért volt benne hely mindazoknak, akik készek voltak elfoglalni. - Und die deswegen Platz hatte für alle, die bereit waren, ihn einzunehmen.
:40. Rendelt még egy kávét, és kinyitotta a laptopot. - Sie bestellte noch einen Kaffee und öffnete den Laptop.
:41. Mert a kezdetek nem hagynak időt az ünneplésre, és mert a munka éppen csak elkezdődött. - Weil Anfänge keine Zeit lassen zum Feiern, und weil die Arbeit gerade erst begonnen hatte.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Saras Aufbruch.
:1. Sára hatte drei Jahre lang in dem Büro gearbeitet, in dem nichts Schlimmes passierte und nichts Gutes.
:2. Und das war das Problem, nicht die Arbeit selbst, sondern die Abwesenheit von allem, das zählte.
:3. Es war die gleichmäßige Grauheit von Tagen, die kamen und gingen, ohne Spuren zu hinterlassen, wie Wasser, das über Glas läuft.
:4. Sie wohnte in dem Dorf, in dem sie aufgewachsen war.
:5. Das war früher selbstverständlich gewesen und war mit der Zeit zu einer Frage geworden, die sie nicht laut stellte.
:6. Weil laute Fragen Antworten erfordern, und sie noch nicht sicher war, ob sie die Antwort wollte.
:7. Das Gespräch mit Zsófi an einem Freitagabend war der Auslöser.
:8. Nicht weil Zsófi etwas Besonderes gesagt hatte, sondern weil sie die Bilder auf Sáras Laptop gesehen hatte.
:9. Sie sagte, das sei wirklich gut, mit dem Tonfall von jemandem, der das meint.
:10. Sára hatte die Bilder angeschaut und gedacht, dass sie recht hatte.
:11. Das war ein Gedanke, den sie sich selten erlaubt hatte.
:12. Weil Selbstvertrauen in dem Dorf nicht die häufigste Eigenschaft gewesen war, die man Mädchen beibrachte.
:13. Sie kündigte einen Monat später, nach vielen schlaflosen Nächten.
:14. Nach einem Morgen, an dem sie aufgewacht war und gedacht hatte, wenn nicht jetzt, wann dann.
:15. Das war keine besonders originelle Frage, aber eine, die funktionierte.
:16. Budapest war vier Stunden entfernt.
:17. Das bedeutete, dass es nah genug war, um erreichbar zu sein, und weit genug, um wirklich woanders zu sein.
:18. Sára fand eine kleine Wohnung im siebten Bezirk.
:19. Sie war so klein, dass sie sich umdrehen musste, um die Küchenschublade zu öffnen.
:20. Und trotzdem war sie ihre, was einen Unterschied machte, den sie nicht erwartet hatte.
:21. Sie begann zu arbeiten, morgens Bewerbungen und abends an dem Projekt, das sie seit Monaten im Kopf hatte.
:22. Es war ein Redesign für eine Buchreihe, das niemand bestellt hatte und das sie trotzdem machte.
:23. Weil manche Projekte gemacht werden müssen, um zu zeigen, was man kann, auch wenn noch niemand zuschaut.
:24. Die Absagen kamen regelmäßig, mit der professionellen Kürze von E-Mails, die nichts Persönliches meinen und trotzdem persönlich landen.
:25. Sára las sie, legte das Handy weg und arbeitete weiter.
:26. Nicht weil sie nicht traurig war, sondern weil Traurigsein und Aufhören zwei verschiedene Dinge sind, die man leicht verwechselt.
:27. Die Konferenz war teuer für ihre Verhältnisse, und sie kaufte das Ticket trotzdem.
:28. Weil sie verstanden hatte, dass manche Investitionen keine sind, wenn man sie nicht macht.
:29. Bálint Varga stand am Rande des Raumes, mit dem Ausdruck von jemandem, der viele Konferenzen gesehen hat.
:30. Sára stand zwanzig Meter entfernt und hatte dreißig Sekunden lang überlegt, ob sie hingehen sollte.
:31. Dann ging sie hin, weil dreißig Sekunden manchmal genug sind, um sich selbst zu überreden.
:32. Sie zeigte ihm das Projekt, und er schaute, länger als sie erwartet hatte.
:33. Er sagte, das sei interessant, und gab ihr seine Karte.
:34. Das war keine Zusage und mehr als nichts.
:35. Sára ging in das nächste Café und schickte ihm die E-Mail, bevor sie die Gelegenheit hatte, es sich anders zu überlegen.
:36. Die Antwort kam vier Tage später, ein Probeprojekt, ein Auftrag, ein Anfang.
:37. Sára saß am Fenstertisch des Cafés und las die E-Mail zweimal.
:38. Dann schaute sie auf die Stadt draußen, die laut und groß und gleichgültig war, wie Städte es sind.
:39. Und die deswegen Platz hatte für alle, die bereit waren, ihn einzunehmen.
:40. Sie bestellte noch einen Kaffee und öffnete den Laptop.
:41. Weil Anfänge keine Zeit lassen zum Feiern, und weil die Arbeit gerade erst begonnen hatte.
|}
=== 2 ===
:Klára péksége.
:1. Klára tíz évig dolgozott egy irodában, és jól végezte a munkáját, anélkül hogy szerette volna.
:2. Ez olyan kombináció, amely sokáig működik, aztán egyszer csak megszűnik működni.
:3. Mert az ember azokat a dolgokat, amelyeket jól csinál, de nem szeret, csak addig tudja így csinálni, amíg maga a jó elvégzés is szenvedni nem kezd.
:4. Mert a minőségnek hosszú távon motivációra van szüksége.
:5. A motiváció, amely Klárában megvolt, nem az irodához tartozott.
:6. Hanem a konyhához, a liszthez és a vízhez.
:7. És a kenyér illatához, amely egész hétvégén ott maradt a lakásában.
:8. Hétfő reggel is ott volt még, amikor munkába indult.
:9. Mint egy ígéret, amelyet saját magának tett, és amelyet még nem váltott be.
:10. A hirdetést véletlenül látta meg, a sarki pékségben egy kifüggesztett papíron.
:11. Egy régi pékség Egerben, bérbe adó, megfizethető, azonnal elérhető.
:12. Klára kétszer olvasta el, lassan.
:13. Annak az embernek az érzésével, aki olyasmit olvas, ami már régebb óta vár rá, anélkül hogy tudott volna róla.
:14. Egy szombaton elutazott Egerbe, anélkül hogy bárkinek megmondta volna, miért.
:15. Megnézte a pékséget, amely poros volt és üres.
:16. A sarokban ott állt a régi kemence, amely még működött, ahogy a bérbeadó mondta neki.
:17. Az ablakokat meg kellett tisztítani, de az utcára néztek.
:18. Ez azt jelentette, hogy az emberek az utcáról be fognak látni, ha lesz mit látniuk.
:19. Még aznap aláírta a szerződést.
:20. Annak az embernek az elszántságával, aki tudja, hogy a túl hosszú gondolkodás néha a legrosszabb döntés.
:21. Úgy utazott vissza Budapestre, azzal az érzéssel, amely akkor keletkezik, amikor az ember olyasmit tett, ami helyesnek érződik, és közben egy kicsit őrültségnek is.
:22. Ez többnyire azt jelenti, hogy valami fontosat tett.
:23. Az első hetek Egerben voltak a legnehezebbek.
:24. A hajnali háromkor keléssel, a takarítással, a berendezéssel és a próbálkozással.
:25. A receptekkel, amelyek nem működtek, és a receptekkel, amelyek működtek.
:26. És a szomszédokkal, akik benéztek az ablakon.
:27. Olyan arcokkal, amelyek több kételyt fejeztek ki, mint érdeklődést.
:28. Klára ezt észrevette, és ettől még jobban összpontosított.
:29. Mert néha mások tekintete a legjobb hajtóerő, ha az ember nem ítéletként fogja fel, hanem kihívásként.
:30. A júliusi városi ünnepen mindent egy lapra tett fel.
:31. Azzal a kenyérrel, amelyet az előző hetekben fejlesztett ki.
:32. Egy fűszeres rozskenyérrel, amelyet a legjobbjának tartott.
:33. A stand eleinte csendes volt.
:34. Az első vevők kóstoltak és bólintottak.
:35. Aztán már nem volt csendes, hanem tele lett.
:36. A sor hosszabb lett, mint amire számított.
:37. Emberek jöttek vissza, többet vásároltak, és másoknak is meséltek róla.
:38. Mert a jó kenyér híre egy kisvárosban gyorsan elterjed.
:39. Az este végén, amikor már majdnem minden elfogyott, egy idősebb férfi megállt a standjánál.
:40. Azt mondta, régen ő is pék volt.
:41. És hogy Klára kenyere valóban jó.
:42. Annak az embernek a tárgyilagos hangján mondta ezt, aki tudja, miről beszél.
:43. Klára megköszönte neki.
:44. Utána nézett, ahogy a férfi átment a piactéren.
:45. És arra gondolt, hogy ez többet jelent, mint bármilyen hosszú sor.
:46. Másnap reggel a nap besütött a tiszta ablakokon.
:47. A pékség annak a kenyérnek az illatától volt tele, amely négy óra óta sült a kemencében.
:48. A vevők jöttek, néhányan a városi ünnepről, néhányan most először.
:49. Klára a pult mögött állt.
:50. Kivette a kenyeret, és betette az ablakba.
:51. Arra gondolt, hogy még nagyon sokat kell tanulnia.
:52. Ez nem nyugtalanító gondolat volt, hanem jó.
:53. Mert azt jelentette, hogy megy tovább.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Klára péksége. - Kláras Bäckerei.
:1. Klára tíz évig dolgozott egy irodában, és jól végezte a munkáját, anélkül hogy szerette volna. - Klára hatte zehn Jahre lang in einem Büro gearbeitet, was sie gut gemacht hatte, ohne es zu mögen.
:2. Ez olyan kombináció, amely sokáig működik, aztán egyszer csak megszűnik működni. - Das ist eine Kombination, die lange funktioniert und die irgendwann aufhört zu funktionieren.
:3. Mert az ember azokat a dolgokat, amelyeket jól csinál, de nem szeret, csak addig tudja így csinálni, amíg maga a jó elvégzés is szenvedni nem kezd. - Weil man Dinge, die man gut macht und nicht mag, so lange tun kann, bis das Gutmachen selbst anfängt zu leiden.
:4. Mert a minőségnek hosszú távon motivációra van szüksége. - Weil Qualität auf Dauer Motivation braucht.
:5. A motiváció, amely Klárában megvolt, nem az irodához tartozott. - Die Motivation, die sie hatte, gehörte nicht dem Büro.
:6. Hanem a konyhához, a liszthez és a vízhez. - Sondern der Küche, dem Mehl und dem Wasser.
:7. És a kenyér illatához, amely egész hétvégén ott maradt a lakásában. - Und dem Geruch von Brot, der das ganze Wochenende in ihrer Wohnung hing.
:8. Hétfő reggel is ott volt még, amikor munkába indult. - Und der am Montagmorgen noch da war, wenn sie zur Arbeit fuhr.
:9. Mint egy ígéret, amelyet saját magának tett, és amelyet még nem váltott be. - Wie ein Versprechen, das sie sich selbst gegeben hatte und das sie noch nicht eingelöst hatte.
:10. A hirdetést véletlenül látta meg, a sarki pékségben egy kifüggesztett papíron. - Die Anzeige sah sie zufällig, auf einem Aushang in der Bäckerei um die Ecke.
:11. Egy régi pékség Egerben, bérbe adó, megfizethető, azonnal elérhető. - Eine alte Bäckerei in Eger, zu verpachten, erschwinglich, sofort verfügbar.
:12. Klára kétszer olvasta el, lassan. - Sie las sie zweimal, langsam.
:13. Annak az embernek az érzésével, aki olyasmit olvas, ami már régebb óta vár rá, anélkül hogy tudott volna róla. - Mit dem Gefühl von jemandem, der etwas liest, das schon länger auf ihn gewartet hat, ohne dass er es wusste.
:14. Egy szombaton elutazott Egerbe, anélkül hogy bárkinek megmondta volna, miért. - Sie fuhr an einem Samstag nach Eger, ohne jemandem zu sagen, warum.
:15. Megnézte a pékséget, amely poros volt és üres. - Sie schaute sich die Bäckerei an, die staubig war und leer.
:16. A sarokban ott állt a régi kemence, amely még működött, ahogy a bérbeadó mondta neki. - In der Ecke stand der alte Ofen, der noch funktionierte, wie der Vermieter ihr sagte.
:17. Az ablakokat meg kellett tisztítani, de az utcára néztek. - Die Fenster mussten geputzt werden, aber sie zeigten zur Straße.
:18. Ez azt jelentette, hogy az emberek az utcáról be fognak látni, ha lesz mit látniuk. - Das bedeutete, dass die Menschen von der Straße aus hineinsehen würden, wenn es etwas zu sehen gab.
:19. Még aznap aláírta a szerződést. - Sie unterschrieb den Vertrag am selben Tag.
:20. Annak az embernek az elszántságával, aki tudja, hogy a túl hosszú gondolkodás néha a legrosszabb döntés. - Mit der Entschlossenheit von jemandem, der weiß, dass zu langes Nachdenken manchmal die schlechteste Entscheidung ist.
:21. Úgy utazott vissza Budapestre, azzal az érzéssel, amely akkor keletkezik, amikor az ember olyasmit tett, ami helyesnek érződik, és közben egy kicsit őrültségnek is. - Sie fuhr zurück nach Budapest mit dem Gefühl, das entsteht, wenn man etwas getan hat, das sich richtig anfühlt und gleichzeitig ein bisschen verrückt.
:22. Ez többnyire azt jelenti, hogy valami fontosat tett. - Das bedeutet meistens, dass man etwas Wichtiges getan hat.
:23. Az első hetek Egerben voltak a legnehezebbek. - Die ersten Wochen in Eger waren die schwersten.
:24. A hajnali háromkor keléssel, a takarítással, a berendezéssel és a próbálkozással. - Mit dem Aufstehen um drei Uhr, dem Reinigen und Einrichten und Ausprobieren.
:25. A receptekkel, amelyek nem működtek, és a receptekkel, amelyek működtek. - Mit den Rezepten, die nicht funktionierten, und den Rezepten, die funktionierten.
:26. És a szomszédokkal, akik benéztek az ablakon. - Und mit den Nachbarn, die durch das Fenster schauten.
:27. Olyan arcokkal, amelyek több kételyt fejeztek ki, mint érdeklődést. - Mit Gesichtern, die mehr Skepsis als Interesse ausdrückten.
:28. Klára ezt észrevette, és ettől még jobban összpontosított. - Klára bemerkte das, und das brachte sie dazu, sich noch mehr zu konzentrieren.
:29. Mert néha mások tekintete a legjobb hajtóerő, ha az ember nem ítéletként fogja fel, hanem kihívásként. - Weil manchmal der Blick anderer der beste Antrieb ist, wenn man ihn nicht als Urteil nimmt, sondern als Herausforderung.
:30. A júliusi városi ünnepen mindent egy lapra tett fel. - Beim Stadtfest im Juli stellte sie alles auf eine Karte.
:31. Azzal a kenyérrel, amelyet az előző hetekben fejlesztett ki. - Mit dem Brot, das sie in den Wochen vorher entwickelt hatte.
:32. Egy fűszeres rozskenyérrel, amelyet a legjobbjának tartott. - Ein Roggenbrot mit Kräutern, das sie für ihr Bestes hielt.
:33. A stand eleinte csendes volt. - Der Stand war zunächst ruhig.
:34. Az első vevők kóstoltak és bólintottak. - Die ersten Kunden probierten und nickten.
:35. Aztán már nem volt csendes, hanem tele lett. - Dann war er nicht mehr ruhig, sondern voll.
:36. A sor hosszabb lett, mint amire számított. - Die Schlange wurde länger, als sie erwartet hatte.
:37. Emberek jöttek vissza, többet vásároltak, és másoknak is meséltek róla. - Menschen kamen zurück, kauften mehr und erzählten anderen davon.
:38. Mert a jó kenyér híre egy kisvárosban gyorsan elterjed. - Weil gutes Brot sich in einer Kleinstadt schnell herumspricht.
:39. Az este végén, amikor már majdnem minden elfogyott, egy idősebb férfi megállt a standjánál. - Ein älterer Mann blieb am Ende des Abends an ihrem Stand stehen, als fast alles verkauft war.
:40. Azt mondta, régen ő is pék volt. - Er sagte, er sei früher auch Bäcker gewesen.
:41. És hogy Klára kenyere valóban jó. - Und ihr Brot sei wirklich gut.
:42. Annak az embernek a tárgyilagos hangján mondta ezt, aki tudja, miről beszél. - Mit dem sachlichen Tonfall von jemandem, der weiß, wovon er spricht.
:43. Klára megköszönte neki. - Klára dankte ihm.
:44. Utána nézett, ahogy a férfi átment a piactéren. - Sie schaute ihm nach, wie er über den Marktplatz ging.
:45. És arra gondolt, hogy ez többet jelent, mint bármilyen hosszú sor. - Und dachte, dass das mehr bedeutete als jede lange Schlange.
:46. Másnap reggel a nap besütött a tiszta ablakokon. - Am nächsten Morgen schien die Sonne durch die sauberen Fenster.
:47. A pékség annak a kenyérnek az illatától volt tele, amely négy óra óta sült a kemencében. - Die Bäckerei roch nach dem Brot, das seit vier Uhr im Ofen war.
:48. A vevők jöttek, néhányan a városi ünnepről, néhányan most először. - Die Kunden kamen, einige vom Fest, einige zum ersten Mal.
:49. Klára a pult mögött állt. - Klára stand hinter dem Tresen.
:50. Kivette a kenyeret, és betette az ablakba. - Sie nahm das Brot heraus und legte es in das Fenster.
:51. Arra gondolt, hogy még nagyon sokat kell tanulnia. - Sie dachte, dass sie noch sehr viel zu lernen hatte.
:52. Ez nem nyugtalanító gondolat volt, hanem jó. - Das war kein beunruhigender Gedanke, sondern ein guter.
:53. Mert azt jelentette, hogy megy tovább. - Weil es bedeutete, dass es weiterging.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Kláras Bäckerei.
:1. Klára hatte zehn Jahre lang in einem Büro gearbeitet, was sie gut gemacht hatte, ohne es zu mögen.
:2. Das ist eine Kombination, die lange funktioniert und die irgendwann aufhört zu funktionieren.
:3. Weil man Dinge, die man gut macht und nicht mag, so lange tun kann, bis das Gutmachen selbst anfängt zu leiden.
:4. Weil Qualität auf Dauer Motivation braucht.
:5. Die Motivation, die sie hatte, gehörte nicht dem Büro.
:6. Sondern der Küche, dem Mehl und dem Wasser.
:7. Und dem Geruch von Brot, der das ganze Wochenende in ihrer Wohnung hing.
:8. Und der am Montagmorgen noch da war, wenn sie zur Arbeit fuhr.
:9. Wie ein Versprechen, das sie sich selbst gegeben hatte und das sie noch nicht eingelöst hatte.
:10. Die Anzeige sah sie zufällig, auf einem Aushang in der Bäckerei um die Ecke.
:11. Eine alte Bäckerei in Eger, zu verpachten, erschwinglich, sofort verfügbar.
:12. Sie las sie zweimal, langsam.
:13. Mit dem Gefühl von jemandem, der etwas liest, das schon länger auf ihn gewartet hat, ohne dass er es wusste.
:14. Sie fuhr an einem Samstag nach Eger, ohne jemandem zu sagen, warum.
:15. Sie schaute sich die Bäckerei an, die staubig war und leer.
:16. In der Ecke stand der alte Ofen, der noch funktionierte, wie der Vermieter ihr sagte.
:17. Die Fenster mussten geputzt werden, aber sie zeigten zur Straße.
:18. Das bedeutete, dass die Menschen von der Straße aus hineinsehen würden, wenn es etwas zu sehen gab.
:19. Sie unterschrieb den Vertrag am selben Tag.
:20. Mit der Entschlossenheit von jemandem, der weiß, dass zu langes Nachdenken manchmal die schlechteste Entscheidung ist.
:21. Sie fuhr zurück nach Budapest mit dem Gefühl, das entsteht, wenn man etwas getan hat, das sich richtig anfühlt und gleichzeitig ein bisschen verrückt.
:22. Das bedeutet meistens, dass man etwas Wichtiges getan hat.
:23. Die ersten Wochen in Eger waren die schwersten.
:24. Mit dem Aufstehen um drei Uhr, dem Reinigen und Einrichten und Ausprobieren.
:25. Mit den Rezepten, die nicht funktionierten, und den Rezepten, die funktionierten.
:26. Und mit den Nachbarn, die durch das Fenster schauten.
:27. Mit Gesichtern, die mehr Skepsis als Interesse ausdrückten.
:28. Klára bemerkte das, und das brachte sie dazu, sich noch mehr zu konzentrieren.
:29. Weil manchmal der Blick anderer der beste Antrieb ist, wenn man ihn nicht als Urteil nimmt, sondern als Herausforderung.
:30. Beim Stadtfest im Juli stellte sie alles auf eine Karte.
:31. Mit dem Brot, das sie in den Wochen vorher entwickelt hatte.
:32. Ein Roggenbrot mit Kräutern, das sie für ihr Bestes hielt.
:33. Der Stand war zunächst ruhig.
:34. Die ersten Kunden probierten und nickten.
:35. Dann war er nicht mehr ruhig, sondern voll.
:36. Die Schlange wurde länger, als sie erwartet hatte.
:37. Menschen kamen zurück, kauften mehr und erzählten anderen davon.
:38. Weil gutes Brot sich in einer Kleinstadt schnell herumspricht.
:39. Ein älterer Mann blieb am Ende des Abends an ihrem Stand stehen, als fast alles verkauft war.
:40. Er sagte, er sei früher auch Bäcker gewesen.
:41. Und ihr Brot sei wirklich gut.
:42. Mit dem sachlichen Tonfall von jemandem, der weiß, wovon er spricht.
:43. Klára dankte ihm.
:44. Sie schaute ihm nach, wie er über den Marktplatz ging.
:45. Und dachte, dass das mehr bedeutete als jede lange Schlange.
:46. Am nächsten Morgen schien die Sonne durch die sauberen Fenster.
:47. Die Bäckerei roch nach dem Brot, das seit vier Uhr im Ofen war.
:48. Die Kunden kamen, einige vom Fest, einige zum ersten Mal.
:49. Klára stand hinter dem Tresen.
:50. Sie nahm das Brot heraus und legte es in das Fenster.
:51. Sie dachte, dass sie noch sehr viel zu lernen hatte.
:52. Das war kein beunruhigender Gedanke, sondern ein guter.
:53. Weil es bedeutete, dass es weiterging.
|}
=== 2 ===
:Dávid és a befektető.
:1. Dávid három évvel korábban alapította a startupját, egy ötlettel és kevés pénzzel.
:2. Ez startupoknál normális.
:3. A LogiSmart közepes méretű vállalatok ellátási láncait optimalizálta.
:4. Az ötlet jó volt, a megvalósítás nehezebb.
:5. A tartalékok elfogytak.
:6. A következő találkozó Fekete Gáborral az utolsó valódi esély volt.
:7. Az e-mail este fél nyolckor érkezett, röviden és személytelenül.
:8. A másnap nehéz lesz, írta, mert nagyon elfoglalt.
:9. Dávid kétszer olvasta el az e-mailt.
:10. Aztán becsukta a laptopot, és felállt, mert abban a pillanatban ülni rossz volt.
:11. Kávét főzött.
:12. Nem azért, mert szüksége volt kávéra.
:13. Hanem mert a kávéfőzés időt ad a gondolkodásra.
:14. Arra gondolt, hogy a megfelelő érvet még nem találta meg.
:15. De még előtte áll az egész éjszaka.
:16. Újra kinyitotta a laptopot, megnyitotta az összes fájlt, és elölről kezdte átgondolni a modellt.
:17. A fehér tábla megtelt számokkal és nyilakkal.
:18. Kérdésekkel és válaszokkal, elvetett és új ötletekkel.
:19. Éjfélkor talált valamit.
:20. Az ellátási lánc egyszerűsítését, amely harminc százalék költséget takaríthatott meg.
:21. Mindent végigszámolt, háromszor.
:22. Mert egyszer nem elég, ha a számoknak stimmelniük kell.
:23. Hajnali négykor kész volt a prezentáció.
:24. Dávid lefeküdt, mert a testnek vannak határai.
:25. Hétkor felkelt, lezuhanyozott, felöltözött, és elment Fekete Gábor irodájába.
:26. Annak az embernek a nyugodt fejével ment, aki felkészült.
:27. A tárgyaló hűvös volt és nagy.
:28. Fekete Gábor az órájára nézett, amikor Dávid belépett.
:29. Azt mondta, Dávidnak húsz perce van.
:30. Annak az embernek a hangján mondta ezt, aki nem számít arra, hogy meglepik.
:31. Dávid nem mentegetőzéssel kezdte, hanem az új számmal.
:32. Harminc százalékos költségcsökkentés, azonnal.
:33. Fekete Gábor felnézett.
:34. Nem azért, mert akart, hanem mert a szám ezt követelte.
:35. A következő húsz perc beszélgetés volt, nem prezentáció.
:36. Mert Fekete Gábor kérdéseket tett fel.
:37. Dávid nyugodtan és közvetlenül válaszolt.
:38. Mert az éjszakát azzal töltötte, hogy pontosan ezekre a kérdésekre válaszoljon.
:39. A végén rövid csend lett.
:40. Aztán Fekete Gábor elmosolyodott, és átnyújtotta a kezét az asztal fölött.
:41. Dávid kilépett az épületből a reggeli napfénybe.
:42. Egy pillanatra megállt, mielőtt az autóhoz ment.
:43. Nem a győzelemre gondolt, hanem a következő lépésre.
:44. Mert a megérkezés mindig kezdet.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Dávid és a befektető. - David und der Investor
:1. Dávid három évvel korábban alapította a startupját, egy ötlettel és kevés pénzzel. - Dávid hatte sein Startup vor drei Jahren gegründet, mit einer Idee und wenig Geld.
:2. Ez startupoknál normális. - Das ist für Startups normal.
:3. A LogiSmart közepes méretű vállalatok ellátási láncait optimalizálta. - LogiSmart optimierte Lieferketten für mittelgroße Unternehmen.
:4. Az ötlet jó volt, a megvalósítás nehezebb. - Die Idee war gut, die Umsetzung schwieriger.
:5. A tartalékok elfogytak. - Die Reserven waren aufgebraucht.
:6. A következő találkozó Fekete Gáborral az utolsó valódi esély volt. - Das nächste Meeting mit Fekete Gábor war die letzte echte Chance.
:7. Az e-mail este fél nyolckor érkezett, röviden és személytelenül. - Die E-Mail kam um halb acht abends, kurz und unpersönlich.
:8. A másnap nehéz lesz, írta, mert nagyon elfoglalt. - Morgen sei schwierig, er sei sehr beschäftigt.
:9. Dávid kétszer olvasta el az e-mailt. - Dávid las die E-Mail zweimal.
:10. Aztán becsukta a laptopot, és felállt, mert abban a pillanatban ülni rossz volt. - Dann schloss er den Laptop und stand auf, weil Sitzen in diesem Moment falsch war.
:11. Kávét főzött. - Er machte Kaffee.
:12. Nem azért, mert szüksége volt kávéra. - Nicht weil er Kaffee brauchte.
:13. Hanem mert a kávéfőzés időt ad a gondolkodásra. - Sondern weil das Machen von Kaffee Zeit zum Nachdenken gibt.
:14. Arra gondolt, hogy a megfelelő érvet még nem találta meg. - Er dachte, das richtige Argument habe ich noch nicht gefunden.
:15. De még előtte áll az egész éjszaka. - Aber ich habe noch die ganze Nacht.
:16. Újra kinyitotta a laptopot, megnyitotta az összes fájlt, és elölről kezdte átgondolni a modellt. - Er öffnete den Laptop wieder, öffnete alle Dateien, und begann, das Modell von vorne zu durchdenken.
:17. A fehér tábla megtelt számokkal és nyilakkal. - Das Whiteboard füllte sich mit Zahlen und Pfeilen.
:18. Kérdésekkel és válaszokkal, elvetett és új ötletekkel. - Mit Fragen und Antworten, mit verworfenen und neuen Ideen.
:19. Éjfélkor talált valamit. - Um Mitternacht fand er etwas.
:20. Az ellátási lánc egyszerűsítését, amely harminc százalék költséget takaríthatott meg. - Eine Vereinfachung der Lieferkette, die dreißig Prozent Kosten sparen konnte.
:21. Mindent végigszámolt, háromszor. - Er rechnete alles durch, dreimal.
:22. Mert egyszer nem elég, ha a számoknak stimmelniük kell. - Weil einmal nicht genug ist, wenn die Zahlen stimmen müssen.
:23. Hajnali négykor kész volt a prezentáció. - Um vier Uhr morgens war die Präsentation fertig.
:24. Dávid lefeküdt, mert a testnek vannak határai. - Dávid legte sich hin, weil der Körper Grenzen hat.
:25. Hétkor felkelt, lezuhanyozott, felöltözött, és elment Fekete Gábor irodájába. - Um sieben stand er auf, duschte, zog sich an, und fuhr zum Büro von Fekete Gábor.
:26. Annak az embernek a nyugodt fejével ment, aki felkészült. - Mit dem ruhigen Kopf eines Mannes, der vorbereitet ist.
:27. A tárgyaló hűvös volt és nagy. - Der Konferenzraum war kühl und groß.
:28. Fekete Gábor az órájára nézett, amikor Dávid belépett. - Fekete Gábor schaute auf seine Uhr, als Dávid hereinkam.
:29. Azt mondta, Dávidnak húsz perce van. - Er sagte, Dávid habe zwanzig Minuten.
:30. Annak az embernek a hangján mondta ezt, aki nem számít arra, hogy meglepik. - Mit dem Tonfall von jemandem, der nicht erwartet, überrascht zu werden.
:31. Dávid nem mentegetőzéssel kezdte, hanem az új számmal. - Dávid begann nicht mit einer Entschuldigung, sondern mit der neuen Zahl.
:32. Harminc százalékos költségcsökkentés, azonnal. - Dreißig Prozent Kostensenkung, sofort.
:33. Fekete Gábor felnézett. - Fekete Gábor schaute auf.
:34. Nem azért, mert akart, hanem mert a szám ezt követelte. - Nicht weil er wollte, sondern weil die Zahl das verlangte.
:35. A következő húsz perc beszélgetés volt, nem prezentáció. - Die nächsten zwanzig Minuten waren ein Gespräch, keine Präsentation.
:36. Mert Fekete Gábor kérdéseket tett fel. - Weil Fekete Gábor Fragen stellte.
:37. Dávid nyugodtan és közvetlenül válaszolt. - Dávid antwortete ruhig und direkt.
:38. Mert az éjszakát azzal töltötte, hogy pontosan ezekre a kérdésekre válaszoljon. - Weil er die Nacht damit verbracht hatte, genau diese Fragen zu beantworten.
:39. A végén rövid csend lett. - Am Ende war es still, kurz.
:40. Aztán Fekete Gábor elmosolyodott, és átnyújtotta a kezét az asztal fölött. - Dann lächelte Fekete Gábor und reichte die Hand über den Tisch.
:41. Dávid kilépett az épületből a reggeli napfénybe. - Dávid trat aus dem Gebäude in die Morgensonne.
:42. Egy pillanatra megállt, mielőtt az autóhoz ment. - Er stand einen Moment still, bevor er zum Auto ging.
:43. Nem a győzelemre gondolt, hanem a következő lépésre. - Er dachte nicht an den Sieg, sondern an den nächsten Schritt.
:44. Mert a megérkezés mindig kezdet. - Weil Ankommen immer ein Anfang ist.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:David und der Investor
:1. Dávid hatte sein Startup vor drei Jahren gegründet, mit einer Idee und wenig Geld.
:2. Das ist für Startups normal.
:3. LogiSmart optimierte Lieferketten für mittelgroße Unternehmen.
:4. Die Idee war gut, die Umsetzung schwieriger.
:5. Die Reserven waren aufgebraucht.
:6. Das nächste Meeting mit Fekete Gábor war die letzte echte Chance.
:7. Die E-Mail kam um halb acht abends, kurz und unpersönlich.
:8. Morgen sei schwierig, er sei sehr beschäftigt.
:9. Dávid las die E-Mail zweimal.
:10. Dann schloss er den Laptop und stand auf, weil Sitzen in diesem Moment falsch war.
:11. Er machte Kaffee.
:12. Nicht weil er Kaffee brauchte.
:13. Sondern weil das Machen von Kaffee Zeit zum Nachdenken gibt.
:14. Er dachte, das richtige Argument habe ich noch nicht gefunden.
:15. Aber ich habe noch die ganze Nacht.
:16. Er öffnete den Laptop wieder, öffnete alle Dateien, und begann, das Modell von vorne zu durchdenken.
:17. Das Whiteboard füllte sich mit Zahlen und Pfeilen.
:18. Mit Fragen und Antworten, mit verworfenen und neuen Ideen.
:19. Um Mitternacht fand er etwas.
:20. Eine Vereinfachung der Lieferkette, die dreißig Prozent Kosten sparen konnte.
:21. Er rechnete alles durch, dreimal.
:22. Weil einmal nicht genug ist, wenn die Zahlen stimmen müssen.
:23. Um vier Uhr morgens war die Präsentation fertig.
:24. Dávid legte sich hin, weil der Körper Grenzen hat.
:25. Um sieben stand er auf, duschte, zog sich an, und fuhr zum Büro von Fekete Gábor.
:26. Mit dem ruhigen Kopf eines Mannes, der vorbereitet ist.
:27. Der Konferenzraum war kühl und groß.
:28. Fekete Gábor schaute auf seine Uhr, als Dávid hereinkam.
:29. Er sagte, Dávid habe zwanzig Minuten.
:30. Mit dem Tonfall von jemandem, der nicht erwartet, überrascht zu werden.
:31. Dávid begann nicht mit einer Entschuldigung, sondern mit der neuen Zahl.
:32. Dreißig Prozent Kostensenkung, sofort.
:33. Fekete Gábor schaute auf.
:34. Nicht weil er wollte, sondern weil die Zahl das verlangte.
:35. Die nächsten zwanzig Minuten waren ein Gespräch, keine Präsentation.
:36. Weil Fekete Gábor Fragen stellte.
:37. Dávid antwortete ruhig und direkt.
:38. Weil er die Nacht damit verbracht hatte, genau diese Fragen zu beantworten.
:39. Am Ende war es still, kurz.
:40. Dann lächelte Fekete Gábor und reichte die Hand über den Tisch.
:41. Dávid trat aus dem Gebäude in die Morgensonne.
:42. Er stand einen Moment still, bevor er zum Auto ging.
:43. Er dachte nicht an den Sieg, sondern an den nächsten Schritt.
:44. Weil Ankommen immer ein Anfang ist.
|}
=== 2 ===
:Sámuel kertje.
:1. Sámuel egy csütörtöki napon veszítette el a projektmenedzseri állását.
:2. Ez azt jelentette, hogy pénteken naptár nélkül ébredt.
:3. Megbeszélések nélkül, és anélkül a strukturált sürgősség nélkül, amely évek óta megszervezte a napját.
:4. Azt hitte, hogy a szabadság jó érzés lesz.
:5. De nem volt jó érzés, és ez meglepte.
:6. Mert mindig erre vágyott, a szabadságra.
:7. Most pedig megvolt neki, és nem tudta, mit kezdjen vele.
:8. Az első két hetet a laptopjával és álláskereső oldalakon töltötte.
:9. Ez értelmesnek tűnt, de keveset hozott.
:10. Hosszú sétákat is tett a környéken, és közben gondolkodott.
:11. A Kazinczy utcai telket ismerte.
:12. Százszor elment már mellette.
:13. Látta a szemetet, a törött bútorokat és a régi gumikat.
:14. És minden alkalommal félrenézett, mint mindenki más.
:15. Egy kedd délelőtt megállt előtte, és nem nézett félre.
:16. Amit látott, nem a szemét volt.
:17. Hanem az alatta lévő telek, a föld, a hely, a méret.
:18. Arra gondolt, hogy ott kertet lehetne csinálni.
:19. Ez olyan egyszerű gondolat volt, hogy csodálkozott, miért nem jutott még soha eszébe.
:20. Elment a barkácsáruházba.
:21. Kesztyűt, egy gereblyét és húsz szemeteszsákot vett.
:22. Délután visszajött, és elkezdte azt, amit elhatározott.
:23. Az első órák nehezebbek voltak, mint várta.
:24. Mert több volt a szemét, mint amennyit kívülről látott.
:25. És mert egy csúnya helyen egyedül dolgozni nem különösebb öröm, akkor sem, ha az embernek van terve.
:26. De folytatta.
:27. Mert abbahagyni azt jelentette volna, hogy hazamegy, és újra a laptop előtt ül.
:28. Ezt pedig nem akarta.
:29. Tibor, az idős férfi a földszintről, a második napon megállt.
:30. Megkérdezte, mi készül itt.
:31. Sámuel elmagyarázta neki.
:32. Tibor azt mondta, régen volt kertje.
:33. Másnap pedig kesztyűvel jött.
:34. A második héten több szomszéd is jött.
:35. Először kíváncsiságból.
:36. Aztán azért, mert a közös munka jobb volt, mint a nézés.
:37. A telek olyan gyorsan változott, ahogy Sámuel nem számított rá.
:38. A várostól érkező férfi egy szerdai napon jött.
:39. Annak az embernek az arckifejezésével, aki úgy old meg problémákat, hogy megelőzi őket.
:40. Azt mondta, ez nincs engedélyezve, és azonnal abba kell hagyni.
:41. Sámuel kivette a táskájából a mappát, amelyet három éjszakán át készített elő.
:42. Benne volt a terv, a fényképek és a szomszédok aláírásai.
:43. Letette arra az összecsukható asztalra, amelyet valaki odahozott.
:44. A várostól érkező férfi mindent végigolvasott.
:45. Lassabban, mint Sámuel várta.
:46. Aztán azt mondta, ez jól van előkészítve.
:47. Ellenőriznie kell, de szerinte lehetséges.
:48. Egy héttel később visszajött.
:49. Azt mondta, a város tud földet és növényeket biztosítani.
:50. Ez nem volt magától értetődő.
:51. De megerősítés volt, hogy a projektet komolyan veszik.
:52. Tavasszal együtt ültettek.
:53. Paradicsomot, paprikát, fűszernövényeket és virágokat.
:54. Tibor elmagyarázta a gyerekeknek, hogyan működik mindez.
:55. Annak az embernek a türelmével, aki tovább akarja adni a tudását.
:56. Mert tudja, hogy elveszik, ha senki sem kérdez.
:57. Nyáron Sámuel azon a padon ült, amelyet maga épített.
:58. A kertet nézte, amely néhány hónappal korábban még szemét volt.
:59. Arra gondolt, hogy még mindig nincs állása.
:60. Arra is gondolt, hogy ez most kevésbé zavarja, mint várta.
:61. Ez nem volt ok a gondtalanságra.
:62. De pánikra sem volt ok.
:63. Tibor leült mellé, anélkül hogy bármit mondott volna.
:64. Együtt ültek a napon.
:65. A kert paradicsom és meleg föld illatú volt.
:66. Ez erre a délutánra elég volt.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Sámuel kertje. - Samuel Garten
:1. Sámuel egy csütörtöki napon veszítette el a projektmenedzseri állását. - Sámuel hatte seinen Job im Projektmanagement an einem Donnerstag verloren.
:2. Ez azt jelentette, hogy pénteken naptár nélkül ébredt. - Das bedeutete, dass er am Freitag ohne Kalender aufgewacht war.
:3. Megbeszélések nélkül, és anélkül a strukturált sürgősség nélkül, amely évek óta megszervezte a napját. - Ohne Meetings, ohne die strukturierte Dringlichkeit, die seinen Tag seit Jahren organisiert hatte.
:4. Azt hitte, hogy a szabadság jó érzés lesz. - Er hatte gedacht, die Freiheit würde sich gut anfühlen.
:5. De nem volt jó érzés, és ez meglepte. - Und sie hatte sich nicht gut angefühlt, was ihn überraschte.
:6. Mert mindig erre vágyott, a szabadságra. - Weil er sich das immer gewünscht hatte, die Freiheit.
:7. Most pedig megvolt neki, és nem tudta, mit kezdjen vele. - Und jetzt hatte er sie und wusste nicht, was er damit anfangen sollte.
:8. Az első két hetet a laptopjával és álláskereső oldalakon töltötte. - Die ersten zwei Wochen verbrachte er mit dem Laptop und Bewerbungsportalen.
:9. Ez értelmesnek tűnt, de keveset hozott. - Das fühlte sich sinnvoll an und brachte wenig.
:10. Hosszú sétákat is tett a környéken, és közben gondolkodott. - Und mit langen Spaziergängen durch das Viertel, die er mit Nachdenken verbrachte.
:11. A Kazinczy utcai telket ismerte. - Das Grundstück in der Kazinczy utca kannte er.
:12. Százszor elment már mellette. - Er war hundertmal daran vorbeigegangen.
:13. Látta a szemetet, a törött bútorokat és a régi gumikat. - Er hatte den Müll gesehen und die kaputten Möbel und die alten Reifen.
:14. És minden alkalommal félrenézett, mint mindenki más. - Und hatte jedes Mal weggeschaut, wie alle anderen auch.
:15. Egy kedd délelőtt megállt előtte, és nem nézett félre. - An einem Dienstagvormittag blieb er davor stehen und schaute nicht weg.
:16. Amit látott, nem a szemét volt. - Was er sah, war nicht der Müll.
:17. Hanem az alatta lévő telek, a föld, a hely, a méret. - Sondern das Grundstück darunter, die Erde, den Platz, die Größe.
:18. Arra gondolt, hogy ott kertet lehetne csinálni. - Er dachte, dass man dort einen Garten machen könnte.
:19. Ez olyan egyszerű gondolat volt, hogy csodálkozott, miért nem jutott még soha eszébe. - Das war ein so einfacher Gedanke, dass er sich wunderte, warum er ihn noch nie gehabt hatte.
:20. Elment a barkácsáruházba. - Er ging in den Baumarkt.
:21. Kesztyűt, egy gereblyét és húsz szemeteszsákot vett. - Er kaufte Handschuhe und einen Rechen und zwanzig Müllsäcke.
:22. Délután visszajött, és elkezdte azt, amit elhatározott. - Er kam am Nachmittag zurück und begann, was er sich vorgenommen hatte.
:23. Az első órák nehezebbek voltak, mint várta. - Die ersten Stunden waren schwerer als erwartet.
:24. Mert több volt a szemét, mint amennyit kívülről látott. - Weil der Müll mehr war als er von außen gesehen hatte.
:25. És mert egy csúnya helyen egyedül dolgozni nem különösebb öröm, akkor sem, ha az embernek van terve. - Und weil Alleinarbeiten an einem hässlichen Ort kein besonderes Vergnügen ist, auch wenn man einen Plan hat.
:26. De folytatta. - Aber er machte weiter.
:27. Mert abbahagyni azt jelentette volna, hogy hazamegy, és újra a laptop előtt ül. - Weil Aufhören bedeutet hätte, nach Hause zu gehen und wieder vor dem Laptop zu sitzen.
:28. Ezt pedig nem akarta. - Und das wollte er nicht.
:29. Tibor, az idős férfi a földszintről, a második napon megállt. - Tibor, der alte Mann aus dem Erdgeschoss, blieb am zweiten Tag stehen.
:30. Megkérdezte, mi készül itt. - Er fragte, was das werden solle.
:31. Sámuel elmagyarázta neki. - Sámuel erklärte es.
:32. Tibor azt mondta, régen volt kertje. - Tibor sagte, er habe früher einen Garten gehabt.
:33. Másnap pedig kesztyűvel jött. - Und am nächsten Tag kam er mit Handschuhen.
:34. A második héten több szomszéd is jött. - In der zweiten Woche kamen mehr Nachbarn.
:35. Először kíváncsiságból. - Zuerst aus Neugier.
:36. Aztán azért, mert a közös munka jobb volt, mint a nézés. - Dann weil das Mitarbeiten besser war als Zusehen.
:37. A telek olyan gyorsan változott, ahogy Sámuel nem számított rá. - Und das Grundstück veränderte sich mit einer Geschwindigkeit, die Sámuel nicht erwartet hatte.
:38. A várostól érkező férfi egy szerdai napon jött. - Der Mann von der Stadt kam an einem Mittwoch.
:39. Annak az embernek az arckifejezésével, aki úgy old meg problémákat, hogy megelőzi őket. - Mit dem Ausdruck von jemandem, der Probleme löst, indem er sie verhindert.
:40. Azt mondta, ez nincs engedélyezve, és azonnal abba kell hagyni. - Er sagte, das sei nicht genehmigt und müsse sofort stoppen.
:41. Sámuel kivette a táskájából a mappát, amelyet három éjszakán át készített elő. - Sámuel nahm den Ordner aus seiner Tasche, den er drei Nächte lang vorbereitet hatte.
:42. Benne volt a terv, a fényképek és a szomszédok aláírásai. - Mit dem Plan, den Fotos, den Unterschriften der Nachbarn.
:43. Letette arra az összecsukható asztalra, amelyet valaki odahozott. - Und legte ihn auf den Klapptisch, den jemand mitgebracht hatte.
:44. A várostól érkező férfi mindent végigolvasott. - Der Mann von der Stadt las alles durch.
:45. Lassabban, mint Sámuel várta. - Langsamer als Sámuel erwartet hatte.
:46. Aztán azt mondta, ez jól van előkészítve. - Und dann sagte er, das sei gut gemacht.
:47. Ellenőriznie kell, de szerinte lehetséges. - Er müsse es prüfen, aber er denke, es sei möglich.
:48. Egy héttel később visszajött. - Eine Woche später kam er zurück.
:49. Azt mondta, a város tud földet és növényeket biztosítani. - Er sagte, die Stadt könne Erde und Pflanzen liefern.
:50. Ez nem volt magától értetődő. - Das war keine Selbstverständlichkeit.
:51. De megerősítés volt, hogy a projektet komolyan veszik. - Aber eine Bestätigung, dass das Projekt ernst genommen wurde.
:52. Tavasszal együtt ültettek. - Im Frühling pflanzten sie zusammen.
:53. Paradicsomot, paprikát, fűszernövényeket és virágokat. - Tomaten und Paprika und Kräuter und Blumen.
:54. Tibor elmagyarázta a gyerekeknek, hogyan működik mindez. - Tibor erklärte den Kindern, wie das alles funktionierte.
:55. Annak az embernek a türelmével, aki tovább akarja adni a tudását. - Mit der Geduld von jemandem, der das Wissen weitergeben will.
:56. Mert tudja, hogy elveszik, ha senki sem kérdez. - Weil er weiß, dass es verloren geht, wenn niemand fragt.
:57. Nyáron Sámuel azon a padon ült, amelyet maga épített. - Im Sommer saß Sámuel auf der Bank, die er selbst gebaut hatte.
:58. A kertet nézte, amely néhány hónappal korábban még szemét volt. - Und schaute auf den Garten, der vor einigen Monaten noch Müll gewesen war.
:59. Arra gondolt, hogy még mindig nincs állása. - Er dachte, dass er immer noch keine Stelle hatte.
:60. Arra is gondolt, hogy ez most kevésbé zavarja, mint várta. - Er dachte auch, dass ihn das gerade weniger störte, als er erwartet hatte.
:61. Ez nem volt ok a gondtalanságra. - Das war kein Grund zur Sorglosigkeit.
:62. De pánikra sem volt ok. - Aber auch kein Grund zur Panik.
:63. Tibor leült mellé, anélkül hogy bármit mondott volna. - Tibor setzte sich neben ihn, ohne etwas zu sagen.
:64. Együtt ültek a napon. - Und sie saßen zusammen in der Sonne.
:65. A kert paradicsom és meleg föld illatú volt. - Der Garten roch nach Tomaten und warmem Boden.
:66. Ez erre a délutánra elég volt. - Und das war genug für diesen Nachmittag.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Samuel Garten
:1. Sámuel hatte seinen Job im Projektmanagement an einem Donnerstag verloren.
:2. Das bedeutete, dass er am Freitag ohne Kalender aufgewacht war.
:3. Ohne Meetings, ohne die strukturierte Dringlichkeit, die seinen Tag seit Jahren organisiert hatte.
:4. Er hatte gedacht, die Freiheit würde sich gut anfühlen.
:5. Und sie hatte sich nicht gut angefühlt, was ihn überraschte.
:6. Weil er sich das immer gewünscht hatte, die Freiheit.
:7. Und jetzt hatte er sie und wusste nicht, was er damit anfangen sollte.
:8. Die ersten zwei Wochen verbrachte er mit dem Laptop und Bewerbungsportalen.
:9. Das fühlte sich sinnvoll an und brachte wenig.
:10. Und mit langen Spaziergängen durch das Viertel, die er mit Nachdenken verbrachte.
:11. Das Grundstück in der Kazinczy utca kannte er.
:12. Er war hundertmal daran vorbeigegangen.
:13. Er hatte den Müll gesehen und die kaputten Möbel und die alten Reifen.
:14. Und hatte jedes Mal weggeschaut, wie alle anderen auch.
:15. An einem Dienstagvormittag blieb er davor stehen und schaute nicht weg.
:16. Was er sah, war nicht der Müll.
:17. Sondern das Grundstück darunter, die Erde, den Platz, die Größe.
:18. Er dachte, dass man dort einen Garten machen könnte.
:19. Das war ein so einfacher Gedanke, dass er sich wunderte, warum er ihn noch nie gehabt hatte.
:20. Er ging in den Baumarkt.
:21. Er kaufte Handschuhe und einen Rechen und zwanzig Müllsäcke.
:22. Er kam am Nachmittag zurück und begann, was er sich vorgenommen hatte.
:23. Die ersten Stunden waren schwerer als erwartet.
:24. Weil der Müll mehr war als er von außen gesehen hatte.
:25. Und weil Alleinarbeiten an einem hässlichen Ort kein besonderes Vergnügen ist, auch wenn man einen Plan hat.
:26. Aber er machte weiter.
:27. Weil Aufhören bedeutet hätte, nach Hause zu gehen und wieder vor dem Laptop zu sitzen.
:28. Und das wollte er nicht.
:29. Tibor, der alte Mann aus dem Erdgeschoss, blieb am zweiten Tag stehen.
:30. Er fragte, was das werden solle.
:31. Sámuel erklärte es.
:32. Tibor sagte, er habe früher einen Garten gehabt.
:33. Und am nächsten Tag kam er mit Handschuhen.
:34. In der zweiten Woche kamen mehr Nachbarn.
:35. Zuerst aus Neugier.
:36. Dann weil das Mitarbeiten besser war als Zusehen.
:37. Und das Grundstück veränderte sich mit einer Geschwindigkeit, die Sámuel nicht erwartet hatte.
:38. Der Mann von der Stadt kam an einem Mittwoch.
:39. Mit dem Ausdruck von jemandem, der Probleme löst, indem er sie verhindert.
:40. Er sagte, das sei nicht genehmigt und müsse sofort stoppen.
:41. Sámuel nahm den Ordner aus seiner Tasche, den er drei Nächte lang vorbereitet hatte.
:42. Mit dem Plan, den Fotos, den Unterschriften der Nachbarn.
:43. Und legte ihn auf den Klapptisch, den jemand mitgebracht hatte.
:44. Der Mann von der Stadt las alles durch.
:45. Langsamer als Sámuel erwartet hatte.
:46. Und dann sagte er, das sei gut gemacht.
:47. Er müsse es prüfen, aber er denke, es sei möglich.
:48. Eine Woche später kam er zurück.
:49. Er sagte, die Stadt könne Erde und Pflanzen liefern.
:50. Das war keine Selbstverständlichkeit.
:51. Aber eine Bestätigung, dass das Projekt ernst genommen wurde.
:52. Im Frühling pflanzten sie zusammen.
:53. Tomaten und Paprika und Kräuter und Blumen.
:54. Tibor erklärte den Kindern, wie das alles funktionierte.
:55. Mit der Geduld von jemandem, der das Wissen weitergeben will.
:56. Weil er weiß, dass es verloren geht, wenn niemand fragt.
:57. Im Sommer saß Sámuel auf der Bank, die er selbst gebaut hatte.
:58. Und schaute auf den Garten, der vor einigen Monaten noch Müll gewesen war.
:59. Er dachte, dass er immer noch keine Stelle hatte.
:60. Er dachte auch, dass ihn das gerade weniger störte, als er erwartet hatte.
:61. Das war kein Grund zur Sorglosigkeit.
:62. Aber auch kein Grund zur Panik.
:63. Tibor setzte sich neben ihn, ohne etwas zu sagen.
:64. Und sie saßen zusammen in der Sonne.
:65. Der Garten roch nach Tomaten und warmem Boden.
:66. Und das war genug für diesen Nachmittag.
|}
dqiklg1u0fencxh4obqnedzjsp23qge
1085948
1085944
2026-05-16T20:24:44Z
Thirunavukkarasye-Raveendran
47852
1085948
wikitext
text/x-wiki
{{Navigation hoch|
hochtext=Inhaltsverzeichnis: Ungarisch-Lesebuch|
hochlink=Ungarisch#Ungarisch-Lesebuch}}
{{Navigation hoch|
hochtext=Inhaltsverzeichnis: Kurzgeschichten|
hochlink=Ungarisch/Ungarisch-Lesebuch-Kurzgeschichten}}
=== 1 ===
:Anna és Bence egy tavaszi héten.
:1. Anna három éve dolgozott a Ferenciek terén lévő könyvtárban, ami azt jelentette, hogy három éve minden reggel ugyanazt a metrót vette, ugyanazt az utat tette meg, és ugyanazokat az arcokat látta anélkül, hogy igazán észrevette volna őket.
:2. A reggeli metró nem olyan hely volt, ahol az ember figyel, hanem olyan, ahol csak vár, amíg megérkezik.
:3. Azon a márciusi hétfőn a metró zsúfoltabb volt a szokásosnál, ezért Anna állt, vállán a táskával és kezében a még meleg kávéval.
:4. Az előtte ülők fejét nézte, de egyik arcot sem látta igazán.
:5. A mellette álló férfi könyvet olvasott, amit Anna először csak mellékesen vett észre.
:6. Amikor meglátta a címet, hirtelen figyelni kezdett, mert felismerte a könyvet.
:7. Ez volt az a könyv, amit ő is kétszer elolvasott, és amely az éjjeliszekrényén feküdt jegyzetekkel tele.
:8. A könyvre nézett, majd a férfira, aki annyira elmélyülten olvasott, mintha a zsúfolt metró nem is létezne.
:9. Arra gondolt, hogy megszólíthatná, de nem tette meg.
:10. A metróban reggel nem kezdenek beszélgetést, ez egy kimondatlan szabály, amit mindenki ismer.
:11. Megérkeztek a megállóhoz, Anna leszállt, és az ajtó záródásakor még visszanézett az ablakon át.
:12. A férfi éppen felnézett, és a tekintetük egy pillanatra találkozott.
:13. A metró továbbindult, és a pillanat elmúlt, mintha semmi sem történt volna.
:14. Anna azonban nem felejtette el ezt a rövid találkozást.
:15. A könyvtárban ült az íróasztalánál, a könyvek között, és kétszer is eszébe jutott a férfi.
:16. Ezt egy kicsit furcsának érezte, mert semmit sem tudott róla.
:17. Csütörtökön újra ott volt a metróban, ezúttal egy másik könyvvel.
:18. Felismerte Annát, amit a tekintetéből lehetett látni.
:19. Röviden mosolygott, nem feltűnően, de őszintén.
:20. Anna visszamosolygott, majd ő is kinézett az ablakon.
:21. A metró ment tovább, mintha semmi különös nem történt volna.
:22. A megállónál a férfi megszólította Annát, mielőtt az ajtó kinyílt volna.
:23. Megkérdezte, ismeri-e a könyvet, amit olvas.
:24. Anna azt mondta, hogy a szerzőt ismeri.
:25. A férfi azt mondta, hogy a szerző nagyon jó.
:26. Az ajtó kinyílt, és ő azt mondta, hogy ő is itt száll le.
:27. Ez igaz volt vagy sem, Anna nem kérdezte.
:28. Együtt mentek fel a lépcsőn a felszínre.
:29. Kint hűvös volt és napos, a tavasz eleji fény világos volt, de még nem meleg.
:30. A férfi, akit Bencének hívtak, megkérdezte, van-e ideje egy kávéra.
:31. Anna röviden a munkájára gondolt, majd igent mondott.
:32. Leültek egy kis kávézóban a sarkon, amelyet Anna ismert, de korábban nem látogatott.
:33. Beszélgettek könyvekről, a városról és más dolgokról.
:34. Az idő gyorsan telt, és amikor Anna felállt, már egy óra eltelt.
:35. Ez nem tűnt egy órának.
:36. Bence azt mondta, hogy gyakran ugyanazzal a metróval jár.
:37. Anna ezt már tudta, de nem mondta ki.
:38. Külön irányba indultak, miután elköszöntek.
:39. Anna belépett a könyvtárba, és visszaült az íróasztalához.
:40. A visszahozott könyvek még mindig ott várták.
:41. És ez így rendben volt.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Anna és Bence egy tavaszi héten. - Anna und Bence in einer Frühlingswoche.
:1. Anna három éve dolgozott a Ferenciek terén lévő könyvtárban, ami azt jelentette, hogy három éve minden reggel ugyanazt a metrót vette, ugyanazt az utat tette meg, és ugyanazokat az arcokat látta anélkül, hogy igazán észrevette volna őket. - Anna arbeitete seit drei Jahren in der Bibliothek an der Ferenciek tere, was bedeutete, dass sie seit drei Jahren jeden Morgen dieselbe U-Bahn nahm, dieselbe Strecke fuhr und dieselben Gesichter sah, ohne sie wirklich wahrzunehmen.
:2. A reggeli metró nem olyan hely volt, ahol az ember figyel, hanem olyan, ahol csak vár, amíg megérkezik. - Die U-Bahn am Morgen ist kein Ort, an dem man wahrnimmt, sondern ein Ort, an dem man wartet, bis man angekommen ist.
:3. Azon a márciusi hétfőn a metró zsúfoltabb volt a szokásosnál, ezért Anna állt, vállán a táskával és kezében a még meleg kávéval. - An diesem Montag im März war die U-Bahn voller als gewöhnlich, und Anna stand mit der Tasche auf der Schulter und dem noch warmen Kaffeebecher in der Hand.
:4. Az előtte ülők fejét nézte, de egyik arcot sem látta igazán. - Sie schaute auf die Köpfe der Menschen vor ihr, ohne einen davon wirklich zu sehen.
:5. A mellette álló férfi könyvet olvasott, amit Anna először csak mellékesen vett észre. - Der Mann neben ihr las ein Buch, was sie zunächst nur peripher wahrnahm.
:6. Amikor meglátta a címet, hirtelen figyelni kezdett, mert felismerte a könyvet. - Als sie den Titel sah, wurde sie aufmerksam, weil sie das Buch erkannte.
:7. Ez volt az a könyv, amit ő is kétszer elolvasott, és amely az éjjeliszekrényén feküdt jegyzetekkel tele. - Es war das Buch, das sie selbst zweimal gelesen hatte und das mit Notizen auf ihrem Nachttisch lag.
:8. A könyvre nézett, majd a férfira, aki annyira elmélyülten olvasott, mintha a zsúfolt metró nem is létezne. - Sie schaute auf das Buch und dann auf den Mann, der so konzentriert las, als wäre die volle U-Bahn nicht vorhanden.
:9. Arra gondolt, hogy megszólíthatná, de nem tette meg. - Sie dachte, dass sie etwas sagen könnte, aber sie tat es nicht.
:10. A metróban reggel nem kezdenek beszélgetést, ez egy kimondatlan szabály, amit mindenki ismer. - In der U-Bahn beginnt man morgens keine Gespräche, das ist eine stille Vereinbarung, die alle kennen.
:11. Megérkeztek a megállóhoz, Anna leszállt, és az ajtó záródásakor még visszanézett az ablakon át. - Die Haltestelle kam, Anna stieg aus, und als sich die Tür schloss, schaute sie durch das Fenster zurück.
:12. A férfi éppen felnézett, és a tekintetük egy pillanatra találkozott. - Der Mann schaute zufällig auf, und ihre Blicke trafen sich für einen Moment.
:13. A metró továbbindult, és a pillanat elmúlt, mintha semmi sem történt volna. - Die U-Bahn fuhr weiter, und der Moment war vorbei, als wäre nichts gewesen.
:14. Anna azonban nem felejtette el ezt a rövid találkozást. - Anna vergaß ihn jedoch nicht.
:15. A könyvtárban ült az íróasztalánál, a könyvek között, és kétszer is eszébe jutott a férfi. - Sie saß an ihrem Schreibtisch in der Bibliothek und dachte zweimal an den Mann.
:16. Ezt egy kicsit furcsának érezte, mert semmit sem tudott róla. - Sie fand das selbst ein wenig albern, weil sie nichts über ihn wusste.
:17. Csütörtökön újra ott volt a metróban, ezúttal egy másik könyvvel. - Am Donnerstag war er wieder in der U-Bahn, diesmal mit einem anderen Buch.
:18. Felismerte Annát, amit a tekintetéből lehetett látni. - Er erkannte Anna, was man an seinem Blick sah.
:19. Röviden mosolygott, nem feltűnően, de őszintén. - Er lächelte kurz, nicht groß, aber ehrlich.
:20. Anna visszamosolygott, majd ő is kinézett az ablakon. - Anna lächelte zurück und schaute dann aus dem Fenster.
:21. A metró ment tovább, mintha semmi különös nem történt volna. - Die U-Bahn fuhr weiter, als wäre nichts Besonderes passiert.
:22. A megállónál a férfi megszólította Annát, mielőtt az ajtó kinyílt volna. - An der Haltestelle sprach der Mann Anna an, kurz bevor die Tür aufging.
:23. Megkérdezte, ismeri-e a könyvet, amit olvas. - Er fragte, ob sie das Buch kenne, das er liest.
:24. Anna azt mondta, hogy a szerzőt ismeri. - Anna sagte, dass sie den Autor kennt.
:25. A férfi azt mondta, hogy a szerző nagyon jó. - Der Mann sagte, dass der Autor sehr gut ist.
:26. Az ajtó kinyílt, és ő azt mondta, hogy ő is itt száll le. - Die Tür öffnete sich, und er sagte, dass er hier auch aussteigt.
:27. Ez igaz volt vagy sem, Anna nem kérdezte. - Ob das stimmte oder nicht, fragte Anna nicht.
:28. Együtt mentek fel a lépcsőn a felszínre. - Sie gingen zusammen die Treppe hinauf.
:29. Kint hűvös volt és napos, a tavasz eleji fény világos volt, de még nem meleg. - Draußen war es kühl und sonnig, mit dem Licht des frühen Frühlings, das noch keine Wärme hatte.
:30. A férfi, akit Bencének hívtak, megkérdezte, van-e ideje egy kávéra. - Der Mann, der Bence hieß, fragte, ob sie Zeit für einen Kaffee habe.
:31. Anna röviden a munkájára gondolt, majd igent mondott. - Anna dachte kurz an ihre Arbeit und sagte dann ja.
:32. Leültek egy kis kávézóban a sarkon, amelyet Anna ismert, de korábban nem látogatott. - Sie setzten sich in ein kleines Café um die Ecke, das Anna kannte, aber nie betreten hatte.
:33. Beszélgettek könyvekről, a városról és más dolgokról. - Sie redeten über Bücher, über die Stadt und über andere Dinge.
:34. Az idő gyorsan telt, és amikor Anna felállt, már egy óra eltelt. - Die Zeit verging schnell, und als Anna aufstand, war eine Stunde vergangen.
:35. Ez nem tűnt egy órának. - Es fühlte sich nicht wie eine Stunde an.
:36. Bence azt mondta, hogy gyakran ugyanazzal a metróval jár. - Bence sagte, dass er oft dieselbe U-Bahn nimmt.
:37. Anna ezt már tudta, de nem mondta ki. - Anna wusste das schon, sagte es aber nicht.
:38. Külön irányba indultak, miután elköszöntek. - Sie gingen in verschiedene Richtungen, nachdem sie sich verabschiedet hatten.
:39. Anna belépett a könyvtárba, és visszaült az íróasztalához. - Anna trat in die Bibliothek und setzte sich wieder an ihren Schreibtisch.
:40. A visszahozott könyvek még mindig ott várták. - Die Bücher auf dem Rückgabewagen warteten noch.
:41. És ez így rendben volt. - Und das war in Ordnung.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Anna und Bence in einer Frühlingswoche.
:1. Anna arbeitete seit drei Jahren in der Bibliothek an der Ferenciek tere, was bedeutete, dass sie seit drei Jahren jeden Morgen dieselbe U-Bahn nahm, dieselbe Strecke fuhr und dieselben Gesichter sah, ohne sie wirklich wahrzunehmen.
:2. Die U-Bahn am Morgen ist kein Ort, an dem man wahrnimmt, sondern ein Ort, an dem man wartet, bis man angekommen ist.
:3. An diesem Montag im März war die U-Bahn voller als gewöhnlich, und Anna stand mit der Tasche auf der Schulter und dem noch warmen Kaffeebecher in der Hand.
:4. Sie schaute auf die Köpfe der Menschen vor ihr, ohne einen davon wirklich zu sehen.
:5. Der Mann neben ihr las ein Buch, was sie zunächst nur peripher wahrnahm.
:6. Als sie den Titel sah, wurde sie aufmerksam, weil sie das Buch erkannte.
:7. Es war das Buch, das sie selbst zweimal gelesen hatte und das mit Notizen auf ihrem Nachttisch lag.
:8. Sie schaute auf das Buch und dann auf den Mann, der so konzentriert las, als wäre die volle U-Bahn nicht vorhanden.
:9. Sie dachte, dass sie etwas sagen könnte, aber sie tat es nicht.
:10. In der U-Bahn beginnt man morgens keine Gespräche, das ist eine stille Vereinbarung, die alle kennen.
:11. Die Haltestelle kam, Anna stieg aus, und als sich die Tür schloss, schaute sie durch das Fenster zurück.
:12. Der Mann schaute zufällig auf, und ihre Blicke trafen sich für einen Moment.
:13. Die U-Bahn fuhr weiter, und der Moment war vorbei, als wäre nichts gewesen.
:14. Anna vergaß ihn jedoch nicht.
:15. Sie saß an ihrem Schreibtisch in der Bibliothek und dachte zweimal an den Mann.
:16. Sie fand das selbst ein wenig albern, weil sie nichts über ihn wusste.
:17. Am Donnerstag war er wieder in der U-Bahn, diesmal mit einem anderen Buch.
:18. Er erkannte Anna, was man an seinem Blick sah.
:19. Er lächelte kurz, nicht groß, aber ehrlich.
:20. Anna lächelte zurück und schaute dann aus dem Fenster.
:21. Die U-Bahn fuhr weiter, als wäre nichts Besonderes passiert.
:22. An der Haltestelle sprach der Mann Anna an, kurz bevor die Tür aufging.
:23. Er fragte, ob sie das Buch kenne, das er liest.
:24. Anna sagte, dass sie den Autor kennt.
:25. Der Mann sagte, dass der Autor sehr gut ist.
:26. Die Tür öffnete sich, und er sagte, dass er hier auch aussteigt.
:27. Ob das stimmte oder nicht, fragte Anna nicht.
:28. Sie gingen zusammen die Treppe hinauf.
:29. Draußen war es kühl und sonnig, mit dem Licht des frühen Frühlings, das noch keine Wärme hatte.
:30. Der Mann, der Bence hieß, fragte, ob sie Zeit für einen Kaffee habe.
:31. Anna dachte kurz an ihre Arbeit und sagte dann ja.
:32. Sie setzten sich in ein kleines Café um die Ecke, das Anna kannte, aber nie betreten hatte.
:33. Sie redeten über Bücher, über die Stadt und über andere Dinge.
:34. Die Zeit verging schnell, und als Anna aufstand, war eine Stunde vergangen.
:35. Es fühlte sich nicht wie eine Stunde an.
:36. Bence sagte, dass er oft dieselbe U-Bahn nimmt.
:37. Anna wusste das schon, sagte es aber nicht.
:38. Sie gingen in verschiedene Richtungen, nachdem sie sich verabschiedet hatten.
:39. Anna trat in die Bibliothek und setzte sich wieder an ihren Schreibtisch.
:40. Die Bücher auf dem Rückgabewagen warteten noch.
:41. Und das war in Ordnung.
|}
=== 2 ===
:Mihály újrakezdése.
:1. Mihály tíz éven át dolgozott a műhelyben, idegen motorokban matatva és a munkára koncentrálva, azzal a nyugodt elégedettséggel, amely abból fakad, hogy tud valamit, és ezt nem kell állandóan bizonyítania.
:2. Amikor a műhely bezárt, nem volt benne semmi drámai, csak egy beszélgetés a főnökkel és egy papír, amit hazavitt és az asztalra tett.
:3. Katalin látta a papírt, és nem szólt semmit, ami nehezebb volt, mint bármilyen szó, mert azt jelentette, hogy érti a helyzetet.
:4. Az első két hét nehéz volt, nem azért, mert nem volt dolga, hanem mert túl sok ideje volt gondolkodni.
:5. A konyhaasztalnál ült, kávét ivott, és a jövőn gondolkodott, amely üres térnek tűnt munka nélkül.
:6. Egy keddi napon lement a garázsba, nem tervvel, hanem mert mozgásra volt szüksége.
:7. Meglátta a régi szerszámosládát, és kezébe vette a villáskulcsot, amely ismerős érzést adott neki.
:8. Rájött, hogy a tudása még megvan, nem tűnt el a körülményekkel együtt.
:9. Este vacsoránál elmondta Katalinnak az ötletét, óvatosan, mintha még nem lenne biztos benne.
:10. Katalin kérdezett a költségekről és a lehetőségekről, majd azt mondta, segít neki.
:11. Ez volt az ő módja annak, hogy igent mondjon.
:12. A tábla, amit a garázsra tett, egyszerű volt és kézzel írt.
:13. Mihály Kovács – mindenféle javítás, állt rajta.
:14. Nézte a táblát, és úgy érezte, kisebb dolog, mint amilyen valójában.
:15. Tibor, a szomszéd, volt az első ügyfél, a lánya biciklijével.
:16. Mihály egy óra alatt megjavította, és Tibor fizetett, majd azt mondta, visszajön.
:17. Ez nem volt sok, de elég volt ahhoz, hogy másképp kezdje a következő napot.
:18. A munkák lassan érkeztek, különféle tárgyakkal.
:19. Mihály minden darabon ugyanazzal a gondossággal dolgozott, mint korábban.
:20. A gondosság nem a helytől függ, hanem a jellemtől.
:21. Papp úr motorja volt az első nagy próba.
:22. Két napig dolgozott rajta, és egy alkatrészt magának kellett elkészítenie.
:23. Nem volt más megoldás, ezért kitalált egyet.
:24. Amikor a motor működni kezdett, Papp úr elégedetten bólintott.
:25. Azt mondta, Mihály művész.
:26. Mihály nevetett, mert a nevetés volt a legjobb válasz egy jól sikerült pillanatra.
:27. Papp úr továbbmesélte mindenkinek, és új ügyfeleket hozott.
:28. A következő héten több munka érkezett.
:29. Mihály sokat dolgozott, de jobban aludt.
:30. Katalin ezt észrevette, de nem mondta ki.
:31. Bence néha lement a garázsba, és figyelte az apját.
:32. Érdeklődéssel figyelte, anélkül hogy tudta volna, mit tanul.
:33. Egy reggel egy férfi érkezett autóval, és Papp úr nevét említette.
:34. Mihály már a válasz előtt érezte, hogy valami megváltozott.
:35. Nem drámaian, de érezhetően.
:36. Megtörölte a kezét, és beinvitálta a férfit.
:37. A férfi bement, és a munka elkezdődött.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Mihály újrakezdése. - Mihálys Neuanfang.
:1. Mihály tíz éven át dolgozott a műhelyben, idegen motorokban matatva és a munkára koncentrálva, azzal a nyugodt elégedettséggel, amely abból fakad, hogy tud valamit, és ezt nem kell állandóan bizonyítania. - Mihály hatte zehn Jahre in der Werkstatt gearbeitet, mit den Händen in fremden Motoren und dem Kopf bei der Arbeit, mit der ruhigen Zufriedenheit von jemandem, der etwas kann, ohne es ständig beweisen zu müssen.
:2. Amikor a műhely bezárt, nem volt benne semmi drámai, csak egy beszélgetés a főnökkel és egy papír, amit hazavitt és az asztalra tett. - Als die Werkstatt schloss, war das nicht dramatisch, sondern nur ein Gespräch mit dem Chef und ein Blatt Papier, das er nach Hause brachte.
:3. Katalin látta a papírt, és nem szólt semmit, ami nehezebb volt, mint bármilyen szó, mert azt jelentette, hogy érti a helyzetet. - Katalin sah das Blatt und sagte nichts, was schwerer war als Worte, weil es bedeutete, dass sie verstand.
:4. Az első két hét nehéz volt, nem azért, mert nem volt dolga, hanem mert túl sok ideje volt gondolkodni. - Die ersten zwei Wochen waren schwer, nicht weil er nichts zu tun hatte, sondern weil er zu viel Zeit zum Nachdenken hatte.
:5. A konyhaasztalnál ült, kávét ivott, és a jövőn gondolkodott, amely üres térnek tűnt munka nélkül. - Er saß am Küchentisch, trank Kaffee und dachte an die Zukunft, die ohne Arbeit wie ein leerer Raum wirkte.
:6. Egy keddi napon lement a garázsba, nem tervvel, hanem mert mozgásra volt szüksége. - An einem Dienstag ging er in die Garage, nicht weil er einen Plan hatte, sondern weil er Bewegung brauchte.
:7. Meglátta a régi szerszámosládát, és kezébe vette a villáskulcsot, amely ismerős érzést adott neki. - Er sah den alten Werkzeugkasten und nahm den Schraubenschlüssel in die Hand, was sich vertraut anfühlte.
:8. Rájött, hogy a tudása még megvan, nem tűnt el a körülményekkel együtt. - Er merkte, dass sein Können noch da war, auch wenn sich die Umstände geändert hatten.
:9. Este vacsoránál elmondta Katalinnak az ötletét, óvatosan, mintha még nem lenne biztos benne. - Beim Abendessen erzählte er Katalin vorsichtig von seiner Idee.
:10. Katalin kérdezett a költségekről és a lehetőségekről, majd azt mondta, segít neki. - Katalin stellte praktische Fragen und sagte dann, dass sie ihm hilft.
:11. Ez volt az ő módja annak, hogy igent mondjon. - Das war ihre Art, ja zu sagen.
:12. A tábla, amit a garázsra tett, egyszerű volt és kézzel írt. - Das Schild, das er an die Garage hängte, war einfach und handgeschrieben.
:13. Mihály Kovács – mindenféle javítás, állt rajta. - „Mihály Kovács – Reparaturen aller Art“, stand darauf.
:14. Nézte a táblát, és úgy érezte, kisebb dolog, mint amilyen valójában. - Er schaute es an und hatte das Gefühl, dass es kleiner ist, als es wirklich war.
:15. Tibor, a szomszéd, volt az első ügyfél, a lánya biciklijével. - Tibor, der Nachbar, war der erste Kunde mit dem Fahrrad seiner Tochter.
:16. Mihály egy óra alatt megjavította, és Tibor fizetett, majd azt mondta, visszajön. - Mihály reparierte es in einer Stunde, und Tibor bezahlte und sagte, dass er wiederkommt.
:17. Ez nem volt sok, de elég volt ahhoz, hogy másképp kezdje a következő napot. - Es war nicht viel, aber genug, um den nächsten Tag anders zu beginnen.
:18. A munkák lassan érkeztek, különféle tárgyakkal. - Die Kunden kamen langsam mit verschiedenen Dingen.
:19. Mihály minden darabon ugyanazzal a gondossággal dolgozott, mint korábban. - Mihály arbeitete an jedem Stück mit derselben Sorgfalt wie früher.
:20. A gondosság nem a helytől függ, hanem a jellemtől. - Sorgfalt ist keine Frage der Umgebung, sondern des Charakters.
:21. Papp úr motorja volt az első nagy próba. - Herr Papps Motor war die erste große Bewährungsprobe.
:22. Két napig dolgozott rajta, és egy alkatrészt magának kellett elkészítenie. - Er arbeitete zwei Tage daran und musste ein Teil selbst herstellen.
:23. Nem volt más megoldás, ezért kitalált egyet. - Es gab keine andere Lösung, also erfand er eine.
:24. Amikor a motor működni kezdett, Papp úr elégedetten bólintott. - Als der Motor lief, nickte Herr Papp zufrieden.
:25. Azt mondta, Mihály művész. - Er sagte, Mihály sei ein Künstler.
:26. Mihály nevetett, mert a nevetés volt a legjobb válasz egy jól sikerült pillanatra. - Mihály lachte, weil Lachen die beste Reaktion auf einen gelungenen Moment ist.
:27. Papp úr továbbmesélte mindenkinek, és új ügyfeleket hozott. - Herr Papp erzählte es weiter und brachte neue Kunden.
:28. A következő héten több munka érkezett. - In der nächsten Woche kamen mehr Kunden.
:29. Mihály sokat dolgozott, de jobban aludt. - Mihály arbeitete viel, aber schlief besser.
:30. Katalin ezt észrevette, de nem mondta ki. - Katalin bemerkte das, sagte aber nichts.
:31. Bence néha lement a garázsba, és figyelte az apját. - Bence kam manchmal in die Garage und schaute seinem Vater zu.
:32. Érdeklődéssel figyelte, anélkül hogy tudta volna, mit tanul. - Er beobachtete mit Interesse, ohne zu wissen, dass er etwas lernt.
:33. Egy reggel egy férfi érkezett autóval, és Papp úr nevét említette. - Eines Morgens kam ein Mann mit einem Auto und nannte Herrn Papp.
:34. Mihály már a válasz előtt érezte, hogy valami megváltozott. - Mihály spürte schon vor seiner Antwort, dass sich etwas verändert hatte.
:35. Nem drámaian, de érezhetően. - Nicht dramatisch, aber spürbar.
:36. Megtörölte a kezét, és beinvitálta a férfit. - Er wischte sich die Hände ab und bat den Mann hinein.
:37. A férfi bement, és a munka elkezdődött. - Der Mann kam hinein, und die Arbeit begann.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Mihálys Neuanfang.
:1. Mihály hatte zehn Jahre in der Werkstatt gearbeitet, mit den Händen in fremden Motoren und dem Kopf bei der Arbeit, mit der ruhigen Zufriedenheit von jemandem, der etwas kann, ohne es ständig beweisen zu müssen.
:2. Als die Werkstatt schloss, war das nicht dramatisch, sondern nur ein Gespräch mit dem Chef und ein Blatt Papier, das er nach Hause brachte.
:3. Katalin sah das Blatt und sagte nichts, was schwerer war als Worte, weil es bedeutete, dass sie verstand.
:4. Die ersten zwei Wochen waren schwer, nicht weil er nichts zu tun hatte, sondern weil er zu viel Zeit zum Nachdenken hatte.
:5. Er saß am Küchentisch, trank Kaffee und dachte an die Zukunft, die ohne Arbeit wie ein leerer Raum wirkte.
:6. An einem Dienstag ging er in die Garage, nicht weil er einen Plan hatte, sondern weil er Bewegung brauchte.
:7. Er sah den alten Werkzeugkasten und nahm den Schraubenschlüssel in die Hand, was sich vertraut anfühlte.
:8. Er merkte, dass sein Können noch da war, auch wenn sich die Umstände geändert hatten.
:9. Beim Abendessen erzählte er Katalin vorsichtig von seiner Idee.
:10. Katalin stellte praktische Fragen und sagte dann, dass sie ihm hilft.
:11. Das war ihre Art, ja zu sagen.
:12. Das Schild, das er an die Garage hängte, war einfach und handgeschrieben.
:13. „Mihály Kovács – Reparaturen aller Art“, stand darauf.
:14. Er schaute es an und hatte das Gefühl, dass es kleiner ist, als es wirklich war.
:15. Tibor, der Nachbar, war der erste Kunde mit dem Fahrrad seiner Tochter.
:16. Mihály reparierte es in einer Stunde, und Tibor bezahlte und sagte, dass er wiederkommt.
:17. Es war nicht viel, aber genug, um den nächsten Tag anders zu beginnen.
:18. Die Kunden kamen langsam mit verschiedenen Dingen.
:19. Mihály arbeitete an jedem Stück mit derselben Sorgfalt wie früher.
:20. Sorgfalt ist keine Frage der Umgebung, sondern des Charakters.
:21. Herr Papps Motor war die erste große Bewährungsprobe.
:22. Er arbeitete zwei Tage daran und musste ein Teil selbst herstellen.
:23. Es gab keine andere Lösung, also erfand er eine.
:24. Als der Motor lief, nickte Herr Papp zufrieden.
:25. Er sagte, Mihály sei ein Künstler.
:26. Mihály lachte, weil Lachen die beste Reaktion auf einen gelungenen Moment ist.
:27. Herr Papp erzählte es weiter und brachte neue Kunden.
:28. In der nächsten Woche kamen mehr Kunden.
:29. Mihály arbeitete viel, aber schlief besser.
:30. Katalin bemerkte das, sagte aber nichts.
:31. Bence kam manchmal in die Garage und schaute seinem Vater zu.
:32. Er beobachtete mit Interesse, ohne zu wissen, dass er etwas lernt.
:33. Eines Morgens kam ein Mann mit einem Auto und nannte Herrn Papp.
:34. Mihály spürte schon vor seiner Antwort, dass sich etwas verändert hatte.
:35. Nicht dramatisch, aber spürbar.
:36. Er wischte sich die Hände ab und bat den Mann hinein.
:37. Der Mann kam hinein, und die Arbeit begann.
|}
=== 3 ===
:Sára elindulása.
:1. Sára három évig dolgozott abban az irodában, ahol semmi rossz nem történt, és semmi jó sem.
:2. És éppen ez volt a baj, nem maga a munka, hanem mindannak a hiánya, ami számított.
:3. A napok egyenletes szürkesége volt ez, napoké, amelyek jöttek és mentek, anélkül hogy nyomot hagytak volna, mint az üvegen végigfolyó víz.
:4. Abban a faluban lakott, ahol felnőtt.
:5. Ez régen magától értetődő volt, idővel azonban kérdéssé vált, amelyet nem mondott ki hangosan.
:6. Mert a hangosan feltett kérdések válaszokat követelnek, és ő még nem volt biztos benne, hogy akarja-e a választ.
:7. A Zsófival folytatott beszélgetés egy péntek este volt a kiváltó ok.
:8. Nem azért, mert Zsófi valami különöset mondott volna, hanem mert meglátta a képeket Sára laptopján.
:9. Azt mondta, hogy ez tényleg jó, annak az embernek a hangján, aki komolyan is gondolja, amit mond.
:10. Sára ránézett a képekre, és arra gondolt, hogy Zsófinak igaza van.
:11. Ez olyan gondolat volt, amelyet ritkán engedett meg magának.
:12. Mert az önbizalom abban a faluban nem tartozott azok közé a tulajdonságok közé, amelyeket a lányoknak különösebben gyakran megtanítottak.
:13. Egy hónappal később felmondott, sok álmatlan éjszaka után.
:14. Egy olyan reggel után, amikor arra ébredt, hogy ha nem most, akkor mikor.
:15. Ez nem volt különösebben eredeti kérdés, de működött.
:16. Budapest négy órára volt tőle.
:17. Ez azt jelentette, hogy elég közel volt ahhoz, hogy elérhető legyen, és elég messze ahhoz, hogy valóban máshol legyen.
:18. Sára talált egy kis lakást a hetedik kerületben.
:19. Olyan kicsi volt, hogy meg kellett fordulnia, ha ki akarta nyitni a konyhafiókot.
:20. Mégis az övé volt, és ez olyan különbséget jelentett, amelyre nem számított.
:21. Dolgozni kezdett, reggelente pályázatokat írt, esténként pedig azon a projekten dolgozott, amely hónapok óta a fejében volt.
:22. Egy könyvsorozat újratervezése volt ez, amelyet senki sem rendelt meg, és amelyet ő mégis megcsinált.
:23. Mert vannak projektek, amelyeket meg kell csinálni, hogy megmutassák, mire képes az ember, még akkor is, ha még senki sem figyel.
:24. Az elutasítások rendszeresen érkeztek, azoknak az e-maileknek a hivatásos rövidségével, amelyek semmi személyeset nem akarnak mondani, mégis személyesen találnak célba.
:25. Sára elolvasta őket, félretette a telefonját, és tovább dolgozott.
:26. Nem azért, mert nem volt szomorú, hanem mert a szomorúság és az abbahagyás két különböző dolog, amelyeket könnyű összekeverni.
:27. A konferencia az ő viszonyaihoz képest drága volt, mégis megvette a jegyet.
:28. Mert megértette, hogy bizonyos befektetések nem befektetések, ha az ember nem teszi meg őket.
:29. Varga Bálint a terem szélén állt, olyan ember arckifejezésével, aki már sok konferenciát látott.
:30. Sára húsz méterre állt tőle, és harminc másodpercig gondolkodott azon, odamenjen-e hozzá.
:31. Aztán odament, mert harminc másodperc néha elég ahhoz, hogy az ember rábeszélje saját magát.
:32. Megmutatta neki a projektet, ő pedig nézte, hosszabban, mint Sára várta volna.
:33. Azt mondta, érdekes, és odaadta a névjegyét.
:34. Ez nem volt ígéret, de több volt a semminél.
:35. Sára bement a következő kávézóba, és elküldte neki az e-mailt, mielőtt alkalma lett volna meggondolni magát.
:36. A válasz négy nappal később érkezett: egy próbafeladat, egy megbízás, egy kezdet.
:37. Sára a kávézó ablak melletti asztalánál ült, és kétszer elolvasta az e-mailt.
:38. Aztán kinézett a kinti városra, amely hangos volt, nagy és közömbös, ahogy a városok azok.
:39. És éppen ezért volt benne hely mindazoknak, akik készek voltak elfoglalni.
:40. Rendelt még egy kávét, és kinyitotta a laptopot.
:41. Mert a kezdetek nem hagynak időt az ünneplésre, és mert a munka éppen csak elkezdődött.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Sára elindulása. - Saras Aufbruch.
:1. Sára három évig dolgozott abban az irodában, ahol semmi rossz nem történt, és semmi jó sem. - Sára hatte drei Jahre lang in dem Büro gearbeitet, in dem nichts Schlimmes passierte und nichts Gutes.
:2. És éppen ez volt a baj, nem maga a munka, hanem mindannak a hiánya, ami számított. - Und das war das Problem, nicht die Arbeit selbst, sondern die Abwesenheit von allem, das zählte.
:3. A napok egyenletes szürkesége volt ez, napoké, amelyek jöttek és mentek, anélkül hogy nyomot hagytak volna, mint az üvegen végigfolyó víz. - Es war die gleichmäßige Grauheit von Tagen, die kamen und gingen, ohne Spuren zu hinterlassen, wie Wasser, das über Glas läuft.
:4. Abban a faluban lakott, ahol felnőtt. - Sie wohnte in dem Dorf, in dem sie aufgewachsen war.
:5. Ez régen magától értetődő volt, idővel azonban kérdéssé vált, amelyet nem mondott ki hangosan. - Das war früher selbstverständlich gewesen und war mit der Zeit zu einer Frage geworden, die sie nicht laut stellte.
:6. Mert a hangosan feltett kérdések válaszokat követelnek, és ő még nem volt biztos benne, hogy akarja-e a választ. - Weil laute Fragen Antworten erfordern, und sie noch nicht sicher war, ob sie die Antwort wollte.
:7. A Zsófival folytatott beszélgetés egy péntek este volt a kiváltó ok. - Das Gespräch mit Zsófi an einem Freitagabend war der Auslöser.
:8. Nem azért, mert Zsófi valami különöset mondott volna, hanem mert meglátta a képeket Sára laptopján. - Nicht weil Zsófi etwas Besonderes gesagt hatte, sondern weil sie die Bilder auf Sáras Laptop gesehen hatte.
:9. Azt mondta, hogy ez tényleg jó, annak az embernek a hangján, aki komolyan is gondolja, amit mond. - Sie sagte, das sei wirklich gut, mit dem Tonfall von jemandem, der das meint.
:10. Sára ránézett a képekre, és arra gondolt, hogy Zsófinak igaza van. - Sára hatte die Bilder angeschaut und gedacht, dass sie recht hatte.
:11. Ez olyan gondolat volt, amelyet ritkán engedett meg magának. - Das war ein Gedanke, den sie sich selten erlaubt hatte.
:12. Mert az önbizalom abban a faluban nem tartozott azok közé a tulajdonságok közé, amelyeket a lányoknak különösebben gyakran megtanítottak. - Weil Selbstvertrauen in dem Dorf nicht die häufigste Eigenschaft gewesen war, die man Mädchen beibrachte.
:13. Egy hónappal később felmondott, sok álmatlan éjszaka után. - Sie kündigte einen Monat später, nach vielen schlaflosen Nächten.
:14. Egy olyan reggel után, amikor arra ébredt, hogy ha nem most, akkor mikor. - Nach einem Morgen, an dem sie aufgewacht war und gedacht hatte, wenn nicht jetzt, wann dann.
:15. Ez nem volt különösebben eredeti kérdés, de működött. - Das war keine besonders originelle Frage, aber eine, die funktionierte.
:16. Budapest négy órára volt tőle. - Budapest war vier Stunden entfernt.
:17. Ez azt jelentette, hogy elég közel volt ahhoz, hogy elérhető legyen, és elég messze ahhoz, hogy valóban máshol legyen. - Das bedeutete, dass es nah genug war, um erreichbar zu sein, und weit genug, um wirklich woanders zu sein.
:18. Sára talált egy kis lakást a hetedik kerületben. - Sára fand eine kleine Wohnung im siebten Bezirk.
:19. Olyan kicsi volt, hogy meg kellett fordulnia, ha ki akarta nyitni a konyhafiókot. - Sie war so klein, dass sie sich umdrehen musste, um die Küchenschublade zu öffnen.
:20. Mégis az övé volt, és ez olyan különbséget jelentett, amelyre nem számított. - Und trotzdem war sie ihre, was einen Unterschied machte, den sie nicht erwartet hatte.
:21. Dolgozni kezdett, reggelente pályázatokat írt, esténként pedig azon a projekten dolgozott, amely hónapok óta a fejében volt. - Sie begann zu arbeiten, morgens Bewerbungen und abends an dem Projekt, das sie seit Monaten im Kopf hatte.
:22. Egy könyvsorozat újratervezése volt ez, amelyet senki sem rendelt meg, és amelyet ő mégis megcsinált. - Es war ein Redesign für eine Buchreihe, das niemand bestellt hatte und das sie trotzdem machte.
:23. Mert vannak projektek, amelyeket meg kell csinálni, hogy megmutassák, mire képes az ember, még akkor is, ha még senki sem figyel. - Weil manche Projekte gemacht werden müssen, um zu zeigen, was man kann, auch wenn noch niemand zuschaut.
:24. Az elutasítások rendszeresen érkeztek, azoknak az e-maileknek a hivatásos rövidségével, amelyek semmi személyeset nem akarnak mondani, mégis személyesen találnak célba. - Die Absagen kamen regelmäßig, mit der professionellen Kürze von E-Mails, die nichts Persönliches meinen und trotzdem persönlich landen.
:25. Sára elolvasta őket, félretette a telefonját, és tovább dolgozott. - Sára las sie, legte das Handy weg und arbeitete weiter.
:26. Nem azért, mert nem volt szomorú, hanem mert a szomorúság és az abbahagyás két különböző dolog, amelyeket könnyű összekeverni. - Nicht weil sie nicht traurig war, sondern weil Traurigsein und Aufhören zwei verschiedene Dinge sind, die man leicht verwechselt.
:27. A konferencia az ő viszonyaihoz képest drága volt, mégis megvette a jegyet. - Die Konferenz war teuer für ihre Verhältnisse, und sie kaufte das Ticket trotzdem.
:28. Mert megértette, hogy bizonyos befektetések nem befektetések, ha az ember nem teszi meg őket. - Weil sie verstanden hatte, dass manche Investitionen keine sind, wenn man sie nicht macht.
:29. Varga Bálint a terem szélén állt, olyan ember arckifejezésével, aki már sok konferenciát látott. - Bálint Varga stand am Rande des Raumes, mit dem Ausdruck von jemandem, der viele Konferenzen gesehen hat.
:30. Sára húsz méterre állt tőle, és harminc másodpercig gondolkodott azon, odamenjen-e hozzá. - Sára stand zwanzig Meter entfernt und hatte dreißig Sekunden lang überlegt, ob sie hingehen sollte.
:31. Aztán odament, mert harminc másodperc néha elég ahhoz, hogy az ember rábeszélje saját magát. - Dann ging sie hin, weil dreißig Sekunden manchmal genug sind, um sich selbst zu überreden.
:32. Megmutatta neki a projektet, ő pedig nézte, hosszabban, mint Sára várta volna. - Sie zeigte ihm das Projekt, und er schaute, länger als sie erwartet hatte.
:33. Azt mondta, érdekes, és odaadta a névjegyét. - Er sagte, das sei interessant, und gab ihr seine Karte.
:34. Ez nem volt ígéret, de több volt a semminél. - Das war keine Zusage und mehr als nichts.
:35. Sára bement a következő kávézóba, és elküldte neki az e-mailt, mielőtt alkalma lett volna meggondolni magát. - Sára ging in das nächste Café und schickte ihm die E-Mail, bevor sie die Gelegenheit hatte, es sich anders zu überlegen.
:36. A válasz négy nappal később érkezett: egy próbafeladat, egy megbízás, egy kezdet. - Die Antwort kam vier Tage später, ein Probeprojekt, ein Auftrag, ein Anfang.
:37. Sára a kávézó ablak melletti asztalánál ült, és kétszer elolvasta az e-mailt. - Sára saß am Fenstertisch des Cafés und las die E-Mail zweimal.
:38. Aztán kinézett a kinti városra, amely hangos volt, nagy és közömbös, ahogy a városok azok. - Dann schaute sie auf die Stadt draußen, die laut und groß und gleichgültig war, wie Städte es sind.
:39. És éppen ezért volt benne hely mindazoknak, akik készek voltak elfoglalni. - Und die deswegen Platz hatte für alle, die bereit waren, ihn einzunehmen.
:40. Rendelt még egy kávét, és kinyitotta a laptopot. - Sie bestellte noch einen Kaffee und öffnete den Laptop.
:41. Mert a kezdetek nem hagynak időt az ünneplésre, és mert a munka éppen csak elkezdődött. - Weil Anfänge keine Zeit lassen zum Feiern, und weil die Arbeit gerade erst begonnen hatte.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Saras Aufbruch.
:1. Sára hatte drei Jahre lang in dem Büro gearbeitet, in dem nichts Schlimmes passierte und nichts Gutes.
:2. Und das war das Problem, nicht die Arbeit selbst, sondern die Abwesenheit von allem, das zählte.
:3. Es war die gleichmäßige Grauheit von Tagen, die kamen und gingen, ohne Spuren zu hinterlassen, wie Wasser, das über Glas läuft.
:4. Sie wohnte in dem Dorf, in dem sie aufgewachsen war.
:5. Das war früher selbstverständlich gewesen und war mit der Zeit zu einer Frage geworden, die sie nicht laut stellte.
:6. Weil laute Fragen Antworten erfordern, und sie noch nicht sicher war, ob sie die Antwort wollte.
:7. Das Gespräch mit Zsófi an einem Freitagabend war der Auslöser.
:8. Nicht weil Zsófi etwas Besonderes gesagt hatte, sondern weil sie die Bilder auf Sáras Laptop gesehen hatte.
:9. Sie sagte, das sei wirklich gut, mit dem Tonfall von jemandem, der das meint.
:10. Sára hatte die Bilder angeschaut und gedacht, dass sie recht hatte.
:11. Das war ein Gedanke, den sie sich selten erlaubt hatte.
:12. Weil Selbstvertrauen in dem Dorf nicht die häufigste Eigenschaft gewesen war, die man Mädchen beibrachte.
:13. Sie kündigte einen Monat später, nach vielen schlaflosen Nächten.
:14. Nach einem Morgen, an dem sie aufgewacht war und gedacht hatte, wenn nicht jetzt, wann dann.
:15. Das war keine besonders originelle Frage, aber eine, die funktionierte.
:16. Budapest war vier Stunden entfernt.
:17. Das bedeutete, dass es nah genug war, um erreichbar zu sein, und weit genug, um wirklich woanders zu sein.
:18. Sára fand eine kleine Wohnung im siebten Bezirk.
:19. Sie war so klein, dass sie sich umdrehen musste, um die Küchenschublade zu öffnen.
:20. Und trotzdem war sie ihre, was einen Unterschied machte, den sie nicht erwartet hatte.
:21. Sie begann zu arbeiten, morgens Bewerbungen und abends an dem Projekt, das sie seit Monaten im Kopf hatte.
:22. Es war ein Redesign für eine Buchreihe, das niemand bestellt hatte und das sie trotzdem machte.
:23. Weil manche Projekte gemacht werden müssen, um zu zeigen, was man kann, auch wenn noch niemand zuschaut.
:24. Die Absagen kamen regelmäßig, mit der professionellen Kürze von E-Mails, die nichts Persönliches meinen und trotzdem persönlich landen.
:25. Sára las sie, legte das Handy weg und arbeitete weiter.
:26. Nicht weil sie nicht traurig war, sondern weil Traurigsein und Aufhören zwei verschiedene Dinge sind, die man leicht verwechselt.
:27. Die Konferenz war teuer für ihre Verhältnisse, und sie kaufte das Ticket trotzdem.
:28. Weil sie verstanden hatte, dass manche Investitionen keine sind, wenn man sie nicht macht.
:29. Bálint Varga stand am Rande des Raumes, mit dem Ausdruck von jemandem, der viele Konferenzen gesehen hat.
:30. Sára stand zwanzig Meter entfernt und hatte dreißig Sekunden lang überlegt, ob sie hingehen sollte.
:31. Dann ging sie hin, weil dreißig Sekunden manchmal genug sind, um sich selbst zu überreden.
:32. Sie zeigte ihm das Projekt, und er schaute, länger als sie erwartet hatte.
:33. Er sagte, das sei interessant, und gab ihr seine Karte.
:34. Das war keine Zusage und mehr als nichts.
:35. Sára ging in das nächste Café und schickte ihm die E-Mail, bevor sie die Gelegenheit hatte, es sich anders zu überlegen.
:36. Die Antwort kam vier Tage später, ein Probeprojekt, ein Auftrag, ein Anfang.
:37. Sára saß am Fenstertisch des Cafés und las die E-Mail zweimal.
:38. Dann schaute sie auf die Stadt draußen, die laut und groß und gleichgültig war, wie Städte es sind.
:39. Und die deswegen Platz hatte für alle, die bereit waren, ihn einzunehmen.
:40. Sie bestellte noch einen Kaffee und öffnete den Laptop.
:41. Weil Anfänge keine Zeit lassen zum Feiern, und weil die Arbeit gerade erst begonnen hatte.
|}
=== 4 ===
:Klára péksége.
:1. Klára tíz évig dolgozott egy irodában, és jól végezte a munkáját, anélkül hogy szerette volna.
:2. Ez olyan kombináció, amely sokáig működik, aztán egyszer csak megszűnik működni.
:3. Mert az ember azokat a dolgokat, amelyeket jól csinál, de nem szeret, csak addig tudja így csinálni, amíg maga a jó elvégzés is szenvedni nem kezd.
:4. Mert a minőségnek hosszú távon motivációra van szüksége.
:5. A motiváció, amely Klárában megvolt, nem az irodához tartozott.
:6. Hanem a konyhához, a liszthez és a vízhez.
:7. És a kenyér illatához, amely egész hétvégén ott maradt a lakásában.
:8. Hétfő reggel is ott volt még, amikor munkába indult.
:9. Mint egy ígéret, amelyet saját magának tett, és amelyet még nem váltott be.
:10. A hirdetést véletlenül látta meg, a sarki pékségben egy kifüggesztett papíron.
:11. Egy régi pékség Egerben, bérbe adó, megfizethető, azonnal elérhető.
:12. Klára kétszer olvasta el, lassan.
:13. Annak az embernek az érzésével, aki olyasmit olvas, ami már régebb óta vár rá, anélkül hogy tudott volna róla.
:14. Egy szombaton elutazott Egerbe, anélkül hogy bárkinek megmondta volna, miért.
:15. Megnézte a pékséget, amely poros volt és üres.
:16. A sarokban ott állt a régi kemence, amely még működött, ahogy a bérbeadó mondta neki.
:17. Az ablakokat meg kellett tisztítani, de az utcára néztek.
:18. Ez azt jelentette, hogy az emberek az utcáról be fognak látni, ha lesz mit látniuk.
:19. Még aznap aláírta a szerződést.
:20. Annak az embernek az elszántságával, aki tudja, hogy a túl hosszú gondolkodás néha a legrosszabb döntés.
:21. Úgy utazott vissza Budapestre, azzal az érzéssel, amely akkor keletkezik, amikor az ember olyasmit tett, ami helyesnek érződik, és közben egy kicsit őrültségnek is.
:22. Ez többnyire azt jelenti, hogy valami fontosat tett.
:23. Az első hetek Egerben voltak a legnehezebbek.
:24. A hajnali háromkor keléssel, a takarítással, a berendezéssel és a próbálkozással.
:25. A receptekkel, amelyek nem működtek, és a receptekkel, amelyek működtek.
:26. És a szomszédokkal, akik benéztek az ablakon.
:27. Olyan arcokkal, amelyek több kételyt fejeztek ki, mint érdeklődést.
:28. Klára ezt észrevette, és ettől még jobban összpontosított.
:29. Mert néha mások tekintete a legjobb hajtóerő, ha az ember nem ítéletként fogja fel, hanem kihívásként.
:30. A júliusi városi ünnepen mindent egy lapra tett fel.
:31. Azzal a kenyérrel, amelyet az előző hetekben fejlesztett ki.
:32. Egy fűszeres rozskenyérrel, amelyet a legjobbjának tartott.
:33. A stand eleinte csendes volt.
:34. Az első vevők kóstoltak és bólintottak.
:35. Aztán már nem volt csendes, hanem tele lett.
:36. A sor hosszabb lett, mint amire számított.
:37. Emberek jöttek vissza, többet vásároltak, és másoknak is meséltek róla.
:38. Mert a jó kenyér híre egy kisvárosban gyorsan elterjed.
:39. Az este végén, amikor már majdnem minden elfogyott, egy idősebb férfi megállt a standjánál.
:40. Azt mondta, régen ő is pék volt.
:41. És hogy Klára kenyere valóban jó.
:42. Annak az embernek a tárgyilagos hangján mondta ezt, aki tudja, miről beszél.
:43. Klára megköszönte neki.
:44. Utána nézett, ahogy a férfi átment a piactéren.
:45. És arra gondolt, hogy ez többet jelent, mint bármilyen hosszú sor.
:46. Másnap reggel a nap besütött a tiszta ablakokon.
:47. A pékség annak a kenyérnek az illatától volt tele, amely négy óra óta sült a kemencében.
:48. A vevők jöttek, néhányan a városi ünnepről, néhányan most először.
:49. Klára a pult mögött állt.
:50. Kivette a kenyeret, és betette az ablakba.
:51. Arra gondolt, hogy még nagyon sokat kell tanulnia.
:52. Ez nem nyugtalanító gondolat volt, hanem jó.
:53. Mert azt jelentette, hogy megy tovább.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Klára péksége. - Kláras Bäckerei.
:1. Klára tíz évig dolgozott egy irodában, és jól végezte a munkáját, anélkül hogy szerette volna. - Klára hatte zehn Jahre lang in einem Büro gearbeitet, was sie gut gemacht hatte, ohne es zu mögen.
:2. Ez olyan kombináció, amely sokáig működik, aztán egyszer csak megszűnik működni. - Das ist eine Kombination, die lange funktioniert und die irgendwann aufhört zu funktionieren.
:3. Mert az ember azokat a dolgokat, amelyeket jól csinál, de nem szeret, csak addig tudja így csinálni, amíg maga a jó elvégzés is szenvedni nem kezd. - Weil man Dinge, die man gut macht und nicht mag, so lange tun kann, bis das Gutmachen selbst anfängt zu leiden.
:4. Mert a minőségnek hosszú távon motivációra van szüksége. - Weil Qualität auf Dauer Motivation braucht.
:5. A motiváció, amely Klárában megvolt, nem az irodához tartozott. - Die Motivation, die sie hatte, gehörte nicht dem Büro.
:6. Hanem a konyhához, a liszthez és a vízhez. - Sondern der Küche, dem Mehl und dem Wasser.
:7. És a kenyér illatához, amely egész hétvégén ott maradt a lakásában. - Und dem Geruch von Brot, der das ganze Wochenende in ihrer Wohnung hing.
:8. Hétfő reggel is ott volt még, amikor munkába indult. - Und der am Montagmorgen noch da war, wenn sie zur Arbeit fuhr.
:9. Mint egy ígéret, amelyet saját magának tett, és amelyet még nem váltott be. - Wie ein Versprechen, das sie sich selbst gegeben hatte und das sie noch nicht eingelöst hatte.
:10. A hirdetést véletlenül látta meg, a sarki pékségben egy kifüggesztett papíron. - Die Anzeige sah sie zufällig, auf einem Aushang in der Bäckerei um die Ecke.
:11. Egy régi pékség Egerben, bérbe adó, megfizethető, azonnal elérhető. - Eine alte Bäckerei in Eger, zu verpachten, erschwinglich, sofort verfügbar.
:12. Klára kétszer olvasta el, lassan. - Sie las sie zweimal, langsam.
:13. Annak az embernek az érzésével, aki olyasmit olvas, ami már régebb óta vár rá, anélkül hogy tudott volna róla. - Mit dem Gefühl von jemandem, der etwas liest, das schon länger auf ihn gewartet hat, ohne dass er es wusste.
:14. Egy szombaton elutazott Egerbe, anélkül hogy bárkinek megmondta volna, miért. - Sie fuhr an einem Samstag nach Eger, ohne jemandem zu sagen, warum.
:15. Megnézte a pékséget, amely poros volt és üres. - Sie schaute sich die Bäckerei an, die staubig war und leer.
:16. A sarokban ott állt a régi kemence, amely még működött, ahogy a bérbeadó mondta neki. - In der Ecke stand der alte Ofen, der noch funktionierte, wie der Vermieter ihr sagte.
:17. Az ablakokat meg kellett tisztítani, de az utcára néztek. - Die Fenster mussten geputzt werden, aber sie zeigten zur Straße.
:18. Ez azt jelentette, hogy az emberek az utcáról be fognak látni, ha lesz mit látniuk. - Das bedeutete, dass die Menschen von der Straße aus hineinsehen würden, wenn es etwas zu sehen gab.
:19. Még aznap aláírta a szerződést. - Sie unterschrieb den Vertrag am selben Tag.
:20. Annak az embernek az elszántságával, aki tudja, hogy a túl hosszú gondolkodás néha a legrosszabb döntés. - Mit der Entschlossenheit von jemandem, der weiß, dass zu langes Nachdenken manchmal die schlechteste Entscheidung ist.
:21. Úgy utazott vissza Budapestre, azzal az érzéssel, amely akkor keletkezik, amikor az ember olyasmit tett, ami helyesnek érződik, és közben egy kicsit őrültségnek is. - Sie fuhr zurück nach Budapest mit dem Gefühl, das entsteht, wenn man etwas getan hat, das sich richtig anfühlt und gleichzeitig ein bisschen verrückt.
:22. Ez többnyire azt jelenti, hogy valami fontosat tett. - Das bedeutet meistens, dass man etwas Wichtiges getan hat.
:23. Az első hetek Egerben voltak a legnehezebbek. - Die ersten Wochen in Eger waren die schwersten.
:24. A hajnali háromkor keléssel, a takarítással, a berendezéssel és a próbálkozással. - Mit dem Aufstehen um drei Uhr, dem Reinigen und Einrichten und Ausprobieren.
:25. A receptekkel, amelyek nem működtek, és a receptekkel, amelyek működtek. - Mit den Rezepten, die nicht funktionierten, und den Rezepten, die funktionierten.
:26. És a szomszédokkal, akik benéztek az ablakon. - Und mit den Nachbarn, die durch das Fenster schauten.
:27. Olyan arcokkal, amelyek több kételyt fejeztek ki, mint érdeklődést. - Mit Gesichtern, die mehr Skepsis als Interesse ausdrückten.
:28. Klára ezt észrevette, és ettől még jobban összpontosított. - Klára bemerkte das, und das brachte sie dazu, sich noch mehr zu konzentrieren.
:29. Mert néha mások tekintete a legjobb hajtóerő, ha az ember nem ítéletként fogja fel, hanem kihívásként. - Weil manchmal der Blick anderer der beste Antrieb ist, wenn man ihn nicht als Urteil nimmt, sondern als Herausforderung.
:30. A júliusi városi ünnepen mindent egy lapra tett fel. - Beim Stadtfest im Juli stellte sie alles auf eine Karte.
:31. Azzal a kenyérrel, amelyet az előző hetekben fejlesztett ki. - Mit dem Brot, das sie in den Wochen vorher entwickelt hatte.
:32. Egy fűszeres rozskenyérrel, amelyet a legjobbjának tartott. - Ein Roggenbrot mit Kräutern, das sie für ihr Bestes hielt.
:33. A stand eleinte csendes volt. - Der Stand war zunächst ruhig.
:34. Az első vevők kóstoltak és bólintottak. - Die ersten Kunden probierten und nickten.
:35. Aztán már nem volt csendes, hanem tele lett. - Dann war er nicht mehr ruhig, sondern voll.
:36. A sor hosszabb lett, mint amire számított. - Die Schlange wurde länger, als sie erwartet hatte.
:37. Emberek jöttek vissza, többet vásároltak, és másoknak is meséltek róla. - Menschen kamen zurück, kauften mehr und erzählten anderen davon.
:38. Mert a jó kenyér híre egy kisvárosban gyorsan elterjed. - Weil gutes Brot sich in einer Kleinstadt schnell herumspricht.
:39. Az este végén, amikor már majdnem minden elfogyott, egy idősebb férfi megállt a standjánál. - Ein älterer Mann blieb am Ende des Abends an ihrem Stand stehen, als fast alles verkauft war.
:40. Azt mondta, régen ő is pék volt. - Er sagte, er sei früher auch Bäcker gewesen.
:41. És hogy Klára kenyere valóban jó. - Und ihr Brot sei wirklich gut.
:42. Annak az embernek a tárgyilagos hangján mondta ezt, aki tudja, miről beszél. - Mit dem sachlichen Tonfall von jemandem, der weiß, wovon er spricht.
:43. Klára megköszönte neki. - Klára dankte ihm.
:44. Utána nézett, ahogy a férfi átment a piactéren. - Sie schaute ihm nach, wie er über den Marktplatz ging.
:45. És arra gondolt, hogy ez többet jelent, mint bármilyen hosszú sor. - Und dachte, dass das mehr bedeutete als jede lange Schlange.
:46. Másnap reggel a nap besütött a tiszta ablakokon. - Am nächsten Morgen schien die Sonne durch die sauberen Fenster.
:47. A pékség annak a kenyérnek az illatától volt tele, amely négy óra óta sült a kemencében. - Die Bäckerei roch nach dem Brot, das seit vier Uhr im Ofen war.
:48. A vevők jöttek, néhányan a városi ünnepről, néhányan most először. - Die Kunden kamen, einige vom Fest, einige zum ersten Mal.
:49. Klára a pult mögött állt. - Klára stand hinter dem Tresen.
:50. Kivette a kenyeret, és betette az ablakba. - Sie nahm das Brot heraus und legte es in das Fenster.
:51. Arra gondolt, hogy még nagyon sokat kell tanulnia. - Sie dachte, dass sie noch sehr viel zu lernen hatte.
:52. Ez nem nyugtalanító gondolat volt, hanem jó. - Das war kein beunruhigender Gedanke, sondern ein guter.
:53. Mert azt jelentette, hogy megy tovább. - Weil es bedeutete, dass es weiterging.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Kláras Bäckerei.
:1. Klára hatte zehn Jahre lang in einem Büro gearbeitet, was sie gut gemacht hatte, ohne es zu mögen.
:2. Das ist eine Kombination, die lange funktioniert und die irgendwann aufhört zu funktionieren.
:3. Weil man Dinge, die man gut macht und nicht mag, so lange tun kann, bis das Gutmachen selbst anfängt zu leiden.
:4. Weil Qualität auf Dauer Motivation braucht.
:5. Die Motivation, die sie hatte, gehörte nicht dem Büro.
:6. Sondern der Küche, dem Mehl und dem Wasser.
:7. Und dem Geruch von Brot, der das ganze Wochenende in ihrer Wohnung hing.
:8. Und der am Montagmorgen noch da war, wenn sie zur Arbeit fuhr.
:9. Wie ein Versprechen, das sie sich selbst gegeben hatte und das sie noch nicht eingelöst hatte.
:10. Die Anzeige sah sie zufällig, auf einem Aushang in der Bäckerei um die Ecke.
:11. Eine alte Bäckerei in Eger, zu verpachten, erschwinglich, sofort verfügbar.
:12. Sie las sie zweimal, langsam.
:13. Mit dem Gefühl von jemandem, der etwas liest, das schon länger auf ihn gewartet hat, ohne dass er es wusste.
:14. Sie fuhr an einem Samstag nach Eger, ohne jemandem zu sagen, warum.
:15. Sie schaute sich die Bäckerei an, die staubig war und leer.
:16. In der Ecke stand der alte Ofen, der noch funktionierte, wie der Vermieter ihr sagte.
:17. Die Fenster mussten geputzt werden, aber sie zeigten zur Straße.
:18. Das bedeutete, dass die Menschen von der Straße aus hineinsehen würden, wenn es etwas zu sehen gab.
:19. Sie unterschrieb den Vertrag am selben Tag.
:20. Mit der Entschlossenheit von jemandem, der weiß, dass zu langes Nachdenken manchmal die schlechteste Entscheidung ist.
:21. Sie fuhr zurück nach Budapest mit dem Gefühl, das entsteht, wenn man etwas getan hat, das sich richtig anfühlt und gleichzeitig ein bisschen verrückt.
:22. Das bedeutet meistens, dass man etwas Wichtiges getan hat.
:23. Die ersten Wochen in Eger waren die schwersten.
:24. Mit dem Aufstehen um drei Uhr, dem Reinigen und Einrichten und Ausprobieren.
:25. Mit den Rezepten, die nicht funktionierten, und den Rezepten, die funktionierten.
:26. Und mit den Nachbarn, die durch das Fenster schauten.
:27. Mit Gesichtern, die mehr Skepsis als Interesse ausdrückten.
:28. Klára bemerkte das, und das brachte sie dazu, sich noch mehr zu konzentrieren.
:29. Weil manchmal der Blick anderer der beste Antrieb ist, wenn man ihn nicht als Urteil nimmt, sondern als Herausforderung.
:30. Beim Stadtfest im Juli stellte sie alles auf eine Karte.
:31. Mit dem Brot, das sie in den Wochen vorher entwickelt hatte.
:32. Ein Roggenbrot mit Kräutern, das sie für ihr Bestes hielt.
:33. Der Stand war zunächst ruhig.
:34. Die ersten Kunden probierten und nickten.
:35. Dann war er nicht mehr ruhig, sondern voll.
:36. Die Schlange wurde länger, als sie erwartet hatte.
:37. Menschen kamen zurück, kauften mehr und erzählten anderen davon.
:38. Weil gutes Brot sich in einer Kleinstadt schnell herumspricht.
:39. Ein älterer Mann blieb am Ende des Abends an ihrem Stand stehen, als fast alles verkauft war.
:40. Er sagte, er sei früher auch Bäcker gewesen.
:41. Und ihr Brot sei wirklich gut.
:42. Mit dem sachlichen Tonfall von jemandem, der weiß, wovon er spricht.
:43. Klára dankte ihm.
:44. Sie schaute ihm nach, wie er über den Marktplatz ging.
:45. Und dachte, dass das mehr bedeutete als jede lange Schlange.
:46. Am nächsten Morgen schien die Sonne durch die sauberen Fenster.
:47. Die Bäckerei roch nach dem Brot, das seit vier Uhr im Ofen war.
:48. Die Kunden kamen, einige vom Fest, einige zum ersten Mal.
:49. Klára stand hinter dem Tresen.
:50. Sie nahm das Brot heraus und legte es in das Fenster.
:51. Sie dachte, dass sie noch sehr viel zu lernen hatte.
:52. Das war kein beunruhigender Gedanke, sondern ein guter.
:53. Weil es bedeutete, dass es weiterging.
|}
=== 5 ===
:Dávid és a befektető.
:1. Dávid három évvel korábban alapította a startupját, egy ötlettel és kevés pénzzel.
:2. Ez startupoknál normális.
:3. A LogiSmart közepes méretű vállalatok ellátási láncait optimalizálta.
:4. Az ötlet jó volt, a megvalósítás nehezebb.
:5. A tartalékok elfogytak.
:6. A következő találkozó Fekete Gáborral az utolsó valódi esély volt.
:7. Az e-mail este fél nyolckor érkezett, röviden és személytelenül.
:8. A másnap nehéz lesz, írta, mert nagyon elfoglalt.
:9. Dávid kétszer olvasta el az e-mailt.
:10. Aztán becsukta a laptopot, és felállt, mert abban a pillanatban ülni rossz volt.
:11. Kávét főzött.
:12. Nem azért, mert szüksége volt kávéra.
:13. Hanem mert a kávéfőzés időt ad a gondolkodásra.
:14. Arra gondolt, hogy a megfelelő érvet még nem találta meg.
:15. De még előtte áll az egész éjszaka.
:16. Újra kinyitotta a laptopot, megnyitotta az összes fájlt, és elölről kezdte átgondolni a modellt.
:17. A fehér tábla megtelt számokkal és nyilakkal.
:18. Kérdésekkel és válaszokkal, elvetett és új ötletekkel.
:19. Éjfélkor talált valamit.
:20. Az ellátási lánc egyszerűsítését, amely harminc százalék költséget takaríthatott meg.
:21. Mindent végigszámolt, háromszor.
:22. Mert egyszer nem elég, ha a számoknak stimmelniük kell.
:23. Hajnali négykor kész volt a prezentáció.
:24. Dávid lefeküdt, mert a testnek vannak határai.
:25. Hétkor felkelt, lezuhanyozott, felöltözött, és elment Fekete Gábor irodájába.
:26. Annak az embernek a nyugodt fejével ment, aki felkészült.
:27. A tárgyaló hűvös volt és nagy.
:28. Fekete Gábor az órájára nézett, amikor Dávid belépett.
:29. Azt mondta, Dávidnak húsz perce van.
:30. Annak az embernek a hangján mondta ezt, aki nem számít arra, hogy meglepik.
:31. Dávid nem mentegetőzéssel kezdte, hanem az új számmal.
:32. Harminc százalékos költségcsökkentés, azonnal.
:33. Fekete Gábor felnézett.
:34. Nem azért, mert akart, hanem mert a szám ezt követelte.
:35. A következő húsz perc beszélgetés volt, nem prezentáció.
:36. Mert Fekete Gábor kérdéseket tett fel.
:37. Dávid nyugodtan és közvetlenül válaszolt.
:38. Mert az éjszakát azzal töltötte, hogy pontosan ezekre a kérdésekre válaszoljon.
:39. A végén rövid csend lett.
:40. Aztán Fekete Gábor elmosolyodott, és átnyújtotta a kezét az asztal fölött.
:41. Dávid kilépett az épületből a reggeli napfénybe.
:42. Egy pillanatra megállt, mielőtt az autóhoz ment.
:43. Nem a győzelemre gondolt, hanem a következő lépésre.
:44. Mert a megérkezés mindig kezdet.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Dávid és a befektető. - David und der Investor
:1. Dávid három évvel korábban alapította a startupját, egy ötlettel és kevés pénzzel. - Dávid hatte sein Startup vor drei Jahren gegründet, mit einer Idee und wenig Geld.
:2. Ez startupoknál normális. - Das ist für Startups normal.
:3. A LogiSmart közepes méretű vállalatok ellátási láncait optimalizálta. - LogiSmart optimierte Lieferketten für mittelgroße Unternehmen.
:4. Az ötlet jó volt, a megvalósítás nehezebb. - Die Idee war gut, die Umsetzung schwieriger.
:5. A tartalékok elfogytak. - Die Reserven waren aufgebraucht.
:6. A következő találkozó Fekete Gáborral az utolsó valódi esély volt. - Das nächste Meeting mit Fekete Gábor war die letzte echte Chance.
:7. Az e-mail este fél nyolckor érkezett, röviden és személytelenül. - Die E-Mail kam um halb acht abends, kurz und unpersönlich.
:8. A másnap nehéz lesz, írta, mert nagyon elfoglalt. - Morgen sei schwierig, er sei sehr beschäftigt.
:9. Dávid kétszer olvasta el az e-mailt. - Dávid las die E-Mail zweimal.
:10. Aztán becsukta a laptopot, és felállt, mert abban a pillanatban ülni rossz volt. - Dann schloss er den Laptop und stand auf, weil Sitzen in diesem Moment falsch war.
:11. Kávét főzött. - Er machte Kaffee.
:12. Nem azért, mert szüksége volt kávéra. - Nicht weil er Kaffee brauchte.
:13. Hanem mert a kávéfőzés időt ad a gondolkodásra. - Sondern weil das Machen von Kaffee Zeit zum Nachdenken gibt.
:14. Arra gondolt, hogy a megfelelő érvet még nem találta meg. - Er dachte, das richtige Argument habe ich noch nicht gefunden.
:15. De még előtte áll az egész éjszaka. - Aber ich habe noch die ganze Nacht.
:16. Újra kinyitotta a laptopot, megnyitotta az összes fájlt, és elölről kezdte átgondolni a modellt. - Er öffnete den Laptop wieder, öffnete alle Dateien, und begann, das Modell von vorne zu durchdenken.
:17. A fehér tábla megtelt számokkal és nyilakkal. - Das Whiteboard füllte sich mit Zahlen und Pfeilen.
:18. Kérdésekkel és válaszokkal, elvetett és új ötletekkel. - Mit Fragen und Antworten, mit verworfenen und neuen Ideen.
:19. Éjfélkor talált valamit. - Um Mitternacht fand er etwas.
:20. Az ellátási lánc egyszerűsítését, amely harminc százalék költséget takaríthatott meg. - Eine Vereinfachung der Lieferkette, die dreißig Prozent Kosten sparen konnte.
:21. Mindent végigszámolt, háromszor. - Er rechnete alles durch, dreimal.
:22. Mert egyszer nem elég, ha a számoknak stimmelniük kell. - Weil einmal nicht genug ist, wenn die Zahlen stimmen müssen.
:23. Hajnali négykor kész volt a prezentáció. - Um vier Uhr morgens war die Präsentation fertig.
:24. Dávid lefeküdt, mert a testnek vannak határai. - Dávid legte sich hin, weil der Körper Grenzen hat.
:25. Hétkor felkelt, lezuhanyozott, felöltözött, és elment Fekete Gábor irodájába. - Um sieben stand er auf, duschte, zog sich an, und fuhr zum Büro von Fekete Gábor.
:26. Annak az embernek a nyugodt fejével ment, aki felkészült. - Mit dem ruhigen Kopf eines Mannes, der vorbereitet ist.
:27. A tárgyaló hűvös volt és nagy. - Der Konferenzraum war kühl und groß.
:28. Fekete Gábor az órájára nézett, amikor Dávid belépett. - Fekete Gábor schaute auf seine Uhr, als Dávid hereinkam.
:29. Azt mondta, Dávidnak húsz perce van. - Er sagte, Dávid habe zwanzig Minuten.
:30. Annak az embernek a hangján mondta ezt, aki nem számít arra, hogy meglepik. - Mit dem Tonfall von jemandem, der nicht erwartet, überrascht zu werden.
:31. Dávid nem mentegetőzéssel kezdte, hanem az új számmal. - Dávid begann nicht mit einer Entschuldigung, sondern mit der neuen Zahl.
:32. Harminc százalékos költségcsökkentés, azonnal. - Dreißig Prozent Kostensenkung, sofort.
:33. Fekete Gábor felnézett. - Fekete Gábor schaute auf.
:34. Nem azért, mert akart, hanem mert a szám ezt követelte. - Nicht weil er wollte, sondern weil die Zahl das verlangte.
:35. A következő húsz perc beszélgetés volt, nem prezentáció. - Die nächsten zwanzig Minuten waren ein Gespräch, keine Präsentation.
:36. Mert Fekete Gábor kérdéseket tett fel. - Weil Fekete Gábor Fragen stellte.
:37. Dávid nyugodtan és közvetlenül válaszolt. - Dávid antwortete ruhig und direkt.
:38. Mert az éjszakát azzal töltötte, hogy pontosan ezekre a kérdésekre válaszoljon. - Weil er die Nacht damit verbracht hatte, genau diese Fragen zu beantworten.
:39. A végén rövid csend lett. - Am Ende war es still, kurz.
:40. Aztán Fekete Gábor elmosolyodott, és átnyújtotta a kezét az asztal fölött. - Dann lächelte Fekete Gábor und reichte die Hand über den Tisch.
:41. Dávid kilépett az épületből a reggeli napfénybe. - Dávid trat aus dem Gebäude in die Morgensonne.
:42. Egy pillanatra megállt, mielőtt az autóhoz ment. - Er stand einen Moment still, bevor er zum Auto ging.
:43. Nem a győzelemre gondolt, hanem a következő lépésre. - Er dachte nicht an den Sieg, sondern an den nächsten Schritt.
:44. Mert a megérkezés mindig kezdet. - Weil Ankommen immer ein Anfang ist.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:David und der Investor
:1. Dávid hatte sein Startup vor drei Jahren gegründet, mit einer Idee und wenig Geld.
:2. Das ist für Startups normal.
:3. LogiSmart optimierte Lieferketten für mittelgroße Unternehmen.
:4. Die Idee war gut, die Umsetzung schwieriger.
:5. Die Reserven waren aufgebraucht.
:6. Das nächste Meeting mit Fekete Gábor war die letzte echte Chance.
:7. Die E-Mail kam um halb acht abends, kurz und unpersönlich.
:8. Morgen sei schwierig, er sei sehr beschäftigt.
:9. Dávid las die E-Mail zweimal.
:10. Dann schloss er den Laptop und stand auf, weil Sitzen in diesem Moment falsch war.
:11. Er machte Kaffee.
:12. Nicht weil er Kaffee brauchte.
:13. Sondern weil das Machen von Kaffee Zeit zum Nachdenken gibt.
:14. Er dachte, das richtige Argument habe ich noch nicht gefunden.
:15. Aber ich habe noch die ganze Nacht.
:16. Er öffnete den Laptop wieder, öffnete alle Dateien, und begann, das Modell von vorne zu durchdenken.
:17. Das Whiteboard füllte sich mit Zahlen und Pfeilen.
:18. Mit Fragen und Antworten, mit verworfenen und neuen Ideen.
:19. Um Mitternacht fand er etwas.
:20. Eine Vereinfachung der Lieferkette, die dreißig Prozent Kosten sparen konnte.
:21. Er rechnete alles durch, dreimal.
:22. Weil einmal nicht genug ist, wenn die Zahlen stimmen müssen.
:23. Um vier Uhr morgens war die Präsentation fertig.
:24. Dávid legte sich hin, weil der Körper Grenzen hat.
:25. Um sieben stand er auf, duschte, zog sich an, und fuhr zum Büro von Fekete Gábor.
:26. Mit dem ruhigen Kopf eines Mannes, der vorbereitet ist.
:27. Der Konferenzraum war kühl und groß.
:28. Fekete Gábor schaute auf seine Uhr, als Dávid hereinkam.
:29. Er sagte, Dávid habe zwanzig Minuten.
:30. Mit dem Tonfall von jemandem, der nicht erwartet, überrascht zu werden.
:31. Dávid begann nicht mit einer Entschuldigung, sondern mit der neuen Zahl.
:32. Dreißig Prozent Kostensenkung, sofort.
:33. Fekete Gábor schaute auf.
:34. Nicht weil er wollte, sondern weil die Zahl das verlangte.
:35. Die nächsten zwanzig Minuten waren ein Gespräch, keine Präsentation.
:36. Weil Fekete Gábor Fragen stellte.
:37. Dávid antwortete ruhig und direkt.
:38. Weil er die Nacht damit verbracht hatte, genau diese Fragen zu beantworten.
:39. Am Ende war es still, kurz.
:40. Dann lächelte Fekete Gábor und reichte die Hand über den Tisch.
:41. Dávid trat aus dem Gebäude in die Morgensonne.
:42. Er stand einen Moment still, bevor er zum Auto ging.
:43. Er dachte nicht an den Sieg, sondern an den nächsten Schritt.
:44. Weil Ankommen immer ein Anfang ist.
|}
=== 6 ===
:Sámuel kertje.
:1. Sámuel egy csütörtöki napon veszítette el a projektmenedzseri állását.
:2. Ez azt jelentette, hogy pénteken naptár nélkül ébredt.
:3. Megbeszélések nélkül, és anélkül a strukturált sürgősség nélkül, amely évek óta megszervezte a napját.
:4. Azt hitte, hogy a szabadság jó érzés lesz.
:5. De nem volt jó érzés, és ez meglepte.
:6. Mert mindig erre vágyott, a szabadságra.
:7. Most pedig megvolt neki, és nem tudta, mit kezdjen vele.
:8. Az első két hetet a laptopjával és álláskereső oldalakon töltötte.
:9. Ez értelmesnek tűnt, de keveset hozott.
:10. Hosszú sétákat is tett a környéken, és közben gondolkodott.
:11. A Kazinczy utcai telket ismerte.
:12. Százszor elment már mellette.
:13. Látta a szemetet, a törött bútorokat és a régi gumikat.
:14. És minden alkalommal félrenézett, mint mindenki más.
:15. Egy kedd délelőtt megállt előtte, és nem nézett félre.
:16. Amit látott, nem a szemét volt.
:17. Hanem az alatta lévő telek, a föld, a hely, a méret.
:18. Arra gondolt, hogy ott kertet lehetne csinálni.
:19. Ez olyan egyszerű gondolat volt, hogy csodálkozott, miért nem jutott még soha eszébe.
:20. Elment a barkácsáruházba.
:21. Kesztyűt, egy gereblyét és húsz szemeteszsákot vett.
:22. Délután visszajött, és elkezdte azt, amit elhatározott.
:23. Az első órák nehezebbek voltak, mint várta.
:24. Mert több volt a szemét, mint amennyit kívülről látott.
:25. És mert egy csúnya helyen egyedül dolgozni nem különösebb öröm, akkor sem, ha az embernek van terve.
:26. De folytatta.
:27. Mert abbahagyni azt jelentette volna, hogy hazamegy, és újra a laptop előtt ül.
:28. Ezt pedig nem akarta.
:29. Tibor, az idős férfi a földszintről, a második napon megállt.
:30. Megkérdezte, mi készül itt.
:31. Sámuel elmagyarázta neki.
:32. Tibor azt mondta, régen volt kertje.
:33. Másnap pedig kesztyűvel jött.
:34. A második héten több szomszéd is jött.
:35. Először kíváncsiságból.
:36. Aztán azért, mert a közös munka jobb volt, mint a nézés.
:37. A telek olyan gyorsan változott, ahogy Sámuel nem számított rá.
:38. A várostól érkező férfi egy szerdai napon jött.
:39. Annak az embernek az arckifejezésével, aki úgy old meg problémákat, hogy megelőzi őket.
:40. Azt mondta, ez nincs engedélyezve, és azonnal abba kell hagyni.
:41. Sámuel kivette a táskájából a mappát, amelyet három éjszakán át készített elő.
:42. Benne volt a terv, a fényképek és a szomszédok aláírásai.
:43. Letette arra az összecsukható asztalra, amelyet valaki odahozott.
:44. A várostól érkező férfi mindent végigolvasott.
:45. Lassabban, mint Sámuel várta.
:46. Aztán azt mondta, ez jól van előkészítve.
:47. Ellenőriznie kell, de szerinte lehetséges.
:48. Egy héttel később visszajött.
:49. Azt mondta, a város tud földet és növényeket biztosítani.
:50. Ez nem volt magától értetődő.
:51. De megerősítés volt, hogy a projektet komolyan veszik.
:52. Tavasszal együtt ültettek.
:53. Paradicsomot, paprikát, fűszernövényeket és virágokat.
:54. Tibor elmagyarázta a gyerekeknek, hogyan működik mindez.
:55. Annak az embernek a türelmével, aki tovább akarja adni a tudását.
:56. Mert tudja, hogy elveszik, ha senki sem kérdez.
:57. Nyáron Sámuel azon a padon ült, amelyet maga épített.
:58. A kertet nézte, amely néhány hónappal korábban még szemét volt.
:59. Arra gondolt, hogy még mindig nincs állása.
:60. Arra is gondolt, hogy ez most kevésbé zavarja, mint várta.
:61. Ez nem volt ok a gondtalanságra.
:62. De pánikra sem volt ok.
:63. Tibor leült mellé, anélkül hogy bármit mondott volna.
:64. Együtt ültek a napon.
:65. A kert paradicsom és meleg föld illatú volt.
:66. Ez erre a délutánra elég volt.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Sámuel kertje. - Samuel Garten
:1. Sámuel egy csütörtöki napon veszítette el a projektmenedzseri állását. - Sámuel hatte seinen Job im Projektmanagement an einem Donnerstag verloren.
:2. Ez azt jelentette, hogy pénteken naptár nélkül ébredt. - Das bedeutete, dass er am Freitag ohne Kalender aufgewacht war.
:3. Megbeszélések nélkül, és anélkül a strukturált sürgősség nélkül, amely évek óta megszervezte a napját. - Ohne Meetings, ohne die strukturierte Dringlichkeit, die seinen Tag seit Jahren organisiert hatte.
:4. Azt hitte, hogy a szabadság jó érzés lesz. - Er hatte gedacht, die Freiheit würde sich gut anfühlen.
:5. De nem volt jó érzés, és ez meglepte. - Und sie hatte sich nicht gut angefühlt, was ihn überraschte.
:6. Mert mindig erre vágyott, a szabadságra. - Weil er sich das immer gewünscht hatte, die Freiheit.
:7. Most pedig megvolt neki, és nem tudta, mit kezdjen vele. - Und jetzt hatte er sie und wusste nicht, was er damit anfangen sollte.
:8. Az első két hetet a laptopjával és álláskereső oldalakon töltötte. - Die ersten zwei Wochen verbrachte er mit dem Laptop und Bewerbungsportalen.
:9. Ez értelmesnek tűnt, de keveset hozott. - Das fühlte sich sinnvoll an und brachte wenig.
:10. Hosszú sétákat is tett a környéken, és közben gondolkodott. - Und mit langen Spaziergängen durch das Viertel, die er mit Nachdenken verbrachte.
:11. A Kazinczy utcai telket ismerte. - Das Grundstück in der Kazinczy utca kannte er.
:12. Százszor elment már mellette. - Er war hundertmal daran vorbeigegangen.
:13. Látta a szemetet, a törött bútorokat és a régi gumikat. - Er hatte den Müll gesehen und die kaputten Möbel und die alten Reifen.
:14. És minden alkalommal félrenézett, mint mindenki más. - Und hatte jedes Mal weggeschaut, wie alle anderen auch.
:15. Egy kedd délelőtt megállt előtte, és nem nézett félre. - An einem Dienstagvormittag blieb er davor stehen und schaute nicht weg.
:16. Amit látott, nem a szemét volt. - Was er sah, war nicht der Müll.
:17. Hanem az alatta lévő telek, a föld, a hely, a méret. - Sondern das Grundstück darunter, die Erde, den Platz, die Größe.
:18. Arra gondolt, hogy ott kertet lehetne csinálni. - Er dachte, dass man dort einen Garten machen könnte.
:19. Ez olyan egyszerű gondolat volt, hogy csodálkozott, miért nem jutott még soha eszébe. - Das war ein so einfacher Gedanke, dass er sich wunderte, warum er ihn noch nie gehabt hatte.
:20. Elment a barkácsáruházba. - Er ging in den Baumarkt.
:21. Kesztyűt, egy gereblyét és húsz szemeteszsákot vett. - Er kaufte Handschuhe und einen Rechen und zwanzig Müllsäcke.
:22. Délután visszajött, és elkezdte azt, amit elhatározott. - Er kam am Nachmittag zurück und begann, was er sich vorgenommen hatte.
:23. Az első órák nehezebbek voltak, mint várta. - Die ersten Stunden waren schwerer als erwartet.
:24. Mert több volt a szemét, mint amennyit kívülről látott. - Weil der Müll mehr war als er von außen gesehen hatte.
:25. És mert egy csúnya helyen egyedül dolgozni nem különösebb öröm, akkor sem, ha az embernek van terve. - Und weil Alleinarbeiten an einem hässlichen Ort kein besonderes Vergnügen ist, auch wenn man einen Plan hat.
:26. De folytatta. - Aber er machte weiter.
:27. Mert abbahagyni azt jelentette volna, hogy hazamegy, és újra a laptop előtt ül. - Weil Aufhören bedeutet hätte, nach Hause zu gehen und wieder vor dem Laptop zu sitzen.
:28. Ezt pedig nem akarta. - Und das wollte er nicht.
:29. Tibor, az idős férfi a földszintről, a második napon megállt. - Tibor, der alte Mann aus dem Erdgeschoss, blieb am zweiten Tag stehen.
:30. Megkérdezte, mi készül itt. - Er fragte, was das werden solle.
:31. Sámuel elmagyarázta neki. - Sámuel erklärte es.
:32. Tibor azt mondta, régen volt kertje. - Tibor sagte, er habe früher einen Garten gehabt.
:33. Másnap pedig kesztyűvel jött. - Und am nächsten Tag kam er mit Handschuhen.
:34. A második héten több szomszéd is jött. - In der zweiten Woche kamen mehr Nachbarn.
:35. Először kíváncsiságból. - Zuerst aus Neugier.
:36. Aztán azért, mert a közös munka jobb volt, mint a nézés. - Dann weil das Mitarbeiten besser war als Zusehen.
:37. A telek olyan gyorsan változott, ahogy Sámuel nem számított rá. - Und das Grundstück veränderte sich mit einer Geschwindigkeit, die Sámuel nicht erwartet hatte.
:38. A várostól érkező férfi egy szerdai napon jött. - Der Mann von der Stadt kam an einem Mittwoch.
:39. Annak az embernek az arckifejezésével, aki úgy old meg problémákat, hogy megelőzi őket. - Mit dem Ausdruck von jemandem, der Probleme löst, indem er sie verhindert.
:40. Azt mondta, ez nincs engedélyezve, és azonnal abba kell hagyni. - Er sagte, das sei nicht genehmigt und müsse sofort stoppen.
:41. Sámuel kivette a táskájából a mappát, amelyet három éjszakán át készített elő. - Sámuel nahm den Ordner aus seiner Tasche, den er drei Nächte lang vorbereitet hatte.
:42. Benne volt a terv, a fényképek és a szomszédok aláírásai. - Mit dem Plan, den Fotos, den Unterschriften der Nachbarn.
:43. Letette arra az összecsukható asztalra, amelyet valaki odahozott. - Und legte ihn auf den Klapptisch, den jemand mitgebracht hatte.
:44. A várostól érkező férfi mindent végigolvasott. - Der Mann von der Stadt las alles durch.
:45. Lassabban, mint Sámuel várta. - Langsamer als Sámuel erwartet hatte.
:46. Aztán azt mondta, ez jól van előkészítve. - Und dann sagte er, das sei gut gemacht.
:47. Ellenőriznie kell, de szerinte lehetséges. - Er müsse es prüfen, aber er denke, es sei möglich.
:48. Egy héttel később visszajött. - Eine Woche später kam er zurück.
:49. Azt mondta, a város tud földet és növényeket biztosítani. - Er sagte, die Stadt könne Erde und Pflanzen liefern.
:50. Ez nem volt magától értetődő. - Das war keine Selbstverständlichkeit.
:51. De megerősítés volt, hogy a projektet komolyan veszik. - Aber eine Bestätigung, dass das Projekt ernst genommen wurde.
:52. Tavasszal együtt ültettek. - Im Frühling pflanzten sie zusammen.
:53. Paradicsomot, paprikát, fűszernövényeket és virágokat. - Tomaten und Paprika und Kräuter und Blumen.
:54. Tibor elmagyarázta a gyerekeknek, hogyan működik mindez. - Tibor erklärte den Kindern, wie das alles funktionierte.
:55. Annak az embernek a türelmével, aki tovább akarja adni a tudását. - Mit der Geduld von jemandem, der das Wissen weitergeben will.
:56. Mert tudja, hogy elveszik, ha senki sem kérdez. - Weil er weiß, dass es verloren geht, wenn niemand fragt.
:57. Nyáron Sámuel azon a padon ült, amelyet maga épített. - Im Sommer saß Sámuel auf der Bank, die er selbst gebaut hatte.
:58. A kertet nézte, amely néhány hónappal korábban még szemét volt. - Und schaute auf den Garten, der vor einigen Monaten noch Müll gewesen war.
:59. Arra gondolt, hogy még mindig nincs állása. - Er dachte, dass er immer noch keine Stelle hatte.
:60. Arra is gondolt, hogy ez most kevésbé zavarja, mint várta. - Er dachte auch, dass ihn das gerade weniger störte, als er erwartet hatte.
:61. Ez nem volt ok a gondtalanságra. - Das war kein Grund zur Sorglosigkeit.
:62. De pánikra sem volt ok. - Aber auch kein Grund zur Panik.
:63. Tibor leült mellé, anélkül hogy bármit mondott volna. - Tibor setzte sich neben ihn, ohne etwas zu sagen.
:64. Együtt ültek a napon. - Und sie saßen zusammen in der Sonne.
:65. A kert paradicsom és meleg föld illatú volt. - Der Garten roch nach Tomaten und warmem Boden.
:66. Ez erre a délutánra elég volt. - Und das war genug für diesen Nachmittag.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Samuel Garten
:1. Sámuel hatte seinen Job im Projektmanagement an einem Donnerstag verloren.
:2. Das bedeutete, dass er am Freitag ohne Kalender aufgewacht war.
:3. Ohne Meetings, ohne die strukturierte Dringlichkeit, die seinen Tag seit Jahren organisiert hatte.
:4. Er hatte gedacht, die Freiheit würde sich gut anfühlen.
:5. Und sie hatte sich nicht gut angefühlt, was ihn überraschte.
:6. Weil er sich das immer gewünscht hatte, die Freiheit.
:7. Und jetzt hatte er sie und wusste nicht, was er damit anfangen sollte.
:8. Die ersten zwei Wochen verbrachte er mit dem Laptop und Bewerbungsportalen.
:9. Das fühlte sich sinnvoll an und brachte wenig.
:10. Und mit langen Spaziergängen durch das Viertel, die er mit Nachdenken verbrachte.
:11. Das Grundstück in der Kazinczy utca kannte er.
:12. Er war hundertmal daran vorbeigegangen.
:13. Er hatte den Müll gesehen und die kaputten Möbel und die alten Reifen.
:14. Und hatte jedes Mal weggeschaut, wie alle anderen auch.
:15. An einem Dienstagvormittag blieb er davor stehen und schaute nicht weg.
:16. Was er sah, war nicht der Müll.
:17. Sondern das Grundstück darunter, die Erde, den Platz, die Größe.
:18. Er dachte, dass man dort einen Garten machen könnte.
:19. Das war ein so einfacher Gedanke, dass er sich wunderte, warum er ihn noch nie gehabt hatte.
:20. Er ging in den Baumarkt.
:21. Er kaufte Handschuhe und einen Rechen und zwanzig Müllsäcke.
:22. Er kam am Nachmittag zurück und begann, was er sich vorgenommen hatte.
:23. Die ersten Stunden waren schwerer als erwartet.
:24. Weil der Müll mehr war als er von außen gesehen hatte.
:25. Und weil Alleinarbeiten an einem hässlichen Ort kein besonderes Vergnügen ist, auch wenn man einen Plan hat.
:26. Aber er machte weiter.
:27. Weil Aufhören bedeutet hätte, nach Hause zu gehen und wieder vor dem Laptop zu sitzen.
:28. Und das wollte er nicht.
:29. Tibor, der alte Mann aus dem Erdgeschoss, blieb am zweiten Tag stehen.
:30. Er fragte, was das werden solle.
:31. Sámuel erklärte es.
:32. Tibor sagte, er habe früher einen Garten gehabt.
:33. Und am nächsten Tag kam er mit Handschuhen.
:34. In der zweiten Woche kamen mehr Nachbarn.
:35. Zuerst aus Neugier.
:36. Dann weil das Mitarbeiten besser war als Zusehen.
:37. Und das Grundstück veränderte sich mit einer Geschwindigkeit, die Sámuel nicht erwartet hatte.
:38. Der Mann von der Stadt kam an einem Mittwoch.
:39. Mit dem Ausdruck von jemandem, der Probleme löst, indem er sie verhindert.
:40. Er sagte, das sei nicht genehmigt und müsse sofort stoppen.
:41. Sámuel nahm den Ordner aus seiner Tasche, den er drei Nächte lang vorbereitet hatte.
:42. Mit dem Plan, den Fotos, den Unterschriften der Nachbarn.
:43. Und legte ihn auf den Klapptisch, den jemand mitgebracht hatte.
:44. Der Mann von der Stadt las alles durch.
:45. Langsamer als Sámuel erwartet hatte.
:46. Und dann sagte er, das sei gut gemacht.
:47. Er müsse es prüfen, aber er denke, es sei möglich.
:48. Eine Woche später kam er zurück.
:49. Er sagte, die Stadt könne Erde und Pflanzen liefern.
:50. Das war keine Selbstverständlichkeit.
:51. Aber eine Bestätigung, dass das Projekt ernst genommen wurde.
:52. Im Frühling pflanzten sie zusammen.
:53. Tomaten und Paprika und Kräuter und Blumen.
:54. Tibor erklärte den Kindern, wie das alles funktionierte.
:55. Mit der Geduld von jemandem, der das Wissen weitergeben will.
:56. Weil er weiß, dass es verloren geht, wenn niemand fragt.
:57. Im Sommer saß Sámuel auf der Bank, die er selbst gebaut hatte.
:58. Und schaute auf den Garten, der vor einigen Monaten noch Müll gewesen war.
:59. Er dachte, dass er immer noch keine Stelle hatte.
:60. Er dachte auch, dass ihn das gerade weniger störte, als er erwartet hatte.
:61. Das war kein Grund zur Sorglosigkeit.
:62. Aber auch kein Grund zur Panik.
:63. Tibor setzte sich neben ihn, ohne etwas zu sagen.
:64. Und sie saßen zusammen in der Sonne.
:65. Der Garten roch nach Tomaten und warmem Boden.
:66. Und das war genug für diesen Nachmittag.
|}
m1nk5myo2fu1p2u8gb0efwpfp2n3yp0
Ungarisch/Ungarisch-Lesebuch-Kurzgeschichten/Kurzgeschichten A1 Teil 4
0
122643
1085933
1085905
2026-05-16T20:15:46Z
Thirunavukkarasye-Raveendran
47852
1085933
wikitext
text/x-wiki
{{Navigation hoch|
hochtext=Inhaltsverzeichnis: Ungarisch-Lesebuch|
hochlink=Ungarisch#Ungarisch-Lesebuch}}
{{Navigation hoch|
hochtext=Inhaltsverzeichnis: Kurzgeschichten|
hochlink=Ungarisch/Ungarisch-Lesebuch-Kurzgeschichten}}
=== 1 ===
:Anna és Bence a metrón.
:1. Anna huszonnyolc éves, és Budapesten él.
:2. Egy könyvtárban dolgozik, mert nagyon szereti a könyveket.
:3. Minden reggel metróval megy munkába, és a Ferenciek tere megállónál száll le.
:4. Ezt már három éve így csinálja, minden különösebb változás nélkül.
:5. Egy hétfőn a metró zsúfolt, ezért Annának állnia kell.
:6. A kapaszkodót fogja, miközben próbál egyensúlyban maradni.
:7. Mellette egy körülbelül harmincéves férfi áll, aki könyvet olvas.
:8. Anna ránéz a könyvre, és felismeri azt.
:9. Ez a kedvenc könyve, amit már többször olvasott.
:10. A férfi két kézzel tartja a könyvet, és nagyon figyelmesen olvas.
:11. Anna szeretne mondani valamit, de végül nem szólal meg.
:12. Inkább kinéz az ablakon, mintha nem lenne fontos a pillanat.
:13. A következő megállónál sok ember leszáll, ezért a metró hirtelen üresebb lesz.
:14. Anna és a férfi még mindig egymás mellett állnak, most már több térrel.
:15. A férfi röviden felnéz a könyvből, és észreveszi Annát.
:16. Látja, hogy Anna a könyvét nézte, és röviden elmosolyodik.
:17. Anna visszamosolyog, bár nem mondanak semmit egymásnak.
:18. A férfi visszatér az olvasáshoz, mintha a pillanat elmúlt volna.
:19. Anna arra gondol, hogy ez egy nagyon jó könyv.
:20. Arra is gondol, hogy meg kellene kérdeznie valamit.
:21. De a metró megáll, és ez az ő megállója.
:22. Anna felveszi a táskáját, és az ajtóhoz megy.
:23. Az ajtó kinyílik, és ő leszáll a szerelvényről.
:24. Még egyszer visszanéz, mielőtt az ajtó becsukódik.
:25. A férfi az ablakon keresztül nézi őt.
:26. A metró elindul, és Anna a peronon marad.
:27. Utána néz, miközben eltűnik az alagútban.
:28. Arra gondol, hogy nem ismeri ezt az embert.
:29. A nevét sem tudja, csak azt, hogy a kedvenc könyvét olvassa.
:30. Felmegy a lépcsőn, és kilép az utcára, ahol süt a nap.
:31. Elindul a könyvtár felé, és leül az íróasztalához dolgozni.
:32. Dolgozik, de néha a férfira gondol.
:33. A könyvre és a mosolyra gondol, ami köztük volt.
:34. Másnap reggel újra metróra száll, és körbenéz.
:35. A férfi nincs ott, és ez kissé csalódást okoz.
:36. Szerdán sem látja, és csütörtökön is figyel.
:37. Csütörtökön azonban a férfi belép a metróba egy másik könyvvel a kezében.
:38. Észreveszi Annát, és felismeri őt a korábbi találkozásból.
:39. Újra mosolyog, és közelebb lép hozzá.
:40. Megkérdezi, hogy olvasta-e a könyvet, amit a kezében tart.
:41. Anna azt mondja, hogy nem, de ismeri a szerzőt.
:42. A férfi azt mondja, hogy a szerző nagyon jó.
:43. Anna egyetért, és azt mondja, hogy ezt ő is tudja.
:44. Beszélgetni kezdenek a szerzőről, majd más témákról is.
:45. A metró halad tovább, és hamarosan megérkeznek Anna megállójához.
:46. A férfi bemutatkozik, és azt mondja, hogy Bencének hívják.
:47. Anna is bemutatkozik, és elmondja a nevét.
:48. Az ajtó kinyílik, és Anna kiszáll, de Bence is vele tart.
:49. A peronon együtt állnak, miközben a metró továbbmegy.
:50. Bence megkérdezi, hogy meghívhatja-e egy kávéra.
:51. Anna röviden gondolkodik, majd igent mond.
:52. Együtt mennek fel a lépcsőn, miközben süt a nap.
:53. Egy kis kávézóba mennek, ahol leülnek beszélgetni.
:54. Könyvekről, Budapestről és sok másról beszélnek.
:55. Anna arra gondol, hogy ez egy jó reggel volt.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Anna és Bence a metrón. - Anna und Bence in der U-Bahn.
:1. Anna huszonnyolc éves, és Budapesten él. - Anna ist 28 Jahre alt, und sie wohnt in Budapest.
:2. Egy könyvtárban dolgozik, mert nagyon szereti a könyveket. - Sie arbeitet in einer Bibliothek, weil sie Bücher sehr mag.
:3. Minden reggel metróval megy munkába, és a Ferenciek tere megállónál száll le. - Jeden Morgen nimmt sie die U-Bahn und steigt an der Haltestelle Ferenciek tere aus.
:4. Ezt már három éve így csinálja, minden különösebb változás nélkül. - Das macht sie seit drei Jahren so, ohne große Veränderungen.
:5. Egy hétfőn a metró zsúfolt, ezért Annának állnia kell. - An einem Montag ist die U-Bahn voll, deshalb steht Anna.
:6. A kapaszkodót fogja, miközben próbál egyensúlyban maradni. - Sie hält sich an der Stange fest, während sie das Gleichgewicht hält.
:7. Mellette egy körülbelül harmincéves férfi áll, aki könyvet olvas. - Neben ihr steht ein etwa 30-jähriger Mann, der ein Buch liest.
:8. Anna ránéz a könyvre, és felismeri azt. - Anna schaut das Buch an und erkennt es.
:9. Ez a kedvenc könyve, amit már többször olvasott. - Es ist ihr Lieblingsbuch, das sie schon mehrmals gelesen hat.
:10. A férfi két kézzel tartja a könyvet, és nagyon figyelmesen olvas. - Der Mann hält das Buch mit beiden Händen und liest sehr konzentriert.
:11. Anna szeretne mondani valamit, de végül nem szólal meg. - Anna möchte etwas sagen, aber sie sagt nichts.
:12. Inkább kinéz az ablakon, mintha nem lenne fontos a pillanat. - Stattdessen schaut sie aus dem Fenster, als wäre der Moment nicht wichtig.
:13. A következő megállónál sok ember leszáll, ezért a metró hirtelen üresebb lesz. - An der nächsten Haltestelle steigen viele Menschen aus, sodass die U-Bahn leerer wird.
:14. Anna és a férfi még mindig egymás mellett állnak, most már több térrel. - Anna und der Mann stehen noch immer nebeneinander, jetzt mit mehr Platz.
:15. A férfi röviden felnéz a könyvből, és észreveszi Annát. - Der Mann schaut kurz auf und sieht Anna.
:16. Látja, hogy Anna a könyvét nézte, és röviden elmosolyodik. - Er sieht, dass Anna sein Buch angeschaut hat, und lächelt kurz.
:17. Anna visszamosolyog, bár nem mondanak semmit egymásnak. - Anna lächelt auch, obwohl sie nichts sagen.
:18. A férfi visszatér az olvasáshoz, mintha a pillanat elmúlt volna. - Dann schaut er wieder in sein Buch, als wäre der Moment vorbei.
:19. Anna arra gondol, hogy ez egy nagyon jó könyv. - Anna denkt, dass es ein gutes Buch ist.
:20. Arra is gondol, hogy meg kellene kérdeznie valamit. - Sie denkt auch, dass sie ihn fragen möchte.
:21. De a metró megáll, és ez az ő megállója. - Aber die U-Bahn hält, und es ist ihre Haltestelle.
:22. Anna felveszi a táskáját, és az ajtóhoz megy. - Anna nimmt ihre Tasche und geht zur Tür.
:23. Az ajtó kinyílik, és ő leszáll a szerelvényről. - Die Tür öffnet sich, und sie steigt aus.
:24. Még egyszer visszanéz, mielőtt az ajtó becsukódik. - Sie dreht sich noch einmal um, bevor die Tür sich schließt.
:25. A férfi az ablakon keresztül nézi őt. - Der Mann schaut sie durch das Fenster an.
:26. A metró elindul, és Anna a peronon marad. - Die U-Bahn fährt weiter, und Anna bleibt auf dem Bahnsteig.
:27. Utána néz, miközben eltűnik az alagútban. - Sie schaut ihr nach, während sie verschwindet.
:28. Arra gondol, hogy nem ismeri ezt az embert. - Sie denkt, dass sie ihn nicht kennt.
:29. A nevét sem tudja, csak azt, hogy a kedvenc könyvét olvassa. - Sie weiß nicht einmal seinen Namen, nur dass er ihr Lieblingsbuch liest.
:30. Felmegy a lépcsőn, és kilép az utcára, ahol süt a nap. - Sie geht die Treppe hinauf und kommt nach draußen, wo die Sonne scheint.
:31. Elindul a könyvtár felé, és leül az íróasztalához dolgozni. - Sie geht zur Bibliothek und setzt sich an ihren Schreibtisch.
:32. Dolgozik, de néha a férfira gondol. - Sie arbeitet, aber manchmal denkt sie an den Mann.
:33. A könyvre és a mosolyra gondol, ami köztük volt. - Sie denkt an das Buch und an das Lächeln zwischen ihnen.
:34. Másnap reggel újra metróra száll, és körbenéz. - Am nächsten Morgen nimmt sie wieder die U-Bahn und schaut sich um.
:35. A férfi nincs ott, és ez kissé csalódást okoz. - Der Mann ist nicht da, und das enttäuscht sie ein wenig.
:36. Szerdán sem látja, és csütörtökön is figyel. - Auch am Mittwoch sieht sie ihn nicht, und am Donnerstag achtet sie wieder darauf.
:37. Csütörtökön azonban a férfi belép a metróba egy másik könyvvel a kezében. - Am Donnerstag kommt der Mann hinein, diesmal mit einem anderen Buch.
:38. Észreveszi Annát, és felismeri őt a korábbi találkozásból. - Er sieht Anna und erkennt sie wieder.
:39. Újra mosolyog, és közelebb lép hozzá. - Er lächelt wieder und kommt näher.
:40. Megkérdezi, hogy olvasta-e a könyvet, amit a kezében tart. - Er fragt, ob sie das Buch gelesen hat, das er zeigt.
:41. Anna azt mondja, hogy nem, de ismeri a szerzőt. - Anna sagt, dass sie es nicht gelesen hat, aber den Autor kennt.
:42. A férfi azt mondja, hogy a szerző nagyon jó. - Der Mann sagt, dass der Autor sehr gut ist.
:43. Anna egyetért, és azt mondja, hogy ezt ő is tudja. - Anna stimmt zu und sagt, dass sie das weiß.
:44. Beszélgetni kezdenek a szerzőről, majd más témákról is. - Sie sprechen über den Autor und dann über andere Dinge.
:45. A metró halad tovább, és hamarosan megérkeznek Anna megállójához. - Die U-Bahn fährt weiter, und sie kommen bald an Annas Haltestelle an.
:46. A férfi bemutatkozik, és azt mondja, hogy Bencének hívják. - Der Mann sagt, dass er Bence heißt.
:47. Anna is bemutatkozik, és elmondja a nevét. - Anna stellt sich auch vor.
:48. Az ajtó kinyílik, és Anna kiszáll, de Bence is vele tart. - Die Tür öffnet sich, und Anna steigt aus, aber Bence auch.
:49. A peronon együtt állnak, miközben a metró továbbmegy. - Sie stehen zusammen auf dem Bahnsteig, während die U-Bahn weiterfährt.
:50. Bence megkérdezi, hogy meghívhatja-e egy kávéra. - Bence fragt, ob er sie auf einen Kaffee einladen darf.
:51. Anna röviden gondolkodik, majd igent mond. - Anna denkt kurz nach und sagt dann ja.
:52. Együtt mennek fel a lépcsőn, miközben süt a nap. - Sie gehen zusammen die Treppe hinauf, während draußen die Sonne scheint.
:53. Egy kis kávézóba mennek, ahol leülnek beszélgetni. - Sie gehen in ein kleines Café und setzen sich.
:54. Könyvekről, Budapestről és sok másról beszélnek. - Sie reden über Bücher, über Budapest und über vieles mehr.
:55. Anna arra gondol, hogy ez egy jó reggel volt. - Anna denkt, dass das ein guter Morgen war.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Anna und Bence in der U-Bahn.
:1. Anna ist 28 Jahre alt, und sie wohnt in Budapest.
:2. Sie arbeitet in einer Bibliothek, weil sie Bücher sehr mag.
:3. Jeden Morgen nimmt sie die U-Bahn und steigt an der Haltestelle Ferenciek tere aus.
:4. Das macht sie seit drei Jahren so, ohne große Veränderungen.
:5. An einem Montag ist die U-Bahn voll, deshalb steht Anna.
:6. Sie hält sich an der Stange fest, während sie das Gleichgewicht hält.
:7. Neben ihr steht ein etwa 30-jähriger Mann, der ein Buch liest.
:8. Anna schaut das Buch an und erkennt es.
:9. Es ist ihr Lieblingsbuch, das sie schon mehrmals gelesen hat.
:10. Der Mann hält das Buch mit beiden Händen und liest sehr konzentriert.
:11. Anna möchte etwas sagen, aber sie sagt nichts.
:12. Stattdessen schaut sie aus dem Fenster, als wäre der Moment nicht wichtig.
:13. An der nächsten Haltestelle steigen viele Menschen aus, sodass die U-Bahn leerer wird.
:14. Anna und der Mann stehen noch immer nebeneinander, jetzt mit mehr Platz.
:15. Der Mann schaut kurz auf und sieht Anna.
:16. Er sieht, dass Anna sein Buch angeschaut hat, und lächelt kurz.
:17. Anna lächelt auch, obwohl sie nichts sagen.
:18. Dann schaut er wieder in sein Buch, als wäre der Moment vorbei.
:19. Anna denkt, dass es ein gutes Buch ist.
:20. Sie denkt auch, dass sie ihn fragen möchte.
:21. Aber die U-Bahn hält, und es ist ihre Haltestelle.
:22. Anna nimmt ihre Tasche und geht zur Tür.
:23. Die Tür öffnet sich, und sie steigt aus.
:24. Sie dreht sich noch einmal um, bevor die Tür sich schließt.
:25. Der Mann schaut sie durch das Fenster an.
:26. Die U-Bahn fährt weiter, und Anna bleibt auf dem Bahnsteig.
:27. Sie schaut ihr nach, während sie verschwindet.
:28. Sie denkt, dass sie ihn nicht kennt.
:29. Sie weiß nicht einmal seinen Namen, nur dass er ihr Lieblingsbuch liest.
:30. Sie geht die Treppe hinauf und kommt nach draußen, wo die Sonne scheint.
:31. Sie geht zur Bibliothek und setzt sich an ihren Schreibtisch.
:32. Sie arbeitet, aber manchmal denkt sie an den Mann.
:33. Sie denkt an das Buch und an das Lächeln zwischen ihnen.
:34. Am nächsten Morgen nimmt sie wieder die U-Bahn und schaut sich um.
:35. Der Mann ist nicht da, und das enttäuscht sie ein wenig.
:36. Auch am Mittwoch sieht sie ihn nicht, und am Donnerstag achtet sie wieder darauf.
:37. Am Donnerstag kommt der Mann hinein, diesmal mit einem anderen Buch.
:38. Er sieht Anna und erkennt sie wieder.
:39. Er lächelt wieder und kommt näher.
:40. Er fragt, ob sie das Buch gelesen hat, das er zeigt.
:41. Anna sagt, dass sie es nicht gelesen hat, aber den Autor kennt.
:42. Der Mann sagt, dass der Autor sehr gut ist.
:43. Anna stimmt zu und sagt, dass sie das weiß.
:44. Sie sprechen über den Autor und dann über andere Dinge.
:45. Die U-Bahn fährt weiter, und sie kommen bald an Annas Haltestelle an.
:46. Der Mann sagt, dass er Bence heißt.
:47. Anna stellt sich auch vor.
:48. Die Tür öffnet sich, und Anna steigt aus, aber Bence auch.
:49. Sie stehen zusammen auf dem Bahnsteig, während die U-Bahn weiterfährt.
:50. Bence fragt, ob er sie auf einen Kaffee einladen darf.
:51. Anna denkt kurz nach und sagt dann ja.
:52. Sie gehen zusammen die Treppe hinauf, während draußen die Sonne scheint.
:53. Sie gehen in ein kleines Café und setzen sich.
:54. Sie reden über Bücher, über Budapest und über vieles mehr.
:55. Anna denkt, dass das ein guter Morgen war.
|}
=== 1 ===
:Mihály új műhelye.
:1. Mihály negyvennégy éves, és Miskolcon él a családjával.
:2. Szerelő volt, és tíz évig dolgozott egy nagy műhelyben, mielőtt az bezárt.
:3. Három héttel ezelőtt elvesztette a munkáját, és azóta minden reggel a konyhaasztalnál ül, kávét iszik és azon gondolkodik, mi legyen most.
:4. Van egy felesége, Katalin, és két gyermeke, a tizenkét éves Bence és a kilencéves Lilla.
:5. Mihály aggódik a pénz és a jövő miatt, ezért éjszaka sem alszik jól.
:6. Egy keddi napon korán felkel, és lemegy a garázsba, amely nagy és most teljesen üres.
:7. Körülnéz, és meglátja a régi szerszámosládáját, amely már húsz éve megvan neki.
:8. A kezébe veszi a villáskulcsot, és arra gondol, hogy tud javítani, és ezt jól csinálja.
:9. Arra gondol, hogy miért ne csinálhatná ezt itt, a saját garázsában.
:10. Visszamegy a házba, és azt mondja Katalinnak, hogy műhelyt nyit a garázsban.
:11. Katalin meglepődik, megkérdezi, hogy tényleg így gondolja-e, majd rövid gondolkodás után igent mond és felajánlja a segítségét.
:12. Két nap alatt együtt kitakarítják és rendbe teszik a garázst.
:13. Mihály beviszi a szerszámait, és készít egy kis táblát a nevével és a szolgáltatásával.
:14. A táblára azt írja, hogy „Mihály Kovács – mindenféle javítás”.
:15. Felakasztja a táblát, és vár, hogy jöjjenek az első ügyfelek.
:16. Az első két napon senki nem jön, ami egy kicsit elszomorítja, de nem adja fel.
:17. A harmadik napon megszólal a csengő, és a szomszéd, Tibor áll az ajtóban egy elromlott biciklivel.
:18. Tibor megkérdezi, meg tudja-e javítani, Mihály pedig magabiztosan igent mond.
:19. Egy óra alatt megjavítja a biciklit, és Tibor elégedetten kifizeti a munkát.
:20. Ez az első ügyfél, ami új reményt ad Mihálynak.
:21. A következő héten egyre több ember jön különböző hibás tárgyakkal.
:22. Egy nő porszívót hoz, egy férfi kávéfőzőt, egy gyerek pedig egy játékautót.
:23. Mihály mindent megjavít, és reggeltől estig dolgozik, néha éjfélig is.
:24. Katalin ételt visz neki a garázsba, és emlékezteti, hogy egyen valamit.
:25. Két hét után megérkezik Papp úr egy régi, nehéz motorral.
:26. A javítás bonyolult, és egy hiányzó alkatrész miatt különösen nehéz.
:27. Mihály nem találja meg az alkatrészt a boltban, ezért más megoldást keres.
:28. Alig alszik, és végül úgy dönt, hogy saját maga készíti el az alkatrészt.
:29. Egész éjjel dolgozik, és reggelre a motor elkészül.
:30. Papp úr elindítja a motort, amely hibátlanul működik, és nagyon elégedett lesz.
:31. Azt mondja Mihálynak, hogy igazi művész, és ezt elmondja a szomszédoknak is.
:32. A következő héten sok új ügyfél érkezik ajánlás alapján.
:33. Egy reggel Mihály a garázs előtt áll, kávét iszik, és nézi a műhelyét a napsütésben.
:34. Egy autó áll meg előtte, és egy férfi száll ki belőle egy problémával.
:35. A férfi megkérdezi, hogy ő-e Mihály Kovács, mert Papp úr küldte.
:36. Mihály mosolyog, megtörli a kezét, és beinvitálja a műhelybe.
:37. Ránéz a garázsra, és arra gondol, hogy ez az ő műhelye, amit ő hozott létre.
:38. Úgy érzi, hogy ez jó döntés volt.
:39. Bemegy, és elkezdi a munkát.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Mihály új műhelye. - Mihálys neue Werkstatt.
:1. Mihály negyvennégy éves, és Miskolcon él a családjával. - Mihály ist 44 Jahre alt und wohnt in Miskolc.
:2. Szerelő volt, és tíz évig dolgozott egy nagy műhelyben, mielőtt az bezárt. - Er war Mechaniker und arbeitete zehn Jahre lang in einer großen Werkstatt, bevor sie geschlossen wurde.
:3. Három héttel ezelőtt elvesztette a munkáját, és azóta minden reggel a konyhaasztalnál ül, kávét iszik és azon gondolkodik, mi legyen most. - Vor drei Wochen verlor er seine Arbeit, und seitdem sitzt er jeden Morgen am Küchentisch, trinkt Kaffee und denkt nach, was jetzt kommt.
:4. Van egy felesége, Katalin, és két gyermeke, a tizenkét éves Bence és a kilencéves Lilla. - Er hat eine Frau, Katalin, und zwei Kinder, Bence ist 12 und Lilla ist 9 Jahre alt.
:5. Mihály aggódik a pénz és a jövő miatt, ezért éjszaka sem alszik jól. - Mihály macht sich Sorgen um Geld und Zukunft, deshalb schläft er schlecht.
:6. Egy keddi napon korán felkel, és lemegy a garázsba, amely nagy és most teljesen üres. - An einem Dienstag steht er früh auf und geht in die Garage, die groß und leer ist.
:7. Körülnéz, és meglátja a régi szerszámosládáját, amely már húsz éve megvan neki. - Er schaut sich um und sieht seinen alten Werkzeugkasten, den er seit zwanzig Jahren hat.
:8. A kezébe veszi a villáskulcsot, és arra gondol, hogy tud javítani, és ezt jól csinálja. - Er nimmt den Schraubenschlüssel in die Hand und denkt, dass er reparieren kann und darin gut ist.
:9. Arra gondol, hogy miért ne csinálhatná ezt itt, a saját garázsában. - Er denkt, warum er das nicht hier machen sollte.
:10. Visszamegy a házba, és azt mondja Katalinnak, hogy műhelyt nyit a garázsban. - Er geht zurück ins Haus und sagt zu Katalin, dass er eine Werkstatt in der Garage machen will.
:11. Katalin meglepődik, megkérdezi, hogy tényleg így gondolja-e, majd rövid gondolkodás után igent mond és felajánlja a segítségét. - Katalin schaut ihn an, fragt, ob er das wirklich meint, und sagt nach kurzem Nachdenken, dass sie ihm hilft.
:12. Két nap alatt együtt kitakarítják és rendbe teszik a garázst. - Sie räumen die Garage zusammen auf, was zwei Tage dauert.
:13. Mihály beviszi a szerszámait, és készít egy kis táblát a nevével és a szolgáltatásával. - Mihály bringt seine Werkzeuge hinein und macht ein kleines Schild mit seinem Namen und Angebot.
:14. A táblára azt írja, hogy „Mihály Kovács – mindenféle javítás”. - Auf dem Schild steht „Mihály Kovács – Reparaturen aller Art“.
:15. Felakasztja a táblát, és vár, hogy jöjjenek az első ügyfelek. - Er hängt das Schild auf und wartet.
:16. Az első két napon senki nem jön, ami egy kicsit elszomorítja, de nem adja fel. - Am ersten und zweiten Tag kommt niemand, was ihn traurig macht, aber er gibt nicht auf.
:17. A harmadik napon megszólal a csengő, és a szomszéd, Tibor áll az ajtóban egy elromlott biciklivel. - Am dritten Tag klingelt es, und der Nachbar Tibor steht mit einem kaputten Fahrrad da.
:18. Tibor megkérdezi, meg tudja-e javítani, Mihály pedig magabiztosan igent mond. - Tibor fragt, ob er es reparieren kann, und Mihály sagt ja.
:19. Egy óra alatt megjavítja a biciklit, és Tibor elégedetten kifizeti a munkát. - Er repariert das Fahrrad in einer Stunde, und Tibor bezahlt zufrieden.
:20. Ez az első ügyfél, ami új reményt ad Mihálynak. - Das ist der erste Kunde und gibt ihm Hoffnung.
:21. A következő héten egyre több ember jön különböző hibás tárgyakkal. - In der nächsten Woche kommen mehr Leute mit verschiedenen Dingen.
:22. Egy nő porszívót hoz, egy férfi kávéfőzőt, egy gyerek pedig egy játékautót. - Eine Frau bringt einen Staubsauger, ein Mann eine Kaffeemaschine und ein Kind ein Spielzeugauto.
:23. Mihály mindent megjavít, és reggeltől estig dolgozik, néha éjfélig is. - Mihály repariert alles und arbeitet von früh bis spät, manchmal bis Mitternacht.
:24. Katalin ételt visz neki a garázsba, és emlékezteti, hogy egyen valamit. - Katalin bringt ihm Essen und sagt, dass er etwas essen soll.
:25. Két hét után megérkezik Papp úr egy régi, nehéz motorral. - Nach zwei Wochen kommt Herr Papp mit einem alten Motor.
:26. A javítás bonyolult, és egy hiányzó alkatrész miatt különösen nehéz. - Die Reparatur ist schwierig, weil ein Teil fehlt.
:27. Mihály nem találja meg az alkatrészt a boltban, ezért más megoldást keres. - Er findet das Teil nicht im Geschäft und sucht eine andere Lösung.
:28. Alig alszik, és végül úgy dönt, hogy saját maga készíti el az alkatrészt. - Er schläft kaum und entscheidet, das Teil selbst zu machen.
:29. Egész éjjel dolgozik, és reggelre a motor elkészül. - Er arbeitet die ganze Nacht, und am Morgen ist der Motor fertig.
:30. Papp úr elindítja a motort, amely hibátlanul működik, és nagyon elégedett lesz. - Herr Papp startet den Motor, der perfekt läuft, und ist sehr zufrieden.
:31. Azt mondja Mihálynak, hogy igazi művész, és ezt elmondja a szomszédoknak is. - Er nennt Mihály einen Künstler und erzählt es den Nachbarn.
:32. A következő héten sok új ügyfél érkezik ajánlás alapján. - In der nächsten Woche kommen viele neue Kunden.
:33. Egy reggel Mihály a garázs előtt áll, kávét iszik, és nézi a műhelyét a napsütésben. - Eines Morgens steht Mihály vor der Garage, trinkt Kaffee und schaut seine Werkstatt an.
:34. Egy autó áll meg előtte, és egy férfi száll ki belőle egy problémával. - Ein Auto hält, und ein Mann steigt mit einem Problem aus.
:35. A férfi megkérdezi, hogy ő-e Mihály Kovács, mert Papp úr küldte. - Der Mann fragt, ob er Mihály Kovács ist, weil Herr Papp ihn geschickt hat.
:36. Mihály mosolyog, megtörli a kezét, és beinvitálja a műhelybe. - Mihály lächelt, wischt sich die Hände ab und bittet ihn hinein.
:37. Ránéz a garázsra, és arra gondol, hogy ez az ő műhelye, amit ő hozott létre. - Er schaut auf die Garage und denkt, dass es seine Werkstatt ist.
:38. Úgy érzi, hogy ez jó döntés volt. - Er denkt, dass das gut war.
:39. Bemegy, és elkezdi a munkát. - Er geht hinein, und die Arbeit beginnt.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Mihálys neue Werkstatt.
:1. Mihály ist 44 Jahre alt und wohnt in Miskolc.
:2. Er war Mechaniker und arbeitete zehn Jahre lang in einer großen Werkstatt, bevor sie geschlossen wurde.
:3. Vor drei Wochen verlor er seine Arbeit, und seitdem sitzt er jeden Morgen am Küchentisch, trinkt Kaffee und denkt nach, was jetzt kommt.
:4. Er hat eine Frau, Katalin, und zwei Kinder, Bence ist 12 und Lilla ist 9 Jahre alt.
:5. Mihály macht sich Sorgen um Geld und Zukunft, deshalb schläft er schlecht.
:6. An einem Dienstag steht er früh auf und geht in die Garage, die groß und leer ist.
:7. Er schaut sich um und sieht seinen alten Werkzeugkasten, den er seit zwanzig Jahren hat.
:8. Er nimmt den Schraubenschlüssel in die Hand und denkt, dass er reparieren kann und darin gut ist.
:9. Er denkt, warum er das nicht hier machen sollte.
:10. Er geht zurück ins Haus und sagt zu Katalin, dass er eine Werkstatt in der Garage machen will.
:11. Katalin schaut ihn an, fragt, ob er das wirklich meint, und sagt nach kurzem Nachdenken, dass sie ihm hilft.
:12. Sie räumen die Garage zusammen auf, was zwei Tage dauert.
:13. Mihály bringt seine Werkzeuge hinein und macht ein kleines Schild mit seinem Namen und Angebot.
:14. Auf dem Schild steht „Mihály Kovács – Reparaturen aller Art“.
:15. Er hängt das Schild auf und wartet.
:16. Am ersten und zweiten Tag kommt niemand, was ihn traurig macht, aber er gibt nicht auf.
:17. Am dritten Tag klingelt es, und der Nachbar Tibor steht mit einem kaputten Fahrrad da.
:18. Tibor fragt, ob er es reparieren kann, und Mihály sagt ja.
:19. Er repariert das Fahrrad in einer Stunde, und Tibor bezahlt zufrieden.
:20. Das ist der erste Kunde und gibt ihm Hoffnung.
:21. In der nächsten Woche kommen mehr Leute mit verschiedenen Dingen.
:22. Eine Frau bringt einen Staubsauger, ein Mann eine Kaffeemaschine und ein Kind ein Spielzeugauto.
:23. Mihály repariert alles und arbeitet von früh bis spät, manchmal bis Mitternacht.
:24. Katalin bringt ihm Essen und sagt, dass er etwas essen soll.
:25. Nach zwei Wochen kommt Herr Papp mit einem alten Motor.
:26. Die Reparatur ist schwierig, weil ein Teil fehlt.
:27. Er findet das Teil nicht im Geschäft und sucht eine andere Lösung.
:28. Er schläft kaum und entscheidet, das Teil selbst zu machen.
:29. Er arbeitet die ganze Nacht, und am Morgen ist der Motor fertig.
:30. Herr Papp startet den Motor, der perfekt läuft, und ist sehr zufrieden.
:31. Er nennt Mihály einen Künstler und erzählt es den Nachbarn.
:32. In der nächsten Woche kommen viele neue Kunden.
:33. Eines Morgens steht Mihály vor der Garage, trinkt Kaffee und schaut seine Werkstatt an.
:34. Ein Auto hält, und ein Mann steigt mit einem Problem aus.
:35. Der Mann fragt, ob er Mihály Kovács ist, weil Herr Papp ihn geschickt hat.
:36. Mihály lächelt, wischt sich die Hände ab und bittet ihn hinein.
:37. Er schaut auf die Garage und denkt, dass es seine Werkstatt ist.
:38. Er denkt, dass das gut war.
:39. Er geht hinein, und die Arbeit beginnt.
|}
izp8y53ns24kq0zfabgohxu4mkif931
1085945
1085933
2026-05-16T20:22:44Z
Thirunavukkarasye-Raveendran
47852
1085945
wikitext
text/x-wiki
{{Navigation hoch|
hochtext=Inhaltsverzeichnis: Ungarisch-Lesebuch|
hochlink=Ungarisch#Ungarisch-Lesebuch}}
{{Navigation hoch|
hochtext=Inhaltsverzeichnis: Kurzgeschichten|
hochlink=Ungarisch/Ungarisch-Lesebuch-Kurzgeschichten}}
=== 1 ===
:Anna és Bence a metrón.
:1. Anna huszonnyolc éves, és Budapesten él.
:2. Egy könyvtárban dolgozik, mert nagyon szereti a könyveket.
:3. Minden reggel metróval megy munkába, és a Ferenciek tere megállónál száll le.
:4. Ezt már három éve így csinálja, minden különösebb változás nélkül.
:5. Egy hétfőn a metró zsúfolt, ezért Annának állnia kell.
:6. A kapaszkodót fogja, miközben próbál egyensúlyban maradni.
:7. Mellette egy körülbelül harmincéves férfi áll, aki könyvet olvas.
:8. Anna ránéz a könyvre, és felismeri azt.
:9. Ez a kedvenc könyve, amit már többször olvasott.
:10. A férfi két kézzel tartja a könyvet, és nagyon figyelmesen olvas.
:11. Anna szeretne mondani valamit, de végül nem szólal meg.
:12. Inkább kinéz az ablakon, mintha nem lenne fontos a pillanat.
:13. A következő megállónál sok ember leszáll, ezért a metró hirtelen üresebb lesz.
:14. Anna és a férfi még mindig egymás mellett állnak, most már több térrel.
:15. A férfi röviden felnéz a könyvből, és észreveszi Annát.
:16. Látja, hogy Anna a könyvét nézte, és röviden elmosolyodik.
:17. Anna visszamosolyog, bár nem mondanak semmit egymásnak.
:18. A férfi visszatér az olvasáshoz, mintha a pillanat elmúlt volna.
:19. Anna arra gondol, hogy ez egy nagyon jó könyv.
:20. Arra is gondol, hogy meg kellene kérdeznie valamit.
:21. De a metró megáll, és ez az ő megállója.
:22. Anna felveszi a táskáját, és az ajtóhoz megy.
:23. Az ajtó kinyílik, és ő leszáll a szerelvényről.
:24. Még egyszer visszanéz, mielőtt az ajtó becsukódik.
:25. A férfi az ablakon keresztül nézi őt.
:26. A metró elindul, és Anna a peronon marad.
:27. Utána néz, miközben eltűnik az alagútban.
:28. Arra gondol, hogy nem ismeri ezt az embert.
:29. A nevét sem tudja, csak azt, hogy a kedvenc könyvét olvassa.
:30. Felmegy a lépcsőn, és kilép az utcára, ahol süt a nap.
:31. Elindul a könyvtár felé, és leül az íróasztalához dolgozni.
:32. Dolgozik, de néha a férfira gondol.
:33. A könyvre és a mosolyra gondol, ami köztük volt.
:34. Másnap reggel újra metróra száll, és körbenéz.
:35. A férfi nincs ott, és ez kissé csalódást okoz.
:36. Szerdán sem látja, és csütörtökön is figyel.
:37. Csütörtökön azonban a férfi belép a metróba egy másik könyvvel a kezében.
:38. Észreveszi Annát, és felismeri őt a korábbi találkozásból.
:39. Újra mosolyog, és közelebb lép hozzá.
:40. Megkérdezi, hogy olvasta-e a könyvet, amit a kezében tart.
:41. Anna azt mondja, hogy nem, de ismeri a szerzőt.
:42. A férfi azt mondja, hogy a szerző nagyon jó.
:43. Anna egyetért, és azt mondja, hogy ezt ő is tudja.
:44. Beszélgetni kezdenek a szerzőről, majd más témákról is.
:45. A metró halad tovább, és hamarosan megérkeznek Anna megállójához.
:46. A férfi bemutatkozik, és azt mondja, hogy Bencének hívják.
:47. Anna is bemutatkozik, és elmondja a nevét.
:48. Az ajtó kinyílik, és Anna kiszáll, de Bence is vele tart.
:49. A peronon együtt állnak, miközben a metró továbbmegy.
:50. Bence megkérdezi, hogy meghívhatja-e egy kávéra.
:51. Anna röviden gondolkodik, majd igent mond.
:52. Együtt mennek fel a lépcsőn, miközben süt a nap.
:53. Egy kis kávézóba mennek, ahol leülnek beszélgetni.
:54. Könyvekről, Budapestről és sok másról beszélnek.
:55. Anna arra gondol, hogy ez egy jó reggel volt.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Anna és Bence a metrón. - Anna und Bence in der U-Bahn.
:1. Anna huszonnyolc éves, és Budapesten él. - Anna ist 28 Jahre alt, und sie wohnt in Budapest.
:2. Egy könyvtárban dolgozik, mert nagyon szereti a könyveket. - Sie arbeitet in einer Bibliothek, weil sie Bücher sehr mag.
:3. Minden reggel metróval megy munkába, és a Ferenciek tere megállónál száll le. - Jeden Morgen nimmt sie die U-Bahn und steigt an der Haltestelle Ferenciek tere aus.
:4. Ezt már három éve így csinálja, minden különösebb változás nélkül. - Das macht sie seit drei Jahren so, ohne große Veränderungen.
:5. Egy hétfőn a metró zsúfolt, ezért Annának állnia kell. - An einem Montag ist die U-Bahn voll, deshalb steht Anna.
:6. A kapaszkodót fogja, miközben próbál egyensúlyban maradni. - Sie hält sich an der Stange fest, während sie das Gleichgewicht hält.
:7. Mellette egy körülbelül harmincéves férfi áll, aki könyvet olvas. - Neben ihr steht ein etwa 30-jähriger Mann, der ein Buch liest.
:8. Anna ránéz a könyvre, és felismeri azt. - Anna schaut das Buch an und erkennt es.
:9. Ez a kedvenc könyve, amit már többször olvasott. - Es ist ihr Lieblingsbuch, das sie schon mehrmals gelesen hat.
:10. A férfi két kézzel tartja a könyvet, és nagyon figyelmesen olvas. - Der Mann hält das Buch mit beiden Händen und liest sehr konzentriert.
:11. Anna szeretne mondani valamit, de végül nem szólal meg. - Anna möchte etwas sagen, aber sie sagt nichts.
:12. Inkább kinéz az ablakon, mintha nem lenne fontos a pillanat. - Stattdessen schaut sie aus dem Fenster, als wäre der Moment nicht wichtig.
:13. A következő megállónál sok ember leszáll, ezért a metró hirtelen üresebb lesz. - An der nächsten Haltestelle steigen viele Menschen aus, sodass die U-Bahn leerer wird.
:14. Anna és a férfi még mindig egymás mellett állnak, most már több térrel. - Anna und der Mann stehen noch immer nebeneinander, jetzt mit mehr Platz.
:15. A férfi röviden felnéz a könyvből, és észreveszi Annát. - Der Mann schaut kurz auf und sieht Anna.
:16. Látja, hogy Anna a könyvét nézte, és röviden elmosolyodik. - Er sieht, dass Anna sein Buch angeschaut hat, und lächelt kurz.
:17. Anna visszamosolyog, bár nem mondanak semmit egymásnak. - Anna lächelt auch, obwohl sie nichts sagen.
:18. A férfi visszatér az olvasáshoz, mintha a pillanat elmúlt volna. - Dann schaut er wieder in sein Buch, als wäre der Moment vorbei.
:19. Anna arra gondol, hogy ez egy nagyon jó könyv. - Anna denkt, dass es ein gutes Buch ist.
:20. Arra is gondol, hogy meg kellene kérdeznie valamit. - Sie denkt auch, dass sie ihn fragen möchte.
:21. De a metró megáll, és ez az ő megállója. - Aber die U-Bahn hält, und es ist ihre Haltestelle.
:22. Anna felveszi a táskáját, és az ajtóhoz megy. - Anna nimmt ihre Tasche und geht zur Tür.
:23. Az ajtó kinyílik, és ő leszáll a szerelvényről. - Die Tür öffnet sich, und sie steigt aus.
:24. Még egyszer visszanéz, mielőtt az ajtó becsukódik. - Sie dreht sich noch einmal um, bevor die Tür sich schließt.
:25. A férfi az ablakon keresztül nézi őt. - Der Mann schaut sie durch das Fenster an.
:26. A metró elindul, és Anna a peronon marad. - Die U-Bahn fährt weiter, und Anna bleibt auf dem Bahnsteig.
:27. Utána néz, miközben eltűnik az alagútban. - Sie schaut ihr nach, während sie verschwindet.
:28. Arra gondol, hogy nem ismeri ezt az embert. - Sie denkt, dass sie ihn nicht kennt.
:29. A nevét sem tudja, csak azt, hogy a kedvenc könyvét olvassa. - Sie weiß nicht einmal seinen Namen, nur dass er ihr Lieblingsbuch liest.
:30. Felmegy a lépcsőn, és kilép az utcára, ahol süt a nap. - Sie geht die Treppe hinauf und kommt nach draußen, wo die Sonne scheint.
:31. Elindul a könyvtár felé, és leül az íróasztalához dolgozni. - Sie geht zur Bibliothek und setzt sich an ihren Schreibtisch.
:32. Dolgozik, de néha a férfira gondol. - Sie arbeitet, aber manchmal denkt sie an den Mann.
:33. A könyvre és a mosolyra gondol, ami köztük volt. - Sie denkt an das Buch und an das Lächeln zwischen ihnen.
:34. Másnap reggel újra metróra száll, és körbenéz. - Am nächsten Morgen nimmt sie wieder die U-Bahn und schaut sich um.
:35. A férfi nincs ott, és ez kissé csalódást okoz. - Der Mann ist nicht da, und das enttäuscht sie ein wenig.
:36. Szerdán sem látja, és csütörtökön is figyel. - Auch am Mittwoch sieht sie ihn nicht, und am Donnerstag achtet sie wieder darauf.
:37. Csütörtökön azonban a férfi belép a metróba egy másik könyvvel a kezében. - Am Donnerstag kommt der Mann hinein, diesmal mit einem anderen Buch.
:38. Észreveszi Annát, és felismeri őt a korábbi találkozásból. - Er sieht Anna und erkennt sie wieder.
:39. Újra mosolyog, és közelebb lép hozzá. - Er lächelt wieder und kommt näher.
:40. Megkérdezi, hogy olvasta-e a könyvet, amit a kezében tart. - Er fragt, ob sie das Buch gelesen hat, das er zeigt.
:41. Anna azt mondja, hogy nem, de ismeri a szerzőt. - Anna sagt, dass sie es nicht gelesen hat, aber den Autor kennt.
:42. A férfi azt mondja, hogy a szerző nagyon jó. - Der Mann sagt, dass der Autor sehr gut ist.
:43. Anna egyetért, és azt mondja, hogy ezt ő is tudja. - Anna stimmt zu und sagt, dass sie das weiß.
:44. Beszélgetni kezdenek a szerzőről, majd más témákról is. - Sie sprechen über den Autor und dann über andere Dinge.
:45. A metró halad tovább, és hamarosan megérkeznek Anna megállójához. - Die U-Bahn fährt weiter, und sie kommen bald an Annas Haltestelle an.
:46. A férfi bemutatkozik, és azt mondja, hogy Bencének hívják. - Der Mann sagt, dass er Bence heißt.
:47. Anna is bemutatkozik, és elmondja a nevét. - Anna stellt sich auch vor.
:48. Az ajtó kinyílik, és Anna kiszáll, de Bence is vele tart. - Die Tür öffnet sich, und Anna steigt aus, aber Bence auch.
:49. A peronon együtt állnak, miközben a metró továbbmegy. - Sie stehen zusammen auf dem Bahnsteig, während die U-Bahn weiterfährt.
:50. Bence megkérdezi, hogy meghívhatja-e egy kávéra. - Bence fragt, ob er sie auf einen Kaffee einladen darf.
:51. Anna röviden gondolkodik, majd igent mond. - Anna denkt kurz nach und sagt dann ja.
:52. Együtt mennek fel a lépcsőn, miközben süt a nap. - Sie gehen zusammen die Treppe hinauf, während draußen die Sonne scheint.
:53. Egy kis kávézóba mennek, ahol leülnek beszélgetni. - Sie gehen in ein kleines Café und setzen sich.
:54. Könyvekről, Budapestről és sok másról beszélnek. - Sie reden über Bücher, über Budapest und über vieles mehr.
:55. Anna arra gondol, hogy ez egy jó reggel volt. - Anna denkt, dass das ein guter Morgen war.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Anna und Bence in der U-Bahn.
:1. Anna ist 28 Jahre alt, und sie wohnt in Budapest.
:2. Sie arbeitet in einer Bibliothek, weil sie Bücher sehr mag.
:3. Jeden Morgen nimmt sie die U-Bahn und steigt an der Haltestelle Ferenciek tere aus.
:4. Das macht sie seit drei Jahren so, ohne große Veränderungen.
:5. An einem Montag ist die U-Bahn voll, deshalb steht Anna.
:6. Sie hält sich an der Stange fest, während sie das Gleichgewicht hält.
:7. Neben ihr steht ein etwa 30-jähriger Mann, der ein Buch liest.
:8. Anna schaut das Buch an und erkennt es.
:9. Es ist ihr Lieblingsbuch, das sie schon mehrmals gelesen hat.
:10. Der Mann hält das Buch mit beiden Händen und liest sehr konzentriert.
:11. Anna möchte etwas sagen, aber sie sagt nichts.
:12. Stattdessen schaut sie aus dem Fenster, als wäre der Moment nicht wichtig.
:13. An der nächsten Haltestelle steigen viele Menschen aus, sodass die U-Bahn leerer wird.
:14. Anna und der Mann stehen noch immer nebeneinander, jetzt mit mehr Platz.
:15. Der Mann schaut kurz auf und sieht Anna.
:16. Er sieht, dass Anna sein Buch angeschaut hat, und lächelt kurz.
:17. Anna lächelt auch, obwohl sie nichts sagen.
:18. Dann schaut er wieder in sein Buch, als wäre der Moment vorbei.
:19. Anna denkt, dass es ein gutes Buch ist.
:20. Sie denkt auch, dass sie ihn fragen möchte.
:21. Aber die U-Bahn hält, und es ist ihre Haltestelle.
:22. Anna nimmt ihre Tasche und geht zur Tür.
:23. Die Tür öffnet sich, und sie steigt aus.
:24. Sie dreht sich noch einmal um, bevor die Tür sich schließt.
:25. Der Mann schaut sie durch das Fenster an.
:26. Die U-Bahn fährt weiter, und Anna bleibt auf dem Bahnsteig.
:27. Sie schaut ihr nach, während sie verschwindet.
:28. Sie denkt, dass sie ihn nicht kennt.
:29. Sie weiß nicht einmal seinen Namen, nur dass er ihr Lieblingsbuch liest.
:30. Sie geht die Treppe hinauf und kommt nach draußen, wo die Sonne scheint.
:31. Sie geht zur Bibliothek und setzt sich an ihren Schreibtisch.
:32. Sie arbeitet, aber manchmal denkt sie an den Mann.
:33. Sie denkt an das Buch und an das Lächeln zwischen ihnen.
:34. Am nächsten Morgen nimmt sie wieder die U-Bahn und schaut sich um.
:35. Der Mann ist nicht da, und das enttäuscht sie ein wenig.
:36. Auch am Mittwoch sieht sie ihn nicht, und am Donnerstag achtet sie wieder darauf.
:37. Am Donnerstag kommt der Mann hinein, diesmal mit einem anderen Buch.
:38. Er sieht Anna und erkennt sie wieder.
:39. Er lächelt wieder und kommt näher.
:40. Er fragt, ob sie das Buch gelesen hat, das er zeigt.
:41. Anna sagt, dass sie es nicht gelesen hat, aber den Autor kennt.
:42. Der Mann sagt, dass der Autor sehr gut ist.
:43. Anna stimmt zu und sagt, dass sie das weiß.
:44. Sie sprechen über den Autor und dann über andere Dinge.
:45. Die U-Bahn fährt weiter, und sie kommen bald an Annas Haltestelle an.
:46. Der Mann sagt, dass er Bence heißt.
:47. Anna stellt sich auch vor.
:48. Die Tür öffnet sich, und Anna steigt aus, aber Bence auch.
:49. Sie stehen zusammen auf dem Bahnsteig, während die U-Bahn weiterfährt.
:50. Bence fragt, ob er sie auf einen Kaffee einladen darf.
:51. Anna denkt kurz nach und sagt dann ja.
:52. Sie gehen zusammen die Treppe hinauf, während draußen die Sonne scheint.
:53. Sie gehen in ein kleines Café und setzen sich.
:54. Sie reden über Bücher, über Budapest und über vieles mehr.
:55. Anna denkt, dass das ein guter Morgen war.
|}
=== 1 ===
:Mihály új műhelye.
:1. Mihály negyvennégy éves, és Miskolcon él a családjával.
:2. Szerelő volt, és tíz évig dolgozott egy nagy műhelyben, mielőtt az bezárt.
:3. Három héttel ezelőtt elvesztette a munkáját, és azóta minden reggel a konyhaasztalnál ül, kávét iszik és azon gondolkodik, mi legyen most.
:4. Van egy felesége, Katalin, és két gyermeke, a tizenkét éves Bence és a kilencéves Lilla.
:5. Mihály aggódik a pénz és a jövő miatt, ezért éjszaka sem alszik jól.
:6. Egy keddi napon korán felkel, és lemegy a garázsba, amely nagy és most teljesen üres.
:7. Körülnéz, és meglátja a régi szerszámosládáját, amely már húsz éve megvan neki.
:8. A kezébe veszi a villáskulcsot, és arra gondol, hogy tud javítani, és ezt jól csinálja.
:9. Arra gondol, hogy miért ne csinálhatná ezt itt, a saját garázsában.
:10. Visszamegy a házba, és azt mondja Katalinnak, hogy műhelyt nyit a garázsban.
:11. Katalin meglepődik, megkérdezi, hogy tényleg így gondolja-e, majd rövid gondolkodás után igent mond és felajánlja a segítségét.
:12. Két nap alatt együtt kitakarítják és rendbe teszik a garázst.
:13. Mihály beviszi a szerszámait, és készít egy kis táblát a nevével és a szolgáltatásával.
:14. A táblára azt írja, hogy „Mihály Kovács – mindenféle javítás”.
:15. Felakasztja a táblát, és vár, hogy jöjjenek az első ügyfelek.
:16. Az első két napon senki nem jön, ami egy kicsit elszomorítja, de nem adja fel.
:17. A harmadik napon megszólal a csengő, és a szomszéd, Tibor áll az ajtóban egy elromlott biciklivel.
:18. Tibor megkérdezi, meg tudja-e javítani, Mihály pedig magabiztosan igent mond.
:19. Egy óra alatt megjavítja a biciklit, és Tibor elégedetten kifizeti a munkát.
:20. Ez az első ügyfél, ami új reményt ad Mihálynak.
:21. A következő héten egyre több ember jön különböző hibás tárgyakkal.
:22. Egy nő porszívót hoz, egy férfi kávéfőzőt, egy gyerek pedig egy játékautót.
:23. Mihály mindent megjavít, és reggeltől estig dolgozik, néha éjfélig is.
:24. Katalin ételt visz neki a garázsba, és emlékezteti, hogy egyen valamit.
:25. Két hét után megérkezik Papp úr egy régi, nehéz motorral.
:26. A javítás bonyolult, és egy hiányzó alkatrész miatt különösen nehéz.
:27. Mihály nem találja meg az alkatrészt a boltban, ezért más megoldást keres.
:28. Alig alszik, és végül úgy dönt, hogy saját maga készíti el az alkatrészt.
:29. Egész éjjel dolgozik, és reggelre a motor elkészül.
:30. Papp úr elindítja a motort, amely hibátlanul működik, és nagyon elégedett lesz.
:31. Azt mondja Mihálynak, hogy igazi művész, és ezt elmondja a szomszédoknak is.
:32. A következő héten sok új ügyfél érkezik ajánlás alapján.
:33. Egy reggel Mihály a garázs előtt áll, kávét iszik, és nézi a műhelyét a napsütésben.
:34. Egy autó áll meg előtte, és egy férfi száll ki belőle egy problémával.
:35. A férfi megkérdezi, hogy ő-e Mihály Kovács, mert Papp úr küldte.
:36. Mihály mosolyog, megtörli a kezét, és beinvitálja a műhelybe.
:37. Ránéz a garázsra, és arra gondol, hogy ez az ő műhelye, amit ő hozott létre.
:38. Úgy érzi, hogy ez jó döntés volt.
:39. Bemegy, és elkezdi a munkát.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Mihály új műhelye. - Mihálys neue Werkstatt.
:1. Mihály negyvennégy éves, és Miskolcon él a családjával. - Mihály ist 44 Jahre alt und wohnt in Miskolc.
:2. Szerelő volt, és tíz évig dolgozott egy nagy műhelyben, mielőtt az bezárt. - Er war Mechaniker und arbeitete zehn Jahre lang in einer großen Werkstatt, bevor sie geschlossen wurde.
:3. Három héttel ezelőtt elvesztette a munkáját, és azóta minden reggel a konyhaasztalnál ül, kávét iszik és azon gondolkodik, mi legyen most. - Vor drei Wochen verlor er seine Arbeit, und seitdem sitzt er jeden Morgen am Küchentisch, trinkt Kaffee und denkt nach, was jetzt kommt.
:4. Van egy felesége, Katalin, és két gyermeke, a tizenkét éves Bence és a kilencéves Lilla. - Er hat eine Frau, Katalin, und zwei Kinder, Bence ist 12 und Lilla ist 9 Jahre alt.
:5. Mihály aggódik a pénz és a jövő miatt, ezért éjszaka sem alszik jól. - Mihály macht sich Sorgen um Geld und Zukunft, deshalb schläft er schlecht.
:6. Egy keddi napon korán felkel, és lemegy a garázsba, amely nagy és most teljesen üres. - An einem Dienstag steht er früh auf und geht in die Garage, die groß und leer ist.
:7. Körülnéz, és meglátja a régi szerszámosládáját, amely már húsz éve megvan neki. - Er schaut sich um und sieht seinen alten Werkzeugkasten, den er seit zwanzig Jahren hat.
:8. A kezébe veszi a villáskulcsot, és arra gondol, hogy tud javítani, és ezt jól csinálja. - Er nimmt den Schraubenschlüssel in die Hand und denkt, dass er reparieren kann und darin gut ist.
:9. Arra gondol, hogy miért ne csinálhatná ezt itt, a saját garázsában. - Er denkt, warum er das nicht hier machen sollte.
:10. Visszamegy a házba, és azt mondja Katalinnak, hogy műhelyt nyit a garázsban. - Er geht zurück ins Haus und sagt zu Katalin, dass er eine Werkstatt in der Garage machen will.
:11. Katalin meglepődik, megkérdezi, hogy tényleg így gondolja-e, majd rövid gondolkodás után igent mond és felajánlja a segítségét. - Katalin schaut ihn an, fragt, ob er das wirklich meint, und sagt nach kurzem Nachdenken, dass sie ihm hilft.
:12. Két nap alatt együtt kitakarítják és rendbe teszik a garázst. - Sie räumen die Garage zusammen auf, was zwei Tage dauert.
:13. Mihály beviszi a szerszámait, és készít egy kis táblát a nevével és a szolgáltatásával. - Mihály bringt seine Werkzeuge hinein und macht ein kleines Schild mit seinem Namen und Angebot.
:14. A táblára azt írja, hogy „Mihály Kovács – mindenféle javítás”. - Auf dem Schild steht „Mihály Kovács – Reparaturen aller Art“.
:15. Felakasztja a táblát, és vár, hogy jöjjenek az első ügyfelek. - Er hängt das Schild auf und wartet.
:16. Az első két napon senki nem jön, ami egy kicsit elszomorítja, de nem adja fel. - Am ersten und zweiten Tag kommt niemand, was ihn traurig macht, aber er gibt nicht auf.
:17. A harmadik napon megszólal a csengő, és a szomszéd, Tibor áll az ajtóban egy elromlott biciklivel. - Am dritten Tag klingelt es, und der Nachbar Tibor steht mit einem kaputten Fahrrad da.
:18. Tibor megkérdezi, meg tudja-e javítani, Mihály pedig magabiztosan igent mond. - Tibor fragt, ob er es reparieren kann, und Mihály sagt ja.
:19. Egy óra alatt megjavítja a biciklit, és Tibor elégedetten kifizeti a munkát. - Er repariert das Fahrrad in einer Stunde, und Tibor bezahlt zufrieden.
:20. Ez az első ügyfél, ami új reményt ad Mihálynak. - Das ist der erste Kunde und gibt ihm Hoffnung.
:21. A következő héten egyre több ember jön különböző hibás tárgyakkal. - In der nächsten Woche kommen mehr Leute mit verschiedenen Dingen.
:22. Egy nő porszívót hoz, egy férfi kávéfőzőt, egy gyerek pedig egy játékautót. - Eine Frau bringt einen Staubsauger, ein Mann eine Kaffeemaschine und ein Kind ein Spielzeugauto.
:23. Mihály mindent megjavít, és reggeltől estig dolgozik, néha éjfélig is. - Mihály repariert alles und arbeitet von früh bis spät, manchmal bis Mitternacht.
:24. Katalin ételt visz neki a garázsba, és emlékezteti, hogy egyen valamit. - Katalin bringt ihm Essen und sagt, dass er etwas essen soll.
:25. Két hét után megérkezik Papp úr egy régi, nehéz motorral. - Nach zwei Wochen kommt Herr Papp mit einem alten Motor.
:26. A javítás bonyolult, és egy hiányzó alkatrész miatt különösen nehéz. - Die Reparatur ist schwierig, weil ein Teil fehlt.
:27. Mihály nem találja meg az alkatrészt a boltban, ezért más megoldást keres. - Er findet das Teil nicht im Geschäft und sucht eine andere Lösung.
:28. Alig alszik, és végül úgy dönt, hogy saját maga készíti el az alkatrészt. - Er schläft kaum und entscheidet, das Teil selbst zu machen.
:29. Egész éjjel dolgozik, és reggelre a motor elkészül. - Er arbeitet die ganze Nacht, und am Morgen ist der Motor fertig.
:30. Papp úr elindítja a motort, amely hibátlanul működik, és nagyon elégedett lesz. - Herr Papp startet den Motor, der perfekt läuft, und ist sehr zufrieden.
:31. Azt mondja Mihálynak, hogy igazi művész, és ezt elmondja a szomszédoknak is. - Er nennt Mihály einen Künstler und erzählt es den Nachbarn.
:32. A következő héten sok új ügyfél érkezik ajánlás alapján. - In der nächsten Woche kommen viele neue Kunden.
:33. Egy reggel Mihály a garázs előtt áll, kávét iszik, és nézi a műhelyét a napsütésben. - Eines Morgens steht Mihály vor der Garage, trinkt Kaffee und schaut seine Werkstatt an.
:34. Egy autó áll meg előtte, és egy férfi száll ki belőle egy problémával. - Ein Auto hält, und ein Mann steigt mit einem Problem aus.
:35. A férfi megkérdezi, hogy ő-e Mihály Kovács, mert Papp úr küldte. - Der Mann fragt, ob er Mihály Kovács ist, weil Herr Papp ihn geschickt hat.
:36. Mihály mosolyog, megtörli a kezét, és beinvitálja a műhelybe. - Mihály lächelt, wischt sich die Hände ab und bittet ihn hinein.
:37. Ránéz a garázsra, és arra gondol, hogy ez az ő műhelye, amit ő hozott létre. - Er schaut auf die Garage und denkt, dass es seine Werkstatt ist.
:38. Úgy érzi, hogy ez jó döntés volt. - Er denkt, dass das gut war.
:39. Bemegy, és elkezdi a munkát. - Er geht hinein, und die Arbeit beginnt.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Mihálys neue Werkstatt.
:1. Mihály ist 44 Jahre alt und wohnt in Miskolc.
:2. Er war Mechaniker und arbeitete zehn Jahre lang in einer großen Werkstatt, bevor sie geschlossen wurde.
:3. Vor drei Wochen verlor er seine Arbeit, und seitdem sitzt er jeden Morgen am Küchentisch, trinkt Kaffee und denkt nach, was jetzt kommt.
:4. Er hat eine Frau, Katalin, und zwei Kinder, Bence ist 12 und Lilla ist 9 Jahre alt.
:5. Mihály macht sich Sorgen um Geld und Zukunft, deshalb schläft er schlecht.
:6. An einem Dienstag steht er früh auf und geht in die Garage, die groß und leer ist.
:7. Er schaut sich um und sieht seinen alten Werkzeugkasten, den er seit zwanzig Jahren hat.
:8. Er nimmt den Schraubenschlüssel in die Hand und denkt, dass er reparieren kann und darin gut ist.
:9. Er denkt, warum er das nicht hier machen sollte.
:10. Er geht zurück ins Haus und sagt zu Katalin, dass er eine Werkstatt in der Garage machen will.
:11. Katalin schaut ihn an, fragt, ob er das wirklich meint, und sagt nach kurzem Nachdenken, dass sie ihm hilft.
:12. Sie räumen die Garage zusammen auf, was zwei Tage dauert.
:13. Mihály bringt seine Werkzeuge hinein und macht ein kleines Schild mit seinem Namen und Angebot.
:14. Auf dem Schild steht „Mihály Kovács – Reparaturen aller Art“.
:15. Er hängt das Schild auf und wartet.
:16. Am ersten und zweiten Tag kommt niemand, was ihn traurig macht, aber er gibt nicht auf.
:17. Am dritten Tag klingelt es, und der Nachbar Tibor steht mit einem kaputten Fahrrad da.
:18. Tibor fragt, ob er es reparieren kann, und Mihály sagt ja.
:19. Er repariert das Fahrrad in einer Stunde, und Tibor bezahlt zufrieden.
:20. Das ist der erste Kunde und gibt ihm Hoffnung.
:21. In der nächsten Woche kommen mehr Leute mit verschiedenen Dingen.
:22. Eine Frau bringt einen Staubsauger, ein Mann eine Kaffeemaschine und ein Kind ein Spielzeugauto.
:23. Mihály repariert alles und arbeitet von früh bis spät, manchmal bis Mitternacht.
:24. Katalin bringt ihm Essen und sagt, dass er etwas essen soll.
:25. Nach zwei Wochen kommt Herr Papp mit einem alten Motor.
:26. Die Reparatur ist schwierig, weil ein Teil fehlt.
:27. Er findet das Teil nicht im Geschäft und sucht eine andere Lösung.
:28. Er schläft kaum und entscheidet, das Teil selbst zu machen.
:29. Er arbeitet die ganze Nacht, und am Morgen ist der Motor fertig.
:30. Herr Papp startet den Motor, der perfekt läuft, und ist sehr zufrieden.
:31. Er nennt Mihály einen Künstler und erzählt es den Nachbarn.
:32. In der nächsten Woche kommen viele neue Kunden.
:33. Eines Morgens steht Mihály vor der Garage, trinkt Kaffee und schaut seine Werkstatt an.
:34. Ein Auto hält, und ein Mann steigt mit einem Problem aus.
:35. Der Mann fragt, ob er Mihály Kovács ist, weil Herr Papp ihn geschickt hat.
:36. Mihály lächelt, wischt sich die Hände ab und bittet ihn hinein.
:37. Er schaut auf die Garage und denkt, dass es seine Werkstatt ist.
:38. Er denkt, dass das gut war.
:39. Er geht hinein, und die Arbeit beginnt.
|}
=== 1 ===
:Sára új kezdete.
:1. Sára huszonhat éves, egy Pécs melletti kis faluban él, és egy irodában dolgozik, ahol a munka unalmas és ismétlődő.
:2. Minden nap számokat ír a számítógépbe, kávét iszik és az órát nézi, már három éve.
:3. Sára szeret rajzolni, szereti a színeket és a dizájnt, ezért szabadidejében képeket készít a számítógépen.
:4. A képei szépek, és a barátnője, Zsófi gyakran mondja neki, hogy ez igazán jó.
:5. Sára bizonytalan, de sokat gondolkodik azon, amit Zsófi mond.
:6. Egy hétfőn elmegy a főnökéhez, és azt mondja, hogy felmond, ami meglepi a főnököt.
:7. Hazamegy, összepakolja a kevés holmiját, két bőröndöt, a laptopját és a rajzeszközeit.
:8. Kinéz az ablakon, és látja a csendes falut, amelyet szeret, de érzi, hogy mennie kell.
:9. Másnap elindul Budapestre, ami négy órás autóút.
:10. Talál egy nagyon kicsi, de olcsó lakást, egy szobával, konyhával és fürdővel.
:11. Felállítja a laptopját, és elkezdi a munkát, jelentkezéseket ír különböző cégeknek.
:12. Egy hétig nincs válasz, majd két hét után jön egy válasz, de az elutasítás.
:13. Három hét után újabb elutasítás érkezik, ami elszomorítja, de nem adja fel.
:14. Esténként saját projekten dolgozik, sok képet készít, és gyakran éjfélig vagy hajnalig dolgozik.
:15. Az asztalon és a földön is sok vázlat hever, és Sára úgy érzi, ez az ő munkája.
:16. Egy nap meglát egy hírt egy budapesti dizájnkonferenciáról, és jegyet vesz rá, bár drága.
:17. A konferencia napján szépen felöltözik, és magával viszi a laptopját és a munkáit.
:18. A konferencia nagy, sok ember beszélget, és Sára senkit nem ismer, ezért ideges.
:19. Meglát egy ismert dizájnert, Bálint Vargát, akinek a munkáját nagyon szereti.
:20. Először habozik, mert fél, de aztán eldönti, hogy most kell lépnie.
:21. Odamegy hozzá, bemutatkozik, és megkérdezi, megmutathatja-e a munkáját.
:22. Bálint ránéz az órájára, és azt mondja, két perce van.
:23. Sára megnyitja a laptopját, és megmutatja a projektjét.
:24. Bálint sokáig nézi a képeket, majd azt mondja, hogy ez érdekes, és küldje el neki.
:25. Ad neki egy névjegykártyát, és továbbmegy.
:26. Sára keze remeg, de most örömében.
:27. Elmegy egy kávézóba, rendel egy kávét, és elküldi neki az e-mailt a projektjével.
:28. Vár egy napot, kettőt, hármat, majd a negyedik napon megérkezik a válasz.
:29. Elolvassa az e-mailt, majd még egyszer elolvassa, és elmosolyodik.
:30. Az e-mailben az áll, hogy van számára egy projekt.
:31. Kinéz az ablakon, és Budapest terül el előtte, nagy és zajos.
:32. Arra gondol, hogy ez most már az ő városa.
:33. Iszik a kávéból, kinyitja a laptopját, és elkezd dolgozni.
:34. Ez még csak a kezdet, de jó kezdet.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Sára új kezdete. - Sáras Neuanfang.
:1. Sára huszonhat éves, egy Pécs melletti kis faluban él, és egy irodában dolgozik, ahol a munka unalmas és ismétlődő. - Sára ist 26 Jahre alt, wohnt in einem kleinen Dorf bei Pécs und arbeitet in einem Büro, in dem die Arbeit langweilig und eintönig ist.
:2. Minden nap számokat ír a számítógépbe, kávét iszik és az órát nézi, már három éve. - Jeden Tag tippt sie Zahlen in den Computer, trinkt Kaffee und schaut auf die Uhr, und das seit drei Jahren.
:3. Sára szeret rajzolni, szereti a színeket és a dizájnt, ezért szabadidejében képeket készít a számítógépen. - Sára mag Zeichnen, Farben und Design und erstellt in ihrer Freizeit Bilder am Computer.
:4. A képei szépek, és a barátnője, Zsófi gyakran mondja neki, hogy ez igazán jó. - Ihre Bilder sind schön, und ihre Freundin Zsófi sagt oft, dass sie wirklich gut sind.
:5. Sára bizonytalan, de sokat gondolkodik azon, amit Zsófi mond. - Sára ist unsicher, denkt aber viel darüber nach.
:6. Egy hétfőn elmegy a főnökéhez, és azt mondja, hogy felmond, ami meglepi a főnököt. - An einem Montag geht sie zum Chef und kündigt, was ihn überrascht.
:7. Hazamegy, összepakolja a kevés holmiját, két bőröndöt, a laptopját és a rajzeszközeit. - Sie geht nach Hause und packt ihre Sachen, zwei Koffer, ihren Laptop und ihre Zeichenutensilien.
:8. Kinéz az ablakon, és látja a csendes falut, amelyet szeret, de érzi, hogy mennie kell. - Sie schaut aus dem Fenster auf das ruhige Dorf, das sie liebt, und weiß, dass sie gehen muss.
:9. Másnap elindul Budapestre, ami négy órás autóút. - Am nächsten Morgen fährt sie nach Budapest, was vier Stunden dauert.
:10. Talál egy nagyon kicsi, de olcsó lakást, egy szobával, konyhával és fürdővel. - Sie findet eine kleine, aber günstige Wohnung mit einem Zimmer, Küche und Bad.
:11. Felállítja a laptopját, és elkezdi a munkát, jelentkezéseket ír különböző cégeknek. - Sie stellt ihren Laptop auf und beginnt zu arbeiten, schreibt Bewerbungen an viele Firmen.
:12. Egy hétig nincs válasz, majd két hét után jön egy válasz, de az elutasítás. - Eine Woche vergeht ohne Antwort, nach zwei Wochen kommt eine Absage.
:13. Három hét után újabb elutasítás érkezik, ami elszomorítja, de nem adja fel. - Nach drei Wochen kommt ein weiteres Nein, was sie traurig macht, aber sie gibt nicht auf.
:14. Esténként saját projekten dolgozik, sok képet készít, és gyakran éjfélig vagy hajnalig dolgozik. - Abends arbeitet sie an einem eigenen Projekt, macht viele Bilder und arbeitet oft bis Mitternacht oder später.
:15. Az asztalon és a földön is sok vázlat hever, és Sára úgy érzi, ez az ő munkája. - Auf dem Tisch und Boden liegen viele Skizzen, und Sára denkt, dass das ihre Arbeit ist.
:16. Egy nap meglát egy hírt egy budapesti dizájnkonferenciáról, és jegyet vesz rá, bár drága. - Eines Tages liest sie von einer Designkonferenz in Budapest und kauft ein Ticket, obwohl es teuer ist.
:17. A konferencia napján szépen felöltözik, és magával viszi a laptopját és a munkáit. - Am Tag der Konferenz zieht sie sich gut an und nimmt ihren Laptop und ihre Arbeiten mit.
:18. A konferencia nagy, sok ember beszélget, és Sára senkit nem ismer, ezért ideges. - Die Konferenz ist groß, viele Menschen sind da, und Sára kennt niemanden und ist nervös.
:19. Meglát egy ismert dizájnert, Bálint Vargát, akinek a munkáját nagyon szereti. - Sie sieht den bekannten Designer Bálint Varga, dessen Arbeit sie sehr mag.
:20. Először habozik, mert fél, de aztán eldönti, hogy most kell lépnie. - Sie zögert zuerst, weil sie Angst hat, entscheidet sich dann aber, jetzt zu handeln.
:21. Odamegy hozzá, bemutatkozik, és megkérdezi, megmutathatja-e a munkáját. - Sie geht zu ihm, stellt sich vor und fragt, ob sie ihm etwas zeigen darf.
:22. Bálint ránéz az órájára, és azt mondja, két perce van. - Bálint schaut auf die Uhr und sagt, sie habe zwei Minuten.
:23. Sára megnyitja a laptopját, és megmutatja a projektjét. - Sára öffnet ihren Laptop und zeigt ihm ihr Projekt.
:24. Bálint sokáig nézi a képeket, majd azt mondja, hogy ez érdekes, és küldje el neki. - Bálint schaut lange und sagt dann, dass es interessant ist und sie es ihm schicken soll.
:25. Ad neki egy névjegykártyát, és továbbmegy. - Er gibt ihr seine Karte und geht weiter.
:26. Sára keze remeg, de most örömében. - Sáras Hände zittern, diesmal vor Freude.
:27. Elmegy egy kávézóba, rendel egy kávét, és elküldi neki az e-mailt a projektjével. - Sie geht in ein Café, bestellt Kaffee und schickt ihm eine E-Mail mit ihrem Projekt.
:28. Vár egy napot, kettőt, hármat, majd a negyedik napon megérkezik a válasz. - Sie wartet einen Tag, zwei, drei, und am vierten Tag kommt eine Antwort.
:29. Elolvassa az e-mailt, majd még egyszer elolvassa, és elmosolyodik. - Sie liest die E-Mail, liest sie noch einmal und lächelt.
:30. Az e-mailben az áll, hogy van számára egy projekt. - In der E-Mail steht, dass es ein Projekt für sie gibt.
:31. Kinéz az ablakon, és Budapest terül el előtte, nagy és zajos. - Sie schaut aus dem Fenster, und Budapest liegt vor ihr, groß und laut.
:32. Arra gondol, hogy ez most már az ő városa. - Sie denkt, dass dies jetzt ihre Stadt ist.
:33. Iszik a kávéból, kinyitja a laptopját, és elkezd dolgozni. - Sie trinkt ihren Kaffee, öffnet den Laptop und beginnt zu arbeiten.
:34. Ez még csak a kezdet, de jó kezdet. - Es ist erst der Anfang, aber ein guter Anfang.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Sáras Neuanfang.
:1. Sára ist 26 Jahre alt, wohnt in einem kleinen Dorf bei Pécs und arbeitet in einem Büro, in dem die Arbeit langweilig und eintönig ist.
:2. Jeden Tag tippt sie Zahlen in den Computer, trinkt Kaffee und schaut auf die Uhr, und das seit drei Jahren.
:3. Sára mag Zeichnen, Farben und Design und erstellt in ihrer Freizeit Bilder am Computer.
:4. Ihre Bilder sind schön, und ihre Freundin Zsófi sagt oft, dass sie wirklich gut sind.
:5. Sára ist unsicher, denkt aber viel darüber nach.
:6. An einem Montag geht sie zum Chef und kündigt, was ihn überrascht.
:7. Sie geht nach Hause und packt ihre Sachen, zwei Koffer, ihren Laptop und ihre Zeichenutensilien.
:8. Sie schaut aus dem Fenster auf das ruhige Dorf, das sie liebt, und weiß, dass sie gehen muss.
:9. Am nächsten Morgen fährt sie nach Budapest, was vier Stunden dauert.
:10. Sie findet eine kleine, aber günstige Wohnung mit einem Zimmer, Küche und Bad.
:11. Sie stellt ihren Laptop auf und beginnt zu arbeiten, schreibt Bewerbungen an viele Firmen.
:12. Eine Woche vergeht ohne Antwort, nach zwei Wochen kommt eine Absage.
:13. Nach drei Wochen kommt ein weiteres Nein, was sie traurig macht, aber sie gibt nicht auf.
:14. Abends arbeitet sie an einem eigenen Projekt, macht viele Bilder und arbeitet oft bis Mitternacht oder später.
:15. Auf dem Tisch und Boden liegen viele Skizzen, und Sára denkt, dass das ihre Arbeit ist.
:16. Eines Tages liest sie von einer Designkonferenz in Budapest und kauft ein Ticket, obwohl es teuer ist.
:17. Am Tag der Konferenz zieht sie sich gut an und nimmt ihren Laptop und ihre Arbeiten mit.
:18. Die Konferenz ist groß, viele Menschen sind da, und Sára kennt niemanden und ist nervös.
:19. Sie sieht den bekannten Designer Bálint Varga, dessen Arbeit sie sehr mag.
:20. Sie zögert zuerst, weil sie Angst hat, entscheidet sich dann aber, jetzt zu handeln.
:21. Sie geht zu ihm, stellt sich vor und fragt, ob sie ihm etwas zeigen darf.
:22. Bálint schaut auf die Uhr und sagt, sie habe zwei Minuten.
:23. Sára öffnet ihren Laptop und zeigt ihm ihr Projekt.
:24. Bálint schaut lange und sagt dann, dass es interessant ist und sie es ihm schicken soll.
:25. Er gibt ihr seine Karte und geht weiter.
:26. Sáras Hände zittern, diesmal vor Freude.
:27. Sie geht in ein Café, bestellt Kaffee und schickt ihm eine E-Mail mit ihrem Projekt.
:28. Sie wartet einen Tag, zwei, drei, und am vierten Tag kommt eine Antwort.
:29. Sie liest die E-Mail, liest sie noch einmal und lächelt.
:30. In der E-Mail steht, dass es ein Projekt für sie gibt.
:31. Sie schaut aus dem Fenster, und Budapest liegt vor ihr, groß und laut.
:32. Sie denkt, dass dies jetzt ihre Stadt ist.
:33. Sie trinkt ihren Kaffee, öffnet den Laptop und beginnt zu arbeiten.
:34. Es ist erst der Anfang, aber ein guter Anfang.
|}
=== 1 ===
:Klára péksége.
:1. Klára harmincnégy éves.
:2. Budapesten lakik.
:3. Egy irodában dolgozik.
:4. Nem szereti a munkáját.
:5. Otthon szívesen süt.
:6. Hétvégén kenyeret süt.
:7. Süteményt és zsemlét is süt.
:8. A barátai azt mondják: „Ez nagyon jó.”
:9. Klára gyakran gondol egy saját pékségre.
:10. De ez nagy álom.
:11. Egy nap elolvas egy hirdetést.
:12. Egy régi pékség üresen áll.
:13. A pékség Egerben van.
:14. Eger kicsi, szép város.
:15. A bérleti díj nem drága.
:16. Klára sokáig gondolkodik.
:17. Azon az éjszakán rosszul alszik.
:18. Reggel döntést hoz.
:19. Előveszi a megtakarított pénzét.
:20. Elutazik Egerbe.
:21. Megnézi a pékséget.
:22. A pékség régi és poros.
:23. Az ablakok piszkosak és homályosak.
:24. A kemence nagyon régi.
:25. Klára mégis mosolyog.
:26. Nemcsak port lát.
:27. A saját pékségét látja.
:28. Azonnal aláírja a bérleti szerződést.
:29. Az első hetek nagyon nehezek.
:30. Klára hajnali háromkor kel fel.
:31. Ez nagyon korai időpont, és odakint még sötét van.
:32. Kitakarítja az egész pékséget.
:33. Új eszközöket és alapanyagokat vásárol.
:34. Sok különböző receptet kipróbál.
:35. Néha túl kemény a kenyér.
:36. Néha nem elég édes a sütemény.
:37. Újra és újra próbálkozik.
:38. A szomszédok benéznek az ablakon.
:39. Egy idős asszony megkérdezi: „Ki ez?”
:40. Egy férfi azt mondja: „Ez nem fog működni.”
:41. Klára hallja ezt, és bólint.
:42. Mégsem adja fel.
:43. Tovább dolgozik, újra meg újra.
:44. Hamarosan friss kenyér illata tölti be a pékséget.
:45. Ez csodálatos, meleg illat.
:46. Az első vevők belépnek.
:47. Egy fiatal anya vesz egy kenyeret.
:48. Egy idős férfi két zsemlét vesz.
:49. Egy gyerek vesz egy szelet süteményt.
:50. Mindenki nagyon elégedett.
:51. Nyáron Egerben városi ünnep van.
:52. A városi ünnep nagy esemény.
:53. Sokan jönnek az ünnepre.
:54. Klára alaposan felkészül.
:55. Három napig szinte megállás nélkül süt.
:56. Készít egy új különlegességet.
:57. Ez egy kenyér fűszernövényekkel és dióval.
:58. A recept az övé.
:59. Az ünnep napján korán felkel.
:60. Mindent kivisz a piactérre.
:61. Mindent kirak a standjára.
:62. Az emberek elmennek a stand mellett.
:63. Először csak néhányan jönnek oda.
:64. Megkóstolják a kenyeret, és mosolyognak.
:65. Valaki azt mondja: „Ez tényleg nagyon jó.”
:66. Egy nő három vekni kenyeret vesz.
:67. Aztán egyre többen jönnek.
:68. Utána még többen érkeznek.
:69. A sor egyre hosszabb lesz.
:70. Klára süt, elad és mosolyog.
:71. Nagyon fáradt, de boldog is.
:72. Estére minden elfogy.
:73. Klára összepakolja a standját.
:74. Egy idősebb férfi odamegy hozzá.
:75. Azt mondja: „Régen én is pék voltam.”
:76. Azt mondja: „A kenyere valóban nagyon jó.”
:77. Klára azt mondja: „Köszönöm, ez nagyon kedves.”
:78. A férfi mosolyog, és továbbmegy.
:79. Klára egyedül áll a piactéren.
:80. Eger éjszaka csendes és szép.
:81. Másnap reggel kinyitja a pékséget.
:82. A nap besüt a tiszta ablakokon.
:83. Sok új vevő jön be.
:84. Néhányan az előző napi városi ünnepről jönnek.
:85. Mások ma jönnek először.
:86. Klára kiveszi a kenyeret a kemencéből.
:87. A kenyér tökéletes és aranybarna.
:88. Kiteszi az első ablakba.
:89. A pékségben csodálatos kenyérillat van.
:90. Klára körülnéz a pékségben.
:91. Budapestre és az irodára gondol.
:92. A hosszú, nehéz útra gondol.
:93. A sok korai reggelre gondol.
:94. A kétkedő idős férfira gondol.
:95. Mosolyog, és kézbe veszi a következő kenyeret.
:96. A munka megy tovább, és ez így jó.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Klára péksége. - Kláras Bäckerei.
:1. Klára harmincnégy éves. - Klára ist 34 Jahre alt.
:2. Budapesten lakik. - Sie wohnt in Budapest.
:3. Egy irodában dolgozik. - Sie arbeitet in einem Büro.
:4. Nem szereti a munkáját. - Die Arbeit gefällt ihr nicht.
:5. Otthon szívesen süt. - Sie backt gerne zu Hause.
:6. Hétvégén kenyeret süt. - Am Wochenende backt sie Brot.
:7. Süteményt és zsemlét is süt. - Sie backt Kuchen und Brötchen.
:8. A barátai azt mondják: „Ez nagyon jó.” - Ihre Freunde sagen: „Das ist sehr gut."
:9. Klára gyakran gondol egy saját pékségre. - Klára denkt oft an eine eigene Bäckerei.
:10. De ez nagy álom. - Aber das ist ein großer Traum.
:11. Egy nap elolvas egy hirdetést. - An einem Tag liest sie eine Anzeige.
:12. Egy régi pékség üresen áll. - Eine alte Bäckerei steht leer.
:13. A pékség Egerben van. - Die Bäckerei ist in Eger.
:14. Eger kicsi, szép város. - Eger ist eine kleine, schöne Stadt.
:15. A bérleti díj nem drága. - Die Miete ist nicht teuer.
:16. Klára sokáig gondolkodik. - Klára denkt lange nach.
:17. Azon az éjszakán rosszul alszik. - Sie schläft schlecht in dieser Nacht.
:18. Reggel döntést hoz. - Am Morgen trifft sie eine Entscheidung.
:19. Előveszi a megtakarított pénzét. - Sie nimmt ihr Erspartes.
:20. Elutazik Egerbe. - Sie fährt nach Eger.
:21. Megnézi a pékséget. - Sie schaut sich die Bäckerei an.
:22. A pékség régi és poros. - Die Bäckerei ist alt und staubig.
:23. Az ablakok piszkosak és homályosak. - Die Fenster sind schmutzig und trüb.
:24. A kemence nagyon régi. - Der Ofen ist sehr alt.
:25. Klára mégis mosolyog. - Aber Klára lächelt trotzdem.
:26. Nemcsak port lát. - Sie sieht etwas anderes als Staub.
:27. A saját pékségét látja. - Sie sieht ihre Bäckerei.
:28. Azonnal aláírja a bérleti szerződést. - Sie unterschreibt den Pachtvertrag sofort.
:29. Az első hetek nagyon nehezek. - Die ersten Wochen sind sehr schwer.
:30. Klára hajnali háromkor kel fel. - Klára steht um drei Uhr morgens auf.
:31. Ez nagyon korai időpont, és odakint még sötét van. - Das ist sehr früh und dunkel.
:32. Kitakarítja az egész pékséget. - Sie reinigt die ganze Bäckerei.
:33. Új eszközöket és alapanyagokat vásárol. - Sie kauft neue Werkzeuge und Zutaten.
:34. Sok különböző receptet kipróbál. - Sie probiert viele verschiedene Rezepte aus.
:35. Néha túl kemény a kenyér. - Manchmal ist das Brot zu hart.
:36. Néha nem elég édes a sütemény. - Manchmal ist der Kuchen nicht süß genug.
:37. Újra és újra próbálkozik. - Sie probiert und probiert es weiter.
:38. A szomszédok benéznek az ablakon. - Die Nachbarn schauen durch das Fenster.
:39. Egy idős asszony megkérdezi: „Ki ez?” - Eine alte Frau fragt: „Wer ist das?"
:40. Egy férfi azt mondja: „Ez nem fog működni.” - Ein Mann sagt: „Das wird nicht funktionieren."
:41. Klára hallja ezt, és bólint. - Klára hört das und nickt.
:42. Mégsem adja fel. - Aber sie gibt trotzdem nicht auf.
:43. Tovább dolgozik, újra meg újra. - Sie arbeitet weiter und weiter.
:44. Hamarosan friss kenyér illata tölti be a pékséget. - Bald riecht die Bäckerei nach frischem Brot.
:45. Ez csodálatos, meleg illat. - Das ist ein wunderbarer, warmer Geruch.
:46. Az első vevők belépnek. - Die ersten Kunden kommen herein.
:47. Egy fiatal anya vesz egy kenyeret. - Eine junge Mutter kauft ein Brot.
:48. Egy idős férfi két zsemlét vesz. - Ein alter Mann kauft zwei Brötchen.
:49. Egy gyerek vesz egy szelet süteményt. - Ein Kind kauft ein Stück Kuchen.
:50. Mindenki nagyon elégedett. - Alle sind sehr zufrieden.
:51. Nyáron Egerben városi ünnep van. - Im Sommer gibt es das Stadtfest in Eger.
:52. A városi ünnep nagy esemény. - Das Stadtfest ist ein großes Ereignis.
:53. Sokan jönnek az ünnepre. - Viele Menschen kommen zum Fest.
:54. Klára alaposan felkészül. - Klára bereitet sich gut vor.
:55. Három napig szinte megállás nélkül süt. - Sie backt drei Tage lang ohne Pause.
:56. Készít egy új különlegességet. - Sie macht eine neue Spezialität.
:57. Ez egy kenyér fűszernövényekkel és dióval. - Es ist ein Brot mit Kräutern und Nüssen.
:58. A recept az övé. - Das Rezept ist ihr eigenes.
:59. Az ünnep napján korán felkel. - Am Tag des Festes steht sie früh auf.
:60. Mindent kivisz a piactérre. - Sie bringt alles zum Marktplatz.
:61. Mindent kirak a standjára. - Sie stellt alles auf ihren Stand.
:62. Az emberek elmennek a stand mellett. - Die Menschen gehen am Stand vorbei.
:63. Először csak néhányan jönnek oda. - Zuerst kommen nur ein paar Leute.
:64. Megkóstolják a kenyeret, és mosolyognak. - Sie probieren das Brot und lächeln.
:65. Valaki azt mondja: „Ez tényleg nagyon jó.” - Einer sagt: „Das ist wirklich gut."
:66. Egy nő három vekni kenyeret vesz. - Eine Frau kauft drei Laibe Brot.
:67. Aztán egyre többen jönnek. - Dann kommen mehr Menschen.
:68. Utána még többen érkeznek. - Und noch mehr kommen danach.
:69. A sor egyre hosszabb lesz. - Die Schlange wird immer länger.
:70. Klára süt, elad és mosolyog. - Klára backt und verkauft und lächelt.
:71. Nagyon fáradt, de boldog is. - Sie ist sehr müde, aber auch glücklich.
:72. Estére minden elfogy. - Am Abend ist alles verkauft.
:73. Klára összepakolja a standját. - Klára räumt ihren Stand auf.
:74. Egy idősebb férfi odamegy hozzá. - Ein älterer Mann kommt zu ihr.
:75. Azt mondja: „Régen én is pék voltam.” - Er sagt: „Ich war früher auch Bäcker."
:76. Azt mondja: „A kenyere valóban nagyon jó.” - Er sagt: „Ihr Brot ist wirklich sehr gut."
:77. Klára azt mondja: „Köszönöm, ez nagyon kedves.” - Klára sagt: „Danke, das ist sehr nett."
:78. A férfi mosolyog, és továbbmegy. - Der Mann lächelt und geht weiter.
:79. Klára egyedül áll a piactéren. - Klára steht allein auf dem Marktplatz.
:80. Eger éjszaka csendes és szép. - Eger ist ruhig und schön in der Nacht.
:81. Másnap reggel kinyitja a pékséget. - Am nächsten Morgen öffnet sie die Bäckerei.
:82. A nap besüt a tiszta ablakokon. - Die Sonne scheint durch die sauberen Fenster.
:83. Sok új vevő jön be. - Es kommen viele neue Kunden rein.
:84. Néhányan az előző napi városi ünnepről jönnek. - Manche kommen vom Stadtfest gestern.
:85. Mások ma jönnek először. - Manche kommen zum ersten Mal heute.
:86. Klára kiveszi a kenyeret a kemencéből. - Klára nimmt das Brot aus dem Ofen.
:87. A kenyér tökéletes és aranybarna. - Das Brot ist perfekt und goldbraun.
:88. Kiteszi az első ablakba. - Sie stellt es in das Fenster vorne.
:89. A pékségben csodálatos kenyérillat van. - Die Bäckerei riecht wunderbar nach Brot.
:90. Klára körülnéz a pékségben. - Klára schaut sich in der Bäckerei um.
:91. Budapestre és az irodára gondol. - Sie denkt an Budapest und das Büro.
:92. A hosszú, nehéz útra gondol. - Sie denkt an den langen schweren Weg.
:93. A sok korai reggelre gondol. - Sie denkt an alle frühen Morgenstunden.
:94. A kétkedő idős férfira gondol. - Sie denkt an den skeptischen alten Mann.
:95. Mosolyog, és kézbe veszi a következő kenyeret. - Sie lächelt und nimmt das nächste Brot.
:96. A munka megy tovább, és ez így jó. - Die Arbeit geht weiter und das ist gut.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Kláras Bäckerei.
:1. Klára ist 34 Jahre alt.
:2. Sie wohnt in Budapest.
:3. Sie arbeitet in einem Büro.
:4. Die Arbeit gefällt ihr nicht.
:5. Sie backt gerne zu Hause.
:6. Am Wochenende backt sie Brot.
:7. Sie backt Kuchen und Brötchen.
:8. Ihre Freunde sagen: „Das ist sehr gut."
:9. Klára denkt oft an eine eigene Bäckerei.
:10. Aber das ist ein großer Traum.
:11. An einem Tag liest sie eine Anzeige.
:12. Eine alte Bäckerei steht leer.
:13. Die Bäckerei ist in Eger.
:14. Eger ist eine kleine, schöne Stadt.
:15. Die Miete ist nicht teuer.
:16. Klára denkt lange nach.
:17. Sie schläft schlecht in dieser Nacht.
:18. Am Morgen trifft sie eine Entscheidung.
:19. Sie nimmt ihr Erspartes.
:20. Sie fährt nach Eger.
:21. Sie schaut sich die Bäckerei an.
:22. Die Bäckerei ist alt und staubig.
:23. Die Fenster sind schmutzig und trüb.
:24. Der Ofen ist sehr alt.
:25. Aber Klára lächelt trotzdem.
:26. Sie sieht etwas anderes als Staub.
:27. Sie sieht ihre Bäckerei.
:28. Sie unterschreibt den Pachtvertrag sofort.
:29. Die ersten Wochen sind sehr schwer.
:30. Klára steht um drei Uhr morgens auf.
:31. Das ist sehr früh und dunkel.
:32. Sie reinigt die ganze Bäckerei.
:33. Sie kauft neue Werkzeuge und Zutaten.
:34. Sie probiert viele verschiedene Rezepte aus.
:35. Manchmal ist das Brot zu hart.
:36. Manchmal ist der Kuchen nicht süß genug.
:37. Sie probiert und probiert es weiter.
:38. Die Nachbarn schauen durch das Fenster.
:39. Eine alte Frau fragt: „Wer ist das?"
:40. Ein Mann sagt: „Das wird nicht funktionieren."
:41. Klára hört das und nickt.
:42. Aber sie gibt trotzdem nicht auf.
:43. Sie arbeitet weiter und weiter.
:44. Bald riecht die Bäckerei nach frischem Brot.
:45. Das ist ein wunderbarer, warmer Geruch.
:46. Die ersten Kunden kommen herein.
:47. Eine junge Mutter kauft ein Brot.
:48. Ein alter Mann kauft zwei Brötchen.
:49. Ein Kind kauft ein Stück Kuchen.
:50. Alle sind sehr zufrieden.
:51. Im Sommer gibt es das Stadtfest in Eger.
:52. Das Stadtfest ist ein großes Ereignis.
:53. Viele Menschen kommen zum Fest.
:54. Klára bereitet sich gut vor.
:55. Sie backt drei Tage lang ohne Pause.
:56. Sie macht eine neue Spezialität.
:57. Es ist ein Brot mit Kräutern und Nüssen.
:58. Das Rezept ist ihr eigenes.
:59. Am Tag des Festes steht sie früh auf.
:60. Sie bringt alles zum Marktplatz.
:61. Sie stellt alles auf ihren Stand.
:62. Die Menschen gehen am Stand vorbei.
:63. Zuerst kommen nur ein paar Leute.
:64. Sie probieren das Brot und lächeln.
:65. Einer sagt: „Das ist wirklich gut."
:66. Eine Frau kauft drei Laibe Brot.
:67. Dann kommen mehr Menschen.
:68. Und noch mehr kommen danach.
:69. Die Schlange wird immer länger.
:70. Klára backt und verkauft und lächelt.
:71. Sie ist sehr müde, aber auch glücklich.
:72. Am Abend ist alles verkauft.
:73. Klára räumt ihren Stand auf.
:74. Ein älterer Mann kommt zu ihr.
:75. Er sagt: „Ich war früher auch Bäcker."
:76. Er sagt: „Ihr Brot ist wirklich sehr gut."
:77. Klára sagt: „Danke, das ist sehr nett."
:78. Der Mann lächelt und geht weiter.
:79. Klára steht allein auf dem Marktplatz.
:80. Eger ist ruhig und schön in der Nacht.
:81. Am nächsten Morgen öffnet sie die Bäckerei.
:82. Die Sonne scheint durch die sauberen Fenster.
:83. Es kommen viele neue Kunden rein.
:84. Manche kommen vom Stadtfest gestern.
:85. Manche kommen zum ersten Mal heute.
:86. Klára nimmt das Brot aus dem Ofen.
:87. Das Brot ist perfekt und goldbraun.
:88. Sie stellt es in das Fenster vorne.
:89. Die Bäckerei riecht wunderbar nach Brot.
:90. Klára schaut sich in der Bäckerei um.
:91. Sie denkt an Budapest und das Büro.
:92. Sie denkt an den langen schweren Weg.
:93. Sie denkt an alle frühen Morgenstunden.
:94. Sie denkt an den skeptischen alten Mann.
:95. Sie lächelt und nimmt das nächste Brot.
:96. Die Arbeit geht weiter und das ist gut.
|}
=== 1 ===
:Dávid és a befektető.
:1. Dávidnak van egy kis vállalkozása.
:2. A vállalkozás neve LogiSmart.
:3. Ez egy startup Budapesten.
:4. Dávid harminckét éves.
:5. Nagyon keményen dolgozik.
:6. A vállalkozásnak azonban gondjai vannak.
:7. Nincs elég pénze.
:8. Dávidnak befektetőre van szüksége.
:9. A befektetőt Fekete Gábornak hívják.
:10. Ismert üzletember.
:11. A megbeszélés holnap reggel lesz.
:12. Ma este érkezik egy e-mail.
:13. Dávid elolvassa az e-mailt.
:14. Komoly lesz az arca.
:15. Az e-mail Fekete Gábortól jött.
:16. Azt írja: „Holnap nagyon elfoglalt vagyok.”
:17. Azt írja: „A megbeszélés nehéz lesz.”
:18. Ez majdnem lemondás.
:19. Dávid becsukja a laptopot.
:20. Mély levegőt vesz.
:21. Feláll.
:22. Kimegy a konyhába.
:23. Kávét főz.
:24. Lassan megissza a kávét.
:25. Gondolkodik.
:26. Azt gondolja: nem adom fel.
:27. Azt gondolja: találok megoldást.
:28. Újra kinyitja a laptopot.
:29. Megnézi a számait.
:30. Megnézi a terveit.
:31. Fog egy tollat.
:32. Odamegy a fehér táblához.
:33. Sok mindent felír.
:34. Számol és számol.
:35. Este tíz óra van.
:36. Tovább dolgozik.
:37. Éjfél van.
:38. Még mindig dolgozik.
:39. Hajnali két óra van.
:40. Talál valamit.
:41. Egy új ötletet.
:42. Egy jobb ötletet.
:43. Még egyszer mindent átszámol.
:44. A számok stimmelnek.
:45. A terv jó.
:46. Elmosolyodik.
:47. Főz még egy kávét.
:48. Mindent leír.
:49. Készít egy prezentációt.
:50. Hajnali négykor készen van.
:51. Rövid időre lefekszik aludni.
:52. Hét órakor felkel.
:53. Lezuhanyozik és felöltözik.
:54. Magához veszi a laptopját.
:55. Elmegy Fekete Gábor irodájába.
:56. A tárgyaló nagy és hideg.
:57. Fekete Gábor az asztalnál ül.
:58. Nem néz barátságosan.
:59. Ránéz az órájára.
:60. Azt mondja: „Húsz perce van.”
:61. Dávid azt mondja: „Elég lesz.”
:62. Kinyitja a laptopját.
:63. Elkezdődik a prezentáció.
:64. Nyugodtan és világosan beszél.
:65. Megmutatja az új számokat.
:66. Elmagyarázza az új tervet.
:67. Fekete Gábor hallgatja.
:68. Először unatkozónak tűnik.
:69. Aztán érdeklődőbbnek látszik.
:70. Feltesz egy kérdést.
:71. Dávid azonnal válaszol.
:72. Fekete Gábor feltesz még egy kérdést.
:73. Dávid újra válaszol.
:74. A húsz perc lejár.
:75. Csend van a teremben.
:76. Fekete Gábor a számokat nézi.
:77. Gondolkodik.
:78. Aztán elmosolyodik.
:79. Feláll.
:80. Kezet nyújt Dávidnak.
:81. Azt mondja: „Ez érdekes.”
:82. Azt mondja: „Benne vagyok.”
:83. Dávid azt mondja: „Köszönöm.”
:84. Nagyon boldog.
:85. De nem mutatja ki túlságosan.
:86. Kimegy az épületből.
:87. Odakint süt a nap.
:88. Szép reggel van.
:89. Dávid rövid ideig az utcán áll.
:90. Beszívja a friss levegőt.
:91. Az éjszakára gondol.
:92. A munkára gondol.
:93. Azt gondolja: megérte.
:94. Odamegy az autójához.
:95. Beül.
:96. Beindítja a motort.
:97. Elindul.
:98. Még sok a tennivaló.
:99. De ez rendben van.
:100. Sőt, ez nagyon jó.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Dávid és a befektető. - David und der Investor
:1. Dávidnak van egy kis vállalkozása. - Dávid hat ein kleines Unternehmen.
:2. A vállalkozás neve LogiSmart. - Das Unternehmen heißt LogiSmart.
:3. Ez egy startup Budapesten. - Es ist ein Startup in Budapest.
:4. Dávid harminckét éves. - Dávid ist 32 Jahre alt.
:5. Nagyon keményen dolgozik. - Er arbeitet sehr hart.
:6. A vállalkozásnak azonban gondjai vannak. - Aber das Unternehmen hat Probleme.
:7. Nincs elég pénze. - Es hat nicht genug Geld.
:8. Dávidnak befektetőre van szüksége. - Dávid braucht einen Investor.
:9. A befektetőt Fekete Gábornak hívják. - Der Investor heißt Fekete Gábor.
:10. Ismert üzletember. - Er ist ein bekannter Geschäftsmann.
:11. A megbeszélés holnap reggel lesz. - Das Meeting ist morgen früh.
:12. Ma este érkezik egy e-mail. - Heute Abend kommt eine E-Mail.
:13. Dávid elolvassa az e-mailt. - Dávid liest die E-Mail.
:14. Komoly lesz az arca. - Sein Gesicht wird ernst.
:15. Az e-mail Fekete Gábortól jött. - Die E-Mail ist von Fekete Gábor.
:16. Azt írja: „Holnap nagyon elfoglalt vagyok.” - Er schreibt: „Ich bin morgen sehr beschäftigt."
:17. Azt írja: „A megbeszélés nehéz lesz.” - Er schreibt: „Das Meeting ist schwierig."
:18. Ez majdnem lemondás. - Das ist fast eine Absage.
:19. Dávid becsukja a laptopot. - Dávid schließt den Laptop.
:20. Mély levegőt vesz. - Er atmet tief durch.
:21. Feláll. - Er steht auf.
:22. Kimegy a konyhába. - Er geht in die Küche.
:23. Kávét főz. - Er macht einen Kaffee.
:24. Lassan megissza a kávét. - Er trinkt den Kaffee langsam.
:25. Gondolkodik. - Er denkt nach.
:26. Azt gondolja: nem adom fel. - Er denkt: Ich gebe nicht auf.
:27. Azt gondolja: találok megoldást. - Er denkt: Ich finde eine Lösung.
:28. Újra kinyitja a laptopot. - Er öffnet den Laptop wieder.
:29. Megnézi a számait. - Er schaut seine Zahlen an.
:30. Megnézi a terveit. - Er schaut seine Pläne an.
:31. Fog egy tollat. - Er nimmt einen Stift.
:32. Odamegy a fehér táblához. - Er geht zum Whiteboard.
:33. Sok mindent felír. - Er schreibt viele Dinge auf.
:34. Számol és számol. - Er rechnet und rechnet.
:35. Este tíz óra van. - Es ist zehn Uhr abends.
:36. Tovább dolgozik. - Er arbeitet weiter.
:37. Éjfél van. - Es ist Mitternacht.
:38. Még mindig dolgozik. - Er arbeitet noch.
:39. Hajnali két óra van. - Es ist zwei Uhr morgens.
:40. Talál valamit. - Er findet etwas.
:41. Egy új ötletet. - Eine neue Idee.
:42. Egy jobb ötletet. - Eine bessere Idee.
:43. Még egyszer mindent átszámol. - Er rechnet alles noch einmal durch.
:44. A számok stimmelnek. - Die Zahlen stimmen.
:45. A terv jó. - Der Plan ist gut.
:46. Elmosolyodik. - Er lächelt.
:47. Főz még egy kávét. - Er macht noch einen Kaffee.
:48. Mindent leír. - Er schreibt alles auf.
:49. Készít egy prezentációt. - Er macht eine Präsentation.
:50. Hajnali négykor készen van. - Um vier Uhr morgens ist er fertig.
:51. Rövid időre lefekszik aludni. - Er geht kurz schlafen.
:52. Hét órakor felkel. - Um sieben Uhr steht er auf.
:53. Lezuhanyozik és felöltözik. - Er duscht und zieht sich an.
:54. Magához veszi a laptopját. - Er nimmt seinen Laptop.
:55. Elmegy Fekete Gábor irodájába. - Er fährt zum Büro von Fekete Gábor.
:56. A tárgyaló nagy és hideg. - Der Konferenzraum ist groß und kalt.
:57. Fekete Gábor az asztalnál ül. - Fekete Gábor sitzt am Tisch.
:58. Nem néz barátságosan. - Er schaut nicht freundlich.
:59. Ránéz az órájára. - Er schaut auf seine Uhr.
:60. Azt mondja: „Húsz perce van.” - Er sagt: „Sie haben zwanzig Minuten."
:61. Dávid azt mondja: „Elég lesz.” - Dávid sagt: „Das reicht."
:62. Kinyitja a laptopját. - Er öffnet seinen Laptop.
:63. Elkezdődik a prezentáció. - Er beginnt die Präsentation.
:64. Nyugodtan és világosan beszél. - Er redet ruhig und klar.
:65. Megmutatja az új számokat. - Er zeigt die neuen Zahlen.
:66. Elmagyarázza az új tervet. - Er erklärt den neuen Plan.
:67. Fekete Gábor hallgatja. - Fekete Gábor hört zu.
:68. Először unatkozónak tűnik. - Zuerst schaut er gelangweilt.
:69. Aztán érdeklődőbbnek látszik. - Dann schaut er interessierter.
:70. Feltesz egy kérdést. - Er stellt eine Frage.
:71. Dávid azonnal válaszol. - Dávid antwortet sofort.
:72. Fekete Gábor feltesz még egy kérdést. - Fekete Gábor stellt noch eine Frage.
:73. Dávid újra válaszol. - Dávid antwortet wieder.
:74. A húsz perc lejár. - Die zwanzig Minuten sind vorbei.
:75. Csend van a teremben. - Es ist still im Raum.
:76. Fekete Gábor a számokat nézi. - Fekete Gábor schaut auf die Zahlen.
:77. Gondolkodik. - Er denkt nach.
:78. Aztán elmosolyodik. - Dann lächelt er.
:79. Feláll. - Er steht auf.
:80. Kezet nyújt Dávidnak. - Er gibt Dávid die Hand.
:81. Azt mondja: „Ez érdekes.” - Er sagt: „Das ist interessant."
:82. Azt mondja: „Benne vagyok.” - Er sagt: „Ich bin dabei."
:83. Dávid azt mondja: „Köszönöm.” - Dávid sagt: „Danke."
:84. Nagyon boldog. - Er ist sehr glücklich.
:85. De nem mutatja ki túlságosan. - Aber er zeigt es nicht zu viel.
:86. Kimegy az épületből. - Er geht aus dem Gebäude.
:87. Odakint süt a nap. - Draußen scheint die Sonne.
:88. Szép reggel van. - Es ist ein schöner Morgen.
:89. Dávid rövid ideig az utcán áll. - Dávid steht kurz auf der Straße.
:90. Beszívja a friss levegőt. - Er atmet die frische Luft.
:91. Az éjszakára gondol. - Er denkt an die Nacht.
:92. A munkára gondol. - Er denkt an die Arbeit.
:93. Azt gondolja: megérte. - Er denkt: Es hat sich gelohnt.
:94. Odamegy az autójához. - Er geht zu seinem Auto.
:95. Beül. - Er setzt sich rein.
:96. Beindítja a motort. - Er startet den Motor.
:97. Elindul. - Er fährt los.
:98. Még sok a tennivaló. - Es gibt noch viel zu tun.
:99. De ez rendben van. - Aber das ist in Ordnung.
:100. Sőt, ez nagyon jó. - Das ist sogar sehr gut.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:David und der Investor
:1. Dávid hat ein kleines Unternehmen.
:2. Das Unternehmen heißt LogiSmart.
:3. Es ist ein Startup in Budapest.
:4. Dávid ist 32 Jahre alt.
:5. Er arbeitet sehr hart.
:6. Aber das Unternehmen hat Probleme.
:7. Es hat nicht genug Geld.
:8. Dávid braucht einen Investor.
:9. Der Investor heißt Fekete Gábor.
:10. Er ist ein bekannter Geschäftsmann.
:11. Das Meeting ist morgen früh.
:12. Heute Abend kommt eine E-Mail.
:13. Dávid liest die E-Mail.
:14. Sein Gesicht wird ernst.
:15. Die E-Mail ist von Fekete Gábor.
:16. Er schreibt: „Ich bin morgen sehr beschäftigt."
:17. Er schreibt: „Das Meeting ist schwierig."
:18. Das ist fast eine Absage.
:19. Dávid schließt den Laptop.
:20. Er atmet tief durch.
:21. Er steht auf.
:22. Er geht in die Küche.
:23. Er macht einen Kaffee.
:24. Er trinkt den Kaffee langsam.
:25. Er denkt nach.
:26. Er denkt: Ich gebe nicht auf.
:27. Er denkt: Ich finde eine Lösung.
:28. Er öffnet den Laptop wieder.
:29. Er schaut seine Zahlen an.
:30. Er schaut seine Pläne an.
:31. Er nimmt einen Stift.
:32. Er geht zum Whiteboard.
:33. Er schreibt viele Dinge auf.
:34. Er rechnet und rechnet.
:35. Es ist zehn Uhr abends.
:36. Er arbeitet weiter.
:37. Es ist Mitternacht.
:38. Er arbeitet noch.
:39. Es ist zwei Uhr morgens.
:40. Er findet etwas.
:41. Eine neue Idee.
:42. Eine bessere Idee.
:43. Er rechnet alles noch einmal durch.
:44. Die Zahlen stimmen.
:45. Der Plan ist gut.
:46. Er lächelt.
:47. Er macht noch einen Kaffee.
:48. Er schreibt alles auf.
:49. Er macht eine Präsentation.
:50. Um vier Uhr morgens ist er fertig.
:51. Er geht kurz schlafen.
:52. Um sieben Uhr steht er auf.
:53. Er duscht und zieht sich an.
:54. Er nimmt seinen Laptop.
:55. Er fährt zum Büro von Fekete Gábor.
:56. Der Konferenzraum ist groß und kalt.
:57. Fekete Gábor sitzt am Tisch.
:58. Er schaut nicht freundlich.
:59. Er schaut auf seine Uhr.
:60. Er sagt: „Sie haben zwanzig Minuten."
:61. Dávid sagt: „Das reicht."
:62. Er öffnet seinen Laptop.
:63. Er beginnt die Präsentation.
:64. Er redet ruhig und klar.
:65. Er zeigt die neuen Zahlen.
:66. Er erklärt den neuen Plan.
:67. Fekete Gábor hört zu.
:68. Zuerst schaut er gelangweilt.
:69. Dann schaut er interessierter.
:70. Er stellt eine Frage.
:71. Dávid antwortet sofort.
:72. Fekete Gábor stellt noch eine Frage.
:73. Dávid antwortet wieder.
:74. Die zwanzig Minuten sind vorbei.
:75. Es ist still im Raum.
:76. Fekete Gábor schaut auf die Zahlen.
:77. Er denkt nach.
:78. Dann lächelt er.
:79. Er steht auf.
:80. Er gibt Dávid die Hand.
:81. Er sagt: „Das ist interessant."
:82. Er sagt: „Ich bin dabei."
:83. Dávid sagt: „Danke."
:84. Er ist sehr glücklich.
:85. Aber er zeigt es nicht zu viel.
:86. Er geht aus dem Gebäude.
:87. Draußen scheint die Sonne.
:88. Es ist ein schöner Morgen.
:89. Dávid steht kurz auf der Straße.
:90. Er atmet die frische Luft.
:91. Er denkt an die Nacht.
:92. Er denkt an die Arbeit.
:93. Er denkt: Es hat sich gelohnt.
:94. Er geht zu seinem Auto.
:95. Er setzt sich rein.
:96. Er startet den Motor.
:97. Er fährt los.
:98. Es gibt noch viel zu tun.
:99. Aber das ist in Ordnung.
:100. Das ist sogar sehr gut.
|}
=== 1 ===
:Sámuel kertje.
:1. Sámuel harmincnyolc éves.
:2. Budapesten lakik.
:3. Elveszítette a munkáját.
:4. Projektmenedzser volt.
:5. A munka stresszes volt.
:6. Most azonban nincs munkája.
:7. Ez nehéz.
:8. Minden reggel otthon ül.
:9. Kávét iszik.
:10. Kinéz az ablakon.
:11. Gondolkodik.
:12. Mit kellene tennie?
:13. Az utcájában van egy telek.
:14. A telek nagy.
:15. De csúnya.
:16. Tele van szeméttel.
:17. Régi gumik vannak ott.
:18. Törött bútorok is vannak ott.
:19. Sok műanyag palack hever mindenfelé.
:20. A szomszédok nem szeretik a telket.
:21. Mindenki gyorsan elmegy mellette.
:22. Sámuel nézi a telket.
:23. Azt gondolja: ez borzasztó.
:24. Azt gondolja: de ez szép is lehetne.
:25. Azt gondolja: jó lenne itt egy kert.
:26. Egy kert az összes szomszédnak.
:27. Sámuelnek van egy terve.
:28. Mindent leír.
:29. Mire van szüksége?
:30. Először kesztyűre.
:31. Aztán gereblyére.
:32. Aztán zsákokra a szemétnek.
:33. Elmegy a barkácsáruházba.
:34. Mindent megvesz.
:35. Ez nem kerül sokba.
:36. Visszajön.
:37. Felveszi a kesztyűt.
:38. Bemegy a telekre.
:39. Dolgozni kezd.
:40. Összeszedi a szemetet.
:41. Elhordja a régi gumikat.
:42. Kiviszi a törött bútorokat.
:43. Ez kemény munka.
:44. Két óra után elfárad.
:45. De folytatja.
:46. Estére a telek egy része tiszta.
:47. Sámuel körülnéz.
:48. Mosolyog.
:49. Ez még csak a kezdet.
:50. Másnap újra eljön.
:51. Egyedül dolgozik.
:52. A szomszédok nézik őt.
:53. Egy idős férfi megáll.
:54. Megkérdezi: „Mit csinál itt?”
:55. Sámuel azt mondja: „Kertet csinálok.”
:56. A férfi ránéz.
:57. Azt mondja: „Kertet? Itt?”
:58. Sámuel azt mondja: „Igen. Mindenkinek.”
:59. A férfi nem mond többet.
:60. Továbbmegy.
:61. Másnap azonban újra eljön.
:62. Kesztyű van nála.
:63. Azt mondja: „Segítek.”
:64. Tibornak hívják.
:65. Hatvanhét éves.
:66. Régen volt kertje.
:67. Nagyon szereti a növényeket.
:68. Sámuel és Tibor együtt dolgoznak.
:69. Így nagyobb öröm a munka.
:70. Egy hét után több szomszéd is jön.
:71. Egy nő érkezik a gyerekeivel.
:72. A gyerekek is segítenek.
:73. Kis szemétdarabokat szednek össze.
:74. Egy fiatal férfi munka után jön.
:75. Bencének hívják.
:76. Nagyon erős.
:77. Nehéz dolgokat visz el.
:78. Most már öt ember dolgozik együtt.
:79. Aztán tíz ember.
:80. A telek egyre tisztább lesz.
:81. Három hét után eltűnik a szemét.
:82. A telek üres.
:83. De tiszta.
:84. A föld fekete és jó.
:85. Tibor azt mondja: „Ez jó föld.”
:86. Azt mondja: „Itt nőhet paradicsom.”
:87. Sámuel tervet készít.
:88. Ide kerülnek a paradicsomok.
:89. Oda kerülnek a virágok.
:90. Középen lesz hely leülni.
:91. Mindent lerajzol egy papírra.
:92. Aztán jön egy probléma.
:93. Egy férfi érkezik a telekre.
:94. Egyenruhát visel.
:95. A várostól jött.
:96. Azt mondja: „Mit csinálnak itt?”
:97. Azt mondja: „Ez nem megengedett.”
:98. Azt mondja: „Azonnal abba kell hagyniuk.”
:99. A szomszédok megijednek.
:100. Sámuel nyugodt marad.
:101. Azt mondja: „Kérem, várjon egy pillanatot.”
:102. Odamegy a táskájához.
:103. Elővesz egy mappát.
:104. A mappa vastag.
:105. Sok papír van benne.
:106. Vannak benne fényképek a telekről.
:107. Benne van a kert terve.
:108. Benne vannak a szomszédok levelei.
:109. Sámuel mindent megmutat a férfinak.
:110. Nyugodtan elmagyaráz mindent.
:111. A férfi elolvassa a papírokat.
:112. Megnézi a fényképeket.
:113. Gondolkodik.
:114. Azt mondja: „Ez... nagyon jól van előkészítve.”
:115. Azt mondja: „Ezt ellenőriznem kell.”
:116. Azt mondja: „De azt hiszem, ez lehetséges.”
:117. Egy hét múlva újra eljön.
:118. Azt mondja: „Folytathatják.”
:119. Azt mondja: „A város még segít is.”
:120. A város földet hoz.
:121. A város növényeket hoz.
:122. A szomszédok boldogok.
:123. Tovább dolgoznak együtt.
:124. Tavasszal paradicsomot ültetnek.
:125. Paprikát ültetnek.
:126. Fűszernövényeket ültetnek.
:127. Virágokat ültetnek.
:128. A gyerekek napraforgókat ültetnek.
:129. Tibor minden nap gondozza a növényeket.
:130. Reggelente meglocsolja őket.
:131. Megmetszi őket.
:132. Mindent elmagyaráz a gyerekeknek.
:133. Nyáron a kert zöld.
:134. A paradicsomok pirosak és nagyok.
:135. A napraforgók sárgák és magasak.
:136. A virágok színesek.
:137. A szomszédok minden nap eljönnek.
:138. Beszélgetnek egymással.
:139. A gyerekek a kertben játszanak.
:140. Az idősek a napon ülnek.
:141. Sámuel egy padon ül.
:142. A padot ő maga készítette.
:143. Nézi a kertet.
:144. A régi szemétre gondol.
:145. Az első napra gondol.
:146. A kesztyűre és a gereblyére gondol.
:147. Mosolyog.
:148. Ez az ő kertje.
:149. Nem.
:150. Ez a szomszédság kertje.
:151. Egy férfi odamegy hozzá.
:152. Tibor az.
:153. Leül Sámuel mellé.
:154. Azt mondja: „Ezt jól megcsináltuk.”
:155. Sámuel azt mondja: „Igen. Ezt jól megcsináltuk.”
:156. Együtt ülnek a napon.
:157. A kert paradicsom és virág illatú.
:158. Szép délután van.
:159. Sámuel azt gondolja: nincs munkám.
:160. Azt gondolja: de ez rendben van.
:161. Azt gondolja: valami mást csináltam.
:162. Azt gondolja: valami valódit csináltam.
:163. Nézi a kertet.
:164. Azt gondolja: mi következik ezután?
:165. Ezt még nem tudja.
:166. De nem fél.
:167. Van kesztyűje.
:168. Van gereblyéje.
:169. És vannak jó szomszédai.
:170. Ez kezdetnek elég.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Sámuel kertje. - Sámuels Garten.
:1. Sámuel harmincnyolc éves. - Sámuel ist 38 Jahre alt.
:2. Budapesten lakik. - Er wohnt in Budapest.
:3. Elveszítette a munkáját. - Er hat seinen Job verloren.
:4. Projektmenedzser volt. - Er war Projektmanager.
:5. A munka stresszes volt. - Die Arbeit war stressig.
:6. Most azonban nincs munkája. - Aber jetzt hat er keine Arbeit.
:7. Ez nehéz. - Das ist schwer.
:8. Minden reggel otthon ül. - Er sitzt jeden Morgen zu Hause.
:9. Kávét iszik. - Er trinkt Kaffee.
:10. Kinéz az ablakon. - Er schaut aus dem Fenster.
:11. Gondolkodik. - Er denkt nach.
:12. Mit kellene tennie? - Was soll er tun?
:13. Az utcájában van egy telek. - In seiner Straße gibt es ein Grundstück.
:14. A telek nagy. - Das Grundstück ist groß.
:15. De csúnya. - Aber es ist hässlich.
:16. Tele van szeméttel. - Es liegt voll mit Müll.
:17. Régi gumik vannak ott. - Es gibt alte Reifen dort.
:18. Törött bútorok is vannak ott. - Es gibt kaputte Möbel.
:19. Sok műanyag palack hever mindenfelé. - Es gibt viele Plastikflaschen.
:20. A szomszédok nem szeretik a telket. - Die Nachbarn mögen das Grundstück nicht.
:21. Mindenki gyorsan elmegy mellette. - Alle gehen schnell daran vorbei.
:22. Sámuel nézi a telket. - Sámuel schaut das Grundstück an.
:23. Azt gondolja: ez borzasztó. - Er denkt: Das ist schlimm.
:24. Azt gondolja: de ez szép is lehetne. - Er denkt: Aber das könnte schön sein.
:25. Azt gondolja: jó lenne itt egy kert. - Er denkt: Ein Garten wäre schön.
:26. Egy kert az összes szomszédnak. - Ein Garten für alle Nachbarn.
:27. Sámuelnek van egy terve. - Sámuel hat einen Plan.
:28. Mindent leír. - Er schreibt alles auf.
:29. Mire van szüksége? - Was braucht er?
:30. Először kesztyűre. - Zuerst: Handschuhe.
:31. Aztán gereblyére. - Dann: einen Rechen.
:32. Aztán zsákokra a szemétnek. - Dann: Säcke für den Müll.
:33. Elmegy a barkácsáruházba. - Er geht in den Baumarkt.
:34. Mindent megvesz. - Er kauft alles.
:35. Ez nem kerül sokba. - Das kostet nicht viel.
:36. Visszajön. - Er kommt zurück.
:37. Felveszi a kesztyűt. - Er zieht die Handschuhe an.
:38. Bemegy a telekre. - Er geht auf das Grundstück.
:39. Dolgozni kezd. - Er beginnt zu arbeiten.
:40. Összeszedi a szemetet. - Er sammelt den Müll auf.
:41. Elhordja a régi gumikat. - Er trägt alte Reifen weg.
:42. Kiviszi a törött bútorokat. - Er räumt kaputte Möbel raus.
:43. Ez kemény munka. - Das ist harte Arbeit.
:44. Két óra után elfárad. - Nach zwei Stunden ist er müde.
:45. De folytatja. - Aber er macht weiter.
:46. Estére a telek egy része tiszta. - Am Abend ist ein Teil des Grundstücks sauber.
:47. Sámuel körülnéz. - Sámuel schaut sich um.
:48. Mosolyog. - Er lächelt.
:49. Ez még csak a kezdet. - Das ist erst der Anfang.
:50. Másnap újra eljön. - Am nächsten Tag kommt er wieder.
:51. Egyedül dolgozik. - Er arbeitet allein.
:52. A szomszédok nézik őt. - Die Nachbarn schauen ihn an.
:53. Egy idős férfi megáll. - Ein alter Mann bleibt stehen.
:54. Megkérdezi: „Mit csinál itt?” - Er fragt: „Was machen Sie da?"
:55. Sámuel azt mondja: „Kertet csinálok.” - Sámuel sagt: „Ich mache einen Garten."
:56. A férfi ránéz. - Der Mann schaut ihn an.
:57. Azt mondja: „Kertet? Itt?” - Er sagt: „Einen Garten? Hier?"
:58. Sámuel azt mondja: „Igen. Mindenkinek.” - Sámuel sagt: „Ja. Für alle."
:59. A férfi nem mond többet. - Der Mann sagt nichts mehr.
:60. Továbbmegy. - Er geht weiter.
:61. Másnap azonban újra eljön. - Aber am nächsten Tag kommt er wieder.
:62. Kesztyű van nála. - Er hat Handschuhe dabei.
:63. Azt mondja: „Segítek.” - Er sagt: „Ich helfe."
:64. Tibornak hívják. - Sein Name ist Tibor.
:65. Hatvanhét éves. - Er ist 67 Jahre alt.
:66. Régen volt kertje. - Früher hat er einen Garten gehabt.
:67. Nagyon szereti a növényeket. - Er mag Pflanzen sehr.
:68. Sámuel és Tibor együtt dolgoznak. - Sámuel und Tibor arbeiten zusammen.
:69. Így nagyobb öröm a munka. - Das macht mehr Spaß.
:70. Egy hét után több szomszéd is jön. - Nach einer Woche kommen mehr Nachbarn.
:71. Egy nő érkezik a gyerekeivel. - Eine Frau kommt mit ihren Kindern.
:72. A gyerekek is segítenek. - Die Kinder helfen auch.
:73. Kis szemétdarabokat szednek össze. - Sie sammeln kleine Stücke Müll auf.
:74. Egy fiatal férfi munka után jön. - Ein junger Mann kommt nach der Arbeit.
:75. Bencének hívják. - Er heißt Bence.
:76. Nagyon erős. - Er ist sehr stark.
:77. Nehéz dolgokat visz el. - Er trägt schwere Dinge weg.
:78. Most már öt ember dolgozik együtt. - Jetzt arbeiten fünf Menschen zusammen.
:79. Aztán tíz ember. - Dann zehn Menschen.
:80. A telek egyre tisztább lesz. - Das Grundstück wird sauberer.
:81. Három hét után eltűnik a szemét. - Nach drei Wochen ist der Müll weg.
:82. A telek üres. - Das Grundstück ist leer.
:83. De tiszta. - Aber es ist sauber.
:84. A föld fekete és jó. - Die Erde ist schwarz und gut.
:85. Tibor azt mondja: „Ez jó föld.” - Tibor sagt: „Das ist gute Erde."
:86. Azt mondja: „Itt nőhet paradicsom.” - Er sagt: „Hier können Tomaten wachsen."
:87. Sámuel tervet készít. - Sámuel macht einen Plan.
:88. Ide kerülnek a paradicsomok. - Hier kommen Tomaten hin.
:89. Oda kerülnek a virágok. - Dort kommen Blumen hin.
:90. Középen lesz hely leülni. - In der Mitte gibt es Platz zum Sitzen.
:91. Mindent lerajzol egy papírra. - Er zeichnet alles auf einem Papier.
:92. Aztán jön egy probléma. - Dann kommt ein Problem.
:93. Egy férfi érkezik a telekre. - Ein Mann kommt auf das Grundstück.
:94. Egyenruhát visel. - Er trägt eine Uniform.
:95. A várostól jött. - Er ist von der Stadt.
:96. Azt mondja: „Mit csinálnak itt?” - Er sagt: „Was machen Sie hier?"
:97. Azt mondja: „Ez nem megengedett.” - Er sagt: „Das ist nicht erlaubt."
:98. Azt mondja: „Azonnal abba kell hagyniuk.” - Er sagt: „Sie müssen sofort aufhören."
:99. A szomszédok megijednek. - Die Nachbarn sind erschrocken.
:100. Sámuel nyugodt marad. - Sámuel bleibt ruhig.
:101. Azt mondja: „Kérem, várjon egy pillanatot.” - Er sagt: „Bitte warten Sie kurz."
:102. Odamegy a táskájához. - Er geht zu seiner Tasche.
:103. Elővesz egy mappát. - Er nimmt einen Ordner heraus.
:104. A mappa vastag. - Der Ordner ist dick.
:105. Sok papír van benne. - Darin sind viele Papiere.
:106. Vannak benne fényképek a telekről. - Es gibt Fotos von dem Grundstück.
:107. Benne van a kert terve. - Es gibt den Plan für den Garten.
:108. Benne vannak a szomszédok levelei. - Es gibt Briefe von den Nachbarn.
:109. Sámuel mindent megmutat a férfinak. - Sámuel zeigt dem Mann alles.
:110. Nyugodtan elmagyaráz mindent. - Er erklärt alles ruhig.
:111. A férfi elolvassa a papírokat. - Der Mann liest die Papiere.
:112. Megnézi a fényképeket. - Er schaut die Fotos an.
:113. Gondolkodik. - Er denkt nach.
:114. Azt mondja: „Ez... nagyon jól van előkészítve.” - Er sagt: „Das ist... sehr gut gemacht."
:115. Azt mondja: „Ezt ellenőriznem kell.” - Er sagt: „Ich muss das prüfen."
:116. Azt mondja: „De azt hiszem, ez lehetséges.” - Er sagt: „Aber ich denke, das ist möglich."
:117. Egy hét múlva újra eljön. - Er kommt eine Woche später wieder.
:118. Azt mondja: „Folytathatják.” - Er sagt: „Sie können weitermachen."
:119. Azt mondja: „A város még segít is.” - Er sagt: „Die Stadt hilft sogar."
:120. A város földet hoz. - Die Stadt bringt Erde.
:121. A város növényeket hoz. - Die Stadt bringt Pflanzen.
:122. A szomszédok boldogok. - Die Nachbarn sind glücklich.
:123. Tovább dolgoznak együtt. - Sie arbeiten weiter zusammen.
:124. Tavasszal paradicsomot ültetnek. - Im Frühling pflanzen sie Tomaten.
:125. Paprikát ültetnek. - Sie pflanzen Paprika.
:126. Fűszernövényeket ültetnek. - Sie pflanzen Kräuter.
:127. Virágokat ültetnek. - Sie pflanzen Blumen.
:128. A gyerekek napraforgókat ültetnek. - Die Kinder pflanzen Sonnenblumen.
:129. Tibor minden nap gondozza a növényeket. - Tibor kümmert sich jeden Tag um die Pflanzen.
:130. Reggelente meglocsolja őket. - Er gießt sie morgens.
:131. Megmetszi őket. - Er schneidet sie.
:132. Mindent elmagyaráz a gyerekeknek. - Er erklärt den Kindern alles.
:133. Nyáron a kert zöld. - Im Sommer ist der Garten grün.
:134. A paradicsomok pirosak és nagyok. - Die Tomaten sind rot und groß.
:135. A napraforgók sárgák és magasak. - Die Sonnenblumen sind gelb und hoch.
:136. A virágok színesek. - Die Blumen sind bunt.
:137. A szomszédok minden nap eljönnek. - Die Nachbarn kommen jeden Tag.
:138. Beszélgetnek egymással. - Sie reden miteinander.
:139. A gyerekek a kertben játszanak. - Die Kinder spielen im Garten.
:140. Az idősek a napon ülnek. - Die alten Menschen sitzen in der Sonne.
:141. Sámuel egy padon ül. - Sámuel sitzt auf einer Bank.
:142. A padot ő maga készítette. - Die Bank hat er selbst gemacht.
:143. Nézi a kertet. - Er schaut den Garten an.
:144. A régi szemétre gondol. - Er denkt an den Müll von früher.
:145. Az első napra gondol. - Er denkt an den ersten Tag.
:146. A kesztyűre és a gereblyére gondol. - Er denkt an die Handschuhe und den Rechen.
:147. Mosolyog. - Er lächelt.
:148. Ez az ő kertje. - Das ist sein Garten.
:149. Nem. - Nein.
:150. Ez a szomszédság kertje. - Das ist der Garten der Nachbarschaft.
:151. Egy férfi odamegy hozzá. - Ein Mann kommt zu ihm.
:152. Tibor az. - Es ist Tibor.
:153. Leül Sámuel mellé. - Er setzt sich neben Sámuel.
:154. Azt mondja: „Ezt jól megcsináltuk.” - Er sagt: „Das haben wir gut gemacht."
:155. Sámuel azt mondja: „Igen. Ezt jól megcsináltuk.” - Sámuel sagt: „Ja. Das haben wir gut gemacht."
:156. Együtt ülnek a napon. - Sie sitzen zusammen in der Sonne.
:157. A kert paradicsom és virág illatú. - Der Garten riecht nach Tomaten und Blumen.
:158. Szép délután van. - Das ist ein schöner Nachmittag.
:159. Sámuel azt gondolja: nincs munkám. - Sámuel denkt: Ich habe keinen Job.
:160. Azt gondolja: de ez rendben van. - Er denkt: Aber das ist in Ordnung.
:161. Azt gondolja: valami mást csináltam. - Er denkt: Ich habe etwas anderes gemacht.
:162. Azt gondolja: valami valódit csináltam. - Er denkt: Ich habe etwas Echtes gemacht.
:163. Nézi a kertet. - Er schaut den Garten an.
:164. Azt gondolja: mi következik ezután? - Er denkt: Was kommt als nächstes?
:165. Ezt még nem tudja. - Er weiß es noch nicht.
:166. De nem fél. - Aber er hat keine Angst.
:167. Van kesztyűje. - Er hat Handschuhe.
:168. Van gereblyéje. - Er hat einen Rechen.
:169. És vannak jó szomszédai. - Und er hat gute Nachbarn.
:170. Ez kezdetnek elég. - Das reicht für den Anfang.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Sámuels Garten.
:1. Sámuel ist 38 Jahre alt.
:2. Er wohnt in Budapest.
:3. Er hat seinen Job verloren.
:4. Er war Projektmanager.
:5. Die Arbeit war stressig.
:6. Aber jetzt hat er keine Arbeit.
:7. Das ist schwer.
:8. Er sitzt jeden Morgen zu Hause.
:9. Er trinkt Kaffee.
:10. Er schaut aus dem Fenster.
:11. Er denkt nach.
:12. Was soll er tun?
:13. In seiner Straße gibt es ein Grundstück.
:14. Das Grundstück ist groß.
:15. Aber es ist hässlich.
:16. Es liegt voll mit Müll.
:17. Es gibt alte Reifen dort.
:18. Es gibt kaputte Möbel.
:19. Es gibt viele Plastikflaschen.
:20. Die Nachbarn mögen das Grundstück nicht.
:21. Alle gehen schnell daran vorbei.
:22. Sámuel schaut das Grundstück an.
:23. Er denkt: Das ist schlimm.
:24. Er denkt: Aber das könnte schön sein.
:25. Er denkt: Ein Garten wäre schön.
:26. Ein Garten für alle Nachbarn.
:27. Sámuel hat einen Plan.
:28. Er schreibt alles auf.
:29. Was braucht er?
:30. Zuerst: Handschuhe.
:31. Dann: einen Rechen.
:32. Dann: Säcke für den Müll.
:33. Er geht in den Baumarkt.
:34. Er kauft alles.
:35. Das kostet nicht viel.
:36. Er kommt zurück.
:37. Er zieht die Handschuhe an.
:38. Er geht auf das Grundstück.
:39. Er beginnt zu arbeiten.
:40. Er sammelt den Müll auf.
:41. Er trägt alte Reifen weg.
:42. Er räumt kaputte Möbel raus.
:43. Das ist harte Arbeit.
:44. Nach zwei Stunden ist er müde.
:45. Aber er macht weiter.
:46. Am Abend ist ein Teil des Grundstücks sauber.
:47. Sámuel schaut sich um.
:48. Er lächelt.
:49. Das ist erst der Anfang.
:50. Am nächsten Tag kommt er wieder.
:51. Er arbeitet allein.
:52. Die Nachbarn schauen ihn an.
:53. Ein alter Mann bleibt stehen.
:54. Er fragt: „Was machen Sie da?"
:55. Sámuel sagt: „Ich mache einen Garten."
:56. Der Mann schaut ihn an.
:57. Er sagt: „Einen Garten? Hier?"
:58. Sámuel sagt: „Ja. Für alle."
:59. Der Mann sagt nichts mehr.
:60. Er geht weiter.
:61. Aber am nächsten Tag kommt er wieder.
:62. Er hat Handschuhe dabei.
:63. Er sagt: „Ich helfe."
:64. Sein Name ist Tibor.
:65. Er ist 67 Jahre alt.
:66. Früher hat er einen Garten gehabt.
:67. Er mag Pflanzen sehr.
:68. Sámuel und Tibor arbeiten zusammen.
:69. Das macht mehr Spaß.
:70. Nach einer Woche kommen mehr Nachbarn.
:71. Eine Frau kommt mit ihren Kindern.
:72. Die Kinder helfen auch.
:73. Sie sammeln kleine Stücke Müll auf.
:74. Ein junger Mann kommt nach der Arbeit.
:75. Er heißt Bence.
:76. Er ist sehr stark.
:77. Er trägt schwere Dinge weg.
:78. Jetzt arbeiten fünf Menschen zusammen.
:79. Dann zehn Menschen.
:80. Das Grundstück wird sauberer.
:81. Nach drei Wochen ist der Müll weg.
:82. Das Grundstück ist leer.
:83. Aber es ist sauber.
:84. Die Erde ist schwarz und gut.
:85. Tibor sagt: „Das ist gute Erde."
:86. Er sagt: „Hier können Tomaten wachsen."
:87. Sámuel macht einen Plan.
:88. Hier kommen Tomaten hin.
:89. Dort kommen Blumen hin.
:90. In der Mitte gibt es Platz zum Sitzen.
:91. Er zeichnet alles auf einem Papier.
:92. Dann kommt ein Problem.
:93. Ein Mann kommt auf das Grundstück.
:94. Er trägt eine Uniform.
:95. Er ist von der Stadt.
:96. Er sagt: „Was machen Sie hier?"
:97. Er sagt: „Das ist nicht erlaubt."
:98. Er sagt: „Sie müssen sofort aufhören."
:99. Die Nachbarn sind erschrocken.
:100. Sámuel bleibt ruhig.
:101. Er sagt: „Bitte warten Sie kurz."
:102. Er geht zu seiner Tasche.
:103. Er nimmt einen Ordner heraus.
:104. Der Ordner ist dick.
:105. Darin sind viele Papiere.
:106. Es gibt Fotos von dem Grundstück.
:107. Es gibt den Plan für den Garten.
:108. Es gibt Briefe von den Nachbarn.
:109. Sámuel zeigt dem Mann alles.
:110. Er erklärt alles ruhig.
:111. Der Mann liest die Papiere.
:112. Er schaut die Fotos an.
:113. Er denkt nach.
:114. Er sagt: „Das ist... sehr gut gemacht."
:115. Er sagt: „Ich muss das prüfen."
:116. Er sagt: „Aber ich denke, das ist möglich."
:117. Er kommt eine Woche später wieder.
:118. Er sagt: „Sie können weitermachen."
:119. Er sagt: „Die Stadt hilft sogar."
:120. Die Stadt bringt Erde.
:121. Die Stadt bringt Pflanzen.
:122. Die Nachbarn sind glücklich.
:123. Sie arbeiten weiter zusammen.
:124. Im Frühling pflanzen sie Tomaten.
:125. Sie pflanzen Paprika.
:126. Sie pflanzen Kräuter.
:127. Sie pflanzen Blumen.
:128. Die Kinder pflanzen Sonnenblumen.
:129. Tibor kümmert sich jeden Tag um die Pflanzen.
:130. Er gießt sie morgens.
:131. Er schneidet sie.
:132. Er erklärt den Kindern alles.
:133. Im Sommer ist der Garten grün.
:134. Die Tomaten sind rot und groß.
:135. Die Sonnenblumen sind gelb und hoch.
:136. Die Blumen sind bunt.
:137. Die Nachbarn kommen jeden Tag.
:138. Sie reden miteinander.
:139. Die Kinder spielen im Garten.
:140. Die alten Menschen sitzen in der Sonne.
:141. Sámuel sitzt auf einer Bank.
:142. Die Bank hat er selbst gemacht.
:143. Er schaut den Garten an.
:144. Er denkt an den Müll von früher.
:145. Er denkt an den ersten Tag.
:146. Er denkt an die Handschuhe und den Rechen.
:147. Er lächelt.
:148. Das ist sein Garten.
:149. Nein.
:150. Das ist der Garten der Nachbarschaft.
:151. Ein Mann kommt zu ihm.
:152. Es ist Tibor.
:153. Er setzt sich neben Sámuel.
:154. Er sagt: „Das haben wir gut gemacht."
:155. Sámuel sagt: „Ja. Das haben wir gut gemacht."
:156. Sie sitzen zusammen in der Sonne.
:157. Der Garten riecht nach Tomaten und Blumen.
:158. Das ist ein schöner Nachmittag.
:159. Sámuel denkt: Ich habe keinen Job.
:160. Er denkt: Aber das ist in Ordnung.
:161. Er denkt: Ich habe etwas anderes gemacht.
:162. Er denkt: Ich habe etwas Echtes gemacht.
:163. Er schaut den Garten an.
:164. Er denkt: Was kommt als nächstes?
:165. Er weiß es noch nicht.
:166. Aber er hat keine Angst.
:167. Er hat Handschuhe.
:168. Er hat einen Rechen.
:169. Und er hat gute Nachbarn.
:170. Das reicht für den Anfang.
|}
hj2yzt2g5asg54qabwfum1xokmn2l5v
1085947
1085945
2026-05-16T20:23:51Z
Thirunavukkarasye-Raveendran
47852
1085947
wikitext
text/x-wiki
{{Navigation hoch|
hochtext=Inhaltsverzeichnis: Ungarisch-Lesebuch|
hochlink=Ungarisch#Ungarisch-Lesebuch}}
{{Navigation hoch|
hochtext=Inhaltsverzeichnis: Kurzgeschichten|
hochlink=Ungarisch/Ungarisch-Lesebuch-Kurzgeschichten}}
=== 1 ===
:Anna és Bence a metrón.
:1. Anna huszonnyolc éves, és Budapesten él.
:2. Egy könyvtárban dolgozik, mert nagyon szereti a könyveket.
:3. Minden reggel metróval megy munkába, és a Ferenciek tere megállónál száll le.
:4. Ezt már három éve így csinálja, minden különösebb változás nélkül.
:5. Egy hétfőn a metró zsúfolt, ezért Annának állnia kell.
:6. A kapaszkodót fogja, miközben próbál egyensúlyban maradni.
:7. Mellette egy körülbelül harmincéves férfi áll, aki könyvet olvas.
:8. Anna ránéz a könyvre, és felismeri azt.
:9. Ez a kedvenc könyve, amit már többször olvasott.
:10. A férfi két kézzel tartja a könyvet, és nagyon figyelmesen olvas.
:11. Anna szeretne mondani valamit, de végül nem szólal meg.
:12. Inkább kinéz az ablakon, mintha nem lenne fontos a pillanat.
:13. A következő megállónál sok ember leszáll, ezért a metró hirtelen üresebb lesz.
:14. Anna és a férfi még mindig egymás mellett állnak, most már több térrel.
:15. A férfi röviden felnéz a könyvből, és észreveszi Annát.
:16. Látja, hogy Anna a könyvét nézte, és röviden elmosolyodik.
:17. Anna visszamosolyog, bár nem mondanak semmit egymásnak.
:18. A férfi visszatér az olvasáshoz, mintha a pillanat elmúlt volna.
:19. Anna arra gondol, hogy ez egy nagyon jó könyv.
:20. Arra is gondol, hogy meg kellene kérdeznie valamit.
:21. De a metró megáll, és ez az ő megállója.
:22. Anna felveszi a táskáját, és az ajtóhoz megy.
:23. Az ajtó kinyílik, és ő leszáll a szerelvényről.
:24. Még egyszer visszanéz, mielőtt az ajtó becsukódik.
:25. A férfi az ablakon keresztül nézi őt.
:26. A metró elindul, és Anna a peronon marad.
:27. Utána néz, miközben eltűnik az alagútban.
:28. Arra gondol, hogy nem ismeri ezt az embert.
:29. A nevét sem tudja, csak azt, hogy a kedvenc könyvét olvassa.
:30. Felmegy a lépcsőn, és kilép az utcára, ahol süt a nap.
:31. Elindul a könyvtár felé, és leül az íróasztalához dolgozni.
:32. Dolgozik, de néha a férfira gondol.
:33. A könyvre és a mosolyra gondol, ami köztük volt.
:34. Másnap reggel újra metróra száll, és körbenéz.
:35. A férfi nincs ott, és ez kissé csalódást okoz.
:36. Szerdán sem látja, és csütörtökön is figyel.
:37. Csütörtökön azonban a férfi belép a metróba egy másik könyvvel a kezében.
:38. Észreveszi Annát, és felismeri őt a korábbi találkozásból.
:39. Újra mosolyog, és közelebb lép hozzá.
:40. Megkérdezi, hogy olvasta-e a könyvet, amit a kezében tart.
:41. Anna azt mondja, hogy nem, de ismeri a szerzőt.
:42. A férfi azt mondja, hogy a szerző nagyon jó.
:43. Anna egyetért, és azt mondja, hogy ezt ő is tudja.
:44. Beszélgetni kezdenek a szerzőről, majd más témákról is.
:45. A metró halad tovább, és hamarosan megérkeznek Anna megállójához.
:46. A férfi bemutatkozik, és azt mondja, hogy Bencének hívják.
:47. Anna is bemutatkozik, és elmondja a nevét.
:48. Az ajtó kinyílik, és Anna kiszáll, de Bence is vele tart.
:49. A peronon együtt állnak, miközben a metró továbbmegy.
:50. Bence megkérdezi, hogy meghívhatja-e egy kávéra.
:51. Anna röviden gondolkodik, majd igent mond.
:52. Együtt mennek fel a lépcsőn, miközben süt a nap.
:53. Egy kis kávézóba mennek, ahol leülnek beszélgetni.
:54. Könyvekről, Budapestről és sok másról beszélnek.
:55. Anna arra gondol, hogy ez egy jó reggel volt.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Anna és Bence a metrón. - Anna und Bence in der U-Bahn.
:1. Anna huszonnyolc éves, és Budapesten él. - Anna ist 28 Jahre alt, und sie wohnt in Budapest.
:2. Egy könyvtárban dolgozik, mert nagyon szereti a könyveket. - Sie arbeitet in einer Bibliothek, weil sie Bücher sehr mag.
:3. Minden reggel metróval megy munkába, és a Ferenciek tere megállónál száll le. - Jeden Morgen nimmt sie die U-Bahn und steigt an der Haltestelle Ferenciek tere aus.
:4. Ezt már három éve így csinálja, minden különösebb változás nélkül. - Das macht sie seit drei Jahren so, ohne große Veränderungen.
:5. Egy hétfőn a metró zsúfolt, ezért Annának állnia kell. - An einem Montag ist die U-Bahn voll, deshalb steht Anna.
:6. A kapaszkodót fogja, miközben próbál egyensúlyban maradni. - Sie hält sich an der Stange fest, während sie das Gleichgewicht hält.
:7. Mellette egy körülbelül harmincéves férfi áll, aki könyvet olvas. - Neben ihr steht ein etwa 30-jähriger Mann, der ein Buch liest.
:8. Anna ránéz a könyvre, és felismeri azt. - Anna schaut das Buch an und erkennt es.
:9. Ez a kedvenc könyve, amit már többször olvasott. - Es ist ihr Lieblingsbuch, das sie schon mehrmals gelesen hat.
:10. A férfi két kézzel tartja a könyvet, és nagyon figyelmesen olvas. - Der Mann hält das Buch mit beiden Händen und liest sehr konzentriert.
:11. Anna szeretne mondani valamit, de végül nem szólal meg. - Anna möchte etwas sagen, aber sie sagt nichts.
:12. Inkább kinéz az ablakon, mintha nem lenne fontos a pillanat. - Stattdessen schaut sie aus dem Fenster, als wäre der Moment nicht wichtig.
:13. A következő megállónál sok ember leszáll, ezért a metró hirtelen üresebb lesz. - An der nächsten Haltestelle steigen viele Menschen aus, sodass die U-Bahn leerer wird.
:14. Anna és a férfi még mindig egymás mellett állnak, most már több térrel. - Anna und der Mann stehen noch immer nebeneinander, jetzt mit mehr Platz.
:15. A férfi röviden felnéz a könyvből, és észreveszi Annát. - Der Mann schaut kurz auf und sieht Anna.
:16. Látja, hogy Anna a könyvét nézte, és röviden elmosolyodik. - Er sieht, dass Anna sein Buch angeschaut hat, und lächelt kurz.
:17. Anna visszamosolyog, bár nem mondanak semmit egymásnak. - Anna lächelt auch, obwohl sie nichts sagen.
:18. A férfi visszatér az olvasáshoz, mintha a pillanat elmúlt volna. - Dann schaut er wieder in sein Buch, als wäre der Moment vorbei.
:19. Anna arra gondol, hogy ez egy nagyon jó könyv. - Anna denkt, dass es ein gutes Buch ist.
:20. Arra is gondol, hogy meg kellene kérdeznie valamit. - Sie denkt auch, dass sie ihn fragen möchte.
:21. De a metró megáll, és ez az ő megállója. - Aber die U-Bahn hält, und es ist ihre Haltestelle.
:22. Anna felveszi a táskáját, és az ajtóhoz megy. - Anna nimmt ihre Tasche und geht zur Tür.
:23. Az ajtó kinyílik, és ő leszáll a szerelvényről. - Die Tür öffnet sich, und sie steigt aus.
:24. Még egyszer visszanéz, mielőtt az ajtó becsukódik. - Sie dreht sich noch einmal um, bevor die Tür sich schließt.
:25. A férfi az ablakon keresztül nézi őt. - Der Mann schaut sie durch das Fenster an.
:26. A metró elindul, és Anna a peronon marad. - Die U-Bahn fährt weiter, und Anna bleibt auf dem Bahnsteig.
:27. Utána néz, miközben eltűnik az alagútban. - Sie schaut ihr nach, während sie verschwindet.
:28. Arra gondol, hogy nem ismeri ezt az embert. - Sie denkt, dass sie ihn nicht kennt.
:29. A nevét sem tudja, csak azt, hogy a kedvenc könyvét olvassa. - Sie weiß nicht einmal seinen Namen, nur dass er ihr Lieblingsbuch liest.
:30. Felmegy a lépcsőn, és kilép az utcára, ahol süt a nap. - Sie geht die Treppe hinauf und kommt nach draußen, wo die Sonne scheint.
:31. Elindul a könyvtár felé, és leül az íróasztalához dolgozni. - Sie geht zur Bibliothek und setzt sich an ihren Schreibtisch.
:32. Dolgozik, de néha a férfira gondol. - Sie arbeitet, aber manchmal denkt sie an den Mann.
:33. A könyvre és a mosolyra gondol, ami köztük volt. - Sie denkt an das Buch und an das Lächeln zwischen ihnen.
:34. Másnap reggel újra metróra száll, és körbenéz. - Am nächsten Morgen nimmt sie wieder die U-Bahn und schaut sich um.
:35. A férfi nincs ott, és ez kissé csalódást okoz. - Der Mann ist nicht da, und das enttäuscht sie ein wenig.
:36. Szerdán sem látja, és csütörtökön is figyel. - Auch am Mittwoch sieht sie ihn nicht, und am Donnerstag achtet sie wieder darauf.
:37. Csütörtökön azonban a férfi belép a metróba egy másik könyvvel a kezében. - Am Donnerstag kommt der Mann hinein, diesmal mit einem anderen Buch.
:38. Észreveszi Annát, és felismeri őt a korábbi találkozásból. - Er sieht Anna und erkennt sie wieder.
:39. Újra mosolyog, és közelebb lép hozzá. - Er lächelt wieder und kommt näher.
:40. Megkérdezi, hogy olvasta-e a könyvet, amit a kezében tart. - Er fragt, ob sie das Buch gelesen hat, das er zeigt.
:41. Anna azt mondja, hogy nem, de ismeri a szerzőt. - Anna sagt, dass sie es nicht gelesen hat, aber den Autor kennt.
:42. A férfi azt mondja, hogy a szerző nagyon jó. - Der Mann sagt, dass der Autor sehr gut ist.
:43. Anna egyetért, és azt mondja, hogy ezt ő is tudja. - Anna stimmt zu und sagt, dass sie das weiß.
:44. Beszélgetni kezdenek a szerzőről, majd más témákról is. - Sie sprechen über den Autor und dann über andere Dinge.
:45. A metró halad tovább, és hamarosan megérkeznek Anna megállójához. - Die U-Bahn fährt weiter, und sie kommen bald an Annas Haltestelle an.
:46. A férfi bemutatkozik, és azt mondja, hogy Bencének hívják. - Der Mann sagt, dass er Bence heißt.
:47. Anna is bemutatkozik, és elmondja a nevét. - Anna stellt sich auch vor.
:48. Az ajtó kinyílik, és Anna kiszáll, de Bence is vele tart. - Die Tür öffnet sich, und Anna steigt aus, aber Bence auch.
:49. A peronon együtt állnak, miközben a metró továbbmegy. - Sie stehen zusammen auf dem Bahnsteig, während die U-Bahn weiterfährt.
:50. Bence megkérdezi, hogy meghívhatja-e egy kávéra. - Bence fragt, ob er sie auf einen Kaffee einladen darf.
:51. Anna röviden gondolkodik, majd igent mond. - Anna denkt kurz nach und sagt dann ja.
:52. Együtt mennek fel a lépcsőn, miközben süt a nap. - Sie gehen zusammen die Treppe hinauf, während draußen die Sonne scheint.
:53. Egy kis kávézóba mennek, ahol leülnek beszélgetni. - Sie gehen in ein kleines Café und setzen sich.
:54. Könyvekről, Budapestről és sok másról beszélnek. - Sie reden über Bücher, über Budapest und über vieles mehr.
:55. Anna arra gondol, hogy ez egy jó reggel volt. - Anna denkt, dass das ein guter Morgen war.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Anna und Bence in der U-Bahn.
:1. Anna ist 28 Jahre alt, und sie wohnt in Budapest.
:2. Sie arbeitet in einer Bibliothek, weil sie Bücher sehr mag.
:3. Jeden Morgen nimmt sie die U-Bahn und steigt an der Haltestelle Ferenciek tere aus.
:4. Das macht sie seit drei Jahren so, ohne große Veränderungen.
:5. An einem Montag ist die U-Bahn voll, deshalb steht Anna.
:6. Sie hält sich an der Stange fest, während sie das Gleichgewicht hält.
:7. Neben ihr steht ein etwa 30-jähriger Mann, der ein Buch liest.
:8. Anna schaut das Buch an und erkennt es.
:9. Es ist ihr Lieblingsbuch, das sie schon mehrmals gelesen hat.
:10. Der Mann hält das Buch mit beiden Händen und liest sehr konzentriert.
:11. Anna möchte etwas sagen, aber sie sagt nichts.
:12. Stattdessen schaut sie aus dem Fenster, als wäre der Moment nicht wichtig.
:13. An der nächsten Haltestelle steigen viele Menschen aus, sodass die U-Bahn leerer wird.
:14. Anna und der Mann stehen noch immer nebeneinander, jetzt mit mehr Platz.
:15. Der Mann schaut kurz auf und sieht Anna.
:16. Er sieht, dass Anna sein Buch angeschaut hat, und lächelt kurz.
:17. Anna lächelt auch, obwohl sie nichts sagen.
:18. Dann schaut er wieder in sein Buch, als wäre der Moment vorbei.
:19. Anna denkt, dass es ein gutes Buch ist.
:20. Sie denkt auch, dass sie ihn fragen möchte.
:21. Aber die U-Bahn hält, und es ist ihre Haltestelle.
:22. Anna nimmt ihre Tasche und geht zur Tür.
:23. Die Tür öffnet sich, und sie steigt aus.
:24. Sie dreht sich noch einmal um, bevor die Tür sich schließt.
:25. Der Mann schaut sie durch das Fenster an.
:26. Die U-Bahn fährt weiter, und Anna bleibt auf dem Bahnsteig.
:27. Sie schaut ihr nach, während sie verschwindet.
:28. Sie denkt, dass sie ihn nicht kennt.
:29. Sie weiß nicht einmal seinen Namen, nur dass er ihr Lieblingsbuch liest.
:30. Sie geht die Treppe hinauf und kommt nach draußen, wo die Sonne scheint.
:31. Sie geht zur Bibliothek und setzt sich an ihren Schreibtisch.
:32. Sie arbeitet, aber manchmal denkt sie an den Mann.
:33. Sie denkt an das Buch und an das Lächeln zwischen ihnen.
:34. Am nächsten Morgen nimmt sie wieder die U-Bahn und schaut sich um.
:35. Der Mann ist nicht da, und das enttäuscht sie ein wenig.
:36. Auch am Mittwoch sieht sie ihn nicht, und am Donnerstag achtet sie wieder darauf.
:37. Am Donnerstag kommt der Mann hinein, diesmal mit einem anderen Buch.
:38. Er sieht Anna und erkennt sie wieder.
:39. Er lächelt wieder und kommt näher.
:40. Er fragt, ob sie das Buch gelesen hat, das er zeigt.
:41. Anna sagt, dass sie es nicht gelesen hat, aber den Autor kennt.
:42. Der Mann sagt, dass der Autor sehr gut ist.
:43. Anna stimmt zu und sagt, dass sie das weiß.
:44. Sie sprechen über den Autor und dann über andere Dinge.
:45. Die U-Bahn fährt weiter, und sie kommen bald an Annas Haltestelle an.
:46. Der Mann sagt, dass er Bence heißt.
:47. Anna stellt sich auch vor.
:48. Die Tür öffnet sich, und Anna steigt aus, aber Bence auch.
:49. Sie stehen zusammen auf dem Bahnsteig, während die U-Bahn weiterfährt.
:50. Bence fragt, ob er sie auf einen Kaffee einladen darf.
:51. Anna denkt kurz nach und sagt dann ja.
:52. Sie gehen zusammen die Treppe hinauf, während draußen die Sonne scheint.
:53. Sie gehen in ein kleines Café und setzen sich.
:54. Sie reden über Bücher, über Budapest und über vieles mehr.
:55. Anna denkt, dass das ein guter Morgen war.
|}
=== 2 ===
:Mihály új műhelye.
:1. Mihály negyvennégy éves, és Miskolcon él a családjával.
:2. Szerelő volt, és tíz évig dolgozott egy nagy műhelyben, mielőtt az bezárt.
:3. Három héttel ezelőtt elvesztette a munkáját, és azóta minden reggel a konyhaasztalnál ül, kávét iszik és azon gondolkodik, mi legyen most.
:4. Van egy felesége, Katalin, és két gyermeke, a tizenkét éves Bence és a kilencéves Lilla.
:5. Mihály aggódik a pénz és a jövő miatt, ezért éjszaka sem alszik jól.
:6. Egy keddi napon korán felkel, és lemegy a garázsba, amely nagy és most teljesen üres.
:7. Körülnéz, és meglátja a régi szerszámosládáját, amely már húsz éve megvan neki.
:8. A kezébe veszi a villáskulcsot, és arra gondol, hogy tud javítani, és ezt jól csinálja.
:9. Arra gondol, hogy miért ne csinálhatná ezt itt, a saját garázsában.
:10. Visszamegy a házba, és azt mondja Katalinnak, hogy műhelyt nyit a garázsban.
:11. Katalin meglepődik, megkérdezi, hogy tényleg így gondolja-e, majd rövid gondolkodás után igent mond és felajánlja a segítségét.
:12. Két nap alatt együtt kitakarítják és rendbe teszik a garázst.
:13. Mihály beviszi a szerszámait, és készít egy kis táblát a nevével és a szolgáltatásával.
:14. A táblára azt írja, hogy „Mihály Kovács – mindenféle javítás”.
:15. Felakasztja a táblát, és vár, hogy jöjjenek az első ügyfelek.
:16. Az első két napon senki nem jön, ami egy kicsit elszomorítja, de nem adja fel.
:17. A harmadik napon megszólal a csengő, és a szomszéd, Tibor áll az ajtóban egy elromlott biciklivel.
:18. Tibor megkérdezi, meg tudja-e javítani, Mihály pedig magabiztosan igent mond.
:19. Egy óra alatt megjavítja a biciklit, és Tibor elégedetten kifizeti a munkát.
:20. Ez az első ügyfél, ami új reményt ad Mihálynak.
:21. A következő héten egyre több ember jön különböző hibás tárgyakkal.
:22. Egy nő porszívót hoz, egy férfi kávéfőzőt, egy gyerek pedig egy játékautót.
:23. Mihály mindent megjavít, és reggeltől estig dolgozik, néha éjfélig is.
:24. Katalin ételt visz neki a garázsba, és emlékezteti, hogy egyen valamit.
:25. Két hét után megérkezik Papp úr egy régi, nehéz motorral.
:26. A javítás bonyolult, és egy hiányzó alkatrész miatt különösen nehéz.
:27. Mihály nem találja meg az alkatrészt a boltban, ezért más megoldást keres.
:28. Alig alszik, és végül úgy dönt, hogy saját maga készíti el az alkatrészt.
:29. Egész éjjel dolgozik, és reggelre a motor elkészül.
:30. Papp úr elindítja a motort, amely hibátlanul működik, és nagyon elégedett lesz.
:31. Azt mondja Mihálynak, hogy igazi művész, és ezt elmondja a szomszédoknak is.
:32. A következő héten sok új ügyfél érkezik ajánlás alapján.
:33. Egy reggel Mihály a garázs előtt áll, kávét iszik, és nézi a műhelyét a napsütésben.
:34. Egy autó áll meg előtte, és egy férfi száll ki belőle egy problémával.
:35. A férfi megkérdezi, hogy ő-e Mihály Kovács, mert Papp úr küldte.
:36. Mihály mosolyog, megtörli a kezét, és beinvitálja a műhelybe.
:37. Ránéz a garázsra, és arra gondol, hogy ez az ő műhelye, amit ő hozott létre.
:38. Úgy érzi, hogy ez jó döntés volt.
:39. Bemegy, és elkezdi a munkát.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Mihály új műhelye. - Mihálys neue Werkstatt.
:1. Mihály negyvennégy éves, és Miskolcon él a családjával. - Mihály ist 44 Jahre alt und wohnt in Miskolc.
:2. Szerelő volt, és tíz évig dolgozott egy nagy műhelyben, mielőtt az bezárt. - Er war Mechaniker und arbeitete zehn Jahre lang in einer großen Werkstatt, bevor sie geschlossen wurde.
:3. Három héttel ezelőtt elvesztette a munkáját, és azóta minden reggel a konyhaasztalnál ül, kávét iszik és azon gondolkodik, mi legyen most. - Vor drei Wochen verlor er seine Arbeit, und seitdem sitzt er jeden Morgen am Küchentisch, trinkt Kaffee und denkt nach, was jetzt kommt.
:4. Van egy felesége, Katalin, és két gyermeke, a tizenkét éves Bence és a kilencéves Lilla. - Er hat eine Frau, Katalin, und zwei Kinder, Bence ist 12 und Lilla ist 9 Jahre alt.
:5. Mihály aggódik a pénz és a jövő miatt, ezért éjszaka sem alszik jól. - Mihály macht sich Sorgen um Geld und Zukunft, deshalb schläft er schlecht.
:6. Egy keddi napon korán felkel, és lemegy a garázsba, amely nagy és most teljesen üres. - An einem Dienstag steht er früh auf und geht in die Garage, die groß und leer ist.
:7. Körülnéz, és meglátja a régi szerszámosládáját, amely már húsz éve megvan neki. - Er schaut sich um und sieht seinen alten Werkzeugkasten, den er seit zwanzig Jahren hat.
:8. A kezébe veszi a villáskulcsot, és arra gondol, hogy tud javítani, és ezt jól csinálja. - Er nimmt den Schraubenschlüssel in die Hand und denkt, dass er reparieren kann und darin gut ist.
:9. Arra gondol, hogy miért ne csinálhatná ezt itt, a saját garázsában. - Er denkt, warum er das nicht hier machen sollte.
:10. Visszamegy a házba, és azt mondja Katalinnak, hogy műhelyt nyit a garázsban. - Er geht zurück ins Haus und sagt zu Katalin, dass er eine Werkstatt in der Garage machen will.
:11. Katalin meglepődik, megkérdezi, hogy tényleg így gondolja-e, majd rövid gondolkodás után igent mond és felajánlja a segítségét. - Katalin schaut ihn an, fragt, ob er das wirklich meint, und sagt nach kurzem Nachdenken, dass sie ihm hilft.
:12. Két nap alatt együtt kitakarítják és rendbe teszik a garázst. - Sie räumen die Garage zusammen auf, was zwei Tage dauert.
:13. Mihály beviszi a szerszámait, és készít egy kis táblát a nevével és a szolgáltatásával. - Mihály bringt seine Werkzeuge hinein und macht ein kleines Schild mit seinem Namen und Angebot.
:14. A táblára azt írja, hogy „Mihály Kovács – mindenféle javítás”. - Auf dem Schild steht „Mihály Kovács – Reparaturen aller Art“.
:15. Felakasztja a táblát, és vár, hogy jöjjenek az első ügyfelek. - Er hängt das Schild auf und wartet.
:16. Az első két napon senki nem jön, ami egy kicsit elszomorítja, de nem adja fel. - Am ersten und zweiten Tag kommt niemand, was ihn traurig macht, aber er gibt nicht auf.
:17. A harmadik napon megszólal a csengő, és a szomszéd, Tibor áll az ajtóban egy elromlott biciklivel. - Am dritten Tag klingelt es, und der Nachbar Tibor steht mit einem kaputten Fahrrad da.
:18. Tibor megkérdezi, meg tudja-e javítani, Mihály pedig magabiztosan igent mond. - Tibor fragt, ob er es reparieren kann, und Mihály sagt ja.
:19. Egy óra alatt megjavítja a biciklit, és Tibor elégedetten kifizeti a munkát. - Er repariert das Fahrrad in einer Stunde, und Tibor bezahlt zufrieden.
:20. Ez az első ügyfél, ami új reményt ad Mihálynak. - Das ist der erste Kunde und gibt ihm Hoffnung.
:21. A következő héten egyre több ember jön különböző hibás tárgyakkal. - In der nächsten Woche kommen mehr Leute mit verschiedenen Dingen.
:22. Egy nő porszívót hoz, egy férfi kávéfőzőt, egy gyerek pedig egy játékautót. - Eine Frau bringt einen Staubsauger, ein Mann eine Kaffeemaschine und ein Kind ein Spielzeugauto.
:23. Mihály mindent megjavít, és reggeltől estig dolgozik, néha éjfélig is. - Mihály repariert alles und arbeitet von früh bis spät, manchmal bis Mitternacht.
:24. Katalin ételt visz neki a garázsba, és emlékezteti, hogy egyen valamit. - Katalin bringt ihm Essen und sagt, dass er etwas essen soll.
:25. Két hét után megérkezik Papp úr egy régi, nehéz motorral. - Nach zwei Wochen kommt Herr Papp mit einem alten Motor.
:26. A javítás bonyolult, és egy hiányzó alkatrész miatt különösen nehéz. - Die Reparatur ist schwierig, weil ein Teil fehlt.
:27. Mihály nem találja meg az alkatrészt a boltban, ezért más megoldást keres. - Er findet das Teil nicht im Geschäft und sucht eine andere Lösung.
:28. Alig alszik, és végül úgy dönt, hogy saját maga készíti el az alkatrészt. - Er schläft kaum und entscheidet, das Teil selbst zu machen.
:29. Egész éjjel dolgozik, és reggelre a motor elkészül. - Er arbeitet die ganze Nacht, und am Morgen ist der Motor fertig.
:30. Papp úr elindítja a motort, amely hibátlanul működik, és nagyon elégedett lesz. - Herr Papp startet den Motor, der perfekt läuft, und ist sehr zufrieden.
:31. Azt mondja Mihálynak, hogy igazi művész, és ezt elmondja a szomszédoknak is. - Er nennt Mihály einen Künstler und erzählt es den Nachbarn.
:32. A következő héten sok új ügyfél érkezik ajánlás alapján. - In der nächsten Woche kommen viele neue Kunden.
:33. Egy reggel Mihály a garázs előtt áll, kávét iszik, és nézi a műhelyét a napsütésben. - Eines Morgens steht Mihály vor der Garage, trinkt Kaffee und schaut seine Werkstatt an.
:34. Egy autó áll meg előtte, és egy férfi száll ki belőle egy problémával. - Ein Auto hält, und ein Mann steigt mit einem Problem aus.
:35. A férfi megkérdezi, hogy ő-e Mihály Kovács, mert Papp úr küldte. - Der Mann fragt, ob er Mihály Kovács ist, weil Herr Papp ihn geschickt hat.
:36. Mihály mosolyog, megtörli a kezét, és beinvitálja a műhelybe. - Mihály lächelt, wischt sich die Hände ab und bittet ihn hinein.
:37. Ránéz a garázsra, és arra gondol, hogy ez az ő műhelye, amit ő hozott létre. - Er schaut auf die Garage und denkt, dass es seine Werkstatt ist.
:38. Úgy érzi, hogy ez jó döntés volt. - Er denkt, dass das gut war.
:39. Bemegy, és elkezdi a munkát. - Er geht hinein, und die Arbeit beginnt.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Mihálys neue Werkstatt.
:1. Mihály ist 44 Jahre alt und wohnt in Miskolc.
:2. Er war Mechaniker und arbeitete zehn Jahre lang in einer großen Werkstatt, bevor sie geschlossen wurde.
:3. Vor drei Wochen verlor er seine Arbeit, und seitdem sitzt er jeden Morgen am Küchentisch, trinkt Kaffee und denkt nach, was jetzt kommt.
:4. Er hat eine Frau, Katalin, und zwei Kinder, Bence ist 12 und Lilla ist 9 Jahre alt.
:5. Mihály macht sich Sorgen um Geld und Zukunft, deshalb schläft er schlecht.
:6. An einem Dienstag steht er früh auf und geht in die Garage, die groß und leer ist.
:7. Er schaut sich um und sieht seinen alten Werkzeugkasten, den er seit zwanzig Jahren hat.
:8. Er nimmt den Schraubenschlüssel in die Hand und denkt, dass er reparieren kann und darin gut ist.
:9. Er denkt, warum er das nicht hier machen sollte.
:10. Er geht zurück ins Haus und sagt zu Katalin, dass er eine Werkstatt in der Garage machen will.
:11. Katalin schaut ihn an, fragt, ob er das wirklich meint, und sagt nach kurzem Nachdenken, dass sie ihm hilft.
:12. Sie räumen die Garage zusammen auf, was zwei Tage dauert.
:13. Mihály bringt seine Werkzeuge hinein und macht ein kleines Schild mit seinem Namen und Angebot.
:14. Auf dem Schild steht „Mihály Kovács – Reparaturen aller Art“.
:15. Er hängt das Schild auf und wartet.
:16. Am ersten und zweiten Tag kommt niemand, was ihn traurig macht, aber er gibt nicht auf.
:17. Am dritten Tag klingelt es, und der Nachbar Tibor steht mit einem kaputten Fahrrad da.
:18. Tibor fragt, ob er es reparieren kann, und Mihály sagt ja.
:19. Er repariert das Fahrrad in einer Stunde, und Tibor bezahlt zufrieden.
:20. Das ist der erste Kunde und gibt ihm Hoffnung.
:21. In der nächsten Woche kommen mehr Leute mit verschiedenen Dingen.
:22. Eine Frau bringt einen Staubsauger, ein Mann eine Kaffeemaschine und ein Kind ein Spielzeugauto.
:23. Mihály repariert alles und arbeitet von früh bis spät, manchmal bis Mitternacht.
:24. Katalin bringt ihm Essen und sagt, dass er etwas essen soll.
:25. Nach zwei Wochen kommt Herr Papp mit einem alten Motor.
:26. Die Reparatur ist schwierig, weil ein Teil fehlt.
:27. Er findet das Teil nicht im Geschäft und sucht eine andere Lösung.
:28. Er schläft kaum und entscheidet, das Teil selbst zu machen.
:29. Er arbeitet die ganze Nacht, und am Morgen ist der Motor fertig.
:30. Herr Papp startet den Motor, der perfekt läuft, und ist sehr zufrieden.
:31. Er nennt Mihály einen Künstler und erzählt es den Nachbarn.
:32. In der nächsten Woche kommen viele neue Kunden.
:33. Eines Morgens steht Mihály vor der Garage, trinkt Kaffee und schaut seine Werkstatt an.
:34. Ein Auto hält, und ein Mann steigt mit einem Problem aus.
:35. Der Mann fragt, ob er Mihály Kovács ist, weil Herr Papp ihn geschickt hat.
:36. Mihály lächelt, wischt sich die Hände ab und bittet ihn hinein.
:37. Er schaut auf die Garage und denkt, dass es seine Werkstatt ist.
:38. Er denkt, dass das gut war.
:39. Er geht hinein, und die Arbeit beginnt.
|}
=== 3 ===
:Sára új kezdete.
:1. Sára huszonhat éves, egy Pécs melletti kis faluban él, és egy irodában dolgozik, ahol a munka unalmas és ismétlődő.
:2. Minden nap számokat ír a számítógépbe, kávét iszik és az órát nézi, már három éve.
:3. Sára szeret rajzolni, szereti a színeket és a dizájnt, ezért szabadidejében képeket készít a számítógépen.
:4. A képei szépek, és a barátnője, Zsófi gyakran mondja neki, hogy ez igazán jó.
:5. Sára bizonytalan, de sokat gondolkodik azon, amit Zsófi mond.
:6. Egy hétfőn elmegy a főnökéhez, és azt mondja, hogy felmond, ami meglepi a főnököt.
:7. Hazamegy, összepakolja a kevés holmiját, két bőröndöt, a laptopját és a rajzeszközeit.
:8. Kinéz az ablakon, és látja a csendes falut, amelyet szeret, de érzi, hogy mennie kell.
:9. Másnap elindul Budapestre, ami négy órás autóút.
:10. Talál egy nagyon kicsi, de olcsó lakást, egy szobával, konyhával és fürdővel.
:11. Felállítja a laptopját, és elkezdi a munkát, jelentkezéseket ír különböző cégeknek.
:12. Egy hétig nincs válasz, majd két hét után jön egy válasz, de az elutasítás.
:13. Három hét után újabb elutasítás érkezik, ami elszomorítja, de nem adja fel.
:14. Esténként saját projekten dolgozik, sok képet készít, és gyakran éjfélig vagy hajnalig dolgozik.
:15. Az asztalon és a földön is sok vázlat hever, és Sára úgy érzi, ez az ő munkája.
:16. Egy nap meglát egy hírt egy budapesti dizájnkonferenciáról, és jegyet vesz rá, bár drága.
:17. A konferencia napján szépen felöltözik, és magával viszi a laptopját és a munkáit.
:18. A konferencia nagy, sok ember beszélget, és Sára senkit nem ismer, ezért ideges.
:19. Meglát egy ismert dizájnert, Bálint Vargát, akinek a munkáját nagyon szereti.
:20. Először habozik, mert fél, de aztán eldönti, hogy most kell lépnie.
:21. Odamegy hozzá, bemutatkozik, és megkérdezi, megmutathatja-e a munkáját.
:22. Bálint ránéz az órájára, és azt mondja, két perce van.
:23. Sára megnyitja a laptopját, és megmutatja a projektjét.
:24. Bálint sokáig nézi a képeket, majd azt mondja, hogy ez érdekes, és küldje el neki.
:25. Ad neki egy névjegykártyát, és továbbmegy.
:26. Sára keze remeg, de most örömében.
:27. Elmegy egy kávézóba, rendel egy kávét, és elküldi neki az e-mailt a projektjével.
:28. Vár egy napot, kettőt, hármat, majd a negyedik napon megérkezik a válasz.
:29. Elolvassa az e-mailt, majd még egyszer elolvassa, és elmosolyodik.
:30. Az e-mailben az áll, hogy van számára egy projekt.
:31. Kinéz az ablakon, és Budapest terül el előtte, nagy és zajos.
:32. Arra gondol, hogy ez most már az ő városa.
:33. Iszik a kávéból, kinyitja a laptopját, és elkezd dolgozni.
:34. Ez még csak a kezdet, de jó kezdet.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Sára új kezdete. - Sáras Neuanfang.
:1. Sára huszonhat éves, egy Pécs melletti kis faluban él, és egy irodában dolgozik, ahol a munka unalmas és ismétlődő. - Sára ist 26 Jahre alt, wohnt in einem kleinen Dorf bei Pécs und arbeitet in einem Büro, in dem die Arbeit langweilig und eintönig ist.
:2. Minden nap számokat ír a számítógépbe, kávét iszik és az órát nézi, már három éve. - Jeden Tag tippt sie Zahlen in den Computer, trinkt Kaffee und schaut auf die Uhr, und das seit drei Jahren.
:3. Sára szeret rajzolni, szereti a színeket és a dizájnt, ezért szabadidejében képeket készít a számítógépen. - Sára mag Zeichnen, Farben und Design und erstellt in ihrer Freizeit Bilder am Computer.
:4. A képei szépek, és a barátnője, Zsófi gyakran mondja neki, hogy ez igazán jó. - Ihre Bilder sind schön, und ihre Freundin Zsófi sagt oft, dass sie wirklich gut sind.
:5. Sára bizonytalan, de sokat gondolkodik azon, amit Zsófi mond. - Sára ist unsicher, denkt aber viel darüber nach.
:6. Egy hétfőn elmegy a főnökéhez, és azt mondja, hogy felmond, ami meglepi a főnököt. - An einem Montag geht sie zum Chef und kündigt, was ihn überrascht.
:7. Hazamegy, összepakolja a kevés holmiját, két bőröndöt, a laptopját és a rajzeszközeit. - Sie geht nach Hause und packt ihre Sachen, zwei Koffer, ihren Laptop und ihre Zeichenutensilien.
:8. Kinéz az ablakon, és látja a csendes falut, amelyet szeret, de érzi, hogy mennie kell. - Sie schaut aus dem Fenster auf das ruhige Dorf, das sie liebt, und weiß, dass sie gehen muss.
:9. Másnap elindul Budapestre, ami négy órás autóút. - Am nächsten Morgen fährt sie nach Budapest, was vier Stunden dauert.
:10. Talál egy nagyon kicsi, de olcsó lakást, egy szobával, konyhával és fürdővel. - Sie findet eine kleine, aber günstige Wohnung mit einem Zimmer, Küche und Bad.
:11. Felállítja a laptopját, és elkezdi a munkát, jelentkezéseket ír különböző cégeknek. - Sie stellt ihren Laptop auf und beginnt zu arbeiten, schreibt Bewerbungen an viele Firmen.
:12. Egy hétig nincs válasz, majd két hét után jön egy válasz, de az elutasítás. - Eine Woche vergeht ohne Antwort, nach zwei Wochen kommt eine Absage.
:13. Három hét után újabb elutasítás érkezik, ami elszomorítja, de nem adja fel. - Nach drei Wochen kommt ein weiteres Nein, was sie traurig macht, aber sie gibt nicht auf.
:14. Esténként saját projekten dolgozik, sok képet készít, és gyakran éjfélig vagy hajnalig dolgozik. - Abends arbeitet sie an einem eigenen Projekt, macht viele Bilder und arbeitet oft bis Mitternacht oder später.
:15. Az asztalon és a földön is sok vázlat hever, és Sára úgy érzi, ez az ő munkája. - Auf dem Tisch und Boden liegen viele Skizzen, und Sára denkt, dass das ihre Arbeit ist.
:16. Egy nap meglát egy hírt egy budapesti dizájnkonferenciáról, és jegyet vesz rá, bár drága. - Eines Tages liest sie von einer Designkonferenz in Budapest und kauft ein Ticket, obwohl es teuer ist.
:17. A konferencia napján szépen felöltözik, és magával viszi a laptopját és a munkáit. - Am Tag der Konferenz zieht sie sich gut an und nimmt ihren Laptop und ihre Arbeiten mit.
:18. A konferencia nagy, sok ember beszélget, és Sára senkit nem ismer, ezért ideges. - Die Konferenz ist groß, viele Menschen sind da, und Sára kennt niemanden und ist nervös.
:19. Meglát egy ismert dizájnert, Bálint Vargát, akinek a munkáját nagyon szereti. - Sie sieht den bekannten Designer Bálint Varga, dessen Arbeit sie sehr mag.
:20. Először habozik, mert fél, de aztán eldönti, hogy most kell lépnie. - Sie zögert zuerst, weil sie Angst hat, entscheidet sich dann aber, jetzt zu handeln.
:21. Odamegy hozzá, bemutatkozik, és megkérdezi, megmutathatja-e a munkáját. - Sie geht zu ihm, stellt sich vor und fragt, ob sie ihm etwas zeigen darf.
:22. Bálint ránéz az órájára, és azt mondja, két perce van. - Bálint schaut auf die Uhr und sagt, sie habe zwei Minuten.
:23. Sára megnyitja a laptopját, és megmutatja a projektjét. - Sára öffnet ihren Laptop und zeigt ihm ihr Projekt.
:24. Bálint sokáig nézi a képeket, majd azt mondja, hogy ez érdekes, és küldje el neki. - Bálint schaut lange und sagt dann, dass es interessant ist und sie es ihm schicken soll.
:25. Ad neki egy névjegykártyát, és továbbmegy. - Er gibt ihr seine Karte und geht weiter.
:26. Sára keze remeg, de most örömében. - Sáras Hände zittern, diesmal vor Freude.
:27. Elmegy egy kávézóba, rendel egy kávét, és elküldi neki az e-mailt a projektjével. - Sie geht in ein Café, bestellt Kaffee und schickt ihm eine E-Mail mit ihrem Projekt.
:28. Vár egy napot, kettőt, hármat, majd a negyedik napon megérkezik a válasz. - Sie wartet einen Tag, zwei, drei, und am vierten Tag kommt eine Antwort.
:29. Elolvassa az e-mailt, majd még egyszer elolvassa, és elmosolyodik. - Sie liest die E-Mail, liest sie noch einmal und lächelt.
:30. Az e-mailben az áll, hogy van számára egy projekt. - In der E-Mail steht, dass es ein Projekt für sie gibt.
:31. Kinéz az ablakon, és Budapest terül el előtte, nagy és zajos. - Sie schaut aus dem Fenster, und Budapest liegt vor ihr, groß und laut.
:32. Arra gondol, hogy ez most már az ő városa. - Sie denkt, dass dies jetzt ihre Stadt ist.
:33. Iszik a kávéból, kinyitja a laptopját, és elkezd dolgozni. - Sie trinkt ihren Kaffee, öffnet den Laptop und beginnt zu arbeiten.
:34. Ez még csak a kezdet, de jó kezdet. - Es ist erst der Anfang, aber ein guter Anfang.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Sáras Neuanfang.
:1. Sára ist 26 Jahre alt, wohnt in einem kleinen Dorf bei Pécs und arbeitet in einem Büro, in dem die Arbeit langweilig und eintönig ist.
:2. Jeden Tag tippt sie Zahlen in den Computer, trinkt Kaffee und schaut auf die Uhr, und das seit drei Jahren.
:3. Sára mag Zeichnen, Farben und Design und erstellt in ihrer Freizeit Bilder am Computer.
:4. Ihre Bilder sind schön, und ihre Freundin Zsófi sagt oft, dass sie wirklich gut sind.
:5. Sára ist unsicher, denkt aber viel darüber nach.
:6. An einem Montag geht sie zum Chef und kündigt, was ihn überrascht.
:7. Sie geht nach Hause und packt ihre Sachen, zwei Koffer, ihren Laptop und ihre Zeichenutensilien.
:8. Sie schaut aus dem Fenster auf das ruhige Dorf, das sie liebt, und weiß, dass sie gehen muss.
:9. Am nächsten Morgen fährt sie nach Budapest, was vier Stunden dauert.
:10. Sie findet eine kleine, aber günstige Wohnung mit einem Zimmer, Küche und Bad.
:11. Sie stellt ihren Laptop auf und beginnt zu arbeiten, schreibt Bewerbungen an viele Firmen.
:12. Eine Woche vergeht ohne Antwort, nach zwei Wochen kommt eine Absage.
:13. Nach drei Wochen kommt ein weiteres Nein, was sie traurig macht, aber sie gibt nicht auf.
:14. Abends arbeitet sie an einem eigenen Projekt, macht viele Bilder und arbeitet oft bis Mitternacht oder später.
:15. Auf dem Tisch und Boden liegen viele Skizzen, und Sára denkt, dass das ihre Arbeit ist.
:16. Eines Tages liest sie von einer Designkonferenz in Budapest und kauft ein Ticket, obwohl es teuer ist.
:17. Am Tag der Konferenz zieht sie sich gut an und nimmt ihren Laptop und ihre Arbeiten mit.
:18. Die Konferenz ist groß, viele Menschen sind da, und Sára kennt niemanden und ist nervös.
:19. Sie sieht den bekannten Designer Bálint Varga, dessen Arbeit sie sehr mag.
:20. Sie zögert zuerst, weil sie Angst hat, entscheidet sich dann aber, jetzt zu handeln.
:21. Sie geht zu ihm, stellt sich vor und fragt, ob sie ihm etwas zeigen darf.
:22. Bálint schaut auf die Uhr und sagt, sie habe zwei Minuten.
:23. Sára öffnet ihren Laptop und zeigt ihm ihr Projekt.
:24. Bálint schaut lange und sagt dann, dass es interessant ist und sie es ihm schicken soll.
:25. Er gibt ihr seine Karte und geht weiter.
:26. Sáras Hände zittern, diesmal vor Freude.
:27. Sie geht in ein Café, bestellt Kaffee und schickt ihm eine E-Mail mit ihrem Projekt.
:28. Sie wartet einen Tag, zwei, drei, und am vierten Tag kommt eine Antwort.
:29. Sie liest die E-Mail, liest sie noch einmal und lächelt.
:30. In der E-Mail steht, dass es ein Projekt für sie gibt.
:31. Sie schaut aus dem Fenster, und Budapest liegt vor ihr, groß und laut.
:32. Sie denkt, dass dies jetzt ihre Stadt ist.
:33. Sie trinkt ihren Kaffee, öffnet den Laptop und beginnt zu arbeiten.
:34. Es ist erst der Anfang, aber ein guter Anfang.
|}
=== 4 ===
:Klára péksége.
:1. Klára harmincnégy éves.
:2. Budapesten lakik.
:3. Egy irodában dolgozik.
:4. Nem szereti a munkáját.
:5. Otthon szívesen süt.
:6. Hétvégén kenyeret süt.
:7. Süteményt és zsemlét is süt.
:8. A barátai azt mondják: „Ez nagyon jó.”
:9. Klára gyakran gondol egy saját pékségre.
:10. De ez nagy álom.
:11. Egy nap elolvas egy hirdetést.
:12. Egy régi pékség üresen áll.
:13. A pékség Egerben van.
:14. Eger kicsi, szép város.
:15. A bérleti díj nem drága.
:16. Klára sokáig gondolkodik.
:17. Azon az éjszakán rosszul alszik.
:18. Reggel döntést hoz.
:19. Előveszi a megtakarított pénzét.
:20. Elutazik Egerbe.
:21. Megnézi a pékséget.
:22. A pékség régi és poros.
:23. Az ablakok piszkosak és homályosak.
:24. A kemence nagyon régi.
:25. Klára mégis mosolyog.
:26. Nemcsak port lát.
:27. A saját pékségét látja.
:28. Azonnal aláírja a bérleti szerződést.
:29. Az első hetek nagyon nehezek.
:30. Klára hajnali háromkor kel fel.
:31. Ez nagyon korai időpont, és odakint még sötét van.
:32. Kitakarítja az egész pékséget.
:33. Új eszközöket és alapanyagokat vásárol.
:34. Sok különböző receptet kipróbál.
:35. Néha túl kemény a kenyér.
:36. Néha nem elég édes a sütemény.
:37. Újra és újra próbálkozik.
:38. A szomszédok benéznek az ablakon.
:39. Egy idős asszony megkérdezi: „Ki ez?”
:40. Egy férfi azt mondja: „Ez nem fog működni.”
:41. Klára hallja ezt, és bólint.
:42. Mégsem adja fel.
:43. Tovább dolgozik, újra meg újra.
:44. Hamarosan friss kenyér illata tölti be a pékséget.
:45. Ez csodálatos, meleg illat.
:46. Az első vevők belépnek.
:47. Egy fiatal anya vesz egy kenyeret.
:48. Egy idős férfi két zsemlét vesz.
:49. Egy gyerek vesz egy szelet süteményt.
:50. Mindenki nagyon elégedett.
:51. Nyáron Egerben városi ünnep van.
:52. A városi ünnep nagy esemény.
:53. Sokan jönnek az ünnepre.
:54. Klára alaposan felkészül.
:55. Három napig szinte megállás nélkül süt.
:56. Készít egy új különlegességet.
:57. Ez egy kenyér fűszernövényekkel és dióval.
:58. A recept az övé.
:59. Az ünnep napján korán felkel.
:60. Mindent kivisz a piactérre.
:61. Mindent kirak a standjára.
:62. Az emberek elmennek a stand mellett.
:63. Először csak néhányan jönnek oda.
:64. Megkóstolják a kenyeret, és mosolyognak.
:65. Valaki azt mondja: „Ez tényleg nagyon jó.”
:66. Egy nő három vekni kenyeret vesz.
:67. Aztán egyre többen jönnek.
:68. Utána még többen érkeznek.
:69. A sor egyre hosszabb lesz.
:70. Klára süt, elad és mosolyog.
:71. Nagyon fáradt, de boldog is.
:72. Estére minden elfogy.
:73. Klára összepakolja a standját.
:74. Egy idősebb férfi odamegy hozzá.
:75. Azt mondja: „Régen én is pék voltam.”
:76. Azt mondja: „A kenyere valóban nagyon jó.”
:77. Klára azt mondja: „Köszönöm, ez nagyon kedves.”
:78. A férfi mosolyog, és továbbmegy.
:79. Klára egyedül áll a piactéren.
:80. Eger éjszaka csendes és szép.
:81. Másnap reggel kinyitja a pékséget.
:82. A nap besüt a tiszta ablakokon.
:83. Sok új vevő jön be.
:84. Néhányan az előző napi városi ünnepről jönnek.
:85. Mások ma jönnek először.
:86. Klára kiveszi a kenyeret a kemencéből.
:87. A kenyér tökéletes és aranybarna.
:88. Kiteszi az első ablakba.
:89. A pékségben csodálatos kenyérillat van.
:90. Klára körülnéz a pékségben.
:91. Budapestre és az irodára gondol.
:92. A hosszú, nehéz útra gondol.
:93. A sok korai reggelre gondol.
:94. A kétkedő idős férfira gondol.
:95. Mosolyog, és kézbe veszi a következő kenyeret.
:96. A munka megy tovább, és ez így jó.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Klára péksége. - Kláras Bäckerei.
:1. Klára harmincnégy éves. - Klára ist 34 Jahre alt.
:2. Budapesten lakik. - Sie wohnt in Budapest.
:3. Egy irodában dolgozik. - Sie arbeitet in einem Büro.
:4. Nem szereti a munkáját. - Die Arbeit gefällt ihr nicht.
:5. Otthon szívesen süt. - Sie backt gerne zu Hause.
:6. Hétvégén kenyeret süt. - Am Wochenende backt sie Brot.
:7. Süteményt és zsemlét is süt. - Sie backt Kuchen und Brötchen.
:8. A barátai azt mondják: „Ez nagyon jó.” - Ihre Freunde sagen: „Das ist sehr gut."
:9. Klára gyakran gondol egy saját pékségre. - Klára denkt oft an eine eigene Bäckerei.
:10. De ez nagy álom. - Aber das ist ein großer Traum.
:11. Egy nap elolvas egy hirdetést. - An einem Tag liest sie eine Anzeige.
:12. Egy régi pékség üresen áll. - Eine alte Bäckerei steht leer.
:13. A pékség Egerben van. - Die Bäckerei ist in Eger.
:14. Eger kicsi, szép város. - Eger ist eine kleine, schöne Stadt.
:15. A bérleti díj nem drága. - Die Miete ist nicht teuer.
:16. Klára sokáig gondolkodik. - Klára denkt lange nach.
:17. Azon az éjszakán rosszul alszik. - Sie schläft schlecht in dieser Nacht.
:18. Reggel döntést hoz. - Am Morgen trifft sie eine Entscheidung.
:19. Előveszi a megtakarított pénzét. - Sie nimmt ihr Erspartes.
:20. Elutazik Egerbe. - Sie fährt nach Eger.
:21. Megnézi a pékséget. - Sie schaut sich die Bäckerei an.
:22. A pékség régi és poros. - Die Bäckerei ist alt und staubig.
:23. Az ablakok piszkosak és homályosak. - Die Fenster sind schmutzig und trüb.
:24. A kemence nagyon régi. - Der Ofen ist sehr alt.
:25. Klára mégis mosolyog. - Aber Klára lächelt trotzdem.
:26. Nemcsak port lát. - Sie sieht etwas anderes als Staub.
:27. A saját pékségét látja. - Sie sieht ihre Bäckerei.
:28. Azonnal aláírja a bérleti szerződést. - Sie unterschreibt den Pachtvertrag sofort.
:29. Az első hetek nagyon nehezek. - Die ersten Wochen sind sehr schwer.
:30. Klára hajnali háromkor kel fel. - Klára steht um drei Uhr morgens auf.
:31. Ez nagyon korai időpont, és odakint még sötét van. - Das ist sehr früh und dunkel.
:32. Kitakarítja az egész pékséget. - Sie reinigt die ganze Bäckerei.
:33. Új eszközöket és alapanyagokat vásárol. - Sie kauft neue Werkzeuge und Zutaten.
:34. Sok különböző receptet kipróbál. - Sie probiert viele verschiedene Rezepte aus.
:35. Néha túl kemény a kenyér. - Manchmal ist das Brot zu hart.
:36. Néha nem elég édes a sütemény. - Manchmal ist der Kuchen nicht süß genug.
:37. Újra és újra próbálkozik. - Sie probiert und probiert es weiter.
:38. A szomszédok benéznek az ablakon. - Die Nachbarn schauen durch das Fenster.
:39. Egy idős asszony megkérdezi: „Ki ez?” - Eine alte Frau fragt: „Wer ist das?"
:40. Egy férfi azt mondja: „Ez nem fog működni.” - Ein Mann sagt: „Das wird nicht funktionieren."
:41. Klára hallja ezt, és bólint. - Klára hört das und nickt.
:42. Mégsem adja fel. - Aber sie gibt trotzdem nicht auf.
:43. Tovább dolgozik, újra meg újra. - Sie arbeitet weiter und weiter.
:44. Hamarosan friss kenyér illata tölti be a pékséget. - Bald riecht die Bäckerei nach frischem Brot.
:45. Ez csodálatos, meleg illat. - Das ist ein wunderbarer, warmer Geruch.
:46. Az első vevők belépnek. - Die ersten Kunden kommen herein.
:47. Egy fiatal anya vesz egy kenyeret. - Eine junge Mutter kauft ein Brot.
:48. Egy idős férfi két zsemlét vesz. - Ein alter Mann kauft zwei Brötchen.
:49. Egy gyerek vesz egy szelet süteményt. - Ein Kind kauft ein Stück Kuchen.
:50. Mindenki nagyon elégedett. - Alle sind sehr zufrieden.
:51. Nyáron Egerben városi ünnep van. - Im Sommer gibt es das Stadtfest in Eger.
:52. A városi ünnep nagy esemény. - Das Stadtfest ist ein großes Ereignis.
:53. Sokan jönnek az ünnepre. - Viele Menschen kommen zum Fest.
:54. Klára alaposan felkészül. - Klára bereitet sich gut vor.
:55. Három napig szinte megállás nélkül süt. - Sie backt drei Tage lang ohne Pause.
:56. Készít egy új különlegességet. - Sie macht eine neue Spezialität.
:57. Ez egy kenyér fűszernövényekkel és dióval. - Es ist ein Brot mit Kräutern und Nüssen.
:58. A recept az övé. - Das Rezept ist ihr eigenes.
:59. Az ünnep napján korán felkel. - Am Tag des Festes steht sie früh auf.
:60. Mindent kivisz a piactérre. - Sie bringt alles zum Marktplatz.
:61. Mindent kirak a standjára. - Sie stellt alles auf ihren Stand.
:62. Az emberek elmennek a stand mellett. - Die Menschen gehen am Stand vorbei.
:63. Először csak néhányan jönnek oda. - Zuerst kommen nur ein paar Leute.
:64. Megkóstolják a kenyeret, és mosolyognak. - Sie probieren das Brot und lächeln.
:65. Valaki azt mondja: „Ez tényleg nagyon jó.” - Einer sagt: „Das ist wirklich gut."
:66. Egy nő három vekni kenyeret vesz. - Eine Frau kauft drei Laibe Brot.
:67. Aztán egyre többen jönnek. - Dann kommen mehr Menschen.
:68. Utána még többen érkeznek. - Und noch mehr kommen danach.
:69. A sor egyre hosszabb lesz. - Die Schlange wird immer länger.
:70. Klára süt, elad és mosolyog. - Klára backt und verkauft und lächelt.
:71. Nagyon fáradt, de boldog is. - Sie ist sehr müde, aber auch glücklich.
:72. Estére minden elfogy. - Am Abend ist alles verkauft.
:73. Klára összepakolja a standját. - Klára räumt ihren Stand auf.
:74. Egy idősebb férfi odamegy hozzá. - Ein älterer Mann kommt zu ihr.
:75. Azt mondja: „Régen én is pék voltam.” - Er sagt: „Ich war früher auch Bäcker."
:76. Azt mondja: „A kenyere valóban nagyon jó.” - Er sagt: „Ihr Brot ist wirklich sehr gut."
:77. Klára azt mondja: „Köszönöm, ez nagyon kedves.” - Klára sagt: „Danke, das ist sehr nett."
:78. A férfi mosolyog, és továbbmegy. - Der Mann lächelt und geht weiter.
:79. Klára egyedül áll a piactéren. - Klára steht allein auf dem Marktplatz.
:80. Eger éjszaka csendes és szép. - Eger ist ruhig und schön in der Nacht.
:81. Másnap reggel kinyitja a pékséget. - Am nächsten Morgen öffnet sie die Bäckerei.
:82. A nap besüt a tiszta ablakokon. - Die Sonne scheint durch die sauberen Fenster.
:83. Sok új vevő jön be. - Es kommen viele neue Kunden rein.
:84. Néhányan az előző napi városi ünnepről jönnek. - Manche kommen vom Stadtfest gestern.
:85. Mások ma jönnek először. - Manche kommen zum ersten Mal heute.
:86. Klára kiveszi a kenyeret a kemencéből. - Klára nimmt das Brot aus dem Ofen.
:87. A kenyér tökéletes és aranybarna. - Das Brot ist perfekt und goldbraun.
:88. Kiteszi az első ablakba. - Sie stellt es in das Fenster vorne.
:89. A pékségben csodálatos kenyérillat van. - Die Bäckerei riecht wunderbar nach Brot.
:90. Klára körülnéz a pékségben. - Klára schaut sich in der Bäckerei um.
:91. Budapestre és az irodára gondol. - Sie denkt an Budapest und das Büro.
:92. A hosszú, nehéz útra gondol. - Sie denkt an den langen schweren Weg.
:93. A sok korai reggelre gondol. - Sie denkt an alle frühen Morgenstunden.
:94. A kétkedő idős férfira gondol. - Sie denkt an den skeptischen alten Mann.
:95. Mosolyog, és kézbe veszi a következő kenyeret. - Sie lächelt und nimmt das nächste Brot.
:96. A munka megy tovább, és ez így jó. - Die Arbeit geht weiter und das ist gut.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Kláras Bäckerei.
:1. Klára ist 34 Jahre alt.
:2. Sie wohnt in Budapest.
:3. Sie arbeitet in einem Büro.
:4. Die Arbeit gefällt ihr nicht.
:5. Sie backt gerne zu Hause.
:6. Am Wochenende backt sie Brot.
:7. Sie backt Kuchen und Brötchen.
:8. Ihre Freunde sagen: „Das ist sehr gut."
:9. Klára denkt oft an eine eigene Bäckerei.
:10. Aber das ist ein großer Traum.
:11. An einem Tag liest sie eine Anzeige.
:12. Eine alte Bäckerei steht leer.
:13. Die Bäckerei ist in Eger.
:14. Eger ist eine kleine, schöne Stadt.
:15. Die Miete ist nicht teuer.
:16. Klára denkt lange nach.
:17. Sie schläft schlecht in dieser Nacht.
:18. Am Morgen trifft sie eine Entscheidung.
:19. Sie nimmt ihr Erspartes.
:20. Sie fährt nach Eger.
:21. Sie schaut sich die Bäckerei an.
:22. Die Bäckerei ist alt und staubig.
:23. Die Fenster sind schmutzig und trüb.
:24. Der Ofen ist sehr alt.
:25. Aber Klára lächelt trotzdem.
:26. Sie sieht etwas anderes als Staub.
:27. Sie sieht ihre Bäckerei.
:28. Sie unterschreibt den Pachtvertrag sofort.
:29. Die ersten Wochen sind sehr schwer.
:30. Klára steht um drei Uhr morgens auf.
:31. Das ist sehr früh und dunkel.
:32. Sie reinigt die ganze Bäckerei.
:33. Sie kauft neue Werkzeuge und Zutaten.
:34. Sie probiert viele verschiedene Rezepte aus.
:35. Manchmal ist das Brot zu hart.
:36. Manchmal ist der Kuchen nicht süß genug.
:37. Sie probiert und probiert es weiter.
:38. Die Nachbarn schauen durch das Fenster.
:39. Eine alte Frau fragt: „Wer ist das?"
:40. Ein Mann sagt: „Das wird nicht funktionieren."
:41. Klára hört das und nickt.
:42. Aber sie gibt trotzdem nicht auf.
:43. Sie arbeitet weiter und weiter.
:44. Bald riecht die Bäckerei nach frischem Brot.
:45. Das ist ein wunderbarer, warmer Geruch.
:46. Die ersten Kunden kommen herein.
:47. Eine junge Mutter kauft ein Brot.
:48. Ein alter Mann kauft zwei Brötchen.
:49. Ein Kind kauft ein Stück Kuchen.
:50. Alle sind sehr zufrieden.
:51. Im Sommer gibt es das Stadtfest in Eger.
:52. Das Stadtfest ist ein großes Ereignis.
:53. Viele Menschen kommen zum Fest.
:54. Klára bereitet sich gut vor.
:55. Sie backt drei Tage lang ohne Pause.
:56. Sie macht eine neue Spezialität.
:57. Es ist ein Brot mit Kräutern und Nüssen.
:58. Das Rezept ist ihr eigenes.
:59. Am Tag des Festes steht sie früh auf.
:60. Sie bringt alles zum Marktplatz.
:61. Sie stellt alles auf ihren Stand.
:62. Die Menschen gehen am Stand vorbei.
:63. Zuerst kommen nur ein paar Leute.
:64. Sie probieren das Brot und lächeln.
:65. Einer sagt: „Das ist wirklich gut."
:66. Eine Frau kauft drei Laibe Brot.
:67. Dann kommen mehr Menschen.
:68. Und noch mehr kommen danach.
:69. Die Schlange wird immer länger.
:70. Klára backt und verkauft und lächelt.
:71. Sie ist sehr müde, aber auch glücklich.
:72. Am Abend ist alles verkauft.
:73. Klára räumt ihren Stand auf.
:74. Ein älterer Mann kommt zu ihr.
:75. Er sagt: „Ich war früher auch Bäcker."
:76. Er sagt: „Ihr Brot ist wirklich sehr gut."
:77. Klára sagt: „Danke, das ist sehr nett."
:78. Der Mann lächelt und geht weiter.
:79. Klára steht allein auf dem Marktplatz.
:80. Eger ist ruhig und schön in der Nacht.
:81. Am nächsten Morgen öffnet sie die Bäckerei.
:82. Die Sonne scheint durch die sauberen Fenster.
:83. Es kommen viele neue Kunden rein.
:84. Manche kommen vom Stadtfest gestern.
:85. Manche kommen zum ersten Mal heute.
:86. Klára nimmt das Brot aus dem Ofen.
:87. Das Brot ist perfekt und goldbraun.
:88. Sie stellt es in das Fenster vorne.
:89. Die Bäckerei riecht wunderbar nach Brot.
:90. Klára schaut sich in der Bäckerei um.
:91. Sie denkt an Budapest und das Büro.
:92. Sie denkt an den langen schweren Weg.
:93. Sie denkt an alle frühen Morgenstunden.
:94. Sie denkt an den skeptischen alten Mann.
:95. Sie lächelt und nimmt das nächste Brot.
:96. Die Arbeit geht weiter und das ist gut.
|}
=== 5 ===
:Dávid és a befektető.
:1. Dávidnak van egy kis vállalkozása.
:2. A vállalkozás neve LogiSmart.
:3. Ez egy startup Budapesten.
:4. Dávid harminckét éves.
:5. Nagyon keményen dolgozik.
:6. A vállalkozásnak azonban gondjai vannak.
:7. Nincs elég pénze.
:8. Dávidnak befektetőre van szüksége.
:9. A befektetőt Fekete Gábornak hívják.
:10. Ismert üzletember.
:11. A megbeszélés holnap reggel lesz.
:12. Ma este érkezik egy e-mail.
:13. Dávid elolvassa az e-mailt.
:14. Komoly lesz az arca.
:15. Az e-mail Fekete Gábortól jött.
:16. Azt írja: „Holnap nagyon elfoglalt vagyok.”
:17. Azt írja: „A megbeszélés nehéz lesz.”
:18. Ez majdnem lemondás.
:19. Dávid becsukja a laptopot.
:20. Mély levegőt vesz.
:21. Feláll.
:22. Kimegy a konyhába.
:23. Kávét főz.
:24. Lassan megissza a kávét.
:25. Gondolkodik.
:26. Azt gondolja: nem adom fel.
:27. Azt gondolja: találok megoldást.
:28. Újra kinyitja a laptopot.
:29. Megnézi a számait.
:30. Megnézi a terveit.
:31. Fog egy tollat.
:32. Odamegy a fehér táblához.
:33. Sok mindent felír.
:34. Számol és számol.
:35. Este tíz óra van.
:36. Tovább dolgozik.
:37. Éjfél van.
:38. Még mindig dolgozik.
:39. Hajnali két óra van.
:40. Talál valamit.
:41. Egy új ötletet.
:42. Egy jobb ötletet.
:43. Még egyszer mindent átszámol.
:44. A számok stimmelnek.
:45. A terv jó.
:46. Elmosolyodik.
:47. Főz még egy kávét.
:48. Mindent leír.
:49. Készít egy prezentációt.
:50. Hajnali négykor készen van.
:51. Rövid időre lefekszik aludni.
:52. Hét órakor felkel.
:53. Lezuhanyozik és felöltözik.
:54. Magához veszi a laptopját.
:55. Elmegy Fekete Gábor irodájába.
:56. A tárgyaló nagy és hideg.
:57. Fekete Gábor az asztalnál ül.
:58. Nem néz barátságosan.
:59. Ránéz az órájára.
:60. Azt mondja: „Húsz perce van.”
:61. Dávid azt mondja: „Elég lesz.”
:62. Kinyitja a laptopját.
:63. Elkezdődik a prezentáció.
:64. Nyugodtan és világosan beszél.
:65. Megmutatja az új számokat.
:66. Elmagyarázza az új tervet.
:67. Fekete Gábor hallgatja.
:68. Először unatkozónak tűnik.
:69. Aztán érdeklődőbbnek látszik.
:70. Feltesz egy kérdést.
:71. Dávid azonnal válaszol.
:72. Fekete Gábor feltesz még egy kérdést.
:73. Dávid újra válaszol.
:74. A húsz perc lejár.
:75. Csend van a teremben.
:76. Fekete Gábor a számokat nézi.
:77. Gondolkodik.
:78. Aztán elmosolyodik.
:79. Feláll.
:80. Kezet nyújt Dávidnak.
:81. Azt mondja: „Ez érdekes.”
:82. Azt mondja: „Benne vagyok.”
:83. Dávid azt mondja: „Köszönöm.”
:84. Nagyon boldog.
:85. De nem mutatja ki túlságosan.
:86. Kimegy az épületből.
:87. Odakint süt a nap.
:88. Szép reggel van.
:89. Dávid rövid ideig az utcán áll.
:90. Beszívja a friss levegőt.
:91. Az éjszakára gondol.
:92. A munkára gondol.
:93. Azt gondolja: megérte.
:94. Odamegy az autójához.
:95. Beül.
:96. Beindítja a motort.
:97. Elindul.
:98. Még sok a tennivaló.
:99. De ez rendben van.
:100. Sőt, ez nagyon jó.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Dávid és a befektető. - David und der Investor
:1. Dávidnak van egy kis vállalkozása. - Dávid hat ein kleines Unternehmen.
:2. A vállalkozás neve LogiSmart. - Das Unternehmen heißt LogiSmart.
:3. Ez egy startup Budapesten. - Es ist ein Startup in Budapest.
:4. Dávid harminckét éves. - Dávid ist 32 Jahre alt.
:5. Nagyon keményen dolgozik. - Er arbeitet sehr hart.
:6. A vállalkozásnak azonban gondjai vannak. - Aber das Unternehmen hat Probleme.
:7. Nincs elég pénze. - Es hat nicht genug Geld.
:8. Dávidnak befektetőre van szüksége. - Dávid braucht einen Investor.
:9. A befektetőt Fekete Gábornak hívják. - Der Investor heißt Fekete Gábor.
:10. Ismert üzletember. - Er ist ein bekannter Geschäftsmann.
:11. A megbeszélés holnap reggel lesz. - Das Meeting ist morgen früh.
:12. Ma este érkezik egy e-mail. - Heute Abend kommt eine E-Mail.
:13. Dávid elolvassa az e-mailt. - Dávid liest die E-Mail.
:14. Komoly lesz az arca. - Sein Gesicht wird ernst.
:15. Az e-mail Fekete Gábortól jött. - Die E-Mail ist von Fekete Gábor.
:16. Azt írja: „Holnap nagyon elfoglalt vagyok.” - Er schreibt: „Ich bin morgen sehr beschäftigt."
:17. Azt írja: „A megbeszélés nehéz lesz.” - Er schreibt: „Das Meeting ist schwierig."
:18. Ez majdnem lemondás. - Das ist fast eine Absage.
:19. Dávid becsukja a laptopot. - Dávid schließt den Laptop.
:20. Mély levegőt vesz. - Er atmet tief durch.
:21. Feláll. - Er steht auf.
:22. Kimegy a konyhába. - Er geht in die Küche.
:23. Kávét főz. - Er macht einen Kaffee.
:24. Lassan megissza a kávét. - Er trinkt den Kaffee langsam.
:25. Gondolkodik. - Er denkt nach.
:26. Azt gondolja: nem adom fel. - Er denkt: Ich gebe nicht auf.
:27. Azt gondolja: találok megoldást. - Er denkt: Ich finde eine Lösung.
:28. Újra kinyitja a laptopot. - Er öffnet den Laptop wieder.
:29. Megnézi a számait. - Er schaut seine Zahlen an.
:30. Megnézi a terveit. - Er schaut seine Pläne an.
:31. Fog egy tollat. - Er nimmt einen Stift.
:32. Odamegy a fehér táblához. - Er geht zum Whiteboard.
:33. Sok mindent felír. - Er schreibt viele Dinge auf.
:34. Számol és számol. - Er rechnet und rechnet.
:35. Este tíz óra van. - Es ist zehn Uhr abends.
:36. Tovább dolgozik. - Er arbeitet weiter.
:37. Éjfél van. - Es ist Mitternacht.
:38. Még mindig dolgozik. - Er arbeitet noch.
:39. Hajnali két óra van. - Es ist zwei Uhr morgens.
:40. Talál valamit. - Er findet etwas.
:41. Egy új ötletet. - Eine neue Idee.
:42. Egy jobb ötletet. - Eine bessere Idee.
:43. Még egyszer mindent átszámol. - Er rechnet alles noch einmal durch.
:44. A számok stimmelnek. - Die Zahlen stimmen.
:45. A terv jó. - Der Plan ist gut.
:46. Elmosolyodik. - Er lächelt.
:47. Főz még egy kávét. - Er macht noch einen Kaffee.
:48. Mindent leír. - Er schreibt alles auf.
:49. Készít egy prezentációt. - Er macht eine Präsentation.
:50. Hajnali négykor készen van. - Um vier Uhr morgens ist er fertig.
:51. Rövid időre lefekszik aludni. - Er geht kurz schlafen.
:52. Hét órakor felkel. - Um sieben Uhr steht er auf.
:53. Lezuhanyozik és felöltözik. - Er duscht und zieht sich an.
:54. Magához veszi a laptopját. - Er nimmt seinen Laptop.
:55. Elmegy Fekete Gábor irodájába. - Er fährt zum Büro von Fekete Gábor.
:56. A tárgyaló nagy és hideg. - Der Konferenzraum ist groß und kalt.
:57. Fekete Gábor az asztalnál ül. - Fekete Gábor sitzt am Tisch.
:58. Nem néz barátságosan. - Er schaut nicht freundlich.
:59. Ránéz az órájára. - Er schaut auf seine Uhr.
:60. Azt mondja: „Húsz perce van.” - Er sagt: „Sie haben zwanzig Minuten."
:61. Dávid azt mondja: „Elég lesz.” - Dávid sagt: „Das reicht."
:62. Kinyitja a laptopját. - Er öffnet seinen Laptop.
:63. Elkezdődik a prezentáció. - Er beginnt die Präsentation.
:64. Nyugodtan és világosan beszél. - Er redet ruhig und klar.
:65. Megmutatja az új számokat. - Er zeigt die neuen Zahlen.
:66. Elmagyarázza az új tervet. - Er erklärt den neuen Plan.
:67. Fekete Gábor hallgatja. - Fekete Gábor hört zu.
:68. Először unatkozónak tűnik. - Zuerst schaut er gelangweilt.
:69. Aztán érdeklődőbbnek látszik. - Dann schaut er interessierter.
:70. Feltesz egy kérdést. - Er stellt eine Frage.
:71. Dávid azonnal válaszol. - Dávid antwortet sofort.
:72. Fekete Gábor feltesz még egy kérdést. - Fekete Gábor stellt noch eine Frage.
:73. Dávid újra válaszol. - Dávid antwortet wieder.
:74. A húsz perc lejár. - Die zwanzig Minuten sind vorbei.
:75. Csend van a teremben. - Es ist still im Raum.
:76. Fekete Gábor a számokat nézi. - Fekete Gábor schaut auf die Zahlen.
:77. Gondolkodik. - Er denkt nach.
:78. Aztán elmosolyodik. - Dann lächelt er.
:79. Feláll. - Er steht auf.
:80. Kezet nyújt Dávidnak. - Er gibt Dávid die Hand.
:81. Azt mondja: „Ez érdekes.” - Er sagt: „Das ist interessant."
:82. Azt mondja: „Benne vagyok.” - Er sagt: „Ich bin dabei."
:83. Dávid azt mondja: „Köszönöm.” - Dávid sagt: „Danke."
:84. Nagyon boldog. - Er ist sehr glücklich.
:85. De nem mutatja ki túlságosan. - Aber er zeigt es nicht zu viel.
:86. Kimegy az épületből. - Er geht aus dem Gebäude.
:87. Odakint süt a nap. - Draußen scheint die Sonne.
:88. Szép reggel van. - Es ist ein schöner Morgen.
:89. Dávid rövid ideig az utcán áll. - Dávid steht kurz auf der Straße.
:90. Beszívja a friss levegőt. - Er atmet die frische Luft.
:91. Az éjszakára gondol. - Er denkt an die Nacht.
:92. A munkára gondol. - Er denkt an die Arbeit.
:93. Azt gondolja: megérte. - Er denkt: Es hat sich gelohnt.
:94. Odamegy az autójához. - Er geht zu seinem Auto.
:95. Beül. - Er setzt sich rein.
:96. Beindítja a motort. - Er startet den Motor.
:97. Elindul. - Er fährt los.
:98. Még sok a tennivaló. - Es gibt noch viel zu tun.
:99. De ez rendben van. - Aber das ist in Ordnung.
:100. Sőt, ez nagyon jó. - Das ist sogar sehr gut.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:David und der Investor
:1. Dávid hat ein kleines Unternehmen.
:2. Das Unternehmen heißt LogiSmart.
:3. Es ist ein Startup in Budapest.
:4. Dávid ist 32 Jahre alt.
:5. Er arbeitet sehr hart.
:6. Aber das Unternehmen hat Probleme.
:7. Es hat nicht genug Geld.
:8. Dávid braucht einen Investor.
:9. Der Investor heißt Fekete Gábor.
:10. Er ist ein bekannter Geschäftsmann.
:11. Das Meeting ist morgen früh.
:12. Heute Abend kommt eine E-Mail.
:13. Dávid liest die E-Mail.
:14. Sein Gesicht wird ernst.
:15. Die E-Mail ist von Fekete Gábor.
:16. Er schreibt: „Ich bin morgen sehr beschäftigt."
:17. Er schreibt: „Das Meeting ist schwierig."
:18. Das ist fast eine Absage.
:19. Dávid schließt den Laptop.
:20. Er atmet tief durch.
:21. Er steht auf.
:22. Er geht in die Küche.
:23. Er macht einen Kaffee.
:24. Er trinkt den Kaffee langsam.
:25. Er denkt nach.
:26. Er denkt: Ich gebe nicht auf.
:27. Er denkt: Ich finde eine Lösung.
:28. Er öffnet den Laptop wieder.
:29. Er schaut seine Zahlen an.
:30. Er schaut seine Pläne an.
:31. Er nimmt einen Stift.
:32. Er geht zum Whiteboard.
:33. Er schreibt viele Dinge auf.
:34. Er rechnet und rechnet.
:35. Es ist zehn Uhr abends.
:36. Er arbeitet weiter.
:37. Es ist Mitternacht.
:38. Er arbeitet noch.
:39. Es ist zwei Uhr morgens.
:40. Er findet etwas.
:41. Eine neue Idee.
:42. Eine bessere Idee.
:43. Er rechnet alles noch einmal durch.
:44. Die Zahlen stimmen.
:45. Der Plan ist gut.
:46. Er lächelt.
:47. Er macht noch einen Kaffee.
:48. Er schreibt alles auf.
:49. Er macht eine Präsentation.
:50. Um vier Uhr morgens ist er fertig.
:51. Er geht kurz schlafen.
:52. Um sieben Uhr steht er auf.
:53. Er duscht und zieht sich an.
:54. Er nimmt seinen Laptop.
:55. Er fährt zum Büro von Fekete Gábor.
:56. Der Konferenzraum ist groß und kalt.
:57. Fekete Gábor sitzt am Tisch.
:58. Er schaut nicht freundlich.
:59. Er schaut auf seine Uhr.
:60. Er sagt: „Sie haben zwanzig Minuten."
:61. Dávid sagt: „Das reicht."
:62. Er öffnet seinen Laptop.
:63. Er beginnt die Präsentation.
:64. Er redet ruhig und klar.
:65. Er zeigt die neuen Zahlen.
:66. Er erklärt den neuen Plan.
:67. Fekete Gábor hört zu.
:68. Zuerst schaut er gelangweilt.
:69. Dann schaut er interessierter.
:70. Er stellt eine Frage.
:71. Dávid antwortet sofort.
:72. Fekete Gábor stellt noch eine Frage.
:73. Dávid antwortet wieder.
:74. Die zwanzig Minuten sind vorbei.
:75. Es ist still im Raum.
:76. Fekete Gábor schaut auf die Zahlen.
:77. Er denkt nach.
:78. Dann lächelt er.
:79. Er steht auf.
:80. Er gibt Dávid die Hand.
:81. Er sagt: „Das ist interessant."
:82. Er sagt: „Ich bin dabei."
:83. Dávid sagt: „Danke."
:84. Er ist sehr glücklich.
:85. Aber er zeigt es nicht zu viel.
:86. Er geht aus dem Gebäude.
:87. Draußen scheint die Sonne.
:88. Es ist ein schöner Morgen.
:89. Dávid steht kurz auf der Straße.
:90. Er atmet die frische Luft.
:91. Er denkt an die Nacht.
:92. Er denkt an die Arbeit.
:93. Er denkt: Es hat sich gelohnt.
:94. Er geht zu seinem Auto.
:95. Er setzt sich rein.
:96. Er startet den Motor.
:97. Er fährt los.
:98. Es gibt noch viel zu tun.
:99. Aber das ist in Ordnung.
:100. Das ist sogar sehr gut.
|}
=== 6 ===
:Sámuel kertje.
:1. Sámuel harmincnyolc éves.
:2. Budapesten lakik.
:3. Elveszítette a munkáját.
:4. Projektmenedzser volt.
:5. A munka stresszes volt.
:6. Most azonban nincs munkája.
:7. Ez nehéz.
:8. Minden reggel otthon ül.
:9. Kávét iszik.
:10. Kinéz az ablakon.
:11. Gondolkodik.
:12. Mit kellene tennie?
:13. Az utcájában van egy telek.
:14. A telek nagy.
:15. De csúnya.
:16. Tele van szeméttel.
:17. Régi gumik vannak ott.
:18. Törött bútorok is vannak ott.
:19. Sok műanyag palack hever mindenfelé.
:20. A szomszédok nem szeretik a telket.
:21. Mindenki gyorsan elmegy mellette.
:22. Sámuel nézi a telket.
:23. Azt gondolja: ez borzasztó.
:24. Azt gondolja: de ez szép is lehetne.
:25. Azt gondolja: jó lenne itt egy kert.
:26. Egy kert az összes szomszédnak.
:27. Sámuelnek van egy terve.
:28. Mindent leír.
:29. Mire van szüksége?
:30. Először kesztyűre.
:31. Aztán gereblyére.
:32. Aztán zsákokra a szemétnek.
:33. Elmegy a barkácsáruházba.
:34. Mindent megvesz.
:35. Ez nem kerül sokba.
:36. Visszajön.
:37. Felveszi a kesztyűt.
:38. Bemegy a telekre.
:39. Dolgozni kezd.
:40. Összeszedi a szemetet.
:41. Elhordja a régi gumikat.
:42. Kiviszi a törött bútorokat.
:43. Ez kemény munka.
:44. Két óra után elfárad.
:45. De folytatja.
:46. Estére a telek egy része tiszta.
:47. Sámuel körülnéz.
:48. Mosolyog.
:49. Ez még csak a kezdet.
:50. Másnap újra eljön.
:51. Egyedül dolgozik.
:52. A szomszédok nézik őt.
:53. Egy idős férfi megáll.
:54. Megkérdezi: „Mit csinál itt?”
:55. Sámuel azt mondja: „Kertet csinálok.”
:56. A férfi ránéz.
:57. Azt mondja: „Kertet? Itt?”
:58. Sámuel azt mondja: „Igen. Mindenkinek.”
:59. A férfi nem mond többet.
:60. Továbbmegy.
:61. Másnap azonban újra eljön.
:62. Kesztyű van nála.
:63. Azt mondja: „Segítek.”
:64. Tibornak hívják.
:65. Hatvanhét éves.
:66. Régen volt kertje.
:67. Nagyon szereti a növényeket.
:68. Sámuel és Tibor együtt dolgoznak.
:69. Így nagyobb öröm a munka.
:70. Egy hét után több szomszéd is jön.
:71. Egy nő érkezik a gyerekeivel.
:72. A gyerekek is segítenek.
:73. Kis szemétdarabokat szednek össze.
:74. Egy fiatal férfi munka után jön.
:75. Bencének hívják.
:76. Nagyon erős.
:77. Nehéz dolgokat visz el.
:78. Most már öt ember dolgozik együtt.
:79. Aztán tíz ember.
:80. A telek egyre tisztább lesz.
:81. Három hét után eltűnik a szemét.
:82. A telek üres.
:83. De tiszta.
:84. A föld fekete és jó.
:85. Tibor azt mondja: „Ez jó föld.”
:86. Azt mondja: „Itt nőhet paradicsom.”
:87. Sámuel tervet készít.
:88. Ide kerülnek a paradicsomok.
:89. Oda kerülnek a virágok.
:90. Középen lesz hely leülni.
:91. Mindent lerajzol egy papírra.
:92. Aztán jön egy probléma.
:93. Egy férfi érkezik a telekre.
:94. Egyenruhát visel.
:95. A várostól jött.
:96. Azt mondja: „Mit csinálnak itt?”
:97. Azt mondja: „Ez nem megengedett.”
:98. Azt mondja: „Azonnal abba kell hagyniuk.”
:99. A szomszédok megijednek.
:100. Sámuel nyugodt marad.
:101. Azt mondja: „Kérem, várjon egy pillanatot.”
:102. Odamegy a táskájához.
:103. Elővesz egy mappát.
:104. A mappa vastag.
:105. Sok papír van benne.
:106. Vannak benne fényképek a telekről.
:107. Benne van a kert terve.
:108. Benne vannak a szomszédok levelei.
:109. Sámuel mindent megmutat a férfinak.
:110. Nyugodtan elmagyaráz mindent.
:111. A férfi elolvassa a papírokat.
:112. Megnézi a fényképeket.
:113. Gondolkodik.
:114. Azt mondja: „Ez... nagyon jól van előkészítve.”
:115. Azt mondja: „Ezt ellenőriznem kell.”
:116. Azt mondja: „De azt hiszem, ez lehetséges.”
:117. Egy hét múlva újra eljön.
:118. Azt mondja: „Folytathatják.”
:119. Azt mondja: „A város még segít is.”
:120. A város földet hoz.
:121. A város növényeket hoz.
:122. A szomszédok boldogok.
:123. Tovább dolgoznak együtt.
:124. Tavasszal paradicsomot ültetnek.
:125. Paprikát ültetnek.
:126. Fűszernövényeket ültetnek.
:127. Virágokat ültetnek.
:128. A gyerekek napraforgókat ültetnek.
:129. Tibor minden nap gondozza a növényeket.
:130. Reggelente meglocsolja őket.
:131. Megmetszi őket.
:132. Mindent elmagyaráz a gyerekeknek.
:133. Nyáron a kert zöld.
:134. A paradicsomok pirosak és nagyok.
:135. A napraforgók sárgák és magasak.
:136. A virágok színesek.
:137. A szomszédok minden nap eljönnek.
:138. Beszélgetnek egymással.
:139. A gyerekek a kertben játszanak.
:140. Az idősek a napon ülnek.
:141. Sámuel egy padon ül.
:142. A padot ő maga készítette.
:143. Nézi a kertet.
:144. A régi szemétre gondol.
:145. Az első napra gondol.
:146. A kesztyűre és a gereblyére gondol.
:147. Mosolyog.
:148. Ez az ő kertje.
:149. Nem.
:150. Ez a szomszédság kertje.
:151. Egy férfi odamegy hozzá.
:152. Tibor az.
:153. Leül Sámuel mellé.
:154. Azt mondja: „Ezt jól megcsináltuk.”
:155. Sámuel azt mondja: „Igen. Ezt jól megcsináltuk.”
:156. Együtt ülnek a napon.
:157. A kert paradicsom és virág illatú.
:158. Szép délután van.
:159. Sámuel azt gondolja: nincs munkám.
:160. Azt gondolja: de ez rendben van.
:161. Azt gondolja: valami mást csináltam.
:162. Azt gondolja: valami valódit csináltam.
:163. Nézi a kertet.
:164. Azt gondolja: mi következik ezután?
:165. Ezt még nem tudja.
:166. De nem fél.
:167. Van kesztyűje.
:168. Van gereblyéje.
:169. És vannak jó szomszédai.
:170. Ez kezdetnek elég.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Sámuel kertje. - Sámuels Garten.
:1. Sámuel harmincnyolc éves. - Sámuel ist 38 Jahre alt.
:2. Budapesten lakik. - Er wohnt in Budapest.
:3. Elveszítette a munkáját. - Er hat seinen Job verloren.
:4. Projektmenedzser volt. - Er war Projektmanager.
:5. A munka stresszes volt. - Die Arbeit war stressig.
:6. Most azonban nincs munkája. - Aber jetzt hat er keine Arbeit.
:7. Ez nehéz. - Das ist schwer.
:8. Minden reggel otthon ül. - Er sitzt jeden Morgen zu Hause.
:9. Kávét iszik. - Er trinkt Kaffee.
:10. Kinéz az ablakon. - Er schaut aus dem Fenster.
:11. Gondolkodik. - Er denkt nach.
:12. Mit kellene tennie? - Was soll er tun?
:13. Az utcájában van egy telek. - In seiner Straße gibt es ein Grundstück.
:14. A telek nagy. - Das Grundstück ist groß.
:15. De csúnya. - Aber es ist hässlich.
:16. Tele van szeméttel. - Es liegt voll mit Müll.
:17. Régi gumik vannak ott. - Es gibt alte Reifen dort.
:18. Törött bútorok is vannak ott. - Es gibt kaputte Möbel.
:19. Sok műanyag palack hever mindenfelé. - Es gibt viele Plastikflaschen.
:20. A szomszédok nem szeretik a telket. - Die Nachbarn mögen das Grundstück nicht.
:21. Mindenki gyorsan elmegy mellette. - Alle gehen schnell daran vorbei.
:22. Sámuel nézi a telket. - Sámuel schaut das Grundstück an.
:23. Azt gondolja: ez borzasztó. - Er denkt: Das ist schlimm.
:24. Azt gondolja: de ez szép is lehetne. - Er denkt: Aber das könnte schön sein.
:25. Azt gondolja: jó lenne itt egy kert. - Er denkt: Ein Garten wäre schön.
:26. Egy kert az összes szomszédnak. - Ein Garten für alle Nachbarn.
:27. Sámuelnek van egy terve. - Sámuel hat einen Plan.
:28. Mindent leír. - Er schreibt alles auf.
:29. Mire van szüksége? - Was braucht er?
:30. Először kesztyűre. - Zuerst: Handschuhe.
:31. Aztán gereblyére. - Dann: einen Rechen.
:32. Aztán zsákokra a szemétnek. - Dann: Säcke für den Müll.
:33. Elmegy a barkácsáruházba. - Er geht in den Baumarkt.
:34. Mindent megvesz. - Er kauft alles.
:35. Ez nem kerül sokba. - Das kostet nicht viel.
:36. Visszajön. - Er kommt zurück.
:37. Felveszi a kesztyűt. - Er zieht die Handschuhe an.
:38. Bemegy a telekre. - Er geht auf das Grundstück.
:39. Dolgozni kezd. - Er beginnt zu arbeiten.
:40. Összeszedi a szemetet. - Er sammelt den Müll auf.
:41. Elhordja a régi gumikat. - Er trägt alte Reifen weg.
:42. Kiviszi a törött bútorokat. - Er räumt kaputte Möbel raus.
:43. Ez kemény munka. - Das ist harte Arbeit.
:44. Két óra után elfárad. - Nach zwei Stunden ist er müde.
:45. De folytatja. - Aber er macht weiter.
:46. Estére a telek egy része tiszta. - Am Abend ist ein Teil des Grundstücks sauber.
:47. Sámuel körülnéz. - Sámuel schaut sich um.
:48. Mosolyog. - Er lächelt.
:49. Ez még csak a kezdet. - Das ist erst der Anfang.
:50. Másnap újra eljön. - Am nächsten Tag kommt er wieder.
:51. Egyedül dolgozik. - Er arbeitet allein.
:52. A szomszédok nézik őt. - Die Nachbarn schauen ihn an.
:53. Egy idős férfi megáll. - Ein alter Mann bleibt stehen.
:54. Megkérdezi: „Mit csinál itt?” - Er fragt: „Was machen Sie da?"
:55. Sámuel azt mondja: „Kertet csinálok.” - Sámuel sagt: „Ich mache einen Garten."
:56. A férfi ránéz. - Der Mann schaut ihn an.
:57. Azt mondja: „Kertet? Itt?” - Er sagt: „Einen Garten? Hier?"
:58. Sámuel azt mondja: „Igen. Mindenkinek.” - Sámuel sagt: „Ja. Für alle."
:59. A férfi nem mond többet. - Der Mann sagt nichts mehr.
:60. Továbbmegy. - Er geht weiter.
:61. Másnap azonban újra eljön. - Aber am nächsten Tag kommt er wieder.
:62. Kesztyű van nála. - Er hat Handschuhe dabei.
:63. Azt mondja: „Segítek.” - Er sagt: „Ich helfe."
:64. Tibornak hívják. - Sein Name ist Tibor.
:65. Hatvanhét éves. - Er ist 67 Jahre alt.
:66. Régen volt kertje. - Früher hat er einen Garten gehabt.
:67. Nagyon szereti a növényeket. - Er mag Pflanzen sehr.
:68. Sámuel és Tibor együtt dolgoznak. - Sámuel und Tibor arbeiten zusammen.
:69. Így nagyobb öröm a munka. - Das macht mehr Spaß.
:70. Egy hét után több szomszéd is jön. - Nach einer Woche kommen mehr Nachbarn.
:71. Egy nő érkezik a gyerekeivel. - Eine Frau kommt mit ihren Kindern.
:72. A gyerekek is segítenek. - Die Kinder helfen auch.
:73. Kis szemétdarabokat szednek össze. - Sie sammeln kleine Stücke Müll auf.
:74. Egy fiatal férfi munka után jön. - Ein junger Mann kommt nach der Arbeit.
:75. Bencének hívják. - Er heißt Bence.
:76. Nagyon erős. - Er ist sehr stark.
:77. Nehéz dolgokat visz el. - Er trägt schwere Dinge weg.
:78. Most már öt ember dolgozik együtt. - Jetzt arbeiten fünf Menschen zusammen.
:79. Aztán tíz ember. - Dann zehn Menschen.
:80. A telek egyre tisztább lesz. - Das Grundstück wird sauberer.
:81. Három hét után eltűnik a szemét. - Nach drei Wochen ist der Müll weg.
:82. A telek üres. - Das Grundstück ist leer.
:83. De tiszta. - Aber es ist sauber.
:84. A föld fekete és jó. - Die Erde ist schwarz und gut.
:85. Tibor azt mondja: „Ez jó föld.” - Tibor sagt: „Das ist gute Erde."
:86. Azt mondja: „Itt nőhet paradicsom.” - Er sagt: „Hier können Tomaten wachsen."
:87. Sámuel tervet készít. - Sámuel macht einen Plan.
:88. Ide kerülnek a paradicsomok. - Hier kommen Tomaten hin.
:89. Oda kerülnek a virágok. - Dort kommen Blumen hin.
:90. Középen lesz hely leülni. - In der Mitte gibt es Platz zum Sitzen.
:91. Mindent lerajzol egy papírra. - Er zeichnet alles auf einem Papier.
:92. Aztán jön egy probléma. - Dann kommt ein Problem.
:93. Egy férfi érkezik a telekre. - Ein Mann kommt auf das Grundstück.
:94. Egyenruhát visel. - Er trägt eine Uniform.
:95. A várostól jött. - Er ist von der Stadt.
:96. Azt mondja: „Mit csinálnak itt?” - Er sagt: „Was machen Sie hier?"
:97. Azt mondja: „Ez nem megengedett.” - Er sagt: „Das ist nicht erlaubt."
:98. Azt mondja: „Azonnal abba kell hagyniuk.” - Er sagt: „Sie müssen sofort aufhören."
:99. A szomszédok megijednek. - Die Nachbarn sind erschrocken.
:100. Sámuel nyugodt marad. - Sámuel bleibt ruhig.
:101. Azt mondja: „Kérem, várjon egy pillanatot.” - Er sagt: „Bitte warten Sie kurz."
:102. Odamegy a táskájához. - Er geht zu seiner Tasche.
:103. Elővesz egy mappát. - Er nimmt einen Ordner heraus.
:104. A mappa vastag. - Der Ordner ist dick.
:105. Sok papír van benne. - Darin sind viele Papiere.
:106. Vannak benne fényképek a telekről. - Es gibt Fotos von dem Grundstück.
:107. Benne van a kert terve. - Es gibt den Plan für den Garten.
:108. Benne vannak a szomszédok levelei. - Es gibt Briefe von den Nachbarn.
:109. Sámuel mindent megmutat a férfinak. - Sámuel zeigt dem Mann alles.
:110. Nyugodtan elmagyaráz mindent. - Er erklärt alles ruhig.
:111. A férfi elolvassa a papírokat. - Der Mann liest die Papiere.
:112. Megnézi a fényképeket. - Er schaut die Fotos an.
:113. Gondolkodik. - Er denkt nach.
:114. Azt mondja: „Ez... nagyon jól van előkészítve.” - Er sagt: „Das ist... sehr gut gemacht."
:115. Azt mondja: „Ezt ellenőriznem kell.” - Er sagt: „Ich muss das prüfen."
:116. Azt mondja: „De azt hiszem, ez lehetséges.” - Er sagt: „Aber ich denke, das ist möglich."
:117. Egy hét múlva újra eljön. - Er kommt eine Woche später wieder.
:118. Azt mondja: „Folytathatják.” - Er sagt: „Sie können weitermachen."
:119. Azt mondja: „A város még segít is.” - Er sagt: „Die Stadt hilft sogar."
:120. A város földet hoz. - Die Stadt bringt Erde.
:121. A város növényeket hoz. - Die Stadt bringt Pflanzen.
:122. A szomszédok boldogok. - Die Nachbarn sind glücklich.
:123. Tovább dolgoznak együtt. - Sie arbeiten weiter zusammen.
:124. Tavasszal paradicsomot ültetnek. - Im Frühling pflanzen sie Tomaten.
:125. Paprikát ültetnek. - Sie pflanzen Paprika.
:126. Fűszernövényeket ültetnek. - Sie pflanzen Kräuter.
:127. Virágokat ültetnek. - Sie pflanzen Blumen.
:128. A gyerekek napraforgókat ültetnek. - Die Kinder pflanzen Sonnenblumen.
:129. Tibor minden nap gondozza a növényeket. - Tibor kümmert sich jeden Tag um die Pflanzen.
:130. Reggelente meglocsolja őket. - Er gießt sie morgens.
:131. Megmetszi őket. - Er schneidet sie.
:132. Mindent elmagyaráz a gyerekeknek. - Er erklärt den Kindern alles.
:133. Nyáron a kert zöld. - Im Sommer ist der Garten grün.
:134. A paradicsomok pirosak és nagyok. - Die Tomaten sind rot und groß.
:135. A napraforgók sárgák és magasak. - Die Sonnenblumen sind gelb und hoch.
:136. A virágok színesek. - Die Blumen sind bunt.
:137. A szomszédok minden nap eljönnek. - Die Nachbarn kommen jeden Tag.
:138. Beszélgetnek egymással. - Sie reden miteinander.
:139. A gyerekek a kertben játszanak. - Die Kinder spielen im Garten.
:140. Az idősek a napon ülnek. - Die alten Menschen sitzen in der Sonne.
:141. Sámuel egy padon ül. - Sámuel sitzt auf einer Bank.
:142. A padot ő maga készítette. - Die Bank hat er selbst gemacht.
:143. Nézi a kertet. - Er schaut den Garten an.
:144. A régi szemétre gondol. - Er denkt an den Müll von früher.
:145. Az első napra gondol. - Er denkt an den ersten Tag.
:146. A kesztyűre és a gereblyére gondol. - Er denkt an die Handschuhe und den Rechen.
:147. Mosolyog. - Er lächelt.
:148. Ez az ő kertje. - Das ist sein Garten.
:149. Nem. - Nein.
:150. Ez a szomszédság kertje. - Das ist der Garten der Nachbarschaft.
:151. Egy férfi odamegy hozzá. - Ein Mann kommt zu ihm.
:152. Tibor az. - Es ist Tibor.
:153. Leül Sámuel mellé. - Er setzt sich neben Sámuel.
:154. Azt mondja: „Ezt jól megcsináltuk.” - Er sagt: „Das haben wir gut gemacht."
:155. Sámuel azt mondja: „Igen. Ezt jól megcsináltuk.” - Sámuel sagt: „Ja. Das haben wir gut gemacht."
:156. Együtt ülnek a napon. - Sie sitzen zusammen in der Sonne.
:157. A kert paradicsom és virág illatú. - Der Garten riecht nach Tomaten und Blumen.
:158. Szép délután van. - Das ist ein schöner Nachmittag.
:159. Sámuel azt gondolja: nincs munkám. - Sámuel denkt: Ich habe keinen Job.
:160. Azt gondolja: de ez rendben van. - Er denkt: Aber das ist in Ordnung.
:161. Azt gondolja: valami mást csináltam. - Er denkt: Ich habe etwas anderes gemacht.
:162. Azt gondolja: valami valódit csináltam. - Er denkt: Ich habe etwas Echtes gemacht.
:163. Nézi a kertet. - Er schaut den Garten an.
:164. Azt gondolja: mi következik ezután? - Er denkt: Was kommt als nächstes?
:165. Ezt még nem tudja. - Er weiß es noch nicht.
:166. De nem fél. - Aber er hat keine Angst.
:167. Van kesztyűje. - Er hat Handschuhe.
:168. Van gereblyéje. - Er hat einen Rechen.
:169. És vannak jó szomszédai. - Und er hat gute Nachbarn.
:170. Ez kezdetnek elég. - Das reicht für den Anfang.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Sámuels Garten.
:1. Sámuel ist 38 Jahre alt.
:2. Er wohnt in Budapest.
:3. Er hat seinen Job verloren.
:4. Er war Projektmanager.
:5. Die Arbeit war stressig.
:6. Aber jetzt hat er keine Arbeit.
:7. Das ist schwer.
:8. Er sitzt jeden Morgen zu Hause.
:9. Er trinkt Kaffee.
:10. Er schaut aus dem Fenster.
:11. Er denkt nach.
:12. Was soll er tun?
:13. In seiner Straße gibt es ein Grundstück.
:14. Das Grundstück ist groß.
:15. Aber es ist hässlich.
:16. Es liegt voll mit Müll.
:17. Es gibt alte Reifen dort.
:18. Es gibt kaputte Möbel.
:19. Es gibt viele Plastikflaschen.
:20. Die Nachbarn mögen das Grundstück nicht.
:21. Alle gehen schnell daran vorbei.
:22. Sámuel schaut das Grundstück an.
:23. Er denkt: Das ist schlimm.
:24. Er denkt: Aber das könnte schön sein.
:25. Er denkt: Ein Garten wäre schön.
:26. Ein Garten für alle Nachbarn.
:27. Sámuel hat einen Plan.
:28. Er schreibt alles auf.
:29. Was braucht er?
:30. Zuerst: Handschuhe.
:31. Dann: einen Rechen.
:32. Dann: Säcke für den Müll.
:33. Er geht in den Baumarkt.
:34. Er kauft alles.
:35. Das kostet nicht viel.
:36. Er kommt zurück.
:37. Er zieht die Handschuhe an.
:38. Er geht auf das Grundstück.
:39. Er beginnt zu arbeiten.
:40. Er sammelt den Müll auf.
:41. Er trägt alte Reifen weg.
:42. Er räumt kaputte Möbel raus.
:43. Das ist harte Arbeit.
:44. Nach zwei Stunden ist er müde.
:45. Aber er macht weiter.
:46. Am Abend ist ein Teil des Grundstücks sauber.
:47. Sámuel schaut sich um.
:48. Er lächelt.
:49. Das ist erst der Anfang.
:50. Am nächsten Tag kommt er wieder.
:51. Er arbeitet allein.
:52. Die Nachbarn schauen ihn an.
:53. Ein alter Mann bleibt stehen.
:54. Er fragt: „Was machen Sie da?"
:55. Sámuel sagt: „Ich mache einen Garten."
:56. Der Mann schaut ihn an.
:57. Er sagt: „Einen Garten? Hier?"
:58. Sámuel sagt: „Ja. Für alle."
:59. Der Mann sagt nichts mehr.
:60. Er geht weiter.
:61. Aber am nächsten Tag kommt er wieder.
:62. Er hat Handschuhe dabei.
:63. Er sagt: „Ich helfe."
:64. Sein Name ist Tibor.
:65. Er ist 67 Jahre alt.
:66. Früher hat er einen Garten gehabt.
:67. Er mag Pflanzen sehr.
:68. Sámuel und Tibor arbeiten zusammen.
:69. Das macht mehr Spaß.
:70. Nach einer Woche kommen mehr Nachbarn.
:71. Eine Frau kommt mit ihren Kindern.
:72. Die Kinder helfen auch.
:73. Sie sammeln kleine Stücke Müll auf.
:74. Ein junger Mann kommt nach der Arbeit.
:75. Er heißt Bence.
:76. Er ist sehr stark.
:77. Er trägt schwere Dinge weg.
:78. Jetzt arbeiten fünf Menschen zusammen.
:79. Dann zehn Menschen.
:80. Das Grundstück wird sauberer.
:81. Nach drei Wochen ist der Müll weg.
:82. Das Grundstück ist leer.
:83. Aber es ist sauber.
:84. Die Erde ist schwarz und gut.
:85. Tibor sagt: „Das ist gute Erde."
:86. Er sagt: „Hier können Tomaten wachsen."
:87. Sámuel macht einen Plan.
:88. Hier kommen Tomaten hin.
:89. Dort kommen Blumen hin.
:90. In der Mitte gibt es Platz zum Sitzen.
:91. Er zeichnet alles auf einem Papier.
:92. Dann kommt ein Problem.
:93. Ein Mann kommt auf das Grundstück.
:94. Er trägt eine Uniform.
:95. Er ist von der Stadt.
:96. Er sagt: „Was machen Sie hier?"
:97. Er sagt: „Das ist nicht erlaubt."
:98. Er sagt: „Sie müssen sofort aufhören."
:99. Die Nachbarn sind erschrocken.
:100. Sámuel bleibt ruhig.
:101. Er sagt: „Bitte warten Sie kurz."
:102. Er geht zu seiner Tasche.
:103. Er nimmt einen Ordner heraus.
:104. Der Ordner ist dick.
:105. Darin sind viele Papiere.
:106. Es gibt Fotos von dem Grundstück.
:107. Es gibt den Plan für den Garten.
:108. Es gibt Briefe von den Nachbarn.
:109. Sámuel zeigt dem Mann alles.
:110. Er erklärt alles ruhig.
:111. Der Mann liest die Papiere.
:112. Er schaut die Fotos an.
:113. Er denkt nach.
:114. Er sagt: „Das ist... sehr gut gemacht."
:115. Er sagt: „Ich muss das prüfen."
:116. Er sagt: „Aber ich denke, das ist möglich."
:117. Er kommt eine Woche später wieder.
:118. Er sagt: „Sie können weitermachen."
:119. Er sagt: „Die Stadt hilft sogar."
:120. Die Stadt bringt Erde.
:121. Die Stadt bringt Pflanzen.
:122. Die Nachbarn sind glücklich.
:123. Sie arbeiten weiter zusammen.
:124. Im Frühling pflanzen sie Tomaten.
:125. Sie pflanzen Paprika.
:126. Sie pflanzen Kräuter.
:127. Sie pflanzen Blumen.
:128. Die Kinder pflanzen Sonnenblumen.
:129. Tibor kümmert sich jeden Tag um die Pflanzen.
:130. Er gießt sie morgens.
:131. Er schneidet sie.
:132. Er erklärt den Kindern alles.
:133. Im Sommer ist der Garten grün.
:134. Die Tomaten sind rot und groß.
:135. Die Sonnenblumen sind gelb und hoch.
:136. Die Blumen sind bunt.
:137. Die Nachbarn kommen jeden Tag.
:138. Sie reden miteinander.
:139. Die Kinder spielen im Garten.
:140. Die alten Menschen sitzen in der Sonne.
:141. Sámuel sitzt auf einer Bank.
:142. Die Bank hat er selbst gemacht.
:143. Er schaut den Garten an.
:144. Er denkt an den Müll von früher.
:145. Er denkt an den ersten Tag.
:146. Er denkt an die Handschuhe und den Rechen.
:147. Er lächelt.
:148. Das ist sein Garten.
:149. Nein.
:150. Das ist der Garten der Nachbarschaft.
:151. Ein Mann kommt zu ihm.
:152. Es ist Tibor.
:153. Er setzt sich neben Sámuel.
:154. Er sagt: „Das haben wir gut gemacht."
:155. Sámuel sagt: „Ja. Das haben wir gut gemacht."
:156. Sie sitzen zusammen in der Sonne.
:157. Der Garten riecht nach Tomaten und Blumen.
:158. Das ist ein schöner Nachmittag.
:159. Sámuel denkt: Ich habe keinen Job.
:160. Er denkt: Aber das ist in Ordnung.
:161. Er denkt: Ich habe etwas anderes gemacht.
:162. Er denkt: Ich habe etwas Echtes gemacht.
:163. Er schaut den Garten an.
:164. Er denkt: Was kommt als nächstes?
:165. Er weiß es noch nicht.
:166. Aber er hat keine Angst.
:167. Er hat Handschuhe.
:168. Er hat einen Rechen.
:169. Und er hat gute Nachbarn.
:170. Das reicht für den Anfang.
|}
nn8envx0vszlh7ix7d4xwghllnjm5na
Traktorenlexikon: AGCO-Allis 5670
0
122644
1085921
2026-05-16T18:05:01Z
Baupit
56622
Neue Seite (vgl. [[WB:AZ]])
1085921
wikitext
text/x-wiki
{{:Traktorenlexikon: Navigation |HERSTELLER-LINK=Traktorenlexikon: AGCO-Allis |HERSTELLER= AGCO-Allis}}
{{:Traktorenlexikon: Modell-Infobox
| HERSTELLER = AGCO-ALLIS
| MODELLREIHE = 5.600 er - Baureihe
| MODELL = 5670
| BILD =
| BILDBESCHREIBUNG =
| BAUWEISE = Blockbauweise
| PRODUKTIONSBEGINN = 1991
| PRODUKTIONSENDE = 1999
| STÜCKZAHL =
| EIGENGEWICHT = 2.810 (4 WD: 2.970)
| LÄNGE = 3.851
| BREITE = 1.859
| HÖHE = 2.451
| RADSTAND = 2.319 (4 WD: 2.245)
| BODENFREIHEIT = 450 (4 WD: 400)
| SPURWEITE =
| SPURWEITE VORNE = 1.400-1.999 (4 WD: 1.600-2.154)
| SPURWEITE HINTEN = 1.400-1.999
| WENDERADIUS MIT LENKBREMSE = 2.800 (4 WD: 2.880)
| WENDERADIUS OHNE LENKBREMSE = 3.350 (4WD: 4.450)
| BEREIFUNG VORNE = 7.50-16 ASF (4 WD: 12.4 R 24 AS)
| BEREIFUNG HINTEN = 16.9 R 30 AS
| LEISTUNG KW = 51,5
| LEISTUNG PS = 70
| NENNDREHZAHL = 2.350
| ZYLINDER = 4
| HUBRAUM = 4.000
| DREHMOMENTANSTIEG = 21,8
| KRAFTSTOFF = Diesel
| KÜHLSYSTEM = Luftkühlung
| ANTRIEBSTYP = Heck- und Allradantrieb
| GETRIEBE = 12 V/12 R, 16 V/16 R und 24 V/12 R
| HÖCHSTGESCHWINDIGKEIT = 30 oder 40
| KATEGORIESORTIERUNG =
}}
Die AGCO-ALLIS-Schlepper der Serie 5600 waren nahe Verwandte der Modelle des italienischen Herstellers SAME. Der AGCO-ALLIS 5670 basierte hierbei weitgehend auf dem Modell SAME-EXPLORER. Der luftgekühlte Vierzylinder S.L.H.- Motor leistete 70 DIN-PS. Standardmäßig wurde ein 12/12-Gänge Wendegetriebe verbaut. Auf Wunsch konnte ein 16/16-Gänge oder ein 24/12-Gänge Triebwerk geordert werden.
==Motor==
* S.L.H., Typ: 1000.4 A, stehender luftgekühlter Viertakt-Vierzylinder-Reihen-Saugmotor mit Direkteinspritzung, hängenden Ventile, FIAMM-Ölfilter, Vierring-Leichtmetall-Kolben, BOSCH-Einspritzpumpe, mechanischer SAME-Drehzahlregler, Druckumlaufschmierung mittels Zahnradpumpe, BOSCH-Mehrloch-Einspritzdüsen, zahnradgetriebene Nockenwelle, DONALDSON-Trockenluftfilter, fünffach-gelagerte Kurbelwelle, FIAMM-Kraftstofffilter, auswechselbare Zylinderlaufbuchsen und Axialgebläse.
* Bohrung = 105 mm, Hub = 115,5 mm
* Verdichtungsverhältnis = 17,1:1
* Max. Drehmoment = 239 Nm bei 1.266 U/min.
* Drehmomentanstieg = 21,8 %
* Max. Drehmomentanstieg = 24,7 %
* Mittlere Kolbengeschwindigkeit = 9,05 m/s
* Geregelter Drehzahlbereich = 675 bis 2.520 U/min.
* Einspritzmenge = 49,5 mm³/Hub und Nenndrehzahl
* Max. Einspritzdruck = 195 bar
==Kupplung==
* Pedal-betätigte, trockene SAME-Doppelkupplung, Typ: 11"
279,4 mm Scheibendurchmesser
* Handhebel-betätigte Zapfwellenkupplung, als nasse Lamellenkupplung ausgebildet
124,5 mm Lamellendurchmesser
==Getriebe==
* Im Ölbad laufendes S.L.H.-Gruppen-Wendegetriebe, mit Dreihebelbedienung
* Synchronisiertes Wechselgetriebe mit vier Gängen
* Nicht synchronisiertes Gruppengetriebe mit drei Gruppen, in die Gruppen: L - M und H unterteilt
* Mechanisch-betätigte, synchronisierte Wendeschaltung
12 Vorwärts- und 12 Rückwärtsgänge
{| class="wikitable"
|-
! Gang !! Gesamtübersetzung (12/12)
|-
! GRUPPE - L !!
|-
| 1.Gang || 494,57:1
|-
| 2.Gang || 371,72:1
|-
| 3.Gang || 281,80:1
|-
| 4.Gang || 212,31:1
|-
! GRUPPE - M !!
|-
| 1.Gang || 155,28:1
|-
| 2.Gang || 116,71:1
|-
| 3.Gang || 88,47:1
|-
| 4.Gang || 66,66:1
|-
! GRUPPE - H !!
|-
| 1.Gang || 51,29:1
|-
| 2.Gang || 38,55:1
|-
| 3.Gang || 29,22:1
|-
| 4.Gang || 22,01:1
|-
! RÜCKWÄRTSGÄNGE !!
|-
! GRUPPE - L !!
|-
| 1.Gang || 474,93:1
|-
| 2.Gang || 357,00:1
|-
| 3.Gang || 270,60:1
|-
| 4.Gang || 203,90:1
|-
! GRUPPE - M !!
|-
| 1.Gang || 149,11:1
|-
| 2.Gang || 112,07:1
|-
| 3.Gang || 85,00:1
|-
| 4.Gang || 64,01:1
|-
! GRUPPE - H !!
|-
| 1.Gang || 49,25:1
|-
| 2.Gang || 37,01:1
|-
| 3.Gang || 28,06:1
|-
| 4.Gang || 21,14:1
|-
|}
==Geschwindigkeiten vor- und rückwärts==
"Geschwindigkeiten mit Bereifung 16.9 R 30 AS"
{| class="wikitable"
|-
! bei Motordrehzahl (U/min) !! 2.350
|-
! GRUPPE - L !!
|-
| 1.Gang || 1,23 km/h
|-
| 2.Gang || 1,64 km/h
|-
| 3.Gang || 2,16 km/h
|-
| 4.Gang || 2,87 km/h
|-
! GRUPPE - M !!
|-
| 1.Gang || 3,93 km/h
|-
| 2.Gang || 5,23 km/h
|-
| 3.Gang || 6,90 km/h
|-
| 4.Gang || 9,16 km/h
|-
! GRUPPE - H !!
|-
| 1.Gang || 11,91 km/h
|-
| 2.Gang || 15,85 km/h
|-
| 3.Gang || 20,76 km/h
|-
| 4.Gang || 27,76 km/h
|-
! RÜCKWÄRTSGÄNGE !!
|-
! GRUPPE - L !!
|-
| 1.Gang || 1,28 km/h
|-
| 2.Gang || 1,62 km/h
|-
| 3.Gang || 2,25 km/h
|-
| 4.Gang || 2,99 km/h
|-
! GRUPPE - M !!
|-
| 1.Gang || 4,09 km/h
|-
| 2.Gang || 5,45 km/h
|-
| 3.Gang || 7,19 km/h
|-
| 4.Gang || 9,55 km/h
|-
! GRUPPE - H !!
|-
| 1.Gang || 12,41 km/h
|-
| 2.Gang || 16,51 km/h
|-
| 3.Gang || 21,78 km/h
|-
| 4.Gang || 28,91 km/h
|-
|}
==Zapfwelle==
* Handhebel-betätigte, unabhängige und unter Last schaltbare Motorzapfwelle
* Wechselstummel = 1 3/8"- 6 Keile (Form-1) und 1 3/4"- 20 teilig
* Zweifach schaltbar, 540/1.000 U/min.
Übersetzungsverhältnis der 540 er-Zapfwelle = 3,857:1
* 540 U/min. bei 2.083 U/min.- Motordrehzahl
Übertragbare Leistung = 62,5 DIN-PS
* Oder 609 U/min. mit Nenndrehzahl
Übertragbare Leistung = 65,1 DIN-PS
Übersetzungsverhältnis der 1.000 er-Zapfwelle = 2,2857:1
* 1.000 U/min. bei 2.285 U/min.- Motordrehzahl
Übertragbare Leistung = 63,9 DIN-PS
* Oder 1.028 U/min. mit Nenndrehzahl
Übertragbare Leistung = 64,0 DIN-PS
==Bremsen==
* Pedal-betätigte, hydraulisch-nasse Scheibenbremse, auf die Differential-Seitenwellen wirkend, als Einzelradbremse zu verwenden
Scheiben mit 290 mm Durchmesser
* Handhebel-betätigte Handbremse als nasse Scheibenbremse ausgebildet, auf Getriebewelle wirkend
==Achsen==
* Pendelnd-gelagerte Teleskop-Vorderachse
Fünffach-verstellbare Spurweite = 1.400 bis 1.999 mm
"Wahlweise:"
* Pendelnd-gelagerte S.L.H-Lenktrieb-Vorderachse, mit zentraler Gelenkwelle, Planetenuntersetzung und Klauen-Differentialsperre
Verstellbare Spurweite = 1.600 bis 2.154 mm
* Starre Hinterachse, mit Kegelradgetriebe und Untersetzungsgetriebe
Pedal-betätigter Klauen-Differentialsperre
* Vierfach-verstellbare Spurweite = 1.400 bis 1.999 mm
* Vordere Achslast = x.xxx kg (4 WD = 1.250 kg)
* Hintere Achslast = x.xxx kg (4 WD = 1.720 kg)
* Zul. vordere Achslast = 1.400 kg (4 WD = 2.000 kg)
* Zul. hintere Achslast = 3.000 kg (4 WD = 3.300 kg)
==Lenkung==
* Hydrostatische DANFOSS-Lenkung, Typ: ORBITROLL OSPC-80 OR, mit zwei einfachwirkenden Lenkzylindern
* BOSCH-Pumpe, Typ: HY/ZFS 11/8 L 208 mit 120 bar Betriebsdruck
==Hydrauliksystem und Kraftheber==
* Hydraulische Regelkraftheber, in Blockbauweise ausgeführt, mit mechanischer Unterlenkerregelung (MHR)
* Einfachwirkender Hubzylinder und zwei externe Hubzylinder
* Sicherheitsventil des Hauptzylinder auf 210 bar eingestellt
* Dreipunktaufhängung der Kategorie II mit Schnellkuppler
"Funktionen:"
* Heben, Senken, Lage-, Misch- und Zugregelung
* Tiefenregulierung, Senkdrossel und Schwimmstellung
Open-Center mit einer max. Förderleistung = 36,0 l/min. bei 183 bar und 32,5 l/min. bei 167 bar
* Leistung der Hydraulik = 9,03 kW
Max. durchgehende Hubkraft 610 mm hinter den Koppelpunkten = 2.250 kg
* Max. Hubkraft an den Koppelpunkten = 2.950 kg
==Steuergeräte==
* Ein einfachwirkendes Steuergerät
* Optional bis zu zwei einfach- oder doppelt-wirkende Steuergeräte
==Elektrische Ausrüstung==
"12 Volt-Einrichtung:"
* Batterie, 12 V-100/470 Ah
* BOSCH-Anlasser, Typ: 12 V-3,5 kW
* BOSCH-Lichtmaschine, Typ: 14 V-55 A 20/770 W
==Maße und Abmessungen==
* Länge über alles = 3.851 mm (4 WD = 3.830 mm)
* Breite je nach Spurweite = 1.859 bis 2.375 mm
* Höhe über Schutzrahmen = 2.451 mm
* Radstand = 2.319 mm (4 WD = 2.245 mm)
* Bodenfreiheit = 450 mm (4 WD = 400 mm)
* Betriebsgewicht mit Sicherheitsrahmen = 2.810 kg (4 WD = 2.970 kg)
Zul. Gesamtgewicht = 4.400 kg (4 WD = 4.900 kg)
==Bereifung==
"Standardbereifung"
* Vorne = 7.50-16 AS Front (4 WD = 12.4 R 24 AS)
* Hinten = 16.9 R 30 AS
"Optional:"
* Vorne = 7.50-18 AS Front (4 WD = 13.6 R 24 und 12.4 R 28 AS)
* Hinten = 12.4 R 36, 13.6 R 38 und 18.4 R 30 AS
==Füllmengen==
* Tankinhalt = 68,0 l
* Motoröl mit Filter = 9,2 l
* Getriebe und Hydraulik = 52,0 l
* Allrad-Vorderachse = 6,0 l
* Endantrieb je 3,0 l
==Verbrauch==
* Kraftstoffverbrauch = 14,0 l/h bei 47,1 kW und Nenndrehzahl
==Kabine==
* Fahrerplattform auf Silentblöcken gelagert mit Schutzrahmen, Typ: T-42 gepolstertem BOSTROM-Fahrersitz, hängende Pedale, Seitenschaltung, Kontrollleuchten, Traktormeter, Kraftstoffanzeige, Dreispeichenlenkrad und linkem Beifahrersitz
* Optional mit schallisolierten Sicherheitskabine, Typ: C-25 A
==Sonderausrüstung==
* Getriebe 16/16 oder 24/12
* Thermostart
* Zusatz-Gewichte
* Vordere Kotflügel
* Kabine
==Literatur & Weblinks==
* AGCO-Allis-brochure
* tractordata.com
* digitalcommons.unl.edu (Test-Nr. 2723/86)
<references />
{{:Traktorenlexikon: Navigation |HERSTELLER-LINK=Traktorenlexikon: AGCO-Allis |HERSTELLER= AGCO-Allis}}
q41lrkz5augi0vj1c3w8xx4iaokxlty
1085923
1085921
2026-05-16T18:27:54Z
Baupit
56622
/* Getriebe */
1085923
wikitext
text/x-wiki
{{:Traktorenlexikon: Navigation |HERSTELLER-LINK=Traktorenlexikon: AGCO-Allis |HERSTELLER= AGCO-Allis}}
{{:Traktorenlexikon: Modell-Infobox
| HERSTELLER = AGCO-ALLIS
| MODELLREIHE = 5.600 er - Baureihe
| MODELL = 5670
| BILD =
| BILDBESCHREIBUNG =
| BAUWEISE = Blockbauweise
| PRODUKTIONSBEGINN = 1991
| PRODUKTIONSENDE = 1999
| STÜCKZAHL =
| EIGENGEWICHT = 2.810 (4 WD: 2.970)
| LÄNGE = 3.851
| BREITE = 1.859
| HÖHE = 2.451
| RADSTAND = 2.319 (4 WD: 2.245)
| BODENFREIHEIT = 450 (4 WD: 400)
| SPURWEITE =
| SPURWEITE VORNE = 1.400-1.999 (4 WD: 1.600-2.154)
| SPURWEITE HINTEN = 1.400-1.999
| WENDERADIUS MIT LENKBREMSE = 2.800 (4 WD: 2.880)
| WENDERADIUS OHNE LENKBREMSE = 3.350 (4WD: 4.450)
| BEREIFUNG VORNE = 7.50-16 ASF (4 WD: 12.4 R 24 AS)
| BEREIFUNG HINTEN = 16.9 R 30 AS
| LEISTUNG KW = 51,5
| LEISTUNG PS = 70
| NENNDREHZAHL = 2.350
| ZYLINDER = 4
| HUBRAUM = 4.000
| DREHMOMENTANSTIEG = 21,8
| KRAFTSTOFF = Diesel
| KÜHLSYSTEM = Luftkühlung
| ANTRIEBSTYP = Heck- und Allradantrieb
| GETRIEBE = 12 V/12 R, 16 V/16 R und 24 V/12 R
| HÖCHSTGESCHWINDIGKEIT = 30 oder 40
| KATEGORIESORTIERUNG =
}}
Die AGCO-ALLIS-Schlepper der Serie 5600 waren nahe Verwandte der Modelle des italienischen Herstellers SAME. Der AGCO-ALLIS 5670 basierte hierbei weitgehend auf dem Modell SAME-EXPLORER. Der luftgekühlte Vierzylinder S.L.H.- Motor leistete 70 DIN-PS. Standardmäßig wurde ein 12/12-Gänge Wendegetriebe verbaut. Auf Wunsch konnte ein 16/16-Gänge oder ein 24/12-Gänge Triebwerk geordert werden.
==Motor==
* S.L.H., Typ: 1000.4 A, stehender luftgekühlter Viertakt-Vierzylinder-Reihen-Saugmotor mit Direkteinspritzung, hängenden Ventile, FIAMM-Ölfilter, Vierring-Leichtmetall-Kolben, BOSCH-Einspritzpumpe, mechanischer SAME-Drehzahlregler, Druckumlaufschmierung mittels Zahnradpumpe, BOSCH-Mehrloch-Einspritzdüsen, zahnradgetriebene Nockenwelle, DONALDSON-Trockenluftfilter, fünffach-gelagerte Kurbelwelle, FIAMM-Kraftstofffilter, auswechselbare Zylinderlaufbuchsen und Axialgebläse.
* Bohrung = 105 mm, Hub = 115,5 mm
* Verdichtungsverhältnis = 17,1:1
* Max. Drehmoment = 239 Nm bei 1.266 U/min.
* Drehmomentanstieg = 21,8 %
* Max. Drehmomentanstieg = 24,7 %
* Mittlere Kolbengeschwindigkeit = 9,05 m/s
* Geregelter Drehzahlbereich = 675 bis 2.520 U/min.
* Einspritzmenge = 49,5 mm³/Hub und Nenndrehzahl
* Max. Einspritzdruck = 195 bar
==Kupplung==
* Pedal-betätigte, trockene SAME-Doppelkupplung, Typ: 11"
279,4 mm Scheibendurchmesser
* Handhebel-betätigte Zapfwellenkupplung, als nasse Lamellenkupplung ausgebildet
124,5 mm Lamellendurchmesser
==Getriebe==
* Im Ölbad laufendes S.L.H.-Gruppen-Wendegetriebe, mit Dreihebelbedienung
* Synchronisiertes Wechselgetriebe mit vier Gängen
* Nicht synchronisiertes Gruppengetriebe mit drei Gruppen, in die Gruppen: L - M und H unterteilt
* Mechanisch-betätigte, synchronisierte Wendeschaltung
12 Vorwärts- und 12 Rückwärtsgänge
{| class="wikitable"
|-
! Gang !! Gesamtübersetzung (12/12)
|-
! GRUPPE - L !!
|-
| 1.Gang || 494,57:1
|-
| 2.Gang || 371,72:1
|-
| 3.Gang || 281,80:1
|-
| 4.Gang || 212,31:1
|-
! GRUPPE - M !!
|-
| 1.Gang || 155,28:1
|-
| 2.Gang || 116,71:1
|-
| 3.Gang || 88,47:1
|-
| 4.Gang || 66,66:1
|-
! GRUPPE - H !!
|-
| 1.Gang || 51,29:1
|-
| 2.Gang || 38,55:1
|-
| 3.Gang || 29,22:1
|-
| 4.Gang || 22,01:1
|-
! RÜCKWÄRTSGÄNGE !!
|-
! GRUPPE - L !!
|-
| 1.Gang || 474,93:1
|-
| 2.Gang || 357,00:1
|-
| 3.Gang || 270,60:1
|-
| 4.Gang || 203,90:1
|-
! GRUPPE - M !!
|-
| 1.Gang || 149,11:1
|-
| 2.Gang || 112,07:1
|-
| 3.Gang || 85,00:1
|-
| 4.Gang || 64,01:1
|-
! GRUPPE - H !!
|-
| 1.Gang || 49,25:1
|-
| 2.Gang || 37,01:1
|-
| 3.Gang || 28,06:1
|-
| 4.Gang || 21,14:1
|-
|}
"Optional:"
* Im Ölbad laufendes SAME-Gruppen-Wendegetriebe, in der 30 km/h.- Ausführung
* Synchronisiertes Wechselgetriebe mit vier Gängen
* Nicht synchronisiertes Gruppengetriebe mit vier Gruppen, in die Gruppen: LL-L-M und H unterteilt
* Mechanische, synchronisierte Wendeschaltung
16 Vorwärts- und 16 Rückwärtsgänge
"Wahlweise:"
* Im Ölbad laufendes SAME-Gruppen-Wendegetriebe, in der 30 km/h.- Ausführung
* Synchronisiertes Wechselgetriebe mit vier Gängen
* Nicht synchronisiertes Gruppengetriebe mit drei Gruppen, in die Gruppen: L-M und H unterteilt
* Einstufiges Reduziergetriebe in Verbindung mit den Vorwärtsgängen, als Superkriechgänge ausgebildet, als MR-Gruppe bezeichnet
* Mechanische, synchronisierte Wendeschaltung
24 Vorwärts- und 12 Rückwärtsgängen
==Geschwindigkeiten vor- und rückwärts==
"Geschwindigkeiten mit Bereifung 16.9 R 30 AS"
{| class="wikitable"
|-
! bei Motordrehzahl (U/min) !! 2.350
|-
! GRUPPE - L !!
|-
| 1.Gang || 1,23 km/h
|-
| 2.Gang || 1,64 km/h
|-
| 3.Gang || 2,16 km/h
|-
| 4.Gang || 2,87 km/h
|-
! GRUPPE - M !!
|-
| 1.Gang || 3,93 km/h
|-
| 2.Gang || 5,23 km/h
|-
| 3.Gang || 6,90 km/h
|-
| 4.Gang || 9,16 km/h
|-
! GRUPPE - H !!
|-
| 1.Gang || 11,91 km/h
|-
| 2.Gang || 15,85 km/h
|-
| 3.Gang || 20,76 km/h
|-
| 4.Gang || 27,76 km/h
|-
! RÜCKWÄRTSGÄNGE !!
|-
! GRUPPE - L !!
|-
| 1.Gang || 1,28 km/h
|-
| 2.Gang || 1,62 km/h
|-
| 3.Gang || 2,25 km/h
|-
| 4.Gang || 2,99 km/h
|-
! GRUPPE - M !!
|-
| 1.Gang || 4,09 km/h
|-
| 2.Gang || 5,45 km/h
|-
| 3.Gang || 7,19 km/h
|-
| 4.Gang || 9,55 km/h
|-
! GRUPPE - H !!
|-
| 1.Gang || 12,41 km/h
|-
| 2.Gang || 16,51 km/h
|-
| 3.Gang || 21,78 km/h
|-
| 4.Gang || 28,91 km/h
|-
|}
==Zapfwelle==
* Handhebel-betätigte, unabhängige und unter Last schaltbare Motorzapfwelle
* Wechselstummel = 1 3/8"- 6 Keile (Form-1) und 1 3/4"- 20 teilig
* Zweifach schaltbar, 540/1.000 U/min.
Übersetzungsverhältnis der 540 er-Zapfwelle = 3,857:1
* 540 U/min. bei 2.083 U/min.- Motordrehzahl
Übertragbare Leistung = 62,5 DIN-PS
* Oder 609 U/min. mit Nenndrehzahl
Übertragbare Leistung = 65,1 DIN-PS
Übersetzungsverhältnis der 1.000 er-Zapfwelle = 2,2857:1
* 1.000 U/min. bei 2.285 U/min.- Motordrehzahl
Übertragbare Leistung = 63,9 DIN-PS
* Oder 1.028 U/min. mit Nenndrehzahl
Übertragbare Leistung = 64,0 DIN-PS
==Bremsen==
* Pedal-betätigte, hydraulisch-nasse Scheibenbremse, auf die Differential-Seitenwellen wirkend, als Einzelradbremse zu verwenden
Scheiben mit 290 mm Durchmesser
* Handhebel-betätigte Handbremse als nasse Scheibenbremse ausgebildet, auf Getriebewelle wirkend
==Achsen==
* Pendelnd-gelagerte Teleskop-Vorderachse
Fünffach-verstellbare Spurweite = 1.400 bis 1.999 mm
"Wahlweise:"
* Pendelnd-gelagerte S.L.H-Lenktrieb-Vorderachse, mit zentraler Gelenkwelle, Planetenuntersetzung und Klauen-Differentialsperre
Verstellbare Spurweite = 1.600 bis 2.154 mm
* Starre Hinterachse, mit Kegelradgetriebe und Untersetzungsgetriebe
Pedal-betätigter Klauen-Differentialsperre
* Vierfach-verstellbare Spurweite = 1.400 bis 1.999 mm
* Vordere Achslast = x.xxx kg (4 WD = 1.250 kg)
* Hintere Achslast = x.xxx kg (4 WD = 1.720 kg)
* Zul. vordere Achslast = 1.400 kg (4 WD = 2.000 kg)
* Zul. hintere Achslast = 3.000 kg (4 WD = 3.300 kg)
==Lenkung==
* Hydrostatische DANFOSS-Lenkung, Typ: ORBITROLL OSPC-80 OR, mit zwei einfachwirkenden Lenkzylindern
* BOSCH-Pumpe, Typ: HY/ZFS 11/8 L 208 mit 120 bar Betriebsdruck
==Hydrauliksystem und Kraftheber==
* Hydraulische Regelkraftheber, in Blockbauweise ausgeführt, mit mechanischer Unterlenkerregelung (MHR)
* Einfachwirkender Hubzylinder und zwei externe Hubzylinder
* Sicherheitsventil des Hauptzylinder auf 210 bar eingestellt
* Dreipunktaufhängung der Kategorie II mit Schnellkuppler
"Funktionen:"
* Heben, Senken, Lage-, Misch- und Zugregelung
* Tiefenregulierung, Senkdrossel und Schwimmstellung
Open-Center mit einer max. Förderleistung = 36,0 l/min. bei 183 bar und 32,5 l/min. bei 167 bar
* Leistung der Hydraulik = 9,03 kW
Max. durchgehende Hubkraft 610 mm hinter den Koppelpunkten = 2.250 kg
* Max. Hubkraft an den Koppelpunkten = 2.950 kg
==Steuergeräte==
* Ein einfachwirkendes Steuergerät
* Optional bis zu zwei einfach- oder doppelt-wirkende Steuergeräte
==Elektrische Ausrüstung==
"12 Volt-Einrichtung:"
* Batterie, 12 V-100/470 Ah
* BOSCH-Anlasser, Typ: 12 V-3,5 kW
* BOSCH-Lichtmaschine, Typ: 14 V-55 A 20/770 W
==Maße und Abmessungen==
* Länge über alles = 3.851 mm (4 WD = 3.830 mm)
* Breite je nach Spurweite = 1.859 bis 2.375 mm
* Höhe über Schutzrahmen = 2.451 mm
* Radstand = 2.319 mm (4 WD = 2.245 mm)
* Bodenfreiheit = 450 mm (4 WD = 400 mm)
* Betriebsgewicht mit Sicherheitsrahmen = 2.810 kg (4 WD = 2.970 kg)
Zul. Gesamtgewicht = 4.400 kg (4 WD = 4.900 kg)
==Bereifung==
"Standardbereifung"
* Vorne = 7.50-16 AS Front (4 WD = 12.4 R 24 AS)
* Hinten = 16.9 R 30 AS
"Optional:"
* Vorne = 7.50-18 AS Front (4 WD = 13.6 R 24 und 12.4 R 28 AS)
* Hinten = 12.4 R 36, 13.6 R 38 und 18.4 R 30 AS
==Füllmengen==
* Tankinhalt = 68,0 l
* Motoröl mit Filter = 9,2 l
* Getriebe und Hydraulik = 52,0 l
* Allrad-Vorderachse = 6,0 l
* Endantrieb je 3,0 l
==Verbrauch==
* Kraftstoffverbrauch = 14,0 l/h bei 47,1 kW und Nenndrehzahl
==Kabine==
* Fahrerplattform auf Silentblöcken gelagert mit Schutzrahmen, Typ: T-42 gepolstertem BOSTROM-Fahrersitz, hängende Pedale, Seitenschaltung, Kontrollleuchten, Traktormeter, Kraftstoffanzeige, Dreispeichenlenkrad und linkem Beifahrersitz
* Optional mit schallisolierten Sicherheitskabine, Typ: C-25 A
==Sonderausrüstung==
* Getriebe 16/16 oder 24/12
* Thermostart
* Zusatz-Gewichte
* Vordere Kotflügel
* Kabine
==Literatur & Weblinks==
* AGCO-Allis-brochure
* tractordata.com
* digitalcommons.unl.edu (Test-Nr. 2723/86)
<references />
{{:Traktorenlexikon: Navigation |HERSTELLER-LINK=Traktorenlexikon: AGCO-Allis |HERSTELLER= AGCO-Allis}}
mmydp3gv30879ugb4tja7vq32ai0u72
Traktorenlexikon: AGCO-Allis 5680
0
122645
1085925
2026-05-16T18:48:10Z
Baupit
56622
Neue Seite (vgl. [[WB:AZ]])
1085925
wikitext
text/x-wiki
{{:Traktorenlexikon: Navigation |HERSTELLER-LINK=Traktorenlexikon: AGCO-Allis |HERSTELLER= AGCO-Allis}}
{{:Traktorenlexikon: Modell-Infobox
| HERSTELLER = AGCO-ALLIS
| MODELLREIHE = 5.600 er - Baureihe
| MODELL = 5680
| BILD =
| BILDBESCHREIBUNG =
| BAUWEISE = Blockbauweise
| PRODUKTIONSBEGINN = 1991
| PRODUKTIONSENDE = 1997
| STÜCKZAHL =
| EIGENGEWICHT = 3.025 (4 WD: 3.325)
| LÄNGE = 3.919
| BREITE = 1.941
| HÖHE = 2.530
| RADSTAND = 2.360 (4 WD: 2.319)
| BODENFREIHEIT = 500 (4 WD: 460)
| SPURWEITE =
| SPURWEITE VORNE = 1.400-1.999 (4 WD: 1.425-2.134)
| SPURWEITE HINTEN = 1.422-2.032
| WENDERADIUS MIT LENKBREMSE = 2.800 (4 WD: 2.880)
| WENDERADIUS OHNE LENKBREMSE = 3.350 (4WD: 4.450)
| BEREIFUNG VORNE = 7.50-16 ASF (4 WD: 12.4 R 24 AS)
| BEREIFUNG HINTEN = 16.9 R 30 AS
| LEISTUNG KW = 58,8
| LEISTUNG PS = 80
| NENNDREHZAHL = 2.500
| ZYLINDER = 4
| HUBRAUM = 4.000
| DREHMOMENTANSTIEG = 22
| KRAFTSTOFF = Diesel
| KÜHLSYSTEM = Luftkühlung
| ANTRIEBSTYP = Heck- und Allradantrieb
| GETRIEBE = 12 V/12 R, 16 V/16 R und 24 V/12 R
| HÖCHSTGESCHWINDIGKEIT = 30 oder 40
| KATEGORIESORTIERUNG =
}}
Die AGCO-ALLIS-Schlepper der Serie 5600 waren nahe Verwandte der Modelle des italienischen Herstellers SAME. Der AGCO-ALLIS 5680 basierte hierbei weitgehend auf dem Modell SAME-EXPLORER. Der luftgekühlte Vierzylinder S.L.H.- Motor leistete 80 DIN-PS. Standardmäßig wurde ein 12/12-Gänge Wendegetriebe verbaut. Auf Wunsch konnte ein 16/16-Gänge oder ein 24/12-Gänge Triebwerk geordert werden.
==Motor==
* S.L.H., Typ: 1000.4 A-1, stehender luftgekühlter Viertakt-Vierzylinder-Reihenmotor mit Direkteinspritzung, hängende Ventile, FIAMM-Kraftstofffilter, BOSCH-Mehrloch-Einspritzdüse, FIAMM-Ölfilter, Druckumlaufschmierung mittels Zahnradpumpe, AC-CORONE-Kraftstoffpumpe, zahnradgetriebene Nockenwelle, FIAMM-Ölfilter, Leichtmetallkolben, mechanischer SAME-Drehzahlregler, BOSCH-Tauch-Einspritzpumpen, fünffach-gelagerte Kurbelwelle, BOSCH-Düsenhalter, DONALDSON-Trockenluftfilter, SAME-Schalldämpfer und Axialgebläse.
* Bohrung = 105 mm, Hub = 115,5 mm
* Verdichtungsverhältnis = 17,1:1
* Max. Drehmoment = 261 Nm bei 1.305 U/min.
* Drehmomentanstieg = 22,0 %
* Max. Drehmomentanstieg = 26,2 %
* Mittlere Kolbengeschwindigkeit = 9,63 m/s
* Geregelter Drehzahlbereich = 675 bis 2.712 U/min.
* Einspritzmenge = 55,2 mm³/Hub und Nenndrehzahl
* Max. Einspritzdruck = 195 bar
==Kupplung==
* Pedal-betätigte, trockene SAME-Doppelkupplung, Typ: 11"
279,4 mm Scheibendurchmesser
* Handhebel-betätigte Zapfwellenkupplung, als nasse Lamellenkupplung ausgebildet
124,5 mm Lamellendurchmesser
==Getriebe==
* Im Ölbad laufendes S.L.H.-Gruppen-Wendegetriebe, mit Dreihebelbedienung
* Synchronisiertes Wechselgetriebe mit vier Gängen
* Nicht synchronisiertes Gruppengetriebe mit drei Gruppen, in die Gruppen: L - M und H unterteilt
* Mechanisch-betätigte, synchronisierte Wendeschaltung
12 Vorwärts- und 12 Rückwärtsgänge
{| class="wikitable"
|-
! Gang !! Gesamtübersetzung (12/12)
|-
! GRUPPE - L !!
|-
| 1.Gang || 551,75:1
|-
| 2.Gang || 414,71:1
|-
| 3.Gang || 314,38:1
|-
| 4.Gang || 236,86:1
|-
! GRUPPE - M !!
|-
| 1.Gang || 173,24:1
|-
| 2.Gang || 130,21:1
|-
| 3.Gang || 98,71:1
|-
| 4.Gang || 74,37:1
|-
! GRUPPE - H !!
|-
| 1.Gang || 57,22:1
|-
| 2.Gang || 43,01:1
|-
| 3.Gang || 32,60:1
|-
| 4.Gang || 24,56:1
|-
! RÜCKWÄRTSGÄNGE !!
|-
! GRUPPE - L !!
|-
| 1.Gang || 529,79:1
|-
| 2.Gang || 398,21:1
|-
| 3.Gang || 301,87:1
|-
| 4.Gang || 227,47:1
|-
! GRUPPE - M !!
|-
| 1.Gang || 166,34:1
|-
| 2.Gang || 125,03:1
|-
| 3.Gang || 94,78:1
|-
| 4.Gang || 71,41:1
|-
! GRUPPE - H !!
|-
| 1.Gang || 54,94:1
|-
| 2.Gang || 41,29:1
|-
| 3.Gang || 31,30:1
|-
| 4.Gang || 23,58:1
|-
|}
"Optional:"
* Im Ölbad laufendes SAME-Gruppen-Wendegetriebe mit Dreihebelbedienung
* Synchronisiertes Wechselgetriebe mit vier Gängen
* Nicht synchronisiertes Gruppengetriebe mit vier Gruppen, in die Gruppen: LL - L - M und H unterteilt
* Mechanische, synchronisierte Wendeschaltung
16 Vorwärts- und 16 Rückwärtsgänge
"Wahlweise:"
* Im Ölbad laufendes SAME-Gruppen-Wendegetriebe
* Synchronisiertes Wechselgetriebe mit vier Gängen
* Nicht synchronisiertes Gruppengetriebe mit drei Gruppen, in die Gruppen: L - M und H unterteilt
* Einstufiges Reduziergetriebe in Verbindung mit den Vorwärtsgängen, als Superkriechgänge ausgebildet, als MR-Gruppe bezeichnet
* Mechanische, synchronisierte Wendeschaltung
24 Vorwärts- und 12 Rückwärtsgängen
==Geschwindigkeiten vor- und rückwärts==
"Geschwindigkeiten mit Bereifung 16.9 R 30 AS"
{| class="wikitable"
|-
! bei Motordrehzahl (U/min) !! 2.500
|-
! GRUPPE - L !!
|-
| 1.Gang || 1,27 km/h
|-
| 2.Gang || 1,69 km/h
|-
| 3.Gang || 2,23 km/h
|-
| 4.Gang || 2,96 km/h
|-
! GRUPPE - M !!
|-
| 1.Gang || 4,05 km/h
|-
| 2.Gang || 5,39 km/h
|-
| 3.Gang || 7,11 km/h
|-
| 4.Gang || 9,44 km/h
|-
! GRUPPE - H !!
|-
| 1.Gang || 12,27 km/h
|-
| 2.Gang || 16,32 km/h
|-
| 3.Gang || 21,53 km/h
|-
| 4.Gang || 28,58 km/h
|-
! RÜCKWÄRTSGÄNGE !!
|-
! GRUPPE - L !!
|-
| 1.Gang || 1,32 km/h
|-
| 2.Gang || 1,76 km/h
|-
| 3.Gang || 2,32 km/h
|-
| 4.Gang || 3,08 km/h
|-
! GRUPPE - M !!
|-
| 1.Gang || 4,22 km/h
|-
| 2.Gang || 5,61 km/h
|-
| 3.Gang || 7,40 km/h
|-
| 4.Gang || 9,83 km/h
|-
! GRUPPE - H !!
|-
| 1.Gang || 12,78 km/h
|-
| 2.Gang || 17,00 km/h
|-
| 3.Gang || 22,42 km/h
|-
| 4.Gang || 29,77 km/h
|-
|}
==Zapfwelle==
* Handhebel-betätigte, unabhängige und unter Last schaltbare Motorzapfwelle
* Wechselstummel = 1 3/8"- 6 Keile (Form-1) und 1 3/4"- 20 teilig
* Zweifach schaltbar, 540/1.000 U/min.
Übersetzungsverhältnis der 540 er-Zapfwelle = 4,071:1
* 540 U/min. bei 2.198 U/min.- Motordrehzahl
Oder 614 U/min. mit Nenndrehzahl
Übersetzungsverhältnis der 1.000 er-Zapfwelle = 2,45:1
* 1.000 U/min. bei 2.450 U/min.- Motordrehzahl
Übertragbare Leistung = 73,5 DIN-PS
* Oder 1.024 U/min. mit Nenndrehzahl
Übertragbare Leistung = 73,7 DIN-PS
==Bremsen==
* Pedal-betätigte, hydraulisch-nasse Scheibenbremse, auf die Differential-Seitenwellen wirkend, als Einzelradbremse zu verwenden
Scheiben mit 290 mm Durchmesser
* Handhebel-betätigte Handbremse als nasse Scheibenbremse ausgebildet, auf Getriebewelle wirkend
==Achsen==
* Pendelnd-gelagerte Teleskop-Vorderachse
Fünffach-verstellbare Spurweite = 1.400 bis 1.999 mm
"Wahlweise:"
* Pendelnd-gelagerte S.L.H-Lenktrieb-Vorderachse, mit zentraler Gelenkwelle, Planetenuntersetzung und Klauen-Differentialsperre
Verstellbare Spurweite = 1.425 bis 2.134 mm
* Starre Hinterachse, mit Kegelradgetriebe und Untersetzungsgetriebe
Pedal-betätigter Klauen-Differentialsperre
* Vierfach-verstellbare Spurweite = 1.422 bis 2.032 mm
* Vordere Achslast = x.xxx kg (4 WD = 1.375 kg)
* Hintere Achslast = x.xxx kg (4 WD = 1.950 kg)
* Zul. vordere Achslast = 1.600 kg (4 WD = 2.200 kg)
* Zul. hintere Achslast = 3.600 kg (4 WD = 4.200 kg)
==Lenkung==
* Hydrostatische DANFOSS-Lenkung, Typ: ORBITROLL OSPC-80 OR, mit zwei einfachwirkenden Lenkzylindern
* BOSCH-Pumpe, Typ: HY/ZFS 11/11 L 201 mit 120 bar Betriebsdruck
==Hydrauliksystem und Kraftheber==
* Hydraulische Regelkraftheber, in Blockbauweise ausgeführt, mit mechanischer Unterlenkerregelung (MHR)
* Einfachwirkender Hubzylinder und zwei externe Hubzylinder
* Sicherheitsventil des Hauptzylinder auf 210 bar eingestellt
* Dreipunktaufhängung der Kategorie II mit Schnellkuppler
"Funktionen:"
* Heben, Senken, Lage-, Misch- und Zugregelung
* Tiefenregulierung, Senkdrossel und Schwimmstellung
Open-Center mit einer max. Förderleistung = 40,5 l/min. bei 172 bar und 35,8 l/min. bei 188 bar
* Leistung der Hydraulik = 11,58 kW
Max. durchgehende Hubkraft 610 mm hinter den Koppelpunkten = 1.900 kg
* Max. Hubkraft an den Koppelpunkten = 3.080 kg
==Steuergeräte==
* Ein einfachwirkendes Steuergerät
* Optional bis zu zwei einfach- oder doppelt-wirkende Steuergeräte
==Elektrische Ausrüstung==
"12 Volt-Einrichtung:"
* Batterie, 12 V-100/470 Ah
* BOSCH-Anlasser, Typ: 12 V-3,5 kW
* BOSCH-Lichtmaschine, Typ: 14 V-55 A 20/770 W
==Maße und Abmessungen==
* Länge über alles = 3.919 mm (4 WD = 3.990 mm)
* Breite je nach Spurweite = 1.941 bis 2.464 mm
* Höhe über Schutzrahmen = 2.530 mm
* Radstand = 2.360 mm (4 WD = 2.319 mm)
* Bodenfreiheit = 500 mm (4 WD = 460 mm)
* Betriebsgewicht mit Sicherheitsrahmen = 3.025 kg (4 WD = 3.325 kg)
Zul. Gesamtgewicht = 5.200 kg (4 WD = 5.450 kg)
==Bereifung==
"Standardbereifung"
* Vorne = 7.50-16 AS Front (4 WD = 12.4 R 24 AS)
* Hinten = 16.9 R 30 AS
"Optional:"
* Vorne = 7.50-18 AS Front (4 WD = 13.6 R 24 und 12.4 R 28 AS)
* Hinten = 12.4 R 36, 13.6 R 38 und 18.4 R 30 AS
==Füllmengen==
* Tankinhalt = 79,0 l
* Motoröl mit Filter = 9,2 l
* Getriebe und Hydraulik = 52,0 l
* Allrad-Vorderachse = 6,0 l
* Endantrieb je 3,0 l
==Verbrauch==
* Kraftstoffverbrauch = 16,8 l/h bei 54,2 kW und Nenndrehzahl
==Kabine==
* Fahrerplattform auf vier Silentblöcken gelagert mit Schutzrahmen, Typ: T-42 gepolstertem BOSTROM-Fahrersitz, hängende Pedale, Seitenschaltung, Kontrollleuchten, verstellbares Lenkrad, Traktormeter, Kraftstoffanzeige, Dreispeichenlenkrad und linkem Beifahrersitz
* Optional mit schallisolierten Sicherheitskabine, Typ: C-30, zusätzlich mit getönten Scheiben, dreistufen Lüftungsgebläse, elektrische Heizung, Digitaluhr, Beifahrersitz, ausstellbarer Dachluke, Scheiben-Wisch-Waschanlage und vier Arbeitsscheinwerfer
==Sonderausrüstung==
* Getriebe 16/16 oder 24/12
* Thermostart
* Zusatz-Gewichte
* Vordere Kotflügel
* Kabine
==Literatur & Weblinks==
* AGCO-Allis-brochure
* tractordata.com
* digitalcommons.unl.edu (Test-Nr. 2722/87)
<references />
{{:Traktorenlexikon: Navigation |HERSTELLER-LINK=Traktorenlexikon: AGCO-Allis |HERSTELLER= AGCO-Allis}}
3wp8d120hi5sz5irg8szh2aey36tf6z
1085926
1085925
2026-05-16T18:51:52Z
Baupit
56622
/* Kupplung */
1085926
wikitext
text/x-wiki
{{:Traktorenlexikon: Navigation |HERSTELLER-LINK=Traktorenlexikon: AGCO-Allis |HERSTELLER= AGCO-Allis}}
{{:Traktorenlexikon: Modell-Infobox
| HERSTELLER = AGCO-ALLIS
| MODELLREIHE = 5.600 er - Baureihe
| MODELL = 5680
| BILD =
| BILDBESCHREIBUNG =
| BAUWEISE = Blockbauweise
| PRODUKTIONSBEGINN = 1991
| PRODUKTIONSENDE = 1997
| STÜCKZAHL =
| EIGENGEWICHT = 3.025 (4 WD: 3.325)
| LÄNGE = 3.919
| BREITE = 1.941
| HÖHE = 2.530
| RADSTAND = 2.360 (4 WD: 2.319)
| BODENFREIHEIT = 500 (4 WD: 460)
| SPURWEITE =
| SPURWEITE VORNE = 1.400-1.999 (4 WD: 1.425-2.134)
| SPURWEITE HINTEN = 1.422-2.032
| WENDERADIUS MIT LENKBREMSE = 2.800 (4 WD: 2.880)
| WENDERADIUS OHNE LENKBREMSE = 3.350 (4WD: 4.450)
| BEREIFUNG VORNE = 7.50-16 ASF (4 WD: 12.4 R 24 AS)
| BEREIFUNG HINTEN = 16.9 R 30 AS
| LEISTUNG KW = 58,8
| LEISTUNG PS = 80
| NENNDREHZAHL = 2.500
| ZYLINDER = 4
| HUBRAUM = 4.000
| DREHMOMENTANSTIEG = 22
| KRAFTSTOFF = Diesel
| KÜHLSYSTEM = Luftkühlung
| ANTRIEBSTYP = Heck- und Allradantrieb
| GETRIEBE = 12 V/12 R, 16 V/16 R und 24 V/12 R
| HÖCHSTGESCHWINDIGKEIT = 30 oder 40
| KATEGORIESORTIERUNG =
}}
Die AGCO-ALLIS-Schlepper der Serie 5600 waren nahe Verwandte der Modelle des italienischen Herstellers SAME. Der AGCO-ALLIS 5680 basierte hierbei weitgehend auf dem Modell SAME-EXPLORER. Der luftgekühlte Vierzylinder S.L.H.- Motor leistete 80 DIN-PS. Standardmäßig wurde ein 12/12-Gänge Wendegetriebe verbaut. Auf Wunsch konnte ein 16/16-Gänge oder ein 24/12-Gänge Triebwerk geordert werden.
==Motor==
* S.L.H., Typ: 1000.4 A-1, stehender luftgekühlter Viertakt-Vierzylinder-Reihenmotor mit Direkteinspritzung, hängende Ventile, FIAMM-Kraftstofffilter, BOSCH-Mehrloch-Einspritzdüse, FIAMM-Ölfilter, Druckumlaufschmierung mittels Zahnradpumpe, AC-CORONE-Kraftstoffpumpe, zahnradgetriebene Nockenwelle, FIAMM-Ölfilter, Leichtmetallkolben, mechanischer SAME-Drehzahlregler, BOSCH-Tauch-Einspritzpumpen, fünffach-gelagerte Kurbelwelle, BOSCH-Düsenhalter, DONALDSON-Trockenluftfilter, SAME-Schalldämpfer und Axialgebläse.
* Bohrung = 105 mm, Hub = 115,5 mm
* Verdichtungsverhältnis = 17,1:1
* Max. Drehmoment = 261 Nm bei 1.305 U/min.
* Drehmomentanstieg = 22,0 %
* Max. Drehmomentanstieg = 26,2 %
* Mittlere Kolbengeschwindigkeit = 9,63 m/s
* Geregelter Drehzahlbereich = 675 bis 2.712 U/min.
* Einspritzmenge = 55,2 mm³/Hub und Nenndrehzahl
* Max. Einspritzdruck = 195 bar
==Kupplung==
* Pedal-betätigte, trockene SAME-Doppelkupplung, Typ: 12"
304,8 mm Scheibendurchmesser
* Handhebel-betätigte Zapfwellenkupplung, als nasse Lamellenkupplung ausgebildet
124,5 mm Lamellendurchmesser
==Getriebe==
* Im Ölbad laufendes S.L.H.-Gruppen-Wendegetriebe, mit Dreihebelbedienung
* Synchronisiertes Wechselgetriebe mit vier Gängen
* Nicht synchronisiertes Gruppengetriebe mit drei Gruppen, in die Gruppen: L - M und H unterteilt
* Mechanisch-betätigte, synchronisierte Wendeschaltung
12 Vorwärts- und 12 Rückwärtsgänge
{| class="wikitable"
|-
! Gang !! Gesamtübersetzung (12/12)
|-
! GRUPPE - L !!
|-
| 1.Gang || 551,75:1
|-
| 2.Gang || 414,71:1
|-
| 3.Gang || 314,38:1
|-
| 4.Gang || 236,86:1
|-
! GRUPPE - M !!
|-
| 1.Gang || 173,24:1
|-
| 2.Gang || 130,21:1
|-
| 3.Gang || 98,71:1
|-
| 4.Gang || 74,37:1
|-
! GRUPPE - H !!
|-
| 1.Gang || 57,22:1
|-
| 2.Gang || 43,01:1
|-
| 3.Gang || 32,60:1
|-
| 4.Gang || 24,56:1
|-
! RÜCKWÄRTSGÄNGE !!
|-
! GRUPPE - L !!
|-
| 1.Gang || 529,79:1
|-
| 2.Gang || 398,21:1
|-
| 3.Gang || 301,87:1
|-
| 4.Gang || 227,47:1
|-
! GRUPPE - M !!
|-
| 1.Gang || 166,34:1
|-
| 2.Gang || 125,03:1
|-
| 3.Gang || 94,78:1
|-
| 4.Gang || 71,41:1
|-
! GRUPPE - H !!
|-
| 1.Gang || 54,94:1
|-
| 2.Gang || 41,29:1
|-
| 3.Gang || 31,30:1
|-
| 4.Gang || 23,58:1
|-
|}
"Optional:"
* Im Ölbad laufendes SAME-Gruppen-Wendegetriebe mit Dreihebelbedienung
* Synchronisiertes Wechselgetriebe mit vier Gängen
* Nicht synchronisiertes Gruppengetriebe mit vier Gruppen, in die Gruppen: LL - L - M und H unterteilt
* Mechanische, synchronisierte Wendeschaltung
16 Vorwärts- und 16 Rückwärtsgänge
"Wahlweise:"
* Im Ölbad laufendes SAME-Gruppen-Wendegetriebe
* Synchronisiertes Wechselgetriebe mit vier Gängen
* Nicht synchronisiertes Gruppengetriebe mit drei Gruppen, in die Gruppen: L - M und H unterteilt
* Einstufiges Reduziergetriebe in Verbindung mit den Vorwärtsgängen, als Superkriechgänge ausgebildet, als MR-Gruppe bezeichnet
* Mechanische, synchronisierte Wendeschaltung
24 Vorwärts- und 12 Rückwärtsgängen
==Geschwindigkeiten vor- und rückwärts==
"Geschwindigkeiten mit Bereifung 16.9 R 30 AS"
{| class="wikitable"
|-
! bei Motordrehzahl (U/min) !! 2.500
|-
! GRUPPE - L !!
|-
| 1.Gang || 1,27 km/h
|-
| 2.Gang || 1,69 km/h
|-
| 3.Gang || 2,23 km/h
|-
| 4.Gang || 2,96 km/h
|-
! GRUPPE - M !!
|-
| 1.Gang || 4,05 km/h
|-
| 2.Gang || 5,39 km/h
|-
| 3.Gang || 7,11 km/h
|-
| 4.Gang || 9,44 km/h
|-
! GRUPPE - H !!
|-
| 1.Gang || 12,27 km/h
|-
| 2.Gang || 16,32 km/h
|-
| 3.Gang || 21,53 km/h
|-
| 4.Gang || 28,58 km/h
|-
! RÜCKWÄRTSGÄNGE !!
|-
! GRUPPE - L !!
|-
| 1.Gang || 1,32 km/h
|-
| 2.Gang || 1,76 km/h
|-
| 3.Gang || 2,32 km/h
|-
| 4.Gang || 3,08 km/h
|-
! GRUPPE - M !!
|-
| 1.Gang || 4,22 km/h
|-
| 2.Gang || 5,61 km/h
|-
| 3.Gang || 7,40 km/h
|-
| 4.Gang || 9,83 km/h
|-
! GRUPPE - H !!
|-
| 1.Gang || 12,78 km/h
|-
| 2.Gang || 17,00 km/h
|-
| 3.Gang || 22,42 km/h
|-
| 4.Gang || 29,77 km/h
|-
|}
==Zapfwelle==
* Handhebel-betätigte, unabhängige und unter Last schaltbare Motorzapfwelle
* Wechselstummel = 1 3/8"- 6 Keile (Form-1) und 1 3/4"- 20 teilig
* Zweifach schaltbar, 540/1.000 U/min.
Übersetzungsverhältnis der 540 er-Zapfwelle = 4,071:1
* 540 U/min. bei 2.198 U/min.- Motordrehzahl
Oder 614 U/min. mit Nenndrehzahl
Übersetzungsverhältnis der 1.000 er-Zapfwelle = 2,45:1
* 1.000 U/min. bei 2.450 U/min.- Motordrehzahl
Übertragbare Leistung = 73,5 DIN-PS
* Oder 1.024 U/min. mit Nenndrehzahl
Übertragbare Leistung = 73,7 DIN-PS
==Bremsen==
* Pedal-betätigte, hydraulisch-nasse Scheibenbremse, auf die Differential-Seitenwellen wirkend, als Einzelradbremse zu verwenden
Scheiben mit 290 mm Durchmesser
* Handhebel-betätigte Handbremse als nasse Scheibenbremse ausgebildet, auf Getriebewelle wirkend
==Achsen==
* Pendelnd-gelagerte Teleskop-Vorderachse
Fünffach-verstellbare Spurweite = 1.400 bis 1.999 mm
"Wahlweise:"
* Pendelnd-gelagerte S.L.H-Lenktrieb-Vorderachse, mit zentraler Gelenkwelle, Planetenuntersetzung und Klauen-Differentialsperre
Verstellbare Spurweite = 1.425 bis 2.134 mm
* Starre Hinterachse, mit Kegelradgetriebe und Untersetzungsgetriebe
Pedal-betätigter Klauen-Differentialsperre
* Vierfach-verstellbare Spurweite = 1.422 bis 2.032 mm
* Vordere Achslast = x.xxx kg (4 WD = 1.375 kg)
* Hintere Achslast = x.xxx kg (4 WD = 1.950 kg)
* Zul. vordere Achslast = 1.600 kg (4 WD = 2.200 kg)
* Zul. hintere Achslast = 3.600 kg (4 WD = 4.200 kg)
==Lenkung==
* Hydrostatische DANFOSS-Lenkung, Typ: ORBITROLL OSPC-80 OR, mit zwei einfachwirkenden Lenkzylindern
* BOSCH-Pumpe, Typ: HY/ZFS 11/11 L 201 mit 120 bar Betriebsdruck
==Hydrauliksystem und Kraftheber==
* Hydraulische Regelkraftheber, in Blockbauweise ausgeführt, mit mechanischer Unterlenkerregelung (MHR)
* Einfachwirkender Hubzylinder und zwei externe Hubzylinder
* Sicherheitsventil des Hauptzylinder auf 210 bar eingestellt
* Dreipunktaufhängung der Kategorie II mit Schnellkuppler
"Funktionen:"
* Heben, Senken, Lage-, Misch- und Zugregelung
* Tiefenregulierung, Senkdrossel und Schwimmstellung
Open-Center mit einer max. Förderleistung = 40,5 l/min. bei 172 bar und 35,8 l/min. bei 188 bar
* Leistung der Hydraulik = 11,58 kW
Max. durchgehende Hubkraft 610 mm hinter den Koppelpunkten = 1.900 kg
* Max. Hubkraft an den Koppelpunkten = 3.080 kg
==Steuergeräte==
* Ein einfachwirkendes Steuergerät
* Optional bis zu zwei einfach- oder doppelt-wirkende Steuergeräte
==Elektrische Ausrüstung==
"12 Volt-Einrichtung:"
* Batterie, 12 V-100/470 Ah
* BOSCH-Anlasser, Typ: 12 V-3,5 kW
* BOSCH-Lichtmaschine, Typ: 14 V-55 A 20/770 W
==Maße und Abmessungen==
* Länge über alles = 3.919 mm (4 WD = 3.990 mm)
* Breite je nach Spurweite = 1.941 bis 2.464 mm
* Höhe über Schutzrahmen = 2.530 mm
* Radstand = 2.360 mm (4 WD = 2.319 mm)
* Bodenfreiheit = 500 mm (4 WD = 460 mm)
* Betriebsgewicht mit Sicherheitsrahmen = 3.025 kg (4 WD = 3.325 kg)
Zul. Gesamtgewicht = 5.200 kg (4 WD = 5.450 kg)
==Bereifung==
"Standardbereifung"
* Vorne = 7.50-16 AS Front (4 WD = 12.4 R 24 AS)
* Hinten = 16.9 R 30 AS
"Optional:"
* Vorne = 7.50-18 AS Front (4 WD = 13.6 R 24 und 12.4 R 28 AS)
* Hinten = 12.4 R 36, 13.6 R 38 und 18.4 R 30 AS
==Füllmengen==
* Tankinhalt = 79,0 l
* Motoröl mit Filter = 9,2 l
* Getriebe und Hydraulik = 52,0 l
* Allrad-Vorderachse = 6,0 l
* Endantrieb je 3,0 l
==Verbrauch==
* Kraftstoffverbrauch = 16,8 l/h bei 54,2 kW und Nenndrehzahl
==Kabine==
* Fahrerplattform auf vier Silentblöcken gelagert mit Schutzrahmen, Typ: T-42 gepolstertem BOSTROM-Fahrersitz, hängende Pedale, Seitenschaltung, Kontrollleuchten, verstellbares Lenkrad, Traktormeter, Kraftstoffanzeige, Dreispeichenlenkrad und linkem Beifahrersitz
* Optional mit schallisolierten Sicherheitskabine, Typ: C-30, zusätzlich mit getönten Scheiben, dreistufen Lüftungsgebläse, elektrische Heizung, Digitaluhr, Beifahrersitz, ausstellbarer Dachluke, Scheiben-Wisch-Waschanlage und vier Arbeitsscheinwerfer
==Sonderausrüstung==
* Getriebe 16/16 oder 24/12
* Thermostart
* Zusatz-Gewichte
* Vordere Kotflügel
* Kabine
==Literatur & Weblinks==
* AGCO-Allis-brochure
* tractordata.com
* digitalcommons.unl.edu (Test-Nr. 2722/87)
<references />
{{:Traktorenlexikon: Navigation |HERSTELLER-LINK=Traktorenlexikon: AGCO-Allis |HERSTELLER= AGCO-Allis}}
kxwjku6r4tc2rrdu0c4ot6dfnknybmn
Traktorenlexikon: AGCO-Allis 6670
0
122646
1085927
2026-05-16T20:02:43Z
Baupit
56622
Neue Seite (vgl. [[WB:AZ]])
1085927
wikitext
text/x-wiki
{{:Traktorenlexikon: Navigation |HERSTELLER-LINK=Traktorenlexikon: AGCO-Allis |HERSTELLER= AGCO-Allis}}
{{:Traktorenlexikon: Modell-Infobox
| HERSTELLER = AGCO-ALLIS
| MODELLREIHE = 6.600 er - Baureihe
| MODELL = 6670
| BILD =
| BILDBESCHREIBUNG =
| BAUWEISE = Blockbauweise
| PRODUKTIONSBEGINN = 1991
| PRODUKTIONSENDE = 1999
| STÜCKZAHL =
| EIGENGEWICHT = 2.800 (4 WD: 3.040)
| LÄNGE = 4.064
| BREITE = 1.970
| HÖHE = 2.743
| RADSTAND = 2.398 (4 WD: 2.316)
| BODENFREIHEIT = 380
| SPURWEITE =
| SPURWEITE VORNE = 1.400-2.000 (4 WD: 1.425-2.134)
| SPURWEITE HINTEN = 1.500-2.000
| WENDERADIUS MIT LENKBREMSE = 2.850 (4 WD: 2.850)
| WENDERADIUS OHNE LENKBREMSE = 3.500 (4WD: 4.260)
| BEREIFUNG VORNE = 7.50-16 ASF (4 WD: 12.4 R 24 AS)
| BEREIFUNG HINTEN = 16.9 R 30 AS
| LEISTUNG KW = 51,5
| LEISTUNG PS = 70
| NENNDREHZAHL = 2.350
| ZYLINDER = 4
| HUBRAUM = 4.000
| DREHMOMENTANSTIEG = 21,8
| KRAFTSTOFF = Diesel
| KÜHLSYSTEM = Luftkühlung
| ANTRIEBSTYP = Heck- und Allradantrieb
| GETRIEBE = 12 V/12 R, 16 V/16 R, 24 V/12 R und 30 V/30 R
| HÖCHSTGESCHWINDIGKEIT = 30 oder 40
| KATEGORIESORTIERUNG =
}}
Die AGCO-ALLIS-Traktoren der 6.600 er- Baureihe waren nahe Verwandte der italienischen SAME-EXPLORER Traktoren. Das Einstiegsmodell, der AGCO-ALLIS 6670, basierte hierbei weitgehend auf dem Modell SAME-EXPLORER 70. Diese Leistungsklasse wurde parallel vom AGCO-ALLIS 5670 bedient. Auch die Auswahl der Getriebe war überwiegend gleich. Allerdings bestand mit dem zusätzlichen 30/30-Gängegetriebe eine weitere Option. Die Zapfwelle wurde mittels Sparzapfwelle, um weitere zwei Geschwindigkeiten gesteigert.
==Motor==
* S.L.H., Typ: 1000.4 A, stehender luftgekühlter Viertakt-Vierzylinder-Reihen-Saugmotor mit Direkteinspritzung, hängenden Ventile, FIAMM-Ölfilter, Vierring-Leichtmetall-Kolben, BOSCH-Einspritzpumpe, mechanischer SAME-Drehzahlregler, Druckumlaufschmierung mittels Zahnradpumpe, BOSCH-Mehrloch-Einspritzdüsen, zahnradgetriebene Nockenwelle, DONALDSON-Trockenluftfilter, fünffach-gelagerte Kurbelwelle, FIAMM-Kraftstofffilter, auswechselbare Zylinderlaufbuchsen und Axialgebläse.
* Bohrung = 105 mm, Hub = 115,5 mm
* Verdichtungsverhältnis = 17,1:1
* Max. Drehmoment = 239 Nm bei 1.266 U/min.
* Drehmomentanstieg = 21,8 %
* Max. Drehmomentanstieg = 24,7 %
* Mittlere Kolbengeschwindigkeit = 9,05 m/s
* Geregelter Drehzahlbereich = 675 bis 2.520 U/min.
* Einspritzmenge = 49,5 mm³/Hub und Nenndrehzahl
* Max. Einspritzdruck = 195 bar
==Kupplung==
* Pedal-betätigte, trockene SAME-Doppelkupplung, Typ: 11"
279,4 mm Scheibendurchmesser
* Handhebel-betätigte Zapfwellenkupplung, als nasse Lamellenkupplung ausgebildet
124,5 mm Lamellendurchmesser
==Getriebe==
* Im Ölbad laufendes S.L.H.-Gruppen-Wendegetriebe, mit Dreihebelbedienung
* Synchronisiertes Wechselgetriebe mit vier Gängen
* Nicht synchronisiertes Gruppengetriebe mit drei Gruppen, in die Gruppen: L - M und H unterteilt
* Mechanisch-betätigte, synchronisierte Wendeschaltung
12 Vorwärts- und 12 Rückwärtsgänge
"Optional:"
* Im Ölbad laufendes SAME-Gruppen-Wendegetriebe
* Synchronisiertes Wechselgetriebe mit vier Gängen
* Nicht synchronisiertes Gruppengetriebe mit vier Gruppen, in die Gruppen: LL - L - M und H unterteilt
* Mechanische, synchronisierte Wendeschaltung
16 Vorwärts- und 16 Rückwärtsgänge
"Wahlweise:"
* Im Ölbad laufendes SAME-Gruppen-Wendegetriebe
* Synchronisiertes Wechselgetriebe mit vier Gängen
* Nicht synchronisiertes Gruppengetriebe mit drei Gruppen, in die Gruppen: L - M und H unterteilt
* Einstufiges Reduziergetriebe in Verbindung mit den Vorwärtsgängen, als Superkriechgänge ausgebildet, als MR-Gruppe bezeichnet
* Mechanische, synchronisierte Wendeschaltung
24 Vorwärts- und 12 Rückwärtsgängen
"Auf Wunsch:"
* Im Ölbad laufendes, elektrohydraulisch-betätigtes SAME-Wendegetriebe
* Synchronisiertes Wechselgetriebe mit fünf Gängen
* Nicht synchronisiertes Gruppengetriebe mit drei Gruppen, in die Gruppen: L - M und H unterteilt
* Unter Last schaltbares Reduziergetriebe (17 %), in die Stufe: Lo unterteilt
* Synchronisierte unter Last schaltbare Wendeschaltung
30 Vorwärts- und 30 Rückwärtsgänge
==Geschwindigkeiten vor- und rückwärts==
"Geschwindigkeiten des 12/12-Gänge Triebwerk, mit Bereifung 16.9 R 30 AS"
{| class="wikitable"
|-
! bei Motordrehzahl (U/min) !! 2.350
|-
! GRUPPE - L !!
|-
| 1.Gang || 1,25 km/h
|-
| 2.Gang || 1,66 km/h
|-
| 3.Gang || 2,03 km/h
|-
| 4.Gang || 2,90 km/h
|-
! GRUPPE - M !!
|-
| 1.Gang || 3,97 km/h
|-
| 2.Gang || 5,28 km/h
|-
| 3.Gang || 6,46 km/h
|-
| 4.Gang || 9,24 km/h
|-
! GRUPPE - H !!
|-
| 1.Gang || 12,00 km/h
|-
| 2.Gang || 15,97 km/h
|-
| 3.Gang || 19,52 km/h
|-
| 4.Gang || 27,96 km/h
|-
! RÜCKWÄRTSGÄNGE !!
|-
! GRUPPE - L !!
|-
| 1.Gang || 1,24 km/h
|-
| 2.Gang || 1,73 km/h
|-
| 3.Gang || 2,11 km/h
|-
| 4.Gang || 3,02 km/h
|-
! GRUPPE - M !!
|-
| 1.Gang || 4,13 km/h
|-
| 2.Gang || 5,49 km/h
|-
| 3.Gang || 6,73 km/h
|-
| 4.Gang || 9,62 km/h
|-
! GRUPPE - H !!
|-
| 1.Gang || 12,50 km/h
|-
| 2.Gang || 16,63 km/h
|-
| 3.Gang || 20,36 km/h
|-
| 4.Gang || 29,12 km/h
|-
|}
"Geschwindigkeiten des 30/30-Triebwerk, mit Bereifung 16.9-30 AS"
{| class="wikitable"
|-
! bei Motordrehzahl (U/min) !! 2.350
|-
! GRUPPE - L / Lo !!
|-
| 1.Gang || 0,72 km/h
|-
| 2.Gang || 1,07 km/h
|-
| 3.Gang || 1,42 km/h
|-
| 4.Gang || 1,87 km/h
|-
| 5.Gang || 2,49 km/h
|-
! GRUPPE - L !!
|-
| 1.Gang || 0,84 km/h
|-
| 2.Gang || 1,25 km/h
|-
| 3.Gang || 1,66 km/h
|-
| 4.Gang || 2,19 km/h
|-
| 5.Gang || 2,90 km/h
|-
! GRUPPE - M / Lo !!
|-
| 1.Gang || 2,29 km/h
|-
| 2.Gang || 3,40 km/h
|-
| 3.Gang || 4,52 km/h
|-
| 4.Gang || 5,96 km/h
|-
| 5.Gang || 7,92 km/h
|-
! GRUPPE - M !!
|-
| 1.Gang || 2,68 km/h
|-
| 2.Gang || 3,97 km/h
|-
| 3.Gang || 5,28 km/h
|-
| 4.Gang || 6,96 km/h
|-
| 5.Gang || 9,24 km/h
|-
! GRUPPE - H / Lo !!
|-
| 1.Gang || 6,95 km/h
|-
| 2.Gang || 10,29 km/h
|-
| 3.Gang || 13,69 km/h
|-
| 4.Gang || 18,06 km/h
|-
| 5.Gang || 23,97 km/h
|-
! GRUPPE - H !!
|-
| 1.Gang || 8,10 km/h
|-
| 2.Gang || 12,00 km/h
|-
| 3.Gang || 15,97 km/h
|-
| 4.Gang || 21,07 km/h
|-
| 5.Gang || 27,96 km/h
|-
! RÜCKWÄRTSGÄNGE !!
|-
! GRUPPE - L / Lo !!
|-
| 1.Gang || 0,75 km/h
|-
| 2.Gang || 1,11 km/h
|-
| 3.Gang || 1,48 km/h
|-
| 4.Gang || 1,95 km/h
|-
| 5.Gang || 2,59 km/h
|-
! GRUPPE - L !!
|-
| 1.Gang || 0,88 km/h
|-
| 2.Gang || 1,30 km/h
|-
| 3.Gang || 1,73 km/h
|-
| 4.Gang || 2,28 km/h
|-
| 5.Gang || 3,02 km/h
|-
! GRUPPE - M / Lo !!
|-
| 1.Gang || 2,39 km/h
|-
| 2.Gang || 3,54 km/h
|-
| 3.Gang || 4,71 km/h
|-
| 4.Gang || 6,21 km/h
|-
| 5.Gang || 8,25 km/h
|-
! GRUPPE - M !!
|-
| 1.Gang || 2,79 km/h
|-
| 2.Gang || 4,13 km/h
|-
| 3.Gang || 5,49 km/h
|-
| 4.Gang || 7,25 km/h
|-
| 5.Gang || 9,62 km/h
|-
! GRUPPE - H / Lo !!
|-
| 1.Gang || 7,23 km/h
|-
| 2.Gang || 10,72 km/h
|-
| 3.Gang || 14,26 km/h
|-
| 4.Gang || 18,81 km/h
|-
| 5.Gang || 24,96 km/h
|-
! GRUPPE - H !!
|-
| 1.Gang || 8,44 km/h
|-
| 2.Gang || 12,50 km/h
|-
| 3.Gang || 16,63 km/h
|-
| 4.Gang || 21,94 km/h
|-
| 5.Gang || 29,12 km/h
|-
|}
==Zapfwelle==
* Handhebel-betätigte, unabhängige und unter Last schaltbare Motorzapfwelle
* Wechselstummel = 1 3/8"- 6 Keile (Form-1) und 1 3/4"- 20 teilig
* Vierfach schaltbar, 540/1.000 U/min. und 540 E/1.000 E
Übersetzungsverhältnis der 540 er-Zapfwelle = 3,857:1
* 540 U/min. bei 2.083 U/min.- Motordrehzahl
Übertragbare Leistung = 62,5 DIN-PS
* Oder 609 U/min. mit Nenndrehzahl
Übertragbare Leistung = 65,1 DIN-PS
* 540 E bei 1.743 U/min.- Motordrehzahl
Oder 728 U/min. mit Nenndrehzahl
Übersetzungsverhältnis der 1.000 er-Zapfwelle = 2,2857:1
* 1.000 U/min. bei 2.285 U/min.- Motordrehzahl
Übertragbare Leistung = 63,9 DIN-PS
* Oder 1.028 U/min. mit Nenndrehzahl
Übertragbare Leistung = 64,0 DIN-PS
* 1.000 E bei 1.913 U/min.- Motordrehzahl
==Bremsen==
* Pedal-betätigte, hydraulisch-nasse Scheibenbremse, auf die Differential-Seitenwellen wirkend, als Einzelradbremse zu verwenden
Scheiben mit 290 mm Durchmesser
* Allradausführung mit nasse Scheibenbremse an der Vorderachse
Scheiben je 224 mm Durchmesser
* Handhebel-betätigte Handbremse als nasse Scheibenbremse ausgebildet, auf Getriebewelle wirkend
==Achsen==
* Pendelnd-gelagerte Teleskop-Vorderachse
Fünffach-verstellbare Spurweite = 1.400 bis 2.000 mm
"Wahlweise:"
* Pendelnd-gelagerte S.L.H-Lenktrieb-Vorderachse, mit zentraler Gelenkwelle, Planetenuntersetzung und Klauen-Differentialsperre
Verstellbare Spurweite = 1.600 bis 2.120 mm
* Starre Hinterachse, mit Kegelradgetriebe und Untersetzungsgetriebe
Pedal-betätigter Klauen-Differentialsperre
* Vierfach-verstellbare Spurweite = 1.500 bis 2.000 mm
* Zul. vordere Achslast = 1.400 kg (4 WD = 2.000 kg)
* Zul. hintere Achslast = 3.000 kg (4 WD = 3.300 kg)
==Lenkung==
* Hydrostatische DANFOSS-Lenkung, Typ: ORBITROLL OSPC-80 OR, mit zwei einfachwirkenden Lenkzylindern
* BOSCH-Pumpe, Typ: HY/ZFS 11/8 L 208 mit 120 bar Betriebsdruck
==Hydrauliksystem und Kraftheber==
* Hydraulischer Kraftheber mit mechanischer Unterlenkerregelung (MHR)
* Einfachwirkender Hubzylinder
* Zwei externe Zusatz-Hubzylinder mit 50 und 70 mm Kolbendurchmesser
* Sicherheitsventil des Hauptzylinder auf 210 bar eingestellt
* Dreipunktaufhängung der Kategorie II mit Schnellkuppler
"Funktionen:"
* Heben, Senken, Lage-, Misch- und Zugregelung
* Tiefenregulierung, Senkdrossel und Schwimmstellung
Open-Center mit einer max. Förderleistung = 36,0 l/min. bei 183 bar und 32,5 l/min. bei 167 bar
* Leistung der Hydraulik = 9,03 kW
Max. durchgehende Hubkraft 610 mm hinter den Koppelpunkten = 2.250 kg
* Max. Hubkraft an den Koppelpunkten = 2.944 kg
==Steuergeräte==
* Ein einfachwirkendes Steuergerät
* Optional bis zu zwei einfach- oder doppelt-wirkende Steuergeräte
==Elektrische Ausrüstung==
"12 Volt-Einrichtung:"
* Batterie, 12 V-100/470 Ah
* BOSCH-Anlasser, Typ: 12 V-3,5 kW
* BOSCH-Lichtmaschine, Typ: 14 V-55 A 20/770 W
==Maße und Abmessungen==
* Länge über alles = 4.064 mm (4 WD = 4.044 mm)
* Breite je nach Spurweite = 1.970 bis 2.002 mm
* Höhe über Schutzrahmen = 2.743 mm
* Radstand = 2.398 mm (4 WD = 2.316 mm)
* Bodenfreiheit = 380 mm (4 WD = 380 mm)
* Betriebsgewicht = 2.800 kg (4 WD = 3.040 kg)
Zul. Gesamtgewicht = 4.400 kg (4 WD = 4.900 kg)
==Bereifung==
"Standardbereifung"
* Vorne = 7.50-16 AS Front (4 WD = 12.4 R 24 AS)
* Hinten = 16.9 R 30 AS
"Optional:"
* Vorne = 7.50-18 AS Front (4 WD = 13.6 R 24 und 12.4 R 28 AS)
* Hinten = 12.4 R 36, 13.6 R 38 und 18.4 R 30 AS
==Füllmengen==
* Tankinhalt = 107,0 l
* Motoröl mit Filter = 9,2 l
* Getriebe und Hydraulik = 52,0 l
* Allrad-Vorderachse = 6,0 l
* Endantrieb je 3,0 l
==Verbrauch==
* Kraftstoffverbrauch = 14,0 l/h bei 47,1 kW und Nenndrehzahl
==Kabine==
* Auf Silentblöcken gelagert Fahrerplattform mit Schutzrahmen gepolstertem SABLE-Fahrersitz, hängende Pedale, Seitenschaltung, Kontrollleuchten, Traktormeter, Kraftstoffanzeige, Dreispeichenlenkrad und linkem Beifahrersitz
* Optional mit schallisolierten Sicherheitskabine
==Sonderausrüstung==
* Getriebe 16/16 oder 24/12 und 30/30
* Thermostart
* Zusatz-Gewichte
* Vordere Kotflügel
* Kabine
==Literatur & Weblinks==
* AGCO-Allis-brochure
* tractordata.com
* digitalcommons.unl.edu (Test-Nr. 2723/86)
<references />
{{:Traktorenlexikon: Navigation |HERSTELLER-LINK=Traktorenlexikon: AGCO-Allis |HERSTELLER= AGCO-Allis}}
mfrdvl3kuea8co8jcflphl1igsnzzya
Ungarisch/Ungarisch-Lesebuch-Kurzgeschichten/Kurzgeschichten A1 Teil 5
0
122647
1085958
2026-05-16T20:35:31Z
Thirunavukkarasye-Raveendran
47852
Neue Seite (vgl. [[WB:AZ]])
1085958
wikitext
text/x-wiki
{{Navigation hoch|
hochtext=Inhaltsverzeichnis: Ungarisch-Lesebuch|
hochlink=Ungarisch#Ungarisch-Lesebuch}}
{{Navigation hoch|
hochtext=Inhaltsverzeichnis: Kurzgeschichten|
hochlink=Ungarisch/Ungarisch-Lesebuch-Kurzgeschichten}}
=== 1 ===
:Újra játékban.
:1. Leonárd fotós.
:2. Negyvenegy éves.
:3. Budapesten lakik.
:4. Régebben nagyon sikeres volt.
:5. A fotói sok újságban megjelentek.
:6. Most azonban már nincsenek jó megbízásai.
:7. Ez már egy éve így van.
:8. Gyakran otthon ül.
:9. A régi fotóit nézegeti.
:10. Azt gondolja: régen minden jobb volt.
:11. Ez nem segít rajta.
:12. Egy nap elolvas egy hírt.
:13. Egy cég fotóst keres.
:14. A cég egy nagy gyárat épít.
:15. A gyár a hegyekben van.
:16. Ott nagyon hideg az idő.
:17. A terep nehéz.
:18. Más fotósok nem akarják elvállalni.
:19. Leonárd gondolkodik.
:20. Ez nehéz és veszélyes.
:21. De ez egy lehetőség.
:22. Ránéz a fényképezőgépére.
:23. A fényképezőgép az asztalon fekszik.
:24. Régóta nem használta.
:25. Kézbe veszi.
:26. Azt gondolja: meg tudom csinálni.
:27. Felhívja a céget.
:28. Beszél a vezetővel.
:29. A vezetőt Kovács Péternek hívják.
:30. Azt mondja: „Olyan emberre van szükségünk, akinek van tapasztalata.”
:31. Leonárd azt mondja: „Ismerem az ilyen körülményeket.”
:32. Azt mondja: „Tudom, mik a problémák.”
:33. Azt mondja: „És tudom, hogyan kell megoldani őket.”
:34. Kovács Péter hallgatja.
:35. Azt mondja: „Küldjön nekem egy tervet.”
:36. Leonárd tervet ír.
:37. Mindent leír.
:38. Hogy milyen fényképezőgépet használ.
:39. Hogy hogyan kezeli a hideget.
:40. Hogy hogyan viszi a nehéz felszerelést.
:41. Hogy mennyi időre van szüksége minden egyes fotóhoz.
:42. Elküldi a tervet a cégnek.
:43. Két nappal később Kovács Péter felhívja.
:44. Azt mondja: „A terv jó.”
:45. Azt mondja: „Öné a megbízás.”
:46. Leonárd boldog.
:47. De nem ünnepel.
:48. Azonnal elkezd készülni.
:49. Hidegben teszteli a fényképezőgépét.
:50. Becsomagolja az összes akkumulátort.
:51. Meleg ruhát vásárol.
:52. Minden nap futni megy.
:53. A felszerelés nehéz.
:54. Erősnek kell lennie.
:55. Két hét múlva elutazik a hegyekbe.
:56. Az idő hideg és szürke.
:57. A hegy magas és meredek.
:58. Leonárd dolgozik.
:59. Fotókat készít az építkezésről.
:60. Aztán megváltozik az időjárás.
:61. Hirtelen felhők jönnek.
:62. A fény rossz.
:63. Vár.
:64. Egy órát.
:65. Két órát.
:66. Három órát.
:67. Nagyon fázik.
:68. De tovább vár.
:69. Aztán a felhőzet rövid időre felszakad.
:70. A fény tökéletes.
:71. Leonárd gyorsan sok fotót készít.
:72. Magasabbra mászik.
:73. Ez veszélyes.
:74. De felülről jobb a fotó.
:75. Elkészíti a fotót.
:76. Tökéletes fotó.
:77. Visszajön.
:78. Kimerült.
:79. De mosolyog.
:80. Három héttel később Kovács Péter megnézi a fotókat.
:81. Azt mondja: „Ez fantasztikus.”
:82. Azt mondja: „Pontosan erre volt szükségünk.”
:83. Azt mondja: „Szeretne még több projektet csinálni nekünk?”
:84. Leonárd azt mondja: „Igen. Nagyon szívesen.”
:85. Visszautazik Budapestre.
:86. Kipakolja a fényképezőgépét.
:87. Gondosan megtisztítja.
:88. A következő útra gondol.
:89. Nem tudja, hová vezet majd.
:90. De tudja: újra játékban van.
:91. Ez jó érzés.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Újra játékban. - Wieder im Spiel.
:1. Leonárd fotós. - Leonárd ist Fotograf.
:2. Negyvenegy éves. - Er ist 41 Jahre alt.
:3. Budapesten lakik. - Er wohnt in Budapest.
:4. Régebben nagyon sikeres volt. - Er war früher sehr erfolgreich.
:5. A fotói sok újságban megjelentek. - Seine Fotos waren in vielen Zeitungen.
:6. Most azonban már nincsenek jó megbízásai. - Aber jetzt hat er keine guten Aufträge mehr.
:7. Ez már egy éve így van. - Das war schon seit einem Jahr so.
:8. Gyakran otthon ül. - Er sitzt oft zu Hause.
:9. A régi fotóit nézegeti. - Er schaut seine alten Fotos an.
:10. Azt gondolja: régen minden jobb volt. - Er denkt: Früher war alles besser.
:11. Ez nem segít rajta. - Das hilft ihm nicht.
:12. Egy nap elolvas egy hírt. - Eines Tages liest er eine Nachricht.
:13. Egy cég fotóst keres. - Eine Firma sucht einen Fotografen.
:14. A cég egy nagy gyárat épít. - Die Firma baut eine große Fabrik.
:15. A gyár a hegyekben van. - Die Fabrik ist in den Bergen.
:16. Ott nagyon hideg az idő. - Das Wetter dort ist sehr kalt.
:17. A terep nehéz. - Das Gelände ist schwierig.
:18. Más fotósok nem akarják elvállalni. - Andere Fotografen wollen das nicht machen.
:19. Leonárd gondolkodik. - Leonárd denkt nach.
:20. Ez nehéz és veszélyes. - Das ist schwierig und gefährlich.
:21. De ez egy lehetőség. - Aber es ist eine Chance.
:22. Ránéz a fényképezőgépére. - Er schaut seine Kamera an.
:23. A fényképezőgép az asztalon fekszik. - Die Kamera liegt auf dem Tisch.
:24. Régóta nem használta. - Sie ist schon lange nicht benutzt worden.
:25. Kézbe veszi. - Er nimmt sie in die Hand.
:26. Azt gondolja: meg tudom csinálni. - Er denkt: Ich kann das.
:27. Felhívja a céget. - Er ruft die Firma an.
:28. Beszél a vezetővel. - Er spricht mit dem Chef.
:29. A vezetőt Kovács Péternek hívják. - Der Chef heißt Kovács Péter.
:30. Azt mondja: „Olyan emberre van szükségünk, akinek van tapasztalata.” - Er sagt: „Wir brauchen jemanden mit Erfahrung."
:31. Leonárd azt mondja: „Ismerem az ilyen körülményeket.” - Leonárd sagt: „Ich kenne solche Bedingungen."
:32. Azt mondja: „Tudom, mik a problémák.” - Er sagt: „Ich weiß, was die Probleme sind."
:33. Azt mondja: „És tudom, hogyan kell megoldani őket.” - Er sagt: „Und ich weiß, wie man sie löst."
:34. Kovács Péter hallgatja. - Kovács Péter hört zu.
:35. Azt mondja: „Küldjön nekem egy tervet.” - Er sagt: „Schicken Sie mir einen Plan."
:36. Leonárd tervet ír. - Leonárd schreibt einen Plan.
:37. Mindent leír. - Er schreibt alles auf.
:38. Hogy milyen fényképezőgépet használ. - Welche Kamera er benutzt.
:39. Hogy hogyan kezeli a hideget. - Wie er mit der Kälte umgeht.
:40. Hogy hogyan viszi a nehéz felszerelést. - Wie er das schwere Equipment trägt.
:41. Hogy mennyi időre van szüksége minden egyes fotóhoz. - Wie lange er für jedes Foto braucht.
:42. Elküldi a tervet a cégnek. - Er schickt den Plan an die Firma.
:43. Két nappal később Kovács Péter felhívja. - Zwei Tage später ruft Kovács Péter an.
:44. Azt mondja: „A terv jó.” - Er sagt: „Der Plan ist gut."
:45. Azt mondja: „Öné a megbízás.” - Er sagt: „Sie haben den Auftrag."
:46. Leonárd boldog. - Leonárd ist glücklich.
:47. De nem ünnepel. - Aber er feiert nicht.
:48. Azonnal elkezd készülni. - Er beginnt sofort mit der Vorbereitung.
:49. Hidegben teszteli a fényképezőgépét. - Er testet seine Kamera in der Kälte.
:50. Becsomagolja az összes akkumulátort. - Er packt alle Batterien ein.
:51. Meleg ruhát vásárol. - Er kauft warme Kleidung.
:52. Minden nap futni megy. - Er geht jeden Tag joggen.
:53. A felszerelés nehéz. - Das Equipment ist schwer.
:54. Erősnek kell lennie. - Er muss stark sein.
:55. Két hét múlva elutazik a hegyekbe. - Nach zwei Wochen fährt er in die Berge.
:56. Az idő hideg és szürke. - Das Wetter ist kalt und grau.
:57. A hegy magas és meredek. - Der Berg ist hoch und steil.
:58. Leonárd dolgozik. - Leonárd arbeitet.
:59. Fotókat készít az építkezésről. - Er macht Fotos von der Baustelle.
:60. Aztán megváltozik az időjárás. - Dann ändert sich das Wetter.
:61. Hirtelen felhők jönnek. - Plötzlich kommen Wolken.
:62. A fény rossz. - Das Licht ist schlecht.
:63. Vár. - Er wartet.
:64. Egy órát. - Eine Stunde.
:65. Két órát. - Zwei Stunden.
:66. Három órát. - Drei Stunden.
:67. Nagyon fázik. - Er ist sehr kalt.
:68. De tovább vár. - Aber er wartet weiter.
:69. Aztán a felhőzet rövid időre felszakad. - Dann öffnet sich die Wolkendecke kurz.
:70. A fény tökéletes. - Das Licht ist perfekt.
:71. Leonárd gyorsan sok fotót készít. - Leonárd macht schnell viele Fotos.
:72. Magasabbra mászik. - Er klettert höher.
:73. Ez veszélyes. - Das ist gefährlich.
:74. De felülről jobb a fotó. - Aber das Foto von oben ist besser.
:75. Elkészíti a fotót. - Er macht das Foto.
:76. Tökéletes fotó. - Es ist ein perfektes Foto.
:77. Visszajön. - Er kommt wieder runter.
:78. Kimerült. - Er ist erschöpft.
:79. De mosolyog. - Aber er lächelt.
:80. Három héttel később Kovács Péter megnézi a fotókat. - Drei Wochen später schaut Kovács Péter die Fotos an.
:81. Azt mondja: „Ez fantasztikus.” - Er sagt: „Das ist fantastisch."
:82. Azt mondja: „Pontosan erre volt szükségünk.” - Er sagt: „Das ist genau was wir brauchten."
:83. Azt mondja: „Szeretne még több projektet csinálni nekünk?” - Er sagt: „Wollen Sie noch mehr Projekte für uns machen?"
:84. Leonárd azt mondja: „Igen. Nagyon szívesen.” - Leonárd sagt: „Ja. Sehr gerne."
:85. Visszautazik Budapestre. - Er fährt nach Budapest zurück.
:86. Kipakolja a fényképezőgépét. - Er packt seine Kamera aus.
:87. Gondosan megtisztítja. - Er reinigt sie sorgfältig.
:88. A következő útra gondol. - Er denkt an die nächste Reise.
:89. Nem tudja, hová vezet majd. - Er weiß nicht wohin.
:90. De tudja: újra játékban van. - Aber er weiß: Er ist wieder im Spiel.
:91. Ez jó érzés. - Das ist ein gutes Gefühl.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Wieder im Spiel.
:1. Leonárd ist Fotograf.
:2. Er ist 41 Jahre alt.
:3. Er wohnt in Budapest.
:4. Er war früher sehr erfolgreich.
:5. Seine Fotos waren in vielen Zeitungen.
:6. Aber jetzt hat er keine guten Aufträge mehr.
:7. Das war schon seit einem Jahr so.
:8. Er sitzt oft zu Hause.
:9. Er schaut seine alten Fotos an.
:10. Er denkt: Früher war alles besser.
:11. Das hilft ihm nicht.
:12. Eines Tages liest er eine Nachricht.
:13. Eine Firma sucht einen Fotografen.
:14. Die Firma baut eine große Fabrik.
:15. Die Fabrik ist in den Bergen.
:16. Das Wetter dort ist sehr kalt.
:17. Das Gelände ist schwierig.
:18. Andere Fotografen wollen das nicht machen.
:19. Leonárd denkt nach.
:20. Das ist schwierig und gefährlich.
:21. Aber es ist eine Chance.
:22. Er schaut seine Kamera an.
:23. Die Kamera liegt auf dem Tisch.
:24. Sie ist schon lange nicht benutzt worden.
:25. Er nimmt sie in die Hand.
:26. Er denkt: Ich kann das.
:27. Er ruft die Firma an.
:28. Er spricht mit dem Chef.
:29. Der Chef heißt Kovács Péter.
:30. Er sagt: „Wir brauchen jemanden mit Erfahrung."
:31. Leonárd sagt: „Ich kenne solche Bedingungen."
:32. Er sagt: „Ich weiß, was die Probleme sind."
:33. Er sagt: „Und ich weiß, wie man sie löst."
:34. Kovács Péter hört zu.
:35. Er sagt: „Schicken Sie mir einen Plan."
:36. Leonárd schreibt einen Plan.
:37. Er schreibt alles auf.
:38. Welche Kamera er benutzt.
:39. Wie er mit der Kälte umgeht.
:40. Wie er das schwere Equipment trägt.
:41. Wie lange er für jedes Foto braucht.
:42. Er schickt den Plan an die Firma.
:43. Zwei Tage später ruft Kovács Péter an.
:44. Er sagt: „Der Plan ist gut."
:45. Er sagt: „Sie haben den Auftrag."
:46. Leonárd ist glücklich.
:47. Aber er feiert nicht.
:48. Er beginnt sofort mit der Vorbereitung.
:49. Er testet seine Kamera in der Kälte.
:50. Er packt alle Batterien ein.
:51. Er kauft warme Kleidung.
:52. Er geht jeden Tag joggen.
:53. Das Equipment ist schwer.
:54. Er muss stark sein.
:55. Nach zwei Wochen fährt er in die Berge.
:56. Das Wetter ist kalt und grau.
:57. Der Berg ist hoch und steil.
:58. Leonárd arbeitet.
:59. Er macht Fotos von der Baustelle.
:60. Dann ändert sich das Wetter.
:61. Plötzlich kommen Wolken.
:62. Das Licht ist schlecht.
:63. Er wartet.
:64. Eine Stunde.
:65. Zwei Stunden.
:66. Drei Stunden.
:67. Er ist sehr kalt.
:68. Aber er wartet weiter.
:69. Dann öffnet sich die Wolkendecke kurz.
:70. Das Licht ist perfekt.
:71. Leonárd macht schnell viele Fotos.
:72. Er klettert höher.
:73. Das ist gefährlich.
:74. Aber das Foto von oben ist besser.
:75. Er macht das Foto.
:76. Es ist ein perfektes Foto.
:77. Er kommt wieder runter.
:78. Er ist erschöpft.
:79. Aber er lächelt.
:80. Drei Wochen später schaut Kovács Péter die Fotos an.
:81. Er sagt: „Das ist fantastisch."
:82. Er sagt: „Das ist genau was wir brauchten."
:83. Er sagt: „Wollen Sie noch mehr Projekte für uns machen?"
:84. Leonárd sagt: „Ja. Sehr gerne."
:85. Er fährt nach Budapest zurück.
:86. Er packt seine Kamera aus.
:87. Er reinigt sie sorgfältig.
:88. Er denkt an die nächste Reise.
:89. Er weiß nicht wohin.
:90. Aber er weiß: Er ist wieder im Spiel.
:91. Das ist ein gutes Gefühl.
|}
=== 1 ===
:Ferenc háza.
:1. Ferenc negyvenöt éves.
:2. Most egy kisvárosban lakik.
:3. A város neve Eger.
:4. Vett egy régi házat.
:5. A ház az 1950-es évekből való.
:6. Nagyon régi és rossz állapotban van.
:7. A tető lyukas.
:8. A falak nedvesek.
:9. A vezetékek tönkrementek.
:10. Az ablakok betörtek.
:11. Az összes szomszéd nézi a házat.
:12. Azt gondolják: ez reménytelen.
:13. Egy szomszédasszony azt mondja: „Ezt hamarosan újra eladja.”
:14. Egy szomszéd azt mondja: „Ez csak ócskaság.”
:15. Ferenc hallja ezt.
:16. De nem mond semmit.
:17. Fog egy írótáblát.
:18. Végigmegy a házon.
:19. Mindent megnéz.
:20. A tető rossz.
:21. Ezt felírja.
:22. A vezetékek rosszak.
:23. Ezt felírja.
:24. Az alap repedezett.
:25. Ezt felírja.
:26. Hosszú listát készít.
:27. Aztán részekre osztja a listát.
:28. Először a tető.
:29. Aztán a vezetékek.
:30. Aztán a falak.
:31. Aztán az ablakok.
:32. Mindenhez dátumot rendel.
:33. A tetővel kezdi.
:34. Ez kemény munka.
:35. Minden nap dolgozik.
:36. Korán kel.
:37. Addig dolgozik, amíg besötétedik.
:38. A szomszédok figyelik.
:39. Várnak.
:40. Arra várnak, hogy feladja.
:41. De nem adja fel.
:42. Tovább dolgozik.
:43. Két hét után elkészül a tető.
:44. Aztán jönnek a vezetékek.
:45. Ez nehéz.
:46. Sokat tanul közben.
:47. Néha hibázik.
:48. Aztán még egyszer megcsinálja.
:49. Helyesen.
:50. Egy nap problémát talál.
:51. Egy nagy fagerenda korhadt.
:52. Ez nagy baj.
:53. A gerenda nagyon fontos.
:54. Ez tartja a tetőt.
:55. Ferenc aggódik.
:56. Sokáig áll a gerenda előtt.
:57. Gondolkodik.
:58. Aztán bemegy a városba.
:59. Elmegy egy szaküzletbe.
:60. Megkérdezi az ottani férfit.
:61. A férfi mindent elmagyaráz neki.
:62. Ferenc megveszi a megfelelő anyagokat.
:63. Visszajön.
:64. Három napig dolgozik a gerendán.
:65. Erősebbé teszi a gerendát, mint korábban volt.
:66. Kipróbálja.
:67. Most nagyon erős.
:68. Ferenc elégedett.
:69. Tovább dolgozik.
:70. Nyárra elkészülnek a falak.
:71. Ősszel beépítik az ablakokat.
:72. Az új ablakok szépek.
:73. A ház jobban néz ki.
:74. Egy este Ferenc felkapcsolja a villanyt.
:75. A nappaliban kigyullad a fény.
:76. Sok év után először.
:77. A szoba világos és meleg.
:78. Ferenc körülnéz.
:79. Ez az ő háza.
:80. Ő maga csinálta meg.
:81. Kimegy a verandára.
:82. Leül.
:83. Kávét iszik.
:84. A szomszédok elmennek mellette.
:85. Egy szomszédasszony ránéz.
:86. Azt mondja: „Most már nagyon szépen néz ki.”
:87. Ferenc mosolyog.
:88. Azt mondja: „Köszönöm.”
:89. Tovább issza a kávéját.
:90. A házat nézi.
:91. Azt gondolja: ezt én csináltam.
:92. Azt gondolja: lépésről lépésre.
:93. Azt gondolja: rövidítések nélkül.
:94. Fáradt.
:95. Nagyon fáradt.
:96. De boldog.
:97. Ez most az otthona.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Ferenc háza. - Ferences Haus
:1. Ferenc negyvenöt éves. - Ferenc ist 45 Jahre alt.
:2. Most egy kisvárosban lakik. - Er wohnt jetzt in einer Kleinstadt.
:3. A város neve Eger. - Die Stadt heißt Eger.
:4. Vett egy régi házat. - Er hat ein altes Haus gekauft.
:5. A ház az 1950-es évekből való. - Das Haus ist aus den 1950er Jahren.
:6. Nagyon régi és rossz állapotban van. - Es ist sehr alt und kaputt.
:7. A tető lyukas. - Das Dach hat Löcher.
:8. A falak nedvesek. - Die Wände sind feucht.
:9. A vezetékek tönkrementek. - Die Leitungen sind kaputt.
:10. Az ablakok betörtek. - Die Fenster sind gebrochen.
:11. Az összes szomszéd nézi a házat. - Alle Nachbarn schauen das Haus an.
:12. Azt gondolják: ez reménytelen. - Sie denken: Das ist hoffnungslos.
:13. Egy szomszédasszony azt mondja: „Ezt hamarosan újra eladja.” - Eine Nachbarin sagt: „Er verkauft das bald wieder."
:14. Egy szomszéd azt mondja: „Ez csak ócskaság.” - Ein Nachbar sagt: „Das ist nur Schrott."
:15. Ferenc hallja ezt. - Ferenc hört das.
:16. De nem mond semmit. - Aber er sagt nichts.
:17. Fog egy írótáblát. - Er nimmt ein Klemmbrett.
:18. Végigmegy a házon. - Er geht durch das Haus.
:19. Mindent megnéz. - Er schaut alles an.
:20. A tető rossz. - Das Dach ist kaputt.
:21. Ezt felírja. - Er schreibt das auf.
:22. A vezetékek rosszak. - Die Leitungen sind kaputt.
:23. Ezt felírja. - Er schreibt das auf.
:24. Az alap repedezett. - Das Fundament hat Risse.
:25. Ezt felírja. - Er schreibt das auf.
:26. Hosszú listát készít. - Er macht eine lange Liste.
:27. Aztán részekre osztja a listát. - Dann teilt er die Liste auf.
:28. Először a tető. - Zuerst das Dach.
:29. Aztán a vezetékek. - Dann die Leitungen.
:30. Aztán a falak. - Dann die Wände.
:31. Aztán az ablakok. - Dann die Fenster.
:32. Mindenhez dátumot rendel. - Er setzt für alles ein Datum.
:33. A tetővel kezdi. - Er beginnt mit dem Dach.
:34. Ez kemény munka. - Das ist harte Arbeit.
:35. Minden nap dolgozik. - Er arbeitet jeden Tag.
:36. Korán kel. - Er steht früh auf.
:37. Addig dolgozik, amíg besötétedik. - Er arbeitet bis es dunkel wird.
:38. A szomszédok figyelik. - Die Nachbarn schauen zu.
:39. Várnak. - Sie warten.
:40. Arra várnak, hogy feladja. - Sie warten darauf, dass er aufgibt.
:41. De nem adja fel. - Aber er gibt nicht auf.
:42. Tovább dolgozik. - Er arbeitet weiter.
:43. Két hét után elkészül a tető. - Das Dach ist nach zwei Wochen fertig.
:44. Aztán jönnek a vezetékek. - Dann kommen die Leitungen.
:45. Ez nehéz. - Das ist schwierig.
:46. Sokat tanul közben. - Er lernt viel dabei.
:47. Néha hibázik. - Er macht manchmal Fehler.
:48. Aztán még egyszer megcsinálja. - Dann macht er es noch einmal.
:49. Helyesen. - Richtig.
:50. Egy nap problémát talál. - Eines Tages findet er ein Problem.
:51. Egy nagy fagerenda korhadt. - Ein großer Holzbalken ist morsch.
:52. Ez nagy baj. - Das ist schlimm.
:53. A gerenda nagyon fontos. - Der Balken ist sehr wichtig.
:54. Ez tartja a tetőt. - Er trägt das Dach.
:55. Ferenc aggódik. - Ferenc ist besorgt.
:56. Sokáig áll a gerenda előtt. - Er steht lange vor dem Balken.
:57. Gondolkodik. - Er denkt nach.
:58. Aztán bemegy a városba. - Dann fährt er in die Stadt.
:59. Elmegy egy szaküzletbe. - Er geht in ein Fachgeschäft.
:60. Megkérdezi az ottani férfit. - Er fragt den Mann dort.
:61. A férfi mindent elmagyaráz neki. - Der Mann erklärt ihm alles.
:62. Ferenc megveszi a megfelelő anyagokat. - Ferenc kauft die richtigen Materialien.
:63. Visszajön. - Er kommt zurück.
:64. Három napig dolgozik a gerendán. - Er arbeitet drei Tage an dem Balken.
:65. Erősebbé teszi a gerendát, mint korábban volt. - Er macht den Balken stärker als vorher.
:66. Kipróbálja. - Er testet ihn.
:67. Most nagyon erős. - Er ist jetzt sehr stark.
:68. Ferenc elégedett. - Ferenc ist zufrieden.
:69. Tovább dolgozik. - Er arbeitet weiter.
:70. Nyárra elkészülnek a falak. - Im Sommer werden die Wände fertig.
:71. Ősszel beépítik az ablakokat. - Im Herbst werden die Fenster eingebaut.
:72. Az új ablakok szépek. - Die neuen Fenster sind schön.
:73. A ház jobban néz ki. - Das Haus sieht besser aus.
:74. Egy este Ferenc felkapcsolja a villanyt. - Eines Abends macht Ferenc das Licht an.
:75. A nappaliban kigyullad a fény. - Das Licht im Wohnzimmer geht an.
:76. Sok év után először. - Das erste Mal seit vielen Jahren.
:77. A szoba világos és meleg. - Das Zimmer ist hell und warm.
:78. Ferenc körülnéz. - Ferenc schaut sich um.
:79. Ez az ő háza. - Das ist sein Haus.
:80. Ő maga csinálta meg. - Er hat es selbst gemacht.
:81. Kimegy a verandára. - Er geht auf die Veranda.
:82. Leül. - Er setzt sich.
:83. Kávét iszik. - Er trinkt einen Kaffee.
:84. A szomszédok elmennek mellette. - Die Nachbarn gehen vorbei.
:85. Egy szomszédasszony ránéz. - Eine Nachbarin schaut ihn an.
:86. Azt mondja: „Most már nagyon szépen néz ki.” - Sie sagt: „Das sieht jetzt sehr schön aus."
:87. Ferenc mosolyog. - Ferenc lächelt.
:88. Azt mondja: „Köszönöm.” - Er sagt: „Danke."
:89. Tovább issza a kávéját. - Er trinkt seinen Kaffee weiter.
:90. A házat nézi. - Er schaut auf das Haus.
:91. Azt gondolja: ezt én csináltam. - Er denkt: Ich habe das gemacht.
:92. Azt gondolja: lépésről lépésre. - Er denkt: Schritt für Schritt.
:93. Azt gondolja: rövidítések nélkül. - Er denkt: Ohne Abkürzungen.
:94. Fáradt. - Er ist müde.
:95. Nagyon fáradt. - Sehr müde.
:96. De boldog. - Aber er ist glücklich.
:97. Ez most az otthona. - Das ist sein Zuhause jetzt.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Ferences Haus
:1. Ferenc ist 45 Jahre alt.
:2. Er wohnt jetzt in einer Kleinstadt.
:3. Die Stadt heißt Eger.
:4. Er hat ein altes Haus gekauft.
:5. Das Haus ist aus den 1950er Jahren.
:6. Es ist sehr alt und kaputt.
:7. Das Dach hat Löcher.
:8. Die Wände sind feucht.
:9. Die Leitungen sind kaputt.
:10. Die Fenster sind gebrochen.
:11. Alle Nachbarn schauen das Haus an.
:12. Sie denken: Das ist hoffnungslos.
:13. Eine Nachbarin sagt: „Er verkauft das bald wieder."
:14. Ein Nachbar sagt: „Das ist nur Schrott."
:15. Ferenc hört das.
:16. Aber er sagt nichts.
:17. Er nimmt ein Klemmbrett.
:18. Er geht durch das Haus.
:19. Er schaut alles an.
:20. Das Dach ist kaputt.
:21. Er schreibt das auf.
:22. Die Leitungen sind kaputt.
:23. Er schreibt das auf.
:24. Das Fundament hat Risse.
:25. Er schreibt das auf.
:26. Er macht eine lange Liste.
:27. Dann teilt er die Liste auf.
:28. Zuerst das Dach.
:29. Dann die Leitungen.
:30. Dann die Wände.
:31. Dann die Fenster.
:32. Er setzt für alles ein Datum.
:33. Er beginnt mit dem Dach.
:34. Das ist harte Arbeit.
:35. Er arbeitet jeden Tag.
:36. Er steht früh auf.
:37. Er arbeitet bis es dunkel wird.
:38. Die Nachbarn schauen zu.
:39. Sie warten.
:40. Sie warten darauf, dass er aufgibt.
:41. Aber er gibt nicht auf.
:42. Er arbeitet weiter.
:43. Das Dach ist nach zwei Wochen fertig.
:44. Dann kommen die Leitungen.
:45. Das ist schwierig.
:46. Er lernt viel dabei.
:47. Er macht manchmal Fehler.
:48. Dann macht er es noch einmal.
:49. Richtig.
:50. Eines Tages findet er ein Problem.
:51. Ein großer Holzbalken ist morsch.
:52. Das ist schlimm.
:53. Der Balken ist sehr wichtig.
:54. Er trägt das Dach.
:55. Ferenc ist besorgt.
:56. Er steht lange vor dem Balken.
:57. Er denkt nach.
:58. Dann fährt er in die Stadt.
:59. Er geht in ein Fachgeschäft.
:60. Er fragt den Mann dort.
:61. Der Mann erklärt ihm alles.
:62. Ferenc kauft die richtigen Materialien.
:63. Er kommt zurück.
:64. Er arbeitet drei Tage an dem Balken.
:65. Er macht den Balken stärker als vorher.
:66. Er testet ihn.
:67. Er ist jetzt sehr stark.
:68. Ferenc ist zufrieden.
:69. Er arbeitet weiter.
:70. Im Sommer werden die Wände fertig.
:71. Im Herbst werden die Fenster eingebaut.
:72. Die neuen Fenster sind schön.
:73. Das Haus sieht besser aus.
:74. Eines Abends macht Ferenc das Licht an.
:75. Das Licht im Wohnzimmer geht an.
:76. Das erste Mal seit vielen Jahren.
:77. Das Zimmer ist hell und warm.
:78. Ferenc schaut sich um.
:79. Das ist sein Haus.
:80. Er hat es selbst gemacht.
:81. Er geht auf die Veranda.
:82. Er setzt sich.
:83. Er trinkt einen Kaffee.
:84. Die Nachbarn gehen vorbei.
:85. Eine Nachbarin schaut ihn an.
:86. Sie sagt: „Das sieht jetzt sehr schön aus."
:87. Ferenc lächelt.
:88. Er sagt: „Danke."
:89. Er trinkt seinen Kaffee weiter.
:90. Er schaut auf das Haus.
:91. Er denkt: Ich habe das gemacht.
:92. Er denkt: Schritt für Schritt.
:93. Er denkt: Ohne Abkürzungen.
:94. Er ist müde.
:95. Sehr müde.
:96. Aber er ist glücklich.
:97. Das ist sein Zuhause jetzt.
|}
=== 1 ===
:Michael háza.
:1. Michael harmincnyolc éves.
:2. Chicagóban lakik.
:3. Jó munkája van.
:4. Szoftverfejlesztő.
:5. Jól keres.
:6. De bérel egy lakást.
:7. Ezt már tíz éve csinálja.
:8. Minden hónapban lakbért fizet.
:9. A pénz aztán eltűnik.
:10. Michael azt gondolja: házat szeretnék venni.
:11. Saját házat.
:12. Ez az álma.
:13. Pénzt takarít meg.
:14. Minden hónapban félretesz valamennyit.
:15. Ezt három évig csinálja.
:16. Aztán elég pénze van az önerőre.
:17. Ezt down paymentnek nevezik.
:18. Amerikában ez fontos.
:19. Elmegy a bankba.
:20. Beszél egy bankárral.
:21. A bankárt Robertnek hívják.
:22. Robert megnézi az összes papírt.
:23. Megnézi Michael fizetését.
:24. Megnézi Michael adósságait.
:25. Michaelnek nincsenek nagy adósságai.
:26. Ez jó.
:27. Robert azt mondja: „Kap hitelt.”
:28. Ezt mortgage-nak nevezik.
:29. Michael nagyon boldog.
:30. Most házat keres.
:31. Elmegy egy ingatlanügynökhöz.
:32. Az ingatlanügynököt Jennifernek hívják.
:33. Sok házat ismer.
:34. Sok házat mutat neki.
:35. Az első ház túl kicsi.
:36. A második ház túl drága.
:37. A harmadik ház messze van a munkahelyétől.
:38. Michael egy kicsit frusztrált.
:39. De nem adja fel.
:40. Jennifer talál egy új házat.
:41. Egy csendes környéken van.
:42. A házban három hálószoba van.
:43. Van kertje.
:44. Van garázsa.
:45. Az ára korrekt.
:46. Michael megnézi a házat.
:47. Végigmegy az összes szobán.
:48. Benéz a pincébe.
:49. Megnézi a tetőt.
:50. Nagyon tetszik neki a ház.
:51. De óvatos.
:52. Hív egy ellenőrt.
:53. Az ellenőrt Dave-nek hívják.
:54. Mindent nagyon alaposan megnéz.
:55. A tető még jó.
:56. A vezetékek rendben vannak.
:57. A fűtés új.
:58. Dave azt mondja: „A ház jó állapotban van.”
:59. Michael ajánlatot tesz.
:60. Az ajánlat valamivel az ár alatt van.
:61. Az eladó válaszol.
:62. Egy kicsit többet akar.
:63. Michael és az eladó tárgyalnak.
:64. Ez két napig tart.
:65. Aztán megegyeznek.
:66. Michael megveszi a házat.
:67. Sok papír van.
:68. Sok dokumentumot ír alá.
:69. Ez két óráig tart.
:70. Aztán megkapja a kulcsokat.
:71. A kulcsok a kezében vannak.
:72. Bemegy a házba.
:73. Most már az ő háza.
:74. Az üres nappaliban áll.
:75. Körülnéz.
:76. Azt gondolja: ez az enyém.
:77. Azt gondolja: ezt megcsináltam.
:78. Hétvégén jönnek a barátai.
:79. Segítenek neki a költözésben.
:80. Bútorokat visznek be a házba.
:81. Együtt pizzát esznek.
:82. Sört isznak.
:83. Sokat nevetnek.
:84. Este mindannyian együtt ülnek.
:85. Michael barátja, Jake, azt mondja: „Szép házad van.”
:86. Michael mosolyog.
:87. Azt mondja: „Igen. Szép.”
:88. Az elmúlt három évre gondol.
:89. A takarékoskodásra gondol.
:90. A sok házra gondol.
:91. A sok papírra gondol.
:92. Sok munka volt.
:93. De megérte.
:94. Iszik egy korty sört.
:95. Kinéz az ablakon.
:96. Kint van a kert.
:97. Azt gondolja: tavasszal paradicsomot ültetek.
:98. Újra elmosolyodik.
:99. Ez az otthona.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Michael háza. - Michaels Haus
:1. Michael harmincnyolc éves. - Michael ist 38 Jahre alt.
:2. Chicagóban lakik. - Er wohnt in Chicago.
:3. Jó munkája van. - Er hat eine gute Arbeit.
:4. Szoftverfejlesztő. - Er ist Software-Entwickler.
:5. Jól keres. - Er verdient gut.
:6. De bérel egy lakást. - Aber er mietet eine Wohnung.
:7. Ezt már tíz éve csinálja. - Das macht er seit zehn Jahren.
:8. Minden hónapban lakbért fizet. - Er zahlt jeden Monat Miete.
:9. A pénz aztán eltűnik. - Das Geld ist dann weg.
:10. Michael azt gondolja: házat szeretnék venni. - Michael denkt: Ich möchte ein Haus kaufen.
:11. Saját házat. - Ein eigenes Haus.
:12. Ez az álma. - Das ist sein Traum.
:13. Pénzt takarít meg. - Er spart Geld.
:14. Minden hónapban félretesz valamennyit. - Jeden Monat spart er etwas.
:15. Ezt három évig csinálja. - Das macht er drei Jahre lang.
:16. Aztán elég pénze van az önerőre. - Dann hat er genug Geld für eine Anzahlung.
:17. Ezt down paymentnek nevezik. - Das nennt man Down Payment.
:18. Amerikában ez fontos. - In Amerika ist das wichtig.
:19. Elmegy a bankba. - Er geht zur Bank.
:20. Beszél egy bankárral. - Er spricht mit einem Banker.
:21. A bankárt Robertnek hívják. - Der Banker heißt Robert.
:22. Robert megnézi az összes papírt. - Robert schaut alle Papiere an.
:23. Megnézi Michael fizetését. - Er schaut Michaels Gehalt an.
:24. Megnézi Michael adósságait. - Er schaut Michaels Schulden an.
:25. Michaelnek nincsenek nagy adósságai. - Michael hat keine großen Schulden.
:26. Ez jó. - Das ist gut.
:27. Robert azt mondja: „Kap hitelt.” - Robert sagt: „Sie bekommen einen Kredit."
:28. Ezt mortgage-nak nevezik. - Das nennt man Mortgage.
:29. Michael nagyon boldog. - Michael ist sehr glücklich.
:30. Most házat keres. - Jetzt sucht er ein Haus.
:31. Elmegy egy ingatlanügynökhöz. - Er geht zu einem Makler.
:32. Az ingatlanügynököt Jennifernek hívják. - Die Maklerin heißt Jennifer.
:33. Sok házat ismer. - Sie kennt viele Häuser.
:34. Sok házat mutat neki. - Sie zeigt ihm viele Häuser.
:35. Az első ház túl kicsi. - Das erste Haus ist zu klein.
:36. A második ház túl drága. - Das zweite Haus ist zu teuer.
:37. A harmadik ház messze van a munkahelyétől. - Das dritte Haus ist weit von der Arbeit.
:38. Michael egy kicsit frusztrált. - Michael ist ein bisschen frustriert.
:39. De nem adja fel. - Aber er gibt nicht auf.
:40. Jennifer talál egy új házat. - Jennifer findet ein neues Haus.
:41. Egy csendes környéken van. - Es ist in einem ruhigen Viertel.
:42. A házban három hálószoba van. - Das Haus hat drei Schlafzimmer.
:43. Van kertje. - Es hat einen Garten.
:44. Van garázsa. - Es hat eine Garage.
:45. Az ára korrekt. - Der Preis ist fair.
:46. Michael megnézi a házat. - Michael schaut das Haus an.
:47. Végigmegy az összes szobán. - Er geht durch alle Zimmer.
:48. Benéz a pincébe. - Er schaut in den Keller.
:49. Megnézi a tetőt. - Er schaut auf das Dach.
:50. Nagyon tetszik neki a ház. - Er mag das Haus sehr.
:51. De óvatos. - Aber er ist vorsichtig.
:52. Hív egy ellenőrt. - Er bestellt einen Inspektor.
:53. Az ellenőrt Dave-nek hívják. - Der Inspektor heißt Dave.
:54. Mindent nagyon alaposan megnéz. - Er schaut alles sehr genau an.
:55. A tető még jó. - Das Dach ist noch gut.
:56. A vezetékek rendben vannak. - Die Leitungen sind in Ordnung.
:57. A fűtés új. - Die Heizung ist neu.
:58. Dave azt mondja: „A ház jó állapotban van.” - Dave sagt: „Das Haus ist in gutem Zustand."
:59. Michael ajánlatot tesz. - Michael macht ein Angebot.
:60. Az ajánlat valamivel az ár alatt van. - Das Angebot ist etwas unter dem Preis.
:61. Az eladó válaszol. - Der Verkäufer antwortet.
:62. Egy kicsit többet akar. - Er will ein bisschen mehr.
:63. Michael és az eladó tárgyalnak. - Michael und der Verkäufer verhandeln.
:64. Ez két napig tart. - Das dauert zwei Tage.
:65. Aztán megegyeznek. - Dann sind sie einig.
:66. Michael megveszi a házat. - Michael kauft das Haus.
:67. Sok papír van. - Es gibt viele Papiere.
:68. Sok dokumentumot ír alá. - Er unterschreibt viele Dokumente.
:69. Ez két óráig tart. - Das dauert zwei Stunden.
:70. Aztán megkapja a kulcsokat. - Dann bekommt er die Schlüssel.
:71. A kulcsok a kezében vannak. - Die Schlüssel liegen in seiner Hand.
:72. Bemegy a házba. - Er geht in das Haus.
:73. Most már az ő háza. - Es ist jetzt sein Haus.
:74. Az üres nappaliban áll. - Er steht im leeren Wohnzimmer.
:75. Körülnéz. - Er schaut sich um.
:76. Azt gondolja: ez az enyém. - Er denkt: Das ist meins.
:77. Azt gondolja: ezt megcsináltam. - Er denkt: Ich habe das geschafft.
:78. Hétvégén jönnek a barátai. - Am Wochenende kommen Freunde.
:79. Segítenek neki a költözésben. - Sie helfen ihm beim Umzug.
:80. Bútorokat visznek be a házba. - Sie tragen Möbel ins Haus.
:81. Együtt pizzát esznek. - Sie essen zusammen Pizza.
:82. Sört isznak. - Sie trinken Bier.
:83. Sokat nevetnek. - Sie lachen viel.
:84. Este mindannyian együtt ülnek. - Am Abend sitzen alle zusammen.
:85. Michael barátja, Jake, azt mondja: „Szép házad van.” - Michaels Freund Jake sagt: „Du hast ein schönes Haus."
:86. Michael mosolyog. - Michael lächelt.
:87. Azt mondja: „Igen. Szép.” - Er sagt: „Ja. Es ist schön."
:88. Az elmúlt három évre gondol. - Er denkt an die letzten drei Jahre.
:89. A takarékoskodásra gondol. - Er denkt an das Sparen.
:90. A sok házra gondol. - Er denkt an die vielen Häuser.
:91. A sok papírra gondol. - Er denkt an die vielen Papiere.
:92. Sok munka volt. - Das war viel Arbeit.
:93. De megérte. - Aber es hat sich gelohnt.
:94. Iszik egy korty sört. - Er nimmt einen Schluck Bier.
:95. Kinéz az ablakon. - Er schaut durch das Fenster.
:96. Kint van a kert. - Draußen ist der Garten.
:97. Azt gondolja: tavasszal paradicsomot ültetek. - Er denkt: Im Frühling pflanze ich Tomaten.
:98. Újra elmosolyodik. - Er lächelt wieder.
:99. Ez az otthona. - Das ist sein Zuhause.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Michaels Haus
:1. Michael ist 38 Jahre alt.
:2. Er wohnt in Chicago.
:3. Er hat eine gute Arbeit.
:4. Er ist Software-Entwickler.
:5. Er verdient gut.
:6. Aber er mietet eine Wohnung.
:7. Das macht er seit zehn Jahren.
:8. Er zahlt jeden Monat Miete.
:9. Das Geld ist dann weg.
:10. Michael denkt: Ich möchte ein Haus kaufen.
:11. Ein eigenes Haus.
:12. Das ist sein Traum.
:13. Er spart Geld.
:14. Jeden Monat spart er etwas.
:15. Das macht er drei Jahre lang.
:16. Dann hat er genug Geld für eine Anzahlung.
:17. Das nennt man Down Payment.
:18. In Amerika ist das wichtig.
:19. Er geht zur Bank.
:20. Er spricht mit einem Banker.
:21. Der Banker heißt Robert.
:22. Robert schaut alle Papiere an.
:23. Er schaut Michaels Gehalt an.
:24. Er schaut Michaels Schulden an.
:25. Michael hat keine großen Schulden.
:26. Das ist gut.
:27. Robert sagt: „Sie bekommen einen Kredit."
:28. Das nennt man Mortgage.
:29. Michael ist sehr glücklich.
:30. Jetzt sucht er ein Haus.
:31. Er geht zu einem Makler.
:32. Die Maklerin heißt Jennifer.
:33. Sie kennt viele Häuser.
:34. Sie zeigt ihm viele Häuser.
:35. Das erste Haus ist zu klein.
:36. Das zweite Haus ist zu teuer.
:37. Das dritte Haus ist weit von der Arbeit.
:38. Michael ist ein bisschen frustriert.
:39. Aber er gibt nicht auf.
:40. Jennifer findet ein neues Haus.
:41. Es ist in einem ruhigen Viertel.
:42. Das Haus hat drei Schlafzimmer.
:43. Es hat einen Garten.
:44. Es hat eine Garage.
:45. Der Preis ist fair.
:46. Michael schaut das Haus an.
:47. Er geht durch alle Zimmer.
:48. Er schaut in den Keller.
:49. Er schaut auf das Dach.
:50. Er mag das Haus sehr.
:51. Aber er ist vorsichtig.
:52. Er bestellt einen Inspektor.
:53. Der Inspektor heißt Dave.
:54. Er schaut alles sehr genau an.
:55. Das Dach ist noch gut.
:56. Die Leitungen sind in Ordnung.
:57. Die Heizung ist neu.
:58. Dave sagt: „Das Haus ist in gutem Zustand."
:59. Michael macht ein Angebot.
:60. Das Angebot ist etwas unter dem Preis.
:61. Der Verkäufer antwortet.
:62. Er will ein bisschen mehr.
:63. Michael und der Verkäufer verhandeln.
:64. Das dauert zwei Tage.
:65. Dann sind sie einig.
:66. Michael kauft das Haus.
:67. Es gibt viele Papiere.
:68. Er unterschreibt viele Dokumente.
:69. Das dauert zwei Stunden.
:70. Dann bekommt er die Schlüssel.
:71. Die Schlüssel liegen in seiner Hand.
:72. Er geht in das Haus.
:73. Es ist jetzt sein Haus.
:74. Er steht im leeren Wohnzimmer.
:75. Er schaut sich um.
:76. Er denkt: Das ist meins.
:77. Er denkt: Ich habe das geschafft.
:78. Am Wochenende kommen Freunde.
:79. Sie helfen ihm beim Umzug.
:80. Sie tragen Möbel ins Haus.
:81. Sie essen zusammen Pizza.
:82. Sie trinken Bier.
:83. Sie lachen viel.
:84. Am Abend sitzen alle zusammen.
:85. Michaels Freund Jake sagt: „Du hast ein schönes Haus."
:86. Michael lächelt.
:87. Er sagt: „Ja. Es ist schön."
:88. Er denkt an die letzten drei Jahre.
:89. Er denkt an das Sparen.
:90. Er denkt an die vielen Häuser.
:91. Er denkt an die vielen Papiere.
:92. Das war viel Arbeit.
:93. Aber es hat sich gelohnt.
:94. Er nimmt einen Schluck Bier.
:95. Er schaut durch das Fenster.
:96. Draußen ist der Garten.
:97. Er denkt: Im Frühling pflanze ich Tomaten.
:98. Er lächelt wieder.
:99. Das ist sein Zuhause.
|}
=== 1 ===
:Ivan és Katja.
:1. Ivan negyvenkét éves.
:2. Egy kisvárosban lakik.
:3. A város neve Perm.
:4. November van.
:5. Ma esik először a hó.
:6. Ivan az ablaknál ül.
:7. Az utcát nézi.
:8. Minden fehér és szürke.
:9. Az utca üres.
:10. Nagyon csend van.
:11. A falióra ketyeg.
:12. Ivan teát iszik.
:13. A tea már hideg.
:14. Mégis megissza.
:15. Gondolkodik.
:16. Semmi különösön.
:17. Csak úgy.
:18. Felveszi a kabátját.
:19. Kimegy.
:20. Odakint hideg van.
:21. A hó puhán ropog a cipője alatt.
:22. Elindul az állomás felé.
:23. Miért?
:24. Nem tudja pontosan.
:25. Csak megy.
:26. Az állomás kicsi és régi.
:27. Csak kevés ember van ott.
:28. Ivan a peronon áll.
:29. A síneket nézi.
:30. A hó a sínekre hull.
:31. Aztán meglát egy nőt.
:32. A nő szintén a peronon áll.
:33. Sötét kabátot visel.
:34. Ivan ránéz.
:35. A nő megfordul.
:36. Katja az.
:37. Ivan ismeri Katját.
:38. Régóta nem látták egymást.
:39. Talán tíz éve.
:40. Talán még régebben.
:41. Katja ránéz.
:42. Azt mondja: „Ivan?”
:43. Ő azt mondja: „Katja.”
:44. Nézik egymást.
:45. Szünet áll be.
:46. Aztán Katja azt mondja: „Te is a vonatra vársz?”
:47. Ivan a sínekre néz.
:48. Azt mondja: „Igen.”
:49. Ez nem egészen igaz.
:50. De nem is hamis.
:51. Együtt várnak.
:52. A vonat nem jön.
:53. Tovább várnak.
:54. Katja azt mondja: „Ma hideg van.”
:55. Ivan azt mondja: „Igen.”
:56. Most erősebben havazik.
:57. A sínek fehérek.
:58. Katja megkérdezi: „Hogy vagy?”
:59. Ivan röviden gondolkodik.
:60. Azt mondja: „Jól. És te?”
:61. Katja azt mondja: „Én is jól.”
:62. Mindketten tudják, hogy ez nem egészen igaz.
:63. De ez így rendben van.
:64. Egymás mellett állnak.
:65. Hull a hó.
:66. A vonat még mindig nem jön.
:67. Egy idős férfi lép ki a peronra.
:68. Ránéz egy órára.
:69. Megrázza a fejét.
:70. Visszamegy.
:71. Ivan és Katja maradnak.
:72. Katja azt mondja: „Emlékszem az utolsó novemberre itt.”
:73. Ivan azt mondja: „Én is.”
:74. Többet nem mondanak.
:75. Ez elég.
:76. A vonat még mindig nem jön.
:77. A hó tovább hull.
:78. Ivan és Katja a peronon állnak.
:79. Várnak.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Ivan és Katja. - Ivan und Katja
:1. Ivan negyvenkét éves. - Iwan ist 42 Jahre alt.
:2. Egy kisvárosban lakik. - Er wohnt in einer kleinen Stadt.
:3. A város neve Perm. - Die Stadt heißt Perm.
:4. November van. - Es ist November.
:5. Ma esik először a hó. - Heute schneit es zum ersten Mal.
:6. Ivan az ablaknál ül. - Iwan sitzt am Fenster.
:7. Az utcát nézi. - Er schaut auf die Straße.
:8. Minden fehér és szürke. - Alles ist weiß und grau.
:9. Az utca üres. - Die Straße ist leer.
:10. Nagyon csend van. - Es ist sehr still.
:11. A falióra ketyeg. - Die Uhr an der Wand tickt.
:12. Ivan teát iszik. - Iwan trinkt Tee.
:13. A tea már hideg. - Der Tee ist schon kalt.
:14. Mégis megissza. - Er trinkt ihn trotzdem.
:15. Gondolkodik. - Er denkt nach.
:16. Semmi különösön. - An nichts Besonderes.
:17. Csak úgy. - Einfach so.
:18. Felveszi a kabátját. - Er zieht seine Jacke an.
:19. Kimegy. - Er geht raus.
:20. Odakint hideg van. - Es ist kalt draußen.
:21. A hó puhán ropog a cipője alatt. - Der Schnee ist weich unter seinen Schuhen.
:22. Elindul az állomás felé. - Er geht zum Bahnhof.
:23. Miért? - Warum?
:24. Nem tudja pontosan. - Er weiß es nicht genau.
:25. Csak megy. - Einfach gehen.
:26. Az állomás kicsi és régi. - Der Bahnhof ist klein und alt.
:27. Csak kevés ember van ott. - Es gibt nur wenige Menschen dort.
:28. Ivan a peronon áll. - Iwan steht auf dem Bahnsteig.
:29. A síneket nézi. - Er schaut auf die Gleise.
:30. A hó a sínekre hull. - Der Schnee fällt auf die Gleise.
:31. Aztán meglát egy nőt. - Dann sieht er eine Frau.
:32. A nő szintén a peronon áll. - Die Frau steht auch auf dem Bahnsteig.
:33. Sötét kabátot visel. - Sie trägt einen dunklen Mantel.
:34. Ivan ránéz. - Iwan schaut sie an.
:35. A nő megfordul. - Die Frau dreht sich um.
:36. Katja az. - Es ist Katja.
:37. Ivan ismeri Katját. - Iwan kennt Katja.
:38. Régóta nem látták egymást. - Sie haben sich lange nicht gesehen.
:39. Talán tíz éve. - Vielleicht zehn Jahre.
:40. Talán még régebben. - Vielleicht mehr.
:41. Katja ránéz. - Katja schaut ihn an.
:42. Azt mondja: „Ivan?” - Sie sagt: „Iwan?"
:43. Ő azt mondja: „Katja.” - Er sagt: „Katja."
:44. Nézik egymást. - Sie schauen sich an.
:45. Szünet áll be. - Es ist eine Pause.
:46. Aztán Katja azt mondja: „Te is a vonatra vársz?” - Dann sagt Katja: „Du wartest auch auf den Zug?"
:47. Ivan a sínekre néz. - Iwan schaut auf die Gleise.
:48. Azt mondja: „Igen.” - Er sagt: „Ja."
:49. Ez nem egészen igaz. - Das stimmt nicht ganz.
:50. De nem is hamis. - Aber es ist auch nicht falsch.
:51. Együtt várnak. - Sie warten zusammen.
:52. A vonat nem jön. - Der Zug kommt nicht.
:53. Tovább várnak. - Sie warten weiter.
:54. Katja azt mondja: „Ma hideg van.” - Katja sagt: „Es ist kalt heute."
:55. Ivan azt mondja: „Igen.” - Iwan sagt: „Ja."
:56. Most erősebben havazik. - Es schneit stärker jetzt.
:57. A sínek fehérek. - Die Gleise sind weiß.
:58. Katja megkérdezi: „Hogy vagy?” - Katja fragt: „Wie geht es dir?"
:59. Ivan röviden gondolkodik. - Iwan denkt kurz nach.
:60. Azt mondja: „Jól. És te?” - Er sagt: „Gut. Dir?"
:61. Katja azt mondja: „Én is jól.” - Katja sagt: „Auch gut."
:62. Mindketten tudják, hogy ez nem egészen igaz. - Beide wissen, dass das nicht ganz stimmt.
:63. De ez így rendben van. - Aber das ist in Ordnung.
:64. Egymás mellett állnak. - Sie stehen nebeneinander.
:65. Hull a hó. - Der Schnee fällt.
:66. A vonat még mindig nem jön. - Der Zug kommt noch nicht.
:67. Egy idős férfi lép ki a peronra. - Ein alter Mann kommt auf den Bahnsteig.
:68. Ránéz egy órára. - Er schaut auf eine Uhr.
:69. Megrázza a fejét. - Er schüttelt den Kopf.
:70. Visszamegy. - Er geht wieder rein.
:71. Ivan és Katja maradnak. - Iwan und Katja bleiben.
:72. Katja azt mondja: „Emlékszem az utolsó novemberre itt.” - Katja sagt: „Ich erinnere mich an den letzten November hier."
:73. Ivan azt mondja: „Én is.” - Iwan sagt: „Ich auch."
:74. Többet nem mondanak. - Sie sagen nicht mehr.
:75. Ez elég. - Das reicht.
:76. A vonat még mindig nem jön. - Der Zug kommt immer noch nicht.
:77. A hó tovább hull. - Der Schnee fällt weiter.
:78. Ivan és Katja a peronon állnak. - Iwan und Katja stehen auf dem Bahnsteig.
:79. Várnak. - Sie warten.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Ivan und Katja
:1. Iwan ist 42 Jahre alt.
:2. Er wohnt in einer kleinen Stadt.
:3. Die Stadt heißt Perm.
:4. Es ist November.
:5. Heute schneit es zum ersten Mal.
:6. Iwan sitzt am Fenster.
:7. Er schaut auf die Straße.
:8. Alles ist weiß und grau.
:9. Die Straße ist leer.
:10. Es ist sehr still.
:11. Die Uhr an der Wand tickt.
:12. Iwan trinkt Tee.
:13. Der Tee ist schon kalt.
:14. Er trinkt ihn trotzdem.
:15. Er denkt nach.
:16. An nichts Besonderes.
:17. Einfach so.
:18. Er zieht seine Jacke an.
:19. Er geht raus.
:20. Es ist kalt draußen.
:21. Der Schnee ist weich unter seinen Schuhen.
:22. Er geht zum Bahnhof.
:23. Warum?
:24. Er weiß es nicht genau.
:25. Einfach gehen.
:26. Der Bahnhof ist klein und alt.
:27. Es gibt nur wenige Menschen dort.
:28. Iwan steht auf dem Bahnsteig.
:29. Er schaut auf die Gleise.
:30. Der Schnee fällt auf die Gleise.
:31. Dann sieht er eine Frau.
:32. Die Frau steht auch auf dem Bahnsteig.
:33. Sie trägt einen dunklen Mantel.
:34. Iwan schaut sie an.
:35. Die Frau dreht sich um.
:36. Es ist Katja.
:37. Iwan kennt Katja.
:38. Sie haben sich lange nicht gesehen.
:39. Vielleicht zehn Jahre.
:40. Vielleicht mehr.
:41. Katja schaut ihn an.
:42. Sie sagt: „Iwan?"
:43. Er sagt: „Katja."
:44. Sie schauen sich an.
:45. Es ist eine Pause.
:46. Dann sagt Katja: „Du wartest auch auf den Zug?"
:47. Iwan schaut auf die Gleise.
:48. Er sagt: „Ja."
:49. Das stimmt nicht ganz.
:50. Aber es ist auch nicht falsch.
:51. Sie warten zusammen.
:52. Der Zug kommt nicht.
:53. Sie warten weiter.
:54. Katja sagt: „Es ist kalt heute."
:55. Iwan sagt: „Ja."
:56. Es schneit stärker jetzt.
:57. Die Gleise sind weiß.
:58. Katja fragt: „Wie geht es dir?"
:59. Iwan denkt kurz nach.
:60. Er sagt: „Gut. Dir?"
:61. Katja sagt: „Auch gut."
:62. Beide wissen, dass das nicht ganz stimmt.
:63. Aber das ist in Ordnung.
:64. Sie stehen nebeneinander.
:65. Der Schnee fällt.
:66. Der Zug kommt noch nicht.
:67. Ein alter Mann kommt auf den Bahnsteig.
:68. Er schaut auf eine Uhr.
:69. Er schüttelt den Kopf.
:70. Er geht wieder rein.
:71. Iwan und Katja bleiben.
:72. Katja sagt: „Ich erinnere mich an den letzten November hier."
:73. Iwan sagt: „Ich auch."
:74. Sie sagen nicht mehr.
:75. Das reicht.
:76. Der Zug kommt immer noch nicht.
:77. Der Schnee fällt weiter.
:78. Iwan und Katja stehen auf dem Bahnsteig.
:79. Sie warten.
|}
=== 1 ===
:Dmitri és Jelena.
:1. Dmitri hatvanhét éves, és egy régi lakásban él egyedül.
:2. A lakás nagy és csendes, a falak mentén pedig sok könyvespolc áll.
:3. A könyvek régiek, és Dmitri már ritkán olvassa őket.
:4. Ma esik az eső, Dmitri az ablaknál ül, és az utcát nézi.
:5. Az utca nedves és üres, ő pedig teát iszik.
:6. Csengetnek az ajtón, Dmitri feláll, és kinyitja az ajtót.
:7. Jelena az, egy régi barátnő, akit negyven éve ismer.
:8. Nedves kabátot visel, és azt mondja: „Szia, Dmitri.”
:9. Dmitri azt mondja: „Szia, Jelena. Gyere be.”
:10. Jelena bemegy, felakasztja a kabátját, és leülnek a kerek asztalhoz.
:11. Dmitri teát készít, majd két csészét hoz az asztalhoz.
:12. Egymással szemben ülnek, Jelena az esőt nézi, és Dmitri is az esőt nézi.
:13. Jelena azt mondja: „Ma nagyon esik.”
:14. Dmitri azt mondja: „Igen. Reggel óta.”
:15. Rövid szünet következik, aztán Jelena megkérdezi, hallott-e Volkov úrról.
:16. Dmitri azt mondja: „Igen. A múlt héten meghalt.”
:17. Jelena azt mondja, tudja, és hogy Volkov jó szomszéd volt.
:18. Dmitri azt mondja: „Igen. Mindig nagyon csendes volt.”
:19. Isszák a teájukat, és újra csend lesz.
:20. De a csend nem kellemetlen, mert túl jól ismerik egymást a kellemetlen csendhez.
:21. Jelena a könyveket nézi, és megkérdezi: „Olvasol még?”
:22. Dmitri azt mondja: „Néha. És te?”
:23. Jelena azt mondja: „Kevesebbet, mint régen.”
:24. Dmitri bólint, mert ezt ismeri.
:25. Beszélgetnek még egy kicsit a városról, régi ismerősökről és apró dolgokról.
:26. Egy óra múlva Jelena feláll, és azt mondja, mennie kell.
:27. Dmitri odaviszi neki a kabátját, Jelena pedig felveszi.
:28. Az ajtónál azt mondja: „Köszönöm a teát.”
:29. Dmitri azt mondja: „Gyere hamarosan újra.”
:30. Jelena azt mondja: „Igen. Tegyük így.”
:31. Elmegy, és az ajtó becsukódik mögötte.
:32. Dmitri visszamegy az asztalhoz, ahol Jelena teáscsészéje félig üresen áll.
:33. A saját csészéje kihűlt, de mégis megissza.
:34. Kinéz az ablakon, és még mindig esik az eső.
:35. Jelenára gondol, és a sok évre, amely mögöttük van.
:36. Azt gondolja, jó dolog, ha az embernek régi barátai vannak.
:37. Néha nem kell sokat beszélni, mert néha elég egyszerűen jelen lenni.
:38. Felkapcsolja a villanyt, és a lakás meleg.
:39. Odakint tovább esik az eső, és ez így rendben van.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Dmitri és Jelena. - Dimitri und Jelena
:1. Dmitri hatvanhét éves, és egy régi lakásban él egyedül. - Dmitri ist 67 Jahre alt und wohnt allein in einer alten Wohnung.
:2. A lakás nagy és csendes, a falak mentén pedig sok könyvespolc áll. - Die Wohnung ist groß und still, und an den Wänden stehen viele Bücherregale.
:3. A könyvek régiek, és Dmitri már ritkán olvassa őket. - Die Bücher sind alt, und er liest sie selten noch.
:4. Ma esik az eső, Dmitri az ablaknál ül, és az utcát nézi. - Heute regnet es, Dmitri sitzt am Fenster und schaut auf die Straße.
:5. Az utca nedves és üres, ő pedig teát iszik. - Die Straße ist nass und leer, und er trinkt Tee.
:6. Csengetnek az ajtón, Dmitri feláll, és kinyitja az ajtót. - Es klingelt an der Tür, Dmitri steht auf und öffnet die Tür.
:7. Jelena az, egy régi barátnő, akit negyven éve ismer. - Es ist Jelena, eine alte Freundin, die er seit vierzig Jahren kennt.
:8. Nedves kabátot visel, és azt mondja: „Szia, Dmitri.” - Sie trägt einen nassen Mantel und sagt: „Hallo Dmitri.“
:9. Dmitri azt mondja: „Szia, Jelena. Gyere be.” - Dmitri sagt: „Hallo Jelena. Komm rein.“
:10. Jelena bemegy, felakasztja a kabátját, és leülnek a kerek asztalhoz. - Sie geht rein, hängt ihren Mantel auf, und sie setzen sich an den runden Tisch.
:11. Dmitri teát készít, majd két csészét hoz az asztalhoz. - Dmitri macht Tee und bringt zwei Tassen.
:12. Egymással szemben ülnek, Jelena az esőt nézi, és Dmitri is az esőt nézi. - Sie sitzen sich gegenüber, Jelena schaut auf den Regen, und Dmitri schaut auch auf den Regen.
:13. Jelena azt mondja: „Ma nagyon esik.” - Jelena sagt: „Es regnet heute sehr.“
:14. Dmitri azt mondja: „Igen. Reggel óta.” - Dmitri sagt: „Ja. Seit dem Morgen.“
:15. Rövid szünet következik, aztán Jelena megkérdezi, hallott-e Volkov úrról. - Es ist eine kurze Pause, dann fragt Jelena, ob er von Herrn Volkov gehört hat.
:16. Dmitri azt mondja: „Igen. A múlt héten meghalt.” - Dmitri sagt: „Ja. Er ist letzte Woche gestorben.“
:17. Jelena azt mondja, tudja, és hogy Volkov jó szomszéd volt. - Jelena sagt, sie weiß es, und dass er ein guter Nachbar war.
:18. Dmitri azt mondja: „Igen. Mindig nagyon csendes volt.” - Dmitri sagt: „Ja. Sehr ruhig immer.“
:19. Isszák a teájukat, és újra csend lesz. - Sie trinken ihren Tee, und es ist wieder still.
:20. De a csend nem kellemetlen, mert túl jól ismerik egymást a kellemetlen csendhez. - Aber die Stille ist nicht unangenehm, weil sie sich zu gut für unangenehme Stille kennen.
:21. Jelena a könyveket nézi, és megkérdezi: „Olvasol még?” - Jelena schaut die Bücher an und fragt: „Liest du noch?“
:22. Dmitri azt mondja: „Néha. És te?” - Dmitri sagt: „Manchmal. Du?“
:23. Jelena azt mondja: „Kevesebbet, mint régen.” - Jelena sagt: „Weniger als früher.“
:24. Dmitri bólint, mert ezt ismeri. - Dmitri nickt, weil er das kennt.
:25. Beszélgetnek még egy kicsit a városról, régi ismerősökről és apró dolgokról. - Sie reden noch ein bisschen über die Stadt, über alte Bekannte und über kleine Dinge.
:26. Egy óra múlva Jelena feláll, és azt mondja, mennie kell. - Nach einer Stunde steht Jelena auf und sagt, dass sie gehen muss.
:27. Dmitri odaviszi neki a kabátját, Jelena pedig felveszi. - Dmitri bringt ihr den Mantel, und Jelena zieht ihn an.
:28. Az ajtónál azt mondja: „Köszönöm a teát.” - An der Tür sagt sie: „Danke für den Tee.“
:29. Dmitri azt mondja: „Gyere hamarosan újra.” - Dmitri sagt: „Komm bald wieder.“
:30. Jelena azt mondja: „Igen. Tegyük így.” - Jelena sagt: „Ja. Machen wir das.“
:31. Elmegy, és az ajtó becsukódik mögötte. - Sie geht, und die Tür schließt sich.
:32. Dmitri visszamegy az asztalhoz, ahol Jelena teáscsészéje félig üresen áll. - Dmitri geht zurück zum Tisch, wo Jelenas Teetasse halb leer steht.
:33. A saját csészéje kihűlt, de mégis megissza. - Seine eigene Tasse ist kalt geworden, aber er trinkt sie trotzdem.
:34. Kinéz az ablakon, és még mindig esik az eső. - Er schaut aus dem Fenster, und es regnet noch.
:35. Jelenára gondol, és a sok évre, amely mögöttük van. - Er denkt an Jelena und an die vielen Jahre, die hinter ihnen liegen.
:36. Azt gondolja, jó dolog, ha az embernek régi barátai vannak. - Er denkt, dass es gut ist, alte Freunde zu haben.
:37. Néha nem kell sokat beszélni, mert néha elég egyszerűen jelen lenni. - Manchmal muss man nicht viel reden, weil es manchmal reicht, einfach da zu sein.
:38. Felkapcsolja a villanyt, és a lakás meleg. - Er macht das Licht an, und die Wohnung ist warm.
:39. Odakint tovább esik az eső, és ez így rendben van. - Draußen regnet es weiter, und das ist in Ordnung.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Dimitri und Jelena
:1. Dmitri ist 67 Jahre alt und wohnt allein in einer alten Wohnung.
:2. Die Wohnung ist groß und still, und an den Wänden stehen viele Bücherregale.
:3. Die Bücher sind alt, und er liest sie selten noch.
:4. Heute regnet es, Dmitri sitzt am Fenster und schaut auf die Straße.
:5. Die Straße ist nass und leer, und er trinkt Tee.
:6. Es klingelt an der Tür, Dmitri steht auf und öffnet die Tür.
:7. Es ist Jelena, eine alte Freundin, die er seit vierzig Jahren kennt.
:8. Sie trägt einen nassen Mantel und sagt: „Hallo Dmitri.“
:9. Dmitri sagt: „Hallo Jelena. Komm rein.“
:10. Sie geht rein, hängt ihren Mantel auf, und sie setzen sich an den runden Tisch.
:11. Dmitri macht Tee und bringt zwei Tassen.
:12. Sie sitzen sich gegenüber, Jelena schaut auf den Regen, und Dmitri schaut auch auf den Regen.
:13. Jelena sagt: „Es regnet heute sehr.“
:14. Dmitri sagt: „Ja. Seit dem Morgen.“
:15. Es ist eine kurze Pause, dann fragt Jelena, ob er von Herrn Volkov gehört hat.
:16. Dmitri sagt: „Ja. Er ist letzte Woche gestorben.“
:17. Jelena sagt, sie weiß es, und dass er ein guter Nachbar war.
:18. Dmitri sagt: „Ja. Sehr ruhig immer.“
:19. Sie trinken ihren Tee, und es ist wieder still.
:20. Aber die Stille ist nicht unangenehm, weil sie sich zu gut für unangenehme Stille kennen.
:21. Jelena schaut die Bücher an und fragt: „Liest du noch?“
:22. Dmitri sagt: „Manchmal. Du?“
:23. Jelena sagt: „Weniger als früher.“
:24. Dmitri nickt, weil er das kennt.
:25. Sie reden noch ein bisschen über die Stadt, über alte Bekannte und über kleine Dinge.
:26. Nach einer Stunde steht Jelena auf und sagt, dass sie gehen muss.
:27. Dmitri bringt ihr den Mantel, und Jelena zieht ihn an.
:28. An der Tür sagt sie: „Danke für den Tee.“
:29. Dmitri sagt: „Komm bald wieder.“
:30. Jelena sagt: „Ja. Machen wir das.“
:31. Sie geht, und die Tür schließt sich.
:32. Dmitri geht zurück zum Tisch, wo Jelenas Teetasse halb leer steht.
:33. Seine eigene Tasse ist kalt geworden, aber er trinkt sie trotzdem.
:34. Er schaut aus dem Fenster, und es regnet noch.
:35. Er denkt an Jelena und an die vielen Jahre, die hinter ihnen liegen.
:36. Er denkt, dass es gut ist, alte Freunde zu haben.
:37. Manchmal muss man nicht viel reden, weil es manchmal reicht, einfach da zu sein.
:38. Er macht das Licht an, und die Wohnung ist warm.
:39. Draußen regnet es weiter, und das ist in Ordnung.
|}
=== 1 ===
:Nikolai kertje.
:1. Nikolai hatvannégy éves, és egy kis faluban él, ahol van egy régi kertje.
:2. A kertet még a nagyapja ültette, és almafák állnak benne, amelyek már öregek és fáradtak.
:3. November van, a tél hamarosan megérkezik, Nikolai pedig minden nap dolgozik a kertben.
:4. Levágja a régi ágakat, összegereblyézi az elszáradt leveleket, és tudja, hogy hamarosan jön a fagy.
:5. Mégis tovább dolgozik, mert fontos neki a kert, és mert a kert a nagyapjától maradt rá.
:6. Egy reggelen köd van, és Nikolai éppen a kertben dolgozik, amikor meglát egy nőt a ködben.
:7. A nő közelebb jön, Nikolai pedig felismeri, mert Sofia az, aki ebből a faluból származik.
:8. Sofia sokáig távol volt, sok évet töltött a városban, most pedig újra itt van.
:9. Nikolai azt mondja: „Sofia? Te vagy az?”
:10. Sofia azt mondja: „Igen. Szervusz, Nikolai.”
:11. Egymásra néznek, és hosszú szünet következik, mielőtt Nikolai azt mondja, jöjjön be, teát készít.
:12. Bemmennek a konyhába, amely kicsi és meleg, és amelyben ég a kályha.
:13. Nikolai teát készít, aztán leülnek az öreg asztalhoz, amelyen repedések vannak.
:14. Nikolai megkérdezi, mióta van újra itt, Sofia pedig azt mondja, egy hete.
:15. Nikolai bólint, Sofia kinéz az ablakon, és azt mondja, hogy a szülői ház még áll.
:16. Nikolai azt mondja, igen, de munka kell hozzá, Sofia pedig azt mondja, tudja.
:17. Teát isznak, és csend van, de ez a csend rendben van, mert gyerekkoruk óta ismerik egymást.
:18. Sofia megkérdezi, dolgozik-e még a kertben, Nikolai pedig azt mondja, igen, minden nap.
:19. Sofia megkérdezi, novemberben is, Nikolai pedig elmosolyodik, és azt mondja, novemberben különösen.
:20. Sofia érti ezt, és azt mondja, az apja is így csinálta.
:21. Nikolai azt mondja, tudja, mert néha segített neki, Sofia pedig ránéz.
:22. Sofia azt mondja, ezt nem tudta, Nikolai pedig azt mondja, az apja sokat beszélt a kertjéről.
:23. Tovább isszák a teát, amely meleg és jó, miközben odakint köd és hideg van.
:24. A konyhában azonban meleg van, és ez a meleg most többet jelent, mint amit mondani kellene róla.
:25. Sofia megkérdezi, teremnek-e még almák, Nikolai pedig azt mondja, néhány terem, de nem sok.
:26. Azt is hozzáteszi, hogy amelyek még teremnek, azok nagyon jók, Sofia pedig aznap először elmosolyodik.
:27. Sofia azt mondja, ezt elhiszi neki, és a mondat egyszerűsége miatt igaznak hangzik.
:28. Egy óra múlva Sofia feláll, és azt mondja, mennie kell.
:29. Nikolai azt mondja, jöjjön vissza holnap, mert a kert szép a ködben.
:30. Sofia ránéz, és azt mondja, igen, talán, ami nem ígéret, de nem is elutasítás.
:31. Elmegy, Nikolai pedig a konyhában marad, és a két üres csészét nézi.
:32. Sofiára gondol, a kertre gondol, és a nagyapjára gondol, aki a kertet ültette.
:33. Lekapcsolja a villanyt, lefekszik, és tudja, hogy másnap reggel újra a kertben fog dolgozni.
:34. Ez így jó.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Nikolai kertje. - Nikolais Garten.
:1. Nikolai hatvannégy éves, és egy kis faluban él, ahol van egy régi kertje. - Nikolai ist 64 Jahre alt und wohnt in einem kleinen Dorf, wo er einen alten Garten hat.
:2. A kertet még a nagyapja ültette, és almafák állnak benne, amelyek már öregek és fáradtak. - Den Garten hat sein Großvater gepflanzt, und es gibt Apfelbäume darin, die alt und müde sind.
:3. November van, a tél hamarosan megérkezik, Nikolai pedig minden nap dolgozik a kertben. - Es ist November, der Winter kommt bald, und Nikolai arbeitet jeden Tag im Garten.
:4. Levágja a régi ágakat, összegereblyézi az elszáradt leveleket, és tudja, hogy hamarosan jön a fagy. - Er schneidet alte Äste ab, räumt alte Blätter auf, und er weiß, dass der Frost bald kommt.
:5. Mégis tovább dolgozik, mert fontos neki a kert, és mert a kert a nagyapjától maradt rá. - Aber er arbeitet trotzdem, weil ihm der Garten wichtig ist und weil der Garten von seinem Großvater kommt.
:6. Egy reggelen köd van, és Nikolai éppen a kertben dolgozik, amikor meglát egy nőt a ködben. - An einem Morgen ist Nebel, und Nikolai arbeitet im Garten, als er eine Frau im Nebel sieht.
:7. A nő közelebb jön, Nikolai pedig felismeri, mert Sofia az, aki ebből a faluból származik. - Die Frau kommt näher, und Nikolai erkennt sie, weil es Sofia ist, die aus diesem Dorf kommt.
:8. Sofia sokáig távol volt, sok évet töltött a városban, most pedig újra itt van. - Sofia war lange weg, viele Jahre in der Stadt, und jetzt ist sie wieder hier.
:9. Nikolai azt mondja: „Sofia? Te vagy az?” - Nikolai sagt: „Sofia? Bist du das?“
:10. Sofia azt mondja: „Igen. Szervusz, Nikolai.” - Sofia sagt: „Ja. Hallo Nikolai.“
:11. Egymásra néznek, és hosszú szünet következik, mielőtt Nikolai azt mondja, jöjjön be, teát készít. - Sie schauen sich an, und es ist eine lange Pause, bevor Nikolai sagt, sie solle reinkommen, er mache Tee.
:12. Bemmennek a konyhába, amely kicsi és meleg, és amelyben ég a kályha. - Sie gehen in die Küche, die klein und warm ist und in der der Ofen brennt.
:13. Nikolai teát készít, aztán leülnek az öreg asztalhoz, amelyen repedések vannak. - Nikolai macht Tee, und dann setzen sie sich an den alten Tisch, der Risse hat.
:14. Nikolai megkérdezi, mióta van újra itt, Sofia pedig azt mondja, egy hete. - Nikolai fragt, wie lange sie schon zurück ist, und Sofia sagt, seit einer Woche.
:15. Nikolai bólint, Sofia kinéz az ablakon, és azt mondja, hogy a szülői ház még áll. - Nikolai nickt, Sofia schaut aus dem Fenster, und sie sagt, dass das Elternhaus noch steht.
:16. Nikolai azt mondja, igen, de munka kell hozzá, Sofia pedig azt mondja, tudja. - Nikolai sagt, ja, aber es brauche Arbeit, und Sofia sagt, sie weiß es.
:17. Teát isznak, és csend van, de ez a csend rendben van, mert gyerekkoruk óta ismerik egymást. - Sie trinken Tee, und es ist still, aber die Stille ist in Ordnung, weil sie sich seit der Kindheit kennen.
:18. Sofia megkérdezi, dolgozik-e még a kertben, Nikolai pedig azt mondja, igen, minden nap. - Sofia fragt, ob er noch im Garten arbeitet, und Nikolai sagt, ja, jeden Tag.
:19. Sofia megkérdezi, novemberben is, Nikolai pedig elmosolyodik, és azt mondja, novemberben különösen. - Sofia fragt, im November auch, und Nikolai lächelt und sagt, im November besonders.
:20. Sofia érti ezt, és azt mondja, az apja is így csinálta. - Sofia versteht das und sagt, dass ihr Vater das auch so gemacht hat.
:21. Nikolai azt mondja, tudja, mert néha segített neki, Sofia pedig ránéz. - Nikolai sagt, er weiß es, weil er ihm manchmal geholfen hat, und Sofia schaut ihn an.
:22. Sofia azt mondja, ezt nem tudta, Nikolai pedig azt mondja, az apja sokat beszélt a kertjéről. - Sofia sagt, dass sie das nicht wusste, und Nikolai sagt, dass ihr Vater viel von seinem Garten gesprochen hat.
:23. Tovább isszák a teát, amely meleg és jó, miközben odakint köd és hideg van. - Sie trinken weiter den Tee, der warm und gut ist, während draußen Nebel und Kälte sind.
:24. A konyhában azonban meleg van, és ez a meleg most többet jelent, mint amit mondani kellene róla. - Aber in der Küche ist es warm, und diese Wärme bedeutet jetzt mehr, als man darüber sagen müsste.
:25. Sofia megkérdezi, teremnek-e még almák, Nikolai pedig azt mondja, néhány terem, de nem sok. - Sofia fragt, ob die Äpfel noch kommen, und Nikolai sagt, manche kommen, aber nicht viele.
:26. Azt is hozzáteszi, hogy amelyek még teremnek, azok nagyon jók, Sofia pedig aznap először elmosolyodik. - Er fügt hinzu, dass die, die noch kommen, sehr gut sind, und Sofia lächelt zum ersten Mal an diesem Tag.
:27. Sofia azt mondja, ezt elhiszi neki, és a mondat egyszerűsége miatt igaznak hangzik. - Sofia sagt, dass sie ihm das glaubt, und wegen der Einfachheit des Satzes klingt er wahr.
:28. Egy óra múlva Sofia feláll, és azt mondja, mennie kell. - Nach einer Stunde steht Sofia auf und sagt, dass sie gehen muss.
:29. Nikolai azt mondja, jöjjön vissza holnap, mert a kert szép a ködben. - Nikolai sagt, sie solle morgen wiederkommen, weil der Garten schön im Nebel ist.
:30. Sofia ránéz, és azt mondja, igen, talán, ami nem ígéret, de nem is elutasítás. - Sofia schaut ihn an und sagt, ja, vielleicht, was kein Versprechen ist, aber auch keine Ablehnung.
:31. Elmegy, Nikolai pedig a konyhában marad, és a két üres csészét nézi. - Sie geht, und Nikolai bleibt in der Küche und schaut auf die zwei leeren Tassen.
:32. Sofiára gondol, a kertre gondol, és a nagyapjára gondol, aki a kertet ültette. - Er denkt an Sofia, an den Garten und an seinen Großvater, der den Garten gepflanzt hat.
:33. Lekapcsolja a villanyt, lefekszik, és tudja, hogy másnap reggel újra a kertben fog dolgozni. - Er macht das Licht aus, geht ins Bett, und weiß, dass er morgen früh wieder im Garten arbeiten wird.
:34. Ez így jó. - Das ist gut so.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Nikolais Garten.
:1. Nikolai ist 64 Jahre alt und wohnt in einem kleinen Dorf, wo er einen alten Garten hat.
:2. Den Garten hat sein Großvater gepflanzt, und es gibt Apfelbäume darin, die alt und müde sind.
:3. Es ist November, der Winter kommt bald, und Nikolai arbeitet jeden Tag im Garten.
:4. Er schneidet alte Äste ab, räumt alte Blätter auf, und er weiß, dass der Frost bald kommt.
:5. Aber er arbeitet trotzdem, weil ihm der Garten wichtig ist und weil der Garten von seinem Großvater kommt.
:6. An einem Morgen ist Nebel, und Nikolai arbeitet im Garten, als er eine Frau im Nebel sieht.
:7. Die Frau kommt näher, und Nikolai erkennt sie, weil es Sofia ist, die aus diesem Dorf kommt.
:8. Sofia war lange weg, viele Jahre in der Stadt, und jetzt ist sie wieder hier.
:9. Nikolai sagt: „Sofia? Bist du das?“
:10. Sofia sagt: „Ja. Hallo Nikolai.“
:11. Sie schauen sich an, und es ist eine lange Pause, bevor Nikolai sagt, sie solle reinkommen, er mache Tee.
:12. Sie gehen in die Küche, die klein und warm ist und in der der Ofen brennt.
:13. Nikolai macht Tee, und dann setzen sie sich an den alten Tisch, der Risse hat.
:14. Nikolai fragt, wie lange sie schon zurück ist, und Sofia sagt, seit einer Woche.
:15. Nikolai nickt, Sofia schaut aus dem Fenster, und sie sagt, dass das Elternhaus noch steht.
:16. Nikolai sagt, ja, aber es brauche Arbeit, und Sofia sagt, sie weiß es.
:17. Sie trinken Tee, und es ist still, aber die Stille ist in Ordnung, weil sie sich seit der Kindheit kennen.
:18. Sofia fragt, ob er noch im Garten arbeitet, und Nikolai sagt, ja, jeden Tag.
:19. Sofia fragt, im November auch, und Nikolai lächelt und sagt, im November besonders.
:20. Sofia versteht das und sagt, dass ihr Vater das auch so gemacht hat.
:21. Nikolai sagt, er weiß es, weil er ihm manchmal geholfen hat, und Sofia schaut ihn an.
:22. Sofia sagt, dass sie das nicht wusste, und Nikolai sagt, dass ihr Vater viel von seinem Garten gesprochen hat.
:23. Sie trinken weiter den Tee, der warm und gut ist, während draußen Nebel und Kälte sind.
:24. Aber in der Küche ist es warm, und diese Wärme bedeutet jetzt mehr, als man darüber sagen müsste.
:25. Sofia fragt, ob die Äpfel noch kommen, und Nikolai sagt, manche kommen, aber nicht viele.
:26. Er fügt hinzu, dass die, die noch kommen, sehr gut sind, und Sofia lächelt zum ersten Mal an diesem Tag.
:27. Sofia sagt, dass sie ihm das glaubt, und wegen der Einfachheit des Satzes klingt er wahr.
:28. Nach einer Stunde steht Sofia auf und sagt, dass sie gehen muss.
:29. Nikolai sagt, sie solle morgen wiederkommen, weil der Garten schön im Nebel ist.
:30. Sofia schaut ihn an und sagt, ja, vielleicht, was kein Versprechen ist, aber auch keine Ablehnung.
:31. Sie geht, und Nikolai bleibt in der Küche und schaut auf die zwei leeren Tassen.
:32. Er denkt an Sofia, an den Garten und an seinen Großvater, der den Garten gepflanzt hat.
:33. Er macht das Licht aus, geht ins Bett, und weiß, dass er morgen früh wieder im Garten arbeiten wird.
:34. Das ist gut so.
|}
95ni5yjpo1r4fktsjrw4nkjyhgpvc1x
1085965
1085958
2026-05-16T20:37:33Z
Thirunavukkarasye-Raveendran
47852
1085965
wikitext
text/x-wiki
{{Navigation hoch|
hochtext=Inhaltsverzeichnis: Ungarisch-Lesebuch|
hochlink=Ungarisch#Ungarisch-Lesebuch}}
{{Navigation hoch|
hochtext=Inhaltsverzeichnis: Kurzgeschichten|
hochlink=Ungarisch/Ungarisch-Lesebuch-Kurzgeschichten}}
=== 1 ===
:Újra játékban.
:1. Leonárd fotós.
:2. Negyvenegy éves.
:3. Budapesten lakik.
:4. Régebben nagyon sikeres volt.
:5. A fotói sok újságban megjelentek.
:6. Most azonban már nincsenek jó megbízásai.
:7. Ez már egy éve így van.
:8. Gyakran otthon ül.
:9. A régi fotóit nézegeti.
:10. Azt gondolja: régen minden jobb volt.
:11. Ez nem segít rajta.
:12. Egy nap elolvas egy hírt.
:13. Egy cég fotóst keres.
:14. A cég egy nagy gyárat épít.
:15. A gyár a hegyekben van.
:16. Ott nagyon hideg az idő.
:17. A terep nehéz.
:18. Más fotósok nem akarják elvállalni.
:19. Leonárd gondolkodik.
:20. Ez nehéz és veszélyes.
:21. De ez egy lehetőség.
:22. Ránéz a fényképezőgépére.
:23. A fényképezőgép az asztalon fekszik.
:24. Régóta nem használta.
:25. Kézbe veszi.
:26. Azt gondolja: meg tudom csinálni.
:27. Felhívja a céget.
:28. Beszél a vezetővel.
:29. A vezetőt Kovács Péternek hívják.
:30. Azt mondja: „Olyan emberre van szükségünk, akinek van tapasztalata.”
:31. Leonárd azt mondja: „Ismerem az ilyen körülményeket.”
:32. Azt mondja: „Tudom, mik a problémák.”
:33. Azt mondja: „És tudom, hogyan kell megoldani őket.”
:34. Kovács Péter hallgatja.
:35. Azt mondja: „Küldjön nekem egy tervet.”
:36. Leonárd tervet ír.
:37. Mindent leír.
:38. Hogy milyen fényképezőgépet használ.
:39. Hogy hogyan kezeli a hideget.
:40. Hogy hogyan viszi a nehéz felszerelést.
:41. Hogy mennyi időre van szüksége minden egyes fotóhoz.
:42. Elküldi a tervet a cégnek.
:43. Két nappal később Kovács Péter felhívja.
:44. Azt mondja: „A terv jó.”
:45. Azt mondja: „Öné a megbízás.”
:46. Leonárd boldog.
:47. De nem ünnepel.
:48. Azonnal elkezd készülni.
:49. Hidegben teszteli a fényképezőgépét.
:50. Becsomagolja az összes akkumulátort.
:51. Meleg ruhát vásárol.
:52. Minden nap futni megy.
:53. A felszerelés nehéz.
:54. Erősnek kell lennie.
:55. Két hét múlva elutazik a hegyekbe.
:56. Az idő hideg és szürke.
:57. A hegy magas és meredek.
:58. Leonárd dolgozik.
:59. Fotókat készít az építkezésről.
:60. Aztán megváltozik az időjárás.
:61. Hirtelen felhők jönnek.
:62. A fény rossz.
:63. Vár.
:64. Egy órát.
:65. Két órát.
:66. Három órát.
:67. Nagyon fázik.
:68. De tovább vár.
:69. Aztán a felhőzet rövid időre felszakad.
:70. A fény tökéletes.
:71. Leonárd gyorsan sok fotót készít.
:72. Magasabbra mászik.
:73. Ez veszélyes.
:74. De felülről jobb a fotó.
:75. Elkészíti a fotót.
:76. Tökéletes fotó.
:77. Visszajön.
:78. Kimerült.
:79. De mosolyog.
:80. Három héttel később Kovács Péter megnézi a fotókat.
:81. Azt mondja: „Ez fantasztikus.”
:82. Azt mondja: „Pontosan erre volt szükségünk.”
:83. Azt mondja: „Szeretne még több projektet csinálni nekünk?”
:84. Leonárd azt mondja: „Igen. Nagyon szívesen.”
:85. Visszautazik Budapestre.
:86. Kipakolja a fényképezőgépét.
:87. Gondosan megtisztítja.
:88. A következő útra gondol.
:89. Nem tudja, hová vezet majd.
:90. De tudja: újra játékban van.
:91. Ez jó érzés.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Újra játékban. - Wieder im Spiel.
:1. Leonárd fotós. - Leonárd ist Fotograf.
:2. Negyvenegy éves. - Er ist 41 Jahre alt.
:3. Budapesten lakik. - Er wohnt in Budapest.
:4. Régebben nagyon sikeres volt. - Er war früher sehr erfolgreich.
:5. A fotói sok újságban megjelentek. - Seine Fotos waren in vielen Zeitungen.
:6. Most azonban már nincsenek jó megbízásai. - Aber jetzt hat er keine guten Aufträge mehr.
:7. Ez már egy éve így van. - Das war schon seit einem Jahr so.
:8. Gyakran otthon ül. - Er sitzt oft zu Hause.
:9. A régi fotóit nézegeti. - Er schaut seine alten Fotos an.
:10. Azt gondolja: régen minden jobb volt. - Er denkt: Früher war alles besser.
:11. Ez nem segít rajta. - Das hilft ihm nicht.
:12. Egy nap elolvas egy hírt. - Eines Tages liest er eine Nachricht.
:13. Egy cég fotóst keres. - Eine Firma sucht einen Fotografen.
:14. A cég egy nagy gyárat épít. - Die Firma baut eine große Fabrik.
:15. A gyár a hegyekben van. - Die Fabrik ist in den Bergen.
:16. Ott nagyon hideg az idő. - Das Wetter dort ist sehr kalt.
:17. A terep nehéz. - Das Gelände ist schwierig.
:18. Más fotósok nem akarják elvállalni. - Andere Fotografen wollen das nicht machen.
:19. Leonárd gondolkodik. - Leonárd denkt nach.
:20. Ez nehéz és veszélyes. - Das ist schwierig und gefährlich.
:21. De ez egy lehetőség. - Aber es ist eine Chance.
:22. Ránéz a fényképezőgépére. - Er schaut seine Kamera an.
:23. A fényképezőgép az asztalon fekszik. - Die Kamera liegt auf dem Tisch.
:24. Régóta nem használta. - Sie ist schon lange nicht benutzt worden.
:25. Kézbe veszi. - Er nimmt sie in die Hand.
:26. Azt gondolja: meg tudom csinálni. - Er denkt: Ich kann das.
:27. Felhívja a céget. - Er ruft die Firma an.
:28. Beszél a vezetővel. - Er spricht mit dem Chef.
:29. A vezetőt Kovács Péternek hívják. - Der Chef heißt Kovács Péter.
:30. Azt mondja: „Olyan emberre van szükségünk, akinek van tapasztalata.” - Er sagt: „Wir brauchen jemanden mit Erfahrung."
:31. Leonárd azt mondja: „Ismerem az ilyen körülményeket.” - Leonárd sagt: „Ich kenne solche Bedingungen."
:32. Azt mondja: „Tudom, mik a problémák.” - Er sagt: „Ich weiß, was die Probleme sind."
:33. Azt mondja: „És tudom, hogyan kell megoldani őket.” - Er sagt: „Und ich weiß, wie man sie löst."
:34. Kovács Péter hallgatja. - Kovács Péter hört zu.
:35. Azt mondja: „Küldjön nekem egy tervet.” - Er sagt: „Schicken Sie mir einen Plan."
:36. Leonárd tervet ír. - Leonárd schreibt einen Plan.
:37. Mindent leír. - Er schreibt alles auf.
:38. Hogy milyen fényképezőgépet használ. - Welche Kamera er benutzt.
:39. Hogy hogyan kezeli a hideget. - Wie er mit der Kälte umgeht.
:40. Hogy hogyan viszi a nehéz felszerelést. - Wie er das schwere Equipment trägt.
:41. Hogy mennyi időre van szüksége minden egyes fotóhoz. - Wie lange er für jedes Foto braucht.
:42. Elküldi a tervet a cégnek. - Er schickt den Plan an die Firma.
:43. Két nappal később Kovács Péter felhívja. - Zwei Tage später ruft Kovács Péter an.
:44. Azt mondja: „A terv jó.” - Er sagt: „Der Plan ist gut."
:45. Azt mondja: „Öné a megbízás.” - Er sagt: „Sie haben den Auftrag."
:46. Leonárd boldog. - Leonárd ist glücklich.
:47. De nem ünnepel. - Aber er feiert nicht.
:48. Azonnal elkezd készülni. - Er beginnt sofort mit der Vorbereitung.
:49. Hidegben teszteli a fényképezőgépét. - Er testet seine Kamera in der Kälte.
:50. Becsomagolja az összes akkumulátort. - Er packt alle Batterien ein.
:51. Meleg ruhát vásárol. - Er kauft warme Kleidung.
:52. Minden nap futni megy. - Er geht jeden Tag joggen.
:53. A felszerelés nehéz. - Das Equipment ist schwer.
:54. Erősnek kell lennie. - Er muss stark sein.
:55. Két hét múlva elutazik a hegyekbe. - Nach zwei Wochen fährt er in die Berge.
:56. Az idő hideg és szürke. - Das Wetter ist kalt und grau.
:57. A hegy magas és meredek. - Der Berg ist hoch und steil.
:58. Leonárd dolgozik. - Leonárd arbeitet.
:59. Fotókat készít az építkezésről. - Er macht Fotos von der Baustelle.
:60. Aztán megváltozik az időjárás. - Dann ändert sich das Wetter.
:61. Hirtelen felhők jönnek. - Plötzlich kommen Wolken.
:62. A fény rossz. - Das Licht ist schlecht.
:63. Vár. - Er wartet.
:64. Egy órát. - Eine Stunde.
:65. Két órát. - Zwei Stunden.
:66. Három órát. - Drei Stunden.
:67. Nagyon fázik. - Er ist sehr kalt.
:68. De tovább vár. - Aber er wartet weiter.
:69. Aztán a felhőzet rövid időre felszakad. - Dann öffnet sich die Wolkendecke kurz.
:70. A fény tökéletes. - Das Licht ist perfekt.
:71. Leonárd gyorsan sok fotót készít. - Leonárd macht schnell viele Fotos.
:72. Magasabbra mászik. - Er klettert höher.
:73. Ez veszélyes. - Das ist gefährlich.
:74. De felülről jobb a fotó. - Aber das Foto von oben ist besser.
:75. Elkészíti a fotót. - Er macht das Foto.
:76. Tökéletes fotó. - Es ist ein perfektes Foto.
:77. Visszajön. - Er kommt wieder runter.
:78. Kimerült. - Er ist erschöpft.
:79. De mosolyog. - Aber er lächelt.
:80. Három héttel később Kovács Péter megnézi a fotókat. - Drei Wochen später schaut Kovács Péter die Fotos an.
:81. Azt mondja: „Ez fantasztikus.” - Er sagt: „Das ist fantastisch."
:82. Azt mondja: „Pontosan erre volt szükségünk.” - Er sagt: „Das ist genau was wir brauchten."
:83. Azt mondja: „Szeretne még több projektet csinálni nekünk?” - Er sagt: „Wollen Sie noch mehr Projekte für uns machen?"
:84. Leonárd azt mondja: „Igen. Nagyon szívesen.” - Leonárd sagt: „Ja. Sehr gerne."
:85. Visszautazik Budapestre. - Er fährt nach Budapest zurück.
:86. Kipakolja a fényképezőgépét. - Er packt seine Kamera aus.
:87. Gondosan megtisztítja. - Er reinigt sie sorgfältig.
:88. A következő útra gondol. - Er denkt an die nächste Reise.
:89. Nem tudja, hová vezet majd. - Er weiß nicht wohin.
:90. De tudja: újra játékban van. - Aber er weiß: Er ist wieder im Spiel.
:91. Ez jó érzés. - Das ist ein gutes Gefühl.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Wieder im Spiel.
:1. Leonárd ist Fotograf.
:2. Er ist 41 Jahre alt.
:3. Er wohnt in Budapest.
:4. Er war früher sehr erfolgreich.
:5. Seine Fotos waren in vielen Zeitungen.
:6. Aber jetzt hat er keine guten Aufträge mehr.
:7. Das war schon seit einem Jahr so.
:8. Er sitzt oft zu Hause.
:9. Er schaut seine alten Fotos an.
:10. Er denkt: Früher war alles besser.
:11. Das hilft ihm nicht.
:12. Eines Tages liest er eine Nachricht.
:13. Eine Firma sucht einen Fotografen.
:14. Die Firma baut eine große Fabrik.
:15. Die Fabrik ist in den Bergen.
:16. Das Wetter dort ist sehr kalt.
:17. Das Gelände ist schwierig.
:18. Andere Fotografen wollen das nicht machen.
:19. Leonárd denkt nach.
:20. Das ist schwierig und gefährlich.
:21. Aber es ist eine Chance.
:22. Er schaut seine Kamera an.
:23. Die Kamera liegt auf dem Tisch.
:24. Sie ist schon lange nicht benutzt worden.
:25. Er nimmt sie in die Hand.
:26. Er denkt: Ich kann das.
:27. Er ruft die Firma an.
:28. Er spricht mit dem Chef.
:29. Der Chef heißt Kovács Péter.
:30. Er sagt: „Wir brauchen jemanden mit Erfahrung."
:31. Leonárd sagt: „Ich kenne solche Bedingungen."
:32. Er sagt: „Ich weiß, was die Probleme sind."
:33. Er sagt: „Und ich weiß, wie man sie löst."
:34. Kovács Péter hört zu.
:35. Er sagt: „Schicken Sie mir einen Plan."
:36. Leonárd schreibt einen Plan.
:37. Er schreibt alles auf.
:38. Welche Kamera er benutzt.
:39. Wie er mit der Kälte umgeht.
:40. Wie er das schwere Equipment trägt.
:41. Wie lange er für jedes Foto braucht.
:42. Er schickt den Plan an die Firma.
:43. Zwei Tage später ruft Kovács Péter an.
:44. Er sagt: „Der Plan ist gut."
:45. Er sagt: „Sie haben den Auftrag."
:46. Leonárd ist glücklich.
:47. Aber er feiert nicht.
:48. Er beginnt sofort mit der Vorbereitung.
:49. Er testet seine Kamera in der Kälte.
:50. Er packt alle Batterien ein.
:51. Er kauft warme Kleidung.
:52. Er geht jeden Tag joggen.
:53. Das Equipment ist schwer.
:54. Er muss stark sein.
:55. Nach zwei Wochen fährt er in die Berge.
:56. Das Wetter ist kalt und grau.
:57. Der Berg ist hoch und steil.
:58. Leonárd arbeitet.
:59. Er macht Fotos von der Baustelle.
:60. Dann ändert sich das Wetter.
:61. Plötzlich kommen Wolken.
:62. Das Licht ist schlecht.
:63. Er wartet.
:64. Eine Stunde.
:65. Zwei Stunden.
:66. Drei Stunden.
:67. Er ist sehr kalt.
:68. Aber er wartet weiter.
:69. Dann öffnet sich die Wolkendecke kurz.
:70. Das Licht ist perfekt.
:71. Leonárd macht schnell viele Fotos.
:72. Er klettert höher.
:73. Das ist gefährlich.
:74. Aber das Foto von oben ist besser.
:75. Er macht das Foto.
:76. Es ist ein perfektes Foto.
:77. Er kommt wieder runter.
:78. Er ist erschöpft.
:79. Aber er lächelt.
:80. Drei Wochen später schaut Kovács Péter die Fotos an.
:81. Er sagt: „Das ist fantastisch."
:82. Er sagt: „Das ist genau was wir brauchten."
:83. Er sagt: „Wollen Sie noch mehr Projekte für uns machen?"
:84. Leonárd sagt: „Ja. Sehr gerne."
:85. Er fährt nach Budapest zurück.
:86. Er packt seine Kamera aus.
:87. Er reinigt sie sorgfältig.
:88. Er denkt an die nächste Reise.
:89. Er weiß nicht wohin.
:90. Aber er weiß: Er ist wieder im Spiel.
:91. Das ist ein gutes Gefühl.
|}
=== 2 ===
:Ferenc háza.
:1. Ferenc negyvenöt éves.
:2. Most egy kisvárosban lakik.
:3. A város neve Eger.
:4. Vett egy régi házat.
:5. A ház az 1950-es évekből való.
:6. Nagyon régi és rossz állapotban van.
:7. A tető lyukas.
:8. A falak nedvesek.
:9. A vezetékek tönkrementek.
:10. Az ablakok betörtek.
:11. Az összes szomszéd nézi a házat.
:12. Azt gondolják: ez reménytelen.
:13. Egy szomszédasszony azt mondja: „Ezt hamarosan újra eladja.”
:14. Egy szomszéd azt mondja: „Ez csak ócskaság.”
:15. Ferenc hallja ezt.
:16. De nem mond semmit.
:17. Fog egy írótáblát.
:18. Végigmegy a házon.
:19. Mindent megnéz.
:20. A tető rossz.
:21. Ezt felírja.
:22. A vezetékek rosszak.
:23. Ezt felírja.
:24. Az alap repedezett.
:25. Ezt felírja.
:26. Hosszú listát készít.
:27. Aztán részekre osztja a listát.
:28. Először a tető.
:29. Aztán a vezetékek.
:30. Aztán a falak.
:31. Aztán az ablakok.
:32. Mindenhez dátumot rendel.
:33. A tetővel kezdi.
:34. Ez kemény munka.
:35. Minden nap dolgozik.
:36. Korán kel.
:37. Addig dolgozik, amíg besötétedik.
:38. A szomszédok figyelik.
:39. Várnak.
:40. Arra várnak, hogy feladja.
:41. De nem adja fel.
:42. Tovább dolgozik.
:43. Két hét után elkészül a tető.
:44. Aztán jönnek a vezetékek.
:45. Ez nehéz.
:46. Sokat tanul közben.
:47. Néha hibázik.
:48. Aztán még egyszer megcsinálja.
:49. Helyesen.
:50. Egy nap problémát talál.
:51. Egy nagy fagerenda korhadt.
:52. Ez nagy baj.
:53. A gerenda nagyon fontos.
:54. Ez tartja a tetőt.
:55. Ferenc aggódik.
:56. Sokáig áll a gerenda előtt.
:57. Gondolkodik.
:58. Aztán bemegy a városba.
:59. Elmegy egy szaküzletbe.
:60. Megkérdezi az ottani férfit.
:61. A férfi mindent elmagyaráz neki.
:62. Ferenc megveszi a megfelelő anyagokat.
:63. Visszajön.
:64. Három napig dolgozik a gerendán.
:65. Erősebbé teszi a gerendát, mint korábban volt.
:66. Kipróbálja.
:67. Most nagyon erős.
:68. Ferenc elégedett.
:69. Tovább dolgozik.
:70. Nyárra elkészülnek a falak.
:71. Ősszel beépítik az ablakokat.
:72. Az új ablakok szépek.
:73. A ház jobban néz ki.
:74. Egy este Ferenc felkapcsolja a villanyt.
:75. A nappaliban kigyullad a fény.
:76. Sok év után először.
:77. A szoba világos és meleg.
:78. Ferenc körülnéz.
:79. Ez az ő háza.
:80. Ő maga csinálta meg.
:81. Kimegy a verandára.
:82. Leül.
:83. Kávét iszik.
:84. A szomszédok elmennek mellette.
:85. Egy szomszédasszony ránéz.
:86. Azt mondja: „Most már nagyon szépen néz ki.”
:87. Ferenc mosolyog.
:88. Azt mondja: „Köszönöm.”
:89. Tovább issza a kávéját.
:90. A házat nézi.
:91. Azt gondolja: ezt én csináltam.
:92. Azt gondolja: lépésről lépésre.
:93. Azt gondolja: rövidítések nélkül.
:94. Fáradt.
:95. Nagyon fáradt.
:96. De boldog.
:97. Ez most az otthona.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Ferenc háza. - Ferences Haus
:1. Ferenc negyvenöt éves. - Ferenc ist 45 Jahre alt.
:2. Most egy kisvárosban lakik. - Er wohnt jetzt in einer Kleinstadt.
:3. A város neve Eger. - Die Stadt heißt Eger.
:4. Vett egy régi házat. - Er hat ein altes Haus gekauft.
:5. A ház az 1950-es évekből való. - Das Haus ist aus den 1950er Jahren.
:6. Nagyon régi és rossz állapotban van. - Es ist sehr alt und kaputt.
:7. A tető lyukas. - Das Dach hat Löcher.
:8. A falak nedvesek. - Die Wände sind feucht.
:9. A vezetékek tönkrementek. - Die Leitungen sind kaputt.
:10. Az ablakok betörtek. - Die Fenster sind gebrochen.
:11. Az összes szomszéd nézi a házat. - Alle Nachbarn schauen das Haus an.
:12. Azt gondolják: ez reménytelen. - Sie denken: Das ist hoffnungslos.
:13. Egy szomszédasszony azt mondja: „Ezt hamarosan újra eladja.” - Eine Nachbarin sagt: „Er verkauft das bald wieder."
:14. Egy szomszéd azt mondja: „Ez csak ócskaság.” - Ein Nachbar sagt: „Das ist nur Schrott."
:15. Ferenc hallja ezt. - Ferenc hört das.
:16. De nem mond semmit. - Aber er sagt nichts.
:17. Fog egy írótáblát. - Er nimmt ein Klemmbrett.
:18. Végigmegy a házon. - Er geht durch das Haus.
:19. Mindent megnéz. - Er schaut alles an.
:20. A tető rossz. - Das Dach ist kaputt.
:21. Ezt felírja. - Er schreibt das auf.
:22. A vezetékek rosszak. - Die Leitungen sind kaputt.
:23. Ezt felírja. - Er schreibt das auf.
:24. Az alap repedezett. - Das Fundament hat Risse.
:25. Ezt felírja. - Er schreibt das auf.
:26. Hosszú listát készít. - Er macht eine lange Liste.
:27. Aztán részekre osztja a listát. - Dann teilt er die Liste auf.
:28. Először a tető. - Zuerst das Dach.
:29. Aztán a vezetékek. - Dann die Leitungen.
:30. Aztán a falak. - Dann die Wände.
:31. Aztán az ablakok. - Dann die Fenster.
:32. Mindenhez dátumot rendel. - Er setzt für alles ein Datum.
:33. A tetővel kezdi. - Er beginnt mit dem Dach.
:34. Ez kemény munka. - Das ist harte Arbeit.
:35. Minden nap dolgozik. - Er arbeitet jeden Tag.
:36. Korán kel. - Er steht früh auf.
:37. Addig dolgozik, amíg besötétedik. - Er arbeitet bis es dunkel wird.
:38. A szomszédok figyelik. - Die Nachbarn schauen zu.
:39. Várnak. - Sie warten.
:40. Arra várnak, hogy feladja. - Sie warten darauf, dass er aufgibt.
:41. De nem adja fel. - Aber er gibt nicht auf.
:42. Tovább dolgozik. - Er arbeitet weiter.
:43. Két hét után elkészül a tető. - Das Dach ist nach zwei Wochen fertig.
:44. Aztán jönnek a vezetékek. - Dann kommen die Leitungen.
:45. Ez nehéz. - Das ist schwierig.
:46. Sokat tanul közben. - Er lernt viel dabei.
:47. Néha hibázik. - Er macht manchmal Fehler.
:48. Aztán még egyszer megcsinálja. - Dann macht er es noch einmal.
:49. Helyesen. - Richtig.
:50. Egy nap problémát talál. - Eines Tages findet er ein Problem.
:51. Egy nagy fagerenda korhadt. - Ein großer Holzbalken ist morsch.
:52. Ez nagy baj. - Das ist schlimm.
:53. A gerenda nagyon fontos. - Der Balken ist sehr wichtig.
:54. Ez tartja a tetőt. - Er trägt das Dach.
:55. Ferenc aggódik. - Ferenc ist besorgt.
:56. Sokáig áll a gerenda előtt. - Er steht lange vor dem Balken.
:57. Gondolkodik. - Er denkt nach.
:58. Aztán bemegy a városba. - Dann fährt er in die Stadt.
:59. Elmegy egy szaküzletbe. - Er geht in ein Fachgeschäft.
:60. Megkérdezi az ottani férfit. - Er fragt den Mann dort.
:61. A férfi mindent elmagyaráz neki. - Der Mann erklärt ihm alles.
:62. Ferenc megveszi a megfelelő anyagokat. - Ferenc kauft die richtigen Materialien.
:63. Visszajön. - Er kommt zurück.
:64. Három napig dolgozik a gerendán. - Er arbeitet drei Tage an dem Balken.
:65. Erősebbé teszi a gerendát, mint korábban volt. - Er macht den Balken stärker als vorher.
:66. Kipróbálja. - Er testet ihn.
:67. Most nagyon erős. - Er ist jetzt sehr stark.
:68. Ferenc elégedett. - Ferenc ist zufrieden.
:69. Tovább dolgozik. - Er arbeitet weiter.
:70. Nyárra elkészülnek a falak. - Im Sommer werden die Wände fertig.
:71. Ősszel beépítik az ablakokat. - Im Herbst werden die Fenster eingebaut.
:72. Az új ablakok szépek. - Die neuen Fenster sind schön.
:73. A ház jobban néz ki. - Das Haus sieht besser aus.
:74. Egy este Ferenc felkapcsolja a villanyt. - Eines Abends macht Ferenc das Licht an.
:75. A nappaliban kigyullad a fény. - Das Licht im Wohnzimmer geht an.
:76. Sok év után először. - Das erste Mal seit vielen Jahren.
:77. A szoba világos és meleg. - Das Zimmer ist hell und warm.
:78. Ferenc körülnéz. - Ferenc schaut sich um.
:79. Ez az ő háza. - Das ist sein Haus.
:80. Ő maga csinálta meg. - Er hat es selbst gemacht.
:81. Kimegy a verandára. - Er geht auf die Veranda.
:82. Leül. - Er setzt sich.
:83. Kávét iszik. - Er trinkt einen Kaffee.
:84. A szomszédok elmennek mellette. - Die Nachbarn gehen vorbei.
:85. Egy szomszédasszony ránéz. - Eine Nachbarin schaut ihn an.
:86. Azt mondja: „Most már nagyon szépen néz ki.” - Sie sagt: „Das sieht jetzt sehr schön aus."
:87. Ferenc mosolyog. - Ferenc lächelt.
:88. Azt mondja: „Köszönöm.” - Er sagt: „Danke."
:89. Tovább issza a kávéját. - Er trinkt seinen Kaffee weiter.
:90. A házat nézi. - Er schaut auf das Haus.
:91. Azt gondolja: ezt én csináltam. - Er denkt: Ich habe das gemacht.
:92. Azt gondolja: lépésről lépésre. - Er denkt: Schritt für Schritt.
:93. Azt gondolja: rövidítések nélkül. - Er denkt: Ohne Abkürzungen.
:94. Fáradt. - Er ist müde.
:95. Nagyon fáradt. - Sehr müde.
:96. De boldog. - Aber er ist glücklich.
:97. Ez most az otthona. - Das ist sein Zuhause jetzt.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Ferences Haus
:1. Ferenc ist 45 Jahre alt.
:2. Er wohnt jetzt in einer Kleinstadt.
:3. Die Stadt heißt Eger.
:4. Er hat ein altes Haus gekauft.
:5. Das Haus ist aus den 1950er Jahren.
:6. Es ist sehr alt und kaputt.
:7. Das Dach hat Löcher.
:8. Die Wände sind feucht.
:9. Die Leitungen sind kaputt.
:10. Die Fenster sind gebrochen.
:11. Alle Nachbarn schauen das Haus an.
:12. Sie denken: Das ist hoffnungslos.
:13. Eine Nachbarin sagt: „Er verkauft das bald wieder."
:14. Ein Nachbar sagt: „Das ist nur Schrott."
:15. Ferenc hört das.
:16. Aber er sagt nichts.
:17. Er nimmt ein Klemmbrett.
:18. Er geht durch das Haus.
:19. Er schaut alles an.
:20. Das Dach ist kaputt.
:21. Er schreibt das auf.
:22. Die Leitungen sind kaputt.
:23. Er schreibt das auf.
:24. Das Fundament hat Risse.
:25. Er schreibt das auf.
:26. Er macht eine lange Liste.
:27. Dann teilt er die Liste auf.
:28. Zuerst das Dach.
:29. Dann die Leitungen.
:30. Dann die Wände.
:31. Dann die Fenster.
:32. Er setzt für alles ein Datum.
:33. Er beginnt mit dem Dach.
:34. Das ist harte Arbeit.
:35. Er arbeitet jeden Tag.
:36. Er steht früh auf.
:37. Er arbeitet bis es dunkel wird.
:38. Die Nachbarn schauen zu.
:39. Sie warten.
:40. Sie warten darauf, dass er aufgibt.
:41. Aber er gibt nicht auf.
:42. Er arbeitet weiter.
:43. Das Dach ist nach zwei Wochen fertig.
:44. Dann kommen die Leitungen.
:45. Das ist schwierig.
:46. Er lernt viel dabei.
:47. Er macht manchmal Fehler.
:48. Dann macht er es noch einmal.
:49. Richtig.
:50. Eines Tages findet er ein Problem.
:51. Ein großer Holzbalken ist morsch.
:52. Das ist schlimm.
:53. Der Balken ist sehr wichtig.
:54. Er trägt das Dach.
:55. Ferenc ist besorgt.
:56. Er steht lange vor dem Balken.
:57. Er denkt nach.
:58. Dann fährt er in die Stadt.
:59. Er geht in ein Fachgeschäft.
:60. Er fragt den Mann dort.
:61. Der Mann erklärt ihm alles.
:62. Ferenc kauft die richtigen Materialien.
:63. Er kommt zurück.
:64. Er arbeitet drei Tage an dem Balken.
:65. Er macht den Balken stärker als vorher.
:66. Er testet ihn.
:67. Er ist jetzt sehr stark.
:68. Ferenc ist zufrieden.
:69. Er arbeitet weiter.
:70. Im Sommer werden die Wände fertig.
:71. Im Herbst werden die Fenster eingebaut.
:72. Die neuen Fenster sind schön.
:73. Das Haus sieht besser aus.
:74. Eines Abends macht Ferenc das Licht an.
:75. Das Licht im Wohnzimmer geht an.
:76. Das erste Mal seit vielen Jahren.
:77. Das Zimmer ist hell und warm.
:78. Ferenc schaut sich um.
:79. Das ist sein Haus.
:80. Er hat es selbst gemacht.
:81. Er geht auf die Veranda.
:82. Er setzt sich.
:83. Er trinkt einen Kaffee.
:84. Die Nachbarn gehen vorbei.
:85. Eine Nachbarin schaut ihn an.
:86. Sie sagt: „Das sieht jetzt sehr schön aus."
:87. Ferenc lächelt.
:88. Er sagt: „Danke."
:89. Er trinkt seinen Kaffee weiter.
:90. Er schaut auf das Haus.
:91. Er denkt: Ich habe das gemacht.
:92. Er denkt: Schritt für Schritt.
:93. Er denkt: Ohne Abkürzungen.
:94. Er ist müde.
:95. Sehr müde.
:96. Aber er ist glücklich.
:97. Das ist sein Zuhause jetzt.
|}
=== 3 ===
:Michael háza.
:1. Michael harmincnyolc éves.
:2. Chicagóban lakik.
:3. Jó munkája van.
:4. Szoftverfejlesztő.
:5. Jól keres.
:6. De bérel egy lakást.
:7. Ezt már tíz éve csinálja.
:8. Minden hónapban lakbért fizet.
:9. A pénz aztán eltűnik.
:10. Michael azt gondolja: házat szeretnék venni.
:11. Saját házat.
:12. Ez az álma.
:13. Pénzt takarít meg.
:14. Minden hónapban félretesz valamennyit.
:15. Ezt három évig csinálja.
:16. Aztán elég pénze van az önerőre.
:17. Ezt down paymentnek nevezik.
:18. Amerikában ez fontos.
:19. Elmegy a bankba.
:20. Beszél egy bankárral.
:21. A bankárt Robertnek hívják.
:22. Robert megnézi az összes papírt.
:23. Megnézi Michael fizetését.
:24. Megnézi Michael adósságait.
:25. Michaelnek nincsenek nagy adósságai.
:26. Ez jó.
:27. Robert azt mondja: „Kap hitelt.”
:28. Ezt mortgage-nak nevezik.
:29. Michael nagyon boldog.
:30. Most házat keres.
:31. Elmegy egy ingatlanügynökhöz.
:32. Az ingatlanügynököt Jennifernek hívják.
:33. Sok házat ismer.
:34. Sok házat mutat neki.
:35. Az első ház túl kicsi.
:36. A második ház túl drága.
:37. A harmadik ház messze van a munkahelyétől.
:38. Michael egy kicsit frusztrált.
:39. De nem adja fel.
:40. Jennifer talál egy új házat.
:41. Egy csendes környéken van.
:42. A házban három hálószoba van.
:43. Van kertje.
:44. Van garázsa.
:45. Az ára korrekt.
:46. Michael megnézi a házat.
:47. Végigmegy az összes szobán.
:48. Benéz a pincébe.
:49. Megnézi a tetőt.
:50. Nagyon tetszik neki a ház.
:51. De óvatos.
:52. Hív egy ellenőrt.
:53. Az ellenőrt Dave-nek hívják.
:54. Mindent nagyon alaposan megnéz.
:55. A tető még jó.
:56. A vezetékek rendben vannak.
:57. A fűtés új.
:58. Dave azt mondja: „A ház jó állapotban van.”
:59. Michael ajánlatot tesz.
:60. Az ajánlat valamivel az ár alatt van.
:61. Az eladó válaszol.
:62. Egy kicsit többet akar.
:63. Michael és az eladó tárgyalnak.
:64. Ez két napig tart.
:65. Aztán megegyeznek.
:66. Michael megveszi a házat.
:67. Sok papír van.
:68. Sok dokumentumot ír alá.
:69. Ez két óráig tart.
:70. Aztán megkapja a kulcsokat.
:71. A kulcsok a kezében vannak.
:72. Bemegy a házba.
:73. Most már az ő háza.
:74. Az üres nappaliban áll.
:75. Körülnéz.
:76. Azt gondolja: ez az enyém.
:77. Azt gondolja: ezt megcsináltam.
:78. Hétvégén jönnek a barátai.
:79. Segítenek neki a költözésben.
:80. Bútorokat visznek be a házba.
:81. Együtt pizzát esznek.
:82. Sört isznak.
:83. Sokat nevetnek.
:84. Este mindannyian együtt ülnek.
:85. Michael barátja, Jake, azt mondja: „Szép házad van.”
:86. Michael mosolyog.
:87. Azt mondja: „Igen. Szép.”
:88. Az elmúlt három évre gondol.
:89. A takarékoskodásra gondol.
:90. A sok házra gondol.
:91. A sok papírra gondol.
:92. Sok munka volt.
:93. De megérte.
:94. Iszik egy korty sört.
:95. Kinéz az ablakon.
:96. Kint van a kert.
:97. Azt gondolja: tavasszal paradicsomot ültetek.
:98. Újra elmosolyodik.
:99. Ez az otthona.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Michael háza. - Michaels Haus
:1. Michael harmincnyolc éves. - Michael ist 38 Jahre alt.
:2. Chicagóban lakik. - Er wohnt in Chicago.
:3. Jó munkája van. - Er hat eine gute Arbeit.
:4. Szoftverfejlesztő. - Er ist Software-Entwickler.
:5. Jól keres. - Er verdient gut.
:6. De bérel egy lakást. - Aber er mietet eine Wohnung.
:7. Ezt már tíz éve csinálja. - Das macht er seit zehn Jahren.
:8. Minden hónapban lakbért fizet. - Er zahlt jeden Monat Miete.
:9. A pénz aztán eltűnik. - Das Geld ist dann weg.
:10. Michael azt gondolja: házat szeretnék venni. - Michael denkt: Ich möchte ein Haus kaufen.
:11. Saját házat. - Ein eigenes Haus.
:12. Ez az álma. - Das ist sein Traum.
:13. Pénzt takarít meg. - Er spart Geld.
:14. Minden hónapban félretesz valamennyit. - Jeden Monat spart er etwas.
:15. Ezt három évig csinálja. - Das macht er drei Jahre lang.
:16. Aztán elég pénze van az önerőre. - Dann hat er genug Geld für eine Anzahlung.
:17. Ezt down paymentnek nevezik. - Das nennt man Down Payment.
:18. Amerikában ez fontos. - In Amerika ist das wichtig.
:19. Elmegy a bankba. - Er geht zur Bank.
:20. Beszél egy bankárral. - Er spricht mit einem Banker.
:21. A bankárt Robertnek hívják. - Der Banker heißt Robert.
:22. Robert megnézi az összes papírt. - Robert schaut alle Papiere an.
:23. Megnézi Michael fizetését. - Er schaut Michaels Gehalt an.
:24. Megnézi Michael adósságait. - Er schaut Michaels Schulden an.
:25. Michaelnek nincsenek nagy adósságai. - Michael hat keine großen Schulden.
:26. Ez jó. - Das ist gut.
:27. Robert azt mondja: „Kap hitelt.” - Robert sagt: „Sie bekommen einen Kredit."
:28. Ezt mortgage-nak nevezik. - Das nennt man Mortgage.
:29. Michael nagyon boldog. - Michael ist sehr glücklich.
:30. Most házat keres. - Jetzt sucht er ein Haus.
:31. Elmegy egy ingatlanügynökhöz. - Er geht zu einem Makler.
:32. Az ingatlanügynököt Jennifernek hívják. - Die Maklerin heißt Jennifer.
:33. Sok házat ismer. - Sie kennt viele Häuser.
:34. Sok házat mutat neki. - Sie zeigt ihm viele Häuser.
:35. Az első ház túl kicsi. - Das erste Haus ist zu klein.
:36. A második ház túl drága. - Das zweite Haus ist zu teuer.
:37. A harmadik ház messze van a munkahelyétől. - Das dritte Haus ist weit von der Arbeit.
:38. Michael egy kicsit frusztrált. - Michael ist ein bisschen frustriert.
:39. De nem adja fel. - Aber er gibt nicht auf.
:40. Jennifer talál egy új házat. - Jennifer findet ein neues Haus.
:41. Egy csendes környéken van. - Es ist in einem ruhigen Viertel.
:42. A házban három hálószoba van. - Das Haus hat drei Schlafzimmer.
:43. Van kertje. - Es hat einen Garten.
:44. Van garázsa. - Es hat eine Garage.
:45. Az ára korrekt. - Der Preis ist fair.
:46. Michael megnézi a házat. - Michael schaut das Haus an.
:47. Végigmegy az összes szobán. - Er geht durch alle Zimmer.
:48. Benéz a pincébe. - Er schaut in den Keller.
:49. Megnézi a tetőt. - Er schaut auf das Dach.
:50. Nagyon tetszik neki a ház. - Er mag das Haus sehr.
:51. De óvatos. - Aber er ist vorsichtig.
:52. Hív egy ellenőrt. - Er bestellt einen Inspektor.
:53. Az ellenőrt Dave-nek hívják. - Der Inspektor heißt Dave.
:54. Mindent nagyon alaposan megnéz. - Er schaut alles sehr genau an.
:55. A tető még jó. - Das Dach ist noch gut.
:56. A vezetékek rendben vannak. - Die Leitungen sind in Ordnung.
:57. A fűtés új. - Die Heizung ist neu.
:58. Dave azt mondja: „A ház jó állapotban van.” - Dave sagt: „Das Haus ist in gutem Zustand."
:59. Michael ajánlatot tesz. - Michael macht ein Angebot.
:60. Az ajánlat valamivel az ár alatt van. - Das Angebot ist etwas unter dem Preis.
:61. Az eladó válaszol. - Der Verkäufer antwortet.
:62. Egy kicsit többet akar. - Er will ein bisschen mehr.
:63. Michael és az eladó tárgyalnak. - Michael und der Verkäufer verhandeln.
:64. Ez két napig tart. - Das dauert zwei Tage.
:65. Aztán megegyeznek. - Dann sind sie einig.
:66. Michael megveszi a házat. - Michael kauft das Haus.
:67. Sok papír van. - Es gibt viele Papiere.
:68. Sok dokumentumot ír alá. - Er unterschreibt viele Dokumente.
:69. Ez két óráig tart. - Das dauert zwei Stunden.
:70. Aztán megkapja a kulcsokat. - Dann bekommt er die Schlüssel.
:71. A kulcsok a kezében vannak. - Die Schlüssel liegen in seiner Hand.
:72. Bemegy a házba. - Er geht in das Haus.
:73. Most már az ő háza. - Es ist jetzt sein Haus.
:74. Az üres nappaliban áll. - Er steht im leeren Wohnzimmer.
:75. Körülnéz. - Er schaut sich um.
:76. Azt gondolja: ez az enyém. - Er denkt: Das ist meins.
:77. Azt gondolja: ezt megcsináltam. - Er denkt: Ich habe das geschafft.
:78. Hétvégén jönnek a barátai. - Am Wochenende kommen Freunde.
:79. Segítenek neki a költözésben. - Sie helfen ihm beim Umzug.
:80. Bútorokat visznek be a házba. - Sie tragen Möbel ins Haus.
:81. Együtt pizzát esznek. - Sie essen zusammen Pizza.
:82. Sört isznak. - Sie trinken Bier.
:83. Sokat nevetnek. - Sie lachen viel.
:84. Este mindannyian együtt ülnek. - Am Abend sitzen alle zusammen.
:85. Michael barátja, Jake, azt mondja: „Szép házad van.” - Michaels Freund Jake sagt: „Du hast ein schönes Haus."
:86. Michael mosolyog. - Michael lächelt.
:87. Azt mondja: „Igen. Szép.” - Er sagt: „Ja. Es ist schön."
:88. Az elmúlt három évre gondol. - Er denkt an die letzten drei Jahre.
:89. A takarékoskodásra gondol. - Er denkt an das Sparen.
:90. A sok házra gondol. - Er denkt an die vielen Häuser.
:91. A sok papírra gondol. - Er denkt an die vielen Papiere.
:92. Sok munka volt. - Das war viel Arbeit.
:93. De megérte. - Aber es hat sich gelohnt.
:94. Iszik egy korty sört. - Er nimmt einen Schluck Bier.
:95. Kinéz az ablakon. - Er schaut durch das Fenster.
:96. Kint van a kert. - Draußen ist der Garten.
:97. Azt gondolja: tavasszal paradicsomot ültetek. - Er denkt: Im Frühling pflanze ich Tomaten.
:98. Újra elmosolyodik. - Er lächelt wieder.
:99. Ez az otthona. - Das ist sein Zuhause.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Michaels Haus
:1. Michael ist 38 Jahre alt.
:2. Er wohnt in Chicago.
:3. Er hat eine gute Arbeit.
:4. Er ist Software-Entwickler.
:5. Er verdient gut.
:6. Aber er mietet eine Wohnung.
:7. Das macht er seit zehn Jahren.
:8. Er zahlt jeden Monat Miete.
:9. Das Geld ist dann weg.
:10. Michael denkt: Ich möchte ein Haus kaufen.
:11. Ein eigenes Haus.
:12. Das ist sein Traum.
:13. Er spart Geld.
:14. Jeden Monat spart er etwas.
:15. Das macht er drei Jahre lang.
:16. Dann hat er genug Geld für eine Anzahlung.
:17. Das nennt man Down Payment.
:18. In Amerika ist das wichtig.
:19. Er geht zur Bank.
:20. Er spricht mit einem Banker.
:21. Der Banker heißt Robert.
:22. Robert schaut alle Papiere an.
:23. Er schaut Michaels Gehalt an.
:24. Er schaut Michaels Schulden an.
:25. Michael hat keine großen Schulden.
:26. Das ist gut.
:27. Robert sagt: „Sie bekommen einen Kredit."
:28. Das nennt man Mortgage.
:29. Michael ist sehr glücklich.
:30. Jetzt sucht er ein Haus.
:31. Er geht zu einem Makler.
:32. Die Maklerin heißt Jennifer.
:33. Sie kennt viele Häuser.
:34. Sie zeigt ihm viele Häuser.
:35. Das erste Haus ist zu klein.
:36. Das zweite Haus ist zu teuer.
:37. Das dritte Haus ist weit von der Arbeit.
:38. Michael ist ein bisschen frustriert.
:39. Aber er gibt nicht auf.
:40. Jennifer findet ein neues Haus.
:41. Es ist in einem ruhigen Viertel.
:42. Das Haus hat drei Schlafzimmer.
:43. Es hat einen Garten.
:44. Es hat eine Garage.
:45. Der Preis ist fair.
:46. Michael schaut das Haus an.
:47. Er geht durch alle Zimmer.
:48. Er schaut in den Keller.
:49. Er schaut auf das Dach.
:50. Er mag das Haus sehr.
:51. Aber er ist vorsichtig.
:52. Er bestellt einen Inspektor.
:53. Der Inspektor heißt Dave.
:54. Er schaut alles sehr genau an.
:55. Das Dach ist noch gut.
:56. Die Leitungen sind in Ordnung.
:57. Die Heizung ist neu.
:58. Dave sagt: „Das Haus ist in gutem Zustand."
:59. Michael macht ein Angebot.
:60. Das Angebot ist etwas unter dem Preis.
:61. Der Verkäufer antwortet.
:62. Er will ein bisschen mehr.
:63. Michael und der Verkäufer verhandeln.
:64. Das dauert zwei Tage.
:65. Dann sind sie einig.
:66. Michael kauft das Haus.
:67. Es gibt viele Papiere.
:68. Er unterschreibt viele Dokumente.
:69. Das dauert zwei Stunden.
:70. Dann bekommt er die Schlüssel.
:71. Die Schlüssel liegen in seiner Hand.
:72. Er geht in das Haus.
:73. Es ist jetzt sein Haus.
:74. Er steht im leeren Wohnzimmer.
:75. Er schaut sich um.
:76. Er denkt: Das ist meins.
:77. Er denkt: Ich habe das geschafft.
:78. Am Wochenende kommen Freunde.
:79. Sie helfen ihm beim Umzug.
:80. Sie tragen Möbel ins Haus.
:81. Sie essen zusammen Pizza.
:82. Sie trinken Bier.
:83. Sie lachen viel.
:84. Am Abend sitzen alle zusammen.
:85. Michaels Freund Jake sagt: „Du hast ein schönes Haus."
:86. Michael lächelt.
:87. Er sagt: „Ja. Es ist schön."
:88. Er denkt an die letzten drei Jahre.
:89. Er denkt an das Sparen.
:90. Er denkt an die vielen Häuser.
:91. Er denkt an die vielen Papiere.
:92. Das war viel Arbeit.
:93. Aber es hat sich gelohnt.
:94. Er nimmt einen Schluck Bier.
:95. Er schaut durch das Fenster.
:96. Draußen ist der Garten.
:97. Er denkt: Im Frühling pflanze ich Tomaten.
:98. Er lächelt wieder.
:99. Das ist sein Zuhause.
|}
=== 4 ===
:Ivan és Katja.
:1. Ivan negyvenkét éves.
:2. Egy kisvárosban lakik.
:3. A város neve Perm.
:4. November van.
:5. Ma esik először a hó.
:6. Ivan az ablaknál ül.
:7. Az utcát nézi.
:8. Minden fehér és szürke.
:9. Az utca üres.
:10. Nagyon csend van.
:11. A falióra ketyeg.
:12. Ivan teát iszik.
:13. A tea már hideg.
:14. Mégis megissza.
:15. Gondolkodik.
:16. Semmi különösön.
:17. Csak úgy.
:18. Felveszi a kabátját.
:19. Kimegy.
:20. Odakint hideg van.
:21. A hó puhán ropog a cipője alatt.
:22. Elindul az állomás felé.
:23. Miért?
:24. Nem tudja pontosan.
:25. Csak megy.
:26. Az állomás kicsi és régi.
:27. Csak kevés ember van ott.
:28. Ivan a peronon áll.
:29. A síneket nézi.
:30. A hó a sínekre hull.
:31. Aztán meglát egy nőt.
:32. A nő szintén a peronon áll.
:33. Sötét kabátot visel.
:34. Ivan ránéz.
:35. A nő megfordul.
:36. Katja az.
:37. Ivan ismeri Katját.
:38. Régóta nem látták egymást.
:39. Talán tíz éve.
:40. Talán még régebben.
:41. Katja ránéz.
:42. Azt mondja: „Ivan?”
:43. Ő azt mondja: „Katja.”
:44. Nézik egymást.
:45. Szünet áll be.
:46. Aztán Katja azt mondja: „Te is a vonatra vársz?”
:47. Ivan a sínekre néz.
:48. Azt mondja: „Igen.”
:49. Ez nem egészen igaz.
:50. De nem is hamis.
:51. Együtt várnak.
:52. A vonat nem jön.
:53. Tovább várnak.
:54. Katja azt mondja: „Ma hideg van.”
:55. Ivan azt mondja: „Igen.”
:56. Most erősebben havazik.
:57. A sínek fehérek.
:58. Katja megkérdezi: „Hogy vagy?”
:59. Ivan röviden gondolkodik.
:60. Azt mondja: „Jól. És te?”
:61. Katja azt mondja: „Én is jól.”
:62. Mindketten tudják, hogy ez nem egészen igaz.
:63. De ez így rendben van.
:64. Egymás mellett állnak.
:65. Hull a hó.
:66. A vonat még mindig nem jön.
:67. Egy idős férfi lép ki a peronra.
:68. Ránéz egy órára.
:69. Megrázza a fejét.
:70. Visszamegy.
:71. Ivan és Katja maradnak.
:72. Katja azt mondja: „Emlékszem az utolsó novemberre itt.”
:73. Ivan azt mondja: „Én is.”
:74. Többet nem mondanak.
:75. Ez elég.
:76. A vonat még mindig nem jön.
:77. A hó tovább hull.
:78. Ivan és Katja a peronon állnak.
:79. Várnak.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Ivan és Katja. - Ivan und Katja
:1. Ivan negyvenkét éves. - Iwan ist 42 Jahre alt.
:2. Egy kisvárosban lakik. - Er wohnt in einer kleinen Stadt.
:3. A város neve Perm. - Die Stadt heißt Perm.
:4. November van. - Es ist November.
:5. Ma esik először a hó. - Heute schneit es zum ersten Mal.
:6. Ivan az ablaknál ül. - Iwan sitzt am Fenster.
:7. Az utcát nézi. - Er schaut auf die Straße.
:8. Minden fehér és szürke. - Alles ist weiß und grau.
:9. Az utca üres. - Die Straße ist leer.
:10. Nagyon csend van. - Es ist sehr still.
:11. A falióra ketyeg. - Die Uhr an der Wand tickt.
:12. Ivan teát iszik. - Iwan trinkt Tee.
:13. A tea már hideg. - Der Tee ist schon kalt.
:14. Mégis megissza. - Er trinkt ihn trotzdem.
:15. Gondolkodik. - Er denkt nach.
:16. Semmi különösön. - An nichts Besonderes.
:17. Csak úgy. - Einfach so.
:18. Felveszi a kabátját. - Er zieht seine Jacke an.
:19. Kimegy. - Er geht raus.
:20. Odakint hideg van. - Es ist kalt draußen.
:21. A hó puhán ropog a cipője alatt. - Der Schnee ist weich unter seinen Schuhen.
:22. Elindul az állomás felé. - Er geht zum Bahnhof.
:23. Miért? - Warum?
:24. Nem tudja pontosan. - Er weiß es nicht genau.
:25. Csak megy. - Einfach gehen.
:26. Az állomás kicsi és régi. - Der Bahnhof ist klein und alt.
:27. Csak kevés ember van ott. - Es gibt nur wenige Menschen dort.
:28. Ivan a peronon áll. - Iwan steht auf dem Bahnsteig.
:29. A síneket nézi. - Er schaut auf die Gleise.
:30. A hó a sínekre hull. - Der Schnee fällt auf die Gleise.
:31. Aztán meglát egy nőt. - Dann sieht er eine Frau.
:32. A nő szintén a peronon áll. - Die Frau steht auch auf dem Bahnsteig.
:33. Sötét kabátot visel. - Sie trägt einen dunklen Mantel.
:34. Ivan ránéz. - Iwan schaut sie an.
:35. A nő megfordul. - Die Frau dreht sich um.
:36. Katja az. - Es ist Katja.
:37. Ivan ismeri Katját. - Iwan kennt Katja.
:38. Régóta nem látták egymást. - Sie haben sich lange nicht gesehen.
:39. Talán tíz éve. - Vielleicht zehn Jahre.
:40. Talán még régebben. - Vielleicht mehr.
:41. Katja ránéz. - Katja schaut ihn an.
:42. Azt mondja: „Ivan?” - Sie sagt: „Iwan?"
:43. Ő azt mondja: „Katja.” - Er sagt: „Katja."
:44. Nézik egymást. - Sie schauen sich an.
:45. Szünet áll be. - Es ist eine Pause.
:46. Aztán Katja azt mondja: „Te is a vonatra vársz?” - Dann sagt Katja: „Du wartest auch auf den Zug?"
:47. Ivan a sínekre néz. - Iwan schaut auf die Gleise.
:48. Azt mondja: „Igen.” - Er sagt: „Ja."
:49. Ez nem egészen igaz. - Das stimmt nicht ganz.
:50. De nem is hamis. - Aber es ist auch nicht falsch.
:51. Együtt várnak. - Sie warten zusammen.
:52. A vonat nem jön. - Der Zug kommt nicht.
:53. Tovább várnak. - Sie warten weiter.
:54. Katja azt mondja: „Ma hideg van.” - Katja sagt: „Es ist kalt heute."
:55. Ivan azt mondja: „Igen.” - Iwan sagt: „Ja."
:56. Most erősebben havazik. - Es schneit stärker jetzt.
:57. A sínek fehérek. - Die Gleise sind weiß.
:58. Katja megkérdezi: „Hogy vagy?” - Katja fragt: „Wie geht es dir?"
:59. Ivan röviden gondolkodik. - Iwan denkt kurz nach.
:60. Azt mondja: „Jól. És te?” - Er sagt: „Gut. Dir?"
:61. Katja azt mondja: „Én is jól.” - Katja sagt: „Auch gut."
:62. Mindketten tudják, hogy ez nem egészen igaz. - Beide wissen, dass das nicht ganz stimmt.
:63. De ez így rendben van. - Aber das ist in Ordnung.
:64. Egymás mellett állnak. - Sie stehen nebeneinander.
:65. Hull a hó. - Der Schnee fällt.
:66. A vonat még mindig nem jön. - Der Zug kommt noch nicht.
:67. Egy idős férfi lép ki a peronra. - Ein alter Mann kommt auf den Bahnsteig.
:68. Ránéz egy órára. - Er schaut auf eine Uhr.
:69. Megrázza a fejét. - Er schüttelt den Kopf.
:70. Visszamegy. - Er geht wieder rein.
:71. Ivan és Katja maradnak. - Iwan und Katja bleiben.
:72. Katja azt mondja: „Emlékszem az utolsó novemberre itt.” - Katja sagt: „Ich erinnere mich an den letzten November hier."
:73. Ivan azt mondja: „Én is.” - Iwan sagt: „Ich auch."
:74. Többet nem mondanak. - Sie sagen nicht mehr.
:75. Ez elég. - Das reicht.
:76. A vonat még mindig nem jön. - Der Zug kommt immer noch nicht.
:77. A hó tovább hull. - Der Schnee fällt weiter.
:78. Ivan és Katja a peronon állnak. - Iwan und Katja stehen auf dem Bahnsteig.
:79. Várnak. - Sie warten.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Ivan und Katja
:1. Iwan ist 42 Jahre alt.
:2. Er wohnt in einer kleinen Stadt.
:3. Die Stadt heißt Perm.
:4. Es ist November.
:5. Heute schneit es zum ersten Mal.
:6. Iwan sitzt am Fenster.
:7. Er schaut auf die Straße.
:8. Alles ist weiß und grau.
:9. Die Straße ist leer.
:10. Es ist sehr still.
:11. Die Uhr an der Wand tickt.
:12. Iwan trinkt Tee.
:13. Der Tee ist schon kalt.
:14. Er trinkt ihn trotzdem.
:15. Er denkt nach.
:16. An nichts Besonderes.
:17. Einfach so.
:18. Er zieht seine Jacke an.
:19. Er geht raus.
:20. Es ist kalt draußen.
:21. Der Schnee ist weich unter seinen Schuhen.
:22. Er geht zum Bahnhof.
:23. Warum?
:24. Er weiß es nicht genau.
:25. Einfach gehen.
:26. Der Bahnhof ist klein und alt.
:27. Es gibt nur wenige Menschen dort.
:28. Iwan steht auf dem Bahnsteig.
:29. Er schaut auf die Gleise.
:30. Der Schnee fällt auf die Gleise.
:31. Dann sieht er eine Frau.
:32. Die Frau steht auch auf dem Bahnsteig.
:33. Sie trägt einen dunklen Mantel.
:34. Iwan schaut sie an.
:35. Die Frau dreht sich um.
:36. Es ist Katja.
:37. Iwan kennt Katja.
:38. Sie haben sich lange nicht gesehen.
:39. Vielleicht zehn Jahre.
:40. Vielleicht mehr.
:41. Katja schaut ihn an.
:42. Sie sagt: „Iwan?"
:43. Er sagt: „Katja."
:44. Sie schauen sich an.
:45. Es ist eine Pause.
:46. Dann sagt Katja: „Du wartest auch auf den Zug?"
:47. Iwan schaut auf die Gleise.
:48. Er sagt: „Ja."
:49. Das stimmt nicht ganz.
:50. Aber es ist auch nicht falsch.
:51. Sie warten zusammen.
:52. Der Zug kommt nicht.
:53. Sie warten weiter.
:54. Katja sagt: „Es ist kalt heute."
:55. Iwan sagt: „Ja."
:56. Es schneit stärker jetzt.
:57. Die Gleise sind weiß.
:58. Katja fragt: „Wie geht es dir?"
:59. Iwan denkt kurz nach.
:60. Er sagt: „Gut. Dir?"
:61. Katja sagt: „Auch gut."
:62. Beide wissen, dass das nicht ganz stimmt.
:63. Aber das ist in Ordnung.
:64. Sie stehen nebeneinander.
:65. Der Schnee fällt.
:66. Der Zug kommt noch nicht.
:67. Ein alter Mann kommt auf den Bahnsteig.
:68. Er schaut auf eine Uhr.
:69. Er schüttelt den Kopf.
:70. Er geht wieder rein.
:71. Iwan und Katja bleiben.
:72. Katja sagt: „Ich erinnere mich an den letzten November hier."
:73. Iwan sagt: „Ich auch."
:74. Sie sagen nicht mehr.
:75. Das reicht.
:76. Der Zug kommt immer noch nicht.
:77. Der Schnee fällt weiter.
:78. Iwan und Katja stehen auf dem Bahnsteig.
:79. Sie warten.
|}
=== 5 ===
:Dmitri és Jelena.
:1. Dmitri hatvanhét éves, és egy régi lakásban él egyedül.
:2. A lakás nagy és csendes, a falak mentén pedig sok könyvespolc áll.
:3. A könyvek régiek, és Dmitri már ritkán olvassa őket.
:4. Ma esik az eső, Dmitri az ablaknál ül, és az utcát nézi.
:5. Az utca nedves és üres, ő pedig teát iszik.
:6. Csengetnek az ajtón, Dmitri feláll, és kinyitja az ajtót.
:7. Jelena az, egy régi barátnő, akit negyven éve ismer.
:8. Nedves kabátot visel, és azt mondja: „Szia, Dmitri.”
:9. Dmitri azt mondja: „Szia, Jelena. Gyere be.”
:10. Jelena bemegy, felakasztja a kabátját, és leülnek a kerek asztalhoz.
:11. Dmitri teát készít, majd két csészét hoz az asztalhoz.
:12. Egymással szemben ülnek, Jelena az esőt nézi, és Dmitri is az esőt nézi.
:13. Jelena azt mondja: „Ma nagyon esik.”
:14. Dmitri azt mondja: „Igen. Reggel óta.”
:15. Rövid szünet következik, aztán Jelena megkérdezi, hallott-e Volkov úrról.
:16. Dmitri azt mondja: „Igen. A múlt héten meghalt.”
:17. Jelena azt mondja, tudja, és hogy Volkov jó szomszéd volt.
:18. Dmitri azt mondja: „Igen. Mindig nagyon csendes volt.”
:19. Isszák a teájukat, és újra csend lesz.
:20. De a csend nem kellemetlen, mert túl jól ismerik egymást a kellemetlen csendhez.
:21. Jelena a könyveket nézi, és megkérdezi: „Olvasol még?”
:22. Dmitri azt mondja: „Néha. És te?”
:23. Jelena azt mondja: „Kevesebbet, mint régen.”
:24. Dmitri bólint, mert ezt ismeri.
:25. Beszélgetnek még egy kicsit a városról, régi ismerősökről és apró dolgokról.
:26. Egy óra múlva Jelena feláll, és azt mondja, mennie kell.
:27. Dmitri odaviszi neki a kabátját, Jelena pedig felveszi.
:28. Az ajtónál azt mondja: „Köszönöm a teát.”
:29. Dmitri azt mondja: „Gyere hamarosan újra.”
:30. Jelena azt mondja: „Igen. Tegyük így.”
:31. Elmegy, és az ajtó becsukódik mögötte.
:32. Dmitri visszamegy az asztalhoz, ahol Jelena teáscsészéje félig üresen áll.
:33. A saját csészéje kihűlt, de mégis megissza.
:34. Kinéz az ablakon, és még mindig esik az eső.
:35. Jelenára gondol, és a sok évre, amely mögöttük van.
:36. Azt gondolja, jó dolog, ha az embernek régi barátai vannak.
:37. Néha nem kell sokat beszélni, mert néha elég egyszerűen jelen lenni.
:38. Felkapcsolja a villanyt, és a lakás meleg.
:39. Odakint tovább esik az eső, és ez így rendben van.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Dmitri és Jelena. - Dimitri und Jelena
:1. Dmitri hatvanhét éves, és egy régi lakásban él egyedül. - Dmitri ist 67 Jahre alt und wohnt allein in einer alten Wohnung.
:2. A lakás nagy és csendes, a falak mentén pedig sok könyvespolc áll. - Die Wohnung ist groß und still, und an den Wänden stehen viele Bücherregale.
:3. A könyvek régiek, és Dmitri már ritkán olvassa őket. - Die Bücher sind alt, und er liest sie selten noch.
:4. Ma esik az eső, Dmitri az ablaknál ül, és az utcát nézi. - Heute regnet es, Dmitri sitzt am Fenster und schaut auf die Straße.
:5. Az utca nedves és üres, ő pedig teát iszik. - Die Straße ist nass und leer, und er trinkt Tee.
:6. Csengetnek az ajtón, Dmitri feláll, és kinyitja az ajtót. - Es klingelt an der Tür, Dmitri steht auf und öffnet die Tür.
:7. Jelena az, egy régi barátnő, akit negyven éve ismer. - Es ist Jelena, eine alte Freundin, die er seit vierzig Jahren kennt.
:8. Nedves kabátot visel, és azt mondja: „Szia, Dmitri.” - Sie trägt einen nassen Mantel und sagt: „Hallo Dmitri.“
:9. Dmitri azt mondja: „Szia, Jelena. Gyere be.” - Dmitri sagt: „Hallo Jelena. Komm rein.“
:10. Jelena bemegy, felakasztja a kabátját, és leülnek a kerek asztalhoz. - Sie geht rein, hängt ihren Mantel auf, und sie setzen sich an den runden Tisch.
:11. Dmitri teát készít, majd két csészét hoz az asztalhoz. - Dmitri macht Tee und bringt zwei Tassen.
:12. Egymással szemben ülnek, Jelena az esőt nézi, és Dmitri is az esőt nézi. - Sie sitzen sich gegenüber, Jelena schaut auf den Regen, und Dmitri schaut auch auf den Regen.
:13. Jelena azt mondja: „Ma nagyon esik.” - Jelena sagt: „Es regnet heute sehr.“
:14. Dmitri azt mondja: „Igen. Reggel óta.” - Dmitri sagt: „Ja. Seit dem Morgen.“
:15. Rövid szünet következik, aztán Jelena megkérdezi, hallott-e Volkov úrról. - Es ist eine kurze Pause, dann fragt Jelena, ob er von Herrn Volkov gehört hat.
:16. Dmitri azt mondja: „Igen. A múlt héten meghalt.” - Dmitri sagt: „Ja. Er ist letzte Woche gestorben.“
:17. Jelena azt mondja, tudja, és hogy Volkov jó szomszéd volt. - Jelena sagt, sie weiß es, und dass er ein guter Nachbar war.
:18. Dmitri azt mondja: „Igen. Mindig nagyon csendes volt.” - Dmitri sagt: „Ja. Sehr ruhig immer.“
:19. Isszák a teájukat, és újra csend lesz. - Sie trinken ihren Tee, und es ist wieder still.
:20. De a csend nem kellemetlen, mert túl jól ismerik egymást a kellemetlen csendhez. - Aber die Stille ist nicht unangenehm, weil sie sich zu gut für unangenehme Stille kennen.
:21. Jelena a könyveket nézi, és megkérdezi: „Olvasol még?” - Jelena schaut die Bücher an und fragt: „Liest du noch?“
:22. Dmitri azt mondja: „Néha. És te?” - Dmitri sagt: „Manchmal. Du?“
:23. Jelena azt mondja: „Kevesebbet, mint régen.” - Jelena sagt: „Weniger als früher.“
:24. Dmitri bólint, mert ezt ismeri. - Dmitri nickt, weil er das kennt.
:25. Beszélgetnek még egy kicsit a városról, régi ismerősökről és apró dolgokról. - Sie reden noch ein bisschen über die Stadt, über alte Bekannte und über kleine Dinge.
:26. Egy óra múlva Jelena feláll, és azt mondja, mennie kell. - Nach einer Stunde steht Jelena auf und sagt, dass sie gehen muss.
:27. Dmitri odaviszi neki a kabátját, Jelena pedig felveszi. - Dmitri bringt ihr den Mantel, und Jelena zieht ihn an.
:28. Az ajtónál azt mondja: „Köszönöm a teát.” - An der Tür sagt sie: „Danke für den Tee.“
:29. Dmitri azt mondja: „Gyere hamarosan újra.” - Dmitri sagt: „Komm bald wieder.“
:30. Jelena azt mondja: „Igen. Tegyük így.” - Jelena sagt: „Ja. Machen wir das.“
:31. Elmegy, és az ajtó becsukódik mögötte. - Sie geht, und die Tür schließt sich.
:32. Dmitri visszamegy az asztalhoz, ahol Jelena teáscsészéje félig üresen áll. - Dmitri geht zurück zum Tisch, wo Jelenas Teetasse halb leer steht.
:33. A saját csészéje kihűlt, de mégis megissza. - Seine eigene Tasse ist kalt geworden, aber er trinkt sie trotzdem.
:34. Kinéz az ablakon, és még mindig esik az eső. - Er schaut aus dem Fenster, und es regnet noch.
:35. Jelenára gondol, és a sok évre, amely mögöttük van. - Er denkt an Jelena und an die vielen Jahre, die hinter ihnen liegen.
:36. Azt gondolja, jó dolog, ha az embernek régi barátai vannak. - Er denkt, dass es gut ist, alte Freunde zu haben.
:37. Néha nem kell sokat beszélni, mert néha elég egyszerűen jelen lenni. - Manchmal muss man nicht viel reden, weil es manchmal reicht, einfach da zu sein.
:38. Felkapcsolja a villanyt, és a lakás meleg. - Er macht das Licht an, und die Wohnung ist warm.
:39. Odakint tovább esik az eső, és ez így rendben van. - Draußen regnet es weiter, und das ist in Ordnung.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Dimitri und Jelena
:1. Dmitri ist 67 Jahre alt und wohnt allein in einer alten Wohnung.
:2. Die Wohnung ist groß und still, und an den Wänden stehen viele Bücherregale.
:3. Die Bücher sind alt, und er liest sie selten noch.
:4. Heute regnet es, Dmitri sitzt am Fenster und schaut auf die Straße.
:5. Die Straße ist nass und leer, und er trinkt Tee.
:6. Es klingelt an der Tür, Dmitri steht auf und öffnet die Tür.
:7. Es ist Jelena, eine alte Freundin, die er seit vierzig Jahren kennt.
:8. Sie trägt einen nassen Mantel und sagt: „Hallo Dmitri.“
:9. Dmitri sagt: „Hallo Jelena. Komm rein.“
:10. Sie geht rein, hängt ihren Mantel auf, und sie setzen sich an den runden Tisch.
:11. Dmitri macht Tee und bringt zwei Tassen.
:12. Sie sitzen sich gegenüber, Jelena schaut auf den Regen, und Dmitri schaut auch auf den Regen.
:13. Jelena sagt: „Es regnet heute sehr.“
:14. Dmitri sagt: „Ja. Seit dem Morgen.“
:15. Es ist eine kurze Pause, dann fragt Jelena, ob er von Herrn Volkov gehört hat.
:16. Dmitri sagt: „Ja. Er ist letzte Woche gestorben.“
:17. Jelena sagt, sie weiß es, und dass er ein guter Nachbar war.
:18. Dmitri sagt: „Ja. Sehr ruhig immer.“
:19. Sie trinken ihren Tee, und es ist wieder still.
:20. Aber die Stille ist nicht unangenehm, weil sie sich zu gut für unangenehme Stille kennen.
:21. Jelena schaut die Bücher an und fragt: „Liest du noch?“
:22. Dmitri sagt: „Manchmal. Du?“
:23. Jelena sagt: „Weniger als früher.“
:24. Dmitri nickt, weil er das kennt.
:25. Sie reden noch ein bisschen über die Stadt, über alte Bekannte und über kleine Dinge.
:26. Nach einer Stunde steht Jelena auf und sagt, dass sie gehen muss.
:27. Dmitri bringt ihr den Mantel, und Jelena zieht ihn an.
:28. An der Tür sagt sie: „Danke für den Tee.“
:29. Dmitri sagt: „Komm bald wieder.“
:30. Jelena sagt: „Ja. Machen wir das.“
:31. Sie geht, und die Tür schließt sich.
:32. Dmitri geht zurück zum Tisch, wo Jelenas Teetasse halb leer steht.
:33. Seine eigene Tasse ist kalt geworden, aber er trinkt sie trotzdem.
:34. Er schaut aus dem Fenster, und es regnet noch.
:35. Er denkt an Jelena und an die vielen Jahre, die hinter ihnen liegen.
:36. Er denkt, dass es gut ist, alte Freunde zu haben.
:37. Manchmal muss man nicht viel reden, weil es manchmal reicht, einfach da zu sein.
:38. Er macht das Licht an, und die Wohnung ist warm.
:39. Draußen regnet es weiter, und das ist in Ordnung.
|}
=== 6 ===
:Nikolai kertje.
:1. Nikolai hatvannégy éves, és egy kis faluban él, ahol van egy régi kertje.
:2. A kertet még a nagyapja ültette, és almafák állnak benne, amelyek már öregek és fáradtak.
:3. November van, a tél hamarosan megérkezik, Nikolai pedig minden nap dolgozik a kertben.
:4. Levágja a régi ágakat, összegereblyézi az elszáradt leveleket, és tudja, hogy hamarosan jön a fagy.
:5. Mégis tovább dolgozik, mert fontos neki a kert, és mert a kert a nagyapjától maradt rá.
:6. Egy reggelen köd van, és Nikolai éppen a kertben dolgozik, amikor meglát egy nőt a ködben.
:7. A nő közelebb jön, Nikolai pedig felismeri, mert Sofia az, aki ebből a faluból származik.
:8. Sofia sokáig távol volt, sok évet töltött a városban, most pedig újra itt van.
:9. Nikolai azt mondja: „Sofia? Te vagy az?”
:10. Sofia azt mondja: „Igen. Szervusz, Nikolai.”
:11. Egymásra néznek, és hosszú szünet következik, mielőtt Nikolai azt mondja, jöjjön be, teát készít.
:12. Bemmennek a konyhába, amely kicsi és meleg, és amelyben ég a kályha.
:13. Nikolai teát készít, aztán leülnek az öreg asztalhoz, amelyen repedések vannak.
:14. Nikolai megkérdezi, mióta van újra itt, Sofia pedig azt mondja, egy hete.
:15. Nikolai bólint, Sofia kinéz az ablakon, és azt mondja, hogy a szülői ház még áll.
:16. Nikolai azt mondja, igen, de munka kell hozzá, Sofia pedig azt mondja, tudja.
:17. Teát isznak, és csend van, de ez a csend rendben van, mert gyerekkoruk óta ismerik egymást.
:18. Sofia megkérdezi, dolgozik-e még a kertben, Nikolai pedig azt mondja, igen, minden nap.
:19. Sofia megkérdezi, novemberben is, Nikolai pedig elmosolyodik, és azt mondja, novemberben különösen.
:20. Sofia érti ezt, és azt mondja, az apja is így csinálta.
:21. Nikolai azt mondja, tudja, mert néha segített neki, Sofia pedig ránéz.
:22. Sofia azt mondja, ezt nem tudta, Nikolai pedig azt mondja, az apja sokat beszélt a kertjéről.
:23. Tovább isszák a teát, amely meleg és jó, miközben odakint köd és hideg van.
:24. A konyhában azonban meleg van, és ez a meleg most többet jelent, mint amit mondani kellene róla.
:25. Sofia megkérdezi, teremnek-e még almák, Nikolai pedig azt mondja, néhány terem, de nem sok.
:26. Azt is hozzáteszi, hogy amelyek még teremnek, azok nagyon jók, Sofia pedig aznap először elmosolyodik.
:27. Sofia azt mondja, ezt elhiszi neki, és a mondat egyszerűsége miatt igaznak hangzik.
:28. Egy óra múlva Sofia feláll, és azt mondja, mennie kell.
:29. Nikolai azt mondja, jöjjön vissza holnap, mert a kert szép a ködben.
:30. Sofia ránéz, és azt mondja, igen, talán, ami nem ígéret, de nem is elutasítás.
:31. Elmegy, Nikolai pedig a konyhában marad, és a két üres csészét nézi.
:32. Sofiára gondol, a kertre gondol, és a nagyapjára gondol, aki a kertet ültette.
:33. Lekapcsolja a villanyt, lefekszik, és tudja, hogy másnap reggel újra a kertben fog dolgozni.
:34. Ez így jó.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Nikolai kertje. - Nikolais Garten.
:1. Nikolai hatvannégy éves, és egy kis faluban él, ahol van egy régi kertje. - Nikolai ist 64 Jahre alt und wohnt in einem kleinen Dorf, wo er einen alten Garten hat.
:2. A kertet még a nagyapja ültette, és almafák állnak benne, amelyek már öregek és fáradtak. - Den Garten hat sein Großvater gepflanzt, und es gibt Apfelbäume darin, die alt und müde sind.
:3. November van, a tél hamarosan megérkezik, Nikolai pedig minden nap dolgozik a kertben. - Es ist November, der Winter kommt bald, und Nikolai arbeitet jeden Tag im Garten.
:4. Levágja a régi ágakat, összegereblyézi az elszáradt leveleket, és tudja, hogy hamarosan jön a fagy. - Er schneidet alte Äste ab, räumt alte Blätter auf, und er weiß, dass der Frost bald kommt.
:5. Mégis tovább dolgozik, mert fontos neki a kert, és mert a kert a nagyapjától maradt rá. - Aber er arbeitet trotzdem, weil ihm der Garten wichtig ist und weil der Garten von seinem Großvater kommt.
:6. Egy reggelen köd van, és Nikolai éppen a kertben dolgozik, amikor meglát egy nőt a ködben. - An einem Morgen ist Nebel, und Nikolai arbeitet im Garten, als er eine Frau im Nebel sieht.
:7. A nő közelebb jön, Nikolai pedig felismeri, mert Sofia az, aki ebből a faluból származik. - Die Frau kommt näher, und Nikolai erkennt sie, weil es Sofia ist, die aus diesem Dorf kommt.
:8. Sofia sokáig távol volt, sok évet töltött a városban, most pedig újra itt van. - Sofia war lange weg, viele Jahre in der Stadt, und jetzt ist sie wieder hier.
:9. Nikolai azt mondja: „Sofia? Te vagy az?” - Nikolai sagt: „Sofia? Bist du das?“
:10. Sofia azt mondja: „Igen. Szervusz, Nikolai.” - Sofia sagt: „Ja. Hallo Nikolai.“
:11. Egymásra néznek, és hosszú szünet következik, mielőtt Nikolai azt mondja, jöjjön be, teát készít. - Sie schauen sich an, und es ist eine lange Pause, bevor Nikolai sagt, sie solle reinkommen, er mache Tee.
:12. Bemmennek a konyhába, amely kicsi és meleg, és amelyben ég a kályha. - Sie gehen in die Küche, die klein und warm ist und in der der Ofen brennt.
:13. Nikolai teát készít, aztán leülnek az öreg asztalhoz, amelyen repedések vannak. - Nikolai macht Tee, und dann setzen sie sich an den alten Tisch, der Risse hat.
:14. Nikolai megkérdezi, mióta van újra itt, Sofia pedig azt mondja, egy hete. - Nikolai fragt, wie lange sie schon zurück ist, und Sofia sagt, seit einer Woche.
:15. Nikolai bólint, Sofia kinéz az ablakon, és azt mondja, hogy a szülői ház még áll. - Nikolai nickt, Sofia schaut aus dem Fenster, und sie sagt, dass das Elternhaus noch steht.
:16. Nikolai azt mondja, igen, de munka kell hozzá, Sofia pedig azt mondja, tudja. - Nikolai sagt, ja, aber es brauche Arbeit, und Sofia sagt, sie weiß es.
:17. Teát isznak, és csend van, de ez a csend rendben van, mert gyerekkoruk óta ismerik egymást. - Sie trinken Tee, und es ist still, aber die Stille ist in Ordnung, weil sie sich seit der Kindheit kennen.
:18. Sofia megkérdezi, dolgozik-e még a kertben, Nikolai pedig azt mondja, igen, minden nap. - Sofia fragt, ob er noch im Garten arbeitet, und Nikolai sagt, ja, jeden Tag.
:19. Sofia megkérdezi, novemberben is, Nikolai pedig elmosolyodik, és azt mondja, novemberben különösen. - Sofia fragt, im November auch, und Nikolai lächelt und sagt, im November besonders.
:20. Sofia érti ezt, és azt mondja, az apja is így csinálta. - Sofia versteht das und sagt, dass ihr Vater das auch so gemacht hat.
:21. Nikolai azt mondja, tudja, mert néha segített neki, Sofia pedig ránéz. - Nikolai sagt, er weiß es, weil er ihm manchmal geholfen hat, und Sofia schaut ihn an.
:22. Sofia azt mondja, ezt nem tudta, Nikolai pedig azt mondja, az apja sokat beszélt a kertjéről. - Sofia sagt, dass sie das nicht wusste, und Nikolai sagt, dass ihr Vater viel von seinem Garten gesprochen hat.
:23. Tovább isszák a teát, amely meleg és jó, miközben odakint köd és hideg van. - Sie trinken weiter den Tee, der warm und gut ist, während draußen Nebel und Kälte sind.
:24. A konyhában azonban meleg van, és ez a meleg most többet jelent, mint amit mondani kellene róla. - Aber in der Küche ist es warm, und diese Wärme bedeutet jetzt mehr, als man darüber sagen müsste.
:25. Sofia megkérdezi, teremnek-e még almák, Nikolai pedig azt mondja, néhány terem, de nem sok. - Sofia fragt, ob die Äpfel noch kommen, und Nikolai sagt, manche kommen, aber nicht viele.
:26. Azt is hozzáteszi, hogy amelyek még teremnek, azok nagyon jók, Sofia pedig aznap először elmosolyodik. - Er fügt hinzu, dass die, die noch kommen, sehr gut sind, und Sofia lächelt zum ersten Mal an diesem Tag.
:27. Sofia azt mondja, ezt elhiszi neki, és a mondat egyszerűsége miatt igaznak hangzik. - Sofia sagt, dass sie ihm das glaubt, und wegen der Einfachheit des Satzes klingt er wahr.
:28. Egy óra múlva Sofia feláll, és azt mondja, mennie kell. - Nach einer Stunde steht Sofia auf und sagt, dass sie gehen muss.
:29. Nikolai azt mondja, jöjjön vissza holnap, mert a kert szép a ködben. - Nikolai sagt, sie solle morgen wiederkommen, weil der Garten schön im Nebel ist.
:30. Sofia ránéz, és azt mondja, igen, talán, ami nem ígéret, de nem is elutasítás. - Sofia schaut ihn an und sagt, ja, vielleicht, was kein Versprechen ist, aber auch keine Ablehnung.
:31. Elmegy, Nikolai pedig a konyhában marad, és a két üres csészét nézi. - Sie geht, und Nikolai bleibt in der Küche und schaut auf die zwei leeren Tassen.
:32. Sofiára gondol, a kertre gondol, és a nagyapjára gondol, aki a kertet ültette. - Er denkt an Sofia, an den Garten und an seinen Großvater, der den Garten gepflanzt hat.
:33. Lekapcsolja a villanyt, lefekszik, és tudja, hogy másnap reggel újra a kertben fog dolgozni. - Er macht das Licht aus, geht ins Bett, und weiß, dass er morgen früh wieder im Garten arbeiten wird.
:34. Ez így jó. - Das ist gut so.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Nikolais Garten.
:1. Nikolai ist 64 Jahre alt und wohnt in einem kleinen Dorf, wo er einen alten Garten hat.
:2. Den Garten hat sein Großvater gepflanzt, und es gibt Apfelbäume darin, die alt und müde sind.
:3. Es ist November, der Winter kommt bald, und Nikolai arbeitet jeden Tag im Garten.
:4. Er schneidet alte Äste ab, räumt alte Blätter auf, und er weiß, dass der Frost bald kommt.
:5. Aber er arbeitet trotzdem, weil ihm der Garten wichtig ist und weil der Garten von seinem Großvater kommt.
:6. An einem Morgen ist Nebel, und Nikolai arbeitet im Garten, als er eine Frau im Nebel sieht.
:7. Die Frau kommt näher, und Nikolai erkennt sie, weil es Sofia ist, die aus diesem Dorf kommt.
:8. Sofia war lange weg, viele Jahre in der Stadt, und jetzt ist sie wieder hier.
:9. Nikolai sagt: „Sofia? Bist du das?“
:10. Sofia sagt: „Ja. Hallo Nikolai.“
:11. Sie schauen sich an, und es ist eine lange Pause, bevor Nikolai sagt, sie solle reinkommen, er mache Tee.
:12. Sie gehen in die Küche, die klein und warm ist und in der der Ofen brennt.
:13. Nikolai macht Tee, und dann setzen sie sich an den alten Tisch, der Risse hat.
:14. Nikolai fragt, wie lange sie schon zurück ist, und Sofia sagt, seit einer Woche.
:15. Nikolai nickt, Sofia schaut aus dem Fenster, und sie sagt, dass das Elternhaus noch steht.
:16. Nikolai sagt, ja, aber es brauche Arbeit, und Sofia sagt, sie weiß es.
:17. Sie trinken Tee, und es ist still, aber die Stille ist in Ordnung, weil sie sich seit der Kindheit kennen.
:18. Sofia fragt, ob er noch im Garten arbeitet, und Nikolai sagt, ja, jeden Tag.
:19. Sofia fragt, im November auch, und Nikolai lächelt und sagt, im November besonders.
:20. Sofia versteht das und sagt, dass ihr Vater das auch so gemacht hat.
:21. Nikolai sagt, er weiß es, weil er ihm manchmal geholfen hat, und Sofia schaut ihn an.
:22. Sofia sagt, dass sie das nicht wusste, und Nikolai sagt, dass ihr Vater viel von seinem Garten gesprochen hat.
:23. Sie trinken weiter den Tee, der warm und gut ist, während draußen Nebel und Kälte sind.
:24. Aber in der Küche ist es warm, und diese Wärme bedeutet jetzt mehr, als man darüber sagen müsste.
:25. Sofia fragt, ob die Äpfel noch kommen, und Nikolai sagt, manche kommen, aber nicht viele.
:26. Er fügt hinzu, dass die, die noch kommen, sehr gut sind, und Sofia lächelt zum ersten Mal an diesem Tag.
:27. Sofia sagt, dass sie ihm das glaubt, und wegen der Einfachheit des Satzes klingt er wahr.
:28. Nach einer Stunde steht Sofia auf und sagt, dass sie gehen muss.
:29. Nikolai sagt, sie solle morgen wiederkommen, weil der Garten schön im Nebel ist.
:30. Sofia schaut ihn an und sagt, ja, vielleicht, was kein Versprechen ist, aber auch keine Ablehnung.
:31. Sie geht, und Nikolai bleibt in der Küche und schaut auf die zwei leeren Tassen.
:32. Er denkt an Sofia, an den Garten und an seinen Großvater, der den Garten gepflanzt hat.
:33. Er macht das Licht aus, geht ins Bett, und weiß, dass er morgen früh wieder im Garten arbeiten wird.
:34. Das ist gut so.
|}
g35w3e0wbmetcqyjiet90otwhx2vvtd
Ungarisch/Ungarisch-Lesebuch-Kurzgeschichten/Kurzgeschichten A2 Teil 5
0
122648
1085959
2026-05-16T20:35:45Z
Thirunavukkarasye-Raveendran
47852
Neue Seite (vgl. [[WB:AZ]])
1085959
wikitext
text/x-wiki
{{Navigation hoch|
hochtext=Inhaltsverzeichnis: Ungarisch-Lesebuch|
hochlink=Ungarisch#Ungarisch-Lesebuch}}
{{Navigation hoch|
hochtext=Inhaltsverzeichnis: Kurzgeschichten|
hochlink=Ungarisch/Ungarisch-Lesebuch-Kurzgeschichten}}
=== 2 ===
:A türelem technikája.
:1. Leonárd valaha olyan fotókat készített, amelyek a világ minden táján magazinokban jelentek meg.
:2. Ezt nem felejtette el, ugyanakkor már nem segített rajta.
:3. Mert a múltbeli siker nem érv a jelenlegi megbízások mellett.
:4. Az elmúlt év hosszú idő óta a legnehezebb volt.
:5. Kis megbízásokkal és hosszú szünetekkel.
:6. Rászokott arra, hogy a régi munkáit nézegesse.
:7. Ez nem jó szokás, mert a tegnapot nagyobbá teszi, a mát pedig kisebbé.
:8. Tudta ezt, és mégis csinálta.
:9. Ez a különbség tudás és cselekvés között.
:10. Ismerte ezt a különbséget, és abban az évben kevés hasznát vette.
:11. A hirdetést egy szakmai fórumon találta.
:12. Egy ipari vállalat sürgősen fotóst keresett egy kárpáti építési projekthez.
:13. Szélsőséges körülmények, szoros határidő, mindenki más visszamondta.
:14. Kétszer olvasta el a hirdetést.
:15. Arra gondolt, hogy pontosan ez az oka annak, hogy telefonálnia kell.
:16. Nem a nehézségek ellenére, hanem miattuk.
:17. Mert azok a nehézségek, amelyek másokat elriasztanak, lehetőséget jelentenek annak, aki kész rájuk.
:18. Kovács, a projektvezető, tárgyilagos és közvetlen volt.
:19. Megkérdezte, van-e tapasztalata szélsőséges körülmények között.
:20. Leonárd nem régi munkákra való hivatkozásokkal válaszolt.
:21. Hanem konkrét válaszokkal konkrét kérdésekre.
:22. Megnevezte a problémákat, amelyekre számítania kellett.
:23. És elmagyarázta, hogyan fogja megoldani őket.
:24. Ez több bizalmat teremt, mint az az állítás, hogy nincsenek problémák.
:25. Kovács írásos tervet kért.
:26. Leonárd egy éjszaka alatt megírta, őszintén és pontosan.
:27. Felszereléslistával, időtervvel és a kockázatok reális felmérésével.
:28. Két nappal később megkapta a megbízást.
:29. Nem ünnepelt, mert tudta, hogy az igazi próba még előtte áll.
:30. A felkészülés két hete intenzívebb volt, mint némelyik megbízás.
:31. Akkumulátortesztekkel fagypont alatti hőmérsékleten.
:32. Napi edzéssel nehéz felszereléssel.
:33. És a terepről készült műholdképek gondos tanulmányozásával.
:34. Úgy készült, mintha versenyre készülne.
:35. Bizonyos értelemben az is volt.
:36. Verseny a körülményekkel, az időjárással és a saját kimerültségével.
:37. A helyszínen minden olyan volt, ahogy várta.
:38. Hideg, nehéz és ugyanakkor szép.
:39. A hegyek sajátos fényével, amely nem terv szerint érkezik, hanem a saját ritmusában.
:40. A második napon rosszabbra fordult az idő.
:41. Leonárd három órán át várt a hidegben a fényablakra.
:42. Nem makacsságból.
:43. Hanem mert tudta, hogy el fog jönni.
:44. És mert a türelem ebben a szakmában nem erény, hanem technika.
:45. A fényablak megérkezett, húsz percre.
:46. Magasabbra mászott, mint ahogy tervezte.
:47. Mert a legjobb kép onnan fentről volt lehetséges.
:48. Ez kockázat volt, amelyet vállalt.
:49. Mert bizonyos képeket lentről nem lehet elkészíteni.
:50. És mert pontosan az ilyen pillanatokért jött ide.
:51. Kovács három héttel később megnézte a sorozatot.
:52. Keveset mondott.
:53. Aztán hosszú távú együttműködésről kérdezte.
:54. Ez nem igényelt hosszú választ.
:55. A Budapestre tartó vonaton Leonárd a tájat nézte.
:56. Nem a régi sikerekre gondolt, hanem a következő projektre.
:57. Ez a különbség aközött, aki a múltban él, és aközött, aki újra játékban van.
:58. Ez nem diadalmas pillanat volt, hanem csendes.
:59. Annak az embernek a csendje, aki tudja, hol áll.
:60. Ez néha többet ér minden tapsnál.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A türelem technikája. - Die Technik der Geduld.
:1. Leonárd valaha olyan fotókat készített, amelyek a világ minden táján magazinokban jelentek meg. - Leonárd hatte einmal Fotos gemacht, die in Magazinen auf der ganzen Welt erschienen waren.
:2. Ezt nem felejtette el, ugyanakkor már nem segített rajta. - Das hatte er nicht vergessen und das half ihm gleichzeitig nicht mehr.
:3. Mert a múltbeli siker nem érv a jelenlegi megbízások mellett. - Weil vergangener Erfolg kein Argument für aktuelle Aufträge ist.
:4. Az elmúlt év hosszú idő óta a legnehezebb volt. - Das letzte Jahr war das schwierigste seit langem gewesen.
:5. Kis megbízásokkal és hosszú szünetekkel. - Mit kleinen Aufträgen und langen Pausen.
:6. Rászokott arra, hogy a régi munkáit nézegesse. - Er hatte sich angewöhnt, seine alten Arbeiten anzuschauen.
:7. Ez nem jó szokás, mert a tegnapot nagyobbá teszi, a mát pedig kisebbé. - Das ist keine gute Gewohnheit, weil sie das Gestern größer macht und das Heute kleiner.
:8. Tudta ezt, és mégis csinálta. - Er wusste das, und er tat es trotzdem.
:9. Ez a különbség tudás és cselekvés között. - Das ist der Unterschied zwischen Wissen und Handeln.
:10. Ismerte ezt a különbséget, és abban az évben kevés hasznát vette. - Er kannte diesen Unterschied und er nützte ihm in diesem Jahr wenig.
:11. A hirdetést egy szakmai fórumon találta. - Die Anzeige fand er in einem Branchenforum.
:12. Egy ipari vállalat sürgősen fotóst keresett egy kárpáti építési projekthez. - Eine Industriefirma suchte dringend einen Fotografen für ein Bauprojekt in den Karpaten.
:13. Szélsőséges körülmények, szoros határidő, mindenki más visszamondta. - Extreme Bedingungen, enger Zeitplan, alle anderen hatten abgesagt.
:14. Kétszer olvasta el a hirdetést. - Er las die Anzeige zweimal.
:15. Arra gondolt, hogy pontosan ez az oka annak, hogy telefonálnia kell. - Er dachte, dass genau das der Grund war, warum er anrufen sollte.
:16. Nem a nehézségek ellenére, hanem miattuk. - Nicht trotz der Schwierigkeiten, sondern wegen ihnen.
:17. Mert azok a nehézségek, amelyek másokat elriasztanak, lehetőséget jelentenek annak, aki kész rájuk. - Weil Schwierigkeiten, die andere abschrecken, Chancen für den sind, der bereit ist.
:18. Kovács, a projektvezető, tárgyilagos és közvetlen volt. - Der Projektleiter Kovács war sachlich und direkt.
:19. Megkérdezte, van-e tapasztalata szélsőséges körülmények között. - Er fragte nach Erfahrung mit extremen Bedingungen.
:20. Leonárd nem régi munkákra való hivatkozásokkal válaszolt. - Leonárd antwortete nicht mit Verweisen auf alte Arbeiten.
:21. Hanem konkrét válaszokkal konkrét kérdésekre. - Sondern mit konkreten Antworten auf konkrete Fragen.
:22. Megnevezte a problémákat, amelyekre számítania kellett. - Er nannte die Probleme, die ihn erwarteten.
:23. És elmagyarázta, hogyan fogja megoldani őket. - Und erklärte, wie er sie lösen würde.
:24. Ez több bizalmat teremt, mint az az állítás, hogy nincsenek problémák. - Das schafft mehr Vertrauen als die Behauptung, es gebe keine Probleme.
:25. Kovács írásos tervet kért. - Kovács bat um einen schriftlichen Plan.
:26. Leonárd egy éjszaka alatt megírta, őszintén és pontosan. - Leonárd schrieb ihn in einer Nacht, ehrlich und präzise.
:27. Felszereléslistával, időtervvel és a kockázatok reális felmérésével. - Mit Ausrüstungsliste, Zeitplan und einer realistischen Einschätzung der Risiken.
:28. Két nappal később megkapta a megbízást. - Zwei Tage später hatte er den Auftrag.
:29. Nem ünnepelt, mert tudta, hogy az igazi próba még előtte áll. - Er feierte nicht, weil er wusste, dass der eigentliche Test noch vor ihm lag.
:30. A felkészülés két hete intenzívebb volt, mint némelyik megbízás. - Die zwei Wochen der Vorbereitung waren intensiver als mancher Auftrag.
:31. Akkumulátortesztekkel fagypont alatti hőmérsékleten. - Mit Batterietests bei Minustemperaturen.
:32. Napi edzéssel nehéz felszereléssel. - Mit täglichem Training mit schwerem Equipment.
:33. És a terepről készült műholdképek gondos tanulmányozásával. - Und dem sorgfältigen Studium von Satellitenbildern des Geländes.
:34. Úgy készült, mintha versenyre készülne. - Er bereitete sich so vor, als würde er sich auf einen Wettkampf vorbereiten.
:35. Bizonyos értelemben az is volt. - Was er in gewissem Sinne auch tat.
:36. Verseny a körülményekkel, az időjárással és a saját kimerültségével. - Einen gegen die Bedingungen, gegen das Wetter, gegen seine eigene Erschöpfung.
:37. A helyszínen minden olyan volt, ahogy várta. - Vor Ort war es so, wie er es erwartet hatte.
:38. Hideg, nehéz és ugyanakkor szép. - Kalt und schwierig und gleichzeitig schön.
:39. A hegyek sajátos fényével, amely nem terv szerint érkezik, hanem a saját ritmusában. - Mit dem spezifischen Licht der Berge, das sich nicht nach Plan einstellt, sondern nach seinem eigenen Rhythmus.
:40. A második napon rosszabbra fordult az idő. - Das Wetter verschlechterte sich am zweiten Tag.
:41. Leonárd három órán át várt a hidegben a fényablakra. - Leonárd wartete drei Stunden in der Kälte auf das Lichtfenster.
:42. Nem makacsságból. - Nicht aus Sturheit.
:43. Hanem mert tudta, hogy el fog jönni. - Sondern weil er wusste, dass es kommen würde.
:44. És mert a türelem ebben a szakmában nem erény, hanem technika. - Und weil Geduld in diesem Beruf keine Tugend ist, sondern eine Technik.
:45. A fényablak megérkezett, húsz percre. - Das Fenster kam, zwanzig Minuten.
:46. Magasabbra mászott, mint ahogy tervezte. - Er kletterte höher als geplant.
:47. Mert a legjobb kép onnan fentről volt lehetséges. - Weil das beste Bild von dort oben war.
:48. Ez kockázat volt, amelyet vállalt. - Das war ein Risiko, das er einging.
:49. Mert bizonyos képeket lentről nem lehet elkészíteni. - Weil manche Bilder von unten nicht gemacht werden können.
:50. És mert pontosan az ilyen pillanatokért jött ide. - Und weil er für genau solche Momente hergekommen war.
:51. Kovács három héttel később megnézte a sorozatot. - Kovács schaute die Serie drei Wochen später an.
:52. Keveset mondott. - Er sagte wenig.
:53. Aztán hosszú távú együttműködésről kérdezte. - Und fragte dann nach einem langfristigen Engagement.
:54. Ez nem igényelt hosszú választ. - Das erforderte keine lange Antwort.
:55. A Budapestre tartó vonaton Leonárd a tájat nézte. - Im Zug nach Budapest schaute Leonárd auf die Landschaft.
:56. Nem a régi sikerekre gondolt, hanem a következő projektre. - Er dachte nicht an alte Erfolge, sondern an das nächste Projekt.
:57. Ez a különbség aközött, aki a múltban él, és aközött, aki újra játékban van. - Das ist der Unterschied zwischen jemandem, der in der Vergangenheit lebt, und jemandem, der wieder im Spiel ist.
:58. Ez nem diadalmas pillanat volt, hanem csendes. - Das war kein triumphaler Moment, sondern ein ruhiger.
:59. Annak az embernek a csendje, aki tudja, hol áll. - Die Stille von jemandem, der weiß, wo er steht.
:60. Ez néha többet ér minden tapsnál. - Das ist manchmal mehr wert als jeder Applaus.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Die Technik der Geduld.
:1. Leonárd hatte einmal Fotos gemacht, die in Magazinen auf der ganzen Welt erschienen waren.
:2. Das hatte er nicht vergessen und das half ihm gleichzeitig nicht mehr.
:3. Weil vergangener Erfolg kein Argument für aktuelle Aufträge ist.
:4. Das letzte Jahr war das schwierigste seit langem gewesen.
:5. Mit kleinen Aufträgen und langen Pausen.
:6. Er hatte sich angewöhnt, seine alten Arbeiten anzuschauen.
:7. Das ist keine gute Gewohnheit, weil sie das Gestern größer macht und das Heute kleiner.
:8. Er wusste das, und er tat es trotzdem.
:9. Das ist der Unterschied zwischen Wissen und Handeln.
:10. Er kannte diesen Unterschied und er nützte ihm in diesem Jahr wenig.
:11. Die Anzeige fand er in einem Branchenforum.
:12. Eine Industriefirma suchte dringend einen Fotografen für ein Bauprojekt in den Karpaten.
:13. Extreme Bedingungen, enger Zeitplan, alle anderen hatten abgesagt.
:14. Er las die Anzeige zweimal.
:15. Er dachte, dass genau das der Grund war, warum er anrufen sollte.
:16. Nicht trotz der Schwierigkeiten, sondern wegen ihnen.
:17. Weil Schwierigkeiten, die andere abschrecken, Chancen für den sind, der bereit ist.
:18. Der Projektleiter Kovács war sachlich und direkt.
:19. Er fragte nach Erfahrung mit extremen Bedingungen.
:20. Leonárd antwortete nicht mit Verweisen auf alte Arbeiten.
:21. Sondern mit konkreten Antworten auf konkrete Fragen.
:22. Er nannte die Probleme, die ihn erwarteten.
:23. Und erklärte, wie er sie lösen würde.
:24. Das schafft mehr Vertrauen als die Behauptung, es gebe keine Probleme.
:25. Kovács bat um einen schriftlichen Plan.
:26. Leonárd schrieb ihn in einer Nacht, ehrlich und präzise.
:27. Mit Ausrüstungsliste, Zeitplan und einer realistischen Einschätzung der Risiken.
:28. Zwei Tage später hatte er den Auftrag.
:29. Er feierte nicht, weil er wusste, dass der eigentliche Test noch vor ihm lag.
:30. Die zwei Wochen der Vorbereitung waren intensiver als mancher Auftrag.
:31. Mit Batterietests bei Minustemperaturen.
:32. Mit täglichem Training mit schwerem Equipment.
:33. Und dem sorgfältigen Studium von Satellitenbildern des Geländes.
:34. Er bereitete sich so vor, als würde er sich auf einen Wettkampf vorbereiten.
:35. Was er in gewissem Sinne auch tat.
:36. Einen gegen die Bedingungen, gegen das Wetter, gegen seine eigene Erschöpfung.
:37. Vor Ort war es so, wie er es erwartet hatte.
:38. Kalt und schwierig und gleichzeitig schön.
:39. Mit dem spezifischen Licht der Berge, das sich nicht nach Plan einstellt, sondern nach seinem eigenen Rhythmus.
:40. Das Wetter verschlechterte sich am zweiten Tag.
:41. Leonárd wartete drei Stunden in der Kälte auf das Lichtfenster.
:42. Nicht aus Sturheit.
:43. Sondern weil er wusste, dass es kommen würde.
:44. Und weil Geduld in diesem Beruf keine Tugend ist, sondern eine Technik.
:45. Das Fenster kam, zwanzig Minuten.
:46. Er kletterte höher als geplant.
:47. Weil das beste Bild von dort oben war.
:48. Das war ein Risiko, das er einging.
:49. Weil manche Bilder von unten nicht gemacht werden können.
:50. Und weil er für genau solche Momente hergekommen war.
:51. Kovács schaute die Serie drei Wochen später an.
:52. Er sagte wenig.
:53. Und fragte dann nach einem langfristigen Engagement.
:54. Das erforderte keine lange Antwort.
:55. Im Zug nach Budapest schaute Leonárd auf die Landschaft.
:56. Er dachte nicht an alte Erfolge, sondern an das nächste Projekt.
:57. Das ist der Unterschied zwischen jemandem, der in der Vergangenheit lebt, und jemandem, der wieder im Spiel ist.
:58. Das war kein triumphaler Moment, sondern ein ruhiger.
:59. Die Stille von jemandem, der weiß, wo er steht.
:60. Das ist manchmal mehr wert als jeder Applaus.
|}
=== 2 ===
:Ferenc háza.
:1. Ferenc egy őszi napon vette meg a házat, egy bejárás után, amely húsz percig tartott.
:2. Az ingatlanos olyan arckifejezéssel kísérte végig, mint aki nem érti, miért van még mindig ott.
:3. A ház 1953-ban épült, és ez látszott rajta.
:4. Legalább húsz éve nem lakták, és ez még világosabban látszott.
:5. A tetőn lyukak voltak, a vezetékekhez senki nem akart hozzányúlni, a falak pedig olyan módon voltak nedvesek, amelyhez idő kellett.
:6. A csendes utca szomszédai gyorsan kialakították a véleményüket.
:7. Egy szomszédasszony azt mondta, Ferenc hamarosan újra el fogja adni.
:8. Egy idősebb férfi azt mondta, a ház már csak építési telekként érdekes.
:9. Mindketten barátságosan mondták, amitől nem lett jobb.
:10. Ferenc meghallgatta őket, és nem mondott semmit.
:11. Mert nem az érdekelte, hogy másokat meggyőzzön, hanem az, hogy megjavítsa a házat.
:12. Ez két különböző feladat.
:13. Az első reggelén a házban listát készített, azzal az írótáblával, amelyet külön ezért vett.
:14. Végigment minden helyiségen, és felírta, amit látott.
:15. Anélkül hogy értékelte volna, megvalósítható-e.
:16. Mert a túl korai értékelés megakadályozza a cselekvést.
:17. A lista hosszú volt, de volt szerkezete.
:18. A szerkezet pedig azt jelentette, hogy el lehet kezdeni.
:19. Ezt meg is tette, a tetővel.
:20. Mert a tetőnek kell először jönnie, mielőtt az ember bármi másról gondolkodik.
:21. Az első hetek testileg kemények voltak.
:22. Korai reggelekkel és késő estékkel.
:23. És annak az embernek a kimerültségével, aki nincs hozzászokva ahhoz, hogy egész nap fizikai munkát végezzen, mégis csinálja.
:24. Módszeresen dolgozott.
:25. Nem választott rövidítéseket.
:26. Újra megcsinálta a munkát, ha nem stimmelt.
:27. Mert tudta, hogy az építésben a rövidítések egyszer mindig láthatóvá válnak.
:28. A korhadt gerenda hat hét után került elő, egy kedd délelőtt, amikor a mennyezetet vizsgálta.
:29. Egy ideig előtte állt, és nézte, anélkül hogy cselekedett volna.
:30. Mert bizonyos problémáknak idő kell, mielőtt az ember tudja a megfelelő reakciót.
:31. Bement a városba, és beszélt a szaküzletben dolgozó férfival.
:32. A férfi elmagyarázta neki, mi lehetséges.
:33. Ferenc anyagokkal és egy olyan tervvel tért vissza, amely jobb volt az eredetinél.
:34. Három napig dolgozott a gerendán.
:35. Amikor elkészült, a gerenda erősebb volt annál, amely korábban ott volt.
:36. Ez mindennél jobban elégedetté tette addig.
:37. Nyárra elkészültek a falak.
:38. Kora őszre az ablakok is.
:39. Egy szeptemberi estén felkapcsolta a villanyt a nappaliban, sok év után először.
:40. A szoba világos és meleg volt, és úgy nézett ki, mint egy szoba, amelyben lakik valaki.
:41. A verandán ült a kávéjával.
:42. A szomszédasszony, aki korábban azt mondta, hogy hamarosan eladja, elment mellette.
:43. Azt mondta, ez most igazán szépnek látszik.
:44. Olyan hangon mondta, amely őszintének tűnt.
:45. Ferenc megköszönte, és tovább itta a kávéját.
:46. Arra a listára gondolt, amelyet az első reggelen készített.
:47. És arra, hogy azon minden pont el volt intézve.
:48. Ez nem hősies gondolat volt, hanem tárgyilagos.
:49. És a legjobb, amelyet azon az estén el tudott képzelni.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Ferenc háza. - Ferences Haus
:1. Ferenc egy őszi napon vette meg a házat, egy bejárás után, amely húsz percig tartott. - Ferenc hatte das Haus an einem Herbsttag gekauft, nach einer Besichtigung, die zwanzig Minuten gedauert hatte.
:2. Az ingatlanos olyan arckifejezéssel kísérte végig, mint aki nem érti, miért van még mindig ott. - Der Makler hatte sie mit dem Ausdruck von jemandem begleitet, der nicht versteht, warum er noch dabei ist.
:3. A ház 1953-ban épült, és ez látszott rajta. - Das Haus war 1953 gebaut worden, was man sah.
:4. Legalább húsz éve nem lakták, és ez még világosabban látszott. - Seit mindestens zwanzig Jahren war es nicht mehr bewohnt gewesen, was man noch deutlicher sah.
:5. A tetőn lyukak voltak, a vezetékekhez senki nem akart hozzányúlni, a falak pedig olyan módon voltak nedvesek, amelyhez idő kellett. - Mit dem Dach, das Löcher hatte, den Leitungen, die niemand anfassen wollte, und den Wänden, die feucht waren auf eine Art, die Zeit brauchte.
:6. A csendes utca szomszédai gyorsan kialakították a véleményüket. - Die Nachbarn in der stillen Straße hatten ihre Meinungen schnell gebildet.
:7. Egy szomszédasszony azt mondta, Ferenc hamarosan újra el fogja adni. - Eine Nachbarin sagte, er werde bald wieder verkaufen.
:8. Egy idősebb férfi azt mondta, a ház már csak építési telekként érdekes. - Ein älterer Mann sagte, das Haus sei nur noch als Baugrund interessant.
:9. Mindketten barátságosan mondták, amitől nem lett jobb. - Beide hatten es freundlich gesagt, was es nicht besser machte.
:10. Ferenc meghallgatta őket, és nem mondott semmit. - Ferenc hatte zugehört und nichts gesagt.
:11. Mert nem az érdekelte, hogy másokat meggyőzzön, hanem az, hogy megjavítsa a házat. - Weil er kein Interesse daran hatte, andere zu überzeugen, sondern daran, das Haus zu reparieren.
:12. Ez két különböző feladat. - Das sind zwei verschiedene Aufgaben.
:13. Az első reggelén a házban listát készített, azzal az írótáblával, amelyet külön ezért vett. - Er machte eine Liste, an seinem ersten Morgen im Haus, mit dem Klemmbrett, das er sich extra gekauft hatte.
:14. Végigment minden helyiségen, és felírta, amit látott. - Er ging durch jeden Raum und schrieb auf, was er sah.
:15. Anélkül hogy értékelte volna, megvalósítható-e. - Ohne zu bewerten, ob es machbar war.
:16. Mert a túl korai értékelés megakadályozza a cselekvést. - Weil Bewerten zu früh das Handeln verhindert.
:17. A lista hosszú volt, de volt szerkezete. - Die Liste war lang, aber sie hatte Struktur.
:18. A szerkezet pedig azt jelentette, hogy el lehet kezdeni. - Und Struktur bedeutete, dass man anfangen konnte.
:19. Ezt meg is tette, a tetővel. - Das tat er, mit dem Dach.
:20. Mert a tetőnek kell először jönnie, mielőtt az ember bármi másról gondolkodik. - Weil das Dach zuerst kommen muss, bevor man über alles andere nachdenkt.
:21. Az első hetek testileg kemények voltak. - Die ersten Wochen waren körperlich hart.
:22. Korai reggelekkel és késő estékkel. - Mit frühen Morgen und späten Abenden.
:23. És annak az embernek a kimerültségével, aki nincs hozzászokva ahhoz, hogy egész nap fizikai munkát végezzen, mégis csinálja. - Und mit der Erschöpfung von jemandem, der nicht gewohnt ist, den ganzen Tag körperlich zu arbeiten, und der es trotzdem tut.
:24. Módszeresen dolgozott. - Er arbeitete methodisch.
:25. Nem választott rövidítéseket. - Er machte keine Abkürzungen.
:26. Újra megcsinálta a munkát, ha nem stimmelt. - Er wiederholte Arbeiten, wenn sie nicht stimmten.
:27. Mert tudta, hogy az építésben a rövidítések egyszer mindig láthatóvá válnak. - Weil er wusste, dass Abkürzungen beim Bauen immer irgendwann sichtbar werden.
:28. A korhadt gerenda hat hét után került elő, egy kedd délelőtt, amikor a mennyezetet vizsgálta. - Der morsche Balken kam nach sechs Wochen, an einem Dienstagvormittag, als er die Decke untersuchte.
:29. Egy ideig előtte állt, és nézte, anélkül hogy cselekedett volna. - Er stand eine Weile davor und schaute ihn an, ohne zu handeln.
:30. Mert bizonyos problémáknak idő kell, mielőtt az ember tudja a megfelelő reakciót. - Weil manche Probleme Zeit brauchen, bevor man die richtige Reaktion kennt.
:31. Bement a városba, és beszélt a szaküzletben dolgozó férfival. - Er fuhr in die Stadt und sprach mit dem Mann im Fachgeschäft.
:32. A férfi elmagyarázta neki, mi lehetséges. - Der Mann erklärte ihm, was möglich war.
:33. Ferenc anyagokkal és egy olyan tervvel tért vissza, amely jobb volt az eredetinél. - Ferenc kam zurück mit den Materialien und einem Plan, der besser war als das Original.
:34. Három napig dolgozott a gerendán. - Drei Tage arbeitete er an dem Balken.
:35. Amikor elkészült, a gerenda erősebb volt annál, amely korábban ott volt. - Als er fertig war, war der Balken stärker als der, der vorher dort gewesen war.
:36. Ez mindennél jobban elégedetté tette addig. - Das stellte ihn mehr zufrieden als alles andere bis dahin.
:37. Nyárra elkészültek a falak. - Im Sommer waren die Wände fertig.
:38. Kora őszre az ablakok is. - Im frühen Herbst die Fenster.
:39. Egy szeptemberi estén felkapcsolta a villanyt a nappaliban, sok év után először. - An einem Abend im September machte er das Licht im Wohnzimmer an, das erste Mal seit Jahren.
:40. A szoba világos és meleg volt, és úgy nézett ki, mint egy szoba, amelyben lakik valaki. - Das Zimmer war hell und warm und sah aus wie ein Zimmer, in dem jemand wohnt.
:41. A verandán ült a kávéjával. - Er saß auf der Veranda mit seinem Kaffee.
:42. A szomszédasszony, aki korábban azt mondta, hogy hamarosan eladja, elment mellette. - Die Nachbarin, die gesagt hatte, er werde bald verkaufen, ging vorbei.
:43. Azt mondta, ez most igazán szépnek látszik. - Sie sagte, das sehe jetzt wirklich schön aus.
:44. Olyan hangon mondta, amely őszintének tűnt. - Mit einem Tonfall, der ehrlich klang.
:45. Ferenc megköszönte, és tovább itta a kávéját. - Ferenc sagte danke und trank seinen Kaffee.
:46. Arra a listára gondolt, amelyet az első reggelen készített. - Er dachte an die Liste, die er am ersten Morgen gemacht hatte.
:47. És arra, hogy azon minden pont el volt intézve. - Und daran, dass jeder Punkt darauf erledigt war.
:48. Ez nem hősies gondolat volt, hanem tárgyilagos. - Das war kein heroischer Gedanke, sondern ein sachlicher.
:49. És a legjobb, amelyet azon az estén el tudott képzelni. - Und der beste, den er sich an diesem Abend vorstellen konnte.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Ferences Haus
:1. Ferenc hatte das Haus an einem Herbsttag gekauft, nach einer Besichtigung, die zwanzig Minuten gedauert hatte.
:2. Der Makler hatte sie mit dem Ausdruck von jemandem begleitet, der nicht versteht, warum er noch dabei ist.
:3. Das Haus war 1953 gebaut worden, was man sah.
:4. Seit mindestens zwanzig Jahren war es nicht mehr bewohnt gewesen, was man noch deutlicher sah.
:5. Mit dem Dach, das Löcher hatte, den Leitungen, die niemand anfassen wollte, und den Wänden, die feucht waren auf eine Art, die Zeit brauchte.
:6. Die Nachbarn in der stillen Straße hatten ihre Meinungen schnell gebildet.
:7. Eine Nachbarin sagte, er werde bald wieder verkaufen.
:8. Ein älterer Mann sagte, das Haus sei nur noch als Baugrund interessant.
:9. Beide hatten es freundlich gesagt, was es nicht besser machte.
:10. Ferenc hatte zugehört und nichts gesagt.
:11. Weil er kein Interesse daran hatte, andere zu überzeugen, sondern daran, das Haus zu reparieren.
:12. Das sind zwei verschiedene Aufgaben.
:13. Er machte eine Liste, an seinem ersten Morgen im Haus, mit dem Klemmbrett, das er sich extra gekauft hatte.
:14. Er ging durch jeden Raum und schrieb auf, was er sah.
:15. Ohne zu bewerten, ob es machbar war.
:16. Weil Bewerten zu früh das Handeln verhindert.
:17. Die Liste war lang, aber sie hatte Struktur.
:18. Und Struktur bedeutete, dass man anfangen konnte.
:19. Das tat er, mit dem Dach.
:20. Weil das Dach zuerst kommen muss, bevor man über alles andere nachdenkt.
:21. Die ersten Wochen waren körperlich hart.
:22. Mit frühen Morgen und späten Abenden.
:23. Und mit der Erschöpfung von jemandem, der nicht gewohnt ist, den ganzen Tag körperlich zu arbeiten, und der es trotzdem tut.
:24. Er arbeitete methodisch.
:25. Er machte keine Abkürzungen.
:26. Er wiederholte Arbeiten, wenn sie nicht stimmten.
:27. Weil er wusste, dass Abkürzungen beim Bauen immer irgendwann sichtbar werden.
:28. Der morsche Balken kam nach sechs Wochen, an einem Dienstagvormittag, als er die Decke untersuchte.
:29. Er stand eine Weile davor und schaute ihn an, ohne zu handeln.
:30. Weil manche Probleme Zeit brauchen, bevor man die richtige Reaktion kennt.
:31. Er fuhr in die Stadt und sprach mit dem Mann im Fachgeschäft.
:32. Der Mann erklärte ihm, was möglich war.
:33. Ferenc kam zurück mit den Materialien und einem Plan, der besser war als das Original.
:34. Drei Tage arbeitete er an dem Balken.
:35. Als er fertig war, war der Balken stärker als der, der vorher dort gewesen war.
:36. Das stellte ihn mehr zufrieden als alles andere bis dahin.
:37. Im Sommer waren die Wände fertig.
:38. Im frühen Herbst die Fenster.
:39. An einem Abend im September machte er das Licht im Wohnzimmer an, das erste Mal seit Jahren.
:40. Das Zimmer war hell und warm und sah aus wie ein Zimmer, in dem jemand wohnt.
:41. Er saß auf der Veranda mit seinem Kaffee.
:42. Die Nachbarin, die gesagt hatte, er werde bald verkaufen, ging vorbei.
:43. Sie sagte, das sehe jetzt wirklich schön aus.
:44. Mit einem Tonfall, der ehrlich klang.
:45. Ferenc sagte danke und trank seinen Kaffee.
:46. Er dachte an die Liste, die er am ersten Morgen gemacht hatte.
:47. Und daran, dass jeder Punkt darauf erledigt war.
:48. Das war kein heroischer Gedanke, sondern ein sachlicher.
:49. Und der beste, den er sich an diesem Abend vorstellen konnte.
|}
=== 2 ===
:Jennifer és a ház.
:1. Jennifer nyolc éve dolgozott ingatlanügynökként Chicagóban.
:2. Ez azt jelentette, hogy nyolc éve csak akkor keresett pénzt, ha valóban eladott egy házat.
:3. Nem volt fizetés, nem volt biztonság.
:4. Csak a jutalék a végén, ha minden sikerült.
:5. Ez néha egy hét után történt meg.
:6. Néha egy év után.
:7. Néha pedig egyáltalán nem.
:8. Amerikában ez volt az alku.
:9. Jennifer elfogadta, mert szerette az eladást.
:10. És mert a rossz hónapok inkább ösztönözték, mint elbizonytalanították.
:11. Michael ajánlás útján került hozzá.
:12. A harmincas évei elején járó szoftverfejlesztő volt.
:13. Nyugodt és jól felkészült.
:14. Már a zsebében volt a bank előzetes hiteljóváhagyó levele.
:15. Jennifer ezt értékelte.
:16. Tudta, hogy Michael közben más ingatlanügynökökkel is beszél.
:17. Ehhez joga volt.
:18. Így működött a piac az Egyesült Államokban.
:19. Egyetlen ügynöknek sem volt kizárólagos joga egy vevőre.
:20. Ez azt jelentette, hogy az kereste meg a jutalékot, aki először találta meg a megfelelő házat.
:21. Ez nyomást teremtett, de motivációt is.
:22. Jennifer pedig jobban szerette a motivációt, mint a kényelmet.
:23. Az első héten három házat mutatott Michaelnek.
:24. Egyik sem illett igazán hozzá.
:25. Ez normális volt, és ezt így is mondta neki.
:26. Mert az őszinte ingatlanügynökök tovább maradnak a szakmában, mint a tisztességtelenek.
:27. A negyedik ház Wicker Parkban olyasmit tudott, amit a többi nem.
:28. Csendes utca, kert, három hálószoba.
:29. És olyan ár, amely még hagyott teret az alkura.
:30. Michael megnézte, és keveset mondott.
:31. Ez komoly vevőknél jó jel volt.
:32. Független ellenőrt rendelt ki.
:33. Jennifer erről soha nem beszélt le senkit.
:34. Akkor sem, ha ez néha üzleteket hiúsított meg.
:35. Az ellenőr nem talált semmi komolyat.
:36. A tetőnek még tíz jó éve volt.
:37. A fűtés új volt.
:38. Jennifer röviden fellélegzett.
:39. Mert a tiszta ellenőrzési jelentés az a pillanat, amikor az üzletek valóságossá válnak.
:40. Azt tanácsolta Michaelnek, hogy az ajánlati ár alatt kezdjen.
:41. Nem túl mélyen, hanem okosan.
:42. Mert a túl alacsony ajánlatok megsértik az eladókat, és már azelőtt megmérgezik a tárgyalást, hogy elkezdődne.
:43. Az ellenalku két napig tartott.
:44. Ajánlatokkal és ellenajánlatokkal.
:45. Jennifer nyugodtan és tárgyilagosan vezette a tárgyalást.
:46. Mert az érzelem ritkán segít a tárgyalásokon.
:47. Végül olyan árban állapodtak meg, amely mindkét fél számára korrekt volt.
:48. Ez a legjobb eredmény.
:49. Nem a legalacsonyabb ár.
:50. Hanem az, amelynél senki sem érzi úgy, hogy veszített.
:51. A zárás két óráig tartott.
:52. Dokumentumokkal, amelyeket Michael aláírt.
:53. És amelyeket Jennifer elmagyarázott neki.
:54. Mert úgy gondolta, hogy a vevőknek érteniük kell, mit írnak alá.
:55. Amikor Michael kezében voltak a kulcsok, köszönetet mondott.
:56. Röviden és őszintén.
:57. Ez Jennifernek többet jelentett, mint egy hosszú köszönet.
:58. Hazament, beírta a jutalékot a táblázatába.
:59. Aztán megnézte, milyen új megkeresések várnak az e-mailjei között.
:60. Mert a következő ügyfél nem vár.
:61. És mert ez volt az élete.
:62. És szerette.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Jennifer és a ház. - Jennifer und das Haus
:1. Jennifer nyolc éve dolgozott ingatlanügynökként Chicagóban. - Jennifer arbeitete seit acht Jahren als Maklerin in Chicago.
:2. Ez azt jelentette, hogy nyolc éve csak akkor keresett pénzt, ha valóban eladott egy házat. - Das bedeutete, dass sie acht Jahre lang nur dann Geld verdient hatte, wenn sie tatsächlich ein Haus verkauft hatte.
:3. Nem volt fizetés, nem volt biztonság. - Kein Gehalt, keine Sicherheit.
:4. Csak a jutalék a végén, ha minden sikerült. - Nur die Provision am Ende, wenn alles geklappt hatte.
:5. Ez néha egy hét után történt meg. - Das passierte manchmal nach einer Woche.
:6. Néha egy év után. - Manchmal nach einem Jahr.
:7. Néha pedig egyáltalán nem. - Oder gar nicht.
:8. Amerikában ez volt az alku. - Das war der Deal in Amerika.
:9. Jennifer elfogadta, mert szerette az eladást. - Jennifer hatte ihn akzeptiert, weil sie das Verkaufen mochte.
:10. És mert a rossz hónapok inkább ösztönözték, mint elbizonytalanították. - Und weil schlechte Monate sie anspornte, statt sie zu entmutigen.
:11. Michael ajánlás útján került hozzá. - Michael kam über eine Empfehlung zu ihr.
:12. A harmincas évei elején járó szoftverfejlesztő volt. - Er war ein Software-Entwickler Anfang dreißig.
:13. Nyugodt és jól felkészült. - Ruhig und gut vorbereitet.
:14. Már a zsebében volt a bank előzetes hiteljóváhagyó levele. - Mit dem Pre-Approval Brief der Bank bereits in der Tasche.
:15. Jennifer ezt értékelte. - Das schätzte sie.
:16. Tudta, hogy Michael közben más ingatlanügynökökkel is beszél. - Sie wusste, dass Michael gleichzeitig auch mit anderen Maklern sprach.
:17. Ehhez joga volt. - Das war sein gutes Recht.
:18. Így működött a piac az Egyesült Államokban. - So funktionierte der Markt in den USA.
:19. Egyetlen ügynöknek sem volt kizárólagos joga egy vevőre. - Kein Makler hatte exklusive Rechte auf einen Käufer.
:20. Ez azt jelentette, hogy az kereste meg a jutalékot, aki először találta meg a megfelelő házat. - Das bedeutete: Wer zuerst das richtige Haus fand, verdiente die Provision.
:21. Ez nyomást teremtett, de motivációt is. - Das erzeugte Druck, aber auch Motivation.
:22. Jennifer pedig jobban szerette a motivációt, mint a kényelmet. - Und Jennifer mochte Motivation mehr als Komfort.
:23. Az első héten három házat mutatott Michaelnek. - Sie zeigte Michael drei Häuser in der ersten Woche.
:24. Egyik sem illett igazán hozzá. - Keines davon passte wirklich.
:25. Ez normális volt, és ezt így is mondta neki. - Das war normal und das sagte sie ihm auch so.
:26. Mert az őszinte ingatlanügynökök tovább maradnak a szakmában, mint a tisztességtelenek. - Weil ehrliche Makler länger im Geschäft bleiben als unehrliche.
:27. A negyedik ház Wicker Parkban olyasmit tudott, amit a többi nem. - Das vierte Haus in Wicker Park hatte etwas, das die anderen nicht hatten.
:28. Csendes utca, kert, három hálószoba. - Eine ruhige Straße, einen Garten, drei Schlafzimmer.
:29. És olyan ár, amely még hagyott teret az alkura. - Und einen Preis, der noch Verhandlungsspielraum ließ.
:30. Michael megnézte, és keveset mondott. - Michael schaute es an, sagte wenig.
:31. Ez komoly vevőknél jó jel volt. - Das war bei ernsthaften Käufern ein gutes Zeichen.
:32. Független ellenőrt rendelt ki. - Er bestellte einen unabhängigen Inspektor.
:33. Jennifer erről soha nem beszélt le senkit. - Davon hatte Jennifer nie abgeraten.
:34. Akkor sem, ha ez néha üzleteket hiúsított meg. - Auch wenn das manchmal Deals zum Platzen brachte.
:35. Az ellenőr nem talált semmi komolyat. - Der Inspektor fand nichts Ernstes.
:36. A tetőnek még tíz jó éve volt. - Das Dach hatte noch zehn gute Jahre.
:37. A fűtés új volt. - Die Heizung war neu.
:38. Jennifer röviden fellélegzett. - Jennifer atmete kurz durch.
:39. Mert a tiszta ellenőrzési jelentés az a pillanat, amikor az üzletek valóságossá válnak. - Weil ein sauberer Inspektionsbericht der Moment ist, an dem Deals real werden.
:40. Azt tanácsolta Michaelnek, hogy az ajánlati ár alatt kezdjen. - Sie riet Michael, unter dem Angebotspreis einzusteigen.
:41. Nem túl mélyen, hanem okosan. - Nicht zu tief, sondern klug.
:42. Mert a túl alacsony ajánlatok megsértik az eladókat, és már azelőtt megmérgezik a tárgyalást, hogy elkezdődne. - Weil zu tiefe Angebote Verkäufer beleidigen und Verhandlungen vergiften, bevor sie beginnen.
:43. Az ellenalku két napig tartott. - Die Gegenverhandlung dauerte zwei Tage.
:44. Ajánlatokkal és ellenajánlatokkal. - Mit Angeboten und Gegenangeboten.
:45. Jennifer nyugodtan és tárgyilagosan vezette a tárgyalást. - Jennifer führte sie ruhig und sachlich.
:46. Mert az érzelem ritkán segít a tárgyalásokon. - Weil Emotion bei Verhandlungen selten hilft.
:47. Végül olyan árban állapodtak meg, amely mindkét fél számára korrekt volt. - Am Ende einigten sie sich auf einen Preis, der für beide Seiten fair war.
:48. Ez a legjobb eredmény. - Das ist das beste Ergebnis.
:49. Nem a legalacsonyabb ár. - Nicht der tiefste Preis.
:50. Hanem az, amelynél senki sem érzi úgy, hogy veszített. - Sondern der, bei dem niemand das Gefühl hat, verloren zu haben.
:51. A zárás két óráig tartott. - Das Closing dauerte zwei Stunden.
:52. Dokumentumokkal, amelyeket Michael aláírt. - Mit Dokumenten, die Michael unterschrieb.
:53. És amelyeket Jennifer elmagyarázott neki. - Und die Jennifer ihm erklärt hatte.
:54. Mert úgy gondolta, hogy a vevőknek érteniük kell, mit írnak alá. - Weil sie fand, dass Käufer verstehen sollten, was sie unterschreiben.
:55. Amikor Michael kezében voltak a kulcsok, köszönetet mondott. - Als Michael die Schlüssel in der Hand hielt, sagte er danke.
:56. Röviden és őszintén. - Kurz und ehrlich.
:57. Ez Jennifernek többet jelentett, mint egy hosszú köszönet. - Das bedeutete Jennifer mehr als ein langer Dank.
:58. Hazament, beírta a jutalékot a táblázatába. - Sie fuhr nach Hause, schrieb die Provision in ihre Tabelle.
:59. Aztán megnézte, milyen új megkeresések várnak az e-mailjei között. - Und schaute, welche neuen Anfragen in ihrer E-Mail warteten.
:60. Mert a következő ügyfél nem vár. - Weil der nächste Kunde nicht wartet.
:61. És mert ez volt az élete. - Und weil das ihr Leben war.
:62. És szerette. - Und sie es mochte.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Jennifer und das Haus
:1. Jennifer arbeitete seit acht Jahren als Maklerin in Chicago.
:2. Das bedeutete, dass sie acht Jahre lang nur dann Geld verdient hatte, wenn sie tatsächlich ein Haus verkauft hatte.
:3. Kein Gehalt, keine Sicherheit.
:4. Nur die Provision am Ende, wenn alles geklappt hatte.
:5. Das passierte manchmal nach einer Woche.
:6. Manchmal nach einem Jahr.
:7. Oder gar nicht.
:8. Das war der Deal in Amerika.
:9. Jennifer hatte ihn akzeptiert, weil sie das Verkaufen mochte.
:10. Und weil schlechte Monate sie anspornte, statt sie zu entmutigen.
:11. Michael kam über eine Empfehlung zu ihr.
:12. Er war ein Software-Entwickler Anfang dreißig.
:13. Ruhig und gut vorbereitet.
:14. Mit dem Pre-Approval Brief der Bank bereits in der Tasche.
:15. Das schätzte sie.
:16. Sie wusste, dass Michael gleichzeitig auch mit anderen Maklern sprach.
:17. Das war sein gutes Recht.
:18. So funktionierte der Markt in den USA.
:19. Kein Makler hatte exklusive Rechte auf einen Käufer.
:20. Das bedeutete: Wer zuerst das richtige Haus fand, verdiente die Provision.
:21. Das erzeugte Druck, aber auch Motivation.
:22. Und Jennifer mochte Motivation mehr als Komfort.
:23. Sie zeigte Michael drei Häuser in der ersten Woche.
:24. Keines davon passte wirklich.
:25. Das war normal und das sagte sie ihm auch so.
:26. Weil ehrliche Makler länger im Geschäft bleiben als unehrliche.
:27. Das vierte Haus in Wicker Park hatte etwas, das die anderen nicht hatten.
:28. Eine ruhige Straße, einen Garten, drei Schlafzimmer.
:29. Und einen Preis, der noch Verhandlungsspielraum ließ.
:30. Michael schaute es an, sagte wenig.
:31. Das war bei ernsthaften Käufern ein gutes Zeichen.
:32. Er bestellte einen unabhängigen Inspektor.
:33. Davon hatte Jennifer nie abgeraten.
:34. Auch wenn das manchmal Deals zum Platzen brachte.
:35. Der Inspektor fand nichts Ernstes.
:36. Das Dach hatte noch zehn gute Jahre.
:37. Die Heizung war neu.
:38. Jennifer atmete kurz durch.
:39. Weil ein sauberer Inspektionsbericht der Moment ist, an dem Deals real werden.
:40. Sie riet Michael, unter dem Angebotspreis einzusteigen.
:41. Nicht zu tief, sondern klug.
:42. Weil zu tiefe Angebote Verkäufer beleidigen und Verhandlungen vergiften, bevor sie beginnen.
:43. Die Gegenverhandlung dauerte zwei Tage.
:44. Mit Angeboten und Gegenangeboten.
:45. Jennifer führte sie ruhig und sachlich.
:46. Weil Emotion bei Verhandlungen selten hilft.
:47. Am Ende einigten sie sich auf einen Preis, der für beide Seiten fair war.
:48. Das ist das beste Ergebnis.
:49. Nicht der tiefste Preis.
:50. Sondern der, bei dem niemand das Gefühl hat, verloren zu haben.
:51. Das Closing dauerte zwei Stunden.
:52. Mit Dokumenten, die Michael unterschrieb.
:53. Und die Jennifer ihm erklärt hatte.
:54. Weil sie fand, dass Käufer verstehen sollten, was sie unterschreiben.
:55. Als Michael die Schlüssel in der Hand hielt, sagte er danke.
:56. Kurz und ehrlich.
:57. Das bedeutete Jennifer mehr als ein langer Dank.
:58. Sie fuhr nach Hause, schrieb die Provision in ihre Tabelle.
:59. Und schaute, welche neuen Anfragen in ihrer E-Mail warteten.
:60. Weil der nächste Kunde nicht wartet.
:61. Und weil das ihr Leben war.
:62. Und sie es mochte.
|}
=== 2 ===
:A vonat, amely nem jött.
:1. Ivan tizenkét éve élt Permben.
:2. Ez azt jelentette, hogy már nem döntésként tekintett rá.
:3. Hanem elkezdte állapotként elfogadni.
:4. Ez nem ugyanaz, de egy idő után ugyanolyannak érződik.
:5. Egy olyan vállalat adminisztrációjában dolgozott, amely gépalkatrészeket gyártott.
:6. Ezeket más vállalatok használták más városokban.
:7. A munkája és annak eredménye közötti távolságon egy idő után már nem gondolkodott.
:8. Azon a novemberi délelőttön az ablaknál ült.
:9. Nézte, ahogy az első hó megváltoztatja az utcát.
:10. Lassan és egyenletesen, dráma nélkül.
:11. Teát ivott, amely már kihűlt, anélkül hogy észrevette volna.
:12. Felvette a kabátját, és kiment az állomásra.
:13. Nem azért, mert el akart utazni valahová.
:14. Hanem mert az állomás volt az egyetlen hely a városban, ahol az embernek az az érzése lehetett, hogy valami érkezhet.
:15. A peron majdnem üres volt.
:16. Finom hó hullott a sínekre.
:17. Nem tett különbséget a fém és a mellette lévő föld között.
:18. Ivan állt, és azt a pontot nézte, ahol a sínek összefutni látszottak.
:19. Ahol a vonat megjelenne, ha jönne.
:20. A nő a peron másik végén sötét kabátot viselt.
:21. Olyan mozdulatlanul állt, hogy Ivan először a díszlet részének hitte.
:22. Aztán megfordult, és Ivan megértette, hogy Katja az.
:23. Katját abból az időből ismerte, amelyet néha korábbannak nevezett.
:24. Anélkül hogy pontosan megmondta volna, mit ért ezen.
:25. Akkoriban gyakran látták egymást.
:26. Aztán egyszer csak már nem látták egymást.
:27. Ahogy ez néha megtörténik, egy világos végpont nélkül.
:28. Katja kérdésként mondta ki a nevét.
:29. Ivan válaszként mondta ki az övét.
:30. Aztán egymás mellett álltak, és a síneket nézték.
:31. Mert ez egyszerűbb volt, mint egymás arcát nézni.
:32. Megkérdezte, hogy a vonatra vár-e.
:33. Azt mondta, igen.
:34. Ez nem volt egészen igaz, és nem is volt egészen hazugság.
:35. Mert valamire várt.
:36. A vonat pedig éppen olyan jó volt erre, mint bármi más.
:37. A vonat nem jött.
:38. Ők pedig tovább vártak.
:39. Azzal a beszélgetéssel, amelyet beszélgetések folytatnak, amikor két ember hosszú idő után újra találkozik.
:40. És nem tudják, hol kezdjék.
:41. Tehát az időjárással, a várossal, apró megfigyelésekkel.
:42. Ezek semmit sem jelentenek, és mégis jobbak, mint a hallgatás.
:43. Katja azt mondta, emlékszik arra az utolsó novemberre, amelyet itt töltött.
:44. Ivan azt mondta, ő is.
:45. Nem mondták ki, hogy pontosan mire.
:46. Mert erre nem volt szükség.
:47. Hullott a hó.
:48. A vonat nem jött.
:49. Ők pedig a peronon álltak.
:50. Ez pedig abban a pillanatban elég volt.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A vonat, amely nem jött. - Der Zug, der nicht kam.
:1. Ivan tizenkét éve élt Permben. - Iwan lebte seit zwölf Jahren in Perm.
:2. Ez azt jelentette, hogy már nem döntésként tekintett rá. - Das bedeutete, dass er aufgehört hatte, es als eine Entscheidung zu betrachten.
:3. Hanem elkezdte állapotként elfogadni. - Und begonnen hatte, es als einen Zustand zu akzeptieren.
:4. Ez nem ugyanaz, de egy idő után ugyanolyannak érződik. - Das ist nicht dasselbe, aber es fühlt sich nach einer Weile gleich an.
:5. Egy olyan vállalat adminisztrációjában dolgozott, amely gépalkatrészeket gyártott. - Er arbeitete in der Verwaltung eines Unternehmens, das Teile für Maschinen produzierte.
:6. Ezeket más vállalatok használták más városokban. - Die andere Unternehmen in anderen Städten benutzten.
:7. A munkája és annak eredménye közötti távolságon egy idő után már nem gondolkodott. - Diese Distanz zwischen seiner Arbeit und ihrem Ergebnis hatte er irgendwann aufgehört zu bedenken.
:8. Azon a novemberi délelőttön az ablaknál ült. - An diesem Novembervormittag saß er am Fenster.
:9. Nézte, ahogy az első hó megváltoztatja az utcát. - Er schaute zu, wie der erste Schnee die Straße veränderte.
:10. Lassan és egyenletesen, dráma nélkül. - Langsam und gleichmäßig, ohne Drama.
:11. Teát ivott, amely már kihűlt, anélkül hogy észrevette volna. - Und trank Tee, der schon kalt geworden war, ohne das zu bemerken.
:12. Felvette a kabátját, és kiment az állomásra. - Er zog seine Jacke an und ging zum Bahnhof.
:13. Nem azért, mert el akart utazni valahová. - Nicht weil er irgendwohin fahren wollte.
:14. Hanem mert az állomás volt az egyetlen hely a városban, ahol az embernek az az érzése lehetett, hogy valami érkezhet. - Sondern weil der Bahnhof der einzige Ort in der Stadt war, an dem man das Gefühl hatte, dass etwas kommen könnte.
:15. A peron majdnem üres volt. - Der Bahnsteig war fast leer.
:16. Finom hó hullott a sínekre. - Feiner Schnee fiel auf die Gleise.
:17. Nem tett különbséget a fém és a mellette lévő föld között. - Er machte keinen Unterschied zwischen dem Metall und dem Boden daneben.
:18. Ivan állt, és azt a pontot nézte, ahol a sínek összefutni látszottak. - Iwan stand und schaute auf den Punkt, wo die Gleise zusammenzulaufen schienen.
:19. Ahol a vonat megjelenne, ha jönne. - Wo der Zug erscheinen würde, wenn er käme.
:20. A nő a peron másik végén sötét kabátot viselt. - Die Frau am anderen Ende des Bahnsteigs trug einen dunklen Mantel.
:21. Olyan mozdulatlanul állt, hogy Ivan először a díszlet részének hitte. - Sie stand so still, dass er sie zunächst für einen Teil der Kulisse hielt.
:22. Aztán megfordult, és Ivan megértette, hogy Katja az. - Dann drehte sie sich um, und er verstand, dass es Katja war.
:23. Katját abból az időből ismerte, amelyet néha korábbannak nevezett. - Er kannte Katja aus einer Zeit, die er manchmal als früher bezeichnete.
:24. Anélkül hogy pontosan megmondta volna, mit ért ezen. - Ohne genau zu sagen, was damit gemeint war.
:25. Akkoriban gyakran látták egymást. - Sie hatten sich in dieser früher oft gesehen.
:26. Aztán egyszer csak már nem látták egymást. - Und dann aufgehört, sich zu sehen.
:27. Ahogy ez néha megtörténik, egy világos végpont nélkül. - Wie das manchmal passiert, ohne einen klaren Moment des Endens.
:28. Katja kérdésként mondta ki a nevét. - Sie sagte seinen Namen wie eine Frage.
:29. Ivan válaszként mondta ki az övét. - Und er sagte ihren wie eine Antwort.
:30. Aztán egymás mellett álltak, és a síneket nézték. - Dann standen sie nebeneinander und schauten auf die Gleise.
:31. Mert ez egyszerűbb volt, mint egymás arcát nézni. - Weil das einfacher war als das Gesicht des anderen anzuschauen.
:32. Megkérdezte, hogy a vonatra vár-e. - Sie fragte, ob er auf den Zug warte.
:33. Azt mondta, igen. - Und er sagte ja.
:34. Ez nem volt egészen igaz, és nem is volt egészen hazugság. - Das stimmte nicht ganz und log nicht ganz.
:35. Mert valamire várt. - Weil er auf etwas wartete.
:36. A vonat pedig éppen olyan jó volt erre, mint bármi más. - Und der Zug war so gut wie alles andere.
:37. A vonat nem jött. - Der Zug kam nicht.
:38. Ők pedig tovább vártak. - Und sie warteten weiter.
:39. Azzal a beszélgetéssel, amelyet beszélgetések folytatnak, amikor két ember hosszú idő után újra találkozik. - Mit dem Gespräch, das Gespräche haben, wenn zwei Menschen sich nach langer Zeit wiedersehen.
:40. És nem tudják, hol kezdjék. - Und nicht wissen, wo sie anfangen sollen.
:41. Tehát az időjárással, a várossal, apró megfigyelésekkel. - Also mit dem Wetter, mit der Stadt, mit kleinen Beobachtungen.
:42. Ezek semmit sem jelentenek, és mégis jobbak, mint a hallgatás. - Die nichts bedeuten und die trotzdem besser sind als Schweigen.
:43. Katja azt mondta, emlékszik arra az utolsó novemberre, amelyet itt töltött. - Katja sagte, sie erinnere sich an den letzten November, den sie hier verbracht hatte.
:44. Ivan azt mondta, ő is. - Und Iwan sagte, er auch.
:45. Nem mondták ki, hogy pontosan mire. - Sie sagten nicht, woran genau.
:46. Mert erre nem volt szükség. - Weil das nicht nötig war.
:47. Hullott a hó. - Der Schnee fiel.
:48. A vonat nem jött. - Der Zug kam nicht.
:49. Ők pedig a peronon álltak. - Und sie standen auf dem Bahnsteig.
:50. Ez pedig abban a pillanatban elég volt. - Und das war, für den Moment, genug.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Der Zug, der nicht kam.
:1. Iwan lebte seit zwölf Jahren in Perm.
:2. Das bedeutete, dass er aufgehört hatte, es als eine Entscheidung zu betrachten.
:3. Und begonnen hatte, es als einen Zustand zu akzeptieren.
:4. Das ist nicht dasselbe, aber es fühlt sich nach einer Weile gleich an.
:5. Er arbeitete in der Verwaltung eines Unternehmens, das Teile für Maschinen produzierte.
:6. Die andere Unternehmen in anderen Städten benutzten.
:7. Diese Distanz zwischen seiner Arbeit und ihrem Ergebnis hatte er irgendwann aufgehört zu bedenken.
:8. An diesem Novembervormittag saß er am Fenster.
:9. Er schaute zu, wie der erste Schnee die Straße veränderte.
:10. Langsam und gleichmäßig, ohne Drama.
:11. Und trank Tee, der schon kalt geworden war, ohne das zu bemerken.
:12. Er zog seine Jacke an und ging zum Bahnhof.
:13. Nicht weil er irgendwohin fahren wollte.
:14. Sondern weil der Bahnhof der einzige Ort in der Stadt war, an dem man das Gefühl hatte, dass etwas kommen könnte.
:15. Der Bahnsteig war fast leer.
:16. Feiner Schnee fiel auf die Gleise.
:17. Er machte keinen Unterschied zwischen dem Metall und dem Boden daneben.
:18. Iwan stand und schaute auf den Punkt, wo die Gleise zusammenzulaufen schienen.
:19. Wo der Zug erscheinen würde, wenn er käme.
:20. Die Frau am anderen Ende des Bahnsteigs trug einen dunklen Mantel.
:21. Sie stand so still, dass er sie zunächst für einen Teil der Kulisse hielt.
:22. Dann drehte sie sich um, und er verstand, dass es Katja war.
:23. Er kannte Katja aus einer Zeit, die er manchmal als früher bezeichnete.
:24. Ohne genau zu sagen, was damit gemeint war.
:25. Sie hatten sich in dieser früher oft gesehen.
:26. Und dann aufgehört, sich zu sehen.
:27. Wie das manchmal passiert, ohne einen klaren Moment des Endens.
:28. Sie sagte seinen Namen wie eine Frage.
:29. Und er sagte ihren wie eine Antwort.
:30. Dann standen sie nebeneinander und schauten auf die Gleise.
:31. Weil das einfacher war als das Gesicht des anderen anzuschauen.
:32. Sie fragte, ob er auf den Zug warte.
:33. Und er sagte ja.
:34. Das stimmte nicht ganz und log nicht ganz.
:35. Weil er auf etwas wartete.
:36. Und der Zug war so gut wie alles andere.
:37. Der Zug kam nicht.
:38. Und sie warteten weiter.
:39. Mit dem Gespräch, das Gespräche haben, wenn zwei Menschen sich nach langer Zeit wiedersehen.
:40. Und nicht wissen, wo sie anfangen sollen.
:41. Also mit dem Wetter, mit der Stadt, mit kleinen Beobachtungen.
:42. Die nichts bedeuten und die trotzdem besser sind als Schweigen.
:43. Katja sagte, sie erinnere sich an den letzten November, den sie hier verbracht hatte.
:44. Und Iwan sagte, er auch.
:45. Sie sagten nicht, woran genau.
:46. Weil das nicht nötig war.
:47. Der Schnee fiel.
:48. Der Zug kam nicht.
:49. Und sie standen auf dem Bahnsteig.
:50. Und das war, für den Moment, genug.
|}
=== 2 ===
:Az asztal, amely kettőnek volt megfelelő.
:1. Dmitri húsz éve élt egyedül a negyedik emeleti lakásban, amit soha nem tekintett problémának, mert az egyedüllét és a magány két különböző dolog.
:2. Ezeket kívülről nézve könnyű összekeverni, belülről azonban többnyire világosan különböznek.
:3. A lakásnak évtizedek patinája volt, azokkal a könyvespolcokkal, amelyeket még a hetvenes években épített.
:4. A polcok most olyan könyvek súlya alatt álltak, amelyeket nagyrészt elolvasott, és amelyekre még emlékezett, amit elegendőnek tartott.
:5. Kora reggel óta esett az eső, az október egyenletes, türelmes esője, amelynek nincs sietős dolga, és nincs oka abbahagyni.
:6. Dmitri az ablaknál ült a teájával, és a nedves utcát nézte, mert az eső az ablakot másik hellyé teszi, ahonnan a város másképp látszik.
:7. Jelena fél háromkor csengetett, amit Dmitri nem várt, de amin nem is lepődött meg igazán.
:8. Jelena olyan barát volt, aki néha egyszerűen beállított, anélkül hogy előtte telefonált volna, ami Dmitrit régebben néha zavarta, most viszont értékelte.
:9. Magával hozta az utca hidegét és a nedves kabát szagát, ő pedig segített neki felakasztani a kabátot, és friss teát készített.
:10. A régi tea már kihűlt, ők pedig leültek a kerek asztalhoz, amely a szoba közepén állt, és egy embernek túl nagy volt, kettőnek viszont éppen megfelelő.
:11. Beszéltek az esőről és Volkov úrról, a második emeleti szomszédról, aki az előző héten meghalt.
:12. Nyugodtan és dráma nélkül beszéltek róla, ahogy idős emberek halnak meg, akik leélték az életüket.
:13. Jelena azt mondta, hogy néha segített neki bevásárolni, Dmitri pedig azt mondta, hogy ezt nem tudta.
:14. Ilyen beszélgetéseket folytattak, konkrétakat és kicsiket, a mindennapi élet anyagából.
:15. Ez egyeseknek felszínességnek tűnik, valójában azonban a bizalom olyan formája, amelynek már nem kell bizonyítania a mélységét.
:16. Jelena a könyvespolcokat nézte, megkérdezte, olvas-e még, ő pedig azt mondta, néha.
:17. Jelena azt mondta, kevesebbet, mint régen, és ez három mondatban egy negyvenéves beszélgetés volt.
:18. Néha éppen ez a legpontosabb forma.
:19. Amikor egy óra múlva Jelena felvette a kabátját, Dmitri azt mondta neki, jöjjön hamarosan újra.
:20. Jelena azt mondta, igen, csináljuk így, annak az embernek a hangján, aki komolyan gondolja.
:21. Az ajtó becsukódott, Dmitri pedig hallotta a lépteit a lépcsőházban, egészen addig, amíg már nem hallotta őket.
:22. Visszament az asztalhoz, meglátta Jelena félig teli csészéjét, megitta a saját hideg teáját, és nézte az esőt.
:23. Az eső még mindig esett, egyenletesen és szándék nélkül, ő pedig arra gondolt, hogy a régi barátságokban van valami, ami az újakban nincs meg.
:24. Nemcsak mélység, hanem történet is, és a történet néha nehezebben nyom, néha könnyebben, attól függően, mit kezdett vele az ember.
:25. Felkapcsolta a villanyt, mert sötétebb lett, és a lakás világosabbá vált.
:26. Odakint tovább esett az eső, és ez volt az este, amely most elkezdődött.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Az asztal, amely kettőnek volt megfelelő. - Der Tisch, der für zwei genau richtig war.
:1. Dmitri húsz éve élt egyedül a negyedik emeleti lakásban, amit soha nem tekintett problémának, mert az egyedüllét és a magány két különböző dolog. - Dmitri lebte seit zwanzig Jahren allein in der Wohnung im vierten Stock, was er nie als Problem betrachtet hatte, weil Alleinsein und Einsamkeit zwei verschiedene Dinge sind.
:2. Ezeket kívülről nézve könnyű összekeverni, belülről azonban többnyire világosan különböznek. - Die man leicht verwechselt, wenn man von außen schaut, und die sich von innen meistens klar unterscheiden.
:3. A lakásnak évtizedek patinája volt, azokkal a könyvespolcokkal, amelyeket még a hetvenes években épített. - Die Wohnung hatte die Patina von Jahrzehnten, mit den Bücherregalen, die er in den siebziger Jahren gebaut hatte.
:4. A polcok most olyan könyvek súlya alatt álltak, amelyeket nagyrészt elolvasott, és amelyekre még emlékezett, amit elegendőnek tartott. - Die Regale standen jetzt unter dem Gewicht von Büchern, die er größtenteils gelesen hatte und an die er sich noch erinnerte, was er für ausreichend hielt.
:5. Kora reggel óta esett az eső, az október egyenletes, türelmes esője, amelynek nincs sietős dolga, és nincs oka abbahagyni. - Es regnete seit dem frühen Morgen, mit dem gleichmäßigen, geduldigen Regen des Oktobers, der keine Eile hat und keinen Grund, aufzuhören.
:6. Dmitri az ablaknál ült a teájával, és a nedves utcát nézte, mert az eső az ablakot másik hellyé teszi, ahonnan a város másképp látszik. - Dmitri saß am Fenster mit seinem Tee und schaute auf die nasse Straße, weil der Regen das Fenster zu einem anderen Ort macht, von dem aus die Stadt anders aussieht.
:7. Jelena fél háromkor csengetett, amit Dmitri nem várt, de amin nem is lepődött meg igazán. - Jelena klingelte um halb drei, was er nicht erwartet hatte und was ihn nicht überraschte.
:8. Jelena olyan barát volt, aki néha egyszerűen beállított, anélkül hogy előtte telefonált volna, ami Dmitrit régebben néha zavarta, most viszont értékelte. - Jelena war die Art von Freundin, die manchmal einfach vorbeikam, ohne vorher anzurufen, was er früher manchmal störend gefunden hatte und was er jetzt schätzte.
:9. Magával hozta az utca hidegét és a nedves kabát szagát, ő pedig segített neki felakasztani a kabátot, és friss teát készített. - Sie brachte die Kälte der Straße mit und den Geruch von nassem Mantel, und er half ihr beim Aufhängen und machte neuen Tee.
:10. A régi tea már kihűlt, ők pedig leültek a kerek asztalhoz, amely a szoba közepén állt, és egy embernek túl nagy volt, kettőnek viszont éppen megfelelő. - Der alte Tee war schon kalt, und sie setzten sich an den runden Tisch, der in der Mitte des Zimmers stand und der zu groß war für eine Person und genau richtig für zwei.
:11. Beszéltek az esőről és Volkov úrról, a második emeleti szomszédról, aki az előző héten meghalt. - Sie sprachen über den Regen und über Herrn Volkov, den Nachbarn aus dem zweiten Stock, der letzte Woche gestorben war.
:12. Nyugodtan és dráma nélkül beszéltek róla, ahogy idős emberek halnak meg, akik leélték az életüket. - Sie sprachen ruhig und ohne Drama, wie alte Menschen sterben, die ihr Leben gelebt haben.
:13. Jelena azt mondta, hogy néha segített neki bevásárolni, Dmitri pedig azt mondta, hogy ezt nem tudta. - Jelena sagte, sie habe ihm manchmal beim Einkaufen geholfen, und Dmitri sagte, er habe das nicht gewusst.
:14. Ilyen beszélgetéseket folytattak, konkrétakat és kicsiket, a mindennapi élet anyagából. - Das waren die Gespräche, die sie führten, konkret und klein und aus dem Material des alltäglichen Lebens.
:15. Ez egyeseknek felszínességnek tűnik, valójában azonban a bizalom olyan formája, amelynek már nem kell bizonyítania a mélységét. - Das erscheint manchen Menschen als Oberflächlichkeit und ist in Wirklichkeit eine Form von Vertrauen, die Tiefe nicht mehr beweisen muss.
:16. Jelena a könyvespolcokat nézte, megkérdezte, olvas-e még, ő pedig azt mondta, néha. - Jelena schaute die Bücherregale an, fragte ob er noch lese, und er sagte manchmal.
:17. Jelena azt mondta, kevesebbet, mint régen, és ez három mondatban egy negyvenéves beszélgetés volt. - Jelena sagte weniger als früher, und das war eine Unterhaltung über vierzig Jahre in drei Sätzen.
:18. Néha éppen ez a legpontosabb forma. - Manchmal ist genau das die präziseste Form.
:19. Amikor egy óra múlva Jelena felvette a kabátját, Dmitri azt mondta neki, jöjjön hamarosan újra. - Als sie nach einer Stunde ihren Mantel nahm, sagte Dmitri, sie solle bald wiederkommen.
:20. Jelena azt mondta, igen, csináljuk így, annak az embernek a hangján, aki komolyan gondolja. - Jelena sagte ja, machen wir das, mit dem Ton von jemandem, der es meint.
:21. Az ajtó becsukódott, Dmitri pedig hallotta a lépteit a lépcsőházban, egészen addig, amíg már nem hallotta őket. - Die Tür schloss sich, und er hörte ihre Schritte auf der Treppe, bis er sie nicht mehr hörte.
:22. Visszament az asztalhoz, meglátta Jelena félig teli csészéjét, megitta a saját hideg teáját, és nézte az esőt. - Er ging zurück zum Tisch, sah die halbvolle Tasse von Jelena, trank seinen eigenen kalten Tee, und schaute auf den Regen.
:23. Az eső még mindig esett, egyenletesen és szándék nélkül, ő pedig arra gondolt, hogy a régi barátságokban van valami, ami az újakban nincs meg. - Der Regen fiel noch immer, gleichmäßig und ohne Absicht, und er dachte, dass alte Freundschaften etwas haben, das neue nicht haben.
:24. Nemcsak mélység, hanem történet is, és a történet néha nehezebben nyom, néha könnyebben, attól függően, mit kezdett vele az ember. - Nicht Tiefe allein, sondern Geschichte, und Geschichte wiegt manchmal schwerer und manchmal leichter, je nachdem, was man daraus gemacht hat.
:25. Felkapcsolta a villanyt, mert sötétebb lett, és a lakás világosabbá vált. - Er machte das Licht an, weil es dunkler geworden war, und die Wohnung wurde heller.
:26. Odakint tovább esett az eső, és ez volt az este, amely most elkezdődött. - Draußen regnete es weiter, und das war der Abend, der jetzt begann.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Der Tisch, der für zwei genau richtig war.
:1. Dmitri lebte seit zwanzig Jahren allein in der Wohnung im vierten Stock, was er nie als Problem betrachtet hatte, weil Alleinsein und Einsamkeit zwei verschiedene Dinge sind.
:2. Die man leicht verwechselt, wenn man von außen schaut, und die sich von innen meistens klar unterscheiden.
:3. Die Wohnung hatte die Patina von Jahrzehnten, mit den Bücherregalen, die er in den siebziger Jahren gebaut hatte.
:4. Die Regale standen jetzt unter dem Gewicht von Büchern, die er größtenteils gelesen hatte und an die er sich noch erinnerte, was er für ausreichend hielt.
:5. Es regnete seit dem frühen Morgen, mit dem gleichmäßigen, geduldigen Regen des Oktobers, der keine Eile hat und keinen Grund, aufzuhören.
:6. Dmitri saß am Fenster mit seinem Tee und schaute auf die nasse Straße, weil der Regen das Fenster zu einem anderen Ort macht, von dem aus die Stadt anders aussieht.
:7. Jelena klingelte um halb drei, was er nicht erwartet hatte und was ihn nicht überraschte.
:8. Jelena war die Art von Freundin, die manchmal einfach vorbeikam, ohne vorher anzurufen, was er früher manchmal störend gefunden hatte und was er jetzt schätzte.
:9. Sie brachte die Kälte der Straße mit und den Geruch von nassem Mantel, und er half ihr beim Aufhängen und machte neuen Tee.
:10. Der alte Tee war schon kalt, und sie setzten sich an den runden Tisch, der in der Mitte des Zimmers stand und der zu groß war für eine Person und genau richtig für zwei.
:11. Sie sprachen über den Regen und über Herrn Volkov, den Nachbarn aus dem zweiten Stock, der letzte Woche gestorben war.
:12. Sie sprachen ruhig und ohne Drama, wie alte Menschen sterben, die ihr Leben gelebt haben.
:13. Jelena sagte, sie habe ihm manchmal beim Einkaufen geholfen, und Dmitri sagte, er habe das nicht gewusst.
:14. Das waren die Gespräche, die sie führten, konkret und klein und aus dem Material des alltäglichen Lebens.
:15. Das erscheint manchen Menschen als Oberflächlichkeit und ist in Wirklichkeit eine Form von Vertrauen, die Tiefe nicht mehr beweisen muss.
:16. Jelena schaute die Bücherregale an, fragte ob er noch lese, und er sagte manchmal.
:17. Jelena sagte weniger als früher, und das war eine Unterhaltung über vierzig Jahre in drei Sätzen.
:18. Manchmal ist genau das die präziseste Form.
:19. Als sie nach einer Stunde ihren Mantel nahm, sagte Dmitri, sie solle bald wiederkommen.
:20. Jelena sagte ja, machen wir das, mit dem Ton von jemandem, der es meint.
:21. Die Tür schloss sich, und er hörte ihre Schritte auf der Treppe, bis er sie nicht mehr hörte.
:22. Er ging zurück zum Tisch, sah die halbvolle Tasse von Jelena, trank seinen eigenen kalten Tee, und schaute auf den Regen.
:23. Der Regen fiel noch immer, gleichmäßig und ohne Absicht, und er dachte, dass alte Freundschaften etwas haben, das neue nicht haben.
:24. Nicht Tiefe allein, sondern Geschichte, und Geschichte wiegt manchmal schwerer und manchmal leichter, je nachdem, was man daraus gemacht hat.
:25. Er machte das Licht an, weil es dunkler geworden war, und die Wohnung wurde heller.
:26. Draußen regnete es weiter, und das war der Abend, der jetzt begann.
|}
=== 2 ===
:A kert a ködben.
:1. Nikolai soha nem hagyta el a nagyapja kertjét, azokban az években sem, amikor a fák kevesebbet teremtek, és most sem, amikor a november elvitte az utolsó leveleket.
:2. Tudta, hogy a fagy két-három hét múlva megérkezik, talán korábban, de ez nem változtatott azon, hogy a kerthez tartozó munka még elvégzendő volt.
:3. Minden reggel kint dolgozott a régi szerszámokkal, amelyek még a nagyapjától maradtak rá.
:4. A munkának olyan nyugodt szabályossága volt, amelyet az ember már nem kérdőjelez meg, mert a kérdezés semmit sem változtat, az abbahagyás viszont nagyon sokat.
:5. A köd azon a reggelen korán jött, és maradt, ahogy a novemberi köd maradni szokott, sietség nélkül.
:6. Nikolai ágakat vágott, és maga körül hallgatta a falu csendjét, amely más volt, mint a város csendje: mélyebb, és azok nélkül a zajok nélkül, amelyek a városi csendet csak elfedik.
:7. Akkor látta meg Sofiát, amikor előlépett a ködből: először csak egy körvonal volt, aztán egy nő, aztán valaki, akit ismert.
:8. Szüksége volt egy pillanatra, mert sok év úgy változtatja meg az ember arcát, hogy előbb le kell fordítani, mielőtt az ember megérti.
:9. Tizenkét éve nem látták egymást, és az első, amit Sofia mondott, az ő neve volt, kérdésként.
:10. Az első, amit Nikolai mondott, az Sofia neve volt, válaszként, és ez volt a viszontlátás.
:11. Behívta a konyhába, mert odakint túl hideg volt egy hosszú beszélgetéshez.
:12. És mert azoknak az embereknek a beszélgetéseihez, akik régóta nem látták egymást, meleg kell: nem képletesen, hanem a kályha és a tea konkrét melege.
:13. Leültek a régi asztalhoz, amely repedezett volt, és abból az időből származott, amelyet mindketten még ismertek.
:14. Nikolai teát készített, a konyhában pedig ott volt a fa és az öreg kő illata, amely az ilyen házakban mindig jelen van.
:15. Sofia megkérdezte, dolgozik-e még a kertben, ő pedig azt mondta, igen, novemberben is, különösen novemberben.
:16. Amikor ezt mondta, Sofia úgy mosolygott, hogy látszott rajta: érti, mert az apja is pontosan így csinálta.
:17. Nikolai ezt tudta, mert néha segített az apjának, amit Sofia nem tudott.
:18. Ez a nem tudás kis ablakot nyitott a múltba, amelyen mindketten röviden benéztek, anélkül hogy sokat mondtak volna.
:19. Beszéltek a szülői házról, amelynek javításokra volt szüksége, és a faluról, amely megváltozott is, meg nem is.
:20. Apró, konkrét dolgokról beszéltek, a tea melegebb lett, aztán elfogyott, és a mondatok közötti csend nem volt kellemetlen.
:21. Ez olyan ember csendje volt, akinek az embernek nem kell állandóan bizonyítania valamit.
:22. Amikor Sofia felállt, Nikolai azt mondta neki, jöjjön vissza holnap, mert a kert szép a ködben.
:23. Ez különös meghívás volt, mégis a megfelelő, mert ezzel mondta el azt, amit mondani akart, anélkül hogy közvetlenül kimondta volna.
:24. Sofia röviden ránézett, és azt mondta, talán, ami ebben az összefüggésben több volt, mint egy talán.
:25. Nikolai a konyhában maradt, maga előtt a két üres csészével, és egy ideig az asztalt nézte.
:26. Aztán lekapcsolta a villanyt, lefeküdt, és másnap reggel újra kiment majd a kertbe, mint mindig.
:27. Csak most ennek volt egy kicsi, új oka is.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A kert a ködben. - Der Garten im Nebel.
:1. Nikolai soha nem hagyta el a nagyapja kertjét, azokban az években sem, amikor a fák kevesebbet teremtek, és most sem, amikor a november elvitte az utolsó leveleket. - Nikolai hatte den Garten seines Großvaters nie aufgegeben, auch nicht in den Jahren, in denen die Bäume weniger trugen, und auch nicht jetzt, wo der November die letzten Blätter geholt hatte.
:2. Tudta, hogy a fagy két-három hét múlva megérkezik, talán korábban, de ez nem változtatott azon, hogy a kerthez tartozó munka még elvégzendő volt. - Er wusste, dass der Frost in zwei, drei Wochen kommen würde, vielleicht früher, aber das änderte nichts daran, dass die Arbeit des Gartens noch zu tun war.
:3. Minden reggel kint dolgozott a régi szerszámokkal, amelyek még a nagyapjától maradtak rá. - Er arbeitete jeden Morgen draußen, mit dem alten Werkzeug, das noch von seinem Großvater stammte.
:4. A munkának olyan nyugodt szabályossága volt, amelyet az ember már nem kérdőjelez meg, mert a kérdezés semmit sem változtat, az abbahagyás viszont nagyon sokat. - Die Arbeit hatte die ruhige Regelmäßigkeit von etwas, das man nicht mehr hinterfragt, weil das Hinterfragen nichts verändert, aber das Aufhören sehr viel.
:5. A köd azon a reggelen korán jött, és maradt, ahogy a novemberi köd maradni szokott, sietség nélkül. - Der Nebel kam an diesem Morgen früh und blieb, wie Nebel im November bleibt, ohne Eile.
:6. Nikolai ágakat vágott, és maga körül hallgatta a falu csendjét, amely más volt, mint a város csendje: mélyebb, és azok nélkül a zajok nélkül, amelyek a városi csendet csak elfedik. - Nikolai schnitt Äste und hörte die Stille des Dorfes um sich herum, die anders war als die Stille der Stadt, tiefer und ohne die Geräusche, die Stille in der Stadt nur überdecken.
:7. Akkor látta meg Sofiát, amikor előlépett a ködből: először csak egy körvonal volt, aztán egy nő, aztán valaki, akit ismert. - Er sah Sofia, als sie aus dem Nebel kam, zuerst nur eine Silhouette, dann eine Frau, dann jemanden, den er kannte.
:8. Szüksége volt egy pillanatra, mert sok év úgy változtatja meg az ember arcát, hogy előbb le kell fordítani, mielőtt az ember megérti. - Er brauchte einen Moment, weil viele Jahre das Gesicht eines Menschen verändern auf eine Art, die man erst übersetzen muss, bevor man versteht.
:9. Tizenkét éve nem látták egymást, és az első, amit Sofia mondott, az ő neve volt, kérdésként. - Sie hatten sich seit zwölf Jahren nicht gesehen, und das Erste, was sie sagte, war sein Name, als Frage.
:10. Az első, amit Nikolai mondott, az Sofia neve volt, válaszként, és ez volt a viszontlátás. - Das Erste, was er sagte, war ihres, als Antwort, und das war das Wiedersehen.
:11. Behívta a konyhába, mert odakint túl hideg volt egy hosszú beszélgetéshez. - Er lud sie in die Küche ein, weil es draußen zu kalt war für ein langes Gespräch.
:12. És mert azoknak az embereknek a beszélgetéseihez, akik régóta nem látták egymást, meleg kell: nem képletesen, hanem a kályha és a tea konkrét melege. - Und weil Gespräche zwischen Menschen, die sich lange nicht gesehen haben, Wärme brauchen, nicht Metaphorisches, sondern das Konkrete des Ofens und des Tees.
:13. Leültek a régi asztalhoz, amely repedezett volt, és abból az időből származott, amelyet mindketten még ismertek. - Sie setzten sich an den alten Tisch, der Risse hatte und der aus einer Zeit stammte, die beide noch kannten.
:14. Nikolai teát készített, a konyhában pedig ott volt a fa és az öreg kő illata, amely az ilyen házakban mindig jelen van. - Nikolai machte Tee, und die Küche hatte den Geruch von Holz und altem Stein, der in Häusern dieser Art immer da ist.
:15. Sofia megkérdezte, dolgozik-e még a kertben, ő pedig azt mondta, igen, novemberben is, különösen novemberben. - Sofia fragte, ob er noch im Garten arbeite, und er sagte ja, auch im November, besonders im November.
:16. Amikor ezt mondta, Sofia úgy mosolygott, hogy látszott rajta: érti, mert az apja is pontosan így csinálta. - Als er das sagte, lächelte sie auf eine Art, die zeigte, dass sie das verstand, weil ihr Vater es genauso gemacht hatte.
:17. Nikolai ezt tudta, mert néha segített az apjának, amit Sofia nem tudott. - Das wusste Nikolai, weil er dem Vater manchmal geholfen hatte, was Sofia nicht gewusst hatte.
:18. Ez a nem tudás kis ablakot nyitott a múltba, amelyen mindketten röviden benéztek, anélkül hogy sokat mondtak volna. - Dieses Nicht-Wissen öffnete ein kleines Fenster in die Vergangenheit, durch das beide kurz schauten, ohne viel zu sagen.
:19. Beszéltek a szülői házról, amelynek javításokra volt szüksége, és a faluról, amely megváltozott is, meg nem is. - Sie sprachen über das Elternhaus, das Reparaturen brauchte, und über das Dorf, das sich verändert hatte und auch nicht.
:20. Apró, konkrét dolgokról beszéltek, a tea melegebb lett, aztán elfogyott, és a mondatok közötti csend nem volt kellemetlen. - Sie sprachen über kleine konkrete Dinge, und der Tee wurde wärmer und dann leer, und die Stille zwischen den Sätzen war nicht unangenehm.
:21. Ez olyan ember csendje volt, akinek az embernek nem kell állandóan bizonyítania valamit. - Es war die Stille von jemandem, dem man nicht ständig etwas beweisen muss.
:22. Amikor Sofia felállt, Nikolai azt mondta neki, jöjjön vissza holnap, mert a kert szép a ködben. - Als Sofia aufstand, sagte Nikolai, sie solle morgen wieder vorbeikommen, der Garten sei schön im Nebel.
:23. Ez különös meghívás volt, mégis a megfelelő, mert ezzel mondta el azt, amit mondani akart, anélkül hogy közvetlenül kimondta volna. - Das war eine seltsame Einladung und trotzdem die richtige, weil er damit sagte, was er sagen wollte, ohne es direkt zu sagen.
:24. Sofia röviden ránézett, és azt mondta, talán, ami ebben az összefüggésben több volt, mint egy talán. - Sofia schaute ihn an, kurz, und sagte vielleicht, was in diesem Zusammenhang mehr war als ein vielleicht.
:25. Nikolai a konyhában maradt, maga előtt a két üres csészével, és egy ideig az asztalt nézte. - Nikolai blieb in der Küche, mit den zwei leeren Tassen vor sich, und schaute eine Weile auf den Tisch.
:26. Aztán lekapcsolta a villanyt, lefeküdt, és másnap reggel újra kiment majd a kertbe, mint mindig. - Dann machte er das Licht aus und ging ins Bett, und morgen früh würde er wieder in den Garten gehen, wie immer.
:27. Csak most ennek volt egy kicsi, új oka is. - Nur hatte es jetzt einen kleinen, neuen Grund.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Der Garten im Nebel.
:1. Nikolai hatte den Garten seines Großvaters nie aufgegeben, auch nicht in den Jahren, in denen die Bäume weniger trugen, und auch nicht jetzt, wo der November die letzten Blätter geholt hatte.
:2. Er wusste, dass der Frost in zwei, drei Wochen kommen würde, vielleicht früher, aber das änderte nichts daran, dass die Arbeit des Gartens noch zu tun war.
:3. Er arbeitete jeden Morgen draußen, mit dem alten Werkzeug, das noch von seinem Großvater stammte.
:4. Die Arbeit hatte die ruhige Regelmäßigkeit von etwas, das man nicht mehr hinterfragt, weil das Hinterfragen nichts verändert, aber das Aufhören sehr viel.
:5. Der Nebel kam an diesem Morgen früh und blieb, wie Nebel im November bleibt, ohne Eile.
:6. Nikolai schnitt Äste und hörte die Stille des Dorfes um sich herum, die anders war als die Stille der Stadt, tiefer und ohne die Geräusche, die Stille in der Stadt nur überdecken.
:7. Er sah Sofia, als sie aus dem Nebel kam, zuerst nur eine Silhouette, dann eine Frau, dann jemanden, den er kannte.
:8. Er brauchte einen Moment, weil viele Jahre das Gesicht eines Menschen verändern auf eine Art, die man erst übersetzen muss, bevor man versteht.
:9. Sie hatten sich seit zwölf Jahren nicht gesehen, und das Erste, was sie sagte, war sein Name, als Frage.
:10. Das Erste, was er sagte, war ihres, als Antwort, und das war das Wiedersehen.
:11. Er lud sie in die Küche ein, weil es draußen zu kalt war für ein langes Gespräch.
:12. Und weil Gespräche zwischen Menschen, die sich lange nicht gesehen haben, Wärme brauchen, nicht Metaphorisches, sondern das Konkrete des Ofens und des Tees.
:13. Sie setzten sich an den alten Tisch, der Risse hatte und der aus einer Zeit stammte, die beide noch kannten.
:14. Nikolai machte Tee, und die Küche hatte den Geruch von Holz und altem Stein, der in Häusern dieser Art immer da ist.
:15. Sofia fragte, ob er noch im Garten arbeite, und er sagte ja, auch im November, besonders im November.
:16. Als er das sagte, lächelte sie auf eine Art, die zeigte, dass sie das verstand, weil ihr Vater es genauso gemacht hatte.
:17. Das wusste Nikolai, weil er dem Vater manchmal geholfen hatte, was Sofia nicht gewusst hatte.
:18. Dieses Nicht-Wissen öffnete ein kleines Fenster in die Vergangenheit, durch das beide kurz schauten, ohne viel zu sagen.
:19. Sie sprachen über das Elternhaus, das Reparaturen brauchte, und über das Dorf, das sich verändert hatte und auch nicht.
:20. Sie sprachen über kleine konkrete Dinge, und der Tee wurde wärmer und dann leer, und die Stille zwischen den Sätzen war nicht unangenehm.
:21. Es war die Stille von jemandem, dem man nicht ständig etwas beweisen muss.
:22. Als Sofia aufstand, sagte Nikolai, sie solle morgen wieder vorbeikommen, der Garten sei schön im Nebel.
:23. Das war eine seltsame Einladung und trotzdem die richtige, weil er damit sagte, was er sagen wollte, ohne es direkt zu sagen.
:24. Sofia schaute ihn an, kurz, und sagte vielleicht, was in diesem Zusammenhang mehr war als ein vielleicht.
:25. Nikolai blieb in der Küche, mit den zwei leeren Tassen vor sich, und schaute eine Weile auf den Tisch.
:26. Dann machte er das Licht aus und ging ins Bett, und morgen früh würde er wieder in den Garten gehen, wie immer.
:27. Nur hatte es jetzt einen kleinen, neuen Grund.
|}
mmur5w301ixcaiaax87nehg682k4n8g
1085966
1085959
2026-05-16T20:38:19Z
Thirunavukkarasye-Raveendran
47852
1085966
wikitext
text/x-wiki
{{Navigation hoch|
hochtext=Inhaltsverzeichnis: Ungarisch-Lesebuch|
hochlink=Ungarisch#Ungarisch-Lesebuch}}
{{Navigation hoch|
hochtext=Inhaltsverzeichnis: Kurzgeschichten|
hochlink=Ungarisch/Ungarisch-Lesebuch-Kurzgeschichten}}
=== 1 ===
:A türelem technikája.
:1. Leonárd valaha olyan fotókat készített, amelyek a világ minden táján magazinokban jelentek meg.
:2. Ezt nem felejtette el, ugyanakkor már nem segített rajta.
:3. Mert a múltbeli siker nem érv a jelenlegi megbízások mellett.
:4. Az elmúlt év hosszú idő óta a legnehezebb volt.
:5. Kis megbízásokkal és hosszú szünetekkel.
:6. Rászokott arra, hogy a régi munkáit nézegesse.
:7. Ez nem jó szokás, mert a tegnapot nagyobbá teszi, a mát pedig kisebbé.
:8. Tudta ezt, és mégis csinálta.
:9. Ez a különbség tudás és cselekvés között.
:10. Ismerte ezt a különbséget, és abban az évben kevés hasznát vette.
:11. A hirdetést egy szakmai fórumon találta.
:12. Egy ipari vállalat sürgősen fotóst keresett egy kárpáti építési projekthez.
:13. Szélsőséges körülmények, szoros határidő, mindenki más visszamondta.
:14. Kétszer olvasta el a hirdetést.
:15. Arra gondolt, hogy pontosan ez az oka annak, hogy telefonálnia kell.
:16. Nem a nehézségek ellenére, hanem miattuk.
:17. Mert azok a nehézségek, amelyek másokat elriasztanak, lehetőséget jelentenek annak, aki kész rájuk.
:18. Kovács, a projektvezető, tárgyilagos és közvetlen volt.
:19. Megkérdezte, van-e tapasztalata szélsőséges körülmények között.
:20. Leonárd nem régi munkákra való hivatkozásokkal válaszolt.
:21. Hanem konkrét válaszokkal konkrét kérdésekre.
:22. Megnevezte a problémákat, amelyekre számítania kellett.
:23. És elmagyarázta, hogyan fogja megoldani őket.
:24. Ez több bizalmat teremt, mint az az állítás, hogy nincsenek problémák.
:25. Kovács írásos tervet kért.
:26. Leonárd egy éjszaka alatt megírta, őszintén és pontosan.
:27. Felszereléslistával, időtervvel és a kockázatok reális felmérésével.
:28. Két nappal később megkapta a megbízást.
:29. Nem ünnepelt, mert tudta, hogy az igazi próba még előtte áll.
:30. A felkészülés két hete intenzívebb volt, mint némelyik megbízás.
:31. Akkumulátortesztekkel fagypont alatti hőmérsékleten.
:32. Napi edzéssel nehéz felszereléssel.
:33. És a terepről készült műholdképek gondos tanulmányozásával.
:34. Úgy készült, mintha versenyre készülne.
:35. Bizonyos értelemben az is volt.
:36. Verseny a körülményekkel, az időjárással és a saját kimerültségével.
:37. A helyszínen minden olyan volt, ahogy várta.
:38. Hideg, nehéz és ugyanakkor szép.
:39. A hegyek sajátos fényével, amely nem terv szerint érkezik, hanem a saját ritmusában.
:40. A második napon rosszabbra fordult az idő.
:41. Leonárd három órán át várt a hidegben a fényablakra.
:42. Nem makacsságból.
:43. Hanem mert tudta, hogy el fog jönni.
:44. És mert a türelem ebben a szakmában nem erény, hanem technika.
:45. A fényablak megérkezett, húsz percre.
:46. Magasabbra mászott, mint ahogy tervezte.
:47. Mert a legjobb kép onnan fentről volt lehetséges.
:48. Ez kockázat volt, amelyet vállalt.
:49. Mert bizonyos képeket lentről nem lehet elkészíteni.
:50. És mert pontosan az ilyen pillanatokért jött ide.
:51. Kovács három héttel később megnézte a sorozatot.
:52. Keveset mondott.
:53. Aztán hosszú távú együttműködésről kérdezte.
:54. Ez nem igényelt hosszú választ.
:55. A Budapestre tartó vonaton Leonárd a tájat nézte.
:56. Nem a régi sikerekre gondolt, hanem a következő projektre.
:57. Ez a különbség aközött, aki a múltban él, és aközött, aki újra játékban van.
:58. Ez nem diadalmas pillanat volt, hanem csendes.
:59. Annak az embernek a csendje, aki tudja, hol áll.
:60. Ez néha többet ér minden tapsnál.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A türelem technikája. - Die Technik der Geduld.
:1. Leonárd valaha olyan fotókat készített, amelyek a világ minden táján magazinokban jelentek meg. - Leonárd hatte einmal Fotos gemacht, die in Magazinen auf der ganzen Welt erschienen waren.
:2. Ezt nem felejtette el, ugyanakkor már nem segített rajta. - Das hatte er nicht vergessen und das half ihm gleichzeitig nicht mehr.
:3. Mert a múltbeli siker nem érv a jelenlegi megbízások mellett. - Weil vergangener Erfolg kein Argument für aktuelle Aufträge ist.
:4. Az elmúlt év hosszú idő óta a legnehezebb volt. - Das letzte Jahr war das schwierigste seit langem gewesen.
:5. Kis megbízásokkal és hosszú szünetekkel. - Mit kleinen Aufträgen und langen Pausen.
:6. Rászokott arra, hogy a régi munkáit nézegesse. - Er hatte sich angewöhnt, seine alten Arbeiten anzuschauen.
:7. Ez nem jó szokás, mert a tegnapot nagyobbá teszi, a mát pedig kisebbé. - Das ist keine gute Gewohnheit, weil sie das Gestern größer macht und das Heute kleiner.
:8. Tudta ezt, és mégis csinálta. - Er wusste das, und er tat es trotzdem.
:9. Ez a különbség tudás és cselekvés között. - Das ist der Unterschied zwischen Wissen und Handeln.
:10. Ismerte ezt a különbséget, és abban az évben kevés hasznát vette. - Er kannte diesen Unterschied und er nützte ihm in diesem Jahr wenig.
:11. A hirdetést egy szakmai fórumon találta. - Die Anzeige fand er in einem Branchenforum.
:12. Egy ipari vállalat sürgősen fotóst keresett egy kárpáti építési projekthez. - Eine Industriefirma suchte dringend einen Fotografen für ein Bauprojekt in den Karpaten.
:13. Szélsőséges körülmények, szoros határidő, mindenki más visszamondta. - Extreme Bedingungen, enger Zeitplan, alle anderen hatten abgesagt.
:14. Kétszer olvasta el a hirdetést. - Er las die Anzeige zweimal.
:15. Arra gondolt, hogy pontosan ez az oka annak, hogy telefonálnia kell. - Er dachte, dass genau das der Grund war, warum er anrufen sollte.
:16. Nem a nehézségek ellenére, hanem miattuk. - Nicht trotz der Schwierigkeiten, sondern wegen ihnen.
:17. Mert azok a nehézségek, amelyek másokat elriasztanak, lehetőséget jelentenek annak, aki kész rájuk. - Weil Schwierigkeiten, die andere abschrecken, Chancen für den sind, der bereit ist.
:18. Kovács, a projektvezető, tárgyilagos és közvetlen volt. - Der Projektleiter Kovács war sachlich und direkt.
:19. Megkérdezte, van-e tapasztalata szélsőséges körülmények között. - Er fragte nach Erfahrung mit extremen Bedingungen.
:20. Leonárd nem régi munkákra való hivatkozásokkal válaszolt. - Leonárd antwortete nicht mit Verweisen auf alte Arbeiten.
:21. Hanem konkrét válaszokkal konkrét kérdésekre. - Sondern mit konkreten Antworten auf konkrete Fragen.
:22. Megnevezte a problémákat, amelyekre számítania kellett. - Er nannte die Probleme, die ihn erwarteten.
:23. És elmagyarázta, hogyan fogja megoldani őket. - Und erklärte, wie er sie lösen würde.
:24. Ez több bizalmat teremt, mint az az állítás, hogy nincsenek problémák. - Das schafft mehr Vertrauen als die Behauptung, es gebe keine Probleme.
:25. Kovács írásos tervet kért. - Kovács bat um einen schriftlichen Plan.
:26. Leonárd egy éjszaka alatt megírta, őszintén és pontosan. - Leonárd schrieb ihn in einer Nacht, ehrlich und präzise.
:27. Felszereléslistával, időtervvel és a kockázatok reális felmérésével. - Mit Ausrüstungsliste, Zeitplan und einer realistischen Einschätzung der Risiken.
:28. Két nappal később megkapta a megbízást. - Zwei Tage später hatte er den Auftrag.
:29. Nem ünnepelt, mert tudta, hogy az igazi próba még előtte áll. - Er feierte nicht, weil er wusste, dass der eigentliche Test noch vor ihm lag.
:30. A felkészülés két hete intenzívebb volt, mint némelyik megbízás. - Die zwei Wochen der Vorbereitung waren intensiver als mancher Auftrag.
:31. Akkumulátortesztekkel fagypont alatti hőmérsékleten. - Mit Batterietests bei Minustemperaturen.
:32. Napi edzéssel nehéz felszereléssel. - Mit täglichem Training mit schwerem Equipment.
:33. És a terepről készült műholdképek gondos tanulmányozásával. - Und dem sorgfältigen Studium von Satellitenbildern des Geländes.
:34. Úgy készült, mintha versenyre készülne. - Er bereitete sich so vor, als würde er sich auf einen Wettkampf vorbereiten.
:35. Bizonyos értelemben az is volt. - Was er in gewissem Sinne auch tat.
:36. Verseny a körülményekkel, az időjárással és a saját kimerültségével. - Einen gegen die Bedingungen, gegen das Wetter, gegen seine eigene Erschöpfung.
:37. A helyszínen minden olyan volt, ahogy várta. - Vor Ort war es so, wie er es erwartet hatte.
:38. Hideg, nehéz és ugyanakkor szép. - Kalt und schwierig und gleichzeitig schön.
:39. A hegyek sajátos fényével, amely nem terv szerint érkezik, hanem a saját ritmusában. - Mit dem spezifischen Licht der Berge, das sich nicht nach Plan einstellt, sondern nach seinem eigenen Rhythmus.
:40. A második napon rosszabbra fordult az idő. - Das Wetter verschlechterte sich am zweiten Tag.
:41. Leonárd három órán át várt a hidegben a fényablakra. - Leonárd wartete drei Stunden in der Kälte auf das Lichtfenster.
:42. Nem makacsságból. - Nicht aus Sturheit.
:43. Hanem mert tudta, hogy el fog jönni. - Sondern weil er wusste, dass es kommen würde.
:44. És mert a türelem ebben a szakmában nem erény, hanem technika. - Und weil Geduld in diesem Beruf keine Tugend ist, sondern eine Technik.
:45. A fényablak megérkezett, húsz percre. - Das Fenster kam, zwanzig Minuten.
:46. Magasabbra mászott, mint ahogy tervezte. - Er kletterte höher als geplant.
:47. Mert a legjobb kép onnan fentről volt lehetséges. - Weil das beste Bild von dort oben war.
:48. Ez kockázat volt, amelyet vállalt. - Das war ein Risiko, das er einging.
:49. Mert bizonyos képeket lentről nem lehet elkészíteni. - Weil manche Bilder von unten nicht gemacht werden können.
:50. És mert pontosan az ilyen pillanatokért jött ide. - Und weil er für genau solche Momente hergekommen war.
:51. Kovács három héttel később megnézte a sorozatot. - Kovács schaute die Serie drei Wochen später an.
:52. Keveset mondott. - Er sagte wenig.
:53. Aztán hosszú távú együttműködésről kérdezte. - Und fragte dann nach einem langfristigen Engagement.
:54. Ez nem igényelt hosszú választ. - Das erforderte keine lange Antwort.
:55. A Budapestre tartó vonaton Leonárd a tájat nézte. - Im Zug nach Budapest schaute Leonárd auf die Landschaft.
:56. Nem a régi sikerekre gondolt, hanem a következő projektre. - Er dachte nicht an alte Erfolge, sondern an das nächste Projekt.
:57. Ez a különbség aközött, aki a múltban él, és aközött, aki újra játékban van. - Das ist der Unterschied zwischen jemandem, der in der Vergangenheit lebt, und jemandem, der wieder im Spiel ist.
:58. Ez nem diadalmas pillanat volt, hanem csendes. - Das war kein triumphaler Moment, sondern ein ruhiger.
:59. Annak az embernek a csendje, aki tudja, hol áll. - Die Stille von jemandem, der weiß, wo er steht.
:60. Ez néha többet ér minden tapsnál. - Das ist manchmal mehr wert als jeder Applaus.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Die Technik der Geduld.
:1. Leonárd hatte einmal Fotos gemacht, die in Magazinen auf der ganzen Welt erschienen waren.
:2. Das hatte er nicht vergessen und das half ihm gleichzeitig nicht mehr.
:3. Weil vergangener Erfolg kein Argument für aktuelle Aufträge ist.
:4. Das letzte Jahr war das schwierigste seit langem gewesen.
:5. Mit kleinen Aufträgen und langen Pausen.
:6. Er hatte sich angewöhnt, seine alten Arbeiten anzuschauen.
:7. Das ist keine gute Gewohnheit, weil sie das Gestern größer macht und das Heute kleiner.
:8. Er wusste das, und er tat es trotzdem.
:9. Das ist der Unterschied zwischen Wissen und Handeln.
:10. Er kannte diesen Unterschied und er nützte ihm in diesem Jahr wenig.
:11. Die Anzeige fand er in einem Branchenforum.
:12. Eine Industriefirma suchte dringend einen Fotografen für ein Bauprojekt in den Karpaten.
:13. Extreme Bedingungen, enger Zeitplan, alle anderen hatten abgesagt.
:14. Er las die Anzeige zweimal.
:15. Er dachte, dass genau das der Grund war, warum er anrufen sollte.
:16. Nicht trotz der Schwierigkeiten, sondern wegen ihnen.
:17. Weil Schwierigkeiten, die andere abschrecken, Chancen für den sind, der bereit ist.
:18. Der Projektleiter Kovács war sachlich und direkt.
:19. Er fragte nach Erfahrung mit extremen Bedingungen.
:20. Leonárd antwortete nicht mit Verweisen auf alte Arbeiten.
:21. Sondern mit konkreten Antworten auf konkrete Fragen.
:22. Er nannte die Probleme, die ihn erwarteten.
:23. Und erklärte, wie er sie lösen würde.
:24. Das schafft mehr Vertrauen als die Behauptung, es gebe keine Probleme.
:25. Kovács bat um einen schriftlichen Plan.
:26. Leonárd schrieb ihn in einer Nacht, ehrlich und präzise.
:27. Mit Ausrüstungsliste, Zeitplan und einer realistischen Einschätzung der Risiken.
:28. Zwei Tage später hatte er den Auftrag.
:29. Er feierte nicht, weil er wusste, dass der eigentliche Test noch vor ihm lag.
:30. Die zwei Wochen der Vorbereitung waren intensiver als mancher Auftrag.
:31. Mit Batterietests bei Minustemperaturen.
:32. Mit täglichem Training mit schwerem Equipment.
:33. Und dem sorgfältigen Studium von Satellitenbildern des Geländes.
:34. Er bereitete sich so vor, als würde er sich auf einen Wettkampf vorbereiten.
:35. Was er in gewissem Sinne auch tat.
:36. Einen gegen die Bedingungen, gegen das Wetter, gegen seine eigene Erschöpfung.
:37. Vor Ort war es so, wie er es erwartet hatte.
:38. Kalt und schwierig und gleichzeitig schön.
:39. Mit dem spezifischen Licht der Berge, das sich nicht nach Plan einstellt, sondern nach seinem eigenen Rhythmus.
:40. Das Wetter verschlechterte sich am zweiten Tag.
:41. Leonárd wartete drei Stunden in der Kälte auf das Lichtfenster.
:42. Nicht aus Sturheit.
:43. Sondern weil er wusste, dass es kommen würde.
:44. Und weil Geduld in diesem Beruf keine Tugend ist, sondern eine Technik.
:45. Das Fenster kam, zwanzig Minuten.
:46. Er kletterte höher als geplant.
:47. Weil das beste Bild von dort oben war.
:48. Das war ein Risiko, das er einging.
:49. Weil manche Bilder von unten nicht gemacht werden können.
:50. Und weil er für genau solche Momente hergekommen war.
:51. Kovács schaute die Serie drei Wochen später an.
:52. Er sagte wenig.
:53. Und fragte dann nach einem langfristigen Engagement.
:54. Das erforderte keine lange Antwort.
:55. Im Zug nach Budapest schaute Leonárd auf die Landschaft.
:56. Er dachte nicht an alte Erfolge, sondern an das nächste Projekt.
:57. Das ist der Unterschied zwischen jemandem, der in der Vergangenheit lebt, und jemandem, der wieder im Spiel ist.
:58. Das war kein triumphaler Moment, sondern ein ruhiger.
:59. Die Stille von jemandem, der weiß, wo er steht.
:60. Das ist manchmal mehr wert als jeder Applaus.
|}
=== 2 ===
:Ferenc háza.
:1. Ferenc egy őszi napon vette meg a házat, egy bejárás után, amely húsz percig tartott.
:2. Az ingatlanos olyan arckifejezéssel kísérte végig, mint aki nem érti, miért van még mindig ott.
:3. A ház 1953-ban épült, és ez látszott rajta.
:4. Legalább húsz éve nem lakták, és ez még világosabban látszott.
:5. A tetőn lyukak voltak, a vezetékekhez senki nem akart hozzányúlni, a falak pedig olyan módon voltak nedvesek, amelyhez idő kellett.
:6. A csendes utca szomszédai gyorsan kialakították a véleményüket.
:7. Egy szomszédasszony azt mondta, Ferenc hamarosan újra el fogja adni.
:8. Egy idősebb férfi azt mondta, a ház már csak építési telekként érdekes.
:9. Mindketten barátságosan mondták, amitől nem lett jobb.
:10. Ferenc meghallgatta őket, és nem mondott semmit.
:11. Mert nem az érdekelte, hogy másokat meggyőzzön, hanem az, hogy megjavítsa a házat.
:12. Ez két különböző feladat.
:13. Az első reggelén a házban listát készített, azzal az írótáblával, amelyet külön ezért vett.
:14. Végigment minden helyiségen, és felírta, amit látott.
:15. Anélkül hogy értékelte volna, megvalósítható-e.
:16. Mert a túl korai értékelés megakadályozza a cselekvést.
:17. A lista hosszú volt, de volt szerkezete.
:18. A szerkezet pedig azt jelentette, hogy el lehet kezdeni.
:19. Ezt meg is tette, a tetővel.
:20. Mert a tetőnek kell először jönnie, mielőtt az ember bármi másról gondolkodik.
:21. Az első hetek testileg kemények voltak.
:22. Korai reggelekkel és késő estékkel.
:23. És annak az embernek a kimerültségével, aki nincs hozzászokva ahhoz, hogy egész nap fizikai munkát végezzen, mégis csinálja.
:24. Módszeresen dolgozott.
:25. Nem választott rövidítéseket.
:26. Újra megcsinálta a munkát, ha nem stimmelt.
:27. Mert tudta, hogy az építésben a rövidítések egyszer mindig láthatóvá válnak.
:28. A korhadt gerenda hat hét után került elő, egy kedd délelőtt, amikor a mennyezetet vizsgálta.
:29. Egy ideig előtte állt, és nézte, anélkül hogy cselekedett volna.
:30. Mert bizonyos problémáknak idő kell, mielőtt az ember tudja a megfelelő reakciót.
:31. Bement a városba, és beszélt a szaküzletben dolgozó férfival.
:32. A férfi elmagyarázta neki, mi lehetséges.
:33. Ferenc anyagokkal és egy olyan tervvel tért vissza, amely jobb volt az eredetinél.
:34. Három napig dolgozott a gerendán.
:35. Amikor elkészült, a gerenda erősebb volt annál, amely korábban ott volt.
:36. Ez mindennél jobban elégedetté tette addig.
:37. Nyárra elkészültek a falak.
:38. Kora őszre az ablakok is.
:39. Egy szeptemberi estén felkapcsolta a villanyt a nappaliban, sok év után először.
:40. A szoba világos és meleg volt, és úgy nézett ki, mint egy szoba, amelyben lakik valaki.
:41. A verandán ült a kávéjával.
:42. A szomszédasszony, aki korábban azt mondta, hogy hamarosan eladja, elment mellette.
:43. Azt mondta, ez most igazán szépnek látszik.
:44. Olyan hangon mondta, amely őszintének tűnt.
:45. Ferenc megköszönte, és tovább itta a kávéját.
:46. Arra a listára gondolt, amelyet az első reggelen készített.
:47. És arra, hogy azon minden pont el volt intézve.
:48. Ez nem hősies gondolat volt, hanem tárgyilagos.
:49. És a legjobb, amelyet azon az estén el tudott képzelni.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Ferenc háza. - Ferences Haus
:1. Ferenc egy őszi napon vette meg a házat, egy bejárás után, amely húsz percig tartott. - Ferenc hatte das Haus an einem Herbsttag gekauft, nach einer Besichtigung, die zwanzig Minuten gedauert hatte.
:2. Az ingatlanos olyan arckifejezéssel kísérte végig, mint aki nem érti, miért van még mindig ott. - Der Makler hatte sie mit dem Ausdruck von jemandem begleitet, der nicht versteht, warum er noch dabei ist.
:3. A ház 1953-ban épült, és ez látszott rajta. - Das Haus war 1953 gebaut worden, was man sah.
:4. Legalább húsz éve nem lakták, és ez még világosabban látszott. - Seit mindestens zwanzig Jahren war es nicht mehr bewohnt gewesen, was man noch deutlicher sah.
:5. A tetőn lyukak voltak, a vezetékekhez senki nem akart hozzányúlni, a falak pedig olyan módon voltak nedvesek, amelyhez idő kellett. - Mit dem Dach, das Löcher hatte, den Leitungen, die niemand anfassen wollte, und den Wänden, die feucht waren auf eine Art, die Zeit brauchte.
:6. A csendes utca szomszédai gyorsan kialakították a véleményüket. - Die Nachbarn in der stillen Straße hatten ihre Meinungen schnell gebildet.
:7. Egy szomszédasszony azt mondta, Ferenc hamarosan újra el fogja adni. - Eine Nachbarin sagte, er werde bald wieder verkaufen.
:8. Egy idősebb férfi azt mondta, a ház már csak építési telekként érdekes. - Ein älterer Mann sagte, das Haus sei nur noch als Baugrund interessant.
:9. Mindketten barátságosan mondták, amitől nem lett jobb. - Beide hatten es freundlich gesagt, was es nicht besser machte.
:10. Ferenc meghallgatta őket, és nem mondott semmit. - Ferenc hatte zugehört und nichts gesagt.
:11. Mert nem az érdekelte, hogy másokat meggyőzzön, hanem az, hogy megjavítsa a házat. - Weil er kein Interesse daran hatte, andere zu überzeugen, sondern daran, das Haus zu reparieren.
:12. Ez két különböző feladat. - Das sind zwei verschiedene Aufgaben.
:13. Az első reggelén a házban listát készített, azzal az írótáblával, amelyet külön ezért vett. - Er machte eine Liste, an seinem ersten Morgen im Haus, mit dem Klemmbrett, das er sich extra gekauft hatte.
:14. Végigment minden helyiségen, és felírta, amit látott. - Er ging durch jeden Raum und schrieb auf, was er sah.
:15. Anélkül hogy értékelte volna, megvalósítható-e. - Ohne zu bewerten, ob es machbar war.
:16. Mert a túl korai értékelés megakadályozza a cselekvést. - Weil Bewerten zu früh das Handeln verhindert.
:17. A lista hosszú volt, de volt szerkezete. - Die Liste war lang, aber sie hatte Struktur.
:18. A szerkezet pedig azt jelentette, hogy el lehet kezdeni. - Und Struktur bedeutete, dass man anfangen konnte.
:19. Ezt meg is tette, a tetővel. - Das tat er, mit dem Dach.
:20. Mert a tetőnek kell először jönnie, mielőtt az ember bármi másról gondolkodik. - Weil das Dach zuerst kommen muss, bevor man über alles andere nachdenkt.
:21. Az első hetek testileg kemények voltak. - Die ersten Wochen waren körperlich hart.
:22. Korai reggelekkel és késő estékkel. - Mit frühen Morgen und späten Abenden.
:23. És annak az embernek a kimerültségével, aki nincs hozzászokva ahhoz, hogy egész nap fizikai munkát végezzen, mégis csinálja. - Und mit der Erschöpfung von jemandem, der nicht gewohnt ist, den ganzen Tag körperlich zu arbeiten, und der es trotzdem tut.
:24. Módszeresen dolgozott. - Er arbeitete methodisch.
:25. Nem választott rövidítéseket. - Er machte keine Abkürzungen.
:26. Újra megcsinálta a munkát, ha nem stimmelt. - Er wiederholte Arbeiten, wenn sie nicht stimmten.
:27. Mert tudta, hogy az építésben a rövidítések egyszer mindig láthatóvá válnak. - Weil er wusste, dass Abkürzungen beim Bauen immer irgendwann sichtbar werden.
:28. A korhadt gerenda hat hét után került elő, egy kedd délelőtt, amikor a mennyezetet vizsgálta. - Der morsche Balken kam nach sechs Wochen, an einem Dienstagvormittag, als er die Decke untersuchte.
:29. Egy ideig előtte állt, és nézte, anélkül hogy cselekedett volna. - Er stand eine Weile davor und schaute ihn an, ohne zu handeln.
:30. Mert bizonyos problémáknak idő kell, mielőtt az ember tudja a megfelelő reakciót. - Weil manche Probleme Zeit brauchen, bevor man die richtige Reaktion kennt.
:31. Bement a városba, és beszélt a szaküzletben dolgozó férfival. - Er fuhr in die Stadt und sprach mit dem Mann im Fachgeschäft.
:32. A férfi elmagyarázta neki, mi lehetséges. - Der Mann erklärte ihm, was möglich war.
:33. Ferenc anyagokkal és egy olyan tervvel tért vissza, amely jobb volt az eredetinél. - Ferenc kam zurück mit den Materialien und einem Plan, der besser war als das Original.
:34. Három napig dolgozott a gerendán. - Drei Tage arbeitete er an dem Balken.
:35. Amikor elkészült, a gerenda erősebb volt annál, amely korábban ott volt. - Als er fertig war, war der Balken stärker als der, der vorher dort gewesen war.
:36. Ez mindennél jobban elégedetté tette addig. - Das stellte ihn mehr zufrieden als alles andere bis dahin.
:37. Nyárra elkészültek a falak. - Im Sommer waren die Wände fertig.
:38. Kora őszre az ablakok is. - Im frühen Herbst die Fenster.
:39. Egy szeptemberi estén felkapcsolta a villanyt a nappaliban, sok év után először. - An einem Abend im September machte er das Licht im Wohnzimmer an, das erste Mal seit Jahren.
:40. A szoba világos és meleg volt, és úgy nézett ki, mint egy szoba, amelyben lakik valaki. - Das Zimmer war hell und warm und sah aus wie ein Zimmer, in dem jemand wohnt.
:41. A verandán ült a kávéjával. - Er saß auf der Veranda mit seinem Kaffee.
:42. A szomszédasszony, aki korábban azt mondta, hogy hamarosan eladja, elment mellette. - Die Nachbarin, die gesagt hatte, er werde bald verkaufen, ging vorbei.
:43. Azt mondta, ez most igazán szépnek látszik. - Sie sagte, das sehe jetzt wirklich schön aus.
:44. Olyan hangon mondta, amely őszintének tűnt. - Mit einem Tonfall, der ehrlich klang.
:45. Ferenc megköszönte, és tovább itta a kávéját. - Ferenc sagte danke und trank seinen Kaffee.
:46. Arra a listára gondolt, amelyet az első reggelen készített. - Er dachte an die Liste, die er am ersten Morgen gemacht hatte.
:47. És arra, hogy azon minden pont el volt intézve. - Und daran, dass jeder Punkt darauf erledigt war.
:48. Ez nem hősies gondolat volt, hanem tárgyilagos. - Das war kein heroischer Gedanke, sondern ein sachlicher.
:49. És a legjobb, amelyet azon az estén el tudott képzelni. - Und der beste, den er sich an diesem Abend vorstellen konnte.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Ferences Haus
:1. Ferenc hatte das Haus an einem Herbsttag gekauft, nach einer Besichtigung, die zwanzig Minuten gedauert hatte.
:2. Der Makler hatte sie mit dem Ausdruck von jemandem begleitet, der nicht versteht, warum er noch dabei ist.
:3. Das Haus war 1953 gebaut worden, was man sah.
:4. Seit mindestens zwanzig Jahren war es nicht mehr bewohnt gewesen, was man noch deutlicher sah.
:5. Mit dem Dach, das Löcher hatte, den Leitungen, die niemand anfassen wollte, und den Wänden, die feucht waren auf eine Art, die Zeit brauchte.
:6. Die Nachbarn in der stillen Straße hatten ihre Meinungen schnell gebildet.
:7. Eine Nachbarin sagte, er werde bald wieder verkaufen.
:8. Ein älterer Mann sagte, das Haus sei nur noch als Baugrund interessant.
:9. Beide hatten es freundlich gesagt, was es nicht besser machte.
:10. Ferenc hatte zugehört und nichts gesagt.
:11. Weil er kein Interesse daran hatte, andere zu überzeugen, sondern daran, das Haus zu reparieren.
:12. Das sind zwei verschiedene Aufgaben.
:13. Er machte eine Liste, an seinem ersten Morgen im Haus, mit dem Klemmbrett, das er sich extra gekauft hatte.
:14. Er ging durch jeden Raum und schrieb auf, was er sah.
:15. Ohne zu bewerten, ob es machbar war.
:16. Weil Bewerten zu früh das Handeln verhindert.
:17. Die Liste war lang, aber sie hatte Struktur.
:18. Und Struktur bedeutete, dass man anfangen konnte.
:19. Das tat er, mit dem Dach.
:20. Weil das Dach zuerst kommen muss, bevor man über alles andere nachdenkt.
:21. Die ersten Wochen waren körperlich hart.
:22. Mit frühen Morgen und späten Abenden.
:23. Und mit der Erschöpfung von jemandem, der nicht gewohnt ist, den ganzen Tag körperlich zu arbeiten, und der es trotzdem tut.
:24. Er arbeitete methodisch.
:25. Er machte keine Abkürzungen.
:26. Er wiederholte Arbeiten, wenn sie nicht stimmten.
:27. Weil er wusste, dass Abkürzungen beim Bauen immer irgendwann sichtbar werden.
:28. Der morsche Balken kam nach sechs Wochen, an einem Dienstagvormittag, als er die Decke untersuchte.
:29. Er stand eine Weile davor und schaute ihn an, ohne zu handeln.
:30. Weil manche Probleme Zeit brauchen, bevor man die richtige Reaktion kennt.
:31. Er fuhr in die Stadt und sprach mit dem Mann im Fachgeschäft.
:32. Der Mann erklärte ihm, was möglich war.
:33. Ferenc kam zurück mit den Materialien und einem Plan, der besser war als das Original.
:34. Drei Tage arbeitete er an dem Balken.
:35. Als er fertig war, war der Balken stärker als der, der vorher dort gewesen war.
:36. Das stellte ihn mehr zufrieden als alles andere bis dahin.
:37. Im Sommer waren die Wände fertig.
:38. Im frühen Herbst die Fenster.
:39. An einem Abend im September machte er das Licht im Wohnzimmer an, das erste Mal seit Jahren.
:40. Das Zimmer war hell und warm und sah aus wie ein Zimmer, in dem jemand wohnt.
:41. Er saß auf der Veranda mit seinem Kaffee.
:42. Die Nachbarin, die gesagt hatte, er werde bald verkaufen, ging vorbei.
:43. Sie sagte, das sehe jetzt wirklich schön aus.
:44. Mit einem Tonfall, der ehrlich klang.
:45. Ferenc sagte danke und trank seinen Kaffee.
:46. Er dachte an die Liste, die er am ersten Morgen gemacht hatte.
:47. Und daran, dass jeder Punkt darauf erledigt war.
:48. Das war kein heroischer Gedanke, sondern ein sachlicher.
:49. Und der beste, den er sich an diesem Abend vorstellen konnte.
|}
=== 3 ===
:Jennifer és a ház.
:1. Jennifer nyolc éve dolgozott ingatlanügynökként Chicagóban.
:2. Ez azt jelentette, hogy nyolc éve csak akkor keresett pénzt, ha valóban eladott egy házat.
:3. Nem volt fizetés, nem volt biztonság.
:4. Csak a jutalék a végén, ha minden sikerült.
:5. Ez néha egy hét után történt meg.
:6. Néha egy év után.
:7. Néha pedig egyáltalán nem.
:8. Amerikában ez volt az alku.
:9. Jennifer elfogadta, mert szerette az eladást.
:10. És mert a rossz hónapok inkább ösztönözték, mint elbizonytalanították.
:11. Michael ajánlás útján került hozzá.
:12. A harmincas évei elején járó szoftverfejlesztő volt.
:13. Nyugodt és jól felkészült.
:14. Már a zsebében volt a bank előzetes hiteljóváhagyó levele.
:15. Jennifer ezt értékelte.
:16. Tudta, hogy Michael közben más ingatlanügynökökkel is beszél.
:17. Ehhez joga volt.
:18. Így működött a piac az Egyesült Államokban.
:19. Egyetlen ügynöknek sem volt kizárólagos joga egy vevőre.
:20. Ez azt jelentette, hogy az kereste meg a jutalékot, aki először találta meg a megfelelő házat.
:21. Ez nyomást teremtett, de motivációt is.
:22. Jennifer pedig jobban szerette a motivációt, mint a kényelmet.
:23. Az első héten három házat mutatott Michaelnek.
:24. Egyik sem illett igazán hozzá.
:25. Ez normális volt, és ezt így is mondta neki.
:26. Mert az őszinte ingatlanügynökök tovább maradnak a szakmában, mint a tisztességtelenek.
:27. A negyedik ház Wicker Parkban olyasmit tudott, amit a többi nem.
:28. Csendes utca, kert, három hálószoba.
:29. És olyan ár, amely még hagyott teret az alkura.
:30. Michael megnézte, és keveset mondott.
:31. Ez komoly vevőknél jó jel volt.
:32. Független ellenőrt rendelt ki.
:33. Jennifer erről soha nem beszélt le senkit.
:34. Akkor sem, ha ez néha üzleteket hiúsított meg.
:35. Az ellenőr nem talált semmi komolyat.
:36. A tetőnek még tíz jó éve volt.
:37. A fűtés új volt.
:38. Jennifer röviden fellélegzett.
:39. Mert a tiszta ellenőrzési jelentés az a pillanat, amikor az üzletek valóságossá válnak.
:40. Azt tanácsolta Michaelnek, hogy az ajánlati ár alatt kezdjen.
:41. Nem túl mélyen, hanem okosan.
:42. Mert a túl alacsony ajánlatok megsértik az eladókat, és már azelőtt megmérgezik a tárgyalást, hogy elkezdődne.
:43. Az ellenalku két napig tartott.
:44. Ajánlatokkal és ellenajánlatokkal.
:45. Jennifer nyugodtan és tárgyilagosan vezette a tárgyalást.
:46. Mert az érzelem ritkán segít a tárgyalásokon.
:47. Végül olyan árban állapodtak meg, amely mindkét fél számára korrekt volt.
:48. Ez a legjobb eredmény.
:49. Nem a legalacsonyabb ár.
:50. Hanem az, amelynél senki sem érzi úgy, hogy veszített.
:51. A zárás két óráig tartott.
:52. Dokumentumokkal, amelyeket Michael aláírt.
:53. És amelyeket Jennifer elmagyarázott neki.
:54. Mert úgy gondolta, hogy a vevőknek érteniük kell, mit írnak alá.
:55. Amikor Michael kezében voltak a kulcsok, köszönetet mondott.
:56. Röviden és őszintén.
:57. Ez Jennifernek többet jelentett, mint egy hosszú köszönet.
:58. Hazament, beírta a jutalékot a táblázatába.
:59. Aztán megnézte, milyen új megkeresések várnak az e-mailjei között.
:60. Mert a következő ügyfél nem vár.
:61. És mert ez volt az élete.
:62. És szerette.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Jennifer és a ház. - Jennifer und das Haus
:1. Jennifer nyolc éve dolgozott ingatlanügynökként Chicagóban. - Jennifer arbeitete seit acht Jahren als Maklerin in Chicago.
:2. Ez azt jelentette, hogy nyolc éve csak akkor keresett pénzt, ha valóban eladott egy házat. - Das bedeutete, dass sie acht Jahre lang nur dann Geld verdient hatte, wenn sie tatsächlich ein Haus verkauft hatte.
:3. Nem volt fizetés, nem volt biztonság. - Kein Gehalt, keine Sicherheit.
:4. Csak a jutalék a végén, ha minden sikerült. - Nur die Provision am Ende, wenn alles geklappt hatte.
:5. Ez néha egy hét után történt meg. - Das passierte manchmal nach einer Woche.
:6. Néha egy év után. - Manchmal nach einem Jahr.
:7. Néha pedig egyáltalán nem. - Oder gar nicht.
:8. Amerikában ez volt az alku. - Das war der Deal in Amerika.
:9. Jennifer elfogadta, mert szerette az eladást. - Jennifer hatte ihn akzeptiert, weil sie das Verkaufen mochte.
:10. És mert a rossz hónapok inkább ösztönözték, mint elbizonytalanították. - Und weil schlechte Monate sie anspornte, statt sie zu entmutigen.
:11. Michael ajánlás útján került hozzá. - Michael kam über eine Empfehlung zu ihr.
:12. A harmincas évei elején járó szoftverfejlesztő volt. - Er war ein Software-Entwickler Anfang dreißig.
:13. Nyugodt és jól felkészült. - Ruhig und gut vorbereitet.
:14. Már a zsebében volt a bank előzetes hiteljóváhagyó levele. - Mit dem Pre-Approval Brief der Bank bereits in der Tasche.
:15. Jennifer ezt értékelte. - Das schätzte sie.
:16. Tudta, hogy Michael közben más ingatlanügynökökkel is beszél. - Sie wusste, dass Michael gleichzeitig auch mit anderen Maklern sprach.
:17. Ehhez joga volt. - Das war sein gutes Recht.
:18. Így működött a piac az Egyesült Államokban. - So funktionierte der Markt in den USA.
:19. Egyetlen ügynöknek sem volt kizárólagos joga egy vevőre. - Kein Makler hatte exklusive Rechte auf einen Käufer.
:20. Ez azt jelentette, hogy az kereste meg a jutalékot, aki először találta meg a megfelelő házat. - Das bedeutete: Wer zuerst das richtige Haus fand, verdiente die Provision.
:21. Ez nyomást teremtett, de motivációt is. - Das erzeugte Druck, aber auch Motivation.
:22. Jennifer pedig jobban szerette a motivációt, mint a kényelmet. - Und Jennifer mochte Motivation mehr als Komfort.
:23. Az első héten három házat mutatott Michaelnek. - Sie zeigte Michael drei Häuser in der ersten Woche.
:24. Egyik sem illett igazán hozzá. - Keines davon passte wirklich.
:25. Ez normális volt, és ezt így is mondta neki. - Das war normal und das sagte sie ihm auch so.
:26. Mert az őszinte ingatlanügynökök tovább maradnak a szakmában, mint a tisztességtelenek. - Weil ehrliche Makler länger im Geschäft bleiben als unehrliche.
:27. A negyedik ház Wicker Parkban olyasmit tudott, amit a többi nem. - Das vierte Haus in Wicker Park hatte etwas, das die anderen nicht hatten.
:28. Csendes utca, kert, három hálószoba. - Eine ruhige Straße, einen Garten, drei Schlafzimmer.
:29. És olyan ár, amely még hagyott teret az alkura. - Und einen Preis, der noch Verhandlungsspielraum ließ.
:30. Michael megnézte, és keveset mondott. - Michael schaute es an, sagte wenig.
:31. Ez komoly vevőknél jó jel volt. - Das war bei ernsthaften Käufern ein gutes Zeichen.
:32. Független ellenőrt rendelt ki. - Er bestellte einen unabhängigen Inspektor.
:33. Jennifer erről soha nem beszélt le senkit. - Davon hatte Jennifer nie abgeraten.
:34. Akkor sem, ha ez néha üzleteket hiúsított meg. - Auch wenn das manchmal Deals zum Platzen brachte.
:35. Az ellenőr nem talált semmi komolyat. - Der Inspektor fand nichts Ernstes.
:36. A tetőnek még tíz jó éve volt. - Das Dach hatte noch zehn gute Jahre.
:37. A fűtés új volt. - Die Heizung war neu.
:38. Jennifer röviden fellélegzett. - Jennifer atmete kurz durch.
:39. Mert a tiszta ellenőrzési jelentés az a pillanat, amikor az üzletek valóságossá válnak. - Weil ein sauberer Inspektionsbericht der Moment ist, an dem Deals real werden.
:40. Azt tanácsolta Michaelnek, hogy az ajánlati ár alatt kezdjen. - Sie riet Michael, unter dem Angebotspreis einzusteigen.
:41. Nem túl mélyen, hanem okosan. - Nicht zu tief, sondern klug.
:42. Mert a túl alacsony ajánlatok megsértik az eladókat, és már azelőtt megmérgezik a tárgyalást, hogy elkezdődne. - Weil zu tiefe Angebote Verkäufer beleidigen und Verhandlungen vergiften, bevor sie beginnen.
:43. Az ellenalku két napig tartott. - Die Gegenverhandlung dauerte zwei Tage.
:44. Ajánlatokkal és ellenajánlatokkal. - Mit Angeboten und Gegenangeboten.
:45. Jennifer nyugodtan és tárgyilagosan vezette a tárgyalást. - Jennifer führte sie ruhig und sachlich.
:46. Mert az érzelem ritkán segít a tárgyalásokon. - Weil Emotion bei Verhandlungen selten hilft.
:47. Végül olyan árban állapodtak meg, amely mindkét fél számára korrekt volt. - Am Ende einigten sie sich auf einen Preis, der für beide Seiten fair war.
:48. Ez a legjobb eredmény. - Das ist das beste Ergebnis.
:49. Nem a legalacsonyabb ár. - Nicht der tiefste Preis.
:50. Hanem az, amelynél senki sem érzi úgy, hogy veszített. - Sondern der, bei dem niemand das Gefühl hat, verloren zu haben.
:51. A zárás két óráig tartott. - Das Closing dauerte zwei Stunden.
:52. Dokumentumokkal, amelyeket Michael aláírt. - Mit Dokumenten, die Michael unterschrieb.
:53. És amelyeket Jennifer elmagyarázott neki. - Und die Jennifer ihm erklärt hatte.
:54. Mert úgy gondolta, hogy a vevőknek érteniük kell, mit írnak alá. - Weil sie fand, dass Käufer verstehen sollten, was sie unterschreiben.
:55. Amikor Michael kezében voltak a kulcsok, köszönetet mondott. - Als Michael die Schlüssel in der Hand hielt, sagte er danke.
:56. Röviden és őszintén. - Kurz und ehrlich.
:57. Ez Jennifernek többet jelentett, mint egy hosszú köszönet. - Das bedeutete Jennifer mehr als ein langer Dank.
:58. Hazament, beírta a jutalékot a táblázatába. - Sie fuhr nach Hause, schrieb die Provision in ihre Tabelle.
:59. Aztán megnézte, milyen új megkeresések várnak az e-mailjei között. - Und schaute, welche neuen Anfragen in ihrer E-Mail warteten.
:60. Mert a következő ügyfél nem vár. - Weil der nächste Kunde nicht wartet.
:61. És mert ez volt az élete. - Und weil das ihr Leben war.
:62. És szerette. - Und sie es mochte.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Jennifer und das Haus
:1. Jennifer arbeitete seit acht Jahren als Maklerin in Chicago.
:2. Das bedeutete, dass sie acht Jahre lang nur dann Geld verdient hatte, wenn sie tatsächlich ein Haus verkauft hatte.
:3. Kein Gehalt, keine Sicherheit.
:4. Nur die Provision am Ende, wenn alles geklappt hatte.
:5. Das passierte manchmal nach einer Woche.
:6. Manchmal nach einem Jahr.
:7. Oder gar nicht.
:8. Das war der Deal in Amerika.
:9. Jennifer hatte ihn akzeptiert, weil sie das Verkaufen mochte.
:10. Und weil schlechte Monate sie anspornte, statt sie zu entmutigen.
:11. Michael kam über eine Empfehlung zu ihr.
:12. Er war ein Software-Entwickler Anfang dreißig.
:13. Ruhig und gut vorbereitet.
:14. Mit dem Pre-Approval Brief der Bank bereits in der Tasche.
:15. Das schätzte sie.
:16. Sie wusste, dass Michael gleichzeitig auch mit anderen Maklern sprach.
:17. Das war sein gutes Recht.
:18. So funktionierte der Markt in den USA.
:19. Kein Makler hatte exklusive Rechte auf einen Käufer.
:20. Das bedeutete: Wer zuerst das richtige Haus fand, verdiente die Provision.
:21. Das erzeugte Druck, aber auch Motivation.
:22. Und Jennifer mochte Motivation mehr als Komfort.
:23. Sie zeigte Michael drei Häuser in der ersten Woche.
:24. Keines davon passte wirklich.
:25. Das war normal und das sagte sie ihm auch so.
:26. Weil ehrliche Makler länger im Geschäft bleiben als unehrliche.
:27. Das vierte Haus in Wicker Park hatte etwas, das die anderen nicht hatten.
:28. Eine ruhige Straße, einen Garten, drei Schlafzimmer.
:29. Und einen Preis, der noch Verhandlungsspielraum ließ.
:30. Michael schaute es an, sagte wenig.
:31. Das war bei ernsthaften Käufern ein gutes Zeichen.
:32. Er bestellte einen unabhängigen Inspektor.
:33. Davon hatte Jennifer nie abgeraten.
:34. Auch wenn das manchmal Deals zum Platzen brachte.
:35. Der Inspektor fand nichts Ernstes.
:36. Das Dach hatte noch zehn gute Jahre.
:37. Die Heizung war neu.
:38. Jennifer atmete kurz durch.
:39. Weil ein sauberer Inspektionsbericht der Moment ist, an dem Deals real werden.
:40. Sie riet Michael, unter dem Angebotspreis einzusteigen.
:41. Nicht zu tief, sondern klug.
:42. Weil zu tiefe Angebote Verkäufer beleidigen und Verhandlungen vergiften, bevor sie beginnen.
:43. Die Gegenverhandlung dauerte zwei Tage.
:44. Mit Angeboten und Gegenangeboten.
:45. Jennifer führte sie ruhig und sachlich.
:46. Weil Emotion bei Verhandlungen selten hilft.
:47. Am Ende einigten sie sich auf einen Preis, der für beide Seiten fair war.
:48. Das ist das beste Ergebnis.
:49. Nicht der tiefste Preis.
:50. Sondern der, bei dem niemand das Gefühl hat, verloren zu haben.
:51. Das Closing dauerte zwei Stunden.
:52. Mit Dokumenten, die Michael unterschrieb.
:53. Und die Jennifer ihm erklärt hatte.
:54. Weil sie fand, dass Käufer verstehen sollten, was sie unterschreiben.
:55. Als Michael die Schlüssel in der Hand hielt, sagte er danke.
:56. Kurz und ehrlich.
:57. Das bedeutete Jennifer mehr als ein langer Dank.
:58. Sie fuhr nach Hause, schrieb die Provision in ihre Tabelle.
:59. Und schaute, welche neuen Anfragen in ihrer E-Mail warteten.
:60. Weil der nächste Kunde nicht wartet.
:61. Und weil das ihr Leben war.
:62. Und sie es mochte.
|}
=== 4 ===
:A vonat, amely nem jött.
:1. Ivan tizenkét éve élt Permben.
:2. Ez azt jelentette, hogy már nem döntésként tekintett rá.
:3. Hanem elkezdte állapotként elfogadni.
:4. Ez nem ugyanaz, de egy idő után ugyanolyannak érződik.
:5. Egy olyan vállalat adminisztrációjában dolgozott, amely gépalkatrészeket gyártott.
:6. Ezeket más vállalatok használták más városokban.
:7. A munkája és annak eredménye közötti távolságon egy idő után már nem gondolkodott.
:8. Azon a novemberi délelőttön az ablaknál ült.
:9. Nézte, ahogy az első hó megváltoztatja az utcát.
:10. Lassan és egyenletesen, dráma nélkül.
:11. Teát ivott, amely már kihűlt, anélkül hogy észrevette volna.
:12. Felvette a kabátját, és kiment az állomásra.
:13. Nem azért, mert el akart utazni valahová.
:14. Hanem mert az állomás volt az egyetlen hely a városban, ahol az embernek az az érzése lehetett, hogy valami érkezhet.
:15. A peron majdnem üres volt.
:16. Finom hó hullott a sínekre.
:17. Nem tett különbséget a fém és a mellette lévő föld között.
:18. Ivan állt, és azt a pontot nézte, ahol a sínek összefutni látszottak.
:19. Ahol a vonat megjelenne, ha jönne.
:20. A nő a peron másik végén sötét kabátot viselt.
:21. Olyan mozdulatlanul állt, hogy Ivan először a díszlet részének hitte.
:22. Aztán megfordult, és Ivan megértette, hogy Katja az.
:23. Katját abból az időből ismerte, amelyet néha korábbannak nevezett.
:24. Anélkül hogy pontosan megmondta volna, mit ért ezen.
:25. Akkoriban gyakran látták egymást.
:26. Aztán egyszer csak már nem látták egymást.
:27. Ahogy ez néha megtörténik, egy világos végpont nélkül.
:28. Katja kérdésként mondta ki a nevét.
:29. Ivan válaszként mondta ki az övét.
:30. Aztán egymás mellett álltak, és a síneket nézték.
:31. Mert ez egyszerűbb volt, mint egymás arcát nézni.
:32. Megkérdezte, hogy a vonatra vár-e.
:33. Azt mondta, igen.
:34. Ez nem volt egészen igaz, és nem is volt egészen hazugság.
:35. Mert valamire várt.
:36. A vonat pedig éppen olyan jó volt erre, mint bármi más.
:37. A vonat nem jött.
:38. Ők pedig tovább vártak.
:39. Azzal a beszélgetéssel, amelyet beszélgetések folytatnak, amikor két ember hosszú idő után újra találkozik.
:40. És nem tudják, hol kezdjék.
:41. Tehát az időjárással, a várossal, apró megfigyelésekkel.
:42. Ezek semmit sem jelentenek, és mégis jobbak, mint a hallgatás.
:43. Katja azt mondta, emlékszik arra az utolsó novemberre, amelyet itt töltött.
:44. Ivan azt mondta, ő is.
:45. Nem mondták ki, hogy pontosan mire.
:46. Mert erre nem volt szükség.
:47. Hullott a hó.
:48. A vonat nem jött.
:49. Ők pedig a peronon álltak.
:50. Ez pedig abban a pillanatban elég volt.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A vonat, amely nem jött. - Der Zug, der nicht kam.
:1. Ivan tizenkét éve élt Permben. - Iwan lebte seit zwölf Jahren in Perm.
:2. Ez azt jelentette, hogy már nem döntésként tekintett rá. - Das bedeutete, dass er aufgehört hatte, es als eine Entscheidung zu betrachten.
:3. Hanem elkezdte állapotként elfogadni. - Und begonnen hatte, es als einen Zustand zu akzeptieren.
:4. Ez nem ugyanaz, de egy idő után ugyanolyannak érződik. - Das ist nicht dasselbe, aber es fühlt sich nach einer Weile gleich an.
:5. Egy olyan vállalat adminisztrációjában dolgozott, amely gépalkatrészeket gyártott. - Er arbeitete in der Verwaltung eines Unternehmens, das Teile für Maschinen produzierte.
:6. Ezeket más vállalatok használták más városokban. - Die andere Unternehmen in anderen Städten benutzten.
:7. A munkája és annak eredménye közötti távolságon egy idő után már nem gondolkodott. - Diese Distanz zwischen seiner Arbeit und ihrem Ergebnis hatte er irgendwann aufgehört zu bedenken.
:8. Azon a novemberi délelőttön az ablaknál ült. - An diesem Novembervormittag saß er am Fenster.
:9. Nézte, ahogy az első hó megváltoztatja az utcát. - Er schaute zu, wie der erste Schnee die Straße veränderte.
:10. Lassan és egyenletesen, dráma nélkül. - Langsam und gleichmäßig, ohne Drama.
:11. Teát ivott, amely már kihűlt, anélkül hogy észrevette volna. - Und trank Tee, der schon kalt geworden war, ohne das zu bemerken.
:12. Felvette a kabátját, és kiment az állomásra. - Er zog seine Jacke an und ging zum Bahnhof.
:13. Nem azért, mert el akart utazni valahová. - Nicht weil er irgendwohin fahren wollte.
:14. Hanem mert az állomás volt az egyetlen hely a városban, ahol az embernek az az érzése lehetett, hogy valami érkezhet. - Sondern weil der Bahnhof der einzige Ort in der Stadt war, an dem man das Gefühl hatte, dass etwas kommen könnte.
:15. A peron majdnem üres volt. - Der Bahnsteig war fast leer.
:16. Finom hó hullott a sínekre. - Feiner Schnee fiel auf die Gleise.
:17. Nem tett különbséget a fém és a mellette lévő föld között. - Er machte keinen Unterschied zwischen dem Metall und dem Boden daneben.
:18. Ivan állt, és azt a pontot nézte, ahol a sínek összefutni látszottak. - Iwan stand und schaute auf den Punkt, wo die Gleise zusammenzulaufen schienen.
:19. Ahol a vonat megjelenne, ha jönne. - Wo der Zug erscheinen würde, wenn er käme.
:20. A nő a peron másik végén sötét kabátot viselt. - Die Frau am anderen Ende des Bahnsteigs trug einen dunklen Mantel.
:21. Olyan mozdulatlanul állt, hogy Ivan először a díszlet részének hitte. - Sie stand so still, dass er sie zunächst für einen Teil der Kulisse hielt.
:22. Aztán megfordult, és Ivan megértette, hogy Katja az. - Dann drehte sie sich um, und er verstand, dass es Katja war.
:23. Katját abból az időből ismerte, amelyet néha korábbannak nevezett. - Er kannte Katja aus einer Zeit, die er manchmal als früher bezeichnete.
:24. Anélkül hogy pontosan megmondta volna, mit ért ezen. - Ohne genau zu sagen, was damit gemeint war.
:25. Akkoriban gyakran látták egymást. - Sie hatten sich in dieser früher oft gesehen.
:26. Aztán egyszer csak már nem látták egymást. - Und dann aufgehört, sich zu sehen.
:27. Ahogy ez néha megtörténik, egy világos végpont nélkül. - Wie das manchmal passiert, ohne einen klaren Moment des Endens.
:28. Katja kérdésként mondta ki a nevét. - Sie sagte seinen Namen wie eine Frage.
:29. Ivan válaszként mondta ki az övét. - Und er sagte ihren wie eine Antwort.
:30. Aztán egymás mellett álltak, és a síneket nézték. - Dann standen sie nebeneinander und schauten auf die Gleise.
:31. Mert ez egyszerűbb volt, mint egymás arcát nézni. - Weil das einfacher war als das Gesicht des anderen anzuschauen.
:32. Megkérdezte, hogy a vonatra vár-e. - Sie fragte, ob er auf den Zug warte.
:33. Azt mondta, igen. - Und er sagte ja.
:34. Ez nem volt egészen igaz, és nem is volt egészen hazugság. - Das stimmte nicht ganz und log nicht ganz.
:35. Mert valamire várt. - Weil er auf etwas wartete.
:36. A vonat pedig éppen olyan jó volt erre, mint bármi más. - Und der Zug war so gut wie alles andere.
:37. A vonat nem jött. - Der Zug kam nicht.
:38. Ők pedig tovább vártak. - Und sie warteten weiter.
:39. Azzal a beszélgetéssel, amelyet beszélgetések folytatnak, amikor két ember hosszú idő után újra találkozik. - Mit dem Gespräch, das Gespräche haben, wenn zwei Menschen sich nach langer Zeit wiedersehen.
:40. És nem tudják, hol kezdjék. - Und nicht wissen, wo sie anfangen sollen.
:41. Tehát az időjárással, a várossal, apró megfigyelésekkel. - Also mit dem Wetter, mit der Stadt, mit kleinen Beobachtungen.
:42. Ezek semmit sem jelentenek, és mégis jobbak, mint a hallgatás. - Die nichts bedeuten und die trotzdem besser sind als Schweigen.
:43. Katja azt mondta, emlékszik arra az utolsó novemberre, amelyet itt töltött. - Katja sagte, sie erinnere sich an den letzten November, den sie hier verbracht hatte.
:44. Ivan azt mondta, ő is. - Und Iwan sagte, er auch.
:45. Nem mondták ki, hogy pontosan mire. - Sie sagten nicht, woran genau.
:46. Mert erre nem volt szükség. - Weil das nicht nötig war.
:47. Hullott a hó. - Der Schnee fiel.
:48. A vonat nem jött. - Der Zug kam nicht.
:49. Ők pedig a peronon álltak. - Und sie standen auf dem Bahnsteig.
:50. Ez pedig abban a pillanatban elég volt. - Und das war, für den Moment, genug.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Der Zug, der nicht kam.
:1. Iwan lebte seit zwölf Jahren in Perm.
:2. Das bedeutete, dass er aufgehört hatte, es als eine Entscheidung zu betrachten.
:3. Und begonnen hatte, es als einen Zustand zu akzeptieren.
:4. Das ist nicht dasselbe, aber es fühlt sich nach einer Weile gleich an.
:5. Er arbeitete in der Verwaltung eines Unternehmens, das Teile für Maschinen produzierte.
:6. Die andere Unternehmen in anderen Städten benutzten.
:7. Diese Distanz zwischen seiner Arbeit und ihrem Ergebnis hatte er irgendwann aufgehört zu bedenken.
:8. An diesem Novembervormittag saß er am Fenster.
:9. Er schaute zu, wie der erste Schnee die Straße veränderte.
:10. Langsam und gleichmäßig, ohne Drama.
:11. Und trank Tee, der schon kalt geworden war, ohne das zu bemerken.
:12. Er zog seine Jacke an und ging zum Bahnhof.
:13. Nicht weil er irgendwohin fahren wollte.
:14. Sondern weil der Bahnhof der einzige Ort in der Stadt war, an dem man das Gefühl hatte, dass etwas kommen könnte.
:15. Der Bahnsteig war fast leer.
:16. Feiner Schnee fiel auf die Gleise.
:17. Er machte keinen Unterschied zwischen dem Metall und dem Boden daneben.
:18. Iwan stand und schaute auf den Punkt, wo die Gleise zusammenzulaufen schienen.
:19. Wo der Zug erscheinen würde, wenn er käme.
:20. Die Frau am anderen Ende des Bahnsteigs trug einen dunklen Mantel.
:21. Sie stand so still, dass er sie zunächst für einen Teil der Kulisse hielt.
:22. Dann drehte sie sich um, und er verstand, dass es Katja war.
:23. Er kannte Katja aus einer Zeit, die er manchmal als früher bezeichnete.
:24. Ohne genau zu sagen, was damit gemeint war.
:25. Sie hatten sich in dieser früher oft gesehen.
:26. Und dann aufgehört, sich zu sehen.
:27. Wie das manchmal passiert, ohne einen klaren Moment des Endens.
:28. Sie sagte seinen Namen wie eine Frage.
:29. Und er sagte ihren wie eine Antwort.
:30. Dann standen sie nebeneinander und schauten auf die Gleise.
:31. Weil das einfacher war als das Gesicht des anderen anzuschauen.
:32. Sie fragte, ob er auf den Zug warte.
:33. Und er sagte ja.
:34. Das stimmte nicht ganz und log nicht ganz.
:35. Weil er auf etwas wartete.
:36. Und der Zug war so gut wie alles andere.
:37. Der Zug kam nicht.
:38. Und sie warteten weiter.
:39. Mit dem Gespräch, das Gespräche haben, wenn zwei Menschen sich nach langer Zeit wiedersehen.
:40. Und nicht wissen, wo sie anfangen sollen.
:41. Also mit dem Wetter, mit der Stadt, mit kleinen Beobachtungen.
:42. Die nichts bedeuten und die trotzdem besser sind als Schweigen.
:43. Katja sagte, sie erinnere sich an den letzten November, den sie hier verbracht hatte.
:44. Und Iwan sagte, er auch.
:45. Sie sagten nicht, woran genau.
:46. Weil das nicht nötig war.
:47. Der Schnee fiel.
:48. Der Zug kam nicht.
:49. Und sie standen auf dem Bahnsteig.
:50. Und das war, für den Moment, genug.
|}
=== 5 ===
:Az asztal, amely kettőnek volt megfelelő.
:1. Dmitri húsz éve élt egyedül a negyedik emeleti lakásban, amit soha nem tekintett problémának, mert az egyedüllét és a magány két különböző dolog.
:2. Ezeket kívülről nézve könnyű összekeverni, belülről azonban többnyire világosan különböznek.
:3. A lakásnak évtizedek patinája volt, azokkal a könyvespolcokkal, amelyeket még a hetvenes években épített.
:4. A polcok most olyan könyvek súlya alatt álltak, amelyeket nagyrészt elolvasott, és amelyekre még emlékezett, amit elegendőnek tartott.
:5. Kora reggel óta esett az eső, az október egyenletes, türelmes esője, amelynek nincs sietős dolga, és nincs oka abbahagyni.
:6. Dmitri az ablaknál ült a teájával, és a nedves utcát nézte, mert az eső az ablakot másik hellyé teszi, ahonnan a város másképp látszik.
:7. Jelena fél háromkor csengetett, amit Dmitri nem várt, de amin nem is lepődött meg igazán.
:8. Jelena olyan barát volt, aki néha egyszerűen beállított, anélkül hogy előtte telefonált volna, ami Dmitrit régebben néha zavarta, most viszont értékelte.
:9. Magával hozta az utca hidegét és a nedves kabát szagát, ő pedig segített neki felakasztani a kabátot, és friss teát készített.
:10. A régi tea már kihűlt, ők pedig leültek a kerek asztalhoz, amely a szoba közepén állt, és egy embernek túl nagy volt, kettőnek viszont éppen megfelelő.
:11. Beszéltek az esőről és Volkov úrról, a második emeleti szomszédról, aki az előző héten meghalt.
:12. Nyugodtan és dráma nélkül beszéltek róla, ahogy idős emberek halnak meg, akik leélték az életüket.
:13. Jelena azt mondta, hogy néha segített neki bevásárolni, Dmitri pedig azt mondta, hogy ezt nem tudta.
:14. Ilyen beszélgetéseket folytattak, konkrétakat és kicsiket, a mindennapi élet anyagából.
:15. Ez egyeseknek felszínességnek tűnik, valójában azonban a bizalom olyan formája, amelynek már nem kell bizonyítania a mélységét.
:16. Jelena a könyvespolcokat nézte, megkérdezte, olvas-e még, ő pedig azt mondta, néha.
:17. Jelena azt mondta, kevesebbet, mint régen, és ez három mondatban egy negyvenéves beszélgetés volt.
:18. Néha éppen ez a legpontosabb forma.
:19. Amikor egy óra múlva Jelena felvette a kabátját, Dmitri azt mondta neki, jöjjön hamarosan újra.
:20. Jelena azt mondta, igen, csináljuk így, annak az embernek a hangján, aki komolyan gondolja.
:21. Az ajtó becsukódott, Dmitri pedig hallotta a lépteit a lépcsőházban, egészen addig, amíg már nem hallotta őket.
:22. Visszament az asztalhoz, meglátta Jelena félig teli csészéjét, megitta a saját hideg teáját, és nézte az esőt.
:23. Az eső még mindig esett, egyenletesen és szándék nélkül, ő pedig arra gondolt, hogy a régi barátságokban van valami, ami az újakban nincs meg.
:24. Nemcsak mélység, hanem történet is, és a történet néha nehezebben nyom, néha könnyebben, attól függően, mit kezdett vele az ember.
:25. Felkapcsolta a villanyt, mert sötétebb lett, és a lakás világosabbá vált.
:26. Odakint tovább esett az eső, és ez volt az este, amely most elkezdődött.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Az asztal, amely kettőnek volt megfelelő. - Der Tisch, der für zwei genau richtig war.
:1. Dmitri húsz éve élt egyedül a negyedik emeleti lakásban, amit soha nem tekintett problémának, mert az egyedüllét és a magány két különböző dolog. - Dmitri lebte seit zwanzig Jahren allein in der Wohnung im vierten Stock, was er nie als Problem betrachtet hatte, weil Alleinsein und Einsamkeit zwei verschiedene Dinge sind.
:2. Ezeket kívülről nézve könnyű összekeverni, belülről azonban többnyire világosan különböznek. - Die man leicht verwechselt, wenn man von außen schaut, und die sich von innen meistens klar unterscheiden.
:3. A lakásnak évtizedek patinája volt, azokkal a könyvespolcokkal, amelyeket még a hetvenes években épített. - Die Wohnung hatte die Patina von Jahrzehnten, mit den Bücherregalen, die er in den siebziger Jahren gebaut hatte.
:4. A polcok most olyan könyvek súlya alatt álltak, amelyeket nagyrészt elolvasott, és amelyekre még emlékezett, amit elegendőnek tartott. - Die Regale standen jetzt unter dem Gewicht von Büchern, die er größtenteils gelesen hatte und an die er sich noch erinnerte, was er für ausreichend hielt.
:5. Kora reggel óta esett az eső, az október egyenletes, türelmes esője, amelynek nincs sietős dolga, és nincs oka abbahagyni. - Es regnete seit dem frühen Morgen, mit dem gleichmäßigen, geduldigen Regen des Oktobers, der keine Eile hat und keinen Grund, aufzuhören.
:6. Dmitri az ablaknál ült a teájával, és a nedves utcát nézte, mert az eső az ablakot másik hellyé teszi, ahonnan a város másképp látszik. - Dmitri saß am Fenster mit seinem Tee und schaute auf die nasse Straße, weil der Regen das Fenster zu einem anderen Ort macht, von dem aus die Stadt anders aussieht.
:7. Jelena fél háromkor csengetett, amit Dmitri nem várt, de amin nem is lepődött meg igazán. - Jelena klingelte um halb drei, was er nicht erwartet hatte und was ihn nicht überraschte.
:8. Jelena olyan barát volt, aki néha egyszerűen beállított, anélkül hogy előtte telefonált volna, ami Dmitrit régebben néha zavarta, most viszont értékelte. - Jelena war die Art von Freundin, die manchmal einfach vorbeikam, ohne vorher anzurufen, was er früher manchmal störend gefunden hatte und was er jetzt schätzte.
:9. Magával hozta az utca hidegét és a nedves kabát szagát, ő pedig segített neki felakasztani a kabátot, és friss teát készített. - Sie brachte die Kälte der Straße mit und den Geruch von nassem Mantel, und er half ihr beim Aufhängen und machte neuen Tee.
:10. A régi tea már kihűlt, ők pedig leültek a kerek asztalhoz, amely a szoba közepén állt, és egy embernek túl nagy volt, kettőnek viszont éppen megfelelő. - Der alte Tee war schon kalt, und sie setzten sich an den runden Tisch, der in der Mitte des Zimmers stand und der zu groß war für eine Person und genau richtig für zwei.
:11. Beszéltek az esőről és Volkov úrról, a második emeleti szomszédról, aki az előző héten meghalt. - Sie sprachen über den Regen und über Herrn Volkov, den Nachbarn aus dem zweiten Stock, der letzte Woche gestorben war.
:12. Nyugodtan és dráma nélkül beszéltek róla, ahogy idős emberek halnak meg, akik leélték az életüket. - Sie sprachen ruhig und ohne Drama, wie alte Menschen sterben, die ihr Leben gelebt haben.
:13. Jelena azt mondta, hogy néha segített neki bevásárolni, Dmitri pedig azt mondta, hogy ezt nem tudta. - Jelena sagte, sie habe ihm manchmal beim Einkaufen geholfen, und Dmitri sagte, er habe das nicht gewusst.
:14. Ilyen beszélgetéseket folytattak, konkrétakat és kicsiket, a mindennapi élet anyagából. - Das waren die Gespräche, die sie führten, konkret und klein und aus dem Material des alltäglichen Lebens.
:15. Ez egyeseknek felszínességnek tűnik, valójában azonban a bizalom olyan formája, amelynek már nem kell bizonyítania a mélységét. - Das erscheint manchen Menschen als Oberflächlichkeit und ist in Wirklichkeit eine Form von Vertrauen, die Tiefe nicht mehr beweisen muss.
:16. Jelena a könyvespolcokat nézte, megkérdezte, olvas-e még, ő pedig azt mondta, néha. - Jelena schaute die Bücherregale an, fragte ob er noch lese, und er sagte manchmal.
:17. Jelena azt mondta, kevesebbet, mint régen, és ez három mondatban egy negyvenéves beszélgetés volt. - Jelena sagte weniger als früher, und das war eine Unterhaltung über vierzig Jahre in drei Sätzen.
:18. Néha éppen ez a legpontosabb forma. - Manchmal ist genau das die präziseste Form.
:19. Amikor egy óra múlva Jelena felvette a kabátját, Dmitri azt mondta neki, jöjjön hamarosan újra. - Als sie nach einer Stunde ihren Mantel nahm, sagte Dmitri, sie solle bald wiederkommen.
:20. Jelena azt mondta, igen, csináljuk így, annak az embernek a hangján, aki komolyan gondolja. - Jelena sagte ja, machen wir das, mit dem Ton von jemandem, der es meint.
:21. Az ajtó becsukódott, Dmitri pedig hallotta a lépteit a lépcsőházban, egészen addig, amíg már nem hallotta őket. - Die Tür schloss sich, und er hörte ihre Schritte auf der Treppe, bis er sie nicht mehr hörte.
:22. Visszament az asztalhoz, meglátta Jelena félig teli csészéjét, megitta a saját hideg teáját, és nézte az esőt. - Er ging zurück zum Tisch, sah die halbvolle Tasse von Jelena, trank seinen eigenen kalten Tee, und schaute auf den Regen.
:23. Az eső még mindig esett, egyenletesen és szándék nélkül, ő pedig arra gondolt, hogy a régi barátságokban van valami, ami az újakban nincs meg. - Der Regen fiel noch immer, gleichmäßig und ohne Absicht, und er dachte, dass alte Freundschaften etwas haben, das neue nicht haben.
:24. Nemcsak mélység, hanem történet is, és a történet néha nehezebben nyom, néha könnyebben, attól függően, mit kezdett vele az ember. - Nicht Tiefe allein, sondern Geschichte, und Geschichte wiegt manchmal schwerer und manchmal leichter, je nachdem, was man daraus gemacht hat.
:25. Felkapcsolta a villanyt, mert sötétebb lett, és a lakás világosabbá vált. - Er machte das Licht an, weil es dunkler geworden war, und die Wohnung wurde heller.
:26. Odakint tovább esett az eső, és ez volt az este, amely most elkezdődött. - Draußen regnete es weiter, und das war der Abend, der jetzt begann.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Der Tisch, der für zwei genau richtig war.
:1. Dmitri lebte seit zwanzig Jahren allein in der Wohnung im vierten Stock, was er nie als Problem betrachtet hatte, weil Alleinsein und Einsamkeit zwei verschiedene Dinge sind.
:2. Die man leicht verwechselt, wenn man von außen schaut, und die sich von innen meistens klar unterscheiden.
:3. Die Wohnung hatte die Patina von Jahrzehnten, mit den Bücherregalen, die er in den siebziger Jahren gebaut hatte.
:4. Die Regale standen jetzt unter dem Gewicht von Büchern, die er größtenteils gelesen hatte und an die er sich noch erinnerte, was er für ausreichend hielt.
:5. Es regnete seit dem frühen Morgen, mit dem gleichmäßigen, geduldigen Regen des Oktobers, der keine Eile hat und keinen Grund, aufzuhören.
:6. Dmitri saß am Fenster mit seinem Tee und schaute auf die nasse Straße, weil der Regen das Fenster zu einem anderen Ort macht, von dem aus die Stadt anders aussieht.
:7. Jelena klingelte um halb drei, was er nicht erwartet hatte und was ihn nicht überraschte.
:8. Jelena war die Art von Freundin, die manchmal einfach vorbeikam, ohne vorher anzurufen, was er früher manchmal störend gefunden hatte und was er jetzt schätzte.
:9. Sie brachte die Kälte der Straße mit und den Geruch von nassem Mantel, und er half ihr beim Aufhängen und machte neuen Tee.
:10. Der alte Tee war schon kalt, und sie setzten sich an den runden Tisch, der in der Mitte des Zimmers stand und der zu groß war für eine Person und genau richtig für zwei.
:11. Sie sprachen über den Regen und über Herrn Volkov, den Nachbarn aus dem zweiten Stock, der letzte Woche gestorben war.
:12. Sie sprachen ruhig und ohne Drama, wie alte Menschen sterben, die ihr Leben gelebt haben.
:13. Jelena sagte, sie habe ihm manchmal beim Einkaufen geholfen, und Dmitri sagte, er habe das nicht gewusst.
:14. Das waren die Gespräche, die sie führten, konkret und klein und aus dem Material des alltäglichen Lebens.
:15. Das erscheint manchen Menschen als Oberflächlichkeit und ist in Wirklichkeit eine Form von Vertrauen, die Tiefe nicht mehr beweisen muss.
:16. Jelena schaute die Bücherregale an, fragte ob er noch lese, und er sagte manchmal.
:17. Jelena sagte weniger als früher, und das war eine Unterhaltung über vierzig Jahre in drei Sätzen.
:18. Manchmal ist genau das die präziseste Form.
:19. Als sie nach einer Stunde ihren Mantel nahm, sagte Dmitri, sie solle bald wiederkommen.
:20. Jelena sagte ja, machen wir das, mit dem Ton von jemandem, der es meint.
:21. Die Tür schloss sich, und er hörte ihre Schritte auf der Treppe, bis er sie nicht mehr hörte.
:22. Er ging zurück zum Tisch, sah die halbvolle Tasse von Jelena, trank seinen eigenen kalten Tee, und schaute auf den Regen.
:23. Der Regen fiel noch immer, gleichmäßig und ohne Absicht, und er dachte, dass alte Freundschaften etwas haben, das neue nicht haben.
:24. Nicht Tiefe allein, sondern Geschichte, und Geschichte wiegt manchmal schwerer und manchmal leichter, je nachdem, was man daraus gemacht hat.
:25. Er machte das Licht an, weil es dunkler geworden war, und die Wohnung wurde heller.
:26. Draußen regnete es weiter, und das war der Abend, der jetzt begann.
|}
=== 6 ===
:A kert a ködben.
:1. Nikolai soha nem hagyta el a nagyapja kertjét, azokban az években sem, amikor a fák kevesebbet teremtek, és most sem, amikor a november elvitte az utolsó leveleket.
:2. Tudta, hogy a fagy két-három hét múlva megérkezik, talán korábban, de ez nem változtatott azon, hogy a kerthez tartozó munka még elvégzendő volt.
:3. Minden reggel kint dolgozott a régi szerszámokkal, amelyek még a nagyapjától maradtak rá.
:4. A munkának olyan nyugodt szabályossága volt, amelyet az ember már nem kérdőjelez meg, mert a kérdezés semmit sem változtat, az abbahagyás viszont nagyon sokat.
:5. A köd azon a reggelen korán jött, és maradt, ahogy a novemberi köd maradni szokott, sietség nélkül.
:6. Nikolai ágakat vágott, és maga körül hallgatta a falu csendjét, amely más volt, mint a város csendje: mélyebb, és azok nélkül a zajok nélkül, amelyek a városi csendet csak elfedik.
:7. Akkor látta meg Sofiát, amikor előlépett a ködből: először csak egy körvonal volt, aztán egy nő, aztán valaki, akit ismert.
:8. Szüksége volt egy pillanatra, mert sok év úgy változtatja meg az ember arcát, hogy előbb le kell fordítani, mielőtt az ember megérti.
:9. Tizenkét éve nem látták egymást, és az első, amit Sofia mondott, az ő neve volt, kérdésként.
:10. Az első, amit Nikolai mondott, az Sofia neve volt, válaszként, és ez volt a viszontlátás.
:11. Behívta a konyhába, mert odakint túl hideg volt egy hosszú beszélgetéshez.
:12. És mert azoknak az embereknek a beszélgetéseihez, akik régóta nem látták egymást, meleg kell: nem képletesen, hanem a kályha és a tea konkrét melege.
:13. Leültek a régi asztalhoz, amely repedezett volt, és abból az időből származott, amelyet mindketten még ismertek.
:14. Nikolai teát készített, a konyhában pedig ott volt a fa és az öreg kő illata, amely az ilyen házakban mindig jelen van.
:15. Sofia megkérdezte, dolgozik-e még a kertben, ő pedig azt mondta, igen, novemberben is, különösen novemberben.
:16. Amikor ezt mondta, Sofia úgy mosolygott, hogy látszott rajta: érti, mert az apja is pontosan így csinálta.
:17. Nikolai ezt tudta, mert néha segített az apjának, amit Sofia nem tudott.
:18. Ez a nem tudás kis ablakot nyitott a múltba, amelyen mindketten röviden benéztek, anélkül hogy sokat mondtak volna.
:19. Beszéltek a szülői házról, amelynek javításokra volt szüksége, és a faluról, amely megváltozott is, meg nem is.
:20. Apró, konkrét dolgokról beszéltek, a tea melegebb lett, aztán elfogyott, és a mondatok közötti csend nem volt kellemetlen.
:21. Ez olyan ember csendje volt, akinek az embernek nem kell állandóan bizonyítania valamit.
:22. Amikor Sofia felállt, Nikolai azt mondta neki, jöjjön vissza holnap, mert a kert szép a ködben.
:23. Ez különös meghívás volt, mégis a megfelelő, mert ezzel mondta el azt, amit mondani akart, anélkül hogy közvetlenül kimondta volna.
:24. Sofia röviden ránézett, és azt mondta, talán, ami ebben az összefüggésben több volt, mint egy talán.
:25. Nikolai a konyhában maradt, maga előtt a két üres csészével, és egy ideig az asztalt nézte.
:26. Aztán lekapcsolta a villanyt, lefeküdt, és másnap reggel újra kiment majd a kertbe, mint mindig.
:27. Csak most ennek volt egy kicsi, új oka is.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A kert a ködben. - Der Garten im Nebel.
:1. Nikolai soha nem hagyta el a nagyapja kertjét, azokban az években sem, amikor a fák kevesebbet teremtek, és most sem, amikor a november elvitte az utolsó leveleket. - Nikolai hatte den Garten seines Großvaters nie aufgegeben, auch nicht in den Jahren, in denen die Bäume weniger trugen, und auch nicht jetzt, wo der November die letzten Blätter geholt hatte.
:2. Tudta, hogy a fagy két-három hét múlva megérkezik, talán korábban, de ez nem változtatott azon, hogy a kerthez tartozó munka még elvégzendő volt. - Er wusste, dass der Frost in zwei, drei Wochen kommen würde, vielleicht früher, aber das änderte nichts daran, dass die Arbeit des Gartens noch zu tun war.
:3. Minden reggel kint dolgozott a régi szerszámokkal, amelyek még a nagyapjától maradtak rá. - Er arbeitete jeden Morgen draußen, mit dem alten Werkzeug, das noch von seinem Großvater stammte.
:4. A munkának olyan nyugodt szabályossága volt, amelyet az ember már nem kérdőjelez meg, mert a kérdezés semmit sem változtat, az abbahagyás viszont nagyon sokat. - Die Arbeit hatte die ruhige Regelmäßigkeit von etwas, das man nicht mehr hinterfragt, weil das Hinterfragen nichts verändert, aber das Aufhören sehr viel.
:5. A köd azon a reggelen korán jött, és maradt, ahogy a novemberi köd maradni szokott, sietség nélkül. - Der Nebel kam an diesem Morgen früh und blieb, wie Nebel im November bleibt, ohne Eile.
:6. Nikolai ágakat vágott, és maga körül hallgatta a falu csendjét, amely más volt, mint a város csendje: mélyebb, és azok nélkül a zajok nélkül, amelyek a városi csendet csak elfedik. - Nikolai schnitt Äste und hörte die Stille des Dorfes um sich herum, die anders war als die Stille der Stadt, tiefer und ohne die Geräusche, die Stille in der Stadt nur überdecken.
:7. Akkor látta meg Sofiát, amikor előlépett a ködből: először csak egy körvonal volt, aztán egy nő, aztán valaki, akit ismert. - Er sah Sofia, als sie aus dem Nebel kam, zuerst nur eine Silhouette, dann eine Frau, dann jemanden, den er kannte.
:8. Szüksége volt egy pillanatra, mert sok év úgy változtatja meg az ember arcát, hogy előbb le kell fordítani, mielőtt az ember megérti. - Er brauchte einen Moment, weil viele Jahre das Gesicht eines Menschen verändern auf eine Art, die man erst übersetzen muss, bevor man versteht.
:9. Tizenkét éve nem látták egymást, és az első, amit Sofia mondott, az ő neve volt, kérdésként. - Sie hatten sich seit zwölf Jahren nicht gesehen, und das Erste, was sie sagte, war sein Name, als Frage.
:10. Az első, amit Nikolai mondott, az Sofia neve volt, válaszként, és ez volt a viszontlátás. - Das Erste, was er sagte, war ihres, als Antwort, und das war das Wiedersehen.
:11. Behívta a konyhába, mert odakint túl hideg volt egy hosszú beszélgetéshez. - Er lud sie in die Küche ein, weil es draußen zu kalt war für ein langes Gespräch.
:12. És mert azoknak az embereknek a beszélgetéseihez, akik régóta nem látták egymást, meleg kell: nem képletesen, hanem a kályha és a tea konkrét melege. - Und weil Gespräche zwischen Menschen, die sich lange nicht gesehen haben, Wärme brauchen, nicht Metaphorisches, sondern das Konkrete des Ofens und des Tees.
:13. Leültek a régi asztalhoz, amely repedezett volt, és abból az időből származott, amelyet mindketten még ismertek. - Sie setzten sich an den alten Tisch, der Risse hatte und der aus einer Zeit stammte, die beide noch kannten.
:14. Nikolai teát készített, a konyhában pedig ott volt a fa és az öreg kő illata, amely az ilyen házakban mindig jelen van. - Nikolai machte Tee, und die Küche hatte den Geruch von Holz und altem Stein, der in Häusern dieser Art immer da ist.
:15. Sofia megkérdezte, dolgozik-e még a kertben, ő pedig azt mondta, igen, novemberben is, különösen novemberben. - Sofia fragte, ob er noch im Garten arbeite, und er sagte ja, auch im November, besonders im November.
:16. Amikor ezt mondta, Sofia úgy mosolygott, hogy látszott rajta: érti, mert az apja is pontosan így csinálta. - Als er das sagte, lächelte sie auf eine Art, die zeigte, dass sie das verstand, weil ihr Vater es genauso gemacht hatte.
:17. Nikolai ezt tudta, mert néha segített az apjának, amit Sofia nem tudott. - Das wusste Nikolai, weil er dem Vater manchmal geholfen hatte, was Sofia nicht gewusst hatte.
:18. Ez a nem tudás kis ablakot nyitott a múltba, amelyen mindketten röviden benéztek, anélkül hogy sokat mondtak volna. - Dieses Nicht-Wissen öffnete ein kleines Fenster in die Vergangenheit, durch das beide kurz schauten, ohne viel zu sagen.
:19. Beszéltek a szülői házról, amelynek javításokra volt szüksége, és a faluról, amely megváltozott is, meg nem is. - Sie sprachen über das Elternhaus, das Reparaturen brauchte, und über das Dorf, das sich verändert hatte und auch nicht.
:20. Apró, konkrét dolgokról beszéltek, a tea melegebb lett, aztán elfogyott, és a mondatok közötti csend nem volt kellemetlen. - Sie sprachen über kleine konkrete Dinge, und der Tee wurde wärmer und dann leer, und die Stille zwischen den Sätzen war nicht unangenehm.
:21. Ez olyan ember csendje volt, akinek az embernek nem kell állandóan bizonyítania valamit. - Es war die Stille von jemandem, dem man nicht ständig etwas beweisen muss.
:22. Amikor Sofia felállt, Nikolai azt mondta neki, jöjjön vissza holnap, mert a kert szép a ködben. - Als Sofia aufstand, sagte Nikolai, sie solle morgen wieder vorbeikommen, der Garten sei schön im Nebel.
:23. Ez különös meghívás volt, mégis a megfelelő, mert ezzel mondta el azt, amit mondani akart, anélkül hogy közvetlenül kimondta volna. - Das war eine seltsame Einladung und trotzdem die richtige, weil er damit sagte, was er sagen wollte, ohne es direkt zu sagen.
:24. Sofia röviden ránézett, és azt mondta, talán, ami ebben az összefüggésben több volt, mint egy talán. - Sofia schaute ihn an, kurz, und sagte vielleicht, was in diesem Zusammenhang mehr war als ein vielleicht.
:25. Nikolai a konyhában maradt, maga előtt a két üres csészével, és egy ideig az asztalt nézte. - Nikolai blieb in der Küche, mit den zwei leeren Tassen vor sich, und schaute eine Weile auf den Tisch.
:26. Aztán lekapcsolta a villanyt, lefeküdt, és másnap reggel újra kiment majd a kertbe, mint mindig. - Dann machte er das Licht aus und ging ins Bett, und morgen früh würde er wieder in den Garten gehen, wie immer.
:27. Csak most ennek volt egy kicsi, új oka is. - Nur hatte es jetzt einen kleinen, neuen Grund.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Der Garten im Nebel.
:1. Nikolai hatte den Garten seines Großvaters nie aufgegeben, auch nicht in den Jahren, in denen die Bäume weniger trugen, und auch nicht jetzt, wo der November die letzten Blätter geholt hatte.
:2. Er wusste, dass der Frost in zwei, drei Wochen kommen würde, vielleicht früher, aber das änderte nichts daran, dass die Arbeit des Gartens noch zu tun war.
:3. Er arbeitete jeden Morgen draußen, mit dem alten Werkzeug, das noch von seinem Großvater stammte.
:4. Die Arbeit hatte die ruhige Regelmäßigkeit von etwas, das man nicht mehr hinterfragt, weil das Hinterfragen nichts verändert, aber das Aufhören sehr viel.
:5. Der Nebel kam an diesem Morgen früh und blieb, wie Nebel im November bleibt, ohne Eile.
:6. Nikolai schnitt Äste und hörte die Stille des Dorfes um sich herum, die anders war als die Stille der Stadt, tiefer und ohne die Geräusche, die Stille in der Stadt nur überdecken.
:7. Er sah Sofia, als sie aus dem Nebel kam, zuerst nur eine Silhouette, dann eine Frau, dann jemanden, den er kannte.
:8. Er brauchte einen Moment, weil viele Jahre das Gesicht eines Menschen verändern auf eine Art, die man erst übersetzen muss, bevor man versteht.
:9. Sie hatten sich seit zwölf Jahren nicht gesehen, und das Erste, was sie sagte, war sein Name, als Frage.
:10. Das Erste, was er sagte, war ihres, als Antwort, und das war das Wiedersehen.
:11. Er lud sie in die Küche ein, weil es draußen zu kalt war für ein langes Gespräch.
:12. Und weil Gespräche zwischen Menschen, die sich lange nicht gesehen haben, Wärme brauchen, nicht Metaphorisches, sondern das Konkrete des Ofens und des Tees.
:13. Sie setzten sich an den alten Tisch, der Risse hatte und der aus einer Zeit stammte, die beide noch kannten.
:14. Nikolai machte Tee, und die Küche hatte den Geruch von Holz und altem Stein, der in Häusern dieser Art immer da ist.
:15. Sofia fragte, ob er noch im Garten arbeite, und er sagte ja, auch im November, besonders im November.
:16. Als er das sagte, lächelte sie auf eine Art, die zeigte, dass sie das verstand, weil ihr Vater es genauso gemacht hatte.
:17. Das wusste Nikolai, weil er dem Vater manchmal geholfen hatte, was Sofia nicht gewusst hatte.
:18. Dieses Nicht-Wissen öffnete ein kleines Fenster in die Vergangenheit, durch das beide kurz schauten, ohne viel zu sagen.
:19. Sie sprachen über das Elternhaus, das Reparaturen brauchte, und über das Dorf, das sich verändert hatte und auch nicht.
:20. Sie sprachen über kleine konkrete Dinge, und der Tee wurde wärmer und dann leer, und die Stille zwischen den Sätzen war nicht unangenehm.
:21. Es war die Stille von jemandem, dem man nicht ständig etwas beweisen muss.
:22. Als Sofia aufstand, sagte Nikolai, sie solle morgen wieder vorbeikommen, der Garten sei schön im Nebel.
:23. Das war eine seltsame Einladung und trotzdem die richtige, weil er damit sagte, was er sagen wollte, ohne es direkt zu sagen.
:24. Sofia schaute ihn an, kurz, und sagte vielleicht, was in diesem Zusammenhang mehr war als ein vielleicht.
:25. Nikolai blieb in der Küche, mit den zwei leeren Tassen vor sich, und schaute eine Weile auf den Tisch.
:26. Dann machte er das Licht aus und ging ins Bett, und morgen früh würde er wieder in den Garten gehen, wie immer.
:27. Nur hatte es jetzt einen kleinen, neuen Grund.
|}
66bwdaz5cq4qffbd8kosl34sw7vslnw
Ungarisch/Ungarisch-Lesebuch-Kurzgeschichten/Kurzgeschichten B1 Teil 5
0
122649
1085960
2026-05-16T20:35:57Z
Thirunavukkarasye-Raveendran
47852
Neue Seite (vgl. [[WB:AZ]])
1085960
wikitext
text/x-wiki
{{Navigation hoch|
hochtext=Inhaltsverzeichnis: Ungarisch-Lesebuch|
hochlink=Ungarisch#Ungarisch-Lesebuch}}
{{Navigation hoch|
hochtext=Inhaltsverzeichnis: Kurzgeschichten|
hochlink=Ungarisch/Ungarisch-Lesebuch-Kurzgeschichten}}
=== 3 ===
:A csendes visszatérés.
:1. Leonárd valaha olyan fotókat készített, amelyek ismert magazinokban jelentek meg.
:2. Ezt nem felejtette el, de már nem segített rajta.
:3. Mert a hírnév olyan valuta, amely elinflálódik, ha nem támasztják alá aktuális munkával.
:4. Az elmúlt évnek az előrehaladás nélküli idő múlásának felőrlő minősége volt.
:5. Kis megbízásokkal, amelyek nem ürítették ki a számlát, de a lelket sem töltötték meg.
:6. És azzal a szokással, hogy régi munkákat nézegetett.
:7. Ez a tegnapot nagyobbá tette, a mát pedig kisebbé.
:8. Ezt tudta, és ez mégsem akadályozta meg benne.
:9. Tudás és cselekvés különbsége az emberi élet egyik legmakacsabb távolsága.
:10. Leonárd abban az évben sok időt töltött ennek a rossz oldalán.
:11. A szakmai fórumon talált hirdetésnek olyan sajátos minősége volt, mint azoknak a dolgoknak, amelyek másnak kellemetlenek, neki viszont lehetségesek.
:12. Egy cég fotóst keresett egy kárpáti építési projekthez.
:13. Szélsőséges körülmények, mindenki más visszamondta.
:14. Ez azt jelentette, hogy a terep üres volt, ha az ember kész volt belépni rá.
:15. Telefonált, mert telefonálni jobb, mint nem telefonálni.
:16. Kovácssal beszélt, aki tárgyilagosan kérdezett, és nem volt türelme a kitérőkhöz.
:17. Ezt Leonárd értékelte, mert a tárgyilagos emberek tárgyilagos válaszokra reagálnak.
:18. Nem régi referenciákkal válaszolt, hanem konkrét megfontolásokkal.
:19. Megnevezte a helyszín sajátos kockázatait.
:20. És elmagyarázta, hogyan fogja megoldani őket.
:21. Ezzel nem reményt adott el, hanem hozzáértést.
:22. A kettő közötti különbség az, ami elválasztja azt, aki kér, attól, aki kínál.
:23. Az írásos terv, amelyet egy éjszaka alatt megírt, őszinte volt a nehézségekkel kapcsolatban.
:24. Mert a kockázatokról való őszinteség több bizalmat teremt, mint az az állítás, hogy nincsenek.
:25. És mert Kovács ismerte a körülményeket, és olyan emberre volt szüksége, aki szintén ismeri őket.
:26. Két nappal később megkapta a megbízást.
:27. Nem ünnepelt.
:28. Mert a megbízások nem megérkezések, hanem kötelezettségek.
:29. És mert az igazi munka csak akkor kezdődött.
:30. A felkészülésnek valami fontos dolog intenzitása volt.
:31. Akkumulátortesztekkel fagypont alatti hőmérsékleten.
:32. Napi edzéssel nehéz felszereléssel.
:33. És a terep gondos tanulmányozásával műholdképek alapján.
:34. Nem azért, mert mindezt nem ismerte.
:35. Hanem mert a tudás és a felkészülés két különböző dolog.
:36. És ezúttal nem akart különbséget hagyni közöttük.
:37. A helyszínen a terep olyan volt, amilyennek várta.
:38. A fény azonban nem.
:39. Mert a hegyekben a fénynek saját ritmusa van, és nem ismer naptárt.
:40. A második napon rosszabbra fordult az idő.
:41. Leonárd három órán át várt a hidegben arra az ablakra, amely majd eljön.
:42. Mert tudta, hogy el fog jönni.
:43. És mert a türelem ebben a szakmában nem érzelmi tulajdonság, hanem technikai.
:44. Az embernek vagy megvan, vagy edzi.
:45. A fényablak megérkezett.
:46. Leonárd magasabbra mászott, mint tervezte.
:47. Mert a legjobb kép onnan fentről volt lehetséges.
:48. És mert a bekalkulált kockázatok nem meglepetések.
:49. Hanem döntések, amelyeket az ember akkor hoz meg, amikor eljön a pillanat.
:50. Kovács megnézte a sorozatot, keveset mondott, majd hosszú távú együttműködésről kérdezte.
:51. Ez a visszajelzés legelegánsabb formája, amelyet egy megbízó adhat.
:52. A Budapestre tartó vonaton Leonárd kinézett az ablakon a változó tájra.
:53. Nem a régi sikerekre gondolt, hanem a következő projektre.
:54. Ez a legpontosabb jele annak, hogy valaki újra játékban van.
:55. Nem az öröm a múlt miatt, hanem a kíváncsiság az iránt, ami következik.
:56. Ez nem diadalmas pillanat volt, hanem csendes.
:57. Annak az embernek a csendje, aki tudja, hol áll.
:58. Ez néha többet ér minden külső megerősítésnél.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A csendes visszatérés. - Die stille Rückkehr.
:1. Leonárd valaha olyan fotókat készített, amelyek ismert magazinokban jelentek meg. - Leonárd hatte einmal Fotos gemacht, die in Magazinen erschienen waren, die man kannte.
:2. Ezt nem felejtette el, de már nem segített rajta. - Das hatte er nicht vergessen und das half ihm nicht mehr.
:3. Mert a hírnév olyan valuta, amely elinflálódik, ha nem támasztják alá aktuális munkával. - Weil Reputation eine Währung ist, die inflationiert, wenn man sie nicht durch aktuelle Arbeit stützt.
:4. Az elmúlt évnek az előrehaladás nélküli idő múlásának felőrlő minősége volt. - Das letzte Jahr hatte die zermürbende Qualität von Zeit gehabt, die vergeht, ohne voranzukommen.
:5. Kis megbízásokkal, amelyek nem ürítették ki a számlát, de a lelket sem töltötték meg. - Mit kleinen Aufträgen, die das Konto nicht leerten und die Seele nicht füllten.
:6. És azzal a szokással, hogy régi munkákat nézegetett. - Und mit der Gewohnheit, alte Arbeiten anzuschauen.
:7. Ez a tegnapot nagyobbá tette, a mát pedig kisebbé. - Das machte das Gestern größer und das Heute kleiner.
:8. Ezt tudta, és ez mégsem akadályozta meg benne. - Das wusste er und das hielt ihn nicht davon ab.
:9. Tudás és cselekvés különbsége az emberi élet egyik legmakacsabb távolsága. - Der Unterschied zwischen Wissen und Handeln ist einer der zähesten Abstände im menschlichen Leben.
:10. Leonárd abban az évben sok időt töltött ennek a rossz oldalán. - Leonárd hatte in diesem Jahr viel auf der falschen Seite davon verbracht.
:11. A szakmai fórumon talált hirdetésnek olyan sajátos minősége volt, mint azoknak a dolgoknak, amelyek másnak kellemetlenek, neki viszont lehetségesek. - Die Anzeige im Branchenforum hatte die spezifische Qualität von Dingen, die für jemand anderen unangenehm und für ihn möglich sind.
:12. Egy cég fotóst keresett egy kárpáti építési projekthez. - Eine Firma suchte einen Fotografen für ein Bauprojekt in den Karpaten.
:13. Szélsőséges körülmények, mindenki más visszamondta. - Extreme Bedingungen, alle anderen hatten abgesagt.
:14. Ez azt jelentette, hogy a terep üres volt, ha az ember kész volt belépni rá. - Das bedeutete, dass das Feld leer war, wenn man bereit war, es zu betreten.
:15. Telefonált, mert telefonálni jobb, mint nem telefonálni. - Er rief an, weil Anrufen besser ist als Nicht-anrufen.
:16. Kovácssal beszélt, aki tárgyilagosan kérdezett, és nem volt türelme a kitérőkhöz. - Er sprach mit Kovács, der sachlich fragte und keine Geduld für Ausweichmanöver hatte.
:17. Ezt Leonárd értékelte, mert a tárgyilagos emberek tárgyilagos válaszokra reagálnak. - Das schätzte Leonárd, weil sachliche Menschen auf sachliche Antworten reagieren.
:18. Nem régi referenciákkal válaszolt, hanem konkrét megfontolásokkal. - Er antwortete nicht mit alten Referenzen, sondern mit konkreten Überlegungen.
:19. Megnevezte a helyszín sajátos kockázatait. - Er nannte die spezifischen Risiken des Standorts.
:20. És elmagyarázta, hogyan fogja megoldani őket. - Und erklärte, wie er sie lösen würde.
:21. Ezzel nem reményt adott el, hanem hozzáértést. - Das verkaufte keine Hoffnung, sondern Kompetenz.
:22. A kettő közötti különbség az, ami elválasztja azt, aki kér, attól, aki kínál. - Der Unterschied zwischen beidem ist der Unterschied zwischen jemandem, der bittet, und jemandem, der anbietet.
:23. Az írásos terv, amelyet egy éjszaka alatt megírt, őszinte volt a nehézségekkel kapcsolatban. - Der schriftliche Plan, den er in einer Nacht schrieb, war ehrlich über die Schwierigkeiten.
:24. Mert a kockázatokról való őszinteség több bizalmat teremt, mint az az állítás, hogy nincsenek. - Weil Ehrlichkeit über Risiken mehr Vertrauen schafft als die Behauptung, es gebe keine.
:25. És mert Kovács ismerte a körülményeket, és olyan emberre volt szüksége, aki szintén ismeri őket. - Und weil Kovács die Bedingungen kannte und jemanden brauchte, der sie auch kannte.
:26. Két nappal később megkapta a megbízást. - Zwei Tage später hatte er den Auftrag.
:27. Nem ünnepelt. - Er feierte nicht.
:28. Mert a megbízások nem megérkezések, hanem kötelezettségek. - Weil Aufträge keine Ankunft sind, sondern eine Verpflichtung.
:29. És mert az igazi munka csak akkor kezdődött. - Und weil die eigentliche Arbeit erst begann.
:30. A felkészülésnek valami fontos dolog intenzitása volt. - Die Vorbereitung hatte die Intensität von etwas, das wichtig ist.
:31. Akkumulátortesztekkel fagypont alatti hőmérsékleten. - Mit Batterietests bei Minustemperaturen.
:32. Napi edzéssel nehéz felszereléssel. - Mit täglichem Training mit schwerem Equipment.
:33. És a terep gondos tanulmányozásával műholdképek alapján. - Und dem sorgfältigen Studium des Geländes aus Satellitenbildern.
:34. Nem azért, mert mindezt nem ismerte. - Nicht weil er das alles nicht kannte.
:35. Hanem mert a tudás és a felkészülés két különböző dolog. - Sondern weil Kenntnis und Vorbereitung zwei verschiedene Dinge sind.
:36. És ezúttal nem akart különbséget hagyni közöttük. - Und er diesmal keinen Unterschied zwischen ihnen lassen wollte.
:37. A helyszínen a terep olyan volt, amilyennek várta. - Vor Ort war das Gelände so, wie er es erwartet hatte.
:38. A fény azonban nem. - Und das Licht war es nicht.
:39. Mert a hegyekben a fénynek saját ritmusa van, és nem ismer naptárt. - Weil Licht in Bergen seinen eigenen Rhythmus hat und keinen Kalender kennt.
:40. A második napon rosszabbra fordult az idő. - Das Wetter verschlechterte sich am zweiten Tag.
:41. Leonárd három órán át várt a hidegben arra az ablakra, amely majd eljön. - Leonárd wartete drei Stunden in der Kälte auf das Fenster, das kommen würde.
:42. Mert tudta, hogy el fog jönni. - Weil er wusste, dass es kommen würde.
:43. És mert a türelem ebben a szakmában nem érzelmi tulajdonság, hanem technikai. - Und weil Geduld in diesem Beruf keine emotionale Eigenschaft ist, sondern eine technische.
:44. Az embernek vagy megvan, vagy edzi. - Die man entweder hat oder trainiert.
:45. A fényablak megérkezett. - Das Fenster kam.
:46. Leonárd magasabbra mászott, mint tervezte. - Und er kletterte höher als geplant.
:47. Mert a legjobb kép onnan fentről volt lehetséges. - Weil das beste Bild von dort oben war.
:48. És mert a bekalkulált kockázatok nem meglepetések. - Und weil Risiken, die man einkalkuliert hat, keine Überraschungen sind.
:49. Hanem döntések, amelyeket az ember akkor hoz meg, amikor eljön a pillanat. - Sondern Entscheidungen, die man trifft, wenn der Moment da ist.
:50. Kovács megnézte a sorozatot, keveset mondott, majd hosszú távú együttműködésről kérdezte. - Kovács schaute die Serie an, sagte wenig, und fragte nach einem langfristigen Engagement.
:51. Ez a visszajelzés legelegánsabb formája, amelyet egy megbízó adhat. - Das ist die eleganteste Form von Feedback, die ein Auftraggeber geben kann.
:52. A Budapestre tartó vonaton Leonárd kinézett az ablakon a változó tájra. - Im Zug nach Budapest schaute Leonárd aus dem Fenster auf die Landschaft, die sich veränderte.
:53. Nem a régi sikerekre gondolt, hanem a következő projektre. - Er dachte nicht an alte Erfolge, sondern an das nächste Projekt.
:54. Ez a legpontosabb jele annak, hogy valaki újra játékban van. - Das ist der präziseste Indikator dafür, dass jemand wieder im Spiel ist.
:55. Nem az öröm a múlt miatt, hanem a kíváncsiság az iránt, ami következik. - Nicht die Freude über das Vergangene, sondern die Neugier auf das Kommende.
:56. Ez nem diadalmas pillanat volt, hanem csendes. - Das war kein triumphaler Moment, sondern ein ruhiger.
:57. Annak az embernek a csendje, aki tudja, hol áll. - Die Stille von jemandem, der weiß, wo er steht.
:58. Ez néha többet ér minden külső megerősítésnél. - Das ist manchmal mehr wert als jede Bestätigung von außen.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Die stille Rückkehr.
:1. Leonárd hatte einmal Fotos gemacht, die in Magazinen erschienen waren, die man kannte.
:2. Das hatte er nicht vergessen und das half ihm nicht mehr.
:3. Weil Reputation eine Währung ist, die inflationiert, wenn man sie nicht durch aktuelle Arbeit stützt.
:4. Das letzte Jahr hatte die zermürbende Qualität von Zeit gehabt, die vergeht, ohne voranzukommen.
:5. Mit kleinen Aufträgen, die das Konto nicht leerten und die Seele nicht füllten.
:6. Und mit der Gewohnheit, alte Arbeiten anzuschauen.
:7. Das machte das Gestern größer und das Heute kleiner.
:8. Das wusste er und das hielt ihn nicht davon ab.
:9. Der Unterschied zwischen Wissen und Handeln ist einer der zähesten Abstände im menschlichen Leben.
:10. Leonárd hatte in diesem Jahr viel auf der falschen Seite davon verbracht.
:11. Die Anzeige im Branchenforum hatte die spezifische Qualität von Dingen, die für jemand anderen unangenehm und für ihn möglich sind.
:12. Eine Firma suchte einen Fotografen für ein Bauprojekt in den Karpaten.
:13. Extreme Bedingungen, alle anderen hatten abgesagt.
:14. Das bedeutete, dass das Feld leer war, wenn man bereit war, es zu betreten.
:15. Er rief an, weil Anrufen besser ist als Nicht-anrufen.
:16. Er sprach mit Kovács, der sachlich fragte und keine Geduld für Ausweichmanöver hatte.
:17. Das schätzte Leonárd, weil sachliche Menschen auf sachliche Antworten reagieren.
:18. Er antwortete nicht mit alten Referenzen, sondern mit konkreten Überlegungen.
:19. Er nannte die spezifischen Risiken des Standorts.
:20. Und erklärte, wie er sie lösen würde.
:21. Das verkaufte keine Hoffnung, sondern Kompetenz.
:22. Der Unterschied zwischen beidem ist der Unterschied zwischen jemandem, der bittet, und jemandem, der anbietet.
:23. Der schriftliche Plan, den er in einer Nacht schrieb, war ehrlich über die Schwierigkeiten.
:24. Weil Ehrlichkeit über Risiken mehr Vertrauen schafft als die Behauptung, es gebe keine.
:25. Und weil Kovács die Bedingungen kannte und jemanden brauchte, der sie auch kannte.
:26. Zwei Tage später hatte er den Auftrag.
:27. Er feierte nicht.
:28. Weil Aufträge keine Ankunft sind, sondern eine Verpflichtung.
:29. Und weil die eigentliche Arbeit erst begann.
:30. Die Vorbereitung hatte die Intensität von etwas, das wichtig ist.
:31. Mit Batterietests bei Minustemperaturen.
:32. Mit täglichem Training mit schwerem Equipment.
:33. Und dem sorgfältigen Studium des Geländes aus Satellitenbildern.
:34. Nicht weil er das alles nicht kannte.
:35. Sondern weil Kenntnis und Vorbereitung zwei verschiedene Dinge sind.
:36. Und er diesmal keinen Unterschied zwischen ihnen lassen wollte.
:37. Vor Ort war das Gelände so, wie er es erwartet hatte.
:38. Und das Licht war es nicht.
:39. Weil Licht in Bergen seinen eigenen Rhythmus hat und keinen Kalender kennt.
:40. Das Wetter verschlechterte sich am zweiten Tag.
:41. Leonárd wartete drei Stunden in der Kälte auf das Fenster, das kommen würde.
:42. Weil er wusste, dass es kommen würde.
:43. Und weil Geduld in diesem Beruf keine emotionale Eigenschaft ist, sondern eine technische.
:44. Die man entweder hat oder trainiert.
:45. Das Fenster kam.
:46. Und er kletterte höher als geplant.
:47. Weil das beste Bild von dort oben war.
:48. Und weil Risiken, die man einkalkuliert hat, keine Überraschungen sind.
:49. Sondern Entscheidungen, die man trifft, wenn der Moment da ist.
:50. Kovács schaute die Serie an, sagte wenig, und fragte nach einem langfristigen Engagement.
:51. Das ist die eleganteste Form von Feedback, die ein Auftraggeber geben kann.
:52. Im Zug nach Budapest schaute Leonárd aus dem Fenster auf die Landschaft, die sich veränderte.
:53. Er dachte nicht an alte Erfolge, sondern an das nächste Projekt.
:54. Das ist der präziseste Indikator dafür, dass jemand wieder im Spiel ist.
:55. Nicht die Freude über das Vergangene, sondern die Neugier auf das Kommende.
:56. Das war kein triumphaler Moment, sondern ein ruhiger.
:57. Die Stille von jemandem, der weiß, wo er steht.
:58. Das ist manchmal mehr wert als jede Bestätigung von außen.
|}
=== 3 ===
:A ház, amelyet nem kellett megmagyarázni.
:1. Ferenc egy őszi napon vette meg a házat, egy bejárás után, amely húsz percig tartott.
:2. A bejáráson az ingatlanos annak az embernek az arckifejezését viselte, aki nem érti, miért van még mindig ott.
:3. A ház 1953-ban épült, és ez látszott rajta.
:4. Legalább húsz éve nem lakták, és ez még világosabban látszott.
:5. A lyukas tetővel, a vezetékekkel, amelyekhez senki sem akart hozzányúlni, és a falakkal, amelyek olyan módon voltak nedvesek, amelynek kialakulásához idő kell.
:6. A szomszédok gyorsan és barátságosan elmondták a véleményüket.
:7. Ettől nem lett jobb.
:8. Ferenc meghallgatta őket, és nem mondott semmit.
:9. Mert nem az érdekelte, hogy másokat meggyőzzön, hanem az, hogy megjavítsa a házat.
:10. Ez két különböző feladat.
:11. Az első reggelén listát készített, azzal az írótáblával, amelyet külön ezért vett.
:12. Végigment minden helyiségen, és felírta, amit látott.
:13. Anélkül hogy értékelte volna, megvalósítható-e.
:14. Mert a korai értékelés megakadályozza a cselekvést.
:15. A lista hosszú volt, és volt szerkezete.
:16. A szerkezet pedig azt jelentette, hogy el lehet kezdeni.
:17. Ez fontosabb, mint egy tökéletes terv.
:18. A tetővel kezdte.
:19. Mert a tetőnek kell először jönnie, mielőtt az ember bármi másról gondolkodik.
:20. Ezt a logikát az apja tanította neki.
:21. És most értette meg először igazán.
:22. Az első hetek testileg nehezebbek voltak, mint várta.
:23. Korai reggelekkel és késő estékkel.
:24. És annak az embernek a kimerültségével, aki nincs hozzászokva ahhoz, hogy egész nap fizikai munkát végezzen.
:25. De aki ezt már nem használja érvként a folytatás ellen.
:26. Módszeresen dolgozott.
:27. Nem választott rövidítéseket.
:28. Újra megcsinálta a munkát, ha nem stimmelt.
:29. Mert tudta, hogy az építésben a rövidítések mindig láthatóvá válnak.
:30. Többnyire akkor, amikor a legkevésbé alkalmas.
:31. A korhadt gerenda hat hét után került elő, egy kedd délelőttön.
:32. Ferenc egy ideig előtte állt, és nézte.
:33. Annak az embernek a nyugodt tekintetével, aki rögzít egy problémát anélkül, hogy azonnal reagálna.
:34. Mert az elhamarkodott reakciók gyakran rosszabb megoldásokat hoznak létre, mint a rövid várakozás.
:35. Bement a városba, beszélt a szaküzletben dolgozó férfival, meghallgatta, és kérdéseket tett fel.
:36. Aztán olyan tervvel tért vissza, amely jobb volt az eredeti gerendánál.
:37. Néha ez a visszaesések eredménye, ha az ember helyesen kezeli őket.
:38. Három napig dolgozott a megerősítésen.
:39. Amikor elkészült, a gerenda erősebb volt az eredetinél.
:40. Ez jobban elégedetté tette, mint bármelyik visszaesés nélküli pillanat.
:41. Mert a problémákból születő megoldásoknak más minőségük van.
:42. Nyárra elkészültek a falak.
:43. Kora őszre az ablakok is.
:44. Egy szeptemberi estén felkapcsolta a villanyt a nappaliban.
:45. Sok év után először.
:46. A szoba világos és meleg volt, és úgy nézett ki, mint egy hely, ahol valaki él.
:47. A szomszédasszony, aki azt mondta, hogy Ferenc hamarosan eladja, elment a veranda előtt.
:48. Azt mondta, ez most igazán szépnek látszik.
:49. Olyan hangon mondta, amely őszintének tűnt.
:50. Ferenc ezt tudomásul vette, de nem kommentálta.
:51. Ott ült a kávéjával.
:52. Arra a listára gondolt, amelyet az első reggelen készített.
:53. És arra, hogy minden pontja el volt intézve.
:54. Ez nem hősies gondolat volt, hanem tárgyilagos.
:55. Mégis jó érzés volt.
:56. Talán éppen azért, mert ennyire tárgyilagos volt.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A ház, amelyet nem kellett megmagyarázni. - Das Haus, das man nicht erklären musste.
:1. Ferenc egy őszi napon vette meg a házat, egy bejárás után, amely húsz percig tartott. - Ferenc hatte das Haus an einem Herbsttag gekauft, nach einer Besichtigung, die zwanzig Minuten gedauert hatte.
:2. A bejáráson az ingatlanos annak az embernek az arckifejezését viselte, aki nem érti, miért van még mindig ott. - Bei der der Makler den Ausdruck eines Mannes getragen hatte, der nicht versteht, warum er noch dabei ist.
:3. A ház 1953-ban épült, és ez látszott rajta. - Das Haus war 1953 gebaut worden, was man sah.
:4. Legalább húsz éve nem lakták, és ez még világosabban látszott. - Seit mindestens zwanzig Jahren war es nicht mehr bewohnt, was man noch deutlicher sah.
:5. A lyukas tetővel, a vezetékekkel, amelyekhez senki sem akart hozzányúlni, és a falakkal, amelyek olyan módon voltak nedvesek, amelynek kialakulásához idő kell. - Mit dem durchlöcherten Dach, den Leitungen, die niemand anfassen wollte, und den Wänden, die auf eine Art feucht waren, die Zeit braucht, um zu entstehen.
:6. A szomszédok gyorsan és barátságosan elmondták a véleményüket. - Die Nachbarn hatten ihre Meinungen schnell und freundlich geäußert.
:7. Ettől nem lett jobb. - Das machte es nicht besser.
:8. Ferenc meghallgatta őket, és nem mondott semmit. - Ferenc hatte zugehört und nichts gesagt.
:9. Mert nem az érdekelte, hogy másokat meggyőzzön, hanem az, hogy megjavítsa a házat. - Weil er kein Interesse daran hatte, andere zu überzeugen, sondern daran, das Haus zu reparieren.
:10. Ez két különböző feladat. - Das sind zwei verschiedene Aufgaben.
:11. Az első reggelén listát készített, azzal az írótáblával, amelyet külön ezért vett. - Er machte eine Liste an seinem ersten Morgen, mit dem Klemmbrett, das er sich extra gekauft hatte.
:12. Végigment minden helyiségen, és felírta, amit látott. - Er ging durch jeden Raum und schrieb auf, was er sah.
:13. Anélkül hogy értékelte volna, megvalósítható-e. - Ohne zu bewerten, ob es machbar war.
:14. Mert a korai értékelés megakadályozza a cselekvést. - Weil frühes Bewerten das Handeln verhindert.
:15. A lista hosszú volt, és volt szerkezete. - Die Liste war lang und hatte Struktur.
:16. A szerkezet pedig azt jelentette, hogy el lehet kezdeni. - Und Struktur bedeutete, dass man anfangen konnte.
:17. Ez fontosabb, mint egy tökéletes terv. - Das ist wichtiger als ein perfekter Plan.
:18. A tetővel kezdte. - Er begann mit dem Dach.
:19. Mert a tetőnek kell először jönnie, mielőtt az ember bármi másról gondolkodik. - Weil das Dach zuerst kommen muss, bevor man über alles andere nachdenkt.
:20. Ezt a logikát az apja tanította neki. - Diese Logik hatte ihm sein Vater beigebracht.
:21. És most értette meg először igazán. - Und die verstand er jetzt zum ersten Mal wirklich.
:22. Az első hetek testileg nehezebbek voltak, mint várta. - Die ersten Wochen waren körperlich härter als erwartet.
:23. Korai reggelekkel és késő estékkel. - Mit frühen Morgen und späten Abenden.
:24. És annak az embernek a kimerültségével, aki nincs hozzászokva ahhoz, hogy egész nap fizikai munkát végezzen. - Und mit der Erschöpfung von jemandem, der nicht gewohnt ist, den ganzen Tag körperlich zu arbeiten.
:25. De aki ezt már nem használja érvként a folytatás ellen. - Aber der aufgehört hat, das als Argument gegen das Weitermachen zu benutzen.
:26. Módszeresen dolgozott. - Er arbeitete methodisch.
:27. Nem választott rövidítéseket. - Er machte keine Abkürzungen.
:28. Újra megcsinálta a munkát, ha nem stimmelt. - Er wiederholte Arbeiten, wenn sie nicht stimmten.
:29. Mert tudta, hogy az építésben a rövidítések mindig láthatóvá válnak. - Weil er wusste, dass Abkürzungen beim Bauen immer sichtbar werden.
:30. Többnyire akkor, amikor a legkevésbé alkalmas. - Meistens dann, wenn es am unpassendsten ist.
:31. A korhadt gerenda hat hét után került elő, egy kedd délelőttön. - Der morsche Balken fand sich nach sechs Wochen, an einem Dienstagvormittag.
:32. Ferenc egy ideig előtte állt, és nézte. - Ferenc stand eine Weile davor und schaute ihn an.
:33. Annak az embernek a nyugodt tekintetével, aki rögzít egy problémát anélkül, hogy azonnal reagálna. - Mit dem ruhigen Blick von jemandem, der ein Problem registriert, ohne sofort zu reagieren.
:34. Mert az elhamarkodott reakciók gyakran rosszabb megoldásokat hoznak létre, mint a rövid várakozás. - Weil vorschnelle Reaktionen oft schlechtere Lösungen produzieren als kurzes Warten.
:35. Bement a városba, beszélt a szaküzletben dolgozó férfival, meghallgatta, és kérdéseket tett fel. - Er fuhr in die Stadt, sprach mit dem Mann im Fachgeschäft, hörte zu, stellte Fragen.
:36. Aztán olyan tervvel tért vissza, amely jobb volt az eredeti gerendánál. - Und kam zurück mit einem Plan, der besser war als der ursprüngliche Balken.
:37. Néha ez a visszaesések eredménye, ha az ember helyesen kezeli őket. - Das ist manchmal das Ergebnis von Rückschlägen, wenn man sie richtig behandelt.
:38. Három napig dolgozott a megerősítésen. - Drei Tage arbeitete er an der Verstärkung.
:39. Amikor elkészült, a gerenda erősebb volt az eredetinél. - Als sie fertig war, war der Balken stärker als das Original.
:40. Ez jobban elégedetté tette, mint bármelyik visszaesés nélküli pillanat. - Das stellte ihn mehr zufrieden als jeder Moment ohne Rückschlag.
:41. Mert a problémákból születő megoldásoknak más minőségük van. - Weil Lösungen, die aus Problemen entstehen, eine andere Qualität haben.
:42. Nyárra elkészültek a falak. - Im Sommer wurden die Wände fertig.
:43. Kora őszre az ablakok is. - Im frühen Herbst die Fenster.
:44. Egy szeptemberi estén felkapcsolta a villanyt a nappaliban. - An einem Abend im September machte er das Licht im Wohnzimmer an.
:45. Sok év után először. - Das erste Mal seit Jahren.
:46. A szoba világos és meleg volt, és úgy nézett ki, mint egy hely, ahol valaki él. - Das Zimmer war hell und warm und sah aus wie ein Ort, an dem jemand lebt.
:47. A szomszédasszony, aki azt mondta, hogy Ferenc hamarosan eladja, elment a veranda előtt. - Die Nachbarin, die gesagt hatte, er werde bald verkaufen, ging an der Veranda vorbei.
:48. Azt mondta, ez most igazán szépnek látszik. - Sie sagte, das sehe jetzt wirklich schön aus.
:49. Olyan hangon mondta, amely őszintének tűnt. - Mit einem Tonfall, der ehrlich klang.
:50. Ferenc ezt tudomásul vette, de nem kommentálta. - Ferenc registrierte das und kommentierte es nicht.
:51. Ott ült a kávéjával. - Er saß mit seinem Kaffee.
:52. Arra a listára gondolt, amelyet az első reggelen készített. - Und dachte an die Liste, die er am ersten Morgen gemacht hatte.
:53. És arra, hogy minden pontja el volt intézve. - Und daran, dass jeder Punkt erledigt war.
:54. Ez nem hősies gondolat volt, hanem tárgyilagos. - Das war kein heroischer Gedanke, sondern ein sachlicher.
:55. Mégis jó érzés volt. - Der sich trotzdem gut anfühlte.
:56. Talán éppen azért, mert ennyire tárgyilagos volt. - Vielleicht gerade weil er so sachlich war.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Das Haus, das man nicht erklären musste.
:1. Ferenc hatte das Haus an einem Herbsttag gekauft, nach einer Besichtigung, die zwanzig Minuten gedauert hatte.
:2. Bei der der Makler den Ausdruck eines Mannes getragen hatte, der nicht versteht, warum er noch dabei ist.
:3. Das Haus war 1953 gebaut worden, was man sah.
:4. Seit mindestens zwanzig Jahren war es nicht mehr bewohnt, was man noch deutlicher sah.
:5. Mit dem durchlöcherten Dach, den Leitungen, die niemand anfassen wollte, und den Wänden, die auf eine Art feucht waren, die Zeit braucht, um zu entstehen.
:6. Die Nachbarn hatten ihre Meinungen schnell und freundlich geäußert.
:7. Das machte es nicht besser.
:8. Ferenc hatte zugehört und nichts gesagt.
:9. Weil er kein Interesse daran hatte, andere zu überzeugen, sondern daran, das Haus zu reparieren.
:10. Das sind zwei verschiedene Aufgaben.
:11. Er machte eine Liste an seinem ersten Morgen, mit dem Klemmbrett, das er sich extra gekauft hatte.
:12. Er ging durch jeden Raum und schrieb auf, was er sah.
:13. Ohne zu bewerten, ob es machbar war.
:14. Weil frühes Bewerten das Handeln verhindert.
:15. Die Liste war lang und hatte Struktur.
:16. Und Struktur bedeutete, dass man anfangen konnte.
:17. Das ist wichtiger als ein perfekter Plan.
:18. Er begann mit dem Dach.
:19. Weil das Dach zuerst kommen muss, bevor man über alles andere nachdenkt.
:20. Diese Logik hatte ihm sein Vater beigebracht.
:21. Und die verstand er jetzt zum ersten Mal wirklich.
:22. Die ersten Wochen waren körperlich härter als erwartet.
:23. Mit frühen Morgen und späten Abenden.
:24. Und mit der Erschöpfung von jemandem, der nicht gewohnt ist, den ganzen Tag körperlich zu arbeiten.
:25. Aber der aufgehört hat, das als Argument gegen das Weitermachen zu benutzen.
:26. Er arbeitete methodisch.
:27. Er machte keine Abkürzungen.
:28. Er wiederholte Arbeiten, wenn sie nicht stimmten.
:29. Weil er wusste, dass Abkürzungen beim Bauen immer sichtbar werden.
:30. Meistens dann, wenn es am unpassendsten ist.
:31. Der morsche Balken fand sich nach sechs Wochen, an einem Dienstagvormittag.
:32. Ferenc stand eine Weile davor und schaute ihn an.
:33. Mit dem ruhigen Blick von jemandem, der ein Problem registriert, ohne sofort zu reagieren.
:34. Weil vorschnelle Reaktionen oft schlechtere Lösungen produzieren als kurzes Warten.
:35. Er fuhr in die Stadt, sprach mit dem Mann im Fachgeschäft, hörte zu, stellte Fragen.
:36. Und kam zurück mit einem Plan, der besser war als der ursprüngliche Balken.
:37. Das ist manchmal das Ergebnis von Rückschlägen, wenn man sie richtig behandelt.
:38. Drei Tage arbeitete er an der Verstärkung.
:39. Als sie fertig war, war der Balken stärker als das Original.
:40. Das stellte ihn mehr zufrieden als jeder Moment ohne Rückschlag.
:41. Weil Lösungen, die aus Problemen entstehen, eine andere Qualität haben.
:42. Im Sommer wurden die Wände fertig.
:43. Im frühen Herbst die Fenster.
:44. An einem Abend im September machte er das Licht im Wohnzimmer an.
:45. Das erste Mal seit Jahren.
:46. Das Zimmer war hell und warm und sah aus wie ein Ort, an dem jemand lebt.
:47. Die Nachbarin, die gesagt hatte, er werde bald verkaufen, ging an der Veranda vorbei.
:48. Sie sagte, das sehe jetzt wirklich schön aus.
:49. Mit einem Tonfall, der ehrlich klang.
:50. Ferenc registrierte das und kommentierte es nicht.
:51. Er saß mit seinem Kaffee.
:52. Und dachte an die Liste, die er am ersten Morgen gemacht hatte.
:53. Und daran, dass jeder Punkt erledigt war.
:54. Das war kein heroischer Gedanke, sondern ein sachlicher.
:55. Der sich trotzdem gut anfühlte.
:56. Vielleicht gerade weil er so sachlich war.
|}
=== 3 ===
:Markus házvásárlása Floridában.
:1. Markus három éve volt irodavezető Münchenben.
:2. Jól keresett, és keveset tett félre.
:3. Ez Németországban normális, Amerikában viszont probléma.
:4. Mert az amerikai ingatlanpiac önerőt feltételez, mégpedig komolyan.
:5. Megkapta az állást, beadta a zöldkártya-kérelmet, és Tampába költözött.
:6. Ott élt nyolc éve a régi iskolai barátja, Stefan.
:7. És ott mindennap sütött a nap.
:8. Ezt Markus az első télen nagyon értékelte, a második nyáron viszont már kissé másként ítélte meg.
:9. Stefan felajánlotta neki, hogy végigvezeti a házvásárláson.
:10. Ez nagylelkűen hangzott, és valóban az is volt.
:11. Mert Stefan nyolc év alatt mindent rosszul csinált, amit rosszul lehet csinálni.
:12. És szívesen továbbadta a hibáiból származó tudást.
:13. Egy szombat délelőtt elmentek megnézni négy házat, amelyeket Markus online talált.
:14. Stefan mindent kommentált, nyugodtan és dráma nélkül.
:15. Mert nem akarta, hogy Markus ne higgyen neki.
:16. Az első ház gyönyörűen volt berendezve.
:17. Fehér bútorokkal, friss virágokkal és frissen sült kenyér illatával.
:18. Stefan ezt azonnal kommentálta.
:19. Ez staging, mondta, ez nem tartozik a házhoz.
:20. Ha megveszed, mindez eltűnik.
:21. Markus értette az elvet.
:22. De igazán csak akkor értette meg, amikor Stefan elmagyarázta neki, milyen üresnek tűnnek gyakran az amerikai házak a vásárlás után.
:23. Mert az eladók mindent elvisznek, ami nincs odacsavarozva.
:24. Néha még a lámpákat is.
:25. A második ház nagy volt.
:26. Négy hálószoba, három fürdőszoba, medence.
:27. És hihetetlenül olcsó.
:28. Ez meglepte Markust, amíg Stefan meg nem kérdezte, utánanézett-e az ingatlanadónak.
:29. Markus nem nézett utána.
:30. Stefan pedig kiszámolta neki.
:31. Floridában az ingatlanadót a piaci érték alapján fizetik.
:32. Ez egy jó fekvésű, olcsó háznál is évente több ezer dollárt jelenthet.
:33. Ehhez jön még a biztosítás, amely Floridában a hurrikánok miatt drága.
:34. És a Homeowner Association díjai, ha a ház kezelt lakónegyedben van.
:35. A nagy nem mindig olcsó, mondta Stefan.
:36. Néha csak bőkezűen drága.
:37. A harmadik ház olyan környéken állt, amely Markusnak látványra tetszett.
:38. Széles utcák, öreg fák, nyugalom.
:39. Stefan azt javasolta, hogy nézzék meg a bűnözési statisztikát, mielőtt kiszállnak.
:40. Elővette a telefonját, és megmutatta Markusnak az irányítószámhoz tartozó crime rate adatokat.
:41. Ezek nyilvánosan hozzáférhetők.
:42. És ismerni kell őket, mielőtt az ember döntést hoz.
:43. Mert a csendes utcák és az alacsony bűnözési ráta nem mindig ugyanaz.
:44. A környék rendben volt.
:45. Magának a háznak viszont olyan teteje volt, amely Stefant bizalmatlanná tette.
:46. Mert egy nem hurrikánbiztos tető Floridában nem esztétikai probléma, hanem pénzügyi.
:47. Független szakértőt ajánlott.
:48. Nem olyat, akit a makler ajánl, hanem olyat, akit az ember maga keres.
:49. Mert a maklerek által ajánlott szakértők néha túl barátságosak.
:50. A negyedik ház volt a legkevésbé feltűnő.
:51. Egy háromszobás bungaló Észak-Tampában.
:52. Tiszta volt, de egyszerű.
:53. Nem volt medence, és nem volt nagy kert.
:54. A döntő azonban az iskolakörzet volt, mondta Stefan.
:55. Elmagyarázta, hogy Amerikában a házvásárlás egyik legfontosabb döntése az iskolakörzet.
:56. Nemcsak családok számára fontos.
:57. Hanem azért is, mert egy jó iskolakörzet stabilizálja, sőt néha meghatározza egy ház újraeladási értékét.
:58. A körzet iskoláinak jó értékelései voltak.
:59. Ezeket szintén nyilvánosan meg lehet nézni.
:60. Stefan megmutatta Markusnak, hogyan kell ezt csinálni.
:61. Mert Amerikában az információ nyilvános, ha az ember tudja, hol keresse.
:62. Markus időpontot egyeztetett a bankkal, amellyel már korábban felvette a kapcsolatot.
:63. Stefan elkísérte.
:64. Mert az amerikai banki beszélgetések a németeknek szokatlanok.
:65. Ott van például a pre-approval letter.
:66. Ez még nem hitel, hanem előzetes ígéret.
:67. De szükség van rá, ha az ember komoly ajánlatot akar tenni.
:68. A hitelt jóváhagyták.
:69. A havi részlet korrekt volt.
:70. Markus ajánlatot tett a bungalóra.
:71. A listaár alatt, de nem túl mélyen.
:72. Stefan vacsora közben azt mondta, hogy a closing Floridában kissé más, mint Németországban.
:73. Nincs német értelemben vett közjegyző.
:74. Hanem egy title company, amely ellenőrzi és biztosítja a tulajdonátruházást.
:75. És rengeteg dokumentum, amelyek mind időt igényelnek.
:76. A closing két óráig tartott.
:77. Markus aláírt.
:78. Megkapta a kulcsokat.
:79. Stefannal együtt hazafelé hajtott.
:80. Azokon a környékeken át, amelyeket most már ismert.
:81. És azon a városon át, amelyben most lakott.
:82. Stefan megkérdezte, hogy érzi magát.
:83. Markus azt mondta, kimerült, de jól.
:84. Stefan ezt tartotta a legőszintébb válasznak, amelyet egy amerikai házvásárlás után adni lehet.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Markus házvásárlása Floridában. - Markus' Hauskauf in Florida.
:1. Markus három éve volt irodavezető Münchenben. - Markus war seit drei Jahren in München Büroleiter gewesen.
:2. Jól keresett, és keveset tett félre. - Er hatte gut verdient und wenig gespart.
:3. Ez Németországban normális, Amerikában viszont probléma. - Das ist in Deutschland normal und in Amerika ein Problem.
:4. Mert az amerikai ingatlanpiac önerőt feltételez, mégpedig komolyan. - Weil der amerikanische Immobilienmarkt Eigenkapital voraussetzt, und zwar ernsthaft.
:5. Megkapta az állást, beadta a zöldkártya-kérelmet, és Tampába költözött. - Er hatte den Job bekommen, die Greencard beantragt, und war nach Tampa gezogen.
:6. Ott élt nyolc éve a régi iskolai barátja, Stefan. - Dort lebte sein alter Schulfreund Stefan seit acht Jahren.
:7. És ott mindennap sütött a nap. - Und dort schien die Sonne jeden Tag.
:8. Ezt Markus az első télen nagyon értékelte, a második nyáron viszont már kissé másként ítélte meg. - Das schätzte Markus im ersten Winter sehr und beurteilte es im zweiten Sommer leicht anders.
:9. Stefan felajánlotta neki, hogy végigvezeti a házvásárláson. - Stefan hatte ihm angeboten, ihn durch den Hauskauf zu führen.
:10. Ez nagylelkűen hangzott, és valóban az is volt. - Das klang großzügig und war tatsächlich großzügig.
:11. Mert Stefan nyolc év alatt mindent rosszul csinált, amit rosszul lehet csinálni. - Weil Stefan in acht Jahren alles falsch gemacht hatte, was man falsch machen kann.
:12. És szívesen továbbadta a hibáiból származó tudást. - Und weil er das Wissen über seine Fehler gerne weitergab.
:13. Egy szombat délelőtt elmentek megnézni négy házat, amelyeket Markus online talált. - Sie fuhren an einem Samstagvormittag zu vier Häusern, die Markus online gefunden hatte.
:14. Stefan mindent kommentált, nyugodtan és dráma nélkül. - Stefan kommentierte alles, ruhig und ohne Dramatik.
:15. Mert nem akarta, hogy Markus ne higgyen neki. - Weil er nicht wollte, dass Markus ihm nicht glaubte.
:16. Az első ház gyönyörűen volt berendezve. - Das erste Haus war wunderschön eingerichtet.
:17. Fehér bútorokkal, friss virágokkal és frissen sült kenyér illatával. - Mit weißen Möbeln und frischen Blumen und dem Geruch von frisch gebackenem Brot.
:18. Stefan ezt azonnal kommentálta. - Das kommentierte Stefan sofort.
:19. Ez staging, mondta, ez nem tartozik a házhoz. - Das ist Staging, sagte er, das gehört nicht zum Haus.
:20. Ha megveszed, mindez eltűnik. - Wenn du kaufst, ist das alles weg.
:21. Markus értette az elvet. - Markus verstand das Prinzip.
:22. De igazán csak akkor értette meg, amikor Stefan elmagyarázta neki, milyen üresnek tűnnek gyakran az amerikai házak a vásárlás után. - Aber er verstand es erst wirklich, als Stefan ihm erklärte, wie leer amerikanische Häuser nach dem Kauf oft aussehen.
:23. Mert az eladók mindent elvisznek, ami nincs odacsavarozva. - Weil Verkäufer alles mitnehmen, was nicht festgeschraubt ist.
:24. Néha még a lámpákat is. - Manchmal sogar die Lampen.
:25. A második ház nagy volt. - Das zweite Haus war groß.
:26. Négy hálószoba, három fürdőszoba, medence. - Vier Schlafzimmer, drei Bäder, Pool.
:27. És hihetetlenül olcsó. - Und unglaublich günstig.
:28. Ez meglepte Markust, amíg Stefan meg nem kérdezte, utánanézett-e az ingatlanadónak. - Das überraschte Markus, bis Stefan fragte, ob er die Grundsteuer nachgeschaut habe.
:29. Markus nem nézett utána. - Markus hatte sie nicht nachgeschaut.
:30. Stefan pedig kiszámolta neki. - Und Stefan rechnete es ihm vor.
:31. Floridában az ingatlanadót a piaci érték alapján fizetik. - In Florida zahlt man Grundsteuer auf den Marktwert.
:32. Ez egy jó fekvésű, olcsó háznál is évente több ezer dollárt jelenthet. - Das bedeutet bei einem günstigen Haus in guter Lage immer noch mehrere tausend Dollar im Jahr.
:33. Ehhez jön még a biztosítás, amely Floridában a hurrikánok miatt drága. - Dazu kommt Versicherung, die in Florida wegen der Hurricanes teuer ist.
:34. És a Homeowner Association díjai, ha a ház kezelt lakónegyedben van. - Und Homeowner Association Fees, wenn das Haus in einer verwalteten Siedlung liegt.
:35. A nagy nem mindig olcsó, mondta Stefan. - Groß ist nicht immer günstig, sagte Stefan.
:36. Néha csak bőkezűen drága. - Manchmal ist es nur großzügig teuer.
:37. A harmadik ház olyan környéken állt, amely Markusnak látványra tetszett. - Das dritte Haus lag in einem Viertel, das Markus optisch mochte.
:38. Széles utcák, öreg fák, nyugalom. - Breite Straßen, alte Bäume, ruhig.
:39. Stefan azt javasolta, hogy nézzék meg a bűnözési statisztikát, mielőtt kiszállnak. - Stefan schlug vor, dass sie die Kriminalitätsstatistik nachschauen sollten, bevor sie aussteigen.
:40. Elővette a telefonját, és megmutatta Markusnak az irányítószámhoz tartozó crime rate adatokat. - Er öffnete sein Handy und zeigte Markus die Crime Rate Daten für den Zip Code.
:41. Ezek nyilvánosan hozzáférhetők. - Die sind öffentlich zugänglich.
:42. És ismerni kell őket, mielőtt az ember döntést hoz. - Und die man kennen sollte, bevor man eine Entscheidung trifft.
:43. Mert a csendes utcák és az alacsony bűnözési ráta nem mindig ugyanaz. - Weil ruhige Straßen und niedrige Kriminalitätsraten nicht immer dasselbe sind.
:44. A környék rendben volt. - Das Viertel war in Ordnung.
:45. Magának a háznak viszont olyan teteje volt, amely Stefant bizalmatlanná tette. - Aber das Haus selbst hatte ein Dach, das Stefan skeptisch machte.
:46. Mert egy nem hurrikánbiztos tető Floridában nem esztétikai probléma, hanem pénzügyi. - Weil ein nicht hurricanefestes Dach in Florida kein ästhetisches Problem ist, sondern ein finanzielles.
:47. Független szakértőt ajánlott. - Er empfahl einen unabhängigen Gutachter.
:48. Nem olyat, akit a makler ajánl, hanem olyat, akit az ember maga keres. - Keinen, den der Makler empfiehlt, sondern einen, den man selbst sucht.
:49. Mert a maklerek által ajánlott szakértők néha túl barátságosak. - Weil Gutachter, die Maklern empfohlen werden, manchmal zu freundlich sind.
:50. A negyedik ház volt a legkevésbé feltűnő. - Das vierte Haus war das unscheinbarste.
:51. Egy háromszobás bungaló Észak-Tampában. - Ein Dreizimmerbungalow in Nordtampa.
:52. Tiszta volt, de egyszerű. - Sauber aber schlicht.
:53. Nem volt medence, és nem volt nagy kert. - Kein Pool, kein großer Garten.
:54. A döntő azonban az iskolakörzet volt, mondta Stefan. - Und der Schulbezirk war das Entscheidende, sagte Stefan.
:55. Elmagyarázta, hogy Amerikában a házvásárlás egyik legfontosabb döntése az iskolakörzet. - Er erklärte, dass der Schulbezirk in Amerika eine der wichtigsten Entscheidungen beim Hauskauf ist.
:56. Nemcsak családok számára fontos. - Er ist nicht nur für Familien relevant.
:57. Hanem azért is, mert egy jó iskolakörzet stabilizálja, sőt néha meghatározza egy ház újraeladási értékét. - Sondern weil ein guter Schulbezirk den Wiederverkaufswert eines Hauses stabilisiert und manchmal bestimmt.
:58. A körzet iskoláinak jó értékelései voltak. - Die Schulen in diesem Bezirk hatten gute Bewertungen.
:59. Ezeket szintén nyilvánosan meg lehet nézni. - Das kann man ebenfalls öffentlich einsehen.
:60. Stefan megmutatta Markusnak, hogyan kell ezt csinálni. - Stefan zeigte Markus, wie man das macht.
:61. Mert Amerikában az információ nyilvános, ha az ember tudja, hol keresse. - Weil Information in Amerika öffentlich ist, wenn man weiß, wo man sucht.
:62. Markus időpontot egyeztetett a bankkal, amellyel már korábban felvette a kapcsolatot. - Markus machte einen Termin mit der Bank, die er schon kontaktiert hatte.
:63. Stefan elkísérte. - Stefan begleitete ihn.
:64. Mert az amerikai banki beszélgetések a németeknek szokatlanok. - Weil amerikanische Bankgespräche für Deutsche ungewohnt sind.
:65. Ott van például a pre-approval letter. - Mit dem Pre-Approval Brief.
:66. Ez még nem hitel, hanem előzetes ígéret. - Der ist noch kein Kredit, sondern eine vorläufige Zusage.
:67. De szükség van rá, ha az ember komoly ajánlatot akar tenni. - Die man braucht, um ernsthafte Angebote machen zu können.
:68. A hitelt jóváhagyták. - Der Kredit wurde genehmigt.
:69. A havi részlet korrekt volt. - Die Rate war fair.
:70. Markus ajánlatot tett a bungalóra. - Markus machte ein Angebot auf den Bungalow.
:71. A listaár alatt, de nem túl mélyen. - Unter dem Listenpreis, aber nicht zu tief.
:72. Stefan vacsora közben azt mondta, hogy a closing Floridában kissé más, mint Németországban. - Stefan sagte beim Abendessen, dass das Closing in Florida ein bisschen anders ist als in Deutschland.
:73. Nincs német értelemben vett közjegyző. - Kein Notar im deutschen Sinne.
:74. Hanem egy title company, amely ellenőrzi és biztosítja a tulajdonátruházást. - Sondern eine Title Company, die den Eigentumsübergang prüft und absichert.
:75. És rengeteg dokumentum, amelyek mind időt igényelnek. - Und eine Menge Dokumente, die alle ihre Zeit brauchen.
:76. A closing két óráig tartott. - Das Closing dauerte zwei Stunden.
:77. Markus aláírt. - Markus unterschrieb.
:78. Megkapta a kulcsokat. - Er bekam die Schlüssel.
:79. Stefannal együtt hazafelé hajtott. - Und fuhr mit Stefan nach Hause.
:80. Azokon a környékeken át, amelyeket most már ismert. - Durch die Viertel, die er jetzt kannte.
:81. És azon a városon át, amelyben most lakott. - Und die Stadt, in der er jetzt wohnte.
:82. Stefan megkérdezte, hogy érzi magát. - Stefan fragte, wie er sich fühle.
:83. Markus azt mondta, kimerült, de jól. - Markus sagte, erschöpft aber gut.
:84. Stefan ezt tartotta a legőszintébb válasznak, amelyet egy amerikai házvásárlás után adni lehet. - Stefan hielt das für die ehrlichste Antwort, die man nach einem amerikanischen Hauskauf geben kann.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Markus' Hauskauf in Florida.
:1. Markus war seit drei Jahren in München Büroleiter gewesen.
:2. Er hatte gut verdient und wenig gespart.
:3. Das ist in Deutschland normal und in Amerika ein Problem.
:4. Weil der amerikanische Immobilienmarkt Eigenkapital voraussetzt, und zwar ernsthaft.
:5. Er hatte den Job bekommen, die Greencard beantragt, und war nach Tampa gezogen.
:6. Dort lebte sein alter Schulfreund Stefan seit acht Jahren.
:7. Und dort schien die Sonne jeden Tag.
:8. Das schätzte Markus im ersten Winter sehr und beurteilte es im zweiten Sommer leicht anders.
:9. Stefan hatte ihm angeboten, ihn durch den Hauskauf zu führen.
:10. Das klang großzügig und war tatsächlich großzügig.
:11. Weil Stefan in acht Jahren alles falsch gemacht hatte, was man falsch machen kann.
:12. Und weil er das Wissen über seine Fehler gerne weitergab.
:13. Sie fuhren an einem Samstagvormittag zu vier Häusern, die Markus online gefunden hatte.
:14. Stefan kommentierte alles, ruhig und ohne Dramatik.
:15. Weil er nicht wollte, dass Markus ihm nicht glaubte.
:16. Das erste Haus war wunderschön eingerichtet.
:17. Mit weißen Möbeln und frischen Blumen und dem Geruch von frisch gebackenem Brot.
:18. Das kommentierte Stefan sofort.
:19. Das ist Staging, sagte er, das gehört nicht zum Haus.
:20. Wenn du kaufst, ist das alles weg.
:21. Markus verstand das Prinzip.
:22. Aber er verstand es erst wirklich, als Stefan ihm erklärte, wie leer amerikanische Häuser nach dem Kauf oft aussehen.
:23. Weil Verkäufer alles mitnehmen, was nicht festgeschraubt ist.
:24. Manchmal sogar die Lampen.
:25. Das zweite Haus war groß.
:26. Vier Schlafzimmer, drei Bäder, Pool.
:27. Und unglaublich günstig.
:28. Das überraschte Markus, bis Stefan fragte, ob er die Grundsteuer nachgeschaut habe.
:29. Markus hatte sie nicht nachgeschaut.
:30. Und Stefan rechnete es ihm vor.
:31. In Florida zahlt man Grundsteuer auf den Marktwert.
:32. Das bedeutet bei einem günstigen Haus in guter Lage immer noch mehrere tausend Dollar im Jahr.
:33. Dazu kommt Versicherung, die in Florida wegen der Hurricanes teuer ist.
:34. Und Homeowner Association Fees, wenn das Haus in einer verwalteten Siedlung liegt.
:35. Groß ist nicht immer günstig, sagte Stefan.
:36. Manchmal ist es nur großzügig teuer.
:37. Das dritte Haus lag in einem Viertel, das Markus optisch mochte.
:38. Breite Straßen, alte Bäume, ruhig.
:39. Stefan schlug vor, dass sie die Kriminalitätsstatistik nachschauen sollten, bevor sie aussteigen.
:40. Er öffnete sein Handy und zeigte Markus die Crime Rate Daten für den Zip Code.
:41. Die sind öffentlich zugänglich.
:42. Und die man kennen sollte, bevor man eine Entscheidung trifft.
:43. Weil ruhige Straßen und niedrige Kriminalitätsraten nicht immer dasselbe sind.
:44. Das Viertel war in Ordnung.
:45. Aber das Haus selbst hatte ein Dach, das Stefan skeptisch machte.
:46. Weil ein nicht hurricanefestes Dach in Florida kein ästhetisches Problem ist, sondern ein finanzielles.
:47. Er empfahl einen unabhängigen Gutachter.
:48. Keinen, den der Makler empfiehlt, sondern einen, den man selbst sucht.
:49. Weil Gutachter, die Maklern empfohlen werden, manchmal zu freundlich sind.
:50. Das vierte Haus war das unscheinbarste.
:51. Ein Dreizimmerbungalow in Nordtampa.
:52. Sauber aber schlicht.
:53. Kein Pool, kein großer Garten.
:54. Und der Schulbezirk war das Entscheidende, sagte Stefan.
:55. Er erklärte, dass der Schulbezirk in Amerika eine der wichtigsten Entscheidungen beim Hauskauf ist.
:56. Er ist nicht nur für Familien relevant.
:57. Sondern weil ein guter Schulbezirk den Wiederverkaufswert eines Hauses stabilisiert und manchmal bestimmt.
:58. Die Schulen in diesem Bezirk hatten gute Bewertungen.
:59. Das kann man ebenfalls öffentlich einsehen.
:60. Stefan zeigte Markus, wie man das macht.
:61. Weil Information in Amerika öffentlich ist, wenn man weiß, wo man sucht.
:62. Markus machte einen Termin mit der Bank, die er schon kontaktiert hatte.
:63. Stefan begleitete ihn.
:64. Weil amerikanische Bankgespräche für Deutsche ungewohnt sind.
:65. Mit dem Pre-Approval Brief.
:66. Der ist noch kein Kredit, sondern eine vorläufige Zusage.
:67. Die man braucht, um ernsthafte Angebote machen zu können.
:68. Der Kredit wurde genehmigt.
:69. Die Rate war fair.
:70. Markus machte ein Angebot auf den Bungalow.
:71. Unter dem Listenpreis, aber nicht zu tief.
:72. Stefan sagte beim Abendessen, dass das Closing in Florida ein bisschen anders ist als in Deutschland.
:73. Kein Notar im deutschen Sinne.
:74. Sondern eine Title Company, die den Eigentumsübergang prüft und absichert.
:75. Und eine Menge Dokumente, die alle ihre Zeit brauchen.
:76. Das Closing dauerte zwei Stunden.
:77. Markus unterschrieb.
:78. Er bekam die Schlüssel.
:79. Und fuhr mit Stefan nach Hause.
:80. Durch die Viertel, die er jetzt kannte.
:81. Und die Stadt, in der er jetzt wohnte.
:82. Stefan fragte, wie er sich fühle.
:83. Markus sagte, erschöpft aber gut.
:84. Stefan hielt das für die ehrlichste Antwort, die man nach einem amerikanischen Hauskauf geben kann.
|}
=== 3 ===
:A várakozás helye.
:1. Ivan valamikor beletörődött abba, hogy Permben él.
:2. Ez nem drámai döntés volt, hanem sok kis döntés eredménye.
:3. Ezek együtt olyan irányt adtak ki, amelyet ő soha nem választott tudatosan.
:4. Az adminisztrációban dolgozott.
:5. Ez azt jelentette, hogy olyan dolgokat szervezett, amelyeket mások csináltak.
:6. Ez hasznos feladat volt, és olyan, amely ritkán foglalkoztatta, amikor éppen nem dolgozott.
:7. Azon a novemberi reggelen az ablaknál ült, és nézte az első havat.
:8. A hó úgy változtatta meg a várost, hogy mindent egyformává tett.
:9. Az utcát, a járdát és a szemközti kis park üres padjait.
:10. Ivan teát ivott, amely kihűlt, anélkül hogy észrevette volna.
:11. Mert az észrevétel figyelmet igényel.
:12. Ezt a figyelmet azon a reggelen másra fordította, anélkül hogy tudta volna, mire.
:13. Felöltözött, és elment az állomásra.
:14. Nem céllal, hanem a mozgás igényével, amely valahová vezet.
:15. Az állomás volt az egyetlen hely a városban, ahol a mozgásnak természetes jelentése volt.
:16. A peron majdnem üres volt.
:17. Finom hó hullott a sínekre, és lassan egyre fehérebbé tette őket.
:18. Ivan állt, és abba az irányba nézett, ahonnan a vonat jönne, ha jönne.
:19. A nő a peron másik végén nem mozdult.
:20. Ivan azzal a késéssel vette észre, mint aki megtanulta, hogy ne figyeljen más emberekre, amíg nem adnak rá okot.
:21. Amikor megfordult, adott rá okot.
:22. Katja volt az.
:23. Ivan ezt egy másodperc késéssel értette meg.
:24. Mert tíz év úgy változtatja meg az ember arcát, hogy azt előbb le kell fordítani, mielőtt felismernénk.
:25. Kimondták egymás nevét.
:26. Ezek kérdésként és válaszként működtek.
:27. Aztán egymás mellett álltak a peron szélén.
:28. Előttük a hó és a sínek, mögöttük a csendes város.
:29. Katja megkérdezte, hogy a vonatra vár-e.
:30. Ivan azt mondta, igen.
:31. Ez olyan válasz volt, amely igaz is volt, meg nem is.
:32. Mert várt valamire, és a vonat éppen olyan jó volt, mint bármely más várakozás.
:33. Beszéltek a városról, az időjárásról, dolgokról, amelyeknek nem volt jelentőségük.
:34. És amelyeket mégis ki kellett mondani.
:35. Mert a beszélgetés híd, amelyet meg kell építeni, mielőtt használni lehet, ha az ember használni akarja.
:36. A vonat nem jött.
:37. Ezt az állomás az elektronikus kijelzők lakonikus hangján közölte.
:38. Olyan kijelzőkén, amelyek rossz híreket közvetítenek bocsánatkérés nélkül.
:39. Mégis maradtak.
:40. Ez nem döntés volt, hanem egy másik lehetőség hiányának eredménye.
:41. Katja azt mondta, emlékszik arra az utolsó novemberre, amelyet itt töltött.
:42. Ivan azt mondta, ő is.
:43. Nem mondták ki, mire emlékeznek.
:44. Mert bizonyos emlékek világosabbak, ha az ember nem mondja ki őket.
:45. És mert a mondat utáni hallgatás már eleget mondott.
:46. A hó tovább hullott, egyenletesen és szándék nélkül.
:47. A vonat nem jött.
:48. Ők pedig a peronon álltak.
:49. Ivan arra gondolt, hogy évek óta nem állt ilyen csendben.
:50. És hogy amit most érez, nehéz megnevezni, de nem kellemetlen.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A várakozás helye. - Der Ort des Wartens.
:1. Ivan valamikor beletörődött abba, hogy Permben él. - Iwan hatte sich irgendwann damit abgefunden, in Perm zu leben.
:2. Ez nem drámai döntés volt, hanem sok kis döntés eredménye. - Das war keine dramatische Entscheidung gewesen, sondern das Ergebnis von vielen kleinen Entscheidungen.
:3. Ezek együtt olyan irányt adtak ki, amelyet ő soha nem választott tudatosan. - Die zusammen eine Richtung ergaben, die er nie bewusst gewählt hatte.
:4. Az adminisztrációban dolgozott. - Er arbeitete in der Verwaltung.
:5. Ez azt jelentette, hogy olyan dolgokat szervezett, amelyeket mások csináltak. - Das bedeutete, dass er Dinge organisierte, die andere taten.
:6. Ez hasznos feladat volt, és olyan, amely ritkán foglalkoztatta, amikor éppen nem dolgozott. - Das war eine nützliche Funktion und eine, die ihn selten beschäftigte, wenn er nicht bei der Arbeit war.
:7. Azon a novemberi reggelen az ablaknál ült, és nézte az első havat. - An diesem Novembermorgen saß er am Fenster und schaute dem ersten Schnee zu.
:8. A hó úgy változtatta meg a várost, hogy mindent egyformává tett. - Der Schnee veränderte die Stadt, indem er alles gleichmachte.
:9. Az utcát, a járdát és a szemközti kis park üres padjait. - Straße und Bürgersteig und die leeren Bänke im kleinen Park gegenüber.
:10. Ivan teát ivott, amely kihűlt, anélkül hogy észrevette volna. - Iwan trank Tee, der kalt geworden war, ohne es zu bemerken.
:11. Mert az észrevétel figyelmet igényel. - Weil Bemerken eine Aufmerksamkeit erfordert.
:12. Ezt a figyelmet azon a reggelen másra fordította, anélkül hogy tudta volna, mire. - Die er an diesem Morgen für anderes aufwendete, ohne zu wissen, wofür.
:13. Felöltözött, és elment az állomásra. - Er zog sich an und ging zum Bahnhof.
:14. Nem céllal, hanem a mozgás igényével, amely valahová vezet. - Nicht mit einem Ziel, sondern mit dem Bedürfnis nach Bewegung, die irgendwo hinführt.
:15. Az állomás volt az egyetlen hely a városban, ahol a mozgásnak természetes jelentése volt. - Der Bahnhof war der einzige Ort in der Stadt, an dem Bewegung eine natürliche Bedeutung hatte.
:16. A peron majdnem üres volt. - Der Bahnsteig war fast leer.
:17. Finom hó hullott a sínekre, és lassan egyre fehérebbé tette őket. - Feiner Schnee fiel auf die Gleise und machte sie langsam weißer.
:18. Ivan állt, és abba az irányba nézett, ahonnan a vonat jönne, ha jönne. - Iwan stand und schaute in die Richtung, aus der der Zug kommen würde, wenn er käme.
:19. A nő a peron másik végén nem mozdult. - Die Frau am anderen Ende des Bahnsteigs bewegte sich nicht.
:20. Ivan azzal a késéssel vette észre, mint aki megtanulta, hogy ne figyeljen más emberekre, amíg nem adnak rá okot. - Er bemerkte sie mit der Verzögerung von jemandem, der gelernt hat, andere Menschen nicht zu beachten, bis sie einen Grund dafür geben.
:21. Amikor megfordult, adott rá okot. - Und als sie sich umdrehte, gab sie einen.
:22. Katja volt az. - Es war Katja.
:23. Ivan ezt egy másodperc késéssel értette meg. - Er verstand das mit einer Sekunde Verzögerung.
:24. Mert tíz év úgy változtatja meg az ember arcát, hogy azt előbb le kell fordítani, mielőtt felismernénk. - Weil zehn Jahre das Gesicht eines Menschen verändern auf eine Art, die man erst übersetzen muss, bevor man erkennt.
:25. Kimondták egymás nevét. - Sie sagten sich ihre Namen.
:26. Ezek kérdésként és válaszként működtek. - Die als Frage und als Antwort funktionierten.
:27. Aztán egymás mellett álltak a peron szélén. - Dann standen sie nebeneinander am Rand des Bahnsteigs.
:28. Előttük a hó és a sínek, mögöttük a csendes város. - Mit dem Schnee und den Gleisen vor ihnen und der stillen Stadt hinter ihnen.
:29. Katja megkérdezte, hogy a vonatra vár-e. - Sie fragte, ob er auf den Zug warte.
:30. Ivan azt mondta, igen. - Und er sagte ja.
:31. Ez olyan válasz volt, amely igaz is volt, meg nem is. - Das war eine Antwort, die stimmte und nicht stimmte.
:32. Mert várt valamire, és a vonat éppen olyan jó volt, mint bármely más várakozás. - Weil er auf etwas wartete, und der Zug war so gut wie jede andere Erwartung.
:33. Beszéltek a városról, az időjárásról, dolgokról, amelyeknek nem volt jelentőségük. - Sie sprachen über die Stadt, über das Wetter, über Dinge, die keine Bedeutung hatten.
:34. És amelyeket mégis ki kellett mondani. - Und die trotzdem gesagt werden mussten.
:35. Mert a beszélgetés híd, amelyet meg kell építeni, mielőtt használni lehet, ha az ember használni akarja. - Weil das Gespräch eine Brücke ist, die man bauen muss, bevor man sie benutzen kann, wenn man sie benutzen will.
:36. A vonat nem jött. - Der Zug kam nicht.
:37. Ezt az állomás az elektronikus kijelzők lakonikus hangján közölte. - Das kündigte der Bahnhof mit dem lakonischen Ton elektronischer Displays an.
:38. Olyan kijelzőkén, amelyek rossz híreket közvetítenek bocsánatkérés nélkül. - Von Displays, die schlechte Nachrichten ohne Entschuldigung übermitteln.
:39. Mégis maradtak. - Sie blieben trotzdem.
:40. Ez nem döntés volt, hanem egy másik lehetőség hiányának eredménye. - Das war keine Entscheidung, sondern das Ergebnis des Fehlens einer anderen.
:41. Katja azt mondta, emlékszik arra az utolsó novemberre, amelyet itt töltött. - Katja sagte, sie erinnere sich an den letzten November, den sie hier verbracht hatte.
:42. Ivan azt mondta, ő is. - Und Iwan sagte, er auch.
:43. Nem mondták ki, mire emlékeznek. - Sie sagten nicht, was sie sich erinnerten.
:44. Mert bizonyos emlékek világosabbak, ha az ember nem mondja ki őket. - Weil manche Erinnerungen klarer sind, wenn man sie nicht ausspricht.
:45. És mert a mondat utáni hallgatás már eleget mondott. - Und weil das Schweigen nach dem Satz bereits genug sagte.
:46. A hó tovább hullott, egyenletesen és szándék nélkül. - Der Schnee fiel weiter, gleichmäßig und ohne Absicht.
:47. A vonat nem jött. - Der Zug kam nicht.
:48. Ők pedig a peronon álltak. - Und sie standen auf dem Bahnsteig.
:49. Ivan arra gondolt, hogy évek óta nem állt ilyen csendben. - Iwan dachte, dass er seit Jahren nicht so still gestanden hatte.
:50. És hogy amit most érez, nehéz megnevezni, de nem kellemetlen. - Und dass das, was er gerade fühlte, schwer zu benennen war, aber nicht unangenehm.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Der Ort des Wartens.
:1. Iwan hatte sich irgendwann damit abgefunden, in Perm zu leben.
:2. Das war keine dramatische Entscheidung gewesen, sondern das Ergebnis von vielen kleinen Entscheidungen.
:3. Die zusammen eine Richtung ergaben, die er nie bewusst gewählt hatte.
:4. Er arbeitete in der Verwaltung.
:5. Das bedeutete, dass er Dinge organisierte, die andere taten.
:6. Das war eine nützliche Funktion und eine, die ihn selten beschäftigte, wenn er nicht bei der Arbeit war.
:7. An diesem Novembermorgen saß er am Fenster und schaute dem ersten Schnee zu.
:8. Der Schnee veränderte die Stadt, indem er alles gleichmachte.
:9. Straße und Bürgersteig und die leeren Bänke im kleinen Park gegenüber.
:10. Iwan trank Tee, der kalt geworden war, ohne es zu bemerken.
:11. Weil Bemerken eine Aufmerksamkeit erfordert.
:12. Die er an diesem Morgen für anderes aufwendete, ohne zu wissen, wofür.
:13. Er zog sich an und ging zum Bahnhof.
:14. Nicht mit einem Ziel, sondern mit dem Bedürfnis nach Bewegung, die irgendwo hinführt.
:15. Der Bahnhof war der einzige Ort in der Stadt, an dem Bewegung eine natürliche Bedeutung hatte.
:16. Der Bahnsteig war fast leer.
:17. Feiner Schnee fiel auf die Gleise und machte sie langsam weißer.
:18. Iwan stand und schaute in die Richtung, aus der der Zug kommen würde, wenn er käme.
:19. Die Frau am anderen Ende des Bahnsteigs bewegte sich nicht.
:20. Er bemerkte sie mit der Verzögerung von jemandem, der gelernt hat, andere Menschen nicht zu beachten, bis sie einen Grund dafür geben.
:21. Und als sie sich umdrehte, gab sie einen.
:22. Es war Katja.
:23. Er verstand das mit einer Sekunde Verzögerung.
:24. Weil zehn Jahre das Gesicht eines Menschen verändern auf eine Art, die man erst übersetzen muss, bevor man erkennt.
:25. Sie sagten sich ihre Namen.
:26. Die als Frage und als Antwort funktionierten.
:27. Dann standen sie nebeneinander am Rand des Bahnsteigs.
:28. Mit dem Schnee und den Gleisen vor ihnen und der stillen Stadt hinter ihnen.
:29. Sie fragte, ob er auf den Zug warte.
:30. Und er sagte ja.
:31. Das war eine Antwort, die stimmte und nicht stimmte.
:32. Weil er auf etwas wartete, und der Zug war so gut wie jede andere Erwartung.
:33. Sie sprachen über die Stadt, über das Wetter, über Dinge, die keine Bedeutung hatten.
:34. Und die trotzdem gesagt werden mussten.
:35. Weil das Gespräch eine Brücke ist, die man bauen muss, bevor man sie benutzen kann, wenn man sie benutzen will.
:36. Der Zug kam nicht.
:37. Das kündigte der Bahnhof mit dem lakonischen Ton elektronischer Displays an.
:38. Von Displays, die schlechte Nachrichten ohne Entschuldigung übermitteln.
:39. Sie blieben trotzdem.
:40. Das war keine Entscheidung, sondern das Ergebnis des Fehlens einer anderen.
:41. Katja sagte, sie erinnere sich an den letzten November, den sie hier verbracht hatte.
:42. Und Iwan sagte, er auch.
:43. Sie sagten nicht, was sie sich erinnerten.
:44. Weil manche Erinnerungen klarer sind, wenn man sie nicht ausspricht.
:45. Und weil das Schweigen nach dem Satz bereits genug sagte.
:46. Der Schnee fiel weiter, gleichmäßig und ohne Absicht.
:47. Der Zug kam nicht.
:48. Und sie standen auf dem Bahnsteig.
:49. Iwan dachte, dass er seit Jahren nicht so still gestanden hatte.
:50. Und dass das, was er gerade fühlte, schwer zu benennen war, aber nicht unangenehm.
|}
=== 3 ===
:A beszélgetés utáni csend.
:1. Dmitri húsz éve lakott egyedül a negyedik emeleti lakásban, amit nem tekintett hiánynak, mert az egyedüllét és a magány két különböző állapot.
:2. Kívülről ugyanolyannak látszanak, belülről azonban alapvetően különböznek, és Dmitri ismerte ezt a különbséget.
:3. A könyvespolcok, amelyeket még a hetvenes években épített, még mindig ugyanazokon a falakon álltak, ugyanazokkal a könyvekkel.
:4. Ezeknek a könyveknek a többségét elolvasta, és még emlékezett rájuk, amit elegendőnek tartott, akkor is, ha ritkábban nyitotta ki őket, mint régen.
:5. Reggel óta esett az eső az október türelmes kitartásával, Dmitri pedig az ablaknál ült a teájával, és a nedves utcát nézte.
:6. Mert az eső az ablakot olyan másik hellyé teszi, ahonnan az ember látja a várost, anélkül hogy része lenne.
:7. Jelena fél háromkor csengetett, anélkül hogy előtte telefonált volna, ami az ő szokása volt.
:8. Dmitrit ez régebben néha zavarta, most viszont a régi barátságok egyik kellemesebb tulajdonságának tartotta, ezt a protokolltól való szabadságot.
:9. Jelena magával hozta az utca hidegét, ő pedig segített neki a kabáttal, és friss teát készített, mert a régi kihűlt, anélkül hogy észrevette volna.
:10. Leültek a kerek asztalhoz, amely egy embernek túl nagy volt, kettőnek viszont pontosan megfelelő.
:11. Beszéltek az esőről és Volkov úrról, a második emeleti szomszédról, aki az előző héten meghalt.
:12. Nyugodtan és dráma nélkül beszéltek róla, ahogyan azok az emberek halnak meg, akik teljesen leélték az életüket.
:13. Jelena elmesélte, hogy néha segített neki bevásárolni, amit Dmitri nem tudott, és ami mondott neki valamit Jelenáról, amit negyven év után sem tudott még.
:14. Ilyen beszélgetéseket folytattak, a mindennapi élet konkrét anyagából, anélkül hogy céljuk lett volna mélyebbre menni.
:15. Ezt egyesek felszínességnek tartják, Dmitri azonban a bizalom olyan formájának tartotta, amelynek már nem kell bizonyítania a mélységét, mert az régóta bizonyított.
:16. Jelena megkérdezte, olvas-e még, ő azt mondta, néha, Jelena pedig azt, hogy kevesebbet, mint régen.
:17. Ebben a három mondatban benne volt egy negyvenéves beszélgetés, amely pontosabb volt, mint sok hosszabb beszélgetés, amelyet más emberekkel folytatott.
:18. Amikor Jelena egy óra múlva felvette a kabátját, Dmitri azt mondta neki, hogy jöjjön hamarosan újra.
:19. Jelena azt mondta, igen, csináljuk így, annak az embernek a hangján, aki komolyan gondolja, anélkül hogy időpontot mondana.
:20. Régi barátságoknál ez ugyanazt jelenti, mint egy időpont, mert mindketten tudják, hogy igaz.
:21. Az ajtó becsukódott, és Dmitri hallotta Jelena lépteit a lépcsőházban, amíg már nem hallotta őket.
:22. A lakás ezután újra csendes lett, de egy beszélgetés utáni csenddel, amelynek más minősége van, mint az előtte lévő csendnek.
:23. Ez a csend melegebb volt és kevésbé üres.
:24. Leült az asztalhoz, meglátta Jelena félig teli csészéjét, megitta a saját hideg teáját, és arra gondolt, hogy a régi barátságokban van valami, ami az újakban nincs.
:25. Nem több mélység, hanem több történet, és a történet néha a legkönnyebb dolog, amit az ember hordozhat.
:26. Mert olyan régóta hordozza, hogy már nem érzi a súlyát.
:27. Felkapcsolta a villanyt, mert elkezdődött az este, és a lakás világosabb lett.
:28. Az eső tovább hullott, és ez jó volt.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A beszélgetés utáni csend. - Die Stille nach dem Gespräch.
:1. Dmitri húsz éve lakott egyedül a negyedik emeleti lakásban, amit nem tekintett hiánynak, mert az egyedüllét és a magány két különböző állapot. - Dmitri hatte die Wohnung im vierten Stock seit zwanzig Jahren allein bewohnt, was er nicht als Mangel betrachtete, weil Alleinsein und Einsamkeit zwei verschiedene Zustände sind.
:2. Kívülről ugyanolyannak látszanak, belülről azonban alapvetően különböznek, és Dmitri ismerte ezt a különbséget. - Die von außen gleich aussehen und von innen grundlegend verschieden sind, und weil er den Unterschied kannte.
:3. A könyvespolcok, amelyeket még a hetvenes években épített, még mindig ugyanazokon a falakon álltak, ugyanazokkal a könyvekkel. - Die Bücherregale, die er in den siebziger Jahren gebaut hatte, standen noch immer an denselben Wänden, mit denselben Büchern.
:4. Ezeknek a könyveknek a többségét elolvasta, és még emlékezett rájuk, amit elegendőnek tartott, akkor is, ha ritkábban nyitotta ki őket, mint régen. - Von diesen Büchern hatte er die meisten gelesen und erinnerte sich noch an sie, was er für ausreichend hielt, auch wenn er sie seltener aufschlug als früher.
:5. Reggel óta esett az eső az október türelmes kitartásával, Dmitri pedig az ablaknál ült a teájával, és a nedves utcát nézte. - Es regnete seit dem Morgen mit der geduldigen Beharrlichkeit des Oktobers, und Dmitri saß am Fenster mit seinem Tee und schaute auf die nasse Straße.
:6. Mert az eső az ablakot olyan másik hellyé teszi, ahonnan az ember látja a várost, anélkül hogy része lenne. - Weil Regen das Fenster zu einem anderen Ort macht, von dem aus man die Stadt sieht, ohne Teil von ihr zu sein.
:7. Jelena fél háromkor csengetett, anélkül hogy előtte telefonált volna, ami az ő szokása volt. - Jelena klingelte um halb drei, ohne vorher anzurufen, was ihre Art war.
:8. Dmitrit ez régebben néha zavarta, most viszont a régi barátságok egyik kellemesebb tulajdonságának tartotta, ezt a protokolltól való szabadságot. - Das hatte Dmitri früher manchmal störend gefunden, und er hielt es jetzt für eine der angenehmeren Eigenschaften alter Freundschaften, diese Freiheit vom Protokoll.
:9. Jelena magával hozta az utca hidegét, ő pedig segített neki a kabáttal, és friss teát készített, mert a régi kihűlt, anélkül hogy észrevette volna. - Sie brachte die Kälte der Straße mit, und er half ihr mit dem Mantel und machte neuen Tee, weil der alte kalt geworden war, ohne dass er es bemerkt hatte.
:10. Leültek a kerek asztalhoz, amely egy embernek túl nagy volt, kettőnek viszont pontosan megfelelő. - Sie setzten sich an den runden Tisch, der für eine Person zu groß und für zwei genau richtig war.
:11. Beszéltek az esőről és Volkov úrról, a második emeleti szomszédról, aki az előző héten meghalt. - Sie sprachen über den Regen, über Herrn Volkov, den Nachbarn aus dem zweiten Stock, der letzte Woche gestorben war.
:12. Nyugodtan és dráma nélkül beszéltek róla, ahogyan azok az emberek halnak meg, akik teljesen leélték az életüket. - Ruhig und ohne Drama, wie Menschen sterben, die ihr Leben vollständig gelebt haben.
:13. Jelena elmesélte, hogy néha segített neki bevásárolni, amit Dmitri nem tudott, és ami mondott neki valamit Jelenáról, amit negyven év után sem tudott még. - Jelena erzählte, dass sie ihm manchmal beim Einkaufen geholfen hatte, was Dmitri nicht gewusst hatte, was ihm etwas über Jelena sagte, das er nach vierzig Jahren noch nicht gewusst hatte.
:14. Ilyen beszélgetéseket folytattak, a mindennapi élet konkrét anyagából, anélkül hogy céljuk lett volna mélyebbre menni. - Das waren die Gespräche, die sie führten, aus dem konkreten Material des alltäglichen Lebens, ohne die Ambition, tiefer zu gehen.
:15. Ezt egyesek felszínességnek tartják, Dmitri azonban a bizalom olyan formájának tartotta, amelynek már nem kell bizonyítania a mélységét, mert az régóta bizonyított. - Das halten manche für Oberflächlichkeit, und Dmitri hielt es für eine Form von Vertrauen, das keine Tiefe mehr beweisen muss, weil es längst bewiesen ist.
:16. Jelena megkérdezte, olvas-e még, ő azt mondta, néha, Jelena pedig azt, hogy kevesebbet, mint régen. - Jelena fragte, ob er noch lese, und er sagte manchmal, und sie sagte weniger als früher.
:17. Ebben a három mondatban benne volt egy negyvenéves beszélgetés, amely pontosabb volt, mint sok hosszabb beszélgetés, amelyet más emberekkel folytatott. - In diesen drei Sätzen war eine Unterhaltung über vierzig Jahre, die präziser war als viele längere Gespräche, die er mit anderen Menschen geführt hatte.
:18. Amikor Jelena egy óra múlva felvette a kabátját, Dmitri azt mondta neki, hogy jöjjön hamarosan újra. - Als sie nach einer Stunde ihren Mantel anzog, sagte er, sie solle bald wiederkommen.
:19. Jelena azt mondta, igen, csináljuk így, annak az embernek a hangján, aki komolyan gondolja, anélkül hogy időpontot mondana. - Sie sagte ja, machen wir das, mit dem Ton von jemandem, der es meint, ohne einen Termin zu nennen.
:20. Régi barátságoknál ez ugyanazt jelenti, mint egy időpont, mert mindketten tudják, hogy igaz. - Bei alten Freundschaften bedeutet das dasselbe wie ein Termin, weil beide wissen, dass es stimmt.
:21. Az ajtó becsukódott, és Dmitri hallotta Jelena lépteit a lépcsőházban, amíg már nem hallotta őket. - Die Tür schloss sich, und er hörte ihre Schritte auf der Treppe, bis er sie nicht mehr hörte.
:22. A lakás ezután újra csendes lett, de egy beszélgetés utáni csenddel, amelynek más minősége van, mint az előtte lévő csendnek. - Dann war die Wohnung wieder still, aber mit der Stille nach einem Gespräch, die eine andere Qualität hat als die Stille davor.
:23. Ez a csend melegebb volt és kevésbé üres. - Sie war wärmer und weniger leer.
:24. Leült az asztalhoz, meglátta Jelena félig teli csészéjét, megitta a saját hideg teáját, és arra gondolt, hogy a régi barátságokban van valami, ami az újakban nincs. - Er setzte sich an den Tisch, sah Jelenas halbvolle Tasse, trank seinen eigenen kalten Tee, und dachte, dass alte Freundschaften etwas haben, das neue nicht haben.
:25. Nem több mélység, hanem több történet, és a történet néha a legkönnyebb dolog, amit az ember hordozhat. - Nicht mehr Tiefe, aber mehr Geschichte, und Geschichte ist manchmal das Leichteste, was man tragen kann.
:26. Mert olyan régóta hordozza, hogy már nem érzi a súlyát. - Weil man es so lange trägt, dass man das Gewicht nicht mehr spürt.
:27. Felkapcsolta a villanyt, mert elkezdődött az este, és a lakás világosabb lett. - Er machte das Licht an, weil der Abend begonnen hatte, und die Wohnung wurde heller.
:28. Az eső tovább hullott, és ez jó volt. - Der Regen fiel weiter, und das war gut.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Die Stille nach dem Gespräch.
:1. Dmitri hatte die Wohnung im vierten Stock seit zwanzig Jahren allein bewohnt, was er nicht als Mangel betrachtete, weil Alleinsein und Einsamkeit zwei verschiedene Zustände sind.
:2. Die von außen gleich aussehen und von innen grundlegend verschieden sind, und weil er den Unterschied kannte.
:3. Die Bücherregale, die er in den siebziger Jahren gebaut hatte, standen noch immer an denselben Wänden, mit denselben Büchern.
:4. Von diesen Büchern hatte er die meisten gelesen und erinnerte sich noch an sie, was er für ausreichend hielt, auch wenn er sie seltener aufschlug als früher.
:5. Es regnete seit dem Morgen mit der geduldigen Beharrlichkeit des Oktobers, und Dmitri saß am Fenster mit seinem Tee und schaute auf die nasse Straße.
:6. Weil Regen das Fenster zu einem anderen Ort macht, von dem aus man die Stadt sieht, ohne Teil von ihr zu sein.
:7. Jelena klingelte um halb drei, ohne vorher anzurufen, was ihre Art war.
:8. Das hatte Dmitri früher manchmal störend gefunden, und er hielt es jetzt für eine der angenehmeren Eigenschaften alter Freundschaften, diese Freiheit vom Protokoll.
:9. Sie brachte die Kälte der Straße mit, und er half ihr mit dem Mantel und machte neuen Tee, weil der alte kalt geworden war, ohne dass er es bemerkt hatte.
:10. Sie setzten sich an den runden Tisch, der für eine Person zu groß und für zwei genau richtig war.
:11. Sie sprachen über den Regen, über Herrn Volkov, den Nachbarn aus dem zweiten Stock, der letzte Woche gestorben war.
:12. Ruhig und ohne Drama, wie Menschen sterben, die ihr Leben vollständig gelebt haben.
:13. Jelena erzählte, dass sie ihm manchmal beim Einkaufen geholfen hatte, was Dmitri nicht gewusst hatte, was ihm etwas über Jelena sagte, das er nach vierzig Jahren noch nicht gewusst hatte.
:14. Das waren die Gespräche, die sie führten, aus dem konkreten Material des alltäglichen Lebens, ohne die Ambition, tiefer zu gehen.
:15. Das halten manche für Oberflächlichkeit, und Dmitri hielt es für eine Form von Vertrauen, das keine Tiefe mehr beweisen muss, weil es längst bewiesen ist.
:16. Jelena fragte, ob er noch lese, und er sagte manchmal, und sie sagte weniger als früher.
:17. In diesen drei Sätzen war eine Unterhaltung über vierzig Jahre, die präziser war als viele längere Gespräche, die er mit anderen Menschen geführt hatte.
:18. Als sie nach einer Stunde ihren Mantel anzog, sagte er, sie solle bald wiederkommen.
:19. Sie sagte ja, machen wir das, mit dem Ton von jemandem, der es meint, ohne einen Termin zu nennen.
:20. Bei alten Freundschaften bedeutet das dasselbe wie ein Termin, weil beide wissen, dass es stimmt.
:21. Die Tür schloss sich, und er hörte ihre Schritte auf der Treppe, bis er sie nicht mehr hörte.
:22. Dann war die Wohnung wieder still, aber mit der Stille nach einem Gespräch, die eine andere Qualität hat als die Stille davor.
:23. Sie war wärmer und weniger leer.
:24. Er setzte sich an den Tisch, sah Jelenas halbvolle Tasse, trank seinen eigenen kalten Tee, und dachte, dass alte Freundschaften etwas haben, das neue nicht haben.
:25. Nicht mehr Tiefe, aber mehr Geschichte, und Geschichte ist manchmal das Leichteste, was man tragen kann.
:26. Weil man es so lange trägt, dass man das Gewicht nicht mehr spürt.
:27. Er machte das Licht an, weil der Abend begonnen hatte, und die Wohnung wurde heller.
:28. Der Regen fiel weiter, und das war gut.
|}
=== 3 ===
:Egy kicsi, új ok.
:1. Nikolai soha nem hagyta el a nagyapja kertjét, amit a faluban egyesek makacsságnak tartottak, ő maga viszont olyasminek, amit nem kellett megneveznie.
:2. Mert azok a dolgok, amelyeket az ember magyarázat nélkül tesz, többnyire az igaziak.
:3. Az almafák öregek voltak, és kevesebbet teremtek, mint régen, ami öreg fáknál természetes.
:4. Nikolai mégis minden reggel kint dolgozott a nagyapja szerszámaival, amelyek még jók voltak.
:5. Mert a jó szerszámok tovább tartanak, mint azok az emberek, akik használják őket.
:6. A köd azon a reggelen korán jött, és maradt, ahogy a novemberi köd maradni szokott, sietség és bocsánatkérés nélkül.
:7. Nikolai régi ágakat vágott, körülötte pedig ott volt a falu csendje.
:8. Azoknak a helyeknek a sajátos csendje, amelyek már nem növekednek, de nem is tűnnek el.
:9. Sofia úgy jelent meg a ködből, mint valaki, akit az ember várt, anélkül hogy tudta volna.
:10. Először csak körvonal volt, aztán nő, aztán valaki, akit Nikolai ismert.
:11. Nikolainak szüksége volt egy pillanatra, mert tizenkét év lassan és szándék nélkül változtatja meg az ember arcát.
:12. Olyan módon, amelyet előbb olvasni kell, mielőtt az ember megérti.
:13. Kimondták egymás nevét, kérdésként és válaszként.
:14. Hosszú idő után ez a legőszintébb, amit mondani lehet, mert minden más feltételezi, hogy az ember tudja, hol kezdje.
:15. Behívta a konyhába, mert odakint a hideg rövidebbé tette volna a beszélgetést a szükségesnél.
:16. És mert azoknak az embereknek a beszélgetéseihez, akik régóta nem látták egymást, idő kell, hogy eljussanak oda, amik valójában.
:17. A konyha meleg volt, a kályha égett, az asztalon pedig ott voltak azok a repedések, amelyek mindig is ott voltak.
:18. Sofia leült, és úgy nézett körül, mint aki ismer egy szobát, és közben először látja.
:19. Mert tizenkét év a tekintetet is megváltoztatja.
:20. Nikolai teát készített, és beszélgetni kezdtek a szülői házról, amely javításra szorult.
:21. Beszéltek a faluról is, amely megváltozott, és mégsem egészen változott meg.
:22. Apró, konkrét dolgokról beszéltek, amelyek azoknak a beszélgetéseknek az anyagai, amelyek még nem tudják, milyen mélyre akarnak menni.
:23. Amikor Sofia megkérdezte, dolgozik-e még a kertben, novemberben is, Nikolai azt mondta, igen, különösen novemberben.
:24. Az erre megjelenő mosolya az aznapi első mosoly volt, és figyelmeztetés nélkül jött, ahogy az igaziak többnyire szoktak.
:25. Nikolai elmesélte, hogy néha segített az apjának, amit Sofia nem tudott.
:26. Ez a nem tudás megnyitott valamit közöttük, egy kis ablakot a közös múltba.
:27. Mindketten röviden benéztek rajta, anélkül hogy kommentálták volna.
:28. A tea elfogyott, és a mondatok közötti csend olyan ember csendje volt, akinek semmit sem kell bizonyítani.
:29. Ez a csend legjobb fajtája, mert nincs súlya.
:30. Amikor Sofia felállt, Nikolai azt mondta neki, jöjjön vissza holnap, mert a kert szép a ködben.
:31. Ez furcsa meghívás volt, és pontosan a megfelelő, mert ezzel elmondta, amit mondani akart, anélkül hogy a közvetlen utat választotta volna.
:32. A közvetlen út néha a rossz út.
:33. Sofia egy pillanatig ránézett, és azt mondta: talán.
:34. Ebben a talánban több volt, mint sok ígéretben.
:35. Nikolai a konyhában maradt, a két üres csészét nézte, és arra gondolt, hogy holnap a kert újra várni fogja.
:36. Mint mindig, csak most ennek volt egy kicsi, új oka is, ami nem nagy gondolat volt, de igazi.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Egy kicsi, új ok. - Ein kleiner neuer Grund.
:1. Nikolai soha nem hagyta el a nagyapja kertjét, amit a faluban egyesek makacsságnak tartottak, ő maga viszont olyasminek, amit nem kellett megneveznie. - Nikolai hatte den Garten seines Großvaters nie aufgegeben, was manche im Dorf für Sturheit hielten und was er selbst als etwas betrachtete, das er nicht benennen musste.
:2. Mert azok a dolgok, amelyeket az ember magyarázat nélkül tesz, többnyire az igaziak. - Weil Dinge, die man tut, ohne sie zu erklären, meistens die echten sind.
:3. Az almafák öregek voltak, és kevesebbet teremtek, mint régen, ami öreg fáknál természetes. - Die Apfelbäume waren alt und trugen weniger als früher, was normal ist für alte Bäume.
:4. Nikolai mégis minden reggel kint dolgozott a nagyapja szerszámaival, amelyek még jók voltak. - Nikolai arbeitete trotzdem jeden Morgen draußen, mit dem Werkzeug seines Großvaters, das noch gut war.
:5. Mert a jó szerszámok tovább tartanak, mint azok az emberek, akik használják őket. - Weil gute Werkzeuge länger halten als die Menschen, die sie benutzen.
:6. A köd azon a reggelen korán jött, és maradt, ahogy a novemberi köd maradni szokott, sietség és bocsánatkérés nélkül. - Der Nebel kam an diesem Morgen früh und blieb, wie Novembernebel bleibt, ohne Eile und ohne Entschuldigung.
:7. Nikolai régi ágakat vágott, körülötte pedig ott volt a falu csendje. - Nikolai schnitt alte Äste, und die Stille des Dorfes war um ihn herum.
:8. Azoknak a helyeknek a sajátos csendje, amelyek már nem növekednek, de nem is tűnnek el. - Die spezifische Stille von Orten, die nicht mehr wachsen, aber auch nicht verschwinden.
:9. Sofia úgy jelent meg a ködből, mint valaki, akit az ember várt, anélkül hogy tudta volna. - Sofia erschien aus dem Nebel wie jemand, den man erwartet hatte, ohne es zu wissen.
:10. Először csak körvonal volt, aztán nő, aztán valaki, akit Nikolai ismert. - Zuerst eine Silhouette, dann eine Frau, dann jemand, den er kannte.
:11. Nikolainak szüksége volt egy pillanatra, mert tizenkét év lassan és szándék nélkül változtatja meg az ember arcát. - Nikolai brauchte einen Moment, weil zwölf Jahre das Gesicht eines Menschen verändern, langsam und ohne Absicht.
:12. Olyan módon, amelyet előbb olvasni kell, mielőtt az ember megérti. - Auf eine Art, die man erst lesen muss, bevor man versteht.
:13. Kimondták egymás nevét, kérdésként és válaszként. - Sie sagten sich ihre Namen, Frage und Antwort.
:14. Hosszú idő után ez a legőszintébb, amit mondani lehet, mert minden más feltételezi, hogy az ember tudja, hol kezdje. - Das ist das Ehrlichste, was man nach langer Zeit sagen kann, weil alles andere voraussetzt, dass man weiß, wo man anfängt.
:15. Behívta a konyhába, mert odakint a hideg rövidebbé tette volna a beszélgetést a szükségesnél. - Er lud sie in die Küche ein, weil draußen die Kälte das Gespräch kürzer machen würde als nötig.
:16. És mert azoknak az embereknek a beszélgetéseihez, akik régóta nem látták egymást, idő kell, hogy eljussanak oda, amik valójában. - Und weil Gespräche zwischen Menschen, die sich lange nicht gesehen haben, Zeit brauchen, um zu dem zu kommen, was sie eigentlich sind.
:17. A konyha meleg volt, a kályha égett, az asztalon pedig ott voltak azok a repedések, amelyek mindig is ott voltak. - Die Küche war warm, der Ofen brannte, und der Tisch hatte die Risse, die er immer gehabt hatte.
:18. Sofia leült, és úgy nézett körül, mint aki ismer egy szobát, és közben először látja. - Sofia setzte sich und schaute sich um mit dem Blick von jemandem, der einen Raum kennt und ihn gleichzeitig zum ersten Mal sieht.
:19. Mert tizenkét év a tekintetet is megváltoztatja. - Weil zwölf Jahre auch den Blick verändern.
:20. Nikolai teát készített, és beszélgetni kezdtek a szülői házról, amely javításra szorult. - Er machte Tee, und sie sprachen über das Elternhaus, das Reparaturen brauchte.
:21. Beszéltek a faluról is, amely megváltozott, és mégsem egészen változott meg. - Sie sprachen über das Dorf, das sich verändert hatte und auch wieder nicht.
:22. Apró, konkrét dolgokról beszéltek, amelyek azoknak a beszélgetéseknek az anyagai, amelyek még nem tudják, milyen mélyre akarnak menni. - Sie sprachen über kleine konkrete Dinge, die das Material von Gesprächen sind, die noch nicht wissen, wie tief sie gehen wollen.
:23. Amikor Sofia megkérdezte, dolgozik-e még a kertben, novemberben is, Nikolai azt mondta, igen, különösen novemberben. - Als Sofia fragte, ob er noch im Garten arbeite, auch im November, sagte er ja, besonders im November.
:24. Az erre megjelenő mosolya az aznapi első mosoly volt, és figyelmeztetés nélkül jött, ahogy az igaziak többnyire szoktak. - Das Lächeln, das sie darauf zeigte, war das erste Lächeln des Tages, und es kam ohne Warnung, was die echten meistens tun.
:25. Nikolai elmesélte, hogy néha segített az apjának, amit Sofia nem tudott. - Er erzählte, dass er ihrem Vater manchmal geholfen hatte, was sie nicht gewusst hatte.
:26. Ez a nem tudás megnyitott valamit közöttük, egy kis ablakot a közös múltba. - Dieses Nicht-Gewusst-Haben öffnete etwas zwischen ihnen, ein kleines Fenster in eine gemeinsame Vergangenheit.
:27. Mindketten röviden benéztek rajta, anélkül hogy kommentálták volna. - Durch das beide kurz schauten, ohne es zu kommentieren.
:28. A tea elfogyott, és a mondatok közötti csend olyan ember csendje volt, akinek semmit sem kell bizonyítani. - Der Tee wurde leer, und die Stille zwischen den Sätzen war die Stille von jemandem, dem man nichts beweisen muss.
:29. Ez a csend legjobb fajtája, mert nincs súlya. - Das ist die beste Art von Stille, weil sie kein Gewicht hat.
:30. Amikor Sofia felállt, Nikolai azt mondta neki, jöjjön vissza holnap, mert a kert szép a ködben. - Als Sofia aufstand, sagte Nikolai, sie solle morgen wieder vorbeikommen, der Garten sei schön im Nebel.
:31. Ez furcsa meghívás volt, és pontosan a megfelelő, mert ezzel elmondta, amit mondani akart, anélkül hogy a közvetlen utat választotta volna. - Das war eine seltsame Einladung und genau die richtige, weil er damit sagte, was er sagen wollte, ohne den direkten Weg zu nehmen.
:32. A közvetlen út néha a rossz út. - Der direkte Weg ist manchmal der falsche.
:33. Sofia egy pillanatig ránézett, és azt mondta: talán. - Sofia schaute ihn an, einen Moment lang, und sagte vielleicht.
:34. Ebben a talánban több volt, mint sok ígéretben. - In diesem vielleicht war mehr als in vielen Zusagen.
:35. Nikolai a konyhában maradt, a két üres csészét nézte, és arra gondolt, hogy holnap a kert újra várni fogja. - Nikolai blieb in der Küche, schaute auf die zwei leeren Tassen, und dachte, dass morgen der Garten wieder auf ihn warten würde.
:36. Mint mindig, csak most ennek volt egy kicsi, új oka is, ami nem nagy gondolat volt, de igazi. - Wie immer, nur hatte das jetzt einen kleinen, neuen Grund, was kein großer Gedanke war, aber ein echter.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Ein kleiner neuer Grund.
:1. Nikolai hatte den Garten seines Großvaters nie aufgegeben, was manche im Dorf für Sturheit hielten und was er selbst als etwas betrachtete, das er nicht benennen musste.
:2. Weil Dinge, die man tut, ohne sie zu erklären, meistens die echten sind.
:3. Die Apfelbäume waren alt und trugen weniger als früher, was normal ist für alte Bäume.
:4. Nikolai arbeitete trotzdem jeden Morgen draußen, mit dem Werkzeug seines Großvaters, das noch gut war.
:5. Weil gute Werkzeuge länger halten als die Menschen, die sie benutzen.
:6. Der Nebel kam an diesem Morgen früh und blieb, wie Novembernebel bleibt, ohne Eile und ohne Entschuldigung.
:7. Nikolai schnitt alte Äste, und die Stille des Dorfes war um ihn herum.
:8. Die spezifische Stille von Orten, die nicht mehr wachsen, aber auch nicht verschwinden.
:9. Sofia erschien aus dem Nebel wie jemand, den man erwartet hatte, ohne es zu wissen.
:10. Zuerst eine Silhouette, dann eine Frau, dann jemand, den er kannte.
:11. Nikolai brauchte einen Moment, weil zwölf Jahre das Gesicht eines Menschen verändern, langsam und ohne Absicht.
:12. Auf eine Art, die man erst lesen muss, bevor man versteht.
:13. Sie sagten sich ihre Namen, Frage und Antwort.
:14. Das ist das Ehrlichste, was man nach langer Zeit sagen kann, weil alles andere voraussetzt, dass man weiß, wo man anfängt.
:15. Er lud sie in die Küche ein, weil draußen die Kälte das Gespräch kürzer machen würde als nötig.
:16. Und weil Gespräche zwischen Menschen, die sich lange nicht gesehen haben, Zeit brauchen, um zu dem zu kommen, was sie eigentlich sind.
:17. Die Küche war warm, der Ofen brannte, und der Tisch hatte die Risse, die er immer gehabt hatte.
:18. Sofia setzte sich und schaute sich um mit dem Blick von jemandem, der einen Raum kennt und ihn gleichzeitig zum ersten Mal sieht.
:19. Weil zwölf Jahre auch den Blick verändern.
:20. Er machte Tee, und sie sprachen über das Elternhaus, das Reparaturen brauchte.
:21. Sie sprachen über das Dorf, das sich verändert hatte und auch wieder nicht.
:22. Sie sprachen über kleine konkrete Dinge, die das Material von Gesprächen sind, die noch nicht wissen, wie tief sie gehen wollen.
:23. Als Sofia fragte, ob er noch im Garten arbeite, auch im November, sagte er ja, besonders im November.
:24. Das Lächeln, das sie darauf zeigte, war das erste Lächeln des Tages, und es kam ohne Warnung, was die echten meistens tun.
:25. Er erzählte, dass er ihrem Vater manchmal geholfen hatte, was sie nicht gewusst hatte.
:26. Dieses Nicht-Gewusst-Haben öffnete etwas zwischen ihnen, ein kleines Fenster in eine gemeinsame Vergangenheit.
:27. Durch das beide kurz schauten, ohne es zu kommentieren.
:28. Der Tee wurde leer, und die Stille zwischen den Sätzen war die Stille von jemandem, dem man nichts beweisen muss.
:29. Das ist die beste Art von Stille, weil sie kein Gewicht hat.
:30. Als Sofia aufstand, sagte Nikolai, sie solle morgen wieder vorbeikommen, der Garten sei schön im Nebel.
:31. Das war eine seltsame Einladung und genau die richtige, weil er damit sagte, was er sagen wollte, ohne den direkten Weg zu nehmen.
:32. Der direkte Weg ist manchmal der falsche.
:33. Sofia schaute ihn an, einen Moment lang, und sagte vielleicht.
:34. In diesem vielleicht war mehr als in vielen Zusagen.
:35. Nikolai blieb in der Küche, schaute auf die zwei leeren Tassen, und dachte, dass morgen der Garten wieder auf ihn warten würde.
:36. Wie immer, nur hatte das jetzt einen kleinen, neuen Grund, was kein großer Gedanke war, aber ein echter.
|}
3pasl62aesyztudv9xgwr3thl2u2gpe
1085967
1085960
2026-05-16T20:39:05Z
Thirunavukkarasye-Raveendran
47852
1085967
wikitext
text/x-wiki
{{Navigation hoch|
hochtext=Inhaltsverzeichnis: Ungarisch-Lesebuch|
hochlink=Ungarisch#Ungarisch-Lesebuch}}
{{Navigation hoch|
hochtext=Inhaltsverzeichnis: Kurzgeschichten|
hochlink=Ungarisch/Ungarisch-Lesebuch-Kurzgeschichten}}
=== 1 ===
:A csendes visszatérés.
:1. Leonárd valaha olyan fotókat készített, amelyek ismert magazinokban jelentek meg.
:2. Ezt nem felejtette el, de már nem segített rajta.
:3. Mert a hírnév olyan valuta, amely elinflálódik, ha nem támasztják alá aktuális munkával.
:4. Az elmúlt évnek az előrehaladás nélküli idő múlásának felőrlő minősége volt.
:5. Kis megbízásokkal, amelyek nem ürítették ki a számlát, de a lelket sem töltötték meg.
:6. És azzal a szokással, hogy régi munkákat nézegetett.
:7. Ez a tegnapot nagyobbá tette, a mát pedig kisebbé.
:8. Ezt tudta, és ez mégsem akadályozta meg benne.
:9. Tudás és cselekvés különbsége az emberi élet egyik legmakacsabb távolsága.
:10. Leonárd abban az évben sok időt töltött ennek a rossz oldalán.
:11. A szakmai fórumon talált hirdetésnek olyan sajátos minősége volt, mint azoknak a dolgoknak, amelyek másnak kellemetlenek, neki viszont lehetségesek.
:12. Egy cég fotóst keresett egy kárpáti építési projekthez.
:13. Szélsőséges körülmények, mindenki más visszamondta.
:14. Ez azt jelentette, hogy a terep üres volt, ha az ember kész volt belépni rá.
:15. Telefonált, mert telefonálni jobb, mint nem telefonálni.
:16. Kovácssal beszélt, aki tárgyilagosan kérdezett, és nem volt türelme a kitérőkhöz.
:17. Ezt Leonárd értékelte, mert a tárgyilagos emberek tárgyilagos válaszokra reagálnak.
:18. Nem régi referenciákkal válaszolt, hanem konkrét megfontolásokkal.
:19. Megnevezte a helyszín sajátos kockázatait.
:20. És elmagyarázta, hogyan fogja megoldani őket.
:21. Ezzel nem reményt adott el, hanem hozzáértést.
:22. A kettő közötti különbség az, ami elválasztja azt, aki kér, attól, aki kínál.
:23. Az írásos terv, amelyet egy éjszaka alatt megírt, őszinte volt a nehézségekkel kapcsolatban.
:24. Mert a kockázatokról való őszinteség több bizalmat teremt, mint az az állítás, hogy nincsenek.
:25. És mert Kovács ismerte a körülményeket, és olyan emberre volt szüksége, aki szintén ismeri őket.
:26. Két nappal később megkapta a megbízást.
:27. Nem ünnepelt.
:28. Mert a megbízások nem megérkezések, hanem kötelezettségek.
:29. És mert az igazi munka csak akkor kezdődött.
:30. A felkészülésnek valami fontos dolog intenzitása volt.
:31. Akkumulátortesztekkel fagypont alatti hőmérsékleten.
:32. Napi edzéssel nehéz felszereléssel.
:33. És a terep gondos tanulmányozásával műholdképek alapján.
:34. Nem azért, mert mindezt nem ismerte.
:35. Hanem mert a tudás és a felkészülés két különböző dolog.
:36. És ezúttal nem akart különbséget hagyni közöttük.
:37. A helyszínen a terep olyan volt, amilyennek várta.
:38. A fény azonban nem.
:39. Mert a hegyekben a fénynek saját ritmusa van, és nem ismer naptárt.
:40. A második napon rosszabbra fordult az idő.
:41. Leonárd három órán át várt a hidegben arra az ablakra, amely majd eljön.
:42. Mert tudta, hogy el fog jönni.
:43. És mert a türelem ebben a szakmában nem érzelmi tulajdonság, hanem technikai.
:44. Az embernek vagy megvan, vagy edzi.
:45. A fényablak megérkezett.
:46. Leonárd magasabbra mászott, mint tervezte.
:47. Mert a legjobb kép onnan fentről volt lehetséges.
:48. És mert a bekalkulált kockázatok nem meglepetések.
:49. Hanem döntések, amelyeket az ember akkor hoz meg, amikor eljön a pillanat.
:50. Kovács megnézte a sorozatot, keveset mondott, majd hosszú távú együttműködésről kérdezte.
:51. Ez a visszajelzés legelegánsabb formája, amelyet egy megbízó adhat.
:52. A Budapestre tartó vonaton Leonárd kinézett az ablakon a változó tájra.
:53. Nem a régi sikerekre gondolt, hanem a következő projektre.
:54. Ez a legpontosabb jele annak, hogy valaki újra játékban van.
:55. Nem az öröm a múlt miatt, hanem a kíváncsiság az iránt, ami következik.
:56. Ez nem diadalmas pillanat volt, hanem csendes.
:57. Annak az embernek a csendje, aki tudja, hol áll.
:58. Ez néha többet ér minden külső megerősítésnél.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A csendes visszatérés. - Die stille Rückkehr.
:1. Leonárd valaha olyan fotókat készített, amelyek ismert magazinokban jelentek meg. - Leonárd hatte einmal Fotos gemacht, die in Magazinen erschienen waren, die man kannte.
:2. Ezt nem felejtette el, de már nem segített rajta. - Das hatte er nicht vergessen und das half ihm nicht mehr.
:3. Mert a hírnév olyan valuta, amely elinflálódik, ha nem támasztják alá aktuális munkával. - Weil Reputation eine Währung ist, die inflationiert, wenn man sie nicht durch aktuelle Arbeit stützt.
:4. Az elmúlt évnek az előrehaladás nélküli idő múlásának felőrlő minősége volt. - Das letzte Jahr hatte die zermürbende Qualität von Zeit gehabt, die vergeht, ohne voranzukommen.
:5. Kis megbízásokkal, amelyek nem ürítették ki a számlát, de a lelket sem töltötték meg. - Mit kleinen Aufträgen, die das Konto nicht leerten und die Seele nicht füllten.
:6. És azzal a szokással, hogy régi munkákat nézegetett. - Und mit der Gewohnheit, alte Arbeiten anzuschauen.
:7. Ez a tegnapot nagyobbá tette, a mát pedig kisebbé. - Das machte das Gestern größer und das Heute kleiner.
:8. Ezt tudta, és ez mégsem akadályozta meg benne. - Das wusste er und das hielt ihn nicht davon ab.
:9. Tudás és cselekvés különbsége az emberi élet egyik legmakacsabb távolsága. - Der Unterschied zwischen Wissen und Handeln ist einer der zähesten Abstände im menschlichen Leben.
:10. Leonárd abban az évben sok időt töltött ennek a rossz oldalán. - Leonárd hatte in diesem Jahr viel auf der falschen Seite davon verbracht.
:11. A szakmai fórumon talált hirdetésnek olyan sajátos minősége volt, mint azoknak a dolgoknak, amelyek másnak kellemetlenek, neki viszont lehetségesek. - Die Anzeige im Branchenforum hatte die spezifische Qualität von Dingen, die für jemand anderen unangenehm und für ihn möglich sind.
:12. Egy cég fotóst keresett egy kárpáti építési projekthez. - Eine Firma suchte einen Fotografen für ein Bauprojekt in den Karpaten.
:13. Szélsőséges körülmények, mindenki más visszamondta. - Extreme Bedingungen, alle anderen hatten abgesagt.
:14. Ez azt jelentette, hogy a terep üres volt, ha az ember kész volt belépni rá. - Das bedeutete, dass das Feld leer war, wenn man bereit war, es zu betreten.
:15. Telefonált, mert telefonálni jobb, mint nem telefonálni. - Er rief an, weil Anrufen besser ist als Nicht-anrufen.
:16. Kovácssal beszélt, aki tárgyilagosan kérdezett, és nem volt türelme a kitérőkhöz. - Er sprach mit Kovács, der sachlich fragte und keine Geduld für Ausweichmanöver hatte.
:17. Ezt Leonárd értékelte, mert a tárgyilagos emberek tárgyilagos válaszokra reagálnak. - Das schätzte Leonárd, weil sachliche Menschen auf sachliche Antworten reagieren.
:18. Nem régi referenciákkal válaszolt, hanem konkrét megfontolásokkal. - Er antwortete nicht mit alten Referenzen, sondern mit konkreten Überlegungen.
:19. Megnevezte a helyszín sajátos kockázatait. - Er nannte die spezifischen Risiken des Standorts.
:20. És elmagyarázta, hogyan fogja megoldani őket. - Und erklärte, wie er sie lösen würde.
:21. Ezzel nem reményt adott el, hanem hozzáértést. - Das verkaufte keine Hoffnung, sondern Kompetenz.
:22. A kettő közötti különbség az, ami elválasztja azt, aki kér, attól, aki kínál. - Der Unterschied zwischen beidem ist der Unterschied zwischen jemandem, der bittet, und jemandem, der anbietet.
:23. Az írásos terv, amelyet egy éjszaka alatt megírt, őszinte volt a nehézségekkel kapcsolatban. - Der schriftliche Plan, den er in einer Nacht schrieb, war ehrlich über die Schwierigkeiten.
:24. Mert a kockázatokról való őszinteség több bizalmat teremt, mint az az állítás, hogy nincsenek. - Weil Ehrlichkeit über Risiken mehr Vertrauen schafft als die Behauptung, es gebe keine.
:25. És mert Kovács ismerte a körülményeket, és olyan emberre volt szüksége, aki szintén ismeri őket. - Und weil Kovács die Bedingungen kannte und jemanden brauchte, der sie auch kannte.
:26. Két nappal később megkapta a megbízást. - Zwei Tage später hatte er den Auftrag.
:27. Nem ünnepelt. - Er feierte nicht.
:28. Mert a megbízások nem megérkezések, hanem kötelezettségek. - Weil Aufträge keine Ankunft sind, sondern eine Verpflichtung.
:29. És mert az igazi munka csak akkor kezdődött. - Und weil die eigentliche Arbeit erst begann.
:30. A felkészülésnek valami fontos dolog intenzitása volt. - Die Vorbereitung hatte die Intensität von etwas, das wichtig ist.
:31. Akkumulátortesztekkel fagypont alatti hőmérsékleten. - Mit Batterietests bei Minustemperaturen.
:32. Napi edzéssel nehéz felszereléssel. - Mit täglichem Training mit schwerem Equipment.
:33. És a terep gondos tanulmányozásával műholdképek alapján. - Und dem sorgfältigen Studium des Geländes aus Satellitenbildern.
:34. Nem azért, mert mindezt nem ismerte. - Nicht weil er das alles nicht kannte.
:35. Hanem mert a tudás és a felkészülés két különböző dolog. - Sondern weil Kenntnis und Vorbereitung zwei verschiedene Dinge sind.
:36. És ezúttal nem akart különbséget hagyni közöttük. - Und er diesmal keinen Unterschied zwischen ihnen lassen wollte.
:37. A helyszínen a terep olyan volt, amilyennek várta. - Vor Ort war das Gelände so, wie er es erwartet hatte.
:38. A fény azonban nem. - Und das Licht war es nicht.
:39. Mert a hegyekben a fénynek saját ritmusa van, és nem ismer naptárt. - Weil Licht in Bergen seinen eigenen Rhythmus hat und keinen Kalender kennt.
:40. A második napon rosszabbra fordult az idő. - Das Wetter verschlechterte sich am zweiten Tag.
:41. Leonárd három órán át várt a hidegben arra az ablakra, amely majd eljön. - Leonárd wartete drei Stunden in der Kälte auf das Fenster, das kommen würde.
:42. Mert tudta, hogy el fog jönni. - Weil er wusste, dass es kommen würde.
:43. És mert a türelem ebben a szakmában nem érzelmi tulajdonság, hanem technikai. - Und weil Geduld in diesem Beruf keine emotionale Eigenschaft ist, sondern eine technische.
:44. Az embernek vagy megvan, vagy edzi. - Die man entweder hat oder trainiert.
:45. A fényablak megérkezett. - Das Fenster kam.
:46. Leonárd magasabbra mászott, mint tervezte. - Und er kletterte höher als geplant.
:47. Mert a legjobb kép onnan fentről volt lehetséges. - Weil das beste Bild von dort oben war.
:48. És mert a bekalkulált kockázatok nem meglepetések. - Und weil Risiken, die man einkalkuliert hat, keine Überraschungen sind.
:49. Hanem döntések, amelyeket az ember akkor hoz meg, amikor eljön a pillanat. - Sondern Entscheidungen, die man trifft, wenn der Moment da ist.
:50. Kovács megnézte a sorozatot, keveset mondott, majd hosszú távú együttműködésről kérdezte. - Kovács schaute die Serie an, sagte wenig, und fragte nach einem langfristigen Engagement.
:51. Ez a visszajelzés legelegánsabb formája, amelyet egy megbízó adhat. - Das ist die eleganteste Form von Feedback, die ein Auftraggeber geben kann.
:52. A Budapestre tartó vonaton Leonárd kinézett az ablakon a változó tájra. - Im Zug nach Budapest schaute Leonárd aus dem Fenster auf die Landschaft, die sich veränderte.
:53. Nem a régi sikerekre gondolt, hanem a következő projektre. - Er dachte nicht an alte Erfolge, sondern an das nächste Projekt.
:54. Ez a legpontosabb jele annak, hogy valaki újra játékban van. - Das ist der präziseste Indikator dafür, dass jemand wieder im Spiel ist.
:55. Nem az öröm a múlt miatt, hanem a kíváncsiság az iránt, ami következik. - Nicht die Freude über das Vergangene, sondern die Neugier auf das Kommende.
:56. Ez nem diadalmas pillanat volt, hanem csendes. - Das war kein triumphaler Moment, sondern ein ruhiger.
:57. Annak az embernek a csendje, aki tudja, hol áll. - Die Stille von jemandem, der weiß, wo er steht.
:58. Ez néha többet ér minden külső megerősítésnél. - Das ist manchmal mehr wert als jede Bestätigung von außen.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Die stille Rückkehr.
:1. Leonárd hatte einmal Fotos gemacht, die in Magazinen erschienen waren, die man kannte.
:2. Das hatte er nicht vergessen und das half ihm nicht mehr.
:3. Weil Reputation eine Währung ist, die inflationiert, wenn man sie nicht durch aktuelle Arbeit stützt.
:4. Das letzte Jahr hatte die zermürbende Qualität von Zeit gehabt, die vergeht, ohne voranzukommen.
:5. Mit kleinen Aufträgen, die das Konto nicht leerten und die Seele nicht füllten.
:6. Und mit der Gewohnheit, alte Arbeiten anzuschauen.
:7. Das machte das Gestern größer und das Heute kleiner.
:8. Das wusste er und das hielt ihn nicht davon ab.
:9. Der Unterschied zwischen Wissen und Handeln ist einer der zähesten Abstände im menschlichen Leben.
:10. Leonárd hatte in diesem Jahr viel auf der falschen Seite davon verbracht.
:11. Die Anzeige im Branchenforum hatte die spezifische Qualität von Dingen, die für jemand anderen unangenehm und für ihn möglich sind.
:12. Eine Firma suchte einen Fotografen für ein Bauprojekt in den Karpaten.
:13. Extreme Bedingungen, alle anderen hatten abgesagt.
:14. Das bedeutete, dass das Feld leer war, wenn man bereit war, es zu betreten.
:15. Er rief an, weil Anrufen besser ist als Nicht-anrufen.
:16. Er sprach mit Kovács, der sachlich fragte und keine Geduld für Ausweichmanöver hatte.
:17. Das schätzte Leonárd, weil sachliche Menschen auf sachliche Antworten reagieren.
:18. Er antwortete nicht mit alten Referenzen, sondern mit konkreten Überlegungen.
:19. Er nannte die spezifischen Risiken des Standorts.
:20. Und erklärte, wie er sie lösen würde.
:21. Das verkaufte keine Hoffnung, sondern Kompetenz.
:22. Der Unterschied zwischen beidem ist der Unterschied zwischen jemandem, der bittet, und jemandem, der anbietet.
:23. Der schriftliche Plan, den er in einer Nacht schrieb, war ehrlich über die Schwierigkeiten.
:24. Weil Ehrlichkeit über Risiken mehr Vertrauen schafft als die Behauptung, es gebe keine.
:25. Und weil Kovács die Bedingungen kannte und jemanden brauchte, der sie auch kannte.
:26. Zwei Tage später hatte er den Auftrag.
:27. Er feierte nicht.
:28. Weil Aufträge keine Ankunft sind, sondern eine Verpflichtung.
:29. Und weil die eigentliche Arbeit erst begann.
:30. Die Vorbereitung hatte die Intensität von etwas, das wichtig ist.
:31. Mit Batterietests bei Minustemperaturen.
:32. Mit täglichem Training mit schwerem Equipment.
:33. Und dem sorgfältigen Studium des Geländes aus Satellitenbildern.
:34. Nicht weil er das alles nicht kannte.
:35. Sondern weil Kenntnis und Vorbereitung zwei verschiedene Dinge sind.
:36. Und er diesmal keinen Unterschied zwischen ihnen lassen wollte.
:37. Vor Ort war das Gelände so, wie er es erwartet hatte.
:38. Und das Licht war es nicht.
:39. Weil Licht in Bergen seinen eigenen Rhythmus hat und keinen Kalender kennt.
:40. Das Wetter verschlechterte sich am zweiten Tag.
:41. Leonárd wartete drei Stunden in der Kälte auf das Fenster, das kommen würde.
:42. Weil er wusste, dass es kommen würde.
:43. Und weil Geduld in diesem Beruf keine emotionale Eigenschaft ist, sondern eine technische.
:44. Die man entweder hat oder trainiert.
:45. Das Fenster kam.
:46. Und er kletterte höher als geplant.
:47. Weil das beste Bild von dort oben war.
:48. Und weil Risiken, die man einkalkuliert hat, keine Überraschungen sind.
:49. Sondern Entscheidungen, die man trifft, wenn der Moment da ist.
:50. Kovács schaute die Serie an, sagte wenig, und fragte nach einem langfristigen Engagement.
:51. Das ist die eleganteste Form von Feedback, die ein Auftraggeber geben kann.
:52. Im Zug nach Budapest schaute Leonárd aus dem Fenster auf die Landschaft, die sich veränderte.
:53. Er dachte nicht an alte Erfolge, sondern an das nächste Projekt.
:54. Das ist der präziseste Indikator dafür, dass jemand wieder im Spiel ist.
:55. Nicht die Freude über das Vergangene, sondern die Neugier auf das Kommende.
:56. Das war kein triumphaler Moment, sondern ein ruhiger.
:57. Die Stille von jemandem, der weiß, wo er steht.
:58. Das ist manchmal mehr wert als jede Bestätigung von außen.
|}
=== 2 ===
:A ház, amelyet nem kellett megmagyarázni.
:1. Ferenc egy őszi napon vette meg a házat, egy bejárás után, amely húsz percig tartott.
:2. A bejáráson az ingatlanos annak az embernek az arckifejezését viselte, aki nem érti, miért van még mindig ott.
:3. A ház 1953-ban épült, és ez látszott rajta.
:4. Legalább húsz éve nem lakták, és ez még világosabban látszott.
:5. A lyukas tetővel, a vezetékekkel, amelyekhez senki sem akart hozzányúlni, és a falakkal, amelyek olyan módon voltak nedvesek, amelynek kialakulásához idő kell.
:6. A szomszédok gyorsan és barátságosan elmondták a véleményüket.
:7. Ettől nem lett jobb.
:8. Ferenc meghallgatta őket, és nem mondott semmit.
:9. Mert nem az érdekelte, hogy másokat meggyőzzön, hanem az, hogy megjavítsa a házat.
:10. Ez két különböző feladat.
:11. Az első reggelén listát készített, azzal az írótáblával, amelyet külön ezért vett.
:12. Végigment minden helyiségen, és felírta, amit látott.
:13. Anélkül hogy értékelte volna, megvalósítható-e.
:14. Mert a korai értékelés megakadályozza a cselekvést.
:15. A lista hosszú volt, és volt szerkezete.
:16. A szerkezet pedig azt jelentette, hogy el lehet kezdeni.
:17. Ez fontosabb, mint egy tökéletes terv.
:18. A tetővel kezdte.
:19. Mert a tetőnek kell először jönnie, mielőtt az ember bármi másról gondolkodik.
:20. Ezt a logikát az apja tanította neki.
:21. És most értette meg először igazán.
:22. Az első hetek testileg nehezebbek voltak, mint várta.
:23. Korai reggelekkel és késő estékkel.
:24. És annak az embernek a kimerültségével, aki nincs hozzászokva ahhoz, hogy egész nap fizikai munkát végezzen.
:25. De aki ezt már nem használja érvként a folytatás ellen.
:26. Módszeresen dolgozott.
:27. Nem választott rövidítéseket.
:28. Újra megcsinálta a munkát, ha nem stimmelt.
:29. Mert tudta, hogy az építésben a rövidítések mindig láthatóvá válnak.
:30. Többnyire akkor, amikor a legkevésbé alkalmas.
:31. A korhadt gerenda hat hét után került elő, egy kedd délelőttön.
:32. Ferenc egy ideig előtte állt, és nézte.
:33. Annak az embernek a nyugodt tekintetével, aki rögzít egy problémát anélkül, hogy azonnal reagálna.
:34. Mert az elhamarkodott reakciók gyakran rosszabb megoldásokat hoznak létre, mint a rövid várakozás.
:35. Bement a városba, beszélt a szaküzletben dolgozó férfival, meghallgatta, és kérdéseket tett fel.
:36. Aztán olyan tervvel tért vissza, amely jobb volt az eredeti gerendánál.
:37. Néha ez a visszaesések eredménye, ha az ember helyesen kezeli őket.
:38. Három napig dolgozott a megerősítésen.
:39. Amikor elkészült, a gerenda erősebb volt az eredetinél.
:40. Ez jobban elégedetté tette, mint bármelyik visszaesés nélküli pillanat.
:41. Mert a problémákból születő megoldásoknak más minőségük van.
:42. Nyárra elkészültek a falak.
:43. Kora őszre az ablakok is.
:44. Egy szeptemberi estén felkapcsolta a villanyt a nappaliban.
:45. Sok év után először.
:46. A szoba világos és meleg volt, és úgy nézett ki, mint egy hely, ahol valaki él.
:47. A szomszédasszony, aki azt mondta, hogy Ferenc hamarosan eladja, elment a veranda előtt.
:48. Azt mondta, ez most igazán szépnek látszik.
:49. Olyan hangon mondta, amely őszintének tűnt.
:50. Ferenc ezt tudomásul vette, de nem kommentálta.
:51. Ott ült a kávéjával.
:52. Arra a listára gondolt, amelyet az első reggelen készített.
:53. És arra, hogy minden pontja el volt intézve.
:54. Ez nem hősies gondolat volt, hanem tárgyilagos.
:55. Mégis jó érzés volt.
:56. Talán éppen azért, mert ennyire tárgyilagos volt.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A ház, amelyet nem kellett megmagyarázni. - Das Haus, das man nicht erklären musste.
:1. Ferenc egy őszi napon vette meg a házat, egy bejárás után, amely húsz percig tartott. - Ferenc hatte das Haus an einem Herbsttag gekauft, nach einer Besichtigung, die zwanzig Minuten gedauert hatte.
:2. A bejáráson az ingatlanos annak az embernek az arckifejezését viselte, aki nem érti, miért van még mindig ott. - Bei der der Makler den Ausdruck eines Mannes getragen hatte, der nicht versteht, warum er noch dabei ist.
:3. A ház 1953-ban épült, és ez látszott rajta. - Das Haus war 1953 gebaut worden, was man sah.
:4. Legalább húsz éve nem lakták, és ez még világosabban látszott. - Seit mindestens zwanzig Jahren war es nicht mehr bewohnt, was man noch deutlicher sah.
:5. A lyukas tetővel, a vezetékekkel, amelyekhez senki sem akart hozzányúlni, és a falakkal, amelyek olyan módon voltak nedvesek, amelynek kialakulásához idő kell. - Mit dem durchlöcherten Dach, den Leitungen, die niemand anfassen wollte, und den Wänden, die auf eine Art feucht waren, die Zeit braucht, um zu entstehen.
:6. A szomszédok gyorsan és barátságosan elmondták a véleményüket. - Die Nachbarn hatten ihre Meinungen schnell und freundlich geäußert.
:7. Ettől nem lett jobb. - Das machte es nicht besser.
:8. Ferenc meghallgatta őket, és nem mondott semmit. - Ferenc hatte zugehört und nichts gesagt.
:9. Mert nem az érdekelte, hogy másokat meggyőzzön, hanem az, hogy megjavítsa a házat. - Weil er kein Interesse daran hatte, andere zu überzeugen, sondern daran, das Haus zu reparieren.
:10. Ez két különböző feladat. - Das sind zwei verschiedene Aufgaben.
:11. Az első reggelén listát készített, azzal az írótáblával, amelyet külön ezért vett. - Er machte eine Liste an seinem ersten Morgen, mit dem Klemmbrett, das er sich extra gekauft hatte.
:12. Végigment minden helyiségen, és felírta, amit látott. - Er ging durch jeden Raum und schrieb auf, was er sah.
:13. Anélkül hogy értékelte volna, megvalósítható-e. - Ohne zu bewerten, ob es machbar war.
:14. Mert a korai értékelés megakadályozza a cselekvést. - Weil frühes Bewerten das Handeln verhindert.
:15. A lista hosszú volt, és volt szerkezete. - Die Liste war lang und hatte Struktur.
:16. A szerkezet pedig azt jelentette, hogy el lehet kezdeni. - Und Struktur bedeutete, dass man anfangen konnte.
:17. Ez fontosabb, mint egy tökéletes terv. - Das ist wichtiger als ein perfekter Plan.
:18. A tetővel kezdte. - Er begann mit dem Dach.
:19. Mert a tetőnek kell először jönnie, mielőtt az ember bármi másról gondolkodik. - Weil das Dach zuerst kommen muss, bevor man über alles andere nachdenkt.
:20. Ezt a logikát az apja tanította neki. - Diese Logik hatte ihm sein Vater beigebracht.
:21. És most értette meg először igazán. - Und die verstand er jetzt zum ersten Mal wirklich.
:22. Az első hetek testileg nehezebbek voltak, mint várta. - Die ersten Wochen waren körperlich härter als erwartet.
:23. Korai reggelekkel és késő estékkel. - Mit frühen Morgen und späten Abenden.
:24. És annak az embernek a kimerültségével, aki nincs hozzászokva ahhoz, hogy egész nap fizikai munkát végezzen. - Und mit der Erschöpfung von jemandem, der nicht gewohnt ist, den ganzen Tag körperlich zu arbeiten.
:25. De aki ezt már nem használja érvként a folytatás ellen. - Aber der aufgehört hat, das als Argument gegen das Weitermachen zu benutzen.
:26. Módszeresen dolgozott. - Er arbeitete methodisch.
:27. Nem választott rövidítéseket. - Er machte keine Abkürzungen.
:28. Újra megcsinálta a munkát, ha nem stimmelt. - Er wiederholte Arbeiten, wenn sie nicht stimmten.
:29. Mert tudta, hogy az építésben a rövidítések mindig láthatóvá válnak. - Weil er wusste, dass Abkürzungen beim Bauen immer sichtbar werden.
:30. Többnyire akkor, amikor a legkevésbé alkalmas. - Meistens dann, wenn es am unpassendsten ist.
:31. A korhadt gerenda hat hét után került elő, egy kedd délelőttön. - Der morsche Balken fand sich nach sechs Wochen, an einem Dienstagvormittag.
:32. Ferenc egy ideig előtte állt, és nézte. - Ferenc stand eine Weile davor und schaute ihn an.
:33. Annak az embernek a nyugodt tekintetével, aki rögzít egy problémát anélkül, hogy azonnal reagálna. - Mit dem ruhigen Blick von jemandem, der ein Problem registriert, ohne sofort zu reagieren.
:34. Mert az elhamarkodott reakciók gyakran rosszabb megoldásokat hoznak létre, mint a rövid várakozás. - Weil vorschnelle Reaktionen oft schlechtere Lösungen produzieren als kurzes Warten.
:35. Bement a városba, beszélt a szaküzletben dolgozó férfival, meghallgatta, és kérdéseket tett fel. - Er fuhr in die Stadt, sprach mit dem Mann im Fachgeschäft, hörte zu, stellte Fragen.
:36. Aztán olyan tervvel tért vissza, amely jobb volt az eredeti gerendánál. - Und kam zurück mit einem Plan, der besser war als der ursprüngliche Balken.
:37. Néha ez a visszaesések eredménye, ha az ember helyesen kezeli őket. - Das ist manchmal das Ergebnis von Rückschlägen, wenn man sie richtig behandelt.
:38. Három napig dolgozott a megerősítésen. - Drei Tage arbeitete er an der Verstärkung.
:39. Amikor elkészült, a gerenda erősebb volt az eredetinél. - Als sie fertig war, war der Balken stärker als das Original.
:40. Ez jobban elégedetté tette, mint bármelyik visszaesés nélküli pillanat. - Das stellte ihn mehr zufrieden als jeder Moment ohne Rückschlag.
:41. Mert a problémákból születő megoldásoknak más minőségük van. - Weil Lösungen, die aus Problemen entstehen, eine andere Qualität haben.
:42. Nyárra elkészültek a falak. - Im Sommer wurden die Wände fertig.
:43. Kora őszre az ablakok is. - Im frühen Herbst die Fenster.
:44. Egy szeptemberi estén felkapcsolta a villanyt a nappaliban. - An einem Abend im September machte er das Licht im Wohnzimmer an.
:45. Sok év után először. - Das erste Mal seit Jahren.
:46. A szoba világos és meleg volt, és úgy nézett ki, mint egy hely, ahol valaki él. - Das Zimmer war hell und warm und sah aus wie ein Ort, an dem jemand lebt.
:47. A szomszédasszony, aki azt mondta, hogy Ferenc hamarosan eladja, elment a veranda előtt. - Die Nachbarin, die gesagt hatte, er werde bald verkaufen, ging an der Veranda vorbei.
:48. Azt mondta, ez most igazán szépnek látszik. - Sie sagte, das sehe jetzt wirklich schön aus.
:49. Olyan hangon mondta, amely őszintének tűnt. - Mit einem Tonfall, der ehrlich klang.
:50. Ferenc ezt tudomásul vette, de nem kommentálta. - Ferenc registrierte das und kommentierte es nicht.
:51. Ott ült a kávéjával. - Er saß mit seinem Kaffee.
:52. Arra a listára gondolt, amelyet az első reggelen készített. - Und dachte an die Liste, die er am ersten Morgen gemacht hatte.
:53. És arra, hogy minden pontja el volt intézve. - Und daran, dass jeder Punkt erledigt war.
:54. Ez nem hősies gondolat volt, hanem tárgyilagos. - Das war kein heroischer Gedanke, sondern ein sachlicher.
:55. Mégis jó érzés volt. - Der sich trotzdem gut anfühlte.
:56. Talán éppen azért, mert ennyire tárgyilagos volt. - Vielleicht gerade weil er so sachlich war.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Das Haus, das man nicht erklären musste.
:1. Ferenc hatte das Haus an einem Herbsttag gekauft, nach einer Besichtigung, die zwanzig Minuten gedauert hatte.
:2. Bei der der Makler den Ausdruck eines Mannes getragen hatte, der nicht versteht, warum er noch dabei ist.
:3. Das Haus war 1953 gebaut worden, was man sah.
:4. Seit mindestens zwanzig Jahren war es nicht mehr bewohnt, was man noch deutlicher sah.
:5. Mit dem durchlöcherten Dach, den Leitungen, die niemand anfassen wollte, und den Wänden, die auf eine Art feucht waren, die Zeit braucht, um zu entstehen.
:6. Die Nachbarn hatten ihre Meinungen schnell und freundlich geäußert.
:7. Das machte es nicht besser.
:8. Ferenc hatte zugehört und nichts gesagt.
:9. Weil er kein Interesse daran hatte, andere zu überzeugen, sondern daran, das Haus zu reparieren.
:10. Das sind zwei verschiedene Aufgaben.
:11. Er machte eine Liste an seinem ersten Morgen, mit dem Klemmbrett, das er sich extra gekauft hatte.
:12. Er ging durch jeden Raum und schrieb auf, was er sah.
:13. Ohne zu bewerten, ob es machbar war.
:14. Weil frühes Bewerten das Handeln verhindert.
:15. Die Liste war lang und hatte Struktur.
:16. Und Struktur bedeutete, dass man anfangen konnte.
:17. Das ist wichtiger als ein perfekter Plan.
:18. Er begann mit dem Dach.
:19. Weil das Dach zuerst kommen muss, bevor man über alles andere nachdenkt.
:20. Diese Logik hatte ihm sein Vater beigebracht.
:21. Und die verstand er jetzt zum ersten Mal wirklich.
:22. Die ersten Wochen waren körperlich härter als erwartet.
:23. Mit frühen Morgen und späten Abenden.
:24. Und mit der Erschöpfung von jemandem, der nicht gewohnt ist, den ganzen Tag körperlich zu arbeiten.
:25. Aber der aufgehört hat, das als Argument gegen das Weitermachen zu benutzen.
:26. Er arbeitete methodisch.
:27. Er machte keine Abkürzungen.
:28. Er wiederholte Arbeiten, wenn sie nicht stimmten.
:29. Weil er wusste, dass Abkürzungen beim Bauen immer sichtbar werden.
:30. Meistens dann, wenn es am unpassendsten ist.
:31. Der morsche Balken fand sich nach sechs Wochen, an einem Dienstagvormittag.
:32. Ferenc stand eine Weile davor und schaute ihn an.
:33. Mit dem ruhigen Blick von jemandem, der ein Problem registriert, ohne sofort zu reagieren.
:34. Weil vorschnelle Reaktionen oft schlechtere Lösungen produzieren als kurzes Warten.
:35. Er fuhr in die Stadt, sprach mit dem Mann im Fachgeschäft, hörte zu, stellte Fragen.
:36. Und kam zurück mit einem Plan, der besser war als der ursprüngliche Balken.
:37. Das ist manchmal das Ergebnis von Rückschlägen, wenn man sie richtig behandelt.
:38. Drei Tage arbeitete er an der Verstärkung.
:39. Als sie fertig war, war der Balken stärker als das Original.
:40. Das stellte ihn mehr zufrieden als jeder Moment ohne Rückschlag.
:41. Weil Lösungen, die aus Problemen entstehen, eine andere Qualität haben.
:42. Im Sommer wurden die Wände fertig.
:43. Im frühen Herbst die Fenster.
:44. An einem Abend im September machte er das Licht im Wohnzimmer an.
:45. Das erste Mal seit Jahren.
:46. Das Zimmer war hell und warm und sah aus wie ein Ort, an dem jemand lebt.
:47. Die Nachbarin, die gesagt hatte, er werde bald verkaufen, ging an der Veranda vorbei.
:48. Sie sagte, das sehe jetzt wirklich schön aus.
:49. Mit einem Tonfall, der ehrlich klang.
:50. Ferenc registrierte das und kommentierte es nicht.
:51. Er saß mit seinem Kaffee.
:52. Und dachte an die Liste, die er am ersten Morgen gemacht hatte.
:53. Und daran, dass jeder Punkt erledigt war.
:54. Das war kein heroischer Gedanke, sondern ein sachlicher.
:55. Der sich trotzdem gut anfühlte.
:56. Vielleicht gerade weil er so sachlich war.
|}
=== 3 ===
:Markus házvásárlása Floridában.
:1. Markus három éve volt irodavezető Münchenben.
:2. Jól keresett, és keveset tett félre.
:3. Ez Németországban normális, Amerikában viszont probléma.
:4. Mert az amerikai ingatlanpiac önerőt feltételez, mégpedig komolyan.
:5. Megkapta az állást, beadta a zöldkártya-kérelmet, és Tampába költözött.
:6. Ott élt nyolc éve a régi iskolai barátja, Stefan.
:7. És ott mindennap sütött a nap.
:8. Ezt Markus az első télen nagyon értékelte, a második nyáron viszont már kissé másként ítélte meg.
:9. Stefan felajánlotta neki, hogy végigvezeti a házvásárláson.
:10. Ez nagylelkűen hangzott, és valóban az is volt.
:11. Mert Stefan nyolc év alatt mindent rosszul csinált, amit rosszul lehet csinálni.
:12. És szívesen továbbadta a hibáiból származó tudást.
:13. Egy szombat délelőtt elmentek megnézni négy házat, amelyeket Markus online talált.
:14. Stefan mindent kommentált, nyugodtan és dráma nélkül.
:15. Mert nem akarta, hogy Markus ne higgyen neki.
:16. Az első ház gyönyörűen volt berendezve.
:17. Fehér bútorokkal, friss virágokkal és frissen sült kenyér illatával.
:18. Stefan ezt azonnal kommentálta.
:19. Ez staging, mondta, ez nem tartozik a házhoz.
:20. Ha megveszed, mindez eltűnik.
:21. Markus értette az elvet.
:22. De igazán csak akkor értette meg, amikor Stefan elmagyarázta neki, milyen üresnek tűnnek gyakran az amerikai házak a vásárlás után.
:23. Mert az eladók mindent elvisznek, ami nincs odacsavarozva.
:24. Néha még a lámpákat is.
:25. A második ház nagy volt.
:26. Négy hálószoba, három fürdőszoba, medence.
:27. És hihetetlenül olcsó.
:28. Ez meglepte Markust, amíg Stefan meg nem kérdezte, utánanézett-e az ingatlanadónak.
:29. Markus nem nézett utána.
:30. Stefan pedig kiszámolta neki.
:31. Floridában az ingatlanadót a piaci érték alapján fizetik.
:32. Ez egy jó fekvésű, olcsó háznál is évente több ezer dollárt jelenthet.
:33. Ehhez jön még a biztosítás, amely Floridában a hurrikánok miatt drága.
:34. És a Homeowner Association díjai, ha a ház kezelt lakónegyedben van.
:35. A nagy nem mindig olcsó, mondta Stefan.
:36. Néha csak bőkezűen drága.
:37. A harmadik ház olyan környéken állt, amely Markusnak látványra tetszett.
:38. Széles utcák, öreg fák, nyugalom.
:39. Stefan azt javasolta, hogy nézzék meg a bűnözési statisztikát, mielőtt kiszállnak.
:40. Elővette a telefonját, és megmutatta Markusnak az irányítószámhoz tartozó crime rate adatokat.
:41. Ezek nyilvánosan hozzáférhetők.
:42. És ismerni kell őket, mielőtt az ember döntést hoz.
:43. Mert a csendes utcák és az alacsony bűnözési ráta nem mindig ugyanaz.
:44. A környék rendben volt.
:45. Magának a háznak viszont olyan teteje volt, amely Stefant bizalmatlanná tette.
:46. Mert egy nem hurrikánbiztos tető Floridában nem esztétikai probléma, hanem pénzügyi.
:47. Független szakértőt ajánlott.
:48. Nem olyat, akit a makler ajánl, hanem olyat, akit az ember maga keres.
:49. Mert a maklerek által ajánlott szakértők néha túl barátságosak.
:50. A negyedik ház volt a legkevésbé feltűnő.
:51. Egy háromszobás bungaló Észak-Tampában.
:52. Tiszta volt, de egyszerű.
:53. Nem volt medence, és nem volt nagy kert.
:54. A döntő azonban az iskolakörzet volt, mondta Stefan.
:55. Elmagyarázta, hogy Amerikában a házvásárlás egyik legfontosabb döntése az iskolakörzet.
:56. Nemcsak családok számára fontos.
:57. Hanem azért is, mert egy jó iskolakörzet stabilizálja, sőt néha meghatározza egy ház újraeladási értékét.
:58. A körzet iskoláinak jó értékelései voltak.
:59. Ezeket szintén nyilvánosan meg lehet nézni.
:60. Stefan megmutatta Markusnak, hogyan kell ezt csinálni.
:61. Mert Amerikában az információ nyilvános, ha az ember tudja, hol keresse.
:62. Markus időpontot egyeztetett a bankkal, amellyel már korábban felvette a kapcsolatot.
:63. Stefan elkísérte.
:64. Mert az amerikai banki beszélgetések a németeknek szokatlanok.
:65. Ott van például a pre-approval letter.
:66. Ez még nem hitel, hanem előzetes ígéret.
:67. De szükség van rá, ha az ember komoly ajánlatot akar tenni.
:68. A hitelt jóváhagyták.
:69. A havi részlet korrekt volt.
:70. Markus ajánlatot tett a bungalóra.
:71. A listaár alatt, de nem túl mélyen.
:72. Stefan vacsora közben azt mondta, hogy a closing Floridában kissé más, mint Németországban.
:73. Nincs német értelemben vett közjegyző.
:74. Hanem egy title company, amely ellenőrzi és biztosítja a tulajdonátruházást.
:75. És rengeteg dokumentum, amelyek mind időt igényelnek.
:76. A closing két óráig tartott.
:77. Markus aláírt.
:78. Megkapta a kulcsokat.
:79. Stefannal együtt hazafelé hajtott.
:80. Azokon a környékeken át, amelyeket most már ismert.
:81. És azon a városon át, amelyben most lakott.
:82. Stefan megkérdezte, hogy érzi magát.
:83. Markus azt mondta, kimerült, de jól.
:84. Stefan ezt tartotta a legőszintébb válasznak, amelyet egy amerikai házvásárlás után adni lehet.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Markus házvásárlása Floridában. - Markus' Hauskauf in Florida.
:1. Markus három éve volt irodavezető Münchenben. - Markus war seit drei Jahren in München Büroleiter gewesen.
:2. Jól keresett, és keveset tett félre. - Er hatte gut verdient und wenig gespart.
:3. Ez Németországban normális, Amerikában viszont probléma. - Das ist in Deutschland normal und in Amerika ein Problem.
:4. Mert az amerikai ingatlanpiac önerőt feltételez, mégpedig komolyan. - Weil der amerikanische Immobilienmarkt Eigenkapital voraussetzt, und zwar ernsthaft.
:5. Megkapta az állást, beadta a zöldkártya-kérelmet, és Tampába költözött. - Er hatte den Job bekommen, die Greencard beantragt, und war nach Tampa gezogen.
:6. Ott élt nyolc éve a régi iskolai barátja, Stefan. - Dort lebte sein alter Schulfreund Stefan seit acht Jahren.
:7. És ott mindennap sütött a nap. - Und dort schien die Sonne jeden Tag.
:8. Ezt Markus az első télen nagyon értékelte, a második nyáron viszont már kissé másként ítélte meg. - Das schätzte Markus im ersten Winter sehr und beurteilte es im zweiten Sommer leicht anders.
:9. Stefan felajánlotta neki, hogy végigvezeti a házvásárláson. - Stefan hatte ihm angeboten, ihn durch den Hauskauf zu führen.
:10. Ez nagylelkűen hangzott, és valóban az is volt. - Das klang großzügig und war tatsächlich großzügig.
:11. Mert Stefan nyolc év alatt mindent rosszul csinált, amit rosszul lehet csinálni. - Weil Stefan in acht Jahren alles falsch gemacht hatte, was man falsch machen kann.
:12. És szívesen továbbadta a hibáiból származó tudást. - Und weil er das Wissen über seine Fehler gerne weitergab.
:13. Egy szombat délelőtt elmentek megnézni négy házat, amelyeket Markus online talált. - Sie fuhren an einem Samstagvormittag zu vier Häusern, die Markus online gefunden hatte.
:14. Stefan mindent kommentált, nyugodtan és dráma nélkül. - Stefan kommentierte alles, ruhig und ohne Dramatik.
:15. Mert nem akarta, hogy Markus ne higgyen neki. - Weil er nicht wollte, dass Markus ihm nicht glaubte.
:16. Az első ház gyönyörűen volt berendezve. - Das erste Haus war wunderschön eingerichtet.
:17. Fehér bútorokkal, friss virágokkal és frissen sült kenyér illatával. - Mit weißen Möbeln und frischen Blumen und dem Geruch von frisch gebackenem Brot.
:18. Stefan ezt azonnal kommentálta. - Das kommentierte Stefan sofort.
:19. Ez staging, mondta, ez nem tartozik a házhoz. - Das ist Staging, sagte er, das gehört nicht zum Haus.
:20. Ha megveszed, mindez eltűnik. - Wenn du kaufst, ist das alles weg.
:21. Markus értette az elvet. - Markus verstand das Prinzip.
:22. De igazán csak akkor értette meg, amikor Stefan elmagyarázta neki, milyen üresnek tűnnek gyakran az amerikai házak a vásárlás után. - Aber er verstand es erst wirklich, als Stefan ihm erklärte, wie leer amerikanische Häuser nach dem Kauf oft aussehen.
:23. Mert az eladók mindent elvisznek, ami nincs odacsavarozva. - Weil Verkäufer alles mitnehmen, was nicht festgeschraubt ist.
:24. Néha még a lámpákat is. - Manchmal sogar die Lampen.
:25. A második ház nagy volt. - Das zweite Haus war groß.
:26. Négy hálószoba, három fürdőszoba, medence. - Vier Schlafzimmer, drei Bäder, Pool.
:27. És hihetetlenül olcsó. - Und unglaublich günstig.
:28. Ez meglepte Markust, amíg Stefan meg nem kérdezte, utánanézett-e az ingatlanadónak. - Das überraschte Markus, bis Stefan fragte, ob er die Grundsteuer nachgeschaut habe.
:29. Markus nem nézett utána. - Markus hatte sie nicht nachgeschaut.
:30. Stefan pedig kiszámolta neki. - Und Stefan rechnete es ihm vor.
:31. Floridában az ingatlanadót a piaci érték alapján fizetik. - In Florida zahlt man Grundsteuer auf den Marktwert.
:32. Ez egy jó fekvésű, olcsó háznál is évente több ezer dollárt jelenthet. - Das bedeutet bei einem günstigen Haus in guter Lage immer noch mehrere tausend Dollar im Jahr.
:33. Ehhez jön még a biztosítás, amely Floridában a hurrikánok miatt drága. - Dazu kommt Versicherung, die in Florida wegen der Hurricanes teuer ist.
:34. És a Homeowner Association díjai, ha a ház kezelt lakónegyedben van. - Und Homeowner Association Fees, wenn das Haus in einer verwalteten Siedlung liegt.
:35. A nagy nem mindig olcsó, mondta Stefan. - Groß ist nicht immer günstig, sagte Stefan.
:36. Néha csak bőkezűen drága. - Manchmal ist es nur großzügig teuer.
:37. A harmadik ház olyan környéken állt, amely Markusnak látványra tetszett. - Das dritte Haus lag in einem Viertel, das Markus optisch mochte.
:38. Széles utcák, öreg fák, nyugalom. - Breite Straßen, alte Bäume, ruhig.
:39. Stefan azt javasolta, hogy nézzék meg a bűnözési statisztikát, mielőtt kiszállnak. - Stefan schlug vor, dass sie die Kriminalitätsstatistik nachschauen sollten, bevor sie aussteigen.
:40. Elővette a telefonját, és megmutatta Markusnak az irányítószámhoz tartozó crime rate adatokat. - Er öffnete sein Handy und zeigte Markus die Crime Rate Daten für den Zip Code.
:41. Ezek nyilvánosan hozzáférhetők. - Die sind öffentlich zugänglich.
:42. És ismerni kell őket, mielőtt az ember döntést hoz. - Und die man kennen sollte, bevor man eine Entscheidung trifft.
:43. Mert a csendes utcák és az alacsony bűnözési ráta nem mindig ugyanaz. - Weil ruhige Straßen und niedrige Kriminalitätsraten nicht immer dasselbe sind.
:44. A környék rendben volt. - Das Viertel war in Ordnung.
:45. Magának a háznak viszont olyan teteje volt, amely Stefant bizalmatlanná tette. - Aber das Haus selbst hatte ein Dach, das Stefan skeptisch machte.
:46. Mert egy nem hurrikánbiztos tető Floridában nem esztétikai probléma, hanem pénzügyi. - Weil ein nicht hurricanefestes Dach in Florida kein ästhetisches Problem ist, sondern ein finanzielles.
:47. Független szakértőt ajánlott. - Er empfahl einen unabhängigen Gutachter.
:48. Nem olyat, akit a makler ajánl, hanem olyat, akit az ember maga keres. - Keinen, den der Makler empfiehlt, sondern einen, den man selbst sucht.
:49. Mert a maklerek által ajánlott szakértők néha túl barátságosak. - Weil Gutachter, die Maklern empfohlen werden, manchmal zu freundlich sind.
:50. A negyedik ház volt a legkevésbé feltűnő. - Das vierte Haus war das unscheinbarste.
:51. Egy háromszobás bungaló Észak-Tampában. - Ein Dreizimmerbungalow in Nordtampa.
:52. Tiszta volt, de egyszerű. - Sauber aber schlicht.
:53. Nem volt medence, és nem volt nagy kert. - Kein Pool, kein großer Garten.
:54. A döntő azonban az iskolakörzet volt, mondta Stefan. - Und der Schulbezirk war das Entscheidende, sagte Stefan.
:55. Elmagyarázta, hogy Amerikában a házvásárlás egyik legfontosabb döntése az iskolakörzet. - Er erklärte, dass der Schulbezirk in Amerika eine der wichtigsten Entscheidungen beim Hauskauf ist.
:56. Nemcsak családok számára fontos. - Er ist nicht nur für Familien relevant.
:57. Hanem azért is, mert egy jó iskolakörzet stabilizálja, sőt néha meghatározza egy ház újraeladási értékét. - Sondern weil ein guter Schulbezirk den Wiederverkaufswert eines Hauses stabilisiert und manchmal bestimmt.
:58. A körzet iskoláinak jó értékelései voltak. - Die Schulen in diesem Bezirk hatten gute Bewertungen.
:59. Ezeket szintén nyilvánosan meg lehet nézni. - Das kann man ebenfalls öffentlich einsehen.
:60. Stefan megmutatta Markusnak, hogyan kell ezt csinálni. - Stefan zeigte Markus, wie man das macht.
:61. Mert Amerikában az információ nyilvános, ha az ember tudja, hol keresse. - Weil Information in Amerika öffentlich ist, wenn man weiß, wo man sucht.
:62. Markus időpontot egyeztetett a bankkal, amellyel már korábban felvette a kapcsolatot. - Markus machte einen Termin mit der Bank, die er schon kontaktiert hatte.
:63. Stefan elkísérte. - Stefan begleitete ihn.
:64. Mert az amerikai banki beszélgetések a németeknek szokatlanok. - Weil amerikanische Bankgespräche für Deutsche ungewohnt sind.
:65. Ott van például a pre-approval letter. - Mit dem Pre-Approval Brief.
:66. Ez még nem hitel, hanem előzetes ígéret. - Der ist noch kein Kredit, sondern eine vorläufige Zusage.
:67. De szükség van rá, ha az ember komoly ajánlatot akar tenni. - Die man braucht, um ernsthafte Angebote machen zu können.
:68. A hitelt jóváhagyták. - Der Kredit wurde genehmigt.
:69. A havi részlet korrekt volt. - Die Rate war fair.
:70. Markus ajánlatot tett a bungalóra. - Markus machte ein Angebot auf den Bungalow.
:71. A listaár alatt, de nem túl mélyen. - Unter dem Listenpreis, aber nicht zu tief.
:72. Stefan vacsora közben azt mondta, hogy a closing Floridában kissé más, mint Németországban. - Stefan sagte beim Abendessen, dass das Closing in Florida ein bisschen anders ist als in Deutschland.
:73. Nincs német értelemben vett közjegyző. - Kein Notar im deutschen Sinne.
:74. Hanem egy title company, amely ellenőrzi és biztosítja a tulajdonátruházást. - Sondern eine Title Company, die den Eigentumsübergang prüft und absichert.
:75. És rengeteg dokumentum, amelyek mind időt igényelnek. - Und eine Menge Dokumente, die alle ihre Zeit brauchen.
:76. A closing két óráig tartott. - Das Closing dauerte zwei Stunden.
:77. Markus aláírt. - Markus unterschrieb.
:78. Megkapta a kulcsokat. - Er bekam die Schlüssel.
:79. Stefannal együtt hazafelé hajtott. - Und fuhr mit Stefan nach Hause.
:80. Azokon a környékeken át, amelyeket most már ismert. - Durch die Viertel, die er jetzt kannte.
:81. És azon a városon át, amelyben most lakott. - Und die Stadt, in der er jetzt wohnte.
:82. Stefan megkérdezte, hogy érzi magát. - Stefan fragte, wie er sich fühle.
:83. Markus azt mondta, kimerült, de jól. - Markus sagte, erschöpft aber gut.
:84. Stefan ezt tartotta a legőszintébb válasznak, amelyet egy amerikai házvásárlás után adni lehet. - Stefan hielt das für die ehrlichste Antwort, die man nach einem amerikanischen Hauskauf geben kann.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Markus' Hauskauf in Florida.
:1. Markus war seit drei Jahren in München Büroleiter gewesen.
:2. Er hatte gut verdient und wenig gespart.
:3. Das ist in Deutschland normal und in Amerika ein Problem.
:4. Weil der amerikanische Immobilienmarkt Eigenkapital voraussetzt, und zwar ernsthaft.
:5. Er hatte den Job bekommen, die Greencard beantragt, und war nach Tampa gezogen.
:6. Dort lebte sein alter Schulfreund Stefan seit acht Jahren.
:7. Und dort schien die Sonne jeden Tag.
:8. Das schätzte Markus im ersten Winter sehr und beurteilte es im zweiten Sommer leicht anders.
:9. Stefan hatte ihm angeboten, ihn durch den Hauskauf zu führen.
:10. Das klang großzügig und war tatsächlich großzügig.
:11. Weil Stefan in acht Jahren alles falsch gemacht hatte, was man falsch machen kann.
:12. Und weil er das Wissen über seine Fehler gerne weitergab.
:13. Sie fuhren an einem Samstagvormittag zu vier Häusern, die Markus online gefunden hatte.
:14. Stefan kommentierte alles, ruhig und ohne Dramatik.
:15. Weil er nicht wollte, dass Markus ihm nicht glaubte.
:16. Das erste Haus war wunderschön eingerichtet.
:17. Mit weißen Möbeln und frischen Blumen und dem Geruch von frisch gebackenem Brot.
:18. Das kommentierte Stefan sofort.
:19. Das ist Staging, sagte er, das gehört nicht zum Haus.
:20. Wenn du kaufst, ist das alles weg.
:21. Markus verstand das Prinzip.
:22. Aber er verstand es erst wirklich, als Stefan ihm erklärte, wie leer amerikanische Häuser nach dem Kauf oft aussehen.
:23. Weil Verkäufer alles mitnehmen, was nicht festgeschraubt ist.
:24. Manchmal sogar die Lampen.
:25. Das zweite Haus war groß.
:26. Vier Schlafzimmer, drei Bäder, Pool.
:27. Und unglaublich günstig.
:28. Das überraschte Markus, bis Stefan fragte, ob er die Grundsteuer nachgeschaut habe.
:29. Markus hatte sie nicht nachgeschaut.
:30. Und Stefan rechnete es ihm vor.
:31. In Florida zahlt man Grundsteuer auf den Marktwert.
:32. Das bedeutet bei einem günstigen Haus in guter Lage immer noch mehrere tausend Dollar im Jahr.
:33. Dazu kommt Versicherung, die in Florida wegen der Hurricanes teuer ist.
:34. Und Homeowner Association Fees, wenn das Haus in einer verwalteten Siedlung liegt.
:35. Groß ist nicht immer günstig, sagte Stefan.
:36. Manchmal ist es nur großzügig teuer.
:37. Das dritte Haus lag in einem Viertel, das Markus optisch mochte.
:38. Breite Straßen, alte Bäume, ruhig.
:39. Stefan schlug vor, dass sie die Kriminalitätsstatistik nachschauen sollten, bevor sie aussteigen.
:40. Er öffnete sein Handy und zeigte Markus die Crime Rate Daten für den Zip Code.
:41. Die sind öffentlich zugänglich.
:42. Und die man kennen sollte, bevor man eine Entscheidung trifft.
:43. Weil ruhige Straßen und niedrige Kriminalitätsraten nicht immer dasselbe sind.
:44. Das Viertel war in Ordnung.
:45. Aber das Haus selbst hatte ein Dach, das Stefan skeptisch machte.
:46. Weil ein nicht hurricanefestes Dach in Florida kein ästhetisches Problem ist, sondern ein finanzielles.
:47. Er empfahl einen unabhängigen Gutachter.
:48. Keinen, den der Makler empfiehlt, sondern einen, den man selbst sucht.
:49. Weil Gutachter, die Maklern empfohlen werden, manchmal zu freundlich sind.
:50. Das vierte Haus war das unscheinbarste.
:51. Ein Dreizimmerbungalow in Nordtampa.
:52. Sauber aber schlicht.
:53. Kein Pool, kein großer Garten.
:54. Und der Schulbezirk war das Entscheidende, sagte Stefan.
:55. Er erklärte, dass der Schulbezirk in Amerika eine der wichtigsten Entscheidungen beim Hauskauf ist.
:56. Er ist nicht nur für Familien relevant.
:57. Sondern weil ein guter Schulbezirk den Wiederverkaufswert eines Hauses stabilisiert und manchmal bestimmt.
:58. Die Schulen in diesem Bezirk hatten gute Bewertungen.
:59. Das kann man ebenfalls öffentlich einsehen.
:60. Stefan zeigte Markus, wie man das macht.
:61. Weil Information in Amerika öffentlich ist, wenn man weiß, wo man sucht.
:62. Markus machte einen Termin mit der Bank, die er schon kontaktiert hatte.
:63. Stefan begleitete ihn.
:64. Weil amerikanische Bankgespräche für Deutsche ungewohnt sind.
:65. Mit dem Pre-Approval Brief.
:66. Der ist noch kein Kredit, sondern eine vorläufige Zusage.
:67. Die man braucht, um ernsthafte Angebote machen zu können.
:68. Der Kredit wurde genehmigt.
:69. Die Rate war fair.
:70. Markus machte ein Angebot auf den Bungalow.
:71. Unter dem Listenpreis, aber nicht zu tief.
:72. Stefan sagte beim Abendessen, dass das Closing in Florida ein bisschen anders ist als in Deutschland.
:73. Kein Notar im deutschen Sinne.
:74. Sondern eine Title Company, die den Eigentumsübergang prüft und absichert.
:75. Und eine Menge Dokumente, die alle ihre Zeit brauchen.
:76. Das Closing dauerte zwei Stunden.
:77. Markus unterschrieb.
:78. Er bekam die Schlüssel.
:79. Und fuhr mit Stefan nach Hause.
:80. Durch die Viertel, die er jetzt kannte.
:81. Und die Stadt, in der er jetzt wohnte.
:82. Stefan fragte, wie er sich fühle.
:83. Markus sagte, erschöpft aber gut.
:84. Stefan hielt das für die ehrlichste Antwort, die man nach einem amerikanischen Hauskauf geben kann.
|}
=== 4 ===
:A várakozás helye.
:1. Ivan valamikor beletörődött abba, hogy Permben él.
:2. Ez nem drámai döntés volt, hanem sok kis döntés eredménye.
:3. Ezek együtt olyan irányt adtak ki, amelyet ő soha nem választott tudatosan.
:4. Az adminisztrációban dolgozott.
:5. Ez azt jelentette, hogy olyan dolgokat szervezett, amelyeket mások csináltak.
:6. Ez hasznos feladat volt, és olyan, amely ritkán foglalkoztatta, amikor éppen nem dolgozott.
:7. Azon a novemberi reggelen az ablaknál ült, és nézte az első havat.
:8. A hó úgy változtatta meg a várost, hogy mindent egyformává tett.
:9. Az utcát, a járdát és a szemközti kis park üres padjait.
:10. Ivan teát ivott, amely kihűlt, anélkül hogy észrevette volna.
:11. Mert az észrevétel figyelmet igényel.
:12. Ezt a figyelmet azon a reggelen másra fordította, anélkül hogy tudta volna, mire.
:13. Felöltözött, és elment az állomásra.
:14. Nem céllal, hanem a mozgás igényével, amely valahová vezet.
:15. Az állomás volt az egyetlen hely a városban, ahol a mozgásnak természetes jelentése volt.
:16. A peron majdnem üres volt.
:17. Finom hó hullott a sínekre, és lassan egyre fehérebbé tette őket.
:18. Ivan állt, és abba az irányba nézett, ahonnan a vonat jönne, ha jönne.
:19. A nő a peron másik végén nem mozdult.
:20. Ivan azzal a késéssel vette észre, mint aki megtanulta, hogy ne figyeljen más emberekre, amíg nem adnak rá okot.
:21. Amikor megfordult, adott rá okot.
:22. Katja volt az.
:23. Ivan ezt egy másodperc késéssel értette meg.
:24. Mert tíz év úgy változtatja meg az ember arcát, hogy azt előbb le kell fordítani, mielőtt felismernénk.
:25. Kimondták egymás nevét.
:26. Ezek kérdésként és válaszként működtek.
:27. Aztán egymás mellett álltak a peron szélén.
:28. Előttük a hó és a sínek, mögöttük a csendes város.
:29. Katja megkérdezte, hogy a vonatra vár-e.
:30. Ivan azt mondta, igen.
:31. Ez olyan válasz volt, amely igaz is volt, meg nem is.
:32. Mert várt valamire, és a vonat éppen olyan jó volt, mint bármely más várakozás.
:33. Beszéltek a városról, az időjárásról, dolgokról, amelyeknek nem volt jelentőségük.
:34. És amelyeket mégis ki kellett mondani.
:35. Mert a beszélgetés híd, amelyet meg kell építeni, mielőtt használni lehet, ha az ember használni akarja.
:36. A vonat nem jött.
:37. Ezt az állomás az elektronikus kijelzők lakonikus hangján közölte.
:38. Olyan kijelzőkén, amelyek rossz híreket közvetítenek bocsánatkérés nélkül.
:39. Mégis maradtak.
:40. Ez nem döntés volt, hanem egy másik lehetőség hiányának eredménye.
:41. Katja azt mondta, emlékszik arra az utolsó novemberre, amelyet itt töltött.
:42. Ivan azt mondta, ő is.
:43. Nem mondták ki, mire emlékeznek.
:44. Mert bizonyos emlékek világosabbak, ha az ember nem mondja ki őket.
:45. És mert a mondat utáni hallgatás már eleget mondott.
:46. A hó tovább hullott, egyenletesen és szándék nélkül.
:47. A vonat nem jött.
:48. Ők pedig a peronon álltak.
:49. Ivan arra gondolt, hogy évek óta nem állt ilyen csendben.
:50. És hogy amit most érez, nehéz megnevezni, de nem kellemetlen.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A várakozás helye. - Der Ort des Wartens.
:1. Ivan valamikor beletörődött abba, hogy Permben él. - Iwan hatte sich irgendwann damit abgefunden, in Perm zu leben.
:2. Ez nem drámai döntés volt, hanem sok kis döntés eredménye. - Das war keine dramatische Entscheidung gewesen, sondern das Ergebnis von vielen kleinen Entscheidungen.
:3. Ezek együtt olyan irányt adtak ki, amelyet ő soha nem választott tudatosan. - Die zusammen eine Richtung ergaben, die er nie bewusst gewählt hatte.
:4. Az adminisztrációban dolgozott. - Er arbeitete in der Verwaltung.
:5. Ez azt jelentette, hogy olyan dolgokat szervezett, amelyeket mások csináltak. - Das bedeutete, dass er Dinge organisierte, die andere taten.
:6. Ez hasznos feladat volt, és olyan, amely ritkán foglalkoztatta, amikor éppen nem dolgozott. - Das war eine nützliche Funktion und eine, die ihn selten beschäftigte, wenn er nicht bei der Arbeit war.
:7. Azon a novemberi reggelen az ablaknál ült, és nézte az első havat. - An diesem Novembermorgen saß er am Fenster und schaute dem ersten Schnee zu.
:8. A hó úgy változtatta meg a várost, hogy mindent egyformává tett. - Der Schnee veränderte die Stadt, indem er alles gleichmachte.
:9. Az utcát, a járdát és a szemközti kis park üres padjait. - Straße und Bürgersteig und die leeren Bänke im kleinen Park gegenüber.
:10. Ivan teát ivott, amely kihűlt, anélkül hogy észrevette volna. - Iwan trank Tee, der kalt geworden war, ohne es zu bemerken.
:11. Mert az észrevétel figyelmet igényel. - Weil Bemerken eine Aufmerksamkeit erfordert.
:12. Ezt a figyelmet azon a reggelen másra fordította, anélkül hogy tudta volna, mire. - Die er an diesem Morgen für anderes aufwendete, ohne zu wissen, wofür.
:13. Felöltözött, és elment az állomásra. - Er zog sich an und ging zum Bahnhof.
:14. Nem céllal, hanem a mozgás igényével, amely valahová vezet. - Nicht mit einem Ziel, sondern mit dem Bedürfnis nach Bewegung, die irgendwo hinführt.
:15. Az állomás volt az egyetlen hely a városban, ahol a mozgásnak természetes jelentése volt. - Der Bahnhof war der einzige Ort in der Stadt, an dem Bewegung eine natürliche Bedeutung hatte.
:16. A peron majdnem üres volt. - Der Bahnsteig war fast leer.
:17. Finom hó hullott a sínekre, és lassan egyre fehérebbé tette őket. - Feiner Schnee fiel auf die Gleise und machte sie langsam weißer.
:18. Ivan állt, és abba az irányba nézett, ahonnan a vonat jönne, ha jönne. - Iwan stand und schaute in die Richtung, aus der der Zug kommen würde, wenn er käme.
:19. A nő a peron másik végén nem mozdult. - Die Frau am anderen Ende des Bahnsteigs bewegte sich nicht.
:20. Ivan azzal a késéssel vette észre, mint aki megtanulta, hogy ne figyeljen más emberekre, amíg nem adnak rá okot. - Er bemerkte sie mit der Verzögerung von jemandem, der gelernt hat, andere Menschen nicht zu beachten, bis sie einen Grund dafür geben.
:21. Amikor megfordult, adott rá okot. - Und als sie sich umdrehte, gab sie einen.
:22. Katja volt az. - Es war Katja.
:23. Ivan ezt egy másodperc késéssel értette meg. - Er verstand das mit einer Sekunde Verzögerung.
:24. Mert tíz év úgy változtatja meg az ember arcát, hogy azt előbb le kell fordítani, mielőtt felismernénk. - Weil zehn Jahre das Gesicht eines Menschen verändern auf eine Art, die man erst übersetzen muss, bevor man erkennt.
:25. Kimondták egymás nevét. - Sie sagten sich ihre Namen.
:26. Ezek kérdésként és válaszként működtek. - Die als Frage und als Antwort funktionierten.
:27. Aztán egymás mellett álltak a peron szélén. - Dann standen sie nebeneinander am Rand des Bahnsteigs.
:28. Előttük a hó és a sínek, mögöttük a csendes város. - Mit dem Schnee und den Gleisen vor ihnen und der stillen Stadt hinter ihnen.
:29. Katja megkérdezte, hogy a vonatra vár-e. - Sie fragte, ob er auf den Zug warte.
:30. Ivan azt mondta, igen. - Und er sagte ja.
:31. Ez olyan válasz volt, amely igaz is volt, meg nem is. - Das war eine Antwort, die stimmte und nicht stimmte.
:32. Mert várt valamire, és a vonat éppen olyan jó volt, mint bármely más várakozás. - Weil er auf etwas wartete, und der Zug war so gut wie jede andere Erwartung.
:33. Beszéltek a városról, az időjárásról, dolgokról, amelyeknek nem volt jelentőségük. - Sie sprachen über die Stadt, über das Wetter, über Dinge, die keine Bedeutung hatten.
:34. És amelyeket mégis ki kellett mondani. - Und die trotzdem gesagt werden mussten.
:35. Mert a beszélgetés híd, amelyet meg kell építeni, mielőtt használni lehet, ha az ember használni akarja. - Weil das Gespräch eine Brücke ist, die man bauen muss, bevor man sie benutzen kann, wenn man sie benutzen will.
:36. A vonat nem jött. - Der Zug kam nicht.
:37. Ezt az állomás az elektronikus kijelzők lakonikus hangján közölte. - Das kündigte der Bahnhof mit dem lakonischen Ton elektronischer Displays an.
:38. Olyan kijelzőkén, amelyek rossz híreket közvetítenek bocsánatkérés nélkül. - Von Displays, die schlechte Nachrichten ohne Entschuldigung übermitteln.
:39. Mégis maradtak. - Sie blieben trotzdem.
:40. Ez nem döntés volt, hanem egy másik lehetőség hiányának eredménye. - Das war keine Entscheidung, sondern das Ergebnis des Fehlens einer anderen.
:41. Katja azt mondta, emlékszik arra az utolsó novemberre, amelyet itt töltött. - Katja sagte, sie erinnere sich an den letzten November, den sie hier verbracht hatte.
:42. Ivan azt mondta, ő is. - Und Iwan sagte, er auch.
:43. Nem mondták ki, mire emlékeznek. - Sie sagten nicht, was sie sich erinnerten.
:44. Mert bizonyos emlékek világosabbak, ha az ember nem mondja ki őket. - Weil manche Erinnerungen klarer sind, wenn man sie nicht ausspricht.
:45. És mert a mondat utáni hallgatás már eleget mondott. - Und weil das Schweigen nach dem Satz bereits genug sagte.
:46. A hó tovább hullott, egyenletesen és szándék nélkül. - Der Schnee fiel weiter, gleichmäßig und ohne Absicht.
:47. A vonat nem jött. - Der Zug kam nicht.
:48. Ők pedig a peronon álltak. - Und sie standen auf dem Bahnsteig.
:49. Ivan arra gondolt, hogy évek óta nem állt ilyen csendben. - Iwan dachte, dass er seit Jahren nicht so still gestanden hatte.
:50. És hogy amit most érez, nehéz megnevezni, de nem kellemetlen. - Und dass das, was er gerade fühlte, schwer zu benennen war, aber nicht unangenehm.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Der Ort des Wartens.
:1. Iwan hatte sich irgendwann damit abgefunden, in Perm zu leben.
:2. Das war keine dramatische Entscheidung gewesen, sondern das Ergebnis von vielen kleinen Entscheidungen.
:3. Die zusammen eine Richtung ergaben, die er nie bewusst gewählt hatte.
:4. Er arbeitete in der Verwaltung.
:5. Das bedeutete, dass er Dinge organisierte, die andere taten.
:6. Das war eine nützliche Funktion und eine, die ihn selten beschäftigte, wenn er nicht bei der Arbeit war.
:7. An diesem Novembermorgen saß er am Fenster und schaute dem ersten Schnee zu.
:8. Der Schnee veränderte die Stadt, indem er alles gleichmachte.
:9. Straße und Bürgersteig und die leeren Bänke im kleinen Park gegenüber.
:10. Iwan trank Tee, der kalt geworden war, ohne es zu bemerken.
:11. Weil Bemerken eine Aufmerksamkeit erfordert.
:12. Die er an diesem Morgen für anderes aufwendete, ohne zu wissen, wofür.
:13. Er zog sich an und ging zum Bahnhof.
:14. Nicht mit einem Ziel, sondern mit dem Bedürfnis nach Bewegung, die irgendwo hinführt.
:15. Der Bahnhof war der einzige Ort in der Stadt, an dem Bewegung eine natürliche Bedeutung hatte.
:16. Der Bahnsteig war fast leer.
:17. Feiner Schnee fiel auf die Gleise und machte sie langsam weißer.
:18. Iwan stand und schaute in die Richtung, aus der der Zug kommen würde, wenn er käme.
:19. Die Frau am anderen Ende des Bahnsteigs bewegte sich nicht.
:20. Er bemerkte sie mit der Verzögerung von jemandem, der gelernt hat, andere Menschen nicht zu beachten, bis sie einen Grund dafür geben.
:21. Und als sie sich umdrehte, gab sie einen.
:22. Es war Katja.
:23. Er verstand das mit einer Sekunde Verzögerung.
:24. Weil zehn Jahre das Gesicht eines Menschen verändern auf eine Art, die man erst übersetzen muss, bevor man erkennt.
:25. Sie sagten sich ihre Namen.
:26. Die als Frage und als Antwort funktionierten.
:27. Dann standen sie nebeneinander am Rand des Bahnsteigs.
:28. Mit dem Schnee und den Gleisen vor ihnen und der stillen Stadt hinter ihnen.
:29. Sie fragte, ob er auf den Zug warte.
:30. Und er sagte ja.
:31. Das war eine Antwort, die stimmte und nicht stimmte.
:32. Weil er auf etwas wartete, und der Zug war so gut wie jede andere Erwartung.
:33. Sie sprachen über die Stadt, über das Wetter, über Dinge, die keine Bedeutung hatten.
:34. Und die trotzdem gesagt werden mussten.
:35. Weil das Gespräch eine Brücke ist, die man bauen muss, bevor man sie benutzen kann, wenn man sie benutzen will.
:36. Der Zug kam nicht.
:37. Das kündigte der Bahnhof mit dem lakonischen Ton elektronischer Displays an.
:38. Von Displays, die schlechte Nachrichten ohne Entschuldigung übermitteln.
:39. Sie blieben trotzdem.
:40. Das war keine Entscheidung, sondern das Ergebnis des Fehlens einer anderen.
:41. Katja sagte, sie erinnere sich an den letzten November, den sie hier verbracht hatte.
:42. Und Iwan sagte, er auch.
:43. Sie sagten nicht, was sie sich erinnerten.
:44. Weil manche Erinnerungen klarer sind, wenn man sie nicht ausspricht.
:45. Und weil das Schweigen nach dem Satz bereits genug sagte.
:46. Der Schnee fiel weiter, gleichmäßig und ohne Absicht.
:47. Der Zug kam nicht.
:48. Und sie standen auf dem Bahnsteig.
:49. Iwan dachte, dass er seit Jahren nicht so still gestanden hatte.
:50. Und dass das, was er gerade fühlte, schwer zu benennen war, aber nicht unangenehm.
|}
=== 5 ===
:A beszélgetés utáni csend.
:1. Dmitri húsz éve lakott egyedül a negyedik emeleti lakásban, amit nem tekintett hiánynak, mert az egyedüllét és a magány két különböző állapot.
:2. Kívülről ugyanolyannak látszanak, belülről azonban alapvetően különböznek, és Dmitri ismerte ezt a különbséget.
:3. A könyvespolcok, amelyeket még a hetvenes években épített, még mindig ugyanazokon a falakon álltak, ugyanazokkal a könyvekkel.
:4. Ezeknek a könyveknek a többségét elolvasta, és még emlékezett rájuk, amit elegendőnek tartott, akkor is, ha ritkábban nyitotta ki őket, mint régen.
:5. Reggel óta esett az eső az október türelmes kitartásával, Dmitri pedig az ablaknál ült a teájával, és a nedves utcát nézte.
:6. Mert az eső az ablakot olyan másik hellyé teszi, ahonnan az ember látja a várost, anélkül hogy része lenne.
:7. Jelena fél háromkor csengetett, anélkül hogy előtte telefonált volna, ami az ő szokása volt.
:8. Dmitrit ez régebben néha zavarta, most viszont a régi barátságok egyik kellemesebb tulajdonságának tartotta, ezt a protokolltól való szabadságot.
:9. Jelena magával hozta az utca hidegét, ő pedig segített neki a kabáttal, és friss teát készített, mert a régi kihűlt, anélkül hogy észrevette volna.
:10. Leültek a kerek asztalhoz, amely egy embernek túl nagy volt, kettőnek viszont pontosan megfelelő.
:11. Beszéltek az esőről és Volkov úrról, a második emeleti szomszédról, aki az előző héten meghalt.
:12. Nyugodtan és dráma nélkül beszéltek róla, ahogyan azok az emberek halnak meg, akik teljesen leélték az életüket.
:13. Jelena elmesélte, hogy néha segített neki bevásárolni, amit Dmitri nem tudott, és ami mondott neki valamit Jelenáról, amit negyven év után sem tudott még.
:14. Ilyen beszélgetéseket folytattak, a mindennapi élet konkrét anyagából, anélkül hogy céljuk lett volna mélyebbre menni.
:15. Ezt egyesek felszínességnek tartják, Dmitri azonban a bizalom olyan formájának tartotta, amelynek már nem kell bizonyítania a mélységét, mert az régóta bizonyított.
:16. Jelena megkérdezte, olvas-e még, ő azt mondta, néha, Jelena pedig azt, hogy kevesebbet, mint régen.
:17. Ebben a három mondatban benne volt egy negyvenéves beszélgetés, amely pontosabb volt, mint sok hosszabb beszélgetés, amelyet más emberekkel folytatott.
:18. Amikor Jelena egy óra múlva felvette a kabátját, Dmitri azt mondta neki, hogy jöjjön hamarosan újra.
:19. Jelena azt mondta, igen, csináljuk így, annak az embernek a hangján, aki komolyan gondolja, anélkül hogy időpontot mondana.
:20. Régi barátságoknál ez ugyanazt jelenti, mint egy időpont, mert mindketten tudják, hogy igaz.
:21. Az ajtó becsukódott, és Dmitri hallotta Jelena lépteit a lépcsőházban, amíg már nem hallotta őket.
:22. A lakás ezután újra csendes lett, de egy beszélgetés utáni csenddel, amelynek más minősége van, mint az előtte lévő csendnek.
:23. Ez a csend melegebb volt és kevésbé üres.
:24. Leült az asztalhoz, meglátta Jelena félig teli csészéjét, megitta a saját hideg teáját, és arra gondolt, hogy a régi barátságokban van valami, ami az újakban nincs.
:25. Nem több mélység, hanem több történet, és a történet néha a legkönnyebb dolog, amit az ember hordozhat.
:26. Mert olyan régóta hordozza, hogy már nem érzi a súlyát.
:27. Felkapcsolta a villanyt, mert elkezdődött az este, és a lakás világosabb lett.
:28. Az eső tovább hullott, és ez jó volt.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A beszélgetés utáni csend. - Die Stille nach dem Gespräch.
:1. Dmitri húsz éve lakott egyedül a negyedik emeleti lakásban, amit nem tekintett hiánynak, mert az egyedüllét és a magány két különböző állapot. - Dmitri hatte die Wohnung im vierten Stock seit zwanzig Jahren allein bewohnt, was er nicht als Mangel betrachtete, weil Alleinsein und Einsamkeit zwei verschiedene Zustände sind.
:2. Kívülről ugyanolyannak látszanak, belülről azonban alapvetően különböznek, és Dmitri ismerte ezt a különbséget. - Die von außen gleich aussehen und von innen grundlegend verschieden sind, und weil er den Unterschied kannte.
:3. A könyvespolcok, amelyeket még a hetvenes években épített, még mindig ugyanazokon a falakon álltak, ugyanazokkal a könyvekkel. - Die Bücherregale, die er in den siebziger Jahren gebaut hatte, standen noch immer an denselben Wänden, mit denselben Büchern.
:4. Ezeknek a könyveknek a többségét elolvasta, és még emlékezett rájuk, amit elegendőnek tartott, akkor is, ha ritkábban nyitotta ki őket, mint régen. - Von diesen Büchern hatte er die meisten gelesen und erinnerte sich noch an sie, was er für ausreichend hielt, auch wenn er sie seltener aufschlug als früher.
:5. Reggel óta esett az eső az október türelmes kitartásával, Dmitri pedig az ablaknál ült a teájával, és a nedves utcát nézte. - Es regnete seit dem Morgen mit der geduldigen Beharrlichkeit des Oktobers, und Dmitri saß am Fenster mit seinem Tee und schaute auf die nasse Straße.
:6. Mert az eső az ablakot olyan másik hellyé teszi, ahonnan az ember látja a várost, anélkül hogy része lenne. - Weil Regen das Fenster zu einem anderen Ort macht, von dem aus man die Stadt sieht, ohne Teil von ihr zu sein.
:7. Jelena fél háromkor csengetett, anélkül hogy előtte telefonált volna, ami az ő szokása volt. - Jelena klingelte um halb drei, ohne vorher anzurufen, was ihre Art war.
:8. Dmitrit ez régebben néha zavarta, most viszont a régi barátságok egyik kellemesebb tulajdonságának tartotta, ezt a protokolltól való szabadságot. - Das hatte Dmitri früher manchmal störend gefunden, und er hielt es jetzt für eine der angenehmeren Eigenschaften alter Freundschaften, diese Freiheit vom Protokoll.
:9. Jelena magával hozta az utca hidegét, ő pedig segített neki a kabáttal, és friss teát készített, mert a régi kihűlt, anélkül hogy észrevette volna. - Sie brachte die Kälte der Straße mit, und er half ihr mit dem Mantel und machte neuen Tee, weil der alte kalt geworden war, ohne dass er es bemerkt hatte.
:10. Leültek a kerek asztalhoz, amely egy embernek túl nagy volt, kettőnek viszont pontosan megfelelő. - Sie setzten sich an den runden Tisch, der für eine Person zu groß und für zwei genau richtig war.
:11. Beszéltek az esőről és Volkov úrról, a második emeleti szomszédról, aki az előző héten meghalt. - Sie sprachen über den Regen, über Herrn Volkov, den Nachbarn aus dem zweiten Stock, der letzte Woche gestorben war.
:12. Nyugodtan és dráma nélkül beszéltek róla, ahogyan azok az emberek halnak meg, akik teljesen leélték az életüket. - Ruhig und ohne Drama, wie Menschen sterben, die ihr Leben vollständig gelebt haben.
:13. Jelena elmesélte, hogy néha segített neki bevásárolni, amit Dmitri nem tudott, és ami mondott neki valamit Jelenáról, amit negyven év után sem tudott még. - Jelena erzählte, dass sie ihm manchmal beim Einkaufen geholfen hatte, was Dmitri nicht gewusst hatte, was ihm etwas über Jelena sagte, das er nach vierzig Jahren noch nicht gewusst hatte.
:14. Ilyen beszélgetéseket folytattak, a mindennapi élet konkrét anyagából, anélkül hogy céljuk lett volna mélyebbre menni. - Das waren die Gespräche, die sie führten, aus dem konkreten Material des alltäglichen Lebens, ohne die Ambition, tiefer zu gehen.
:15. Ezt egyesek felszínességnek tartják, Dmitri azonban a bizalom olyan formájának tartotta, amelynek már nem kell bizonyítania a mélységét, mert az régóta bizonyított. - Das halten manche für Oberflächlichkeit, und Dmitri hielt es für eine Form von Vertrauen, das keine Tiefe mehr beweisen muss, weil es längst bewiesen ist.
:16. Jelena megkérdezte, olvas-e még, ő azt mondta, néha, Jelena pedig azt, hogy kevesebbet, mint régen. - Jelena fragte, ob er noch lese, und er sagte manchmal, und sie sagte weniger als früher.
:17. Ebben a három mondatban benne volt egy negyvenéves beszélgetés, amely pontosabb volt, mint sok hosszabb beszélgetés, amelyet más emberekkel folytatott. - In diesen drei Sätzen war eine Unterhaltung über vierzig Jahre, die präziser war als viele längere Gespräche, die er mit anderen Menschen geführt hatte.
:18. Amikor Jelena egy óra múlva felvette a kabátját, Dmitri azt mondta neki, hogy jöjjön hamarosan újra. - Als sie nach einer Stunde ihren Mantel anzog, sagte er, sie solle bald wiederkommen.
:19. Jelena azt mondta, igen, csináljuk így, annak az embernek a hangján, aki komolyan gondolja, anélkül hogy időpontot mondana. - Sie sagte ja, machen wir das, mit dem Ton von jemandem, der es meint, ohne einen Termin zu nennen.
:20. Régi barátságoknál ez ugyanazt jelenti, mint egy időpont, mert mindketten tudják, hogy igaz. - Bei alten Freundschaften bedeutet das dasselbe wie ein Termin, weil beide wissen, dass es stimmt.
:21. Az ajtó becsukódott, és Dmitri hallotta Jelena lépteit a lépcsőházban, amíg már nem hallotta őket. - Die Tür schloss sich, und er hörte ihre Schritte auf der Treppe, bis er sie nicht mehr hörte.
:22. A lakás ezután újra csendes lett, de egy beszélgetés utáni csenddel, amelynek más minősége van, mint az előtte lévő csendnek. - Dann war die Wohnung wieder still, aber mit der Stille nach einem Gespräch, die eine andere Qualität hat als die Stille davor.
:23. Ez a csend melegebb volt és kevésbé üres. - Sie war wärmer und weniger leer.
:24. Leült az asztalhoz, meglátta Jelena félig teli csészéjét, megitta a saját hideg teáját, és arra gondolt, hogy a régi barátságokban van valami, ami az újakban nincs. - Er setzte sich an den Tisch, sah Jelenas halbvolle Tasse, trank seinen eigenen kalten Tee, und dachte, dass alte Freundschaften etwas haben, das neue nicht haben.
:25. Nem több mélység, hanem több történet, és a történet néha a legkönnyebb dolog, amit az ember hordozhat. - Nicht mehr Tiefe, aber mehr Geschichte, und Geschichte ist manchmal das Leichteste, was man tragen kann.
:26. Mert olyan régóta hordozza, hogy már nem érzi a súlyát. - Weil man es so lange trägt, dass man das Gewicht nicht mehr spürt.
:27. Felkapcsolta a villanyt, mert elkezdődött az este, és a lakás világosabb lett. - Er machte das Licht an, weil der Abend begonnen hatte, und die Wohnung wurde heller.
:28. Az eső tovább hullott, és ez jó volt. - Der Regen fiel weiter, und das war gut.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Die Stille nach dem Gespräch.
:1. Dmitri hatte die Wohnung im vierten Stock seit zwanzig Jahren allein bewohnt, was er nicht als Mangel betrachtete, weil Alleinsein und Einsamkeit zwei verschiedene Zustände sind.
:2. Die von außen gleich aussehen und von innen grundlegend verschieden sind, und weil er den Unterschied kannte.
:3. Die Bücherregale, die er in den siebziger Jahren gebaut hatte, standen noch immer an denselben Wänden, mit denselben Büchern.
:4. Von diesen Büchern hatte er die meisten gelesen und erinnerte sich noch an sie, was er für ausreichend hielt, auch wenn er sie seltener aufschlug als früher.
:5. Es regnete seit dem Morgen mit der geduldigen Beharrlichkeit des Oktobers, und Dmitri saß am Fenster mit seinem Tee und schaute auf die nasse Straße.
:6. Weil Regen das Fenster zu einem anderen Ort macht, von dem aus man die Stadt sieht, ohne Teil von ihr zu sein.
:7. Jelena klingelte um halb drei, ohne vorher anzurufen, was ihre Art war.
:8. Das hatte Dmitri früher manchmal störend gefunden, und er hielt es jetzt für eine der angenehmeren Eigenschaften alter Freundschaften, diese Freiheit vom Protokoll.
:9. Sie brachte die Kälte der Straße mit, und er half ihr mit dem Mantel und machte neuen Tee, weil der alte kalt geworden war, ohne dass er es bemerkt hatte.
:10. Sie setzten sich an den runden Tisch, der für eine Person zu groß und für zwei genau richtig war.
:11. Sie sprachen über den Regen, über Herrn Volkov, den Nachbarn aus dem zweiten Stock, der letzte Woche gestorben war.
:12. Ruhig und ohne Drama, wie Menschen sterben, die ihr Leben vollständig gelebt haben.
:13. Jelena erzählte, dass sie ihm manchmal beim Einkaufen geholfen hatte, was Dmitri nicht gewusst hatte, was ihm etwas über Jelena sagte, das er nach vierzig Jahren noch nicht gewusst hatte.
:14. Das waren die Gespräche, die sie führten, aus dem konkreten Material des alltäglichen Lebens, ohne die Ambition, tiefer zu gehen.
:15. Das halten manche für Oberflächlichkeit, und Dmitri hielt es für eine Form von Vertrauen, das keine Tiefe mehr beweisen muss, weil es längst bewiesen ist.
:16. Jelena fragte, ob er noch lese, und er sagte manchmal, und sie sagte weniger als früher.
:17. In diesen drei Sätzen war eine Unterhaltung über vierzig Jahre, die präziser war als viele längere Gespräche, die er mit anderen Menschen geführt hatte.
:18. Als sie nach einer Stunde ihren Mantel anzog, sagte er, sie solle bald wiederkommen.
:19. Sie sagte ja, machen wir das, mit dem Ton von jemandem, der es meint, ohne einen Termin zu nennen.
:20. Bei alten Freundschaften bedeutet das dasselbe wie ein Termin, weil beide wissen, dass es stimmt.
:21. Die Tür schloss sich, und er hörte ihre Schritte auf der Treppe, bis er sie nicht mehr hörte.
:22. Dann war die Wohnung wieder still, aber mit der Stille nach einem Gespräch, die eine andere Qualität hat als die Stille davor.
:23. Sie war wärmer und weniger leer.
:24. Er setzte sich an den Tisch, sah Jelenas halbvolle Tasse, trank seinen eigenen kalten Tee, und dachte, dass alte Freundschaften etwas haben, das neue nicht haben.
:25. Nicht mehr Tiefe, aber mehr Geschichte, und Geschichte ist manchmal das Leichteste, was man tragen kann.
:26. Weil man es so lange trägt, dass man das Gewicht nicht mehr spürt.
:27. Er machte das Licht an, weil der Abend begonnen hatte, und die Wohnung wurde heller.
:28. Der Regen fiel weiter, und das war gut.
|}
=== 6 ===
:Egy kicsi, új ok.
:1. Nikolai soha nem hagyta el a nagyapja kertjét, amit a faluban egyesek makacsságnak tartottak, ő maga viszont olyasminek, amit nem kellett megneveznie.
:2. Mert azok a dolgok, amelyeket az ember magyarázat nélkül tesz, többnyire az igaziak.
:3. Az almafák öregek voltak, és kevesebbet teremtek, mint régen, ami öreg fáknál természetes.
:4. Nikolai mégis minden reggel kint dolgozott a nagyapja szerszámaival, amelyek még jók voltak.
:5. Mert a jó szerszámok tovább tartanak, mint azok az emberek, akik használják őket.
:6. A köd azon a reggelen korán jött, és maradt, ahogy a novemberi köd maradni szokott, sietség és bocsánatkérés nélkül.
:7. Nikolai régi ágakat vágott, körülötte pedig ott volt a falu csendje.
:8. Azoknak a helyeknek a sajátos csendje, amelyek már nem növekednek, de nem is tűnnek el.
:9. Sofia úgy jelent meg a ködből, mint valaki, akit az ember várt, anélkül hogy tudta volna.
:10. Először csak körvonal volt, aztán nő, aztán valaki, akit Nikolai ismert.
:11. Nikolainak szüksége volt egy pillanatra, mert tizenkét év lassan és szándék nélkül változtatja meg az ember arcát.
:12. Olyan módon, amelyet előbb olvasni kell, mielőtt az ember megérti.
:13. Kimondták egymás nevét, kérdésként és válaszként.
:14. Hosszú idő után ez a legőszintébb, amit mondani lehet, mert minden más feltételezi, hogy az ember tudja, hol kezdje.
:15. Behívta a konyhába, mert odakint a hideg rövidebbé tette volna a beszélgetést a szükségesnél.
:16. És mert azoknak az embereknek a beszélgetéseihez, akik régóta nem látták egymást, idő kell, hogy eljussanak oda, amik valójában.
:17. A konyha meleg volt, a kályha égett, az asztalon pedig ott voltak azok a repedések, amelyek mindig is ott voltak.
:18. Sofia leült, és úgy nézett körül, mint aki ismer egy szobát, és közben először látja.
:19. Mert tizenkét év a tekintetet is megváltoztatja.
:20. Nikolai teát készített, és beszélgetni kezdtek a szülői házról, amely javításra szorult.
:21. Beszéltek a faluról is, amely megváltozott, és mégsem egészen változott meg.
:22. Apró, konkrét dolgokról beszéltek, amelyek azoknak a beszélgetéseknek az anyagai, amelyek még nem tudják, milyen mélyre akarnak menni.
:23. Amikor Sofia megkérdezte, dolgozik-e még a kertben, novemberben is, Nikolai azt mondta, igen, különösen novemberben.
:24. Az erre megjelenő mosolya az aznapi első mosoly volt, és figyelmeztetés nélkül jött, ahogy az igaziak többnyire szoktak.
:25. Nikolai elmesélte, hogy néha segített az apjának, amit Sofia nem tudott.
:26. Ez a nem tudás megnyitott valamit közöttük, egy kis ablakot a közös múltba.
:27. Mindketten röviden benéztek rajta, anélkül hogy kommentálták volna.
:28. A tea elfogyott, és a mondatok közötti csend olyan ember csendje volt, akinek semmit sem kell bizonyítani.
:29. Ez a csend legjobb fajtája, mert nincs súlya.
:30. Amikor Sofia felállt, Nikolai azt mondta neki, jöjjön vissza holnap, mert a kert szép a ködben.
:31. Ez furcsa meghívás volt, és pontosan a megfelelő, mert ezzel elmondta, amit mondani akart, anélkül hogy a közvetlen utat választotta volna.
:32. A közvetlen út néha a rossz út.
:33. Sofia egy pillanatig ránézett, és azt mondta: talán.
:34. Ebben a talánban több volt, mint sok ígéretben.
:35. Nikolai a konyhában maradt, a két üres csészét nézte, és arra gondolt, hogy holnap a kert újra várni fogja.
:36. Mint mindig, csak most ennek volt egy kicsi, új oka is, ami nem nagy gondolat volt, de igazi.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Egy kicsi, új ok. - Ein kleiner neuer Grund.
:1. Nikolai soha nem hagyta el a nagyapja kertjét, amit a faluban egyesek makacsságnak tartottak, ő maga viszont olyasminek, amit nem kellett megneveznie. - Nikolai hatte den Garten seines Großvaters nie aufgegeben, was manche im Dorf für Sturheit hielten und was er selbst als etwas betrachtete, das er nicht benennen musste.
:2. Mert azok a dolgok, amelyeket az ember magyarázat nélkül tesz, többnyire az igaziak. - Weil Dinge, die man tut, ohne sie zu erklären, meistens die echten sind.
:3. Az almafák öregek voltak, és kevesebbet teremtek, mint régen, ami öreg fáknál természetes. - Die Apfelbäume waren alt und trugen weniger als früher, was normal ist für alte Bäume.
:4. Nikolai mégis minden reggel kint dolgozott a nagyapja szerszámaival, amelyek még jók voltak. - Nikolai arbeitete trotzdem jeden Morgen draußen, mit dem Werkzeug seines Großvaters, das noch gut war.
:5. Mert a jó szerszámok tovább tartanak, mint azok az emberek, akik használják őket. - Weil gute Werkzeuge länger halten als die Menschen, die sie benutzen.
:6. A köd azon a reggelen korán jött, és maradt, ahogy a novemberi köd maradni szokott, sietség és bocsánatkérés nélkül. - Der Nebel kam an diesem Morgen früh und blieb, wie Novembernebel bleibt, ohne Eile und ohne Entschuldigung.
:7. Nikolai régi ágakat vágott, körülötte pedig ott volt a falu csendje. - Nikolai schnitt alte Äste, und die Stille des Dorfes war um ihn herum.
:8. Azoknak a helyeknek a sajátos csendje, amelyek már nem növekednek, de nem is tűnnek el. - Die spezifische Stille von Orten, die nicht mehr wachsen, aber auch nicht verschwinden.
:9. Sofia úgy jelent meg a ködből, mint valaki, akit az ember várt, anélkül hogy tudta volna. - Sofia erschien aus dem Nebel wie jemand, den man erwartet hatte, ohne es zu wissen.
:10. Először csak körvonal volt, aztán nő, aztán valaki, akit Nikolai ismert. - Zuerst eine Silhouette, dann eine Frau, dann jemand, den er kannte.
:11. Nikolainak szüksége volt egy pillanatra, mert tizenkét év lassan és szándék nélkül változtatja meg az ember arcát. - Nikolai brauchte einen Moment, weil zwölf Jahre das Gesicht eines Menschen verändern, langsam und ohne Absicht.
:12. Olyan módon, amelyet előbb olvasni kell, mielőtt az ember megérti. - Auf eine Art, die man erst lesen muss, bevor man versteht.
:13. Kimondták egymás nevét, kérdésként és válaszként. - Sie sagten sich ihre Namen, Frage und Antwort.
:14. Hosszú idő után ez a legőszintébb, amit mondani lehet, mert minden más feltételezi, hogy az ember tudja, hol kezdje. - Das ist das Ehrlichste, was man nach langer Zeit sagen kann, weil alles andere voraussetzt, dass man weiß, wo man anfängt.
:15. Behívta a konyhába, mert odakint a hideg rövidebbé tette volna a beszélgetést a szükségesnél. - Er lud sie in die Küche ein, weil draußen die Kälte das Gespräch kürzer machen würde als nötig.
:16. És mert azoknak az embereknek a beszélgetéseihez, akik régóta nem látták egymást, idő kell, hogy eljussanak oda, amik valójában. - Und weil Gespräche zwischen Menschen, die sich lange nicht gesehen haben, Zeit brauchen, um zu dem zu kommen, was sie eigentlich sind.
:17. A konyha meleg volt, a kályha égett, az asztalon pedig ott voltak azok a repedések, amelyek mindig is ott voltak. - Die Küche war warm, der Ofen brannte, und der Tisch hatte die Risse, die er immer gehabt hatte.
:18. Sofia leült, és úgy nézett körül, mint aki ismer egy szobát, és közben először látja. - Sofia setzte sich und schaute sich um mit dem Blick von jemandem, der einen Raum kennt und ihn gleichzeitig zum ersten Mal sieht.
:19. Mert tizenkét év a tekintetet is megváltoztatja. - Weil zwölf Jahre auch den Blick verändern.
:20. Nikolai teát készített, és beszélgetni kezdtek a szülői házról, amely javításra szorult. - Er machte Tee, und sie sprachen über das Elternhaus, das Reparaturen brauchte.
:21. Beszéltek a faluról is, amely megváltozott, és mégsem egészen változott meg. - Sie sprachen über das Dorf, das sich verändert hatte und auch wieder nicht.
:22. Apró, konkrét dolgokról beszéltek, amelyek azoknak a beszélgetéseknek az anyagai, amelyek még nem tudják, milyen mélyre akarnak menni. - Sie sprachen über kleine konkrete Dinge, die das Material von Gesprächen sind, die noch nicht wissen, wie tief sie gehen wollen.
:23. Amikor Sofia megkérdezte, dolgozik-e még a kertben, novemberben is, Nikolai azt mondta, igen, különösen novemberben. - Als Sofia fragte, ob er noch im Garten arbeite, auch im November, sagte er ja, besonders im November.
:24. Az erre megjelenő mosolya az aznapi első mosoly volt, és figyelmeztetés nélkül jött, ahogy az igaziak többnyire szoktak. - Das Lächeln, das sie darauf zeigte, war das erste Lächeln des Tages, und es kam ohne Warnung, was die echten meistens tun.
:25. Nikolai elmesélte, hogy néha segített az apjának, amit Sofia nem tudott. - Er erzählte, dass er ihrem Vater manchmal geholfen hatte, was sie nicht gewusst hatte.
:26. Ez a nem tudás megnyitott valamit közöttük, egy kis ablakot a közös múltba. - Dieses Nicht-Gewusst-Haben öffnete etwas zwischen ihnen, ein kleines Fenster in eine gemeinsame Vergangenheit.
:27. Mindketten röviden benéztek rajta, anélkül hogy kommentálták volna. - Durch das beide kurz schauten, ohne es zu kommentieren.
:28. A tea elfogyott, és a mondatok közötti csend olyan ember csendje volt, akinek semmit sem kell bizonyítani. - Der Tee wurde leer, und die Stille zwischen den Sätzen war die Stille von jemandem, dem man nichts beweisen muss.
:29. Ez a csend legjobb fajtája, mert nincs súlya. - Das ist die beste Art von Stille, weil sie kein Gewicht hat.
:30. Amikor Sofia felállt, Nikolai azt mondta neki, jöjjön vissza holnap, mert a kert szép a ködben. - Als Sofia aufstand, sagte Nikolai, sie solle morgen wieder vorbeikommen, der Garten sei schön im Nebel.
:31. Ez furcsa meghívás volt, és pontosan a megfelelő, mert ezzel elmondta, amit mondani akart, anélkül hogy a közvetlen utat választotta volna. - Das war eine seltsame Einladung und genau die richtige, weil er damit sagte, was er sagen wollte, ohne den direkten Weg zu nehmen.
:32. A közvetlen út néha a rossz út. - Der direkte Weg ist manchmal der falsche.
:33. Sofia egy pillanatig ránézett, és azt mondta: talán. - Sofia schaute ihn an, einen Moment lang, und sagte vielleicht.
:34. Ebben a talánban több volt, mint sok ígéretben. - In diesem vielleicht war mehr als in vielen Zusagen.
:35. Nikolai a konyhában maradt, a két üres csészét nézte, és arra gondolt, hogy holnap a kert újra várni fogja. - Nikolai blieb in der Küche, schaute auf die zwei leeren Tassen, und dachte, dass morgen der Garten wieder auf ihn warten würde.
:36. Mint mindig, csak most ennek volt egy kicsi, új oka is, ami nem nagy gondolat volt, de igazi. - Wie immer, nur hatte das jetzt einen kleinen, neuen Grund, was kein großer Gedanke war, aber ein echter.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Ein kleiner neuer Grund.
:1. Nikolai hatte den Garten seines Großvaters nie aufgegeben, was manche im Dorf für Sturheit hielten und was er selbst als etwas betrachtete, das er nicht benennen musste.
:2. Weil Dinge, die man tut, ohne sie zu erklären, meistens die echten sind.
:3. Die Apfelbäume waren alt und trugen weniger als früher, was normal ist für alte Bäume.
:4. Nikolai arbeitete trotzdem jeden Morgen draußen, mit dem Werkzeug seines Großvaters, das noch gut war.
:5. Weil gute Werkzeuge länger halten als die Menschen, die sie benutzen.
:6. Der Nebel kam an diesem Morgen früh und blieb, wie Novembernebel bleibt, ohne Eile und ohne Entschuldigung.
:7. Nikolai schnitt alte Äste, und die Stille des Dorfes war um ihn herum.
:8. Die spezifische Stille von Orten, die nicht mehr wachsen, aber auch nicht verschwinden.
:9. Sofia erschien aus dem Nebel wie jemand, den man erwartet hatte, ohne es zu wissen.
:10. Zuerst eine Silhouette, dann eine Frau, dann jemand, den er kannte.
:11. Nikolai brauchte einen Moment, weil zwölf Jahre das Gesicht eines Menschen verändern, langsam und ohne Absicht.
:12. Auf eine Art, die man erst lesen muss, bevor man versteht.
:13. Sie sagten sich ihre Namen, Frage und Antwort.
:14. Das ist das Ehrlichste, was man nach langer Zeit sagen kann, weil alles andere voraussetzt, dass man weiß, wo man anfängt.
:15. Er lud sie in die Küche ein, weil draußen die Kälte das Gespräch kürzer machen würde als nötig.
:16. Und weil Gespräche zwischen Menschen, die sich lange nicht gesehen haben, Zeit brauchen, um zu dem zu kommen, was sie eigentlich sind.
:17. Die Küche war warm, der Ofen brannte, und der Tisch hatte die Risse, die er immer gehabt hatte.
:18. Sofia setzte sich und schaute sich um mit dem Blick von jemandem, der einen Raum kennt und ihn gleichzeitig zum ersten Mal sieht.
:19. Weil zwölf Jahre auch den Blick verändern.
:20. Er machte Tee, und sie sprachen über das Elternhaus, das Reparaturen brauchte.
:21. Sie sprachen über das Dorf, das sich verändert hatte und auch wieder nicht.
:22. Sie sprachen über kleine konkrete Dinge, die das Material von Gesprächen sind, die noch nicht wissen, wie tief sie gehen wollen.
:23. Als Sofia fragte, ob er noch im Garten arbeite, auch im November, sagte er ja, besonders im November.
:24. Das Lächeln, das sie darauf zeigte, war das erste Lächeln des Tages, und es kam ohne Warnung, was die echten meistens tun.
:25. Er erzählte, dass er ihrem Vater manchmal geholfen hatte, was sie nicht gewusst hatte.
:26. Dieses Nicht-Gewusst-Haben öffnete etwas zwischen ihnen, ein kleines Fenster in eine gemeinsame Vergangenheit.
:27. Durch das beide kurz schauten, ohne es zu kommentieren.
:28. Der Tee wurde leer, und die Stille zwischen den Sätzen war die Stille von jemandem, dem man nichts beweisen muss.
:29. Das ist die beste Art von Stille, weil sie kein Gewicht hat.
:30. Als Sofia aufstand, sagte Nikolai, sie solle morgen wieder vorbeikommen, der Garten sei schön im Nebel.
:31. Das war eine seltsame Einladung und genau die richtige, weil er damit sagte, was er sagen wollte, ohne den direkten Weg zu nehmen.
:32. Der direkte Weg ist manchmal der falsche.
:33. Sofia schaute ihn an, einen Moment lang, und sagte vielleicht.
:34. In diesem vielleicht war mehr als in vielen Zusagen.
:35. Nikolai blieb in der Küche, schaute auf die zwei leeren Tassen, und dachte, dass morgen der Garten wieder auf ihn warten würde.
:36. Wie immer, nur hatte das jetzt einen kleinen, neuen Grund, was kein großer Gedanke war, aber ein echter.
|}
riadm0c331nimvpjbmhoksidg930dxu
Ungarisch/Ungarisch-Lesebuch-Kurzgeschichten/Kurzgeschichten B2 Teil 5
0
122650
1085961
2026-05-16T20:36:08Z
Thirunavukkarasye-Raveendran
47852
Neue Seite (vgl. [[WB:AZ]])
1085961
wikitext
text/x-wiki
{{Navigation hoch|
hochtext=Inhaltsverzeichnis: Ungarisch-Lesebuch|
hochlink=Ungarisch#Ungarisch-Lesebuch}}
{{Navigation hoch|
hochtext=Inhaltsverzeichnis: Kurzgeschichten|
hochlink=Ungarisch/Ungarisch-Lesebuch-Kurzgeschichten}}
=== 4 ===
:Leonárd visszatérése.
:1. Leonárd valaha olyan fotókat készített, amelyek ismert magazinokban jelentek meg.
:2. Ezt nem felejtette el, de már nem segített rajta.
:3. Mert a hírnév olyan valuta, amely elinflálódik, ha nem támasztják alá aktuális munkával.
:4. És mert a múlt nem érv a jelen mellett, akkor sem, ha az ember nagyon jól ismeri.
:5. Az elmúlt évnek az előrehaladás nélküli idő múlásának felőrlő minősége volt.
:6. Nem drámaian, nem világos töréssel.
:7. Hanem kis megbízások és hosszú szünetek csendes felhalmozódásával.
:8. Ezek együtt olyan állapotot alkottak, amelyet nem akart megnevezni.
:9. Mert a megnevezés véglegessé tette volna.
:10. Rászokott arra, hogy régi munkákat nézegessen.
:11. Ez nem jó szokás, mert a tegnapot nagyobbá teszi, a mát pedig kisebbé.
:12. Tudta ezt, és mégis csinálta.
:13. Ez jobban foglalkoztatta, mint maga a szokás.
:14. Ez a távolság tudás és cselekvés között az emberi élet egyik legmakacsabb távolsága.
:15. És nem felismerés által zárul be, hanem valami más által.
:16. Egy alkalom által, egy pillanat által, egy szakmai fórumon talált hirdetés által.
:17. A hirdetésnek olyan sajátos minősége volt, mint azoknak a dolgoknak, amelyek másoknak kellemetlenek, neki viszont lehetségesek.
:18. Egy cég fotóst keresett egy építési projekthez szélsőséges körülmények között.
:19. Minden ismert fotós visszamondta.
:20. Ez azt jelentette, hogy a terep üres volt, ha az ember kész volt belépni rá.
:21. Ez egyszerű számítás, amelyet az ember vagy lát, vagy nem.
:22. Telefonált, és Kovácssal beszélt.
:23. Kovácsnak nem volt türelme a homályossághoz, és közvetlen kérdéseket tett fel.
:24. Leonárd ezt értékelte.
:25. Mert a tárgyilagos emberek tárgyilagos válaszokra reagálnak.
:26. És mert a beszélgetés, amelyet folytatott, nem a múltjáról szólt.
:27. Hanem a megbízó konkrét problémájáról és arról, hogyan fogja megoldani.
:28. Ez volt a különbség, amelyet tudatosan megteremtett.
:29. Nem reményt eladni, hanem hozzáértést kínálni.
:30. Nem bizalomért könyörögni, hanem pontossággal kiérdemelni.
:31. Ez más hozzáállás, és a beszélgetésben mindkét fél számára másként érződik.
:32. Az írásos terv, amelyet egy éjszaka alatt megírt, őszinte volt a kockázatokkal kapcsolatban.
:33. Mert a nehézségekről való őszinteség több bizalmat teremt, mint az az állítás, hogy nincsenek.
:34. És mert az a megbízó, aki ismeri a körülményeket, olyan emberben bízik, aki szintén ismeri őket.
:35. Nem olyanban, aki úgy tesz, mintha nem jelentenének problémát.
:36. Két nappal később megkapta a megbízást.
:37. Nem ünnepelt.
:38. Mert a megbízások nem megérkezések, hanem kötelezettségek.
:39. És mert az igazi munka csak akkor kezdődött.
:40. Ezt nem szerénységként értette, hanem elvként.
:41. A felkészülésnek valami fontos dolog intenzitása volt.
:42. Akkumulátortesztekkel fagypont alatti hőmérsékleten.
:43. Napi edzéssel a nehéz felszereléssel.
:44. A terep gondos tanulmányozásával műholdképek alapján.
:45. Nem azért, mert mindezt nem ismerte.
:46. Hanem mert a tudás és a felkészülés két különböző dolog.
:47. És ezúttal nem akart távolságot hagyni közöttük.
:48. Mert a távolság szélsőséges körülmények között hibákat termel.
:49. A hibáknak pedig ott olyan következményeik vannak, amelyeket nem akart vállalni.
:50. A helyszínen a terep olyan volt, amilyennek várta.
:51. A fény azonban nem.
:52. Mert a hegyekben a fénynek saját ritmusa van, és nincs tekintettel az időtervekre.
:53. Ez nem probléma, ha az ember tudja.
:54. És nagy probléma, ha nem tudja.
:55. A második napon rosszabbra fordult az idő.
:56. Leonárd három órán át várt a hidegben arra a fényablakra, amely majd eljön.
:57. Mert tudta, hogy el fog jönni.
:58. És mert a türelem ebben a szakmában nem érzelmi tulajdonság, hanem technikai.
:59. Az ember vagy edzette, vagy nem.
:60. Ő edzette.
:61. Olyan években, amelyekben nem mindig a türelemről volt szó, de mindig a megfelelő pillanatra való várakozásról.
:62. A fényablak megérkezett, húsz percre.
:63. Magasabbra mászott, mint tervezte.
:64. Mert a legjobb kép onnan fentről volt lehetséges.
:65. És mert a bekalkulált kockázatok nem meglepetések.
:66. Hanem döntések, amelyeket az ember akkor hoz meg, amikor eljön a pillanat.
:67. Ez a különbség az improvizáció és az improvizációt lehetővé tevő felkészülés között.
:68. Kovács három héttel később megnézte a sorozatot.
:69. Keveset mondott.
:70. Aztán hosszú távú együttműködésről kérdezte.
:71. Ez a visszajelzés legelegánsabb formája, amelyet egy megbízó adhat.
:72. Mert nincs szüksége szavakra ahhoz, hogy azt jelentse, amit jelent.
:73. A Budapestre tartó vonaton Leonárd kinézett az ablakon a változó tájra.
:74. A táj laposabb lett, ismerősebb.
:75. Nem a régi sikerekre gondolt, hanem a következő projektre.
:76. Ez a legpontosabb jele annak, hogy valaki újra játékban van.
:77. Nem az öröm a múlt miatt, hanem a kíváncsiság az iránt, ami következik.
:78. Annak az embernek a nyugodt, tárgyilagos kíváncsisága, aki tudja, mire képes.
:79. És akinek ezt nem kell bizonygatnia, mert éppen bebizonyította.
:80. Ez nem diadalmas pillanat volt, hanem csendes.
:81. Annak az embernek a csendje, aki tudja, hol áll.
:82. És ezt elegendőnek tartja.
:83. Talán ez az önbizalom legérettebb formája.
:84. Nem a hangos, hanem a csendes.
:85. Az, amelynek nincs szüksége nézőkre.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Leonárd visszatérése. - Leonárds Rückkehr.
:1. Leonárd valaha olyan fotókat készített, amelyek ismert magazinokban jelentek meg. - Leonárd hatte einmal Fotos gemacht, die in Magazinen erschienen waren, die man kannte.
:2. Ezt nem felejtette el, de már nem segített rajta. - Das hatte er nicht vergessen und das half ihm nicht mehr.
:3. Mert a hírnév olyan valuta, amely elinflálódik, ha nem támasztják alá aktuális munkával. - Weil Reputation eine Währung ist, die inflationiert, wenn sie nicht durch aktuelle Arbeit gestützt wird.
:4. És mert a múlt nem érv a jelen mellett, akkor sem, ha az ember nagyon jól ismeri. - Und weil die Vergangenheit kein Argument für die Gegenwart ist, auch wenn man sie sehr gut kennt.
:5. Az elmúlt évnek az előrehaladás nélküli idő múlásának felőrlő minősége volt. - Das letzte Jahr hatte die zermürbende Qualität von Zeit gehabt, die vergeht, ohne voranzukommen.
:6. Nem drámaian, nem világos töréssel. - Nicht dramatisch, nicht mit einem klaren Bruch.
:7. Hanem kis megbízások és hosszú szünetek csendes felhalmozódásával. - Sondern mit der stillen Akkumulation von kleinen Aufträgen und langen Pausen.
:8. Ezek együtt olyan állapotot alkottak, amelyet nem akart megnevezni. - Die zusammen einen Zustand ergaben, den er nicht benennen wollte.
:9. Mert a megnevezés véglegessé tette volna. - Weil Benennen ihn endgültig gemacht hätte.
:10. Rászokott arra, hogy régi munkákat nézegessen. - Er hatte sich angewöhnt, alte Arbeiten anzuschauen.
:11. Ez nem jó szokás, mert a tegnapot nagyobbá teszi, a mát pedig kisebbé. - Das ist keine gute Gewohnheit, weil sie das Gestern größer macht und das Heute kleiner.
:12. Tudta ezt, és mégis csinálta. - Er wusste das, und er tat es trotzdem.
:13. Ez jobban foglalkoztatta, mint maga a szokás. - Das beschäftigte ihn mehr als die Gewohnheit selbst.
:14. Ez a távolság tudás és cselekvés között az emberi élet egyik legmakacsabb távolsága. - Dieser Abstand zwischen Wissen und Handeln ist einer der zähesten im menschlichen Leben.
:15. És nem felismerés által zárul be, hanem valami más által. - Und er schließt sich nicht durch Erkenntnis, sondern durch etwas anderes.
:16. Egy alkalom által, egy pillanat által, egy szakmai fórumon talált hirdetés által. - Durch einen Anlass, durch einen Moment, durch eine Anzeige in einem Branchenforum.
:17. A hirdetésnek olyan sajátos minősége volt, mint azoknak a dolgoknak, amelyek másoknak kellemetlenek, neki viszont lehetségesek. - Die Anzeige hatte die spezifische Qualität von Dingen, die für andere unangenehm und für ihn möglich sind.
:18. Egy cég fotóst keresett egy építési projekthez szélsőséges körülmények között. - Eine Firma suchte einen Fotografen für ein Bauprojekt in extremen Bedingungen.
:19. Minden ismert fotós visszamondta. - Alle etablierten Fotografen hatten abgesagt.
:20. Ez azt jelentette, hogy a terep üres volt, ha az ember kész volt belépni rá. - Das bedeutete, dass das Feld leer war, wenn man bereit war, es zu betreten.
:21. Ez egyszerű számítás, amelyet az ember vagy lát, vagy nem. - Das ist eine einfache Kalkulation, die man entweder sieht oder nicht.
:22. Telefonált, és Kovácssal beszélt. - Er rief an und sprach mit Kovács.
:23. Kovácsnak nem volt türelme a homályossághoz, és közvetlen kérdéseket tett fel. - Kovács hatte keine Geduld für Unklarheiten und stellte direkte Fragen.
:24. Leonárd ezt értékelte. - Das schätzte Leonárd.
:25. Mert a tárgyilagos emberek tárgyilagos válaszokra reagálnak. - Weil sachliche Menschen auf sachliche Antworten reagieren.
:26. És mert a beszélgetés, amelyet folytatott, nem a múltjáról szólt. - Und weil das Gespräch, das er führte, kein Gespräch über seine Vergangenheit war.
:27. Hanem a megbízó konkrét problémájáról és arról, hogyan fogja megoldani. - Sondern über das konkrete Problem des Auftraggebers und wie er es lösen würde.
:28. Ez volt a különbség, amelyet tudatosan megteremtett. - Das war der Unterschied, den er bewusst setzte.
:29. Nem reményt eladni, hanem hozzáértést kínálni. - Nicht Hoffnung verkaufen, sondern Kompetenz anbieten.
:30. Nem bizalomért könyörögni, hanem pontossággal kiérdemelni. - Nicht um Vertrauen bitten, sondern es durch Präzision verdienen.
:31. Ez más hozzáállás, és a beszélgetésben mindkét fél számára másként érződik. - Das ist eine andere Haltung, die sich im Gespräch anders anfühlt, für beide Seiten.
:32. Az írásos terv, amelyet egy éjszaka alatt megírt, őszinte volt a kockázatokkal kapcsolatban. - Der schriftliche Plan, den er in einer Nacht schrieb, war ehrlich über Risiken.
:33. Mert a nehézségekről való őszinteség több bizalmat teremt, mint az az állítás, hogy nincsenek. - Weil Ehrlichkeit über Schwierigkeiten mehr Vertrauen schafft als die Behauptung, es gebe keine.
:34. És mert az a megbízó, aki ismeri a körülményeket, olyan emberben bízik, aki szintén ismeri őket. - Und weil ein Auftraggeber, der die Bedingungen kennt, jemandem vertraut, der sie ebenfalls kennt.
:35. Nem olyanban, aki úgy tesz, mintha nem jelentenének problémát. - Und nicht jemandem, der so tut, als wären sie kein Problem.
:36. Két nappal később megkapta a megbízást. - Zwei Tage später hatte er den Auftrag.
:37. Nem ünnepelt. - Und er feierte nicht.
:38. Mert a megbízások nem megérkezések, hanem kötelezettségek. - Weil Aufträge keine Ankunft sind, sondern eine Verpflichtung.
:39. És mert az igazi munka csak akkor kezdődött. - Und weil die eigentliche Arbeit erst begann.
:40. Ezt nem szerénységként értette, hanem elvként. - Das verstand er als Prinzip und nicht als Bescheidenheit.
:41. A felkészülésnek valami fontos dolog intenzitása volt. - Die Vorbereitung hatte die Intensität von etwas, das wichtig ist.
:42. Akkumulátortesztekkel fagypont alatti hőmérsékleten. - Mit Batterietests bei Minustemperaturen.
:43. Napi edzéssel a nehéz felszereléssel. - Mit täglichem Training mit dem schweren Equipment.
:44. A terep gondos tanulmányozásával műholdképek alapján. - Mit dem sorgfältigen Studium des Geländes aus Satellitenbildern.
:45. Nem azért, mert mindezt nem ismerte. - Nicht weil er das alles nicht kannte.
:46. Hanem mert a tudás és a felkészülés két különböző dolog. - Sondern weil Kenntnis und Vorbereitung zwei verschiedene Dinge sind.
:47. És ezúttal nem akart távolságot hagyni közöttük. - Und er diesmal keinen Abstand zwischen ihnen lassen wollte.
:48. Mert a távolság szélsőséges körülmények között hibákat termel. - Weil Abstand in extremen Bedingungen Fehler produziert.
:49. A hibáknak pedig ott olyan következményeik vannak, amelyeket nem akart vállalni. - Und Fehler dort Konsequenzen haben, die er nicht eingehen wollte.
:50. A helyszínen a terep olyan volt, amilyennek várta. - Vor Ort war das Gelände so, wie er es erwartet hatte.
:51. A fény azonban nem. - Und das Licht war es nicht.
:52. Mert a hegyekben a fénynek saját ritmusa van, és nincs tekintettel az időtervekre. - Weil Licht in Bergen seinen eigenen Rhythmus hat und keine Rücksicht auf Zeitpläne nimmt.
:53. Ez nem probléma, ha az ember tudja. - Das ist kein Problem, wenn man das weiß.
:54. És nagy probléma, ha nem tudja. - Und ein großes Problem, wenn man es nicht weiß.
:55. A második napon rosszabbra fordult az idő. - Das Wetter verschlechterte sich am zweiten Tag.
:56. Leonárd három órán át várt a hidegben arra a fényablakra, amely majd eljön. - Leonárd wartete drei Stunden in der Kälte auf das Lichtfenster, das kommen würde.
:57. Mert tudta, hogy el fog jönni. - Weil er wusste, dass es kommen würde.
:58. És mert a türelem ebben a szakmában nem érzelmi tulajdonság, hanem technikai. - Und weil Geduld in diesem Beruf keine emotionale Eigenschaft ist, sondern eine technische.
:59. Az ember vagy edzette, vagy nem. - Die man entweder trainiert hat oder nicht.
:60. Ő edzette. - Und er hatte sie trainiert.
:61. Olyan években, amelyekben nem mindig a türelemről volt szó, de mindig a megfelelő pillanatra való várakozásról. - In Jahren, in denen es nicht immer um Geduld gegangen war, aber immer um das Warten auf den richtigen Moment.
:62. A fényablak megérkezett, húsz percre. - Das Fenster kam, zwanzig Minuten.
:63. Magasabbra mászott, mint tervezte. - Und er kletterte höher als geplant.
:64. Mert a legjobb kép onnan fentről volt lehetséges. - Weil das beste Bild von dort oben war.
:65. És mert a bekalkulált kockázatok nem meglepetések. - Und weil Risiken, die man einkalkuliert hat, keine Überraschungen sind.
:66. Hanem döntések, amelyeket az ember akkor hoz meg, amikor eljön a pillanat. - Sondern Entscheidungen, die man trifft, wenn der Moment da ist.
:67. Ez a különbség az improvizáció és az improvizációt lehetővé tevő felkészülés között. - Das ist der Unterschied zwischen Improvisation und Vorbereitung, die Improvisation ermöglicht.
:68. Kovács három héttel később megnézte a sorozatot. - Kovács schaute die Serie drei Wochen später an.
:69. Keveset mondott. - Er sagte wenig.
:70. Aztán hosszú távú együttműködésről kérdezte. - Und fragte nach einem langfristigen Engagement.
:71. Ez a visszajelzés legelegánsabb formája, amelyet egy megbízó adhat. - Das ist die eleganteste Form von Feedback, die ein Auftraggeber geben kann.
:72. Mert nincs szüksége szavakra ahhoz, hogy azt jelentse, amit jelent. - Weil sie keine Worte braucht, um zu bedeuten, was sie bedeutet.
:73. A Budapestre tartó vonaton Leonárd kinézett az ablakon a változó tájra. - Im Zug nach Budapest schaute Leonárd aus dem Fenster auf die Landschaft, die sich veränderte.
:74. A táj laposabb lett, ismerősebb. - Sie wurde flacher, vertrauter.
:75. Nem a régi sikerekre gondolt, hanem a következő projektre. - Er dachte nicht an alte Erfolge, sondern an das nächste Projekt.
:76. Ez a legpontosabb jele annak, hogy valaki újra játékban van. - Das ist der präziseste Indikator dafür, dass jemand wieder im Spiel ist.
:77. Nem az öröm a múlt miatt, hanem a kíváncsiság az iránt, ami következik. - Nicht die Freude über das Vergangene, sondern die Neugier auf das Kommende.
:78. Annak az embernek a nyugodt, tárgyilagos kíváncsisága, aki tudja, mire képes. - Die ruhige, sachliche Neugier von jemandem, der weiß, was er kann.
:79. És akinek ezt nem kell bizonygatnia, mert éppen bebizonyította. - Und der das nicht beweisen muss, weil er es gerade bewiesen hat.
:80. Ez nem diadalmas pillanat volt, hanem csendes. - Das war kein triumphaler Moment, sondern ein ruhiger.
:81. Annak az embernek a csendje, aki tudja, hol áll. - Die Stille von jemandem, der weiß, wo er steht.
:82. És ezt elegendőnek tartja. - Und der das für ausreichend hält.
:83. Talán ez az önbizalom legérettebb formája. - Das ist vielleicht die reifste Form von Selbstvertrauen, die es gibt.
:84. Nem a hangos, hanem a csendes. - Nicht die laute, sondern die stille.
:85. Az, amelynek nincs szüksége nézőkre. - Die keine Zuschauer braucht.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Leonárds Rückkehr.
:1. Leonárd hatte einmal Fotos gemacht, die in Magazinen erschienen waren, die man kannte.
:2. Das hatte er nicht vergessen und das half ihm nicht mehr.
:3. Weil Reputation eine Währung ist, die inflationiert, wenn sie nicht durch aktuelle Arbeit gestützt wird.
:4. Und weil die Vergangenheit kein Argument für die Gegenwart ist, auch wenn man sie sehr gut kennt.
:5. Das letzte Jahr hatte die zermürbende Qualität von Zeit gehabt, die vergeht, ohne voranzukommen.
:6. Nicht dramatisch, nicht mit einem klaren Bruch.
:7. Sondern mit der stillen Akkumulation von kleinen Aufträgen und langen Pausen.
:8. Die zusammen einen Zustand ergaben, den er nicht benennen wollte.
:9. Weil Benennen ihn endgültig gemacht hätte.
:10. Er hatte sich angewöhnt, alte Arbeiten anzuschauen.
:11. Das ist keine gute Gewohnheit, weil sie das Gestern größer macht und das Heute kleiner.
:12. Er wusste das, und er tat es trotzdem.
:13. Das beschäftigte ihn mehr als die Gewohnheit selbst.
:14. Dieser Abstand zwischen Wissen und Handeln ist einer der zähesten im menschlichen Leben.
:15. Und er schließt sich nicht durch Erkenntnis, sondern durch etwas anderes.
:16. Durch einen Anlass, durch einen Moment, durch eine Anzeige in einem Branchenforum.
:17. Die Anzeige hatte die spezifische Qualität von Dingen, die für andere unangenehm und für ihn möglich sind.
:18. Eine Firma suchte einen Fotografen für ein Bauprojekt in extremen Bedingungen.
:19. Alle etablierten Fotografen hatten abgesagt.
:20. Das bedeutete, dass das Feld leer war, wenn man bereit war, es zu betreten.
:21. Das ist eine einfache Kalkulation, die man entweder sieht oder nicht.
:22. Er rief an und sprach mit Kovács.
:23. Kovács hatte keine Geduld für Unklarheiten und stellte direkte Fragen.
:24. Das schätzte Leonárd.
:25. Weil sachliche Menschen auf sachliche Antworten reagieren.
:26. Und weil das Gespräch, das er führte, kein Gespräch über seine Vergangenheit war.
:27. Sondern über das konkrete Problem des Auftraggebers und wie er es lösen würde.
:28. Das war der Unterschied, den er bewusst setzte.
:29. Nicht Hoffnung verkaufen, sondern Kompetenz anbieten.
:30. Nicht um Vertrauen bitten, sondern es durch Präzision verdienen.
:31. Das ist eine andere Haltung, die sich im Gespräch anders anfühlt, für beide Seiten.
:32. Der schriftliche Plan, den er in einer Nacht schrieb, war ehrlich über Risiken.
:33. Weil Ehrlichkeit über Schwierigkeiten mehr Vertrauen schafft als die Behauptung, es gebe keine.
:34. Und weil ein Auftraggeber, der die Bedingungen kennt, jemandem vertraut, der sie ebenfalls kennt.
:35. Und nicht jemandem, der so tut, als wären sie kein Problem.
:36. Zwei Tage später hatte er den Auftrag.
:37. Und er feierte nicht.
:38. Weil Aufträge keine Ankunft sind, sondern eine Verpflichtung.
:39. Und weil die eigentliche Arbeit erst begann.
:40. Das verstand er als Prinzip und nicht als Bescheidenheit.
:41. Die Vorbereitung hatte die Intensität von etwas, das wichtig ist.
:42. Mit Batterietests bei Minustemperaturen.
:43. Mit täglichem Training mit dem schweren Equipment.
:44. Mit dem sorgfältigen Studium des Geländes aus Satellitenbildern.
:45. Nicht weil er das alles nicht kannte.
:46. Sondern weil Kenntnis und Vorbereitung zwei verschiedene Dinge sind.
:47. Und er diesmal keinen Abstand zwischen ihnen lassen wollte.
:48. Weil Abstand in extremen Bedingungen Fehler produziert.
:49. Und Fehler dort Konsequenzen haben, die er nicht eingehen wollte.
:50. Vor Ort war das Gelände so, wie er es erwartet hatte.
:51. Und das Licht war es nicht.
:52. Weil Licht in Bergen seinen eigenen Rhythmus hat und keine Rücksicht auf Zeitpläne nimmt.
:53. Das ist kein Problem, wenn man das weiß.
:54. Und ein großes Problem, wenn man es nicht weiß.
:55. Das Wetter verschlechterte sich am zweiten Tag.
:56. Leonárd wartete drei Stunden in der Kälte auf das Lichtfenster, das kommen würde.
:57. Weil er wusste, dass es kommen würde.
:58. Und weil Geduld in diesem Beruf keine emotionale Eigenschaft ist, sondern eine technische.
:59. Die man entweder trainiert hat oder nicht.
:60. Und er hatte sie trainiert.
:61. In Jahren, in denen es nicht immer um Geduld gegangen war, aber immer um das Warten auf den richtigen Moment.
:62. Das Fenster kam, zwanzig Minuten.
:63. Und er kletterte höher als geplant.
:64. Weil das beste Bild von dort oben war.
:65. Und weil Risiken, die man einkalkuliert hat, keine Überraschungen sind.
:66. Sondern Entscheidungen, die man trifft, wenn der Moment da ist.
:67. Das ist der Unterschied zwischen Improvisation und Vorbereitung, die Improvisation ermöglicht.
:68. Kovács schaute die Serie drei Wochen später an.
:69. Er sagte wenig.
:70. Und fragte nach einem langfristigen Engagement.
:71. Das ist die eleganteste Form von Feedback, die ein Auftraggeber geben kann.
:72. Weil sie keine Worte braucht, um zu bedeuten, was sie bedeutet.
:73. Im Zug nach Budapest schaute Leonárd aus dem Fenster auf die Landschaft, die sich veränderte.
:74. Sie wurde flacher, vertrauter.
:75. Er dachte nicht an alte Erfolge, sondern an das nächste Projekt.
:76. Das ist der präziseste Indikator dafür, dass jemand wieder im Spiel ist.
:77. Nicht die Freude über das Vergangene, sondern die Neugier auf das Kommende.
:78. Die ruhige, sachliche Neugier von jemandem, der weiß, was er kann.
:79. Und der das nicht beweisen muss, weil er es gerade bewiesen hat.
:80. Das war kein triumphaler Moment, sondern ein ruhiger.
:81. Die Stille von jemandem, der weiß, wo er steht.
:82. Und der das für ausreichend hält.
:83. Das ist vielleicht die reifste Form von Selbstvertrauen, die es gibt.
:84. Nicht die laute, sondern die stille.
:85. Die keine Zuschauer braucht.
|}
=== 4 ===
:Rövidítések nélkül.
:1. Ferenc azért vette meg a házat, mert javíthatónak tartotta.
:2. Ezt rajta kívül senki sem gondolta így.
:3. Ez nem érv volt a vásárlás ellen, hanem mellette.
:4. Mert azok a dolgok, amelyeket mások alábecsülnek, többnyire olcsóbbak, és többnyire lehetségesek.
:5. A ház 1953-ban épült, és húsz éve nem lakták.
:6. Ezt látni lehetett, érezni lehetett a szagán, és érezni lehetett benne.
:7. A lyukas tetőn, a halott vezetékeken, a nedves falakon.
:8. A gerendán is, amelyet akkor még nem talált meg.
:9. És azoknak a helyeknek a sajátos csendjén, amelyekben már nem lakik senki.
:10. Ezt a csendet nem fenyegetésként értette, hanem olyan állapotként, amelyen változtatni lehet.
:11. A szomszédok gyorsan kialakították a véleményüket, és barátságosan el is mondták.
:12. A kettő együtt a közöny egyik formája volt.
:13. Ferenc meghallgatta őket, és nem mondott semmit.
:14. Mert megértette, hogy mások véleménye arról, amit csinál, nem releváns input.
:15. Amíg ő tudja, mit csinál.
:16. Az első reggelén listát készített, módszeresen és értékelés nélkül.
:17. Mert a túl korai értékelés megbénítja a cselekvést.
:18. A listának annak a dolognak a józan teljessége volt, amelyet az ember nem szépít meg.
:19. Mert a szépítés az építésben semmit sem használ.
:20. Területekre osztotta a listát, és mindenhez dátumot rendelt.
:21. Nem azért, mert a dátumok mindig tarthatók.
:22. Hanem mert a dátumok irányt adnak.
:23. Az irány pedig fontosabb, mint a tökéletesség.
:24. A tető következett először.
:25. Mert a tető mindig először jön.
:26. Ez olyan egyszerű logika, hogy nehéz elmagyarázni.
:27. Az ember vagy érti, vagy nem.
:28. Az első heteknek annak a munkának a nyers minősége volt, amelyhez az ember nincs hozzászokva.
:29. Olyan kimerültséggel, amely más, mint az irodai kimerültség.
:30. Testibb, és közben tisztább.
:31. Mert oka van, amely látható.
:32. Rövidítések nélkül dolgozott.
:33. Mert tudta, hogy az építésben a rövidítések adósságok.
:34. Amelyeket később kamatokkal fizet vissza az ember.
:35. És mert ilyen adósságokat többé nem akart, élete egyetlen területén sem.
:36. A korhadt gerenda volt az a pillanat, amelyet nem tervezett.
:37. Egy kedd délelőttön került elő, hat hét munka után.
:38. Ferenc egy ideig előtte állt.
:39. Nem tanácstalanságból.
:40. Hanem a probléma iránti tiszteletből.
:41. Mert a problémák iránti tisztelet jobb megoldásokat hoz létre, mint a pánik.
:42. Bement a városba, és beszélt a szakemberrel.
:43. Félbeszakítás nélkül hallgatta végig.
:44. Feltette a megfelelő kérdéseket.
:45. És egy olyan tervvel tért vissza, amely jobb volt az eredetinél.
:46. Néha ez a visszaesések eredménye, ha az ember információként kezeli őket, nem ítéletként.
:47. A megerősítés három napig tartott.
:48. A végén erősebb volt, mint a gerenda, amelyet pótolt.
:49. Ez jobban elégedetté tette, mint bármi, ami addig ellenállás nélkül ment.
:50. Mert a nehézségekből születő megoldásoknak más anyaguk van.
:51. A nyár meghozta a falakat, a kora ősz az ablakokat.
:52. Egy szeptemberi estén felkapcsolta a villanyt a nappaliban.
:53. Sok év után először.
:54. A szoba meleg és világos volt.
:55. Úgy nézett ki, mint ami most már volt.
:56. Egy hely, ahol valaki él.
:57. A verandán ült, és kávét ivott.
:58. A szomszédasszony, aki a bontásra számított, elment mellette.
:59. Azt mondta, ez most igazán szépnek látszik.
:60. Olyan hangon, amely úgy hangzott, mintha valóban komolyan gondolná.
:61. Ferenc ezt tudomásul vette, de nem kommentálta.
:62. Mert bizonyos megerősítések jobban hatnak, ha az ember nem mond rájuk semmit.
:63. Arra a listára gondolt, amelyet az első reggelen készített.
:64. A lista minden pontjára.
:65. És arra, hogy minden pont el volt intézve.
:66. Ez nem hősies gondolat volt.
:67. Hanem teljes.
:68. És a teljesség azon az estén elég volt.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Rövidítések nélkül. - Ohne Abkürzungen.
:1. Ferenc azért vette meg a házat, mert javíthatónak tartotta. - Ferenc hatte das Haus gekauft, weil er es für reparierbar hielt.
:2. Ezt rajta kívül senki sem gondolta így. - Was niemand sonst tat.
:3. Ez nem érv volt a vásárlás ellen, hanem mellette. - Das war kein Argument gegen den Kauf gewesen, sondern ein Argument dafür.
:4. Mert azok a dolgok, amelyeket mások alábecsülnek, többnyire olcsóbbak, és többnyire lehetségesek. - Weil Dinge, die andere unterschätzen, meistens günstiger sind und meistens möglich.
:5. A ház 1953-ban épült, és húsz éve nem lakták. - Das Haus war 1953 gebaut worden und seit zwanzig Jahren nicht mehr bewohnt.
:6. Ezt látni lehetett, érezni lehetett a szagán, és érezni lehetett benne. - Das sah und roch und spürte man.
:7. A lyukas tetőn, a halott vezetékeken, a nedves falakon. - Mit dem durchlöcherten Dach, den toten Leitungen, den feuchten Wänden.
:8. A gerendán is, amelyet akkor még nem talált meg. - Mit dem Balken, den er noch nicht gefunden hatte.
:9. És azoknak a helyeknek a sajátos csendjén, amelyekben már nem lakik senki. - Und mit der spezifischen Stille von Orten, die aufgehört haben, bewohnt zu sein.
:10. Ezt a csendet nem fenyegetésként értette, hanem olyan állapotként, amelyen változtatni lehet. - Eine Stille, die er nicht als Bedrohung las, sondern als Zustand, den man ändern kann.
:11. A szomszédok gyorsan kialakították a véleményüket, és barátságosan el is mondták. - Die Nachbarn hatten ihre Meinungen schnell gebildet und freundlich geäußert.
:12. A kettő együtt a közöny egyik formája volt. - Beides zusammen war eine Form von Gleichgültigkeit.
:13. Ferenc meghallgatta őket, és nem mondott semmit. - Ferenc hatte zugehört und nichts gesagt.
:14. Mert megértette, hogy mások véleménye arról, amit csinál, nem releváns input. - Weil er verstanden hatte, dass Meinungen anderer über das, was er tut, kein relevanter Input sind.
:15. Amíg ő tudja, mit csinál. - Solange er weiß, was er tut.
:16. Az első reggelén listát készített, módszeresen és értékelés nélkül. - Er machte eine Liste an seinem ersten Morgen, methodisch und ohne Wertung.
:17. Mert a túl korai értékelés megbénítja a cselekvést. - Weil Wertung zu früh das Handeln lähmt.
:18. A listának annak a dolognak a józan teljessége volt, amelyet az ember nem szépít meg. - Die Liste hatte die nüchterne Vollständigkeit von etwas, das man nicht verschönert.
:19. Mert a szépítés az építésben semmit sem használ. - Weil Verschönerung beim Bauen nichts nützt.
:20. Területekre osztotta a listát, és mindenhez dátumot rendelt. - Er teilte die Liste in Bereiche auf und setzte für alles ein Datum.
:21. Nem azért, mert a dátumok mindig tarthatók. - Nicht weil Daten immer halten.
:22. Hanem mert a dátumok irányt adnak. - Sondern weil Daten eine Richtung geben.
:23. Az irány pedig fontosabb, mint a tökéletesség. - Und Richtung wichtiger ist als Perfektion.
:24. A tető következett először. - Das Dach kam zuerst.
:25. Mert a tető mindig először jön. - Weil das Dach immer zuerst kommt.
:26. Ez olyan egyszerű logika, hogy nehéz elmagyarázni. - Das ist eine Logik, die so einfach ist, dass sie schwer zu erklären ist.
:27. Az ember vagy érti, vagy nem. - Und die man entweder versteht oder nicht.
:28. Az első heteknek annak a munkának a nyers minősége volt, amelyhez az ember nincs hozzászokva. - Die ersten Wochen hatten die raue Qualität von Arbeit, die man nicht gewohnt ist.
:29. Olyan kimerültséggel, amely más, mint az irodai kimerültség. - Mit der Erschöpfung, die sich anders anfühlt als Büroerschöpfung.
:30. Testibb, és közben tisztább. - Körperlicher und gleichzeitig sauberer.
:31. Mert oka van, amely látható. - Weil sie einen Grund hat, der sichtbar ist.
:32. Rövidítések nélkül dolgozott. - Er arbeitete ohne Abkürzungen.
:33. Mert tudta, hogy az építésben a rövidítések adósságok. - Weil er wusste, dass Abkürzungen beim Bauen Schulden sind.
:34. Amelyeket később kamatokkal fizet vissza az ember. - Die man später mit Zinsen zurückzahlt.
:35. És mert ilyen adósságokat többé nem akart, élete egyetlen területén sem. - Und weil er keine Schulden dieser Art mehr wollte, in keinem Bereich seines Lebens.
:36. A korhadt gerenda volt az a pillanat, amelyet nem tervezett. - Der morsche Balken war der Moment, den er nicht geplant hatte.
:37. Egy kedd délelőttön került elő, hat hét munka után. - An einem Dienstagvormittag nach sechs Wochen Arbeit.
:38. Ferenc egy ideig előtte állt. - Ferenc stand eine Weile davor.
:39. Nem tanácstalanságból. - Nicht aus Ratlosigkeit.
:40. Hanem a probléma iránti tiszteletből. - Sondern aus Respekt vor dem Problem.
:41. Mert a problémák iránti tisztelet jobb megoldásokat hoz létre, mint a pánik. - Weil Respekt vor Problemen bessere Lösungen produziert als Panik.
:42. Bement a városba, és beszélt a szakemberrel. - Er fuhr in die Stadt und sprach mit dem Fachmann.
:43. Félbeszakítás nélkül hallgatta végig. - Er hörte zu ohne zu unterbrechen.
:44. Feltette a megfelelő kérdéseket. - Er stellte die richtigen Fragen.
:45. És egy olyan tervvel tért vissza, amely jobb volt az eredetinél. - Und kam zurück mit einem Plan, der besser war als das Original.
:46. Néha ez a visszaesések eredménye, ha az ember információként kezeli őket, nem ítéletként. - Das ist manchmal das Ergebnis von Rückschlägen, wenn man sie als Information behandelt und nicht als Urteil.
:47. A megerősítés három napig tartott. - Die Verstärkung dauerte drei Tage.
:48. A végén erősebb volt, mint a gerenda, amelyet pótolt. - Und war am Ende stärker als der Balken, den sie ersetzte.
:49. Ez jobban elégedetté tette, mint bármi, ami addig ellenállás nélkül ment. - Das stellte ihn mehr zufrieden als alles, was bis dahin ohne Widerstand gelaufen war.
:50. Mert a nehézségekből születő megoldásoknak más anyaguk van. - Weil Lösungen, die aus Schwierigkeiten entstehen, eine andere Substanz haben.
:51. A nyár meghozta a falakat, a kora ősz az ablakokat. - Der Sommer brachte die Wände, der frühe Herbst die Fenster.
:52. Egy szeptemberi estén felkapcsolta a villanyt a nappaliban. - An einem Abend im September machte er das Licht im Wohnzimmer an.
:53. Sok év után először. - Das erste Mal seit Jahren.
:54. A szoba meleg és világos volt. - Das Zimmer war warm und hell.
:55. Úgy nézett ki, mint ami most már volt. - Und sah aus wie das, was es jetzt war.
:56. Egy hely, ahol valaki él. - Ein Ort, an dem jemand lebt.
:57. A verandán ült, és kávét ivott. - Er saß auf der Veranda und trank seinen Kaffee.
:58. A szomszédasszony, aki a bontásra számított, elment mellette. - Die Nachbarin, die den Abriss erwartet hatte, ging vorbei.
:59. Azt mondta, ez most igazán szépnek látszik. - Und sagte, das sehe jetzt wirklich schön aus.
:60. Olyan hangon, amely úgy hangzott, mintha valóban komolyan gondolná. - Mit einem Tonfall, der so klang, als würde sie es wirklich meinen.
:61. Ferenc ezt tudomásul vette, de nem kommentálta. - Ferenc registrierte das und kommentierte es nicht.
:62. Mert bizonyos megerősítések jobban hatnak, ha az ember nem mond rájuk semmit. - Weil manche Bestätigungen besser wirken, wenn man nichts darauf sagt.
:63. Arra a listára gondolt, amelyet az első reggelen készített. - Er dachte an die Liste, die er am ersten Morgen gemacht hatte.
:64. A lista minden pontjára. - An jeden Punkt darauf.
:65. És arra, hogy minden pont el volt intézve. - Und daran, dass jeder Punkt erledigt war.
:66. Ez nem hősies gondolat volt. - Das war kein heroischer Gedanke.
:67. Hanem teljes. - Aber ein vollständiger.
:68. És a teljesség azon az estén elég volt. - Und vollständig war an diesem Abend genug.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Ohne Abkürzungen.
:1. Ferenc hatte das Haus gekauft, weil er es für reparierbar hielt.
:2. Was niemand sonst tat.
:3. Das war kein Argument gegen den Kauf gewesen, sondern ein Argument dafür.
:4. Weil Dinge, die andere unterschätzen, meistens günstiger sind und meistens möglich.
:5. Das Haus war 1953 gebaut worden und seit zwanzig Jahren nicht mehr bewohnt.
:6. Das sah und roch und spürte man.
:7. Mit dem durchlöcherten Dach, den toten Leitungen, den feuchten Wänden.
:8. Mit dem Balken, den er noch nicht gefunden hatte.
:9. Und mit der spezifischen Stille von Orten, die aufgehört haben, bewohnt zu sein.
:10. Eine Stille, die er nicht als Bedrohung las, sondern als Zustand, den man ändern kann.
:11. Die Nachbarn hatten ihre Meinungen schnell gebildet und freundlich geäußert.
:12. Beides zusammen war eine Form von Gleichgültigkeit.
:13. Ferenc hatte zugehört und nichts gesagt.
:14. Weil er verstanden hatte, dass Meinungen anderer über das, was er tut, kein relevanter Input sind.
:15. Solange er weiß, was er tut.
:16. Er machte eine Liste an seinem ersten Morgen, methodisch und ohne Wertung.
:17. Weil Wertung zu früh das Handeln lähmt.
:18. Die Liste hatte die nüchterne Vollständigkeit von etwas, das man nicht verschönert.
:19. Weil Verschönerung beim Bauen nichts nützt.
:20. Er teilte die Liste in Bereiche auf und setzte für alles ein Datum.
:21. Nicht weil Daten immer halten.
:22. Sondern weil Daten eine Richtung geben.
:23. Und Richtung wichtiger ist als Perfektion.
:24. Das Dach kam zuerst.
:25. Weil das Dach immer zuerst kommt.
:26. Das ist eine Logik, die so einfach ist, dass sie schwer zu erklären ist.
:27. Und die man entweder versteht oder nicht.
:28. Die ersten Wochen hatten die raue Qualität von Arbeit, die man nicht gewohnt ist.
:29. Mit der Erschöpfung, die sich anders anfühlt als Büroerschöpfung.
:30. Körperlicher und gleichzeitig sauberer.
:31. Weil sie einen Grund hat, der sichtbar ist.
:32. Er arbeitete ohne Abkürzungen.
:33. Weil er wusste, dass Abkürzungen beim Bauen Schulden sind.
:34. Die man später mit Zinsen zurückzahlt.
:35. Und weil er keine Schulden dieser Art mehr wollte, in keinem Bereich seines Lebens.
:36. Der morsche Balken war der Moment, den er nicht geplant hatte.
:37. An einem Dienstagvormittag nach sechs Wochen Arbeit.
:38. Ferenc stand eine Weile davor.
:39. Nicht aus Ratlosigkeit.
:40. Sondern aus Respekt vor dem Problem.
:41. Weil Respekt vor Problemen bessere Lösungen produziert als Panik.
:42. Er fuhr in die Stadt und sprach mit dem Fachmann.
:43. Er hörte zu ohne zu unterbrechen.
:44. Er stellte die richtigen Fragen.
:45. Und kam zurück mit einem Plan, der besser war als das Original.
:46. Das ist manchmal das Ergebnis von Rückschlägen, wenn man sie als Information behandelt und nicht als Urteil.
:47. Die Verstärkung dauerte drei Tage.
:48. Und war am Ende stärker als der Balken, den sie ersetzte.
:49. Das stellte ihn mehr zufrieden als alles, was bis dahin ohne Widerstand gelaufen war.
:50. Weil Lösungen, die aus Schwierigkeiten entstehen, eine andere Substanz haben.
:51. Der Sommer brachte die Wände, der frühe Herbst die Fenster.
:52. An einem Abend im September machte er das Licht im Wohnzimmer an.
:53. Das erste Mal seit Jahren.
:54. Das Zimmer war warm und hell.
:55. Und sah aus wie das, was es jetzt war.
:56. Ein Ort, an dem jemand lebt.
:57. Er saß auf der Veranda und trank seinen Kaffee.
:58. Die Nachbarin, die den Abriss erwartet hatte, ging vorbei.
:59. Und sagte, das sehe jetzt wirklich schön aus.
:60. Mit einem Tonfall, der so klang, als würde sie es wirklich meinen.
:61. Ferenc registrierte das und kommentierte es nicht.
:62. Weil manche Bestätigungen besser wirken, wenn man nichts darauf sagt.
:63. Er dachte an die Liste, die er am ersten Morgen gemacht hatte.
:64. An jeden Punkt darauf.
:65. Und daran, dass jeder Punkt erledigt war.
:66. Das war kein heroischer Gedanke.
:67. Aber ein vollständiger.
:68. Und vollständig war an diesem Abend genug.
|}
=== 4 ===
:Derek házvásárlása Dél-Kaliforniában.
:1. Derek tizennégy éven át tanított matematikát a glendorai Citrus College-ban.
:2. Ez azt jelentette, hogy tizennégy éven át elég jól keresett ahhoz, hogy megéljen.
:3. De nem elég jól ahhoz, hogy Dél-Kaliforniában gond nélkül házat vegyen.
:4. Ez Dél-Kaliforniában nem szokatlan helyzet, hanem a normálállapot azoknál, akik hasznos szakmákban dolgoznak.
:5. Rendszeresen takarékoskodott.
:6. Ezt egy matematikatanár jól tudja csinálni.
:7. Mert a matematikatanárok tudják, mit jelent a kamatos kamat.
:8. És mert annak tudása, hogyan növekszik a pénz, fegyelmezett bánásmódra ösztönöz.
:9. Akkor is, ha ez nem helyettesíti a magasabb fizetést.
:10. Tizennyolc hónap konkrét keresés után elég pénze volt húszszázalékos önerőre.
:11. Ez Dél-Kaliforniában azt jelentette, hogy olyan árkategóriában engedhetett meg magának házat, amelyet a kollégái merésznek neveztek.
:12. A maklere viszont reálisnak tartotta.
:13. A maklert Carlosnak hívták.
:14. Tizenkét éve dolgozott a Pomona és Covina közötti térségben.
:15. Volt egy tulajdonsága, amelyet Derek értékelt.
:16. Úgy magyarázott el dolgokat, hogy nem egyszerűsítette le őket.
:17. Egy matematikatanár vevő esetében ez volt a helyes stratégia.
:18. Az első west covinai megtekintés egy olyan házat mutatott, amely első pillantásra tökéletesnek tűnt.
:19. Új bútorokkal, frissen festett falakkal, valamint kávé- és vaníliaillattal.
:20. Carlos ezt azonnal kommentálta.
:21. Ez staging, mondta.
:22. A ház azért néz így ki, mert így kell kinéznie, nem azért, mert ilyen.
:23. Derek, aki matematikusan gondolkodott, értékelte a különbséget az épület megrendezett állapota és tényleges állapota között.
:24. Azonnal független szakértőt kért.
:25. Nem azt, akit Carlos ajánlott volna, hanem egyet, akit ő maga kutatott fel.
:26. Mert a függetlenség egy szakvéleménynél nem formai részlet, hanem a hasznosságának lényege.
:27. A szakértő a második háznál, egy covinai ranch stílusú bungalónál, amely papíron kedvezőnek tűnt, repedéseket talált az alapon.
:28. Ezek egy olyan szeizmikusan aktív zónában, mint Dél-Kalifornia, nem esztétikai kérdést jelentenek, hanem szerkezeti kérdést.
:29. Derek hosszabb gondolkodás nélkül kihúzta a házat a listáról.
:30. Carlos elmagyarázta neki az ingatlanadót.
:31. Kaliforniában ezt a Proposition 13 szabályozza.
:32. Ez az adókulcsot a vételár egy százalékára korlátozza.
:33. Az éves emelések pedig legfeljebb két százalékosak lehetnek.
:34. Ez a rendszert a hosszú távú tulajdonosok számára kedvezővé teszi.
:35. Az új vevők számára pedig azt jelenti, hogy a vételárral kell számolni, nem egy felhalmozott becsült értékkel.
:36. Derek végigszámolta ezt, ahogy egy matematikatanár teszi.
:37. A járulékos költségekkel együtt.
:38. A Homeowners Association díjával, ha volt ilyen.
:39. A földrengésbiztosítással, amely Dél-Kaliforniában opcionális, de mégsem opcionális.
:40. És a karbantartási költségekkel, amelyeket régebbi házaknál reálisan kell kalkulálni.
:41. A harmadik ház Azusában volt, egy olyan környéken, amely optikailag nyugodtnak tűnt.
:42. Derek még a megtekintés előtt utánanézett a bűnözési statisztikáknak.
:43. Mert a nyilvánosan hozzáférhető adatok azért vannak, hogy használják őket.
:44. És mert egy utca benyomása és egy irányítószám bűnözési rátája két különböző információ.
:45. Mindkettőre szükség van.
:46. A környék rendben volt.
:47. A döntő tényező azonban az iskolakörzet volt.
:48. Nem azért, mert Dereknek gyerekei voltak.
:49. Hanem mert megértette, hogy az iskolakörzet hosszú távon erősebben befolyásolja egy ház újraeladási értékét Dél-Kaliforniában, mint szinte bármely építészeti jellemző.
:50. Mert a piacot uraló családok előbb vesznek iskolát, mint konyhát.
:51. A negyedik ház Charter Oakban állt, a Glendora Unified iskolakörzetben.
:52. Ennek jó értékelései voltak, és Derek a Citrus College-ban végzett munkájából ismerte.
:53. Ez egy régebbi bungaló volt három hálószobával, kis kerttel.
:54. Az ára a költségvetése felső határán volt, de elérhető maradt.
:55. A szakértő szerint a tetőnek még öt-hét jó éve volt.
:56. Ez Dél-Kaliforniában azt jelentette, hogy ezt be kellett kalkulálni.
:57. Derek be is kalkulálta.
:58. Levonta a tárgyalási ajánlatból.
:59. És listaár alatti ajánlatot tett, amely kifejezetten megemlítette a tetővel kapcsolatos szakértői megállapítást.
:60. Mert a tárgyilagos érvek jobban hatnak az eladóknál, mint az érzelmiek.
:61. Az ellenalku három napig tartott.
:62. Olyan árban állapodtak meg, amely Dereket elégedetté tette.
:63. Nem azért, mert alacsony volt.
:64. Hanem mert korrekt volt.
:65. Dél-Kaliforniában néha ez a legjobb, amit az ember elérhet.
:66. A closing egy title company-n keresztül zajlott.
:67. Olyan dokumentumokkal, amelyeket Derek már a találkozó előtt elolvasott.
:68. Ez Carlost meglepte.
:69. Derek viszont magától értetődőnek tartotta.
:70. Mert a dokumentumokat el kell olvasni, mielőtt az ember aláírja őket.
:71. Függetlenül attól, hogy valaki matematikatanár-e vagy sem.
:72. Egy csütörtök délután kapta meg a kulcsokat.
:73. Hazahajtott, a házhoz.
:74. Beállt a garázsba.
:75. Aztán egy ideig az üres nappaliban ült.
:76. Mert a staging eltűnt.
:77. A helyiségek most az ő saját bútoraihoz tartoztak, amelyeknek még meg kellett érkezniük.
:78. A tizennyolc hónapra gondolt.
:79. A megtekintésekre, a statisztikákra és a szakértői jelentésekre.
:80. Arra gondolt, hogy a házvásárlás Dél-Kaliforniában matematikai probléma.
:81. Meg lehet oldani, ha az ember ismeri a megfelelő változókat.
:82. És elég türelmes ahhoz, hogy megtalálja a megoldást.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Derek házvásárlása Dél-Kaliforniában. - Dereks Hauskauf in Südkalifornien.
:1. Derek tizennégy éven át tanított matematikát a glendorai Citrus College-ban. - Derek hatte vierzehn Jahre lang Mathematik am Citrus College in Glendora unterrichtet.
:2. Ez azt jelentette, hogy tizennégy éven át elég jól keresett ahhoz, hogy megéljen. - Das bedeutete, dass er vierzehn Jahre lang gut genug verdient hatte, um zu leben.
:3. De nem elég jól ahhoz, hogy Dél-Kaliforniában gond nélkül házat vegyen. - Und nicht gut genug, um in Südkalifornien problemlos ein Haus zu kaufen.
:4. Ez Dél-Kaliforniában nem szokatlan helyzet, hanem a normálállapot azoknál, akik hasznos szakmákban dolgoznak. - Das ist in Südkalifornien keine ungewöhnliche Situation, sondern der Normalzustand für Menschen, die in nützlichen Berufen arbeiten.
:5. Rendszeresen takarékoskodott. - Er hatte systematisch gespart.
:6. Ezt egy matematikatanár jól tudja csinálni. - Das kann ein Mathematiklehrer gut.
:7. Mert a matematikatanárok tudják, mit jelent a kamatos kamat. - Weil Mathematiklehrer wissen, was Zinseszins bedeutet.
:8. És mert annak tudása, hogyan növekszik a pénz, fegyelmezett bánásmódra ösztönöz. - Und weil das Wissen darüber, wie Geld wächst, einen disziplinierten Umgang damit begünstigt.
:9. Akkor is, ha ez nem helyettesíti a magasabb fizetést. - Auch wenn es kein Ersatz für ein höheres Gehalt ist.
:10. Tizennyolc hónap konkrét keresés után elég pénze volt húszszázalékos önerőre. - Nach achtzehn Monaten konkreter Suche hatte er genug für einen Down Payment von zwanzig Prozent.
:11. Ez Dél-Kaliforniában azt jelentette, hogy olyan árkategóriában engedhetett meg magának házat, amelyet a kollégái merésznek neveztek. - Das bedeutete in Südkalifornien, dass er sich ein Haus in einer Preisspanne leisten konnte, die seine Kollegen als mutig bezeichneten.
:12. A maklere viszont reálisnak tartotta. - Und die sein Makler als realistisch einschätzte.
:13. A maklert Carlosnak hívták. - Der Makler hieß Carlos.
:14. Tizenkét éve dolgozott a Pomona és Covina közötti térségben. - Er arbeitete seit zwölf Jahren in der Gegend zwischen Pomona und Covina.
:15. Volt egy tulajdonsága, amelyet Derek értékelt. - Und er hatte die Eigenschaft, die Derek schätzte.
:16. Úgy magyarázott el dolgokat, hogy nem egyszerűsítette le őket. - Er erklärte Dinge, ohne zu vereinfachen.
:17. Egy matematikatanár vevő esetében ez volt a helyes stratégia. - Das war bei einem Mathematiklehrer als Käufer die richtige Strategie.
:18. Az első west covinai megtekintés egy olyan házat mutatott, amely első pillantásra tökéletesnek tűnt. - Die erste Besichtigung in West Covina zeigte ein Haus, das auf den ersten Blick perfekt wirkte.
:19. Új bútorokkal, frissen festett falakkal, valamint kávé- és vaníliaillattal. - Mit neuen Möbeln, frisch gestrichenen Wänden und einem Geruch nach Kaffee und Vanille.
:20. Carlos ezt azonnal kommentálta. - Das kommentierte Carlos sofort.
:21. Ez staging, mondta. - Das ist Staging, sagte er.
:22. A ház azért néz így ki, mert így kell kinéznie, nem azért, mert ilyen. - Das Haus sieht so aus, weil es so aussehen soll, nicht weil es so ist.
:23. Derek, aki matematikusan gondolkodott, értékelte a különbséget az épület megrendezett állapota és tényleges állapota között. - Derek, der mathematisch dachte, schätzte die Unterscheidung zwischen dem inszenierten Zustand und dem tatsächlichen Zustand eines Gebäudes.
:24. Azonnal független szakértőt kért. - Und bat sofort um einen unabhängigen Gutachter.
:25. Nem azt, akit Carlos ajánlott volna, hanem egyet, akit ő maga kutatott fel. - Nicht den, den Carlos empfehlen würde, sondern einen, den er selbst recherchiert hatte.
:26. Mert a függetlenség egy szakvéleménynél nem formai részlet, hanem a hasznosságának lényege. - Weil Unabhängigkeit bei Gutachten kein formales Detail ist, sondern der Kern ihrer Nützlichkeit.
:27. A szakértő a második háznál, egy covinai ranch stílusú bungalónál, amely papíron kedvezőnek tűnt, repedéseket talált az alapon. - Der Gutachter fand beim zweiten Haus, einem Ranch-Style-Bungalow in Covina, das auf dem Papier günstig aussah, ein Fundament mit Rissen.
:28. Ezek egy olyan szeizmikusan aktív zónában, mint Dél-Kalifornia, nem esztétikai kérdést jelentenek, hanem szerkezeti kérdést. - Diese sind in einer seismisch aktiven Zone wie Südkalifornien keine ästhetische Frage, sondern eine strukturelle.
:29. Derek hosszabb gondolkodás nélkül kihúzta a házat a listáról. - Und Derek strich das Haus von der Liste, ohne lange darüber nachzudenken.
:30. Carlos elmagyarázta neki az ingatlanadót. - Carlos erklärte ihm die Grundsteuer.
:31. Kaliforniában ezt a Proposition 13 szabályozza. - Die ist in Kalifornien durch Proposition 13 geregelt.
:32. Ez az adókulcsot a vételár egy százalékára korlátozza. - Sie begrenzt den Steuersatz auf ein Prozent des Kaufpreises.
:33. Az éves emelések pedig legfeljebb két százalékosak lehetnek. - Mit jährlichen Erhöhungen von maximal zwei Prozent.
:34. Ez a rendszert a hosszú távú tulajdonosok számára kedvezővé teszi. - Das macht das System für Langzeitbesitzer günstig.
:35. Az új vevők számára pedig azt jelenti, hogy a vételárral kell számolni, nem egy felhalmozott becsült értékkel. - Und für Neukäufer bedeutet es, dass man auf den Kaufpreis dreht, nicht auf einen akkumulierten Schätzwert.
:36. Derek végigszámolta ezt, ahogy egy matematikatanár teszi. - Derek rechnete das durch, wie ein Mathematiklehrer das tut.
:37. A járulékos költségekkel együtt. - Mit den Zusatzkosten.
:38. A Homeowners Association díjával, ha volt ilyen. - Der Homeowners Association, wenn zutreffend.
:39. A földrengésbiztosítással, amely Dél-Kaliforniában opcionális, de mégsem opcionális. - Der Erdbebenversicherung, die in Südkalifornien optional aber nicht optional ist.
:40. És a karbantartási költségekkel, amelyeket régebbi házaknál reálisan kell kalkulálni. - Und den Instandhaltungskosten, die bei älteren Häusern realistisch zu kalkulieren sind.
:41. A harmadik ház Azusában volt, egy olyan környéken, amely optikailag nyugodtnak tűnt. - Das dritte Haus war in einem Viertel in Azusa, das optisch ruhig wirkte.
:42. Derek még a megtekintés előtt utánanézett a bűnözési statisztikáknak. - Derek schaute die Crime Rate Statistiken nach, bevor er die Besichtigung wahrnahm.
:43. Mert a nyilvánosan hozzáférhető adatok azért vannak, hogy használják őket. - Weil öffentlich zugängliche Daten dazu da sind, genutzt zu werden.
:44. És mert egy utca benyomása és egy irányítószám bűnözési rátája két különböző információ. - Und weil der Eindruck einer Straße und die Kriminalitätsrate eines Zip Codes zwei verschiedene Informationen sind.
:45. Mindkettőre szükség van. - Die man beide braucht.
:46. A környék rendben volt. - Das Viertel war in Ordnung.
:47. A döntő tényező azonban az iskolakörzet volt. - Aber der Schulbezirk war der entscheidende Faktor.
:48. Nem azért, mert Dereknek gyerekei voltak. - Nicht weil Derek Kinder hatte.
:49. Hanem mert megértette, hogy az iskolakörzet hosszú távon erősebben befolyásolja egy ház újraeladási értékét Dél-Kaliforniában, mint szinte bármely építészeti jellemző. - Sondern weil er verstanden hatte, dass der Schulbezirk den Wiederverkaufswert eines Hauses in Südkalifornien langfristig stärker beeinflusst als fast jedes bauliche Merkmal.
:50. Mert a piacot uraló családok előbb vesznek iskolát, mint konyhát. - Weil Familien, die den Markt dominieren, Schulen vor Küchen kaufen.
:51. A negyedik ház Charter Oakban állt, a Glendora Unified iskolakörzetben. - Das vierte Haus lag in Charter Oak, im Schulbezirk von Glendora Unified.
:52. Ennek jó értékelései voltak, és Derek a Citrus College-ban végzett munkájából ismerte. - Der hatte gute Bewertungen und den kannte er aus seiner Arbeit am Citrus College.
:53. Ez egy régebbi bungaló volt három hálószobával, kis kerttel. - Es war ein älterer Bungalow mit drei Schlafzimmern, kleinem Garten.
:54. Az ára a költségvetése felső határán volt, de elérhető maradt. - Und einem Preis, der am oberen Ende seines Budgets lag, aber erreichbar war.
:55. A szakértő szerint a tetőnek még öt-hét jó éve volt. - Der Gutachter fand beim Dach noch fünf bis sieben gute Jahre.
:56. Ez Dél-Kaliforniában azt jelentette, hogy ezt be kellett kalkulálni. - Das bedeutete in Südkalifornien, dass man das einkalkulieren musste.
:57. Derek be is kalkulálta. - Und Derek kalkulierte es ein.
:58. Levonta a tárgyalási ajánlatból. - Er zog es vom Verhandlungsangebot ab.
:59. És listaár alatti ajánlatot tett, amely kifejezetten megemlítette a tetővel kapcsolatos szakértői megállapítást. - Und machte ein Angebot unter dem Listenpreis, das den Roofing-Befund explizit nannte.
:60. Mert a tárgyilagos érvek jobban hatnak az eladóknál, mint az érzelmiek. - Weil sachliche Argumente bei Verkäufern besser wirken als emotionale.
:61. Az ellenalku három napig tartott. - Die Gegenverhandlung dauerte drei Tage.
:62. Olyan árban állapodtak meg, amely Dereket elégedetté tette. - Sie einigten sich auf einen Preis, der Derek zufriedenstellte.
:63. Nem azért, mert alacsony volt. - Nicht weil er niedrig war.
:64. Hanem mert korrekt volt. - Sondern weil er fair war.
:65. Dél-Kaliforniában néha ez a legjobb, amit az ember elérhet. - Das ist in Südkalifornien manchmal das Beste, was man erreicht.
:66. A closing egy title company-n keresztül zajlott. - Das Closing lief über eine Title Company.
:67. Olyan dokumentumokkal, amelyeket Derek már a találkozó előtt elolvasott. - Mit Dokumenten, die Derek vor dem Termin gelesen hatte.
:68. Ez Carlost meglepte. - Das überraschte Carlos.
:69. Derek viszont magától értetődőnek tartotta. - Und Derek hielt es für selbstverständlich.
:70. Mert a dokumentumokat el kell olvasni, mielőtt az ember aláírja őket. - Weil man Dokumente liest, bevor man sie unterschreibt.
:71. Függetlenül attól, hogy valaki matematikatanár-e vagy sem. - Unabhängig davon, ob man Mathematiklehrer ist oder nicht.
:72. Egy csütörtök délután kapta meg a kulcsokat. - Er bekam die Schlüssel an einem Donnerstagnachmittag.
:73. Hazahajtott, a házhoz. - Er fuhr nach Hause, dem Haus.
:74. Beállt a garázsba. - Er parkte in der Garage.
:75. Aztán egy ideig az üres nappaliban ült. - Und saß dann eine Weile im leeren Wohnzimmer.
:76. Mert a staging eltűnt. - Weil das Staging verschwunden war.
:77. A helyiségek most az ő saját bútoraihoz tartoztak, amelyeknek még meg kellett érkezniük. - Und die Räume jetzt seinen eigenen Möbeln gehörten, die noch kommen mussten.
:78. A tizennyolc hónapra gondolt. - Er dachte an die achtzehn Monate.
:79. A megtekintésekre, a statisztikákra és a szakértői jelentésekre. - An die Besichtigungen und die Statistiken und die Gutachterberichte.
:80. Arra gondolt, hogy a házvásárlás Dél-Kaliforniában matematikai probléma. - Und dachte, dass Hauskauf in Südkalifornien ein mathematisches Problem ist.
:81. Meg lehet oldani, ha az ember ismeri a megfelelő változókat. - Das man lösen kann, wenn man die richtigen Variablen kennt.
:82. És elég türelmes ahhoz, hogy megtalálja a megoldást. - Und geduldig genug ist, die Lösung zu finden.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Dereks Hauskauf in Südkalifornien.
:1. Derek hatte vierzehn Jahre lang Mathematik am Citrus College in Glendora unterrichtet.
:2. Das bedeutete, dass er vierzehn Jahre lang gut genug verdient hatte, um zu leben.
:3. Und nicht gut genug, um in Südkalifornien problemlos ein Haus zu kaufen.
:4. Das ist in Südkalifornien keine ungewöhnliche Situation, sondern der Normalzustand für Menschen, die in nützlichen Berufen arbeiten.
:5. Er hatte systematisch gespart.
:6. Das kann ein Mathematiklehrer gut.
:7. Weil Mathematiklehrer wissen, was Zinseszins bedeutet.
:8. Und weil das Wissen darüber, wie Geld wächst, einen disziplinierten Umgang damit begünstigt.
:9. Auch wenn es kein Ersatz für ein höheres Gehalt ist.
:10. Nach achtzehn Monaten konkreter Suche hatte er genug für einen Down Payment von zwanzig Prozent.
:11. Das bedeutete in Südkalifornien, dass er sich ein Haus in einer Preisspanne leisten konnte, die seine Kollegen als mutig bezeichneten.
:12. Und die sein Makler als realistisch einschätzte.
:13. Der Makler hieß Carlos.
:14. Er arbeitete seit zwölf Jahren in der Gegend zwischen Pomona und Covina.
:15. Und er hatte die Eigenschaft, die Derek schätzte.
:16. Er erklärte Dinge, ohne zu vereinfachen.
:17. Das war bei einem Mathematiklehrer als Käufer die richtige Strategie.
:18. Die erste Besichtigung in West Covina zeigte ein Haus, das auf den ersten Blick perfekt wirkte.
:19. Mit neuen Möbeln, frisch gestrichenen Wänden und einem Geruch nach Kaffee und Vanille.
:20. Das kommentierte Carlos sofort.
:21. Das ist Staging, sagte er.
:22. Das Haus sieht so aus, weil es so aussehen soll, nicht weil es so ist.
:23. Derek, der mathematisch dachte, schätzte die Unterscheidung zwischen dem inszenierten Zustand und dem tatsächlichen Zustand eines Gebäudes.
:24. Und bat sofort um einen unabhängigen Gutachter.
:25. Nicht den, den Carlos empfehlen würde, sondern einen, den er selbst recherchiert hatte.
:26. Weil Unabhängigkeit bei Gutachten kein formales Detail ist, sondern der Kern ihrer Nützlichkeit.
:27. Der Gutachter fand beim zweiten Haus, einem Ranch-Style-Bungalow in Covina, das auf dem Papier günstig aussah, ein Fundament mit Rissen.
:28. Diese sind in einer seismisch aktiven Zone wie Südkalifornien keine ästhetische Frage, sondern eine strukturelle.
:29. Und Derek strich das Haus von der Liste, ohne lange darüber nachzudenken.
:30. Carlos erklärte ihm die Grundsteuer.
:31. Die ist in Kalifornien durch Proposition 13 geregelt.
:32. Sie begrenzt den Steuersatz auf ein Prozent des Kaufpreises.
:33. Mit jährlichen Erhöhungen von maximal zwei Prozent.
:34. Das macht das System für Langzeitbesitzer günstig.
:35. Und für Neukäufer bedeutet es, dass man auf den Kaufpreis dreht, nicht auf einen akkumulierten Schätzwert.
:36. Derek rechnete das durch, wie ein Mathematiklehrer das tut.
:37. Mit den Zusatzkosten.
:38. Der Homeowners Association, wenn zutreffend.
:39. Der Erdbebenversicherung, die in Südkalifornien optional aber nicht optional ist.
:40. Und den Instandhaltungskosten, die bei älteren Häusern realistisch zu kalkulieren sind.
:41. Das dritte Haus war in einem Viertel in Azusa, das optisch ruhig wirkte.
:42. Derek schaute die Crime Rate Statistiken nach, bevor er die Besichtigung wahrnahm.
:43. Weil öffentlich zugängliche Daten dazu da sind, genutzt zu werden.
:44. Und weil der Eindruck einer Straße und die Kriminalitätsrate eines Zip Codes zwei verschiedene Informationen sind.
:45. Die man beide braucht.
:46. Das Viertel war in Ordnung.
:47. Aber der Schulbezirk war der entscheidende Faktor.
:48. Nicht weil Derek Kinder hatte.
:49. Sondern weil er verstanden hatte, dass der Schulbezirk den Wiederverkaufswert eines Hauses in Südkalifornien langfristig stärker beeinflusst als fast jedes bauliche Merkmal.
:50. Weil Familien, die den Markt dominieren, Schulen vor Küchen kaufen.
:51. Das vierte Haus lag in Charter Oak, im Schulbezirk von Glendora Unified.
:52. Der hatte gute Bewertungen und den kannte er aus seiner Arbeit am Citrus College.
:53. Es war ein älterer Bungalow mit drei Schlafzimmern, kleinem Garten.
:54. Und einem Preis, der am oberen Ende seines Budgets lag, aber erreichbar war.
:55. Der Gutachter fand beim Dach noch fünf bis sieben gute Jahre.
:56. Das bedeutete in Südkalifornien, dass man das einkalkulieren musste.
:57. Und Derek kalkulierte es ein.
:58. Er zog es vom Verhandlungsangebot ab.
:59. Und machte ein Angebot unter dem Listenpreis, das den Roofing-Befund explizit nannte.
:60. Weil sachliche Argumente bei Verkäufern besser wirken als emotionale.
:61. Die Gegenverhandlung dauerte drei Tage.
:62. Sie einigten sich auf einen Preis, der Derek zufriedenstellte.
:63. Nicht weil er niedrig war.
:64. Sondern weil er fair war.
:65. Das ist in Südkalifornien manchmal das Beste, was man erreicht.
:66. Das Closing lief über eine Title Company.
:67. Mit Dokumenten, die Derek vor dem Termin gelesen hatte.
:68. Das überraschte Carlos.
:69. Und Derek hielt es für selbstverständlich.
:70. Weil man Dokumente liest, bevor man sie unterschreibt.
:71. Unabhängig davon, ob man Mathematiklehrer ist oder nicht.
:72. Er bekam die Schlüssel an einem Donnerstagnachmittag.
:73. Er fuhr nach Hause, dem Haus.
:74. Er parkte in der Garage.
:75. Und saß dann eine Weile im leeren Wohnzimmer.
:76. Weil das Staging verschwunden war.
:77. Und die Räume jetzt seinen eigenen Möbeln gehörten, die noch kommen mussten.
:78. Er dachte an die achtzehn Monate.
:79. An die Besichtigungen und die Statistiken und die Gutachterberichte.
:80. Und dachte, dass Hauskauf in Südkalifornien ein mathematisches Problem ist.
:81. Das man lösen kann, wenn man die richtigen Variablen kennt.
:82. Und geduldig genug ist, die Lösung zu finden.
|}
=== 4 ===
:A csend, amely nem volt üresség.
:1. Ivan beletörődött abba, hogy Permben él.
:2. Nem az elfogadás egyetlen pillanatán keresztül, hanem az alternatíva lassú eltűnése által.
:3. Az alternatíva egyszer csak megszűnt lehetőségnek érződni.
:4. Ezért már nem is hiányolta.
:5. Ez nem vigasz volt, de nem is fájdalom.
:6. Egy olyan vállalat adminisztrációjában dolgozott, amely alkatrészeket gyártott.
:7. Olyan gépekhez, amelyeket soha nem látott.
:8. Olyan célokra, amelyek után soha nem kérdezett.
:9. A tevékenység és a jelentés közötti távolságot idővel a hivatása leírásaként fogadta el.
:10. Anélkül hogy kritikaként olvasta volna.
:11. Az első hó egy kedd reggelen érkezett.
:12. Annak a dolognak a csendes alaposságával, amelynek nincs szüksége engedélyre.
:13. Ivan az ablaknál ült, és nézte, ahogy a hó egyformává teszi a várost.
:14. Az utcát, a parkot és a szemközti házak tetejét.
:15. Teát ivott, amely kihűlt, anélkül hogy észrevette volna.
:16. Mert az észrevétel odafordulást igényel.
:17. Ez az odafordulás azon a reggelen nem volt meg benne.
:18. Anélkül hogy tudta volna, hol maradt.
:19. Felöltözött, és elment az állomásra.
:20. Mert menni jobb, mint ülni, ha az ember nem tudja, mit tegyen.
:21. És mert az állomás volt az egyetlen hely a városban, ahol a változás lehetőségének építészeti formája volt.
:22. A peron majdnem üres volt.
:23. A hó a sínekre hullott.
:24. Nem tett különbséget aközött, ami a vonatoknak készült, és aközött, ami az embereknek.
:25. Ivan állt, és abba az irányba nézett, ahonnan a vonat jönne, ha jönne.
:26. A nő a peron másik végén elég mozdulatlan volt ahhoz, hogy először a díszlet részének tűnjön.
:27. Amikor megfordult, Ivannak szüksége volt egy másodpercre.
:28. Mert tíz év úgy változtatja meg az ember arcát, hogy előbb olvasni kell, mielőtt megértenénk.
:29. „Katja” – mondta.
:30. Ő pedig azt mondta: „Ivan.”
:31. Ez volt a viszontlátás legpontosabb formája két olyan ember között, akik nem biztosak benne, örülnek-e egymásnak.
:32. És akik elég őszinték ahhoz, hogy ezt ne rejtsék el túláradással.
:33. Katja feltette a szokásos kérdést, hogy a vonatra vár-e.
:34. Ivan azt mondta, igen.
:35. Annak az embernek a nyugalmával, aki olyan választ ad, amely nem hamis, még ha nem is teljesen igaz.
:36. Mert várt valamire.
:37. A vonat pedig éppen olyan jó volt, mint bármely más várakozás, amelyet ehhez a reggelhez társított.
:38. Beszélgettek.
:39. A városról, az időjárásról, ismerősökről, akiket mindketten ismertek.
:40. És akik olyan életet éltek, amely alakult.
:41. Ez semleges szó egy olyan folyamatra, amely néha jól végződik, néha másként.
:42. Miközben beszéltek, azt a hidat építették, amelyre szükség van, mielőtt az ember eljut ahhoz, amiről valójában beszélni akar.
:43. Ha egyáltalán eljut oda.
:44. A vonat nem jött.
:45. Ezt a kijelző az elektronikus rendszerek tárgyilagos rövidségével közölte.
:46. Maradtak, anélkül hogy megbeszélték volna.
:47. Mert maradni néha egyszerűbb, mint elmenni, ha az elmenés oka eltűnik, és a maradás oka éppen újrafogalmazódik.
:48. Katja azt mondta, emlékszik arra az utolsó novemberre itt.
:49. Ivan azt mondta, ő is.
:50. A mondatnak olyan minősége volt, mint azoknak a mondatoknak, amelyek többet jelentenek, mint amennyit mondanak.
:51. És éppen azért működnek, mert mindketten tudják, mire gondolnak, anélkül hogy ki kellene mondani.
:52. A hó tovább hullott, egyenletesen, és tekintet nélkül a peronra vagy az emberekre rajta.
:53. A vonat nem jött.
:54. Ivan Katja mellett állt.
:55. És észrevette, hogy régóta nem állt ilyen csendben.
:56. Olyan csendben, amely nem üresség volt.
:57. Hanem valami más.
:58. Nem akarta megnevezni.
:59. Mert a megnevezés néha a végét jelenti valaminek, amit az ember még egy kicsit tovább szeretne megtartani.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A csend, amely nem volt üresség. - Die Stille, die keine Leere war.
:1. Ivan beletörődött abba, hogy Permben él. - Iwan hatte sich damit abgefunden, in Perm zu leben.
:2. Nem az elfogadás egyetlen pillanatán keresztül, hanem az alternatíva lassú eltűnése által. - Nicht durch einen Moment der Akzeptanz, sondern durch das langsame Verschwinden der Alternative.
:3. Az alternatíva egyszer csak megszűnt lehetőségnek érződni. - Die irgendwann aufgehört hatte, sich als Möglichkeit anzufühlen.
:4. Ezért már nem is hiányolta. - Und die er deswegen nicht mehr vermisste.
:5. Ez nem vigasz volt, de nem is fájdalom. - Das war kein Trost, aber auch kein Schmerz.
:6. Egy olyan vállalat adminisztrációjában dolgozott, amely alkatrészeket gyártott. - Er arbeitete in der Verwaltung eines Unternehmens, das Teile produzierte.
:7. Olyan gépekhez, amelyeket soha nem látott. - Für Maschinen, die er nie gesehen hatte.
:8. Olyan célokra, amelyek után soha nem kérdezett. - Für Zwecke, die er nie nachgefragt hatte.
:9. A tevékenység és a jelentés közötti távolságot idővel a hivatása leírásaként fogadta el. - Diese Distanz zwischen Tätigkeit und Bedeutung hatte er irgendwann als Beschreibung seines Berufs akzeptiert.
:10. Anélkül hogy kritikaként olvasta volna. - Ohne sie als Kritik daran zu lesen.
:11. Az első hó egy kedd reggelen érkezett. - Der erste Schnee kam an einem Dienstagmorgen.
:12. Annak a dolognak a csendes alaposságával, amelynek nincs szüksége engedélyre. - Mit der stillen Gründlichkeit von etwas, das keine Erlaubnis braucht.
:13. Ivan az ablaknál ült, és nézte, ahogy a hó egyformává teszi a várost. - Iwan saß am Fenster und schaute zu, wie er die Stadt gleichmachte.
:14. Az utcát, a parkot és a szemközti házak tetejét. - Straße und Park und die Dächer der Häuser gegenüber.
:15. Teát ivott, amely kihűlt, anélkül hogy észrevette volna. - Und trank Tee, der kalt geworden war, ohne es zu bemerken.
:16. Mert az észrevétel odafordulást igényel. - Weil Bemerken eine Zuwendung erfordert.
:17. Ez az odafordulás azon a reggelen nem volt meg benne. - Die er an diesem Morgen nicht hatte.
:18. Anélkül hogy tudta volna, hol maradt. - Ohne zu wissen, wo sie geblieben war.
:19. Felöltözött, és elment az állomásra. - Er zog sich an und ging zum Bahnhof.
:20. Mert menni jobb, mint ülni, ha az ember nem tudja, mit tegyen. - Weil Gehen besser ist als Sitzen, wenn man nicht weiß, was man tun soll.
:21. És mert az állomás volt az egyetlen hely a városban, ahol a változás lehetőségének építészeti formája volt. - Und weil der Bahnhof der einzige Ort in der Stadt war, an dem die Möglichkeit von Veränderung eine architektonische Form hatte.
:22. A peron majdnem üres volt. - Der Bahnsteig war fast leer.
:23. A hó a sínekre hullott. - Der Schnee fiel auf die Gleise.
:24. Nem tett különbséget aközött, ami a vonatoknak készült, és aközött, ami az embereknek. - Er machte keinen Unterschied zwischen dem, was für Züge gedacht war, und dem, was für Menschen.
:25. Ivan állt, és abba az irányba nézett, ahonnan a vonat jönne, ha jönne. - Iwan stand und schaute in die Richtung, aus der der Zug kommen würde, wenn er käme.
:26. A nő a peron másik végén elég mozdulatlan volt ahhoz, hogy először a díszlet részének tűnjön. - Die Frau am anderen Ende des Bahnsteigs war still genug, um zunächst Teil der Kulisse zu sein.
:27. Amikor megfordult, Ivannak szüksége volt egy másodpercre. - Und als sie sich umdrehte, brauchte Iwan eine Sekunde.
:28. Mert tíz év úgy változtatja meg az ember arcát, hogy előbb olvasni kell, mielőtt megértenénk. - Weil zehn Jahre das Gesicht eines Menschen auf eine Art verändern, die man erst lesen muss, bevor man versteht.
:29. „Katja” – mondta. - Katja, sagte er.
:30. Ő pedig azt mondta: „Ivan.” - Und sie sagte Iwan.
:31. Ez volt a viszontlátás legpontosabb formája két olyan ember között, akik nem biztosak benne, örülnek-e egymásnak. - Das war die präziseste Form von Wiedersehen, die zwei Menschen haben können, die sich nicht sicher sind, ob sie froh sind, sich zu sehen.
:32. És akik elég őszinték ahhoz, hogy ezt ne rejtsék el túláradással. - Und die ehrlich genug sind, das nicht mit Überschwang zu verbergen.
:33. Katja feltette a szokásos kérdést, hogy a vonatra vár-e. - Sie stellte die übliche Frage, ob er auf den Zug warte.
:34. Ivan azt mondta, igen. - Und er sagte ja.
:35. Annak az embernek a nyugalmával, aki olyan választ ad, amely nem hamis, még ha nem is teljesen igaz. - Mit der Ruhe von jemandem, der eine Antwort gibt, die nicht falsch ist, auch wenn sie nicht vollständig stimmt.
:36. Mert várt valamire. - Weil er auf etwas wartete.
:37. A vonat pedig éppen olyan jó volt, mint bármely más várakozás, amelyet ehhez a reggelhez társított. - Und der Zug war so gut wie jede andere Erwartung, die er an diesen Morgen gehabt hatte.
:38. Beszélgettek. - Sie sprachen.
:39. A városról, az időjárásról, ismerősökről, akiket mindketten ismertek. - Über die Stadt, über das Wetter, über Bekannte, die sie beide kannten.
:40. És akik olyan életet éltek, amely alakult. - Und die beide ein Leben geführt hatten, das sich entwickelt hatte.
:41. Ez semleges szó egy olyan folyamatra, amely néha jól végződik, néha másként. - Das ist ein neutrales Wort für einen Prozess, der manchmal gut und manchmal anders ausgeht.
:42. Miközben beszéltek, azt a hidat építették, amelyre szükség van, mielőtt az ember eljut ahhoz, amiről valójában beszélni akar. - Und während sie redeten, bauten sie die Brücke, die man braucht, bevor man zu dem kommt, worüber man eigentlich reden will.
:43. Ha egyáltalán eljut oda. - Wenn man überhaupt dahin kommt.
:44. A vonat nem jött. - Der Zug kam nicht.
:45. Ezt a kijelző az elektronikus rendszerek tárgyilagos rövidségével közölte. - Das teilte das Display mit der sachlichen Kürze elektronischer Systeme mit.
:46. Maradtak, anélkül hogy megbeszélték volna. - Sie blieben, ohne das zu besprechen.
:47. Mert maradni néha egyszerűbb, mint elmenni, ha az elmenés oka eltűnik, és a maradás oka éppen újrafogalmazódik. - Weil bleiben manchmal einfacher ist als gehen, wenn der Grund zum Gehen wegfällt und der Grund zum Bleiben sich gerade neu formuliert.
:48. Katja azt mondta, emlékszik arra az utolsó novemberre itt. - Katja sagte, sie erinnere sich an den letzten November hier.
:49. Ivan azt mondta, ő is. - Und Iwan sagte, er auch.
:50. A mondatnak olyan minősége volt, mint azoknak a mondatoknak, amelyek többet jelentenek, mint amennyit mondanak. - Der Satz hatte die Qualität von Sätzen, die mehr meinen als sie sagen.
:51. És éppen azért működnek, mert mindketten tudják, mire gondolnak, anélkül hogy ki kellene mondani. - Und die genau deswegen funktionieren, weil beide wissen, was gemeint ist, ohne dass es ausgesprochen werden muss.
:52. A hó tovább hullott, egyenletesen, és tekintet nélkül a peronra vagy az emberekre rajta. - Der Schnee fiel weiter, gleichmäßig und ohne Rücksicht auf den Bahnsteig oder die Menschen darauf.
:53. A vonat nem jött. - Der Zug kam nicht.
:54. Ivan Katja mellett állt. - Iwan stand neben Katja.
:55. És észrevette, hogy régóta nem állt ilyen csendben. - Und bemerkte, dass er seit langer Zeit nicht so still gestanden hatte.
:56. Olyan csendben, amely nem üresség volt. - Mit einer Stille, die keine Leere war.
:57. Hanem valami más. - Sondern etwas anderes.
:58. Nem akarta megnevezni. - Das wollte er nicht benennen.
:59. Mert a megnevezés néha a végét jelenti valaminek, amit az ember még egy kicsit tovább szeretne megtartani. - Weil Benennen manchmal das Ende von etwas ist, das man noch ein bisschen länger haben möchte.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Die Stille, die keine Leere war.
:1. Iwan hatte sich damit abgefunden, in Perm zu leben.
:2. Nicht durch einen Moment der Akzeptanz, sondern durch das langsame Verschwinden der Alternative.
:3. Die irgendwann aufgehört hatte, sich als Möglichkeit anzufühlen.
:4. Und die er deswegen nicht mehr vermisste.
:5. Das war kein Trost, aber auch kein Schmerz.
:6. Er arbeitete in der Verwaltung eines Unternehmens, das Teile produzierte.
:7. Für Maschinen, die er nie gesehen hatte.
:8. Für Zwecke, die er nie nachgefragt hatte.
:9. Diese Distanz zwischen Tätigkeit und Bedeutung hatte er irgendwann als Beschreibung seines Berufs akzeptiert.
:10. Ohne sie als Kritik daran zu lesen.
:11. Der erste Schnee kam an einem Dienstagmorgen.
:12. Mit der stillen Gründlichkeit von etwas, das keine Erlaubnis braucht.
:13. Iwan saß am Fenster und schaute zu, wie er die Stadt gleichmachte.
:14. Straße und Park und die Dächer der Häuser gegenüber.
:15. Und trank Tee, der kalt geworden war, ohne es zu bemerken.
:16. Weil Bemerken eine Zuwendung erfordert.
:17. Die er an diesem Morgen nicht hatte.
:18. Ohne zu wissen, wo sie geblieben war.
:19. Er zog sich an und ging zum Bahnhof.
:20. Weil Gehen besser ist als Sitzen, wenn man nicht weiß, was man tun soll.
:21. Und weil der Bahnhof der einzige Ort in der Stadt war, an dem die Möglichkeit von Veränderung eine architektonische Form hatte.
:22. Der Bahnsteig war fast leer.
:23. Der Schnee fiel auf die Gleise.
:24. Er machte keinen Unterschied zwischen dem, was für Züge gedacht war, und dem, was für Menschen.
:25. Iwan stand und schaute in die Richtung, aus der der Zug kommen würde, wenn er käme.
:26. Die Frau am anderen Ende des Bahnsteigs war still genug, um zunächst Teil der Kulisse zu sein.
:27. Und als sie sich umdrehte, brauchte Iwan eine Sekunde.
:28. Weil zehn Jahre das Gesicht eines Menschen auf eine Art verändern, die man erst lesen muss, bevor man versteht.
:29. Katja, sagte er.
:30. Und sie sagte Iwan.
:31. Das war die präziseste Form von Wiedersehen, die zwei Menschen haben können, die sich nicht sicher sind, ob sie froh sind, sich zu sehen.
:32. Und die ehrlich genug sind, das nicht mit Überschwang zu verbergen.
:33. Sie stellte die übliche Frage, ob er auf den Zug warte.
:34. Und er sagte ja.
:35. Mit der Ruhe von jemandem, der eine Antwort gibt, die nicht falsch ist, auch wenn sie nicht vollständig stimmt.
:36. Weil er auf etwas wartete.
:37. Und der Zug war so gut wie jede andere Erwartung, die er an diesen Morgen gehabt hatte.
:38. Sie sprachen.
:39. Über die Stadt, über das Wetter, über Bekannte, die sie beide kannten.
:40. Und die beide ein Leben geführt hatten, das sich entwickelt hatte.
:41. Das ist ein neutrales Wort für einen Prozess, der manchmal gut und manchmal anders ausgeht.
:42. Und während sie redeten, bauten sie die Brücke, die man braucht, bevor man zu dem kommt, worüber man eigentlich reden will.
:43. Wenn man überhaupt dahin kommt.
:44. Der Zug kam nicht.
:45. Das teilte das Display mit der sachlichen Kürze elektronischer Systeme mit.
:46. Sie blieben, ohne das zu besprechen.
:47. Weil bleiben manchmal einfacher ist als gehen, wenn der Grund zum Gehen wegfällt und der Grund zum Bleiben sich gerade neu formuliert.
:48. Katja sagte, sie erinnere sich an den letzten November hier.
:49. Und Iwan sagte, er auch.
:50. Der Satz hatte die Qualität von Sätzen, die mehr meinen als sie sagen.
:51. Und die genau deswegen funktionieren, weil beide wissen, was gemeint ist, ohne dass es ausgesprochen werden muss.
:52. Der Schnee fiel weiter, gleichmäßig und ohne Rücksicht auf den Bahnsteig oder die Menschen darauf.
:53. Der Zug kam nicht.
:54. Iwan stand neben Katja.
:55. Und bemerkte, dass er seit langer Zeit nicht so still gestanden hatte.
:56. Mit einer Stille, die keine Leere war.
:57. Sondern etwas anderes.
:58. Das wollte er nicht benennen.
:59. Weil Benennen manchmal das Ende von etwas ist, das man noch ein bisschen länger haben möchte.
|}
=== 4 ===
:A félig teli csésze.
:1. Dmitri húsz éve lakott egyedül a negyedik emeleti lakásban, annak az embernek a nyugodt magától értetődésével, akinek az egyedüllét már nem igényel magyarázatot.
:2. Olyan teljesen az élete részévé vált, hogy már nem is érzékelte, ami nem veszteség volt, hanem megszokás.
:3. A megszokás pedig néha a legjobb, amit egy helyzetről mondani lehet.
:4. A könyvespolcok ugyanazokon a falakon álltak, mint a hetvenes évek óta, ugyanazokkal a könyvekkel.
:5. A legtöbbjüket elolvasta, és még emlékezett rájuk, amit elegendőnek tartott.
:6. Néha, amikor elment egy polc mellett, és meglátott egy címet, visszatért az olvasás emléke.
:7. Visszatért a hely, az idő és az akkori állapota, ami a jelenlét saját formája volt.
:8. Ehhez már nem kellettek a könyvek, csak a címek.
:9. Az októberi eső olyanná változtatta a várost, ami csendesebb volt a szokásosnál.
:10. Üres járdákkal és a nedves utca fényével, amelyet Dmitri az ablakból nézett.
:11. Olyan ember elengedett figyelmével nézte, aki nem keres semmit, és ezért látni tudja, ami ott van.
:12. Jelena bejelentés nélkül csengetett, ahogy szokott.
:13. Dmitrit ez régebben néha zavarta, most azonban a régi barátságok egyik jelének tekintette.
:14. A protokolltól való szabadság volt ez, amely akkor jön létre, ha két ember elég sokáig élt egymás mellett.
:15. Olyan sokáig, hogy a forma már nem helyettesíti a funkciót.
:16. Jelena magával hozta az utca hidegét, ő pedig segített neki a kabáttal, és új teát készített.
:17. A régi tea kihűlt, ők pedig leültek a szoba közepén álló kerek asztalhoz.
:18. Az asztal egy embernek túl nagy volt, kettőnek pontosan megfelelő, amit Dmitri néha gondolt, de soha nem mondott.
:19. Beszéltek az esőről és Volkov úrról, a második emeleti szomszédról, aki a múlt héten halt meg.
:20. Nyugodtan és a halálnak néha adott súly nélkül beszéltek róla, mert Volkov teljesen leélt egy régi életet.
:21. Ez a legjobb lezárás, amelyet egy élet kaphat, és a gyász meg a tisztelet nem zárják ki egymást.
:22. Néha ugyanaz a gesztus mindkettő.
:23. Jelena elmesélte, hogy néha segített neki bevásárolni, amit Dmitri nem tudott.
:24. Ez a nem tudás mondott neki valamit Jelenáról, ami negyven év után is új volt.
:25. Ez meglepte, mert azt hitte, ismeri őt.
:26. És mert az, ha negyven éve ismert ember még meg tud lepni, a meglepetés egyik legkellemesebb formája.
:27. A beszélgetéseik a mindennapok konkrét anyagából voltak, anélkül hogy mélyebbre akartak volna menni.
:28. Ezt egyesek felszínességnek tartják, pedig valójában olyan barátság jele, amelynek már nem kell mélységet bizonyítania.
:29. Mert a mélység már rég bizonyított, ezért könnyű lehet anélkül, hogy sekély volna.
:30. Jelena megkérdezte, olvas-e még, ő azt mondta, néha, mire Jelena azt mondta, kevesebbet, mint régen.
:31. Ebben a rövid cserében benne volt egy negyvenéves beszélgetés, pontosabban, mint sok hosszabb beszélgetésben.
:32. Mert a régi barátok megtanulták, hogy kevés szó néha többet hordoz, mint sok.
:33. Amikor Jelena felvette a kabátját, Dmitri azt mondta neki, jöjjön hamarosan újra.
:34. Jelena azt mondta, igen, csináljuk így, dátum nélkül, annak az embernek a hangján, aki komolyan gondolja.
:35. Régi barátságoknál ez ugyanazt jelenti, mint egy dátum, mert mindketten tudják, hogy igaz.
:36. Az ebben való bizalom olyan biztonság, amelyet naptár nem tud helyettesíteni.
:37. Az ajtó becsukódott, és Dmitri hallotta a lépteit a lépcsőn, amíg már nem hallotta őket.
:38. Aztán a lakás újra csendes lett, de a beszélgetés utáni csenddel.
:39. Ez melegebb és kevésbé üres volt, mint az előtte lévő csend, mert a beszélgetések hagynak valamit maguk után.
:40. Akkor is, ha az ember nem tudja pontosan megmondani, mit.
:41. Megitta a hideg teáját, Jelena félig teli csészéjét nézte, és arra gondolt, hogy a régi barátságoknak saját minőségük van.
:42. Olyan minőségük, amelyet újként nem lehet előállítani, mert idő kell hozzá.
:43. Az idő az egyetlen dolog, amelyet nem lehet utánozni, ami nyugtató gondolat, ha az embernek elég van belőle.
:44. Felkapcsolta a villanyt, mert elkezdődött az este, és a lakás világosabb lett.
:45. Odakint tovább esett az eső, és ez jó volt, több pedig erre az estére nem kellett.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A félig teli csésze. - Die halbvolle Tasse.
:1. Dmitri húsz éve lakott egyedül a negyedik emeleti lakásban, annak az embernek a nyugodt magától értetődésével, akinek az egyedüllét már nem igényel magyarázatot. - Dmitri hatte die Wohnung im vierten Stock seit zwanzig Jahren allein bewohnt, mit der ruhigen Selbstverständlichkeit von jemandem, für den Alleinsein aufgehört hat, ein Zustand zu sein, der kommentiert werden muss.
:2. Olyan teljesen az élete részévé vált, hogy már nem is érzékelte, ami nem veszteség volt, hanem megszokás. - Weil er so vollständig Teil des Lebens geworden ist, dass er aufgehört hat, wahrgenommen zu werden, was kein Verlust ist, sondern Eingewöhnung.
:3. A megszokás pedig néha a legjobb, amit egy helyzetről mondani lehet. - Und Eingewöhnung ist manchmal das Beste, was man über eine Situation sagen kann.
:4. A könyvespolcok ugyanazokon a falakon álltak, mint a hetvenes évek óta, ugyanazokkal a könyvekkel. - Die Bücherregale standen an denselben Wänden wie seit den siebziger Jahren, mit denselben Büchern.
:5. A legtöbbjüket elolvasta, és még emlékezett rájuk, amit elegendőnek tartott. - Von denen er die meisten gelesen hatte und an die er sich noch erinnerte, was er für ausreichend hielt.
:6. Néha, amikor elment egy polc mellett, és meglátott egy címet, visszatért az olvasás emléke. - Manchmal, wenn er an einem Regal vorbeiging und einen Titel sah, kam die Erinnerung an das Lesen zurück.
:7. Visszatért a hely, az idő és az akkori állapota, ami a jelenlét saját formája volt. - An den Ort und die Zeit und den Zustand, in dem er gewesen war, was eine eigene Form von Gegenwart ist.
:8. Ehhez már nem kellettek a könyvek, csak a címek. - Die keine Bücher mehr braucht, nur die Titel.
:9. Az októberi eső olyanná változtatta a várost, ami csendesebb volt a szokásosnál. - Der Oktoberregen hatte die Stadt in etwas verwandelt, das ruhiger war als sonst.
:10. Üres járdákkal és a nedves utca fényével, amelyet Dmitri az ablakból nézett. - Mit den leeren Bürgersteigen und dem Glanz der nassen Straße, und Dmitri saß am Fenster und schaute auf dieses veränderte Bild.
:11. Olyan ember elengedett figyelmével nézte, aki nem keres semmit, és ezért látni tudja, ami ott van. - Mit der entspannten Aufmerksamkeit von jemandem, der nichts sucht und deswegen sehen kann, was da ist.
:12. Jelena bejelentés nélkül csengetett, ahogy szokott. - Jelena klingelte ohne Ankündigung, was ihre Art war.
:13. Dmitrit ez régebben néha zavarta, most azonban a régi barátságok egyik jelének tekintette. - Das hatte Dmitri früher manchmal störend gefunden und was er jetzt als eines der Zeichen betrachtete, die alte Freundschaften von jüngeren unterscheiden.
:14. A protokolltól való szabadság volt ez, amely akkor jön létre, ha két ember elég sokáig élt egymás mellett. - Diese Freiheit vom Protokoll, die entsteht, wenn zwei Menschen so lange genug miteinander gelebt haben.
:15. Olyan sokáig, hogy a forma már nem helyettesíti a funkciót. - Dass die Form aufgehört hat, die Funktion zu ersetzen.
:16. Jelena magával hozta az utca hidegét, ő pedig segített neki a kabáttal, és új teát készített. - Sie brachte die Kälte der Straße mit, er half ihr mit dem Mantel, machte neuen Tee.
:17. A régi tea kihűlt, ők pedig leültek a szoba közepén álló kerek asztalhoz. - Weil der alte kalt geworden war, und sie setzten sich an den runden Tisch in der Mitte des Zimmers.
:18. Az asztal egy embernek túl nagy volt, kettőnek pontosan megfelelő, amit Dmitri néha gondolt, de soha nem mondott. - Der für eine Person zu groß und für zwei genau richtig war, was Dmitri manchmal dachte und nie sagte.
:19. Beszéltek az esőről és Volkov úrról, a második emeleti szomszédról, aki a múlt héten halt meg. - Sie sprachen über den Regen, über Herrn Volkov, den Nachbarn aus dem zweiten Stock, der letzte Woche gestorben war.
:20. Nyugodtan és a halálnak néha adott súly nélkül beszéltek róla, mert Volkov teljesen leélt egy régi életet. - Ruhig und ohne die Schwere, die dem Tod manchmal gegeben wird, weil Volkov ein altes Leben vollständig gelebt hatte.
:21. Ez a legjobb lezárás, amelyet egy élet kaphat, és a gyász meg a tisztelet nem zárják ki egymást. - Was der beste Abschluss ist, den ein Leben haben kann, und weil Trauer und Respekt sich nicht ausschließen.
:22. Néha ugyanaz a gesztus mindkettő. - Sondern manchmal dieselbe Geste sind.
:23. Jelena elmesélte, hogy néha segített neki bevásárolni, amit Dmitri nem tudott. - Jelena erzählte, dass sie ihm manchmal beim Einkaufen geholfen hatte, was Dmitri nicht gewusst hatte.
:24. Ez a nem tudás mondott neki valamit Jelenáról, ami negyven év után is új volt. - Und dieses Nicht-Gewusst-Haben sagte ihm etwas über Jelena, das nach vierzig Jahren noch neu war.
:25. Ez meglepte, mert azt hitte, ismeri őt. - Was ihn überraschte, weil er gedacht hatte, dass er sie kannte.
:26. És mert az, ha negyven éve ismert ember még meg tud lepni, a meglepetés egyik legkellemesebb formája. - Und weil das Überraschtwerden von jemandem, den man seit vierzig Jahren kennt, eine der angenehmsten Formen von Überraschung ist.
:27. A beszélgetéseik a mindennapok konkrét anyagából voltak, anélkül hogy mélyebbre akartak volna menni. - Die Gespräche, die sie führten, waren aus dem konkreten Material des Alltags, ohne die Ambition, tiefer zu gehen.
:28. Ezt egyesek felszínességnek tartják, pedig valójában olyan barátság jele, amelynek már nem kell mélységet bizonyítania. - Was manche für Oberflächlichkeit halten und was in Wirklichkeit das Zeichen einer Freundschaft ist, die keine Tiefe mehr beweisen muss.
:29. Mert a mélység már rég bizonyított, ezért könnyű lehet anélkül, hogy sekély volna. - Weil sie längst bewiesen ist, und die deswegen leicht sein kann, ohne flach zu sein.
:30. Jelena megkérdezte, olvas-e még, ő azt mondta, néha, mire Jelena azt mondta, kevesebbet, mint régen. - Jelena fragte, ob er noch lese, er sagte manchmal, sie sagte weniger als früher.
:31. Ebben a rövid cserében benne volt egy negyvenéves beszélgetés, pontosabban, mint sok hosszabb beszélgetésben. - In diesem kurzen Austausch war eine Unterhaltung über vierzig Jahre, die präziser war als viele längere.
:32. Mert a régi barátok megtanulták, hogy kevés szó néha többet hordoz, mint sok. - Weil alte Freunde gelernt haben, dass wenige Worte manchmal mehr tragen als viele.
:33. Amikor Jelena felvette a kabátját, Dmitri azt mondta neki, jöjjön hamarosan újra. - Als sie ihren Mantel nahm, sagte er, sie solle bald wiederkommen.
:34. Jelena azt mondta, igen, csináljuk így, dátum nélkül, annak az embernek a hangján, aki komolyan gondolja. - Und sie sagte ja, machen wir das, ohne Datum, mit dem Ton von jemandem, der es meint.
:35. Régi barátságoknál ez ugyanazt jelenti, mint egy dátum, mert mindketten tudják, hogy igaz. - Was bei alten Freundschaften dasselbe bedeutet wie ein Datum, weil beide wissen, dass es stimmt.
:36. Az ebben való bizalom olyan biztonság, amelyet naptár nem tud helyettesíteni. - Und weil das Vertrauen darauf eine Form von Sicherheit ist, die kein Kalender ersetzen kann.
:37. Az ajtó becsukódott, és Dmitri hallotta a lépteit a lépcsőn, amíg már nem hallotta őket. - Die Tür schloss sich, er hörte ihre Schritte auf der Treppe, bis er sie nicht mehr hörte.
:38. Aztán a lakás újra csendes lett, de a beszélgetés utáni csenddel. - Und dann war die Wohnung wieder still, aber mit der Stille nach einem Gespräch.
:39. Ez melegebb és kevésbé üres volt, mint az előtte lévő csend, mert a beszélgetések hagynak valamit maguk után. - Die wärmer ist und weniger leer als die Stille davor, weil Gespräche etwas hinterlassen.
:40. Akkor is, ha az ember nem tudja pontosan megmondani, mit. - Auch wenn man nicht sagen kann, was genau.
:41. Megitta a hideg teáját, Jelena félig teli csészéjét nézte, és arra gondolt, hogy a régi barátságoknak saját minőségük van. - Er trank seinen kalten Tee, schaute auf Jelenas halbvolle Tasse, und dachte, dass alte Freundschaften eine Qualität haben.
:42. Olyan minőségük, amelyet újként nem lehet előállítani, mert idő kell hozzá. - Die neu nicht hergestellt werden kann, weil sie Zeit braucht.
:43. Az idő az egyetlen dolog, amelyet nem lehet utánozni, ami nyugtató gondolat, ha az embernek elég van belőle. - Und dass Zeit das Einzige ist, das man nicht nachmachen kann, was ein beruhigender Gedanke ist, wenn man genug davon hat.
:44. Felkapcsolta a villanyt, mert elkezdődött az este, és a lakás világosabb lett. - Er machte das Licht an, weil der Abend begonnen hatte, und die Wohnung wurde heller.
:45. Odakint tovább esett az eső, és ez jó volt, több pedig erre az estére nem kellett. - Draußen regnete es weiter, und das war gut, und mehr war für diesen Abend nicht nötig.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Die halbvolle Tasse.
:1. Dmitri hatte die Wohnung im vierten Stock seit zwanzig Jahren allein bewohnt, mit der ruhigen Selbstverständlichkeit von jemandem, für den Alleinsein aufgehört hat, ein Zustand zu sein, der kommentiert werden muss.
:2. Weil er so vollständig Teil des Lebens geworden ist, dass er aufgehört hat, wahrgenommen zu werden, was kein Verlust ist, sondern Eingewöhnung.
:3. Und Eingewöhnung ist manchmal das Beste, was man über eine Situation sagen kann.
:4. Die Bücherregale standen an denselben Wänden wie seit den siebziger Jahren, mit denselben Büchern.
:5. Von denen er die meisten gelesen hatte und an die er sich noch erinnerte, was er für ausreichend hielt.
:6. Manchmal, wenn er an einem Regal vorbeiging und einen Titel sah, kam die Erinnerung an das Lesen zurück.
:7. An den Ort und die Zeit und den Zustand, in dem er gewesen war, was eine eigene Form von Gegenwart ist.
:8. Die keine Bücher mehr braucht, nur die Titel.
:9. Der Oktoberregen hatte die Stadt in etwas verwandelt, das ruhiger war als sonst.
:10. Mit den leeren Bürgersteigen und dem Glanz der nassen Straße, und Dmitri saß am Fenster und schaute auf dieses veränderte Bild.
:11. Mit der entspannten Aufmerksamkeit von jemandem, der nichts sucht und deswegen sehen kann, was da ist.
:12. Jelena klingelte ohne Ankündigung, was ihre Art war.
:13. Das hatte Dmitri früher manchmal störend gefunden und was er jetzt als eines der Zeichen betrachtete, die alte Freundschaften von jüngeren unterscheiden.
:14. Diese Freiheit vom Protokoll, die entsteht, wenn zwei Menschen so lange genug miteinander gelebt haben.
:15. Dass die Form aufgehört hat, die Funktion zu ersetzen.
:16. Sie brachte die Kälte der Straße mit, er half ihr mit dem Mantel, machte neuen Tee.
:17. Weil der alte kalt geworden war, und sie setzten sich an den runden Tisch in der Mitte des Zimmers.
:18. Der für eine Person zu groß und für zwei genau richtig war, was Dmitri manchmal dachte und nie sagte.
:19. Sie sprachen über den Regen, über Herrn Volkov, den Nachbarn aus dem zweiten Stock, der letzte Woche gestorben war.
:20. Ruhig und ohne die Schwere, die dem Tod manchmal gegeben wird, weil Volkov ein altes Leben vollständig gelebt hatte.
:21. Was der beste Abschluss ist, den ein Leben haben kann, und weil Trauer und Respekt sich nicht ausschließen.
:22. Sondern manchmal dieselbe Geste sind.
:23. Jelena erzählte, dass sie ihm manchmal beim Einkaufen geholfen hatte, was Dmitri nicht gewusst hatte.
:24. Und dieses Nicht-Gewusst-Haben sagte ihm etwas über Jelena, das nach vierzig Jahren noch neu war.
:25. Was ihn überraschte, weil er gedacht hatte, dass er sie kannte.
:26. Und weil das Überraschtwerden von jemandem, den man seit vierzig Jahren kennt, eine der angenehmsten Formen von Überraschung ist.
:27. Die Gespräche, die sie führten, waren aus dem konkreten Material des Alltags, ohne die Ambition, tiefer zu gehen.
:28. Was manche für Oberflächlichkeit halten und was in Wirklichkeit das Zeichen einer Freundschaft ist, die keine Tiefe mehr beweisen muss.
:29. Weil sie längst bewiesen ist, und die deswegen leicht sein kann, ohne flach zu sein.
:30. Jelena fragte, ob er noch lese, er sagte manchmal, sie sagte weniger als früher.
:31. In diesem kurzen Austausch war eine Unterhaltung über vierzig Jahre, die präziser war als viele längere.
:32. Weil alte Freunde gelernt haben, dass wenige Worte manchmal mehr tragen als viele.
:33. Als sie ihren Mantel nahm, sagte er, sie solle bald wiederkommen.
:34. Und sie sagte ja, machen wir das, ohne Datum, mit dem Ton von jemandem, der es meint.
:35. Was bei alten Freundschaften dasselbe bedeutet wie ein Datum, weil beide wissen, dass es stimmt.
:36. Und weil das Vertrauen darauf eine Form von Sicherheit ist, die kein Kalender ersetzen kann.
:37. Die Tür schloss sich, er hörte ihre Schritte auf der Treppe, bis er sie nicht mehr hörte.
:38. Und dann war die Wohnung wieder still, aber mit der Stille nach einem Gespräch.
:39. Die wärmer ist und weniger leer als die Stille davor, weil Gespräche etwas hinterlassen.
:40. Auch wenn man nicht sagen kann, was genau.
:41. Er trank seinen kalten Tee, schaute auf Jelenas halbvolle Tasse, und dachte, dass alte Freundschaften eine Qualität haben.
:42. Die neu nicht hergestellt werden kann, weil sie Zeit braucht.
:43. Und dass Zeit das Einzige ist, das man nicht nachmachen kann, was ein beruhigender Gedanke ist, wenn man genug davon hat.
:44. Er machte das Licht an, weil der Abend begonnen hatte, und die Wohnung wurde heller.
:45. Draußen regnete es weiter, und das war gut, und mehr war für diesen Abend nicht nötig.
|}
=== 4 ===
:A dolgok, amelyeknek nem kell név.
:1. Nikolai soha nem hagyta el a nagyapja kertjét, sem azokban az években, amikor a fák kevesebbet teremtek, sem most, amikor a november elvitte az utolsó leveleket.
:2. Tudta, hogy a fagy két, talán három hét múlva megérkezik, de ez nem tartotta vissza attól, hogy minden reggel kimenjen a régi szerszámokkal.
:3. Mert vannak dolgok, amelyeket az ember nem azért tesz, mert értelmesek, hanem azért, mert teszi őket.
:4. A falunak olyan csendes minősége volt, mint azoknak a helyeknek, amelyek már nem növekednek, de létezni sem szűntek meg.
:5. Kevés házban laktak még, sokban már nem, és a köd novemberben korán jött, majd maradt, ahogy ezen a vidéken minden maradt.
:6. Sietség nélkül és magyarázat nélkül.
:7. Nikolai régi ágakat vágott, és a munkának olyan ritmusa volt, amelyet az ember már olyan régóta végez, hogy megszűnik döntésnek lenni.
:8. Inkább állapottá válik, amit kívülről nem látni különbségként, de belülről érezni lehet.
:9. Mert az állapotok könnyebbek, mint a döntések, még akkor is, ha ugyanolyannak látszanak.
:10. Sofia úgy jelent meg a ködből, mint valaki, akit az ember várt, anélkül hogy tudta volna.
:11. Először csak körvonal volt, aztán nő, aztán valaki, akinek az arcát Nikolainak olvasnia kellett.
:12. Mert tizenkét év nem drámai változást hoz létre, hanem lassú eltolódást, amelyet előbb le kell fordítani, mielőtt az ember megérti, mit lát.
:13. Kimondták egymás nevét, kérdésként és válaszként, ami a legpontosabb, amit két ember hosszú idő után mondhat.
:14. Mert ez semmit sem feltételez és semmit sem állít, csak megerősíti, hogy mindketten ott vannak.
:15. Behívta Sofiát a konyhába, mert a hideg lerövidíti a beszélgetést, és mert rég nem látott emberek beszélgetéseihez több idő kell, mint amennyit a hideg enged.
:16. Nem azért, mert mélynek kell lenniük, hanem mert idő kell nekik, hogy megtalálják, mik is valójában.
:17. A konyha meleg volt, a kályha égett, és az asztalon ott voltak azok a repedések, amelyek mindig is ott voltak.
:18. Ez a változatlan dolgok leltára volt, amely régi házakban néha vigasztalóbb minden felújításnál.
:19. Mert bizonyítja, hogy bizonyos dolgok maradnak, akkor is, ha mások eltűnnek.
:20. Sofia leült, és úgy nézett körül, mint aki ismer egy szobát, és közben először látja.
:21. Mert tizenkét év megváltoztatja a tekintetet anélkül, hogy kitörölné az emléket.
:22. Ez néha az egyik legfurcsább állapot: az akkor és a most egymásra rétegződése ugyanabban a térben.
:23. Beszéltek a szülői házról, amely javításra szorult, a faluról és apró, konkrét dolgokról, amelyeknek nincs nagy jelentőségük.
:24. Ezek mégis azoknak a beszélgetéseknek az anyagai, amelyek még nem tudják, milyen mélyre akarnak menni.
:25. Ezért a felszínen kezdik, mert a felszín a legőszintébb kezdet.
:26. Amikor Sofia megkérdezte, dolgozik-e még a kertben, novemberben is, Nikolai azt mondta, igen, különösen novemberben.
:27. A mosoly, amely erre megjelent az arcán, az aznapi első volt, és bejelentés nélkül érkezett.
:28. Ahogy az igazi reakciók többnyire szoktak, mert nincs szükségük előkészületre.
:29. Elmesélte, hogy néha segített az apjának, amit Sofia nem tudott.
:30. Ez a nem tudás olyan kis felfedezések minőségét hordozta, amelyeket hosszú idő után teszünk valakiről, akiről azt hisszük, ismerjük.
:31. Olyan eltolódás volt a képben, amely nem megváltoztatja a képet, hanem teljesebbé teszi.
:32. A mondatok közötti csend olyan ember csendje volt, akinek nem kell semmit bizonyítani.
:33. Ez a csend legjobb fajtája, mert nem fogyaszt energiát, és mert megmutatja, hogy a beszélgetés jó helyre érkezett.
:34. Oda, ahol a forma és a tartalom egybeesik.
:35. Amikor Sofia felállt, Nikolai azt mondta, jöjjön holnap újra, mert a kert szép a ködben.
:36. Ez furcsa meghívás volt, mégis a megfelelő, mert ezzel azt mondta el, amit mondani akart, anélkül hogy a közvetlen utat választotta volna.
:37. A közvetett út néha pontosabb, mint az egyenes.
:38. Sofia egy pillanatig ránézett, annak az embernek a tekintetével, aki olyan kérdést hall, amely nem vár közvetlen választ.
:39. Azt mondta: talán, ami ebben az összefüggésben több volt, mint lehetőség.
:40. Nikolai a konyhában maradt a két üres csészével, a kályha még égett, odakint pedig ott volt a köd.
:41. Arra gondolt, hogy holnap a kert újra várni fogja, mint mindig.
:42. És hogy ennek most volt egy kicsi, új oka, amelynek nem kellett név, mert azok a dolgok, amelyeknek nem kell név, többnyire az igaziak.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A dolgok, amelyeknek nem kell név. - Die Dinge, die keinen Namen brauchen.
:1. Nikolai soha nem hagyta el a nagyapja kertjét, sem azokban az években, amikor a fák kevesebbet teremtek, sem most, amikor a november elvitte az utolsó leveleket. - Nikolai hatte den Garten seines Großvaters nie aufgegeben, nicht in den Jahren, in denen die Bäume weniger trugen, und nicht jetzt, wo der November die letzten Blätter geholt hatte.
:2. Tudta, hogy a fagy két, talán három hét múlva megérkezik, de ez nem tartotta vissza attól, hogy minden reggel kimenjen a régi szerszámokkal. - Er wusste, dass der Frost in zwei, vielleicht drei Wochen kommen würde, und das hielt ihn nicht davon ab, jeden Morgen mit dem alten Werkzeug hinauszugehen.
:3. Mert vannak dolgok, amelyeket az ember nem azért tesz, mert értelmesek, hanem azért, mert teszi őket. - Weil manche Dinge man nicht tut, weil sie sinnvoll sind, sondern weil man sie tut.
:4. A falunak olyan csendes minősége volt, mint azoknak a helyeknek, amelyek már nem növekednek, de létezni sem szűntek meg. - Das Dorf hatte die stille Qualität von Orten, die aufgehört haben zu wachsen, ohne aufgehört zu haben zu sein.
:5. Kevés házban laktak még, sokban már nem, és a köd novemberben korán jött, majd maradt, ahogy ezen a vidéken minden maradt. - Mit den wenigen Häusern, die noch bewohnt waren, und den vielen, die es nicht mehr waren, und dem Nebel, der im November früh kam und blieb.
:6. Sietség nélkül és magyarázat nélkül. - Ohne Eile und ohne Erklärung.
:7. Nikolai régi ágakat vágott, és a munkának olyan ritmusa volt, amelyet az ember már olyan régóta végez, hogy megszűnik döntésnek lenni. - Nikolai schnitt alte Äste, und die Arbeit hatte den Rhythmus von etwas, das man so lange tut, dass es aufgehört hat, Entscheidung zu sein.
:8. Inkább állapottá válik, amit kívülről nem látni különbségként, de belülről érezni lehet. - Und anfängt, Zustand zu sein, was kein Unterschied ist, den man von außen sieht, aber einer, den man von innen spürt.
:9. Mert az állapotok könnyebbek, mint a döntések, még akkor is, ha ugyanolyannak látszanak. - Weil Zustände leichter sind als Entscheidungen, auch wenn sie gleich aussehen.
:10. Sofia úgy jelent meg a ködből, mint valaki, akit az ember várt, anélkül hogy tudta volna. - Sofia erschien aus dem Nebel mit der Selbstverständlichkeit von jemandem, den man erwartet hatte, ohne es zu wissen.
:11. Először csak körvonal volt, aztán nő, aztán valaki, akinek az arcát Nikolainak olvasnia kellett. - Zuerst eine Silhouette, dann eine Frau, dann jemand, dessen Gesicht er lesen musste.
:12. Mert tizenkét év nem drámai változást hoz létre, hanem lassú eltolódást, amelyet előbb le kell fordítani, mielőtt az ember megérti, mit lát. - Weil zwölf Jahre keine dramatische Veränderung produzieren, sondern eine langsame Verschiebung, die man erst übersetzen muss, bevor man versteht, was man sieht.
:13. Kimondták egymás nevét, kérdésként és válaszként, ami a legpontosabb, amit két ember hosszú idő után mondhat. - Sie sagten sich ihre Namen, Frage und Antwort, was das Präziseste ist, was zwei Menschen nach langer Zeit sagen können.
:14. Mert ez semmit sem feltételez és semmit sem állít, csak megerősíti, hogy mindketten ott vannak. - Weil es nichts voraussetzt und nichts behauptet, nur bestätigt, dass beide da sind.
:15. Behívta Sofiát a konyhába, mert a hideg lerövidíti a beszélgetést, és mert rég nem látott emberek beszélgetéseihez több idő kell, mint amennyit a hideg enged. - Er lud sie in die Küche ein, weil Kälte das Gespräch kürzt, und weil Gespräche zwischen Menschen, die sich lange nicht gesehen haben, mehr Zeit brauchen, als Kälte erlaubt.
:16. Nem azért, mert mélynek kell lenniük, hanem mert idő kell nekik, hogy megtalálják, mik is valójában. - Nicht weil sie tief sein müssen, sondern weil sie Zeit brauchen, um zu finden, was sie sind.
:17. A konyha meleg volt, a kályha égett, és az asztalon ott voltak azok a repedések, amelyek mindig is ott voltak. - Die Küche war warm, der Ofen brannte, und der Tisch hatte die Risse, die er immer gehabt hatte.
:18. Ez a változatlan dolgok leltára volt, amely régi házakban néha vigasztalóbb minden felújításnál. - Ein Inventar des Unveränderlichen, das in alten Häusern manchmal tröstlicher ist als jede Renovierung.
:19. Mert bizonyítja, hogy bizonyos dolgok maradnak, akkor is, ha mások eltűnnek. - Weil es beweist, dass manche Dinge bleiben, auch wenn anderes geht.
:20. Sofia leült, és úgy nézett körül, mint aki ismer egy szobát, és közben először látja. - Sofia setzte sich und schaute sich um mit dem Blick von jemandem, der einen Raum kennt und gleichzeitig zum ersten Mal sieht.
:21. Mert tizenkét év megváltoztatja a tekintetet anélkül, hogy kitörölné az emléket. - Weil zwölf Jahre den Blick verändern, ohne die Erinnerung zu löschen.
:22. Ez néha az egyik legfurcsább állapot: az akkor és a most egymásra rétegződése ugyanabban a térben. - Das ist manchmal der seltsamste Zustand, diese Überlagerung von damals und jetzt im selben Raum.
:23. Beszéltek a szülői házról, amely javításra szorult, a faluról és apró, konkrét dolgokról, amelyeknek nincs nagy jelentőségük. - Sie sprachen über das Elternhaus, das Reparaturen brauchte, über das Dorf, über kleine konkrete Dinge, die keine große Bedeutung haben.
:24. Ezek mégis azoknak a beszélgetéseknek az anyagai, amelyek még nem tudják, milyen mélyre akarnak menni. - Und die trotzdem das Material von Gesprächen sind, die noch nicht wissen, wie tief sie gehen wollen.
:25. Ezért a felszínen kezdik, mert a felszín a legőszintébb kezdet. - Und die deswegen bei der Oberfläche beginnen, weil die Oberfläche der ehrlichste Anfang ist.
:26. Amikor Sofia megkérdezte, dolgozik-e még a kertben, novemberben is, Nikolai azt mondta, igen, különösen novemberben. - Als Sofia fragte, ob er noch im Garten arbeite, auch im November, sagte er ja, besonders im November.
:27. A mosoly, amely erre megjelent az arcán, az aznapi első volt, és bejelentés nélkül érkezett. - Das Lächeln, das sie darauf zeigte, war das erste des Tages und kam ohne Ankündigung.
:28. Ahogy az igazi reakciók többnyire szoktak, mert nincs szükségük előkészületre. - Was die echten meistens tun, weil echte Reaktionen keine Vorbereitung brauchen.
:29. Elmesélte, hogy néha segített az apjának, amit Sofia nem tudott. - Er erzählte, dass er ihrem Vater manchmal geholfen hatte, was sie nicht gewusst hatte.
:30. Ez a nem tudás olyan kis felfedezések minőségét hordozta, amelyeket hosszú idő után teszünk valakiről, akiről azt hisszük, ismerjük. - Dieses Nicht-Gewusst-Haben hatte die Qualität von kleinen Entdeckungen, die man nach langer Zeit über jemanden macht, den man zu kennen glaubt.
:31. Olyan eltolódás volt a képben, amely nem megváltoztatja a képet, hanem teljesebbé teszi. - Eine Verschiebung im Bild, die das Bild nicht verändert, sondern vollständiger macht.
:32. A mondatok közötti csend olyan ember csendje volt, akinek nem kell semmit bizonyítani. - Die Stille zwischen den Sätzen war die Stille von jemandem, dem man nichts beweisen muss.
:33. Ez a csend legjobb fajtája, mert nem fogyaszt energiát, és mert megmutatja, hogy a beszélgetés jó helyre érkezett. - Das ist die beste Art von Stille, weil sie keine Energie verbraucht und zeigt, dass das Gespräch an einem Ort angekommen ist.
:34. Oda, ahol a forma és a tartalom egybeesik. - An dem Form und Inhalt übereinstimmen.
:35. Amikor Sofia felállt, Nikolai azt mondta, jöjjön holnap újra, mert a kert szép a ködben. - Als Sofia aufstand, sagte Nikolai, sie solle morgen wieder vorbeikommen, der Garten sei schön im Nebel.
:36. Ez furcsa meghívás volt, mégis a megfelelő, mert ezzel azt mondta el, amit mondani akart, anélkül hogy a közvetlen utat választotta volna. - Das war eine seltsame Einladung und die richtige, weil er damit das sagte, was er sagen wollte, ohne den direkten Weg zu nehmen.
:37. A közvetett út néha pontosabb, mint az egyenes. - Der Umweg ist manchmal genauer als der direkte Weg.
:38. Sofia egy pillanatig ránézett, annak az embernek a tekintetével, aki olyan kérdést hall, amely nem vár közvetlen választ. - Sofia schaute ihn an, einen Moment lang, mit dem Blick von jemandem, der eine Frage hört, die keine direkte Antwort erwartet.
:39. Azt mondta: talán, ami ebben az összefüggésben több volt, mint lehetőség. - Und sagte vielleicht, was in diesem Zusammenhang mehr war als eine Möglichkeit.
:40. Nikolai a konyhában maradt a két üres csészével, a kályha még égett, odakint pedig ott volt a köd. - Nikolai blieb in der Küche mit den zwei leeren Tassen, und der Ofen brannte noch, und draußen war der Nebel.
:41. Arra gondolt, hogy holnap a kert újra várni fogja, mint mindig. - Er dachte, dass morgen der Garten wieder auf ihn warten würde, wie immer.
:42. És hogy ennek most volt egy kicsi, új oka, amelynek nem kellett név, mert azok a dolgok, amelyeknek nem kell név, többnyire az igaziak. - Und dass das jetzt einen kleinen, neuen Grund hatte, der keinen Namen brauchte, weil Dinge, die keinen Namen brauchen, meistens die echten sind.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Die Dinge, die keinen Namen brauchen.
:1. Nikolai hatte den Garten seines Großvaters nie aufgegeben, nicht in den Jahren, in denen die Bäume weniger trugen, und nicht jetzt, wo der November die letzten Blätter geholt hatte.
:2. Er wusste, dass der Frost in zwei, vielleicht drei Wochen kommen würde, und das hielt ihn nicht davon ab, jeden Morgen mit dem alten Werkzeug hinauszugehen.
:3. Weil manche Dinge man nicht tut, weil sie sinnvoll sind, sondern weil man sie tut.
:4. Das Dorf hatte die stille Qualität von Orten, die aufgehört haben zu wachsen, ohne aufgehört zu haben zu sein.
:5. Mit den wenigen Häusern, die noch bewohnt waren, und den vielen, die es nicht mehr waren, und dem Nebel, der im November früh kam und blieb.
:6. Ohne Eile und ohne Erklärung.
:7. Nikolai schnitt alte Äste, und die Arbeit hatte den Rhythmus von etwas, das man so lange tut, dass es aufgehört hat, Entscheidung zu sein.
:8. Und anfängt, Zustand zu sein, was kein Unterschied ist, den man von außen sieht, aber einer, den man von innen spürt.
:9. Weil Zustände leichter sind als Entscheidungen, auch wenn sie gleich aussehen.
:10. Sofia erschien aus dem Nebel mit der Selbstverständlichkeit von jemandem, den man erwartet hatte, ohne es zu wissen.
:11. Zuerst eine Silhouette, dann eine Frau, dann jemand, dessen Gesicht er lesen musste.
:12. Weil zwölf Jahre keine dramatische Veränderung produzieren, sondern eine langsame Verschiebung, die man erst übersetzen muss, bevor man versteht, was man sieht.
:13. Sie sagten sich ihre Namen, Frage und Antwort, was das Präziseste ist, was zwei Menschen nach langer Zeit sagen können.
:14. Weil es nichts voraussetzt und nichts behauptet, nur bestätigt, dass beide da sind.
:15. Er lud sie in die Küche ein, weil Kälte das Gespräch kürzt, und weil Gespräche zwischen Menschen, die sich lange nicht gesehen haben, mehr Zeit brauchen, als Kälte erlaubt.
:16. Nicht weil sie tief sein müssen, sondern weil sie Zeit brauchen, um zu finden, was sie sind.
:17. Die Küche war warm, der Ofen brannte, und der Tisch hatte die Risse, die er immer gehabt hatte.
:18. Ein Inventar des Unveränderlichen, das in alten Häusern manchmal tröstlicher ist als jede Renovierung.
:19. Weil es beweist, dass manche Dinge bleiben, auch wenn anderes geht.
:20. Sofia setzte sich und schaute sich um mit dem Blick von jemandem, der einen Raum kennt und gleichzeitig zum ersten Mal sieht.
:21. Weil zwölf Jahre den Blick verändern, ohne die Erinnerung zu löschen.
:22. Das ist manchmal der seltsamste Zustand, diese Überlagerung von damals und jetzt im selben Raum.
:23. Sie sprachen über das Elternhaus, das Reparaturen brauchte, über das Dorf, über kleine konkrete Dinge, die keine große Bedeutung haben.
:24. Und die trotzdem das Material von Gesprächen sind, die noch nicht wissen, wie tief sie gehen wollen.
:25. Und die deswegen bei der Oberfläche beginnen, weil die Oberfläche der ehrlichste Anfang ist.
:26. Als Sofia fragte, ob er noch im Garten arbeite, auch im November, sagte er ja, besonders im November.
:27. Das Lächeln, das sie darauf zeigte, war das erste des Tages und kam ohne Ankündigung.
:28. Was die echten meistens tun, weil echte Reaktionen keine Vorbereitung brauchen.
:29. Er erzählte, dass er ihrem Vater manchmal geholfen hatte, was sie nicht gewusst hatte.
:30. Dieses Nicht-Gewusst-Haben hatte die Qualität von kleinen Entdeckungen, die man nach langer Zeit über jemanden macht, den man zu kennen glaubt.
:31. Eine Verschiebung im Bild, die das Bild nicht verändert, sondern vollständiger macht.
:32. Die Stille zwischen den Sätzen war die Stille von jemandem, dem man nichts beweisen muss.
:33. Das ist die beste Art von Stille, weil sie keine Energie verbraucht und zeigt, dass das Gespräch an einem Ort angekommen ist.
:34. An dem Form und Inhalt übereinstimmen.
:35. Als Sofia aufstand, sagte Nikolai, sie solle morgen wieder vorbeikommen, der Garten sei schön im Nebel.
:36. Das war eine seltsame Einladung und die richtige, weil er damit das sagte, was er sagen wollte, ohne den direkten Weg zu nehmen.
:37. Der Umweg ist manchmal genauer als der direkte Weg.
:38. Sofia schaute ihn an, einen Moment lang, mit dem Blick von jemandem, der eine Frage hört, die keine direkte Antwort erwartet.
:39. Und sagte vielleicht, was in diesem Zusammenhang mehr war als eine Möglichkeit.
:40. Nikolai blieb in der Küche mit den zwei leeren Tassen, und der Ofen brannte noch, und draußen war der Nebel.
:41. Er dachte, dass morgen der Garten wieder auf ihn warten würde, wie immer.
:42. Und dass das jetzt einen kleinen, neuen Grund hatte, der keinen Namen brauchte, weil Dinge, die keinen Namen brauchen, meistens die echten sind.
|}
ntfef0q3xwrbacanchs0yzjqe85hw1v
1085968
1085961
2026-05-16T20:39:51Z
Thirunavukkarasye-Raveendran
47852
1085968
wikitext
text/x-wiki
{{Navigation hoch|
hochtext=Inhaltsverzeichnis: Ungarisch-Lesebuch|
hochlink=Ungarisch#Ungarisch-Lesebuch}}
{{Navigation hoch|
hochtext=Inhaltsverzeichnis: Kurzgeschichten|
hochlink=Ungarisch/Ungarisch-Lesebuch-Kurzgeschichten}}
=== 1 ===
:Leonárd visszatérése.
:1. Leonárd valaha olyan fotókat készített, amelyek ismert magazinokban jelentek meg.
:2. Ezt nem felejtette el, de már nem segített rajta.
:3. Mert a hírnév olyan valuta, amely elinflálódik, ha nem támasztják alá aktuális munkával.
:4. És mert a múlt nem érv a jelen mellett, akkor sem, ha az ember nagyon jól ismeri.
:5. Az elmúlt évnek az előrehaladás nélküli idő múlásának felőrlő minősége volt.
:6. Nem drámaian, nem világos töréssel.
:7. Hanem kis megbízások és hosszú szünetek csendes felhalmozódásával.
:8. Ezek együtt olyan állapotot alkottak, amelyet nem akart megnevezni.
:9. Mert a megnevezés véglegessé tette volna.
:10. Rászokott arra, hogy régi munkákat nézegessen.
:11. Ez nem jó szokás, mert a tegnapot nagyobbá teszi, a mát pedig kisebbé.
:12. Tudta ezt, és mégis csinálta.
:13. Ez jobban foglalkoztatta, mint maga a szokás.
:14. Ez a távolság tudás és cselekvés között az emberi élet egyik legmakacsabb távolsága.
:15. És nem felismerés által zárul be, hanem valami más által.
:16. Egy alkalom által, egy pillanat által, egy szakmai fórumon talált hirdetés által.
:17. A hirdetésnek olyan sajátos minősége volt, mint azoknak a dolgoknak, amelyek másoknak kellemetlenek, neki viszont lehetségesek.
:18. Egy cég fotóst keresett egy építési projekthez szélsőséges körülmények között.
:19. Minden ismert fotós visszamondta.
:20. Ez azt jelentette, hogy a terep üres volt, ha az ember kész volt belépni rá.
:21. Ez egyszerű számítás, amelyet az ember vagy lát, vagy nem.
:22. Telefonált, és Kovácssal beszélt.
:23. Kovácsnak nem volt türelme a homályossághoz, és közvetlen kérdéseket tett fel.
:24. Leonárd ezt értékelte.
:25. Mert a tárgyilagos emberek tárgyilagos válaszokra reagálnak.
:26. És mert a beszélgetés, amelyet folytatott, nem a múltjáról szólt.
:27. Hanem a megbízó konkrét problémájáról és arról, hogyan fogja megoldani.
:28. Ez volt a különbség, amelyet tudatosan megteremtett.
:29. Nem reményt eladni, hanem hozzáértést kínálni.
:30. Nem bizalomért könyörögni, hanem pontossággal kiérdemelni.
:31. Ez más hozzáállás, és a beszélgetésben mindkét fél számára másként érződik.
:32. Az írásos terv, amelyet egy éjszaka alatt megírt, őszinte volt a kockázatokkal kapcsolatban.
:33. Mert a nehézségekről való őszinteség több bizalmat teremt, mint az az állítás, hogy nincsenek.
:34. És mert az a megbízó, aki ismeri a körülményeket, olyan emberben bízik, aki szintén ismeri őket.
:35. Nem olyanban, aki úgy tesz, mintha nem jelentenének problémát.
:36. Két nappal később megkapta a megbízást.
:37. Nem ünnepelt.
:38. Mert a megbízások nem megérkezések, hanem kötelezettségek.
:39. És mert az igazi munka csak akkor kezdődött.
:40. Ezt nem szerénységként értette, hanem elvként.
:41. A felkészülésnek valami fontos dolog intenzitása volt.
:42. Akkumulátortesztekkel fagypont alatti hőmérsékleten.
:43. Napi edzéssel a nehéz felszereléssel.
:44. A terep gondos tanulmányozásával műholdképek alapján.
:45. Nem azért, mert mindezt nem ismerte.
:46. Hanem mert a tudás és a felkészülés két különböző dolog.
:47. És ezúttal nem akart távolságot hagyni közöttük.
:48. Mert a távolság szélsőséges körülmények között hibákat termel.
:49. A hibáknak pedig ott olyan következményeik vannak, amelyeket nem akart vállalni.
:50. A helyszínen a terep olyan volt, amilyennek várta.
:51. A fény azonban nem.
:52. Mert a hegyekben a fénynek saját ritmusa van, és nincs tekintettel az időtervekre.
:53. Ez nem probléma, ha az ember tudja.
:54. És nagy probléma, ha nem tudja.
:55. A második napon rosszabbra fordult az idő.
:56. Leonárd három órán át várt a hidegben arra a fényablakra, amely majd eljön.
:57. Mert tudta, hogy el fog jönni.
:58. És mert a türelem ebben a szakmában nem érzelmi tulajdonság, hanem technikai.
:59. Az ember vagy edzette, vagy nem.
:60. Ő edzette.
:61. Olyan években, amelyekben nem mindig a türelemről volt szó, de mindig a megfelelő pillanatra való várakozásról.
:62. A fényablak megérkezett, húsz percre.
:63. Magasabbra mászott, mint tervezte.
:64. Mert a legjobb kép onnan fentről volt lehetséges.
:65. És mert a bekalkulált kockázatok nem meglepetések.
:66. Hanem döntések, amelyeket az ember akkor hoz meg, amikor eljön a pillanat.
:67. Ez a különbség az improvizáció és az improvizációt lehetővé tevő felkészülés között.
:68. Kovács három héttel később megnézte a sorozatot.
:69. Keveset mondott.
:70. Aztán hosszú távú együttműködésről kérdezte.
:71. Ez a visszajelzés legelegánsabb formája, amelyet egy megbízó adhat.
:72. Mert nincs szüksége szavakra ahhoz, hogy azt jelentse, amit jelent.
:73. A Budapestre tartó vonaton Leonárd kinézett az ablakon a változó tájra.
:74. A táj laposabb lett, ismerősebb.
:75. Nem a régi sikerekre gondolt, hanem a következő projektre.
:76. Ez a legpontosabb jele annak, hogy valaki újra játékban van.
:77. Nem az öröm a múlt miatt, hanem a kíváncsiság az iránt, ami következik.
:78. Annak az embernek a nyugodt, tárgyilagos kíváncsisága, aki tudja, mire képes.
:79. És akinek ezt nem kell bizonygatnia, mert éppen bebizonyította.
:80. Ez nem diadalmas pillanat volt, hanem csendes.
:81. Annak az embernek a csendje, aki tudja, hol áll.
:82. És ezt elegendőnek tartja.
:83. Talán ez az önbizalom legérettebb formája.
:84. Nem a hangos, hanem a csendes.
:85. Az, amelynek nincs szüksége nézőkre.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Leonárd visszatérése. - Leonárds Rückkehr.
:1. Leonárd valaha olyan fotókat készített, amelyek ismert magazinokban jelentek meg. - Leonárd hatte einmal Fotos gemacht, die in Magazinen erschienen waren, die man kannte.
:2. Ezt nem felejtette el, de már nem segített rajta. - Das hatte er nicht vergessen und das half ihm nicht mehr.
:3. Mert a hírnév olyan valuta, amely elinflálódik, ha nem támasztják alá aktuális munkával. - Weil Reputation eine Währung ist, die inflationiert, wenn sie nicht durch aktuelle Arbeit gestützt wird.
:4. És mert a múlt nem érv a jelen mellett, akkor sem, ha az ember nagyon jól ismeri. - Und weil die Vergangenheit kein Argument für die Gegenwart ist, auch wenn man sie sehr gut kennt.
:5. Az elmúlt évnek az előrehaladás nélküli idő múlásának felőrlő minősége volt. - Das letzte Jahr hatte die zermürbende Qualität von Zeit gehabt, die vergeht, ohne voranzukommen.
:6. Nem drámaian, nem világos töréssel. - Nicht dramatisch, nicht mit einem klaren Bruch.
:7. Hanem kis megbízások és hosszú szünetek csendes felhalmozódásával. - Sondern mit der stillen Akkumulation von kleinen Aufträgen und langen Pausen.
:8. Ezek együtt olyan állapotot alkottak, amelyet nem akart megnevezni. - Die zusammen einen Zustand ergaben, den er nicht benennen wollte.
:9. Mert a megnevezés véglegessé tette volna. - Weil Benennen ihn endgültig gemacht hätte.
:10. Rászokott arra, hogy régi munkákat nézegessen. - Er hatte sich angewöhnt, alte Arbeiten anzuschauen.
:11. Ez nem jó szokás, mert a tegnapot nagyobbá teszi, a mát pedig kisebbé. - Das ist keine gute Gewohnheit, weil sie das Gestern größer macht und das Heute kleiner.
:12. Tudta ezt, és mégis csinálta. - Er wusste das, und er tat es trotzdem.
:13. Ez jobban foglalkoztatta, mint maga a szokás. - Das beschäftigte ihn mehr als die Gewohnheit selbst.
:14. Ez a távolság tudás és cselekvés között az emberi élet egyik legmakacsabb távolsága. - Dieser Abstand zwischen Wissen und Handeln ist einer der zähesten im menschlichen Leben.
:15. És nem felismerés által zárul be, hanem valami más által. - Und er schließt sich nicht durch Erkenntnis, sondern durch etwas anderes.
:16. Egy alkalom által, egy pillanat által, egy szakmai fórumon talált hirdetés által. - Durch einen Anlass, durch einen Moment, durch eine Anzeige in einem Branchenforum.
:17. A hirdetésnek olyan sajátos minősége volt, mint azoknak a dolgoknak, amelyek másoknak kellemetlenek, neki viszont lehetségesek. - Die Anzeige hatte die spezifische Qualität von Dingen, die für andere unangenehm und für ihn möglich sind.
:18. Egy cég fotóst keresett egy építési projekthez szélsőséges körülmények között. - Eine Firma suchte einen Fotografen für ein Bauprojekt in extremen Bedingungen.
:19. Minden ismert fotós visszamondta. - Alle etablierten Fotografen hatten abgesagt.
:20. Ez azt jelentette, hogy a terep üres volt, ha az ember kész volt belépni rá. - Das bedeutete, dass das Feld leer war, wenn man bereit war, es zu betreten.
:21. Ez egyszerű számítás, amelyet az ember vagy lát, vagy nem. - Das ist eine einfache Kalkulation, die man entweder sieht oder nicht.
:22. Telefonált, és Kovácssal beszélt. - Er rief an und sprach mit Kovács.
:23. Kovácsnak nem volt türelme a homályossághoz, és közvetlen kérdéseket tett fel. - Kovács hatte keine Geduld für Unklarheiten und stellte direkte Fragen.
:24. Leonárd ezt értékelte. - Das schätzte Leonárd.
:25. Mert a tárgyilagos emberek tárgyilagos válaszokra reagálnak. - Weil sachliche Menschen auf sachliche Antworten reagieren.
:26. És mert a beszélgetés, amelyet folytatott, nem a múltjáról szólt. - Und weil das Gespräch, das er führte, kein Gespräch über seine Vergangenheit war.
:27. Hanem a megbízó konkrét problémájáról és arról, hogyan fogja megoldani. - Sondern über das konkrete Problem des Auftraggebers und wie er es lösen würde.
:28. Ez volt a különbség, amelyet tudatosan megteremtett. - Das war der Unterschied, den er bewusst setzte.
:29. Nem reményt eladni, hanem hozzáértést kínálni. - Nicht Hoffnung verkaufen, sondern Kompetenz anbieten.
:30. Nem bizalomért könyörögni, hanem pontossággal kiérdemelni. - Nicht um Vertrauen bitten, sondern es durch Präzision verdienen.
:31. Ez más hozzáállás, és a beszélgetésben mindkét fél számára másként érződik. - Das ist eine andere Haltung, die sich im Gespräch anders anfühlt, für beide Seiten.
:32. Az írásos terv, amelyet egy éjszaka alatt megírt, őszinte volt a kockázatokkal kapcsolatban. - Der schriftliche Plan, den er in einer Nacht schrieb, war ehrlich über Risiken.
:33. Mert a nehézségekről való őszinteség több bizalmat teremt, mint az az állítás, hogy nincsenek. - Weil Ehrlichkeit über Schwierigkeiten mehr Vertrauen schafft als die Behauptung, es gebe keine.
:34. És mert az a megbízó, aki ismeri a körülményeket, olyan emberben bízik, aki szintén ismeri őket. - Und weil ein Auftraggeber, der die Bedingungen kennt, jemandem vertraut, der sie ebenfalls kennt.
:35. Nem olyanban, aki úgy tesz, mintha nem jelentenének problémát. - Und nicht jemandem, der so tut, als wären sie kein Problem.
:36. Két nappal később megkapta a megbízást. - Zwei Tage später hatte er den Auftrag.
:37. Nem ünnepelt. - Und er feierte nicht.
:38. Mert a megbízások nem megérkezések, hanem kötelezettségek. - Weil Aufträge keine Ankunft sind, sondern eine Verpflichtung.
:39. És mert az igazi munka csak akkor kezdődött. - Und weil die eigentliche Arbeit erst begann.
:40. Ezt nem szerénységként értette, hanem elvként. - Das verstand er als Prinzip und nicht als Bescheidenheit.
:41. A felkészülésnek valami fontos dolog intenzitása volt. - Die Vorbereitung hatte die Intensität von etwas, das wichtig ist.
:42. Akkumulátortesztekkel fagypont alatti hőmérsékleten. - Mit Batterietests bei Minustemperaturen.
:43. Napi edzéssel a nehéz felszereléssel. - Mit täglichem Training mit dem schweren Equipment.
:44. A terep gondos tanulmányozásával műholdképek alapján. - Mit dem sorgfältigen Studium des Geländes aus Satellitenbildern.
:45. Nem azért, mert mindezt nem ismerte. - Nicht weil er das alles nicht kannte.
:46. Hanem mert a tudás és a felkészülés két különböző dolog. - Sondern weil Kenntnis und Vorbereitung zwei verschiedene Dinge sind.
:47. És ezúttal nem akart távolságot hagyni közöttük. - Und er diesmal keinen Abstand zwischen ihnen lassen wollte.
:48. Mert a távolság szélsőséges körülmények között hibákat termel. - Weil Abstand in extremen Bedingungen Fehler produziert.
:49. A hibáknak pedig ott olyan következményeik vannak, amelyeket nem akart vállalni. - Und Fehler dort Konsequenzen haben, die er nicht eingehen wollte.
:50. A helyszínen a terep olyan volt, amilyennek várta. - Vor Ort war das Gelände so, wie er es erwartet hatte.
:51. A fény azonban nem. - Und das Licht war es nicht.
:52. Mert a hegyekben a fénynek saját ritmusa van, és nincs tekintettel az időtervekre. - Weil Licht in Bergen seinen eigenen Rhythmus hat und keine Rücksicht auf Zeitpläne nimmt.
:53. Ez nem probléma, ha az ember tudja. - Das ist kein Problem, wenn man das weiß.
:54. És nagy probléma, ha nem tudja. - Und ein großes Problem, wenn man es nicht weiß.
:55. A második napon rosszabbra fordult az idő. - Das Wetter verschlechterte sich am zweiten Tag.
:56. Leonárd három órán át várt a hidegben arra a fényablakra, amely majd eljön. - Leonárd wartete drei Stunden in der Kälte auf das Lichtfenster, das kommen würde.
:57. Mert tudta, hogy el fog jönni. - Weil er wusste, dass es kommen würde.
:58. És mert a türelem ebben a szakmában nem érzelmi tulajdonság, hanem technikai. - Und weil Geduld in diesem Beruf keine emotionale Eigenschaft ist, sondern eine technische.
:59. Az ember vagy edzette, vagy nem. - Die man entweder trainiert hat oder nicht.
:60. Ő edzette. - Und er hatte sie trainiert.
:61. Olyan években, amelyekben nem mindig a türelemről volt szó, de mindig a megfelelő pillanatra való várakozásról. - In Jahren, in denen es nicht immer um Geduld gegangen war, aber immer um das Warten auf den richtigen Moment.
:62. A fényablak megérkezett, húsz percre. - Das Fenster kam, zwanzig Minuten.
:63. Magasabbra mászott, mint tervezte. - Und er kletterte höher als geplant.
:64. Mert a legjobb kép onnan fentről volt lehetséges. - Weil das beste Bild von dort oben war.
:65. És mert a bekalkulált kockázatok nem meglepetések. - Und weil Risiken, die man einkalkuliert hat, keine Überraschungen sind.
:66. Hanem döntések, amelyeket az ember akkor hoz meg, amikor eljön a pillanat. - Sondern Entscheidungen, die man trifft, wenn der Moment da ist.
:67. Ez a különbség az improvizáció és az improvizációt lehetővé tevő felkészülés között. - Das ist der Unterschied zwischen Improvisation und Vorbereitung, die Improvisation ermöglicht.
:68. Kovács három héttel később megnézte a sorozatot. - Kovács schaute die Serie drei Wochen später an.
:69. Keveset mondott. - Er sagte wenig.
:70. Aztán hosszú távú együttműködésről kérdezte. - Und fragte nach einem langfristigen Engagement.
:71. Ez a visszajelzés legelegánsabb formája, amelyet egy megbízó adhat. - Das ist die eleganteste Form von Feedback, die ein Auftraggeber geben kann.
:72. Mert nincs szüksége szavakra ahhoz, hogy azt jelentse, amit jelent. - Weil sie keine Worte braucht, um zu bedeuten, was sie bedeutet.
:73. A Budapestre tartó vonaton Leonárd kinézett az ablakon a változó tájra. - Im Zug nach Budapest schaute Leonárd aus dem Fenster auf die Landschaft, die sich veränderte.
:74. A táj laposabb lett, ismerősebb. - Sie wurde flacher, vertrauter.
:75. Nem a régi sikerekre gondolt, hanem a következő projektre. - Er dachte nicht an alte Erfolge, sondern an das nächste Projekt.
:76. Ez a legpontosabb jele annak, hogy valaki újra játékban van. - Das ist der präziseste Indikator dafür, dass jemand wieder im Spiel ist.
:77. Nem az öröm a múlt miatt, hanem a kíváncsiság az iránt, ami következik. - Nicht die Freude über das Vergangene, sondern die Neugier auf das Kommende.
:78. Annak az embernek a nyugodt, tárgyilagos kíváncsisága, aki tudja, mire képes. - Die ruhige, sachliche Neugier von jemandem, der weiß, was er kann.
:79. És akinek ezt nem kell bizonygatnia, mert éppen bebizonyította. - Und der das nicht beweisen muss, weil er es gerade bewiesen hat.
:80. Ez nem diadalmas pillanat volt, hanem csendes. - Das war kein triumphaler Moment, sondern ein ruhiger.
:81. Annak az embernek a csendje, aki tudja, hol áll. - Die Stille von jemandem, der weiß, wo er steht.
:82. És ezt elegendőnek tartja. - Und der das für ausreichend hält.
:83. Talán ez az önbizalom legérettebb formája. - Das ist vielleicht die reifste Form von Selbstvertrauen, die es gibt.
:84. Nem a hangos, hanem a csendes. - Nicht die laute, sondern die stille.
:85. Az, amelynek nincs szüksége nézőkre. - Die keine Zuschauer braucht.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Leonárds Rückkehr.
:1. Leonárd hatte einmal Fotos gemacht, die in Magazinen erschienen waren, die man kannte.
:2. Das hatte er nicht vergessen und das half ihm nicht mehr.
:3. Weil Reputation eine Währung ist, die inflationiert, wenn sie nicht durch aktuelle Arbeit gestützt wird.
:4. Und weil die Vergangenheit kein Argument für die Gegenwart ist, auch wenn man sie sehr gut kennt.
:5. Das letzte Jahr hatte die zermürbende Qualität von Zeit gehabt, die vergeht, ohne voranzukommen.
:6. Nicht dramatisch, nicht mit einem klaren Bruch.
:7. Sondern mit der stillen Akkumulation von kleinen Aufträgen und langen Pausen.
:8. Die zusammen einen Zustand ergaben, den er nicht benennen wollte.
:9. Weil Benennen ihn endgültig gemacht hätte.
:10. Er hatte sich angewöhnt, alte Arbeiten anzuschauen.
:11. Das ist keine gute Gewohnheit, weil sie das Gestern größer macht und das Heute kleiner.
:12. Er wusste das, und er tat es trotzdem.
:13. Das beschäftigte ihn mehr als die Gewohnheit selbst.
:14. Dieser Abstand zwischen Wissen und Handeln ist einer der zähesten im menschlichen Leben.
:15. Und er schließt sich nicht durch Erkenntnis, sondern durch etwas anderes.
:16. Durch einen Anlass, durch einen Moment, durch eine Anzeige in einem Branchenforum.
:17. Die Anzeige hatte die spezifische Qualität von Dingen, die für andere unangenehm und für ihn möglich sind.
:18. Eine Firma suchte einen Fotografen für ein Bauprojekt in extremen Bedingungen.
:19. Alle etablierten Fotografen hatten abgesagt.
:20. Das bedeutete, dass das Feld leer war, wenn man bereit war, es zu betreten.
:21. Das ist eine einfache Kalkulation, die man entweder sieht oder nicht.
:22. Er rief an und sprach mit Kovács.
:23. Kovács hatte keine Geduld für Unklarheiten und stellte direkte Fragen.
:24. Das schätzte Leonárd.
:25. Weil sachliche Menschen auf sachliche Antworten reagieren.
:26. Und weil das Gespräch, das er führte, kein Gespräch über seine Vergangenheit war.
:27. Sondern über das konkrete Problem des Auftraggebers und wie er es lösen würde.
:28. Das war der Unterschied, den er bewusst setzte.
:29. Nicht Hoffnung verkaufen, sondern Kompetenz anbieten.
:30. Nicht um Vertrauen bitten, sondern es durch Präzision verdienen.
:31. Das ist eine andere Haltung, die sich im Gespräch anders anfühlt, für beide Seiten.
:32. Der schriftliche Plan, den er in einer Nacht schrieb, war ehrlich über Risiken.
:33. Weil Ehrlichkeit über Schwierigkeiten mehr Vertrauen schafft als die Behauptung, es gebe keine.
:34. Und weil ein Auftraggeber, der die Bedingungen kennt, jemandem vertraut, der sie ebenfalls kennt.
:35. Und nicht jemandem, der so tut, als wären sie kein Problem.
:36. Zwei Tage später hatte er den Auftrag.
:37. Und er feierte nicht.
:38. Weil Aufträge keine Ankunft sind, sondern eine Verpflichtung.
:39. Und weil die eigentliche Arbeit erst begann.
:40. Das verstand er als Prinzip und nicht als Bescheidenheit.
:41. Die Vorbereitung hatte die Intensität von etwas, das wichtig ist.
:42. Mit Batterietests bei Minustemperaturen.
:43. Mit täglichem Training mit dem schweren Equipment.
:44. Mit dem sorgfältigen Studium des Geländes aus Satellitenbildern.
:45. Nicht weil er das alles nicht kannte.
:46. Sondern weil Kenntnis und Vorbereitung zwei verschiedene Dinge sind.
:47. Und er diesmal keinen Abstand zwischen ihnen lassen wollte.
:48. Weil Abstand in extremen Bedingungen Fehler produziert.
:49. Und Fehler dort Konsequenzen haben, die er nicht eingehen wollte.
:50. Vor Ort war das Gelände so, wie er es erwartet hatte.
:51. Und das Licht war es nicht.
:52. Weil Licht in Bergen seinen eigenen Rhythmus hat und keine Rücksicht auf Zeitpläne nimmt.
:53. Das ist kein Problem, wenn man das weiß.
:54. Und ein großes Problem, wenn man es nicht weiß.
:55. Das Wetter verschlechterte sich am zweiten Tag.
:56. Leonárd wartete drei Stunden in der Kälte auf das Lichtfenster, das kommen würde.
:57. Weil er wusste, dass es kommen würde.
:58. Und weil Geduld in diesem Beruf keine emotionale Eigenschaft ist, sondern eine technische.
:59. Die man entweder trainiert hat oder nicht.
:60. Und er hatte sie trainiert.
:61. In Jahren, in denen es nicht immer um Geduld gegangen war, aber immer um das Warten auf den richtigen Moment.
:62. Das Fenster kam, zwanzig Minuten.
:63. Und er kletterte höher als geplant.
:64. Weil das beste Bild von dort oben war.
:65. Und weil Risiken, die man einkalkuliert hat, keine Überraschungen sind.
:66. Sondern Entscheidungen, die man trifft, wenn der Moment da ist.
:67. Das ist der Unterschied zwischen Improvisation und Vorbereitung, die Improvisation ermöglicht.
:68. Kovács schaute die Serie drei Wochen später an.
:69. Er sagte wenig.
:70. Und fragte nach einem langfristigen Engagement.
:71. Das ist die eleganteste Form von Feedback, die ein Auftraggeber geben kann.
:72. Weil sie keine Worte braucht, um zu bedeuten, was sie bedeutet.
:73. Im Zug nach Budapest schaute Leonárd aus dem Fenster auf die Landschaft, die sich veränderte.
:74. Sie wurde flacher, vertrauter.
:75. Er dachte nicht an alte Erfolge, sondern an das nächste Projekt.
:76. Das ist der präziseste Indikator dafür, dass jemand wieder im Spiel ist.
:77. Nicht die Freude über das Vergangene, sondern die Neugier auf das Kommende.
:78. Die ruhige, sachliche Neugier von jemandem, der weiß, was er kann.
:79. Und der das nicht beweisen muss, weil er es gerade bewiesen hat.
:80. Das war kein triumphaler Moment, sondern ein ruhiger.
:81. Die Stille von jemandem, der weiß, wo er steht.
:82. Und der das für ausreichend hält.
:83. Das ist vielleicht die reifste Form von Selbstvertrauen, die es gibt.
:84. Nicht die laute, sondern die stille.
:85. Die keine Zuschauer braucht.
|}
=== 2 ===
:Rövidítések nélkül.
:1. Ferenc azért vette meg a házat, mert javíthatónak tartotta.
:2. Ezt rajta kívül senki sem gondolta így.
:3. Ez nem érv volt a vásárlás ellen, hanem mellette.
:4. Mert azok a dolgok, amelyeket mások alábecsülnek, többnyire olcsóbbak, és többnyire lehetségesek.
:5. A ház 1953-ban épült, és húsz éve nem lakták.
:6. Ezt látni lehetett, érezni lehetett a szagán, és érezni lehetett benne.
:7. A lyukas tetőn, a halott vezetékeken, a nedves falakon.
:8. A gerendán is, amelyet akkor még nem talált meg.
:9. És azoknak a helyeknek a sajátos csendjén, amelyekben már nem lakik senki.
:10. Ezt a csendet nem fenyegetésként értette, hanem olyan állapotként, amelyen változtatni lehet.
:11. A szomszédok gyorsan kialakították a véleményüket, és barátságosan el is mondták.
:12. A kettő együtt a közöny egyik formája volt.
:13. Ferenc meghallgatta őket, és nem mondott semmit.
:14. Mert megértette, hogy mások véleménye arról, amit csinál, nem releváns input.
:15. Amíg ő tudja, mit csinál.
:16. Az első reggelén listát készített, módszeresen és értékelés nélkül.
:17. Mert a túl korai értékelés megbénítja a cselekvést.
:18. A listának annak a dolognak a józan teljessége volt, amelyet az ember nem szépít meg.
:19. Mert a szépítés az építésben semmit sem használ.
:20. Területekre osztotta a listát, és mindenhez dátumot rendelt.
:21. Nem azért, mert a dátumok mindig tarthatók.
:22. Hanem mert a dátumok irányt adnak.
:23. Az irány pedig fontosabb, mint a tökéletesség.
:24. A tető következett először.
:25. Mert a tető mindig először jön.
:26. Ez olyan egyszerű logika, hogy nehéz elmagyarázni.
:27. Az ember vagy érti, vagy nem.
:28. Az első heteknek annak a munkának a nyers minősége volt, amelyhez az ember nincs hozzászokva.
:29. Olyan kimerültséggel, amely más, mint az irodai kimerültség.
:30. Testibb, és közben tisztább.
:31. Mert oka van, amely látható.
:32. Rövidítések nélkül dolgozott.
:33. Mert tudta, hogy az építésben a rövidítések adósságok.
:34. Amelyeket később kamatokkal fizet vissza az ember.
:35. És mert ilyen adósságokat többé nem akart, élete egyetlen területén sem.
:36. A korhadt gerenda volt az a pillanat, amelyet nem tervezett.
:37. Egy kedd délelőttön került elő, hat hét munka után.
:38. Ferenc egy ideig előtte állt.
:39. Nem tanácstalanságból.
:40. Hanem a probléma iránti tiszteletből.
:41. Mert a problémák iránti tisztelet jobb megoldásokat hoz létre, mint a pánik.
:42. Bement a városba, és beszélt a szakemberrel.
:43. Félbeszakítás nélkül hallgatta végig.
:44. Feltette a megfelelő kérdéseket.
:45. És egy olyan tervvel tért vissza, amely jobb volt az eredetinél.
:46. Néha ez a visszaesések eredménye, ha az ember információként kezeli őket, nem ítéletként.
:47. A megerősítés három napig tartott.
:48. A végén erősebb volt, mint a gerenda, amelyet pótolt.
:49. Ez jobban elégedetté tette, mint bármi, ami addig ellenállás nélkül ment.
:50. Mert a nehézségekből születő megoldásoknak más anyaguk van.
:51. A nyár meghozta a falakat, a kora ősz az ablakokat.
:52. Egy szeptemberi estén felkapcsolta a villanyt a nappaliban.
:53. Sok év után először.
:54. A szoba meleg és világos volt.
:55. Úgy nézett ki, mint ami most már volt.
:56. Egy hely, ahol valaki él.
:57. A verandán ült, és kávét ivott.
:58. A szomszédasszony, aki a bontásra számított, elment mellette.
:59. Azt mondta, ez most igazán szépnek látszik.
:60. Olyan hangon, amely úgy hangzott, mintha valóban komolyan gondolná.
:61. Ferenc ezt tudomásul vette, de nem kommentálta.
:62. Mert bizonyos megerősítések jobban hatnak, ha az ember nem mond rájuk semmit.
:63. Arra a listára gondolt, amelyet az első reggelen készített.
:64. A lista minden pontjára.
:65. És arra, hogy minden pont el volt intézve.
:66. Ez nem hősies gondolat volt.
:67. Hanem teljes.
:68. És a teljesség azon az estén elég volt.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Rövidítések nélkül. - Ohne Abkürzungen.
:1. Ferenc azért vette meg a házat, mert javíthatónak tartotta. - Ferenc hatte das Haus gekauft, weil er es für reparierbar hielt.
:2. Ezt rajta kívül senki sem gondolta így. - Was niemand sonst tat.
:3. Ez nem érv volt a vásárlás ellen, hanem mellette. - Das war kein Argument gegen den Kauf gewesen, sondern ein Argument dafür.
:4. Mert azok a dolgok, amelyeket mások alábecsülnek, többnyire olcsóbbak, és többnyire lehetségesek. - Weil Dinge, die andere unterschätzen, meistens günstiger sind und meistens möglich.
:5. A ház 1953-ban épült, és húsz éve nem lakták. - Das Haus war 1953 gebaut worden und seit zwanzig Jahren nicht mehr bewohnt.
:6. Ezt látni lehetett, érezni lehetett a szagán, és érezni lehetett benne. - Das sah und roch und spürte man.
:7. A lyukas tetőn, a halott vezetékeken, a nedves falakon. - Mit dem durchlöcherten Dach, den toten Leitungen, den feuchten Wänden.
:8. A gerendán is, amelyet akkor még nem talált meg. - Mit dem Balken, den er noch nicht gefunden hatte.
:9. És azoknak a helyeknek a sajátos csendjén, amelyekben már nem lakik senki. - Und mit der spezifischen Stille von Orten, die aufgehört haben, bewohnt zu sein.
:10. Ezt a csendet nem fenyegetésként értette, hanem olyan állapotként, amelyen változtatni lehet. - Eine Stille, die er nicht als Bedrohung las, sondern als Zustand, den man ändern kann.
:11. A szomszédok gyorsan kialakították a véleményüket, és barátságosan el is mondták. - Die Nachbarn hatten ihre Meinungen schnell gebildet und freundlich geäußert.
:12. A kettő együtt a közöny egyik formája volt. - Beides zusammen war eine Form von Gleichgültigkeit.
:13. Ferenc meghallgatta őket, és nem mondott semmit. - Ferenc hatte zugehört und nichts gesagt.
:14. Mert megértette, hogy mások véleménye arról, amit csinál, nem releváns input. - Weil er verstanden hatte, dass Meinungen anderer über das, was er tut, kein relevanter Input sind.
:15. Amíg ő tudja, mit csinál. - Solange er weiß, was er tut.
:16. Az első reggelén listát készített, módszeresen és értékelés nélkül. - Er machte eine Liste an seinem ersten Morgen, methodisch und ohne Wertung.
:17. Mert a túl korai értékelés megbénítja a cselekvést. - Weil Wertung zu früh das Handeln lähmt.
:18. A listának annak a dolognak a józan teljessége volt, amelyet az ember nem szépít meg. - Die Liste hatte die nüchterne Vollständigkeit von etwas, das man nicht verschönert.
:19. Mert a szépítés az építésben semmit sem használ. - Weil Verschönerung beim Bauen nichts nützt.
:20. Területekre osztotta a listát, és mindenhez dátumot rendelt. - Er teilte die Liste in Bereiche auf und setzte für alles ein Datum.
:21. Nem azért, mert a dátumok mindig tarthatók. - Nicht weil Daten immer halten.
:22. Hanem mert a dátumok irányt adnak. - Sondern weil Daten eine Richtung geben.
:23. Az irány pedig fontosabb, mint a tökéletesség. - Und Richtung wichtiger ist als Perfektion.
:24. A tető következett először. - Das Dach kam zuerst.
:25. Mert a tető mindig először jön. - Weil das Dach immer zuerst kommt.
:26. Ez olyan egyszerű logika, hogy nehéz elmagyarázni. - Das ist eine Logik, die so einfach ist, dass sie schwer zu erklären ist.
:27. Az ember vagy érti, vagy nem. - Und die man entweder versteht oder nicht.
:28. Az első heteknek annak a munkának a nyers minősége volt, amelyhez az ember nincs hozzászokva. - Die ersten Wochen hatten die raue Qualität von Arbeit, die man nicht gewohnt ist.
:29. Olyan kimerültséggel, amely más, mint az irodai kimerültség. - Mit der Erschöpfung, die sich anders anfühlt als Büroerschöpfung.
:30. Testibb, és közben tisztább. - Körperlicher und gleichzeitig sauberer.
:31. Mert oka van, amely látható. - Weil sie einen Grund hat, der sichtbar ist.
:32. Rövidítések nélkül dolgozott. - Er arbeitete ohne Abkürzungen.
:33. Mert tudta, hogy az építésben a rövidítések adósságok. - Weil er wusste, dass Abkürzungen beim Bauen Schulden sind.
:34. Amelyeket később kamatokkal fizet vissza az ember. - Die man später mit Zinsen zurückzahlt.
:35. És mert ilyen adósságokat többé nem akart, élete egyetlen területén sem. - Und weil er keine Schulden dieser Art mehr wollte, in keinem Bereich seines Lebens.
:36. A korhadt gerenda volt az a pillanat, amelyet nem tervezett. - Der morsche Balken war der Moment, den er nicht geplant hatte.
:37. Egy kedd délelőttön került elő, hat hét munka után. - An einem Dienstagvormittag nach sechs Wochen Arbeit.
:38. Ferenc egy ideig előtte állt. - Ferenc stand eine Weile davor.
:39. Nem tanácstalanságból. - Nicht aus Ratlosigkeit.
:40. Hanem a probléma iránti tiszteletből. - Sondern aus Respekt vor dem Problem.
:41. Mert a problémák iránti tisztelet jobb megoldásokat hoz létre, mint a pánik. - Weil Respekt vor Problemen bessere Lösungen produziert als Panik.
:42. Bement a városba, és beszélt a szakemberrel. - Er fuhr in die Stadt und sprach mit dem Fachmann.
:43. Félbeszakítás nélkül hallgatta végig. - Er hörte zu ohne zu unterbrechen.
:44. Feltette a megfelelő kérdéseket. - Er stellte die richtigen Fragen.
:45. És egy olyan tervvel tért vissza, amely jobb volt az eredetinél. - Und kam zurück mit einem Plan, der besser war als das Original.
:46. Néha ez a visszaesések eredménye, ha az ember információként kezeli őket, nem ítéletként. - Das ist manchmal das Ergebnis von Rückschlägen, wenn man sie als Information behandelt und nicht als Urteil.
:47. A megerősítés három napig tartott. - Die Verstärkung dauerte drei Tage.
:48. A végén erősebb volt, mint a gerenda, amelyet pótolt. - Und war am Ende stärker als der Balken, den sie ersetzte.
:49. Ez jobban elégedetté tette, mint bármi, ami addig ellenállás nélkül ment. - Das stellte ihn mehr zufrieden als alles, was bis dahin ohne Widerstand gelaufen war.
:50. Mert a nehézségekből születő megoldásoknak más anyaguk van. - Weil Lösungen, die aus Schwierigkeiten entstehen, eine andere Substanz haben.
:51. A nyár meghozta a falakat, a kora ősz az ablakokat. - Der Sommer brachte die Wände, der frühe Herbst die Fenster.
:52. Egy szeptemberi estén felkapcsolta a villanyt a nappaliban. - An einem Abend im September machte er das Licht im Wohnzimmer an.
:53. Sok év után először. - Das erste Mal seit Jahren.
:54. A szoba meleg és világos volt. - Das Zimmer war warm und hell.
:55. Úgy nézett ki, mint ami most már volt. - Und sah aus wie das, was es jetzt war.
:56. Egy hely, ahol valaki él. - Ein Ort, an dem jemand lebt.
:57. A verandán ült, és kávét ivott. - Er saß auf der Veranda und trank seinen Kaffee.
:58. A szomszédasszony, aki a bontásra számított, elment mellette. - Die Nachbarin, die den Abriss erwartet hatte, ging vorbei.
:59. Azt mondta, ez most igazán szépnek látszik. - Und sagte, das sehe jetzt wirklich schön aus.
:60. Olyan hangon, amely úgy hangzott, mintha valóban komolyan gondolná. - Mit einem Tonfall, der so klang, als würde sie es wirklich meinen.
:61. Ferenc ezt tudomásul vette, de nem kommentálta. - Ferenc registrierte das und kommentierte es nicht.
:62. Mert bizonyos megerősítések jobban hatnak, ha az ember nem mond rájuk semmit. - Weil manche Bestätigungen besser wirken, wenn man nichts darauf sagt.
:63. Arra a listára gondolt, amelyet az első reggelen készített. - Er dachte an die Liste, die er am ersten Morgen gemacht hatte.
:64. A lista minden pontjára. - An jeden Punkt darauf.
:65. És arra, hogy minden pont el volt intézve. - Und daran, dass jeder Punkt erledigt war.
:66. Ez nem hősies gondolat volt. - Das war kein heroischer Gedanke.
:67. Hanem teljes. - Aber ein vollständiger.
:68. És a teljesség azon az estén elég volt. - Und vollständig war an diesem Abend genug.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Ohne Abkürzungen.
:1. Ferenc hatte das Haus gekauft, weil er es für reparierbar hielt.
:2. Was niemand sonst tat.
:3. Das war kein Argument gegen den Kauf gewesen, sondern ein Argument dafür.
:4. Weil Dinge, die andere unterschätzen, meistens günstiger sind und meistens möglich.
:5. Das Haus war 1953 gebaut worden und seit zwanzig Jahren nicht mehr bewohnt.
:6. Das sah und roch und spürte man.
:7. Mit dem durchlöcherten Dach, den toten Leitungen, den feuchten Wänden.
:8. Mit dem Balken, den er noch nicht gefunden hatte.
:9. Und mit der spezifischen Stille von Orten, die aufgehört haben, bewohnt zu sein.
:10. Eine Stille, die er nicht als Bedrohung las, sondern als Zustand, den man ändern kann.
:11. Die Nachbarn hatten ihre Meinungen schnell gebildet und freundlich geäußert.
:12. Beides zusammen war eine Form von Gleichgültigkeit.
:13. Ferenc hatte zugehört und nichts gesagt.
:14. Weil er verstanden hatte, dass Meinungen anderer über das, was er tut, kein relevanter Input sind.
:15. Solange er weiß, was er tut.
:16. Er machte eine Liste an seinem ersten Morgen, methodisch und ohne Wertung.
:17. Weil Wertung zu früh das Handeln lähmt.
:18. Die Liste hatte die nüchterne Vollständigkeit von etwas, das man nicht verschönert.
:19. Weil Verschönerung beim Bauen nichts nützt.
:20. Er teilte die Liste in Bereiche auf und setzte für alles ein Datum.
:21. Nicht weil Daten immer halten.
:22. Sondern weil Daten eine Richtung geben.
:23. Und Richtung wichtiger ist als Perfektion.
:24. Das Dach kam zuerst.
:25. Weil das Dach immer zuerst kommt.
:26. Das ist eine Logik, die so einfach ist, dass sie schwer zu erklären ist.
:27. Und die man entweder versteht oder nicht.
:28. Die ersten Wochen hatten die raue Qualität von Arbeit, die man nicht gewohnt ist.
:29. Mit der Erschöpfung, die sich anders anfühlt als Büroerschöpfung.
:30. Körperlicher und gleichzeitig sauberer.
:31. Weil sie einen Grund hat, der sichtbar ist.
:32. Er arbeitete ohne Abkürzungen.
:33. Weil er wusste, dass Abkürzungen beim Bauen Schulden sind.
:34. Die man später mit Zinsen zurückzahlt.
:35. Und weil er keine Schulden dieser Art mehr wollte, in keinem Bereich seines Lebens.
:36. Der morsche Balken war der Moment, den er nicht geplant hatte.
:37. An einem Dienstagvormittag nach sechs Wochen Arbeit.
:38. Ferenc stand eine Weile davor.
:39. Nicht aus Ratlosigkeit.
:40. Sondern aus Respekt vor dem Problem.
:41. Weil Respekt vor Problemen bessere Lösungen produziert als Panik.
:42. Er fuhr in die Stadt und sprach mit dem Fachmann.
:43. Er hörte zu ohne zu unterbrechen.
:44. Er stellte die richtigen Fragen.
:45. Und kam zurück mit einem Plan, der besser war als das Original.
:46. Das ist manchmal das Ergebnis von Rückschlägen, wenn man sie als Information behandelt und nicht als Urteil.
:47. Die Verstärkung dauerte drei Tage.
:48. Und war am Ende stärker als der Balken, den sie ersetzte.
:49. Das stellte ihn mehr zufrieden als alles, was bis dahin ohne Widerstand gelaufen war.
:50. Weil Lösungen, die aus Schwierigkeiten entstehen, eine andere Substanz haben.
:51. Der Sommer brachte die Wände, der frühe Herbst die Fenster.
:52. An einem Abend im September machte er das Licht im Wohnzimmer an.
:53. Das erste Mal seit Jahren.
:54. Das Zimmer war warm und hell.
:55. Und sah aus wie das, was es jetzt war.
:56. Ein Ort, an dem jemand lebt.
:57. Er saß auf der Veranda und trank seinen Kaffee.
:58. Die Nachbarin, die den Abriss erwartet hatte, ging vorbei.
:59. Und sagte, das sehe jetzt wirklich schön aus.
:60. Mit einem Tonfall, der so klang, als würde sie es wirklich meinen.
:61. Ferenc registrierte das und kommentierte es nicht.
:62. Weil manche Bestätigungen besser wirken, wenn man nichts darauf sagt.
:63. Er dachte an die Liste, die er am ersten Morgen gemacht hatte.
:64. An jeden Punkt darauf.
:65. Und daran, dass jeder Punkt erledigt war.
:66. Das war kein heroischer Gedanke.
:67. Aber ein vollständiger.
:68. Und vollständig war an diesem Abend genug.
|}
=== 3 ===
:Derek házvásárlása Dél-Kaliforniában.
:1. Derek tizennégy éven át tanított matematikát a glendorai Citrus College-ban.
:2. Ez azt jelentette, hogy tizennégy éven át elég jól keresett ahhoz, hogy megéljen.
:3. De nem elég jól ahhoz, hogy Dél-Kaliforniában gond nélkül házat vegyen.
:4. Ez Dél-Kaliforniában nem szokatlan helyzet, hanem a normálállapot azoknál, akik hasznos szakmákban dolgoznak.
:5. Rendszeresen takarékoskodott.
:6. Ezt egy matematikatanár jól tudja csinálni.
:7. Mert a matematikatanárok tudják, mit jelent a kamatos kamat.
:8. És mert annak tudása, hogyan növekszik a pénz, fegyelmezett bánásmódra ösztönöz.
:9. Akkor is, ha ez nem helyettesíti a magasabb fizetést.
:10. Tizennyolc hónap konkrét keresés után elég pénze volt húszszázalékos önerőre.
:11. Ez Dél-Kaliforniában azt jelentette, hogy olyan árkategóriában engedhetett meg magának házat, amelyet a kollégái merésznek neveztek.
:12. A maklere viszont reálisnak tartotta.
:13. A maklert Carlosnak hívták.
:14. Tizenkét éve dolgozott a Pomona és Covina közötti térségben.
:15. Volt egy tulajdonsága, amelyet Derek értékelt.
:16. Úgy magyarázott el dolgokat, hogy nem egyszerűsítette le őket.
:17. Egy matematikatanár vevő esetében ez volt a helyes stratégia.
:18. Az első west covinai megtekintés egy olyan házat mutatott, amely első pillantásra tökéletesnek tűnt.
:19. Új bútorokkal, frissen festett falakkal, valamint kávé- és vaníliaillattal.
:20. Carlos ezt azonnal kommentálta.
:21. Ez staging, mondta.
:22. A ház azért néz így ki, mert így kell kinéznie, nem azért, mert ilyen.
:23. Derek, aki matematikusan gondolkodott, értékelte a különbséget az épület megrendezett állapota és tényleges állapota között.
:24. Azonnal független szakértőt kért.
:25. Nem azt, akit Carlos ajánlott volna, hanem egyet, akit ő maga kutatott fel.
:26. Mert a függetlenség egy szakvéleménynél nem formai részlet, hanem a hasznosságának lényege.
:27. A szakértő a második háznál, egy covinai ranch stílusú bungalónál, amely papíron kedvezőnek tűnt, repedéseket talált az alapon.
:28. Ezek egy olyan szeizmikusan aktív zónában, mint Dél-Kalifornia, nem esztétikai kérdést jelentenek, hanem szerkezeti kérdést.
:29. Derek hosszabb gondolkodás nélkül kihúzta a házat a listáról.
:30. Carlos elmagyarázta neki az ingatlanadót.
:31. Kaliforniában ezt a Proposition 13 szabályozza.
:32. Ez az adókulcsot a vételár egy százalékára korlátozza.
:33. Az éves emelések pedig legfeljebb két százalékosak lehetnek.
:34. Ez a rendszert a hosszú távú tulajdonosok számára kedvezővé teszi.
:35. Az új vevők számára pedig azt jelenti, hogy a vételárral kell számolni, nem egy felhalmozott becsült értékkel.
:36. Derek végigszámolta ezt, ahogy egy matematikatanár teszi.
:37. A járulékos költségekkel együtt.
:38. A Homeowners Association díjával, ha volt ilyen.
:39. A földrengésbiztosítással, amely Dél-Kaliforniában opcionális, de mégsem opcionális.
:40. És a karbantartási költségekkel, amelyeket régebbi házaknál reálisan kell kalkulálni.
:41. A harmadik ház Azusában volt, egy olyan környéken, amely optikailag nyugodtnak tűnt.
:42. Derek még a megtekintés előtt utánanézett a bűnözési statisztikáknak.
:43. Mert a nyilvánosan hozzáférhető adatok azért vannak, hogy használják őket.
:44. És mert egy utca benyomása és egy irányítószám bűnözési rátája két különböző információ.
:45. Mindkettőre szükség van.
:46. A környék rendben volt.
:47. A döntő tényező azonban az iskolakörzet volt.
:48. Nem azért, mert Dereknek gyerekei voltak.
:49. Hanem mert megértette, hogy az iskolakörzet hosszú távon erősebben befolyásolja egy ház újraeladási értékét Dél-Kaliforniában, mint szinte bármely építészeti jellemző.
:50. Mert a piacot uraló családok előbb vesznek iskolát, mint konyhát.
:51. A negyedik ház Charter Oakban állt, a Glendora Unified iskolakörzetben.
:52. Ennek jó értékelései voltak, és Derek a Citrus College-ban végzett munkájából ismerte.
:53. Ez egy régebbi bungaló volt három hálószobával, kis kerttel.
:54. Az ára a költségvetése felső határán volt, de elérhető maradt.
:55. A szakértő szerint a tetőnek még öt-hét jó éve volt.
:56. Ez Dél-Kaliforniában azt jelentette, hogy ezt be kellett kalkulálni.
:57. Derek be is kalkulálta.
:58. Levonta a tárgyalási ajánlatból.
:59. És listaár alatti ajánlatot tett, amely kifejezetten megemlítette a tetővel kapcsolatos szakértői megállapítást.
:60. Mert a tárgyilagos érvek jobban hatnak az eladóknál, mint az érzelmiek.
:61. Az ellenalku három napig tartott.
:62. Olyan árban állapodtak meg, amely Dereket elégedetté tette.
:63. Nem azért, mert alacsony volt.
:64. Hanem mert korrekt volt.
:65. Dél-Kaliforniában néha ez a legjobb, amit az ember elérhet.
:66. A closing egy title company-n keresztül zajlott.
:67. Olyan dokumentumokkal, amelyeket Derek már a találkozó előtt elolvasott.
:68. Ez Carlost meglepte.
:69. Derek viszont magától értetődőnek tartotta.
:70. Mert a dokumentumokat el kell olvasni, mielőtt az ember aláírja őket.
:71. Függetlenül attól, hogy valaki matematikatanár-e vagy sem.
:72. Egy csütörtök délután kapta meg a kulcsokat.
:73. Hazahajtott, a házhoz.
:74. Beállt a garázsba.
:75. Aztán egy ideig az üres nappaliban ült.
:76. Mert a staging eltűnt.
:77. A helyiségek most az ő saját bútoraihoz tartoztak, amelyeknek még meg kellett érkezniük.
:78. A tizennyolc hónapra gondolt.
:79. A megtekintésekre, a statisztikákra és a szakértői jelentésekre.
:80. Arra gondolt, hogy a házvásárlás Dél-Kaliforniában matematikai probléma.
:81. Meg lehet oldani, ha az ember ismeri a megfelelő változókat.
:82. És elég türelmes ahhoz, hogy megtalálja a megoldást.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Derek házvásárlása Dél-Kaliforniában. - Dereks Hauskauf in Südkalifornien.
:1. Derek tizennégy éven át tanított matematikát a glendorai Citrus College-ban. - Derek hatte vierzehn Jahre lang Mathematik am Citrus College in Glendora unterrichtet.
:2. Ez azt jelentette, hogy tizennégy éven át elég jól keresett ahhoz, hogy megéljen. - Das bedeutete, dass er vierzehn Jahre lang gut genug verdient hatte, um zu leben.
:3. De nem elég jól ahhoz, hogy Dél-Kaliforniában gond nélkül házat vegyen. - Und nicht gut genug, um in Südkalifornien problemlos ein Haus zu kaufen.
:4. Ez Dél-Kaliforniában nem szokatlan helyzet, hanem a normálállapot azoknál, akik hasznos szakmákban dolgoznak. - Das ist in Südkalifornien keine ungewöhnliche Situation, sondern der Normalzustand für Menschen, die in nützlichen Berufen arbeiten.
:5. Rendszeresen takarékoskodott. - Er hatte systematisch gespart.
:6. Ezt egy matematikatanár jól tudja csinálni. - Das kann ein Mathematiklehrer gut.
:7. Mert a matematikatanárok tudják, mit jelent a kamatos kamat. - Weil Mathematiklehrer wissen, was Zinseszins bedeutet.
:8. És mert annak tudása, hogyan növekszik a pénz, fegyelmezett bánásmódra ösztönöz. - Und weil das Wissen darüber, wie Geld wächst, einen disziplinierten Umgang damit begünstigt.
:9. Akkor is, ha ez nem helyettesíti a magasabb fizetést. - Auch wenn es kein Ersatz für ein höheres Gehalt ist.
:10. Tizennyolc hónap konkrét keresés után elég pénze volt húszszázalékos önerőre. - Nach achtzehn Monaten konkreter Suche hatte er genug für einen Down Payment von zwanzig Prozent.
:11. Ez Dél-Kaliforniában azt jelentette, hogy olyan árkategóriában engedhetett meg magának házat, amelyet a kollégái merésznek neveztek. - Das bedeutete in Südkalifornien, dass er sich ein Haus in einer Preisspanne leisten konnte, die seine Kollegen als mutig bezeichneten.
:12. A maklere viszont reálisnak tartotta. - Und die sein Makler als realistisch einschätzte.
:13. A maklert Carlosnak hívták. - Der Makler hieß Carlos.
:14. Tizenkét éve dolgozott a Pomona és Covina közötti térségben. - Er arbeitete seit zwölf Jahren in der Gegend zwischen Pomona und Covina.
:15. Volt egy tulajdonsága, amelyet Derek értékelt. - Und er hatte die Eigenschaft, die Derek schätzte.
:16. Úgy magyarázott el dolgokat, hogy nem egyszerűsítette le őket. - Er erklärte Dinge, ohne zu vereinfachen.
:17. Egy matematikatanár vevő esetében ez volt a helyes stratégia. - Das war bei einem Mathematiklehrer als Käufer die richtige Strategie.
:18. Az első west covinai megtekintés egy olyan házat mutatott, amely első pillantásra tökéletesnek tűnt. - Die erste Besichtigung in West Covina zeigte ein Haus, das auf den ersten Blick perfekt wirkte.
:19. Új bútorokkal, frissen festett falakkal, valamint kávé- és vaníliaillattal. - Mit neuen Möbeln, frisch gestrichenen Wänden und einem Geruch nach Kaffee und Vanille.
:20. Carlos ezt azonnal kommentálta. - Das kommentierte Carlos sofort.
:21. Ez staging, mondta. - Das ist Staging, sagte er.
:22. A ház azért néz így ki, mert így kell kinéznie, nem azért, mert ilyen. - Das Haus sieht so aus, weil es so aussehen soll, nicht weil es so ist.
:23. Derek, aki matematikusan gondolkodott, értékelte a különbséget az épület megrendezett állapota és tényleges állapota között. - Derek, der mathematisch dachte, schätzte die Unterscheidung zwischen dem inszenierten Zustand und dem tatsächlichen Zustand eines Gebäudes.
:24. Azonnal független szakértőt kért. - Und bat sofort um einen unabhängigen Gutachter.
:25. Nem azt, akit Carlos ajánlott volna, hanem egyet, akit ő maga kutatott fel. - Nicht den, den Carlos empfehlen würde, sondern einen, den er selbst recherchiert hatte.
:26. Mert a függetlenség egy szakvéleménynél nem formai részlet, hanem a hasznosságának lényege. - Weil Unabhängigkeit bei Gutachten kein formales Detail ist, sondern der Kern ihrer Nützlichkeit.
:27. A szakértő a második háznál, egy covinai ranch stílusú bungalónál, amely papíron kedvezőnek tűnt, repedéseket talált az alapon. - Der Gutachter fand beim zweiten Haus, einem Ranch-Style-Bungalow in Covina, das auf dem Papier günstig aussah, ein Fundament mit Rissen.
:28. Ezek egy olyan szeizmikusan aktív zónában, mint Dél-Kalifornia, nem esztétikai kérdést jelentenek, hanem szerkezeti kérdést. - Diese sind in einer seismisch aktiven Zone wie Südkalifornien keine ästhetische Frage, sondern eine strukturelle.
:29. Derek hosszabb gondolkodás nélkül kihúzta a házat a listáról. - Und Derek strich das Haus von der Liste, ohne lange darüber nachzudenken.
:30. Carlos elmagyarázta neki az ingatlanadót. - Carlos erklärte ihm die Grundsteuer.
:31. Kaliforniában ezt a Proposition 13 szabályozza. - Die ist in Kalifornien durch Proposition 13 geregelt.
:32. Ez az adókulcsot a vételár egy százalékára korlátozza. - Sie begrenzt den Steuersatz auf ein Prozent des Kaufpreises.
:33. Az éves emelések pedig legfeljebb két százalékosak lehetnek. - Mit jährlichen Erhöhungen von maximal zwei Prozent.
:34. Ez a rendszert a hosszú távú tulajdonosok számára kedvezővé teszi. - Das macht das System für Langzeitbesitzer günstig.
:35. Az új vevők számára pedig azt jelenti, hogy a vételárral kell számolni, nem egy felhalmozott becsült értékkel. - Und für Neukäufer bedeutet es, dass man auf den Kaufpreis dreht, nicht auf einen akkumulierten Schätzwert.
:36. Derek végigszámolta ezt, ahogy egy matematikatanár teszi. - Derek rechnete das durch, wie ein Mathematiklehrer das tut.
:37. A járulékos költségekkel együtt. - Mit den Zusatzkosten.
:38. A Homeowners Association díjával, ha volt ilyen. - Der Homeowners Association, wenn zutreffend.
:39. A földrengésbiztosítással, amely Dél-Kaliforniában opcionális, de mégsem opcionális. - Der Erdbebenversicherung, die in Südkalifornien optional aber nicht optional ist.
:40. És a karbantartási költségekkel, amelyeket régebbi házaknál reálisan kell kalkulálni. - Und den Instandhaltungskosten, die bei älteren Häusern realistisch zu kalkulieren sind.
:41. A harmadik ház Azusában volt, egy olyan környéken, amely optikailag nyugodtnak tűnt. - Das dritte Haus war in einem Viertel in Azusa, das optisch ruhig wirkte.
:42. Derek még a megtekintés előtt utánanézett a bűnözési statisztikáknak. - Derek schaute die Crime Rate Statistiken nach, bevor er die Besichtigung wahrnahm.
:43. Mert a nyilvánosan hozzáférhető adatok azért vannak, hogy használják őket. - Weil öffentlich zugängliche Daten dazu da sind, genutzt zu werden.
:44. És mert egy utca benyomása és egy irányítószám bűnözési rátája két különböző információ. - Und weil der Eindruck einer Straße und die Kriminalitätsrate eines Zip Codes zwei verschiedene Informationen sind.
:45. Mindkettőre szükség van. - Die man beide braucht.
:46. A környék rendben volt. - Das Viertel war in Ordnung.
:47. A döntő tényező azonban az iskolakörzet volt. - Aber der Schulbezirk war der entscheidende Faktor.
:48. Nem azért, mert Dereknek gyerekei voltak. - Nicht weil Derek Kinder hatte.
:49. Hanem mert megértette, hogy az iskolakörzet hosszú távon erősebben befolyásolja egy ház újraeladási értékét Dél-Kaliforniában, mint szinte bármely építészeti jellemző. - Sondern weil er verstanden hatte, dass der Schulbezirk den Wiederverkaufswert eines Hauses in Südkalifornien langfristig stärker beeinflusst als fast jedes bauliche Merkmal.
:50. Mert a piacot uraló családok előbb vesznek iskolát, mint konyhát. - Weil Familien, die den Markt dominieren, Schulen vor Küchen kaufen.
:51. A negyedik ház Charter Oakban állt, a Glendora Unified iskolakörzetben. - Das vierte Haus lag in Charter Oak, im Schulbezirk von Glendora Unified.
:52. Ennek jó értékelései voltak, és Derek a Citrus College-ban végzett munkájából ismerte. - Der hatte gute Bewertungen und den kannte er aus seiner Arbeit am Citrus College.
:53. Ez egy régebbi bungaló volt három hálószobával, kis kerttel. - Es war ein älterer Bungalow mit drei Schlafzimmern, kleinem Garten.
:54. Az ára a költségvetése felső határán volt, de elérhető maradt. - Und einem Preis, der am oberen Ende seines Budgets lag, aber erreichbar war.
:55. A szakértő szerint a tetőnek még öt-hét jó éve volt. - Der Gutachter fand beim Dach noch fünf bis sieben gute Jahre.
:56. Ez Dél-Kaliforniában azt jelentette, hogy ezt be kellett kalkulálni. - Das bedeutete in Südkalifornien, dass man das einkalkulieren musste.
:57. Derek be is kalkulálta. - Und Derek kalkulierte es ein.
:58. Levonta a tárgyalási ajánlatból. - Er zog es vom Verhandlungsangebot ab.
:59. És listaár alatti ajánlatot tett, amely kifejezetten megemlítette a tetővel kapcsolatos szakértői megállapítást. - Und machte ein Angebot unter dem Listenpreis, das den Roofing-Befund explizit nannte.
:60. Mert a tárgyilagos érvek jobban hatnak az eladóknál, mint az érzelmiek. - Weil sachliche Argumente bei Verkäufern besser wirken als emotionale.
:61. Az ellenalku három napig tartott. - Die Gegenverhandlung dauerte drei Tage.
:62. Olyan árban állapodtak meg, amely Dereket elégedetté tette. - Sie einigten sich auf einen Preis, der Derek zufriedenstellte.
:63. Nem azért, mert alacsony volt. - Nicht weil er niedrig war.
:64. Hanem mert korrekt volt. - Sondern weil er fair war.
:65. Dél-Kaliforniában néha ez a legjobb, amit az ember elérhet. - Das ist in Südkalifornien manchmal das Beste, was man erreicht.
:66. A closing egy title company-n keresztül zajlott. - Das Closing lief über eine Title Company.
:67. Olyan dokumentumokkal, amelyeket Derek már a találkozó előtt elolvasott. - Mit Dokumenten, die Derek vor dem Termin gelesen hatte.
:68. Ez Carlost meglepte. - Das überraschte Carlos.
:69. Derek viszont magától értetődőnek tartotta. - Und Derek hielt es für selbstverständlich.
:70. Mert a dokumentumokat el kell olvasni, mielőtt az ember aláírja őket. - Weil man Dokumente liest, bevor man sie unterschreibt.
:71. Függetlenül attól, hogy valaki matematikatanár-e vagy sem. - Unabhängig davon, ob man Mathematiklehrer ist oder nicht.
:72. Egy csütörtök délután kapta meg a kulcsokat. - Er bekam die Schlüssel an einem Donnerstagnachmittag.
:73. Hazahajtott, a házhoz. - Er fuhr nach Hause, dem Haus.
:74. Beállt a garázsba. - Er parkte in der Garage.
:75. Aztán egy ideig az üres nappaliban ült. - Und saß dann eine Weile im leeren Wohnzimmer.
:76. Mert a staging eltűnt. - Weil das Staging verschwunden war.
:77. A helyiségek most az ő saját bútoraihoz tartoztak, amelyeknek még meg kellett érkezniük. - Und die Räume jetzt seinen eigenen Möbeln gehörten, die noch kommen mussten.
:78. A tizennyolc hónapra gondolt. - Er dachte an die achtzehn Monate.
:79. A megtekintésekre, a statisztikákra és a szakértői jelentésekre. - An die Besichtigungen und die Statistiken und die Gutachterberichte.
:80. Arra gondolt, hogy a házvásárlás Dél-Kaliforniában matematikai probléma. - Und dachte, dass Hauskauf in Südkalifornien ein mathematisches Problem ist.
:81. Meg lehet oldani, ha az ember ismeri a megfelelő változókat. - Das man lösen kann, wenn man die richtigen Variablen kennt.
:82. És elég türelmes ahhoz, hogy megtalálja a megoldást. - Und geduldig genug ist, die Lösung zu finden.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Dereks Hauskauf in Südkalifornien.
:1. Derek hatte vierzehn Jahre lang Mathematik am Citrus College in Glendora unterrichtet.
:2. Das bedeutete, dass er vierzehn Jahre lang gut genug verdient hatte, um zu leben.
:3. Und nicht gut genug, um in Südkalifornien problemlos ein Haus zu kaufen.
:4. Das ist in Südkalifornien keine ungewöhnliche Situation, sondern der Normalzustand für Menschen, die in nützlichen Berufen arbeiten.
:5. Er hatte systematisch gespart.
:6. Das kann ein Mathematiklehrer gut.
:7. Weil Mathematiklehrer wissen, was Zinseszins bedeutet.
:8. Und weil das Wissen darüber, wie Geld wächst, einen disziplinierten Umgang damit begünstigt.
:9. Auch wenn es kein Ersatz für ein höheres Gehalt ist.
:10. Nach achtzehn Monaten konkreter Suche hatte er genug für einen Down Payment von zwanzig Prozent.
:11. Das bedeutete in Südkalifornien, dass er sich ein Haus in einer Preisspanne leisten konnte, die seine Kollegen als mutig bezeichneten.
:12. Und die sein Makler als realistisch einschätzte.
:13. Der Makler hieß Carlos.
:14. Er arbeitete seit zwölf Jahren in der Gegend zwischen Pomona und Covina.
:15. Und er hatte die Eigenschaft, die Derek schätzte.
:16. Er erklärte Dinge, ohne zu vereinfachen.
:17. Das war bei einem Mathematiklehrer als Käufer die richtige Strategie.
:18. Die erste Besichtigung in West Covina zeigte ein Haus, das auf den ersten Blick perfekt wirkte.
:19. Mit neuen Möbeln, frisch gestrichenen Wänden und einem Geruch nach Kaffee und Vanille.
:20. Das kommentierte Carlos sofort.
:21. Das ist Staging, sagte er.
:22. Das Haus sieht so aus, weil es so aussehen soll, nicht weil es so ist.
:23. Derek, der mathematisch dachte, schätzte die Unterscheidung zwischen dem inszenierten Zustand und dem tatsächlichen Zustand eines Gebäudes.
:24. Und bat sofort um einen unabhängigen Gutachter.
:25. Nicht den, den Carlos empfehlen würde, sondern einen, den er selbst recherchiert hatte.
:26. Weil Unabhängigkeit bei Gutachten kein formales Detail ist, sondern der Kern ihrer Nützlichkeit.
:27. Der Gutachter fand beim zweiten Haus, einem Ranch-Style-Bungalow in Covina, das auf dem Papier günstig aussah, ein Fundament mit Rissen.
:28. Diese sind in einer seismisch aktiven Zone wie Südkalifornien keine ästhetische Frage, sondern eine strukturelle.
:29. Und Derek strich das Haus von der Liste, ohne lange darüber nachzudenken.
:30. Carlos erklärte ihm die Grundsteuer.
:31. Die ist in Kalifornien durch Proposition 13 geregelt.
:32. Sie begrenzt den Steuersatz auf ein Prozent des Kaufpreises.
:33. Mit jährlichen Erhöhungen von maximal zwei Prozent.
:34. Das macht das System für Langzeitbesitzer günstig.
:35. Und für Neukäufer bedeutet es, dass man auf den Kaufpreis dreht, nicht auf einen akkumulierten Schätzwert.
:36. Derek rechnete das durch, wie ein Mathematiklehrer das tut.
:37. Mit den Zusatzkosten.
:38. Der Homeowners Association, wenn zutreffend.
:39. Der Erdbebenversicherung, die in Südkalifornien optional aber nicht optional ist.
:40. Und den Instandhaltungskosten, die bei älteren Häusern realistisch zu kalkulieren sind.
:41. Das dritte Haus war in einem Viertel in Azusa, das optisch ruhig wirkte.
:42. Derek schaute die Crime Rate Statistiken nach, bevor er die Besichtigung wahrnahm.
:43. Weil öffentlich zugängliche Daten dazu da sind, genutzt zu werden.
:44. Und weil der Eindruck einer Straße und die Kriminalitätsrate eines Zip Codes zwei verschiedene Informationen sind.
:45. Die man beide braucht.
:46. Das Viertel war in Ordnung.
:47. Aber der Schulbezirk war der entscheidende Faktor.
:48. Nicht weil Derek Kinder hatte.
:49. Sondern weil er verstanden hatte, dass der Schulbezirk den Wiederverkaufswert eines Hauses in Südkalifornien langfristig stärker beeinflusst als fast jedes bauliche Merkmal.
:50. Weil Familien, die den Markt dominieren, Schulen vor Küchen kaufen.
:51. Das vierte Haus lag in Charter Oak, im Schulbezirk von Glendora Unified.
:52. Der hatte gute Bewertungen und den kannte er aus seiner Arbeit am Citrus College.
:53. Es war ein älterer Bungalow mit drei Schlafzimmern, kleinem Garten.
:54. Und einem Preis, der am oberen Ende seines Budgets lag, aber erreichbar war.
:55. Der Gutachter fand beim Dach noch fünf bis sieben gute Jahre.
:56. Das bedeutete in Südkalifornien, dass man das einkalkulieren musste.
:57. Und Derek kalkulierte es ein.
:58. Er zog es vom Verhandlungsangebot ab.
:59. Und machte ein Angebot unter dem Listenpreis, das den Roofing-Befund explizit nannte.
:60. Weil sachliche Argumente bei Verkäufern besser wirken als emotionale.
:61. Die Gegenverhandlung dauerte drei Tage.
:62. Sie einigten sich auf einen Preis, der Derek zufriedenstellte.
:63. Nicht weil er niedrig war.
:64. Sondern weil er fair war.
:65. Das ist in Südkalifornien manchmal das Beste, was man erreicht.
:66. Das Closing lief über eine Title Company.
:67. Mit Dokumenten, die Derek vor dem Termin gelesen hatte.
:68. Das überraschte Carlos.
:69. Und Derek hielt es für selbstverständlich.
:70. Weil man Dokumente liest, bevor man sie unterschreibt.
:71. Unabhängig davon, ob man Mathematiklehrer ist oder nicht.
:72. Er bekam die Schlüssel an einem Donnerstagnachmittag.
:73. Er fuhr nach Hause, dem Haus.
:74. Er parkte in der Garage.
:75. Und saß dann eine Weile im leeren Wohnzimmer.
:76. Weil das Staging verschwunden war.
:77. Und die Räume jetzt seinen eigenen Möbeln gehörten, die noch kommen mussten.
:78. Er dachte an die achtzehn Monate.
:79. An die Besichtigungen und die Statistiken und die Gutachterberichte.
:80. Und dachte, dass Hauskauf in Südkalifornien ein mathematisches Problem ist.
:81. Das man lösen kann, wenn man die richtigen Variablen kennt.
:82. Und geduldig genug ist, die Lösung zu finden.
|}
=== 4 ===
:A csend, amely nem volt üresség.
:1. Ivan beletörődött abba, hogy Permben él.
:2. Nem az elfogadás egyetlen pillanatán keresztül, hanem az alternatíva lassú eltűnése által.
:3. Az alternatíva egyszer csak megszűnt lehetőségnek érződni.
:4. Ezért már nem is hiányolta.
:5. Ez nem vigasz volt, de nem is fájdalom.
:6. Egy olyan vállalat adminisztrációjában dolgozott, amely alkatrészeket gyártott.
:7. Olyan gépekhez, amelyeket soha nem látott.
:8. Olyan célokra, amelyek után soha nem kérdezett.
:9. A tevékenység és a jelentés közötti távolságot idővel a hivatása leírásaként fogadta el.
:10. Anélkül hogy kritikaként olvasta volna.
:11. Az első hó egy kedd reggelen érkezett.
:12. Annak a dolognak a csendes alaposságával, amelynek nincs szüksége engedélyre.
:13. Ivan az ablaknál ült, és nézte, ahogy a hó egyformává teszi a várost.
:14. Az utcát, a parkot és a szemközti házak tetejét.
:15. Teát ivott, amely kihűlt, anélkül hogy észrevette volna.
:16. Mert az észrevétel odafordulást igényel.
:17. Ez az odafordulás azon a reggelen nem volt meg benne.
:18. Anélkül hogy tudta volna, hol maradt.
:19. Felöltözött, és elment az állomásra.
:20. Mert menni jobb, mint ülni, ha az ember nem tudja, mit tegyen.
:21. És mert az állomás volt az egyetlen hely a városban, ahol a változás lehetőségének építészeti formája volt.
:22. A peron majdnem üres volt.
:23. A hó a sínekre hullott.
:24. Nem tett különbséget aközött, ami a vonatoknak készült, és aközött, ami az embereknek.
:25. Ivan állt, és abba az irányba nézett, ahonnan a vonat jönne, ha jönne.
:26. A nő a peron másik végén elég mozdulatlan volt ahhoz, hogy először a díszlet részének tűnjön.
:27. Amikor megfordult, Ivannak szüksége volt egy másodpercre.
:28. Mert tíz év úgy változtatja meg az ember arcát, hogy előbb olvasni kell, mielőtt megértenénk.
:29. „Katja” – mondta.
:30. Ő pedig azt mondta: „Ivan.”
:31. Ez volt a viszontlátás legpontosabb formája két olyan ember között, akik nem biztosak benne, örülnek-e egymásnak.
:32. És akik elég őszinték ahhoz, hogy ezt ne rejtsék el túláradással.
:33. Katja feltette a szokásos kérdést, hogy a vonatra vár-e.
:34. Ivan azt mondta, igen.
:35. Annak az embernek a nyugalmával, aki olyan választ ad, amely nem hamis, még ha nem is teljesen igaz.
:36. Mert várt valamire.
:37. A vonat pedig éppen olyan jó volt, mint bármely más várakozás, amelyet ehhez a reggelhez társított.
:38. Beszélgettek.
:39. A városról, az időjárásról, ismerősökről, akiket mindketten ismertek.
:40. És akik olyan életet éltek, amely alakult.
:41. Ez semleges szó egy olyan folyamatra, amely néha jól végződik, néha másként.
:42. Miközben beszéltek, azt a hidat építették, amelyre szükség van, mielőtt az ember eljut ahhoz, amiről valójában beszélni akar.
:43. Ha egyáltalán eljut oda.
:44. A vonat nem jött.
:45. Ezt a kijelző az elektronikus rendszerek tárgyilagos rövidségével közölte.
:46. Maradtak, anélkül hogy megbeszélték volna.
:47. Mert maradni néha egyszerűbb, mint elmenni, ha az elmenés oka eltűnik, és a maradás oka éppen újrafogalmazódik.
:48. Katja azt mondta, emlékszik arra az utolsó novemberre itt.
:49. Ivan azt mondta, ő is.
:50. A mondatnak olyan minősége volt, mint azoknak a mondatoknak, amelyek többet jelentenek, mint amennyit mondanak.
:51. És éppen azért működnek, mert mindketten tudják, mire gondolnak, anélkül hogy ki kellene mondani.
:52. A hó tovább hullott, egyenletesen, és tekintet nélkül a peronra vagy az emberekre rajta.
:53. A vonat nem jött.
:54. Ivan Katja mellett állt.
:55. És észrevette, hogy régóta nem állt ilyen csendben.
:56. Olyan csendben, amely nem üresség volt.
:57. Hanem valami más.
:58. Nem akarta megnevezni.
:59. Mert a megnevezés néha a végét jelenti valaminek, amit az ember még egy kicsit tovább szeretne megtartani.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A csend, amely nem volt üresség. - Die Stille, die keine Leere war.
:1. Ivan beletörődött abba, hogy Permben él. - Iwan hatte sich damit abgefunden, in Perm zu leben.
:2. Nem az elfogadás egyetlen pillanatán keresztül, hanem az alternatíva lassú eltűnése által. - Nicht durch einen Moment der Akzeptanz, sondern durch das langsame Verschwinden der Alternative.
:3. Az alternatíva egyszer csak megszűnt lehetőségnek érződni. - Die irgendwann aufgehört hatte, sich als Möglichkeit anzufühlen.
:4. Ezért már nem is hiányolta. - Und die er deswegen nicht mehr vermisste.
:5. Ez nem vigasz volt, de nem is fájdalom. - Das war kein Trost, aber auch kein Schmerz.
:6. Egy olyan vállalat adminisztrációjában dolgozott, amely alkatrészeket gyártott. - Er arbeitete in der Verwaltung eines Unternehmens, das Teile produzierte.
:7. Olyan gépekhez, amelyeket soha nem látott. - Für Maschinen, die er nie gesehen hatte.
:8. Olyan célokra, amelyek után soha nem kérdezett. - Für Zwecke, die er nie nachgefragt hatte.
:9. A tevékenység és a jelentés közötti távolságot idővel a hivatása leírásaként fogadta el. - Diese Distanz zwischen Tätigkeit und Bedeutung hatte er irgendwann als Beschreibung seines Berufs akzeptiert.
:10. Anélkül hogy kritikaként olvasta volna. - Ohne sie als Kritik daran zu lesen.
:11. Az első hó egy kedd reggelen érkezett. - Der erste Schnee kam an einem Dienstagmorgen.
:12. Annak a dolognak a csendes alaposságával, amelynek nincs szüksége engedélyre. - Mit der stillen Gründlichkeit von etwas, das keine Erlaubnis braucht.
:13. Ivan az ablaknál ült, és nézte, ahogy a hó egyformává teszi a várost. - Iwan saß am Fenster und schaute zu, wie er die Stadt gleichmachte.
:14. Az utcát, a parkot és a szemközti házak tetejét. - Straße und Park und die Dächer der Häuser gegenüber.
:15. Teát ivott, amely kihűlt, anélkül hogy észrevette volna. - Und trank Tee, der kalt geworden war, ohne es zu bemerken.
:16. Mert az észrevétel odafordulást igényel. - Weil Bemerken eine Zuwendung erfordert.
:17. Ez az odafordulás azon a reggelen nem volt meg benne. - Die er an diesem Morgen nicht hatte.
:18. Anélkül hogy tudta volna, hol maradt. - Ohne zu wissen, wo sie geblieben war.
:19. Felöltözött, és elment az állomásra. - Er zog sich an und ging zum Bahnhof.
:20. Mert menni jobb, mint ülni, ha az ember nem tudja, mit tegyen. - Weil Gehen besser ist als Sitzen, wenn man nicht weiß, was man tun soll.
:21. És mert az állomás volt az egyetlen hely a városban, ahol a változás lehetőségének építészeti formája volt. - Und weil der Bahnhof der einzige Ort in der Stadt war, an dem die Möglichkeit von Veränderung eine architektonische Form hatte.
:22. A peron majdnem üres volt. - Der Bahnsteig war fast leer.
:23. A hó a sínekre hullott. - Der Schnee fiel auf die Gleise.
:24. Nem tett különbséget aközött, ami a vonatoknak készült, és aközött, ami az embereknek. - Er machte keinen Unterschied zwischen dem, was für Züge gedacht war, und dem, was für Menschen.
:25. Ivan állt, és abba az irányba nézett, ahonnan a vonat jönne, ha jönne. - Iwan stand und schaute in die Richtung, aus der der Zug kommen würde, wenn er käme.
:26. A nő a peron másik végén elég mozdulatlan volt ahhoz, hogy először a díszlet részének tűnjön. - Die Frau am anderen Ende des Bahnsteigs war still genug, um zunächst Teil der Kulisse zu sein.
:27. Amikor megfordult, Ivannak szüksége volt egy másodpercre. - Und als sie sich umdrehte, brauchte Iwan eine Sekunde.
:28. Mert tíz év úgy változtatja meg az ember arcát, hogy előbb olvasni kell, mielőtt megértenénk. - Weil zehn Jahre das Gesicht eines Menschen auf eine Art verändern, die man erst lesen muss, bevor man versteht.
:29. „Katja” – mondta. - Katja, sagte er.
:30. Ő pedig azt mondta: „Ivan.” - Und sie sagte Iwan.
:31. Ez volt a viszontlátás legpontosabb formája két olyan ember között, akik nem biztosak benne, örülnek-e egymásnak. - Das war die präziseste Form von Wiedersehen, die zwei Menschen haben können, die sich nicht sicher sind, ob sie froh sind, sich zu sehen.
:32. És akik elég őszinték ahhoz, hogy ezt ne rejtsék el túláradással. - Und die ehrlich genug sind, das nicht mit Überschwang zu verbergen.
:33. Katja feltette a szokásos kérdést, hogy a vonatra vár-e. - Sie stellte die übliche Frage, ob er auf den Zug warte.
:34. Ivan azt mondta, igen. - Und er sagte ja.
:35. Annak az embernek a nyugalmával, aki olyan választ ad, amely nem hamis, még ha nem is teljesen igaz. - Mit der Ruhe von jemandem, der eine Antwort gibt, die nicht falsch ist, auch wenn sie nicht vollständig stimmt.
:36. Mert várt valamire. - Weil er auf etwas wartete.
:37. A vonat pedig éppen olyan jó volt, mint bármely más várakozás, amelyet ehhez a reggelhez társított. - Und der Zug war so gut wie jede andere Erwartung, die er an diesen Morgen gehabt hatte.
:38. Beszélgettek. - Sie sprachen.
:39. A városról, az időjárásról, ismerősökről, akiket mindketten ismertek. - Über die Stadt, über das Wetter, über Bekannte, die sie beide kannten.
:40. És akik olyan életet éltek, amely alakult. - Und die beide ein Leben geführt hatten, das sich entwickelt hatte.
:41. Ez semleges szó egy olyan folyamatra, amely néha jól végződik, néha másként. - Das ist ein neutrales Wort für einen Prozess, der manchmal gut und manchmal anders ausgeht.
:42. Miközben beszéltek, azt a hidat építették, amelyre szükség van, mielőtt az ember eljut ahhoz, amiről valójában beszélni akar. - Und während sie redeten, bauten sie die Brücke, die man braucht, bevor man zu dem kommt, worüber man eigentlich reden will.
:43. Ha egyáltalán eljut oda. - Wenn man überhaupt dahin kommt.
:44. A vonat nem jött. - Der Zug kam nicht.
:45. Ezt a kijelző az elektronikus rendszerek tárgyilagos rövidségével közölte. - Das teilte das Display mit der sachlichen Kürze elektronischer Systeme mit.
:46. Maradtak, anélkül hogy megbeszélték volna. - Sie blieben, ohne das zu besprechen.
:47. Mert maradni néha egyszerűbb, mint elmenni, ha az elmenés oka eltűnik, és a maradás oka éppen újrafogalmazódik. - Weil bleiben manchmal einfacher ist als gehen, wenn der Grund zum Gehen wegfällt und der Grund zum Bleiben sich gerade neu formuliert.
:48. Katja azt mondta, emlékszik arra az utolsó novemberre itt. - Katja sagte, sie erinnere sich an den letzten November hier.
:49. Ivan azt mondta, ő is. - Und Iwan sagte, er auch.
:50. A mondatnak olyan minősége volt, mint azoknak a mondatoknak, amelyek többet jelentenek, mint amennyit mondanak. - Der Satz hatte die Qualität von Sätzen, die mehr meinen als sie sagen.
:51. És éppen azért működnek, mert mindketten tudják, mire gondolnak, anélkül hogy ki kellene mondani. - Und die genau deswegen funktionieren, weil beide wissen, was gemeint ist, ohne dass es ausgesprochen werden muss.
:52. A hó tovább hullott, egyenletesen, és tekintet nélkül a peronra vagy az emberekre rajta. - Der Schnee fiel weiter, gleichmäßig und ohne Rücksicht auf den Bahnsteig oder die Menschen darauf.
:53. A vonat nem jött. - Der Zug kam nicht.
:54. Ivan Katja mellett állt. - Iwan stand neben Katja.
:55. És észrevette, hogy régóta nem állt ilyen csendben. - Und bemerkte, dass er seit langer Zeit nicht so still gestanden hatte.
:56. Olyan csendben, amely nem üresség volt. - Mit einer Stille, die keine Leere war.
:57. Hanem valami más. - Sondern etwas anderes.
:58. Nem akarta megnevezni. - Das wollte er nicht benennen.
:59. Mert a megnevezés néha a végét jelenti valaminek, amit az ember még egy kicsit tovább szeretne megtartani. - Weil Benennen manchmal das Ende von etwas ist, das man noch ein bisschen länger haben möchte.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Die Stille, die keine Leere war.
:1. Iwan hatte sich damit abgefunden, in Perm zu leben.
:2. Nicht durch einen Moment der Akzeptanz, sondern durch das langsame Verschwinden der Alternative.
:3. Die irgendwann aufgehört hatte, sich als Möglichkeit anzufühlen.
:4. Und die er deswegen nicht mehr vermisste.
:5. Das war kein Trost, aber auch kein Schmerz.
:6. Er arbeitete in der Verwaltung eines Unternehmens, das Teile produzierte.
:7. Für Maschinen, die er nie gesehen hatte.
:8. Für Zwecke, die er nie nachgefragt hatte.
:9. Diese Distanz zwischen Tätigkeit und Bedeutung hatte er irgendwann als Beschreibung seines Berufs akzeptiert.
:10. Ohne sie als Kritik daran zu lesen.
:11. Der erste Schnee kam an einem Dienstagmorgen.
:12. Mit der stillen Gründlichkeit von etwas, das keine Erlaubnis braucht.
:13. Iwan saß am Fenster und schaute zu, wie er die Stadt gleichmachte.
:14. Straße und Park und die Dächer der Häuser gegenüber.
:15. Und trank Tee, der kalt geworden war, ohne es zu bemerken.
:16. Weil Bemerken eine Zuwendung erfordert.
:17. Die er an diesem Morgen nicht hatte.
:18. Ohne zu wissen, wo sie geblieben war.
:19. Er zog sich an und ging zum Bahnhof.
:20. Weil Gehen besser ist als Sitzen, wenn man nicht weiß, was man tun soll.
:21. Und weil der Bahnhof der einzige Ort in der Stadt war, an dem die Möglichkeit von Veränderung eine architektonische Form hatte.
:22. Der Bahnsteig war fast leer.
:23. Der Schnee fiel auf die Gleise.
:24. Er machte keinen Unterschied zwischen dem, was für Züge gedacht war, und dem, was für Menschen.
:25. Iwan stand und schaute in die Richtung, aus der der Zug kommen würde, wenn er käme.
:26. Die Frau am anderen Ende des Bahnsteigs war still genug, um zunächst Teil der Kulisse zu sein.
:27. Und als sie sich umdrehte, brauchte Iwan eine Sekunde.
:28. Weil zehn Jahre das Gesicht eines Menschen auf eine Art verändern, die man erst lesen muss, bevor man versteht.
:29. Katja, sagte er.
:30. Und sie sagte Iwan.
:31. Das war die präziseste Form von Wiedersehen, die zwei Menschen haben können, die sich nicht sicher sind, ob sie froh sind, sich zu sehen.
:32. Und die ehrlich genug sind, das nicht mit Überschwang zu verbergen.
:33. Sie stellte die übliche Frage, ob er auf den Zug warte.
:34. Und er sagte ja.
:35. Mit der Ruhe von jemandem, der eine Antwort gibt, die nicht falsch ist, auch wenn sie nicht vollständig stimmt.
:36. Weil er auf etwas wartete.
:37. Und der Zug war so gut wie jede andere Erwartung, die er an diesen Morgen gehabt hatte.
:38. Sie sprachen.
:39. Über die Stadt, über das Wetter, über Bekannte, die sie beide kannten.
:40. Und die beide ein Leben geführt hatten, das sich entwickelt hatte.
:41. Das ist ein neutrales Wort für einen Prozess, der manchmal gut und manchmal anders ausgeht.
:42. Und während sie redeten, bauten sie die Brücke, die man braucht, bevor man zu dem kommt, worüber man eigentlich reden will.
:43. Wenn man überhaupt dahin kommt.
:44. Der Zug kam nicht.
:45. Das teilte das Display mit der sachlichen Kürze elektronischer Systeme mit.
:46. Sie blieben, ohne das zu besprechen.
:47. Weil bleiben manchmal einfacher ist als gehen, wenn der Grund zum Gehen wegfällt und der Grund zum Bleiben sich gerade neu formuliert.
:48. Katja sagte, sie erinnere sich an den letzten November hier.
:49. Und Iwan sagte, er auch.
:50. Der Satz hatte die Qualität von Sätzen, die mehr meinen als sie sagen.
:51. Und die genau deswegen funktionieren, weil beide wissen, was gemeint ist, ohne dass es ausgesprochen werden muss.
:52. Der Schnee fiel weiter, gleichmäßig und ohne Rücksicht auf den Bahnsteig oder die Menschen darauf.
:53. Der Zug kam nicht.
:54. Iwan stand neben Katja.
:55. Und bemerkte, dass er seit langer Zeit nicht so still gestanden hatte.
:56. Mit einer Stille, die keine Leere war.
:57. Sondern etwas anderes.
:58. Das wollte er nicht benennen.
:59. Weil Benennen manchmal das Ende von etwas ist, das man noch ein bisschen länger haben möchte.
|}
=== 5 ===
:A félig teli csésze.
:1. Dmitri húsz éve lakott egyedül a negyedik emeleti lakásban, annak az embernek a nyugodt magától értetődésével, akinek az egyedüllét már nem igényel magyarázatot.
:2. Olyan teljesen az élete részévé vált, hogy már nem is érzékelte, ami nem veszteség volt, hanem megszokás.
:3. A megszokás pedig néha a legjobb, amit egy helyzetről mondani lehet.
:4. A könyvespolcok ugyanazokon a falakon álltak, mint a hetvenes évek óta, ugyanazokkal a könyvekkel.
:5. A legtöbbjüket elolvasta, és még emlékezett rájuk, amit elegendőnek tartott.
:6. Néha, amikor elment egy polc mellett, és meglátott egy címet, visszatért az olvasás emléke.
:7. Visszatért a hely, az idő és az akkori állapota, ami a jelenlét saját formája volt.
:8. Ehhez már nem kellettek a könyvek, csak a címek.
:9. Az októberi eső olyanná változtatta a várost, ami csendesebb volt a szokásosnál.
:10. Üres járdákkal és a nedves utca fényével, amelyet Dmitri az ablakból nézett.
:11. Olyan ember elengedett figyelmével nézte, aki nem keres semmit, és ezért látni tudja, ami ott van.
:12. Jelena bejelentés nélkül csengetett, ahogy szokott.
:13. Dmitrit ez régebben néha zavarta, most azonban a régi barátságok egyik jelének tekintette.
:14. A protokolltól való szabadság volt ez, amely akkor jön létre, ha két ember elég sokáig élt egymás mellett.
:15. Olyan sokáig, hogy a forma már nem helyettesíti a funkciót.
:16. Jelena magával hozta az utca hidegét, ő pedig segített neki a kabáttal, és új teát készített.
:17. A régi tea kihűlt, ők pedig leültek a szoba közepén álló kerek asztalhoz.
:18. Az asztal egy embernek túl nagy volt, kettőnek pontosan megfelelő, amit Dmitri néha gondolt, de soha nem mondott.
:19. Beszéltek az esőről és Volkov úrról, a második emeleti szomszédról, aki a múlt héten halt meg.
:20. Nyugodtan és a halálnak néha adott súly nélkül beszéltek róla, mert Volkov teljesen leélt egy régi életet.
:21. Ez a legjobb lezárás, amelyet egy élet kaphat, és a gyász meg a tisztelet nem zárják ki egymást.
:22. Néha ugyanaz a gesztus mindkettő.
:23. Jelena elmesélte, hogy néha segített neki bevásárolni, amit Dmitri nem tudott.
:24. Ez a nem tudás mondott neki valamit Jelenáról, ami negyven év után is új volt.
:25. Ez meglepte, mert azt hitte, ismeri őt.
:26. És mert az, ha negyven éve ismert ember még meg tud lepni, a meglepetés egyik legkellemesebb formája.
:27. A beszélgetéseik a mindennapok konkrét anyagából voltak, anélkül hogy mélyebbre akartak volna menni.
:28. Ezt egyesek felszínességnek tartják, pedig valójában olyan barátság jele, amelynek már nem kell mélységet bizonyítania.
:29. Mert a mélység már rég bizonyított, ezért könnyű lehet anélkül, hogy sekély volna.
:30. Jelena megkérdezte, olvas-e még, ő azt mondta, néha, mire Jelena azt mondta, kevesebbet, mint régen.
:31. Ebben a rövid cserében benne volt egy negyvenéves beszélgetés, pontosabban, mint sok hosszabb beszélgetésben.
:32. Mert a régi barátok megtanulták, hogy kevés szó néha többet hordoz, mint sok.
:33. Amikor Jelena felvette a kabátját, Dmitri azt mondta neki, jöjjön hamarosan újra.
:34. Jelena azt mondta, igen, csináljuk így, dátum nélkül, annak az embernek a hangján, aki komolyan gondolja.
:35. Régi barátságoknál ez ugyanazt jelenti, mint egy dátum, mert mindketten tudják, hogy igaz.
:36. Az ebben való bizalom olyan biztonság, amelyet naptár nem tud helyettesíteni.
:37. Az ajtó becsukódott, és Dmitri hallotta a lépteit a lépcsőn, amíg már nem hallotta őket.
:38. Aztán a lakás újra csendes lett, de a beszélgetés utáni csenddel.
:39. Ez melegebb és kevésbé üres volt, mint az előtte lévő csend, mert a beszélgetések hagynak valamit maguk után.
:40. Akkor is, ha az ember nem tudja pontosan megmondani, mit.
:41. Megitta a hideg teáját, Jelena félig teli csészéjét nézte, és arra gondolt, hogy a régi barátságoknak saját minőségük van.
:42. Olyan minőségük, amelyet újként nem lehet előállítani, mert idő kell hozzá.
:43. Az idő az egyetlen dolog, amelyet nem lehet utánozni, ami nyugtató gondolat, ha az embernek elég van belőle.
:44. Felkapcsolta a villanyt, mert elkezdődött az este, és a lakás világosabb lett.
:45. Odakint tovább esett az eső, és ez jó volt, több pedig erre az estére nem kellett.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A félig teli csésze. - Die halbvolle Tasse.
:1. Dmitri húsz éve lakott egyedül a negyedik emeleti lakásban, annak az embernek a nyugodt magától értetődésével, akinek az egyedüllét már nem igényel magyarázatot. - Dmitri hatte die Wohnung im vierten Stock seit zwanzig Jahren allein bewohnt, mit der ruhigen Selbstverständlichkeit von jemandem, für den Alleinsein aufgehört hat, ein Zustand zu sein, der kommentiert werden muss.
:2. Olyan teljesen az élete részévé vált, hogy már nem is érzékelte, ami nem veszteség volt, hanem megszokás. - Weil er so vollständig Teil des Lebens geworden ist, dass er aufgehört hat, wahrgenommen zu werden, was kein Verlust ist, sondern Eingewöhnung.
:3. A megszokás pedig néha a legjobb, amit egy helyzetről mondani lehet. - Und Eingewöhnung ist manchmal das Beste, was man über eine Situation sagen kann.
:4. A könyvespolcok ugyanazokon a falakon álltak, mint a hetvenes évek óta, ugyanazokkal a könyvekkel. - Die Bücherregale standen an denselben Wänden wie seit den siebziger Jahren, mit denselben Büchern.
:5. A legtöbbjüket elolvasta, és még emlékezett rájuk, amit elegendőnek tartott. - Von denen er die meisten gelesen hatte und an die er sich noch erinnerte, was er für ausreichend hielt.
:6. Néha, amikor elment egy polc mellett, és meglátott egy címet, visszatért az olvasás emléke. - Manchmal, wenn er an einem Regal vorbeiging und einen Titel sah, kam die Erinnerung an das Lesen zurück.
:7. Visszatért a hely, az idő és az akkori állapota, ami a jelenlét saját formája volt. - An den Ort und die Zeit und den Zustand, in dem er gewesen war, was eine eigene Form von Gegenwart ist.
:8. Ehhez már nem kellettek a könyvek, csak a címek. - Die keine Bücher mehr braucht, nur die Titel.
:9. Az októberi eső olyanná változtatta a várost, ami csendesebb volt a szokásosnál. - Der Oktoberregen hatte die Stadt in etwas verwandelt, das ruhiger war als sonst.
:10. Üres járdákkal és a nedves utca fényével, amelyet Dmitri az ablakból nézett. - Mit den leeren Bürgersteigen und dem Glanz der nassen Straße, und Dmitri saß am Fenster und schaute auf dieses veränderte Bild.
:11. Olyan ember elengedett figyelmével nézte, aki nem keres semmit, és ezért látni tudja, ami ott van. - Mit der entspannten Aufmerksamkeit von jemandem, der nichts sucht und deswegen sehen kann, was da ist.
:12. Jelena bejelentés nélkül csengetett, ahogy szokott. - Jelena klingelte ohne Ankündigung, was ihre Art war.
:13. Dmitrit ez régebben néha zavarta, most azonban a régi barátságok egyik jelének tekintette. - Das hatte Dmitri früher manchmal störend gefunden und was er jetzt als eines der Zeichen betrachtete, die alte Freundschaften von jüngeren unterscheiden.
:14. A protokolltól való szabadság volt ez, amely akkor jön létre, ha két ember elég sokáig élt egymás mellett. - Diese Freiheit vom Protokoll, die entsteht, wenn zwei Menschen so lange genug miteinander gelebt haben.
:15. Olyan sokáig, hogy a forma már nem helyettesíti a funkciót. - Dass die Form aufgehört hat, die Funktion zu ersetzen.
:16. Jelena magával hozta az utca hidegét, ő pedig segített neki a kabáttal, és új teát készített. - Sie brachte die Kälte der Straße mit, er half ihr mit dem Mantel, machte neuen Tee.
:17. A régi tea kihűlt, ők pedig leültek a szoba közepén álló kerek asztalhoz. - Weil der alte kalt geworden war, und sie setzten sich an den runden Tisch in der Mitte des Zimmers.
:18. Az asztal egy embernek túl nagy volt, kettőnek pontosan megfelelő, amit Dmitri néha gondolt, de soha nem mondott. - Der für eine Person zu groß und für zwei genau richtig war, was Dmitri manchmal dachte und nie sagte.
:19. Beszéltek az esőről és Volkov úrról, a második emeleti szomszédról, aki a múlt héten halt meg. - Sie sprachen über den Regen, über Herrn Volkov, den Nachbarn aus dem zweiten Stock, der letzte Woche gestorben war.
:20. Nyugodtan és a halálnak néha adott súly nélkül beszéltek róla, mert Volkov teljesen leélt egy régi életet. - Ruhig und ohne die Schwere, die dem Tod manchmal gegeben wird, weil Volkov ein altes Leben vollständig gelebt hatte.
:21. Ez a legjobb lezárás, amelyet egy élet kaphat, és a gyász meg a tisztelet nem zárják ki egymást. - Was der beste Abschluss ist, den ein Leben haben kann, und weil Trauer und Respekt sich nicht ausschließen.
:22. Néha ugyanaz a gesztus mindkettő. - Sondern manchmal dieselbe Geste sind.
:23. Jelena elmesélte, hogy néha segített neki bevásárolni, amit Dmitri nem tudott. - Jelena erzählte, dass sie ihm manchmal beim Einkaufen geholfen hatte, was Dmitri nicht gewusst hatte.
:24. Ez a nem tudás mondott neki valamit Jelenáról, ami negyven év után is új volt. - Und dieses Nicht-Gewusst-Haben sagte ihm etwas über Jelena, das nach vierzig Jahren noch neu war.
:25. Ez meglepte, mert azt hitte, ismeri őt. - Was ihn überraschte, weil er gedacht hatte, dass er sie kannte.
:26. És mert az, ha negyven éve ismert ember még meg tud lepni, a meglepetés egyik legkellemesebb formája. - Und weil das Überraschtwerden von jemandem, den man seit vierzig Jahren kennt, eine der angenehmsten Formen von Überraschung ist.
:27. A beszélgetéseik a mindennapok konkrét anyagából voltak, anélkül hogy mélyebbre akartak volna menni. - Die Gespräche, die sie führten, waren aus dem konkreten Material des Alltags, ohne die Ambition, tiefer zu gehen.
:28. Ezt egyesek felszínességnek tartják, pedig valójában olyan barátság jele, amelynek már nem kell mélységet bizonyítania. - Was manche für Oberflächlichkeit halten und was in Wirklichkeit das Zeichen einer Freundschaft ist, die keine Tiefe mehr beweisen muss.
:29. Mert a mélység már rég bizonyított, ezért könnyű lehet anélkül, hogy sekély volna. - Weil sie längst bewiesen ist, und die deswegen leicht sein kann, ohne flach zu sein.
:30. Jelena megkérdezte, olvas-e még, ő azt mondta, néha, mire Jelena azt mondta, kevesebbet, mint régen. - Jelena fragte, ob er noch lese, er sagte manchmal, sie sagte weniger als früher.
:31. Ebben a rövid cserében benne volt egy negyvenéves beszélgetés, pontosabban, mint sok hosszabb beszélgetésben. - In diesem kurzen Austausch war eine Unterhaltung über vierzig Jahre, die präziser war als viele längere.
:32. Mert a régi barátok megtanulták, hogy kevés szó néha többet hordoz, mint sok. - Weil alte Freunde gelernt haben, dass wenige Worte manchmal mehr tragen als viele.
:33. Amikor Jelena felvette a kabátját, Dmitri azt mondta neki, jöjjön hamarosan újra. - Als sie ihren Mantel nahm, sagte er, sie solle bald wiederkommen.
:34. Jelena azt mondta, igen, csináljuk így, dátum nélkül, annak az embernek a hangján, aki komolyan gondolja. - Und sie sagte ja, machen wir das, ohne Datum, mit dem Ton von jemandem, der es meint.
:35. Régi barátságoknál ez ugyanazt jelenti, mint egy dátum, mert mindketten tudják, hogy igaz. - Was bei alten Freundschaften dasselbe bedeutet wie ein Datum, weil beide wissen, dass es stimmt.
:36. Az ebben való bizalom olyan biztonság, amelyet naptár nem tud helyettesíteni. - Und weil das Vertrauen darauf eine Form von Sicherheit ist, die kein Kalender ersetzen kann.
:37. Az ajtó becsukódott, és Dmitri hallotta a lépteit a lépcsőn, amíg már nem hallotta őket. - Die Tür schloss sich, er hörte ihre Schritte auf der Treppe, bis er sie nicht mehr hörte.
:38. Aztán a lakás újra csendes lett, de a beszélgetés utáni csenddel. - Und dann war die Wohnung wieder still, aber mit der Stille nach einem Gespräch.
:39. Ez melegebb és kevésbé üres volt, mint az előtte lévő csend, mert a beszélgetések hagynak valamit maguk után. - Die wärmer ist und weniger leer als die Stille davor, weil Gespräche etwas hinterlassen.
:40. Akkor is, ha az ember nem tudja pontosan megmondani, mit. - Auch wenn man nicht sagen kann, was genau.
:41. Megitta a hideg teáját, Jelena félig teli csészéjét nézte, és arra gondolt, hogy a régi barátságoknak saját minőségük van. - Er trank seinen kalten Tee, schaute auf Jelenas halbvolle Tasse, und dachte, dass alte Freundschaften eine Qualität haben.
:42. Olyan minőségük, amelyet újként nem lehet előállítani, mert idő kell hozzá. - Die neu nicht hergestellt werden kann, weil sie Zeit braucht.
:43. Az idő az egyetlen dolog, amelyet nem lehet utánozni, ami nyugtató gondolat, ha az embernek elég van belőle. - Und dass Zeit das Einzige ist, das man nicht nachmachen kann, was ein beruhigender Gedanke ist, wenn man genug davon hat.
:44. Felkapcsolta a villanyt, mert elkezdődött az este, és a lakás világosabb lett. - Er machte das Licht an, weil der Abend begonnen hatte, und die Wohnung wurde heller.
:45. Odakint tovább esett az eső, és ez jó volt, több pedig erre az estére nem kellett. - Draußen regnete es weiter, und das war gut, und mehr war für diesen Abend nicht nötig.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Die halbvolle Tasse.
:1. Dmitri hatte die Wohnung im vierten Stock seit zwanzig Jahren allein bewohnt, mit der ruhigen Selbstverständlichkeit von jemandem, für den Alleinsein aufgehört hat, ein Zustand zu sein, der kommentiert werden muss.
:2. Weil er so vollständig Teil des Lebens geworden ist, dass er aufgehört hat, wahrgenommen zu werden, was kein Verlust ist, sondern Eingewöhnung.
:3. Und Eingewöhnung ist manchmal das Beste, was man über eine Situation sagen kann.
:4. Die Bücherregale standen an denselben Wänden wie seit den siebziger Jahren, mit denselben Büchern.
:5. Von denen er die meisten gelesen hatte und an die er sich noch erinnerte, was er für ausreichend hielt.
:6. Manchmal, wenn er an einem Regal vorbeiging und einen Titel sah, kam die Erinnerung an das Lesen zurück.
:7. An den Ort und die Zeit und den Zustand, in dem er gewesen war, was eine eigene Form von Gegenwart ist.
:8. Die keine Bücher mehr braucht, nur die Titel.
:9. Der Oktoberregen hatte die Stadt in etwas verwandelt, das ruhiger war als sonst.
:10. Mit den leeren Bürgersteigen und dem Glanz der nassen Straße, und Dmitri saß am Fenster und schaute auf dieses veränderte Bild.
:11. Mit der entspannten Aufmerksamkeit von jemandem, der nichts sucht und deswegen sehen kann, was da ist.
:12. Jelena klingelte ohne Ankündigung, was ihre Art war.
:13. Das hatte Dmitri früher manchmal störend gefunden und was er jetzt als eines der Zeichen betrachtete, die alte Freundschaften von jüngeren unterscheiden.
:14. Diese Freiheit vom Protokoll, die entsteht, wenn zwei Menschen so lange genug miteinander gelebt haben.
:15. Dass die Form aufgehört hat, die Funktion zu ersetzen.
:16. Sie brachte die Kälte der Straße mit, er half ihr mit dem Mantel, machte neuen Tee.
:17. Weil der alte kalt geworden war, und sie setzten sich an den runden Tisch in der Mitte des Zimmers.
:18. Der für eine Person zu groß und für zwei genau richtig war, was Dmitri manchmal dachte und nie sagte.
:19. Sie sprachen über den Regen, über Herrn Volkov, den Nachbarn aus dem zweiten Stock, der letzte Woche gestorben war.
:20. Ruhig und ohne die Schwere, die dem Tod manchmal gegeben wird, weil Volkov ein altes Leben vollständig gelebt hatte.
:21. Was der beste Abschluss ist, den ein Leben haben kann, und weil Trauer und Respekt sich nicht ausschließen.
:22. Sondern manchmal dieselbe Geste sind.
:23. Jelena erzählte, dass sie ihm manchmal beim Einkaufen geholfen hatte, was Dmitri nicht gewusst hatte.
:24. Und dieses Nicht-Gewusst-Haben sagte ihm etwas über Jelena, das nach vierzig Jahren noch neu war.
:25. Was ihn überraschte, weil er gedacht hatte, dass er sie kannte.
:26. Und weil das Überraschtwerden von jemandem, den man seit vierzig Jahren kennt, eine der angenehmsten Formen von Überraschung ist.
:27. Die Gespräche, die sie führten, waren aus dem konkreten Material des Alltags, ohne die Ambition, tiefer zu gehen.
:28. Was manche für Oberflächlichkeit halten und was in Wirklichkeit das Zeichen einer Freundschaft ist, die keine Tiefe mehr beweisen muss.
:29. Weil sie längst bewiesen ist, und die deswegen leicht sein kann, ohne flach zu sein.
:30. Jelena fragte, ob er noch lese, er sagte manchmal, sie sagte weniger als früher.
:31. In diesem kurzen Austausch war eine Unterhaltung über vierzig Jahre, die präziser war als viele längere.
:32. Weil alte Freunde gelernt haben, dass wenige Worte manchmal mehr tragen als viele.
:33. Als sie ihren Mantel nahm, sagte er, sie solle bald wiederkommen.
:34. Und sie sagte ja, machen wir das, ohne Datum, mit dem Ton von jemandem, der es meint.
:35. Was bei alten Freundschaften dasselbe bedeutet wie ein Datum, weil beide wissen, dass es stimmt.
:36. Und weil das Vertrauen darauf eine Form von Sicherheit ist, die kein Kalender ersetzen kann.
:37. Die Tür schloss sich, er hörte ihre Schritte auf der Treppe, bis er sie nicht mehr hörte.
:38. Und dann war die Wohnung wieder still, aber mit der Stille nach einem Gespräch.
:39. Die wärmer ist und weniger leer als die Stille davor, weil Gespräche etwas hinterlassen.
:40. Auch wenn man nicht sagen kann, was genau.
:41. Er trank seinen kalten Tee, schaute auf Jelenas halbvolle Tasse, und dachte, dass alte Freundschaften eine Qualität haben.
:42. Die neu nicht hergestellt werden kann, weil sie Zeit braucht.
:43. Und dass Zeit das Einzige ist, das man nicht nachmachen kann, was ein beruhigender Gedanke ist, wenn man genug davon hat.
:44. Er machte das Licht an, weil der Abend begonnen hatte, und die Wohnung wurde heller.
:45. Draußen regnete es weiter, und das war gut, und mehr war für diesen Abend nicht nötig.
|}
=== 6 ===
:A dolgok, amelyeknek nem kell név.
:1. Nikolai soha nem hagyta el a nagyapja kertjét, sem azokban az években, amikor a fák kevesebbet teremtek, sem most, amikor a november elvitte az utolsó leveleket.
:2. Tudta, hogy a fagy két, talán három hét múlva megérkezik, de ez nem tartotta vissza attól, hogy minden reggel kimenjen a régi szerszámokkal.
:3. Mert vannak dolgok, amelyeket az ember nem azért tesz, mert értelmesek, hanem azért, mert teszi őket.
:4. A falunak olyan csendes minősége volt, mint azoknak a helyeknek, amelyek már nem növekednek, de létezni sem szűntek meg.
:5. Kevés házban laktak még, sokban már nem, és a köd novemberben korán jött, majd maradt, ahogy ezen a vidéken minden maradt.
:6. Sietség nélkül és magyarázat nélkül.
:7. Nikolai régi ágakat vágott, és a munkának olyan ritmusa volt, amelyet az ember már olyan régóta végez, hogy megszűnik döntésnek lenni.
:8. Inkább állapottá válik, amit kívülről nem látni különbségként, de belülről érezni lehet.
:9. Mert az állapotok könnyebbek, mint a döntések, még akkor is, ha ugyanolyannak látszanak.
:10. Sofia úgy jelent meg a ködből, mint valaki, akit az ember várt, anélkül hogy tudta volna.
:11. Először csak körvonal volt, aztán nő, aztán valaki, akinek az arcát Nikolainak olvasnia kellett.
:12. Mert tizenkét év nem drámai változást hoz létre, hanem lassú eltolódást, amelyet előbb le kell fordítani, mielőtt az ember megérti, mit lát.
:13. Kimondták egymás nevét, kérdésként és válaszként, ami a legpontosabb, amit két ember hosszú idő után mondhat.
:14. Mert ez semmit sem feltételez és semmit sem állít, csak megerősíti, hogy mindketten ott vannak.
:15. Behívta Sofiát a konyhába, mert a hideg lerövidíti a beszélgetést, és mert rég nem látott emberek beszélgetéseihez több idő kell, mint amennyit a hideg enged.
:16. Nem azért, mert mélynek kell lenniük, hanem mert idő kell nekik, hogy megtalálják, mik is valójában.
:17. A konyha meleg volt, a kályha égett, és az asztalon ott voltak azok a repedések, amelyek mindig is ott voltak.
:18. Ez a változatlan dolgok leltára volt, amely régi házakban néha vigasztalóbb minden felújításnál.
:19. Mert bizonyítja, hogy bizonyos dolgok maradnak, akkor is, ha mások eltűnnek.
:20. Sofia leült, és úgy nézett körül, mint aki ismer egy szobát, és közben először látja.
:21. Mert tizenkét év megváltoztatja a tekintetet anélkül, hogy kitörölné az emléket.
:22. Ez néha az egyik legfurcsább állapot: az akkor és a most egymásra rétegződése ugyanabban a térben.
:23. Beszéltek a szülői házról, amely javításra szorult, a faluról és apró, konkrét dolgokról, amelyeknek nincs nagy jelentőségük.
:24. Ezek mégis azoknak a beszélgetéseknek az anyagai, amelyek még nem tudják, milyen mélyre akarnak menni.
:25. Ezért a felszínen kezdik, mert a felszín a legőszintébb kezdet.
:26. Amikor Sofia megkérdezte, dolgozik-e még a kertben, novemberben is, Nikolai azt mondta, igen, különösen novemberben.
:27. A mosoly, amely erre megjelent az arcán, az aznapi első volt, és bejelentés nélkül érkezett.
:28. Ahogy az igazi reakciók többnyire szoktak, mert nincs szükségük előkészületre.
:29. Elmesélte, hogy néha segített az apjának, amit Sofia nem tudott.
:30. Ez a nem tudás olyan kis felfedezések minőségét hordozta, amelyeket hosszú idő után teszünk valakiről, akiről azt hisszük, ismerjük.
:31. Olyan eltolódás volt a képben, amely nem megváltoztatja a képet, hanem teljesebbé teszi.
:32. A mondatok közötti csend olyan ember csendje volt, akinek nem kell semmit bizonyítani.
:33. Ez a csend legjobb fajtája, mert nem fogyaszt energiát, és mert megmutatja, hogy a beszélgetés jó helyre érkezett.
:34. Oda, ahol a forma és a tartalom egybeesik.
:35. Amikor Sofia felállt, Nikolai azt mondta, jöjjön holnap újra, mert a kert szép a ködben.
:36. Ez furcsa meghívás volt, mégis a megfelelő, mert ezzel azt mondta el, amit mondani akart, anélkül hogy a közvetlen utat választotta volna.
:37. A közvetett út néha pontosabb, mint az egyenes.
:38. Sofia egy pillanatig ránézett, annak az embernek a tekintetével, aki olyan kérdést hall, amely nem vár közvetlen választ.
:39. Azt mondta: talán, ami ebben az összefüggésben több volt, mint lehetőség.
:40. Nikolai a konyhában maradt a két üres csészével, a kályha még égett, odakint pedig ott volt a köd.
:41. Arra gondolt, hogy holnap a kert újra várni fogja, mint mindig.
:42. És hogy ennek most volt egy kicsi, új oka, amelynek nem kellett név, mert azok a dolgok, amelyeknek nem kell név, többnyire az igaziak.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A dolgok, amelyeknek nem kell név. - Die Dinge, die keinen Namen brauchen.
:1. Nikolai soha nem hagyta el a nagyapja kertjét, sem azokban az években, amikor a fák kevesebbet teremtek, sem most, amikor a november elvitte az utolsó leveleket. - Nikolai hatte den Garten seines Großvaters nie aufgegeben, nicht in den Jahren, in denen die Bäume weniger trugen, und nicht jetzt, wo der November die letzten Blätter geholt hatte.
:2. Tudta, hogy a fagy két, talán három hét múlva megérkezik, de ez nem tartotta vissza attól, hogy minden reggel kimenjen a régi szerszámokkal. - Er wusste, dass der Frost in zwei, vielleicht drei Wochen kommen würde, und das hielt ihn nicht davon ab, jeden Morgen mit dem alten Werkzeug hinauszugehen.
:3. Mert vannak dolgok, amelyeket az ember nem azért tesz, mert értelmesek, hanem azért, mert teszi őket. - Weil manche Dinge man nicht tut, weil sie sinnvoll sind, sondern weil man sie tut.
:4. A falunak olyan csendes minősége volt, mint azoknak a helyeknek, amelyek már nem növekednek, de létezni sem szűntek meg. - Das Dorf hatte die stille Qualität von Orten, die aufgehört haben zu wachsen, ohne aufgehört zu haben zu sein.
:5. Kevés házban laktak még, sokban már nem, és a köd novemberben korán jött, majd maradt, ahogy ezen a vidéken minden maradt. - Mit den wenigen Häusern, die noch bewohnt waren, und den vielen, die es nicht mehr waren, und dem Nebel, der im November früh kam und blieb.
:6. Sietség nélkül és magyarázat nélkül. - Ohne Eile und ohne Erklärung.
:7. Nikolai régi ágakat vágott, és a munkának olyan ritmusa volt, amelyet az ember már olyan régóta végez, hogy megszűnik döntésnek lenni. - Nikolai schnitt alte Äste, und die Arbeit hatte den Rhythmus von etwas, das man so lange tut, dass es aufgehört hat, Entscheidung zu sein.
:8. Inkább állapottá válik, amit kívülről nem látni különbségként, de belülről érezni lehet. - Und anfängt, Zustand zu sein, was kein Unterschied ist, den man von außen sieht, aber einer, den man von innen spürt.
:9. Mert az állapotok könnyebbek, mint a döntések, még akkor is, ha ugyanolyannak látszanak. - Weil Zustände leichter sind als Entscheidungen, auch wenn sie gleich aussehen.
:10. Sofia úgy jelent meg a ködből, mint valaki, akit az ember várt, anélkül hogy tudta volna. - Sofia erschien aus dem Nebel mit der Selbstverständlichkeit von jemandem, den man erwartet hatte, ohne es zu wissen.
:11. Először csak körvonal volt, aztán nő, aztán valaki, akinek az arcát Nikolainak olvasnia kellett. - Zuerst eine Silhouette, dann eine Frau, dann jemand, dessen Gesicht er lesen musste.
:12. Mert tizenkét év nem drámai változást hoz létre, hanem lassú eltolódást, amelyet előbb le kell fordítani, mielőtt az ember megérti, mit lát. - Weil zwölf Jahre keine dramatische Veränderung produzieren, sondern eine langsame Verschiebung, die man erst übersetzen muss, bevor man versteht, was man sieht.
:13. Kimondták egymás nevét, kérdésként és válaszként, ami a legpontosabb, amit két ember hosszú idő után mondhat. - Sie sagten sich ihre Namen, Frage und Antwort, was das Präziseste ist, was zwei Menschen nach langer Zeit sagen können.
:14. Mert ez semmit sem feltételez és semmit sem állít, csak megerősíti, hogy mindketten ott vannak. - Weil es nichts voraussetzt und nichts behauptet, nur bestätigt, dass beide da sind.
:15. Behívta Sofiát a konyhába, mert a hideg lerövidíti a beszélgetést, és mert rég nem látott emberek beszélgetéseihez több idő kell, mint amennyit a hideg enged. - Er lud sie in die Küche ein, weil Kälte das Gespräch kürzt, und weil Gespräche zwischen Menschen, die sich lange nicht gesehen haben, mehr Zeit brauchen, als Kälte erlaubt.
:16. Nem azért, mert mélynek kell lenniük, hanem mert idő kell nekik, hogy megtalálják, mik is valójában. - Nicht weil sie tief sein müssen, sondern weil sie Zeit brauchen, um zu finden, was sie sind.
:17. A konyha meleg volt, a kályha égett, és az asztalon ott voltak azok a repedések, amelyek mindig is ott voltak. - Die Küche war warm, der Ofen brannte, und der Tisch hatte die Risse, die er immer gehabt hatte.
:18. Ez a változatlan dolgok leltára volt, amely régi házakban néha vigasztalóbb minden felújításnál. - Ein Inventar des Unveränderlichen, das in alten Häusern manchmal tröstlicher ist als jede Renovierung.
:19. Mert bizonyítja, hogy bizonyos dolgok maradnak, akkor is, ha mások eltűnnek. - Weil es beweist, dass manche Dinge bleiben, auch wenn anderes geht.
:20. Sofia leült, és úgy nézett körül, mint aki ismer egy szobát, és közben először látja. - Sofia setzte sich und schaute sich um mit dem Blick von jemandem, der einen Raum kennt und gleichzeitig zum ersten Mal sieht.
:21. Mert tizenkét év megváltoztatja a tekintetet anélkül, hogy kitörölné az emléket. - Weil zwölf Jahre den Blick verändern, ohne die Erinnerung zu löschen.
:22. Ez néha az egyik legfurcsább állapot: az akkor és a most egymásra rétegződése ugyanabban a térben. - Das ist manchmal der seltsamste Zustand, diese Überlagerung von damals und jetzt im selben Raum.
:23. Beszéltek a szülői házról, amely javításra szorult, a faluról és apró, konkrét dolgokról, amelyeknek nincs nagy jelentőségük. - Sie sprachen über das Elternhaus, das Reparaturen brauchte, über das Dorf, über kleine konkrete Dinge, die keine große Bedeutung haben.
:24. Ezek mégis azoknak a beszélgetéseknek az anyagai, amelyek még nem tudják, milyen mélyre akarnak menni. - Und die trotzdem das Material von Gesprächen sind, die noch nicht wissen, wie tief sie gehen wollen.
:25. Ezért a felszínen kezdik, mert a felszín a legőszintébb kezdet. - Und die deswegen bei der Oberfläche beginnen, weil die Oberfläche der ehrlichste Anfang ist.
:26. Amikor Sofia megkérdezte, dolgozik-e még a kertben, novemberben is, Nikolai azt mondta, igen, különösen novemberben. - Als Sofia fragte, ob er noch im Garten arbeite, auch im November, sagte er ja, besonders im November.
:27. A mosoly, amely erre megjelent az arcán, az aznapi első volt, és bejelentés nélkül érkezett. - Das Lächeln, das sie darauf zeigte, war das erste des Tages und kam ohne Ankündigung.
:28. Ahogy az igazi reakciók többnyire szoktak, mert nincs szükségük előkészületre. - Was die echten meistens tun, weil echte Reaktionen keine Vorbereitung brauchen.
:29. Elmesélte, hogy néha segített az apjának, amit Sofia nem tudott. - Er erzählte, dass er ihrem Vater manchmal geholfen hatte, was sie nicht gewusst hatte.
:30. Ez a nem tudás olyan kis felfedezések minőségét hordozta, amelyeket hosszú idő után teszünk valakiről, akiről azt hisszük, ismerjük. - Dieses Nicht-Gewusst-Haben hatte die Qualität von kleinen Entdeckungen, die man nach langer Zeit über jemanden macht, den man zu kennen glaubt.
:31. Olyan eltolódás volt a képben, amely nem megváltoztatja a képet, hanem teljesebbé teszi. - Eine Verschiebung im Bild, die das Bild nicht verändert, sondern vollständiger macht.
:32. A mondatok közötti csend olyan ember csendje volt, akinek nem kell semmit bizonyítani. - Die Stille zwischen den Sätzen war die Stille von jemandem, dem man nichts beweisen muss.
:33. Ez a csend legjobb fajtája, mert nem fogyaszt energiát, és mert megmutatja, hogy a beszélgetés jó helyre érkezett. - Das ist die beste Art von Stille, weil sie keine Energie verbraucht und zeigt, dass das Gespräch an einem Ort angekommen ist.
:34. Oda, ahol a forma és a tartalom egybeesik. - An dem Form und Inhalt übereinstimmen.
:35. Amikor Sofia felállt, Nikolai azt mondta, jöjjön holnap újra, mert a kert szép a ködben. - Als Sofia aufstand, sagte Nikolai, sie solle morgen wieder vorbeikommen, der Garten sei schön im Nebel.
:36. Ez furcsa meghívás volt, mégis a megfelelő, mert ezzel azt mondta el, amit mondani akart, anélkül hogy a közvetlen utat választotta volna. - Das war eine seltsame Einladung und die richtige, weil er damit das sagte, was er sagen wollte, ohne den direkten Weg zu nehmen.
:37. A közvetett út néha pontosabb, mint az egyenes. - Der Umweg ist manchmal genauer als der direkte Weg.
:38. Sofia egy pillanatig ránézett, annak az embernek a tekintetével, aki olyan kérdést hall, amely nem vár közvetlen választ. - Sofia schaute ihn an, einen Moment lang, mit dem Blick von jemandem, der eine Frage hört, die keine direkte Antwort erwartet.
:39. Azt mondta: talán, ami ebben az összefüggésben több volt, mint lehetőség. - Und sagte vielleicht, was in diesem Zusammenhang mehr war als eine Möglichkeit.
:40. Nikolai a konyhában maradt a két üres csészével, a kályha még égett, odakint pedig ott volt a köd. - Nikolai blieb in der Küche mit den zwei leeren Tassen, und der Ofen brannte noch, und draußen war der Nebel.
:41. Arra gondolt, hogy holnap a kert újra várni fogja, mint mindig. - Er dachte, dass morgen der Garten wieder auf ihn warten würde, wie immer.
:42. És hogy ennek most volt egy kicsi, új oka, amelynek nem kellett név, mert azok a dolgok, amelyeknek nem kell név, többnyire az igaziak. - Und dass das jetzt einen kleinen, neuen Grund hatte, der keinen Namen brauchte, weil Dinge, die keinen Namen brauchen, meistens die echten sind.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Die Dinge, die keinen Namen brauchen.
:1. Nikolai hatte den Garten seines Großvaters nie aufgegeben, nicht in den Jahren, in denen die Bäume weniger trugen, und nicht jetzt, wo der November die letzten Blätter geholt hatte.
:2. Er wusste, dass der Frost in zwei, vielleicht drei Wochen kommen würde, und das hielt ihn nicht davon ab, jeden Morgen mit dem alten Werkzeug hinauszugehen.
:3. Weil manche Dinge man nicht tut, weil sie sinnvoll sind, sondern weil man sie tut.
:4. Das Dorf hatte die stille Qualität von Orten, die aufgehört haben zu wachsen, ohne aufgehört zu haben zu sein.
:5. Mit den wenigen Häusern, die noch bewohnt waren, und den vielen, die es nicht mehr waren, und dem Nebel, der im November früh kam und blieb.
:6. Ohne Eile und ohne Erklärung.
:7. Nikolai schnitt alte Äste, und die Arbeit hatte den Rhythmus von etwas, das man so lange tut, dass es aufgehört hat, Entscheidung zu sein.
:8. Und anfängt, Zustand zu sein, was kein Unterschied ist, den man von außen sieht, aber einer, den man von innen spürt.
:9. Weil Zustände leichter sind als Entscheidungen, auch wenn sie gleich aussehen.
:10. Sofia erschien aus dem Nebel mit der Selbstverständlichkeit von jemandem, den man erwartet hatte, ohne es zu wissen.
:11. Zuerst eine Silhouette, dann eine Frau, dann jemand, dessen Gesicht er lesen musste.
:12. Weil zwölf Jahre keine dramatische Veränderung produzieren, sondern eine langsame Verschiebung, die man erst übersetzen muss, bevor man versteht, was man sieht.
:13. Sie sagten sich ihre Namen, Frage und Antwort, was das Präziseste ist, was zwei Menschen nach langer Zeit sagen können.
:14. Weil es nichts voraussetzt und nichts behauptet, nur bestätigt, dass beide da sind.
:15. Er lud sie in die Küche ein, weil Kälte das Gespräch kürzt, und weil Gespräche zwischen Menschen, die sich lange nicht gesehen haben, mehr Zeit brauchen, als Kälte erlaubt.
:16. Nicht weil sie tief sein müssen, sondern weil sie Zeit brauchen, um zu finden, was sie sind.
:17. Die Küche war warm, der Ofen brannte, und der Tisch hatte die Risse, die er immer gehabt hatte.
:18. Ein Inventar des Unveränderlichen, das in alten Häusern manchmal tröstlicher ist als jede Renovierung.
:19. Weil es beweist, dass manche Dinge bleiben, auch wenn anderes geht.
:20. Sofia setzte sich und schaute sich um mit dem Blick von jemandem, der einen Raum kennt und gleichzeitig zum ersten Mal sieht.
:21. Weil zwölf Jahre den Blick verändern, ohne die Erinnerung zu löschen.
:22. Das ist manchmal der seltsamste Zustand, diese Überlagerung von damals und jetzt im selben Raum.
:23. Sie sprachen über das Elternhaus, das Reparaturen brauchte, über das Dorf, über kleine konkrete Dinge, die keine große Bedeutung haben.
:24. Und die trotzdem das Material von Gesprächen sind, die noch nicht wissen, wie tief sie gehen wollen.
:25. Und die deswegen bei der Oberfläche beginnen, weil die Oberfläche der ehrlichste Anfang ist.
:26. Als Sofia fragte, ob er noch im Garten arbeite, auch im November, sagte er ja, besonders im November.
:27. Das Lächeln, das sie darauf zeigte, war das erste des Tages und kam ohne Ankündigung.
:28. Was die echten meistens tun, weil echte Reaktionen keine Vorbereitung brauchen.
:29. Er erzählte, dass er ihrem Vater manchmal geholfen hatte, was sie nicht gewusst hatte.
:30. Dieses Nicht-Gewusst-Haben hatte die Qualität von kleinen Entdeckungen, die man nach langer Zeit über jemanden macht, den man zu kennen glaubt.
:31. Eine Verschiebung im Bild, die das Bild nicht verändert, sondern vollständiger macht.
:32. Die Stille zwischen den Sätzen war die Stille von jemandem, dem man nichts beweisen muss.
:33. Das ist die beste Art von Stille, weil sie keine Energie verbraucht und zeigt, dass das Gespräch an einem Ort angekommen ist.
:34. An dem Form und Inhalt übereinstimmen.
:35. Als Sofia aufstand, sagte Nikolai, sie solle morgen wieder vorbeikommen, der Garten sei schön im Nebel.
:36. Das war eine seltsame Einladung und die richtige, weil er damit das sagte, was er sagen wollte, ohne den direkten Weg zu nehmen.
:37. Der Umweg ist manchmal genauer als der direkte Weg.
:38. Sofia schaute ihn an, einen Moment lang, mit dem Blick von jemandem, der eine Frage hört, die keine direkte Antwort erwartet.
:39. Und sagte vielleicht, was in diesem Zusammenhang mehr war als eine Möglichkeit.
:40. Nikolai blieb in der Küche mit den zwei leeren Tassen, und der Ofen brannte noch, und draußen war der Nebel.
:41. Er dachte, dass morgen der Garten wieder auf ihn warten würde, wie immer.
:42. Und dass das jetzt einen kleinen, neuen Grund hatte, der keinen Namen brauchte, weil Dinge, die keinen Namen brauchen, meistens die echten sind.
|}
23nkao4itcatrwjvf96v3fh56zn8di7
Ungarisch/Ungarisch-Lesebuch-Kurzgeschichten/Kurzgeschichten C1 Teil 5
0
122651
1085962
2026-05-16T20:36:15Z
Thirunavukkarasye-Raveendran
47852
Neue Seite (vgl. [[WB:AZ]])
1085962
wikitext
text/x-wiki
{{Navigation hoch|
hochtext=Inhaltsverzeichnis: Ungarisch-Lesebuch|
hochlink=Ungarisch#Ungarisch-Lesebuch}}
{{Navigation hoch|
hochtext=Inhaltsverzeichnis: Kurzgeschichten|
hochlink=Ungarisch/Ungarisch-Lesebuch-Kurzgeschichten}}
=== 5 ===
:Ami javítható.
:1. Ferenc azért vette meg a házat, mert javíthatónak tartotta.
:2. Ezt rajta kívül senki sem gondolta így.
:3. Ez nem érv volt a vásárlás ellen, hanem mellette.
:4. Mert amit mások alábecsülnek, az többnyire olcsóbb, és többnyire lehetséges.
:5. Ha az ember kész elvégezni azt a munkát, amelyet mások nem akarnak elvégezni.
:6. A háznak azoknak a helyeknek a néma életrajza volt, amelyekben már nem lakik senki.
:7. A lyukas tetővel, a halott vezetékekkel, a nedves falakkal.
:8. És azzal a sajátos csenddel, amely akkor keletkezik, amikor egy hely kiesik az emberek életéből.
:9. Ezt a csendet egyesek fenyegetésként értik.
:10. Ő azonban állapotként értette.
:11. Ez a különbség aközött, aki azt látja, mi egy hely, és aközött, aki azt látja, mivé válhat.
:12. A szomszédok gyorsan és barátságosan elmondták a véleményüket.
:13. A kettő együtt a közöny egyik formája volt, amely önmagát gondoskodásnak tartja.
:14. Ferenc meghallgatta őket, és nem mondott semmit.
:15. Mert megértette, hogy mások véleménye arról, amit csinál, nem releváns input.
:16. Amíg ő tudja, mit csinál.
:17. És mert az ellentmondás ilyen pillanatokban energiába kerül, amelyre neki a házhoz volt szüksége.
:18. Az első reggelén listát készített, módszeresen és értékelés nélkül.
:19. Mert a túl korai értékelés megbénítja a cselekvést.
:20. És mert a probléma teljessége nem érv az elkezdés ellen, hanem a feladat leírása.
:21. A feladaté, amelyet az ember vagy elfogad, vagy nem.
:22. Területekre osztotta a listát, dátumokat rendelt hozzá, és a tetővel kezdte.
:23. Mert a tető mindig először jön.
:24. Ez olyan elemi logika, amely nem megmagyarázza magát, hanem végbemegy.
:25. Ez volt az első lépés egy módszer felé.
:26. Ezt a módszert a következő hónapokban olyan teljesen belsővé tette, hogy megszűnt módszernek lenni, és magatartássá vált.
:27. Az első heteknek annak a munkának a nyers minősége volt, amelyhez az ember nincs hozzászokva.
:28. Olyan kimerültséggel, amely más, mint az irodai kimerültség.
:29. Testibb, és közben tisztább.
:30. Mert látható oka van.
:31. És ez az ok növekszik.
:32. Ez elviselhetővé teszi a kimerültséget, ha nem egyenesen kielégítővé.
:33. Rövidítések nélkül dolgozott.
:34. Nem perfekcionizmusból.
:35. Hanem abból a tudásból, hogy az építésben a rövidítések adósságok.
:36. Olyan adósságok, amelyeket az ember később kamatokkal fizet vissza.
:37. És mert felhagyott azzal a hittel, hogy lépések kihagyásával időt lehet megtakarítani.
:38. Mert nem takarít meg időt.
:39. Csak a munkát tolja át egy kedvezőtlenebb jövőbe.
:40. A korhadt gerenda volt az a pillanat, amelyet az ember nem tervez meg, és amelyre mégis fel kell készülnie.
:41. Egy kedd délelőttön, hat hét után.
:42. Ferenc egy ideig előtte állt.
:43. Nem tanácstalanságból.
:44. Hanem a probléma iránti tiszteletből.
:45. Mert egy megoldás minősége attól a megértéstől függ, amely megelőzi.
:46. A megértéshez pedig néha szünet kell.
:47. Bement a városba, beszélt a szakemberrel, félbeszakítás nélkül hallgatta, és feltette a megfelelő kérdéseket.
:48. Aztán olyan tervvel tért vissza, amely jobb volt az eredetinél.
:49. Ez a visszaesések paradoxona, ha az ember információként kezeli őket.
:50. Néha jobb eredményekhez vezetnek, mint a súrlódásmentes előrehaladás.
:51. Mert olyan kérdéseket kényszerítenek ki, amelyeket az ember különben nem tett volna fel.
:52. A megerősítés három napig tartott.
:53. A végén erősebb volt, mint a gerenda, amelyet pótolt.
:54. Ez jobban elégedetté tette, mint bármi, ami ellenállás nélkül ment.
:55. Mert a nehézségekből születő megoldásoknak más anyaguk van.
:56. Olyan, amelyet az ember érez, még ha megnevezni nem is tudja.
:57. A nyár meghozta a falakat, a kora ősz az ablakokat.
:58. Egy szeptemberi estén felkapcsolta a villanyt a nappaliban.
:59. Sok év után először.
:60. A szoba meleg és világos volt.
:61. Úgy nézett ki, mint ami most már volt.
:62. Lakott hely.
:63. Ez egyszerű megállapítás, és egyben a legteljesebb, amelyet a házról tehetett.
:64. A verandán ült, és kávét ivott.
:65. A szomszédasszony, aki a bontásra számított, elment mellette.
:66. Azt mondta, ez most igazán szépnek látszik.
:67. Olyan hangon, amely úgy hangzott, mintha valóban komolyan gondolná.
:68. Ferenc ezt tudomásul vette, de nem kommentálta.
:69. Mert bizonyos megerősítések erősebben hatnak, ha az ember elfogadja őket, anélkül hogy válaszolna rájuk.
:70. És mert a hallgatás ebben a pillanatban pontosabb volt minden szónál.
:71. Arra a listára gondolt, amelyet az első reggelen készített.
:72. A lista minden pontjára.
:73. És arra, hogy minden pont el volt intézve.
:74. Ez nem hősies gondolat volt, hanem tárgyilagos.
:75. A jól eső tárgyilagos gondolatok többnyire a legőszintébbek.
:76. Mert nincs szükségük túlzásra ahhoz, hogy azt jelentsék, amit jelentenek.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Ami javítható. - Was reparierbar ist.
:1. Ferenc azért vette meg a házat, mert javíthatónak tartotta. - Ferenc hatte das Haus gekauft, weil er es für reparierbar hielt.
:2. Ezt rajta kívül senki sem gondolta így. - Was niemand sonst tat.
:3. Ez nem érv volt a vásárlás ellen, hanem mellette. - Das war kein Argument gegen den Kauf gewesen, sondern eines dafür.
:4. Mert amit mások alábecsülnek, az többnyire olcsóbb, és többnyire lehetséges. - Weil Dinge, die andere unterschätzen, meistens günstiger sind und meistens möglich.
:5. Ha az ember kész elvégezni azt a munkát, amelyet mások nem akarnak elvégezni. - Wenn man bereit ist, die Arbeit zu tun, die andere nicht tun wollen.
:6. A háznak azoknak a helyeknek a néma életrajza volt, amelyekben már nem lakik senki. - Das Haus hatte die stumme Biografie aller Orte, die aufgehört haben, bewohnt zu sein.
:7. A lyukas tetővel, a halott vezetékekkel, a nedves falakkal. - Mit dem durchlöcherten Dach, den toten Leitungen, den feuchten Wänden.
:8. És azzal a sajátos csenddel, amely akkor keletkezik, amikor egy hely kiesik az emberek életéből. - Und mit der spezifischen Stille, die entsteht, wenn ein Ort aus dem Leben von Menschen herausfällt.
:9. Ezt a csendet egyesek fenyegetésként értik. - Eine Stille, die manche als Bedrohung lesen.
:10. Ő azonban állapotként értette. - Und die er als Zustand las.
:11. Ez a különbség aközött, aki azt látja, mi egy hely, és aközött, aki azt látja, mivé válhat. - Das ist der Unterschied zwischen jemandem, der sieht, was ein Ort ist, und jemandem, der sieht, was er werden kann.
:12. A szomszédok gyorsan és barátságosan elmondták a véleményüket. - Die Nachbarn hatten ihre Meinungen schnell und freundlich geäußert.
:13. A kettő együtt a közöny egyik formája volt, amely önmagát gondoskodásnak tartja. - Beides zusammen war eine Form von Gleichgültigkeit, die sich selbst für Fürsorge hält.
:14. Ferenc meghallgatta őket, és nem mondott semmit. - Ferenc hatte zugehört und nichts gesagt.
:15. Mert megértette, hogy mások véleménye arról, amit csinál, nem releváns input. - Weil er verstanden hatte, dass die Meinungen anderer über das, was er tut, kein relevanter Input sind.
:16. Amíg ő tudja, mit csinál. - Solange er weiß, was er tut.
:17. És mert az ellentmondás ilyen pillanatokban energiába kerül, amelyre neki a házhoz volt szüksége. - Und weil Widerspruch in solchen Momenten Energie kostet, die er für das Haus brauchte.
:18. Az első reggelén listát készített, módszeresen és értékelés nélkül. - Er machte eine Liste an seinem ersten Morgen, methodisch und ohne Wertung.
:19. Mert a túl korai értékelés megbénítja a cselekvést. - Weil Wertung zu früh das Handeln lähmt.
:20. És mert a probléma teljessége nem érv az elkezdés ellen, hanem a feladat leírása. - Und weil die Vollständigkeit des Problems kein Argument gegen das Angehen ist, sondern eine Beschreibung der Aufgabe.
:21. A feladaté, amelyet az ember vagy elfogad, vagy nem. - Der Aufgabe, die man entweder annimmt oder nicht.
:22. Területekre osztotta a listát, dátumokat rendelt hozzá, és a tetővel kezdte. - Er teilte die Liste in Bereiche auf, setzte Daten, und begann mit dem Dach.
:23. Mert a tető mindig először jön. - Weil das Dach immer zuerst kommt.
:24. Ez olyan elemi logika, amely nem megmagyarázza magát, hanem végbemegy. - Das ist eine Logik, die so elementar ist, dass sie sich nicht erklärt, sondern vollzieht.
:25. Ez volt az első lépés egy módszer felé. - Das war der erste Schritt zu einer Methode.
:26. Ezt a módszert a következő hónapokban olyan teljesen belsővé tette, hogy megszűnt módszernek lenni, és magatartássá vált. - Die er in den folgenden Monaten so vollständig internalisierte, dass sie aufhörte, Methode zu sein, und Haltung wurde.
:27. Az első heteknek annak a munkának a nyers minősége volt, amelyhez az ember nincs hozzászokva. - Die ersten Wochen hatten die raue Qualität von Arbeit, die man nicht gewohnt ist.
:28. Olyan kimerültséggel, amely más, mint az irodai kimerültség. - Mit einer Erschöpfung, die sich anders anfühlt als Büroerschöpfung.
:29. Testibb, és közben tisztább. - Körperlicher und gleichzeitig sauberer.
:30. Mert látható oka van. - Weil sie einen Grund hat, der sichtbar ist.
:31. És ez az ok növekszik. - Und der wächst.
:32. Ez elviselhetővé teszi a kimerültséget, ha nem egyenesen kielégítővé. - Das macht Erschöpfung erträglich, wenn nicht sogar befriedigend.
:33. Rövidítések nélkül dolgozott. - Er arbeitete ohne Abkürzungen.
:34. Nem perfekcionizmusból. - Nicht aus Perfektionismus.
:35. Hanem abból a tudásból, hogy az építésben a rövidítések adósságok. - Sondern aus dem Wissen, dass Abkürzungen beim Bauen Schulden sind.
:36. Olyan adósságok, amelyeket az ember később kamatokkal fizet vissza. - Die man später mit Zinsen zurückzahlt.
:37. És mert felhagyott azzal a hittel, hogy lépések kihagyásával időt lehet megtakarítani. - Und weil er aufgehört hatte zu glauben, dass das Überspringen von Schritten Zeit spart.
:38. Mert nem takarít meg időt. - Weil es das nicht tut.
:39. Csak a munkát tolja át egy kedvezőtlenebb jövőbe. - Es verschiebt die Arbeit nur in eine ungünstigere Zukunft.
:40. A korhadt gerenda volt az a pillanat, amelyet az ember nem tervez meg, és amelyre mégis fel kell készülnie. - Der morsche Balken war der Moment, den man nicht plant und auf den man trotzdem vorbereitet sein muss.
:41. Egy kedd délelőttön, hat hét után. - An einem Dienstagvormittag nach sechs Wochen.
:42. Ferenc egy ideig előtte állt. - Ferenc stand eine Weile davor.
:43. Nem tanácstalanságból. - Nicht aus Ratlosigkeit.
:44. Hanem a probléma iránti tiszteletből. - Sondern aus Respekt vor dem Problem.
:45. Mert egy megoldás minősége attól a megértéstől függ, amely megelőzi. - Weil die Qualität einer Lösung von der Qualität des Verstehens abhängt, das ihr vorausgeht.
:46. A megértéshez pedig néha szünet kell. - Und Verstehen braucht manchmal eine Pause.
:47. Bement a városba, beszélt a szakemberrel, félbeszakítás nélkül hallgatta, és feltette a megfelelő kérdéseket. - Er fuhr in die Stadt, sprach mit dem Fachmann, hörte zu ohne zu unterbrechen, stellte die richtigen Fragen.
:48. Aztán olyan tervvel tért vissza, amely jobb volt az eredetinél. - Und kam zurück mit einem Plan, der besser war als das Original.
:49. Ez a visszaesések paradoxona, ha az ember információként kezeli őket. - Das ist das Paradox von Rückschlägen, wenn man sie als Information behandelt.
:50. Néha jobb eredményekhez vezetnek, mint a súrlódásmentes előrehaladás. - Dass sie manchmal zu besseren Ergebnissen führen als das reibungslose Fortschreiten.
:51. Mert olyan kérdéseket kényszerítenek ki, amelyeket az ember különben nem tett volna fel. - Weil sie Fragen erzwingen, die man sonst nicht gestellt hätte.
:52. A megerősítés három napig tartott. - Die Verstärkung dauerte drei Tage.
:53. A végén erősebb volt, mint a gerenda, amelyet pótolt. - Und war am Ende stärker als der Balken, den sie ersetzte.
:54. Ez jobban elégedetté tette, mint bármi, ami ellenállás nélkül ment. - Das stellte ihn mehr zufrieden als alles, was ohne Widerstand gelaufen war.
:55. Mert a nehézségekből születő megoldásoknak más anyaguk van. - Weil Lösungen, die aus Schwierigkeiten entstehen, eine andere Substanz haben.
:56. Olyan, amelyet az ember érez, még ha megnevezni nem is tudja. - Eine, die man spürt, auch wenn man sie nicht benennen kann.
:57. A nyár meghozta a falakat, a kora ősz az ablakokat. - Der Sommer brachte die Wände, der frühe Herbst die Fenster.
:58. Egy szeptemberi estén felkapcsolta a villanyt a nappaliban. - An einem Abend im September machte er das Licht im Wohnzimmer an.
:59. Sok év után először. - Das erste Mal seit Jahren.
:60. A szoba meleg és világos volt. - Das Zimmer war warm und hell.
:61. Úgy nézett ki, mint ami most már volt. - Und sah aus wie das, was es jetzt war.
:62. Lakott hely. - Ein bewohnter Ort.
:63. Ez egyszerű megállapítás, és egyben a legteljesebb, amelyet a házról tehetett. - Das ist eine simple Feststellung und gleichzeitig die vollständigste, die er über das Haus machen konnte.
:64. A verandán ült, és kávét ivott. - Er saß auf der Veranda und trank seinen Kaffee.
:65. A szomszédasszony, aki a bontásra számított, elment mellette. - Die Nachbarin, die den Abriss erwartet hatte, ging vorbei.
:66. Azt mondta, ez most igazán szépnek látszik. - Und sagte, das sehe jetzt wirklich schön aus.
:67. Olyan hangon, amely úgy hangzott, mintha valóban komolyan gondolná. - Mit einem Tonfall, der so klang, als würde sie es wirklich meinen.
:68. Ferenc ezt tudomásul vette, de nem kommentálta. - Ferenc registrierte das und kommentierte es nicht.
:69. Mert bizonyos megerősítések erősebben hatnak, ha az ember elfogadja őket, anélkül hogy válaszolna rájuk. - Weil manche Bestätigungen stärker wirken, wenn man sie annimmt, ohne darauf zu antworten.
:70. És mert a hallgatás ebben a pillanatban pontosabb volt minden szónál. - Und weil das Schweigen in diesem Moment präziser war als jedes Wort.
:71. Arra a listára gondolt, amelyet az első reggelen készített. - Er dachte an die Liste, die er am ersten Morgen gemacht hatte.
:72. A lista minden pontjára. - An jeden Punkt darauf.
:73. És arra, hogy minden pont el volt intézve. - Und daran, dass jeder Punkt erledigt war.
:74. Ez nem hősies gondolat volt, hanem tárgyilagos. - Das war kein heroischer Gedanke, sondern ein sachlicher.
:75. A jól eső tárgyilagos gondolatok többnyire a legőszintébbek. - Sachliche Gedanken, die sich gut anfühlen, sind meistens die ehrlichsten.
:76. Mert nincs szükségük túlzásra ahhoz, hogy azt jelentsék, amit jelentenek. - Weil sie keine Überhöhung brauchen, um zu bedeuten, was sie bedeuten.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Was reparierbar ist.
:1. Ferenc hatte das Haus gekauft, weil er es für reparierbar hielt.
:2. Was niemand sonst tat.
:3. Das war kein Argument gegen den Kauf gewesen, sondern eines dafür.
:4. Weil Dinge, die andere unterschätzen, meistens günstiger sind und meistens möglich.
:5. Wenn man bereit ist, die Arbeit zu tun, die andere nicht tun wollen.
:6. Das Haus hatte die stumme Biografie aller Orte, die aufgehört haben, bewohnt zu sein.
:7. Mit dem durchlöcherten Dach, den toten Leitungen, den feuchten Wänden.
:8. Und mit der spezifischen Stille, die entsteht, wenn ein Ort aus dem Leben von Menschen herausfällt.
:9. Eine Stille, die manche als Bedrohung lesen.
:10. Und die er als Zustand las.
:11. Das ist der Unterschied zwischen jemandem, der sieht, was ein Ort ist, und jemandem, der sieht, was er werden kann.
:12. Die Nachbarn hatten ihre Meinungen schnell und freundlich geäußert.
:13. Beides zusammen war eine Form von Gleichgültigkeit, die sich selbst für Fürsorge hält.
:14. Ferenc hatte zugehört und nichts gesagt.
:15. Weil er verstanden hatte, dass die Meinungen anderer über das, was er tut, kein relevanter Input sind.
:16. Solange er weiß, was er tut.
:17. Und weil Widerspruch in solchen Momenten Energie kostet, die er für das Haus brauchte.
:18. Er machte eine Liste an seinem ersten Morgen, methodisch und ohne Wertung.
:19. Weil Wertung zu früh das Handeln lähmt.
:20. Und weil die Vollständigkeit des Problems kein Argument gegen das Angehen ist, sondern eine Beschreibung der Aufgabe.
:21. Der Aufgabe, die man entweder annimmt oder nicht.
:22. Er teilte die Liste in Bereiche auf, setzte Daten, und begann mit dem Dach.
:23. Weil das Dach immer zuerst kommt.
:24. Das ist eine Logik, die so elementar ist, dass sie sich nicht erklärt, sondern vollzieht.
:25. Das war der erste Schritt zu einer Methode.
:26. Die er in den folgenden Monaten so vollständig internalisierte, dass sie aufhörte, Methode zu sein, und Haltung wurde.
:27. Die ersten Wochen hatten die raue Qualität von Arbeit, die man nicht gewohnt ist.
:28. Mit einer Erschöpfung, die sich anders anfühlt als Büroerschöpfung.
:29. Körperlicher und gleichzeitig sauberer.
:30. Weil sie einen Grund hat, der sichtbar ist.
:31. Und der wächst.
:32. Das macht Erschöpfung erträglich, wenn nicht sogar befriedigend.
:33. Er arbeitete ohne Abkürzungen.
:34. Nicht aus Perfektionismus.
:35. Sondern aus dem Wissen, dass Abkürzungen beim Bauen Schulden sind.
:36. Die man später mit Zinsen zurückzahlt.
:37. Und weil er aufgehört hatte zu glauben, dass das Überspringen von Schritten Zeit spart.
:38. Weil es das nicht tut.
:39. Es verschiebt die Arbeit nur in eine ungünstigere Zukunft.
:40. Der morsche Balken war der Moment, den man nicht plant und auf den man trotzdem vorbereitet sein muss.
:41. An einem Dienstagvormittag nach sechs Wochen.
:42. Ferenc stand eine Weile davor.
:43. Nicht aus Ratlosigkeit.
:44. Sondern aus Respekt vor dem Problem.
:45. Weil die Qualität einer Lösung von der Qualität des Verstehens abhängt, das ihr vorausgeht.
:46. Und Verstehen braucht manchmal eine Pause.
:47. Er fuhr in die Stadt, sprach mit dem Fachmann, hörte zu ohne zu unterbrechen, stellte die richtigen Fragen.
:48. Und kam zurück mit einem Plan, der besser war als das Original.
:49. Das ist das Paradox von Rückschlägen, wenn man sie als Information behandelt.
:50. Dass sie manchmal zu besseren Ergebnissen führen als das reibungslose Fortschreiten.
:51. Weil sie Fragen erzwingen, die man sonst nicht gestellt hätte.
:52. Die Verstärkung dauerte drei Tage.
:53. Und war am Ende stärker als der Balken, den sie ersetzte.
:54. Das stellte ihn mehr zufrieden als alles, was ohne Widerstand gelaufen war.
:55. Weil Lösungen, die aus Schwierigkeiten entstehen, eine andere Substanz haben.
:56. Eine, die man spürt, auch wenn man sie nicht benennen kann.
:57. Der Sommer brachte die Wände, der frühe Herbst die Fenster.
:58. An einem Abend im September machte er das Licht im Wohnzimmer an.
:59. Das erste Mal seit Jahren.
:60. Das Zimmer war warm und hell.
:61. Und sah aus wie das, was es jetzt war.
:62. Ein bewohnter Ort.
:63. Das ist eine simple Feststellung und gleichzeitig die vollständigste, die er über das Haus machen konnte.
:64. Er saß auf der Veranda und trank seinen Kaffee.
:65. Die Nachbarin, die den Abriss erwartet hatte, ging vorbei.
:66. Und sagte, das sehe jetzt wirklich schön aus.
:67. Mit einem Tonfall, der so klang, als würde sie es wirklich meinen.
:68. Ferenc registrierte das und kommentierte es nicht.
:69. Weil manche Bestätigungen stärker wirken, wenn man sie annimmt, ohne darauf zu antworten.
:70. Und weil das Schweigen in diesem Moment präziser war als jedes Wort.
:71. Er dachte an die Liste, die er am ersten Morgen gemacht hatte.
:72. An jeden Punkt darauf.
:73. Und daran, dass jeder Punkt erledigt war.
:74. Das war kein heroischer Gedanke, sondern ein sachlicher.
:75. Sachliche Gedanken, die sich gut anfühlen, sind meistens die ehrlichsten.
:76. Weil sie keine Überhöhung brauchen, um zu bedeuten, was sie bedeuten.
|}
=== 5 ===
:Hartmut háza Illinois-ban.
:1. Hartmut Bergert március elején helyezték át Chicagóba.
:2. Egy közepes méretű gépgyártó csoport európai vezetőjeként érkezett, amelynek észak-amerikai központja Schaumburgban volt.
:3. Ez Chicago térségében a kevésbé csillogó címek egyike, de a hatékonyabbak közé tartozik.
:4. Autópályakapcsolattal, húsz percre a repülőtértől, és egy olyan város pragmatikus jellegével, amely nem tesz úgy, mintha több volna annál, ami.
:5. A cég az első három hónapra bérelt neki egy bútorozott villát Barrington Hillsben.
:6. Ebben benne volt az a hallgatólagos kijelentés, hogy egy ilyen szintű menedzsertől elvárják, hogy bizonyos környezetben lakjon.
:7. Hartmut ezt értette és elfogadta.
:8. Akkor is, ha magánemberként más véleménye volt arról, mennyire szükséges két embernek hat hálószoba.
:9. A három hónap időt adott neki arra, hogy megértse a környéket.
:10. Amit megértett, mindenekelőtt az volt, hogy az illinoisi házak annyira alapvetően különböznek a német házaktól, hogy a ház szó valójában két különböző dolgot jelöl.
:11. Ezeket csak a funkció kapcsolja össze, nem az anyaguk.
:12. A relocation managere egy nyugodt férfi volt, Billnek hívták.
:13. A cégnek dolgozott, és az volt az egyetlen feladata, hogy az odaköltöző menedzsereket úgy vezesse végig az amerikai ingatlanpiacon, hogy ne kövessenek el a cég számára kínos hibákat.
:14. Bill már az elején világossá tette Hartmut számára, hogy el kell felejtenie mindazt, amit az épületszerkezetről tudni vélt.
:15. Az ilyen árkategóriájú amerikai házak favázszerkezettel épülnek, mondta Bill, nem téglából vagy betonból.
:16. Ez azt jelenti, hogy gyorsan fel lehet őket építeni, jól lehet őket szigetelni, és jól lehet őket felújítani is.
:17. De azt is jelenti, hogy másként öregszenek, mint a német házak.
:18. És hogy egy harmincéves illinoisi ház más minőségi kategória, mint egy harmincéves bajorországi ház.
:19. Hartmut akkor értette meg először igazán, mit jelent ez, amikor megnézte az invernessi házat.
:20. Egy jól karbantartott colonial volt, csendes zsákutcában.
:21. Papíron és a fényképeken meggyőzőnek tűnt.
:22. Húsz perc után azonban enyhe rossz érzéssel nézte, amelyet először nem tudott megnevezni.
:23. Amit látott, az egy kerítés nélküli ház volt.
:24. Ez a környéken megszokott volt, mert az amerikai elővárosi kultúra hagyományosan figyelmen kívül hagyja a szomszédos telkek közötti határokat.
:25. Ez vagy nyitottságot fejez ki, vagy a magánszféra iránti közönyt, attól függően, hogyan olvassa az ember.
:26. Hartmut először az utóbbiként olvasta.
:27. Bill elmagyarázta, hogy az ország ezen részén a kerítések a Homeowner Association szabályain múlnak.
:28. Sok HOA tiltja a kerítéseket, vagy korlátozza a magasságukat és az anyagukat.
:29. Hartmut ezt az első olyan pillanatok egyikeként jegyezte meg, amikor megértette, hogy Amerikában a magántulajdont olyan kollektív szabályok korlátozzák, amelyek Németországban így nem léteznek.
:30. Riasztórendszer minden ilyen árkategóriájú házban volt.
:31. Bill ezt magától értetődőnek nevezte.
:32. Hartmut viszont jelként olvasta, amelyet nem akart figyelmen kívül hagyni.
:33. Megkérdezte a környék bűnözési mutatóit.
:34. Bill erre megmutatta neki az irányítószám nyilvános statisztikáit.
:35. Nem azért, mert Inverness problémás lett volna.
:36. Hanem mert Bill tudta, hogy egy olyan embernek, mint Hartmut, adatokra van szüksége ahhoz, hogy komolyan vegyen egy állítást.
:37. Az invernessi ház ablakai dupla üvegezésűek voltak.
:38. Ez Németországban szabvány, de nem golyóálló.
:39. Hartmut ezt nem követelte meg, és Bill sem ajánlotta.
:40. Mert ezen a környéken ez sem nem szokásos, sem nem szükséges.
:41. De az a tény, hogy Hartmut feltette a kérdést, mondott valamit arról a háttérről, amelyből érkezett.
:42. A fűtés lepte meg Hartmutot a legjobban.
:43. Nem azért, mert rossz volt, hanem mert más rendszer volt.
:44. Forced Air, vagyis csatornákon keresztüli légfűtés, amely meleg vagy hideg levegőt fúj minden helyiségbe.
:45. Ez hatékony, de Hartmut a német viszonyokból nem ismerte.
:46. Németországban a radiátorok a falakon vannak, és sugárzó hőt adnak le.
:47. Ez fizikailag más élmény.
:48. Megkérdezte Billt az előnyökről és hátrányokról.
:49. Bill szerette az ilyen kérdéseket, mert azt mutatták, hogy valaki valóban érteni akarja a dolgot.
:50. Pontosan elmagyarázta neki.
:51. A Forced Air egyenletes hőmérsékletet jelent minden helyiségben, gyors felfűtést és nyáron egyszerű légkondicionálást ugyanazon a rendszeren keresztül.
:52. Ugyanakkor száraz levegőt, por szétterítését a csatornákon keresztül, ha nem tisztítják őket, és egy zajt is jelent.
:53. Ezt az ember vagy hamar nem hallja többé, vagy soha nem felejti el.
:54. Az invernessi ház konyhája az volt, amit az amerikai maklerek Chef's Kitchennek neveznek.
:55. Gránit munkalapokkal, rozsdamentes acél készülékekkel, egy német ruhásszekrény méretű hűtőszekrénnyel és középen egy konyhaszigettel.
:56. Ezen akár keresztelőt is lehetett volna tartani.
:57. Hartmut felesége, Elke, aki a második megtekintésre vele ment, mindezt olyan arckifejezéssel nézte, mint aki le van nyűgözve, és közben azt kérdezi magában, mire való ez.
:58. Münchenben lakókonyhájuk volt, pragmatikus és kompakt, amelyben jól lehetett főzni.
:59. Amit itt látott, az kevésbé konyha volt, inkább kijelentés a konyhákról.
:60. Ez Amerikában gyakoribb, mint az ember gondolná.
:61. Egy funkció megrendezése, nem maga a funkció.
:62. Elke megkérdezte, hogy a hűtőszekrény a házhoz tartozik-e.
:63. Német viszonyokból tudta, hogy a készülékek néha nem részei az adásvételnek.
:64. Bill elmagyarázta, hogy Amerikában az appliances általában az adásvétel részei.
:65. Ez az amerikai ingatlanpiac egyik kellemes meglepetése.
:66. A mosókonyhában három készülék állt: washer, dryer és egy második hűtőszekrény italoknak.
:67. Hartmut ezt annak az embernek a tárgyilagos csodálkozásával vette tudomásul, aki Németországban egy mosógéppel és egy szárítógéppel élt.
:68. És aki most megértette, hogy Amerikában a tér mást jelent, mint Németországban.
:69. Mert rendelkezésre áll, és használják anélkül, hogy a használatát igazolni kellene.
:70. A mennyezetek magasak voltak, három méteresek vagy még magasabbak.
:71. Ez olyan nyitottságot adott a háznak, amely tetszett Hartmutnak.
:72. Ugyanakkor azt is jelentette, hogy nagyobb légtömeget kell fűteni, ami energiába kerül.
:73. Bill ezt elismerte, amikor Hartmut rákérdezett.
:74. A garázsban három autó fért el.
:75. Egy olyan környéken, ahol tömegközlekedés gyakorlatilag nem volt, ez nem túlzás volt, hanem matematika.
:76. Két autó két embernek, plusz hely mindannak, ami Németországban a pincében tárolódik.
:77. Mert az ilyen típusú amerikai házakban pince ugyan van, de lakótérként nincs kiépítve.
:78. A környék biztonsága nem elvont téma volt, hanem konkrét szolgáltatás.
:79. Inverness községben magánbiztonsági szolgálat járőrözött az utcákon.
:80. Ezt lehetett úgy értelmezni, hogy a lakók szükségesnek tartják.
:81. Vagy úgy, hogy megengedik maguknak azt a kényelmet, amelyet az állami rendőrség ilyen sűrűségben nem nyújt.
:82. Bill azt mondta, mindkettő igaz.
:83. Ez volt a legőszintébb válasz, amelyet adhatott.
:84. Hartmut megvette az invernessi házat.
:85. Egy Bill által koordinált szakértői vizsgálat után.
:86. Egy olyan tárgyalás után, amelyet az ügyvédje vezetett.
:87. Illinois-ban ugyanis az ügyvédek kötelezőek a closing során.
:88. Ezt azon kevés pillanatok egyikeként élte meg, amikor az amerikai rendszer a vártnál jobban hasonlított a németre.
:89. A closing két órán át tartott.
:90. Több dokumentumot írt alá, mint bármelyik német ingatlanvásárlásnál.
:91. De német értelemben vett közjegyző nélkül.
:92. Mert ezt a funkciót a Title Company veszi át.
:93. Ez működik, és ő mégis furcsának találta.
:94. Fél éve lakott a házban, mire abbahagyta a különbségek észrevételét.
:95. Ez nem azt jelentette, hogy a különbségek eltűntek.
:96. Hanem azt, hogy megtanult egy másik rendszerben élni.
:97. Talán ez a legjobb, amit a megszokásról mondani lehet.
:98. Nem az, hogy az ember az újat jobbnak tartja.
:99. Hanem az, hogy felhagyott azzal, hogy a régivel mérje.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Hartmut háza Illinois-ban. - Hartmuts Haus in Illinois.
:1. Hartmut Bergert március elején helyezték át Chicagóba. - Hartmut Berger war Anfang März nach Chicago versetzt worden.
:2. Egy közepes méretű gépgyártó csoport európai vezetőjeként érkezett, amelynek észak-amerikai központja Schaumburgban volt. - Als Europachef einer mittelständischen Maschinenbaugruppe, die ihre Nordamerika-Zentrale in Schaumburg hatte.
:3. Ez Chicago térségében a kevésbé csillogó címek egyike, de a hatékonyabbak közé tartozik. - Das ist eine der weniger glamourösen Adressen im Großraum Chicago, aber eine der effizienteren.
:4. Autópályakapcsolattal, húsz percre a repülőtértől, és egy olyan város pragmatikus jellegével, amely nem tesz úgy, mintha több volna annál, ami. - Mit Autobahnanschluss, Flughafen in zwanzig Minuten, und dem pragmatischen Charakter einer Stadt, die nicht vorgibt, mehr zu sein, als sie ist.
:5. A cég az első három hónapra bérelt neki egy bútorozott villát Barrington Hillsben. - Die Firma hatte ihm für die ersten drei Monate eine möblierte Villa in Barrington Hills gemietet.
:6. Ebben benne volt az a hallgatólagos kijelentés, hogy egy ilyen szintű menedzsertől elvárják, hogy bizonyos környezetben lakjon. - Das enthielt die stillschweigende Aussage, dass man von einem Manager auf dieser Ebene erwartete, in einem bestimmten Umfeld zu wohnen.
:7. Hartmut ezt értette és elfogadta. - Hartmut verstand und akzeptierte das.
:8. Akkor is, ha magánemberként más véleménye volt arról, mennyire szükséges két embernek hat hálószoba. - Auch wenn er privat eine andere Meinung über die Notwendigkeit von sechs Schlafzimmern für zwei Personen hatte.
:9. A három hónap időt adott neki arra, hogy megértse a környéket. - Die drei Monate hatten ihm Zeit gegeben, die Gegend zu verstehen.
:10. Amit megértett, mindenekelőtt az volt, hogy az illinoisi házak annyira alapvetően különböznek a német házaktól, hogy a ház szó valójában két különböző dolgot jelöl. - Was er verstand, war vor allem, dass Häuser in Illinois sich von Häusern in Deutschland so grundlegend unterschieden, dass der Begriff Haus eigentlich zwei verschiedene Dinge bezeichnete.
:11. Ezeket csak a funkció kapcsolja össze, nem az anyaguk. - Verbunden nur durch die Funktion, nicht durch die Substanz.
:12. A relocation managere egy nyugodt férfi volt, Billnek hívták. - Sein Relocation Manager war ein ruhiger Mann namens Bill.
:13. A cégnek dolgozott, és az volt az egyetlen feladata, hogy az odaköltöző menedzsereket úgy vezesse végig az amerikai ingatlanpiacon, hogy ne kövessenek el a cég számára kínos hibákat. - Er arbeitete für die Firma, und seine einzige Aufgabe war es, zugezogene Manager durch den amerikanischen Immobilienmarkt zu führen, ohne dass sie Fehler machten, die die Firma peinlich berühren würden.
:14. Bill már az elején világossá tette Hartmut számára, hogy el kell felejtenie mindazt, amit az épületszerkezetről tudni vélt. - Bill hatte Hartmut von Anfang an klar gemacht, dass er das, was er über Bausubstanz zu wissen glaubte, vergessen sollte.
:15. Az ilyen árkategóriájú amerikai házak favázszerkezettel épülnek, mondta Bill, nem téglából vagy betonból. - Amerikanische Häuser in diesem Preissegment, sagte Bill, sind aus Holzrahmen gebaut, nicht aus Ziegel oder Beton.
:16. Ez azt jelenti, hogy gyorsan fel lehet őket építeni, jól lehet őket szigetelni, és jól lehet őket felújítani is. - Das bedeutet, dass sie sich schnell bauen lassen, gut dämmen lassen, und sich auch gut renovieren lassen.
:17. De azt is jelenti, hogy másként öregszenek, mint a német házak. - Aber es bedeutet auch, dass sie anders altern als deutsche Häuser.
:18. És hogy egy harmincéves illinoisi ház más minőségi kategória, mint egy harmincéves bajorországi ház. - Und dass ein dreißig Jahre altes Haus in Illinois eine andere Qualitätskategorie ist als ein dreißig Jahre altes Haus in Bayern.
:19. Hartmut akkor értette meg először igazán, mit jelent ez, amikor megnézte az invernessi házat. - Hartmut hatte das erste Mal wirklich verstanden, was das bedeutet, als er das Haus in Inverness besichtigte.
:20. Egy jól karbantartott colonial volt, csendes zsákutcában. - Es war ein gut gepflegtes Colonial in einer ruhigen Cul-de-Sac.
:21. Papíron és a fényképeken meggyőzőnek tűnt. - Es sah auf dem Papier und auf dem Foto überzeugend aus.
:22. Húsz perc után azonban enyhe rossz érzéssel nézte, amelyet először nem tudott megnevezni. - Nach zwanzig Minuten betrachtete er es mit einem leichten Unbehagen, das er zunächst nicht benennen konnte.
:23. Amit látott, az egy kerítés nélküli ház volt. - Was er sah, war ein Haus ohne Zaun.
:24. Ez a környéken megszokott volt, mert az amerikai elővárosi kultúra hagyományosan figyelmen kívül hagyja a szomszédos telkek közötti határokat. - Das war in der Gegend Standard, weil amerikanische Suburban-Kultur Grenzen zwischen Nachbargrundstücken traditionell ignoriert.
:25. Ez vagy nyitottságot fejez ki, vagy a magánszféra iránti közönyt, attól függően, hogyan olvassa az ember. - Das drückt entweder Offenheit aus oder Gleichgültigkeit gegenüber Privatheit, je nachdem, wie man es liest.
:26. Hartmut először az utóbbiként olvasta. - Hartmut las es zunächst als Letztes.
:27. Bill elmagyarázta, hogy az ország ezen részén a kerítések a Homeowner Association szabályain múlnak. - Bill erklärte, dass Zäune in this part of the country eine Frage der Homeowner Association sind.
:28. Sok HOA tiltja a kerítéseket, vagy korlátozza a magasságukat és az anyagukat. - Viele HOAs verbieten Zäune oder beschränken sie auf Höhe und Material.
:29. Hartmut ezt az első olyan pillanatok egyikeként jegyezte meg, amikor megértette, hogy Amerikában a magántulajdont olyan kollektív szabályok korlátozzák, amelyek Németországban így nem léteznek. - Hartmut registrierte das als einen der ersten Momente, in dem er verstand, dass privates Eigentum in Amerika durch kollektive Regeln eingeschränkt ist, die in Deutschland so nicht existieren.
:30. Riasztórendszer minden ilyen árkategóriájú házban volt. - Die Alarmanlage war bei jedem Haus in dieser Preisklasse vorhanden.
:31. Bill ezt magától értetődőnek nevezte. - Bill beschrieb das als selbstverständlich.
:32. Hartmut viszont jelként olvasta, amelyet nem akart figyelmen kívül hagyni. - Hartmut las es als Signal, das er nicht ignorieren wollte.
:33. Megkérdezte a környék bűnözési mutatóit. - Er fragte nach der Crime Rate der Gegend.
:34. Bill erre megmutatta neki az irányítószám nyilvános statisztikáit. - Bill beantwortete das, indem er ihm die öffentlichen Statistiken für den Zip Code zeigte.
:35. Nem azért, mert Inverness problémás lett volna. - Nicht weil Inverness ein Problem hatte.
:36. Hanem mert Bill tudta, hogy egy olyan embernek, mint Hartmut, adatokra van szüksége ahhoz, hogy komolyan vegyen egy állítást. - Sondern weil Bill wusste, dass ein Mann wie Hartmut Daten braucht, um eine Aussage ernst zu nehmen.
:37. Az invernessi ház ablakai dupla üvegezésűek voltak. - Die Fenster im Haus in Inverness waren doppelt verglast.
:38. Ez Németországban szabvány, de nem golyóálló. - Das ist in Deutschland Standard, aber nicht schusssicher.
:39. Hartmut ezt nem követelte meg, és Bill sem ajánlotta. - Hartmut hatte das nicht verlangt und Bill empfahl es auch nicht.
:40. Mert ezen a környéken ez sem nem szokásos, sem nem szükséges. - Weil das in dieser Gegend weder üblich noch notwendig war.
:41. De az a tény, hogy Hartmut feltette a kérdést, mondott valamit arról a háttérről, amelyből érkezett. - Aber die Tatsache, dass Hartmut die Frage gestellt hatte, sagte etwas über den Hintergrund aus, aus dem er kam.
:42. A fűtés lepte meg Hartmutot a legjobban. - Die Heizung war das, was Hartmut am meisten überraschte.
:43. Nem azért, mert rossz volt, hanem mert más rendszer volt. - Nicht weil sie schlecht war, sondern weil sie ein anderes System war.
:44. Forced Air, vagyis csatornákon keresztüli légfűtés, amely meleg vagy hideg levegőt fúj minden helyiségbe. - Forced Air, Umlufterwärmung durch Kanäle, die warme oder kalte Luft in jeden Raum blasen.
:45. Ez hatékony, de Hartmut a német viszonyokból nem ismerte. - Das ist effizient und Hartmut kannte es aus deutschen Verhältnissen nicht.
:46. Németországban a radiátorok a falakon vannak, és sugárzó hőt adnak le. - In Deutschland sitzen Heizkörper an Wänden und strahlen Wärme ab.
:47. Ez fizikailag más élmény. - Das ist ein physikalisch anderes Erlebnis.
:48. Megkérdezte Billt az előnyökről és hátrányokról. - Er fragte Bill nach den Vor- und Nachteilen.
:49. Bill szerette az ilyen kérdéseket, mert azt mutatták, hogy valaki valóban érteni akarja a dolgot. - Bill mochte solche Fragen, weil sie zeigten, dass jemand wirklich verstehen wollte.
:50. Pontosan elmagyarázta neki. - Er erklärte es präzise.
:51. A Forced Air egyenletes hőmérsékletet jelent minden helyiségben, gyors felfűtést és nyáron egyszerű légkondicionálást ugyanazon a rendszeren keresztül. - Forced Air heißt gleichmäßige Temperatur in allen Räumen, schnelles Aufheizen, einfache Klimaanlage im Sommer durch dasselbe System.
:52. Ugyanakkor száraz levegőt, por szétterítését a csatornákon keresztül, ha nem tisztítják őket, és egy zajt is jelent. - Aber auch trockene Luft, Staubverteilung durch die Kanäle, wenn sie nicht gereinigt werden, und ein Geräusch.
:53. Ezt az ember vagy hamar nem hallja többé, vagy soha nem felejti el. - Das hört man entweder schnell nicht mehr oder vergisst es nie.
:54. Az invernessi ház konyhája az volt, amit az amerikai maklerek Chef's Kitchennek neveznek. - Die Küche im Inverness-Haus war das, was amerikanische Makler als Chef's Kitchen bezeichnen.
:55. Gránit munkalapokkal, rozsdamentes acél készülékekkel, egy német ruhásszekrény méretű hűtőszekrénnyel és középen egy konyhaszigettel. - Mit Granitplatten, Edelstahlgeräten, einem Kühlschrank von der Größe eines deutschen Kleiderschranks und einem Island in der Mitte.
:56. Ezen akár keresztelőt is lehetett volna tartani. - Auf dem man hätte eine Taufe feiern können.
:57. Hartmut felesége, Elke, aki a második megtekintésre vele ment, mindezt olyan arckifejezéssel nézte, mint aki le van nyűgözve, és közben azt kérdezi magában, mire való ez. - Hartmuts Frau Elke, die zum zweiten Besichtigungstermin mitgekommen war, betrachtete das alles mit dem Ausdruck von jemandem, der beeindruckt ist und sich gleichzeitig fragt, wofür.
:58. Münchenben lakókonyhájuk volt, pragmatikus és kompakt, amelyben jól lehetett főzni. - Sie hatten in München eine Wohnküche gehabt, pragmatisch und kompakt, in der man gut kochen konnte.
:59. Amit itt látott, az kevésbé konyha volt, inkább kijelentés a konyhákról. - Was sie hier sah, war weniger eine Küche als eine Aussage über Küchen.
:60. Ez Amerikában gyakoribb, mint az ember gondolná. - Das kommt in Amerika häufiger vor als man denkt.
:61. Egy funkció megrendezése, nem maga a funkció. - Die Inszenierung einer Funktion statt die Funktion selbst.
:62. Elke megkérdezte, hogy a hűtőszekrény a házhoz tartozik-e. - Elke fragte, ob der Kühlschrank zum Haus gehöre.
:63. Német viszonyokból tudta, hogy a készülékek néha nem részei az adásvételnek. - Weil sie aus deutschen Verhältnissen wusste, dass Geräte manchmal nicht Teil des Kaufs sind.
:64. Bill elmagyarázta, hogy Amerikában az appliances általában az adásvétel részei. - Bill erklärte, dass in Amerika Appliances in der Regel mitverkauft werden.
:65. Ez az amerikai ingatlanpiac egyik kellemes meglepetése. - Das ist eine der angenehmen Überraschungen des amerikanischen Immobilienmarkts.
:66. A mosókonyhában három készülék állt: washer, dryer és egy második hűtőszekrény italoknak. - Die Waschküche hatte drei Geräte, Washer, Dryer, und ein zweites Kühlschrankgerät für Getränke.
:67. Hartmut ezt annak az embernek a tárgyilagos csodálkozásával vette tudomásul, aki Németországban egy mosógéppel és egy szárítógéppel élt. - Hartmut registrierte das mit der sachlichen Verwunderung eines Mannes, der in Deutschland mit einer Waschmaschine und einem Trockner gelebt hatte.
:68. És aki most megértette, hogy Amerikában a tér mást jelent, mint Németországban. - Und der jetzt verstand, dass Fläche in Amerika eine andere Bedeutung hat als in Deutschland.
:69. Mert rendelkezésre áll, és használják anélkül, hogy a használatát igazolni kellene. - Weil sie vorhanden ist und weil sie genutzt wird, ohne dass man die Nutzung rechtfertigen muss.
:70. A mennyezetek magasak voltak, három méteresek vagy még magasabbak. - Die Decken waren hoch, drei Meter oder mehr.
:71. Ez olyan nyitottságot adott a háznak, amely tetszett Hartmutnak. - Das gab dem Haus eine Offenheit, die Hartmut mochte.
:72. Ugyanakkor azt is jelentette, hogy nagyobb légtömeget kell fűteni, ami energiába kerül. - Gleichzeitig bedeutete es, dass das Heizen einer größeren Luftmenge Energie kostet.
:73. Bill ezt elismerte, amikor Hartmut rákérdezett. - Das räumte Bill ein, als Hartmut fragte.
:74. A garázsban három autó fért el. - Die Garage fasste drei Autos.
:75. Egy olyan környéken, ahol tömegközlekedés gyakorlatilag nem volt, ez nem túlzás volt, hanem matematika. - In einer Gegend mit öffentlichem Nahverkehr, den es hier nicht gab, war das keine Übertreibung, sondern Mathematik.
:76. Két autó két embernek, plusz hely mindannak, ami Németországban a pincében tárolódik. - Zwei Autos für zwei Personen plus Platz für das, was in deutschen Kellern lagert.
:77. Mert az ilyen típusú amerikai házakban pince ugyan van, de lakótérként nincs kiépítve. - Weil Keller in amerikanischen Häusern dieser Bauart zwar vorhanden, aber als Wohnraum nicht ausgebaut sind.
:78. A környék biztonsága nem elvont téma volt, hanem konkrét szolgáltatás. - Die Sicherheit der Gegend war kein abstraktes Thema, sondern ein konkretes Angebot.
:79. Inverness községben magánbiztonsági szolgálat járőrözött az utcákon. - Die Gemeinde in Inverness hatte einen privaten Sicherheitsdienst, der die Straßen patrouillierte.
:80. Ezt lehetett úgy értelmezni, hogy a lakók szükségesnek tartják. - Das konnte man als Zeichen interpretieren, dass die Bewohner es für nötig hielten.
:81. Vagy úgy, hogy megengedik maguknak azt a kényelmet, amelyet az állami rendőrség ilyen sűrűségben nem nyújt. - Oder als Zeichen, dass sie sich den Komfort leisteten, den öffentliche Polizei nicht in dieser Dichte erbringt.
:82. Bill azt mondta, mindkettő igaz. - Bill sagte, es sei beides.
:83. Ez volt a legőszintébb válasz, amelyet adhatott. - Das war die ehrlichste Antwort, die er geben konnte.
:84. Hartmut megvette az invernessi házat. - Hartmut kaufte das Haus in Inverness.
:85. Egy Bill által koordinált szakértői vizsgálat után. - Nach einem Gutachten, das Bill koordiniert hatte.
:86. Egy olyan tárgyalás után, amelyet az ügyvédje vezetett. - Nach einer Verhandlung, die sein Anwalt geführt hatte.
:87. Illinois-ban ugyanis az ügyvédek kötelezőek a closing során. - Weil in Illinois Anwälte beim Closing obligatorisch sind.
:88. Ezt azon kevés pillanatok egyikeként élte meg, amikor az amerikai rendszer a vártnál jobban hasonlított a németre. - Das erlebte er als einen der wenigen Momente, in dem das amerikanische System dem deutschen ähnlicher war als erwartet.
:89. A closing két órán át tartott. - Das Closing dauerte zwei Stunden.
:90. Több dokumentumot írt alá, mint bármelyik német ingatlanvásárlásnál. - Er unterschrieb mehr Dokumente als bei jedem deutschen Immobilienkauf.
:91. De német értelemben vett közjegyző nélkül. - Aber ohne Notar im deutschen Sinne.
:92. Mert ezt a funkciót a Title Company veszi át. - Weil die Title Company diese Funktion übernimmt.
:93. Ez működik, és ő mégis furcsának találta. - Das funktioniert und er fand es trotzdem seltsam.
:94. Fél éve lakott a házban, mire abbahagyta a különbségek észrevételét. - Er lebte ein halbes Jahr im Haus, bevor er aufgehört hatte, die Unterschiede zu bemerken.
:95. Ez nem azt jelentette, hogy a különbségek eltűntek. - Das bedeutete nicht, dass die Unterschiede verschwunden waren.
:96. Hanem azt, hogy megtanult egy másik rendszerben élni. - Sondern dass er gelernt hatte, in einem anderen System zu leben.
:97. Talán ez a legjobb, amit a megszokásról mondani lehet. - Das ist vielleicht das Beste, was man über Eingewöhnung sagen kann.
:98. Nem az, hogy az ember az újat jobbnak tartja. - Nicht dass man das Neue für das Bessere hält.
:99. Hanem az, hogy felhagyott azzal, hogy a régivel mérje. - Sondern dass man aufgehört hat, es am Alten zu messen.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Hartmuts Haus in Illinois.
:1. Hartmut Berger war Anfang März nach Chicago versetzt worden.
:2. Als Europachef einer mittelständischen Maschinenbaugruppe, die ihre Nordamerika-Zentrale in Schaumburg hatte.
:3. Das ist eine der weniger glamourösen Adressen im Großraum Chicago, aber eine der effizienteren.
:4. Mit Autobahnanschluss, Flughafen in zwanzig Minuten, und dem pragmatischen Charakter einer Stadt, die nicht vorgibt, mehr zu sein, als sie ist.
:5. Die Firma hatte ihm für die ersten drei Monate eine möblierte Villa in Barrington Hills gemietet.
:6. Das enthielt die stillschweigende Aussage, dass man von einem Manager auf dieser Ebene erwartete, in einem bestimmten Umfeld zu wohnen.
:7. Hartmut verstand und akzeptierte das.
:8. Auch wenn er privat eine andere Meinung über die Notwendigkeit von sechs Schlafzimmern für zwei Personen hatte.
:9. Die drei Monate hatten ihm Zeit gegeben, die Gegend zu verstehen.
:10. Was er verstand, war vor allem, dass Häuser in Illinois sich von Häusern in Deutschland so grundlegend unterschieden, dass der Begriff Haus eigentlich zwei verschiedene Dinge bezeichnete.
:11. Verbunden nur durch die Funktion, nicht durch die Substanz.
:12. Sein Relocation Manager war ein ruhiger Mann namens Bill.
:13. Er arbeitete für die Firma, und seine einzige Aufgabe war es, zugezogene Manager durch den amerikanischen Immobilienmarkt zu führen, ohne dass sie Fehler machten, die die Firma peinlich berühren würden.
:14. Bill hatte Hartmut von Anfang an klar gemacht, dass er das, was er über Bausubstanz zu wissen glaubte, vergessen sollte.
:15. Amerikanische Häuser in diesem Preissegment, sagte Bill, sind aus Holzrahmen gebaut, nicht aus Ziegel oder Beton.
:16. Das bedeutet, dass sie sich schnell bauen lassen, gut dämmen lassen, und sich auch gut renovieren lassen.
:17. Aber es bedeutet auch, dass sie anders altern als deutsche Häuser.
:18. Und dass ein dreißig Jahre altes Haus in Illinois eine andere Qualitätskategorie ist als ein dreißig Jahre altes Haus in Bayern.
:19. Hartmut hatte das erste Mal wirklich verstanden, was das bedeutet, als er das Haus in Inverness besichtigte.
:20. Es war ein gut gepflegtes Colonial in einer ruhigen Cul-de-Sac.
:21. Es sah auf dem Papier und auf dem Foto überzeugend aus.
:22. Nach zwanzig Minuten betrachtete er es mit einem leichten Unbehagen, das er zunächst nicht benennen konnte.
:23. Was er sah, war ein Haus ohne Zaun.
:24. Das war in der Gegend Standard, weil amerikanische Suburban-Kultur Grenzen zwischen Nachbargrundstücken traditionell ignoriert.
:25. Das drückt entweder Offenheit aus oder Gleichgültigkeit gegenüber Privatheit, je nachdem, wie man es liest.
:26. Hartmut las es zunächst als Letztes.
:27. Bill erklärte, dass Zäune in this part of the country eine Frage der Homeowner Association sind.
:28. Viele HOAs verbieten Zäune oder beschränken sie auf Höhe und Material.
:29. Hartmut registrierte das als einen der ersten Momente, in dem er verstand, dass privates Eigentum in Amerika durch kollektive Regeln eingeschränkt ist, die in Deutschland so nicht existieren.
:30. Die Alarmanlage war bei jedem Haus in dieser Preisklasse vorhanden.
:31. Bill beschrieb das als selbstverständlich.
:32. Hartmut las es als Signal, das er nicht ignorieren wollte.
:33. Er fragte nach der Crime Rate der Gegend.
:34. Bill beantwortete das, indem er ihm die öffentlichen Statistiken für den Zip Code zeigte.
:35. Nicht weil Inverness ein Problem hatte.
:36. Sondern weil Bill wusste, dass ein Mann wie Hartmut Daten braucht, um eine Aussage ernst zu nehmen.
:37. Die Fenster im Haus in Inverness waren doppelt verglast.
:38. Das ist in Deutschland Standard, aber nicht schusssicher.
:39. Hartmut hatte das nicht verlangt und Bill empfahl es auch nicht.
:40. Weil das in dieser Gegend weder üblich noch notwendig war.
:41. Aber die Tatsache, dass Hartmut die Frage gestellt hatte, sagte etwas über den Hintergrund aus, aus dem er kam.
:42. Die Heizung war das, was Hartmut am meisten überraschte.
:43. Nicht weil sie schlecht war, sondern weil sie ein anderes System war.
:44. Forced Air, Umlufterwärmung durch Kanäle, die warme oder kalte Luft in jeden Raum blasen.
:45. Das ist effizient und Hartmut kannte es aus deutschen Verhältnissen nicht.
:46. In Deutschland sitzen Heizkörper an Wänden und strahlen Wärme ab.
:47. Das ist ein physikalisch anderes Erlebnis.
:48. Er fragte Bill nach den Vor- und Nachteilen.
:49. Bill mochte solche Fragen, weil sie zeigten, dass jemand wirklich verstehen wollte.
:50. Er erklärte es präzise.
:51. Forced Air heißt gleichmäßige Temperatur in allen Räumen, schnelles Aufheizen, einfache Klimaanlage im Sommer durch dasselbe System.
:52. Aber auch trockene Luft, Staubverteilung durch die Kanäle, wenn sie nicht gereinigt werden, und ein Geräusch.
:53. Das hört man entweder schnell nicht mehr oder vergisst es nie.
:54. Die Küche im Inverness-Haus war das, was amerikanische Makler als Chef's Kitchen bezeichnen.
:55. Mit Granitplatten, Edelstahlgeräten, einem Kühlschrank von der Größe eines deutschen Kleiderschranks und einem Island in der Mitte.
:56. Auf dem man hätte eine Taufe feiern können.
:57. Hartmuts Frau Elke, die zum zweiten Besichtigungstermin mitgekommen war, betrachtete das alles mit dem Ausdruck von jemandem, der beeindruckt ist und sich gleichzeitig fragt, wofür.
:58. Sie hatten in München eine Wohnküche gehabt, pragmatisch und kompakt, in der man gut kochen konnte.
:59. Was sie hier sah, war weniger eine Küche als eine Aussage über Küchen.
:60. Das kommt in Amerika häufiger vor als man denkt.
:61. Die Inszenierung einer Funktion statt die Funktion selbst.
:62. Elke fragte, ob der Kühlschrank zum Haus gehöre.
:63. Weil sie aus deutschen Verhältnissen wusste, dass Geräte manchmal nicht Teil des Kaufs sind.
:64. Bill erklärte, dass in Amerika Appliances in der Regel mitverkauft werden.
:65. Das ist eine der angenehmen Überraschungen des amerikanischen Immobilienmarkts.
:66. Die Waschküche hatte drei Geräte, Washer, Dryer, und ein zweites Kühlschrankgerät für Getränke.
:67. Hartmut registrierte das mit der sachlichen Verwunderung eines Mannes, der in Deutschland mit einer Waschmaschine und einem Trockner gelebt hatte.
:68. Und der jetzt verstand, dass Fläche in Amerika eine andere Bedeutung hat als in Deutschland.
:69. Weil sie vorhanden ist und weil sie genutzt wird, ohne dass man die Nutzung rechtfertigen muss.
:70. Die Decken waren hoch, drei Meter oder mehr.
:71. Das gab dem Haus eine Offenheit, die Hartmut mochte.
:72. Gleichzeitig bedeutete es, dass das Heizen einer größeren Luftmenge Energie kostet.
:73. Das räumte Bill ein, als Hartmut fragte.
:74. Die Garage fasste drei Autos.
:75. In einer Gegend mit öffentlichem Nahverkehr, den es hier nicht gab, war das keine Übertreibung, sondern Mathematik.
:76. Zwei Autos für zwei Personen plus Platz für das, was in deutschen Kellern lagert.
:77. Weil Keller in amerikanischen Häusern dieser Bauart zwar vorhanden, aber als Wohnraum nicht ausgebaut sind.
:78. Die Sicherheit der Gegend war kein abstraktes Thema, sondern ein konkretes Angebot.
:79. Die Gemeinde in Inverness hatte einen privaten Sicherheitsdienst, der die Straßen patrouillierte.
:80. Das konnte man als Zeichen interpretieren, dass die Bewohner es für nötig hielten.
:81. Oder als Zeichen, dass sie sich den Komfort leisteten, den öffentliche Polizei nicht in dieser Dichte erbringt.
:82. Bill sagte, es sei beides.
:83. Das war die ehrlichste Antwort, die er geben konnte.
:84. Hartmut kaufte das Haus in Inverness.
:85. Nach einem Gutachten, das Bill koordiniert hatte.
:86. Nach einer Verhandlung, die sein Anwalt geführt hatte.
:87. Weil in Illinois Anwälte beim Closing obligatorisch sind.
:88. Das erlebte er als einen der wenigen Momente, in dem das amerikanische System dem deutschen ähnlicher war als erwartet.
:89. Das Closing dauerte zwei Stunden.
:90. Er unterschrieb mehr Dokumente als bei jedem deutschen Immobilienkauf.
:91. Aber ohne Notar im deutschen Sinne.
:92. Weil die Title Company diese Funktion übernimmt.
:93. Das funktioniert und er fand es trotzdem seltsam.
:94. Er lebte ein halbes Jahr im Haus, bevor er aufgehört hatte, die Unterschiede zu bemerken.
:95. Das bedeutete nicht, dass die Unterschiede verschwunden waren.
:96. Sondern dass er gelernt hatte, in einem anderen System zu leben.
:97. Das ist vielleicht das Beste, was man über Eingewöhnung sagen kann.
:98. Nicht dass man das Neue für das Bessere hält.
:99. Sondern dass man aufgehört hat, es am Alten zu messen.
|}
=== 5 ===
:Ami még nincs eldöntve.
:1. Ivan beletörődött abba, hogy Permben él, annak az embernek a sajátos beletörődésével, aki már nem tesz különbséget döntés és egy másik lehetőség hiánya között.
:2. A különbség idővel túl kicsivé vált ahhoz, hogy fenn lehessen tartani, és maga a fenntartás is energiát igényelt, amelyet másra használt, anélkül hogy pontosan tudta volna, mire.
:3. A városnak azoknak a helyeknek a minősége volt, amelyek önmaguknak elegendők, nem az önelégültség pozitív értelmében, hanem annak a semleges értelmében, ami nem keres alkalmat arra, hogy igazolja magát.
:4. Ivan megtanult ebben élni, úgy, ahogy az ember olyan éghajlatban él, amelyet nem választott, és amelyet mégis ismer, egészen addig, amíg már nem érzékeli.
:5. Az első hó egy kedd reggelen érkezett, annak a dolognak a csendes alaposságával, amelynek nincs szüksége engedélyre.
:6. Ivan az ablaknál ült, és teát ivott, amely az ő közreműködése nélkül hűlt ki, miközben olyan nyitott figyelemmel nézte a havat, mint akinek éppen nincs más feladata.
:7. Ez ritkábban fordult elő, mint néha gondolta.
:8. Felöltözött, és elment az állomásra, nem céllal, hanem azzal az impulzussal, amely akkor keletkezik, amikor az ülés már nem jobb, mint a menés.
:9. Gyenge impulzus volt, de működött, és az állomás volt az egyetlen hely a városban, ahol a mozgásnak természetes igazolása volt.
:10. Ott az érkezés és az indulás bele volt építve az építészetbe, akkor is, ha éppen egyik sem történt.
:11. A peronnak olyan hűvös csendje volt, mint azoknak a helyeknek, amelyek valamire várnak, ami még nincs ott.
:12. A hó a sínekre hullott, és nem tett különbséget aközött, ami a vonatoknak készült, és aközött, ami az embereknek.
:13. Ivan állt, és abba az irányba nézett, ahonnan a vonat jönne, ha jönne, abba az irányba, amely mindig ugyanaz, akkor is, ha a vonat időt hagy magának.
:14. A nő a peron másik végén elég mozdulatlan volt ahhoz, hogy először a háttér részének tűnjön.
:15. Amikor megfordult, Ivannak szüksége volt egy másodpercre, mert tíz év úgy változtatja meg az ember arcát, hogy abban nincs dráma, csak halk eltolódás.
:16. Ezt az eltolódást előbb le kell fordítani, mielőtt az ember megérti, mit lát.
:17. Kimondta Katja nevét, Katja pedig kimondta az övét, és ez volt a viszontlátás, pontosan és túláradás nélkül.
:18. Mindketten elég idősek voltak ahhoz, hogy tudják: a túláradás többnyire valamit elrejt, és annak, ami összekötötte őket, nem volt szüksége megrendezésre.
:19. Katja megkérdezte, hogy a vonatra vár-e, annak az embernek a hangján, aki olyan kérdést tesz fel, amely egyben nyitás is.
:20. Ivan azt mondta, igen, ami nem volt hamis, mert várt valamire, és a vonat éppen olyan jó válasz volt erre a várakozásra, mint bármely más.
:21. Beszélgettek, annak az óvatos gondosságával, ahogy olyan emberek beszélnek, akik hosszú idő után látják egymást újra.
:22. Tudták, hogy a beszélgetésnek van felszíne és mélysége, és még nem tudták, milyen mélyre akarnak menni.
:23. Ezért először a felszínen maradtak, ami nem gyávaság volt, hanem tisztelet az iránt, ami alatta van.
:24. A vonat nem jött, amit a kijelző az elektronikus rendszerek tárgyilagos közönyével közölt.
:25. Olyan rendszerek közönyével, amelyek rossz híreket közvetítenek bocsánatkérés nélkül.
:26. Maradtak, anélkül hogy megbeszélték volna, mert a maradás nem olyan döntés volt, amelyet ki kellett mondani.
:27. Inkább olyan döntés volt, amely magától adódott, amikor az elmenés oka eltűnt, a maradás oka pedig még nem volt megnevezve, de már érezhető volt.
:28. Katja azt mondta, emlékszik arra az utolsó novemberre, amelyet itt töltött, Ivan pedig azt mondta, ő is.
:29. Annak az embernek a rövid, őszinte hangján mondta, aki megerősít egy emléket anélkül, hogy pontosítaná, mert a pontosítás megváltoztatná az emléket.
:30. Mindketten tudták, mire gondolnak, és bizonyos dolgok világosabbak maradnak, ha az ember nem mondja ki őket.
:31. A hó tovább hullott, sietség és szándék nélkül, annak egyenletes kitartásával, aminek nincs véleménye arról, ami alatta van.
:32. Ivan Katja mellett állt a peronon, és a vonat nem jött.
:33. A közöttük lévő csendnek nem az üresség minősége volt, hanem valami olyané, ami még nincs eldöntve.
:34. Ez talán ugyanaz, mint a lehetőség, ha az ember kész így nevezni.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Ami még nincs eldöntve. - Was noch nicht entschieden ist.
:1. Ivan beletörődött abba, hogy Permben él, annak az embernek a sajátos beletörődésével, aki már nem tesz különbséget döntés és egy másik lehetőség hiánya között. - Iwan hatte sich damit abgefunden, in Perm zu leben, mit der spezifischen Abgefundenheit von jemandem, der aufgehört hat zu unterscheiden zwischen einer Entscheidung und dem Fehlen einer anderen.
:2. A különbség idővel túl kicsivé vált ahhoz, hogy fenn lehessen tartani, és maga a fenntartás is energiát igényelt, amelyet másra használt, anélkül hogy pontosan tudta volna, mire. - Weil der Unterschied irgendwann zu klein geworden war, um ihn aufrechtzuerhalten, und weil das Aufrechterhalten selbst eine Energie erfordert, die er für anderes brauchte, ohne genau zu wissen, wofür.
:3. A városnak azoknak a helyeknek a minősége volt, amelyek önmaguknak elegendők, nem az önelégültség pozitív értelmében, hanem annak a semleges értelmében, ami nem keres alkalmat arra, hogy igazolja magát. - Die Stadt hatte die Qualität von Orten, die sich selbst genug sind, nicht im positiven Sinne von Selbstgenügsamkeit, sondern im neutralen Sinne von etwas, das keinen Anlass sucht, sich zu rechtfertigen.
:4. Ivan megtanult ebben élni, úgy, ahogy az ember olyan éghajlatban él, amelyet nem választott, és amelyet mégis ismer, egészen addig, amíg már nem érzékeli. - Iwan hatte gelernt, darin zu leben, wie man in einem Klima lebt, das man nicht gewählt hat und das man trotzdem kennt, bis es aufhört, wahrgenommen zu werden.
:5. Az első hó egy kedd reggelen érkezett, annak a dolognak a csendes alaposságával, amelynek nincs szüksége engedélyre. - Der erste Schnee kam an einem Dienstagmorgen mit der stillen Gründlichkeit von etwas, das keine Erlaubnis braucht.
:6. Ivan az ablaknál ült, és teát ivott, amely az ő közreműködése nélkül hűlt ki, miközben olyan nyitott figyelemmel nézte a havat, mint akinek éppen nincs más feladata. - Iwan saß am Fenster, trank Tee, der kalt geworden war ohne sein Zutun, und schaute dem Schnee zu mit der offenen Aufmerksamkeit von jemandem, der gerade keine andere Aufgabe hat.
:7. Ez ritkábban fordult elő, mint néha gondolta. - Was seltener vorkam, als er manchmal dachte.
:8. Felöltözött, és elment az állomásra, nem céllal, hanem azzal az impulzussal, amely akkor keletkezik, amikor az ülés már nem jobb, mint a menés. - Er zog sich an und ging zum Bahnhof, nicht mit einem Ziel, sondern mit dem Impuls, der entsteht, wenn Sitzen aufgehört hat, besser zu sein als Gehen.
:9. Gyenge impulzus volt, de működött, és az állomás volt az egyetlen hely a városban, ahol a mozgásnak természetes igazolása volt. - Es war ein schwacher Impuls, aber ein funktionierender, und der Bahnhof war der einzige Ort in der Stadt, an dem Bewegung eine natürliche Rechtfertigung hatte.
:10. Ott az érkezés és az indulás bele volt építve az építészetbe, akkor is, ha éppen egyik sem történt. - Dort waren das Ankommen und das Abfahren in die Architektur eingebaut, auch wenn beides gerade nicht stattfand.
:11. A peronnak olyan hűvös csendje volt, mint azoknak a helyeknek, amelyek valamire várnak, ami még nincs ott. - Der Bahnsteig hatte die kühle Stille von Orten, die auf etwas warten, das noch nicht da ist.
:12. A hó a sínekre hullott, és nem tett különbséget aközött, ami a vonatoknak készült, és aközött, ami az embereknek. - Der Schnee fiel auf die Gleise und machte keinen Unterschied zwischen dem, was für Züge gedacht war, und dem, was für Menschen.
:13. Ivan állt, és abba az irányba nézett, ahonnan a vonat jönne, ha jönne, abba az irányba, amely mindig ugyanaz, akkor is, ha a vonat időt hagy magának. - Iwan stand und schaute in die Richtung, aus der der Zug kommen würde, wenn er käme, was eine Richtung ist, die immer dieselbe ist, auch wenn der Zug sich Zeit lässt.
:14. A nő a peron másik végén elég mozdulatlan volt ahhoz, hogy először a háttér részének tűnjön. - Die Frau am anderen Ende des Bahnsteigs war still genug, um zunächst Teil des Hintergrunds zu sein.
:15. Amikor megfordult, Ivannak szüksége volt egy másodpercre, mert tíz év úgy változtatja meg az ember arcát, hogy abban nincs dráma, csak halk eltolódás. - Als sie sich umdrehte, brauchte Iwan eine Sekunde, weil zehn Jahre das Gesicht eines Menschen verändern auf eine Art, die keine Dramatik hat, sondern nur eine leise Verschiebung.
:16. Ezt az eltolódást előbb le kell fordítani, mielőtt az ember megérti, mit lát. - Die man erst übersetzen muss, bevor man versteht, was man sieht.
:17. Kimondta Katja nevét, Katja pedig kimondta az övét, és ez volt a viszontlátás, pontosan és túláradás nélkül. - Er sagte ihren Namen, und sie sagte seinen, und das war das Wiedersehen, präzise und ohne Überschwang.
:18. Mindketten elég idősek voltak ahhoz, hogy tudják: a túláradás többnyire valamit elrejt, és annak, ami összekötötte őket, nem volt szüksége megrendezésre. - Weil beide alt genug waren, um zu wissen, dass Überschwang meistens etwas verbirgt, und weil das, was sie miteinander verband, keine Inszenierung brauchte.
:19. Katja megkérdezte, hogy a vonatra vár-e, annak az embernek a hangján, aki olyan kérdést tesz fel, amely egyben nyitás is. - Sie fragte, ob er auf den Zug warte, mit dem Tonfall von jemandem, der eine Frage stellt, die auch eine Eröffnung ist.
:20. Ivan azt mondta, igen, ami nem volt hamis, mert várt valamire, és a vonat éppen olyan jó válasz volt erre a várakozásra, mint bármely más. - Er sagte ja, was nicht falsch war, weil er auf etwas wartete, und der Zug war eine so gute Antwort auf dieses Warten wie jede andere.
:21. Beszélgettek, annak az óvatos gondosságával, ahogy olyan emberek beszélnek, akik hosszú idő után látják egymást újra. - Sie sprachen, mit der vorsichtigen Sorgfalt von Menschen, die sich nach langer Zeit wiedersehen.
:22. Tudták, hogy a beszélgetésnek van felszíne és mélysége, és még nem tudták, milyen mélyre akarnak menni. - Sie wussten, dass das Gespräch eine Oberfläche hat und eine Tiefe, und sie wussten noch nicht, wie weit sie in die Tiefe wollten.
:23. Ezért először a felszínen maradtak, ami nem gyávaság volt, hanem tisztelet az iránt, ami alatta van. - Deswegen blieben sie zunächst auf der Oberfläche, was keine Feigheit ist, sondern Respekt vor dem, was darunter liegt.
:24. A vonat nem jött, amit a kijelző az elektronikus rendszerek tárgyilagos közönyével közölt. - Der Zug kam nicht, was das Display mit der sachlichen Gleichgültigkeit von Systemen mitteilte.
:25. Olyan rendszerek közönyével, amelyek rossz híreket közvetítenek bocsánatkérés nélkül. - Von Systemen, die schlechte Nachrichten ohne Entschuldigung übermitteln.
:26. Maradtak, anélkül hogy megbeszélték volna, mert a maradás nem olyan döntés volt, amelyet ki kellett mondani. - Sie blieben, ohne das zu besprechen, weil das Bleiben keine Entscheidung war, die gesagt werden musste.
:27. Inkább olyan döntés volt, amely magától adódott, amikor az elmenés oka eltűnt, a maradás oka pedig még nem volt megnevezve, de már érezhető volt. - Sondern eine, die sich ergab, wenn der Grund zum Gehen wegfiel und der Grund zum Bleiben noch nicht benannt, aber spürbar war.
:28. Katja azt mondta, emlékszik arra az utolsó novemberre, amelyet itt töltött, Ivan pedig azt mondta, ő is. - Katja sagte, sie erinnere sich an den letzten November, den sie hier verbracht hatte, und Iwan sagte, er auch.
:29. Annak az embernek a rövid, őszinte hangján mondta, aki megerősít egy emléket anélkül, hogy pontosítaná, mert a pontosítás megváltoztatná az emléket. - Mit dem kurzen, ehrlichen Ton von jemandem, der eine Erinnerung bestätigt, ohne zu spezifizieren, weil das Spezifizieren die Erinnerung verändern würde.
:30. Mindketten tudták, mire gondolnak, és bizonyos dolgok világosabbak maradnak, ha az ember nem mondja ki őket. - Sie beide wussten, was gemeint war, und manches bleibt klarer, wenn man es nicht ausspricht.
:31. A hó tovább hullott, sietség és szándék nélkül, annak egyenletes kitartásával, aminek nincs véleménye arról, ami alatta van. - Der Schnee fiel weiter, ohne Eile und ohne Absicht, mit der gleichmäßigen Beharrlichkeit von etwas, das keine Meinung hat über das, was darunter liegt.
:32. Ivan Katja mellett állt a peronon, és a vonat nem jött. - Iwan stand neben Katja auf dem Bahnsteig, und der Zug kam nicht.
:33. A közöttük lévő csendnek nem az üresség minősége volt, hanem valami olyané, ami még nincs eldöntve. - Die Stille, die zwischen ihnen war, hatte nicht die Qualität von Leere, sondern von etwas, das noch nicht entschieden ist.
:34. Ez talán ugyanaz, mint a lehetőség, ha az ember kész így nevezni. - Das ist vielleicht dasselbe wie Möglichkeit, wenn man bereit ist, es so zu nennen.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Was noch nicht entschieden ist.
:1. Iwan hatte sich damit abgefunden, in Perm zu leben, mit der spezifischen Abgefundenheit von jemandem, der aufgehört hat zu unterscheiden zwischen einer Entscheidung und dem Fehlen einer anderen.
:2. Weil der Unterschied irgendwann zu klein geworden war, um ihn aufrechtzuerhalten, und weil das Aufrechterhalten selbst eine Energie erfordert, die er für anderes brauchte, ohne genau zu wissen, wofür.
:3. Die Stadt hatte die Qualität von Orten, die sich selbst genug sind, nicht im positiven Sinne von Selbstgenügsamkeit, sondern im neutralen Sinne von etwas, das keinen Anlass sucht, sich zu rechtfertigen.
:4. Iwan hatte gelernt, darin zu leben, wie man in einem Klima lebt, das man nicht gewählt hat und das man trotzdem kennt, bis es aufhört, wahrgenommen zu werden.
:5. Der erste Schnee kam an einem Dienstagmorgen mit der stillen Gründlichkeit von etwas, das keine Erlaubnis braucht.
:6. Iwan saß am Fenster, trank Tee, der kalt geworden war ohne sein Zutun, und schaute dem Schnee zu mit der offenen Aufmerksamkeit von jemandem, der gerade keine andere Aufgabe hat.
:7. Was seltener vorkam, als er manchmal dachte.
:8. Er zog sich an und ging zum Bahnhof, nicht mit einem Ziel, sondern mit dem Impuls, der entsteht, wenn Sitzen aufgehört hat, besser zu sein als Gehen.
:9. Es war ein schwacher Impuls, aber ein funktionierender, und der Bahnhof war der einzige Ort in der Stadt, an dem Bewegung eine natürliche Rechtfertigung hatte.
:10. Dort waren das Ankommen und das Abfahren in die Architektur eingebaut, auch wenn beides gerade nicht stattfand.
:11. Der Bahnsteig hatte die kühle Stille von Orten, die auf etwas warten, das noch nicht da ist.
:12. Der Schnee fiel auf die Gleise und machte keinen Unterschied zwischen dem, was für Züge gedacht war, und dem, was für Menschen.
:13. Iwan stand und schaute in die Richtung, aus der der Zug kommen würde, wenn er käme, was eine Richtung ist, die immer dieselbe ist, auch wenn der Zug sich Zeit lässt.
:14. Die Frau am anderen Ende des Bahnsteigs war still genug, um zunächst Teil des Hintergrunds zu sein.
:15. Als sie sich umdrehte, brauchte Iwan eine Sekunde, weil zehn Jahre das Gesicht eines Menschen verändern auf eine Art, die keine Dramatik hat, sondern nur eine leise Verschiebung.
:16. Die man erst übersetzen muss, bevor man versteht, was man sieht.
:17. Er sagte ihren Namen, und sie sagte seinen, und das war das Wiedersehen, präzise und ohne Überschwang.
:18. Weil beide alt genug waren, um zu wissen, dass Überschwang meistens etwas verbirgt, und weil das, was sie miteinander verband, keine Inszenierung brauchte.
:19. Sie fragte, ob er auf den Zug warte, mit dem Tonfall von jemandem, der eine Frage stellt, die auch eine Eröffnung ist.
:20. Er sagte ja, was nicht falsch war, weil er auf etwas wartete, und der Zug war eine so gute Antwort auf dieses Warten wie jede andere.
:21. Sie sprachen, mit der vorsichtigen Sorgfalt von Menschen, die sich nach langer Zeit wiedersehen.
:22. Sie wussten, dass das Gespräch eine Oberfläche hat und eine Tiefe, und sie wussten noch nicht, wie weit sie in die Tiefe wollten.
:23. Deswegen blieben sie zunächst auf der Oberfläche, was keine Feigheit ist, sondern Respekt vor dem, was darunter liegt.
:24. Der Zug kam nicht, was das Display mit der sachlichen Gleichgültigkeit von Systemen mitteilte.
:25. Von Systemen, die schlechte Nachrichten ohne Entschuldigung übermitteln.
:26. Sie blieben, ohne das zu besprechen, weil das Bleiben keine Entscheidung war, die gesagt werden musste.
:27. Sondern eine, die sich ergab, wenn der Grund zum Gehen wegfiel und der Grund zum Bleiben noch nicht benannt, aber spürbar war.
:28. Katja sagte, sie erinnere sich an den letzten November, den sie hier verbracht hatte, und Iwan sagte, er auch.
:29. Mit dem kurzen, ehrlichen Ton von jemandem, der eine Erinnerung bestätigt, ohne zu spezifizieren, weil das Spezifizieren die Erinnerung verändern würde.
:30. Sie beide wussten, was gemeint war, und manches bleibt klarer, wenn man es nicht ausspricht.
:31. Der Schnee fiel weiter, ohne Eile und ohne Absicht, mit der gleichmäßigen Beharrlichkeit von etwas, das keine Meinung hat über das, was darunter liegt.
:32. Iwan stand neben Katja auf dem Bahnsteig, und der Zug kam nicht.
:33. Die Stille, die zwischen ihnen war, hatte nicht die Qualität von Leere, sondern von etwas, das noch nicht entschieden ist.
:34. Das ist vielleicht dasselbe wie Möglichkeit, wenn man bereit ist, es so zu nennen.
|}
=== 5 ===
:A régi barátságok ideje.
:1. Dmitri húsz éve lakott egyedül a negyedik emeleti lakásban, annak az embernek a nyugodt magától értetődésével, akinek egy állapotot már nem kell kommentálnia, mert annyira teljesen az élete részévé vált, hogy megszűnt észrevenni.
:2. Ez nem veszteség volt, hanem a megszokás legmélyebb formája, és a megszokás néha a legőszintébb dolog, amit egy életformáról mondani lehet, mert már nincs szüksége igazolásra.
:3. A könyvespolcok ugyanazokon a falakon álltak, mint a hetvenes évek óta, ugyanazokkal a könyvekkel, amelyeknek a többségét elolvasta, és amelyekre még emlékezett, amit elegendőnek tartott.
:4. Néha, amikor meglátott egy címet, nem a tartalom emléke tért vissza, hanem az olvasás állapota, a hely és az idő, valamint az az ember, aki akkor volt, ami a jelenlét saját formája.
:5. Ez a jelenlét nem igényel ismétlést ahhoz, hogy valódi legyen.
:6. Az októberi eső olyasmivé változtatta a várost, ami csendesebb volt a megszokott állapotánál, üres járdákkal és a nedves utca fényével.
:7. Dmitri az ablaknál ült, és ezt a megváltozott képet olyan ember nyitott figyelmével nézte, aki nem keres semmit, ami feltétele annak, hogy az ember azt lássa, ami ott van.
:8. És hogy ne változtassa azonnal valami mássá.
:9. Jelena bejelentés nélkül csengetett, ami az ő szokása volt, és amit Dmitri régebben néha zavarónak talált, most viszont a régi barátságok egyik csalhatatlan jelének tekintett.
:10. Ez a protokolltól való szabadság akkor jön létre, amikor két ember elég hosszú ideig élt egymás mellett ahhoz, hogy a forma már ne helyettesítse a funkciót.
:11. És a forma már csak akkor jelenik meg, amikor valóban szükség van rá.
:12. Jelena magával hozta az utca hidegét, Dmitri segített neki a kabáttal, majd friss teát készített, mert a régi kihűlt anélkül, hogy észrevette volna.
:13. Leültek a szoba közepén álló kerek asztalhoz, amely egy embernek túl nagy volt, kettőnek viszont pontosan megfelelő, amit Dmitri néha gondolt, de soha nem mondott ki.
:14. Mert bizonyos megfigyelések azáltal őrzik meg az értéküket, hogy az ember megtartja őket magának.
:15. Beszéltek az esőről és Volkov úrról, a második emeleti szomszédról, aki az előző héten halt meg, nyugodtan és anélkül a színpadias súly nélkül, amelyet a halálnak néha adnak.
:16. Volkov hosszú életet élt végig, ami a legjobb lezárás, amelyet egy élet kaphat, és a gyász meg a tisztelet nem zárják ki egymást, hanem néha ugyanaz a csendes gesztus.
:17. Jelena elmesélte, hogy néha segített neki bevásárolni, amit Dmitri nem tudott, és ez a nem tudás annak a felfedezésnek a sajátos minőségét hordozta, amelyet hosszú idő után teszünk valakiről.
:18. Olyan emberekről, akikről azt hisszük, ismerjük őket; ilyenkor a kép nem kijavul, hanem kiegészül, és megmutatja, hogy az emberek összetettebbek a róluk vezetett változatainknál.
:19. Akkor is így van ez, ha ezek a változatok jók.
:20. A beszélgetéseik a mindennapok konkrét anyagából épültek, anélkül hogy mélyebbre akartak volna menni, amit egyesek felszínességnek tartanak.
:21. Valójában azonban ez annak a barátságnak a jele, amelynek már nem kell bizonyítania a mélységét, mert már bizonyított, és ezért könnyű lehet anélkül, hogy sekély volna.
:22. Ez a különbség aközött a barátság között, amely még akar valamit, és aközött, amely már az, ami.
:23. Jelena megkérdezte, olvas-e még, ő azt mondta, néha, Jelena pedig azt, hogy kevesebbet, mint régen, és ebben a rövid váltásban több volt, mint sok hosszabb beszélgetésben.
:24. Mert a régi barátok megtanulták, hogy a rövidség nem rövidítés, hanem lepárlás, azoknak az éveknek az eredménye, amelyekben a fölösleges eltűnt, és csak az maradt, ami tart.
:25. Amikor Jelena felvette a kabátját, Dmitri azt mondta neki, jöjjön hamarosan újra, ő pedig azt mondta, igen, csináljuk így, dátum nélkül.
:26. Régi barátságoknál ez a legmegbízhatóbb forma, mert megállapodás helyett bizalmon alapul, és az ilyen bizalomnak olyan anyaga van, amelyet semmilyen naptár nem pótolhat.
:27. Abban mutatkozik meg, hogy az ember tudja: a másik komolyan gondolja, anélkül hogy bizonyítania kellene.
:28. Az ajtó azzal a halk, ismerős hanggal csukódott be, amellyel az ember sokszor hallotta már becsukódni, és Dmitri hallotta Jelena lépteit a lépcsőn.
:29. Hallotta őket, amíg fel nem oldódtak a ház csendjében, és akkor a lakás újra csendes lett, de ez már a beszélgetés utáni csend volt.
:30. Ennek más volt a textúrája, mint az előtte lévő csendnek: melegebb és lakottabb, mert a beszélgetések hagynak maguk után valamit, aminek nincs szava, de érezhető.
:31. Megitta a hideg teáját, Jelena félig teli csészéjét nézte, és arra gondolt, hogy a régi barátságoknak olyan minőségük van, amelyet nem lehet előállítani, mert idő kell hozzá.
:32. Az idő az egyetlen dolog, amelyet nem lehet utánozni, ami megnyugtató gondolat, ha az embernek elég volt belőle ahhoz, hogy valamit kezdjen vele.
:33. Felkapcsolta a villanyt, a lakás világosabb lett, az eső tovább hullott, egyenletesen és szándék nélkül.
:34. Az este elkezdődött azoknak az estéknek a csendes megbízhatóságával, amelyek nem adnak ígéretet és nem mondanak ítéletet, hanem egyszerűen megérkeznek.
:35. És ez néha elég.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A régi barátságok ideje. - Die Zeit alter Freundschaften.
:1. Dmitri húsz éve lakott egyedül a negyedik emeleti lakásban, annak az embernek a nyugodt magától értetődésével, akinek egy állapotot már nem kell kommentálnia, mert annyira teljesen az élete részévé vált, hogy megszűnt észrevenni. - Dmitri hatte die Wohnung im vierten Stock seit zwanzig Jahren allein bewohnt, mit der ruhigen Selbstverständlichkeit von jemandem, für den ein Zustand aufgehört hat, kommentiert zu werden, weil er so vollständig Teil des Lebens geworden ist, dass er aufgehört hat, wahrgenommen zu werden.
:2. Ez nem veszteség volt, hanem a megszokás legmélyebb formája, és a megszokás néha a legőszintébb dolog, amit egy életformáról mondani lehet, mert már nincs szüksége igazolásra. - Das war kein Verlust, sondern die tiefste Form von Eingewöhnung, und Eingewöhnung ist manchmal das Ehrlichste, was man über eine Lebensform sagen kann, weil sie keine Rechtfertigung mehr braucht.
:3. A könyvespolcok ugyanazokon a falakon álltak, mint a hetvenes évek óta, ugyanazokkal a könyvekkel, amelyeknek a többségét elolvasta, és amelyekre még emlékezett, amit elegendőnek tartott. - Die Bücherregale standen an denselben Wänden wie seit den siebziger Jahren, mit denselben Büchern, von denen er die meisten gelesen hatte und an die er sich erinnerte, was er für ausreichend hielt.
:4. Néha, amikor meglátott egy címet, nem a tartalom emléke tért vissza, hanem az olvasás állapota, a hely és az idő, valamint az az ember, aki akkor volt, ami a jelenlét saját formája. - Manchmal, wenn er einen Titel sah, kam die Erinnerung nicht an den Inhalt, sondern an den Zustand des Lesens, an den Ort und die Zeit und die Person, die er damals gewesen war, was eine eigene Form von Gegenwart ist.
:5. Ez a jelenlét nem igényel ismétlést ahhoz, hogy valódi legyen. - Diese Gegenwart braucht keine Wiederholung, um wirklich zu sein.
:6. Az októberi eső olyasmivé változtatta a várost, ami csendesebb volt a megszokott állapotánál, üres járdákkal és a nedves utca fényével. - Der Oktoberregen hatte die Stadt in etwas verwandelt, das ruhiger war als sein Normalzustand, mit den leeren Bürgersteigen und dem Glanz der nassen Straße.
:7. Dmitri az ablaknál ült, és ezt a megváltozott képet olyan ember nyitott figyelmével nézte, aki nem keres semmit, ami feltétele annak, hogy az ember azt lássa, ami ott van. - Dmitri saß am Fenster und schaute auf dieses veränderte Bild mit der offenen Aufmerksamkeit von jemandem, der nichts sucht, was die Voraussetzung ist dafür, zu sehen, was da ist.
:8. És hogy ne változtassa azonnal valami mássá. - Ohne es sofort in etwas anderes zu verwandeln.
:9. Jelena bejelentés nélkül csengetett, ami az ő szokása volt, és amit Dmitri régebben néha zavarónak talált, most viszont a régi barátságok egyik csalhatatlan jelének tekintett. - Jelena klingelte ohne Ankündigung, was ihre Art war und was Dmitri früher manchmal störend gefunden hatte und was er jetzt als eines der untrüglichen Zeichen betrachtete, die alte Freundschaften von jüngeren unterscheiden.
:10. Ez a protokolltól való szabadság akkor jön létre, amikor két ember elég hosszú ideig élt egymás mellett ahhoz, hogy a forma már ne helyettesítse a funkciót. - Diese Freiheit vom Protokoll entsteht, wenn zwei Menschen so lange genug miteinander gelebt haben, dass die Form aufgehört hat, die Funktion zu ersetzen.
:11. És a forma már csak akkor jelenik meg, amikor valóban szükség van rá. - Und die Form erscheint nur noch dann, wenn sie wirklich gebraucht wird.
:12. Jelena magával hozta az utca hidegét, Dmitri segített neki a kabáttal, majd friss teát készített, mert a régi kihűlt anélkül, hogy észrevette volna. - Sie brachte die Kälte der Straße mit, er half ihr mit dem Mantel, machte neuen Tee, weil der alte kalt geworden war ohne sein Bemerken.
:13. Leültek a szoba közepén álló kerek asztalhoz, amely egy embernek túl nagy volt, kettőnek viszont pontosan megfelelő, amit Dmitri néha gondolt, de soha nem mondott ki. - Sie setzten sich an den runden Tisch, der für eine Person zu groß und für zwei genau richtig war, was Dmitri manchmal dachte und nie sagte.
:14. Mert bizonyos megfigyelések azáltal őrzik meg az értéküket, hogy az ember megtartja őket magának. - Weil manche Beobachtungen ihren Wert dadurch behalten, dass man sie für sich behält.
:15. Beszéltek az esőről és Volkov úrról, a második emeleti szomszédról, aki az előző héten halt meg, nyugodtan és anélkül a színpadias súly nélkül, amelyet a halálnak néha adnak. - Sie sprachen über den Regen, über Herrn Volkov, den Nachbarn aus dem zweiten Stock, der letzte Woche gestorben war, ruhig und ohne die performative Schwere, die dem Tod manchmal gegeben wird.
:16. Volkov hosszú életet élt végig, ami a legjobb lezárás, amelyet egy élet kaphat, és a gyász meg a tisztelet nem zárják ki egymást, hanem néha ugyanaz a csendes gesztus. - Volkov hatte ein langes Leben vollständig gelebt, was der beste Abschluss ist, den ein Leben haben kann, und Trauer und Respekt schließen sich nicht aus, sondern sind manchmal dieselbe stille Geste.
:17. Jelena elmesélte, hogy néha segített neki bevásárolni, amit Dmitri nem tudott, és ez a nem tudás annak a felfedezésnek a sajátos minőségét hordozta, amelyet hosszú idő után teszünk valakiről. - Jelena erzählte, dass sie ihm manchmal beim Einkaufen geholfen hatte, was Dmitri nicht gewusst hatte, und dieses Nicht-Gewusst-Haben hatte die spezifische Qualität von Entdeckungen, die man nach langer Zeit über Menschen macht.
:18. Olyan emberekről, akikről azt hisszük, ismerjük őket; ilyenkor a kép nem kijavul, hanem kiegészül, és megmutatja, hogy az emberek összetettebbek a róluk vezetett változatainknál. - Über Menschen, die man zu kennen glaubt; eine Verschiebung im Bild, die das Bild nicht korrigiert, sondern ergänzt, und die zeigt, dass Menschen komplexer sind als die Versionen, die wir von ihnen führen.
:19. Akkor is így van ez, ha ezek a változatok jók. - Auch wenn die Versionen gut sind.
:20. A beszélgetéseik a mindennapok konkrét anyagából épültek, anélkül hogy mélyebbre akartak volna menni, amit egyesek felszínességnek tartanak. - Die Gespräche, die sie führten, waren aus dem konkreten Material des Alltags, ohne die Ambition, tiefer zu gehen, was manche für Oberflächlichkeit halten.
:21. Valójában azonban ez annak a barátságnak a jele, amelynek már nem kell bizonyítania a mélységét, mert már bizonyított, és ezért könnyű lehet anélkül, hogy sekély volna. - In Wirklichkeit ist es das Zeichen einer Freundschaft, die keine Tiefe mehr beweisen muss, weil sie bewiesen ist, und die deswegen leicht sein kann, ohne flach zu sein.
:22. Ez a különbség aközött a barátság között, amely még akar valamit, és aközött, amely már az, ami. - Das ist der Unterschied zwischen einer Freundschaft, die noch etwas will, und einer, die bereits ist, was sie ist.
:23. Jelena megkérdezte, olvas-e még, ő azt mondta, néha, Jelena pedig azt, hogy kevesebbet, mint régen, és ebben a rövid váltásban több volt, mint sok hosszabb beszélgetésben. - Jelena fragte, ob er noch lese, er sagte manchmal, sie sagte weniger als früher, und in diesem kurzen Austausch lag mehr als in vielen längeren Gesprächen.
:24. Mert a régi barátok megtanulták, hogy a rövidség nem rövidítés, hanem lepárlás, azoknak az éveknek az eredménye, amelyekben a fölösleges eltűnt, és csak az maradt, ami tart. - Weil alte Freunde gelernt haben, dass Kürze keine Verkürzung ist, sondern Destillation, das Ergebnis von Jahren, in denen das Unnötige weggelassen wurde, bis das blieb, was trägt.
:25. Amikor Jelena felvette a kabátját, Dmitri azt mondta neki, jöjjön hamarosan újra, ő pedig azt mondta, igen, csináljuk így, dátum nélkül. - Als sie ihren Mantel nahm, sagte er, sie solle bald wiederkommen, und sie sagte ja, machen wir das, ohne Datum.
:26. Régi barátságoknál ez a legmegbízhatóbb forma, mert megállapodás helyett bizalmon alapul, és az ilyen bizalomnak olyan anyaga van, amelyet semmilyen naptár nem pótolhat. - Bei alten Freundschaften ist das das Verlässlichste, weil es auf Vertrauen basiert statt auf Vereinbarung, und weil Vertrauen dieser Art eine Substanz hat, die kein Kalender ersetzen kann.
:27. Abban mutatkozik meg, hogy az ember tudja: a másik komolyan gondolja, anélkül hogy bizonyítania kellene. - Sie zeigt sich darin, dass man weiß, der andere meint es, ohne dass er es beweisen muss.
:28. Az ajtó azzal a halk, ismerős hanggal csukódott be, amellyel az ember sokszor hallotta már becsukódni, és Dmitri hallotta Jelena lépteit a lépcsőn. - Die Tür schloss sich mit dem leisen, vertrauten Geräusch einer Tür, die man oft schließen gehört hat, und er hörte ihre Schritte auf der Treppe.
:29. Hallotta őket, amíg fel nem oldódtak a ház csendjében, és akkor a lakás újra csendes lett, de ez már a beszélgetés utáni csend volt. - Er hörte sie, bis sie sich in der Stille des Hauses auflösten, und dann war die Wohnung wieder still, aber mit der Stille nach einem Gespräch.
:30. Ennek más volt a textúrája, mint az előtte lévő csendnek: melegebb és lakottabb, mert a beszélgetések hagynak maguk után valamit, aminek nincs szava, de érezhető. - Sie hatte eine andere Textur als die Stille davor, wärmer und bewohnter, weil Gespräche etwas hinterlassen, das keine Worte hat, aber spürbar ist.
:31. Megitta a hideg teáját, Jelena félig teli csészéjét nézte, és arra gondolt, hogy a régi barátságoknak olyan minőségük van, amelyet nem lehet előállítani, mert idő kell hozzá. - Er trank seinen kalten Tee, schaute auf Jelenas halbvolle Tasse, und dachte, dass alte Freundschaften eine Qualität haben, die nicht hergestellt werden kann, weil sie Zeit braucht.
:32. Az idő az egyetlen dolog, amelyet nem lehet utánozni, ami megnyugtató gondolat, ha az embernek elég volt belőle ahhoz, hogy valamit kezdjen vele. - Zeit ist das Einzige, das man nicht nachmachen kann, was ein beruhigender Gedanke ist, wenn man genug davon hatte, um etwas daraus zu machen.
:33. Felkapcsolta a villanyt, a lakás világosabb lett, az eső tovább hullott, egyenletesen és szándék nélkül. - Er machte das Licht an, die Wohnung wurde heller, der Regen fiel weiter, gleichmäßig und ohne Absicht.
:34. Az este elkezdődött azoknak az estéknek a csendes megbízhatóságával, amelyek nem adnak ígéretet és nem mondanak ítéletet, hanem egyszerűen megérkeznek. - Der Abend begann mit der stillen Verlässlichkeit von Abenden, die kein Versprechen geben und kein Urteil, sondern einfach kommen.
:35. És ez néha elég. - Was manchmal genug ist.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Die Zeit alter Freundschaften.
:1. Dmitri hatte die Wohnung im vierten Stock seit zwanzig Jahren allein bewohnt, mit der ruhigen Selbstverständlichkeit von jemandem, für den ein Zustand aufgehört hat, kommentiert zu werden, weil er so vollständig Teil des Lebens geworden ist, dass er aufgehört hat, wahrgenommen zu werden.
:2. Das war kein Verlust, sondern die tiefste Form von Eingewöhnung, und Eingewöhnung ist manchmal das Ehrlichste, was man über eine Lebensform sagen kann, weil sie keine Rechtfertigung mehr braucht.
:3. Die Bücherregale standen an denselben Wänden wie seit den siebziger Jahren, mit denselben Büchern, von denen er die meisten gelesen hatte und an die er sich erinnerte, was er für ausreichend hielt.
:4. Manchmal, wenn er einen Titel sah, kam die Erinnerung nicht an den Inhalt, sondern an den Zustand des Lesens, an den Ort und die Zeit und die Person, die er damals gewesen war, was eine eigene Form von Gegenwart ist.
:5. Diese Gegenwart braucht keine Wiederholung, um wirklich zu sein.
:6. Der Oktoberregen hatte die Stadt in etwas verwandelt, das ruhiger war als sein Normalzustand, mit den leeren Bürgersteigen und dem Glanz der nassen Straße.
:7. Dmitri saß am Fenster und schaute auf dieses veränderte Bild mit der offenen Aufmerksamkeit von jemandem, der nichts sucht, was die Voraussetzung ist dafür, zu sehen, was da ist.
:8. Ohne es sofort in etwas anderes zu verwandeln.
:9. Jelena klingelte ohne Ankündigung, was ihre Art war und was Dmitri früher manchmal störend gefunden hatte und was er jetzt als eines der untrüglichen Zeichen betrachtete, die alte Freundschaften von jüngeren unterscheiden.
:10. Diese Freiheit vom Protokoll entsteht, wenn zwei Menschen so lange genug miteinander gelebt haben, dass die Form aufgehört hat, die Funktion zu ersetzen.
:11. Und die Form erscheint nur noch dann, wenn sie wirklich gebraucht wird.
:12. Sie brachte die Kälte der Straße mit, er half ihr mit dem Mantel, machte neuen Tee, weil der alte kalt geworden war ohne sein Bemerken.
:13. Sie setzten sich an den runden Tisch, der für eine Person zu groß und für zwei genau richtig war, was Dmitri manchmal dachte und nie sagte.
:14. Weil manche Beobachtungen ihren Wert dadurch behalten, dass man sie für sich behält.
:15. Sie sprachen über den Regen, über Herrn Volkov, den Nachbarn aus dem zweiten Stock, der letzte Woche gestorben war, ruhig und ohne die performative Schwere, die dem Tod manchmal gegeben wird.
:16. Volkov hatte ein langes Leben vollständig gelebt, was der beste Abschluss ist, den ein Leben haben kann, und Trauer und Respekt schließen sich nicht aus, sondern sind manchmal dieselbe stille Geste.
:17. Jelena erzählte, dass sie ihm manchmal beim Einkaufen geholfen hatte, was Dmitri nicht gewusst hatte, und dieses Nicht-Gewusst-Haben hatte die spezifische Qualität von Entdeckungen, die man nach langer Zeit über Menschen macht.
:18. Über Menschen, die man zu kennen glaubt; eine Verschiebung im Bild, die das Bild nicht korrigiert, sondern ergänzt, und die zeigt, dass Menschen komplexer sind als die Versionen, die wir von ihnen führen.
:19. Auch wenn die Versionen gut sind.
:20. Die Gespräche, die sie führten, waren aus dem konkreten Material des Alltags, ohne die Ambition, tiefer zu gehen, was manche für Oberflächlichkeit halten.
:21. In Wirklichkeit ist es das Zeichen einer Freundschaft, die keine Tiefe mehr beweisen muss, weil sie bewiesen ist, und die deswegen leicht sein kann, ohne flach zu sein.
:22. Das ist der Unterschied zwischen einer Freundschaft, die noch etwas will, und einer, die bereits ist, was sie ist.
:23. Jelena fragte, ob er noch lese, er sagte manchmal, sie sagte weniger als früher, und in diesem kurzen Austausch lag mehr als in vielen längeren Gesprächen.
:24. Weil alte Freunde gelernt haben, dass Kürze keine Verkürzung ist, sondern Destillation, das Ergebnis von Jahren, in denen das Unnötige weggelassen wurde, bis das blieb, was trägt.
:25. Als sie ihren Mantel nahm, sagte er, sie solle bald wiederkommen, und sie sagte ja, machen wir das, ohne Datum.
:26. Bei alten Freundschaften ist das das Verlässlichste, weil es auf Vertrauen basiert statt auf Vereinbarung, und weil Vertrauen dieser Art eine Substanz hat, die kein Kalender ersetzen kann.
:27. Sie zeigt sich darin, dass man weiß, der andere meint es, ohne dass er es beweisen muss.
:28. Die Tür schloss sich mit dem leisen, vertrauten Geräusch einer Tür, die man oft schließen gehört hat, und er hörte ihre Schritte auf der Treppe.
:29. Er hörte sie, bis sie sich in der Stille des Hauses auflösten, und dann war die Wohnung wieder still, aber mit der Stille nach einem Gespräch.
:30. Sie hatte eine andere Textur als die Stille davor, wärmer und bewohnter, weil Gespräche etwas hinterlassen, das keine Worte hat, aber spürbar ist.
:31. Er trank seinen kalten Tee, schaute auf Jelenas halbvolle Tasse, und dachte, dass alte Freundschaften eine Qualität haben, die nicht hergestellt werden kann, weil sie Zeit braucht.
:32. Zeit ist das Einzige, das man nicht nachmachen kann, was ein beruhigender Gedanke ist, wenn man genug davon hatte, um etwas daraus zu machen.
:33. Er machte das Licht an, die Wohnung wurde heller, der Regen fiel weiter, gleichmäßig und ohne Absicht.
:34. Der Abend begann mit der stillen Verlässlichkeit von Abenden, die kein Versprechen geben und kein Urteil, sondern einfach kommen.
:35. Was manchmal genug ist.
|}
=== 5 ===
:A kert, amely holnap vár.
:1. Nikolai soha nem hagyta el a nagyapja kertjét, sem a kevesebb termés éveiben, sem most, amikor a november elvitt mindent, amit az október meghagyott.
:2. Tudta, hogy a fagy két, talán három hét múlva megérkezik, annak tárgyilagos bizonyosságával, aki az évszakokat tényként kezeli, nem metaforaként.
:3. A tények megbízhatóbbak, és a kertnek nem volt szüksége metaforákra ahhoz, hogy fontos legyen.
:4. A munkának olyan ritmusa volt, amelyet az ember olyan régóta végez, hogy megszűnik döntésnek lenni, és állapottá kezd válni.
:5. Ez kívülről ugyanolyannak látszik, belülről azonban más, mert az állapotoknak már nincs szükségük indokra, a döntéseknek viszont mindig.
:6. Nikolai értékelte ezt az indoklásoktól való szabadságot, még ha soha nem is nevezte volna így.
:7. A köd korán jött, és maradt, ahogy a novemberi köd ezen a vidéken maradni szokott: sietség és tekintet nélkül.
:8. A falunak olyan csendes minősége volt, mint azoknak a helyeknek, amelyek már nem növekednek, de létezni sem szűntek meg.
:9. Ez a méltóság saját formája, még akkor is, ha kívülről néha hanyatlásnak látszik.
:10. Sofia olyan közvetlenséggel jelent meg a ködből, mint valaki, akit az ember várt, anélkül hogy tudta volna.
:11. Először alak volt, aztán nő, aztán valaki, akinek az arcát Nikolainak le kellett fordítania.
:12. Mert tizenkét év nem drámai változásokat hoz létre, hanem apró eltolódások felhalmozódását, amelyek együtt többet adnak ki, mint az összegük.
:13. Ezt észrevette, mielőtt megértette volna.
:14. Kimondták egymás nevét, kérdésként és válaszként, ami a legpontosabb, amit hosszú idő után mondani lehet.
:15. Mert ez semmit sem feltételez, semmit sem állít, csak megerősíti, hogy mindketten ott vannak.
:16. És ez néha elég ahhoz, hogy az ember elkezdjen valamit.
:17. Behívta, mert a hideg lerövidíti a beszélgetést, és mert az ilyen beszélgetéseknek időre van szükségük.
:18. Nem azért, mert mélynek kell lenniük, hanem mert meg kell találniuk, mik is valójában.
:19. Ehhez meleg kellett, tea, és a régi asztal repedései, amely ugyanúgy nézett ki, mint mindig.
:20. Ez ebben az esetben vigasztalóbb volt, mint a változás.
:21. Sofia leült, és annak az embernek a sajátos figyelmével nézett körül, aki ismer egy szobát, és közben először látja.
:22. Mert tizenkét év megváltoztatja a tekintetet anélkül, hogy kitörölné az emléket.
:23. Ez vezet az akkor és a most egymásra rétegződéséhez ugyanabban a térben.
:24. Ez néha a legfurcsább, néha pedig a leggazdagabb állapot, amelyben az ember lehet.
:25. Beszéltek a szülői házról, a faluról és apró, konkrét dolgokról, amelyeknek nincs nagy jelentőségük.
:26. Ezek mégis a legőszintébb anyagai azoknak a beszélgetéseknek, amelyek még nem tudják, milyen mélyre akarnak menni.
:27. Ezért a felszínen kezdenek, mert a felszín a helyes kezdet, ha az ember nem tudja, mi van alatta.
:28. Vagy ha tudja, és időre van szüksége, hogy odáig eljusson.
:29. Amikor Sofia megkérdezte, dolgozik-e még a kertben, novemberben is, Nikolai azt mondta, igen, különösen novemberben.
:30. A mosoly, amely erre megjelent az arcán, bejelentés nélkül jött, ahogy az igazi reakciók szoktak.
:31. Mert az igazi reakciók nem ismernek előkészületet, és nincs is szükségük rá.
:32. Akkor keletkeznek, amikor valami kimondott dolog eltalál valamit, ami már ott volt.
:33. Elmesélte, hogy néha segített az apjának, amit Sofia nem tudott.
:34. Ez a nem tudás olyan felfedezések csendes minőségét hordozta, amelyeket arról teszünk, akiről azt hisszük, ismerjük.
:35. Kis eltolódás volt a képben, amely nem kijavítja a képet, hanem teljesebbé teszi.
:36. Ez néha ugyanaz, mint megérteni.
:37. A mondatok közötti csend olyan ember csendje volt, akinek nem kell semmit bizonyítani.
:38. Ez a csend legjobb fajtája, mert nem fogyaszt energiát.
:39. És mert olyan kapcsolat jele, amely elég régi ahhoz, hogy forma és tartalom egybeessen.
:40. Újabb kapcsolatoknál ez még nem lehetséges, mert a forma még kell ahhoz, hogy megvédje a tartalmat.
:41. Amikor Sofia felállt, Nikolai azt mondta, jöjjön holnap újra, mert a kert szép a ködben.
:42. Ez furcsa meghívás volt, és a legpontosabb, amelyet adhatott.
:43. Mert ezzel azt mondta, amit mondani akart, anélkül hogy a közvetlen utat választotta volna.
:44. A közvetlen út néha kevésbé pontos, mint a kerülőút, mert néha túl sokat kér egyszerre.
:45. Sofia egy pillanatig ránézett, annak az embernek a tekintetével, aki olyan kérdést hall, amely nem közvetlen választ vár, hanem valódit.
:46. Azt mondta, talán, ami ebben az összefüggésben több volt, mint lehetőség.
:47. Mert egy őszintén gondolt talán közelebb van az igenhez, mint egy udvariasan mondott igen.
:48. Nikolai a konyhában maradt a két üres csészével, a kályhával és a kinti köddel.
:49. Arra gondolt, hogy holnap a kert újra várni fogja, mint mindig.
:50. És hogy ennek most volt egy kicsi, új oka, amelynek nem kellett név.
:51. Mert bizonyos dolgok pontosabbak maradnak, ha az ember nem nevezi meg őket.
:52. Ez az ok, bármilyen kicsi volt is, elég volt erre az estére és holnap reggelre.
:53. És néha ez minden, amire szükség van.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A kert, amely holnap vár. - Der Garten, der morgen wartet.
:1. Nikolai soha nem hagyta el a nagyapja kertjét, sem a kevesebb termés éveiben, sem most, amikor a november elvitt mindent, amit az október meghagyott. - Nikolai hatte den Garten seines Großvaters nie aufgegeben, nicht in den Jahren des Weniger-Tragens und nicht jetzt, wo der November alles geholt hatte, was der Oktober übrig gelassen hatte.
:2. Tudta, hogy a fagy két, talán három hét múlva megérkezik, annak tárgyilagos bizonyosságával, aki az évszakokat tényként kezeli, nem metaforaként. - Er wusste, dass der Frost in zwei, vielleicht drei Wochen kommen würde, mit der sachlichen Gewissheit von jemandem, der Jahreszeiten als Tatsachen behandelt und nicht als Metaphern.
:3. A tények megbízhatóbbak, és a kertnek nem volt szüksége metaforákra ahhoz, hogy fontos legyen. - Tatsachen sind verlässlicher, und der Garten brauchte keine Metaphern, um wichtig zu sein.
:4. A munkának olyan ritmusa volt, amelyet az ember olyan régóta végez, hogy megszűnik döntésnek lenni, és állapottá kezd válni. - Die Arbeit hatte den Rhythmus von etwas, das man so lange tut, dass es aufgehört hat, Entscheidung zu sein, und begonnen hat, Zustand zu sein.
:5. Ez kívülről ugyanolyannak látszik, belülről azonban más, mert az állapotoknak már nincs szükségük indokra, a döntéseknek viszont mindig. - Das sieht von außen gleich aus und ist von innen anders, weil Zustände keine Begründung mehr brauchen und Entscheidungen immer.
:6. Nikolai értékelte ezt az indoklásoktól való szabadságot, még ha soha nem is nevezte volna így. - Nikolai schätzte diese Freiheit von Begründungen, auch wenn er sie nie so benannt hätte.
:7. A köd korán jött, és maradt, ahogy a novemberi köd ezen a vidéken maradni szokott: sietség és tekintet nélkül. - Der Nebel kam früh und blieb, wie Novembernebel in dieser Gegend bleibt, ohne Eile und ohne Rücksicht.
:8. A falunak olyan csendes minősége volt, mint azoknak a helyeknek, amelyek már nem növekednek, de létezni sem szűntek meg. - Das Dorf hatte die stille Qualität von Orten, die aufgehört haben zu wachsen, ohne aufgehört zu haben zu sein.
:9. Ez a méltóság saját formája, még akkor is, ha kívülről néha hanyatlásnak látszik. - Das ist eine eigene Form von Würde, auch wenn sie von außen manchmal wie Verfall aussieht.
:10. Sofia olyan közvetlenséggel jelent meg a ködből, mint valaki, akit az ember várt, anélkül hogy tudta volna. - Sofia erschien aus dem Nebel mit der Unvermitteltheit von jemandem, den man erwartet hatte, ohne es zu wissen.
:11. Először alak volt, aztán nő, aztán valaki, akinek az arcát Nikolainak le kellett fordítania. - Zuerst als Form, dann als Frau, dann als jemand, dessen Gesicht er übersetzen musste.
:12. Mert tizenkét év nem drámai változásokat hoz létre, hanem apró eltolódások felhalmozódását, amelyek együtt többet adnak ki, mint az összegük. - Weil zwölf Jahre keine dramatischen Veränderungen produzieren, sondern eine Akkumulation kleiner Verschiebungen, die zusammen mehr ergeben als ihre Summe.
:13. Ezt észrevette, mielőtt megértette volna. - Das bemerkte er, bevor er es verstand.
:14. Kimondták egymás nevét, kérdésként és válaszként, ami a legpontosabb, amit hosszú idő után mondani lehet. - Sie sagten sich ihre Namen, Frage und Antwort, was das Präziseste ist, was nach langer Zeit gesagt werden kann.
:15. Mert ez semmit sem feltételez, semmit sem állít, csak megerősíti, hogy mindketten ott vannak. - Weil es nichts voraussetzt und nichts behauptet, nur bestätigt, dass beide da sind.
:16. És ez néha elég ahhoz, hogy az ember elkezdjen valamit. - Und das ist manchmal genug, um anzufangen.
:17. Behívta, mert a hideg lerövidíti a beszélgetést, és mert az ilyen beszélgetéseknek időre van szükségük. - Er lud sie ein, weil Kälte das Gespräch kürzt, und weil Gespräche dieser Art Zeit brauchen.
:18. Nem azért, mert mélynek kell lenniük, hanem mert meg kell találniuk, mik is valójában. - Nicht weil sie tief sein müssen, sondern weil sie finden müssen, was sie sind.
:19. Ehhez meleg kellett, tea, és a régi asztal repedései, amely ugyanúgy nézett ki, mint mindig. - Dafür brauchte es Wärme und Tee und die Risse des alten Tisches, der aussah wie immer.
:20. Ez ebben az esetben vigasztalóbb volt, mint a változás. - Was in diesem Fall tröstlicher war als Veränderung.
:21. Sofia leült, és annak az embernek a sajátos figyelmével nézett körül, aki ismer egy szobát, és közben először látja. - Sofia setzte sich und schaute sich um mit der spezifischen Aufmerksamkeit von jemandem, der einen Raum kennt und gleichzeitig zum ersten Mal sieht.
:22. Mert tizenkét év megváltoztatja a tekintetet anélkül, hogy kitörölné az emléket. - Weil zwölf Jahre den Blick verändern ohne die Erinnerung zu löschen.
:23. Ez vezet az akkor és a most egymásra rétegződéséhez ugyanabban a térben. - Das führt zu dieser Überlagerung von damals und jetzt im selben Raum.
:24. Ez néha a legfurcsább, néha pedig a leggazdagabb állapot, amelyben az ember lehet. - Das ist manchmal der seltsamste und manchmal der reichste Zustand, den ein Mensch haben kann.
:25. Beszéltek a szülői házról, a faluról és apró, konkrét dolgokról, amelyeknek nincs nagy jelentőségük. - Sie sprachen über das Elternhaus, über das Dorf, über konkrete kleine Dinge, die keine große Bedeutung haben.
:26. Ezek mégis a legőszintébb anyagai azoknak a beszélgetéseknek, amelyek még nem tudják, milyen mélyre akarnak menni. - Sie sind trotzdem das ehrlichste Material von Gesprächen, die noch nicht wissen, wie tief sie gehen wollen.
:27. Ezért a felszínen kezdenek, mert a felszín a helyes kezdet, ha az ember nem tudja, mi van alatta. - Sie beginnen deswegen bei der Oberfläche, weil die Oberfläche der richtige Anfang ist, wenn man nicht weiß, was darunter liegt.
:28. Vagy ha tudja, és időre van szüksége, hogy odáig eljusson. - Oder wenn man es weiß und Zeit braucht, um dahin zu kommen.
:29. Amikor Sofia megkérdezte, dolgozik-e még a kertben, novemberben is, Nikolai azt mondta, igen, különösen novemberben. - Als Sofia fragte, ob er noch im Garten arbeite, auch im November, sagte er ja, besonders im November.
:30. A mosoly, amely erre megjelent az arcán, bejelentés nélkül jött, ahogy az igazi reakciók szoktak. - Das Lächeln, das sie darauf zeigte, kam ohne Ankündigung, was die echten tun.
:31. Mert az igazi reakciók nem ismernek előkészületet, és nincs is szükségük rá. - Weil echte Reaktionen keine Vorbereitung kennen und keine brauchen.
:32. Akkor keletkeznek, amikor valami kimondott dolog eltalál valamit, ami már ott volt. - Sie entstehen, wenn etwas Gesagtes etwas trifft, das schon da war.
:33. Elmesélte, hogy néha segített az apjának, amit Sofia nem tudott. - Er erzählte, dass er ihrem Vater manchmal geholfen hatte, was sie nicht gewusst hatte.
:34. Ez a nem tudás olyan felfedezések csendes minőségét hordozta, amelyeket arról teszünk, akiről azt hisszük, ismerjük. - Dieses Nicht-Gewusst-Haben hatte die stille Qualität von Entdeckungen, die man über jemanden macht, den man zu kennen glaubt.
:35. Kis eltolódás volt a képben, amely nem kijavítja a képet, hanem teljesebbé teszi. - Eine kleine Verschiebung im Bild, die das Bild nicht korrigiert, sondern vollständiger macht.
:36. Ez néha ugyanaz, mint megérteni. - Das ist manchmal dasselbe wie verstehen.
:37. A mondatok közötti csend olyan ember csendje volt, akinek nem kell semmit bizonyítani. - Die Stille zwischen den Sätzen war die Stille von jemandem, dem man nichts beweisen muss.
:38. Ez a csend legjobb fajtája, mert nem fogyaszt energiát. - Das ist die beste Art von Stille, weil sie keine Energie verbraucht.
:39. És mert olyan kapcsolat jele, amely elég régi ahhoz, hogy forma és tartalom egybeessen. - Und weil sie das Zeichen einer Verbindung ist, die alt genug ist, um Form und Inhalt übereinstimmen zu lassen.
:40. Újabb kapcsolatoknál ez még nem lehetséges, mert a forma még kell ahhoz, hogy megvédje a tartalmat. - Bei neueren Verbindungen ist das noch nicht möglich, weil die Form noch gebraucht wird, um den Inhalt zu schützen.
:41. Amikor Sofia felállt, Nikolai azt mondta, jöjjön holnap újra, mert a kert szép a ködben. - Als Sofia aufstand, sagte Nikolai, sie solle morgen wieder vorbeikommen, der Garten sei schön im Nebel.
:42. Ez furcsa meghívás volt, és a legpontosabb, amelyet adhatott. - Das war eine seltsame Einladung und die genaueste, die er machen konnte.
:43. Mert ezzel azt mondta, amit mondani akart, anélkül hogy a közvetlen utat választotta volna. - Weil er damit das sagte, was er sagen wollte, ohne den direkten Weg zu nehmen.
:44. A közvetlen út néha kevésbé pontos, mint a kerülőút, mert néha túl sokat kér egyszerre. - Der direkte Weg ist manchmal weniger präzise als der Umweg, weil direkte Wege manchmal zu viel auf einmal fordern.
:45. Sofia egy pillanatig ránézett, annak az embernek a tekintetével, aki olyan kérdést hall, amely nem közvetlen választ vár, hanem valódit. - Sofia schaute ihn an, einen Moment lang, mit dem Blick von jemandem, der eine Frage hört, die keine direkte Antwort erwartet, sondern eine echte.
:46. Azt mondta, talán, ami ebben az összefüggésben több volt, mint lehetőség. - Sie sagte vielleicht, was in diesem Zusammenhang mehr war als eine Möglichkeit.
:47. Mert egy őszintén gondolt talán közelebb van az igenhez, mint egy udvariasan mondott igen. - Weil ein vielleicht, das ehrlich gemeint ist, näher an einem ja ist als ein ja, das höflich gemeint ist.
:48. Nikolai a konyhában maradt a két üres csészével, a kályhával és a kinti köddel. - Nikolai blieb in der Küche, mit den zwei leeren Tassen und dem Ofen und dem Nebel draußen.
:49. Arra gondolt, hogy holnap a kert újra várni fogja, mint mindig. - Er dachte, dass morgen der Garten wieder auf ihn warten würde, wie immer.
:50. És hogy ennek most volt egy kicsi, új oka, amelynek nem kellett név. - Und dass das jetzt einen kleinen, neuen Grund hatte, der keinen Namen brauchte.
:51. Mert bizonyos dolgok pontosabbak maradnak, ha az ember nem nevezi meg őket. - Weil manche Dinge präziser bleiben, wenn man sie nicht benennt.
:52. Ez az ok, bármilyen kicsi volt is, elég volt erre az estére és holnap reggelre. - Dieser Grund, so klein er war, war genug für heute Abend und für morgen früh.
:53. És néha ez minden, amire szükség van. - Und manchmal ist das alles, was man braucht.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Der Garten, der morgen wartet.
:1. Nikolai hatte den Garten seines Großvaters nie aufgegeben, nicht in den Jahren des Weniger-Tragens und nicht jetzt, wo der November alles geholt hatte, was der Oktober übrig gelassen hatte.
:2. Er wusste, dass der Frost in zwei, vielleicht drei Wochen kommen würde, mit der sachlichen Gewissheit von jemandem, der Jahreszeiten als Tatsachen behandelt und nicht als Metaphern.
:3. Tatsachen sind verlässlicher, und der Garten brauchte keine Metaphern, um wichtig zu sein.
:4. Die Arbeit hatte den Rhythmus von etwas, das man so lange tut, dass es aufgehört hat, Entscheidung zu sein, und begonnen hat, Zustand zu sein.
:5. Das sieht von außen gleich aus und ist von innen anders, weil Zustände keine Begründung mehr brauchen und Entscheidungen immer.
:6. Nikolai schätzte diese Freiheit von Begründungen, auch wenn er sie nie so benannt hätte.
:7. Der Nebel kam früh und blieb, wie Novembernebel in dieser Gegend bleibt, ohne Eile und ohne Rücksicht.
:8. Das Dorf hatte die stille Qualität von Orten, die aufgehört haben zu wachsen, ohne aufgehört zu haben zu sein.
:9. Das ist eine eigene Form von Würde, auch wenn sie von außen manchmal wie Verfall aussieht.
:10. Sofia erschien aus dem Nebel mit der Unvermitteltheit von jemandem, den man erwartet hatte, ohne es zu wissen.
:11. Zuerst als Form, dann als Frau, dann als jemand, dessen Gesicht er übersetzen musste.
:12. Weil zwölf Jahre keine dramatischen Veränderungen produzieren, sondern eine Akkumulation kleiner Verschiebungen, die zusammen mehr ergeben als ihre Summe.
:13. Das bemerkte er, bevor er es verstand.
:14. Sie sagten sich ihre Namen, Frage und Antwort, was das Präziseste ist, was nach langer Zeit gesagt werden kann.
:15. Weil es nichts voraussetzt und nichts behauptet, nur bestätigt, dass beide da sind.
:16. Und das ist manchmal genug, um anzufangen.
:17. Er lud sie ein, weil Kälte das Gespräch kürzt, und weil Gespräche dieser Art Zeit brauchen.
:18. Nicht weil sie tief sein müssen, sondern weil sie finden müssen, was sie sind.
:19. Dafür brauchte es Wärme und Tee und die Risse des alten Tisches, der aussah wie immer.
:20. Was in diesem Fall tröstlicher war als Veränderung.
:21. Sofia setzte sich und schaute sich um mit der spezifischen Aufmerksamkeit von jemandem, der einen Raum kennt und gleichzeitig zum ersten Mal sieht.
:22. Weil zwölf Jahre den Blick verändern ohne die Erinnerung zu löschen.
:23. Das führt zu dieser Überlagerung von damals und jetzt im selben Raum.
:24. Das ist manchmal der seltsamste und manchmal der reichste Zustand, den ein Mensch haben kann.
:25. Sie sprachen über das Elternhaus, über das Dorf, über konkrete kleine Dinge, die keine große Bedeutung haben.
:26. Sie sind trotzdem das ehrlichste Material von Gesprächen, die noch nicht wissen, wie tief sie gehen wollen.
:27. Sie beginnen deswegen bei der Oberfläche, weil die Oberfläche der richtige Anfang ist, wenn man nicht weiß, was darunter liegt.
:28. Oder wenn man es weiß und Zeit braucht, um dahin zu kommen.
:29. Als Sofia fragte, ob er noch im Garten arbeite, auch im November, sagte er ja, besonders im November.
:30. Das Lächeln, das sie darauf zeigte, kam ohne Ankündigung, was die echten tun.
:31. Weil echte Reaktionen keine Vorbereitung kennen und keine brauchen.
:32. Sie entstehen, wenn etwas Gesagtes etwas trifft, das schon da war.
:33. Er erzählte, dass er ihrem Vater manchmal geholfen hatte, was sie nicht gewusst hatte.
:34. Dieses Nicht-Gewusst-Haben hatte die stille Qualität von Entdeckungen, die man über jemanden macht, den man zu kennen glaubt.
:35. Eine kleine Verschiebung im Bild, die das Bild nicht korrigiert, sondern vollständiger macht.
:36. Das ist manchmal dasselbe wie verstehen.
:37. Die Stille zwischen den Sätzen war die Stille von jemandem, dem man nichts beweisen muss.
:38. Das ist die beste Art von Stille, weil sie keine Energie verbraucht.
:39. Und weil sie das Zeichen einer Verbindung ist, die alt genug ist, um Form und Inhalt übereinstimmen zu lassen.
:40. Bei neueren Verbindungen ist das noch nicht möglich, weil die Form noch gebraucht wird, um den Inhalt zu schützen.
:41. Als Sofia aufstand, sagte Nikolai, sie solle morgen wieder vorbeikommen, der Garten sei schön im Nebel.
:42. Das war eine seltsame Einladung und die genaueste, die er machen konnte.
:43. Weil er damit das sagte, was er sagen wollte, ohne den direkten Weg zu nehmen.
:44. Der direkte Weg ist manchmal weniger präzise als der Umweg, weil direkte Wege manchmal zu viel auf einmal fordern.
:45. Sofia schaute ihn an, einen Moment lang, mit dem Blick von jemandem, der eine Frage hört, die keine direkte Antwort erwartet, sondern eine echte.
:46. Sie sagte vielleicht, was in diesem Zusammenhang mehr war als eine Möglichkeit.
:47. Weil ein vielleicht, das ehrlich gemeint ist, näher an einem ja ist als ein ja, das höflich gemeint ist.
:48. Nikolai blieb in der Küche, mit den zwei leeren Tassen und dem Ofen und dem Nebel draußen.
:49. Er dachte, dass morgen der Garten wieder auf ihn warten würde, wie immer.
:50. Und dass das jetzt einen kleinen, neuen Grund hatte, der keinen Namen brauchte.
:51. Weil manche Dinge präziser bleiben, wenn man sie nicht benennt.
:52. Dieser Grund, so klein er war, war genug für heute Abend und für morgen früh.
:53. Und manchmal ist das alles, was man braucht.
|}
q94hwj94hqv9z0kykg37fftul3klm8x
1085969
1085962
2026-05-16T20:40:35Z
Thirunavukkarasye-Raveendran
47852
1085969
wikitext
text/x-wiki
{{Navigation hoch|
hochtext=Inhaltsverzeichnis: Ungarisch-Lesebuch|
hochlink=Ungarisch#Ungarisch-Lesebuch}}
{{Navigation hoch|
hochtext=Inhaltsverzeichnis: Kurzgeschichten|
hochlink=Ungarisch/Ungarisch-Lesebuch-Kurzgeschichten}}
=== 1 ===
:Ami javítható.
:1. Ferenc azért vette meg a házat, mert javíthatónak tartotta.
:2. Ezt rajta kívül senki sem gondolta így.
:3. Ez nem érv volt a vásárlás ellen, hanem mellette.
:4. Mert amit mások alábecsülnek, az többnyire olcsóbb, és többnyire lehetséges.
:5. Ha az ember kész elvégezni azt a munkát, amelyet mások nem akarnak elvégezni.
:6. A háznak azoknak a helyeknek a néma életrajza volt, amelyekben már nem lakik senki.
:7. A lyukas tetővel, a halott vezetékekkel, a nedves falakkal.
:8. És azzal a sajátos csenddel, amely akkor keletkezik, amikor egy hely kiesik az emberek életéből.
:9. Ezt a csendet egyesek fenyegetésként értik.
:10. Ő azonban állapotként értette.
:11. Ez a különbség aközött, aki azt látja, mi egy hely, és aközött, aki azt látja, mivé válhat.
:12. A szomszédok gyorsan és barátságosan elmondták a véleményüket.
:13. A kettő együtt a közöny egyik formája volt, amely önmagát gondoskodásnak tartja.
:14. Ferenc meghallgatta őket, és nem mondott semmit.
:15. Mert megértette, hogy mások véleménye arról, amit csinál, nem releváns input.
:16. Amíg ő tudja, mit csinál.
:17. És mert az ellentmondás ilyen pillanatokban energiába kerül, amelyre neki a házhoz volt szüksége.
:18. Az első reggelén listát készített, módszeresen és értékelés nélkül.
:19. Mert a túl korai értékelés megbénítja a cselekvést.
:20. És mert a probléma teljessége nem érv az elkezdés ellen, hanem a feladat leírása.
:21. A feladaté, amelyet az ember vagy elfogad, vagy nem.
:22. Területekre osztotta a listát, dátumokat rendelt hozzá, és a tetővel kezdte.
:23. Mert a tető mindig először jön.
:24. Ez olyan elemi logika, amely nem megmagyarázza magát, hanem végbemegy.
:25. Ez volt az első lépés egy módszer felé.
:26. Ezt a módszert a következő hónapokban olyan teljesen belsővé tette, hogy megszűnt módszernek lenni, és magatartássá vált.
:27. Az első heteknek annak a munkának a nyers minősége volt, amelyhez az ember nincs hozzászokva.
:28. Olyan kimerültséggel, amely más, mint az irodai kimerültség.
:29. Testibb, és közben tisztább.
:30. Mert látható oka van.
:31. És ez az ok növekszik.
:32. Ez elviselhetővé teszi a kimerültséget, ha nem egyenesen kielégítővé.
:33. Rövidítések nélkül dolgozott.
:34. Nem perfekcionizmusból.
:35. Hanem abból a tudásból, hogy az építésben a rövidítések adósságok.
:36. Olyan adósságok, amelyeket az ember később kamatokkal fizet vissza.
:37. És mert felhagyott azzal a hittel, hogy lépések kihagyásával időt lehet megtakarítani.
:38. Mert nem takarít meg időt.
:39. Csak a munkát tolja át egy kedvezőtlenebb jövőbe.
:40. A korhadt gerenda volt az a pillanat, amelyet az ember nem tervez meg, és amelyre mégis fel kell készülnie.
:41. Egy kedd délelőttön, hat hét után.
:42. Ferenc egy ideig előtte állt.
:43. Nem tanácstalanságból.
:44. Hanem a probléma iránti tiszteletből.
:45. Mert egy megoldás minősége attól a megértéstől függ, amely megelőzi.
:46. A megértéshez pedig néha szünet kell.
:47. Bement a városba, beszélt a szakemberrel, félbeszakítás nélkül hallgatta, és feltette a megfelelő kérdéseket.
:48. Aztán olyan tervvel tért vissza, amely jobb volt az eredetinél.
:49. Ez a visszaesések paradoxona, ha az ember információként kezeli őket.
:50. Néha jobb eredményekhez vezetnek, mint a súrlódásmentes előrehaladás.
:51. Mert olyan kérdéseket kényszerítenek ki, amelyeket az ember különben nem tett volna fel.
:52. A megerősítés három napig tartott.
:53. A végén erősebb volt, mint a gerenda, amelyet pótolt.
:54. Ez jobban elégedetté tette, mint bármi, ami ellenállás nélkül ment.
:55. Mert a nehézségekből születő megoldásoknak más anyaguk van.
:56. Olyan, amelyet az ember érez, még ha megnevezni nem is tudja.
:57. A nyár meghozta a falakat, a kora ősz az ablakokat.
:58. Egy szeptemberi estén felkapcsolta a villanyt a nappaliban.
:59. Sok év után először.
:60. A szoba meleg és világos volt.
:61. Úgy nézett ki, mint ami most már volt.
:62. Lakott hely.
:63. Ez egyszerű megállapítás, és egyben a legteljesebb, amelyet a házról tehetett.
:64. A verandán ült, és kávét ivott.
:65. A szomszédasszony, aki a bontásra számított, elment mellette.
:66. Azt mondta, ez most igazán szépnek látszik.
:67. Olyan hangon, amely úgy hangzott, mintha valóban komolyan gondolná.
:68. Ferenc ezt tudomásul vette, de nem kommentálta.
:69. Mert bizonyos megerősítések erősebben hatnak, ha az ember elfogadja őket, anélkül hogy válaszolna rájuk.
:70. És mert a hallgatás ebben a pillanatban pontosabb volt minden szónál.
:71. Arra a listára gondolt, amelyet az első reggelen készített.
:72. A lista minden pontjára.
:73. És arra, hogy minden pont el volt intézve.
:74. Ez nem hősies gondolat volt, hanem tárgyilagos.
:75. A jól eső tárgyilagos gondolatok többnyire a legőszintébbek.
:76. Mert nincs szükségük túlzásra ahhoz, hogy azt jelentsék, amit jelentenek.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Ami javítható. - Was reparierbar ist.
:1. Ferenc azért vette meg a házat, mert javíthatónak tartotta. - Ferenc hatte das Haus gekauft, weil er es für reparierbar hielt.
:2. Ezt rajta kívül senki sem gondolta így. - Was niemand sonst tat.
:3. Ez nem érv volt a vásárlás ellen, hanem mellette. - Das war kein Argument gegen den Kauf gewesen, sondern eines dafür.
:4. Mert amit mások alábecsülnek, az többnyire olcsóbb, és többnyire lehetséges. - Weil Dinge, die andere unterschätzen, meistens günstiger sind und meistens möglich.
:5. Ha az ember kész elvégezni azt a munkát, amelyet mások nem akarnak elvégezni. - Wenn man bereit ist, die Arbeit zu tun, die andere nicht tun wollen.
:6. A háznak azoknak a helyeknek a néma életrajza volt, amelyekben már nem lakik senki. - Das Haus hatte die stumme Biografie aller Orte, die aufgehört haben, bewohnt zu sein.
:7. A lyukas tetővel, a halott vezetékekkel, a nedves falakkal. - Mit dem durchlöcherten Dach, den toten Leitungen, den feuchten Wänden.
:8. És azzal a sajátos csenddel, amely akkor keletkezik, amikor egy hely kiesik az emberek életéből. - Und mit der spezifischen Stille, die entsteht, wenn ein Ort aus dem Leben von Menschen herausfällt.
:9. Ezt a csendet egyesek fenyegetésként értik. - Eine Stille, die manche als Bedrohung lesen.
:10. Ő azonban állapotként értette. - Und die er als Zustand las.
:11. Ez a különbség aközött, aki azt látja, mi egy hely, és aközött, aki azt látja, mivé válhat. - Das ist der Unterschied zwischen jemandem, der sieht, was ein Ort ist, und jemandem, der sieht, was er werden kann.
:12. A szomszédok gyorsan és barátságosan elmondták a véleményüket. - Die Nachbarn hatten ihre Meinungen schnell und freundlich geäußert.
:13. A kettő együtt a közöny egyik formája volt, amely önmagát gondoskodásnak tartja. - Beides zusammen war eine Form von Gleichgültigkeit, die sich selbst für Fürsorge hält.
:14. Ferenc meghallgatta őket, és nem mondott semmit. - Ferenc hatte zugehört und nichts gesagt.
:15. Mert megértette, hogy mások véleménye arról, amit csinál, nem releváns input. - Weil er verstanden hatte, dass die Meinungen anderer über das, was er tut, kein relevanter Input sind.
:16. Amíg ő tudja, mit csinál. - Solange er weiß, was er tut.
:17. És mert az ellentmondás ilyen pillanatokban energiába kerül, amelyre neki a házhoz volt szüksége. - Und weil Widerspruch in solchen Momenten Energie kostet, die er für das Haus brauchte.
:18. Az első reggelén listát készített, módszeresen és értékelés nélkül. - Er machte eine Liste an seinem ersten Morgen, methodisch und ohne Wertung.
:19. Mert a túl korai értékelés megbénítja a cselekvést. - Weil Wertung zu früh das Handeln lähmt.
:20. És mert a probléma teljessége nem érv az elkezdés ellen, hanem a feladat leírása. - Und weil die Vollständigkeit des Problems kein Argument gegen das Angehen ist, sondern eine Beschreibung der Aufgabe.
:21. A feladaté, amelyet az ember vagy elfogad, vagy nem. - Der Aufgabe, die man entweder annimmt oder nicht.
:22. Területekre osztotta a listát, dátumokat rendelt hozzá, és a tetővel kezdte. - Er teilte die Liste in Bereiche auf, setzte Daten, und begann mit dem Dach.
:23. Mert a tető mindig először jön. - Weil das Dach immer zuerst kommt.
:24. Ez olyan elemi logika, amely nem megmagyarázza magát, hanem végbemegy. - Das ist eine Logik, die so elementar ist, dass sie sich nicht erklärt, sondern vollzieht.
:25. Ez volt az első lépés egy módszer felé. - Das war der erste Schritt zu einer Methode.
:26. Ezt a módszert a következő hónapokban olyan teljesen belsővé tette, hogy megszűnt módszernek lenni, és magatartássá vált. - Die er in den folgenden Monaten so vollständig internalisierte, dass sie aufhörte, Methode zu sein, und Haltung wurde.
:27. Az első heteknek annak a munkának a nyers minősége volt, amelyhez az ember nincs hozzászokva. - Die ersten Wochen hatten die raue Qualität von Arbeit, die man nicht gewohnt ist.
:28. Olyan kimerültséggel, amely más, mint az irodai kimerültség. - Mit einer Erschöpfung, die sich anders anfühlt als Büroerschöpfung.
:29. Testibb, és közben tisztább. - Körperlicher und gleichzeitig sauberer.
:30. Mert látható oka van. - Weil sie einen Grund hat, der sichtbar ist.
:31. És ez az ok növekszik. - Und der wächst.
:32. Ez elviselhetővé teszi a kimerültséget, ha nem egyenesen kielégítővé. - Das macht Erschöpfung erträglich, wenn nicht sogar befriedigend.
:33. Rövidítések nélkül dolgozott. - Er arbeitete ohne Abkürzungen.
:34. Nem perfekcionizmusból. - Nicht aus Perfektionismus.
:35. Hanem abból a tudásból, hogy az építésben a rövidítések adósságok. - Sondern aus dem Wissen, dass Abkürzungen beim Bauen Schulden sind.
:36. Olyan adósságok, amelyeket az ember később kamatokkal fizet vissza. - Die man später mit Zinsen zurückzahlt.
:37. És mert felhagyott azzal a hittel, hogy lépések kihagyásával időt lehet megtakarítani. - Und weil er aufgehört hatte zu glauben, dass das Überspringen von Schritten Zeit spart.
:38. Mert nem takarít meg időt. - Weil es das nicht tut.
:39. Csak a munkát tolja át egy kedvezőtlenebb jövőbe. - Es verschiebt die Arbeit nur in eine ungünstigere Zukunft.
:40. A korhadt gerenda volt az a pillanat, amelyet az ember nem tervez meg, és amelyre mégis fel kell készülnie. - Der morsche Balken war der Moment, den man nicht plant und auf den man trotzdem vorbereitet sein muss.
:41. Egy kedd délelőttön, hat hét után. - An einem Dienstagvormittag nach sechs Wochen.
:42. Ferenc egy ideig előtte állt. - Ferenc stand eine Weile davor.
:43. Nem tanácstalanságból. - Nicht aus Ratlosigkeit.
:44. Hanem a probléma iránti tiszteletből. - Sondern aus Respekt vor dem Problem.
:45. Mert egy megoldás minősége attól a megértéstől függ, amely megelőzi. - Weil die Qualität einer Lösung von der Qualität des Verstehens abhängt, das ihr vorausgeht.
:46. A megértéshez pedig néha szünet kell. - Und Verstehen braucht manchmal eine Pause.
:47. Bement a városba, beszélt a szakemberrel, félbeszakítás nélkül hallgatta, és feltette a megfelelő kérdéseket. - Er fuhr in die Stadt, sprach mit dem Fachmann, hörte zu ohne zu unterbrechen, stellte die richtigen Fragen.
:48. Aztán olyan tervvel tért vissza, amely jobb volt az eredetinél. - Und kam zurück mit einem Plan, der besser war als das Original.
:49. Ez a visszaesések paradoxona, ha az ember információként kezeli őket. - Das ist das Paradox von Rückschlägen, wenn man sie als Information behandelt.
:50. Néha jobb eredményekhez vezetnek, mint a súrlódásmentes előrehaladás. - Dass sie manchmal zu besseren Ergebnissen führen als das reibungslose Fortschreiten.
:51. Mert olyan kérdéseket kényszerítenek ki, amelyeket az ember különben nem tett volna fel. - Weil sie Fragen erzwingen, die man sonst nicht gestellt hätte.
:52. A megerősítés három napig tartott. - Die Verstärkung dauerte drei Tage.
:53. A végén erősebb volt, mint a gerenda, amelyet pótolt. - Und war am Ende stärker als der Balken, den sie ersetzte.
:54. Ez jobban elégedetté tette, mint bármi, ami ellenállás nélkül ment. - Das stellte ihn mehr zufrieden als alles, was ohne Widerstand gelaufen war.
:55. Mert a nehézségekből születő megoldásoknak más anyaguk van. - Weil Lösungen, die aus Schwierigkeiten entstehen, eine andere Substanz haben.
:56. Olyan, amelyet az ember érez, még ha megnevezni nem is tudja. - Eine, die man spürt, auch wenn man sie nicht benennen kann.
:57. A nyár meghozta a falakat, a kora ősz az ablakokat. - Der Sommer brachte die Wände, der frühe Herbst die Fenster.
:58. Egy szeptemberi estén felkapcsolta a villanyt a nappaliban. - An einem Abend im September machte er das Licht im Wohnzimmer an.
:59. Sok év után először. - Das erste Mal seit Jahren.
:60. A szoba meleg és világos volt. - Das Zimmer war warm und hell.
:61. Úgy nézett ki, mint ami most már volt. - Und sah aus wie das, was es jetzt war.
:62. Lakott hely. - Ein bewohnter Ort.
:63. Ez egyszerű megállapítás, és egyben a legteljesebb, amelyet a házról tehetett. - Das ist eine simple Feststellung und gleichzeitig die vollständigste, die er über das Haus machen konnte.
:64. A verandán ült, és kávét ivott. - Er saß auf der Veranda und trank seinen Kaffee.
:65. A szomszédasszony, aki a bontásra számított, elment mellette. - Die Nachbarin, die den Abriss erwartet hatte, ging vorbei.
:66. Azt mondta, ez most igazán szépnek látszik. - Und sagte, das sehe jetzt wirklich schön aus.
:67. Olyan hangon, amely úgy hangzott, mintha valóban komolyan gondolná. - Mit einem Tonfall, der so klang, als würde sie es wirklich meinen.
:68. Ferenc ezt tudomásul vette, de nem kommentálta. - Ferenc registrierte das und kommentierte es nicht.
:69. Mert bizonyos megerősítések erősebben hatnak, ha az ember elfogadja őket, anélkül hogy válaszolna rájuk. - Weil manche Bestätigungen stärker wirken, wenn man sie annimmt, ohne darauf zu antworten.
:70. És mert a hallgatás ebben a pillanatban pontosabb volt minden szónál. - Und weil das Schweigen in diesem Moment präziser war als jedes Wort.
:71. Arra a listára gondolt, amelyet az első reggelen készített. - Er dachte an die Liste, die er am ersten Morgen gemacht hatte.
:72. A lista minden pontjára. - An jeden Punkt darauf.
:73. És arra, hogy minden pont el volt intézve. - Und daran, dass jeder Punkt erledigt war.
:74. Ez nem hősies gondolat volt, hanem tárgyilagos. - Das war kein heroischer Gedanke, sondern ein sachlicher.
:75. A jól eső tárgyilagos gondolatok többnyire a legőszintébbek. - Sachliche Gedanken, die sich gut anfühlen, sind meistens die ehrlichsten.
:76. Mert nincs szükségük túlzásra ahhoz, hogy azt jelentsék, amit jelentenek. - Weil sie keine Überhöhung brauchen, um zu bedeuten, was sie bedeuten.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Was reparierbar ist.
:1. Ferenc hatte das Haus gekauft, weil er es für reparierbar hielt.
:2. Was niemand sonst tat.
:3. Das war kein Argument gegen den Kauf gewesen, sondern eines dafür.
:4. Weil Dinge, die andere unterschätzen, meistens günstiger sind und meistens möglich.
:5. Wenn man bereit ist, die Arbeit zu tun, die andere nicht tun wollen.
:6. Das Haus hatte die stumme Biografie aller Orte, die aufgehört haben, bewohnt zu sein.
:7. Mit dem durchlöcherten Dach, den toten Leitungen, den feuchten Wänden.
:8. Und mit der spezifischen Stille, die entsteht, wenn ein Ort aus dem Leben von Menschen herausfällt.
:9. Eine Stille, die manche als Bedrohung lesen.
:10. Und die er als Zustand las.
:11. Das ist der Unterschied zwischen jemandem, der sieht, was ein Ort ist, und jemandem, der sieht, was er werden kann.
:12. Die Nachbarn hatten ihre Meinungen schnell und freundlich geäußert.
:13. Beides zusammen war eine Form von Gleichgültigkeit, die sich selbst für Fürsorge hält.
:14. Ferenc hatte zugehört und nichts gesagt.
:15. Weil er verstanden hatte, dass die Meinungen anderer über das, was er tut, kein relevanter Input sind.
:16. Solange er weiß, was er tut.
:17. Und weil Widerspruch in solchen Momenten Energie kostet, die er für das Haus brauchte.
:18. Er machte eine Liste an seinem ersten Morgen, methodisch und ohne Wertung.
:19. Weil Wertung zu früh das Handeln lähmt.
:20. Und weil die Vollständigkeit des Problems kein Argument gegen das Angehen ist, sondern eine Beschreibung der Aufgabe.
:21. Der Aufgabe, die man entweder annimmt oder nicht.
:22. Er teilte die Liste in Bereiche auf, setzte Daten, und begann mit dem Dach.
:23. Weil das Dach immer zuerst kommt.
:24. Das ist eine Logik, die so elementar ist, dass sie sich nicht erklärt, sondern vollzieht.
:25. Das war der erste Schritt zu einer Methode.
:26. Die er in den folgenden Monaten so vollständig internalisierte, dass sie aufhörte, Methode zu sein, und Haltung wurde.
:27. Die ersten Wochen hatten die raue Qualität von Arbeit, die man nicht gewohnt ist.
:28. Mit einer Erschöpfung, die sich anders anfühlt als Büroerschöpfung.
:29. Körperlicher und gleichzeitig sauberer.
:30. Weil sie einen Grund hat, der sichtbar ist.
:31. Und der wächst.
:32. Das macht Erschöpfung erträglich, wenn nicht sogar befriedigend.
:33. Er arbeitete ohne Abkürzungen.
:34. Nicht aus Perfektionismus.
:35. Sondern aus dem Wissen, dass Abkürzungen beim Bauen Schulden sind.
:36. Die man später mit Zinsen zurückzahlt.
:37. Und weil er aufgehört hatte zu glauben, dass das Überspringen von Schritten Zeit spart.
:38. Weil es das nicht tut.
:39. Es verschiebt die Arbeit nur in eine ungünstigere Zukunft.
:40. Der morsche Balken war der Moment, den man nicht plant und auf den man trotzdem vorbereitet sein muss.
:41. An einem Dienstagvormittag nach sechs Wochen.
:42. Ferenc stand eine Weile davor.
:43. Nicht aus Ratlosigkeit.
:44. Sondern aus Respekt vor dem Problem.
:45. Weil die Qualität einer Lösung von der Qualität des Verstehens abhängt, das ihr vorausgeht.
:46. Und Verstehen braucht manchmal eine Pause.
:47. Er fuhr in die Stadt, sprach mit dem Fachmann, hörte zu ohne zu unterbrechen, stellte die richtigen Fragen.
:48. Und kam zurück mit einem Plan, der besser war als das Original.
:49. Das ist das Paradox von Rückschlägen, wenn man sie als Information behandelt.
:50. Dass sie manchmal zu besseren Ergebnissen führen als das reibungslose Fortschreiten.
:51. Weil sie Fragen erzwingen, die man sonst nicht gestellt hätte.
:52. Die Verstärkung dauerte drei Tage.
:53. Und war am Ende stärker als der Balken, den sie ersetzte.
:54. Das stellte ihn mehr zufrieden als alles, was ohne Widerstand gelaufen war.
:55. Weil Lösungen, die aus Schwierigkeiten entstehen, eine andere Substanz haben.
:56. Eine, die man spürt, auch wenn man sie nicht benennen kann.
:57. Der Sommer brachte die Wände, der frühe Herbst die Fenster.
:58. An einem Abend im September machte er das Licht im Wohnzimmer an.
:59. Das erste Mal seit Jahren.
:60. Das Zimmer war warm und hell.
:61. Und sah aus wie das, was es jetzt war.
:62. Ein bewohnter Ort.
:63. Das ist eine simple Feststellung und gleichzeitig die vollständigste, die er über das Haus machen konnte.
:64. Er saß auf der Veranda und trank seinen Kaffee.
:65. Die Nachbarin, die den Abriss erwartet hatte, ging vorbei.
:66. Und sagte, das sehe jetzt wirklich schön aus.
:67. Mit einem Tonfall, der so klang, als würde sie es wirklich meinen.
:68. Ferenc registrierte das und kommentierte es nicht.
:69. Weil manche Bestätigungen stärker wirken, wenn man sie annimmt, ohne darauf zu antworten.
:70. Und weil das Schweigen in diesem Moment präziser war als jedes Wort.
:71. Er dachte an die Liste, die er am ersten Morgen gemacht hatte.
:72. An jeden Punkt darauf.
:73. Und daran, dass jeder Punkt erledigt war.
:74. Das war kein heroischer Gedanke, sondern ein sachlicher.
:75. Sachliche Gedanken, die sich gut anfühlen, sind meistens die ehrlichsten.
:76. Weil sie keine Überhöhung brauchen, um zu bedeuten, was sie bedeuten.
|}
=== 2 ===
:Hartmut háza Illinois-ban.
:1. Hartmut Bergert március elején helyezték át Chicagóba.
:2. Egy közepes méretű gépgyártó csoport európai vezetőjeként érkezett, amelynek észak-amerikai központja Schaumburgban volt.
:3. Ez Chicago térségében a kevésbé csillogó címek egyike, de a hatékonyabbak közé tartozik.
:4. Autópályakapcsolattal, húsz percre a repülőtértől, és egy olyan város pragmatikus jellegével, amely nem tesz úgy, mintha több volna annál, ami.
:5. A cég az első három hónapra bérelt neki egy bútorozott villát Barrington Hillsben.
:6. Ebben benne volt az a hallgatólagos kijelentés, hogy egy ilyen szintű menedzsertől elvárják, hogy bizonyos környezetben lakjon.
:7. Hartmut ezt értette és elfogadta.
:8. Akkor is, ha magánemberként más véleménye volt arról, mennyire szükséges két embernek hat hálószoba.
:9. A három hónap időt adott neki arra, hogy megértse a környéket.
:10. Amit megértett, mindenekelőtt az volt, hogy az illinoisi házak annyira alapvetően különböznek a német házaktól, hogy a ház szó valójában két különböző dolgot jelöl.
:11. Ezeket csak a funkció kapcsolja össze, nem az anyaguk.
:12. A relocation managere egy nyugodt férfi volt, Billnek hívták.
:13. A cégnek dolgozott, és az volt az egyetlen feladata, hogy az odaköltöző menedzsereket úgy vezesse végig az amerikai ingatlanpiacon, hogy ne kövessenek el a cég számára kínos hibákat.
:14. Bill már az elején világossá tette Hartmut számára, hogy el kell felejtenie mindazt, amit az épületszerkezetről tudni vélt.
:15. Az ilyen árkategóriájú amerikai házak favázszerkezettel épülnek, mondta Bill, nem téglából vagy betonból.
:16. Ez azt jelenti, hogy gyorsan fel lehet őket építeni, jól lehet őket szigetelni, és jól lehet őket felújítani is.
:17. De azt is jelenti, hogy másként öregszenek, mint a német házak.
:18. És hogy egy harmincéves illinoisi ház más minőségi kategória, mint egy harmincéves bajorországi ház.
:19. Hartmut akkor értette meg először igazán, mit jelent ez, amikor megnézte az invernessi házat.
:20. Egy jól karbantartott colonial volt, csendes zsákutcában.
:21. Papíron és a fényképeken meggyőzőnek tűnt.
:22. Húsz perc után azonban enyhe rossz érzéssel nézte, amelyet először nem tudott megnevezni.
:23. Amit látott, az egy kerítés nélküli ház volt.
:24. Ez a környéken megszokott volt, mert az amerikai elővárosi kultúra hagyományosan figyelmen kívül hagyja a szomszédos telkek közötti határokat.
:25. Ez vagy nyitottságot fejez ki, vagy a magánszféra iránti közönyt, attól függően, hogyan olvassa az ember.
:26. Hartmut először az utóbbiként olvasta.
:27. Bill elmagyarázta, hogy az ország ezen részén a kerítések a Homeowner Association szabályain múlnak.
:28. Sok HOA tiltja a kerítéseket, vagy korlátozza a magasságukat és az anyagukat.
:29. Hartmut ezt az első olyan pillanatok egyikeként jegyezte meg, amikor megértette, hogy Amerikában a magántulajdont olyan kollektív szabályok korlátozzák, amelyek Németországban így nem léteznek.
:30. Riasztórendszer minden ilyen árkategóriájú házban volt.
:31. Bill ezt magától értetődőnek nevezte.
:32. Hartmut viszont jelként olvasta, amelyet nem akart figyelmen kívül hagyni.
:33. Megkérdezte a környék bűnözési mutatóit.
:34. Bill erre megmutatta neki az irányítószám nyilvános statisztikáit.
:35. Nem azért, mert Inverness problémás lett volna.
:36. Hanem mert Bill tudta, hogy egy olyan embernek, mint Hartmut, adatokra van szüksége ahhoz, hogy komolyan vegyen egy állítást.
:37. Az invernessi ház ablakai dupla üvegezésűek voltak.
:38. Ez Németországban szabvány, de nem golyóálló.
:39. Hartmut ezt nem követelte meg, és Bill sem ajánlotta.
:40. Mert ezen a környéken ez sem nem szokásos, sem nem szükséges.
:41. De az a tény, hogy Hartmut feltette a kérdést, mondott valamit arról a háttérről, amelyből érkezett.
:42. A fűtés lepte meg Hartmutot a legjobban.
:43. Nem azért, mert rossz volt, hanem mert más rendszer volt.
:44. Forced Air, vagyis csatornákon keresztüli légfűtés, amely meleg vagy hideg levegőt fúj minden helyiségbe.
:45. Ez hatékony, de Hartmut a német viszonyokból nem ismerte.
:46. Németországban a radiátorok a falakon vannak, és sugárzó hőt adnak le.
:47. Ez fizikailag más élmény.
:48. Megkérdezte Billt az előnyökről és hátrányokról.
:49. Bill szerette az ilyen kérdéseket, mert azt mutatták, hogy valaki valóban érteni akarja a dolgot.
:50. Pontosan elmagyarázta neki.
:51. A Forced Air egyenletes hőmérsékletet jelent minden helyiségben, gyors felfűtést és nyáron egyszerű légkondicionálást ugyanazon a rendszeren keresztül.
:52. Ugyanakkor száraz levegőt, por szétterítését a csatornákon keresztül, ha nem tisztítják őket, és egy zajt is jelent.
:53. Ezt az ember vagy hamar nem hallja többé, vagy soha nem felejti el.
:54. Az invernessi ház konyhája az volt, amit az amerikai maklerek Chef's Kitchennek neveznek.
:55. Gránit munkalapokkal, rozsdamentes acél készülékekkel, egy német ruhásszekrény méretű hűtőszekrénnyel és középen egy konyhaszigettel.
:56. Ezen akár keresztelőt is lehetett volna tartani.
:57. Hartmut felesége, Elke, aki a második megtekintésre vele ment, mindezt olyan arckifejezéssel nézte, mint aki le van nyűgözve, és közben azt kérdezi magában, mire való ez.
:58. Münchenben lakókonyhájuk volt, pragmatikus és kompakt, amelyben jól lehetett főzni.
:59. Amit itt látott, az kevésbé konyha volt, inkább kijelentés a konyhákról.
:60. Ez Amerikában gyakoribb, mint az ember gondolná.
:61. Egy funkció megrendezése, nem maga a funkció.
:62. Elke megkérdezte, hogy a hűtőszekrény a házhoz tartozik-e.
:63. Német viszonyokból tudta, hogy a készülékek néha nem részei az adásvételnek.
:64. Bill elmagyarázta, hogy Amerikában az appliances általában az adásvétel részei.
:65. Ez az amerikai ingatlanpiac egyik kellemes meglepetése.
:66. A mosókonyhában három készülék állt: washer, dryer és egy második hűtőszekrény italoknak.
:67. Hartmut ezt annak az embernek a tárgyilagos csodálkozásával vette tudomásul, aki Németországban egy mosógéppel és egy szárítógéppel élt.
:68. És aki most megértette, hogy Amerikában a tér mást jelent, mint Németországban.
:69. Mert rendelkezésre áll, és használják anélkül, hogy a használatát igazolni kellene.
:70. A mennyezetek magasak voltak, három méteresek vagy még magasabbak.
:71. Ez olyan nyitottságot adott a háznak, amely tetszett Hartmutnak.
:72. Ugyanakkor azt is jelentette, hogy nagyobb légtömeget kell fűteni, ami energiába kerül.
:73. Bill ezt elismerte, amikor Hartmut rákérdezett.
:74. A garázsban három autó fért el.
:75. Egy olyan környéken, ahol tömegközlekedés gyakorlatilag nem volt, ez nem túlzás volt, hanem matematika.
:76. Két autó két embernek, plusz hely mindannak, ami Németországban a pincében tárolódik.
:77. Mert az ilyen típusú amerikai házakban pince ugyan van, de lakótérként nincs kiépítve.
:78. A környék biztonsága nem elvont téma volt, hanem konkrét szolgáltatás.
:79. Inverness községben magánbiztonsági szolgálat járőrözött az utcákon.
:80. Ezt lehetett úgy értelmezni, hogy a lakók szükségesnek tartják.
:81. Vagy úgy, hogy megengedik maguknak azt a kényelmet, amelyet az állami rendőrség ilyen sűrűségben nem nyújt.
:82. Bill azt mondta, mindkettő igaz.
:83. Ez volt a legőszintébb válasz, amelyet adhatott.
:84. Hartmut megvette az invernessi házat.
:85. Egy Bill által koordinált szakértői vizsgálat után.
:86. Egy olyan tárgyalás után, amelyet az ügyvédje vezetett.
:87. Illinois-ban ugyanis az ügyvédek kötelezőek a closing során.
:88. Ezt azon kevés pillanatok egyikeként élte meg, amikor az amerikai rendszer a vártnál jobban hasonlított a németre.
:89. A closing két órán át tartott.
:90. Több dokumentumot írt alá, mint bármelyik német ingatlanvásárlásnál.
:91. De német értelemben vett közjegyző nélkül.
:92. Mert ezt a funkciót a Title Company veszi át.
:93. Ez működik, és ő mégis furcsának találta.
:94. Fél éve lakott a házban, mire abbahagyta a különbségek észrevételét.
:95. Ez nem azt jelentette, hogy a különbségek eltűntek.
:96. Hanem azt, hogy megtanult egy másik rendszerben élni.
:97. Talán ez a legjobb, amit a megszokásról mondani lehet.
:98. Nem az, hogy az ember az újat jobbnak tartja.
:99. Hanem az, hogy felhagyott azzal, hogy a régivel mérje.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Hartmut háza Illinois-ban. - Hartmuts Haus in Illinois.
:1. Hartmut Bergert március elején helyezték át Chicagóba. - Hartmut Berger war Anfang März nach Chicago versetzt worden.
:2. Egy közepes méretű gépgyártó csoport európai vezetőjeként érkezett, amelynek észak-amerikai központja Schaumburgban volt. - Als Europachef einer mittelständischen Maschinenbaugruppe, die ihre Nordamerika-Zentrale in Schaumburg hatte.
:3. Ez Chicago térségében a kevésbé csillogó címek egyike, de a hatékonyabbak közé tartozik. - Das ist eine der weniger glamourösen Adressen im Großraum Chicago, aber eine der effizienteren.
:4. Autópályakapcsolattal, húsz percre a repülőtértől, és egy olyan város pragmatikus jellegével, amely nem tesz úgy, mintha több volna annál, ami. - Mit Autobahnanschluss, Flughafen in zwanzig Minuten, und dem pragmatischen Charakter einer Stadt, die nicht vorgibt, mehr zu sein, als sie ist.
:5. A cég az első három hónapra bérelt neki egy bútorozott villát Barrington Hillsben. - Die Firma hatte ihm für die ersten drei Monate eine möblierte Villa in Barrington Hills gemietet.
:6. Ebben benne volt az a hallgatólagos kijelentés, hogy egy ilyen szintű menedzsertől elvárják, hogy bizonyos környezetben lakjon. - Das enthielt die stillschweigende Aussage, dass man von einem Manager auf dieser Ebene erwartete, in einem bestimmten Umfeld zu wohnen.
:7. Hartmut ezt értette és elfogadta. - Hartmut verstand und akzeptierte das.
:8. Akkor is, ha magánemberként más véleménye volt arról, mennyire szükséges két embernek hat hálószoba. - Auch wenn er privat eine andere Meinung über die Notwendigkeit von sechs Schlafzimmern für zwei Personen hatte.
:9. A három hónap időt adott neki arra, hogy megértse a környéket. - Die drei Monate hatten ihm Zeit gegeben, die Gegend zu verstehen.
:10. Amit megértett, mindenekelőtt az volt, hogy az illinoisi házak annyira alapvetően különböznek a német házaktól, hogy a ház szó valójában két különböző dolgot jelöl. - Was er verstand, war vor allem, dass Häuser in Illinois sich von Häusern in Deutschland so grundlegend unterschieden, dass der Begriff Haus eigentlich zwei verschiedene Dinge bezeichnete.
:11. Ezeket csak a funkció kapcsolja össze, nem az anyaguk. - Verbunden nur durch die Funktion, nicht durch die Substanz.
:12. A relocation managere egy nyugodt férfi volt, Billnek hívták. - Sein Relocation Manager war ein ruhiger Mann namens Bill.
:13. A cégnek dolgozott, és az volt az egyetlen feladata, hogy az odaköltöző menedzsereket úgy vezesse végig az amerikai ingatlanpiacon, hogy ne kövessenek el a cég számára kínos hibákat. - Er arbeitete für die Firma, und seine einzige Aufgabe war es, zugezogene Manager durch den amerikanischen Immobilienmarkt zu führen, ohne dass sie Fehler machten, die die Firma peinlich berühren würden.
:14. Bill már az elején világossá tette Hartmut számára, hogy el kell felejtenie mindazt, amit az épületszerkezetről tudni vélt. - Bill hatte Hartmut von Anfang an klar gemacht, dass er das, was er über Bausubstanz zu wissen glaubte, vergessen sollte.
:15. Az ilyen árkategóriájú amerikai házak favázszerkezettel épülnek, mondta Bill, nem téglából vagy betonból. - Amerikanische Häuser in diesem Preissegment, sagte Bill, sind aus Holzrahmen gebaut, nicht aus Ziegel oder Beton.
:16. Ez azt jelenti, hogy gyorsan fel lehet őket építeni, jól lehet őket szigetelni, és jól lehet őket felújítani is. - Das bedeutet, dass sie sich schnell bauen lassen, gut dämmen lassen, und sich auch gut renovieren lassen.
:17. De azt is jelenti, hogy másként öregszenek, mint a német házak. - Aber es bedeutet auch, dass sie anders altern als deutsche Häuser.
:18. És hogy egy harmincéves illinoisi ház más minőségi kategória, mint egy harmincéves bajorországi ház. - Und dass ein dreißig Jahre altes Haus in Illinois eine andere Qualitätskategorie ist als ein dreißig Jahre altes Haus in Bayern.
:19. Hartmut akkor értette meg először igazán, mit jelent ez, amikor megnézte az invernessi házat. - Hartmut hatte das erste Mal wirklich verstanden, was das bedeutet, als er das Haus in Inverness besichtigte.
:20. Egy jól karbantartott colonial volt, csendes zsákutcában. - Es war ein gut gepflegtes Colonial in einer ruhigen Cul-de-Sac.
:21. Papíron és a fényképeken meggyőzőnek tűnt. - Es sah auf dem Papier und auf dem Foto überzeugend aus.
:22. Húsz perc után azonban enyhe rossz érzéssel nézte, amelyet először nem tudott megnevezni. - Nach zwanzig Minuten betrachtete er es mit einem leichten Unbehagen, das er zunächst nicht benennen konnte.
:23. Amit látott, az egy kerítés nélküli ház volt. - Was er sah, war ein Haus ohne Zaun.
:24. Ez a környéken megszokott volt, mert az amerikai elővárosi kultúra hagyományosan figyelmen kívül hagyja a szomszédos telkek közötti határokat. - Das war in der Gegend Standard, weil amerikanische Suburban-Kultur Grenzen zwischen Nachbargrundstücken traditionell ignoriert.
:25. Ez vagy nyitottságot fejez ki, vagy a magánszféra iránti közönyt, attól függően, hogyan olvassa az ember. - Das drückt entweder Offenheit aus oder Gleichgültigkeit gegenüber Privatheit, je nachdem, wie man es liest.
:26. Hartmut először az utóbbiként olvasta. - Hartmut las es zunächst als Letztes.
:27. Bill elmagyarázta, hogy az ország ezen részén a kerítések a Homeowner Association szabályain múlnak. - Bill erklärte, dass Zäune in this part of the country eine Frage der Homeowner Association sind.
:28. Sok HOA tiltja a kerítéseket, vagy korlátozza a magasságukat és az anyagukat. - Viele HOAs verbieten Zäune oder beschränken sie auf Höhe und Material.
:29. Hartmut ezt az első olyan pillanatok egyikeként jegyezte meg, amikor megértette, hogy Amerikában a magántulajdont olyan kollektív szabályok korlátozzák, amelyek Németországban így nem léteznek. - Hartmut registrierte das als einen der ersten Momente, in dem er verstand, dass privates Eigentum in Amerika durch kollektive Regeln eingeschränkt ist, die in Deutschland so nicht existieren.
:30. Riasztórendszer minden ilyen árkategóriájú házban volt. - Die Alarmanlage war bei jedem Haus in dieser Preisklasse vorhanden.
:31. Bill ezt magától értetődőnek nevezte. - Bill beschrieb das als selbstverständlich.
:32. Hartmut viszont jelként olvasta, amelyet nem akart figyelmen kívül hagyni. - Hartmut las es als Signal, das er nicht ignorieren wollte.
:33. Megkérdezte a környék bűnözési mutatóit. - Er fragte nach der Crime Rate der Gegend.
:34. Bill erre megmutatta neki az irányítószám nyilvános statisztikáit. - Bill beantwortete das, indem er ihm die öffentlichen Statistiken für den Zip Code zeigte.
:35. Nem azért, mert Inverness problémás lett volna. - Nicht weil Inverness ein Problem hatte.
:36. Hanem mert Bill tudta, hogy egy olyan embernek, mint Hartmut, adatokra van szüksége ahhoz, hogy komolyan vegyen egy állítást. - Sondern weil Bill wusste, dass ein Mann wie Hartmut Daten braucht, um eine Aussage ernst zu nehmen.
:37. Az invernessi ház ablakai dupla üvegezésűek voltak. - Die Fenster im Haus in Inverness waren doppelt verglast.
:38. Ez Németországban szabvány, de nem golyóálló. - Das ist in Deutschland Standard, aber nicht schusssicher.
:39. Hartmut ezt nem követelte meg, és Bill sem ajánlotta. - Hartmut hatte das nicht verlangt und Bill empfahl es auch nicht.
:40. Mert ezen a környéken ez sem nem szokásos, sem nem szükséges. - Weil das in dieser Gegend weder üblich noch notwendig war.
:41. De az a tény, hogy Hartmut feltette a kérdést, mondott valamit arról a háttérről, amelyből érkezett. - Aber die Tatsache, dass Hartmut die Frage gestellt hatte, sagte etwas über den Hintergrund aus, aus dem er kam.
:42. A fűtés lepte meg Hartmutot a legjobban. - Die Heizung war das, was Hartmut am meisten überraschte.
:43. Nem azért, mert rossz volt, hanem mert más rendszer volt. - Nicht weil sie schlecht war, sondern weil sie ein anderes System war.
:44. Forced Air, vagyis csatornákon keresztüli légfűtés, amely meleg vagy hideg levegőt fúj minden helyiségbe. - Forced Air, Umlufterwärmung durch Kanäle, die warme oder kalte Luft in jeden Raum blasen.
:45. Ez hatékony, de Hartmut a német viszonyokból nem ismerte. - Das ist effizient und Hartmut kannte es aus deutschen Verhältnissen nicht.
:46. Németországban a radiátorok a falakon vannak, és sugárzó hőt adnak le. - In Deutschland sitzen Heizkörper an Wänden und strahlen Wärme ab.
:47. Ez fizikailag más élmény. - Das ist ein physikalisch anderes Erlebnis.
:48. Megkérdezte Billt az előnyökről és hátrányokról. - Er fragte Bill nach den Vor- und Nachteilen.
:49. Bill szerette az ilyen kérdéseket, mert azt mutatták, hogy valaki valóban érteni akarja a dolgot. - Bill mochte solche Fragen, weil sie zeigten, dass jemand wirklich verstehen wollte.
:50. Pontosan elmagyarázta neki. - Er erklärte es präzise.
:51. A Forced Air egyenletes hőmérsékletet jelent minden helyiségben, gyors felfűtést és nyáron egyszerű légkondicionálást ugyanazon a rendszeren keresztül. - Forced Air heißt gleichmäßige Temperatur in allen Räumen, schnelles Aufheizen, einfache Klimaanlage im Sommer durch dasselbe System.
:52. Ugyanakkor száraz levegőt, por szétterítését a csatornákon keresztül, ha nem tisztítják őket, és egy zajt is jelent. - Aber auch trockene Luft, Staubverteilung durch die Kanäle, wenn sie nicht gereinigt werden, und ein Geräusch.
:53. Ezt az ember vagy hamar nem hallja többé, vagy soha nem felejti el. - Das hört man entweder schnell nicht mehr oder vergisst es nie.
:54. Az invernessi ház konyhája az volt, amit az amerikai maklerek Chef's Kitchennek neveznek. - Die Küche im Inverness-Haus war das, was amerikanische Makler als Chef's Kitchen bezeichnen.
:55. Gránit munkalapokkal, rozsdamentes acél készülékekkel, egy német ruhásszekrény méretű hűtőszekrénnyel és középen egy konyhaszigettel. - Mit Granitplatten, Edelstahlgeräten, einem Kühlschrank von der Größe eines deutschen Kleiderschranks und einem Island in der Mitte.
:56. Ezen akár keresztelőt is lehetett volna tartani. - Auf dem man hätte eine Taufe feiern können.
:57. Hartmut felesége, Elke, aki a második megtekintésre vele ment, mindezt olyan arckifejezéssel nézte, mint aki le van nyűgözve, és közben azt kérdezi magában, mire való ez. - Hartmuts Frau Elke, die zum zweiten Besichtigungstermin mitgekommen war, betrachtete das alles mit dem Ausdruck von jemandem, der beeindruckt ist und sich gleichzeitig fragt, wofür.
:58. Münchenben lakókonyhájuk volt, pragmatikus és kompakt, amelyben jól lehetett főzni. - Sie hatten in München eine Wohnküche gehabt, pragmatisch und kompakt, in der man gut kochen konnte.
:59. Amit itt látott, az kevésbé konyha volt, inkább kijelentés a konyhákról. - Was sie hier sah, war weniger eine Küche als eine Aussage über Küchen.
:60. Ez Amerikában gyakoribb, mint az ember gondolná. - Das kommt in Amerika häufiger vor als man denkt.
:61. Egy funkció megrendezése, nem maga a funkció. - Die Inszenierung einer Funktion statt die Funktion selbst.
:62. Elke megkérdezte, hogy a hűtőszekrény a házhoz tartozik-e. - Elke fragte, ob der Kühlschrank zum Haus gehöre.
:63. Német viszonyokból tudta, hogy a készülékek néha nem részei az adásvételnek. - Weil sie aus deutschen Verhältnissen wusste, dass Geräte manchmal nicht Teil des Kaufs sind.
:64. Bill elmagyarázta, hogy Amerikában az appliances általában az adásvétel részei. - Bill erklärte, dass in Amerika Appliances in der Regel mitverkauft werden.
:65. Ez az amerikai ingatlanpiac egyik kellemes meglepetése. - Das ist eine der angenehmen Überraschungen des amerikanischen Immobilienmarkts.
:66. A mosókonyhában három készülék állt: washer, dryer és egy második hűtőszekrény italoknak. - Die Waschküche hatte drei Geräte, Washer, Dryer, und ein zweites Kühlschrankgerät für Getränke.
:67. Hartmut ezt annak az embernek a tárgyilagos csodálkozásával vette tudomásul, aki Németországban egy mosógéppel és egy szárítógéppel élt. - Hartmut registrierte das mit der sachlichen Verwunderung eines Mannes, der in Deutschland mit einer Waschmaschine und einem Trockner gelebt hatte.
:68. És aki most megértette, hogy Amerikában a tér mást jelent, mint Németországban. - Und der jetzt verstand, dass Fläche in Amerika eine andere Bedeutung hat als in Deutschland.
:69. Mert rendelkezésre áll, és használják anélkül, hogy a használatát igazolni kellene. - Weil sie vorhanden ist und weil sie genutzt wird, ohne dass man die Nutzung rechtfertigen muss.
:70. A mennyezetek magasak voltak, három méteresek vagy még magasabbak. - Die Decken waren hoch, drei Meter oder mehr.
:71. Ez olyan nyitottságot adott a háznak, amely tetszett Hartmutnak. - Das gab dem Haus eine Offenheit, die Hartmut mochte.
:72. Ugyanakkor azt is jelentette, hogy nagyobb légtömeget kell fűteni, ami energiába kerül. - Gleichzeitig bedeutete es, dass das Heizen einer größeren Luftmenge Energie kostet.
:73. Bill ezt elismerte, amikor Hartmut rákérdezett. - Das räumte Bill ein, als Hartmut fragte.
:74. A garázsban három autó fért el. - Die Garage fasste drei Autos.
:75. Egy olyan környéken, ahol tömegközlekedés gyakorlatilag nem volt, ez nem túlzás volt, hanem matematika. - In einer Gegend mit öffentlichem Nahverkehr, den es hier nicht gab, war das keine Übertreibung, sondern Mathematik.
:76. Két autó két embernek, plusz hely mindannak, ami Németországban a pincében tárolódik. - Zwei Autos für zwei Personen plus Platz für das, was in deutschen Kellern lagert.
:77. Mert az ilyen típusú amerikai házakban pince ugyan van, de lakótérként nincs kiépítve. - Weil Keller in amerikanischen Häusern dieser Bauart zwar vorhanden, aber als Wohnraum nicht ausgebaut sind.
:78. A környék biztonsága nem elvont téma volt, hanem konkrét szolgáltatás. - Die Sicherheit der Gegend war kein abstraktes Thema, sondern ein konkretes Angebot.
:79. Inverness községben magánbiztonsági szolgálat járőrözött az utcákon. - Die Gemeinde in Inverness hatte einen privaten Sicherheitsdienst, der die Straßen patrouillierte.
:80. Ezt lehetett úgy értelmezni, hogy a lakók szükségesnek tartják. - Das konnte man als Zeichen interpretieren, dass die Bewohner es für nötig hielten.
:81. Vagy úgy, hogy megengedik maguknak azt a kényelmet, amelyet az állami rendőrség ilyen sűrűségben nem nyújt. - Oder als Zeichen, dass sie sich den Komfort leisteten, den öffentliche Polizei nicht in dieser Dichte erbringt.
:82. Bill azt mondta, mindkettő igaz. - Bill sagte, es sei beides.
:83. Ez volt a legőszintébb válasz, amelyet adhatott. - Das war die ehrlichste Antwort, die er geben konnte.
:84. Hartmut megvette az invernessi házat. - Hartmut kaufte das Haus in Inverness.
:85. Egy Bill által koordinált szakértői vizsgálat után. - Nach einem Gutachten, das Bill koordiniert hatte.
:86. Egy olyan tárgyalás után, amelyet az ügyvédje vezetett. - Nach einer Verhandlung, die sein Anwalt geführt hatte.
:87. Illinois-ban ugyanis az ügyvédek kötelezőek a closing során. - Weil in Illinois Anwälte beim Closing obligatorisch sind.
:88. Ezt azon kevés pillanatok egyikeként élte meg, amikor az amerikai rendszer a vártnál jobban hasonlított a németre. - Das erlebte er als einen der wenigen Momente, in dem das amerikanische System dem deutschen ähnlicher war als erwartet.
:89. A closing két órán át tartott. - Das Closing dauerte zwei Stunden.
:90. Több dokumentumot írt alá, mint bármelyik német ingatlanvásárlásnál. - Er unterschrieb mehr Dokumente als bei jedem deutschen Immobilienkauf.
:91. De német értelemben vett közjegyző nélkül. - Aber ohne Notar im deutschen Sinne.
:92. Mert ezt a funkciót a Title Company veszi át. - Weil die Title Company diese Funktion übernimmt.
:93. Ez működik, és ő mégis furcsának találta. - Das funktioniert und er fand es trotzdem seltsam.
:94. Fél éve lakott a házban, mire abbahagyta a különbségek észrevételét. - Er lebte ein halbes Jahr im Haus, bevor er aufgehört hatte, die Unterschiede zu bemerken.
:95. Ez nem azt jelentette, hogy a különbségek eltűntek. - Das bedeutete nicht, dass die Unterschiede verschwunden waren.
:96. Hanem azt, hogy megtanult egy másik rendszerben élni. - Sondern dass er gelernt hatte, in einem anderen System zu leben.
:97. Talán ez a legjobb, amit a megszokásról mondani lehet. - Das ist vielleicht das Beste, was man über Eingewöhnung sagen kann.
:98. Nem az, hogy az ember az újat jobbnak tartja. - Nicht dass man das Neue für das Bessere hält.
:99. Hanem az, hogy felhagyott azzal, hogy a régivel mérje. - Sondern dass man aufgehört hat, es am Alten zu messen.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Hartmuts Haus in Illinois.
:1. Hartmut Berger war Anfang März nach Chicago versetzt worden.
:2. Als Europachef einer mittelständischen Maschinenbaugruppe, die ihre Nordamerika-Zentrale in Schaumburg hatte.
:3. Das ist eine der weniger glamourösen Adressen im Großraum Chicago, aber eine der effizienteren.
:4. Mit Autobahnanschluss, Flughafen in zwanzig Minuten, und dem pragmatischen Charakter einer Stadt, die nicht vorgibt, mehr zu sein, als sie ist.
:5. Die Firma hatte ihm für die ersten drei Monate eine möblierte Villa in Barrington Hills gemietet.
:6. Das enthielt die stillschweigende Aussage, dass man von einem Manager auf dieser Ebene erwartete, in einem bestimmten Umfeld zu wohnen.
:7. Hartmut verstand und akzeptierte das.
:8. Auch wenn er privat eine andere Meinung über die Notwendigkeit von sechs Schlafzimmern für zwei Personen hatte.
:9. Die drei Monate hatten ihm Zeit gegeben, die Gegend zu verstehen.
:10. Was er verstand, war vor allem, dass Häuser in Illinois sich von Häusern in Deutschland so grundlegend unterschieden, dass der Begriff Haus eigentlich zwei verschiedene Dinge bezeichnete.
:11. Verbunden nur durch die Funktion, nicht durch die Substanz.
:12. Sein Relocation Manager war ein ruhiger Mann namens Bill.
:13. Er arbeitete für die Firma, und seine einzige Aufgabe war es, zugezogene Manager durch den amerikanischen Immobilienmarkt zu führen, ohne dass sie Fehler machten, die die Firma peinlich berühren würden.
:14. Bill hatte Hartmut von Anfang an klar gemacht, dass er das, was er über Bausubstanz zu wissen glaubte, vergessen sollte.
:15. Amerikanische Häuser in diesem Preissegment, sagte Bill, sind aus Holzrahmen gebaut, nicht aus Ziegel oder Beton.
:16. Das bedeutet, dass sie sich schnell bauen lassen, gut dämmen lassen, und sich auch gut renovieren lassen.
:17. Aber es bedeutet auch, dass sie anders altern als deutsche Häuser.
:18. Und dass ein dreißig Jahre altes Haus in Illinois eine andere Qualitätskategorie ist als ein dreißig Jahre altes Haus in Bayern.
:19. Hartmut hatte das erste Mal wirklich verstanden, was das bedeutet, als er das Haus in Inverness besichtigte.
:20. Es war ein gut gepflegtes Colonial in einer ruhigen Cul-de-Sac.
:21. Es sah auf dem Papier und auf dem Foto überzeugend aus.
:22. Nach zwanzig Minuten betrachtete er es mit einem leichten Unbehagen, das er zunächst nicht benennen konnte.
:23. Was er sah, war ein Haus ohne Zaun.
:24. Das war in der Gegend Standard, weil amerikanische Suburban-Kultur Grenzen zwischen Nachbargrundstücken traditionell ignoriert.
:25. Das drückt entweder Offenheit aus oder Gleichgültigkeit gegenüber Privatheit, je nachdem, wie man es liest.
:26. Hartmut las es zunächst als Letztes.
:27. Bill erklärte, dass Zäune in this part of the country eine Frage der Homeowner Association sind.
:28. Viele HOAs verbieten Zäune oder beschränken sie auf Höhe und Material.
:29. Hartmut registrierte das als einen der ersten Momente, in dem er verstand, dass privates Eigentum in Amerika durch kollektive Regeln eingeschränkt ist, die in Deutschland so nicht existieren.
:30. Die Alarmanlage war bei jedem Haus in dieser Preisklasse vorhanden.
:31. Bill beschrieb das als selbstverständlich.
:32. Hartmut las es als Signal, das er nicht ignorieren wollte.
:33. Er fragte nach der Crime Rate der Gegend.
:34. Bill beantwortete das, indem er ihm die öffentlichen Statistiken für den Zip Code zeigte.
:35. Nicht weil Inverness ein Problem hatte.
:36. Sondern weil Bill wusste, dass ein Mann wie Hartmut Daten braucht, um eine Aussage ernst zu nehmen.
:37. Die Fenster im Haus in Inverness waren doppelt verglast.
:38. Das ist in Deutschland Standard, aber nicht schusssicher.
:39. Hartmut hatte das nicht verlangt und Bill empfahl es auch nicht.
:40. Weil das in dieser Gegend weder üblich noch notwendig war.
:41. Aber die Tatsache, dass Hartmut die Frage gestellt hatte, sagte etwas über den Hintergrund aus, aus dem er kam.
:42. Die Heizung war das, was Hartmut am meisten überraschte.
:43. Nicht weil sie schlecht war, sondern weil sie ein anderes System war.
:44. Forced Air, Umlufterwärmung durch Kanäle, die warme oder kalte Luft in jeden Raum blasen.
:45. Das ist effizient und Hartmut kannte es aus deutschen Verhältnissen nicht.
:46. In Deutschland sitzen Heizkörper an Wänden und strahlen Wärme ab.
:47. Das ist ein physikalisch anderes Erlebnis.
:48. Er fragte Bill nach den Vor- und Nachteilen.
:49. Bill mochte solche Fragen, weil sie zeigten, dass jemand wirklich verstehen wollte.
:50. Er erklärte es präzise.
:51. Forced Air heißt gleichmäßige Temperatur in allen Räumen, schnelles Aufheizen, einfache Klimaanlage im Sommer durch dasselbe System.
:52. Aber auch trockene Luft, Staubverteilung durch die Kanäle, wenn sie nicht gereinigt werden, und ein Geräusch.
:53. Das hört man entweder schnell nicht mehr oder vergisst es nie.
:54. Die Küche im Inverness-Haus war das, was amerikanische Makler als Chef's Kitchen bezeichnen.
:55. Mit Granitplatten, Edelstahlgeräten, einem Kühlschrank von der Größe eines deutschen Kleiderschranks und einem Island in der Mitte.
:56. Auf dem man hätte eine Taufe feiern können.
:57. Hartmuts Frau Elke, die zum zweiten Besichtigungstermin mitgekommen war, betrachtete das alles mit dem Ausdruck von jemandem, der beeindruckt ist und sich gleichzeitig fragt, wofür.
:58. Sie hatten in München eine Wohnküche gehabt, pragmatisch und kompakt, in der man gut kochen konnte.
:59. Was sie hier sah, war weniger eine Küche als eine Aussage über Küchen.
:60. Das kommt in Amerika häufiger vor als man denkt.
:61. Die Inszenierung einer Funktion statt die Funktion selbst.
:62. Elke fragte, ob der Kühlschrank zum Haus gehöre.
:63. Weil sie aus deutschen Verhältnissen wusste, dass Geräte manchmal nicht Teil des Kaufs sind.
:64. Bill erklärte, dass in Amerika Appliances in der Regel mitverkauft werden.
:65. Das ist eine der angenehmen Überraschungen des amerikanischen Immobilienmarkts.
:66. Die Waschküche hatte drei Geräte, Washer, Dryer, und ein zweites Kühlschrankgerät für Getränke.
:67. Hartmut registrierte das mit der sachlichen Verwunderung eines Mannes, der in Deutschland mit einer Waschmaschine und einem Trockner gelebt hatte.
:68. Und der jetzt verstand, dass Fläche in Amerika eine andere Bedeutung hat als in Deutschland.
:69. Weil sie vorhanden ist und weil sie genutzt wird, ohne dass man die Nutzung rechtfertigen muss.
:70. Die Decken waren hoch, drei Meter oder mehr.
:71. Das gab dem Haus eine Offenheit, die Hartmut mochte.
:72. Gleichzeitig bedeutete es, dass das Heizen einer größeren Luftmenge Energie kostet.
:73. Das räumte Bill ein, als Hartmut fragte.
:74. Die Garage fasste drei Autos.
:75. In einer Gegend mit öffentlichem Nahverkehr, den es hier nicht gab, war das keine Übertreibung, sondern Mathematik.
:76. Zwei Autos für zwei Personen plus Platz für das, was in deutschen Kellern lagert.
:77. Weil Keller in amerikanischen Häusern dieser Bauart zwar vorhanden, aber als Wohnraum nicht ausgebaut sind.
:78. Die Sicherheit der Gegend war kein abstraktes Thema, sondern ein konkretes Angebot.
:79. Die Gemeinde in Inverness hatte einen privaten Sicherheitsdienst, der die Straßen patrouillierte.
:80. Das konnte man als Zeichen interpretieren, dass die Bewohner es für nötig hielten.
:81. Oder als Zeichen, dass sie sich den Komfort leisteten, den öffentliche Polizei nicht in dieser Dichte erbringt.
:82. Bill sagte, es sei beides.
:83. Das war die ehrlichste Antwort, die er geben konnte.
:84. Hartmut kaufte das Haus in Inverness.
:85. Nach einem Gutachten, das Bill koordiniert hatte.
:86. Nach einer Verhandlung, die sein Anwalt geführt hatte.
:87. Weil in Illinois Anwälte beim Closing obligatorisch sind.
:88. Das erlebte er als einen der wenigen Momente, in dem das amerikanische System dem deutschen ähnlicher war als erwartet.
:89. Das Closing dauerte zwei Stunden.
:90. Er unterschrieb mehr Dokumente als bei jedem deutschen Immobilienkauf.
:91. Aber ohne Notar im deutschen Sinne.
:92. Weil die Title Company diese Funktion übernimmt.
:93. Das funktioniert und er fand es trotzdem seltsam.
:94. Er lebte ein halbes Jahr im Haus, bevor er aufgehört hatte, die Unterschiede zu bemerken.
:95. Das bedeutete nicht, dass die Unterschiede verschwunden waren.
:96. Sondern dass er gelernt hatte, in einem anderen System zu leben.
:97. Das ist vielleicht das Beste, was man über Eingewöhnung sagen kann.
:98. Nicht dass man das Neue für das Bessere hält.
:99. Sondern dass man aufgehört hat, es am Alten zu messen.
|}
=== 3 ===
:Ami még nincs eldöntve.
:1. Ivan beletörődött abba, hogy Permben él, annak az embernek a sajátos beletörődésével, aki már nem tesz különbséget döntés és egy másik lehetőség hiánya között.
:2. A különbség idővel túl kicsivé vált ahhoz, hogy fenn lehessen tartani, és maga a fenntartás is energiát igényelt, amelyet másra használt, anélkül hogy pontosan tudta volna, mire.
:3. A városnak azoknak a helyeknek a minősége volt, amelyek önmaguknak elegendők, nem az önelégültség pozitív értelmében, hanem annak a semleges értelmében, ami nem keres alkalmat arra, hogy igazolja magát.
:4. Ivan megtanult ebben élni, úgy, ahogy az ember olyan éghajlatban él, amelyet nem választott, és amelyet mégis ismer, egészen addig, amíg már nem érzékeli.
:5. Az első hó egy kedd reggelen érkezett, annak a dolognak a csendes alaposságával, amelynek nincs szüksége engedélyre.
:6. Ivan az ablaknál ült, és teát ivott, amely az ő közreműködése nélkül hűlt ki, miközben olyan nyitott figyelemmel nézte a havat, mint akinek éppen nincs más feladata.
:7. Ez ritkábban fordult elő, mint néha gondolta.
:8. Felöltözött, és elment az állomásra, nem céllal, hanem azzal az impulzussal, amely akkor keletkezik, amikor az ülés már nem jobb, mint a menés.
:9. Gyenge impulzus volt, de működött, és az állomás volt az egyetlen hely a városban, ahol a mozgásnak természetes igazolása volt.
:10. Ott az érkezés és az indulás bele volt építve az építészetbe, akkor is, ha éppen egyik sem történt.
:11. A peronnak olyan hűvös csendje volt, mint azoknak a helyeknek, amelyek valamire várnak, ami még nincs ott.
:12. A hó a sínekre hullott, és nem tett különbséget aközött, ami a vonatoknak készült, és aközött, ami az embereknek.
:13. Ivan állt, és abba az irányba nézett, ahonnan a vonat jönne, ha jönne, abba az irányba, amely mindig ugyanaz, akkor is, ha a vonat időt hagy magának.
:14. A nő a peron másik végén elég mozdulatlan volt ahhoz, hogy először a háttér részének tűnjön.
:15. Amikor megfordult, Ivannak szüksége volt egy másodpercre, mert tíz év úgy változtatja meg az ember arcát, hogy abban nincs dráma, csak halk eltolódás.
:16. Ezt az eltolódást előbb le kell fordítani, mielőtt az ember megérti, mit lát.
:17. Kimondta Katja nevét, Katja pedig kimondta az övét, és ez volt a viszontlátás, pontosan és túláradás nélkül.
:18. Mindketten elég idősek voltak ahhoz, hogy tudják: a túláradás többnyire valamit elrejt, és annak, ami összekötötte őket, nem volt szüksége megrendezésre.
:19. Katja megkérdezte, hogy a vonatra vár-e, annak az embernek a hangján, aki olyan kérdést tesz fel, amely egyben nyitás is.
:20. Ivan azt mondta, igen, ami nem volt hamis, mert várt valamire, és a vonat éppen olyan jó válasz volt erre a várakozásra, mint bármely más.
:21. Beszélgettek, annak az óvatos gondosságával, ahogy olyan emberek beszélnek, akik hosszú idő után látják egymást újra.
:22. Tudták, hogy a beszélgetésnek van felszíne és mélysége, és még nem tudták, milyen mélyre akarnak menni.
:23. Ezért először a felszínen maradtak, ami nem gyávaság volt, hanem tisztelet az iránt, ami alatta van.
:24. A vonat nem jött, amit a kijelző az elektronikus rendszerek tárgyilagos közönyével közölt.
:25. Olyan rendszerek közönyével, amelyek rossz híreket közvetítenek bocsánatkérés nélkül.
:26. Maradtak, anélkül hogy megbeszélték volna, mert a maradás nem olyan döntés volt, amelyet ki kellett mondani.
:27. Inkább olyan döntés volt, amely magától adódott, amikor az elmenés oka eltűnt, a maradás oka pedig még nem volt megnevezve, de már érezhető volt.
:28. Katja azt mondta, emlékszik arra az utolsó novemberre, amelyet itt töltött, Ivan pedig azt mondta, ő is.
:29. Annak az embernek a rövid, őszinte hangján mondta, aki megerősít egy emléket anélkül, hogy pontosítaná, mert a pontosítás megváltoztatná az emléket.
:30. Mindketten tudták, mire gondolnak, és bizonyos dolgok világosabbak maradnak, ha az ember nem mondja ki őket.
:31. A hó tovább hullott, sietség és szándék nélkül, annak egyenletes kitartásával, aminek nincs véleménye arról, ami alatta van.
:32. Ivan Katja mellett állt a peronon, és a vonat nem jött.
:33. A közöttük lévő csendnek nem az üresség minősége volt, hanem valami olyané, ami még nincs eldöntve.
:34. Ez talán ugyanaz, mint a lehetőség, ha az ember kész így nevezni.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Ami még nincs eldöntve. - Was noch nicht entschieden ist.
:1. Ivan beletörődött abba, hogy Permben él, annak az embernek a sajátos beletörődésével, aki már nem tesz különbséget döntés és egy másik lehetőség hiánya között. - Iwan hatte sich damit abgefunden, in Perm zu leben, mit der spezifischen Abgefundenheit von jemandem, der aufgehört hat zu unterscheiden zwischen einer Entscheidung und dem Fehlen einer anderen.
:2. A különbség idővel túl kicsivé vált ahhoz, hogy fenn lehessen tartani, és maga a fenntartás is energiát igényelt, amelyet másra használt, anélkül hogy pontosan tudta volna, mire. - Weil der Unterschied irgendwann zu klein geworden war, um ihn aufrechtzuerhalten, und weil das Aufrechterhalten selbst eine Energie erfordert, die er für anderes brauchte, ohne genau zu wissen, wofür.
:3. A városnak azoknak a helyeknek a minősége volt, amelyek önmaguknak elegendők, nem az önelégültség pozitív értelmében, hanem annak a semleges értelmében, ami nem keres alkalmat arra, hogy igazolja magát. - Die Stadt hatte die Qualität von Orten, die sich selbst genug sind, nicht im positiven Sinne von Selbstgenügsamkeit, sondern im neutralen Sinne von etwas, das keinen Anlass sucht, sich zu rechtfertigen.
:4. Ivan megtanult ebben élni, úgy, ahogy az ember olyan éghajlatban él, amelyet nem választott, és amelyet mégis ismer, egészen addig, amíg már nem érzékeli. - Iwan hatte gelernt, darin zu leben, wie man in einem Klima lebt, das man nicht gewählt hat und das man trotzdem kennt, bis es aufhört, wahrgenommen zu werden.
:5. Az első hó egy kedd reggelen érkezett, annak a dolognak a csendes alaposságával, amelynek nincs szüksége engedélyre. - Der erste Schnee kam an einem Dienstagmorgen mit der stillen Gründlichkeit von etwas, das keine Erlaubnis braucht.
:6. Ivan az ablaknál ült, és teát ivott, amely az ő közreműködése nélkül hűlt ki, miközben olyan nyitott figyelemmel nézte a havat, mint akinek éppen nincs más feladata. - Iwan saß am Fenster, trank Tee, der kalt geworden war ohne sein Zutun, und schaute dem Schnee zu mit der offenen Aufmerksamkeit von jemandem, der gerade keine andere Aufgabe hat.
:7. Ez ritkábban fordult elő, mint néha gondolta. - Was seltener vorkam, als er manchmal dachte.
:8. Felöltözött, és elment az állomásra, nem céllal, hanem azzal az impulzussal, amely akkor keletkezik, amikor az ülés már nem jobb, mint a menés. - Er zog sich an und ging zum Bahnhof, nicht mit einem Ziel, sondern mit dem Impuls, der entsteht, wenn Sitzen aufgehört hat, besser zu sein als Gehen.
:9. Gyenge impulzus volt, de működött, és az állomás volt az egyetlen hely a városban, ahol a mozgásnak természetes igazolása volt. - Es war ein schwacher Impuls, aber ein funktionierender, und der Bahnhof war der einzige Ort in der Stadt, an dem Bewegung eine natürliche Rechtfertigung hatte.
:10. Ott az érkezés és az indulás bele volt építve az építészetbe, akkor is, ha éppen egyik sem történt. - Dort waren das Ankommen und das Abfahren in die Architektur eingebaut, auch wenn beides gerade nicht stattfand.
:11. A peronnak olyan hűvös csendje volt, mint azoknak a helyeknek, amelyek valamire várnak, ami még nincs ott. - Der Bahnsteig hatte die kühle Stille von Orten, die auf etwas warten, das noch nicht da ist.
:12. A hó a sínekre hullott, és nem tett különbséget aközött, ami a vonatoknak készült, és aközött, ami az embereknek. - Der Schnee fiel auf die Gleise und machte keinen Unterschied zwischen dem, was für Züge gedacht war, und dem, was für Menschen.
:13. Ivan állt, és abba az irányba nézett, ahonnan a vonat jönne, ha jönne, abba az irányba, amely mindig ugyanaz, akkor is, ha a vonat időt hagy magának. - Iwan stand und schaute in die Richtung, aus der der Zug kommen würde, wenn er käme, was eine Richtung ist, die immer dieselbe ist, auch wenn der Zug sich Zeit lässt.
:14. A nő a peron másik végén elég mozdulatlan volt ahhoz, hogy először a háttér részének tűnjön. - Die Frau am anderen Ende des Bahnsteigs war still genug, um zunächst Teil des Hintergrunds zu sein.
:15. Amikor megfordult, Ivannak szüksége volt egy másodpercre, mert tíz év úgy változtatja meg az ember arcát, hogy abban nincs dráma, csak halk eltolódás. - Als sie sich umdrehte, brauchte Iwan eine Sekunde, weil zehn Jahre das Gesicht eines Menschen verändern auf eine Art, die keine Dramatik hat, sondern nur eine leise Verschiebung.
:16. Ezt az eltolódást előbb le kell fordítani, mielőtt az ember megérti, mit lát. - Die man erst übersetzen muss, bevor man versteht, was man sieht.
:17. Kimondta Katja nevét, Katja pedig kimondta az övét, és ez volt a viszontlátás, pontosan és túláradás nélkül. - Er sagte ihren Namen, und sie sagte seinen, und das war das Wiedersehen, präzise und ohne Überschwang.
:18. Mindketten elég idősek voltak ahhoz, hogy tudják: a túláradás többnyire valamit elrejt, és annak, ami összekötötte őket, nem volt szüksége megrendezésre. - Weil beide alt genug waren, um zu wissen, dass Überschwang meistens etwas verbirgt, und weil das, was sie miteinander verband, keine Inszenierung brauchte.
:19. Katja megkérdezte, hogy a vonatra vár-e, annak az embernek a hangján, aki olyan kérdést tesz fel, amely egyben nyitás is. - Sie fragte, ob er auf den Zug warte, mit dem Tonfall von jemandem, der eine Frage stellt, die auch eine Eröffnung ist.
:20. Ivan azt mondta, igen, ami nem volt hamis, mert várt valamire, és a vonat éppen olyan jó válasz volt erre a várakozásra, mint bármely más. - Er sagte ja, was nicht falsch war, weil er auf etwas wartete, und der Zug war eine so gute Antwort auf dieses Warten wie jede andere.
:21. Beszélgettek, annak az óvatos gondosságával, ahogy olyan emberek beszélnek, akik hosszú idő után látják egymást újra. - Sie sprachen, mit der vorsichtigen Sorgfalt von Menschen, die sich nach langer Zeit wiedersehen.
:22. Tudták, hogy a beszélgetésnek van felszíne és mélysége, és még nem tudták, milyen mélyre akarnak menni. - Sie wussten, dass das Gespräch eine Oberfläche hat und eine Tiefe, und sie wussten noch nicht, wie weit sie in die Tiefe wollten.
:23. Ezért először a felszínen maradtak, ami nem gyávaság volt, hanem tisztelet az iránt, ami alatta van. - Deswegen blieben sie zunächst auf der Oberfläche, was keine Feigheit ist, sondern Respekt vor dem, was darunter liegt.
:24. A vonat nem jött, amit a kijelző az elektronikus rendszerek tárgyilagos közönyével közölt. - Der Zug kam nicht, was das Display mit der sachlichen Gleichgültigkeit von Systemen mitteilte.
:25. Olyan rendszerek közönyével, amelyek rossz híreket közvetítenek bocsánatkérés nélkül. - Von Systemen, die schlechte Nachrichten ohne Entschuldigung übermitteln.
:26. Maradtak, anélkül hogy megbeszélték volna, mert a maradás nem olyan döntés volt, amelyet ki kellett mondani. - Sie blieben, ohne das zu besprechen, weil das Bleiben keine Entscheidung war, die gesagt werden musste.
:27. Inkább olyan döntés volt, amely magától adódott, amikor az elmenés oka eltűnt, a maradás oka pedig még nem volt megnevezve, de már érezhető volt. - Sondern eine, die sich ergab, wenn der Grund zum Gehen wegfiel und der Grund zum Bleiben noch nicht benannt, aber spürbar war.
:28. Katja azt mondta, emlékszik arra az utolsó novemberre, amelyet itt töltött, Ivan pedig azt mondta, ő is. - Katja sagte, sie erinnere sich an den letzten November, den sie hier verbracht hatte, und Iwan sagte, er auch.
:29. Annak az embernek a rövid, őszinte hangján mondta, aki megerősít egy emléket anélkül, hogy pontosítaná, mert a pontosítás megváltoztatná az emléket. - Mit dem kurzen, ehrlichen Ton von jemandem, der eine Erinnerung bestätigt, ohne zu spezifizieren, weil das Spezifizieren die Erinnerung verändern würde.
:30. Mindketten tudták, mire gondolnak, és bizonyos dolgok világosabbak maradnak, ha az ember nem mondja ki őket. - Sie beide wussten, was gemeint war, und manches bleibt klarer, wenn man es nicht ausspricht.
:31. A hó tovább hullott, sietség és szándék nélkül, annak egyenletes kitartásával, aminek nincs véleménye arról, ami alatta van. - Der Schnee fiel weiter, ohne Eile und ohne Absicht, mit der gleichmäßigen Beharrlichkeit von etwas, das keine Meinung hat über das, was darunter liegt.
:32. Ivan Katja mellett állt a peronon, és a vonat nem jött. - Iwan stand neben Katja auf dem Bahnsteig, und der Zug kam nicht.
:33. A közöttük lévő csendnek nem az üresség minősége volt, hanem valami olyané, ami még nincs eldöntve. - Die Stille, die zwischen ihnen war, hatte nicht die Qualität von Leere, sondern von etwas, das noch nicht entschieden ist.
:34. Ez talán ugyanaz, mint a lehetőség, ha az ember kész így nevezni. - Das ist vielleicht dasselbe wie Möglichkeit, wenn man bereit ist, es so zu nennen.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Was noch nicht entschieden ist.
:1. Iwan hatte sich damit abgefunden, in Perm zu leben, mit der spezifischen Abgefundenheit von jemandem, der aufgehört hat zu unterscheiden zwischen einer Entscheidung und dem Fehlen einer anderen.
:2. Weil der Unterschied irgendwann zu klein geworden war, um ihn aufrechtzuerhalten, und weil das Aufrechterhalten selbst eine Energie erfordert, die er für anderes brauchte, ohne genau zu wissen, wofür.
:3. Die Stadt hatte die Qualität von Orten, die sich selbst genug sind, nicht im positiven Sinne von Selbstgenügsamkeit, sondern im neutralen Sinne von etwas, das keinen Anlass sucht, sich zu rechtfertigen.
:4. Iwan hatte gelernt, darin zu leben, wie man in einem Klima lebt, das man nicht gewählt hat und das man trotzdem kennt, bis es aufhört, wahrgenommen zu werden.
:5. Der erste Schnee kam an einem Dienstagmorgen mit der stillen Gründlichkeit von etwas, das keine Erlaubnis braucht.
:6. Iwan saß am Fenster, trank Tee, der kalt geworden war ohne sein Zutun, und schaute dem Schnee zu mit der offenen Aufmerksamkeit von jemandem, der gerade keine andere Aufgabe hat.
:7. Was seltener vorkam, als er manchmal dachte.
:8. Er zog sich an und ging zum Bahnhof, nicht mit einem Ziel, sondern mit dem Impuls, der entsteht, wenn Sitzen aufgehört hat, besser zu sein als Gehen.
:9. Es war ein schwacher Impuls, aber ein funktionierender, und der Bahnhof war der einzige Ort in der Stadt, an dem Bewegung eine natürliche Rechtfertigung hatte.
:10. Dort waren das Ankommen und das Abfahren in die Architektur eingebaut, auch wenn beides gerade nicht stattfand.
:11. Der Bahnsteig hatte die kühle Stille von Orten, die auf etwas warten, das noch nicht da ist.
:12. Der Schnee fiel auf die Gleise und machte keinen Unterschied zwischen dem, was für Züge gedacht war, und dem, was für Menschen.
:13. Iwan stand und schaute in die Richtung, aus der der Zug kommen würde, wenn er käme, was eine Richtung ist, die immer dieselbe ist, auch wenn der Zug sich Zeit lässt.
:14. Die Frau am anderen Ende des Bahnsteigs war still genug, um zunächst Teil des Hintergrunds zu sein.
:15. Als sie sich umdrehte, brauchte Iwan eine Sekunde, weil zehn Jahre das Gesicht eines Menschen verändern auf eine Art, die keine Dramatik hat, sondern nur eine leise Verschiebung.
:16. Die man erst übersetzen muss, bevor man versteht, was man sieht.
:17. Er sagte ihren Namen, und sie sagte seinen, und das war das Wiedersehen, präzise und ohne Überschwang.
:18. Weil beide alt genug waren, um zu wissen, dass Überschwang meistens etwas verbirgt, und weil das, was sie miteinander verband, keine Inszenierung brauchte.
:19. Sie fragte, ob er auf den Zug warte, mit dem Tonfall von jemandem, der eine Frage stellt, die auch eine Eröffnung ist.
:20. Er sagte ja, was nicht falsch war, weil er auf etwas wartete, und der Zug war eine so gute Antwort auf dieses Warten wie jede andere.
:21. Sie sprachen, mit der vorsichtigen Sorgfalt von Menschen, die sich nach langer Zeit wiedersehen.
:22. Sie wussten, dass das Gespräch eine Oberfläche hat und eine Tiefe, und sie wussten noch nicht, wie weit sie in die Tiefe wollten.
:23. Deswegen blieben sie zunächst auf der Oberfläche, was keine Feigheit ist, sondern Respekt vor dem, was darunter liegt.
:24. Der Zug kam nicht, was das Display mit der sachlichen Gleichgültigkeit von Systemen mitteilte.
:25. Von Systemen, die schlechte Nachrichten ohne Entschuldigung übermitteln.
:26. Sie blieben, ohne das zu besprechen, weil das Bleiben keine Entscheidung war, die gesagt werden musste.
:27. Sondern eine, die sich ergab, wenn der Grund zum Gehen wegfiel und der Grund zum Bleiben noch nicht benannt, aber spürbar war.
:28. Katja sagte, sie erinnere sich an den letzten November, den sie hier verbracht hatte, und Iwan sagte, er auch.
:29. Mit dem kurzen, ehrlichen Ton von jemandem, der eine Erinnerung bestätigt, ohne zu spezifizieren, weil das Spezifizieren die Erinnerung verändern würde.
:30. Sie beide wussten, was gemeint war, und manches bleibt klarer, wenn man es nicht ausspricht.
:31. Der Schnee fiel weiter, ohne Eile und ohne Absicht, mit der gleichmäßigen Beharrlichkeit von etwas, das keine Meinung hat über das, was darunter liegt.
:32. Iwan stand neben Katja auf dem Bahnsteig, und der Zug kam nicht.
:33. Die Stille, die zwischen ihnen war, hatte nicht die Qualität von Leere, sondern von etwas, das noch nicht entschieden ist.
:34. Das ist vielleicht dasselbe wie Möglichkeit, wenn man bereit ist, es so zu nennen.
|}
=== 4 ===
:A régi barátságok ideje.
:1. Dmitri húsz éve lakott egyedül a negyedik emeleti lakásban, annak az embernek a nyugodt magától értetődésével, akinek egy állapotot már nem kell kommentálnia, mert annyira teljesen az élete részévé vált, hogy megszűnt észrevenni.
:2. Ez nem veszteség volt, hanem a megszokás legmélyebb formája, és a megszokás néha a legőszintébb dolog, amit egy életformáról mondani lehet, mert már nincs szüksége igazolásra.
:3. A könyvespolcok ugyanazokon a falakon álltak, mint a hetvenes évek óta, ugyanazokkal a könyvekkel, amelyeknek a többségét elolvasta, és amelyekre még emlékezett, amit elegendőnek tartott.
:4. Néha, amikor meglátott egy címet, nem a tartalom emléke tért vissza, hanem az olvasás állapota, a hely és az idő, valamint az az ember, aki akkor volt, ami a jelenlét saját formája.
:5. Ez a jelenlét nem igényel ismétlést ahhoz, hogy valódi legyen.
:6. Az októberi eső olyasmivé változtatta a várost, ami csendesebb volt a megszokott állapotánál, üres járdákkal és a nedves utca fényével.
:7. Dmitri az ablaknál ült, és ezt a megváltozott képet olyan ember nyitott figyelmével nézte, aki nem keres semmit, ami feltétele annak, hogy az ember azt lássa, ami ott van.
:8. És hogy ne változtassa azonnal valami mássá.
:9. Jelena bejelentés nélkül csengetett, ami az ő szokása volt, és amit Dmitri régebben néha zavarónak talált, most viszont a régi barátságok egyik csalhatatlan jelének tekintett.
:10. Ez a protokolltól való szabadság akkor jön létre, amikor két ember elég hosszú ideig élt egymás mellett ahhoz, hogy a forma már ne helyettesítse a funkciót.
:11. És a forma már csak akkor jelenik meg, amikor valóban szükség van rá.
:12. Jelena magával hozta az utca hidegét, Dmitri segített neki a kabáttal, majd friss teát készített, mert a régi kihűlt anélkül, hogy észrevette volna.
:13. Leültek a szoba közepén álló kerek asztalhoz, amely egy embernek túl nagy volt, kettőnek viszont pontosan megfelelő, amit Dmitri néha gondolt, de soha nem mondott ki.
:14. Mert bizonyos megfigyelések azáltal őrzik meg az értéküket, hogy az ember megtartja őket magának.
:15. Beszéltek az esőről és Volkov úrról, a második emeleti szomszédról, aki az előző héten halt meg, nyugodtan és anélkül a színpadias súly nélkül, amelyet a halálnak néha adnak.
:16. Volkov hosszú életet élt végig, ami a legjobb lezárás, amelyet egy élet kaphat, és a gyász meg a tisztelet nem zárják ki egymást, hanem néha ugyanaz a csendes gesztus.
:17. Jelena elmesélte, hogy néha segített neki bevásárolni, amit Dmitri nem tudott, és ez a nem tudás annak a felfedezésnek a sajátos minőségét hordozta, amelyet hosszú idő után teszünk valakiről.
:18. Olyan emberekről, akikről azt hisszük, ismerjük őket; ilyenkor a kép nem kijavul, hanem kiegészül, és megmutatja, hogy az emberek összetettebbek a róluk vezetett változatainknál.
:19. Akkor is így van ez, ha ezek a változatok jók.
:20. A beszélgetéseik a mindennapok konkrét anyagából épültek, anélkül hogy mélyebbre akartak volna menni, amit egyesek felszínességnek tartanak.
:21. Valójában azonban ez annak a barátságnak a jele, amelynek már nem kell bizonyítania a mélységét, mert már bizonyított, és ezért könnyű lehet anélkül, hogy sekély volna.
:22. Ez a különbség aközött a barátság között, amely még akar valamit, és aközött, amely már az, ami.
:23. Jelena megkérdezte, olvas-e még, ő azt mondta, néha, Jelena pedig azt, hogy kevesebbet, mint régen, és ebben a rövid váltásban több volt, mint sok hosszabb beszélgetésben.
:24. Mert a régi barátok megtanulták, hogy a rövidség nem rövidítés, hanem lepárlás, azoknak az éveknek az eredménye, amelyekben a fölösleges eltűnt, és csak az maradt, ami tart.
:25. Amikor Jelena felvette a kabátját, Dmitri azt mondta neki, jöjjön hamarosan újra, ő pedig azt mondta, igen, csináljuk így, dátum nélkül.
:26. Régi barátságoknál ez a legmegbízhatóbb forma, mert megállapodás helyett bizalmon alapul, és az ilyen bizalomnak olyan anyaga van, amelyet semmilyen naptár nem pótolhat.
:27. Abban mutatkozik meg, hogy az ember tudja: a másik komolyan gondolja, anélkül hogy bizonyítania kellene.
:28. Az ajtó azzal a halk, ismerős hanggal csukódott be, amellyel az ember sokszor hallotta már becsukódni, és Dmitri hallotta Jelena lépteit a lépcsőn.
:29. Hallotta őket, amíg fel nem oldódtak a ház csendjében, és akkor a lakás újra csendes lett, de ez már a beszélgetés utáni csend volt.
:30. Ennek más volt a textúrája, mint az előtte lévő csendnek: melegebb és lakottabb, mert a beszélgetések hagynak maguk után valamit, aminek nincs szava, de érezhető.
:31. Megitta a hideg teáját, Jelena félig teli csészéjét nézte, és arra gondolt, hogy a régi barátságoknak olyan minőségük van, amelyet nem lehet előállítani, mert idő kell hozzá.
:32. Az idő az egyetlen dolog, amelyet nem lehet utánozni, ami megnyugtató gondolat, ha az embernek elég volt belőle ahhoz, hogy valamit kezdjen vele.
:33. Felkapcsolta a villanyt, a lakás világosabb lett, az eső tovább hullott, egyenletesen és szándék nélkül.
:34. Az este elkezdődött azoknak az estéknek a csendes megbízhatóságával, amelyek nem adnak ígéretet és nem mondanak ítéletet, hanem egyszerűen megérkeznek.
:35. És ez néha elég.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A régi barátságok ideje. - Die Zeit alter Freundschaften.
:1. Dmitri húsz éve lakott egyedül a negyedik emeleti lakásban, annak az embernek a nyugodt magától értetődésével, akinek egy állapotot már nem kell kommentálnia, mert annyira teljesen az élete részévé vált, hogy megszűnt észrevenni. - Dmitri hatte die Wohnung im vierten Stock seit zwanzig Jahren allein bewohnt, mit der ruhigen Selbstverständlichkeit von jemandem, für den ein Zustand aufgehört hat, kommentiert zu werden, weil er so vollständig Teil des Lebens geworden ist, dass er aufgehört hat, wahrgenommen zu werden.
:2. Ez nem veszteség volt, hanem a megszokás legmélyebb formája, és a megszokás néha a legőszintébb dolog, amit egy életformáról mondani lehet, mert már nincs szüksége igazolásra. - Das war kein Verlust, sondern die tiefste Form von Eingewöhnung, und Eingewöhnung ist manchmal das Ehrlichste, was man über eine Lebensform sagen kann, weil sie keine Rechtfertigung mehr braucht.
:3. A könyvespolcok ugyanazokon a falakon álltak, mint a hetvenes évek óta, ugyanazokkal a könyvekkel, amelyeknek a többségét elolvasta, és amelyekre még emlékezett, amit elegendőnek tartott. - Die Bücherregale standen an denselben Wänden wie seit den siebziger Jahren, mit denselben Büchern, von denen er die meisten gelesen hatte und an die er sich erinnerte, was er für ausreichend hielt.
:4. Néha, amikor meglátott egy címet, nem a tartalom emléke tért vissza, hanem az olvasás állapota, a hely és az idő, valamint az az ember, aki akkor volt, ami a jelenlét saját formája. - Manchmal, wenn er einen Titel sah, kam die Erinnerung nicht an den Inhalt, sondern an den Zustand des Lesens, an den Ort und die Zeit und die Person, die er damals gewesen war, was eine eigene Form von Gegenwart ist.
:5. Ez a jelenlét nem igényel ismétlést ahhoz, hogy valódi legyen. - Diese Gegenwart braucht keine Wiederholung, um wirklich zu sein.
:6. Az októberi eső olyasmivé változtatta a várost, ami csendesebb volt a megszokott állapotánál, üres járdákkal és a nedves utca fényével. - Der Oktoberregen hatte die Stadt in etwas verwandelt, das ruhiger war als sein Normalzustand, mit den leeren Bürgersteigen und dem Glanz der nassen Straße.
:7. Dmitri az ablaknál ült, és ezt a megváltozott képet olyan ember nyitott figyelmével nézte, aki nem keres semmit, ami feltétele annak, hogy az ember azt lássa, ami ott van. - Dmitri saß am Fenster und schaute auf dieses veränderte Bild mit der offenen Aufmerksamkeit von jemandem, der nichts sucht, was die Voraussetzung ist dafür, zu sehen, was da ist.
:8. És hogy ne változtassa azonnal valami mássá. - Ohne es sofort in etwas anderes zu verwandeln.
:9. Jelena bejelentés nélkül csengetett, ami az ő szokása volt, és amit Dmitri régebben néha zavarónak talált, most viszont a régi barátságok egyik csalhatatlan jelének tekintett. - Jelena klingelte ohne Ankündigung, was ihre Art war und was Dmitri früher manchmal störend gefunden hatte und was er jetzt als eines der untrüglichen Zeichen betrachtete, die alte Freundschaften von jüngeren unterscheiden.
:10. Ez a protokolltól való szabadság akkor jön létre, amikor két ember elég hosszú ideig élt egymás mellett ahhoz, hogy a forma már ne helyettesítse a funkciót. - Diese Freiheit vom Protokoll entsteht, wenn zwei Menschen so lange genug miteinander gelebt haben, dass die Form aufgehört hat, die Funktion zu ersetzen.
:11. És a forma már csak akkor jelenik meg, amikor valóban szükség van rá. - Und die Form erscheint nur noch dann, wenn sie wirklich gebraucht wird.
:12. Jelena magával hozta az utca hidegét, Dmitri segített neki a kabáttal, majd friss teát készített, mert a régi kihűlt anélkül, hogy észrevette volna. - Sie brachte die Kälte der Straße mit, er half ihr mit dem Mantel, machte neuen Tee, weil der alte kalt geworden war ohne sein Bemerken.
:13. Leültek a szoba közepén álló kerek asztalhoz, amely egy embernek túl nagy volt, kettőnek viszont pontosan megfelelő, amit Dmitri néha gondolt, de soha nem mondott ki. - Sie setzten sich an den runden Tisch, der für eine Person zu groß und für zwei genau richtig war, was Dmitri manchmal dachte und nie sagte.
:14. Mert bizonyos megfigyelések azáltal őrzik meg az értéküket, hogy az ember megtartja őket magának. - Weil manche Beobachtungen ihren Wert dadurch behalten, dass man sie für sich behält.
:15. Beszéltek az esőről és Volkov úrról, a második emeleti szomszédról, aki az előző héten halt meg, nyugodtan és anélkül a színpadias súly nélkül, amelyet a halálnak néha adnak. - Sie sprachen über den Regen, über Herrn Volkov, den Nachbarn aus dem zweiten Stock, der letzte Woche gestorben war, ruhig und ohne die performative Schwere, die dem Tod manchmal gegeben wird.
:16. Volkov hosszú életet élt végig, ami a legjobb lezárás, amelyet egy élet kaphat, és a gyász meg a tisztelet nem zárják ki egymást, hanem néha ugyanaz a csendes gesztus. - Volkov hatte ein langes Leben vollständig gelebt, was der beste Abschluss ist, den ein Leben haben kann, und Trauer und Respekt schließen sich nicht aus, sondern sind manchmal dieselbe stille Geste.
:17. Jelena elmesélte, hogy néha segített neki bevásárolni, amit Dmitri nem tudott, és ez a nem tudás annak a felfedezésnek a sajátos minőségét hordozta, amelyet hosszú idő után teszünk valakiről. - Jelena erzählte, dass sie ihm manchmal beim Einkaufen geholfen hatte, was Dmitri nicht gewusst hatte, und dieses Nicht-Gewusst-Haben hatte die spezifische Qualität von Entdeckungen, die man nach langer Zeit über Menschen macht.
:18. Olyan emberekről, akikről azt hisszük, ismerjük őket; ilyenkor a kép nem kijavul, hanem kiegészül, és megmutatja, hogy az emberek összetettebbek a róluk vezetett változatainknál. - Über Menschen, die man zu kennen glaubt; eine Verschiebung im Bild, die das Bild nicht korrigiert, sondern ergänzt, und die zeigt, dass Menschen komplexer sind als die Versionen, die wir von ihnen führen.
:19. Akkor is így van ez, ha ezek a változatok jók. - Auch wenn die Versionen gut sind.
:20. A beszélgetéseik a mindennapok konkrét anyagából épültek, anélkül hogy mélyebbre akartak volna menni, amit egyesek felszínességnek tartanak. - Die Gespräche, die sie führten, waren aus dem konkreten Material des Alltags, ohne die Ambition, tiefer zu gehen, was manche für Oberflächlichkeit halten.
:21. Valójában azonban ez annak a barátságnak a jele, amelynek már nem kell bizonyítania a mélységét, mert már bizonyított, és ezért könnyű lehet anélkül, hogy sekély volna. - In Wirklichkeit ist es das Zeichen einer Freundschaft, die keine Tiefe mehr beweisen muss, weil sie bewiesen ist, und die deswegen leicht sein kann, ohne flach zu sein.
:22. Ez a különbség aközött a barátság között, amely még akar valamit, és aközött, amely már az, ami. - Das ist der Unterschied zwischen einer Freundschaft, die noch etwas will, und einer, die bereits ist, was sie ist.
:23. Jelena megkérdezte, olvas-e még, ő azt mondta, néha, Jelena pedig azt, hogy kevesebbet, mint régen, és ebben a rövid váltásban több volt, mint sok hosszabb beszélgetésben. - Jelena fragte, ob er noch lese, er sagte manchmal, sie sagte weniger als früher, und in diesem kurzen Austausch lag mehr als in vielen längeren Gesprächen.
:24. Mert a régi barátok megtanulták, hogy a rövidség nem rövidítés, hanem lepárlás, azoknak az éveknek az eredménye, amelyekben a fölösleges eltűnt, és csak az maradt, ami tart. - Weil alte Freunde gelernt haben, dass Kürze keine Verkürzung ist, sondern Destillation, das Ergebnis von Jahren, in denen das Unnötige weggelassen wurde, bis das blieb, was trägt.
:25. Amikor Jelena felvette a kabátját, Dmitri azt mondta neki, jöjjön hamarosan újra, ő pedig azt mondta, igen, csináljuk így, dátum nélkül. - Als sie ihren Mantel nahm, sagte er, sie solle bald wiederkommen, und sie sagte ja, machen wir das, ohne Datum.
:26. Régi barátságoknál ez a legmegbízhatóbb forma, mert megállapodás helyett bizalmon alapul, és az ilyen bizalomnak olyan anyaga van, amelyet semmilyen naptár nem pótolhat. - Bei alten Freundschaften ist das das Verlässlichste, weil es auf Vertrauen basiert statt auf Vereinbarung, und weil Vertrauen dieser Art eine Substanz hat, die kein Kalender ersetzen kann.
:27. Abban mutatkozik meg, hogy az ember tudja: a másik komolyan gondolja, anélkül hogy bizonyítania kellene. - Sie zeigt sich darin, dass man weiß, der andere meint es, ohne dass er es beweisen muss.
:28. Az ajtó azzal a halk, ismerős hanggal csukódott be, amellyel az ember sokszor hallotta már becsukódni, és Dmitri hallotta Jelena lépteit a lépcsőn. - Die Tür schloss sich mit dem leisen, vertrauten Geräusch einer Tür, die man oft schließen gehört hat, und er hörte ihre Schritte auf der Treppe.
:29. Hallotta őket, amíg fel nem oldódtak a ház csendjében, és akkor a lakás újra csendes lett, de ez már a beszélgetés utáni csend volt. - Er hörte sie, bis sie sich in der Stille des Hauses auflösten, und dann war die Wohnung wieder still, aber mit der Stille nach einem Gespräch.
:30. Ennek más volt a textúrája, mint az előtte lévő csendnek: melegebb és lakottabb, mert a beszélgetések hagynak maguk után valamit, aminek nincs szava, de érezhető. - Sie hatte eine andere Textur als die Stille davor, wärmer und bewohnter, weil Gespräche etwas hinterlassen, das keine Worte hat, aber spürbar ist.
:31. Megitta a hideg teáját, Jelena félig teli csészéjét nézte, és arra gondolt, hogy a régi barátságoknak olyan minőségük van, amelyet nem lehet előállítani, mert idő kell hozzá. - Er trank seinen kalten Tee, schaute auf Jelenas halbvolle Tasse, und dachte, dass alte Freundschaften eine Qualität haben, die nicht hergestellt werden kann, weil sie Zeit braucht.
:32. Az idő az egyetlen dolog, amelyet nem lehet utánozni, ami megnyugtató gondolat, ha az embernek elég volt belőle ahhoz, hogy valamit kezdjen vele. - Zeit ist das Einzige, das man nicht nachmachen kann, was ein beruhigender Gedanke ist, wenn man genug davon hatte, um etwas daraus zu machen.
:33. Felkapcsolta a villanyt, a lakás világosabb lett, az eső tovább hullott, egyenletesen és szándék nélkül. - Er machte das Licht an, die Wohnung wurde heller, der Regen fiel weiter, gleichmäßig und ohne Absicht.
:34. Az este elkezdődött azoknak az estéknek a csendes megbízhatóságával, amelyek nem adnak ígéretet és nem mondanak ítéletet, hanem egyszerűen megérkeznek. - Der Abend begann mit der stillen Verlässlichkeit von Abenden, die kein Versprechen geben und kein Urteil, sondern einfach kommen.
:35. És ez néha elég. - Was manchmal genug ist.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Die Zeit alter Freundschaften.
:1. Dmitri hatte die Wohnung im vierten Stock seit zwanzig Jahren allein bewohnt, mit der ruhigen Selbstverständlichkeit von jemandem, für den ein Zustand aufgehört hat, kommentiert zu werden, weil er so vollständig Teil des Lebens geworden ist, dass er aufgehört hat, wahrgenommen zu werden.
:2. Das war kein Verlust, sondern die tiefste Form von Eingewöhnung, und Eingewöhnung ist manchmal das Ehrlichste, was man über eine Lebensform sagen kann, weil sie keine Rechtfertigung mehr braucht.
:3. Die Bücherregale standen an denselben Wänden wie seit den siebziger Jahren, mit denselben Büchern, von denen er die meisten gelesen hatte und an die er sich erinnerte, was er für ausreichend hielt.
:4. Manchmal, wenn er einen Titel sah, kam die Erinnerung nicht an den Inhalt, sondern an den Zustand des Lesens, an den Ort und die Zeit und die Person, die er damals gewesen war, was eine eigene Form von Gegenwart ist.
:5. Diese Gegenwart braucht keine Wiederholung, um wirklich zu sein.
:6. Der Oktoberregen hatte die Stadt in etwas verwandelt, das ruhiger war als sein Normalzustand, mit den leeren Bürgersteigen und dem Glanz der nassen Straße.
:7. Dmitri saß am Fenster und schaute auf dieses veränderte Bild mit der offenen Aufmerksamkeit von jemandem, der nichts sucht, was die Voraussetzung ist dafür, zu sehen, was da ist.
:8. Ohne es sofort in etwas anderes zu verwandeln.
:9. Jelena klingelte ohne Ankündigung, was ihre Art war und was Dmitri früher manchmal störend gefunden hatte und was er jetzt als eines der untrüglichen Zeichen betrachtete, die alte Freundschaften von jüngeren unterscheiden.
:10. Diese Freiheit vom Protokoll entsteht, wenn zwei Menschen so lange genug miteinander gelebt haben, dass die Form aufgehört hat, die Funktion zu ersetzen.
:11. Und die Form erscheint nur noch dann, wenn sie wirklich gebraucht wird.
:12. Sie brachte die Kälte der Straße mit, er half ihr mit dem Mantel, machte neuen Tee, weil der alte kalt geworden war ohne sein Bemerken.
:13. Sie setzten sich an den runden Tisch, der für eine Person zu groß und für zwei genau richtig war, was Dmitri manchmal dachte und nie sagte.
:14. Weil manche Beobachtungen ihren Wert dadurch behalten, dass man sie für sich behält.
:15. Sie sprachen über den Regen, über Herrn Volkov, den Nachbarn aus dem zweiten Stock, der letzte Woche gestorben war, ruhig und ohne die performative Schwere, die dem Tod manchmal gegeben wird.
:16. Volkov hatte ein langes Leben vollständig gelebt, was der beste Abschluss ist, den ein Leben haben kann, und Trauer und Respekt schließen sich nicht aus, sondern sind manchmal dieselbe stille Geste.
:17. Jelena erzählte, dass sie ihm manchmal beim Einkaufen geholfen hatte, was Dmitri nicht gewusst hatte, und dieses Nicht-Gewusst-Haben hatte die spezifische Qualität von Entdeckungen, die man nach langer Zeit über Menschen macht.
:18. Über Menschen, die man zu kennen glaubt; eine Verschiebung im Bild, die das Bild nicht korrigiert, sondern ergänzt, und die zeigt, dass Menschen komplexer sind als die Versionen, die wir von ihnen führen.
:19. Auch wenn die Versionen gut sind.
:20. Die Gespräche, die sie führten, waren aus dem konkreten Material des Alltags, ohne die Ambition, tiefer zu gehen, was manche für Oberflächlichkeit halten.
:21. In Wirklichkeit ist es das Zeichen einer Freundschaft, die keine Tiefe mehr beweisen muss, weil sie bewiesen ist, und die deswegen leicht sein kann, ohne flach zu sein.
:22. Das ist der Unterschied zwischen einer Freundschaft, die noch etwas will, und einer, die bereits ist, was sie ist.
:23. Jelena fragte, ob er noch lese, er sagte manchmal, sie sagte weniger als früher, und in diesem kurzen Austausch lag mehr als in vielen längeren Gesprächen.
:24. Weil alte Freunde gelernt haben, dass Kürze keine Verkürzung ist, sondern Destillation, das Ergebnis von Jahren, in denen das Unnötige weggelassen wurde, bis das blieb, was trägt.
:25. Als sie ihren Mantel nahm, sagte er, sie solle bald wiederkommen, und sie sagte ja, machen wir das, ohne Datum.
:26. Bei alten Freundschaften ist das das Verlässlichste, weil es auf Vertrauen basiert statt auf Vereinbarung, und weil Vertrauen dieser Art eine Substanz hat, die kein Kalender ersetzen kann.
:27. Sie zeigt sich darin, dass man weiß, der andere meint es, ohne dass er es beweisen muss.
:28. Die Tür schloss sich mit dem leisen, vertrauten Geräusch einer Tür, die man oft schließen gehört hat, und er hörte ihre Schritte auf der Treppe.
:29. Er hörte sie, bis sie sich in der Stille des Hauses auflösten, und dann war die Wohnung wieder still, aber mit der Stille nach einem Gespräch.
:30. Sie hatte eine andere Textur als die Stille davor, wärmer und bewohnter, weil Gespräche etwas hinterlassen, das keine Worte hat, aber spürbar ist.
:31. Er trank seinen kalten Tee, schaute auf Jelenas halbvolle Tasse, und dachte, dass alte Freundschaften eine Qualität haben, die nicht hergestellt werden kann, weil sie Zeit braucht.
:32. Zeit ist das Einzige, das man nicht nachmachen kann, was ein beruhigender Gedanke ist, wenn man genug davon hatte, um etwas daraus zu machen.
:33. Er machte das Licht an, die Wohnung wurde heller, der Regen fiel weiter, gleichmäßig und ohne Absicht.
:34. Der Abend begann mit der stillen Verlässlichkeit von Abenden, die kein Versprechen geben und kein Urteil, sondern einfach kommen.
:35. Was manchmal genug ist.
|}
=== 5 ===
:A kert, amely holnap vár.
:1. Nikolai soha nem hagyta el a nagyapja kertjét, sem a kevesebb termés éveiben, sem most, amikor a november elvitt mindent, amit az október meghagyott.
:2. Tudta, hogy a fagy két, talán három hét múlva megérkezik, annak tárgyilagos bizonyosságával, aki az évszakokat tényként kezeli, nem metaforaként.
:3. A tények megbízhatóbbak, és a kertnek nem volt szüksége metaforákra ahhoz, hogy fontos legyen.
:4. A munkának olyan ritmusa volt, amelyet az ember olyan régóta végez, hogy megszűnik döntésnek lenni, és állapottá kezd válni.
:5. Ez kívülről ugyanolyannak látszik, belülről azonban más, mert az állapotoknak már nincs szükségük indokra, a döntéseknek viszont mindig.
:6. Nikolai értékelte ezt az indoklásoktól való szabadságot, még ha soha nem is nevezte volna így.
:7. A köd korán jött, és maradt, ahogy a novemberi köd ezen a vidéken maradni szokott: sietség és tekintet nélkül.
:8. A falunak olyan csendes minősége volt, mint azoknak a helyeknek, amelyek már nem növekednek, de létezni sem szűntek meg.
:9. Ez a méltóság saját formája, még akkor is, ha kívülről néha hanyatlásnak látszik.
:10. Sofia olyan közvetlenséggel jelent meg a ködből, mint valaki, akit az ember várt, anélkül hogy tudta volna.
:11. Először alak volt, aztán nő, aztán valaki, akinek az arcát Nikolainak le kellett fordítania.
:12. Mert tizenkét év nem drámai változásokat hoz létre, hanem apró eltolódások felhalmozódását, amelyek együtt többet adnak ki, mint az összegük.
:13. Ezt észrevette, mielőtt megértette volna.
:14. Kimondták egymás nevét, kérdésként és válaszként, ami a legpontosabb, amit hosszú idő után mondani lehet.
:15. Mert ez semmit sem feltételez, semmit sem állít, csak megerősíti, hogy mindketten ott vannak.
:16. És ez néha elég ahhoz, hogy az ember elkezdjen valamit.
:17. Behívta, mert a hideg lerövidíti a beszélgetést, és mert az ilyen beszélgetéseknek időre van szükségük.
:18. Nem azért, mert mélynek kell lenniük, hanem mert meg kell találniuk, mik is valójában.
:19. Ehhez meleg kellett, tea, és a régi asztal repedései, amely ugyanúgy nézett ki, mint mindig.
:20. Ez ebben az esetben vigasztalóbb volt, mint a változás.
:21. Sofia leült, és annak az embernek a sajátos figyelmével nézett körül, aki ismer egy szobát, és közben először látja.
:22. Mert tizenkét év megváltoztatja a tekintetet anélkül, hogy kitörölné az emléket.
:23. Ez vezet az akkor és a most egymásra rétegződéséhez ugyanabban a térben.
:24. Ez néha a legfurcsább, néha pedig a leggazdagabb állapot, amelyben az ember lehet.
:25. Beszéltek a szülői házról, a faluról és apró, konkrét dolgokról, amelyeknek nincs nagy jelentőségük.
:26. Ezek mégis a legőszintébb anyagai azoknak a beszélgetéseknek, amelyek még nem tudják, milyen mélyre akarnak menni.
:27. Ezért a felszínen kezdenek, mert a felszín a helyes kezdet, ha az ember nem tudja, mi van alatta.
:28. Vagy ha tudja, és időre van szüksége, hogy odáig eljusson.
:29. Amikor Sofia megkérdezte, dolgozik-e még a kertben, novemberben is, Nikolai azt mondta, igen, különösen novemberben.
:30. A mosoly, amely erre megjelent az arcán, bejelentés nélkül jött, ahogy az igazi reakciók szoktak.
:31. Mert az igazi reakciók nem ismernek előkészületet, és nincs is szükségük rá.
:32. Akkor keletkeznek, amikor valami kimondott dolog eltalál valamit, ami már ott volt.
:33. Elmesélte, hogy néha segített az apjának, amit Sofia nem tudott.
:34. Ez a nem tudás olyan felfedezések csendes minőségét hordozta, amelyeket arról teszünk, akiről azt hisszük, ismerjük.
:35. Kis eltolódás volt a képben, amely nem kijavítja a képet, hanem teljesebbé teszi.
:36. Ez néha ugyanaz, mint megérteni.
:37. A mondatok közötti csend olyan ember csendje volt, akinek nem kell semmit bizonyítani.
:38. Ez a csend legjobb fajtája, mert nem fogyaszt energiát.
:39. És mert olyan kapcsolat jele, amely elég régi ahhoz, hogy forma és tartalom egybeessen.
:40. Újabb kapcsolatoknál ez még nem lehetséges, mert a forma még kell ahhoz, hogy megvédje a tartalmat.
:41. Amikor Sofia felállt, Nikolai azt mondta, jöjjön holnap újra, mert a kert szép a ködben.
:42. Ez furcsa meghívás volt, és a legpontosabb, amelyet adhatott.
:43. Mert ezzel azt mondta, amit mondani akart, anélkül hogy a közvetlen utat választotta volna.
:44. A közvetlen út néha kevésbé pontos, mint a kerülőút, mert néha túl sokat kér egyszerre.
:45. Sofia egy pillanatig ránézett, annak az embernek a tekintetével, aki olyan kérdést hall, amely nem közvetlen választ vár, hanem valódit.
:46. Azt mondta, talán, ami ebben az összefüggésben több volt, mint lehetőség.
:47. Mert egy őszintén gondolt talán közelebb van az igenhez, mint egy udvariasan mondott igen.
:48. Nikolai a konyhában maradt a két üres csészével, a kályhával és a kinti köddel.
:49. Arra gondolt, hogy holnap a kert újra várni fogja, mint mindig.
:50. És hogy ennek most volt egy kicsi, új oka, amelynek nem kellett név.
:51. Mert bizonyos dolgok pontosabbak maradnak, ha az ember nem nevezi meg őket.
:52. Ez az ok, bármilyen kicsi volt is, elég volt erre az estére és holnap reggelre.
:53. És néha ez minden, amire szükség van.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A kert, amely holnap vár. - Der Garten, der morgen wartet.
:1. Nikolai soha nem hagyta el a nagyapja kertjét, sem a kevesebb termés éveiben, sem most, amikor a november elvitt mindent, amit az október meghagyott. - Nikolai hatte den Garten seines Großvaters nie aufgegeben, nicht in den Jahren des Weniger-Tragens und nicht jetzt, wo der November alles geholt hatte, was der Oktober übrig gelassen hatte.
:2. Tudta, hogy a fagy két, talán három hét múlva megérkezik, annak tárgyilagos bizonyosságával, aki az évszakokat tényként kezeli, nem metaforaként. - Er wusste, dass der Frost in zwei, vielleicht drei Wochen kommen würde, mit der sachlichen Gewissheit von jemandem, der Jahreszeiten als Tatsachen behandelt und nicht als Metaphern.
:3. A tények megbízhatóbbak, és a kertnek nem volt szüksége metaforákra ahhoz, hogy fontos legyen. - Tatsachen sind verlässlicher, und der Garten brauchte keine Metaphern, um wichtig zu sein.
:4. A munkának olyan ritmusa volt, amelyet az ember olyan régóta végez, hogy megszűnik döntésnek lenni, és állapottá kezd válni. - Die Arbeit hatte den Rhythmus von etwas, das man so lange tut, dass es aufgehört hat, Entscheidung zu sein, und begonnen hat, Zustand zu sein.
:5. Ez kívülről ugyanolyannak látszik, belülről azonban más, mert az állapotoknak már nincs szükségük indokra, a döntéseknek viszont mindig. - Das sieht von außen gleich aus und ist von innen anders, weil Zustände keine Begründung mehr brauchen und Entscheidungen immer.
:6. Nikolai értékelte ezt az indoklásoktól való szabadságot, még ha soha nem is nevezte volna így. - Nikolai schätzte diese Freiheit von Begründungen, auch wenn er sie nie so benannt hätte.
:7. A köd korán jött, és maradt, ahogy a novemberi köd ezen a vidéken maradni szokott: sietség és tekintet nélkül. - Der Nebel kam früh und blieb, wie Novembernebel in dieser Gegend bleibt, ohne Eile und ohne Rücksicht.
:8. A falunak olyan csendes minősége volt, mint azoknak a helyeknek, amelyek már nem növekednek, de létezni sem szűntek meg. - Das Dorf hatte die stille Qualität von Orten, die aufgehört haben zu wachsen, ohne aufgehört zu haben zu sein.
:9. Ez a méltóság saját formája, még akkor is, ha kívülről néha hanyatlásnak látszik. - Das ist eine eigene Form von Würde, auch wenn sie von außen manchmal wie Verfall aussieht.
:10. Sofia olyan közvetlenséggel jelent meg a ködből, mint valaki, akit az ember várt, anélkül hogy tudta volna. - Sofia erschien aus dem Nebel mit der Unvermitteltheit von jemandem, den man erwartet hatte, ohne es zu wissen.
:11. Először alak volt, aztán nő, aztán valaki, akinek az arcát Nikolainak le kellett fordítania. - Zuerst als Form, dann als Frau, dann als jemand, dessen Gesicht er übersetzen musste.
:12. Mert tizenkét év nem drámai változásokat hoz létre, hanem apró eltolódások felhalmozódását, amelyek együtt többet adnak ki, mint az összegük. - Weil zwölf Jahre keine dramatischen Veränderungen produzieren, sondern eine Akkumulation kleiner Verschiebungen, die zusammen mehr ergeben als ihre Summe.
:13. Ezt észrevette, mielőtt megértette volna. - Das bemerkte er, bevor er es verstand.
:14. Kimondták egymás nevét, kérdésként és válaszként, ami a legpontosabb, amit hosszú idő után mondani lehet. - Sie sagten sich ihre Namen, Frage und Antwort, was das Präziseste ist, was nach langer Zeit gesagt werden kann.
:15. Mert ez semmit sem feltételez, semmit sem állít, csak megerősíti, hogy mindketten ott vannak. - Weil es nichts voraussetzt und nichts behauptet, nur bestätigt, dass beide da sind.
:16. És ez néha elég ahhoz, hogy az ember elkezdjen valamit. - Und das ist manchmal genug, um anzufangen.
:17. Behívta, mert a hideg lerövidíti a beszélgetést, és mert az ilyen beszélgetéseknek időre van szükségük. - Er lud sie ein, weil Kälte das Gespräch kürzt, und weil Gespräche dieser Art Zeit brauchen.
:18. Nem azért, mert mélynek kell lenniük, hanem mert meg kell találniuk, mik is valójában. - Nicht weil sie tief sein müssen, sondern weil sie finden müssen, was sie sind.
:19. Ehhez meleg kellett, tea, és a régi asztal repedései, amely ugyanúgy nézett ki, mint mindig. - Dafür brauchte es Wärme und Tee und die Risse des alten Tisches, der aussah wie immer.
:20. Ez ebben az esetben vigasztalóbb volt, mint a változás. - Was in diesem Fall tröstlicher war als Veränderung.
:21. Sofia leült, és annak az embernek a sajátos figyelmével nézett körül, aki ismer egy szobát, és közben először látja. - Sofia setzte sich und schaute sich um mit der spezifischen Aufmerksamkeit von jemandem, der einen Raum kennt und gleichzeitig zum ersten Mal sieht.
:22. Mert tizenkét év megváltoztatja a tekintetet anélkül, hogy kitörölné az emléket. - Weil zwölf Jahre den Blick verändern ohne die Erinnerung zu löschen.
:23. Ez vezet az akkor és a most egymásra rétegződéséhez ugyanabban a térben. - Das führt zu dieser Überlagerung von damals und jetzt im selben Raum.
:24. Ez néha a legfurcsább, néha pedig a leggazdagabb állapot, amelyben az ember lehet. - Das ist manchmal der seltsamste und manchmal der reichste Zustand, den ein Mensch haben kann.
:25. Beszéltek a szülői házról, a faluról és apró, konkrét dolgokról, amelyeknek nincs nagy jelentőségük. - Sie sprachen über das Elternhaus, über das Dorf, über konkrete kleine Dinge, die keine große Bedeutung haben.
:26. Ezek mégis a legőszintébb anyagai azoknak a beszélgetéseknek, amelyek még nem tudják, milyen mélyre akarnak menni. - Sie sind trotzdem das ehrlichste Material von Gesprächen, die noch nicht wissen, wie tief sie gehen wollen.
:27. Ezért a felszínen kezdenek, mert a felszín a helyes kezdet, ha az ember nem tudja, mi van alatta. - Sie beginnen deswegen bei der Oberfläche, weil die Oberfläche der richtige Anfang ist, wenn man nicht weiß, was darunter liegt.
:28. Vagy ha tudja, és időre van szüksége, hogy odáig eljusson. - Oder wenn man es weiß und Zeit braucht, um dahin zu kommen.
:29. Amikor Sofia megkérdezte, dolgozik-e még a kertben, novemberben is, Nikolai azt mondta, igen, különösen novemberben. - Als Sofia fragte, ob er noch im Garten arbeite, auch im November, sagte er ja, besonders im November.
:30. A mosoly, amely erre megjelent az arcán, bejelentés nélkül jött, ahogy az igazi reakciók szoktak. - Das Lächeln, das sie darauf zeigte, kam ohne Ankündigung, was die echten tun.
:31. Mert az igazi reakciók nem ismernek előkészületet, és nincs is szükségük rá. - Weil echte Reaktionen keine Vorbereitung kennen und keine brauchen.
:32. Akkor keletkeznek, amikor valami kimondott dolog eltalál valamit, ami már ott volt. - Sie entstehen, wenn etwas Gesagtes etwas trifft, das schon da war.
:33. Elmesélte, hogy néha segített az apjának, amit Sofia nem tudott. - Er erzählte, dass er ihrem Vater manchmal geholfen hatte, was sie nicht gewusst hatte.
:34. Ez a nem tudás olyan felfedezések csendes minőségét hordozta, amelyeket arról teszünk, akiről azt hisszük, ismerjük. - Dieses Nicht-Gewusst-Haben hatte die stille Qualität von Entdeckungen, die man über jemanden macht, den man zu kennen glaubt.
:35. Kis eltolódás volt a képben, amely nem kijavítja a képet, hanem teljesebbé teszi. - Eine kleine Verschiebung im Bild, die das Bild nicht korrigiert, sondern vollständiger macht.
:36. Ez néha ugyanaz, mint megérteni. - Das ist manchmal dasselbe wie verstehen.
:37. A mondatok közötti csend olyan ember csendje volt, akinek nem kell semmit bizonyítani. - Die Stille zwischen den Sätzen war die Stille von jemandem, dem man nichts beweisen muss.
:38. Ez a csend legjobb fajtája, mert nem fogyaszt energiát. - Das ist die beste Art von Stille, weil sie keine Energie verbraucht.
:39. És mert olyan kapcsolat jele, amely elég régi ahhoz, hogy forma és tartalom egybeessen. - Und weil sie das Zeichen einer Verbindung ist, die alt genug ist, um Form und Inhalt übereinstimmen zu lassen.
:40. Újabb kapcsolatoknál ez még nem lehetséges, mert a forma még kell ahhoz, hogy megvédje a tartalmat. - Bei neueren Verbindungen ist das noch nicht möglich, weil die Form noch gebraucht wird, um den Inhalt zu schützen.
:41. Amikor Sofia felállt, Nikolai azt mondta, jöjjön holnap újra, mert a kert szép a ködben. - Als Sofia aufstand, sagte Nikolai, sie solle morgen wieder vorbeikommen, der Garten sei schön im Nebel.
:42. Ez furcsa meghívás volt, és a legpontosabb, amelyet adhatott. - Das war eine seltsame Einladung und die genaueste, die er machen konnte.
:43. Mert ezzel azt mondta, amit mondani akart, anélkül hogy a közvetlen utat választotta volna. - Weil er damit das sagte, was er sagen wollte, ohne den direkten Weg zu nehmen.
:44. A közvetlen út néha kevésbé pontos, mint a kerülőút, mert néha túl sokat kér egyszerre. - Der direkte Weg ist manchmal weniger präzise als der Umweg, weil direkte Wege manchmal zu viel auf einmal fordern.
:45. Sofia egy pillanatig ránézett, annak az embernek a tekintetével, aki olyan kérdést hall, amely nem közvetlen választ vár, hanem valódit. - Sofia schaute ihn an, einen Moment lang, mit dem Blick von jemandem, der eine Frage hört, die keine direkte Antwort erwartet, sondern eine echte.
:46. Azt mondta, talán, ami ebben az összefüggésben több volt, mint lehetőség. - Sie sagte vielleicht, was in diesem Zusammenhang mehr war als eine Möglichkeit.
:47. Mert egy őszintén gondolt talán közelebb van az igenhez, mint egy udvariasan mondott igen. - Weil ein vielleicht, das ehrlich gemeint ist, näher an einem ja ist als ein ja, das höflich gemeint ist.
:48. Nikolai a konyhában maradt a két üres csészével, a kályhával és a kinti köddel. - Nikolai blieb in der Küche, mit den zwei leeren Tassen und dem Ofen und dem Nebel draußen.
:49. Arra gondolt, hogy holnap a kert újra várni fogja, mint mindig. - Er dachte, dass morgen der Garten wieder auf ihn warten würde, wie immer.
:50. És hogy ennek most volt egy kicsi, új oka, amelynek nem kellett név. - Und dass das jetzt einen kleinen, neuen Grund hatte, der keinen Namen brauchte.
:51. Mert bizonyos dolgok pontosabbak maradnak, ha az ember nem nevezi meg őket. - Weil manche Dinge präziser bleiben, wenn man sie nicht benennt.
:52. Ez az ok, bármilyen kicsi volt is, elég volt erre az estére és holnap reggelre. - Dieser Grund, so klein er war, war genug für heute Abend und für morgen früh.
:53. És néha ez minden, amire szükség van. - Und manchmal ist das alles, was man braucht.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Der Garten, der morgen wartet.
:1. Nikolai hatte den Garten seines Großvaters nie aufgegeben, nicht in den Jahren des Weniger-Tragens und nicht jetzt, wo der November alles geholt hatte, was der Oktober übrig gelassen hatte.
:2. Er wusste, dass der Frost in zwei, vielleicht drei Wochen kommen würde, mit der sachlichen Gewissheit von jemandem, der Jahreszeiten als Tatsachen behandelt und nicht als Metaphern.
:3. Tatsachen sind verlässlicher, und der Garten brauchte keine Metaphern, um wichtig zu sein.
:4. Die Arbeit hatte den Rhythmus von etwas, das man so lange tut, dass es aufgehört hat, Entscheidung zu sein, und begonnen hat, Zustand zu sein.
:5. Das sieht von außen gleich aus und ist von innen anders, weil Zustände keine Begründung mehr brauchen und Entscheidungen immer.
:6. Nikolai schätzte diese Freiheit von Begründungen, auch wenn er sie nie so benannt hätte.
:7. Der Nebel kam früh und blieb, wie Novembernebel in dieser Gegend bleibt, ohne Eile und ohne Rücksicht.
:8. Das Dorf hatte die stille Qualität von Orten, die aufgehört haben zu wachsen, ohne aufgehört zu haben zu sein.
:9. Das ist eine eigene Form von Würde, auch wenn sie von außen manchmal wie Verfall aussieht.
:10. Sofia erschien aus dem Nebel mit der Unvermitteltheit von jemandem, den man erwartet hatte, ohne es zu wissen.
:11. Zuerst als Form, dann als Frau, dann als jemand, dessen Gesicht er übersetzen musste.
:12. Weil zwölf Jahre keine dramatischen Veränderungen produzieren, sondern eine Akkumulation kleiner Verschiebungen, die zusammen mehr ergeben als ihre Summe.
:13. Das bemerkte er, bevor er es verstand.
:14. Sie sagten sich ihre Namen, Frage und Antwort, was das Präziseste ist, was nach langer Zeit gesagt werden kann.
:15. Weil es nichts voraussetzt und nichts behauptet, nur bestätigt, dass beide da sind.
:16. Und das ist manchmal genug, um anzufangen.
:17. Er lud sie ein, weil Kälte das Gespräch kürzt, und weil Gespräche dieser Art Zeit brauchen.
:18. Nicht weil sie tief sein müssen, sondern weil sie finden müssen, was sie sind.
:19. Dafür brauchte es Wärme und Tee und die Risse des alten Tisches, der aussah wie immer.
:20. Was in diesem Fall tröstlicher war als Veränderung.
:21. Sofia setzte sich und schaute sich um mit der spezifischen Aufmerksamkeit von jemandem, der einen Raum kennt und gleichzeitig zum ersten Mal sieht.
:22. Weil zwölf Jahre den Blick verändern ohne die Erinnerung zu löschen.
:23. Das führt zu dieser Überlagerung von damals und jetzt im selben Raum.
:24. Das ist manchmal der seltsamste und manchmal der reichste Zustand, den ein Mensch haben kann.
:25. Sie sprachen über das Elternhaus, über das Dorf, über konkrete kleine Dinge, die keine große Bedeutung haben.
:26. Sie sind trotzdem das ehrlichste Material von Gesprächen, die noch nicht wissen, wie tief sie gehen wollen.
:27. Sie beginnen deswegen bei der Oberfläche, weil die Oberfläche der richtige Anfang ist, wenn man nicht weiß, was darunter liegt.
:28. Oder wenn man es weiß und Zeit braucht, um dahin zu kommen.
:29. Als Sofia fragte, ob er noch im Garten arbeite, auch im November, sagte er ja, besonders im November.
:30. Das Lächeln, das sie darauf zeigte, kam ohne Ankündigung, was die echten tun.
:31. Weil echte Reaktionen keine Vorbereitung kennen und keine brauchen.
:32. Sie entstehen, wenn etwas Gesagtes etwas trifft, das schon da war.
:33. Er erzählte, dass er ihrem Vater manchmal geholfen hatte, was sie nicht gewusst hatte.
:34. Dieses Nicht-Gewusst-Haben hatte die stille Qualität von Entdeckungen, die man über jemanden macht, den man zu kennen glaubt.
:35. Eine kleine Verschiebung im Bild, die das Bild nicht korrigiert, sondern vollständiger macht.
:36. Das ist manchmal dasselbe wie verstehen.
:37. Die Stille zwischen den Sätzen war die Stille von jemandem, dem man nichts beweisen muss.
:38. Das ist die beste Art von Stille, weil sie keine Energie verbraucht.
:39. Und weil sie das Zeichen einer Verbindung ist, die alt genug ist, um Form und Inhalt übereinstimmen zu lassen.
:40. Bei neueren Verbindungen ist das noch nicht möglich, weil die Form noch gebraucht wird, um den Inhalt zu schützen.
:41. Als Sofia aufstand, sagte Nikolai, sie solle morgen wieder vorbeikommen, der Garten sei schön im Nebel.
:42. Das war eine seltsame Einladung und die genaueste, die er machen konnte.
:43. Weil er damit das sagte, was er sagen wollte, ohne den direkten Weg zu nehmen.
:44. Der direkte Weg ist manchmal weniger präzise als der Umweg, weil direkte Wege manchmal zu viel auf einmal fordern.
:45. Sofia schaute ihn an, einen Moment lang, mit dem Blick von jemandem, der eine Frage hört, die keine direkte Antwort erwartet, sondern eine echte.
:46. Sie sagte vielleicht, was in diesem Zusammenhang mehr war als eine Möglichkeit.
:47. Weil ein vielleicht, das ehrlich gemeint ist, näher an einem ja ist als ein ja, das höflich gemeint ist.
:48. Nikolai blieb in der Küche, mit den zwei leeren Tassen und dem Ofen und dem Nebel draußen.
:49. Er dachte, dass morgen der Garten wieder auf ihn warten würde, wie immer.
:50. Und dass das jetzt einen kleinen, neuen Grund hatte, der keinen Namen brauchte.
:51. Weil manche Dinge präziser bleiben, wenn man sie nicht benennt.
:52. Dieser Grund, so klein er war, war genug für heute Abend und für morgen früh.
:53. Und manchmal ist das alles, was man braucht.
|}
qxwfx04o83su4tpmqhko9spxitjotkl
Traktorenlexikon: AGCO-Allis 6680
0
122652
1085971
2026-05-16T20:55:36Z
Baupit
56622
Neue Seite (vgl. [[WB:AZ]])
1085971
wikitext
text/x-wiki
{{:Traktorenlexikon: Navigation |HERSTELLER-LINK=Traktorenlexikon: AGCO-Allis |HERSTELLER= AGCO-Allis}}
{{:Traktorenlexikon: Modell-Infobox
| HERSTELLER = AGCO-ALLIS
| MODELLREIHE = 6.600 er - Baureihe
| MODELL = 6680
| BILD =
| BILDBESCHREIBUNG =
| BAUWEISE = Blockbauweise
| PRODUKTIONSBEGINN = 1991
| PRODUKTIONSENDE = 1997
| STÜCKZAHL =
| EIGENGEWICHT = 3.050 (4 WD: 3.350)
| LÄNGE = 4.094
| BREITE = 2.093
| HÖHE = 2.824
| RADSTAND = 2.449 (4 WD: 2.357)
| BODENFREIHEIT = 440 (4 WD: 450)
| SPURWEITE =
| SPURWEITE VORNE = 1.400-2.000 (4 WD: 1.600-2.130)
| SPURWEITE HINTEN = 1.500-2.100
| WENDERADIUS MIT LENKBREMSE = 2.940 (4 WD: 2.940)
| WENDERADIUS OHNE LENKBREMSE = 3.550 (4WD: 4.950)
| BEREIFUNG VORNE = 7.50-18 ASF (4 WD: 14.9 R 24 AS)
| BEREIFUNG HINTEN = 16.9 R 34 AS
| LEISTUNG KW = 58,8
| LEISTUNG PS = 80
| NENNDREHZAHL = 2.500
| ZYLINDER = 4
| HUBRAUM = 4.000
| DREHMOMENTANSTIEG = 22
| KRAFTSTOFF = Diesel
| KÜHLSYSTEM = Luftkühlung
| ANTRIEBSTYP = Heck- und Allradantrieb
| GETRIEBE = 12 V/12 R, 16 V/16 R, 24 V/12 R und 30 V/30 R
| HÖCHSTGESCHWINDIGKEIT = 30 oder 40
| KATEGORIESORTIERUNG =
}}
Die AGCO-ALLIS-Traktoren der 6600 er- Baureihe waren nahe Verwandte der italienischen SAME-EXPLORER Traktoren. Als zweites Modell wurde der AGCO-ALLIS 6680 vorgestellt, er basierte weitgehend auf dem Modell SAME-EXPLORER 80. Diese Leistungsklasse wurde parallel vom AGCO-ALLIS 5680 bedient. Auch die Auswahl der Getriebe wurde von der 5600 er-Baureihe übernommen. Allerdings bestand mit dem zusätzlichen 30/30-Gängegetriebe eine weitere Option. Die Zapfwelle wurde mittels Sparzapfwelle, um weitere zwei Geschwindigkeiten gesteigert.
==Motor==
* S.L.H., Typ: 1000.4 A-1, stehender luftgekühlter Viertakt-Vierzylinder-Reihenmotor mit Direkteinspritzung, hängende Ventile, FIAMM-Kraftstofffilter, BOSCH-Mehrloch-Einspritzdüse, FIAMM-Ölfilter, Druckumlaufschmierung mittels Zahnradpumpe, AC-CORONE-Kraftstoffpumpe, zahnradgetriebene Nockenwelle, FIAMM-Ölfilter, Leichtmetallkolben, mechanischer SAME-Drehzahlregler, BOSCH-Tauch-Einspritzpumpen, fünffach-gelagerte Kurbelwelle, BOSCH-Düsenhalter, DONALDSON-Trockenluftfilter, SAME-Schalldämpfer und Axialgebläse.
* Bohrung = 105 mm, Hub = 115,5 mm
* Verdichtungsverhältnis = 17,1:1
* Max. Drehmoment = 261 Nm bei 1.305 U/min.
* Drehmomentanstieg = 22,0 %
* Max. Drehmomentanstieg = 26,2 %
* Mittlere Kolbengeschwindigkeit = 9,63 m/s
* Geregelter Drehzahlbereich = 675 bis 2.712 U/min.
* Einspritzmenge = 55,2 mm³/Hub und Nenndrehzahl
* Max. Einspritzdruck = 195 bar
==Kupplung==
* Pedal-betätigte, trockene SAME-Doppelkupplung, Typ: 12"
304,8 mm Scheibendurchmesser
* Handhebel-betätigte Zapfwellenkupplung, als nasse Lamellenkupplung ausgebildet
124,5 mm Lamellendurchmesser
==Getriebe==
* Im Ölbad laufendes S.L.H.-Gruppen-Wendegetriebe, mit Dreihebelbedienung
* Synchronisiertes Wechselgetriebe mit vier Gängen
* Nicht synchronisiertes Gruppengetriebe mit drei Gruppen, in die Gruppen: L - M und H unterteilt
* Mechanisch-betätigte, synchronisierte Wendeschaltung
12 Vorwärts- und 12 Rückwärtsgänge
"Optional:"
* Im Ölbad laufendes S.L.H.-Gruppen-Wendegetriebe mit Dreihebelbedienung
* Synchronisiertes Wechselgetriebe mit vier Gängen
* Nicht synchronisiertes Gruppengetriebe mit vier Gruppen, in die Gruppen: LL - L - M und H unterteilt
* Mechanische, synchronisierte Wendeschaltung
16 Vorwärts- und 16 Rückwärtsgänge
"Wahlweise:"
* Im Ölbad laufendes S.L.H.-Gruppen-Wendegetriebe
* Synchronisiertes Wechselgetriebe mit vier Gängen
* Nicht synchronisiertes Gruppengetriebe mit drei Gruppen, in die Gruppen: L - M und H unterteilt
* Einstufiges Reduziergetriebe in Verbindung mit den Vorwärtsgängen, als Superkriechgänge ausgebildet, als MR-Gruppe bezeichnet
* Mechanische, synchronisierte Wendeschaltung
24 Vorwärts- und 12 Rückwärtsgängen
"Auf Wunsch:"
* Im Ölbad laufendes, elektrohydraulisch-betätigtes S.L.H.-Wendegetriebe
* Synchronisiertes Wechselgetriebe mit fünf Gängen
* Nicht synchronisiertes Gruppengetriebe mit drei Gruppen, in die Gruppen: L - M und H unterteilt
* Unter Last schaltbares Reduziergetriebe (17 %), in die Stufe: Lo unterteilt
* Synchronisierte unter Last schaltbare Wendeschaltung
30 Vorwärts- und 30 Rückwärtsgänge
==Geschwindigkeiten vor- und rückwärts==
"Geschwindigkeiten des 12/12-Gänge Triebwerk, mit Bereifung 16.9 R 34 AS"
{| class="wikitable"
|-
! bei Motordrehzahl (U/min) !! 2.500
|-
! GRUPPE - L !!
|-
| 1.Gang || 1,27 km/h
|-
| 2.Gang || 1,69 km/h
|-
| 3.Gang || 2,23 km/h
|-
| 4.Gang || 2,96 km/h
|-
! GRUPPE - M !!
|-
| 1.Gang || 4,05 km/h
|-
| 2.Gang || 5,39 km/h
|-
| 3.Gang || 7,11 km/h
|-
| 4.Gang || 9,44 km/h
|-
! GRUPPE - H !!
|-
| 1.Gang || 12,27 km/h
|-
| 2.Gang || 16,32 km/h
|-
| 3.Gang || 21,53 km/h
|-
| 4.Gang || 28,58 km/h
|-
! RÜCKWÄRTSGÄNGE !!
|-
! GRUPPE - L !!
|-
| 1.Gang || 1,32 km/h
|-
| 2.Gang || 1,76 km/h
|-
| 3.Gang || 2,32 km/h
|-
| 4.Gang || 3,08 km/h
|-
! GRUPPE - M !!
|-
| 1.Gang || 4,22 km/h
|-
| 2.Gang || 5,61 km/h
|-
| 3.Gang || 7,40 km/h
|-
| 4.Gang || 9,83 km/h
|-
! GRUPPE - H !!
|-
| 1.Gang || 12,78 km/h
|-
| 2.Gang || 17,00 km/h
|-
| 3.Gang || 22,42 km/h
|-
| 4.Gang || 29,77 km/h
|-
|}
"Geschwindigkeiten des 30/30-Triebwerk, mit Bereifung 16.9-34 AS"
{| class="wikitable"
|-
! bei Motordrehzahl (U/min) !! 2.500
|-
! GRUPPE - L / Lo !!
|-
| 1.Gang || 0,74 km/h
|-
| 2.Gang || 1,09 km/h
|-
| 3.Gang || 1,45 km/h
|-
| 4.Gang || 1,91 km/h
|-
| 5.Gang || 2,54 km/h
|-
! GRUPPE - L !!
|-
| 1.Gang || 0,86 km/h
|-
| 2.Gang || 1,27 km/h
|-
| 3.Gang || 1,69 km/h
|-
| 4.Gang || 2,23 km/h
|-
| 5.Gang || 2,96 km/h
|-
! GRUPPE - M / Lo !!
|-
| 1.Gang || 2,35 km/h
|-
| 2.Gang || 3,47 km/h
|-
| 3.Gang || 4,62 km/h
|-
| 4.Gang || 6,10 km/h
|-
| 5.Gang || 8,09 km/h
|-
! GRUPPE - M !!
|-
| 1.Gang || 2,74 km/h
|-
| 2.Gang || 4,05 km/h
|-
| 3.Gang || 5,39 km/h
|-
| 4.Gang || 7,11 km/h
|-
| 5.Gang || 9,44 km/h
|-
! GRUPPE - H / Lo !!
|-
| 1.Gang || 7,10 km/h
|-
| 2.Gang || 10,52 km/h
|-
| 3.Gang || 13,99 km/h
|-
| 4.Gang || 18,46 km/h
|-
| 5.Gang || 24,50 km/h
|-
! GRUPPE - H !!
|-
| 1.Gang || 8,28 km/h
|-
| 2.Gang || 12,27 km/h
|-
| 3.Gang || 16,33 km/h
|-
| 4.Gang || 21,54 km/h
|-
| 5.Gang || 28,58 km/h
|-
! RÜCKWÄRTSGÄNGE !!
|-
! GRUPPE - L / Lo !!
|-
| 1.Gang || 0,77 km/h
|-
| 2.Gang || 1,14 km/h
|-
| 3.Gang || 1,51 km/h
|-
| 4.Gang || 1,99 km/h
|-
| 5.Gang || 2,65 km/h
|-
! GRUPPE - L !!
|-
| 1.Gang || 0,90 km/h
|-
| 2.Gang || 1,33 km/h
|-
| 3.Gang || 1,76 km/h
|-
| 4.Gang || 2,33 km/h
|-
| 5.Gang || 3,09 km/h
|-
! GRUPPE - M / Lo !!
|-
| 1.Gang || 2,44 km/h
|-
| 2.Gang || 3,62 km/h
|-
| 3.Gang || 4,81 km/h
|-
| 4.Gang || 6,35 km/h
|-
| 5.Gang || 8,43 km/h
|-
! GRUPPE - M !!
|-
| 1.Gang || 2,85 km/h
|-
| 2.Gang || 4,22 km/h
|-
| 3.Gang || 5,62 km/h
|-
| 4.Gang || 7,41 km/h
|-
| 5.Gang || 9,83 km/h
|-
! GRUPPE - H / Lo !!
|-
| 1.Gang || 7,39 km/h
|-
| 2.Gang || 10,95 km/h
|-
| 3.Gang || 14,57 km/h
|-
| 4.Gang || 19,22 km/h
|-
| 5.Gang || 25,52 km/h
|-
! GRUPPE - H !!
|-
| 1.Gang || 8,63 km/h
|-
| 2.Gang || 12,78 km/h
|-
| 3.Gang || 17,00 km/h
|-
| 4.Gang || 22,43 km/h
|-
| 5.Gang || 29,77 km/h
|-
|}
==Zapfwelle==
* Handhebel-betätigte, unabhängige und unter Last schaltbare Motorzapfwelle
* Wechselstummel = 1 3/8"- 6 Keile (Form-1) und 1 3/4"- 20 teilig
* Vierfach schaltbar, 540/1.000 U/min. und 540 E/1.000 E
Übersetzungsverhältnis der 540 er-Zapfwelle = 4,071:1
* 540 U/min. bei 2.198 U/min.- Motordrehzahl
Oder 614 U/min. mit Nenndrehzahl
* 540 E bei 1.717 U/min.- Motordrehzahl
Oder 786 U/min. mit Nenndrehzahl
Übersetzungsverhältnis der 1.000 er-Zapfwelle = 2,45:1
* 1.000 U/min. bei 2.450 U/min.- Motordrehzahl
Übertragbare Leistung = 73,5 DIN-PS
* Oder 1.024 U/min. mit Nenndrehzahl
Übertragbare Leistung = 73,7 DIN-PS
* 1.000 E bei 1.913 U/min.- Motordrehzahl
==Bremsen==
* Pedal-betätigte, hydraulisch-nasse Scheibenbremse, auf die Differential-Seitenwellen wirkend, als Einzelradbremse zu verwenden
Scheiben mit 290 mm Durchmesser
* Allradausführung mit nasse Scheibenbremse an der Vorderachse
Scheiben je 224 mm Durchmesser
* Handhebel-betätigte Handbremse als nasse Scheibenbremse ausgebildet, auf Getriebewelle wirkend
==Achsen==
* Pendelnd-gelagerte Teleskop-Vorderachse
Sechsfach-verstellbare Spurweite = 1.400 bis 2.000 mm
"Wahlweise:"
* Pendelnd-gelagerte S.L.H-Lenktrieb-Vorderachse, mit zentraler Gelenkwelle, Planetenuntersetzung und Klauen-Differentialsperre
Verstellbare Spurweite = 1.600 bis 2.130 mm
* Starre Hinterachse, mit Kegelradgetriebe und Untersetzungsgetriebe
Pedal-betätigter Klauen-Differentialsperre
* Sechsfach-verstellbare Spurweite = 1.500 bis 2.100 mm
* Zul. vordere Achslast = 1.600 kg (4 WD = 2.200 kg)
* Zul. hintere Achslast = 3.600 kg (4 WD = 4.200 kg)
==Lenkung==
* Hydrostatische DANFOSS-Lenkung, Typ: ORBITROLL OSPC-80 OR, mit zwei einfachwirkenden Lenkzylindern
* BOSCH-Pumpe, Typ: HY/ZFS 11/11 L 201 mit 120 bar Betriebsdruck
==Hydrauliksystem und Kraftheber==
* Hydraulische Regelkraftheber, in Blockbauweise ausgeführt, mit mechanischer Unterlenkerregelung (MHR)
* Einfachwirkender Hubzylinder und zwei externe Hubzylinder
* Sicherheitsventil des Hauptzylinder auf 210 bar eingestellt
* Dreipunktaufhängung der Kategorie II mit Schnellkuppler
"Funktionen:"
* Heben, Senken, Lage-, Misch- und Zugregelung
* Tiefenregulierung, Senkdrossel und Schwimmstellung
Open-Center mit einer max. Förderleistung = 40,5 l/min. bei 172 bar und 35,8 l/min. bei 188 bar
* Leistung der Hydraulik = 11,58 kW
Max. durchgehende Hubkraft 610 mm hinter den Koppelpunkten = 1.900 kg
* Max. Hubkraft an den Koppelpunkten = 3.080 kg
==Steuergeräte==
* Ein einfachwirkendes Steuergerät
* Optional bis zu zwei einfach- oder doppelt-wirkende Steuergeräte
==Elektrische Ausrüstung==
"12 Volt-Einrichtung:"
* Batterie, 12 V-100/470 Ah
* BOSCH-Anlasser, Typ: 12 V-3,5 kW
* BOSCH-Lichtmaschine, Typ: 14 V-55 A 20/770 W
==Maße und Abmessungen==
* Länge über alles = 4.094 mm (4 WD = 4.084 mm)
* Breite = 2.093 mm (4 WD = 2.052 mm)
* Höhe über Schutzrahmen = 2.824 mm
* Radstand = 2.449 mm (4 WD = 2.357 mm)
* Bodenfreiheit = 440 mm (4 WD = 450 mm)
* Betriebsgewicht = 3.050 kg (4 WD = 3.350 kg)
Zul. Gesamtgewicht = 5.200 kg (4 WD = 5.450 kg)
==Bereifung==
"Standardbereifung"
* Vorne = 7.50-18 AS Front (4 WD = 14.9 R 24 AS)
* Hinten = 16.9 R 34 AS
"Optional:"
* Vorne = 7.50-20 AS Front (4 WD = 13.6 R 24 und 12.4 R 28 AS)
* Hinten = 12.4 R 36, 13.6 R 38 und 18.4 R 30 AS
==Füllmengen==
* Tankinhalt = 79,0 l
* Motoröl mit Filter = 9,2 l
* Getriebe und Hydraulik = 57,7 l
* Allrad-Vorderachse = 6,0 l
* Endantrieb je 3,0 l
==Verbrauch==
* Kraftstoffverbrauch = 16,8 l/h bei 54,2 kW und Nenndrehzahl
==Kabine==
* Auf vier Silentblöcken gelagert Fahrerplattform mit Schutzrahmen, gepolstertem SABLE-Fahrersitz, hängende Pedale, Seitenschaltung, Kontrollleuchten, verstellbares Lenkrad, Traktormeter, Kraftstoffanzeige, Dreispeichenlenkrad und linkem Beifahrersitz
* Optional mit schallisolierten Sicherheitskabine, zusätzlich mit getönten Scheiben, dreistufen Lüftungsgebläse, elektrische Heizung, Digitaluhr, Beifahrersitz, ausstellbarer Dachluke, Scheiben-Wisch-Waschanlage und vier Arbeitsscheinwerfer
==Sonderausrüstung==
* Getriebe 16/16 oder 24/12 und 30/30
* Thermostart
* Zusatz-Gewichte
* Vordere Kotflügel
* Kabine
==Literatur & Weblinks==
* AGCO-Allis-brochure
* tractordata.com
* digitalcommons.unl.edu (Test-Nr. 2722/87)
<references />
{{:Traktorenlexikon: Navigation |HERSTELLER-LINK=Traktorenlexikon: AGCO-Allis |HERSTELLER= AGCO-Allis}}
qgo7hd95930jh4c6wi6x8no6im10zgx
Traktorenlexikon: AGCO-Allis 6690
0
122653
1085984
2026-05-17T10:53:28Z
Baupit
56622
Neue Seite (vgl. [[WB:AZ]])
1085984
wikitext
text/x-wiki
{{:Traktorenlexikon: Navigation |HERSTELLER-LINK=Traktorenlexikon: AGCO-Allis |HERSTELLER= AGCO-Allis}}
{{:Traktorenlexikon: Modell-Infobox
| HERSTELLER = AGCO-ALLIS
| MODELLREIHE = 6600 er - Baureihe
| MODELL = 6690
| BILD =
| BILDBESCHREIBUNG =
| BAUWEISE = Blockbauweise
| PRODUKTIONSBEGINN = 1991
| PRODUKTIONSENDE = 1997
| STÜCKZAHL =
| EIGENGEWICHT = 3.110 (4 WD: 3.380)
| LÄNGE = 4.094
| BREITE = 2.093
| HÖHE = 2.824
| RADSTAND = 2.449 (4 WD: 2.357)
| BODENFREIHEIT = 440 (4 WD: 450)
| SPURWEITE =
| SPURWEITE VORNE = 1.400-2.000 (4 WD: 1.600-2.130)
| SPURWEITE HINTEN = 1.500-2.100
| WENDERADIUS MIT LENKBREMSE = 2.940 (4 WD: 2.940)
| WENDERADIUS OHNE LENKBREMSE = 3.550 (4WD: 4.950)
| BEREIFUNG VORNE = 7.50-18 ASF (4 WD: 14.9 R 24 AS)
| BEREIFUNG HINTEN = 16.9 R 34 AS
| LEISTUNG KW = 66,2
| LEISTUNG PS = 90
| NENNDREHZAHL = 2.500
| ZYLINDER = 4
| HUBRAUM = 4.000
| DREHMOMENTANSTIEG = 28
| KRAFTSTOFF = Diesel
| KÜHLSYSTEM = Luftkühlung
| ANTRIEBSTYP = Heck- und Allradantrieb
| GETRIEBE = 12 V/12 R, 16 V/16 R, 24 V/12 R und 30 V/30 R
| HÖCHSTGESCHWINDIGKEIT = 30 oder 40
| KATEGORIESORTIERUNG =
}}
Die AGCO-ALLIS-Traktoren der 6600 er- Baureihe waren nahe Verwandte der italienischen SAME-EXPLORER Traktoren. Als leistungsstärkstes Modell wurde der AGCO-ALLIS 6690 vorgestellt, er basierte weitgehend auf dem Modell SAME-EXPLORER 90. Der AGCO-ALLIS 6690 leistete mit seinem aufgeladenen-luftgekühlten Vierzylinderaggregat satte 90 DIN-PS. Die Auswahl der Getriebe wurde von der 5600 er-Baureihe übernommen, plus eines 30/30-Gänge Wendegetriebe als zusätzliche Option. Auch die Zapfwelle wurde mittels Sparzapfwelle, um weitere zwei Geschwindigkeiten gesteigert.
==Motor==
* S.L.H., Typ: 1000.4 AT, stehender luftgekühlter Viertakt-Vierzylinder-Reihenmotor mit Direkteinspritzung, hängende Ventile, FIAMM-Kraftstofffilter, BOSCH-Mehrloch-Einspritzdüse, FIAMM-Ölfilter, Druckumlaufschmierung mittels Zahnradpumpe, AC-CORONE-Kraftstoffpumpe, zahnradgetriebene Nockenwelle, FIAMM-Ölfilter, Dreiring-Leichtmetallkolben, mechanischer S.L.H.-Drehzahlregler, BOSCH-Tauch-Einspritzpumpen, fünffach-gelagerte Kurbelwelle, BOSCH-Düsenhalter, DONALDSON-Trockenluftfilter, KÜHNLE, KOPP & KAUSCH-Abgasturbolader, S.L.H.-Schalldämpfer und Axialgebläse.
* Bohrung = 105 mm, Hub = 115,5 mm
* Verdichtungsverhältnis = 16:1
* Max. Drehmoment = 304 Nm bei 1.355 U/min.
* Drehmomentanstieg = 28,0 %
* Max. Drehmomentanstieg = 31,6 %
* Mittlere Kolbengeschwindigkeit = 9,63 m/s
* Geregelter Drehzahlbereich = 675 bis 2.710 U/min.
* Einspritzmenge = 59,2 mm³/Hub und Nenndrehzahl
* Max. Einspritzdruck = 195 bar
* Max. Ladedruck = 0,75 bar
==Kupplung==
* Pedal-betätigte, trockene SAME-Doppelkupplung, Typ: 12"
304,8 mm Scheibendurchmesser
* Handhebel-betätigte Zapfwellenkupplung, als nasse Lamellenkupplung ausgebildet
124,5 mm Lamellendurchmesser
==Getriebe==
* Im Ölbad laufendes S.L.H.-Gruppen-Wendegetriebe, mit Dreihebelbedienung
* Synchronisiertes Wechselgetriebe mit vier Gängen
* Nicht synchronisiertes Gruppengetriebe mit drei Gruppen, in die Gruppen: L - M und H unterteilt
* Mechanisch-betätigte, synchronisierte Wendeschaltung
12 Vorwärts- und 12 Rückwärtsgänge
"Optional:"
* Im Ölbad laufendes S.L.H.-Gruppen-Wendegetriebe mit Dreihebelbedienung
* Synchronisiertes Wechselgetriebe mit vier Gängen
* Nicht synchronisiertes Gruppengetriebe mit vier Gruppen, in die Gruppen: LL - L - M und H unterteilt
* Mechanische, synchronisierte Wendeschaltung
16 Vorwärts- und 16 Rückwärtsgänge
"Wahlweise:"
* Im Ölbad laufendes S.L.H.-Gruppen-Wendegetriebe
* Synchronisiertes Wechselgetriebe mit vier Gängen
* Nicht synchronisiertes Gruppengetriebe mit drei Gruppen, in die Gruppen: L - M und H unterteilt
* Einstufiges Reduziergetriebe in Verbindung mit den Vorwärtsgängen, als Superkriechgänge ausgebildet, als MR-Gruppe bezeichnet
* Mechanische, synchronisierte Wendeschaltung
24 Vorwärts- und 12 Rückwärtsgängen
"Auf Wunsch:"
* Im Ölbad laufendes, elektrohydraulisch-betätigtes S.L.H.-Wendegetriebe
* Synchronisiertes Wechselgetriebe mit fünf Gängen
* Nicht synchronisiertes Gruppengetriebe mit drei Gruppen, in die Gruppen: L - M und H unterteilt
* Unter Last schaltbares Reduziergetriebe (17 %), in die Stufen: Lo und Hi unterteilt
* Synchronisierte unter Last schaltbare Wendeschaltung
30 Vorwärts- und 30 Rückwärtsgänge
==Geschwindigkeiten vor- und rückwärts==
"Geschwindigkeiten des 12/12-Gänge Triebwerk, mit Bereifung 16.9 R 34 AS"
{| class="wikitable"
|-
! bei Motordrehzahl (U/min) !! 2.500
|-
! GRUPPE - L !!
|-
| 1.Gang || 1,27 km/h
|-
| 2.Gang || 1,69 km/h
|-
| 3.Gang || 2,23 km/h
|-
| 4.Gang || 2,96 km/h
|-
! GRUPPE - M !!
|-
| 1.Gang || 4,05 km/h
|-
| 2.Gang || 5,39 km/h
|-
| 3.Gang || 7,11 km/h
|-
| 4.Gang || 9,44 km/h
|-
! GRUPPE - H !!
|-
| 1.Gang || 12,27 km/h
|-
| 2.Gang || 16,32 km/h
|-
| 3.Gang || 21,53 km/h
|-
| 4.Gang || 28,58 km/h
|-
! RÜCKWÄRTSGÄNGE !!
|-
! GRUPPE - L !!
|-
| 1.Gang || 1,32 km/h
|-
| 2.Gang || 1,76 km/h
|-
| 3.Gang || 2,32 km/h
|-
| 4.Gang || 3,08 km/h
|-
! GRUPPE - M !!
|-
| 1.Gang || 4,22 km/h
|-
| 2.Gang || 5,61 km/h
|-
| 3.Gang || 7,40 km/h
|-
| 4.Gang || 9,83 km/h
|-
! GRUPPE - H !!
|-
| 1.Gang || 12,78 km/h
|-
| 2.Gang || 17,00 km/h
|-
| 3.Gang || 22,42 km/h
|-
| 4.Gang || 29,77 km/h
|-
|}
"Geschwindigkeiten des 30/30-Triebwerk, mit Bereifung 16.9-34 AS"
{| class="wikitable"
|-
! bei Motordrehzahl (U/min) !! 2.500
|-
! GRUPPE - L / Lo !!
|-
| 1.Gang || 0,74 km/h
|-
| 2.Gang || 1,09 km/h
|-
| 3.Gang || 1,45 km/h
|-
| 4.Gang || 1,91 km/h
|-
| 5.Gang || 2,54 km/h
|-
! GRUPPE - L / Hi !!
|-
| 1.Gang || 0,86 km/h
|-
| 2.Gang || 1,27 km/h
|-
| 3.Gang || 1,69 km/h
|-
| 4.Gang || 2,23 km/h
|-
| 5.Gang || 2,96 km/h
|-
! GRUPPE - M / Lo !!
|-
| 1.Gang || 2,35 km/h
|-
| 2.Gang || 3,47 km/h
|-
| 3.Gang || 4,62 km/h
|-
| 4.Gang || 6,10 km/h
|-
| 5.Gang || 8,09 km/h
|-
! GRUPPE - M / Hi !!
|-
| 1.Gang || 2,74 km/h
|-
| 2.Gang || 4,05 km/h
|-
| 3.Gang || 5,39 km/h
|-
| 4.Gang || 7,11 km/h
|-
| 5.Gang || 9,44 km/h
|-
! GRUPPE - H / Lo !!
|-
| 1.Gang || 7,10 km/h
|-
| 2.Gang || 10,52 km/h
|-
| 3.Gang || 13,99 km/h
|-
| 4.Gang || 18,46 km/h
|-
| 5.Gang || 24,50 km/h
|-
! GRUPPE - H / Hi !!
|-
| 1.Gang || 8,28 km/h
|-
| 2.Gang || 12,27 km/h
|-
| 3.Gang || 16,33 km/h
|-
| 4.Gang || 21,54 km/h
|-
| 5.Gang || 28,58 km/h
|-
! RÜCKWÄRTSGÄNGE !!
|-
! GRUPPE - L / Lo !!
|-
| 1.Gang || 0,77 km/h
|-
| 2.Gang || 1,14 km/h
|-
| 3.Gang || 1,51 km/h
|-
| 4.Gang || 1,99 km/h
|-
| 5.Gang || 2,65 km/h
|-
! GRUPPE - L / Hi !!
|-
| 1.Gang || 0,90 km/h
|-
| 2.Gang || 1,33 km/h
|-
| 3.Gang || 1,76 km/h
|-
| 4.Gang || 2,33 km/h
|-
| 5.Gang || 3,09 km/h
|-
! GRUPPE - M / Lo !!
|-
| 1.Gang || 2,44 km/h
|-
| 2.Gang || 3,62 km/h
|-
| 3.Gang || 4,81 km/h
|-
| 4.Gang || 6,35 km/h
|-
| 5.Gang || 8,43 km/h
|-
! GRUPPE - M / Hi !!
|-
| 1.Gang || 2,85 km/h
|-
| 2.Gang || 4,22 km/h
|-
| 3.Gang || 5,62 km/h
|-
| 4.Gang || 7,41 km/h
|-
| 5.Gang || 9,83 km/h
|-
! GRUPPE - H / Lo !!
|-
| 1.Gang || 7,39 km/h
|-
| 2.Gang || 10,95 km/h
|-
| 3.Gang || 14,57 km/h
|-
| 4.Gang || 19,22 km/h
|-
| 5.Gang || 25,52 km/h
|-
! GRUPPE - H / Hi !!
|-
| 1.Gang || 8,63 km/h
|-
| 2.Gang || 12,78 km/h
|-
| 3.Gang || 17,00 km/h
|-
| 4.Gang || 22,43 km/h
|-
| 5.Gang || 29,77 km/h
|-
|}
==Zapfwelle==
* Handhebel-betätigte, unabhängige und unter Last schaltbare Motorzapfwelle
* Wechselstummel = 1 3/8"- 6 Keile (Form-1) und 1 3/4"- 20 teilig
* Vierfach schaltbar, 540/1.000 U/min. und 540 E/1.000 E
Übersetzungsverhältnis der 540 er-Zapfwelle = 4,071:1
* 540 U/min. bei 2.198 U/min.- Motordrehzahl
Oder 614 U/min. mit Nenndrehzahl
* 540 E bei 1.717 U/min.- Motordrehzahl
Oder 786 U/min. mit Nenndrehzahl
Übersetzungsverhältnis der 1.000 er-Zapfwelle = 2,45:1
* 1.000 U/min. bei 2.450 U/min.- Motordrehzahl
Übertragbare Leistung = 81,8 DIN-PS
* Oder 1.020 U/min. mit Nenndrehzahl
Übertragbare Leistung = 82,0 DIN-PS
* 1.000 E bei 1.913 U/min.- Motordrehzahl
==Bremsen==
* Pedal-betätigte, hydraulisch-nasse Scheibenbremse, auf die Differential-Seitenwellen wirkend, als Einzelradbremse zu verwenden
Scheiben mit 290 mm Durchmesser
* Allradausführung mit nasse Scheibenbremse an der Vorderachse
Scheiben je 224 mm Durchmesser
* Handhebel-betätigte Handbremse als nasse Scheibenbremse ausgebildet, auf Getriebewelle wirkend
==Achsen==
* Pendelnd-gelagerte Teleskop-Vorderachse
Sechsfach-verstellbare Spurweite = 1.400 bis 2.000 mm
"Wahlweise:"
* Pendelnd-gelagerte S.L.H-Lenktrieb-Vorderachse, mit zentraler Gelenkwelle, Planetenuntersetzung und Klauen-Differentialsperre
Verstellbare Spurweite = 1.600 bis 2.130 mm
* Starre Hinterachse, mit Kegelradgetriebe und Untersetzungsgetriebe
Pedal-betätigter Klauen-Differentialsperre
* Sechsfach-verstellbare Spurweite = 1.500 bis 2.100 mm
* Zul. vordere Achslast = 1.600 kg (4 WD = 2.200 kg)
* Zul. hintere Achslast = 3.800 kg (4 WD = 4.200 kg)
==Lenkung==
* Hydrostatische DANFOSS-Lenkung, Typ: ORBITROLL OSPC-80 OR, mit zwei einfachwirkenden Lenkzylindern
* BOSCH-Pumpe, Typ: HY/ZFS 11/11 L 201 mit 120 bar Betriebsdruck
==Hydrauliksystem und Kraftheber==
* Hydraulische Regelkraftheber, in Blockbauweise ausgeführt, mit mechanischer Unterlenkerregelung (MHR)
* Einfachwirkender Hubzylinder und zwei externe Hubzylinder
* Sicherheitsventil des Hauptzylinder auf 210 bar eingestellt
* Dreipunktaufhängung der Kategorie II mit Schnellkuppler
"Funktionen:"
* Heben, Senken, Lage-, Misch- und Zugregelung
* Tiefenregulierung, Senkdrossel und Schwimmstellung
Open-Center mit einer max. Förderleistung = 35,8 l/min. bei 188 bar und 25,0 l/min. bei 172 bar
* Leistung der Hydraulik = 7,14 kW
Max. durchgehende Hubkraft 610 mm hinter den Koppelpunkten = 1.785 kg
* Max. Hubkraft an den Koppelpunkten = 3.080 kg
==Steuergeräte==
* Ein einfachwirkendes Steuergerät
* Optional bis zu zwei einfach- oder doppelt-wirkende Steuergeräte
==Elektrische Ausrüstung==
"12 Volt-Einrichtung:"
* Batterie, 12 V-100/470 Ah
* BOSCH-Anlasser, Typ: 12 V-3,5 kW
* BOSCH-Lichtmaschine, Typ: 14 V-55 A 20/770 W
==Maße und Abmessungen==
* Länge über alles = 4.094 mm (4 WD = 4.084 mm)
* Breite = 2.093 mm (4 WD = 2.052 mm)
* Höhe über Schutzrahmen = 2.824 mm
* Radstand = 2.449 mm (4 WD = 2.357 mm)
* Bodenfreiheit = 440 mm (4 WD = 450 mm)
* Betriebsgewicht = 3.110 kg (4 WD = 3.380 kg)
Zul. Gesamtgewicht = 5.200 kg (4 WD = 5.450 kg)
==Bereifung==
"Standardbereifung"
* Vorne = 7.50-18 AS Front (4 WD = 14.9 R 24 AS)
* Hinten = 16.9 R 34 AS
"Optional:"
* Vorne = 10.00-16 AS Front (4 WD = 16.9 R 24 AS)
* Hinten = 18.4 R 34 AS
==Füllmengen==
* Tankinhalt = 79,0 l
* Motoröl mit Filter = 9,2 l
* Getriebe und Hydraulik = 57,7 l
* Allrad-Vorderachse = 6,0 l
* Endantrieb je 3,0 l
==Verbrauch==
* Kraftstoffverbrauch = 17,9 l/h bei 60,3 kW und Nenndrehzahl
==Kabine==
* Auf vier Silentblöcken gelagert Fahrerplattform mit Schutzrahmen, gepolstertem SABLE-Fahrersitz, hängende Pedale, Seitenschaltung, Kontrollleuchten, verstellbares Lenkrad, Traktormeter, Kraftstoffanzeige, Dreispeichenlenkrad und linkem Beifahrersitz
* Optional mit schallisolierten Sicherheitskabine, zusätzlich mit getönten Scheiben, dreistufen Lüftungsgebläse, elektrische Heizung, Digitaluhr, Beifahrersitz, ausstellbarer Dachluke, Scheiben-Wisch-Waschanlage und vier Arbeitsscheinwerfer
==Sonderausrüstung==
* Getriebe 16/16 oder 24/12 und 30/30
* Thermostart
* Zusatz-Gewichte
* Vordere Kotflügel
* Kabine
==Literatur & Weblinks==
* AGCO-Allis-brochure
* tractordata.com
* digitalcommons.unl.edu (Test-Nr. 2720/87)
<references />
{{:Traktorenlexikon: Navigation |HERSTELLER-LINK=Traktorenlexikon: AGCO-Allis |HERSTELLER= AGCO-Allis}}
h0fbj9gesk6tsat1ns320tori3jcc74