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Lüge
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{{ABC|Sprichwörter und Volksmund|Bibel|Koran|Weblinks}}
== Zitate ==
==A==
* "Alle historischen [[Bücher]], die keine Lügen enthalten, sind schrecklich [[Langeweile|langweilig]]." - ''[[Anatole France]], Die Schuld des Professors Bonnard''
* "Auf dem Schachbrett der [[Meister]] gilt Lüge und [[Heuchelei]] nicht lange. Sie werden vom Wetterstrahl der schöpferischen [[Kombination]] getroffen, irgendwann einmal, und können die Tatsache nicht wegdeuteln, wenigstens nicht für lange, und die Sonne der [[Gerechtigkeit]] leuchtet hell in den Kämpfen der Schachmeister." - ''[[Emanuel Lasker]], Lehrbuch des Schachspiels, 1925, dieser Satz Laskers wird von Bobby Fischer in seinem Buch "Meine 60 denkwürdigen Partien" als Motto vorangestellt''
* "Auf [[Grabinschriften|Grabschriften]] stehen auch die größten Lügen." - ''[[Karl Julius Weber]], Demokritos''
==B==
==C==
==D==
* "Das also ist keine [[Freundschaft]], dass, wenn der eine die Wahrheit nicht hören will, der andere zum Lügen bereit ist." - ''[[Cicero]], De amicitia 98''
* "Das Licht hat sonach eine große [[Männer über die Liebe|Liebe]] zu noch mehr Licht; aber die Lüge haßt die Lüge, weil sie ihren [[Verrat]] fürchtet. Sehet, darin besteht ein Hauptkriterium, wie man die Wahrheit von der Lüge sogar mit verbundenen Augen gar wohl unterscheiden kann!" - ''[[Jakob Lorber]], Das Große Evangelium Johannes, Band 8, Kapitel 79, Absatz 20''
* "Dass die [[Regierung]] das [[Volk]] vertrete, ist eine Fiktion, eine Lüge." - ''[[Leo Tolstoi]], Tagebücher, 1898''
* "Der beste Lügner ist der, der mit den wenigsten Lügen am längsten auskommt." - ''[[Samuel Butler d.J.]], Der Weg allen Fleisches, 1903, 39''
* "Der Beste muss mitunter lügen; // Zuweilen tut er's mit [[Vergnügen]]." - ''[[Wilhelm Busch]], Sprikker''
* "Der felsenfesten [[Wahrheit]] bringt der Mensch [[Verehrung]] nicht entgegen: wohl aber einer schönen Lüge." - ''[[Gilbert Keith Chesterton]], Häretiker''
* "Die gewöhnlichste Lüge ist die, mit der man sich selbst belügt; das Belügen andrer ist relativ der Ausnahmefall." - ''[[Friedrich Nietzsche]], Der Antichrist''
* "Die Lüge muß hier gangbare Münze seyn, wenn die [[Wahrheit]] so wenig Glauben findet." - ''[[Friedrich Schiller]], Kabale und Liebe V, 2 / Ferdinand. In: Kabale und Liebe - ein bürgerliches Trauerspiel in fünf Aufzügen, Schwanische Hofbuchhandlung, Mannheim 1784, [http://www.deutschestextarchiv.de/schiller_kabale_1784/143 S. 139]''
* "Die [[Mehrheit]] hat nie das [[Recht]] auf ihrer Seite. Nie, sag' ich! Das ist auch so eine von den gesellschaftlichen Lügen, gegen die ein freier, denkender Mann sich empören muß." - ''[[Henrik Ibsen]], Ein Volksfeind. Aus: Sämmtliche Werke. Hrsg. von Julius Elias, Paul Schlenther. 4. Band. Berlin: Fischer, 1907. S. 264. {{GBS|oQIOAAAAYAAJ|US|PA264}}''
* "Die Stärke des [[Irrtum]]s und der Lüge liegt gerade darin, dass sie ebenso klar sein können wie [[Wahrheit]]en, weshalb das [[Falsch]]e ebenso einleuchtend sein mag wie das Richtige." - ''[[Ludwig Marcuse]], Argumente und Rezepte. Ein Wörter-Buch für Zeitgenossen''
* "Die Lüge, Mensch, ist dein [[Vergnügen]]; du lehrst sogar die Steine lügen." - ''[[Friedrich Haug]], Sinngedichte, Über [[Grabinschriften|Grabschriften]]''
* "Die [[Treulosigkeit]] ist sozusagen eine Lüge der ganzen Person." - ''[[Jean de La Bruyère]], Die Charaktere''
* "Die [[Wahrheit]] enthält immer auch Lüge." - ''[[Johann Wolfgang von Goethe]], Brief an Charlotte von Stein''
==E==
* "Eine einzige offenkundige Lüge des [[Lehrer]]s gegen seinen [[Schüler|Zögling]] kann den ganzen Ertrag der [[Erziehung]] zunichte machen." - ''[[Jean-Jacques Rousseau]], Emile, Buch IV''
* "Ein jedes Dasein, das [[Gott|göttliche]] nicht ausgenommen, hat in sich lauter Gegensätze, als [[Verneinung|verneinende]] und [[Bejahung|bejahende]], die sich einander stets also entgegenstehen wie Kälte und Wärme, Finsternis und Licht, hart und sanft, bitter und süß, schwer und leicht, eng und weit, breit und schmal, hoch und nieder, [[Haß]] und Liebe, böse und gut, falsch und wahr, und Lüge und Wahrheit." - ''[[Jakob Lorber]], Großes Evangelium Johannes, Band 2, Kapitel 228, Vers 4b-5''
* "Eine [[Frauen|Frau]] ist [[Ehrlichkeit|ehrlich]], wenn sie keine überflüssigen Lügen sagt." - ''[[Anatole France]], die rote Lilie''
* "Es gibt drei Arten von Lügen: Lügen, verdammte Lügen und Statistiken." ''[[Leonard Henry Courtney]]'', zuvor ''[[Benjamin Disraeli]]'' zugeschrieben
"Es gibt keine erotische Beziehung, in der von den [[Liebende]]n die [[Wahrheit (a-m)|Wahrheit]] nicht immer gefühlt und nicht immer wieder jede Lüge geglaubt würde." - ''[[Arthur Schnitzler]]: Buch der Sprüche und Bedenken, Phaidon Wien 1927, S. 122''
* "Eine halbe Wahrheit ist eine ganze Lüge." - Amerikanisches Sprichwort
==F==
* "Falsche [[Bescheidenheit]] ist die schicklichste aller Lügen." - ''[[Nicolas-Sébastien de Chamfort]], Maximen und Gedanken''
* "[[Unaufrichtigkeit|Falschheit]] ist ehrlos, und Lug wird von jedem verachtet." - ''[[Fariduddin Attar]], Pend-nameh''
==G==
==H==
* "Heutzutage machen drei Pointen und eine Lüge einen [[Schriftsteller]]." - ''[[Georg Christoph Lichtenberg]], Sudelbücher, Heft D (137)''
==I==
* "Ich verabscheue Lügen und [[Zyniker]]." - ''[[Dagmar Metzger]], taz Nr. 8525 vom 8. März 2008, S. 14''
* "Im [[Deutsch]]en lügt man, wenn man [[Höflichkeit|höflich]] ist." - ''[[Johann Wolfgang von Goethe]], Faust II, Vers 6771 / Baccalaureus''
==J==
* "Jeder Griff ist erlaubt. Je übler, um so besser. Lügen, [[Betrug]] - alles … Ich tat mein Bestes, um auf diesem [[Weg]]e auch das älteste [[Ziel]] unserer psychologischen Kriegführung zu fördern: [[Deutsche]] gegen Deutsche aufzuhetzen." - ''[[Sefton Delmer]], Die Deutschen und ich, Hamburg, 1961, S. 617''
==K==
* "Kleine [[Kind]]er lügen oft, aus mangelndem [[Erinnerungsvermögen]]." - ''[[August Strindberg]], Der Sohn der Magd''
==L==
* "Lügen und Dichtung sind Künste." - ''[[Oscar Wilde]], Der Verfall der Lüge / Vivian''
==M==
* "Man kann sagen, dass der [[Faschismus]] der alten Kunst zu lügen gewissermaßen eine neue Variante hinzugefügt hat - die teuflischste Variante, die man sich denken kann - nämlich: das Wahr''lügen''." [[Hannah Arendt]], ''Zur Zeit''
* "Man lügt wohl mit dem Munde, aber mit dem Maule, das man dabei macht, sagt man doch noch die [[Wahrheit]]." - ''[[Friedrich Nietzsche#Jenseits von Gut und Böse]], Viertes Hauptstück. Aph. 166 [http://www.zeno.org/nid/20009255672 zeno.org], [http://www.nietzschesource.org/#eKGWB/JGB-166 nietzschesource.org]
* "Man muss die Leute belügen, damit sie die [[Wahrheit]] herausfinden." - ''[[Wolfgang Neuss]], Der totale Neuss, Hamburg 1997, S. 281''
==N==
==O==
==P==
* "[[Phantasie]] und Lüge sind zweierlei" - ''[[Stanisław Jerzy Lec]] aus Sämtliche unfrisierte Gedanken, Seite 124''
==Q==
==R==
==S==
* "Schlimmer ist es, wenn ein [[Lüge#S|Lügner]] die [[Wahrheit (n-z)#S|Wahrheit]] sagt, als wenn ein Liebhaber der Wahrheit lügt, schlimmer wenn ein Menschenhasser [[Brüderlichkeit|Bruderliebe]] übt, als wenn ein Liebhaber der Menschen einmal vom [[Hass|Haß]] überwältigt wird. Besser als die Wahrheit im Munde des Lügners ist noch die Lüge, besser als die Tat der Bruderliebe des Menschenfeindes ist der Haß." - ''[[Dietrich Bonhoeffer]], Ethik, Zusammengestellt und hrsg. von Eberhard Bethge, 12. Auflage, Kaiser, München 1998. S. 68-69; DBW (E) 6, 62f.''
* "Sei dem, wie ihm sei! Ich habe die [[Nachricht|Verkündigung]] dessen erfahren, was einstmals am schönsten sein wird. Das [[Wort]], das Ewigkeitsmachtswort, das nicht lügt und Sättigung ausstreuen wird, wenn einer es einstmals wiedersagen wird, es hat mich durchweht. Doch es wollte nicht verweilen." - ''[[Henri Barbusse]], "Das Feuer" (orig.: Le Feu, 1916), Zürich 1920, ins Deutsche übersetzt von L. von Meyenburg, S. 283''
* "Sie ist mit einer Lüge in die Ehe getreten. Sie war eine [[Jungfrau]] und hat es Ihm nicht gesagt." - ''[[Karl Kraus]], Fackel 256 26; Sprüche und Widersprüche''
* "Sich fügen heißt lügen." - ''[[Erich Mühsam]], [[s:Der Gefangene|Der Gefangene]]''
* "So läuft der Unterschied zwischen traditionellen und modernen Lügen im Grunde auf den Unterschied zwischen Verbergen und Vernichten hinaus." - ''[[Hannah Arendt]], Wahrheit und Politik, S. 356 in: "Zwischen Vergangenheit und Zukunft", 2000''
* "So wie es selten [[Kompliment]]e gibt ohne alle Lügen, so finden sich auch selten Grobheiten ohne alle [[Wahrheit]]." - ''[[Gotthold Ephraim Lessing]], Hamburgische Dramaturgie''
==T==
==U==
* "[[Überzeugung|Überzeugungen]] sind gefährlichere [[Feinde]] der [[Wahrheit]] als Lügen." - ''[[Friedrich Nietzsche]], I, Aph. 483''
* "Und wenn alle anderen die von der [[Partei]] verbreitete Lüge glaubten - wenn alle Aufzeichnungen gleich lauteten -, dann ging die Lüge in die [[Geschichte]] ein und wurde [[Wahrheit]]." - ''[[George Orwell]], 1984 - Nineteen Eighty-Four''
* "Und wenn die [[Mensch|Menschen]] mit allem lügen und [[Heuchelei|heucheln]] könnten, [[Blick]] und [[Stimme]] und Gang der Starken und Reinen können sie nicht erheucheln und nachtäuschen." - ''[[Walter Flex]], Der Wanderer zwischen beiden Welten''
==V==
* "Verallgemeinerungen sind Lügen." - ''[[Gerhart Hauptmann]], „Aufzeichnungen“, in: Gesammelte Werke. Band 12: Aufzeichnungen. Erzählendes. Gedichte. Dramatisches. S. Fischer 1922. [https://books.google.de/books?id=lrpLAQAAMAAJ&q=verallgemeinerungen S. 49 books.google]; Ausblicke, S. Fischer Verlag, Berlin 1924, S. 49, [https://books.google.de/books?id=n6sdAAAAMAAJ&q=verallgemeinerungen google.books]''
==W==
* "Wenn jemand so phantasielos ist, eine Lüge mit Beweismaterial zu stützen, kann er ebenso gut gleich die Wahrheit sagen." - ''[[Oscar Wilde]], Der Verfall der Lüge / Vivian''
* "Wenn Lügen Haare wären, // Wir wären rauh wie Bären // Und hätten keine Glatzen." - ''[[Wilhelm Busch]], Kritik des Herzens, Wenn alles sitzenbliebe''
* "Wenn nur die Lüge uns [[Rettung|retten]] kann, so ist es aus, so sind wir verloren." - ''[[Jean-Jacques Rousseau]], Julie oder Die neue Héloïse / Julie''
* "Wenn sich jemand selbst belügen will, so [[Gelingen|gelingt]] es ihm sehr bald." - ''[[Karl Emil Franzos]], Die Juden von Barnow''
* "Wer die [[Gewalt]] als seine Methode proklamiert hat, muss die Lüge zu seinem Prinzip machen." - ''[[Alexander Solschenizyn]] bei Entgegennahme des Nobelpreises für Literatur, 10. Dezember 1970. [http://nobelprize.org/nobel_prizes/literature/laureates/1970/solzhenitsyn-lecture.html nobelprize.org]''
* "Wer die [[Wahrheit]] nicht weiß, der ist bloß ein [[Dummkopf]]. Aber wer sie weiß, und sie eine Lüge nennt, der ist ein [[Verbrecher]]!" - '' [[Bertolt Brecht]], Leben des Galilei, Bertolt Brecht Werke. Große kommentierte Berliner und Frankfurter Ausgabe, Band 5 (Stücke 5), 1988, S. 248 f.''
* "Wer nicht lügen kann, weiß nicht, was [[Wahrheit]] ist." - ''[[Friedrich Nietzsche]], Also sprach Zarathustra''
* "Wer Schulden hat, muss auch notwendig lügen." - ''[[Herodot]], Historien''
* "Wer lügt, hat die Wahrheit immerhin gedacht." Oliver Hassencamp
* "Willkommen, [[Männer über Frauen (n-z)|Weib]], du einzig lebenswerte Lüge!" - ''[[Carl Spitteler]], Olympischer Frühling, II, Achter Gesang: Krieg und Versöhnung. Zürich: Artemis Verlag, 1945. [http://gutenberg.spiegel.de/?id=5&xid=2688&kapitel=15&cHash=4b918cb0b8olym208#gb_found gutenberg.de]''
* "Wir können uns den [[Luxus]] der Lüge nicht leisten. Wenn man auf dem schmalen Grat des [[Krieg]]es lebt, wird man [[Spontanität|spontan]], und wir haben festgestellt, dass die Lüge ein Minimum an [[Plan]]ung erfordert." - ''[[Subcomandante Marcos]], Botschaften aus dem Lakandonischen Urwald''
* "Wir wissen nun, dass die [[Kunst]] nicht die [[Wahrheit]] ist. Die [[Kunst]] ist eine Lüge, die uns erlaubt, uns der [[Wahrheit]] zu nähern, der [[Wahrheit]], die uns verständlich ist." - ''[[Pablo Picasso]]''
==X==
==Y==
==Z==
== Sprichwörter und Volksmund ==
* "Der Bettler schlägt kein [[Almosen]], der Hund keine Bratwurst, der Krämer keine Lüge aus." - ''[[Deutsche Sprichwörter|Aus Deutschland]]''
* "Die [[Wahrheit]] von heute ist die Lüge von morgen." - ''[[Deutsche Sprichwörter#D|Aus Deutschland]]''
* "Eine Lüge reist einmal um die [[Erde]], während sich die [[Wahrheit]] die Schuhe anzieht." - ''[[Englische Sprichwörter|Aus England]]''
* "Einzig den [[Arzt|Ärzten]] ist es erlaubt zu lügen." - ''[[Französische Sprichwörter|Aus Frankreich]]''
* "Ist die Lüge noch so schnell, die Wahrheit holt sie doch ein." - ''[[Niederländische Sprichwörter#I|Niederländisches Sprichwort]]''
* "Lügen haben kurze Beine." - ''[[Deutsche Sprichwörter#L|Aus Deutschland]]''
== Bibel ==
* "Darum legt die Lüge ab und redet die [[Wahrheit]], ein jeder mit seinem Nächsten, weil wir untereinander Glieder sind." - ''{{Bibel|Eph|4|25|Luther}}''
* "Du sollst kein falsches [[Zeugnis]] ablegen wider deinen Nächsten." - ''2. Mose 20,16''
* "Ein [[treue]]r [[Zeuge]] lügt nicht; aber ein falscher Zeuge redet frech Lügen." - ''Sprüche 14,5''
* "Zu einem [[Torheit|Törichten]] passt überragende [[Rede]] nicht; wieviel weniger zu einem Edlen lügnerische Rede!" - ''Sprüche 17,7''
== Koran ==
* "[…] meidet das Wort der Lüge." - ''{{Koran|22|30|translation=Ahmadiyya}}, vgl. 33:70, 61:3''
== Weblinks ==
{{SieheAuch|[[Lügner]], [[Unaufrichtigkeit]], [[Unwahrheit]]}}
{{Gegenbegriff|[[Wahrheit]], [[Tatsache]]}}
{{Wikipedia}}{{Wiktionary}}
[[Kategorie:Thema|Luge]]
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{{ABC|Sprichwörter und Volksmund|Bibel|Koran|Weblinks}}
== Zitate ==
==A==
* "Alle historischen [[Bücher]], die keine Lügen enthalten, sind schrecklich [[Langeweile|langweilig]]." - ''[[Anatole France]], Die Schuld des Professors Bonnard''
* "Auf dem Schachbrett der [[Meister]] gilt Lüge und [[Heuchelei]] nicht lange. Sie werden vom Wetterstrahl der schöpferischen [[Kombination]] getroffen, irgendwann einmal, und können die Tatsache nicht wegdeuteln, wenigstens nicht für lange, und die Sonne der [[Gerechtigkeit]] leuchtet hell in den Kämpfen der Schachmeister." - ''[[Emanuel Lasker]], Lehrbuch des Schachspiels, 1925, dieser Satz Laskers wird von Bobby Fischer in seinem Buch "Meine 60 denkwürdigen Partien" als Motto vorangestellt''
* "Auf [[Grabinschriften|Grabschriften]] stehen auch die größten Lügen." - ''[[Karl Julius Weber]], Demokritos''
==B==
==C==
==D==
* "Das also ist keine [[Freundschaft]], dass, wenn der eine die Wahrheit nicht hören will, der andere zum Lügen bereit ist." - ''[[Cicero]], De amicitia 98''
* "Das Licht hat sonach eine große [[Männer über die Liebe|Liebe]] zu noch mehr Licht; aber die Lüge haßt die Lüge, weil sie ihren [[Verrat]] fürchtet. Sehet, darin besteht ein Hauptkriterium, wie man die Wahrheit von der Lüge sogar mit verbundenen Augen gar wohl unterscheiden kann!" - ''[[Jakob Lorber]], Das Große Evangelium Johannes, Band 8, Kapitel 79, Absatz 20''
* "Dass die [[Regierung]] das [[Volk]] vertrete, ist eine Fiktion, eine Lüge." - ''[[Leo Tolstoi]], Tagebücher, 1898''
* "Der beste Lügner ist der, der mit den wenigsten Lügen am längsten auskommt." - ''[[Samuel Butler d.J.]], Der Weg allen Fleisches, 1903, 39''
* "Der Beste muss mitunter lügen; // Zuweilen tut er's mit [[Vergnügen]]." - ''[[Wilhelm Busch]], Sprikker''
* "Der felsenfesten [[Wahrheit]] bringt der Mensch [[Verehrung]] nicht entgegen: wohl aber einer schönen Lüge." - ''[[Gilbert Keith Chesterton]], Häretiker''
* "Die gewöhnlichste Lüge ist die, mit der man sich selbst belügt; das Belügen andrer ist relativ der Ausnahmefall." - ''[[Friedrich Nietzsche]], Der Antichrist''
* "Die Lüge muß hier gangbare Münze seyn, wenn die [[Wahrheit]] so wenig Glauben findet." - ''[[Friedrich Schiller]], Kabale und Liebe V, 2 / Ferdinand. In: Kabale und Liebe - ein bürgerliches Trauerspiel in fünf Aufzügen, Schwanische Hofbuchhandlung, Mannheim 1784, [http://www.deutschestextarchiv.de/schiller_kabale_1784/143 S. 139]''
* "Die [[Mehrheit]] hat nie das [[Recht]] auf ihrer Seite. Nie, sag' ich! Das ist auch so eine von den gesellschaftlichen Lügen, gegen die ein freier, denkender Mann sich empören muß." - ''[[Henrik Ibsen]], Ein Volksfeind. Aus: Sämmtliche Werke. Hrsg. von Julius Elias, Paul Schlenther. 4. Band. Berlin: Fischer, 1907. S. 264. {{GBS|oQIOAAAAYAAJ|US|PA264}}''
* "Die Stärke des [[Irrtum]]s und der Lüge liegt gerade darin, dass sie ebenso klar sein können wie [[Wahrheit]]en, weshalb das [[Falsch]]e ebenso einleuchtend sein mag wie das Richtige." - ''[[Ludwig Marcuse]], Argumente und Rezepte. Ein Wörter-Buch für Zeitgenossen''
* "Die Lüge, Mensch, ist dein [[Vergnügen]]; du lehrst sogar die Steine lügen." - ''[[Friedrich Haug]], Sinngedichte, Über [[Grabinschriften|Grabschriften]]''
* "Die [[Treulosigkeit]] ist sozusagen eine Lüge der ganzen Person." - ''[[Jean de La Bruyère]], Die Charaktere''
* "Die [[Wahrheit]] enthält immer auch Lüge." - ''[[Johann Wolfgang von Goethe]], Brief an Charlotte von Stein''
==E==
* "Eine einzige offenkundige Lüge des [[Lehrer]]s gegen seinen [[Schüler|Zögling]] kann den ganzen Ertrag der [[Erziehung]] zunichte machen." - ''[[Jean-Jacques Rousseau]], Emile, Buch IV''
* "Ein jedes Dasein, das [[Gott|göttliche]] nicht ausgenommen, hat in sich lauter Gegensätze, als [[Verneinung|verneinende]] und [[Bejahung|bejahende]], die sich einander stets also entgegenstehen wie Kälte und Wärme, Finsternis und Licht, hart und sanft, bitter und süß, schwer und leicht, eng und weit, breit und schmal, hoch und nieder, [[Haß]] und Liebe, böse und gut, falsch und wahr, und Lüge und Wahrheit." - ''[[Jakob Lorber]], Großes Evangelium Johannes, Band 2, Kapitel 228, Vers 4b-5''
* "Eine [[Frauen|Frau]] ist [[Ehrlichkeit|ehrlich]], wenn sie keine überflüssigen Lügen sagt." - ''[[Anatole France]], die rote Lilie''
* "Es gibt drei Arten von Lügen: Lügen, verdammte Lügen und Statistiken." ''[[Leonard Henry Courtney]]'', zuvor ''[[Benjamin Disraeli]]'' zugeschrieben
* "Es gibt keine erotische Beziehung, in der von den [[Liebende]]n die [[Wahrheit (a-m)|Wahrheit]] nicht immer gefühlt und nicht immer wieder jede Lüge geglaubt würde." - ''[[Arthur Schnitzler]]: Buch der Sprüche und Bedenken, Phaidon Wien 1927, S. 122''
* "Eine halbe Wahrheit ist eine ganze Lüge." - Amerikanisches Sprichwort
==F==
* "Falsche [[Bescheidenheit]] ist die schicklichste aller Lügen." - ''[[Nicolas-Sébastien de Chamfort]], Maximen und Gedanken''
* "[[Unaufrichtigkeit|Falschheit]] ist ehrlos, und Lug wird von jedem verachtet." - ''[[Fariduddin Attar]], Pend-nameh''
==G==
==H==
* "Heutzutage machen drei Pointen und eine Lüge einen [[Schriftsteller]]." - ''[[Georg Christoph Lichtenberg]], Sudelbücher, Heft D (137)''
==I==
* "Ich verabscheue Lügen und [[Zyniker]]." - ''[[Dagmar Metzger]], taz Nr. 8525 vom 8. März 2008, S. 14''
* "Im [[Deutsch]]en lügt man, wenn man [[Höflichkeit|höflich]] ist." - ''[[Johann Wolfgang von Goethe]], Faust II, Vers 6771 / Baccalaureus''
==J==
* "Jeder Griff ist erlaubt. Je übler, um so besser. Lügen, [[Betrug]] - alles … Ich tat mein Bestes, um auf diesem [[Weg]]e auch das älteste [[Ziel]] unserer psychologischen Kriegführung zu fördern: [[Deutsche]] gegen Deutsche aufzuhetzen." - ''[[Sefton Delmer]], Die Deutschen und ich, Hamburg, 1961, S. 617''
==K==
* "Kleine [[Kind]]er lügen oft, aus mangelndem [[Erinnerungsvermögen]]." - ''[[August Strindberg]], Der Sohn der Magd''
==L==
* "Lügen und Dichtung sind Künste." - ''[[Oscar Wilde]], Der Verfall der Lüge / Vivian''
==M==
* "Man kann sagen, dass der [[Faschismus]] der alten Kunst zu lügen gewissermaßen eine neue Variante hinzugefügt hat - die teuflischste Variante, die man sich denken kann - nämlich: das Wahr''lügen''." [[Hannah Arendt]], ''Zur Zeit''
* "Man lügt wohl mit dem Munde, aber mit dem Maule, das man dabei macht, sagt man doch noch die [[Wahrheit]]." - ''[[Friedrich Nietzsche#Jenseits von Gut und Böse]], Viertes Hauptstück. Aph. 166 [http://www.zeno.org/nid/20009255672 zeno.org], [http://www.nietzschesource.org/#eKGWB/JGB-166 nietzschesource.org]
* "Man muss die Leute belügen, damit sie die [[Wahrheit]] herausfinden." - ''[[Wolfgang Neuss]], Der totale Neuss, Hamburg 1997, S. 281''
==N==
==O==
==P==
* "[[Phantasie]] und Lüge sind zweierlei" - ''[[Stanisław Jerzy Lec]] aus Sämtliche unfrisierte Gedanken, Seite 124''
==Q==
==R==
==S==
* "Schlimmer ist es, wenn ein [[Lüge#S|Lügner]] die [[Wahrheit (n-z)#S|Wahrheit]] sagt, als wenn ein Liebhaber der Wahrheit lügt, schlimmer wenn ein Menschenhasser [[Brüderlichkeit|Bruderliebe]] übt, als wenn ein Liebhaber der Menschen einmal vom [[Hass|Haß]] überwältigt wird. Besser als die Wahrheit im Munde des Lügners ist noch die Lüge, besser als die Tat der Bruderliebe des Menschenfeindes ist der Haß." - ''[[Dietrich Bonhoeffer]], Ethik, Zusammengestellt und hrsg. von Eberhard Bethge, 12. Auflage, Kaiser, München 1998. S. 68-69; DBW (E) 6, 62f.''
* "Sei dem, wie ihm sei! Ich habe die [[Nachricht|Verkündigung]] dessen erfahren, was einstmals am schönsten sein wird. Das [[Wort]], das Ewigkeitsmachtswort, das nicht lügt und Sättigung ausstreuen wird, wenn einer es einstmals wiedersagen wird, es hat mich durchweht. Doch es wollte nicht verweilen." - ''[[Henri Barbusse]], "Das Feuer" (orig.: Le Feu, 1916), Zürich 1920, ins Deutsche übersetzt von L. von Meyenburg, S. 283''
* "Sie ist mit einer Lüge in die Ehe getreten. Sie war eine [[Jungfrau]] und hat es Ihm nicht gesagt." - ''[[Karl Kraus]], Fackel 256 26; Sprüche und Widersprüche''
* "Sich fügen heißt lügen." - ''[[Erich Mühsam]], [[s:Der Gefangene|Der Gefangene]]''
* "So läuft der Unterschied zwischen traditionellen und modernen Lügen im Grunde auf den Unterschied zwischen Verbergen und Vernichten hinaus." - ''[[Hannah Arendt]], Wahrheit und Politik, S. 356 in: "Zwischen Vergangenheit und Zukunft", 2000''
* "So wie es selten [[Kompliment]]e gibt ohne alle Lügen, so finden sich auch selten Grobheiten ohne alle [[Wahrheit]]." - ''[[Gotthold Ephraim Lessing]], Hamburgische Dramaturgie''
==T==
==U==
* "[[Überzeugung|Überzeugungen]] sind gefährlichere [[Feinde]] der [[Wahrheit]] als Lügen." - ''[[Friedrich Nietzsche]], I, Aph. 483''
* "Und wenn alle anderen die von der [[Partei]] verbreitete Lüge glaubten - wenn alle Aufzeichnungen gleich lauteten -, dann ging die Lüge in die [[Geschichte]] ein und wurde [[Wahrheit]]." - ''[[George Orwell]], 1984 - Nineteen Eighty-Four''
* "Und wenn die [[Mensch|Menschen]] mit allem lügen und [[Heuchelei|heucheln]] könnten, [[Blick]] und [[Stimme]] und Gang der Starken und Reinen können sie nicht erheucheln und nachtäuschen." - ''[[Walter Flex]], Der Wanderer zwischen beiden Welten''
==V==
* "Verallgemeinerungen sind Lügen." - ''[[Gerhart Hauptmann]], „Aufzeichnungen“, in: Gesammelte Werke. Band 12: Aufzeichnungen. Erzählendes. Gedichte. Dramatisches. S. Fischer 1922. [https://books.google.de/books?id=lrpLAQAAMAAJ&q=verallgemeinerungen S. 49 books.google]; Ausblicke, S. Fischer Verlag, Berlin 1924, S. 49, [https://books.google.de/books?id=n6sdAAAAMAAJ&q=verallgemeinerungen google.books]''
==W==
* "Wenn jemand so phantasielos ist, eine Lüge mit Beweismaterial zu stützen, kann er ebenso gut gleich die Wahrheit sagen." - ''[[Oscar Wilde]], Der Verfall der Lüge / Vivian''
* "Wenn Lügen Haare wären, // Wir wären rauh wie Bären // Und hätten keine Glatzen." - ''[[Wilhelm Busch]], Kritik des Herzens, Wenn alles sitzenbliebe''
* "Wenn nur die Lüge uns [[Rettung|retten]] kann, so ist es aus, so sind wir verloren." - ''[[Jean-Jacques Rousseau]], Julie oder Die neue Héloïse / Julie''
* "Wenn sich jemand selbst belügen will, so [[Gelingen|gelingt]] es ihm sehr bald." - ''[[Karl Emil Franzos]], Die Juden von Barnow''
* "Wer die [[Gewalt]] als seine Methode proklamiert hat, muss die Lüge zu seinem Prinzip machen." - ''[[Alexander Solschenizyn]] bei Entgegennahme des Nobelpreises für Literatur, 10. Dezember 1970. [http://nobelprize.org/nobel_prizes/literature/laureates/1970/solzhenitsyn-lecture.html nobelprize.org]''
* "Wer die [[Wahrheit]] nicht weiß, der ist bloß ein [[Dummkopf]]. Aber wer sie weiß, und sie eine Lüge nennt, der ist ein [[Verbrecher]]!" - '' [[Bertolt Brecht]], Leben des Galilei, Bertolt Brecht Werke. Große kommentierte Berliner und Frankfurter Ausgabe, Band 5 (Stücke 5), 1988, S. 248 f.''
* "Wer nicht lügen kann, weiß nicht, was [[Wahrheit]] ist." - ''[[Friedrich Nietzsche]], Also sprach Zarathustra''
* "Wer Schulden hat, muss auch notwendig lügen." - ''[[Herodot]], Historien''
* "Wer lügt, hat die Wahrheit immerhin gedacht." Oliver Hassencamp
* "Willkommen, [[Männer über Frauen (n-z)|Weib]], du einzig lebenswerte Lüge!" - ''[[Carl Spitteler]], Olympischer Frühling, II, Achter Gesang: Krieg und Versöhnung. Zürich: Artemis Verlag, 1945. [http://gutenberg.spiegel.de/?id=5&xid=2688&kapitel=15&cHash=4b918cb0b8olym208#gb_found gutenberg.de]''
* "Wir können uns den [[Luxus]] der Lüge nicht leisten. Wenn man auf dem schmalen Grat des [[Krieg]]es lebt, wird man [[Spontanität|spontan]], und wir haben festgestellt, dass die Lüge ein Minimum an [[Plan]]ung erfordert." - ''[[Subcomandante Marcos]], Botschaften aus dem Lakandonischen Urwald''
* "Wir wissen nun, dass die [[Kunst]] nicht die [[Wahrheit]] ist. Die [[Kunst]] ist eine Lüge, die uns erlaubt, uns der [[Wahrheit]] zu nähern, der [[Wahrheit]], die uns verständlich ist." - ''[[Pablo Picasso]]''
==X==
==Y==
==Z==
== Sprichwörter und Volksmund ==
* "Der Bettler schlägt kein [[Almosen]], der Hund keine Bratwurst, der Krämer keine Lüge aus." - ''[[Deutsche Sprichwörter|Aus Deutschland]]''
* "Die [[Wahrheit]] von heute ist die Lüge von morgen." - ''[[Deutsche Sprichwörter#D|Aus Deutschland]]''
* "Eine Lüge reist einmal um die [[Erde]], während sich die [[Wahrheit]] die Schuhe anzieht." - ''[[Englische Sprichwörter|Aus England]]''
* "Einzig den [[Arzt|Ärzten]] ist es erlaubt zu lügen." - ''[[Französische Sprichwörter|Aus Frankreich]]''
* "Ist die Lüge noch so schnell, die Wahrheit holt sie doch ein." - ''[[Niederländische Sprichwörter#I|Niederländisches Sprichwort]]''
* "Lügen haben kurze Beine." - ''[[Deutsche Sprichwörter#L|Aus Deutschland]]''
== Bibel ==
* "Darum legt die Lüge ab und redet die [[Wahrheit]], ein jeder mit seinem Nächsten, weil wir untereinander Glieder sind." - ''{{Bibel|Eph|4|25|Luther}}''
* "Du sollst kein falsches [[Zeugnis]] ablegen wider deinen Nächsten." - ''2. Mose 20,16''
* "Ein [[treue]]r [[Zeuge]] lügt nicht; aber ein falscher Zeuge redet frech Lügen." - ''Sprüche 14,5''
* "Zu einem [[Torheit|Törichten]] passt überragende [[Rede]] nicht; wieviel weniger zu einem Edlen lügnerische Rede!" - ''Sprüche 17,7''
== Koran ==
* "[…] meidet das Wort der Lüge." - ''{{Koran|22|30|translation=Ahmadiyya}}, vgl. 33:70, 61:3''
== Weblinks ==
{{SieheAuch|[[Lügner]], [[Unaufrichtigkeit]], [[Unwahrheit]]}}
{{Gegenbegriff|[[Wahrheit]], [[Tatsache]]}}
{{Wikipedia}}{{Wiktionary}}
[[Kategorie:Thema|Luge]]
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Arthur Schnitzler
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/* Buch der Sprüche und Bedenken */ * "Es gibt keine erotische Beziehung, in der von den Liebenden die Wahrheit nicht immer gefühlt und nicht immer wieder jede Lüge geglaubt würde."
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wikitext
text/x-wiki
[[Datei:Arthur Schnitzler 1912.jpg|thumb|Arthur Schnitzler ([[w:Ferdinand Schmutzer|Ferdinand Schmutzer]], um 1912)]]
== [[w:Arthur Schnitzler|Arthur Schnitzler]] (1862-1931) ==
''österreichischer Dramatiker und Erzähler''
== Zitate mit Quellenangabe ==
* "Ja, wenn eine Schlacht gewonnen wäre dadurch, daß man den lautesten [[Trompeter]] wegschießt!" - ''Aphorismen und Betrachtungen, Gesammelte Werke Band 5, Hrsg. Robert Otto Weiss, Verlag Fischer 1967, S. 268 in [https://shared.acdh.oeaw.ac.at/schnitzler-briefe/1967_Aphorismen-und-Betrachtungen.pdf].''
{{Unvollständig}}
===''Aphorismen und Betrachtungen aus dem Nachlass'' ===
* "Das [[Wichtigkeit|Wichtigste]] im Verkehr mit [[Mensch]]en: ihnen ihre [[Ausrede]]n wegräumen." - ''Aphorismen und Betrachtungen aus dem Nachlass''
* "Ich liebe mein [[Vaterland]] nicht, weil es mein Vaterland ist, sondern weil ich es schön finde. Ich habe Heimatgefühl, aber keinen [[Patriotismus]]." - ''Aphorismen und Betrachtungen aus dem Nachlass''
* "Weiche hundert [[Schritt]]e ab vom gebahnten [[Pfad]], und du findest dich allein. Und wenn du einem begegnest, weißt du nicht, ob er die [[Einsamkeit]] sucht wie du oder auf [[Raub]] ausgeht." - ''Aphorismen und Betrachtungen aus dem Nachlass''
* "Wer einmal völlig begriffen hat, dass er [[Sterblichkeit|sterblich]] ist, für den hat eigentlich die [[Agonie]] schon begonnen." - ''Aphorismen und Betrachtungen aus dem Nachlass''
* "Wer [[Materie]] sagt, sagt [[Geist]], ob er es will oder nicht. Denn sie wäre überhaupt nicht vorstellbar ohne Geist. Und wer Geist sagt, sagt Materie, denn ohne Materie könnte er es nicht [[sagen]], nicht einmal [[denken]]." - ''Aphorismen und Betrachtungen aus dem Nachlass''
* "Wie [[Eile|eilig]] ordnet sich [[Geschehen|Geschehnes]] ein." - ''Aphorismen und Betrachtungen aus dem Nachlass''
===''Beziehungen und Einsamkeiten''===
* "Ein [[Abschied]] schmerzt immer, auch wenn man sich schon lange darauf freut." - ''Beziehungen und Einsamkeiten''
===''Buch der Sprüche und Bedenken''===
''Buch der Sprüche und Bedenken'', Phaidon Wien 1927
* "Aus dem Werke manches [[Dichter]]s spüren wir wohl heraus, dass er irgendwie und irgendwo ein [[Genie]] ist, nur leider gerade nicht in seiner [[Dichtung]]." - ''Buch der Sprüche und Bedenken''
* "Bereit sein ist viel, warten können ist mehr, doch erst den rechten [[Augenblick]] nützen ist alles." - ''Buch der Sprüche und Bedenken''
* "Die [[Eigenschaft]]en unserer Nebenmenschen sind uns immer nur ihrer qualitativen Bedeutung nach offenbar; und es ist nie vorzusehen, bis zu welchem Grad irgendeine Eigenschaft unter bestimmten Umständen sich zu entwickeln vermag." - ''Buch der Sprüche und Bedenken''
* "Es gibt keine erotische Beziehung, in der von den Liebenden die Wahrheit nicht immer gefühlt und nicht immer wieder jede Lüge geglaubt würde." - ''Buch der Sprüche und Bedenken S. 122''
* "In den [[Beziehung]]en zwischen Menschen gibt es so wenig einen [[Stillstand]] wie im [[Leben]] des Einzelnen." - ''Buch der Sprüche und Bedenken''
* "Jeder [[Dichter]] ist [[Realist]] und [[Idealist]], [[Impressionist]] und [[Expressionist]], [[Naturalist]] und [[Symbolist]] zugleich, oder er ist überhaupt keiner." - ''Buch der Sprüche und Bedenken''
* "Wie [[Sinnlosigkeit|sinnlos]] die [[Welt]] dir erscheinen mag, vergiss nie, dass du durch dein [[Handeln]] wie durch dein Unterlassen dein redlich Teil zu dieser Sinnlosigkeit beiträgst." - ''Buch der Sprüche und Bedenken''
===''Der Geist im Wort''===
* "Der [[Dichter]] scheint sich vom [[Literat]]en manchmal nur durch seine geringere Geschicklichkeit in den Bemühungen um einen äußeren [[Erfolg]] zu unterscheiden, der ihm oft erst die Voraussetzung für die Möglichkeit weiteren Schaffens bieten würde oder bietet." - ''Der Geist im Wort''
* "Kein [[Literat]], auch von den glänzendsten Gaben, ist jemals zum [[Dichter]] geworden." - ''Der Geist im Wort''
===''Rikola-Almanach (1923)''===
* "Der [[Enthusiast]] fühlt sich seiner [[Sache]] niemals ganz sicher, daher sein unstillbarer, lästiger [[Drang]], Gefährten seiner [[Begeisterung]] zu werben. Der [[Skeptiker]] hingegen bedarf stets einer gewissen Isoliertheit, denn schon der [[Umstand]], dass er einen Gefährten seines [[Zweifel]]s findet, vermag ihn an diesem irre zu machen." - ''Rikola-Almanach (1923)''
===''Zurückgelegte Sprüche''===
* "Aufgabe der [[Erziehung]] wäre es, den [[metaphysisch]]en [[Hunger]] des Menschen durch Mitteilung von Tatsachen in weisem [[Maß]] zu stillen, statt ihn durch [[Märchen]], was ja die Dogmen sind, zu betrügen." - ''Zurückgelegte Sprüche''
* "Die [[Problem]]e der [[Sittlichkeit]] liegen auf dem Gebiet der [[Verantwortung]], die der [[Sitte]] auf dem der [[Tradition]]." - ''Zurückgelegte Sprüche''
* "Ein [[Ernsthaftigkeit|ernster]] Mensch sein und keinen [[Humor]] haben, das ist zweierlei." - ''Zurückgelegte Sprüche''
===''Paracelsus, Psychoanalyse etc.'' ===
* "Es fließen ineinander Traum und Wachen, Wahrheit und Lüge. Sicherheit ist nirgends. Wir wissen nichts von anderen, nichts von uns. Wir spielen immer, wer es weiß, ist klug." - ''Paracelsus''
* "[[Heiligkeit|Heilige]] hat es immer gegeben, niemals aber noch einen [[Mensch]]en, der das [[Recht]] gehabt hätte, einen andern Menschen heilig zu sprechen." - ''Ungedrucktes (in: Österreichische Dichtergabe, Wien 1928)''
* "Horch auf die [[Verleumdung|Verleumder]], so wirst du die [[Wahrheit]] über dich erfahren." - ''in: Österreichische Rundschau, 9. September 1905''
* "Nicht die Psychoanalyse ist neu, sondern [[Sigmund Freud|Freud]]. / Sowie nicht Amerika neu war, sondern Columbus. Psychoanalyse gab es immer; jeder Arzt, jeder Dichter, jeder Staatsmann, jeder Menschenkenner mußte es sein, war es unbewußt oder automatisch." - ''Über Psychoanalyse. Hrsg v. Reinhard Urbach. In: Protokolle. Wiener Halbjahresschrift für Literatur, bildende Kunst und Musik, '76/2, S. 280. Zitiert nach: Helga Schiffer: Experiment und Ethik in Arthur Schnitzlers Paracelsus. In: Gerhard Kluge (Hrsg.): Aufsätze zur Literatur und Kunst der Jahrhundertwende. Rodopi, Amsterdam 1984, S. 331.
* "Was soll mir das Geschwätz, ich habe mich in meinem Leben nicht um [[Politik]] gekümmert." „Was hilfts Dir mein Freund. Sie kümmert sich um Dich, in jedem Augenblick Deines Lebens." ''aus Aphorismen und Notate, herausgegeben von Manfred Giersch, Gustav Kiepenheuer Verlag Leipzig und Weimar, 1985 auf der Grundlage der Ges. Werke Bd. 5, Frankfurt am Main, 1981-87''
== Weblinks ==
{{Wikisource|Arthur Schnitzler}}
{{Commons|Category:Arthur Schnitzler|Arthur Schnitzler}}
[[Kategorie:QS]]
[[Kategorie:Person|Schnitzler, Arthur]]
[[Kategorie:Mann|Schnitzler, Arthur]]
[[Kategorie:Österreicher|Schnitzler, Arthur]]
[[Kategorie:Dramatiker|Schnitzler, Arthur]]
[[Kategorie:Erzähler|Schnitzler, Arthur]]
[[Kategorie:1862|G Schnitzler, Arthur]]
[[Kategorie:1931|T Schnitzler, Arthur]]
[[Kategorie:Copyright|!1931]]
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/* Buch der Sprüche und Bedenken */
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text/x-wiki
[[Datei:Arthur Schnitzler 1912.jpg|thumb|Arthur Schnitzler ([[w:Ferdinand Schmutzer|Ferdinand Schmutzer]], um 1912)]]
== [[w:Arthur Schnitzler|Arthur Schnitzler]] (1862-1931) ==
''österreichischer Dramatiker und Erzähler''
== Zitate mit Quellenangabe ==
* "Ja, wenn eine Schlacht gewonnen wäre dadurch, daß man den lautesten [[Trompeter]] wegschießt!" - ''Aphorismen und Betrachtungen, Gesammelte Werke Band 5, Hrsg. Robert Otto Weiss, Verlag Fischer 1967, S. 268 in [https://shared.acdh.oeaw.ac.at/schnitzler-briefe/1967_Aphorismen-und-Betrachtungen.pdf].''
{{Unvollständig}}
===''Aphorismen und Betrachtungen aus dem Nachlass'' ===
* "Das [[Wichtigkeit|Wichtigste]] im Verkehr mit [[Mensch]]en: ihnen ihre [[Ausrede]]n wegräumen." - ''Aphorismen und Betrachtungen aus dem Nachlass''
* "Ich liebe mein [[Vaterland]] nicht, weil es mein Vaterland ist, sondern weil ich es schön finde. Ich habe Heimatgefühl, aber keinen [[Patriotismus]]." - ''Aphorismen und Betrachtungen aus dem Nachlass''
* "Weiche hundert [[Schritt]]e ab vom gebahnten [[Pfad]], und du findest dich allein. Und wenn du einem begegnest, weißt du nicht, ob er die [[Einsamkeit]] sucht wie du oder auf [[Raub]] ausgeht." - ''Aphorismen und Betrachtungen aus dem Nachlass''
* "Wer einmal völlig begriffen hat, dass er [[Sterblichkeit|sterblich]] ist, für den hat eigentlich die [[Agonie]] schon begonnen." - ''Aphorismen und Betrachtungen aus dem Nachlass''
* "Wer [[Materie]] sagt, sagt [[Geist]], ob er es will oder nicht. Denn sie wäre überhaupt nicht vorstellbar ohne Geist. Und wer Geist sagt, sagt Materie, denn ohne Materie könnte er es nicht [[sagen]], nicht einmal [[denken]]." - ''Aphorismen und Betrachtungen aus dem Nachlass''
* "Wie [[Eile|eilig]] ordnet sich [[Geschehen|Geschehnes]] ein." - ''Aphorismen und Betrachtungen aus dem Nachlass''
===''Beziehungen und Einsamkeiten''===
* "Ein [[Abschied]] schmerzt immer, auch wenn man sich schon lange darauf freut." - ''Beziehungen und Einsamkeiten''
===''Buch der Sprüche und Bedenken''===
''Buch der Sprüche und Bedenken'', Phaidon Wien 1927
* "Aus dem Werke manches [[Dichter]]s spüren wir wohl heraus, dass er irgendwie und irgendwo ein [[Genie]] ist, nur leider gerade nicht in seiner [[Dichtung]]." - ''Buch der Sprüche und Bedenken''
* "Bereit sein ist viel, warten können ist mehr, doch erst den rechten [[Augenblick]] nützen ist alles." - ''Buch der Sprüche und Bedenken''
* "Die [[Eigenschaft]]en unserer Nebenmenschen sind uns immer nur ihrer qualitativen Bedeutung nach offenbar; und es ist nie vorzusehen, bis zu welchem Grad irgendeine Eigenschaft unter bestimmten Umständen sich zu entwickeln vermag." - ''Buch der Sprüche und Bedenken''
* "Es gibt keine erotische Beziehung, in der von den [[Liebende]]n die [[Wahrheit (a-m)|Wahrheit]] nicht immer gefühlt und nicht immer wieder jede [[Lüge]] geglaubt würde." - ''Buch der Sprüche und Bedenken S. 122''
* "In den [[Beziehung]]en zwischen Menschen gibt es so wenig einen [[Stillstand]] wie im [[Leben]] des Einzelnen." - ''Buch der Sprüche und Bedenken''
* "Jeder [[Dichter]] ist [[Realist]] und [[Idealist]], [[Impressionist]] und [[Expressionist]], [[Naturalist]] und [[Symbolist]] zugleich, oder er ist überhaupt keiner." - ''Buch der Sprüche und Bedenken''
* "Wie [[Sinnlosigkeit|sinnlos]] die [[Welt]] dir erscheinen mag, vergiss nie, dass du durch dein [[Handeln]] wie durch dein Unterlassen dein redlich Teil zu dieser Sinnlosigkeit beiträgst." - ''Buch der Sprüche und Bedenken''
===''Der Geist im Wort''===
* "Der [[Dichter]] scheint sich vom [[Literat]]en manchmal nur durch seine geringere Geschicklichkeit in den Bemühungen um einen äußeren [[Erfolg]] zu unterscheiden, der ihm oft erst die Voraussetzung für die Möglichkeit weiteren Schaffens bieten würde oder bietet." - ''Der Geist im Wort''
* "Kein [[Literat]], auch von den glänzendsten Gaben, ist jemals zum [[Dichter]] geworden." - ''Der Geist im Wort''
===''Rikola-Almanach (1923)''===
* "Der [[Enthusiast]] fühlt sich seiner [[Sache]] niemals ganz sicher, daher sein unstillbarer, lästiger [[Drang]], Gefährten seiner [[Begeisterung]] zu werben. Der [[Skeptiker]] hingegen bedarf stets einer gewissen Isoliertheit, denn schon der [[Umstand]], dass er einen Gefährten seines [[Zweifel]]s findet, vermag ihn an diesem irre zu machen." - ''Rikola-Almanach (1923)''
===''Zurückgelegte Sprüche''===
* "Aufgabe der [[Erziehung]] wäre es, den [[metaphysisch]]en [[Hunger]] des Menschen durch Mitteilung von Tatsachen in weisem [[Maß]] zu stillen, statt ihn durch [[Märchen]], was ja die Dogmen sind, zu betrügen." - ''Zurückgelegte Sprüche''
* "Die [[Problem]]e der [[Sittlichkeit]] liegen auf dem Gebiet der [[Verantwortung]], die der [[Sitte]] auf dem der [[Tradition]]." - ''Zurückgelegte Sprüche''
* "Ein [[Ernsthaftigkeit|ernster]] Mensch sein und keinen [[Humor]] haben, das ist zweierlei." - ''Zurückgelegte Sprüche''
===''Paracelsus, Psychoanalyse etc.'' ===
* "Es fließen ineinander Traum und Wachen, Wahrheit und Lüge. Sicherheit ist nirgends. Wir wissen nichts von anderen, nichts von uns. Wir spielen immer, wer es weiß, ist klug." - ''Paracelsus''
* "[[Heiligkeit|Heilige]] hat es immer gegeben, niemals aber noch einen [[Mensch]]en, der das [[Recht]] gehabt hätte, einen andern Menschen heilig zu sprechen." - ''Ungedrucktes (in: Österreichische Dichtergabe, Wien 1928)''
* "Horch auf die [[Verleumdung|Verleumder]], so wirst du die [[Wahrheit]] über dich erfahren." - ''in: Österreichische Rundschau, 9. September 1905''
* "Nicht die Psychoanalyse ist neu, sondern [[Sigmund Freud|Freud]]. / Sowie nicht Amerika neu war, sondern Columbus. Psychoanalyse gab es immer; jeder Arzt, jeder Dichter, jeder Staatsmann, jeder Menschenkenner mußte es sein, war es unbewußt oder automatisch." - ''Über Psychoanalyse. Hrsg v. Reinhard Urbach. In: Protokolle. Wiener Halbjahresschrift für Literatur, bildende Kunst und Musik, '76/2, S. 280. Zitiert nach: Helga Schiffer: Experiment und Ethik in Arthur Schnitzlers Paracelsus. In: Gerhard Kluge (Hrsg.): Aufsätze zur Literatur und Kunst der Jahrhundertwende. Rodopi, Amsterdam 1984, S. 331.
* "Was soll mir das Geschwätz, ich habe mich in meinem Leben nicht um [[Politik]] gekümmert." „Was hilfts Dir mein Freund. Sie kümmert sich um Dich, in jedem Augenblick Deines Lebens." ''aus Aphorismen und Notate, herausgegeben von Manfred Giersch, Gustav Kiepenheuer Verlag Leipzig und Weimar, 1985 auf der Grundlage der Ges. Werke Bd. 5, Frankfurt am Main, 1981-87''
== Weblinks ==
{{Wikisource|Arthur Schnitzler}}
{{Commons|Category:Arthur Schnitzler|Arthur Schnitzler}}
[[Kategorie:QS]]
[[Kategorie:Person|Schnitzler, Arthur]]
[[Kategorie:Mann|Schnitzler, Arthur]]
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[[Kategorie:Dramatiker|Schnitzler, Arthur]]
[[Kategorie:Erzähler|Schnitzler, Arthur]]
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[[Kategorie:1931|T Schnitzler, Arthur]]
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Diskussion:Wilhelm II.
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/* Platz an der Sonne */ Warum steht von Bülows "Platz an der Sonne" von 1897 im Artikel Wilhelm II. unter "Fälschlich zugeschrieben"?
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text/x-wiki
Wie lautet das Zitat genau? So stimmt der Satz irgendwie nicht. --[[Benutzer:Thomas|Thomas]] 16:05, 9. Apr 2005 (UTC)
* "Das Weltreich, das ich mir geträumt habe, soll darin bestehen, [...] dass, wenn man dereinst vielleicht von einem deutschen Weltreich oder einer Hohenzollern-Weltherrschaft in der Geschichte reden sollte, sie nicht auf Politik begründet sein soll durch das Schwert, sondern durch gegenseitiges Vertrauen der nach gleichen Zielen strebenden Nationen."
::https://books.google.de/books?id=jqhqjxS-agYC&pg=PT144&dq=weltreich --[[Benutzer:Vsop.de|Vsop.de]] ([[Benutzer Diskussion:Vsop.de|Diskussion]]) 10:33, 29. Jul. 2018 (CEST)
"Damit haben die Nazis die Maske fallen lassen, sie haben gezeigt, dass sie eine sozialistische Partei sind, die sich zum Bauernfang den Mantel Friedrichs des Großen umgehängt hat, worauf auch prompt alle hereingefallen sind!" (belegt bei Ilsemann)
"Wir haben die Pflicht, jeden Menschen für gut zu halten, solange uns nicht das Gegenteil bewiesen wird."
"Wer misstrauisch ist, begeht ein Unrecht gegen andere und schädigt sich selbst."
"Hart sein im Schmerz, nicht wünschen, was unerreichbar oder wertlos, zufrieden mit dem Tag wie er kommt, in allem das Gute suchen und Freude an der Natur und an den Menschen haben, wie sie nun einmal sind. Für tausend bittere Stunden sich mit einer einzigen trösten, welche schön ist und an Herz und Können immer sein Bestes geben, wenn es auch keinen Dank erfährt. Wer das lernt und kann, der ist ein Glücklicher, Freier und Stolzer, immer schön wird sein Leben sein."
(alle aus seiner Rede vom 24.1.1904, älteste erhaltende Aufzeichnung auf der Edison-Walze) ''unsigniert'' 00:15, 6. Okt. 2007 [[Spezial:Beiträge/77.183.253.183]]
:Danke für die Zitate. Könntest Du für "Ilsemann" bitte noch die genaue Fundstelle angeben, also Vorname Ilseman: "Werktitel", Verlagsort, Jahr der Ausgabe, Seitenzah? Nur dann ist die Quelle gut verwendbar.
:Auch für die Rede benötigen wir eine [[WQ:QA|Quellenangabe]]: Wo wurde sie publiziert? --[[Benutzer:Hei ber|Hei ber]] 08:03, 6. Okt. 2007 (CEST)
Der Text der Walzenaufnahme von Wilhelms Stimme vom 24.1.1904 ist kein eigener Text des Kaisers, sondern eine Passage aus Ganghofers "Das Schweigen im Walde". Das erste Wort des Textes ist hier falsch zitiert, es lautet bei Ganghofer und auch in Wilhelms Vortrag "Stark sein..." (nicht "Hart sein...").
"Es ist mir egal, ob gelbe, rote oder schwarze Affen in diesem Reichstagskäfig herumspringen." Quelle:http://www.dw-world.de/dw/article/0,,275898,00.html
"Man wird die Fahne mit dem Hakenkreuz noch einmal verfluchen, und die Deutschen selber werden sie eines Tages verbrennen." (7. September 1933) Quelle: "Gott helfe unserem Vaterland: Das Haus Hohenzollern 1918-1945", Seite 4, Friedrich Wilhelm Prinz von Preußen, Langen Müller Verlag, München, 2. Neuauflage 2003.--[[Spezial:Beiträge/91.16.78.55|91.16.78.55]] 11:48, 25. Mär. 2009 (CET)
:https://books.google.de/books?id=slsgAAAAMAAJ&q=verfluchen; https://books.google.de/books?id=slsgAAAAMAAJ&q=%227.+september%22
:https://books.google.de/books?id=GxRLAQAAIAAJ&q=verfluchen
:zu "Maske fallen lassen" (Ilsemann): https://books.google.de/books?id=ie0rAQAAIAAJ&q=maske S. 248 --[[Benutzer:Vsop.de|Vsop.de]] ([[Benutzer Diskussion:Vsop.de|Diskussion]]) 10:24, 29. Jul. 2018 (CEST)
=="Unsere Zukunft liegt auf dem Wasser", Hunnenrede etc==
Laut Zeno.org stammt der oben genannte Spruch Kaiser Wilhelms II. aus seiner Rede bei der Einweihung des neuen Hafens in Stettin ama 23. September 1898.
(Quelle: Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 19. Leipzig 1909, S. 933.).
Weiters fehlt das fatale Zitat aus der "Hunnenrede" (siehe den entsprechenden Wikipedia-Artkel und die zugehoerigen Quellenangaben ). Dieses lautet in der (unautorisierten) Zeitungsversion wie folgt:
"Ihr sollt fechten gegen eine gut bewaffnete Macht, aber Ihr sollt auch rächen, nicht nur den Tod des Gesandten, sondern auch vieler Deutscher und Europäer. Kommt Ihr vor den Feind, so wird er geschlagen, Pardon wird nicht gegeben; Gefangene nicht gemacht. Wer euch in die Hände fällt, sei in Eurer Hand. Wie vor tausend Jahren die Hunnen unter ihrem König Etzel sich einen Namen gemacht, der sie noch jetzt in der Überlieferung gewaltig erscheinen läßt, so möge der Name Deutschland in China in einer solchen Weise bestätigt werden, daß niemals wieder ein Chinese es wagt, etwa einen Deutschen auch nur scheel anzusehen."
Wird ergaenzt.
Robert Schediwy (Unterschrift wird nachgetragen) [[Spezial:Beiträge/86.32.128.5|86.32.128.5]] 18:45, 19. Jun. 2009 (CEST)
:Ich habe den Artikel freigeschaltet - Du kanns das Zitat jetzt eintragen - aber bitte nur mit ordentlicher Quellenangabe gemäß [[WQ:QA]]. Beste Grüße --[[Benutzer:Hei ber|Hei ber]] 22:22, 19. Jun. 2009 (CEST)
Ich schlage vor, die Zitate aus der "Süddeutschen" (Weblink beim WP-ARtikel über den Kaiser) in größerem Ausmaß zu übernehmen - selbstverständlich unter jeweiligem Hinweis auf das Blatt. Es handelt sich um eine reputable Quelle und andererseits um keine Urheberrechtsverletzung, denn man kennt ja die Aussprüche Wilhelms auch aus dem Büchmann, aus Röhl etc. Der derzeitige armselige Zustand von Wikiquote bezüglich dieses Monarchen, der ja praktisch nur als fataler Mundwerksbursche hervorgetreten ist, erscheint ärmlichst. [[Benutzer:Robert Schediwy|Robert Schediwy]] 12:07, 26. Jun. 2009 (CEST)
:Hallo Robert! Es ist schön, dass Du hier mitarbeiten möchtest. Wenn Du magst, kannst Du gern solche belegten Zitate zum Artikel hinzufügen. Ich persönlich fände es allerdings schöner, wenn als Quelle Büchmann, Röhl oder Wikisource angegeben werden könnte. Die SZ kann man ja als Anregung zur Auswahl der Zitate nehmen.
:Bei dem Übernehmen "in größerem Ausmaß" muß ich Dich allerdings leider bremsen: Das Werk Wilhelm II. wird erst in 2,5 Jahren gemeinfrei. Bis dahin müssen wir uns aus urheberrechtlichen Gründen auf max. 10 Zitate beschränken, zumindest soweit diese relevant veröffentlicht sind. Viele Grüße, [[Benutzer:Stepro|Stepro]] 15:23, 26. Jun. 2009 (CEST)
Habe nur mal kurz vorbeigeschaut. Dass nicht einmal die historisch besonders fatale Hunnenrede mittlerweile eingebaut ist, finde ich schon etwas blamabel. Aber keine Angst, ich falle nicht weiter lästig. [[Benutzer:Robert Schediwy|Robert Schediwy]] 22:04, 21. Sep. 2009 (CEST)
==Weiter zur Hunnenrede==
[[File:Pruimenbloem Reine Victoria (Prunus domestica).jpg|thumb|Pflaumenblüte]]
Alle paar Monate seh ich mir den Zustand dieses Stichworts an und muss leider immer wieder feststellen: er bleibt skandalös. Unter Google books gibt es jetzt Folgendes. [http://books.google.at/books?id=TTAp496-bdYC&pg=PA22&dq=wilhelm+II+hunnen+r%C3%B6hl&client=firefox-a&cd=2#v=onepage&q&f=false]. Gibt es an dieser Quelle, sprich, dem führenden Historiker zu Wilhelm II auch noch was auszusetzen? --[[Benutzer:Robert Schediwy|Robert Schediwy]] 19:29, 26. Apr. 2010 (CEST)
:Bau es doch einfach mal ein. --[[Benutzer:Kapuzinerkresse|Kapuzinerkresse]] 19:56, 26. Apr. 2010 (CEST)
Würde ich tun, hätte ich nicht an dieser Stelle schon höchst ...na , sagen wir Sonderbares erlebt. Kannst du ja checken, was da für Vögel herumfliegen.--[[Benutzer:Robert Schediwy|Robert Schediwy]] 21:43, 26. Apr. 2010 (CEST)
:WQ ist halt anders als WP. Daran muss man sich gewöhnen. Also würde ich sagen, probiers einfach. Mit der neuen Quelle ist eine gute Quelle da und die SZ sorgt für die nötige Verbreitung. Das Zitat sollte nicht lang sein, und auch ohne Erklärung verständlich. Je griffiger die Aussage, desto besser (ein reiner Textauszug soll es auch nicht sein). Und insgesamt dürfen nicht mehr als 10 Zitate da sein. Wer nicht [[Wagnis|wagt]], der nicht gewinnt :-)--[[Benutzer:Kapuzinerkresse|Kapuzinerkresse]] 21:58, 26. Apr. 2010 (CEST)
Danke für den netten Zuspruch. Vielleicht bei Gelegenheit. Es handelt sich ja nicht um ein Wagnis sondern um eine Art lästiger Aufräum- und Säuberungstätigkeit, für die man dann womöglich noch angepflaumt wird.--[[Benutzer:Robert Schediwy|Robert Schediwy]] 21:42, 27. Apr. 2010 (CEST)
:Ich pflaume nicht (siehe Bild) ;-)--[[Benutzer:Kapuzinerkresse|Kapuzinerkresse]]
10:23, 28. Apr. 2010 (CEST)
Habe ich auch nicht angenommen. Jedenfalls Dank für die hübsche Blüte.
Na, vielleicht mache ich mich zum Maifeiertag drüber. Das an gleicher Stelle (selbe Seite) von Röhl beigebrachte Beispiel über das Füsilieren der Sozialdemokraten zeigt ja auch Willy at his best. --[[Benutzer:Robert Schediwy|Robert Schediwy]] 13:12, 30. Apr. 2010 (CEST)
Man sollte doch immerhin erwähnen, dass es hier nicht um ein rein friedliches "Expeditionscorps" ging, sondern man Soldaten zum ausgebrochenen Boxeraufstand aussenden wollte... --[[Benutzer:CromCruach|CromCruach]] ([[Benutzer Diskussion:CromCruach|Diskussion]]) 02:32, 22. Jul. 2013 (CEST)
== Pferde und Autos ==
Ich bin per Zufall hier auf Wikiquote gestrandet. Mir ist wonaders im Internet das "Pferdezitat" untergekommen und so würde ich doch gerne wissen, ob das wirklich authentisch ist.
Was mir hier schon ganz allgemein auffällt: Es gibt im Artikel zu viele Zitate, die nur indirekt belegt sind -- offenbar hat sich keiner die Mühe gemacht, in den hier zitierten Quellen die Originalquellen zu suchen und hier anzufügen (denn wer kann schon sagen, ob die hier angegebenen Quellen überhaupt existent sind). Und gerade beim "Pferdezitat" erscheint mir Wikiquote ein wenig niveaulos... ohne Primärquelle würde ich fast annehmen, daß das dem Kaiser (böswillig) in den Mund gelegt wurde.
Denn Fakt ist doch wohl -- bei aller Idiotie des Kaiserreiches --, daß Willem-Zwo hochgradig technophil war: Elektrifizierung... Farbfilme... Hof-Photographen... Tonaufnahmen... Rundfunk... Eisenbahnen... Dieselmotorschiffe... Luftschiffe und Flugzeuge... zahlreiche Automobile... der Bruder des Kaisers hat nebenbeibemerkt den Scheibenwischer erfunden. Alles vom Kaiser gefördert. Sicher waren Pferde edler als Autos, aber Willem-Zwo war bestimmt nicht so dumm, solch ein Zitat von sich zu geben.
Bis es eine Primärquelle gibt (also: Wo hat Willem-Zwo das warum gesagt -- denn es könnte ja als Ausschnitt auch eine ganz andere Bedeutung haben), sollte man das als ein untergeschobenes Zitat betrachten. --[[Benutzer:kael|kael]] 20101207
: Siehe http://falschzitate.blogspot.com/2018/01/das-auto-ist-eine-vorubergehende.html
== "Die Presse …" ==
Zu klären:
* In welcher Sprache ist das Original-Zitat verfasst?
* Steht am Ende des Zitats ein Fragezeichen?
--[[Benutzer:Friedolf|Friedolf]] ([[Benutzer Diskussion:Friedolf|Diskussion]]) 18:37, 27. Dez. 2018 (CET)
:Nach [https://books.google.de/books?id=3FRDDwAAQBAJ&pg=PA1295&dq=gas Röhl: Wilhelm II. Der Weg in den Abgrund 1900-1941 S. 1295] würde man meinen, das Original sei die im WQ-Artikel präsentierte deutsch-englische Version. Die Quellenangabe [https://books.google.de/books?id=3FRDDwAAQBAJ&pg=PA1552&dq=150 Fußnote 150] lautet: "Kaiser Wilhelm II. an Bigelow, 15. August 1927, zitiert in Röhl, Kaiser, Hof und Staat, S. 220 (a. d. Engl.)". In [https://books.google.de/books?id=TTAp496-bdYC&pg=PA203 Kaiser, Hof und Staat S. 203] präsentiert Röhl überraschender Weise jedoch einen vollständig englischen Text, noch dazu mit einer Auslassung, ohne jede Quellenangabe, und damit genau dasselbe wie Hannah Pakula in ihrer Biographie der [[:w:Kaiserin Friedrich]] ''An Uncommon Woman'' [https://books.google.de/books?id=vpfuc37LLEAC&pg=PA456 p. 456]. http://archives.nypl.org/mss/302#overview bietet auch keine Aufklärung, sondern nur "Some Emperor Wilhelm materials are in German". In http://archives.nypl.org/mss/302#detailed erfährt man, dass box 34 "Two holograph letters from 1881 and 1887; two telegrams from 1892; eleven holograph letters and one typed letter, 1928-1937" enthalte und box 34A "18 items" aus 1939-1941. Es ist zu hoffen, dass der Brief an Bigelow vom 15. August 1927 zu den "eleven [[:w:holograph|holograph]] letters ... 1928-1937" gehört. Christopher Clark schreibt [https://books.google.de/books?id=jqhqjxS-agYC&pg=PT321 hier PT321 Fußnote 80] von dem ''englischen Originalzitat'' "Press, Jews & Mosqitoes [...]" und nennt als Quelle "Röhl: »Wilhelm II. und der deutsche Antisemitismus« S. 204, was dem Kapitel »Kaiser Wilhelm II. und der deutsche Antisemitismus« in Kaiser, Hof und Staat S. 203 entspricht. Könnte es sein, dass Röhl inzwischen eher ein Vermarktungskonzept ist als ernstzunehmende Forschung? Könnte [[Benutzer:Histo|Herr Dr. Histo]] der New York Public Library mit dem ihm zu Gebote stehenden Mitteln vielleicht eine Kopie des Briefes vom 15. August 1927 entlocken? --[[Benutzer:Vsop.de|Vsop.de]] ([[Benutzer Diskussion:Vsop.de|Diskussion]]) 13:23, 28. Dez. 2018 (CET)
::Ich halte das komplett auf Englisch verfasste Zitat mit Fragezeichen am Ende für authentisch. War Bigelow überhaupt der deutschen Sprache mächtig? --[[Benutzer:Friedolf|Friedolf]] ([[Benutzer Diskussion:Friedolf|Diskussion]]) 18:32, 2. Jan. 2019 (CET)
:::In ''Kaiser Wilhelm II: A Concise Life'' (2014) schreibt Röhl: "he wrote, again in his own hand, in English, to his American friend Bigelow that ‚Press, Jews & Mosquitoes ... are a nuisance that humanity must get rid of in some way or another. I believe the best would be gas!‘, [https://books.google.de/books?id=_usRBAAAQBAJ&pg=PA30-IA3 PA30-IA3 books.google]. Mit Ausrufezeichen. Und so liest man es auch in Röhls ''The Kaiser and His Court. Wilhelm II and the Government of Germany'' Kapitel 8 ''Kaiser Wilhelm II and German anti-semitism'' [https://books.google.de/books?hl=de&id=ZMed6H54tDYC&pg=PA211 p. 211 books.google]:
::::He called for a 'regular international all-worlds pogrom à la Russe' as 'the best cure'. n 94 Jews and Mosquitoes' were 'a nuisance that humanity must get rid of in some way or other', he proclaimed, and added, again in his own hand: 'I believe the best would be gas!' n 95
:::Erstaunlicherweise werden Bigelow und ein Brief vom 15. August 1927 mit keinem Wort erwähnt. Vielmehr heißt es unmittelbar davor (auf [https://books.google.de/books?hl=de&id=ZMed6H54tDYC&pg=PA210 p. 210 books.google]
::::On 2, December 1919, he wrote manu proprio to General August von Mackensen, referring to his own abdication:
::::The deepest, most disgusting shame ever perpetrated by a people in history, the Germans have done onto themselves. Egged on and misled by the tribe of Juda' whom they hated, who were guests among them! That was their thanks! Let no German ever forget this, nor rest until these parasites have been destroyed and exterminated [''vertilgt und ausgerottet''] from German soil! This poisonous mushroom on the German oak-tree! n 93
:::Die Fußnoten sind mir nicht zugänglich. Sie fehlen auch in diesem [http://www.vlib.us/wwi/resources/archives/texts/t050404/will.html Digitalisat], und für das Ausrufezeichen nach ''gas'' im Buch steht dort nur ein einfacher Punkt.
:::In der deutschen Ausgabe ([https://books.google.de/books?id=TTAp496-bdYC&pg=PA220 S. 220 books.google]) wurde nach ''Mücken'' allerdings "schrieb er im Sommer 1927" eingeschoben.
:::[[:en:Wilhelm II, German Emperor#1920s]] zitiert nach Röhls ''Wilhelm II: Into the Abyss of War and Exile 1900-1941'' (2014) mit Fragezeichen. --[[Benutzer:Vsop.de|Vsop.de]] ([[Benutzer Diskussion:Vsop.de|Diskussion]]) 22:24, 2. Jan. 2019 (CET)
== Platz an der Sonne ==
Warum steht von Bülows "Platz an der Sonne" von 1897 im Artikel [[Wilhelm II.]] unter "Fälschlich zugeschrieben"? --[[Benutzer:Vsop.de|Vsop.de]] ([[Benutzer Diskussion:Vsop.de|Diskussion]]) 01:55, 15. Okt. 2026 (CEST)
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Georg Forster
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text/x-wiki
[[Image:Georg Forster.jpg|thumb|160px|[[w:Georg Forster|Georg Forster]] (um 1785)]]
== [[w:Georg Forster|Georg Forster]] (1754-1794) ==
''deutscher Naturforscher, Ethnologe, Reiseschriftsteller, Journalist und Revolutionär''<br>
eigentlich: Johann Georg Adam Forster
== Zitate mit Quellenangabe ==
* "Armes [[Menschengeschlecht]]! aus welchen [[Abgrund|Abgründen]] hast du dich noch emporzuarbeiten!" - ''Über die Beziehung der Staatskunst auf das Glück der Menschheit. Aus: Werke, Band 3, Leipzig: Insel, [1971]. [http://www.zeno.org/Literatur/M/Forster,+Georg/Essays+und+Reden/%C3%9Cber+die+Beziehung+der+Staatskunst+auf+das+Gl%C3%BCck+der+Menschheit S. 710]''
* "Auch der ''[[Müdigkeit|müde]]'' [[Arbeit]]er ist nicht immer zum [[Denken]] zu stumpf; die [[Freude]] des Erringens öffnet auch bei ihm die Thore der Empfänglichkeit." - ''Über die Beziehung der Staatskunst auf das Glück der Menschheit. Aus: Werke, Band 3, Leipzig: Insel, [1971]. [http://www.zeno.org/Literatur/M/Forster,+Georg/Essays+und+Reden/%C3%9Cber+die+Beziehung+der+Staatskunst+auf+das+Gl%C3%BCck+der+Menschheit S. 708]''
* "Der [[Despotie|Despotismus]] forderte [[Automat]]en; - und Priester und Leviten waren fühllos genug, sie ihm aus [[Mensch]]en zu schnitzen." - ''Über die Beziehung der Staatskunst auf das Glück der Menschheit. Aus: Werke, Band 3, Leipzig: Insel, [1971]. [http://www.zeno.org/Literatur/M/Forster,+Georg/Essays+und+Reden/%C3%9Cber+die+Beziehung+der+Staatskunst+auf+das+Gl%C3%BCck+der+Menschheit S. 709]''
* "Der [[Sklave|Sklav]] seiner [[Bedürfnis]]se ist die [[Beute]] aller die ihn umgehen; er schleppt eine [[Kette]], an der man ihn leiten kann, wohin man will." - ''Über die Beziehung der Staatskunst auf das Glück der Menschheit. Aus: Werke, Band 3, Leipzig: Insel, [1971]. [http://www.zeno.org/Literatur/M/Forster,+Georg/Essays+und+Reden/%C3%9Cber+die+Beziehung+der+Staatskunst+auf+das+Gl%C3%BCck+der+Menschheit S. 719]''
* "Die [[Natur]], die weniger stiefmütterlich ist, als ihre [[Verleumdung|Verläumder]] sie schildern, legt oft in ihre Kargheit selbst den Sporn, der neue Anstrengung hervorruft und die Geistesanlagen entwickelt." - ''Über die Beziehung der Staatskunst auf das Glück der Menschheit. Aus: Werke, Band 3, Leipzig: Insel, [1971]. [http://www.zeno.org/Literatur/M/Forster,+Georg/Essays+und+Reden/%C3%9Cber+die+Beziehung+der+Staatskunst+auf+das+Gl%C3%BCck+der+Menschheit S. 708]''
* "Ohne [[Tugend]] und [[Weisheit]] kann keine freie [[Verfassung]] bestehen." - ''Über die Beziehung der Staatskunst auf das Glück der Menschheit. Aus: Werke, Band 3, Leipzig: Insel, [1971]. [http://www.zeno.org/Literatur/M/Forster,+Georg/Essays+und+Reden/%C3%9Cber+die+Beziehung+der+Staatskunst+auf+das+Gl%C3%BCck+der+Menschheit S. 715f.]''
* "Wie [[Armut|arm]] ist der, dessen schwache [[Barmherzigkeit|Weichherzigkeit]] ihm nicht erlaubt, einen unersättlichen [[Bettler]] abzuweisen!" - ''Über die Beziehung der Staatskunst auf das Glück der Menschheit. Aus: Werke, Band 3, Leipzig: Insel, [1971]. [http://www.zeno.org/Literatur/M/Forster,+Georg/Essays+und+Reden/%C3%9Cber+die+Beziehung+der+Staatskunst+auf+das+Gl%C3%BCck+der+Menschheit S. 718]''
== Weblinks ==
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{{Dieser Artikel|wurde Aufgrund seiner Größe geteilt. Für Zitate von n-z siehe [[Wahrheit (n-z)]]. Für Sprichwörter und Volksmund und Bibelzitate siehe [[Wahrheit]].}}
__NOTOC__
{| border="0" align=center class="plainlinks" style=font-size:95%
| [[#A|A]] [[#B|B]] [[#D|D]] [[#E|E]] [[#F|F]] [[#G|G]] [[#H|H]] [[#I|I]] [[#J|J]] [[#K|K]] [[#M|M]] <hr /><center>[[#Weblinks|Weblinks]]</center>
|}
== Zitate ==
== A ==
* "Aber das [[Leben]] ist kurz und die Wahrheit wirkt ferner und lange: Sagen wir die Wahrheit." - ''[[Arthur Schopenhauer]], Die Welt als Wille und Vorstellung, Vorrede zur ersten Auflage''
* "Aber man muss sich [[Verkleidung|verkleiden]], um die [[Gesellschaft]] zu demaskieren, muss täuschen und sich verstellen, um die Wahrheit herauszufinden." - ''[[Günter Wallraff]], Ganz unten, Köln am 7. Oktober 1985''
* "[...] aber nur wenige, erweckt aus dem [[Traum]]e, steigen empor und schreiten durch das Reich der Träume – sie kommen zur Wahrheit – der höchste Moment ist da: die Berührung mit dem Ewigen, Unaussprechlichen!" - ''[[E. T. A. Hoffmann]], Ritter Gluck, 1809. In: Fantasiestücke in Callot’s Manier, Erster Theil, 2. Auflage, Kunz, Bamberg 1819, S. 17, [https://de.wikisource.org/wiki/Seite%3AHoffmann_Fantasiest%C3%BCcke_in_Callots_Manier_Bd.1_1819.pdf/41 Wikisource]''
* "Aller [[Glaube]] ist unwillkürliche Hingebung des [[Geist]]es an eine [[Vorstellung]] von Wahrheit." - ''[[Friedrich Heinrich Jacobi]], Werke, Bd. 6''
* "Alles ist wie durch ein heiliges Band miteinander verflochten! Nahezu nichts ist fremd. Eines schließt sich ja dem anderen an und schmückt, mit ihm vereinigt, dieselbe Welt. Aus allem zusammen ist eine Welt vorhanden, ein Gott, alles durchdringend, ein Körperstoff, ein Gesetz, eine Vernunft, allen vernünfitgen [[Wesen]] gemein, und eine Wahrheit, sofern es auch eine Vollkommenheit für all diese verwandten, derselben Vernunft teilhaftigen Wesen gibt." - ''[[Marc Aurel]], Selbstbetrachtungen''
* "Am Ende ist die Wahrheit das Einzige, das wert ist, dass man es besitzt: Sie ist aufwühlender als [[Liebe]], freudvoller und leidenschaftlicher. Sie kann einfach nicht [[versagen]]." - ''[[Katherine Mansfield]], Tagebücher''
* "[[Astronomie|Astronomische]] Wahrheiten mögen zwar der [[Phantasie]] einen großen Aufschwung geben, tragen aber zur Lösung dringender [[Problem]]e wenig bei." - ''[[Vita Sackville-West]], Erloschenes Feuer''
* "Aus Schatten und Bildern zur [[Wahrheit]]." - ''[[John Henry Newman]], Grabinschrift seines Grabes bei Radnal, Birmingham, siehe auch: Johannes John: Reclams Zitaten-Lexikon, 2014, Abschnitt 23 bei Wahrheit.''
* "[[Autorität|Autoritätsdusel]] ist der größte Feind der Wahrheit." - ''[[Albert Einstein]] 1901, Collected Papers (CPAE) Bd. 1 doc 115''
== B ==
* "Bei einem großen [[Dichtung|dichterischen]] Werk geht das aber nicht, da läßt sich nicht ausweichen, alles, was zur Verknüpfung des [[Ganzes|Ganzen]] gehört und in den [[Plan]] hinein mit verflochten ist, muß dargestellt werden, und zwar mit getroffener Wahrheit." - ''[[Johann Wolfgang von Goethe]], Eckermann, 18. September 1823''
== D ==
* "Das [[Falschheit|Falsch]]e, kunstvoll dargestellt, überrascht und verblüfft, aber das Wahre überzeugt und herrscht." - ''[[Luc de Vauvenargues]], Unterdrückte Maximen''
* "Das gemeinsame [[Schicksal]] jeder neu auftauchenden Wahrheit ist, zu erschrecken statt zu [[Gefallen|gefallen]], zu [[Verletzung|verletzen]] statt zu [[Überzeugung|überzeugen]], denn sie erhebt sich um desto kräftiger als sie lange unterdrückt worden." - ''[[Napoléon III.]], Der Napoleonische Gedanke, (0rig.: Idées Napoléoniennes, London 1839), aus: Napoleon III., Werke, Band I, aus dem Französischen übersetzt von August Victor Richard, Leipzig 1857, S. 25''
* "Das [[Ideal]] ist die Wahrheit, von weitem gesehen." - ''[[Alphonse de Lamartine]], Geschichte der Girondisten''
* "Das Los des Menschen scheint zu sein, nicht Wahrheit, sondern Ringen um Wahrheit, nicht [[Freiheit]] und [[Gerechtigkeit]] und Glückseligkeit, sondern Ringen danach." - ''[[Johann Gottfried Seume]], Apokryphen''
* "Das Reich der [[Dichtung]] ist das Reich der Wahrheit; // Schließt auf das Heiligthum, es werde [[Licht]]!" - ''[[Adelbert von Chamisso]], Nachhall. Aus: Gedichte. 3. Auflage. Stuttgart: Hausmann, 1835. [[commons:Image:Gedichte (Chamisso) 462.png|S. 462]]''
* "Das sind die [[Weisheit|Weisen]], die durch [[Irrtum]] zur Wahrheit reisen. Die bei dem Irrtum verharren, das sind die [[Narren]]." - ''[[Friedrich Rückert]], Gesammelte Gedichte, Bd. II (Erlangen 1836), S. 408''
* "Das [[Studium]] und allgemein das Streben nach Wahrheit und [[Schönheit]] ist ein Gebiet, auf dem wir das ganze Leben lang Kinder bleiben dürfen." - ''[[Albert Einstein]], in "Albert Einstein-The Human Side" 1979, Princeton University Press, S. 151''
* "Dem [[Irrtum|Irrthum]], Freund, entgehst du nicht; // Doch läßt dich Irrthum Wahrheit ahnen." - ''[[Emanuel Geibel]], Spruch 1. Aus: Neue Gedichte. 12. Auflage. Stuttgart: Cotta, 1872. S. 119. {{GBS|xfcifkkfH_EC|US|PA119}}''
* "Denn ich glaube immer noch mehr an die Wahrheit der frühern [[Empfinden|Empfindung]] als an die der spätern [[Betrachtung]]." - ''[[Sophie Bernhardi]], Lebensansicht. In: [[s:Athenaeum|Athenaeum]], Hrsg. [[August Wilhelm Schlegel]] und [[Friedrich Schlegel]], Dritten Bandes Zweites Stück, bei Heinrich Frölich, Berlin 1800, S. 212, {{IA|athenaeumeineze00schlgoog|n237}}''
* "Der felsenfesten Wahrheit bringt der Mensch [[Verehrung]] nicht entgegen: wohl aber einer schönen [[Lüge]]." - ''[[Gilbert Keith Chesterton]], Häretiker''
* "Der gefährlichste [[Feinde|Feind]] der Wahrheit und [[Freiheit]] bei uns - das ist die kompakte [[Mehrheit|Majorität]]." - ''[[Henrik Ibsen]], Ein Volksfeind, 4. Akt. Aus: Sämmtliche Werke. Hrsg. von Julius Elias, Paul Schlenther. 4. Band. Berlin: Fischer, 1907. S. 263. {{GBS|oQIOAAAAYAAJ|US|PA263}}''
* "Der Geist der Wahrheit und der Geist der [[Freiheit]], - das sind die Stützen der [[Gesellschaft]]." - ''[[Henrik Ibsen]], Stützen der Gesellschaft, 4. Akt. Aus: Sämmtliche Werke. Hrsg. von Julius Elias, Paul Schlenther. 3. Band. Berlin: Fischer, 1907. [http://gutenberg.spiegel.de/?id=5&xid=3984&kapitel=5&cHash=ff59b90f0f2#gb_found gutenberg.de]''
* "Der [[Mensch]] ist am wenigsten er selbst, wenn er für sich selbst spricht. Gib ihm eine [[Maske]] und er wird dir die Wahrheit sagen." - ''[[Oscar Wilde]], Der Kritiker als Künstler / Gilbert''
* "der [[Teufel]] ist nicht der Fürst der [[Materie]], der Teufel ist die Anmaßung des [[Geist]]es, der [[Glaube]] ohne ein [[Lächeln]], die Wahrheit, die niemals vom [[Zweifel]] erfasst wird." - ''[[Umberto Eco]], Der Name der Rose. Übersetzer: Burkhart Kroeber. München 1982. Siebenter Tag, Nacht. S. 607 (William von Baskerville zu Jorge von Burgos).''
* "Der unangefochtene Gläubige einer [[Religion]] ist überzeugt, dass er die »Wahrheit« hat. Das gilt nicht nur für den Christenmenschen." - ''[[Erich von Däniken]], Erinnerungen an die Zukunft''
* "Der Wahrheit dienen wenige in Wahrheit, weil nur wenige den reinen Willen haben gerecht zu sein und selbst von diesen wieder die wenigsten die [[Kraft]], gerecht sein zu können." - ''[[Friedrich Nietzsche]], Zweites Stück, Kapitel 6''
* "Der [[Wein]] und die Wahrheit sind sich nur insofern ähnlich, als man mit beiden anstößt." - ''[[Moritz Gottlieb Saphir]], Nachtschatten''
* Die menschliche Wahrheit ist etwas, was nicht ist. Die Wahrheit ist nur ein Konsens, auf den man sich einigen kann. - ''[[Radoslav Rochallyi]], Mythra Invictus''
* "Die Ehrfurcht vor dem universalen und alles durchdringenden Geist der Wahrheit hat mich in die Politik geführt; und ich kann ohne Zögern und doch in aller Demut sagen, dass ein Mensch, der behauptet, [[Religion]] habe nichts mit [[Politik]] zu tun, nicht weiß, was Religion bedeutet." - ''[[Mahatma Gandhi]], zitiert nach [[Hubertus Mynarek]], „Gedanken zur Logik der Macht“, aus: [http://www.gkpn.de/mynarek.htm „Aufklärung und Kritik“ 1/1998], S. 27 ff.''
* "Die größten [[Triumph]]e der [[Propaganda]] wurden nicht durch [[Handeln]], sondern durch Unterlassung erreicht. Groß ist die Wahrheit, größer aber, vom praktischen Gesichtspunkt, ist das Verschweigen von Wahrheit." - ''[[Aldous Huxley]], Schöne neue Welt, Vorwort, 1946''
* "Die [[Harmonie]], die sich unter den Wahrheiten befindet, ist wie die Übereinstimmung in einem Gemälde." - ''[[Immanuel Kant]], Wahre Schätzung der lebendigen Kräfte, A 133''
* "Die höchste, ja ich möchte sagen die einzige [[Tugend]], die der [[Mensch]] besitzen kann, ist die Wahrheit gegen sich und andere." - ''[[Sophie Bernhardi]], Lebensansicht''
* "Die [[Hoffnung]] ist eine große Verfälscherin der Wahrheit: Die [[Klugheit]] weise sie zurecht und sorge dafür, dass der [[Genuss]] die [[Erwartung]] übertreffe." - ''[[Baltasar Gracián y Morales]], Handorakel und Kunst der Weltklugheit''
* "Die [[Lüge]] muß hier gangbare Münze seyn, wenn die Wahrheit so wenig Glauben findet." - ''[[Friedrich Schiller]], Kabale und Liebe V, 2 / Ferdinand. In: Kabale und Liebe - ein bürgerliches Trauerspiel in fünf Aufzügen, Schwanische Hofbuchhandlung, Mannheim 1784, [http://www.deutschestextarchiv.de/schiller_kabale_1784/143 S. 139]''
* "Die Menge wird sich immer denen zuwenden, die ihr von absoluten Wahrheiten erzählen, und wird die anderen verachten." - ''[[Gustave Le Bon]], Psychologie der Massen''
* "Die [[Minderheit]] hat überall ein ewiges [[Recht]], nämlich dasjenige, die Wahrheit zu proklamieren." - ''[[Maximilien de Robespierre]], Verteidigungsrede auf die Anklage, er strebe nach der Diktatur, 1792''
* "Die [[Utopie]]n sind oft nur vorzeitige Wahrheiten." - ''[[Alphonse de Lamartine]], Geschichte der Girondisten''
* "Die wahre [[Ruhe]] kann nur in der Wahrheit liegen." - ''[[Ferdinando Galiani]], Gedanken und Beobachtungen''
* "Die Wahrheit eines Menschen liegt hauptsächlich in dem, was er verschweigt." - ''[[André Malraux]], Antimémoires, 1967''
* "Die Wahrheit enthält immer auch [[Lüge]]." - ''[[Johann Wolfgang von Goethe]], Brief an Charlotte von Stein
* "Die Wahrheit ist das kostbarste, was wir besitzen. Gehen wir sparsam damit um!" - ''[[Mark Twain]], Following the Equator, chapter VII''
* "Die Wahrheit ist dem Menschen [[Zumutung|zumutbar]]." - ''[[Ingeborg Bachmann]], Dankrede anlässlich der Verleihung des "Hörspielpreises der Kriegsblinden", 17. März 1959, Festakt im Bundeshaus in Bonn, heute ihre [[Grabinschriften|Grabinschrift]] auf dem Friedhof Klagenfurt-Annabichl''
* "Die Wahrheit ist eine [[Arznei]], die angreift." - ''[[Johann Heinrich Pestalozzi]], Ein Schweizer Blatt''
* "Die Wahrheit ist im Anmarsch und nichts wird sie aufhalten." - ''[[Émile Zola]], J'accuse''
* "Die Wahrheit ist immer konkret." - ''[[Lenin]], Zwei Taktiken der Sozialdemokratie in der demokratischen Revolution, Ausgewählte Werke Band 1, Dietz Verlag Berlin 1961, S.595''
* "Die Wahrheit ist keine offen zutage liegende billige Sache, die man mit der linken Hand ergreifen könnte." - ''[[Synesios von Kyrene]], Dion Chrysostomos, S. 35''
*"Die Wahrheit ist nicht immer gut, weil Sie den Grossen wehe thut; doch wär sie allezeit verhasst, so wär mein Leben mir zur Last." - "[[Emanuel Schikaneder]], Die Zauberflöte
* "Die Wahrheit ist vorhanden für den Weisen, die [[Schönheit]] für ein fühlend Herz." - ''[[Friedrich Schiller]], Don Carlos''
* "Die Wahrheit kann warten: denn sie hat ein langes Leben vor sich." - ''[[Arthur Schopenhauer]], Ueber den Willen in der Natur, Einleitung''
* "Die Wahrheit kann weder gelehrt, noch doziert werden." - ''[[Hermann Hesse]], Das Glasperlenspiel''
* "Die Wahrheit liegt in der Tat zwischen zwei [[Extrem]]en, aber nicht in der [[Mitte]]." - ''[[Moritz Heimann]], Die Wahrheit liegt nicht in der Mitte. Essays. Frankfurt a.M.: Fischer, 1966. S. 5''
* "Die Wahrheit steht allen offen. Sie ist noch von keinem in Beschlag genommen. Ein großer [[Teil]] von ihr bleibt auch noch künftigen Geschlechtern aufgespart." - ''[[Seneca d.J.]], Moralische Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), IV, XXXIII, 11''
* "Die Wahrheit und [[Einfachheit]] der [[Natur]] sind immer die letzten [[Grundlage]]n einer bedeutenden [[Kunst]]." - ''[[Paul Ernst]], Der Weg zur Form''
* "Die Wahrheit vor der [[Wahl]] - das hätten Sie wohl gerne gehabt." - ''[[Sigmar Gabriel]], zu angeblichen rot-grünen Steuererhöhungsplänen, Rheinische Post, 1. Oktober 2002''
* "Die Wahrheit wird gelebt, nicht doziert." - ''[[Hermann Hesse]], Das Glasperlenspiel''
* "Die [[Weisheit]] ist nur in der Wahrheit." - ''[[Johann Wolfgang von Goethe]], Maximen und Reflexionen''
* "Die Winkelsumme im Dreieck kann nicht nach den Bedürfnissen der Kurie abgeändert werden." - ''[[Bertolt Brecht]], Leben des Galilei, Bild 8''
* "Durch allzu langen [[Streit]] verliert man die Wahrheit." - ''[[Publilius Syrus]], Sentenzen N40
* "Durch [[Zweifel]]n kommen wir nämlich zur [[Untersuchung]]; in der Untersuchung erfassen wir die Wahrheit." - ''[[Petrus Abaelardus]], Sic et non''
== E ==
* "Ein [[Irrtum]] ist umso gefährlicher, je mehr Wahrheit er enthält." - ''[[Henri-Frédéric Amiel]], Fragments d'un journal intime (1883 f.)''
* "Ein Mensch ist immer das [[Opfer]] seiner Wahrheiten." - ''[[Albert Camus]], Der Mythos von Sisyphus, 1942''
* "Ein [[Wahn]], der mich beglückt, ist eine Wahrheit wert, die mich zu Boden drückt." - ''[[Christoph Martin Wieland]], Idris''
* "Eine [[Fotografie]] zeigt nie die Wahrheit." - ''[[Richard Avedon]], DER SPIEGEL, 40/2005''
* "Eine [[Idee]], die als Wahrheit abgewirtschaftet hat, kann als Schlagwort immer noch eine schöne Karriere machen." - ''[[Hans Krailsheimer]]''
* "Eine [[Nation]] aber ist die [[Summe]] des [[Geist]]es sämtlicher ausgezeichneter Männer und [[Weib]]er. Wer will sich nun vermessen, diesen Geist [[polizei]]lich-[[Pädagogik|pädagogisch]] zu [[Bevormundung|bevormunden]]? Und wer in aller Welt soll denn die ungeschminkte nackte Wahrheit erfahren, wenn nicht er? Soll eine ganze Nation mit einem Scheuleder von der [[Wiege]] zum [[Grab]]e pilgern wie ein Mädchenpensionat hinter einer [[Gouvernante]]?" - ''[[Carl Spitteler]], Lachende Wahrheiten (1989) Vom sittlichen Standpunkt in der Kritik [http://gutenberg.spiegel.de/?id=5&xid=2687&kapitel=1#gb_found zitiert nach Gutenberg-DE]
* "Eine neue wissenschaftliche Wahrheit pflegt sich nicht in der Weise durchzusetzen, daß ihre Gegner überzeugt werden und sich als belehrt erklären, sondern vielmehr dadurch, daß ihre Gegner allmählich aussterben und daß die heranwachsende Generation von vornherein mit der Wahrheit vertraut gemacht ist." - ''[[Max Planck]], Wissenschaftliche Selbstbiographie, Johann Ambrosius Barth Verlag, Leipzig, 1948, S.22''
* "Eine [[Übertreibung]] ist eine Wahrheit, die ihre Ruhe verloren hat." - ''[[Khalil Gibran]], Sand und Schaum, Sand and Foam, 1926, ISBN 3-5301-0018-8''
* "Eine Wahrheit kann erst wirken, wenn der Empfänger für sie reif ist. Nicht an den Wahrheiten liegt es daher, wenn die Menschen noch so voller Unweisheit sind." - ''[[Christian Morgenstern]], Stufen''
* "Einsicht in Wahrheit aber gibt es nur in [[Freiheit]]. Verhalten kann und muss gelegentlich erzwungen werden. Wahrheitseinsicht und [[Glauben]] können nicht erzwungen werden. Die Wahrheit spricht mit leiser Stimme." - ''[[Robert Spaemann]], "Wahrheit spricht mit leiser Stimme." Artikel im Kölner Stadtanzeiger vom 12.06.2008 [http://www.ksta.de/html/artikel/1212172873567.shtml ksta.de]''
* "Es gibt eine bestimmte, ziemlich kleine Zahl von unveränderlichen Wahrheiten. Aber die Stellung, die die einzelnen Menschen zu diesen Wahrheiten einnehmen, ist eine recht verschiedenartige. Der Durchschnittsmensch ''zweifelt sie an''. Das Talent macht den vergeblichen Versuch, ''sie zu vermehren''. Und das Genie ''wiederholt sie''." - ''[[Egon Friedell]], Steinbruch. Vermischte Meinungen und Sprüche. Wien, 1922. S. 31. {{GBS|DpMEAAAAYAAJ|US|PA31}}''
"Es gibt keine erotische Beziehung, in der von den [[Liebende]]n die Wahrheit nicht immer gefühlt und nicht immer wieder jede [[Lüge]] geglaubt würde." - ''[[Arthur Schnitzler]]: Buch der Sprüche und Bedenken, Phaidon Wien 1927, S. 122''
* "Es gibt nämlich kein anderes Mittel, Schmeicheleien zu vermeiden, als den Menschen beizubringen, dass sie dich nicht [[Beleidigung|beleidigen]], wenn sie dir die Wahrheit sagen. Doch wenn dir jeder die Wahrheit sagen darf, so fehlt es dir gegenüber an der Ehrerbietung." - ''[[Niccolò Machiavelli]], Der Fürst''
* "Es gibt nichts Ärmeres als eine Wahrheit, ausgedrückt wie sie gedacht ward." - ''[[Walter Benjamin]], Einbahnstraße, Rowohlt, Berlin 1928, TECHNISCHE NOTHILFE, [[s:Seite:Walter Benjamin Einbahnstrasse.pdf/68|S. 70]]''
* "Es giebt keine reine Wahrheit, aber eben so wenig einen reinen [[Irrtum|Irrthum]]." - ''[[Friedrich Hebbel]], Sämtliche Werke: Tagebücher, 1. Band. 852 (1839). Hist.-krit. Ausgabe besorgt von Richard Maria Werner. Zweite Abteilung. Neue Subskriptions-Ausgabe, 3. unv. Auflage. Berlin: Behr, 1905. S. 373. {{GBS|jKmJzW6Hk5IC|US|PA373}}''
* "Es gilt, eine Wahrheit zu finden, die Wahrheit für mich ist, die [[Idee]] zu entdecken, für die ich leben und sterben will" - ''[[Søren Kierkegaard]], Die Leidenschaft des Religiösen, Reclam Verlag, Ditzingen, 1968, S. 4''
* "Es ist fast unmöglich, die [[Fackel]] der Wahrheit durch ein Gedränge zu tragen, ohne jemandem den [[Bart]] zu sengen." - ''[[Georg Christoph Lichtenberg]], Sudelbücher, Heft G (13)''
* "Es ist ganz einerlei, ob man das Wahre oder das [[Falschheit|Falsch]]e sagt: Beidem wird [[Widerspruch|widersprochen]]." - ''[[Johann Wolfgang von Goethe]], Maximen und Reflexionen, 677''
* "Es es ist oft leichter, eine Wahrheit zu entdecken, als ihr den gehörigen Platz anzuweisen." - ''[[Ferdinand de Saussure]], Grundfragen der allgemeinen Sprachwissenschaft, Walter de Gruyter & Co, Berlin 1967, S. 79''
* "Es war die Art zu allen Zeiten, // […] // [[Irrtum]] statt Wahrheit zu verbreiten." - ''[[Johann Wolfgang von Goethe]], Faust I, Vers 2560 ff. / Mephistopheles''
* "Es wird aber in den [[Wissenschaft]]en auch zugleich dasjenige als Eigentum angesehen, was man auf Akademien überliefert erhalten und gelernt hat. Kommt nun einer, der etwas [[Das Neue|Neues]] bringt, das mit unserm [[Glaube|Credo]], das wir seit Jahren nachbeten und wiederum anderen überliefern, in [[Widerspruch]] steht und es wohl gar zu stürzen droht, so regt man alle Leidenschaften gegen ihn auf und sucht ihn auf alle Weise zu unterdrücken. Man sträubt sich dagegen, wie man nur kann; man tut, als höre man nicht, als verstände man nicht; man spricht darüber mit Geringschätzung, als wäre es gar nicht der Mühe wert, es nur anzusehen und zu untersuchen; und so kann eine neue Wahrheit lange warten, bis sie sich Bahn macht." - ''[[Johann Wolfgang von Goethe]], zu [[Johann Peter Eckermann]]: Gespräche mit Goethe in den letzten Jahren seines Lebens. in: Sämtliche Werke, Briefe, Tagebücher und Gespräche, Band 36 "Zwischen Weimar und Jena: Einsam-tätiges Alter". Deutscher Klassiker Verlag Frankfurt am Main, 1999. ISBN 3-618-60560-9. [http://gutenberg.spiegel.de/?id=12&xid=515&kapitel=242&cHash=3caa6cf7792 Tagebucheintrag 30.12.1823 auf gutenberg.de]''
== F ==
* "Für den [[Mensch (e-m)|Menschen]] gibt es nur eine Wahrheit, das ist die, die aus ihm einen Menschen macht." – ''[[Antoine de Saint-Exupéry]], "Wind, Sand und Sterne", Karl Rauch Verlag, 1989, 18. Auflage, S.180''
== G ==
* "<nowiki>[</nowiki>[[Gelehrter|Gelehrte]] sind:] [[Mensch]]en, die nur die eine Seite irgendeiner Wahrheit erblickt haben." - ''[[Egon Friedell]], Kulturgeschichte der Neuzeit. München: Beck, 1969. S. 375''
* "Gestern gehorchten wir noch Königen und verneigten unsere Häupter vor Imperatoren. Heute jedoch verneigen wir uns nur noch vor der Wahrheit." - ''[[Khalil Gibran]], The Vision - Chapter: Children of Gods, Scions of Apes''
* "[[Gott]] will, dass allen Menschen geholfen wird und sie zur [[Erkenntnis]] der Wahrheit kommen." - ''[[Regine Hildebrandt]], In: Hildebrandt Jörg (Hrsg.), Regine Hildebrandt - Erinnern tut gut. Berlin, 2008, S. 116. ISBN 3351026668''
* "Güte beim [[Denken]] erzeugt Tiefe, Güte beim Verschenken erzeugt Liebe, [[Güte]] in den Worten erzeugt [[Wahrheit]]." - ''[[Laotse]], Dao-de-dsching, Kapitel 8''
* "Guter [[Stil]] beruht auf einem reinen und tiefen Wahrheitsgefühl. Hinter allem schlechten Stil steckt immer eine gewisse Verlogenheit oder wenigstens Wahrheitsscheu." - ''[[Isolde Kurz]], Von der Sprache. In: Im Zeichen des Steinbocks, bei Georg Müller, München und Leipzig 1905, S. 148, {{IA|bub_gb_ttksAAAAYAAJ|n155}}''
== H ==
* "Habe den [[Mut]] zur Wahrheit! Das kostet dich viele der [[Freund]]e, aber es zeigt dir zugleich, was du an ihnen verlorst." - ''[[Heinrich Leuthold]], Distichen 14''
* "Handle recht, nichts fürchte; Dein [[Ziel]] sei immer Ziel auch deines Landes, Wie deines Gottes und der Wahrheit." - ''[[William Shakespeare]], "Heinrich VIII.", 3. Akt, 2. Szene / Wolsey''
* "[[Hass]] erzeugt Hass, aber nie will der Hass sich nach dieser Wahrheit richten." - ''[[Paul Ernst]], Saat der Hoffnung''
* "Heute kann man die Wahrheit nur durch die blumige Sprache der [[Sprichwort|Sprichwörter]] verbreiten." - ''[[Gerhard Uhlenbruck]], Der Klügere gibt nicht nach, Hrsg. Prof. Wolfgang Mieder, Ralf Reglin Verlag Köln, Ausgabe 2003, S. 21, ISBN 3-930620-44-8''
* "Horch auf die [[Verleumdung|Verleumder]], so wirst du die Wahrheit über dich erfahren." - ''[[Arthur Schnitzler]], in: Österreichische Rundschau, 9. September 1905''
== I ==
* "Ich bin nicht nur überzeugt, daß das, was ich sage, falsch ist, sondern auch das, was man dagegen sagen wird. Trotzdem muß man anfangen, davon zu reden; die Wahrheit liegt bei einem solchen Gegenstand nicht in der Mitte, sondern rundherum wie ein Sack, der mit jeder neuen Meinung, die man hineinstopft, seine Form ändert, aber immer fester wird." - ''[[Robert Musil]], Das hilflose Europa oder Reise vom Hundertsten ins Tausendste, 1922. In: Robert Musil, Gesammelte Werke, Band 2, Hrsg. Adolf Frisé, Rowohlt, Reinbek 1978, S. 1075, [https://books.google.de/books?id=oiDqAAAAMAAJ&dq=%22da%C3%9F+das%2C+was+ich+sage%2C+falsch+ist%2C+sondern+auch%22 books.google.de]''
* "Ich weiß nicht, wie ich der Welt erscheinen mag; aber mir selbst komme ich nur wie ein Junge vor, der am [[Strand]] spielt und sich damit vergnügt, ein noch glatteres Kieselsteinchen oder eine noch schönere Muschel als gewöhnlich zu finden, während das große Meer der Wahrheit gänzlich unerforscht vor mir liegt." - ''[[Isaac Newton]], Zitiert von David Brewster in "Memoirs of Newton", 1855''
* „Im [[Krieg]]e“, bemerkte ich, „ist die Wahrheit so kostbar, daß sie nie anders als mit einer Leibwache von [[Lüge]]n auftreten sollte“. Stalin und seine Mitarbeiter fanden an dem Bonmot, als es übersetzt wurde, großes Gefallen. So endete die offizielle Sitzung in heiterer Tonart. - ''[[Winston Churchill|W. Churchill]] «Der Zweite Weltkrieg» 5. Buch. Bd. II «Von Teheran bis Rom» S. 75. nach Udo Walendy: Wahrheit für Deutschland. Vlotho 1965, 2. Auflage, [https://archive.org/details/wahrheit-fuer-deutschland/page/60/mode/2up?q=leibwache S. 61 archive.org]''
* "In Wahrheit, es können nur ein [[Narren|Narr]], ein Bösewicht und ein Priester [[heirat]]hen. Der letzte ist gewohnt, an Pflichten gebunden zu seyn, der Bösewicht wünscht, daß seine [[Männer über Frauen (a-m)|Frau]] untreu wäre und der Narr glaubt, daß sie [[Treue|treu]] ist." - ''[[Theodor Gottlieb von Hippel]], Sämmtliche Werke XIII: Hippel's Briefe. Berlin: Reimer, 1838, S. 84 {{GBS|rsc_AAAAYAAJ|PA84}}''
* "In [[Wirklichkeit]] erkennen wir nichts; denn die Wahrheit liegt in der Tiefe." - ''[[Demokrit]], Fragment 117''
* "In [[Wirklichkeit]] steht die Wahrheit strahlend unverhüllt da, der Schleier liegt auf unseren [[Auge]]n, und wir brauchen den Star nur zu entfernen, so erblicken wir die Wahrheit, und der [[Wahn]] entschwindet." - ''[[Houston Stewart Chamberlain]], Neue Kriegsaufsätze. 3. Auflage. München: Bruckmann, 1915. S. 36''
* "[[Information]] ist nicht [[Wissen]], Wissen ist nicht [[Weisheit]], Weisheit ist nicht Wahrheit, Wahrheit ist nicht [[Schönheit]], Schönheit ist nicht [[Liebe]], Liebe ist nicht [[Musik]], Musik ist das Beste." - ''[[Frank Zappa]], Packard Goose, Album: Joe's Garage Act III''
* "Ist denn die Wahrheit ein [[Zwiebel]], von dem man die Häute nur abschält? // Was ihr hinein nicht gelegt, ziehet ihr nimmer heraus." - ''[[Johann Wolfgang von Goethe]], Zahme Xenien 56''
* "Ist es denn wahr, was uns die andern sagen, // Daß wir hier [[Wirklichkeit|wirklicher]] sind als oben im Licht?" - ''[[Hans Egon Holthusen]], Mein Leben mein Tod. Aus: Labyrinthische Jahre. München: Piper, 1952. S. 44''
== J ==
* "Je mehr [[Verfolgung]], umso offensichtlicher wird die Wahrheit." - ''[[Leo Tolstoi]], Tagebücher, 1893''
* "Je weniger wir die [[Täuschung|Trugbilder]] bewundern, desto mehr vermögen wir die Wahrheit aufzunehmen." - ''[[Erasmus von Rotterdam]], Handbüchlein eines christlichen Streiters''
* "Jede Wahrheit kommt dem zu früh, der jede zu spät [[Erkenntnis|erkennt]]." - ''[[Carl Gustav Jochmann]], Erfahrungsfrüchte I,97. Darin: Die unzeitige Wahrheit''
* "Jede Wahrheit tritt zuerst als Irrlehre in die Welt, denn die Welt ist immer von gestern." - ''[[Egon Friedell]], Steinbruch. Vermischte Meinungen und Sprüche. Wien, 1922. S. 23. {{GBS|DpMEAAAAYAAJ|US|PA23}}''
* "Jedes [[Wort]], mit dem er [der Schreibende] eine Wahrheit gewinnt, ist aus [[Zweifel]]n und [[Widerspruch|Widersprüchen]] hervorgegangen." - ''[[Peter Weiss]], Laokoon oder Über die Grenzen der Sprache. In: Rapporte. Frankfurt a.M.: Suhrkamp, 1968. S. 187.''
* "[[Jenseits]] dieser Welt und dieses Lebens tastet und sucht man nicht mehr. Es gibt dort nur ein Schauen, und alles Geschaute ist Wahrheit." - ''[[Joseph Joubert]], Gedanken, Versuche und Maximen''
== K ==
* "Keine große Wahrheit, einmal entdeckt, ist wieder verloren gegangen." - ''[[Henry Thomas Buckle]], Geschichte der Zivilisation in England 4''
== M ==
* "Man muss die Leute [[Lüge|belügen]], damit sie die Wahrheit herausfinden." - ''[[Wolfgang Neuss]], Der totale Neuss, Hamburg 1997, S. 281''
* "Man sollte nie seine besten [[Hose]]n anziehen, wenn man hingeht und für [[Freiheit]] und Wahrheit [[Kampf|ficht]]." - ''[[Henrik Ibsen]], Ein Volksfeind, 5. Akt. Aus: Sämmtliche Werke. Hrsg. von Julius Elias, Paul Schlenther. 4. Band. Berlin: Fischer, 1907. S. 277. {{GBS|oQIOAAAAYAAJ|US|PA277}}''
* "[…] [[Mensch (e-m)|Menschen]], die nur die eine Seite irgendeiner Wahrheit erblickt haben." - ''[[Egon Friedell]], Kulturgeschichte der Neuzeit. München: Beck, 1969. S. 375; gemeint sind [[Gelehrter|Gelehrte]]''
* "Mit der [[Wahrheit]] ist es wie mit einer stadtbekannten [[Hure]]. Jeder kennt sie, aber es ist peinlich, wenn man ihr auf der Straße begegnet." - ''[[Wolfgang Borchert]], „Draußen vor der Tür“, ISBN 3-499-10170-X, 1956, S. 33''
== Weblinks ==
{{SieheAuch|[[Wahrheit]], [[Wahrheit (n-z)]]}}
[[Kategorie:Thema]]
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wikitext
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== Zitate ==
* "Die Streitigkeiten der Liebenden sind die Erneuerung der [[Männer über die Liebe|Liebe]]." - ''[[Publilius Syrus]], Sentenzen, 37''
* "Es gibt keine erotische Beziehung, in der von den Liebenden die [[Wahrheit (a-m)|Wahrheit]] nicht immer gefühlt und nicht immer wieder jede [[Lüge]] geglaubt würde." - ''[[Arthur Schnitzler]]: Buch der Sprüche und Bedenken, Phaidon Wien 1927, S. 122''
* "[[Jupiter]] lacht aus der Höhe über die [[Meineid]]e der Liebenden und lässt sie bedeutungslos im aeolischen [[Wind|Südwind]] verwehen." - ''[[Ovid]], Liebeskunst, Erstes Buch'' 633-634 [http://books.google.com/books?id=olwCAAAAQAAJ&pg=RA1-PA39 lateinischer Wortlaut und andere Übersetzung]
* "Nur [[Feind]]e sagen die [[Wahrheit (n-z)|Wahrheit]]; [[Freund]]e und Liebende lügen unendlich, gefangen im [[Netz]] der [[Pflicht]]." - ''[[Stephen King]], Schwarz. Der dunkle Turm I. 13. Auflage, München, 2002. Übersetzer: Joachim Körber. ISBN 3-453-12-384-0''
== Sprichwörter und Volksmund ==
* "Beim Beginn der [[Liebe]] sprechen die Liebenden von der [[Zukunft]]; bei ihrem Ende von der [[Vergangenheit]]." - ''[[Italienische Sprichwörter|Aus Italien]]''
== Weblinks ==
{{Wikipedia}}
{{SieheAuch|[[Liebe]]}}
[[Kategorie:Thema]]
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