Wikipedia ndswiki https://nds.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:H%C3%B6%C3%B6ftsiet MediaWiki 1.47.0-wmf.4 first-letter Media Spezial Diskuschoon Bruker Bruker Diskuschoon Wikipedia Wikipedia Diskuschoon Bild Bild Diskuschoon MediaWiki MediaWiki Diskuschoon Vörlaag Vörlaag Diskuschoon Hülp Hülp Diskuschoon Kategorie Kategorie Diskuschoon Portal Portal Diskuschoon TimedText TimedText talk Modul Modul Diskussion Veranstaltung Veranstaltung Diskussion Düütschland 0 57 1067412 1066193 2026-06-01T16:55:27Z Flaverius 21322 /* Weimarer Republik */ Ut [[:en:Germany]] 1067412 wikitext text/x-wiki {{Infobox Land |NAAM_INHEEMSCH = Deutschland |NAAM = Düütschland |NAAM_ENGELSCH = Germany |LAAG = |WAHLSPRÖÖK ={{lang|de|''[[Einigkeit und Recht und Freiheit]]''}} <small>({{S|nds| ''Eenheid un Recht un Freeheid''}})</small> |WAPEN =Coat of arms of Germany.svg |HYMNE = [[Das Lied der Deutschen]] |AMTSSPRAKEN = [[Düütsch]]<ref>[[Däänsche Spraak|Däänsch]], [[Plattdüütsch]], [[Sorbsche Spraken|Sorbsch]], [[Romani]] un [[Saterfreesche Spraak|Sater]]- un [[Noordfreesche Spraak|Noordfreesch]] sind Regionaal- oder Minderheidenspraken na de [[Europääsche Charta för Regional- oder Minneheitenspraken]]</ref> |HÖÖFTSTADT = [[Berlin]] |GRÖTTSTE_STADT = Berlin |STAATSFORM = [[Bundsrepubliek]] |BAAS_TITEL = [[Bundspräsident]] [[Bundskanzler]] |BAAS = [[Frank-Walter Steinmeier]] [[Friedrich Merz]] |GRÖTT =357,596 |PERZENT_WATER =2,18 |INWAHNERS_TELLT =82,719,540<ref>https://www.zensus2022.de/DE/Ergebnisse-des-Zensus/_inhalt.html#toc-2</ref> |INWAHNERS_TELLT_JOHR =31. Dezember 2022 |INWAHNERSjeKM2 =236 |BBP_JOHR =2022 |BBP =Nominal: 4,1 Bio. USD (4.) KKP: 5,4 Bio. USD (5.) |BBPjeKOPP =Nominal: 48.756 USD (20.) KKP:64.086 USD (20.) |UNAFHÄNGIGKEIT_TYP =Gründ |UNAFHÄNGIGKEIT =23. Mai 1949 (Bundsrepubliek Düütschland) |GELDSOORT = [[Euro]] |GELDSOORT_SYMBOL =€ |GELDSOORT_AFK =EUR |TIETREBEET =[[MET]] |AFSTANDtoWELTTIET =+1 |TIETREBEET_SOMMER =[[MEST]] |AFSTANDtoWELTTIET_SOMMER =+2 |TLD =[[.de]] |ISO3166 =DE |VÖRWAHL =49 |FOOTNOTEN = }} '''Düütschland''' ({{S|de|''Deutschland''}}), amtlich '''Bundsrepublik Düütschland''' ({{S|de|''Bundesrepublik Deutschland''}}) is ene [[Bundsstaat]] in [[Middeleuropa]], de sik uut sesstein [[Bundsland (Düütschland)|Bundslänner]] tohoopsett un een freeheidlich-demokraatschen un sotschalen Rechtsstaat is. Düütschland grenzt an negen Naversstaten: [[Däänmark]], [[Polen]], [[Tschechien]], [[Öösterriek]], de [[Swiez]], [[Frankriek]], [[Luxemborg]] un de [[Königriek vun de Nedderlannen|Nedderlannen]]. In’n Noorden liggt Düütschland an de [[Noordsee|Noord-]] un [[Oostsee]], un in’n Süden an’n [[Bodensee]] un de [[Alpen]]. De Stadt mit den meesten Inwahners is [[Berlin]]; anner Metropolen mit mehr as ene Millioon Inwahners sünd [[Hamborg]], [[München]] un [[Köln]]. De grootste Metropoolregioon is dat [[Ruhrgebeed]], [[Frankfort an'n Main|Frankfort an’n Main]] is as düütsch Finanzzentrum ook internatschonaal wichtig. Sied de Antike leven verscheden [[Germanen|germaansche]] Stämm op dat Rebeed. De [[Röömsch Riek|Römers]] un de [[Ool Grekenland|olen Greken]] beteken de Regioon as ''Germania''. 962 is dat [[Regnum Teutonicum|''Regnum Teutonicum'']] grünnt worrn uut dat later dat [[Hillig Röömsch Riek vun Düütsche Natschoon]] ranwussen is. In’n 16.&nbsp;Jhd. begünn in Düütschland de [[Reformatschoon]] un grote Delen vun Noorddüütschland övernemen den [[Protestantismus]]. Na den [[Koaliatschoonskriegen]] ünner [[Napoléon Bonaparte]] un dat dat Enn vun Hillige Röömsche Riek, grünn sik 1915 na de [[Wiener Kongress]] de [[Düütsch Bund|Düütsche Bund]]. Dat Düütschland een modernen un vereenten Natschonaalstaat wurr, begünn 1866 mit den [[Noorddüütsch Bund|Noorddüütschen Bund]], uut den 1872 dat [[Düütsch Riek|Düütsch Kaiseriek]] ranwussen weer. Na den [[Eerste Weltkrieg|Eersten Weltkrieg]] un de [[Düütsche Revolutschoon]], is dat Kaiseriek ene [[Republik]] worrn. 1933 övernemen de [[Natschonaalsotschalisten]] de Macht, de för den [[Holocaust]] un den [[Tweete Weltkrieg|tweden Weltkrieg]] verantwoordlich sünd. Na den Krieg hebbt de [[Allieerten]] Düütschland 1949 in [[Besatterzonen]] deelt un mit den opkamen [[Koolt Krieg|Koold Krieg]] hebbt sik de westlichen Besatterzonen 1951 to de Bundsrepublik Düütschland tohoopslaten, wieldes de sowjetsche Besatterzoon de [[Düütsche Demokaatsche Republik]] (DDR) worrn is. Na dat Enn vun den Kolen Krieg is de DDR 1990 Deel vun de Bundsrepublik worrn. Düütschland is ene Industrienatschoon mit enen starke Weerschop un het na [[Bruttobinnenlandprodukt|Bruttobinnenlandsprodukt]] de gröttste Weerdschop in Europa. Dat Land is wetlwied de drüddgröttste Improteur un Exporteur. == Landsnaam == [[Datei:Sachsenspiegel.jpg|verweis=https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Sachsenspiegel.jpg|duum|In de Berliner Handschrift vun de [[Sassenspegel]] (1369) steit „Iewelk <u>düdesch lant</u> hevet sinen palenzgreven“ (jeedeen düütsch Land het sienen Palzgreven)]] De Landsnaam kümmt vun dat Woord „düütsch“ un stammt vun den [[Oorgermaansche Spraak|oorgermaanschen]] *''þiudiskaz'' af, wat ‘den Volk tohörig’ bedüudt un vun dat Woord *''þeudō'' ‘Volk’ afleidt is, dat wedder vun dat [[Oorindoeuropääsche Spraak|Oorindoeuropääsche]] *''tewtéh₂-'' ‘Volk’ afstammt un ook de Wortel för dat Woord „Teutonen“ is.<ref>Albert L. Lloyd, Rosemaire Lühr, Otto Springer: ''Etymologisches Wörterbuch des Althochdeutschen'', Band II, Vandenhoeck & Ruprecht 1998, S. 699–704.</ref> De Naam weer vun [[Karl de Grote]] sien Teid bet in de fröhe [[Nutiet|Neetied]] keen Naam för en bestimmt [[Volk]], man en Begreep för de Volksspraak, de över Stammsgrenzen weg de verscheden [[Kuntinentaalwestgermaansch Dialektkuntinuum|kontinentaal-westgermaansch]] Dialekten un Spraken vun de verscheden Stammen beteken. De Begreep grenz so „Düütsch“ vun [[Latiensche Spraak|Latiensch]] un [[Romaansche Spraken|Romaansch]], [[Slaawsche Spraken|Slaawsch]] un [[Noordgermaansche Spraken|Noordgermaansch]] af. De Begreep ünnerscheed nich in Betog op politsche Tohörigkeit oder de verscheden Spraakünnergruppen binnen dat kontinentale [[Westgermaansche Spraken|Westgermaansch]], so as [[Plattdüütsch|Nedderdüütsch]], [[Nedderfranksche Spraken|Nedderfranksch]] oder [[Hoogdüütsche Dialekten|Hoogdüütsch]].<ref>Peter Polenz: ''Vom mittelalterlichen zum neuzeitlichen Deutsch: Kontinuität und Diskontinuität.'' In: ''Deutsche Sprachgeschichte vom Spätmittelalter bis zur Gegenwart.'' Band I: ''Einführung · Grundbegriffe · 14. bis 16. Jahrhundert.'' De Gruyter, Berlin/Boston 2021, S. 99–116.</ref> De Naam ''Dutschelant'' steit dat eerste Maal in de Frankfurter Översettung de „Goldenen Bulle“ (üm 1365). Dat [[Hillig Röömsch Riek vun Düütsche Natschoon|Hillig Röömsch Riek]] heet ton Anfang slicht dat „Riek“ un kreeg eerst mit de Tied en länger Naam. In dat 12. Jhd. keem „Hillig“ daarto, in dat 13. Jhd. „Röömsch“, man eerst in dat late 15. Jhd keem de Tosatz „vun Düütsche Natschoon“ daarto. Eerst mit dat 16. Jhd. is Düütschland, besunners in de damalige Form ''Teutschland,'' statts öller Uutdrück as ''düütsche Lannen'' begäng.<ref>Ernst Schubert: ''Der rätselhafte Begriff „Land“ im späten Mittelalter und der frühen Neuzeit.'' In: ''Concilium medii aevi'' 1 (1998), S. 15–27, hier S. 15 f. ([https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/cma/article/view/78414/72402 online])</ref> Düütschland as Naam för en Natschonaalstaat, de allen düütschsprakigen Lannen över de verscheden lütten Territoriaalstaten weg vereent, keem man eerst mit den Kriegen ünner [[Napoléon Bonaparte]] un de [[Franzosentiet|Franzosentied]] ünner Intellektuellen op.<ref>Christian Jansen mit Henning Borggräfe: ''Nation – Nationalität – Nationalismus.'' Campus, Frankfurt am Main 2007, S. 75.</ref> As 1871 dat Düütsche Riek sünner de düütschen Delen vun Öösterriek grünnt worrn is, wurr Düütschland de Naam för de neen Staat. Na de twede Weltkrieg is de Begreep ''Düütsch Riek'' nich meer bruukt worrn un de ''Düütschland'' wurr de offitschelle korte Naam för de Bundsrepublik Düütschland un sied 1990 is ''Düütschalnd'' de amtliche Kortform för dat weddervereent Düütschland.<ref>Siehe die Mitteilung der Bundesregierung an den Generalsekretär der Vereinten Nationen vom 3. Oktober 1990, dass die Bundesrepublik Deutschland ab diesem Zeitpunkt im Rahmen der UN unter dem Namen ‚Deutschland‘ auftreten werde; ''Multilateral Treaties Deposited with the Secretary General 1996,'' S. 9, Anm. 13.</ref> In sienen Naverspraken het Düütschland vele verscheden Namenvarianten. In anner germaanschen Spraken –&nbsp;Engelsch uutbenomen&nbsp;– leid sik de Naam ook vun *''þiudiskaz'' af, so as {{S|nl|''Duitsland''}}, {{S|da|''Tyskland''}}. De fransche Naam {{S|fr|''Allemagne''}} kümmt van’n Alemannenstamm af un het sik in anner romaanschen Spraken, man ook in dat Törksche oder Araabsche uutbreid.<ref>Reiffenstein in: Sprachgesch. 2,3, S. 2201.</ref> Dat engelsche ''Germany'' oder dat italieensche ''Germania'' kümmt vun dat latiensche Germania.<ref>Eintrag ''Germane'' in: ''Deutsches Wörterbuch'', Jacob und Wilhelm Grimm</ref><ref>Reiffenstein in: Sprachgesch. 2,3, S. 2199 u. 2201.</ref> De [[Slaawsche Spraken|slaawschen Spraken]] ''němьcь'' betekent Düütschland as dat stumme Land.<ref>Max Vasmer: ''Russisches etymologisches Wörterbuch''. Progress, Moskau 1986. Band 3, S. 62 (russisch)</ref> Dat Finnsche un Eestensche hebbt mit ''Saksa'' den Naam vun de [[Middelsassische Spraak|middelsassische]] Spraak övernaamen. == Territorium == In Düütschland worden all tosamen 51 Prozent de Flach landwertschoplich bruukt (2016), Walden sünd 30 Prozent. 14 Prozent worden as Siedlungs- un Verkehrsflach bruukt. Waterflachen kummen op twee Prozent, de ännern dree Prozent verdelen sük op anner Flachen, meestens Unland un anner. Düütschland hett all tosamen negen Navers: In’n Noorden grenzt Düütschland an [[Däänmark]], in’n Noordoosten an Polen, in’n Oosten an de [[Tschechien|Tschech’sche Republiek]], in’n Süüdoosten an [[Öösterriek]], in’n Süden an de [[Swiez]], in’n Süüdwesten an [[Frankriek]], in’n Westen an [[Luxemborg]] un an [[Belgien]], un in’n Noordwesten an de [[Nedderlannen (Europa)|Nedderlannen]]. De Länge vun de Grenz bedraggst all tosamen 3876 km². Daarmit is Düütschland dat europäisk Land mit den meesten Navers. <!-- == Geografie == === Physische Geografie === Kurze Beschreibung der Staatsfläche hinsichtlich Lage (Geographische Koordinaten nach Längen- und Breitengrad, Nachbarstaaten), Ausdehnung (Nord-Süd, Ost-West in km), Fläche absolut (km²) und relativ (x-größter Staat der Erde), Landfläche und Seefläche (Ausschließliche Wirtschaftszone), Zeitzonen, Grenzlänge/ Küstenlänge (km), Eckpunkte (nördlichster, südlichster, westlichster und östlichster Ort), geometrischer Mittelpunkt (optional) usw. === Geologie === === Geomorphologie === === Klima === === Flora === === Fauna === === Ümwelt === --> == Geografie == [[Bild:Deutschland_topo.jpg|duum|A physical map of Germany]] Düütschland is mit 357,.596 km<sup>2</sup> dat sövent gröttste Land in Europa.<ref name="CIA">{{Cite web|url=https://www.cia.gov/the-world-factbook/countries/germany/|title=Germany|website=World Factbook|publisher=CIA|accessdate=29 March 2020|archivedate=9 January 2021|archiveurl=https://web.archive.org/web/20210109075739/https://www.cia.gov/the-world-factbook/countries/germany|url-status=live}}</ref><ref>{{Internetquelle |url=https://www.statistikportal.de/de/bevoelkerung/flaeche-und-bevoelkerung |titel=Fläche und Bevölkerung {{!}} Statistikportal.de |abruf=2025-06-09 |sprache=de}}</ref> De Naverlänner sünd [[Däänmark]] in’n Noorden, [[Polen]] un [[Tschechien]] in’n Oosten, [[Öösterriek]] un de [[Swiez]] in’n Süden un [[Frankriek]], [[Luxemborg]], [[Belgien]] un de [[Nedderlannen (Europa)|Nedderlannen]] in’n Westen. Düütschland liggt in’n Noordwesten an de [[Noordsee|Noordsse]] un in’n Noordoosten an de [[Oostsee]]. De höögste Punkt is de [[Zugspitze]] ({{Hööchd|2963}}) un liggt in den [[Alpen]] in’n Süden vun Düütschland. De leegste Punkt liggt an de Noordseeküst in de Gemeen [[Neendörp-Sassenbann]] (3,54&nbsp;m ünner de Seespegel). === Geologie === [[Bild:Geomap_Germany.png|duum|Oberflächengeologie Deutschlands]] Düütschland tellt de [[Geologie]] to [[Westeuropa]], dat eerst in’n Verloop vun dat [[Phanerozoikum]] bilüttken mit den präkambrischen Deel vun Europa ([[Oosteuropa]] mit [[Skandinavien]] un den olen Kontinent [[Baltika]]) tohoopstött is un Barggrupp rupschaven het. De Grundbarggruppen, de sik so billen, heet [[Avalonia]] un [[Armorica]].De jüngste Grundbarggrupp sünd de [[Alpidische Bargen|alpidischen]] Bargen ganz in’n Süden vun Düütschland. === Klima === De gröttste Deel vun Düütschland liggt in de [[Matig Klima|matige Klimazoon]] un het in’n Noorden un Westen [[Seeklima]], in’n Oosten un Süüdoosten [[Landklima]]. De Winter sünd besünners in den Alpen in’n Süden vun Düütschland koold, in’n Noorden vun dat Land faken eer küll mit ringen [[Nedderslag]] un bedeckt Heven. De Summer köönt heet un dröög oder küll un natt sien. De Noorddeel het grotendeels Westwind, de fuchte Luft vun Noordsee mitbringt, de Temperaturen evenmatig höllt un för veel Nedderslag sorgt. De Süüdoosten het den ringsten Inflood vun dat Seeklima, so dat hier grötter Temperatuurextrmen to finnen sünd.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.britannica.com/place/Germany/Climate |titel=Germany - Climate, Temperate, Rainfall {{!}} Britannica |datum=2025-06-06 |abruf=2025-06-09 |sprache=en}}</ref> De döörsniddliche Temperatuur dat ganze Jaar över weer in de Normaalperiood 1961–1990 8,2 °C, de middelst Döörsniddtemperaturen in den verscheden Maanden liggt twüschen −0,5 °C in’n Januar un 16,9 °C in’n Juli. De middelste Nedderslag dat jaar över is 789 Millimeter. De Februar is mit döörsniddlich 49 Millimeter de dröögste Maand, den meiste Neddersalg kümmt in’n Juni daal (85 Milimeter).<ref>{{Internetquelle |url=https://www.dwd.de/DE/Home/home_node.html |titel=Wetter und Klima - Deutscher Wetterdienst - Startseite |abruf=2025-06-09 |sprache=de}}</ref> De leegste Temperatuur, de je meten worrn is, weer −37,8 °C, 1929 in [[Wolnzach]]. De höögste meten Temperatuur weer 41,2 °C op’n 25. Juli 2019 in [[Duisburg-Baerl]] un in [[Tönisvorst]].<ref>[https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/osnabrueck_emsland/Vom-DWD-annulliert-Lingen-verliert-deutschen-Hitzerekord,lingen874.html ''Vom DWD annulliert: Lingen verliert deutschen Hitzerekord,''] NDR.de, 17. Dezember 2020.</ref> == Bevölkerung == === Demografie === Na Fortschreibung de Zensus 2011 leevden an’n 31. Dezember 2022 in Düütschland 84.358.845 Inwahners op een Flach vun 357.587,77 km². Dat Land höört mit ungefähr 236 [[Homo sapiens|Minschen]] pro km² to den dicht besiedelten Flachenstaaten. 18,3 Prozent vun de Inwahners worren in’n Joohr 2015 unner 20 Johren, 24,5 Prozent tüsken 20 un 40 Johren un 29,8 Prozent tüsken 40 un 60 Jahre oold. In’n Oller vun 60 bit 80 Johren worren 21,6 Prozent de Bevölkerung, 5,8 Prozent worren öller. In’n Joohr 2019 legg dat dörgahns Oller bi 44,5 Jahren. Düütschland höört daarmit to den oollste Gesellskuppen de Welt. === Spraken === In alle Rebeden is de Mehrheitsspraak [[Hoochdüütsch]],<ref>"Special Eurobarometer 243: Europeans and their Languages (Survey)" (PDF). Europa. 2006. Archived (PDF) from the original on 14 April 2016. Retrieved 28 March 2011.</ref><ref>European Commission (2006). "Special Eurobarometer 243: Europeans and their Languages (Executive Summary)" (PDF). Europa. Archived (PDF) from the original on 30 April 2011. Retrieved 28 March 2011.</ref> dat as düütsche Amsspraak ook ene Amtsspraak vun de europääsche Unioon is un tohoop mit Engelsch un Franzöösch ok Arbeidsspraak vun de Europääsche Kommisschoon is.<ref>"Frequently asked questions on languages in Europe". European Commission. 26 September 2013. Archived from the original on 5 July 2020. Retrieved 5 July 2020.</ref> Na de [[Europääsche Charta vun de Regional- oder Minnerheitenspraken]] gellen [[Sorbsch]], dat in de Bundslänner Brannenborg un Sassen snackt warrt, [[Freesch|Noordfreesch]] un [[Däänsch]] in [[Sleswig-Holsteen]], Saterfreesch in Neddersassen un [[Romani]] in heel Düütschland as Minnerheidenspraken. [[Plattdüütsch]], dat in de noorddüütschen Bundslänner snackt warrt gellt as Regionaalspraak.<ref>Europäische Kommission: ''Sprachen.'' Abgerufen am 6. Januar 2013; ''Zur Situation von Regional- und Minderheitensprachen in Deutschland.'' Wissenschaftliche Dienste des Deutschen Bundestages, 19. Oktober 2016 (PDF).</ref> Daarto kaamt de Spraken vun neeren Inwanneres. De meest snackt Spraken mang Inwanneres, de besunners mit Gastarbeiders von de 1950er an un Düütsch uut de ole Sowejtunioon kemen, un eer Nafaren sünd Törksch, Araabsch, Kurdsch, Poolsch, Italieensch, Greeksch, Spraansch, Serbokroaatsch, Bulgaarsch. === Bildung === In Düütschland sünd de Länner för de Bildung tostännig. De Bildung för de lütten Kinner twüschen dree un söss begünnt mit de Kinnergaarden, de freewillig is. De Grundschool, de je na Bundsland veer oder söss Jaren lang is, is Plicht. Allens tohoop givt dat ene negen Jaren lang Schoolplicht.<ref name="ED">{{Cite web|url=http://lcweb2.loc.gov/frd/cs/profiles/Germany.pdf|title=Country profile: Germany|date=April 2008|publisher=Library of Congress|url-status=live|archiveurl=https://web.archive.org/web/20110427060904/http://lcweb2.loc.gov/frd/cs/profiles/Germany.pdf|archivedate=27 April 2011|accessdate=28 March 2011}}</ref> De Sekundarschool is normalerwies in dree Telgen deelt. == Historie == === Prähistorie === [[Bild:Loewenmensch1.jpg|duum|Der [[Löwenmensch]] aus der Stadel-Höhle im [[Hohlenstein]], [[Lonetal]], entstanden zwischen 39.000 und 33.000 v.&nbsp;Chr.]] De ''[[Danuvius guggenmosi]]'' leev vöör 11&nbsp;Millionen Jaren in’n Süden vun dat hüdige Düütschland un gellt as een mang den eersten minschenaardigen Aarden, de up twee Benen leep.<ref>Mike McRae, Mike: ''We Just Found an 11-Million-Year-Old Ancestor That Hints How Humans Began to Walk.'' In:. ''ScienceAlert 6.''&nbsp;November 2019 ([https://www.sciencealert.com/discovery-of-a-new-11-million-year-old-ancestor-reveals-how-humans-began-to-walk online], [https://web.archive.org/web/20220507215803/https://www.sciencealert.com/discovery-of-a-new-11-million-year-old-ancestor-reveals-how-humans-began-to-walk Archiv])</ref> Prähistoorsche Minschen, so as de [[Homo heidelbergensis]], leven tomindst sied 600.000 Jaren in dat vundaag düütsche Gebeed.<ref>{{Cite journal|last1=Wagner|first1=G. A|last2=Krbetschek|first2=M|last3=Degering|first3=D|last4=Bahain|first4=J.-J|last5=Shao|first5=Q|last6=Falgueres|first6=C|last7=Voinchet|first7=P|last8=Dolo|first8=J.-M|last9=Garcia|first9=T|last10=Rightmire|first10=G. P|date=27 August 2010|title=Radiometric dating of the type-site for Homo heidelbergensis at Mauer, Germany|journal=[[Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America|PNAS]]|volume=107|issue=46|pages=19726–19730|bibcode=2010PNAS..10719726W|doi=10.1073/pnas.1012722107|pmc=2993404|pmid=21041630|doi-access=free}}</ref> To de [[Neanderdaler]] keem vöör rund 47.500 Jaren de [[Homo sapiens|''Homo sapiens'']], de anatoomsch moderne Minsch, uut Afrika na Europa towannert.<ref>{{Webarchiv|url=https://nachrichten.idw-online.de/2024/01/31/homo-sapiens-erreichte-das-noerdliche-europa-schon-vor-45-000-jahren |wayback=20241204091056 |text=''Homo sapiens erreichte das nördliche Europa schon vor 45.000 Jahren'' |archiv-bot=2026-05-23 03:32:18 InternetArchiveBot }}, in: Informationsdienst Wissenschaft, 31. Januar 2024.</ref> De an de 42.000 Jaren ole Kunst vun de [[Swääbsche Alb]] uut den [[Jungpaläolithikum]] tellt as de öldste bekannte Kunst vun de Minschheid.<ref>[https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/eiszeitkunst-hoehlen-in-baden-wuerttemberg-sind-weltkulturerbe-15098431.html ''Eiszeitkunst-Höhlen Weltkulturerbe, Naumburg wieder nicht.''] [[FAZ.net]], 9.&nbsp;Juli 2017.</ref> Daarmang ene 42.000 jare oole [[Fleut]], dat öldste bekannte Musikinstrument,<ref>{{Cite news|url=https://www.bbc.co.uk/news/science-environment-18196349|title=Earliest music instruments found|date=25 May 2012|work=BBC News|url-status=live|archiveurl=https://web.archive.org/web/20170903041534/http://www.bbc.co.uk/news/science-environment-18196349|archivedate=3 September 2017}}</ref> de 41.000 Jare ole ''[[Venus vom Hohlefels]]''<ref>{{cite journal|url=https://www.nature.com/articles/nature07995|journal=Nature|volume=459|title=A female figurine from the basal Aurignacian of Hohle Fels Cave in southwestern Germany|last=Conard|first=Nicholas|year=2009|issue=7244|pages=248–252|doi=10.1038/nature07995|pmid=19444215|bibcode=2009Natur.459..248C|s2cid=205216692|accessdate=12 March 2020|archivedate=12 February 2020|archiveurl=https://web.archive.org/web/20200212045830/https://www.nature.com/articles/nature07995|url-status=live}}</ref> un de an de 40.000 Jare ole [[Löwenmann]].<ref>{{Cite web|url=http://www.theartnewspaper.com/articles/Ice-Age-iLion-Mani-is-worlds-earliest-figurative-sculpture/28595|title=Ice Age Lion Man is world's earliest figurative sculpture|date=31 January 2013|website=[[The Art Newspaper]]|archiveurl=https://web.archive.org/web/20150215162121/http://www.theartnewspaper.com/articles/Ice-Age-iLion-Mani-is-worlds-earliest-figurative-sculpture/28595|archivedate=15 February 2015}}</ref> De [[Linienbandkeramiker]], ene Gruppe, de uut [[Lüttasien|Anatolien]] un över den [[Balkan]] in de [[Jungsteentied]] na Middeleuropa inwannert is, brochte [[Bueree]] un [[Vehtucht|Veetucht]] mit. Se verdrängen vun 5700/5600&nbsp;v. Chr. de [[Jäger un Sammler]] uut dat hüdige Süüddüütschland. Eerst 4000&nbsp;v. Chr breid sik de Bueree ook in Noorddüütschland uut un het de [[Ertebølle-Kultuur]] aflööst, de letste Jägerkultuur in Noorddüütschland. 1000 Jaren läter as annerwegens beginnt üm 2200&nbsp;v. Chr. in’n düütschen Gebeed de [[Bronzetiet|Bronzetid]], to den wichtigsten Funnen tellt de [[Himmelsschiev vun Nebra]].<ref>[https://www.unesco.org/new/en/communication-and-information/flagship-project-activities/memory-of-the-world/register/full-list-of-registered-heritage/registered-heritage-page-6/nebra-sky-disc/ ''Nebra Sky Disc'']. UNESCO. 2013 ([https://web.archive.org/web/20141011061740/http://www.unesco.org/new/en/communication-and-information/flagship-project-activities/memory-of-the-world/register/full-list-of-registered-heritage/registered-heritage-page-6/nebra-sky-disc/ Archiv])</ref> In de [[Hallstatttied]] (1.200–1000&nbsp;v. Chr.) leven in Süüd- un Middeldüütschland [[Kelten]] un [[Iesen|Isen]] keem as een nie Metall up. '''Germanen un Römer''' Üm 600 v. Chr., in de [[Noordsche Bronzetied]] oder de froe [[Iesentiet|Iesentied]] keem in Noorddüütschland de [[Jastörp-Kultuur]] up, de för de [[Germanen]] eer Vöörlöper anseen warrt.<ref>Heather, Peter. "Germany: Ancient History". ''Encyclopædia Britannica Online''. Archived from the original on 31 March 2019. Retrieved 21 November 2020.</ref> Van Noorddüütschland un [[Skandinavien|Süüdskandinavien]] breiden se sik na Süüd, Oost un West to uut un assimileerten de keltschen Gruppen in Süüd- un Middeldüütschland.<ref>Claster, Jill N. (1982). ''Medieval Experience: 300–1400''. New York University Press. p. 35. ISBN <bdi>978-0-8147-1381-5</bdi>.</ref><ref>Heather, Peter. "Germany: Ancient History". ''Encyclopædia Britannica Online''. Archived from the original on 31 March 2019. Retrieved 21 November 2020.</ref> De Germanen an un för sik beginnt mit dat latiensche Woord {{Lang|la|''Germani''}}, dat antike Schriever dat eerst Maal in’n 1.&nbsp;Jhd. v.&nbsp;Chr bruken un een [[Ethnografie|ethnograafschen]] Sammelbegreep is, de keen eenheidlik Volk beteken dee.<ref>[[Walter Pohl]]: ''Die Germanen.'' 2. Auflage, München 2004, S. 3&nbsp;ff.</ref> [[Bild:GermansAD50.svg|duum|Karte der germanischen Stämme Mitteleuropas mit dem römischen Limes und den Legionslagern um 50 n.&nbsp;Chr.]] Dat Gebeed luchts den [[Rhien]] un Süüd de [[Donau]] weer in de Tied vun 80 bet 260&nbsp;n. Chr. Deel vun dat [[Röömsch Riek|Röömsche Riek]]. Een Deel vun dat hüdige [[Hessen]] un [[Baden-Württemberg|Baden-Würrtemberg]] het ook daarto höört. Se billen dat Gebeed süüd vun de [[Limes]], dat {{Lang|la|''Germania Inferior''}} heet, Noord vun de Limes weer {{Lang|la|''Germania Magna''}}. Unner [[Augustus]] het dat Röömsche Riek versocht Germanien to verövern. Se richten de Provinz Germani twischen Rhien un Elve in. Man 9 n.Chr. sind Römers in de Slacht bin Teutoborger Woold vun Arminius slaan worrn. De Nedderlaag het de Römers umstimmt un se sind uut Germanien aftrokcen. [[:de:Tacitus|Tacitus]] sien Wark ''[[:de:Germania_(Tacitus)|Germania]]'' is de öldste Born, de de Germanen beschrivt. Üm 260 sind germaansche Stämme in dat römmsche Gebed indrungen un na de Hunneninaschoon 375 un de Daalgand vun dat röömsche Riek 395 sind germaansche Stämme in de Völkerwannertied na Süüdwest to trocken: de Franken grünnen dat Frankenriek in Westeuropa. de Franken verövern baiern un läter in 7. un 8. Jaarhunderd de Sassen. De oosten vun dat hdüige Düütschland weer in de Tied noch slaawsch. === Völkerwannertied === === Oostfrankenriek un Hillig Röömsch Riek === === Rhienbund, Düütsch Bund un Noorddüütsch Bund === Anfang vun de 1860er Johren hett de Konflikt vun [[Preußen (Staat)|Preußen]] mit [[Öösterriek]] üm de Vörmacht in’n Düütschen Bund op, de in [[Preußen (Staat)|Preußens]] Sieg in’ [[Düütschen Krieg]] 1866 entstahn de. De [[Düütsch Bund]] wurr op, [[Preußen (Staat)|Preußen]] hett etliche Rebeeden vun noord- un middeldüütsch Kriegsgegner annekteert. 1866 wurr ünner Vörherrschap [[Preußen (Staat)|Preußens]] de [[Noorddüütsch Bund]] tonächst as Militärbundsgrünnen grünnd. Sien Verfaten vun 1867 hett em to’n souveränen Bundsstaat maakt un hett de [[Lüttdüütschen Lösung|lüttdüütsche Lösung]] inleidt – also de Billen vun en düütschen Gesamtstaat ahn [[Öösterriek]]. === Düütsches Kaiserriek === [[Bild:A v Werner - Kaiserproklamation am 18 Januar 1871 (3. Fassung 1885).jpg|duum|De Proklamatschoon vun dat düütsch Kaiserriek 1871, Gemälde Anton von Werners.]] In’n [[Düütsch-Franzöösken Krieg]] sünd de süüddüütschen Staaten den [[Noorddüütsch Bund|Noorddüütschen Bund]] bitreden (1. Januar 1871). De wurr so to’n Natschonalstaat för ganz '''Düütschland'''. An den 18 Januar 1871 nehm de preußisch [[Wilhelm I|König Wilhelm I]]. in Versailles den Kaisertitel an, den he mit de nee Verfaten kreeg. Dat wurr later as Rieksgrünnerdag fiert. [[Otto von Bismarck]], siet 1862 preußischer Ministerpräsident, harr de Rieksgründung bedreeven un wurr eerst Riekskanzler. De Bismarcksche Rieksverfaten hett de Macht vun de konstitutionellen Monarchie stützt, weer aver ok op Moderniseeren utleggt un ambivalent; Gesetten to de School un Zivilehe weern deelwies liberal. För den Rieksdag gull en allgemeen Wahlrecht (för Mannlüüd). Gegend de kathoolsch Kark führ [[Otto von Bismarck|Bismarck]] den Kulturkamp, gegen de Sozialdemokratie hett he af 1878 de Sozialistengesetten erlaaten un hett versöcht, de Arbeiders dör en Sozialgesett an den Staat to binden. De Hoochindustrie in '''Düütschland''' sorg för Weertschops- un Bevölkerungswachstum, Landfloog un en wiet Anstiegen vun den Levensstandard; '''Düütschland''' steeg to de gröttste Volksweertschop vun [[Europa]] op. In dat „[[Drieikaiserjohr]]“ 1888 wurr [[Wilhelm II.]] Kaiser. He forder för dat wertschaplich un militärisch op [[Düütsch Riek]] de Anerkennung vun de bisherigen Grootmächte („Platz an de Sünn“) un hett sück üm nee Kolonien un Flottopbau in’ Imperialismus bemüht. [[Vereenigt Königriek vun Grootbritannien un Noordirland|Grootbritannien]] hett aver in en nee Bündnissystem (Triple Entente) statt [[Frankriek]] nu [[Düütschland]] utslooten. === Weimarer Republik === Den 9. November 1918 rööp [[Philipp Scheidemann]] de düütsche Republik ut. Mit dat Enn vun’t Kaiserriek wurr Düütschland en demokraatsche Bundsrepublik. De ne’e Rieksregeren ünnerschreev 1919 den [[Verdrag vun Versailles]]. Vele Düütsche sehgen den Verdrag as en Demödigen. Düütschland verloor rund 13 Prozent vun sien europääsch Rebeet un all seine Kolonien. Den 11. August 1919 ünnerschreev Riekspresident [[Friedrich Ebert]] de [[Weimarer Verfaten]]. In de eersten Johren vun de Republik geev dat politsche Tumulten. Kommunisten övernehmen en Tied lang de Macht in Bayern un anner gröttere Städer, wieldes konservative Kräften mit den [[Kapp-Putsch]] versöchen, de Rieksregeren to störten. Dorto kemen de Besetten vun’t Ruhrrebeet dör franzöösche un belgsche Truppen un starke Inflatschlon. Mit den [[Dawes-Plan]] un de [[Rentenmark]] 1924 stabiliseer sik de Laag. De Johren dorna sünd as de „Gollenen Twintigers“ bekannt wurrn. De weltwiede Weertschaftskries vun 1929 het Düütschland hart drapen. 1932 weer de Arbeitlosigkeit op 24 Prozent stegen. De NSDAP ünner [[Adolf Hitler]] wurr bi de Rieksdagswahl in Juli 1932 de stärkste Partei. Riekspresident [[Paul von Hindenburg]] benööm Hitler den 30. Januar 1933 to Riekskanzler. Na den [[Rieksdagbrand]] wurrn wichtige Grundrechten buten Kraft sett un dat eerste Konzentratschoonslager in [[Dachau]] inricht. Mit dat ''[[Ermächtigungsgesetz]]'' vun’n 23. März 1933 kunn Hitler bold komplett free Gesetzen verafscheden. Dat weer den Anfang vun de NS-Diktatuur. Dat Regime bo en totalitären Zentralstaat op, is ut den [[Völkerbund]] rutgahn un rüst sik starke op. To de Weertschopspolitik hören grote Programmen för Bowarken, so as de [[Rieksautobahn]]. === Nazi-Düütschland === === West- un Oostdüütschland === Na den [[Tweete Weltkrieg|Tweten Weltkrieg]] un dat Enn vun [[Nazi-Düütschland]] lösen de Allieerten dat [[Düütsch Riek|Düütsche Riek]] op un delen dat Land in veer Zonen in. De westlichen Zonen weren vun [[Frankriek]], [[Vereenigt Königriek vun Grootbritannien un Noordirland|Grootbritannien]] un de [[Vereenigten Staten|Verenigten Staten]] besett un grünnen den 23. Mai 1949 de Bundsrepublik Düütschland mit [[Bonn]] as Höövdstadt. De ööstliche sowjetsche Zoon wurr de egenstännige [[Düütsche Demokraatsche Republiek|Düütsche Demokraatsche Republik]] mit [[Oostberlin]] as Höövdstadt.<ref>{{cite journal|doi=10.1093/hwj/dbp009|year=2009|title=Trabant and Beetle: the Two Germanies, 1949–89|journal=History Workshop Journal|volume=68|pages=1–2}}</ref><ref>Wise, Michael Z. (1998). ''Capital dilemma: Germany's search for a new architecture of democracy''. Princeton Architectural Press. p. 23. ISBN <bdi>978-1-56898-134-5</bdi>.</ref> Beide Staten bekeken sik as Nafolger vun de düütsche Staat un seen den annern Staat as illegitim an.<ref>Andreas Eisen, Uta Stitz: ''Das Nebeneinander der beiden deutschen Staaten und die deutsche Einigung 1990.'' In: Thomas Ellwein, Everhard Holtmann (Ruutgever): ''50 Jahre Bundesrepublik Deutschland. Rahmenbedingungen – Entwicklungen – Perspektiven.'' Westdeutscher Verlag, Opladen/Wiesbaden 1999, S. 60.</ref><ref>Steffen Alisch: ''Die DDR von Stalin bis Gorbatschow: der sowjetisierte deutsche Teilstaat 1949 bis 1990.'' In: Hans-Peter Schwarz (Ruutgever): ''Die Bundesrepublik Deutschland. Eine Bilanz nach 60 Jahren.'' Böhlau, Köln 2008, S. 135 ff.</ref> De westliche Bundsrepublik Düütschland weer ene [[Föderalismus|föderale]] [[parlamentaarsche Demokratie]] mit ene [[sotschale Marktweerschop]] un kreeg 1948 mit de [[Marshall-Plaan]] Hülp vun de Verenigten Staten dat Land wedder optoboen. [[Konrad Adenauer]] wurr de eerste [[Bunnskanzler (Düütschland)|Bundskanzler]] vun de Bundsrepublik. In de 1950-er geev dat mit dat düütsche ''Wirtschaftswunder'' enen Opswung.<ref>{{Cite web|url=http://www.bpb.de/izpb/10131/wirtschaft-in-beiden-deutschen-staaten-teil-1|title=Deutschland in den 50er Jahren: Wirtschaft in beiden deutschen Staaten|first=Werner|last=Bührer|date=2002-12-24|publisher=Bundeszentrale für politische Bildung|trans-title=Economy in both German states|url-status=live|archiveurl=https://web.archive.org/web/20171201210446/http://www.bpb.de/izpb/10131/wirtschaft-in-beiden-deutschen-staaten-teil-1|archivedate=2017-12-01|issue=256|language=de}}</ref> 1955 wurr de Bundsrepublik Deel vun de [[NATO]] un grünn de 1957 de [[Europäische Wirtschaftsgemeinschaft|''Europäische Wirtschaftsgemeinschaft'']] (EWG) mit.<ref>Fulbrook, Mary (2014). ''A History of Germany 1918–2014: The Divided Nation''. Wiley. p. 149. ISBN <bdi>978-1-118-77613-1</bdi>.</ref> 1957 wurr dat Saarland, deat na de Krieg en Deel vun Frankriek weer, wedder Deel vun Düütschland.<ref name="CS">{{cite web|url=http://countrystudies.us/germany/51.htm|title=Rearmament and the European Defense Community|work=[[Library of Congress Country Studies]]|accessdate=19 May 2023|archive-date=11 October 2011|archive-url=https://web.archive.org/web/20111011201535/http://countrystudies.us/germany/51.htm|url-status=live}}</ref> De ööstliche Düütsche Demokraatsche Republik weer een Staat mit [[Plaanweertschop]] binnen de Oostblock un de Warschauer Pakt un stünn ünner de politsche un militäärsche Kontrull vun de Sowjetunion. Ok wenn de Staat den Naam na see, dat dat ene Demokratie is, harr in echt alleen dat Politbüro un de Sotschlistsche Eenehidspartei, stütt vun de Geheemstdeenst de Staatssicherheit, de Macht in dat Land.<ref>Major, Patrick; Osmond, Jonathan (2002). ''The Workers' and Peasants' State: Communism and Society in East Germany Under Ulbricht 1945–71''. Manchester University Press. pp. 22, 41. ISBN <bdi>978-0-7190-6289-6</bdi>.</ref> De Berliner Muur wurr 1961 opricht, de FLucht vun Minschen uut de DDR in de Bundsrepublik aftowennen.<ref>{{Cite web|url=https://www.bbc.co.uk/history/places/berlin_wall|title=The Berlin Wall|url-status=live|archiveurl=https://web.archive.org/web/20170226011158/http://www.bbc.co.uk/history/places/berlin_wall|archivedate=26 February 2017|accessdate=8 February 2017|publisher=BBC}}</ref> De anspannt Bezeihungen twüschen Oost- un Westdüütschland spannen sik in de 1960-er een beten uut, wegen deBundskantler [[Willy Brandt]] sien Oostpolitik.<ref>illiams, Geoffrey (1986). ''The European Defence Initiative: Europe's Bid for Equality''. Springer. pp. 122–123. ISBN <bdi>978-1-349-07825-7</bdi>.</ref> 1989 begünn Ungarn sien Grenz na Öösterriek apen to maken, so dat duusende Oostdüütsche över Ungarn un Öösterriek na Westdüütschland uutwannern. In de DDR kemen regelmatige grote Demonstratschonen gegen dat sotschalistsch Regime op. As en Versöök de DDR to redden, geev de Staat Verlööf de Grenzen apen to maken, wat amenn aver ok to dat Enn vun de DDR föhr. De Zwei plus vier verdrag geev Düütsschland wedder vullstännige Souveränität un weer de grundlaag för de düütsche Wedderverenen op de 2. Oktober 1990.<ref>{{cite web|url=https://www.wendemuseum.org/sites/default/files/10-9-09Iconoclash%20updated%20brochure_small.pdf|publisher=Wende Museum|title=Iconoclash! Political Imagery from the Berlin Wall to German Unification|last=Deshmukh|first=Marion|accessdate=20 March 2020|archivedate=20 June 2021|archiveurl=https://web.archive.org/web/20210620152657/https://www.wendemuseum.org/sites/default/files/10-9-09Iconoclash%20updated%20brochure_small.pdf|url-status=live}}</ref> De Fall vun de Berliner Muur wurr en Symbool för dat Enn de Kommunismus, dat Enn vun de Sowjetunioon, dat weddervereent Düütschland un de Wenn.<ref>"The Berlin Wall". BBC. Archived from the original on 26 February 2017. Retrieved 8 February 2017.</ref> === Vereenigt Düütschland === De düütsche Weddeverenigung worr an’n 3. Oktober 1990 mit de Bitritt vun de [[Düütsche Demokraatsche Republiek|DDR]] to de Bundsrepubliek Düütschland vollzogen; disse Dag de düütschen Eenheid worr Natschonalfierdag. De 1991 in Kraft tradd [[Twee-plus-Veer-Vertrag]] regelte de [[Düütsch Fraag|düütschen Fraag]] endgültig: De Veer Machten geven hör Hoheitsrechten op, bit Ende 1994 verleet hör Trupps dat Land, '''Düütschland''' kreeg sien vull staatlich Souveränität. '''Düütschland''' hett sück dorto verplicht, blots noch maximal 370.000 Soldaten to hemm. == Politik == === Politsch Systeem === Düütschland is ene [[Bundsrepubliek]] uut sösstein [[Bundsland (Düütschland)|Länner]] un ene [[repräsentative Demokratie]]. De [[Gesettgevend Macht|legislative]] Macht hebbt dat Parlament, dat [[Düütsch Bundsdag|Bundsdag]] heet, un de [[Bundsraad (Düütschland)|Bundsraad]]. Den Bundsdag wählt de Düütschen direkt in enen [[Mischwahlsysteem]] ({{Lang|en|''[[mixed-member proportional representation]]''}}). De Maten in de Bundsraad repräsenteert de sösstein Länner, de eer ook beroopt. Grundlaag för dat politsche Systeem weer vun 1949 an dat düütsche [[Grundgesett]], dat de Bundsdag un Bundsraad mit ene Tweedrüddel-Meerheid ännern kann. Dat Grundgesett schrivt de [[Minschenwöörd]], de [[Gewaltendelen|deelt Macht]] ([[Gesettgevend Macht|Legislativ]], [[Utövend Macht|Exekutiv]], [[Rechtsprekend Macht|Judsikativ]]), den [[Föderalismus]] un de [[Rechtsstaatlichkeit|Rechtsstaatlichkeid]] fast.<ref>https://www.btg-bestellservice.de/pdf/80201000.pdf</ref> De [[Bundspräsident (Düütschland)|Bundspräsident]], opstunds [[Frank-Walter Steinmeier]], is de [[Staatsböverst]]. Siene Funktschoon is man grotendeels repräsentativ. Den Bundspräsident wählt de [[Bundsversammlung]], de uut den Maten vun de Bundsdag un Gesandte uu den Länner besteit. De twede na de Bundspräsident is in de Rangfolg de [[Bundsdagpräsident]], den de Bundsdag wählt. He överkikt den Bundsdag. De [[Bundskanzler (Düütschland)|Bundskanzler]], opstunds [[Friedrich Merz]], is [[Regerensbaas]] un öövt mit sienen [[Kabinett (Politik)|Kabinett]] de exekutive Macht uut. Den Bundskanzler berööpt de Bundspräsident, nadem dat de Bundsdag em mit ene Meerheid wählt het. Vun 1949 an harrn de [[Christlich Demokratsche Union vun Düütschland|Christlich Demokratsche Union]] (CDU) un de [[Sozialdemokratsche Partei Düütschland]] (SPD) de Överhand in dat politsche Systeem. Betto weer jede Bundskanzler uut düsse beiden Parteien. Man de lütter Parteien, so as [[Fre’e Demokraatsche Partei]] (FDP) oder de [[Bündnis 90/De Grönen]], hebbt in [[Koalitschoon|Koalitschonen]] mitregeert. Vun 2007 an seet ook [[De Linke]] inn Bundsdag. Se regeer betto avers nich mit. 2017 an kunn de populitsche [[Alternative för Düütschland]] (AFD) daat eerste Maal noog Stimmen winnen in den Bundsdag to kamen. === Länner === Düütschland is ene Bundsrepublik un sett sik uut sösstein Länner tohoop. Jeed Land het een egen Grundgesett un bestimmt siene internen Saken grotendeels sülvenst. {| class="wikitable" |+ !Land !Höffstadt !Flach in km² !Inwahners |- |[[Baden-Württemberg]] |[[Stuttgart]] |35.751 |11.100.394 |- |[[Bayern]] |[[München]] |70.550 |13.124.737 |- |[[Berlin]] |— |892 |3.669.491 |- |[[Brannenborg]] |[[Potsdam]] |29.654 |2.521.893 |- |[[Bremen]] |— |419 |681.202 |- |[[Hamborg]] |— |755 |1.847.253 |- |[[Hessen]] |[[Wiesbaden]] |21.115 |6.288.080 |- |[[Mekelnborg-Vörpommern]] |[[Swerin]] |23.213 |1.608.138 |- |[[Neddersassen]] |[[Hannober]] |47.616 |7.993.608 |- |[[Noordrhien-Westfalen]] |[[Düsseldörp]] |34.113 |17.947.221 |- |[[Rhienland-Palz]] |[[Mainz]] |19.854 |4.093.903 |- |[[Saarland]] |[[Saarbrücken]] |2569 |986.887 |- |[[Sassen (Bundsland)|Sassen]] |[[Dresden]] |18.450 |4.071.971 |- |[[Sassen-Anholt]] |[[Meideborg]] |20.452 |2.194.782 |- |[[Sleswig-Holsteen]] |[[Kiel]] |15.802 |2.903.773 |- |[[Döringen]] |[[Erfurt]] |16.202 |2.133.378<ref>{{Internetquelle |url=https://statistik.thueringen.de/datenbank/TabAnzeige.asp?GGglied=1&GGTabelle=lk&GGTabelle=gem&GGTabelle=erf&GGTabelle=vg&tabelle=gg000102&startpage=99&csv=&richtung=&sortiere=&vorspalte=1&tit2=&SZDT=&anzahlH=-1&fontgr=12&mkro=&AnzeigeAuswahl=&XLS=&auswahlNr=&felder=2&zeit=2019%7C%7Cs1&anzahlZellen=942 |titel=Thüringer Landesamt für Statistik |abruf=2021-04-01}}</ref> |- |Düütschland |[[Berlin]] |357.376 |83.166.711<ref>{{Internetquelle |url=https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/_inhalt.html |titel=Regionales |abruf=2021-04-01 |sprache=de}}</ref> |} == Kultuur == [[File:Striezelmarkt 2009 00950.jpg|thumb|De [[Striezelmarkt]], een [[Wiehnachtsmarkt]] in [[Dresden]]]] Düütschland is weltwied för dat [[Oktoberfest]] un sien [[Wiehnacht|Wienachtsbrüük]], so as [[Adventskranz|Adventskränz]], [[Wiehnachtsboom|Wiehnachtsbööm]], [[Stollen]] un anner.<ref>{{Cite news |url=https://www.bbc.com/news/magazine-29380144 |title=The country with one people and 1,200 sausages |last=MacGregor, Neil |date=28 September 2014 |work=BBC News |url-status=live |archiveurl=https://web.archive.org/web/20141210062000/http://www.bbc.com/news/magazine-29380144 |archivedate=10 December 2014 }}</ref><ref>{{Cite web |url=http://www.german-way.com/history-and-culture/holidays-and-celebrations/christmas/ |title=Christmas Traditions in Austria, Germany, Switzerland |publisher=German Ways |url-status=live |archiveurl=https://web.archive.org/web/20141225193546/http://www.german-way.com/history-and-culture/holidays-and-celebrations/christmas/ |archivedate=25 December 2014 |accessdate=12 December 2014}}</ref> === Musik === [[File:Joseph Karl Stieler's Beethoven mit dem Manuskript der Missa solemnis.jpg|thumb|[[Ludwig van Beethoven|Ludwig vun Beethoven]] (1770–1827), een vun den beröömsten klassischen Komponisten keem in [[Bonn]] op de Welt]]To de düütsche [[klassische Musik]] höört beröömte [[Komponist|Komponisten]] so as [[Dieterich Buxtehude]], [[Johann Sebastian Bach]] un [[Georg Friedrich Händel]] weren wichtige Komponisten in de [[Barock|Barocktied]]. [[Ludwig van Beethoven|Ludwig vun Beethoven]] is de wichtigste Komponist uut de Övergangstied vun Barock to de [[Romantik]]. [[Carl Maria von Weber]], [[Felix Mendelssohn]], [[Robert Schumann]] un [[Johannes Brahms]] weren wichtige romantsche Komponisten. [[Richard Wagner]] weer för siene [[Oper|Opern]] bekannt. [[Richard Strauss]] weer een mang den wichtigsten Komponist in de late romantsceh un fröhe moderne Tied. [[Karlheinz Stockhausen]] un [[Wolfgang Rihm]] sünd wichtige Komponisten uut’n 20. un 21.&nbsp;Jaarhunnerd.<ref>{{Cite encyclopedia|encyclopedia=Grove Music Online|title=Germany, Federal Republic of|author1=John Kmetz|author2=Ludwig Finscher|author3=Giselher Schubert|author4=Wilhelm Schepping|author5=Philip V. Bohlman|date=20 January 2001|doi=10.1093/gmo/9781561592630.article.40055}}</ref> 2013 weer Düütschland de tweedgröttste Musikmarkt in [[Europa]] un de veertgröttste weltwied.<ref>{{Cite web |url=http://www.riaj.or.jp/e/issue/pdf/RIAJ2013E.pdf |title=The Recorded Music Industry in Japan |year=2013 |publisher=Recording Industry Association of Japan |page=24 |url-status=live |archiveurl=https://web.archive.org/web/20130818080109/http://www.riaj.or.jp/e/issue/pdf/RIAJ2013E.pdf |archivedate=18 August 2013 |accessdate=8 February 2014 }}</ref> In’n 20. un 21&nbsp;Jaarhunnerd weren Musikstilen so as [[Neue Deutsche Welle]], [[Popmusik]], [[Ostrock]], [[Heavy metal music|Heavy Metal]]/[[German rock|Rock]], [[German punk|Punk]], [[Indie rock|Indiemusik]], [[Volksmusik]], [[Schlager]] un [[Hip-Hop (Musik)]]. Düütsche elektroonsche Musik kunn mit [[Kraftwerk]] un [[Tangerine Dream]] in düt Genre weltwied Inflood winnen.<ref>{{Cite news |url=http://www.dw.de/kraftwerk-maintain-their-legacy-as-electro-pioneers/a-6497092 |title=Kraftwerk maintain their legacy as electro-pioneers |date=8 April 2011 |url-status=live |archiveurl=https://web.archive.org/web/20130404040323/http://www.dw.de//kraftwerk-maintain-their-legacy-as-electro-pioneers//a-6497092 |archivedate=4 April 2013 |website=Deutsche Welle}}</ref> DJs för [[Techno]] un [[house music|Housemusik]] sünd mit Lüüd so as [[Paul van Dyk|Paul vun Dyk]], [[Felix Jaehn]], [[Paul Kalkbrenner]], [[Robin Schulz]] un [[Scooter (band)|Scooter]] oom weltwied bekannt worrn.<ref>{{Cite journal |last=Nye |first=Sean |title=Minimal Understandings: The Berlin Decade, The Minimal Continuum, and Debates on the Legacy of German Techno |url=https://www.academia.edu/3813069 |url-status=live |journal=Journal of Popular Music Studies |date=2013 |volume=25 |issue=2 |pages=154–184 |doi=10.1111/JPMS.12032 |archiveurl=https://web.archive.org/web/20150101013427/http://www.academia.edu/3813069/Minimal_Understandings_The_Berlin_Decade_The_Minimal_Continuum_and_Debates_on_the_Legacy_of_German_Techno |archivedate=1 January 2015 |accessdate=12 December 2014}}</ref> <!-- === Kunst un Architektuur === German painters have influenced [[Art of Europe|Western art]]. [[Albrecht Dürer]], [[Hans Holbein the Younger]], [[Matthias Grünewald]] un [[Lucas Cranach the Elder]] weren important German artists of the [[Renaissance]], [[Johann Baptist Zimmermann]] of the [[Baroque]], [[Caspar David Friedrich]] un [[Carl Spitzweg]] of [[Romanticism]], [[Max Liebermann]] of [[Impressionism]] un [[Max Ernst]] of [[Surrealism]]. Several German art groups formed in the 20th century; {{lang|de|[[Die Brücke]]}} (The Bridge) un {{lang|de|[[Der Blaue Reiter]]}} (The Blue Rider) influenced the development of [[German Expressionism|expressionism]] in Munich un Berlin. The [[New Objectivity]] arose in response to expressionism during the Weimar Republic. After World War II, broad trends in German art include [[neo-expressionism]] un the [[New Leipzig School]].<ref name="groveart">{{cite encyclopedia|encyclopedia=Grove Art Online|author1=David Jenkinson|author2=Günther Binding|author2-link=Günther Binding|author3=Doris Kutschbach|author4=Ulrich Knapp|author5=Howard Caygill|author5-link=Howard Caygill|author6=Achim Preiss|author7=Helmut Börsch-Supan|author8=Thomas Kliemann|author9=April Eisman|author10=Klaus Niehr|author11=Jeffrey Chipps Smith|author12=Ulrich Leben|author13=Heidrun Zinnkann|author14=Angelika Steinmetz|author15=Walter Spiegl|author16=G. Reinheckel|author17=Hannelore Müller|author18=Gerhard Bott|author19=Peter Hornsby|author20=Anna Beatriz Chadour|author21=Erika Speel|author22=A. Kenneth Snowman|author23=Brigitte Dinger|author24=Annamaria Giusti|author25=Harald Olbrich|author26=Christian Herchenröder|author27=David Alan Robertson|author28=Dominic R. Stone|author29=Eduard Isphording|author30=Heinrich Dilly|title=Germany, Federal Republic of|date=10 December 2018|doi=10.1093/gao/9781884446054.article.T031531|isbn=978-1-884446-05-4}}</ref> German designers became early leaders of modern [[product design]].<ref>{{Cite web |url=https://gizmodo.com/5918142/8-beautiful-things-from-bauhaus-the-single-most-influential-school-of-design |title=Bauhaus: The Single Most Influential School of Design |date=13 June 2012 |website=Gizmodo |url-status=live |archiveurl=https://web.archive.org/web/20141221015122/http://gizmodo.com/5918142/8-beautiful-things-from-bauhaus-the-single-most-influential-school-of-design |archivedate=21 December 2014}}</ref> The [[Berlin Fashion Week]] un the fashion trade fair [[Bread & Butter (tradeshow)|Bread & Butter]] are held twice een year.<ref>{{Cite web |url=http://www.fashionunited.co.uk/fashion-news/fashion/germanys-fashion-capital-the-improbable-rise-of-berlin-2012011713844 |title=Berlin as a fashion capital: the improbable rise |date=12 January 2012 |publisher=Fashion United UK |url-status=live |archiveurl=https://web.archive.org/web/20150508051452/http://www.fashionunited.co.uk/fashion-news/fashion/germanys-fashion-capital-the-improbable-rise-of-berlin-2012011713844 |archivedate=8 May 2015}}</ref> Architectural contributions from Germany include the [[Carolingian architecture|Carolingian]] un [[Ottonian architecture|Ottonian]] styles, which weren precursors of [[Romanesque architecture|Romanesque]]. [[Brick Gothic]] is een distinctive medieval style that evolved in Germany. Also in [[Renaissance architecture|Renaissance]] un [[Baroque architecture|Baroque]] art, regional un typically German elements evolved (e.g. [[Weser Renaissance]]).<ref name="groveart" /> [[Vernacular architecture]] in Germany is often identified by [[Fachwerkhaus|its timber framing]] ({{lang|de|Fachwerk}}) traditions un varies across regions, un among carpentry styles.<ref name="Heinrich Stiewe 2007">{{cite book|first=Heinrich |last=Stiewe|year=2007|title=Fachwerkhäuser in Deutschland: Konstruktion, Gestalt und Nutzung vom Mittelalter bis heute|publisher=Primus Verlag|isbn=978-3-89678-589-3}}</ref> When industrialisation spread across Europe, [[classicism]] un een distinctive style of [[Historicism (art)|historicism]] developed in Germany, sometimes referred to as {{lang|de|[[Gründerzeit]]}} ''style''. [[Expressionist architecture]] developed in the 1910s in Germany un influenced [[Art Deco]] un other modern styles. Germany weer particularly important in the early [[modern architecture|modernist movement]]: it is the home of [[Deutscher Werkbund|Werkbund]] initiated by [[Hermann Muthesius]] ([[New Objectivity (architecture)|New Objectivity]]), un of the [[Bauhaus]] movement founded by [[Walter Gropius]].<ref name="groveart" /> [[Ludwig Mies van der Rohe]] became one of the world's most renowned architects in the second half of the 20th century; he conceived of the glass façade [[skyscraper]].<ref>{{Cite book |url=https://archive.org/details/dictionaryofarch00curl_0 |title=A Dictionary of Architecture and Landscape Architecture |publisher=Oxford University Press |year=2006 |isbn=978-0-19-860678-9 |page=[https://archive.org/details/dictionaryofarch00curl_0/page/880 880] |url-access=registration}}</ref> Renowned contemporary [[List of German architects|architects]] un offices include [[Pritzker Prize]] winners [[Gottfried Böhm]] un [[Frei Otto]].<ref>{{Cite book |title=100 Contemporary Architects |last=Jodidio |first=Philip |year=2008 |publisher=Taschen |isbn=978-3-8365-0091-3 |edition=1}}</ref> === Literatuur un Philosophie === [[File:Grimm.jpg|thumb|[[Brothers Grimm]], who collected popular German folk tales un published them in [[Grimms' Fairy Tales|een collection]]]] German literature can be traced back to the Middle Ages un the works of writers such as [[Walther von der Vogelweide]] un [[Wolfram von Eschenbach]]. Well-known German authors include [[Johann Wolfgang von Goethe]], [[Friedrich Schiller]], [[Gotthold Ephraim Lessing]] un [[Theodor Fontane]]. The collections of folk tales published by the [[Brothers Grimm]] popularised [[German folklore]] on an international level.<ref name="D99ff">{{cite journal |last=Dégh|first= Linda |year=1979|title=Grimm's Household Tales and its Place in the Household|journal=Western Folklore|volume=38 |number=2|pages=99–101|doi=10.2307/1498562 |jstor=1498562}}</ref> The Grimms also gathered un codified regional variants of the German language, grounding their work in historical principles; their {{lang|de|[[Deutsches Wörterbuch]]}}, or German Dictionary, sometimes called the Grimm dictionary, weer begun in 1838 un the first volumes published in 1854.<ref name="DWBhistory">{{cite web|title=History of the ''Deutsches Wörterbuch'' |url=http://150-grimm.bbaw.de/start.htm |website=DWB 150th Anniversary Exhibition and Symposium|archiveurl=https://web.archive.org/web/20151015142342/http://150-grimm.bbaw.de/start.htm |archivedate=15 October 2015|publisher= Humboldt-Universität|year= 2004|language=de|accessdate= 27 June 2012}}</ref> Influential authors of the 20th century include [[Gerhart Hauptmann]], [[Thomas Mann]], [[Hermann Hesse]], [[Heinrich Böll]], un [[Günter Grass]].<ref>{{Cite web |last=[[Kjell Espmark|Espmark, Kjell]] |year=2001 |url=http://nobelprize.org/nobel_prizes/literature/articles/espmark/index.html |title=The Nobel Prize in Literature |publisher=Nobelprize.org |url-status=live |archivedate=26 April 2011 |archiveurl=https://web.archive.org/web/20110426075458/http://nobelprize.org/nobel_prizes/literature/articles/espmark/index.html}}</ref> The German book market is the third-largest in the world, after the United States un China.<ref>{{Cite web |url=http://www.internationalpublishers.org/images/reports/2014/IPA-annual-report-2014.pdf |accessdate=6 July 2016 |title=Annual Report |date=October 2014 |publisher=International Publishers Association |page=13 |archivedate=11 July 2016 |archiveurl=https://web.archive.org/web/20160711214707/http://www.internationalpublishers.org/images/reports/2014/IPA-annual-report-2014.pdf}}</ref> The [[Frankfurt Book Fair]] is the most important in the world for international deals un trading, with een tradition spanning over 500 years.<ref>{{Cite book |title=A History of the Frankfurt Book Fair |last1=Weidhaas |first1=Peter |last2=Gossage |first2=Carolyn |last3=Wright |first3=Wendy A. |year=2007 |url=https://archive.org/details/historyoffrankfu0000weid |publisher=Dundurn Press |isbn=978-1-55002-744-0 |pages=[https://archive.org/details/historyoffrankfu0000weid/page/n143 11] |url-access=registration}}</ref> The [[Leipzig Book Fair]] also retains een major position in Europe.<ref>{{Cite web |url=http://www.dw.de/leipzig-book-fair-cultural-sideshow-with-a-serious-side/a-18313879 |title=Leipzig Book Fair: Cultural sideshow with a serious side |last=Chase |first=Jefferson |date=13 March 2015 |website=[[Deutsche Welle]] |url-status=live |archiveurl=https://web.archive.org/web/20150425203420/http://www.dw.de/leipzig-book-fair-cultural-sideshow-with-a-serious-side/a-18313879 |archivedate=25 April 2015 }}</ref> German philosophy is historically wichtig: [[Gottfried Leibniz]]'s contributions to [[rationalism]]; the [[Age of Enlightenment|enlightenment]] philosophy by [[Immanuel Kant]]; the establishment of classical [[German idealism]] by [[Johann Gottlieb Fichte]], [[Georg Wilhelm Friedrich Hegel]] un [[Friedrich Wilhelm Joseph Schelling]]; [[Arthur Schopenhauer]]'s composition of metaphysical pessimism; the formulation of [[communist theory]] by [[Karl Marx]] un [[Friedrich Engels]]; [[Friedrich Nietzsche]]'s development of [[perspectivism]]; [[Gottlob Frege]]'s contributions to the dawn of [[analytic philosophy]]; [[Martin Heidegger]]'s works on Being; [[Oswald Spengler]]'s historical philosophy; un the development of the [[Frankfurt School]] have all been very influential.<ref>{{Cite book |title=The Blackwell Companion to Philosophy |last=Searle, John |publisher=Wiley-Blackwell |year=1987 |chapter=Introduction}}</ref> === Medien === [[File:Filmstudio Babelsberg Eingang.jpg|thumb|[[Babelsberg Studio]] in [[Potsdam]], the first large-scale film studio in the world]] The largest internationally operating [[Mass media|media]] companies in Germany are [[Bertelsmann]], [[Axel Springer AG|Axel Springer SE]] un [[ProSiebenSat.1 Media]]. [[Television in Germany|Germany's television market]] is the largest in Europe, with over 38&nbsp;million TV households as of 2012.<ref>{{Cite web |url=http://www.astra.de/16795168/tv-verbreitung_in_deutschland |title=Distribution of TV in Germany (German) |work=Digitaler Sat-Empfang via ASTRA: Überirdisch fernsehen |date=19 February 2013 |publisher=Astra Sat |url-status=live |archiveurl=https://web.archive.org/web/20150101012509/http://www.astra.de/16795168/tv-verbreitung_in_deutschland |archivedate=1 January 2015 }}</ref> Around 90% of German households have cable or satellite TV, with een variety of [[Public broadcasting#Germany|free-to-view public]] un [[Commercial broadcasting|commercial]] channels.<ref name="media" /> There are more than [[List of radio stations in Germany|300 public un private radio stations in Germany]]; Germany's national radio network is the [[Deutschlandradio]], while the public [[Deutsche Welle]] is the main radio un television broadcaster in foreign languages.<ref name="media" /> Germany's print market of [[List of newspapers in Germany|newspapers]] un [[List of magazines in Germany|magazines]] is the largest in Europe.<ref name="media">{{cite web|url=https://medialandscapes.org/country/germany|title=Germany|publisher=Media Landscapes|accessdate=14 March 2020|archiveurl=https://web.archive.org/web/20190327081145/https://medialandscapes.org/country/germany|archivedate=27 March 2019|url-status=live}}</ref> The papers with the highest circulation are {{lang|de|[[Bild]]}}, {{lang|de|[[Süddeutsche Zeitung]]}}, {{lang|de|[[Frankfurter Allgemeine Zeitung]]}} un {{lang|de|[[Die Welt]]}}.<ref name="media" /> The largest magazines include {{lang|de|[[ADAC Motorwelt]]}} un {{lang|de|[[Der Spiegel]]}}.<ref name="media" /> Germany has [[Video gaming in Germany|een large video gaming market]], with over 34 million players nationwide.<ref>{{cite web|url=https://www.gamesindustry.biz/articles/2019-07-16-german-consumers-spent-4-4bn-on-video-games-in-2018|title=German consumers spent €4.4bn on video games in 2018|last=Batchelor|first=James|date=16 July 2019|website=GamesIndustry.biz|accessdate=15 March 2020|archiveurl=https://web.archive.org/web/20200509014644/https://www.gamesindustry.biz/articles/2019-07-16-german-consumers-spent-4-4bn-on-video-games-in-2018|archivedate=9 May 2020|url-status=live}}</ref> The annual [[Gamescom]] held in [[Cologne]] is the world's largest [[gaming convention]].<ref>{{Cite news |last=MacDonald |first=Keza |date=23 August 2022 |title=Pushing Buttons: What to expect from the world's biggest games convention |work=The Guardian |url=https://www.theguardian.com/games/2022/aug/23/pushing-buttons-gamescom-worlds-biggest-gaming-convention |archive-date=26 July 2023 |archive-url=https://web.archive.org/web/20230726020832/https://www.theguardian.com/games/2022/aug/23/pushing-buttons-gamescom-worlds-biggest-gaming-convention |url-status=live }}</ref> German cinema has made major technical un artistic contributions to film. The first works of the [[Max Skladanowsky|Skladanowsky Brothers]] weren shown to an audience in 1895. The renowned [[Babelsberg Studio]] in [[Potsdam]] weer established in 1912, thus being the first large-scale film studio in the world. Early German cinema weer particularly influential with [[German expressionist cinema|German expressionists]] such as [[Robert Wiene]] un [[Friedrich Wilhelm Murnau]]. Director [[Fritz Lang]]'s ''[[Metropolis (1927 film)|Metropolis]]'' (1927) is referred to as the first major science-fiction film. After 1945, many of the films of the immediate post-war period can be characterised as {{lang|de|[[Rubble film|Trümmerfilm]]}} (rubble film). East German film weer dominated by the state-owned film studio [[DEFA (film studio)|DEFA]], while the dominant genre in West Germany weer the {{lang|de|[[Heimatfilm]]}} ("homeland film").<ref>{{cite book|first=Stephen |last=Brockmann|title=A Critical History of German Film|url=https://archive.org/details/criticalhistoryg00broc |url-access=limited |publisher=Camden House|year= 2010|page= [https://archive.org/details/criticalhistoryg00broc/page/n296 286]|isbn=978-1-57113-468-4}}</ref> During the 1970s un 1980s, [[New German Cinema]] directors such as [[Volker Schlöndorff]], [[Werner Herzog]], [[Wim Wenders]], un [[Rainer Werner Fassbinder]] brought West German auteur cinema to critical acclaim. The [[Academy Award for Best Foreign Language Film]] ("Oscar") went to the German production ''[[The Tin Drum (film)|The Tin Drum]]'' ({{lang|de|Die Blechtrommel}}) in 1979, to ''[[Nowhere in Africa]]'' ({{lang|de|Nirgendwo in Afrika}}) in 2002, un to ''[[The Lives of Others]]'' ({{lang|de|Das Leben der Anderen}}) in 2007. [[List of German-speaking Academy Award winners and nominees|Various Germans]] won an Oscar for their performances in other films. The annual [[European Film Award]]s ceremony is held every other year in Berlin, home of the [[European Film Academy]]. The [[Berlin International Film Festival]], known as "Berlinale", awarding the "[[Golden Bear]]" un held annually since 1951, is one of the world's leading [[film festival]]s. The "Lolas" are annually awarded in Berlin, at the [[Deutscher Filmpreis|German Film Awards]].<ref>{{cite book|page=331|title=Historical Dictionary of German Cinema|author1=Reimer, Robert |author2=Reimer, Carol|publisher=Rowman & Littlefield|year=2019|isbn=978-1-5381-1940-2}}</ref> --> === Köök === De düütsche Köök ünnerscheedt sik je na Regioon. [[Broot|Brood]] gellt för een vun den wichtigsten Delen in de düütsche Eetkultuur mit velen verscheden regionalen Soorten Brood.<ref>{{cite book|page=344|title=The World of Wine and Food: A Guide to Varieties, Tastes, History, and Pairings|last=Philpott|first=Don|publisher=Rowman & Littlefield|year=2016|isbn=978-1-4422-6804-3}}</ref> [[Swien|Swienfleesch]] is dat wichtigste [[Fleesch]] un warrt to velen ünnerscheedlichen Soorten [[Worst|Wost]] maakt, so as [[Braadwost]] oder [[Wittwost]].<ref>{{Cite web |url=http://germanfoods.org/german-food-facts/german-hams-sausages-meats-guide/ |title=Guide to German Hams and Sausages |publisher=German Foods North America |url-status=live |archiveurl=https://web.archive.org/web/20150322084957/http://germanfoods.org/german-food-facts/german-hams-sausages-meats-guide/ |archivedate=22 March 2015 |accessdate=26 March 2015 }}</ref> För de düütsche Natsschonaaldrunk gellt [[Beer (Drunk)|Beer]].<ref>{{cite news|url=https://timesofindia.indiatimes.com/videos/lifestyle/recipes/in-depth-look-at-germanys-national-drink-beer/videoshow/16419704.cms|work=[[The Times of India]]|date=16 September 2012|title=In-depth look at Germany's national drink – beer|archivedate=30 September 2021|archiveurl=https://web.archive.org/web/20210930074944/https://timesofindia.indiatimes.com/videos/lifestyle/recipes/in-depth-look-at-germanys-national-drink-beer/videoshow/16419704.cms|url-status=live}}</ref> De Beerkosum tellt to den höögsten weltwied.<ref>{{Cite news |url=http://www.ibtimes.co.uk/top-10-heaviest-beer-drinking-countries-czech-republic-germany-sink-most-pints-1475764 |title=Top 10 Heaviest Beer-drinking Countries: Czech Republic and Germany Sink Most Pints |first=Samantha |last=Payne |date=20 November 2014 |url-status=live |archiveurl=https://web.archive.org/web/20150513195740/http://www.ibtimes.co.uk/top-10-heaviest-beer-drinking-countries-czech-republic-germany-sink-most-pints-1475764 |archivedate=13 May 2015 |work=International Business Times}}</ref> Een wichtigen Deel in de düütsche Beerkultuur het dat [[Reinheidsgebot]], dat uut’n 16.&nbsp;Jhd. stammt.<ref>{{Cite news |url=https://www.spiegel.de/international/germany/492-years-of-good-beer-germans-toast-the-anniversary-of-their-beer-purity-law-a-549175.html |title=492 Years of Good Beer: Germans Toast the Anniversary of Their Beer Purity Law |date=23 April 2008 |work=Spiegel Online |url-status=live |archiveurl=https://web.archive.org/web/20080506121630/http://www.spiegel.de/international/germany/0,1518,549175,00.html |archivedate=6 May 2008}}</ref> [[Wien (Drunk)|Wien]] is traditschonell in den Wienanborebeden in’n Süden begäng.<ref>{{Cite web |url=http://www.germanwineusa.com/press-trade/statistics.html |title=German Wine Statistics |publisher=Wines of Germany, Deutsches Weininstitut |archiveurl=https://archive.today/20141214121534/http://www.germanwineusa.com/press-trade/statistics.html |archivedate=14 December 2014 |accessdate=14 December 2014}}</ref> === Sport === [[File:Germany champions 2014 FIFA World Cup.jpg|thumb|De düütsche [[Düütsch Footballnationaalmannskupp|Footballnatschonaalmannschop]], as de [[Football-Weltmeesterschop 2014]] wunn]] [[Football]] is de populäärste [[Sport]] in Düütschland. Mit meer as 7&nbsp;Millionen Liddmaten is de [[Düütsche Football-Bund]] is de gröttste Footballorganisatschoon weltwied.<ref>{{cite web|url=https://www.dw.com/en/dfb-presidential-candidate-fritz-keller-promises-no-more-one-man-show/a-50119403|website=DW|title=DFB: presidential candidate Fritz Keller promises 'no more one-man show'|last=Schalling|first=Herbert|date=21 August 2019|archiveurl=https://web.archive.org/web/20200329034515/https://www.dw.com/en/dfb-presidential-candidate-fritz-keller-promises-no-more-one-man-show/a-50119403|archivedate=29 March 2020|url-status=live}}</ref> De Spelen vun düütsche [[Football-Bundsliga (Düütschland)|Football-Bundsliga]] tellt to den meist beöökten Footballspelen weltwied.<ref>{{cite web|url=https://www.businessinsider.com/attendance-sports-leagues-world-2015-5|website=Business Insider|title=The NFL and Major League Baseball are the most attended sports leagues in the world|last=Gaines|first=Cork|date=22 May 2015|archiveurl=https://web.archive.org/web/20190831191916/https://www.businessinsider.com/attendance-sports-leagues-world-2015-5|archivedate=31 August 2019|url-status=live}}</ref> De [[Düütsch Footballnationaalmannskupp|Footballnatschonaalmannskop]] för Mannslüüd het de [[Football-Weltmeesterschop]] [[Football-weltmeesterschop 1954|1954]], [[Football-Weltmeesterschop 1994|1974]], [[Football-weltmeesterschop 1990|1990]] un [[Football-Weltmeesterschop 2014|2014]].<ref>{{cite web|url=https://www.fifa.com/fifa-tournaments/archive/|publisher=FIFA|title=FIFA World Cup Timeline|accessdate=7 March 2020|archiveurl=https://web.archive.org/web/20200305190808/https://www.fifa.com/fifa-tournaments/archive/|archivedate=5 March 2020}}</ref> Düütschland steit ook bi’n [[Motoorsport]] weltiwed bavenan. Firmen so as [[BMW]], [[Mercedes-Benz]] sünd wichtige Herstellers för den Motoorsport. De Rennfarer [[Michael Schumacher]] het in siene Motoorsportkarrieer veel Rekorden braken un de [[Formel 1]] söven maal wunnen.<ref>{{Cite news |url=https://www.theguardian.com/sport/2006/oct/23/formulaone.sport |title=What we will miss about Michael Schumacher |last=Ornstein |first=David |date=23 October 2006 |work=The Guardian |url-status=live |archiveurl=https://web.archive.org/web/20140108044532/http://www.theguardian.com/sport/2006/oct/23/formulaone.sport |archivedate=8 January 2014 }}</ref> [[Sebastian Vettel]] tellt ook mang den spoodrieksten Formel 1-Farer.<ref>{{Cite news |url=http://www.independent.ie/sport/vettel-makes-formula-one-history-with-eighth-successive-victory-29761655.html |title=Vettel makes Formula One history with eighth successive victory |date=17 November 2013 |work=Irish Independent|archiveurl=https://web.archive.org/web/20131203024830/http://www.independent.ie/sport/vettel-makes-formula-one-history-with-eighth-successive-victory-29761655.html |archivedate=3 December 2013 |url-status=live }}</ref> Düütsche Athlethen tellt ook to den spoodrieksten bi’n [[Olympsche Spele|Olympschen Spelen]]. Se staat op’n drüdden Rang för de meist wunnen Medaillien, wenn de Bundsrepublik Düütschland un de [[Düütsche Demokraatsche Republiek|DDR]] tohooprekent warrt.<ref>{{cite book|page=99|title=Success and Failure of Countries at the Olympic Games|publisher=Routledge|last=Reiche|first=Danyel|year=2016|isbn=978-1-317-63277-1}}</ref> 1936 het [[Berlin]] de [[Olympsche Summerspelen|olympschen Summerspelen]] uutdregen, de [[Olympsche Winterspelen|Winterspelen]] 1936 geev dat in [[Garmisch-Patenkirchen]].<ref>{{cite book |last=Large |first=David Clay |url=https://archive.org/details/nazigamesolympic00larg |title=Nazi Games: The Olympics of 1936 |publisher=W. W. Norton & Company |year=2007 |isbn=978-0-393-05884-0 |pages=136, 337 |url-access=registration}}</ref> [[München|Mönken]] het de [[Olympsche Summerspelen 1972|Summerspelen 1972]] uutdregen. == Weblenken == {{Commons|Category:Germany|Düütschland}} == Enkelnawiesen == <references /> * [http://www.deutschland.de/ www.deutschland.de] – mehrspraakig Düütschland-Portal (hoochdüütsch, engelsch un veer annere Spraken) {{Länner in Europa}} {{Navigatschoonsliest NATO-Staten}} {{DEFAULTSORT:Duutschland}} [[Kategorie:Land]] [[Kategorie:Düütschland| Düütschland]] jfyuug3psmeuh1ki5y4oihrs2kvqmew Plattdüütsch 0 215 1067364 1067281 2026-06-01T14:51:07Z Flaverius 21322 1067364 wikitext text/x-wiki {{Infobox Spraak |Koort=Low Saxon dialects.png |Spraak=Plattdüütsch</br> Nedderdüütsch/Neddersassisch |Länner={{DEU}}<br/> {{NLD}}<br/> {{DNK}}<br/> <small>'''In Spraakeilannen''':</br> {{BLZ}}<br/> {{BRA}}</br> {{BOL}}<br/> {{CAN}}<br/> {{KAZ}}<br/> {{KGZ}}<br/> {{MEX}}<br/> {{PRY}}<br/> {{RUS}}<br/> {{USA}}</small> |Spreker=4–8&nbsp;Millionen weltwied * Düütschland: ≈ 2,2&nbsp;Mio. gode Sprekers, ≈ 5&nbsp;Mio. Sprekers allens tohoop<ref>Adler u.&nbsp;a: ''Status und Gebrauch des Niederdeutschen 2016''. ([https://web.archive.org/web/20180313031748/http://www.ins-bremen.de/fileadmin/ins-bremen/user_upload/umfrage2016/broschuere-umfrage.pdf online])</ref> * Nedderlannen: ≈ 1,6–2,15&nbsp;Mio.<ref>[[Henk Bloemhoff]]: ''Taaltelling Nedersaksisch'' 2005. ({{Webarchiv|url=https://www.stellingia.nl/wp-content/uploads/2014/12/Taaltelling-Nedersaksisch-1.pdf |wayback=20211005011839 |text=online |archiv-bot=2026-03-14 07:20:57 InternetArchiveBot }})</ref> * Brasilien: ≈ 0,3–0,4&nbsp;Mio. * Plautdietsch: ≈ 0,5&nbsp;Mio. |Klassifikatschoon= * [[Indoeuropääsche Spraken|Ιndoeuropääsch]] *: [[Germaansche Spraken|Germaansch]] *:: [[Westgermaansche Spraken|Westgermaansch]] |KSpraak=Plattdüütsch |Amtsspraak= |ISO1=- |ISO2=nds |ISO3='''För de ganze Spraak:''' nds<ref>[[SIL International]]: {{Internetquelle |url=https://iso639-3.sil.org/code/nds |titel=nds {{!}} ISO 639-3 |abruf=2021-01-12}}</ref><br />'''För enkel Dialekten:'''</br>[[Achterhooksch]]: act <br />[[Drents]]: drt</br>[[Grunnegs|Grönnegs]]: gos<br/>[[Oostfreesch Platt|Oostfreesch]]: frs<br />[[Plautdietsch]]: pdt<br/> [[Sallandsch]]: sdz</br>[[Stellingwarfs]]: stl</br>[[Twents|Twentsch]]: twd</br>[[Veluws]]: vel</br>[[Westfäölsk Plat|Westföölsch]]: wep<br /> |Minderheitensprache={{DEU}} {{NLD}} {{BRA}}|Minnerhedenspraak={{DEU}}</br> {{NLD}}</br> {{BRA}}}} '''Plattdüütsch''', kort '''Platt''', ook '''Nedderdüütsch''' oder '''Neddersassisch''' un '''Sassisch''' heten, is ene [[Regionaalspraak]] un [[Dialektgrupp]], de rund twee Millionen Minschen in [[Noorddüütschland]] un an de twee Millionen Minschen in [[Nedderlannen (Europa)|Oostnedderland]] snackt. Besünners mit dat [[Mennisten|mennistsche]] [[Plautdietsch]] het sik de Spraak ook weltwied uutbreedt. Se höört to’n [[Westgermaansche Spraken|Westgermaansch]], het den [[Hoochdüütsch Luutwannel|hoogdüütschen Luudwannel]] nich mitmaakt, un is so ene [[Nedderdüütsch (Spraakgrupp)|nedderdüütsche]] Spraak, de tohoop mit [[Freesche Spraken|Freesch]] un [[Engelsche Spraak|Engelsch]] to de [[Ingväoonsche Spraken|noordseegermaanschen]] Spraken tellt. Dat frömiddelöllerlich [[Ooldsassische Spraak|Ooldsassisch]] is de öllste överlevert Spraakform vun dat Plattdüütsche. Later het de Spraak as [[Middelsassische Spraak|middelsassische]] [[Hansespraak]] Inflood op [[Europa|Noordeuropa]] namen un weer Schrievspraak för Recht un Hannel. In de fröhe Neetied hebbt [[Düütsche Spraak|Hoogdüütsch]] un [[Nedderlandsche Spraak|Nedderlandsch]] de Rull as Schrievspraken övernamen, so dat Plattdüütsch, nu sünner Standard- un Schrievspraak un in verscheden Dialekten –&nbsp;so as [[Mark-Brannenborger Platt|Märksch]], [[Mekelnborg-Vörpommersch Platt|Mekelnborg-Vöörpommersch]], [[Noordneddersassisch]], [[Oostfäälsch Platt|Oostfäälsch]] un [[Westfäölsk Plat|Westfäälsch]]&nbsp;– deelt, wieder besteit. Striedig blivt de Stand as Spraak. Op de enen Sied warrt Platt je na [[Dackspraak]] as hoogdüütschen oder nedderlandsschen Dialekt bekeken, annersieds behanndelt en Deel Spraakwetenschoppers un Kultuurorganisatschonen Plattdüütsch as ene egen Spraak. Ook mang den Spraakgemeenschop is de Ansicht, dat Plattdüütsch ene Spraak is, wied verbreedt. Vundaag laat [[Düütschland]] un de [[Königriek vun de Nedderlannen|Nedderlannen]] de Regionaalspraak Plattdüütsch na de [[Europääsche Charta vun de Regional- oder Minnerheitenspraken|Europääsche Charta vun de Regionaal- oder Minnerheidenspraken]] gellen. Liekers is de Spraak bedroot, denn de Präzens in dat Alldagsleven un de Apentlichkeid is ring. Hoogdüütsch un Nedderlandsch hebbt allerwegens de Överhand. Versöök, de Spraak to bewaren un wedder in’t Leven to halen, ümfaat [[Plattdüütsch (Schoolfack)|plattdüütsch Schoolünnerricht]], [[Plattdüütsche Schrieveree|Literatuur]] un [[Plattdüütsche Musik|Musik]] in de Spraak, seltener ook Medien so as [[List vun plattdüütsche Films un TV-Serien|Feernseen]] oder [[Plattdüütsch Radioprogramm|Radio op Platt]]. Verscheden regionale Organisatschonen stütt de Spraak mit Events, Spraakkursen un Publikatschonen. Doch blivt de Tokumst vun dat Plattdüütsch unseker. Öllern geevt eer meist nich meer an de Kinner wieder. So is Platt in Delen vun dat Spraakrebeed al meist uutstorven, un in wieden Delen vun dat Spraakrebeed bloot ünner de öllste Generatschoon begäng. == Klassifikatschoon == === Spraakverwandschop === [[Bild:2022 04 16 - KARTE WG – um 580 n.Chr. - END.png|duum|Westgermaansche Spraken üm 580.<ref>[[Wolfram Euler]]: ''Das Westgermanische: von der Herausbildung im 3. bis zur Aufgliederung im 7. Jahrhundert – Analyse und Rekonstruktion''. Inspiration Unlimited Berlin 2022.</ref> Ooldsassisch hier mit Ooldengelsch un Ooldfressch, de wedder ene enegere anglo-freesche Grupp (hier ook noordseegermaansch) billt, as Deel vun ene nöördliche westgermaansche Grupp]] Dat [[Westgermaansche Spraken|westgermaansche]] Plattdüütsch tellt to’n [[germaansche Spraken|germaanschen]] Telg vun de [[Indoeuropääsche Spraken|indoeuropääsche]] Spraakfamilie. De Spraak het den [[Hoochdüütsch Luutwannel|hoogdüütschen Luudwannel]], de [[Hoogdüütsche Dialekten|Hoogdüütsch]] vun annern westgermaanschen Spraken ünnerscheedt, nich mitmaakt un is so ene [[Nedderdüütsch (Spraakgrupp)|nedderdüütsche]] Spraak.<ref>[[Hermann Niebaum]]: ''Het Nederduits'', In: ''HNTL'', S.&nbsp;440&nbsp;f.</ref><ref>[[Hermann Niebaum]]: ''Het Oostnederlandse taallandschap tot het begin van de 19de eeuw'', In: ''HNTL,'' S.&nbsp;55.</ref> Plattdüütsch is en Deel vun dat [[kuntinentaalwestgermaansch Dialektkuntinuum]], dat sied den Schrievsprakenwessel vun [[Middelsassische Spraak|Middelsassisch]] to’n [[Düütsche Spraak|Hoogdüütschen]] un [[Nedderlandsche Spraak|Nedderlandschen]] un besünners sied dat 19.&nbsp;Jhd langs de Grenz vun de modernen Standardspraken uuteenbrickt.<ref>Maarten van den Toorn u.&nbsp;a.: ''Geschiedenis van de Nederlandse taal'', Amsterdam University Press, Amsterdam, 1997, S.&nbsp;149&nbsp;f.</ref><ref>[[Jan Goossens]]: ''Deutsche Dialektologie.'' De Gruyter 1977, S.&nbsp;48.</ref> So sünd besünners in dat 20.&nbsp;Jhd dat Plattdüütsch in Düütschland un dat [[Nedderlandsch-Neddersassisch|Neddersassisch in de Nedderlannen]] uuteenannerdreven.<ref>Jan Goossens: . In: Jan Goossens (Hrsg.): . Karl Wachholtz, Neumünster 1973, S. 9–27.</ref> Plattdüütsch stünn in den Verloop vun de Tied besünners mit Hoogdüütsch, [[Freesche Spraken|Freesch]] un [[Nedderfranksche Spraken|Nedderfranksch]] in Kuntakt. [[Ooldsassische Spraak|Ooldsassisch]], dat Plattdüütsche sienen Vöörlöper, [[Angelsassische Sprake|Ooldengelsch]] un [[Ooldfreesche Spraak|Ooldfreesch]] hebbt so vele Gemeensamkeiden, dat se de [[Ingväoonsche Spraken|noordseegermaansche]] Ünnergrupp binnen dat Westgermaansche billt. Striedig is, of de noordseegermaanschen Spraken vun enen gemeensamen Vöörlöper afstammt, wat in de verleden Tied as Annaam begäng weer, oder mit Spraakkuntakt langs de [[Noordsee]]küst opkamen sünd, wat vundaag de verbreedt Ansicht is.<ref name=":42">Henk Wolf: ''Nordseegermanisch''. In: Stefan J. Schierholz, Laura Giacomini (Ruutgevers): ''Wörterbücher zur Sprach- und Kommunikationswissenschaft (WSK) Online''. De Gruyter, Berlin 2022 ([https://www-degruyterbrill-com.wikipedialibrary.idm.oclc.org/database/WSK/entry/wsk_id_wsk_artikel_artikel_15877/html. online], opropen den 13.06.2035).</ref> Vergleken mit Engelsch un Freesch, de wedder ene engere [[Anglofreesche Spraken|anglofreesche]] Ünnergrupp billt, wiest Ooldsassisch avers minner noordseegermaansche Kennteken.<ref name=":42" /> Sachtens het sik dat noordseegermaansche Ooldsassisch mit anner Varietäten vermischt, as de [[Sassen (Volk)|Sassen]] in’t 4.&nbsp;Jhd. vun [[Holsteen]] na Süden tögen un mit anner Stämm den sassischen Grootstamm billen. Villicht weer aver ook heel dat sassische Stammland noordseegermaansch un den Ooldsassischen sünd wegen den Kuntakt mit dat [[Ooldnedderfranksche Spraak|Ooldnedderdfranksch]] un [[Ooldhoogdüütsche Spraak|Ooldhoogdüütsch]] noordseegermaansche Kennteken verlüstig gaan.<ref name="Peters 18f">[[Robert Peters (Germanist)|Robert Peters]]: ''Zur Sprachgeschichte des norddeutschen Raumes'', S.&nbsp;18&nbsp;f.</ref> Plattdüütsch steit so twüschen de vun öllers her noordseegermaansche Grundlaag un den hoogdüütschen Inflood.<ref>[[Willy Sanders]]: ''Altsächische Sprache'', S.&nbsp;29. ([https://www.lwl.org/komuna/pdf/Niederdeutsch_Sprache_und_Literatur_Band_1_1983.pdf online])</ref> === Stand as Spraak === Wieldes Oold- un [[Middelsassische Spraak|Middelsassisch]] allgemeen Spraken heten warrt, is de Stand as Spraak för’t Plattdüütsche vundaag striedig.<ref>[[Jan Wirrer]]: ''Zum Status des Niederdeutschen,'' S.&nbsp;308.</ref> Dat Plattdüütsch in öllere Tieden op’n Weg weer regionale Varianten in de Schrievspraak uuttoglieken, warkt vundaag as „[[Plattdüütsch Spraakmythos|plattdüütschen Spraakmythos]]“ na un bringt de Fraag na dat Plattdüütsche sienen Stand jümmers wedder op.<ref>[[Jan Goossens]]: ''Niederdeutsche Sprache,'' S.&nbsp;26&nbsp;f.</ref><ref>[[Dieter Stellmacher]]: ''Zur Verwendung des Niederdeutschen heute.'' In: ''Mehrsprachigkeit in der Stadtregion'' ( =&nbsp;Jahrbuch des Instituts für deutsche Sprache 1982) Schwann: [[Düsseldörp]] 1982. S.&nbsp;152. ([https://ids-pub.bsz-bw.de/frontdoor/deliver/index/docId/1953/file/Stellmacher_Zur_Verwendung_des_Niederdeutschen_heute_1982.pdf online])</ref> Dat givt allgemeen dree Positschonen: * '''Plattdüütsch as Spraak''': De Historie na is Plattdüütsch ene westgermaansche Spraak, de den [[Hoochdüütsch Luutwannel|hoogdüütschen Luudwannel]] nich mitmaakt het un egenstännig ranwussen is, ook wenn se jümmers in Kuntakt mit de Süsterspraken Hoogdüütsch un Nedderlandsch stünn.<ref>[[Hubertus Menke]]: ''Een’ Spraak is man bloots een Dialekt, de sik to Wehr setten kann.'' S.&nbsp;27&nbsp;f.; Hubertus Menke: ''Niederdeutsch: Eigenständige Sprache oder Varietät einer Sprache?'' S.&nbsp;183.</ref> Ook de Status as Schrievspraak in de fröhe Neetied is en anner Argument för den Stand as egen Spraak. De Ünnerscheden in [[Luudstand]], [[Grammatik]] un [[Woordschatt]] twüschen Plattdüütsch, Nedderlandsch un Hoogdüütsch sünd groot noog Plattdüütsch as egen Spraak antospreken.<ref name=":14">[[Reinhard Goltz|Goltz]], Kleene: ''Niederdeutsch'', S.&nbsp;188&nbsp;f.</ref> * '''Plattdüütsch as Dialekt''': Na de [[Sotscholinguistik|sotscholinguistschen]] Begevenheiden vundaag is Plattdüütsch ene Spraak för dat private Ümfeld mit verminnert Funktschonen. Se is stark regionaal opdeelt un het kenen överegionalen Standard.<ref name=":14" /> Hoogdüütsch un Nedderlandsch sünd je na Staat [[Dackspraak|Dackspraken]] un överneemt de Funktschoon as Schrift- un Standardspraak. So kann Plattdüütsch för enen düütschen oder nedderlandschen Dialekt gellen, denn de Sprekerschen un Sprekers bruukt Platt jüst so, as ook anner Dialektsprekerschen un -sprekers dat doot, de ünner dat Dack vun ene Standardspraak staat.<ref name=":02">[[Ulrich Ammon]]: ''Was ist ein deutscher Dialekt?'' In: [[Klaus Mattheier]], [[Peter Wiesinger]] (Ruutgever): ''Dialektologie des Deutschen. Forschungsstand und Entwicklungstendenzen'' (=&nbsp;''Germanistische Linguistik.'' 147). Niemeyer: Tübingen 1994, S.&nbsp;369–384, S.&nbsp;376&nbsp;f.</ref> De Afstand twüschen Plattdüütsch un sienen Dackspraken warrt jümmerto lütter. Se billt vundaag en Kontinuum vun Dialekt na Standardspraak, in dat sik Plattdüütsch den Dackspraken anglieken deit.<ref name=":28" /> * '''Plattdüütsch as Afstandsspraak un Schiendialekt''': Ene Middelpositschoon, de versöcht de Historie un de Begevenheiden vundaag mittobedenken, is Plattdüütsch as ene [[Afstandsspraak]] un togliek enen [[Schiendialekt]] to beschrieven. De Begrepen gaat op [[Heinz Kloss]] torügg un beschrievt, dat Plattdüütsch in de verleden Tied as ene egenstännige Spraak ranwussen is un ook vundaag noch noog Afstand to sienen Dackspraken Hoogdüütsch un Nedderlandsch het, dat as egen Spraak antospreken. Liekers bruukt de Sprekerschen un Sprekers Plattdüütsch vundaag so, dat de Spraak so as enen Dialekt schient.<ref>[[Heinz Kloss]]: ''Abstandsprachen und Ausbausprachen.'' In: [[Joachim Göschel]] u.&nbsp;a. (Ruutgever): ''Zur Theorie des Dialekts'' (=&nbsp;ZDL Beih. N.&nbsp;F., Nr.&nbsp;16). Wiesbaden 1976, S.&nbsp;303, 305.</ref><ref>Heinz Kloss: ''Die Entwicklung neuer germanischer Kultursprachen seit 1800'' (=&nbsp;''Sprache der Gegenwart'', 37). 2.&nbsp;Oplaag. [[Düsseldörp]] 1978, S.&nbsp;67–70, 181–198.</ref> == Naams vun de Spraak == {{Kiek ook bi|Naams vun dat Plattdüütsch}} === Egennaams === In’n Alldag bruukt de Plattdüütschen mit Hoogdüütsch as Schriftspraak ''Plat(t)dü(ü)tsch''&nbsp;–&nbsp;mit regionalen Varianten so as ''Pla(t)dü(ü)ts(k)'', ''Plat(t)duitsk'' oder kort ''[[Platt (Dialekt)|Plat(t)]].''<ref name=":39">{{Internetquelle |autor=Universität Münster, Andreas Brandt |url=https://www.uni-muenster.de/Germanistik/cfn/Plattinfos/WasistNiederdeutsch/Was_ist_Niederdeutsch.html#Plattdeutsch |titel=Was ist Niederdeutsch |abruf=2025-06-08 |sprache=de}}</ref> Wo Nedderlandsch Schriftspraak is, sünd Naams för den regionalen Dialekt, so as ''[[Drentsch|Drents Plat]]'' oder [[Twentsch|Twents Plat]], begäng. Ook de Uutdruck ''Nedersaksisch'' is in’n Nedderlannen verbreedt.<ref name=":41">[[Henk Bloemhoff]]: ''Taalsociologische aspecten'', In: ''HNTL'', S.&nbsp;295&nbsp;ff.</ref> De düütsche Spraakwetenschop bruukt ''[[Nedderdüütsch (Spraakgrupp)|Nedderdüütsch]].'' Op Platt is de Begreep bloots in formalen Kontexten begäng, so as in de Egennaam ''[[Bunnsraat för Nedderdüütsch]].<ref name=":39" />'' ''Neddersassisch'' un ''Sassisch –''&nbsp;de olen Egennaams to Hansetieden&nbsp;– schöölt dat „düütsch“ in Platt- un Nedderdüütsch ümgaan, dat de Lüüd buten Düütschland nich uutslaten warrt. Se schöölt ook den gemeensamen Oorsprung vun de noorddüütschen un oostnedderlandschen Dialekten ünnerstrieken. Beide Naams sünd vundaag in Düütschland raar un meist alleen bi spraakaktivistischen Gruppen begäng. Wieldes sett sik ''Nedersaksisch'' as Egennaam för de oostnedderlandschen Dialekten jümmers starker döör.<ref name=":41" /> === Historie vun de Naams === <gallery perrow="2" class="rechts"> Bild:BibelMagdeburg.jpg|''Düdesch'' in de Meideborger Bibel vun 1554: ''De gantze Hillige Schrifft, <u>Vordüdeschet</u>'' Bild:1614 Bible.jpg|''Sassisch'' as Naam in de [[Bibel vun 1614]]: ''De gantze hillige Schrifft / <u>Sassisch</u>'' </gallery> Uut de ooldsassische Tied is keen Egennaam överlevert. In [[Latiensche Spraak|latienschen]] Texten heet de Spraak {{lang|la|''lingua saxonica''}} na de [[Sassen (Volk)|Sassen]] oder allgemeen {{lang|la|''lingua germanica''}} un {{lang|la|''lingua theudisca''}},<ref name=":0">[[Willy Sanders]]: ''Sachsensprache, Hansesprache, Plattdeutsch,'' S.&nbsp;24–27.</ref> so as ook in de Prolog vun de [[Heliand]] ({{lang|la|''Theudisca poëmata}}).<ref>{{Internetquelle |url=http://www.fh-augsburg.de/~harsch/germanica/Chronologie/09Jh/Heliand/hel_hf0p.html |titel=Heliand |werk=bibliotheca Augustana |abruf=2025-05-25}}</ref> In [[Middelsassische Spraak|middelsassische]] Tied weer de Egennaam {{Lang|gml|''düdesch''}} begäng, denn al to Hansetieden hebbt sik de Plattdüütschen as Deel vun de Düütschen seen.<ref name=":43">[[Agathe Lasch]]: ''Mittelniederdeutsche Grammatik,'' S.&nbsp;5&nbsp;f.</ref> To de Tied stünnen Nedderdüütsch un Hoogdüütsch noch op den glieken Rang un {{Lang|gml|''düdesch''}} kunn noch för beide Spraken jüstso good staan. Hüüd denkt de Lüüd bi ''düütsch'' direkt an de [[Düütsche Spraak|hoogdüütsche Standardspraak]], wenn de Kuntext dat nich jüst uutsluten deit. Wenn dat doch wichtig weer, sik vun Nedderlandsch oder Hoogdüütsch aftosetten, weren Begrepen as {{Lang|gml|''unse düdesch''}}, {{Lang|gml|''sassesch''}} oder {{Lang|gml|''moderlike sprake''}} begäng.''<ref name=":33" />'' De Nedderlandschen beteken de Spraak ook as {{Lang|dum|''ôstersch''}}''.<ref name=":43" />'' Later as dat at [[Hartogdom Sassen]] na Süüd to wanner, keem {{Lang|gml|''neddersassesch''}} op, sik vun dat [[Middeldüütsche Dialekten|middeldüütsche]] [[Böversassen]] aftogrenzen.<ref name=":0" /> In moderne Tied versöchen to’n Bispeel [[Karl Friedrich Arend Scheller|Karl Scheller]], [[Christian Hinrich Wolke|Chrstian Hinrich Wolke]], [[Georg Ruseler]] oder [[Reinhard F. Hahn|Reinhard Hahn]] de Naams ''Sassisch'' un ''Neddersassisch'' wedder opleven to laten. In Düütschland het sik dat avers nich döörsett. Dat nedderlandsche {{lang|nl|''Nedersaksisch''}}, dat to’n Beginn vun’n 20.&nbsp;Jhd. in de nedderlandsche Spraakwetenschop opkeem, het sik man sied de 1950-er Jahren mit dat ''[[Nedersaksisch Instituut|Nedersaksisch Institut]]'' an de [[Universität Grönneng]] jümmers wieder verbreedt. Besünners sied dat de Nedderlannen Neddersassisch na de [[Europääsche Charta vun de Regional- oder Minnerheitenspraken|Europääsche Charta för Regionaal- oder Minnerheidenspraken]] as regionale Spraak gellen laat, hebbt Spraakverenen un -instutschonen den Begreep övernamen.<ref name=":41" /> ''Plattdüütsch'', ''Platt'' un ''Nedderdüütsch'' kaamt uut’n Nedderlandschen.<ref>Nicoline Van der Sijs: ''Onze Taal'', Jahr 74. Genootschap Onze Taal, Den Haag 2005, S. 310.</ref> ''Plattdüütsch'' is toeerst in’n 16.&nbsp;Jhd. bi [[Cornelis Lettersnijder]] as {{Lang|dum|''in goeden platten duytsche''}} dokumenteert. De Begreep geit nich op dat „platte Land“ torügg, man op dat nedderlandsche {{lang|nl|''plat''}}, wat ‘klaar, düüdlich’ bedüdt un in de Tied noch nich minnächtig weer.''<ref name=":33">[[Agathe Lasch]]: ''Plattdeutsch''. In: ''Beiträge zur Geschichte der deutschen Sprache und Literatur'', Band&nbsp;42 (1917), S.&nbsp;134&nbsp;ff.</ref>'' ''Nedderdüütsch,'' dat as ''{{lang|dum|neder duutsche}}'' gegenöver den ''{{lang|dum|hoghen duutsche}}'' 1457 dat eerste Maal in enen [[Middelnedderlandsche Spraak|middelnedderlandschen]] Text stünn, kümmt würklich vun de geograafsche Laag af.<ref>[[Luc De Grauwe (Linguist)|Luc de Grauwe]]: ''Theodistik. Zur Begründung eines Faches und ein Plädoyer für eine kontinentalwestgermanische Sicht auf die neuzeitliche Bifurkation Deutsch/Niederländisch''; In: Raphael Berthele u.&nbsp;a. (Ruutgevers): ''Die deutsche Schriftsprache und die Regionen: Entstehungsgeschichtliche Fragen in neuer Sicht.'' Walter de Gruyter: Berlin 2003, [[:de:Spezial:ISBN-Suche/3110174979|ISBN 3-11-017497-9]], S. 127&nbsp;ff., hier S.&nbsp;136&nbsp;f.</ref> Ook de Naam ''Nedderlandsch'' kunn eerst noch Plattdüütsch jüst so as Nedderlandsch beteken.<ref>Lasch, Agathe (1914). . Niemeyer, Halle/Saale, p. 6.</ref> In’n 17.&nbsp;Jhd. weer de Naam ''Plattdüütsch'' denn ook in Noorddüütschland as minnächtigen Begreep begäng.''<ref name=":39" />'' Dat öllere ''sassesch'' is denn grotendeels verdrängt worrn.<ref>''[https://www.dwds.de/wb/platt#2 ''platt''],'' In: [[Wolfgang Pfeifer (Etymologe)|Wolfgang Pfeifer]]: ''Etymologisches Wörterbuch des Deutschen.''</ref> Eerst mit de Dialektologie un Literatuur in dat 19. Jhd. kreeg ''Plattdüütsch'' wedder en neutraleren Klang.''<ref name=":39" />'' ''Nedderdüütsch'' weer to Anfang noch raar un eerst mit de [[Dialektologie]], de den düütschen Spraakruum in Nedder-, [[Middeldüütsche Dialekten|Middel]]- un [[Böverdüütsch]] deelt, het sik de Begreep ook in de hoogdüütsche Wetenschop döörsett.<ref>[[Werner Besch]] u.&nbsp;a. (Ruutgevers): ''Sprachgeschichte: Ein Handbuch zur Geschichte der deutschen Sprache und ihrer Erforschung,'' 2.&nbsp;Oplaag., Bd.&nbsp;3, 2003, S.&nbsp;2211.</ref> In’n Verloop vun de Tied wurrn ''Platt-'' un ''Nedderdüütsch'' avers nich alleen as en neutralen Begreep ankeken, de dat Plattdüütsche siene geograafsche Laag beschrivt. Döör dat „düütsch“ wurr dat ook as enen Begreep uutleegt, de seggt, dat de Spraak nix Egenstännigs is un so den hoogdüütschen Anspröök ünnermuurt, dat Plattdüütsch as enen düütschen Dialekt tellt un minner gellen deit.''<ref name=":33" />'' In’n Verloop vun dat 19.&nbsp;Jhd. het sik ''Platt'' denn ook in Westdüütschland uutbreedt. So betekent de Begreep vundaag nich alleen nedderdüütsche Varietäten oder Plattdüütsch an un för sik, man ook [[Westmiddeldüütsche Dialekten|westmiddeldüütsche]] Dialekten.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.atlas-alltagssprache.de/runde-1/f20/ |titel=Mundart/Platt/Dialekt |werk=atlas-alltagssprache |abruf=2024-11-27}}</ref> === Unklaarheiden vun de Naams === [[Bild:Definitions Low German.svg|thumb|Verscheden Definitschonen vun „Nedderdüütsch“]] De Naams för’t Plattdüütsche sünd je na Tied, Kuntext un Definitschoon meerdüdig un unklaar. ''Platt'' betekent nich alleen Spraakvarietäten, de uut dat Ooldsassisch ranwussen sünd oder en Kolonisatschoondialekt vun so ene Varietät sünd, man is ook as Egennaam för de [[Nedderfranksche Spraken|nedderfrankschen]] Dialekten in’n Nedderlannen un Düütschland un ook för den groten Deel westmiddeldüütsch Dialekten begäng.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.atlas-alltagssprache.de/runde-1/f20/ |titel=Mundart/Platt/Dialekt « atlas-alltagssprache |abruf=2025-05-28}}</ref> ''Nedderdüütsch'' betekent in’n wiedsten Sinn alle [[Nedderdüütsch (Spraakgrupp)|nedderdüütschen Varietäten]], also Neddersassisch un Nedderfranksch tohoop. So weer dat besünners is de düütsche Dialektologie in’n 19.&nbsp;Jhd. begäng. Vundaag is dat raar Plattdüütsch un Nedderlandsch ünner düssen Begreep tohooptofaten. In’n wieden Sinn ümfaat de Begreep de neddersassischen Dialekten in Düütschland un Nedderland. Vundaag is de Begreep avers meist in’n engen Sinn begäng un betekent alleen de neddersassischen Varietäten in Düütschland.<ref name=":37" /> De nedderdüütsche Süüdgrenz ünnerscheedt sik ook je na Definitschoon un liggt meist an de [[Benrather Linie|maken/machen-Isogloss]] (Benrather Linie) oder ook an de [[Uerdinger Linie|ik/ich-Isogloss]] (Uerdinger Lien), seltener ook an Isolglossen wieder in’n Süden, so as de [[Bad Hönninger Linie|Dorp/Dorf-Isogloss]] (Bad Hönninger Linie).<ref name=":37" /> So is ook unklaar, of [[Nedderrhiensch]] oder [[Bergisch]], de as neddefranksche Varietäten mit to dat Nedderdüütsch in’n wiedsten Sinn tohöört, mit to dat Nedderdüütsch in’n engen Sinn, also dat Nedderdüütsch in Düütschland tellt.<ref name=":37">[[Jan Goossens]]: ''Niederdeutsche Sprache – Versuch einer Definition,'' S. 13–15.</ref> ''Neddersassisch'' kann heel de Spraak vun [[Preußen (Landschop)|Preußen]] bet [[Urk]] beteken.<ref>[[Otto Behaghel]]: ''Geschichte der deutschen Sprache''. 5., verbesserte und stark erweiterte Auflage, Berlin/Leipzig 1928, S.&nbsp;159.</ref> Fakener betekent ''Neddersassisch'' in de Dialektologie avers alleen [[Westnedderdüütsch]], je na Definitschoon sünd de Varietäten in’n Nedderlannen inbegrepen oder nich.<ref>Dieter Stellmacher: ''Niedersächsisch.'' Schwann: [[Düsseldörp]] 1981.</ref> In de Ümgangsspraak kann de Begreep ook slicht de Dialekten in dat Bundsland [[Neddersassen]] beteken. So bruukt dat ook dat ''[[Niedersächsisches Wörterbuch|Niedersächische Wörterbuch]]'' för de Dialekten in Neddersassen un [[Bremen]].<ref>''Niedersächsisches Wörterbuch.'' Band 3, [[Niemünster]] 1953 ff.</ref> De Variant ''Nedersaksisch'' kann besünners in de nedderlandsche Dialektologie Oostnedderlandsch un Westnedderdüütsch tohoop beteken.<ref>[[Hendrik Entjes]]: ''Nedersaksische taal- en letterkunde''. In: ''Driemaandelikse Bladen.'' Bd.&nbsp;27 (1975), S.&nbsp;25–44 .</ref> Fakener betekent ''Nedersakisch'' avers de alleen de oostnedderlandschen Dialekten in’n Gegensatz to dat ''Nederduits'' op de düütsche Sied.<ref>[[Hermann Niebaum]]: ''Het Oostnederlandse taallandschap'', In: ''HNTL,'' S.&nbsp;54 Anm.&nbsp;4.</ref> == Historie == [[Bild:Germanic_dialects_ca._AD_1.png|duum|Germaansche Dialektgruppen üm Christi Gebort:<br />{{Koortlegenn|KLÖÖR=blue|[[Noordgermaansche Spraken|Noordgermaansch]]}}<br />{{Koortlegenn|KLÖÖR=red|[[Ingväoonsche Spraken|Noordseegermaansch]]}}<br />{{Koortlegenn|KLÖÖR=orange|[[Werser-Rhien-Germaansch]]}}<br />{{Koortlegenn|KLÖÖR=yellow|[[Elvgermaansch]]}}<br />{{Koortlegenn|KLÖÖR=green|[[Oostgermaansche Spraken|Oostgermaansch]]}}]] === Översicht === De Spraakwetenschop deelt Plattdüütsch in dree Perioden: [[Ooldsassisch]] (ca.&nbsp;750–1150), [[Middelsassische Spraak|Middelsassisch]] (ca.&nbsp;1150–1600) un Plattdüütsch (af 1600). De eerste wichtige Text is dat [[Heliand|Heliand-Epos]] uut’n 9.&nbsp;Jhd. Groot is de Tall schreven Borns uut de middelsassische Tied, besünners to’n Hoogpunkt vun de [[Hansetiet|Hansetied]] mit velen Texten üm [[Juristeree]], [[Theologie]] un [[Historie|Historienschrieveree]]. Een wichtigen Wennpunkt för’t Plattdüütsche weer dat 16./17&nbsp;Jhd., in den Hoogdüütsch un Nedderlandsch de middelsassiche Schrievspraak wegdrängt hebbt. Plattdüütsch is to’n groten Deel as mündliche Spraak mit velen verscheden Dialekten bestaan bleven. In’n 19.&nbsp;Jhd. begünnen Schrieverslüüd sik wedder op de Spraak to besinnen un schreven nu Literatuur op Platt. Vundaag leevt Plattdüütsch as mündliche Spraak un in schreven Dialektliteratuur wieder, is man in sienen Wiederbestand bedroot.<ref>[[Wolfgang Lindow]] u.&nbsp;a.: ''Niederdeutsche Grammatik,'' S.&nbsp;17.</ref> === Oorindoeuropääsch un Oorgermaansch === As ene [[Westgermaansche Spraken|westgermaansche Spraak]] sünd de Vöörlöpers för’t Plattdüütsche [[Oorgermaansche Spraak|Oorgermaansch]] un noch wieder torügg [[Oorindoeuropääsche Spraak|Oorindoeuropääsch]]. Mit Wannels in de kumplexe oorindoeuropääsche [[Flekschoon]] un Luudwannels so as de [[eerste germaansche Luudwannel]] het sik dat Oorgermaansche lütt bi lütt vun’n Oorindoeuropääschen un anner indoeuropääschen Spraken wegbeweegt un is to enen egen Telg binnen de Familie ranwussen.<ref>[[Ingerid Dal]]: ''Geschichte der Niederdeutschen Sprache,'' In: ''NSL,'' S.&nbsp;69&nbsp;ff.</ref> Düssen Stremel in de Spraakhistorie is man nich daalschreven worrn un uut later schreven Texten rekonstrueert. In de Tied uut de eerste schreven Borns nableven sünd, harr sik Oorgermaansch al in verscheden Telgen un Spraken deelt: [[Noordgermaansche Spraken|Noordgermaansch]], [[Oostgermaansche Spraken|Oostgermaansch]] un [[Westgermaansche Spraken|Westgermaansch]] mit [[Angelsassische Sprake|Ooldengelsch]], [[Ooldfreesche Spraak|Ooldfreesch]], [[Ooldhoogdüütsche Spraak|Ooldhoogdüütsch]], [[Ooldnedderfranksche Spraak|Ooldnedderfranksch]] un [[Ooldsassische Spraak|Ooldsassisch]], de Vöörlöper för dat Plattdüütsche vundaag.<ref>Benrard Comrie: ''The World's Major Languages''. New York City 1987 Oxford University Press. S.&nbsp;69&nbsp;f.</ref> === Ooldsassisch === [[Bild:Map Old Saxon Language Area.svg|thumb|Ooldsassisch Spraakrebeed in geelrood mit Schrievoorden, Bischopseten un modern Städen to’n orienteren<ref>Na [[Willy Sanders]]: ''Altsächsiche Sprache'', Kaartenanhang&nbsp;1.</ref>]] [[Ooldsassische Spraak|Ooldsassisch]] weer de Spraak vun de [[Sassen (Volk)|Sassen]], de sik sik in’n 3. un 4.&nbsp;Jhd. vun [[Holsteen]] na Süüd to uutbreeden un mit anner Stämm den sassischen Grootstamm billen. In’n 5.&nbsp;Jhd. tögen en Deel Sassen tohoop mit [[Angeln (Volk)|Angeln]], [[Fresen]] un [[Jüten]] na [[Grootbritannien|Britannien]] un bröchen de egen Spraak, dat later [[Angelsassische Sprake|Ooldengelsch]], mit op dat Eiland.<ref name="Dal 78ff">[[Ingerid Dal]]: ''Geschichte der Niederdeutschen Sprache,'' In: ''NSL'' S.&nbsp;78&nbsp;ff.</ref> Uut düsse Tied, de fröhe ooldsassische Periood, sünd man en paar Egennamen un anners keen schreven Borns nableven. Uutnaam sünd villicht de [[Weserrunen]].<ref name=":6">[[Willy Sanders]]: ''Altsächische Sprache'', In: ''Niederdeutsche Sprache und Literatur'', S.&nbsp;33. ([https://www.lwl.org/komuna/pdf/Niederdeutsch_Sprache_und_Literatur_Band_1_1983.pdf online])</ref> De Spraak weer tohoop mit Freesch un Angelsassisch Deel vun dat [[Ingväoonsche Spraken|Noordseegermaansch]]. Mit de Tied het Ooldsassisch wat noordseegermaansche Kennteken verloren, indem dat sik de Spraak mit anner süüdlich Varietäten vermischt het oder de Spraakkuntakt mit dat Ooldhoogdüütsch starker worrn is.<ref name="Peters 18f" /> In’n 8.&nbsp;Jhd. wurr de Kunflikt twüschen den [[Franksch Riek|Frankenriek]] un den Sassen eernster un keem opletst mit den [[Christianiserung un Sassenkriege|Sassenkriegen]] 772–804 ünner [[Karl de Grote|Karl den Groten]] to Enn. Dat Ooldsassische an un för sik begünnt eerst üm 820/830, also na de Sassenkriegen, in den de Franken de Sassen betwungen un to’n [[Christendom]] bekeert un dat Stammland enen Deel vun’n frankschen Riek maakt harrn.<ref name=":7">[[Willy Sanders]]: ''Altsächische Sprache'', In: ''Niederdeutsche Sprache und Literatur'' S.&nbsp;30. ([https://www.lwl.org/komuna/pdf/Niederdeutsch_Sprache_und_Literatur_Band_1_1983.pdf online])</ref> De meisten Texten in de ooldsassische Tied weren op [[Latiensche Spraak|Latiensch]].<ref>[[Robert Peters (Germanist)|Robert Peters]]: ''Zur Sprachgeschichte des norddeutschen Raumes'', S.&nbsp;19.</ref> De wenigen ooldsassischen Texten stammt uut Kloosters un sünd meist religiöse Texten, so as [[Ooltsassisch Dööplöövnis|Dööplöövnissen]], Bichtformels un en [[Ooldsassische Genesis|Genesisfragment]], oder administrativ Översichten to Grundbesittafgaven. Dat gröttste un wichtigste Wark is man de [[Heliand]], en [[Epos]] uut de Tied üm 830, dat in meist 6000 Versen [[Jesus vun Nazaret|Jesus]] sien Leven navertellt.<ref name=":25">[[Hermann Niebaum]]: ''Het Nederduits'', In: ''HNTL,'' S.&nbsp;431&nbsp;f.</ref> Uut’n 10. un 11.&nbsp;Jhd., de late ooldsassische Tied, sünd noch lütter Spraakdenkmalen so as [[Glosse|Glossen]] nableven, denn geit de ooldsassische Schrieveree avers to Enn.<ref name=":6" /> Dat ooldsassische Spraakrebeed streck sik twüschen den [[Rhien]] un [[Elv]] un vun de [[Noordsee]] bet na [[Kassel]] un [[Merseburg]]. In’n Noorden weer de [[Eider]] de Grenz to dat [[Ooldnoordsche Spraak|Ooldnoordsch]]. In’n Noordwesten grenz de Spraak an dat [[Ooldfreesche Spraak|Ooldfreesche]], na West to an dat [[Ooldnedderfranksche Spraak|Ooldnedderfranksche]]. De Süüdgrenz mit dat Ooldhoogdüütsch leep de Grenz in’n Westen grotendeels langs de [[Uerdinger Linie|ik/ich]]- un de [[Benrather Linie|maken/machen]]-Isogloss vun [[Dössen]]&nbsp;– [[Essen]]&nbsp;– [[Wupperdaal|Wopperdaal]]&nbsp;– [[Aeulpe]] över [[Waldeck (Land)|Waldegge]]&nbsp;– [[Kassel]]&nbsp;– [[Leinefelde-Worbis|Worbis]], denn süüdlich vun de [[Harz (Middelbargen)|Horz]] na [[Nordhausen|Nordhusen]] un [[Eisleben]] bet an de [[Saale]] bi [[Merseburg]].<ref>[[Willy Sanders]]: ''Altsächsiche Sprache,'' S.&nbsp;32&nbsp;f., 47f.</ref> Oosten de Elv un de Lien [[Kiel]]&nbsp;– [[Loonborg (Elv)|Loonborg]] grenz dat Ooldsassische an [[Slaawsche Spraken|slaawsche]] Spraken mit sassisch-slaawsch Övergangsrebeed in de [[Ollmark]] un dat [[Wendland]].<ref>[[Reinhard Goltz|Goltz]], Kleene: ''Niederdeutsch'', S.&nbsp;176&nbsp;f.</ref> === Middelsassisch<!-- överarbeiden, stringenter, frö- klassisch, laat, rebeed -->=== [[Bild:Hansesprache-mit Legende.jpg|duum|Gebeed vun de middelsassische Schrievspraak]] Uut’n Ooldsassischen is [[Middelsassische Spraak|Middelsassisch]], ook Middelnedderdüütsch heten, ranwussen. In dat 11. un 12. Jhd. weren, na dem nich meer op Ooldsassisch schreven worrn is, för rund 150 Jaren alle Texten in de Regioon op Latiensch.<ref name=":5">[[Reinhard Goltz|Goltz]], Kleene: ''Niederdeutsch'', S.&nbsp;177.</ref> De fröhe middelsassische Schrieveree begünnt eerst üm 1200 <ref name=":40">''Lexikologie. Ein internationales Handbuch zur Natur und Struktur von Wörtern und Wortschätzen. 2. Halbband / Lexicology. An international handbook on the nature and structure of words and vocabularies. Volume 2.'' Walter de Gruyter, 2005, p. 1180</ref> In düsse Tied wunnen Städe Inflood un mit Oostkolonisatschoon breedt sik dat Sassis he na Oost to uut. De [[Sassenspegel]], en Rechtsbook vun 1225 is dat eerste grote middelsassische Wark. In de Tied kümmt de grote Deel middelsassische Texten uut den [[Elvoostfäälsch|elvoostfäälschen]] Ruum ööstlich vun’n [[Harz (Middelbargen)|Horz]]. Üm 1250 begünnt dat mit middelsassische Texten un Oorkunnen uut’n Städen. Üm 1350 het sik dat Middelsassische denn as Schrievspraak gegen dat Latiensche wiedhen döörsett.<ref name=":5" /> De Tied vun dat klassische Middelsassisch begünnt nadem sik Sassisch gegen dat latiensch döösett harr üm 1350 un geit bet rund 1500/1530.<ref name=":40" /> Nu kaamt ook meer Texten uut’n Westen un Noorden vun dat Spraakgebeed un de Anhängers vun de ''[[Devotio moderna]],'' ene religiöse Bewegung besünners in’n Westen vun dat middelsassische Rebeed, de sik stark för de Volksspraak insett het, faat vele religiöse Texten af. In den verscheden Regionen billt sik regionale Schrievspraken ruut.<ref name=":24">[[Robert Peters (Germanist)|Robert Peters]]: ''Zur Sprachgeschichte des norddeutschen Raumes'', S.&nbsp;21&nbsp;f.</ref> An de Westkant billt de [[Iessellandsche Schrievspraak]] enen Övergang na’t [[Middelnedderlandsche Spraak|Middelnedderlandsch]].<ref name=":26">[[Hermann Niebaum]]: ''Het Nederduits'', In: ''HNTL,'' S.&nbsp;433.</ref> Mit’n 15.&nbsp;Jhd. begünn de middelsassische Hoogtied, de Tied as „[[Hansespraak]]“ an un för sik. Nu harr sünnerlich [[Lübeck|Lübeek]] för den middelsassischen [[Bookdruck]] de Leidkraft un Kennteken för enen överregionalen Uutgliek in de Schrievspraak sünd to seen.<ref name=":24" /> De lüübschen Kennteken neemt man na Süüd un West to af un ene vullstännige Uutglieksspraak oder ene echte [[lüübsche Norm]] kemen nich tostann.<ref name=":26" /> Anners as Middelhoogdüütsch mit siene [[höövsche Literatuur]] bleev Middelsassisch to’n groten Deel ene Schriftspraak för Saaktexten üm Recht, Hannel, [[Historie|Historienschrieverie]], [[Didaktik]] un [[Theologie]].<ref name=":10">[[Karl Bischoff (Germanist)|Karl Bischoff]]: ''Mittelniederdeutsch,'' In: ''NSL'', S. 98&nbsp;ff.</ref> Eerst laat sünd ook literaarsche Warken so as [[Dill Ulenspegel|Dyl Ulenspegel]] oder uut dat Middelhoogdüütsche översett Literatuur opkamen. Üm 1530/1500 begünnt de late middelsassiche Tied un de Schrievsprakenwessel sett in.<ref name=":40" /> Mit de [[Reformatschoon]] weer Middelsassisch ook noch de Spraak mit de Reformaters nu dat Evangelium in Noorddüütschland verkünnen wullen. So kemen de [[Bugenhagenbibel]] un reformatersche Schriften op, de to de late middelsassische Tied tellt. Al frö richten de Reformaters man eren Blick na dat [[Oostmiddeldüütsch]], dat mit de Reformatschoon starken Inflood winnen kunn. Nu begünnt ook allnagraad de Schrievsprakenwessel to’n Hoogdüütschen hen un de middelsassische Literatuur treckt sik na Noord to torügg.<ref name=":23">[[Gerhard Cordes (Philoloog)|Gerhard Cordes]]: ''Mittelniederdeutsche Dichtung'', In: ''NSL,'' S.&nbsp;352.</ref> Mit de [[Oostkolonisatschoon]] het sik de Spraak vun’t 12.&nbsp;Jhd. an över dat ole sassische Stammland hen uutbreedt. Sassische un nedderfranksche Kolonisten trocken na Oost to, grünnen Dörper un Städen un verdrängen allnagraad de [[Slaawsche Spraken|slaawschen]] Spraken ümto.<ref name=":5" /><ref name=":10" /> As de [[Lingua franca|''lingua franca'']] hebbt de [[Hanse|Hansekooplüüd]] dat Middelsassische rund üm de [[Noordsee|Noord]]- un [[Oostsee]] uutbreedt un vele sassische Handwarkers laten sik in [[Skandinavien]] daal.<ref name=":10" /> So harr Middelsassisch groten Inflood op de fastlandskandinaavschen Spraken, de enen groten Deel middelsassische [[Lehnwoort|Leenwöör]] afkregen hebbt.<ref name=":15">[[Karl Bischoff (Germanist)|Karl Bischoff]]: ''Mittelniederdeutsch,'' In: ''NSL'', S.&nbsp;108&nbsp;f.</ref> In [[Oost-Freesland]] un [[Grunneng (Provinz)|Grönnen]] begünn in’n 15.&nbsp;Jhd. Middelsassisch de [[Ooldfreesche Spraak|ooldfreesche]] Spraak to verdrängen. In [[Sleswig]] is in’n 15.&nbsp;Jhd. [[Däänsche Spraak|Däänsch]] bet an de [[Slie]] un [[Danewark]] ran verdrängt worrn.<ref name=":15" /> Annersieds güngen in’n Süüdoosten vun dat Spraakrebeed al in’n 14.&nbsp;Jhd. Städen so as [[Halle (Saale)|Halle]], [[Mansfeld]], [[Eisleben]], [[Wittenbarg|Wittenberg]] un [[Merseburg]] to de [[Oostmiddeldüütsch|oostmiddeldüütsche]] Schrievspraak över un ook de eenfachen Lüüd sünd hier al in’n 15./16.&nbsp;Jhd. anfungen middeldüütsche Mundaarden to snacken.<ref>[[Robert Peters (Germanist)|Robert Peters]]: ''Mittelniederdeutsche Sprache.'' In: ''NSL,'' S.&nbsp;69&nbsp;f. ([https://www.lwl.org/komuna/pdf/Niederdeutsch_Sprache_und_Literatur_Band_1_1983.pdf online])</ref> === Schrievsprakenwessel === In’n 16. un 17. Jahrhunnerd gung dat Prestige vun dat Middelsassisch daal, so dat de Spraak vun de [[Oostmiddeldüütsch|oostmiddeldüütsche]] un fröneenedderlandsche Schrievspraak verdrängt worrn is. Mit’n eersten [[Natschonalstaat|Natschonaalstaten]], de in de Tied starker warrt, de verscheden Interessen vun de [[Hansestadt|Hansestäden]] un de Kunkurrenz uut süüddüütschen Städen is de [[Hanse]] bilütten daalgaan un so ook de wichtigste Dreger för de middelsassische Schrievspraak.<ref>Artur Gabrielsson: ''Die Verdrängung der mnd. durch die nhd. Schriftsprache.'' In: ''NSL'' S.&nbsp;119–125.</ref> Annerster as in dat süüdliche Rebeed üm Halle, Wittenberg un ümto, wo Hoogdüütsch al in’n 14.&nbsp;Jhd. Schrievspraak weer, bleev dat Sassische annerwegens as plattdüütsche Dialekten bestaan.<ref name=":16">[[Timothy Sodmann]]: ''Der Untergang des Mittelniederdeutschen als Schriftsprache,'' S.&nbsp;117. ([https://www.lwl.org/komuna/pdf/Niederdeutsch_Sprache_und_Literatur_Band_1_1983.pdf online])</ref> In’n Nedderlannen verdräng de hollandsche Schrievspraak dat Iessellandsche un dat Oostfreesche in Grönneng, as sik de Kuntreien daar meer na [[Holland]] to uutrichten.<!-- Born fehlt --> De Schrievsprakenwessel begunn bi den Eddellüden un gung denn in de Kanzleen vun de Städen wieder.<ref name=":9">[[William Foerste]]: ''Geschichte der niederdeutschen Mundarten,'' Sp.&nbsp;1800.</ref> Se begünnen na buten hen mit süüddüütschen Städen, den Institutschonen vun dat [[Hillig Röömsch Riek vun Düütsche Natschoon|Hillige Röömsche Riek]] un den [[Först|Försten]] Hoogdüütsch to schrieven, bleven man eerst noch bi för egen Saken Middelsassisch to schrieven. De Schrievsprakenwessel begünn in [[Brannenborg]] un [[Berlin]], so as ook in [[Danzig]] un [[Goslär]]. Al üm 1570, in Branneborg noch eer, weer de Wessel hier afslaten. [[Mekelnborg]], [[Pommern]] un [[Oostfalen]] begünnen üm 1570 Hoogdüütsch na buten hen to bruken un geven üm 1620/1650 Middelsassisch ook för egen Saken op. [[Hamborg]], [[Sleswig-Holsteen]] un [[Westfalen]] begünnen üm 1580/1590 Hoogdüütsch to bruken un geven de middelsassische Schrievspraak eerst üm 1650 ganz op. Wieder op de Afsied schrievt [[Oostfreesland]] oder dat norweegsche [[Bargen (Noorwegen)|Bergen]] ook noch kort vöör 1700 Middelsassisch. Daarna is de Schrievsprakenwessel to Enn brocht.<ref>Artur Gabrielsson: ''Die Verdrängung der mnd. durch die nhd. Schriftsprache.'' In: ''NSL'' S.&nbsp;146–150.</ref> In’n Nedderlannen het dat [[Iesselandsch|Iesselandsche]], dat al vele middelnedderlandsche Kennteken harr, lütt bi lütt meer hollandsche un fläämsche Schrievwiesen övernamen un is opletst ganz vun de fröneenedderlandsche Spraak verdrängt worrn. Een beten later folgen de Gillen, Ämter un toletzt de Kark un de Privaatlüüd.<ref>Peters S. 26</ref><!-- Uutboen, better verklaren --> In [[Oostfreesland]], [[Lingen]] oder [[Tiäkenbuorger Land|Tiäkenbuorg]] weer de Vöörgang noch kumplexer. Hier bruken se beid Hoogdüütsch un Nedderlandsch, ook wegen de velen [[Reformeerte Kark|reformeerten]] Karken, as Schrievspraken, eer dat vun 1815 an [[Preußen (Staat)|Preußen]] un de [[Evangeelsch-luthersche Karken|luthersche]] Meerheid Hoogdüütsch ook hier allerwegens döörsetten kunnen.<ref name="Polenz240">[[Peter von Polenz]]: ''Deutsche Sprachgeschichte vom Spätmittelalter bis zur Gegenwart.'' Band&nbsp;II: ''17.&nbsp;und 18.''&nbsp;''Jahrhundert.'' Walter de Gruyter: Berlin 2013, ISBN 978-3-11-031454-0, S.&nbsp;240.</ref> === Fröhneenedderdüütsch === De Spraak- un Literatuurwetenschop deelt de Tied na den Schrievsprakenwessel deelwies in de fröhe neenedderdüütsche Tied (1600–1800/1850) un nedderdüütsche Tied an för sik (vun 1800/1850 an) in. Na den Schrievsprakenwessel gellt nu ene mediale Diglossie, weer bi de betern Lüüd weer nu dat [[Hoochdüütsch]]e un [[Nedderlandsche Spraak|Nedderlandsche]] de feinere Spraak, tominnst bi Geschäftssaken, tohuus weer ook daar Plattdüütsch noch begäng.<ref>[[William Foerste]]: ''Geschichte der niederdeutschen Mundarten,'' Sp.&nbsp;1799.</ref> De middelsassische Uutglieksspraak, de sik ruutbillt harr, füll nu aver sünner de Klammer, de de Hansespraak billt harr, in enkelte Dialekten uutenanner.<ref name=":2">[[Heinz Kloss]]: ''Die Entwicklung neuer germanischer Kultursprachen seit 1800.'' 2.,&nbsp;gröttere Oplaag, Pädagogischer Verlag Schwann, [[Düsseldörp]] 1978, ISBN 3-590-15637-6, S.&nbsp;68.</ref> Dat Hoogdüütsche weer in de Teid ene Männerspraak, Fruenlüüd tohuus snnacken meist alleen Platt.<ref>Bichel 1985, 1886</ref> Bloot in ganz enkelte Ecken bleev dat Plattdüütsche noch in de Schrift bestaan. De Stadt Lübeck het ehr ''Oberstadtbook'' noch bet 1809 op Plattdüütsch schreven.<ref name=":2" /> Besünners in barocken Theaterstücken kümmt Plattdüütsch in den Twüschenspelen vöör un warrt bi Rullen bruukt, de Buren un lütte Lüüd vun’n Land wiest. In’n 17. un 18.&nbsp;Jhd. warrt Plattdüütsch besünners in Gelegenheidsdichtungen schreven, so as [[Epithalamium|Hoogtiedsgedichten]] oder as [[Satire]] in Schimpschriften. Daar bi is dat Plattdüütsche jümmers Dialekt, de in’n Gegensatz to de hoogüütsche Schrievspraak steit. De Schrievnorm uut middelsassische Tied nimmt man noch lange Inflood op de fröhe neenedderdüütsche Schrieveree.<ref name=":9" /> Ook eerste Stimmen weren opkamen, de in’n Sinn vun de [[Opklärung]] Plattdüütsch as Hemmnis för de Bildung vun de eenfachen Lüüd anseen deen. === Modern Plattdüütsch === [[Bild:Klaus Groth (Allers, Kunsthalle Kiel).jpg|duum|[[Klaus Groth]] gellt för en vun den wichtigen Begrünners vun de nee’e plattdüütsche Literatuur in’n 19.&nbsp;Jhd. (Portree vun [[Christian Wilhelm Allers]])]] Dat Neenedderdüütsche an un för sik begünnt eerst an’t Enn vun dat 18.&nbsp;Jhd., as de eersten Schrievers wedder anfüngen, [[Plattdüütsch Literatur|Literatuur in de Spraak]] optoschrieven, de middewiel den Naam Plattdüütsch annamen harr. To de eersten höör [[Jan Hinrich Voß]]. Plattdüütsch in Schrift bröcht hebbt denn besünners [[Fritz Reuter]] un [[Klaus Groth]] in de Jaren 1850. Toglieks is aver ook dat Hoogdüütsche in düsse Tied vun de böverste Schicht in den Städen nich bloot as Schriftspraak begäng wesen, man ook as Ümgangsspraak keem dat bi düsse Lüüd nu ganz in Bruuk.<ref>[[Robert Peters (Germanist)|Robert Peters]]: ''Sprachgeschichte des Norddeutschen Raumes,'' S.&nbsp;30.</ref> Düsse Spraakverlust bi gooduutbillten börgerlichen Städers dat Plattdüütsche as idyllsch un oorsprünglich bekieken maakt. Mit düsse Sicht kemen ook [[Rassismus|rassistsche]] un [[Antisemitismus|antisemitsche]] Ansichten op, de Plattdüütsch nich alleen as Spraak man ook de Plattdüütschen as ene reine un oorsprüngliche Spraak- un Volksgemeenschop anseen deen, un sik as [[plattdüütsche Bewegung]] organiseert hebbt. Vertreders vun düsse [[Völkisch|völkische]] Bewegung hebbt so dinner dat Plattdüütsche, man eer Rassismus un Antisemtismus in Noorddüütschland vöörran bröcht un den Weg för den Natschonaalsotschalismus in dat 20.&nbsp;Jhd. free maakt. Dat Plattdüütsche het vun dat 16. bet 20.&nbsp;Jhd. bloots as Spraak för neeg bi un Spraak vun de eenfachen Lüüd deent. In School un Kark wöör jümmer meer Hoogdüütsch oder Nedderlandsch de Spraak. Vun de Midd vun dat 20.&nbsp;Jhd. an is dat Hoogdüütsche denn ook bi de eenfachen Lüüd op’n Land meer un meer indrungen. Hoogdüütsch harr dat gröttere Prestige. Dat leeg ünner annern daar an, dat de Lüüd mobiler worrn sünd un för’n Beroop un in’n Alldag meer rümkemen. Vöördem weer dat Dörp de wichtigste Levensmiddelpunkt un veel Lüüd harrn kuum Kuntakt na buten dat egene Dörp oder tominnst keen Kuntakt mit Lüüd vun wieder weg. As de moderne Mobilität mit Autos un Massenmedien in de Standardspraak opkemen un mit de velen Dörpslüüd, de na de Städen trocken sünd, het sik de Verkeersruum för de Lüüd vergröttert un de Naspraak Plattdüütsch het nich mehr noog Kommunikatschoonsreckwiet för düssen groten Kommunikatschoonsruum had.<ref>[[Robert Peters (Germanist)|Robert Peters]]: ''Sprachgeschichte des Norddeutschen Raumes,'' S.&nbsp;31&nbsp;ff.</ref> För de Landlüüd begünn de Spreeksprakenwessel in Brannenborg, un Delen vun Westfalen un Ostfalen üm 1920.<ref>Peter S.30.</ref> In welk Delen vun dat Spraakrebeed is dat Plattdüütsche in de Nutied nu bloot noch Spraak vun enkelte ole Lüüd un in welk folkloristsche Nischen so as Literatur un Theater, annerwegens is Platt tomindst de normale private Ümgangsspraak bi de wat öllern Lüüd. In wieden Delen vun dat Spraakgebeed kenntekent en Spraakverfall dat Plattdüütsche, indem sik Plattdüütsch meer un mer an de dat Hoogdüütsche oder Nedderlandsche angliekt un egen Kenntteken verlüstig gaat. Hinzu kommt der Dialektverlust: Regionen so Westfalen, Oostfalen un Brannenborg sünd vundaag meist kumplett dialektfree, hier is dat Plattdüütsche boold uutstorven. Man ook annerwegens striedt de Spraakverlust vööran. Plattdüütsch het minner un minner Situatschonen, in den dat spraken warrt un Kinners leert de Spraak meist nich meer tohuus. Mit de Spraakpleeg geit de Kumpetenz in den Basisdialekten verlüstig un mit Medien, Literatuur un Theater breedt sik deelwies en plattdütschen Kultuurdialekt uut. Düsse Spraakpleeg het mit de Opnaam in de Europääsche Charta för Minnerheiden un Regionaalspraken 1999 enen rechtlichen Ramen kregen.<ref>[[Robert Peters (Germanist)|Robert Peters]]: ''Sprachgeschichte des Norddeutschen Raumes,'' S.&nbsp;30–32.</ref> Vundaag leevt Plattdüütsch as Kultuurspraak wieder, ook in Regionen wo de spraken Dialekt meit uutstorven is. == Spraakrebeed == === Karnrebeed === [[Bild:Low Saxon dialects.png|duum|Dat plattdüütsche Karnrebeed in Noorddüütschland un Oostnedderland (sünner Pommersch un Preußsch)]] Dat plattdüütsche Karnrebeed liggt in’n Noorden vun [[Middeleuropa]], in dat nöördliche Drüddel vun [[Düütschland]] un in de [[Nedderlannen (Europa)|Oostnedderlannen]]. Dat Rebeed ümfaat de düütschen Bundslänner [[Bremen]], [[Hamborg]], [[Neddersassen]] un [[Sleswig-Holsteen]] un de Noorddeel vun [[Brannenborg]], [[Noordrhien-Westfalen]], [[Sassen-Anholt]] so as ook lütte Delen vun [[Hessen|Noordhessen]] un [[Döringen]].<ref name=":45">[[Reinhard Goltz|Goltz]], Kleene: ''Niederdeutsch'', S.&nbsp;171&nbsp;ff.</ref> In’n Nedderlannen sünd Provinzen [[Drenthe|Drente]], [[Provinz Grunneng|Grönneng]] un [[Oaveriessel|Overiessel]] so as ook de grote Deel vun [[Gelderlaand|Gelderland]] plattdüütsch.<ref>{{Internetquelle |url=https://neon.niederlandistik.fu-berlin.de/de/nedling/langvar/dialects#:~:text=Nedersaksisch%20wird%20in%20seinen%20verschiedenen,Drenthe,%20Overijssel%20und%20Gelderland%20gesprochen. |titel=Dialekte in den Niederlanden und Flandern |werk=NEON - Nederlands online |hrsg=FU Berlin |archiv-url=https://web.archive.org/web/20241211000201/https://neon.niederlandistik.fu-berlin.de/de/nedling/langvar/dialects |archiv-datum=2024-12-11 |abruf=2025-06-15 |sprache=de}}</ref> De Grenz to dat [[Westfreesche Spraak|Westfreesch]] löppt twüschen [[Provinz Grunneng|Grönneng]] un Freesland vun dat [[Laauwersmeer]] na Süüd to un knappt dat neddersassische [[Köllemerland]] un de [[Stellingwarven]] vun de Provinz Freesland af.<!-- Born fehlt --> De Spraakgrenz to dat Nedderfranksch folgt nu, dat ole Eiland [[Urk]] uutbenamen, de ole Waterkant vun dat [[Iesselmeer]], bet na [[Bunschoten]] in de [[Provinz Utrecht]] un löppt denn döör de Provinz [[Gelderlaand|Gelderland]] mit de Landschoppen [[Veluwe]] un [[Achterhook]] op plattdüütsch Rebeed na de düütsche Grenz to, wo se twüschen [[Emmerek|Emmerik]] un [[Bokelt]] över de Staatsgrenz röverlöppt.<!-- Born fehlt --> Nu folgt se de [[Westfalen|westfäälsche]] [[Eenheidsplural|Eenheidspluraallinie]] bet na’t [[Siegerland]].<ref>{{Internetquelle |autor=Lisa Felden |url=https://dat-portal.lvr.de/orte/dialektkarten/einteilungskarten/westfaelisch |titel=Westfälisch |werk=dat-portal.lvr.de |hrsg=LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte |datum=2023-09-20 |abruf=2025-06-15 |sprache=de }}</ref> Hier folgt de Grenz nu de [[Benrather Linie]] bet [[Hessen]],<ref>{{Internetquelle |url=https://dat-portal.lvr.de/orte/dialektkarten/einteilungskarten/benrather-linie |titel=Benrather Linie |werk=dat-portal.lvr.de |hrsg=LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte |datum=2021-03-08 |abruf=2025-06-15 |sprache=de }}</ref> wo [[Waldeck (Land)|Waldegge]] un de nöördliche [[Landkreis Kassel]] noch plattdüütsch sünd.<ref>{{Internetquelle |autor=Marcus Buck |url=https://plattmakers.de/de/weten/Hessen |titel=Weten: Plattdeutsch in Hessen |werk=plattmakers.de |hrsg= |datum=2021-11-27 |abruf=2025-06-15}}</ref> Denn knappt se bi [[Hedemünnen]] de süüdlichste Eck vun [[Neddersassen]] af.<ref name="rede" /> Se folgt de Grenz vun [[Döringen]] langs, bloots mit dat [[Eiksfeld|Neddereiksfeld]] op plattdüütsch Rebeed.<ref>[[Ulrich Scheuermann]]: ''Aspekte einer Sprachgeschichte des Ostfälischen''. In: ''Sprachgescichte'', Bd.&nbsp;3, De Gruyter Mouton, Berlin/Boston 2003, S.&nbsp;2668.</ref> De Spraakgrenz löppt wieder döör [[Sassen-Anholt]] an de Münn vun de [[Saale]] in de [[Elv]] langs na [[Brannenborg]] rin, maakt enen groten Bagen na Noorden üm [[Berlin]] rüm un geit denn en Stück noorden vun [[Frankfort an de Oder]] an de [[Polen|poolsche]] Grenz ran.<ref name="rede">[https://www.regionalsprache.de/SprachGis/RasterMap/WA/267 REDE: WA 267 „machen“], Kaarten ID&nbsp;417, opropen den 30.&nbsp;September 2023.</ref> Vunwegen dat’t [[Mark-Brannenborger Platt|Brannenborger Platt]] bloots noch swack vertreden is, givt dat hier vundaag kene klare Spraakgrenz meer.<ref name=":48">Rolf Bock, Helmut Langner: ''Zur Geschichte, Gliederung und zu wichtigen Merkmalen der märkischen Dialekte.'' In: WZ PH Potsdam. H. 2. Potsdam 1989, S. 233.</ref> Achter de Grenz na Polen to givt dat, sieddem de Düütschen na’n [[Tweete Weltkrieg|Tweden Weltkrieg]] verdreven worrn sünd, kuum meer Plattdüütsche. De Spraakgrenz folgt nu de Staatsgrenz bet an de [[Oostsee]]. Vöör 1945 weren Hinnerpommern un Preußen, bet op dat [[Middeldüütsche Dialekten|middeldüütsch]] [[Hoogpreußsch]],<ref>Walther Ziesemer: ''Die ostpreußischen Mundarten.'' In: ''Ostpreußen. Land und Leute in Wort und Bild.'' Königsbarg: Gräfe und Unzer, S.&nbsp;78–81.</ref> plattdüütsch.<ref name=":45" /> De Noordgrenz is ook kene klare. In öllere Tieden weer [[Sleswig (Landschop)|Sleswig]] [[Däänsche Spraak|däänsch]] ([[Synnejysk]] un Rieksdännsch) un in’n Westen [[noordfreesch]]. Doch mit dat Middelsassische het sik dat Düütsche uutbreedt. Hüüd is grov de Staatsgrenz ook Spraakgrenz.<ref>[[Ingrid Schröder]]: ''Niederdeutsch in der Gegenwart'', S.&nbsp;36.</ref> Binnen dat plattdüütsche Rebeed liggt in’n Noordoosten dat [[Saterfreesch]] as Spraakeiland un in’n Süden dat [[Middeldüütsche Dialekten|middeldüütsche]] [[oberharzisch]] Spraakeiland.<ref>Erich Borchers: ''Sprach- und Gründungsgeschichte der erzgebirgischen Kolonie im Oberharz''. Elwert, Marburg 1927, S. 34.</ref><!-- Born fehlt för saterfreesch --> === Uutwannerers un Spraakeilannen === [[Bild:Low German dialects around the world.jpg|duum|Plattdüütsch weltwied mit Stammgebeed in Europa un Spraakeilannen weltwied]] Mit Uutwannerers is Plattdüütsch ook in annere Delen vun de Welt kamen un het sik daar in [[Spraakeiland|Spraakeilannen]] över meer oder minner lange Tied hollen. Vöör allen de [[Mennisten]], de ethnischen [[Mennoniten]], de uut dat [[Wießel|Wiesseldelta]] stammt un dat [[Nedderpreußisch|nedderpreußsche]] [[Plautdietsch]] snacken doot, leevt in [[Argentinien]], [[Brasilien]] (to’n Bispeel in [[Fernheim]] un [[Curitiba]]), [[Kanada]], [[Mexiko]], [[Paraguay]] un de [[USA]].<ref>{{Internetquelle |url=https://www.axl.cefan.ulaval.ca/amsudant/mennonites.htm |titel=Les mennonites |archiv-url=https://web.archive.org/web/20240612224502/https://www.axl.cefan.ulaval.ca/amsudant/mennonites.htm |archiv-datum=2024-06-12 |abruf=2025-01-31 |sprache=fr}}</ref> Dat givt aver ook Rebeden, in de kene Mennisten leevt un in de sik Plattdüütsch deelwies hollen het, so as dat US-amerikaansche [[Wisconsin Pommeranian]] oder in Brasilien [[Pomerano]] un [[Vestfaliano]].<ref>{{Internetquelle |url=https://www.pommerscher-greif.de/die-pommernvereinigungen-in-den-usa/ |titel=Die Pommernvereinigungen in den USA |werk=pommerscher-greif.de |hrsg=Pommerscher Greif e.V. |datum=2012-02-10 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20250422094307/https://www.pommerscher-greif.de/die-pommernvereinigungen-in-den-usa/ |archiv-datum=2025-04-22 |abruf=2025-06-16 |sprache=de}}</ref><ref>{{Internetquelle |autor=Marcus Buck |url=https://plattmakers.de/de/weten/Brasilien |titel=Plattdeutsch in Brasilien |werk=[[Plattmakers (Websteed)|plattmakers.de]] |datum=2021-11-27 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20220123065222/https://plattmakers.de/de/weten/Brasilien |archiv-datum=2022-01-23 |abruf=2025-01-31 |sprache=de}}</ref> Ook de „Kaschuubschen“ –&nbsp;wat de [[Ökelnaam]] weer – mang den [[Bessarabiendüütsche]]n, de vun 1814 af an uut [[Pommern]], [[Mekelnborg]] un dat [[Hartogdom Warschau]] inwannert sünd, hebbt eer [[Oostpommersch Platt|oostpommersch]] Plattdüütsch bibehollen. De Süüddüütschen weren man in de Övertall; söven vun de 24 düütschen Moderkolonien weren avers Plattdüütsch.<ref>Albert Eckert: ''Die Mundarten der deutschen Mutterkolonien Bessarabiens und ihre Stammheimat''. (= ''Deutsche Dialektgeographie. 40''). Elwert: [[Marborg]] 1941.</ref> 1940 sünd de Bessarabiendüütschen verdreven worrn, kemen eerst in dat besett Polen un denn 1945 na Düütschland, wo de bessarabienplattdüütsche Spraakgemeenschop uuteenfullen is.<!-- Born fehlt --> 1858 sünd Lüüd uut de Ümgegend vun [[Ankum]] un [[Steiwelt]] na de [[Slowakei]] trocken, hebbt daar twee Adelsgöder köfft un sik mit meer as 400 Lüüd in de Dörper [[Tscherman]] un [[Groß Rippen]] daallaten. Eer plattdüütsche Spraak hebbt se bibehollen, bet dat se na’n [[Tweete Weltkrieg|Tweden Weltkrieg]] verdreven worrn sünd.<ref>Theodor Deters: ''Tscherman in der Slowakei. Eine Siedlung des 19. Jahrhunderts von Auswanderern aus dem Altkreis Bersenbrück und dem südlichen Oldenburger Land.'' [[Quokenbrügge|Quakenbrügge]] 1982.</ref> Aver ook binnen Düütschland het dat en lütt plattdüütsch Spraakeiland geven. De [[Gerresheimer Glashött|Glashött in Gerresheim]] het vun 1864 af an siene Glasblasers vöör allen in de plattdüütschen Rebeden oosten de [[Elv]] anworven. Un so keem dat, dat sik in de Arbeiderkolonien op de Hött in [[Gerresheim]] en plattdüütschen Dialekt döörsett het, dat [[Hötter Platt]], dat vundaag aver meist uutstorven is.<ref>{{Internetquelle |autor=Charlotte Rein |url=https://dat-portal.lvr.de/themen/dialekte/dialektinseln/hoetter-platt |titel=Hötter Platt |werk=dat-portal.lvr.de |hrsg=Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte |datum=2020-04-03 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20240404074746/https://rheinische-landeskunde.lvr.de/de/sprache/sprache_themen/tonaufnahmen/hoetter_platt.html |archiv-datum=2024-04-04 |abruf=2024-12-26 |sprache=de}}</ref> == Status == === Allgemeen === [[Bild:Aurich_schild.jpg|alternativtext=Tweesprakig Oordschild Hoogdüütsch–Plattdüütsch in dat oostfreesche Auerk|duum|Tweesprakig Oordschild Hoogdüütsch&nbsp;–&nbsp;Plattdüütsch in’t oostfreesche [[Auerk]]]]As Spraak mit grötter Kommunikatschoonsreckwied warrt nu in all Delen vun Düütschland vun Sprekers vun dat Freesche jüst so as vun Sprekers vun dat Plattdüütsche dat Hoogdüütsche bruukt, in de Nedderlannen jüstso dat Nedderlandsche. Plattdüütsch is bloots ene Spraak för neegbi. Aver ook as Spraak för neegbi hebbt vele Lüüd de Spraak opgeven, so dat in groten vele Delen vun dat Spraakrebeed de Lüüd, de Plattdüütsch snackt, in de Minnertall sünd. Ook för de Spraakeilannen in annere Länner gellt dat to’n Deel, daar hebbt dat Hoogdüütsch, dat anner Uutwannerten mitbröchten oder de Landsspraken (meerstendeels [[Engelsche Spraak|Engelsch]] oder [[Spaansche Spraak|Spaansch]]) düsse Opgaven. Hoogdüütsch heerscht allerwegens vöör. Schreven Plattdüütsch find sik –&nbsp;ole Huusinschriften un Stratennaams uutbenamen&nbsp;– meist nich in dat apentliche Leven.<ref>[[Reinhard Goltz|Goltz]], Kleene: ''Niederdeutsch'', S.&nbsp;209.</ref> Sied de 2000-er Jaren givt dat in Düütschland meer un meer [[List vun Öörd mit tweesprakige Oortsschiller Plattdüütsch/Hoochdüütsch|tweesprakige Oordschiller]].<ref>[[Reinhard Goltz|Goltz]], Kleene: ''Niederdeutsch'', S.&nbsp;211.</ref> In den letsten Jaren sünd ook de Nedderlannen mit en paar tweesprakig Oordschiller anfungen.<!-- Born Schiller nds nl? --> De Reklaam un de Tourismusbranch bruukt Platt af un an en oold, kommodig oder regionaal Gefööl to wiesen.<ref>[[Reinhard Goltz|Goltz]], Kleene: ''Niederdeutsch'', S.&nbsp;215.</ref> === Europääsche Charta för Regionaal- oder Minnerheidenspraken === [[Bild:ECRM Low Saxon in Germany.svg|duum|Översicht Monitoring döör de Europääsch Charta för Regionaal- un Minnerheidenspraken in Düütschland fört Plattdüütsch]] In Düütschland un de Nedderlannen is de [[Europääsche Charta vun de Regional- oder Minnerheitenspraken]] de Ramen na dat Völkerrecht för de [[plattdüütsche Spraakpolitik]]. De beiden Staten hebbt de Charta 1992 ünnertekent un 1996 ratifizeert, so dat Plattdüütsch sied 1999 in [[Bremen]], [[Hamborg]], [[Mekelnborg-Vörpommern|Mekelnborg-Vöörpommern]], [[Neddersassen]] un [[Sleswig-Holsteen]] na Deel&nbsp;III, in [[Brannenborg]], [[Noordrhien-Westfalen]] un [[Sassen-Anholt]] un sied 1998 in’n Nedderlannen na Deel&nbsp;II vun de Sprakencharta schuult is.<ref name=":44">{{Internetquelle |url=https://www.niederdeutschsekretariat.de/grundlagen-der-sprachencharta/ |titel=Grundlagen der Sprachencharta |werk=niederdeutschsekretariat.de |hrsg=BfN |datum=2018-01-03 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20250606010923/https://www.niederdeutschsekretariat.de/grundlagen-der-sprachencharta/ |archiv-datum=202506-06 |abruf=2025-06-16 |sprache=de}}</ref><ref name=":46">[[Heinz Eickmans]]: [https://doi-org.wikipedialibrary.idm.oclc.org/10.1515/9783110240849.153 ''Niederlande (Koninkrijk der Nederlanden)''.] In: ''Europäische Charta der Regional- oder Minderheitensprachen: Ein Handbuch zur Sprachpolitik des Europarats,'' S.&nbsp;155.</ref> Mit Deel&nbsp;III verplicht sik de Verdragsstaat tomindsten 35 Maatregels uut den Katalog in de Charta för de Stütt vun de Spraak ümtosetten. Deel&nbsp;II verplicht ook de Spraak aktiv to schulen, avers de Verdragsstaat verplicht sik nich to konkreten Maatregels.<ref name=":44" /> De düütschen Länner geevt dat [[Bundsbinnenministerium]] alle dree Jaren Bericht woans se Plattdüütsch föddern doot. Dat Ministerium verfaat op düsse Grundlaag den Statenbericht för den [[Europaraad]]. De [[Bunnsraat för Nedderdüütsch]] (BfN) vertriddt de plattdüütsche Spraakgemeenschop in Düütschland un begoodacht un kommenteert den Statenbericht. Op Grundlaag vun den Statenbericht, den BfN sien Kommentaar un Besöken in den düütschen Länner verfaat en [[Expertenkommitee (Spraakcharta)|Expertenkommitee]] den [[Expertenbericht (Spraakcharta)|Expertenbericht]], de begoodacht, of Plichten un Maatregels ümsett warrt. Na de Expertenbericht raadt dat [[Ministerkommitee (Europaraad)|Ministerkommitee]] vun de Europaraad de düütsche Regeren an, wat verbetert warrn kann.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.niederdeutschsekretariat.de/umsetzung-der-sprachencharta/ |titel=Umsetzung der Sprachencharta |werk=niederdeutschsekretariat.de |hrsg=BfN |datum=2018-01-01 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20250516145431/https://www.niederdeutschsekretariat.de/umsetzung-der-sprachencharta/ |archiv-datum=2025-05-16 |abruf=2022-12-20 |sprache=de}}</ref> In de Nedderlannen schrivt dat [[Ministerium van Binnenlandsche Saken un Königrieksraltschonen|Binnenministerium]] den Statenbericht un stütt sik för’t Neddersassisch op de ''[[Streektaal-Organisatie in het Nedersaksisch Taalgebied|Streektaal-Organsisatie in het nedersaksisch Taalgebied]]'' (SONT).<ref name=":46" /> De Zentraalregeren versöcht eer Plichten an de [[Provinz (Nedderlannen)|Provinzen]], de avers vergleken mit den düütschen Länner minner Kompetenzen hebbt, to övergeven un övernimmt wenig egen Initschativ för dat Neddersassisch. Andrääg dat Neddersassisch ook na Deel&nbsp;III vun de Charta to schulen, wiest de nedderlandsche Regeren af.<ref>[[Heinz Eickmans]]: [https://doi-org.wikipedialibrary.idm.oclc.org/10.1515/9783110240849.153 ''Niederlande (Koninkrijk der Nederlanden)''.] In: ''Europäische Charta der Regional- oder Minderheitensprachen: Ein Handbuch zur Sprachpolitik des Europarats,'' S.&nbsp;161&nbsp;ff.</ref> 2018 hebbt de oostnedderlandschen Provinzen dat [[Convenant Neddersassisch]] ünnertekent un vereenbaart mit de Gesetten un Regels, de al bestaat, dat Neddersassische starker to föddern, statts de Spraak ünner Deel&nbsp;III vun de Charta to stellen un de Spraakpleeg ünner den Provinzen beter to koordineren.<ref>{{Internetquelle |autor= |url=https://www.rijksoverheid.nl/documenten/convenanten/2018/10/10/convenant-nedersaksisch |titel=Convenant Nedersaksisch |werk=Rijksoverheid.nl |hrsg=Ministerie van Binnenlandse Zaken en Koninkrijksrelaties |datum=2018-10-10 |abruf=2024-12-26}}</ref> === Amtsspraak === In Bremen, Hamborg, Mekelborg-Vöörpommern un Sleswig-Holsteen, hier sogaar na dat Landsverwaltungsgesett, köönt Oorkunnen un Beweismiddel op Plattdüütsch vöörleggt warrn. Andrääg dörvt –&nbsp;mündlich un schriftlich&nbsp;– op Platt stellt warrn. In de Praxis weet Plattdüütschsprekers un Midarbeiders in Behöörden un op Ämter man nix vun düssen Rechten af, so dat Platt in so’n Kontext meist gaarnich bruukt warrt.<ref>''Uns Spraak&nbsp;–&nbsp;Politik för Platt''. Bunnsraat för Nedderdüütsch & Nedderdüütschsekretariat 2020, S.&nbsp;10. ([https://www.niederdeutschsekretariat.de/wp-content/uploads/2020/10/SprachenCharta_2020.pdf online])</ref> De Gemeen [[Riessen-Hoolt’n]] verkünn 2008, dat se offitschell tweesprakig is un Börgers in dat Gemeenbüro Nedderlandsch un Neddersassisch bruken köönt. In de Praxis sitt avers meist kene Plattspekers in dat Gemeenbüro un Andrääg, de op Platt schreven sünd, warrt nich bearbeidt.<ref>{{Internetquelle |url=https://myprivacy.dpgmedia.nl/consent?siteKey=bn4p6LpNGFRTXN8w&callbackUrl=https%3A%2F%2Fwww.tubantia.nl%2Fprivacy-gate%2Faccept-tcf2%3FredirectUri%3D%252Frijssen-holten%252Fgemeente-rijssen-holten-tweetalig-gea-kan-in-het-riessens-nergens-terecht%7Ea12822d6%252F |titel=Gemeente Rijssen-Holten tweetalig? Gea kan in het Riessens nergens terecht |werk=Tubantia |datum=2016-12-16 |abruf=2025-06-18 |sprache=nl}}</ref> Een wichtigen Fall to’n Status vun dat Plattdüütsche bi Amtssaken weer de „[[Läägeünnerloage|Läägeünnerloage“]], för de de Firma Twistringer RBM Dränfilter in’t Jaar 2000 en [[Patent]] anmellt harr. De Patentschrift weer op Plattdüütsch schreven un dat [[Patentamt]] harr eer daarvun torüggwiest. De [[Bundsgerichtshoff|Bundsgerichtshov]] harr toletzt seggt, dat dat rechtens is, en Patent op Plattdüütsch intogeven, aver gellen deit dat bloot, wenn de Patentschrift ook hoogdüütsch översett bigeven oder nalvert warrt.<ref>{{Internetquelle |url=https://lexetius.com/2002,2757 |titel=BGH, ''Läägeünnerloage'', Besluut vun’n 19. 11. 2002 – X ZB 23/01 |werk=lexetius.com |abruf=2024-12-25 |sprache=de}}</ref> Na düsse Ansicht meent „düütsch“ alleen de hoogdüütsche Standardspraak.<ref>{{Internetquelle |url=https://lexetius.com/2002,2757 |titel=BGH, Beschluss vom 19. 11. 2002 – X ZB 23/01 [12]b |abruf=2025-06-27}}</ref> Anner Juristen un Gerichten leggt „düütsch“ so uut, dat Hoog- un Plattdüütsch meent sünd un Platt so as Amtsspraak gellen schall.<ref>German Foerster, Gerd-Harald Friedersen: ''Landesverwaltungsgesetz Schleswig-Holstein'': ''Kommentar'', Nr.&nbsp;1 Abs.&nbsp;4 to §&nbsp;82 a Landesverwaltungsgesetz</ref> Se stütten sik op en öller Ordeel vun 1927 na dat „düütsch“ as Gerichtsspraak platt- un hoogdüütsch meent.<ref>[[Overlandsgericht Ollnborg|OLG Ollnborg]] vun de 10.&nbsp;Oktober 1927 – K 48, HRR 1928,392</ref> Sleswig-Holsteen het düsse Sicht in de verleden Tied deelt.<ref>{{Internetquelle |url=Umsetzung der Europäischen Charta der Regional- oder Minderheitensprachen in Schleswig-Holstein – Sprachenchartabericht 2007 |titel=Umsetzung der Europäischen Charta der Regional- oder Minderheitensprachen in Schleswig-Holstein – Sprachenchartabericht 2007 Drucksache 16/1400 |werk=Sleswig-Holsteensch Landdag |archiv-url=https://web.archive.org/web/20110719082318/http://www.schleswig-holstein.de/cae/servlet/contentblob/633574/publicationFile/SprachenchartaberichtDownload.pdf |archiv-datum=2011-10-07 |abruf=2025-18-06 |sprache=en}}</ref> Dat weer man eer Behölperee.<ref>https://www.landtag.ltsh.de/infothek/wahl18/umdrucke/5600/umdruck-18-5652.pdf</ref> Mit de Norm §&nbsp;[https://web.archive.org/web/20250508024229/https://www.lexsoft.de/cgi-bin/lexsoft/justizportal_nrw.cgi?xid=148815%2C381 82 b] [[LVwG SH]] is sied 2016 Plattdüütsch explizit as Spraak nöömt in de –&nbsp;anners as [https://www.lexsoft.de/cgi-bin/lexsoft/justizportal_nrw.cgi?t=175023947014307096&sessionID=3107090891904654716&source=link&highlighting=off&templateID=document&chosenIndex=Dummy_nv_68&xid=148815,91#jurabs_2 §&nbsp;82 a], de „düütsch“ as Amtsspraak fastleggt&nbsp;– Dokumenten vöörleegt warrn köönt. Plattdüütsch het liekers in’n Alldag as Amtsspraak in Sleswig-Holsteen meist kenen Belang.<!-- Born fehlt --> === Plattdüütsch in Kinnergaarn, School un Universität === Kinnergaarns in Noorddüütschland versöcht hier un daar Plattdüütsch an de Kinners wieder to geven. Dat langt an vun en paar plattdüütschen Ledern bet to’n dagdääglichen Plattsnacken mit de Kinners. Plattdüütsch in’n Kinnergaarn stütt sik op private Initschativen. Stütt oder Vöörgaven vun de düütschen Länner givt dat meist nich.<ref name=":13">[[Reinhard Goltz|Goltz]], Kleene: ''Niederdeutsch'', S.&nbsp;182&nbsp;ff.</ref><!-- Platt in nedderlandsch Kinnergaarns? --> Lange Tied geev dat keen [[Plattdüütsch (Schoolfack)|Plattdüütschünnerricht]]. 2010 is Hamborg mit Plattdüütsch in de [[Grundschool]] anfungen, 2014 sünd Sleswig-Holsteen un Bremen, 2016 Mekelnborg-Vöörpommern folgt. 2017 is Plattdüütsch en Schoolfack för dat [[Abituur]] worrn, dat betto man alleen in Mekelnborg-Vöörpommern anbaden warrt.<ref name=":13" /> In Neddersassen is Plattdüütsch keen Schoolfack, man en Deel vun anner Fäcker. In Noordrhien-Westfalen, Brannenborg un Sassen-Anholt is dat bloot en Arbeidsgemeenschop (AG) na de School. In kenen düütschen Bundsland givt dat allerwegens regulären Plattdüütschünnerricht.<ref name=":13" /> Ook in’n Nedderlannen givt dat Plaans Neddersassisch op de [[Basisschool]] to ünnerrichten.<ref>Kerndoelen Nedersakisch: ''Nedersaksisch in het basisonderwijs'' 2019 ([https://huusvandetaol.nl/wp-content/uploads/2020/10/Kerndoelen-Nedersaksich-dec-2019-1.pdf online], [https://web.archive.org/web/20240612105457/https://huusvandetaol.nl/wp-content/uploads/2020/10/Kerndoelen-Nedersaksich-dec-2019-1.pdf Archiv])</ref><ref>{{Internetquelle |url=https://nedersaksisch.com/nedersaksisch-in-het-onderwijs/ |titel=Nedersaksisch in het onderwijs |werk=Nedersaksisch |archiv-url=https://web.archive.org/web/20240424062351/https://nedersaksisch.com/nedersaksisch-in-het-onderwijs/ |archiv-datum=2024-04-24 |abruf=2024-12-01}}</ref> Veel noordüütsche Universitäten befaat sik mit [[nedderdüütsche Philologie]] un beedt enen [[Studiengang Nedderdüütsch]] an, to’n Bispeel [[Europa-Universität Flensborg|Flensborg]], [[Universität Hamborg|Hamborg]], [[Universität Griepswoold|Griepswoold]], [[Christian-Albrechts-Universität zu Kiel|Kiel]], [[Universität Mönster|Mönster]], [[Carl von Ossietzky Universität Oldenburg|Ollnborg]] un [[Universitär Rostock|Rostock]]. Semianren to Plattdüütsch givt dat ook in [[Universität Bremen|Bremen]], [[Europa-Universität Viadrina|Frankfort an’e Oder,]] [[Georg-August-Universität Chöttingen|Chöttingen]], [[Leuphana Universität Lüneburg|Lümborg]], [[Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg|Meideborg]], [[Universität Ossenbrügge|Ossenbrügge]], [[Universität Paderborn|Paderbuorn]] un [[Universität Potsdam|Potsdam]].<ref name=":13" /> In dat nedderlandsch [[Rieksuniversität Grönneng|Grönneng]] geev mit dat [[Nedersaksisch Instituut|''Nedersaksisch Instituut'']] bet 2010 en regulären Leerstool för Neddersassisch.<ref>{{Internetquelle |url=https://geheugenvandrenthe.nl/encyclopedie-drenthe/nedersaksisch-instituut |titel=Nedersaksisch Instituut |abruf=2025-06-17}}</ref> Sied 2018 givt dat wedder irregulären Leerstool för Neddersassisch. De schreven un spraken Spraak in den Seminaren is Hoogdüütsch oder in Grönneng Nedderlandsch.<!-- spraak op RUG? --> As ene rare Uutnaam sünd avers en paar [[Bachelor]]-Arbeiden op Platt schreven worrn, de man meist Betog to’n Plattdüütschen hebbt.<ref name=":13" /> === Bi de Plattdüütschen === [[Bild:Low_Saxon_Dialect_or_Language.svg|duum|De Meerheid (59,2&nbsp;%) in dat plattdüütsche Spraakgebeed seet Plattdüütsch as enen Dialekt an. Alleen 39&nbsp;% seet dat as ene Spraak.]] De Status ünner de Lüüd, de de Spraak snacken doot, is ook verscheden. De Süden vun dat Spraakrebeed, mit West- un Oostfalen un de Brannenborgsche Mark, daar is de Willen, de Spraak to bewaren minn stark as in’n Noorden, woneem de [[Noordneddersassisch|noordneddersassischen Dialekten]] spraken warrt. In Delen vun Brannenborg is de Spraak meist ganz dood. Dor is keen Willen meer vörhannen, de Spraak to bewaren, dat givt keen Spraakvereens för Plattdüütsch un keen Speeldelen. Ganz anners süüt dat to’n Bispeel in [[Oostfreesland]] uut. Dar is de Spraak noch op dat beste as Alldagsspraak bewaart. Ook in Delen vun Sleswig-Holsteen un dat Dreeeck twüschen Elv un Weser sünd daar noch Plattsnackers, de sik ook aktiv för dat Plegen vun de Spraak insetten doot. Na de Ümfraag {{Lang|de|''Status und Gebrauch des Niederdeutschen''}} seet in Noordüütschland 59,2&nbsp;% Plattdüütsch as enen Dialekt an, 39&nbsp;% bekiekt Plattdüütsch as ene Spraak. De Ansichten ünnerscheedt sik man na Regioon: Mit 52&nbsp;% in [[Hamborg]] un 50,7&nbsp;% in [[Sleswig-Holsteen]] seet hier de Meerheid Plattdüütsch as ene Spraak an. In [[Sassen-Anholt]] (80,7&nbsp;%) un [[Brannenborg]] (80,5&nbsp;%) is de Andeel Lüüd, de Plattdüütsch as enen Dialekt beteken besünners hoog. Groten Inflood op de Ansicht of Plattdüütsch en Dialekt oder ene Spraak is, het de Plattdüütschkompetenz: Lüüd, de sülvenst Plattdüütsch snackt, seet Platt eer as Spraak. Lüüd, de keen Platt snacken köönt, bekiekt dat as enen Dialekt. Ook Lüüd, de sik stärker mit de egen Regioon verbunnen föölt, seet Platt eer för ene Spraak as enen Dialekt an.<!-- Ansichten to de Spraak in NL? --> == Sprekertall == === Översicht un Historie === Sprekertallen laat sik blot swaar angeven. In’n Zensus is faken de Moderspraak nich affraagt worrn un wenn se affraagt worrn is, denn hebbt de Behöörden keen Ünnerscheed maakt twüschen Plattdüütsch un Hoogdüütsch oder Plattdüütsch un Nedderlandsch. För de öllere Tied lett sik aver daar von uutgaan, dat so teemlich all Minschen in Plattdüütschland ook Plattdüütsch snackt hebbt. Ganz grov lett sik de Tall also för 1800 mit 7&nbsp;Millionen angeven un 1900 mag dat woll so knapp 20&nbsp;Millionen Minschen geven hebben, de Plattdüütsch snackt hebbt. (Düt Rebeed het vundaag en Inwanertall von meist 30&nbsp;Millionen Minschen.) Na 1900 un besünners na 1945 füng de Tall aver teemlich an to dalen. Alltohoop givt dat also dat vundaag so üm un bi 5&nbsp;Millionen Minschen, de Plattdüütsch snacken doot. === Düütschland === [[Bild:Low Saxon Competence by district 2016.svg|duum|Aktive Spraakkompetenz na Landkreisen (2016):<ref>[[Reinhard Goltz|Goltz]], Kleene: ''Niederdeutsch'', S.&nbsp;203.</ref><br>{{Koortlegenn|KLÖÖR=#217821|TEXT=Höögste aktive Kompetenz}}<br>{{Koortlegenn|KLÖÖR=#afe9af|TEXT=Leegste aktive Kompetenz}}]] De repräsentative Ümfraag ''[[Wer spricht Platt?]]'', an de 200 Lüüd deelnemen, versöch 1984 dat eerste Maal de Spraakkompetenz in de Bundsrepublik Düütschland (sünner Oostdüütschland un Nedderland) to ünnersöken. Dat Resultaat weer, dat 20 % vun de Lüüd „bannig good“ Platt snackt, 15 % „good“ un 21 % „een beten“ Platt snackt.<ref>[[Dieter Stellmacher]]: ''[[Wer spricht Platt?]]'' [[Verlag Schuster|Schuster]], Leer 1987, S.&nbsp;95.</ref> Na een nee’er Ümfraag 2007, nu in ganz Düütschland, köönt 6 % Platt „bannig good“, 8,3 % „good“ un 23,4 % „een beten“ Platt snacken. Tohooprekent sünd an de an de 3&nbsp;Millionen Lüüd in Düütschland, de „bannig good“ oder „good“ Platt snackt. De nee’este Ümfraag vun 2016 (''[[Status un Gebrauch des Niederdeutschen 2016|Status un Gebrauch des Niederdeutschen]]'') fraag 1632 Lüüd in Plattdüütschland (sünner Süüdwestfalen).<ref>Adler u.&nbsp;a.: ''Status und Gebrauch des Niederdeutschen 2016,'' S.&nbsp;7 ([https://ids-pub.bsz-bw.de/frontdoor/deliver/index/docId/9037/file/Adler_Ehlers_Goltz_Kleene_Plewnia_Status_und_Gebrauch_des_ND_2016.pdf online])</ref> un keem to’n Resultaat, dat 6,2&nbsp;% „bannig good“, 9,5&nbsp;% „good“ un 16,7&nbsp;% „een beten“ Platt snacken köönt. 25,4&nbsp;% snackt en paar Wöör un 42,2&nbsp;% köönt gaar keen Platt.<ref>Adler u.&nbsp;a.: ''Status und Gebrauch des Niederdeutschen 2016,'' S.&nbsp;13&nbsp;ff. ([https://ids-pub.bsz-bw.de/frontdoor/deliver/index/docId/9037/file/Adler_Ehlers_Goltz_Kleene_Plewnia_Status_und_Gebrauch_des_ND_2016.pdf online])</ref> De passive Spraakkompetenz, also de Tall Lüüd, de Platt verstaan köönt, liggt bi 76,9&nbsp;%.<ref name=":17" /> De Spraakkompetenz ünner de jüngen Lüüd het man stark afnamen: An de 10&nbsp;% (1,4&nbsp;% „sehr gut“, 3,1&nbsp;% good, 5,3&nbsp;% „mäßig“) vun de Lüüd twüschen 16 bet 29 Jaren kunnen 2016 Platt snacken, bi den Olen (över 60) sünd dat mit 52,3&nbsp;% fiev maal so vele. De Ümfraag 2016 ünnersöök ook den sotschalen Achtergrund vun de Deelmehners. Plattdüütschsnackers sünd normalerwiese öller (över 60), leevt op’t Land un hebbt enen ringerern Schoolafsluss. De Spraakompetenz ünnerscheedt sik stark na Regioon. De Spraak is in’n Noordwesten op’t starkst un nimt na Süüdwest to af. Langs de [[Waterkant|Noordseeküst]] vun [[Oostfreesland]] över dat [[Elv-Werser-Dreeeck]], [[Dithmaschen]] bet na [[Noordfreesland]] is Spraakompentenz mit an de 50&nbsp;% Lüüd, de bannig, good oder een beten Platt snackt, recht hoog. Op’t ringst is de Kompetenz in [[Brannenborg,]] hier köönt tohooprekent man 11,6&nbsp;% bannig good, good oder een beten Platt snacken.<ref name=":17">[[Reinhard Goltz|Goltz]], Kleene: ''Niederdeutsch'', S.&nbsp;201&nbsp;f.</ref><gallery> Bild:Plattdüütsche Spraakkompetenz na Bundsland.svg|alternativtext=Plattdüütsche Spraakkompetenz na Bundsland 2016|Spraakkompetenz na Bundsland (2016) Bild:Plattdüütsche Spraakkompetenz na Öller.svg|alternativtext=Plattdüütsche Spraakkompetenz na Öller 2016|Spraakkompetenz na Öller (2016) </gallery> === Nedderland === In Nedderland het dat 2005 en Ümfraag geven. Bi düsse Ümfraag is rutkamen, dat 1.616.000 Lüüd en von de nedderlandschen plattdüütschen Dialekten snackt.<ref name=":8">[[Henk Bloemhoff]]: ''Taaltelling Nedersaksisch'' 2005. ({{Webarchiv|url=https://www.stellingia.nl/wp-content/uploads/2014/12/Taaltelling-Nedersaksisch-1.pdf |wayback=20211005011839 |text=online |archiv-bot=2026-03-14 07:20:57 InternetArchiveBot }})</ref> {| class="wikitable sortable mw-collapsible mw-noncollapsed" |+Aantal sprekers Nedersaksisch eind 2002 volgens Bloemhoff (2005) !Gebede !Sprekers Tohuus !Sprekers allens tohoop !Andeel Sprekers in Percent !Andeel Sprekers ''goed/zeer goed'' !Andeel ''zeer goed'' |- |[[Provinz Grunneng|Grönnen]] |262.000 |446.400 |77,7% |60,9% |40,5% |- |[[Twente]] |334.200 |412.800 |76,1% |52,6% |30,2% |- |[[Oaveriessel|West-Oaveriessel]] |326.100 |378.500 |73,0% |58,8% |34,5% |- |[[Drenthe]] |255.200 |369.600 |76,6% |59,8% |40,9% |- |[[Achterhook]] |211.000 |258.400 |73,0% |57,9% |42,1% |- |[[Veluwe]] |174.800 |229.600 |48,6% |33,0% |14,9% |- |[[Steenwiekerland]] |21.100 |29.000 |67,4% |48,1% |23,5% |- |[[Stellingwarven|Weststellingwerf]] |13.800 |16.800 |64,6% |48,1% |33,0% |- |[[Stellingwarven|Ooststellingwerf]] |6.400 |10.500 |48,8% |30,1% |18,4% |- |Allens tohoop |≈1,6&nbsp;Millionen |≈2,15&nbsp;Millionen |70,9% | | |} De Tallen na en lütter Unnersöök vun 2011 unnerscheed sik man stark. De Andeel Öllern, de Neddersassisch mit eenanner snackt is vun 34&nbsp;% 1995 op 15&nbsp;% 2011 torüggegaan, de Andeel Kinner, mit de Öllern oder Broders un Sösters Platt snackt weer 1995 noch and 7&nbsp;%, man is 2011 op 1&nbsp;% torüggegaan. Vergliek de Tallen hier ünner:<ref>Geert Driessen: ''Ontwikkelingen in het gebruik van Fries, streektalen en dialecten in de periode 1995-2011,'' ITS, Radboud Universiteit Nijmegen, S. 3.</ref> {| class="wikitable sortable mw-collapsible mw-noncollapsed" ! !1995 !2001 !2011 |- |Öllern |34% |24% |15% |- |Kind-Moder |7% |5% |1% |- |Kind-Vader |8% |6% |2% |- |Kind-Broder/Söster |7% |5% |1% |- |Kind-Frünnen |6% |5% |1% |} === Weltwied === Vun den 15.000 bet 20.000&nbsp;Düütschen in dat [[Däänmark]] köönt man en lütten Deel noch Plattdüütsch snacken.<ref>{{Internetquelle |url=https://plattmakers.de/de/weten/Daenemark |titel=Weten: Plattdeutsch in Dänemark |abruf=2025-02-10}}</ref> Den [[plautdietsch]]en Dialekt von de [[Mennoniten]] snackt ook noch wedder so bi 300.000 bet 500.000&nbsp;Minschen.<ref name=":35">{{Internetquelle |url=https://www.ethnologue.com/language/pdt |titel=Plautdietsch |werk=ethnologue.com |hrsg=[[SIL International]] |abruf=2025-02-10}}</ref> Na de [[Ethnologue]] (Uutgaav 2016) verdeelt sik de Tall Plautdietsche so: 4.000 in [[Argentinien]], en beten ünner 10.000&nbsp;Minschen in [[Belize]],<ref>{{Internetquelle |url=https://plattmakers.de/de/weten/Belize |titel=Weten: Plattdeutsch in Belize |abruf=2025-02-10}}</ref> 60.000 in [[Bolivien]], rund 8.000 in [[Brasilien]], 80.000 in [[Kanada]], 2.000 in [[Costa Rica]], 100.000 in [[Kasachstan]], 40.000 in [[Mexiko]], noch eenmaal 40.000 in [[Paraguay]], 5.000 in [[Peru]] un üm de 12.000 in den [[Vereenigte Staten|Verenigten Staten]].<ref name=":35" /> Vun den rund 200.000 Russlandmennoniten in Düütschland hebbt vele dat Platdietsch opgeven.<ref>{{Internetquelle |autor=Bundeszentrale für politische Bildung |url=https://www.bpb.de/themen/migration-integration/kurzdossiers/252533/russlanddeutsche-und-andere-postsozialistische-migranten/ |titel=Russlanddeutsche und andere postsozialistische Migranten |datum=2017-07-13 |abruf=2025-02-10 |sprache=de}}</ref> De plattdüütschen Dialekten in Brasilien, besünners dat [[Pomerano]], snackt twüschen 100.000 un 300.000&nbsp;Minschen.<ref name=":36">{{Internetquelle |url=https://plattmakers.de/de/weten/Brasilien |titel=Weten: Plattdeutsch in Brasilien |abruf=2025-02-10}}</ref><ref>{{Internetquelle |url=https://www.dw.com/pt-br/esp%C3%ADrito-santo-investe-na-preserva%C3%A7%C3%A3o-da-l%C3%ADngua-pomerana/a-17884813 |titel=Espírito Santo investe na preservação da língua pomerana – DW – 03/09/2014 |archiv-url=https://www.dw.com/pt-br/esp%C3%ADrito-santo-investe-na-preserva%C3%A7%C3%A3o-da-l%C3%ADngua-pomerana/a-17884813 |archiv-datum=2025-01-03 |abruf=2025-02-10 |sprache=pt}}</ref> Dat [[Vestfaliano]] in [[Westfália]] snackt nich meer as 3000&nbsp;Lüüd.<ref name=":36" /> == Dialekten un Varietäten == {{Kiek ook bi|Plattdüütsche Dialekten}} === Översicht === [[Bild:Plattdüütsche Dialektrebeden.png|duum|300px| {{Koortlegenn|KLÖÖR=#B0FF75|TEXT=[[Westfäölsk Plat|Westfäälsch]]}}<br /> {{Koortlegenn|KLÖÖR=#66CCFF|TEXT=[[Oostfäälsch Platt|Oostfäälsch]]}}<br /> {{Koortlegenn|KLÖÖR=#99CC66|TEXT=Noordneddersassisch}}<br /> {{Koortlegenn|KLÖÖR=#CCCC66|TEXT=Holsteensch}}<br /> {{Koortlegenn|KLÖÖR=#FFFFCC|TEXT=Sleswigsch}}<br /> {{Koortlegenn|KLÖÖR=#99CC33|TEXT=Brannenborgsch}}<br /> {{Koortlegenn|KLÖÖR=#99FFCC|TEXT=Mekelbörgsch-Vörpommersch}}<br /> {{Koortlegenn|KLÖÖR=#CCCC66|TEXT=Pommersch}}<br /> {{Koortlegenn|KLÖÖR=#66CCCC|TEXT=Nedderpreußsch}}<br /> Stand vun vör 1945]] Plattdüütsch is ene Spraak sünner Standard, de sik in verscheden Dialekten un Dialektgruppen deelt: * '''[[Mark-Brannenborger Platt|Märksch-Brannenborgsch]]''': Märksch oder ook Brannenborgsch sünd de plattdüütschen Dialekten in [[Brannenborg]], de [[Ollmark]] in [[Sassen-Anholt]] un den ööstlichsten Deel vun [[Mekelnborg-Vörpommern|Meklenborg-Vöörpommern]]. De Dialektgrupp deelt sik wieder [[Noordmarksch|Noordmärksch]], [[Middelmärksch]] un [[Middelpommersch]].<ref name=":49">Rolf Bock, Helmut Langner: ''Zur Geschichte, Gliederung und zu wichtigen Merkmalen der märkischen Dialekte.'' In: WZ PH Potsdam. H. 2. Potsdam 1989, S. 234.</ref> Typsch Kennteken is ''det'' statts ''dat,''<ref>[[Klaas-Hinrich Ehlers]]: ''Mecklenburgisch-Vorpommersch, Mittelpommersch, Brandenburgisch'', S.&nbsp;596&nbsp;ff.</ref> de Uutspraak vun /g/ as [j] un nedderfranksche Substratwöör.<ref name=":49" /> De märkschen Dialekten sünd al in dat 19.Jhd stark vun dat Middeldüütsch, besünners dat Berlinersch bedrängt worrn.<ref name=":48" /> * [[Mekelnborg-Vörpommersch Platt|'''Mekelnborg-Vöörpommersch''']]: ene relativ eenheidliche Dialektgrupp in Meklenborg-Vöörpommern, de avers deelwies wieder in Dialekten as Swerinersch, Strelitzsch un Vöörpommersch deelt warrt. Besünner Kennteken sünd de Diphthonge /au/ un /ei/ in Wöör as ''Kauken'' un ''hei'' un de Wannel vun Vokalen för /r/, so as ''Wuurd'' statts Woord un ''hüren'' statts ''hören.'' Typsch Meklenborgsch is ook de Diminutiv op ''-ing.<!-- Born fehlt -->'' * [[Nedderpreußisch Platt|'''Nedderpreußsch''']] is de ole Dialekt vun [[Preußen (Landschop)|Preußen]] un [[Danzig]] un ook Grundlaag vun dat [[Plautdietsch]]. Kennteken sünd deelwies de Affall vun /n/ so as in ''moake'' un de [[Unrund (Vokaal)|unrunnen]] Vokalen, so as ''Kenig'' statts ''König.''<ref>Walther Ziesemer: ''Die ostpreußischen Mundarten. Proben und Darstellung.'' Hirt, Breslau 1924, S. 79.</ref> * '''[[Noordneddersassisch]]''' is en Dialekt in [[Noordneddersassen]], [[Sleswig-Holsteen]]. Dat Neddersassisch in [[Provinz Grunneng|Grönneng]] is de Spraakhistorie na ook noordneddersassisch. De realtiv eenheidliche Dialektruum kann wieder in [[Oostfreesch Platt|Oostfreesch]] un [[Grunnegs|Grönnegsch]], [[Emslänner Platt|Eemslandsch]], [[Ollnborger Platt|Ollnborgsch]], [[Noordhannobersch]], [[Holsteener Platt|Holsteensch]] un [[Sleswigsch|Slewswigsch]] ünnderdeelt warrn.<ref>Helmut Glück (Hrsg.): ''Metzler Lexikon Sprache.'' 3., neubearbeitete Auflage. J. B. Metzler, Stuttgart 2005, <nowiki>ISBN 3-476-02056-8</nowiki>, Eintrag „Nordniederdeutsch“, S. 446–447.</ref> Vergleken mit Oost- un Westfäälsch is dat Luudsysteem starker vereenfacht.<ref>[[Michael Elmentaler]]: ''Nordniederdeutsch, Ostfälisch, Westfälisch, Nordrheinmaasländisch,'' S.&nbsp;556&nbsp;ff.</ref> Noordneddersassiche Dialekten tellt to den vitaalsten plattdüütschen Dialekten un de grote Literatuur un Medien sünd in enen noordneddersassischen Dialekt. * [[Oostfäälsch Platt|'''Oostfäälsch''']] is ene Dialektgrupp in [[Süüdneddersassen]] un de [[Meideborger Böörd]] in [[Sassen-Anholt]], de sik wieder in [[Elvoostfäälsch]],[[Göttingsch-Grubenhagensch]] [[Heidoostfäälsch]] un [[Karnoostfäälsch]] deelt. Kennteken sünd to’n Bispeel D[[Tweeklang|iphthongen]] uut olen Langvokalen, so as ''Stein'' (<&nbsp;''stên'')'','' ''Faut (<&nbsp;fō<sub>1</sub>t'')'','' ''mëin (<&nbsp;mîn'')'','' ''Hius'' (<&nbsp;''hûs'')'',''<ref>Schröder, Ingrid. "Ostfälisch". ''Wörterbücher zur Sprach- und Kommunikationswissenschaft (WSK) Online'', edited by Stefan J. Schierholz and Laura Giacomini. Berlin, Boston: De Gruyter, 2022. <nowiki>https://www-degruyterbrill-com.wikipedialibrary.idm.oclc.org/database/WSK/entry/wsk_id_wsk_artikel_artikel_16176/html</nowiki>. Accessed 2025-06-16.</ref> dat ''e-'' bi dat Partizip, so as ''ekofft'' statts ''kofft'' un de Personaalpronomen ''mik/mek'' un ''dik/dek'' statts ''mi'' un ''di.'' Anners as de noordneddersassisch toonlangen Vokalen un de westföölschen braken Diphthongen het Oostfäälsch faken Kortvokalen, so as ''Pepper'' un ''Könnig'' statts ''Peper/Piäper'' un ''Köni(n)g/Küöni(n)g.''<ref>[[Michael Elmentaler]]: ''Nordniederdeutsch, Ostfälisch, Westfälisch, Nordrheinmaasländisch,'' S.&nbsp;558&nbsp;f.</ref> * [[Oostpommersch Platt|'''Oostpommersch''']] is de ehmalige Dialekt vun [[Hinnerpommern]]. Vundaag leevt de Dialekt as [[Pomerano]] in [[Brasilien]] wieder. * [[Westfäölsk Plat|'''Westfäälsch''']] is de Dialektgrupp in [[Westfalen]], de sik in [[Mönsterlänsk Platt|Mönsterländsch]], [[Ostwestfäälsch|Oostwestfäälsch]], [[Süüdwestfäälsch]] un [[Westmönsterlänner Platt|Westmönsterlansch]] ünnderdeelt, un vergleken mit de anner Dialektgruppen veel konservative Kennteken het.<ref name=":47">[[Michael Elmentaler]]: ''Nordniederdeutsch, Ostfälisch, Westfälisch, Nordrheinmaasländisch,'' S.&nbsp;556&nbsp;f.</ref> De [[Nedderlandsch-Neddersassisch|nedderlandsch-neddersassischen]] Dialekten –&nbsp;[[Grunnegs|Grönnegsch]] uutbenamen&nbsp;– tellt de Spraakhistorie na mit to dat Westfäälsch. [[Emslänner Platt|Emslandsch]] gellt deelwies as en westfäälsch-noordneddersassisch Övergangsdialekt.<ref>[[Michael Elmentaler]]: ''Nordniederdeutsch, Ostfälisch, Westfälisch, Nordrheinmaasländisch,'' S.&nbsp;556&nbsp;f.</ref> Typsch sünd de braken Diphthongen, so as {{Lang|wep|''Biëke''}} un {{Lang|wep|''Vuëgel''}} statts de noordneddersassisch Langvokalen in ''Beek'' un ''Vagel''.<ref name=":47" /> === Struktuur vun de Dialekten ünnerenanner === [[Bild:Isoglossen.svg|duum|300px|Paar vun de wichtigen Isoglossen vun dat Plattdüütsche<br /> {{Koortlegenn|KLÖÖR=#3afe33|TEXT=Apokoop vun dat e}}<br /> {{Koortlegenn|KLÖÖR=#0000ff|TEXT=Eenheidsplural -en/-t}}<br /> {{Koortlegenn|KLÖÖR=#ff9e00|TEXT=dat/det}}<br /> {{Koortlegenn|KLÖÖR=#ffff00|TEXT=Affall vun dat -n an’t Woortenn}}{{Koortlegenn|KLÖÖR=#17c1fc|TEXT=Eenheidsplural -(e)t}}<br /> {{Koortlegenn|KLÖÖR=#ff0000|TEXT=Partizip Verleden Tiet op e-}}]] De plattdüütschen Dialekten unnerscheed sik ünner en man nich so stark, as de [[Hoogdüütsche Dialekten|hoogdüütschen Dialekten]]. So is dat ook vergleken swarer de verscheden Varietäten in Gruppen intodelen.<ref>[[Alfred Lameli]]: ''Raumstrukturen im Niederdeutschen, Eine Re-Analyse der Wenkerdaten,'' S.&nbsp;20&nbsp;f. ([https://www.academia.edu/30823402/Raumstrukturen_im_Niederdeutschen_Eine_Re-Analyse_der_Wenkerdaten online])</ref> Traditschonell ünnerdeelt de [[Dialektologie]] Plattdüütsch in [[Westnedderdüütsch]] un [[Oostnedderdüütsch]]. Westnedderdüütsch sünd de Dialekten in dat ole [[Sassen (Volk)|sassische]] Stammland –&nbsp; [[Oost-Freesland]], [[Provinz Grunneng|Grönneng]] un [[Sleswig]], wo sik Plattdüütsch eerst later uutbreedt het, inbegepen. Oostnedderdüütsch sünd de Dialekten in de Rebeden, in de sik Plattdüütsch mit de [[Oostkolonisatschoon]] hen uutbreed het. De Grenz löppt döör Oostholsteen, sniedt vun [[Neddersassen]] dat [[Wendland]] af un löppt denn dicht bi de Grenz twüschen [[Sassen-Anholt]] un [[Brannenborg]] na Süüd to. De grote Ünnerscheed twüschen düsse beiden Gruppen is de [[Eenheidsplural|Eenheidspluraal]] op ''-(e)t,'' so as ''wi maakt/maket'' gegenöver ''-en'' so as in ''wi maken''.<ref>[[Dieter Stellmacher]]: ''Phonologie und Morphologie,'' In: ''NSL,'' S.&nbsp;240.</ref> Nee’eren Unnersöök, de den Spraakafstand twüschen Dialekten meten deit, stellt man de traditschonelle Sicht in Fraag. Dat traditschonell oostnedderdüütsche [[Mekelnborg-Vörpommersch Platt|Mekelborg-Vöörpommersch]] steit dichter bi dat westnedderdüütsche [[Noordneddersassisch]], as bi dat even so oostnedderdüütsche [[Mark-Brannenborger Platt|Märksch]]. [[Ostwestfäälsch|Oostwestfäälsch]] un [[Oostfäälsch]] hebbt meer Gemeensamkeiden mit eenanner as mit dat Noordneddersassisch. So kann de plattdüütsche Spraakruum ook in ene [[Noordnedderdüütsch|nöördliche Grupp]] mit Noordneddersassisch, Mekelnborg-Vöörpommersch un ene [[Süüdnedderdüütsch|süüdliche Grupp]] mit Oostwestfäälsch un Oostfäälsch indeelt warrn. Märksch steit för sik is avers dichter bi nöördliche Gruppe.<ref>[[Alfred Lameli]]: ''Raumstrukturen im Niederdeutschen.'' ([https://www.academia.edu/30823402/Raumstrukturen_im_Niederdeutschen_Eine_Re-Analyse_der_Wenkerdaten online])</ref> === Dackspraken un Varietätenspektrum === En wichtigen Ünnerscheed, de sik na de [[Dackspraak|Dackspraken]] richt, liggt ook twüschen [[Nedderlandsch-Neddersassisch]] un den Rest vun dat Plattdüütsche. Disse Verscheel is nich vun öllers her un is eerst mit de letsten Jaarhunnerden un besünners in dat 20.&nbsp;Jhd. vun de nedderlandsche un de hoogdüütsche Standardspraak kamen. De Dialekten in de Nedderlannen hebbt ne’e Wöör opnamen, de uut dat Nedderlandsche stammt un de Dialekten in Düütschland hebbt düsse ne’en Begrepen uut dat Hooddüütsche övernamen.<ref>Gooskens, C. S. & Kürschner, S. 2009 Low Saxon dialects across borders — Niedersächsische Dialecte über Grenzen hinweg. Lenz, A. N., Charlotte, G. & Siemon, R. (eds.). Franz Steiner Verlag, p. 273 - 297 (Beihefte Zeitschrift für Dialektologie und Linguistik; no. 138)</ref> De Dialekten langs de Genze sünd so jümmers wieder uut en anner dreven.<ref>Jan Goossens: ''Niederdeutsche Spracke, Versuch einer Defintion.'' In: Jan Goossens (Ruutgever): ''Niedereutsch, Sprache und Literatur'', S.&nbsp;9–27.</ref> De mennonitschen Dialekten hebbt ook Hoogdüütsch as Dackspraak had, je na Land hebbt aver ook [[Russische Spraak|Russ’sch]], [[Engelsche Spraak|Engelsch]] oder [[Spaansche Spraak|Spaansch]] Inflood namen un veel technische Begrepen sünd daarvun bi de Plautdietschen teemlich verscheden. Eensprakig Plattdüütsche givt dat vundaag nich meer, so dat alle Sprekerschen un Sprekerschen tomindsten ook de düütsche oder nedderlandsche Standardspraak snackt. Unklaar is, of en düsse Situatschoon beter os [[Bilingualismus|Tweesprakigkeid]] oder [[Diglossie]] beschrieven kann.<ref name=":27">[[Reinhard Goltz|Goltz]], Kleene: ''Niederdeutsch'', S.&nbsp;197&nbsp;ff.</ref> För den noorddüütschen Ruum givt dat verscheden Modellen de Spraaksituatschoon to beschrieven. Dat Diglossie-Modell ünnerscheedt Hoog- un Plattdüütsch as twee klaar scheden Spraakschichten. Dat Kunvergenzmodell, in dat Hoog- un Plattdüütsch en Diasysteem billt, beschrivt de noorddüütsche Spraaklandschop, in de Hoog- un Plattdüütsch op eenanner Inflood neemt un de Övergang twüschen den Varietäten verswümmt. So bruukt Plattsprekers to’n Bispeel [[Code Mixing]] un bruukt in eer Plattdüütsch hoogdüütsche Wöör, besunners Wöör, de in den Dialekt feelt oder ook Funktschoonswöör so as [[Abverb|Abverbien]], [[Kunjunktschoon|Kunjunktschonen]] oder [[Partikel (Linguistik)|Partikeln]]. Morphologie un Syntax blievt annersieds grotendeels plattdüütsch. In dat spraken Hoogdüütsch in Noordüütschland sliekt sik man plattdüütschen Kennteken in so [[Preposition stranding|''Preposition stranding'']] oder de [[Obliquus (Kasus)|oblique]] Kasus. So gliekt sik Plattdüütsch un dat noordüütsche Hoogdüütsch jümmer starker an.<ref name=":27" /><!-- Varietätenspektrum in nds-nl/nl? --> === Mischspraken === Na de Schreivsprakenwessel sünd sied dat 17.&nbsp;Jhd. hoogdüütsch-plattdüütsche [[Mischspraak|Mischspraken]] so as [[Missingsch]], dat [[Flensborg|Flensborger]] [[Petuh]], [[Ruhrdüütsch]] un [[Berlinsch]], opkamen. Plattdüütsch weer in de Tied spraken Spraak, Hoogdütsch meist rein schreven Spraak. Wenn Plattsprekers nu Hoogdüütch snacken wullen, kemen plattdüütsche Kennteken in de Spraak, so dat en Hoogdüütsch mit starken plattdüütschen Inflood opkeem. Eerst weren düsse Mischspraken noch de Spraak vun Lüüd, de plattdüütsch opwussen weren, un Hoogdüütsch snacken versöken. Later is dat ook de Ümgangsspraak vun Minschen worrn, de meist keen Platt snacken kunnen, un de Mischspraak as ere enige hoogdüütsche Varietät snacken. Sied de twede Halve vun dat 20.&nbsp;Jhad sünd de Mischspraken tohoop mit Plattdüütsch döör dat Hoogdüütsch verdrängt worrn. Mit Theater un Literatuur sünd de Mischspraken so as Missingsch un ook Ruhrdüütsch bekannt worrn un is vundaag en Deel vun de Identität in Städen so as [[Hamborg]], [[Bremen]] un Flensborg oder in de [[Ruhrpott]], ook wenn dat meist nich meer snackt warrt.<ref name=":28">[[Reinhard Goltz|Goltz]], Kleene: ''Niederdeutsch'', S.&nbsp;199&nbsp;ff.</ref> <!-- Mischspraken in NL? Oder eer diglossie/regiolekt? --> == Phonetik un Phonologie == {{Kiek ook bi|Plattdüütsche Phonologie}} === Kunsonanten === Plattdüütsch ünnescheedt rund 20 [[Konsonant|Kunsonanten]], de in den plattdüütschen Dialekten to’n groten Deel gliek sünd. Ünnerscheden sünd ünner beschreven. <ref>[[Dieter Stellmacher]]: ''Phonologie un Morphologie'', In: ''NSL,'' S.&nbsp;245–265.</ref> {| class="wikitable" |+Kunsonanten in’n Plattdüütschen ! ![[Labial|Labiaal]] ![[Alveolar|alveolaar]] ![[Postalveolaar|postalv.]] ![[Palatal|palataal]] ![[Velar|velaar]] ![[Glottal|glottaal]] |- ! style="text-align:left" |[[Plosiv|Plosiven]] | style="text-align:center" |[[Stemmlosen bilabialen Plosiv|{{IPA-Text|p}}]] · [[Stimmhaften bilabialen Plosiv|b]] | style="text-align:center" |[[Stemmlosen alveolaren Plosiv|{{IPA-Text|t}}]] · [[Stimmhaften alveolaren Plosiv|d]] | | | style="text-align:center" |[[Stemmlosen velaren Plosiv|{{IPA-Text|k}}]] · [[Stimmhaften velaren Plosiv|g]] | |- !style="text-align:left" |[[Nasaal (Phonetik)|Nasaalen]] | style="text-align:center" |[[Stemmhaften bilabialen Nasaal|{{IPA-Text|m}}]] | style="text-align:center" |[[Stemmhaften alveolaren Nasaal|{{IPA-Text|n}}]] | | | style="text-align:center" |[[Stemmhaften velaren Nasaal|{{IPA-Text|ŋ}}]] | |- !style="text-align:left" |[[Frikativ|Frikativen]] |style="text-align:center" |[[Stemmlosen labiodentalen Frikativ|{{IPA-Text|f}}]] · [[Stimmhaften bilabialen Frikativ|v]] | style="text-align:center" |[[Stimmlosen alveolaren Frikativ|s]] · [[Stimmhaften alveolaren Frikativ|z]] | style="text-align:center" |[[Stimmlosen postalveolaren Frikativ|ʃ]] |style="text-align:center" |[[Stimmlosen palatalen Frikativ|ç]] · [[Stimmhaften palatalen Approximant|j]] | style="text-align:center" |[[Stimmlosen velaren Frikativ|x]] | style="text-align:center" |[[Stemmlosen glottalen Frikativ|{{IPA-Text|h}}]] |- !style="text-align:left" |[[Vibrant|Vibranten]] | |style="text-align:center"|[[Alveolaren Vibrant|r]] | | | | |- !style="text-align:left" |[[Lateraal (Phonetik)|Lateralen]] | | style="text-align:center" |[[Stemmhaften lateralen alveolaren Approximant|{{IPA-Text|l}}]] | | | | |} /{{IPA-Text|p t k}}/ hebbt meist [[Aspiratschoon (Phonetik)|Aspiratschoon]] {{IPA|pʰ tʰ kʰ}}, in’n West- un Oostfäälsch sünd aver deelwies unbepuust {{IPA|p t k}}.<ref>{{Internetquelle |autor=Paul Teepe, in |url=https://www.lwl.org/komuna/pdf/Niederdeutsch_Sprache_und_Literatur_Band_1_1983.pdf |titel=Niederdeutsch. Sprache und Literatur. Eine Einführung. Band 1: Sprache. |hrsg=[[Jan Goossens]], LWL |datum=1983 |abruf=2018-11-29 |format=PDF}} (PDF)</ref> De [[Uutluudverharden]] maakt /b/ un /d/ an’n Woordenn stemmloos, so as ''goo<u>d</u>'' [go:t]. /d/ fallt twüschen Vokalen faken uut, so as ''Tieden'' /{{IPA-Text|tiːdn̩}}/&nbsp;→&nbsp;{{IPA|tiːn}}. /g/ is in allen Dialekten an’n Woordenn en Frikativ, je na Positschoon vun de Vokaal tovöör [ç x ‌x]. Westföölsch, Nedderlandsch-Neddersassisch un dat Angelsche Platt sprikt dat /g/ jümmers as Frikativ uut. Dat Brannenborgsch seggt meist /j/. /m n ŋ/ un /l/ köönt [[sülvsche Kunsonanten]] sien. /ŋ/ kann ook för en Kunsonantenkluuster {{IPA|ŋg}} gellen. Dat /s/ is an’n Woordanfang stemmloos {{IPA|z}}, in Westfalen stemmloos {{IPA|s}}. /ʃ/ kümmt vun öller ''*sk'' un is in welk Dialekten as {{IPA|sk~ʃk~sx}} bewaart. Dat /ʒ/ kann in Frömdwöör opkamen, so as ''Garage'' {{IPA|ga.ra:ʒ}} un is in welk noordneddersassischen Dialekten de Uutspraak vun dat /{{IPA-Text|ʝ}}/ Dat /l/ kann an’n Woordenn ene velaar Uutspraak hebben: {{IPA|ɫ}}. /r/ is je na Dialekt {{IPA|r~ɾ}} oder {{IPA|ʀ}}. De uvulare Uutspraak warrt in Düütschland jümmers fakener. === Vokalen === ==== Kort- un Langvokalen ==== Plattdüütsch ünnerscheedt acht Kortvokalen /{{IPA-Text|a ɛ ə ɪ ɔ ʊ œ ʊ y}}/ un meist ook /{{IPA-Text|ɐ}}/ as [[Allophoon]]. [[Plautdietsch]] het de [[Labialisatschoon|runnen]] Vokalen /{{IPA-Text|œ}}/ un /y/ mit’n [[Labialisatschoon|unrunnen]] /{{IPA-Text|ɛ}}/ un /{{IPA-Text|ɪ}}/ versmolten.<ref>Cox, Cristopher; Driedger, Jacob M.; Tucker, Benjamin V. (2013), "Mennonite Plautdietsch (Canadian Old Colony)", ''Journal of the International Phonetic Association'', '''43''' (2): 221–229</ref> Bi de langen Vokalen ünnerscheedt de [[Dialektologie]] twee Gruppen: de [[Ooldlange Vokalen|ooldlangen]] un de [[Toonlange Vokalen|toonlangen Vokalen]]. De ooldlangen Vokalen /â ê î ô ö̂ û ü̂/ weren [[Oorgermaansche Spraak|oorgermaansche]] Langvokalen oder [[Tweeklang|Diphthongen]] un sünd in den meisten plattdüütschen Dialekten Monophthongen. [[Ostwestfäälsch|Oost]]- un [[Süüdwestfäälsch]], [[Middelmärksch]] un deelwies ook dat [[Oostfäälsch Platt|Oostfäälsch]] hebbt eer man to Diphthongen maakt. De Dialektolgie ünnerscheedt ooldlang ô<sub>1</sub> un ô<sub>2</sub>, de je na Dialekt anners uutspraken warrt, un jüstso ooldlang ö̂<sub>1</sub> un ö̂<sub>2.</sub> Dat givt veer ooldlange ê-Luden: ê<sub>1</sub>, ê<sub>2</sub>, ê<sub>3</sub> un ê<sub>4</sub>, de ja na Dialektgrupp verscheden to twee oder dree Luden tohoopfullen sünd. Dat ê<sub>2</sub> het sik in ê<sub>2a</sub> un ê<sub>2b</sub> spleten, de in welk Dialekten mit je ünnerscheedlichen ê-Luden tohoopfullen sünd. So sünd to’n Bispeel in dat westliche [[Noordneddersassisch]], [[Noordmärksch]], [[Westmönsterlänner Platt|Westmönsterlandsch]] un [[Twentsch]] ê<sub>1</sub>, ê<sub>2</sub> un ê<sub>4</sub> to enen Luud tohoopfullen, ê<sub>3</sub> is as enen Diphthong för sik bleven. Annersieds het dat [[Süüdwestfäälsch|Süüdwestfäälsche]] dree ê-Luden: ê<sub>1,</sub> ê<sub>2</sub> sünd apart bleven, ê<sub>3</sub> un ê<sub>4</sub> sünd tohoopfullen. In’n [[Ostwestfäälsch|Oostwestfäälschen]] un en Deel [[Ostfälsch Platt|Oostfäälsch]] wedderüm is ê<sub>1</sub> mit ê<sub>2a</sub> tohoopfullen un ê<sub>2b</sub> is mit ê<sub>3</sub> un ê<sub>4</sub> versmolten.<ref name=":31">{{Internetquelle |autor=Olaf Bordasch |url=https://www.plattdeutsch-niederdeutsch.net/dia.htm |titel=Die westfälischen Dialekte |werk=plattdeutsch-niederdeutsch.net |datum=19. August 2020 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20250123220522/https://www.plattdeutsch-niederdeutsch.net/dia.htm |archiv-datum=2025-01-23 |abruf=2025-01-23 |sprache=de}}</ref> De toonlagen Vokalen /ā ē ī ō ȫ ū ǖ/ sünd eerst mit’n Övergang vun [[Ooldsassische Spraak|Ooldsassisch]] na [[Middelsassische Spraak|Middelsassich]] opkamen, as korte Vokalen, de in apen [[Stammsülv|Stammsülven]] mit [[Akzent (Spraakwetenschop)|Akzent]] to de toonlangen Vokalen deent worrn sünd. De acht verscheden ooldsassischen Kortvokalen /a e ë i o ö u ü/ sünd in’n Westfäälschen as söven braken Diphtongen bewaart bleven. Oostfäälsch het dat to fiev Luden vereenfacht: /ā ē ī ō ȫ/. Noordneddersassisch un [[Oostnedderdüütsch]] ünnerscheedt alleen dree toonlange Vokalen: /ā ē ȫ/.<ref name=":31" /> ==== Överlange Vokalen ==== Welk noordneddersassische Dialekten hebbt överlange Vokalen, de ook „Sleeptoon“ oder „Knick“ heet. Se kemen wegen de [[Apokoop|e-Apokoop]] op. As dat /ə/ wegfullen is, is en langen Vokaal in de Stammsülv daarför deent worrn un noch länger as en normalen langen Vokaal worrn. Dat givt wat Miminaalparen, de sik döör düssen Sleeptoon ünnerscheedt, so as ''wied'' {{IPA|viːt}} mit eenfachen Langvokaal un ''Wied'' {{IPA|vîːt}} mit överlangen Vokaal.<ref>[[Steffen Höder]]: ''Tonalität im nördlichen Niederdeutschen und in Skandinavien: eine areale Perspektive.''In: ''[[Niederdeutsches Jahrbuch]]'' 143 (2020), [[Wachholtz Verlag|Wachholtz]]: [[Niemünster]]. S.&nbsp;49–67.</ref> === Akzent === De [[Akzent (Spraakwetenschop)|Akzent]] op Platt is dynaamsch, dat will seggen de [[Sülv]] mit den Akzent warrt luder uutsnackt. De Akzent liggt allgemeen op de eerste Sülv, to’n Bispeel: ''<u>bru</u>ken'' oder ''<u>Back</u>stuuv''. Bi Verben mit enen Vöörföögsel kann de Akzent op den Stamm oder op dat Vöörföögsel sitten. De beiden ünnerscheelich betoonten Wöör bedüüdt denn avers ook wat anners, so as ''över<u>setten</u> ‘''in en anner Spraak överdregen’ un ''<u>över</u>setten'' ‘wat överdweren’.'''<ref name=":32">[[Wolfgang Lindow]] u.&nbsp;a.: ''Niederdeutsche Grammatik'' , S.&nbsp;30.</ref>''' [[Frömdwoord|Frömdwöör]] köönt den Akzent ook op de leste oder vöörletste Sülv dregen, so as ''blüme<u>rant</u>'' oder ''verdeffen<u>de</u>ren''.<ref>{{Internetquelle |autor=[[Klaus-Werner Kahl]] |url=https://www.plattdeutsch.net/pages/posts/betonung-9.php |titel=Betonung |werk=Plattdeutsch.net |datum=2013-08-06 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20240915223418/https://www.plattdeutsch.net/pages/posts/betonung-9.php |archiv-datum=2024-09-15 |abruf=2025-01-27 |sprache=de}}</ref> === Luudstand === [[Kuntinentaalwestgermaansch Dialektkuntinuum|Kuntinentalwestgermaansch]], dat op de Dialekten keken, ganz grov en Kontinuum billt, deelt sik op in dree Ünnerdelen, de düüdliche Ünnerscheden in de Phonologie hebbt: [[Nedderfränksch]], [[Hoogdüütsche Dialekten|Hoochdüütsch]] un Plattdüütsch. De Ünnerscheed to dat Hoogdüütsche kemen vöör allen döör den [[Hoochdüütsch Luutwannel|Hoogdüütschen Luudwannel]] tostann, de vun dat [[Oorgermaansche Spraak|Oorgermaansche]] uut de Plosiven in’n [[Ooldhoogdüütsche Spraak|Ooldhoogdüütschen]] wannelt het. De [[Böverdüütsch|böverdüütschen]] Dialekten hebbt den gröttsten Deel Luudwannels mitmaakt, de [[Middeldüütsch|middeldüütschen]] Dialekten maken deelwies mit un de [[Nedderdüütsch (Spraakgrupp)|nedderdüütschen]] Spraken sünd bi de unverschaven Kunsonaten bleven. {| class="wikitable" !Hoogdüütsch Luudwannel ([[Oorgermaansche Spraak|Germ]]. → [[Ooldhoogdüütsche Spraak|Ohd]].) !Bispelen !Gebeed |- |/*p/→/ff/→/f/ |nds. ''sla'''p'''en'' → ''schla'''f'''en''; nds. ''Schi'''pp''''' → ''Schi'''ff''''' |Böver- un Middeldüütsch |- |/*p/→/pf/ |nds. '''''P'''eperr'' → '''''Pf'''effer''; nds. '''''P'''loog'' → '''''Pf'''lug;'' nds. ''schar'''p''''' → [[Düütsche Spraak|hd.]] ''schar'''pf'''/schar'''f''''' |Böverdüütsch |- |/*t/→/ss/→/s/ |nds. ''da'''t''''', ''wa'''t''''', ''e'''t'''en''→ ''da'''s''''', ''wa'''s''''', ''e'''ss'''en'' |Böver- un Middeldüütsch |- |/*t/→/ts/ |nds. '''''T'''ied'' → '''''Z'''eit''; nds. '''''t'''ellen'' → '''''z'''ählen''; nds. '''''T'''immer'' → '''''Z'''immer''<ref>[https://woerterbuchnetz.de/?sigle=DWB&sigle=DWB&mode=Vernetzung&lemid=GZ06516 Eintrag „Zimmer“], in ''Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm'', Bd.&nbsp;31, Sp.&nbsp;1285 ff.</ref> |Böver- un Middeldüütsch |- |/*k/→/xx/→/x/ |nds., [[Nedderlandsche Spraak|nl.]] ''i'''k''''' → ''i'''ch'''''; nds. ''ma'''k'''en'' → ''ma'''ch'''en''; nds. ''oo'''k''''' → ''au'''ch''''' |Böver- un Middeldüütsch |- |/*k/→/kx/ un →/x/ |dt. '''''K'''ind'' → [[Süüdbaiersch|süüdbair.]] '''''Kch'''ind'', [[Hoochalemannsch|hoogalem.]] '''''Ch'''ind'' |Süüdbaiersch, Hoog- und Höögstalemannsch |- |/*b/→/p/ |dt. '''''B'''erg'', '''''b'''ist'' → [[Zimbrisch|zimbr.]] '''''P'''erg'', '''''p'''ist'' |Baiersch un Alemannsch deelwies |- |/*d/→/t/ |nds. '''''D'''ag'' → '''''T'''ag''; nds. ''Va'''d'''er'' → ''Va'''t'''er'' |Böverdüütsch |- |/*g/→/k/ |dt. '''''G'''ott'' → bair. '''''K'''ott'' |Baiersch un Alemannsch deelwies |} De Ünnerscheed bi /{{IPA-Text|b}}/, /{{IPA-Text|v}}/ un /{{IPA-Text|f}}/ steit vun’n hoogdüütschen Luudwannel apart: Engelsch het ''wi<u>v</u>es'' {{IPA|waɪ'''v'''z}}, Hoogdüütsch ''Wei<u>b</u>er'' {{IPA|ˈvaɪ̯'''b'''ɐ}} un Plattdüütsch kennt ''Wie<u>v</u>er'' {{IPA|viː'''v'''ɐ}}, aver ook ''Wie<u>b</u>er'' {{IPA|ˈvi'''b'''ɐ}}. De Eentall ''Wief'' {{IPA|ˈvi'''f'''}} warrt aver jümmer as {{IPA|f}} spraken (Hoogdüütsch ''b'', ''Weib''). Ook dat Kluuster ''s''&nbsp;''+''&nbsp;''Kunsonant'' an’n Woortanfang is en Ünnerscheed to dat Hoogdüütsche: ''Swien'' un ''slapen'' hebbt op Hoogdüütsch en ''sch'' /{{IPA-Text|ʃ}}/: '''''Sch'''wein'' un '''''sch'''lafen'' (''s''&nbsp;''+''&nbsp;''Kunsonant'' warrt man ook in welk plattdüütsche Dialekten as ''sch''&nbsp;''+''&nbsp;''Kunsonant'' uutspraken). De ole westgermaansche [[Stimmhaften velaren Frikativ|velare Frikativ]] /ɣ/ is in’n Hoogdüütschen /g/ worrn, en groten Deel plattdüütsche Dialekten het den Wannel ook mitmaakt, Dialekten so as [[Westfäölsk Plat|Westfäälsch]] hebbt man tohoop mit Nedderlandsch den Friaktiv bewaart. Bi de Kunsonanten is also en groten Ünnerscheed twüschen Hoogdüütsch un Plattdüütsch. Dat Nedderfranksche geit bi de Kunsonanten ganz mit dat Plattdüütsche. Ünnerscheden givt dat aver deelwies bi Luden, de sik eerst in jüngere Tiet verännert hebbt. So as de Övergang vun ''old'' na ''oud'', wat en wichtigen Ünnerscheed is, de Nedderfranksche vun dat Plattdüütsche scheedt. [[Ingväoonsche Spraken|Noordseegermaansche]] Kennteken verbinnt Plattdüütsch mit Engelsch un Freesch. Vergleken mit den beiden sünd man al in dat [[Ooldsassische Spraak|Ooldsassische]] un noch meer in dat moderne Plattdüütsch noordseegermansche Kennteken verlüstig gaan. To’n noordseegermannschen Kennteken tellt de [[Nasaal (Phonetik)|Nasaalswund]] na dat [[Nasaal-Spirant-Gesett]], so as in *''uns''&nbsp;''>''&nbsp;''ūs, *gans''&nbsp;''>''&nbsp;''Goos, *fimf''&nbsp;''>''&nbsp; ''fiev.'' Ooldsassisch harr noch meer Wöör mit Nasaalswund so as {{Lang|osx|''mūth''}} ‘Mund’, man al dat Middelsassische het de Form ''mund'' wedderherstellt. So finnt sik ook in welk Dialekten vundaag Formen mit Nasaal, so as ''u'''n'''s'' oder ''Ga'''n'''s'' un Formen sünner Nasaal in anner Dialekten, so as ''us'' un ''Goos.'' Noordseegermaansche Kennteken sünd ook de Wegfall vun /{{IPA-Text|t}}/ in *''ist''&nbsp;''>''&nbsp;''is'', de Pronomen ''mi, di, he, wi,'' ''ji'' statts ''mir, dir,'' ''er, wir, ihr'' und de [[Eenheidsplural|Eenheidspluraal]]. Anner Kennteken finnt sik bloot deelwies in’n Plattdüütschen, so as [[Metathees|r-Metathees]] in ''*brinnan'' ‘brennen’&nbsp;>&nbsp;engl. ''burn'', un de [[Assibilatschoon|Assibiliatschoon]], de Ooldsassisch mitmaakt het, [[Middelsassische Spraak|Middelsassich]] aver wedder torüggdreit het, so dat vundaag alleen wat Reliktwöör as „[[Kävers|Sever]]“ oder Naams so as „[[Celle]]“ den Luudwannel noch wiest.<ref>Adolphe van Loey: ''Schönfeld’s Historische Grammatica van het Nederlands. Kankleer, vormleer, woordvorming.'' 8.&nbsp;Druck. Thieme, [[Zutfent|Zütfent]] 1970, <nowiki>ISBN 90-03-21170-1</nowiki>, Kap.&nbsp;9, S.&nbsp;XXXIII.</ref> == Grammatik == {{Kiek ook bi|Plattdüütsche Grammatik}} === Verben === Dat Plattdüütsche [[Konjugatschoon|konjugeert]] (bögt) [[Verb|Verben]] na [[Persoon (Grammatik)|Persoon]], [[Antall (Grammatik)|Numerus]] (Antall), [[Tempus]] (Tied) un [[Modus (Grammatik)|Modus]] (Uutsaagwies) un ünnerscheedt so as anner germaansche Spraken [[Stark Verb|starke]] un [[Swack Verb|swacke Verben]]. ==== Konjugatschoon ==== In dat [[Präsens]] (Nutied) markeert Plattdüütsch den [[Eentall|Singulaar]] (Eentall) mit dree verscheden [[Suffix|Suffixen]] (Nasülven): -''(e)'' för de 1.&nbsp;Persoon (ik/ek)'', -(e)st'' för de 2.&nbsp;Persoon (du)'','' un ''-(e)t'' för de 3.&nbsp;Persoon (he, se, dat/et). ''-e'' an’n Woordenn un /{{IPA-Text|e}}/ in ''-et'' sünd in Rebeden mit [[Apokoop|e-Apokoop]] wegfullen. De [[Mehrtall|Pluraal]] (Meertall) is en [[Eenheidsplural|Eenheidspluraal]], dat will seggen alle dree Personen kriegt, anners as op Hoogdüütsch, dat lieke Suffix: -''(e)t'' oder ''-en.'' Dat ''-(e)t'' is de Form in’n olen plattdüütschen Stammland; [[Oostnedderdüütsch]], [[Oostfreesch Platt|Oostfreesch]], [[Grunnegs|Grönnengsch]] un [[Sleswigsch]] hebbt de Pluraal op ''-en.'''''<ref name=":1">[[Dieter Stellmacher]]: ''Phonologie un Morphologie,'' In: ''NSL'' S.&nbsp;268.</ref><ref name=":18">[[Wolfgang Lindow]] u.&nbsp;a.: ''Niederdeutsche Grammatik,'' S.&nbsp;65&nbsp;f.</ref>''' Starke Verben un en paar unregelmatige swacke Verben verännert in de 2. un 3.&nbsp;Persoon Singulaar den [[Stammvokaal]], maakt em kort un geevt em, wenn mööglich, enen [[Ümluud]]. {| class="Tabell" |+[[Präsens]] (Nutied) | ! colspan="2" |Swacke Verben ('''maken''') |- | !Singulaar !Pluraal |- |1.&nbsp;Persoon |ik/ek mak-'''e'''/maak-'''∅''' | rowspan="3" |wi, ji, se mak-'''et'''/maak-'''t'''/mak-'''en''' |- |2.&nbsp;Persoon |du mak-'''est'''/maak-'''st''' |- |3.&nbsp;Persoon |he, se, dat/et mak-'''et'''/maak-'''t''' |- | ! colspan="2" |Starke Verben (slapen) |- | !Singulaar !Pluraal |- |1.&nbsp;Persoon |ik slap-'''e'''/slaap-'''∅''' | rowspan="3" |wi, ji, se slap-'''et'''/slaap-'''t'''/slap-'''en''' |- |2.&nbsp;Persoon |du sl<u>ö</u>p-'''st''' |- |3.&nbsp;Persoon |he, se, dat/et sl<u>ö</u>p-'''t''' |} Dat [[Präteritum]] (verleden Tied) billt Plattdüütsch op twee verscheden Aarden: De swacken Verben billen dat Präteritum oorsprünglich met de Nasülven ''-e-de'' för de 1.&nbsp;un 3. Persoon Singulaar, ''-e-dest'' för de 2.&nbsp;Persoon Singulaar un ''-e-den'' för’n Pluraal.'''<ref name=":1" />''' De Endsülven sünd man in velen plattdüütschen Dialekten afslepen un in Gebeden mit e-Apokoop sünd de 1. un 2.&nbsp;Persoon Singulaar Präsens un Präteritum ganz tohoopfullen.'''<ref name=":18" />''' De starken Verben billt dat Präteritum mit [[Afluud]]. Se wannelt den Stammvokaal un hangt för de 2.&nbsp;Persoon Singulaar ''-(e)st'' un för de Meertall ''-en'' an'','' de 1. un 3.&nbsp;Persoon Singulaar kriegt kene Endsülv.'''<ref name=":18" />''' De Afluud kann sik je na Dialekt ünnerscheden un is in’n Noordneddersassischen starker vereenfacht, as in’n Westfäälschen, dat deelwies noch verscheden Afluden binnen de Präteritumsformen kennt.<!-- born fehlt --> {| class="Tabell" |+[[Präteritum]] (Verleden Tied) | ! colspan="2" |Swacke Verben (maken) |- | !Singulaar !Pluraal |- |1.&nbsp;Persoon |ik/ek mak-'''(e)de'''/mak-'''e'''/maak-'''∅''' | rowspan="3" |wi, ji, se mak-'''(e)den'''/mak-'''en''' |- |2.&nbsp;Persoon |du maak-'''d(e)st'''/mak-'''est'''/maak-'''st''' |- |3.&nbsp;Persoon |he, se, dat/et mak-'''(e)de'''/mak-'''e'''/maak-'''∅''' |- | ! colspan="2" |Starke Verben (slapen) |- | !Singulaar !Pluraal |- |1.&nbsp;Persoon |ik sl<u>ee</u>p | rowspan="3" |wi, ji, se sl<u>e</u>p-'''en''' |- |2.&nbsp;Persoon |du sl<u>ee</u>p-'''st''' |- |3.&nbsp;Persoon |he, se, dat/et sl<u>ee</u>p |} ==== Tohoopsett Tieden ==== Anner Tieden sett sik [[Hülpsverb|Hülpsverben]] un [[Partizip|Partizipen]] tohoop: Dat [[Perfekt]] (tohoopsett verleden Tied) sett dat Plattdüütsche so as Hoogdüütsch un Nedderlandsch uut den Hülpsverben ''hebben'' oder ''wesen/ween/sien'' un dat [[Partizip Perfekt]] tohoop. Annerster as Hoogdüütsch bruukt dat Plattdüütsche fakener dat Hülpsverb ''hebben'', so as bi Verben, de angeevt, dat sik wat beweegt. Se bruukt op Platt ''hebben'', wenn kene Richt angeven is, so as ''Ik <u>heff</u> lopen'' statts {{Lang|de|''Ich <u>bin</u> gelaufen''}}'','' man ''Ik <u>bün</u> na Huus lopen''. Dat [[Plusquamperfekt]] bruukt ook de Hülpsverben ''hebben'' un ''wesen/ween/sien'', de man in dat Präteritum staat, un dat Partizip Perfekt, so as ''ik <u>weer</u> na Huus <u>lopen</u>.''<ref>[[Hein Thies]]: ''Plattdeutsche Grammatik'', S.&nbsp;62. ([https://sass-platt.de/plattdeutsche-grammatik/2-1-4-5-1-Formen-des-Praeteritumperfekts.html online])</ref> Dat [[Futur]] (Tokumst) bruukt de Hülpsverben ''schölen/sollen, warrn/werrn'' un ''willen/wollen,'' so as ''du <u>schallst</u> di <u>wunnern</u>'' oder ''he <u>will</u> woll noch <u>kamen</u>''. Faken steit man dat Präsens för dat Futuur, besünners wenn en [[Adverb]] de Tied angivt, so as ''ik <u>kaam</u> glieks'' statts ''Ik <u>schall</u> glieks <u>kamen</u>.''<ref name=":3">[[Dieter Stellmacher]]: ''Phonologie un Morphologie,'' In: ''NSL'', S.&nbsp;269.</ref> För dat [[Futur#Futur II|Futurperfekt]] (afslaten Tokumst) bruukt Plattdüütsch de Hülpsverben ''schölen/sollen, warrn/werrn,'' ''willen/wollen,'' dat Partizip Perfekt un den [[Infinitiv]] ''hebben'' oder ''wesen/ween/sien,'' so as ''ik will/schall/warr lopen hebben.'' Dat Futuurperfekt is raar un dat Perfekt kann, so as ook op Hoogdüütsch, för dat Futuurperfekt instaan un finnt sik meist alleen, ween en sik wat vermoden is, so as: ''Dat <u>will</u> he woll <u>maakt hebben</u>.''<ref>[[Hein Thies]]: ''Plattdeutsche Grammatik'', S.&nbsp;62–65. ([https://sass-platt.de/plattdeutsche-grammatik/2-1-4-6-Futurperfekt.html onlien])</ref> ==== Partizipien ==== Plattdüütsch kennt twee [[Partizip|Partizipien]]: [[Partizip Perfekt]] un [[Partizip Präsens]]. Dat Partizip Perfekt billt de swacken Verben mit dat Suffix ''-(e)d/-(e)t'' (so as ''riep-'''(e)t''''' vun ''riepen, bruk-'''et'''/bruuk-'''t''' ''vun bruken'')'', de starken Verben mit Afluud un dat Suffix ''-en'' (so as ''h'''u'''lp-'''en''''' vun ''hölpen'', ''gr'''e'''p-'''en''''' vun ''griepen''). Dat [[Präfix]] (Vöörsülv) ''ge-'', so as op Hoog un Nedderlandsch , is –&nbsp;dat [[Mark-Brannenborger Platt|brannenborgsche]] ''je-'' un dat [[Ostfälsch Platt|oostfäälsche]] un geldersch-overiesselsche ''e-'' uutbenamen&nbsp;– kumplett affullen.'''<ref name=":1" />''' Dat Partizip Präsens kriegt dat Suffix ''-d'' achteran, dat man in groten Delen vun dat Spraakgebeed affullen is, so dat hier Partizip Präsens un Infinitiv gliek klingt.<ref>[[Hein Thies]]: ''Plattdeutsche Grammatik'', S.&nbsp;79. ([https://sass-platt.de/plattdeutsche-grammatik/2-1-6-2-1-Partizip-Praesens.html online])</ref> ==== Modi (Uutsaagwiesen) ==== Plattdüütsch kennt dree [[Modus (Grammatik)|Modi]] (Uutsaagwiesen): [[Indikativ]] (Würklichskeidsform), [[Konjunktiv]] (Mööglichkeidsform) un [[Imperativ]] (Befeelsform). De Indikativ beschrivt allens, wat echt un würklich is. De Formen sünd baven beschreven. De Konjunktiv beschrivt Wünschen, allens wat unwürklich is un ook de [[indirekte Reed]]. In’n groten Deel Dialekten sünd Konjunktiv un Präteritum gliek. Westfäälsch ünnerscheedt bi velen starken Verben noch egen Konjunktivformen, so as ''ik gönk'' (Konjunktiv) vs. ''ik gonk'' (Präteritum).<ref>[[Wolfgang Lindow]] u.&nbsp;a.: ''Niederdeutsche Grammatik,'' S.&nbsp;68&nbsp;f., 115.</ref> Man ook [[Modaalverb|Modaalverben]], so as ''warrn'' oder ''schölen/sollen,'' köönt den Konjunktiv ümschrieven.<ref>[[Wolfgang Lindow]] u.&nbsp;a.: ''Niederdeutsche Grammatik,'' S.&nbsp;68.</ref> De Imperativ is in’n Singulaar de slichte Verbstamm, in de Meertall kümmt dat Suffix -''(e)t'' achteran, so as ''griep!'' un ''griep-'''(e)t'''!<ref name=":3" />'' ==== Passiv ==== Dat [[Passiv]] bruukt op Platt dat Hülpsverb ''warrn'' un dat Partizip Perfekt, so as ''He <u>warrt</u> vun enen Hund <u>beten</u>''. Faken steit man dat [[Aktiv]] statts Passiv: ''Em <u>het</u>’n Hund <u>beten</u>''. Een [[Tostandspassiv]] kann Plattdüütsch mit ''ween/wesen/sien'' un dat Partizip Perfekt billen, so as ''De Posten <u>is</u> al <u>besett</u>''.<ref>[[Hein Thies]]: ''Plattdeutsche Grammatik'', S.&nbsp;85&nbsp;f. ([https://sass-platt.de/plattdeutsche-grammatik/2-1-8-Aktiv-Taetigkeitsform-und-Passiv-Leideform.html online])</ref> === Substantiven === De [[Substantiv|Substantiven]] bögt Plattdüütsch na [[Kasus]] (Fall), [[Antall (Grammatik)|Numerus]] (Antall) un [[Genus (Grammatik)|Genus]] (Slecht). ==== Kasus ==== De Kasus sünd vergleken mit öller Spraakperioden, man ook mit dat [[Düütsche Spraak|Hoogdüütsche]], stark vereenfacht. De meisten Dialekten hebbt man en beten meer vun’n Kasus bewaart as [[Nedderlandsche Spraak|Nedderlandsch]], [[Noordgermaansche Spraken|Fastlandskandinaavsch]] oder [[Engelsche Spraak|Engelsch]] un ünnerscheedt noch [[Nominativ|Subjektfall]] un enen [[Objektfall]]. [[Sleswigsch]], [[Oostfreesch Platt|Oostfreesch]] un [[Nedderlandsch-Neddersassisch|Oostnedderlandsch]] hebbt man enen [[Eenheidskasus]]. De ole [[Dativ]] find sik noch in Kortformen na [[Präpositschoon|Präpositschonen]], so as ''in’<u>n</u> Jaar,'' man ook de Objektfall ''in <u>dat</u> Jaar'' is begäng''.'' Na Süüd to neemt de olen Dativrester to. Dat [[Siuerlänner Platt|Suurländsch]] ünnerscheedt sogaar noch [[Dativ]] un [[Akkusativ]] as twee egen Fäll. De ole [[Genitiv]] find sik alleen in starren Uutdrücken so as ''Tied<u>s</u> genoog'' oder ''winterdag<u>es</u>'' un warrt süss ümschreven, to’n Bispeel mit ''vun'', so as ''dat Enne <u>vun</u> de Straat'', oder mit ''sien/eer'', so as ''Vader <u>sien</u> Hov''.<ref>[[Dieter Stellmacher]]: ''Phonologie un Morphologie,'' In: ''NSL,'' S.&nbsp;271.</ref><ref>[[Hein Thies]]: ''Plattdeutsche Grammatik'', S.&nbsp;139–142. ([https://sass-platt.de/plattdeutsche-grammatik/2-2-2-2-Genitiv-2-Fall.html online])</ref> ==== Genus ==== De Spraak ünnerscheedt dree [[Genus (Grammatik)|Genera]] (Slechter): maskulin (männlich), so as ''de Mann'', feminin (wievlich), so as ''de Fru'' un neutrum (saaklich), so as ''dat Kind''. An dat Substantiv sülvenst is meist nich to seen, wat dat Genus is. Deelwies is dat Genus ook anners as op Hoogdüütsch oder ünnerscheedt sik je na Dialekt, to’n Bispeel: ''dat Lief'' (neutrum) –&nbsp;hoogdüütsch {{Lang|de|''der Leib''}} (maskulin), ''de Beek/Beke'' (maskulin oder feminin) –&nbsp;hoogdüütsch {{Lang|de|''der Bach''}} (maskulin), ''dat/de Spegel'' (neutrum oder maskulin) –&nbsp;hoogdüütsch {{Lang|de|''der Spiegel''}} (maskulin).<ref>[[Wolfgang Lindow]] u.&nbsp;a: ''Niederdeutsche Grammatik,'' S.&nbsp;68&nbsp;f.</ref> ==== Numerus ==== Plattdüütsch ünnerscheedt twee [[Antall (Grammatik)|Numeri]] (Antallen): [[Eentall|Singulaar]] (Eentall) un [[Mehrtall|Pluraal]] (Meertall). De Singulaar is unmarkeert, den Pluraal kenntekent verscheden [[Suffix|Suffixen]] oder [[Ümluud]]. De Formen för de Pluraal wiest vele Ünnerscheden in den verscheden Dialekten. [[Oostfreesch Platt]] bruukt to’n Bispeel kenen Ümluud un markeert de Meertaal mit ''-en'', so as Bispeel ''Bomen, Husen'' statt ''Bööm/Böme, Hüüs/Hüser.''<ref>[[Wolfgang Lindow]] u.&nbsp;a: ''Niederdeutsche Grammatik,'' S.&nbsp;145&nbsp;f.</ref> De meisten plattdüütschen Dialekten kennt man ook de Suffixen ''-er'' un ''-en'' un ''-s.'' Dat ''-e,'' dat sik so in’n [[Westfäölsk Plat|Westfäälschen]] un [[Ostfälsch Platt|Oostfäälschen]] find, is in Dialekten mit [[Apokoop|e-Apokoop]] affullen. De Ümluud, de deent Stammvokaal oder en [[stemmhaft]] Endkunsonant sünd man ook na de Apokoop vun ''-e'' as Pluraalkennteken nableven. Deelwies bruukt de Dialekten mit e-Apokoop man ook en anner Suffix (meist ''-en'') oder de Pluraal blivt unmarkeert. De Suffixen ''-er'' un ''-e'' billt sowied mööglich enen Ümluud. {| class="wikitable" |+Översicht Pluraal op Plattdüütsch<ref>Na [[Dieter Stellmacher]]: ''Phonologie un Morphologie,'' In: ''NSL,'' S.&nbsp;270.</ref> ! ! !-(e)/-'''∅''' !-er !-s !-(e)n !-'''∅''' |- | '''-∅''' |m. |Dag&nbsp;>&nbsp;Dag-'''e'''/D'''aa'''g-'''∅''' |Book&nbsp;>B'''ö'''k-'''er''' |Keerl&nbsp;>&nbsp;Keerl-'''s''' |Oss(e)&nbsp;>&nbsp;Oss-'''en''' | |- | |f. |Muus&nbsp;>&nbsp;M'''ü'''s-e/M'''üü'''s-'''∅''' | |Deern&nbsp;>&nbsp;Deern-'''s''' |Göre/Göör&nbsp;>&nbsp;Gör-'''en''' | |- | |n. |Bredd&nbsp;>&nbsp;Bree'''d''' |Kind&nbsp;>&nbsp;Kinn-'''er''' | | | |- | '''-er''' |m. | | |Hamer&nbsp;>&nbsp;Hamer-'''s''' | |Finger&nbsp;>&nbsp;Finger-'''∅''' |- | |f. | | |Moder&nbsp;>&nbsp;Moder-'''s''' | | |- | |n. | | |Fenster&nbsp;>&nbsp;Fenster-'''s''' | | |- | '''-el''' |m. | | |Düwel&nbsp;>&nbsp;Düwel-'''s''' |Appel&nbsp;>&nbsp;Appel-'''n''' | |- | |f. | | | | | |- | |n. | | |Buddel&nbsp;>Buddel-'''s''' | | |} === Artikels === Plattdüütsch het so as anner westgermaansche Spraken [[Artikel (Woortoort)#Bestimmte Artikels|bestemmte]] un [[Artikel (Woortoort)#Unbestimmte Artikels|unbestemmte Artikels]], de vöör dat Substantiv staat. De bestemmte Artikel is in de Eentall ''de'' för maskuline un femnine Substantiven un ''dat'' ([[Mark-Brannenborger Platt|Brannenborgsch]] ''det'', Oostnedderlandsch ''(h)et'') för’t Neutrum. In de Pluraal hebbt alle Genera den Artikel ''de.'' De grote Deel plattdüütsche Dialekten ünnerscheedt bi’n bestemmten Artikel ene oblique Form för dat Maskulinum ''den;'' de Artikels för dat Femininum un Neutrum blievt gliek. Dat Sleswiger, oostfreesche un oostnedderlandsche Platt hebbt enen Eenheidsfall; hier ännert sik de Artikels nich.<ref>[[Hein Thies]]: ''Plattdeutsche Grammatik'', S.&nbsp;149&nbsp;f. ([https://sass-platt.de/plattdeutsche-grammatik/2-3-1-1-Formen.html online])</ref> In’n Süden givt dat Dialekten, de Dativ un Akkusativ bi den Artikels noch scheden. {| class="wikitable" |+Bestemmt Artikels op Plattdüütsch ! rowspan="2" |Numerus ! rowspan="2" |Kasus ! colspan="3" |Genus |- !maskulin !feminin !neutrum |- | rowspan="2" |'''Singulaar''' |'''Subjektfall''' |de | rowspan="2" |de | rowspan="2" |dat |- |'''Objektfall''' |de'''n''' |- | rowspan="2" |'''Pluraal''' |'''Subjektfall''' | rowspan="2" |de | rowspan="2" |de | rowspan="2" |de |- |'''Objektfall''' |} De unbestemmte Artikel is ''e(e)n'', staat bloot bi Substantiven in’n Singulaar un warrt na Kasus un Genus bögt: In’n Singulaar het de Subjektfall de Formen: ''e(e)n'' (maskulin/neutrum) un ''ene'' (feminin). In’n Objektfall het alleen dat Maskulinum ene egen Form: ''ene.'' Dat Suurländsche unnerscheed noch Dativ un Akkusativ, dat Brannenborgsche doot dat bloot bi’n Maskulinum. Faken is de unbestemmte Artikels verkört to ''’n'' (maskulin/neutrum)'', ’ne'' (feminin) oder ''’nen'' (maskulin Objektfall). De [[Suffix|Achterföögsels]] för Kasus un Genus sünd man meist afslepen, besünners bi’n Plattsnacken, so is de unbestemmte Artikel faken alleen ''e(e)n'' oder afkört ''’n'' för alle Genera un Kasus.<ref>[[Hein Thies]]: ''Plattdeutsche Grammatik'', S.&nbsp;152&nbsp;f. ([https://sass-platt.de/plattdeutsche-grammatik/2-3-2-1-Formen.html online])</ref> {| class="wikitable" |+Unbestemmt Artikels op Plattdüütsch ! rowspan="2" | ! colspan="3" |Vullformen ! colspan="3" |Kortformen |- !maskulin !feminin !neutrum !maskulin !feminin !neutrum |- |'''Subjektfall''' |e(e)n-'''∅''' | rowspan="2" |en-'''e''' | rowspan="2" |e(e)n-'''∅''' |’n | rowspan="2" |’ne/’n | rowspan="2" |’n |- |'''Objektfall''' |en-'''en''' |’nen/’n |} === Adjektiven === [[Adjektiv|Adjektiven]] stemmt na Kasus, Genus un Numerus mit dat Substantiv op dat se Beotg neemt övereen. So as anner germaansche Spraken kennt ook Plattdüütsch twee verscheden Deklinatschonen för de Adjektiven: de starke Deklinatschoon, wenn dat Adjektiv alleen vöör dat Substantiv steit, un de swacke Deklinatschoon, de na enen Artikel steit. De Endsülven, de verscheden Formen markeert, sünd ''-e'', ''-en'' un je na Dialekt deelwies ook ''-(e)s'', ''-(e)t'' un ''-er''. Besünners bi dat Neutrum, wat minner bi Maskulinum un Feminum, givt dat ook Formen sünner Endsülv.<ref name=":34">[[Wolfgang Lindow]] u.&nbsp;a.: ''Niederdeutsche Grammatik,'' S.&nbsp;192&nbsp;ff.</ref> {| class="wikitable" |+Deklinatschoon Adjektiven<ref>[[Wolfgang Lindow]] u.&nbsp;a: ''Niederdeutsche Grammatik,'' S.&nbsp;191.</ref> |- !Numerus !Genus !Kasus !stark !swack |- | rowspan="6" |'''Singulaar''' | rowspan="2" |'''maskulin''' |'''Subjektfall''' |dick-'''e''' Kopp |de dick-'''e''' Kopp |- |'''Objektfall''' |dick-'''en''' Kopp |den dick-'''en''' Kopp |- | rowspan="2" |'''feminim''' |'''Subjektfall''' | rowspan="2" |ol-'''e''' Kann | rowspan="2" |de ol-'''e''' Kann |- |'''Objektfall''' |- | rowspan="2" |'''neutrum''' |'''Subjektfall''' |oold-'''∅'''/-et Book | rowspan="2" |dat ol-'''e''' Book |- |'''Objektfall''' |oold-'''∅''' Book |- | rowspan="2" |'''Pluraal''' | rowspan="2" | |'''Subjektfall''' | rowspan="2" |dick-'''e''' Köpp | rowspan="2" |de dick-'''en''' Köpp |- |'''Objektfall''' |} Adjektiven to stiegern bruukt dat Plattdüütsche dat Suffix ''-er'' för den [[Komparativ]] un ''-(e)st'' för den [[Superlativ]]. De Stamm kann enen Ümluud kriegen un [[Assimilatschoon (Linguistik)|Assimlilatschonen]] köönt opkamen, so as ''jung&nbsp;–&nbsp;jüng-'''er''' - jüng-'''st''', oo<u>ld</u>&nbsp;–&nbsp;ö<u>ll</u>-'''er'''&nbsp;–&nbsp;ö<u>ll</u>-'''st'''''. Een paar Adjektiven hebbt unregelmatige Formen, so as ''good&nbsp;–&nbsp;beter&nbsp;–&nbsp;best'' un ''veel&nbsp;–&nbsp;meer&nbsp;–&nbsp;meist/meerst''. Annerster as op Hoogdüütsch bruukt Platt den Superlativ ook twee Grötten to verglieken: ''He is de jüng'''st''' vun de beiden'' gegenöver {{Lang|de|''Er ist der jüng'''ere''' von den beiden''}}.<ref name=":34" /> === Pronomen === ==== Personaalpronomen ==== De [[Personalpronomen|Personaalpronomen]] ünnerscheedt dree Personen, de Numeri Singulaar un Pluraal un den Subjekt- un Objektfall. De drüdde Persoon Singulaar ünnescheed ook de Genera maskulin, feminin un neutrum. In’n Subjektfall sünd de Formen: ''ik/ek'' (1.&nbsp;Persoon), ''du'' (2.&nbsp;Persoon) un in de 3.&nbsp;Person na Genus ünnerscheden: ''he'' (maskulin), ''se'' (feminin), ''et/dat'' (neutrum). In’n Pluraal sünd de Formen: ''wi/we'' (1.&nbsp;Persoon)'', ji/je/i'' (2.&nbsp;Persoon)'', se'' (3.&nbsp;Persoon)''.'' Alle Dialekten kennt Formen för den Objektfall, de sik je na Dialekt un Dialektgrupp stark ünnerscheden köönt. För de 1. un 2.&nbsp;Persoon Singulaar sünd dat ''mi'' un ''di'' ([[Ostfälsch Platt|oostfäälsch]] ''mik/mek'' un ''dik/dek''). För de 3.&nbsp;Persoon Singulaar ''em/en/enne'' (maskulin un neutrum), ''eer/öör'' (feminin);[[Oostfreesch Platt|Oostfreesch]] un de [[Nedderlandsch-Neddersassisch|oostnedderländschen]] Dialekten hebbt ook Formen mit /{{IPA-Text|h}}/ vöörn: ''hüm, hör''. För de 1.&nbsp;Person Pluraal is dat ''us/uns'' (oostfäälsch ''üsk/ösk''), för de 2.&nbsp;Persoon is dat ''ju'' mit velen regionalen Varianten as ''jü'', ''jau'', ''jo'', ''jö'', ''juug, u'' un oostfäälsch ''juck/jock/jück/jöck'' . De 3.&nbsp;Persoon Pluraal is ''eer, se, ennen'' oder ''jüm.''<ref>[[Dieter Stellmacher]]: ''Phonologie un Morphologie,'' In: NSL, S.&nbsp;274.</ref> ==== Possesivpronomen ==== De [[Possesivpronomen]] sünd in’n Singulaar: ''mien'' (1.&nbsp;Persoon), ''dien'' (2.&nbsp;Persoon), ''sien'' (3.&nbsp;Persoom maskulin/neutrum), ''eer'' (3.&nbsp;Persoon feminin) mit dialektaal verscheden Luudvarianten. In’n Pluraal sünd dat: ''uns/us'' (1.&nbsp;Persoon) un ''ju/jo'' (2.&nbsp;Persoon), ''eer'' (3.&nbsp;Persoon). De drüdde Persoon het ook regionale Varianten, so as ''se, jemeer, ennen'' etc. De Possesivpronomen bögt dat Plattdüütsche so as de Adjektiven, faken givt dat man ook unböögte Formen: ''Ik see mien-<u>en</u>/mien-''∅ ''Vadder.<ref name=":4">[[Dieter Stellmacher]]: ''Phonologie un Morphologie,'' In: ''NSL'', S.&nbsp;275.</ref>'' ==== Reflexivpronomen ==== Ene egen Form för dat [[Reflexivpronomen]] kennt alleen de 3.&nbsp;Persoon Singulaar un Pluraal: ''sik'' ([[Oostfreesch Platt|oostfreesch]] ''sük'', [[Ostfälsch Platt|oostfäälsch]] ''sek,'' [[Mark-Brannenborger Platt|brannenborgsch]]/[[Nedderlandsch-Neddersassisch|oostnedderlandsch]] ''sich''), so as ''he/se höögt sik.'' De anner Personen bruukt den Objektfall vun dat Personaalpronomen, so as ''ik höög mi, du höögst di, wo höögt u(n)s, ji höögt jo/ju/juug/jük.''<ref>[[Wolfgang Lindow]] u.&nbsp;a. ''Niederdeutsche Grammatik,'' S.&nbsp;157&nbsp;f.</ref> Slewswig un Delen vun Holsteen bruukt ''sik'' ook för de 2.&nbsp;Persoon Singulaar, so as: ''Ji freut sik''.<ref>[[Hein Thies]]: ''Plattdeutsche Grammatik'', S.&nbsp;157. ([https://sass-platt.de/plattdeutsche-grammatik/2-4-2-Reflexive-Pronomen-rueckbezuegliche-Fuerwoerter.html online])</ref> Dat Reflexivpronomen för de 3.&nbsp;Persoon is uut’n Hoogdüütschen uutleent, [[Ooldsassische Spraak|Ooldsassisch]], so as ook [[Engelsche Spraak|Engelsch]] un [[Noordfreesche Spraak|Noordfreesch]] vundaag noch, harr keen egen Reflexivpronomen.<ref>[[Dieter Stellmacher]]: ''Phonologie un Morphologie,'' In: ''NSL,'' S.&nbsp;274&nbsp;f.</ref> === Syntax === Allgemeen is de Syntax vun’t Plattdüütsche nich so good uutforscht as anner Spraken.<ref>{{Internetquelle |url=https://kipdf.com/perspektiven-einer-modernen-niederdeutschen-syntaxforschung_5ad3fc8f7f8b9a728f8b45a7.html |titel=Perspektiven einer modernen niederdeutschen Syntaxforschung |abruf=2025-07-08 |sprache=en}}</ref> De plattdüütsche Syntax stemmt grotendeels mit’n Satzbo in anner kuntinentaalwestgermaanschen Spraken övereen, is man präägt döör den Bruuk as ene Spraak, de vööral snackt man nich schreven warrt. So finnt sik op Plattdüütsch meist [[Satzreeg|Satzregen]], de nich mit [[Konjunktschoon|Kunjunktschonen]] verbunnen sünd. [[Nevensatz|Nevensätz]] sünd rarer un köönt faken ook sünner Kunjunktschonen begünnen.<ref>[[Hein Thies]]: ''Plattdeutsche Grammatik'', S.&nbsp;321.&nbsp;f. ([https://sass-platt.de/plattdeutsche-grammatik/3-2-1-Grundsaetzliches.html online])</ref> To’n Bispeel: ''He kümmt nich, he is bang'' oder ''Dat regent, ik bliev to Huus.''<ref>Laurits Saltveit: ''Syntax'', In: ''NSL'', S.&nbsp;285.</ref> Ook as Kennteken vun spraken Spraak find sik ook in schreven Plattdüütsch eer en verbalen Stil as enen nominalen Stil, so as ''wat vundaag passeert is'' statts ''die Ereignisse des Tages.''<ref>[[Hein Thies]]: ''Plattdeutsche Grammatik'', S.&nbsp;285.&nbsp;ff. ([https://sass-platt.de/plattdeutsche-grammatik/2-10-4-2-Verbale-zeitwoertliche-Umschreibungen-von-Substantiven-Nomen.html online])</ref> Een Ünnerscheed to de düütsche Standardspraak is dat [[Preposition Stranding]], dat will seggen dat [[Pronominaaladverb|Pronominaaladverbien]] scheden warrt, so as ''<u>daar</u>'' ''will ik nix <u>mit</u> to doon hebben s''tatts hoogdüütsch ''<u>Damit</u> will ich (...).''<ref name=":2" /> De scheden Pronominaaladverbien kümmt man ook in dat [[Noorddüütsch Hoochdüütsch|noorddüütsche Hoogdüütsch]] op. Annerster as de düütsche Standardspraak kennt dat Plattdüütsche dubbelt Negatschoon, so as ''Dat hev ik <u>nie nich</u> seggt.''<ref name=":2" /> Dat Phänomeen is ook in hoogdüütschen Dialekten verbreedt un so keen spetschell Kennteken för’t Plattdüütsche. Annerster as de düütsche Standardspraak, man just so as hoogdüütsche Dialekten, kennt Plattdüütsch ene [[Periphraas]] uut ''doon''&nbsp;+&nbsp;Infinitiv, de dat Verb betonen kann, so as ''<u>Verköpen deit</u> se mi nix.''<ref name=":2" /><ref>[[Ingrid Schröder]]: ''Niederdeutsch in der Gegenwart. Sprachgebiet – Grammatisches – Binnendifferenzierung.'' In: Dieter Stellmacher (Ruutgever): ''Niederdeutsche Sprache und Literatur der Gegenwart,'' S.&nbsp;44.</ref> Se finnt sik allerwegens in dat Plattdüütsche, dat givt man regionale Ünnerscheed, ''doon'' in Nevensätzen is fakener in dat [[Noordneddersassisch|Noordneddersassische]] to finnen, dat [[Westfäölsk Plat|Westfäälsche]] het meer ''doon''-Periphrasen in Höövdsätzen.<ref>[[Michael Elmentaler]], Felix Borchert: ''Niederdeutsche Syntax im Spannungsfeld von Kodex und Sprachpraxis,'' S.&nbsp;119.</ref> De ''doon''-Periphraas geit man döör den hoogdüütschen Inflood torügg.<ref name="Elmentaler Borchert">[[Michael Elmentaler]], Felix Borchert: ''Niederdeutsche Syntax im Spannungsfeld von Kodex und Sprachpraxis''. In: ''Germanistische Linguistik'', (220), S.&nbsp;101–135.</ref> Anner spetschell plattdüütsche Periphrasen, sünd Kunstruktschonen de enen [[Aspekt]] uutdrückt, so as Beginn oder de Duur vun wat. Se finnt sik faken ook in de hoogdüütsche Ümgangsspraak vun Noorddüütschland. So kann de Periphraas uut Kopula&nbsp;+&nbsp;''an/bi''&nbsp;+&nbsp;Infinitiv de Duur vun wat uutdrücken, so as ''He weer <u>an’t</u> Studeren dat Dansen <u>to leren</u>'' oder ''Ik bün jüst <u>bi’t Eten</u>.<ref name=":3" />'' As ''[[Rheinische Verlaufsform]]'' is de Kuntruktschoon ook in de düütsche un nedderlandsche Ümgangsspraak to finnen. Wenn wat anduurt, kann de Periphraas uut ''hebben''&nbsp;+&nbsp;''to''&nbsp;+&nbsp;Infintiv dat uutdrücken, so as ''he <u>het</u> veel Kraam <u>to liggen</u>''.''<ref name=":3" />'' Den Beginn vun wat kann de Periphraas ''kamen''&nbsp;+&nbsp;Infintiv uutdrücken, so as ''denn <u>keem</u> he op’n Rüch'' ''<u>to liggen</u>.''<ref name=":3" /> Starker as Hoogdüütsch bruukt Plattdüütsch [[Topikalisatschoon]], dat heet dat Satzleden na rechts oder links hen versett warrt, eer so to betonen un dat [[Topik (Linguistik)|Topik]] vun’n Satz to maken. Bispelen sünd: ''<u>Dat Peerd</u>, dat schüdde mit’n Kopp'', wo ''dat Peerd'' na links hen versett is, oder ''Nu hett he en Knecht had, <u>de Buur</u>, de het Hans heten'', wo ''de Buur'' na rechts hen versett is un so as Topik starker betoont is. == Woordschatt == {{Kiek ook bi|Plattdüütsch Vokabular}} === Woordformatschoon === Plattdüütsch kann nee’e Wöör mit [[Kompositschoon (Linguistik)|Kompositschoon]] (Tohoopsetten), [[Derivatschoon (Linguistik)|Derivatschoon]] (Afleiden) un [[Kunverschoon (Linguisitk)|Kunverschoon]] (Woordaarwessel) billen. Bi de Kompositschoon kann Plattdüütsch twee oder meer Substantiven to enen nee’en Woord tohoopsetten, so as ''Fack-wark-huus.'' Platt bruukt man vergleken mit Hoogdüütsch minner tohoopsett Wöör un billt daarför to’n Bispeel en [[Präpositschonaalattribut]], so as ''Weg na Huus'' statts ''Nahuusweg''. Besüners lange tohoopsett Wöör in’n Hoogdüütschen warrt oplööst oder kört, so as ''Automaat för’t Torüggeven vun Pandbuddels'' oder fakener ''Pandbuddelautomaat'' statts hoogdüütsch {{Lang|de|''Pfandflaschenrückgabeautomat''}}. Vergleken mit’n Hoogdüütschen bruukt Plattdüütsch fakener Wöör, de uut enen [[Imperativ]] (Befeelsform) maakt sünd, so as ''Kiek-in-de-Luft'', ''[[Wippsteert|Wüppsteert]]'' (vun ''wüppen'' un ''Steert'').<ref>[[Hein Thies]]: ''Plattdeutsche Grammatik'', S.&nbsp;251.&nbsp;ff. ([https://sass-platt.de/plattdeutsche-grammatik/2-10-2-1-Zusammengesetzte-Substantive-Nomen-Hauptwoerter-Namenwoerter.html online])</ref> Ene Besünnerheid, de so in’n Hoogdüütschen nich to finnen is, sünd tohoopsett Verben. Se köönt uut Substantiven, Adjektiven un Verben tohoopsett warrn oder uut twee Verben billt warrn, so as ''haartagen'' (Substantiv&nbsp;+&nbsp;Verb), ''geelsnacken'' (Adjektiv&nbsp;+&nbsp;Verb), ''smuustergrienen'' (Verb&nbsp;+&nbsp;Verb).<ref>[[Wolfgang Lindow]] u.&nbsp;a.: ''Niederdeutsche Grammatik,'' S.&nbsp;62&nbsp;f.</ref> Besünners sünd ook de Verben de sik uut den Verbstamm un denn enen Lievdeel tohoopsett, so as ''begriesmulen'' (begriesen&nbsp;+&nbsp;Muul)'', duuknacken'' (duken&nbsp;+&nbsp;Nacken)'', plinkögen'' (plinken&nbsp;+&nbsp;Oog)''.''<ref>[[Hein Thies]]: ''Plattdeutsche Grammatik'', S.&nbsp;253&nbsp;ff. ([https://sass-platt.de/plattdeutsche-grammatik/2-10-2-2-Zusammengesetzte-Verben.html online])</ref> Mit [[Affix|Affixen]] (Vöör- un Anföögsels) kann Plattdüütsch nee’e Wöör afleiden (Derivatschoon), so as ''ver-tellen'' uut ''tellen,'' en Woord de Woordaard wesseln maken (Kunverschoon), so as dat Adjektiv ''schiet-ig'' uut’n Substantiv ''Schiet'' mit dat [[Suffix]] ''-ig.''<ref>[[Hein Thies]]: ''Plattdeutsche Grammatik'', S.&nbsp;249, 263.</ref> Deelwies bruukt Plattdüütsch man anner Affixen as Hoogdüütsch dat sülve Woord to billen, so as ''Düüster-<u>nis</u>'' statts {{lang|de|''Dunkel-<u>heit</u>''}} oder ''<u>be</u>-leven'' statts un {{lang|de|''<u>er</u>-leben.''}}<ref>[[Hein Thies]]: ''Plattdeutsche Grammatik'', S.&nbsp;273&nbsp;f. ([https://sass-platt.de/plattdeutsche-grammatik/2-10-3-3-1-Zur-unterschiedlichen-Verwendung.html online])</ref> === Nee’e Wöör un Juxwöör === {{Kiek ook bi|Neosassismus}} [[Bild:Bombus SNY02094 (51337141479).jpg|duum|„Plüüschmoors“ is faken Juxwöör för ‘[[Hummel]]’, wenn Hoogdüütsche enen Plattdüütschen na enen spaßig Woord op Platt fraagt]] In modernen Tieden het Plattdüütsch veel Wöör för nee’e Technolgie uut sienen Dackspraken Hoogdüütsch oder Nedderlandsch övernamen. Statts Leenwöör uut den Dackspraken to övernemen, givt dat deelwies Versöök egen plattdüütsche Wöör uuttodenken.<ref>[[Hein Thies]]: ''Plattdeutsche Grammatik,'' S.&nbsp;279&nbsp;f. ([https://sass-platt.de/plattdeutsche-grammatik/2-10-5-Uebernahme-von-Fremdwoertern.html online])</ref> Een Deel vun so’ne Wöör kaamt uut de mündliche Spraak un het ook Ingang in de plattdüütsche Ümgangsspraak funnen, anner sünd künstliche Vöörslääg, de nüms bruken deit. Een groten Deel sünd Juxwöör, also kene seriösen Wöör un ook keen eernsthaftigen Versöök för plattdüütschen [[Spraakuutbu|Spraakuutbo]]. Een Deel Plattdüütschsnackerschen un -snackers seet düssen Slag Wöör daarüm kritsch, denn se maakt Platt noch meer en „Spraak to’n Högen“.<ref name=":29">{{Internetquelle |url=https://www.niederdeutschsekretariat.de/wp-content/uploads/2024/11/MehrWoeoerFoerPlatt.pdf |titel=Mehr Wöör för Platt - Woans geiht Spraakutbo? |werk=www.niederdeutschsekretariat.de |seiten=14.&nbsp;f. |archiv-datum=https://web.archive.org/web/20241216170706/https://www.niederdeutschsekretariat.de/wp-content/uploads/2024/11/MehrWoeoerFoerPlatt.pdf |abruf=2024-12-16}}</ref> Bispelen för so’ne Wöör sünd ''Plüüschmoors'' för ‘[[Hummel]]’ oder ''Snutenpulli'' för ‘[[Mund-Nees-Dook|Mund-Neesdook]]’.<ref>{{Internetquelle |url=https://plattmakers.de/de/weten/Lustige-Woerter |titel=Weten: Lustige Wörter |abruf=2024-12-25}}</ref> De Kategorie „beste aktuelle plattdüütsche Uutdruck“ bi dat [[Plattdüütsch Woort vun’t Johr]] tekent meist wenig eernsthaftige nee’e Wöör uut, so as ''Ankiekbook'' för ‘[[Facebook|Facebook’]], ''Brägenplietschmaschin'' för ‘[[Künstlike Intelligenz|künstliche Intelligenz]]’ oder ''fuurtsen-roewertrecken-Code'' för ‘[[QR-Kood]]’.<ref name=":29" /><!-- Juxwöör in NL? --> === Plattdüütsche Wöör uut anner Spraken === Sied den Schrievsprakenwessel het Plattdüütsch meer un meer [[Germanismus|hoogdüütsche Wöör]] övernamen. [[Nedderlandsche Spraak|Nedderlandsch]] as Kultuurspraak weer in de Neetied ook in Delen vun Westdüütschland begäng, so dat sik hier ook veel Nedderlandschs in’n Woordschatt finnt. In’n Mark-Brannenborger Platt finnt sik welk nedderlandsche Reliktwöör, de [[Fläämsch|flaamsche]] Kolonisten in de Gegend bröchten.<ref>[[Gilbert A. R. De Smet|Gilbert de Smet]]: ''Niederländische Einflüsse im Niederdeutschen'', In: ''NSL'', S.&nbsp;730–761.</ref> De nedderlandsch-neddersassischen Dialekten hebbt sünnerlich in dat 20.&nbsp;Jhd. veel [[Nedderlandismus|nedderlandsche Wöör]] övernamen. Mit de [[Oostkolinsatschoon]] het besünners dat [[Oostnedderdüütsch|Oostnedderdüütsche]] [[Slawismus|slaawsche Wöör]] övernamen. Dat [[Wendländsch Platt|Wendlandsche Platt]] het besünners veel Reliktwöör uut dat [[Polaabske Sproke|Polaabsche]]. As [[Lehnwoort|Leenwöör]] hebbt sik welk slaawsche Wöör, so as ''[[Döns]]'', ook in dat ole Stammland hen uutbreedt. Al in’t [[Middelsassische Spraak|Middelsassische]] setten sik wat slaawsche Leenwöör döör, so as ''[[Pietsch|Pietsch(e)]]'' för öller ''Sweep''. [[Nedderpreußisch Platt|Nedderpreußisch]] un [[Baltendüütsch]] harrn bet in de Neetied direkten Kuntakt mit’n Slaawschen un [[Baltsche Spraken|Baltschen]], so dat sik hier besünners veel Leenwöör finnt.<ref name=":20">[[Walter Kaestner]]: ''Niederdeutsch-slavische Interreferenzen,'' In: ''NSL,'' S.&nbsp;690–693.</ref> Langs de Noordseeküst, wo Plattdüütsch de freeschen Spraken verdrängt het, finnt sik [[Frisismus|freesche Wöör]], so as [[Oostfreesche Spraak (Freesch)|oostfreesche]] Wöör in dat [[Oostfreesch Platt]] oder en paar wenige Wöör uut dat [[Eidersteder Freesch]] op dat Halveiland Eidersteeed. Dat nedderlandsche [[Stellingwarfs|Stellingwarvsch]] un [[Pompstersch]] hebbt Wöör uut dat [[Westfreesche Spraak|Westfreesch]] övernamen.<ref name=":30">Arne Spenter: ''Niederdeutsch-friesische Interferenzen,'' In: ''NSL'', S.&nbsp;762–782.</ref> [[Gallizismus|Franzöösche Wöör]] kemen al in middelsassische Tied över de Nedderlannen in’t Plattdüütsche. Düsse Slag Wöör is besünners in den westlichen Dialekten fakener.<ref>Hermann Schönhoff: ''Französische Lehnworte in den niedersächsischen Mundarten''. In: ''Germanisch-romanische Monatsschrift'' 1 (1909), S.&nbsp;356-367.</ref> De grote Deel franzöösche Wöör in’t Plattdüütsch keem avers in’n 18. un 19.&nbsp;Jhd över’t Hoogdüütsch un ümfaat Wöör rund üm dat [[Militäär]], so as ''Generaal'' un ''kummedeern'', de Verwandschopsnamen, so as ''Onkel/Unkel'' un ''Tant(e)'' un Wöör üm de Levenwies vun de betern Lüüd, so as ''kommodig, kumpelsant'' oder ''Pleseer''.<ref>Emil Mackel: ''Romanisches und Französisches im Niederdeutschen''. In: ''Festschrift Adolf Tobler zum 70. Geburtstage''. Dargebracht von der Berliner Gesellschaft für das Studium der neueren Sprachen. [[Bronswiek]]1905. S.&nbsp;263-273.</ref> In de [[Seemannsspraak]] het Plattdüütsch al frö wat [[Anglizismus|engelsche Wöör]] övernamen, so as ''Boot'' oder ''Dock.''<ref>Christopher Moss: ''Niederdeutsch-englische Sprachzusammenhänge,'' In: ''NSL,'' S.&nbsp;664.</ref> In nee’ere Tied kemen över’t Hoogdüütsche oder Nedderlandsche ook anner engelsche Wöör in’t Plattdüütsche, so as ''Computer'' oder ''Notebook.''<ref>[[Hein Thies]]: ''Plattdeutsche Grammatik'', S.&nbsp;279&nbsp;f. ([https://sass-platt.de/plattdeutsche-grammatik/2-10-5-Uebernahme-von-Fremdwoertern.html online])</ref> === Plattdüütsche Begrepen in annere Spraken === {{Kiek ook bi|Plattdüütsch Inwark op annere Spraken}} In de Hansetied het dat Plattdüütsche dull op de [[Skandinaavsche Spraken|fastlandskandinaavschen]] Spraken inwarkt. So schull bet to de Halv vun de sweedsche Woordschatt enen plattdüütschen Oorsprung hebben. Ook na’t [[Baltikum]], na [[Russland]], na [[England]] un [[Iesland]] sünd döör de Hanse wat plattdüütsche Wöör kamen.<ref>Karl Hyldgaard-Jensen: ''Mittelniederdeutsch und die skandinavischen Sprachen,'' In: ''NSL'', S.&nbsp; 666–677.</ref> Na de överbleven Wöörlisten het dat uutstorven [[Polaabske Sproke|Polaabsch]] an de 20&nbsp;% plattdüütsche Wöör uutleent.<ref>[[Kazimierz Polański]]: ''Polabian''. In: Bernhard Comrie, Greville Corbet (Ruutgevers): ''The Slavonic languages'', Routledge: London/New York 1993, S.&nbsp;822.</ref> In’t [[Kaschuubsche Spraak|Kaschuubsche]] kaamt rund de Halv vun’n germaanschen Leenwöör uut’n Plattdüütschen, vöör al uut dat [[Oostpommersch Platt|Hinnerpommersche]].<ref>[[Walter Kaestner]]: ''Niederdeutsch-slavische Interferenzen,'' In: ''NSL,'' S.&nbsp;687&nbsp;f.</ref> Dat Poolsche het eer hoog- statts plattdüütsche Leenwöör. Man de Wöör üm de Seefaart, so as {{Lang|pl|''bak''}} ‘[[Baak (Seeteken)|Baak]]’, {{Lang|pl|''śluza''}} ‘[[Slüüs]]’ oder {{Lang|pl|''sztymbort''}} ‘[[Stüerboord|Stüürboord]]’, sünd plattdüütsch''.'' De [[Masuursch|masuurschen]] Dialekten hebbt wedder en beten meer Platt övernamen, so as ''brukować'' ‘bruken’ oder ''dek'' ‘Dack’.<ref>[[Walter Kaestner]]: ''Niederdeutsch-slavische Interferenzen,'' In: ''NSL,'' S.&nbsp;689&nbsp;f.</ref> Ook [[Neddersorbsche Spraak|Neddersorbsch]], dat in öllere Tieden ene gemeensame Grenz mit dat Plattdüütsche harr, het Wöör övernamen. Een lütten Deel Platt is so över’t Neddersorbsche ook in’t [[Böversorbsche Spraak|Böversorbsche]] kamen, dat süss eer [[Middeldüütsch|middeldüütsche]] Wöör uutleent het.<ref name=":20" /> Al [[Ooldfreesche Spraak|Ooldfreesch]] un later besünners de [[Oostfreesche Spraak (Freesch)|oost]]- un [[Noordfreesche Spraak|noordfreeschen]] Mundaarden stünnen sied de middelsassische Tied mit’n Plattdüütsch in engen Kuntakt, so dat se veel Wöör, deelwies ook Grundvokabulaar, övernamen hebbt.<ref name=":30" /> So sünd to’n Bispeel de Tallen {{Lang|frr|''sööwen''}}, {{Lang|frr|''dörtig''}}, {{Lang|frr|''sööwentig''}} un {{Lang|frr|''hunnert''}} in dat [[Öömrang|Amrumer Freesch]] plattdüütsch.<ref>[[Nils Århammar]]: ''Die Amringer Sprache''. In: ''Amrum. Geschischte und Gestalt einer Insel.'' Hansen & Hansen: [[Itzhoe]] 1969, S.&nbsp;132.</ref> Op dat Westfreesche harr Plattdüütsch kenen groten Inflood.<ref name=":30" /> Later sünd, as de [[Düütsche Spraak|hoogdüütsche]] Standardspraak opkamen weer, wo ook Lüüd uut plattdüütsche Rebeden bi Andeel harrn, döör Schrievers uut’n Noorden ook welk plattdüütsche Wöör Deel vun dat Hoochdüütsche worrn, so as {{Lang|de|''dröge''}} oder {{Lang|de|''Achterdeck''}}. Anner Wöör uut dat Plattdüütsche sünd man nich Deel vun de Schriftspraak, aver vun de [[Noorddüütsch Hoochdüütsch|Ümgangsspraak in Noorddüütschland]] worrn, so as: ''schnacken, küern, Trecker'' oder ''duun.''<!-- Born? NSL? --><!-- neddersassisch/oostnedderlandsch Wöör in NL Standardspraak? --> === Wöörböker === Den plattdüütschen Woordschatt dokumenteert besünners de [[Idiotikon|Grootlandschopswöörböker]], so as dat [[Schleswig-Holsteinisches Wörterbuch|''Sleswig-Holsteensch Wöörbook'']], dat [[Niedersächsisches Wörterbuch|''Neddersassisch Wöörbook'']], dat ''[[Mecklenburgisches Wörterbuch|Mekelborgsch Wöörbook]]'' oder dat ''[[Westfälisches Wörterbuch|Westfäälsch Wöörbook]]''. Daaarto givt dat veel Wöörböker un Wöörlisten för lütter Dialektregionen. === Seggwöör un Wellerismen === Typsch för’t Plattdüütsch sünd [[Wellerismus|Wellerismen]]. Se bestaat uut dree Delen: en Seggwoord, denn en, de dat seggt (''…'', ''see he/se/de …,'')'','' un opletst de Ümstänn in de dat seggt warrt. De letste Deel givt den Seggwoord meist enen komischen Drei.<ref>Michael Töteberg: ''Sprichwort, Rätsel, Sage und Märchen'', In: ''NSL'', S.&nbsp;491&nbsp;f.</ref> Een Bispeel is: ''Dubbelt höllt beter, see de Jung, daar streu he sik Zucker op’n Sirop''.<ref>[[Hein Thies]]: ''Plattdeutsche Grammatik'', S.&nbsp;317&nbsp;f. ([https://sass-platt.de/plattdeutsche-grammatik/3-1-8-2-Beispielssprichwoerter-Doeoentjes.html online])</ref> == Schrievwies == {{Kiek ook bi|Plattdüütsche Orthographie|titel1=Plattdüütsche Orthografie}} [[Bild:Sass woorbook.jpg|duum|Dat Wöörbook na [[Johannes Sass]] (hier de Uutgaav vun de [[Fehrs-Gill]]) het mit siene Schrievregels groten Inflood op de noordneddersassische Schrievwies namen]] Plattdüütsch bruukt dat [[Latinsche Schrift|latiensche Alphabeet]], in Düütschland fröher ook as [[gootsche Schrift]]. De eersten [[Ooldsassische Spraak|ooldsassischen]] Texten hebbt besünners na dat franksche [[Ooldhoogdüütsche Spraak|Ooldhoogdüütsch]] keken. As [[Middelsassische Spraak|middelsassische]] [[Hansespraak]] stünn dat plattdüütsche an’n Anfang vun ene överegionale Uutglieksschrievwies, so dat sik vergleken wenig Dialektkennteken in schreven Texten finnt. As Resultaat vun de lange Tied as ünnerdrückt Spraak, het Plattdüütsch vundaag kene eenheidliche Schrievwies meer un is in verscheden regionale Schrievtraditschonen opdeelt.<ref>[[Dieter Stellmacher]]: ''Phonologie und Morphologie,'' In: ''NSL,'' S.&nbsp;239.</ref> De Schrievwiesen in Düütschland kiekt meist na hoogdüütsche Orthografie; de in’n Nedderlannen na de nedderlandsche Schrievwies. Problemen maakt so avers Luden, de dat in’n [[Dackspraak|Dackspraken]] nich givt, so as de Achtervokaal {{IPA|ɑː~ɔː}}, oder Ünnerscheden, de Düütsch un Nedderlandsch nich kennt, so as de ö-Luden {{IPA|œː}} un {{IPA|œʏ}}.<ref>Gerhard Hinsch: ''Schreibung des Niederdeutschen,'' In: ''NSL,'' S.&nbsp;184, 189.</ref> Een Deel Schrievwiesen bruukt kene Sünnerteken, de dat Hoogdüütsch nich kennt, anner bruukt Sünnerteken so as ''[[ę]]''[[Ę|,]] ''[[œ]]'' ode ''[[å]].'' För dat [[Noordneddersassisch|Noordneddersassische]] is de [[Sass’sche Schrievwies]], de sik stark na dat Hoogdüütsche richt, wied verbreedt. [[Mark-Brannenborger Platt|Brannenborgsch]] leent sik an de Schrievwiesen ümto an. För dat [[Mönsterlänsk Platt|Mönsterlandsche]] givt dat man uutarbeidt Schrievwiesen, so as de Regels vun [[Klaus-Werner Kahl]].<ref>{{Internetquelle |url=https://www.plattdeutsch.net/pages/platt-schreiben.php |titel=Platt schreiben |werk=plattdeutsch.net |archiv-url=https://web.archive.org/web/20241211224142/https://www.plattdeutsch.net/pages/platt-schreiben.php |archiv-datum=2024-12-11 |abruf=2025-01-08 |sprache=de}}</ref> Anner [[Westfäölsk Plat|west]]- un [[Ostfälsch Platt|oostfäälsche]] Dialekten bruukt vele verscheden regionale Schrievwiesen.<ref name=":21">{{Internetquelle |url=https://plattmakers.de/de/weten/Rechtschreibung |titel=Rechtschreibung des Plattdeutschen |werk=plattmakers.de |abruf=2024-12-09}}</ref> För dat [[Mekelnborg-Vörpommersch Platt|Mekelnborg-Vöörpommersche]] is de Schrievwies na [[Renate Herrmann-Winter]] begäng.<ref>{{Internetquelle |url=http://www.wb-mv.niederdeutsche-literatur.de/wb_mv_text-id.php |titel=Wörterbuch Mecklenburg-Vorpommern |abruf=2022-06-18}}</ref> [[Plautdietsch]] het egen Schrievwiesen uutdacht, de ook na’t Hoogdüütsche kiekt oder sik deelwies stärker afsetten wüllt.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.plautdietsch-freunde.de/woo-schriew-wie-plautdietsch.html |titel=Woo schriew wie Plautdietsch? |abruf=2022-06-18}}</ref> Dat [[Pomerano]] in Brasilien is lange nich schreven worrn, bruukt man vundaag meist ene Schrievwies, de op [[Ismael Tressmann]] torügggeit un sik mit Sünnerteken un lütt schreven Substantiven stärker vun dat hoogdüütsche Schriftbild ünnerscheidt.<ref name=":21" /> In’n Nedderlannen richt sik de Orthografie na dat nedderlandsche Vöörbild. För de verscheden Dialektgruppen bestaat egen Schrievtraditschonen. Versöök för överregionale Schrievregels so as de [[Vosbergenschriefwies]] uut’n 1950-er Jaren, de ook versöch Dialekten op de düütsche Sied mit to bedenken, de [[SONT-spelling]] uut’n 2000-er oder de [[Algemene Nedersaksische Schriefwieze]] uut de [[nedderlandsch-neddersassische Wikipedia]] kunnen sik nich wiedhen döörsetten.<ref>{{Internetquelle |url=www.wiziq.com/tutorial/146679-SONT-spelling |titel=SONT-spelling |archiv-url=https://web.archive.org/web/20200814061841/https://www.wiziq.com/tutorial/146679-SONT-spelling |archiv-datum=2020-08-14 |abruf=2025-04-02}}</ref> Mit dat late 20.&nbsp;Jhd. un in’n 21.&nbsp;Jhd sünd besünners in’n [[Internet|Internett]] Initschativen för [[Intersaksische Schriivwise|Intersassische Schrievwiesen]] opkamen, de versöcht den egen Charakter vun de Spraak ruuttostellen, sik vun de Dackspraken afsetten wüllt un ene gemeensame Schrievwies för de düütschen un nedderlandschen Dialekten to finnen versöökt. Bispelen sünd [[Snorre Björkson]] sien ''[[Nordlannsk]]'',<ref>Kellner: ''Zwischen Anlehung und Abgrenzung'', S.&nbsp;295–307.</ref> [[Reinhard F. Hahn]] siene ''[[Algemeyne Schryvwys’|Algemeyne Schrywys’]]'' oder de ''[[Nysassiske Skryvwyse]]'', de man buten dat Internett meist nich bruukt warrt.<ref name=":21" /> == Nedderdüütsche Philologie == [[Bild:Agathe Lasch.jpg|duum|[[Agathe Lasch]] weer de eerste Hamborger Perfessersch för Nedderdüütsch un tellt to den wichtgsten nedderdüütschen Philologen. Eer ''Mitteniederdeutsche Grammatik'' is ook vundaag noch en Standardwark.]] De Wetenschop, de Plattdüütsch ünnersöcht, heet [[Nedderdüütsche Philologie|''Nedderdüütsche Philologie'']]. Se höört in Düütschland meist to de [[Germanistik]], in’n Nedderlannen to de [[Nedderlandistik]].<ref name="NSL1-6">[[Jürgen Meier]], [[Dieter Möhn]]: ''Geschichte un Methoden der niederdeutschen Philologie,'' In: ''NSL'', S.&nbsp;1–6.</ref> Anners as to’n Bispeel de [[Westfreesland|westfreesche]] [[Frisistik]], de [[Westfreesche Spraak|Westfreesch]] ook as Wetenschopsspraak bruukt, is nich Plattdüütsch man Hoogdüütsch un deelwies Nedderlandsch de Wetenschopsspraak in düsse Disziplin.<ref>[[Dieter Stellmacher]]: ''Frisian Reference Grammar, Omkearwurdboek fan de Fryske taal, Ta de Fryske syntaksis, Wurdfoarried en Wurdgrammatika'' (Rezenschoon), In: ''Zeitschrift für Dialektologie und Linguistik'', 57.&nbsp;Jg. Heft&nbsp;1 (1990), S.&nbsp;117.</ref> Wetenschoplich Interess an’t Plattdüütsche is in dat 18.&nbsp;Jhd. mit [[Idiotikon|Idiotika]], de Wöör uut den Volksmundaarden sammelt, anfungen, so as [[Michael Richey (1678–1761)|Michael Richey]] sien {{lang|la|''[[Idioticon Hamburgense]]''}} oder [[Johann Carl Dähnert]] sien pommersch {{lang|de|''Platt-Deutsches Wörterbuch''}}. So weer [[Lexikografie]] de Vöörlöper för de nedderdüütsche Philologie later.<ref name="NSL1-6" /> Mit’n 19.&nbsp;Jhd. is de Germanistik as Wetenschop an un för sik opkamen. Eerst befaat sik de nedderdüütsche Philologie grotendeels mit de oold- un middelsassischen Spraakdenkmalen un geev kritische Textuutgaven ruut. To’n Enn vun dat 19.&nbsp;Jhd begünn de nedderdüütsche Philogie ook de modernen plattdüütschen Dialekten intensiver uuttoforschen. So stünn nu besünners de [[Dialektologie]] in’n Vöörgrund. 1874 grünn sik de ''[[Verein für niederdeutsche Sprachforschung]]'' mit de Afsicht de plattdüütsche Spraak mit eer Literatuur un Dialekten uuttoforschen.<ref name="NSL1-6" /> Mit de tweden Halv vun dat 20.&nbsp;Jhd. kemen in de nedderdüütsche Philologie [[Sotscholinguistik|sotscholinguistsche]] Fragen op, de to’n Bispeel ünnersöökt woans sik Plattdüütsch un siene [[Dackspraak|Dackspraken]] mit eenanner verhöllt. Eerst mit 20.&nbsp;Jhd. sünd egenstännige Leerstööl för nedderdüütsche Philologie inricht worrn, vöördem weer dat meist en Ünnerdeel vun de allgemene Germanistik oder mit Leeropdrägen afdeckt.<ref name="NSL1-6" /> Dat [[Nedersaksisch Instituut|''Nedersaksisch Instituut'']] an de [[Rieksuniversität Grönneng]] is 1953 grünnt worrn, man 2010 oplööst worrn. Ook vundaag is de nedderdüütsche Philolgie an den meistenn Universitäten en Ünnerdeel vun de Germanistik un keen egen Leerstool. <!-- Givt dat wat wichtigs to de "Nedersaksische taal- en letterkunde" in NL, dat binnen staan mott? --> == Kultuur == Plattdüütsch Kultuurleven mit Verenen, Speeldelen un Schrieverslüüd richt den Blick meist op alleen de egen Regioon. Wenige Institutschonen sünd ook överregionaal opstellt, so as dat [[Institut för nedderdüütsche Spraak]], de Tiedschrift [[Quickborn (Tietschrift)|Quickborn]], de [[Beemsen-Dagfohrt]] oder de Organisation [[SONT]] in’n Nedderlannen. Ook Priesen för plattdüüsche Schrieveree un Kultuur sünd meist överegionaal uutricht, so as de [[Fritz-Reuter-Pries (Stemhagen)|Fritz-Reuter-Pries]], de [[Freudenthal-Pries]], de [[Klaus-Groth-Pries (Heid)|Klaus-Groth-Pries]] oder [[Nedderdüütsch Literaturpries vun de Stadt Kappeln|Literatuurpries vun de Stad Kappeln]].<ref name=":19">[[Reinhard Goltz|Goltz]], Kleene: ''Niederdeutsch'', S.&nbsp;184&nbsp;f.</ref> Ook wenn sik alle acht noorddüütschen Bundslänner verplicht hebbt dat plattdüütsche Kultuurleven to föddern, givt dat meist givt dat nich noog Steden un Nettwarken an de sik Lüüd in plattdüütschen Kultuurvereen wennen köönt, de plattdüütsche Kultuurarbeid koordineert.<ref>''Uns Spraak&nbsp;–&nbsp;Politik för Platt''. Bunnsraat för Nedderdüütsch & Nedderdüütschsekretariat 2020, S.&nbsp;14&nbsp;f ([https://www.niederdeutschsekretariat.de/wp-content/uploads/2020/10/SprachenCharta_2020.pdf online])</ref> === Literatuur === [[Bild:KGrothWKrauskopf.jpg|duum|[[Klaus Groth]] (1884, vun Wilhelm Krauskopf)]][[Plattdüütsche Schrieveree|Plattdüütsche Literatuur]] betekent de schreven Warken – so as [[Roman|Romaans]], [[Gedicht|Gedichten]], [[Vertellsel|Vertellsels]] oder [[Leed (Musik)|Leder]]&nbsp;– in verscheden plattdüütschen Dialekten un is in siene Form vundaag in’n 19.&nbsp;Jhd anfungen. De Themen sünd meist dat Landleven, de egen Kuntrei, Volkskultuur un verleden Tieden.<!-- born fehlt --> Literatuur op Platt is sied den Beginn in’n 19.&nbsp;Jhd. nich alleen as kunstsinnigen Uutdruck dacht, se schall ook plattdüütsche [[Spraakpleeg]] wesen.<!-- born fehlt --> Na de Daalgang vun de middelsassische Schrievspraak is Plattdüütsch lange Tied nich schreven worrn. Literatuur op Platt begünn suutje in’n 18.&nbsp;Jhd, avers eerst in’n 19.&nbsp;Jhd stellen [[Klaus Groth]] un [[Fritz Reuter]] – de plattdüütschen Klassiskers&nbsp;–<!-- born fehlt --> in [[Düütschland]] ene nee’e plattdüütsche Literatuur op de Been. In’n [[Nedderlannen (Europa)|Nedderlannen]] is de Literatuur en Stücken later anfungen, to’n Bispeel mit [[Dörpsnovell|Dörpsnovellen]]. In’n 19. un 20.&nbsp;Jhd. folgt velen Warken un Schrievers in de Nafolg vun Groth un Reuter. Sied dat 20.&nbsp;Jhd. nimmt de plattdüütsche Schrieveree af un is het Delen vun dat Spraakrebeed al vullkamen nalaten.<ref>[[Robert Langhanke]]: ''Neuniederdeutsche Literatur: Über Beginn und nahenden Abschluss einer überschaubaren Literaturtradition'' ([https://open.fau.de/server/api/core/bitstreams/471e5920-dfb5-408d-81af-c6a8643a1861/content online])</ref> De [[Plautdietsch|plautdietsche]] Schrieveree is eerst laat in dat 20.&nbsp;Jhd mit Schrievers as [[Arnolt Ditj]] un [[Ruben Ap]] anfungen.<!-- born fehlt --> Ene wichtige Positschoon hebbt de [[Literaarsche Sellschop|Autorensellschoppen]], de enen groten Deel to plattdüütsche Kultuur bidreegt. Wichtig sünd de [[Augustin Wibbelt-Selschup|Augustin Wibbelt-Sellschop]], de [[Fehrs-Gill]], de [[Freudenthal-Sellschop]], de [[Fritz-Reuter-Sellschop|Fritz-Reuter Sellschop]] oder de [[Klaus-Groth-Sellschop]], de alle ook vele [[List vun plattdüütschen Priesen|Priesen för plattdüütsche Literatuur]] uutgeevt. Wichtig för de plattdüütsche Schrieveree weren ook Literatuurtiedschriften, so as de ''[[Quickborn (Tietschrift)|Quickborn]]'' oder ''[[Diesel (Blatt)|Diesel]]'' in Düütschland un ''[[’t Swieniegeltje]]'', ''[[Krödde]]'' un ''[[Roet]]'' in’n Nedderlannen.<ref name=":19" /><!-- born fehlt --> === Musik === [[Bild:Liedermacher Knut Kiesewetter (Kiel 68.106).jpg|duum|[[Knut Kiesewetter]] (1976)]] [[Bild:Ina Mueller 2 HagenU.jpg|duum|[[Ina Müller]] (2008)]] [[Plattdüütsche Musik]] is mit Gedichten, de [[Volksleed|Volksleder]] worrn sünd anfungen, so as [[Klaus Groth]] sien ''[[Lütt Matten de Has’]]'' oder [[Fritz Reuter]] sien [[De Eikboom|''Eikboom'']].<ref>[[Heike Müns]] (Ruutgeversche): ''Niederdeutsches Liederbuch. Volkstümliche Lieder aus 5 Jahrhunderten.'' [[Hinstörp]], Rostock 1981.</ref> Bi anner Leder is de Schriever unkünnig bleven, so as ''[[Dat du mien Leevsten büst]]'' oder [[Herrn Pastor sien Kauh|''Herrn Pastor sien Kauh'']]. In de 1960-er un 1970-er Jahren hebbt [[Folkmusik|Folkmusiker]] plattdüütsche Musik wedder in’n Leven haalt. Mit enen plattdüütschen Stück het [[Knut Kiesewetter]] den Anfang maakt un anner Musiker so as [[Hannes Wader]] inspireert. Ook in [[Mekelnborg]] weren Plattdüütsch in de Volksszeen vun de [[Düütsche Demokraatsche Republiek|DDR]] populäär, so as dat Duo [[Piatkowski & Rieck]] oder de Singer [[Kurt Nolze]]. Populäre Folkgruppen geev dat ook in’n Nedderlannden, so as [[Törf (Band)|Törf]], de op [[Grunnegs|Grönnengsch]] süngen. Een beten later is hier mit de [[Achterhooks|achterhooksche]] Band [[Normaal]] de [[Buurnrock|Burenrock]] opkamen. In de 1980-er kemen ook Gruppen op, de [[volkstümliche Musik|''volkstümliche Musik'']] op Platt maken, so as ''[[Godewind]], [[De Plattfööt]]'' oder ''[[Speelwark]]''. In de 2000-er Jaren weren [[Ina Müller]] ere Alben mit Covers vun [[Popmusik|Popsongs]] populäär. 2009 is de Hamborger Popgrupp [[De Tüdelband|''De Tüdelband'']] opkamen. Anner Musikstilen find sik hier un daar so as de [[Hardcore-Punk|Hardcore-Grupp]] [[COR (Band)|COR]] mit dat Album ''Snack Platt orrer stirb'' oder ''[[De fofftig Penns]]'' mit elektroonschen [[Hip-Hop (Musik)|Hip-Hop]]. Een Pries för plattdüütsche Musik is de [[Bad-Bemsen-Pries]], man ook anner plattdüütsche Priesen tekent Musikers uut. Mit [[Plattsounds Bandcontest|Plattsounds]] un [[Plattbeats]] givt dat Musikweddstrieden, de sik an junge Lüüd richt un opmünnern schöölt plattdüütsche Musik to maken.<!-- Givt dat noch NL-Bands, Singers, de binnen staan schöölt? --> === Theater === [[Bild:2014-07-10 Conni Ohnsorg-Eingang S1-3082.jpg|duum|Logo vun dat [[Ohnsorg-Theater]] an’n Ingang vun dat Bieberhuus in [[Hamborg]]]] Een wichtigen Deel in’t plattdüütsche Kultuurleven neemt de Speeldelen in, so dat de [[UNESCO]] dat [[Plattdüütsch Theater|plattdüütsche Theater]] 2014 as [[immateriell Kultuurarv]] opnamen het.<ref name=":11">[[Reinhard Goltz|Goltz]], Kleene: ''Niederdeutsch'', S.&nbsp;186.</ref> Nadem dat de [[Middelsassische Spraak|middelsassische]] Schrievspraak wegdrängt worrn is, find sik Plattdüütsch noch in [[Fastelavendstück|Fastelavendstücken]] mit groffen un erootschen Humoor. In de [[Barock|Barocktied]] sünd plattdüütsche Twüschenspelen in anners hoogdüütschen Stücken begäng, wo groffe Burenfiguren Platt snackt. Mit dat 19.&nbsp;Jhd. kemen wedder eerste Dramen op Platt op un mit de nedderdüütsche [[Bühnenbewegung]] üm 1900 hebbt sik ook proffeschonellere plattdütsche Speeldelen grünnt. De bekannteste plattdüütsche Speeldeel is dat [[Ohnsorg-Theater]] in [[Hamborg]], dat mit’n Feernseen sied den 1950-er Jaren ook in ganz Düütschland bekannt worrn is (De Stücke sünd man för’t Feernseen in [[Missingsch]] överdregen worrn). Dat anner profeschonell Theater is de [[Fritz-Reuter-Bühn]] in [[Swerin]]. Halvproffeschonelle Theaters givt an de 35, de in den dree Landsverbünnen vun’n [[Nedderdüütsch Bühnenbund|Nedderdüütschen Bühnenbund]] organiseert sünd. Bavento givt dat an de 3000 Laienspeeldelen.<ref name=":11" /> <!-- Theater op Platt in NL? --> === Radio un Höörspeel === De Höörfunk speelt ene wichtige Rull för dat Plattdüütsch.<ref name=":38">''Uns Spraak&nbsp;–&nbsp;Politik för Platt''. Bunnsraat för Nedderdüütsch & Nedderdüütschsekretariat 2020, S.&nbsp;12. ([https://www.niederdeutschsekretariat.de/wp-content/uploads/2020/10/SprachenCharta_2020.pdf online])</ref> Een vull [[Plattdüütsch Radioprogramm|Radioprogramm op Platt]] givt’t in Düütschland man nich. De Initschativ [[Funklock stoppen|''Funklock stoppen'']] het vun 2020 an versöcht en plattdüütsch Radioprogramm op de Been to stellen. Se mossten dat Programm [[Plattradio]] man wedder instellen.''<ref>{{Internetquelle |url=https://www.plattradio.com/ |titel=Startsiet – Plattradio |abruf=2024-12-05 }}</ref> [[Hör mal ’n beten to]]'' sennt op de NDR jeden Dag plattdüütsche Dööntjes. De [[Plattdüütsch Nahrichten|''plattdüütschen Nahrichten'']] op [[Radio Bremen]] sennt sössmaal de Week aktuelle Informatschonen op Platt.<ref name=":12">[[Reinhard Goltz|Goltz]], Kleene: ''Niederdeutsch'', S.&nbsp;186.</ref> De nedderlandsche Internettradiosenner [[Alles Plat|''Alles Plat'']] sennt Programm kumplett op Platt.<ref>{{Internetquelle |url=http://www.allesplat.nl/ |titel=Alles plat |archiv-url=https://web.archive.org/web/20241104053935/http://www.allesplat.nl/ |archiv-datum=2024-11-04 |abruf=2025-02-04}}</ref> Bet 2011 geev dat ook dat twentsche Radioprogramm ''[[Aksent]]'' op [[Radio Oost]].<ref>{{Internetquelle |url=www.rtvoost.nl/Programma/?id=62 |titel=Aksent |werk=rtvoost.nl |archiv-url=https://web.archive.org/web/20080317172643/http://www.rtvoost.nl/Programma/?id=62 |abruf=2008-04-17}}</ref> Besünners vun 1950 bet in de 1990-er Jaren sünd [[plattdüütsche Höörspelen]] in’t Radio geern anhöört worrn. Se hebbt man mit Maatregels to’n Geldsparen un den vundaag ringeren Tohörertallen en good Stück vun eer olen Stand verloren.<ref name=":11" /> Se begünnen in’n 1920-er Jaren, as [[Hans Böttcher (Speelbaas)|Hans Böttcher]] plattdüütsche Theaterstücken un Höörspelen in’t Radio broch. Dat keem man to’n Enn, as de regionalen Senner in’n [[Nazi-Düütschland|Natschonaalsotschalismus]] gliekschalt worrn sünd. Na’n [[Tweete Weltkrieg|Tweden Weltkrieg]] senn de [[Landssenner Swerin]] eerst regelmatig wat plattdüütschs, bet dat de [[Düütsche Demokraatsche Republiek|DDR]] de regionalen Senner vereent harr. [[Radio Bremen]] un de Hamborger [[Noordwestdüütsch Rundfunk|Noordwestdüütschen Rundfunk]] (NWDR) arbeiden na den Weltkrieg wedder an plattdüütschen Höörspelen un hebbt later gemeensam an Stücken arbeidt. 1972 geev de Hamborger Redaktschoon de Höörspelen op, so dat se de plattdüütschen Stücken nu noch alleen in Bremen produzeert.<ref>[[Ulf Bichel]]: ''Hörspiel'', In: ''NSL,'' S.&nbsp;466–486.</ref> <!-- Hööspelen op Platt in NL? --> === Film un Feernseen === {{Kiek ook bi|List vun plattdüütsche Films un TV-Serien}} Ofschoonst sik Bremen, Hamborg, Mekelborg-Vöörpommern Neddersassen un Sleswig-Holsteen in de Charta verplicht hebbt plattdüütsche Medien to föddern, is in dat düütsche Feernseen Plattdüütsch vundaag alleen en beten Nischenprogramm bi’n [[Noorddüütsch Rundfunk|NDR]].<ref name=":22">{{Internetquelle |autor=Marcus Buck |url=https://plattmakers.de/de/weten/Fernsehen |titel=Plattdeutsch im Fernsehen |werk=plattmakers.de |archiv-url=https://web.archive.org/web/20240223041132/https://plattmakers.de/de/weten/Fernsehen |archiv-datum=2024-02-23 |abruf=2024-12-09 |sprache=de}}</ref><ref name=":38" /> De nedderlandschen Regionaalsenners [[RTV Drenthe]], [[RTV Noord]] un [[RTV Oost]] sennt deelwies en beten wat op Platt. 1954 begünn de NDR [[Ohnsorg-Theater|Ohnsorg-Theaterstücken]] op [[Missingsch]] statt Platt to sennen; en paar Stücken op anner Speeldelen sünd man op Platt uutstraalt worrn. In de [[Düütsche Demokraatsche Republiek|DDR]] geev dat vun de ''[[Mäkelborgsch Staatstheater|Fritz-Reuter-Bühne]]'' ook plattdüütsche Stücken in’t Feernseen.<ref name=":22" /> De [[Nedderlandsch-Neddersassisch|nedderlandsche-neddersassische]] Serie [[Bartje]] keem 1972 ruut.<ref>{{Internetquelle |autor=Arend Kuik, Jan Krol, Jantje Weurding |url=https://www.imdb.com/de/title/tt0179009/ |titel=Bartje |datum=1972-12-26 |abruf=2025-06-17}}</ref> Vun 1977 an leep bi’n NDR ''[[Wi speelt op Platt]],'' dat bet 1984 plattdüütsche Theaterstücken uutstraalt het. Vun 1977 bet 1982 geev dat 20 Folgen ''[[Platt in III]].'' 1978 senn de NDR dat eerste Maal de Talkshow ''[[Klönschnack (NDR)|Klönschnack]]'', bet 1982 ''[[Talk op Platt]]'', dat Formaat aflööst het. De plattdüütsche [[Tatort]] ''[[Wat Recht is, mutt Recht blieben|Wat Recht is, mutt Recht bliewen]]'' keem 1981 ruut. Sied 1999 wiest de NDR op [[Silvester|Ooldjaarsavend]] ''[[Dinner for one - up Platt|Dinner for one - op Platt]].<ref name=":22" />'' [[Regiosoap|Regiosoaps]] so as [[Van Jonge Leu en Oale Grond|''Van Jonge Leu en Oale Grond'']] un [[Boven Wotter|''Boven Wotter'']] sünd in’n 2000-er Jaren produzeert worrn.<ref>Erik Hitters, Tonny Krijnen: ''Koning van de regio: Populariteit en legitimiteit van regionale televisie'', S.&nbsp;60.</ref> 2006 harr de NDR alle plattdüütschen Formaten instellt, as Uutgliek kemen ''[[Billerbook Düütschland]]'' oder ''[[Die Welt op Platt]]'', de nu ook al wedder instellt sünd. Opstunds givt dat alleen ''[[De Noorden op Platt]]'' eenmaal den Maand.<ref name=":22" /><!-- Noch anner NL TV-Programm op Platt? --> As eersten plattdüütschen Film kann ''[[Wir fahren mit der U-Bahn nach St. Pauli]]'' vun 1970 gellen.<ref>{{Internetquelle |url=https://plattmakers.de/de/weten/Plattdeutsche-Filme |titel=Plattdeutsche Filme |werk=plattmakers.de |archiv-url=https://web.archive.org/web/20230324152518/https://plattmakers.de/de/weten/Plattdeutsche-Filme |archiv-datum=2023-03-24 |abruf=2024-12-09 |sprache=de}}</ref> De grote Deel plattdüütsche Films sünd [[Kummdie|Kummdien]], so as ''[[Ostfriesisch für Anfänger]],'' de Krimikomödien ''[[Boot un Dood]]'' un [[De Krooch an de Wiedau|''De Krooch an de Wiedau'']]'','' de [[Twentsch|twentsche]] Tragikömodie ''[[De Beentjes van Sint-Hildegard]]'' oder de Sciene-Fiction-Parodien uut de Reeg ''[[Apparatspott]]''. Anner Films weren dacht Kinners Platt to leren, so as ''[[Ritter Trenk op Platt]]''. Uutnamen sünd de [[Plautdietsch|plautdietsche]] Film [[Stellet Licht|''Stellet Licht'']] un dat [[Mönsterlänsk Platt|mönsterlandsche]] Drama [[1000 Rosen|''1000 Rosen'']].<!-- Givt dat wichtige Films uut NL, de noch nich binnen steti? --> === Tiedschriften === Dat geev al in’n 19.&nbsp;Jhd kortwielig Versöök Tiedschriften op Platt ruuttogeven, so as so as de ''[[Plattdütsche Husfründ]]'' oder dat ''[[Weltblatt]]''. Liekers givt dat vundaag nix an plattdüütsche Tiedschriften un Dagbläder. Vele noorddüütsche Dagbläder hebbt man Kolumnen op Platt, de meist wat Spaßigs oder uut de Regioon vertellt. Plattdüütsche Artikels in anners hoogdüütschen Blädern sünd raar un hebbt meist ook enen regionalen Betog. Uutnaam weer alleen dat [[Hamburger Abendblatt|''Hamburger Abendblatt'']] 2010 mit ene Uutgaav op Platt un 2016 enen plattdüütschen Titelbladd.<ref>[[Reinhard Goltz|Goltz]], Kleene: ''Niederdeutsch'', S.&nbsp;187&nbsp;f.</ref> <!-- Medien op Platt in NL? --> === Internet, Technik un sotschale Medien === Bi de moderne Technik un in dat Internet is Plattdüütsch wenig präsent. Dat givt man Software so as [[Linux op Platt]] oder „Brann-Stuuv&nbsp;7“ vun [[Ashampoo]].<ref>{{Internetquelle |url=https://www.pro-linux.de/news/1/16483/linux-op-platt-wiederbelebt.html |titel=Linux op Platt wiederbelebt |abruf=2025-02-02 |sprache=de}}</ref><ref>{{Internetquelle |url=https://www.computerbild.de/artikel/cb-Aktuell-Software-Kurios-Ashampoo-veroeffentlicht-CD-Brennprogramm-auf-Plattdeutsch-1534851.html |titel=Kurios: Ashampoo veröffentlicht CD-Brennprogramm auf Plattdeutsch |abruf=2025-02-02 |sprache=de}}</ref> Online sünd de gröttsten plattdüütschen Sieden de twee Spraakuutgaven vun de [[Wikipedia]]: de [[plattdüütsche Wikipedia]] för de düütsche Sied mit {{NUMBEROFARTICLES}}&nbsp;Artikels un de [[Nedderlandsch-Neddersassische Wikipedia|nedderlandsch-neddersassische]] Uutgaav mit {{NUMBEROF|ARTICLES|nds-nl}}&nbsp;Artikels. Spraaktechnologie givt dat meist alleen för dat Noordneddersassische.<ref>{{Internetquelle |url=https://huggingface.co/datasets/oscar/viewer/unshuffled_original_nds/train |titel=oscar – Datasets at Hugging Face |abruf=2022-06-17 }}</ref><ref>{{Internetquelle |url=https://wortschatz.uni-leipzig.de/de/download/Low%20German |titel=Korpusdownload Low German |abruf=2022-06-17}}</ref> Allgemeen kriegt Plattdüütsch dat meist nich torecht de Spraaktechnologie achteran to lopen, denn de plattdüütschen [[Korpus (Linguistik)|Spraakkorpora]], de dat för good Spraaktechnologie bruukt, sünd recht lütt un meist nich annoteert oder taggt.<ref>Die Universal Dependencies v.2.8 beinhaltete ein Sample-Korpus von 83 (!) Sätzen, vgl. https://universaldependencies.org/treebanks/nds_lsdc/index.html. 2024 enthält das Korpus etwa 1000 Sätze, vgl. https://aclanthology.org/2024.lrec-main.1388.pdf</ref> Op’t wichtigste sünd hier dat [[Zwirner-Korpus]],<ref>{{Internetquelle |url=https://agd.ids-mannheim.de/ZW--_extern.shtml |titel=Archiv für Gesprochenes Deutsch |abruf=2022-08-16}}</ref> dat [[Korpus Deutsche Mundarten: DDR|''Korpus Deutsche Mundarten: DDR'']],<ref>{{Internetquelle |url=https://agd.ids-mannheim.de/DR--_extern.shtml |titel=Archiv für Gesprochenes Deutsch |abruf=2022-08-16}}</ref> dat Korpus [[Ehemalige deutsche Ostgebiete|''Ehemalige deutsche Ostgebiete'']]<ref>{{Internetquelle |url=https://agd.ids-mannheim.de/OS--_extern.shtml |titel=Archiv für Gesprochenes Deutsch |abruf=2022-08-16}}</ref> un dat [[Korpus Russlanddeutsche Dialekte|''Korpus Russlanddeutsche Dialekte'']].<ref>{{Internetquelle |url=https://agd.ids-mannheim.de/RUDI_extern.shtml |titel=Archiv für Gesprochenes Deutsch |abruf=2022-08-16}}</ref> Dat ümfangriekste Korpus is nich för dat moderne Plattdüütsch man för’t Middelsassisch, dat ''[[Reference Corpus Middle Low German/Low Rhenish (1200–1650)]]''.<ref>{{Internetquelle |autor=Frank Schätzlein |url=https://www.slm.uni-hamburg.de/en/ren.html |titel=Reference Corpus Middle Low German/Low Rhenish (1200–1650) |abruf=2022-06-17 |sprache=en}}</ref><!-- Spraaktechnolgie Uni Grünneng? --> === Plattdüütsch in de Kark === {{Kiek ook bi|Plattdüütsch in de Kark}} Sied de 1960-er Jaren keem Plattdüütsch as Spraak wedder in de Predigt op. In velen Regionen givt dat tomindst eenmaal dat Jaar plattdüütsche Goddsdeensten. Översett Leder, Andachts-un Gebeedböker oder de [[Plattdüütsche Bibelöversetten|översett Bibel]] geevt so Initschativen Stütt. In den Rebeden wo Platt noch Alldagsspraak is, het de Spraak ene wichtige Rull för de Seelsorg. De plattdüütschen Pasters un Laien sünd vergleken mit anner plattdüütschen Kultuurorganistschonen düchtig good vernett.<ref>[[Reinhard Goltz|Goltz]], Kleene: ''Niederdeutsch'', S.&nbsp;188.</ref><!-- Platt in de Kark in NL? --> == Spraken Bispelen == {{Kiek ook bi|Wikipedia:Platt anhöörn}} {| |'''[[Nedderlandsch-Neddersassisch]]''' ([[Twentsch]]) |[[Bild:Geluidsopname Johanna van Buren.ogg|duum|[[Johanna van Buren]], de eer twentsch Gedicht vöördrägt]] |- |'''[[Noordneddersassisch]]''' ([[Holsteener Platt|Holsteensch]]) |[[File:Holsteinisch-dialect 1.ogg|thumb|Fro vertellt op Holsteensch Platt|zentriert]] |- |'''[[Süüdwestfäälsch]]''' |[[File:South-Westphalian-dialect.ogg|thumb|Mann vertellt op Süüdwestfäälsch|zentriert]] |- |'''[[Ostwestfäälsch|Oostwestfäälsch]]''' ([[Paderböärnsch Platt]]) |[[File:East-Westphalian-dialect 1 -483.ogg|thumb|Mann vertelt op Paderböärnsch Platt|zentriert]] |- |'''[[Oostfreesch Platt|Oostfreesch]]''' |[[File:East-Frisian-dialect-of-Low-German-548.ogg|thumb|Mann vertellt op Oostfreesch Platt|zentriert]] |- |'''[[Oostpommersch Platt|Oostpommersch]]''' ([[Pomerano]]) |[[File:East-Pomeranian-dialect-.ogg|thumb|Mann vertellt op Pomerano|zentriert]] |- |'''[[Plautdietsch]]''' (Mexiko) |[[File:Plautdietsch-dialect-546.ogg|thumb|Deern uut Mexiko Plautdietsch|zentriert]] |} == Kiek ook bi == {{Portal}} == Literatuur == === Allgemeen === * [[Gerhard Cordes (Philoloog)|Gerhard Cordes]], [[Dieter Möhn]] (Ruutgevers): ''Handbuch zur niederdeutschen Sprach- und Literaturwissenschaft. (NSL.)'' E.&nbsp;Schmidt: Berlin 1983, ISBN 3-503-01645-7. * [[Klaas-Hinrich Ehlers]]: ''Mecklenburgisch-Vorpommersch, Mittelpommersch, Brandenburgisch.'' In: [[Joachim Herrgen]], [[Jürgen Erich Schmidt]]: ''Sprache und Raum. Ein internationales Handbuch der Sprachvariation.'' Band 4: ''Deutsch'' (=&nbsp;''Handbücher zur Sprach- und Kommunikationswissenschaft.'' Band 30.4). De Gruyter Mouton: Berlin/Boston 2019, ISBN 978-3-11-018003-9, S.&nbsp;590–615. * [[Michael Elmentaler]]: ''Nordniederdeutsch, Ostfälisch, Westfälisch, Nordrheinmaasländisch.'' In: [[Joachim Herrgen]], [[Jürgen Erich Schmidt]]: ''Sprache und Raum. Ein internationales Handbuch der Sprachvariation.'' Band&nbsp;4: ''Deutsch'' (=&nbsp;''Handbücher zur Sprach- und Kommunikationswissenschaft.'' Band 30.4). De Gruyter Mouton: Berlin/Boston 2019, ISBN 978-3-11-018003-9, S.&nbsp;550–590. * [[William Foerste]]: ''Geschichte der niederdeutschen Mundarten.'' In: [[Wolfgang Stammler]] (Ruutgever): ''Deutsche Philologie im Aufriss.'' 1.&nbsp;Bands. 2.&nbsp;Oplaag, Erich Schmidt Verlag: Berlin 1957, Sp.&nbsp;1730–1898. * [[Jan Goossens]] (Ruutgever): ''Niederdeutsch.'' Band&nbsp;1: ''Sprache.'' 2.&nbsp;Oplaag. [[Wachholtz Verlag|Wachholtz]]: [[Niemünster]] 1983, ISBN 3-529-04510-1. * [[Klaas Hanzen Heeroma|Klaas Heeroma]]: ''Niederländisch und Niederdeutsch.'' 3.&nbsp;Oplaag. Bonn 1976 ''(Nachbarn 2)''. * [[Willy Sanders]]: ''Sachsensprache, Hansesprache, Plattdeutsch. Sprachgeschichtliche Grundzüge des Niederdeutschen.'' Vandenhoeck & Roprecht: [[Chöttingen]] 1982, ISBN 3-525-01213-6 ''(Sammlung Vandenhoeck)''. * [[Dieter Stellmacher]]: ''Niederdeutsche Sprache.'' 2. Oplaag. Weidler: Berlin 2000, ISBN 3-89693-326-4 (''Germanistische Lehrbuchsammlung'' 26). * [[Henk Bloemhoff]], [[Jurjen van der Kooi]], [[Hermann Niebaum]], [[Siemon Reker]] (Ruutgevers): ''Handboek Nedersaksische taal- en letterkunde'' (HNTL)'','' Van Gorcum: Assen 2008. * [[Reinhard Goltz|Goltz]], Kleene: ''Niederdeutsch'', In: Rahel Beyer, Albrecht Plewina (Ruutgevers): ''Hand der Sprachminderheiten in Deutschland,'' Narr Francker Attempo Verlag: Tübingen 2020. === Wöörböker === {{Kiek ook bi|Wikipedia:Wöörböker}} * [[Renate Herrmann-Winter]]: ''Kleines plattdeutsches Wörterbuch für den mecklenburgisch-vorpommerschen Sprachraum.'' [[Hinstörp]]: Rostock 1985 (un anner Oplagen). * Renate Herrmann-Winter: Neues hochdeutsch-plattdeutsches Wörterbuch für den mecklenburgisch-vorpommerschen Raum. [[Hinstörp]]: Rostock 1999 (un anner Oplagen). * [[Johannes Saß|Johannes Sass]]: ''Der neue Sass – Plattdeutsches Wörterbuch – Plattdeutsch – Hochdeutsch, Hochdeutsch – Plattdeutsch.'' 6.&nbsp;Oplaag, [[Wachholtz Verlag|Wachholtz]]: [[Niemünster]] 2011, ISBN 978-3-529-03000-0. '''Grootlandschopswöörböker''' * ''[[Hamburgisches Wörterbuch]].'' 5&nbsp;Bd.. [[Wachholtz Verlag|Wachholtz]]: [[Niemünster]] 1985–2006. * ''[[Mecklenburgisches Wörterbuch]].'' 7&nbsp;Bd. [[Wachholtz Verlag|Wachholtz]]: [[Niemünster]], later Akademie, Berlin 1937–1992. Nadruck [[Wachholtz Verlag|Wachholtz]]: [[Niemünster]] 1996. Nadrags- un Registerband ook daar 1998. * ''[[Niedersächsisches Wörterbuch]].'' Band 1&nbsp;ff. [[Wachholtz Verlag|Wachholtz]]: [[Niemünster]] 1953&nbsp;ff. * ''[[Schleswig-Holsteinisches Wörterbuch]].'' 5&nbsp;Bd. [[Wachholtz Verlag|Wachholtz]]: [[Niemünster]] 1927–1935; Nadruck ook daar 1985. * ''[[Westfälisches Wörterbuch]]''. 5 Bd. [[Wachholtz Verlag|Wachholtz]]: Kiel/[[Hamborg]] 1969–2021. === Grammatiken === * [[Martin Durrell]]: ''Westphalian and Eastphalian.'' In: [[Charles V. J. Russ|Charles V.&nbsp;J. Russ]] (Ruutgever): ''The Dialects of Modern German. A Linguistic Survey.'' Routledge: London 1990, ISBN 0-415-00308-3, S.&nbsp;59–90. * [[Reinhard Goltz]], Alastair G.&nbsp;H. Walker: ''North Saxon.'' In: [[Charles V. J. Russ|Charles V.&nbsp;J. Russ]] (Ruutgever): ''The Dialects of Modern German. A Linguistic Survey.'' Routledge: London 1990, ISBN 0-415-00308-3, S.&nbsp;31–58 * [[Rudolf Ernst Keller]]: ''North Saxon: Lower Elbe.'' In: ''German Dialects. Phonology & Morphology, with selected texts.'' Manchester University Press: Manchester 1961, S.&nbsp;339–381. * [[Wolfgang Lindow]] u.&nbsp;a.: ''Niederdeutsche Grammatik'' (= ''Schriften des Instituts für Niederdeutsche Sprache.'' Reihe Dokumentation 20). Schuster: Leer 1998, ISBN 3-7963-0332-3. * Helmut Schönfeld: ''East Low German.'' In: [[Charles V. J. Russ|Charles V.&nbsp;J. Russ]] (Ruutgever): ''The Dialects of Modern German. A Linguistic Survey.'' Routledge: London 1990, ISBN 0-415-00308-3, S.&nbsp;91–135. * [[Hein Thies|Heinrich Thies]]: ''Plattdeutsche Grammatik. Formen und Funktionen. A–Z'' (=&nbsp;''Kiek mal rin – zum Nachschlagen''). 2. Oplaag. [[Wachholtz Verlag|Wachholtz]]: [[Niemünster]] 2011, ISBN 978-3-529-03200-4. === Plattdüütsche Literatuur === * [[Heinrich Krüger]]: ''Geschichte der niederdeutschen oder plattdeutschen Literatur vom Heliand bis zur Gegenwart.'' Stiller: [[Swerin]] 1913. * [[Wolfgang Stammler]]: ''Geschichte der niederdeutschen Literatur. Von den ältesten Zeiten bis auf die Gegenwart.'' Teubner: Leipzig 1920. * Claus Schoppenhauer: ''Plattdeutsche Klassiker 1850–1950. Wege zur niederdeutschen Literatur'' (=&nbsp;''Schriften des Instituts für Niederdeutsche Sprache.'' Reihe Dokumentation 7). Schuster: Leer 1982, ISBN 3-7963-0209-2. === Spraaksituatschoon === * Birte Arendt: ''Niederdeutschdiskurse: Spracheinstellungen im Kuntextvon Laien, Printmedien und Politik'' (=&nbsp;''Philologische Studien und Quellen.'' H.&nbsp;224). E.&nbsp;Schmidt: Berlin 2010, ISBN 978-3-503-12223-3. * [[Michael Elmentaler]], Peter Rosenberg: ''Norddeutscher Sprachatlas.'' Olms, [[Hilmessen]]: 2015–2022. * [[Hans-Joachim Gernentz]]: ''Niederdeutsch – gestern und heute. Beiträge zur Sprachsituation in den Nordbezirken der Deutschen Demokratischen Republik in Geschichte und Gegenwart'' (= ''Hinstörp-Bökerie. Niederdeutsche Literatur.'' 11). 2.&nbsp;Oplaag, [[Hinstörp]]: Rostock 1980. * [[Ulf-Thomas Lesle]]: ''Plattdeutsch zwischen gestern und morgen: Geschichtsbeschleunigung und die Suche nach der identitas.'' In: [[Robert Peters (Germanist)|Robert Peters]], Horst P. Pütz, Ulrich Weber (Ruutgevers): ''Vulpis Adolatio.'' Festschrift für [[Hubertus Menke]] zum 60.&nbsp;Geburtstag. Heidelberg: 2001, S.&nbsp;429–449. * Ulf-Thomas Lesle: ''Das Eigene und das Fremde: ‚Der Fall des Niederdeutschen‘ – Beispiel eines Identitätsdiskurses.'' In: ''Zeitschrift für Religions- und Geistesgeschichte.'' Jg.&nbsp;66, Heft&nbsp;1, 2014, S.&nbsp;32–55. * Ulf-Thomas Lesle: ''Identitätsprojekt Niederdeutsch. Die Definition von Sprache als Politikum.'' In: [[Robert Langhanke]] (Ruutgever): ''Sprache, Literatur, Raum.'' Festschrift für Willy Diercks. Verlag für Regionalgeschichte: [[Builefeld]] 2015, ISBN 978-3-89534-867-9, S.&nbsp;693–741. * Ulf-Thomas Lesle: ''Germanistik und Niederdeutsch. Liaison im Schatten eines Essentialismus.'' In: [[Michael Fahlbusch]] u.&nbsp;a. (Ruutgevers): ''Völkische Wissenschaften: Ursprünge, Ideologien und Nachwirkungen.'' De Gruyter: Berlin/Boston 2020, ISBN 978-3-11-065272-7, S.&nbsp;79–101. * [[Hubertus Menke]]: ''Een’ Spraak is man bloots en Dialekt, de sik to Wehr setten kann. Nachlese zur Diskussion um die Europäische Sprachenschutzcharta.'' In: Ursula Föllner (Ruutgever): ''Niederdeutsch. Sprache und Literatur der Region'' (=&nbsp;''Literatur – Sprache – Region.'' 5). Lang: [[Frankfort an’n Main]] u.&nbsp;a. 2001, ISBN 3-631-37194-2, S.&nbsp;9–33. * Hubertus Menke: ''Niederdeutsch: Eigenständige Sprache oder Varietät einer Sprache?'' In: Nina Hartel, Barbara Meurer, Eva Schmitsdorf (Ruutgevers): ''Lingua Germanica. Studien zur deutschen Philologie.'' Jochen Splett zum 60.&nbsp;Geburtstag. Waxmann: [[Mönster]] u.&nbsp;a. 1998, ISBN 3-89325-632-6, S.&nbsp;171–184. == Weblenken == '''Wöörböker''' * [https://plattmakers.de/nds Plattmakers-Wöörbook] (plattdüütsch) * [http://www.deutsch-plattdeutsch.de plattdüütsch Wöörbook] (hoogdüütsch, plattdüütsch) '''Websieden''' * [http://www.plattmaster.de Plattmaster] (hoogdüütsch, plattdüütsch, engelsch) * [http://lowlands-l.net/plattewelt/ Nu is de Welt platt!], wat in de hele Welt för de Spraak bereten ward (meersprakig) * [http://lowlands-l.net/grammar/ Drempels un Tegels vun't Neddersassische (Nedderdüütsche, Plattdüütsche)], so wat as’n lütte Grammatik (düütsch, engelsch) * [http://www.plattdeutsch.net/ Websteed vun Klaus-Werner Kahl mit Wöörböker un velen annern Kraam in Mönsterlänner Platt] (plattdüütsch) * [http://www.plattnet.de/ Webportal mit en List vun plattdüütsche Sieden in’t Internett un mit Narichten to plattdüütsche Themen] (plattdüütsch) '''Organisatschonen''' * [http://www.sont.nl/ Streektaal-Organisatie in het Nedersaksisch Taalgebied] (nedderlandsch) * [https://web.archive.org/web/20110718202459/http://niederdeutsch.bhu.de/niederdeutsch/content/de/bundesrat/start.html Bunnsraat för Nedderdüütsch] (plattdüütsch) == Footnoten == <references responsive="" /> {{Navigatschoonsliest Plattdüütsche Spraakperioden}} {{Navigatschoonsliest Germaansche Spraken}} {{DEFAULTSORT:Plattduutsch}} [[Kategorie:Plattdüütsch]] [[Kategorie:Spraak]] 22wcytby0mvded92ck1elywfwy2h6sz Sleswig 0 1802 1067362 1067350 2026-06-01T14:38:37Z Flaverius 21322 1067362 wikitext text/x-wiki {{GemeenboxWD}} [[Bild:Slesvig_-_Casa_de_la_vila.jpg|duum|Raathuus vun 1793]] '''Sleswig''' oder '''Sleeswi(g)''' ({{S|de|''Schleswig''}}, {{S|da|''Slesvig''}}, {{FRR|mo=''Slaswik''}}) is en [[Stadt]] in’n düütsch [[Bundsland (Düütschland)|Bundsland]] [[Sleswig-Holsteen]]. Sleswig is een vun’d gröttsten Städer in’n [[Kreis Sleswig-Flensborg]]. In 2002 hett Sleswig 24.466 Inwohners harrt. Een Attrakschoon bi Sleswig is de olle ''Siedlung Haithabu'' ([[Haddeby]]). Normannen hebbt Haithabu upboot. Later waar dat een vun de wichtigste Kultur-, Finanz- un Hannelszentren in de Region. == Geografie == === Geograafsche Laag === Dat Stadtrebeed vun Sleswig liggt an’t westliche Enn vun de [[Slie]], de wiet in dat Binnenland rinreckt. Dat Stadtrebeed liggt westlich vun de [[Lütte Breed]] un op grote Delen op dat Noordöver vun den [[Oostsee]]-Seearm in’n Övergangsrebeet twischen dat [[Sleswig-Holsteensch Högelland]] un de [[Sleswigsche Geest]]. === Stadtdelen === Sleswig is in verschedene inoffitschielle Stadtdelen opdeelt: * de Oolstadt mit den [[Schleswiger Dom|Sankt-Petri-Doom]] un dat Raathuus * de [[Holm (Sleswig)|Holm]] (däänsch: ''Holmen'') mit sien lütten Fischerhüüs an de Schlei un dat [[Sankt-Johannis-Klooster]] * de [[Lollfoot]] (''Lolfod'') mit dat Amtsgericht * de [[Hesterbarg (Sleswig)|Hesterbarg]] (''Hestebjerg'') noordwestlich vun den Lollfoot * de Höhnerhüüs (''Hønsehuse'')<ref>Johannes von Schröder: ''Topographie des Herzogthums Schleswig''. 2. Oplaag. Oldenburg (Holstein) 1854, S. 242.</ref> noordlich vun den Hesterbarg * de [[Friesbarg (Sleswig)|Friesbarg]] (''Frederiksberg'') mit de Adelspalaise, dat Oberlandesgericht un dat hoogste Wahnhuus vun de Stadt, den 90 Meter hohen un 27 Etagen hogen [[Wikingtoorn]] * de Neestadt mit [[Scslot Gottorp]], den [[Borgsee (Sleswig)|Borgsee]] un den barocken Förstengoorn * Sankt Jürgen (''Sankt Jørgen'') mit dat Gewerverebeet vun de Stadt * [[Op de Frieheit]] (''Friheden'') mit moderne Bauten in’n Bauhausstil, klassische Hüüs mit Sattdack un Swimmhüüs * Klappschau (''Klapskov'') * Sleswig-Noord mit dat hoogste Bauwark vun de Stadt, den 139 Meter hohen [[Feernmelltorm Schliekieker]], un dat noordliche Gewerverebeet === Nabergemenen === Direkt an dat Stadtgebiet grenst de Rebeden vun de Gemenen [[Nübel]] in de Noorden, [[Schaalby]] in’n Oosten, [[Fahrdörp]] in de Süüdoosten|, [[Busdörp]] in de Süden, [[Dännwark]] in de Süüdwesten, [[Schuby]] un [[Hüsby]] in de Westen un [[Nieberend]] un[[Lürschau]] === Natur un Landschop === Noordwestlich vun de Stadt streckt sik de Waldrebeden [[Tiergoorn (Sleswig)|Tiergoorn]] un [[Pöhler Hagen]]. In’n noordlichen Deel vun de Stadt liggt de [[Brautsee]]. To dat Stadtrebeet höört ok de midden in’t [[Möweninsel]] (däänsch: ''Mågeøen''), amtlich Möwenbarg in der Slie. === Geologie === Dat Stadtrebeet ümfaat Hööchdenlagen twischen 0 un {{Höhe|55.6|DE-NN|link=1}}. Bloots de Mülldeponie an’n noordlichen Rand vun de Statdrebeet wiest noch hogere Lagen bit 62 Meter rop. === Klima === [[Datei:Klimadiagramm-Schleswig-Deutschland-metrisch-deutsch.png|mini|hochkant=1.4|Klimadiagramm vun Schleswig]] Dat [[Klima]] is fucht, matigt un vun’t [[Seeklima]] präägt. De Johresmiddeltemperatuur bedregt 8 °C, de Johresnedderslag 814 mm. ==Historie== Sleswig wurr 804 eerstmals as ''Sliasthorp'' in en Schriftstück upführt un kunn in dat Johr 2004 sien 1200-johrig Jubiläum fiern. De Endung ''thorp'' verwiest dorup, dat sück dat dormals um en Nebensiedlung hannelt hett. == Footnoten == <references/> {{Navigatschoonsliest Gemenen un Städer in den Kreis Sleswig-Flensborg}} [[Kategorie:Oort]] [[Kategorie:Kreis Sleswig-Flensborg]] 107dnnhqbjy747ekzfp7dcw87o3niky Alma Rogge 0 2979 1067365 1024281 2026-06-01T14:52:07Z Flaverius 21322 1067365 wikitext text/x-wiki [[Bild:Erratic alma-rogge hg.jpg|duum|Gedenksteen för Alma Rogge (Text: ''Hier wohnte von 1939 - 1969 / die Schriftstellerin / Alma Rogge / geb. 1894 in Brunswarden'')]] '''Alma Rogge''' (* [[24. Juli]] [[1894]] in [[Brunswarden]] bi [[Roonkarken]]; † [[7. Februar]] [[1969]] in [[Bremen]]-[[Rönnebeck]]) weer ene [[Plattdüütsch|plattdüütsche]] [[Schriever]]sche. ==Kinnertiet== Alma weer de Dochter von den Marschenbuur August Rogge, se besoch de eenklassige Dörpschool un wessel in ehr drüdde Schooljahr över na de Börgerschool in Roonkarken. As se noch Schölersche weer, harr se al ümmer en Heft un enen [[Bleestick]] to’r Hand, dat se sik bi besunnere Begevenheiten foors Notizen maken kunn. As se ut de School kamen weer, muss se bi all de Arbeiden, de in enen [[Bueree (Hoff)|Burenhuusholt]] vörkaamt, mit anfaten un hölpen. ==Jöögd== As se 17 Jahr oolt weer, schicken ehre Öllern se up en [[Internaat]] na [[Bad Kreuznach]]. Dar schreev se al ehre eersten Gedichten, un se nehm sik vör, se wull studeren un [[Dichter]]sche weern. Ene von ehre Mitschölerschen weer Hanna, de Dochter von den [[Ollnborg]]er Gymnasiallehrer [[Wilhem Wisser]], de överall as de „Märkenprofesser“ bekannt weer, wiel he plattdüütsche [[Sagen]] un [[Märken]] sammeln de. Alma Rogge sloot mit Hanna Wisser ene faste Fründschup un lehr ok ehren Vadder kennen. Wilhelm Wisser harr sien Vermaak an Alma, wiel se in ehre echte Ollnborger Mundaart so macklig klönen kunn. He geev ehr den Raatslag, se schull man en plattdüütsch Theaterstück schrieven. Dat leet Alma sik nich tweemaal seggen. As se wedder to Huus weer, schreev se, wenn ümmer se dar Tiet to harr, dat Theaterstück ''[[Up de Freete]]''. Ehren Wunsch, Dichtersche to weern, geev se nich up. Bi Pastoor Ramsauer in Roonkarken nehm se Unnerricht, wiel se den Middelschoolafsluss maken wull. Bilöpig schreev se wieterhen Gedichten un [[Lyrik|lyrische]] Upsätz, de in verschedene Tietschriften afdruckt woorn. ==Studium un Theater== In’t Vörjahr [[1916]], midden in’n [[Eerste Weltkrieg|Krieg]], weer dat Theaterstück ''Up de Freete'' fardig. Dat nedderdüütsche Späälkoppel in Roonkarken föhr den Dreeakter up un harr dar so grote Spood mit, dat de Nedderdüütsche Bühne in Hamborg dar upmarksaam up woor un dat övernehm. To glieker Tiet maak Alma Rogge ehr [[Abitur]] as Externe an de Baberschool in [[Demmost]]. Nu kunn se endlich studeren. An ehren Studeeroort [[Berlin]] droop se wedder mit [[Hanna Wisser]] tosamen, de in de Twüschentiet Schauspälersche woorn weer un ehr nu hölpen kunn, dat se sik in dat Grootstadtläven torechtfund. In Berlin schreev Alma dat [[Lustspeel]] ''[[De Vergantschooster]]'', dat woor [[1921]] in dat Twüschenahner Heimatmuseum „Twüschenahner Buurnhuus“ upföhrt un kreeg bannig groten Bifall. ==Schrieversche== In [[Hamborg]] studeerde Alma Rogge [[Literatur]], [[Kunstgeschichte]] un Nedderdüütsch. Neven ehre Dokterarbeit schreev se noch den Eenakter ''[[De Straaf]]''. In’n Oktober [[1926]] [[Promotschoon|promoveer]] se un kreeg ene Stäe as Volontärsche in den Bremer Schünemann Verlag. Bold darna övernehm se de Redakschoon von de Tietschrift „[[Niedersachsen (Tiedschrift)|Niedersachsen]]“. In disse Funkschoon leer se vele Dichters, Schrievers un Heimatforschers kennen. Wedder bloots bilöpig schreev se welke plattdüütsche Vertellsels, de in’n [[Quickborn-Verlag]] rutkemen. [[1932]] kreeg Alma Rogge dat in’n Kopp, fre'e Schrieversche to weern. Ehr Fliet leet aver nich na. Se schreev plattdüütsche un hoochdüütsche Bühnenstücken, de up verschedene Bühnen, to’n Bispill in [[Stralsund]] un Hamborg, uspeelt woorn. In’n [[Rundfunk]] stunnen ne’erdings ok [[Höörspeel|Höörspelen]] von ehr up’t Programm. [[Radio Bremen]] övernehm dat Stück ''[[Schmuggel an de Bucht]]'', un dat Hamborger [[Ohnsorg-Theater]] speel dat mehrmaals unner den Titel ''[[Twee Kisten Rum]]''. [[1936]] kreeg Alma Rogge den Literaturpries von de [[Provinz Hannober]]. De [[Natschonalsozialismus|Nationaalsozialisten]] versochen, se in ehre „Bloot-un Bodden-Ideologie“ intobinnen, aver se kunn düütlich maken, dat ehr dat mit ehre Arbeit mehr um de Pleeg von de nedderdüütsche Spraak gung as um dat Bekanntmaken von Inholden. Na den Krieg övernehm Alma Rogge wedder dat Leit von de Tietschrift „Niedersachsen“. Dree Jahren darna keem ehr Prosawark, de humoorvulle [[Roman|Romaan]] ''[[Hochtiet ahnen Brögam]]'' herut. För ehre Verdeensten um de nedderdüütsche Spraak kreeg se 1966 den [[Ollnborg-Pries]] von de Ollnborg-Stiftung. ==Rönnebeck== Alma Rogges Öllern weern [[1939]] sturven un darum kunn se sik mit ehre Arvschup en Huus boen laten an de [[Werser]], aver nich an ehre ollnborgsche Siet, man guntsiet up dat 20&nbsp;m hoge Över twüschen [[Blomendal (Oortsdeel)|Blomendal]] un [[Farge]]. In dat [[Neddersassenhuus]] mit Grootdöör un Reitdack togen ok ehre Fründin Hanna Thimig geb. Wisser un de ehre Dochter Christine mit in. De Huusholt weer man eenfach un bescheden, aver männigmaal funnen hier ok vergnöögte Festen mit leve Gäst statt. Faken weern dar so beröhmte Persönlichkeiten as [[Agnes Miegel]], [[Ina Seidel]], Else Hoppe, [[Waldemar Augustiny]] un [[Moritz Jahn (Schriever)|Moritz Jahn]] mit bi. Jeder Heimatvereen in dat Ollnborger Land maak sik dat to siene Ehr, tominnst eenmaal de leevste Dichtersche von siene Liddmaten intoladen un ut ehre humorvullen plattdüütschen Warken läsen to laten. To ehren 70. Geboortsdag [[1964]] leten ehre Frünnen sik wat ganz Besunners infallen. Se richten up den Warflether Sand, gegenöver von ehr Rönnebecker Huus en Füürwark ut. Dat kien Malör passeren kunn, woor de Schippsverkehr up de Werser ene Stunn lang anhollen. ==Krankheit un Dood== Den Sommer [[1968]] verbroch Alma Rogge bi Ina Seidel in de ehr Huus an’n [[Starnberger See]]. Dat Jahr klung aver nich goot ut, denn faken harr se unner Magenpien to lieden. Hanna un Christine plegen ehr so goot as’t gung, aver se harr woll [[Kreevt (Medizin)|Kreeft]], wo de Dokters ok nix mehr an maken kunnen. Se sturv an’n 7. Februar 1969. In ehre leve Marschheimat fund se up den Karkhoff in Roonkarken ehre leste Ruhsteed. Gedichten: ''[[Wo ik her kaam]]'' von Alma Rooge <poem> Wo ik her kaam, is dat Land so free un wiet, wasst dat Gras un bleuht de Klee, rückt de Luft na Solt un See, blänkert Water, ruschelt Reith, jagt de Wulken, Wind de weiht, wo ik her kaam. </poem> == Utteeknungen un Priesen == * [[1966]] [[Ollnborg-Pries]] vun de Ollnborg-Stiftung == Kiek ook bi == * [[List vun plattdüütschen Schrieverschen]] == Literatur == * Thea Strahlmann: ''Alma Rogge. Eine Biographie.'' Ollnborg: Isensee 1994. ISBN 3-89442-223-8 * Ulf Fiedler: ''Dichter an Strom und Deich.'' Bremen: Hauschild 1995, ISBN 3-929-902-31-1 {{Normdaten}} {{DEFAULTSORT:Rogge, Alma}} [[Kategorie:Plattdüütsch]] [[Kategorie:Fru]] [[Kategorie:Schriever]] [[Kategorie:Dichter]] [[Kategorie:Bremen]] [[Kategorie:Boren 1894]] [[Kategorie:Storven 1969]] [[Kategorie:Börger von Düütschland]] fmt5vh6n55b5zhupj1eem8faj7v4of6 Wikipedia:List vun Artikels, de in all Wikipedias binnen ween schöölt 4 3826 1067382 1049029 2026-06-01T14:58:57Z Flaverius 21322 /* Literatur */ 1067382 wikitext text/x-wiki [[Bild:Wikipedia-logo-1000.svg|rahmenlos|rechts]] Düt es ene '''Liste van Artikels, de in allen Wikipedias binnen sien sölt'''. Se list 1000 Artikels up, de jede Wikipedia as enen Grundlage för een bruukbaar Nakieksel hebben sall. De Liste het de Verschoon 1.6 van de [[m:List_of_articles_every_Wikipedia_should_have|''List of articles every Wikipedia should have'']] up Metawiki as Grundlage. Et givt Wikipedia in meer un meer Spraken, enige aktiv andere staat still. Düsse Liste es os ene Hülpe dacht för Wikipedias, in de vèle wichtige Artikels noch nich daar sind. In de Liste steet 1000 Artikels, de in ene Enzyklopädie as Grundlage Nood doot. Jede Artikel in düsse Liste solle de wichtigsten Informatschonen to dat Lemma binnen hebben un so enen Beginn maken, den Artikel läter to verbètern. De Liste verlenket de passliken Wikidata-Objekte med Lenke to verschedenen anderen Wikipedia, dat’t licht to es Artikels na’t Plattdüütsche to œversetten. Ene längere Liste med 10.000 wichtigen Artikels find sik bi: [[Wikipedia:List vun Artikels, de in all Wikipedias binnen ween schöölt/Gröttere List|Gröttere List]] ---- '''Wessel de Artikels hier nich uut!''' ''Dat Originaal vun düsse List staat up [[meta:List of articles all languages should have|meta.wikipedia.org]]. Wenn du enen anderen Artikel vörslaan wult, denn do dat daar up de Diskusschoonsiede.'' ---- == Biografien (204)== > [[Wikipedia:List vun Artikels, de in all Wikipedias binnen ween schöölt/Biografien]] == Philosophie (13) un Religion (22) == > [[Wikipedia:List vun Artikels, de in all Wikipedias binnen ween schöölt/Philosophie un Religion]] == Sellschop (77)== === Allgemeen === <div style="column-width:20em; column-count:4; max-width: 85em"> # [[d:Q8434]]: '''[[Bildung]]''' {{Artikelgrött|Bildung}} # [[d:Q8425]]: '''[[Sellschop]]''' {{Artikelgrött|Sellschop}} # [[d:Q8432]]: '''[[Zivilisatschoon]]''' {{Artikelgrött|Zivilisatschoon}} === Psychologie === # [[d:Q9332]]: [[Bedregen]] {{Artikelgrött|Bedregen}} # [[d:Q9420]]: [[Denken]] {{Artikelgrött|Denken}} # [[d:Q9415]]: '''[[Emotschoon]]''' {{Artikelgrött|Emotschoon}} # [[d:Q316]]: [[Leevde]] {{Artikelgrött|Leevde}} # [[d:Q9418]]: '''[[Psychologie]]''' {{Artikelgrött|Psychologie}} # [[d:Q450]]: [[Verstand]] {{Artikelgrött|Verstand}} === Familie === # [[d:Q8445]]: [[Echte]] {{Artikelgrött|Echte}} # [[d:Q8436]]: '''[[Familie]]''' {{Artikelgrött|Familie}} # [[d:Q467]]: [[Fru]] {{Artikelgrött|Fru}} # [[d:Q7569]]: [[Kind]] {{Artikelgrött|Kind}} # [[d:Q8441]]: [[Mann]] {{Artikelgrött|Mann}} === Politik === ==== Allgemeen ==== # [[d:Q1889]]: [[Diplomatie]] {{Artikelgrött|Diplomatie}} # [[d:Q7174]]: [[Demokratie]] {{Artikelgrött|Demokratie}} # [[d:Q317]]: [[Diktatuur]] {{Artikelgrött|Diktatuur}} # [[d:Q7269]]: [[Monarkie]] {{Artikelgrött|Monarkie}} # [[d:Q7163]]: '''[[Politik]]''' {{Artikelgrött|Politik}} # [[d:Q7278]]: [[Politsche Partei]] {{Artikelgrött|Politsche Partei}} # [[d:Q7281]]: [[Propaganda]] {{Artikelgrött|Propaganda}} # [[d:Q7188]]: [[Regeren]] {{Artikelgrött|Regeren}} # [[d:Q7270]]: [[Republiek]] {{Artikelgrött|Republiek}} # [[d:Q7275]]: [[Staat]] {{Artikelgrött|Staat}} ==== Ideologien ==== # [[d:Q6199]]: [[Anarchismus]] {{Artikelgrött|Anarchismus}} # [[d:Q6223]]: [[Faschismus]] {{Artikelgrött|Faschismus}} # 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[[Engelsche Spraak]] {{Artikelgrött|Engelsche Spraak}} # [[d:Q150]]: [[Franzöösche Spraak]] {{Artikelgrött|Franzöösche Spraak}} # [[d:Q188]]: [[Düütsche Spraak]] {{Artikelgrött|Düütsche Spraak}} # [[d:Q9129]]: [[Greeksche Spraak]] {{Artikelgrött|Greeksche Spraak}} # [[d:Q9288]]: [[Hebrääsche Spraak]] {{Artikelgrött|Hebrääsche Spraak}} # [[d:Q11051]]: [[Hindustaansche Spraak]] {{Artikelgrött|Hindustaansche Spraak}} # [[d:Q9176]]: [[Koreaansche Spraak]] {{Artikelgrött|Koreaansche Spraak}} # [[d:Q5287]]: [[Japaansche Spraak]] {{Artikelgrött|Japaansche Spraak}} # [[d:Q397]]: [[Latiensche Spraak]] {{Artikelgrött|Latiensche Spraak}} # [[d:Q9168]]: [[Persische Spraak]] {{Artikelgrött|Persische Spraak}} # [[d:Q5146]]: [[Portugeesche Spraak]] {{Artikelgrött|Portugeesche Spraak}} # [[d:Q7737]]: [[Russische Spraak]] {{Artikelgrött|Russische Spraak}} # [[d:Q11059]]: [[Sanskrit]] {{Artikelgrött|Sanskrit}} # [[d:Q1321]]: [[Spaansche Spraak]] {{Artikelgrött|Spaansche Spraak}} # [[d:Q7838]]: [[Swahili (Spraak)]] {{Artikelgrött|Swahili (Spraak)}} # [[d:Q256]]: [[Törksche Spraak]] {{Artikelgrött|Törksche Spraak}} </div> === Schrift === # [[d:Q8192]]: '''[[Schrift]]''' [[Bild:Symbol stub class.svg|12px]] # [[d:Q8196]]: [[Araabsche Schrift]] [[Bild:Symbol stub class.svg|12px]] # [[d:Q8201]]: [[Chineesche Schriftteken]] [[Bild:Symbol stub class.svg|12px]] # [[d:Q8216]]: [[Greeksche Alphabeet]] [[Bild:Symbol stub class.svg|12px]] # [[d:Q8209]]: [[Kyrillsche Schrift]] [[Bild:Symbol start class.svg|12px]] # [[d:Q8229]]: [[Latiensche Schrift]] [[Bild:Symbol stub class.svg|12px]] # [[d:Q8236]]: [[Leesvermögen]] [[Bild:Symbol stub class.svg|12px]] # [[d:Q7553]]: [[Översetten]] [[Bild:Symbol stub class.svg|12px]] ===Literatur=== # [[d:Q8242]]: '''[[Literatur]]''' [[Bild:Symbol stub class.svg|12px]] # [[d:Q676]]: [[Prosa]] [[Bild:Symbol stub class.svg|12px]] # [[d:Q8253]]: [[Fiktschoon]] [[Bild:Symbol stub class.svg|12px]] # [[d:Q8261]]: [[Roman]] [[Bild:Symbol stub class.svg|12px]] # [[d:Q482]]: [[Poesie]] [[Bild:Symbol stub class.svg|12px]] ==== Bestimmte Wärke ==== <div style="column-width:20em; column-count:2; max-width: 85em"> # [[d:Q8258]]: [[Dusendunene Nacht]] [[Bild:Symbol stub class.svg|12px]] # [[d:Q8265]]: [[De Droom van de Rode Kamer]] [[Bild:Symbol stub class.svg|12px]] # [[d:Q8269]]: [[Genji Monogatari]] [[Bild:Symbol stub class.svg|12px]] # [[d:Q8272]]: [[Gilgamesch-Epos]] [[Bild:Symbol stub class.svg|12px]] # [[d:Q8275]]: [[Ilias]] [[Bild:Symbol stub class.svg|12px]] # [[d:Q8276]]: [[Mahābhārata]] [[Bild:Symbol stub class.svg|12px]] # [[d:Q8279]]: [[Schāhnāme]] [[Bild:Symbol stub class.svg|12px]] # [[d:Q8251]]: [[De Kriegskunst]] [[Bild:Symbol stub class.svg|12px]] </div> == Maateenheden (12) == <div style="column-width:30em; column-count:3; max-width: 85em"> ===Algemeen=== # [[d:Q12457]]: [[Internatschonal Eenheitensystem]] {{Artikelgrött|Internatschonal Eenheitensystem}} # [[d:Q12453]]: [[Meten]] {{Artikelgrött|Meten}} === Gewichten, Volumen un Distanzen === # [[d:Q11570]]: [[Kilogramm]] {{Artikelgrött|Kilogramm}} # [[d:Q11582]]: [[Liter]] {{Artikelgrött|Liter}} # [[d:Q11573]]: [[Meter]] {{Artikelgrött|Meter}} === Tied === # [[d:Q573]]: [[Dag]] {{Artikelgrött|Dag}} # [[d:Q577]]: [[Johr]] {{Artikelgrött|Johr}} # [[d:Q376]]: [[Klock (Tiet)|Klock]] {{Artikelgrött|Klock}} # [[d:Q12132]]: [[Klenner]] {{Artikelgrött|Klenner}} # [[d:Q12138]]: [[Gregoriaansch Klenner]] {{Artikelgrött|Gregoriaansch Klenner}} # [[d:Q11574]]: [[Sekunn]] {{Artikelgrött|Sekunn}} # [[d:Q12143]]: [[Tietzoon]] {{Artikelgrött|Tietzoon}} </div> == Natuurwetenschop (257) == === Algemeen === <div style="column-width:20em; column-count:4; max-width: 85em"> # [[d:Q7860]]: [[Natuur]] {{Artikelgrött|Natuur}} # [[d:Q336]]: [[Wetenschop]] {{Artikelgrött|Wetenschop}} </div> === Astronomie (22) === <div style="column-width:20em; column-count:4; max-width: 85em"> # [[d:Q333]]: [[Astronomie]] {{Artikelgrött|Astronomie}} # [[d:Q3863]]: [[Asteroid]] {{Artikelgrött|Asteroid}} # [[d:Q318]]: [[Galaxie]] {{Artikelgrött|Galaxie}} # [[d:Q3559]]: [[Komeet]] {{Artikelgrött|Komeet}} # [[d:Q321]]: [[Melkstraat]] {{Artikelgrött|Melkstraat}} # [[d:Q405]]: [[Maand (Eer)]] {{Artikelgrött|Maand (Eer)}} # [[d:Q323]]: [[Oorknall]] {{Artikelgrött|Oorknall}} # [[d:Q523]]: [[Steern (Astronomie)]] {{Artikelgrött|Steern (Astronomie)}} # [[d:Q544]]: [[Sünnsystem]] {{Artikelgrött|Sünnsystem}} # [[d:Q525]]: [[Sünn]] {{Artikelgrött|Sünn}} # [[d:Q5916]]: [[Ruumfohrt]] {{Artikelgrött|Ruumfohrt}} # [[d:Q589]]: [[Swart Lock]] {{Artikelgrött|Swart Lock}} # [[d:Q1]]: [[Universum]] {{Artikelgrött|Universum}} # [[d:Q2]]: [[Eer]] {{Artikelgrött|Eer}} # [[d:Q319]]: [[Jupiter (Planet)]] {{Artikelgrött|Jupiter (Planet)}} # [[d:Q111]]: [[Mars (Planet)]] {{Artikelgrött|Mars (Planet)}} # [[d:Q308]]: [[Merkur (Planet)]] {{Artikelgrött|Merkur (Planet)}} # [[d:Q332]]: [[Neptun (Planet)]] {{Artikelgrött|Neptun (Planet)}} # [[d:Q193]]: [[Saturn (Planet)]] 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!! width = 50 | Mediaan !! width = 50 |Nich daar<br>(0k) !! width=50| Stubbens [[Bild:Symbol stub class.svg|12px]]<br>(< 10k)!! width = 50| Artikels [[Bild:Symbol start class.svg|12px]]<br>(10-30k) !! width = 50 | Lange Art. [[Bild:Symbol plain green.svg|12px]] <br>(> 30k)!! width = 50| Punktestand !! width = 50 | Wassdoom !! width = 50 | Rang<br/>(Wassdoom) !! width = 50 | Born |- |Dez. 2025 |72 | 8.742 | 3.594 | 12 | 766 | 157 | 65 |style = "background: #28ae80\; color:#000000"| 21.99 | +0.78 | 1. |[https://meta.wikimedia.org/w/index.php?title=List_of_Wikipedias_by_sample_of_articles&oldid=29753600] |- |Nov. 2025 |72 | 8.352 | 3.142 | 16 | 779 | 143 | 62 |style = "background: #28ae80\; color:#000000"| 21.21 | +1.13 | 2. | [https://meta.wikimedia.org/w/index.php?title=List_of_Wikipedias_by_sample_of_articles&oldid=29574361] |- |Okt. 2025 |76 | 7,875 | 2,935 | 23 | 797 | 122 | 58 |style = "background: #28ae80\; color:#000000"| 20.08 | +0.24 |10. |[https://meta.wikimedia.org/w/index.php?title=List_of_Wikipedias_by_sample_of_articles&oldid=29397240] |- |Sep. 2025 | 77 | 7,833 | 2,927 | 28 | 794 | 122 | 56 |style = "background: #5ec962\; color:#000000"| 19.84 | +0.00 |10 |[https://meta.wikimedia.org/w/index.php?title=List_of_Wikipedias_by_sample_of_articles&oldid=29228605] |- |Aug. 2025 | 76 | 7,823 | 2,927 | 28 | 794 | 122 | 56 |style = "background: #5ec962\; 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November]] [[1759]] in [[Marbach]] (Schwaben); † [[9. Mai]] [[1805]] in [[Weimar]]) weer een vun de gröttsten düütschen Dichters. De junge Friedrich Schiller, Söhn von den Militär-Wunddokter Johann Schiller, wurr up Befehl vun den Hertog Karl Eugen up de Militärschool schickt. Dat weer de School, de laterhen Karlsschool nöömt wurr. Unner den strengen Drill, de dar herrsch, harr he to lieden, un dat weer woll ok de Grund darför, dat he sik veel mit Freeheitsgedanken befoot, de em sien ganzet Leven lang nich mehr losleten. He schreev [[1777]] siene eersten Gedichten un fung mit de Arbeit an dat Sturm-un-Drang-Drama „De Rövers“ an. [[1782]] wurr dat Stück in [[Mannheim]] ([[Kurpalz]]), wat domals noch Utland för de Schwaben weer, upföhrt un harr groten Spood. Sien Hertog aver weer ganz un gar nich inverstahn, bestraaf em mit Arrest un verbood em, wiederhen „Kummedien“ to produzeern. Schiller verleet darum sien Schwabenland un flücht na Mannheim. Dar schreev he „Kabale un Liebe“ un fung ok al an, den Stoff för „[[Don Carlos (Schiller)|Don Carlos]]“ to bearbeiden. [[1785]] gung Schiller na [[Dresden]]. Dar wahn he up dat Goot, wat [[Christian Gottfried Körner]] höör, un nüms kunn em stören bi de Arbeit an „[[Don Carlos (Schiller)|Don Carlos]]“, dat Drama, dat [[1787]] ferdig weer un upföhrt wurr. Up den Wunsch vun siene Fründin [[Charlotte Kalb]] gung he 1787 na [[Weimar]]. Dar keem he mit [[Christoph Martin Wieland|Wieland]] un [[Johann Gottfried Herder|Herder]] un en beten later ok mit [[Johann Wolfgang von Goethe|Goethe]] tosamen. He geev sik nu veel mit histoorsche Studien af un wurr darum as Professer för Geschichte an de [[Universität Jena]] beropen. Nevenbi översett he de greekschen Dramen „Iphigenie in Aulis“ un „De Phönizierinnen“ vun [[Euripides]] un sett sik mit de [[Philosophie]] von [[Immanuel Kant|Kant]] utnanner. [[1790]] heiraad Schiller [[Charlotte Lengfeld]], de Dochter vun enen Böverjägermester. Ut de Ehe gungen twee Döchter un twee Söhns vör. Al [[1791]] wurr he krank. Wahrschienlich hannel sik dat bi de Krankheit nich um [[Tuberkulose|Lungentuberkulose]], man um en Rippenfelleitern. Dargegen geev dat domaals noch kien Middel, wat ornlich ansloog. Schiller muss sien Lehramt an de Uni in Jena upgeven, un de Familie stund ahnen Inkamen dar. To’n Glück hulp in disse Noot en Ehrengehalt vun den Prinz vun [[Sleswig-Holstein-Augustenborg]] un den däänschen Finanzminister. So kunn he tominnst de „Geschichte vun den Dartigjährigen Krieg“ to Enn bringen un ok noch vele Afhanneln, Gedichten un Stücken schrieven. Mit [[Johann Wolfgang von Goethe]] keem dat 1794 to ene enge Fründschap, tosommen verfoten se de "Xenien", in de se sik över de Literatur in ehre Tiet utleten. Gegensietig regen se sik an, so dat Goethe siene Arbeit an "Faust" wedder upnehm un annersrum gode Henwiesen för Schillers Balladen geev. De bekanntsten Balladen sünd: * Der Taucher (De Düker), * Der Ring des Polykrates (Polykrates sien Ring) * Die Kraniche des Ibykus (Ibykus sien Kraans) * Die Bürgschaft (De Börgschap) * De Glock wurr 1799 schreven. As Schiller nich mehr an dat Lehramt in Jena bunnen weer, toog he [[1799]] na Weimar, wiel he dar neger bi Goethe un bi dat Theater weer, dat all siene groten Dramen geern upföhr. To disse Stücken höört * De Wallenstein-Trilogie * De Jungfro vun Orleans * Maria Stuart * De Bruut vun Messina * Wilhelm Tell Vun enen swaren Krankheitsanfall in dat Johr [[1800]] kunn Schiller sik nich mehr richtig verhalen. [[1802]] wurr he noch adelt, un he toog in sien egen Huus in Weimar in. Wieldes he an „Demetrius“ arbeid, sturv he dar an’n 9. Mai 1805, noch kiene 46 Jahr oolt. == Warken (Utwahl) == [[Datei:Dom Carlos 1787.jpg|mini|''[[Don Karlos (Schiller)|Don Karlos]]'' (dunntomalen noch as ''Dom Karlos''), [[Titelblatt]] un [[Frontispiz]] vun de Eerstdruck , 1787]] [[Datei:Schiller, Friedrich – Kleinere prosaische Schriften vol 1, 1792 – BEIC 3285369.jpg|mini|''Kleinere prosaische Schriften. 1'' (1792)]] === Dramatsche Warken === * ''[[Die Räuber]]'' (dor binnen dat ''[[Hektorlied]]'') (1781) * ''[[Die Verschwörung des Fiesco zu Genua]]'' (1783) * ''[[Kabale und Liebe]]'' (1784) * ''[[Körners Vormittag]]'' (1787) * ''[[Der versöhnte Menschenfeind]]'' (nich fardig, 1790) * ''[[Wallenstein (Schiller)|Wallenstein]]''-Trilogie (1799) * ''[[Maria Stuart (Drama)|Maria Stuart]]'' (1800) * ''[[Die Jungfrau von Orleans (Schiller)|Die Jungfrau von Orléans]]'' (1801) * ''[[Die Braut von Messina]]'' (1803) * ''[[Wilhelm Tell (Schiller)|Wilhelm Tell]]'' (1803/04) * ''[[Die Huldigung der Künste]]'' (1804) * ''[[Demetrius (Schiller)|Demetrius]]'' (nicht fardig, 1805) === Prosa === * ''[[Eine großmütige Handlung]]'' * ''[[Der Verbrecher aus verlorener Ehre]]'' (1786) * ''[[Der Geisterseher]]'' (Fragment) * ''[[Spiel des Schicksals]]'' * ''[[Herzog von Alba bei einem Frühstück auf dem Schlosse zu Rudolstadt. Im Jahr 1547]]'' (1788) === Lyrik === * ''[[Der Venuswagen]]'' (1781) * ''Fantasie / an Laura'' (1782) * ''Das Geheimniß der Reminiszenz / an Laura'' (1782) * ''[[An die Freude]]'' (1786) * ''[[Resignation (Friedrich Schiller)|Resignation]]'' (1786) * ''[[Die Götter Griechenlandes]]'' (erste Fassung 1788, zweite Fassung 1800) * ''[[Hektors Abschied]]'' (1790) * ''[[Das verschleierte Bild zu Sais]]'' (1795) * ''[[Der Spaziergang (Schiller)|Der Spaziergang]]'' (1795) * ''[[Die Teilung der Erde]]'' (1795) * ''[[Der Taucher]]'' (1797) * ''[[Die Kraniche des Ibykus]]'' (1797) * ''[[Ritter Toggenburg]]'' (1797) * ''[[Der Handschuh]]'' (1797) * ''[[Der Gang nach dem Eisenhammer]]'' (1797) * ''[[Der Ring des Polykrates]]'' (1797) * ''[[Der Kampf mit dem Drachen]]'' (1798) * ''[[Die Bürgschaft]]'' (1798) * ''[[Das Lied von der Glocke]]'' (1799) * ''[[Nänie]]'' (1800) * ''[[Der Antritt des neuen Jahrhunderts]]'' (1800) * ''[[Das Siegesfest]]'' (1803) === Philosoophsche Schriften === * ''Philosophie der Physiologie'' (1779) * ''Über den Zusammenhang der tierischen Natur des Menschen mit seiner geistigen'' (1780) * ''Über das gegenwärtige deutsche Theater'' (1782) * ''[[Der Spaziergang unter den Linden]]'' (1782) * ''[[Der Jüngling und der Greis]]'' (1782) * ''[[Die Schaubühne als eine moralische Anstalt betrachtet]]'' (1784) * ''[[Philosophische Briefe]]'' (1786) * ''[[Über den Grund des Vergnügens an tragischen Gegenständen]]'' (1792) * '' [[Über die tragische Kunst]]'' (1792) * ''Über das Pathetische'' (1793) * ''[[Augustenburger Briefe]]'' (1793) * ''[[Über Anmut und Würde]]'' (1793) * ''[[Kallias-Briefe]]'' (1793) * ''[[Über die ästhetische Erziehung des Menschen]]'' (1795) * ''[[Über naive und sentimentalische Dichtung]]'' (1795) * ''[[Über den Dilettantismus]]'' (1799; tohoop mit Johann Wolfgang von Goethe) * ''[[Über das Erhabene]]'' (1801) === Histoorsche Warken === * ''[[Geschichte des Abfalls der vereinigten Niederlande von der spanischen Regierung]]'' (1788) * ''[[Was heißt und zu welchem Ende studiert man Universalgeschichte?]]'' (Vörlesung, op den 26.&nbsp;Mai 1789) * ''[[Geschichte des Dreißigjährigen Kriegs]]'' (1790), {{DTAW|schiller_krieg_1792}} === Översett un Ansicht Warken === * [[Euripides]]: ''[[Iphigenie in Aulis]]'' * [[Euripides]]: ''Scenen aus den [[Die Phönikerinnen]]'' * [[William Shakespeare]]: ''[[Macbeth (Shakespeare)|Macbeth]]'' (1800) * ''[[Turandot (Schiller)|Turandot]]'' (na [[Carlo Gozzi]], 1801) * ''[[Der Neffe als Onkel]]'' (Lustspeel na [[Louis-Benoît Picard]], 1803) * ''[[Der Parasit oder Die Kunst, sein Glück zu machen]]'' (Lustspeel na Louis-Benoît Picard, 1803) * [[Jean Racine|Racine]]: ''[[Phèdre]]'' (1805) * [[Denis Diderot]]: [[Jacques der Fatalist und sein Herr|Jacques le fataliste et son maître]], deelwies översett ünner de Titel: [[Merkwürdiges Beispiel einer weiblichen Rache]] (1785) === Rutgeven Tietschriften === * ''[[Wirtembergisches Repertorium]]'' (1782–1783) * ''[[Thalia (Zeitschrift)|Thalia]]'' (1784–1793) * ''[[Die Horen (Schiller)|Die Horen]]'' (1795–1797) * ''[[Musen-Almanach]]'' (1796–1800) === Op Plattdüütsch rutkamen === * ''Wilhelm Tell: Parodie in neun Bildern; free Schiller un ene Idee vun [[Robert Theen]],'' översett vun [[Wilfried Dirks]], [[Mahnke-Verlag|Mahnke]], [[Gemeen Veern|Veern]] 1991. == Weblenken == {{Commons|Friedrich Schiller}} {{DEFAULTSORT:Schiller, Johann Christoph Friedrich}} [[Kategorie:Börger von Düütschland]] [[Kategorie:Mann]] [[Kategorie:Schriever]] [[Kategorie:Dichter]] [[Kategorie:Freemüerer]] [[Kategorie:Boren 1759]] [[Kategorie:Storven 1805]] 4tgftkuxpi9hn2m33vcl0zg8au0y3mo 1067404 1067403 2026-06-01T16:38:42Z Flaverius 21322 /* Weblenken */ 1067404 wikitext text/x-wiki [[Bild:Friedrich von Schiller Coloured Drawing.png|thumb|Friedrich von Schiller]] '''Johann Christoph Friedrich Schiller''' (* [[10. November]] [[1759]] in [[Marbach]] (Schwaben); † [[9. Mai]] [[1805]] in [[Weimar]]) weer een vun de gröttsten düütschen Dichters. De junge Friedrich Schiller, Söhn von den Militär-Wunddokter Johann Schiller, wurr up Befehl vun den Hertog Karl Eugen up de Militärschool schickt. Dat weer de School, de laterhen Karlsschool nöömt wurr. Unner den strengen Drill, de dar herrsch, harr he to lieden, un dat weer woll ok de Grund darför, dat he sik veel mit Freeheitsgedanken befoot, de em sien ganzet Leven lang nich mehr losleten. He schreev [[1777]] siene eersten Gedichten un fung mit de Arbeit an dat Sturm-un-Drang-Drama „De Rövers“ an. [[1782]] wurr dat Stück in [[Mannheim]] ([[Kurpalz]]), wat domals noch Utland för de Schwaben weer, upföhrt un harr groten Spood. Sien Hertog aver weer ganz un gar nich inverstahn, bestraaf em mit Arrest un verbood em, wiederhen „Kummedien“ to produzeern. Schiller verleet darum sien Schwabenland un flücht na Mannheim. Dar schreev he „Kabale un Liebe“ un fung ok al an, den Stoff för „[[Don Carlos (Schiller)|Don Carlos]]“ to bearbeiden. [[1785]] gung Schiller na [[Dresden]]. Dar wahn he up dat Goot, wat [[Christian Gottfried Körner]] höör, un nüms kunn em stören bi de Arbeit an „[[Don Carlos (Schiller)|Don Carlos]]“, dat Drama, dat [[1787]] ferdig weer un upföhrt wurr. Up den Wunsch vun siene Fründin [[Charlotte Kalb]] gung he 1787 na [[Weimar]]. Dar keem he mit [[Christoph Martin Wieland|Wieland]] un [[Johann Gottfried Herder|Herder]] un en beten later ok mit [[Johann Wolfgang von Goethe|Goethe]] tosamen. He geev sik nu veel mit histoorsche Studien af un wurr darum as Professer för Geschichte an de [[Universität Jena]] beropen. Nevenbi översett he de greekschen Dramen „Iphigenie in Aulis“ un „De Phönizierinnen“ vun [[Euripides]] un sett sik mit de [[Philosophie]] von [[Immanuel Kant|Kant]] utnanner. [[1790]] heiraad Schiller [[Charlotte Lengfeld]], de Dochter vun enen Böverjägermester. Ut de Ehe gungen twee Döchter un twee Söhns vör. Al [[1791]] wurr he krank. Wahrschienlich hannel sik dat bi de Krankheit nich um [[Tuberkulose|Lungentuberkulose]], man um en Rippenfelleitern. Dargegen geev dat domaals noch kien Middel, wat ornlich ansloog. Schiller muss sien Lehramt an de Uni in Jena upgeven, un de Familie stund ahnen Inkamen dar. To’n Glück hulp in disse Noot en Ehrengehalt vun den Prinz vun [[Sleswig-Holstein-Augustenborg]] un den däänschen Finanzminister. So kunn he tominnst de „Geschichte vun den Dartigjährigen Krieg“ to Enn bringen un ok noch vele Afhanneln, Gedichten un Stücken schrieven. Mit [[Johann Wolfgang von Goethe]] keem dat 1794 to ene enge Fründschap, tosommen verfoten se de "Xenien", in de se sik över de Literatur in ehre Tiet utleten. Gegensietig regen se sik an, so dat Goethe siene Arbeit an "Faust" wedder upnehm un annersrum gode Henwiesen för Schillers Balladen geev. De bekanntsten Balladen sünd: * Der Taucher (De Düker), * Der Ring des Polykrates (Polykrates sien Ring) * Die Kraniche des Ibykus (Ibykus sien Kraans) * Die Bürgschaft (De Börgschap) * De Glock wurr 1799 schreven. As Schiller nich mehr an dat Lehramt in Jena bunnen weer, toog he [[1799]] na Weimar, wiel he dar neger bi Goethe un bi dat Theater weer, dat all siene groten Dramen geern upföhr. To disse Stücken höört * De Wallenstein-Trilogie * De Jungfro vun Orleans * Maria Stuart * De Bruut vun Messina * Wilhelm Tell Vun enen swaren Krankheitsanfall in dat Johr [[1800]] kunn Schiller sik nich mehr richtig verhalen. [[1802]] wurr he noch adelt, un he toog in sien egen Huus in Weimar in. Wieldes he an „Demetrius“ arbeid, sturv he dar an’n 9. Mai 1805, noch kiene 46 Jahr oolt. == Warken (Utwahl) == [[Datei:Dom Carlos 1787.jpg|mini|''[[Don Karlos (Schiller)|Don Karlos]]'' (dunntomalen noch as ''Dom Karlos''), [[Titelblatt]] un [[Frontispiz]] vun de Eerstdruck , 1787]] [[Datei:Schiller, Friedrich – Kleinere prosaische Schriften vol 1, 1792 – BEIC 3285369.jpg|mini|''Kleinere prosaische Schriften. 1'' (1792)]] === Dramatsche Warken === * ''[[Die Räuber]]'' (dor binnen dat ''[[Hektorlied]]'') (1781) * ''[[Die Verschwörung des Fiesco zu Genua]]'' (1783) * ''[[Kabale und Liebe]]'' (1784) * ''[[Körners Vormittag]]'' (1787) * ''[[Der versöhnte Menschenfeind]]'' (nich fardig, 1790) * ''[[Wallenstein (Schiller)|Wallenstein]]''-Trilogie (1799) * ''[[Maria Stuart (Drama)|Maria Stuart]]'' (1800) * ''[[Die Jungfrau von Orleans (Schiller)|Die Jungfrau von Orléans]]'' (1801) * ''[[Die Braut von Messina]]'' (1803) * ''[[Wilhelm Tell (Schiller)|Wilhelm Tell]]'' (1803/04) * ''[[Die Huldigung der Künste]]'' (1804) * ''[[Demetrius (Schiller)|Demetrius]]'' (nicht fardig, 1805) === Prosa === * ''[[Eine großmütige Handlung]]'' * ''[[Der Verbrecher aus verlorener Ehre]]'' (1786) * ''[[Der Geisterseher]]'' (Fragment) * ''[[Spiel des Schicksals]]'' * ''[[Herzog von Alba bei einem Frühstück auf dem Schlosse zu Rudolstadt. Im Jahr 1547]]'' (1788) === Lyrik === * ''[[Der Venuswagen]]'' (1781) * ''Fantasie / an Laura'' (1782) * ''Das Geheimniß der Reminiszenz / an Laura'' (1782) * ''[[An die Freude]]'' (1786) * ''[[Resignation (Friedrich Schiller)|Resignation]]'' (1786) * ''[[Die Götter Griechenlandes]]'' (erste Fassung 1788, zweite Fassung 1800) * ''[[Hektors Abschied]]'' (1790) * ''[[Das verschleierte Bild zu Sais]]'' (1795) * ''[[Der Spaziergang (Schiller)|Der Spaziergang]]'' (1795) * ''[[Die Teilung der Erde]]'' (1795) * ''[[Der Taucher]]'' (1797) * ''[[Die Kraniche des Ibykus]]'' (1797) * ''[[Ritter Toggenburg]]'' (1797) * ''[[Der Handschuh]]'' (1797) * ''[[Der Gang nach dem Eisenhammer]]'' (1797) * ''[[Der Ring des Polykrates]]'' (1797) * ''[[Der Kampf mit dem Drachen]]'' (1798) * ''[[Die Bürgschaft]]'' (1798) * ''[[Das Lied von der Glocke]]'' (1799) * ''[[Nänie]]'' (1800) * ''[[Der Antritt des neuen Jahrhunderts]]'' (1800) * ''[[Das Siegesfest]]'' (1803) === Philosoophsche Schriften === * ''Philosophie der Physiologie'' (1779) * ''Über den Zusammenhang der tierischen Natur des Menschen mit seiner geistigen'' (1780) * ''Über das gegenwärtige deutsche Theater'' (1782) * ''[[Der Spaziergang unter den Linden]]'' (1782) * ''[[Der Jüngling und der Greis]]'' (1782) * ''[[Die Schaubühne als eine moralische Anstalt betrachtet]]'' (1784) * ''[[Philosophische Briefe]]'' (1786) * ''[[Über den Grund des Vergnügens an tragischen Gegenständen]]'' (1792) * '' [[Über die tragische Kunst]]'' (1792) * ''Über das Pathetische'' (1793) * ''[[Augustenburger Briefe]]'' (1793) * ''[[Über Anmut und Würde]]'' (1793) * ''[[Kallias-Briefe]]'' (1793) * ''[[Über die ästhetische Erziehung des Menschen]]'' (1795) * ''[[Über naive und sentimentalische Dichtung]]'' (1795) * ''[[Über den Dilettantismus]]'' (1799; tohoop mit Johann Wolfgang von Goethe) * ''[[Über das Erhabene]]'' (1801) === Histoorsche Warken === * ''[[Geschichte des Abfalls der vereinigten Niederlande von der spanischen Regierung]]'' (1788) * ''[[Was heißt und zu welchem Ende studiert man Universalgeschichte?]]'' (Vörlesung, op den 26.&nbsp;Mai 1789) * ''[[Geschichte des Dreißigjährigen Kriegs]]'' (1790), {{DTAW|schiller_krieg_1792}} === Översett un Ansicht Warken === * [[Euripides]]: ''[[Iphigenie in Aulis]]'' * [[Euripides]]: ''Scenen aus den [[Die Phönikerinnen]]'' * [[William Shakespeare]]: ''[[Macbeth (Shakespeare)|Macbeth]]'' (1800) * ''[[Turandot (Schiller)|Turandot]]'' (na [[Carlo Gozzi]], 1801) * ''[[Der Neffe als Onkel]]'' (Lustspeel na [[Louis-Benoît Picard]], 1803) * ''[[Der Parasit oder Die Kunst, sein Glück zu machen]]'' (Lustspeel na Louis-Benoît Picard, 1803) * [[Jean Racine|Racine]]: ''[[Phèdre]]'' (1805) * [[Denis Diderot]]: [[Jacques der Fatalist und sein Herr|Jacques le fataliste et son maître]], deelwies översett ünner de Titel: [[Merkwürdiges Beispiel einer weiblichen Rache]] (1785) === Rutgeven Tietschriften === * ''[[Wirtembergisches Repertorium]]'' (1782–1783) * ''[[Thalia (Zeitschrift)|Thalia]]'' (1784–1793) * ''[[Die Horen (Schiller)|Die Horen]]'' (1795–1797) * ''[[Musen-Almanach]]'' (1796–1800) === Op Plattdüütsch rutkamen === * ''Wilhelm Tell: Parodie in neun Bildern; free Schiller un ene Idee vun [[Robert Theen]],'' översett vun [[Wilfried Dirks]], [[Mahnke-Verlag|Mahnke]], [[Gemeen Veern|Veern]] 1991. == Weblenken == {{Commons|Friedrich Schiller}} *[https://plattpartu.de/kuenst/glocke_1.html ''Dat Leed vun de Klock''], Schiller sien ''Das Lied von der Glocke'' op Plattdüütsch, op [[plattpartu]].de *[https://www.plattpartu.de/kuenst/dueker.htm ''Dei Düker'' Schiller siene Ballaad ''Der Taucher'' op Plattdüütsch, op [[plattpartu]].de {{DEFAULTSORT:Schiller, Johann Christoph Friedrich}} [[Kategorie:Börger von Düütschland]] [[Kategorie:Mann]] [[Kategorie:Schriever]] [[Kategorie:Dichter]] [[Kategorie:Freemüerer]] [[Kategorie:Boren 1759]] [[Kategorie:Storven 1805]] ivlyxzrtxobtght5p24ivue4p8onmfy 1067405 1067404 2026-06-01T16:38:57Z Flaverius 21322 /* Weblenken */ 1067405 wikitext text/x-wiki [[Bild:Friedrich von Schiller Coloured Drawing.png|thumb|Friedrich von Schiller]] '''Johann Christoph Friedrich Schiller''' (* [[10. November]] [[1759]] in [[Marbach]] (Schwaben); † [[9. Mai]] [[1805]] in [[Weimar]]) weer een vun de gröttsten düütschen Dichters. De junge Friedrich Schiller, Söhn von den Militär-Wunddokter Johann Schiller, wurr up Befehl vun den Hertog Karl Eugen up de Militärschool schickt. Dat weer de School, de laterhen Karlsschool nöömt wurr. Unner den strengen Drill, de dar herrsch, harr he to lieden, un dat weer woll ok de Grund darför, dat he sik veel mit Freeheitsgedanken befoot, de em sien ganzet Leven lang nich mehr losleten. He schreev [[1777]] siene eersten Gedichten un fung mit de Arbeit an dat Sturm-un-Drang-Drama „De Rövers“ an. [[1782]] wurr dat Stück in [[Mannheim]] ([[Kurpalz]]), wat domals noch Utland för de Schwaben weer, upföhrt un harr groten Spood. Sien Hertog aver weer ganz un gar nich inverstahn, bestraaf em mit Arrest un verbood em, wiederhen „Kummedien“ to produzeern. Schiller verleet darum sien Schwabenland un flücht na Mannheim. Dar schreev he „Kabale un Liebe“ un fung ok al an, den Stoff för „[[Don Carlos (Schiller)|Don Carlos]]“ to bearbeiden. [[1785]] gung Schiller na [[Dresden]]. Dar wahn he up dat Goot, wat [[Christian Gottfried Körner]] höör, un nüms kunn em stören bi de Arbeit an „[[Don Carlos (Schiller)|Don Carlos]]“, dat Drama, dat [[1787]] ferdig weer un upföhrt wurr. Up den Wunsch vun siene Fründin [[Charlotte Kalb]] gung he 1787 na [[Weimar]]. Dar keem he mit [[Christoph Martin Wieland|Wieland]] un [[Johann Gottfried Herder|Herder]] un en beten later ok mit [[Johann Wolfgang von Goethe|Goethe]] tosamen. He geev sik nu veel mit histoorsche Studien af un wurr darum as Professer för Geschichte an de [[Universität Jena]] beropen. Nevenbi översett he de greekschen Dramen „Iphigenie in Aulis“ un „De Phönizierinnen“ vun [[Euripides]] un sett sik mit de [[Philosophie]] von [[Immanuel Kant|Kant]] utnanner. [[1790]] heiraad Schiller [[Charlotte Lengfeld]], de Dochter vun enen Böverjägermester. Ut de Ehe gungen twee Döchter un twee Söhns vör. Al [[1791]] wurr he krank. Wahrschienlich hannel sik dat bi de Krankheit nich um [[Tuberkulose|Lungentuberkulose]], man um en Rippenfelleitern. Dargegen geev dat domaals noch kien Middel, wat ornlich ansloog. Schiller muss sien Lehramt an de Uni in Jena upgeven, un de Familie stund ahnen Inkamen dar. To’n Glück hulp in disse Noot en Ehrengehalt vun den Prinz vun [[Sleswig-Holstein-Augustenborg]] un den däänschen Finanzminister. So kunn he tominnst de „Geschichte vun den Dartigjährigen Krieg“ to Enn bringen un ok noch vele Afhanneln, Gedichten un Stücken schrieven. Mit [[Johann Wolfgang von Goethe]] keem dat 1794 to ene enge Fründschap, tosommen verfoten se de "Xenien", in de se sik över de Literatur in ehre Tiet utleten. Gegensietig regen se sik an, so dat Goethe siene Arbeit an "Faust" wedder upnehm un annersrum gode Henwiesen för Schillers Balladen geev. De bekanntsten Balladen sünd: * Der Taucher (De Düker), * Der Ring des Polykrates (Polykrates sien Ring) * Die Kraniche des Ibykus (Ibykus sien Kraans) * Die Bürgschaft (De Börgschap) * De Glock wurr 1799 schreven. As Schiller nich mehr an dat Lehramt in Jena bunnen weer, toog he [[1799]] na Weimar, wiel he dar neger bi Goethe un bi dat Theater weer, dat all siene groten Dramen geern upföhr. To disse Stücken höört * De Wallenstein-Trilogie * De Jungfro vun Orleans * Maria Stuart * De Bruut vun Messina * Wilhelm Tell Vun enen swaren Krankheitsanfall in dat Johr [[1800]] kunn Schiller sik nich mehr richtig verhalen. [[1802]] wurr he noch adelt, un he toog in sien egen Huus in Weimar in. Wieldes he an „Demetrius“ arbeid, sturv he dar an’n 9. Mai 1805, noch kiene 46 Jahr oolt. == Warken (Utwahl) == [[Datei:Dom Carlos 1787.jpg|mini|''[[Don Karlos (Schiller)|Don Karlos]]'' (dunntomalen noch as ''Dom Karlos''), [[Titelblatt]] un [[Frontispiz]] vun de Eerstdruck , 1787]] [[Datei:Schiller, Friedrich – Kleinere prosaische Schriften vol 1, 1792 – BEIC 3285369.jpg|mini|''Kleinere prosaische Schriften. 1'' (1792)]] === Dramatsche Warken === * ''[[Die Räuber]]'' (dor binnen dat ''[[Hektorlied]]'') (1781) * ''[[Die Verschwörung des Fiesco zu Genua]]'' (1783) * ''[[Kabale und Liebe]]'' (1784) * ''[[Körners Vormittag]]'' (1787) * ''[[Der versöhnte Menschenfeind]]'' (nich fardig, 1790) * ''[[Wallenstein (Schiller)|Wallenstein]]''-Trilogie (1799) * ''[[Maria Stuart (Drama)|Maria Stuart]]'' (1800) * ''[[Die Jungfrau von Orleans (Schiller)|Die Jungfrau von Orléans]]'' (1801) * ''[[Die Braut von Messina]]'' (1803) * ''[[Wilhelm Tell (Schiller)|Wilhelm Tell]]'' (1803/04) * ''[[Die Huldigung der Künste]]'' (1804) * ''[[Demetrius (Schiller)|Demetrius]]'' (nicht fardig, 1805) === Prosa === * ''[[Eine großmütige Handlung]]'' * ''[[Der Verbrecher aus verlorener Ehre]]'' (1786) * ''[[Der Geisterseher]]'' (Fragment) * ''[[Spiel des Schicksals]]'' * ''[[Herzog von Alba bei einem Frühstück auf dem Schlosse zu Rudolstadt. Im Jahr 1547]]'' (1788) === Lyrik === * ''[[Der Venuswagen]]'' (1781) * ''Fantasie / an Laura'' (1782) * ''Das Geheimniß der Reminiszenz / an Laura'' (1782) * ''[[An die Freude]]'' (1786) * ''[[Resignation (Friedrich Schiller)|Resignation]]'' (1786) * ''[[Die Götter Griechenlandes]]'' (erste Fassung 1788, zweite Fassung 1800) * ''[[Hektors Abschied]]'' (1790) * ''[[Das verschleierte Bild zu Sais]]'' (1795) * ''[[Der Spaziergang (Schiller)|Der Spaziergang]]'' (1795) * ''[[Die Teilung der Erde]]'' (1795) * ''[[Der Taucher]]'' (1797) * ''[[Die Kraniche des Ibykus]]'' (1797) * ''[[Ritter Toggenburg]]'' (1797) * ''[[Der Handschuh]]'' (1797) * ''[[Der Gang nach dem Eisenhammer]]'' (1797) * ''[[Der Ring des Polykrates]]'' (1797) * ''[[Der Kampf mit dem Drachen]]'' (1798) * ''[[Die Bürgschaft]]'' (1798) * ''[[Das Lied von der Glocke]]'' (1799) * ''[[Nänie]]'' (1800) * ''[[Der Antritt des neuen Jahrhunderts]]'' (1800) * ''[[Das Siegesfest]]'' (1803) === Philosoophsche Schriften === * ''Philosophie der Physiologie'' (1779) * ''Über den Zusammenhang der tierischen Natur des Menschen mit seiner geistigen'' (1780) * ''Über das gegenwärtige deutsche Theater'' (1782) * ''[[Der Spaziergang unter den Linden]]'' (1782) * ''[[Der Jüngling und der Greis]]'' (1782) * ''[[Die Schaubühne als eine moralische Anstalt betrachtet]]'' (1784) * ''[[Philosophische Briefe]]'' (1786) * ''[[Über den Grund des Vergnügens an tragischen Gegenständen]]'' (1792) * '' [[Über die tragische Kunst]]'' (1792) * ''Über das Pathetische'' (1793) * ''[[Augustenburger Briefe]]'' (1793) * ''[[Über Anmut und Würde]]'' (1793) * ''[[Kallias-Briefe]]'' (1793) * ''[[Über die ästhetische Erziehung des Menschen]]'' (1795) * ''[[Über naive und sentimentalische Dichtung]]'' (1795) * ''[[Über den Dilettantismus]]'' (1799; tohoop mit Johann Wolfgang von Goethe) * ''[[Über das Erhabene]]'' (1801) === Histoorsche Warken === * ''[[Geschichte des Abfalls der vereinigten Niederlande von der spanischen Regierung]]'' (1788) * ''[[Was heißt und zu welchem Ende studiert man Universalgeschichte?]]'' (Vörlesung, op den 26.&nbsp;Mai 1789) * ''[[Geschichte des Dreißigjährigen Kriegs]]'' (1790), {{DTAW|schiller_krieg_1792}} === Översett un Ansicht Warken === * [[Euripides]]: ''[[Iphigenie in Aulis]]'' * [[Euripides]]: ''Scenen aus den [[Die Phönikerinnen]]'' * [[William Shakespeare]]: ''[[Macbeth (Shakespeare)|Macbeth]]'' (1800) * ''[[Turandot (Schiller)|Turandot]]'' (na [[Carlo Gozzi]], 1801) * ''[[Der Neffe als Onkel]]'' (Lustspeel na [[Louis-Benoît Picard]], 1803) * ''[[Der Parasit oder Die Kunst, sein Glück zu machen]]'' (Lustspeel na Louis-Benoît Picard, 1803) * [[Jean Racine|Racine]]: ''[[Phèdre]]'' (1805) * [[Denis Diderot]]: [[Jacques der Fatalist und sein Herr|Jacques le fataliste et son maître]], deelwies översett ünner de Titel: [[Merkwürdiges Beispiel einer weiblichen Rache]] (1785) === Rutgeven Tietschriften === * ''[[Wirtembergisches Repertorium]]'' (1782–1783) * ''[[Thalia (Zeitschrift)|Thalia]]'' (1784–1793) * ''[[Die Horen (Schiller)|Die Horen]]'' (1795–1797) * ''[[Musen-Almanach]]'' (1796–1800) === Op Plattdüütsch rutkamen === * ''Wilhelm Tell: Parodie in neun Bildern; free Schiller un ene Idee vun [[Robert Theen]],'' översett vun [[Wilfried Dirks]], [[Mahnke-Verlag|Mahnke]], [[Gemeen Veern|Veern]] 1991. == Weblenken == {{Commons|Friedrich Schiller}} *[https://plattpartu.de/kuenst/glocke_1.html ''Dat Leed vun de Klock''], Schiller sien ''Das Lied von der Glocke'' op Plattdüütsch, op [[plattpartu]].de *[https://www.plattpartu.de/kuenst/dueker.htm ''Dei Düker''] Schiller siene Ballaad ''Der Taucher'' op Plattdüütsch, op [[plattpartu]].de {{DEFAULTSORT:Schiller, Johann Christoph Friedrich}} [[Kategorie:Börger von Düütschland]] [[Kategorie:Mann]] [[Kategorie:Schriever]] [[Kategorie:Dichter]] [[Kategorie:Freemüerer]] [[Kategorie:Boren 1759]] [[Kategorie:Storven 1805]] 3vysu9ehawbinzxgktwpqj5a733jam8 1067407 1067405 2026-06-01T16:42:23Z Flaverius 21322 Flaverius verschob die Seite [[Friedrich von Schiller]] nach [[Friedrich Schiller]] und überschrieb dabei eine Weiterleitung 1067405 wikitext text/x-wiki [[Bild:Friedrich von Schiller Coloured Drawing.png|thumb|Friedrich von Schiller]] '''Johann Christoph Friedrich Schiller''' (* [[10. November]] [[1759]] in [[Marbach]] (Schwaben); † [[9. Mai]] [[1805]] in [[Weimar]]) weer een vun de gröttsten düütschen Dichters. De junge Friedrich Schiller, Söhn von den Militär-Wunddokter Johann Schiller, wurr up Befehl vun den Hertog Karl Eugen up de Militärschool schickt. Dat weer de School, de laterhen Karlsschool nöömt wurr. Unner den strengen Drill, de dar herrsch, harr he to lieden, un dat weer woll ok de Grund darför, dat he sik veel mit Freeheitsgedanken befoot, de em sien ganzet Leven lang nich mehr losleten. He schreev [[1777]] siene eersten Gedichten un fung mit de Arbeit an dat Sturm-un-Drang-Drama „De Rövers“ an. [[1782]] wurr dat Stück in [[Mannheim]] ([[Kurpalz]]), wat domals noch Utland för de Schwaben weer, upföhrt un harr groten Spood. Sien Hertog aver weer ganz un gar nich inverstahn, bestraaf em mit Arrest un verbood em, wiederhen „Kummedien“ to produzeern. Schiller verleet darum sien Schwabenland un flücht na Mannheim. Dar schreev he „Kabale un Liebe“ un fung ok al an, den Stoff för „[[Don Carlos (Schiller)|Don Carlos]]“ to bearbeiden. [[1785]] gung Schiller na [[Dresden]]. Dar wahn he up dat Goot, wat [[Christian Gottfried Körner]] höör, un nüms kunn em stören bi de Arbeit an „[[Don Carlos (Schiller)|Don Carlos]]“, dat Drama, dat [[1787]] ferdig weer un upföhrt wurr. Up den Wunsch vun siene Fründin [[Charlotte Kalb]] gung he 1787 na [[Weimar]]. Dar keem he mit [[Christoph Martin Wieland|Wieland]] un [[Johann Gottfried Herder|Herder]] un en beten later ok mit [[Johann Wolfgang von Goethe|Goethe]] tosamen. He geev sik nu veel mit histoorsche Studien af un wurr darum as Professer för Geschichte an de [[Universität Jena]] beropen. Nevenbi översett he de greekschen Dramen „Iphigenie in Aulis“ un „De Phönizierinnen“ vun [[Euripides]] un sett sik mit de [[Philosophie]] von [[Immanuel Kant|Kant]] utnanner. [[1790]] heiraad Schiller [[Charlotte Lengfeld]], de Dochter vun enen Böverjägermester. Ut de Ehe gungen twee Döchter un twee Söhns vör. Al [[1791]] wurr he krank. Wahrschienlich hannel sik dat bi de Krankheit nich um [[Tuberkulose|Lungentuberkulose]], man um en Rippenfelleitern. Dargegen geev dat domaals noch kien Middel, wat ornlich ansloog. Schiller muss sien Lehramt an de Uni in Jena upgeven, un de Familie stund ahnen Inkamen dar. To’n Glück hulp in disse Noot en Ehrengehalt vun den Prinz vun [[Sleswig-Holstein-Augustenborg]] un den däänschen Finanzminister. So kunn he tominnst de „Geschichte vun den Dartigjährigen Krieg“ to Enn bringen un ok noch vele Afhanneln, Gedichten un Stücken schrieven. Mit [[Johann Wolfgang von Goethe]] keem dat 1794 to ene enge Fründschap, tosommen verfoten se de "Xenien", in de se sik över de Literatur in ehre Tiet utleten. Gegensietig regen se sik an, so dat Goethe siene Arbeit an "Faust" wedder upnehm un annersrum gode Henwiesen för Schillers Balladen geev. De bekanntsten Balladen sünd: * Der Taucher (De Düker), * Der Ring des Polykrates (Polykrates sien Ring) * Die Kraniche des Ibykus (Ibykus sien Kraans) * Die Bürgschaft (De Börgschap) * De Glock wurr 1799 schreven. As Schiller nich mehr an dat Lehramt in Jena bunnen weer, toog he [[1799]] na Weimar, wiel he dar neger bi Goethe un bi dat Theater weer, dat all siene groten Dramen geern upföhr. To disse Stücken höört * De Wallenstein-Trilogie * De Jungfro vun Orleans * Maria Stuart * De Bruut vun Messina * Wilhelm Tell Vun enen swaren Krankheitsanfall in dat Johr [[1800]] kunn Schiller sik nich mehr richtig verhalen. [[1802]] wurr he noch adelt, un he toog in sien egen Huus in Weimar in. Wieldes he an „Demetrius“ arbeid, sturv he dar an’n 9. Mai 1805, noch kiene 46 Jahr oolt. == Warken (Utwahl) == [[Datei:Dom Carlos 1787.jpg|mini|''[[Don Karlos (Schiller)|Don Karlos]]'' (dunntomalen noch as ''Dom Karlos''), [[Titelblatt]] un [[Frontispiz]] vun de Eerstdruck , 1787]] [[Datei:Schiller, Friedrich – Kleinere prosaische Schriften vol 1, 1792 – BEIC 3285369.jpg|mini|''Kleinere prosaische Schriften. 1'' (1792)]] === Dramatsche Warken === * ''[[Die Räuber]]'' (dor binnen dat ''[[Hektorlied]]'') (1781) * ''[[Die Verschwörung des Fiesco zu Genua]]'' (1783) * ''[[Kabale und Liebe]]'' (1784) * ''[[Körners Vormittag]]'' (1787) * ''[[Der versöhnte Menschenfeind]]'' (nich fardig, 1790) * ''[[Wallenstein (Schiller)|Wallenstein]]''-Trilogie (1799) * ''[[Maria Stuart (Drama)|Maria Stuart]]'' (1800) * ''[[Die Jungfrau von Orleans (Schiller)|Die Jungfrau von Orléans]]'' (1801) * ''[[Die Braut von Messina]]'' (1803) * ''[[Wilhelm Tell (Schiller)|Wilhelm Tell]]'' (1803/04) * ''[[Die Huldigung der Künste]]'' (1804) * ''[[Demetrius (Schiller)|Demetrius]]'' (nicht fardig, 1805) === Prosa === * ''[[Eine großmütige Handlung]]'' * ''[[Der Verbrecher aus verlorener Ehre]]'' (1786) * ''[[Der Geisterseher]]'' (Fragment) * ''[[Spiel des Schicksals]]'' * ''[[Herzog von Alba bei einem Frühstück auf dem Schlosse zu Rudolstadt. Im Jahr 1547]]'' (1788) === Lyrik === * ''[[Der Venuswagen]]'' (1781) * ''Fantasie / an Laura'' (1782) * ''Das Geheimniß der Reminiszenz / an Laura'' (1782) * ''[[An die Freude]]'' (1786) * ''[[Resignation (Friedrich Schiller)|Resignation]]'' (1786) * ''[[Die Götter Griechenlandes]]'' (erste Fassung 1788, zweite Fassung 1800) * ''[[Hektors Abschied]]'' (1790) * ''[[Das verschleierte Bild zu Sais]]'' (1795) * ''[[Der Spaziergang (Schiller)|Der Spaziergang]]'' (1795) * ''[[Die Teilung der Erde]]'' (1795) * ''[[Der Taucher]]'' (1797) * ''[[Die Kraniche des Ibykus]]'' (1797) * ''[[Ritter Toggenburg]]'' (1797) * ''[[Der Handschuh]]'' (1797) * ''[[Der Gang nach dem Eisenhammer]]'' (1797) * ''[[Der Ring des Polykrates]]'' (1797) * ''[[Der Kampf mit dem Drachen]]'' (1798) * ''[[Die Bürgschaft]]'' (1798) * ''[[Das Lied von der Glocke]]'' (1799) * ''[[Nänie]]'' (1800) * ''[[Der Antritt des neuen Jahrhunderts]]'' (1800) * ''[[Das Siegesfest]]'' (1803) === Philosoophsche Schriften === * ''Philosophie der Physiologie'' (1779) * ''Über den Zusammenhang der tierischen Natur des Menschen mit seiner geistigen'' (1780) * ''Über das gegenwärtige deutsche Theater'' (1782) * ''[[Der Spaziergang unter den Linden]]'' (1782) * ''[[Der Jüngling und der Greis]]'' (1782) * ''[[Die Schaubühne als eine moralische Anstalt betrachtet]]'' (1784) * ''[[Philosophische Briefe]]'' (1786) * ''[[Über den Grund des Vergnügens an tragischen Gegenständen]]'' (1792) * '' [[Über die tragische Kunst]]'' (1792) * ''Über das Pathetische'' (1793) * ''[[Augustenburger Briefe]]'' (1793) * ''[[Über Anmut und Würde]]'' (1793) * ''[[Kallias-Briefe]]'' (1793) * ''[[Über die ästhetische Erziehung des Menschen]]'' (1795) * ''[[Über naive und sentimentalische Dichtung]]'' (1795) * ''[[Über den Dilettantismus]]'' (1799; tohoop mit Johann Wolfgang von Goethe) * ''[[Über das Erhabene]]'' (1801) === Histoorsche Warken === * ''[[Geschichte des Abfalls der vereinigten Niederlande von der spanischen Regierung]]'' (1788) * ''[[Was heißt und zu welchem Ende studiert man Universalgeschichte?]]'' (Vörlesung, op den 26.&nbsp;Mai 1789) * ''[[Geschichte des Dreißigjährigen Kriegs]]'' (1790), {{DTAW|schiller_krieg_1792}} === Översett un Ansicht Warken === * [[Euripides]]: ''[[Iphigenie in Aulis]]'' * [[Euripides]]: ''Scenen aus den [[Die Phönikerinnen]]'' * [[William Shakespeare]]: ''[[Macbeth (Shakespeare)|Macbeth]]'' (1800) * ''[[Turandot (Schiller)|Turandot]]'' (na [[Carlo Gozzi]], 1801) * ''[[Der Neffe als Onkel]]'' (Lustspeel na [[Louis-Benoît Picard]], 1803) * ''[[Der Parasit oder Die Kunst, sein Glück zu machen]]'' (Lustspeel na Louis-Benoît Picard, 1803) * [[Jean Racine|Racine]]: ''[[Phèdre]]'' (1805) * [[Denis Diderot]]: [[Jacques der Fatalist und sein Herr|Jacques le fataliste et son maître]], deelwies översett ünner de Titel: [[Merkwürdiges Beispiel einer weiblichen Rache]] (1785) === Rutgeven Tietschriften === * ''[[Wirtembergisches Repertorium]]'' (1782–1783) * ''[[Thalia (Zeitschrift)|Thalia]]'' (1784–1793) * ''[[Die Horen (Schiller)|Die Horen]]'' (1795–1797) * ''[[Musen-Almanach]]'' (1796–1800) === Op Plattdüütsch rutkamen === * ''Wilhelm Tell: Parodie in neun Bildern; free Schiller un ene Idee vun [[Robert Theen]],'' översett vun [[Wilfried Dirks]], [[Mahnke-Verlag|Mahnke]], [[Gemeen Veern|Veern]] 1991. == Weblenken == {{Commons|Friedrich Schiller}} *[https://plattpartu.de/kuenst/glocke_1.html ''Dat Leed vun de Klock''], Schiller sien ''Das Lied von der Glocke'' op Plattdüütsch, op [[plattpartu]].de *[https://www.plattpartu.de/kuenst/dueker.htm ''Dei Düker''] Schiller siene Ballaad ''Der Taucher'' op Plattdüütsch, op [[plattpartu]].de {{DEFAULTSORT:Schiller, Johann Christoph Friedrich}} [[Kategorie:Börger von Düütschland]] [[Kategorie:Mann]] [[Kategorie:Schriever]] [[Kategorie:Dichter]] [[Kategorie:Freemüerer]] [[Kategorie:Boren 1759]] [[Kategorie:Storven 1805]] 3vysu9ehawbinzxgktwpqj5a733jam8 Georges Pompidou 0 18153 1067426 996960 2026-06-02T10:31:34Z Eastfrisian2 58044 1067426 wikitext text/x-wiki [[Bild:Georges Pompidou - Bundesarchiv B 145 Bild-F020538-0006.jpg|thumb|265px]] [[Bild:Nixon-Pompidou.JPG|thumb|right|Georges Pompidou (rechts) tohoop mit [[Richard Nixon]] (1973)]] '''Georges Jean Raymond Pompidou''' [{{IPA|ʒɔʀʒ pɔ̃piˈdu}}] (* [[5. Juli]] [[1911]] in [[Montboudif]], [[Cantal (Département)|Cantal]], † [[2. April]] [[1974]] in [[Paris]]) weer nah [[Charles de Gaulle]] de tweete Präsident vun de V. franzöösisch Republik. He regeer van 20. Juni 1969 bit to sien Dood an 2. April 1974. == Leven == Pompidou sien Öllern weern beid Schoolmeesters. 1935 hett he in dat Fack [[Literaturwetenschap]] habiliteert un is ok Schoolmeester wurrn. Eerst weer he in [[Marseille]] un denn in [[Paris]] tätig. In de [[Tweete Weltkrieg]] is he to de Mitarbeiterstaff vun Charles de Gaulle kommen. Ok as de Gaulle in't Exil gahn is, hett he to hüm hollen un as de Gaulle weer in de Politik torüchkommen is, weer Pompidou eerst Kabinettschef un van 1962 bit 1968 Premierminister vun [[Frankriek]]. Nahdem de Gaulle denn torüchtreden is, wurr Pompidou sien Nahfolger. To'n Ennen hett Pompidou an [[Morbus Waldenström]] leden, een besünners Oort vun Krebserkrankung. Sien Nahfolger wurr denn [[Valéry Giscard d’Estaing]]. == Weblinks == {{Commons}} * [https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&query=118792792 DNB-Katalog] * [https://www.spiegel.de/thema/georges_pompidou/ Dossier to Georges Pompidou] vun [[Spiegel Online]] * [https://www.srf.ch/audio/zeitblende/georges-pompidou-gaullist-humanist-und-kunstfoerderer?id=11525371 ''Georges Pompidou – Gaullist, Humanist und Kunstförderer''] In: ''Zeitblende'' vun ''[[Schweizer Radio und Fernsehen]]'' van'n 6. April 2019 (Audio) {{DEFAULTSORT:Pompidou, Georges}} [[Kategorie:Mann]] [[Kategorie:Politiker (Frankriek)]] [[Kategorie:Börger von Frankriek]] [[Kategorie:Boren 1911]] [[Kategorie:Storven 1974]] f9ftyzdpk8jr0g6rqymtzhgdmxrq2a4 Henrietta Swan Leavitt 0 18738 1067427 980683 2026-06-02T10:36:25Z Eastfrisian2 58044 + Bild 1067427 wikitext text/x-wiki [[Datei:Henrietta Swan Leavitt.jpg|mini|Henrietta Swan Leavitt]] '''Henrietta Swan Leavitt''' (* [[4. Juli]] [[1868]] in [[Lancaster (Massachusetts)|Lancaster]], [[Massachusetts]]; † [[12. Dezember]] [[1921]] in [[Cambridge (Massachusetts)|Cambridge]], Massachusetts), weer en US-amerikaansch [[Astronom]]in. 1902 wurr se Assistentin an dat Observatorium vun dat [[Harvard College]]. Later henn övernehm se de Leeden vun de Abteilung för photographisch Photometrie. in [[Arequipa]] in Peru hett se de beid [[Magellansche Wulk|Magellanschen Wulken]] beobacht. Meest hett se sück mit Veränderlichen, besünner mit de [[Cepheiden]], beschäftigt. 1912 hett se de Perioden-Helligkeets-Beziehung opdeckt. == Born == * Bertelsmann Lexikon Astronomie, 1993, ISBN 3-570-01612-9 {{DEFAULTSORT:Leavitt, Henrietta Swan}} [[Kategorie:Fru]] [[Kategorie:Astronom]] [[Kategorie:Boren 1868]] [[Kategorie:Storven 1921]] [[Kategorie:Börger von de USA]] 9xvuny9u1hso6oq2s9vs8x4p53xjyag Heinrich Schmidt-Barrien 0 18920 1067366 1062341 2026-06-01T14:52:34Z Flaverius 21322 1067366 wikitext text/x-wiki '''Heinrich Schmidt-Barrien''', an un for sik ''Heinrich Adolf Schmidt'' (* [[19. Januar]] [[1902]] in [[Uthleer]]/[[Landkreis Cuxhoben]]; † [[9. Dezember]] [[1996]] in [[Lelendaal]] bi [[Bremen]]) weer en düütschen un plattdüütschen Schriever.<ref>{{Internetquelle |autor=Thomas Gebel |url=https://taz.de/Plattdeutsch-in-New-York/!1129983/ |titel=„Plattdeutsch in New York“ |werk=taz |datum=2002-01-21 |abruf=2026-04-12 |sprache=de}}</ref> ==Leven== Schmidt-Barrien weer de Söhn vun en [[Protestantismus|protestantschen]] [[Paster]]. He hett de [[Volksschool]] in [[Hamelwörden]] besöcht un is denn up de [[Realschool]] na [[Freeborg/Elv]] gahn. Dornah besöch he vun [[1913]] bit [[1920]] en [[Humanistisch Gymnasium]] in [[Bremen]]. In düsse Tiet stünn sien Öllerhuus in [[Barrien]] bi [[Syke]]. Dor hett he sik sien Binaam na utsöcht un hett sik later Schmidt ''Barrien'' nömmt. In Bremen güng he vun 1920 bit [[1921]] up en Koopmannsschool. Vun 1921 bit [[1923]] lehr he up [[Groot- un Butenhannel]]. As he dor fardig mit weer, güng he na [[Waldenburg]] in [[Slesien]] un arbeit dor as koopmännsch Anstellten. In [[Breslau]] stünn he vun [[1926]] bit [[1929]] en [[Bökerladen]] vör. Vun [[1932]] af an weer he bi de Bremer [[Böttcherstraat|Böttcherstraten]] mit bi. He weer dor as Kulturbaas instellt. In'n [[Tweete Weltkrieg|Tweeten Weltkrieg]] weer he vun [[1941]] af an bit [[1945]] Suldat an de [[Oostfront]] un in [[Norwegen]]. Na den Krieg is he vun 1945 af an [[Free Schriever]] bi Bremen ween. Bi de [[Plattdüütsche Speeldeel]] hett he as Stückeschriever mitmaakt. [[1996]] is he mit 94 Johren storven. Vun dat Johr [[2000]] af an warrt to sien Ehren jedet Johr de [[Heinrich-Schmidt-Barrien-Pries]] verdeelt. ==Siene Kunst== Schmidt-Barrien hett up [[Plattdüütsch|Platt]] un [[Hoochdüütsche Spraak|Hooch]] schreven. He hett [[Roman|Romaans]] schreven, man ok [[Vertellen]], [[Theaterstück]]en un [[Höörspeel|Höörspelen]]. Al an dat Enn vun de 1960er Johren hett Schmidt-Barrien bi de ''[[Niederdeutsche Stimmen]]'' vörleest. Dat weer en Reeg vun [[Platt (Musik)|Platten]], wo de Warken vun wichtige plattdüütsche Schrievers ut de dore Tiet upnahmen wurrn sünd. He lees dor ''Wapen för'n Kaptein'', ''Wenn de Roland singt'' un de [[Döntje]]s vun ''Jann Kiewitt''. == Wo he mit ehrt un uttekent is == * 1954 [[Literaturpries vun de Stadt Bremen]] * 1960 [[Hans-Böttcher-Pries]], Hörspeelpries vun de Hamborger [[Stiftung FVS]] * 1965 inlaadt as Ehrengast in de [[Villa Massimo]] na [[Rom]] * 1969 [[Fritz-Reuter-Pries (Hamborg)|Fritz-Reuter-Pries]] * 1972 [[Medaille för Kunst un Wetenschop]] vun de Free un Hansestadt Bremen * 1980 [[Nicolas Born-Pries]] (Twieg: Künstlerstipendien un Kunstpries vun dat Land Neddersassen för Literatuur) * 1982 [[Bundsverdeenstkrüüz]] * 1990 [[Kulturpries vun den Landkreis Deefholt]] == Warken == === in Hochdüütsch === * ''Ihr Kleinmütigen'', Berlin 1943, 3., överarbeit' Uplaag, Bremen 1995, 271 S.; ISBN 3-929902-64-8 * ''Der Mann ohne Gesicht'', Gütersloh 1949 * ''Tanzgeschichten'', Gütersloh 1950 * ''Geschichten aus der Bibel'', Göttingen 1952 * ''Und der Herr sprach'', Göttingen 1957 * ''Und bauen den Bienen ein Haus'', Hamborg 1958 * ''17 Tage Hurrikan'', Hamborg 1963 * ''Lessing im Walde'', Göttingen 1965 * ''Bilder aus der Grafschaft Hoya'', Syke/Hoya 1967 * ''Im Geiste Findorffs'', Worpswede 1967 * ''Geliebte Biene'', Göttingen 1968 * ''40 Jahre Niederdeutsches Theater Bremen'', Bremen 1968 * ''Parks und Anlagen einer Hansestadt'', Oldenborg 1970 (zusammen mit Klaus Rohmeyer) * ''Land um Bremen'', Bremen 1975 (zusammen mit Klaus Rohmeyer) * ''Werke'', Bremen ** 1. ''Hochdeutsches'', 1975 ** 2. ''Ihr Kleinmütigen'', 1975 ** 3. ''In Platt vertellt'', 1975 ** 4. ''Speel in Platt'', 1975 ** 5. ''Altbremen'', 1975 ** 6. ''Strandgut'', 1980 * ''Schnoor No. 6'', Bremen 1984 * ''Not oder Brot'', Heide 1987 * ''Aus dem alten Bremen'', Osterholt-Scharmbeck 1989 * ''Worpsweder Begegnungen'', Osterholt-Scharmbeck 1989 * ''Aus meinen Jungensjahren. Uthlede, Hamelwörden und [[Barrien]]. 1902-1917'', Heide 1992, 196 S. m. Abb.; ISBN 3-8042-0572-0 * ''Aus dunklen Tagen'', Bremen 1994 * ''Van Gogh im Moor'', Bremen 1996 === Up Platt === * ''Dat plattdütsche Krüppenspäl'', Veern 1934 * ''Nachtvagels'', Veern 1938 * ''Swigen un Swögen'', Hamborg 1938 * ''Inkognito, oder En Herren-Eten'', Veern 1939 * ''De Windmüller'', Bremen 1939 * ''Scheßeler Hochtied'', Veern 1939 * ''Oold-Bremen'', Bremen 1940 * ''De frömde Fro'', Hamborg-Wellingsbüddel 1952 * ''Ünner de Swööp'', Hamborg 1952 * ''Klocken von guntsiet'', Hamborg 1953 * ''De Spaßmaker'', Hamburg-Wellingsbüddel 1960 * ''De Moorkeerl'', Hamburg-Wellingsbüddel 1968 * ''De Sommerdeern'', Bremen 1977 * ''De Vagelfänger'', Heide 1990 * ''Ut de ole Tied'', Oosterholt-Scharmbeck 1991 * ''Jann Kiewitt'', Lelendaal 1994 * ''Water över Weyerdamm'', Oosterholt-Scharmbeck 1995 === Rutgeven hett he === * [[Eduard Rosenhagen]]: ''Ut mien Fohrenstied'', Bremen 1939 * [[Heinrich Smidt (Schriever)|Heinrich Smidt]]: ''Bremer Kinner-Rimels'', Bremen 1941 * [[Jeremias Gotthelf]]: ''Änneli'', Göttingen 1950 * ''Keen gröter Freud'', Wulfenbüddel [u. a.] 1979 * ''Lüttje Lüe'', Husum 1981 == Literatur == * Irene Grotefend u. Wilhelm Dehlwes (Hrsg.): ''Heinrich Schmidt-Barrien. 1902 - 1996. Texte und Bilder zu Leben und Werk.'' Lelendaal 1999; ISBN 3-927723-43-6 == Weblinks == * [http://www.mahnke-verlag.de/AbisZ/Autoren/Schmidt-Barrien.htm Kort över dat Leven vun Heinrich Schmidt-Barrien] (Hoochdüütsch) * [https://plattdeutsches-tonarchiv.de/interview-heinrich-schmidt-barrien/ Heinrich Schmidt-Barrien] in de plattdüütsche Toonarchiv [[Plato (Toonarchiv)|PLATO]] == Footnoten == * {{DEFAULTSORT:Schmidt-Barrien, Heinrich}} [[Kategorie:Bremen]] [[Kategorie:Mann]] [[Kategorie:Schriever]] [[Kategorie:Plattdüütsch]] [[Kategorie:Hoochdüütsch]] [[Kategorie:Landkreis Deefholt]] [[Kategorie:Dräger vun’t Bundsverdeenstkrüüz]] [[Kategorie:Boren 1902]] [[Kategorie:Storven 1996]] [[Kategorie:Börger von Düütschland]] 0ps6xnsgg9kwmmiot1nlk3i5nx3hgjw Evelyn Waugh 0 19022 1067367 1007981 2026-06-01T14:53:12Z Flaverius 21322 1067367 wikitext text/x-wiki [[Bild:Evelynwaugh.jpeg|thumb|Evelyn Waugh, 15. Dezember 1940, Foto vun [[Carl van Vechten]]]] '''Arthur Evelyn St. John Waugh''' (* [[28. Oktober]] [[1903]] in [[London]]; † [[10. April]] [[1966]] in [[Taunton]]) weer en [[Grootbritannien|engelschen]] Schriever. == Leven un Ansichten == Evelyn Waugh sien Vadder weer Rutgever. He süms studeer in [[Oxford]] up [[Historiker]]. He schreev in jummers leifige Spraak [[Roman|Romaans]], wo dat üm [[Tietkritik]] un to'n Deel ok üm [[Satire]] bi güng. Waugh is as jungen Schriever fix goot upnahmen wurrn. He höör to de junge Upper Class in de 1920er Johren to, de dat an nix fehlen dö. Besunnern Spaaß harr he an de [[Bildkunst]] .Sien eerstet Book güng över dat Leven vun [[Dante Gabriel Rosetti]] un to siene [[Novell]] ''"Love Among the Ruins"'' hett he süms de Biller tekent. Siene eerste Eh is ut'neen broken. Wat dat för em bedüden dö, hett he [[1934]] in ''"A Handful of Dust"'' beschreven. Laterhen is he to de [[Röömsch-Kathoolsche Kark]] övergahn. Jummers mehr stünn he alleen mit sik in'e Eck. En vun siene roren Frünnen weer [[Graham Greene]]. Dat warrt seggt, he is wat afsunnerlich wurrn un wat de Politik angeiht, stünn he up de Siet vun de [[Reaktschoon (Politik)|Reaktschoon]]. He wüss nix gegen de Politik vun [[Francisco Franco|Franco]] un [[Benito Mussolini]] intowennen. De sozialen [[Reform]]en in England na den [[Tweete Weltkrieg|Tweeten Weltkrieg]] lehn he just so af, as dat [[Tweet Vatikaansch Konzil|Tweete Vatikaansche Konzil]] un sien Reformen binnen de Kathoolsche Kark an'n Anfang vun de 1960er Johren. In siene Böker weet he afsunnerlich goot Dialogen to schrieven (Dat gifft wecke över twee Sieden hen). Bavenhen hett he dat, wat en [[Swart Humor|Swarten Humor]] nömmt: In ''"Black Mischief"'' fritt de Anti-Held ut Versehn sien Deern up un ''"The Loved One"'' speelt in de Welt vun US-amerikaansche Bestatters. En ganze Reeg vun Schrievers, as [[Muriel Spark]] un [[V.S. Naipaul]], hefft sik wat bi em afkeken. Naipul wull as jungen Mann just so schrieven, as Waugh. [[Stephen Fry]] hett den [[Film (Kultur)|Film]] ''"Bright young things"'' ut Waugh sien Book ''"Vile bodies"'' maakt. De meisten Lüde lehren Waugh kennen, as vun sien Romaan ''"Brideshead Revisited"'' för en Miniserie vun dat britsche TV to'n Film maakt wurrn is. Dor weern [[Jeremy Irons]] un[[Laurence Olivier]] mit bi un över de ganze Welt hen hefft Lüde sik dat [[1982]] ankeken. Ut ''"A Handful of Dust"'' is en Film mit [[Sir Alec Guiness]] wurrn. He geev oorntlich wat up Waugh. Al fröher hett dat en Film över ''"The Loved One"'' geven. Dor weern [[Rod Steiger]] un [[John Gielgud]] mit bi. Speelbaas weer [[Tony Richardson (Speelbaas)|Tony Richardson]]. Waugh sien öllern Broder [[Alec Waugh]] is ok Schriever ween. Sien Söhn [[Auberon Waugh]] (1939-2001) weer en beetschen [[Kolumnist]]en. == Warken == Hier staht de Böker vun Waugh to lesen, so as se up Engelsch un Düütsch rutkamen sünd. Up Platt gifft dat nix vun em to lesen. * 1928 Decline and Fall (''Auf der schiefen Ebene'') * 1930 Vile Bodies (''Aber das Fleisch ist schwach'' / ''Lust und Laster'') * 1930 Labels * 1930 Remote People * 1932 Black Mischief (''Schwarzes Unheil'' / ''Die schwarze Majestät'') * 1934 A Handful of Dust (''Eine Handvoll Staub'') * 1934 Ninety-Two Days * 1935 Edmund Campion (''Edmund Campion. Jesuit und Blutzeuge'' / ''Saat im Sturm'') * 1936 Waugh in Abyssinia * 1936 Mr. Loveday's Little Outing and Other Sad Stories (Erzählungen) * 1938 Scoop (''Der Knüller'' / ''Die große Meldung'') * 1939 Robbery Under Law * 1942 Put Out More Flags (''Mit Glanz und Gloria'') * 1943 Work Suspended and Other Stories (Erzählungen) * 1945 Brideshead Revisited (''[[Wiedersehen mit Brideshead]]'') * 1946 When the Going Was Good (''Als das Reisen noch schön war'') * 1947 Scott King's Modern Europe (''Ferien in Europa'') * 1947 Wine and Piece in War * 1948 The Loved One (''Tod in Hollywood'') * 1950 Helena * 1952-1961 Sword of Honour (Trilogie über den Zweiten Weltkrieg) (''Ohne Furcht und Tadel'') ** 1952 Men At Arms ** 1955 Officers and Gentlemen ** 1961 Unconditional Surrender * 1953 Love Among the Ruins. A Romance of the Near Future (''Und neues Leben blüht aus den Ruinen'') * 1957 The Ordeal of Gilbert Pinfold (''Gilbert Pinfolds Höllenfahrt'') * 1959 The Life of the Right Reverend Ronald Knox (''Ronald Knox'') * 1960 A Tourist in Africa * 1963 Basil Seal Rides Again * 1964 A Little Learning == Filmen == Hier staht de Filmen so to lesen, as de up Engelsch oder up Düütsch to sehn weern. * 1965 - Tod in Hollywood (''The Loved One'') - Speelbaas: [[Tony Richardson (Speelbaas)|Tony Richardson]] * 1967 - ''Sword of Honour'' (TV-Trilogie) * 1968 - ''Decline and Fall… of a Birdwatcher'' (Up Grundlaag vun den Romaan "Decline and Fall") * 1972 - Scoop (Fernsehserie mit 7 Delen) * 1981 - ''Brideshead Revisited'' (Fernsehserie mit 11 Delen) * 1987 - Scoop - Sensationsnachricht (''Scoop'') - Speelbaas: Gavin Millar * 1988 - Eine Handvoll Staub (''A Handful of Dust'') - Speelbaas: Charles Sturridge * 2001 - ''Sword of Honour'' * 2003 - ''Bright Young Things'' (Up Grundlaag vun den Romaan "Vile Bodies") * Ankünnigt: ''Brideshead Revisited'' (Schall 2008 rutkamen) == Böker un Schriften över Waugh == * Selina Hastings: ''Evelyn Waugh. A biography''. Sinclair-Stevenson, London 1994. ISBN 1-85619-223-7 * Douglas Lane Patey: ''The life of Evelyn Waugh. A critical biography''. Blackwell, Oxford 1998. ISBN 0-631-18933-5 * David Wykes: ''Evelyn Waugh. A literary life''. Macmillan, Basingstoke 1999. ISBN 0-333-61138-1 == Weblenken == * [http://www.abbotshill.freeserve.co.uk/home2.htm En Evelyn-Waugh-Websiet vun David Cliffe] {{DEFAULTSORT:Waugh, Evelyn}} [[Kategorie:Schriever]] [[Kategorie:Mann]] [[Kategorie:England]] [[Kategorie:Boren 1903]] [[Kategorie:Storven 1966]] [[Kategorie:Börger von Grootbritannien]] hgkrkxpkb4ku1rvxvmyg9ttk937612z Friedrich Ernst Peters 0 21182 1067386 1065526 2026-06-01T15:06:46Z Flaverius 21322 +Afsnitt Heine Steenhagen 1067386 wikitext text/x-wiki [[Datei:Fe peters schrift.jpg|mini|Friedrich Ernst Peters siene Ünnerschrift]] '''Friedrich Ernst Peters''' (* [[13. August]] [[1890]] in [[Luhnsteed]]; † [[18. Februar]] [[1962]] in [[Sleswig]]) weer en [[Düütschland|düütschen]] [[Schoolmeester]] un en grotendeels [[Düütsche Spraak|hoogdüütschen]], deelwies man ok [[plattdüütsch]]en [[Schriever]]. He wurr lange Tied in [[Sleswig-Holsteen]] as Lektür in de School leest. Ok wenn he an un för sik meist op hoogdütsch schreev, is he vundaag besünners för sienen plattdüütschen Romaan, de ''[[Baasdörper Krönk]]'', de to den wichtigsten Warken in de [[Plattdüütsche Schrieveree|plattdüütsche Literatur]] tellt, bekannt.<ref name="literaturland">{{Internetquelle |url=https://www.literaturland-sh.de/autorinnen/peters-friedrich-ernst |titel=Friedrich Ernst Peters |werk=literaturland-sh.de |sprache=de |abruf=2026-04-17}}</ref> ==Leven== Peters weer dat drüdde vun veer Kind vun de [[Böttjer]]meister Claus Peters un siene Fro Marie (boren as Struwe). He wuss in dat [[Holsteen]]sche [[Luhnsteed]], vundaag in de [[Landkreis Rendsborg-Eckernföör]], op un besöch dor de Dörpschool. Sienen Heimatdörp bleev he sien Leevdag verbunnen. Över Luhnsteed, dat he mit de [[Baasdörper Krönk]] ok en literoorsch Denkmaal sett, schreev he: <blockquote>„{{lang|de|Meine Heimat ist das holsteinische Dorf Luhnstedt. Ihm bin ich so sehr verbunden, dass noch heute meine Träume zum Aufbau ihrer Landschaften immer wieder Luhnstedts Wälder und Wiesen, seine Moore und Heiden verwenden müssen}}“.<ref>Das Wesentliche meines Lebens. In: Flensburger Ganzschriften. Heft 3.</ref><br/>''Miene Heimat is dat holsteensche Dörp Luhnsteed. Mit em bün ik so dull verbunnen, dat vundaag noch de Landschoppen in miene Drööm jümmer wedder de Hölter un Wischen vun Luhnsteed, siene Moren un Heiden bruken mööt.''</blockquote> 1905 begünn Peters för söss Johren an an de [[Präparandenanstalt]] in [[Barmsteed]] un an dat [[Lehrerseminar]] in [[Uetersen]] den Beroop as [[Schoolmeester]] för de [[Volksschool]] to lehren. 1911 het he de Utbillen mit dat eerste Schoolmeesterexamen afslaten. Dorop weer he vun 1911 bet 1914 as Schoolmeester an Volksscholen in [[Immensteed (Noordfreesland)|Immensteed]], [[Schashagen|Merkendörp]] un [[Lürschau]]; ünnerbraken wurr dat dör den eenjöhrigen Militärdeenst in [[Lübeek]] (April 1912 bet März 1913). In’n September 1914 wurr he to’n Kriegsdeenst inropen, keem man al to’n Anfang vun’n [[Eerste Weltkrieg|Eersten Weltkrieg]] in franzöösch Kriegsgefangenschop un kunn eerst 1920 na Luhnsteed trüchkamen. In dat sülvige Johr free he de Schoolmeestersch Anny Warnsholdt (1892–1961), de he al 1911 in Immensteed kennlehrt harr. 1925 kregen die beiden ene Dochter. Vun 1920 bet 1922 weer Peters Hülpsschoolmeester an de Doofstummenanstalt in [[Sleswig]] (siet 1938 ''{{lang|der|Landesgehörlosenschule}}''). Dorop maak he vun 1922 bet 1923 in [[Berlin]] en Tosatzutbillen to’n Schoolmeester för doofstumme Kinner. Vun 1923 an weer he wedder in Sleswig togang, 1927 ist he to’n böversten Schoolmeester an de Doofstummenanstalt opstegen un het vun 1946 bet to sien Penschoon 1955 as Direkter vun de School arbeidt. In de Tied vun den [[Natschonalsotschalismus]] kunn Peters, ok wenn he keen Liddmaat in de [[Natschonalsozialistische Düütsche Arbeiderpartei|Natschonaalsotschalistsche Düütsche Arbeiderpartei]] weer un sik deelwies vun dat nationalsotschalistsche Gedankengood un en völksch präägt Minschenbild distanzeer, free wieder publizieren. He schreev kene Blood-un-Boden-Literatur an un för sik wurr man vun der natschonaalsotschalistsche Sied för sien deep Fiengeföhl un sien Streben na edel Kunst loovt.<ref>Lawrence D. Stokes: ''Der Eutiner Dichterkreis und der Nationalsozialismus''. [[Niemünster]] 2001, S. 390.</ref> Togliek kritiseren anner vun de natschonaalsotschalistsche Sied, dat siene Ästhetik to unkloor bleev.<ref>Lawrence D. Stokes: ''Der Eutiner Dichterkreis und der Nationalsozialismus.'' [[Niemünster]] 2001, S. 391.</ref> He weer man Liddmaat in de natschonaalsotschalistsch präägten [[Eutiner Dichterkreis]] un harr Kontakt to de natschnaalsotschalistsche Dichter [[Hermann Claudius]], de em ok ünnerstütt.<ref>Dieter Sauberzweig, Adolf Grimme: Briefe, Heidelberg 1959, S. 307.</ref> 1943 schreev Claudius för em de Wöör vörweg to de Gedichtsammlung Licht zwischen zwei Dunkeln.<ref>{{Literatur |Autor=Friedrich Ernst Peters |Titel=Licht zwischen zwei Dunkeln: Gedichte |Verlag=Deuerlich |Ort=Göttingen |Datum=1938 |Online=https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&cqlMode=true&query=idn%3D575357924 |Abruf=2026-04-19}}</ref> In de 1930er Johren schreev Peters dorto ok Gedichten un Vertellens för de kathoolsche Tiedschrift ''Das Wort in der Zeit''. Friedrich Ernst Peters bleev den 18. Februar 1962 in Sleswig dood un liggt in’t Familengrav op’n Karkhoff in [[Jevensteed]]<ref name="literaturland"/><ref>{{Literatur |Autor=Fritz Köhncke |Titel=Friedrich Ernst Peters und die Baasdörper Krönk: Zum 50. Todestag des Dichters Anmerkungen zu seinem Werk |Sammelwerk=Natur- und Landeskunde |WerkErg=Zeitschrift für Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg |Band=119. Jahrgang |Nummer=7–9 |Ort=Husum |Datum=2012 |Seiten=89–91 |Online=https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/KQKDID76BBJS5AZD3AXURNKNWBWRL54R}}</ref><ref>{{Internetquelle |autor=Bernd Philipsen |url=https://www.shz.de/lokales/schleswig/artikel/begnadeter-dichter-ueberzeugter-lehrer-40889153 |titel=Begnadeter Dichter, überzeugter Lehrer |werk=shz.de |datum=2012-12-17 |sprache=de |abruf=2026-04-18 |kommentar=hinner de Betahlschranke}}</ref> ==Wark== He schreev an un for sik hoochdüütsch, man [[1946]] harr he in't Vörwoort vun sien Roman „Die dröge Trina“ schreven, dat he allens „extra för den Leser bi dat Schrieven in't Hoochdüütsche överdragen“ harr. He schreev ok plattdüütsche Gedichten. [[1938]] keem sien plattdüütschen Text „De Arbeit gifft den Takt an“ in den [[Eutiner Almanach]] rut. [[1960]] is sien Geschicht „So kemen wi na Huus“ to'n 60. Gebortsdag vun den Schriever in de Tietschrift [[Schleswig-Holstein (Tietschrift)|Schleswig-Holstein]] rutkamen. Dor ünner stunn to lesen: „Ut dat letzt Kapitel vun'n plattdütschen Roman“. === Plattdüütsche Warken === ==== Baasdörper Krönk ==== Düsse Roman weer de „[[Baasdörper Krönk]]“. To Leevtiet hett Peters düssen Roman nich rutgahn laten. Dat [[Manuskript]] hett bi en Arvin överduert. Dat is woll versöcht wurrn, dat Wark to drucken, man keen Rutgever woll dat wagen, en plattdüütschen Roman rut to bringen un so is dor eerst mol nix vun wurrn. Man [[1974]] hett [[Ivo Braak]] dor in'n Noorddüütschen Rundfunk, in't Funkhuus [[Kiel]] ut vörleest. Dat weer en Akschoon in den Rahmen vun de [[Kieler Week]]. Sendt wurrn is dat denn an'n [[29. Januar]] [[1976]]. Dor hefft [[Wolfgang Lindow]] un [[Paulk Selk]] sik denn tohopendaan un dat denn ut de Nalatenschup rutgahn laten. Schreven hett Peters dat al in de 1930er Johren. Achter dat veerte Kapitel steiht in sien Manuskript: 2.3.32 un achter dat leste Kapitel steiht [[22. Oktober]] [[1932]]. He hett denn woll bi een Johr bruukt för den ganzen Roman. [[1975]] is dat Wark denn in [[Husum]] druckt wurrn. Een tweete Uplaag is 1986 rutkoom. ==== Heine Steenhagen wöll ju dat wiesen! ==== Den Roman ''Heine Steenhagen wöll ju dat wiesen!'' schreev Peters al [[1925]]. Rutkamen is he aver eerst ut den Nalatenschup in't Johr [[2012]]. Vertellt warrt de Geschicht vun den unehelich geborenen Heine Steenhagen, de in dat fiktive holsteensche Dörp Vollstedt opwusst un sik dör en militääsche Karriere an de Lüüd räken will, de em in sien Kinnertied verachtet un vernederd hebbt. De Roman besteiht ut en plattdüütschen Deel över Heine sien Jugend op’n Land un en hoochdüütschen Deel över sien Werdegang as Soldat. Dat Wark gellt as en besünneres Bispeel vun en twee-spraakigen Bildungsroman un gifft togliek en veelschichtig Bild vun dat dörpsche Leven un de gesellschaftlichen Verhollen in Holsteen üm 1900. == Priesen un Ehren == * 1939 Sleswig-Holsteensche Literaturpries för den Roman ''{{lang|de|Der heilsame Umweg}}'' (1938) * 1955 Universitätsmedalje vun de [[Christian-Albrechts-Universität to Kiel]] * 1955 [[Lornsen-Keed]] vun de [[Sleswig-Holsteensche Heimatbund|Sleswig-Holsteenschen Heimatbund]] * 1956 [[Verdeenstorden vun de Bundsrepublik]] * 1990 To’n hunnertsten Geboortsdag vun de Schriever wurr an dat Geboortshuus in Luhnsteed ene Denktafel vun [[Walter Eduard Ferdinand Rössler|Walter Rößler]] anbrocht. Vör dat Huus wurr ene Linn plant. == Warken (Uutwahl) == === Op Plattdüütsch === * ''[[Heine Steenhagen wöll ju dat wiesen!]] Die Geschichte eines Ehrgeizigen''.<ref>Universität Potsdam: [http://opus.kobv.de/ubp/volltexte/2012/6014/ Volltext ''Heine Steenhagen wöll ju dat wiesen! Die Geschichte eines Ehrgeizigen.'']</ref> 1925. Ruutgeven vun Ulrike Michalowsky, Husum, Husum-Verlag, 2012; Online: Potsdam, Universitätsverlag Potsdam, 2012, Plattdüütsch-Hoochdüutsch, mit Anhang: ''Anmerkungen zur Frage des Plattdeutschen'' * ''[[Baasdörper Krönk]]''. 1932. Roman. Ut den Nalaat ruutgeven vun Wolfgang Lindow un Paul Selk ünner Mitarbeit vou Frauke Michalowsky, Husum, Husum Druck- und Verlagsges.,1975 – 2.&nbsp;Oplaag 1986 * ''De Arbeit gifft den Takt an''. In: ''Eutiner Almanach.'' 1940 * ''Jochen Pahl un de Subrekter''.<ref>Universität Potsdam: [http://opus.kobv.de/ubp/volltexte/2012/5963/ Volltext ''Jochen Pahl un de Subrekter.'']</ref> In: ''Uns’ Moderspraak. Bladd foer plattdütsche Lüd’'' .1961 === Op Hoochdüütsch === * ''Thomas Mann und die Romantik''. 1926. Ut den Nalaat vun Peters in der Sleswig-Holsteensche Landsbibliothek: Cb106.25:11,01.<ref>[https://publishup.uni-potsdam.de/frontdoor/index/index/docId/5804 Volltext ''Thomas Mann und die Romantik'']</ref> * ''Kriegsgefangener in Frankreich 1914-1920''. 1927–28. Maschinenschriftliche Afschrift vun dat Originaltyposkript, [1994]. * ''Der heilsame Umweg''. [[Chöttingen]], Deuerlich, 1938.<ref>[https://publishup.uni-potsdam.de/frontdoor/index/index/docId/5559 Volltext ''Der heilsame Umweg'']</ref> * ''Formelhaftigkeit, ein Wesenszug des Plattdeutschen''. [[Scharbeutz|Wulfshagen-Scharbeutz]], Westphal, 1939.<ref>[https://publishup.uni-potsdam.de/opus4-ubp/frontdoor/index/index/docId/5524 Volltext ''Formelhaftigkeit, ein Wesenszug des Plattdeutschen'']</ref> * ''Die Wiederkehr des Empedokles: Friedrich Hölderlin und Josef Weinheber''. [[Scharbeutz|Wulfshagen-Scharbeutz]]: Westphal, 1940. 2. Oplaag 1943. * ''Preis der guten Mächte: Besinnung und Erinnerung''. [[Chöttingen]], Deuerlich, 1940. 2. Oplaag 1941, 3. Oplaag 1942. * ''Die schmale Brücke''. [[Hamborg]], Hanseatische Verl.-Anst., 1941.<ref>[https://publishup.uni-potsdam.de/frontdoor/index/index/docId/5558 Volltext ''Die schmale Brücke'']</ref> * ''Die dröge Trina: Geschichte einer „Poahr Dangoaß“ ''. 1945. [[Chöttingen]], Deuerlich, 1946 (toeerst 1945 in [[Flensburger Tageblatt|''Flensburger Nachrichten'']] rutkamen)<ref>[https://publishup.uni-potsdam.de/frontdoor/index/index/docId/5557 Volltext ''Die dröge Trina: Geschichte einer „Poahr Dangoaß“ '']</ref> * ''[[Blaise Pascal]]: die Sternenbahn eines Menschengeistes''. [[Hamborg]], Trautmann, 1946. Poeetsch-essayistsche Översetten enigen ''Pensées'' mit 12 Sonetten vun Peters to den Steernteken. * ''Im Dienst der Form: Gesammelte Aufsätze''. [[Chöttingen]], Deuerlich, 1947. Essays ut de Johren 1936-1944. * ''Gebild und Leben''. [1954]. [[Sleswig]], Bernaerts. Utwahl ut dat Wark: Lyrik, Uttöög ut Romanen un Autobiographie, Essays. * ''Timm Kröger: der Dichter unserer Heimat''. [1954]. Ut deb Nalaat vun Peters in der Sleswig-Holsteenschen Landsbibliothek: Cb 106.25:10.<ref>[https://publishup.uni-potsdam.de/frontdoor/index/index/docId/5608 Volltext ''Timm Kröger: der Dichter unserer Heimat'']</ref> * „Rosengeruch des Unwiederbringlichen“: Reed vör de Theodor-Storm-Sellschop September 1950, ''Schriften der Theodor-Storm-Gesellschaft'', 3, 1954, S. 9–14. * ''Ausgewählte Werke''. Bd. I: Gedichte. Bd. II: Prosa. [[Hamborg]], Hoffmann und Campe, 1958. Bd. I meist vullstännige Utgaav vun dat lyrisch Wark, dat to Leevtieden rutkamen weer, Bd. II ist eine verwiedert Uutgaav vun de Autobiographie ''Preis der guten Mächte''<ref>[https://publishup.uni-potsdam.de/frontdoor/index/index/docId/5830 Digitalisat ''Ausgewählte Werke I -II '']</ref> === Höörbook === * [[Dieter Andresen]] leest [ut de ''Baasdörper Krönk'' vun] Friedrich Ernst Peters: Live in de Dove school in Sleswig, 2004 - 1 CD * [[Ivo Braak]] het mehrmals ut de''Baasdörper Krönk'' vörleest, der deelwies in Höörbook-Kompilatschonen rutkemen. == Literatur == * Farina Renken: ''Zur Entstehung und Veröffentlichung der „Baasdörper Krönk“.'' In: ''Jahrbuch der Klaus-Groth-Gesellschaft'', 54, 2012, S. 75–89. [mit einer Graphik zu dem Beziehungsgeflecht der Hauptfiguren der „Baasdörper Krönk“] * Farina Renken: ''Zur Entstehung und Veröffentlichung der „Baasdörper Krönk“. '' Magisterarbeit Universität Bremen, 2011. [mit einem Personenregister der „Baasdörper Krönk“] * Dieter Andresen: ''„Wenn ener dat mit den Herrgott hett…“ Religion und Christentum in der „Baasdörper Krönk von Friedrich Ernst Peters“''. In: Dieter Andresen: ''Kraftfeld Heimat. Profile des Nordens''. Books on Demand, 2006, S.&nbsp;66–90. * Martin Schröder: ''Polyphoner Chronotopos: zur Poetologie der „Baasdörper Krönk“ im Lichte der Romantheorie Michail Bachtins''. In: ''Jahrbuch des Vereins für niederdeutsche Sprachforschung.'' Band 122, 1999, S.&nbsp;143–156. * Jean Colasson: ''Les prisonniers allemands pendant la grande guerre''. In: ''La Maisonnée, Adriers,'' Bulletin no 1, 1998, S.&nbsp;4–13. * Antje Erdmann-Degenhardt: ''Friedrich Ernst Peters – vom Böttchersohn zum Schuldirektor.'' Teil&nbsp;1. In: ''Rendsburger Jahrbuch.'' 1992, S.&nbsp;68–96. * [[Theodor Vierck]]: ''Rede zum Gedächtnis des Dichters Friedrich Ernst Peters.'' In: ''Rendsburger Jahrbuch''. 1991, S.&nbsp;3–9. * [[Elisabeth von Ulmann]]: ''„Baasdörper Krönk“ – ein später Fund.'' In: ''Rendsburger Jahrbuch.'' 1990, S.&nbsp;22–23 * Theodor Vierck: ''Friedrich Ernst Peters. Gedanken und Gedichte – eine Erinnerung''. In: ''Rendsburger Jahrbuch''. 1990, S.&nbsp;4–23. * [Verantwortliche für die Schrift Ursula Bose]: ''Dem Dichter Friedrich Ernst Peters zum Gedenken.'' [Luhnstedt], 1990. * Kornelia Küchmeister (Hrsg.): ''Verzeichnis des Nachlasses Cb 106 von Friedrich Ernst Peters (1890–1962)''. Schleswig-Holsteinische Landesbibliothek, Kiel 1990. * Christian Diederich Hahn und [[Christian Jenssen]] (Hrsg.): ''Schriftsteller in Schleswig-Holstein, heute.'' Husum Druck- und Verlagsgesellschaft, Husum 1980, S.&nbsp;12–13. * Dieter Andresen: ''Volksfrömmigkeit und Laientheologie in der „Baasdörper Krönk“''. In: ''De Kennung.'' 1979, S.&nbsp;8–24. * [[Hans Peter Johannsen|Hans Peter Johannsen:]] ''Sieben Jahrzehnte im Schleswigschen: Bücher, Begegnungen, Briefe.'' Schleswiger Druck- und Verlagshaus, Schleswig 1978, S.&nbsp;62–75. * Max Jensen: ''Über Friedrich Ernst Peters’ „Baasdörper Krönk“''. In: ''Jahrbuch der Klaus-Groth-Gesellschaft''. 19, 1977, S.&nbsp;104–115. * Rezensionen der ''Baasdörper Krönk'': ** Dirk Puls in: ''Die Heimat.'' Band 83, 1976, S.&nbsp;282. ** Jochen Schütt in: ''Quickborn.'' Band 66, 1976, S.&nbsp;177–179. ** Paul Jessen in: ''Zwischen Eider und Wiedau. Heimatkalender für Nordfriesland''. 1977, S.&nbsp;229–230. * [[Paul Selk]]: ''Baasdörper Krönk. Ein nachgelassenes Werk von Friedrich Ernst Peters''. In: ''Schleswig-Holstein''. 26, 1974, S.&nbsp;214. * Hans Holtorf: ''Friedrich Ernst Peters. Aus seinen Briefen an Hans Holtorf''. In: ''Schleswig-Holstein.'' 22, 8, 1970, S.&nbsp;213–216. * Hans Peter Johannsen: ''Parkplätze der Literatur. Literarische Autoreise von Hamburg nach Kopenhagen. Feld und Welt gesehen mit den Augen norddeutscher und dänischer Dichter.'' Christian-Wolff-Verlag, Flensburg 1969. * ''Aus Friedrich Ernst Peters’ Briefen an seinen Freund, den Maler Peter Holtorf''. In: ''[[Der Wagen]]''. 1963, S. 145–147. * Walter Weber: ''Friedrich Ernst Peters''. In: ''Der Wagen''. 1963, S. 148–150. * Irmgard Schlepps: ''Der Bildhauer Walter Rössler''. In: ''Kunst in Schleswig-Holstein. Jahrbuch des Schleswig-Holsteinischen Landesmuseums''. 1951, S. 36–40. [mit einer Besprechung der Büste von F. E. Peters] * Hans Peter Johannsen: ''Natur und Welt bei Friedrich Ernst Peters''. In: ''Aus Schleswig-Holsteins Geschichte und Gegenwart: eine Aufsatzsammlung als Festschrift für Volquart Pauls.'' Wachholtz, Neumünster 1950, S. 378–393. [mit Bibliographie und Literaturverzeichnis F. E. Peters, S. 391–393] * [[Christine Bourbeck]]: ''Schöpfung und Menschenbild in deutscher Dichtung um 1940 : Hausmann – Peters – Bergengruen.'' Berlin 1947. == Kiek ook bi == * [[List vun plattdüütschen Schrievers]] == Weblenken == {{PBuB|ID=613}} {{Plattmakers Black|VÖÖRNAAM=Friedrich-Ernst|ACHTERNAAM=Peters}} * {{DNB-Portal|118952048}} * [https://publishup.uni-potsdam.de/solrsearch/index/search/searchtype/collection/id/17066 Digitale Edition: Friedrich Ernst Peters] == Footnoten == <references/> {{DEFAULTSORT:Peters, Friedrich Ernst}} [[Kategorie:Schriever]] [[Kategorie:Plattdüütsch]] [[Kategorie:Hoochdüütsch]] [[Kategorie:Mann]] [[Kategorie:Sleswig-Holsteen]] [[Kategorie:Boren 1890‎]] [[Kategorie:Storven 1962]] [[Kategorie:Börger von Düütschland]] [[Kategorie:Schoolmeester]] c0rf6jv78i4bweyr6d3yvyx1eyorvbq 1067387 1067386 2026-06-01T15:08:54Z Flaverius 21322 /* Wark */ 1067387 wikitext text/x-wiki [[Datei:Fe peters schrift.jpg|mini|Friedrich Ernst Peters siene Ünnerschrift]] '''Friedrich Ernst Peters''' (* [[13. August]] [[1890]] in [[Luhnsteed]]; † [[18. Februar]] [[1962]] in [[Sleswig]]) weer en [[Düütschland|düütschen]] [[Schoolmeester]] un en grotendeels [[Düütsche Spraak|hoogdüütschen]], deelwies man ok [[plattdüütsch]]en [[Schriever]]. He wurr lange Tied in [[Sleswig-Holsteen]] as Lektür in de School leest. Ok wenn he an un för sik meist op hoogdütsch schreev, is he vundaag besünners för sienen plattdüütschen Romaan, de ''[[Baasdörper Krönk]]'', de to den wichtigsten Warken in de [[Plattdüütsche Schrieveree|plattdüütsche Literatur]] tellt, bekannt.<ref name="literaturland">{{Internetquelle |url=https://www.literaturland-sh.de/autorinnen/peters-friedrich-ernst |titel=Friedrich Ernst Peters |werk=literaturland-sh.de |sprache=de |abruf=2026-04-17}}</ref> ==Leven== Peters weer dat drüdde vun veer Kind vun de [[Böttjer]]meister Claus Peters un siene Fro Marie (boren as Struwe). He wuss in dat [[Holsteen]]sche [[Luhnsteed]], vundaag in de [[Landkreis Rendsborg-Eckernföör]], op un besöch dor de Dörpschool. Sienen Heimatdörp bleev he sien Leevdag verbunnen. Över Luhnsteed, dat he mit de [[Baasdörper Krönk]] ok en literoorsch Denkmaal sett, schreev he: <blockquote>„{{lang|de|Meine Heimat ist das holsteinische Dorf Luhnstedt. Ihm bin ich so sehr verbunden, dass noch heute meine Träume zum Aufbau ihrer Landschaften immer wieder Luhnstedts Wälder und Wiesen, seine Moore und Heiden verwenden müssen}}“.<ref>Das Wesentliche meines Lebens. In: Flensburger Ganzschriften. Heft 3.</ref><br/>''Miene Heimat is dat holsteensche Dörp Luhnsteed. Mit em bün ik so dull verbunnen, dat vundaag noch de Landschoppen in miene Drööm jümmer wedder de Hölter un Wischen vun Luhnsteed, siene Moren un Heiden bruken mööt.''</blockquote> 1905 begünn Peters för söss Johren an an de [[Präparandenanstalt]] in [[Barmsteed]] un an dat [[Lehrerseminar]] in [[Uetersen]] den Beroop as [[Schoolmeester]] för de [[Volksschool]] to lehren. 1911 het he de Utbillen mit dat eerste Schoolmeesterexamen afslaten. Dorop weer he vun 1911 bet 1914 as Schoolmeester an Volksscholen in [[Immensteed (Noordfreesland)|Immensteed]], [[Schashagen|Merkendörp]] un [[Lürschau]]; ünnerbraken wurr dat dör den eenjöhrigen Militärdeenst in [[Lübeek]] (April 1912 bet März 1913). In’n September 1914 wurr he to’n Kriegsdeenst inropen, keem man al to’n Anfang vun’n [[Eerste Weltkrieg|Eersten Weltkrieg]] in franzöösch Kriegsgefangenschop un kunn eerst 1920 na Luhnsteed trüchkamen. In dat sülvige Johr free he de Schoolmeestersch Anny Warnsholdt (1892–1961), de he al 1911 in Immensteed kennlehrt harr. 1925 kregen die beiden ene Dochter. Vun 1920 bet 1922 weer Peters Hülpsschoolmeester an de Doofstummenanstalt in [[Sleswig]] (siet 1938 ''{{lang|der|Landesgehörlosenschule}}''). Dorop maak he vun 1922 bet 1923 in [[Berlin]] en Tosatzutbillen to’n Schoolmeester för doofstumme Kinner. Vun 1923 an weer he wedder in Sleswig togang, 1927 ist he to’n böversten Schoolmeester an de Doofstummenanstalt opstegen un het vun 1946 bet to sien Penschoon 1955 as Direkter vun de School arbeidt. In de Tied vun den [[Natschonalsotschalismus]] kunn Peters, ok wenn he keen Liddmaat in de [[Natschonalsozialistische Düütsche Arbeiderpartei|Natschonaalsotschalistsche Düütsche Arbeiderpartei]] weer un sik deelwies vun dat nationalsotschalistsche Gedankengood un en völksch präägt Minschenbild distanzeer, free wieder publizieren. He schreev kene Blood-un-Boden-Literatur an un för sik wurr man vun der natschonaalsotschalistsche Sied för sien deep Fiengeföhl un sien Streben na edel Kunst loovt.<ref>Lawrence D. Stokes: ''Der Eutiner Dichterkreis und der Nationalsozialismus''. [[Niemünster]] 2001, S. 390.</ref> Togliek kritiseren anner vun de natschonaalsotschalistsche Sied, dat siene Ästhetik to unkloor bleev.<ref>Lawrence D. Stokes: ''Der Eutiner Dichterkreis und der Nationalsozialismus.'' [[Niemünster]] 2001, S. 391.</ref> He weer man Liddmaat in de natschonaalsotschalistsch präägten [[Eutiner Dichterkreis]] un harr Kontakt to de natschnaalsotschalistsche Dichter [[Hermann Claudius]], de em ok ünnerstütt.<ref>Dieter Sauberzweig, Adolf Grimme: Briefe, Heidelberg 1959, S. 307.</ref> 1943 schreev Claudius för em de Wöör vörweg to de Gedichtsammlung Licht zwischen zwei Dunkeln.<ref>{{Literatur |Autor=Friedrich Ernst Peters |Titel=Licht zwischen zwei Dunkeln: Gedichte |Verlag=Deuerlich |Ort=Göttingen |Datum=1938 |Online=https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&cqlMode=true&query=idn%3D575357924 |Abruf=2026-04-19}}</ref> In de 1930er Johren schreev Peters dorto ok Gedichten un Vertellens för de kathoolsche Tiedschrift ''Das Wort in der Zeit''. Friedrich Ernst Peters bleev den 18. Februar 1962 in Sleswig dood un liggt in’t Familengrav op’n Karkhoff in [[Jevensteed]]<ref name="literaturland"/><ref>{{Literatur |Autor=Fritz Köhncke |Titel=Friedrich Ernst Peters und die Baasdörper Krönk: Zum 50. Todestag des Dichters Anmerkungen zu seinem Werk |Sammelwerk=Natur- und Landeskunde |WerkErg=Zeitschrift für Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg |Band=119. Jahrgang |Nummer=7–9 |Ort=Husum |Datum=2012 |Seiten=89–91 |Online=https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/KQKDID76BBJS5AZD3AXURNKNWBWRL54R}}</ref><ref>{{Internetquelle |autor=Bernd Philipsen |url=https://www.shz.de/lokales/schleswig/artikel/begnadeter-dichter-ueberzeugter-lehrer-40889153 |titel=Begnadeter Dichter, überzeugter Lehrer |werk=shz.de |datum=2012-12-17 |sprache=de |abruf=2026-04-18 |kommentar=hinner de Betahlschranke}}</ref> ==Wark== He schreev an un for sik hoochdüütsch, man [[1946]] harr he in't Vörwoort vun sien Roman „Die dröge Trina“ schreven, dat he allens „extra för den Leser bi dat Schrieven in't Hoochdüütsche överdragen“ harr. He schreev ok plattdüütsche Gedichten. [[1938]] keem sien plattdüütschen Text „De Arbeit gifft den Takt an“ in den [[Eutiner Almanach]] rut. [[1960]] is sien Geschicht „So kemen wi na Huus“ to'n 60. Gebortsdag vun den Schriever in de Tietschrift [[Schleswig-Holstein (Tietschrift)|Schleswig-Holstein]] rutkamen. Dor ünner stunn to lesen: „Ut dat letzt Kapitel vun'n plattdütschen Roman“. === Plattdüütsche Warken === ==== Baasdörper Krönk ==== Düsse Roman weer de „[[Baasdörper Krönk]]“. To Leevtiet hett Peters düssen Roman nich rutgahn laten. Dat [[Manuskript]] hett bi en Arvin överduert. Dat is woll versöcht wurrn, dat Wark to drucken, man keen Rutgever woll dat wagen, en plattdüütschen Roman rut to bringen un so is dor eerst mol nix vun wurrn. Man [[1974]] hett [[Ivo Braak]] dor in'n Noorddüütschen Rundfunk, in't Funkhuus [[Kiel]] ut vörleest. Dat weer en Akschoon in den Rahmen vun de [[Kieler Week]]. Sendt wurrn is dat denn an'n [[29. Januar]] [[1976]]. Dor hefft [[Wolfgang Lindow]] un [[Paulk Selk]] sik denn tohopendaan un dat denn ut de Nalatenschup rutgahn laten. Schreven hett Peters dat al in de 1930er Johren. Achter dat veerte Kapitel steiht in sien Manuskript: 2.3.32 un achter dat leste Kapitel steiht [[22. Oktober]] [[1932]]. He hett denn woll bi een Johr bruukt för den ganzen Roman. [[1975]] is dat Wark denn in [[Husum]] druckt wurrn. Een tweete Uplaag is 1986 rutkoom. ==== Heine Steenhagen wöll ju dat wiesen! ==== Den Roman ''Heine Steenhagen wöll ju dat wiesen!'' schreev Peters al [[1925]]. Rutkamen is he aver eerst na den Manuskripten ut den Nalatens in’t Johr [[2012]]. Vertellt warrt de Geschicht vun den unehlich boren Heine Steenhagen, de in dat fiktive holsteensche Dörp Vollstedt opwasst un sik dör en militääsche Karrieer mit de Lüüd afreken will, de em in siene Kinnertied verachtet un demödigt hebbt. De Roman besteiht ut en plattdüütschen Deel över Heine sien Jöögd op’n Land un en hoochdüütschen Deel över siene Loopbahn as Soldat. Dat Wark gellt as en besünneres Bispeel vun en tweespraakigen Bildungsroman un gifft togliek en veelschichtig Bild vun dat Landleven un de Sellschop in Holsteen üm 1900. == Priesen un Ehren == * 1939 Sleswig-Holsteensche Literaturpries för den Roman ''{{lang|de|Der heilsame Umweg}}'' (1938) * 1955 Universitätsmedalje vun de [[Christian-Albrechts-Universität to Kiel]] * 1955 [[Lornsen-Keed]] vun de [[Sleswig-Holsteensche Heimatbund|Sleswig-Holsteenschen Heimatbund]] * 1956 [[Verdeenstorden vun de Bundsrepublik]] * 1990 To’n hunnertsten Geboortsdag vun de Schriever wurr an dat Geboortshuus in Luhnsteed ene Denktafel vun [[Walter Eduard Ferdinand Rössler|Walter Rößler]] anbrocht. Vör dat Huus wurr ene Linn plant. == Warken (Uutwahl) == === Op Plattdüütsch === * ''[[Heine Steenhagen wöll ju dat wiesen!]] Die Geschichte eines Ehrgeizigen''.<ref>Universität Potsdam: [http://opus.kobv.de/ubp/volltexte/2012/6014/ Volltext ''Heine Steenhagen wöll ju dat wiesen! Die Geschichte eines Ehrgeizigen.'']</ref> 1925. Ruutgeven vun Ulrike Michalowsky, Husum, Husum-Verlag, 2012; Online: Potsdam, Universitätsverlag Potsdam, 2012, Plattdüütsch-Hoochdüutsch, mit Anhang: ''Anmerkungen zur Frage des Plattdeutschen'' * ''[[Baasdörper Krönk]]''. 1932. Roman. Ut den Nalaat ruutgeven vun Wolfgang Lindow un Paul Selk ünner Mitarbeit vou Frauke Michalowsky, Husum, Husum Druck- und Verlagsges.,1975 – 2.&nbsp;Oplaag 1986 * ''De Arbeit gifft den Takt an''. In: ''Eutiner Almanach.'' 1940 * ''Jochen Pahl un de Subrekter''.<ref>Universität Potsdam: [http://opus.kobv.de/ubp/volltexte/2012/5963/ Volltext ''Jochen Pahl un de Subrekter.'']</ref> In: ''Uns’ Moderspraak. Bladd foer plattdütsche Lüd’'' .1961 === Op Hoochdüütsch === * ''Thomas Mann und die Romantik''. 1926. Ut den Nalaat vun Peters in der Sleswig-Holsteensche Landsbibliothek: Cb106.25:11,01.<ref>[https://publishup.uni-potsdam.de/frontdoor/index/index/docId/5804 Volltext ''Thomas Mann und die Romantik'']</ref> * ''Kriegsgefangener in Frankreich 1914-1920''. 1927–28. Maschinenschriftliche Afschrift vun dat Originaltyposkript, [1994]. * ''Der heilsame Umweg''. [[Chöttingen]], Deuerlich, 1938.<ref>[https://publishup.uni-potsdam.de/frontdoor/index/index/docId/5559 Volltext ''Der heilsame Umweg'']</ref> * ''Formelhaftigkeit, ein Wesenszug des Plattdeutschen''. [[Scharbeutz|Wulfshagen-Scharbeutz]], Westphal, 1939.<ref>[https://publishup.uni-potsdam.de/opus4-ubp/frontdoor/index/index/docId/5524 Volltext ''Formelhaftigkeit, ein Wesenszug des Plattdeutschen'']</ref> * ''Die Wiederkehr des Empedokles: Friedrich Hölderlin und Josef Weinheber''. [[Scharbeutz|Wulfshagen-Scharbeutz]]: Westphal, 1940. 2. Oplaag 1943. * ''Preis der guten Mächte: Besinnung und Erinnerung''. [[Chöttingen]], Deuerlich, 1940. 2. Oplaag 1941, 3. Oplaag 1942. * ''Die schmale Brücke''. [[Hamborg]], Hanseatische Verl.-Anst., 1941.<ref>[https://publishup.uni-potsdam.de/frontdoor/index/index/docId/5558 Volltext ''Die schmale Brücke'']</ref> * ''Die dröge Trina: Geschichte einer „Poahr Dangoaß“ ''. 1945. [[Chöttingen]], Deuerlich, 1946 (toeerst 1945 in [[Flensburger Tageblatt|''Flensburger Nachrichten'']] rutkamen)<ref>[https://publishup.uni-potsdam.de/frontdoor/index/index/docId/5557 Volltext ''Die dröge Trina: Geschichte einer „Poahr Dangoaß“ '']</ref> * ''[[Blaise Pascal]]: die Sternenbahn eines Menschengeistes''. [[Hamborg]], Trautmann, 1946. Poeetsch-essayistsche Översetten enigen ''Pensées'' mit 12 Sonetten vun Peters to den Steernteken. * ''Im Dienst der Form: Gesammelte Aufsätze''. [[Chöttingen]], Deuerlich, 1947. Essays ut de Johren 1936-1944. * ''Gebild und Leben''. [1954]. [[Sleswig]], Bernaerts. Utwahl ut dat Wark: Lyrik, Uttöög ut Romanen un Autobiographie, Essays. * ''Timm Kröger: der Dichter unserer Heimat''. [1954]. Ut deb Nalaat vun Peters in der Sleswig-Holsteenschen Landsbibliothek: Cb 106.25:10.<ref>[https://publishup.uni-potsdam.de/frontdoor/index/index/docId/5608 Volltext ''Timm Kröger: der Dichter unserer Heimat'']</ref> * „Rosengeruch des Unwiederbringlichen“: Reed vör de Theodor-Storm-Sellschop September 1950, ''Schriften der Theodor-Storm-Gesellschaft'', 3, 1954, S. 9–14. * ''Ausgewählte Werke''. Bd. I: Gedichte. Bd. II: Prosa. [[Hamborg]], Hoffmann und Campe, 1958. Bd. I meist vullstännige Utgaav vun dat lyrisch Wark, dat to Leevtieden rutkamen weer, Bd. II ist eine verwiedert Uutgaav vun de Autobiographie ''Preis der guten Mächte''<ref>[https://publishup.uni-potsdam.de/frontdoor/index/index/docId/5830 Digitalisat ''Ausgewählte Werke I -II '']</ref> === Höörbook === * [[Dieter Andresen]] leest [ut de ''Baasdörper Krönk'' vun] Friedrich Ernst Peters: Live in de Dove school in Sleswig, 2004 - 1 CD * [[Ivo Braak]] het mehrmals ut de''Baasdörper Krönk'' vörleest, der deelwies in Höörbook-Kompilatschonen rutkemen. == Literatur == * Farina Renken: ''Zur Entstehung und Veröffentlichung der „Baasdörper Krönk“.'' In: ''Jahrbuch der Klaus-Groth-Gesellschaft'', 54, 2012, S. 75–89. [mit einer Graphik zu dem Beziehungsgeflecht der Hauptfiguren der „Baasdörper Krönk“] * Farina Renken: ''Zur Entstehung und Veröffentlichung der „Baasdörper Krönk“. '' Magisterarbeit Universität Bremen, 2011. [mit einem Personenregister der „Baasdörper Krönk“] * Dieter Andresen: ''„Wenn ener dat mit den Herrgott hett…“ Religion und Christentum in der „Baasdörper Krönk von Friedrich Ernst Peters“''. In: Dieter Andresen: ''Kraftfeld Heimat. Profile des Nordens''. Books on Demand, 2006, S.&nbsp;66–90. * Martin Schröder: ''Polyphoner Chronotopos: zur Poetologie der „Baasdörper Krönk“ im Lichte der Romantheorie Michail Bachtins''. In: ''Jahrbuch des Vereins für niederdeutsche Sprachforschung.'' Band 122, 1999, S.&nbsp;143–156. * Jean Colasson: ''Les prisonniers allemands pendant la grande guerre''. In: ''La Maisonnée, Adriers,'' Bulletin no 1, 1998, S.&nbsp;4–13. * Antje Erdmann-Degenhardt: ''Friedrich Ernst Peters – vom Böttchersohn zum Schuldirektor.'' Teil&nbsp;1. In: ''Rendsburger Jahrbuch.'' 1992, S.&nbsp;68–96. * [[Theodor Vierck]]: ''Rede zum Gedächtnis des Dichters Friedrich Ernst Peters.'' In: ''Rendsburger Jahrbuch''. 1991, S.&nbsp;3–9. * [[Elisabeth von Ulmann]]: ''„Baasdörper Krönk“ – ein später Fund.'' In: ''Rendsburger Jahrbuch.'' 1990, S.&nbsp;22–23 * Theodor Vierck: ''Friedrich Ernst Peters. Gedanken und Gedichte – eine Erinnerung''. In: ''Rendsburger Jahrbuch''. 1990, S.&nbsp;4–23. * [Verantwortliche für die Schrift Ursula Bose]: ''Dem Dichter Friedrich Ernst Peters zum Gedenken.'' [Luhnstedt], 1990. * Kornelia Küchmeister (Hrsg.): ''Verzeichnis des Nachlasses Cb 106 von Friedrich Ernst Peters (1890–1962)''. Schleswig-Holsteinische Landesbibliothek, Kiel 1990. * Christian Diederich Hahn und [[Christian Jenssen]] (Hrsg.): ''Schriftsteller in Schleswig-Holstein, heute.'' Husum Druck- und Verlagsgesellschaft, Husum 1980, S.&nbsp;12–13. * Dieter Andresen: ''Volksfrömmigkeit und Laientheologie in der „Baasdörper Krönk“''. In: ''De Kennung.'' 1979, S.&nbsp;8–24. * [[Hans Peter Johannsen|Hans Peter Johannsen:]] ''Sieben Jahrzehnte im Schleswigschen: Bücher, Begegnungen, Briefe.'' Schleswiger Druck- und Verlagshaus, Schleswig 1978, S.&nbsp;62–75. * Max Jensen: ''Über Friedrich Ernst Peters’ „Baasdörper Krönk“''. In: ''Jahrbuch der Klaus-Groth-Gesellschaft''. 19, 1977, S.&nbsp;104–115. * Rezensionen der ''Baasdörper Krönk'': ** Dirk Puls in: ''Die Heimat.'' Band 83, 1976, S.&nbsp;282. ** Jochen Schütt in: ''Quickborn.'' Band 66, 1976, S.&nbsp;177–179. ** Paul Jessen in: ''Zwischen Eider und Wiedau. Heimatkalender für Nordfriesland''. 1977, S.&nbsp;229–230. * [[Paul Selk]]: ''Baasdörper Krönk. Ein nachgelassenes Werk von Friedrich Ernst Peters''. In: ''Schleswig-Holstein''. 26, 1974, S.&nbsp;214. * Hans Holtorf: ''Friedrich Ernst Peters. Aus seinen Briefen an Hans Holtorf''. In: ''Schleswig-Holstein.'' 22, 8, 1970, S.&nbsp;213–216. * Hans Peter Johannsen: ''Parkplätze der Literatur. Literarische Autoreise von Hamburg nach Kopenhagen. Feld und Welt gesehen mit den Augen norddeutscher und dänischer Dichter.'' Christian-Wolff-Verlag, Flensburg 1969. * ''Aus Friedrich Ernst Peters’ Briefen an seinen Freund, den Maler Peter Holtorf''. In: ''[[Der Wagen]]''. 1963, S. 145–147. * Walter Weber: ''Friedrich Ernst Peters''. In: ''Der Wagen''. 1963, S. 148–150. * Irmgard Schlepps: ''Der Bildhauer Walter Rössler''. In: ''Kunst in Schleswig-Holstein. Jahrbuch des Schleswig-Holsteinischen Landesmuseums''. 1951, S. 36–40. [mit einer Besprechung der Büste von F. E. Peters] * Hans Peter Johannsen: ''Natur und Welt bei Friedrich Ernst Peters''. In: ''Aus Schleswig-Holsteins Geschichte und Gegenwart: eine Aufsatzsammlung als Festschrift für Volquart Pauls.'' Wachholtz, Neumünster 1950, S. 378–393. [mit Bibliographie und Literaturverzeichnis F. E. Peters, S. 391–393] * [[Christine Bourbeck]]: ''Schöpfung und Menschenbild in deutscher Dichtung um 1940 : Hausmann – Peters – Bergengruen.'' Berlin 1947. == Kiek ook bi == * [[List vun plattdüütschen Schrievers]] == Weblenken == {{PBuB|ID=613}} {{Plattmakers Black|VÖÖRNAAM=Friedrich-Ernst|ACHTERNAAM=Peters}} * {{DNB-Portal|118952048}} * [https://publishup.uni-potsdam.de/solrsearch/index/search/searchtype/collection/id/17066 Digitale Edition: Friedrich Ernst Peters] == Footnoten == <references/> {{DEFAULTSORT:Peters, Friedrich Ernst}} [[Kategorie:Schriever]] [[Kategorie:Plattdüütsch]] [[Kategorie:Hoochdüütsch]] [[Kategorie:Mann]] [[Kategorie:Sleswig-Holsteen]] [[Kategorie:Boren 1890‎]] [[Kategorie:Storven 1962]] [[Kategorie:Börger von Düütschland]] [[Kategorie:Schoolmeester]] 8m4jm4i4ypiq7z5abqlxjycr4wix3ve 1067388 1067387 2026-06-01T15:09:30Z Flaverius 21322 /* Heine Steenhagen wöll ju dat wiesen! */ 1067388 wikitext text/x-wiki [[Datei:Fe peters schrift.jpg|mini|Friedrich Ernst Peters siene Ünnerschrift]] '''Friedrich Ernst Peters''' (* [[13. August]] [[1890]] in [[Luhnsteed]]; † [[18. Februar]] [[1962]] in [[Sleswig]]) weer en [[Düütschland|düütschen]] [[Schoolmeester]] un en grotendeels [[Düütsche Spraak|hoogdüütschen]], deelwies man ok [[plattdüütsch]]en [[Schriever]]. He wurr lange Tied in [[Sleswig-Holsteen]] as Lektür in de School leest. Ok wenn he an un för sik meist op hoogdütsch schreev, is he vundaag besünners för sienen plattdüütschen Romaan, de ''[[Baasdörper Krönk]]'', de to den wichtigsten Warken in de [[Plattdüütsche Schrieveree|plattdüütsche Literatur]] tellt, bekannt.<ref name="literaturland">{{Internetquelle |url=https://www.literaturland-sh.de/autorinnen/peters-friedrich-ernst |titel=Friedrich Ernst Peters |werk=literaturland-sh.de |sprache=de |abruf=2026-04-17}}</ref> ==Leven== Peters weer dat drüdde vun veer Kind vun de [[Böttjer]]meister Claus Peters un siene Fro Marie (boren as Struwe). He wuss in dat [[Holsteen]]sche [[Luhnsteed]], vundaag in de [[Landkreis Rendsborg-Eckernföör]], op un besöch dor de Dörpschool. Sienen Heimatdörp bleev he sien Leevdag verbunnen. Över Luhnsteed, dat he mit de [[Baasdörper Krönk]] ok en literoorsch Denkmaal sett, schreev he: <blockquote>„{{lang|de|Meine Heimat ist das holsteinische Dorf Luhnstedt. Ihm bin ich so sehr verbunden, dass noch heute meine Träume zum Aufbau ihrer Landschaften immer wieder Luhnstedts Wälder und Wiesen, seine Moore und Heiden verwenden müssen}}“.<ref>Das Wesentliche meines Lebens. In: Flensburger Ganzschriften. Heft 3.</ref><br/>''Miene Heimat is dat holsteensche Dörp Luhnsteed. Mit em bün ik so dull verbunnen, dat vundaag noch de Landschoppen in miene Drööm jümmer wedder de Hölter un Wischen vun Luhnsteed, siene Moren un Heiden bruken mööt.''</blockquote> 1905 begünn Peters för söss Johren an an de [[Präparandenanstalt]] in [[Barmsteed]] un an dat [[Lehrerseminar]] in [[Uetersen]] den Beroop as [[Schoolmeester]] för de [[Volksschool]] to lehren. 1911 het he de Utbillen mit dat eerste Schoolmeesterexamen afslaten. Dorop weer he vun 1911 bet 1914 as Schoolmeester an Volksscholen in [[Immensteed (Noordfreesland)|Immensteed]], [[Schashagen|Merkendörp]] un [[Lürschau]]; ünnerbraken wurr dat dör den eenjöhrigen Militärdeenst in [[Lübeek]] (April 1912 bet März 1913). In’n September 1914 wurr he to’n Kriegsdeenst inropen, keem man al to’n Anfang vun’n [[Eerste Weltkrieg|Eersten Weltkrieg]] in franzöösch Kriegsgefangenschop un kunn eerst 1920 na Luhnsteed trüchkamen. In dat sülvige Johr free he de Schoolmeestersch Anny Warnsholdt (1892–1961), de he al 1911 in Immensteed kennlehrt harr. 1925 kregen die beiden ene Dochter. Vun 1920 bet 1922 weer Peters Hülpsschoolmeester an de Doofstummenanstalt in [[Sleswig]] (siet 1938 ''{{lang|der|Landesgehörlosenschule}}''). Dorop maak he vun 1922 bet 1923 in [[Berlin]] en Tosatzutbillen to’n Schoolmeester för doofstumme Kinner. Vun 1923 an weer he wedder in Sleswig togang, 1927 ist he to’n böversten Schoolmeester an de Doofstummenanstalt opstegen un het vun 1946 bet to sien Penschoon 1955 as Direkter vun de School arbeidt. In de Tied vun den [[Natschonalsotschalismus]] kunn Peters, ok wenn he keen Liddmaat in de [[Natschonalsozialistische Düütsche Arbeiderpartei|Natschonaalsotschalistsche Düütsche Arbeiderpartei]] weer un sik deelwies vun dat nationalsotschalistsche Gedankengood un en völksch präägt Minschenbild distanzeer, free wieder publizieren. He schreev kene Blood-un-Boden-Literatur an un för sik wurr man vun der natschonaalsotschalistsche Sied för sien deep Fiengeföhl un sien Streben na edel Kunst loovt.<ref>Lawrence D. Stokes: ''Der Eutiner Dichterkreis und der Nationalsozialismus''. [[Niemünster]] 2001, S. 390.</ref> Togliek kritiseren anner vun de natschonaalsotschalistsche Sied, dat siene Ästhetik to unkloor bleev.<ref>Lawrence D. Stokes: ''Der Eutiner Dichterkreis und der Nationalsozialismus.'' [[Niemünster]] 2001, S. 391.</ref> He weer man Liddmaat in de natschonaalsotschalistsch präägten [[Eutiner Dichterkreis]] un harr Kontakt to de natschnaalsotschalistsche Dichter [[Hermann Claudius]], de em ok ünnerstütt.<ref>Dieter Sauberzweig, Adolf Grimme: Briefe, Heidelberg 1959, S. 307.</ref> 1943 schreev Claudius för em de Wöör vörweg to de Gedichtsammlung Licht zwischen zwei Dunkeln.<ref>{{Literatur |Autor=Friedrich Ernst Peters |Titel=Licht zwischen zwei Dunkeln: Gedichte |Verlag=Deuerlich |Ort=Göttingen |Datum=1938 |Online=https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&cqlMode=true&query=idn%3D575357924 |Abruf=2026-04-19}}</ref> In de 1930er Johren schreev Peters dorto ok Gedichten un Vertellens för de kathoolsche Tiedschrift ''Das Wort in der Zeit''. Friedrich Ernst Peters bleev den 18. Februar 1962 in Sleswig dood un liggt in’t Familengrav op’n Karkhoff in [[Jevensteed]]<ref name="literaturland"/><ref>{{Literatur |Autor=Fritz Köhncke |Titel=Friedrich Ernst Peters und die Baasdörper Krönk: Zum 50. Todestag des Dichters Anmerkungen zu seinem Werk |Sammelwerk=Natur- und Landeskunde |WerkErg=Zeitschrift für Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg |Band=119. Jahrgang |Nummer=7–9 |Ort=Husum |Datum=2012 |Seiten=89–91 |Online=https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/KQKDID76BBJS5AZD3AXURNKNWBWRL54R}}</ref><ref>{{Internetquelle |autor=Bernd Philipsen |url=https://www.shz.de/lokales/schleswig/artikel/begnadeter-dichter-ueberzeugter-lehrer-40889153 |titel=Begnadeter Dichter, überzeugter Lehrer |werk=shz.de |datum=2012-12-17 |sprache=de |abruf=2026-04-18 |kommentar=hinner de Betahlschranke}}</ref> ==Wark== He schreev an un for sik hoochdüütsch, man [[1946]] harr he in't Vörwoort vun sien Roman „Die dröge Trina“ schreven, dat he allens „extra för den Leser bi dat Schrieven in't Hoochdüütsche överdragen“ harr. He schreev ok plattdüütsche Gedichten. [[1938]] keem sien plattdüütschen Text „De Arbeit gifft den Takt an“ in den [[Eutiner Almanach]] rut. [[1960]] is sien Geschicht „So kemen wi na Huus“ to'n 60. Gebortsdag vun den Schriever in de Tietschrift [[Schleswig-Holstein (Tietschrift)|Schleswig-Holstein]] rutkamen. Dor ünner stunn to lesen: „Ut dat letzt Kapitel vun'n plattdütschen Roman“. === Plattdüütsche Warken === ==== Baasdörper Krönk ==== Düsse Roman weer de „[[Baasdörper Krönk]]“. To Leevtiet hett Peters düssen Roman nich rutgahn laten. Dat [[Manuskript]] hett bi en Arvin överduert. Dat is woll versöcht wurrn, dat Wark to drucken, man keen Rutgever woll dat wagen, en plattdüütschen Roman rut to bringen un so is dor eerst mol nix vun wurrn. Man [[1974]] hett [[Ivo Braak]] dor in'n Noorddüütschen Rundfunk, in't Funkhuus [[Kiel]] ut vörleest. Dat weer en Akschoon in den Rahmen vun de [[Kieler Week]]. Sendt wurrn is dat denn an'n [[29. Januar]] [[1976]]. Dor hefft [[Wolfgang Lindow]] un [[Paulk Selk]] sik denn tohopendaan un dat denn ut de Nalatenschup rutgahn laten. Schreven hett Peters dat al in de 1930er Johren. Achter dat veerte Kapitel steiht in sien Manuskript: 2.3.32 un achter dat leste Kapitel steiht [[22. Oktober]] [[1932]]. He hett denn woll bi een Johr bruukt för den ganzen Roman. [[1975]] is dat Wark denn in [[Husum]] druckt wurrn. Een tweete Uplaag is 1986 rutkoom. ==== Heine Steenhagen wöll ju dat wiesen! ==== Den Roman ''[[Heine Steenhagen wöll ju dat wiesen!]]'' schreev Peters al [[1925]]. Rutkamen is he aver eerst na den Manuskripten ut den Nalatens in’t Johr [[2012]]. Vertellt warrt de Geschicht vun den unehlich boren Heine Steenhagen, de in dat fiktive holsteensche Dörp Vollstedt opwasst un sik dör en militääsche Karrieer mit de Lüüd afreken will, de em in siene Kinnertied verachtet un demödigt hebbt. De Roman besteiht ut en plattdüütschen Deel över Heine sien Jöögd op’n Land un en hoochdüütschen Deel över siene Loopbahn as Soldat. Dat Wark gellt as en besünneres Bispeel vun en tweespraakigen Bildungsroman un gifft togliek en veelschichtig Bild vun dat Landleven un de Sellschop in Holsteen üm 1900. == Priesen un Ehren == * 1939 Sleswig-Holsteensche Literaturpries för den Roman ''{{lang|de|Der heilsame Umweg}}'' (1938) * 1955 Universitätsmedalje vun de [[Christian-Albrechts-Universität to Kiel]] * 1955 [[Lornsen-Keed]] vun de [[Sleswig-Holsteensche Heimatbund|Sleswig-Holsteenschen Heimatbund]] * 1956 [[Verdeenstorden vun de Bundsrepublik]] * 1990 To’n hunnertsten Geboortsdag vun de Schriever wurr an dat Geboortshuus in Luhnsteed ene Denktafel vun [[Walter Eduard Ferdinand Rössler|Walter Rößler]] anbrocht. Vör dat Huus wurr ene Linn plant. == Warken (Uutwahl) == === Op Plattdüütsch === * ''[[Heine Steenhagen wöll ju dat wiesen!]] Die Geschichte eines Ehrgeizigen''.<ref>Universität Potsdam: [http://opus.kobv.de/ubp/volltexte/2012/6014/ Volltext ''Heine Steenhagen wöll ju dat wiesen! Die Geschichte eines Ehrgeizigen.'']</ref> 1925. Ruutgeven vun Ulrike Michalowsky, Husum, Husum-Verlag, 2012; Online: Potsdam, Universitätsverlag Potsdam, 2012, Plattdüütsch-Hoochdüutsch, mit Anhang: ''Anmerkungen zur Frage des Plattdeutschen'' * ''[[Baasdörper Krönk]]''. 1932. Roman. Ut den Nalaat ruutgeven vun Wolfgang Lindow un Paul Selk ünner Mitarbeit vou Frauke Michalowsky, Husum, Husum Druck- und Verlagsges.,1975 – 2.&nbsp;Oplaag 1986 * ''De Arbeit gifft den Takt an''. In: ''Eutiner Almanach.'' 1940 * ''Jochen Pahl un de Subrekter''.<ref>Universität Potsdam: [http://opus.kobv.de/ubp/volltexte/2012/5963/ Volltext ''Jochen Pahl un de Subrekter.'']</ref> In: ''Uns’ Moderspraak. Bladd foer plattdütsche Lüd’'' .1961 === Op Hoochdüütsch === * ''Thomas Mann und die Romantik''. 1926. Ut den Nalaat vun Peters in der Sleswig-Holsteensche Landsbibliothek: Cb106.25:11,01.<ref>[https://publishup.uni-potsdam.de/frontdoor/index/index/docId/5804 Volltext ''Thomas Mann und die Romantik'']</ref> * ''Kriegsgefangener in Frankreich 1914-1920''. 1927–28. Maschinenschriftliche Afschrift vun dat Originaltyposkript, [1994]. * ''Der heilsame Umweg''. [[Chöttingen]], Deuerlich, 1938.<ref>[https://publishup.uni-potsdam.de/frontdoor/index/index/docId/5559 Volltext ''Der heilsame Umweg'']</ref> * ''Formelhaftigkeit, ein Wesenszug des Plattdeutschen''. [[Scharbeutz|Wulfshagen-Scharbeutz]], Westphal, 1939.<ref>[https://publishup.uni-potsdam.de/opus4-ubp/frontdoor/index/index/docId/5524 Volltext ''Formelhaftigkeit, ein Wesenszug des Plattdeutschen'']</ref> * ''Die Wiederkehr des Empedokles: Friedrich Hölderlin und Josef Weinheber''. [[Scharbeutz|Wulfshagen-Scharbeutz]]: Westphal, 1940. 2. Oplaag 1943. * ''Preis der guten Mächte: Besinnung und Erinnerung''. [[Chöttingen]], Deuerlich, 1940. 2. Oplaag 1941, 3. Oplaag 1942. * ''Die schmale Brücke''. [[Hamborg]], Hanseatische Verl.-Anst., 1941.<ref>[https://publishup.uni-potsdam.de/frontdoor/index/index/docId/5558 Volltext ''Die schmale Brücke'']</ref> * ''Die dröge Trina: Geschichte einer „Poahr Dangoaß“ ''. 1945. [[Chöttingen]], Deuerlich, 1946 (toeerst 1945 in [[Flensburger Tageblatt|''Flensburger Nachrichten'']] rutkamen)<ref>[https://publishup.uni-potsdam.de/frontdoor/index/index/docId/5557 Volltext ''Die dröge Trina: Geschichte einer „Poahr Dangoaß“ '']</ref> * ''[[Blaise Pascal]]: die Sternenbahn eines Menschengeistes''. [[Hamborg]], Trautmann, 1946. Poeetsch-essayistsche Översetten enigen ''Pensées'' mit 12 Sonetten vun Peters to den Steernteken. * ''Im Dienst der Form: Gesammelte Aufsätze''. [[Chöttingen]], Deuerlich, 1947. Essays ut de Johren 1936-1944. * ''Gebild und Leben''. [1954]. [[Sleswig]], Bernaerts. Utwahl ut dat Wark: Lyrik, Uttöög ut Romanen un Autobiographie, Essays. * ''Timm Kröger: der Dichter unserer Heimat''. [1954]. Ut deb Nalaat vun Peters in der Sleswig-Holsteenschen Landsbibliothek: Cb 106.25:10.<ref>[https://publishup.uni-potsdam.de/frontdoor/index/index/docId/5608 Volltext ''Timm Kröger: der Dichter unserer Heimat'']</ref> * „Rosengeruch des Unwiederbringlichen“: Reed vör de Theodor-Storm-Sellschop September 1950, ''Schriften der Theodor-Storm-Gesellschaft'', 3, 1954, S. 9–14. * ''Ausgewählte Werke''. Bd. I: Gedichte. Bd. II: Prosa. [[Hamborg]], Hoffmann und Campe, 1958. Bd. I meist vullstännige Utgaav vun dat lyrisch Wark, dat to Leevtieden rutkamen weer, Bd. II ist eine verwiedert Uutgaav vun de Autobiographie ''Preis der guten Mächte''<ref>[https://publishup.uni-potsdam.de/frontdoor/index/index/docId/5830 Digitalisat ''Ausgewählte Werke I -II '']</ref> === Höörbook === * [[Dieter Andresen]] leest [ut de ''Baasdörper Krönk'' vun] Friedrich Ernst Peters: Live in de Dove school in Sleswig, 2004 - 1 CD * [[Ivo Braak]] het mehrmals ut de''Baasdörper Krönk'' vörleest, der deelwies in Höörbook-Kompilatschonen rutkemen. == Literatur == * Farina Renken: ''Zur Entstehung und Veröffentlichung der „Baasdörper Krönk“.'' In: ''Jahrbuch der Klaus-Groth-Gesellschaft'', 54, 2012, S. 75–89. [mit einer Graphik zu dem Beziehungsgeflecht der Hauptfiguren der „Baasdörper Krönk“] * Farina Renken: ''Zur Entstehung und Veröffentlichung der „Baasdörper Krönk“. '' Magisterarbeit Universität Bremen, 2011. [mit einem Personenregister der „Baasdörper Krönk“] * Dieter Andresen: ''„Wenn ener dat mit den Herrgott hett…“ Religion und Christentum in der „Baasdörper Krönk von Friedrich Ernst Peters“''. In: Dieter Andresen: ''Kraftfeld Heimat. Profile des Nordens''. Books on Demand, 2006, S.&nbsp;66–90. * Martin Schröder: ''Polyphoner Chronotopos: zur Poetologie der „Baasdörper Krönk“ im Lichte der Romantheorie Michail Bachtins''. In: ''Jahrbuch des Vereins für niederdeutsche Sprachforschung.'' Band 122, 1999, S.&nbsp;143–156. * Jean Colasson: ''Les prisonniers allemands pendant la grande guerre''. In: ''La Maisonnée, Adriers,'' Bulletin no 1, 1998, S.&nbsp;4–13. * Antje Erdmann-Degenhardt: ''Friedrich Ernst Peters – vom Böttchersohn zum Schuldirektor.'' Teil&nbsp;1. In: ''Rendsburger Jahrbuch.'' 1992, S.&nbsp;68–96. * [[Theodor Vierck]]: ''Rede zum Gedächtnis des Dichters Friedrich Ernst Peters.'' In: ''Rendsburger Jahrbuch''. 1991, S.&nbsp;3–9. * [[Elisabeth von Ulmann]]: ''„Baasdörper Krönk“ – ein später Fund.'' In: ''Rendsburger Jahrbuch.'' 1990, S.&nbsp;22–23 * Theodor Vierck: ''Friedrich Ernst Peters. Gedanken und Gedichte – eine Erinnerung''. In: ''Rendsburger Jahrbuch''. 1990, S.&nbsp;4–23. * [Verantwortliche für die Schrift Ursula Bose]: ''Dem Dichter Friedrich Ernst Peters zum Gedenken.'' [Luhnstedt], 1990. * Kornelia Küchmeister (Hrsg.): ''Verzeichnis des Nachlasses Cb 106 von Friedrich Ernst Peters (1890–1962)''. Schleswig-Holsteinische Landesbibliothek, Kiel 1990. * Christian Diederich Hahn und [[Christian Jenssen]] (Hrsg.): ''Schriftsteller in Schleswig-Holstein, heute.'' Husum Druck- und Verlagsgesellschaft, Husum 1980, S.&nbsp;12–13. * Dieter Andresen: ''Volksfrömmigkeit und Laientheologie in der „Baasdörper Krönk“''. In: ''De Kennung.'' 1979, S.&nbsp;8–24. * [[Hans Peter Johannsen|Hans Peter Johannsen:]] ''Sieben Jahrzehnte im Schleswigschen: Bücher, Begegnungen, Briefe.'' Schleswiger Druck- und Verlagshaus, Schleswig 1978, S.&nbsp;62–75. * Max Jensen: ''Über Friedrich Ernst Peters’ „Baasdörper Krönk“''. In: ''Jahrbuch der Klaus-Groth-Gesellschaft''. 19, 1977, S.&nbsp;104–115. * Rezensionen der ''Baasdörper Krönk'': ** Dirk Puls in: ''Die Heimat.'' Band 83, 1976, S.&nbsp;282. ** Jochen Schütt in: ''Quickborn.'' Band 66, 1976, S.&nbsp;177–179. ** Paul Jessen in: ''Zwischen Eider und Wiedau. Heimatkalender für Nordfriesland''. 1977, S.&nbsp;229–230. * [[Paul Selk]]: ''Baasdörper Krönk. Ein nachgelassenes Werk von Friedrich Ernst Peters''. In: ''Schleswig-Holstein''. 26, 1974, S.&nbsp;214. * Hans Holtorf: ''Friedrich Ernst Peters. Aus seinen Briefen an Hans Holtorf''. In: ''Schleswig-Holstein.'' 22, 8, 1970, S.&nbsp;213–216. * Hans Peter Johannsen: ''Parkplätze der Literatur. Literarische Autoreise von Hamburg nach Kopenhagen. Feld und Welt gesehen mit den Augen norddeutscher und dänischer Dichter.'' Christian-Wolff-Verlag, Flensburg 1969. * ''Aus Friedrich Ernst Peters’ Briefen an seinen Freund, den Maler Peter Holtorf''. In: ''[[Der Wagen]]''. 1963, S. 145–147. * Walter Weber: ''Friedrich Ernst Peters''. In: ''Der Wagen''. 1963, S. 148–150. * Irmgard Schlepps: ''Der Bildhauer Walter Rössler''. In: ''Kunst in Schleswig-Holstein. Jahrbuch des Schleswig-Holsteinischen Landesmuseums''. 1951, S. 36–40. [mit einer Besprechung der Büste von F. E. Peters] * Hans Peter Johannsen: ''Natur und Welt bei Friedrich Ernst Peters''. In: ''Aus Schleswig-Holsteins Geschichte und Gegenwart: eine Aufsatzsammlung als Festschrift für Volquart Pauls.'' Wachholtz, Neumünster 1950, S. 378–393. [mit Bibliographie und Literaturverzeichnis F. E. Peters, S. 391–393] * [[Christine Bourbeck]]: ''Schöpfung und Menschenbild in deutscher Dichtung um 1940 : Hausmann – Peters – Bergengruen.'' Berlin 1947. == Kiek ook bi == * [[List vun plattdüütschen Schrievers]] == Weblenken == {{PBuB|ID=613}} {{Plattmakers Black|VÖÖRNAAM=Friedrich-Ernst|ACHTERNAAM=Peters}} * {{DNB-Portal|118952048}} * [https://publishup.uni-potsdam.de/solrsearch/index/search/searchtype/collection/id/17066 Digitale Edition: Friedrich Ernst Peters] == Footnoten == <references/> {{DEFAULTSORT:Peters, Friedrich Ernst}} [[Kategorie:Schriever]] [[Kategorie:Plattdüütsch]] [[Kategorie:Hoochdüütsch]] [[Kategorie:Mann]] [[Kategorie:Sleswig-Holsteen]] [[Kategorie:Boren 1890‎]] [[Kategorie:Storven 1962]] [[Kategorie:Börger von Düütschland]] [[Kategorie:Schoolmeester]] 02sljo1jow682sgc9pmxdz5d0xr3zi7 List vun de Städer vun Sleswig-Holsteen 0 23085 1067363 1056198 2026-06-01T14:39:30Z Flaverius 21322 1067363 wikitext text/x-wiki ''kursiv'': Städer, de nich mehr to [[Sleswig-Holsteen]] tohöörn doot oder de dat as sülvstännige Stadt nich mehr gifft.<ref>Borns ünner anner: {{Webarchiv|url=http://www.heimatbund.de/nddt/ortsnamen_a.php |wayback=20131105115431 |text=— |archiv-bot=2026-03-14 05:10:08 InternetArchiveBot }}, {{Webarchiv|url=http://www.heimatbund.de/nddt/ortsnamen_b.php |wayback=20160303182315 |text=— |archiv-bot=2026-03-14 05:10:08 InternetArchiveBot }} usw., Wikipedia.nds un Wikipedia.de</ref> {| |----- | width="250" valign="top" | *''[[Ærøskøbing]]'' (1564-1749 Deel vun Sleswig-Holsteen) *''[[Ahrensböök]]'' (1912-1933) *[[Ahrensborg]] *''[[Altno]]'' (1937 to Hamborg) *[[Arnis]] *''[[Apenrade]]'' (1920 to [[Däänmark]]) *[[Bad Braamsteed]] *[[Bad Oschloe]] *[[Bad Swartau]] *[[Bad Seebarg]] *[[Bartheil]] *[[Barmsteed]] *[[Breedsteed]] *''[[Borg up Fehmarn]]'' (- 2003, nu Deel vun Fehmarn) *[[Bruunsbüddel]] *''[[Bruunsbüddelkoog]]'' (- 1970, nu Deel vun Bruunsbüddel) *[[Büdelsdörp]] *[[Eckernföör]]<ref>ok: ''[[Eckernför]]''</ref> *[[Elveshorn]]<ref>ok: ''[[Elmshoorn]]''</ref> *[[Eutin]] *[[Fehmarn]] *[[Flensborg]] *[[Friesstadt]]<ref>ok: ''[[Frieestadt]]'', ''[[Friechstadt]]''</ref> *[[Garn (Sleswig-Holsteen)|Garn]] *[[Geesthacht]] *[[Glinn (Stormarn)|Glinn]] *[[Glücksborg]] *[[Glückstadt]] | width="250" valign="top" | *''[[Hadersleben]]'' (1920 to Däänmark) *''[[Haithabu]]'' (üm un bi 770-1066) *[[Heid (Kreis Dithmarschen)|De Heid]]<ref>[[De Heid]], kort: ''Heid''</ref> *[[Hilligenhaven]] *[[Husum]] *[[Itzhoe]] *[[Kappeln]] *[[Kellinghusen]] *[[Kiel]] *[[Kolenkarken]]<ref>ok: ''[[Koldenkarken]]''</ref> *[[Kremp]] *''[[Lemkenhaven]]''<ref>ok: ''[[Lempenhaben]]''</ref> 1462-1510, nu Deel vun Fehmarn *''[[Löwenstadt]]'' (1158) *[[Loonborg]] *[[Lübeck]]<ref>ok: ''[[Lübeek]]''</ref> *''[[Lunnen]]'' (1529-1559) *[[Lüttenborg]] *[[Marn (Sleswig-Holsteen)|Marn]] *[[Meldörp]]<ref>ok: ''[[Möldörp]]''</ref> *[[Mölln]] *[[Niemünster]]<ref>ok: ''[[Neemünster]]''</ref> *[[Niestadt in Holsteen]] *[[Niebüll]] *[[Noordersteed]], *[[Noorddörp]] *[[Olenborg in Holsteen]]<ref>ok: ''[[Oudeborg (Holsteen)]]''</ref> *''[[Ottensen]]'' 1871-1889 Stadt, dann Deel vun [[Altno]], hüüt vun Hamborg-Altno *[[Pinnbarg]] *[[Plöön]] *[[Preetz]] | width="250" valign="top" | *[[Quickborn (Kreis Pinnbarg)|Quickborn]] *[[Ratzborg]] *[[Reinbeek]] *[[Reinfeld]] *[[Rendsborg]]<ref>ok: ''[[Rensborg]]''</ref> *''[[Rungholt]]'' ( -1362 ?) *[[Scheenfeld (Kreis Pinnbarg)|Scheenfeld]] *[[Sleswig]]<ref> fröher ok ''Sleeswig, Sleeswi'' usw.</ref> *[[Swattenbeek]] *[[Swentindaal]] *''[[Sonderburg]]'' (1920 to Däänmark) *[[Tünn (Sleswig-Holsteen)|Tünn]]<ref> ok ''[[Tönn]]'' un ''[[Tönnen]]''</ref> *''[[Tondern]]'' (1920 to Däänmark) *[[Torneesch]] *''[[Traavmünn]]''<ref> ok ''[[Travemünn]]''</ref> (1913 to Lübeck) *[[Uetersen]] *[[Wohlsteed]] *''[[Wandsbek]]'' (1937 to Hamborg) *[[Wedel]] *[[De Welster]]<ref>kort: ''[[Welster]]''</ref> *[[Wesselburen]], *''[[Westerland]]'' (-2008, nu Deel vun de Gemeende Sylt) *[[De Wyk]]<ref> ok: ''[[De Wiek]]''</ref> *''[[Zarpen]]'' (ca. 1265-1473) |} == Kiek ok == * [[List vun de gröttsten Städer in Sleswig-Holsteen]] == Footnoten == <references/> [[Kategorie:Sleswig-Holsteen]] [[Kategorie:List (Stadt)]] [[Kategorie:Stadt]] [[Kategorie:Städer in Düütschland]] k1qbfyflvsh8xh3h2klquoyh7x6lxu2 Jean-Jacques Rousseau 0 28191 1067368 1055292 2026-06-01T14:53:32Z Flaverius 21322 1067368 wikitext text/x-wiki {{Infobox Person | Naam = '''Jean-Jacques Rousseau''' | Bild =[[Bild:Jean-Jacques Rousseau (painted portrait).jpg|center|duum|Jean-Jacques Rousseau, maalt as [[Pastell]] vun [[Maurice Quentin de La Tour]], 1753|Jean-Jacques Rousseau, maalt as Pastell vun Maurice Quentin de La Tour, 1753 [[Bild:Jean-Jacques Rousseau Signature.svg|rahmenlos|center|duum|Unnerschrift]]]] | Websied = | Pseudonym = | Öller = | Boortsdag = [[28. Juni]] [[1712]] | Boortsstell = [[Genf]] | Doodsdag = [[2. Juli]] [[1778]] | Doodsstell = [[Ermenonville]] bi [[Paris]] | Natschoonalität = | Wohnoort = | Kunnig för = Natuurtostand, Verdragstheorie,<br/> Volonté générale | Arbeid = [[Schriever]], [[Philosophie|Philosoph]],<br/> [[Pädagogik|Pädagogen]] | Uttekens = }} '''Jean-Jacques Rousseau''' ({{IPA|ʒɑ̃.ʒa.k‿ʁu.ˈso}}; * [[28. Juni]] [[1712]] in [[Genf]]; † [[2. Juli]] [[1778]] in [[Ermenonville]] bi [[Paris]]), weer een Genfer [[Schriever]], [[Philosophie|Philosoph]], [[Pädagogik|Pädagogen]], Natuurforscher un [[Komponist]] in dat Tiedöller vun de [[Upklärung]]. He geld as een vun de wichtigsten geistigen Vöördenkers för de [[Franzöösche Revolutschoon]]. Up de Pädagogik un de politischen Theorien vun dat [[19. Johrhunnert|19.]] un [[20. Johrhunnert]] hett he ook duchtig inwarkt. Sien Wark ''{{lang|fr|Discours sur l'origine et les fondements de l'inégalité parmi les hommes}}'' (‘Diskurs över de Oorsprung un de Grundlagen vun de Ungliekheid ünner de Minschen’), dat argumenteert, dat Privaategendom de Oorsprung vun Ungliekheid is, un ''{{lang|fr|Du contrat social; ou, Principes du droit politique}}'' (‘Vun de Sellschopsverdrag; oder de Prinzipien vun dat Staatsrecht’) sünd Grundlagenwarken för dat moderne politische un sellschopliche Denken. Rousseau sien [[Roman|Romaan]] ''{{lang|fr|Julie ou la nouvelle Héloïse}}'' (‘Julie oder de ne’e Heloise’) is een wichtig Wark för de fröhe [[Romantik]] in de Literatuur.<ref>{{cite web |url=http://www.enotes.com/literary-criticism/preromanticism |title=Preromanticism Criticism |publisher=Enotes |access-date=23 February 2009 |url-status=dead |archive-url=https://web.archive.org/web/20100406162246/http://www.enotes.com/literary-criticism/preromanticism |archive-date=6 April 2010}}</ref> Sien Essay ''{{lang|fr|Émile, ou De l’éducation}}'' (‘Emile, oder Vun dat Optrecken’) is een vertellt över dat Optrecken, de [[Bildung]] un dat Individuum binnen de [[Sellschop|Sellschopp]]. Sien autobiograafsch Wark ''{{lang|fr|Confessions}}'' (‘Bekenntnissen’) weer Vöörlaag för de moderne [[Autobiografie]]. Dat unfardige ''{{lang|fr|Les Rêveries du promeneur solitaire}}'' (‘De Drömereen vun enen eensamen Spazeergänger’) is een fröh Bispeel för de subjektive un introspektive Literatuur, de ook de moderne Literatuur präägt. == Warke == * ''Discours sur les sciences et les arts'', up Düütsch: Abhandlung über die Wissenschaften und Künste, 1750, up Platt nich rutkamen * ''Discours sur l’origine et les fondements de l’inégalité parmi les hommes'', up Düütsch [[Abhandlung über den Ursprung und die Grundlagen der Ungleichheit unter den Menschen]], 1755, up Platt nich rutkamen * ''Principes du droit de la guerre. Ècrits sur la paix perpétuelle'', 1758, rutgeven vun Blaise Bachofen un Céline Spector, Paris 2008, (dt. Översetten kiek unnen) * ''Julie ou la Nouvelle Héloïse'' ([[Julie oder Die neue Heloise]]), 1761, up Platt nich rutkamen * ''Du contrat social ou principes du droit politique'' ([[Vom Gesellschaftsvertrag oder Prinzipien des Staatsrechtes]]), 1762, up Platt nich rutkamen * ''Émile'' ([[Emile oder über die Erziehung]]), 1762, Up Platt nich rutkamen * ''Les Confessions'' ([[Die Bekenntnisse (Rousseau)|Die Bekenntnisse]]), 1782, nich up Platt rutkamen * ''Les rêveries du promeneur solitaire'' (Die Träumereien des einsamen Spaziergängers), 1782, up Platt nich rutkamen * ''Dictionnaire de Musique'', Paris 1768, nich up Platt rutkamen '''Utgaven''' * Kurt Weigand (Overs. in Düütsch) 5. Uplage, Hamborg, 1995 |ISBN=978-3-7873-1200-9 Franz.-dt. * Lettres élémentaires sur la botanique, (Zehn botanische Lehrbriefe für eine Freundin), Insel-Taschenbuch 366, 1978 * Diskurs über die Ungleichheit, rutgeven vun [[Heinrich Meier (Philosoph)|Heinrich Meier]], Patterbuorn 1984 (Krit. Ausg. d. integralen Textes) ISBN=3-8252-0725-0 * Schriften, rutgeven vun Henning Ritter, München, 1978, ISBN=3-446-12503-5 * Dictionnaire de Musique, Nahdruck, Hilmessen, 1969 * Musik und Sprache. Ausgewählte Schriften, Dorothea Gülke (Overs.), Peter Gülke (Overs.), Willemshaben 1984, ISBN=3-7959-0424-2 * ''Der neue Dädalus''. (Le nouveau Dédale. Overs. von Klaus H. Fischer); dorin: Klaus H. Fischer: ''Rousseaus Schrift über die Aeronautik''. Schutterwald/Baden 2000, ISBN 978-3-928640-58-9 * ''Principes du droit de la guerre...'' übersetzt von und mit einer Einleitung zur Textgeschichte von Michael Bloch in: Deutsche Zeitschrift für Philosophie, Jahrgang 58, Heft 2, Akademie Verlag, Berlin 2010 == Literatuur == === Biografien === * Anne Davier: ''Jean-Jacques Rousseau''. In: Andreas Kotte (Ruutgever): ''Theaterlexikon der Schweiz – Dictionnaire du théâtre en Suisse''. Band 3, Chronos, [[Zürich]] 2005, S. 1078, ISBN 3-0340-0715-9. * Rosemarie Ahrbeck: ''Jean-Jacques Rousseau''. Urania, [[Leipzig]]/[[Jena]]/[[Hamborg]] 1978. * Béatrice Durand: ''Rousseau''. Philipp Reclam jun., [[Stuttgart]] 2007, ISBN 978-3-15-020315-6. * Jean Guéhenno: ''Jean-Jacques. Biographie in drei Bänden''. [[Paris]] 1948–1952. * Georg Holmsten: ''Jean-Jacques Rousseau. Mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten''. Rowohlt, [[Reinbeek]], [[Mönster]] 1972, ISBN 3-499-50191-0. * Christiane Landgrebe: ''Zurück zur Natur? – Das wilde Leben des Jean-Jacques Rousseau''. Beltz, [[Weinheim]] 2012, ISBN 978-3-407-22928-1. * Albert Sacharowitsch Manfred: ''Rousseau – Mirabeau – Robespierre. Drei Lebensbilder''. Verlag der Nation, [[Berlin]] 1989, ISBN 3-373-00304-0. * Alfred Schäfer: ''Jean-Jacques Rousseau. Ein pädagogisches Porträt''. [[Weinheim]] 2002. * Michel Soëtard: ''Jean-Jacques Rousseau. Leben und Werk''. Beck, [[München]] 2012, ISBN 978-3-406-63197-9. * Bernhard H. F. Taureck: ''Jean-Jacques Rousseau. Mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten''. Rowohlt, [[Reinbeek]], [[Mönster]] 2009, ISBN 978-3-499-50699-4. === Översichten === * Christiane Bender: ''Freiheit, Verantwortung, direkte Demokratie: Zur Relevanz von Rousseau heute''. In: ''Aus Politik und Zeitgeschichte''. 62. Jg., 46–47/2012, S. 49–54. * Günther Mensching: ''Jean-Jacques Rousseau zur Einführung''. Junius, [[Hamborg]] 2000, ISBN 3-88506-384-0. * Ursula Reitemeyer, Tim Zumhof (Ruutgever): ''Rousseau zur Einführung''. Studienbücher zur Lehrerbildung, Band 2, Theologie. Lit, [[Mönster]] 2014, ISBN 978-3-643-12547-7. === Artikels in Lexika === * Herbert R. Ganalandt, Martin Carrier: Jean-Jacques Rousseau. In: Jürgen Mittelstraß, Gereon Wolters (Ruutgever): ''Enzyklopädie Philosophie und Wissenschaftstheorie''. 4 Bänn, [[Stuttgart]]/[[Weimar]] 1980–1996; korrigeerten Nadruck för Band 1 un 2, Metzler, [[Stuttgart]]/[[Weimar]] 1995; Nadruck Band 1–4, ook daar 2004, Band 3, S. 645–647. 2. neebearbeidt un vstark vergröttert Oplaag ook dasr 2005. * Wolfdietrich von Kloeden: Jean-Jacques Rousseau. In: ''Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon (BBKL)''. Band 8, [[Bautz]], [[Herzberg]] 1994, Sp. 845–857, ISBN 3-88309-053-0. == Nettverwiese == {{Wikisource|Jean-Jacques Rousseau|lang=fr}}{{Commons|audio=1|video=0}} {{Wikiquote|Jean Jacques-Rousseau}} * {{PGDA|893}} '''Översichten un Nakiekels''' * [http://www.pinkernell.de/romanistikstudium/Internet1.htm Artikel „Rousseau“ in „Namen, Titel und Daten der franz. Literatur“] (ursprüngliche Hauptquelle der biografischen Abschnitte) * [http://www.iep.utm.edu/r/rousseau.htm James J. Delaney: ''Jean-Jacques Rousseau (1712–1778)'']. In: ''[[Internet Encyclopedia of Philosophy]]'' (IEP) * {{SEP|https://plato.stanford.edu/entries/rousseau/|Jean Jacques Rousseau|Christopher Bertram}} (engelsch) * [http://www.klassiker-der-weltliteratur.de/rousseau.htm Carl Busse: ''Jean-Jacques Rousseau.''] In: Ders.: ''Geschichte der Weltliteratur.'' Velhagen & Klasing, [[Builefeld]]/Leipzig 1910. * [https://archive.org/search.php?query=Jean-Jacques%20Rousseau&and%5B%5D=languageSorter%3A%22German%22 Jean-Jacques Rousseau] in’n Internet Archive '''Över bestimmte Themen''' * Johannes Kückens: ''Rousseau: Entdecker der Kindheit.'' In: ''GEO kompakt.'' Nr. 17, 12/08 ({{Webarchiv|url=http://www.geo.de/GEO/heftreihen/geokompakt/59129.html|text=geo.de|wayback=20081211044019}}). * [http://kaltric.de/mat/matphil/freiheitrousseau/ Andre Schuchardt: ''Analyse des Begriffs Freiheit bei Rousseau und Tocqueville'']. Auf: ''kaltric.de,'' 22. September 2010. * Alexander Hüls (1994): [https://web.archive.org/web/20160305051744/http://www.ahuels.de/politikwissenschaft/hsrous2.pdf ''Jean-Jacques Rousseau: Eigentum.''] (PDF; 80&nbsp;kB) * Winfried Böhm: {{Webarchiv|url=http://downloads.kirchenserver.net/26/2506/1/45666398897011937929.pdf|text=''Göttliche Gnade und Erziehung. Ein Problemaufriß im Anschluss an Augustinus, Rousseau und Maria Montessori''|wayback=20160221163409}}. (PDF; 133&nbsp;kB) In: ''kirchenserver.net,'' 27. August 2006 * {{Internetquelle |autor=Hans-Georg Bensch |url=https://www.repo.uni-hannover.de/bitstream/handle/123456789/9803/Rousseau%20Repositorium%20LUH%20Bensch.pdf |titel=Vom Naturzustand zum Gesellschaftsvertrag? – in ausgewählten politischen Schriften J.J. Rousseaus |werk= |hrsg=Universität Hannover |datum=2020-03-23 |abruf=2023-12-16 |kommentar=}} '''Sieden up Fransch''' * [http://rousseaustudies.free.fr/ Rousseau Studies] * [https://www.rousseauonline.ch/ VollTexte von Jean-Jacques Rousseau]; * [http://classiques.uqac.ca/classiques/Rousseau_jj/rousseau.html ''Jean-Jacques Rousseau (1712–1778).''] In: ''{{lang|fr|Les classiques des sciences sociales}},'' elf Werke Rousseaus im Originaltext * {{Webarchiv|url=http://www.espace-rousseau.ch/f/jean-jacques-rousseau.asp|text=''espace Rousseau Genève''|wayback=20130321031302}}. Museum in Rousseaus Geburtshaus in Genf (fransch, engelsch) {{Normdaten|TYP=p|GND=118603426|LCCN=n79008220|NDL=00454830|VIAF=100184045}}{{DEFAULTSORT:Rousseau, Jean-Jacques}} == Nawiese == <references/> {{Normdaten|TYP=p|GND=118603426|LCCN=n79008220|NDL=00454830|VIAF=100184045}} {{DEFAULTSORT:Rousseau, Jeanjacques}} [[Kategorie:Genf]] [[Kategorie:Frankriek]] [[Kategorie:Philosoph]] [[Kategorie:Pädagoog]] [[Kategorie:Schriever]] [[Kategorie:Opklärung]] [[Kategorie:Komponist]] [[Kategorie:Boren 1712]] [[Kategorie:Storven 1778]] 8hi8bg77i9ntm1scyzt2zs99p5n4zxi Seefahrt ist not! 0 28803 1067369 1017790 2026-06-01T14:53:49Z Flaverius 21322 1067369 wikitext text/x-wiki '''Seefahrt ist not!''' is en [[Roman]] von [[Gorch Fock]], den he 1913 rutbröcht hett. In dat Book beschrifft he dat Leven von’n Fischer Klaus Mees op [[Finkwarder]]. Disse Geschicht is in Delen autobiograafsch, Gorch Fock sülvst weer Söhn von en Fischer op Finkwarder. Dat Book is op [[Hoochdüütsch]] schreven, de [[Dialog]] is aver to’n gröttsten Deel op [[Plattdüütsch]]. Dat Book hett en ganze Reeg von Oplagen hatt un hett sik över 440.000 Maal verköfft. == Weblenken == * [http://www.zeno.org/Literatur/M/Fock,+Gorch/Roman/Seefahrt+ist+not! De Text von dat Book op zeno.org] (hoochdüütsch) [[Kategorie:Roman]] [[Kategorie:Hoochdüütsch]] [[Kategorie:Book ut dat 20. Johrhunnert]] 7f524fjowjr1b8smr7e4w180nmpzbdq Lew Nikolajewitsch Tolstoi 0 38706 1067370 1056123 2026-06-01T14:54:32Z Flaverius 21322 1067370 wikitext text/x-wiki [[Bild:L.N.Tolstoy Prokudin-Gorsky.jpg|thumb|200px|Lew Tolstoi (1908) up een Foto vun [[Sergei Michailowitsch Prokudin-Gorski|Prokudin-Gorski]]]] '''Lew Nikolajewitsch Graaf Tolstoi''' ({{S|ru|Лев Николаевич Толстой|Lev Nikolaevič Tolstoj}}; * {{JULGREGDATUM|9|9|1828|Link=1}} in [[Jasnaja Poljana (Tula)|Jasnaja Poljana]]; † {{JULGREGDATUM|20|11|1910|Link=1}} in [[Astapowo]]) oder kort '''Leo Tolstoi''' weer een [[Russische Spraak|russischen]] [[Schriever]]. Siene groten Warken „{{lang|ru|Война и миръ}}“ ({{lang|ru-latn|Wojna i mir}}, ‘Krieg un Freden’) un „{{lang|ru|Анна Каренина}}“ ({{lang|ru-latn|Anna Karenina}}) sünd Klassikers mank de [[Roman|Romaans]] vun’n [[Realismus (Literatur)|Realismus]]. == Leven == === Kinnertied un Jöögd === [[Bild:Tula YasnayaPolyana asv2019-09 img11 LNTolstoy House.jpg|miniatur|Huus, wo Tolstoi in boren is]] Tolstoi stamm uut dat ole russische Adelsgeslecht vun de [[Tolstoi (Adelsgeslecht)|Tolstoi]] af. Mit negen Johre is he Weetkind wurrn. Vun dor af an het sien Vadder siene Suster up em uppasst. 1844 fung he an, un studeer orientaalsche Spraken an de [[Universität Kasan]]. Denn wessel he un studeer up Afkaat. Man 1847 hett he sien Studium afbraken. He övernehm dat Stammgood vun siene Familie mit 350 liefegen Arbeiters in Jasnaja Pola un woll dor wat för doon. === Bi’n Militär === Vun 1851 af an het he as [[Praporschtschik]] bi ene [[Brigade]] vun de [[Artillerie]] in den [[Zar]]en siene Armee bi den Krieg in’n [[Kaukasus]] mitmaakt. Vun düssen Krieg un wat he dor beleevt het, schreev he in siene fröhen Vertellen daal (u. a. {{Lang|ru|Казаки|Kasaki}} ‘De Kosaken’). Nadem dat de [[Krimkrieg]] uutbraken weer, het he [[1854]] den Positschoonskrieg in dat Fast [[Sewastopol]] mitmaakt, dat dormols belagert wurrn is. De realistischen Berichte ut düssen Krieg hefft em as Schriever al fröh bekannt maakt. === För een Reform in de Pädagogik un Hochtied === [[Bild:1856._Л.Н.Толстой.jpg|thumb|Tolstoi 1856]] Vunwegen, dat he sik mit [[Pädagogik]] befaten dö, is Tolstoi [[1857]] un [[1860]]/[[1861|61]] in verschedene Länner in [[Westeuropa]] reist. He het dor Künstlers, as [[Charles Dickens]] un [[Iwan Sergejewitsch Turgenew]] besöcht, man ok Pädagogen, as [[Friedrich Fröbel]] un [[Adolph Diesterweg]]. As he torüchkeem na Russland, het he versöcht, en [[Reformpädagogik]] up to boen un het Dorpsscholen na dat Vöörbild vun [[Jean-Jacques Rousseau]] inrichtet. Vun 1855 af an het he mool in Jasnaja Poljana, mool in Moskau un mool in [[Sankt Petersborg]] leevt. Tolstoi streev dor nich toeerst na, de Besten uut to söken, nee, he harr dat dor up afsehn, för de verscheden Kinner de beste Bildung uut to finnen, je nadem, wo verscheden de ok weern. Den Zaren siene Verwaltung het Tolstoi siene Scholen avers tomaakt, man Tolstoi bleev dor bi un söch en nee Pädagogik. He het Leseböker schreven för Kinner. Dor schollen se uut Vertellen över [[Historie|Geschichte]], [[Physik]], [[Biologie]] un [[Religion]] lehren, wat good is un wat se doon un wat se laten schollen. Mit sien „{{Lang|ru|Азбука}}“ (''Asbuka'', ‘Alphabet’) hefft Generatschonen vun Kinner in Russland bit in de 1920er Johre in’e Grundscholen lehrt. He hett dor duchtig mit inwarkt up de Reformscholen un Fre’en Scholen, as [[Summerhill]]. 1862 hett Tolstoi de 18 jöhrige [[Sofja Tolstaja|Sofja Andrejewna Behrs]] heiraat. Mit ehr het he alltohopen 13 Kinner harrt. In de Johre dornah het he de monumentalen Romaans „{{lang|ru|Война и миръ}}“ ({{lang|ru-latn|Wojna i mir}}, ‘Krieg un Freden’) un „{{lang|ru|Анна Каренина}}“ schreven. Düsse Warke hefft em överall in de Welt beröhmt maakt. === Tolstoi ännert sik === [[Bild:Ivan Nikolayevich Kramskoi - Portrait of Leo Tolstoy, 1873.jpg|thumb|Leo Tolstoi, en Porträt vun [[Iwan Kramskoi]], 1873]] Nu het Tolstoi in de ganze Welt veel gullen. För em füng dor en Tied mit an, wo he nich wüss, wo he up to scholl. He föhl sik, as weer he an’n Afgrund ankamen. As he 1882 in Moskau dor mitmaakt het, as dat Volk tellt wurrn is, het he mitkregen, dat de Arbeiders dor noch elenniger leven döen, as de Buern. He weer ganz dör’nanner un versöch dor gegenan to gahn, dat de Lüde dat platte Land verlaten döen, um in’e Stadt to gahn. So het he Hölp organiseert för Buern, de ehre Aarnt misslaan weer. He söch een Sinn för sien Leven un keem dor jummers wieder bi rüm. So het he sik dat [[Smöken]], den [[Alkohol]] un de [[Jagd]] begeven („Gruliche Vergnögens“) un het sik insett för Lüde, de vunwegen ehren Gloven oder uut politische Grünn verfolgt wurrn sünd. He besöch in’t Kaschott Lüde, de dor inseten döen, wiel se bi de Suldaten nich mitmaken wollen. De ganze Tied över het he fudder schreven. Vun 1881 af an scheer he sik sunnerlich um Fragen vun de [[Religion]]. He het dor en poor Mool mit högere Geistliche snackt, as mit den Metropoliten vun Moskau un he het ok fökener verscheden [[Kark (Bowark)|Karken]] un [[Klooster]]s besöcht. Dor het he jummers mehr bi begrepen, dat he mit den Ritus un den Gloven, so, as de dor uutöövt wurrn sünd, nix anfangen konn. Just so, as in de Karken vun den Westen hett düsse Gloov ok nix gegen den Kriegsdeenst seggt. [[Jesus vun Nazaret|Jesus]] siene slichte Lehr, meen Tolstoi, weer gegen de Karkenlehr över dat Wohre. Dor het he de [[Evangelium (Book)|Evangelien]] üm nee in de [[Russ’sche Spraak]] översett. He meen, in’n Karn güng dat dor üm, den Neegsten leev to hebben un gegen dat Quade nich mit Gewalt gegenan to gahn. Vunwegen datt he siene Gedanken in Böker un Schriften bekannt maakt het, so as de Essay {{Lang|en|''Church and State''}}, de bloot butenlands op Engelsch ruutkeem, het he allerhand Arger mit Steden vun Kark un Politik kregen. === Tolstoi het allerhand Arger === [[Bild:Ilya Efimovich Repin (1844-1930) - Portrait of Leo Tolstoy (1887).jpg|thumb|Lew Tolstoi in een Bild vun [[Ilja Jefimowitsch Repin]] (1887)]] [[Bild:Tula YasnayaPolyana asv2019-09 img12 LNTolstoy grave.jpg|thumb|Leo Tolstoi sien Graff]] In dat Uutland is Tolstoi for’n groten Schriever ankeken wurrn, man in Russland weer dat anners. Vun 1882 af an het de [[Polizei]] en Oge up em smeten. De Schriften {{Lang|ru|„Исповедь“|Ispowed}} ({{S|nds|''Bicht''}}) un {{Lang|ru|„В чем моя вера”|W tschom moja wera}} ({{S|nds|''Wo ik an glööv''}}) sünd glieks, as se ruutkamen weren, verbaden wurrn. Över Tolstoi is rümsnackt wurrn, he harr dat in’n Kopp kregen. ==== Tolstoi un de Karken ==== As sien Roman {{Lang|ru|„Воскресение”|Woskresenije}} ({{S|nds|''Uperstahn''}}) rutkamen is, het de [[Hillig Synod|Hillige Synod]] em in’n Februar [[1901]] exkommunizeert. Unner annern meen de Synod, dat he den dreeenkgen Godd afstrieden dö, de Göddlichkeid un dat Uperstahn vun Jesus afstrieden dö, de Jumfernschop vun Maria vör un nah Christus siene Geboort afstrieden dö un dat Geheemnis vun dat Avendmahl wat utlachen dö. Tolstoi meen, dat geev an sik kene Wunner un sunnerlich konn he dor nix mit anfangen, dat in dat Avendmahl dat Brood in dat Fleesch vun Christus verwannelt weern scholl. Tolstoi het dor nix vun torüch nahmen un in een Breef an den Synod de Karken as Löög, tohopenkleiten groven [[Höhnergloov|Höhnergloven]] un Töverkraams beschreven.<ref>[http://www.aktuell.ru/russland/kultur/der_moralist_aus_jasnaja_poljana_212.html Russland-Aktuell - Der Moralist aus Jasnaja Poljana]</ref> ==== Tolstoi un de Sozialismus ==== Dorvun, dat de [[Sozialismus]] dat up ene [[Diktatur vun dat Proletariat]] afsehn harr, het Tolstoi nix holen un see, dat in de Sozialismus blots Funktschonäre vun de Arbeiders stattss Kapitalisten regeren döen. Süss schull sik mit een nee Systeem nix ännern. He woll afsluuts up en anstännige [[Moral]] up to, man dor steek he mit sien [[Geweten]] in’e Bredullje. Denn he stamm ja sülms ut de rieke Böverschicht, de he vörsmieten dö, se scheer sik blots um sik sülms. Dat Leven vun düsse Lüde – un ok sien egen Leven – düch em ohne Sinn. So fraag he sik, wat denn gellen dö un Bestand harr un he keem dor up, dat weer de [[Neegstenleevde]], de nich na Grund un Oorsaak fragen dö, un de [[Gewaltlosigkeit]]. So is Tolstoi in siene laten Johre as en [[Anarchismus|Anarchisten]] ansehn wurrn, den siene Wuddeln in de [[Religion]] ehrn Grund harrn. Anhängers, de em bewunnern döen, hefft up siene Gedanken denn den so nömmten [[Tolstojanismus]] utspunnen. Man Tolstoi sülms hett dor nix vun weten wullt. Dat warrt seggt, Tolstoi sien Wark harr mit den Weg free maakt för de [[Russische Revolutschoon|Russische Revolutschoon vun 1905]]. De Staat het sik Tolstoi nu ohn gesetzliche Grundlaag vörnahmen. 1908 is sien Huus dörsöcht wurrn un all Texte, de dor to finnen weern, hefft se mitnahmen. To desülvige Tied het he ok in siene Familie jummers mehr Arger harrt. Mit siene Fro güng dat hen un her. As se dat aflehn, siene Warke an Egendom vun dat ganze russische Volk an to sehn, so, as he dat in sien [[Testament]] schreven harr, het Tolstoi siene Familie, tohopen mit sien Dokter un siene jungste Dochter, verlaten un en leste Reise, na’n Süden to, maakt. Up düsse Reise het he en fürige [[Lung]] kregen un is an’n fröhen Morgen vun’n 20. November 1910 in een Bahnwächterhuus up den [[Bahnhoff]] vun [[Astapowo]] sturven. De Weltpresse umlager em dor. Twee Dage later is he in [[Jasnaja Poljana]] inkuhlt wurrn. Ofschoonst sien Testament güllig weer, het de Justiz vun Russland dat Egendom an siene Warke wedder siene Fro tospraken. == Anners wat == [[Bild:RR3009-0032R 1 Soviet ruble - reverse (L.Tolstoy).jpg|duum|Lew Tolstoi 1 Rubel 1988]] Leo Tolstoi is in Russland mit twee moderne [[Münte]]n ehrt wurrn: * 100 Rubel 1991, Gold: Tolstoi sitt in en Löhnstohl * 1 Rubel 1988, Cu/Ni: Tolstoi en face. * == Warken (Uutwahl) == === Op Platt ruutkamen === * [[Edith Hansen]]: ''Schooster Martin, eine Geschichte nach Leo Tolstoi in platt- und hochdeutscher Sprache, übersetzt, etwas abgeändert und erweitert''. Engelsdorfer Verlag, Leipzig 2018, ISBN 978-3-96145-380-1. (Originaal: {{lang|ru|Где любовь, там и Бог|Gde ljubow, tam i Bog}}) === Romaans === * {{lang|ru|Детство|Detstwo}} (1852, {{S|de|''Kindheit''}}) * {{lang|ru|Отрочество|Otrotschestwo}} (1854, {{S|de|''Jünglingsjahre''}}) * {{lang|ru|Юность|Junost}} (1857, {{S|de|''Jugend''}}) * {{lang|ru|Казаки|Kazaki}} (1852–1863, {{S|de|''Die Kosaken''}}) * {{lang|ru|Война и мир|Vojna i mir}} (1864–1869, rev. 1873, {{S|de|''Krieg und Frieden''}}) * {{lang|ru|Анна Каренина|Anna Karenina}} (1873–1877, {{S|de|''Anna Karenina''}}) * {{lang|ru|Воскресение|Woskresenije}} (1889–1899, {{S|de|''Auferstehung''}}) === Novellen === * {{lang|ru|Утро помещика|Utro pomeschtschika}} (1856, {{S|de|''Der Morgen eines Gutsbesitzers''}}) * {{lang|ru|Два гусара|Dwa gusara}} (1856, {{S|de|''Die zwei Husaren''}}) * {{lang|ru|Семейное счастье|Semejnoje stschastje}} (1859, {{S|de|''Familienglück''}}) * {{lang|ru|Поликушка|Polikuschka}} (1860, {{S|de|''Polikuschka''}}) * {{lang|ru|Смерть Ивана Ильича|Smert Iwana Iljitscha}} (1882–1886, {{S|de|''Der Tod des Iwan Iljitsch''}}) * {{lang|ru|Ходите в свете, пока есть свет|Chodite w swete, poka jest swet}} (1888, {{S|de|''Solange es Licht gibt''}}) * {{lang|ru|Крейцерова соната|Krejzerowa sonata}} (1887–1889, {{S|de|''Die Kreutzersonate''}}) * {{lang|ru|Дьявол|Djawol}} (1889, publ. 1911, {{S|de|''Der Teufel''}}) * {{lang|ru|Хозяин и работник|Chosjain i rabotnik}} (1895, {{S|de|''Herr und Knecht''}}) * {{lang|ru|Отец Сергий|Otez Sergij}} (1890–1898, {{S|de|''Vater Sergius''}}) * {{lang|ru|Фальшивый купон|Falschiwyj kupon}} (1902–1904, {{S|de|''Der falsche Coupon''}}) * {{lang|ru|Хаджи-Мурат|Chadzi-Murat}} (1896–1904, {{S|de|''Hadschi Murat''}}) === Kortgeschichten === * {{lang|ru|Набег|Nabeg}} (1852, {{S|de|''Der Überfall''}}) * {{lang|ru|Записки маркера|Sapiski markera}} (1855, {{S|de|''Aufzeichnungen eines Markers''}}) * {{lang|ru|Севастопольские рассказы|Sewastopolskije rasskasy}} (1855–1856, {{S|de|''Sebastopoler Geschichten''}}) * {{lang|ru|Метель|Metel}} (1856, {{S|de|''Der Schneesturm''}}) * {{lang|ru|Люцерн|Ljuzern}} (1857, {{S|de|''Luzern''}}) * {{lang|ru|Альберт|Albert}} (1857, {{S|de|''Albert''}}) * {{lang|ru|Три смерти|Tri smerti}} (1858, {{S|de|''Drei Tode''}}) * {{lang|ru|Отрывки рассказов из деревенской жизни|Otrywki rasskasow is derewenskoi schisni}} (1860–1862, publ. 1932, {{S|de|''Ausschnitte aus dem dörflichen Leben''}}) * {{lang|ru|Порцеляновая кукла|Porzellanowa kukla}} (1863, {{S|de|''Die Porzellankind''}}) * {{lang|ru|Холстомер|Holstomer}} (1863–1886, {{S|de|''Holstomer''}}) * {{lang|ru|После бала|Posle bala}} (1903, {{S|de|''Nach dem Ball''}}) * {{lang|ru|Алёша Горшок|Aljoscha Gorschok}} (1905, {{S|de|''Aljoscha Gorschok''}}) * {{lang|ru|Ягоды|Jagody}} (1905, {{S|de|''Die Beeren''}}) * {{lang|ru|Божеское и человеческое|Boscheskoje i tschelowetscheskoje}} (1905, {{S|de|''Göttliches und Menschliches''}}) * {{lang|ru|Корней Васильев|Korniej Wasiljew}} (1905, {{S|de|''Korniej Wassiljew''}}) * {{lang|ru|За что?|Sa schto?}} (1906, {{S|de|''Wofür?''}}) * {{lang|ru|Что я видел во сне|Tschto ja widel wo sne}} (1906, {{S|de|''Was ich im Traum sah''}}) === Fabels === * {{lang|ru|Чем люди живы|Tschem ludi schiwy}} (1881, {{S|de|''Woran die Menschen leben''}}) * {{lang|ru|Где любовь, там и бог|Gde ljubow, tam i bog}} (1885, {{S|de|''Wo Liebe ist, da ist auch Gott''}}) * {{lang|ru|Два брата и золото|Dwa brata i soloto}} (1885, {{S|de|''Die zwei Brüder und das Gold''}}) * {{lang|ru|Упустишь огонь, не потушишь|Upustisch onog, ne potuschisch}} (1885, {{S|de|''Wenn das Feuer entweicht, löscht du es nicht''}}) * {{lang|ru|Два старика|Dwa starika}} (1885, {{S|de|''Die zwei Alten''}}) * {{lang|ru|Свечка|Swetschka}} (1885, {{S|de|''Das Kerzchen''}}) * {{lang|ru|Сказка об дураке|Skaska ob durake}} (1885, {{S|de|''Märchen vom Narren''}}) * {{lang|ru|Три Старца|Tri Starza}} (1885, {{S|de|''Die drei Alten''}}) * {{lang|ru|Вражье лепко, а божье крепко|Wraschje lepko, a boschje krepko}} (1885, {{S|de|''Des Teufels Leim, Gottes Kraft''}}) * {{lang|ru|Девчонки умнее стариков|Dewtschonki umneje starikow}} (1885, {{S|de|''Die Mädchen sind klüger als die Alten''}}) * {{lang|ru|Ильяс|Iljas}} (1885, {{S|de|''Ilias''}}) * {{lang|ru|Как чертёнок краюшку выкупал|Kak tschertjonok krajuschku wykupal}} (1886, {{S|de|''Wie der kleine Teufel den Rand zurückkaufte''}}) * {{lang|ru|Кающийся грешник|Kajuschtschijsja greschnik}} (1886, {{S|de|''Der reuige Sünder''}}) * {{lang|ru|Зерно с куриное яйцо|Serno s kurinoje jajzo}} (1886, {{S|de|''Ein Korn mit einem Hühnerei''}}) * {{lang|ru|Много ли человеку земли нужно|Mnogo li tscheloweku semlji nuschno}} (1886, {{S|de|''Wie viel Land braucht ein Mensch?''}}) * {{lang|ru|Крестник|Krestnik}} (1886, {{S|de|''Der Patenonkel''}}) * {{lang|ru|Три сына|Tri syna}} (1887, {{S|de|''Die drei Söhne''}}) * {{lang|ru|Работник Емельян и пустой барабан|Rabotnik Emeljan i pustoj baraban}} (1891, {{S|de|''Der Arbeiter Emeljan und die leere Trommel''}}) * {{lang|ru|Сон молодого царя|Son molodogo carja}} (1894, publ. 1912, {{S|de|''Der Traum des jungen Zaren''}}) * {{lang|ru|Три притчи|Tri pritschhi}} (1895, {{S|de|''Drei Gleichnisse''}}) * {{lang|ru|Разрушение ада и восстановление его|Raschruschenije ada i wosstanowlenije jego}} (1902, {{S|de|''Zerstörung der Hölle und ihre Wiederherstellung''}}) * {{lang|ru|Ассирийский царь Асархадон|Assirijskij zar Asarchadon}} (1903, {{S|de|''Der assyrische König Assarchadon''}}) * {{lang|ru|Работа, смерть и болезнь|Rabotа, smert i bolesn}} (1903, {{S|de|''Arbeit, Tod und Krankheit''}}) * {{lang|ru|Три вопроса|Tri woprosa}} (1903, {{S|de|''Die drei Fragen''}}) === Dramen === * {{lang|ru|Власть тьмы|Wlast tmy}} (1886, {{S|de|''Die Macht der Finsternis''}}) * {{lang|ru|Плоды просвещения|Plody prosweschtschenija}} (1889, {{S|de|''Die Früchte der Aufklärung''}}) * {{lang|ru|Живой труп|Schiwoj trup}} ({{S|de|''Die lebende Leiche''}}) * {{lang|ru|Причина всего|Pritschina wsego}} (1910, {{S|de|''Die Ursache von allem''}}) == Literatur == * Christian Bartolf: ''Ursprung der Lehre vom Nicht-Widerstehen. Ueber Sozialethik und Vergeltungskritik bei Leo Tolstoi. Ein Beitrag zur Bildungsphilosophie der Neuzeit.''Gandhi-Informations-Zentrum, Berlin 2006. ISBN 3-930093-18-9 * Wilhelm Bode: ''Die Lehren Tolstois und Besprechung seiner Werke'', ([http://books.google.com/books?id=jifTOBUDePkC&pg=PA185&lpg=PA185&dq=Die+Lehren+Tolstois++Wilhelm+Bode+inhaltsverzeichnis&source=bl&ots=V91Vry7V8k&sig=sdjfX5n7KLd23V9DSBtVV3wO-Po&hl=de&ei=7aXOSo7xOsiJ_gbI0KzZAg&sa=X&oi=book_result&ct=result&resnum=13&ved=0CCQQ6AEwDA#v=onepage&q=&f=false online]) * Maximilian Braun: ''Tolstoj. Eine literarische Biographie.'' Vandenhoeck & Ruprecht, [[Chöttingen]] 1978. ISBN 3-525-01212-8 * Pietro Citati: ''Leo Tolstoi. Eine Biographie.'' rororo. Bd 13544. Rowohlt, [[Reinbeek]] 1994. ISBN 3-499-13544-2 * Eberhard Dieckmann (Ruutgever): ''Russische Zeitgenossen über Tolstoi. Kritiken, Aufsätze, Essays 1855-1910.'' Aufbau, Berlin 1990. ISBN 3-351-01527-5 * Anne Edwards: ''Die Tolstois. 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Insel, Leipzig 1928 == Weblenken == {{Wikisource|Лев Николаевич Толстой|Lew Nikolajewitsch Tolstoi|lang=ru}} {{Wikisource|Author:Leo Tolstoy|lang=en}} {{Wikiquote|Leo Tolstoi}} * [http://lib.ru/LITRA/TOLSTOJ/ Warke vun Tolstoi] bei lib.ru (russisch) * [https://web.archive.org/web/20101222175914/http://projekt.gutenberg.de/index.php?id=19&autorid=594 Warke online] in dat projekt.gutenberg.de (hoochdüütsch) * [http://www.archive.org/search.php?query=(tolstoy%20OR%20tolstoi%20OR%20tolstoj) Literatuur] vun un över Tolstoi up archive.org, hier blots de [http://www.archive.org/search.php?query=(tolstoy%20OR%20tolstoi%20OR%20tolstoj)%20AND%20language%3A(german) düütschen Warke] (hoochdüütsch) * In de Datenbank [http://www.slavistik-portal.de/datenpool/russgus-db.html?sw=Tolstoi RussGUS] givt dat mehr, as 315 Publikatschonen * [https://web.archive.org/web/20090607030928/http://www.russen-in-baden-baden.de/tolstoi.htm Kortbiografie to Leo Tolstoi] (hoochdüütsch) * [http://www.russlandjournal.de/buecher/russische-klassiker/leo-tolstoi.html Illustreerte Biographie vun Leo Tolstoi] (hoochdüütsch) * [http://www.lebenshaus-alb.de/mt/archives/000188.html Leo Tolstoi - Leben gegen den Krieg] (hoochdüütsch) * [https://web.archive.org/web/20080315181333/http://www.hekaya.de/autor.phtml/maerchen/tolstoi Määrken vun Leo N. Tolstoi] bi Hekaya: Määrken, Fabels un Sagen uut heel de Welt (hoochdüütsch) * Eugen Schuyler: ''Erinnerungen an den Grafen Leo Tolstoi'' [http://projekt.gutenberg.de/?id=5&xid=4383&kapitel=1#gb_found online lesen], in’t projekt.gutenberg.de (hoochdüütsch) * [[Isaiah Berlin]]: ''Der Igel und der Fuchs – Essay über Tolstojs Geschichtsverständnis'';[http://www.suhrkamp.de/download/Blickinsbuch/9783518224427.pdf Leseprobe.pdf] (hoochdüütsch) * [http://www.fredsakademiet.dk/library/tolstoj/tolstoy.htm Christian Bartolf: ''Tolstoy's Legacy for Mankind. A Manifesto for Nonviolence''] (engelsch) * [https://web.archive.org/web/20090303142447/http://oe1.orf.at/highlights/130211.html Tolstoj sien letzt Johr] (hoochdüütsch) == Belege == <references/> {{Normdaten|TYP=p|GND=11864291X|LCCN=n79068416|NDL=00458898|VIAF=96987389}} {{DEFAULTSORT:Tolstoi, Leo}} [[Kategorie:Mann]] [[Kategorie:Schriever]] [[Kategorie:Börger von Russland]] [[Kategorie:Boren 1828]] [[Kategorie:Storven 1910]] ngc3iw79i131i78xh8m0newp6ciw69p Swen Moritzen 0 44318 1067371 1035055 2026-06-01T14:55:06Z Flaverius 21322 1067371 wikitext text/x-wiki '''Swen Moritzen''' (* [[28. März]] [[1970]]) is en [[plattdüütsch]]en Schriever. [[Bild:Swen (16).jpg|duum]] Moritzen is in [[Süsel]] opwussen, leevt in [[Eutin]] un is [[Optrecker]] in en tweesprakig plattdüütsch-hoochdüütschen [[Kinnergoorn]] in [[Lübeck]]. He is verheiraadt un hett veer Kinner. Blangen sien Beroop schrifft he [[Fantasy]]-[[Roman|Romaans]] op Plattdüütsch. Opstunns schrifft he an’n ni'en Fantasy Romaan. == Warken == * ''Un de jüngs hett Hans heeten. Dree plattdüütsche Määrken.'' (as Rutgever un Illustrater, Määrken von [[Wilhelm Wisser]]) [[Books on Demand]], Norderstedt 2005, ISBN 3-8334-2738-8 * ''De eensam Hude. Een Fantasiegeschich op Platt.'' Books on Demand, Norderstedt 2007, ISBN 978-3-8370-1526-3 * ''Verraat in ’n Farriswoold.'' Books on Demand, Norderstedt 2009, ISBN 978-3-8391-0806-2 * ''Troolsteen un Tiedenstroom.'' Books on Demand, Norderstedt 2012, ISBN 9783844816440 * ''Bahnstieg Blaa.'' Books on Demand, Norderstedt 2015, ISBN 9783734790560 * Een Bus vull Hexen. Books on Demand, Norderstedt 2016, ISBN 9783741239939 * ''Geschichen vun un över Kuddel vun de Waterkant''. (Fievteihn lütte Geschichen för Kinner, de söben Johrer un öller sünd) BoD-Books on Demand, Norderstedt 2018, ISBN 9783752857832 *De Mann ut'n Schattenriek. Books on Demand, Norderstedt 2021, ISBN 9783755756705 *Gah fang mi een Draaken. Books on Demand, Norderstedt 2023, <nowiki>ISBN 9783751922821</nowiki> *De Vossmann, Books on Demand, Norderstedt 2025, ISBN 9783769358254 == Kiek ook bi == * [[List vun plattdüütschen Schrievers]] == Weblenken == {{PBuB|ID=5150}} {{DEFAULTSORT:Moritzen, Swen}} [[Kategorie:Mann]] [[Kategorie:Schriever]] [[Kategorie:Plattdüütsch]] [[Kategorie:Boren 1970]] [[Kategorie:Börger von Düütschland]] gwa1zyss1z9jz865uqtbvnhwizj4tw3 Ottjen Alldag 0 47547 1067372 926267 2026-06-01T14:55:35Z Flaverius 21322 1067372 wikitext text/x-wiki [[Bild:Ottjen-Alldag-Bremen-3.JPG|duum|De Ottjen-Alldag-Plastik von Claus Homfeld in’n Bremer [[Snoor]]]] [[Bild:Skulptur Schnoor-2.jpg|duum|Ottjen-Alldag-Plastik]] '''Ottjen Alldag''' is en [[plattdüütsch]]e [[Roman|Romaanreeg]] von’n [[Bremen|Bremer]] Schriever [[Georg Droste]] un de Naam von de wichtigste Figur in disse Romaans. De Reeg is in dree Delen von 1913 bet 1917 rutkamen. De Böker vertellt de Geschicht von en Bremer Kindheit mit stark autobiografische Delen. Ottjen Alldag is en plietschen Bremer Jung, de an’t rechte Bremer [[Weser]]över opwasst, glieks achter’n [[Oosterdiek]]. Droste vertellt in sien Romaans Ottjen Alldag sien Leven von de Kinnertied bet to’n utwussen Keerl. == Gedenken == * De Ottjen-Alldag-Born is al 1733 boot worrn. De Bomeester von dissen Born ut Steen (Becken) un [[Bronz]] (Röhr) is nich kennt. Toeerst hett he op en Buurhoff in’e [[Lanknau]] stahn, wo nu de Neestädter Haven is. Dat Becken is 1963 to Droste sien Gedenken na’n Snoor, Eck Spiekerbortstraat, ümsett worrn. * De Ottjen-Alldag-Plastik is an desülve Steed un is 1964 to den Born opboot worrn. De ut [[Kupper]] maakt [[Plastik (Kunst)|Plastik]] is von’n Bildhauer [[Claus Homfeld]]. * De Ottjen-Alldag-Straat in [[Huckelriede]], wat to'n Stadtdeel [[Övervieland]] tohören deit, geiht von de [[Habenhusen|Habenhusener]] Landstraat an de-ehr westen Enn af. == Medien == Von de Romaans hett [[Heinrich Schmidt-Barrien]] in de Johren 1950 för Radio Bremen ok en [[Höörspeel]]-Reeg mit 16 Delen maakt. Ünner Leid von Ilka Bartels sünd de Höörspelen denn 1954 bi [[Radio Bremen]] un’n [[NDR]] opnahmen worrn. Mitmaakt hebbt dor: Erika Rumsfeld, Ruth Bunkenburg, Heinz Krug, Ferdinand Zeisner, Marie Kiehn, Lina Maetze, Hanna Larsen, Anneliese Tesch, Deli Maria Teichen, Bruno Plaat, Hinnerk Gronau, [[Ernst Waldau]], Anke Bollhagen, Herbert Sebald, Marie Luise Martin, Gerd Ehlers, Kay Landmark, Fritz Börner, Hanna Thielbar-Pleuß, Hans Rolf Radula, Alfred Pundsack un Heinz Wiechmann. De Musik is von Volker Gwinner. == Böker == * Georg Droste: ''Ottjen Alldag un sien Kaperstreiche. Een plattdütsch Kinnerleben an’r Waterkante.'' 1913 * Georg Droste: ''Ottjen Alldag un sien Lehrtied. Een Vertellsel ut ’n Bremer Kopmannsleben.'' 1914 * Georg Droste: ''Ottjen Alldag un sien Moorhex. Een Vertellsel ut ’n Kinner- un Leefsleben.'' 1917 * Georg Droste: ''Ottjen Alldag. Roman. Gesamtausgabe. Drei Bände in einem Band.'' Schünemann, Bremen 1977 (8. A.), 178 + 148 + 170 S., ISBN 379611511X == Weblenken == * [http://www.ins-db.de/abfrage.php?WO=TITELSTW&WAS=Ottjen+Alldag Indrääg bi de PBuB över Ottjen Alldag] (hoochdüütsch) {{DEFAULTSORT:Ottjen Alldag}} [[Kategorie:Bremen]] [[Kategorie:Roman]] [[Kategorie:Plattdüütsch]] [[Kategorie:Book ut dat 20. Johrhunnert]] 9mfetpu2xyrplg379vmhnfke889e4qj Ludwig Jürgens 0 62331 1067373 1024433 2026-06-01T14:55:52Z Flaverius 21322 1067373 wikitext text/x-wiki {{Anner Bedüden|Ludwig Jürgens (Politiker)}} '''Ludwig Jürgens''' (* [[8. August]] [[1893]] in [[Hamborg]]; † [[26. Dezember]] [[1966]] ok dor) weer en [[plattdüütsch]]en Schriever. Jürgens hett na de [[Volksschool]] en Lehr as Koopmann maakt. Bet 1928 weer he koopmännschen Anstellten un weer denn fre’en Schriever in Hamborg. Jürgens weer verheiraadt mit de Schrieversche [[Gertrud Jürgens-Lützen]]. Jürgens hett [[Roman|Romaans]], [[Verteller]]s un [[Gedicht]]en schreven, op [[Standarddüütsch|Hoochdüütsch]] un in [[Hambörger Platt]]. Dat Book, dat sik an besten verköfft hett, weer de Hamborg-Roman ''Stadt im Seewind'', de 1932 rutkamen is un von den bet in de Midd von de Johren 1950 mehr as 80.000 Stück verköfft worrn sünd. == Warken == === Plattdüütsch === * ''Sünnkringel un Regendrüppen'', Hamborg 1925 * ''Dree Mann in Heben un annere Biller'', Hamborg 1929 * ''Oodje Keunig un annere Geschichten von de Woterkant'', Hamborg 1930 * ''Schoster Pickenpack un annere Soken for vergneugte Minschen'', Hamborg 1930 * ''Teihn lütte Buttjes'', Hamborg 1933 * ''Een wunnerscheun Dag'', Hamborg 1956 === Hoochdüütsch === * ''Gerichtsgestalten'', Celle 1925 * ''Sankt Pauli'', Hamborg 1930 * ''Stadt im Seewind'', Hamborg 1932 * ''Kehrwieder'', Hamborg 1933 * ''Unser täglich Brot'', Hamborg 1935 * ''Anna-Susanna'', Hamborg 1936 * ''Glück auf der Waage'', Hamborg 1938 * ''Peter Lührs'', Hamborg 1940 * ''Werden und Reifen'', Hamborg 1943 * ''Inge. Dolores'', Hamborg 1946 == Kiek ook bi == * [[List vun plattdüütschen Schrievers]] == Weblenken == {{PBuB|ID=579}} {{Normdaten}} {{DEFAULTSORT:Jurgens, Ludwig}} [[Kategorie:Mann]] [[Kategorie:Schriever]] [[Kategorie:Plattdüütsch]] [[Kategorie:Hoochdüütsch]] [[Kategorie:Boren 1893]] [[Kategorie:Storven 1966]] [[Kategorie:Börger von Düütschland]] 80o1bfbv3hbp67zidc3hzjk6a33f7z6 Wilm Österhius 0 66608 1067374 1059360 2026-06-01T14:56:28Z Flaverius 21322 1067374 wikitext text/x-wiki [[Bild:Wilhelm Oesterhaus.jpg|miniatur|Wilhelm Oesterhaus üm 1920]] '''Wilm Österhius''' met vullen Naam '''Friedrich Wilhelm Oesterhaus''' (* [[9. März]] [[1840]] in [[Deppelt]] ; † [[27. Februar]] [[1927]] in [[Deppelt]] ) was de eurste platduitske Dichter un Schrüiver van’n [[Lippsk Platt|lipsken Plat]]. Heu was [[Schoolmeester|Scheolmester]] un [[Persepter]] van Proffescheon. De [[Plattdüütsch|platduitske]] Sproke was nich Oesterhaus süine Moddersproke, heu lere dat lippske Platt eurst van den Scheolkinners, os heu ol os’n Scheolmeester teogange was.<ref name="Wehrhan1">Karl Wehrhan: ''Wilhelm Oesterhaus zum 80. Geburtstage - Sein Leben und Dichten'', Meyer Detmold, 1920([http://s2w.hbz-nrw.de/llb/content/titleinfo/674168 LLB Detmold])</ref><ref name="Langhanke">{{Webarchiv|url=http://www.llb-detmold.de/fileadmin/user_upload/redaktion/dokumente/texte/2007-7_langhanke.pdf |wayback=20160304210402 |text=Robert Langhanke: Der Mundart ein Denkmal errichten |archiv-bot=2026-03-14 09:48:03 InternetArchiveBot }} (PDF; 723&nbsp;kB)</ref> ==Lieven== Wilhelm Oesterhaus word den 9. März 1840 in Deppelt, os dat jüngst Kind van vören, boren. Süin Vadder was eun Beamter un kamm van'r [[Haustenbecke]] in'r [[Siene]].<ref name=''Nebel''>Wilhelm Nebel: Wilhelm Oesterhaus zum 50. Todestag, in Heimatland Lippe, 70 / 1977, S. 67-73. Herausgeber: Lippischer Heimatbund e.V.</ref>. Teohaupe mit süinen dreu ölleren Söstern<ref name="Wehrhan2">Karl Wehrhan: ''Wilhelm Oesterhaus zum 80. Geburtstage - Sein Leben und Dichten'', Meyer Detmold, 1920. Süide 6 ([http://s2w.hbz-nrw.de/llb/content/titleinfo/674168 LLB Detmold])</ref> es heu in de Deppelter Binnenstad graut worn, in de Öörst an'r Hauernschen Strote, denn an'n Lemjer Door. Os Oesterhaus füive Johre ault was, es süine Modder daud blüiven, de Famüilje es wedder ümmetrocken na de Hauernsche Strote un Oesterhaus süin Vadder het nau mool früjjet.<ref name="Langhanke"/> Heu güng na de Börgerscheole un van 1855 an af na dat Lehrerseminaar in Deppelt, Scheolmeester un Perspeter teo werrn. Süine Prüfunge het Osterhaus 1857 meestert un kreeg in'n sülven Johr eune Arbeudssteed os'n [[Vikar|Scheolvikaar]] in [[Deompte]]<ref name="Langhanke"/><ref name=''Lexikon''>[http://www.lwl.org/literaturkommission/alex/index.php?id=00000003&letter=O&layout=2&author_id=00000441 Indrag in'n Nakieksel för westfölske Schrüiversluide]</ref>. Dat annere Johr feng heu denn an, auk os eun Scheolvikaar, in [[Luiensen]] teo arböjjen. Dor is Oesterhaus denn bet 1865 blüiven. Naast kreeg Oesterhaus eun Anbott upʼr Haustenbecke, wo süin Vadder van weg es, man dat lihn heu af. Heu arbeude denn för eun Johr Tüid in [[Almeno]] un is dorup wedder na Luiensen trüjje gohn. Hür bemoit heu denn auk süine Friu Marie Schweimer.<ref name="Langhanke"/> De Tüid in Luiensen hadde eunen grauten Inwerk up Oesterhaus. Wilhelm Oesterhaus, den süine Öllern mit änne haugduitsk kürt het, lehr in düsse Tüit Lippsk Platt, dat de Kinner in'e Scheole un de Luide in'n Dörp änne verstoht. För eune plattduitscken Schrüiver iut düsse Tüid is dat gans besunners. Twors küren süine Öllern ''Lippsk Haugduitsk'', seo eune Oort [[Missingsch]], aver rechtet Platt lehr Oesterhaus öörst osʼn vullwussen Keerl.<ref name="Langhanke"/> 1886 storv Oesterhaus süine Friu. Heu hadde mit ühr söss Döchter, van den blaut dreue överliebt het, un eunen Suhne, de ol vör süinen öörsten Boortsdag daud bleev. In'n Johr 1871 namm heu eune Arbeudssteed os Scheolmeester an'n Gymnasium in Depplet an. Van 1871 an het Oesterhaus denn os'n Persepter an Gymnasium arböjjet. Dor bliff heu teo arböjjen, seo dat heu dor 1907 süin vöfftig-jöhriget Deenstjubiläum fiern kunn. 1916 ging Oesterhaus denn, mit 76 Johren, in Pangscheon. Wilhelm Oesterhaus es den 27. Februar 1927 in Deppelt mit Daude afgohn, os heu büinoh 87 Johre ault was. Süine Dochter [[Bertha Oesterhaus]] was auk an't Schrüiven un schreev welke Kinnerboiker.<ref name="Langhanke"/> Vandage sind Stroten in [[Deppelt]], [[Lemge]], [[Iuffeln]], [[Barntrup]] un in'n [[Blomajje]] na Wilhelm Oesterhaus noimt.<ref name="Langhanke"/> ==Publikatscheonen== Süin öörtes un wichtigetes Werk ''[[Juse Platt]]'' brochte Oesterhaus 1882 unner de Luide un etableerte sik dormit os de öörste Dichter, de up Lippsk Platt schreev. Oesterhaus süin tweuten plattduitsken Gedichtband [[Aule Euken|''Aule Euken'']] worte 1913 publiseert. In anneren Johr kamm denn de tweute, verbetterte un vergrötterte Uplage van Oesterhaus süin öörtes Werk mit den verännerten Titel ''I’use Platt'' riut. Dat gaff auk männje plattduitkse Gedichte un Vertellsel van änne in Dagbläddern in Tüidschriften.<ref name="Langhanke"/> Osterhaus schreev auk wat up haugduitsk, os de Schauspille ''Herman der Cheruskerfürst'' (1894) eoder ''Berta Odemissen'' (1894). Man heu schreev auk eun [[Roman|Romaan]] mit'n Titel ''Odemissen''. Man mit süine haugduitsken Werken hadde heu nich seo'n Speod os mit den plattduitsken Werke, wo heu bekennt för es.<ref name="Langhanke"/> Man dat gifft auk eun Berg van Wilhelm Oesterhaus süinen Werke, de heu nienich ünner de Luide brochte. Binnen süin Nalaat in'r [[Lippsken Lannesboikerüjje]] sind welke haugduitsken Schauspille mang, öwwer auk eun poor Romane, van den veule nau nich ferg sind. In't Ganse es süin haugduitsk Werk grötter as süine Publikatscheonen up Platt.<ref name="Langhanke"/> Eun gans grauter Deul van Oesterhaus süinen Nalaat es ''Die Formenlehre und Satzlehre des lippsichen Platt'' (up platt: Formenlehr und Satzlehr van dat lippske Platt). Dat es eune düht detailjerte, grammatiske Beschrüiven van't lippske Platt, de 318 Süiden lang es. Dor possementeer un verklookfüidel heu ollens nipp un nau van de [[Konjugatschoon|Konjugatscheon]], [[Deklinatschoon (Grammatik)|Deklinatscheon]] un de [[Syntax]] in. Öwwer düsse Part van Oesterhaus süin Arböjj worte nie ünner de Luide brocht. Biutendem is in'r Lippsken Lannesboikerüjje auk eun Lippsk Platt [[Wöörbook|Weorterbeok]], dat Oester teohaupe stellt het, man auk blaut eun Manuskript es un nemmols druckt worte.<ref name="Langhanke"/> ==Werke== ====Plattduitske Werke==== * ''Juse Platt : Gedichte.'' ; Deppelt 1882 ([http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:6:1-59994 ULB Münster]) * ''Aule Euken : Lippsk Platt ; Vertellse, Gedichte, Volksstücke.'' ; Deppelt 1913 ([http://s2w.hbz-nrw.de/llb/content/titleinfo/671026 LLB Detmold]) * ''I’use Platt. Gedichte in ault Lippsk.'' ; Deppelt 1914 ([http://s2w.hbz-nrw.de/llb/content/titleinfo/670782 LLB Detmold]) ====Haugduitske Werke==== *''Hermann der Cheruskerfürst : Vaterländisches Trauerspiel in fünf Aufzügen.'' ; Deppelt 1894. 118 S ([http://digital.ub.uni-paderborn.de/ihd/id/785082 UB Paderborn]) *''Zum zweiten September 1890'' ; Gedicht, Deppelt 1890 *''Odemissen'' ; Roman, Berlin 1894 *''Kaiser Wilhelm der Grosse : Festdichtung zur hundertjährigen Wiederkehr seines Geburtstages zu den im Fürstlichen Schauspielhause Detmold gestellten lebenden Bildern.'' ; Deppelt 1897 *''Denkschrift zum 300jährigen Jubiläum der Bürgerschützen der Residenzstadt Detmold.'' ; Deppelt 1900 *''Geschichte der Fürstlich lippischen Truppen in den Jahren 1807 - 1815.'' ; Deppelt 1907 1909. 86 S ==Literatuur== *[[Karl Wehrhan]]: ''Oesterhaus, Volkhausen und Wienke - Drei Dichter des lippischen Landes'', in Mitteilungen aus dem Quickborn, Hamburg, 10, 1916/17, S. 34-42. *Karl Wehrhan: ''Wilhelm Oesterhaus zum 80. Geburtstage - Sein Leben und Dichten'', Meyer Detmold, 1920. ([http://s2w.hbz-nrw.de/llb/content/titleinfo/674168 LLB Detmold]) *Wilhelm Süvern: ''Wilhelm Oesterhaus'', in Heimatland Lippe, 57 / 1964, S. 31f. Herausgeber: Lippischer Heimatbund e.V. *Wilhelm Nebel: ''Wilhelm Oesterhaus zum 50. Todestag'', in Heimatland Lippe, 70 / 1977, S. 67-73. Herausgeber: Lippischer Heimatbund e.V. *Robert Langhanke: ''"Der Mundart ein Denkmal errichten": Wilhelm Oesterhaus und Lippe-Detmold. Anmerkungen zu Leben und Werk des ersten Dichters lippischer Mundart'' in Augustin Wibbelt-Gesellschaft. Jahrbuch, 23 / 2007, S. 21-78. Herausgeber: Vorstand der Augustin Wibbelt-Gesellschaft e.V. == Kiek ook bi == * [[List vun plattdüütschen Schrievers]] ==Weblenken== * [https://web.archive.org/web/20160304210402/http://www.llb-detmold.de/fileadmin/user_upload/redaktion/dokumente/texte/2007-7_langhanke.pdf Robert Langhanke: Der Mundart ein Denkmal errichten] (PDF; 723 kB) *{{PBuB|442}} *[http://www.lwl.org/literaturkommission/alex/index.php?id=00000003&letter=O&layout=2&author_id=00000441 Nakieksel för westfölske Schrüiversluide] ==Enkeld Nawüisen== <references /> {{DEFAULTSORT:Oesterhaus, Wilhelm}} [[Kategorie:Schriever]] [[Kategorie:Plattdüütsch]] [[Kategorie:Mann]] [[Kategorie:Lippe]] [[Kategorie:Boren 1840]] [[Kategorie:Storven 1927]] [[Kategorie:Börger von Düütschland]] 9mbrmpmmc0tlhupoahnrck28s74exjf Bruker:PK2/sandbox 2 71147 1067418 1049559 2026-06-02T02:11:57Z PK2 5505 add sandbox pages for new Wikipedia editions 1067418 wikitext text/x-wiki {| class="wikitable" style="font-size:85%" |+ Pages I have in my sandbox |- | [[User:PK2/List vun länner|/List vun länner]] |} ;<div class="center" style="width:auto; 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Bild ! item |- | | [[Abendörp]] | | [[Oortsdeel]] | [[Gemeen Tesp]] | | [[:d:Q14948469|Q14948469]] |- | [[Bild:Wappen Achterdeich.jpg|center|80px]] | [[Achterdiek (Landkreis Horborg)|Achterdiek]] | | [[Oortsdeel]] | [[Gemeen Stell]] | | [[:d:Q21281606|Q21281606]] |- | | [[Alvsen]] | | [[Dörp]]<br/>[[Oortsdeel]] | [[Gemeen Rosengoorn|Rosengoorn]] | | [[:d:Q22661943|Q22661943]] |- | | [[Arsdörp]] | | [[Dörp]]<br/>[[Oortsdeel]] | [[Gemeen Vosshusen|Vosshusen]] | [[Bild:Ardestorf.jpg|center|80px]] | [[:d:Q15783892|Q15783892]] |- | [[Bild:DEU Asendorf COA.svg|center|80px]] | [[Asendörp]] | | [[municipality without town privileges in Germany]]<br/>[[Mitgliedsgemeinde]] | [[Samtgemeen Hanstää]]<br/>[[Landkreis Horborg]] | [[Bild:Dierkshausener Mühlenbach Mühlenteich.jpg|center|80px]] | [[:d:Q672644|Q672644]] |- | [[Bild:Wappen Ashausen.jpg|center|80px]] | [[Ashusen]] | | [[Oortsdeel]] | [[Gemeen Stell]] | | [[:d:Q724847|Q724847]] |- | | [[Avens]] | | [[Oortsdeel]] | [[Gemeen Heidenau|Heidenau]] | | [[:d:Q24228398|Q24228398]] |- | [[Bild:Wapen Beborg.jpg|center|80px]] | [[Beborg]] | | [[Oortsdeel]] | [[Gemeen Winsen (Luh)|Gemeen Winsen]] | [[Bild:Bahlburg - Freiwillige Feuerwehr.jpg|center|80px]] | [[:d:Q21282211|Q21282211]] |- | [[Bild:Wappen Bendestorf.svg|center|80px]] | [[Gemeen Bendsdörp|Bendsdörp]] | | [[municipality without town privileges in Germany]]<br/>[[Mitgliedsgemeinde]] | [[Samtgemeen Jesborg]]<br/>[[Landkreis Horborg]] | | [[:d:Q631951|Q631951]] |- | | [[Bodwede]] | | [[destroyed building or structure]]<br/>[[deserted castle site]] | [[Gemeen Hanstää|Hanstää]] | [[Bild:Wall und Graben der Burg Bodwede im Norden (Foto Eismann 2016).jpg|center|80px]] | [[:d:Q107587168|Q107587168]] |- | [[Bild:DEU Buchholz in der Nordheide COA.svg|center|80px]] | [[Gemeen Bookholt (Landkreis Horborg)|Bookholt]] | | [[Middelzentrum]]<br/>[[Eenheitsgemeen in Düütschland]]<br/>[[Sülvstännige Gemeen]]<br/>[[urban municipality in Germany]]<br/>[[Einheitsgemeinde of Lower Saxony]] | [[Landkreis Horborg]] | [[Bild:Buchholz Bahnhof.jpg|center|80px]] | [[:d:Q14892|Q14892]] |- | [[Bild:Wapen Bossel (Winsen).jpg|center|80px]] | [[Bossel (Winsen)|Bossel]] | | [[Oortsdeel]] | [[Gemeen Winsen (Luh)|Gemeen Winsen]] | [[Bild:Lausitz Luftsport- & Techniktage 2013-Rueckflug by-RaBoe 722.jpg|center|80px]] | [[:d:Q894219|Q894219]] |- | [[Bild:DEU Brackel COA.svg|center|80px]] | [[Gemeen Braackel|Braackel]] | | [[municipality without town privileges in Germany]]<br/>[[Mitgliedsgemeinde]] | [[Samtgemeen Hanstää]]<br/>[[Landkreis Horborg]] | [[Bild:Thunderstorm (3748102279).jpg|center|80px]] | [[:d:Q640191|Q640191]] |- | | [[Brumhagen]] | | [[Oortsdeel]] | [[Gemeen Bookholt (Landkreis Horborg)|Bookholt]] | | [[:d:Q24232909|Q24232909]] |- | [[Bild:Wappen Bullenhausen.png|center|80px]] | [[Bullenhuus]] | | [[Oortsdeel]] | [[Gemeen Seevdaal|Seevdaal]] | | [[:d:Q1004276|Q1004276]] |- | [[Bild:Wappen Beckedorf.png|center|80px]] | [[Bääkdörp]] | | [[Oortsdeel]] | [[Gemeen Seevdaal|Seevdaal]] | | [[:d:Q813669|Q813669]] |- | | [[Bütel]] | | [[Oortsdeel]] | [[Gemeen Tesp]] | | [[:d:Q14948471|Q14948471]] |- | [[Bild:Wapen Dibbersen.png|center|80px]] | [[Dibbersen]] | | [[Oortschop]] | [[Gemeen Bookholt (Landkreis Horborg)|Bookholt]] | | [[:d:Q1209294|Q1209294]] |- | [[Bild:DEU Daerstorf COA.svg|center|80px]] | [[Doasdörp]] | | [[Oortsdeel]] | [[Gemeen Vosshusen|Vosshusen]] | [[Bild:Daerstorf.jpg|center|80px]] | [[:d:Q15055757|Q15055757]] |- | | [[Doasdörpermoor]] | | [[Oortsdeel]] | [[Gemeen Vosshusen|Vosshusen]] | | [[:d:Q41888046|Q41888046]] |- | | [[Dreehusen (Töst)|Dreehusen]] | | [[Oortsdeel]] | [[Gemeen Töst|Töst]] | [[Bild:Dreihausen Ort.jpg|center|80px]] | [[:d:Q24228370|Q24228370]] |- | | [[Drennhusen]] | | [[Oortsdeel]]<br/>[[rural settlement]] | [[Gemeen Draag]]<br/>[[Landkreis Horborg]] | | [[:d:Q22338344|Q22338344]] |- | [[Bild:DEU Dohren COA.svg|center|80px]] | [[Gemeen Duhrn|Duhrn]] | | [[municipality without town privileges in Germany]]<br/>[[Mitgliedsgemeinde]] | [[Samtgemeen Töst]]<br/>[[Landkreis Horborg]] | [[Bild:Dohren Ort.jpg|center|80px]] | [[:d:Q712303|Q712303]] |- | | [[Döhl]] | | [[Oortsdeel]] | [[Gemeen Äästörp|Äästörp]] | | [[:d:Q1270987|Q1270987]] |- | | [[Eddels]] | | [[Dörp]]<br/>[[Gemeen (Düütschland)|Gemeen in Düütschland]] | [[Kreis Horborg]]<br/>[[Hittfeld]] | | [[:d:Q25621696|Q25621696]] |- | [[Bild:DEU Eckel COA.svg|center|80px]] | [[Eekel]] | | [[Oortschop]] | [[Gemeen Rosengoorn|Rosengoorn]] | | [[:d:Q22661931|Q22661931]] |- | | [[Eekholt (Gemeen Meschacht)|Eekholt]] | | [[Oortsdeel]] | [[Gemeen Meschacht]] | | [[:d:Q1301977|Q1301977]] |- | | [[Eekstüüv]] | | [[Oortsdeel]] | [[Gemeen Rosengoorn|Rosengoorn]] | | [[:d:Q24232521|Q24232521]] |- | [[Bild:DEU Ehestorf COA.svg|center|80px]] | [[Ehstörp]] | | [[Dörp]]<br/>[[Oortschop]] | [[Gemeen Rosengoorn|Rosengoorn]] | | [[:d:Q1299618|Q1299618]] |- | | [[Elvstörp]] | | [[Oortsdeel]] | [[Gemeen Draag]] | | [[:d:Q22338345|Q22338345]] |- | | [[Emm (Landkreis Horborg)|Emm]] | | [[Oortsdeel]] | [[Gemeen Hullnst]] | | [[:d:Q29521695|Q29521695]] |- | [[Bild:Wappen Emmelndorf.png|center|80px]] | [[Emmelndörp]] | | [[Oortsdeel]] | [[Gemeen Seevdaal|Seevdaal]] | | [[:d:Q1338544|Q1338544]] |- | [[Bild:DEU Emsen COA.svg|center|80px]] | [[Ems]] | | [[Oortsdeel]] | [[Gemeen Rosengoorn|Rosengoorn]] | [[Bild:Rosengarten Sender.jpg|center|80px]] | [[:d:Q20898048|Q20898048]] |- | | [[Eversche Heid]] | | [[Oortsdeel]] | [[Gemeen Appel]] | | [[:d:Q24516148|Q24516148]] |- | | [[Evsdörp]] | | [[Oortsdeel]] | [[Gemeen Heidenau|Heidenau]] | [[Bild:Everstorfermoor Ort.jpg|center|80px]] | [[:d:Q24228404|Q24228404]] |- | [[Bild:Wappen Eyendorf.jpg|center|80px]] | [[Eyndörp]] | | [[municipality without town privileges in Germany]]<br/>[[Mitgliedsgemeinde]] | [[Samtgemeen Solzhusen]]<br/>[[Landkreis Horborg]] | [[Bild:Wim eyendorf ns P7210030.JPG|center|80px]] | [[:d:Q633165|Q633165]] |- | | [[Finkenriek]] | | [[Oortsdeel]] | [[Gemeen Vosshusen|Vosshusen]] | | [[:d:Q29586430|Q29586430]] |- | [[Bild:DEU Fleestedt COA.svg|center|80px]] | [[Fleest (Landkreis Horborg)|Fleest]] | | [[Oortsdeel]] | [[Gemeen Seevdaal|Seevdaal]] | [[Bild:Fleestedt Ortsmitte 003.jpg|center|80px]] | [[:d:Q876967|Q876967]] |- | | [[Fleestedt, Glüsingen, Beckedorf, Metzendorf]] | | [[Oortschop]] | [[Gemeen Seevdaal|Seevdaal]] | | [[:d:Q22661958|Q22661958]] |- | [[Bild:Wappen Fliegenberg.jpg|center|80px]] | [[Flegenbarg]] | | [[Oortsdeel]] | [[Gemeen Stell]] | | [[:d:Q1428392|Q1428392]] |- | | [[Friesenwerdermoor]] | | [[Oortsdeel]] | [[Gemeen Seevdaal|Seevdaal]] | | [[:d:Q140018778|Q140018778]] |- | [[Bild:Wappen Garlstorf.png|center|80px]] | [[Gemeen Garlstörp|Garlstörp]] | | [[municipality without town privileges in Germany]]<br/>[[Mitgliedsgemeinde]] | [[Samtgemeen Solzhusen]]<br/>[[Landkreis Horborg]] | [[Bild:Garlstorfer Mühle2.jpg|center|80px]] | [[:d:Q633784|Q633784]] |- | [[Bild:Wappen der Gemeinde Garstedt.jpg|center|80px]] | [[Gastää]] | | [[municipality without town privileges in Germany]]<br/>[[Mitgliedsgemeinde]] | [[Samtgemeen Solzhusen]]<br/>[[Landkreis Horborg]] | [[Bild:NSG Bahlburger Bruch.JPG|center|80px]] | [[:d:Q639664|Q639664]] |- | [[Bild:DEU Gehrden COA.svg|center|80px]] | [[Gehrden (Landkreis Horborg)|Gehrden]] | | [[Oortsdeel]] | [[Gemeen Winsen (Luh)|Gemeen Winsen]] | | [[:d:Q21282200|Q21282200]] |- | [[Bild:DEU Appel COA.svg|center|80px]] | [[Gemeen Appel]] | | [[municipality without town privileges in Germany]]<br/>[[Mitgliedsgemeinde]] | [[Samtgemeen Hullnst]]<br/>[[Landkreis Horborg]] | [[Bild:Gemeindehaus Appel.jpg|center|80px]] | [[:d:Q620740|Q620740]] |- | [[Bild:DEU Drage COA.svg|center|80px]] | [[Gemeen Draag]] | | [[municipality without town privileges in Germany]]<br/>[[Mitgliedsgemeinde]] | [[Samtgemeen Elvmasch]]<br/>[[Landkreis Horborg]] | [[Bild:SchleusenanlageFahrenholz1.JPG|center|80px]] | [[:d:Q665062|Q665062]] |- | [[Bild:DEU Drestedt COA.svg|center|80px]] | [[Gemeen Dreest]] | | [[municipality without town privileges in Germany]]<br/>[[Mitgliedsgemeinde]] | [[Samtgemeen Hullnst]]<br/>[[Landkreis Horborg]] | | [[:d:Q633162|Q633162]] |- | [[Bild:DEU Harmstorf COA.svg|center|80px]] | [[Gemeen Harmsdörp]] | | [[municipality without town privileges in Germany]]<br/>[[Mitgliedsgemeinde]] | [[Samtgemeen Jesborg]]<br/>[[Landkreis Horborg]] | | [[:d:Q632604|Q632604]] |- | [[Bild:DEU Halvesbostel COA.svg|center|80px]] | [[Gemeen Hassbossel]] | | [[municipality without town privileges in Germany]]<br/>[[Mitgliedsgemeinde]] | [[Samtgemeen Hullnst]]<br/>[[Landkreis Horborg]] | [[Bild:Lausitz Luftsport- & Techniktage 2013-Hinflug by-RaBoe 0123.jpg|center|80px]] | [[:d:Q633260|Q633260]] |- | [[Bild:DEU Hollenstedt COA.svg|center|80px]] | [[Gemeen Hullnst]] | | [[municipality without town privileges in Germany]]<br/>[[Mitgliedsgemeinde]] | [[Samtgemeen Hullnst]]<br/>[[Landkreis Horborg]] | [[Bild:Glockenturm Kirche Hollenstedt.jpg|center|80px]] | [[:d:Q570120|Q570120]] |- | [[Bild:DEU Jesteburg COA.png|center|80px]] | [[Gemeen Jesborg]] | | [[municipality without town privileges in Germany]]<br/>[[Mitgliedsgemeinde]] | [[Samtgemeen Jesborg]]<br/>[[Landkreis Horborg]] | [[Bild:Heimathaus Jesteburg.JPG|center|80px]] | [[:d:Q638271|Q638271]] |- | [[Bild:DEU Moisburg COA.svg|center|80px]] | [[Gemeen Mesborg]] | | [[municipality without town privileges in Germany]]<br/>[[Mitgliedsgemeinde]] | [[Landkreis Horborg]]<br/>[[Samtgemeen Hullnst]] | [[Bild:Moisburg-Dorfstrasse-linearWBGi.jpg|center|80px]] | [[:d:Q508003|Q508003]] |- | [[Bild:DEU Marschacht COA.svg|center|80px]] | [[Gemeen Meschacht]] | | [[municipality without town privileges in Germany]]<br/>[[Mitgliedsgemeinde]] | [[Samtgemeen Elvmasch]]<br/>[[Landkreis Horborg]] | [[Bild:AmFriedhof2.JPG|center|80px]] | [[:d:Q630826|Q630826]] |- | [[Bild:DEU Regesbostel COA.svg|center|80px]] | [[Gemeen Resbossel]] | | [[municipality without town privileges in Germany]]<br/>[[Mitgliedsgemeinde]] | [[Samtgemeen Hullnst]]<br/>[[Landkreis Horborg]] | [[Bild:Lausitz Luftsport- & Techniktage 2013-Hinflug by-RaBoe 0125.jpg|center|80px]] | [[:d:Q635723|Q635723]] |- | [[Bild:DEU Stelle (Harburg) COA.svg|center|80px]] | [[Gemeen Stell]] | | [[Eenheitsgemeen in Düütschland]]<br/>[[municipality without town privileges in Germany]]<br/>[[Einheitsgemeinde of Lower Saxony]] | [[Landkreis Horborg]] | [[Bild:St. Michael-Kirche, Stelle (Landkreis Harburg).jpg|center|80px]] | [[:d:Q701148|Q701148]] |- | [[Bild:DEU Tespe COA.svg|center|80px]] | [[Gemeen Tesp]] | | [[municipality without town privileges in Germany]]<br/>[[Mitgliedsgemeinde]] | [[Samtgemeen Elvmasch]]<br/>[[Landkreis Horborg]] | [[Bild:BütlingerStraße48.JPG|center|80px]] | [[:d:Q630594|Q630594]] |- | [[Bild:DEU Winsen (Luhe) COA.svg|center|80px]] | [[Gemeen Winsen (Luh)|Gemeen Winsen]] | | [[Kreisstadt]]<br/>[[Eenheitsgemeen in Düütschland]]<br/>[[Sülvstännige Gemeen]]<br/>[[urban municipality in Germany]]<br/>[[Einheitsgemeinde of Lower Saxony]] | [[Landkreis Horborg]] | [[Bild:Winsen Luhe Blick auf das Schloss und St Marien Kirche 2013.JPG|center|80px]] | [[:d:Q16000|Q16000]] |- | [[Bild:DEU Wenzendorf COA.svg|center|80px]] | [[Gemeen Winzendörp]] | | [[municipality without town privileges in Germany]]<br/>[[Mitgliedsgemeinde]] | [[Samtgemeen Hullnst]]<br/>[[Landkreis Horborg]] | [[Bild:Lausitz Luftsport- & Techniktage 2013-Hinflug by-RaBoe 0148.jpg|center|80px]] | [[:d:Q376823|Q376823]] |- | | [[Glüsen]] | | [[Oortsdeel]] | [[Gemeen Seevdaal|Seevdaal]] | | [[:d:Q204756|Q204756]] |- | | [[Groot Moor]] | | [[Oortsdeel]] | [[Gemeen Seevdaal|Seevdaal]] | | [[:d:Q1547855|Q1547855]] |- | | [[Gemeen Gö’nstörp|Gö’nstörp]] | | [[municipality without town privileges in Germany]]<br/>[[Mitgliedsgemeinde]] | [[Samtgemeen Solzhusen]]<br/>[[Landkreis Horborg]] | [[Bild:Lübberstedter Straße 4.JPG|center|80px]] | [[:d:Q632594|Q632594]] |- | | [[Hagolt]] | | [[Oortsdeel]] | [[Gemeen Seevdaal|Seevdaal]] | | [[:d:Q24232842|Q24232842]] |- | [[Bild:DEU Handeloh COA.svg|center|80px]] | [[Gemeen Handörp|Handörp]] | | [[municipality without town privileges in Germany]]<br/>[[Mitgliedsgemeinde]] | [[Samtgemeen Töst]]<br/>[[Landkreis Horborg]] | [[Bild:Handeloh Ort.jpg|center|80px]] | [[:d:Q708928|Q708928]] |- | [[Bild:DEU Hanstedt COA.svg|center|80px]] | [[Gemeen Hanstää|Hanstää]] | | [[municipality without town privileges in Germany]]<br/>[[Mitgliedsgemeinde]] | [[Samtgemeen Hanstää]]<br/>[[Landkreis Horborg]] | [[Bild:DE-NI-Hanstedt-Jakobi-Kirche.jpg|center|80px]] | [[:d:Q667549|Q667549]] |- | | [[Hau (Landkreis Horborg)|Hau]] | | [[Oortsdeel]] | [[Gemeen Winsen (Luh)|Gemeen Winsen]] | | [[:d:Q24231134|Q24231134]] |- | [[Bild:DEU Heidenau (Nordheide) COA.svg|center|80px]] | [[Gemeen Heidenau|Heidenau]] | | [[municipality without town privileges in Germany]]<br/>[[Mitgliedsgemeinde]] | [[Samtgemeen Töst]]<br/>[[Landkreis Horborg]] | [[Bild:Heidenau Ort.jpg|center|80px]] | [[:d:Q370612|Q370612]] |- | | [[Helmsdörp]] | | [[Oortsdeel]] | [[Gemeen Seevdaal|Seevdaal]] | | [[:d:Q579260|Q579260]] |- | | [[Hinteln]] | | [[Dörp]]<br/>[[Oortsdeel]] | [[Gemeen Rosengoorn|Rosengoorn]] | [[Bild:Iddensen Nordansicht.jpg|center|80px]] | [[:d:Q21074512|Q21074512]] |- | [[Bild:DEU Hittfeld COA.svg|center|80px]] | [[Hittfeld]] | | [[Oortsdeel]]<br/>[[Gemeen (Düütschland)|Gemeen in Düütschland]] | [[Gemeen Seevdaal|Seevdaal]] | [[Bild:St Mauritius Kirche Hittfeld.JPG|center|80px]] | [[:d:Q131827|Q131827]] |- | | [[Hittfeld, Emmelndorf, Helmstorf, Lindhorst]] | | [[Oortschop]] | [[Gemeen Seevdaal|Seevdaal]] | | [[:d:Q22662039|Q22662039]] |- | | [[Holm-Seppens]] | | [[Oortschop]]<br/>[[Oortsdeel]] | [[Gemeen Bookholt (Landkreis Horborg)|Bookholt]] | [[Bild:Bundesarchiv B 145 Bild-F004723-0009, Holm-Seppensen, Adenauer, Sekretärin, v. Eckhardt.jpg|center|80px]] | [[:d:Q1624967|Q1624967]] |- | [[Bild:DEU Holtorfsloh COA.svg|center|80px]] | [[Holtörp (Gemeen Seevdaal)|Holtörp]] | | [[Oortsdeel]] | [[Gemeen Seevdaal|Seevdaal]] | | [[:d:Q1625240|Q1625240]] |- | | [[Hoopt]] | | [[Oortsdeel]] | [[Gemeen Winsen (Luh)|Gemeen Winsen]] | [[Bild:Elbfähre-Hoopte-Parkplatz-SDIM2266.jpg|center|80px]] | [[:d:Q1627459|Q1627459]] |- | [[Bild:DEU Horst (Seevetal).svg|center|80px]] | [[Host (Landkreis Horborg)|Host]] | | [[Oortsdeel]] | [[Gemeen Seevdaal|Seevdaal]] | | [[:d:Q1522630|Q1522630]] |- | | [[Hökel]] | | [[Oortsdeel]] | [[Gemeen Handörp|Handörp]] | | [[:d:Q24232680|Q24232680]] |- | | [[Hökel]] | | [[Oortsdeel]] | [[Gemeen Handörp|Handörp]] | [[Bild:Höckel Ort.jpg|center|80px]] | [[:d:Q60847450|Q60847450]] |- | | [[Höll (Landkreis Horborg)|Höll]] | | [[Dörp]]<br/>[[Oortsdeel]] | [[Gemeen Vosshusen|Vosshusen]] | | [[:d:Q21094991|Q21094991]] |- | | [[Höpen (Gemeen Hanstää)|Höpen]] | | [[Oortsdeel]] | [[Gemeen Hanstää|Hanstää]] | | [[:d:Q24231028|Q24231028]] |- | [[Bild:Wappen Hörsten.png|center|80px]] | [[Hössen (Landkreis Horborg)|Hössen]] | | [[Oortsdeel]] | [[Gemeen Seevdaal|Seevdaal]] | | [[:d:Q601674|Q601674]] |- | [[Bild:DEU Elstorf COA.svg|center|80px]] | [[Ilsdörp]] | | [[Oortschop]] | [[Gemeen Vosshusen|Vosshusen]] | [[Bild:Nicolai Kirche Elstorf (Kirchturm).jpg|center|80px]] | [[:d:Q1333951|Q1333951]] |- | | [[Inzmöhlen]] | | [[Oortsdeel]] | [[Gemeen Handörp|Handörp]] | [[Bild:Inzmühlen Ort.jpg|center|80px]] | [[:d:Q24228355|Q24228355]] |- | [[Bild:Wappen Itzenbüttel.jpg|center|80px]] | [[Itzenbüttel]] | | [[Oortsdeel]] | [[Gemeen Jesborg]] | | [[:d:Q1675368|Q1675368]] |- | [[Bild:DEU Iddensen COA.png|center|80px]] | [[Jiddens]] | | [[Oortschop]] | [[Gemeen Rosengoorn|Rosengoorn]] | [[Bild:Iddensen Nordansicht.jpg|center|80px]] | [[:d:Q1656651|Q1656651]] |- | [[Bild:DEU Kakenstorf COA.svg|center|80px]] | [[Gemeen Kakenstörp|Kakenstörp]] | | [[municipality without town privileges in Germany]]<br/>[[Mitgliedsgemeinde]] | [[Samtgemeen Töst]]<br/>[[Landkreis Horborg]] | [[Bild:Kakenstorf Ort.jpg|center|80px]] | [[:d:Q633344|Q633344]] |- | | [[Kamp (Landkreis Horborg)|Kamp]] | | [[Oortsdeel]] | [[Gemeen Will|Will]] | [[Bild:Kampener Muehle2.jpg|center|80px]] | [[:d:Q21160229|Q21160229]] |- | | [[Karoxbossel]] | | [[Siedlung]]<br/>[[Gemeen (Düütschland)|Gemeen in Düütschland]]<br/>[[Oortsdeel]] | [[Hittfeld]] | | [[:d:Q17124017|Q17124017]] |- | [[Bild:DEU Klecken COA.svg|center|80px]] | [[Klecken]] | | [[Dörp]]<br/>[[Oortschop]] | [[Gemeen Rosengoorn|Rosengoorn]] | | [[:d:Q15823780|Q15823780]] |- | | [[Krüms]] | | [[Oortsdeel]]<br/>[[rural settlement]] | [[Gemeen Draag]]<br/>[[Landkreis Horborg]] | | [[:d:Q22338346|Q22338346]] |- | [[Bild:DEU Königsmoor COA.svg|center|80px]] | [[Königsmoor]] | | [[municipality without town privileges in Germany]]<br/>[[Mitgliedsgemeinde]] | [[Samtgemeen Töst]]<br/>[[Landkreis Horborg]] | [[Bild:Königsmoor Ortseingang.jpg|center|80px]] | [[:d:Q632611|Q632611]] |- | | [[Langenrähm]] | | [[Oortsdeel]] | [[Gemeen Rosengoorn|Rosengoorn]] | [[Bild:Fürstendenkmal Langenrehm 2014 Totale.jpg|center|80px]] | [[:d:Q1522297|Q1522297]] |- | [[Bild:Wappen Laßrönne.png|center|80px]] | [[Lassrönn]] | | [[Oortsdeel]] | [[Gemeen Winsen (Luh)|Gemeen Winsen]] | | [[:d:Q1809602|Q1809602]] |- | [[Bild:DEU Leversen COA.svg|center|80px]] | [[Leversen]] | | [[Oortschop]] | [[Gemeen Rosengoorn|Rosengoorn]] | | [[:d:Q22661947|Q22661947]] |- | [[Bild:Wappen Lindhorst.png|center|80px]] | [[Lindhost]] | | [[Oortsdeel]] | [[Gemeen Seevdaal|Seevdaal]] | | [[:d:Q1826212|Q1826212]] |- | [[Bild:DEU Luhdorf COA.svg|center|80px]] | [[Luhdörp]] | | [[Oortsdeel]] | [[Gemeen Winsen (Luh)|Gemeen Winsen]] | | [[:d:Q21282229|Q21282229]] |- | | [[Luhmöhlen]] | | [[Oortsdeel]] | [[Gemeen Solzhusen|Solzhusen]] | | [[:d:Q1876058|Q1876058]] |- | [[Bild:Wappen Luellau.jpg|center|80px]] | [[Lüll]] | | [[Oortsdeel]] | [[Gemeen Jesborg]] | [[Bild:Ortseingang von Lüllau.jpg|center|80px]] | [[:d:Q1880310|Q1880310]] |- | | [[Lütt Moor]] | | [[Oortsdeel]] | [[Gemeen Seevdaal|Seevdaal]] | | [[:d:Q1262334|Q1262334]] |- | [[Bild:DEU Marxen COA.svg|center|80px]] | [[Gemeen Marxen|Marxen]] | | [[municipality without town privileges in Germany]]<br/>[[Mitgliedsgemeinde]] | [[Samtgemeen Hanstää]]<br/>[[Landkreis Horborg]] | [[Bild:Völkerschlachtdenkmal, Marxen.jpg|center|80px]] | [[:d:Q633102|Q633102]] |- | [[Bild:DEU Maschen COA.svg|center|80px]] | [[Maschen]] | | [[Oortsdeel]] | [[Gemeen Seevdaal|Seevdaal]] | [[Bild:Friedenskirche Maschen.JPG|center|80px]] | [[:d:Q279675|Q279675]] |- | | [[Maschen, Horst, Hörsten]] | | [[Oortschop]] | [[Gemeen Seevdaal|Seevdaal]] | | [[:d:Q22662076|Q22662076]] |- | | [[Meckelfeld, Klein-Moor]] | | [[Oortschop]] | [[Gemeen Seevdaal|Seevdaal]] | | [[:d:Q22662079|Q22662079]] |- | | [[Meenern]] | | [[Oortschop]] | [[Gemeen Unnel|Unnel]] | | [[:d:Q25621702|Q25621702]] |- | | [[Metzendörp]] | | [[Oortsdeel]] | [[Gemeen Seevdaal|Seevdaal]] | | [[:d:Q1926032|Q1926032]] |- | | [[Mienenbüddel]] | | [[Dörp]]<br/>[[Oortsdeel]] | [[Gemeen Vosshusen|Vosshusen]] | [[Bild:Lausitz Luftsport- & Techniktage 2013-Hinflug by-RaBoe 0152.jpg|center|80px]] | [[:d:Q20894465|Q20894465]] |- | | [[Moisburg Castle]] | | [[Borg]] | [[Gemeen Mesborg]] | | [[:d:Q107355131|Q107355131]] |- | | [[Mower (Landkreis Horborg)|Mower]] | | [[Oortsdeel]] | [[Gemeen Draag]] | | [[:d:Q24228600|Q24228600]] |- | [[Bild:DEU Meckelfeld COA.svg|center|80px]] | [[Mäkelfeld]] | | [[Oortsdeel]] | [[Gemeen Seevdaal|Seevdaal]] | [[Bild:Fachwerk Seevetal.jpg|center|80px]] | [[:d:Q1915658|Q1915658]] |- | | [[Niedermarschacht]] | | [[Oortsdeel]] | [[Gemeen Meschacht]] | | [[:d:Q22338368|Q22338368]] |- | [[Bild:Wapen Niendörp.gif|center|80px]] | [[Niendörp (Landkreis Horborg)|Niendörp]] | | [[Gemeen (Düütschland)|Gemeen in Düütschland]]<br/>[[Oortsdeel]] | [[Gemeen Hanstää|Hanstää]] | | [[:d:Q56220448|Q56220448]] |- | [[Bild:DEU Nenndorf COA.svg|center|80px]] | [[Ninndörp]] | | [[Oortschop]] | [[Gemeen Rosengoorn|Rosengoorn]] | | [[:d:Q21074472|Q21074472]] |- | | [[Ninndörp]] | [[Gemeen Rosengoorn|Rosengoorn]] | [[Eenheitsgemeen in Düütschland]] | [[Landkreis Horborg]] | | [[:d:Q21074475|Q21074475]] |- | | [[Obermarschacht]] | | [[Oortsdeel]] | [[Gemeen Meschacht]] | | [[:d:Q22338369|Q22338369]] |- | [[Bild:Wappen Ohlendorf.png|center|80px]] | [[Ohlendörp (Landkreis Horborg)|Ohlendörp]] | | [[Oortsdeel]] | [[Gemeen Seevdaal|Seevdaal]] | | [[:d:Q2016494|Q2016494]] |- | | [[Ole Borg von Hullnst]] | | [[Borg]]<br/>[[gord]] | [[Gemeen Hullnst]] | [[Bild:Burgwall Hollenstedt west.jpg|center|80px]] | [[:d:Q1016173|Q1016173]] |- | | [[Olendörp (Appel)|Olendörp]] | | [[Oortsdeel]] | [[Gemeen Appel]] | | [[:d:Q2018734|Q2018734]] |- | [[Bild:Wappen der Gemeinde Otter.jpg|center|80px]] | [[Gemeen Otter|Otter]] | | [[municipality without town privileges in Germany]]<br/>[[Mitgliedsgemeinde]] | [[Samtgemeen Töst]]<br/>[[Landkreis Horborg]] | [[Bild:Otter Dorfladen Schuenhoff.jpg|center|80px]] | [[:d:Q692809|Q692809]] |- | | [[Over, Bullenhuus, Groot Moor]] | | [[Oortschop]] | [[Gemeen Seevdaal|Seevdaal]] | | [[:d:Q22662081|Q22662081]] |- | | [[O’rshusen]] | | [[Oortsdeel]] | [[Gemeen Meschacht]] | | [[:d:Q1376852|Q1376852]] |- | [[Bild:Wapen Parrns.jpg|center|80px]] | [[Parrns]] | | [[Oortsdeel]] | [[Gemeen Winsen (Luh)|Gemeen Winsen]] | [[Bild:Pattensen St Gertrud mit Glockenturm.jpg|center|80px]] | [[:d:Q1479493|Q1479493]] |- | | [[Podendörp]] | | [[Oortsdeel]] | [[Gemeen Mesborg]] | | [[:d:Q24232543|Q24232543]] |- | [[Bild:Wapen Puunsen.png|center|80px]] | [[Puunsen]] | | [[Oortsdeel]] | [[Gemeen Solzhusen|Solzhusen]] | | [[:d:Q56230296|Q56230296]] |- | [[Bild:Wapen Quarrendörp.jpg|center|80px]] | [[Quarrendörp]] | | [[Oortsdeel]] | [[Gemeen Hanstää|Hanstää]] | | [[:d:Q21402029|Q21402029]] |- | [[Bild:DEU Rade (Neu Wulmstorf) COA.svg|center|80px]] | [[Raad (Landkreis Horborg)|Raa]] | | [[Oortschop]] | [[Gemeen Vosshusen|Vosshusen]] | | [[:d:Q17271533|Q17271533]] |- | | [[Rahmstörp]] | | [[Oortsdeel]] | [[Gemeen Resbossel]] | | [[:d:Q13188805|Q13188805]] |- | | [[Ramelsloh, Ohlendorf, Holtorfsloh]] | | [[Oortschop]] | [[Gemeen Seevdaal|Seevdaal]] | | [[:d:Q22662085|Q22662085]] |- | [[Bild:Wappen Ramelsloh.png|center|80px]] | [[Ramßel]] | | [[Oortsdeel]] | [[Gemeen Seevdaal|Seevdaal]] | [[Bild:Ramelsloh 679.jpg|center|80px]] | [[:d:Q324665|Q324665]] |- | [[Bild:Wapen Reidörp.jpg|center|80px]] | [[Reidörp]] | | [[Oortsdeel]] | [[Gemeen Winsen (Luh)|Gemeen Winsen]] | | [[:d:Q21282281|Q21282281]] |- | [[Bild:Wapen Reindörp.jpg|center|80px]] | [[Reindörp|Reindorf]] | | [[Oortschop]] | [[Gemeen Bookholt (Landkreis Horborg)|Bookholt]] | | [[:d:Q21402309|Q21402309]] |- | | [[Reindorfer Osterberg]] | | [[Oortsdeel]] | [[Gemeen Jesborg]] | | [[:d:Q22338316|Q22338316]] |- | [[Bild:DEU Rosengarten COA.svg|center|80px]] | [[Gemeen Rosengoorn|Rosengoorn]] | | [[Eenheitsgemeen in Düütschland]]<br/>[[municipality without town privileges in Germany]]<br/>[[Einheitsgemeinde of Lower Saxony]] | [[Landkreis Horborg]] | [[Bild:Ines Ausstellung; Kiekeberg 026.jpg|center|80px]] | [[:d:Q501683|Q501683]] |- | [[Bild:Wappen Rosenweide.jpg|center|80px]] | [[Rosenweid]] | | [[Oortsdeel]]<br/>[[rural settlement]] | [[Gemeen Stell]] | | [[:d:Q21281610|Q21281610]] |- | [[Bild:DEU Rottorf (Winsen) COA.svg|center|80px]] | [[Rottörp (Landkreis Horborg)|Rottörp]] | | [[Oortsdeel]] | [[Gemeen Winsen (Luh)|Gemeen Winsen]] | | [[:d:Q2169091|Q2169091]] |- | | [[Rönn (Landkreis Horborg)|Rönn]] | | [[Oortsdeel]] | [[Gemeen Meschacht]] | | [[:d:Q1401483|Q1401483]] |- | [[Bild:DEU Rübke COA.svg|center|80px]] | [[Rübk]] | | [[Oortschop]] | [[Gemeen Vosshusen|Vosshusen]] | [[Bild:Altes Land Apfelernte02.jpg|center|80px]] | [[:d:Q7386752|Q7386752]] |- | [[Bild:DEU Samtgemeinde Elbmarsch COA.svg|center|80px]] | [[Samtgemeen Elvmasch]] | | [[Samtgemeen]] | [[Landkreis Horborg]] | | [[:d:Q185848|Q185848]] |- | [[Bild:DEU Samtgemeinde Hanstedt COA.svg|center|80px]] | [[Samtgemeen Hanstää]] | | [[Samtgemeen]] | [[Landkreis Horborg]] | | [[:d:Q460326|Q460326]] |- | [[Bild:DEU SG Hollenstedt COA.svg|center|80px]] | [[Samtgemeen Hullnst]] | | [[Samtgemeen]] | [[Landkreis Horborg]] | [[Bild:Rathaus und Polizei Hollenstedt.jpg|center|80px]] | [[:d:Q450060|Q450060]] |- | [[Bild:DEU Jesteburg COA.png|center|80px]] | [[Samtgemeen Jesborg]] | | [[Samtgemeen]] | [[Landkreis Horborg]] | | [[:d:Q453846|Q453846]] |- | [[Bild:DEU Salzhausen SG COA.svg|center|80px]] | [[Samtgemeen Solzhusen]] | | [[Samtgemeen]] | [[Landkreis Horborg]] | | [[:d:Q459359|Q459359]] |- | [[Bild:DEU Tostedt SG COA.svg|center|80px]] | [[Samtgemeen Töst]] | | [[Samtgemeen]] | [[Landkreis Horborg]] | [[Bild:Tostedt Rathaus.jpg|center|80px]] | [[:d:Q460518|Q460518]] |- | [[Bild:Wappen von Sangenstedt2.jpg|center|80px]] | [[Sangenstää]] | | [[Oortsdeel]] | [[Gemeen Winsen (Luh)|Gemeen Winsen]] | [[Bild:Lausitz Luftsport- & Techniktage 2013-Rueckflug by-RaBoe 720.jpg|center|80px]] | [[:d:Q15843967|Q15843967]] |- | [[Bild:Wapen Scharmbääk.jpg|center|80px]] | [[Scharmbääk]] | | [[Oortsdeel]] | [[Gemeen Winsen (Luh)|Gemeen Winsen]] | [[Bild:Lausitz Luftsport- & Techniktage 2013-Rueckflug by-RaBoe 753.jpg|center|80px]] | [[:d:Q21282291|Q21282291]] |- | [[Bild:DEU Seevetal COA.svg|center|80px]] | [[Gemeen Seevdaal|Seevdaal]] | | [[Eenheitsgemeen in Düütschland]]<br/>[[Sülvstännige Gemeen]]<br/>[[municipality without town privileges in Germany]]<br/>[[Einheitsgemeinde of Lower Saxony]] | [[Landkreis Horborg]] | [[Bild:St Mauritius Kirche Hittfeld.JPG|center|80px]] | [[:d:Q7084|Q7084]] |- | | [[Sieversen]] | | [[Dörp]]<br/>[[Oortsdeel]] | [[Gemeen Rosengoorn|Rosengoorn]] | | [[:d:Q22661949|Q22661949]] |- | [[Bild:DEU Sahrendorf COA.png|center|80px]] | [[Sohrndörp]] | | [[Oortsdeel]] | [[Gemeen Äästörp|Äästörp]] | | [[:d:Q2212088|Q2212088]] |- | [[Bild:Wappen der Gemeinde Salzhausen.jpg|center|80px]] | [[Gemeen Solzhusen|Solzhusen]] | | [[municipality without town privileges in Germany]]<br/>[[Mitgliedsgemeinde]] | [[Samtgemeen Solzhusen]]<br/>[[Landkreis Horborg]] | [[Bild:Salzhausen Weihnachten.JPG|center|80px]] | [[:d:Q667370|Q667370]] |- | [[Bild:DEU Sottorf COA.svg|center|80px]] | [[Sottörp (Gemeen Rosengoorn)|Sottörp]] | | [[Dörp]]<br/>[[Oortschop]] | [[Gemeen Rosengoorn|Rosengoorn]] | | [[:d:Q1320063|Q1320063]] |- | [[Bild:Wappen Sproetze.png|center|80px]] | [[Sprötz]] | | [[Oortschop]] | [[Gemeen Bookholt (Landkreis Horborg)|Bookholt]] | | [[:d:Q203508|Q203508]] |- | | [[Starsbeek (Oort)|Starsbeek]] | | [[Oortsdeel]] | [[Gemeen Hullnst]] | | [[:d:Q24228658|Q24228658]] |- | [[Bild:Wapen Steenbeek-Meilsen.jpg|center|80px]] | [[Steenbeek (Gemeen Bookholt)|Steenbeek]] | | [[Oortschop]] | [[Gemeen Bookholt (Landkreis Horborg)|Bookholt]] | | [[:d:Q2339873|Q2339873]] |- | | [[Stove]] | | [[Oortsdeel]] | [[Gemeen Draag]] | | [[:d:Q22338348|Q22338348]] |- | [[Bild:DEU Stoeckte COA.svg|center|80px]] | [[Stöckt]] | | [[Oortsdeel]] | [[Gemeen Winsen (Luh)|Gemeen Winsen]] | [[Bild:Stoeckt - Koornhever Elevador de gra.jpg|center|80px]] | [[:d:Q2360524|Q2360524]] |- | | [[Suurhoop]] | | [[Dörp]]<br/>[[Oortsdeel]] | [[Gemeen Bookholt (Landkreis Horborg)|Bookholt]] | | [[:d:Q21528810|Q21528810]] |- | [[Bild:DEU Schwiederstorf COA.svg|center|80px]] | [[Swiersdörp]] | | [[Oortschop]] | [[Gemeen Vosshusen|Vosshusen]] | [[Bild:Soodhof Schwiederst.jpg|center|80px]] | [[:d:Q2257454|Q2257454]] |- | | [[Swinn]] | | [[Oortsdeel]]<br/>[[rural settlement]] | [[Gemeen Draag]] | | [[:d:Q22338347|Q22338347]] |- | | [[Tangendörp]] | | [[Oortsdeel]] | [[Gemeen Toppenstää|Toppenstää]] | [[Bild:Tangendorf, Straßenansicht.jpg|center|80px]] | [[:d:Q2392441|Q2392441]] |- | | [[Thälsdörp]] | | [[Oortsdeel]] | [[Gemeen Jesborg]] | | [[:d:Q24228365|Q24228365]] |- | [[Bild:DEU Toppenstedt COA.svg|center|80px]] | [[Gemeen Toppenstää|Toppenstää]] | | [[municipality without town privileges in Germany]]<br/>[[Mitgliedsgemeinde]] | [[Samtgemeen Solzhusen]]<br/>[[Landkreis Horborg]] | [[Bild:FeuerwehrhausToppenstedt.JPG|center|80px]] | [[:d:Q640065|Q640065]] |- | [[Bild:DEU Trelde COA.gif|center|80px]] | [[Trill]] | | [[Oortschop]] | [[Gemeen Bookholt (Landkreis Horborg)|Bookholt]] | | [[:d:Q2451269|Q2451269]] |- | | [[Triller Barg]] | | [[Oortsdeel]] | [[Gemeen Bookholt (Landkreis Horborg)|Bookholt]] | | [[:d:Q24232829|Q24232829]] |- | | [[Tönnhusen]] | | [[Oortsdeel]] | [[Gemeen Winsen (Luh)|Gemeen Winsen]] | | [[:d:Q1519771|Q1519771]] |- | [[Bild:Wappen der Gemeinde Tostedt.svg|center|80px]] | [[Gemeen Töst|Töst]] | | [[municipality without town privileges in Germany]]<br/>[[Mitgliedsgemeinde]] | [[Samtgemeen Töst]]<br/>[[Landkreis Horborg]] | [[Bild:Tostedt Rathaus.jpg|center|80px]] | [[:d:Q651407|Q651407]] |- | | [[Töst]] | | [[Oortschop]] | [[Gemeen Töst|Töst]] | [[Bild:Tostedt Ort.jpg|center|80px]] | [[:d:Q24232653|Q24232653]] |- | [[Bild:DEU Tötensen COA.svg|center|80px]] | [[Tötsen]] | | [[Dörp]]<br/>[[Oortschop]] | [[Gemeen Rosengoorn|Rosengoorn]] | | [[:d:Q7862359|Q7862359]] |- | [[Bild:DEU Undeloh COA.svg|center|80px]] | [[Gemeen Unnel|Unnel]] | | [[municipality without town privileges in Germany]]<br/>[[Mitgliedsgemeinde]] | [[Samtgemeen Hanstää]]<br/>[[Landkreis Horborg]] | [[Bild:Undeloh - Sankt Magdalenen 12 ies.jpg|center|80px]] | [[:d:Q598754|Q598754]] |- | [[Bild:DEU Vahrendorf COA.gif|center|80px]] | [[Vahrndörp]] | | [[Oortschop]] | [[Gemeen Rosengoorn|Rosengoorn]] | | [[:d:Q2507368|Q2507368]] |- | [[Bild:Wappen der Gemeinde Vierhöfen.jpg|center|80px]] | [[Veerhöben]] | | [[municipality without town privileges in Germany]]<br/>[[Mitgliedsgemeinde]] | [[Samtgemeen Solzhusen]]<br/>[[Landkreis Horborg]] | | [[:d:Q633174|Q633174]] |- | | [[Veloh]] | | [[Oortsdeel]] | [[Gemeen Heidenau|Heidenau]] | [[Bild:Vaerloh Ort.jpg|center|80px]] | [[:d:Q24228338|Q24228338]] |- | [[Bild:DEU Neu Wulmstorf COA.svg|center|80px]] | [[Gemeen Vosshusen|Vosshusen]] | | [[Grundzentrum]]<br/>[[Verwaltenseenheit 2. Ebene]]<br/>[[municipality without town privileges in Germany]]<br/>[[Einheitsgemeinde of Lower Saxony]] | [[Landkreis Horborg]] | [[Bild:Neu Wulmstorf Rathaus.jpg|center|80px]] | [[:d:Q508054|Q508054]] |- | | [[Westerhoff (Landkreis Horborg)|Westerhoff]] | | [[Dörp]]<br/>[[Oortsdeel]] | [[Gemeen Rosengoorn|Rosengoorn]] | | [[:d:Q21074510|Q21074510]] |- | | [[Wiedenhoff]] | | [[Oortsdeel]] | [[Gemeen Jesborg]] | | [[:d:Q21013548|Q21013548]] |- | [[Bild:DEU Welle COA.svg|center|80px]] | [[Gemeen Will|Will]] | | [[municipality without town privileges in Germany]]<br/>[[Mitgliedsgemeinde]] | [[Samtgemeen Töst]]<br/>[[Landkreis Horborg]] | [[Bild:Kampener Muehle2.jpg|center|80px]] | [[:d:Q676944|Q676944]] |- | [[Bild:Wappen Wistedt.png|center|80px]] | [[Gemeen Wist|Wist]] | | [[municipality without town privileges in Germany]]<br/>[[Mitgliedsgemeinde]] | [[Samtgemeen Töst]]<br/>[[Landkreis Horborg]] | [[Bild:Wistedt Ort.jpg|center|80px]] | [[:d:Q668547|Q668547]] |- | | [[Wist (Landkreis Horborg)|Wist]] | | [[Oortsdeel]] | [[Gemeen Wist|Wist]] | [[Bild:Wistedt Ort.jpg|center|80px]] | [[:d:Q25622036|Q25622036]] |- | | [[Wosbossel]] | | [[Oortsdeel]] | [[Gemeen Hullnst]] | | [[:d:Q31780532|Q31780532]] |- | | [[Wuhlenborg]] | | [[Oortsdeel]] | [[Gemeen Stell]] | | [[:d:Q13189040|Q13189040]] |- | [[Bild:Wappen der Gemeinde Wulfsen.jpg|center|80px]] | [[Gemeen Wulfsen|Wulfsen]] | | [[municipality without town privileges in Germany]]<br/>[[Mitgliedsgemeinde]] | [[Samtgemeen Solzhusen]]<br/>[[Landkreis Horborg]] | [[Bild:26963980 Am Bahnhof 20 Wulfsen.jpg|center|80px]] | [[:d:Q672050|Q672050]] |- | | [[Wulmsdörp (Landkreis Horborg)|Wulmsdörp]] | | [[Dörp]]<br/>[[Oortsdeel]] | [[Gemeen Vosshusen|Vosshusen]] | [[Bild:Wulmstorf (Neu Wulmstorf) Teich.jpg|center|80px]] | [[:d:Q15135427|Q15135427]] |- | | [[Wörm (Landkreis Horborg)|Wörm]] | | [[Oortsdeel]] | [[Gemeen Handörp|Handörp]] | [[Bild:Woerme Schafstall.jpg|center|80px]] | [[:d:Q21111284|Q21111284]] |- | | [[Wümm (Dörp)|Wümm]] | | [[Dörp]]<br/>[[Oortsdeel]] | [[Gemeen Wist|Wist]] | [[Bild:Königsmoor Wümmepark.jpg|center|80px]] | [[:d:Q13189038|Q13189038]] |- | | [[Wümmgrund]] | | [[Dörp]]<br/>[[Gemeen (Düütschland)|Gemeen in Düütschland]] | [[Gemeen Otter|Otter]] | [[Bild:Ort Wümmegrund.jpg|center|80px]] | [[:d:Q25621693|Q25621693]] |- | | [[Wüstenhöben]] | | [[Oortsdeel]] | [[Gemeen Töst|Töst]] | [[Bild:Wüstenhöfen Ort.jpg|center|80px]] | [[:d:Q24232637|Q24232637]] |- | [[Bild:DEU Egestorf COA.svg|center|80px]] | [[Gemeen Äästörp|Äästörp]] | | [[municipality without town privileges in Germany]]<br/>[[Mitgliedsgemeinde]] | [[Samtgemeen Hanstää]]<br/>[[Landkreis Horborg]] | [[Bild:Egestorf - Sankt Stephanus 04 ies.jpg|center|80px]] | [[:d:Q632615|Q632615]] |- | [[Bild:DEU Ohlenbüttel COA.svg|center|80px]] | [[Ömbüddel]] | | [[Dörp]]<br/>[[Oortsdeel]] | [[Gemeen Vosshusen|Vosshusen]] | [[Bild:Ohlenbüttel, Teich.jpg|center|80px]] | [[:d:Q18288757|Q18288757]] |} {{Wikidata list end}} 9xj0glg16zjyc4zu1mukfurns7i3mfe Bruker:Aeroid/Königreich Hannover Administrative Objekte 2 71848 1067417 1064196 2026-06-01T23:19:58Z ListeriaBot 25018 Wikidata list updated [V2] 1067417 wikitext text/x-wiki {{../Template WD List}} [[Image:KrkHannover.png|thumb]] Unmittelbar im [[Königreich Hannover]] und administrativ {{Wikidata list |sparql=SELECT ?item WHERE { ?item wdt:P17 wd:Q164079 . ?item wdt:P31 ?sub0 . ?sub0 (wdt:P279)* wd:Q56061 } |section=31 |sort=label |columns=item,label,description,P31,P131,P706,P94,P18,P242 |thumb=80 |min_section=1 }} == Amt == {| class='wikitable sortable' ! item ! label ! description ! is en ! liggt in de Verwaltenseenheit ! geograafsche Laag in/op ! Bild von dat Wappen ! Bild ! Laagkoort |- | [[:d:Q21035358|Q21035358]] | ''[[:d:Q21035358|Amt Aalessen]]'' | | ''[[:d:Q15782973|Amt]]'' | | | | | |- | [[:d:Q20613753|Q20613753]] | [[Amt Achem]] | | ''[[:d:Q399445|Amt]]'' | [[Landdrostie Stood]] | | | | |- | [[:d:Q21035369|Q21035369]] | ''[[:d:Q21035369|Amt Aimbeck]]'' | | ''[[:d:Q15782973|Amt]]'' | | | | | |- | [[:d:Q21035365|Q21035365]] | ''[[:d:Q21035365|Amt Allefelle]]'' | | ''[[:d:Q15782973|Amt]]'' | | | | | |- | [[:d:Q22691094|Q22691094]] | ''[[:d:Q22691094|Amt Arzen]]'' | | ''[[:d:Q15782973|Amt]]'' | | | | | |- | [[:d:Q109496349|Q109496349]] | ''[[:d:Q109496349|Amt Aurich]]'' | | ''[[:d:Q136679833|Amt]]'' | | | | | |- | [[:d:Q25346908|Q25346908]] | ''[[:d:Q25346908|Amt Beedenbostel]]'' | | ''[[:d:Q399445|Amt]]'' | [[Landdrostie Lümborg]] | | | | |- | [[:d:Q478981|Q478981]] | ''[[:d:Q478981|Amt Bilderlahe]]'' | | ''[[:d:Q399445|Amt]]'' | | | | | |- | [[:d:Q20874239|Q20874239]] | ''[[:d:Q20874239|Amt Bleikd]]'' | | ''[[:d:Q399445|Amt]]'' | [[Landdrostie Lümborg]] | | | | [[Bild:Mellinger29.jpg|center|80px]] |- | [[:d:Q20613770|Q20613770]] | [[Amt Blomendal]] | | ''[[:d:Q399445|Amt]]'' | [[Bremen-Veern]]<br/>[[Landdrostie Stood]] | | | | |- | [[:d:Q21035361|Q21035361]] | ''[[:d:Q21035361|Amt Blumenau]]'' | | ''[[:d:Q15782973|Amt]]'' | | | | | |- | [[:d:Q19834516|Q19834516]] | ''[[:d:Q19834516|Amt Bodenteich]]'' | | ''[[:d:Q399445|Amt]]'' | [[Landdrostie Lümborg]] | | | [[Bild:Bodenteich Burg Amtshaus Merian 1650.jpg|center|80px]] | [[Bild:Mellinger30 cropped.jpg|center|80px]] |- | [[:d:Q21035351|Q21035351]] | ''[[:d:Q21035351|Amt Bokeln]]'' | | ''[[:d:Q15782973|Amt]]'' | | | | | |- | [[:d:Q17122208|Q17122208]] | ''[[:d:Q17122208|Amt Bokeloh]]'' | | ''[[:d:Q399445|Amt]]'' | [[Neddersassen]] | | | [[Bild:Amt Bokeloh Amtssitz 1681.jpg|center|80px]] | |- | [[:d:Q21035401|Q21035401]] | ''[[:d:Q21035401|Amt Borgdörp]]'' | | ''[[:d:Q15782973|Amt]]'' | [[Landdrostie Lümborg]] | | | | |- | [[:d:Q21035373|Q21035373]] | ''[[:d:Q21035373|Amt Borgwedel]]'' | | ''[[:d:Q15782973|Amt]]'' | [[Landdrostie Lümborg]] | | | | |- | [[:d:Q21035375|Q21035375]] | ''[[:d:Q21035375|Amt Bovenden]]'' | | ''[[:d:Q15782973|Amt]]'' | | | | | |- | [[:d:Q21035409|Q21035409]] | ''[[:d:Q21035409|Amt Brackenberg]]'' | | ''[[:d:Q15782973|Amt]]'' | | | | | |- | [[:d:Q12269609|Q12269609]] | [[Amt Bremervöör]] | | ''[[:d:Q399445|Amt]]'' | [[Landdrostie Stood]] | | | | |- | [[:d:Q21035400|Q21035400]] | ''[[:d:Q21035400|Amt Brinken]]'' | | ''[[:d:Q15782973|Amt]]'' | | | | | |- | [[:d:Q21035405|Q21035405]] | ''[[:d:Q21035405|Amt Brooksen]]'' | | ''[[:d:Q15782973|Amt]]'' | | | | | |- | [[:d:Q21035380|Q21035380]] | ''[[:d:Q21035380|Amt Bütel]]'' | | ''[[:d:Q15782973|Amt]]'' | | | | | |- | [[:d:Q20827069|Q20827069]] | ''[[:d:Q20827069|Amt Calenberg]]'' | | ''[[:d:Q399445|Amt]]'' | | | | | |- | [[:d:Q18616222|Q18616222]] | ''[[:d:Q18616222|Amt Celle]]'' | | ''[[:d:Q399445|Amt]]'' | [[Landdrostie Lümborg]] | | | | |- | [[:d:Q21035371|Q21035371]] | ''[[:d:Q21035371|Amt Chiwelhusen]]'' | | ''[[:d:Q15782973|Amt]]'' | | | | | |- | [[:d:Q21035390|Q21035390]] | ''[[:d:Q21035390|Amt Clenze]]'' | | ''[[:d:Q15782973|Amt]]'' | [[Landdrostie Lümborg]] | | | | |- | [[:d:Q21035383|Q21035383]] | ''[[:d:Q21035383|Amt Coppenbrügge]]'' | | ''[[:d:Q15782973|Amt]]'' | | | | | |- | [[:d:Q21055682|Q21055682]] | ''[[:d:Q21055682|Amt Dannenbarg]]'' | | ''[[:d:Q399445|Amt]]'' | [[Landdrostie Lümborg]] | | | [[Bild:Schloss Dannenberg als Amt 1720.jpg|center|80px]] | [[Bild:Mellinger34.jpg|center|80px]] |- | [[:d:Q21035382|Q21035382]] | ''[[:d:Q21035382|Amt Deepnau]]'' | | ''[[:d:Q15782973|Amt]]'' | | | | | |- | [[:d:Q20613804|Q20613804]] | [[Amt Dorum]] | | ''[[:d:Q399445|Amt]]'' | [[Landdrostie Stood]] | | | | |- | [[:d:Q21035392|Q21035392]] | ''[[:d:Q21035392|Amt Dransfeld]]'' | | ''[[:d:Q15782973|Amt]]'' | | | | | |- | [[:d:Q21035372|Q21035372]] | ''[[:d:Q21035372|Amt Dustadt]]'' | | ''[[:d:Q15782973|Amt]]'' | | | | | |- | [[:d:Q21035374|Q21035374]] | ''[[:d:Q21035374|Amt Ebstörp]]'' | | ''[[:d:Q15782973|Amt]]'' | [[Landdrostie Lümborg]] | | | | |- | [[:d:Q21035403|Q21035403]] | ''[[:d:Q21035403|Amt Eikeln]]'' | | ''[[:d:Q15782973|Amt]]'' | [[Landdrostie Lümborg]] | | | | |- | [[:d:Q22691110|Q22691110]] | ''[[:d:Q22691110|Amt Elbingerode]]'' | | ''[[:d:Q399445|Amt]]'' | | | | | |- | [[:d:Q136445832|Q136445832]] | ''[[:d:Q136445832|Amt Emden]]'' | | ''[[:d:Q136679833|Amt]]'' | | | | | |- | [[:d:Q479209|Q479209]] | ''[[:d:Q479209|Amt Erichsborg]]'' | | ''[[:d:Q399445|Amt]]'' | | | | | |- | [[:d:Q136445835|Q136445835]] | ''[[:d:Q136445835|Amt Esens]]'' | | ''[[:d:Q136679833|Amt]]'' | | | | | |- | [[:d:Q21035347|Q21035347]] | ''[[:d:Q21035347|Amt Fallersleben]]'' | | ''[[:d:Q15782973|Amt]]'' | [[Landdrostie Lümborg]] | | | | [[Bild:Mellinger39.jpg|center|80px]] |- | [[:d:Q21035422|Q21035422]] | ''[[:d:Q21035422|Amt Fambossel]]'' | | ''[[:d:Q15782973|Amt]]'' | [[Landdrostie Lümborg]] | | | | |- | [[:d:Q20613823|Q20613823]] | [[Amt Freeborg]] | | ''[[:d:Q399445|Amt]]'' | [[Landdrostie Stood]] | | | | |- | [[:d:Q19259232|Q19259232]] | ''[[:d:Q19259232|Amt Freudenbarg]]'' | | ''[[:d:Q399445|Amt]]'' | | | | | |- | [[:d:Q21035370|Q21035370]] | ''[[:d:Q21035370|Amt Gartow]]'' | | ''[[:d:Q15782973|Amt]]'' | [[Landdrostie Lümborg]] | | | | |- | [[:d:Q21035348|Q21035348]] | [[Amt Garz]] | | ''[[:d:Q15782973|Amt]]'' | | | | | |- | [[:d:Q22343612|Q22343612]] | ''[[:d:Q22343612|Amt Gifhorn]]'' | | ''[[:d:Q399445|Amt]]'' | [[Landdrostie Lümborg]] | | | [[Bild:Schloss Gifhorn Merian.png|center|80px]] | [[Bild:Mellinger37.jpg|center|80px]] |- | [[:d:Q21035408|Q21035408]] | ''[[:d:Q21035408|Amt Grohnde]]'' | | ''[[:d:Q15782973|Amt]]'' | | | | | |- | [[:d:Q21035350|Q21035350]] | ''[[:d:Q21035350|Amt Gronau]]'' | | ''[[:d:Q15782973|Amt]]'' | | | | | |- | [[:d:Q21035396|Q21035396]] | ''[[:d:Q21035396|Amt Grubenhagen]]'' | | ''[[:d:Q15782973|Amt]]'' | | | | | |- | [[:d:Q21056459|Q21056459]] | ''[[:d:Q21056459|Amt Gümse]]'' | | ''[[:d:Q399445|Amt]]'' | | | | | |- | [[:d:Q20613839|Q20613839]] | [[Amt Hagen]] | | ''[[:d:Q399445|Amt]]'' | [[Bremen-Veern]]<br/>[[Landdrostie Stood]] | | | | |- | [[:d:Q21035354|Q21035354]] | ''[[:d:Q21035354|Amt Harpstäe]]'' | | ''[[:d:Q15782973|Amt]]'' | | | | | |- | [[:d:Q12269610|Q12269610]] | [[Amt Harsfeld]] | | ''[[:d:Q399445|Amt]]'' | [[Landdrostie Stood]] | | | | |- | [[:d:Q21035394|Q21035394]] | ''[[:d:Q21035394|Amt Heien]]'' | | ''[[:d:Q15782973|Amt]]'' | | | | | |- | [[:d:Q21035399|Q21035399]] | ''[[:d:Q21035399|Amt Heiligenrode]]'' | | ''[[:d:Q15782973|Amt]]'' | | | | | |- | [[:d:Q12269612|Q12269612]] | [[Amt Himmelpoorten]] | | ''[[:d:Q399445|Amt]]'' | [[Landdrostie Stood]] | | | [[Bild:Steinmetz-Haus (ex Amtshaus) 1.jpg|center|80px]] | |- | [[:d:Q20819967|Q20819967]] | [[Amt Hittfeld]] | | ''[[:d:Q399445|Amt]]'' | [[Landdrostie Lümborg]] | | | | |- | [[:d:Q21035410|Q21035410]] | ''[[:d:Q21035410|Amt Hohenhameln]]'' | | ''[[:d:Q15782973|Amt]]'' | | | | | |- | [[:d:Q21035421|Q21035421]] | ''[[:d:Q21035421|Amt Hohnstein]]'' | | ''[[:d:Q15782973|Amt]]'' | | | | | |- | [[:d:Q20613851|Q20613851]] | [[Amt Horborg]] | | ''[[:d:Q399445|Amt]]'' | ''[[:d:Q280312|Förstendom Lümborg]]''<br/>''[[:d:Q26132755|Provincial government Hanover]]''<br/>[[Landdrostie Lümborg]] | | | | [[Bild:Mellinger20.jpg|center|80px]] |- | [[:d:Q12269613|Q12269613]] | [[Amt Hornborg]] | | ''[[:d:Q399445|Amt]]'' | [[Landdrostie Stood]] | | | | |- | [[:d:Q479399|Q479399]] | ''[[:d:Q479399|Amt Hunnesrück]]'' | | ''[[:d:Q399445|Amt]]'' | | | | | |- | [[:d:Q21035355|Q21035355]] | ''[[:d:Q21035355|Amt Ilten]]'' | | ''[[:d:Q15782973|Amt]]'' | [[Landdrostie Lümborg]] | | | | |- | [[:d:Q21294954|Q21294954]] | ''[[:d:Q21294954|Amt Isenhagen]]'' | | ''[[:d:Q399445|Amt]]'' | [[Landdrostie Lümborg]] | | | | |- | [[:d:Q20613867|Q20613867]] | [[Amt Jörk]] | | ''[[:d:Q399445|Amt]]'' | [[Landdrostie Stood]] | | | | |- | [[:d:Q21035397|Q21035397]] | ''[[:d:Q21035397|Amt Knesebeck]]'' | | ''[[:d:Q15782973|Amt]]'' | [[Landdrostie Lümborg]] | | | [[Bild:Knesebeck Amtshaus Merian.jpg|center|80px]] | |- | [[:d:Q21035378|Q21035378]] | ''[[:d:Q21035378|Amt Koldingen]]'' | | ''[[:d:Q15782973|Amt]]'' | | | | | |- | [[:d:Q21035377|Q21035377]] | ''[[:d:Q21035377|Amt Lachem]]'' | | ''[[:d:Q15782973|Amt]]'' | | | | | |- | [[:d:Q21035353|Q21035353]] | ''[[:d:Q21035353|Amt Langenhagen]]'' | | ''[[:d:Q15782973|Amt]]'' | | | | | |- | [[:d:Q21035356|Q21035356]] | ''[[:d:Q21035356|Amt Lauenau]]'' | | ''[[:d:Q15782973|Amt]]'' | | | | | |- | [[:d:Q21035349|Q21035349]] | ''[[:d:Q21035349|Amt Lauenstein]]'' | | ''[[:d:Q15782973|Amt]]'' | | | | | |- | [[:d:Q20613882|Q20613882]] | [[Amt Leendaal]] | | ''[[:d:Q399445|Amt]]'' | [[Landdrostie Stood]] | | | | |- | [[:d:Q20613900|Q20613900]] | [[Amt Leh]] | | ''[[:d:Q399445|Amt]]'' | [[Landdrostie Stood]] | | | | |- | [[:d:Q21035359|Q21035359]] | ''[[:d:Q21035359|Amt Liebenburg]]'' | | ''[[:d:Q15782973|Amt]]'' | | | | | |- | [[:d:Q21035360|Q21035360]] | ''[[:d:Q21035360|Amt Linden]]'' | | ''[[:d:Q15782973|Amt]]'' | | | | | |- | [[:d:Q20932613|Q20932613]] | ''[[:d:Q20932613|Amt Lüchow]]'' | | ''[[:d:Q399445|Amt]]'' | [[Landdrostie Lümborg]] | | | | [[Bild:Mellinger33.jpg|center|80px]] |- | [[:d:Q25347072|Q25347072]] | ''[[:d:Q25347072|Amt Lüneburg]]'' | | ''[[:d:Q399445|Amt]]'' | [[Landdrostie Lümborg]] | | | | |- | [[:d:Q21008995|Q21008995]] | ''[[:d:Q21008995|Amt Maanze]]'' | | ''[[:d:Q399445|Amt]]'' | [[Landdrostie Lümborg]] | | | | [[Bild:Mellinger5.jpg|center|80px]] |- | [[:d:Q21035398|Q21035398]] | ''[[:d:Q21035398|Amt Medingen]]'' | | ''[[:d:Q15782973|Amt]]'' | [[Landdrostie Lümborg]] | | | | |- | [[:d:Q20829389|Q20829389]] | [[Amt Mesborg]] | Verwaltungsrebeed Landdrostie Lümborg | ''[[:d:Q399445|Amt]]'' | [[Landdrostie Lümborg]]<br/>''[[:d:Q280312|Förstendom Lümborg]]'' | | | | |- | [[:d:Q21035364|Q21035364]] | ''[[:d:Q21035364|Amt Moringen]]'' | | ''[[:d:Q15782973|Amt]]'' | | | | | |- | [[:d:Q21035391|Q21035391]] | ''[[:d:Q21035391|Amt Münden]]'' | | ''[[:d:Q15782973|Amt]]'' | | | | | |- | [[:d:Q20613914|Q20613914]] | [[Amt Neehuus an de Oost]] | | ''[[:d:Q399445|Amt]]'' | [[Landdrostie Stood]] | | | | |- | [[:d:Q21035419|Q21035419]] | ''[[:d:Q21035419|Amt Neenborg]]'' | | ''[[:d:Q15782973|Amt]]'' | | | | [[Bild:Amtshaus Amt Nienburg.jpg|center|80px]] | |- | [[:d:Q22691131|Q22691131]] | ''[[:d:Q22691131|Amt Neuenhaus]]'' | | ''[[:d:Q399445|Amt]]'' | | | | [[Bild:Hauptstr. 4 Neuenhaus.jpg|center|80px]] | |- | [[:d:Q25347001|Q25347001]] | ''[[:d:Q25347001|Amt Neuhaus]]'' | | ''[[:d:Q399445|Amt]]'' | [[Landdrostie Lümborg]] | | | | |- | [[:d:Q21035418|Q21035418]] | ''[[:d:Q21035418|Amt Niestadt]]'' | | ''[[:d:Q15782973|Amt]]'' | | | | | |- | [[:d:Q21035362|Q21035362]] | ''[[:d:Q21035362|Amt Nuurten]]'' | | ''[[:d:Q15782973|Amt]]'' | | | | | |- | [[:d:Q21035363|Q21035363]] | ''[[:d:Q21035363|Amt Nörten]]'' | | ''[[:d:Q15782973|Amt]]'' | | | | | |- | [[:d:Q21035407|Q21035407]] | ''[[:d:Q21035407|Amt Ohsen]]'' | | ''[[:d:Q15782973|Amt]]'' | | | | | |- | [[:d:Q21035411|Q21035411]] | ''[[:d:Q21035411|Amt Oldershausen-Imbshausen]]'' | | ''[[:d:Q15782973|Amt]]'' | | | | | |- | [[:d:Q21035412|Q21035412]] | ''[[:d:Q21035412|Amt Ollenstadt]]'' | | ''[[:d:Q15782973|Amt]]'' | [[Landdrostie Lümborg]] | | | | |- | [[:d:Q20613931|Q20613931]] | [[Amt Oosten]] | | ''[[:d:Q399445|Amt]]'' | [[Landdrostie Stood]] | | | | |- | [[:d:Q20613946|Q20613946]] | [[Amt Oosterholt]] | | ''[[:d:Q399445|Amt]]'' | [[Landdrostie Stood]] | | | | |- | [[:d:Q21035379|Q21035379]] | ''[[:d:Q21035379|Amt Ostroe]]'' | | ''[[:d:Q15782973|Amt]]'' | | | | | |- | [[:d:Q12269615|Q12269615]] | [[Amt Oterndörp]] | | ''[[:d:Q399445|Amt]]'' | | | | | |- | [[:d:Q25621428|Q25621428]] | [[Amt Otterbarg]] | | ''[[:d:Q399445|Amt]]'' | [[Landdrostie Stood]] | | | | |- | [[:d:Q21035381|Q21035381]] | ''[[:d:Q21035381|Amt Paane]]'' | | ''[[:d:Q15782973|Amt]]'' | | | | | |- | [[:d:Q20827712|Q20827712]] | [[Amt Parrns]] | | ''[[:d:Q399445|Amt]]'' | [[Landdrostie Lümborg]] | | | | |- | [[:d:Q21035384|Q21035384]] | ''[[:d:Q21035384|Amt Polle]]'' | | ''[[:d:Q15782973|Amt]]'' | | | | | |- | [[:d:Q21035404|Q21035404]] | ''[[:d:Q21035404|Amt Popendiek]]'' | | ''[[:d:Q15782973|Amt]]'' | [[Landdrostie Lümborg]] | | | | [[Bild:Mellinger38.jpg|center|80px]] |- | [[:d:Q21035376|Q21035376]] | ''[[:d:Q21035376|Amt Radolfshausen]]'' | | ''[[:d:Q15782973|Amt]]'' | | | | [[Bild:Radolffshausen (Merian).jpg|center|80px]] | |- | [[:d:Q21035415|Q21035415]] | ''[[:d:Q21035415|Amt Rehburg]]'' | | ''[[:d:Q15782973|Amt]]'' | | | | | |- | [[:d:Q21035385|Q21035385]] | ''[[:d:Q21035385|Amt Reinhausen]]'' | | ''[[:d:Q15782973|Amt]]'' | | | | [[Bild:Amtshaus Reinhausen.jpg|center|80px]] | |- | [[:d:Q21035387|Q21035387]] | ''[[:d:Q21035387|Amt Ricklingen]]'' | | ''[[:d:Q15782973|Amt]]'' | | | | | |- | [[:d:Q21035420|Q21035420]] | ''[[:d:Q21035420|Amt Riute]]'' | | ''[[:d:Q15782973|Amt]]'' | | | | | |- | [[:d:Q33000875|Q33000875]] | [[Amt Rodenborg]] | Amt in Bremen-Veern un later dat Königriek Hannover | ''[[:d:Q399445|Amt]]'' | | | | | |- | [[:d:Q21035395|Q21035395]] | ''[[:d:Q21035395|Amt Salzderhelden]]'' | | ''[[:d:Q15782973|Amt]]'' | | | | | |- | [[:d:Q22691139|Q22691139]] | ''[[:d:Q22691139|Amt Sankt Andreasberg]]'' | | ''[[:d:Q399445|Amt]]'' | | | | | |- | [[:d:Q21035423|Q21035423]] | ''[[:d:Q21035423|Amt Scharnbääk]]'' | | ''[[:d:Q15782973|Amt]]'' | | | | | |- | [[:d:Q21035389|Q21035389]] | ''[[:d:Q21035389|Amt Scharzfels]]'' | | ''[[:d:Q15782973|Amt]]'' | | | | | |- | [[:d:Q21035414|Q21035414]] | ''[[:d:Q21035414|Amt Schnackenburg]]'' | | ''[[:d:Q15782973|Amt]]'' | | | | | |- | [[:d:Q21035425|Q21035425]] | [[Amt Snevern]] | | ''[[:d:Q15782973|Amt]]'' | | | | | |- | [[:d:Q21035424|Q21035424]] | [[Amt Soltau]] | | ''[[:d:Q15782973|Amt]]'' | [[Landdrostie Lümborg]] | | | | |- | [[:d:Q20827714|Q20827714]] | [[Amt Solzhusen]] | | ''[[:d:Q399445|Amt]]'' | [[Landdrostie Lümborg]] | | | | |- | [[:d:Q21035352|Q21035352]] | ''[[:d:Q21035352|Amt Springe]]'' | | ''[[:d:Q15782973|Amt]]'' | | | | | |- | [[:d:Q21035416|Q21035416]] | ''[[:d:Q21035416|Amt Staarbarg]]'' | | ''[[:d:Q15782973|Amt]]'' | | | | | |- | [[:d:Q21035413|Q21035413]] | ''[[:d:Q21035413|Amt Stolzenau]]'' | | ''[[:d:Q15782973|Amt]]'' | ''[[:d:Q1402409|High-Bailiwick of Hannover]]''<br/>''[[:d:Q565812|Principality of Calenberg]]''<br/>''[[:d:Q706018|Kurförstendom Bronswiek-Lümborg]]''<br/>[[Graafschop Hoya]] | | | | |- | [[:d:Q12269617|Q12269617]] | [[Amt Stood]] | | ''[[:d:Q399445|Amt]]'' | | | | | |- | [[:d:Q21035367|Q21035367]] | ''[[:d:Q21035367|Amt Sulgen]]'' | | ''[[:d:Q15782973|Amt]]'' | | | | | |- | [[:d:Q21035406|Q21035406]] | [[Amt Swarm]] | | ''[[:d:Q15782973|Amt]]'' | | | | | |- | [[:d:Q480023|Q480023]] | ''[[:d:Q480023|Amt Syke]]'' | | ''[[:d:Q399445|Amt]]'' | [[Graafschop Hoya]]<br/>''[[:d:Q565812|Principality of Calenberg]]''<br/>''[[:d:Q1402409|High-Bailiwick of Hannover]]'' | | | | |- | [[:d:Q20614000|Q20614000]] | [[Amt Töst]] | Verwaltungsrebeed Landdrostie Lümborg | ''[[:d:Q399445|Amt]]'' | [[Landdrostie Lümborg]] | | | | |- | [[:d:Q21035357|Q21035357]] | ''[[:d:Q21035357|Amt Usler]]'' | | ''[[:d:Q15782973|Amt]]'' | | | | | |- | [[:d:Q20614016|Q20614016]] | [[Amt Veern]] | | ''[[:d:Q399445|Amt]]'' | | | | | |- | [[:d:Q480099|Q480099]] | ''[[:d:Q480099|Amt Vienenburg]]'' | | ''[[:d:Q399445|Amt]]'' | | | | | |- | [[:d:Q21035393|Q21035393]] | [[Amt Wasra]] | | ''[[:d:Q15782973|Amt]]'' | | | | | |- | [[:d:Q480126|Q480126]] | ''[[:d:Q480126|Amt Wenngessen]]'' | | ''[[:d:Q399445|Amt]]'' | | | | | |- | [[:d:Q20821777|Q20821777]] | [[Amt Willemsborg]] | | ''[[:d:Q399445|Amt]]'' | [[Landdrostie Lümborg]] | | | | |- | [[:d:Q21035402|Q21035402]] | ''[[:d:Q21035402|Amt Winsen]]'' | | ''[[:d:Q15782973|Amt]]'' | [[Landdrostie Lümborg]] | | | | |- | [[:d:Q20614036|Q20614036]] | [[Amt Winsen an de Luh]] | | ''[[:d:Q399445|Amt]]'' | [[Landdrostie Lümborg]] | | | | |- | [[:d:Q21503577|Q21503577]] | [[Amt Wischhoben]] | | ''[[:d:Q399445|Amt]]'' | | | | | |- | [[:d:Q21035417|Q21035417]] | ''[[:d:Q21035417|Amt Wustrow]]'' | | ''[[:d:Q15782973|Amt]]'' | [[Landdrostie Lümborg]] | | | | |- | [[:d:Q19259261|Q19259261]] | ''[[:d:Q19259261|Amt Wölpe]]'' | | ''[[:d:Q399445|Amt]]'' | [[Neddersassen]] | | | [[Bild:Wölpe Gericht.jpg|center|80px]] | |- | [[:d:Q21035366|Q21035366]] | ''[[:d:Q21035366|Amt Wöltingerode]]'' | | ''[[:d:Q15782973|Amt]]'' | | | | | |- | [[:d:Q22691156|Q22691156]] | ''[[:d:Q22691156|Amt Zellerfeld]]'' | | ''[[:d:Q399445|Amt]]'' | ''[[:d:Q819712|Clausthal Mining Authority]]'' | | | | |- | [[:d:Q20614056|Q20614056]] | [[Amt Zeven]] | | ''[[:d:Q399445|Amt]]'' | | | | | |- | [[:d:Q21035388|Q21035388]] | ''[[:d:Q21035388|Herzberg]]'' | | ''[[:d:Q15782973|Amt]]'' | | | | | |- | [[:d:Q1776358|Q1776358]] | ''[[:d:Q1776358|Kloosteramt Wenngessen]]'' | | ''[[:d:Q399445|Amt]]'' | ''[[:d:Q20827069|Amt Calenberg]]'' | | | [[Bild:Ehemaliges Klosterforstamt-Johanniterhaus Wennigsen.jpg|center|80px]] | |- | [[:d:Q21035386|Q21035386]] | ''[[:d:Q21035386|Niedeck]]'' | | ''[[:d:Q15782973|Amt]]''<br/>''[[:d:Q486972|Siedlung]]'' | ''[[:d:Q643951|Gleichen]]'' | | | [[Bild:Niedeck (Merian).jpg|center|80px]] | |} == Ballei == {| class='wikitable sortable' ! item ! label ! description ! is en ! liggt in de Verwaltenseenheit ! geograafsche Laag in/op ! Bild von dat Wappen ! Bild ! Laagkoort |- | [[:d:Q25345778|Q25345778]] | ''[[:d:Q25345778|Huusvaagdie Mesborg]]'' | | [[Ballei]] | [[Amt Mesborg]] | | | | |} == Karkenkreis == {| class='wikitable sortable' ! item ! label ! description ! is en ! liggt in de Verwaltenseenheit ! geograafsche Laag in/op ! Bild von dat Wappen ! Bild ! Laagkoort |- | [[:d:Q439115|Q439115]] | ''[[:d:Q439115|Amt Westerhoff]]'' | | ''[[:d:Q897303|Karkenkreis]]'' | | | | [[Bild:Merian Westerhof 1650.jpg|center|80px]] | |} == Landdrostei == {| class='wikitable sortable' ! item ! label ! description ! is en ! liggt in de Verwaltenseenheit ! geograafsche Laag in/op ! Bild von dat Wappen ! Bild ! Laagkoort |- | [[:d:Q1801981|Q1801981]] | ''[[:d:Q1801981|High-Bailiwick of Aurich]]'' | | ''[[:d:Q46992916|Landdrostei]]'' | [[Provinz Hannover]]<br/>[[Königriek Hannover]] | | | | |- | [[:d:Q1402409|Q1402409]] | ''[[:d:Q1402409|High-Bailiwick of Hannover]]'' | | ''[[:d:Q46992916|Landdrostei]]'' | [[Provinz Hannover]]<br/>[[Königriek Hannover]] | | | | |- | [[:d:Q1567141|Q1567141]] | ''[[:d:Q1567141|High-Bailiwick of Hildesheim]]'' | | ''[[:d:Q46992916|Landdrostei]]'' | [[Provinz Hannover]]<br/>[[Königriek Hannover]] | | | | |- | [[:d:Q1422612|Q1422612]] | ''[[:d:Q1422612|High-Bailiwick of Osnabrück]]'' | | ''[[:d:Q46992916|Landdrostei]]'' | [[Provinz Hannover]]<br/>[[Königriek Hannover]] | | | | |- | [[:d:Q1801982|Q1801982]] | [[Landdrostie Lümborg]] | | ''[[:d:Q46992916|Landdrostei]]'' | [[Provinz Hannover]]<br/>[[Königriek Hannover]] | | | | |} == personal union == {| class='wikitable sortable' ! item ! label ! description ! is en ! liggt in de Verwaltenseenheit ! geograafsche Laag in/op ! Bild von dat Wappen ! Bild ! Laagkoort |- | [[:d:Q2072263|Q2072263]] | ''[[:d:Q2072263|personal union of Great Britain and Hanover]]'' | | ''[[:d:Q188800|personal union]]''<br/>''[[:d:Q3024240|historisch Staat]]'' | | | [[Bild:Royal coats of arms of the United Kingdom of Great Britain (1714-1801) (both variants).svg|center|80px]] | | [[Bild:Great Britain 1789.svg|center|80px]] |} {{Wikidata list end}} ol5odkntsshmj0v8jwtm4wjiutximb8 Glenn Godfrey 0 122199 1067375 913215 2026-06-01T14:56:49Z Flaverius 21322 1067375 wikitext text/x-wiki '''{{Roopnaam|Glenn}} Derick Godfrey''' (* [[7. Juni]] [[1949]] in [[Belize-Stadt]]) is en Jurist, Schriever un Politiker ut [[Belize]] ([[People’s United Party|PUP]]). == Leven == Godfrey is 1949 in Belize-Stadt boren. He hett an de [[Xavier University of Louisiana]] in [[New Orleans]] engelsche Literaturwetenschoppen studeert un dor 1971 en [[Bachelor of Arts]] maakt.<ref name="LLP">[http://www.godfreylaw.net/our-people.html Glenn D. Godfrey & Co. LLP]</ref> 1973 keem dor en [[Master of Arts]] in engelsche Literaturwetenschoppen an de [[Stanford University]] in [[Palo Alto]] to.<ref name="LLP"/> Godfrey weer von 1973 bet 1975 as [[Writer in Residence]] Dozent för Engelsch an de Xavier University of Louisiana.<ref name="LLP"/> 1977 hett Godfrey en [[Bachelor of Law]] in [[Juristeree]] an de [[University of the West Indies]] in [[Cave Hill (Saint Michael)|Cave Hill]] ([[Barbados]]) maakt un 1979 sien [[Legal Education Certificate]] an de [[Norman Manley School of Law]] in [[Mona (Jamaika)|Mona]] ([[Jamaika]]) kregen.<ref name="LLP"/> Na dat Studium hett he 1979 en egen Kanzlie in [[Belize-Stadt]] grünnt. == Politik == Bi de [[Parlamentswahl in Belize 1989]] weer he Kannedaat för de PUP in’n [[Wahlkreis Belize-Land Süüd]] un hett de Wahl mit 64,8&nbsp;% von de Stimmen gegen Rudolph Thompson von de [[United Democratic Party (Belize)|UDP]] wunnen. Bi de [[Parlamentswahl in Belize 1993|Wahl 1993]] weer he in’n sülven Wahlkreis wedder Kannedaat un hett sik mit 56,2&nbsp;% von de Stimmen gegen [[Santiago Castillo]] von de UDP dörsett. Dormit weer he von 1989 bet 1998 Afornten von dat [[Repräsentantenhuus (Belize)|Repräsentantenhuus von Belize]]. He weer ünner [[Premierminister (Belize)|Premierminister]] [[George Cadle Price]] von 1989 bet 1993 [[Generaalstaatsanwalt (Belize)|Generaalstaatsanwalt]] un [[Ministerium för Tourismus (Belize)|Minister för Tourismus]] un [[Ministerium för Ümwelt (Belize)|Ümwelt]] in dat [[Kabinett Price II]]. == Schriever == 1983 hett Godfrey bi Cubola Press in [[Benque Viejo del Carmen]] dat Book ''Ambergris Caye: Paradise With a Past'' rutbröcht, in dat he över de Vergangenheit von [[Ambergris Caye]] un [[San Pedro Town]] berichten deit. 1987 keem in’n sülven Verlag ''The Sinner’s Bossanova'' rut, en [[Roman|Romaan]], in den Godfrey den Wannel in de koloniale Sellschop von [[Brietsch-Honduras]] an dat Bispeel von Eva beschrifft, en junge [[Belize-Kreolen|kreoolsche]] Deern, de op en Farm leevt un von dor utneiht. == Footnoten == <references/> {{Navigatschoonsliest Ministers för Tourismus von Belize}} {{Navigatschoonsliest Ministers för Ümwelt von Belize}} {{Navigatschoonsliest Generaalstaatsanwält von Belize}} {{Normdaten}} {{DEFAULTSORT:Godfrey, Glenn}} [[Kategorie:Mann]] [[Kategorie:Jurist]] [[Kategorie:Politiker (Belize)]] [[Kategorie:Schriever]] [[Kategorie:Börger von Belize]] [[Kategorie:Maat von de People’s United Party]] [[Kategorie:Maat von dat Repräsentantenhuus (Belize)]] [[Kategorie:Boren 1949]] 4ewh7q3vt0uh7b2pqyliukxxt6ovy3s Bruker Diskuschoon:EucalyptusSaligna 3 163322 1067415 976360 2026-06-01T20:55:46Z Mfield 60616 Mfield hett de Siet [[Bruker Diskuschoon:Stewartluke21]] na [[Bruker Diskuschoon:EucalyptusSaligna]] verschaven: Seite während der Umbenennung des Benutzers „[[Special:CentralAuth/Stewartluke21|Stewartluke21]]“ in „[[Special:CentralAuth/EucalyptusSaligna|EucalyptusSaligna]]“ automatisch verschoben 976360 wikitext text/x-wiki {{Vörlaag:Moin!|realName=|name=Stewartluke21}} -- [[Bruker:Moin!|Moin!]] [[Bruker Diskuschoon:Moin!|✍]] 12:40, 31. Jan. 2021 (CET) 70ny3oav8bixofdxvb5l550ykhdowzw Prosa 0 183807 1067376 1017671 2026-06-01T14:57:07Z Flaverius 21322 1067376 wikitext text/x-wiki {{Stubben}} {{Anner Bedüden|Prosa (Mehrdüdig Begreep)}} '''Prosa''' ({{S|la|prōsa oratio|nds=slichte Rede}})<ref>''Duden. Deutsches Universalwörterbuch.'' 6. Uplage. Dudenverlag, Mannheim / Leipzig / Wien / Zürich 2007, ISBN 3-411-05506-5.</ref><ref>{{Internetquelle |url=http://www.etymonline.com/index.php?term=prose&allowed_in_frame=0 |titel=prose (n.) |werk=Online Etymology Dictionary |abruf=2015-01-19}}</ref> betekent unbunnen Sprake, anders as bunnen Spraakformen as [[Vers|Verse]], [[Riem|Riemels]] oder rhythmische Sprake. Dat Woord givt’t bloot in de Eentaal. Een Schriever oder ene Schrieversche, de alleen oder to’n groten Deel Prosa affaat, is een '''Prosaist'''. '''Prosaisch''', wat van Prosa afleid is, betekent ene drüge, slichte Schriev- oder Uutdruckswiese.<ref>Heike Gfrereis (Heruutgever): ''Prosa''. In: Heike Gfrereis (Heruutgever): ''Grundbegriffe der Literaturwissenschaft.'' [[J. B. Metzler’sche Verlagsbuchhandlung|Metzler]], Stuttgart un Weimar 1999, ISBN 978-3-476-10320-8, S.&nbsp;159 f., hier S. 159. Kiek ook bi Thomas Althaus: ''Prosa''. In: Gerhard Lauer und Christine Ruhrberg (Heruutgever): ''Lexikon Literaturwissenschaft · Hundert Grundbegriffe''. Philipp Reclam jun., Stuttgart 2011, ISBN 978-3-15-010810-9, S.&nbsp;275–278, hier S. 275.</ref> == Historie == Eerst was de Begreep Prosa för wetenschoplik, schriftlik Texte in Bruuk (to’n Bispeel [[Historie]], [[Philosophie]] oder [[Naturwetenschop|Natuurwetenschoppen]]) un ook för Notizen, de anderster as [[Dichtwärke]], de bet in dat 18.&nbsp;Jaarhunderd rin to’n groten Deel in [[Vers|Versen]] was un för den mündliken Vördrag dacht was. Düsse Unnerscheed het dat Verständnis van Literatuur in’e Neetied bet in dat 18.&nbsp;Jaarhunderd rin bestimmt. Versen güllen för de betere Form sik to vertellen un de Prosa as ene Form, de Kraft mankeert sik to verwören.<ref>Thomas Althaus: ''Prosa.'' In: Gerhard Lauer, Christine Ruhrberg (Heruutgever): ''Lexikon Literaturwissenschaft. Hundert Grundbegriffe.'' Reclam, Stuttgart 2011, ISBN 978-3-15-010810-9, S.&nbsp;275–278, hier S.&nbsp;275.</ref> Läter beteken Prosa ook allgemeen jede Textsoorte, friege Olldagssprake man ook kunstvulle [[Fiktschoon|fiktschonale]] Texte. Sied den 18.&nbsp;Jaarhunderd is de de Begreep ook een Synonym för Literaturaarden so as [[Epik]] med den [[Roman|Romaan]] as dat wichtigste Medium för düsse Aard Literatuur.<ref>Heike Gfrereis (Heruutgever): ''Prosa.'' In: Heike Gfrereis (Heruutgever): ''Grundbegriffe der Literaturwissenschaft.'' Metzler, Stuttgart / Weimar 1999, ISBN 978-3-476-10320-8, S.&nbsp;159 f., hier S.&nbsp;159.<br />Kiek ook bi Thomas Althaus: ''Prosa.'' In: Gerhard Lauer, Christine Ruhrberg (Heruutgever): ''Lexikon Literaturwissenschaft. Hundert Grundbegriffe.'' Reclam, Stuttgart 2011, ISBN 978-3-15-010810-9, S.&nbsp;275–278, hier S.&nbsp;276&nbsp;f.</ref> Prosagenres sind to’n Bispeel [[Romaan|Romane]], [[Novell|Novellen]], Vertellens, [[Kortgeschicht|Kortgeschichten]], [[Essay|Essays]], [[Feuilleton|Feuilletons]], Memoirenliteratuur, [[Biografie|Biografien]], [[Breef|Breve]], allerhand Slag [[Saaktext|Saaktexte]] un heel de wetenschoplike Literatuur. Korte Prosa, sunnerlik Novellen, heet ook '''Kortprosa'''. Ofschoon Prosa nich van alleen faste Regels för de Textkompistschoon het, kann se doch in den Upbu verdicht sien. So könnt Prosatexte to’n Bispeel rhetoorsche Figuren oder rhythmische Elemente bruken den Inhoold düüdliker to’n Uutdruck to bringen. == Nawiese == <references /> {{Normdaten}} [[Kategorie:Literatur]] snl2wgmj4t21b7fgw1i6qbpnhow9zfn 1067384 1067376 2026-06-01T14:59:58Z Flaverius 21322 1067384 wikitext text/x-wiki {{Stubben}} {{Anner Bedüden|Prosa (Mehrdüdig Begreep)}} '''Prosa''' ({{S|la|prōsa oratio|nds=slichte Rede}})<ref>''Duden. Deutsches Universalwörterbuch.'' 6. Uplage. Dudenverlag, Mannheim / Leipzig / Wien / Zürich 2007, ISBN 3-411-05506-5.</ref><ref>{{Internetquelle |url=http://www.etymonline.com/index.php?term=prose&allowed_in_frame=0 |titel=prose (n.) |werk=Online Etymology Dictionary |abruf=2015-01-19}}</ref> betekent unbunnen Sprake, anders as bunnen Spraakformen as [[Vers|Verse]], [[Riem|Riemels]] oder rhythmische Sprake. Dat Woord givt’t bloot in de Eentaal. Een Schriever oder ene Schrieversche, de alleen oder to’n groten Deel Prosa affaat, is een '''Prosaist'''. '''Prosaisch''', wat van Prosa afleid is, betekent ene drüge, slichte Schriev- oder Uutdruckswiese.<ref>Heike Gfrereis (Heruutgever): ''Prosa''. In: Heike Gfrereis (Heruutgever): ''Grundbegriffe der Literaturwissenschaft.'' [[J. B. Metzler’sche Verlagsbuchhandlung|Metzler]], Stuttgart un Weimar 1999, ISBN 978-3-476-10320-8, S.&nbsp;159 f., hier S. 159. Kiek ook bi Thomas Althaus: ''Prosa''. In: Gerhard Lauer und Christine Ruhrberg (Heruutgever): ''Lexikon Literaturwissenschaft · Hundert Grundbegriffe''. Philipp Reclam jun., Stuttgart 2011, ISBN 978-3-15-010810-9, S.&nbsp;275–278, hier S. 275.</ref> == Historie == Eerst was de Begreep Prosa för wetenschoplik, schriftlik Texte in Bruuk (to’n Bispeel [[Historie]], [[Philosophie]] oder [[Naturwetenschop|Natuurwetenschoppen]]) un ook för Notizen, de anderster as [[Dichtwärke]], de bet in dat 18.&nbsp;Jaarhunderd rin to’n groten Deel in [[Vers|Versen]] was un för den mündliken Vördrag dacht was. Düsse Unnerscheed het dat Verständnis van Literatuur in’e Neetied bet in dat 18.&nbsp;Jaarhunderd rin bestimmt. Versen güllen för de betere Form sik to vertellen un de Prosa as ene Form, de Kraft mankeert sik to verwören.<ref>Thomas Althaus: ''Prosa.'' In: Gerhard Lauer, Christine Ruhrberg (Heruutgever): ''Lexikon Literaturwissenschaft. Hundert Grundbegriffe.'' Reclam, Stuttgart 2011, ISBN 978-3-15-010810-9, S.&nbsp;275–278, hier S.&nbsp;275.</ref> Läter beteken Prosa ook allgemeen jede Textsoorte, friege Olldagssprake man ook kunstvulle [[Fiktschoon|fiktschonale]] Texte. Sied den 18.&nbsp;Jaarhunderd is de de Begreep ook een Synonym för Literaturaarden so as [[Epik]] med den [[Roman|Romaan]] as dat wichtigste Medium för düsse Aard Literatuur.<ref>Heike Gfrereis (Heruutgever): ''Prosa.'' In: Heike Gfrereis (Heruutgever): ''Grundbegriffe der Literaturwissenschaft.'' Metzler, Stuttgart / Weimar 1999, ISBN 978-3-476-10320-8, S.&nbsp;159 f., hier S.&nbsp;159.<br />Kiek ook bi Thomas Althaus: ''Prosa.'' In: Gerhard Lauer, Christine Ruhrberg (Heruutgever): ''Lexikon Literaturwissenschaft. Hundert Grundbegriffe.'' Reclam, Stuttgart 2011, ISBN 978-3-15-010810-9, S.&nbsp;275–278, hier S.&nbsp;276&nbsp;f.</ref> Prosagenres sind to’n Bispeel Romane, [[Novell|Novellen]], Vertellens, [[Kortgeschicht|Kortgeschichten]], [[Essay|Essays]], [[Feuilleton|Feuilletons]], Memoirenliteratuur, [[Biografie|Biografien]], [[Breef|Breve]], allerhand Slag [[Saaktext|Saaktexte]] un heel de wetenschoplike Literatuur. Korte Prosa, sunnerlik Novellen, heet ook '''Kortprosa'''. Ofschoon Prosa nich van alleen faste Regels för de Textkompistschoon het, kann se doch in den Upbu verdicht sien. So könnt Prosatexte to’n Bispeel rhetoorsche Figuren oder rhythmische Elemente bruken den Inhoold düüdliker to’n Uutdruck to bringen. == Nawiese == <references /> {{Normdaten}} [[Kategorie:Literatur]] tesdnj04u43ot2ey6y8qztz6chrptm5 Fiktschoon 0 183816 1067377 1045822 2026-06-01T14:57:25Z Flaverius 21322 1067377 wikitext text/x-wiki {{Stubben}}[[Bild:Alice_par_John_Tenniel_30.png|duum|Een fiktiv Vertellen: Een Crockeutspeel med enen Flamingo as Slagstock.Illustratschoon van John Tenniel uut Lewis Carrolls sien ''[[Alice ẹhr Eventüürn in’t Wunnerland]].'' ]] '''Fiktschoon''' (uut {{S|la|fictio}}) is in de Vertelltheorie een Vertellen, de sik to’n groten Deel in de Fantasie van [[Schriever]] un Leser afspeelt. Dat Gegendeel sind de [[Saaktext|Saaktexte]], in de [[Würklikheid|Würklikheed]] as se is beschreven is. De [[Romaan]] tellt to de Fiktschoon, denn de wichtigsten Dele – de Verteller, de Personen un Scheenisse – het sik de Schriever uutdacht; se sind fiktiv. == Soorten == [[Määrken]], [[Roman|Romaans]], [[Novell|Novellen]], [[Theaterstück|Theaterstücke]], [[Poesie]], [[Comic|Comics]], [[Reeknerspeel|Reeknerspele]] un [[Filmkunst|Fantasiefilme]] geld för Fiktschoon, ook wenn se sik to’n Deel up de Würklikheed stütt. Fiktschoon kann sik in realistsche un unrealistsche Fiktschoon delen. === Realistsche Fiktschoon === Realistsche Fiktschoon vertellt uutdachte Scheenisse, de in de Würklikheed scheen könnt. Ook de Öörde, Scheenisse un Personen könnt sik up de Würklikheed stütten. De Würklikheed kann ook een eerst unrealistsch Vertell inhalen. [[Jules Verne]] sien Romaan {{Lang|fr|''De la Terre à la Lune''}} beschrivt de dunntomalen unmöögike Reise na den [[Maand (Eer)|Maan]] hen, de man 1969 scheen is, as [[Neil Armstrong]] un [[Buzz Aldrin]] de Föte up den Maan setten. Realistsche Fiktschoon givt sik för den Leser so as de Scheenisse in de Vertellen echt paseert weren. === Unrealistsche Fiktschoon === Unrealistsche Fiktschoon beschrivt Scheenisse, de unmööglik in’n echten Leven sind, vanwegen dat se övernatüürlik sind, sik up alternative Scheenisse in de Welt oder up Techniken, de dat nich givt. Veel beröömte Fiktschoon tellt to düsse Sorte, to’n Bispeel ''[[Alice ẹhr Eventüürn in’t Wunnerland]],'' de Triologie ''[[The Lord of the Rings]],'' de [[Harry Potter|Harry Potter-Rege]] oder de Böker un Filme van ''[[Twilight (Book)|Twilight]].'' == Literatuur == === Fiktschoonstheorie === * Dorrit Cohn: ''The Distinction of Fiction.'' [[Johns Hopkins University]] Press, Baltimore MD u. a. 1999, ISBN 0-8018-5942-5 (Sammlung auch älterer Aufsätze von Dorrit Cohn). * Gottfried Gabriel: ''Fiktion und Wahrheit. Eine semantischen Theorie der Literatur.'' (= ''Problemata.'' 51). Frommann-Holzboog, [[Stuttgart]] 1975, ISBN 3-7728-0573-6. * Gérard Genette: ''Fiction et diction.'' Seuil, Paris 1991, ISBN 2-02-012851-9 (Deutsche Übersetzung: ''Fiktion und Diktion.'' Fink, München 1992, ISBN 3-7705-2771-2). * Käte Hamburger: ''Die Logik der Dichtung.'' Klett, Stuttgart 1957 (4. Auflage. Klett-Cotta, Stuttgart 1994, ISBN 3-608-91681-4). * Wolfgang Iser: ''Das Fiktive und das Imaginäre. Perspektiven literarischer Anthropologie.'' Suhrkamp, [[Frankfort an’n Main]] 1991, ISBN 3-518-58077-9. * Kendall L. Walton: ''Mimesis as Make-Believe. On the Foundations of the Representational Arts.'' [[Harvard University]] Press, Cambridge MA u. a. 1990, ISBN 0-674-57619-5. * Klaus W. Hempfer: „Zu einigen Problemen einer Fiktionstheorie“, in: ''Zeitschrift für französische Sprache und Literatur'' 100 (1990), S. 109–137. === Literatuurweten un Sotschologie === * Martin Andree: ''Archäologie der Medienwirkung. Faszinationstypen von der Antike bis heute. (Simulation, Spannung, Fiktionalität, Authentizität, Unmittelbarkeit, Geheimnis, Ursprung).'' Fink, München 2005, ISBN 3-7705-4160-X (Zugleich: Köln, Univ., Diss., 2004). * J. Alexander Bareis: ''Fiktionales Erzählen. Zur Theorie der literarischen Fiktion als Make-Believe.'' (= ''Göteborger germanistische Forschungen.'' 50). Acta Universitatis Gothoburgensis, Göteborg 2008, ISBN 978-91-7346-605-9, (Zugleich: Göteborg, Univ., Diss., 2007). * Thorsten Benkel: ''Soziale Welt und Fiktionalität. Chiffren eines Spannungsverhältnisses.'' Kovac, Hamburg 2008, ISBN 978-3-8300-3112-3 (''Socialia'' 89). * Remigius Bunia: ''Faltungen. Fiktion, Erzählen, Medien.'' (= ''Philologische Studien und Quellen.'' 202). Erich Schmidt, Berlin 2007, ISBN 978-3-503-09809-5, (Zugleich: Siegen, Univ., Diss., 2006). * Elena Esposito: ''Die Fiktion der wahrscheinlichen Realität.'' (= ''Edition Suhrkamp.'' 2485). Suhrkamp, [[Frankfort an’n Main]] 2007, ISBN 978-3-518-12485-7. * Stephanie Metzger: ''Theater und Fiktion. Spielräume des Fiktiven in Inszenierungen der Gegenwart.'' (= ''Theater.'' 18). transcript, Bielefeld 2010, ISBN 978-3-8376-1399-5, (Ook: München, Univ., Diss., 2009). * Jürgen H. Petersen: ''Die Fiktionalität der Dichtung und die Seinsfrage der Philosophie.'' Fink, München 2002, ISBN 3-7705-3758-0. * Frank Zipfel: ''Fiktion, Fiktivität, Fiktionalität. Analysen zur Fiktion in der Literatur und zum Fiktionsbegriff in der Literaturwissenschaft.'' (= ''Allgemeine Literaturwissenschaft – Wuppertaler Schriften.'' 2). Erich Schmidt, Berlin 2001, ISBN 3-503-06111-8, (Ook: Mainz, Univ.3-503-06111-8, Diss., 1999). === Kognitschoonspsychologie === * Richard J. Gerrig: ''Experiencing Narrative Worlds. On the Psychological Activities of Reading.'' Yale University Press, New Haven CT u. a. 1993, ISBN 0-300-05434-3. * Lisa Zunshine: ''Why we Read Fiction. Theory of Mind and the Novel.'' Ohio State University Press, Columbus OH 2006, ISBN 0-8142-1028-7. === Sammelwerke === * Dieter Henrich, Wolfgang Iser (Heruutgever): ''Funktionen des Fiktiven.'' (= ''Poetik und Hermeneutik.'' 10). Fink, München 1983, ISBN 3-7705-2056-4. * Maria E. Reicher (Heruutgever): ''Fiktion, Wahrheit, Wirklichkeit. Philosophische Grundlagen der Literaturtheorie.'' (= ''KunstPhilosophie.'' 8). Mentis-Verlag, [[Patterbuorn|Padderbuorn]] 2006, ISBN 3-89785-354-X. == Nettverwiese == * {{Webarchiv|url=http://www.netzwerk-fiktion.de/s,27|text=Bibliografie över Fiktschoon|wayback=20120701215145}} (hoogdüütsch) * {{SEP|http://plato.stanford.edu/entries/fiction/|Fiction|Fred Kroon, Alberto Voltolini}} (engelsch) [[Kategorie:Dorstellende Kunst]] [[Kategorie:Literatur]] bgngpqwof2cfu7ycy8p30euw0s0p6js 1067385 1067377 2026-06-01T15:00:19Z Flaverius 21322 1067385 wikitext text/x-wiki {{Stubben}}[[Bild:Alice_par_John_Tenniel_30.png|duum|Een fiktiv Vertellen: Een Crockeutspeel med enen Flamingo as Slagstock.Illustratschoon van John Tenniel uut Lewis Carrolls sien ''[[Alice ẹhr Eventüürn in’t Wunnerland]].'' ]] '''Fiktschoon''' (uut {{S|la|fictio}}) is in de Vertelltheorie een Vertellen, de sik to’n groten Deel in de Fantasie van [[Schriever]] un Leser afspeelt. Dat Gegendeel sind de [[Saaktext|Saaktexte]], in de [[Würklikheid|Würklikheed]] as se is beschreven is. De [[Roman|Romaan]] tellt to de Fiktschoon, denn de wichtigsten Dele – de Verteller, de Personen un Scheenisse – het sik de Schriever uutdacht; se sind fiktiv. == Soorten == [[Määrken]], [[Roman|Romaans]], [[Novell|Novellen]], [[Theaterstück|Theaterstücke]], [[Poesie]], [[Comic|Comics]], [[Reeknerspeel|Reeknerspele]] un [[Filmkunst|Fantasiefilme]] geld för Fiktschoon, ook wenn se sik to’n Deel up de Würklikheed stütt. Fiktschoon kann sik in realistsche un unrealistsche Fiktschoon delen. === Realistsche Fiktschoon === Realistsche Fiktschoon vertellt uutdachte Scheenisse, de in de Würklikheed scheen könnt. Ook de Öörde, Scheenisse un Personen könnt sik up de Würklikheed stütten. De Würklikheed kann ook een eerst unrealistsch Vertell inhalen. [[Jules Verne]] sien Romaan {{Lang|fr|''De la Terre à la Lune''}} beschrivt de dunntomalen unmöögike Reise na den [[Maand (Eer)|Maan]] hen, de man 1969 scheen is, as [[Neil Armstrong]] un [[Buzz Aldrin]] de Föte up den Maan setten. Realistsche Fiktschoon givt sik för den Leser so as de Scheenisse in de Vertellen echt paseert weren. === Unrealistsche Fiktschoon === Unrealistsche Fiktschoon beschrivt Scheenisse, de unmööglik in’n echten Leven sind, vanwegen dat se övernatüürlik sind, sik up alternative Scheenisse in de Welt oder up Techniken, de dat nich givt. Veel beröömte Fiktschoon tellt to düsse Sorte, to’n Bispeel ''[[Alice ẹhr Eventüürn in’t Wunnerland]],'' de Triologie ''[[The Lord of the Rings]],'' de [[Harry Potter|Harry Potter-Rege]] oder de Böker un Filme van ''[[Twilight (Book)|Twilight]].'' == Literatuur == === Fiktschoonstheorie === * Dorrit Cohn: ''The Distinction of Fiction.'' [[Johns Hopkins University]] Press, Baltimore MD u. a. 1999, ISBN 0-8018-5942-5 (Sammlung auch älterer Aufsätze von Dorrit Cohn). * Gottfried Gabriel: ''Fiktion und Wahrheit. Eine semantischen Theorie der Literatur.'' (= ''Problemata.'' 51). Frommann-Holzboog, [[Stuttgart]] 1975, ISBN 3-7728-0573-6. * Gérard Genette: ''Fiction et diction.'' Seuil, Paris 1991, ISBN 2-02-012851-9 (Deutsche Übersetzung: ''Fiktion und Diktion.'' Fink, München 1992, ISBN 3-7705-2771-2). * Käte Hamburger: ''Die Logik der Dichtung.'' Klett, Stuttgart 1957 (4. Auflage. Klett-Cotta, Stuttgart 1994, ISBN 3-608-91681-4). * Wolfgang Iser: ''Das Fiktive und das Imaginäre. Perspektiven literarischer Anthropologie.'' Suhrkamp, [[Frankfort an’n Main]] 1991, ISBN 3-518-58077-9. * Kendall L. Walton: ''Mimesis as Make-Believe. On the Foundations of the Representational Arts.'' [[Harvard University]] Press, Cambridge MA u. a. 1990, ISBN 0-674-57619-5. * Klaus W. Hempfer: „Zu einigen Problemen einer Fiktionstheorie“, in: ''Zeitschrift für französische Sprache und Literatur'' 100 (1990), S. 109–137. === Literatuurweten un Sotschologie === * Martin Andree: ''Archäologie der Medienwirkung. Faszinationstypen von der Antike bis heute. (Simulation, Spannung, Fiktionalität, Authentizität, Unmittelbarkeit, Geheimnis, Ursprung).'' Fink, München 2005, ISBN 3-7705-4160-X (Zugleich: Köln, Univ., Diss., 2004). * J. Alexander Bareis: ''Fiktionales Erzählen. Zur Theorie der literarischen Fiktion als Make-Believe.'' (= ''Göteborger germanistische Forschungen.'' 50). Acta Universitatis Gothoburgensis, Göteborg 2008, ISBN 978-91-7346-605-9, (Zugleich: Göteborg, Univ., Diss., 2007). * Thorsten Benkel: ''Soziale Welt und Fiktionalität. Chiffren eines Spannungsverhältnisses.'' Kovac, Hamburg 2008, ISBN 978-3-8300-3112-3 (''Socialia'' 89). * Remigius Bunia: ''Faltungen. Fiktion, Erzählen, Medien.'' (= ''Philologische Studien und Quellen.'' 202). Erich Schmidt, Berlin 2007, ISBN 978-3-503-09809-5, (Zugleich: Siegen, Univ., Diss., 2006). * Elena Esposito: ''Die Fiktion der wahrscheinlichen Realität.'' (= ''Edition Suhrkamp.'' 2485). Suhrkamp, [[Frankfort an’n Main]] 2007, ISBN 978-3-518-12485-7. * Stephanie Metzger: ''Theater und Fiktion. Spielräume des Fiktiven in Inszenierungen der Gegenwart.'' (= ''Theater.'' 18). transcript, Bielefeld 2010, ISBN 978-3-8376-1399-5, (Ook: München, Univ., Diss., 2009). * Jürgen H. Petersen: ''Die Fiktionalität der Dichtung und die Seinsfrage der Philosophie.'' Fink, München 2002, ISBN 3-7705-3758-0. * Frank Zipfel: ''Fiktion, Fiktivität, Fiktionalität. Analysen zur Fiktion in der Literatur und zum Fiktionsbegriff in der Literaturwissenschaft.'' (= ''Allgemeine Literaturwissenschaft – Wuppertaler Schriften.'' 2). Erich Schmidt, Berlin 2001, ISBN 3-503-06111-8, (Ook: Mainz, Univ.3-503-06111-8, Diss., 1999). === Kognitschoonspsychologie === * Richard J. Gerrig: ''Experiencing Narrative Worlds. On the Psychological Activities of Reading.'' Yale University Press, New Haven CT u. a. 1993, ISBN 0-300-05434-3. * Lisa Zunshine: ''Why we Read Fiction. Theory of Mind and the Novel.'' Ohio State University Press, Columbus OH 2006, ISBN 0-8142-1028-7. === Sammelwerke === * Dieter Henrich, Wolfgang Iser (Heruutgever): ''Funktionen des Fiktiven.'' (= ''Poetik und Hermeneutik.'' 10). Fink, München 1983, ISBN 3-7705-2056-4. * Maria E. Reicher (Heruutgever): ''Fiktion, Wahrheit, Wirklichkeit. Philosophische Grundlagen der Literaturtheorie.'' (= ''KunstPhilosophie.'' 8). Mentis-Verlag, [[Patterbuorn|Padderbuorn]] 2006, ISBN 3-89785-354-X. == Nettverwiese == * {{Webarchiv|url=http://www.netzwerk-fiktion.de/s,27|text=Bibliografie över Fiktschoon|wayback=20120701215145}} (hoogdüütsch) * {{SEP|http://plato.stanford.edu/entries/fiction/|Fiction|Fred Kroon, Alberto Voltolini}} (engelsch) [[Kategorie:Dorstellende Kunst]] [[Kategorie:Literatur]] 29v9zr3nkr2hrp14qu6xqvw8cpq5n1n Genji Monogatari 0 183879 1067378 1054350 2026-06-01T14:57:42Z Flaverius 21322 1067378 wikitext text/x-wiki {{Stubben}}[[Datei:Genji emaki 01003 002.jpg|mini|Handgeschriebene Seite aus der Papierrolle vom 12. Jahrhundert ([[Gotō-Kunstmuseum]] in [[Tokio]])]] '''Genji Monogatari''' ({{S|ja|源氏物語|nds=De Geschichte van den Prinzen Genji}}) is de eerste psycholoogsche [[Roman|Romaan]] in de Historie van de [[Japaansche Spraak|japaansche]] [[Literatur|Literatuur]]. Dat sall Hovdame [[Murasaki Shikibu]] (ca. 978–1014) schreven hebbeb. Af un an tellt dat Wärk as de eerste Romann överal, wat man ümestreden is. De Genji Monogatari het ene fasten Platz in de japaansche Kultuur un geld för een Wärk buten de Maten. == Literatuur == * Ivan I. Morris: ''Der leuchtende Prinz. Höfisches Leben im alten Japan''. Insel-Verlag, [[Frankfort an’n Main]] 1988, ISBN 3-458-14361-0 * Jörg B. Quenzer: [http://www.uni-hamburg.de/oag/noag/noag2008_3.pdf ''Fiktion und Liebe im Genji monogatari.''] (PDF; 191&nbsp;kB).In: ''Nachrichten der Gesellschaft für Natur- und Völkerkunde Ostasiens.'' (NOAG), Universität Hamburg. Jg. 78, Heft 183–184, 2008, S. 61–73. * Royall Tyler (Heruutgever): ''[http://www.oapen.org/search?identifier=459077 The Disaster of the Third Princess: Essays on The Tale of Genji]''. 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Dat Wärk tellt to den [[Veer Klassische Romaans|veer klassischen Romaans]] in China. In Manuskripten uut den 18.&nbsp;Jaarhunderd heet dat Wärk „Upteken up enen Steen“ ({{zh|v=石头记|t=石頭記|p=Shítóu Jì}}). == Literatuur == * 《{{lang|zh-Hans|红楼梦大辞典}}》 Hongloumeng-Wörterbuch, {{lang|zh-Hans|北京}} Peking: {{lang|zh-Hans|文化艺术出版社}} Kultur und Kunstverlag 1990, 1503 S. * {{lang|zh-Hans|杜景华}}: 《{{lang|zh-Hans|红学风雨}}》, {{lang|zh-Hans|长江文艺出版社}}, Februar 2002 (chinesisch) * {{lang|zh-Hans|张庆善}} (Heruutgever.): 《{{lang|zh-Hans|红楼梦学刊}}》, {{lang|zh-Hans|中国艺术研究院}} Peking, {{ISSN|1001-7917}} [chinesisch, Monatsschrift seit 1979.] * 《{{lang|zh-Hant|紅樓夢版本的新發現}}》 {{lang|zh-Hant|中外文學}}, 1. Mai 1980 Nr. 92 (8–12, chinesisch)<!-- Taiwanische Ausgabe mit Neuentdeckungen zum Werk --> * William H. Nienhauser Jr., ed. The Indiana Companion to Traditional Chinese Literature, Indiana University Press 1986, 2 Vols. (englelsch * Wolfgang Kubin (Hg.), Hongloumeng. 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[[d:Q34698]]: [[Adjektiv]] # [[d:Q380057]]: [[Adverb]] # [[d:Q36484]]: [[Konjunktschoon]] # [[d:Q128234]]: [[Kasus]] # [[d:Q1084]]: [[Substantiv]] # [[d:Q36224]]: [[Pronomen]] # [[d:Q41796]]: [[Satz]] # [[d:Q37437]]: [[Syntax]] # [[d:Q24905]]: [[Verb]] # [[d:Q8162]]: [[Spraakwetenschop]] # [[d:Q878226]]: [[Verglieken Spraakwetenschop]] # [[d:Q35245]]: [[Etymologie]] # [[d:Q190375]]: [[Histoorsche linguistics]] # [[d:Q35395]]: [[Phonetik]] # [[d:Q8236]]: [[Leesvermögen]] # [[d:Q38311]]: [[Morphologie]] # [[d:Q40634]]: [[Philologie]] # [[d:Q184377]]: [[Uutspraak]] # [[d:Q81009]]: [[Rhetorik]] # [[d:Q7553]]: [[Översetten]] # [[d:Q8171]]: [[Woord]] # [[d:Q8183]]: [[Phoneem]] # [[d:Q38035]]: [[Konsonant]] # [[d:Q36244]]: [[Vokaal]] # [[d:Q8188]]: [[Sülv]] # [[d:Q37260]]: [[Schrieven]] # [[d:Q162940]]: [[Diakraatsch Teken]] # [[d:Q43091]]: [[Schrievwies]] # [[d:Q8192]]: [[Schrift]] # [[d:Q82799]]: [[Naam]] # [[d:Q40998]]: [[Phonologie]] # [[d:Q39645]]: [[Semantik]] # [[d:Q60195]]: [[Semiotik]] # [[d:Q80071]]: [[Symbool]] ====Spraakfamilien, 24==== # [[d:Q25295]]: [[Spraakfamilie]] # [[d:Q25268]]: [[Afroasiaatsche Spraken]] # [[d:Q34049]]: [[Semitsche Spraken]] # [[d:Q37845]]: [[Altaische Spraken]] # [[d:Q34090]]: [[Turkspraken]] # [[d:Q33199]]: [[Austroasiaatsche Spraken]] # [[d:Q49228]]: [[Austroneesche Spraken]] # [[d:Q33311]]: [[Dravidsche Spraken]] # [[d:Q26986]]: [[Na-Dene-Spraken]] # [[d:Q19860]]: [[Indoeuropääsche Spraken]] # [[d:Q21200]]: [[Germaansche Spraken]] # [[d:Q33527]]: [[Iraansche Spraken]] # [[d:Q19814]]: [[Romaansche Spraken]] # [[d:Q23526]]: [[Slaawsche Spraken]] # [[d:Q33614]]: [[Khoisanspraken]] # [[d:Q34171]]: [[Kra–Dai-Spraken]] # [[d:Q33838]]: [[Niger–Kongo-Spraken]] # [[d:Q33705]]: [[Nilo-Saharanische Spraken]] # [[d:Q33942]]: [[Pama-Nyungan-Spraken]] # [[d:Q5218]]: [[Quechua (Spraak)]] # [[d:Q45961]]: [[Sino-Tibeetsche Spraken]] # [[d:Q34018]]: [[Trans-Nie Guinea Spraken]] # [[d:Q34113]]: [[Uraalsche Spraken]] # [[d:Q34073]]: [[Uto-Azteeksche Spraken]] ====Alphabete un Schriftsysteme, 19==== # [[d:Q9779]]: [[Alphabeet]] # [[d:Q9788]]: [[Bookstaav]] # [[d:Q79894]]: [[Brailleschrift]] # [[d:Q8196]]: [[Araabsch Alphabeet]] # [[d:Q8201]]: [[Chineesche Schriftteken]] # [[d:Q401]]: [[Kielschrift]] # [[d:Q8209]]: [[Kyrillsche Schrift]] # [[d:Q38592]]: [[Devanāgarī]] # [[d:Q132659]]: [[Ägyptsche Hieroglyphen]] # [[d:Q161428]]: [[Georgisch Alphabeet]] # [[d:Q8216]]: [[Greeksch Alphabeet]] # [[d:Q8222]]: [[Hangul]] # [[d:Q8229]]: [[Latinsche Schrift]] # [[d:Q26752]]: [[Phönizisch Alphabeet]] # [[d:Q82996]]: [[Runen]] # [[d:Q48584]]: [[Steen van Rosetta]] # [[d:Q21204]]: [[Internatschonal Phoneetsch Alphabet]] # [[d:Q79897]]: [[Morsekood]] # [[d:Q182133]]: [[Silbenschrift]] ==== Bestimmte Spraken, 77 ==== # [[d:Q35497]]: [[Ooltgreeksche Spraak]] # [[d:Q28602]]: [[Aramääsche Spraak]] # [[d:Q13955]]: [[Araabsche Spraak]] # [[d:Q9610]]: [[Bengaalsche Spraak]] # [[d:Q7850]]: [[Chineesche Spraken]] # [[d:Q9192]]: [[Mandarin]] # [[d:Q56504]]: [[Min (Spraak)]] # [[d:Q34290]]: [[Wu (Spraak)]] # [[d:Q7033959]]: [[Kantoneesche Spraak]] # [[d:Q9035]]: [[Däänsche Spraak]] # [[d:Q50868]]: [[Ägyptsche Spraak]] # [[d:Q1860]]: [[Engelsche Spraak]] # [[d:Q42365]]: [[Angelsassische Sprake]] # [[d:Q143]]: [[Esperanto]] # [[d:Q150]]: [[Franzöösche Spraak]] # [[d:Q188]]: [[Düütsche Spraak]] # [[d:Q9129]]: [[Greeksche Spraak]] # [[d:Q5137]]: [[Gujarati (Spraak)]] # [[d:Q9288]]: [[Hebrääsche Spraak]] # [[d:Q11051]]: [[Hindustaansche Spraak]] # [[d:Q1568]]: [[Hindi]] # [[d:Q1617]]: [[Urdu]] # [[d:Q652]]: [[Italieensche Spraak]] # [[d:Q5287]]: [[Japaansche Spraak]] # [[d:Q33549]]: [[Javaneesche Spraak]] # [[d:Q9176]]: [[Koreaansche Spraak]] # [[d:Q397]]: [[Latiensche Spraak]] # [[d:Q1571]]: [[Marathi (Spraak)]] # [[d:Q809]]: [[Poolsche Spraak]] # [[d:Q5146]]: [[Portugeesche Spraak]] # [[d:Q9168]]: [[Persische Spraak]] # [[d:Q7737]]: [[Russische Spraak]] # [[d:Q11059]]: [[Sanskrit]] # [[d:Q1321]]: [[Spaansche Spraak]] # [[d:Q7838]]: [[Swahili (Spraak)]] # [[d:Q33538]]: [[Syrsche Spraak]] # [[d:Q5885]]: [[Tamilsche Spraak]] # 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[[d:Q8641]]: [[Jiddische Spraak]] # [[d:Q36368]]: [[Kurdsche Spraak]] # [[d:Q58680]]: [[Paschtuunsche Spraak]] # [[d:Q7918]]: [[Bulgaarsche Spraak]] # [[d:Q9056]]: [[Tschechsche Spraak]] # [[d:Q9301]]: [[Serbo-Kroaatische Spraak]] # [[d:Q33673]]: [[Kannada]] # [[d:Q36236]]: [[Malayalam]] # [[d:Q10179]]: [[Zulu (Spraak)]] # [[d:Q9292]]: [[Azerbaidschaansche Spraak]] # [[d:Q9252]]: [[Kasachsche Spraak]] # [[d:Q9264]]: [[Usbeeksche Spraak]] ==== Visuelle Spraken, 1 ==== <!--# [[Braille]] above in alphabet--> # [[d:Q34228]]: [[Tekenspraak]] </div> === Literatuur, 148 === <!--No need to italicize, as this list is about the articles, not the books themselves.--> <div style="column-width:20em; column-count:3; max-width: 85em"> # [[d:Q8242]]: [[Literatur]] # [[d:Q541923]]: [[Antike Literatuur]] # [[d:Q2265137]]: [[Byzantinsche Literatuur]] # [[d:Q184890]]: [[Latinsche Literatuur]] # [[d:Q386319]]: [[Afrikaansche Literatuur]] # [[d:Q3239427]]: [[Ägyptsche Literatuur]] # [[d:Q194380]]: [[Araabsche Literatuur]] # [[d:Q792357]]: [[Belgische Literatuur]] # [[d:Q282445]]: [[Tschesche Literatuur]] # [[d:Q186579]]: [[Engelsche Literatuur]] # [[d:Q233762]]: [[US-Amerikaansche Literatuur]] # [[d:Q781919]]: [[Austraalsche Literatuur]] # [[d:Q764912]]: [[Britsche Literatuur]] # [[d:Q1723523]]: [[Kanaadsche Literatuur]] # [[d:Q683732]]: [[Irsche Literatuur]] # [[d:Q456012]]: [[Chineeshce Literatuur]] # [[d:Q1853321]]: [[Nedderländsche Literatuur]] # [[d:Q6689]]: [[Fransche Literatuur]] # [[d:Q181287]]: [[Hoogdüütsche Literatuur]] # [[d:Q303779]]: [[Öösterrieksche Literatuur]] # [[d:Q1089547]]: [[Greeksche Literatuur]] # [[d:Q1057314]]: [[Hebrääsche Literatuur]] # [[d:Q622237]]: [[Indsche Literatuur]] # [[d:Q74217]]: [[Italieensche Literatuur]] # [[d:Q231425]]: [[Japaansche Literatuur]] # [[d:Q1147454]]: [[Latinamerikaansche Literatuur]] # [[d:Q971480]]: [[Modernistsche Literatuur]] # [[d:Q365585]]: [[Persische Literatuur]] # [[d:Q692327]]: [[Poolsche Literatuur]] # [[d:Q548144]]: [[Portugeesche Literatuur]] # [[d:Q2077256]]: [[Rumäänsche Literatuur]] # [[d:Q179161]]: [[Russische Literatuur]] # [[d:Q238499]]: [[Spaansche Literatuur]] # [[d:Q1328366]]: [[Törksche Literatuur]] # [[d:Q8253]]: [[Fiktschoon]] # [[d:Q676]]: [[Prosa]] # [[d:Q8261]]: [[Roman]] # [[d:Q49084]]: [[Kortgeschicht]] # [[d:Q44342]]: [[Legenn]] # [[d:Q128758]]: [[Satire]] # [[d:Q571]]: [[Book]] # [[d:Q5292]]: [[Enzyklopadie]] # [[d:Q482]]: [[Poesie]] # [[d:Q37484]]: [[Epos]] # [[d:Q37707]]: [[Haiku]] # [[d:Q80056]]: [[Sonnete]] # [[d:Q459381]]: [[Literatuurtheorie]] # [[d:Q835023]]: [[Poetik]] # [[d:Q28856]]: [[Stylistik]] # [[d:Q742302]]: [[New Criticism]] # [[d:Q223393]]: [[genre (Literatuur)]] # [[d:Q131539]]: [[Kinnerliteratuur]] # [[d:Q186424]]: [[Detektivgeschichten]] # [[d:Q1194480]]: [[Genrefiktschoon]] # [[d:Q24925]]: [[Science Fiction]] # [[d:Q1233720]]: [[Jöögdliteratuur]] # [[d:Q693]]: [[Fabel]] # [[d:Q699]]: [[Määrken]]/Sage # [[d:Q132311]]: [[Fantasy]] # [[d:Q179797]]: [[Thesaurus]] ==== Literaarsche Warken, 58==== # ''[[d:Q8251]]: [[De Kriegskunst]]'' # ''[[d:Q93304]]: [[Codex Hammurabi]]'' # ''[[d:Q172891]]: [[Stoicheia]]'' # ''[[d:Q50948]]: [[Jewgeni Onegin]]'' # ''[[d:Q41567]]: [[Hamlet]]'' # ''[[d:Q123397]]: [[Politeia]]'' # ''[[d:Q131719]]: [[Il Principe]]'' # ''[[d:Q8258]]: [[Dusendunene Nacht]]'' # ''[[d:Q8265]]: [[De Droom van de Rode Kamer]]'' # ''[[d:Q480]]: [[Don Quijote]]'' # ''[[d:Q15228]]: [[The Lord of the Rings]]'' # ''[[d:Q8269]]: [[Genji Monogatari]]'' # ''[[d:Q8272]]: [[Gilgamesch-Epos]]'' # ''[[d:Q8275]]: [[Ilias]]'' # ''[[d:Q70784]]: [[De Reis na Westen]]'' # ''[[d:Q8276]]: [[Mahābhārata]]'' # ''[[d:Q35160]]: [[Odyssee]]'' # ''[[d:Q1247232]]: [[Parzival]]'' # ''[[d:Q70806]]: [[De Geschicht van den dree Rieken]]'' # ''[[d:Q8279]]: [[Schāhnāme]]'' # ''[[d:Q70827]]: [[Waterövergeschichten]]'' # ''[[d:Q145780]]: [[Dode See-Rullen]]'' # ''[[d:Q181937]]: [[Yijing]]'' # ''[[d:Q29334]]: [[Septuaginta]]'' # ''[[d:Q29478]]: [[Faust (Goethe)]]'' # ''[[d:Q455]]: [[Encyclopædia Britannica]]'' # ''[[d:Q205921]]: [[Philosophiæ Naturalis Principia Mathematica]]'' # ''[[d:Q20124]]: [[On the Origin of Species]]'' # ''[[d:Q44996]]: [[Oxford English Dictionary]]'' # ''[[d:Q181488]]: [[Gulliver’s Travels]]'' # ''[[d:Q181598]]: [[King Lear]]'' # ''[[d:Q130283]]: [[Macbeth]]'' # ''[[d:Q104871]]: [[A Midsummer Night’s Dream]]'' # ''[[d:Q26833]]: [[Othello]]'' # ''[[d:Q483034]]: [[Robinson Crusoe]]'' # ''[[d:Q83186]]: [[Romeo and Juliet]]'' # ''[[d:Q92640]]: [[Alice ẹhr Ẹventüürn in’t Wunnerland]]'' # ''[[d:Q147787]]: [[Anna Karenina]]'' # ''[[d:Q183157]]: [[Bratja Karamasowy]]'' # ''[[d:Q183883]]: [[The Catcher in the Rye]]'' # ''[[d:Q483412]]: [[The Chronicles of Narnia]]'' # ''[[d:Q165318]]: [[ Prestuplenije i nakasanije]]'' # ''[[d:Q150827]]: [[Frankenstein]]'' # ''[[d:Q180736]]: [[Les Misérables]]'' # ''[[d:Q25338]]: [[De lüttje Prinz]]'' # ''[[d:Q174596]]: [[Moby-Dick]]'' # ''[[d:Q208460]]: [[Nineteen Eighty-Four]]'' # ''[[d:Q26505]]: [[The Old Man and the Sea]]'' # ''[[d:Q178869]]: [[Cien años de soledad]]'' # ''[[d:Q170583]]: [[Pride and Prejudice]]'' # ''[[d:Q6511]]: [[Ulysses (Roman)]]'' # ''[[d:Q19871]]: [[En attendant Godot]]'' # ''[[d:Q161531]]: [[Vojna i mir]]'' # ''[[d:Q42490]]: [[Asterix]]'' # ''[[d:Q60220]]: [[Aeneis]]'' # ''[[d:Q184742]]: [[Metamorphoses]]'' # ''[[d:Q40185]]: [[La Divina Commedia]]'' # ''[[d:Q131554]]: [[Nibelungenleed]]'' ====Fiktschonale Welten, 15==== # [[d:Q83203]]: [[Zentaur]] # [[d:Q182790]]: [[Chimära]] # [[d:Q177413]]: [[Dämon]] # [[d:Q7559]]: [[Draken (Mythologie)]] # [[d:Q8028]]: [[Fee]] # [[d:Q45529]]: [[Spöök]] # [[d:Q3465]]: [[Dschinn]] # [[d:Q49658]]: [[Monster vun Lock Ness]] # [[d:Q182559]]: [[Seejumfer]] # [[d:Q162797]]: [[Pegasus]] # [[d:Q7246]]: [[Eenhoorn]] # [[d:Q46721]]: [[Vampire]] # [[d:Q1133563]]: ''[[Shapeshifter]]'' # [[d:Q25373]]: [[Atlantis]] # [[d:Q131156]]: [[Utopia]] ==== Fiktschonale Charakters, 15 ==== # [[d:Q2695156]]: [[Batman]] # [[d:Q11934]]: [[Micky Maus]] # [[d:Q11831]]: [[Sneewittken]] # [[d:Q79015]]: [[Superman]] # [[d:Q744536]]: [[Les aventures de Tintin]] # 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Juli]] [[1912]] in [[Altno]]; † [[3. Februar]] [[1984]] in [[Hamborg]]) weer en [[Plattdüütsch|plattdüütschen]] [[Schriever]], de veel Theaterstück op Platt schreev. == Leven == Eildermann wuss in [[Altno]] un [[Bremen]] op.<ref name=":0">''Deutsches Literatur-Lexikon. Das 20. Jahrhundert.'' Band 7, K. G. Saur Verlag, Zürich un München 2005, [[:de:Special:BookSources/3908255074|ISBN 3-908255-07-4]], S. 301</ref> He besöcht de Volksschool in Bremen. Al in siene Schölertied schreev he egen Theaterstücken, de in de School opföhrt worrn sünd.<ref name=":1">{{Internetquelle |url=https://mahnke-verlag.de/autoren/article/100-eildermann-robert.html |titel=Eildermann, Robert - Autoren - Karl Mahnke Theaterverlag |abruf=2025-07-25}}</ref> Na ene Lehr as [[Smid (Beroop)|Smid]] güng he op [[Wannerschop]].<ref name=":1" /> Later weer he Fabrikarbeider, Bankanstellten un von 1946 an Anstellten vun de Stadt Hamborg bi’n Staatsarchiv Atlno.<ref name=":0" /><ref>{{Internetquelle |url=https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/BO3ZFP3JDWEQA6RTZADEFIGNHOHMBNUQ |titel=Eildermann, Robert (Niederdeutscher Schriftsteller, Mitarbeiter der Dienststelle Altona des Staatsarchivs, geb. 1912, 1972 60 Jahre alt) - Deutsche Digitale Bibliothek |abruf=2025-07-25 |sprache=de}}</ref> Dat eerste Wark, dat he ruutgeven het, weer de [[Roman|Romaan]] ''Marion und die Vagabunden'', de 1938 in’n Dreizack-Verlag ruutkeem. To’n Begünn vun de 1950-er kemen dree Jöögdböker daarto. In’n Oktober 1960 harr Eildermann sien Theaterstück ''Steenstraat 59'' an’n Hamborger [[Ohnsorg-Theater]] sien Permier. Sien Stücken hebbt de [[Noorddüütsch Rundfunk]] (NDR) un [[Radio Bremen]] sennt. Robert Eildermann free mit 25 Jaren in Hamborg Käthe Luise Weidemann. De Beiden harrn twee Söhn.<ref name=":1" /> == Wark == * ''Marion und die Vagabunden.'' Dreizack, [[Hamborg]] 1938 (Romaan) * ''Pummel und der Ring.'' Westermann, [[Bronswiek]] 1952 (Jöögdbook) * ''Peter sucht Cornelia.'' Westermann, [[Bronswiek]] 1953 (Jöögdbook) * ''Das verschenkte grosse Los.'' Westermann, [[Bronswiek]] 1954 (Jöögdbook) * ''Steenstraat 59: Een Speel in dree Törns.'' [[Mahnke-Verlag|Mahnke]], [[Gemeen Veern|Veern]] 1960 (UA: Ohnsorg-Theater, 23. Oktober 1960) * ''Mudder steiht ehrn Mann: Komödi in dree Törns.'' [[Mahnke-Verlag|Mahnke]], [[Gemeen Veern|Veern]] 1963 (UA: Ohnsorg-Theater, 28. April 1963) * ''Butenbüttel: En Vertellen.'' Verlag der [[Fehrs-Gill|Fehrs-Gilde]], [[Hamborg]] 1963 * ''De griese Tiet: Dree Vertellen.'' [[Verlag der Fehrs-Gilde]], [[Hamborg]] 1966 * ''De Winkelafkaat: Komödie in dree Törns.'' Mahnke, [[Gemeen Veern|Veern]] 1967 (UA: Ohnsorg-Theater, 2. April 1967) * ''En Handvull Gedichten.'' [[Verlag der Fehrs-Gilde]], [[Hamborg]] 1968 * ''Jule.'' (Niederdeutsches Hörspiel, RB, 12. Mai 1969) * ''Grötens utrichten.'' (Niederdeutsches Hörspiel, RB/[[Noorddüütsch Rundfunk|NDR]], 5. Oktober 1970) * ''De Schrubber: Spiel in drei Akten.'' Mahnke, Veern 1970 (UA: Niederdeutsche Bühne Ahrensburg, November 1970) == Kiek ook bi == * [[List vun plattdüütschen Schrievers]] == Weblenk == {{PBuB|ID=516}} == Footnoten == <references /> {{Normdaten}} [[Kategorie:Mann]] [[Kategorie:Storven 1984]] [[Kategorie:Boren 1912]] [[Kategorie:Börger von Düütschland]] [[Kategorie:Schriever]] [[Kategorie:Plattdüütsch]] [[Kategorie:Höörspeel]] [[Kategorie:Theater]] mfmpo133qx28ol6dwzqv12u6lidzgrm Heine Steenhagen wöll ju dat wiesen! 0 196976 1067381 1067099 2026-06-01T14:58:37Z Flaverius 21322 1067381 wikitext text/x-wiki [[Bild:Landschaft mit Sturz des Ikarus Pieter Breughel d Ä.jpg|alternativtext=Schilleree mit Landschop, See, Schipp, Buer, Fischer, Rapphohn un lütt links unner Ikarus, de daalfullen is un versuupt|duum|''[[Landschop mit den Fall vun Ikarus]]'' ([[Pieter Bruegel de Ole|Pieter Bruegel den Olen]] toschreven, üm 1555–68). Links unner de daalfullen Ikarus. De Uutgaav vun den Roman, de 2012 rutkeem, bruukt enen Uutsnid vun de Schilleree as Titelbild]] '''Heine Steenhagen wöll ju dat wiesen!''' (Ünnertitel: ''Die Geschichte eines Ehrgeizigen'')<ref>[https://publishup.uni-potsdam.de/opus4-ubp/frontdoor/index/index/docId/6082 Vulltext Heine Steenhagen wöll ju dat wiesen! Die Geschichte eines Ehrgeizigen]</ref> is en [[Roman]] vun [[Friedrich Ernst Peters]] ut’n Johr 1925, de man eerst 2012 rutkeem. Dat Wark is en tweesprakigen [[plattdüütsch]]-[[Düütsche Spraak|hoochdüütschen]] [[Bildungsroman]] un so enmalig in de Geschicht vun dat Genre. De Roman vertellt de Geschicht vun dat unehliche Kind Heine Steenhagen, dat üm 1900 in dat fiktive [[Holsteen|holsteensche]] Dörp Vollsteed opwasst. Üm dat he in siene Kinner- un Jöögdtiet demödigt wurr, streev he as Utgliek ene Karriere in’t Militär an. Heine will dat so sienen Dörp wiesen un versöcht mit Möögd to de „betern Lüüd“ optostiegen. Sien olen Fiend ut de Jöögdtied Jörn Grootholm will he op sienen Weg na baven ok ut’n Weg rümen. Dat he em överdrepen, mit de Vollsteders afreken un de egennüttige Margot Kandelhardt freen kann, denunzeert Heine Steenhagen sienen Konkurrenten un sett sien egen Enn in’n Gang, dat mit den Fall vun [[Ikarus]] in de Schilleree [[Landschop mit den Fall vun Ikarus]] vergleken warrt. De Roman deelt sik in twee Afsneed, enen dörteihn Kapitels langen plattdüütschen Afsnitt, Heine Steenhagen siene Kinner- un Jöögdtiet op dat platte Land, un enen acht Kapitels langen hoochdüütschen Deel, Heine Steenhagen (nu op hoochdütsch „Heinrich Steinhagen“) siene Tiet bi’n Militär. Dat Enn vun de hoochdüütsche Deel is wedder op Platt schreven. == Inholt == === Plattdüütsche Deel === De Roman beginnt mit den Anfang vun Heine Steenhagen sien Arbeitsleven. He is ölven Johr oolt un schull egens al mit teihn Johr as Knecht bi enen Buern dat Arbeiden anfungen hebben: „En Daglöhnerkind, dat möss mit teihn Johr na ’n Buern, so hürss sik dat nu eenmal.“.<ref>Vulltext ''[https://publishup.uni-potsdam.de/opus4-ubp/frontdoor/index/index/docId/6082 Heine Steenhagen wöll ju dat wiesen! Die Geschichte eines Ehrgeizigen],'' S. 44.</ref> De eersten dree Kapitels sünd en Rückblick op Heine siene Kinnertiet. De Klöönsnack op’n Dörp vertellt den Leser, dat Heine en „beslapen“ Kind is, also unehlich op de Welt keem. Sien Vader is sachtens Hinnerk Grootholm, de Söhn vun den mächtigen Amtsvörsteiher Detelt Grootholm. Heine siene Mudder Gretjn swiggt man un vertellt nicht wokeen de Vadder is. De Lüüdsnack höllt man nich op un se mott swanger ut dat Dörp weg. Na twee Johr kümmt se torüch in’t Dörp un bringt ehren Söhn un den Steefvader Hannes Schröder mit. De Steefvader is en Daglöhner, den en Vollsteder Buer gegen den Wedderstand vun den Amtsvörsteiher instellt. De lütte Heine wasst in Vollsteed op un leevt in de Phantasiewelt vun siene Määrkenböker. Gau gaht de Kinner bi op em rümtohacken. Dat schull sien Leven later noch bestimmen. De liekole Jörn Grootholm, de Söhn vun den Amtsvörsteiher ut twede Eh, verhöhnt em wegen siene Armoot. Anner Schann folgt: de Amtsvörsteiher geev den ahnweten Jung enen düchtigen Pietschenslag in’t Gesicht, as he sik vun em rutföddert föhl, ene hoochnesige Buerndochter verseggt sik, mit Heine to danzen un Jörn Grootholm verkloort em, dat Buernsöhn, de kenen Hoff arvt, sik „[[Echte|infreen]]“ mööt, dat will seggen ene Arvsche vun enen Hoff freen mööt. Mit de Afsicht Heine, as en Daglöhnerkind, to demödigen seggt Jörn man ok: „Infreen künnt sik doch bloß Buerjungs.“.<ref>{{Internetquelle |autor=Friedrich Ernst Peters |url=https://publishup.uni-potsdam.de/opus4-ubp/frontdoor/index/index/docId/6082 |titel=Heine Steenhagen wöll ju dat wiesen! : die Geschichte eines Ehrgeizigen |hrsg=Universität Potsdam |datum=2012-12-21 |seiten=50 |abruf=2026-05-18 |sprache=de |kommentar=Vulltext to’n daalladen}}</ref> As Heine vun de Neihersche Lena Wiemde verleden Schandalen un de Lüüdsnack ut Vollsteed to weten kriggt, beginnt he sien Dörp to verachten. Liekers süht dat so ut, dat sik wegen Jochen Suhr, enen Grootknecht un Fründ, de för Heine as en Vader is, doch noch allens to’n Goden to wennen schall. Heine verdeent sik dör siene gode Arbeit Respekt in’t Dörp un Jochen Suhr bewohrt em vör noch legere Dingen. Lena Wiemde un Jochen Suhr, raadt Heine ene Karriere bi’t [[Militär]] an, dat enen Opstieg unafhängig vun’n Stand mööglich maakt. Dat seggt Heine ok to. As he sik man in Anna Pahl verkiekt fangt de ieversüken Heine ene Klopperee mit Jörn Grootholm an, bi de Anna sik glieks op de Sied vun den Buernsöhn Jörn sleit. Jochen Suhr bringt de beiden utenanner und de Striet verlöppt sik. De Amtsvörsteiher lött Heine man utrichten, dat he Jörn beden schull, em de Klopperee natosehn. Heine wiest man af un droht, dat Huus vun’n Amtsvörsteiher antosteken. Anna Pahl warrt denn vun Heine swanger un mutt gau den jungen Söhn vun enen Meiereeverwalter ut dat Naverdörp freen. Vundeswegen besüppt sik Heine vertwievelt. He will, so as Jörn Grootholm, na de Artillerie, sik dor mit Jörn meten to könen. Heine will dat ok den Amtsvörsteiher torüchtahlen und geiht in den Pohl fischen, den de Amtsvörsteiher pacht harr, un hangt ene Fischkoppgirlann över den Amtsvörsteiher Grootholm siene Döör op. De Amtsvörsteiher röppt de Schandarms, de Heine dör’t Dörp afföhren doot. In den Verhören höllt he man stand un se köönt em nix nawiesen. Ene Tiet later brennt Grootholm siene Schüün af. In’t [[Blatt (Narichten)|Blatt]] steiht dat de Brand woll ut Wraak weer un jeeden in’t Dörp kann sik besinnen, dat Heine droht harr, den Amtsvörsteiher dat Huus antosteken. Ofschoonst veel Lüüd in’t Dörp Heine verdächtigt, köönt se em wedder nix nawiesen un de Fraag na de Oorsaak vun’n Brand blivt apen. Heine luert al mit Lengen op sienen letzten Dag in Vollsteed un sweert, dat de Dörpslüüd torüchtahlen, wieldes dat Dörp hapen deit, dat Heine bi’t Militär enen anstännigen Minschen warrt. === Hoochdüütsche Deel === [[File:AR 45.jpg|duum|rechts|De Kaseern vun dat [[Loonborgsche Feldartillerie-Regiment Nr. 45]] in Rendsborg, later [[Eider-Kaserne]] heten, in de Heine Steenhagen in den Roman statschoneert is]] Heine Steenhagen (nu op hoochdüütsch „Heinrich Steinhagen“) is bi de Artillerie in [[Bahrenfeld|Bohrenfeld]] bi [[Hamborg]]. He het sik in enen herrnhulligen Vertreder vun de kaiserliche Armee verwannelt un is en „Swien“ worrn, dat siene Mannschoppen quäält, vun de Zivilisten avers bewunnert warrt un sik „sniedige“ Vertreder vun’t Militär to’n Vörbild nimmt. He snackt blot noch Hoochdüütsch un verbüddt dat ok de Buernsöhn, de ünner em staht, Platt to snacken. He sülvst versöcht die „Klassiker“, besünners [[Friedrich von Schiller|Schiller]], to lesen und will so en good billt Indruck maken. Na twee Johr lött he sik na [[Rendsborg]] versetten, wo ok Jörn Grootholm (nu op hoochdüütsch „Jürgen Grootholm“) deent, denn Heine haapt noch jümmers, dat he mit sienen Dörp afreken kann un dat allen mit sienen Opstieg wiesen kann. Jörn Grootholm dorgegen ist fründlich un het annners as de nadreegsche Heine de Kabbelee ut de Kinnertiet al lang vergeten. Jörn büdt Heine Steenhagen mehrmals vergevens an sik to versöhnen. Op enen Ball lehrt Heine denn de „vörnehme“ Margot Kandelhardt kennen, de Süster vun Wachtmeister Müller, de Vermaak an „klassische“ Bildung vörspeelt un versöcht de betern Lüüd natoapen. Heine is bannig beindruckt un fangt an, sik regelmatig mit ehr to drepen. Se höllt em man klook plaant un achtersinnig op Distanz un versprickt Heine opletzt sik to verlöven, wenn he dat henkriggt Wachtmeister to warrn, denn se will dat wedderüm ehre Süster wiesen. Se wiest em dor kooltgrünnig op hen, dat Jörn Grootholm, de mit Heine tohoop to’n Sergeanten beföddert worrn is, sien allenigen Konkurrent is un dat he em op’t Best ut’n Weg rümen schall. Heine beslütt, Jörn Grootholm to denunzeren, üm dat he sienen Verlööf överstreden harr, kort nadem dat he en letzt Maal versöcht harr, sik mit Heine to versöhnen. De hoochdüütsche Deel vun de Roman het ene reale Grundlaag un stütt sik op Peters siene egen Militärtiet. Dat weer för em ene Tiet, in de he persöönlich wussen is un enen Wannel in siene Ästhetik veroorsaakt het. He schreev över de Tiet: <blockquote>„{{lang|de|Das Militärjahr hat mich doch weiser gemacht und ich glaube, dass ich nun weniger einseitig bin. Ich werde nun nicht mehr allein stille Geschichten von weltabgewandten, mimosenhaften Künstlernaturen schreiben, sondern auch andere, voll maßloser Liebe und maßlosem Hass, Strebertum, Ehrgeiz und Gemeinheit. Vor kurzem erschoss sich hier ein Sergeant, weil er in seinem Ehrgeiz einem hirnlosen Spieler gleich seine Zukunft auf eine Karte setzte und, als der Streich fehlschlug, hinging und sich eine Kugel durch den Kopf jagte. Das wäre so etwas!}}“<ref>Breev vun Peters an den Fründ Otto Kröger vun’n 9. Dezember 1912, Nalaat vun Peters in de Sleswig-Holsteenschen Landsbibliotheek.</ref><br/> ''Dat Militärjohr hett mi doch wieser maakt, un ik glööv, dat ik nu minner ensiedig bün. Ik warr nu nich mehr blots stille Geschichten vun weltafkehrte, neegnehmsche Künstlernaturen schrieven, man ok annere – vull unmaten Leevde un unmaten Haat, Streven, Ehrgiez un Gemeenheit. Körtens het sik hier en Sergeant dootschaten, üm dat he in sienen Ehrgiez as enen kopplosen Speler siene Tokumst op ene Koort sett un, as de Kneep missleep, hengahn is un sik ene Kugel dör den Kopp jaag. Dat weer so wat!''</blockquote> == Kontext un Spraak == [[Bild:Die Gartenlaube (1896) b 0393.jpg|alternativtext=Deerns op en Sitt, de op en Balken rund geiht. Dat Deernsversöcht enen lütten Stecker dörch einen Ring to kriegen, wiel des se op den Sitz rundgeiht. En Jung schuuvt se an. Lüüd steiht ümto |duum|Dat Ringfohren in Sleswig-Holsteen (na en Teken vun K. Storch, 1896 in ''Die Gartenlaube'')]] De plattdüütsche Deel beschrivt de Festen, de in der Tiet op dat platte Land vun Holsteen begäng weren, as to’n Bispeel dat Ringfohren vun de Deerns, dat Wettscheten vun de Jungs, dat Schoolfest, dat Schölerbeer heet, oder ok dat Oornbeer, dat Oorndankfest, in’n Kroog. Dor kaamt ok vele Henwiesen op Seden un Brüük to: Den Verlierer bi’n [[Ringrieden]], den „Sandrieder“, dat „Stricken“ as en Hoochtietsbruuk, dat Schölersingen bi enen Gräffnis oder de Kindsfoot, dat Fest bi de [[Dööp]] vun enen Kind.<ref> Vgl. hier ''Heimatbuch des Kreises Rendsburg.'' Ruutgeven vun Jürgen Kleen u.&nbsp;a. [[Rendsborg]], Möller, 1922; ''[[Schleswig-Holsteinisches Wörterbuch]].'' Rutgeven vun [[Otto Mensing]]. [[Niemünster]]: [[Wachholtz Verlag|Wachholtz]], 1927 ff. </ref> Bavento beschrivt de Roman de ole Ornen in’t Dörp, de op den Besitt vun den Buern, de [[Hoof|Hoov]], grünnt. Dat Wark vertellt man ok, dat de Lüüd, de in de ole Ornen in’t Dörp benadeligt sünd, jümmers fakener opbegehrt: so maakt sik de Froen graad, as de Buerndöchter bi’n Ringfohren vörtrocken warrt, an’n Anfang vun’n Roman kümmt Gretjn Steenhagen alleen vundeswegen torüch na Vollsteed, üm dat Heine sien Steefvader Arbeit op enen Hoff finnt, op den en [[Sotschaldemokratie|sotschaldemokraatsch]] sunnen Knecht midden in de Oorntiet dat Dörp in Striet verlaten harr. De hoochdüütsche Deel is ene Satire un Kritik vun dat Lüttbörgerdom un dat kaiserliche Militär in’t [[Düütsch Riek|Düütsche Riek]], de an [[Heinrich Mann]] sienen Roman ''[[Der Untertan]]'' (1914) denken maakt. Heine siene Tiet in de Rendsborger Kaseern beschrivt dat hoge Ansehen vun dat Düütsche Heer, sienen Ehrenkodex un de militäärsche Prunk, man ok de Kehrsiet, de Problemen vun de Soldaten, as de [[Syphilis|Süüf]], Speelschullen, Drunksucht un de Risiken, wenn se versöcht sik wedder in de zivile Sellschop intoregen. Bavento stellt den Roman ok dat unkünnige Klooksnacken an’n Stammdisch dor un wiest de Fiendbiller, de sik op [[Rassismus|rassenkunnige]] Ansichten grünnt. Heine lehrt man gau mit de Macht ümtogahn: <blockquote>„{{lang|de|Wenn Fräulein Margot durch eisigen Widerstand ihrem Kavalier das Gefühl seines Nichts einmal wieder durchbohrend gemacht hatte, so half es dem am nächsten Tage auf die Beine, wenn er einen der „Kerls“ vor sich im Staub oder Regenschmutz liegen sah. Man war doch immer noch ein nicht zu unterschätzender Faktor! „Hinlegen – auf! Hinlegen – auf!“ Spaßig, wie der Hampelmann mit Armen und Beinen um sich schlug! Und wie ein Kind, das seinen Willen nicht durchsetzen kann, so lange an seinem Hampelmann zerrt, bis die Drähte reißen, so setzte der Sergeant Steinhagen seinen Scherz fort, bis dem Soldaten die Zunge aus dem Munde hing. Auf solche Weise musste er sich das Selbstbewusstsein wiederverschaffen, wenn Fräulein Margot ihn gedemütigt hatte.}}“ (S. 235)<br> ''Wenn Fräulein Margot dörch iesigen Wedderstand ehren Kavaleer dat Geföhl nix to ween enmal wedder düüdlich maakt harr, so hulp dat em de annern Daag op de Been, wenn he enen vun de „Keerls“ vör sik in’n Melm oder Dreck vun’n Regen to liggen sehg. En weer doch jümmer noch wer, den en nich to minn taxeren schull! „Hinleggen – opstahn! Hinleggen – opstahn!“ Spaßig, wo de Hampelmann mit Arms un Benen üm sik sloog! Un as en Kind, dat sienen Willen nich dörchsetten kann, so lange an sienen Hampelmann tarrt, bet de Wieren reten, so maak de Sergeant Steenhagen sienen Spaaß wieder, bet de Soldaten de Tung ut’n Mund ruthung. Op disse Wies muss he sik dat Sülvtbewusstween torüchwinnen, wenn Fräulein Margot em demödigt harr.''</blockquote> Fräulein Margot Kandelhardt, ene Anstellte in enen Koophuus, acht, as de meisten Figuren in’n Roman, besünners op den goden Schien. Se will blot enen Mann freen, de ehr enen bestimmten Stand in de Sellschop beden kann: „{{lang|de|Er fand die Liebe der Minna [von Barnhelm] ergreifend; aber Margot lachte schneidend: ‚Schön dumm, sich so dem Major an den Hals zu werfen. Die Männer müssen kurz gehalten werden.‘ ‚Könnten Sie nicht so lieben?‘ fragte Heinrich in großer Beklemmung. ‚Ich?‘ sagte sie mit demselben harten Lachen. ‚Na, so blau!‘}}“<ref>[https://publishup.uni-potsdam.de/opus4-ubp/frontdoor/index/index/docId/6082 Heine Steenhagen wöll ju dat wiesen!], S. 231.</ref> (''He funn de Leevde vun Minna anrögen; man Margot lach scharp: Schöön dumm, sik so den Major an den Hals to smieten. De Manns mööt en knapp holen.‘‚Köönt Ji so nich leevhebben?‘ fraag Heine ehr düchtig benaut. ‚Ik?‘ see se mit den sülven harden Lachen. ‚Na, so blau!‘'') Weertschopliche Interessen staht jümmers vör de Geföhlen. Dit pessimistsch Weltbild warrt vun den Schriever Peters sienen Humor un Ironie wat afmillert. In Betog op de Spraak vun den Roman stickt sünnerlich in den plattdüütsche Deel bruukt veel Snacks un Seggwiesen, Riemels und grappige Woordspelen rut, so as Peters dat ok in sienen Vördrag över de ''Formelhaftigkeit des Plattdeutschen'' (1939) beschreven harr.<ref>[https://publishup.uni-potsdam.de/opus4-ubp/frontdoor/index/index/docId/5524 Vulltext ''Formelhaftigkeit, ein Wesenszug des Plattdeutschen'']</ref> So finnt sik sünnerlich in de wöörtliche Reed vun den Figuren allerhand Snacks un [[Wellerismus|Wellerismen]], to’n Bispeel in ene Angelszeen: „Ümmer Tog üm Tog“, sä Heine. „Denn mal ’n Heek un denn mal ’n Pogg, bröch Kröschen Sass de Saak to Enn.“.<ref>[https://publishup.uni-potsdam.de/opus4-ubp/frontdoor/index/index/docId/6082 Heine Steenhagen wöll ju dat wiesen!], S. 130.</ref> So sünd in’n Anhang vun de Uutgaav vun 2012 ok Peters siene ''Anmerkungen zur Frage des Plattdeutschen'' rutbrocht worrn, in de Peters siene Leevde to dat Plattdüütsche bekennt un op de Lüüd antert, de em vörholen harrn, dat sien Vördrag över de „Formelhaftigkeit“ dat Plattdüütsche angrepen harr. De hoochdüütsche Deel deckt de hierarchiebetoonte Rhetorik vun dat Militär op un dokumenteert de hollen Spröken, de Heine, de Jung vun’t platte Land, opsnappt un lichtglöövsch weddergivt: „{{lang|de|Da hatte Heinrich ganz kalt und überlegen gesagt: ‚Herr Einjährig-Freiwilliger von Reißwitz, wollen Sie vielleicht die Gewogenheit zeitigen und lassen das Grinsen nach?‘ So kann man aber natürlich diese eingebildeten Laffen nur abfahren lassen, wenn man Bildung besitzt.}}“<ref>Heine Steenhagen wöll ju dat wiesen!, S. 177.</ref> (''Dor harr Heine heel koolt un grootmuulsch seggt: „ Herr Eenjöhrig-Freewilligen von Reißwitz, wüllt Ji villicht de Gewogenheit zeitigen un laten dat Grienen na?“'' ). För Heine sienen Drang lögenhaftige Geschicht to vertellen un den Herrn to spelen levert Peters al in sienen fröhen Essay över [[Henrik Ibsen]] (1911) en Vörbild: [[Peer Gynt]] flücht in en Määrkenland, in den he Kaiser is. He is „{{lang|de|Lügner aus Schaffenssehnsucht und Dichterweh und Verlangen nach dem Glück; er lügt seine krumme Welt wieder gerade, macht gut, was der Herrgott verbrochen hat}}.“ (''Leger ut dat Lengen wat to schapen un Dichterweh un Lengen na dat Glück; he lüggt siene krumme Welt wedder graad, maakt goot, wat de Herrgott verbraken het''.)<ref> ''Der Individualismus Henrik Ibsens. Ein Versuch.'', egenhännig Manuskript, 18. November 1911, Nalaat F. E. Peters in de Sleswig-Holsteensche Landsbibliothek in Kiel, Cb 106.25:8,01, S. 29–31.</ref> == Intermedialität == ''Heine Steenhagen wöll ju dat wiesen!'' is in en groot Tall vun intertextuelle un intermediale Betöög inbett. Dat Wark ist vull mit echte un utdachte Zitaten. Heel de Struktur wiest op den [[Bildungsroman]] as Genre hen un övernimmt siene typsche Kennteken, brickt se man iroonsch. In’n hochdüütschen Deel sünd besünners klassische Zitaten ut ''[[Wallenstein]]'' un ''[[Minna von Barnhelm]]'' to finnen. Se wiest op Heine sien Versöök hen, to de „betern Lüüd“ optostiegen. De goden un legen Vörbiller, an de sik de Protagonist in siene „Bildungsgeschicht“ orienteert, warrt dör disse Zitaten vermiddelt. De plattdüütsche Deel dorgegen is ene [[Pastiche]] vun Ünnerhollensliteratur üm 1900. Dat is de Grundlaag vun Heine siene Opstiegsdrööm, de dör triviale Literatur un siene kindliche Dagdrömeree präagt sünd Op de Traditschoon vun den Bildungsroman wiest to’n Bispeel:<ref>Selbmann 1994, S. 31ff.</ref> * de Naam „Heine/Heinrich“, as ok bi klassische Bildungsromanen (to’n Bispeel ''[[Der grüne Heinrich]]'' un ''[[Stopfkuchen]]''); * de Bildungsetappen, de Heine dörlöppt: Striet mit dat Öllernhuus, Menters (Jochen Suhr, Lena Wiem), Instanzen as dat Militär, Kunst, erootsche Beleevnissen un de Kontakt to dat politsche Leven;<ref>Jacobs/Krause 1989, S. 37.</ref> * de Struktur as negativen Bildungsroman: keen Vollennnen oder Integratschoon, man en Afbröök vun den Protagonist sien Deeg un Wassen; * Optreckerfiguren, de den Helden begeleidt un kommenteert; * de zentrale Bedüden vun „Bildung“, ok in sotscholoogschen Sinn.<ref>Bourdieu 1987.</ref> Dat Peters sik bewusst mit Romantheorie befaat het, wiest sien Essay ''Thomas Mann und die Romantik'' (1926), wo he ok op ''[[Der Zauberberg]]'' un dat Konzept vun „Bildsamkeit“ ingeiht.<ref>vgl. Peters 1926.</ref> An’t Enn vun ''Heine Steenhagen'' warrt de Helden siene fehlslaan Bildungsgeschicht un de sülvstverschullte Afstört vun Hööftmann Goesch mit de Bemarken „auch ein Ikarus“ (''ok en Ikarus'') quitteert. Disse Vergliek wiest nich bloots op [[Ovid]] siene ''Metamorphoses'' (Book 8), man stellt ok en Text-Bild-Betog twischen Peters sienen Roman un de swaar begriepliche Schilleree „[[Landschop mit den Fall vun Ikarus]]“ her, de lange Tiet [[Pieter Bruegel de Ole|Bruegel den Olen]] toschreven un 1912 wedderfunnen wurr. Dat Besünnere an dat Bild liggt in de sünnerlich Ümgang mit den Ikarus-Stoff. De Fall vun de mytholoogsche Figur Ikarus warrt driest und slicht an’n Rand von dat Schehn op de Welt wiest. De Tokiekers en [[Bueree|Buer]], en [[Fischeree|Fischer]], en [[Harder (Beroop)|Harder]] un ene [[Rapphohn|Rappheen]] hebbt enen Kehr-di-an-nix an dat Schehn hebbt. Dat schall bedüden, dat dat Schicksal vun de enkelte Person den Loop vun de Welt un den Rhythmus vun de Johrstieden nich ophöllt. Jüstso wunnerwarkt an’t Enn vun ''Heine Steenhagen'' ok de Vollstedter Buern, dat de Protagonist Heine op de Snuut fullen is. Se wüllt den Paster fragen, wat dat mit Hööftmann Goesch sienen Ikarus-Vergliek op sik het. Man al gau hebbt se mehr Vermaak mit de Kindsdööp bi Eggert Reimers as mit Heine sienen Enn. Dat kann as en Sinnbild för den Krinkloop vun’t Leven un den Sieg över den Dood ankeken warrn. == ''Franz Wende im Frühjahrssturm'' == De Figur Heine Steenhagen leevt in Peters sienen Wark wieder. De Protagonist vun de Vertellen ''Franz Wende im Frühjahrssturm'' (1931) liekt düchtig op Heine Steenhagen. As Söhn vun en alkoholsüchtigen Bahnarbeider un misslückten Buer lidt he ünner siene Armoot, de minnachtige Afhängigkeit vun staatliche Stütt un de Sellschop, de op em daalkiekt. Wieldes Heine sienen Frust dorto föhrt, dat he sik blind bi dat preußsche Militär ünnerornt un bi em grote Opstiegsfantasien ranwasst, slütt sik Franz Wende, de jüsto unriep as Heine Steenhagen is, eerst den [[Nazi-Düütschland|Natschonalsotschalisten]] un later de [[Landvolkbewegung (Sleswig-Holsteen)|Landvolkbewegung]] in Sleswig-Holsteen an. Nadem dat ene Gefängnisstraaf en annern Minschen ut em maakt het, wennt he sik vun den Bewegung af un finnt wedder to dat eenfache Leven as Buer torüch. In’n Middelpunkt vun den stark politschen Text steiht – as ok bi ''Heine Steenhagen'' – de Fraag na de Oorsaken vun Extremismus un radikal Denken. De Schoolleidersche vun Pahlen faat de zentrale Uutsaag vun de Vertellen so tohoop: <Blockquote>„Franz Wende is Dynamit. Wenn wir ihn nicht hineinlassen in die Bergwerke des Geistes, wo er – wie ich trotz allem glaube – von seinen Gaben einen Gebrauch machen wird, der der Gesellschaft nützt, wenn wir ihn abweisen, so wird er einmal Bomben werfen. Ich will damit sagen, dass wir ihn nicht extremen politischen Parteien in die Arme treiben dürfen. Ich pflegte wohl gelegentlich zu sagen: Wir haben keine Veranlassung, solche Parteien mit verfeinerter Intelligenz zu beliefern.“<br/>''Franz siene Wenn is Dynamit. Wenn wi em nich in de Bargwarken vun den Geist rinlaat, wo he – as ik liekers glööv – siene Gaven för de Sellschop bruken schall, wenn wi em man afwiest, denn warrt he mol Bomben smieten. Dor will ik mit seggen, dat wi em nich extreme Parteien in de Arms drieven dörvt. Ik pleeg bitieden to seggen: Wi hebbt kenen Anstoot, so’ne Parteien mit verfienert Intelligenz to belevern.''</blockquote> ''Franz Wende im Frühjahrssturm'', is stedenwies ene Variant vun ''Heine Steenhagen'', de för de Tiet vun de [[Weimarer Republik]] topasst wurr un verschedene Motiven un Szenen ut den fröhen Bildungsroman opnimmt un dorto ok autobiograafsche Elementen verarbeidt. Dat Wark höllt Peters siene klore Sicht in de Tiet, blots en lütten Stoot ehr dat Hitler de Macht övernahmen harr, op de Anhangers vun radikale politsche Strööm an de rechte as ok linke Kante vun’t politsche Spektrum fast. == Literatuur == '''Referenzuutgaav''' * Friedrich Ernst Peters: ''Heine Steenhagen wöll ju dat wiesen! Die Geschichte eines Ehrgeizigen''.<ref>[https://publishup.uni-potsdam.de/opus4-ubp/frontdoor/index/index/docId/6082 Vulltext Heine Steenhagen wöll ju dat wiesen!]</ref> Ulrike Michalowsky (Ruutgeversche). Husum: Husum Druck- und Verlagsgesellschaft, 2012. In’n Anhang: ''Anmerkungen zur Frage des Plattdeutschen'' '''Textgrundlagen''' * Friedrich Ernst Peters: ''Heine Steenhagen wöll ju dat wiesen!'' [<nowiki/>[[Sleswig]]] 17. Juli 1925. Manuskript ut den Nalaat vun F. E. Peters vun de Sleswig-Holsteensche Landsbibliotheek in Kiel. Cb 106.23:09,01-02. * Friedrich Ernst Peters: ''Heine Steenhagen wöll ju dat wiesen!'' Sleswig, 17. Juli 1925. Vun’n Schriever mit de Hand korrigeert Typoskript ut den Nalaat vun de Arven. * Friedrich Ernst Peters: ''Heine Steenhagen wöll ju dat wiesen! Die Geschichte eines Ehrgeizigen.'' In: ''Frontbrief Norderdithmarschen'', [[Heid (Kreis Dithmarschen)|Heid]] [de eenzige publizeerte Uttog, 4 Sieden]. Nalaat SHLB in Kiel: Cb 106.34:02,06. * Friedrich Ernst Peters: ''Anmerkungen zur Frage des Plattdeutschen''. Typoskript, keen Datum, keen Oord, ut den Nalaat vun de SHLB: Cb 106.24:11. * ''Friedrich Ernst Peters erzählt [[Döntje]]s''.<ref>[https://publishup.uni-potsdam.de/opus4-ubp/frontdoor/index/index/docId/6470 Vulltext ''Friedrich Ernst Peters erzählt Döntjes'']</ref> Typoskript ut den Nalaat vun den Arven un Typoskript ut den Nalaat vun den SHLB: Cb 106.41:17:01. '''Anner Borns''' * Friedrich Ernst Peters: ''Thomas Mann und die Romantik''.<ref>[https://publishup.uni-potsdam.de/opus4-ubp/frontdoor/index/index/docId/5804 Vulltext ''Thomas Mann und die Romantik'']</ref> Schleswig, 1926. [mit enen Breev vun Thomas Mann an F. E.Peters]. Typoskript ut den Nalaat vun de SHLB: Cb 106.25:11,01. Dat Manuskript slütt an dat Manuskript vun ''Heine Steenhagen'' in Cb 106.23:09,02 an. * Friedrich Ernst Peters: ''Ein Jugendfreund. Johann Gottfried Seume.'' [[Sleswig]], 1927. Typoskript ut den Nalaat vun de SHLB: Cb 106.25:15,01 un Cb 106.25:19,02. * Friedrich Ernst Peters: ''Franz Wende im Frühjahrssturm''. [[Sleswig]], 1931. Typoskript ut den Nalaat vun de SHLB: Cb 106.23:05.01. == Weblenken == * [https://www.niederdeutsche-literatur.de/werke/einzeltitel-nd.php?T_ID=15868 ''Heine Steenhagen wöll ju dat wiesen''] in de Datenbank ''[[Die niederdeutsche Literatur]]'' * [https://plattmakers.de/de/book/Heine-Steenhagen-w%C3%B6ll-ju-dat-wiesen ''Heine Steenhagen wöll ju dat wiesen ''] op [[Plattmakers (Websteed)|plattmakers.de]] * [https://publishup.uni-potsdam.de/opus4-ubp/frontdoor/index/index/year/2012/docId/6082 Vulltext] vun de Universität Potsdam == Footnoten == <references /> {{SORTIERUNG:Heine Steenhagen Woll Ju Dat Wiesen Die Geschichte Eines Ehrgeizigen}} [[Kategorie:Roman]] [[Kategorie:Plattdüütsch]] [[Kategorie:Hoochdüütsch]] [[Kategorie:20. Johrhunnert]] 54i3xxtvyiana741cqpu6wnfuqq8c4s Landschop mit den Fall vun Ikarus 0 197382 1067361 1067360 2026-06-01T12:02:41Z Flaverius 21322 /* Interpretatschoon */ 1067361 wikitext text/x-wiki [[File:Landschaft mit Sturz des Ikarus Pieter Breughel d Ä.jpg|duum|rechts|''Landschop mit den Fall vun Ikarus'', üm 1555–1568, Ööl op Linnenwand, 73,5 × 112&nbsp;cm, ''{{lang|ml|Koninklijke Musea voor Schone Kunsten van België}}'', [[Brüssel]]]] [[File:Icarus Van Buuren.jpg|duum|rechts|''Landschop mit den Fall vun Ikarus'', üm 1590–95, Ööl op Ekenholt, 63 × 90&nbsp;cm, ''Museum Van Buuren'', Brüssel]] '''''Landschop mit den Fall vun Ikarus''''' ({{S|nl|''Landschap met de val van Icarus''}} oder {{Lang|nl|''De val van Icarus''}}) is de Titel vun ene [[Schilleree|Öölschilleree]] in’n Stil vun de [[Nedderlandsche Renaissance#Maleree|nedderlandsche Renaissance]], de den Fall vun [[Ikarus]] na ene Szeen ut [[Ovid]] siene ''[[Metamorphosen (Ovid)|Metamorphosen]]'' wiest. De bekanntste Verschoon hangt in de ''Koninklijke Musea voor Schone Kunsten van België'' in [[Brüssel]] un is rund 73,5 Zentimeter hooch un 112 Zentimeter breed. Lange Tied weer de Annahm, dat de Schilleree vun den [[Flannern|fläämschen]] Maler [[Pieter Bruegel de Ole|Pieter Bruegel den Olen]] stammt. Bruegel weer seker an Kompositschoon vun dat Bild bedeligt, unkloor is man of he dat Bild ok maalt het. Villicht is dat Bild ene fröhe Kopie vun en Original, dat verlüstig gaan is. Ene twede Verschoon vun de Schilleree, de licht afwiekt, finnt sik in’t Brüsselsche ''Museum Van Buuren''. Ok bi disse Verschoon wurr diskuteert, of se vun Bruegel stammen kunn. Intwischen warrt se aver op en Tied na den Dood vun den Maler dateert. == Inholt un Kompositschoon == [[Datei:Schädel im Gehölz.jpg|mini|Detailutsnid vun’t Bild: Eine Liek in’t Holt]] De Hööftfigur is en [[Bueree|Buer]] bi’t [[Ploog|Plögen]], achter em steiht en [[Harder (Beroop)|Harder]], un rechts nerrn an’n Bildrand sitt en [[Fischeree|Fischer]]. De Blick richt sik op ene Bucht, de sik bet an’n Horizont reckt, mit de Sünn an’n Horizont. Op de See krüüzt [[Schipp|Scheep]], un in de rechte bövere Eck steiht witte Bargen tohööcht. Schreeg över den Buer, de plöögt, liggt en befastigt Felseneiland, wat sachtens op dat [[Labyrinth]] ut den Ikarus-Mythos anspielen schall, un dorachter ene Havenstadt. Links nerrn in’n Vörgrund is en Geldbüdel to sehn, in den en Sweert steckt; dorgegen liggt en vullen Sack Koorn. Achter dat Peerd is in’t Buschwark en Gesicht in’n Halbschadden to sehn: en Doden, den de Buer jüstso wenig bemarkt as Ikarus, derl in’n Achtergrund in der See fullen ist.<ref>''Die Abenteuer des Sehens'', S. 90 ff.</ref><ref>Anna Blume: ''In the Wake of Production. A Study of Bruegel’s Landscape with the Fall of Icarus.'' In: Donald E. Morse (Hrsg.): ''The Delegated Intellect. Emersonian Essays on Literature, Science, and Art in Honor of Don Gifford.'' New York 1995, S. 236–261.</ref> De verunglückte Ikarus is blots lütt un praktisch blots as Bilddetail an’n Rand op de rechte Sied vun’t Bild över den Fischer to sehn. De Harder sitt üm un bi in de Midd vun’t Bild. Sien Gesicht is na baven richt un liggt op’n Snittpunkt vun Hööft- un Nevendiagonaal. De Standpunkt vun den Bekieker liggt op en Hööchde. De Buer warrt schreeg vun baven dorstellt, de Harder mehr vun de Siet un dat Segelschipp doröver frontal. Dör disse verschaven Winkels verstarkt de Maler den Indruck vun grote Feern.<ref>''Pieter Bruegel d. Ä. – Bauern, Narren und Dämonen.'' S. 61.</ref> De Klören geel, gröön un bruun domineert, so dat dat rode Hemd vun den Buer besünners opfallt. == Interpretatschoon == [[Ikarus]] is ut de [[greeksche Mythologie]] bekannt: Sien Vader [[Daidalos|Dädalus]] harr Flögels fardigt, mit de he un sien Söhn ut de Fungenschop op Kreta flüchten wüllen. As Ikarus man övermödig to dicht an de Sünn fleeg, smolt dat Wass, dat de Feddern tohoophöll, un he stört in’n Dood. De Dichter Ovid beschrifft dat in sien ''[[Metamorphosen (Ovid)|Metamorphosen]]'' (VIII, 183–235) un in de ''[[Ars amatoria]]'' (II, 21–96). Ehr dat Dädalus na [[Kreta]] verbannt wurr, smeet he ut Missgunst sien twölvjohrigen Schöler [[Perdix (Mythologie)|Perdix]],vun de [[Akropolis]].<ref name="Ovid">''Metamorphosen.'' S. 190 f.</ref> [[Athene]] fung den Jung aver op un verwannel em in enen [[Rapphohn|Rapphahn]], de dicht bi’n Bodden flüggt un sien Nesten in’t Buschwark buut. De Vagel sitt in de Schilleree links vun den Angler op enen Telg. In’n Mythos flüggt he na de Begräffnis vun Ikarus bi. [[Datei:Der Sturz des Ikarus (Ausschnitt).jpg|mini|Ikarus an’t Versionen, Angler un Rebhuhn (Utsnitt)]] [[Datei:Zeilschip met de val van Icarus Zeilschepen (serietitel), RP-P-1891-A-16257.jpg|mini|Kriegsschipp mit den Fall vun Ikarus]] War rutstickt ist, dat de Maler den verunglückten Ikarus blots so bilangs dorstellt: Rechts nerrn süht en em in’t Water störten; mit sien nackent Been strampelt He in’t Water un maakt ene lächerliche Figur. Över em sünd noch en poor Feddern an’t Flegen. Dädalus, een vun de Hööftfiguren in’n Mythos, fehlt sogor heel in’t Bild. De Schillerie sett dorgegen de Nevenfiguren as Buur, Hirt un Fischer, de ok al bi Ovid nöömt warrt in Szeen: <blockquote>Mancher, de mit schwankende Angelruut fischte, mancher Hirt, de sik op sien Stab stütt, manch en Buur, de sik op den Ploog stütt, süht de beiden, wundert sik un höllt se för Gödder, wiel se dör de hoge Luft fleegen kunnen. Ovid metamorphosen<ref>''Metamorphosen.'' III, 216–220.</ref></blockquote> De Angler sitt aver nerrn bi’t Water, de Hirt is in de Midd platzeert, de Buur bestellt sien Acker, un allensamen is gemeen, dat se den Stört vun Ikarus keen Interesse entgegensett. So bedüüdt dat Sweert in’n Geldbüdel un de Getreidesack in’n Vörgrund flämische Sprichwöör: „Geld un Sweert bruukt gode Hannen“ un „Op Felsen seiht groeit nix“. Dat sünd Anspelens op de Nutzloosigkeit vun Ikarus sien Handeln. De [[Aphorismus]] to de halb versteckte Liek in’t Unterholt heet: „Keen Ploog höllt wegen en Stervenden an.“<ref name="Abenteuer des Sehens"/> Buur, Hirt un Fischer gehorcht [[Stoa|stoisch]] de Gesetten vun de Natur un vun’t [[Universum|Kosmos]]. Sülven dat Rebhuhn ''Perdix'', dat sik in’n Mythos över Ikarus sien Dood freut,<ref name="Ovid" /> ignoreert den Verunglückten, un dat Schipp – dat bi Ovid nich nöömt warrt – entfernt sik mit blaaste Segels vun de Unfallsteed. Bruegel hett de Saag vun Ikarus heel in sien egen Tied sett; dorför snackt de Landskupp un de för dat 16. Johrhunnert typischen Middelmeer-[[Karacke]]n. Disse Schippen wurrn to de Tied in nederlannsche [[Werft]]en boot<ref>''Die Abenteuer des Sehens.'' S. 93.</ref>, un de Maler stellt se mit grote Nauigkeit dar. In’n Gegensatz to de Saag, in de Ikarus de Sünn to nah keem, stört he in disse Bild fast an de entgegensette Steed af; de Sünn geiht dortegen jümmers op oder ünner. De Tietgenoot [[Abraham Ortelius]] markt dorto in sien ''Book der Frünnen'' an: „Unser Bruegel malt vele Dingen, de man gor nich malen kann. […] In sien Warken is oft mehr an Gedanken as an Malerie.“ Na [[Jacques van Lennep]] is ok disse Düüden mööglich: De Buur in’n Vörgrund weer en Anspelen op de [[Alchemie|alchemistische]] Kunst. Alchemisten vergleken ehr Handwark mit den Ackerbo, un se höllen Metallen för Organismen, de wassen un sik vermehren köönt. De op sien Stab stütte Schäper stellt den Gott [[Hermes]] dar, de in sien Jugend mit sien Broder [[Apollon|Apollo]] de Herden vun [[Admeto]] hööd hett. Dat Schipp schall op en Kompostbehälter anspelen un de See op [[Quecksilber]]. Dat warrt dormit verklaart, dat dat en lange un gefährliche Prozedur bruukt, bit Quecksilber en chemische Verbinnen inngahn kann, un dat man disse Gefahr mit en Seereis vergleek. De opgaande Sünn kann ok de Erneuerung vun de Welt dör Alchemie bedüüden; demna weer Ikarus en scheiterden Alchemist.<ref>Jacques van Lennep: ''Art et alchimie.'' Brüssel 1966, S. 340–365.</ref><ref name="Abenteuer des Sehens" /> In de as Kupferstich verbreidde Tekenung ''Kriegsschipp mit den Fall vun Ikarus'' höllt sik Bruegel scheinbor enger an dat Thema: Dor steiht de Sünn hooch an’n Heven, un de Vader flüggt ünner den störtenden Söhn.<ref>Rose-Marie Hagen, Rainer Hagen: ''Pieter Bruegel d. Ä. – Bauern, Narren und Dämonen.'' Köln 1999, S. 60.</ref> Trotzdem interessiert sik de Künstler veel mehr för dat detailgetreu darstellte Schipp. == Afkumst == Dat beschadigte un faken övermalte Wark wurr 1912 bi en Antiquitätenhannelaar in London för de königlichen Sammlungen in [[Belgien]] anköfft. [[Signet|Signatuur]], Datum un historische Dokumenten fehlt.<ref name="Abenteuer des Sehens" /> == Rezeptschoon == [[Gottfried Benn]] siene Gedicht ''Ikarus'' vun 1915 grippt den Schilleree literoorsch op.<ref>Scott Horton: ''Benn’s Icarus''. In: ''[[Harper’s Magazine]]'', 7. Dezember 2008 ([https://harpers.org/2008/12/benns-icarus/ online]), abgerufen am 8. Juni 2022.</ref> De plattdüütsch-hoochdüütsche Bildungsroman ''[[Heine Steenhagen wöll ju dat wiesen!]]'' (1925) vun [[Friedrich Ernst Peters]] vergliekt den Protagonisten mit Heine Steenhagen mit Ikarus. De Postheime Textuutgaav vun 2012 bruukt ok en Utsnid vun de Schilleree as Titelbild. [[W.H. Auden]] sien Gedicht ''Musée des Beaux Arts'' ut’n Johr 1940 grippt de Schilleree justso literoorsch op. In dat Vertell ''Ikaros'' vun den poolschen Schriever [[Jarosław Iwaszkiewicz]] deent de Schilleree as Allegorie för de Fastnahm vun enen Jungen op apen Straat in [[Warschau]] tiedens de düütsche Besattertied in’n [[Tweete Weltkrieg|Tweden Weltkrieg]], de vun de Passanten ümto gornich beacht warrt.<ref>[http://www.bsip.miastorybnik.pl/zsu/album/ikar.htm Op poolsch]; as hoochdüütschen Uuttog in versch. Schoolböker; vullstännig hoochdüütsch översett vun Klaus-Dieter Staemmler: ''Ikaros'', in ''Die großen Meister. Europäische Erzähler des 20. Jahrhunderts,'' Bd. 2. [[Rolf Hochhuth]]. [[Bertelsmann Lesering]] (Rutgevers), S. 410 – 414.</ref> == Literatur == * Ovid: ''Metamorphosen.'' In Prosa neu übersetzt von [[Gerhard Fink]], Frankfurt am Main: Fischer Taschenbuch Verlag 1992/98, Lizenzausgabe von Artemis Verlag Zürich und München 1989, ISBN 3-596-10497-1. * Jean-Louis Ferrier: ''Die Abenteuer des Sehens'', München: Piper Verlag 1998, ISBN 3-492-04019-5. * {{Literatur | Autor= Rose-Marie Hagen, Rainer Hagen | Titel= Pieter Bruegel d. Ä. – Bauern, Narren und Dämonen | Ort= Köln | Verlag= Benedikt Taschen Verlag | Jahr= 1999 | Seiten= | ISBN= 3-8228-6590-7}} * Rose-Marie und Rainer Hagen: ''Meisterwerke im Detail.'' Band 2, Taschen Verlag, Köln 2003. * [[Beat Wyss]]: ''Landschaft mit Ikarussturz. Ein Vexierbild des humanistischen Pessimismus.'' Fischer TB, Frankfurt 1990, ISBN 3-596-23962-1 == Weblenken == {{Commonscat|Landscape with the Fall of Icarus by Pieter Bruegel (I)|Landschaft mit dem Sturz des Ikarus (Version in den Königlichen Museen der Schönen Künste)}} {{Commonscat|The Fall of Icarus (Museum Van Buuren)|Landschaft mit dem Sturz des Ikarus (Version im Museum Van Buuren)}} * [https://fine-arts-museum.be/fr/la-collection/pieter-i-bruegel-la-chute-d-icare ''La chute d’Icare''] – das Gemälde im Online-Katalog der Königlichen Museen (französisch) * Flämische Meister: [https://www.flemishmastersinsitu.com/de/locaties/van-buuren-museum-ukkel ''Van Buuren Museum''] * [https://www.deutschlandfunk.de/pieter-bruegels-sturz-des-ikarus-verkehrte-welt.2540.de.html?dram:article_id=461293 Astrid Nettling: ''Verkehrte Welt. Pieter Bruegels „Sturz des Ikarus“''.] Deutschlandfunk, 4. Dezember 2019. == Footnoten == <references /> {{Navigationsleiste Gemälde von Pieter Bruegel dem Älteren}} {{Normdaten|TYP=w|GND=4231128-7}} [[Kategorie:Maleree]] 4hwbq0fld6y638utvmwa5f9g0fwu0yv Vollsteed (Mehrdüdig Begreep) 0 197450 1067389 2026-06-01T15:14:54Z Flaverius 21322 Ne’e Siet anleggt: ‚'''Vollsteed''' betekent * [[Vollsteed]], Gemeen in de Kreis Noordfreesland, Sleswig-Holsteen, * [[Heine Steenhagen wöll ju dat wiesen!|Vollsteed]], fiktiv holsteensch Dörp in de Roman ''Heine Steenhagen wöll ju dat wiesen!''. '''Kiek ok bi''': [[Vollstedt]] {{Mehrdüdig Begreep}}‘ 1067389 wikitext text/x-wiki '''Vollsteed''' betekent * [[Vollsteed]], Gemeen in de Kreis Noordfreesland, Sleswig-Holsteen, * [[Heine Steenhagen wöll ju dat wiesen!|Vollsteed]], fiktiv holsteensch Dörp in de Roman ''Heine Steenhagen wöll ju dat wiesen!''. '''Kiek ok bi''': [[Vollstedt]] {{Mehrdüdig Begreep}} 6dgogocpjn3bmjd7vmo20ol5jllhfj1 Vollstedt 0 197451 1067390 2026-06-01T15:17:45Z Flaverius 21322 Ne’e Siet anleggt: ‚'''Vollstedt''' betekent * [[Vollsteed|Vollstedt]], hoochdüütsch Naam vun Vollsteed, Gemeen in de Kreis Noordfreesland, Sleswig-Holsteen, * [[Heine Steenhagen wöll ju dat wiesen!]], hoochdüütsch Naam vun Vollsteed, fiktiv holsteensch Dörp in de Roman ''Heine Steenhagen wöll ju dat wiesen!''. '''Kiek ok bi''': [[Vollsteed (Mehrdüdig Begreep)]] {{Mehrdüdig Begreep}}‘ 1067390 wikitext text/x-wiki '''Vollstedt''' betekent * [[Vollsteed|Vollstedt]], hoochdüütsch Naam vun Vollsteed, Gemeen in de Kreis Noordfreesland, Sleswig-Holsteen, * [[Heine Steenhagen wöll ju dat wiesen!]], hoochdüütsch Naam vun Vollsteed, fiktiv holsteensch Dörp in de Roman ''Heine Steenhagen wöll ju dat wiesen!''. '''Kiek ok bi''': [[Vollsteed (Mehrdüdig Begreep)]] {{Mehrdüdig Begreep}} 106s8j34m2fky76lnkf8ci7xj3505li Vollsteed 0 197452 1067391 2026-06-01T15:58:47Z Flaverius 21322 Ut [[:de:Vollstedt]] 1067391 wikitext text/x-wiki {{GemeenboxWD}} '''Vollsteed''' ({{S|de|Vollstedt}}, {{S|da|''Folsted''}}, {{FRR|ng=''Fåålst''}}) is en Gemeen in de [[Kreis Noordfreesland]] in [[Sleswig-Holsteen]]. == Geografie == === Geograafsche Lag === Dat Gemeenrebeed vun Vollstedt liggt in den [[Ooltmorään|Ooltmoränenrebeet]] vun de Naturruum ''Breedsteed-Husumer Geest'' dree Kilometer oosten vun de lütte Stadt [[Breedsteed]].<ref>{{Internetquelle |url=https://www.schleswig-holstein.de/DE/Fachinhalte/L/landwirtschaft/Downloads/Duerrehilfe_Liste_Gemeinde.pdf?__blob=publicationFile&v=1 |titel=Liste: Zuordnung der Gemeinden zu den Naturräumen |format=pdf |seiten=18 |abruf=2021-01-24}}</ref> In de Oostdeel vun’t Gemeenrebeed flett de [[Beek]] ''Lütte Au'' na Noord, vörbi an de Stollbarg, na de [[Soholmer Au]] un wärt so der grote Deel vun’t Gemeenrebeet af.<ref>Vgl. Topograafsche Koort in de ''DigitalerAtlasNord''</ref> === Gemeendelen === To de Gemeen höört blangen dat Dörp sülven ok Vollsteedfeld ({{S|de|''Vollstedtfeld''}}) un de Scheppelhoff (hoochdüütschen: {{lang|der|''Scheffelhof''}}).<ref>{{Internetquelle |url=https://www.statistischebibliothek.de/mir/servlets/MCRFileNodeServlet/SHAusgabe_derivate_00000136/1226-12-1987.pdf |titel=Wohnplatzverzeichnis Schleswig-Holstein 1987 |seiten=45 |format=pdf |hrsg=Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein |datum=1992 |abruf=2021-01-24}}</ref> === Navergemenen === Vollsteed grenzt in de Noordwesten an [[Sanebell]], in de Noordoosten an [[Högel]], in de Westen an [[Breeklum]] un in de Süden an [[Drelsdörp]]. === Geologie === Dat Gemeenrebeet vun Vollsteed is en licht högelig Ooltmoränenrebeet un höört to de [[Schleswigsche Geest|Sleswigsche Geest]]. Dat Rebeed is in de [[Saale-Komplex]] opkamen. In de Gemenen Sanebell um Breeklum westlich vun Vollsteed, staht [[Endmorään|Endmoränenkeed]] wat höger op as in Vollsteed tohööcht. De ''Geologische Übersichtskarte von Schleswig-Holstein'' wiest dor en ''wichtige Gletscherrandlage'' ut disse Tiet na.<ref>{{Internetquelle |url={{Umweltanwendungen-SH}}/nuis/upool/gesamt/geologie/guek250_gesamt.pdf |titel=Geologische Übersichtskarte von Schleswig-Holstein 1:250&nbsp;000 |format=pdf |hrsg=Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume |datum=2012 |abruf=2021-01-24}}</ref> == Geschicht == [[Datei:Viehtränke bei Vollstedt am historischen Ochsenweg.JPG|mini|Histoorsch [[Börn]] an de westlich [[Ossenpadd]]]] Op de 1. April 1934 wurr de [[Kaspellandgemeen Breeklum]] oplööst. All ehr Dörpschoppen, Dörpgemenen un Buerschoppen wurrn to sülvstännige Gemenen oder Landgemenen. Dorbi wurr ok Vollsteed en egenstännige Gemeen.<ref>{{Literatur|Herausgeber=Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein|Titel=Die Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 1867–1970|Jahr=1972|Verlag=Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein|Ort=Kiel|Seiten=251}}</ref> == Religion == 75 % vun de Inwahners sünd evangesch un 6 % kathoolsch.<ref>[https://ergebnisse.zensus2011.de/#StaticContent:010545494146,BEK_1_1_5,m,table Zensusdatenbank]</ref> De Evangelschen höört to de Karkgemeen [[Breeklum|Breklum]] in’n [[Karkenkreis Noordfreesland]] vun de [[Evangeelsch-Luthersch Kark in Noorddüütschland]]. De Kathoolschen sünd de Parr St. Knud in [[Husum]] in’t [[Arzbischopdom Hamborg]] toornt. De neegst Filiaalkark is St. Marien in [[Breesteed|Breedsteed]]. == Wapen == De [[Blasonerung|Blasoneren]] is: „Vun baven blaag un vun nerrn gröön, scheden dör en gollen Krüüz mit Balkens as Bülgens. In’t linke Böverfeld en sülvern Wulk un in’t rechte Nerrnfeld en sülvern Huussiluett.“<ref>[{{SH-Wappenrolle|782|Gemeinde Vollstedt, Kreis Nordfriesland|nurLink=1}} Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein]</ref> == Weertschop un Infrastruktur == Vollsteed is vun öllers her vun de [[Bueree|Buerie]], besünners der [[Veehtucht]] präägt. Doran hett ok de Laag an den histoorschen ''westlichen Ossenpadd'' ehr Andeel. As anner weertschoplich Stütt is hüüt de [[regenerative Energie]] mit enen Börgerwindpark dortokamen.<ref>Siehe auch [[Liste der Windkraftanlagen in Schleswig-Holstein]]/Windpark Vollstedt</ref><ref>{{Internetquelle |url=https://www.web-andresen.de/de/windpark-view/Windpark-Vollstedt-3 |titel=Windpark Vollstedt__WEB Andresen, Breklum, Windenergieberatung Andresen GmbH |abruf=2021-01-24}}</ref> Ok en Deel vun de Anlagen vun de ''Windpark Dree Meeden'' liggt op Vollsteder Gemeenrebeet.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.web-andresen.de/de/windpark-view/Buergerwindpark-Dree-Meeden-13 |titel=Bürgerwindpark Dree Meeden, Vollstedt__WEB Andresen, Breklum, Windenergieberatung Andresen GmbH |abruf=2021-01-24}}</ref> == Verkehr == Dör de Noorddeel vun’t Gemeenrebeet löppt de [[Landsstraat 12 (Sleswig-Holsteen)|Landsstraat 12]] vun [[Breedsteed]] na [[Wannerup]]. In de Navergemeen [[Sanebell]] geiht de Kreisstraat af un föhrt dicht an dat Dörp vörbi in Richten na [[Drelsdörp]] to. Se neegste Bahnanslutt is bi de Bahnhoff Breedsteed an de [[Marschbahn]]. Dor fohrt[[Regionalexpress]]-Lien RE 6 in’n [[Nahverkehrsverbund Schleswig-Holstein]] twischen den [[Bahnhoff Hamborg-Altno]] un den [[Bahnhoff Westerland]]. Siet August 2019 föhrt vun de Bahnhoff Breedsteed ut ok direkt en Roopbus na Vollsteed. De Bus föhrt över Dag meist in’n Twee-Stünnen-Takt.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.nordfriesland.de/Wirtschaft-Tourismus/%C3%96PNV/Rufbus/Haltestellenkarte/ |titel=Nordfriesland_Haltestellenkarte |abruf=2021-01-24}}</ref> == Weblenken == {{Commonscat}} * [https://www.amnf.de/gemeinden-stadt/vollstedt Gemeen Vollsteed bi dat Amt Middelnoordfreesland] == Nawiesen == <references/> gakctt9ibkzxibg2depb9c9070sb9dm 1067400 1067391 2026-06-01T16:07:15Z Flaverius 21322 /* */ 1067400 wikitext text/x-wiki {{GemeenboxWD}} '''Vollsteed''' ({{S|de|''Vollstedt''}}, {{S|da|''Folsted''}}, {{FRR|ng=''Fåålst''}}) is en Gemeen in de [[Kreis Noordfreesland]] in [[Sleswig-Holsteen]]. == Geografie == === Geograafsche Lag === Dat Gemeenrebeed vun Vollstedt liggt in den [[Ooltmorään|Ooltmoränenrebeet]] vun de Naturruum ''Breedsteed-Husumer Geest'' dree Kilometer oosten vun de lütte Stadt [[Breedsteed]].<ref>{{Internetquelle |url=https://www.schleswig-holstein.de/DE/Fachinhalte/L/landwirtschaft/Downloads/Duerrehilfe_Liste_Gemeinde.pdf?__blob=publicationFile&v=1 |titel=Liste: Zuordnung der Gemeinden zu den Naturräumen |format=pdf |seiten=18 |abruf=2021-01-24}}</ref> In de Oostdeel vun’t Gemeenrebeed flett de [[Beek]] ''Lütte Au'' na Noord, vörbi an de [[Stollbarg (Noordfreesland)|Stollbarg]], na de [[Soholmer Au]] un watert so de grote Deel vun’t Gemeenrebeet af.<ref>Vgl. Topograafsche Koort in de ''DigitalerAtlasNord''</ref> === Gemeendelen === To de Gemeen höört blangen dat Dörp sülven ok Vollsteedfeld ({{S|de|''Vollstedtfeld''}}) un de Scheppelhoff (hoochdüütschen: {{lang|der|''Scheffelhof''}}).<ref>{{Internetquelle |url=https://www.statistischebibliothek.de/mir/servlets/MCRFileNodeServlet/SHAusgabe_derivate_00000136/1226-12-1987.pdf |titel=Wohnplatzverzeichnis Schleswig-Holstein 1987 |seiten=45 |format=pdf |hrsg=Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein |datum=1992 |abruf=2021-01-24}}</ref> === Navergemenen === Vollsteed grenzt in de Noordwesten an [[Sanebell]], in de Noordoosten an [[Högel]], in de Westen an [[Breeklum]] un in de Süden an [[Drelsdörp]]. === Geologie === Dat Gemeenrebeet vun Vollsteed is en Ooltmoränenrebeet un höört to de [[Schleswigsche Geest|Sleswigsche Geest]]. Dat Rebeet is in de [[Saale-Komplex]] opkamen. In de Gemenen Sanebell um Breeklum westlich vun Vollsteed, staht de [[Endmorään|Endmoränenkeed]] noch wat höger op as in Vollsteed tohööcht. De ''Geologische Übersichtskarte von Schleswig-Holstein'' wiest dor en ''wichtige Gletscherrandlage'' ut disse Tiet na.<ref>{{Internetquelle |url={{Umweltanwendungen-SH}}/nuis/upool/gesamt/geologie/guek250_gesamt.pdf |titel=Geologische Übersichtskarte von Schleswig-Holstein 1:250&nbsp;000 |format=pdf |hrsg=Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume |datum=2012 |abruf=2021-01-24}}</ref> == Geschicht == [[Datei:Viehtränke bei Vollstedt am historischen Ochsenweg.JPG|mini|Histoorsch [[Börn]] an de westlich [[Ossenpadd]]]] Op de 1. April 1934 wurr de [[Kaspellandgemeen Breeklum]] oplööst. All ehr Dörpschoppen, Dörpgemenen un Buerschoppen wurrn to sülvstännige Gemenen oder Landgemenen. Dorbi wurr ok Vollsteed en egenstännige Gemeen.<ref>{{Literatur|Herausgeber=Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein|Titel=Die Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 1867–1970|Jahr=1972|Verlag=Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein|Ort=Kiel|Seiten=251}}</ref> == Religion == 75 % vun de Inwahners sünd evangesch un 6 % kathoolsch.<ref>[https://ergebnisse.zensus2011.de/#StaticContent:010545494146,BEK_1_1_5,m,table Zensusdatenbank]</ref> De Evangelschen höört to de Karkgemeen [[Breeklum|Breklum]] in’n [[Karkenkreis Noordfreesland]] vun de [[Evangeelsch-Luthersch Kark in Noorddüütschland]]. De Kathoolschen sünd de Parr St. Knud in [[Husum]] in’t [[Arzbischopdom Hamborg]] toornt. De neegst Filiaalkark is St. Marien in [[Breesteed|Breedsteed]]. == Wapen == De [[Blasonerung|Blasoneren]] is: „Vun baven blaag un vun nerrn gröön, scheden dör en gollen Krüüz mit Balkens as Bülgens. In’t linke Böverfeld en sülvern Wulk un in’t rechte Nerrnfeld en sülvern Huussiluett.“<ref>[{{SH-Wappenrolle|782|Gemeinde Vollstedt, Kreis Nordfriesland|nurLink=1}} Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein]</ref> == Weertschop un Infrastruktur == Vollsteed is vun öllers her vun de [[Bueree|Buerie]], besünners der [[Veehtucht]] präägt. Doran hett ok de Laag an den histoorschen ''westlichen Ossenpadd'' ehr Andeel. As anner weertschoplich Stütt is hüüt de [[regenerative Energie]] mit enen Börgerwindpark dortokamen.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.web-andresen.de/de/windpark-view/Windpark-Vollstedt-3 |titel=Windpark Vollstedt__WEB Andresen, Breklum, Windenergieberatung Andresen GmbH |abruf=2021-01-24}}</ref> Ok en Deel vun de Anlagen vun de ''Windpark Dree Meeden'' liggt op Vollsteder Gemeenrebeet.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.web-andresen.de/de/windpark-view/Buergerwindpark-Dree-Meeden-13 |titel=Bürgerwindpark Dree Meeden, Vollstedt__WEB Andresen, Breklum, Windenergieberatung Andresen GmbH |abruf=2021-01-24}}</ref> == Verkehr == Dör de Noorddeel vun’t Gemeenrebeet löppt de [[Landsstraat 12 (Sleswig-Holsteen)|Landsstraat 12]] vun [[Breedsteed]] na [[Wannerup]]. In de Navergemeen [[Sanebell]] geiht de Kreisstraat af un föhrt dicht an dat Dörp vörbi na [[Drelsdörp]] to. De neegste Bahnanslutt is bi de Bahnhoff Breedsteed an de [[Marschbahn]]. Dor föhrt[[Regionalexpress]]-Lien RE 6 in’n [[Nahverkehrsverbund Schleswig-Holstein]] twischen den [[Bahnhoff Hamborg-Altno]] un den [[Bahnhoff Westerland]]. Siet August 2019 föhrt vun de Bahnhoff Breedsteed ut ok direkt en Roopbus na Vollsteed. De Bus föhrt över Dag meist in’n Twee-Stünnen-Takt.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.nordfriesland.de/Wirtschaft-Tourismus/%C3%96PNV/Rufbus/Haltestellenkarte/ |titel=Nordfriesland_Haltestellenkarte |abruf=2021-01-24}}</ref> == Weblenken == {{Commonscat}} * [https://www.amnf.de/gemeinden-stadt/vollstedt Gemeen Vollsteed bi dat Amt Middelnoordfreesland] == Nawiesen == <references/> jyh9ulqmibzafnwpxtq60klgm54991i 1067401 1067400 2026-06-01T16:08:34Z Flaverius 21322 +anners bedüden 1067401 wikitext text/x-wiki {{Anner Bedüden|Vollsteed (Mehrdüdig Begreep)}}{{GemeenboxWD}} '''Vollsteed''' ({{S|de|''Vollstedt''}}, {{S|da|''Folsted''}}, {{FRR|ng=''Fåålst''}}) is en Gemeen in de [[Kreis Noordfreesland]] in [[Sleswig-Holsteen]]. == Geografie == === Geograafsche Lag === Dat Gemeenrebeed vun Vollstedt liggt in den [[Ooltmorään|Ooltmoränenrebeet]] vun de Naturruum ''Breedsteed-Husumer Geest'' dree Kilometer oosten vun de lütte Stadt [[Breedsteed]].<ref>{{Internetquelle |url=https://www.schleswig-holstein.de/DE/Fachinhalte/L/landwirtschaft/Downloads/Duerrehilfe_Liste_Gemeinde.pdf?__blob=publicationFile&v=1 |titel=Liste: Zuordnung der Gemeinden zu den Naturräumen |format=pdf |seiten=18 |abruf=2021-01-24}}</ref> In de Oostdeel vun’t Gemeenrebeed flett de [[Beek]] ''Lütte Au'' na Noord, vörbi an de [[Stollbarg (Noordfreesland)|Stollbarg]], na de [[Soholmer Au]] un watert so de grote Deel vun’t Gemeenrebeet af.<ref>Vgl. Topograafsche Koort in de ''DigitalerAtlasNord''</ref> === Gemeendelen === To de Gemeen höört blangen dat Dörp sülven ok Vollsteedfeld ({{S|de|''Vollstedtfeld''}}) un de Scheppelhoff (hoochdüütschen: {{lang|der|''Scheffelhof''}}).<ref>{{Internetquelle |url=https://www.statistischebibliothek.de/mir/servlets/MCRFileNodeServlet/SHAusgabe_derivate_00000136/1226-12-1987.pdf |titel=Wohnplatzverzeichnis Schleswig-Holstein 1987 |seiten=45 |format=pdf |hrsg=Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein |datum=1992 |abruf=2021-01-24}}</ref> === Navergemenen === Vollsteed grenzt in de Noordwesten an [[Sanebell]], in de Noordoosten an [[Högel]], in de Westen an [[Breeklum]] un in de Süden an [[Drelsdörp]]. === Geologie === Dat Gemeenrebeet vun Vollsteed is en Ooltmoränenrebeet un höört to de [[Schleswigsche Geest|Sleswigsche Geest]]. Dat Rebeet is in de [[Saale-Komplex]] opkamen. In de Gemenen Sanebell um Breeklum westlich vun Vollsteed, staht de [[Endmorään|Endmoränenkeed]] noch wat höger op as in Vollsteed tohööcht. De ''Geologische Übersichtskarte von Schleswig-Holstein'' wiest dor en ''wichtige Gletscherrandlage'' ut disse Tiet na.<ref>{{Internetquelle |url={{Umweltanwendungen-SH}}/nuis/upool/gesamt/geologie/guek250_gesamt.pdf |titel=Geologische Übersichtskarte von Schleswig-Holstein 1:250&nbsp;000 |format=pdf |hrsg=Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume |datum=2012 |abruf=2021-01-24}}</ref> == Geschicht == [[Datei:Viehtränke bei Vollstedt am historischen Ochsenweg.JPG|mini|Histoorsch [[Börn]] an de westlich [[Ossenpadd]]]] Op de 1. April 1934 wurr de [[Kaspellandgemeen Breeklum]] oplööst. All ehr Dörpschoppen, Dörpgemenen un Buerschoppen wurrn to sülvstännige Gemenen oder Landgemenen. Dorbi wurr ok Vollsteed en egenstännige Gemeen.<ref>{{Literatur|Herausgeber=Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein|Titel=Die Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 1867–1970|Jahr=1972|Verlag=Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein|Ort=Kiel|Seiten=251}}</ref> == Religion == 75 % vun de Inwahners sünd evangesch un 6 % kathoolsch.<ref>[https://ergebnisse.zensus2011.de/#StaticContent:010545494146,BEK_1_1_5,m,table Zensusdatenbank]</ref> De Evangelschen höört to de Karkgemeen [[Breeklum|Breklum]] in’n [[Karkenkreis Noordfreesland]] vun de [[Evangeelsch-Luthersch Kark in Noorddüütschland]]. De Kathoolschen sünd de Parr St. Knud in [[Husum]] in’t [[Arzbischopdom Hamborg]] toornt. De neegst Filiaalkark is St. Marien in [[Breesteed|Breedsteed]]. == Wapen == De [[Blasonerung|Blasoneren]] is: „Vun baven blaag un vun nerrn gröön, scheden dör en gollen Krüüz mit Balkens as Bülgens. In’t linke Böverfeld en sülvern Wulk un in’t rechte Nerrnfeld en sülvern Huussiluett.“<ref>[{{SH-Wappenrolle|782|Gemeinde Vollstedt, Kreis Nordfriesland|nurLink=1}} Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein]</ref> == Weertschop un Infrastruktur == Vollsteed is vun öllers her vun de [[Bueree|Buerie]], besünners der [[Veehtucht]] präägt. Doran hett ok de Laag an den histoorschen ''westlichen Ossenpadd'' ehr Andeel. 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Dor föhrt[[Regionalexpress]]-Lien RE 6 in’n [[Nahverkehrsverbund Schleswig-Holstein]] twischen den [[Bahnhoff Hamborg-Altno]] un den [[Bahnhoff Westerland]]. Siet August 2019 föhrt vun de Bahnhoff Breedsteed ut ok direkt en Roopbus na Vollsteed. De Bus föhrt över Dag meist in’n Twee-Stünnen-Takt.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.nordfriesland.de/Wirtschaft-Tourismus/%C3%96PNV/Rufbus/Haltestellenkarte/ |titel=Nordfriesland_Haltestellenkarte |abruf=2021-01-24}}</ref> == Weblenken == {{Commonscat}} * [https://www.amnf.de/gemeinden-stadt/vollstedt Gemeen Vollsteed bi dat Amt Middelnoordfreesland] == Nawiesen == <references/> 3bewlz6gtgx2cretq5eofw9z3976ilc 1067402 1067401 2026-06-01T16:09:20Z Flaverius 21322 added [[Category:Kreis Noordfreesland]] using [[Help:Gadget-HotCat|HotCat]] 1067402 wikitext text/x-wiki {{Anner Bedüden|Vollsteed (Mehrdüdig Begreep)}}{{GemeenboxWD}} '''Vollsteed''' ({{S|de|''Vollstedt''}}, {{S|da|''Folsted''}}, {{FRR|ng=''Fåålst''}}) is en Gemeen in de [[Kreis Noordfreesland]] in [[Sleswig-Holsteen]]. == Geografie == === Geograafsche Lag === Dat Gemeenrebeed vun Vollstedt liggt in den [[Ooltmorään|Ooltmoränenrebeet]] vun de Naturruum ''Breedsteed-Husumer Geest'' dree Kilometer oosten vun de lütte Stadt [[Breedsteed]].<ref>{{Internetquelle |url=https://www.schleswig-holstein.de/DE/Fachinhalte/L/landwirtschaft/Downloads/Duerrehilfe_Liste_Gemeinde.pdf?__blob=publicationFile&v=1 |titel=Liste: Zuordnung der Gemeinden zu den Naturräumen |format=pdf |seiten=18 |abruf=2021-01-24}}</ref> In de Oostdeel vun’t Gemeenrebeed flett de [[Beek]] ''Lütte Au'' na Noord, vörbi an de [[Stollbarg (Noordfreesland)|Stollbarg]], na de [[Soholmer Au]] un watert so de grote Deel vun’t Gemeenrebeet af.<ref>Vgl. Topograafsche Koort in de ''DigitalerAtlasNord''</ref> === Gemeendelen === To de Gemeen höört blangen dat Dörp sülven ok Vollsteedfeld ({{S|de|''Vollstedtfeld''}}) un de Scheppelhoff (hoochdüütschen: {{lang|der|''Scheffelhof''}}).<ref>{{Internetquelle |url=https://www.statistischebibliothek.de/mir/servlets/MCRFileNodeServlet/SHAusgabe_derivate_00000136/1226-12-1987.pdf |titel=Wohnplatzverzeichnis Schleswig-Holstein 1987 |seiten=45 |format=pdf |hrsg=Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein |datum=1992 |abruf=2021-01-24}}</ref> === Navergemenen === Vollsteed grenzt in de Noordwesten an [[Sanebell]], in de Noordoosten an [[Högel]], in de Westen an [[Breeklum]] un in de Süden an [[Drelsdörp]]. === Geologie === Dat Gemeenrebeet vun Vollsteed is en Ooltmoränenrebeet un höört to de [[Schleswigsche Geest|Sleswigsche Geest]]. Dat Rebeet is in de [[Saale-Komplex]] opkamen. In de Gemenen Sanebell um Breeklum westlich vun Vollsteed, staht de [[Endmorään|Endmoränenkeed]] noch wat höger op as in Vollsteed tohööcht. De ''Geologische Übersichtskarte von Schleswig-Holstein'' wiest dor en ''wichtige Gletscherrandlage'' ut disse Tiet na.<ref>{{Internetquelle |url={{Umweltanwendungen-SH}}/nuis/upool/gesamt/geologie/guek250_gesamt.pdf |titel=Geologische Übersichtskarte von Schleswig-Holstein 1:250&nbsp;000 |format=pdf |hrsg=Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume |datum=2012 |abruf=2021-01-24}}</ref> == Geschicht == [[Datei:Viehtränke bei Vollstedt am historischen Ochsenweg.JPG|mini|Histoorsch [[Börn]] an de westlich [[Ossenpadd]]]] Op de 1. April 1934 wurr de [[Kaspellandgemeen Breeklum]] oplööst. All ehr Dörpschoppen, Dörpgemenen un Buerschoppen wurrn to sülvstännige Gemenen oder Landgemenen. Dorbi wurr ok Vollsteed en egenstännige Gemeen.<ref>{{Literatur|Herausgeber=Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein|Titel=Die Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 1867–1970|Jahr=1972|Verlag=Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein|Ort=Kiel|Seiten=251}}</ref> == Religion == 75 % vun de Inwahners sünd evangesch un 6 % kathoolsch.<ref>[https://ergebnisse.zensus2011.de/#StaticContent:010545494146,BEK_1_1_5,m,table Zensusdatenbank]</ref> De Evangelschen höört to de Karkgemeen [[Breeklum|Breklum]] in’n [[Karkenkreis Noordfreesland]] vun de [[Evangeelsch-Luthersch Kark in Noorddüütschland]]. De Kathoolschen sünd de Parr St. Knud in [[Husum]] in’t [[Arzbischopdom Hamborg]] toornt. De neegst Filiaalkark is St. Marien in [[Breesteed|Breedsteed]]. == Wapen == De [[Blasonerung|Blasoneren]] is: „Vun baven blaag un vun nerrn gröön, scheden dör en gollen Krüüz mit Balkens as Bülgens. In’t linke Böverfeld en sülvern Wulk un in’t rechte Nerrnfeld en sülvern Huussiluett.“<ref>[{{SH-Wappenrolle|782|Gemeinde Vollstedt, Kreis Nordfriesland|nurLink=1}} Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein]</ref> == Weertschop un Infrastruktur == Vollsteed is vun öllers her vun de [[Bueree|Buerie]], besünners der [[Veehtucht]] präägt. Doran hett ok de Laag an den histoorschen ''westlichen Ossenpadd'' ehr Andeel. As anner weertschoplich Stütt is hüüt de [[regenerative Energie]] mit enen Börgerwindpark dortokamen.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.web-andresen.de/de/windpark-view/Windpark-Vollstedt-3 |titel=Windpark Vollstedt__WEB Andresen, Breklum, Windenergieberatung Andresen GmbH |abruf=2021-01-24}}</ref> Ok en Deel vun de Anlagen vun de ''Windpark Dree Meeden'' liggt op Vollsteder Gemeenrebeet.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.web-andresen.de/de/windpark-view/Buergerwindpark-Dree-Meeden-13 |titel=Bürgerwindpark Dree Meeden, Vollstedt__WEB Andresen, Breklum, Windenergieberatung Andresen GmbH |abruf=2021-01-24}}</ref> == Verkehr == Dör de Noorddeel vun’t Gemeenrebeet löppt de [[Landsstraat 12 (Sleswig-Holsteen)|Landsstraat 12]] vun [[Breedsteed]] na [[Wannerup]]. In de Navergemeen [[Sanebell]] geiht de Kreisstraat af un föhrt dicht an dat Dörp vörbi na [[Drelsdörp]] to. De neegste Bahnanslutt is bi de Bahnhoff Breedsteed an de [[Marschbahn]]. Dor föhrt[[Regionalexpress]]-Lien RE 6 in’n [[Nahverkehrsverbund Schleswig-Holstein]] twischen den [[Bahnhoff Hamborg-Altno]] un den [[Bahnhoff Westerland]]. Siet August 2019 föhrt vun de Bahnhoff Breedsteed ut ok direkt en Roopbus na Vollsteed. De Bus föhrt över Dag meist in’n Twee-Stünnen-Takt.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.nordfriesland.de/Wirtschaft-Tourismus/%C3%96PNV/Rufbus/Haltestellenkarte/ |titel=Nordfriesland_Haltestellenkarte |abruf=2021-01-24}}</ref> == Weblenken == {{Commonscat}} * [https://www.amnf.de/gemeinden-stadt/vollstedt Gemeen Vollsteed bi dat Amt Middelnoordfreesland] == Nawiesen == <references/> [[Kategorie:Kreis Noordfreesland]] 32es726vyfsgyfx45q3vnmpln0aht08 Folsted 0 197453 1067392 2026-06-01T16:01:03Z Flaverius 21322 Redirect sett na [[Vollsteed]] 1067392 wikitext text/x-wiki #wiederleiden [[Vollsteed]] r73pey8d109i7f1o9qfea6h5qbd0ayd 1067393 1067392 2026-06-01T16:01:15Z Flaverius 21322 added [[Category:Redirects von en annerssprakigen Naam op en plattdüütschen Naam]] using [[Help:Gadget-HotCat|HotCat]] 1067393 wikitext text/x-wiki #wiederleiden [[Vollsteed]] [[Kategorie:Redirects von en annerssprakigen Naam op en plattdüütschen Naam]] k9t32ycxjizc3de3r4h8wmbj2yarymt Fåålst 0 197454 1067394 2026-06-01T16:01:34Z Flaverius 21322 Redirect sett na [[Vollsteed]] 1067394 wikitext text/x-wiki #wiederleiden [[Vollsteed]] r73pey8d109i7f1o9qfea6h5qbd0ayd 1067395 1067394 2026-06-01T16:01:44Z Flaverius 21322 added [[Category:Redirects von en annerssprakigen Naam op en plattdüütschen Naam]] using [[Help:Gadget-HotCat|HotCat]] 1067395 wikitext text/x-wiki #wiederleiden [[Vollsteed]] [[Kategorie:Redirects von en annerssprakigen Naam op en plattdüütschen Naam]] k9t32ycxjizc3de3r4h8wmbj2yarymt Vollsteedfeld 0 197455 1067396 2026-06-01T16:04:03Z Flaverius 21322 Redirect sett na [[Vollsteed]] 1067396 wikitext text/x-wiki #wiederleiden [[Vollsteed]] r73pey8d109i7f1o9qfea6h5qbd0ayd Vollstedtfeld 0 197456 1067397 2026-06-01T16:04:14Z Flaverius 21322 Redirect sett na [[Vollsteed]] 1067397 wikitext text/x-wiki #wiederleiden [[Vollsteed]] r73pey8d109i7f1o9qfea6h5qbd0ayd Scheppelhoff 0 197457 1067398 2026-06-01T16:04:25Z Flaverius 21322 Redirect sett na [[Vollsteed]] 1067398 wikitext text/x-wiki #wiederleiden [[Vollsteed]] r73pey8d109i7f1o9qfea6h5qbd0ayd Scheffelhof 0 197458 1067399 2026-06-01T16:04:37Z Flaverius 21322 Redirect sett na [[Vollsteed]] 1067399 wikitext text/x-wiki #wiederleiden [[Vollsteed]] r73pey8d109i7f1o9qfea6h5qbd0ayd Johann Christoph Friedrich Schiller 0 197459 1067406 2026-06-01T16:41:36Z Flaverius 21322 Redirect sett na [[Friedrich von Schiller]] 1067406 wikitext text/x-wiki #wiederleiden [[Friedrich von Schiller]] g7q7ysgofkp5kz74d37p3852u55nt05 1067411 1067406 2026-06-01T16:43:13Z Flaverius 21322 Weiterleitungsziel von [[Friedrich von Schiller]] nach [[Friedrich Schiller]] geändert 1067411 wikitext text/x-wiki #wiederleiden [[Friedrich Schiller]] p978pvcgmaxf798xvujb06l4r1n03r3 Friedrich von Schiller 0 197460 1067408 2026-06-01T16:42:23Z Flaverius 21322 Flaverius verschob die Seite [[Friedrich von Schiller]] nach [[Friedrich Schiller]] und überschrieb dabei eine Weiterleitung 1067408 wikitext text/x-wiki #wiederleiden [[Friedrich Schiller]] qhckbutzs39ln1xxr93pfv5p1alwwt5 Diskuschoon:Friedrich von Schiller 1 197461 1067410 2026-06-01T16:42:23Z Flaverius 21322 Flaverius hett de Siet [[Diskuschoon:Friedrich von Schiller]] na [[Diskuschoon:Friedrich Schiller]] verschaven 1067410 wikitext text/x-wiki #wiederleiden [[Diskuschoon:Friedrich Schiller]] ecrc4syhqal4u90vqcgt7pmgg6pu5yb Weimarer Republiek 0 197462 1067413 2026-06-01T16:58:23Z Flaverius 21322 Redirect sett na [[Düütschland#Weimarer Republiek]] 1067413 wikitext text/x-wiki #wiederleiden [[Düütschland#Weimarer Republiek]] j7ep8yojnnqkwvjav3avps8haspitjs 1067414 1067413 2026-06-01T16:58:34Z Flaverius 21322 Weiterleitungsziel von [[Düütschland#Weimarer Republiek]] nach [[Düütschland#Weimarer Republik]] geändert 1067414 wikitext text/x-wiki #wiederleiden [[Düütschland#Weimarer Republik]] fy2p5cdy0eeukqoszgv3gqqntw4ti4g Bruker Diskuschoon:Stewartluke21 3 197463 1067416 2026-06-01T20:55:46Z Mfield 60616 Mfield hett de Siet [[Bruker Diskuschoon:Stewartluke21]] na [[Bruker Diskuschoon:EucalyptusSaligna]] verschaven: Seite während der Umbenennung des Benutzers „[[Special:CentralAuth/Stewartluke21|Stewartluke21]]“ in „[[Special:CentralAuth/EucalyptusSaligna|EucalyptusSaligna]]“ automatisch verschoben 1067416 wikitext text/x-wiki #wiederleiden [[Bruker Diskuschoon:EucalyptusSaligna]] m1eo4ynqdlg42xy01oy6avft2dhj07r Landvolkbewegung (Sleswig-Holsteen) 0 197464 1067420 2026-06-02T06:28:47Z Flaverius 21322 Ut [[:de:Landvolkbewegung (Schleswig-Holstein)]] 1067420 wikitext text/x-wiki [[Datei:Fahne der Landvolkbewegung 1929.png|mini|Fahn vun de Landvolkbewegung]] De [[Provinz Sleswig-Holsteen|sleswig-holsteensche]] '''Landvolkbewegung''' is en Bewegung, de as Anter op de [[Agrarkrisis]] vun de 1920er Johren opkeem. Vele Buern kemen in grote Noot, so dat se [[Stüür|Stüren]] nich mehr tahlen kunnen. De Landvolkbewegung organiseer en Stüürboykott, födder mehrmaals den Staat rut un begung ok Sprengstoffanslääg. Se weren politsch mit den [[Völkisch Natschonalismus|Völkischen Natschonalismus]], [[Antiparlamentarismus]] un [[Antisemitismus]] verbinnen Dorüm kunn de NSDAP de Bewegung för ehr egen Telen utnütten un „ümfunkschoneren“.<ref>ZDF-Dokumentatschokn: [https://www.zdf.de/dokumentation/zdfinfo-doku/krieg-und-holocaust-der-deutsche-abgrund-demokratie-ohne-demokrate-1929-1933-100.html ''Krieg und Holocaust – Der deutsche Abgrund: Demokratie ohne Demokraten 1929–1933.''] Deel 3 vun 10, ZDFinfo, 2021.</ref> To de wichtigsten Anföhrers vun de Bewegung hören [[Claus Heim]] un [[Wilhelm Hamkens]]. Ehr Kennteken weer en swarte Fahn mit en witten Ploog un en rood Sweert.<ref name="Onno Poppinga">Onno Poppinga: ''Landvolkbewegung''. In: ''Bauern und Politik'' (Teil von ''Studien zur Gesellschaftstheorie''). Europäische Verlagsanstalt, [[Frankfort an’n Main]]/Köln 1975, ISBN 3-434-20077-0, S. 160–168.</ref> == Literatur == * Rudolf Heberle: ''Landbevölkerung und Nationalsozialismus. Eine soziologische Untersuchung der politischen Willensbildung in Schleswig-Holstein 1918–1932'' (= ''Schriftenreihe der Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte'' 6, {{ISSN|0506-9408}}). Deutsche Verlagsanstalt, Stuttgart 1963 ([https://archive.org/details/landbevolkerungu0000rudo Internet Archive]). * Alexander Otto-Morris: ''„Bauer wahre dein Recht!“ Landvolk und Nationalsozialismus 1928/30.'' In: Arbeitskreis zur Erforschung des Nationalsozialismus in Schleswig-Holstein (AKENS) (Hrsg.): ''„Siegeszug in der Nordmark“ Schleswig-Holstein und der Nationalsozialismus 1925-1950. Schlaglichter – Studien – Rekonstruktionen.'' 2. Oplaag, Kiel 2009, S. 55–73. ([https://www.akens.org/akens/texte/info/50/Landvolkbewegung%20Otto-Morris.pdf Online], PDF). * Onno Poppinga: ''Landvolkbewegung''. In: ''Bauern und Politik'' (Teil von ''Studien zur Gesellschaftstheorie''). Europäische Verlagsanstalt, [[Frankfort an’n Main]]/Köln 1975, ISBN 3-434-20077-0, S. 160–168. * [[Gerhard Stoltenberg]]: ''Politische Strömungen im schleswig-holsteinischen Landvolk 1918–1933. Ein Beitrag zur politischen Meinungsbildung in der Weimarer Republik'' (= ''Beiträge zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien'' 24, {{ISSN|0522-6643}}). Droste Verlag, [[Düsseldörp]] 1962 togliek Habilitatschoonsschrift, Universität Kiel. == Weblenken == * [https://www.zdf.de/dokumentation/zdfinfo-doku/krieg-und-holocaust-der-deutsche-abgrund-demokratie-ohne-demokrate-1929-1933-100.html ''Krieg und Holocaust – Der deutsche Abgrund: Demokratie ohne Demokraten 1929–1933.''] Deel 3 von 10, ZDFinfo; [https://rodlzdf-a.akamaihd.net/none/zdf/21/08/210802_abgrund_demokratie_inf/2/210802_abgrund_demokratie_inf_2360k_p35v15.mp4 Video direkt] (hoogdüütsch) * [https://www.quinkastoehr.de/filme/stumpfe-sense-scharfer-stahl ''Stumpfe Sense – Scharfer Stahl''] Detailrieke Angaben to de Dokumentatschoon (hoogdüütsch) == Nawiesen == <references /> {{Normdaten|TYP=s|GND=4125734-0}} [[Kategorie:Schleswig-holsteinische Geschichte (20. Jahrhundert)]] [[Kategorie:Landvolkbewegung (Schleswig-Holstein)| ]] [[Kategorie:Untergrundorganisation (Deutschland)]] [[Kategorie:Historische Organisation (Schleswig-Holstein)]] [[Kategorie:Gegründet in den 1920er Jahren]] [[Kategorie:Aufgelöst in den 1930er Jahren]] [[Kategorie:Politische Organisation (Weimarer Republik)]] 9trtnvnxpy4jadk2hib2tsxmvdmox3a 1067421 1067420 2026-06-02T06:31:38Z Flaverius 21322 − 7 categories; + 4 categories using [[Help:Gadget-HotCat|HotCat]] 1067421 wikitext text/x-wiki [[Datei:Fahne der Landvolkbewegung 1929.png|mini|Fahn vun de Landvolkbewegung]] De [[Provinz Sleswig-Holsteen|sleswig-holsteensche]] '''Landvolkbewegung''' is en Bewegung, de as Anter op de [[Agrarkrisis]] vun de 1920er Johren opkeem. Vele Buern kemen in grote Noot, so dat se [[Stüür|Stüren]] nich mehr tahlen kunnen. De Landvolkbewegung organiseer en Stüürboykott, födder mehrmaals den Staat rut un begung ok Sprengstoffanslääg. Se weren politsch mit den [[Völkisch Natschonalismus|Völkischen Natschonalismus]], [[Antiparlamentarismus]] un [[Antisemitismus]] verbinnen Dorüm kunn de NSDAP de Bewegung för ehr egen Telen utnütten un „ümfunkschoneren“.<ref>ZDF-Dokumentatschokn: [https://www.zdf.de/dokumentation/zdfinfo-doku/krieg-und-holocaust-der-deutsche-abgrund-demokratie-ohne-demokrate-1929-1933-100.html ''Krieg und Holocaust – Der deutsche Abgrund: Demokratie ohne Demokraten 1929–1933.''] Deel 3 vun 10, ZDFinfo, 2021.</ref> To de wichtigsten Anföhrers vun de Bewegung hören [[Claus Heim]] un [[Wilhelm Hamkens]]. Ehr Kennteken weer en swarte Fahn mit en witten Ploog un en rood Sweert.<ref name="Onno Poppinga">Onno Poppinga: ''Landvolkbewegung''. In: ''Bauern und Politik'' (Teil von ''Studien zur Gesellschaftstheorie''). Europäische Verlagsanstalt, [[Frankfort an’n Main]]/Köln 1975, ISBN 3-434-20077-0, S. 160–168.</ref> == Literatur == * Rudolf Heberle: ''Landbevölkerung und Nationalsozialismus. Eine soziologische Untersuchung der politischen Willensbildung in Schleswig-Holstein 1918–1932'' (= ''Schriftenreihe der Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte'' 6, {{ISSN|0506-9408}}). Deutsche Verlagsanstalt, Stuttgart 1963 ([https://archive.org/details/landbevolkerungu0000rudo Internet Archive]). * Alexander Otto-Morris: ''„Bauer wahre dein Recht!“ Landvolk und Nationalsozialismus 1928/30.'' In: Arbeitskreis zur Erforschung des Nationalsozialismus in Schleswig-Holstein (AKENS) (Hrsg.): ''„Siegeszug in der Nordmark“ Schleswig-Holstein und der Nationalsozialismus 1925-1950. Schlaglichter – Studien – Rekonstruktionen.'' 2. Oplaag, Kiel 2009, S. 55–73. ([https://www.akens.org/akens/texte/info/50/Landvolkbewegung%20Otto-Morris.pdf Online], PDF). * Onno Poppinga: ''Landvolkbewegung''. In: ''Bauern und Politik'' (Teil von ''Studien zur Gesellschaftstheorie''). Europäische Verlagsanstalt, [[Frankfort an’n Main]]/Köln 1975, ISBN 3-434-20077-0, S. 160–168. * [[Gerhard Stoltenberg]]: ''Politische Strömungen im schleswig-holsteinischen Landvolk 1918–1933. Ein Beitrag zur politischen Meinungsbildung in der Weimarer Republik'' (= ''Beiträge zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien'' 24, {{ISSN|0522-6643}}). Droste Verlag, [[Düsseldörp]] 1962 togliek Habilitatschoonsschrift, Universität Kiel. == Weblenken == * [https://www.zdf.de/dokumentation/zdfinfo-doku/krieg-und-holocaust-der-deutsche-abgrund-demokratie-ohne-demokrate-1929-1933-100.html ''Krieg und Holocaust – Der deutsche Abgrund: Demokratie ohne Demokraten 1929–1933.''] Deel 3 von 10, ZDFinfo; [https://rodlzdf-a.akamaihd.net/none/zdf/21/08/210802_abgrund_demokratie_inf/2/210802_abgrund_demokratie_inf_2360k_p35v15.mp4 Video direkt] (hoogdüütsch) * [https://www.quinkastoehr.de/filme/stumpfe-sense-scharfer-stahl ''Stumpfe Sense – Scharfer Stahl''] Detailrieke Angaben to de Dokumentatschoon (hoogdüütsch) == Nawiesen == <references /> {{Normdaten|TYP=s|GND=4125734-0}} [[Kategorie:20. Johrhunnert]] [[Kategorie:Sleswig-Holsteen]] [[Kategorie:Organisatschoon]] [[Kategorie:Gifft dat nich mehr]] qhk3jrh3u5tplfut7go9pirnq8jppfa 1067424 1067421 2026-06-02T06:34:20Z Flaverius 21322 /* Weblenken */ 1067424 wikitext text/x-wiki [[Datei:Fahne der Landvolkbewegung 1929.png|mini|Fahn vun de Landvolkbewegung]] De [[Provinz Sleswig-Holsteen|sleswig-holsteensche]] '''Landvolkbewegung''' is en Bewegung, de as Anter op de [[Agrarkrisis]] vun de 1920er Johren opkeem. Vele Buern kemen in grote Noot, so dat se [[Stüür|Stüren]] nich mehr tahlen kunnen. De Landvolkbewegung organiseer en Stüürboykott, födder mehrmaals den Staat rut un begung ok Sprengstoffanslääg. Se weren politsch mit den [[Völkisch Natschonalismus|Völkischen Natschonalismus]], [[Antiparlamentarismus]] un [[Antisemitismus]] verbinnen Dorüm kunn de NSDAP de Bewegung för ehr egen Telen utnütten un „ümfunkschoneren“.<ref>ZDF-Dokumentatschokn: [https://www.zdf.de/dokumentation/zdfinfo-doku/krieg-und-holocaust-der-deutsche-abgrund-demokratie-ohne-demokrate-1929-1933-100.html ''Krieg und Holocaust – Der deutsche Abgrund: Demokratie ohne Demokraten 1929–1933.''] Deel 3 vun 10, ZDFinfo, 2021.</ref> To de wichtigsten Anföhrers vun de Bewegung hören [[Claus Heim]] un [[Wilhelm Hamkens]]. Ehr Kennteken weer en swarte Fahn mit en witten Ploog un en rood Sweert.<ref name="Onno Poppinga">Onno Poppinga: ''Landvolkbewegung''. In: ''Bauern und Politik'' (Teil von ''Studien zur Gesellschaftstheorie''). Europäische Verlagsanstalt, [[Frankfort an’n Main]]/Köln 1975, ISBN 3-434-20077-0, S. 160–168.</ref> == Literatur == * Rudolf Heberle: ''Landbevölkerung und Nationalsozialismus. Eine soziologische Untersuchung der politischen Willensbildung in Schleswig-Holstein 1918–1932'' (= ''Schriftenreihe der Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte'' 6, {{ISSN|0506-9408}}). Deutsche Verlagsanstalt, Stuttgart 1963 ([https://archive.org/details/landbevolkerungu0000rudo Internet Archive]). * Alexander Otto-Morris: ''„Bauer wahre dein Recht!“ Landvolk und Nationalsozialismus 1928/30.'' In: Arbeitskreis zur Erforschung des Nationalsozialismus in Schleswig-Holstein (AKENS) (Hrsg.): ''„Siegeszug in der Nordmark“ Schleswig-Holstein und der Nationalsozialismus 1925-1950. Schlaglichter – Studien – Rekonstruktionen.'' 2. Oplaag, Kiel 2009, S. 55–73. ([https://www.akens.org/akens/texte/info/50/Landvolkbewegung%20Otto-Morris.pdf Online], PDF). * Onno Poppinga: ''Landvolkbewegung''. In: ''Bauern und Politik'' (Teil von ''Studien zur Gesellschaftstheorie''). Europäische Verlagsanstalt, [[Frankfort an’n Main]]/Köln 1975, ISBN 3-434-20077-0, S. 160–168. * [[Gerhard Stoltenberg]]: ''Politische Strömungen im schleswig-holsteinischen Landvolk 1918–1933. Ein Beitrag zur politischen Meinungsbildung in der Weimarer Republik'' (= ''Beiträge zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien'' 24, {{ISSN|0522-6643}}). Droste Verlag, [[Düsseldörp]] 1962 togliek Habilitatschoonsschrift, Universität Kiel. == Weblenken == * [https://www.zdf.de/dokumentation/zdfinfo-doku/krieg-und-holocaust-der-deutsche-abgrund-demokratie-ohne-demokrate-1929-1933-100.html ''Krieg und Holocaust – Der deutsche Abgrund: Demokratie ohne Demokraten 1929–1933.''] Deel 3 von 10, ZDFinfo; [https://rodlzdf-a.akamaihd.net/none/zdf/21/08/210802_abgrund_demokratie_inf/2/210802_abgrund_demokratie_inf_2360k_p35v15.mp4 Video direkt] (hoogdüütsch) * [https://www.quinkastoehr.de/filme/stumpfe-sense-scharfer-stahl ''Stumpfe Sense – Scharfer Stahl''] Detailrieke Angaben to de Dokumentatschoon (hoogdüütsch) * [https://www.steinburger-geschichte.de/platt/themen/dat-druette-riek/dat-opstiegen-vun-de-nsdap Dat Opstiegen vun de NSDAP un vun den Natschonaalsotschalismus in‘n Kreis Steenborg], Geschicht vun de Kreis Steenborg op Platt == Nawiesen == <references /> {{Normdaten|TYP=s|GND=4125734-0}} [[Kategorie:20. Johrhunnert]] [[Kategorie:Sleswig-Holsteen]] [[Kategorie:Organisatschoon]] [[Kategorie:Gifft dat nich mehr]] kwv2dyszl1yqt6os5w5wbz1o07fpfx5 1067425 1067424 2026-06-02T06:34:53Z Flaverius 21322 1067425 wikitext text/x-wiki [[Datei:Fahne der Landvolkbewegung 1929.png|mini|Fahn vun de Landvolkbewegung]] De [[Provinz Sleswig-Holsteen|sleswig-holsteensche]] '''Landvolkbewegung''' oder '''Landvolkbewegen''' is en Bewegung, de as Anter op de [[Agrarkrisis]] vun de 1920er Johren opkeem. Vele Buern kemen in grote Noot, so dat se [[Stüür|Stüren]] nich mehr tahlen kunnen. De Landvolkbewegung organiseer en Stüürboykott, födder mehrmaals den Staat rut un begung ok Sprengstoffanslääg. Se weren politsch mit den [[Völkisch Natschonalismus|Völkischen Natschonalismus]], [[Antiparlamentarismus]] un [[Antisemitismus]] verbinnen Dorüm kunn de NSDAP de Bewegung för ehr egen Telen utnütten un „ümfunkschoneren“.<ref>ZDF-Dokumentatschokn: [https://www.zdf.de/dokumentation/zdfinfo-doku/krieg-und-holocaust-der-deutsche-abgrund-demokratie-ohne-demokrate-1929-1933-100.html ''Krieg und Holocaust – Der deutsche Abgrund: Demokratie ohne Demokraten 1929–1933.''] Deel 3 vun 10, ZDFinfo, 2021.</ref> To de wichtigsten Anföhrers vun de Bewegung hören [[Claus Heim]] un [[Wilhelm Hamkens]]. Ehr Kennteken weer en swarte Fahn mit en witten Ploog un en rood Sweert.<ref name="Onno Poppinga">Onno Poppinga: ''Landvolkbewegung''. In: ''Bauern und Politik'' (Teil von ''Studien zur Gesellschaftstheorie''). Europäische Verlagsanstalt, [[Frankfort an’n Main]]/Köln 1975, ISBN 3-434-20077-0, S. 160–168.</ref> == Literatur == * Rudolf Heberle: ''Landbevölkerung und Nationalsozialismus. Eine soziologische Untersuchung der politischen Willensbildung in Schleswig-Holstein 1918–1932'' (= ''Schriftenreihe der Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte'' 6, {{ISSN|0506-9408}}). Deutsche Verlagsanstalt, Stuttgart 1963 ([https://archive.org/details/landbevolkerungu0000rudo Internet Archive]). * Alexander Otto-Morris: ''„Bauer wahre dein Recht!“ Landvolk und Nationalsozialismus 1928/30.'' In: Arbeitskreis zur Erforschung des Nationalsozialismus in Schleswig-Holstein (AKENS) (Hrsg.): ''„Siegeszug in der Nordmark“ Schleswig-Holstein und der Nationalsozialismus 1925-1950. Schlaglichter – Studien – Rekonstruktionen.'' 2. Oplaag, Kiel 2009, S. 55–73. ([https://www.akens.org/akens/texte/info/50/Landvolkbewegung%20Otto-Morris.pdf Online], PDF). * Onno Poppinga: ''Landvolkbewegung''. In: ''Bauern und Politik'' (Teil von ''Studien zur Gesellschaftstheorie''). Europäische Verlagsanstalt, [[Frankfort an’n Main]]/Köln 1975, ISBN 3-434-20077-0, S. 160–168. * [[Gerhard Stoltenberg]]: ''Politische Strömungen im schleswig-holsteinischen Landvolk 1918–1933. Ein Beitrag zur politischen Meinungsbildung in der Weimarer Republik'' (= ''Beiträge zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien'' 24, {{ISSN|0522-6643}}). Droste Verlag, [[Düsseldörp]] 1962 togliek Habilitatschoonsschrift, Universität Kiel. == Weblenken == * [https://www.zdf.de/dokumentation/zdfinfo-doku/krieg-und-holocaust-der-deutsche-abgrund-demokratie-ohne-demokrate-1929-1933-100.html ''Krieg und Holocaust – Der deutsche Abgrund: Demokratie ohne Demokraten 1929–1933.''] Deel 3 von 10, ZDFinfo; [https://rodlzdf-a.akamaihd.net/none/zdf/21/08/210802_abgrund_demokratie_inf/2/210802_abgrund_demokratie_inf_2360k_p35v15.mp4 Video direkt] (hoogdüütsch) * [https://www.quinkastoehr.de/filme/stumpfe-sense-scharfer-stahl ''Stumpfe Sense – Scharfer Stahl''] Detailrieke Angaben to de Dokumentatschoon (hoogdüütsch) * [https://www.steinburger-geschichte.de/platt/themen/dat-druette-riek/dat-opstiegen-vun-de-nsdap Dat Opstiegen vun de NSDAP un vun den Natschonaalsotschalismus in‘n Kreis Steenborg], Geschicht vun de Kreis Steenborg op Platt == Nawiesen == <references /> {{Normdaten|TYP=s|GND=4125734-0}} [[Kategorie:20. Johrhunnert]] [[Kategorie:Sleswig-Holsteen]] [[Kategorie:Organisatschoon]] [[Kategorie:Gifft dat nich mehr]] 5uz07r6hj75qcae1gcbaj3dd3p7oxgd Landvolkbewegen (Sleswig-Holsteen) 0 197465 1067422 2026-06-02T06:32:10Z Flaverius 21322 Ne’e Siet anleggt: ‚#wiederleiden [[Landvolkbewegung (Sleswig-Holsteen) ]]‘ 1067422 wikitext text/x-wiki #wiederleiden [[Landvolkbewegung (Sleswig-Holsteen) ]] srqk4yhy9y6ia1zgkqwkob8cckcv8j4 1067423 1067422 2026-06-02T06:32:16Z Flaverius 21322 Redirect sett na [[Landvolkbewegung (Sleswig-Holsteen)]] 1067423 wikitext text/x-wiki #wiederleiden [[Landvolkbewegung (Sleswig-Holsteen)]] diyms8tq4zqcux8dp0qw1enxh2c04he