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Veranstaltung
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Kähler-Differentiale/Von endlichem Typ/Restklassendarstellung/Fakt
0
44847
1093546
1088179
2026-06-06T09:02:33Z
Bocardodarapti
2041
1093546
wikitext
text/x-wiki
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Mathematischer Text/Fakt{{{opt|}}}
|Text=
{{
Faktstruktur|typ=
|Situation=
Es sei {{math|term= {{{R|R}}} |SZ=}} ein
{{
Definitionslink
|kommutativer Ring|
|Kontext=|
|SZ=
}}
und es sei {{math|term= {{{A|A}}} |SZ=}} eine kommutative
{{
Definitionslink
|endlich erzeugte|
|Kontext=Algebra|
|SZ=
}}
{{
Definitionslink
|Prämath={{{R|R}}}
|Algebra|
|Kontext=Ring|
|SZ=,
}}
die als
{{
Relationskette/display
| {{{A|A}}}
|| {{{R|R}}} [X_1 {{kommadots|}} X_n]/ {{makl| F_1 {{kommadots|}} F_k |}}
||
||
||
|SZ=
}}
gegeben sei.
|Voraussetzung=
|Übergang=
|Folgerung=
Dann ist
{{
Relationskette/display
| {{op:Kählermodul| {{{A|A}}} | {{{R|R}}} }}
|| \bigoplus_{i {{=|}} 1}^n {{{A|A}}} dX_i / {{makl| dF_1 {{kommadots|}} dF_k |}}
||
||
||
|SZ=.
}}
}}
|Textart=Fakt
|Kategorie=Theorie der Kähler-Differentiale
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Faktname=
|Abfrage=Kählermodul bei Restklassendarstellung
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
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Endliche Menge/Siebformel/Fakt/Beweis/Aufgabe
0
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1082726
2026-06-06T07:21:51Z
Bocardodarapti
2041
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text/x-wiki
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Mathematischer Text/Aufgabe{{{opt|}}}
|Text=
Es sei {{math|term= G|SZ=}} eine Menge und es seien
{{
mathbed|term=
A_i \subseteq G
||bedterm1=
i =1 {{kommadots|}} n
||bedterm2=
|SZ=,
}}
{{
Definitionslink
|endliche Teilmengen|
|Kontext=|
|Definitionsseitenname=
Endliche Menge/1...n/Definition
|SZ=.
}}
Für eine Teilmenge
{{
Relationskette
| J
| \subseteq | {{Menge1n|}}
||
||
||
|SZ=
}}
sei
{{
Relationskette/display
| A_J
|| \bigcap_{i \in J} A_i
||
||
||
|SZ=.
}}
Beweise{{n Sie}} die Anzahlformel
{{
Zusatz/Klammer
|text=Siebformel|
|ISZ=|ESZ=
}}
{{
Relationskette/display
| {{op:Anzahl| \bigcup_{i {{=}} 1}^n A_i |}}
|| \sum_{k {{=}} 1}^n (-1)^{k+1} {{makl| \sum_{J \subseteq \{1 {{kommadots}} n \} ,\, {{op:Anzahl| J |}} {{=}} k } {{op:Anzahl|A_J}} |}}
||
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Aufgabe
|Kategorie=Siehe
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Punkte=6
|Lösung=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
hdgzq549z8yuashzcx7seb5bx0o40hd
Ungerichteter Graph/Wege/Zusammenhang/Textabschnitt
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1093512
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2026-06-05T21:39:27Z
Bocardodarapti
2041
1093512
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Textabschnitt{{{opt|}}}
|Inhalt=
{{
inputdefinition
|Ungerichteter Graph/Weg/Definition||
}}
Statt Weg sagt man auch {{Stichwort|Kantenzug|SZ=}} oder {{Stichwort|Pfad|msw=Pfad (Graph) |SZ=.}} {{math|term= v_1 |SZ=}} heißt {{Stichwort|Anfangspunkt|SZ=}} und {{math|term= v_m |SZ=}} heißt {{Stichwort|Endpunkt|SZ=}} des Weges. Man sagt in dieser Situation auch, dass der angegebene Weg die Punkte
{{
mathkor|term1=
v_1
|und|term2=
v_m
|SZ=
}}
verbindet. Zu jedem Knotenpunkt {{math|term= v |SZ=}} gibt es den konstanten, kantenleeren Weg, der keine Kanten besitzt, und {{math|term= v |SZ=}} mit sich selbst verbindet. Bei einem Weg sind Wiederholungen erlaubt, und zwar sowohl von Punkten als auch von Kanten.
Gelegentlich wird ein Weg in der Form {{mathl|term= e_1 {{kommadots|}} e_{m-1} |SZ=}} mit Kanten
{{
Relationskette
| e_i
|\in| E
||
||
||
|SZ=
}}
angeben, wobei dann vorauszusetzen ist, dass die Kanten
{{
mathkor|term1=
e_i
|und|term2=
e_{i+1}
|SZ=
}}
stets
{{
Definitionslink
|koinzident|
|Kontext=Graph|
|SZ=
}}
sind und der Anfangspunkt eventuell explizit zu machen ist.
{{
inputdefinition
|Ungerichteter Graph/Zusammenhängend/Definition||
}}
{{
inputfaktbeweis
|Ungerichteter Graph/Verbunden/Äquivalenzrelation/Fakt|Lemma||
}}
{{
inputdefinition
|Ungerichteter Graph/Zusammenhangskomponente/Definition||
}}
Die Zusammenhangskomponenten eines Graphen sind einfach die
{{
Definitionslink
|Äquivalenzklassen|
|Kontext=|
|SZ=
}}
zur Äquivalenzrelation, miteinander verbunden zu sein. Ein isolierter Punkt eines Graphen ist dasselbe wie eine einpunktige Zusammenhangskomponente. Die verschiedenen Zusammenhangskomponenten eines Graphen haben nichts miteinander zu tun und daher studiert man vor allem zusammenhängende Graphen.
{{
inputfaktbeweis
|Ungerichteter Graph/Blatt/Hinwegnahme/Zusammenhang/Fakt|Lemma||
}}
|Textart=Textabschnitt
|Kategorie=Theorie der Wege in ungerichteten Graphen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
|pdf=
}}
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Ungerichtete Graphen/Homomorphismus/Einführung/Textabschnitt
0
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1093503
855424
2026-06-05T21:17:47Z
Bocardodarapti
2041
1093503
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Textabschnitt{{{opt|}}}
|Inhalt=
{{
inputdefinition
|Ungerichteter Graph/Homomorphismus/Definition||
}}
Ein Homomorphismus von Graphen ist einfach eine relationserhaltende Abbildung, er führt adjazente Knotenpunkte in adjazente Knotenpunkte über. Er wird kurz als
{{
Abbildung
|name= \varphi
| G | H
||
|SZ=
}}
notiert. Ein Untergraph ist im Wesentlichen dasselbe wie ein injektiver Graphhomomorphismus.
{{
inputfaktbeweisaufgabe
|Ungerichteter Graph/Homomorphismus/Erste Eigenschaften/Fakt|Lemma||
}}
{{
inputdefinition
|Ungerichteter Graph/Isomorphismus/Definition||
}}
{{
inputdefinition
|Ungerichteter Graph/Isomorph/Definition||
}}
Isomorphe Graphen sind hinsichtlich sämtlicher graphentheoretischen Eigenschaften als gleich anzusehen.
Gelegentlich braucht man die folgende Variante eines Graphhomomorphismus, insbesondere, wenn durch eine Kante verbundene Knotenpunkte auf einen Punkt abgebildet werden sollen.
{{
inputdefinition
|Ungerichteter Graph/Homomorphismus/Schwach/Definition||
}}
|Textart=Textabschnitt
|Kategorie=Theorie der Homomorphismen von ungerichteten Graphen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
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}}
mzw2ho6ajlwchgwxd2ejsuow5izim0n
Ungerichtete Graphen/Konstruktionen/Einführung/Textabschnitt
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2026-06-05T21:20:37Z
Bocardodarapti
2041
1093504
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Textabschnitt{{{opt|}}}
|Inhalt=
{{
inputdefinition
|Ungerichteter Graph/Komplementärer Graph/Definition||
}}
Es wird also die Knotenmenge übernommen und eine zweielementige Teilmenge {{mathl|term= \{u,v\} |SZ=}} ist genau dann eine Kante des komplementären Graphen, wenn sie keine Kante des Ausgangsgraphen ist. Der komplementäre Graph des komplementären Graphes ist wieder der Ausgangsgraph, also
{{
Relationskette
| {{makl| G^c |}}^c
|| G
||
||
||
|SZ=.
}}
In diesem Sinne entsprechen sich der
{{
Definitionslink
|vollstän{{drucktrenn}}dige Graph|
|Kontext=|
|SZ=
}}
und der
{{
Definitionslink
|kantenfreie Graph|
|Kontext=|
|SZ=.
}}
Wenn {{math|term= G |SZ=}} {{math|term= n |SZ=}} Punkte und {{math|term= m |SZ=}} Kanten besitzt, so besitzt {{math|term= G^c |SZ=}} gerade {{mathl|term= {{op:Binomialkoeffizient|n|2}} -m |SZ=}} Kanten.
{{
inputdefinition
|Ungerichteter Graph/Kantenteilmenge/Restgraph/Definition||
}}
Für
{{
Relationskette
| F
|| \{e\}
||
||
||
|SZ=
}}
schreibt man abkürzend {{math|term= G \setminus e |SZ=}} für {{math|term= G \setminus \{e\} |SZ=.}}
{{
inputbild
|Line graph construction 1|svg|230px {{!}} right {{!}} |
|Zusname=Line_graph_construction_1
|Text=
|Autor=
|Benutzer=Haui, Booyabazooka, Chris-Martin
|Domäne=
|Lizenz=CC-by-sa 3.0
|Bemerkung=
}}
{{
inputbild
|Line graph construction 2|svg|230px {{!}} right {{!}} |
|Zusname=Line_graph_construction_2
|Text=
|Autor=
|Benutzer=Haui, Booyabazooka, Chris-Martin
|Domäne=
|Lizenz=CC-by-sa 3.0
|Bemerkung=
}}
{{
inputbild
|Line graph construction 3|svg|230px {{!}} right {{!}} |
|Zusname=Line_graph_construction_3
|Text=
|Autor=
|Benutzer=Haui, Booyabazooka, Chris-Martin
|Domäne=
|Lizenz=CC-by-sa 3.0
|Bemerkung=
}}
{{
inputbild
|Line graph construction 4|svg|230px {{!}} right {{!}} |
|Zusname=Line_graph_construction_4
|Text=
|Autor=
|Benutzer=Haui, Booyabazooka, Chris-Martin
|Domäne=
|Lizenz=CC-by-sa 3.0
|Bemerkung=
}}
{{
inputdefinition
|Ungerichteter Graph/Kantengraph/Definition||
}}
{{
inputbeispiel
|Sterngraph/Kantengraph/Beispiel||
}}
{{
inputfaktbeweis
|Ungerichteter Graph/Kantengraph/Kantenanzahl/Fakt|Lemma||
}}
|Textart=Textabschnitt
|Kategorie=Theorie der Konstruktionen von ungerichteten Graphen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
|pdf=
}}
23xh6hajcumycypbwqochvekotei318
Ungerichteter Graph/Kontraktionsgraph/Definition
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1040020
2026-06-05T21:29:06Z
Bocardodarapti
2041
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wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Definition{{{opt|}}}
|Text=
Es sei
{{
Relationskette
| G
|| (V,E)
||
||
||
|SZ=
}}
ein
{{
Definitionslink
|Graph|
|Kontext=diskret|
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
| e
| \in | E
||
||
||
|SZ=
}}
eine Kante, die die Knotenpunkte
{{
mathkor|term1=
u
|und|term2=
v
|SZ=
}}
verbindet. Man nennt denjenigen Graphen mit der Knotenmenge
{{
Relationskette
| V'
|| V/e
||
||
||
|SZ=,
}}
bei der
{{
mathkor|term1=
u
|und|term2=
v
|SZ=
}}
miteinander identifiziert werden, und bei dem die Kantenmenge {{math|term= E' |SZ=}} aus den Bildkanten zur Kontraktionsabbildung
{{
Abbildung
|name=
| V | V/e
||
|SZ=
}}
besteht, den
{{
Definitionswort
|Kontraktionsgraphen|
|msw=Kontraktionsgraph
|SZ=
}}
zu
{{
Relationskette
| e
| \in | G
||
||
||
|SZ=.
}}
Er wird mit {{mathl|term= G/e |SZ=}} bezeichnet.
|Textart=Definition
|Kategorie=Theorie der Konstruktionen von ungerichteten Graphen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Definitionswort=Kontraktionsgraph
|Definitionswort2=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
lqcorv9teu3kwy2gr34l3qj596tfnf7
Ungerichteter Graph/Äquivalenzrelation/Quotientengraph/Definition
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2026-06-05T21:27:20Z
Bocardodarapti
2041
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wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Definition{{{opt|}}}
|Text=
Es sei
{{
Relationskette
| G
|| (V,E)
||
||
||
|SZ=
}}
ein
{{
Definitionslink
|Graph|
|Kontext=diskret|
|SZ=
}}
und sei {{math|term= \sim |SZ=}} eine
{{
Definitionslink
|Äquivalenzrelation|
|Kontext=|
|SZ=
}}
auf {{math|term= V |SZ=.}} Dann nennt man die
{{
Definitionslink
|Quotientenmenge|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= V/\sim |SZ=,}} versehen mit der
{{
Definitionslink
|Bildgraphenstruktur|
|Kontext=|
|SZ=
}}
zur
{{
Definitionslink
|kanonischen Abbildung|
|Kontext=Äquivalenzrelation|
|SZ=
}}
{{
Abbildung/display
|name=
| V | V/\sim
||
|SZ=,
}}
den
{{
Definitionswort
|Quotientengraphen|
|msw=Quotientengraph
|SZ=
}}
zu {{math|term= \sim |SZ=.}} Er wird mit {{mathl|term= G/\sim |SZ=}} bezeichnet.
|Textart=Definition
|Kategorie=Theorie der Konstruktionen von ungerichteten Graphen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Definitionswort=Quotientengraph
|Definitionswort2=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
lp6el2qw9ciofgwtnu5462qgureffij
Ungerichteter Graph/Blatt/Hinwegnahme/Zusammenhang/Fakt/Beweis
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2026-06-05T21:51:48Z
Bocardodarapti
2041
1093516
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beweis{{{opt|}}}
|Text=
{{
Beweisstruktur
|Strategie=
|Notation=
|Beweis=
Es sei {{math|term= G |SZ=}} zusammenhängend und
{{
Relationskette
| u,v
| \in | G \setminus \{b\}
||
||
||
|SZ=.
}}
Dann gibt es in {{math|term= G |SZ=}} einen verbindenden Weg von
{{
mathkor|term1=
u
|nach|term2=
v
|SZ=.
}}
Wenn in diesem Weg {{math|term= b |SZ=}} vorkommt, so jedenfalls nicht als Anfangs- oder als Endpunkt, da dies explizit ausgeschlossen ist. Wenn {{math|term= b |SZ=}} in der Mitte vorkommt, so in der Form {{mathl|term= w,b,w |SZ=,}} wobei {{mathl|term= \{b,w\} |SZ=}} die einzige Kante an {{math|term= b |SZ=}} bezeichne. Doch in diesem Fall kann man diesen Wegabschnitt herausnehmen und erhält einen kürzeren Weg von {{math|term= u |SZ=}} nach {{math|term= v |SZ=.}} Deshalb gibt es auch einen verbindenen Weg, wo {{math|term= b |SZ=}} gar nicht vorkommt.
{{parskip|}}
Es sei nun {{mathl|term= G \setminus \{b\} |SZ=}} zusammenhängend und seien
{{
Relationskette
| u, v
| \in | G
||
||
||
|SZ=.
}}
Wenn
{{
Relationskette
| u,v
| \neq | b
||
||
||
|SZ=
}}
ist, so kann man direkt einen verbindenden Weg aus {{mathl|term= G \setminus \{b\} |SZ=}} nehmen. Wenn
{{
Relationskette
| u
|| b
||
||
||
|SZ=
}}
ist, so ist {{math|term= b |SZ=}} mit einem weiteren Knotenpunkt {{math|term= w |SZ=}} verbunden, und einen Weg in {{mathl|term= G \setminus \{b\} |SZ=}} von {{math|term= w |SZ=}} nach {{math|term= v |SZ=}} kann man durch die Kante {{mathl|term= \{b,w\} |SZ=}} zu einem Weg in {{math|term= G |SZ=}} von {{math|term= b |SZ=}} nach {{math|term= v |SZ=}} verlängern.
|Abschluss=
}}
|Textart=Beweis
|Kategorie=Siehe
|Kategore2=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
dyj90vu02gzvg81cz3sv7ys7h6i0hvp
Ungerichteter Graph/Verbunden/Äquivalenzrelation/Fakt
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2026-06-05T21:40:34Z
Bocardodarapti
2041
1093513
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Fakt{{{opt|}}}
|Text=
{{
Faktstruktur|typ=
|Situation=
In einem
{{
Definitionslink
|Graphen|
|Kontext=diskret|
|SZ=
}}
{{
Relationskette
| G
|| (V,E)
||
||
||
|SZ=
}}
ist die
{{
Definitionslink
|Verbundenheit|
|Kontext=Graph|
|SZ=
}}
zwischen Knotenpunkten
|Voraussetzung=
|Übergang=
|Folgerung=
eine
{{
Definitionslink
|Äquivalenzrelation|
|Kontext=|
|SZ=
}}
auf der Knotenmenge {{math|term= V |SZ=.}}
|Zusatz=
}}
|Textart=Fakt
|Kategorie=Theorie des Zusammenhangs in einem ungerichteten Graphen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Faktname=
|Abfrage=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
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Ungerichteter Graph/Zyklus/Kreis/Einführung/Textabschnitt
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Bocardodarapti
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wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Textabschnitt{{{opt|}}}
|Inhalt=
{{
inputdefinition
|Ungerichteter Graph/Zyklus/Definition||
}}
Den konstanten Weg und einen Weg der Form {{mathl|term= u,v,u |SZ=}} betrachten wir als triviale Zyklen.
{{
inputdefinition
|Ungerichteter Graph/Kreis/Definition||
}}
Mit der Formulierung ohne Wiederholungen meint man ohne Wiederholungen in der Knotenmenge, was insbesondere keine Wiederholungen in der Kantenmenge impliziert. Umgekehrt kann es aber Wege ohne Kantenwiederholungen geben, bei denen sich Knotenpunkte wiederholen, dies sind keine Kreise. Ein {{Stichwort|zyklischer Graph|SZ=}} ist ein Graph mit zumindest einem Kreis.
{{
inputbild
|Circle Line (old)|svg|230px {{!}} right {{!}} |
|Zusname=Circle_Line_(old)
|Text=Die Circle line von London ist für sich genommen ein Rundgang.
|Autor=
|Benutzer=DavidCane, James D. Forrester
|Domäne=
|Lizenz=CC-by-sa 3.0
|Bemerkung=
}}
{{
inputdefinition
|Ungerichteter Graph/Rundgang/Definition||
}}
Die beiden folgenden Definition ergeben nur für zyklische Graphen Sinn.
{{
inputdefinition
|Ungerichteter Graph/Taille/Definition||
}}
Statt mit der kürzesten Länge eines Kreises kann man genauso gut mit der Länge eines nichttrivialen Zyklus arbeiten. Die Taille ist zumindest {{math|term= 3 |SZ=.}}
{{
inputdefinition
|Ungerichteter Graph/Umfang/Definition||
}}
Hier kann man nicht mit beliebigen Zyklen arbeiten, da man diese ja mehrfach durchlaufen kann. Der Umfang ist durch die Knotenanzahl des Graphen beschränkt.
|Textart=Textabschnitt
|Kategorie=Theorie der Kreise in einem ungerichteten Graphen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
|pdf=
}}
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Ungerichteter Graph/Kantengraph/Kantenanzahl/Fakt/Beweis
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Bocardodarapti
2041
1093505
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beweis{{{opt|}}}
|Text=
{{
Beweisstruktur
|Strategie=
|Notation=
|Beweis=
{{
Aufzählung3
|Dies folgt unmittelbar aus der Definition des Kantengraphen.
|Es sei {{mathl|term= \{u,v\} |SZ=}} eine Kante von {{math|term= G |SZ=,}} aufgefasst als Punkt im Kantengraphen {{math|term= K |SZ=.}} Dieser Punkt ist mit einem anderen Punkt des Kantengraphen, also einer Kante {{mathl|term= \{r,s\} |SZ=}} des Ausgangsgraphen, genau dann verbunden, wenn diese Kante an {{math|term= u |SZ=}} oder an {{math|term= v |SZ=}} anliegt, wobei nur eines der Fall sein kann. Die Anzahl der an {{math|term= u |SZ=}} anliegenden Kanten ist {{mathl|term= d(u) |SZ=,}} allerdings dürfen wir die Kante {{mathl|term= \{u,v\} |SZ=}} nicht mitzählen.
|Nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Ungerichteter Graph/Grad/Summe/Kantenanzahl/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
ist die gesuchte Anzahl der Kanten in {{math|term= K |SZ=}} unter Verwendung von Teil (2) gleich
{{
Relationskette/display/druckalign
| {{op:Bruch| 1 |2}} \sum_{ \{u,v\} \in E } {{makl| d(u)+d(v) -2 |}}
|| {{op:Bruch| 1 |2}} \sum_{ \{u,v\} \in E } {{makl| d(u)-1 +d(v) -1 |}}
|| {{op:Bruch| 1 |2}} \sum_{ v \in V} d(v) (d(v)-1)
||
||
|SZ=,
}}
da in der mittleren Summe der Term {{mathl|term= d(v)-1 |SZ=}} so oft vorkommt, wie es {{math|term= d(v) |SZ=}} angibt.
}}
|Abschluss=
}}
|Textart=Beweis
|Kategorie=Siehe
|Kategorie2=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
r89kiubycqzakfrncwyof1i44wlqlwy
Ungerichteter Graph/Menge/Abbildung/Bildgraph/Schwacher Homomorphismus/Fakt
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Bocardodarapti
2041
1093506
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Fakt{{{opt|}}}
|Text=
{{
Faktstruktur|typ=
|Situation=
Es sei
{{
Relationskette
|G
||(V,E)
||
||
||
|SZ=
}}
ein
{{
Definitionslink
|Graph|
|Kontext=diskret|
|SZ=,
}}
{{math|term= M |SZ=}} eine Menge und
{{
Abbildung
|name=\varphi
| G | M
||
|SZ=
}}
eine
{{
Definitionslink
|surjektive Abbildung|
|Kontext=|
|SZ=.
}}
Es werde {{math|term= M |SZ=}} mit der Struktur des
{{
Definitionslink
|Bildgraphen|
|Kontext=|
|SZ=
}}
versehen.
|Voraussetzung=
|Übergang=
|Folgerung=
Dann ist {{math|term= \varphi|SZ=}} ein
{{
Definitionslink
|schwacher Homomorphismus|
|Kontext=Graph|
|SZ=
}}
von Graphen.
|Zusatz=
}}
|Textart=Fakt
|Kategorie=Theorie der Homomorphismen von ungerichteten Graphen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Faktname=
|Abfrage=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
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Ungerichteter Graph/Menge/Abbildung/Bildgraph/Schwacher Homomorphismus/Fakt/Beweis/Aufgabe
0
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1093507
1039941
2026-06-05T21:25:29Z
Bocardodarapti
2041
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text/x-wiki
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Mathematischer Text/Aufgabe{{{opt|}}}
|Text=
Es sei
{{
Relationskette
| G
|| (V,E)
||
||
||
|SZ=
}}
ein
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Definitionslink
|Graph|
|Kontext=diskret|
|SZ=,
}}
{{math|term= M|SZ=}} eine Menge und
{{
Abbildung
|name= \varphi
| G | M
||
|SZ=
}}
eine
{{
Definitionslink
|surjektive Abbildung|
|Kontext=|
|SZ=.
}}
Zeige{{n Sie}}, dass {{math|term= \varphi |SZ=}} ein
{{
Definitionslink
|schwacher Homomorphismus|
|Kontext=Graph|
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}}
von Graphen ist, wenn man {{math|term= M |SZ=}} mit der Struktur des
{{
Definitionslink
|Bildgraphen|
|Kontext=|
|SZ=
}}
versieht.
|Textart=Aufgabe
|Kategorie=Siehe
|Kategorie2=
|Kategorie3=
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Firma/Kooperationen/Stellenabbau/Beispiel
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2026-06-05T21:26:23Z
Bocardodarapti
2041
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Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
In einer Firma arbeiten verschiedene Personen {{math|term= V |SZ=,}} und manche Personenpaare arbeiten gemeinsam an gewissen Aufgaben, was durch einen Kooperationsgraphen ausgedrückt wird. Es steht ein Stellenabbau an, bei dem die Aufgaben von mehreren Personen in Zukunft von einer einzigen
{{
Zusatz/Klammer
|text=alten oder neuen|
|ISZ=|ESZ=
}}
Person übernommen werden soll. Dabei sollen sämtliche Kooperationen übernommen werden, das heißt, dass jede Kooperation zwischen zwei
{{
Zusatz/Klammer
|text=alten|
|ISZ=|ESZ=
}}
Personen in eine Kooperation der diese Personen ersetzenden
{{
Zusatz/Klammer
|text=neuen|
|ISZ=|ESZ=
}}
Personen übertragen werden soll. Der einfachste nichttriviale Spezialfall hiervon ist, dass zwei Personen durch eine Person ersetzt werden und die bisherigen Kooperationen auf diese neue Person übergehen soll.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Konstruktionen von ungerichteten Graphen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
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Sterngraph/Automorphismengruppe/Beispiel
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2026-06-05T21:34:42Z
Bocardodarapti
2041
1093511
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Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Die
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Definitionslink
|Automorphismengruppe|
|Kontext=Gruppe|
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}}
eines
{{
Definitionslink
|Sterngraphen|
|Kontext=|
|SZ=
}}
mit einem Zentrum und
{{
Relationskette
| n
| \geq |2
||
||
||
|SZ=
}}
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Definitionslink
|Blättern|
|Kontext=Graph|
|SZ=
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Zusatz/Klammer
|text=also insgesamt {{mathlk|term= n+1 |SZ=}} Knoten|
|ISZ=|ESZ=
}}
ist die volle
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Definitionslink
|Permutationsgruppe|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= S_n |SZ=,}} da man die Blätter beliebig ineinander überführen kann und das Zentrum auf sich selbst abgebildet werden muss.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Automorphismengruppe eines ungerichteten Graphen
|Kategorie2=
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Kurs:Diskrete Mathematik/5/Klausur
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2026-06-06T07:20:12Z
Bocardodarapti
2041
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Klausur15
|Diskrete Mathematik/Gemischte Definitionsabfrage/5/Aufgabe|p|||
|Diskrete Mathematik/Gemischte Satzabfrage/5/Aufgabe|p|||
|Cocktailmixer/Anzahl/Aufgabe|p|||
|Verknüpfung/Anzahl/Aufgabe|p|||
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|Verband/Ordnungstheoretisch/Assoziativ/Aufgabe|p|||
|Restklassenringe von Z/Charakterisierung Körper/Prim/Fakt/Beweis/Aufgabe|p|||
|Matrixrekursion/2 1 1 1/Lösungsfolge/Aufgabe|p|||
|Stiergraph/Automorphismengruppe/Aufgabe|p|||
|Schach/Springer/4x4/Abdeckung/Aufgabe|p|||
|Ungerichteter Graph/Optimale Paarung/Alternierender Weg/Fakt/Beweis/Aufgabe|p|||
|Bidiakiswürfel/Hamiltonsch/Aufgabe|p|||
|Schachfigur/3x3/König/Planarer Graph/Aufgabe|p|||
|Textart=Klausur
|Kategorie=Diskrete Mathematik
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8ifbnfjxmbvn3gqk9me20021fovze7z
Kurs:Diskrete Mathematik/6/Klausur
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2026-06-06T07:27:04Z
Bocardodarapti
2041
1093527
wikitext
text/x-wiki
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Klausur19
|Diskrete Mathematik/Gemischte Definitionsabfrage/6/Aufgabe|p|||
|Diskrete Mathematik/Gemischte Satzabfrage/6/Aufgabe|p|||
|Endliche Menge/Eins dazu/Anzahl/Aufgabe|p|||
|Fingernägel/Reihenfolge/2/Aufgabe|p|||
|100 Fakultät/Anzahl der 0 hinten/Aufgabe|p|||
|Endliche Mengen/Injektive und surjektive Abbildungen/Vergleich für kleine Zahlen/Aufgabe|p|||
|Endliche Menge/Siebformel/Fakt/Beweis/Aufgabe|p|||
|Teilbarkeit (N)/Produkt von drei Zahlen/Minimale Anzahl an Teilern/Aufgabe|p|||
|Euklidischer Algorithmus/Z/ggT/Invarianz/Fakt/Beweis/Aufgabe|p|||
|Abbildungsmenge/R/Verknüpfung/Distributionseigenschaften/Aufgabe|p|||
|Gruppenhomomorphismus/Surjektiv/Kommutativ/Aufgabe|p|||
|Wertetabelle/Faseranzahltupel/1/Aufgabe|p|||
|N/Untermonoid/3,7/Geldfälscher/2/Aufgabe|p|||
|/Aufgabe|p|||
|Münzzahlen/1,n,n+1/Uneindeutigkeit/Aufgabe|p|||
|Graph/Nachbarschaftsvergleich/Homomorphismus/Aufgabe|p|||
|Graph/Kein Dreierkreis/Nicht bipartit/Aufgabe|p|||
|Graph/Paarung/Paarungszahl/1/Aufgabe|p|||
|Ebener Graph/Sechs Farben/Fakt/Beweis/Aufgabe|p|||
|Textart=Klausur
|Kategorie=Diskrete Mathematik
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k5n6ullz9syks8c79tqhjhaguqguzsc
Kurs:Diskrete Mathematik/7/Klausur
106
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Bocardodarapti
2041
1093529
wikitext
text/x-wiki
{{
Klausur19
|Diskrete Mathematik/Gemischte Definitionsabfrage/7/Aufgabe|p|||
|Diskrete Mathematik/Gemischte Satzabfrage/7/Aufgabe|p|||
|20-Cent/Darstellung mit Münzen/Anzahl/Aufgabe|p|||
|Puzzleteile/Rechteckig/Typ/Aufgabe|p|||
|Endliche Mengen/Gleiche Anzahl/Bijektionen/Fakultät/Fakt/Beweis/Aufgabe|p|||
|Quadrat/Teilquadrate/Anzahl/Aufgabe|p|||
|Gruppe/Lösbarkeit von Gleichungen/Fakt/Beweis/Aufgabe|p|||
|Euklidischer Algorithmus/Langsame Version/Aufgabe|p|||
|N^2-1/Wann prim/Aufgabe|p|||
|Ganze Zahl/Teilbarkeitsbedingungen/Bestimme/1/Aufgabe|p|||
|Die rationalen Zahlen/Konstruktion aus Z/Äquivalenzrelation auf ZxN +/2/Aufgabe|p|||
|Zweidimensionales Gitter/(1,1) und (1,-1)/Äquivalenzrelation/Farben/Restklassenaddition/Aufgabe|p|||
|Teilbarkeitstheorie (Z)/Zusammenhang zu Ringhomomorphismus und Gruppenhomomorphismus/Aufgabe|p|||
|Endliche kommutative Ringe/4 Elemente/Multiplikation/Faseranzahltupel/Aufgabe|p|||
|Cauchy-Produkt/Geometrische Reihe mal Exponentialreihe/Ordnung 4/Aufgabe|p|||
|Vollständiger Graph/4 Knoten/Überschneidungsfrei/Aufgabe|p|||
|Endliche Ringe/Nullteilergraph/Homomorphismus/Aufgabe|p|||
|/Aufgabe|p|||
|/Aufgabe|p|||
|/Aufgabe|p|||
|/Aufgabe|p|||
|Textart=Klausur
|Kategorie=Diskrete Mathematik
|Kategorie2=
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|Semester=
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Kurs:Diskrete Mathematik/11/Klausur
106
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2026-06-05T21:59:15Z
Bocardodarapti
2041
1093520
wikitext
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Klausur19
|Diskrete Mathematik/Gemischte Definitionsabfrage/11/Aufgabe|p|||
|Diskrete Mathematik/Gemischte Satzabfrage/11/Aufgabe|p|||
|Freund besuchen/U-Bahn/Aufgabe|p|||
|Pickel/Ausdrücken/Reihenfolge/Aufgabe|p|||
|Binomialkoeffizienten/Verknüpfung/Assoziativ/Aufgabe|p|||
|Monoid/Potenzgesetze/Fakt/Beweis/Aufgabe|p|||
|Polynom/Begriffe/1/Aufgabe|p|||
|Euklidischer Algorithmus (Z)/GgT/5371400 und 695700/Aufgabe|p|||
|Ordnungsrelation/Zyklus/Gleichheit/Aufgabe|p|||
|Natürliche Zahlen/Ggt und kgV/Kommutativer Halbring/Aufgabe|p|||
|Primfaktorzerlegung/999999/Aufgabe|p|||
|Äquivalenzrelation/Gruppe/x ist y oder Inverses/Aufgabe|p|||
|Gruppenhomomorphismus/Z nach Gruppe/Fakt/Beweis/Aufgabe|p|||
|Endliche Gruppe/Verknüpfung/Faseranzahltupel/Isomorphie/Aufgabe|p|||
|Matrixrekursion/Basis aus Eigenvektoren/Lösungsformel/Fakt/Beweis/Aufgabe|p|||
|Graph/Grad/Doppelt/Aufgabe|p|||
|Baum/Blatt/Fakt/Beweis/Aufgabe|p|||
|/Aufgabe|p|||
|/Aufgabe|p|||
|/Aufgabe|p|||
|Textart=Klausur
|Kategorie=Diskrete Mathematik
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1093520
2026-06-05T22:01:13Z
Bocardodarapti
2041
1093522
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{{
Klausur19
|Diskrete Mathematik/Gemischte Definitionsabfrage/11/Aufgabe|p|||
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|Textart=Klausur
|Kategorie=Diskrete Mathematik
|Kategorie2=
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Kurs:Diskrete Mathematik/20/Klausur
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Bocardodarapti
2041
1093515
wikitext
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Klausur19
|Diskrete Mathematik/Gemischte Definitionsabfrage/20/Aufgabe|p|||
|Diskrete Mathematik/Gemischte Satzabfrage/20/Aufgabe|p|||
|Kombinatorik/Formel/Inhaltliche Interpretation/Beweis/Aufgabe|p|||
|Geldautomat/100/Möglichkeiten/Aufgabe|p|||
|/Aufgabe|p|||
|Wochentag/In 1000 Tagen/Aufgabe|p|||
|Ebene/7 Geraden/8 Schnittpunkte/Skizziere/Aufgabe|p|||
|Kommutativer Halbring/Binomi/Fakt/Beweis/Aufgabe|p|||
|Gruppe/Einseitig Inverses/Inverses/Aufgabe|p|||
|Binomialkoeffizient/Summe aus teilerfremden Zahlen/Teilbarkeit/Aufgabe|p|||
|Euklidischer Algorithmus (Z)/GgT/1071 und 1029/Aufgabe|p|||
|Zahlentheorie/Primfaktorzerlegung/Existenz/Fakt/Beweis/Aufgabe|p|||
|Komplexe Zahlen/17. Potenz/Äquivalenzrelation/Aufgabe|p|||
|Endliche Mengen/Surjektive Abbildungen/Rekursionsformel/Fakt/Beweis/Aufgabe|p|||
|Dobble/F 2/Projektive Ebene/Aufgabe|p|||
|Permutation/4-elementig/Typ/Anzahl/Aufgabe|p|||
|Matrixrekursion/Konjugierte Matrix/Überführung/Aufgabe|p|||
|Nullteilergraph/Z_mod_10/Aufgabe|p|||
|Ungerichteter Graph/Verbunden/Äquivalenzrelation/Fakt/Beweis/Aufgabe|p|||
|/Aufgabe|p|||
|/Aufgabe|p|||
|Textart=Klausur
|Kategorie=Diskrete Mathematik
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Kurs:Diskrete Mathematik/22/Klausur
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2026-06-05T22:03:57Z
Bocardodarapti
2041
1093523
wikitext
text/x-wiki
{{
Klausur19
|Diskrete Mathematik/Gemischte Definitionsabfrage/22/Aufgabe|p|||
|Diskrete Mathematik/Gemischte Satzabfrage/22/Aufgabe|p|||
|Frühe Vogel/Späte Igel/Aufgabe|p|||
|Endliche Menge/Abbildung/Iteration/Wiederholung/Aufgabe|p|||
|Endliche Permutationen/Teilmenge/Aufteilung/Aufgabe|p|||
|Kommutativer Halbring/0 mal 0/Fakt/Beweis/Aufgabe|p|||
|Polynom/(-2x^3+3x^2+3x-2)/2. Potenz/Aufgabe|p|||
|Relationstabelle/Eigenschaften/3/Aufgabe|p|||
|Euklidischer Algorithmus (Z)/ggT/10868 und 9243/Aufgabe|p|||
|Natürliche Zahlen/Rechnung/1/Aufgabe|p|||
|Zahlenraum/Untervektorraum/Äquivalenzrelation/Aufgabe|p|||
|Gruppenhomomorphismus/Z nach Gruppe/Fakt/Beweis/Aufgabe|p|||
|Kein Ringhomomorphismus/Q nach Z/Aufgabe|p|||
|Endliche Permutationen/Konjugiert/Zyklendarstellung/Typ/Fakt/Beweis/Aufgabe|p|||
|Endlicher Körper/Matrixrekursion/Periodisch/Aufgabe|p|||
|Quadratzahlen/Erzeugende Funktion/Aufgabe|p|||
|/Aufgabe|p|||
|/Aufgabe|p|||
|/Aufgabe|p|||
|/Aufgabe|p|||
|/Aufgabe|p|||
|Textart=Klausur
|Kategorie=Diskrete Mathematik
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}}
2nvdo0g34uyao6jr857f2mras306oue
Algebraische Zahlentheorie/Kähler-Differentiale/Textabschnitt
0
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2026-06-06T09:08:31Z
Bocardodarapti
2041
1093549
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Textabschnitt{{{opt|}}}
|Inhalt=
{{
inputdefinition
|Kähler Differentiale/Universeller Modul/Definition||
}}
Bei dieser Konstruktion startet man also mit dem freien {{math|term= A |SZ=-}}Modul {{math|term= F |SZ=}} mit
{{
mathbed|term=
da
||bedterm1=
a \in A
||bedterm2=
|SZ=
}}
als Basis und bildet den
{{
Definitionslink
|Prämath=A
|Restklassenmodul|
|Kontext=|
|SZ=
}}
zu demjenigen Untermodul, der von den Elementen
{{
Math/display|term=
d(ab) - ad(b) - bd(a) \, (a,b \in A)
|SZ=
}}
und
{{
Math/display|term=
d (ra +sb) - rd(a) -sd(b)\, (r,s \in R \text{ und } a,b \in A )
|SZ=
}}
erzeugt wird. Die Abbildung
{{
Abbildung/display
|name= d
| A | {{op:Kählermodul|A|R}}
| a | d(a) {{=|}} da
|SZ=,
}}
heißt die {{Stichwort|universelle Derivation|SZ=.}} Man prüft sofort nach, dass es sich um eine
{{
Definitionslink
|Prämath=R
|Derivation|
|Kontext=|
|SZ=
}}
handelt.
Grundlage für konkrete Berechnungen bilden die folgenden Lemmata.
{{
inputfakt
|Polynomring/Kählermodul und Derivation/Beschreibung/Fakt|Lemma||
}}
{{
inputfakt
|Kähler-Differentiale/Relative Differentialsequenz/Fakt|Lemma||
}}
{{
inputfakt
|Kähler-Differentiale/Von endlichem Typ/Restklassendarstellung/Fakt|Lemma||
}}
{{
inputfaktbeweis
|Polynomring/Polynom/Einsetzung/Kähler-Differentiale/Fakt|Korollar||
}}
Diese Isomorphie ist so zu verstehen, dass die {{math|term= 1 |SZ=}} in {{mathl|term= K[X]/ {{makl| P' |}} |SZ=}} dem Differential {{math|term= dX |SZ=}} entspricht. Man könnte den Sachverhalt auch als die Gleichung
{{
Relationskette/display
| {{op:Kählermodul| K[X] | K[Y] }}
|| K[X]/ {{makl| P' |}} dX
||
||
||
|SZ=
}}
ausdrücken.
Wenn {{math|term= K |SZ=}} algebraisch abgeschlossen ist, so ist
{{
Relationskette
| P'
|| {{makl| X-a_1 |}} \cdots {{makl| X-a_s |}}
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
| K[X]/ {{makl| P' |}}
|\cong| K^s
||
||
||
|SZ=.
}}
Die vorstehende Aussage zeigt somit insbesondere, dass der Modul der Kähler-Differentiale nur lokalisiert in den maximalen Idealen {{mathl|term= {{makl| X-a_j |}} |SZ=,}} die den Nullstellen der Ableitung entsprechen, von {{math|term= 0 |SZ=}} verschieden ist. Ein entsprechendes Verhalten gilt generell im Fall einer separablen Erweiterung von Dedekindbereichen.
{{
inputfaktbeweis
|Dedekindbereich/Endliche Erweiterung/Separabel/Kähler-Modul/Eigenschaften/Fakt|Lemma||
}}
In der Aussage
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Dedekindbereich/Endliche Erweiterung/Separabel/Kähler-Modul/Eigenschaften/Fakt
|Nr=5
|SZ=
}}
könnte man auf den Exponenten {{math|term= m |SZ=}} verzichten, wenn man {{math|term= r |SZ=}} abändert. Aber aus Teil (3) ergibt sich die Aussage mit dem Exponenten. Man denke bei {{math|term= r |SZ=}} an eine Primzahl aus {{math|term= \Z |SZ=,}} man versucht dann, eine annullierende Potenz mit einem möglichst kleinen Exponenten zu finden.
{{
inputfaktbeweis
|Quadratischer Zahlbereich/Kähler-Modul/Fakt|Lemma||
}}
{{
inputbeispiel
|Kreisteilungsring/p/Kähler-Differential/Beispiel||
}}
{{
inputbeispiel
|Zahlbereich/pte Wurzel aus p/Kähler-Differential/Differente/Beispiel||
}}
{{
inputbeispiel
|Zahlbereich/3te Wurzel aus q/pm 1 mod 9/Kähler-Differential/Beispiel||
}}
|Textart=Textabschnitt
|Kategorie=Theorie der Kähler-Differentiale für Zahlbereiche
|Kategorie2=Verzweigungstheorie (Differentiale) für Zahlbereiche
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
|pdf=
}}
bhq2px7c7ghqkaq3g1o9kayi87pb000
Polynomring/Polynom/Einsetzung/Kähler-Differentiale/Fakt
0
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2026-06-06T09:03:41Z
Bocardodarapti
2041
1093547
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Fakt{{{opt|}}}
|Text=
{{
Faktstruktur|typ=
|Situation=
Es sei {{math|term= K |SZ=}} ein
{{
Definitionslink
|Körper|
|Kontext=|
|SZ=,
}}
{{
Relationskette
| P
| \in | K[X]
||
||
||
|SZ=
}}
ein nichtkonstantes
{{
Definitionslink
|Polynom|
|Kontext=|
|SZ=
}}
und
{{
Abbildung/display
|name=
| K[Y] | K[X] \cong K[Y] [X]/(Y-P(X))
| Y | P(X)
|SZ=,
}}
der zugehörige
{{
Definitionslink
|Einsetzungshomomorphismus|
|Kontext=|
|SZ=.
}}
|Voraussetzung=
|Übergang=
|Folgerung=
Dann gilt für den
{{
Definitionslink
|Modul der Kähler-Differentiale|
|Kontext=|
|SZ=
}}
die Beschreibung
{{
Relationskette/display
| {{op:Kählermodul|K[X] | K[Y]}}
|\cong| K[X]/ {{makl| P' |}}
||
||
||
|SZ=.
}}
|Zusatz=
}}
|Textart=Fakt
|Kategorie=Theorie der Kähler-Differentiale für Dedekindbereiche
|Kategorie2=Theorie der Polynomringe in einer Variablen über Körpern
|Kategorie3=Theorie des Einsetzungshomomorphismus (Polynomring)
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Polynomring/Polynom/Einsetzung/Kähler-Differentiale/Fakt/Beweis
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2026-06-06T09:04:23Z
Bocardodarapti
2041
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Mathematischer Text/Beweis{{{opt|}}}
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Kreisteilungsring/p/Kähler-Differential/Beispiel
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||
||
|SZ=.
}}
Das beschreibende Ideal ist auf den ersten Blick schwer zu durchschauen. Da {{mathl|term= X^p-1 |SZ=}} zum Ideal des Kreisteilungsringes gehört, gehört auch die Ableitung zum beschreibenden Ideal des Kählermoduls. Es ist ja
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Relationskette/display
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||
||
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||
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| pdX
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Faktlink
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||
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|Faserring|
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||
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||
||
||
|SZ=.
}}
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Bocardodarapti
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||
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Das beschreibende Ideal ist auf den ersten Blick schwer zu durchschauen. Da {{mathl|term= X^p-1 |SZ=}} zum Ideal des Kreisteilungsringes gehört, gehört auch die Ableitung zum beschreibenden Ideal des Kählermoduls. Es ist ja
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||
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||
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||
||
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Bocardodarapti
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Das beschreibende Ideal ist auf den ersten Blick schwer zu durchschauen. Da {{mathl|term= X^p-1 |SZ=}} zum Ideal des Kreisteilungsringes gehört, gehört auch die Ableitung zum beschreibenden Ideal des Kählermoduls. Es ist ja
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Kreisteilungsring/p/Kähler-Differentiale/Exakt/Aufgabe
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Bocardodarapti
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Kurs:Personal Skills (Handelsdiplom VSH)/Präsentation
106
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2026-06-06T08:15:52Z
Paul Sutermeister
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wikitext
text/x-wiki
<quiz display="simple">
{ Lückentext
| type="{}" }
''Death by PowerPoint'' fand im Jahr { 2003 } in Florida statt.
Dabei verloren { 7|sieben } Menschen ihr Leben.
Grund war eine PowerPoint-{ Folie|Präsentation }.
Eine gute Präsentation geht auch ohne { PowerPoint }:
Mit dem papiernen { Flipchart } visualisiert man Gesprochenes simultan.
PowerPoint soll sparsam verwendet werden.
Zum Beispiel zeigt die Vortragstechnik { Pecha Kucha|Petscha-Kutscha } 20 Bilder jeweils 20 Sekunden.
Die Präsentation dauert so nur { 6|sechs } Minuten und { 40|vierzig } Sekunden.
Gezeigt werden nur { Bilder }, kein Text.
{ Stell dir vor, du erstellst eine Präsentation, die jemand anderes halten wird. Was sind minimale '''Bewertungskriterien''' für alle Präsentationsdateien? }
+ Die Präsentationsdatei wurde auf dem vereinbarten Weg (zum Beispiel per [[w:Microsoft Teams|Teams]] als [[w:Microsoft_PowerPoint#Dateiformate|pptx]]-Datei) eingereicht.
+ Die Präsentationsdatei wurde im vereinbarten [[:w:Zeitfenster|Zeitfenster]] eingereicht.
+ Die Präsentationsdatei hat die vereinbarte Anzahl Folien.
+ Die Präsentationsdatei hat eine sinnvolle Titel- und eine sinnvolle Schlussfolie (Titel, Name, Datum; Schluss: QR-Code zu Forms-Umfrage «Haben Sie Fragen?», Dank, Quellennachweise).
+ Auf der Titelfolie steht Autorenschaft und Datum.
+ Auf jeder Folie steht mindestens ein Bild oder eine Grafik.
+ Auf jeder Folie steht die Foliennummer vor der Gesamtfolienzahl.
+ Stichworte stehen in den Folien, Sätze stehen in den Notizen.
+ Die Präsentation behandelt ausnahmslos das vereinbarte Thema.
+ Die Reihenfolge der Folien ist logisch.
+ Layout (Farben, Schrift), Übergänge und Animationen aller Folien behindern nicht das Verständnis.
+ Alle Texte in Folien und Notizen sind ausnahmslos inhaltlich relevant (nicht trivial).
+ Alle Bilder und Grafiken sind inhaltlich relevant (nicht trivial).
+ Die Rechtschreib- und Grammatikregeln werden eingehalten.
</quiz>
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2026-06-06T08:19:00Z
Paul Sutermeister
37610
Paul Sutermeister verschob die Seite [[Benutzer:Paul Sutermeister/Präsentation]] nach [[Kurs:Personal Skills (Handelsdiplom VSH)/Präsentation]]: inhaltlich ausgereift/bereinigt
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wikitext
text/x-wiki
<quiz display="simple">
{ Lückentext
| type="{}" }
''Death by PowerPoint'' fand im Jahr { 2003 } in Florida statt.
Dabei verloren { 7|sieben } Menschen ihr Leben.
Grund war eine PowerPoint-{ Folie|Präsentation }.
Eine gute Präsentation geht auch ohne { PowerPoint }:
Mit dem papiernen { Flipchart } visualisiert man Gesprochenes simultan.
PowerPoint soll sparsam verwendet werden.
Zum Beispiel zeigt die Vortragstechnik { Pecha Kucha|Petscha-Kutscha } 20 Bilder jeweils 20 Sekunden.
Die Präsentation dauert so nur { 6|sechs } Minuten und { 40|vierzig } Sekunden.
Gezeigt werden nur { Bilder }, kein Text.
{ Stell dir vor, du erstellst eine Präsentation, die jemand anderes halten wird. Was sind minimale '''Bewertungskriterien''' für alle Präsentationsdateien? }
+ Die Präsentationsdatei wurde auf dem vereinbarten Weg (zum Beispiel per [[w:Microsoft Teams|Teams]] als [[w:Microsoft_PowerPoint#Dateiformate|pptx]]-Datei) eingereicht.
+ Die Präsentationsdatei wurde im vereinbarten [[:w:Zeitfenster|Zeitfenster]] eingereicht.
+ Die Präsentationsdatei hat die vereinbarte Anzahl Folien.
+ Die Präsentationsdatei hat eine sinnvolle Titel- und eine sinnvolle Schlussfolie (Titel, Name, Datum; Schluss: QR-Code zu Forms-Umfrage «Haben Sie Fragen?», Dank, Quellennachweise).
+ Auf der Titelfolie steht Autorenschaft und Datum.
+ Auf jeder Folie steht mindestens ein Bild oder eine Grafik.
+ Auf jeder Folie steht die Foliennummer vor der Gesamtfolienzahl.
+ Stichworte stehen in den Folien, Sätze stehen in den Notizen.
+ Die Präsentation behandelt ausnahmslos das vereinbarte Thema.
+ Die Reihenfolge der Folien ist logisch.
+ Layout (Farben, Schrift), Übergänge und Animationen aller Folien behindern nicht das Verständnis.
+ Alle Texte in Folien und Notizen sind ausnahmslos inhaltlich relevant (nicht trivial).
+ Alle Bilder und Grafiken sind inhaltlich relevant (nicht trivial).
+ Die Rechtschreib- und Grammatikregeln werden eingehalten.
</quiz>
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2026-06-06T08:27:59Z
Paul Sutermeister
37610
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wikitext
text/x-wiki
Beim Stichwort „[[:w:Referat (Vortrag)|Präsentation]]“ denken viele zunächst an [[:w:Präsentationsprogramm|PowerPoint]]. Aber:
<quiz display="simple">
{ Lückentext
| type="{}" }
''[[:w:Tod durch PowerPoint|Death by PowerPoint]]'' fand im Jahr { 2003 } in Florida statt.
Dabei verloren { 7|sieben } Menschen ihr Leben.
Grund war eine PowerPoint-{ Folie|Präsentation }.
Eine gute Präsentation geht auch ohne { PowerPoint }:
Mit dem papiernen { Flipchart } visualisiert man Gesprochenes simultan.
PowerPoint soll sparsam verwendet werden.
Zum Beispiel zeigt die Vortragstechnik { Pecha Kucha|Petscha-Kutscha } 20 Bilder jeweils 20 Sekunden.
Die Präsentation dauert so nur { 6|sechs } Minuten und { 40|vierzig } Sekunden.
Gezeigt werden nur { Bilder }, kein Text.
</quiz>
Es gibt zahlreiche Alternativen – allen voran der freie Vortrag ganz ohne Hilfsmittel oder der Einsatz eines [[:w:Flipchart|Flipcharts]]. Entscheidet man sich dennoch für PowerPoint, gilt Folgendes:
<quiz display="simple">
{ Stell dir vor, du erstellst eine Präsentation, die jemand anderes halten wird. Was sind minimale '''Bewertungskriterien''' für alle Präsentationsdateien? }
+ Die Präsentationsdatei wurde auf dem vereinbarten Weg (zum Beispiel per [[w:Microsoft Teams|Teams]] als [[w:Microsoft_PowerPoint#Dateiformate|pptx]]-Datei) eingereicht.
+ Die Präsentationsdatei wurde im vereinbarten [[:w:Zeitfenster|Zeitfenster]] eingereicht.
+ Die Präsentationsdatei hat die vereinbarte Anzahl Folien.
+ Die Präsentationsdatei hat eine sinnvolle Titel- und eine sinnvolle Schlussfolie (Titel, Name, Datum; Schluss: QR-Code zu Forms-Umfrage «Haben Sie Fragen?», Dank, Quellennachweise).
+ Auf der Titelfolie steht Autorenschaft und Datum.
+ Auf jeder Folie steht mindestens ein Bild oder eine Grafik.
+ Auf jeder Folie steht die Foliennummer vor der Gesamtfolienzahl.
+ Stichworte stehen in den Folien, Sätze stehen in den Notizen.
+ Die Präsentation behandelt ausnahmslos das vereinbarte Thema.
+ Die Reihenfolge der Folien ist logisch.
+ Layout (Farben, Schrift), Übergänge und Animationen aller Folien behindern nicht das Verständnis.
+ Alle Texte in Folien und Notizen sind ausnahmslos inhaltlich relevant (nicht trivial).
+ Alle Bilder und Grafiken sind inhaltlich relevant (nicht trivial).
+ Die Rechtschreib- und Grammatikregeln werden eingehalten.
</quiz>
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1093543
1093542
2026-06-06T08:28:52Z
Paul Sutermeister
37610
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wikitext
text/x-wiki
<quiz display="simple">
{ Beim Stichwort „[[:w:Referat (Vortrag)|Präsentation]]“ denken viele zunächst an [[:w:Präsentationsprogramm|PowerPoint]]. Aber:
| type="{}" }
''[[:w:Tod durch PowerPoint|Death by PowerPoint]]'' fand im Jahr { 2003 } in Florida statt.
Dabei verloren { 7|sieben } Menschen ihr Leben.
Grund war eine PowerPoint-{ Folie|Präsentation }.
Eine gute Präsentation geht auch ohne { PowerPoint }:
Mit dem papiernen { Flipchart } visualisiert man Gesprochenes simultan.
PowerPoint soll sparsam verwendet werden.
Zum Beispiel zeigt die Vortragstechnik { Pecha Kucha|Petscha-Kutscha } 20 Bilder jeweils 20 Sekunden.
Die Präsentation dauert so nur { 6|sechs } Minuten und { 40|vierzig } Sekunden.
Gezeigt werden nur { Bilder }, kein Text.
</quiz>
Es gibt zahlreiche Alternativen – allen voran der freie Vortrag ganz ohne Hilfsmittel oder der Einsatz eines [[:w:Flipchart|Flipcharts]]. Entscheidet man sich dennoch für PowerPoint, gilt Folgendes:
<quiz display="simple">
{ Stell dir vor, du erstellst eine Präsentation, die jemand anderes halten wird. Was sind minimale '''Bewertungskriterien''' für alle Präsentationsdateien? }
+ Die Präsentationsdatei wurde auf dem vereinbarten Weg (zum Beispiel per [[w:Microsoft Teams|Teams]] als [[w:Microsoft_PowerPoint#Dateiformate|pptx]]-Datei) eingereicht.
+ Die Präsentationsdatei wurde im vereinbarten [[:w:Zeitfenster|Zeitfenster]] eingereicht.
+ Die Präsentationsdatei hat die vereinbarte Anzahl Folien.
+ Die Präsentationsdatei hat eine sinnvolle Titel- und eine sinnvolle Schlussfolie (Titel, Name, Datum; Schluss: QR-Code zu Forms-Umfrage «Haben Sie Fragen?», Dank, Quellennachweise).
+ Auf der Titelfolie steht Autorenschaft und Datum.
+ Auf jeder Folie steht mindestens ein Bild oder eine Grafik.
+ Auf jeder Folie steht die Foliennummer vor der Gesamtfolienzahl.
+ Stichworte stehen in den Folien, Sätze stehen in den Notizen.
+ Die Präsentation behandelt ausnahmslos das vereinbarte Thema.
+ Die Reihenfolge der Folien ist logisch.
+ Layout (Farben, Schrift), Übergänge und Animationen aller Folien behindern nicht das Verständnis.
+ Alle Texte in Folien und Notizen sind ausnahmslos inhaltlich relevant (nicht trivial).
+ Alle Bilder und Grafiken sind inhaltlich relevant (nicht trivial).
+ Die Rechtschreib- und Grammatikregeln werden eingehalten.
</quiz>
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Kurs:Diskrete Mathematik/100/Klausur
106
160377
1093528
1093448
2026-06-06T07:27:43Z
Bocardodarapti
2041
1093528
wikitext
text/x-wiki
{{
Klausur24{{{opt|}}}
|Endliche Permutation/Element mit Ordnung/Größer/Aufgabe|p|||
|Term/Einsetzen/4/Aufgabe|p|||
|Polynom/Einsetzung/Beispiel/1/Aufgabe|p|||
|Primelemente/Zahl geq 100000 alle Primteiler geq 20/Polynomring über Z mod 3/Polynom Grad geq 9 alle Primteiler geq 3/Aufgabe|p|||
|Ganze Zahlen/Teilbarkeit/Idealinklusion/Ringhomomorphismus/Surjektiver Gruppenhomomorphismus/Aufgabe|p|||
|KgV/Primzahlzerlegung/Aufgabe|p|||
|Binomialkoeffizient/n über 2/Zerlegbar/Aufgabe|p|||
|Exponent/72657/Zu 3/Aufgabe|p|||
|Primfaktorzerlegung/10!/Aufgabe|p|||
|Fakultäten/GgT und KgV/Aufgabe|p|||
|10/Teilerfremd/Endziffer/Aufgabe|p|||
|Restklassenring/Z mod p/Additive und multiplikative Ordnung sind teilerfremd/Aufgabe|p|||
|Restklassenringe (Z)/mod 13/3 hoch 1457/Berechne/Aufgabe|p|||
|Z mod 6/Lösungen von x^2 ist x/Aufgabe|p|||
|Restklassenring/Z mod 5/Multiplikationstafel/Aufgabe|p|||
|Z mod 7/Modulo x^3+4x^2+x+5/(2x^2+5x+3)(3x^2+x+6)/Aufgabe|p|||
|Z mod 10/Dritte Potenz/Wertetabelle/Aufgabe|p|||
|Äquivalenzrelation/Modulo 7/Aufgabe|p|||
|Konstruktion von Q/Äquivalenzklassen/Aufgabe|p|||
|Körper/Ringhomomorphismus/Injektiv/Beweise direkt/Aufgabe|p|||
|Division mit Rest (Polynomring)/Z mod 7/4/Aufgabe|p|||
|Quadratzahl/Teileranzahl/Aufgabe|p|||
|Kleines Einmaleins/Diagonale und Gegendiagonale/Aufgabe|p|||
|Ganze Zahlen/Nach Z mod p/Nur multiplikativ/Aufgabe|p|||
|Größter gemeinsamer Teiler/4369, 4131, 3383/Aufgabe|p|||
|Kommutativer Ring/Multiplikation/Gruppenhomomorphismus/Kern/Aufgabe|p|||
|Matrixprodukt/Explizit/Z mod 5/1/Aufgabe|p|||
|Textart=Klausur
|Kategorie=Diskrete Mathematik
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Kurs=
|Semester=
|Institution=
|Bereich=
|Klausurtyp=
|Klausurtitel=
|Klausurnummer=
|Dozent=
|Datum=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
|opt2={{{opt2|}}}
|pdf=.pdf
}}
rauy9v2cny2lmziuz0krxoijv18qt3v
Kurs:Personal Skills (Handelsdiplom VSH)
106
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1093541
1078157
2026-06-06T08:20:50Z
Paul Sutermeister
37610
1093541
wikitext
text/x-wiki
Das Programm des Kurses '''Personal Skills''' zur Erlangung des [[Kurs:Handelsdiplom|Handelsdiploms]] des [[:w:Verband Schweizerischer Handelsschulen|Verbandes Schweizerischer Handelsschulen]] (VSH) basiert auf den Leistungszielen des VSH<ref>[https://www.vsh.swiss/assets/Downloads/Reglemente/VSH-Business/VSH-Reglement-HD-kZu-Kauffrau-Kaufmann-2025_rev_Brand_V1.pdf ''Reglement Handelsdiplom VSH Business Kaufmännische Zusatzausbildung.''] [[:w:Verband Schweizerischer Handelsschulen|Verband Schweizerischer Handelsschulen]], 2025, Seite 26.</ref> <small>(kleine Änderungen vorbehalten)</small>:
{| class="wikitable"
! Lektion à 45 Minuten
! Kursinhalt
! Lehrmittel
|-
| 14. Februar 2026
| '''Office Knigge''':</br>Telefongespräch, Reklamation, E-Mail (Abwesenheitsmeldung), soziale Netzwerke
| Graber/Ritter (2025), Seiten 7-18<ref>Bettina Graber, Sonja Ritter: ''Office-Knigge & Selbstmanagement / Personal Skills für Handelsschulen: Praxisorientierte Theorie, Aufgaben & Lösungen.'' Schaffhausen: [[:w:Westermann Gruppe|Westermann]], 2025. 134 Seiten. ISBN 978-3-85612-002-3</ref>
|-
| 21. Februar
| '''Bekleidung und Auftreten'''</br>
| Seiten 24-31
|-
| 28. Februar
| '''Arbeiten im Team''':</br>Johari-Fenster, Teamrollen, Teamwerte, Wertschätzung
| Seiten 35-43
|-
| 7. März
| Arbeiten im Team:</br>[[Kurs:Personal_Skills_(Handelsdiplom_VSH)/Kommunikation#Sender-Empfänger-Modell|Sender-Empfänger-Modell]], [[Kurs:Personal_Skills_(Handelsdiplom_VSH)/Kommunikation#Watzlawick-Axiome|Watzlawick-Axiome]]
| Seiten 44-46
|-
| 14. März
| Arbeiten im Team:</br>[[Kurs:Personal_Skills_(Handelsdiplom_VSH)/Kommunikation#Vier-Seiten-Modell|Vier-Seiten-Modell]], Distanzzonen
| Seiten 46-48
|-
| 21. März
| Arbeiten im Team:</br>[[Kurs:Personal Skills (Handelsdiplom VSH)/Kognitive Verzerrung|Wahrnehmungsfehler]], Teamphasen (Tuckman)
| Seiten 48-51
|-
| 28. März
| Arbeiten im Team:</br>[[Kurs:Personal Skills (Handelsdiplom VSH)/Fragen|Fragetechniken]], «Nein» sagen
| Seiten 52-56
|-
| 4. April
| Arbeiten im Team:</br>Stressoren, Konflikt
| Seiten 56-61
|-
| 25. April
| Arbeiten im Team:</br>Umgang mit [[Kurs:Personal Skills (Handelsdiplom VSH)/Eskalation|Konflikt → Mobbing]] verhindern
| Seiten 62-68
|-
| 2. Mai
| Arbeiten im Team:</br>Resilienz
| Seiten 69-75
|-
| 9. Mai
| '''Eventmanagement''':</br> Konzept, Checkliste
| Seiten 82-86
|-
| 16. Mai
| '''Selbstmanagement''':</br>[[Kurs:Personal Skills (Handelsdiplom VSH)/SMART|SMART]], [[Kurs:Personal Skills (Handelsdiplom VSH)/Paretoprinzip|Pareto]]
| Seiten 90-94
|-
| 23. Mai
| Selbstmanagement:</br>[[Kurs:Personal Skills (Handelsdiplom VSH)/ALPEN-Methode|Alpenmethode]], IPERKA, Leistungskurve
| Seiten 95-99
|-
| 30. Mai
| Selbstmanagement:</br>[[Kurs:Personal Skills (Handelsdiplom VSH)/ABC-Analyse|ABC-Analyse]], Kreativitätstechniken
| Seiten 100-104
|-
| 6. Juni
| Selbstmanagement:</br>Kopfstand-Technik, [[Kurs:Personal Skills (Handelsdiplom VSH)/Eisenhower-Prinzip|Eisenhower-Prinzip]]
| Seiten 104-108
|-
| 13. Juni
| '''Präsentationstechnik''': [[Kurs:Personal Skills (Handelsdiplom VSH)/Präsentation|Erfolgskomponenten]], Rhetorik/Mimik/Gestik
| Seiten 113-119
|-
| 20. Juni
| Präsentationstechnik: Sitzungen organisieren (& Protokoll), Checklisten erstellen
| Seiten 119-126
|-
| 27. Juni
| colspan="2" | <span style="color:red;">'''MODULPRÜFUNG'''</span>
|}
<!--
= Ergänzendes Material =
<small>
:[[:en:Human capital|Human Capital]]
:[[:en:Personal development|Personal development]]
:[[:en:21st century skills|21st century skills]]
:[[:en:Competence (human resources)|Competence in human resources]]
:[[:en:Key Skills Qualification|Key Skills Qualification]]</small>
== Kommunikation ==
* [[Benutzer:Paul Sutermeister/Aktives Zuhören|Aktives Zuhören]]
* [[Benutzer:Paul Sutermeister/Fragetechnik|Fragetechnik]]
== Team ==
* '''[[Benutzer:Paul Sutermeister/Team|Teambildung, Gesprächsführung, Konfliktlösung]]'''
* [[Benutzer:Paul Sutermeister/Rangdynamik|Rangdynamik]]
* <small>[[:w:Gruppendynamik|Phasenmodell nach Tuckman / Rangdynamische Positionen nach Schindler (Alpha, Beta, Gamma, Omega)]]</small>
== [[:w:Selbstmanagement|Selbstmanagement]] ==
# Persönliche Leistungskurve – Wann arbeite ich am besten?
# Pareto – Was lohnt sich?
# ABC – Was ist wichtig?
# Eisenhower – Was ist wichtig ''und'' dringend?
# SMART – Wie formuliere ich ein gutes Ziel?
# ALPEN – Wie plane ich meinen Tag?
# IPERKA – Wie führe ich einen ganzen Prozess durch?
=== [[:w:Arbeitskurve|Persönliche Leistungskurve]] ===
<gallery>
Nivel de atención durante el ritmo circadiano.jpg|'''[[:w:Circadiane Rhythmik|Circadiane Rhythmik]]'''
Adenosine Sleep Two Process Model.png|[[:w:Zwei-Prozess-Modell der Schlafregulation|Zwei-Prozess-Modell der Schlafregulation]]
</gallery>
Das eigene Energie- und Konzentrationsniveau, und somit die Produktivität, schwanken über den Tag.
Diese Erkenntnis ist Grundlage für folgende Planungs- und Priorisierungsmethoden.
=== [[:w:Modell der vollständigen Handlung|IPERKA]] ===
; Zweck
: '''Strukturierter Arbeits- und Projektprozess:''' Komplexeste Methode, eignet sich für ganze Arbeits- und Projektprozesse. → Abschluss: Vom Tagesgeschäft zur vollständigen Handlung und Prozesssteuerung.
; Schritte
: '''I'''nformieren – Situation klären
: '''P'''lanen – Vorgehen, Ressourcen
: '''E'''ntscheiden – beste Lösung wählen
: '''R'''ealisieren – ausführen
: '''K'''ontrollieren – prüfen
: '''A'''uswerten – lernen und verbessern
==== Beispiel: Spaghetti kochen ====
'''I – Informieren'''
* Was will ich kochen? → Spaghetti
* Was brauche ich? → Nudeln, Sauce, Salz, Wasser
* Habe ich alles zu Hause? → Sauce fehlt
'''P – Planen'''
* Ich gehe zuerst kurz einkaufen.
* Danach koche ich.
* Das Essen soll um 18 Uhr fertig sein.
'''E – Entscheiden'''
* Ich entscheide: '''Ich kaufe die Sauce und koche Spaghetti.'''
'''R – Realisieren (Ausführen)'''
* Ich gehe in den Laden und kaufe die Sauce.
* Ich koche Wasser.
* Ich koche die Spaghetti.
* Ich wärme die Sauce.
'''K – Kontrollieren'''
* Sind die Spaghetti gar?
* Schmeckt die Sauce?
* Ist das Essen rechtzeitig (z.B. um 18 Uhr) fertig?
'''A – Auswerten'''
* Hat alles gut geklappt?
* War meine Planung realistisch?
* Was mache ich nächstes Mal besser? (z.B. früher anfangen, mehr Sauce kaufen)
==== Beispiel: Eine Sitzung organisieren ====
'''I – Informieren'''
* Worum geht es in der Sitzung? → Team-Besprechung
* Wer muss dabei sein? → 5 Mitarbeitende
* Wie lange dauert die Sitzung? → 30 Minuten
* Gibt es einen Termin? → Noch nicht
'''P – Planen'''
* Ich schlage zwei mögliche Termine vor.
* Ich reserviere einen Sitzungsraum.
* Ich erstelle eine kurze Traktandenliste.
* Ich plane die Dauer der Sitzung (30 Minuten).
'''E – Entscheiden'''
* Ich entscheide mich für:
** Termin: Dienstag, 14:00 Uhr
** Raum: Sitzungszimmer 2
* Ich entscheide, welche Traktanden besprochen werden.
'''R – Realisieren (Ausführen)'''
* Ich verschicke die Einladung per E-Mail.
* Ich drucke die Traktandenliste aus.
* Ich leite die Sitzung.
* Ich mache kurze Notizen während der Sitzung.
'''K – Kontrollieren'''
* Waren alle eingeladen?
* Hat die Sitzung pünktlich begonnen und geendet?
* Wurden alle Traktanden besprochen?
'''A – Auswerten'''
* Hat die Sitzung etwas gebracht?
* War sie gut vorbereitet?
* Was mache ich nächstes Mal besser? (z.B. klarere Traktanden, weniger Themen)
=== [[:w:Kreativitätstechniken|Kreativitätstechniken]] ===
* [[:w:Walt-Disney-Methode|Walt-Disney-Methode]]
* [[:w:Denkhüte von De Bono|Denkhüte von De Bono]]
* [[:w:Kopfstandtechnik|Kopfstandtechnik]]-->
=Lehrmittel=
* Bettina Graber, Sonja Ritter: ''Office-Knigge & Selbstmanagement / Personal Skills für Handelsschulen: Praxisorientierte Theorie, Aufgaben & Lösungen.'' Schaffhausen: [[:w:Westermann Gruppe|Westermann]], 2025. 134 Seiten. ISBN 978-3-85612-002-3
= Einzelnachweise =
<references/>
[[Kategorie:Kurs:Personal Skills (Handelsdiplom VSH)| ]]
1cp8refvxz65kpqsl4weqrldtq908xj
Kurs:Mathematische Modellbildung/Themen/Windkraftanlagen
106
170342
1093477
1093470
2026-06-05T13:00:22Z
~2026-29316-36
41570
1093477
wikitext
text/x-wiki
== Einleitung ==
[[Datei:2013-07-19 D300-0859 Achim-Lammerts Windpark-Gollenberg.jpg|miniatur|Windpark]]
Der Klimawandel zählt zu den größten gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. Die zunehmende Erderwärmung, häufigere Extremwetterereignisse sowie die Begrenztheit fossiler Energieträger machen eine nachhaltige und klimafreundliche Energieversorgung zunehmend notwendig. In diesem Zusammenhang kommt dem Ausbau erneuerbarer Energien eine bedeutende Rolle zu. Insbesondere Windenergieanlagen gelten als wichtiger Bestandteil der angestrebten Energiewende, da diese auf eine vergleichsweise emmissionsarme Art Strom erzeugen.
Die Planung solcher Anlagen ist allerdings ein komplexer Prozess und bedarf der Berücksichtigung vieler verschiedener Faktoren. Neben geeigneten Wind- und Wetterverhältnissen spielen die geographische Lage, wirtschaftliche Aspekte, Naturschutz und auch gesellschaftliche Akzeptanz eine entscheidende Rolle. In den vergangenen Jahren kam es dadurch immer wieder zu Landnutzungskonflikten bei der Planung und Umsetzung von Windenergieanlagen. Um diese Konflikte möglichst klein zu halten, ist eine langfristige und überlegte Planung im Vorhinein essenziell. An dieser Stelle haben mathematische Modelle das Potential, verschiedene Faktoren zu berücksichtigen und dadurch komplexe Entscheidungsprozesse zu strukturieren und zu vereinfachen.
== Nachhaltigkeitsziele (SDG) ==
=== 🎓 SDG 7 (Affordable and clean energy) ===
Windenergieanlagen erzeugen Strom aus einer erneuerbaren Energiequelle und verursachen dabei während des Betriebs kaum CO2-Emissionen. Lediglich beim Bau der Windenergieanlagen wird CO2 ausgestoßen, allerdings in deutlich geringerem Maße als das bei vergleichbaren Formen der Stromerzeugung der Fall ist. Dadurch tragen Windenergieanlagen dazu bei, dass Menschen langfristig mit nachhaltiger und sauberer Energie versorgt werden. Um die Anlagen möglichst effizient zu nutzen, ist eine geeignete Standortwahl essenziell.
=== 🎓 SDG 11 (Sustainable cities and communities) ===
Nachhaltige Energieversorgung ist wichtig für Städte und Gemeinden. Windenergie kann Regionen unabhängiger von fossilen Brennstoffen machen und damit die Umweltbelastung verringern. Besonders angesichts wachsender Megacities und einer weltweit zunehmenden Bevölkerungszahl, ist eine solche umweltschonende Energieerzeugung sinnvoll und notwendig.
=== 🎓 SDG 13 (Climate action) ===
Windkraft hilft dabei, den Ausstoß von Treibhausgasen zu reduzieren und den Klimawandel zu bekämpfen. Im Vergleich zu anderen Stromerzeugungsquellen wird insbesondere das Treibhausgas Kohlenstoffdioxid eingespart. CO2 ist eines der wichtigsten Treibhausgase und trägt maßgeblich zum Klimawandel bei, indem es wie eine Art Wärmespeicher wirkt und einen großen Teil der Wärme in der Atmosphäre hält, der eigentlich von der Erde abgestrahlt wurde. Da Windenergieanlagen ohne Verbrennung fossiler Brennstoffe betrieben werden, entstehen nahezu keine CO2-Emissionen während des Betriebs.
=== 🎓 SDG 15 (Life on land) ===
Beim Bau von Windenergieanlagen muss die Natur geschützt werden. Deshalb ist die Standortwahl wichtig, damit Tiere, Pflanzen und Ökosysteme möglichst wenig beeinträchtigt werden. Insbesondere durch Bodenversiegelung oder Vogelschlag, haben Windenergieanlagen einen Einfluss auf die Umwelt. Um diesen Einfluss so gering wie möglich zu halten ist eine geeignete Standortwahl unabdingbar.
== Zielsetzung ==
Diese Lernressource zu ''Kurs:Mathematische Modellbildung/Themen/Windkraftanlagen'' in der Wikiversity hat das Ziel, einen geeigneten Standort zu finden für den Bau einer Windenergieanlage. Dabei sollen auf verschiedenen Niveaus (Sekundarstufe 1, Sekundarstufe 2 und Universitätsniveau) Möglichkeiten gezeigt werden, wie in der Schule mathematische Modelle eingesetzt werden können, um geeignete Standorte für Windenergieanlagen zu finden.
== Modellierungszyklen==
*[[/Sekundarstufe1/]]
===Grundidee===
Für die Sekundarstufe 1 würde sich beispielsweise die mathematische Umsetzung einer in der Biologiedidaktik bekannten Unterrichtsmethode eignen. Diese Unterrichtsmethode heißt "Explizites Bewerten" und wurde vor allem durch Susanne Bögeholz geprägt. Ziel ist es, durch eine explizite Bewertung verschiedener Untersuchungskriterien zu einer Fragestellung ein gewichtetes Urteil zu fällen.
Die Gewichtung der Schülerinnen und Schüler kann dabei völlig individuell erfolgen und somit auch zu verschiedenen Ergebnissen führen.
Dafür erstellen sich die Lernenden eine Tabelle, indem sie verschiedene Bewertungskriterien festhalten und diese unterschiedlich gewichten, je nach Wichtigkeit, die sie für das Kriterium empfinden. Mögliche Bewertungskriterien für den Bau von Windenergieanlagen wären beispielsweise die Windstärke, der Abstand zu Häusern, die Naturverträglichkeit, die Nähe zu Siedlungen oder zu Wäldern, die Anzahl betroffener Menschen, Vogelzuggebiete, landwirtschaftliche Nutzung und Höhenlage.
Je nach Bewertung geben die Lernenden den Kriterien eine Punktzahl von 1 bis 3 (1 = negativ, 2 = neutral, 3 = positiv(vielleicht mit -1,0,1 Menschen interpretieren werte und Zahlen besser mit minus)) und können dann mithilfe der Formel mit den Gewichtungen eine Gesamtpunktzahl errechnen. Machen sie das für verschiedene Standorte, können Ergebnisse miteinander verglichen und relefktiert werden. Somit wird niedrigschwellig eine erste Möglichkeit zur Standortwahl bereits in der Sekundarstufe 1 angeboten.
===Ziele===
Das Ziel des ersten Modellierungszyklus besteht darin, dass Schülerinnen und Schüler ein Werkzeug kennenlernen, mit dem eine derartige komplexe Problemstellung angenähert und welches als Entscheidungshilfe verwendet werden kann. Der Fokus liegt hierbei nicht auf einer möglichst präzisen Annäherung an den realen Sachverhalt, sondern darin, dass Schülerinnen und Schüler ein Verständnis dafür entwickeln, dass komplexe Problemstellungen aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden und verschiedene Faktoren Einfluss nehmen können. Auch wird deutlich, dass einige Faktoren möglicherweise von höherer Bewandtnis sind als andere und dass unterschiedliche Gruppen in der Bevölkerung dabei verschiedene Interessen sowie daraus resultierend Meinungen und Schwerpunkte vertreten können.
===Mathematischer Hintergrund===
Das oben beschriebene Vorgehen für den ersten Modellierungszyklus ist entsprechend so gewählt, dass eine mathematische Betrachtung der Problemstellung mit den Methoden, die Schülerinnen und Schülern in der Sekundarstufe 1 zur Verfügung stehen, möglich wird. Im Fokus steht hierbei das Bilden eines gewichteten Mittelwerts (-> Verweis Lehrplan (Daten und Zufall steht im Lehrplan). Die entsprechende Formel hierfür lautet:
:<math>\bar{x}_w = \frac{\sum_{i=1}^{n} w_i x_i}{\sum_{i=1}^{n} w_i}</math>
Dabei gilt:
* <math>\bar{x}_w</math>: gewichteter Mittelwert
* <math>x_i</math>: i-ter Wert, der für ein entsprechendes Merkmal vergeben wird
* <math>w_i</math>: Gewicht des i-ten Wertes
Mit Hilfe dieser Formel kann aus den vergebenen Punkten für jeden betrachteten Standort eine Gesamtpunktzahl ermittelt werden, die sich durch den gewichteten Mittelwert ergibt.
Alternativ kann die Rechnung auch ohne Kenntnis obiger Formel erfolgen, indem deren inhaltliche Bedeutung über die Prozentrechnung erarbeitet wird, die ebenfalls Bestandteil des Unterrichtsinhalts in der Sekundarstufe 1 ist (-> Verweis Lehrplan). Die Gewichtung eines jeden Kriteriums kann nicht nur als ganzzahliger Wert (bspw. dreifache Gewichtung), sondern auch als prozentualer Anteil der Summe aller Gewichtungen der betrachteten Kriterien dargestellt werden:
:<math>\frac{p}{100} = \frac{w_i}{\sum_{i=1}^{n} w_i}</math>
Anschließend kann mit dem auf diese Weise bestimmten Prozentsatz aus dem jeweiligen Grundwert, also der je Kriterium vergebenen Punktzahl, der Prozentwert errechnet werden:
:<math>W = \frac{p}{100} \times G</math>
Die Summe aller Prozentwerte, das heißt von allen Kategorien eines betrachteten Standortes, liefert dann ebenfalls das Ergebnis für den gewichteten Mittelwert, also die Gesamtpunktzahl für diesen Standort:
:<math>\bar{x}_w = \ W_1+ W_2+ ...+ W_n</math>
Der Vergleich der errechneten gewichteten Mittelwerte mittels einem der beiden oben beschriebenen Vorgehen liefert schließlich eine quantitative Aussage darüber, welcher der untersuchten Standorte sich am besten für den Bau von Windkraftanlagen eignet, unter Berücksichtigung der möglicherweise individuell vergebenen Gewichtung der Untersuchungskriterien. Die oben geschilderten Berechnungen können dabei mit einem Tabellenkalkulationsprogramm wie Libre Office Calc durchgeführt werden. Auf diese Weise lernen die Schülerinnen und Schüler auch den Umgang mit digitalen mathematischen Hilfsmitteln und wie sie diese sinnvoll für die zu untersuchende Problemstellung einsetzen können (-> näheres dann bei Umsetzung).
===Umsetzung===
Farbcodierung wichtig (Bedingte Formatierung)
wie können wir es hinkriegen zahlen mit Semantik belegen können
wir haben die Kodierung schon mit den Farben
Gesamtbewertung separat einfügen dass nicht so breit
Referenz für die Datei einfügen
===Ergebnisse===
*[[/Sekundarstufe2/]]
==Grundidee==
Eine Windkraftanlage wandelt die Bewegungsenergie des Windes in elektrische Energie um. Um abzuschätzen, wie viel Leistung eine Anlage unter bestimmten Bedingungen maximal erzeugen kann, wird in der Physik und Technik ein mathematisches Modell verwendet. Dieses Modell beschreibt den Zusammenhang zwischen den Eigenschaften des Windes und den Abmessungen der Anlage.
Die theoretisch maximal nutzbare Leistung einer Windkraftanlage kann mit folgender Formel berechnet werden:
<math>P_\text{Wind} = \frac{1}{2} \rho A v^3</math>
Dabei bedeuten die einzelnen Größen:
* <math>P_\text{max}</math> – die theoretisch maximal erreichbare Leistung der Windkraftanlage in Watt (W)
* <math>\rho</math> – die Dichte der Luft in Kilogramm pro Kubikmeter (kg/m³)
* <math>A</math> – die vom Rotor überstrichene Fläche in Quadratmetern (m²)
* <math>v</math> – die Windgeschwindigkeit in Metern pro Sekunde (m/s)
Besonders relevant ist der Einfluss der Windgeschwindigkeit. Da sie kubisch, also in der dritten Potenz in die Formel eingeht, führt beispielsweise eine Verdopplung der Windgeschwindigkeit direkt zu einer Verachtfachung der theoretisch verfügbaren Leistung. Die Windgeschwindigkeit ist daher der wichtigste Faktor für den Energieertrag einer Windkraftanlage und soll im Folgenden speziell betrachtet werden. Um die Modellierung für Sekundarstufe 2 zu ermöglichen, gehen wir davon aus, dass in ganz Deutschland eine konstante Luftdichte von <math>\rho = 1{,}225\,\mathrm{\frac{kg}{m^3}}</math> herrscht, das entspricht trockener Luft bei 15 °C auf Meereshöhe. Außerdem gehen wir zur Vereinfachung von einem konstanten Wert der Rotorfläche A aus. Ein typischer Modellwert für moderne Onshore-Windkraftanlagen liegt bei <math>D = 140\,\mathrm{m}</math>.
Dadurch vereinfacht sich die Leistungsformel zu
<math>P_\text{max}\approx5\,580\cdot v^3</math>
Stadorte mit richten werte
eindimensionaler Definitionsbereich
Süden nach Norden Windertrag höher, an Küste höher keine Bebauung, Temp Wasser weniger aufheizen und Abkühlen, Land schneller d.h mehr Windströme
Winderträge are ins Landesinnere verschieben
Wie nimmt der Windertrag im Landesinneren ab
Rotationsgröße, Höhe
Vektoren (Windertrag) werden durch eine Funktion zugeordnet
Parameter eintragen Berechnungsvorschrift (Entfernung Küste, mittlere Windstärke, Bebauung, ...) Ende Skalarprodukt
*[[/Universitäts Niveau/]]
== Zielgruppe ==
Die Zielgruppen der Lernressource zum Thema ''Kurs:Mathematische Modellbildung/Themen/Windkraftanlagen'' sind
* Studierende im Fach
* Schüler:innen im Fach
== Aufgaben für Lernende / Studierende ==
Mit den folgenden Aufgaben zum Thema ''Kurs:Mathematische Modellbildung/Themen/Windkraftanlagen'' werden
== Literatur/Quellennachweise ==
<references/>
== Siehe auch ==
* [[Wiki2Reveal]]
== Seiteninformation ==
Diese Lernresource können Sie als '''[https://niebert.github.io/Wiki2Reveal/wiki2reveal.html?domain=wikiversity&title=Kurs:Mathematische%20Modellbildung/Themen/Windkraftanlagen&author=Kurs:Mathematische%20Modellbildung&language=de&audioslide=yes&shorttitle=Windkraftanlagen&coursetitle=Kurs:Mathematische%20Modellbildung Wiki2Reveal-Foliensatz]''' darstellen.
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2026-06-05T13:03:39Z
~2026-29316-36
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wikitext
text/x-wiki
== Einleitung ==
[[Datei:2013-07-19 D300-0859 Achim-Lammerts Windpark-Gollenberg.jpg|miniatur|Windpark]]
Der Klimawandel zählt zu den größten gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. Die zunehmende Erderwärmung, häufigere Extremwetterereignisse sowie die Begrenztheit fossiler Energieträger machen eine nachhaltige und klimafreundliche Energieversorgung zunehmend notwendig. In diesem Zusammenhang kommt dem Ausbau erneuerbarer Energien eine bedeutende Rolle zu. Insbesondere Windenergieanlagen gelten als wichtiger Bestandteil der angestrebten Energiewende, da diese auf eine vergleichsweise emmissionsarme Art Strom erzeugen.
Die Planung solcher Anlagen ist allerdings ein komplexer Prozess und bedarf der Berücksichtigung vieler verschiedener Faktoren. Neben geeigneten Wind- und Wetterverhältnissen spielen die geographische Lage, wirtschaftliche Aspekte, Naturschutz und auch gesellschaftliche Akzeptanz eine entscheidende Rolle. In den vergangenen Jahren kam es dadurch immer wieder zu Landnutzungskonflikten bei der Planung und Umsetzung von Windenergieanlagen. Um diese Konflikte möglichst klein zu halten, ist eine langfristige und überlegte Planung im Vorhinein essenziell. An dieser Stelle haben mathematische Modelle das Potential, verschiedene Faktoren zu berücksichtigen und dadurch komplexe Entscheidungsprozesse zu strukturieren und zu vereinfachen.
== Nachhaltigkeitsziele (SDG) ==
=== 🎓 SDG 7 (Affordable and clean energy) ===
Windenergieanlagen erzeugen Strom aus einer erneuerbaren Energiequelle und verursachen dabei während des Betriebs kaum CO2-Emissionen. Lediglich beim Bau der Windenergieanlagen wird CO2 ausgestoßen, allerdings in deutlich geringerem Maße als das bei vergleichbaren Formen der Stromerzeugung der Fall ist. Dadurch tragen Windenergieanlagen dazu bei, dass Menschen langfristig mit nachhaltiger und sauberer Energie versorgt werden. Um die Anlagen möglichst effizient zu nutzen, ist eine geeignete Standortwahl essenziell.
=== 🎓 SDG 11 (Sustainable cities and communities) ===
Nachhaltige Energieversorgung ist wichtig für Städte und Gemeinden. Windenergie kann Regionen unabhängiger von fossilen Brennstoffen machen und damit die Umweltbelastung verringern. Besonders angesichts wachsender Megacities und einer weltweit zunehmenden Bevölkerungszahl, ist eine solche umweltschonende Energieerzeugung sinnvoll und notwendig.
=== 🎓 SDG 13 (Climate action) ===
Windkraft hilft dabei, den Ausstoß von Treibhausgasen zu reduzieren und den Klimawandel zu bekämpfen. Im Vergleich zu anderen Stromerzeugungsquellen wird insbesondere das Treibhausgas Kohlenstoffdioxid eingespart. CO2 ist eines der wichtigsten Treibhausgase und trägt maßgeblich zum Klimawandel bei, indem es wie eine Art Wärmespeicher wirkt und einen großen Teil der Wärme in der Atmosphäre hält, der eigentlich von der Erde abgestrahlt wurde. Da Windenergieanlagen ohne Verbrennung fossiler Brennstoffe betrieben werden, entstehen nahezu keine CO2-Emissionen während des Betriebs.
=== 🎓 SDG 15 (Life on land) ===
Beim Bau von Windenergieanlagen muss die Natur geschützt werden. Deshalb ist die Standortwahl wichtig, damit Tiere, Pflanzen und Ökosysteme möglichst wenig beeinträchtigt werden. Insbesondere durch Bodenversiegelung oder Vogelschlag, haben Windenergieanlagen einen Einfluss auf die Umwelt. Um diesen Einfluss so gering wie möglich zu halten ist eine geeignete Standortwahl unabdingbar.
== Zielsetzung ==
Diese Lernressource zu ''Kurs:Mathematische Modellbildung/Themen/Windkraftanlagen'' in der Wikiversity hat das Ziel, einen geeigneten Standort zu finden für den Bau einer Windenergieanlage. Dabei sollen auf verschiedenen Niveaus (Sekundarstufe 1, Sekundarstufe 2 und Universitätsniveau) Möglichkeiten gezeigt werden, wie in der Schule mathematische Modelle eingesetzt werden können, um geeignete Standorte für Windenergieanlagen zu finden.
== Modellierungszyklen==
*[[/Sekundarstufe1/]]
===Grundidee===
Für die Sekundarstufe 1 würde sich beispielsweise die mathematische Umsetzung einer in der Biologiedidaktik bekannten Unterrichtsmethode eignen. Diese Unterrichtsmethode heißt "Explizites Bewerten" und wurde vor allem durch Susanne Bögeholz geprägt. Ziel ist es, durch eine explizite Bewertung verschiedener Untersuchungskriterien zu einer Fragestellung ein gewichtetes Urteil zu fällen.
Die Gewichtung der Schülerinnen und Schüler kann dabei völlig individuell erfolgen und somit auch zu verschiedenen Ergebnissen führen.
Dafür erstellen sich die Lernenden eine Tabelle, indem sie verschiedene Bewertungskriterien festhalten und diese unterschiedlich gewichten, je nach Wichtigkeit, die sie für das Kriterium empfinden. Mögliche Bewertungskriterien für den Bau von Windenergieanlagen wären beispielsweise die Windstärke, der Abstand zu Häusern, die Naturverträglichkeit, die Nähe zu Siedlungen oder zu Wäldern, die Anzahl betroffener Menschen, Vogelzuggebiete, landwirtschaftliche Nutzung und Höhenlage.
Je nach Bewertung geben die Lernenden den Kriterien eine Punktzahl von 1 bis 3 (1 = negativ, 2 = neutral, 3 = positiv(vielleicht mit -1,0,1 Menschen interpretieren werte und Zahlen besser mit minus)) und können dann mithilfe der Formel mit den Gewichtungen eine Gesamtpunktzahl errechnen. Machen sie das für verschiedene Standorte, können Ergebnisse miteinander verglichen und relefktiert werden. Somit wird niedrigschwellig eine erste Möglichkeit zur Standortwahl bereits in der Sekundarstufe 1 angeboten.
===Ziele===
Das Ziel des ersten Modellierungszyklus besteht darin, dass Schülerinnen und Schüler ein Werkzeug kennenlernen, mit dem eine derartige komplexe Problemstellung angenähert und welches als Entscheidungshilfe verwendet werden kann. Der Fokus liegt hierbei nicht auf einer möglichst präzisen Annäherung an den realen Sachverhalt, sondern darin, dass Schülerinnen und Schüler ein Verständnis dafür entwickeln, dass komplexe Problemstellungen aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden und verschiedene Faktoren Einfluss nehmen können. Auch wird deutlich, dass einige Faktoren möglicherweise von höherer Bewandtnis sind als andere und dass unterschiedliche Gruppen in der Bevölkerung dabei verschiedene Interessen sowie daraus resultierend Meinungen und Schwerpunkte vertreten können.
===Mathematischer Hintergrund===
Das oben beschriebene Vorgehen für den ersten Modellierungszyklus ist entsprechend so gewählt, dass eine mathematische Betrachtung der Problemstellung mit den Methoden, die Schülerinnen und Schülern in der Sekundarstufe 1 zur Verfügung stehen, möglich wird. Im Fokus steht hierbei das Bilden eines gewichteten Mittelwerts (-> Verweis Lehrplan (Daten und Zufall steht im Lehrplan). Die entsprechende Formel hierfür lautet:
:<math>\bar{x}_w = \frac{\sum_{i=1}^{n} w_i x_i}{\sum_{i=1}^{n} w_i}</math>
Dabei gilt:
* <math>\bar{x}_w</math>: gewichteter Mittelwert
* <math>x_i</math>: i-ter Wert, der für ein entsprechendes Merkmal vergeben wird
* <math>w_i</math>: Gewicht des i-ten Wertes
Mit Hilfe dieser Formel kann aus den vergebenen Punkten für jeden betrachteten Standort eine Gesamtpunktzahl ermittelt werden, die sich durch den gewichteten Mittelwert ergibt.
Alternativ kann die Rechnung auch ohne Kenntnis obiger Formel erfolgen, indem deren inhaltliche Bedeutung über die Prozentrechnung erarbeitet wird, die ebenfalls Bestandteil des Unterrichtsinhalts in der Sekundarstufe 1 ist (-> Verweis Lehrplan). Die Gewichtung eines jeden Kriteriums kann nicht nur als ganzzahliger Wert (bspw. dreifache Gewichtung), sondern auch als prozentualer Anteil der Summe aller Gewichtungen der betrachteten Kriterien dargestellt werden:
:<math>\frac{p}{100} = \frac{w_i}{\sum_{i=1}^{n} w_i}</math>
Anschließend kann mit dem auf diese Weise bestimmten Prozentsatz aus dem jeweiligen Grundwert, also der je Kriterium vergebenen Punktzahl, der Prozentwert errechnet werden:
:<math>W = \frac{p}{100} \times G</math>
Die Summe aller Prozentwerte, das heißt von allen Kategorien eines betrachteten Standortes, liefert dann ebenfalls das Ergebnis für den gewichteten Mittelwert, also die Gesamtpunktzahl für diesen Standort:
:<math>\bar{x}_w = \ W_1+ W_2+ ...+ W_n</math>
Der Vergleich der errechneten gewichteten Mittelwerte mittels einem der beiden oben beschriebenen Vorgehen liefert schließlich eine quantitative Aussage darüber, welcher der untersuchten Standorte sich am besten für den Bau von Windkraftanlagen eignet, unter Berücksichtigung der möglicherweise individuell vergebenen Gewichtung der Untersuchungskriterien. Die oben geschilderten Berechnungen können dabei mit einem Tabellenkalkulationsprogramm wie Libre Office Calc durchgeführt werden. Auf diese Weise lernen die Schülerinnen und Schüler auch den Umgang mit digitalen mathematischen Hilfsmitteln und wie sie diese sinnvoll für die zu untersuchende Problemstellung einsetzen können (-> näheres dann bei Umsetzung).
===Umsetzung===
Farbcodierung wichtig (Bedingte Formatierung)
wie können wir es hinkriegen zahlen mit Semantik belegen können
wir haben die Kodierung schon mit den Farben
Gesamtbewertung separat einfügen dass nicht so breit
Referenz für die Datei einfügen
*[[/Sekundarstufe2/]]
==Grundidee==
Eine Windkraftanlage wandelt die Bewegungsenergie des Windes in elektrische Energie um. Um abzuschätzen, wie viel Leistung eine Anlage unter bestimmten Bedingungen maximal erzeugen kann, wird in der Physik und Technik ein mathematisches Modell verwendet. Dieses Modell beschreibt den Zusammenhang zwischen den Eigenschaften des Windes und den Abmessungen der Anlage.
Die theoretisch maximal nutzbare Leistung einer Windkraftanlage kann mit folgender Formel berechnet werden:
<math>P_\text{Wind} = \frac{1}{2} \rho A v^3</math>
Dabei bedeuten die einzelnen Größen:
* <math>P_\text{max}</math> – die theoretisch maximal erreichbare Leistung der Windkraftanlage in Watt (W)
* <math>\rho</math> – die Dichte der Luft in Kilogramm pro Kubikmeter (kg/m³)
* <math>A</math> – die vom Rotor überstrichene Fläche in Quadratmetern (m²)
* <math>v</math> – die Windgeschwindigkeit in Metern pro Sekunde (m/s)
Besonders relevant ist der Einfluss der Windgeschwindigkeit. Da sie kubisch, also in der dritten Potenz in die Formel eingeht, führt beispielsweise eine Verdopplung der Windgeschwindigkeit direkt zu einer Verachtfachung der theoretisch verfügbaren Leistung. Die Windgeschwindigkeit ist daher der wichtigste Faktor für den Energieertrag einer Windkraftanlage und soll im Folgenden speziell betrachtet werden. Um die Modellierung für Sekundarstufe 2 zu ermöglichen, gehen wir davon aus, dass in ganz Deutschland eine konstante Luftdichte von <math>\rho = 1{,}225\,\mathrm{\frac{kg}{m^3}}</math> herrscht, das entspricht trockener Luft bei 15 °C auf Meereshöhe. Außerdem gehen wir zur Vereinfachung von einem konstanten Wert der Rotorfläche A aus. Ein typischer Modellwert für moderne Onshore-Windkraftanlagen liegt bei <math>D = 140\,\mathrm{m}</math>. Daraus ergibt sich <math>A = \pi \cdot \left(\frac{140}{2}\right)^2 \approx 15\,400\,\mathrm{m^2}</math>.
Dadurch vereinfacht sich die Leistungsformel zu
<math>P_\text{max}\approx5\,580\cdot v^3</math>
Stadorte mit richten werte
eindimensionaler Definitionsbereich
Süden nach Norden Windertrag höher, an Küste höher keine Bebauung, Temp Wasser weniger aufheizen und Abkühlen, Land schneller d.h mehr Windströme
Winderträge are ins Landesinnere verschieben
Wie nimmt der Windertrag im Landesinneren ab
Rotationsgröße, Höhe
Vektoren (Windertrag) werden durch eine Funktion zugeordnet
Parameter eintragen Berechnungsvorschrift (Entfernung Küste, mittlere Windstärke, Bebauung, ...) Ende Skalarprodukt
*[[/Universitäts Niveau/]]
== Zielgruppe ==
Die Zielgruppen der Lernressource zum Thema ''Kurs:Mathematische Modellbildung/Themen/Windkraftanlagen'' sind
* Studierende im Fach
* Schüler:innen im Fach
== Aufgaben für Lernende / Studierende ==
Mit den folgenden Aufgaben zum Thema ''Kurs:Mathematische Modellbildung/Themen/Windkraftanlagen'' werden
== Literatur/Quellennachweise ==
<references/>
== Siehe auch ==
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== Seiteninformation ==
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=== Wiki2Reveal ===
Dieser '''[https://niebert.github.io/Wiki2Reveal/wiki2reveal.html?domain=wikiversity&title=Kurs:Mathematische%20Modellbildung/Themen/Windkraftanlagen&author=Kurs:Mathematische%20Modellbildung&language=de&audioslide=yes&shorttitle=Windkraftanlagen&coursetitle=Kurs:Mathematische%20Modellbildung Wiki2Reveal Foliensatz]''' wurde für den Lerneinheit '''[https://de.wikiversity.org/wiki/Kurs:Mathematische%20Modellbildung Kurs:Mathematische Modellbildung]'''' erstellt der Link für die [[v:en:Wiki2Reveal|Wiki2Reveal-Folien]] wurde mit dem [https://niebert.github.io/Wiki2Reveal/ Wiki2Reveal-Linkgenerator] erstellt.
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== Einleitung ==
[[Datei:2013-07-19 D300-0859 Achim-Lammerts Windpark-Gollenberg.jpg|miniatur|Windpark]]
Der Klimawandel zählt zu den größten gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. Die zunehmende Erderwärmung, häufigere Extremwetterereignisse sowie die Begrenztheit fossiler Energieträger machen eine nachhaltige und klimafreundliche Energieversorgung zunehmend notwendig. In diesem Zusammenhang kommt dem Ausbau erneuerbarer Energien eine bedeutende Rolle zu. Insbesondere Windenergieanlagen gelten als wichtiger Bestandteil der angestrebten Energiewende, da diese auf eine vergleichsweise emmissionsarme Art Strom erzeugen.
Die Planung solcher Anlagen ist allerdings ein komplexer Prozess und bedarf der Berücksichtigung vieler verschiedener Faktoren. Neben geeigneten Wind- und Wetterverhältnissen spielen die geographische Lage, wirtschaftliche Aspekte, Naturschutz und auch gesellschaftliche Akzeptanz eine entscheidende Rolle. In den vergangenen Jahren kam es dadurch immer wieder zu Landnutzungskonflikten bei der Planung und Umsetzung von Windenergieanlagen. Um diese Konflikte möglichst klein zu halten, ist eine langfristige und überlegte Planung im Vorhinein essenziell. An dieser Stelle haben mathematische Modelle das Potential, verschiedene Faktoren zu berücksichtigen und dadurch komplexe Entscheidungsprozesse zu strukturieren und zu vereinfachen.
== Nachhaltigkeitsziele (SDG) ==
=== 🎓 SDG 7 (Affordable and clean energy) ===
Windenergieanlagen erzeugen Strom aus einer erneuerbaren Energiequelle und verursachen dabei während des Betriebs kaum CO2-Emissionen. Lediglich beim Bau der Windenergieanlagen wird CO2 ausgestoßen, allerdings in deutlich geringerem Maße als das bei vergleichbaren Formen der Stromerzeugung der Fall ist. Dadurch tragen Windenergieanlagen dazu bei, dass Menschen langfristig mit nachhaltiger und sauberer Energie versorgt werden. Um die Anlagen möglichst effizient zu nutzen, ist eine geeignete Standortwahl essenziell.
=== 🎓 SDG 11 (Sustainable cities and communities) ===
Nachhaltige Energieversorgung ist wichtig für Städte und Gemeinden. Windenergie kann Regionen unabhängiger von fossilen Brennstoffen machen und damit die Umweltbelastung verringern. Besonders angesichts wachsender Megacities und einer weltweit zunehmenden Bevölkerungszahl, ist eine solche umweltschonende Energieerzeugung sinnvoll und notwendig.
=== 🎓 SDG 13 (Climate action) ===
Windkraft hilft dabei, den Ausstoß von Treibhausgasen zu reduzieren und den Klimawandel zu bekämpfen. Im Vergleich zu anderen Stromerzeugungsquellen wird insbesondere das Treibhausgas Kohlenstoffdioxid eingespart. CO2 ist eines der wichtigsten Treibhausgase und trägt maßgeblich zum Klimawandel bei, indem es wie eine Art Wärmespeicher wirkt und einen großen Teil der Wärme in der Atmosphäre hält, der eigentlich von der Erde abgestrahlt wurde. Da Windenergieanlagen ohne Verbrennung fossiler Brennstoffe betrieben werden, entstehen nahezu keine CO2-Emissionen während des Betriebs.
=== 🎓 SDG 15 (Life on land) ===
Beim Bau von Windenergieanlagen muss die Natur geschützt werden. Deshalb ist die Standortwahl wichtig, damit Tiere, Pflanzen und Ökosysteme möglichst wenig beeinträchtigt werden. Insbesondere durch Bodenversiegelung oder Vogelschlag, haben Windenergieanlagen einen Einfluss auf die Umwelt. Um diesen Einfluss so gering wie möglich zu halten ist eine geeignete Standortwahl unabdingbar.
== Zielsetzung ==
Diese Lernressource zu ''Kurs:Mathematische Modellbildung/Themen/Windkraftanlagen'' in der Wikiversity hat das Ziel, einen geeigneten Standort zu finden für den Bau einer Windenergieanlage. Dabei sollen auf verschiedenen Niveaus (Sekundarstufe 1, Sekundarstufe 2 und Universitätsniveau) Möglichkeiten gezeigt werden, wie in der Schule mathematische Modelle eingesetzt werden können, um geeignete Standorte für Windenergieanlagen zu finden.
== Modellierungszyklen==
*[[/Sekundarstufe1/]]
===Grundidee===
Für die Sekundarstufe 1 würde sich beispielsweise die mathematische Umsetzung einer in der Biologiedidaktik bekannten Unterrichtsmethode eignen. Diese Unterrichtsmethode heißt "Explizites Bewerten" und wurde vor allem durch Susanne Bögeholz geprägt. Ziel ist es, durch eine explizite Bewertung verschiedener Untersuchungskriterien zu einer Fragestellung ein gewichtetes Urteil zu fällen.
Die Gewichtung der Schülerinnen und Schüler kann dabei völlig individuell erfolgen und somit auch zu verschiedenen Ergebnissen führen.
Dafür erstellen sich die Lernenden eine Tabelle, indem sie verschiedene Bewertungskriterien festhalten und diese unterschiedlich gewichten, je nach Wichtigkeit, die sie für das Kriterium empfinden. Mögliche Bewertungskriterien für den Bau von Windenergieanlagen wären beispielsweise die Windstärke, der Abstand zu Häusern, die Naturverträglichkeit, die Nähe zu Siedlungen oder zu Wäldern, die Anzahl betroffener Menschen, Vogelzuggebiete, landwirtschaftliche Nutzung und Höhenlage.
Je nach Bewertung geben die Lernenden den Kriterien eine Punktzahl von 1 bis 3 (1 = negativ, 2 = neutral, 3 = positiv(vielleicht mit -1,0,1 Menschen interpretieren werte und Zahlen besser mit minus)) und können dann mithilfe der Formel mit den Gewichtungen eine Gesamtpunktzahl errechnen. Machen sie das für verschiedene Standorte, können Ergebnisse miteinander verglichen und relefktiert werden. Somit wird niedrigschwellig eine erste Möglichkeit zur Standortwahl bereits in der Sekundarstufe 1 angeboten.
===Ziele===
Das Ziel des ersten Modellierungszyklus besteht darin, dass Schülerinnen und Schüler ein Werkzeug kennenlernen, mit dem eine derartige komplexe Problemstellung angenähert und welches als Entscheidungshilfe verwendet werden kann. Der Fokus liegt hierbei nicht auf einer möglichst präzisen Annäherung an den realen Sachverhalt, sondern darin, dass Schülerinnen und Schüler ein Verständnis dafür entwickeln, dass komplexe Problemstellungen aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden und verschiedene Faktoren Einfluss nehmen können. Auch wird deutlich, dass einige Faktoren möglicherweise von höherer Bewandtnis sind als andere und dass unterschiedliche Gruppen in der Bevölkerung dabei verschiedene Interessen sowie daraus resultierend Meinungen und Schwerpunkte vertreten können.
===Mathematischer Hintergrund===
Das oben beschriebene Vorgehen für den ersten Modellierungszyklus ist entsprechend so gewählt, dass eine mathematische Betrachtung der Problemstellung mit den Methoden, die Schülerinnen und Schülern in der Sekundarstufe 1 zur Verfügung stehen, möglich wird. Im Fokus steht hierbei das Bilden eines gewichteten Mittelwerts (-> Verweis Lehrplan (Daten und Zufall steht im Lehrplan). Die entsprechende Formel hierfür lautet:
:<math>\bar{x}_w = \frac{\sum_{i=1}^{n} w_i x_i}{\sum_{i=1}^{n} w_i}</math>
Dabei gilt:
* <math>\bar{x}_w</math>: gewichteter Mittelwert
* <math>x_i</math>: i-ter Wert, der für ein entsprechendes Merkmal vergeben wird
* <math>w_i</math>: Gewicht des i-ten Wertes
Mit Hilfe dieser Formel kann aus den vergebenen Punkten für jeden betrachteten Standort eine Gesamtpunktzahl ermittelt werden, die sich durch den gewichteten Mittelwert ergibt.
Alternativ kann die Rechnung auch ohne Kenntnis obiger Formel erfolgen, indem deren inhaltliche Bedeutung über die Prozentrechnung erarbeitet wird, die ebenfalls Bestandteil des Unterrichtsinhalts in der Sekundarstufe 1 ist (-> Verweis Lehrplan). Die Gewichtung eines jeden Kriteriums kann nicht nur als ganzzahliger Wert (bspw. dreifache Gewichtung), sondern auch als prozentualer Anteil der Summe aller Gewichtungen der betrachteten Kriterien dargestellt werden:
:<math>\frac{p}{100} = \frac{w_i}{\sum_{i=1}^{n} w_i}</math>
Anschließend kann mit dem auf diese Weise bestimmten Prozentsatz aus dem jeweiligen Grundwert, also der je Kriterium vergebenen Punktzahl, der Prozentwert errechnet werden:
:<math>W = \frac{p}{100} \times G</math>
Die Summe aller Prozentwerte, das heißt von allen Kategorien eines betrachteten Standortes, liefert dann ebenfalls das Ergebnis für den gewichteten Mittelwert, also die Gesamtpunktzahl für diesen Standort:
:<math>\bar{x}_w = \ W_1+ W_2+ ...+ W_n</math>
Der Vergleich der errechneten gewichteten Mittelwerte mittels einem der beiden oben beschriebenen Vorgehen liefert schließlich eine quantitative Aussage darüber, welcher der untersuchten Standorte sich am besten für den Bau von Windkraftanlagen eignet, unter Berücksichtigung der möglicherweise individuell vergebenen Gewichtung der Untersuchungskriterien. Die oben geschilderten Berechnungen können dabei mit einem Tabellenkalkulationsprogramm wie Libre Office Calc durchgeführt werden. Auf diese Weise lernen die Schülerinnen und Schüler auch den Umgang mit digitalen mathematischen Hilfsmitteln und wie sie diese sinnvoll für die zu untersuchende Problemstellung einsetzen können (-> näheres dann bei Umsetzung).
===Umsetzung===
Farbcodierung wichtig (Bedingte Formatierung)
wie können wir es hinkriegen zahlen mit Semantik belegen können
wir haben die Kodierung schon mit den Farben
Gesamtbewertung separat einfügen dass nicht so breit
Referenz für die Datei einfügen
*[[/Sekundarstufe2/]]
==Grundidee==
Eine Windkraftanlage wandelt die Bewegungsenergie des Windes in elektrische Energie um. Um abzuschätzen, wie viel Leistung eine Anlage unter bestimmten Bedingungen maximal erzeugen kann, wird in der Physik und Technik ein mathematisches Modell verwendet. Dieses Modell beschreibt den Zusammenhang zwischen den Eigenschaften des Windes und den Abmessungen der Anlage.
Die theoretisch maximal nutzbare Leistung einer Windkraftanlage kann mit folgender Formel berechnet werden:
<math>P_\text{Wind} = \frac{1}{2} \rho A v^3</math>
Dabei bedeuten die einzelnen Größen:
* <math>P_\text{max}</math> – die theoretisch maximal erreichbare Leistung der Windkraftanlage in Watt (W)
* <math>\rho</math> – die Dichte der Luft in Kilogramm pro Kubikmeter (kg/m³)
* <math>A</math> – die vom Rotor überstrichene Fläche in Quadratmetern (m²)
* <math>v</math> – die Windgeschwindigkeit in Metern pro Sekunde (m/s)
Besonders relevant ist der Einfluss der Windgeschwindigkeit. Da sie kubisch, also in der dritten Potenz in die Formel eingeht, führt beispielsweise eine Verdopplung der Windgeschwindigkeit direkt zu einer Verachtfachung der theoretisch verfügbaren Leistung. Die Windgeschwindigkeit ist daher der wichtigste Faktor für den Energieertrag einer Windkraftanlage und soll im Folgenden speziell betrachtet werden. Um die Modellierung für Sekundarstufe 2 zu ermöglichen, gehen wir davon aus, dass in ganz Deutschland eine konstante Luftdichte von <math>\rho = 1{,}225\,\mathrm{\frac{kg}{m^3}}</math> herrscht, das entspricht trockener Luft bei 15 °C auf Meereshöhe. Außerdem gehen wir zur Vereinfachung von einem konstanten Wert der Rotorfläche A aus. Ein typischer Modellwert für moderne Onshore-Windkraftanlagen liegt bei <math>D = 140\,\mathrm{m}</math>. Daraus ergibt sich <math>A = \pi \cdot \left(\frac{140}{2}\right)^2 \approx 15\,400\,\mathrm{m^2}</math>.
Dadurch vereinfacht sich die Leistungsformel zu
<math>
P_\text{Wind}
=
\frac{1}{2}\rho A v^3
=
\frac{1}{2}\cdot 1{,}225\,\frac{\mathrm{kg}}{\mathrm{m}^3}\cdot 15\,400\,\mathrm{m}^2 \cdot v^3
=
9432{,}5\cdot v^3
</math>
Nachdem die Leistungsformel hergeleitet wurde, soll nun die Windgeschwindigkeit als entscheidender Einflussfaktor näher untersucht werden. Dazu werden verschiedenen fiktiven Standorten in Deutschland (x-Werte) jeweils Windgeschwindigkeiten (y-Werte) zugeordnet. Die entstehenden Datenpunkte werden in GeoGebra dargestellt.
Anschließend wird mithilfe einer Polynomregression dritten Grades eine Funktion bestimmt, die den Zusammenhang zwischen dem Standort und der dort zu erwartenden Windgeschwindigkeit möglichst gut beschreibt. Die erhaltene Regressionsfunktion dient als mathematisches Modell für die Windverhältnisse an den betrachteten Standorten.
Im nächsten Schritt wird die Regressionsfunktion durch eine Kurvendiskussion untersucht. Insbesondere sollen Extremstellen bestimmt werden, um Standorte mit besonders hohen Windgeschwindigkeiten zu identifizieren. Aus dem Maximum der Funktion kann die größte zu erwartende Windgeschwindigkeit innerhalb des betrachteten Bereichs abgelesen beziehungsweise berechnet werden.
Diese maximale Windgeschwindigkeit wird anschließend in die zuvor hergeleitete Leistungsformel eingesetzt. Dadurch lässt sich abschätzen, an welchem der betrachteten Standorte die höchste theoretisch nutzbare Leistung einer Windkraftanlage erzielt werden kann. Auf diese Weise werden die Modelle zur Beschreibung der Windgeschwindigkeit und der Leistungsberechnung miteinander verknüpft.
Stadorte mit richten werte
eindimensionaler Definitionsbereich
Süden nach Norden Windertrag höher, an Küste höher keine Bebauung, Temp Wasser weniger aufheizen und Abkühlen, Land schneller d.h mehr Windströme
Winderträge are ins Landesinnere verschieben
Wie nimmt der Windertrag im Landesinneren ab
Rotationsgröße, Höhe
Vektoren (Windertrag) werden durch eine Funktion zugeordnet
Parameter eintragen Berechnungsvorschrift (Entfernung Küste, mittlere Windstärke, Bebauung, ...) Ende Skalarprodukt
*[[/Universitäts Niveau/]]
== Zielgruppe ==
Die Zielgruppen der Lernressource zum Thema ''Kurs:Mathematische Modellbildung/Themen/Windkraftanlagen'' sind
* Studierende im Fach
* Schüler:innen im Fach
== Aufgaben für Lernende / Studierende ==
Mit den folgenden Aufgaben zum Thema ''Kurs:Mathematische Modellbildung/Themen/Windkraftanlagen'' werden
== Literatur/Quellennachweise ==
<references/>
== Siehe auch ==
* [[Wiki2Reveal]]
== Seiteninformation ==
Diese Lernresource können Sie als '''[https://niebert.github.io/Wiki2Reveal/wiki2reveal.html?domain=wikiversity&title=Kurs:Mathematische%20Modellbildung/Themen/Windkraftanlagen&author=Kurs:Mathematische%20Modellbildung&language=de&audioslide=yes&shorttitle=Windkraftanlagen&coursetitle=Kurs:Mathematische%20Modellbildung Wiki2Reveal-Foliensatz]''' darstellen.
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wikitext
text/x-wiki
== Einleitung ==
[[Datei:2013-07-19 D300-0859 Achim-Lammerts Windpark-Gollenberg.jpg|miniatur|Windpark]]
Der Klimawandel zählt zu den größten gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. Die zunehmende Erderwärmung, häufigere Extremwetterereignisse sowie die Begrenztheit fossiler Energieträger machen eine nachhaltige und klimafreundliche Energieversorgung zunehmend notwendig. In diesem Zusammenhang kommt dem Ausbau erneuerbarer Energien eine bedeutende Rolle zu. Insbesondere Windenergieanlagen gelten als wichtiger Bestandteil der angestrebten Energiewende, da diese auf eine vergleichsweise emmissionsarme Art Strom erzeugen.
Die Planung solcher Anlagen ist allerdings ein komplexer Prozess und bedarf der Berücksichtigung vieler verschiedener Faktoren. Neben geeigneten Wind- und Wetterverhältnissen spielen die geographische Lage, wirtschaftliche Aspekte, Naturschutz und auch gesellschaftliche Akzeptanz eine entscheidende Rolle. In den vergangenen Jahren kam es dadurch immer wieder zu Landnutzungskonflikten bei der Planung und Umsetzung von Windenergieanlagen. Um diese Konflikte möglichst klein zu halten, ist eine langfristige und überlegte Planung im Vorhinein essenziell. An dieser Stelle haben mathematische Modelle das Potential, verschiedene Faktoren zu berücksichtigen und dadurch komplexe Entscheidungsprozesse zu strukturieren und zu vereinfachen.
== Nachhaltigkeitsziele (SDG) ==
=== 🎓 SDG 7 (Affordable and clean energy) ===
Windenergieanlagen erzeugen Strom aus einer erneuerbaren Energiequelle und verursachen dabei während des Betriebs kaum CO2-Emissionen. Lediglich beim Bau der Windenergieanlagen wird CO2 ausgestoßen, allerdings in deutlich geringerem Maße als das bei vergleichbaren Formen der Stromerzeugung der Fall ist. Dadurch tragen Windenergieanlagen dazu bei, dass Menschen langfristig mit nachhaltiger und sauberer Energie versorgt werden. Um die Anlagen möglichst effizient zu nutzen, ist eine geeignete Standortwahl essenziell.
=== 🎓 SDG 11 (Sustainable cities and communities) ===
Nachhaltige Energieversorgung ist wichtig für Städte und Gemeinden. Windenergie kann Regionen unabhängiger von fossilen Brennstoffen machen und damit die Umweltbelastung verringern. Besonders angesichts wachsender Megacities und einer weltweit zunehmenden Bevölkerungszahl, ist eine solche umweltschonende Energieerzeugung sinnvoll und notwendig.
=== 🎓 SDG 13 (Climate action) ===
Windkraft hilft dabei, den Ausstoß von Treibhausgasen zu reduzieren und den Klimawandel zu bekämpfen. Im Vergleich zu anderen Stromerzeugungsquellen wird insbesondere das Treibhausgas Kohlenstoffdioxid eingespart. CO2 ist eines der wichtigsten Treibhausgase und trägt maßgeblich zum Klimawandel bei, indem es wie eine Art Wärmespeicher wirkt und einen großen Teil der Wärme in der Atmosphäre hält, der eigentlich von der Erde abgestrahlt wurde. Da Windenergieanlagen ohne Verbrennung fossiler Brennstoffe betrieben werden, entstehen nahezu keine CO2-Emissionen während des Betriebs.
=== 🎓 SDG 15 (Life on land) ===
Beim Bau von Windenergieanlagen muss die Natur geschützt werden. Deshalb ist die Standortwahl wichtig, damit Tiere, Pflanzen und Ökosysteme möglichst wenig beeinträchtigt werden. Insbesondere durch Bodenversiegelung oder Vogelschlag, haben Windenergieanlagen einen Einfluss auf die Umwelt. Um diesen Einfluss so gering wie möglich zu halten ist eine geeignete Standortwahl unabdingbar.
== Zielsetzung ==
Diese Lernressource zu ''Kurs:Mathematische Modellbildung/Themen/Windkraftanlagen'' in der Wikiversity hat das Ziel, einen geeigneten Standort zu finden für den Bau einer Windenergieanlage. Dabei sollen auf verschiedenen Niveaus (Sekundarstufe 1, Sekundarstufe 2 und Universitätsniveau) Möglichkeiten gezeigt werden, wie in der Schule mathematische Modelle eingesetzt werden können, um geeignete Standorte für Windenergieanlagen zu finden.
== Modellierungszyklen==
*[[/Sekundarstufe1/]]
===Grundidee===
Für die Sekundarstufe 1 würde sich beispielsweise die mathematische Umsetzung einer in der Biologiedidaktik bekannten Unterrichtsmethode eignen. Diese Unterrichtsmethode heißt "Explizites Bewerten" und wurde vor allem durch Susanne Bögeholz geprägt. Ziel ist es, durch eine explizite Bewertung verschiedener Untersuchungskriterien zu einer Fragestellung ein gewichtetes Urteil zu fällen.
Die Gewichtung der Schülerinnen und Schüler kann dabei völlig individuell erfolgen und somit auch zu verschiedenen Ergebnissen führen.
Dafür erstellen sich die Lernenden eine Tabelle, indem sie verschiedene Bewertungskriterien festhalten und diese unterschiedlich gewichten, je nach Wichtigkeit, die sie für das Kriterium empfinden. Mögliche Bewertungskriterien für den Bau von Windenergieanlagen wären beispielsweise die Windstärke, der Abstand zu Häusern, die Naturverträglichkeit, die Nähe zu Siedlungen oder zu Wäldern, die Anzahl betroffener Menschen, Vogelzuggebiete, landwirtschaftliche Nutzung und Höhenlage.
Je nach Bewertung geben die Lernenden den Kriterien eine Punktzahl von 1 bis 3 (1 = negativ, 2 = neutral, 3 = positiv(vielleicht mit -1,0,1 Menschen interpretieren werte und Zahlen besser mit minus)) und können dann mithilfe der Formel mit den Gewichtungen eine Gesamtpunktzahl errechnen. Machen sie das für verschiedene Standorte, können Ergebnisse miteinander verglichen und relefktiert werden. Somit wird niedrigschwellig eine erste Möglichkeit zur Standortwahl bereits in der Sekundarstufe 1 angeboten.
===Ziele===
Das Ziel des ersten Modellierungszyklus besteht darin, dass Schülerinnen und Schüler ein Werkzeug kennenlernen, mit dem eine derartige komplexe Problemstellung angenähert und welches als Entscheidungshilfe verwendet werden kann. Der Fokus liegt hierbei nicht auf einer möglichst präzisen Annäherung an den realen Sachverhalt, sondern darin, dass Schülerinnen und Schüler ein Verständnis dafür entwickeln, dass komplexe Problemstellungen aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden und verschiedene Faktoren Einfluss nehmen können. Auch wird deutlich, dass einige Faktoren möglicherweise von höherer Bewandtnis sind als andere und dass unterschiedliche Gruppen in der Bevölkerung dabei verschiedene Interessen sowie daraus resultierend Meinungen und Schwerpunkte vertreten können.
===Mathematischer Hintergrund===
Das oben beschriebene Vorgehen für den ersten Modellierungszyklus ist entsprechend so gewählt, dass eine mathematische Betrachtung der Problemstellung mit den Methoden, die Schülerinnen und Schülern in der Sekundarstufe 1 zur Verfügung stehen, möglich wird. Im Fokus steht hierbei das Bilden eines gewichteten Mittelwerts (-> Verweis Lehrplan (Daten und Zufall steht im Lehrplan). Die entsprechende Formel hierfür lautet:
:<math>\bar{x}_w = \frac{\sum_{i=1}^{n} w_i x_i}{\sum_{i=1}^{n} w_i}</math>
Dabei gilt:
* <math>\bar{x}_w</math>: gewichteter Mittelwert
* <math>x_i</math>: i-ter Wert, der für ein entsprechendes Merkmal vergeben wird
* <math>w_i</math>: Gewicht des i-ten Wertes
Mit Hilfe dieser Formel kann aus den vergebenen Punkten für jeden betrachteten Standort eine Gesamtpunktzahl ermittelt werden, die sich durch den gewichteten Mittelwert ergibt.
Alternativ kann die Rechnung auch ohne Kenntnis obiger Formel erfolgen, indem deren inhaltliche Bedeutung über die Prozentrechnung erarbeitet wird, die ebenfalls Bestandteil des Unterrichtsinhalts in der Sekundarstufe 1 ist (-> Verweis Lehrplan). Die Gewichtung eines jeden Kriteriums kann nicht nur als ganzzahliger Wert (bspw. dreifache Gewichtung), sondern auch als prozentualer Anteil der Summe aller Gewichtungen der betrachteten Kriterien dargestellt werden:
:<math>\frac{p}{100} = \frac{w_i}{\sum_{i=1}^{n} w_i}</math>
Anschließend kann mit dem auf diese Weise bestimmten Prozentsatz aus dem jeweiligen Grundwert, also der je Kriterium vergebenen Punktzahl, der Prozentwert errechnet werden:
:<math>W = \frac{p}{100} \times G</math>
Die Summe aller Prozentwerte, das heißt von allen Kategorien eines betrachteten Standortes, liefert dann ebenfalls das Ergebnis für den gewichteten Mittelwert, also die Gesamtpunktzahl für diesen Standort:
:<math>\bar{x}_w = \ W_1+ W_2+ ...+ W_n</math>
Der Vergleich der errechneten gewichteten Mittelwerte mittels einem der beiden oben beschriebenen Vorgehen liefert schließlich eine quantitative Aussage darüber, welcher der untersuchten Standorte sich am besten für den Bau von Windkraftanlagen eignet, unter Berücksichtigung der möglicherweise individuell vergebenen Gewichtung der Untersuchungskriterien. Die oben geschilderten Berechnungen können dabei mit einem Tabellenkalkulationsprogramm wie Libre Office Calc durchgeführt werden. Auf diese Weise lernen die Schülerinnen und Schüler auch den Umgang mit digitalen mathematischen Hilfsmitteln und wie sie diese sinnvoll für die zu untersuchende Problemstellung einsetzen können (-> näheres dann bei Umsetzung).
===Umsetzung===
Farbcodierung wichtig (Bedingte Formatierung)
wie können wir es hinkriegen zahlen mit Semantik belegen können
wir haben die Kodierung schon mit den Farben
Gesamtbewertung separat einfügen dass nicht so breit
Referenz für die Datei einfügen
*[[/Sekundarstufe2/]]
==Grundidee==
Eine Windkraftanlage wandelt die Bewegungsenergie des Windes in elektrische Energie um. Um abzuschätzen, wie viel Leistung eine Anlage unter bestimmten Bedingungen maximal erzeugen kann, wird in der Physik und Technik ein mathematisches Modell verwendet. Dieses Modell beschreibt den Zusammenhang zwischen den Eigenschaften des Windes und den Abmessungen der Anlage.
Die theoretisch maximal nutzbare Leistung einer Windkraftanlage kann mit folgender Formel berechnet werden:
<math>P_\text{Wind} = \frac{1}{2} \rho A v^3</math>
Dabei bedeuten die einzelnen Größen:
* <math>P_\text{max}</math> – die theoretisch maximal erreichbare Leistung der Windkraftanlage in Watt (W)
* <math>\rho</math> – die Dichte der Luft in Kilogramm pro Kubikmeter (kg/m³)
* <math>A</math> – die vom Rotor überstrichene Fläche in Quadratmetern (m²)
* <math>v</math> – die Windgeschwindigkeit in Metern pro Sekunde (m/s)
Besonders relevant ist der Einfluss der Windgeschwindigkeit. Da sie kubisch, also in der dritten Potenz in die Formel eingeht, führt beispielsweise eine Verdopplung der Windgeschwindigkeit direkt zu einer Verachtfachung der theoretisch verfügbaren Leistung. Die Windgeschwindigkeit ist daher der wichtigste Faktor für den Energieertrag einer Windkraftanlage und soll im Folgenden speziell betrachtet werden. Um die Modellierung für Sekundarstufe 2 zu ermöglichen, gehen wir davon aus, dass in ganz Deutschland eine konstante Luftdichte von <math>\rho = 1{,}225\,\mathrm{\frac{kg}{m^3}}</math> herrscht, das entspricht trockener Luft bei 15 °C auf Meereshöhe. Außerdem gehen wir zur Vereinfachung von einem konstanten Wert der Rotorfläche A aus. Ein typischer Modellwert für moderne Onshore-Windkraftanlagen liegt bei <math>D = 140\,\mathrm{m}</math>. Daraus ergibt sich <math>A = \pi \cdot \left(\frac{140}{2}\right)^2 \approx 15\,400\,\mathrm{m^2}</math>.
Dadurch vereinfacht sich die Leistungsformel zu
<math>
P_\text{Wind}
=
\frac{1}{2}\rho A v^3
=
\frac{1}{2}\cdot 1{,}225\,\frac{\mathrm{kg}}{\mathrm{m}^3}\cdot 15\,400\,\mathrm{m}^2 \cdot v^3
=
9432{,}5\cdot v^3
</math>
Nachdem die Leistungsformel hergeleitet wurde, soll nun die Windgeschwindigkeit als entscheidender Einflussfaktor näher untersucht werden. Dazu werden verschiedenen fiktiven Standorten in Deutschland (x-Werte) jeweils Windgeschwindigkeiten (y-Werte) zugeordnet. Die entstehenden Datenpunkte werden in GeoGebra dargestellt.
Anschließend wird mithilfe einer Polynomregression dritten Grades eine Funktion bestimmt, die den Zusammenhang zwischen dem Standort und der dort zu erwartenden Windgeschwindigkeit möglichst gut beschreibt. Die erhaltene Regressionsfunktion dient als mathematisches Modell für die Windverhältnisse an den betrachteten Standorten.
Im nächsten Schritt wird die Regressionsfunktion durch eine Kurvendiskussion untersucht. Insbesondere sollen Extremstellen bestimmt werden, um Standorte mit besonders hohen Windgeschwindigkeiten zu identifizieren. Aus dem Maximum der Funktion kann die größte zu erwartende Windgeschwindigkeit innerhalb des betrachteten Bereichs abgelesen beziehungsweise berechnet werden.
Diese maximale Windgeschwindigkeit wird anschließend in die zuvor hergeleitete Leistungsformel eingesetzt. Dadurch lässt sich abschätzen, an welchem der betrachteten Standorte die höchste theoretisch nutzbare Leistung einer Windkraftanlage erzielt werden kann. Auf diese Weise werden die Modelle zur Beschreibung der Windgeschwindigkeit und der Leistungsberechnung miteinander verknüpft.
Stadorte mit richten werte
eindimensionaler Definitionsbereich
Süden nach Norden Windertrag höher, an Küste höher keine Bebauung, Temp Wasser weniger aufheizen und Abkühlen, Land schneller d.h mehr Windströme
Winderträge are ins Landesinnere verschieben
Wie nimmt der Windertrag im Landesinneren ab
Rotationsgröße, Höhe
Vektoren (Windertrag) werden durch eine Funktion zugeordnet
Parameter eintragen Berechnungsvorschrift (Entfernung Küste, mittlere Windstärke, Bebauung, ...) Ende Skalarprodukt
*[[/Universitäts Niveau/]]
== Zielgruppe ==
Die Zielgruppen der Lernressource zum Thema ''Kurs:Mathematische Modellbildung/Themen/Windkraftanlagen'' sind
* Studierende im Fach
* Schüler:innen im Fach
== Aufgaben für Lernende / Studierende ==
Mit den folgenden Aufgaben zum Thema ''Kurs:Mathematische Modellbildung/Themen/Windkraftanlagen'' werden
== Literatur/Quellennachweise ==
<references/>
== Siehe auch ==
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== Seiteninformation ==
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=== Wiki2Reveal ===
Dieser '''[https://niebert.github.io/Wiki2Reveal/wiki2reveal.html?domain=wikiversity&title=Kurs:Mathematische%20Modellbildung/Themen/Windkraftanlagen&author=Kurs:Mathematische%20Modellbildung&language=de&audioslide=yes&shorttitle=Windkraftanlagen&coursetitle=Kurs:Mathematische%20Modellbildung Wiki2Reveal Foliensatz]''' wurde für den Lerneinheit '''[https://de.wikiversity.org/wiki/Kurs:Mathematische%20Modellbildung Kurs:Mathematische Modellbildung]'''' erstellt der Link für die [[v:en:Wiki2Reveal|Wiki2Reveal-Folien]] wurde mit dem [https://niebert.github.io/Wiki2Reveal/ Wiki2Reveal-Linkgenerator] erstellt.
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rdztcppzpf944cacr4rv8z268ks2hkr
1093481
1093480
2026-06-05T13:27:46Z
Jonas Dächert
41519
/* Grundidee */
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wikitext
text/x-wiki
== Einleitung ==
[[Datei:2013-07-19 D300-0859 Achim-Lammerts Windpark-Gollenberg.jpg|miniatur|Windpark]]
Der Klimawandel zählt zu den größten gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. Die zunehmende Erderwärmung, häufigere Extremwetterereignisse sowie die Begrenztheit fossiler Energieträger machen eine nachhaltige und klimafreundliche Energieversorgung zunehmend notwendig. In diesem Zusammenhang kommt dem Ausbau erneuerbarer Energien eine bedeutende Rolle zu. Insbesondere Windenergieanlagen gelten als wichtiger Bestandteil der angestrebten Energiewende, da diese auf eine vergleichsweise emmissionsarme Art Strom erzeugen.
Die Planung solcher Anlagen ist allerdings ein komplexer Prozess und bedarf der Berücksichtigung vieler verschiedener Faktoren. Neben geeigneten Wind- und Wetterverhältnissen spielen die geographische Lage, wirtschaftliche Aspekte, Naturschutz und auch gesellschaftliche Akzeptanz eine entscheidende Rolle. In den vergangenen Jahren kam es dadurch immer wieder zu Landnutzungskonflikten bei der Planung und Umsetzung von Windenergieanlagen. Um diese Konflikte möglichst klein zu halten, ist eine langfristige und überlegte Planung im Vorhinein essenziell. An dieser Stelle haben mathematische Modelle das Potential, verschiedene Faktoren zu berücksichtigen und dadurch komplexe Entscheidungsprozesse zu strukturieren und zu vereinfachen.
== Nachhaltigkeitsziele (SDG) ==
=== 🎓 SDG 7 (Affordable and clean energy) ===
Windenergieanlagen erzeugen Strom aus einer erneuerbaren Energiequelle und verursachen dabei während des Betriebs kaum CO2-Emissionen. Lediglich beim Bau der Windenergieanlagen wird CO2 ausgestoßen, allerdings in deutlich geringerem Maße als das bei vergleichbaren Formen der Stromerzeugung der Fall ist. Dadurch tragen Windenergieanlagen dazu bei, dass Menschen langfristig mit nachhaltiger und sauberer Energie versorgt werden. Um die Anlagen möglichst effizient zu nutzen, ist eine geeignete Standortwahl essenziell.
=== 🎓 SDG 11 (Sustainable cities and communities) ===
Nachhaltige Energieversorgung ist wichtig für Städte und Gemeinden. Windenergie kann Regionen unabhängiger von fossilen Brennstoffen machen und damit die Umweltbelastung verringern. Besonders angesichts wachsender Megacities und einer weltweit zunehmenden Bevölkerungszahl, ist eine solche umweltschonende Energieerzeugung sinnvoll und notwendig.
=== 🎓 SDG 13 (Climate action) ===
Windkraft hilft dabei, den Ausstoß von Treibhausgasen zu reduzieren und den Klimawandel zu bekämpfen. Im Vergleich zu anderen Stromerzeugungsquellen wird insbesondere das Treibhausgas Kohlenstoffdioxid eingespart. CO2 ist eines der wichtigsten Treibhausgase und trägt maßgeblich zum Klimawandel bei, indem es wie eine Art Wärmespeicher wirkt und einen großen Teil der Wärme in der Atmosphäre hält, der eigentlich von der Erde abgestrahlt wurde. Da Windenergieanlagen ohne Verbrennung fossiler Brennstoffe betrieben werden, entstehen nahezu keine CO2-Emissionen während des Betriebs.
=== 🎓 SDG 15 (Life on land) ===
Beim Bau von Windenergieanlagen muss die Natur geschützt werden. Deshalb ist die Standortwahl wichtig, damit Tiere, Pflanzen und Ökosysteme möglichst wenig beeinträchtigt werden. Insbesondere durch Bodenversiegelung oder Vogelschlag, haben Windenergieanlagen einen Einfluss auf die Umwelt. Um diesen Einfluss so gering wie möglich zu halten ist eine geeignete Standortwahl unabdingbar.
== Zielsetzung ==
Diese Lernressource zu ''Kurs:Mathematische Modellbildung/Themen/Windkraftanlagen'' in der Wikiversity hat das Ziel, einen geeigneten Standort zu finden für den Bau einer Windenergieanlage. Dabei sollen auf verschiedenen Niveaus (Sekundarstufe 1, Sekundarstufe 2 und Universitätsniveau) Möglichkeiten gezeigt werden, wie in der Schule mathematische Modelle eingesetzt werden können, um geeignete Standorte für Windenergieanlagen zu finden.
== Modellierungszyklen==
*[[/Sekundarstufe1/]]
===Grundidee===
Für die Sekundarstufe 1 würde sich beispielsweise die mathematische Umsetzung einer in der Biologiedidaktik bekannten Unterrichtsmethode eignen. Diese Unterrichtsmethode heißt "Explizites Bewerten" und wurde vor allem durch Susanne Bögeholz geprägt. Ziel ist es, durch eine explizite Bewertung verschiedener Untersuchungskriterien zu einer Fragestellung ein gewichtetes Urteil zu fällen.
Die Gewichtung der Schülerinnen und Schüler kann dabei völlig individuell erfolgen und somit auch zu verschiedenen Ergebnissen führen.
Dafür erstellen sich die Lernenden eine Tabelle, indem sie verschiedene Bewertungskriterien festhalten und diese unterschiedlich gewichten, je nach Wichtigkeit, die sie für das Kriterium empfinden. Mögliche Bewertungskriterien für den Bau von Windenergieanlagen wären beispielsweise die Windstärke, der Abstand zu Häusern, die Naturverträglichkeit, die Nähe zu Siedlungen oder zu Wäldern, die Anzahl betroffener Menschen, Vogelzuggebiete, landwirtschaftliche Nutzung und Höhenlage.
Je nach Bewertung geben die Lernenden den Kriterien eine Punktzahl von 1 bis 3 (1 = negativ, 2 = neutral, 3 = positiv(vielleicht mit -1,0,1 Menschen interpretieren werte und Zahlen besser mit minus)) und können dann mithilfe der Formel mit den Gewichtungen eine Gesamtpunktzahl errechnen. Machen sie das für verschiedene Standorte, können Ergebnisse miteinander verglichen und relefktiert werden. Somit wird niedrigschwellig eine erste Möglichkeit zur Standortwahl bereits in der Sekundarstufe 1 angeboten.
===Ziele===
Das Ziel des ersten Modellierungszyklus besteht darin, dass Schülerinnen und Schüler ein Werkzeug kennenlernen, mit dem eine derartige komplexe Problemstellung angenähert und welches als Entscheidungshilfe verwendet werden kann. Der Fokus liegt hierbei nicht auf einer möglichst präzisen Annäherung an den realen Sachverhalt, sondern darin, dass Schülerinnen und Schüler ein Verständnis dafür entwickeln, dass komplexe Problemstellungen aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden und verschiedene Faktoren Einfluss nehmen können. Auch wird deutlich, dass einige Faktoren möglicherweise von höherer Bewandtnis sind als andere und dass unterschiedliche Gruppen in der Bevölkerung dabei verschiedene Interessen sowie daraus resultierend Meinungen und Schwerpunkte vertreten können.
===Mathematischer Hintergrund===
Das oben beschriebene Vorgehen für den ersten Modellierungszyklus ist entsprechend so gewählt, dass eine mathematische Betrachtung der Problemstellung mit den Methoden, die Schülerinnen und Schülern in der Sekundarstufe 1 zur Verfügung stehen, möglich wird. Im Fokus steht hierbei das Bilden eines gewichteten Mittelwerts (-> Verweis Lehrplan (Daten und Zufall steht im Lehrplan). Die entsprechende Formel hierfür lautet:
:<math>\bar{x}_w = \frac{\sum_{i=1}^{n} w_i x_i}{\sum_{i=1}^{n} w_i}</math>
Dabei gilt:
* <math>\bar{x}_w</math>: gewichteter Mittelwert
* <math>x_i</math>: i-ter Wert, der für ein entsprechendes Merkmal vergeben wird
* <math>w_i</math>: Gewicht des i-ten Wertes
Mit Hilfe dieser Formel kann aus den vergebenen Punkten für jeden betrachteten Standort eine Gesamtpunktzahl ermittelt werden, die sich durch den gewichteten Mittelwert ergibt.
Alternativ kann die Rechnung auch ohne Kenntnis obiger Formel erfolgen, indem deren inhaltliche Bedeutung über die Prozentrechnung erarbeitet wird, die ebenfalls Bestandteil des Unterrichtsinhalts in der Sekundarstufe 1 ist (-> Verweis Lehrplan). Die Gewichtung eines jeden Kriteriums kann nicht nur als ganzzahliger Wert (bspw. dreifache Gewichtung), sondern auch als prozentualer Anteil der Summe aller Gewichtungen der betrachteten Kriterien dargestellt werden:
:<math>\frac{p}{100} = \frac{w_i}{\sum_{i=1}^{n} w_i}</math>
Anschließend kann mit dem auf diese Weise bestimmten Prozentsatz aus dem jeweiligen Grundwert, also der je Kriterium vergebenen Punktzahl, der Prozentwert errechnet werden:
:<math>W = \frac{p}{100} \times G</math>
Die Summe aller Prozentwerte, das heißt von allen Kategorien eines betrachteten Standortes, liefert dann ebenfalls das Ergebnis für den gewichteten Mittelwert, also die Gesamtpunktzahl für diesen Standort:
:<math>\bar{x}_w = \ W_1+ W_2+ ...+ W_n</math>
Der Vergleich der errechneten gewichteten Mittelwerte mittels einem der beiden oben beschriebenen Vorgehen liefert schließlich eine quantitative Aussage darüber, welcher der untersuchten Standorte sich am besten für den Bau von Windkraftanlagen eignet, unter Berücksichtigung der möglicherweise individuell vergebenen Gewichtung der Untersuchungskriterien. Die oben geschilderten Berechnungen können dabei mit einem Tabellenkalkulationsprogramm wie Libre Office Calc durchgeführt werden. Auf diese Weise lernen die Schülerinnen und Schüler auch den Umgang mit digitalen mathematischen Hilfsmitteln und wie sie diese sinnvoll für die zu untersuchende Problemstellung einsetzen können (-> näheres dann bei Umsetzung).
===Umsetzung===
Farbcodierung wichtig (Bedingte Formatierung)
wie können wir es hinkriegen zahlen mit Semantik belegen können
wir haben die Kodierung schon mit den Farben
Gesamtbewertung separat einfügen dass nicht so breit
Referenz für die Datei einfügen
*[[/Sekundarstufe2/]]
==Grundidee==
Eine Windkraftanlage wandelt die Bewegungsenergie des Windes in elektrische Energie um. Um abzuschätzen, wie viel Leistung eine Anlage unter bestimmten Bedingungen maximal erzeugen kann, wird in der Physik und Technik ein mathematisches Modell verwendet. Dieses Modell beschreibt den Zusammenhang zwischen den Eigenschaften des Windes und den Abmessungen der Anlage.
Die theoretisch maximal nutzbare Leistung einer Windkraftanlage kann mit folgender Formel berechnet werden:
<math>P_\text{Wind} = \frac{1}{2} \rho A v^3</math>
Dabei bedeuten die einzelnen Größen:
* <math>P_\text{max}</math> – die theoretisch maximal erreichbare Leistung der Windkraftanlage in Watt (W)
* <math>\rho</math> – die Dichte der Luft in Kilogramm pro Kubikmeter (kg/m³)
* <math>A</math> – die vom Rotor überstrichene Fläche in Quadratmetern (m²)
* <math>v</math> – die Windgeschwindigkeit in Metern pro Sekunde (m/s)
Besonders relevant ist der Einfluss der Windgeschwindigkeit. Da sie kubisch, also in der dritten Potenz in die Formel eingeht, führt beispielsweise eine Verdopplung der Windgeschwindigkeit direkt zu einer Verachtfachung der theoretisch verfügbaren Leistung. Die Windgeschwindigkeit ist daher der wichtigste Faktor für den Energieertrag einer Windkraftanlage und soll im Folgenden speziell betrachtet werden. Um die Modellierung für Sekundarstufe 2 zu ermöglichen, gehen wir davon aus, dass in ganz Deutschland eine konstante Luftdichte von <math>\rho = 1{,}225\,\mathrm{\frac{kg}{m^3}}</math> herrscht, das entspricht trockener Luft bei 15 °C auf Meereshöhe. Außerdem gehen wir zur Vereinfachung von einem konstanten Wert der Rotorfläche A aus. Ein typischer Modellwert für moderne Onshore-Windkraftanlagen liegt bei <math>D = 140\,\mathrm{m}</math>. Daraus ergibt sich <math>A = \pi \cdot \left(\frac{140}{2}\right)^2 \approx 15\,400\,\mathrm{m^2}</math>.
Dadurch vereinfacht sich die Leistungsformel zu
<math>
P_\text{Wind}
=
\frac{1}{2}\rho A v^3
=
\frac{1}{2}\cdot 1{,}225\,\frac{\mathrm{kg}}{\mathrm{m}^3}\cdot 15\,400\,\mathrm{m}^2 \cdot v^3
=
9432{,}5\cdot v^3 \frac{\mathrm{kg}}{\mathrm{m}^3}
</math>
Nachdem die Leistungsformel hergeleitet wurde, soll nun die Windgeschwindigkeit als entscheidender Einflussfaktor näher untersucht werden. Dazu werden verschiedenen fiktiven Standorten in Deutschland (x-Werte) jeweils Windgeschwindigkeiten (y-Werte) zugeordnet. Die entstehenden Datenpunkte werden in GeoGebra dargestellt.
Anschließend wird mithilfe einer Polynomregression dritten Grades eine Funktion bestimmt, die den Zusammenhang zwischen dem Standort und der dort zu erwartenden Windgeschwindigkeit möglichst gut beschreibt. Die erhaltene Regressionsfunktion dient als mathematisches Modell für die Windverhältnisse an den betrachteten Standorten.
Im nächsten Schritt wird die Regressionsfunktion durch eine Kurvendiskussion untersucht. Insbesondere sollen Extremstellen bestimmt werden, um Standorte mit besonders hohen Windgeschwindigkeiten zu identifizieren. Aus dem Maximum der Funktion kann die größte zu erwartende Windgeschwindigkeit innerhalb des betrachteten Bereichs abgelesen beziehungsweise berechnet werden.
Diese maximale Windgeschwindigkeit wird anschließend in die zuvor hergeleitete Leistungsformel eingesetzt. Dadurch lässt sich abschätzen, an welchem der betrachteten Standorte die höchste theoretisch nutzbare Leistung einer Windkraftanlage erzielt werden kann. Auf diese Weise werden die Modelle zur Beschreibung der Windgeschwindigkeit und der Leistungsberechnung miteinander verknüpft.
Stadorte mit richten werte
eindimensionaler Definitionsbereich
Süden nach Norden Windertrag höher, an Küste höher keine Bebauung, Temp Wasser weniger aufheizen und Abkühlen, Land schneller d.h mehr Windströme
Winderträge are ins Landesinnere verschieben
Wie nimmt der Windertrag im Landesinneren ab
Rotationsgröße, Höhe
Vektoren (Windertrag) werden durch eine Funktion zugeordnet
Parameter eintragen Berechnungsvorschrift (Entfernung Küste, mittlere Windstärke, Bebauung, ...) Ende Skalarprodukt
*[[/Universitäts Niveau/]]
== Zielgruppe ==
Die Zielgruppen der Lernressource zum Thema ''Kurs:Mathematische Modellbildung/Themen/Windkraftanlagen'' sind
* Studierende im Fach
* Schüler:innen im Fach
== Aufgaben für Lernende / Studierende ==
Mit den folgenden Aufgaben zum Thema ''Kurs:Mathematische Modellbildung/Themen/Windkraftanlagen'' werden
== Literatur/Quellennachweise ==
<references/>
== Siehe auch ==
* [[Wiki2Reveal]]
== Seiteninformation ==
Diese Lernresource können Sie als '''[https://niebert.github.io/Wiki2Reveal/wiki2reveal.html?domain=wikiversity&title=Kurs:Mathematische%20Modellbildung/Themen/Windkraftanlagen&author=Kurs:Mathematische%20Modellbildung&language=de&audioslide=yes&shorttitle=Windkraftanlagen&coursetitle=Kurs:Mathematische%20Modellbildung Wiki2Reveal-Foliensatz]''' darstellen.
=== Wiki2Reveal ===
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td82d4jx8fzugaodlrkrm0stfzxk409
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1093481
2026-06-05T13:28:19Z
Jonas Dächert
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/* Grundidee */
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wikitext
text/x-wiki
== Einleitung ==
[[Datei:2013-07-19 D300-0859 Achim-Lammerts Windpark-Gollenberg.jpg|miniatur|Windpark]]
Der Klimawandel zählt zu den größten gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. Die zunehmende Erderwärmung, häufigere Extremwetterereignisse sowie die Begrenztheit fossiler Energieträger machen eine nachhaltige und klimafreundliche Energieversorgung zunehmend notwendig. In diesem Zusammenhang kommt dem Ausbau erneuerbarer Energien eine bedeutende Rolle zu. Insbesondere Windenergieanlagen gelten als wichtiger Bestandteil der angestrebten Energiewende, da diese auf eine vergleichsweise emmissionsarme Art Strom erzeugen.
Die Planung solcher Anlagen ist allerdings ein komplexer Prozess und bedarf der Berücksichtigung vieler verschiedener Faktoren. Neben geeigneten Wind- und Wetterverhältnissen spielen die geographische Lage, wirtschaftliche Aspekte, Naturschutz und auch gesellschaftliche Akzeptanz eine entscheidende Rolle. In den vergangenen Jahren kam es dadurch immer wieder zu Landnutzungskonflikten bei der Planung und Umsetzung von Windenergieanlagen. Um diese Konflikte möglichst klein zu halten, ist eine langfristige und überlegte Planung im Vorhinein essenziell. An dieser Stelle haben mathematische Modelle das Potential, verschiedene Faktoren zu berücksichtigen und dadurch komplexe Entscheidungsprozesse zu strukturieren und zu vereinfachen.
== Nachhaltigkeitsziele (SDG) ==
=== 🎓 SDG 7 (Affordable and clean energy) ===
Windenergieanlagen erzeugen Strom aus einer erneuerbaren Energiequelle und verursachen dabei während des Betriebs kaum CO2-Emissionen. Lediglich beim Bau der Windenergieanlagen wird CO2 ausgestoßen, allerdings in deutlich geringerem Maße als das bei vergleichbaren Formen der Stromerzeugung der Fall ist. Dadurch tragen Windenergieanlagen dazu bei, dass Menschen langfristig mit nachhaltiger und sauberer Energie versorgt werden. Um die Anlagen möglichst effizient zu nutzen, ist eine geeignete Standortwahl essenziell.
=== 🎓 SDG 11 (Sustainable cities and communities) ===
Nachhaltige Energieversorgung ist wichtig für Städte und Gemeinden. Windenergie kann Regionen unabhängiger von fossilen Brennstoffen machen und damit die Umweltbelastung verringern. Besonders angesichts wachsender Megacities und einer weltweit zunehmenden Bevölkerungszahl, ist eine solche umweltschonende Energieerzeugung sinnvoll und notwendig.
=== 🎓 SDG 13 (Climate action) ===
Windkraft hilft dabei, den Ausstoß von Treibhausgasen zu reduzieren und den Klimawandel zu bekämpfen. Im Vergleich zu anderen Stromerzeugungsquellen wird insbesondere das Treibhausgas Kohlenstoffdioxid eingespart. CO2 ist eines der wichtigsten Treibhausgase und trägt maßgeblich zum Klimawandel bei, indem es wie eine Art Wärmespeicher wirkt und einen großen Teil der Wärme in der Atmosphäre hält, der eigentlich von der Erde abgestrahlt wurde. Da Windenergieanlagen ohne Verbrennung fossiler Brennstoffe betrieben werden, entstehen nahezu keine CO2-Emissionen während des Betriebs.
=== 🎓 SDG 15 (Life on land) ===
Beim Bau von Windenergieanlagen muss die Natur geschützt werden. Deshalb ist die Standortwahl wichtig, damit Tiere, Pflanzen und Ökosysteme möglichst wenig beeinträchtigt werden. Insbesondere durch Bodenversiegelung oder Vogelschlag, haben Windenergieanlagen einen Einfluss auf die Umwelt. Um diesen Einfluss so gering wie möglich zu halten ist eine geeignete Standortwahl unabdingbar.
== Zielsetzung ==
Diese Lernressource zu ''Kurs:Mathematische Modellbildung/Themen/Windkraftanlagen'' in der Wikiversity hat das Ziel, einen geeigneten Standort zu finden für den Bau einer Windenergieanlage. Dabei sollen auf verschiedenen Niveaus (Sekundarstufe 1, Sekundarstufe 2 und Universitätsniveau) Möglichkeiten gezeigt werden, wie in der Schule mathematische Modelle eingesetzt werden können, um geeignete Standorte für Windenergieanlagen zu finden.
== Modellierungszyklen==
*[[/Sekundarstufe1/]]
===Grundidee===
Für die Sekundarstufe 1 würde sich beispielsweise die mathematische Umsetzung einer in der Biologiedidaktik bekannten Unterrichtsmethode eignen. Diese Unterrichtsmethode heißt "Explizites Bewerten" und wurde vor allem durch Susanne Bögeholz geprägt. Ziel ist es, durch eine explizite Bewertung verschiedener Untersuchungskriterien zu einer Fragestellung ein gewichtetes Urteil zu fällen.
Die Gewichtung der Schülerinnen und Schüler kann dabei völlig individuell erfolgen und somit auch zu verschiedenen Ergebnissen führen.
Dafür erstellen sich die Lernenden eine Tabelle, indem sie verschiedene Bewertungskriterien festhalten und diese unterschiedlich gewichten, je nach Wichtigkeit, die sie für das Kriterium empfinden. Mögliche Bewertungskriterien für den Bau von Windenergieanlagen wären beispielsweise die Windstärke, der Abstand zu Häusern, die Naturverträglichkeit, die Nähe zu Siedlungen oder zu Wäldern, die Anzahl betroffener Menschen, Vogelzuggebiete, landwirtschaftliche Nutzung und Höhenlage.
Je nach Bewertung geben die Lernenden den Kriterien eine Punktzahl von 1 bis 3 (1 = negativ, 2 = neutral, 3 = positiv(vielleicht mit -1,0,1 Menschen interpretieren werte und Zahlen besser mit minus)) und können dann mithilfe der Formel mit den Gewichtungen eine Gesamtpunktzahl errechnen. Machen sie das für verschiedene Standorte, können Ergebnisse miteinander verglichen und relefktiert werden. Somit wird niedrigschwellig eine erste Möglichkeit zur Standortwahl bereits in der Sekundarstufe 1 angeboten.
===Ziele===
Das Ziel des ersten Modellierungszyklus besteht darin, dass Schülerinnen und Schüler ein Werkzeug kennenlernen, mit dem eine derartige komplexe Problemstellung angenähert und welches als Entscheidungshilfe verwendet werden kann. Der Fokus liegt hierbei nicht auf einer möglichst präzisen Annäherung an den realen Sachverhalt, sondern darin, dass Schülerinnen und Schüler ein Verständnis dafür entwickeln, dass komplexe Problemstellungen aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden und verschiedene Faktoren Einfluss nehmen können. Auch wird deutlich, dass einige Faktoren möglicherweise von höherer Bewandtnis sind als andere und dass unterschiedliche Gruppen in der Bevölkerung dabei verschiedene Interessen sowie daraus resultierend Meinungen und Schwerpunkte vertreten können.
===Mathematischer Hintergrund===
Das oben beschriebene Vorgehen für den ersten Modellierungszyklus ist entsprechend so gewählt, dass eine mathematische Betrachtung der Problemstellung mit den Methoden, die Schülerinnen und Schülern in der Sekundarstufe 1 zur Verfügung stehen, möglich wird. Im Fokus steht hierbei das Bilden eines gewichteten Mittelwerts (-> Verweis Lehrplan (Daten und Zufall steht im Lehrplan). Die entsprechende Formel hierfür lautet:
:<math>\bar{x}_w = \frac{\sum_{i=1}^{n} w_i x_i}{\sum_{i=1}^{n} w_i}</math>
Dabei gilt:
* <math>\bar{x}_w</math>: gewichteter Mittelwert
* <math>x_i</math>: i-ter Wert, der für ein entsprechendes Merkmal vergeben wird
* <math>w_i</math>: Gewicht des i-ten Wertes
Mit Hilfe dieser Formel kann aus den vergebenen Punkten für jeden betrachteten Standort eine Gesamtpunktzahl ermittelt werden, die sich durch den gewichteten Mittelwert ergibt.
Alternativ kann die Rechnung auch ohne Kenntnis obiger Formel erfolgen, indem deren inhaltliche Bedeutung über die Prozentrechnung erarbeitet wird, die ebenfalls Bestandteil des Unterrichtsinhalts in der Sekundarstufe 1 ist (-> Verweis Lehrplan). Die Gewichtung eines jeden Kriteriums kann nicht nur als ganzzahliger Wert (bspw. dreifache Gewichtung), sondern auch als prozentualer Anteil der Summe aller Gewichtungen der betrachteten Kriterien dargestellt werden:
:<math>\frac{p}{100} = \frac{w_i}{\sum_{i=1}^{n} w_i}</math>
Anschließend kann mit dem auf diese Weise bestimmten Prozentsatz aus dem jeweiligen Grundwert, also der je Kriterium vergebenen Punktzahl, der Prozentwert errechnet werden:
:<math>W = \frac{p}{100} \times G</math>
Die Summe aller Prozentwerte, das heißt von allen Kategorien eines betrachteten Standortes, liefert dann ebenfalls das Ergebnis für den gewichteten Mittelwert, also die Gesamtpunktzahl für diesen Standort:
:<math>\bar{x}_w = \ W_1+ W_2+ ...+ W_n</math>
Der Vergleich der errechneten gewichteten Mittelwerte mittels einem der beiden oben beschriebenen Vorgehen liefert schließlich eine quantitative Aussage darüber, welcher der untersuchten Standorte sich am besten für den Bau von Windkraftanlagen eignet, unter Berücksichtigung der möglicherweise individuell vergebenen Gewichtung der Untersuchungskriterien. Die oben geschilderten Berechnungen können dabei mit einem Tabellenkalkulationsprogramm wie Libre Office Calc durchgeführt werden. Auf diese Weise lernen die Schülerinnen und Schüler auch den Umgang mit digitalen mathematischen Hilfsmitteln und wie sie diese sinnvoll für die zu untersuchende Problemstellung einsetzen können (-> näheres dann bei Umsetzung).
===Umsetzung===
Farbcodierung wichtig (Bedingte Formatierung)
wie können wir es hinkriegen zahlen mit Semantik belegen können
wir haben die Kodierung schon mit den Farben
Gesamtbewertung separat einfügen dass nicht so breit
Referenz für die Datei einfügen
*[[/Sekundarstufe2/]]
==Grundidee==
Eine Windkraftanlage wandelt die Bewegungsenergie des Windes in elektrische Energie um. Um abzuschätzen, wie viel Leistung eine Anlage unter bestimmten Bedingungen maximal erzeugen kann, wird in der Physik und Technik ein mathematisches Modell verwendet. Dieses Modell beschreibt den Zusammenhang zwischen den Eigenschaften des Windes und den Abmessungen der Anlage.
Die theoretisch maximal nutzbare Leistung einer Windkraftanlage kann mit folgender Formel berechnet werden:
<math>P_\text{Wind} = \frac{1}{2} \rho A v^3</math>
Dabei bedeuten die einzelnen Größen:
* <math>P_\text{max}</math> – die theoretisch maximal erreichbare Leistung der Windkraftanlage in Watt (W)
* <math>\rho</math> – die Dichte der Luft in Kilogramm pro Kubikmeter (kg/m³)
* <math>A</math> – die vom Rotor überstrichene Fläche in Quadratmetern (m²)
* <math>v</math> – die Windgeschwindigkeit in Metern pro Sekunde (m/s)
Besonders relevant ist der Einfluss der Windgeschwindigkeit. Da sie kubisch, also in der dritten Potenz in die Formel eingeht, führt beispielsweise eine Verdopplung der Windgeschwindigkeit direkt zu einer Verachtfachung der theoretisch verfügbaren Leistung. Die Windgeschwindigkeit ist daher der wichtigste Faktor für den Energieertrag einer Windkraftanlage und soll im Folgenden speziell betrachtet werden. Um die Modellierung für Sekundarstufe 2 zu ermöglichen, gehen wir davon aus, dass in ganz Deutschland eine konstante Luftdichte von <math>\rho = 1{,}225\,\mathrm{\frac{kg}{m^3}}</math> herrscht, das entspricht trockener Luft bei 15 °C auf Meereshöhe. Außerdem gehen wir zur Vereinfachung von einem konstanten Wert der Rotorfläche A aus. Ein typischer Modellwert für moderne Onshore-Windkraftanlagen liegt bei <math>D = 140\,\mathrm{m}</math>. Daraus ergibt sich <math>A = \pi \cdot \left(\frac{140}{2}\right)^2 \approx 15\,400\,\mathrm{m^2}</math>.
Dadurch vereinfacht sich die Leistungsformel zu
<math>
P_\text{Wind}
=
\frac{1}{2}\rho A v^3
=
\frac{1}{2}\cdot 1{,}225\,\frac{\mathrm{kg}}{\mathrm{m}^3}\cdot 15\,400\,\mathrm{m}^2 \cdot v^3
=
9432{,}5\cdot v^3 \frac{\mathrm{kg}}{\mathrm{m}}
</math>
Nachdem die Leistungsformel hergeleitet wurde, soll nun die Windgeschwindigkeit als entscheidender Einflussfaktor näher untersucht werden. Dazu werden verschiedenen fiktiven Standorten in Deutschland (x-Werte) jeweils Windgeschwindigkeiten (y-Werte) zugeordnet. Die entstehenden Datenpunkte werden in GeoGebra dargestellt.
Anschließend wird mithilfe einer Polynomregression dritten Grades eine Funktion bestimmt, die den Zusammenhang zwischen dem Standort und der dort zu erwartenden Windgeschwindigkeit möglichst gut beschreibt. Die erhaltene Regressionsfunktion dient als mathematisches Modell für die Windverhältnisse an den betrachteten Standorten.
Im nächsten Schritt wird die Regressionsfunktion durch eine Kurvendiskussion untersucht. Insbesondere sollen Extremstellen bestimmt werden, um Standorte mit besonders hohen Windgeschwindigkeiten zu identifizieren. Aus dem Maximum der Funktion kann die größte zu erwartende Windgeschwindigkeit innerhalb des betrachteten Bereichs abgelesen beziehungsweise berechnet werden.
Diese maximale Windgeschwindigkeit wird anschließend in die zuvor hergeleitete Leistungsformel eingesetzt. Dadurch lässt sich abschätzen, an welchem der betrachteten Standorte die höchste theoretisch nutzbare Leistung einer Windkraftanlage erzielt werden kann. Auf diese Weise werden die Modelle zur Beschreibung der Windgeschwindigkeit und der Leistungsberechnung miteinander verknüpft.
Stadorte mit richten werte
eindimensionaler Definitionsbereich
Süden nach Norden Windertrag höher, an Küste höher keine Bebauung, Temp Wasser weniger aufheizen und Abkühlen, Land schneller d.h mehr Windströme
Winderträge are ins Landesinnere verschieben
Wie nimmt der Windertrag im Landesinneren ab
Rotationsgröße, Höhe
Vektoren (Windertrag) werden durch eine Funktion zugeordnet
Parameter eintragen Berechnungsvorschrift (Entfernung Küste, mittlere Windstärke, Bebauung, ...) Ende Skalarprodukt
*[[/Universitäts Niveau/]]
== Zielgruppe ==
Die Zielgruppen der Lernressource zum Thema ''Kurs:Mathematische Modellbildung/Themen/Windkraftanlagen'' sind
* Studierende im Fach
* Schüler:innen im Fach
== Aufgaben für Lernende / Studierende ==
Mit den folgenden Aufgaben zum Thema ''Kurs:Mathematische Modellbildung/Themen/Windkraftanlagen'' werden
== Literatur/Quellennachweise ==
<references/>
== Siehe auch ==
* [[Wiki2Reveal]]
== Seiteninformation ==
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=== Wiki2Reveal ===
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2026-06-05T13:31:58Z
Jonas Dächert
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/* Grundidee */
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wikitext
text/x-wiki
== Einleitung ==
[[Datei:2013-07-19 D300-0859 Achim-Lammerts Windpark-Gollenberg.jpg|miniatur|Windpark]]
Der Klimawandel zählt zu den größten gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. Die zunehmende Erderwärmung, häufigere Extremwetterereignisse sowie die Begrenztheit fossiler Energieträger machen eine nachhaltige und klimafreundliche Energieversorgung zunehmend notwendig. In diesem Zusammenhang kommt dem Ausbau erneuerbarer Energien eine bedeutende Rolle zu. Insbesondere Windenergieanlagen gelten als wichtiger Bestandteil der angestrebten Energiewende, da diese auf eine vergleichsweise emmissionsarme Art Strom erzeugen.
Die Planung solcher Anlagen ist allerdings ein komplexer Prozess und bedarf der Berücksichtigung vieler verschiedener Faktoren. Neben geeigneten Wind- und Wetterverhältnissen spielen die geographische Lage, wirtschaftliche Aspekte, Naturschutz und auch gesellschaftliche Akzeptanz eine entscheidende Rolle. In den vergangenen Jahren kam es dadurch immer wieder zu Landnutzungskonflikten bei der Planung und Umsetzung von Windenergieanlagen. Um diese Konflikte möglichst klein zu halten, ist eine langfristige und überlegte Planung im Vorhinein essenziell. An dieser Stelle haben mathematische Modelle das Potential, verschiedene Faktoren zu berücksichtigen und dadurch komplexe Entscheidungsprozesse zu strukturieren und zu vereinfachen.
== Nachhaltigkeitsziele (SDG) ==
=== 🎓 SDG 7 (Affordable and clean energy) ===
Windenergieanlagen erzeugen Strom aus einer erneuerbaren Energiequelle und verursachen dabei während des Betriebs kaum CO2-Emissionen. Lediglich beim Bau der Windenergieanlagen wird CO2 ausgestoßen, allerdings in deutlich geringerem Maße als das bei vergleichbaren Formen der Stromerzeugung der Fall ist. Dadurch tragen Windenergieanlagen dazu bei, dass Menschen langfristig mit nachhaltiger und sauberer Energie versorgt werden. Um die Anlagen möglichst effizient zu nutzen, ist eine geeignete Standortwahl essenziell.
=== 🎓 SDG 11 (Sustainable cities and communities) ===
Nachhaltige Energieversorgung ist wichtig für Städte und Gemeinden. Windenergie kann Regionen unabhängiger von fossilen Brennstoffen machen und damit die Umweltbelastung verringern. Besonders angesichts wachsender Megacities und einer weltweit zunehmenden Bevölkerungszahl, ist eine solche umweltschonende Energieerzeugung sinnvoll und notwendig.
=== 🎓 SDG 13 (Climate action) ===
Windkraft hilft dabei, den Ausstoß von Treibhausgasen zu reduzieren und den Klimawandel zu bekämpfen. Im Vergleich zu anderen Stromerzeugungsquellen wird insbesondere das Treibhausgas Kohlenstoffdioxid eingespart. CO2 ist eines der wichtigsten Treibhausgase und trägt maßgeblich zum Klimawandel bei, indem es wie eine Art Wärmespeicher wirkt und einen großen Teil der Wärme in der Atmosphäre hält, der eigentlich von der Erde abgestrahlt wurde. Da Windenergieanlagen ohne Verbrennung fossiler Brennstoffe betrieben werden, entstehen nahezu keine CO2-Emissionen während des Betriebs.
=== 🎓 SDG 15 (Life on land) ===
Beim Bau von Windenergieanlagen muss die Natur geschützt werden. Deshalb ist die Standortwahl wichtig, damit Tiere, Pflanzen und Ökosysteme möglichst wenig beeinträchtigt werden. Insbesondere durch Bodenversiegelung oder Vogelschlag, haben Windenergieanlagen einen Einfluss auf die Umwelt. Um diesen Einfluss so gering wie möglich zu halten ist eine geeignete Standortwahl unabdingbar.
== Zielsetzung ==
Diese Lernressource zu ''Kurs:Mathematische Modellbildung/Themen/Windkraftanlagen'' in der Wikiversity hat das Ziel, einen geeigneten Standort zu finden für den Bau einer Windenergieanlage. Dabei sollen auf verschiedenen Niveaus (Sekundarstufe 1, Sekundarstufe 2 und Universitätsniveau) Möglichkeiten gezeigt werden, wie in der Schule mathematische Modelle eingesetzt werden können, um geeignete Standorte für Windenergieanlagen zu finden.
== Modellierungszyklen==
*[[/Sekundarstufe1/]]
===Grundidee===
Für die Sekundarstufe 1 würde sich beispielsweise die mathematische Umsetzung einer in der Biologiedidaktik bekannten Unterrichtsmethode eignen. Diese Unterrichtsmethode heißt "Explizites Bewerten" und wurde vor allem durch Susanne Bögeholz geprägt. Ziel ist es, durch eine explizite Bewertung verschiedener Untersuchungskriterien zu einer Fragestellung ein gewichtetes Urteil zu fällen.
Die Gewichtung der Schülerinnen und Schüler kann dabei völlig individuell erfolgen und somit auch zu verschiedenen Ergebnissen führen.
Dafür erstellen sich die Lernenden eine Tabelle, indem sie verschiedene Bewertungskriterien festhalten und diese unterschiedlich gewichten, je nach Wichtigkeit, die sie für das Kriterium empfinden. Mögliche Bewertungskriterien für den Bau von Windenergieanlagen wären beispielsweise die Windstärke, der Abstand zu Häusern, die Naturverträglichkeit, die Nähe zu Siedlungen oder zu Wäldern, die Anzahl betroffener Menschen, Vogelzuggebiete, landwirtschaftliche Nutzung und Höhenlage.
Je nach Bewertung geben die Lernenden den Kriterien eine Punktzahl von 1 bis 3 (1 = negativ, 2 = neutral, 3 = positiv(vielleicht mit -1,0,1 Menschen interpretieren werte und Zahlen besser mit minus)) und können dann mithilfe der Formel mit den Gewichtungen eine Gesamtpunktzahl errechnen. Machen sie das für verschiedene Standorte, können Ergebnisse miteinander verglichen und relefktiert werden. Somit wird niedrigschwellig eine erste Möglichkeit zur Standortwahl bereits in der Sekundarstufe 1 angeboten.
===Ziele===
Das Ziel des ersten Modellierungszyklus besteht darin, dass Schülerinnen und Schüler ein Werkzeug kennenlernen, mit dem eine derartige komplexe Problemstellung angenähert und welches als Entscheidungshilfe verwendet werden kann. Der Fokus liegt hierbei nicht auf einer möglichst präzisen Annäherung an den realen Sachverhalt, sondern darin, dass Schülerinnen und Schüler ein Verständnis dafür entwickeln, dass komplexe Problemstellungen aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden und verschiedene Faktoren Einfluss nehmen können. Auch wird deutlich, dass einige Faktoren möglicherweise von höherer Bewandtnis sind als andere und dass unterschiedliche Gruppen in der Bevölkerung dabei verschiedene Interessen sowie daraus resultierend Meinungen und Schwerpunkte vertreten können.
===Mathematischer Hintergrund===
Das oben beschriebene Vorgehen für den ersten Modellierungszyklus ist entsprechend so gewählt, dass eine mathematische Betrachtung der Problemstellung mit den Methoden, die Schülerinnen und Schülern in der Sekundarstufe 1 zur Verfügung stehen, möglich wird. Im Fokus steht hierbei das Bilden eines gewichteten Mittelwerts (-> Verweis Lehrplan (Daten und Zufall steht im Lehrplan). Die entsprechende Formel hierfür lautet:
:<math>\bar{x}_w = \frac{\sum_{i=1}^{n} w_i x_i}{\sum_{i=1}^{n} w_i}</math>
Dabei gilt:
* <math>\bar{x}_w</math>: gewichteter Mittelwert
* <math>x_i</math>: i-ter Wert, der für ein entsprechendes Merkmal vergeben wird
* <math>w_i</math>: Gewicht des i-ten Wertes
Mit Hilfe dieser Formel kann aus den vergebenen Punkten für jeden betrachteten Standort eine Gesamtpunktzahl ermittelt werden, die sich durch den gewichteten Mittelwert ergibt.
Alternativ kann die Rechnung auch ohne Kenntnis obiger Formel erfolgen, indem deren inhaltliche Bedeutung über die Prozentrechnung erarbeitet wird, die ebenfalls Bestandteil des Unterrichtsinhalts in der Sekundarstufe 1 ist (-> Verweis Lehrplan). Die Gewichtung eines jeden Kriteriums kann nicht nur als ganzzahliger Wert (bspw. dreifache Gewichtung), sondern auch als prozentualer Anteil der Summe aller Gewichtungen der betrachteten Kriterien dargestellt werden:
:<math>\frac{p}{100} = \frac{w_i}{\sum_{i=1}^{n} w_i}</math>
Anschließend kann mit dem auf diese Weise bestimmten Prozentsatz aus dem jeweiligen Grundwert, also der je Kriterium vergebenen Punktzahl, der Prozentwert errechnet werden:
:<math>W = \frac{p}{100} \times G</math>
Die Summe aller Prozentwerte, das heißt von allen Kategorien eines betrachteten Standortes, liefert dann ebenfalls das Ergebnis für den gewichteten Mittelwert, also die Gesamtpunktzahl für diesen Standort:
:<math>\bar{x}_w = \ W_1+ W_2+ ...+ W_n</math>
Der Vergleich der errechneten gewichteten Mittelwerte mittels einem der beiden oben beschriebenen Vorgehen liefert schließlich eine quantitative Aussage darüber, welcher der untersuchten Standorte sich am besten für den Bau von Windkraftanlagen eignet, unter Berücksichtigung der möglicherweise individuell vergebenen Gewichtung der Untersuchungskriterien. Die oben geschilderten Berechnungen können dabei mit einem Tabellenkalkulationsprogramm wie Libre Office Calc durchgeführt werden. Auf diese Weise lernen die Schülerinnen und Schüler auch den Umgang mit digitalen mathematischen Hilfsmitteln und wie sie diese sinnvoll für die zu untersuchende Problemstellung einsetzen können (-> näheres dann bei Umsetzung).
===Umsetzung===
Farbcodierung wichtig (Bedingte Formatierung)
wie können wir es hinkriegen zahlen mit Semantik belegen können
wir haben die Kodierung schon mit den Farben
Gesamtbewertung separat einfügen dass nicht so breit
Referenz für die Datei einfügen
*[[/Sekundarstufe2/]]
===Grundidee===
Eine Windkraftanlage wandelt die Bewegungsenergie des Windes in elektrische Energie um. Um abzuschätzen, wie viel Leistung eine Anlage unter bestimmten Bedingungen maximal erzeugen kann, wird in der Physik und Technik ein mathematisches Modell verwendet. Dieses Modell beschreibt den Zusammenhang zwischen den Eigenschaften des Windes und den Abmessungen der Anlage.
Die theoretisch maximal nutzbare Leistung einer Windkraftanlage kann mit folgender Formel berechnet werden:
<math>P_\text{Wind} = \frac{1}{2} \rho A v^3</math>
Dabei bedeuten die einzelnen Größen:
* <math>P_\text{max}</math> – die theoretisch maximal erreichbare Leistung der Windkraftanlage in Watt (W)
* <math>\rho</math> – die Dichte der Luft in Kilogramm pro Kubikmeter (kg/m³)
* <math>A</math> – die vom Rotor überstrichene Fläche in Quadratmetern (m²)
* <math>v</math> – die Windgeschwindigkeit in Metern pro Sekunde (m/s)
Besonders relevant ist der Einfluss der Windgeschwindigkeit. Da sie kubisch, also in der dritten Potenz in die Formel eingeht, führt beispielsweise eine Verdopplung der Windgeschwindigkeit direkt zu einer Verachtfachung der theoretisch verfügbaren Leistung. Die Windgeschwindigkeit ist daher der wichtigste Faktor für den Energieertrag einer Windkraftanlage und soll im Folgenden speziell betrachtet werden. Um die Modellierung für Sekundarstufe 2 zu ermöglichen, gehen wir davon aus, dass in ganz Deutschland eine konstante Luftdichte von <math>\rho = 1{,}225\,\mathrm{\frac{kg}{m^3}}</math> herrscht, das entspricht trockener Luft bei 15 °C auf Meereshöhe. Außerdem gehen wir zur Vereinfachung von einem konstanten Wert der Rotorfläche A aus. Ein typischer Modellwert für moderne Onshore-Windkraftanlagen liegt bei <math>D = 140\,\mathrm{m}</math>. Daraus ergibt sich <math>A = \pi \cdot \left(\frac{140}{2}\right)^2 \approx 15\,400\,\mathrm{m^2}</math>.
Dadurch vereinfacht sich die Leistungsformel zu
<math>
P_\text{Wind}
=
\frac{1}{2}\rho A v^3
=
\frac{1}{2}\cdot 1{,}225\,\frac{\mathrm{kg}}{\mathrm{m}^3}\cdot 15\,400\,\mathrm{m}^2 \cdot v^3
=
9432{,}5\cdot v^3 \frac{\mathrm{kg}}{\mathrm{m}}
</math>
Nachdem die Leistungsformel hergeleitet wurde, soll nun die Windgeschwindigkeit als entscheidender Einflussfaktor näher untersucht werden. Dazu werden verschiedenen fiktiven Standorten in Deutschland (x-Werte) jeweils Windgeschwindigkeiten (y-Werte) zugeordnet. Die entstehenden Datenpunkte werden in GeoGebra dargestellt.
Anschließend wird mithilfe einer Polynomregression dritten Grades eine Funktion bestimmt, die den Zusammenhang zwischen dem Standort und der dort zu erwartenden Windgeschwindigkeit möglichst gut beschreibt. Die erhaltene Regressionsfunktion dient als mathematisches Modell für die Windverhältnisse an den betrachteten Standorten.
Im nächsten Schritt wird die Regressionsfunktion durch eine Kurvendiskussion untersucht. Insbesondere sollen Extremstellen bestimmt werden, um Standorte mit besonders hohen Windgeschwindigkeiten zu identifizieren. Aus dem Maximum der Funktion kann die größte zu erwartende Windgeschwindigkeit innerhalb des betrachteten Bereichs abgelesen beziehungsweise berechnet werden.
Diese maximale Windgeschwindigkeit wird anschließend in die zuvor hergeleitete Leistungsformel eingesetzt. Dadurch lässt sich abschätzen, an welchem der betrachteten Standorte die höchste theoretisch nutzbare Leistung einer Windkraftanlage erzielt werden kann. Auf diese Weise werden die Modelle zur Beschreibung der Windgeschwindigkeit und der Leistungsberechnung miteinander verknüpft.
Stadorte mit richten werte
eindimensionaler Definitionsbereich
Süden nach Norden Windertrag höher, an Küste höher keine Bebauung, Temp Wasser weniger aufheizen und Abkühlen, Land schneller d.h mehr Windströme
Winderträge are ins Landesinnere verschieben
Wie nimmt der Windertrag im Landesinneren ab
Rotationsgröße, Höhe
Vektoren (Windertrag) werden durch eine Funktion zugeordnet
Parameter eintragen Berechnungsvorschrift (Entfernung Küste, mittlere Windstärke, Bebauung, ...) Ende Skalarprodukt
*[[/Universitäts Niveau/]]
== Zielgruppe ==
Die Zielgruppen der Lernressource zum Thema ''Kurs:Mathematische Modellbildung/Themen/Windkraftanlagen'' sind
* Studierende im Fach
* Schüler:innen im Fach
== Aufgaben für Lernende / Studierende ==
Mit den folgenden Aufgaben zum Thema ''Kurs:Mathematische Modellbildung/Themen/Windkraftanlagen'' werden
== Literatur/Quellennachweise ==
<references/>
== Siehe auch ==
* [[Wiki2Reveal]]
== Seiteninformation ==
Diese Lernresource können Sie als '''[https://niebert.github.io/Wiki2Reveal/wiki2reveal.html?domain=wikiversity&title=Kurs:Mathematische%20Modellbildung/Themen/Windkraftanlagen&author=Kurs:Mathematische%20Modellbildung&language=de&audioslide=yes&shorttitle=Windkraftanlagen&coursetitle=Kurs:Mathematische%20Modellbildung Wiki2Reveal-Foliensatz]''' darstellen.
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Dieser '''[https://niebert.github.io/Wiki2Reveal/wiki2reveal.html?domain=wikiversity&title=Kurs:Mathematische%20Modellbildung/Themen/Windkraftanlagen&author=Kurs:Mathematische%20Modellbildung&language=de&audioslide=yes&shorttitle=Windkraftanlagen&coursetitle=Kurs:Mathematische%20Modellbildung Wiki2Reveal Foliensatz]''' wurde für den Lerneinheit '''[https://de.wikiversity.org/wiki/Kurs:Mathematische%20Modellbildung Kurs:Mathematische Modellbildung]'''' erstellt der Link für die [[v:en:Wiki2Reveal|Wiki2Reveal-Folien]] wurde mit dem [https://niebert.github.io/Wiki2Reveal/ Wiki2Reveal-Linkgenerator] erstellt.
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1093483
2026-06-05T13:33:04Z
Jonas Dächert
41519
/* Modellierungszyklen */
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wikitext
text/x-wiki
== Einleitung ==
[[Datei:2013-07-19 D300-0859 Achim-Lammerts Windpark-Gollenberg.jpg|miniatur|Windpark]]
Der Klimawandel zählt zu den größten gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. Die zunehmende Erderwärmung, häufigere Extremwetterereignisse sowie die Begrenztheit fossiler Energieträger machen eine nachhaltige und klimafreundliche Energieversorgung zunehmend notwendig. In diesem Zusammenhang kommt dem Ausbau erneuerbarer Energien eine bedeutende Rolle zu. Insbesondere Windenergieanlagen gelten als wichtiger Bestandteil der angestrebten Energiewende, da diese auf eine vergleichsweise emmissionsarme Art Strom erzeugen.
Die Planung solcher Anlagen ist allerdings ein komplexer Prozess und bedarf der Berücksichtigung vieler verschiedener Faktoren. Neben geeigneten Wind- und Wetterverhältnissen spielen die geographische Lage, wirtschaftliche Aspekte, Naturschutz und auch gesellschaftliche Akzeptanz eine entscheidende Rolle. In den vergangenen Jahren kam es dadurch immer wieder zu Landnutzungskonflikten bei der Planung und Umsetzung von Windenergieanlagen. Um diese Konflikte möglichst klein zu halten, ist eine langfristige und überlegte Planung im Vorhinein essenziell. An dieser Stelle haben mathematische Modelle das Potential, verschiedene Faktoren zu berücksichtigen und dadurch komplexe Entscheidungsprozesse zu strukturieren und zu vereinfachen.
== Nachhaltigkeitsziele (SDG) ==
=== 🎓 SDG 7 (Affordable and clean energy) ===
Windenergieanlagen erzeugen Strom aus einer erneuerbaren Energiequelle und verursachen dabei während des Betriebs kaum CO2-Emissionen. Lediglich beim Bau der Windenergieanlagen wird CO2 ausgestoßen, allerdings in deutlich geringerem Maße als das bei vergleichbaren Formen der Stromerzeugung der Fall ist. Dadurch tragen Windenergieanlagen dazu bei, dass Menschen langfristig mit nachhaltiger und sauberer Energie versorgt werden. Um die Anlagen möglichst effizient zu nutzen, ist eine geeignete Standortwahl essenziell.
=== 🎓 SDG 11 (Sustainable cities and communities) ===
Nachhaltige Energieversorgung ist wichtig für Städte und Gemeinden. Windenergie kann Regionen unabhängiger von fossilen Brennstoffen machen und damit die Umweltbelastung verringern. Besonders angesichts wachsender Megacities und einer weltweit zunehmenden Bevölkerungszahl, ist eine solche umweltschonende Energieerzeugung sinnvoll und notwendig.
=== 🎓 SDG 13 (Climate action) ===
Windkraft hilft dabei, den Ausstoß von Treibhausgasen zu reduzieren und den Klimawandel zu bekämpfen. Im Vergleich zu anderen Stromerzeugungsquellen wird insbesondere das Treibhausgas Kohlenstoffdioxid eingespart. CO2 ist eines der wichtigsten Treibhausgase und trägt maßgeblich zum Klimawandel bei, indem es wie eine Art Wärmespeicher wirkt und einen großen Teil der Wärme in der Atmosphäre hält, der eigentlich von der Erde abgestrahlt wurde. Da Windenergieanlagen ohne Verbrennung fossiler Brennstoffe betrieben werden, entstehen nahezu keine CO2-Emissionen während des Betriebs.
=== 🎓 SDG 15 (Life on land) ===
Beim Bau von Windenergieanlagen muss die Natur geschützt werden. Deshalb ist die Standortwahl wichtig, damit Tiere, Pflanzen und Ökosysteme möglichst wenig beeinträchtigt werden. Insbesondere durch Bodenversiegelung oder Vogelschlag, haben Windenergieanlagen einen Einfluss auf die Umwelt. Um diesen Einfluss so gering wie möglich zu halten ist eine geeignete Standortwahl unabdingbar.
== Zielsetzung ==
Diese Lernressource zu ''Kurs:Mathematische Modellbildung/Themen/Windkraftanlagen'' in der Wikiversity hat das Ziel, einen geeigneten Standort zu finden für den Bau einer Windenergieanlage. Dabei sollen auf verschiedenen Niveaus (Sekundarstufe 1, Sekundarstufe 2 und Universitätsniveau) Möglichkeiten gezeigt werden, wie in der Schule mathematische Modelle eingesetzt werden können, um geeignete Standorte für Windenergieanlagen zu finden.
== Modellierungszyklen==
==Sekundarstufe 1==
*[[/Sekundarstufe1/]]
===Grundidee===
Für die Sekundarstufe 1 würde sich beispielsweise die mathematische Umsetzung einer in der Biologiedidaktik bekannten Unterrichtsmethode eignen. Diese Unterrichtsmethode heißt "Explizites Bewerten" und wurde vor allem durch Susanne Bögeholz geprägt. Ziel ist es, durch eine explizite Bewertung verschiedener Untersuchungskriterien zu einer Fragestellung ein gewichtetes Urteil zu fällen.
Die Gewichtung der Schülerinnen und Schüler kann dabei völlig individuell erfolgen und somit auch zu verschiedenen Ergebnissen führen.
Dafür erstellen sich die Lernenden eine Tabelle, indem sie verschiedene Bewertungskriterien festhalten und diese unterschiedlich gewichten, je nach Wichtigkeit, die sie für das Kriterium empfinden. Mögliche Bewertungskriterien für den Bau von Windenergieanlagen wären beispielsweise die Windstärke, der Abstand zu Häusern, die Naturverträglichkeit, die Nähe zu Siedlungen oder zu Wäldern, die Anzahl betroffener Menschen, Vogelzuggebiete, landwirtschaftliche Nutzung und Höhenlage.
Je nach Bewertung geben die Lernenden den Kriterien eine Punktzahl von 1 bis 3 (1 = negativ, 2 = neutral, 3 = positiv(vielleicht mit -1,0,1 Menschen interpretieren werte und Zahlen besser mit minus)) und können dann mithilfe der Formel mit den Gewichtungen eine Gesamtpunktzahl errechnen. Machen sie das für verschiedene Standorte, können Ergebnisse miteinander verglichen und relefktiert werden. Somit wird niedrigschwellig eine erste Möglichkeit zur Standortwahl bereits in der Sekundarstufe 1 angeboten.
===Ziele===
Das Ziel des ersten Modellierungszyklus besteht darin, dass Schülerinnen und Schüler ein Werkzeug kennenlernen, mit dem eine derartige komplexe Problemstellung angenähert und welches als Entscheidungshilfe verwendet werden kann. Der Fokus liegt hierbei nicht auf einer möglichst präzisen Annäherung an den realen Sachverhalt, sondern darin, dass Schülerinnen und Schüler ein Verständnis dafür entwickeln, dass komplexe Problemstellungen aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden und verschiedene Faktoren Einfluss nehmen können. Auch wird deutlich, dass einige Faktoren möglicherweise von höherer Bewandtnis sind als andere und dass unterschiedliche Gruppen in der Bevölkerung dabei verschiedene Interessen sowie daraus resultierend Meinungen und Schwerpunkte vertreten können.
===Mathematischer Hintergrund===
Das oben beschriebene Vorgehen für den ersten Modellierungszyklus ist entsprechend so gewählt, dass eine mathematische Betrachtung der Problemstellung mit den Methoden, die Schülerinnen und Schülern in der Sekundarstufe 1 zur Verfügung stehen, möglich wird. Im Fokus steht hierbei das Bilden eines gewichteten Mittelwerts (-> Verweis Lehrplan (Daten und Zufall steht im Lehrplan). Die entsprechende Formel hierfür lautet:
:<math>\bar{x}_w = \frac{\sum_{i=1}^{n} w_i x_i}{\sum_{i=1}^{n} w_i}</math>
Dabei gilt:
* <math>\bar{x}_w</math>: gewichteter Mittelwert
* <math>x_i</math>: i-ter Wert, der für ein entsprechendes Merkmal vergeben wird
* <math>w_i</math>: Gewicht des i-ten Wertes
Mit Hilfe dieser Formel kann aus den vergebenen Punkten für jeden betrachteten Standort eine Gesamtpunktzahl ermittelt werden, die sich durch den gewichteten Mittelwert ergibt.
Alternativ kann die Rechnung auch ohne Kenntnis obiger Formel erfolgen, indem deren inhaltliche Bedeutung über die Prozentrechnung erarbeitet wird, die ebenfalls Bestandteil des Unterrichtsinhalts in der Sekundarstufe 1 ist (-> Verweis Lehrplan). Die Gewichtung eines jeden Kriteriums kann nicht nur als ganzzahliger Wert (bspw. dreifache Gewichtung), sondern auch als prozentualer Anteil der Summe aller Gewichtungen der betrachteten Kriterien dargestellt werden:
:<math>\frac{p}{100} = \frac{w_i}{\sum_{i=1}^{n} w_i}</math>
Anschließend kann mit dem auf diese Weise bestimmten Prozentsatz aus dem jeweiligen Grundwert, also der je Kriterium vergebenen Punktzahl, der Prozentwert errechnet werden:
:<math>W = \frac{p}{100} \times G</math>
Die Summe aller Prozentwerte, das heißt von allen Kategorien eines betrachteten Standortes, liefert dann ebenfalls das Ergebnis für den gewichteten Mittelwert, also die Gesamtpunktzahl für diesen Standort:
:<math>\bar{x}_w = \ W_1+ W_2+ ...+ W_n</math>
Der Vergleich der errechneten gewichteten Mittelwerte mittels einem der beiden oben beschriebenen Vorgehen liefert schließlich eine quantitative Aussage darüber, welcher der untersuchten Standorte sich am besten für den Bau von Windkraftanlagen eignet, unter Berücksichtigung der möglicherweise individuell vergebenen Gewichtung der Untersuchungskriterien. Die oben geschilderten Berechnungen können dabei mit einem Tabellenkalkulationsprogramm wie Libre Office Calc durchgeführt werden. Auf diese Weise lernen die Schülerinnen und Schüler auch den Umgang mit digitalen mathematischen Hilfsmitteln und wie sie diese sinnvoll für die zu untersuchende Problemstellung einsetzen können (-> näheres dann bei Umsetzung).
===Umsetzung===
Farbcodierung wichtig (Bedingte Formatierung)
wie können wir es hinkriegen zahlen mit Semantik belegen können
wir haben die Kodierung schon mit den Farben
Gesamtbewertung separat einfügen dass nicht so breit
Referenz für die Datei einfügen
==Sekundarstufe 2==
*[[/Sekundarstufe2/]]
===Grundidee===
Eine Windkraftanlage wandelt die Bewegungsenergie des Windes in elektrische Energie um. Um abzuschätzen, wie viel Leistung eine Anlage unter bestimmten Bedingungen maximal erzeugen kann, wird in der Physik und Technik ein mathematisches Modell verwendet. Dieses Modell beschreibt den Zusammenhang zwischen den Eigenschaften des Windes und den Abmessungen der Anlage.
Die theoretisch maximal nutzbare Leistung einer Windkraftanlage kann mit folgender Formel berechnet werden:
<math>P_\text{Wind} = \frac{1}{2} \rho A v^3</math>
Dabei bedeuten die einzelnen Größen:
* <math>P_\text{max}</math> – die theoretisch maximal erreichbare Leistung der Windkraftanlage in Watt (W)
* <math>\rho</math> – die Dichte der Luft in Kilogramm pro Kubikmeter (kg/m³)
* <math>A</math> – die vom Rotor überstrichene Fläche in Quadratmetern (m²)
* <math>v</math> – die Windgeschwindigkeit in Metern pro Sekunde (m/s)
Besonders relevant ist der Einfluss der Windgeschwindigkeit. Da sie kubisch, also in der dritten Potenz in die Formel eingeht, führt beispielsweise eine Verdopplung der Windgeschwindigkeit direkt zu einer Verachtfachung der theoretisch verfügbaren Leistung. Die Windgeschwindigkeit ist daher der wichtigste Faktor für den Energieertrag einer Windkraftanlage und soll im Folgenden speziell betrachtet werden. Um die Modellierung für Sekundarstufe 2 zu ermöglichen, gehen wir davon aus, dass in ganz Deutschland eine konstante Luftdichte von <math>\rho = 1{,}225\,\mathrm{\frac{kg}{m^3}}</math> herrscht, das entspricht trockener Luft bei 15 °C auf Meereshöhe. Außerdem gehen wir zur Vereinfachung von einem konstanten Wert der Rotorfläche A aus. Ein typischer Modellwert für moderne Onshore-Windkraftanlagen liegt bei <math>D = 140\,\mathrm{m}</math>. Daraus ergibt sich <math>A = \pi \cdot \left(\frac{140}{2}\right)^2 \approx 15\,400\,\mathrm{m^2}</math>.
Dadurch vereinfacht sich die Leistungsformel zu
<math>
P_\text{Wind}
=
\frac{1}{2}\rho A v^3
=
\frac{1}{2}\cdot 1{,}225\,\frac{\mathrm{kg}}{\mathrm{m}^3}\cdot 15\,400\,\mathrm{m}^2 \cdot v^3
=
9432{,}5\cdot v^3 \frac{\mathrm{kg}}{\mathrm{m}}
</math>
Nachdem die Leistungsformel hergeleitet wurde, soll nun die Windgeschwindigkeit als entscheidender Einflussfaktor näher untersucht werden. Dazu werden verschiedenen fiktiven Standorten in Deutschland (x-Werte) jeweils Windgeschwindigkeiten (y-Werte) zugeordnet. Die entstehenden Datenpunkte werden in GeoGebra dargestellt.
Anschließend wird mithilfe einer Polynomregression dritten Grades eine Funktion bestimmt, die den Zusammenhang zwischen dem Standort und der dort zu erwartenden Windgeschwindigkeit möglichst gut beschreibt. Die erhaltene Regressionsfunktion dient als mathematisches Modell für die Windverhältnisse an den betrachteten Standorten.
Im nächsten Schritt wird die Regressionsfunktion durch eine Kurvendiskussion untersucht. Insbesondere sollen Extremstellen bestimmt werden, um Standorte mit besonders hohen Windgeschwindigkeiten zu identifizieren. Aus dem Maximum der Funktion kann die größte zu erwartende Windgeschwindigkeit innerhalb des betrachteten Bereichs abgelesen beziehungsweise berechnet werden.
Diese maximale Windgeschwindigkeit wird anschließend in die zuvor hergeleitete Leistungsformel eingesetzt. Dadurch lässt sich abschätzen, an welchem der betrachteten Standorte die höchste theoretisch nutzbare Leistung einer Windkraftanlage erzielt werden kann. Auf diese Weise werden die Modelle zur Beschreibung der Windgeschwindigkeit und der Leistungsberechnung miteinander verknüpft.
Stadorte mit richten werte
eindimensionaler Definitionsbereich
Süden nach Norden Windertrag höher, an Küste höher keine Bebauung, Temp Wasser weniger aufheizen und Abkühlen, Land schneller d.h mehr Windströme
Winderträge are ins Landesinnere verschieben
Wie nimmt der Windertrag im Landesinneren ab
Rotationsgröße, Höhe
Vektoren (Windertrag) werden durch eine Funktion zugeordnet
Parameter eintragen Berechnungsvorschrift (Entfernung Küste, mittlere Windstärke, Bebauung, ...) Ende Skalarprodukt
*[[/Universitäts Niveau/]]
== Zielgruppe ==
Die Zielgruppen der Lernressource zum Thema ''Kurs:Mathematische Modellbildung/Themen/Windkraftanlagen'' sind
* Studierende im Fach
* Schüler:innen im Fach
== Aufgaben für Lernende / Studierende ==
Mit den folgenden Aufgaben zum Thema ''Kurs:Mathematische Modellbildung/Themen/Windkraftanlagen'' werden
== Literatur/Quellennachweise ==
<references/>
== Siehe auch ==
* [[Wiki2Reveal]]
== Seiteninformation ==
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=== Wiki2Reveal ===
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2026-06-05T13:45:52Z
Jonas Dächert
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/* Mathematischer Hintergrund */
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wikitext
text/x-wiki
== Einleitung ==
[[Datei:2013-07-19 D300-0859 Achim-Lammerts Windpark-Gollenberg.jpg|miniatur|Windpark]]
Der Klimawandel zählt zu den größten gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. Die zunehmende Erderwärmung, häufigere Extremwetterereignisse sowie die Begrenztheit fossiler Energieträger machen eine nachhaltige und klimafreundliche Energieversorgung zunehmend notwendig. In diesem Zusammenhang kommt dem Ausbau erneuerbarer Energien eine bedeutende Rolle zu. Insbesondere Windenergieanlagen gelten als wichtiger Bestandteil der angestrebten Energiewende, da diese auf eine vergleichsweise emmissionsarme Art Strom erzeugen.
Die Planung solcher Anlagen ist allerdings ein komplexer Prozess und bedarf der Berücksichtigung vieler verschiedener Faktoren. Neben geeigneten Wind- und Wetterverhältnissen spielen die geographische Lage, wirtschaftliche Aspekte, Naturschutz und auch gesellschaftliche Akzeptanz eine entscheidende Rolle. In den vergangenen Jahren kam es dadurch immer wieder zu Landnutzungskonflikten bei der Planung und Umsetzung von Windenergieanlagen. Um diese Konflikte möglichst klein zu halten, ist eine langfristige und überlegte Planung im Vorhinein essenziell. An dieser Stelle haben mathematische Modelle das Potential, verschiedene Faktoren zu berücksichtigen und dadurch komplexe Entscheidungsprozesse zu strukturieren und zu vereinfachen.
== Nachhaltigkeitsziele (SDG) ==
=== 🎓 SDG 7 (Affordable and clean energy) ===
Windenergieanlagen erzeugen Strom aus einer erneuerbaren Energiequelle und verursachen dabei während des Betriebs kaum CO2-Emissionen. Lediglich beim Bau der Windenergieanlagen wird CO2 ausgestoßen, allerdings in deutlich geringerem Maße als das bei vergleichbaren Formen der Stromerzeugung der Fall ist. Dadurch tragen Windenergieanlagen dazu bei, dass Menschen langfristig mit nachhaltiger und sauberer Energie versorgt werden. Um die Anlagen möglichst effizient zu nutzen, ist eine geeignete Standortwahl essenziell.
=== 🎓 SDG 11 (Sustainable cities and communities) ===
Nachhaltige Energieversorgung ist wichtig für Städte und Gemeinden. Windenergie kann Regionen unabhängiger von fossilen Brennstoffen machen und damit die Umweltbelastung verringern. Besonders angesichts wachsender Megacities und einer weltweit zunehmenden Bevölkerungszahl, ist eine solche umweltschonende Energieerzeugung sinnvoll und notwendig.
=== 🎓 SDG 13 (Climate action) ===
Windkraft hilft dabei, den Ausstoß von Treibhausgasen zu reduzieren und den Klimawandel zu bekämpfen. Im Vergleich zu anderen Stromerzeugungsquellen wird insbesondere das Treibhausgas Kohlenstoffdioxid eingespart. CO2 ist eines der wichtigsten Treibhausgase und trägt maßgeblich zum Klimawandel bei, indem es wie eine Art Wärmespeicher wirkt und einen großen Teil der Wärme in der Atmosphäre hält, der eigentlich von der Erde abgestrahlt wurde. Da Windenergieanlagen ohne Verbrennung fossiler Brennstoffe betrieben werden, entstehen nahezu keine CO2-Emissionen während des Betriebs.
=== 🎓 SDG 15 (Life on land) ===
Beim Bau von Windenergieanlagen muss die Natur geschützt werden. Deshalb ist die Standortwahl wichtig, damit Tiere, Pflanzen und Ökosysteme möglichst wenig beeinträchtigt werden. Insbesondere durch Bodenversiegelung oder Vogelschlag, haben Windenergieanlagen einen Einfluss auf die Umwelt. Um diesen Einfluss so gering wie möglich zu halten ist eine geeignete Standortwahl unabdingbar.
== Zielsetzung ==
Diese Lernressource zu ''Kurs:Mathematische Modellbildung/Themen/Windkraftanlagen'' in der Wikiversity hat das Ziel, einen geeigneten Standort zu finden für den Bau einer Windenergieanlage. Dabei sollen auf verschiedenen Niveaus (Sekundarstufe 1, Sekundarstufe 2 und Universitätsniveau) Möglichkeiten gezeigt werden, wie in der Schule mathematische Modelle eingesetzt werden können, um geeignete Standorte für Windenergieanlagen zu finden.
== Modellierungszyklen==
==Sekundarstufe 1==
*[[/Sekundarstufe1/]]
===Grundidee===
Für die Sekundarstufe 1 würde sich beispielsweise die mathematische Umsetzung einer in der Biologiedidaktik bekannten Unterrichtsmethode eignen. Diese Unterrichtsmethode heißt "Explizites Bewerten" und wurde vor allem durch Susanne Bögeholz geprägt. Ziel ist es, durch eine explizite Bewertung verschiedener Untersuchungskriterien zu einer Fragestellung ein gewichtetes Urteil zu fällen.
Die Gewichtung der Schülerinnen und Schüler kann dabei völlig individuell erfolgen und somit auch zu verschiedenen Ergebnissen führen.
Dafür erstellen sich die Lernenden eine Tabelle, indem sie verschiedene Bewertungskriterien festhalten und diese unterschiedlich gewichten, je nach Wichtigkeit, die sie für das Kriterium empfinden. Mögliche Bewertungskriterien für den Bau von Windenergieanlagen wären beispielsweise die Windstärke, der Abstand zu Häusern, die Naturverträglichkeit, die Nähe zu Siedlungen oder zu Wäldern, die Anzahl betroffener Menschen, Vogelzuggebiete, landwirtschaftliche Nutzung und Höhenlage.
Je nach Bewertung geben die Lernenden den Kriterien eine Punktzahl von 1 bis 3 (1 = negativ, 2 = neutral, 3 = positiv(vielleicht mit -1,0,1 Menschen interpretieren werte und Zahlen besser mit minus)) und können dann mithilfe der Formel mit den Gewichtungen eine Gesamtpunktzahl errechnen. Machen sie das für verschiedene Standorte, können Ergebnisse miteinander verglichen und relefktiert werden. Somit wird niedrigschwellig eine erste Möglichkeit zur Standortwahl bereits in der Sekundarstufe 1 angeboten.
===Ziele===
Das Ziel des ersten Modellierungszyklus besteht darin, dass Schülerinnen und Schüler ein Werkzeug kennenlernen, mit dem eine derartige komplexe Problemstellung angenähert und welches als Entscheidungshilfe verwendet werden kann. Der Fokus liegt hierbei nicht auf einer möglichst präzisen Annäherung an den realen Sachverhalt, sondern darin, dass Schülerinnen und Schüler ein Verständnis dafür entwickeln, dass komplexe Problemstellungen aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden und verschiedene Faktoren Einfluss nehmen können. Auch wird deutlich, dass einige Faktoren möglicherweise von höherer Bewandtnis sind als andere und dass unterschiedliche Gruppen in der Bevölkerung dabei verschiedene Interessen sowie daraus resultierend Meinungen und Schwerpunkte vertreten können.
===Mathematischer Hintergrund===
Das oben beschriebene Vorgehen für den ersten Modellierungszyklus ist entsprechend so gewählt, dass eine mathematische Betrachtung der Problemstellung mit den Methoden, die Schülerinnen und Schülern in der Sekundarstufe 1 zur Verfügung stehen, möglich wird. Die entsprechende Formel hierfür lautet:
:<math>\bar{x}_w = \frac{\sum_{i=1}^{n} w_i x_i}{\sum_{i=1}^{n} w_i}</math>
Dabei gilt:
* <math>\bar{x}_w</math>: gewichteter Mittelwert
* <math>x_i</math>: i-ter Wert, der für ein entsprechendes Merkmal vergeben wird
* <math>w_i</math>: Gewicht des i-ten Wertes
Mit Hilfe dieser Formel kann aus den vergebenen Punkten für jeden betrachteten Standort eine Gesamtpunktzahl ermittelt werden, die sich durch den gewichteten Mittelwert ergibt.
Alternativ kann die Rechnung auch ohne Kenntnis obiger Formel erfolgen, indem deren inhaltliche Bedeutung über die Prozentrechnung erarbeitet wird, die ebenfalls Bestandteil des Unterrichtsinhalts in der Sekundarstufe 1 ist [https://bildung.rlp.de/lehrplaene/seite/1 Lehrplan Mathematik Sek1]. Die Gewichtung eines jeden Kriteriums kann nicht nur als ganzzahliger Wert (bspw. dreifache Gewichtung), sondern auch als prozentualer Anteil der Summe aller Gewichtungen der betrachteten Kriterien dargestellt werden:
:<math>\frac{p}{100} = \frac{w_i}{\sum_{i=1}^{n} w_i}</math>
Anschließend kann mit dem auf diese Weise bestimmten Prozentsatz aus dem jeweiligen Grundwert, also der je Kriterium vergebenen Punktzahl, der Prozentwert errechnet werden:
:<math>W = \frac{p}{100} \times G</math>
Die Summe aller Prozentwerte, das heißt von allen Kategorien eines betrachteten Standortes, liefert dann ebenfalls das Ergebnis für den gewichteten Mittelwert, also die Gesamtpunktzahl für diesen Standort:
:<math>\bar{x}_w = \ W_1+ W_2+ ...+ W_n</math>
Der Vergleich der errechneten gewichteten Mittelwerte mittels einem der beiden oben beschriebenen Vorgehen liefert schließlich eine quantitative Aussage darüber, welcher der untersuchten Standorte sich am besten für den Bau von Windkraftanlagen eignet, unter Berücksichtigung der möglicherweise individuell vergebenen Gewichtung der Untersuchungskriterien. Die oben geschilderten Berechnungen können dabei mit einem Tabellenkalkulationsprogramm wie Libre Office Calc durchgeführt werden. Auf diese Weise lernen die Schülerinnen und Schüler auch den Umgang mit digitalen mathematischen Hilfsmitteln und wie sie diese sinnvoll für die zu untersuchende Problemstellung einsetzen können (-> näheres dann bei Umsetzung).
===Umsetzung===
Farbcodierung wichtig (Bedingte Formatierung)
wie können wir es hinkriegen zahlen mit Semantik belegen können
wir haben die Kodierung schon mit den Farben
Gesamtbewertung separat einfügen dass nicht so breit
Referenz für die Datei einfügen
==Sekundarstufe 2==
*[[/Sekundarstufe2/]]
===Grundidee===
Eine Windkraftanlage wandelt die Bewegungsenergie des Windes in elektrische Energie um. Um abzuschätzen, wie viel Leistung eine Anlage unter bestimmten Bedingungen maximal erzeugen kann, wird in der Physik und Technik ein mathematisches Modell verwendet. Dieses Modell beschreibt den Zusammenhang zwischen den Eigenschaften des Windes und den Abmessungen der Anlage.
Die theoretisch maximal nutzbare Leistung einer Windkraftanlage kann mit folgender Formel berechnet werden:
<math>P_\text{Wind} = \frac{1}{2} \rho A v^3</math>
Dabei bedeuten die einzelnen Größen:
* <math>P_\text{max}</math> – die theoretisch maximal erreichbare Leistung der Windkraftanlage in Watt (W)
* <math>\rho</math> – die Dichte der Luft in Kilogramm pro Kubikmeter (kg/m³)
* <math>A</math> – die vom Rotor überstrichene Fläche in Quadratmetern (m²)
* <math>v</math> – die Windgeschwindigkeit in Metern pro Sekunde (m/s)
Besonders relevant ist der Einfluss der Windgeschwindigkeit. Da sie kubisch, also in der dritten Potenz in die Formel eingeht, führt beispielsweise eine Verdopplung der Windgeschwindigkeit direkt zu einer Verachtfachung der theoretisch verfügbaren Leistung. Die Windgeschwindigkeit ist daher der wichtigste Faktor für den Energieertrag einer Windkraftanlage und soll im Folgenden speziell betrachtet werden. Um die Modellierung für Sekundarstufe 2 zu ermöglichen, gehen wir davon aus, dass in ganz Deutschland eine konstante Luftdichte von <math>\rho = 1{,}225\,\mathrm{\frac{kg}{m^3}}</math> herrscht, das entspricht trockener Luft bei 15 °C auf Meereshöhe. Außerdem gehen wir zur Vereinfachung von einem konstanten Wert der Rotorfläche A aus. Ein typischer Modellwert für moderne Onshore-Windkraftanlagen liegt bei <math>D = 140\,\mathrm{m}</math>. Daraus ergibt sich <math>A = \pi \cdot \left(\frac{140}{2}\right)^2 \approx 15\,400\,\mathrm{m^2}</math>.
Dadurch vereinfacht sich die Leistungsformel zu
<math>
P_\text{Wind}
=
\frac{1}{2}\rho A v^3
=
\frac{1}{2}\cdot 1{,}225\,\frac{\mathrm{kg}}{\mathrm{m}^3}\cdot 15\,400\,\mathrm{m}^2 \cdot v^3
=
9432{,}5\cdot v^3 \frac{\mathrm{kg}}{\mathrm{m}}
</math>
Nachdem die Leistungsformel hergeleitet wurde, soll nun die Windgeschwindigkeit als entscheidender Einflussfaktor näher untersucht werden. Dazu werden verschiedenen fiktiven Standorten in Deutschland (x-Werte) jeweils Windgeschwindigkeiten (y-Werte) zugeordnet. Die entstehenden Datenpunkte werden in GeoGebra dargestellt.
Anschließend wird mithilfe einer Polynomregression dritten Grades eine Funktion bestimmt, die den Zusammenhang zwischen dem Standort und der dort zu erwartenden Windgeschwindigkeit möglichst gut beschreibt. Die erhaltene Regressionsfunktion dient als mathematisches Modell für die Windverhältnisse an den betrachteten Standorten.
Im nächsten Schritt wird die Regressionsfunktion durch eine Kurvendiskussion untersucht. Insbesondere sollen Extremstellen bestimmt werden, um Standorte mit besonders hohen Windgeschwindigkeiten zu identifizieren. Aus dem Maximum der Funktion kann die größte zu erwartende Windgeschwindigkeit innerhalb des betrachteten Bereichs abgelesen beziehungsweise berechnet werden.
Diese maximale Windgeschwindigkeit wird anschließend in die zuvor hergeleitete Leistungsformel eingesetzt. Dadurch lässt sich abschätzen, an welchem der betrachteten Standorte die höchste theoretisch nutzbare Leistung einer Windkraftanlage erzielt werden kann. Auf diese Weise werden die Modelle zur Beschreibung der Windgeschwindigkeit und der Leistungsberechnung miteinander verknüpft.
Stadorte mit richten werte
eindimensionaler Definitionsbereich
Süden nach Norden Windertrag höher, an Küste höher keine Bebauung, Temp Wasser weniger aufheizen und Abkühlen, Land schneller d.h mehr Windströme
Winderträge are ins Landesinnere verschieben
Wie nimmt der Windertrag im Landesinneren ab
Rotationsgröße, Höhe
Vektoren (Windertrag) werden durch eine Funktion zugeordnet
Parameter eintragen Berechnungsvorschrift (Entfernung Küste, mittlere Windstärke, Bebauung, ...) Ende Skalarprodukt
*[[/Universitäts Niveau/]]
== Zielgruppe ==
Die Zielgruppen der Lernressource zum Thema ''Kurs:Mathematische Modellbildung/Themen/Windkraftanlagen'' sind
* Studierende im Fach
* Schüler:innen im Fach
== Aufgaben für Lernende / Studierende ==
Mit den folgenden Aufgaben zum Thema ''Kurs:Mathematische Modellbildung/Themen/Windkraftanlagen'' werden
== Literatur/Quellennachweise ==
<references/>
== Siehe auch ==
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* Link zur Quelle in Wikiversity: https://de.wikiversity.org/wiki/Kurs:Mathematische%20Modellbildung/Themen/Windkraftanlagen
* siehe auch weitere Informationen zu [[v:en:Wiki2Reveal|Wiki2Reveal]] und unter [https://niebert.github.io/Wiki2Reveal/index.html?domain=wikiversity&title=Kurs:Mathematische%20Modellbildung/Themen/Windkraftanlagen&author=Kurs:Mathematische%20Modellbildung&language=de&audioslide=yes&shorttitle=Windkraftanlagen&coursetitle=Kurs:Mathematische%20Modellbildung Wiki2Reveal-Linkgenerator].
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Jonas Dächert
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== Einleitung ==
[[Datei:2013-07-19 D300-0859 Achim-Lammerts Windpark-Gollenberg.jpg|miniatur|Windpark]]
Der Klimawandel zählt zu den größten gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. Die zunehmende Erderwärmung, häufigere Extremwetterereignisse sowie die Begrenztheit fossiler Energieträger machen eine nachhaltige und klimafreundliche Energieversorgung zunehmend notwendig. In diesem Zusammenhang kommt dem Ausbau erneuerbarer Energien eine bedeutende Rolle zu. Insbesondere Windenergieanlagen gelten als wichtiger Bestandteil der angestrebten Energiewende, da diese auf eine vergleichsweise emmissionsarme Art Strom erzeugen.
Die Planung solcher Anlagen ist allerdings ein komplexer Prozess und bedarf der Berücksichtigung vieler verschiedener Faktoren. Neben geeigneten Wind- und Wetterverhältnissen spielen die geographische Lage, wirtschaftliche Aspekte, Naturschutz und auch gesellschaftliche Akzeptanz eine entscheidende Rolle. In den vergangenen Jahren kam es dadurch immer wieder zu Landnutzungskonflikten bei der Planung und Umsetzung von Windenergieanlagen. Um diese Konflikte möglichst klein zu halten, ist eine langfristige und überlegte Planung im Vorhinein essenziell. An dieser Stelle haben mathematische Modelle das Potential, verschiedene Faktoren zu berücksichtigen und dadurch komplexe Entscheidungsprozesse zu strukturieren und zu vereinfachen.
== Nachhaltigkeitsziele (SDG) ==
=== 🎓 SDG 7 (Affordable and clean energy) ===
Windenergieanlagen erzeugen Strom aus einer erneuerbaren Energiequelle und verursachen dabei während des Betriebs kaum CO2-Emissionen. Lediglich beim Bau der Windenergieanlagen wird CO2 ausgestoßen, allerdings in deutlich geringerem Maße als das bei vergleichbaren Formen der Stromerzeugung der Fall ist. Dadurch tragen Windenergieanlagen dazu bei, dass Menschen langfristig mit nachhaltiger und sauberer Energie versorgt werden. Um die Anlagen möglichst effizient zu nutzen, ist eine geeignete Standortwahl essenziell.
=== 🎓 SDG 11 (Sustainable cities and communities) ===
Nachhaltige Energieversorgung ist wichtig für Städte und Gemeinden. Windenergie kann Regionen unabhängiger von fossilen Brennstoffen machen und damit die Umweltbelastung verringern. Besonders angesichts wachsender Megacities und einer weltweit zunehmenden Bevölkerungszahl, ist eine solche umweltschonende Energieerzeugung sinnvoll und notwendig.
=== 🎓 SDG 13 (Climate action) ===
Windkraft hilft dabei, den Ausstoß von Treibhausgasen zu reduzieren und den Klimawandel zu bekämpfen. Im Vergleich zu anderen Stromerzeugungsquellen wird insbesondere das Treibhausgas Kohlenstoffdioxid eingespart. CO2 ist eines der wichtigsten Treibhausgase und trägt maßgeblich zum Klimawandel bei, indem es wie eine Art Wärmespeicher wirkt und einen großen Teil der Wärme in der Atmosphäre hält, der eigentlich von der Erde abgestrahlt wurde. Da Windenergieanlagen ohne Verbrennung fossiler Brennstoffe betrieben werden, entstehen nahezu keine CO2-Emissionen während des Betriebs.
=== 🎓 SDG 15 (Life on land) ===
Beim Bau von Windenergieanlagen muss die Natur geschützt werden. Deshalb ist die Standortwahl wichtig, damit Tiere, Pflanzen und Ökosysteme möglichst wenig beeinträchtigt werden. Insbesondere durch Bodenversiegelung oder Vogelschlag, haben Windenergieanlagen einen Einfluss auf die Umwelt. Um diesen Einfluss so gering wie möglich zu halten ist eine geeignete Standortwahl unabdingbar.
== Zielsetzung ==
Diese Lernressource zu ''Kurs:Mathematische Modellbildung/Themen/Windkraftanlagen'' in der Wikiversity hat das Ziel, einen geeigneten Standort zu finden für den Bau einer Windenergieanlage. Dabei sollen auf verschiedenen Niveaus (Sekundarstufe 1, Sekundarstufe 2 und Universitätsniveau) Möglichkeiten gezeigt werden, wie in der Schule mathematische Modelle eingesetzt werden können, um geeignete Standorte für Windenergieanlagen zu finden.
== Modellierungszyklen==
==Sekundarstufe 1==
*[[/Sekundarstufe1/]]
===Grundidee===
Für die Sekundarstufe 1 würde sich beispielsweise die mathematische Umsetzung einer in der Biologiedidaktik bekannten Unterrichtsmethode eignen. Diese Unterrichtsmethode heißt "Explizites Bewerten" und wurde vor allem durch Susanne Bögeholz geprägt. Ziel ist es, durch eine explizite Bewertung verschiedener Untersuchungskriterien zu einer Fragestellung ein gewichtetes Urteil zu fällen.
Die Gewichtung der Schülerinnen und Schüler kann dabei völlig individuell erfolgen und somit auch zu verschiedenen Ergebnissen führen.
Dafür erstellen sich die Lernenden eine Tabelle, indem sie verschiedene Bewertungskriterien festhalten und diese unterschiedlich gewichten, je nach Wichtigkeit, die sie für das Kriterium empfinden. Mögliche Bewertungskriterien für den Bau von Windenergieanlagen wären beispielsweise die Windstärke, der Abstand zu Häusern, die Naturverträglichkeit, die Nähe zu Siedlungen oder zu Wäldern, die Anzahl betroffener Menschen, Vogelzuggebiete, landwirtschaftliche Nutzung und Höhenlage.
Je nach Bewertung geben die Lernenden den Kriterien eine Punktzahl von 1 bis 3 (1 = negativ, 2 = neutral, 3 = positiv(vielleicht mit -1,0,1 Menschen interpretieren werte und Zahlen besser mit minus)) und können dann mithilfe der Formel mit den Gewichtungen eine Gesamtpunktzahl errechnen. Machen sie das für verschiedene Standorte, können Ergebnisse miteinander verglichen und relefktiert werden. Somit wird niedrigschwellig eine erste Möglichkeit zur Standortwahl bereits in der Sekundarstufe 1 angeboten.
===Ziele===
Das Ziel des ersten Modellierungszyklus besteht darin, dass Schülerinnen und Schüler ein Werkzeug kennenlernen, mit dem eine derartige komplexe Problemstellung angenähert und welches als Entscheidungshilfe verwendet werden kann. Der Fokus liegt hierbei nicht auf einer möglichst präzisen Annäherung an den realen Sachverhalt, sondern darin, dass Schülerinnen und Schüler ein Verständnis dafür entwickeln, dass komplexe Problemstellungen aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden und verschiedene Faktoren Einfluss nehmen können. Auch wird deutlich, dass einige Faktoren möglicherweise von höherer Bewandtnis sind als andere und dass unterschiedliche Gruppen in der Bevölkerung dabei verschiedene Interessen sowie daraus resultierend Meinungen und Schwerpunkte vertreten können.
===Mathematischer Hintergrund===
Das oben beschriebene Vorgehen für den ersten Modellierungszyklus ist entsprechend so gewählt, dass eine mathematische Betrachtung der Problemstellung mit den Methoden, die Schülerinnen und Schülern in der Sekundarstufe 1 zur Verfügung stehen, möglich wird. Die entsprechende Formel hierfür lautet:
:<math>\bar{x}_w = \frac{\sum_{i=1}^{n} w_i x_i}{\sum_{i=1}^{n} w_i}</math>
Dabei gilt:
* <math>\bar{x}_w</math>: gewichteter Mittelwert
* <math>x_i</math>: i-ter Wert, der für ein entsprechendes Merkmal vergeben wird
* <math>w_i</math>: Gewicht des i-ten Wertes
Mit Hilfe dieser Formel kann aus den vergebenen Punkten für jeden betrachteten Standort eine Gesamtpunktzahl ermittelt werden, die sich durch den gewichteten Mittelwert ergibt.
Alternativ kann die Rechnung auch ohne Kenntnis obiger Formel erfolgen, indem deren inhaltliche Bedeutung über die Prozentrechnung erarbeitet wird, die ebenfalls Bestandteil des Unterrichtsinhalts in der Sekundarstufe 1 ist ([https://bildung.rlp.de/lehrplaene/seite/1 Lehrplan Mathematik Sek1]). Die Gewichtung eines jeden Kriteriums kann nicht nur als ganzzahliger Wert (bspw. dreifache Gewichtung), sondern auch als prozentualer Anteil der Summe aller Gewichtungen der betrachteten Kriterien dargestellt werden:
:<math>\frac{p}{100} = \frac{w_i}{\sum_{i=1}^{n} w_i}</math>
Anschließend kann mit dem auf diese Weise bestimmten Prozentsatz aus dem jeweiligen Grundwert, also der je Kriterium vergebenen Punktzahl, der Prozentwert errechnet werden:
:<math>W = \frac{p}{100} \times G</math>
Die Summe aller Prozentwerte, das heißt von allen Kategorien eines betrachteten Standortes, liefert dann ebenfalls das Ergebnis für den gewichteten Mittelwert, also die Gesamtpunktzahl für diesen Standort:
:<math>\bar{x}_w = \ W_1+ W_2+ ...+ W_n</math>
Der Vergleich der errechneten gewichteten Mittelwerte mittels einem der beiden oben beschriebenen Vorgehen liefert schließlich eine quantitative Aussage darüber, welcher der untersuchten Standorte sich am besten für den Bau von Windkraftanlagen eignet, unter Berücksichtigung der möglicherweise individuell vergebenen Gewichtung der Untersuchungskriterien. Die oben geschilderten Berechnungen können dabei mit einem Tabellenkalkulationsprogramm wie Libre Office Calc durchgeführt werden. Auf diese Weise lernen die Schülerinnen und Schüler auch den Umgang mit digitalen mathematischen Hilfsmitteln und wie sie diese sinnvoll für die zu untersuchende Problemstellung einsetzen können (-> näheres dann bei Umsetzung).
===Umsetzung===
Farbcodierung wichtig (Bedingte Formatierung)
wie können wir es hinkriegen zahlen mit Semantik belegen können
wir haben die Kodierung schon mit den Farben
Gesamtbewertung separat einfügen dass nicht so breit
Referenz für die Datei einfügen
==Sekundarstufe 2==
*[[/Sekundarstufe2/]]
===Grundidee===
Eine Windkraftanlage wandelt die Bewegungsenergie des Windes in elektrische Energie um. Um abzuschätzen, wie viel Leistung eine Anlage unter bestimmten Bedingungen maximal erzeugen kann, wird in der Physik und Technik ein mathematisches Modell verwendet. Dieses Modell beschreibt den Zusammenhang zwischen den Eigenschaften des Windes und den Abmessungen der Anlage.
Die theoretisch maximal nutzbare Leistung einer Windkraftanlage kann mit folgender Formel berechnet werden:
<math>P_\text{Wind} = \frac{1}{2} \rho A v^3</math>
Dabei bedeuten die einzelnen Größen:
* <math>P_\text{max}</math> – die theoretisch maximal erreichbare Leistung der Windkraftanlage in Watt (W)
* <math>\rho</math> – die Dichte der Luft in Kilogramm pro Kubikmeter (kg/m³)
* <math>A</math> – die vom Rotor überstrichene Fläche in Quadratmetern (m²)
* <math>v</math> – die Windgeschwindigkeit in Metern pro Sekunde (m/s)
Besonders relevant ist der Einfluss der Windgeschwindigkeit. Da sie kubisch, also in der dritten Potenz in die Formel eingeht, führt beispielsweise eine Verdopplung der Windgeschwindigkeit direkt zu einer Verachtfachung der theoretisch verfügbaren Leistung. Die Windgeschwindigkeit ist daher der wichtigste Faktor für den Energieertrag einer Windkraftanlage und soll im Folgenden speziell betrachtet werden. Um die Modellierung für Sekundarstufe 2 zu ermöglichen, gehen wir davon aus, dass in ganz Deutschland eine konstante Luftdichte von <math>\rho = 1{,}225\,\mathrm{\frac{kg}{m^3}}</math> herrscht, das entspricht trockener Luft bei 15 °C auf Meereshöhe. Außerdem gehen wir zur Vereinfachung von einem konstanten Wert der Rotorfläche A aus. Ein typischer Modellwert für moderne Onshore-Windkraftanlagen liegt bei <math>D = 140\,\mathrm{m}</math>. Daraus ergibt sich <math>A = \pi \cdot \left(\frac{140}{2}\right)^2 \approx 15\,400\,\mathrm{m^2}</math>.
Dadurch vereinfacht sich die Leistungsformel zu
<math>
P_\text{Wind}
=
\frac{1}{2}\rho A v^3
=
\frac{1}{2}\cdot 1{,}225\,\frac{\mathrm{kg}}{\mathrm{m}^3}\cdot 15\,400\,\mathrm{m}^2 \cdot v^3
=
9432{,}5\cdot v^3 \frac{\mathrm{kg}}{\mathrm{m}}
</math>
Nachdem die Leistungsformel hergeleitet wurde, soll nun die Windgeschwindigkeit als entscheidender Einflussfaktor näher untersucht werden. Dazu werden verschiedenen fiktiven Standorten in Deutschland (x-Werte) jeweils Windgeschwindigkeiten (y-Werte) zugeordnet. Die entstehenden Datenpunkte werden in GeoGebra dargestellt.
Anschließend wird mithilfe einer Polynomregression dritten Grades eine Funktion bestimmt, die den Zusammenhang zwischen dem Standort und der dort zu erwartenden Windgeschwindigkeit möglichst gut beschreibt. Die erhaltene Regressionsfunktion dient als mathematisches Modell für die Windverhältnisse an den betrachteten Standorten.
Im nächsten Schritt wird die Regressionsfunktion durch eine Kurvendiskussion untersucht. Insbesondere sollen Extremstellen bestimmt werden, um Standorte mit besonders hohen Windgeschwindigkeiten zu identifizieren. Aus dem Maximum der Funktion kann die größte zu erwartende Windgeschwindigkeit innerhalb des betrachteten Bereichs abgelesen beziehungsweise berechnet werden.
Diese maximale Windgeschwindigkeit wird anschließend in die zuvor hergeleitete Leistungsformel eingesetzt. Dadurch lässt sich abschätzen, an welchem der betrachteten Standorte die höchste theoretisch nutzbare Leistung einer Windkraftanlage erzielt werden kann. Auf diese Weise werden die Modelle zur Beschreibung der Windgeschwindigkeit und der Leistungsberechnung miteinander verknüpft.
Stadorte mit richten werte
eindimensionaler Definitionsbereich
Süden nach Norden Windertrag höher, an Küste höher keine Bebauung, Temp Wasser weniger aufheizen und Abkühlen, Land schneller d.h mehr Windströme
Winderträge are ins Landesinnere verschieben
Wie nimmt der Windertrag im Landesinneren ab
Rotationsgröße, Höhe
Vektoren (Windertrag) werden durch eine Funktion zugeordnet
Parameter eintragen Berechnungsvorschrift (Entfernung Küste, mittlere Windstärke, Bebauung, ...) Ende Skalarprodukt
*[[/Universitäts Niveau/]]
== Zielgruppe ==
Die Zielgruppen der Lernressource zum Thema ''Kurs:Mathematische Modellbildung/Themen/Windkraftanlagen'' sind
* Studierende im Fach
* Schüler:innen im Fach
== Aufgaben für Lernende / Studierende ==
Mit den folgenden Aufgaben zum Thema ''Kurs:Mathematische Modellbildung/Themen/Windkraftanlagen'' werden
== Literatur/Quellennachweise ==
<references/>
== Siehe auch ==
* [[Wiki2Reveal]]
== Seiteninformation ==
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=== Wiki2Reveal ===
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Auftakt online: 9. Juni, Workshop am 25./26. Juni 2026
|'''Ort'''|
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| '''Workshop''' |
[https://aspb.de/angebote/workshops/wikiversum/ Spezialbestände im Wikiversum sichtbar machen – Praxisworkshop für Spezialbibliotheken]
|'''Veranstalter'''|
[https://aspb.de/ Arbeitsgemeinschaft der Spezialbibliotheken e.V.]
| '''Ziel''' |
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| '''Termin'''|
Auftakt online: 9. Juni <br>
Workshop am 25./26. Juni 2026
|'''Ort'''|
[https://www.dfi.de/ Deutsch-Französisches Institut in Ludwigsburg]
| '''Referentinnen''' |
Ulrike Blumenthal (DHI Paris), [[Benutzer:Jeb|Jens Bemme]] (SLUB Dresden)
}}
== Vorabtreffen online ==
* Begrüßung und Vorstellungsrunde
: Kurzvorstellung Ulrike: [[Projekt:Deutsches Historisches Institut Paris 2025]]
: Jens: [[s:Tafellieder|Tafellieder]]
* Alle: Erstellen eines Benutzerkontos
* Erste Edits in Wikisource
: [[s:Kesselsdorf und Maxen – Zwei Winterschlachten bei Dresden]]
: [[s:Mitteilungen des Vereins für Chemnitzer Geschichte Dritter und Vierter Band]]
: [[s:Index:Die Gartenlaube (1899)]]
: [[s:Die Krankenpflege]]
: [[s:Dresdner Geschichtsblätter Band 6 (1913 bis 1916)]]
: [[s:Index:Besucherbuch Kurfürstlich-Königlichen Bibliothek Dresden 1753-1813.djvu]] ...
* Gemeinsame Projekte suchen & finden ...
== Workshop ==
=== Wikisource-Projekte ===
=== Commons ===
=== Wikidata ===
== Bibliothek ==
; Weitere Themen
* Langzeitarchivierung über Commons und Internet Archive hinaus?
; neue Projektideen
* Comics?
; Literatur
== Galerie ==
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Jahresbericht des Doppelheims fuer deutsche Erzieherinnen und deutsche Maedchen 1888-1889.pdf|[[s:Vierter Jahresbericht des Doppelheims für deutsche Erzieherinnen und deutsche Mädchen 1888-1889]]
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Auftakt online: 9. Juni <br>
Workshop am 25./26. Juni 2026
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| '''Referentinnen''' |
Ulrike Blumenthal (DHI Paris), [[Benutzer:Jeb|Jens Bemme]] (SLUB Dresden)
}}
== Vorabtreffen online ==
* Begrüßung und Vorstellungsrunde
: Kurzvorstellung Ulrike: [[Projekt:Deutsches Historisches Institut Paris 2025]]
: Jens: [[s:Tafellieder|Tafellieder]]
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* Gemeinsame Projekte suchen & finden ...
== Workshop ==
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| '''Referentinnen''' |
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== Vorabtreffen online ==
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: Jens: [[s:Tafellieder|Tafellieder]]
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* Austauch über mögliche Bestände zur Bereitstellung im Wikiversum
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* Begrüßung und Vorstellungsrunde
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: Jens: [[s:Tafellieder|Tafellieder]]
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=== Wikisource-Projekte ===
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Ulrike Blumenthal, Jens Bemme: Die Erschließung von Spezialbeständen mit Wikidata, Wikisource & Co. Ein Pilotprojekt der Bibliothek des DHI Paris, Dez 2025, Vortrag auf der #vBIB25, [https://opus4.kobv.de/opus4-bib-info/frontdoor/index/index/docId/20028/ urn:nbn:de:0290-opus4-200284]
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== Vorabtreffen online ==
* Begrüßung und Vorstellungsrunde
: Kurzvorstellung Ulrike: [[Projekt:Deutsches Historisches Institut Paris 2025]]
: Jens: [[s:Tafellieder|Tafellieder]]
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* Erste Edits in [https://de.wikisource.org/wiki/Hauptseite Wikisource]
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* Gemeinsame Projekte suchen & finden ...
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Ulrike Blumenthal, Jens Bemme: Die Erschließung von Spezialbeständen mit Wikidata, Wikisource & Co. Ein Pilotprojekt der Bibliothek des DHI Paris, Dez 2025, Vortrag auf der #vBIB25, [https://opus4.kobv.de/opus4-bib-info/frontdoor/index/index/docId/20028/ urn:nbn:de:0290-opus4-200284]
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== Vorabtreffen online ==
* Begrüßung und Vorstellungsrunde
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: Jens: [[s:Tafellieder|Tafellieder]]
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* Austauch über mögliche Bestände zur Bereitstellung im Wikiversum
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== Workshop ==
=== Wikisource-Projekte ===
=== Commons ===
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== Offene Fragen und Herausforderungen ==
* Langzeitarchivierung über Commons und Internet Archive hinaus?
== Neue Projektideen ==
* Comics?
== Literatur ==
*Ulrike Blumenthal, Jens Bemme: Die Erschließung von Spezialbeständen mit Wikidata, Wikisource & Co. Ein Pilotprojekt der Bibliothek des DHI Paris, Dez 2025, Vortrag auf der #vBIB25, [https://opus4.kobv.de/opus4-bib-info/frontdoor/index/index/docId/20028/ urn:nbn:de:0290-opus4-200284]
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[[Kategorie:Bibliothek]]
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~2026-33490-25
41625
/* Offene Fragen und Herausforderungen */
1093501
wikitext
text/x-wiki
{{Kurs Box
| '''Workshop''' |
[https://aspb.de/angebote/workshops/wikiversum/ Spezialbestände im Wikiversum sichtbar machen – Praxisworkshop für Spezialbibliotheken]
|'''Veranstalter'''|
[https://aspb.de/ Arbeitsgemeinschaft der Spezialbibliotheken e.V.]
| '''Ziel''' |
Mehr Edits wagen!
| '''Termin'''|
Auftakt online: 9. Juni <br>
Workshop am 25./26. Juni 2026
|'''Ort'''|
[https://www.dfi.de/ Deutsch-Französisches Institut in Ludwigsburg]
| '''Referentinnen''' |
Ulrike Blumenthal (DHI Paris), [[Benutzer:Jeb|Jens Bemme]] (SLUB Dresden)
}}
== Vorabtreffen online ==
* Begrüßung und Vorstellungsrunde
: Kurzvorstellung Ulrike: [[Projekt:Deutsches Historisches Institut Paris 2025]]
: Jens: [[s:Tafellieder|Tafellieder]]
* Erstellen eines Benutzerkontos
* Erste Edits in [https://de.wikisource.org/wiki/Hauptseite Wikisource]
: [[s:Kesselsdorf und Maxen – Zwei Winterschlachten bei Dresden]]
: [[s:Mitteilungen des Vereins für Chemnitzer Geschichte Dritter und Vierter Band]]
: [[s:Index:Die Gartenlaube (1899)]]
: [[s:Die Krankenpflege]]
: [[s:Dresdner Geschichtsblätter Band 6 (1913 bis 1916)]]
: [[s:Index:Besucherbuch Kurfürstlich-Königlichen Bibliothek Dresden 1753-1813.djvu]] ...
* Austauch über mögliche Bestände zur Bereitstellung im Wikiversum
* Gemeinsame Projekte suchen & finden ...
== Workshop ==
=== Wikisource-Projekte ===
=== Commons ===
=== Wikidata ===
== Offene Fragen und Herausforderungen ==
* Langzeitarchivierung über Commons und Internet Archive hinaus?
* Aufbewahrung der digitalisierten Dokumente? In welchem Format?
== Neue Projektideen ==
* Comics?
== Literatur ==
*Ulrike Blumenthal, Jens Bemme: Die Erschließung von Spezialbeständen mit Wikidata, Wikisource & Co. Ein Pilotprojekt der Bibliothek des DHI Paris, Dez 2025, Vortrag auf der #vBIB25, [https://opus4.kobv.de/opus4-bib-info/frontdoor/index/index/docId/20028/ urn:nbn:de:0290-opus4-200284]
== Galerie ==
<gallery>
Jahresbericht des Doppelheims fuer deutsche Erzieherinnen und deutsche Maedchen 1888-1889.pdf|[[s:Vierter Jahresbericht des Doppelheims für deutsche Erzieherinnen und deutsche Mädchen 1888-1889]]
Wikisource-Broschüre.pdf|Wikisource-Broschüre, 2019
Wikidata-Broschüre.pdf|Wikidata-Broschüre, 2019
Wikimedia Commons web.pdf|Infobroschüre Wikimedia Commons, 2016
Cover of Wikipedia and Academic Libraries (page 1 crop).jpg|''[[s:en:Wikipedia and Academic Libraries: A Global Project|Wikipedia and Academic Libraries: A Global Project, 2021]]''
Wikimedia_logo_family_complete-2023.svg|Wikimedia logo family 2023
Die_Datenlaube_green_edition.jpg
</gallery>
[[Kategorie:Bibliothek]]
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1093502
1093501
2026-06-05T16:06:00Z
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41625
1093502
wikitext
text/x-wiki
{{Kurs Box
| '''Workshop''' |
[https://aspb.de/angebote/workshops/wikiversum/ Spezialbestände im Wikiversum sichtbar machen – Praxisworkshop für Spezialbibliotheken]
|'''Veranstalter'''|
[https://aspb.de/ Arbeitsgemeinschaft der Spezialbibliotheken e.V.]
| '''Ziel''' |
Workflow kennenlernen für die Erschließung von Spezialbeständen im Wikiversum <br>
Mehr Edits wagen!
| '''Termin'''|
Auftakt online: 9. Juni <br>
Workshop am 25./26. Juni 2026
|'''Ort'''|
[https://www.dfi.de/ Deutsch-Französisches Institut in Ludwigsburg]
| '''Referentinnen''' |
Ulrike Blumenthal (DHI Paris), [[Benutzer:Jeb|Jens Bemme]] (SLUB Dresden)
}}
== Vorabtreffen online ==
* Begrüßung und Vorstellungsrunde
: Kurzvorstellung Ulrike: [[Projekt:Deutsches Historisches Institut Paris 2025]]
: Jens: [[s:Tafellieder|Tafellieder]]
* Erstellen eines Benutzerkontos
* Erste Edits in [https://de.wikisource.org/wiki/Hauptseite Wikisource]
: [[s:Kesselsdorf und Maxen – Zwei Winterschlachten bei Dresden]]
: [[s:Mitteilungen des Vereins für Chemnitzer Geschichte Dritter und Vierter Band]]
: [[s:Index:Die Gartenlaube (1899)]]
: [[s:Die Krankenpflege]]
: [[s:Dresdner Geschichtsblätter Band 6 (1913 bis 1916)]]
: [[s:Index:Besucherbuch Kurfürstlich-Königlichen Bibliothek Dresden 1753-1813.djvu]] ...
* Austauch über mögliche Bestände zur Bereitstellung im Wikiversum
* Gemeinsame Projekte suchen & finden ...
== Workshop ==
=== Wikisource-Projekte ===
=== Commons ===
=== Wikidata ===
== Offene Fragen und Herausforderungen ==
* Langzeitarchivierung über Commons und Internet Archive hinaus?
* Aufbewahrung der digitalisierten Dokumente? In welchem Format?
== Neue Projektideen ==
* Comics?
== Literatur ==
*Ulrike Blumenthal, Jens Bemme: Die Erschließung von Spezialbeständen mit Wikidata, Wikisource & Co. Ein Pilotprojekt der Bibliothek des DHI Paris, Dez 2025, Vortrag auf der #vBIB25, [https://opus4.kobv.de/opus4-bib-info/frontdoor/index/index/docId/20028/ urn:nbn:de:0290-opus4-200284]
== Galerie ==
<gallery>
Jahresbericht des Doppelheims fuer deutsche Erzieherinnen und deutsche Maedchen 1888-1889.pdf|[[s:Vierter Jahresbericht des Doppelheims für deutsche Erzieherinnen und deutsche Mädchen 1888-1889]]
Wikisource-Broschüre.pdf|Wikisource-Broschüre, 2019
Wikidata-Broschüre.pdf|Wikidata-Broschüre, 2019
Wikimedia Commons web.pdf|Infobroschüre Wikimedia Commons, 2016
Cover of Wikipedia and Academic Libraries (page 1 crop).jpg|''[[s:en:Wikipedia and Academic Libraries: A Global Project|Wikipedia and Academic Libraries: A Global Project, 2021]]''
Wikimedia_logo_family_complete-2023.svg|Wikimedia logo family 2023
Die_Datenlaube_green_edition.jpg
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[[Kategorie:Bibliothek]]
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Kommutativer Ring/Nullteilergraph/Definition
0
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1093533
1081169
2026-06-06T07:35:13Z
Bocardodarapti
2041
1093533
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Definition{{{opt|}}}
|Text=
Zu einem
{{
Definitionslink
|Prämath=
|kommutativen Ring|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= R |SZ=}} nennt man den
{{
Definitionslink
|Prämath=
|Graphen|
|Kontext=Relation|
|SZ=
}}
auf der Knotenmenge {{math|term= R |SZ=,}} bei dem zwei Elemente
{{
Relationskette
| a,b
| \in | R
||
||
||
|SZ=
}}
genau dann miteinander verbunden sind, wenn
{{
Relationskette/display
| ab
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
ist, den
{{
Definitionswort
|Prämath=
|Nullteilergraphen|
|msw=Nullteilergraph
|SZ=
}}
zu {{math|term= R |SZ=.}}
|Textart=Definition
|Kategorie=Theorie der Nullteilergraphen von endlichen kommutativen Ringen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Definitionswort=Nullteilergraph
|Definitionswort2=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=wd
}}
kif2iipp0kahdxv2bza9y7rbh4wrc8g
Nullteilergraph/Z mod 10/Aufgabe
0
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1081175
2026-06-06T07:32:14Z
Bocardodarapti
2041
1093530
wikitext
text/x-wiki
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Mathematischer Text/Aufgabe{{{opt|}}}
|Text=
Skizziere{{n Sie}} den
{{
Definitionslink
|Prämath=
|Nullteilergraphen|
|Kontext=|
|SZ=
}}
zum Ring {{math|term= {{op:Zmod|10|}} |SZ=}} überschneidungsfrei.
|Textart=Aufgabe
|Kategorie=Theorie der Nullteilergraphen von endlichen kommutativen Ringen
|Kategorie2=Theorie der Restklassenringe von Z
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|Bearbeitungsstand=wd
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rueu5anezhrwkss7dwbtkdsk7q4rdzr
Nullteilergraph/Z mod 15/Aufgabe
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2026-06-06T07:35:55Z
Bocardodarapti
2041
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{{
Mathematischer Text/Aufgabe{{{opt|}}}
|Text=
Skizziere{{n Sie}} den
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Definitionslink
|Prämath=
|Nullteilergraphen|
|Kontext=|
|SZ=
}}
zum Ring {{math|term= {{op:Zmod|15|}} |SZ=}} überschneidungsfrei.
|Textart=Aufgabe
|Kategorie=Theorie der Nullteilergraphen von endlichen kommutativen Ringen
|Kategorie2=Theorie der Restklassenringe von Z
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|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Punkte=2
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|Autor=
|Bearbeitungsstand=wd
}}
oi009h5je621shk8l22k7swdyv59alu
Nullteilergraph/Sterngraph/Körper/Aufgabe
0
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Bocardodarapti
2041
1093536
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Aufgabe{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten den
{{
Definitionslink
|Prämath=
|Nullteilergraphen|
|Kontext=|
|SZ=
}}
zu einem endlichen
{{
Definitionslink
|Prämath=
|kommutativen Ring|
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}}
{{math|term= R |SZ=.}}
{{
Aufzählung2
|Zeige{{n Sie}} für einen endlichen
{{
Definitionslink
|Prämath=
|Körper|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= K |SZ=,}} dass der zugehörige Nullteilergraph ein
{{
Definitionslink
|Prämath=
|Sterngraph|
|Kontext=|
|SZ=
}}
ist.
|{{ManSie|Man gebe|Geben Sie}} ein Beispiel für einen endlichen kommutativen Ring, der kein Körper ist, für den aber der Nullteilergraph ein Sterngraph ist.
}}
|Textart=Aufgabe
|Kategorie=Theorie der Nullteilergraphen von endlichen kommutativen Ringen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
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|Punkte=4
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|p2=2
|Lösung=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=wd
}}
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Kurs:Diskrete Mathematik/28/Klausur
106
171336
1093524
1093430
2026-06-05T22:05:00Z
Bocardodarapti
2041
1093524
wikitext
text/x-wiki
{{
Klausur19
|Diskrete Mathematik/Gemischte Definitionsabfrage/28/Aufgabe|p|||
|Diskrete Mathematik/Gemischte Satzabfrage/28/Aufgabe|p|||
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|/Aufgabe|p|||
|/Aufgabe|p|||
|Zwei Eimer/7 und 10/1/Aufgabe|p|||
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|KgV/Erste Zahlen/Verhalten/2/Aufgabe|p|||
|Gruppentheorie/Kommutativ/Äquivalenz zu Untergruppe/Eigenschaften/Fakt/Beweis/Aufgabe|p|||
|Kein Ringhomomorphismus/R nach Q/Aufgabe|p|||
|Restklassenkörper/Z mod 17/Inverses Element zu 8/Aufgabe|p|||
|Formaler Potenzreihenring/Eine Variable/Konstante nicht null, dann Einheit/Fakt/Beweis/Aufgabe|p|||
|Folge/Erzeugende Funktion/Lineare Rekursion/Fakt/Beweis/Aufgabe|p|||
|/Aufgabe|p|||
|/Aufgabe|p|||
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|/Aufgabe|p|||
|/Aufgabe|p|||
|/Aufgabe|p|||
|Textart=Klausur
|Kategorie=Diskrete Mathematik
|Kategorie2=
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|Bearbeitungsstand=
|opt2={{{opt2|}}}
|pdf=.pdf
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Ungerichteter Graph/Verbunden/Äquivalenzrelation/Fakt/Beweis/Aufgabe
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2026-06-05T21:44:35Z
Bocardodarapti
2041
Automatische Zusammenfassung: Die Seite wurde neu angelegt.
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text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Aufgabe{{{opt|}}}
|Text=
Zeige{{n Sie}}, dass die
{{
Definitionslink
|Verbundenheit|
|Kontext=Graph|
|SZ=
}}
zwischen Knotenpunkten in einem
{{
Definitionslink
|Graphen|
|Kontext=diskret|
|SZ=
}}
{{
Relationskette
| G
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||
||
||
|SZ=
}}
eine
{{
Definitionslink
|Äquivalenzrelation|
|Kontext=|
|SZ=
}}
auf der Knotenmenge {{math|term= V |SZ=}} ist.
|Textart=Aufgabe
|Kategorie=Siehe
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|Kategorie3=
|Objektkategorie=
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|Punkte=3
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|Autor=
|Bearbeitungsstand=wd
}}
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Baum/Blatt/Fakt/Beweis/Aufgabe
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Bocardodarapti
2041
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wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Aufgabe{{{opt|}}}
|Text=
Beweise{{n Sie}} den Satz über Blätter an einem Baum.
|Textart=Aufgabe
|Kategorie=Siehe
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|Kategorie3=
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|Stichwort=3
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|Bearbeitungsstand=wd
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q1mg8mk12slom2laq7l0iq1dxw96knd
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1093518
2026-06-05T21:59:58Z
Bocardodarapti
2041
1093521
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Aufgabe{{{opt|}}}
|Text=
Beweise{{n Sie}} den Satz über Blätter an einem Baum.
|Textart=Aufgabe
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|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Punkte=3
|Lösung=
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|Bearbeitungsstand=wd
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9olas4ahsrg1zfbl8rber8ix6lamvgn
Baum/Blatt/Fakt/Beweis/Aufgabe/Lösung
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2026-06-05T21:57:24Z
Bocardodarapti
2041
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wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Lösung{{{opt|}}}
|Text=
{{:Baum/Blatt/Fakt/Beweis|opt=Text}}
|Textart=Lösung
|Kategorie=Siehe
|Kategorie2=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=wd
}}
70k340h19nxwktif4m0e7khzy4znflb
Kategorie:Theorie der Nullteilergraphen von endlichen kommutativen Ringen/Aufgaben
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Bocardodarapti
2041
Automatische Zusammenfassung: Die Seite wurde neu angelegt.
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wikitext
text/x-wiki
{{Aufgaben-Kategorie unter}}
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Kategorie:Theorie der Nullteilergraphen von endlichen kommutativen Ringen
14
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2026-06-06T07:34:18Z
Bocardodarapti
2041
Automatische Zusammenfassung: Die Seite wurde neu angelegt.
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wikitext
text/x-wiki
{{
Theorie-Kategorie unter{{{opt|}}}
|Theorie der endlichen kommutativen Ringe|Nullteilergraph
|Theorie der ungerichteten Graphen|Nullteilergraph
|Theorie der Nullteiler (kommutative Ringe)|Nullteilergraph}}
lwvs2v9oo8zgundpqvf17i31nnrfjxk
Kategorie:Theorie der Nullteilergraphen von endlichen kommutativen Ringen/Definitionen
14
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2026-06-06T07:35:28Z
Bocardodarapti
2041
Automatische Zusammenfassung: Die Seite wurde neu angelegt.
1093534
wikitext
text/x-wiki
{{Definitions-Kategorie unter}}
ls4sw8lzp64qkyjccp3etf8xupqojj9
Endliche Ringe/Nullteilergraph/Homomorphismus/Aufgabe
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2026-06-06T08:03:53Z
Bocardodarapti
2041
Automatische Zusammenfassung: Die Seite wurde neu angelegt.
1093537
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Aufgabe{{{opt|}}}
|Text=
Es seien {{mathl|term= R,S |SZ=}} endliche kommutative Ringe, es sei
{{
Abbildung
|name= \varphi
| R | S
||
|SZ=
}}
ein
{{
Definitionslink
|Prämath=
|Ringhomomorphismus|
|Kontext=|
|SZ=
}}
und es sei {{math|term= G |SZ=}} der
{{
Definitionslink
|Prämath=
|Nullteilergraph|
|Kontext=|
|SZ=
}}
zu {{math|term= R |SZ=}} und {{math|term= H |SZ=}} der Nullteilergraph zu {{math|term= S |SZ=.}}
{{
Aufzählung5
|Zeige{{n Sie}}, dass {{math|term= \varphi |SZ=}} einen
{{
Definitionslink
|Prämath=
|schwachen Graphhomomorphismus|
|Kontext=|
|SZ=
}}
von {{math|term= G |SZ=}} nach {{math|term= H |SZ=}} induziert.
|Es sei {{math|term= \varphi |SZ=}}
{{
Definitionslink
|Prämath=
|injektiv|
|Kontext=|
|SZ=.
}}
Zeige{{n Sie}}, dass {{math|term= \varphi |SZ=}} einen
{{
Zusatz/Klammer
|text=echten|
|ISZ=|ESZ=
}}
{{
Definitionslink
|Prämath=
|Graphhomomorphismus|
|Kontext=|
|SZ=
}}
von {{math|term= G |SZ=}} nach {{math|term= H |SZ=}} induziert, wodurch {{math|term= G |SZ=}} zu einem
{{
Definitionslink
|Prämath=
|vollen Untergraphen|
|Kontext=|
|SZ=
}}
von {{math|term= H |SZ=}} wird.
|{{ManSie|Man gebe|Geben Sie}} ein Beispiel, dass {{math|term= \varphi |SZ=}} keinen
{{
Zusatz/Klammer
|text=echten|
|ISZ=|ESZ=
}}
Graphhomomorphismus induziert.
|Es sei nun
{{
Relationskette
| R
|| S
||
||
||
|SZ=
}}
und {{math|term= \varphi |SZ=}} ein
{{
Definitionslink
|Prämath=
|Ringautomorphismus|
|Kontext=|
|SZ=.
}}
Zeige{{n Sie}}, dass dadurch ein
{{
Definitionslink
|Prämath=
|Graphautomorphismus|
|Kontext=|
|SZ=
}}
induziert wird.
|{{ManSie|Man gebe|Geben Sie}} ein Beispiel für einen endlichen kommutativen Ring {{math|term= R |SZ=}} und einen Graphautomorphismus des Nullteilergraphen, der nicht von einem Ringautomorphismus herrührt.
}}
|Textart=Aufgabe
|Kategorie=Theorie der Nullteilergraphen von endlichen kommutativen Ringen
|Kategorie2=Theorie der Homomorphismen von ungerichteten Graphen
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Punkte=5
|p1=1
|p2=1
|p3=1
|p4=1
|p5=1
|Lösung=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=wd
}}
nwyiwq3hbuni05txp9lf5gdb8zw859f
Benutzer:Paul Sutermeister/Präsentation
2
171433
1093540
2026-06-06T08:19:00Z
Paul Sutermeister
37610
Paul Sutermeister verschob die Seite [[Benutzer:Paul Sutermeister/Präsentation]] nach [[Kurs:Personal Skills (Handelsdiplom VSH)/Präsentation]]: inhaltlich ausgereift/bereinigt
1093540
wikitext
text/x-wiki
#WEITERLEITUNG [[Kurs:Personal Skills (Handelsdiplom VSH)/Präsentation]]
c3y8k1yuuy5vqzg4uhau2vr3iyz4bdo
Endliche Ringe/Nullteilergraph/Homomorphismus/Aufgabe/Lösung
0
171434
1093544
2026-06-06T08:56:23Z
Bocardodarapti
2041
Automatische Zusammenfassung: Die Seite wurde neu angelegt.
1093544
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Lösung{{{opt|}}}
|Text=
{{
Aufzählung5
|Es seien
{{
Relationskette
| r_1,r_2
| \in | R
||
||
||
|SZ=.
}}
Aus
{{
Relationskette
| r_1 r_2
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
folgt direkt
{{
Relationskette/display
| \varphi {{makl| r_1 }} \varphi {{makl| r_2 |}}
|| \varphi {{makl| r_1 r_2 |}}
|| \varphi {{makl| 0 |}}
|| 0
||
|SZ=.
}}
Deshalb werden im Nullteilergraphen {{math|term= G |SZ=}} verbundene Knotenpunkte auf einem gemeinsamen Punkt abgebildet oder aber auf ein Punktepaar, das ebenfalls verbunden ist. Dies bedeutet schwacher Homomorphismus.
|In injektiven Fall ist der Fall, dass zwei Punkte zusammenfallen, ausgeschlossen. Nach (1) liegt also ein injektiver Graphhomomorphismus vor, mit dem wir direkt {{math|term= G |SZ=}} als einen Untergraphen von {{math|term= H |SZ=}} auffassen können. Wenn in {{math|term= H |SZ=}} eine Kante zwishen
{{
Relationskette
| r_1,r_2
| \in | R
| \subseteq | S
||
||
|SZ=
}}
vorliegt, so ist
{{
Relationskette
| r_1 r_2
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
in {{math|term= S |SZ=,}} aber dann auch in {{math|term= R |SZ=.}} Deshalb ist {{math|term= G |SZ=}} ein voller Untergraph.
|Es sei
{{
Relationskette
| S
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
der Nullring und {{math|term= R |SZ=}} nicht der Nullring mit der Nullabbildung
{{
Abbildung
|name= \varphi
| R | 0
||
|SZ=.
}}
Dabei wird die Nullteilerkante zwischen
{{
mathkor|term1=
0
|und|term2=
1
|SZ=
}}
nicht auf eine Kante abgebildet, da die beiden Endpunkte vereinigt werden.
|Dies folgt direkt aus (2).
|Es sei
{{
Relationskette
| R
|| {{op:Zmod|3|}}
||
||
||
|SZ=,
}}
im zugehörigen Nullteilergraphen ist {{math|term= 0 |SZ=}} mit {{math|term= 1 |SZ=}} und mit {{math|term= 2 |SZ=}} verbunden. Die Vertauschung von {{math|term= 1 |SZ=}} und {{math|term= 2 |SZ=}} ist ein nichttrivialer Graphautomorphismus. Dagegen muss ein Ringautomorphismus die {{math|term= 1 |SZ=}} auf die {{math|term= 1 |SZ=}} abbilden und muss in diesem Fall bereits die Identität sein.
}}
|Textart=Lösung
|Kategorie=Siehe
|Kategorie2=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=wd
}}
niyk5x7at1wi9kbsjhdloiwglksquaj
Kategorie:Theorie der Nullteilergraphen von endlichen kommutativen Ringen/Lösungen
14
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Bocardodarapti
2041
Automatische Zusammenfassung: Die Seite wurde neu angelegt.
1093545
wikitext
text/x-wiki
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